Presseschau vom 31.03.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Vormittags:

 

De.sputniknews.com: Nato steht Regelungsprozess in Ukraine im Wege – russischer Botschafter
Die Positionen und das Vorgehen der Nato in der Ukraine widersprechen einer echten Regelung des Konflikts im Osten des Landes, wie der russische Botschafter bei der Militärallianz, Alexander Gruschko, am Freitag sagte.
Bei der Sitzung des Russland-Nato-Rates auf Botschafterebene am Donnerstag wurde auf Initiative der Nato-Mitgliedsländer einmal mehr die Umsetzung der Minsker Vereinbarungen erörtert. Moskau wies dabei auf Grundlage der Daten der OSZE-Beobachtungsmission auf die wiederholten Verletzungen der Waffenruhe durch die ukrainischen Streitkräfte hin.
„Die Nato aber schweigt, übt keinen Druck auf die ukrainische Seite aus und verzichtet auf jegliche Kommentare der Wirtschafts- und Transportblockade des Donbass durch die ukrainischen Nationalisten“, betonte Gruschko.
Vielmehr unterstütze die Allianz weiterhin politisch und praktisch Kiew. „Am Übungsplatz Jaworiw, und nicht nur dort, trainieren Instrukteure aus gleich mehreren Nato-Ländern die Kämpfer, die dann in das sogenannten ‚Anti-Terror‘-Gebiet verlegt werden“, so der Botschafter weiter.
Dies alles widerspreche den wahren Interessen einer Beilegung des Konflikts, eines Übergangs zu einem politischen Regelungsprozess und der Umsetzung der auferlegten Verpflichtungen durch Kiew, so Gruschko abschließend.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 13-mal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Donezkij, Kalinowo, Kalinowka, Losowoje.
Es wurde mit Artilleriegeschützen des Kalibers 152mm und 122mm, 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Abwehrgeschützen 3U-23-2, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 57-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Der Vertreter des Kommandos sagte, dass insgesamt von den ukrainischen Einheiten 23 Ortschaften der Republik mit schwerer Artillerie, Panzergeschützen Mörsern, Schützenpanzer- und Schützenpanzerwagenwaffen, Abwehrgeschützen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen wurden.
„Die Nacht war bei uns schrecklich. Wegen des Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden 12 Häuser in acht Straßen beschädigt“, teilte der Bürgermeister von Jasinowataja Oleg Morgun mit. „In der Sowjetskaja-Straße ist auch eine Gasleitung beschädigt. Dort werden die Schäden schon beseitigt“.
„Es ist die Information eingegangen, dass ein Haus in der Rybalko-Straße 163 in Sajzewo durch einen direkten Treffer beschädigt wurde. Verletzt wurde niemand“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit.

 

De.sputniknews.com: Ex-Nato-Generalsekretär: „Sanktionen haben Putin stärker gemacht“
Die vom Westen beschlossenen Sanktionen haben die Positionen von Russlands Präsident Wladimir Putin „noch weiter verstärkt“, räumt Nato-Ex-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen ein.
„Ich habe keinen Zweifel, dass die gegen Russland beschlossenen Wirtschaftssanktionen Putin stärker gemacht haben“, stellte er in seinem Diskussionsbeitrag bei der Konferenz „US-Sanktionen gegen die Russische Föderation: Einfluss und Aufwand“ im Hudson Institute fest. Da die Möglichkeiten für die äußere Finanzierung nun äußerst begrenzt seien, „ist die Abhängigkeit der russischen Eliten vom Kreml noch stärker geworden“.
„Dennoch bleibe ich bei der Ansicht, dass die Sanktionen notwendig sind“, fügte Rasmussen hinzu.
„Wenn wir keinen Krieg mit Russland wollen – was bleibt uns noch übrig außer Sanktionen? Das haben wir auch getan. Ich denke, dass etwaige negative Folgen noch größer wären, hätte man nichts unternommen.“

 

Lug-info.com: Das Projekt „Kein Vergessen, kein Vergeben!“ der gesellschaftlichen Bewegung „Mir Luganschtschine“ lädt die Einwohner des von Kiew kontrollierten Territoriums des Lugansker Landes ein, an dem Zug des „Unsterblichen Regiments“ in Lugansk teilzunehmen.
„Wir laden Vertreter des zeitweise von der Ukraine besetzten Territoriums ein, am Zug des „Unsterblichen Regiments“ teilzunehmen, weil das auch unsere Menschen sind, ihre Großväter, Urgroßväter haben für die Freiheit des Lugansker Landes gekämpft. Wir laden sie ein, im „Unsterblichen Regiment“ zusammen mit den Vertretern der LVR mitzugehen“, heißt es in einer Mitteilung.
„Wenn sie nicht die Möglichkeit dazu haben, werden wir helfen die Schilder vorzubereiten. Angesichts dessen, dass es auf dem von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Territorium unter der profaschistischen Ukraine ganz sicher kein „Unsterbliches Regiment“ geben wird, rufen wir sie zu uns“, fügte der Pressedienst des Projekts hinzu.

 

Dan-news.info: „Seit den heftigen Angriffen Ende Januar/Anfang Februar sind in der DVR 38 Objekte, die in der zweiten Wiederaufbauetappe wieder aufgebaut worden waren, zerstört worden“, teilte der Pressedienst des Ministeriums für Bauwesen und Kommunalwirtschaft mit. „Darunter sind 24 Mehrparteienwohnhäuser und 14 Objekte des sozialen Bereichs“.
Nach Angaben des Ministeriums wurden die Beschädigungen vor allem im Kujbyschewskij- und im Kiewskij-Bezirk von Donezk festgestellt. Zu den betroffenen Objekten gehören das klinische Krankenhaus Nr. 21, zwei Erste-Hilfe-Punkte, die Schule Nr. 116, die Kindergärten Nr. 251, 204, 94, der Kindergarten Nr. 6 in Debalzewo, das technisch-berufsbildende College Nr. 45 in Jasinowataja.

 

De.sputniknews.com: USA akzeptieren Assads Stärke – russischer Sicherheitspolitiker
Die Aussage der UN-Botschafterin der USA, Nikki Haley, wonach ein Sturz des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad keine Priorität der US-Politik mehr darstelle, zeigt, dass Washington Assads Stärke anerkennt, wie Alexej Puschkow vom Verteidigungs- und Sicherheitsausschuss im russischen Föderationsrat (Oberhaus) am Freitag sagte.
Damit hätten sich die USA, so Puschkow, von der Politik des früheren Präsidenten Barack Obama losgesagt. Obama habe damals nie Russland als einen Faktor in Betracht gezogen, als er im Jahr 2012 erklärte, dass „die Tage Assads gezählt“ seien.
„Nun hat er genug Zeit, um die Tage Assads zu zählen. Das Wichtigste ist, dass er sich im Rechnen nicht vertut“, schrieb Puschkow darauf Twitter – offenbar an Obama gewandt.
Zuvor hatte US-Außenminister Rex Tillerson gesagt, dass die Bevölkerung Syriens selbst über das Schicksal ihres Präsidenten entscheiden müsse. Danach erklärte die UN-Botschafterin der USA, Nikki Haley, dass ein Machtwechsel in Syrien nicht mehr das hauptsächliche Ziel der aktuellen US-Regierung in Syrien sei.

 

Nachmittags:

 

De.sputniknews.com: Vault-7: WikiLeaks enthüllt neue Dokumente zu Hacking-Taktiken der CIA
Die Enthüllungsplattform WikiLeaks hat am Freitag eine neue Ladung an Dokumenten unter dem Titel „Marble“ veröffentlicht. Dies teilt die Plattform auf Twitter mit.
Die Dokumente enthalten WikiLeaks zufolge 676 Quellcode-Dateien, die Aufschluss über die Hacking-Taktiken des US-Geheimdienstes CIA geben sollen.
Das sogenannte „Marble Framework“ sei Teil der Malware-Kernbibliothek der CIA und werde genutzt, um forensische Ermittler daran zu hindern, Viren, Trojaner und Hackerangriffe der CIA zuzuschreiben.
Marble soll Textfragmente verbergen, deren Autoren identifiziert werden könnten. WikiLeaks zufolge ist diese Taktik das digitale Äquivalent eines speziellen CIA-Instruments, das englischsprachige Texte über in den USA produzierte Waffensysteme tarnt, bevor diese Aufständischen zur Verfügung gestellt werden.
Die enthüllten Quellcode-Dateien zeigen offenbar, dass Marble Testbeispiele nicht nur auf Englisch, sondern auch in anderen Sprachen, darunter Chinesisch, Russisch, Koreanisch, Arabisch und Farsi, beinhalte.
So könne vorgetäuscht werden, dass ein Malware-Autor nicht aus Nordamerika, sondern beispielsweise aus China komme. Dabei werde jedoch so agiert, als ob der Autor diese Tatsache zu vertuschen versuche. Dies führe dazu, dass die forensischen Ermittler noch mehr zu falschen Schlussfolgerungen gedrängt würden, geht aus einem Statement der Enthüllungsplattform hervor.

 

armiyadnr.su: Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin
In der letzten Woche, vom 25. bis zum 31. März, waren in den Verbänden und Truppenteilen der Volksmiliz der Donezker Volksrepublik die grundlegenden Anstrengungen auf die Durchführung gemeinsamer Kommandostabsübungen konzentriert, sowie auf die Organisation und Durchführung von zehntägigen Übungen mit dem dafür vorgesehenen Personal aus der vorhandenen Reserve der Republik, um es künftig für Funktionen in zu bildenden Artillerieeinheiten einzusetzen, um seine Kenntnisse zu vervollkommnen und die Kampffähigkeit aufrechtzuerhalten.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte das Regime der Feuereinstellung 57-mal verletzt. Das Territorium der Republik wurde mit schwerer Artillerie, Panzern, Mörsern verschiedenen Kalibers, Schützenpanzerwaffen, Abwehrgeschützen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Insgesamt hat der Gegner in der letzten Woche das Regime der Feuereinstellung 471-mal verletzt und 5417 Artillerie- und Mörsergranaten mit von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen auf das Territorium der Republik abgeschossen.
Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurde 26 Ortschaften der Republik beschossen. Am meisten betroffen waren: Gorlowka, Jasinowataja, Mineralnoje, Spartak, Alexandrowka, Dokutschajewsk, Jasnoje, Sachanka, das Gebiet des Flughafens, der Petrowskij, Kiewskij-, Kujbyschewskij- und Kiewskij-Bezirk von Donezk, auf deren Territorien 74 Häuser beschädigt oder zerstört wurden.
Der Beschuss erfolgte auf Befehl der Kriegsverbrecher Gorbatjuk, Grusewitsch, Schandar, Wlasenko, Brusow, Nikoljuk, Sokolow, Garas und Deljatizkij.
In Folge des verbrecherischen Beschusses auf Donezk von den Artilleriepositionen der 72. terroristischen Brigade der ukrainischen Streitkräfte aus, deren Kommandeur der Pseudo-Oberst Sokolow ist, starben drei zivile Einwohner und ein weiterer erlitt Splitterverletzungen.
Die Verluste unter den Soldaten der Volksmiliz der DVR bei der Verteidigung der Republik betrugen in der letzten Woche zwei Tote und drei Verletzte.
Außerdem wurde am 28. März in Folge des Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte eine Elektrounterstation in Mineralnoje, Jasinowataja-Bezirk, beschädigt, weswegen die Stromversorgung der halben Ortschaft unterbrochen wurde. Und am 29. März wurde im Verlauf eines Mörserbeschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte die Elektrounterstation, die die Donezker Filterstation versorgt, beschädigt. Dadurch hat die Station keinen Strom. Wir merken an, dass der Beschuss von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte aus erfolgte, nachdem durch die Kontaktgruppe ein Regime der Feuereinstellung, das am 1. April in Kraft treten soll, vereinbart worden war.
All diese Fakten beweisen die verbrecherischen Handlungen des ukrainischen Kommandos in Bezug auf die friedliche Bevölkerung des Donbass, die mit Billigung der militärisch-politischen Führung der Ukraine stattfinden.
Die letzte Woche ist durch eine Eskalation der Spannung an der Kontaktlinie gekennzeichnet. Dies ist vor allem damit verbunden, dass in der „ATO“-Zone die Einheit „Wedjmi“ des „Rechten Sektors“ eingetroffen ist, die aus Scharfschützinnen besteht, die Bürgerinnen europäischer Staaten sind. Die Kriegsverbrecherinnen schießen vornehmlich auf Wohngebiete von Ortschaften in der Nähe der Kontaktlinie. Zweck ihres zielgerichteten Beschusses ist das Schüren von Angst unter den Einwohnern des Donbass.
Am 25. März wurde im Gebiet von Majorsk ein Angriffsversuch einer Diversions- und Erkundungsgruppe des Gegners mit zehn Mann aus dem Bestand des 3. Spezialregiments unterbunden. Ihr Ziel war es, zu versuchen auf das Territorium der DVR vorzudringen, um Diversionen im Hinterland durchzuführen. Dank der Kenntnisse und der organisierten Handlungen unserer Soldaten wurde das Eindringen der feindlichen Gruppe erfolgreich unterbunden, dabei erlitt der Gegner Verluste von zwei Toten.
Offensichtlich gibt die ukrainische Seite die Versuche, Provokationen entlang der Kontaktlinie zu begehen, nicht auf, aber dank solcher „Anstrengungen“ erlangen unsere Einheiten neue Erfahrungen und Kenntnisse bei der Bekämpfung gerade von terroristischen Formationen, deren Taktik die ukrainischen Nationalisten immer öfter auf dem gesamten Territorium der bis nach Kiew ausgeweiteten „ATO“-Zone anwenden.
Ein weiterer Faktor, der sich auf die Entwicklung der militärischen Lage in der „ATO“-Zone auswirkt, ist der Brand des Lagers für Raketenartilleriebewaffnung der Ukraine in Balakleja im Oblast Charkow und die Detonation der Munition. Nach diesem Notfall wurde vom Generalstab der ukrainischen Streitkräfte eine Überprüfung aller Lagerorte für Munition der militärischen Strukturen initiiert. Besondere Aufmerksamkeit wurde den Lagern für Raketenartilleriebewaffnung in der „ATO“-Zone gewidmet. Von ihrer Kommission ist eine Menge grober Unzulänglichkeiten bezüglich der Lagerung der Munition sowie Fälle von Fehlbeständen festgestellt worden. Zur Verheimlichung dieser Information haben einzelne ukrainische Kommandeure zu harten Verbrechen gegriffen, indem sie einen terroristischen Akt gegen Mitglieder der Kommission verübt haben. Namentlich wurde ein Militärhubschrauber Mi-2, der Mitglieder der Inspektion für Waffenlager unter Leitung des Leiters der Abteilung für Raketenartillerie der ukrainischen Streitkräfte beförderte, gesprengt.
Das Problem besteht nicht einmal im Tod der Kommissionsmitglieder, sondern darin, dass die humanitäre Katastrophe, die in der Folge der Detonation des Raketenartilleriewaffenlagers entstand, sich jeden Augenblick irgendwo wiederholen kann. Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte ist dazu bereit, nicht nur einen Terrorakt gegen ihre Kollegen, sondern auch eine Brandstiftung eines beliebigen Lagers, selbst im Zentrum einer Ortschaft, durchzuführen, um die Ausmaße der Unterschlagung von Munition in ihrem Verantwortungsbereich zu verheimlichen und einer Bestrafung zu entgehen.
Das ukrainische Militärkommando verheimlicht weiterhin auch die Verluste unter dem Personal. Nach offiziellen Informationen des Verteidigungsministeriums der Ukraine für den März 2017 starben 28 Soldaten und 175 wurden verletzt. Aber nach Angaben ukrainischer Freiwilligenorganisationen und Informationen, die aus Krankenhäusern eingegangen sind, beträgt die Zahl der Toten etwa 70 und die der Verletzten mehr als 350. Die Lüge des ukrainischen Kommandos demoralisiert die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte zutiefst, was massenhafte Desertion aus den Truppenteilen sowie ein Umgehen des Militärdienstes zur Folge hat.
Im Zusammenhang mit dem Fehlen von Freiwilligen für die ukrainische Armee und dem katastrophalen Personalmangel in den ukrainischen Streitkräften sind die geplanten Rotationen von Einheiten, die in der „ATO“-Zone stationiert sind, auf unbestimmte Zeit verschoben. Für das Kommando ist es einfacher, das Personal auf den Positionen zu lassen, als zu versuchen Personen zu finden, die in die „ATO“-Zone gehen wollen. In diesem Zusammenhang hat unter den Soldaten der Brigaden, die eine möglichst schnelle Heimkehr erwarten, eine Beunruhigung begonnen, die in Ungehorsam gegenüber den Befehlen der Kommandeure übergegangen ist. Alle Fälle von Protesten in den ukrainischen Streitkräften werden von der Einheit „Alpha“ des Sicherheitsdienstes der Ukraine, die in der „ATO“-Zone eingetroffen ist, hart unterdrückt.
Dennoch greift das Kommando außer zu physischen Repressionen gegenüber demoralisierten Soldaten, die versuchen die Erfüllung widersprüchlicher Befehle der Kommandeure zu vermeiden, auch zu raffinierteren Methoden, die Soldaten zur Begehung von Verbrechen zu zwingen. Unter anderem mit Hilfe von Priestern der in der orthodoxen Welt nicht anerkannten sogenannten ukrainischen Kirche des Kiewer Patriarchats, die Reisen entlang der Kontaktlinie unternehmen, die ukrainischen Soldaten für Mord an friedlichen Bürgern segnen und dies als Seelenrettung darstellen.
Außerdem wurde vom Kommando der „ATO“ in den Ortschaften Kramatorsk, Dsershinsk, Dmitrow und Konstantinowka eine Einschränkung der Bewegungsfreiheit der Soldaten von 22:00 bis 5:00 eingeführt. Diese Entscheidung wird es nach Meinung der militärischen Führung erlauben, die Ströme derjenigen, die aus den Truppenteilen nach Hause flüchten, zu verkleinern.
Auch die verbreiteten Gerüchte über einen baldigen Angriff der Streitkräfte der DVR heben den Kampfgeist der ukrainischen Soldaten nicht an. Einwohner frontnaher Ortschaften teilen mit, dass Soldaten der ukrainischen Streitkräfte massenhaft zivile Kleidung kaufen, um im Fall einer Eskalation der Lage ihre Zugehörigkeit zu den ukrainischen Streitkräften nicht preiszugeben und unter den friedlichen Bürgern unterzutauchen.
So stellt sich derzeit die Lage in der ukrainischen Armee so dar, dass sie weder in kurzfristiger noch in langfristiger Perspektive in der Lage sein wird, großflächige Kämpfe zu führen. Alles, was die ukrainischen Straftruppen tun können, ist, gemeinen Beschuss von friedlichen Städten und Dörfern der Republik mit von den Minsker Vereinbarungen verbotenen schweren Waffen durchzuführen und darauf zu hoffen, dass sie dafür keine Vergeltung trifft.
Von unserer Seite werden die Anforderungen der Minsker Vereinbarungen in vollem Umfang erfüllt. Aber im Fall des Entfachens einer Aggression gegen unsere Republik oder einer Provokation gegen die Zivilbevölkerung durch das Kommando der ukrainischen Streitkräfte sind wir bereit, den Gegner angemessen abzuwehren, wie dies schon zuvor geschehen ist.

 

De.sputniknews.com: Was der Kreml von Nato-Kriegsspielen denkt
Im Kreml verfolgt man die geplanten Militärübungen der US-Armee unter Einsatz von russischsprachigen Statisten in Deutschland nicht besonders, wie der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, mitteilte. Dafür gebe es zuständige Stellen.
„Der Kreml verfolgt das nicht, wir haben dafür spezielle Dienste, die Aufklärung und Militärgeheimdienste“, sagte Peskow. „Ich bin überzeugt, dass dort alle möglichen Informationen vorliegen.“
Zuvor war bekanntgeworden, dass die US-Armee für Kriegsübungen in Deutschland Statisten sucht. Das geschieht unter anderem über Stellenausschreibungen auf Websites wie berlin.de. Arbeitgeber ist die Firma Optronic HR GmbH. Die Statisten sollen „die Zivilbevölkerung in Krisengebieten“ darstellen. Ein interessantes Detail dabei: Neben erforderlichen guten Englisch- und Deutschkenntnissen sind für die Interessenten „zusätzlich gute Sprachkenntnisse in Russisch, Polnisch oder Tschechisch … von großem Vorteil“.

