Neuigkeiten aus der Wirtschaft der Volksrepubliken des Donbass vom 30. September 2018

Quellen: offizielle Seiten der Regierungen der Volksrepubliken, dan-news, lug-info, dnr-online.ru, mptdnr.ru sowie ukrinform, ria.ru und sputnik
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

lug-info.com: Die Kumpel der Bergwerksverwaltung ”Swerdlowskoje” haben seit Anfang des Jahres 1,5 Millionen Tonnen Kohle gefördert!
Die Bergleute von ”Swerdlowskoje” der unter äußerer Verwaltung durch die nicht-öffentliche Aktiengesellschaft ”Wnjeschtorgservis” (WTS) stehenden strukturellen Gliederung ”Swerdlowantrazit” haben seit Beginn des Jahres 1,5 Millionen Tonnen Kohle gefördert. Das berichtete heute der Pressedienst von ”Swerdlowantrazit”.
”Das ist 85 Arbeitstage früher als 2017”, heißt es in der Mitteilung weiter.
Der Direktor von ”Swerdlowantrazit” Konstantin Skrypnik und der Direktor der Verwaltung ”Swerdlowskoje” Wadim Lopuschanskij gratulierten den Bergleuten zu dieser außerordentlichen Errungenschaft und wünschten ihnen ”gute Gesundheit, Sicherheit bei der Arbeit und Glauben an die Zukunft”.
Zur Verwaltung ”Swerdlowskoje” gehören die drei Schächte ”Dolshanskaja-Kapitalnaja”, ”Zentrosojus” und ”Charkowskaja”.
Zuvor hatte das Unternehmen berichtet, dass es die Einführung der äußeren Verwaltung der Gliederung ”Swerdlowskoje” ermöglichte, die Förderrate und die Löhne sicherzustellen. Dabei hat der Schacht ”Dolshanskaja-Kapitalnaja” die mittlere tägliche Förderung trotz der Wirtschaftsblockade durch die Ukraine auf 1500 t erhöhen können.
Die erste Million Tonnen erzielten die Bergleute von ”Swerdlowskoje” am 22. Juni, 110 Arbeitstage früher als im
bisherigen Rekordjahr 2017.
Am 25. August erreichten die Bergleute ”Swerdlowantrazit” zwei Millionen Tonnen seit Jahresbeginn, was 500.000 t mehr als im Verg
leichszeitraum des Vorjahres bedeutete.
Der Leiter der Filiale Nr. 2 von ”WTS” Sergej Gorochow meinte, die großen Kohleunternehmen der LVR ”stünden vor einer neuen Blüte”.
Vorher hatte der Vorsitzende de
r Gewerkschaftsföderation der LVR Oleg Akimow erklärt, dass die Republik eine stabile Arbeit der von Kiew fallengelassenen Kohlebetriebe gewährleistet habe.
Es sei daran erinnert, dass ein Gesetz über nicht-ansässige Steuerpflichtige die Stellung unter äußere Leitung von in der LVR tätigen Unternehmen, die bis zum 1. März 2017 keine Übereinkunft mit den Steuerbehörden der LVR, die die Zahlung von Steuern, Abgabe und anderer Leistungen an die Republik beinhaltet, durch Benennung einer temporären Verwaltung vorsieht.
Zu den unter äußere Leitung gestellten Unternehmen gehören „Krasnodonugol“, „Rowenkiantrazit“ und „Swerdlowantrazit“.

Lug-info.com: Die Supermarktkette „Narodnyj“ konnte mit Pasetschniks Hilfe aus der Krise geführt werden
Die soziale Supermarktkette (SSS) „Narodnyj“ wurde unter Mitwirkung durch das Staatsoberhaupt der LVR Leonid Pasetschnik verlustfrei gemacht. Das erfuhr das Lugansker Informationszentrum (LIZ) in der Verwaltung de staatlichen Unternehmens SSS „Narodnyj“.
„Im November 2017 überstiegen die Verluste von „Narodnyj“ bereits zehn Millionen Rubel. Mit der Erteilung eines staatlichen Kredits gelang es, das Unternehmen nach einem durch das Staatsoberhaupt
festgelegten Plan aus den roten Zahlen zu bringen“, betonte man in der Verwaltung.
Die neu gewonnene Stabilität des staatlichen Unternehmens SSS „Narodnyj“ erlaubt es, Projekte zu Gunsten sozial schwächerer Teile der Bevölkerung anzugehen, so Leonid Pasetschnik zu einem Korrespondenten von LIZ.
Dabei unterstrich das Staatsoberhaupt der Republik, dass die Supermarktketten „eine hohe Qualität der verkauften Waren sicherzustellen haben“.
Die ersten Läden der Kette „Narodnyj“ in der LVR waren im November 2014 eröffnet worden, der vorerst letzte im Sommer 2018 in Lugansk an der Haltestelle Kwartal Gajewowo.

Mptdnr.ru: Schüler besuchten die Karton- und Papierfabrik „Don-Wtorma“ GmbH
Für Dienstag, den 25. September, haben Spezialisten der Abteilung für chemische und pharmazeutische Industrie des Ministeriums für Industrie und Handel der Donezker Volksrepublik eine Exkursion von Schülern der allgemeinbildenden Schule Nr. 20 in Donezk zur Karton- und Papierfabrik „Don-Wtorma“ am selben Ort organisiert und durchgeführt.
Dieses Unternehmen ist auf die Produktion von sanitär-hygienischen sowie anderen Karton- und Papierprodukten aus Sekundärrohstoffen spezialisiert.
Während der Exkursion wurden die jungen Leute mit der Papierproduktion bekannt gemacht, hörten einen interessanten Vortrag über die Geschichte des Phänomens ‚Papier‘ und sahen einen von der Firma gedrehten Film über die Vervollkommnung der Technologie der Papierherstellung.
„Papierabfälle machen
ein Drittel allen Hausmülls aus und die Wiederaufbereitung dieses Sekundärrohstoffes bringt einen großen Nutzen für die Umwelt. Täglich werden aus Wohnungen, Büros und anderen Einrichtungen große Mengen Altpapier eingesammelt. Bei richtigem Umgang und richtiger Organisation kann man solches Papier nicht nur einmal benutzen. Moderne Technologien erlauben es, 75% des gebrauchten Papiers wiederzuverwerten“, sagte Chef des Unternehmens, der die Führung leitete.
Seit dem Jahr 2017 wird vom Ministerium für Industrie und Handel unter den allgemeinbildenden Einrichtungen der Republik der jährliche Wettbewerb „Makulaturnier“ zum Sammeln von Altpapier und ähnlichem organisiert – mit der Firma „Don-Wtorma“ als verlässlichem Partner.
„Das Sammeln von Altpapier und
Ähnlichem in Schulen eröffnet die Möglichkeit, die Umwelt zu schützen, die Schüler zu gesellschaftlicher Tätigkeit heranzuziehen, Interesse an Fragen der Rohstoffeinsparung zu wecken und sie zum Sammeln von Altstoffen zur Wiederverwerteung generell zu motivieren. Der Gebrauch von Altpapier leistet einen bedeutenden Beitrag zur Einsparung von Holz in der Papierproduktion und des Kahlschlags der Wälder. Eine Tonne Altpapier ersetzt in der Produktion ungefähr 4 m³ Papierholz“, sagte die Abteilungsleiterin für chemische und pharmazeutische Industrie des Ministeriums Viktoria Shelobjenko.

Dnr-online.ru: Das kommissarische Staatsoberhaupt der DVR Denis Puschilin besuchte das Jenakiewer Metallwerk
Am 26. September hat sich das kommissarische Staatsoberhaupt der DVR Denis Puschilin mit der Arbeit des Jenakiewer Metallwerks, mit seinem Produktionszyklus, bekanntgemacht, berichtet ein Korrespondent der offiziellen Website der DVR.
Denis Puschilin besuchte die Hochofenanlagen und traf sich danach mit dem Kollektiv des Werkes.
„Ihr Unternehmen ist nicht nur wichtig für Jenakiewo, sondern für die ganze Republik. Deshalb ist es uns wichtig, wie das Werk arbeite
t und sich entwickelt. Ich möchte gern von den Problemen hören, die Sie bewegen. Denn nur in solchen offenen Gesprächen kann man alle Probleme verstehen und Wege zu ihrer Lösung finden“, wandte sich Denis Puschilin an die Belegschaft.
Die Mitarbeiter des Unternehmens stellten Fragen zur Wirtschaft, über die Zukunft der Studenten der Republik, Freifahrt für Schüler auf Kleinbuslinien, die Angleichung der Löhne, die Einführung eines Einheitspreises für Schuluniformen, die Ausstellung von Reisepässen und dergleichen.
Die Fragen, die detaillierte Bearbeitung erforderten , notierte Puschilin und versprach, sie auf der nächsten Sitzung des Ministerrates zu behandeln. Die Probleme mit den Reisepässen werden durch den Migrationsdienst beantwortet.
„Im Jenakiewer Metallwerk zeigen sich Tendenzen zur Verbesserung der Situation. Vor anderthalb Jahren, als das Unternehmen unter
äußere Leitung gestellt wurde, stießen wir auf viele Hindernisse. Aber das Werk arbeitet und wir konnten die Arbeitsplätze erhalten. Jetzt steigt schon die Zahl der Arbeitsplätze, steigen die durchschnittlichen Löhne und wir können sogar über Perspektiven zur Entwicklung des Werkes sprechen.
Heute haben die Mitarbeiter Fragen gestellt, die nicht nur das Werk betreffen, sondern das Leben (in) der Republik als Ganzes. Ich halte solche Treffen für äußerst konstruktiv, besonders, wenn es nicht nur Fragen sind, sondern auch gleich Vorschläge zur Lösung des einen oder anderen Problems“, sagte Denis Puschilin.

Lug-info.com: Spezialisten begannen mit dem Wiederaufbau der Oberleitungsanlagen auf dem Streckenabschnitt Manuilowka – Depreradowka
Der Vorsitzende des Ministerrates der LVR Sergej Koslow besuchte einen Streckenabschnitt der Eisenbahn bei Sorinsk (Region Perewalsk), der bei den seinerzeitigen Kämpfen gelitten hatte und wo jetzt Reparaturbrigaden mit dem Wiederaufbau der Oberleitung begonnen haben. Vom Ort des Geschehens berichtet der Korrespondent des Lugansker Informationszentrums.
Vorher hatte der Vorsitzende auf einer Sitzung des Stabes mitgeteilt, dass die LVR im September mit den Wiederaufbauarbeiten der Oberleitung und der damit zuasmmenhängenden Infrastruktur beginnen würde.
Auftraggeber der Arbeiten ist die staatliche Lugansker Eisenbahn, Ausführender die ”Wneshtorgservis” AG (WTS).
Der stellvertretende Minister für Infrastruktur und Verkehr der LVR Wladimir Jewdochin sagte, die Vorbereitungsarbeiten im Rahmen des für die nächsten vier Monate beschlossenen Programms zum Wiederaufbau der in Mitleidenschaft gezogenen Eisenbahn hätten begonnen.
Er fügte hinzu, Spezialisten seien gegenwärtig mit einer Schadensaufnahme der durch den Beschuss beschädigten am Bahndamm verlegten Kabel beschäftigt.
”Der Wiederaufbau der Oberleitung zwischen Manuilowka und Debalzewo spielt eine wichtige Rolle in der Wirtschaft der Republik, weil das Umspannen der Züge von Diesel- auf elektrische Traktion entfallen wird, die Züge ohne Halt durchfahren werden und somit die Streckenkapazität erhöht werden wird”, sagte er.
”Wir machen diese Anstrengungen, um den Güterverkehr zu intensivieren, und auch der Reisezugverkehr zwischen DVR und LVR wird davon profitieren”, sagte der stellvertretende Minister. Koslow fügte hinzu, dass diese Arbeiten den Verkehr mit der DVR erleichtern werden.
Die Leiterin des statistischen Controllings und stellvertretende Gewerkschaftsvorsitzende der Lugansker Eisenbahn Marina Potopalskaja hatte diese Arbeiten ebenfalls angekündigt.

Dnr-online.ru: Die staatliche Donezker Eisenbahngesellschaft trifft aktiv Vorbereitungen für die Arbeit in der Herbst- und Winterperiode
Die Leitung der Bahn überprüft den Verlauf der Arbeiten wöchentlich und trifft operative Entscheidungen zur rechtzeitigen Erledigung der Aufgaben.
Wie der Pressedienst des MfV der DVR am 27. September mitteilte, hat die Donezker Eisenbahn
insgesamt 109 Kesselanlagen (darunter vier, die Sozialgebäude versorgen), 22,3 km Fernwärmeleitungen, 1,75 km Wasser- und Abwasserleitungen, 182 Gebäude von Produktionsstätten und 16200 m² Dachfläche repariert.
Die Einsatzbereitschaft der Schneeräumtechnik beträgt bis zu 67%, die Verfügbarkeit der Schneeblaseinrichtungen an Weichen in Bahnhöfen 92%. 97% der Kompressoranlagen, die eine normale Arbeit dieser Einrichtungen gewährleisten, sind für die Herbst- und Winterperiode vorbereitet. Repariert oder ertüchtigt sind 4000 Einheiten von zur Schneeräumung bestimmten Geräten und Inventar. Die Arbeiten zur Unkrautbekämpfung an Weichen sind zu 96% erledigt, an Gleisen zu 85%. Das Unternehmen hat große Mengen Schutzkleidung für den Winter und besonderes Schuhwerk beschafft.
Außerdem führt die Donezker Eisenbahn Bildungsveranstaltungen für Eisenbahner, die zum ersten mal unter winterlichen Bedingungen arbeiten sollen, durch. Gegenwärtig haben schon 626 Mitarbeiter dieses Programm durchlaufen.
Mit dem Ziel einer hochwertigen Erledigung der vorwinterlichen Arbeiten in den einzelnen strukturellen Gliederungen führen Leitung und Spezialisten der Bahnverwaltung wöchentlich
Besuche zur Kontrolle der planmäßigen Durchführung der Aufgaben und Maßnahmen durch. Ebenso werden auf wöchentlichen Sitzungen des operativen Stabes Berichte der Leiter der einzelnen Dienste und strukturellen Gliederungen der Bahn über die Umsetzung der Maßnahmen für den Winter 2018 – 2019 gehört und notwendige Maßnahmen zur Beseitigung von Unzulänglichkeiten operativ beschlossen.

Dnr-online.ru: In nächster Zeit gehen wir zu ausgewogeneren Strafzahlungen für Unternehmer über.
Der Minister für Einnahmen und Abgaben der DVR Jewgenij Lawrenow kommentierte einem Korrespondenten der offiziellen Website der DVR gegenüber die Einführung eines Moratoriums von über Unternehmer verhängten Strafzahlungen in einem Exklusivinterview und sprach über Pläne zur Regulierung der sich verschärfenden Situation.
”Auf der vorangegangenen Sitzung des Ministerrats wurde mir der Auftrag erteilt, ein Moratorium für früher verhängte Strafen zu prüfen. Es ist kein Geheimnis, dass einige davon in keinem Verhältnis zum Umsatzvermögen der Unternehmen stehen. So wurden z.B. bei einem monatlichen Umsatz von 200.000 Rubeln 800.000 bis zu einer Million geltend gemacht. Sie werden verstehen, dass das für den Unternehmer eine unverhältnismäßige Bürde darstellt.
Wir werden solche Vorgänge in Zukunft nicht gutheißen. Sicherlich war dies im Einklang mit der geltenden Gesetzgebung. Es muss jeder Einzelfall geprüft werden, aber das Moratorium und eine Überarbeitung der Kriterien der ganzen Prozedur war ein Auftrag des Staatsoberhauptes.
Wir werden dem Ministerrat einen Plan zu den schwierigen Verhältnissen unterbreiten und eine möglichst ausgewogene Entscheidung treffen, um den Leuten Erleichterung bei diesen Fragen zu verschaffen”, sagte Lawrenow.

Dnr-online.ru: Senkung der Zölle für Geflügelfleisch ist eine der Maßnahmen zur Verhinderung von Preissteigerungen – Jewgenij Lawrenow
„Das Problem mit den Preisen für Geflügel auf dem republikanischen Markt ist ernsthaft. Wenn man die Situation real betrachtet, sind die Einkommen unserer Bevölkerung nicht hoch. Geflügelfleisch ist die zugänglichste soziale Eiweißquelle, die unsere Bevölkerung bekommen kann. Im Zusammenhang damit, ist in diesem Jahr leider eine zu niedrige Ernte bei Getreide zu beobachten, auf dem Weltmarkt sind die Preise für Weizen stark gestiegen, praktisch auf das doppelte. Dadurch sind die Futterpreise gestiegen, darunter bei uns, in Weißrussland und Russland, dadurch wird das Fleisch selbst teurer.
Zum Schutz unserer Produzenten gab es bei uns einen Schutzzoll, der auch von der Jahreszeit abhing: im Sommer 25%, im Winter 15%. Wenn man den Zustand unserer zwei Geflügelerzeuger betrachtet, ist uns klar, dass sie nicht mehr als 20% des gesamten Markts der Republik abdecken. Und die Schutzmaßnahmen für die Erzeuger in Form des oben genannten Zolls hat nur zum Anwachsen der Preise geführt. Einer der Maßnahmen zur Verhinderung eines katastrophalen Preisanstiegs bei der am meisten nachgefragten Eiweißquelle (Geflügelfleisch) war die Entscheidung, den Zoll zu senken, um die Belastung von unserer Bevölkerung zu nehmen und den Preis für Geflügelfleisch teilweise zu senken.
So hat der Ministerrat der DVR die Entscheidung getroffen, den Erlass zu ändern, und bei uns wird jetzt der Zoll, ich unterstreiche nur bei Geflügel und Geflügelprodukten, von 25% auf 10% gesenkt. Der Zoll auf das übrige Fleisch ist davon bisher nicht berührt. Dies hängt mit einem ganzen Komplex von Aufgaben zusammen, die die Regierung in der nächsten Zeit lösen wird“, berichtete der Minister für Einnahmen und Abgaben der DVR Jewgenij Lawrenow.

Dnr-online.ru: Eine Arbeitsgruppe bewertet die Vorgänge um das staatliche Unternehmen ”Teplizy Donbassa” (Gemüseproduktion, d. Übers.)
Minister für Einnahmen und Abgaben Jewgenij Lawrenow erläuterte die Vorgänge um das staatliche Unternehmen ”Teplizy Donbassa” (Treibhäuser des Donbass) in einem Exklusivinterview gegenüber dem Korrespondenten der offiziellen Website der DVR und benannte Wege zur Lösung der bestehenden Probleme.
”Die Situation von ”Teplizy Donbassa” ist heute vergleichbar mit der der Geflügelzuchtbetriebe.
D.h. das Unternehmen ist nicht in der Lage, den Bedarf anderer staatliche Betriebe an Gemüse vollständig zu decken. Deshalb wird eine Arbeitsgruppe gegründet, die die Situation im staatlichen Unternehmen in Ordnung bringen soll. Die Aufgaben, die der Kommission gestellt werden, sind folgende:
* eine Bewertung der Effizienz der Arbeit staatlicher Unternehmen, in diesem Fall
”Teplizy Donbassa”
* die Einführung von Mechanismen zur Erhöhung der Effektivität bzw. das Unternehmen verlustfrei
zu machen
* grundlegende Entscheidungen über die Notwendigkeit des einen oder anderen Staatsbetriebes in
Abhängigkeit von seiner Effektivität
Im Ministerrat wurde die Frage nach der Zweckmäßigkeit der Anordnung, Gemüse nur bei ”Teplizy Donbassa” einzukaufen, gestellt. Die Fachministerien erstellen eine Analyse, die verdeutlichen soll, was überhaupt vor sich geht. In Anbetracht dessen, dass ”Teplizy Donbassa” z. Z. noch dem Ministerium für Einnahmen und Abgaben unterstellt ist, wird eine übergreifende Arbeitsgruppe gebildet, die die notwendigen Kontrollen durchführt, ohne den Produktionsprozess des Unternehmens zu behindern.
Dem Ministerium für Einnahmen und Abgaben sind die Eigentumsverhältnisse unwichtig. Es ist richtig, dass ”Teplizy Donbassa” an das entsprechende Fachministerium gebunden sein soll, weil wir überhaupt keine Experten auf dem Gebiet der Gemüsezucht haben. Uns interessiert lediglich das System der Steuererhebung und seine Effektivität
Wir legen unseren Bedarf fest, analysieren die Situation detailliert und entscheiden: bleibt ”Teplizy Donbassa” alleiniger Lieferant für Staatsbetriebe oder wird eine Ausschreibung durchgeführt, an der jeder interessierte Unternehmer zu den festgelegten Bedingungen teilnehmen kann.
Ich bin gegen Monopole; das ist meine persönliche Einstellung. Eine Einschätzung seitens des Staates wird die eigens hierfür gebildete Arbeitsgruppe erarbeiten”, sagte Jewgenij Lawrenow.

Standard

Presseschau vom 29.09.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends/nachts:

de.sputniknews.com: Rede und Pressekonferenz des russischen Außenministers Sergej Lawrow zur 73. Uno-Vollversammlung – Zusammenfassung mehrerer Meldungen:
Moskau wird jegliche Risiken für Zivilisten in Idlib minieren
Russland wird laut Außenminister Sergej Lawrow eine Wiederholung der humanitären Katastrophe, nach der Art jener, zu denen es in Rakka oder Mossul gekommen war, im syrischen Idlib nicht zulassen.
„Wir werden maximal abgewogen und maximal vorsichtig agieren und dabei daran denken, wie jegliche Risiken für die Zivilisten zu minieren sind. Ich garantiere Ihnen, dass wir das, was zum Beispiel in Rakka oder im irakischen Mossul passiert war, als die US-geführte Anti-Terror-Koalition diese Städte befreite, verhindern werden“, sagte der Chefdiplomat am Freitag.
Ihm zufolge hat Russland das (die humanitäre Katastrophe – Anm. d. Red.) weder in Aleppo noch in Ost-Ghuta zugelassen. Mittlerweile kehrten dorthin jene zurück, die diese Provinzen während der Kampfhandlungen verlassen hätten. …
Lawrow bittet Westen, Kiew zur Vernunft zu bringen
Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat bei der UN-Generalversammlung in New York die westlichen Staaten aufgerufen, Kiew zur Vernunft zu bringen. Konkret ging es um eine mögliche Blauhelm-Mission im Donbass.
Anstatt die Minsker Abkommen umzusetzen und einen Dialog mit den selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk herzustellen, gebe sich Kiew Illusionen über den Einmarsch von „Okkupationskräften mit Unterstützung des Westens“ hin. Er verwies zudem darauf, dass die ukrainische Seite immer öfter mit Gewaltszenarien der Konfliktlösung drohe.
Lawrow betonte zudem, dass Russland die Tätigkeit der OSZE-Mission im Osten der Ukraine unterstütze…
Lawrow warnt Israel vor Angriff auf Libanon
Russland warnt Israel vor einem möglichen Angriff auf den Libanon.
„Das (ein solcher Angriff) würde einen ernsthaften Verstoß gegen das Völkerrecht bedeuten… Wir warnen davor, dass entsprechende Resolutionen des UN-Sicherheitsrates verletzt werden“, sagte der russische Chefdiplomat auf die Frage, ob Israel einen Flughafen unweit von Beirut angreifen würde. Einigen Angaben zufolge sollen Extremisten dort ihre Raketen eingelagert haben.

 

Vormittags:

lug-info.com: In den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen viermal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Shelobok, Sokolniki und Michajlowka (Solotoje-5).
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Abwehrgeschützen 3U-23-2, Granatwerfern und Schusswaffen, darunter großkalibrigen.


de.sputniknews.com: Russland beginnt mit S-300-Lieferungen nach Syrien.
Elf Tage nach dem Abschuss seines Militärflugzeugs Il-20 über Syrien hat Russland erste Flugabwehr-Raketensysteme S-300 in die Arabische Republik geschickt. Dies teilte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Freitag (Ortszeit) in New York mit.
„Die S-300 kommen bereits in Syrien an“, sagte Lawrow auf einer Pressekonferenz am Rande der 73. UN-Vollversammlung.
Die Übergabe von S-300-Systemen an die syrische Regierung hatte bereits vor einigen Jahren im Raum gestanden, wurde jedoch vor dem Hintergrund des Bürgerkrieges ausgesetzt.
Am Montag hatte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu wissen lassen, dass die Abwehrsysteme in zwei Wochen geliefert würden. Die Lieferungen seien eine Antwort auf das Vorgehen Israels und sollen die Kampffähigkeiten Syriens „wesentlich stärken“.
Russland macht Israel für den Absturz der Il-20 verantwortlich, die am 18. September durch eine syrische Abwehrrakete versehentlich getroffen worden war. Alle 15 Insassen kamen dabei ums Leben.
Nach Darstellung des russischen Verteidigungsministeriums hatten sich israelische Kampfjets, die zu jenem Zeitpunkt unangekündigt Syrien bombardiert hatten, hinter der russischen Maschine „versteckt“. Die Il-20, die im Landeanflug an ihren Stützpunkt Hmeimim war, sei deshalb ins Feuer der syrischen S-200-Luftabwehrsysteme geraten….


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 28. September 3:00 Uhr bis 29. September 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 26.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der
Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Sajzewo, Siedlung des Gagarin-Bergwerks, Dolomitnoje, Golmowskij), Jasinowataja, Krutaja Balka, Alexandrowka, Staromichajlowka, Dokutschajewsk, Nowaja Tawrija, Leninskoje, Sachanka, Kominternowo.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an Wohnraum und Infrastruktur wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 350.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 349.
Ab 00:01 Uhr am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regime der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.


nachmittags:

Dan-news.info: Der Kongress der gesellschaftlichen Bewegung „Swobodnyj Donbass“ hat heute im Zentrum der Hauptstadt der DVR stattgefunden, teilt ein Korrespondent von DAN vom Ort der Ereignisse mit.
Insgesamt versammelten sich 323 Delegierte. Während der Veranstaltung stimmten sie für eine Liste von Kandidaten für die Wahlen zum Volkssowjet. Auf der Liste sind 31 Personen. Sie wird von Jurij Siwokonenko, Alexandr Malkow und Roman Chramenkow angeführt.
Der Kongress verlief ordnungsgemäß. Die Delegierten bestätigten die Liste einstimmig. Verstöße gab es keine. Heute schon werden Vertreter von SD die vom Kongress bestätigte Liste bei der zentralen Wahlkommission einreichen.

de.sputniknews.com: Ukraine: Offenbar Anschlag auf KP-Parteitag in Donezk.
Eine Explosion hat sich am Samstag in Donezk, Hauptstadt der abtrünnigen ostukrainischen Region Donbass, ereignet. Dabei wurden mindestens drei Personen verletzt, wie Wladislaw Berditschewski, Parlamentsmitglied der nicht anerkannten Volksrepublik Donezk, mitteilte.
Nach seinen Angaben explodierte ein Sprengsatz in einem Gebäude, in dem gerade die Kommunistische Partei ihren Parteitag abhielt.
„Im Kujbyschew-Bezirk ist vor einer halben Stunde eine nicht identifizierte Sprengladung auf dem KP-Parteitag explodiert“, sagte der Politiker. Nach vorläufigen Angaben erlitten drei Menschen Verletzungen.
Unter den Verletzten ist Augenzeugenberichten zufolge Igor Chakimsjanow, der sich um das Amt des Republikchefs bewirbt. „Zu dem Zeitpunkt der Explosion haben sich rund 50 Menschen in dem Gebäude befunden“, teilte KP-Mitglied Gennadi Fomenko mit. „Zwei Frauen erlitten schwere Brandverletzungen. Auch Igor Chakimsjanow wurde verletzt.“
Die Polizei hat das dreistöckige Gebäude im Westen der Millionenstadt abgeriegelt. Wie ein Sputnik-Korrespondent berichtet, sind Sprengstoffexperten und Mitarbeiter des Katastrophenschutzes vor Ort im Einsatz.
Der bisherige Leiter der Volksrepublik Donezk, Alexander Sachartschenko (42), war am 31. August bei einem Sprengstoffanschlag in einem Café im Zentrum von Donezk getötet worden. Weitere elf Menschen wurden verletzt.
Die Behörden der selbsterklärten Volksrepublik machten den ukrainischen Geheimdienst SBU für den Anschlag verantwortlich. Dieser bestreitet seine Verwicklung.
Sachartschenkos Amtsnachfolger soll bei den Wahlen am 11. November bestimmt werden.


Armiyadnr.su: Bericht des offiziellen Vertreters des operativen Kommandos der DVR
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner die Gebiete von 13 Ortschaften beschossen.
In Richtung Gorlowka haben Einheiten der 72. mechanisierten Brigade unter Kommando des Verbrechers Tatus Sajzewo, Dolomitnoje, Golmowskij und die Siedlung des Gagarin-Bergwerks mit Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Donezk haben Kämpfer der 92. und 28. mechanisierten Brigade unter Kommando von Kokorjew und Martschenko sowie der 56. Panzergrenadierbrigade unter Leitung des Verbrechers Iwanow mit Mörsern des Kalibers 82 bzw. 120mm, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen die Gebiete von Jasinowataja, Alexandrowka, Staromichajlowka, Dokutschajewsk und Krutaja Balka beschossen.
In Richtung Mariupol haben Einheiten der 36. Marineinfanteriebrigade auf Befehl des Henkers Gnatow mit Mörsern der Kaliber 82 und 120mm, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen die Gebiete von Nowaja Tawrija, Sachanka, Kominternowo und Leninskoje beschossen.
Während der Beschießungen in Richtung Donezk und Mariupol hat der Gegner mehr als 70 Mörsergeschosse, davon 50 des Kalibers 120mm, abgefeuert.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden 26 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung festgestellt.
Als Antwort auf die verlogenen provokativen Erklärungen der ukrainischen Seite erkläre ich offiziell, dass die Soldaten der Volksmiliz der DVR keinerlei Feuer auf den KPP „Gnutowo“ eröffnet haben. Die Volksmiliz der DVR hält die Minsker Vereinbarungen streng ein.
Diese Provokation hat das Ziel, unsere Republik fälschlich des Beschusses friedlicher Bürger auf den zeitweilig von der Ukraine kontrollierten Territorien zu beschuldigen und die Lage im Vorfeld des nächsten Treffens der dreiseitigen Kontaktgruppe in Minsk am 2. Oktober 2018 zu destabilisieren.
Unsere Soldaten verteidigen den Frieden und die Ruhe der Zivilbevölkerung und legen Rechenschaft über ihre Handlungen ab.
Nach der disziplinarischen Rüge durch den Kommandeur der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“ Krasnook im Ergebnis einer komplexen Kontrolle und der Warnung davor, nicht vollständig den dienstlichen Anforderungen zu entsprechen, hat der Kommandeur der 56. Brigade Oberst Iwanow ernsthaft über die Schaffung von Ordnung bei sich im Truppenteil nachgedacht. Um die Kampffähigkeit und militärische Disziplin der Einheiten der 56. Brigade zu erhöhen, hat Iwanow die Anweisung gegeben, die Strafzahlungen zu verdoppeln und einen Raum als Gefängnis für den Kampf gegen Alkoholiker ohne Heranziehung des militärischen Rechtsordnungsdienstes einzurichten.
Trotz der Kontrollen, die unter persönlicher Beteiligung der obersten Führung der ukrainischen Streitkräfte zum Zweck der Objektivität der Ermittlungen zum Tod von Soldaten in der OOS-Zone erfolgt sind, stellen wir weiter Fälle der Verheimlichung nicht kampfbedingter Verluste durch Kommandeure von Einheiten fest.
Auf einem Beobachtungspunkt der 28. mechanisierten Brigade im Gebiet von Marjinka erfolgte bei dem Soldaten Kusmenko während eines provokativen Beschusses der Positionen der Volksmiliz eine Explosion im Lauf einer AK-74, die am Vorabend von einem Kameraden als Rache für eine Beleidigung beschädigt worden war. Im Ergebnis des Vorfalls erlitt Kusmenko Splitterverletzungen am Bindegewebe und verlor teilweise die Sehfähigkeit.
Im Verantwortungsbereich der 92. mechanisierten Brigade im Gebiet von Awdejewka ereignete sich während der Anpassung eines Geschosses für einen Granatwerfer BOG-25 zum Abwurf mit einer Drohne eine Explosion, dabei wurde der Soldat des 74. Aufklärungsbataillons Tschabanenko verletzt.


de.sputniknews.com: Wegen Vorfalls im Kosovo: Serbiens Armee in voller Gefechtsbereitschaft – Agentur
Der serbische Präsident Aleksandar Vucic hat nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Tanjug befohlen, die serbischen Streitkräfte in volle Gefechtsbereitschaft zu versetzen. Der Hintergrund war die Besetzung der Zugänge zum Wasserkraftwerk „Gazivoda“ am gleichnamigen Stausee im Norden des Kosovo durch kosovarische Spezialeinheiten.
„Der Befehl wurde dem Chef des Generalstabs der serbischen Armee erteilt“, meldet die Agentur.
Zuvor hatten etwa 60 Mitglieder einer Spezialeinheit der Polizei der selbsterklärten Republik Kosovo in der Nähe des Stausees Stellung bezogen und sind in das Ökologie- und Sportzentrum in der Nähe des Staudamms im Norden der Region eingedrungen.
Das Wasserkraftwerk „Gazivoda“ wird von Belgrad kontrolliert. Laut Vucic hat Serbien in den letzten Jahren etwa zwei Millionen Euro für die Infrastruktur, Objekte und den Damm des Stausees ausgegeben.
1999 hatte die bewaffnete Konfrontation der albanischen Separatisten von der paramilitärischen „Befreiungsarmee des Kosovo“ einerseits und der jugoslawischen Armee und Polizei andererseits die Nato-Bombenangriffe auf Jugoslawien zur Folge gehabt, das damals aus Serbien und Montenegro bestand. Die Nato-Luftschläge dauerten vom 24. März bis zum 10. Juni 1999 an. Die genaue Opferzahl dieser Operation ist bis heute nicht bekannt. Nach Angaben der serbischen Behörden kamen dabei etwa 2.500 Menschen ums Leben, darunter 89 Kinder. Weitere 12.500 Menschen wurden verletzt.
Der materielle Schaden des Nato-Einsatzes wird auf 30 bis 100 Milliarden US-Dollar geschätzt. Jener Militäreinsatz wurde ohne Genehmigung des UN-Sicherheitsrates durchgeführt. Als Anlass dafür galt die Behauptung der westlichen Länder, die jugoslawischen Behörden hätten ethnische Säuberungen in der autonomen Provinz Kosovo unternommen und dort eine humanitäre Katastrophe provoziert.


Mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko:
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich verändert und bleibt angespannt. In den letzten 24 Stunden hat der Gegner viermal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Geschossen wurde auf Shelobok, Michajlowka und Sokolniki. Dabei verwendeten die ukrainischen Kämpfer 120mm- und 82mm-Mörser, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfer, großkalibrige Maschinengewehren und Schusswaffen. Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 30 verschiedene Geschosse abgefeuert. …
Die technischen Einheiten der Volksmiliz der LVR führen weiter Maßnahmen zur Entminung von Objekten der zivilen Infrastruktur, von Wohngebieten und anliegenden Straßen von nicht detonierten Geschossen der ukrainischen Streitkräfte durch….

de.sputniknews.com: Lawrow über Volker: „Seine Ideen bringen Minsk II zum Scheitern“
Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat die Ideen des US-Sonderbeauftragten für die Ukraine, Kurt Volker, zur möglichen Verlegung einer UN-Mission in den Donbass kritisiert.
Laut Lawrow fördert Volker Ideen, die die von den Spitzenpolitikern Russlands, Deutschlands, Frankreichs und der Ukraine in Minsk erzielten Vereinbarungen einfach zum Scheitern bringen können.
Wie Lawrow am Rande der 73. UN-Vollversammlung in New York erinnerte, beinhalten die Minsker Abkommen die Forderung, direkte Verhandlungen zwischen Kiew und den selbsterklärten Republiken über einen Sonderstatus des Donbass zu führen und Wahlen in dieser Region zu organisieren.
Dabei schlug Volker laut Lawrow vor, 20. 000 bis 30.000 bewaffnete Militärs mit schwerer Technik im Rahmen der UN-Kräfte sowie 500 bis 600 Zivilisten zu entsenden, mit dem Ziel, eine Verwaltung zu bilden, die „alle geltenden Verwaltungsorgane auflösen und selbst entscheiden wird, wann und wie die Wahlen durchzuführen sind“.
„So sehen die USA die Erfüllung der Vereinbarungen“, sagte Lawrow mit Ironie.
Zuvor hatte Sergej Lawrow die westlichen Staaten aufgerufen, Kiew zur Vernunft zu bringen. Konkret ging es um eine mögliche Blauhelm-Mission im Donbass.

Dan-news.de: Die zentrale Wahlkommission der DVR hat die Kandidatenliste für den Volkssowjet der gesellschaftlichen Bewegung „Swobodnyj Donbass“ registriert.
Die Kommission informierte offiziell, dass die Anforderungen an den Kongress, die in der Ordnung für die Registrierung gesellschaftlicher Organisationen als Teilnehmer am Wahlprozess vorgesehen sind, eingehalten wurden. Mehr noch, Vertreter der Wahlkommission waren persönlich auf dem Kongress anwesend und konnten sich davon überzeugen, dass es keine Verstöße gegen die Gesetzgebung gab.
Die zentrale Wahlkommission hat die Registrierung von SD einstimmig beschlossen.

de.sputniknews.com: „Sogar mit Kleinwaffen verwundbar“: Lugansk über Kiews neuen Schützenpanzerwagen
Der vom Charkiwer Konstruktionsbüro in der Ostukraine entwickelte Schützenpanzerwagen BTR-4 „Bukephalos“ gefährdet laut dem Sprecher der Volksmiliz der selbsterklärten Volksrepublik Lugansk, Andrej Marotschko, nicht die Sicherheit der Republik.
„Die Aufnahme des BTR-4 in die Bewaffnung (der ukrainischen Armee – Anm. d. Red.) stellt für unsere Republik absolut keine Gefahr dar, weil er sogar mit Kleinwaffen zu bekämpfen ist“, zitierte das Lugansker Informationszentrum Marotschko.
Wie er weiter betonte, hatte die Ukraine noch vor Beginn des Konflikts im Donbass versucht, ihre sogenannte Neuentwicklung – den BTR-4 „Bukephalos“ – an andere Staaten zu verkaufen. Dennoch seien alle Maschinen wegen Konstruktionsdefekten zurückgegeben worden.
„Nun wird diese Technik an die Berührungslinie für die ukrainische Armee verlegt“, präzisierte Marotschko.
Zuvor hatte die Pressestelle des Stabs der Operation der Vereinigten Kräfte (OOS) via Facebook mitgeteilt, dass der BTR-4 „Bukephalos“ in die Bewaffnung der ukrainischen Armee aufgenommen worden sei.


vk-Seite der KP der DVR: In Donezk hat sich auf dem Parteitag der Kommunistischen Partei der DVR eine Explosion ereignet.
Auf dem 4. außerordentlichen Parteitag wurde folgendes erörtert:
Die Beteiligung der KP der Donezker Volksrepublik an den Wahlen zum Volkssowjet der DVR am 11. November 2018.
Die Aufstellung von Kandidaten zum Volkssowjet der DVR für die Wahlen am 11. November 2018 und die Bestätigung der republikanischen Liste der Kandidaten für die Wahl zum Volkssowjet der Donezker Volksrepublik.
Auf dem Parteitag war der Kandidat für das Amt des Republikoberhaupts der DVR I.E. Chakimsjanow anwesend.
Nach den Worten von Boris Litwinow gingen die Teilnehmer zum Ende des Parteitags aus dem Gebäude in der Chlebodarnaja-Straße, als ein Sprengsatz losging. 3 Personen wurden verletzt. Nach Abschluss des Parteitags der KP der DVR ging der Rat der Sekretäre aus dem Büro der KP. Der Sprengsatz ging in der Halle los (er war unter einer Bank versteckt). Es wurden drei Menschen verletzt, am schwersten die verantwortliche Sekretärin Irina Jakina. Der Kandidat für das Amt des Repubilkoberhaupts hat Quetschungen. Vor Ort sind bereits Ermittler“, heißt es in der Mitteilung.

Wpered.su: Im Gebäude der Kommunistischen Partei der DVR gab es eine Explosion.
Heute, am 29. September, gab es in Donezk, im Gebäude, in dem der außerordentliche 4. Parteitag der Kommunistischen Partei der DVR stattfand, eine Explosion. Ein Mensch erlitt Quetschungen, drei unterschiedlich schwere Brandverletzungen, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
„Es gab eine Explosion. Feuer, Rauch. Wir haben begonnen, die Menschen herauszubringen. Drei hat ein Krankenwagen mitgenommen. Unter den Verletzten ist die erste Sekretärin des Donezker Stadtkomitees der KP der DVR Irina Alexandrowna Jakina. Sie erlitt Splitterverletzungen an Armen, Beinen und am Rücken. Nach Versicherung der Ärzte ist ihr Leben nicht in Gefahr“, berichtete der erste Sekretär des ZK der KP der DVR Boris Litwinow.
Er nahm an, dass der Terrorakt im Gebäude der KP der DVR begangen wurde, um die Beteiligung der Kommunisten an der Wahl zu verhindern.
Auf dem Parteitag wurde die Frage der Beteiligung der Kommunistischen Partei der DVR an den bevorstehenden Wahlen zum Volkssowjet behandelt. Die Frage der Aufstellung eines Kandidaten für das Amt des Republikoberhaupts wurde nicht behandelt. Igor Chakimsjanow, einer der möglichen Kandidaten für dieses Amt, ist nicht Mitglied der KP der DVR und war nur als eingeladener Gast auf dem Parteitag.

de.sputniknews.com: Ungarn erstaunt über „ungewöhnliche“ Verlegung ukrainischer Truppen.
Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó hat sich über die Verlegung der ukrainischen Truppen zur Grenze mit Ungarn erstaunt gezeigt.
„Es ist ziemlich ungewöhnlich, dass sie ihre Truppen zur Grenze eines Nato-Mitgliedstaates verlegen. Man muss sie fragen, worin der Sinn besteht, ich kenne die Antwort nicht“, sagte Szijjártó am Rande der UN-Vollversammlung.
Zuvor war auf YouTube ein Video von rollenden ukrainischen Schützenpanzern und weiteren Militärfahrzeugen veröffentlicht worden, die sich laut Augenzeugen in Richtung Transkarpatien bewegten…
Das Wehrkommando Transkarpatien bestätigte noch am selben Tag auf Anfrage der ukrainischen Nachrichtenagentur Unian die Verlegung der Kriegstechnik in die Region. Dort soll sie am strategischen Training „Kasazkaja wolja 2018“ (dt. „Der Wille der Kosaken“) teilnehmen, das am Dienstag begonnen hat und am Samstag zu Ende gehen soll, hieß es.
Die Spannungen in den Beziehungen zwischen der Ukraine und Ungarn sind vor dem Hintergrund der Diskussionen um das ukrainische Bildungsgesetz entstanden, das für nationale Minderheiten die Bildungsmöglichkeiten in ihrer Muttersprache einschränkt. Wie die Regierungen mehrerer Länder, so von Ungarn und Rumänien, verlauten ließen, verletzt das Gesetz die Rechte der nationalen Minderheiten in der Ukraine.
Ein weiterer Anlass für die Verschlechterung der Beziehungen war die angebliche Aushändigung ungarischer Pässe an ukrainische Bürger in Transkarpatien. Die Gesetzgebung der Ukraine untersagt eine doppelte Staatsbürgerschaft. Der ukrainische Außenminister Pavlo Klimkin hatte in der vergangenen Woche mit der Ausweisung des ungarischen Konsuls gedroht.

Mvddnr.ru: (Seite des Innenministeriums der DVR): Im der Polizeiwache des Kujbyschewskij-Bezirk ging eine Mitteilung ein, dass sich in der Chlebodarnaja-Straße 103 in einem Bürogebäude eine Explosion ereignet hat.
In dem genannten Gebäude fand der Partei der KP der DVR statt. Nach vorläufigen Informationen detonierte eine hüllenlose Sprengeinrichtung (100-150 Gramm TNT-Äquivalent). Vor Ort arbeiten Experten. Die Umstände des Geschehens werden festgestellt. Es ist bereits von vier Verletzten bekannt.

de.sputniknews.com: CNN: Dieser Satz Lawrows kann europäische Politiker nervös machen.
Der US-Sender CNN hat seine Zuschauer auf bestimmte Worte des russischen Außenministers Sergej Lawrow bei der UN-Generalversammlung aufmerksam gemacht, welche die europäischen Politiker nervös machen könnten.
Laut dem CNN-Korrespondenten Nic Robertson hatte Lawrow bei seiner Rede in New York größtenteils das wiederholt, was man auch früher aus Moskau gehört hatte. So habe der russische Chefdiplomat die US-Politik im Nahen Osten sowie die Luftangriffe der internationalen Koalition in Syrien nach vermeintlichen C-Waffen-Einsätzen durch die syrische Regierung verurteilt.
Zugleich habe Lawrow aber etwas Neues gesagt, und zwar mit ziemlich harten Worten: „Wir haben von ihm jedoch etwas gehört, was er noch nie auf so eine entschiedene Weise gesagt hatte: Er hat im Grunde erklärt, dass die Nato Probleme in Europa schaffen werde.“ Damit habe er die Einmischung der transatlantischen Allianz in die Angelegenheiten der Balkan-Länder gemeint.
Diese Einmischung werde eine „neue Linie der Konfrontation in Europa“ kreieren. Lawrow habe damit offenbar die Aufnahme Montenegros in die Nato als 29. Mitgliedsland gemeint.
„Das waren sehr harte Worte seitens des russischen Außenministers. Das sollte für europäische Politiker besorgniserregend sein, eine derart scharfe Wortwahl zu hören, dass die Nato eine neue Linie der Konfrontation ins Leben ruft“.
Der Korrespondent verwies zudem darauf, wie Lawrow seine Rede abschloss: Der russische Chefdiplomat zitierte den ehemaligen US-Präsidenten Harry Truman, der sagte, dass große Nationen durch ihr Beispiel und nicht durch ihre Dominanz führen würden.
Zuvor hatte auch US-Präsident Donald Trump mit einer Äußerung zu Montenegro für Aufsehen gesorgt: In einem Interview für den Sender „Fox News“ sagte Trump, der Dritte Weltkrieg könne durchaus wegen Montenegro ausbrechen. Die Bewohner des Balkanstaates bezeichnete er als „sehr aggressiv“.
Montenegro hatte zuvor schwere Vorwürfe gegen Russland erhoben: Das Land beschuldigte Moskau, hinter dem Umsturz-Versuch im Oktober 2016 zu stehen. Das Ziel soll es laut der Regierung des Landes gewesen sein, den damaligen Premierminister Milo Djukanovic abzusetzen und somit den Nato-Beitritt des Balkanlandes zu verhindern.
Moskau weist diese Anschuldigung scharf zurück: Lawrow hatte früher gesagt, Montenegro versuche seinen gewünschten Nato-Beitritt mit irgendwelchen Sabotage-Aktionen aus Moskau zu rechtfertigen, was absolut widerwärtig sei.


Dnr-online.ru: Eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR teilte mit, dass die Explosion in einem Bürogebäude in der Chlebodarnaja-Straße 103 geplanten Charakter hatte.
„Die Organisatoren hatten die Aufgabe, überhaupt die Aufmerksamkeit auf den Kandidaten zu lenken. Deshalb ist die Explosion auf der einen Seite aufsehenerregend und auf der anderen wurde niemand zu sehr verletzt. Gut berechnet. Beispielsweise gibt es ein Foto, wo Chakimsjanow im Prinzip unverletzt ist. Und dann kommt auf einmal das nächste Foto, wo er schon Verbände an der Hand hat. Eine schöne Dramaturgie, aber gefährlich. Und in der ersten Information über das Geschehen wurde der Name dieses Kandidaten nicht genannt und dann tauchte er plötzlich auf“, sagte der Gesprächspartner.
In diesem Video, dass die offizielle Seite der DVR mit dem ersten Sekretär der KP der DVR Boris Litwinow aufgenommen hat, sagt dieser u.a. etwa folgendes:
Chakimsjanow ist bereit
s vor mehr als einem Monat aus der KP der DVR ausgetreten, er war wohl auf Einladung einer Bezirksorganisation auf dem Parteitag und kam mit zwei oder drei Mitarbeitern, um dort Unterschriften für seine Kandidatur zu sammeln. Er ist kein Mitglied, kann deswegen auch kein Delegierter sein. Einige Delegierte haben unterschrieben, andere nicht, das ist eine persönliche Entscheidung. Der Parteitag endete, alle gingen auseinander, Igor Chakimsjanow und zwei oder drei Assistenten waren in der Halle und im Hof unseres Gebäudes und haben dort diese Unterschriften gesammelt. Er wandte sich an mich, dass ich nochmal darauf hinweise, dass man unterschreiben soll, ich habe das abgelehnt, dazu habe ich nicht das Recht, es ist eine persönliche Angelegenheit. Eigentlich war die Unterschriftensammlung schon abgeschlossen, er und sein Team hatten auch schon vor zu gehen. In diesem Augenblick erfolgte die Explosion. Ich war nicht vor Ort, ich war um die Ecke im Korridor, ich kam dann, die Feuerwehr kam, ich habe ihn dann nicht mehr dort gesehen. Ich war damit beschäftigt, den Krankenwagen zu rufen, alle Stellen, die notwendig sind. Mir wurde dann gesagt, dass er eine Verbrennung erlitt, was er tat weiß ich nicht, er ist wohl ins Krankenhaus gefahren. Der Krankenwagen kam 8 bis 10 Minuten nach der Explosion, ob er selber fuhr oder ob ihn jemand in einem privaten Auto mitnahm, weiß ich nicht, wir haben Irina Jakina in den Krankenwagen gebracht, die in dem Moment der Detonation herausging und am Rücken verletzt wurde. Nur Irina wurde vom Krankenwagen mitgenommen. Ich habe das selbst gesehen und ihr geholfen. Ihn habe ich nicht mehr gesehen. Und etwa eine Stunde nach dem Ereignis erreichte mich ein Telefonanruf. Es rief ein Vertreter des Stabs von Igor Chakimsjanow an und beschuldigte mich direkt des Vorfalls, der ihren Kandidaten aus dem Wahlprozess herausgebracht hat. Das wir das organisiert hätten, und dass ich vollständig für das Geschehen verantwortlich sei. Das heißt wir sind schuldig, und wir machen euch dafür verantwortlich. Während des Parteitags heute und auch danach war mein Telefon auf Aufzeichnung gestellt, die kompetenten Organe haben diese Aufzeichnung des Gesprächs erhalten und mir mitgeteilt, dass sie sie angehört haben.

de.sputniknews.com: Poroschenko will Milliarden-Schuld nicht an Russland zurückzahlen.
Der ukrainische Präsident ist überzeugt, dass die Ukraine Russland die Schulden in Höhe von drei Milliarden Dollar nicht zurückgeben wird. Dies verkündete er in seiner Eröffnungsrede beim Forum „Innovationen. Investitionen. Charkiw-Initiativen“.
Poroschenko zufolge hat sich Kiew für eine bestimmte Zeit vor den Forderungen geschützt, die Schulden an Moskau zu begleichen. „Wir haben uns vor den Forderungen Russlands geschützt, die Mittel zurückzugeben, die im Dezember 2013 Janukowitsch gegeben wurden, der diese Mittel – vor den Kameras – cash in seine LKWs legte und aus der Ukraine ausführte. Wir haben bewiesen, dass es ungerecht sei, von der Ukraine zu verlangen, diese Gelder zurückzuzahlen“, sagte er.
Im Jahr 2013 hatte Moskau ukrainische Eurobonds im Wert von drei Milliarden Dollar zu Nichtmarktbedingungen (zu fünf Prozent Jahreszinsen) gekauft. Bis Ende 2015 hatte Kiew diese Schulden einwandfrei bedient, dann aber eine Zahlungsunfähigkeit in Bezug auf diese Bonds zugelassen.
Das russische Finanzministerium hatte eine Klage beim Hohen Gericht in London gegen Kiew erhoben und im März 2017 im Rechtsstreit gesiegt: Das Gericht verpflichtete die Ukraine, den nominalen Bondswert – drei Milliarden Dollar, die Summe der nicht getätigten Coupon-Zahlung über 75 Millionen Dollar sowie Strafzinsen an Moskau zu zahlen. Jeder Verzugstag kostet Kiew 673.000 Dollar.
Später hatte die Ukraine diese Entscheidung im Berufungsgericht angefochten, und dieses hat zum Teil der Klage stattgegeben, obwohl es drei von vier Argumenten Kiews nicht unterstützt hat. Zum vierten Argument – dass der Kredit von der Ukraine angeblich unter dem Einfluss Russlands genommen worden sei – hatte das Gericht beschlossen, eine tiefe und detaillierte Untersuchung durchzuführen.
Das russische Finanzministerium erklärte seinerseits, es werde eine Beschwerde gegen diese Entscheidung einreichen. Wie in der Behörde mitgeteilt wurde, werde anhand der Prüfung der Klage im britischen Hohen Gericht entweder ein neuer Gerichtsprozess eingeleitet oder aber die Ukraine verpflichtet, endgültig diese Schulden zu begleichen.

abends:

wpered.su: In Charzysk wurde unter Beteiligung der Kommunisten ein Kinderspielplatz eröffnet.
Am 28. September fand in Charzysk die feierliche Eröffnung eines Kinderspielplatzes statt. Einen gewichtigen Beitrag zu seiner Ausrüstung haben die örtlichen Kommunisten geleistet, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
Von Juli bis September haben
sich die Einwohner des Hauses Nr. 74, das in der Bahnhofsstraße liegt, mit dem Bau des Spielplatzes beschäftigt. Auf ihm gibt es Schaukeln, ein Karussell, eine Rutsche in Form einer Rakete mit einer Gangway, ein Kinderhäuschen und ein Auto. Während der feierlichen Eröffnung wurden für die Kinder Spiele veranstaltet und Preise an sie vergeben.


de.sputniknews.com: „Säen Chaos, Tod und Zerstörung“: Syrien bezichtigt US-Koalition Kriegsverbrechen.
Der syrische Außenminister Walid al-Muallim hat in der 73. UN-Vollversammlung in New York der US-geführten Anti-Terror-Koalition vorgeworfen, Kriegsverbrechen in Syrien begangen zu haben.
„Die Koalition hat die syrische Stadt Rakka völlig zerstört. Sie hat die Infrastruktur und öffentliche Dienste in jenen Gebieten zerstört, gegen die ihr Vorgehen gerichtet war. Sie hat Massenmorde an Zivilisten, darunter auch Kindern und Frauen, begangen. Diese gelten gemäß dem Völkerrecht als Kriegsverbrechen“, sagte Muallem.
Wie der Chefdiplomat weiter betonte, hatten die USA und ihre Verbündeten zudem den Terroristen „direkte Unterstützung“ erwiesen.
Nach seinen Worten verfolgten die Kämpfer und die US-Koalition in Syrien dasselbe Ziel, „Chaos, Tod und Zerstörungen auf ihrem Weg zu säen“.
Am Donnerstag hatte die US-geführte internationale Koalition die Zahl der Zivilisten genannt, die durch ihre Schläge in Syrien und im Irak getötet worden waren. Seit August 2014 sind laut dem jüngsten Bericht der Koalition in beiden umkämpften Ländern 1.114 Zivilisten ums Leben gekommen.
Der bewaffnete Konflikt in Syrien dauert seit 2011 an. Ende 2017 wurde der Sieg über die Terrormiliz „Islamischer Staat“ in Syrien und im Irak verkündet. In einigen Regionen dieser Länder dauern die Kämpfe gegen die Terroristen an. Die größte Aufmerksamkeit wird gegenwärtig der politischen Regelung, dem Wiederaufbau Syriens und der Rückkehr der Flüchtlinge gewidmet.
Die USA und ihre Alliierten bombardieren seit August 2014 Syrien ohne Zustimmung der Regierung in Damaskus. Nach ihrer eigenen Darstellung richtet sich der Einsatz gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS, auch Daesh).

Wpered.su: In Donezk fand der erste Teil des außerordentlichen 4. Parteitags der KP der DVR statt.
Am 29. September fand in Donezk der erste Teil des außerordentlichen 4. Parteitags der KP der DVR statt. Hauptfrage der Tagesordnung war die Frage der Beteiligung der Partei an den Wahlen zum Volkssowjet der DVR, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
Gemäß der Forderung der Zentralen Wahlkommission der DVR müssen an dem Parteitag mindestens 300 Personen teilnehmen. An diesem Tag versammelten sich 315 Delegierte in den Räumen der KP der DVR, einschließlich internationalistischen Kämpfern aus Polen und Kolumbien. Vor Beginn des Parteitags überreichte der erste Sekretär des ZK der KP der DVR Boris Litwinow Parteibücher.
In seinem Beitrag unterstrich Boris Litwinow, dass die theoretische Waffe der KP der DVR der Marxismus-Leninismus ist. Die Kommunisten bestehen auf der Verwirklichung der Punkte der Deklaration über die Souveränität der DVR, sie sind bereit, mit den politischen Kräften zusammen zu arbeiten, die auf diesen Positionen stehen, für die Stärkung der Beziehungen mit Russland eintreten.
Auf dem Parteitag wurde beschlossen, an den Wahlen teilzunehmen, es wurden die Vertreter der Partei festgelegt, eine Liste von Kandidaten für den Volkssowjets der DVR beschlossen. Der Parteitag ist noch nicht beendet. Der Termin für die zweite Etappe wird vom Präsidium des ZK der KPDVR festgelegt werden.

de.sputniknews.com: Moldawien fordert Abzug russischer Friedenstruppen aus Transnistrien.
Der moldawische Premierminister Pavel Filip hat in der 73. Sitzung der Uno-Vollversammlung in New York die Forderung geäußert, aus dem nicht anerkannten Transnistrien die russischen Militärs abzuziehen. Dies meldet der Pressedienst des moldawischen Premiers am Samstag.
„Wir rufen die Russische Föderation dazu auf, diese rechtswidrige und provokatorische Tätigkeit rückhaltlos und unverzüglich einzustellen und den Prozess des Abzuges ihrer Streitkräfte und Militärtechnik wiederaufzunehmen“, heißt es in der Meldung.
Zuvor hatte sich der Präsident Transnistriens, Vadim Krasnoselski, für die Fortsetzung der Friedensoperation Russlands in der Region im bestehenden Format ausgesprochen.
Im Juni war darüber hinaus mitgeteilt worden, dass die Uno-Vollversammlung den von Moldawien eingebrachten Resolutionsentwurf über den Aufruf an Russland angenommen hätte, das Militär aus Transnistrien abzuziehen.
Im russischen Außenministerium wurde dieses Dokument als „provokatorisch“ bezeichnet und auf seinen „werbe-propagandistischen“ Charakter hingewiesen.
In Moskau wird die Ansicht vertreten, dass es noch zu früh sei, das im Land seit 1992 stationierte Kontingent abzuziehen, weil ohne Abschluss der Vereinbarungen zwischen Kischinau und Tiraspol derartige Maßnahmen zur Vertiefung des Konfliktes führen würden.

Wpered.su: Kasbek Tajsajew: „Die Personen, die die Explosion im Gebäude der KP der DVR verursacht haben, werden eine adäquate Antwort erhalten“.
Der Sekretär des ZK der KPRF, der erste stellvertretende Vorsitzende des Zentralrats des SKP-KPSS, das Mitglied des Komitees für Angelegenheiten für Angelegenheiten der GUS, europäische Integration und Verbindungen mit Landsleuten Kasbek Tajsajew meint, dass die Explosion im Gebäude der KP der DVR ein weiterer Terrorakt von Seiten Kiews ist. Dies teilt der Pressedienst der KPRF mit.
„Die erfolgte Explosion ist ein weiterer Akt des Terrorismus, hinter dem die in Kiew an die Macht gekommene faschistische Junta steht. Ich bin überzeugt, dass dieser Terrorakt und der Mord am Oberhaupt der DVR Alexandr Wladimirowitsch Sachartschenko Glieder einer Kette sind, weil die Kommunisten immer aktiv Alexandr Wladimirowitsch, den von ihm eingeschlagenen Kurs unterstützt haben, dort waren und die Interessen des Volkes des Donbass verteidigt haben. Ermittlungen laufen, die Auftraggeber und Ausführenden werden festgestellt werden, wir unsererseits versprechen, dass diese Menschen eine adäquate Antwort erhalten werden“, sagte er.

de.sputniknews.com: „Siegesreise“: Hintergrund des Vorfalls in Kosovo geklärt.
Der Präsident der selbsterklärten Republik Kosovo, Hashim Thaci, hat laut Medienberichten das Wasserkraftwerk „Gazivoda“ am gleichnamigen Stausee im Norden des Kosovo in einem Polizeiboot umfahren. Dabei soll es sich um eine gewisse „Siegesfahrt“ gehandelt haben. Serbien hatte zuvor seine Armee in volle Gefechtsbereitschaft versetzt.
Das Polizeiboot soll an der Staumauer des von Belgrad kontrollierten Wasserkraftwerkes „Gazivoda“ vorbeigefahren und dann wieder zurückgefahren sein. Die Fahrt habe 15 Minuten in Anspruch genommen. Der Polizeichef Reshat Qalajn und der Finanzminister Bedri Hamza sollen Hashim Thaci begleitet haben.
Die Analytiker vertreten die Ansicht, dass die „Siegesfahrt“ wegen der schwierigen innenpolitischen Lage in Kosovo notwendig gewesen sei. Sie sei am Vorabend einer großen, für den Samstag geplanten, regierungskritischen Kundgebung in Pristina unternommen worden, aber auch nach der gescheiterten Reise der Delegation von Kosovo zur UN-Vollversammlung in New York.
Die EU hatte auf die Situation in Kosovo reagiert. „Wir rechnen damit, dass alle Teilnehmer der Ereignisse ruhig und zurückhaltend handeln werden. Wir nehmen die Situation äußerst ernst wahr und unterstützen Kontakte mit allen Seiten“, so der Vertreter des Auswärtigen Dienstes der EU.
Am Samstag hatte der serbische Präsident Aleksandar Vučić nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Tanjug befohlen, die serbischen Streitkräfte in volle Gefechtsbereitschaft zu versetzen. Der Hintergrund war die Besetzung der Zugänge zum Wasserkraftwerk „Gazivoda“ durch kosovarische Spezialeinheiten.
Zuvor hatte der Außenminister Russlands, Sergej Lawrow, erklärt, dass Moskau beim Dialog zwischen Belgrad und Pristina eine Entscheidung unterstützen werde, die für Serbien akzeptabel sei.
Laut russischen Medien hat der Chef der serbischen Gemeinde Zubin Potok, Stevan Vulović, am Samstag mitgeteilt, dass etwa 60 Mitglieder der kosovarischen Spezialeinheiten die Stellungen um das strategisch wichtige Wasserkraftwerk „Gazivoda“ verlassen haben, die sie zuvor bezogen hatten.