 

De.sputniknews.com: Moskauer Sicht auf Militärübungen mit „russischen“ Statisten in Deutschland
Die von Nato und US Army in Deutschland geplante Kampfübung mit russischsprachigen Statisten bestätigt die feindlichen Absichten der Allianz, sich auf Kampfhandlungen gegen Russland vorzubereiten. Moskau muss auf allen Ebenen seine Position dazu äußern, sagte der Sicherheitspolitiker Alexej Puschkow.
„Ich vermute, dass wir über den Russland-Nato-Rat, das Verteidigungsministerium und das Außenministerium natürlich vorstellig werden müssen, da derartige Informationen eindeutig feindliche Absichten zur Vorbereitung von Kampfhandlungen in Bezug auf Russland bedeuten, obwohl in der Öffentlichkeit das Gegenteil behauptet wird“, erklärte Puschkow vom Verteidigungs- und Sicherheitsausschusses im russischen Föderationsrat.
Wie der Sicherheitspolitiker betonte, geht es im gegebenen Fall nicht nur um die USA, sondern um die gesamte Nordatlantikallianz, da die USA in Europa keine eigenen Stützpunkte besitzen. Sie seien alle in die Nato-Struktur integriert.
„Die Suche von russischsprachigen Rollenspielern für die Übung bestätigt die Pläne zur Ausbildung von Soldaten und Offizieren für Einsätze auf jenen Territorien, wo vorrangig Russisch gesprochen wird, und solche Territorien sind nicht gerade zahlreich – das sind die Ostukraine und Russland“, so Puschkow. Die Nato halte sich seines Erachtens weiterhin an den Mythos von der angeblichen russischen Bedrohung und setze auf dessen Grundlage ihre Expansion fort.
Wie er feststellte, „bestätigen die Nato und die USA unsere Befürchtungen hinsichtlich der Stützpunkte für ein Reagieren in Polen sowie hinsichtlich der Verlegung von Militärtechnik in die Länder des Baltikums“.
Der Sprecher des Gemeinsamen multinationalen Militär-Ausbildungszentrums in Deutschland und Hauptmann der US Army, Chris Bradley, hatte zuvor gegenüber RIA Novosti erklärt, dass die in Deutschland geplanten Militärübungen der US-Truppen, für die aktuell russischsprachige Statisten gesucht würden, „keine Vorbereitung auf irgendetwas“ seien, sondern „die amerikanischen Soldaten und ihre Bündnispartner“ darauf vorbereiten sollen, „ein ganzes Spektrum von Problemen zu meistern, mit denen sie sich in der Welt konfrontiert sehen können“. Bradley zufolge solle „die Präsenz von Leuten, die verschiedene Sprachen sprechen, aber ebenso von verschiedenen Bündnispartnern, die an der Übung teilnehmen, die Komplexität der Szenarios gewährleisten“.
Die deutsche Casting-Firma Optronic HR GmbH, die im Projekt „Civilian on the Battlefield“ („Zivilisten auf dem Schlachtfeld“) speziell Statisten für Militärübungen sucht, soll bereits bestätigt haben, dass sie nun russischsprachige „Statisten für Rollenspiele bei amerikanischen Trainingseinsätzen in Deutschland“ suche. Die Tagesvergütung soll laut dem auf dem offiziellen Berliner Stadtportal berlin.de aufgetauchten Stellenangebot für russischsprachige „Rollenspieler/innen für die Teilnahme an den Nato-Übungen“ 88 bis 120 Euro betragen. Die Übung soll zwei Wochen dauern.

 

Dan-news.info: „In Minsk war die Rede vom Abzug schwerer Waffen zum 1. April. Für uns, als Seite, die auf einem spiegelbildlichen Abzug besteht, ist die Logik der Ukraine unverständlich. Sie bestehen darauf, dass sie schon abgezogen haben. Das ist absurd und schamlos. Weil wir, die wir uns in Donezk befinden, merken würden, dass, wenn sie abziehen würden, keine Geschosse mehr kämen“, erklärte der Vertreter der Delegation der DVR bei den Friedensverhandlungen der Vorsitzende des Volkssowjets Denis Puschilin. „Wir haben zuerst eine Vereinbarung getroffen und dann hat die Ukraine sie verweigert. Dies entspricht nicht dem Verhandlungsgeist, der Moral, das ist nicht im Format der Verhandlungen“.

 

De.sputniknews.com: Syrien: Russisch-syrische Luftbrücke nach Deir ez-Zor einzige Chance für Bevölkerung
Russische Militärtransportflugzeuge Il-76 und der syrischen Armee früher übergebene Transportjets sind derzeit zur Versorgung der Bevölkerung der von den Terroristen blockierten ostsyrischen Stadt Deir ez-Zor im Einsatz. Diese Luftbrücke wurde von den Luftwaffen Russlands und Syriens eingerichtet, berichtet am Freitag die Zeitung „Iswestija“.
Laut syrischen Medien sollen gegenwärtig praktisch alle Transportflugzeuge und Hubschrauber, über die die Verteidigungsbehörde des Landes verfüge, zur Gewährleistung dieser Luftbrücke eingesetzt sein.
In den sozialen Netzwerken würden indes nur Fotos von russischen „Il“-Jets verbreitet, die auf dem russischen Stützpunkt in Latakia mit von der Uno für Syrien gelieferten Hilfsgütern beladen werden.
Wie das russische Zentrum für die Versöhnung der Konfliktseiten in Syrien mitteilt, bringen diese Flugzeuge fast täglich etwa 20 Tonnen Hilfsgüter nach Deir ez-Zor, die sie dort an russischen Fallschirm-Güterplattformen P-7 abwerfen. Diese Plattformen sollen aus Ägypten nach Syrien gebracht worden sein, wo russische Fallschirmjäger sie bei Übungen mit dem ägyptischen Militär genutzt hätten.
Wie der Direktor des Syrischen Zentrums für die Abwehr der Terrorideologie, Wael al Malas, mitteilte, könnten viele Lastkraftwagen mit Lebensmitteln und Medikamenten wegen der zunehmenden Luftangriffe des Raums um Deir ez-Zor diese Enklave jetzt nicht mehr erreichen. Indes würden die Anzahl der Verletzten und dementsprechend auch der Bedarf an Medikamenten stetig zunehmen.
Die humanitäre Situation in Deir ez-Zor werde Malas zufolge auch noch dadurch erschwert, dass die zwar von den Terroristen belagerte, aber von den syrischen Streitkräften behauptete Stadt ein Anziehungspunkt für Tausende Flüchtlinge aus anderen Regionen Syriens und ebenso aus dem Irak geworden sei.

 

De.sputniknews.com: „Russische Aggression“: Kreml-Sprecher schweigt zu Tillersons Ausfall
Dmitri Peskow hat sich geweigert, die Worte des neuen US-Außenministers Rex Tillerson über eine „russische Aggression“ zu kommentieren. „Wenden Sie sich an das Außenministerium“, empfahl der Kreml-Sprecher den Journalisten mit entsprechenden Fragen.
Tillerson hatte vor dem Nato-Treffen in Brüssel angekündigt, die Allianz müsse erst noch über die Antwort auf „Russlands Aggression in der Ukraine und andernorts“ diskutieren.
Im Osten der Ukraine dauern Kämpfe zwischen Regierungsarmee und bewaffneten Regimegegnern an. Auslöser war der nationalistische Staatsstreich von 2014 in Kiew, den die östlichen russischsprachigen Bergbaugebiete Donezk und Lugansk nicht anerkannt und zuerst mehr Selbständigkeit gefordert und dann unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten. Kiew schickte Truppen los…
Seit Beginn ihrer Militäroperation hat die neue Regierung in Kiew – aber auch westliche Politiker – Russland mehrmals vorgeworfen, die bewaffneten Regierungsgegner im größtenteils von ethnischen Russen besiedelten Donezbecken (Donbass) zu unterstützen, und wiederholt einen angeblichen russischen „Einmarsch“ in die Ukraine gemeldet. Beweise dafür wurden nie vorgelegt. Russland weist jede Verwicklung in den Konflikt im Osten der Ukraine zurück.

 

Ukrinform: In den letzten 24 Stunden wurden im Gebiet der Antiterror-Operation (ATO) zwei ukrainische Soldaten getötet, gab heute auf dem Briefing in Kiew der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für ATO, Oberst Andrij Lysenko, bekannt.
„Während des letzten Tages sind bei Kämpfen zwei ukrainische Soldaten getötet worden, dreizehn weitere Soldaten wurden verletzt“, sagte Lysenko.
Der Sprecher des Verteidigungsministeriums sprach im Namen des Ministeriums den Familienangehörigen der getöteten Soldaten sein Beileid aus.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
In der letzten Woche haben die Kiewer Truppen 86-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Es wurde mit allen Arten von Waffen geschossen, dabei wurden auch von den Minsker Vereinbarungen verbotene 152mm- und 122mm-Haubitzen und 120mm-Mörser verwendet.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 2400 Artillerie-, Mörser- und andere Granaten abgeschossen.
Von den ukrainischen Truppen beschossen wurden die Gebiete von Kalinowka, Logwinowo, Losowoje, Nishneje Losowoje, Sansharowka, Weselogorowka, Kalinowo, Kalinowo-Borschtschewatoje, Perwomajsk, Molodjeshnoje, Almasnoje, Irmino, Stachnow, Sokolniki, Frunse, Shelobok, Donezkij, Smeloje, Rajowka, Krutaja Balka, Weselaja Gora sowie das Gebiet am Denkmal des Fürsten Igor.
Die Befehle zur Eröffnung des Feuers gaben der Kommandeur der 54. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Gobatjuk, der Kommandeur der 24. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Schewtschenko, der Kommandeur der 93. mechanisierten Brigade Klotschkow, der Kommandeur der 14. mechanisierten Brigade Shakun.
In Folge des Beschusses wurden drei Infrastrukturobjekte und 15 Wohnhäuser beschädigt, ein Zivilist wurde verletzt, ein Soldat der Volksmiliz starb.
Diese Fakten sprechen nur für eines – die verbrecherische Führung der Ukraine plant nicht, die Minsker Vereinbarungen zu erfüllen und tut alles für deren Scheitern und die Fortsetzung des brudermörderischen Krieges im Donbass.
Die ukrainischen Streitkräfte erleiden weiter nicht kampfbedingte Verluste aufgrund übermäßigen Alkoholkonsums.
Insgesamt wurde in der letzten Woche der Tod von acht Soldaten der ukrainischen Streitkräfte in Folge von Vorfällen, deren Ursache Alkohol war, bekannt.
Unsere Aufklärung stellt weiter Fälle von Verlagerungen von durch die Minsker Vereinbarungen verbotener Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie fest, die das Ziel einer Rotation und Verstärkung der Gruppierungen ihrer Kräfte haben.
So wurden folgende Stationierungen entdeckt:
– im Gebiet von Stschastje und Nowoajdar: 15 getarnte Panzer der ukrainischen Streitkräfte;
– in Krymskoje: zwei Batterien 122mm-Artilleriegeschütze „Gwosdika“ aus dem Bestand der 24. Brigade der ukrainischen Streitkräfte;
– in Petrenkowo: ein taktischer Raktenkomplex „Totschka-U“;
– in Nowotoschkowskoje: zwei Fahrzeuge vom Typ „KamAS“ mit Munition.
Außerdem wurde im Gebiet des Waldstücks Scharow Kut die Bewegung von zwei Kolonnen Panzertechnik des Gegners beobachtet. In der ersten Kolonne wurden drei Lastwagen mit Munition festgestellt. In der zweiten Kolonne waren zwei Lastwagen mit Munition und sie fuhr in Richtung Stschastje.
Mitarbeiter der OSZE-Mission stellen weiter das Fehlen von Waffen und Technik der ukrainischen Streitkräfte an den Abzugsorten fest, darunter sind 64 Panzer, 25 Haubitzen und 17 Mörser.
Das Fehlen dieser Technik und Waffen wird schon seit langer Zeit festgestellt, aber eine Reaktion von Seiten der ukrainischen Regierung auf diese Tatsache gibt es nicht.
Mit diesen Waffen beschießen die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte regelmäßig unsere Positionen.
Die Einheiten der Volksmiliz halten die Minsker Vereinbarungen streng ein und reagieren nicht auf Provokationen von Seiten der Ukraine.
Wir sind weiterhin bereit und völlig offen für einen friedlichen Dialog und Zusammenarbeit. Wir sind dafür, dass in unserem Land Frieden ist und kein menschliches Blut vergossen wird.
Die Volksmiliz unternimmt alles ihr Mögliche für die Sicherheit der internationalen Beobachter.
Dazu gehört vor allem die Entminung von Örtlichkeiten, wo eine Patrouille der Mission fahren könnte – Staniza Luganskaja, Perwomajsk, Solotoje und viele andere Abschnitte, wo die Mitarbeiter der Mission aufgrund nicht detonierter Minen und möglicherweise Geschosse nicht hinfahren können.
Wir garantieren die Sicherheit vollständig, wir haben eine direkte Verbindung mit dem Sicherheitsoffizier der OSZE-Mission. Und im Fall einer Notfallsituation reagieren wir sofort und sichern die Sicherheit der Mitarbeiter der Beobachtermission ab.
Die Beobachter stimmen dabei ihre Patrouillerouten auf dem Territorium der LVR nicht mit der Verteidigungsbehörde der Republik ab.
Sie fahren wie sie wollen. Früher gab es eine solche Praxis. Warum das jetzt nicht mehr so ist, wissen wir nicht. Zumal unsere grundlegende Aufgabe die Garantie der Sicherheit der OSZE-Beobachter ist.
Sie fahren in gefährliche Bereiche, wo es nicht ruhig ist, wo Beschuss von der ukrainischen Seite erfolgt, wo es nicht detonierte Minen und Geschosse gibt. Aber sie halten es irgendwie nicht für notwendig, uns darüber zu informieren, wohin sie fahren. Sie legen uns Fakten vor, dass sie nicht in eine bestimmte Richtung fahren können, weil es dort nicht detonierte Minen und Geschosse gibt.
Wir schränken die Bewegung der OSZE-Beobachter in keiner Weise ein, sie können fahren, wo es für sie nötig ist. Aber für ihre Sicherheit wäre es besser, wenn sie uns die Routen nennen würden.
Die von der Volksmiliz der LVR durchgeführten Übungen auf dem Truppenübungsplatz im Gebiet von Uspenka im Lutuginskij-Bezirk verletzten nicht die Minsker Vereinbarungen, wie dies zuvor von der OSZE in einem Bericht behauptet wurde.
Erstens, dass sie festgestellt haben, dass dies eine „Verletzung der Minsker Vereinbarungen“ sei. Dies ist keine zuverlässige Information, weil sich der Übungsplatz außerhalb der 20km-Zone von der Kontaktlinie befindet und die Minsker Vereinbarungen nicht verletzt.
Zweitens hat die OSZE-Mission geschrieben, dass dort „Technik eines nicht identifizierten Typs ist“. Unter solcher Technik kann man verschiedene Technik verstehen, das heißt, sie beschreiben nicht die Technik, die sich auf diesem Übungsplatz befindet. Aber dies ist nicht richtig, weil sie ruhig kommen könnten und die ganze Technik registrieren, wir haben ihnen alle Informationen zur Verfügung gestellt.
Deshalb behandeln sie die Stationierung dieser Technik auf dem Übungsplatz nicht korrekt.
Die Volksmiliz hat dank der Vertreter des gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung eine Zusammenarbeit mit Vertretern der OSZE-Mission organisiert, alle problematischen Fragen werden in einer dreiseitigen Gruppe erörtert, man kann das so sagen.
Wir übergeben alle unsere Forderungen zu nicht korrekten Berichten der OSZE, wo es irgendwelche Beschwerden gegen uns gibt. Die OSZE-Mission ihrerseits gibt alle Beschwerden genauso über das Gemeinsame Zentrum weiter. Dies geschieht täglich. Deshalb läuft bei uns eine planmäßige Arbeit und Zusammenarbeit, wie es im OSZE-Mandat festgelegt ist.

 

Ukrinform: Präsident bekommt als Geschenk Schild aus Geschoßsplittern aus dem ATO-Gebiet.
Der Absolvent der Nationalen Universität für Verteidigung „Iwan Tschernjachowski“, Oberst Oleksandr Chymtschenko, hat im Namen der Streitkräfte der Ukraine dem Präsidenten Petro Poroschenko einen Schild geschenkt, der aus den Geschoßsplittern im Gebiet der Antiterror-Operation (ATO) in der Ostukraine gemacht wurde.
Die Übergabe fand während der feierlichen Entlassungszeremonie der Hörer der Universität statt, berichtet ein Reporter von Ukrinform.
„Wir schenken Ihnen einen Schild mit einem Kreuz. Diese Splitter, aus denen der Schild gemacht ist, haben unsere Waffenbrüder im ATO-Gebiet gesammelt“, sagte Chymtschenko.
Der Präsident bedankte sich für dieses besondere Geschenk und versicherte, dass es in die Administration des Präsidenten kommt, wo es die ausländischen Gäste sehen werden.

 

De.sputniknews.com: EBU: „Mehrere Länder bereit zu Eurovision-Boykott – Ukraine-Ausschluss denkbar“
„Wir sind verärgert!“: In einem publik gewordenen Brief an den ukrainischen Premier Wladimir Groisman hat die European Broadcasting Union (EBU, Veranstalter des Gesangswettbewerbs) Kiew mit harten Sanktionen gedroht, falls die russische ESC-Kandidatin Julia Samoilowa die Einreise und damit die Songcontest-Teilnahme weiterhin verwehrt werden sollte.
Ein Scan des besagten Briefes ist zuvor auf einer ESC-Fanseite aufgetaucht. Unter anderem wird in dem Dokument, das am 23. März abgesendet wurde, der ukrainischen Seite nahegelegt, dass das „inakzeptable Einreiseverbot“ für die russische ESC-Teilnehmerin Julia Samoilowa gegen die Regeln und Traditionen des Song Contests verstoße. Gegenüber Sputnik hat die Pressestelle des Eurovision Song Contests die Echtheit des Briefes bestätigt.
„Sollte dieses Verbot (Einreiseverbot für Samoilowa – Anm. d. Red.) durch Ihr Amt bestätigt werden, wird es sicherlich sehr große negative Auswirkungen auf den internationalen Ruf der Ukraine als eine moderne, demokratische europäische Nation haben“, heißt es im Brief, der von der Direktorin der Rundfunkunion, Ingrid Deltenre, unterschrieben wurde.
Es erübrige sich zu sagen, dass die EBU zudem auch wegen des Schadens für den Eurovision Song Contest und die Union selbst besorgt sei, der durch ein Einreiseverbot verursacht werden würde.
„Die aktuelle Situation löst Ärgernis unter unseren Mitgliedern – den European Broadcasters in ganz Europa – aus, und wir haben auch Benachrichtigungen von einer Reihe von ihnen erhalten, wo diese Entscheidung kritisiert und als ein Grund für eine Nichtteilnahme an der Veranstaltung genannt wird“, wird im Schreiben betont.
Kiew solle demnach sicherstellen, dass das Verbot, das erst gar nicht mit der EBU abgesprochen worden sei, aufgehoben werde.
„Wir betrachten das gegenwärtige Verbot für die russischen Sängerin als inakzeptabel. Als Folge könnte die UAPBC (das ukrainische Staatsfernsehen – Anm. d. Red.) von künftigen Veranstaltungen ausgeschlossen werden.“
Kiew solle bedenken, dass falls das Szenario einer Nichtteilnahme von Samoilowa stattfinden sollte, die „künftige Beteiligung der Ukraine am ESC unter Gefahr ist.“
„Wir sind zunehmend frustriert, und in der Tat verärgert, dass der diesjährige Wettbewerb als ein Instrument in der andauernden Konfrontation zwischen der Russischen Föderation und der Ukraine genutzt wird.“
Zuvor hatte auch „SonntagsBlick“ unter Berufung auf Ingrid Deltenre mitgeteilt, dass die EBU Sanktionen gegen die Ukraine ergreifen würde, falls die Situation um die Sperrung der russischen ESC-Kandidatin Julia Samoilowa demnächst nicht geklärt werden sollte.

 

Dan-news.info: Bericht des Apparats der Bevollmächtigten für Menschenrechte in der DVR Darja Morosowa
„Zwischen dem 24. und dem 30. März 2017 sind auf dem Territorium der DVR sechs Menschen getötet worden. Zwischen dem 24. und dem 30. März 2017 wurden auf dem Territorium der DVR durch den nicht endenden Artilleriebeschuss von Seiten der Ukraine 20 Menschen unterschiedlich schwer verletzt“.
Nach Angaben des Apparats der Bevollmächtigten starben unter dem Beschuss der ukrainischen Streitkräfte seit Anfang des Jahrs 95 Menschen, 174 wurden unterschiedlich schwer verletzt.

 

De.sputniknews.com: Rasmussen schließt Anerkennung der Krim als „freies Gebilde“ nicht aus
Der ehemalige Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen schließt nicht aus, dass die Krim in Zukunft als „freies Gebilde“ anerkannt werden könne. Laut RIA Novosti äußerte er dies in der US-Denkfabrik Hudson Institute in Washington DC im Rahmen der Konferenz „Sanktionen der USA gegen Russland: Einschätzung ihres Einflusses und Kosten“.
„Ich würde nicht die Möglichkeit ausschließen, dass es uns eines Tages die Umstände ermöglichen werden, die Krim in der Eigenschaft eines freien Gebildes anzuerkennen – integriert in den Bestand der Ukraine oder auf irgendeine andere Weise“, so Rasmussen. „Ich werde nicht die Möglichkeit ausschließen, dass eine neue Situation entstehen kann.“
Die Krim war im März 2014 in den Bestand Russlands aufgenommen worden, nachdem die Mehrheit der Bewohner der Halbinsel diese Entscheidung bei einem Referendum unterstützt hatte. Die Ukraine und die überwiegende Mehrheit der Länder der Welt lehnen es ab, die Ergebnisse des Referendums anzuerkennen. In Moskau wird davon ausgegangen, dass die Vorgehensweise bei der Eingliederung der Krim in den Bestand Russlands dem Völkerrecht entsprochen habe.
Wie wiederholt aus Moskau verlautete, sei Russland bereit abzuwarten, bis der Westen das nötige Verständnis für den Beitritt der Krim zu Russland aufbringen werde.

 

De.sputniknews.com: Die Berichte darüber, dass die Bundeswehr Fotos für amerikanische Luftangriffe in Syrien geliefert hat, haben womöglich ein juristisches Nachspiel: Die Staatsanwaltschaft soll wegen des Verdachts auf Geheimnisverrat ermitteln, berichtet Focus Online unter Berufung auf die Zeitungen der „Funke Mediengruppe“.
Demnach hat der Verteidigungsausschuss sich an Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) gewandt und ihn gebeten, entsprechende Ermittlungen auszulösen. Das haben die Obleute aller Fraktionen nach einer kontroversen Diskussion beschlossen. Die endgültige Entscheidung liegt jetzt bei Lammert. Die Staatsanwaltschaft kann nur mit seiner Zustimmung ermitteln.
Der Ausschuss-Vorsitzende Wolfgang Hellmich (SPD) begründete den Schritt damit, dass der Ausschuss in dieser Woche in einer „eingestuften Sitzung“ vom Verteidigungsministerium über die Zulieferung von Bildern deutscher Aufklärungstornados unterrichtet worden sei. Auf Bitten von Generalinspekteur Volker Wieker waren die Informationen als geheim eingestuft worden. Nun soll die Staatsanwaltschaft der Frage nachgehen, wer sie weitergegeben hat. Der Ausschuss wolle mit dem Schritt deutlich machen, „dass wir uns so etwas nicht gefallen lassen dürfen“.