 

Standard

Presseschau vom 28.09.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


abends/nachts:

de.sputniknews.com: Kiew: Autos russischer Diplomaten mit Müll übergossen.
Unbekannte haben am Donnerstagabend Autos von russischen Diplomaten in der ukrainischen Hauptstadt Kiew angegriffen und beschädigt. Das teilte der Pressedienst der diplomatischen Vertretung gegenüber Sputnik mit.
„Die Autos der Diplomaten wurden mit Müll übergossen. Mit Farbe wurden verunglimpfende Aufschriften aufgetragen. Die Autoreifen wurden durchstochen. Die Autonummern wurden weggerissen“, sagte ein Sprecher.
Weitere Details liegen vorerst nicht vor.
Nach dem Vorfall habe die russische Botschaft eine Protestnote an das ukrainische Außenministerium gerichtet, hieß es weiter.
Im August war mitgeteilt worden, dass das russische Konsulat in Kiew mit Rauchkörpern beworfen wurde.

wpered.su: Donezker und deutsche Kommunisten haben die Teilnehmer der Ausstellung aus Anlass des 75. Jahrestags der Befreiung des Donbass ausgezeichnet.
Am 27. September fand im Donezker Kinderheim Nr. 1 die Auszeichnung der Sieger bei der Ausstellung von Zeichnungen zum 75. Jahrestag der Befreiung des Donbass statt, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
Die besten Zeichnungen wurden bei den Veranstaltungen, die in Russland, der Türkei und Deutschland stattfanden, ausgewählt. Die Sieger erhielten Malkästen, um ihre künstlerischen Talente zu entwickeln, und alle Teilnehmer an der Ausstellung bekamen Süßigkeiten.
Diese Geschenke wurde dank Spenden von Mitgliedern der Deutschen Kommunistischen Partei sowie der Partei „Die Linke“ Deutschlands gekauft und von der Vertreterin der Donezker Abteilung der gesellschaftlichen Organisation „Nadeshda Donbassa“ Nadeshda Retinskaja übergeben. Die Materialien wurden im Rahmen der Aktion „Menschen der Welt für die Kinder des Donbass“ übergeben.

de.sputniknews.com: UN-Vollversammlung: Netanjahu spricht von „geheimem Atom-Lagerhaus“ im Iran.
Israelische Geheimdienste haben laut dem Ministerpräsidenten des Landes, Benjamin Netanjahu, in der Hauptstadt des Iran ein geheimes Lagerhaus mit Tonnen von Atomgerätschaft und Kernmaterial entdeckt.
„Es gibt ein geheimes Objekt in Teheran. Heute spreche ich davon das erste Mal öffentlich“, sagte Netanjahu bei der UN-Vollversammlung. Dabei zeigte er ein Satellitenbild sowie eine Aufnahme, auf der eine Wand mit einem Eisentor zu sehen ist.
Im Inneren sind ihm zufolge mindestens 15 Seecontainer mit Ausrüstung und Materialien gelagert, die mit dem iranischen Atomprogramm zusammenhängen. Das Gesamtgewicht könnte 300 Tonnen betragen.
Er rief die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) dazu auf, unverzüglich eine Inspektion in dieser Gegend durchzuführen.
Israel werde „nie zulassen, dass das Regime Atomwaffen besitzt, das zu Israels Vernichtung aufruft“, so Netanjahu weiter. Israel werde die Militäroperationen gegen die iranische Präsenz in Syrien, Libanon und im Irak fortsetzen.
Das Atomarchiv
Ende April hatte Netanjahu live im TV auf Hebräisch und Englisch erzählt, Israel sei in den Besitz eines Archivs gekommen, und zwar seien es etwa 100.000 Papier- und Digitaldokumente, die beweisen würden, dass das iranische Atomprogramm einen geheimen Bestandteil unter der Tarnbezeichnung „Das Projekt Amad“ aufgewiesen hat.
Der Ministerpräsident Israels bestand darauf, dass der Iran gegen seine internationalen Verpflichtungen schon dadurch verstoßen hätte, dass er die Angaben über sein Atomprogramm geheim hielt und aufbewahrte, in der Hoffnung, sie in der Zukunft zu verwenden.
Die Erklärung Israels ist mitten in der internationalen Diskussion über die Überprüfung des Atomdeals mit dem Iran erklungen.
Anfang Mai hatte US-Präsident Trump angekündigt, dass die USA sich aus dem Atom-Abkommen mit dem Iran zurückziehen. Donald Trump hatte erneut umfassende Sanktionen gegen Iran veranlasst, die vorher als Folge des gemeinsamen umfassenden Aktionsplans (Joint Comprehensive Plan of Action, JCPOA) ausgesetzt worden waren. Dabei können die Strafmaßnahmen auch gegen andere Staaten verhängt werden, die Geschäfte mit dem Iran tätigen.
Der ständige Vertreter Russlands bei der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Michail Uljanow, hatte Mitte September gegenüber Journalisten erklärt, Moskau besitze keine Informationen darüber, dass Israel die Dokumente über das andauernde Atomprogramm Irans bereits der IAEA übergeben habe. Er hatte darauf verwiesen, dass der mögliche militärische Bestandteil des iranischen Atomprogramms abgeschlossen sei. Ihm zufolge hatte der IAEA-Gouverneursrat in diesem Zusammenhang bereits im Dezember 2015 einen entsprechenden Beschluss gefasst.


de.sputniknews.com: An nur einem Tag: Hunderte Zivilisten verlassen Idlib über humanitären Korridor.
Die sogenannte Deeskalationszone Idlib haben allein in den zurückliegenden 24 Stunden 404 Zivilisten verlassen können. Darüber informierte das russische Zentrum zur Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien am Donnerstag.
„In den zurückliegenden 24 Stunden haben 404 Menschen, darunter 152 Kinder, die Deeskalationszone Idlib über den humanitären Korridor Abu al-Duhur verlassen“, hieß es.
Laut der Meldung wurde zudem 227 Syrern, darunter 95 Minderjährigen, medizinische Hilfe erwiesen.
Der humanitäre Korridor Abu al-Duhur im Südosten der Provinz Idlib nahm am Dienstag seine Arbeit wieder auf. Er hätte schon am Montag funktionieren sollen. Doch wegen des Beschusses durch Terroristen musste seine Eröffnung um einen Tag verschoben werden. Nun verlassen Zivilisten die von Terroristen kontrollierten Gebiete.
Zuvor hatten die Präsidenten Russlands und der Türkei, Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan, bei ihrem Treffen in der russischen Schwarzmeer-Stadt Sotschi vereinbart, dass bis zum 15. Oktober eine entmilitarisierte Zone an der Berührungslinie zwischen den syrischen Regierungstruppen und der bewaffneten Opposition in der Provinz Idlib geschaffen werden soll. Die Zone werde 15 bis 20 Kilometer breit sein.
Idlib ist die letzte syrische Provinz, die von Kämpfern der Terrorgruppe „Dschabhat an-Nusra“ und einer Reihe illegaler Gruppierungen kontrolliert wird. Die syrischen Regierungstruppen sind zu einer Militäroperation gegen die Terroristen bereit, falls die politische Regelung erfolglos bleiben sollte.


vormittags:

de.sputniknews.com: „Zeit zu beichten“: Teheran reagiert auf Vorwürfe aus Tel Aviv.
Der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif hat Tel Aviv aufgefordert, über sein „illegales Atomwaffenprogramm“ zu erzählen. Somit reagierte er auf die jüngsten Aussagen des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu über die Entdeckung eines „geheimen Atomlagerhaus“ in Teheran.
„Die Kunst- und Handwerksshow wird nicht verschleiern, dass Israel das einzige Regime in unserer Region mit einem ,geheimenʻ und ,nicht deklariertenʻ Atomwaffenprogramm ist, das auch ein ,reales Atomarsenalʻ enthält. Nun wird es für Israel Zeit, zu beichten und sein illegales Atomwaffenprogramm für internationale Inspektoren zu öffnen“, twitterte Sarif.
Zuvor hatte Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bei der UN-Vollversammlung erklärt, dass israelische Geheimdienste in der Hauptstadt des Irans ein geheimes Lagerhaus mit Tonnen von Atomgerätschaft und Kernmaterial entdeckt hätten. Dort sind ihm zufolge mindestens 15 Seecontainer mit Ausrüstung und Materialien gelagert, die mit dem iranischen Atomprogramm zusammenhängen. Das Gesamtgewicht könnte 300 Tonnen betragen.
Er rief die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) dazu auf, unverzüglich eine Inspektion in dieser Gegend durchzuführen.

lug-info.com: In den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen dreimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Donezkij, Wesjologorowka und Smeloje.
Geschossen wurde mit Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen, darunter großkalibrigen.

ukrinform.ua: Poroschenko: Sanktionen wirken und sie müssen verschärft werden.
Präsident Petro Poroschenko habe in seiner Rede bei der Übergabe an die Ukraine von zwei US-Patrouillenmotorbooten der Klasse Island die USA aufgerufen, die Sanktionen gegen Russland zu verschärfen, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Frieden durch Stärke ist die effektivste Strategie gegen die russische Aggression. Wenn wir diesen Druck aufrecht erhalten, werden der Unterhalt und die Besetzung der Krim eine Belastung für Moskau. Die Sanktionen wirken, und es besteht eine absolute Notwendigkeit, sie zu verschärfen“, sagte Poroschenko.
Er fügte hinzu, dass die Befreiung der Krim Russland den Aufmarschraum für die Verteidigung seiner Kräfte in Syrien und für die Bedrohung der Flanke der NATO am Schwarzen Meer entziehen würde.
„Auch würde der weitere Unterhalt des Donbass seinen Sinn verlieren“, äußerte der ukrainische Staatschef seine Überzeugung.



Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 27. September 3:00 Uhr bis 28. September 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 19.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der
Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Sajzewo, Siedlung des Gagarin-Bergwerks, Dolomitnoje), Alexandrowska, Donezk (Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks), Jasinowataja (Krutaja Balka), Flughafen (Spartak), Dokutschajewsk, Besymennoje (Sachaka, Leninskoje, Nowaja Tawrija).
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an Wohnraum und Infrastruktur wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 349.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 180.
Ab 00:01 Uhr am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.

de.sputniknews.com: Russlands Staatsfinanzen erstmals seit 2011 wieder im grünen Bereich.
Der Haushalt der Russischen Föderation hat in den ersten acht Monaten 2018 nach den ersten Informationen des Schatzamtes mit einem Überschuss von zwei Billionen Rubel (mehr als 26 Mrd. Euro) geschlossen. In diesem Jahr soll es ein Plus geben – erstmals seit 2011.
Die Einnahmen in den ersten acht Monaten des Jahres 2018 erreichten 12,2 Billionen Rubel (ca. 159,7 Mrd. Euro), wobei die Ausgaben 10,2 Billionen Rubel (knapp 133,53 Mrd. Euro) betrugen, schreibt die Zeitung „Iswestija“ unter Berufung auf das Schatzamt.
Zuletzt hatte der Föderale Haushalt Russlands vor sieben Jahren einen Überschuss verbucht. Damals waren es rund 450 Milliarden Rubel (rund elf Milliarden Euro nach dem damaligen Wechselkurs).
Diese positive Dynamik werde von der geltenden Haushaltsregel gefördert, merkt das Blatt an. Diese sehe vor, dass alle Einnahmen aus dem Erdölverkauf zum Ölpreis höher als 40 US-Dollar je Barrel zur Akkumulation von Reserven in den nationalen Wohlfahrtsfonds abgeführt werden.
Laut den Prognosen des Instituts für strategische Analyse FBK Grant Thornton und des Zentrums für Entwicklung der Nationalen Forschungsuniversität Higher School of Economics in Moskau sollen die Haushaltseinnahmen zum Jahresende die Ausgaben um 2,3 Billionen Rubel (aktuell ca. 30,1 Mrd. Euro) übersteigen.
Die harte Sanktionsrhetorik der USA gegenüber dem Iran könne sich nach Erachten der Experten positiv auf die Ölnachfrage auswirken und zu einem weiteren Ansteigen des Ölpreises führen, so die „Iswestija“.
Russlands Finanzministerium erwartet auch in den kommenden drei Jahren einen Haushaltsüberschuss. Der Entwurf des Haushaltsplans für den Zeitraum 2019-2021 geht von einem Plus von 1,8 Prozent, 1,1 Prozent bzw. 0,8 Prozent aus.

Dnr-online.ru: An das Republikanische klinische Kinderkrankenhaus des Gesundheitsministeriums der DVR wenden sich regelmäßig Einwohner des Donezker Oblast, der vorübergehend von der Ukraine kontrolliert wird. Seit Beginn des Jahres 2018 haben republikanische Spezialisten 385 Kinder vom vorübergehend von der Ukraine kontrollierten Territorium im Rahmen des Humanitären Programms zur Wiedervereinigung des Volkes des Donbass behandelt. Dies teilte heute der Pressedienst des Gesundheitsministeriums der DVR mit.

Ukrinform.ua: USA übergeben Motorboote Island an Ukraine.
Auf der Basis des Küstenschutzes der US-Streitkräfte in der Stadt Baltimore fand eine Zeremonie der Übergabe von zwei Motorbooten Island an die Ukraine statt.
Die Zeremonie wurde in Anwesenheit des Präsidenten der Ukraine Petro Poroschenko abgehalten, teilt der dortige Ukrinform-Korrespondent mit.
Poroschenko hatte auf Facebook die Übergabe von zwei Motorbooten „einen weiteren Baustein zu der Verstärkung der Militär-Marine-Allianz zwischen dem ukrainischen und dem amerikanischen Volk“ genannt.
Die Prozedur der Übergabe der Motorboote an die ukrainischen Seestreikkräfte dauerte insgesamt vier Jahre. Die Verzögerung war auf die bürokratischen Verfahren und die Notwendigkeit der Änderung an der ukrainischen Gesetzgebung zurückzuführen.
Motorboote der Klasse Island können das Schwarze und das Asowsche Meer patrouillieren und 14 Tage
lang ohne Unterbrechungen auf Streife gehen, teilte der Amtsleiter für Schiffbau des Kommandos der Seestreitkräfte der Ukraine, Wassyl Radtschuk, ukrainischen Journalisten mit.
Plangemäß sollen die Schiffe im August-September des nächsten Jahres in die Ukraine kommen. Gleichzeitig sollen die ukrainischen Mannschaften entsprechend ausgebildet und zertifiziert werden. Ausgebildet werden die ukrainischen Seeleute in den USA.
Die Motorboote werden an die Ukraine gratis übergeben. Die ukrainische Seite wird die Kosten für Vorbereitung der Schiffe, die Ausbildung der Mannschaften, die Beförderung der Motorboote an die Ukraine sowie Garantieverpflichtungen bezahlen.



nachmittags:

armiyadnr.su: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR über die Situation an der Kontaktlinie vom 22. bis 28. September 2018:
In der letzten Woche
hat das Personal der Einheiten der Volksmiliz seine professionellen Fertigkeiten bei der dritten Etappe der Wettbewerbe der Einheiten der Volksmiliz der DVR und der LVR um die besten Panzer- und Schützenpanzermannschaften, Geschützmannschaften, Züge und den besten Scharfschützen gefestigt und demonstriert. Es wurde ein hohes Ausbildungsniveau der Soldaten bei der Bedienung von Militärtechnik und der Beherrschung der Waffen festgestellt.
Im
von Hilfe für sozial nicht geschützte Schichten der Bevölkerung wurde gemeinsam mit gesellschaftlichen karitativen Organisationen Unterstützung in Form von Lebensmitteln, Hygienemitteln und Kleidung an Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges, an Familien gefallener Soldaten und an bedürftige Familien in Makejewka und im Starobeschewo-Bezirk geleistet. Außerdem haben Soldaten der Volksmiliz Lebensmittelpakete an Einwohner der frontnahen Ortschaften Nabereshnoje, Grigorjewka und Nowomarjewka geliefert und verteilt.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Besatzungskräfte 19-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Der Gegner hat die Gebiete von 12 Ortschaften mit Mörsern, Schützenpanzerwaffen, verschiedenen Arten von Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
Auf
die Gebiete von Leninskoje und Sachanka hat der Gegner 20 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgefeuert.
Insgesamt wurden in der letzten Woche 157 Fälle der Verletzung des Regimes der Feuereinstellung durch die ukrainischen Kämpfer festgestellt. Auf die Gebiete von 23 Ortschaften der Republik hat der Gegner 171 Mörsergeschosse der Kaliber 120 und 82mm abgefeuert sowie mit Schützenpanzerwaffen, verschiedenen Arten von Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen geschossen.
Im genannten Zeitraum wurden aufgrund der ukrainischen Aggression
vier zivile Einwohner in Sachanka und Kominternowo verletzt. Durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden 15 Gebäude in Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Golmowskij und Kominternowo beschädigt. Außerdem wurde im Gebiet von Leninskoje eine Transformatorunterstation beschädigt und die Stromversorgung von Sachanka, Kominternowo, Dsershinskoje, Saitschenko und Sergejewka unterbrochen. Inzwischen ist die Unterstation wieder in Betrieb.
Durch provokativen Beschuss der ukrainischen Kämpfer im Gebiet von Kominternowo starben zwei Soldaten der Volksmiliz der DVR und zwei wurden verletzt. Wir sprechen den Verwandten der gefallenen Helden unser aufrichtiges Mitgefühl aus.
Der militärisch-industrielle Komplex der Ukraine, der qualitativ minderwertige Munition und Waffen liefert, hat den Bestand der Einheiten der ukrainischen Streitkräfte während des „Schulwaffenstillstands“ weiter reduziert als dies durch kampfbedingte Verluste geschah. Die Statistik der Morde an eigenen Soldaten infolge von Detonation qualitativ minderwertiger Waffen sind folgendermaßen aus:
Seit der Indienststellung von Mörsern des Typs „Molot“ im Jahr 2016 und ihrer Verwendung bei Übungen und verbrecherischem Beschuss des Territoriums unserer Republik starben 33 Soldaten der ukrainischen Streitkräfte und 38 wurden schwer verletzt.
Allem Anschein nach sind die Einnahmen des militärisch-industriellen Komplexes wichtiger für das Kommando der ukrainischen Streitkräfte als das Leben der normalen Soldaten.
Hoffen wir, dass den Mör
serschützen in der nächsten Zeit die offensichtliche Gesetzmäßigkeit deutlich wird – je öfter sie schießen, desto schneller lichten sich ihre Reihen.
Um einen günstigen Hintergrund für ideologische Propaganda in Bezug auf die Volksrepubliken zu schaffen, bereiten die ukrainischen Spezialdienste Terrorakte auf militärische Objekte und Objekte der Chemieindustrie vor, die sich auf dem von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Territorium befinden. Dabei versucht der SBU, die Verantwortung für das Geschehene auf die Spezialdienste der Republik zu schieben.
Um eine größere Realitätsnähe der geplanten Maßnahmen zu erreichen, wird die höchste militärische Führung der Ukraine in die Irre geführt. Uns ist zuverlässig bekannt, dass das Kommando der OOS, darunter S. Najew, von Vertretern des SBU informiert wurde.
So hat das verbrecherische Kiewer Regime unter der festen Führung westlicher Kuratoren ein weiteres
Mal vor, das Leben eigener Bürger zu opfern, eine ökologische Katastrophe zu organisieren, nur um seine verbrecherischen Taten in den Augen der Weltgemeinschaft zu rechtfertigen. Diese Praxis wurde im Irak und in Libyen breit angewendet. Ich wende mich an die Einwohner der Donbass auf dem vom Kiewer Regime kontrollierten Territorium, Sie werden nicht sicher sein, solange blutrünstige Oligarchen die Ukraine regieren.
Im Zusammenhang mit der stark negativen Einstellung der
zivilen Einwohner zu den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte sowie dem geringen Ansehen der Operation der Vereinigten Kräfte hat der Kommandeur der OOS S. Najew befohlen, im Zeitraum vom 20. September bis 18. Oktober 2018 die Lage in Richtung Mariupol in einem positivem Licht darzustellen. Gemäß dem Plan sind zur Verbesserung des Images der 128. und der 36. Brigade eine Reihe von Maßnahmen unter Heranziehung kontrollierter Massenmedien geplant, darunter auch Demonstration erdachter Heldentaten und Errungenschaften der ukrainischen Streitkräfte, wie die Einnahme Grauer Zonen und die Vernichtung von Landwirtschaftstechnik, die fälschlich als Militärtechnik dargestellt wird.
Angesichts des Mangels an Versorgungsgütern hat der Leiter des rückwärtigen Dienstes der ukrainischen Streitkräfte eine Beschränkung bei der Versorgung des Personals mit Material in der Herbst- und Winterzeit 2018-2019 eingeführt. Bis einschließlich zum Fähnrich werden Uniformen auf persönliche Anweisung der Bataillonskommandeure ausgegeben. Neue Ausrüstung erhalten nur Soldaten, die zum Erfüllung von Aufträgen in der OOS-Zone herangezogen werden, Wehrpflichtige aus der Einberufung „Herbst 2018“, Kursanten und Soldaten, die in den Vertragsdienst eintreten. Die übrigen werden das abtragen, was sie haben.
Nicht zum Besten sieht es in den ukrainischen Streitkräften mit der Versorgung der rückwärtigen Einheiten mit Ersatzteilen und Treibstoffen aus. Mehr als die Hälfte der Waffen und Militärtechnik in der OOS-Zone befindet sich in nicht einsatzfähigem Zustand, die zweite Hälfte benötigt Wartung. Dennoch berichten die tapferen Brigadekommandeure, die sich mit letzter Kraft an ihre Ämter klammern, über die planmäßige Überführung und Wartung der Technik für die Herbst- und Winternutzungsperiode.
In den Einheiten der 92. mechanisierten Brigade, die in Awdejewka, Nowoselowka Wtoraja und Kamenka stationiert sind, werden antiepidemische Maßnahmen durchgeführt, um Hepatitis-Erkrankungen des Personals der ukrainischen Streitkräfte zu verhindern. Insbesondere wurde die Bewegung des Personals in Verantwortungsbereiche anderer Verbände beschränkt sowie eine ärztliche Untersuchung der Soldaten der Brigade organisiert. Der Brigadekommandeur hat die Anweisung gegeben, bei der Entdeckung von infizierten Soldaten diese in Quarantäne zu stecken und die erkrankten Soldaten rückwirkend zu entlassen.
Eines der ersten Opfer der Epidemie wurde der Soldat der 1. Kompanie des 1. Bataillons der 92. Brigade Sazipa, der Heptatis „C“ hat. Er ist schon entlassen und vergessen.


ukrinform.ua: Australien ist bereit, Druck auf Russland wegen MH17 zu erhöhen.
Australiens Außenministerin Marise Payne fordert Russland auf, die Ergebnisse der Untersuchung der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe (JIT) über den Abschuss des Flugzeugs von Malaysia Airlines Flugnummer MH17 über der Ostukraine anzuerkennen.
Darüber berichtet news.com.
„Ich bestätige unsere bedingungslose Unterstützung der unabhängigen Untersuchung der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe… Wir bedauern, dass Russland bisher die tatsächlichen Schlussfolgerungen von JIT nicht anerkannt hat, und wir bestätigen nochmals, dass Australien der Unabhängigkeit, der Unbefangenheit und Professionalität von JIT voll und ganz vertraut“, erklärte die australische Außenministerin Marise Payne nach dem Treffen mit Kollegen aus den Ländern, die zur Gruppe gehören.
Sie betonte auch, dass sich Australien mit den Zwischenergebnissen der Untersuchung über die Ursachen der Katastrophe der malaysischen Boeing vertraut gemacht hat und sie völlig anerkennt.



dnr-online.ru: Das kommissarische Oberhaupt der DVR Denis Puschilin hat sich mit dem Studentenaktiv der Donezker Akademie für Verwaltung und Staatsdienst beim Oberhaupt der DVR getroffen und auf Fragen, die die Jugend der Republik interessieren, geantwortet.
Die Rektorin der Akademie Larissa Kostrowez begrüßte alle Anwesenden und merkte an, dass solche Treffen des studentischen Aktivs in der Hochschule regelmäßig erfolgen.
„Sie sind jetzt in einem Alter, das Sie maximal schätzen und nutzen müssen. Natürlich liegt vor Ihnen noch das ganze Leben, aber das Fundament für dieses Leben legen Sie jetzt. Sie studieren, um leitende Funktionen einzunehmen und müssen die gesamte Verantwortung begreifen.
Ich rufe Sie auf, im Einzelnen verantwortlich zu sein, aber immer auf Teamarbeit zu setzen. Nur vereint gelingt uns viel mehr, werden unsere Handlungen effektiver werden“, sagte Denis Puschilin zu den Anwesenden.
Die Studenten interessierten sich für die Frage der Arbeitsplätze nach Abschluss der Hochschule sowie dafür, welche vorrangigen Aufgaben vor der Regierung der Republik stehen.
„Es ist sehr schwierig die vorrangigen Aufgaben zu nennen. Zuerst stand vor uns die Aufgabe, die Situation in der Republik nach dem Tod von Alexandr Sachartschenko aufrecht zu erhalten. Es durfte kein Chaos in Land zugelassen werden.
Jetzt denken wir schon an die Entwicklung unserer Republik. Reisen in die Städte und Bezirke geben die Möglichkeit, alle Probleme zu erfahren, die dort existieren und bei ihrer Lösung zu unterstützen. Gerade bei der Kommunikation mit den Menschen werden die Probleme klar, die die Minister nicht kennen können. Mit diesen Problemen befassen wir uns auf den Sitzungen des Ministerrats.
Deshalb ist es jetzt nicht möglich, vorrangige Gebiete zu nennen. Wir müssen arbeiten und alle Bereiche des Lebens der Republik beachten“, sagte das kommissarische Oberhaupt der DVR.
Die Studenten interessierten sich auch dafür, ob die Frage der gesellschaftlichen Organisationen in der Republik behandelt werden wird.
„Dieses Problem ist lange herangereift. Deshalb hat die Diskussion dazu schon begonnen“, sagte Denis Puschilin.
Außerdem interessierten die Studenten folgende Fragen: Wird in der Republik ein Programm zur Arbeitsplatzvermittlung in die Staatsorgane für Studenten nach Abschluss der Hochschule erarbeitet, werden Studenten an der Arbeit der Organe der gesetzgebenden und ausführenden Staatsgewalt teilnehmen, hat die Führung der DVR die Möglichkeit, ein Programm zum Erfahrungsaustausch mit anderen Ländern zu organisieren? Auch Fragen zum Verhandlungsprozess in Minsk wurden gestellt.
Das Gespräch der Studenten mit Denis Puschilin endete mit der Frage – wie sehen Sie die Zukunft der DVR?
„In erster Linie will ich die Zukunft der Republik friedlich sehen. Damit die Menschen gute Löhne erhalten, die Kinder in die Schule und den Kindergarten gehen, unsere Absolventen immer Arbeitsplätze erhalten und unsere Jugend eine glückliche Zukunft hat. Damit unsere Industrie sich entwickelt, neue Unternehmen und neue Arbeitsplätze entstehen. Auch will ich, dass unsere ältere Generation im Alter würdig lebt. Lasst uns gemeinsam diese Zukunft aufbauen, dafür lernen Sie jetzt“, sagte Denis Puschilin.

de.sputniknews.com: Il-20-Abschuss: Moskau erläutert seine Position im Dialog mit Tel Aviv.
Moskau will laut dem russischen Vize-Außenminister Michail Bogdanow Tel Aviv davon überzeugen, dass Russlands Vorwürfe in Bezug auf den Vorfall mit dem Abschuss der russischen Il-20 über der syrischen Provinz Latakia gerecht sind.
„Wir alle sind daran interessiert, unter anderem unseren israelischen Partnern klar zu machen, dass unsere Vorwürfe gerecht sind. Diese Kontakte werden fortgesetzt“, sagte Bogdanow am Freitag vor der Presse.
Bogdanow zufolge äußern Israels Vertreter auf allen Ebenen im Zusammenhang mit dem Tod der russischen Militärs ihr Beileid.
„Was das konkrete Verhalten dieses oder jenes Landes, darunter auch Israels, anbelangt, so rechnen wir damit, dass all dies unter Achtung des Völkerrechts und jener Prinzipien getan wird, die in allen abgestimmten Dokumenten, darunter auch in der russisch-amerikanischen Erklärung zwischen den Präsidenten Putin und Trump im vietnamesischen Đà Nẵng und selbstverständlich in der Resolution des UN-Sicherheitsrates 2254 verankert sind“, fügte Bogdanow hinzu.
Am Donnerstag hatte der israelische Verteidigungsminister Avigdor Lieberman gesagt, sein Land schätze die Beziehungen zu Russland sehr hoch ein. Eine Koordination zwischen der russischen und der israelischen Armee sei wichtig.
Der russische Seefernaufklärer des Typs Il-20 war in Syrien in der Nacht zum 18. September abgeschossen worden. Dabei waren 15 russische Militärs ums Leben gekommen. Laut Angaben des Verteidigungsministeriums Russlands haben sich die israelischen Piloten absichtlich hinter dem russischen Flugzeug versteckt und es dabei dem Angriff der syrischen Luftabwehr ausgeliefert, so dass die Il-20 von einem Luftabwehrsystem S-200 abgeschossen wurde. Die israelische Armee beschuldigt die libanesische Bewegung „Hisbollah“ des Vorfalls.
Kurz nach der Il-20-Tragödie war bekannt geworden, dass Russland zur besseren Sicherheit der russischen Militärs in Syrien Damaskus Flugabwehrraketensysteme S-300 liefern wird.

Lug-info.com: Das Republikoberhaupt der LVR Leonid Pasetschnik hat Landwirten für die Herbstaussaatkampagne zinslose Kredite in einer Gesamthöhe von 50 Mio. Rubel zugeteilt. Dies erklärte er heute, während er sich mit dem Verlauf der Herbstaussaatkampagne in einem landwirtschaftlichen Betrieb der Republik bekannt machte.
Pasetschnik erinnerte daran, dass er im Frühjahr bereits 50 Mio. Rubel zinslose Kredite zum Kauf von Dünger und Treibstoff an Landwirte zugeteilt hat.
„In diesem Jahr setzen wir diese Praxis fort. Die im Frühjahr zugeteilten Gelder wurden gemäß der Gesetzgebung in den Reservefonds des Oberhaupts der LVR zurückerstattet. Für die Aussaatkampagne teilen wir sie wieder zu“, erklärte er.
„Dank der Professionalität des Landwirtschaftsministers, dank der hartnäckigen Arbeit aller Arbeiter der Landwirtschaft, haben wir einen sehr guten Ertrag erzielt“, unterstrich das Oberhaupt der LVR.
Er merkte an, dass der Umfang der Getreideernte in diesem Jahr etwas niedriger als im letzten war, aber die Qualität des Getreides ist um Größenordnungen besser.
„Zum ersten Mal nach mehr als 20 Jahren haben wir eine Ernte erzielt, bei der mehr als 85% Lebensmittelgetreide ist“, erklärte das Oberhaupt der Republik.
„Ich hoffe sehr darauf, dass wir die Keime guter Dinge, die wir in diesem Jahr begonnen haben, die im Programm zur sozialökonomischen Entwicklung der Republik bis 2023 zum Ausdruck kommen, bereits 2019 umsetzen können“, sagte das Oberhaupt der LVR.
Der Pasetschnik begleitende Landwirtschaftsminister der LVR Jurij Pronko teilte mit, dass es die Unterstützung von Seiten der Leitung der Republik den Landwirten erlaubt, rechtzeitig den notwendigen Kunstdünger, Chemikalien und Treibstoff zu kaufen.
„Vom Republikoberhaupt wurde eine zweite Tranche im Umfang von 50 Mio. Rubel für den Kauf von Material für die Herbstaussaat von Winterkulturen zugeteilt, um die Lebensmittelsicherheit im nächsten Jahr zu gewährleisten“, sagte der Minister.
Er erläuterte, dass die finanzielle Unterstützung für die Landwirte der Republik „absolut zinslos“ ist.
„Das ist das Programm. Wir haben heute den präzedenzlosen Fall, glauben Sie mir, ich befasse mich schon lange mit Landwirtschaft, dass die Landwirte zinslose Kredite erhalten“, erklärte Pronko.
Er teilte mit, dass die staatlichen Kredite von den Landwirten bis zum 10. September 2019 zurückgezahlt werden müssen.

de.sputniknews.com: Finnlands Präsident nennt überraschende Eigenschaft Putins:
Der finnische Präsident Sauli Niinistö hat verraten, was ihn an seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin besonders überrascht hat.
„Ich habe mit Staunen erfahren, dass er immer noch Kontakte zu Menschen pflegt, die er Anfang der 90er Jahre kennengelernt hatte, als er noch nicht einmal Nummer 1. in St. Petersburg war“, sagte Niinistö bei seinem Auftritt in der US-Denkfabrik Brookings Institute in Washington.
Der russische Staatschef vergesse seine Freunde nie, betonte er weiter. „Er hat es nie vergessen, weil er damals mit Respekt behandelt wurde.“ Sogar dreißig Jahre später lade Putin diese Finnen, die heute schon pensioniert seien, nach Moskau ein.
Leider wirke dieses Prinzip auch umgekehrt: Putin vergesse die Menschen nicht, die ihn respektlos behandelt hätten.
Mit Russland muss man laut Niinistö immer direkt und entschlossen reden. Aus eigener Erfahrung wisse er, dass die Russen einem ehrlichen Gesprächspartner glaubten. Der Westen müsse aber immer achtsam im Umgang mit Russland sein.