 

Ukrinform: In Kiew Büro der Staatsanwaltschaft der Krim eröffnet.
In Kiew sei das Büro der Staatsanwaltschaft der Autonomen Republik Krim eröffnet worden, verkündete auf einem Briefing der Generalstaatsanwalt der Ukraine, Jurij Luzenko.
„Das Büro befindet sich in der Dilowa-Straße, 24. Es liegt im Zentrum der Hauptstadt, wo der Empfangsraum für die Bürgerinnen und Bürger ist, wo man Rechtshilfe bekommen und Anzeigen wegen der Menschenrechtsverletzungen in den besetzten Gebieten erstatten kann“, sagte Luzenko.
Der bei der Eröffnung anwesende Anführer des krimtatarischen Volkes und das Mitglied des ukrainischen Parlaments, Mustafa Dschemiljew, hat seinerseits die Hoffnung geäußert, dass die Arbeit der Staatsanwaltschaft der Autonomen Republik Krim ein bedeutender Schritt bei der Freigabe der Krim in der Zukunft sein wird.
Weiter erklärte Luzenko während des Briefings, dass die Ukraine beabsichtige, eine der russischen Fluggesellschaften für Flüge auf die besetzte Krim zu verklagen.
„Wir planen, eine Rechnung für die Nicht-Zahlung der entsprechenden Gebühren für unsere Raumnutzung, die Landung auf dem Territorium der Krim auszustellen. Bei der Klage geht es um etwa 5 Millionen Hrywnja“, sagte Luzenko.
Ihm zufolge werde auch ernsthafte Arbeit betreffend der Schiffe in den Häfen der Krim geleistet. Er weigerte sich jedoch, Details offenzulegen.

 

De.sputniknews.com: Im ostukrainischen Mariupol ist der örtliche Chef des Geheimdienstes SBU bei einem Sprengstoffanschlag getötet worden.
Oberst Alexander Charaberjusch wurde in seinem Geländewagen in die Luft gesprengt. Mariupol gehört formell zu dem von Kiew abtrünnigen Kriegsgebiet Donezk, wird jedoch von den ukrainischen Streitkräften kontrolliert.
„Heute wurde um 08:30 Uhr in einem Wohnviertel von Mariupol ein Auto gesprengt. Dabei wurde der Mitarbeiter des SBU Oberst Alexander Charaberjusch getötet“, teilte der SBU mit. Geheimdienstchef Wassili Grizak versprach, die Attentäter zu finden und zu bestrafen. Die ukrainischen Behörden ermitteln wegen eines Terroranschlags.
Der ukrainische Generalstaatsanwalt Juri Luzenko teilte mit, dass Charaberjusch die regionale Filiale des SBU geleitet habe. Der Oberst habe bei der Explosion beide Beine verloren und sei auf dem Weg ins Krankenhaus wegen hohen Blutverlustes gestorben.
Nach Angaben der ukrainischen Onlinezeitung Strana.ua soll Charaberjusch Metall- und Kohleschmuggel aus der nicht anerkannten „Donezker Volksrepublik“ gegen Schmiergeld gedeckt und gefangengenommene Milizen gegen Lösegeld freigelassen haben.

 

Abends:

 

De.sputniknews.com: Syrische Armee im Vormarsch: 16 Ortschaften an einem Tag von Terroristen befreit
Die Regierungstruppen Syriens und die mit ihnen verbündeten Kräfte haben seit Donnerstag 16 Ortschaften, darunter Hattab und Nadel al-Shir, im Norden der syrischen Provinz Hama von den Terroristen befreit. Darüber berichtete ein Sputnik-Korrespondent vor Ort.
Laut dem syrischen Militär haben die Terroristen empfindliche Verluste erlitten und sich bis an die Grenze der Provinz Idlib zurückgezogen.
Die von Artillerie und Luftwaffe unterstützte Offensive der syrischen Armee geht in den zwischen Hama und Idlib gelegenen Ortschaften Halfaya, Suran und Taybet al-Imam weiter.
„Die syrischen Soldaten haben beim heutigen Angriff zwei Panzer und weitere zwei Einheiten Kampftechnik des Gegners erbeutet“, berichtete ein Offizier der syrischen Armee im Gespräch mit Sputnik.
Die Terroristen hatten vor mehreren Wochen von Idlib aus eine massive Offensive in der Provinz Hama gestartet. Nach einigen Angaben waren mehr als 10.000 Mitglieder der Terrormiliz Dschebhat an-Nusra und der mit ihnen verbündeten Banden an der Angriffsoperation beteiligt. Während der Kampfhandlungen wurden mindestens 2.000 Terror-Kämpfer getötet.

 

De.sputniknews.com: Nach Lizenzentzug-Vorschlag: US-Senat glaubt an Allmächtigkeit von RT – Simonjan
Margarita Simonjan, die Chefredakteurin von RT und Sputnik, hat auf den jüngsten Vorschlag der US-Senatoren, RT die Sendelizenz zu entziehen, mit Staunen reagiert.
„Im Senat geht man schon so weit zu behaupten, dass RT und Sputnik gemeinsam den Glauben der Amerikaner an ihre eigenen Medien untergraben. Ich weiß nicht, was dabei erstaunlicher ist: Der Glaube der Senatoren an unsere unbegrenzten Möglichkeiten oder der fehlende Glaube an die bewusste Wahl ihres Volkes“, zitiert RT Simonjan.
Zuvor war bei einer Anhörung im Aufklärungs-Ausschuss des US-Senats der angebliche russische Einfluss auf die US-Präsidentschaftswahlen erörtert worden. Bei dem Treffen wurde laut dem TV-Sender vorgeschlagen, RT die Lizenz in den USA zu entziehen.
Der Demokratische Senator Mark Warner soll zudem Moskau Einmischung in den demokratischen Prozess des Landes vorgeworfen haben, ohne dabei jegliche Beweise vorgebracht zu haben. Russland habe nach Darstellung von Warner eine Desinformations-Kampagne in den sozialen Netzwerken geführt sowie Fake News in den US-Bundestaaten Pennsylvania, Michigan und Wisconsin verbreitet.

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Standard

Presseschau vom 30.03.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Abends / nachts:

 

Dan-news.info: „In den letzten Tagen ist eine erheblicher Anstieg der Zugriffe auf die Seite des Zentrums des humanitären Programms zur Wiedervereinigung des Volks des Donbass zu beobachten“, teilte der Pressedienst des Zentrums mit. „Unter den Regionen der Ukraine ist bei den Einwohnern des Oblast Kiew die Seite des humanitären Programms am populärsten“.
Es wird erläutert, dass eine große Zahl von Nutzern, die auf dem von der Ukraine kontrollierten Teil des Donbass leben, die Seite besuchen, sowie aus den Oblasten Saporoshe und Cherson. Auf der Seite gum-centr.su gehen oft elektronische Anfragen mit der Bitte um Ausweiterung des Programms auf die Regionen der Ukraine ein.
„Praktisch jede zweite Anfrage ist eine Geschichte eines nicht einfachen Schicksals eines Menschen, der in eine schwierige Lebenssituation geraten ist. All diese Anfragen kommen von Menschen, die materielle, medizinische oder psychologische Unterstützung sehr nötig haben“, unterstrich das Zentrum.

 

Dan-news.info: In den medizinischen Einrichtungen der DVR stehen mehr als 3500 Betten für Patienten aus den von der ukrainischen Regierung kontrollierten Territorien im Rahmen des humanitären Programms zur Wiedervereinigung des Volks des Donbass zur Verfügung, teilte das Gesundheitsministerium der DVR mit.
Dort wurde unterstrichen, dass die Krankenhäuser sich bereits auf die ersten Patienten vorbereiten. Die medizinische Behandlung für Einwohner des von Kiew kontrollierten Teils des Donezker Oblast wird in fünf Richtungen geleistet, einschließlich Geburtshilfe und Chemotherapie.
Bisher gab es auf den verschiedenen Infotelefonnummern für das medizinische Programm etwa 350 Anrufe.

 

Dan-news.info: „Um 18:55 Uhr wurde während eines Mörserbeschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte eine Stromleitung beschädigt, die die Donezker Filterstation (Wasserwerke) versorgt. Derzeit hat die Station keinen Strom“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Der Gesprächspartner der Agentur teilte mit, dass das Personal der Station bisher an den Arbeitsplätzen geblieben ist, eine Evakuierung ist wegen des anhaltenden Beschusses nicht möglich.

 

Dan-news.info: Heute fand ein Gespräch aller Mitarbeiter des Donezker Sasjadko-Bergwerks mit dem stellvertretenden Kohle- und Energieminister der DVR Anatolij Nesterenko statt.
„Ich möchte anmerken, dass das Kollektiv des Sasjadko-Bergwerks in seiner Mehrheit den Übergang unter die Jurisdiktion der DVR unterstützt hat. Gemäß den Angaben der Personalabteilung sind bereits mehr als 97 Prozent der Arbeiter in das staatliche Unternehmen übergegangen“, sagte der stellvertretende Minister.
Er unterstrich, dass das Bergwerk derzeit normal funktioniert und alle gestellten Aufgaben erfüllt.

 

Lug-info.com: „Heute gegen sieben Uhr abends haben die Kiewer Truppen das Feuer auf Frunse eröffnet. In Folge des Treffers eines Geschosses auf eine Scheune wurden vier Kühe getötet. Ein weiteres Geschoss traf den Hof eines privaten Hauses, aber es ist zum Glück nicht detoniert“, berichtete der offizielle Vertreter der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko.
Das Feuer auf die Ortschaft und ihre Umgebung dauerte länger als anderthalb Stunden.

 

Dan-news.info: „Zurzeit wird die Ortschaft Jasnoje beschossen. Es wurde ein Haus in der Lenin-Straße 82 beschädigt, die Stromversorgung der Ortschaft ist unterbrochen“, teilte der Bürgermeister von Dokutschajewsk Alexandr Katschanow mit.
Er fügte hinzu, dass das Feuer von Seiten der ukrainischen Truppen anhält.
Informationen über Verletzte und Zerstörungen werden weiter ermittelt.

 

Lug-info.com: „Heute gegen 10 Uhr abends haben die Kiewer Truppen das Feuer auf eine Reihe von Städten und Ortschaften der Republik eröffnet. Die Umgebungen von Stachanow, Irmino, Brjanka sowie des Dorfes Kalinowo wurden von den ukrainischen Streitkräften mit Artillerie und Mörsern beschossen“, teilte der offizielle Vertreter der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko mit.
„Das Feuer hält bis jetzt an. Informationen über Opfer und Zerstörungen werden noch ermittelt“, sagte Marotschko.

 

Vormittags:

 

Lug-info.com: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 22 Mal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden Perwomajsk, Almasnaja, Frunse, Kalinowo, Kalinowka, Lowinowo, Smeloje, Weselenkoje, Weselogorowka, Sanshirowka, Sokolniki und das Gebiet des Denkmals des Fürsten Igor.
Geschossen wurde mit Artilleriegeschützen des Kalibers 122mm, 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Abwehrgeschützen 3U-23-2, Granatwerfern und Schusswaffen.
„Nach Informationen der Stachanower Abteilung des Zivilschutzministeriums der LVR wurden am 29. März, gegen 2:15 Uhr Stachanow und Irmino mit Artillerie beschossen“, teilte die Stadtverwaltung von Stachanow mit.
„In Folge des Artilleriebeschusses von Stachanow wurden mehr als zehn Wohnhäuser beschädigt“, merkte das Bürgermeisteramt an. Tote und Verletzte unter der Zivilbevölkerung gibt es nicht.
Zurzeit finden die Reparatur- und Wiederaufbauarbeiten durch Störungsbrigaden der Elektrizitäts- und Gaswerke statt.
„Informationen über Beschädigungen werden noch ermittelt. Vor Ort arbeiten Mitarbeiter des Zivilschutzministeriums, Spezialisten der Wiederaufbauabteilung der Stadtverwaltung, die das Gebiet auf Zerstörungen und Beschädigungen hin untersuchen und sich mit den Einwohnern unterhalten“, teilte die Stadtverwaltung von Stachanow mit.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
Eine Frau, geb. 1928, die (im Petrowskij-Bezirk von Donezk) in der Populjarnaja-Straße 4 wohnt, erlitt Splitterverletzungen. Sie wurde ins Kalinin-Krankenhaus gebracht“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Einige Zeit später wurde gemeldet, dass der Zustand der Verletzten als nicht lebensbedrohlich eingeschätzt wird.
„Im Petrowskij-Bezirk von Donezk wurden Beschädigungen an Häusern und Wirtschaftsgebäuden in der Petrowskij-, der Mark-Osernyj-, der Seljonyj-Gaj-, der Karbyschew- der Karnavalnaja-, der Populjarnaja-, der Sokolowskij- sowie des Gebäudes der Schule Nr. 87 in der Rewjakin-Straße festgestellt“, teilte das operative Kommando weiter mit.
„In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 70 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Insgesamt wurden von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 20 Ortschaften der Republik beschossen“, berichtete der Vertreter des Kommandos weiter.
Er fügte hinzu, dass die Einheiten Kiews schwere Artillerie des Kalibers 152 und 122m, Panzergeschütze, Mörser des Kalibers 120 und 82mm sowie Schützenpanzerwaffen, Abwehrgeschütze Granatwerfer und Schusswaffen verwendet haben.
Mindestens 17 Häuser, ein Schulgebäude, Gas- und Stromleitungen wurden seit dem Abend durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte im Petrowskij-Bezirk im Westen von Donezk, in Mineralnoje im Jasinowataja-Beirk sowie im Süden der DVR beschädigt. Dies ergibt sich aus Militärberichten.
Das Zivilschutzministerium meldete, dass im Petrowskij-Bezirk ukrainische Beschüsse zu Bränden geführt haben, insbesondere in der Rewjakin-Straße. Nach Angaben des staatlichen Konzerns Donbassgas wurden in dem Bezirk auch zahlreiche Beschädigungen an Verteilungsgasleitungen in vier Abschnitten festgestellt. Reparaturbrigaden haben mit der Beseitigung der Schäden begonnen.
Die Dörfer im Jasinowataja- und im Nowoasowskij-Bezirk wurden wieder von den ukrainischen Streitkräften beschossen. Nach Mitteilung der örtlichen Behörden wurden in Mineralnoje und Sachanka insgesamt fünf Häuser beschädigt.
„Am Mittwoch, dem 29. März, wurde in Folge von Kämpfen das Kabel beschädigt, das die Hauptlüftungsanlage des Tscheljuskinzew-Bergwerks des staatlichen Unternehmens „Donezker Kohle- und Energieunternehmen“ versorgt“, teilte das Kohle- und Energieministerium der DVR mit. „Um 21:40 Uhr fiel die Stromversorgung aus“.
Zu diesem Zeitpunkt befanden sich 120 Bergleute unter Tage. Im Unternehmen wurden sofort Notfallpläne eingeleitet, die Bergleute wurden operativ an die Oberfläche gebracht. Innerhalb von anderthalb Stunden war die Stromversorgung wieder in Ordnung.
„Das Bergwerk funktioniert jetzt normal. Niemand wurde verletzt, auf die Erfüllung des Tagesplans zur Kohleförderung hatte der Beschuss keinen Einfluss“, fügte das Ministerium hinzu.

 

Ukrinform: Deutsches Auswärtiges Amt bekommt von der Ukraine Protestnote
Der Botschafter der Ukraine in Deutschland, Andrij Melnyk, hat wegen des Besuchs des deutschen Politikers Andreas Maurer auf der besetzten Krim eine Protestnote an das deutsche Auswärtige Amt gesandt.
Das teilte der Botschafter per Twitter mit.
Maurer, der davor bereits zweimal auf der besetzten Halbinsel war, ist wieder auf die Krim gereist.

 

Dan-news.info: „Heute Morgen ist es uns gelungen, das Personal der Donezker Filterstation (Wasserwerke) nach dem Beschuss, der gestern erfolgte, zu evakuieren. In der Nacht konnten wir das nicht tun, um niemanden zu gefährden“, sagte der Gesprächspartner der Agentur. „Solange es in der Station keinen Strom gibt, werden wir niemand dort hinbringen“, teilte das kommunale Unternehmen Woda Donbassa mit.
Nach den Worten des Vertreters des Unternehmens muss allerdings das technische Personal dennoch in die Umgebung der Station fahren, um die Schäden zu untersuchen.

 

De.sputniknews.com: „Menschenrechtsverletzung!“ – Krimdeutsche rügen Auswärtiges Amt
Krimdeutsche halten die Reisewarnung des deutschen Außenministeriums für die Schwarzmeerhalbinsel für eine Verletzung gegen die Menschenrechte, wie am Donnerstag russische Medien berichten.
Der Vorsitzende der Krimdeutschen-Gemeinde, Juri Gempel, hat so auf die jüngste teilweise Reisewarnung des Auswärtigen Amtes reagiert, die  am Vortag auf der offiziellen Seite des Amtes veröffentlicht worden war.
Laut dem Dokument wird deutschen Bürgern „dringend“ von Reisen auf die Halbinsel Krim abgeraten. Seit Juni 2015 sei für Reisen auf die Krim vom ukrainischen Festland aus eine Einreiseerlaubnis der zuständigen ukrainischen Behörde nötig, die nur unter bestimmten Voraussetzungen, keinesfalls jedoch für touristische Zwecke erteilt werde. Eine Einreise auf die Krim über russisches Staatsgebiet sei illegal und ziehe ein Einreiseverbot in die Ukraine nach sich, hieß es dort weiter.
„Das ist eine Verletzung der Menschenrechte sowie aller internationalen Rechte. Ich kenne die deutsche Gesetzgebung. Sie garantiert den Staatsbürgern die Einreise in jedes beliebige Land. Niemand ist berechtigt, solche Aktivitäten zu beschränken“, so Gempel.
Solche Warnungen und Drohungen der ukrainischen Behörden aber würden die Menschen nicht stoppen können, die die Krim für sich entdecken und die Wahrheit über die Situation auf der Halbinsel erfahren möchten, so Gempel weiter.
Zuvor war berichtet worden, dass auf der Krim derzeit eine Delegation aus Deutschland weilt. Darunter sind sieben Geschäftsleute, die überwiegend im Immobilienbereich tätig seien, und drei regionale Politiker. Auf dem Aufenthaltsprogramm stünden Treffen mit gesellschaftlichen Organisationen sowie Besichtigungen von Kultur- und Gedenkstätten.
Gempel zufolge wird auf der Halbinsel Ende April noch eine deutsche Delegation erwartet.

 

Nachmittags:

 

De.sputniknews.com: Moskau ermahnt US-Koalition nach tödlichen Zivilisten-Bombardierungen
Nach tödlichen Bombenangriffen auf Zivilisten im Irak und Syrien ruft Russland die von den USA angeführte Militärkoalition dazu auf, ihre Ziele besser zu überprüfen, bevor die Bomber starten.
„Wir rufen alle Mitglieder der amerikanischen Koalition zu mehr Sicherheit und Verantwortung beim Kampf gegen Terroristen in Syrien und im Irak auf“, sagte Maria Sacharowa, Sprecherin des russischen Außenministeriums, am Donnerstag in Moskau. Das sei nötig, „um zahlreiche Opfer unter Zivilisten und Vernichtung kritisch wichtiger ziviler Infrastrukturen zu verhindern“.
Nach Angaben der Vereinten Nationen sind bei der Offensive gegen die Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) im irakischen West-Mossul zwischen dem 17. Februar und dem 22. März mehr als 300 Zivilisten gestorben. Nach Angaben des kurdischen Senders Rudaw wurden bei einem Luftangriff der US-geführten Koalition am 17. März mindestens Zivilisten getötet. Der Kommandeur der Anti-IS-Koalition, US-Generalleutnant Stephen Townsend, räumte eine Mitverantwortung für die zivilen Opfer ein.
In der Nacht zum 20. März bombardierte die US-Koalition das Gebäude einer ehemaligen Schule im syrischen Mansura, 30 km westlich der IS-Hochburg Rakka. Dabei wurden laut Aktivisten mindestens 33 Zivilisten getötet. Das Gebäude diente rund 50 Familien als Unterkunft, die aus Hama, Homs und Rakka geflohen waren.
Nach Recherchen von NDR, WDR und der „Süddeutschen Zeitung“ haben deutsche Tornados einen Tag vor dem Angriff Bilder des Gebäudekomplexes aufgenommen und an die US-geführte Koalition weitergeleitet. Der Verteidigungsausschuss des Bundestags soll am Mittwoch in geheimer Sitzung darüber informiert worden sein.

 

Dan-news.info: „Nach dem Übergang unter die äußere Leitung hat die Donezker Elektrotechnische Fabrik am 27. März ihre Arbeit wieder aufgenommen“, teilte der Pressedienst des Ministeriums für Industrie und Handel mit.
Am ersten Tag sind etwa 100 Mitarbeiter des Unternehmens zu Arbeit gekommen. Nach den Worten des Direktors des Werks Wadim Tazenko, sind die Menschen „mit riesigem Enthusiasmus und Eifer“ an ihre Aufgaben gegangen“.
„Wir werden das Kollektiv schrittweise in die Werkstätten holen“, sagte der Leiter. „Nach dem Abschluss der vorbereitenden Arbeit werden alle Mitarbeiter in den Produktionsprozess einbezogen. Bereits in der nächsten Zeit werden wir der Republik die ersten Ergebnisse zeigen können“.