Lug-info.com: Das staatliche Unternehmen der LVR „Lugmedfarm“ hat im Rahmen des Programms zur sozialökonomischen Entwicklung der Republik „Unsere Wahl“ eine Apotheke in Alexandrowka eröffnet.
Die Apotheke ist die 228. im republikanischen Netz „Lugmedfarm“. In dem Apothekenpunkt können die Einwohner medizinische Präparate kaufen, unter anderem solche, die von pharmazeutischen Unternehmen der LVR produziert werden.
„Diese weitere staatliche Apotheke ist ein deutliches Beispiel für die Sorge des Republikoberhaupts und der Führung der Republik um die Zunahme der Lebensqualität der Bevölkerung“, sagte die stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats der LVR Natalja Tichonskaja.
„Die Hauptsache – auch im Rahmen des Programms zur sozialökonomischen Entwicklung bis 2023 planen wir in nächster Zeit weitere vier Apotheken in der LVR zu eröffnen“, fügte der Direktor von „Lugmedfarm“ Sergej Kondraschew hinzu.

de.sputniknews.com: Litauen stimmt gegen Russlands Rückkehr in PACE.
Das litauische Parlament (Sejm) hat die Parlamentarische Versammlung des Europarats (PACE) aufgerufen, die Rechte der russischen Delegation in dieser Organisation nicht wiederherzustellen.
Für die entsprechende Resolution haben 77 Mitglieder des Sejms gestimmt, dagegen – keine einzige Stimme, ein Abgeordneter enthielt sich der Stimme. Dies meldet die litauische Nachrichtenagentur Delfi.
Der Abgeordnete Egidijus Vareikis erinnerte daran, dass im Jahr 2014 nach der Wiedervereinigung der Krim mit Russland die PACE die Rechte der russischen Delegation eingeschränkt habe: ihre Mitglieder verloren die Möglichkeit, als Ausschuss-Vorsitzende, Berichterstatter zu agieren, bei den Plenartagungen abzustimmen, die Richter des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte und einige andere offizielle Amtspersonen zu wählen.
Im Jahr 2018 „tauchte die Initiative auf, zu versuchen, Russland alle Rechte in der PACE zurückzugeben“.
Dem Abgeordneten zufolge versucht man, das auf eine ziemlich grobe und zugleich seltsame Weise auszuführen, indem man bestimmte Artikel im Statut der Parlamentsversammlung ändert.
In der Resolution kommt zudem die Enttäuschung darüber zum Ausdruck, dass Russland seine internationalen Verpflichtungen angeblich nicht erfülle und „danach strebt, die Regeln des Europarates zu ändern sowie die gegen Russland verhängten Sanktionen aufzuheben“.
Darüber hinaus wird im Dokument darauf hingewiesen, dass „die Entscheidung, Russlands Vorschlag zur Schaffung eines negativen Präzedenzfalls gegen die Nichteinhaltung der Verpflichtungen durch andere Staaten anzunehmen, die Zuverlässigkeit des Europarates als Rechtsverteidiger (…) unterminieren und eine große Autoritätskrise dieser internationalen Organisation schaffen würde“.
Die PACE zog im Jahr 2015 zweimal die Wiedergewährung der Vollmachten an die russische Delegation in Erwägung, die Sanktionen blieben aber weiterhin in Kraft. Russland besitzt gegenwärtig weder ein Stimm- noch ein Beteiligungsrecht bei der Arbeit der leitenden PACE-Organe und ihrer Wahlbeobachtungsmissionen im CE-Raum.
Moskau hatte damals angekündigt, seine Beteiligung an der PACE bis Ende 2015 auszusetzen. Im Januar 2016 hatte die russische Delegation keinen Jahresantrag auf die Bestätigung ihrer Vollmachten gestellt.

Mil-lnr.info: Pressekonferenz des Leiter der Koordination der Volksmiliz der LVR Oberst M. Ju. Filiponenko über die Situation an der Kontaktlinie vom 22. bis 28. September 2018:
Heute informiere ich über die Lage an der Kontaktlinie sowie über die Ergebnisse der Aktivitäten der Einheiten der Volksmiliz der LVR in der letzten Woche.
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich geändert. In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen dreimal das Regime der Feuereinstellung verletzt und dabei Schützenpanzerwaffen, Granatwerfer, großkalibrige und Schusswaffen eingesetzt. Beschossen wurden die Positionen der Volksmiliz der LVR im Gebiet von Wesjologorwka, Donezkij und Smeloje.
Insgesamt haben die ukrainischen Gruppen in der letzten Woche 25-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Auf das Territorium der Republik wurden mehr als 270 Geschosse abgefeuert.
Von Seiten der ukrainischen Truppen wurden die Gebiete von 15 Ortschaften beschossen.
Die verbrecherischen Befehle zu Eröffnung des Feuers auf das Territorium der Republik erteilten die Kriegsverbrecher und Kommandeure der 14. Brigade Wojtschenko, der 53. Brigade Grusewitsch, der 59. Brigade Schwdjuk, der 72. Brigade Tatus.
Die ukrainische Seite konzentriert weiter Kräfte und Mittel in der Nähe der Kontaktlinie.
In der letzten Woche ist im Gebiet von Solotoje im Verantwortungsbereich der 14. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte eine Kolonne Militärtechnik und Waffen eingetroffen: 6 100mm-Geschütze MT-12 „Rapira“, 6 12mm-Haubitzen „D-30“, 4 Schützenpanzer, etwa 30 Lastwagen.
Außerdem wurde im Verantwortungsbereich der 59. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Nishneteploje die Ankunft von zwei Mehrfachraketenwerfern „Grad“ bemerkt.
An den Lagerorten fehlen weiterhin ukrainische Militärtechnik und Waffen, die abgezogen sein müssten. Dieses Fehlen kommt in den offiziellen Berichten der OSZE-Mission zum Ausdruck. In der letzten Woche wurden folgende Fehlbestände registriert:
6 Mehrfachraketenwerfer „Smertsch“;
5 Haubitzen „Msta-B“;
8 T-72-Panzer;
5 Mehrfachraketenwerfer „Grad“;
8 Haubitzen „Gwosdika“. …
In der letzten Woche fanden auf den Übungsplätzen der Volksmiliz die zwischenrepublikanischen Wettbewerbe der Panzergrenadier- und Panzereinheiten, der Artillerieaufklärungseinheiten und Scharfschützenpaare statt.
Im Ergebnis der Wettbewerbe wurden die Mannschaften, Geschützmannschaften, Züge und Scharfschützenpaare ausgezeichnet, die die besten Ergebnisse gezeigt haben.
Außerdem haben in der letzten Woche technische Einheiten der Volksmiliz der LVR erfolgreich eine weitere Etappe der Entminung von Objekten der zivilen Infrastruktur, von Wohngebieten und anliegenden Straßen durchgeführt.
Im Verlauf der technischen Arbeiten wurde das Territorium um die Schule Nr. 4 in Michajlowka (Solotoje-4) von explosiven Objekten gesäubert. Ich möchte anmerken, dass trotz Beschusses und Provokationen von Seiten der ukrainischen Truppen alle Maßnahmen zur Entminung ständig und planmäßig stattfinden.
Ich merke an, dass die Einheiten der Volksmiliz der LVR nicht auf Provokationen des Gegners reagieren, das „Regime der Ruhe“ und die Minsker Vereinbarungen einhalten. Aber im Fall einer Verschärfung der Lage behält sich die Volksmiliz der LVR das Recht vor, entschieden im Interesse des Schutzes seiner Bürger zu handeln.

Standard

Presseschau vom 27.09.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


vormittags:

lug-info.com: In den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen viermal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Michajlowka, Sokolniki, Perwomajsk, Losowoje.
Geschossen wurde mit 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Sacharowa kommentiert Publikation über „wahren Namen“ von einem „Skripal-Vergifter“:
Die Pressesprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat die jüngste Veröffentlichung der britischen Internetplattform Bellingcat kommentiert, wonach Ruslan Boschirow, der nach Darstellung der britischen Behörden die Skripals vergiftet haben soll, ein Oberst des russischen Militärnachrichtendienstes GRU sein soll.
Die Webseite des britischen Projektes Bellingcat hat zusammen mit der Internetzeitung Insider am Mittwoch einen Beitrag veröffentlicht, laut dem Ruslan Boschirow „tatsächlich“ angeblich ein GRU-Oberst sein soll, dessen Name Anatoli Tschepiga sei. Demnach ist er am 5. Mai 1979 im Dorf Nikolajewka in der Region Amur geboren. In Chabarowsk soll der Mann Dienst in der 14. Brigade der Sondereinsatztruppen unter dem GRU-Befehl geleistet haben. Zuvor hatte Bellingcat Materialien veröffentlicht, die aber keine Bestätigung fanden.
„Der neue Informationseinwurf ist gleich nach dem Auftritt von (der britischen Premierministerin) Theresa May im UN-Sicherheitsrat zum Thema Massenvernichtungswaffen erfolgt, in dessen Rahmen sie erneut Vorwürfe gegen Russland erhoben hat. Es gibt keine Beweise, demgemäß setzt man eine Informationskampagne fort, deren Aufgabe es ist, die Aufmerksamkeit von der wichtigsten Frage abzulenken: ,Was ist in Salisbury passiertʻ“, schrieb Sacharowa in ihrem Facebook-Account….

Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 26. September 3:00 Uhr bis 27. September 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 23.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der
Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Sajzewo), Jasinowataja, Mineralnoje, Krutaja Balka, Spartak, Shabitschewo, Donezk (Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks), Alexandrowka, Dsershinskoje, Leninskoje, Kominternowo.
Wie zuvor mitgeteilt wurde, wurde idurch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte in Kominternowo das Dach eines Wohnhauses in der Achmatowa-Straße 15 beschädigt.
Außerdem wurden durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte in Kominternowo zwei Zivilisten verletzt:
– eine Frau, geb. 1958 – Splitterverletzungen am Unterschenkel und am Hals;
– ein Mann, geb. 1957 – Splitterverletzung am Bauch.
Die Verletzten wurden in das Zentralkrankenhaus von Nowoasowsk gebracht.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 180.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgeschossenen Geschosse 217.
Ab 00:01 Uhr am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regime der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.

Lug-info.com: „In Folge von Beschuss des Territoriums der Republik wurden in Perwomajsk die Verglasung eines Hauses und eine Hochspannungsleitung beschädigt, sechs Häuser haben keinen Strom“, teilte das Zivilschutzministerium der LVR mit.
Tote und Verletzte gibt es nicht.

de.sputniknews.com: Ukrainischer Außenminister schläft während Poroschenkos UN-Rede ein.
Der ukrainische Außenminister Pawel Klimkin ist während der Rede des Präsidenten der Ukraine, Petro Poroschenko, im Rahmen der 73. UN-Vollversammlung eingeschlafen. Im Netz tauchte bereits ein entsprechendes Video auf.
Im Video sind der eingeschlummerte Pawel Klimkin, die ukrainische First Lady Marina Poroschenko und die Gesundheitsministerin Uljana Suprun zu sehen. Dabei wird gezeigt, dass es im Saal viele freie Sitzplätze gibt.
Der ukrainische Präsident widmete Dreiviertel seiner Redezeit (mehr als 25 Minuten) den Vorwürfen gegen Russland und nur 3,5 Minuten dem Ukraine-Thema.
Die Beziehungen zwischen Moskau und Kiew hatten sich nach dem nationalistischen Staatsstreich in der Ukraine von 2014, dem Beitritt der Krim zur Russischen Föderation und dem bewaffneten Konflikt im Donbass verschlechtert. Kiew warf Moskau mehrmals eine Einmischung in die ukrainischen Angelegenheiten vor. Russland stuft diese Anschuldigungen als haltlos und unannehmbar ein. Moskau betonte mehrmals, keine Partei in dem Konflikt in der Ukraine zu sein. Es sei vielmehr daran interessiert, dass Kiew seine politische und wirtschaftliche Krise überwindet.

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Lug-info.com: Die Fahrzeuge des 81. Konvois des Zivilschutzministeriums Russlands mit humanitärer Hilfe für die Einwohner des Donbass sind in Lugansk eingetroffen.
Das Zivilschutzministerium der LVR teilte mit, dass 134 Tonnen humanitäre Hilfe geliefert wurden. Darunter sind 5682 Lebensmittelpakete für Kinder unter einem Jahr (39,2 Tonnen) und 12.742 Lebensmittelpakete für Kinder von einem bis drei Jahre (94,8 Tonnen).

Dan-news.info: „Heute hat der 81. humanitäre Konvoi des Zivilschutzministeriums der RF 266 Tonnen Lebensmittelpakete für Kinder bis zu drei Jahren in die DVR geliefert“, teilte das Zivilschutzministerium der DVR mit.

de.sputniknews.com: USA geben zu: Härtere Sanktionen gegen Russland unmöglich.
Die USA sehen keine Möglichkeit, ähnliche Sanktionen gegen Russland wie zuvor gegen Nordkorea und den Iran zu verhängen. Sie begründen das mit einer besseren Integration der russischen Wirtschaft in das internationale Finanzsystem und den Welthandel. Das geht aus dem jüngsten Bericht des US-Vizefinanzministers, Marshall Billingslea, hervor.
„Nordkorea und der Iran waren seit Jahrzehnten im großen Maße oder fast komplett vom globalen Finanzsystem isoliert“, schreibt Billingslea. „Wir nehmen diesen Unterschied in Kauf und setzen unsere Instrumente so ein, um Russland maximal unter Druck zu setzen, aber auch die Nebenauswirkungen für die USA, unsere europäischen Partner und die globale Wirtschaft zu minimieren.“
Als Beispiel führt Billingslea die Strafmaßnahmen gegen die russischen Unternehmer Oleg Deripaska und Viktor Wechselberg an, deren Unternehmen Rusal, EN+ und Renova tief integriert in den internationalen Markt seien. Doch ihr Privatvermögen sei trotzdem um einige Milliarden US-Dollar geschrumpft, hieß es. Seit Januar vergangenen Jahres hat die US-Administration Sanktionen gegen 232 Personen und Firmen aus Russland verhängt.
Die US-Sanktionen gegen Nordkorea und den Iran waren härter und sollten den ganzen Staat treffen. Demnach sahen sie Einschränkungen für die Lieferungen von Rohöl und deren Folgeprodukten sowie von Industrieanlagen und Transportmitteln nach Nordkorea vor. Für den Iran gelten neben den Handelseinschränkungen ein Verbot für die Emission von Staatsanleihen sowie für den Kauf und Verkauf in der Nationalwährung Rial unter Nutzung von Auslandskonten.

Dan-news.info: Abgeordnete des Volkssowjets der DVR haben dem allgemeinbildenden Spezialinternat Nr. 20 humanitäre Hilfe übergeben. Die Schule erhielt drei Hörgeräte, ein akustisches Multimediasystem und Brettspiele.
An der Aktion nahmen die Abgeordneten der Fraktion „Donezkaja Respublika“ Alexandr Kostenko, Sergej Antonjuk, Eduard Salichow und Jarowslaw Konnikow teil.
„Es ist erfreulich, dass es in der Republik solche Menschen gibt, den
en die Kinder und damit unsere Zukunft nicht gleichgültig sind“, sagte Antonjuk im Gespräch mit Journalisten.
Das Internat Nr. 20 befindet sich im Budennowskij-Bezirk von Donezk. Es wurde im Jahr 1979 gegründet. Derzeit werden dort 140 Kinder mit Hörbehinderungen, mit schweren Sprachstörungen sowie Kinder mit komplexen Behinderungen (gleichzeitig hör- und lernbehindert) im Alter von 6 bis 17 Jahren unterrichtet. Insgesamt arbeiten dort mehr als 50 Lehrer.

nachmittags:

de.sputniknews.com: Geduldsfaden gerissen: IWF stellt Ukraine vier Vorbedingungen – Medien
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat von der Ukraine gefordert, ihre Verpflichtungen zu erfüllen, um eine neue Geld-Tranche zu bekommen. Darüber schreibt die ukrainische Online-Zeitung epravda.com.ua.
Um das neue Hilfspaket zu bekommen, soll Kiew laut dem Artikel erneut die Gaspreise anheben – um ganze 23 Prozent – sowie Reformen zur Korruptionsbekämpfung durchführen, einen ausgewogenen Staatshaushalt annehmen und die staatliche Fiskalbehörde reorganisieren.
Da die Ukraine nicht im Stande sei, diese IWF-Forderungen zu erfüllen, solle sich das fast bankrotte Land mit dem IWF auf einen Stand-by-Kredit in Höhe von fünf bis sechs Milliarden US-Dollar mit einer Laufzeit von bis zu 15 Monaten einigen.
Laut dem Beitrag glauben die IWF-Unterhändler der Ukraine nicht mehr, deswegen werden sie vom Land zuerst fordern, die übernommenen Verpflichtungen zu erfüllen.
Das Stand-by-Programm gilt seit 1952 und wurde zur Überwindung kurzfristiger Zahlungsprobleme ins Leben gerufen. Das Programm darf maximal auf 36 Monate berechnet sein.


ukrinform.ua: Friedensmission in der Ostukraine: Ukraine und ihre Partnerländern wollen UN-Sicherheitsrat Resolution vorlegen.
Die Ukraine und ihre Partnerländern, die USA, Deutschland und Frankreich, wollen im UN-Sicherheitsrat einen Resolutionsentwurf über eine Friedensmission im Donbass einbringen.
Das erklärte am Mittwoch Außenminister der Ukraine Pawlo Klimkin am Rande der UN-Generalversammlung in New York, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform. „Wir haben eine Vereinbarung mit unseren Freunden, den USA, Deutschland und Frankreich. Gestern habe ich wieder mit Heiko Maas und mit Außenminister Mike Pompeo gesprochen, wir werden eine gemeinsame Resolution einbringen“, sagte der Minister. Dafür müsse man weiter Druck auf Russland ausüben, weil es sich mit „Händen und Füßen gegen jede echte Friedensmission wehrt“.
Klimkin betonte weiter, es sei wichtig, die Friedensmission müsse nicht nur eine militärische Komponente, sondern auch die polizeilichen und zivilen Komponenten umfassen. „Denn Russland wird weiter versuchen, die besetzten Gebiete zu kontrollieren und der Sinn der so genannten ‚Friedensoperation‘ Russlands besteht darin, einen Prozess der Regionalisierung und Föderalisierung der Ukraine einzuleiten“. Er sage ständig den internationalen Partnern, dass das russische Ziel nicht der Donbass sondern die Ukraine sei. Es gebe keine anderen Schritte als die, „die unsere Einheit und unsere Sicht der Ukraine als eines freien und demokratischen Staates und der demokratischen Gesellschaft zu bedrohen.“ Positive Veränderungen für ukrainische Menschen im Donbass seien nur nach einer praktischen Deokkupierung unter internationaler Kontrolle möglich.
Nach den Worten von Klimkin habe er mit seinen Amtskollegen nicht nur die russische Aggression, sondern auch alle hybriden Bedrohungen besprochen. Es ginge um Cybergefahren, Gefahren für die Energiewirtschaft, um die Pipeline Nord Stream.

Dan-news.info: Spezialisten des republikanischen Zentrums für sanitäre und epidemologische Aufsicht haben in Makejewka Wasserproben für eine bakteriologische und chemische Analyse entnommen, die Situation ist unter Kontrolle. Dies teilte heute der Pressedienst des Gesundheitsministeriums der DVR mit.
„Während antiepidemischer Maßnahmen wurden Wasserproben für bakteriologische und chemische Analysen entnommen. Die Untersuchungen werden im Republikanischen Zentrum für sanitäre und epidemologische Aufsicht des staatlichen sanitär-epidemologischen Dienstes durchgeführt“, teilte das Ministerium mit. …
„Im Zusammenhang mit der Krankenhauseinweisung einiger Dutzend Einwohner von Makewjewka mit ernsten Darminfektionen empfiehlt das Gesundheitsministerium allen Einwohnern und Gästen der Republik nachdrücklich, kein Leitungswasser zu trinken“, heißt es in der Mitteilung des Gesundheitsministeriums.
Nach den letzten Angaben des Ministeriums, haben sich in Makejewka 75 Personen an medizinische Einrichtungen gewandt.

de.sputniknews.com: Peschmerga entdecken neue US-Militärbasis an irakisch-syrischer Grenze.
Die USA haben laut Sputnik unter Verweis auf Quellen in kurdischen Peschmerga-Kräften einen neuen Militärstützpunkt im Bezirk El Kaim im Irak an der Grenze zu Syrien errichtet.
Der Kommandeur eines Peschmerga-Trupps, Xelil Şirvan, hat diese Information in seinem Kommentar gegenüber Sputnik bestätigt: „Nach vorhandenen Angaben haben die USA einen neuen Stützpunkt in der strategisch wichtigen Region El Kaim in der Provinz Anbar an der Grenze des Iraks zu Syrien geschaffen. Die Amerikaner stärken ihre Militärpräsenz in der Region, in diesem Zusammenhang haben die irakischen Regierungstruppen eine zusätzliche militärische Unterstützung zur Stärkung des Schutzes der Grenze in den Bezirk El Kaim geschickt“, sagte er.
Dabei werde nach Angaben des Sprechers der Demokratischen Kräfte Syriens (DKS) in der Region der neu geschaffene US-Stützpunkt im Rahmen der Operation ausgenutzt, die von den Abteilungen der DKS im Bezirk Hejin von der syrischen Seite der Grenze her durchgeführt wird.
Der strategisch wichtige Bezirk El Kaim, der an der irakisch-syrischen Grenze liegt, wurde im November 2017 von „Daesh“ befreit.


Dan-news.info: „Seit Beginn des Sommers bis zum September haben mehr als 60.000 Urlauber aus der DVR und der LVR sowie der RF Sedowo besucht“, teilte der Leiter der Verwaltung des Nowoasowskij-Bezirks Anatolij Janowskij mit.
Er fügte hinzu, dass für die Touristen 18 Erholungsheime und Urlaubsbasen in Betrieb waren, außerdem haben Eigentümer privater Häuser Urlauber aufgenommen.

de.sputniknews.com: Moskau kritisiert „versehentliche Schläge“ der Nato in Afghanistan.
Das russische Außenministerium hat Kritik an den „versehentlichen Schlägen“ der Nato in Afghanistan geäußert, die zahlreiche Menschenleben gefordert haben sollen.
„Wir reagieren mit Besorgtheit auf die häufigen Todesfälle unter der Zivilbevölkerung infolge von Luftangriffen der Koalitionskräfte in Afghanistan. Allein in der letzten Woche wurden drei solche Fälle registriert“, heißt es in einer Erklärung auf der Webseite der russischen Behörde.
So seien am 20. September im Distrikt Tsamkani der afghanischen Provinz Paktia bei einem Angriff der Luftstreitkräfte drei Menschen getötet und zehn weitere verletzt worden, darunter auch Frauen und Kinder.
Am 22. September habe ein Luftangriff auf ein Wohnhaus im Distrikt Tagab in der Provinz Kapisa neun Menschenleben gefordert, darunter das von vier Frauen und drei Kindern. Am darauffolgenden Tag seien neun Zivilisten einem Angriff der US-Luftwaffe zum Opfer gefallen, vier weitere seien verletzt worden.
„Wir halten die aktuelle Lage für eine Folge grober Fehlkalkulationen der US-Führung in Afghanistan und des irrtümlichen Beharrens des Weißen Hauses auf einer militärischen Lösung der Probleme in diesem Land“, hieß es weiter. Moskau rufe Washington zum Umdenken auf, um den innerafghanischen Dialog voranzutreiben. „Wir fordern, dass die Verantwortlichen für die Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung zur Rechenschaft gezogen werden.“

Armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters des operativen Kommandos der DVR zu Lage am 27.09.2018:
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner die Gebiete von elf Ortschaften beschossen.
In Richtung Gorlowka haben Einheiten der 72. mechanisierten Brigade unter Kommando des Verbrechers Tatus Sajzewo mit Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Donezk haben die Kämpfer der 92. und der 28. mechanisierten Brigade unter Kommando von Kokorjew und Martschenko sowie der 56. Panzergrenadierbrigade unter Leitung des Verbrechers Iwanow mit Mörsern des Kalibers 82 und 120mm, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen die Gebiete von Krutaja Balka, Jasinowataja, Spartak Shabitschewo, Mineralnoje, Alexandrowka und den Petrowskij-Bezirk von Donezk beschossen.
In Richtung Mariupol haben Einheiten der 36. Marineinfanteriebrigade auf Befehl des Henkers Gnatow die Gebiete von Dsershinskoje, Kominternowo und Leninskoje mit Mörsern des Kalibers 120mm (16 Geschosse), Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen. Dabei erlitten zwei zivile Einwohner, geb. 1957 und 1958 Splitterverletzungen.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden 23 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung festgestellt.
Heute haben die ukrainischen Strafsoldaten ihren provokativen Beschuss unserer Positionen seit dem frühen Morgen wieder aufgenommen, dabeiwurde ein Soldat der Volksmiliz im Gebiet von Kominternowo verletzt. Nach dem Beschuss fuhr ein Sanitärfahrzeug in das genannte Gebiet, um Hilfe zu leisten und den Verletzten zu evakuieren. Trotz der gut wahrnehmbaren Erkennungszeichen und dem nicht militärischen Aussehen des Sanitätsfahrzeugs haben die ukrainischen Kämpfer zielgerichtet das Feuer darauf eröffnet. Infolge des kaltblütig geplanten Mords starben zwei Soldaten der Volksmiliz der DVR und einer wurde verletzt.
Wir bringen den Verwandten der gefallenen Helden unser aufrichtiges Mitgefühl zum Ausdruck. Ich wende mich an die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte: Das blutige Kiewer Regime ist nicht ewig und jeder Kriegsverbrecher wird seine verdiente Strafe erhalten. Denkt nach, noch gestern haben wir in den selben Bildungseinrichtungen gelernt und heute zwingt euch die Junta einen brudermörderischen Krieg zu führen.
Von unserer Aufklärung wurde die Ankunft des Kommandeurs der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ Krawtschenko im Verantwortungsbereich der 58. Panzergrenadierbrigade bemerkt, den Najew geschickt hat, um persönlich die Lage der Dinge in der Brigade zu untersuchen. Sein Besuch ist mit einem Bericht über die zur Regel gewordenen Fälle von Festnahmen von Soldaten der Brigade, die an Waffenschmuggel, Verkauf von Treibstoff sowie am Genuss und der Verbreitung von Drogen beteiligt sind, durch Vertreter des SBU und des militärischen Rechtsordnungsdienstes verbunden.
Allein in dieser Woche hat der militärische Rechtsordnungsdienst wegen Genuss und Verkauf von Drogen fünf Soldaten des 13. Bataillons festgenommen.
Außerdem haben Mitarbeiter des SBU zwei Soldaten festgenommen, die ein Versteck im Gebiet von Dsershinsk eingerichtet haben, in dem sich Munition für großkalibrige Maschinengewehre und Granatwerfer befand.
So sehen wir, dass das Niveau der militärischen Disziplin in der 58. Brigade trotz vom Kommandeur der Brigade Drapatyj eingeführten Strafzahlungen und Haftmaßnahmen gegen Trinker und Deserteure weiter abfällt.

de.sputniknews.com: So viel Zivilisten starben durch US-Einsätze in Syrien und Irak – Bericht
Die US-geführte internationale Koalition hat die Zahl der Zivilisten genannt, die durch ihre Schläge in Syrien und dem Irak getötet worden sind.
Seit August 2014 sind laut dem jüngsten Bericht der Koalition in beiden umkämpften Ländern 1.114 Zivilisten ums Leben gekommen. In dieser Zeitperiode habe die Koalition insgesamt rund 30.000 Schläge geführt.
„Aufgrund von zugänglichen Angaben wurden in dieser Periode nach der Einschätzung von Combined Joint Task Force (CJTF-OIR) nicht weniger als 1.114 Zivilisten unbeabsichtigt getötet“, hieß es.


ukrinform.ua: Ukraine verhängt Sanktionen gegen russische Transportunternehmen.
Die Ukraine hat Sondersanktionen und Einschränkungsmaßnahmen gegen eine Reihe von russischen Transportunternehmen verhängt. Diese Unternehmen arbeiten mit Firmen, die von den „Volksrepubliken Donezk und Luhansk“ kontrolliert werden, zusammen, meldet der Sicherheitsdienst der Ukraine SBU.
Nach Angaben des SBU schlossen die russischen Unternehmen 2018 „Außenwirtschaftsabkommen“ mit Transportunternehmen in den besetzten Gebieten der Ostukraine ab. Gemäß diesen Abkommen würden Güter durch die ukrainisch-russische Staatsgrenze befördert. Die Russen hätten versucht, auch mit ukrainischen Unternehmen auf dem von der Regierung kontrollierten Territorium ins Geschäft zu kommen.
Laut dem SBU verstoßen die russischen Unternehmen gegen das Völkerrecht und Beteiligen an der Finanzierung der terroristischen Organisationen in der Ostukraine. Das sei für den Dienst ein Anlass für die Verhängung der Sanktionen durch das Wirtschaftsministerium und den Rat für Sicherheit und Verteidigung der Ukraine gewesen. Betroffen seien solche Firmen wie „RZD Logistik“, „Promkomplexplast“, „Gasgolder“ und andere.
Die Sanktionen sehen Einfrieren von Vermögenswerten, Einschränkung der Handelsoperationen, eine teilweise oder volle Blockade des Gütertransits durch die Ukraine und andere Einschränkungen vor.


de.sputniknews.com: Chinas Verteidigungsminister hat die USA daran erinnert, dass Russland und China zwei souveräne Staaten sind, in deren Militärpartnerschaft Washington sich nicht einmischen darf. Damit reagierte Chang Wanquan auf die jüngsten US-Sanktionen gegen chinesisches Militär wegen des Kaufs russischer Jets und Raketen.
„China und Russland pflegen allgemeine strategische Partnerschaftsbeziehungen. Bilaterale Militärkooperation ist eine übliche Kooperation zwischen zwei souveränen Staaten“, sagte Wanquan.
Diese Partnerschaft solle die Interessen beider Staaten schützen sowie den globalen und regionalen Frieden und die Stabilität sichern, was im Einklang mit dem internationalen Recht stehe.
„Die USA haben kein Recht, sich einzumischen.“
Washington hatte vorige Woche wegen Chinas Waffengeschäften mit Russland Strafmaßnahmen gegen einige Vertreter des chinesischen Verteidigungsministeriums verhängt. Konkret geht es um den Erwerb von Su-35 Kampfflugzeugen sowie S-400-Raketenabwehranlagen. Peking hat seinerseits die USA vor den Sanktionen gewarnt.

Mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko:
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich geändert und bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner viermal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Geschossen wurden auf die Gebiet von Michajlowka, Sokolniki, Perwomajsk und Losowoje. Dabei haben die ukrainischen Kämpfer 82mm-Mörser, Schützenpanzerwaffen, automatische Granatwerfer, großkalibrige Maschinengewehre und Schusswaffen eingesetzt. Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 70 Geschosse abgefeuert.
Dank unserer Arbeit zur Bekämpfung der Lügen ukrainischer Massenmedien bei der Veröffentlichung der Folgen der Explosion eines Mörsers 2B-11 „Molot“ in der 72. mechanisierten Brigade hat das übergeordnete der ukrainischen Streitkräfte trotz allem, wenn auch ohne besondere Enthusiasmus, begonnen sich mit diesem Vorfall auseinanderzusetzen. So ist am 26. September zur Aufklärung der Umstände der Detonation des Mörsers in der 72. mechanisierten Brigade eine Kommission des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte mit 25 Mann eingetroffen.
Es ist anzumerken, dass im Zusammenhang mit dem kritisch niedrigen moralisch-psychischen Niveau der Soldaten in der Brigade auch der stellvertretende Leiter der Abteilung für moralisch-psychische Unterstützung der Bodentruppen Oberst Martynow eingetroffen ist.
In der OOS-Zone werden in den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte wieder Fälle nicht kampfbedingter Verluste festgestellt. So wurden am 25. September im Gebiet von Krymskoje drei Soldaten der 53. mechanisierten Brigade verletzt, als sie auf eigene Minenfelder gerieten. Weitere zwei Soldaten der 14. Brigade wurden im Gebiet von Solotoje aus demselben Grund verletzt.
Es ist offensichtlich, dass der Pressedienst der OOS gemeinsam mit ukrainischen Massenmedien all diese Verluste als kampfbedingt abschreibt, die angeblich in der Folge von Beschuss von den Positionen der Volksmiliz der LVR aus eingetreten sind.
Die Volksmiliz der LVR hält die Minsker Vereinbarungen genau ein. Wir sind weiterhin für einen Dialog offen und bereit zu einer friedlichen Lösung des Konflikts, aber im Fall von Provokationen von Seiten des Gegners sind wir wir zu äußerst entschiedenen Handlungen bereit.
Wir erhöhen weiter das Niveau der Professionalität des Personals und der Bereitschaft zur Erfüllung von Aufgaben zur Verteidigung unserer Republik. In den Einheiten und Truppenteilen der Volksmiliz der LVR werden Übungen zur militärischen Ausbildung durchgeführt.

de.sputniknews.com: Kiews Vertreter: Russische Lotsen halfen ukrainischer Flotte.
Russische Losten sind laut dem ukrainischen Vertreter in der Minsker Kontaktgruppe, General Jewgeni Martschuk, an Bord ukrainischer Schiffe gewesen, als sie die Straße von Kertsch passierten.
Die Schiffe hätten nicht selbständig den flachen Kanal bewältigen können und darum beim Lotsendienst von Kertsch um Hilfe gebeten, obwohl jegliches Zusammenwirken mit den offiziellen Behörden der Krim laut dem ukrainischen Gesetz über die besetzten Gebiete verboten sei, erläuterte Martschuk im Interview mit dem ukrainischen TV-Sender „112 Ukraina“.
Dem General zufolge sind die „Donbass“ und „Korez“ keine Kriegsschiffe, sondern Unterstützungsschiffe, deswegen konnten sie russische Lotsen an Bord nehmen. „Die Dienste von Kertsch haben die beiden Schiffe ruhig bis zum Asowschen Meer begleitet, und diese sind weitergefahren – zuerst bis Mariupol, dann bis Berdjansk“, merkte er weiter an.
Am 24. September hatten die Seestreitkräfte der Ukraine erklärt, dass die Schiffe ihr legitimes Recht geltend gemacht hätten, die Straße von Kertsch zu passieren, und dabei nicht um die Erlaubnis Russlands gebeten hätten. Zuvor hatte der Chef der Republik Krim, Sergej Aksjonow, mitgeteilt, die „Donbass“ und „Korez“ hätten um Lotsen-Hilfe gebeten und „demütig hinter zivilen Schiffen Schlange gestanden“.
Am 22. September waren die ukrainischen Kriegsschiffe „Donbass“ und „Korez“ in die ausschließliche Wirtschaftszone Russlands vor der Halbinsel Krim eingedrungen und hatten die Krim-Brücke passiert. Die Schiffe hatten Kurs auf die Stadt Berdjansk genommen. Laut den ukrainischen Medien sollen sie zu dem neu zu schaffenden Militärstützpunkt der Ukraine an der Küste des Asowschen Meeres gehören. Aus sicherer Entfernung wurden sie von der Küstenwache des Grenzdienstes des russischen Geheimdienstes FSB begleitet.
Aus Sicht der Ukraine verletzt Russland ihre Rechte hinsichtlich des Schwarzen sowie des Asowschen Meeres. Deswegen liegt Kiew im Prozess mit Russland. Nachdem die Krim-Brücke über die Straße von Kertsch fertiggestellt worden war, hatte die Spannung im Asowschen Meer an der Stärke zugenommen. Die Ukraine befürchtet, dass Russland ihr den Zugang zu diesem Meer sperren könnte. Die Grenzdienste beider Länder hatten bereits mehrmals gegenseitig Schiffe im Asowschen Meer aufgebracht und arretiert.

 

Standard

Presseschau vom 26.09.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

vormittags:

de.sputniknews.com: Auf Russland abgezielt: Vize-Außenminister kritisiert Baupläne von US-Basis in Polen.
Der russische Vize-Außenminister Alexander Gruschko hat die mögliche Stationierung eines US-Militärstützpunktes in Polen heftig kritisiert und erläutert, welche Gegenmaßnahmen Russland in diesem Fall ergreifen könnte.
Laut Gruschko würde solch ein Schritt bedeuten, dass „die USA und ihre Verbündeten de facto die Schemata zur Gewährleistung der Sicherheit aus den Zeiten des Kalten Krieges“ einsetzen.
Der Politiker betonte, dass Russland aus vielen Gründen eine ablehnende Haltung zur Errichtung dieses Stützpunktes einnehme. Dies werde „zur Verschlimmerung der Situation im Sicherheitsbereich“ führen und „den Interessen der gesamteuropäischen Sicherheit“ schaden. Russland werde in diesem Zusammenhang „militärtechnische Sicherheitsmaßnahmen benötigen, die unsere Sicherheit unter den neuen Bedingungen gewährleisten“. Gruschko zufolge gibt es „unterschiedliche Möglichkeiten, darunter auch preiswerte, wie man unsere Sicherheit stärken kann“.
Der Diplomat unterstrich, dass die Nato-Russland-Grundakte „direkt die Stationierung wesentlicher Kampfkräfte auf ständiger Grundlage verbietet“, das heißt, dass der Bau des Stützpunktes die Nato-Russland-Grundakte „zerstören“ werde.
Gruschko verwies auf die Gefahr „des Teufelskreises des Wettrüstens“, das mit „einer feindlichen Rhetorik“ begleitet sei. Der Bau des Stützpunktes ist es ihm zufolge „absolut illegitim“. Die Aussagen, wonach „Russland irgendwelche aggressiven Pläne in Bezug auf die baltischen Länder und Polen schmiedet“, sind „völliger Blödsinn“.
Der russische Vize-Außenminister warnte dabei vor „einem Knallgemisch aus feindlicher Propaganda, feindlicher Politik und feindlicher Militärplanung“. Die Errichtung der Basis nahe den russischen Grenzen zielt ihm zufolge auf „die Projizierung der Macht in Richtung der russischen Grenze“ ab.
Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump erklärt, Washington ziehe Warschaus Bitte um eine permanente US-Militärbasis in Polen ernsthaft in Betracht. Der Militärstützpunkt soll zum Schutz gegen eine „russische Aggression“ dienen.
Moskau protestiert gegen diese Pläne und verweist seinerseits darauf, dass die Ostexpansion der Nato die Stabilität in Europa untergrabe. Das russische Außenministerium hatte im Mai die mögliche Stationierung einer US-Basis in Polen als einen Verstoß gegen die Nato-Russland-Grundakte bezeichnet. Das Dokument, das im Jahr 1997 in Paris unterzeichnet wurde, begrenzt je nach der Sicherheitslage die permanente Stationierung von Truppen in den neuen Nato-Mitgliedsstaaten.
Polen war im Jahr 1999 zusammen mit Ungarn und Tschechien der Nato beigetreten. Das Land hat wiederholt um eine US-Militärbasis auf seinem Territorium gebeten. Derzeit sind US-Truppen nicht dauerhaft in Polen stationiert, sondern sie rotieren dort alle neun Monate, um die Ostflanke der Nato zu sichern, werden nach diesem Zeitraum aber wieder abgezogen.


lug-info.com: In den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen zweimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Kalinowo und Losowoje.
Geschossen wurde mit 82mm-Mörsern, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: USA stärken ukrainische Marine mit 30-jährigen Booten.
Der Küstenschutz der USA will den ukrainischen Seestreitkräften zwei ausgemusterte Patrouillenboote der Klasse „Island“ übergeben, wie auf der Homepage der US-Behörde am Dienstag mitgeteilt wurde.
Die Übergabezeremonie der 1988 gebauten Boote Drummond (WPB-1323) und Cushing (WPB-1321) soll laut dieser Mitteilung am Donnerstag in Anwesenheit des Präsidenten der Ukraine, Petro Poroschenko, in Baltimore (Bundesstaat Maryland) stattfinden.
Zuvor waren Schiffe dieser Art bereits an Georgien und Costa Rica übergeben worden. In den Jahren 1985 bis 1992 hatte der amerikanische Küstenschutz 49 Patrouillenboote der Klasse „Island“ in Dienst gestellt.
Streitigkeiten mit Russland im Asowschen Meer
Die Situation um die Seefahrt rund um die Krim sowie im Asowschen Meer spitzt sich seit Jahresanfang zu. Im März hatte die Ukraine den russischen Fischkutter „Nord“ aufgebracht. Der Kapitän des Schiffes wurde beschuldigt, die Krim illegal besucht zu haben. Dabei soll er „darauf abgezielt haben, staatlichen Interessen zu schaden“. Im August war das russische Tankschiff „Mechanik Pogodin“ im Hafen von Cherson aufgebracht worden.
Kiew wirft Moskau vor, Schiffe beim Anlaufen der ukrainischen Häfen über die Straße von Kertsch zu blockieren. Die Schiffe würden lange Zeit liegen bleiben, während ihre Besitzer Verluste erleiden würden, hieß es. Das Grenzschutz-Departement des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB auf der Krim gab in diesem Zusammenhang bekannt, die Kontrollen der ausländischen Schiffe würden im Einklang mit dem internationalen Seerecht erfolgen. Die Reeder sollen keine Kritik geübt oder Ansprüche erhoben haben.
Später hieß es aus Kiew, man wolle die militärische Präsenz in der Region verstärken. Es wurde mitgeteilt, Kiew werde Truppen an die Küste des Asowschen Meeres verlegen und dort bis zum Jahresende einen Marinestützpunkt einrichten.
Wie im August der Botschafter der Ukraine in den USA, Valeri Tschaly, erklärte, brauche sein Land die amerikanischen Patrouillenboote „zur Verstärkung der Möglichkeiten im Schwarzmeerraum“.

Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 25. September 3:00 Uhr bis 26. September 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 21.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Sajzewo (Jushnoje), Donezk (Siedlung des Trudowskije-Bergwerks), Spartak, Alexandrowka, Staromichajlowka, Mineralnoje, Krutaja Balka, Leninskoje, Sachanka, Kominternowo.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Zerstörungen von Wohnhäusern und ziviler Infrastruktur wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 217.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 488.
Ab 00:01 Uhr am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regime der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.

de.sputniknews.com: Nukleare Bedrohung geht von diesen drei Staaten aus – Pentagon-Chef.
Der Pentagon-Chef James Mattis hat während seiner Rede am Virginia Military Institute erklärt, dass die nukleare Bedrohung von drei Staaten ausgehe. Darüber berichtet die offizielle Homepage des amerikanischen Verteidigungsministeriums.
In Bezug auf Außenbedrohungen sagte Mattis, dass die nukleare Bedrohung von drei Staaten ausgehe. Vor allem gehe sie von Russland aus, weniger – von den Atomwaffen Chinas und Nordkoreas. Dabei gelte nun Nordkorea als akutes Problem für das Land.
Mattis betonte dabei, dass über die nukleare Bedrohung nicht so viel gesprochen werde, aber „das ist eine reale Bedrohung“. „Ein Atomkrieg kann nicht gewonnen werden, deswegen soll er nie geführt werden“, fügte der Pentagon-Chef hinzu.
Anfang Februar hatte das amerikanische Verteidigungsministerium die neue Atomdoktrin veröffentlicht, in der den russischen Atomstreitkräften eine große Aufmerksamkeit gewidmet wurde. Als weitere potenzielle Bedrohungen hat Washington Nordkorea, den Iran und China eingestuft.
Das amerikanische Verteidigungsministerium hat verkündet, sich auf den Ausbau der Mini-Nukes zu konzentrieren und weiterhin Geld für die Modernisierung der Atomstreitkräfte sowie für den Ausbau der Nuklearen Triade (interkontinentale Raketen, strategische U-Boote und Bombenflugzeuge) auszugeben.


de.sputniknews.com: New York: Poroschenko reagiert mit „Fake News“ auf Frage russischer Journalisten.
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat im UN-Gebäude als Antwort auf eine Frage der russischen Journalisten über die Friedenstruppen im Donbass „Fake News“ geschrien.
Die Mitarbeiter des russischen TV-Senders „Rossija 24“ haben ein Sujet in der Wandelhalle des UN-Gebäudes im Rahmen der 73. Vollversammlung der Vereinten Nationen gedreht, als dort der ukrainische Staatschef Petro Poroschenko erschien. Der Reporter fragte ihn nach der Initiative über die Verlegung von UN-Friedenstruppen in den Donbass. Poroschenko soll dabei bereits von Journalisten umgeben gewesen sein.
Der ukrainische Präsident schrie „Fake News!“ in die Kamera und soll in ein Sprechzimmer geflohen sein, das sich in der nächsten Nachbarschaft zum Raum der russischen Delegation befand.
Dabei berichten zahlreiche Medien, dass der ukrainische Präsident Petro Poroschenko offenbar aus Versehen plötzlich ins Sprechzimmer des russischen Außenministers Sergej Lawrow gekommen sei. Nach Angaben der russischen Tageszeitung „Kommersant“ irrte sich der ukrainische Staatschef in der Tür. Das Onlinemagazin RBC schreibt, Poroschenko habe rund 15 Sekunden gebraucht, um seinen Irrtum zu merken, und habe dann den Raum der russischen UN-Delegation wieder verlassen.


Dan-news.info: „Nach genaueren Informationen wurde gestern
durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte in Kominternowo das Dach des Wohnhauses in der Achmatowa-Straße 15 beschädigt“, teilte die Vertretung der DVR im GZKK mit.

de.sputniknews.com: UNO wollte russischen Menschenrechtlern das Wort „Krim“ verbieten.
Vertreter des Sekretariats der 39. Sitzung des UN-Menschenrechtsrats haben versucht, die Verwendung des Wortes „Krim“ in den Berichten russischer Menschenrechtler zu verhindern. Dies teilte der Leiter der Arbeitsgruppe der Krim-Vertretung bei dem russischen Präsidenten, Alexander Molochow, am Mittwoch mit.
Die Berichte wurden gemäß den Regeln der Vereinten Nationen im Voraus vorgelegt. Laut Molochow soll jemand versucht haben, sie zu korrigieren, woraufhin ein Briefwechsel zwischen der russischen Delegation und dem Sekretariat des UN-Menschenrechtsrates stattfand.
„Es handelte sich um die Tatsache, dass wir in unserem Bericht das Wort ‚Krim‘ überhaupt nicht verwenden dürfen, nur ‚Autonome Republik Krim‘ und kommagetrennt ‚Ukraine‘. Es kam zu einer Anekdote. Um die Absurdität der Situation zu betonen, haben wir im Ernst vorgeschlagen, die Wortfügung ‚Krimtataren’ mit ‚ukrainischen Tataren‘ zu ersetzen“, sagte Molochow.
Schließlich sei es jedoch gelungen, das Problem zu lösen:
„Im Sekretariat des Menschenrechtsrats fanden sich offensichtlich vernünftigere Menschen, die begriffen, dass dies eine Idiotie sei, wonach all dieses Herumfackeln gestoppt wurde“, so Molochow weiter.
Er hat ebenso betont, dass bis zum letzten Moment unklar gewesen sei, ob er oder seine Kollegen zu Wort kommen würden.

nachmittags:

ukrinform.ua: Vize-Chef der OSZE-Mission in Ukraine Hug scheidet aus dem Amt.
Die Amtsdauer des Vize-Chefs der speziellen Mission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in der Ukraine, Alexander Hug, laufe am 31. Oktober ab.
Dies teilte Hug der russischen Wirtschaftszeitung „Kommersant“ mit.
„Die OSZE ist keine Karriere-Organisation. In ihren Strukturen arbeiten zu dürfen, ist auf höchstens zehn Jahre beschränkt. Ich habe dann den Höchstwert erreicht und gebe deshalb mein Amt auf“, sagte Hug.
Er äußerte Bedauern, dass „die von der Mission geleistete Arbeit davon zeugt, dass die Konfliktparteien im Donbass ihr grundlegendes Versprechen nicht eingehalten haben, das sie im Rahmen der Abkommen von Minsk abgaben“.
„Mit politischem Willen hätte man die Sicherheitssituation in der Region stabilisieren können. Aber es fehlt bislang an diesem Willen“, betonte Alexander Hug.


dnr-online.ru: Heute, am 26. September, hat das kommissarische Oberhaupt der DVR Denis Puschilin das Ausscheiden des ersten stellvertretenden Leiters der OSZE-Mission Alexander Hug aus seinem Amt kommentiert.
„Insgesamt kann ich über Alexander Hug sagen, dass wir verschiedene Perioden der Zusammenarbeit hatten. Es ist nicht immer gelungen, ein gegenseitiges Verständnis zu finden, aber dennoch hat das Positive überwogen.
Ich hoffe, dass der Nachfolger Alexander Hugs würdig ist und die Situation nicht verschlechtert.
Die OSZE-Mission arbeitet im Rahmen ihres Mandats, aber wir hätten gern offenere und gerechtere Bewertungen der Beschießungen. Deshalb, wenn wir absolut sicher sind, woher Geschosse kamen, und das festgehalten haben, dann zu sagen, dass einfach ein Geschoss flog, ruft bei unseren Bürger häufig mindestens Unverständnis aber auch gerechten Zorn hervor. Wir wissen, woher diese Geschosse kamen, durch die Infrastruktur zerstört wird, der Gesundheit der Menschen Schaden zugefügt wird und friedliche Einwohner sterben“, sagte Denis Puschilin.

de.sputniknews.com: Menschenrechtler: UNO von totaler Krim-Blockade durch Ukraine schockiert.
Die totale Blockade der Schwarzmeer-Halbinsel Krim durch die Ukraine hat die Teilnehmer der 39. Sitzung des UN-Menschenrechtsrats in Genf in Schock versetzt. Das gab der Leiter der Arbeitsgruppe für völkerrechtliche Fragen der Krim-Vertretung bei dem russischen Präsidenten, Alexander Molochow, am Mittwoch gegenüber Sputnik bekannt.
Ihm als Vertreter des Internationalen Rates für russische Landsleute war es seinen eigenen Worten zufolge gelungen, am Dienstag vor der Weltöffentlichkeit aufzutreten.
Unter anderem soll der Menschenrechtler in seiner Rede über die von den Kiewer Behörden verhängte Blockade bei der Wasser- und Energieversorgung sowie über die Lebensmittel-, Waren- und Verkehrsblockade berichtet haben.
„Für viele war es ein Schock. Die rechtswidrigen Handlungen der ukrainischen Behörden in den Jahren 2014 bis 2017 dienten als Faktoren, die zum Ausbruch einer humanitären Krise auf der Krim sowie zu massenhaften Verstößen gegen die Menschenrechte in der Region geführt hatten. Die sogenannten Krim-Sanktionen der USA, der EU und der Ukraine nehmen der Bevölkerung der Halbinsel den Zugang zu Strom, Wasser und anderen Naturressourcen“, sagte Molochow.
Wie Molochow weiter betonte, sei zudem die Bewegungsfreiheit der Krim-Bewohner beschränkt worden, als ihnen die EU im Jahr 2014 die Erteilung aller Arten europäischer Visa, darunter auch der Schengen-Visa, verweigert hätte.
All dies verhindere sowohl kulturelle als auch Verwandtschaftsbeziehungen der Krim-Diaspora.
Die Krim war im März 2014 – nach mehr als 20 Jahren in der unabhängigen Ukraine – wieder Russland beigetreten, nachdem die Bevölkerung der Halbinsel in einem Referendum mehrheitlich dafür gestimmt hatte. Die Volksabstimmung war von den örtlichen Behörden nach dem Februar-Umsturz in Kiew organisiert worden. Kiew betrachtet die Krim als „zeitweise okkupiertes Territorium“. Moskau hat allerdings schon mehrmals unterstrichen, dass der Beitritt der Halbinsel zu Russland nicht gegen das Völkerrecht und die UN-Charta verstoße.


Armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters des operativen Kommandos der DVR zur Lage am 26.09.2018:
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner die Gebiete von elf Ortschaften beschossen.
In Richtung Gorlowka haben die Kriegsverbrecher Tatus und Drapatyj von den Positionen der 72. mechanisierten Brigade und der 58. Panzergrenadierbrigade Sajzewo und die Siedlung des Gagarin-Bergwerks mit Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Donezk haben die Terroristen auf Befehl der Kommandeure der 92. und der 28. mechanisierten Brigade Kokorjew und Martschenko sowie des Kommandeurs der 56. Panzergrenadierbrigade Iwanow mit Mörsern des Kalibers 120mm, Granatwerfern, Schützenpanzerwaffen, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen die Gebiete von Spartak, Alexandrowka, Staromichajlowka, Trudowskije, Mineralnoje und Krutaja Balka beschossen.
In Richtung Mariupol haben die Einheiten der 128. Gebirgssturmbrigade und der 36. Marineinfanteriebrigade auf Befehl der Kriegsverbrecher Sobko und Gnatow mit Mörsern des Kalibers 82mm, Granatwerfern, Schützenpanzerwaffen, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen die Gebiete von Sachanka, Kominternowo und Leninskoje beschossen.
Während des Beschusses von Kominternowo wurde ein privates Haus in der Achmatowa-Straße beschädigt.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden 21 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung festgestellt. Auf das Territorium der Republik wurden 35 verschiedene Geschosse abgefeuert (Das operative Kommando zählt anders als das GZKK nur Mörser- und Artilleriegeschosse, sonstigen Granaten u. ä., Anm. d. Übers.).
Es wurde die Aktivierung von Scharfschützen des Gegners in Richtung Donezk festgestellt.
In den Verbänden und Truppenteilen der ukrainischen Streitkräfte in der OOS-Zone gibt es weiter Fälle von Diebstahl an Treibstoff und Material.
Der Verkauf von Treibstoff ist in den ukrainischen Streitkräften auf ein neues Niveau gelangt, und trotz aller Anstrengungen des SBU fährt die frontnahe Bevölkerung weiter mit militärischem Treibstoff. Während der Kontrollen der Vorräte an Material in der 28. mechanisierten Brigade wurde eine fiktive Abschreibung von 20 Tonnen Treibstoff festgestellt, der bereits für den Abtransport und den Verkauf an örtliche Unternehmen zum weiteren Verkauf an Tankstellen vorbereitet war. Außerdem wurde ein weiterer Fall von gegenseitig nutzbringendem Naturalienhandel festgestellt. So haben gestern, in der zweiten Tageshälfte, Soldaten der 28. Brigade einen Dieselgenerator gegen fünf Kästen Wodka eingetauscht, an dieser Informationen arbeiten Mitarbeiter des militärischen Rechtsordnungsdienstes und des SBU.
Etwas anderes sieht die Lage in der 72. mechanisierten Brigade aus, in der neben Problemen mit der Personalausstattung, die 45% nicht übersteigt, Probleme mit Vorräten an Treibstoff und anderem Material bestehen. Es wurde bemerkt, dass das Offizierspersonal gezwungen ist, Technik auf eigene Kosten und für Gelder, die durch Waffenverkauf eingenommen wurden, zu betanken.
Das moralisch-psychische Niveau der Soldaten und die militärische Disziplin in den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte bleiben kritisch niedrig.
Nach Informationen unserer Quellen in der 58. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte wurde bekannt, dass im Verantwortungsbereich des 13. Bataillons der Brigade Mitarbeiter des militärischen Rechtsordnungsdienstes Soldaten des Bataillons festgenommen haben, die systematisch Drogen einnehmen. Außerdem bestehen weiter nicht ordnungsgemäße Beziehungen zwischen dem Kommando und dem normalen Personal. Die Soldaten, die zur Verzweiflung getrieben werden, greifen zu äußersten Maßnahmen wie Desertion und Selbstmord. So beging am 24. September ein Soldat der 58. Panzergrenadierbrigade, der unter ständigem psychischen Druck von Seiten der Kommandos stand, Selbstmord.
Im Zusammenhang mit diesen Fällen ist ein Besuch einer Kommission des Stabs der OOS mit Vertretern des operativ-taktischen Gruppe „Ost“ geplant.


de.sputniknews.com: Poroschenko verkauft seine Werft am Dnjepr – Expertin: „Schrotthaufen“
Der Fonds „Prime Asset Capital“, der für die Verwaltung der Aktiva des ukrainischen Staatschefs Petro Poroschenko zuständig ist, hat sich mit einem einheimischen Käufer über den Verkauf der Schiffswerft „Kuznya na Rybalskomu“ am Dnjepr verständigt. Das teilte die Werft auf ihrer Webseite mit. Eine russische Expertin äußert sich dazu.
Wie aus der Mitteilung der Werft hervorgeht, warten die Teilnehmer des Deals nun darauf, dass die ukrainische Anti-Monopol-Behörde ihre Erlaubnis dazu gibt. Dann könne der entsprechende Vertrag unterzeichnet werden.
Wie Poroschenkos Sprecher, Swjatoslaw Zegolko, via Facebook bestätigte, verwaltet dieser Fonds tatsächlich Poroschenkos Aktiva.
Die Vizeleiterin des russischen Zentrums für geopolitische Begutachtungen, Natalija Makejewa, nahm in einem Sputnik-Gespräch zu dieser Situation Stellung.
„Das ist einfach ein populistischer aufschlussreicher Schritt. Er wird damit begründet, dass sich die ukrainischen Behörden nicht damit befasst hätten, was sie von der Sowjetunion bekommen haben. D. h., dass die Ressource so lange genutzt wurde, bis sie völlig abgenutzt war“, sagte Makejewa.
Deswegen stelle diese Werft höchstwahrscheinlich einen Schrotthaufen dar, aus der alles Wertvolle bereits herausgeholt worden sei. Diese könne bereits keinen mehr Nutzen bringen.
„Deshalb hat Poroschenko beschlossen, aus dieser Situation Nutzen zu ziehen und sie (die Werft – Anm. d. Red.) schön, demonstrativ zu verkaufen“, betonte Makejewa.
Die Schiffswerft „Kuznya na Rybalskomu“ in Kiew ist auf den Bau von Tankern für Chemieprodukte, Trockenfrachtern, Container- und Sonderschiffen sowie Gefriertrawlern, ebenso auf die Produktion von Dampfkesselanlagen und auf die Schiffsreparatur spezialisiert.


Mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko:
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich verändert und bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner zweimal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Geschossen wurde auf die Gebiete der Ortschaften Kalinowo und Losowoje. Dabei haben die ukrainischen Kämpfer 82mm-Mörser, automatische Granatwerfer, großkalibrige Maschinengewehre und Schusswaffen eingesetzt. Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 20 verschiedene Geschosse abgefeuert.
Die ukrainischen Streitkräfte konzentrieren weiter Kräfte und Mittel an der Kontaktlinie.
In Popasnaja, im Verantwortungsbereich der 14. mechanisierten Brigade, wurde die Funktion einer Radarstation der Artillerieaufklärung des Typs AN/TPQ-48 amerikanischer Herkunft bemerkt. Die Station liefert Informationen für Mörsermannschaften der ukrainischen Streitkräfte, die Wohngebiete unserer Ortschaften beschießen. …
Ich will Ihre Aufmerksamkeit auf unsere gestrige Erklärung zur Verletzung von fünf und zum Tod von zwei Soldaten der ukrainischen Streitkräfte infolge der Detonation eines ukrainischen Molot-Mörsers lenken. Wie ich bereits annahm, haben die verlogenen ukrainischen Massenmedien auf Eingabe des Pressezentrums des Stabs der OOS nur von zwei verletzten Soldaten geschrieben, die übrigen fünf wurden heute als Verluste aufgrund von erdachtem Beschuss von unseren Positionen aus angegeben. …

de.sputniknews.com: Trump hat Putins wichtigstes Anliegen erfüllt.
Iwan Danilow
US-Präsident Donald Trump und den Russlandhassern unter seinen Senatoren und Kongressmitgliedern ist etwas Unglaubliches gelungen: Russische Unternehmer ziehen ihre Gelder massenweise aus dem Westen nach Russland ab.
Kennzeichnend ist, dass dies keine Einschätzung der so genannten „Kreml-Propaganda“, sondern der US-amerikanischen Nachrichtenagentur Bloomberg ist.
Die von Washington verhängten Russland-Sanktionen haben die wichtigste US-Waffe im Kampf gegen Moskau „zerstört“: Die noch in den späten sowjetischen Zeiten entstandene Überzeugung eines großen Teils des russischen Establishments, der russische Staat wäre ein Betrüger und Feind, aber auch den Glauben daran, dass im Westen (im Unterschied zu Russland) das Eigentumsrecht absolut heilig ist und nie verletzt werden könnte.
Aber ein paar Sanktionen, die Dutzende Milliarden Dollar Verluste für die Unternehmen von Oleg Deripaska und Viktor Wekselberg zur Folge hatten, reichten aus, dass die Absurdität dieses Glaubens offensichtlich wurde.
Bloomberg-Journalisten machen dafür natürlich den Präsidenten Trump verantwortlich, der nach ihren Worten „Wladimir Putin helfen“ würde. Das ist eine ziemlich lustige Verschwörungstheorie, aber in Wirklichkeit hat die ganze Welt gesehen, wie die zahlreichen Russland-Sanktionen verhängt wurden. Und dabei kann man bestimmt nicht behaupten, Präsident Trump hätte dabei die Führungsrolle gespielt. Im Gegenteil: Er versuchte (allerdings ziemlich passiv), dagegen aufzutreten, konnte jedoch den Russlandhassern im Parlament kaum widerstehen.
Dabei hatte übrigens der Kreml-Chef Wladimir Putin noch vor 16 (!!!) Jahren die russischen Unternehmer, die ihre Aktiva in ausländischen Steueroasen aufbewahren, gewarnt:
„Es gibt allen Grund zu vermuten, dass das Verfahren zur Nutzung von Finanzmitteln in Steueroasen künftig verschärft wird. Ich behaupte nicht, man würde sie über Nacht einfrieren, aber im Falle solcher Entscheidungen (…) werden Sie viel Staub schlucken müssen, wenn Sie von einem Gericht zum anderen laufen werden, um Ihre Gelder wieder freizubekommen.“
Früher hatte ein großer Teil der russischen Großunternehmer die russische Jurisdiktion (und die russische Währung) demonstrativ ignoriert, indem sie sich auf die politischen und wirtschaftlichen Risiken in Russland beriefen. Jetzt aber sind viele von ihnen in eine solche Situation geraten, in der sie nicht nur um ihre Profite bangen, sondern um ihre Gelder überhaupt, die im Westen auf Eis gelegt wurden. Und wer sie zurückbekommt, findet sich mit dem Gedanken ab, dass er sein Geld nicht nur mit dem russischen Staat teilen muss, sondern es auch dort investieren muss, wo der Staat sagt.
Laut Quellen hat die Regierung in Moskau schon eine ganze Liste von Projekten zusammengestellt, für die private Investitionen in Höhe von insgesamt 7,1 Billionen Rubel (ein Euro entspricht aktuell ungefähr 77 Rubel) erforderlich sind.
Dabei sind die russischen Unternehmer nicht die einzigen, die vom Westen enttäuscht sind. Auch in China freunden sich viele Politiker und Geschäftsmänner mit der Realität an, dass die Freihandels- und Globalisierungsprinzipien den USA nichts wert sind. Kennzeichnend war die Ankündigung des chinesischen Milliardärs Jack Ma, dass er auf seine Pläne zu Großinvestitionen in den USA verzichten und sein Geld offenbar im Reich der Mitte anlegen müsse. Amerika wird das übrigens Millionen Arbeitsplätze kosten, die dort jetzt nicht entstehen.
Die Überzeugung der Amerikaner von ihrer „Auserwähltheit“ hat zu überraschenden Folgen geführt: In Washington glaubte man, dass die Eliten in Russland, China, EU-Ländern oder auch im Iran gegen ihre politische Führung rebellieren würden, um mit Amerika weiterhin befreundet zu bleiben. Doch in Wahrheit ist das Gegenteil passiert: Die USA haben sich von dem Muster für alle in ein Problem für alle verwandelt. Und früher oder später wird sich für dieses Problem eine angemessene Lösung finden.


dnr-online.ru: Heute hat das kommissarische Oberhaupt der DVR Denis Puschilin eine außerordentliche Sitzung aus Anlass eines Infektionsausbruchs in Makejewka einberufen. Daran nahmen der Bürgermeister von Makejewka Walerij Ljychowez, der Gesundheitsminister Alexandr Oprischtschenko und andere offizielle Personen teil.
Die außerordentliche Sitzung fand im Zusammenhang mit Krankenhauseinlieferungen einiger Dutzend Einwohner von Makejewka, darunter Kinder, statt.
Nach vorläufigen Informationen ist die Ursache der Vergiftung die nicht ausreichende Desinfektion des Trinkwassers. Im Zusammenhang mit einem Mangel an Chlor bei den entsprechenden Einrichtungen wird die Desinfektion zum Teil mit Mangan durchgeführt. Die Untersuchung der Ursachen des Infektionsausbruchs geht weiter. Derzeit ist die Situation mit Chlor normalisiert und das Trinkwasser entspricht den Normen.
Das kommissarische Oberhaupt der Republik äußerte die Auffassung, dass die Führung der Stadt nicht ausreichend auf einen solchen Vorfall vorbereitet war. Außerdem ist die niedrige Operativität der Information der Bürger in Notfallsituationen offensichtlich. Im Zusammenhang damit wies Denis Puschilin an, operative Mechanismen zur Information der Bevölkerung zu erarbeiten und andere Maßnahmen zu ergreifen.

de.sputniknews.com: Israelische Delegation abserviert? Kreml kommentiert Zeitungsbericht.
Kremlsprecher Dmitri Peskow hat den Bericht der israelischen Zeitung „Haaretz“, wonach Moskau eine israelische Delegation abblitzen ließ, als falsch zurückgewiesen.
Zuvor hatte das Blatt berichtet, Russland habe den Vorstoß Israels, eine Delegation nach Moskau zu entsenden, ausgeschlagen.
„Nein, das stimmt nicht. In diesem Fall hat die Zeitung falsche Informationen verbreitet. Von Anfang an hat es ein Angebot seitens des israelischen Premierministers gegeben, eine Militärdelegation mit dem Chef der Luftwaffe an der Spitze zu entsenden, was auch gemacht wurde“, sagte Peskow am Mittwoch.
Der tragische Abschuss des russischen Aufklärungsflugzeugs vom Typ Il-20 über Syrien hat das Verhältnis zwischen Israel und Russland etwas getrübt. Moskau sieht die Schuld beim israelischen Militär, dessen „verantwortungsloses Verhalten“ die Il-20 einem Angriff der syrischen Luftabwehr ausgesetzt habe. Israel weist die Schuld von sich und macht Damaskus für den Vorfall verantwortlich.
Der russische Präsident Wladimir Putin äußerte sich zuerst zwar verhalten und verwies auf eine „Verkettung tragischer Zufälle“. Doch zugleich machte auch er Tel Aviv für den Abschuss verantwortlich. Wenige Tage später kündigte das russische Verteidigungsministerium die Lieferung von S-300-Luftabwehrsystemen nach Syrien an. Dies stieß in Tel Aviv nicht gerade auf Begeisterung. Die neuen Systeme sollen zudem über die sogenannte Freund-Feind-Erkennung verfügen.
Der russische Seefernaufklärer Il-20 war am 17. September spätabends durch eine syrische Abwehrrakete versehentlich getroffen worden. Alle 15 Insassen kamen dabei ums Leben. Das russische Militär machte Israel verantwortlich, dessen Kampfjets zu diesem Zeitpunkt Syrien angegriffen hatten.