 

De.sputniknews.com: Pjöngjang: Spannungen auf Koreanischer Halbinsel erreichen „extreme Phase“
Die Verantwortung für einen Krieg auf der Koreanischen Halbinsel, sollte es zu einem kommen, tragen die USA. Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Erklärung eines Sprechers des nordkoreanischen Außenministeriums hervor, berichten russische Medien.
Ihm zufolge haben die Spannungen auf der Koreanischen Halbinsel eine „extreme Phase“ erreicht.
„Wenn auf der Koreanischen Halbinsel ein Krieg ausbricht, so werden die USA dafür verantwortlich sein – unabhängig davon, welche Konfliktseite als erste einen Präventivschlag ausführt“, sagte der Sprecher.
Ihm zufolge tragen „die gegen die Führung der Volksrepublik gerichteten großangelegten Übungen ‚Key Resolve‘ und ‚Foal Eagle‘, die die USA und Südkorea zur Ausführung von Schlägen und zur Vernichtung strategisch wichtiger Zentren des souveränen Staates durchführen, zur Zunahme der Spannungen bei“.
Zudem warnte der Sprecher, dass sich Nordkorea in der entstandenen Situation nur „mit einem Präventivschlag vor einem unerwarteten US-Nuklearangriff schützen könnte“.
Am 13. März hatten die USA und Südkorea die Kommandoübung „Key Resolve“ eingeleitet, bei der eine eventuelle dringende Aufstockung der US-Truppen in der Region der Koreanischen Halbinsel überprüft werden sollte. Zuvor war am 1. März das US-südkoreanische jährliche Militärmanöver „Foal Eagle“ gestartet worden, an dem alle Teilstreitkräfte teilnahmen. Bei diesem Manöver wird der Operationsplan 5015 durchgearbeitet, der Schläge gegen nordkoreanische Raketen- und Nuklearbasen in Notfällen vorsieht. Außerdem werden Übungen im Bereich Raketenabwehr durchgeführt.
Anfang März unternahm Nordkorea laut Medienberichten bereits vier Raketenstarts. Eine dieser Raketen war nur 200 Kilometer vor der Küste der Präfektur Akita im Nordwesten der japanischen Hauptinsel Honshū im Meer niedergegangen. Die übrigen drei Raketen stürzten im Abstand von etwa 80 Kilometern nacheinander in 300 bis 500 Kilometer Entfernung vor der Küste ins Meer. Damals hieß es, dieser Raketenstart sei im Zuge einer Militärübung erfolgt, um einen eventuellen Schlag seitens der US-Militärbasen in Japan abzuwehren.
Der jüngste Raketenteststart fand am 22. März nahe der Ostküstenstadt Wonsan statt. Allerdings soll die Rakete, deren Typ unbekannt ist, wenige Sekunden nach dem Start explodiert sein.
Nordkorea hat bisher fünf Atomtests durchgeführt – in den Jahren 2006, 2009, 2013, 2016 und im Januar 2017.

 

De.sputniknews.com: Aufhebung der Iran-Sanktionen: Warum sich der Westen nicht sputet – Lawrow
Obwohl der Iran laut den regelmäßigen Berichten der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA schon seit langem nicht mehr gegen die internationalen Atomkraftnutzungsregeln verstößt, haben es westliche Länder offenbar nicht eilig mit einer Aufhebung der Sanktionen gegen das Land. Dies äußerte Russlands Außenminister Sergej Lawrow.
„Die IAEA veröffentlicht stets Berichte darüber, wie der Allgemeine Aktionsplan erledigt wird. Der jüngste Bericht behauptete erneut, dass seitens des Iran keine Verletzungen des vorhandenen Planes zu registrieren waren. Alle Abstimmungen werden gemäß Verpflichtungen aller Seiten, des Iran und anderer Beteiligter, wahrgenommen“, so Lawrow im Interview dem US-Magazin „National Interest“.
Dabei betonte Lawrow, dass „alle versprochenen Schritte als Gegenleistung für die Durchsetzung der genannten Vereinbarungen und schrittweiser Sanktionsaufhebung nicht von allen westlichen Teilnehmerstaaten prompt und im nötigen Umfang, wie abgestimmt, erfüllt werden“.
„Der gemeinsame allumfassende Aktionsplan entstand im Ergebnis unserer Kooperation, eines gemeinsamen Kompromisses“, so Lawrow weiter.
„Dieser Kompromiss ermöglicht es uns allen, mit der Unterstützung von IAEA sicher zu sein, dass das Kernkraftprogramm des Irans friedlichen Zwecken dienen wird und dass alle Verdacht erregenden Elemente beseitigt werden.“
Der Aktionsplan ist eine Vereinbarung zwischen dem Iran und der Gruppe von Staaten bezüglich des iranischen Atom-Deals. Der Iran, die USA, Frankreich, Großbritannien, Deutschland, China und Russland haben am 15. Juli 2015 eine Vereinbarung erzielt, die einen Austausch des iranischen Nuklearprogramms gegen Abschaffung der Wirtschaftssanktionen gegen das Land vorsah.

 

Gefunden auf der Facebook-Seite von Antimaidan deutsch 2: Etwa 60% der Ukrainer leben unter der Armutsgrenze
Das sind die Angaben aus dem neuen Bericht des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen, der heute in Kiew vorgestellt wurde.
Nach dem Index der menschlichen Entwicklung nahm die Ukraine 2016 den Platz 84 unter insgesamt 188 Ländern der Welt. 2012 war sie auf dem Platz 78.
Innerhalb von 25 Jahren (1990-2015) verringerte sich das Pro-Kopf-Einkommen in der Ukraine um 31,9%, so die Angaben des ukrainischen Instituts für Demoskopie.
Der ständige Vertreter des UN-Entwicklungsprogramms in der Ukraine nannte auch andere traurige Zahlen: In der verarmten Ukraine leben 1,7 Mio. Binnenflüchtlinge und 2,8 Mio. Menschen mit Behinderung.

 

De.sputniknews.com: Putin: US-Militär stellt Gefahr dar – Russland minimiert die Folgen
Jede Militärtätigkeit der USA stellt laut dem russischen Präsidenten Wladimir Putin eine bestimmte Gefahr dar, während Russland immer versucht, die Folgen eines möglichen Schlags zu minimieren.
Im Gegensatz zum US-Raketenabwehrsystem im Bundesstaat Alaska, weise Russlands Militärvorgehen einen eher lokalen Charakter auf.
„Die USA, die unser Nachbar in der Arktis sind, entwickeln eine Militärtätigkeit, die aus unserer Sicht eine gewisse Gefahr für uns darstellt“, sagte Putin auf dem russischen Arktis-Forum in Archangelsk. „Denn das, was wir tun, hat lokalen Charakter, während das, was die USA in Alaska machen, eher globalen Charakter hat. Denn genau dort werden Raketenabwehrsysteme entwickelt“, so der Präsident ferner.
Russland habe, wie Putin zudem betonte, weder vor zu kämpfen, noch mit den USA in Wettbewerb zu treten, die ihrerseits ja auch mehr Geld als alle anderen Länder für die Verteidigung ausgeben.
Die USA hatten noch im Mai 2015 entschieden, Raketenabwehrsysteme in Alaska zu stationieren.

 

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin
Die Lage in der Donezker Volksrepublik hat sich im Vorfeld des Inkrafttretens einer Vereinbarung über ein Regime der Feuereinstellung ab dem 1. April stark verschärft.
Von den ukrainischen Streitkräften wurden 20 Ortschaften der Republik mit schwerer Artillerie (Kaliber 152mm und 122mm), Panzern, Mörsern (Kaliber 120mm und 82mm) sowie Schützenpanzer- und Schützenpanzerwagenwaffen, Abwehrgeschützen Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Infolge des Feuers von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden 18 Wohnhäuser beschädigt:
– drei in Mineralnoje in der Komsomolskaja-Straße 7, 9 und 11;
– zwei in Sachanka in der Segejewka-Straße;
– eines in Dokutschajewsk in der Lenin-Straße 82 und
– zwölf im Petrowskij-Bezirk von Donezk in der Sokolowskij-Straße 2 und 3, der Rewjakin-Straße 10 und 17, der Mark-Osernyj-Straße 35 und 59, der Karbyschew-Straße 13, der Seljonyj-Gaj-Straße 14, der Karnavalnaja-Straße 77, der Petrowskij-Straße 167, die Schule Nr. 87 in der Rewjakin-Straße 2 und in der Populjarnaja-Straße 4, wo eine alte Frau, geb. 1928, eine Splitterverletzung erlitt.
Außerdem haben die Kiewer Terroristen weiterhin Lebenserhaltungsobjekte der Republik beschossen. Durch ihre „Anstrengungen“ wurde wieder die Stromversorgung der Donezker Filterstation, des zeitweise von Kiew kontrollierten Awdejewka und der Hälfte von Sachanka unterbrochen.
Insgesamt haben die ukrainischen Streitkräfte in den letzten 24 Stunden 70 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Intensiv wurden unter Verwendung von von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen folgende Ortschaften beschossen: Jasinowataja, Mineralnoje, Dokutschajewsk, Jasnoje, Sosnowskoje, Leninskoje, Oktjabrj, Kominternowo, Sachanka, Spartak, das Gebiet des Flughafens und der Petrowskij-Bezirk von Donezk.
In Folge des Beschusses wurde ein Soldat der Volksmiliz der DVR verletzt.
Ich möchte auf die Beziehungen Kiews zur Armee der ukrainischen Streitkräfte und zu den nationalistischen Einheiten, die zur Nationalgarde der Ukraine gehören, eingehen. Uns wurde bekannt, dass die Rotation der Einheiten der Nationalgarde im Unterschied zu den ukrainischen Streitkräften rechtzeitig und unter bequemen Bedingungen stattfindet.
So bereiten nach Informationen örtlicher Einwohner die Stadtverwaltungen von Nowomichajlowka, Slawnoje, Taramtschuk, Sladkoje, Stepnoje, Beresowoje und Nowotroizkoje Listen leerstehender Häuser vor, um dort das Personal des 18. Spezialregiments der Nationalgarde „Asow“ unterzubringen, das sich darauf vorbereitet, im Rahmen einer Rotation das 24. Luftsturmbataillon „Ajdar“ abzulösen. Dies ist damit verbunden, dass die alten Quartiere der Einheiten von „Ajdar“ von Grund aus ausgeplündert und zerschlagen sind.
So zwingt die Angst vor den bedingt kontrollierten Söldnern das schwächer werdende Kiew dazu, die Nationalisten zum Schaden und auf Kosten der Soldaten der regulären Armee und der Bevölkerung der Ukraine zufriedenzustellen.

 

De.sputniknews.com: Einwohner von Krim und Donbass werden zu Kollaborateuren
In der Obersten Rada (Parlament) der Ukraine ist ein Gesetzentwurf eingebracht worden, der eine Strafverfolgung für jegliches Zusammenwirken der Einwohner der Krim und der Donbass-Region mit den dortigen Behörden vorsieht, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Donnerstag.
Laut dem Dokument geht es dabei um das „Zusammenwirken der ukrainischen Staatsbürger mit der russischen Besatzungsmacht und den von Russland gebildeten bzw. unterstützten illegalen bewaffneten Formationen auf der Krim und in Sewastopol sowie in den von der Ukraine zeitweilig nicht kontrollierten Teilen der Gebiete Donezk und Lugansk“.
Mit dem „Zusammenwirken“ wird nicht nur die Teilnahme an der Arbeit der Machtorgane, sondern auch das Erhalten von Dokumenten, die von der Ukraine nicht anerkannt werden, sowie alle Arten von Wirtschaftsaktivitäten gemeint. Als Kollaboration gilt auch die Teilnahme an Kundgebungen, Wahlen, Referenden auf der Krim und im Donezbecken, die nicht von den ukrainischen Behörden organisiert werden und jegliche Aufrufe zur Kooperation mit Russland auf der Krim sowie mit den Volksrepubliken Donezk und Lugansk im Osten.
Der Abgeordnete Lapin plädiert für Haftstrafen von zwölf bis 15 Jahren für „die Mitbürger, die dem Feind helfen“. Ausnahmen könnten nach seinen Worten nur für offizielle Unterhändler bei den Gesprächen mit den beiden abtrünnigen Republiken, für Beamte, die auf der Krim und im Donezbecken Sonderaufträge des Verteidigungs- und Innenministeriums, des Sicherheitsdienstes und der Geheimdienste der Ukraine erfüllen, gemacht werden.
Die Ukraine müsse sich auf die Rückeroberung dieser Territorien vorbereiten, betonte Lapin. „Was könnten wir mit solchen Personen tun? Sie des Staatsverrats anklagen? Des Staatsverrats können Beamte angeklagt werden, aber Teilnehmer von Kundgebungen (…) – was können wir ihnen vorwerfen? Denn es geht immerhin um einen Hybridkrieg.“
Manche Experten verweisen allerdings darauf, dass dafür kein neues Gesetz nötig sei. Die Juristin Irina Lojuk von der gesellschaftlichen Organisation „Raum der Möglichkeiten“ verwies darauf, dass Personen, die mit der Verletzung der territorialen Integrität der Ukraine etwas zu tun haben, auch im Sinne von bereits geltenden Artikeln des Strafgesetzbuches wegen Staatsverrats und der Förderung des Terrorismus angeklagt werden könnten. Und Personen, die sich loyal zu den Behörden der von Kiew nicht kontrollierten Gebiete zeigten, sich aber an deren Arbeit nicht beteiligten, könnten der Juristin zufolge in ihren Rechten beschränkt werden: „Sie dürften beispielsweise nicht zu Beamten gewählt werden.“
In der Fassung, in der der Gesetzentwurf in die Oberste Rada eingebracht wurde, könnten Hunderttausende Menschen bestraft werden, betonen Rechtsexperten. Unter anderem könnten die mehr als 300 000 Einwohner des Donezbeckens zu Verrätern abgestempelt werden, die einen Appell an die Führungspolitiker Russlands, der USA und Deutschlands „gegen den Völkermord in der Donbass-Region durch die ukrainischen Machthaber“ unterzeichneten.
Abgeordnete des „Oppositionsblocks“ heben die Tatsache hervor, dass die Kiewer Behörden keine Details analysieren wollen, warum die Einwohner der von ihnen nicht kontrollierten Territorien zu Kundgebungen gehen und Appelle unterzeichnen. „Eigentlich sollte die ukrainische Macht alles dafür tun, dass die Einwohner der okkupierten Gebiete sich an der Ukraine orientieren“, sagte der Abgeordnete Nikolai Skorik. „Die Initiative der ‚Volksfront‘ wird solche Menschen nur abstoßen.“ Nach seinen Worten wurden in die Rada auch einige andere umstrittene Gesetzentwürfe eingebracht, darunter über die Doppelstaatsbürgerschaft, über die Anwendung der Staatssprache in allen Lebensbereichen usw. „Das ist ein Versuch zur Vereinigung von so genannten ‚patriotischen‘ Wählern. Das Ziel ist klar: Die Menschen sollen von realen Problemen abgelenkt werden. Es gibt keinen Frieden, die Wirtschaft löst sich auf, die Energietarife lassen sich kaum mit Löhnen und Gehältern vergleichen. Hinzu kommt, dass es keine EU-Integration und keine wahre Korruptionsbekämpfung gibt“, stellte der Parlamentarier fest.
Auffallend sind auch soziologische Studien, denen zufolge die Ukrainer keinen Hass auf die Einwohner der „okkupierten Territorien“ empfinden.
„Trotz politischer Spekulationen gibt es in der ukrainischen Gesellschaft keine Feindseligkeit gegenüber den Menschen, die in den besetzten Gebieten leben“, sagte die Analystin der Stiftung „Demokratische Initiativen“, Maria Solkina. „30 Prozent der Befragten finden, dass diese Menschen zu Geiseln gewisser Umstände geworden sind. Weitere 25 Prozent glauben, dass diese Menschen Geiseln von illegalen bewaffneten Formationen sind. 14,5 Prozent sind der Meinung, dass diese Menschen Geiseln der gescheiterten Politik der ukrainischen Machthaber gegenüber den nicht kontrollierten Gebieten sind. Und nur sechs Prozent der Ukrainer halten die Menschen, die ‚auf der anderen Seite‘ geblieben sind, für Verräter“, so die Soziologin.

 

De.sputniknews.com: Kiews Kurs auf gewaltsame Ukrainisierung ist „Sprachgenozid“ – Moskau
Moskau bewertet Kiews Kurs auf eine totale Ablehnung der russischen Sprache und eine gewaltsame Ukrainisierung als Sprachgenozid. Das sagte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, am Donnerstag bei einem Pressegespräch.
„Ich möchte die Absicht Kiews kommentieren, die gewaltsame Ukrainisierung aller Lebensbereiche gesetzlich zu verankern. Die Behörden setzen den Kurs auf eine totale Entrussifizierung und gewaltsame Ukrainisierung des Landes fort“, so Sacharowa.
Neben den absolut odiösen Gesetzen, die der russischsprachigen Bevölkerung in der Ukraine das Recht entzogen hätten, objektive Informationen in ihrer Muttersprache zu bekommen, wolle nun Kiew das Verbot der russischen Sprache selbst faktisch amtlich bestätigen.
„An und für sich wird ein Sprachgenozid auf staatlicher Ebene eingeführt“, betonte die Sprecherin.
Der Werchowna Rada (ukrainisches Parlament) wurde ihr zufolge der Gesetzentwurf vorgelegt, der eine obligatorische Verwendung der ukrainischen Sprache in ausnahmslos allen Lebensbereichen vorsehe.
„Die Billigung von derartigen Dokumenten bedeutet eine faktische Legalisierung der gewaltsamen Ukrainisierung des Landes, einen gesetzlich verankerten Kampf nicht nur gegen die russische Sprache und Kultur, sondern auch gegen die Sprachen anderer in der Ukraine lebenden ethnischen Gruppen“, so Sacharowa.
Eine solche gesetzgeberische Tätigkeit sei nichts anderes, als ein Instrument zur Rechtseinschränkung und der Bekämpfung des Andersdenkens.
Zuvor war im ukrainischen Parlament der Gesetzentwurf registriert worden, der die Auftritte vor dem Parlament in jeder Sprache außer der ukrainischen verbieten würde. Das Dokument wurde von Parlamentssprecher Andrej Parubij initiiert.

 

Dan-news.info: Aus der RF ist heute humanitäre Hilfe zum Wiederaufbau der im Verlauf der Kämpfe beschädigten Objekte der Energieinfrastruktur der Republik eingetroffen.
„In der humanitären Lieferung waren vier Einheiten Spezialtechnik und Elektroausrüstung, die für die Reparatur notwendig sind“, sagte der Leiter der Energieabteilung des Kohle- und Energieministeriums Pawel Popowitsch.
Er erläuterte, dass die Russen spezielle mobile Labors übergeben haben. Es handelt sich um Lieferwagen mit der notwendigen Technik an Bord, um Ort und Art von Schäden an Hochspannungsleitungen festzustellen. Außerdem hat die DVR zwei Traktoren mit Kranmechanismen zur Aufstellung von Pfeilern erhalten.
„Außerdem sind Wagen mit Ausrüstung zum Wiederaufbau einer der systembildenden Unterstationen von Gorlowka – „Ugolno-Rtutnaja“ eingetroffen. Von ihr aus werden Wohnhäuser und ein Teil der sozial wichtigen Objekte versorgt. Darüber hinaus wurde Ausrüstung für das Notfalllager geliefert“, fügte Popowitsch hinzu.

 

De.sputniknews.com: Putin: „Spionage-Treffen“ des russischen Botschafters in USA? Unsinn!
Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Donnerstag beim Internationalen Forum „Arktis – Territorium des Dialogs“ Berichte über „landesverräterische“ Treffen des russischen Botschafters in den USA als „Unsinn“ abgestempelt.
„Hier sitzt der Botschafter der USA. Er ist zu unserem Forum gekommen. Er unterhält sich mit allen Teilnehmern und kann Regierungsmitglieder und Vertreter führender Unternehmen Russlands kontaktieren. Wir schaffen keine Hindernisse dafür – im Gegenteil: Wir fördern dies und helfen“, sagte der russische Präsident.
„Dabei werden die Kontakte unseres Botschafters in den USA eingeschränkt. Jedes seiner Treffen wird feindselig aufgenommen, als würde es sich um eine Spionage-Aktion handeln“, so Putin. „Wozu brauchen wir denn einen Botschafter? Damit er mit Menschen reden, Kontakte mit der politischen Elite und Unternehmern sowie mit Kongress- und Senatsmitgliedern, Regierungsmitgliedern und der Administration unterhalten kann. Das ist weltweit übliche diplomatische Praxis.“

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die ukrainischen Streitkräfte verletzen weiterhin die Bedingungen zur Stationierung von Militärtechnik in der Nähe der Kontaktlinie, die von den Minsker Vereinbarungen vorgesehen sind, und konzentrieren weiter militärisches Potential ihrer Einheiten in der „ATO“-Zone.
Im Gebiet von Krymskoje, 3 km von der Kontaktlinie, wurde von uns die Stationierung von zwei Artilleriebatterien aus dem Bestand der 24. Brigade der ukrainischen Streitkräfte entdeckt.
Außerdem wurden von unserer Aufklärung provisorische Stationierungspunkte der 24. Brigade entdeckt: des 1. Bataillons im Gebiet von Kalinowo-Popasnaja, des 2. Bataillons im Gebiet von Popasnaja, des 3. Bataillons im Gebiet von Kamyschewacha. Diese Einheiten beschießen ständig die Positionen unserer Einheiten, was auch das Gemeinsame Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung und die Vertreter der OSZE-Mission feststellen.
Die Volksmiliz geht nicht auf Provokationen der ukrainischen Streitkräfte ein und beachtet streng die Minsker Vereinbarungen.
Aber im Fall grober Verstöße von der ukrainischen Seite sind wir bereit, entschieden zu handeln.
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der Republik hat sich verschärft, in den letzten 24 Stunden hat der Gegner 22 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten in den Gebieten von Kalinowo, Logwinowo, Frunse, Perwomajsk, Smeloje, Almasnoje, Wesjolenkoje, Sokolniki, im Gebiet des Denkmals des Fürsten Igor, Kalinowka und Sansharowka. Außerdem wurden die Vorstädte von Lugansk, Stachanow und Irmino beschossen.
Zum Beschuss wurden Artilleriegeschütze des Kalibers 122mm, 120- und 82mm-Mörser, Schützenpanzer, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen verwendet. Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 600 Artillerie-, Mörser- und andere Granaten abgeschossen.
Dies ist eine voraussagbare Erhöhung der Intensität des beschusses. Wie wir schon früher gesehen haben, ist immer, sobald Treffen in Minsk oder irgendwelcher internationaler Organisationen stattfinden, eine Verschärfung der Situation zu beobachten. Auf diese Weise versucht die ukrainische Seite sich in Erinnerung zu bringen.
Die Volksmiliz ist wie auch weiterhin immer bereit, ein „Regime der Ruhe“ einzuhalten und wir haben dies mehrfach bestätigt.
Die Volksmiliz hält derzeit die Minsker Vereinbarungen ein und erwidert das Feuer nicht.
Wir hoffen auf analoge Handlungen von Seiten der Kiewer Truppen. Allerdings sind alle vorherigen Vereinbarungen über ein „Regime der Ruhe“ anschließend von der ukrainischen Seite gebrochen worden.
Im Ergebnis der Kontaktgruppensitzung am 29.3. in Minsk hat der besondere Vertreter der OSZE in der Kontaktgruppe Martin Sajdik mitgeteilt, dass die Seiten eine Feuereinstellung und einen Abzug von Technik am 1. April sowie eine Trennung von Kräften und Mitteln im Gebiet von Staniza Luganskaja am 6. April vereinbart haben.
Die Volksmiliz ist immer bereit, Kräfte und Mittel gemäß den Minsker Vereinbarungen abzuziehen, wir haben dies mehrfach gezeigt.
Von uns wurden den Vertretern der OSZE-Mission über das Gemeinsame Zentrum zur Kontrolle und Koordination alle Dokumente übergeben, damit diese die genannte Frage kontrollieren können.
Früher haben sie festgestellt, dass unsere Einheiten bereit waren abzuziehen, aber unsere Handlungen müssen spiegelbildlich zu denen der ukrainischen Seite erfolgen.
Bisher hat die Ukraine kein einziges Mal bestätigt, dass sie vorhaben, ihre Kräfte und Mittel aus Staniza Luganskaja abzuziehen.
Nach uns vorliegenden Informationen ist der moralisch-psychische Zustand der Soldaten des 3. mechanisierten Bataillons der 24. Brigade im Zusammenhang mit den andauernden Quälereien der Offiziere gegenüber den Soldaten äußerst niedrig.
So wurde bekannt, dass am 28. März ein Soldat der o. g. Einheit aufgrund ständigen Einzugs von Geldern von Seiten seiner Kommandeure Selbstmord beging.