Dan-news.info: Abgeordnete des Volkssowjets der DVR behandeln die Möglichkeit, den Status eines vorübergehenden Umsiedlers auf gesetzgeberischer Ebene festzulegen. Dies teilte heute die Bevollmächtigte für Menschenrechte in der DVR Darja Morosowa im Ergebnis eines Runden Tisches der zeitweiligen Kommission des Volkssowjets der DVR zur Kontrolle und Koordination der Aktivitäten in den Bezirken, die am meisten unter der militärischen Aggression von Seiten der Ukraine leiden, zu Fragen von vorübergehenden Umsiedlern.
An dem Runden Tisch nahmen die stellvertretende Vorsitzende des Volkssowjets der DVR Olga Makejewa, die Vorsitzende der Kommission Jekaterina Martjanowa, Abgeordnete des Parlaments, Vertreter des Arbeits- und Sozialministeriums sowie Umsiedler aus vorläufigen Unterbringungspunkten teil.
Sie erläuterten den Abgeordneten eine Reihe von Problemen und ihre Sicht möglicher Lösungswege, insbesondere ein Gesetz, das die Rechte und Pflichten der Umsiedler festlegt.
„Heute haben die Abgeordneten die Forderungen der Umsiedler gehört. Es war eine lange Liste. Aber die lösbaren Probleme, wie die Festlegung des Status des zeitweiligen Umsiedlers auf gesetzlicher Grundlage, haben die Abgeordneten heute gehört und das wird ausgearbeitet werden. Ich denke, dass dies in kurzer Zeit erarbeitet werden kann“, sagte Morosowa.
Nach Angaben Morosowas befinden sich in der Republik mehr als 9500 vorübergehende Umsiedler, davon leben mehr als 2600 in vorläufigen und dauerhaften Unterbringungspunkten.

de.sputniknews.com: Konflikt mit Ungarn: Ukraine verlegt Kriegstechnik zur Grenze – „für Übung“.
Im Pass-Konflikt mit Ungarn verlegt die ukrainische Armee Schützenpanzer ins Grenzgebiet. Nach Darstellung des ukrainischen Militärs soll die Technik an einer Übung teilnehmen.
Am Mittwoch haben mehrere Medien berichtet, dass die Ukraine Kriegsgerät nach Transkarpatien im äußersten Südwesten des Landes verlege. Im Netz tauchten Videos und Fotos von rollenden Schützenpanzern und weiteren Militärfahrzeugen auf, die von Augenzeugen aufgenommen sein sollen. Wie es hieß, kam die Kolonne aus Richtung Lwiw (Lemberg).
Das Wehrkommando Transkarpatien bestätigte noch am selben Tag auf Anfrage der ukrainischen Nachrichtenagentur Unian die Verlegung der Kriegstechnik in die Region. Dort soll sie am strategischen Training „Kasazkaja wolja 2018“ (dt. „Der Wille der Kosaken“) teilnehmen, das am Dienstag begonnen hat und am Samstag zu Ende gehen soll, hieß es.
Der ukrainische Außenminister Pawlo Klimkin hatte in der vergangenen Woche mit der Ausweisung des ungarischen Konsuls gedroht.
Der Anlass war die angebliche Aushändigung ungarischer Pässe an ukrainische Bürger in Transkarpatien. Nach Einschätzung des Außenamtes in Kiew hat Ungarn im Transkarpaten-Gebiet bereits mehr als 100.000 Pässe verteilt. Laut Klimkin hat Ungarn damit eine „rote Linie“ überschritten.
Am Montag hat es vor dem ungarischen Konsulat in Beregowo in Transkarpatien eine Protestaktion gegeben. Die Demonstranten warfen der Regierung in Budapest vor, Transkarpatien schleichend von der Ukraine abtrennen zu wollen.
Mukatschewo, die zweitwichtigste Stadt Transkarpatiens, war 2015 in die Schlagzeilen geraten, als Dutzende Kämpfer der ultranationalistischen Organisation „Rechter Sektor“ sich Gefechte mit den dortigen Sicherheitskräften geliefert hatten.


Armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des operativen Kommandos der DVR:
Trotz der klangvollen Erklärungen von P. Poroschenko während der UN-Generalversammlung über die russische Aggression im Donbass und seine friedlichen Absichten, terrorisieren die ukrainischen Straftruppen weiter die friedliche Bevölkerung der Republik.
Heute um 13:25 Uhr haben die Kämpfer der 36. Marineinfanteriebrigade von den Positionen im Gebiet von Talakowka das Feuer in Richtung von Wohngebieten der Ortschaft Kominternowo eröffnet. Während des Beschusses wurden zwei Zivilisten, ein Mann, geb. 1957, und eine Frau, geb. 1958, im Hof ihres eigenen Hauses verletzt. Informationen über Zerstörungen werden noch ermittelt.
Wir wenden uns an die Weltgemeinschaft und die Rechtsschutzorganisationen und rufen auf, diese Verbrechen nicht ohne die nötige Aufmerksamkeit zu lassen.

 

Standard

Presseschau vom 25.09.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


vormittags:

de.sputniknews.com: „Weißhelme” bekommen Unterkunft in Großbritannien.
Die britische Regierung hat sich laut einer offiziellen Mitteilung bereit erklärt, in Syrien tätige Vertreter der „Weißhelme“ und deren Familienmitglieder umzusiedeln.
Vertreter der „Weißhelme“ werden im Rahmen des Programms für Umsiedlung schutzloser Personen (Vulnerable Persons Resettlement Scheme) in Großbritannien untergebracht, lautet es in einer gemeinsamen Mitteilung des britischen Außenministeriums, Innenministeriums und Ministeriums für internationale Entwicklung Großbritanniens.
„Die Volontäre der Weißhelme haben tausenden harmlosen Zivilisten während des Syrien-Konflikts das Leben gerettet und dabei schreckliche Verluste erlitten. Ich bin stolz, mitteilen zu können, dass Großbritannien diese couragierten Personen und ihre Familienmitglieder an einen anderen Ort bringt und ihnen die Möglichkeit gibt, ihr Leben hier neu aufzubauen“, so der britische Innenminister Sajid Javid.
Die Aktionen der „Weißhelme“ würden wahren heutigen Heroismus demonstrieren, so Großbritanniens Außenminister Jeremy Hunt. „Sie werden für ihre Tapferkeit und Rettung von Leben geschätzt“, betonte er weiter. Auch merkte er an, dass die Organisation zuvor für einen Nobelpreis nominiert worden sei.
In der offiziellen Mitteilung heißt es, die „Weißhelme“ seien eine „Organisation der Zivilverteidigung“, die „über 115.000 Leben gerettet hat“.
Großbritannien hat demnach mehr als 12.800 Flüchtlinge aus der Region aufgenommen. Bis 2020 wird deren Zahl bei circa 20.000 Menschen liegen. London hat seit 2012 mehr als 2,71 Milliarden Pfund in Hilfe für Betroffene des Syrien-Konflikts investiert.
Die „Weißhelme“ präsentieren sich als Beschützer der Zivilbevölkerung in Syrien ohne politische Agenda. Der Organisation wird jedoch vorgeworfen, inszenierte Videos aus Syrien zu verbreiten: So haben syrische Journalisten mehrere Aufnahmen vorgewiesen, auf denen „Rettungskräfte“ mit Waffen und in Militäruniform zu sehen sind. Das russische Außenministerium bezeichnete die Tätigkeit der „Weißhelme“ als Teil einer Verleumdungskampagne gegen die syrische Regierung.
Im russischen Außenministerium wird die Tätigkeit der „Weißhelme“ als Element einer großen Informationskampagne zur Verunglimpfung syrischer Behörden betrachtet.

de.sputniknews.com: Rouhani nach US-Meinung zu Anschlag in Ahvaz: „Würden wir so etwas über 09/11 sagen…“
Der iranische Präsident Hassan Rouhani hat die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen Nikki Haley wegen ihrer Äußerung zum Anschlag bei der Militärparade in Ahvaz scharf kritisiert.
Haley hatte in einem Interview mit dem TV-Sender CNN auf Irans Vorwürfe, wonach die USA vermutlich in den Terroranschlag in Ahvaz verwickelt sein sollen, reagiert und dem iranischen Präsidenten nahegelegt, die Ereignisse in seinem Land besser zu verfolgen.
„Eine US-Beamtin hat kürzlich schreckliche Dinge über den Terrorakt von Ahvaz gesagt und die iranische Regierung für den Anschlag verantwortlich gemacht!“, schrieb Rouhani auf Twitter. „Was würden die Amerikaner denken, wenn wir so etwas über die Terroranschläge vom 11. September sagen würden?“
Am Samstagmorgen war es in der iranischen Stadt Ahvaz zu einem Terrorakt gekommen — während einer Militärparade eröffneten Unbekannte das Feuer. Nach jüngsten Angaben kamen 28 Menschen ums Leben, weitere 60 Personen erlitten Verletzungen. Laut der Nachrichtenagentur IRNA reklamierte eine mit Saudi-Arabien verbundene Gruppierung die Tat für sich. Der iranische Außenminister, Mohammed Dschawad Sarif, machte „regionale Sponsoren des Terrorismus und ihre US-Lehrherrn“ für den Anschlag in der Stadt Ahvaz verantwortlich. Das religiöse Oberhaupt des Irans Ali Chamenei äußerte, hinter der Attacke würden Länder stecken, die von den USA geleitet würden. Aus iranischen Militärkreisen hieß es, die in den Terroranschlag von Ahvaz verwickelten Täter seien mit den USA und Israel verbunden.


lug-info.com: In den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen sechsmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Marjewka, Prischib, Donezkij, Kalinowo und Wesjologorowka.
Geschossen wurde mit 122mm-Artillerie, 82mm- und 120mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen.


de.sputniknews.com: „Steht uns ein Albtraum bevor?“ – Israelische Medien zu S-300-Lieferung an Syrien:
Israelische Medien haben sich über die Entscheidung Russlands besorgt gezeigt, das russische S-300-Flugabwehrraketensystem an Syrien zu liefern. Befürchtet wird, dass dies ernsthafte Folgen für die israelische Luftwaffe mit sich bringen kann.
Der israelische TV-Sender „Channel 9“ stellt die Frage: „Steht Israel in zwei Wochen ein Albtraum bevor?“.
„The Jerusalem Post“ schreibt, das S-300-System werde eine tiefgreifende Modernisierung der syrischen Luftabwehr und Schaffung einer „Bedrohung für israelische Kampfjets“ ermöglichen, da ein solches Langstreckensystem Flugzeuge und ballistische Raketen in einer Entfernung von bis zu 300 Kilometern verfolgen kann. Im Moment sei die syrische Luftabwehr in der Regel mit „veralteten sowjetischen Systemen“ und taktischen Komplexen ausgerüstet. Der Verfasser des Artikels ruft in Erinnerung, dass Russland bereits ein Kurzstrecken-Flugabwehrraketen-System vom Typ „Panzir-S1“ an Damaskus geliefert habe.
Laut „Haaretz“ wird die S-300-Lieferung Damaskus keine Garantien für absoluten Schutz vor Luftangriffen von außen geben. Allerdings könnten Maßnahmen dieser Art die Aktivitäten der israelischen Luftwaffe in der Region gefährden. Daher müsse Israel von nun an „zweimal vor dem nächsten Angriff nachdenken“.
Die Zeitung „Jedi’ot Acharonot“ schreibt, die S-300-Lieferung sei eine schlechte Nachricht für Israel, denn der fortschrittliche Komplex werde von der israelischen Luftwaffe „mehr Anstrengung, mehr Planung und größere Vorsicht bei Gewaltanwendung im Himmel über Syrien und dem Libanon“ erfordern. Auch wird Besorgnis über Pläne Russlands geäußert, in Syrien moderne elektronische Kampfmittel zur Unterdrückung von Kampfjets, Raketen und Drohnen einzusetzen. Dies könne die Handlungsfreiheit der israelischen Luftfahrt in Zukunft einschränken.
Am Montag hatte der russische Verteidigungsminister, Sergej Schoigu, erklärt, Russland werde als Antwort auf den Il-20-Abschuss in den nächsten zwei Wochen ein modernes S-300-Flugabwehrraketensystem an Syrien liefern. Laut Kremlsprecher Dmitri Peskow muss Moskau nach dem Abschuss der russischen Il-20 in Syrien solche Maßnahmen treffen, um die Sicherheit russischer Militärs im Land zu gewährleisten.


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 24. September 3:00 Uhr bis 25. September 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 28.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der
Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Sajzewo, Golmowskij, Siedlung des Gagarin-Bergwerks, Siedlung des Isotow-Bergwerks, Schirokaja-Balka, Dolomitnoje), Jasinowataja, Wasiljewka, Krutaja Balka, Donezk (Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks), Staromichajlowka, Dokutschajewsk, Petrowskije, Dsershinskoje, Leninskoje, Sachanka, Kominternowo.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Zerstörungen von Wohnhäusern und ziviler Infrastruktur wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 488.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 235.
Ab 00:01 Uhr am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.

de.sputniknews.com: Moskau erhält von Kiew Note über Nichtverlängerung des Freundschaftsvertrags.
Russland hat von der Ukraine eine diplomatische Note erhalten, in der über die Nichtverlängerung des Freundschaftsvertrages zwischen den beiden Ländern informiert wird. Dies teilte der Leiter des Zweiten Departements der Gus-Staaten im russischen Außenministerium Andrej Rudenko gegenüber Journalisten mit.
„Ja, wir haben eine diplomatische Note erhalten und werden eine entsprechende Erklärung abgeben. Der vorübergehende Geschäftsträger hat uns das Dokument am Montag übergeben“, so Rudenko.
„Obwohl das faktisch nichts ändert, da es von Poroschenko diesbezüglich bereits ein Dekret gab. Aber dennoch ist es ein formaler Bericht darüber, dass ab 1. April der Vertrag außer Kraft gesetzt wird“, fügte der Diplomat hinzu.
Am 17. September hatte der ukrainische Präsident, Petro Poroschenko, den Beschluss des Rates für Nationale Sicherheit und Verteidigung der Ukraine über die Aufkündigung des Freundschaftsvertrags zwischen der Ukraine und Russland gebilligt. Laut den ukrainischen Behörden ist nicht von der Auflösung des Vertrages, sondern von der Entscheidung, diesen nicht zu verlängern, die Rede. Bei Einhaltung aller Verfahren wird das Abkommen mit 1. April 2019 außer Kraft gesetzt. Moskau hat Kiews Beschluss bereits als destruktiv bezeichnet und diesbezüglich sein „tiefes Bedauern“ zum Ausdruck gebracht.
Der russisch-ukrainische Freundschaftsvertrag war im Mai 1997 signiert und Ende 2008 um zehn Jahre verlängert worden. Die Beziehungen zwischen Kiew und Moskau hatten sich nach der Wiedervereinigung der Krim mit Russland im März 2014 und nach Beginn des Donbass-Konflikts im April desselben Jahres verschlechtert.

nachmittags:

de.sputniknews.com: S-300-Lieferungen an Syrien nicht gegen Israel gerichtet – Russlands Außenministerium
Die Lieferungen der russischen S-300-Raketenabwehrsysteme an Syrien sind nicht gegen Israel gerichtet. Dies sagte am Dienstag der Leiter der Abteilung für Nichtweiterverbreitung und Rüstungskontrolle im russischen Außenministerium Wladimir Jermakow.
„Diese Lieferungen sind nicht gegen Israel gerichtet. Es ist unser Partner“, sagte Jermakow gegenüber Journalisten.
Am Montag hatte der russische Verteidigungsminister, Sergej Schoigu, erklärt, Russland werde als Antwort auf den Il-20-Abschuss in den nächsten zwei Wochen ein modernes S-300-Flugabwehrraketensystem an Syrien liefern. Laut Kremlsprecher Dmitri Peskow muss Moskau nach dem Abschuss der russischen Il-20 in Syrien solche Maßnahmen treffen, um die Sicherheit russischer Militärs im Land zu gewährleisten.

Dnr-online.ru/Dan-news.info: Heute fand im Donezker staatlichen akademischen musikalisch-dramatischen Theater ein außerordentlicher Kongress der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“ statt. An dem Kongress nahmen das kommissarische Oberhaupt der DVR Denis Puschilin, die Leiterin des zentralen Exekutivkomitees von DR Natalja Wolkowa, Leiter von Ministerien und Behörden, Delegierte von Grundorganisationen der gesellschaftlichen Bewegung in den Städten und Bezirken der DVR teil.
Insgesamt nahmen 521 Delegierte und 200 eingeladene Gäste teil.
Nach dem Tod des Vorsitzenden Alexandr Sachartschenko wurde ein neuer Vorsitzender gewählt. Ebenfalls wurde die Amtszeit des Politrats und des Präsidiums der gesellschaftlichen Bewegung vorzeitig beendet und neu gewählt.
Als Kandidat für den Vorsitz wurde Denis Puschilin vorgeschlagen, der einstimmig gewählt wurde.
Danach wurden ein neuer Politrat und ein neues Präsidium gewählt.
Außerdem wurde eine Liste für die Wahlen zum Volkssowjet aufgestellt.

de.sputniknews.com: Russlands Außenministerium kommentiert US-Reaktion auf S-300-Lieferung nach Syrien.
Die USA verstellen sich, wenn sie sagen, dass Russlands Lieferungen der S-300-Systeme ihre nationale Sicherheit beeinträchtigen würden. Dies sagte der Leiter der Abteilung für Nichtweiterverbreitung und Rüstungskontrolle im russischen Außenministerium Wladimir Jermakow.
„Diese Systeme sind rein defensiv; darum verstellen sich die USA, wenn sie sagen, dass die Abwehrbewaffnung ihre nationale Sicherheit unterminieren würde“, so Jermakow.
Darüber hinaus gab er zu verstehen: „Dies (die Lieferung der S-300-Systeme – Anm. d. Red.) ist das unabdingbare Recht jedes Staates, um militärtechnische Unterstützung für seine Partner zu gewährleisten.“
Ob Russland seine Entscheidung ändern wird – womit der nationale US-Sicherheitsberater, John Bolton, rechnet – sagte Jermakow, diese Frage solle an das russische Verteidigungsministerium adressiert werden. Zudem betonte er, dass „die Entscheidung über die Lieferung dieser Komplexe bereits getroffen wurde, und (…) bereits seit langem“.
„Aber zu einem gewissen Zeitpunkt haben uns unsere anderen Partner gebeten, dies nicht zu tun, dazu Argumente eingebracht und wir haben das berücksichtigt. Jetzt hat sich die Situation so entwickelt, dass diese Argumentation nicht mehr funktioniert“, erläuterte er ferner.
Lieferungen „jeglicher gewöhnlicher Waffen finden ständig statt“. „Die USA sind unter anderem Spitzenlieferanten und zeigen sich besorgt, wenn jemand anderer versucht, dies zu tun und ihre Absichten zu durchkreuzen. Es gibt hier nichts Exorbitantes. Diese Systeme sind dabei nicht so perfekt und nur defensiv“, präzisierte der Politiker.
Zuvor hatte der nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, John R. Bolton, erklärt, dass die Lieferungen der russischen S-300-Raketenabwehrsysteme an Syrien eine „erhebliche Eskalation“ bedeuten würden. Er sprach dabei von einem „Fehler“, den Moskau dadurch begehe, und äußerte die Hoffnung, dass Russland seine Entscheidung noch ändern werde….

Dnr-online.ru: Das Oberhaupt der Republik Krim Sergej Axjonow traf sich mit dem stellvertretenden Vorsitzenden des Ministerrats der DVR Wladimir Antonow und dem Minister für Bauwesen und Kommunalwirtschaft der DVR Sergej Naumez. Auch der stellvertretende Ministerratsvorsitzende der Krim Witalij Nachlupin nahm daran teil.
Sergej Axjonow begrüßte die Gäste und äußerte seine Unterstützung für das heldenhafte Volk der DVR und der LVR: „Das, was Sie tun, ist eine richtige Sache, für die Alexandr Wladimirowitsch Sachartschenko starb“, sagte das Oberhaupt der Krim.
Er fügte hinzu, dass die Linie und die Pläne fortgeführt werden müssen, die die frühere Führung der DVR benannt hat.
„Mein Stellvertreter Witalij Germanowitsch Nachlupin schlägt vor, mit der Regierung der DVR Warengruppen festzulegen, die wir besonders benötigen. Wir wissen genau, dass das industrielle Potential der DVR heute bei der Realisierung von Infrastrukturprojekten auf der Krim genutzt werden kann, aber auch bei Lieferungen von in der DVR produzierten Waren ins Ausland, wo bei Kapazitäten der Krim als Transitwege genutzt werden können“, sagte Sergej Axjonow.
Er unterstrich auch, dass die Krim und die Republiken eine gemeinsame Geschichte haben, und er äußerte die Bereitschaft sie zu unterstützen, unter anderem bei der Erholung von Kindern, bei der Rehabilitation von aufgrund der Kriegshandlungen Verletzten, darunter auch der Zivilbevölkerung.
„Wir sind bereit zusammenzuarbeiten und jederzeit eine helfende Hand auszustrecken. Dank und Respekt an Denis Puschilin für die große getane Arbeit! Wir sind bereit zu weiterer konstruktiver Zusammenarbeit“, sagte das Oberhaupt der Republik Krim.
Wladimir Antonow äußerte Dankbarkeit für den warmen Empfang und das konstruktive Gespräch….

Ukrinform.ua: Zwei Soldaten durch Explosion von „Molot“-Mörser verletzt.
Am Dienstag sind in der Ostukraine zwei ukrainische Soldaten durch die Explosion eines Mörsers vom Typ „Molot“ (dt.: Hammer) leicht verletzt worden.
Das gab die Pressestelle der Operation der Vereinigten Kräfte (OVK) bekannt. Einige Medien berichteten zuvor über drei Verletzte. Eine Geschoss sei im Mörserrohr explodiert. Nach vorläufigen Ergebnissen sei eine fehlerhafte Lagerung der Munition die Ursache der Explosion gewesen.
Das Leben der verletzten Soldaten ist außer Gefahr.
Bei der Explosion eines „Molot“-Mörsers am 6. Juli auf dem Truppenübungsplatz Riwne waren drei Soldaten getötet und neun verletzt worden.



de.sputniknews.com: US-Biolabors in Georgien: Geheime Diplomatenpost und kein Zugang selbst für Georgier.
Moskau hat die USA abermals wegen der Tätigkeit ihrer Biolabors in Georgien kritisiert und dem „Lugar Center“ nahe Tiflis vorgeworfen, georgische Bürger als „Versuchskaninchen“ zu nutzen.
„Was derzeit in Georgien passiert, ist nach unserer Einschätzung nach die Arbeit des Pentagon auf georgischem Territorium mit biologischem Material und die Nutzung unseres Nachbarn, unserer Partner als Versuchskaninchen“, sagte der Chef der Abteilung für Nichtverbreitung und Kontrolle von Waffen im russischen Außenministerium, Wladimir Jermakow, am Dienstag auf einer Pressekonferenz.
Russland sei dank Kontakten mit einfachen Menschen und Experten im Bilde, was in Georgien passiere. Zur Transparenz trage auch moderne Technik bei, dank der sogar eine Streichholzschachtel zu sehen sei. Dabei räumte Jermakow ein, dass Moskau nicht genau feststellen kann, was im „Lugar Center“ passiert und welche Folgen die Tätigkeit der US-Bioingenieure dort haben wird.
„Georgische Fachleute haben absolut keinen Zugang zu den besonders wichtigen Räumen. Alle Materialien werden als Diplomatengepäck dorthin geschickt“, sagte Jermakow.
Am 11. September waren auf einer Pressekonferenz des ehemaligen georgischen Ministers für Staatssicherheit, Igor Giorgadse, in Moskau neue Beweise für gefährliche Aktivitäten der US-Amerikaner in Biolabors in Georgien (vor allem im „Lugar Center“) präsentiert worden. Militärische und zivile Dienstleister hätten in Georgien geheime Experimente durchgeführt, darunter an Menschen, so Giorgadse. Das Pentagon wies diese Vorwürfe als absurd zurück.


Armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters des operativen Kommandos der DVR zu Lage am 25. September 2018:
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner 17 Ortschaften beschossen.
In Richtung Gorlowka haben die Kriegsverbrecher Tatus und Drapatiyj von den Positionen der 72. mechanisierten und der 58. Panzergrenadierbrigade aus Sajzewo, Golmowskij, Dolomitnoje, Schirokaja Balka, die Siedlungen des Isotow- und des Gagarin-Bergwerks mit Granatwerfern, Schützenpanzerwaffen, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Donezk haben die Terroristen auf Befehl der Kommandeure der 92. und der 28. mechanisierten Brigaden Kokorjew und Martschenko sowie des Kommandeurs der 56. Panzergrenadierbrigade Iwanow mit Mörsern des Kalibers 120 und 82mm, Granatwerfern, Schützenpanzerwaffen, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen die Gebiete von Jasinowataja, Wasiljewka, Krutaja Balka, Staromichajlowka, Trudowskije und Dokutschajewsk beschossen.
In Richtung Mariupol haben Einheiten der 128. Gebirgssturmbrigade und der 36. Marineinfanteriebrigade auf Befehl der Kriegsverbrecher Sobko und Gnatow mit Mörsern des Kalibers 120 und 82mm (49 Geschosse), Granatwerfern, Schützenpanzerwaffen, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen die Gebiete von Petrowskoje, Sachanka, Kominternowo, Leninskoje und Dsershinkoje beschossen.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden 28 Fälle von Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung festgestellt.
In Richtung Donezk und Mariupol hat der Gegner während des Beschusses mit schweren Waffen Drohnen zur Feuerleitung verwendet.
Trotz der persönlichen Teilnahme Najews an der Überprüfung des Standes der Rechtsordnung und der militärischen Disziplin in den Verbänden und Truppenteilen, die an der OOS beteiligt sind, verheimlichen die Brigadekommandeure weiter Fälle von nicht kampfbedingten Verlusten und geben sie als kampfbedingt aus.
Auf einem Zugstützpunkt des 534. Bataillons der 128. Gebirgssturmbrigade im Gebiet von Granitnoje erlitt der Soldat Romanjuk nach dem Trinken von Alkohol während eines Wortgefechts, das in eine Prügelei überging, eine Schussverletzung.
Auf einem Beobachtungspunkt des 503. Bataillons der 36. Marineinfanteriebrigade im Gebiet von Wodjanoje erlitt der Matrose Schatilo infolge von unvorsichtigem Umgang mit einer Handgranate RGD-5 unter Alkoholeinfluss Splitterverletzungen.
Nicht nur einfache Soldaten, sondern auch Offiziere werden Opfer von Konflikten zwischen Soldaten vor dem Hintergrund von Alkoholmissbrauch. So starb der Kommandeur des 2. Zuges der 4. Kompanie des 2. Bataillons der 128. Gebirgssturmbrigade, Hauptmann Slobodtschan, an Schussverletzungen, die er im Krankenhaus im Verlauf eines Streits zwischen betrunkenen ukrainischen Kämpfern erhalten hatte.
Alle oben genannten Fälle werden von den Brigadekommandeuren als kampfbedingte Verluste ausgegeben.
So kann man anmerken, dass das niedrige Ausbildungsniveau des Personals in der „OOS“-Zone durch das hohe Niveau von Alkoholmissbrauch verstärkt wird, was zu einem Anwachsen von nicht kampfbedingten Verlusten führt. Selbst ein Krankenhausaufenthalt hält die ukrainischen Kämpfer nicht vom Trinken und von Konflikten unter Verwendung von Waffen ab.


de.sputniknews.com: Israelische Armee soll Militäroperationen gegen iranische Kräfte in Syrien fortsetzen.
Das israelische militärpolitische Kabinett hat der Armee angeordnet, die Operationen gegen die „Anwesenheit iranischer Kräfte“ in Syrien fortzusetzen. Die Handlungen sollen dabei weiter mit Russland koordiniert werden, hieß es in einer Mitteilung nach dem Forum der wichtigsten Minister.
Das Kabinett besprach die Lage, die sich wegen der Verschlechterung der Beziehungen mit Russland nach der Il-20-Tragödie über Syrien entwickelt hatte.
„Das Kabinett hat Israels Verteidigungsarmee unterrichtet, die Handlungen gegen die militärische Anwesenheit Irans in Syrien unter Bewahrung der Koordination mit Russland im Sicherheitsbereich fortzusetzen“, hieß es in der Pressemitteilung.
Seit dem Herbst 2015 funktioniert zwischen Russland und Israel ein Kommunikationsmechanismus, der zusätzliche Zusammenstöße und andere gefährliche Vorfälle bei der Durchführung von Operationen in Syrien verhindern soll. Die Israelis greifen in Syrien regelmäßig Militärobjekte des Irans und seiner Satelliten an.