 

Dan-news.info: „Im Verlauf weiterer Untersuchungen wurde bekannt, dass es sechs weitere Beschädigungen an Häusern in Folge von Beschuss durch die ukrainischen Streitkräfte gibt“, teilte der Leiter der Verwaltung des Petrowskij-Bezirks von Donezk Maxim Shukowskij mit. Insgesamt wurden in der letzten Nacht 18 Häuser im Petrowskij-Bezirk beschädigt.

 

Ukrinform: In den letzten 24 Stunden wurden durch Kämpfe im Osten der Ukraine zwei ukrainische Soldaten getötet, gab heute auf dem Briefing in Kiew der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für ATO, Oleksandr Motusjanyk, bekannt, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Während des letzten Tages sind bei Kämpfen zwei ukrainische Soldaten getötet worden, drei weitere Soldaten wurden verletzt. Wir sprechen das Beileid an die Familienangehörigen der gefallenen Soldaten aus“, sagte er.
Motusjanyk zufolge soll ein Soldat im Dorf Troizkoje und der andere in Luganskoje getötet worden sein. Zwei Soldaten wurden in Troizkoje und einer in Awdejewka verletzt. 

 

De.sputniknews.com: Putin äußert sich erstmals zu Russland-Kritik wegen Demo-Festnahmen
Russlands Präsident Wladimir Putin hat erstmals die jüngsten Anti-Korruptions-Proteste in russischen Großstädten kommentiert. Die Appelle an Russland im Zusammenhang mit den Festnahmen von Demonstranten nannte Putin „politisiert“ und erinnerte an das Chaos des Arabischen Frühlings und des Euromaidans.
„Wir setzen uns konsequent für die Korruptionsbekämpfung ein“, sagte Putin am Donnerstag beim Internationalen Arktis-Forum in Archangelsk.
Das Problem sei in Russland in letzter Zeit weniger akut geworden, worauf Meinungsumfragen hindeuteten.
„Ich halte es für falsch, dass politische Kräfte dieses Instrument für eigene Zwecke und nicht für die Verbesserung der Lage im Land nutzen“, so der russische Staatschef weiter.
Putin zog eine Parallele zum Beginn des Arabischen Frühlings und des sogenannten Euromaidans in der Ukraine: „Das ist ein Instrument des Arabischen Frühlings: Wir wissen nur allzu gut, wozu das geführt hat.“ Dasselbe habe einen Staatsstreich in der Ukraine verursacht und das Land ins Chaos gestürzt.
Jegliche Appelle an Russland im Zusammenhang mit den Festnahmen von Demonstranten haben aus Sicht von Putin einen klaren politischen Hintergrund.
„Solche Fragestellung und Aufrufe an Russland halten wir für rein politisierte Fragen mit dem Ziel, Druck auf das innenpolitische Leben im Lande auszuüben“, sagte Putin.
Putin betonte zudem, dass diese Äußerungen ertönten, während auch die französische Polizei bei den jüngsten Demos in Paris hart durchgriff. Nach dem Tod eines Chinesen durch Polizeischüsse war es am Dienstag und Mittwoch in der französischen Hauptstadt zu gewalttätigen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Drei Beamte wurden dabei verletzt, 35 Personen festgenommen.
Die Moskauer Polizei hatte am vergangenen Sonntag zahlreiche Menschen bei einer behördlich nicht genehmigten Demo im Stadtzentrum festgenommen. Nach Angaben der Ordnungskräfte nahmen mehr als 7000 Menschen, darunter viele junge Leute, an der Aktion teil. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hatte die Demonstration als Provokation eingeschätzt.

 

Ukrinform: Verteidigungsminister über Scheitern der Waffenpause: ATO-Kräfte sind bereit, die Spitze zu bieten
Die Streitkräfte der Ukraine seien bereit, die Abkommen von Minsk und die Waffenruhe einzuhalten, was gestern in Minsk vereinbart wurde, erklärte der Verteidigungsminister der Ukraine, Stepan Poltorak, auf einem Briefing, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Ich hoffe sehr, dass die Zeit gekommen ist, die Verpflichtungen zu erfüllen, besonders die Abkommen von Minsk. Die Streitkräfte der Ukraine sind bereit, sich an die Waffenruhe zu halten“, sagte Poltorak.
Der Verteidigungsminister betonte, sollten die Terror-Milizen die Waffenruhe brechen, so wäre das ukrainische Militär bereit, die Spitze zu bieten.
Wie Ukrinform früher berichtete, hat die Trilaterale Kontaktgruppe für die Beilegung des Konflikts im Osten der Ukraine die Einhaltung der Waffenruhe über die Osterfeiertage ab dem 1. April vereinbart.

 

De.sputniknews.com: US-Außenministerium erklärt Washingtons Haltung zu Assad
Die Bevölkerung von Syrien muss laut US-Außenminister Rex Tillerson über das Schicksal ihres Präsidenten Baschar al-Assad entscheiden, meldet Reuters.
„Ich denke (…),  der langfristige Status von Präsident Assad muss von den syrischen Menschen entschieden werden“, so Tillerson bei einer Pressekonferenz mit dem türkischen Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu.
Bei seinem Besuch in Ankara sagte Tillerson am Donnerstag zudem, dass die USA die Türkei für ihren Hauptverbündeten beim Kampf gegen die Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) betrachten würden. Der türkische Präsident rief indes Reuters zufolge Washington dazu auf, sich bei seiner Anti-Terror-Mission auf „richtige und legitime Akteure“ zu stützen.
US-Außenminister Tillerson ist am Donnerstag in der Türkei eingetroffen, um mit dem türkischen Staatschef sowie mit dem Außenminister des Landes über den Kampf gegen die IS-Terrormiliz in Syrien zu beraten.
Die USA agieren in Syrien gemeinsam mit kurdischen Gruppierungen, die die Türkei als Terrornetzwerke einstuft. In Syrien tobt seit März 2011 ein bewaffneter Konflikt zwischen Regierungstruppen, dem IS und militanten Oppositionsgruppen.
Der ehemalige US-Präsident Barack Obama hatte sich zuvor bereits gegen den Einsatz von Bodentruppen in Syrien zum Sturz Assads ausgesprochen. Des Weiteren plädierten auch viele Gruppierungen der syrischen Opposition dafür.

 

Lug-info.com: Die Verwaltungen von Kirowsk, Krasnodon und Rowenki haben vom Oberhaupt der LVR Igor Plotnizkij zur Verfügung gestellte Mittel zur Realisierung von Jugendprojekten erhalten.
Die Anträge weiterer vier Verwaltungen – Altschewsk, Stachanow, der Lutuginskij-Bezirk und der Perewalskij-Bezirk – werden zurzeit bearbeitet. Von sieben Verwaltungen sind bisher keine Anträge auf solche Mittel eingegangen, teilte die Leiterin der Administration des Republikoberhaupts Irina Tejzman mit.
Die stellvertretende Vorsitzende der Jugendassoziation von Rowenki Bella Demeschko teilte mit, dass Vertreter der Jugendassoziation des Lugansker Landes, der Jugendorganisation „Jugend für den Frieden“ der gesellschaftlichen Bewegung „Mir Luganschtschine“ und die Verwaltung aus solchen Mitteln bereits das Jugendzentrum grundlegend wieder aufgebaut haben. Zurzeit steht die Frage der Anschaffung von Möbeln und weitere Verschönerung des Zentrums….

 

Ukrinform: Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, habe mit dem rumänischen Staatspräsidenten Klaus Johannis die Steigerung der Energiesicherheit in den beiden Ländern erörtert, teilt die Pressestelle des ukrainischen Staatschefs mit.
„Die Staatschefs haben die Fortsetzung der bilateralen Zusammenarbeit im Gasbereich zwecks der Erhöhung der Energiesicherheit durch die Erweiterung der Möglichkeiten für die Lieferung von Erdgas zwischen den beiden Ländern, einschließlich der Reversgaslieferungen, erörtert“, heißt es in der Meldung.
Beim Treffen begrüßte Poroschenko Rumäniens konsequente Haltung bezüglich der Notwendigkeit, die bestehenden EU-Sanktionen gegen Russland für seine Aggression und die Verletzung der territorialen Integrität der Ukraine aufrechtzuerhalten.

 

De.sputniknews.com: US-Beschluss zu Nato-Aufnahme Montenegros soll Zeichen für Russland sein
Der US-Senat hat sich am Dienstag mit überwiegender Mehrheit für die Aufnahme Montenegros in die Nato ausgesprochen, schreibt die Zeitung „Kommersant“ am Donnerstag. Die Anhänger dieses Beschlusses machten in ihren Reden darauf aufmerksam, dass dies ein Signal für Russland und eine Antwort auf die Kreml-Politik ist.
„Mit einem fast einstimmigen Beschluss gab der Senat ein eindeutiges Signal, dass er Montenegro unterstützt und gegen das aggressive Vorgehen des Kremls ist“, sagte Jeanne Shaheen, Senatorin der Demokratischen Partei.
Die USA waren das vorletzte Land, das den Vertrag über den Nato-Beitritt Montenegros ratifizierte (das letzte soll Island sein). Allerdings ist in Washington nicht alles beschlossen. Das Dokument muss noch von US-Präsident Donald Trump unterzeichnet werden, der zuvor scharfe Kritik an der Allianz geäußert hatte. Im „Bild“-Interview bezeichnete er die Nato als obsolet, und betonte, dass ihre Mitgliedsstaaten nicht das zahlen, was sie zahlen sollten.
Andererseits wird der Beschluss über den Nato-Beitritt Montenegros unumwunden vom neuen US-Außenminister Rex Tillerson unterstützt. Falls Montenegro am Nato-Gipfel im Mai als vollwertiges Mitglied teilnehme, werde dies ein eindeutiges Signal sein, dass kein Dritter den Beschluss der Allianz vereiteln könne, sagte Tillerson. Ähnlich äußerten sich auch Senatoren, die die Ratifizierung des Abkommens unterstützten. Allerdings nannten sie die „dritte Seite“ offen – Russland.
„Dieser Beschluss ist etwas größer, als der Beitritt bzw. Nichtbeitritt eines kleines Landes mit 650.000 Einwohnern in die Allianz“, sagte der republikanische Senator John McCain. „Das ist eine Prüfung im Rahmen des Wettstreits mit Russlands Präsident Wladimir Putin, an dem wir jetzt teilnehmen“. Noch schärfer äußerte sich der Republikaner Lindsey Graham. „Montenegro versucht alles zu tun, was Putin hasst. Die Allianz der Demokratien ist sein schlimmster Albtraum“.
Es gab auch Gegner des Beschlusses, allerdings nur zwei – die Republikaner Rand Paul und Mike Lee. „Ich verstehe nicht, wie Montenegro – ein Land mit einer Einwohnerzahl, die niedriger als in einzelnen US-Wahlbezirken ist, und einer Armee, die kleiner als die Zahl der Polizisten im District of Columbia ist – sich einem Abkommen über kollektive Sicherheit anschließen kann“, sagte Lee.

 

Abends:

 

Dan-news.info: „In Folge eines Beschusses mit verbotenen Waffen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte starb ein Mann in der Festiwalnaja-Straße 7 in Jasinowataja“, teilte das operative Kommando der DVR mit. „Im gleichen Bezirk wurde ein weiterer friedlicher Einwohner getötet“.
Außerdem wurde nach Angabe des Kommandos durch einen direkten Treffer eines Panzergeschosses in Jasinowataja in der Nekrasow-Straße ein Wohnhaus zerstört.

 

De.sputniknews.com: Nato-Kriegsspiele mit russischsprachigen Statisten: US Army antwortet Sputnik
In der Hoffnung auf ein kurzes Interview hat die Sputnik-Redaktion die Pressestelle der US-Armee in Deutschland kontaktiert. Thema: Die Suche nach russischsprachigen Statisten für Militärübungen. Ein Interview wurde zwar höflich von der amerikanischen Seite verweigert, dennoch wurden einige Details klar.
„Wir geben zurzeit keine Interviews zum Thema unseres Programms bezüglich Zivilisten auf dem Kampffeld“, so Christian Marquardt, Vertreter der Pressestelle, 7th Army Training Command in Grafenwöhr.
Trotzdem könne er sagen, „unser Ziel ist es, die Soldaten möglichst realistisch zu trainieren und zu gewährleisten, dass sie in der Lage sind, in vielen verschiedenen Situationen zu handeln“.
Dabei betonte der amerikanische Militärvertreter, Vorbereitung sei fundamental fürs Training. Das Ziel der Trainer sei dabei, dass alle Teilnehmer der Übungen bestens ihre Aufgaben meistern. „Dies beinhaltet auch die Fähigkeit, verständlich mit Zivilisten und dem Militärpersonal anderer Nationen zu kommunizieren“, fügte er hinzu.
Verschiedene Sprachen sowie Vertreter verschiedener Nationen im Trainingsgebiet tragen laut Marquardt zur Komplexität der Übungsszenarien bei, was wiederum die Soldaten höchst realistisch fordere.
Dabei seien diese Szenarien „in ihrem Kern so entwickelt, um zu gewährleisten, dass unsere US-Soldaten und die Soldaten unserer Verbündeten und Partner vorbereitet sind, ihre Arbeit trotz einer Reihe von Problemen zu machen, denen sie überall auf der Welt begegnen können“.
Das Stellenangebot für russischsprachige Statisten für Nato-Kriegsspiele scheint aber nicht nur Sputnik zu interessieren. Die Bundesagentur für Arbeit will die Anzeige eigenen Angaben nach unter die Lupe nehmen.
„Da müssen wir zuerst mal selbst recherchieren, von wem, von welcher Stelle und wohin das gekommen ist“, sagte eine Vertreterin der Behörde gegenüber Sputnik.
Zuvor wurde bekannt, dass die US-Armee für Kriegsübungen in Deutschland Statisten sucht. Das geschieht unter anderem über Stellenausschreibungen auf Websites wie berlin.de. Arbeitgeber ist die Firma Optronic HR GmbH. Die Statisten sollen „die Zivilbevölkerung in Krisengebieten“ darstellen. Ein interessantes Detail dabei: Neben erforderlichen guten Englisch- und Deutschkenntnissen sind für die Interessenten „zusätzlich gute Sprachkenntnisse in Russisch, Polnisch oder Tschechisch … von großem Vorteil“.

 

De.sputniknews.com: Ex-Offizier: „Höchstgefährliche Konflikteskalation“ statt konstruktiver Initiativen
In Moskau wird der Einsatz von Russisch-Statisten bei US-Militärübungen in Deutschland nicht als Zeichen der Entspannung wahrgenommen. Darauf macht Jürgen Rose, Oberstleutnant a. D. der Bundeswehr, aufmerksam. Er warnt vor einem „Zeichen der Stärke“. Er hält es für höchstgefährlich, den Konflikt mit Russland weiter zuzuspitzen.
Herr Rose, die U.S. Army Europe hat über eine Firma eine Stellenanzeige geschaltet, in der Statisten für eine Truppenübung hier in Deutschland gesucht werden. Die Statisten sollen Zivilbevölkerung mimen. In der Ausschreibung steht, sie sollten möglichst Russisch-, Polnisch- oder Tschechisch-Kenntnisse vorweisen können. Was meinen Sie, worauf bereitet sich da die US-Armee vor?
Das liegt ja nun auf der Hand. Es ist auch nicht das erste Mal, dass derartige Übungsszenarien gespielt werden. In der Vergangenheit hat man Leute angeheuert, die in langen Gewändern und Turbanen eingesetzt werden sollten – für das Szenario, in dem man sich gewähnt hat. Wenn man jetzt Leute anheuert, die Ostbevölkerung darstellen sollen,  dann ist auch klar, worauf das abzielt. Man bereitet sich offenbar auf Konflikte an der Ostgrenze der Nato vor. Höchstwahrscheinlich weht der Wind aus dem Baltikum: Die Nato sitzt da und man schlottert vor Angst vor den bösen Russen. Auch zur Beruhigung ihrer baltischen Verbündeten übt die Nato offenbar die Abwehr des Feindes, der da im Osten steht.
Das heißt, Russland als Feindbild wird hier bewusst geübt?
Das ist ja auch nicht überraschend. Wenn man sich die Aussagen anschaut, was nach dem Beitritt der Krim zur Russischen Föderation und der Aufnahme der bürgerkriegsähnlichen Kämpfe in der Ostukraine passierte, dann wurde da ja ganz klar Russland als Gegner benannt – als der Drahtzieher, die böse Macht im Hintergrund. Das hat sich nicht geändert.
Wenn man sich die Berichterstattung in Deutschland ansieht, zum Beispiel beim „Spiegel“, so wird relativ unkritisch über diese Ausschreibung berichtet. Es wird unterschlagen, dass Leute gesucht werden, die Russisch sprechen. Es wird eher von einer Art Abenteuerurlaub ohne WLAN geschrieben, wo man mal etwas Anderes erleben kann. Wie bewerten Sie das?
Wir haben eine Medienlandschaft, die sehr transatlantisch geprägt ist. Ein Sprachrohr der Transatlantiker – nicht nur der Spiegel, sondern auch die Zeit, die Süddeutsche und viele andere. Dem ist diese Form der Berichterstattung geschuldet.
Was mich besorgt macht, ist, mit welcher Nonchalance, mit welcher Unbekümmertheit und Unreflektiertheit man derartige Szenarien anfängt, auch im militärischen Kontext zu üben, ohne zu berücksichtigen, was die Folge sein kann. Es ist sicherlich nicht so, dass das in Moskau und andernorts als eine Maßnahme der Entspannung und der Konflikteindämmung wahrgenommen wird, sondern als Konflikteskalation.
Man will da ein Zeichen der Stärke setzen: Man ist bereit. Wir kennen das aus dem Kalten Krieg. Ich denke, das Wichtigste wäre, da dagegen zu halten, darauf aufmerksam zu machen, was für Erfahrungen wir im Kalten Krieg gemacht haben. Und dass man endlich konstruktive Initiativen startet, um das Verhältnis zu Russland wieder in vernünftige Bahnen zu lenken. Denn es hat keinen Sinn und ist höchstgefährlich, wenn man so weiter agiert. Die Folge könnte natürlich irgendwann aufgrund einer Fehlperzeption ein tatsächlicher bewaffneter Konflikt sein.
Diese Übung soll in Hohenfels, zwischen Nürnberg und Regensburg, stattfinden. Warum gerade da, warum überhaupt in Deutschland?
In Deutschland unterhält die US Army ihre wichtigste Militär- und Logistikbasis, auch viele ihrer Abhöreinrichtungen befinden sich hier, die Nachrichtendienste. Die BRD ist auf dem großen europäischen Flugzeugträger die wichtigste Basis für die Machtprojektion der Vereinigten Staaten von Amerika nach Osten und auch in den Nahen und Mittleren Osten. In Hohenfels unterhält die US Army ein hochwertiges Übungszentrum und das wurde und wird für Militärübungen dieser Form genutzt.