Ukrinform.ua: Strategische Militärübungen in der Ukraine gestartet.
In den Streitkräften der Ukraine haben die strategischen Kommandostabsübungen „Kosakenfreiheit – 2018“ begonnen.
Darüber berichtet das Verteidigungsministerium der Ukraine.
„Von 25. bis 29. September finden in den Streitkräften der Ukraine unter der Führung des Chefs des Generalstabs, des Oberbefehlshabers der Streitkräfte der Ukraine die strategischen Kommandostabsübungen mit den Organen der militärischen Verwaltung der Streitkräfte der Ukraine und den anderen Komponenten der Streitkräfte der Ukraine „Kosakenfreiheit – 2018“ statt. Hauptziele der Übungen sind die Steigerung von Fähigkeiten der Organe der Militärverwaltung im Vorgang der defensiven Stabilitätsmaßnahmen des Militärs sowie die Planung und Durchführung der Gegenoffensivoperation“, heißt es im Bericht.
Es wird festgestellt, dass es die Übungen erlauben werden, die Fähigkeiten der Organe der militärischen Verwaltung der Streitkräfte der Ukraine zu testen, das Niveau der Versorgung des Militärs bei defensiven Stabilitätsoperationen zu bewerten sowie Fragen der Organisation und das Funktionieren der territorialen Verteidigung des Staates zu üben.
Zu den Übungen werden Struktureinheiten des Verteidigungsministeriums, des Generalstabs der Streitkräfte der Ukraine, der Organe der militärischen Verwaltung und der Verwaltung der anderen militärischen Einheiten sowie Rechtsschutzorgane herangezogen.

Dnr-online.ru: Auf einer weiteren Ministerratssitzung der DVR wurde die Frage der Analyse der Strafzahlungen durch das Ministerium für Einnahmen und Abgaben seit 2014 aufgeworfen.
„Eine weitere wichtige Frage, die heute behandelt wurde, ist die Erfüllung des Auftrags an das Ministerium für Einkünfte und Abgaben: die Strafzahlungen seit 2014 bis jetzt zu analysieren. Es wurde entschieden ein Moratorium auf Strafzahlungen einzuführen, bis jeder Fall individuell analysiert wurde.
Leider gibt es Mitteilungen von Unternehmern, die durch künstliche Mechanismen des Ministeriums für Einnahmen und Abgaben in nicht zu bewältigende Strafzahlungen getrieben wurden. Sie müssten ihre Unternehmen schließen. Dann geht es schon nicht mehr um Einnahmen für den Haushalt, sondern um weniger Haushaltsmittel. Wenn Unternehmen geschlossen werden, ist das ein Minus an Steuern, ein Minus an Arbeitsplätzen. Das können wir nicht zulassen. Wir hoffen auf eine schnelle und rechtzeitige Analyse, die das Ministerium für Einnahmen und Abgaben zu jedem Fall durchführt“, unterstrich Denis Puschilin.

de.sputniknews.com: Moskau warnt Kiew vor Revidierung von Status des Asowschen Meeres.
Der Chef der zweiten Abteilung im russischen Außenministerium, Andrej Rudenko, hat vor Auswirkungen einer möglichen Revidierung des russisch-ukrainischen Vertrags über den Status des Asowschen Meeres durch Kiew gewarnt.
Zuvor hatte der ukrainische Außenminister Pawel Klimkin geäußert, Kiew beabsichtige, den russisch-ukrainischen Vertrag über Zusammenarbeit bei der Nutzung des Asowschen Meeres und der Straße von Kertsch, in dem der Status der beiden Gewässer geregelt wird, außer Kraft zu setzen. Außerdem erwähnte Klimkin einen mit den westlichen Partnern vereinbarten „geheimen Plan“ für das Asowsche Meer. Allerdings nannte er keine Details.
In jedem Vertrag gebe es zwar bestimmte Artikel, die den Ausstieg einer Partei vorsehen würden, sagte Rudenko. Eine derartige Entscheidung würde jedoch gewisse Folgen für die beiden Länder nach sich ziehen.
Der genannte Vertrag stufe das Asowsche Meer als Binnengewässer der beiden Länder ein. Der Schiffverkehr werde also von den nationalen Rechtssystemen der beiden Länder geregelt, so Rudenko.
Der Vertrag sehe unter anderem vor, dass ausländische Kriegsschiffe das Asowsche Meer nur in dem Falle anlaufen und die Straße von Kertsch nur dann passieren dürfen, wenn dies von beiden Vertragsparteien genehmigt werde: „Wenn es keine Genehmigung von Russland oder der Ukraine gibt, dann dürfen keine ausländischen Schiffe dorthin fahren“, so Rudenko weiter.
Zuvor hatte Kiew die Absicht verkündet, seine Militärpräsenz im Asowschen Meer zu verstärken. Der Oberbefehlshaber des ukrainischen Heeres, Generaloberst Sergej Popko, kündigte eine Vergrößerung der entlang der Küste des Asowschen Meeres stationierten Armeeabteilung an. Laut dem stellvertretenden Infrastrukturminister Juri Lawrenjuk wurden zwei zusätzliche Panzerboote ins Asowsche Meer verlegt.


Mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko:
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich verändert, bleibt angespannt und hat eine Tendenz zur Verschärfung.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner sechsmal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Geschossen wurde auf die Gebiete von Marjewka, Prischib, Donezkij, Kalinowo und Wesjologorowka. Dabei haben die ukrainischen Kämpfer mit 122mm-Artilleriegeschützen, 120mm- und 82mm-Mörsern, automatischen Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen geschossen. Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 100 Geschosse abgefeuert.
Die ukrainischen Streitkräfte konzentrieren weiter Kräfte und Mittel an der Kontaktlinie, was ihren Unwillen bestätigt, den Konflikt auf friedlichem Weg zu lösen. So ist nach unseren Informationen am 20. September an der Eisenbahnstation in Rubeshnoje ein Zug mit Waffen und Militärtechnik eingetroffen: 6 100mm-Geschütze MT-12 „Rapira“, 6 122mm-Haubitzen D-30, 4 Schützenpanzer sowie etwa 20 Lastwagen der Typen „Kamas“, „Ural“ und „SiL“. Nach dem Entladen fuhr die Technikkolonne in Richtung Solotoje in den Verantwortungsbereich der 14. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte.
In der „OOS“-Zone wachsen in den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte weiter die nicht kampfbedingten Verluste, darunter auch aufgrund der Verwendung von Waffen, die in der Ukraine produziert wurden und von Anfang an defekt waren.
Nach uns vorliegenden Informationen von einer Quelle in der 72. mechanisierten Brigade erfolgte am 23. September bei einem Beschuss von Wohngebieten von Ortschaften der LVR durch eine Einheit dieser Brigade im Gebiet von Mironowskij eine Explosion eines Mörsers vom Typ „Molot“ (2B11) ukrainischer Herkunft. Dabei starben zwei Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte, fünf wurden unterschiedlich schwer verletzt.
Zur Durchführung von Ermittlungen zu diesem Vorfall ist eine Kommission des Stabes der operativ-taktischen Gruppe „Nord“, die Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft einschloss“, eingetroffen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass zur Verheimlichung der wahren Ursachen der Verletzung der Kämpfer das Kommando der OOS und ukrainischen Massenmedien diese nicht kampfbedingten Verluste als kampfbedingt ausgeben, d. h. bei als beim Beschuss von Positionen der Volksmiliz der LVR erhalten.
Ich lenke Ihre Aufmerksamkeit darauf, dass die inkompetenten ukrainischen Massenmedien bei der Veröffentlichung dieser Nachricht wieder lügen. Erstens, die Tragödie geschah nicht bei der Durchführung von Übungsaufgaben im Rahmen der militärischen Ausbildung, sondern bei der Durchführung von Beschuss des Territoriums der LVR, zweitens die Zahl der Verletzten bei der Detonation des Mörsers ist erheblich höher, es gibt sogar Tote, die in den Medien gar nicht erwähnt werden.
Ich will anmerken, dass dies bei weitem nicht der erste Fall von Verletzungen und Tod von Kämpfern der ukrainischen Streitkräfte aufgrund der Detonation eines durch seine Defekte wreit bekannten Mörsers vom Typ „Molot“ ist.
Wahrscheinlich ist die Produktion und Lieferung dieses Mörsers an die ukrainischen Streitkräfte jemandem sehr günstig, weil sie bis heute erfolgt, während der Präsident der Ukraine nach der Tragödie am 6. Juli, bei dem drei Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte starben und neun verletzt wurden, ein Verbot für dessen Verwendung ausgesprochen hat.
Die Volksmiliz der LVR hält die Minsker Vereinbarungen streng ein. Wir sind weiterhin offen für einen Dialog und bereit zu einer friedlichen Lösung des Konflikts. Aber im Fall von Provokationen von Seiten des Gegners sind wir zu äußerst entschiedenen Handlungen bereit.
Wir erhöhen weiter das Niveau der Professionalität des Personals und der Bereitschaft zur Erfüllung von Aufgaben zur Verteidigung unserer Republik. Auf den Übungsplätzen der Volksmiliz findet eine zweite Etappe der Wettbewerbe zwischen den Einheiten der Volksmiliz der LVR und der DVR statt.
Im Ergebnis des heutigen Tages werden der beste Panzerzug und die beste Schützenpanzermannschaft bestimmt werden.

Standard

Presseschau vom 24.09.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


vormittags:

de.sputniknews.com: „Stärkste Armee auf Kontinent“? – Rada-Abgeordneter lacht Poroschenko aus.
Der Abgeordnete der Werchowna Rada (ukrainisches Parlament) Wadim Rabinowitsch hat sich über die Aussage des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko lustig gemacht, wonach seine Armee die stärkste auf dem Kontinent sein soll.
„Unsere Armee ist wirklich die stärkste auf dem Kontinent – ich habe es von unserem Präsidenten und mehreren unserer Befehlshaber gehört. Ich habe eine Frage. Sagen Sie mir bitte, falls wir die stärkste Armee auf dem Kontinent haben, warum sollen wir in die Nato gehen? Soll doch die Nato zu uns kommen! Wir sind doch die stärksten“, verlautbarte Rabinowitsch gegenüber dem Sender „112 Ukraina“.
Vergangenen Donnerstag hatte Poroschenko in seiner Rede im ukrainischen Parlament unter anderem über die Wiederherstellung der Kampffähigkeiten der Armee gesprochen. Es ist nicht seine erste „laute“ Aussage über die hohen Kampfqualitäten der ukrainischen Militärs. Im August hatte er verkündet, die ukrainischen Streitkräfte würden die stärksten in Europa sein. Im April behauptete Poroschenko noch, dass die Armee des Landes bereits „eine der kampffähigsten in Europa“ sei. Später präzisierte er, sie sei eine der effektivsten auf dem Kontinent.

de.sputniknews.com: Washington plant großangelegte Kampagne gegen Peking – Medien
Washington beabsichtigt, innerhalb der nächsten Wochen eine großangelegte Kampagne gegen China einzuleiten. Dies meldet die Nachrichtenwebseite Axios unter Verweis auf gut informierte Quellen. Dadurch sollen Vorwürfe über „feindliche Aktivitäten“ mit massiven Beweisen bekräftigt werden.
Demnach hat das Weiße Haus vor, neue Informationen über „feindliche Aktivitäten“ Chinas gegen den öffentlichen und privaten Sektor Amerikas zu enthüllen. US-Regierungsbeamte würden China „bösartige Aktivitäten“ wie Cyberangriffe, Wahleinmischung und Diebstahl geistigen Eigentums vorwerfen.
„Wir werden nicht zulassen, dass nur Russland zum Feindbild wird“, soll ein Beamter des Weißen Hauses gegenüber dem Nachrichtenportal geäußert haben. „Das sind China und Russland“.
Nach Angaben der Webseite verfügt die US-Administration über „Tonnen von Daten“, die die Anschuldigungen gegen China bekräftigen sollen.
Initiiert wurde die anti-chinesische Kampagne laut Axios vom nationalen Sicherheitsapparat. Cyber-Diebstahl (seitens Chinas – Anm. d. Red.) tauche immer häufiger in den täglichen Berichten auf, in denen dem US-Präsidenten die Erkenntnisse der Geheimdienste dargelegt werden. Die gesamte US-Administration soll in die Kampagne involviert sein, darunter auch das Weiße Haus, der Nationale Sicherheitsrat sowie das Finanz-, Handels- und Verteidigungsministerium.
Keine der Axios-Quellen verrät, warum die US-Regierung ausgerechnet jetzt derartige Schritte unternehmen will. Trump soll die Kampagne genehmigt haben. Unklar sei jedoch, inwieweit er selbst dabei mitmischen werde. Es bestehe eine „gute Chance“, dass sich der US-Staatschef weiterhin positiv über den chinesischen Staatschef Xi Jinping äußern und die heißeste Rhetorik dem Chef des Nationalen Handelsrats Peter Navarro überlassen werde.

lug-info.com: In den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen fünfmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Molodjoshnoje, Donezkij, Kalinowka und Frunse
Geschossen wurde mit 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Russland in Ukraine und Syrien nutzlos? – Politologe kommentiert Pompeos Äußerung.
US-Außenminister Mike Pompeo hat Russland vorgeworfen, bei der Lösung der Probleme in der Ukraine und Syrien nicht hilfreich zu sein. Nun kommentieren der Politologe Sergej Koslow vom Sibirischen Institut für Management und der russische Abgeordnete Anton Morosow diese Behauptung in ihren Interviews mit Sputnik.
In einem am Sonntag veröffentlichten Interview mit dem TV-Sender NBC News bezeichnete Pompeo die Äußerung des Moderators, wonach die Russen sowohl in Nordkorea als auch in Syrien „in keiner Weise hilfreich“ seien, als „sehr gerecht“.
„Das ist eine sehr gerechte Beurteilung“, sagte er. „Und das ist sehr bedauerlich, denn es gibt Bereiche, in denen wir gemeinsame Interessen haben, und ich habe mit ihnen (mit Russland — Anm. d. Red.) in Fragen der Terrorismusbekämpfung eng zusammengewirkt. Es gibt verschiedene Orte in der Welt, wo sich unsere Interessen (aber natürlich nicht die Werte) überschneiden — dieses Land unterscheidet sich sehr stark in dieser Hinsicht. Und sie haben sich als nicht hilfreich erwiesen, sowohl in der Ukraine als auch in Syrien“, so Pompeo.
Die USA hätten wegen Lieferungen russischer Waffe Sanktionen gegen China verhängt, um den „bösartigen Aktivitäten Russlands weltweit“ entgegenzuwirken, fügte der US-Außenminister hinzu.
Die Äußerung des „frisch ernannten“ US-Außenministers zeuge davon, dass die eigenen nationalen Interessen für die Vereinigten Staaten von größter Bedeutung seien, sagte Koslow gegenüber Sputnik. Die USA seien nur dann bereit, der Haltung Russlands ihr Ohr zu schenken, wenn sich ihre nationalen Interessen mit jenen von Russland überschneiden würden.
„Dort aber, wo Russland versucht, seine eigenen Interessen durchzusetzen, wird das US-Establishment, unter anderem auch Mike Pompeo als einer seiner krassesten Vertreter, nur die Nutzlosigkeit Russlands sehen und die Rolle, die Russland bei der Lösung von Problemen, darunter in der Ukraine und in Syrien, spielt, klein reden“, so der Politologe.
Die komplizierte Lage in der Ukraine und in Syrien sei eigentlich den USA selbst zu verdanken, betonte Anton Morosow, Mitglied des Außenausschusses des russischen Unterhauses:
„Wie bekannt, waren es die USA, die es zu dem Schlamassel in der Ukraine und im Nahen Osten gebracht haben – dem sogenannten „Arabischen Frühling“, der zu dem Konflikt in Syrien führte. Sie (die USA – Anm. d. Red.) teilen Terroristen in gute und böse, die man unterstützen darf oder nicht“, sagte er.
Russland vertrete im Gegenteil in Fragen der Terrorbekämpfung eine prinzipielle Haltung und trete gegen Terrorismus in allen Erscheinungsformen „sowie gegen menschenfeindliche Ideologien wie jene in der Ukraine“ auf, so der Abgeordnete.
„Wahrscheinlich ist diese offensichtliche Logik für Pompeo unannehmbar. Er lässt sich von seinen militaristischen Vorstellungen leiten und zieht deshalb derart merkwürdige Schlussfolgerungen“, resümierte Morosow.


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 23. September 3:00 Uhr bis 24. September 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 26.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der
Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Gorlowka (Sajzewo, Golmowskij, Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Jasinowataja, Spartak, Donezk (Flughafen), Alexandrowka, Dokutschajewsk, Leninskoje, Sachanka, Kominternowo.
Wie zuvor mitgeteilt wurde, wurden gestern durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte zwei zivile Einwohner von Sachanka verletzt:
ein Mann, geb. 1962 – Splitterverletzung am Brustkorb und zahlreiche Splitterverletzungen an der Hand;
eine Frau, geb. 1972 – leichte Splitterverletzungen am Knie und an der Schulter.
Durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden zwei Wohnhäuser in Golmowskij beschädigt:
– Komsomolskaja-Straße 1/33 – Dach und Verglasung beschädigt;
– Gardin-Straße 6/9 – Verglasung beschädigt.

Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 235.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 135
Ab 00:01 Uhr am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regime der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.


de.sputniknews.com: Russland liefert S-300 in nächsten zwei Wochen nach Syrien – Schoigu
Russland wird in den nächsten zwei Wochen ein modernes S-300-Flugabwehrraketensystem an Syrien liefern. Dies erklärte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Montag.
„Die syrischen Streitkräfte werden innerhalb der nächsten zwei Wochen ein modernes S-300-Flugabwehrraketensystem erhalten. Es ist in der Lage, Luftangriffskräfte aus einer Entfernung von mehr als 250 Kilometern abzufangen und gleichzeitig mehrere Luftziele zu treffen“, so Schoigu.
Das S-300-System werde dank seines Störschutzes und seiner Feuergeschwindigkeit die Kampfmöglichkeiten der syrischen Luftabwehr wesentlich erhöhen, so der russische Verteidigungsminister.
Schoigu erklärte außerdem, Russland werde auch moderne automatisierte Steuerungssysteme für die Kommandostellen der syrischen Luftabwehr an Syrien liefern. Diese seien bislang nur im Dienst der russischen Armee gewesen.
Russland müsse wegen Israels Vorgehen diese Maßnahmen treffen, betonte der russische Verteidigungsminister.
„Die israelischen Besatzungen, die die Situation in der Luft perfekt kannten, nutzten das russische Flugzeug als Deckung, was zu seinem Abschuss und zum Tod von 15 unserer Militärs führte. Dies hat uns zur Ergreifung angemessener Maßnahmen gezwungen, um die Sicherheit der russischen Militärs zu erhöhen sowie die Aufgaben im Kampf gegen den internationalen Terrorismus in Syrien zu erfüllen“, erklärte Schoigu….

de.sputniknews.com: Deutsche Industrie findet Argumente für Nord Stream 2.
Trotz Drucks aus den USA will die deutsche Industrie an dem Pipeline-Projekt Nord Stream 2 festhalten, wie der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie Dieter Kempf gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ offenbarte.
Die deutsche Industrie will sich Kempf zufolge nicht dem Druck aus den USA beugen, auf die Gaspipeline Nord Stream 2 zu verzichten und stattdessen amerikanisches Flüssiggas zu kaufen.
„Gas können wir auch durch Pipelines bekommen. Wir haben eine. Und wegen der Versorgungssicherheit plädiert die Wirtschaft für eine zweite Leitung“, sagte Kempf gegenüber dem Blatt.
Darüber hinaus kritisierte er: „Ich habe ein großes Problem, wenn sich ein dritter Staat in unsere Energieversorgung einmischt.“
Laut ihm ist amerikanisches Gas in Deutschland überhaupt nicht wettbewerbsfähig. „Dass der Preis der Erzeugung niedrig ist, heißt gar nichts. Das Gas muss ja auch über den Atlantik kommen“, betonte er. Von selber fliege das nicht. Für den Transport müsse es flüssig und dann wieder gasförmig werden.
„Dann sind wir bei den Themen Preis und Versorgungssicherheit“, so Kempf ferner.
Das Projekt Nord Stream 2 sieht die Verlegung von zwei Strängen mit einer Jahresgesamtkapazität von 55 Milliarden Kubikmetern Gas vor. Die Stränge sollen parallel zur bereits bestehenden Pipeline Nord Stream von der russischen Ostseeküste bis nach Deutschland verlaufen. 2019 soll sie in Betrieb genommen werden. Gegen das Projekt machen mehrere Länder Front. Dazu gehört unter anderem die Ukraine, die um ihre Einnahmen aus dem Transit russischen Gases bangt. Die russische Seite hatte wiederholt erklärt, dass es sich um ein rein wirtschaftliches Projekt handle und keinen Stopp des Gastransits durch die Ukraine bedeute.

nachmittags:

ukrinform.ua: Handlungen Russlands laufen US-Interessen in Ukraine und Syrien zuwider – Pompeo
Russland handle gegen US-amerikanische Interessen in der Ukraine, Syrien und anderen „Konfliktherden“ weltweit.
Dies erklärte der US-Außenminister Mike Pompeo in einem Interview für NBC, meldet Voice of America.
Pompeo gab zu, dass die Administration des US-Präsidenten zahlreiche destabilisierende Handlungen seitens der Russische Föderation weltweit einstweilen nicht hätte verhindern können.
Russland unterstütze weiter die Truppen diktatorischen Regimes von Baschar Assad in Syrien, es hätte die Ukrainische Krim annektiert und viele Schritte gemacht, die den außenpolitischen Interessen der USA direkt zuwiderlaufen, heißt es.

Dnr-online.ru: Die ukrainischen Streitkräfte beschießen weiter das Territorium der DVR und zerstören die energetische Infrastruktur. Am Samstag, dem 22. September, wurde die Stromversorgung von 7 Dörfern des Nowoasowskij-Bezirks unterbrochen, die Unterstation „Sachanka“ wurde wesentlich beschädigt.
Wie der operative Diensthabende des Kohle- und Energeiministeriums der DVR mitteilte, wurde am 22.09.2018 in Folge von Kriegshandlungen die Unterstation „Sachanka-35 kW“ beschädigt, es wurden 16 Transformatorunterstationen beschädigt sowie vier Hochspannungsleitungen, sieben Dörfer des Nowoasowskij-Bezirks hatten keinen Strom: Kominternowo, Saitschenko, Dsershinskoje, Leninskoje, Sachanka, Sergejewka und Nowotawrija.
Leider konnten die Energietechniker nicht sofort am selben Tag mit den Reparaturarbeiten beginnen, die Kiewer Truppen haben das Gebiet weiter beschossen.
Am frühen Morgen des nächsten Tages konnten die Reparaturbrigaden des republikanischen Unternehmens „Regionale Energieversorgungsgesellschaft“ die Ausrüstung der Unterstation „Sachanka“ begutachten. Es wurden ernsthafte Schäden am Transformator 1 festgestellt, insbesondere waren drei Radiatoren von sechs, ein Überlaufbehälter und weitere Ausrüstung durch Splitter beschädigt, 2,6 Tonnen Transformatoröl waren ausgelaufen.
Die Reparatur wurden in kürzester Zeit durchgeführt. Bereits um 10:11 Uhr am 23. September haben die Energietechniker die Unterstationen „Sachanka“ und „RP BES“ wieder unter Spannung gesetzt, um 10:50 Uhr waren alle Ortschaften außer Sergejewka wieder angeschlossen. Die Einwohner von Sergejewka hatten um 11:15 Uhr wieder Strom, nachdem eine von Splittern ukrainischer Geschosse beschädigte Leitung wieder repariert war.
Die Stromversorgung im Nowoasowskij-Bezirk läuft wieder normal.

de.sputniknews.com: Kreml: Russlands Antwort auf Il-20-Abschuss auf Sicherheit seiner Militärs gerichtet.
Die als Antwort auf den Il-20-Abschuss in Syrien von Russland getroffenen Maßnahmen sind laut Kremlsprecher Dmitri Peskow auf die Gewährleistung der Sicherheit der russischen Militärs in Syrien gerichtet.
„Nach Informationen unserer Militärexperten waren natürlich die vorsätzlichen Handlungen der israelischen Piloten die Ursache dieser Tragödie. Zweifellos schadet das unseren Beziehungen und zwingt die russische Seite zu zusätzlichen Maßnahmen, um die Sicherheit unserer Militärs in Syrien zu gewährleisten. Im Einklang mit dieser Linie wurde die heute von Verteidigungsminister Schoigu verkündete Entscheidung getroffen“, wie Peskow gegenüber Journalisten am Montag erklärte.
Gleichzeitig präzisierte er, dass die Beziehungen zwischen Russland und Israel weit fortgeschritten seien. „Zu Israel hat die Russische Föderation weit fortgeschrittene Beziehungen und Israel ist das erste Land in der Region, mit dem die russischen Militärs auf Beschluss des russischen Präsidenten, Wladimir Putin, und des israelischen Ministerpräsidenten, Benjamin Netanyahu, die operative Koordinierung begonnen hatten. All dies war vor der Tragödie möglich, die sich Tage zuvor ereignete“, sagte Peskow und bezog sich auf die Il-20-Katastrophe.
Zuvor hatte der russische Verteidigungsminister, Sergej Schoigu, erklärt, Russland werde als Antwort auf den Il-20-Abschuss in den nächsten zwei Wochen ein modernes S-300-Flugabwehrraketensystem an Syrien liefern…

Cikdnr.su: Im 21. September begann die Annahme der Dokumente bei der Zentralen Wahlkommission der DVR für Kandidaten für das Amt des Republikoberhaupts.
Am 21. September hat ein Kandidat, Denis Wladimirowitsch Puschilin, seine Unterlagen eingereicht. Die Unterlagen wurden ordnungsgemäß eingereicht und angenommen.

de.sputniknews.com: USA: Auch diese Gefahr geht von Russland aus
Russlands gigantische Weizenernte und rekordhohe Exporte gefährden laut der Zeitung „The Wall Street Journal“ (WSJ) den Wohlstand der US-amerikanischen Landwirte, die dieser Konkurrenz nicht gewachsen sind.
Im vergangenen Landwirtschaftsjahr (bis zum 30. Juni) hat Russland bereits mehr als 40 Millionen Tonnen Weizen exportiert und damit den Weltrekord der vergangenen 25 Jahre gebrochen. In den USA erleben die Farmer laut der Zeitung dagegen keine guten Zeiten: Immer mehr Bauern geben auf – so viele wie seit den 1980er Jahren nicht mehr.
Auch die Handelskriege, die die USA mit China und anderen Ländern führen, machen den russischen Weizen laut der Zeitung noch attraktiver auf dem internationalen Markt. Einen Vorteil bringt auch der Preis, der vor dem Hintergrund der Rubelabwertung gegenüber dem US-Dollar noch niedriger geworden ist.
Im vergangenen Jahr erntete Russland 134,1 Millionen Tonnen Getreide und brach damit eigenen den Ernterekord von 1978.

Cikdnr.su: Am 22. September hat die zentrale Wahlkommission der DVR wieder Dokumente von Kandidaten für das Amt des Oberhaupts der DVR angenommen.
Bis 16:00 Uhr hat die ZWK die Dokumente von drei Kandidaten angenommen. Es handelte sich um folgende:
1) Pawel Jurjewitsch Gubarew;
2) Roman Alexandrowitsch Chramenkow;
3) Jelena Nikolajewna Schischkina.
Die Unterlagen wurden ordnungsgemäß eingereicht und angenommen.
Außerdem reichte Igor Jewgenjewitsch Chakimsjanow Unterlagen für die Kandidatur zum Republikoberhaupt ein. Da sie nicht der Liste der benötigten Dokumente entsprechen, die durch die Gesetzgebung festgelegt wurde, konnte er bisher nicht offiziell aufgestellt werden.
(Chramenkow ist Abgeordneter des Volkssowjets für die Fraktion „Swobodnyj Donbass“; Schischkina ist die Vorsitzende des ukrainischen Volksgerichtshofs, der Urteile zu den Verbrechen des Regimes Poroschenko gefällt hat; Anm. d. Übers.)

de.sputniknews.com: Telefonat: Putin informiert Assad über Russlands Gegenmaßnahmen nach Il-20-Tragödie.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat mit seinem syrischen Amtskollegen Baschar al-Assad telefoniert und ihn über die russischen Gegenmaßnahmen nach der jüngsten Il-20-Tragödie in Kenntnis gesetzt. Dies teilte der Kreml-Pressedienst mit.
„Auf Initiative der syrischen Seite hat ein Telefongespräch zwischen dem russischen Präsidenten, Wladimir Putin, und dem syrischen Staatschef, Baschar al-Assad, stattgefunden (…) Russlands Präsident informierte über die Entscheidung, eine Reihe zusätzlicher Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit russischer Militärs in Syrien sowie Verstärkung des Flugabwehrsystems dieses Landes, darunter die Lieferung eines modernen S-300-Flugabwehrsystems an Syrien, umzusetzen“, lautet es in der offiziellen Mitteilung.
Die beiden Seiten äußerten demnach ihre Bereitschaft, weitere Bemühungen zur Erzielung einer langfristigen Normalisierung der Situation in Syrien sowie des Wiederaufbaus seiner Souveränität, Einheit und territorialen Integrität zu unternehmen. Dabei sollen die Ergebnisse des trilateralen Treffens der Garant-Länder des Astana-Prozesses in Teheran und des jüngsten russisch-türkischen Gipfels in Sotschi berücksichtigt werden.
Darüber hinaus wurden Fragen zur Förderung eines politischen Prozesses für Bildung und Beginn der Arbeit des Verfassungskomitees in Genf behandelt. Die beiden Seiten einigten sich auf weitere Kontakte auf unterschiedlichen Ebenen.
Syriens Präsident, Baschar al-Assad, hat erneut sein tiefes Beileid wegen des Todes von 15 russischen Militärs bekundet, die sich an Bord der am 17. September abgeschossenen Il-20 befunden hatten.

de.sputniknews.com: Nach Flugzeug-Abschuss: Darum glaubt Russland den Erklärungen Israels nicht
Wsgljad
Das russische Verteidigungsministerium hat dieser Tage ausführliche Informationen zum Absturz eines Flugzeugs Il-20 in der vorigen Woche in Syrien veröffentlicht. Diese Informationen widersprechen völlig der Version, die Israel in Umlauf gesetzt hat.
Die neue Mitteilung ergänzt und korrigiert die früheren Informationen des russischen Militärs. Der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, berichtete, dass die israelischen Luftstreitkräfte ihre russischen Kollegen über den geplanten Angriff benachrichtigt hätten. Mehr noch: Nach seinen Worten hatten die Israelis nicht nur die Lagekoordinaten ihrer Kampfjets F-16 verschwiegen, sondern die russische Seite darüber hinaus bezüglich des anzugreifenden Gebiets irritiert: Statt der im Westen Syriens befindlichen Küstenprovinz Latakia sei der Norden des Landes genannt worden.
Deswegen konnte die Il-20 keinen sicheren Raum erreichen – nach der Warnung habe der Kommandeur den Hinweis bekommen, aus seinem Einsatzraum nach Süden zu fliegen und zum Stützpunkt zurückzukehren.
Zudem betonte Militärsprecher Konaschenkow abermals: „Der israelische Pilot musste verstehen, dass die effiziente Rückstrahlfläche der Il-20 wesentlich größer als die des F-16-Kampfjets ist und dass gerade das russische Flugzeug das ‚Primärziel‘ für eine Luftabwehrrakete wäre.“ Auch das widerspricht der früher veröffentlichten Version der israelischen Streitkräfte.
Als Bestätigung für seine Worte führte der russische Militärsprecher die Chronologie der Ereignisse an.