 

De.sputniknews.com: Gruschko: Vertrauen ohne Verzicht auf Dominanzbestrebungen der Allianz undenkbar
Die Festigung vertrauensbildender Maßnahmen zwischen Russland und der NATO ist ohne Verzicht der Allianz auf ihre Dominanzbestrebungen undenkbar. Das sagte der russische Botschafter bei der NATO, Alexander Gruschko, am Donnerstag in einer Stellungnahme zur jüngsten Sitzung des Russland-NATO-Rates auf Botschafterebene.
Vertreter der Allianz hätten am gleichen Tag in Brüssel von der großen Bedeutung des Wiener Dokuments über vertrauensbildende Maßnahmen und Sicherheit sowie über andere Mechanismen im Bereich der Rüstungskontrolle gesprochen. „Aber sie konnten die Frage nicht beantworten, wie das mit dem Kurs der NATO auf die Abschreckung Russlands und mit dem Säbelrasseln vor unseren Grenzen kongruiert“, sagte Gruschko.
Die Allianz sollte die Aufstellung ihrer Kräfte an der östlichen Flanke einstellen, um eine gemeinsame Wiederherstellung von Mechanismen der Rüstungskontrolle zu ermöglichen. Diese Politik untergrabe die regionale Sicherheit, sagte der Botschafter.

Standard

Offizielle Stellungnahmen zum Prozess der Minsker Vereinbarungen vom 30.03.2017

Quellen: die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken, dan-news, lug-info sowie ria.ru
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

 

Lug-info.com: „Mit seinen Handlungen in der Kontaktgruppe arbeitet Kiew an einem Einfrieren des Konflikts und stößt die Republiken des Donbass weg“, sagte der Vertreter der LVR in der politischen Untergruppe Rodion Miroschnik.
„Die Vertreter Kiews haben sich wieder geweigert, einen Mechanismus zum Inkrafttreten des „besonderen Status“, der von den Minsker Vereinbarungen garantiert wird, die sogenannte „Formel Steinmeier“ zu behandeln“, sagte er.

 

Dan-news.info: „Alle Handlungen der ukrainischen Seite haben dazu geführt, dass wir schon seit mehr als zwei Jahres noch weit selbst von einem Anfang der Verwirklichung der in Minsk unterzeichneten Dokumente sind“, sagte heute die Vertreterin der DVR in der politischen Untergruppe, die Außenministerin Natalja Nikonorowa.
„Wir sind ernsthaft über das Fehlen einer Reaktion der Weltgemeinschaft auf solche Handlungen von Seiten der Ukraine zur Verzögerung des Verhandlungsprozesses und der Erfüllung des Maßnahmekomplexes beunruhigt“, erklärte sie
Im Zusammenhang damit ruft die DVR die Weltgemeinschaft auf, die Aufmerksamkeit auf die Situation im Verhandlungsprozess der politischen Untergruppe zu richten. Außerdem dazu, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um auf Kiew Druck zu einer schnellstmöglichen Realisierung des Maßnahmekomplexes auszuüben.

 

Dnr-online.ru: Bei dem heutigen Treffen in Minsk hat die Bevollmächtigte für Menschenrechte in der DVR Darja Morosowa wieder die Frage der Befreiung von Kriegsgefangenen ausgeworfen. Sie unterstrich, dass der zuvor von der UNO vorgelegte Mechanismus zur Freilassung von Personen, die sich auf den Austauschlisten befinden und die Abgrenzungslinie nicht überqueren wollen, eine Überarbeitung benötigt.
„Einige Punkte in dem Mechanismus, den die UNO vorschlägt, müssen genauer ausgearbeitet werden. Der dritte Punkt – das ist die vollständige Befreiung der Personen, die festgehalten werden. Wir meinen, dass es notwendig ist, mit diesem Prozess nur die zu erfassen, die nicht ausgetauscht werden wollen und die Abgrenzungslinie nicht überqueren wollen, und nicht alle Gefangenen. Außerdem muss berücksichtigt werden, dass etwa 300 Menschen nicht erfasst sind, die bereits unter Auflagen in Freiheit sind, aber dabei die Abgrenzungslinie nicht überqueren können. Fünfter Punkt – das ist das etappenweise Herangehen. Es ist notwendig, die Fristen genauer festzulegen“, erklärte Darja Morosowa.

 

Dnr-online.ru: Die humanitäre Untergruppe der dreiseitigen Kontaktgruppe erarbeitet Einzelheiten eines Austauschs aller identifizierten Personen, die von der ukrainischen Seite festgehalten werden, gegen alle identifizierten Personen, die sich auf dem Territorium der DVR und der LVR befinden. Dies teilte heute die Pressesekretärin des Vertreters der DVR bei den Verhandlungen in Minsk, des Vorsitzenden des Volkssowjets der DVR Denis Puschilin Wiktorija Talakina mit.
Nach ihren Worten werden derzeit Informationen über den Status der Gefangenen gesammelt und bearbeitet, es wird die Notwendigkeit erörtert, einen Mechanismus zur Rückgabe der Dokumente auszuarbeiten. Um über konkrete Ergebnisse oder Daten für den Austausch zu sprechen, ist es noch zu früh.

 

Lug-info.com: „Während der heutigen Sitzung der humanitären Untergruppe wurde den Fragen der Ökologie, insbesondere der Notwendigkeit einer Inspektion der Unternehmen auf dem Territorium der Ukraine, darunter der Bergwerke, deren Aktivitäten Befürchtungen vom Gesichtspunkt der ökologischen Sicherheit aus hervorrufen, besondere Aufmerksamkeit gewidmet“, erklärte die Vertreterin der LVR in der Untergruppe zu humanitären Fragen der Kontaktgruppe, die Leiterin der Arbeitsgruppe zum Gefangenenaustausch der LVR Olga Kobzewa.
„Außerdem wurden Probleme berührt, die der barbarischen Vernichtung von Wäldern im Lugansker Gebiet, das von der Ukraine kontrolliert wird, verbunden sind. Im Zusammenhang damit besteht die LVR auf einer sofortigen Inspektion solcher Abschnitte mit dem Ziel, in Zukunft eine ökologische Katastrophe zu verhindern“, teilte Kobzewa mit.
„Auf der Sitzung der Gruppe haben die Vertreter der Republiken die Teilnehmer über den Verlauf der Realisierung des humanitären Programms zur Wiedervereinigung des Volkes des Donbass informiert. Unter anderem wurde die Arbeit der LVR und der DVR zur Zahlung von einmaligen finanziellen Unterstützungen an Veteranen, die Leistung von medizinischer Hilfe und die Möglichkeiten zum kostenlosen Studium an den Hochschulen für die Einwohner der nicht von den Republiken kontrollierten Territorien des Lugansker und Donezker Landes dargestellt“, fügte sie hinzu.

 

Dan-news.info: „Die ukrainische Seite besteht weiterhin auf einem Abzug der äußeren Administratoren von den Unternehmen ukrainischer Jurisdiktion und bezieht sich darauf, dass die DVR und die LVR diese Entscheidungen einseitig ohne vorherige Erörterung in der Untergruppe zu ökonomischen Fragen getroffen haben. Dabei hat sich die Ukraine geweigert, eine Aufhebung der Transportblockade auf jenem Treffern der Untergruppe zu ökonomischen Fragen zu erörtern“, erklärte der Vertreter der DVR bei den Minsker Verhandlungen Denis Puschilin.
Er unterstrich, dass die Einführung der äußeren Leitung in der DVR eine erzwungene und zeitweilige Maßnahme ist. „Ehe die Ukraine nicht die Minsker Vereinbarungen erfüllt und ehe es nicht eine allumfassende politische Regelung gibt, wird die äußere Administration der Unternehmen nicht aufgehoben“, unterstrich Puschilin.

 

Lug-info.com: „Die Handlungen der Republiken, die auf die Wiederaufnahme der Arbeit der Unternehmen, die in der Folge der Blockade stillgelegt waren, gerichtet sind, werden von der Ukraine als Verletzung der Rechte der Eigentümer dargestellt. Aber die Verletzung der Rechte der Arbeiter dieser Unternehmen und der Mitglieder ihrer Familien – auf Erhalt der Arbeitsplätze, auf sozialen Schutz, Bildung, Gesundheit, auf Leben wird nicht in Betracht gezogen“, erklärte der bevollmächtigte Vertreter der LVR in der Kontaktgruppe Wladislaw Dejnego.
„Vor allem muss eine Einhaltung der Rechte der Bürger gesichert werden. Und wenn es dafür notwendig ist, das Recht der Eigentümer auf vorsätzliche Vernichtung ihres Eigentums, von dem das Leben und Wohlergehen von Menschen abhängt, einzuschränken, so kann das Recht diesbezüglich eingeschränkt werden. Zeitweise. Um so das Objekt des Eigentums für den Eigentümer zu erhalten“, erklärte er.
„Und nach der Stabilisierung der Lage, der Aufhebung der Wirtschaftsblockade der Republiken und der vollständigen Erfüllung des ökonomischen Teils der Minsker Vereinbarungen ist es möglich, die Frage der Rückgabe  an den Eigentümer zu erörtern. Aber erst danach“, unterstrich der bevollmächtigte Vertreter der LVR.….

 

Dan-news.info: „Der Kontaktgruppe ist es gelungen eine vollständige Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung im Zusammenhang mit den bevorstehenden Osterfeiertagen zu vereinbaren, die am Samstag, den 1. April 2017 um 00:00 in Kraft treten wird“, sagte die Pressesekretärin des bevollmächtigten Vertreters der DVR bei den Minsker Verhandlungen Denis Puschilin Wiktorija Dejnego.

 

Standard

Presseschau vom 29.03.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Abends / nachts:

Av-zakharchenko.su: Am 28. März hat das Republikoberhaupt Einwohnern von Junokommunarowsk die Schlüssel und Dokumente für neue Wohnung überreicht.
Das Haus mit 20 Wohnungen, das zum staatlichen Ersatzwohnraumfonds gehört, wurde im Rahmen der zweiten Wiederaufbauetappe praktisch von Null auf wiederaufgebaut. Das fünfstöckige Haus hatte kein Dach mehr und Infrastruktur aus den 90er Jahren. In einigen Monaten haben es die Bauleute in ein komfortables Wohnhaus für 20 Familien verwandelt. Die Wohnung sind einzugsbereit: der Innenausbau ist erledigt, die gesamte Infrastruktur, Sanitärtechnik, Herde und Warmwasserversorgung. Das ganze Haus auf der Tretjakow-Straße hebt sich von den übrigen ab, es wurde außen mit modernen Materialien verputzt.
Alexandr Sachartschenko übergab Schlüssel von acht Wohnungen an Einwohner, deren Wohnraum durch die militärische Aggression der Ukraine völlig zerstört wurde. Die übrigen Wohnungen werden als provisorischer Wohnraum an Bürger übergeben, während deren eigenen Häuser wiederaufgebaut werden….
„Jedes derartige Ereignis ist eine große Freude. Wir können nicht alles, was die ukrainische Soldateska zerstört hat, schnell wiederaufbauen. Aber jedes solche Haus, jede Wohnung ist ein weiterer Schritt dahin, dass wir den Menschen alles zurückgeben, was die in diesem Krieg verloren haben. Ich bin überzeugt, dass wir alle Schwierigkeiten überwinden und über alle Härten hinwegkommen werden. Wir tun dafür alles Mögliche und Unmögliche. Heute kommen Licht und Glück in die neuen Wohnungen. Ich will der Führung der Stadt und den Bauleuten für die Arbeit danken und Ihnen, liebe Landsleute, dafür, dass Sie hier sind, dass Sie warten und alles verstehen“, sagte das Republikoberhaupt.
Dann feierten die neu Eingezogenen zusammen mit Alexandr Sachartschenko bei einer Tasse Tee. In einer informellen Situation sprachen die Einwohner mit dem Oberhaupt über Probleme der Stadt und ihre Erlebnisse.
Auf der Straße wurde Alexandr Sachartschenko von Einwohnern aus dem ganzen Stadtteil erwartet, um mit dem Staatsoberhaupt persönlich über Probleme zu reden, mit denen sie kämpfen. Zu vielen Problemen gab das Oberhaupt vor Ort Anweisungen, um sie in kürzester Zeit zu lösen. Die örtlichen Behörden wurden angewiesen, sich mit den Problemen der Heizung auseinanderzusetzen. Nach den Worten von Einwohnern wurde es im Winter in einigen Häusern nicht wärmer als 15 Grad.
Viele Fragen betrafen die Tilgung von Entgeltrückständen bei den Bergleuten. Das Oberhaupt teilte mit, dass die Arbeiter des örtlichen staatlichen Unternehmens „Ordshonikidseugol“ bald ihre Löhne erhalten werden – die Mittel dafür sind in dem Unternehmen bereits eingetroffen. Im Ganzen werden im Kohlebereich alle Lohnrückstände bis Ende des Jahres beseitigt sein.
Alexandr Sachartschenko versprach auch, mit den Handelsorganisationen die Eröffnung einer Apotheke im Stadtteil zu besprechen.
Es wurden auch einige persönliche Fragen gelöst. Beispielsweise beschwerte sich einer der Anwesenden darüber, dass seiner alten Mutter das Recht auf den Erhalt von Haushaltskohle gestrichen wurde. Eine Anfrage an das Fachministerium hat nach Angaben des Mannes keine Ergebnisse ergeben. Das Oberhaupt versicherte, dass die Situation gelöst wird und die Schuldigen bestraft werden.
Auch die Bitte um eine Reparatur der Wege innerhalb des Stadtteils wurde den Einwohnern bisher nicht erfüllt. Dazu erläuterte das Staatsoberhaupt, dass die Republik mehr als 8 Milliarden Rubel für die Reparatur der Hauptstraßen benötigt. Für die zweitrangigen Straßen reichen die Mittel im Haushalt bisher nicht.
Alexandr Sachartschenko sprach etwa eine Stunde mit den Menschen. Alle Frage wurden unter Kontrolle der Administration des Republikoberhaupts gegeben. Am Ende des Treffens dankten ihm die Einwohner für seine Aufmerksamkeit für die kleinen Ortschaften der Republik….
„In der Perspektive ist die Übergabe von etwa 4000 Objekten des Wohnungsfonds geplant, darunter 1800 Mehrparteienwohnhäuser. Dies berücksichtigt nicht die Siedlung Oktjabrskij und den Petrowskij-Bezirk von Donezk, wo in einigen Straßen die Zerstörungen in die Tausende gehen. Dies kann nicht schnell gelingen, es ist sehr viel Arbeit. Ich rechne damit, dass wir innerhalb von fünf oder sechs Jahren mit dieser Aufgabe klar kommen“, berichtete das Staatsoberhaupt über die Wiederaufbaupläne.

Vormittags:

De.sputniknews.com: Ukraine: Polnisches Generalkonsulat aus Granatwerfer beschossen
In der westukrainischen Stadt Luzk haben Unbekannte das polnische Generalkonsulat aus einem Granatwerfer beschossen. Nach Angaben der Zeitung „Wolin 24“ zielten die Angreifer auf ein Fenster im dritten Stock, trafen stattdessen jedoch die Wand.
Bei dem Vorfall soll demnach niemand verletzt worden sein. Laut einer Polizeiquelle schossen die Täter „ungezielt und ungeschickt“. „Vielleicht war das wahre Ziel des Zwischenfalls eine Warnung oder eine Provokation“, teilte die Quelle der Zeitung mit.
Anfang Februar hatten bereits Unbekannte das Gebäude des polnischen Konsulats in Lwiw mit Farbe beworfen. Im Januar war im Gebiet Lwiw ein Ehrenmal für polnische Bürger, die beim Massaker von Huta Pieniacka während der deutschen Besetzung Polens ums Leben kamen, gesprengt worden.

De.sputniknews.com: Poroschenko will Militärgerichte wiederbeleben – und waghalsige Kommandeure schützen
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko will wieder Militärgerichte einführen, um damit Strafverfahren gegen „waghalsige Kommandeure“ zu vermeiden, wie die russische Zeitung „Wsgljad“ am Mittwoch berichtet.
Poroschenko zufolge sollen dort Handlungen der militärischen Leitung nicht von Zivilisten beurteilt werden – wenigstens bis zu einem Ende des Konflikts im Donbass. Dabei berief er sich darauf, dass solch ein Vorgehen „international“ üblich sei. Die Entscheidungen der Militärgerichte würden von ukrainischen Soldaten „nicht in Frage gestellt“.
Hintergrund dieser Initiative ist laut Poroschenko ein Vorfall im Gebiet Dnepropetrowsk, wo ein Lokalgericht den General Viktor Nasarow im Fall des Absturzes einer IL-76-Maschine in der Ostukraine 2014 wegen Fahrlässigkeit, die den Tod von 49 ukrainischen Soldaten verursacht haben soll, zu sieben Jahren Haft verurteilte.
Im Juni 2014 war ein Il-76-Militärtransportflugzeugs bei der Landung in Lugansk mit Raketenschüssen zum Absturz gebracht worden. 40 Fallschirmjäger und neun Besatzungsmitglieder kamen dabei ums Leben. Die ukrainische Armee machte die Lugansker Volkswehr für den Absturz der Maschine verantwortlich.
Damals hatte Nasarow den Posten des Stabschefs und des stellvertretenden Leiters der sogenannten Anti-Terror-Operation (Militäreinsatz in der Ostukraine) bekleidet. Er wurde im November 2014 verhaftet und später gegen Kaution freigelassen. Ihm wurde vorgeworfen, Aufklärungsinformationen über die Gefährdung des Flugzeuges nicht zur Kenntnis genommen und die Beförderung der Soldaten zum Flughafen Lugansk genehmigt zu haben…

Ukrinform: Die Vereinigten Staaten sollten die Frage über die Gewährung tödlicher defensiver Waffen für die Ukraine behandeln, die dem harten Gegner widersteht, der bei Kämpfen neueste militärische Entwicklungen einsetzt, erklärte am Dienstag bei Anhörungen im US-Kongress der General der United States Army und Oberbefehlshaber des United States European Command (USEUCOM), Curtis Scaparrotti, berichtet der Ukrinform-Korrespondent aus den USA.
„In Bezug auf Waffen, hier bin ich persönlich davon überzeugt, dass wir der Ukraine tödliche defensive Waffen gewähren sollen“, betonte Scaparrotti.
Scaparrotti stellte ferner fest, dass die ukrainischen Kräfte mit „einem sehr starken Gegner“ kämpfen müssen, der über die neuesten russischen Typen von tödlichen Waffen verfügt und sie in Kämpfen einsetzt.
„Wir müssen sie (die Ukrainer – Red.) weiter unterstützen und, meiner Meinung nach, mit den entsprechenden Waffen für die Verteidigung versorgen“, sagte der amerikanische General.

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„In der Nacht wurde der Kiewskij-Bezirk  von Donezk mit Panzergeschützen und 120mm-Mörsern beschossen. Nach vorläufigen Informationen wurde eine Frau in der Sacco-und-Vanzetti-Straße 56 getötet“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Zwischen 18:00 und 1:00 hat die ukrainische Armee 297 Geschosse mit Panzergeschützen, Artillerie und Mörsern auf zehn frontnahe Ortschaften der Republik abgeschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Von den ukrainischen Einheiten wurde die Umgebung des Flughafens, Trudowskije, Staromichajlowka im Westen von Donezk, Jasinowataja, Krutaja Balka in dessen Umgebung, Dokutschajewsk und das Dorf Jasnoje, die Dörfer Jakowlewka, Spartak im Jasinowataja-Bezirk sowie Leninskoje im Nowoasowskij-Bezirk im Süden der Republik beschossen.
Neben schweren Waffen hat die ukrainische Seite bei den Beschüssen der DVR auch Schützenpanzerwaffen, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
In der Nacht auf den 29. März wurde der Kiewskij-Bezirk von Donezk beschossen. Es wurden fünf Häuser, Gas- und Stromleitungen beschädigt, eine Wohnung wurde vollständig zerstört, teilte das Verteidigungsministerium der DVR mit.
Der Pressedienst des staatlichen Konzerns Donbassgas teilte mit, dass im Kiewskij-Bezirk von Donezk in der Folge ukrainischer Beschüsse vier Häuser des privaten Sektors keinen Gasanschluss haben. Entstörungsbrigaden sind in der Nacht mehrfach zur Lokalisierung von Störungen auf der Tschapajew-, Sacco-und-Vanzetti-, Nedelin-, Btechowen, Galileji-Straße herausgefahren. Inzwischen haben die Reparaturbrigaden mit der Beseitigung der Folgen der Beschüsse begonnen.
Nach Information des Leiters des Petrowskij-Bezirks im Westen von Donezk Maxim Shukowskij haben die Siedlungen Alexandrowka und Kremenez in der Folge der nächtlichen Beschüsse keinen Strom. Im Kujbyschewskij-Bezirk der Hauptstadt wurde ein Haus in der Gradostroiteli-Straße 26 beschädigt.
Auch die Verwaltung Jasinowataja berichtete über Beschüsse. Nach den Worten des Bürgermeisters Oleg Morgun wurden dort im Dorf Mineralnoje gestern Abend durch das Feuer der ukrainischen Armee zwei Häuser beschädigt, die Stromversorgung unterbrochen.
(Ein Video über die Folgen des Beschusses des Kiewskij-Bezirks: Die Frau zeigt ihre Wohnung und berichtet von den Zerstörungen. Sie wohnt in der Wohnung unter der, in der ein Geschosseinschlag einen Brand verursacht hatte – Anm. d. Übers. )

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 13 Mal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurde das Gebiet von Perwomajsk, Frunse, Kalinowo, Kalinowka, Logwinowo, Nishneje Losowoje, Shelobok, Sokolniki.
Es wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.

Lug-info.com: „Am 28. März abends haben die ukrainischen Truppen das Feuer auf ein Wohngebiet von Krasnyj Jar (Bolschaja Wergunka) eröffnet“, teilte der Staatsanwalt der Abteilung zur Arbeit mit Medien, internationale Zusammenarbeit und Normenentwicklung der Generalstaatsanwaltschaft der LVR Dawid Kaz mit.
„Bei den Häusern 8 und 9 in der Mariupolskaja-Straße ist die Verglasung beschädigt, im Haus Nr. 11 das Dach“, erläuterte Kaz.