Der Sprecher der Militärbehörde bekräftigte erneut, dass für den Abschuss des russischen Flugzeugs voll und ganz die israelische Seite verantwortlich sei, die entweder unprofessionell oder nachlässig gehandelt habe. Das Vorgehen der israelischen Piloten widersprach nach seinen Worten den zivilisierten Normen und waren potenziell auch für andere Passagier- oder Frachtflugzeuge gefährlich.
„Das russische Verteidigungsministerium verfügt über die nötigen technischen Angaben, und für sie ist die Situation eindeutig. Den Kommentaren der Militärs kann man eigentlich glauben – sie sind keine Politiker und haben häufiger (besonders wenn sie technische Angaben anführen) unter Beweis gestellt, dass ihre Informationen zuverlässig sind“, so der Professor der Akademie der Militärwissenschaften, Wadim Kosjulin.
„Unser Verteidigungsministerium hat absolut objektive Informationen veröffentlicht“, sagte der frühere stellvertretende Befehlshaber der russischen Luftstreitkräfte, Generalleutnant Aitetsch Bischew. „Die russische Seite verfügt über alle Angaben der Systeme für eine objektive Kontrolle. Das sind Informationen von Radaren und Flugabwehranlagen, die Gespräche der Flugleiter mit der Besatzung, die Koordinaten der Flugapparate der dritten Seite und unserer Il-20. Sie sind an den Ort und den Zeitpunkt gebunden. Und das alles wurde auch auf der Landkarte gezeigt. Das ist der erste Punkt“, so der Experte.
„Der zweite Punkt ist: Wenn die Israelis uns im Voraus, wenigstens eine Stunde früher, gewarnt hätten, dann wäre die Il-20 in dem Moment gar nicht dort gewesen. (…) Diese Situation wäre einfach nicht entstanden“, ergänzte Bischew.
Die israelische Seite besteht jedoch nach wie vor auf ihrer Version und behauptet, sie wäre unschuldig. Außerdem hieß es aus Tel Aviv, dass der tragische Zwischenfall um die russische Il-20 kein Grund für den Verzicht auf Einsätze in Syrien gegen die militärische Präsenz des Irans sei.
Diese Sturheit habe verschiedene Gründe, sagte der ehemalige Chef des israelischen Geheimdienstes Nativ, Yakov Kedmi. Erstens sei es für die Israelis generell untypisch, eigene Fehler einzuräumen und die Verantwortung dafür zu übernehmen. Und zweitens habe man in Tel Aviv Angst, dass Russlands Gegenmaßnahmen nach der Il-20-Tragödie zur Einschränkung des syrischen Luftraums für die israelische Luftwaffe führen könnten. Das würde wiederum dem Iran gestatten, seine Positionen in der Region zu festigen.
Es gebe aber noch einen Grund, so der ehemalige Geheimdienstler weiter: „Es wird schon seit gut 30 Jahren über die Lieferung von ernstzunehmenden Luftabwehrsystemen an Syrien geredet. Israel tat die ganze Zeit sein Bestes, damit das nicht passiert. Aber aktuell zeichnet sich eine solche Perspektive wieder ab. Natürlich wird Israel versuchen, das zu verhindern.“
Aber auch die russische Seite will offenbar nicht nachgeben. „Ich muss diejenigen, die die von uns bereitgestellten Informationen falsch deuten oder anfechten, darauf aufmerksam machen, dass das russische Verteidigungsministerium über weitere unwiderlegbare Angaben zur Tragödie am 17. September verfügt.“
Der ehemalige Generalleutnant Aitetsch Bischew schlägt vor, dass Moskau und Tel Aviv eine gemeinsame Ermittlungskommission bilden, die sich mit den Umständen der Il-20-Katastrophe befasst. Sie müsste unter anderem die Informationen beider Seiten vergleichen. Zu diesem Zweck sollten aber die Israelis die Angaben ihrer Mittel zur objektiven Flugkontrolle publik machen.


armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters des operativen Kommandos der DVR zur Lage am 24.09.2018:
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner die Gebiete von zehn Ortschaften beschossen.
In Richtung Gorlowka haben die Kriegsverbrecher der 72. mechanisierten und der 58. Panzergrenadierbrigade unter Anführerschaft von Tatus und Drapatyj mit 120mm-Mörsern, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen Sajzewo und die Siedlung des Gagarin-Bergwerks beschossen. Dabei wurden zwei Wohnhäuser in der Komsomolskaja- und der Gardin-Straße im Nikitowskij-Bezirk von Gorlowka beschossen.
In Richtung Donezk haben ukrainische Kämpfer auf Befehl der Kommandeure der 92. und der 28. mechanisierten Brigaden Kokorjew und Martschenko sowie des Kommandeurs der 56. Panzergrenadierbrigade Iwanow mit verschiedenen Arten von Granatwerfern, Schützenpanzerwaffen, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen die Gebiete von Alexandrowka, Spartak, Jasinowataja und das Gelände des Flughafens von Donezk beschossen.
In Richtung Mariupol wurden von den Positionen der 128. Gebirgssturmbrigade und der 36. Marineinfanteriebrigade auf Befehl der Terroristen Sobko und Gnatow die Gebiete von Sachanka, Leninskoje und Kominternowo mit 120mm-Mörsern, Panzern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden 26 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung festgestellt.
Es ist eine Aktivierung von Diversions- und Erkundungsgruppen des Gegners festzustellen, mit dem Ziel Provokationen und eine Destabilisierung der Lage an der Kontaktlinie durchzuführen, aber angesichts der schwachen Ausbildung und der fehlenden Abstimmungen der Handlungen der Einheiten erleiden die ukrainischen „Krieger des Lichts“ nicht wiedergutzumachende Verluste.
So haben gestern unsere Beobachtungsposten ein Vorrücken einer bewaffneten Gruppe des Gegners mit acht Mann in Richtung der Positionen der Volksmiliz der DVR im Gebiet von Dolomitnoje bemerkt, die keine 200 Meter vorangekommen waren, als sie auf eigene Minensperren gerieten. Nach Aufklärungsdaten betrugen die Verluste des Gegners zwei Tote und drei schwer Verletzte.
Nach uns vorliegenden Informationen hat die militärmedizinische Hauptabteilung der ukrainischen Streitkräfte die Kommandeure aller Waffengattungen und Dienste darüber informiert, dass in der Zone der Operation der Vereinigten Kräfte im Donbass die Erkrankungen der ukrainischen Soldaten an Yersinia-Infektionen – einer schweren Infektion des Darmbereichs – zugenommen haben. Im Jahr 2018 wurden bereits 78 solcher Fälle festgestellt. Eine neue Form der Yersinia-Infektion, die bei Soldaten der ukrainischen Streitkräfte entdeckt wurde, ist nicht heilbar und führt häufig zum Tod.
Ursache der Erkrankung des Personals ist die Lieferung von genveränderten Lebensmitteln (Gemüse und Mehl), die in den südlichen Gebieten der Ukraine angebaut (produziert) wurden, in die OOS-Zone.
Das Kommando der OOS unternimmt dringend Maßnahmen zur Verringerung der Ausbreitung der Krankheit, aber bisher ist es nicht gelungen, die Verbreitung der ernsten Darminfektionen unter den Soldaten zu stoppen.
Die ukrainische Führung verheimlicht die Informationen über den Ausbruch der Yersinia-Infektion auf dem von ihr kontrollierten Territroium des Donbass und seine Ausbreitung über das Land gegenüber der Weltöffentlichkeit.
Außerdem gibt es die Gefahr einer Yersinia-Epidemie in Europa, in erster Linie in den Nachbarländern der Ukraine, aufgrund des unkontrollierten visafreien Verkehrs.
Während einer außerordentlichen Überprüfung der Einheiten er 58. Panzergrenadierbrigade durch eine Kommission des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte wurden zahlreiche Fälle von Alkoholmissbrauch sowohl unter Offizieren als auch unter einfachen Soldaten festgestellt sowie Fälle von eigenmächtigem Verlassen von Beobachtungspunkten und Kampfpositionen.
Dem Kommandeur der Brigade gelang es, sich mit den Mitgliedern der Kommission über die Verheimlichung der erschreckendsten Rechtsverletzungen zu „vereinbaren“. Im Bericht über die Ergebnisse der Arbeit der Kommission blieben nur unwesentliche Bemerkungen zum moralisch-psychischen Zustand des Personals des Verbands.


de.sputniknews.com: „Verrostete Pötte“: Krim-Chef zu Fahrten ukrainischer Kriegsschiffe.
Der Chef der Republik Krim, Sergej Aksjonow, hat die Fahrt von Schiffen der ukrainischen Marine durch die Straße von Kertsch kommentiert.
Laut dem Grenzschutzamt der Halbinsel Krim waren das Führungsschiff „Donbass“ und der Schlepper „Korez“ der ukrainischen Marine am Samstag an der Krim-Küste vorbeigefahren. Da sie dabei in die ausschließliche Wirtschaftszone Russlands eindrangen, wurden sie in Übereinstimmung mit dem internationalen Seerecht und im Interesse der Sicherheit Russlands von Schiffen der russischen Küstenwache begleitet. Unter deren Kontrolle passierten sie am Sonntag die Krim-Brücke.
Dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko zufolge gehören die Schiffe zu dem neu zu schaffenden Militärstützpunkt der Ukraine an der Küste des Asowschen Meeres.
Die ukrainische Marine warf den russischen Schiffen später vor, angeblich „gefährliche Zwischenfälle“ in der Straße von Kertsch provoziert zu haben.
„Ich bin überzeugt, dass die Besatzungen der ukrainischen Schiffe nicht besonders fröhlich gelaunt waren“, sagte Aksjonow. „Das ist ein trauriges Bild, wenn vor dem Hintergrund eines großartigen Bauwerkes, nämlich der Krim-Brücke, zwei verrostete Pötte der ukrainischen Marine fahren, begleitet von modernen Schiffen der russischen Küstenwache“, schrieb Aksjonow auf seiner Facebook-Seite.
Dabei sollen die ukrainischen Schiffe die russische Staatsreederei Rosmorport um die Erlaubnis gebeten, den schiffbaren Kertsch-Jenikale-Kanal zu passieren.
„Um Lotsen-Unterstützung zu bekommen, richteten sie sich auch an unsere Behörden und standen demütig hinter zivilen Schiffen Schlange. Das ist der schmachvolle Anfang vom Ende des Projekts „Nesaleschna Ukraina“ (dt. „Unabhängige Ukraine“), so Aksjonow.
Die Krim war im März 2014 — nach gut 22 Jahren in der unabhängigen Ukraine — wieder Russland beigetreten, nachdem die Bevölkerung der Halbinsel bei einem Referendum mehrheitlich dafür gestimmt hatte. Anlass für die Volksabstimmung war ein nationalistisch geprägter Staatsstreich in Kiew. Die neue ukrainische Regierung erkennt die Abspaltung der Krim nicht an.


ukrinform.ua: Geraschtschenko für Verlegung Donbass-Verhandlungen aus Minsk.
Die Vizeparlamentschefin, die Vertreterin der Ukraine in der Arbeitsgruppe für Humanitäres im Rahmen der trilateralen Kontaktgruppe zur Regelung der Situation in den Regionen Donezk und Luhansk, Irina Geraschtschenko, erklärte, dass sie die Verlegung der Verhandlungen bezüglich Donbass aus Minsk zu einem anderen Ort seit langem unterstütze, da der sogenannte neutrale Status Weißrusslands „keiner Kritik standhalte“.
Dies hat sie am Montag in Facebook geschrieben, die ähnliche Erklärung des ständigen Vertreters der Ukraine bei der UNO, Wladimir Jeltschenko, über die Zweckmäßigkeit des Wechsels des Minsker Formats der Verhandlungen erläuternd.
„Ich unterstütze die Haltung des ständigen Vertreters der Ukraine in der UNO Jeltschenko und plädiere dafür seit langem. Ich habe bereits mehrmals meine Uneinigkeit und Empörung wegen der Abstimmungen Weißrusslands in der UNO zu allen Fragen, die die Ukraine betreffen, die okkupierte Krim und Donbass, öffentlich geäußert, so Geraschtschenko.

de.sputniknews.com: Darum braucht Kiew Verlegung von Minsker Donbass-Verhandlungen – Experte
Der ukrainische UN-Botschafter Wladimir Jeltschenko hat am Montag vorgeschlagen, die in Minsk laufenden Donbass-Verhandlungen in eine andere Hauptstadt zu verlegen. Der politische Analytiker aus Weißrussland Aleksandr Schpakowski hat diese Idee gegenüber Sputnik kommentiert: Laut dem Experten versucht Kiew, die Verhandlungen zu verzögern.
„Die Haltung der Ukraine ist nicht konstruktiv. Man muss nach Wegen und Mitteln für eine friedliche Beilegung des Donbass-Konfliktes suchen. Die ukrainische Seite benutzt im Gegenteil verschiedene Gründe, um Verhandlungen fernzubleiben und die Entwicklung militärischer Aktionen in der Problemregion zu fördern“, so Schpakowski.
Der Experte erinnerte, dass die Verhandlungsplattform in Minsk international anerkannt sei. „Leider versuchen die ukrainischen politischen Kreise heute, den Konflikt im Donbass für die Durchsetzung ihrer politischen Ziele und zur Erhöhung ihres politischen Images auszunutzen, insbesondere unter Berücksichtigung der Wahlen im Jahr 2019“, glaubt Schpakowski.
Am Montag hatte der ukrainische UN-Botschafter, Wladimir Jeltschenko, vorgeschlagen, die Donbass-Verhandlungen aus Minsk in eine andere Hauptstadt zu verlegen. Dabei warf er Weißrussland vor, bei der Uno gegen jegliche ukrainische Initiativen abgestimmt zu haben.
Zuvor sind 13 Länder, darunter Weißrussland, dagegen aufgetreten, auf die Tagesordnung der UN-Vollversammlung den von Kiew vorgeschlagenen Punkt unter dem Titel „Die Lage auf den zeitweilig besetzten ukrainischen Territorien“ zu setzen.
Die Regelung der Situation im Donbass wurde bei den Treffen der Kontaktgruppe in Minsk erörtert, wo seit September 2014 drei Dokumente verabschiedet wurden, in denen Schritte zur Deeskalation des Konflikts festgelegt sind. Hierzu gehört auch der Waffenstillstand. Doch selbst nach Vereinbarung der Waffenruhe kommt es weiter zu Schusswechseln zwischen den Konfliktparteien.


de.sputniknews.com: Handelskonflikt zwischen USA und China: Neue Sonderzölle treten in Kraft.
Die USA haben am Montag weitere Zölle auf chinesische Waren verhängt. Ab sofort betreffen die US-Sonderzölle die Hälfte aller Importe aus China.
Die Entscheidung, weitere Abgaben auf chinesische Waren im Volumen von 200 Milliarden Dollar (170,2 Milliarden Euro) zu verhängen, traf die Regierung von US-Präsident Donald Trump vergangene Woche. Zunächst werden sie zehn Prozent betragen, ab Beginn des Jahres 2019 sollen sie dann auf 25 Prozent ansteigen.
Zusammen mit den früher eingeführten Sonderzöllen in Höhe von 25 Prozent auf chinesische Importe im Wert von 50 Milliarden Dollar betreffen die US-Maßnahmen die Hälfte aller Wareneinfuhren aus China.
Die chinesische Seite kündigte eine Antwort auf die US-Handlungen an. Tausende US-Produkte im Umfang von 60 Milliarden Dollar sollen mit zusätzlichen Abgaben in Höhe von fünf bis zehn Prozent belegt werden.
Trump drohte mit weiteren Maßnahmen, sollte die Regierung in Peking mit eigenen Zöllen reagieren. In diesem Fall werde er die dritte Phase einleiten und weitere chinesische Waren im Wert von 267 Milliarden Dollar mit Sonderzöllen belegen.
Der Handelskrieg zwischen den USA und China, bei dem es um eine gegenseitige Zollerhöhung geht, war Anfang 2018 ausgebrochen. Den ersten Schlag hatte Donald Trump versetzt, indem er Peking ein unfaires Spiel vorwarf und über ein zu großes bilaterales Handelsbilanzdefizit klagte.

Mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko:
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich verändert, bleibt angespannt und hat eine Tendenz zur Verschärfung.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegen fünfmal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Beschossen wurden die Gebiete von Molodjoshnoje, Kalinowka, Frunse und Donezkij. Dabei haben die ukrainischen Kämpfer Mörser des Kalibers 82mm, Granatwerfer, großkalibrige Maschinengewehre und Schusswaffen eingesetzt. Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 50 Geschosse abgefeuert.
In den Verbänden und Truppenteilen der ukrainischen Streitkräfte in der OOS-Zone wird eine Zunahme der Fälle von Diebstahl von Waffen, Munition, Treibstoff und Material festgestellt.
Im Zusammenhang mit dem Anfang des Monats entdeckten großen Defizit an Munition in der 59. Panzergrenadierbrigade ist eine Kommission des Stabs der OOS zur Überprüfung der Raketenartilleriewaffenlager eingetroffen. Außerdem ist die Militärstaatsanwaltschaft in der Kommission vertreten.
Das Problem des Diebstahls und der Unterschlagung in den ukrainischen Streitkräften ist nicht das einzige und tritt vor dem Hintergrund nicht weniger wichtiger Probleme, ich würde sogar sagen Pathologien, auf – das ist der äußerst schlechte moralisch-psychische Zustand der Soldaten.
Wir haben weitere Fälle von Desertion von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt. Am 21. September verließ im Gebiet von Mironowskij nach dem Genuss von Alkohol ein Soldat der 72. mechanisierten Brigade eigenmächtig die Positionen und nahm sein AK-47-Maschinengewehr und einen vollen Munitionssatz mit. Derzeit wird nach ihm gefahndet. Ein Bericht über den Vorfall an den übergeordneten Stab ist nicht erfolgt.
In den Reihen der ukrainischen Streitkräfte nimmt auch die Zahl der nicht kampfbedingten Verluste weiter zu. Bei diesem Rating nimmt die berühmte 72. Brigade unter Kommando von Oberst Tatus erste Plätze ein.
Wir haben festgestellt, dass am 22. September im Gebiet von Troizkoje ein Soldat der 72. mechanisierten Brigade Selbstmord beging. Auf den Positionen der Einheit sind Mitarbeiter der Militärstaatsanwaltschaft eingetroffen, um die Umstände aufzuklären.
Die Volksmiliz hält die Minsker Vereinbarungen streng ein. Wir sind weiterhin offen für einen Dialog und bereit zu einer friedlichen Lösung des Konflikts, aber im Fall von Provokationen von Seiten des Gegners, sind wir zu sehr entschiedenen Handlungen bereit.

de.sputniknews.com: Israel versucht S-300-Lieferung nach Syrien zu vereiteln – Experte
Russland muss Sicherheitsmaßnahmen bei der Lieferung von Flugabwehrraketensystemen des Typs S-300 nach Syrien ergreifen. Diese Auffassung äußerte der russische Militärexperte Igor Korotschenko in einem Interview mit Sputnik.
Zuvor hatte Verteidigungsminister Sergej Schoigu erhöhte Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der russischen Soldaten in Syrien angekündigt. Darunter sei auch die Übergabe eines Flugabwehrraketensystems vom Typ S-300 an Syrien, die innerhalb von zwei Wochen erfolgen soll. 2013 habe Russland die S-300-Lieferungen nach Syrien auf Bitte Israels eingestellt, sagte Schoigu. Nun habe sich die Lage geändert, und die Verantwortung dafür liege nicht bei Russland.
Laut Korotschenko ist die Entscheidung über die S-300-Lieferung nach Syrien eine äußerst richtige und rechtzeitige Reaktion auf die Handlungen Israels, das für den Absturz eines russischen Flugzeuges Il-20 verantwortlich ist. „Nun ist die Hauptsache, Tel Avivs Angriffe auf Flugzeuge oder Schiffe zu verhindern, die das Flugabwehrraketensystem befördern werden – und eine solche Wahrscheinlichkeit besteht.“
Es sei zu vermuten, dass das russische Militärkommando Maßnahmen zur Verhinderung dieses Szenarios ergreifen wird und dass jegliche Versuche der israelischen Seite, die S-300 zu vernichten, „aufs Härteste und Entschiedenste“ unterbunden werden.
Die auf den russischen Militärstützpunkten Hmeimim und Tartus stationierten weittragende Flugabwehrraketensysteme S-400 und S-300W4 würden die Sicherheit dieser Lieferung gewährleisten, so der Experte. Dabei könnte Syrien sogar eine neue Version von S-300 bekommen, einschließlich des S-300W4-Systems.
Es sei äußerst wichtig, dass die syrischen Kräfte, die dieses S-300 steuern würden, eine angemessene Ausbildung erhalten, betonte Korotschenko. Dies sei offenbar auch getan worden. „Auch russische Militärpiloten können den Syrern eine entsprechende Hilfe leisten“, sagte er.
Syrien hatte bereits 2010 einen Vertrag über die Lieferung von S-300-Systemen abgeschlossen. Als es zur Umsetzung kam, wurde der Deal jedoch annulliert. Im Mai 2018 bestätigte der israelische Ex-Verteidigungsminister Mosche Jaalon, dass Israel seine Kanäle eingesetzt hatte, um die Lieferung zu vereiteln.
Israel hatte befürchtet, dass die neuen Flugabwehrraketen nicht nur den Spielraum der israelischen Luftwaffe einschränken, sondern auch die Kontrolle praktisch des gesamten israelischen Luftraums ermöglichen würden. Angesichts der „feindlichen“ Präsenz iranischer Kräfte in Syrien sieht sich Tel Aviv berechtigt, im Nachbarland frei zu handeln.

de.sputniknews.com: Reaktion auf russische S-300-Lieferung an Syrien: USA sprechen von Eskalation.
John R. Bolton, der nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, hat auf einer Pressekonferenz in New York die amerikanische Sicht auf die Lieferung der S-300-Raketenabwehrsysteme an Syrien durch Moskau geäußert und dabei von einer „erheblichen Eskalation” gesprochen.
Laut Bolton werden die Lieferungen der russischen S-300-Raketenabwehrsysteme an Syrien eine „erhebliche Eskalation” bedeuten.
Er sprach dabei von einem „Fehler”, den Moskau dadurch begehe, und äußerte die Hoffnung, dass Russland seine Entscheidung noch ändern werde.
Der Außenminister der Vereinigten Staaten, Mike Pompeo, stimmte dieser Sicht zu und erklärte, dass die Vereinigten Staaten diese Lieferungen mit Russland in der Uno besprechen wollen.
„Wir werden mit den Russen über verschiedene Themen sprechen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ihre letzte Entscheidung über die S-300 unter diesen Themen sein wird”, sagte Pompeo auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bolton in New York.
Hierfür hoffe er auch auf ein Gespräch mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow.
Zuvor hatte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu erhöhte Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der russischen Soldaten in Syrien angekündigt. Darunter sei auch die Übergabe eines Flugabwehrraketensystems vom Typ S-300 an Syrien, die innerhalb von zwei Wochen erfolgen soll. 2013 habe Russland die S-300-Lieferungen nach Syrien auf Bitte Israels eingestellt, sagte Schoigu. Nun habe sich die Lage geändert, und die Verantwortung dafür liege nicht bei Russland.
Am 17. September war ein russisches Aufklärungsflugzeug des Typs Il-20 bei einem Flug in der Nähe des russischen Luftstützpunktes Hmeimim in Syrien abgeschossen worden. Zur gleichen Zeit attackierten vier israelische Jets F-16 syrische Objekte in Latakia. Dabei hatte Israel den Angriff nach Angaben des russischen Verteidigungsamtes erst eine Minute vor dem Beginn des Angriffs angekündigt, führte Moskau irre über die Region des Schlages und teilte die Positionsangaben der Flugzeuge nicht mit.
Laut dem russischen Ministerium benutzten die israelischen Piloten die russische Il-20 als Deckung und setzten sie dem Schlag des syrischen Luftabwehrsystems S-200 aus, welches sie um 22:03 Uhr traf. 15 russische Offiziere kamen dabei ums Leben. Moskau machte daraufhin die israelische Luftwaffe und diejenigen, die die Entscheidung über den Luftschlag getroffen hatten, für die Tragödie völlig verantwortlich.


abends:

de.sputniknews.com: Russisches Verteidigungsministerium präsentiert neue Fakten zum Il-20-Abschuss.
Die Tragödie der russischen Il-20-Aufklärungsmaschine über Syrien hat zu schweren politischen und diplomatischen Verwerfungen geführt. Russland hat bereits konkrete Reaktionsschritte angekündigt. Nun präsentiert das russische Verteidigungsministerium neue Fakten zum Il-20-Abschuss.
Das russische Verteidigungsministerium hat neue Fakten zum Il-20-Abschuss präsentiert und sekundengenau die Positionen der israelischen Kampfjets, des russischen Il-20-Aufklärungsflugzeuges und der Raketen des syrischen S-200-Abwehrsystems zum Zeitpunkt der Tragödie aufgezeigt.
Die neuen Daten konnten dank der russischen S-400-Abwehrsysteme in der Basis Hmeimim ermittelt werden – die S-400-Systeme führen eine pausenlose Überwachung und Kontrolle des syrischen Luftraumes durch.
Folgende Umstände der Tragödie sind laut dem russischen Verteidigungsamt unwiderlegbar ersichtlich:
– In den neuen Daten ist eindeutig festzustellen, dass die Flugbahn der syrischen S-200-Rakete zunächst auf den israelischen Kampfjet ausgerichtet ist,
– Einer der israelischen Kampfjets befindet sich zum Zeitpunkt der Tragödie in neun bis zehn Kilometern Höhe im gleichen Winkel wie die russische Aufklärungsmaschine,
– Um 22:02 Uhr wechselt das autonome Zielerfassungssystem der S-200-Rakete ihr Ziel vom kleineren Flugobjekt, zum größeren, welches die Il-20 ist,
– Die Rakete führt dabei eine scharfe Flugbahnänderung durch und fliegt weiter in Richtung der deutlich größeren und langsameren russischen Maschine,
– Direkt nach dem Einschlag in die Il-20 ändert der israelische Kampfjet umgehend seine Richtung und Höhe, bleibt jedoch in dem Gebiet und patroulliert weiterhin westlich der syrischen Region Latakia.
Laut dem russischen Verteidigungsministerium sind die neuen Daten keine Hinweise oder Indizien für die Schuld Israels mehr, sondern Beweise, die die israelische Verantwortung klar belegen.
Die Bekundungen der israelischen Militärs, dass sie keine Schuld für die Tragödie tragen, seien „falsch“.
Zudem verweist die russische Verteidigungsbehörde darauf, dass die israelische Luftwaffe ähnliche Provokationen bereits früher ausgeführt habe. So hätten Israels Flugzeuge beispielsweise bereits am 17. September ähnliche gefährliche Manöver ausgeführt – und zwar in einem Gebiet, wo sowohl militärische als auch zivile Flugzeuge die russische Basis in Hmeimim ansteuern.
Dadurch hätten sie eine eindeutige Gefahr für zivile Flugzeuge aufgebaut.
All die genannten Fakten seien aus den Daten der S-400-Komplexe aufgezeichnet worden.


de.sputniknews.com: Nach Mitteilung zu S-300-Lieferung: Netanjahu ruft Putin an.
Der russische Präsident Wladimir Putin hat ein Telefonat mit dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu geführt, teilte der Pressedienst des Präsidenten mit. Im Mittelpunkt stand der Abschuss des russischen Aufklärungsflugzeugs Il-20 über Syrien.
Während des Gesprächs betonte Putin, dass in erster Linie die Handlungen der israelischen Luftwaffe die Tragödie vom 17. September verursacht haben. Netanjahu drückte nochmals sein Beileid zum Tod von 15 russischen Militärs aus, die sich an Bord der abgeschossenen Il-20 befunden hatten.
„Die Erörterung der Umstände des Geschehenen wird fortgesetzt. Dabei wird berücksichtigt, dass die von den israelischen Militärs dargestellte Information zur Operation ihrer Luftwaffe über dem syrischen Territorium von den Schlussfolgerungen des russischen Verteidigungsministeriums abweicht. Die russische Seite geht davon aus, dass gerade die Handlungen der israelischen Luftstreitkräfte die Hauptursache der Tragödie waren“, hieß es vom Kreml.
Demzufolge hob Putin hervor, dass die von Russland getroffenen Entscheidungen, die Kampfmöglichkeiten der syrischen Luftabwehr wesentlich zu erhöhen, den aktuellen Umständen angemessen seien. Sie seien vor allem darauf gerichtet, jeglichen potentiellen Bedrohungen für das Leben der russischen Militärs, die gegen den internationalen Terrorismus kämpfen, vorzubeugen.
Am 24. September hatte Russlands Verteidigungsminister, Sergej Schoigu, erhöhte Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der russischen Soldaten in Syrien angekündigt. Darunter sei auch die Übergabe eines Flugabwehrraketensystems vom Typ S-300 an Syrien, die innerhalb von zwei Wochen erfolgen soll. 2013 habe Russland die S-300-Lieferungen nach Syrien auf Bitte Israels eingestellt, sagte Schoigu. Nun habe sich die Lage geändert, und die Verantwortung dafür liege nicht bei Russland.


de.sputniknews.com: Kiew lüftet Details von Plan zur Gründung einer Marinebasis am Asowschen Meer.
Der geplante ukrainische Marinestützpunkt am Asowschen Meer wird unter anderem die Infrastruktur von Handelshäfen nutzen. Das kündigte der Rada-Abgeordnete Iwan Winnik am Montag in einem Interview des TV-Senders 112 Ukraine an.
„Künftig wird sich (die Infrastruktur) immer mehr den Anforderungen der Militärs angepasst. Möglicherweise werden auch zusätzliche Anlegestellen gebaut… Die Gründung der Basis wurde bereits vom Generalstab der ukrainischen Armee bestätigt“, sagte der Parlamentarier.
Am Samstag waren das ukrainische Such- und Rettungsschiff A500 „Donbass“ und der Schlepper A830 „Korez“ in ausschließlicher Wirtschaftszone Russlands vor der Krim-Küste in Richtung Asowsches Meer gefahren. Die Schiffe wurden vom russischen Küstenschutz des Inlandsgeheimdienstes FSB geleitet.
Ukrainischen Medien zufolge war das Minigeschwader, zu dem auch die gepanzerten Kanonenboote R177 „Krementschug“ und R178 „Lubny“ gehörten, auf dem Weg nach Mariupol. Nach Worten von Präsident Petro Poroschenko werden die Schiffe in die künftige Marinebasis eingegliedert.
Die ukrainische Marine warf Russland vor, beim Passieren der Meerenge von Kertsch durch das Geschwader „gefährliche Zwischenfälle“ provoziert zu haben.

de.sputniknews.com: Moskau reagiert auf neue Spionage-Vorwürfe gegen seine Bürger – diesmal seitens Oslos.
Russlands Außenministerium hat gegenüber dem norwegischen Botschafter in Russland, Rune Resaland, seinen Protest geäußert. Der Grund war die Festnahme und Inhaftierung eines russischen Beamten, der beim Föderationsrat (russisches Oberhaus) tätig ist, am Montag im Flughafen von Oslo. Das geht aus einer Mitteilung des Ministeriums hervor.
Demzufolge wurde der Russe M. A. Botschkarjow wegen des „falschen Vorwurfes der Aufklärungstätigkeit“ inhaftiert. Moskau forderte vom norwegischen Botschafter, den Vorfall zu erklären, die „absurden Beschuldigungen“ des russischen Bürgers ohne Aufschub fallen zu lassen und ihn freizulassen.
„Der Mitarbeiter des Verwaltungsapparats des Föderationsrates der russischen Föderationsversammlung M. A. Botschkarjow befand sich in Norwegen auf Einladung des Europäischen Zentrums für Parlamentarische Wissenschaft und Dokumentation, um an dem internationalen Seminar teilzunehmen, das am 20./21. September im norwegischen Parlament stattfand“, so das Ministerium.
Es handle sich um eine öffentliche Veranstaltung, an der Parlamentarier aus Dutzenden Ländern der Welt teilgenommen haben.
Nicht zum ersten Mal erhebt ein europäisches Land umstrittene Spionage-Anschuldigungen gegen russische Bürger. Zuvor hatte der Schweizer „Tages-Anzeiger“ berichtet, dass „zwei Agenten aus Russland“ in den Niederlanden gefasst worden seien, weil sie angeblich das Labor Spiez auskundschaften wollten.

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