Rusvesna.su: Jeder 4. Einwohner der RF (25%) meint, dass Russland die DVR und die LVR anerkennen sollte, ergaben die Umfragen des russischen Meinungsforschungszentrums (WIZIOM), deren Resultate RIA Novosti zur Verfügung gestellt wurden.
Fast die gleiche Anzahl der Befragten (24%) denkt sogar, dass Russland die Republiken in die Förderation eingliedern sollte.
Eine Mehrheit der Befragten (30%) glaubt, dass die RF sich nicht einmischen und die Neutralität wahren sollte, nur 4 % sind davon überzeugt, dass Russland Kiew helfen sollte, die Kontrolle über den Donbass wiederzuerlangen. Zugleich waren 9% der Befragten für eine Ausweitung der Autonomie von DVR und LVR im Bestand der Ukraine, 8% waren unentschieden.
Die Mehrheit der durch das Zentrum Befragten (78%) haben von der Transportblockade gehört, die Kiew gegen die LVR und DVR verhängt hatte…. 22% der russischen Bürger haben erst von den Mitarbeitern des WIZIOM von der Blockade erfahren….

Dnr-online.ru: Im staatlichen Unternehmen „Sasjadko-Bergwerk“ (ehemals ukrainisches Bergwerk, das am 1.3.17 unter äußere staatliche Leitung gestellt wurde – Anm. d. Übers.) fand eine Versammlung des Arbeitskollektivs statt, auf dem die Notwendigkeit der Gründung einer Grundorganisation der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“ diskutiert wurde. Die Veranstaltung, die heute, am 29. März stattfand, besuchte die stellvertretende Leiterin des Zentralen Exekutivkomitees von DR, das Mitglied des Spezialstabs zur Einführung der äußeren Leitung auf Unternehmen der ukrainischen Jurisdiktion Olga Posdnjakowa.
„Im Sasjadko-Bergwerk hat sich eine Initiativgruppe gebildet, deren Mitglieder Mitglied der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“ werden sollen. Unser Treffen war der ideologischen Arbeit der gesellschaftlichen Bewegung gewidmet. Für uns ist das eine sehr wichtige Veranstaltung, weil DR heute aus mehr als 170.000 Mitgliedern besteht. Wenn sie in den Unternehmen arbeiten, tragen sie einen großen Anteil zur Entwicklung und zum Aufblühen der DVR bei. Wir wissen, dass die Kraft und Stabilität eines Staates in einer Gesellschaft besteht, die zusammenhält“, sagte Olga Posdnjakowa.
Nach ihren Worten wird es die Gründung der Grundorganisation von DR im Sasjadko-Bergwerk erlauben, dem gesamten Arbeitskollektiv die Wahrheit über die Situation in der Republik zu vermitteln und dazu beitragen, die Schwierigkeiten, mit denen die Mitarbeiter des Unternehmens kämpfen, zu lösen.

De.sputniknews.com: Ukrainischer Energiekonzern Naftogas verklagt EU-Kommission
Der ukrainische Energiekonzern Naftogas hat beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) Klage gegen die EU-Kommission eingereicht. Grund dafür ist laut einer Mitteilung von Naftogas die Entscheidung des EU-Gremiums vom Oktober, dem russischen Konzern Gazprom stärkeren Zugriff auf die Pipeline Opal zu genehmigen.
Die EU-Kommission habe in diesem Fall „ihre Befugnisse überschritten“, die Entscheidung sei darum gesetzwidrig. Sie Entscheidung verletzte den Artikel 274 des Assoziierungsabkommens zwischen der EU und der Ukraine sowie die Verpflichtungen der EU nach dem Energiecharta-Vertrag. Wie Naftogas weiter angab, stehe die Entscheidung der EU-Kommissare dem Wettbewerb im Wege und verstärke die Dominanz von Gazprom, was wiederum die Effizienz des EU-Binnenmarktes gefährde.
Im Dezember hatte bereits die polnische Regierung eine ähnliche Klage eingereicht. Der EuGH hatte Ende Dezember laut der polnischen Seite die Entscheidung der EU-Kommission gestoppt und der Beschwerde Polens stattgegeben. Warschau meinte, dass bei einem größeren Zugriff Gazproms auf die Opal-Pipeline die Abhängigkeit zentraleuropäischer Länder von russischem Gas weiter steige.
Die EU-Kommission hatte Ende Oktober dem russischen Energiekonzern Gazprom größere Gaslieferungen durch die Pipeline Opal erlaubt, die vom Nord Stream in der Ostsee abzweigt und Gas nach Deutschland und Tschechien bringt. Laut dem neuen Abkommen wird der russische Energieriese sein Exklusiv-Recht auf die Nutzung von 50 Prozent der Opal-Kapazitäten weiter behalten. Zudem wurde der Abschaffung der Einschränkungen des Dritten EU-Energiepakets zugestimmt. Im Grunde kann Gazprom dank diesen Zugeständnissen Brüssels nun bis 2033 bis zu 90 Prozent der Opal-Kapazitäten nutzen.

Dnr-online.ru: Bis jetzt sind bei der Kontakttelefonnummer des Gesundheitsministeriums etwa 300 Anrufe von Einwohnern des Donbass, die auf dem von der Ukraine kontrollierten Territorium leben, eingegangen. Dies teilt der Pressedienst des Ministeriums mit…..
Es gehen Anrufe aus Pawlograd (Oblast Dnepropetrowsk), Odessa, Charkow, also vom Territorium der Ukraine ein, sowie aus Mariupol, Dsershinsk, Dmitrow, Selidowo, Krasnoarmejsk, Slawjansk, also aus Städten des Donbass, die von der Ukraine kontrolliert werden.
„Ein Monitoring der Anrufe erfolgt täglich. Einwohner der DVR, die mit Fragen über ein analoges Programm anrufen, erhalten auch kompetente Informationen darüber, wie man die kostenlosen medizinischen Dienstleitungen in den republikanischen medizinischen Einrichtungen erhält. Jeder Einwohner der DVR kann heute eine notwendige medizinische Behandlung in der vorgesehen Weise auf Kosten der örtlichen Budgets erhalten. Diese Fragen werden in den Sprechstunden der örtlichen Leitungen am Wohnort geklärt“, teilte der Pressedienst mit…..
Für die telefonischen Auskünfte im Ministerium sind Kandidaten und Doktoren der Medizin verantwortlich, die Spezialisten für die unterschiedlichen medizinischen Richtungen sind, die im humanitären Programm zur Wiedervereinigung des Volks des Donbass vorgesehen sind…..

De.sputniknews.com: Lettischer Parlamentarier steigt lieber Treppen – um Russlands Wirtschaft zu schaden
Der lettische Parlamentsabgeordnete Imants Parādnieks will extra auf die Benutzung von Fahrstühlen verzichten, um die russische Wirtschaft nicht mit Geldern für den aus Russland gelieferten Strom „zu ernähren“. Dies erklärte er gegenüber dem lettischen TV-Sender LNT.
„Ich benutzte grundsätzliche keinen Fahrstuhl. Nirgendwo und nie. Ich tue dies deshalb, weil wir mit dem Fahrstuhlfahren die russische Wirtschaft nähren, da wir den Strom teilweise bei ihnen kaufen“, wird der Abgeordnete vom Nachrichtenportal Sputnik Latvija zitiert.
Parādnieks habe dabei aber unerwähnt gelassen, ob er auch auf andere Energiequellen verzichtet, zum Beispiel auf russisches Gas.
Bereits 2009 war im Zusammenhang mit der Schließung des Atomkraftwerks Ignalinsk in Litauen eine Erhöhung der Stromtarife in Lettland vorausgesagt worden.
ie indes die russische Online-Zeitung „Wsgljad“ schreibt, baut Russlands Atomenergiebehörde Rosatom im weißrussischen Ostrowez ein neues Atomkraftwerk, das auch die baltischen Länder mit Strom beliefern könnte.  Allerdings, so die Zeitung, versuche Litauen das Projekt selbst sowie die möglichen Stromlieferungen zu diskreditieren.

De.sputniknews.com: „Terroranschlag“: Polens Botschafter zu Angriff auf Konsulat in Luzk
Nachdem Unbekannte das polnische Generalkonsulat in der westukrainischen Stadt Luzk aus einem Granatwerfer beschossen haben, ermittelt der ukrainische Geheimdienst SBU nun wegen eines mutmaßlichen Terroranschlags.
„In der Nacht auf den 29. März gab es im vierten Stock des Administrationsgebäudes des polnischen Generalkonsulates in Luzk eine Explosion. Zu dieser war es nach vorläufigen Angaben wegen des Beschussen aus einem Granatwerfer vom Typ RPG-26 gekommen“, heißt es in der Pressemitteilung des SBU.
Zuvor hatte der polnische Konsul in Luzk, Krzysztof Sawicki, den Angriff auf das Generalkonsulat in Luzk als Terroranschlag bezeichnet. „Der Beschuss des polnischen Konsulatsgebäudes in Luzk ist ein Terroranschlag. Sie wollten Menschen umbringen“, so der Konsul gegenüber dem Portal V24.
Bei dem Angriff wurde keiner verletzt, da die Granate den Dienstflügel des Gebäudes traf, während der Konsul selbst mit seiner Familie in einem anderen Flügel wohnt. Dennoch sollen die Täter Sawicki zufolge bestimmt die Ansicht verfolgt haben, zu töten, da in dem Dienstflügel derzeit auch ein Mitarbeiter des Konsulats wohnt. Auch der Bewachungsdienst befindet sich in dem betroffenen Teil des Gebäudes.

Nachmittags:

Lug-info.com: Der Ministerrat der LVR hat im Rahmen des humanitären Programms zur Wiedervereinigung des Volkes des Donbass eine Inspektion zur Verhütung von negativen Auswirkungen auf die Umwelt gebildet. Dies teilte der stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats der LVR Alexandr Drobot mit….
„Wir wissen, dass die ökologische Situation auf dem Territorium des Lugansker Oblast schon vor dem Krieg äußerst schwierig war. Deshalb wurde auf der Sitzung des Ministerrats der LVR ein Erlass über die Schaffung einer gemeinsamen Inspektion zur Verhütung von negativen Auswirkungen auf die Umwelt und Regelungen zur Arbeit der Inspektion beschlossen“, teilte Drobot mit.
In der Inspektion sind Vertreter des Zivilschutzministeriums, der Ministeriums für Umweltressourcen und ökologische Sicherheit und Vertreter gesellschaftlichen Organisation.
„In der Kommission werden auch Bergbauspezialisten sein, weil der Erhalt der Wasserableitungskomplexe bei stillgelegten Bergwerken auf dem von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Territorium auch Gefahren hervorruft. Wir haben auch andere gesellschaftliche Organisationen und internationale Missionen, die Fragen der Ökologie und des Umweltschutzes behandeln, um Teilnahme gebeten“, teilte Drobot mit.

De.sputniknews.com: Russland befreit Sanktionierte von Steuerpflicht
Russlands Föderationsrat hat einen Gesetzentwurf gebilligt, wonach natürliche Personen, gegen die Sanktionen verhängt wurden, von der Steuerzahlung befreit werden. Für die Entscheidung stimmten 132 Abgeordnete, während sich lediglich neun enthielten.
Das Gesetz ist rückwirkend und erstreckt sich auf die nach dem 1. Januar 2014 entstandenen Rechtsverhältnisse. Sollte jemand von der Sanktionsliste darauf zurückgreifen wollen, bekommt er die im Laufe von zwei Jahren „überbezahlten“ Steuer erstattet. Die russische Regierung muss nun eine Liste der Länder, Verbände und Behörden zusammenstellen, deren Sanktionen eine Befreiung vom Status eines Steuerinländers Russlands beschließen können.
Auf der Sanktionsliste der USA stehen wegen der Ereignisse in der Ukraine gegenwärtig die Namen von 56 Bürgern Russlands. Europa hat 157 Bürger Russlands und der Ukraine aufgelistet. Zuletzt ist die Sanktionsliste wegen des Falls um Sergej Magnitski um 26 Namen russischer Staatsbürger ergänzt worden.

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin
Die Lage in der Donezker Volksrepublik ist angespannt.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 54 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Insgesamt wurden von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 23 Ortschaften der Republik beschossen. Am intensivsten hat der Gegner unter Verwendung von von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen folgende Ortschaften beschossen: Krutaja Balka, Jasinowataja, Mineralnoje, Jakowlewka, Dokutschajews, Kominternowo, Sachanka, Spartak, das Gebiet des Flughafens, den Petrowoskij-, den Kiewskij- und den Kujbyschewskij-Bezirk von Donezk. Bei den Beschüssen hat der Gegner schwere Artillerie des Kalibers 152 und 122mm, Panzer, Mörser des Kalibers 120 und 82mm sowie Schützenpanzer- und Schützenpanzerwagenwaffen, Abwehrgeschütze, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
In der Folge des Feuers von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden sieben Wohnhäuser beschädigt:
– in Donezk drei Häuser: im Kujbyschewskij-Bezirk in der Gradostroitelnaja-Straße 36, im Kiewskij-Bezirk in der Tschapajew-Straße 4 Wohnung 44 und in der Sacco-und-Vanzetti-Straße 56, wo in der Folge eines Artilleriebeschusses eine Frau, geb. 1942, starb;
– in Mineralnoje, Jasinowataja-Bezirk, vier Häuser in der Lenin-Straße 24, 26, 33, 35, außerdem wurde in der halben Ortschaft die Stromversorgung unterbrochen.
Die Verluste unter den Soldaten der Volksmiliz betrugen einen Toten und einen Verletzten.
Von unserer Aufklärung wurden weitere Fälle von groben Verletzungen der Minsker Vereinbarungen durch die Kiewer Truppen festgestellt:
– im Gebiet von Awdejewka (5 km von der Kontaktlinie) wurde die Stationierung eines Mörserzugs, Kaliber 120mm, aus dem Bestand der 80. Luftsturmbrigade entdeckt;
– im Gebiet von Polnoje (9 km von der Kontaktlinie) wurde die Stationierung einer Batterie 122mm-Artilleriegeschütze „Gwosdika“ entdeckt, die Dokutschajewsk beschossen hat;
– im Gebiet von Beresowoje (6 km von der Kontaktlinie) wurde die Stationierung von zwei Mörserbatterien des Kalibers 120mm entdeckt.
Außerdem wurde in Richtung Donezk die Verschiebung von zwei Batterien Mehrfachraketenwerfer „Grad“ aus dem Bestand der 92. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte, die zuvor im Gebiet von Wodjanoje (19 km von der Kontaktlinie) stationiert waren, in Richtung Kontaktlinie festgestellt.
Im Zusammenhang mit dem Tod einer Frau im Kiewskij-Bezirk will ich auf die Untätigkeit der OSZE-Mission hinweisen, die sich schon seit einigen Jahren hier zur Kontrolle der Einhaltung der Minsker Vereinbarungen durch die Seiten befindet. Sie unternimmt aber im Ergebnis keinerlei Maßnahmen, um auf die ukrainische Seite einzuwirken und von ihr einen Abzug der verbotenen Waffen in die festgelegten Lagerorte zu erreichen. In der Folge der Untätigkeit der Mission beschießen die ukrainischen Streitkräfte ungestraft weiter Ortschaften der Republik mit Artillerie und Mörsern und töten friedliche Einwohner.
In Fortführung eines Themas wende ich mich an die ukrainischen Soldaten. Die Ihnen vom Kommando zugesagte Rotation wird auf unbestimmte Zeit verschoben. Es ist für sie leichter, Sie auf den Positionen zu lassen, als zu versuchen jemanden zu finden, der in die „ATO“-Zone fahren will, dies sind im Wortsinne Einzelne.
Geld zu verdienen lässt Ihr Kommando nicht zu. Der Erlass der Obersten Rada „Über die Verschärfung der Verantwortung der Soldaten“ ist in den Truppen in Kraft getreten. Auf seiner Grundlage sind in den Truppenteilen bereits konkrete Anweisungen eingetroffen, dass finanzielle Mittel von Einheiten abgezogen werden sollen, um zu sparen.
Beispielsweise beträgt diese Zahl in der 92. mechanisierten Brigade drei Millionen Griwna. Das heißt, die Kommandeure haben nun alle Grundlagen, um Ihnen aus ausgedachten Gründen Geld zu entziehen. Es lohnt sich nicht, dafür sein Leben zu geben. Verschlechtern Sie nicht Ihre Situation, kehren Sie lebend zu Ihren Familien zurück, ich wiederhole LEBEND, gerade in dieser für die Ukraine nicht einfachen Zeit! Sonst bleiben Familie und Verwandte nicht nur ohne Ihr Geld, sondern überhaupt ohne einen Ernährer.
Grundlegende Anstrengungen der Volksmiliz der DVR waren auf die Durchführung von zehntägigen Übungen mit Reservisten konzentriert, die für Funktionen in zu bildenden Artillerieeinheiten ausgewählt wurden. Im Verlauf der Übungen erhöhen etwa 600 Lernende ihre Fertigkeiten bei der Verwendung von Haubitzen-Artilleriewaffen und erarbeiten Fragen einer operativen Auffüllung der Reihen der Volksmiliz der Republik für den Fall, dass die Einheiten der Kiewer Terroristen zu einem großflächigen Angriff auf unsere Heimat übergehen.

De.sputniknews.com: EBU droht Ukraine mit Ausschluss von Eurovision Song Contest
Sollte die Situation um die Sperrung der russischen ESC-Kandidatin Julia Samoilowa demnächst nicht geklärt werden, wird die European Broadcasting Union (EBU, Veranstalter des Gesangswettbewerbs) Sanktionen gegen die Ukraine ergreifen. Dies teilte die Direktorin der Rundfunkunion, Ingrid Deltenre, gegenüber „SonntagsBlick“ mit.
Deltenre verhandle derzeit mit dem ukrainischen Premierminister Wladimir Groisman und Präsident Petro Poroschenko. Ihr Ziel sei es, dass eine „zufriedenstellende Lösung“ gefunden werde.
„Ich bedaure zutiefst, dass der ESC zu politischen Machtspielen missbraucht wird“, sagt die EBU-Chefin. Der Eurovison Song Contest sollte nämlich Millionen Menschen erfreuen und zusammenbringen und dürfe nicht dazu benutzt werden, sie gegeneinander aufzuhetzen.
„Dieses Verhalten der Ukraine ist absolut inakzeptabel“, betont sie. Sollte in den kommenden Wochen keine Lösung zustande kommen, kündigt Deltenre schon jetzt Strafmaßnahmen gegen die Ukraine an – so könnte etwa das Land vorübergehend vom Eurovision Song Contest ausgeschlossen werden.
Zuvor hatte der ESC-Verantwortliche und Leiter der Hauptabteilung Internationale Angelegenheiten des ZDF, Frank-Dieter Freiling, in einem Interview für den „Tagesspiegel“ geäußert, dass die EBU die Mitwirkung aller Teilnehmerländer, darunter auch Russlands, die sich für das Finale qualifiziert haben, an der Fernsehshow in Kiew sicherstellen werde.
Der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU hatte Samoilowa zuvor ein dreijähriges Einreiseverbot in die Ukraine für drei Jahre erteilt. Zur Begründung wies die Behörde auf einen „illegalen Auftritt der Sängerin auf der von Russland 2014 annektierten Halbinsel Krim“ hin. Später erklärte sich Kiew jedoch bereit, Russland an dem Wettbewerb teilnehmen zu lassen, wenn Moskau einen Teilnehmer bzw. eine Teilnehmerin vorschlage, der bzw. die „keine Probleme mit dem ukrainischen Gesetz hat“.
Der Kreml hat darauf verwiesen, dass der Vertreter eines Teilnehmerlandes laut den Regeln des ESC nicht durch einen anderen ersetzt werden darf. Der „Erste Kanal“ des russischen Fernsehens will Samoilowa zum Songwettbewerb 2018 schicken, sollte sie nicht zum diesjährigen Wettbewerb zugelassen werden. Eine Live-Zuschaltung, die es in der 60-jährigen Geschichte des ESC noch nie gegeben hatte, lehnte das russische Fernsehen jedoch ab.

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt angespannt, in den letzten 24 Stunden hat der Gegner 13 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik fast 300 Artillerie-, Mörser- und Granatgeschosse abgeschossen.
Das ukrainische Kommando verletzt systematisch die Bedingungen zur Stationierung von schweren Waffen, die von den Minsker Vereinbarungen verboten sind, entlang der Kontaktlinie.
So stellen die Mitarbeiter der OSZE-Mission weiterhin fehlende Technik der ukrainischen Streitkräfte an den Abzugsorten fest, darunter 64 Panzer, 25 Haubitzen und 17 Mörser.
Das Fehlen dieser Technik und Waffen wird schon seit einer langen Zeit bemerkt, aber es gibt keine Reaktion von Seiten der ukrainischen Regierung.
Die ukrainischen Streitkräfte erleiden weiter nicht kampfbedingte Verluste aufgrund von übermäßigem Alkoholgenuss.
So wurde bekannt, dass am 25. März ein Soldat des 1. Bataillons der 14. Panzergrenadierbrigade im betrunkenen Zustand auf den Positionen im Gebiet von Staniza Luganskaja zwei Offiziere seiner Einheit mit einem Messer verletzte und danach floh.
Derzeit befinden sich die Offiziere in einer Intensivstation in Lisitschansk.
In der nächsten Zeit erwarten wir eine Verschärfung der Situation am Abschnitt Perwomajsk – Kalinowo, verbunden ist dies mit einer geplanten Rotation der Einheiten der 24. Brigade gegen die Einheiten der 59. Brigade.
Ausgehend von unseren Erfahrungen kann der Schluss gezogen werden, dass die Intensität der Beschüsse an diesem Abschnitt sich vergrößern wird, weil die Soldaten der „frischen“ Brigade Zuschläge wegen Kämpfen erhalten wollen.
Die Soldaten einer der Einheiten in der „ATO“-Zone haben über lange Zeit hinweg ihren Sold aufgebessert, indem sie Beschüsse ihrer Positionen angeblich von Seiten der Einheiten der Volksmiliz der LVR vorgespielt haben.
Ein weiterer solcher Fall wurde am 24. März festgestellt.
In den Einheiten der Volksmiliz der LVR läuft eine planmäßige militärische Ausbildung, die Soldaten befassen sich mit der Wartung von Waffen und Militärtechnik, vervollkommnen die materielle Basis.
Außerdem haben auf Basis der Truppenteile der Republik Übungen mit Reservisten der Artillerieeinheiten begonnen, zu denen 482 Menschen hinzugezogen wurden.
Wir gehen nicht auf Provokationen der ukrainischen Streitkräfte ein und halten die Minsker Vereinbarungen streng ein, aber im Fall irgendwelcher Verstöße der ukrainischen Seite sind wir bereit entschieden zu handeln.

De.sputniknews.com: Polnisches Konsulat in Ukraine: Sacharowa kommentiert Beschuss-Vorwürfe an Moskau
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa hat die Erklärung des Kiewer Botschafters in Warschau, Andrej Deschitza, über Moskaus Rolle beim Beschuss des polnischen Generalkonsulats in der westukrainischen Stadt Luzk via Facebook kommentiert.
Deschitza hatte im polnischen Außenministerium, wo er nach dem Vorfall in der Nacht auf Mittwoch in Luzk einbestellt wurde, gesagt, „Russland ist daran interessiert, dass die Unterstützung der Ukraine im Westen durch Polen abnimmt“. Mit diesem Ziel sei „diese Provokation“ auch organisiert worden.
„Himmlisch“, schrieb daraufhin Sacharowa sarkastisch via Facebook. „Ich würde noch ergänzen, dass Russland mithilfe von hybriden Technologien der Ernennung von Deschitza zum Botschafter in Polen zur Untergrabung des Ansehens der Ukraine in den Augen der polnischen Bürger beigetragen hat.“…

Dan-news.info: Der Ministerrat erweiterte die Liste von Bürgern der Ukraine, die ein Recht auf Erhalt eines Passes der DVR haben
Der Ministerrat der DVR führte Änderungen bei der vorübergehenden Bereitstellung von Pässen ein und erweiterte die Liste der Empfänger dieser Dokumente.
Eine entsprechende Verordnung wurde heute auf der Webseite der Regierung veröffentlicht.
„Die Verordnung ergänzt die Liste der Personen, die das Recht auf Erhalt eines Passes der DVR haben. Nun können diese republikanischen Dokumente unter anderem auch ukrainische Staatsbürger erhalten, die zum Stichtag des 7. April 2014 ihren Wohnsitz in anderen Regionen hatten, und  in die Republik kamen für einen dauerhaften Aufenthalt als Familienangehörige von Mitgliedern oder ehemaligen Mitgliedern im Militärdienst, der Strafverfolgungsbehörden, den Sicherheitsdiensten oder im Staatsdienst der DVR“, heißt es in der Erklärung des Ministerrats.
Auf Beschluss der Regierung erhalten auch Ausländer und Personen, die am 7. April 2014 die Volljährigkeit noch nicht erreicht hatten und deren Eltern zum Zeitpunkt der Geburt eine ausländische Staatsbürgerschaft hatten oder staatenlos waren und mindestens ein Elternteil die ukrainische Staatsbürgerschaft angenommen hatte, das Recht auf Erhalt eines Passes…
Wir erinnern daran, dass das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko im Laufe der „Direkten Linie“ mit den Bewohnern des von Kiew kontrollierten Gebiets des Donezker Oblast am 22. März erklärte, dass die Einwohner der Städte und Gemeinden, die sich unter der Kontrolle der Kiewer Machthaber befinden, die Möglichkeit erhalten werden, einen Pass der Donezker Volksrepublik zu erhalten.
Die Ausstellung von Pässen begann am 16. März 2016. Den ersten 20 Bürgern überreichte das Oberhaupt der Republik persönlich die Dokumente. Damals hatte die Regierung erklärt, dass in erster Linie Bürger die Pässe erhalten, die zu dem Zeitpunkt 16, 25 oder 45 Jahre alt wurden, aber auch diejenigen, die aus verschiedenen Gründen ihren ukrainischen Pass verloren hatten. Den Beginn einer Passausgabe in großem Umfang erklärte Sachartschenko später, am 21. Juni.

De.sputniknews.com: In der deutschen Politik gibt es laut dem Sprecher des Auswärtigen Amtes, Martin Schäfer, derzeit keine breite Diskussion über einen möglichen Boykott der Fußball-WM 2018 in Russland.
„Eine breite Debatte in Berlin, in der deutschen Politik kann ich dazu beim besten Willen nicht erkennen“, sagte Schäfer bei einem Briefing in Berlin.
Man sollte Sport und Politik aber auch nicht vermischen: „Zum Thema Fußball ist es, so glauben wir, gute Praxis, dass man, soweit das auch irgendwie möglich ist, den Sport und die Politik voneinander trennt“, so Schäfer
Am vergangenen Dienstag hatten deutsche Medien berichtet, dass deutsche Politiker nach den jüngsten Anti-Korruptions-Protesten in mehreren russischen Städten wieder einmal über einen möglichen Boykott der Fußball-WM 2018 diskutierten. Dabei betonte der Russland-Beauftragte im Bundestag, Gernot Erler, eine Revision der Entscheidung über die Austragung der WM in Russland läge allein in den Händen der FIFA.

Dan-news.info: Das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko hat angewiesen, eine gemeinsame Inspektion zum Monitoring und zur Kontrolle des Sicherheitszustands von Unternehmen und Objekten auf dem zeitweilig von der Ukraine kontrollierten Territorium zu bilden. Ein entsprechendes Dokument wurde heute auf der offiziellen Seite der Republik veröffentlicht….
Zu der gemeinsamen Inspektion gehören Vertreter des Zivilschutzministeriums, des Kohle- und Energieministeriums, des Bauministeriums, des Ministeriums für Industrie und Handel, des staatlichen Komitees für Bergbau- und technische Aufsicht sowie staatlichen Komitees für Ökologie und Naturressourcen, des republikanischen Zentrums für sanitärepidemologische Aufsicht, des kommunalen Unternehmens „Woda Donbassa“, der Donezker technischen Nationaluniversität, der Gewerkschaftsföderation sowie von gesellschaftlichen Organisationen und Bewegungen.
Als Vorsitzender der Inspektion wurde der Zivilschutzminister Alexej Kostrubizkij ernannt, der die Organisationen ihrer Arbeit übernimmt sowie die Heranziehung von Vertretern internationaler Organisationen.

Ukrinform: Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, verurteile den Beschuss des Generalkonsulats Polens in Luzk und fordere sofort die Verantwortlichen zu finden, schreibt auf Facebook sein Pressesprecher Swjatoslaw Zeholko.
„Der Präsident hat den Beschuss vom Generalkonsulat von Polen in Luzk entschieden verurteilt. Und er hat die Rechtshüter angewiesen, sofort alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um den Vorfall zu untersuchen und die Verantwortlichen zu identifizieren“, heißt es in der Meldung.
In der Nacht zum 29. März ereignete sich in der vierten Etage des Verwaltungsgebäudes des Generalkonsulats Polens in Luzk eine Explosion. Nach vorläufigen Informationen sei der Grund für die Explosion ein Schuss mit dem Granatenwerfer RPG-26. Es gebe keine Opfer. Am Tatort arbeiten Teams von Polizei und SBU. Die Ermittlung prüft mehrere Versionen des Vorfalls, einschließlich eines Terroraktes.

De.sputniknews.com: Polen schließt Konsulate in fünf ukrainischen Städten
Nach dem jüngsten Angriff auf das polnische Generalkonsulat in der westukrainischen Stadt Luzk haben auch die diplomatischen Vertretungen Polens in Kiew, Charkiw, Odessa und Winnyzja vorübergehend ihre Arbeit eingestellt. Das teilten die Webseiten der Konsulate am Mittwoch mit.
„Das Konsulat der Republik Polen in Charkiw teilt mit, dass es am Mittwoch geschlossen und deswegen für Besucher nicht zugänglich ist“, heißt es in einer entsprechenden Mitteilung.
Derartige Meldungen tauchten auf den Webseiten der Generalkonsulate Polens in Kiew, Winnyzja, Luzk und Odessa auf.
Zuvor hatten Unbekannte das polnische Generalkonsulat in der westukrainischen Stadt Luzk aus einem Granatwerfer beschossen. Der ukrainische Geheimdienst SBU ermittelt nun wegen eines mutmaßlichen Terroranschlags.

Ukrinform:  Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hatte ein Telefongespräch mit dem Präsidenten von Polen, Andrzej Duda.
Wie der Pressedienst des ukrainischen Staatsoberhauptes mitteilte, hat Petro Poroschenko den groben und zynischen Angriff auf das Generalkonsulat Polens in Luzk (Gebiet Wolhynien) verurteilt.
„Die ukrainischen Behörden werden entschlossen vorgehen, um solche Provokationen in der Zukunft zu vermeiden“, sagte der Präsident.
Der ukrainische Staatschef teilte auch mit, er habe angewiesen, die Sicherheit nicht nur der diplomatischen Vertretungen in der Ukraine, sondern auch der historischen Gedenkstätten zu erhöhen.
Poroschenko habe angeboten, dass polnische Spezialisten zusammen mit einer Ermittlungsgruppe die Täter dieses Verbrechens identifizieren.
„Die beiden Staatschefs waren darüber einig, dass keine Provokationen die freundschaftlichen polnisch-ukrainischen Beziehungen beeinflussen dürfen. Die Seiten kamen überein, Kontakte auf der hohen Ebene zu pflegen“, steht in der Meldung…
Der Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) hat erklärt, diese Provokation sei nur für Russland von Vorteil.

Dnr-online.ru: Das Informationsministerium der DVR teilt mit, dass am 26. März in der Folge eines Angriffs auf die Internetseite der Agentur DAN Hacker Zugang zur Informationsleiste von DAN erhielten und in der Folge nicht der tatsächlichen Lage entsprechende (gefälschte) Materialien über die ökonomische Lage in der DVR veröffentlicht wurden. Teilweise wurden diese Informationen, die im Namen von DAN veröffentlicht wurden, während der Pressekonferenz des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko richtiggestellt.
Das Informationsministerium der DVR lenkt die Aufmerksamkeit der Massenmedien auf den Angriff und die Veröffentlichung von Informationen, die keine Grundlage haben und deren Ziel die Diskreditierung der Regierung der DVR und ihrer Wirtschaftspolitik ist.
(Anm. d. Übers.: Es handelt sich hier wohl um den 25. März, an diesem Tag wurde bei DAN ein angeblicher Bericht des Ministeriums für Industrie und Handel veröffentlicht, in der Presseschau ist es die drittletzte Meldung am 25. März. Bei der Pressekonferenz von Sachartschenko wurde nach dem dort angegebenen unrealistisch hohen täglichen Finanzbedarf für die Wiederinbetriebnahme der Jenakiewer Metallfabrik gefragt.)

De.sputniknews.com: Der amerikanische Außenminister Rex Tillerson soll in nächster Zukunft Russland besuchen, teilte der US-Botschafter in Moskau, John Tefft, bei seiner Vorlesung an der Nördlichen (Arktischen) Föderalen Universität in Archangelsk mit.
„Der US-Außenminister konnte nicht zum Forum (in Archangelsk – Anm. d. Red.) kommen, aber Sie können ihn in nächster Zukunft zu einem Russland-Besuch erwarten“, sagte Tefft.
Laut ihm wird Tillerson nach Russland kommen, um sich mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow und Staatschef Wladimir Putin zu treffen und „Vorwärtsschritte für unsere beiden Staaten“ zu besprechen.
Im nordrussischen Archangelsk findet im Zeitraum vom 29. bis 30 März das internationale Forum unter dem Motto „Arktis: Territorium des Dialogs“ statt.

Timer-odessa.net: Der SBU sagt Terroranschläge in Odessa vor dem 2. Mai voraus
Im Zusammenhang mit dem Herannahen des Jahrestages der Tragödie vom 2. Mai 2014 besteht im Oblast Odessa ein erhöhtes Maß  an terroristischer Bedrohung. Dies erklärte der Leiter der SBU-Abteilung zum Schutz der Staatssicherheit Wiktor Kononenko…
Nach seinen Worten überwacht der SBU nicht nur die Situation, sondern bereitet auch einen Komplex von Gegenmaßnahmen vor….

Abends:

De.sputniknews.com: Russland siegt vor Londoner Gericht: Ukraine soll Milliardenkredit zurückzahlen
Russland hat den Rechtsstreit um die Milliardenschuld der Ukraine vor einem Gericht in Großbritannien gewonnen. Am Mittwoch verpflichtete der High Court of Justice in London die Ukraine, den Kredit über drei Milliarden Dollar an Russland zurückzuzahlen, teilte das Finanzministerium in Moskau mit.
Damit entsprach das Gremium der einschlägigen russischen Klage, die 2016 eingereicht wurde. Laut dem Urteil hat die Ukraine drei Milliarden Dollar samt Zinsen zurückzuzahlen. In der Urteilsbegründung hieß es, dass der Angeklagte keine verhandlungswürdigen Gegenargumente gegen die russische Forderung habe vorbringen können.
Nach Angaben des russischen Finanzministeriums ist das Urteil des High Court of Justice endgültig. Dennoch kündigte die Ukraine Berufung an. Der ukrainische Finanzminister Alexander Daniljuk teilte am Mittwoch mit, der Richter habe der Ukraine erlaubt, ein Berufungsverfahren zu beantragen. „Auf Bitte der ukrainischen Juristen setzte das Gericht die Umsetzung des heutigen Urteil aus“, sagte Daniljuk.
Russland hatte Ende 2013 ukrainische Eurobonds für drei Milliarden US-Dollar gekauft und die Ukraine damit damals vor der Staatspleite bewahrt. Die Papiere waren Ende 2015 fällig. Anfang 2014 kam es in der Ukraine zu einem Staatsstreich. Die neue, prowestliche Regierung weigerte sich, den russischen Kredit zurückzuzahlen.
Im Sommer 2015 vereinbarte sie mit westlichen Gläubigern eine Umschuldung und forderte auch von Russland ultimativ einen Teilerlass. Russland lehnte das ab, erklärte sich jedoch zu einer Umschuldung bereit — unter der Bedingung, dass Kiew in den Jahren 2016 bis 2018 jährlich jeweils eine Milliarde Dollar zurückzahle und die USA oder die EU oder ein internationales Finanzinstitut Garantien dafür übernehmen würde. Diese lehnten es jedoch ab, als Garanten aufzutreten. Der damalige ukrainische Premierminister Arseni Jazenjuk sagte, Russland werde sein Geld nie wieder sehen.

Ukrinform: Das Finanzministerium der Ukraine habe die Entscheidung des Londoner Gerichts über die so genannten russischen Schulden von 3 Milliarden Dollar erhalten. Das Gericht erkenne nämlich die Schlüssigkeit der Position und Argumente der Ukraine in diesem Fall nicht an, gab auf einem Briefing der Finanzminister der Ukraine, Oleksandr Danyljuk, bekannt, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
Er stellte fest, die ukrainische Seite respektiere die Entscheidung, „aber wir meinen mit Recht, dass eine solche Entscheidung die objektiven vorhandenen Fakten der wirtschaftlichen und militärischen Aggression gegen die Ukraine und ihr Volk nicht berücksichtigt…“.
Die heutige Entscheidung sei die erste Etappe, sagte Danyljuk.
„Die Ukraine hat vom Richter die Erlaubnis für die Berufung bekommen. Auf Antrag der ukrainischen Juristen hat sich das Gericht auch bereit erklärt, die heutige Entscheidung bis zur nächsten Gerichtssitzung einzufrieren, die frühestens Ende April stattfinden wird. Bei den folgenden Etappen des Prozesses wird die Ukraine konsequent ihre Position und die nationalen Interessen verteidigen“, betonte der Minister.
Es sei zu erinnern, im Januar hatte High Court of Justice in London die Behandlung des Streits zwischen Russland und der Ukraine über Eurobonds von $ 3 Milliarden begonnen, die am Ende des Jahres 2013 bei der Präsidentschaft von Wiktor Janukowitsch zugewiesen wurden.

De.sputniknews.com: Dutzende Zivilisten getötet: Bundeswehr soll in Angriff in Syrien involviert sein
Die Bundeswehr soll Medienberichten zufolge Aufklärungsbilder für einen verheerenden Luftangriff der Anti-IS-Koalition in Syrien geliefert haben. Bei dem Angriff auf eine ehemalige Schule in al-Mansouraam waren laut Aktivisten mindestens 33 Zivlisten getötet worden.
Nach Recherchen von NDR, WDR und der „Süddeutschen Zeitung“ haben deutsche Tornados am 19. März 2017 Bilder des Gebäudekomplexes in der Ortschaft westlich von Rakka aufgenommen und an die internationale Koalition weitergeleitet, berichtet Focus Online. Diese Bilder sollen dann einen Tag später mit verwendet worden sein, um den Gebäudekomplex zu bombardieren.
Die ehemalige Schule in Mansura, 30 km westlich von Rakka, war in der Nacht zum 20. März bombardiert worden. Das Gebäude diente rund 50 Familien als Unterkunft, die aus Hama, Homs und Rakka geflohen waren.

Dnr-news.com: Die Apotheken in der DVR begannen mit dem Verkauf eines Sorptionsmittels aus einheimischer Produktion
Das Pharmaunternehmen „Stirolbiopharm“ hat die Produktion eines neuen Präparates „Weißes Gold des Donbass“ begonnen, die Medikamente trafen in den Apotheken ein. Dies berichtet heute der Pressedienst des Ministeriums für Industrie und Handel der DVR.
„Das Pharmaunternehmen ‚Stirolbiopharm’ lieferte das selbst  entwickelte und produzierte Präparat ‚Weißes Gold des Donbass’ in die Apotheken der DVR. Dieses Sorptionsmittel dient der Behandlung von Magenerkrankungen und Vergiftungen“, hieß es im Ministerium.
Es wurde betont, dass das Präparat in zwei Packungsgrößen erhältlich ist…

Standard

Presseschau vom 28.03.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Abends / nachts:

De.sputniknews.com: Drei Jahre nach Il-76-Abschuss in Ostukraine: Kiewer General bekommt Haftstrafe
Der ukrainische Generalmajor Viktor Nasarow ist im Falle des Absturzes einer IL-76-Maschine in der Ostukraine 2014 zu einer siebenjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Dies meldete die Nachrichtenagentur Ukrinform am Montag.
Ein Gericht in Pawlograd, Gebiet Dnepropetrowsk, hat Nasarow wegen Fahrlässigkeit schuldig gesprochen, die den Tod von 49 ukrainischen Soldaten verursacht haben soll.
Im Juni 2014 war ein Il-76-Militärtransportflugzeugs bei der Landung in Lugansk mit Raketenschüssen zum Absturz gebracht worden. 40 Fallschirmjäger und neun Besatzungsmitglieder kamen dabei ums Leben. Die ukrainische Armee machte die Lugansker Volkswehr für den Absturz der Maschine verantwortlich.
Damals hatte Nasarow den Posten des Stabschefs und des stellvertretenden Leiters der sogenannten Anti-Terror-Operation (Militäreinsatz in der Ostukraine) bekleidet. Er wurde im November 2014 verhaftet und später gegen Kaution freigelassen. Ihm wurde vorgeworfen, Aufklärungsinformationen über die Gefährdung des Flugzeuges nicht zur Kenntnis genommen und die Beförderung der Soldaten zum Flughafen Lugansk genehmigt zu haben.

News-front.info: Ukraine: Katastrophale Wende nach dem „Abkommen über die Freihandelszone“ mit EU
Zum 1. Januar 2016 trat das „Abkommen über die vertiefte und umfassende Freihandelszone“ zwischen der EU und der Ukraine in Kraft. Es sollte die ukrainische Wirtschaft beim Aufbau und vor allem bei der Umorientierung nach Westen unterstützen.
Doch ein gutes Jahr später stellt sich Ernüchterung ein. Die ehemalige Sowjetrepublik Ukraine verlor durch den Freihandel mit der EU stattliche 2,2 Mrd. Euro. Der Import aus der EU schoss in die Höhe, doch der Export aus der Ukraine in die EU erhöhte sich kaum.
Die EU-Statistikbehörde Eurostat steuert dazu Zahlen bei. Demnach stieg 2016 der EU-Export in die Ukraine um 17,6 % von 14 Mrd. Euro auf 16,5 Mrd. Euro, während der Export aus der Ukraine in die EU sich nur um 1,9 % erhöhte, also von 12,8 Mrd. auf 13 Mrd. Euro. Infolgedessen wuchs das ukrainische Handelsbilanzdefizit mit der EU von 1,2 Mrd. auf 3,43 Mrd. Euro.
Dies bestätigt kritische Stimmen, die von Anfang an davor gewarnt hatten, dass die ukrainische Wirtschaft überhaupt nicht bereit sei, mit westlichen Unternehmen zu konkurrieren. Nach Einschätzung von Experten werden Jahre vergehen, bis die ukrainischen Unternehmen, insbesondere die kleinen und die mittelständischen, in der Lage sein werden, sich nach Westen statt nach Russland zu orientieren.
Dabei gibt es durchaus geglückte Gegenbeispiele: Moldawien schaffte es, sein Freihandelsabkommen mit der EU richtig zu nutzen, und konnte sein Defizit in den Handelsbeziehungen mit der EU um die Hälfte zu verringern. Davon kann die westgewendete Ukraine nur träumen.

De.sputniknews.com: Lawrow: Moskau will US-Luftschläge in Mossul im UN-Sicherheitsrat erörtern
Russland hat laut dessen Außenminister Sergej Lawrow eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates wegen der Luftschläge der US-geführten Koalition im irakischen Mossul, bei denen es zu zahlreichen Todesopfern unter Zivilisten kam, angefordert.
„Heute haben wir ein Sonderbriefing im UN-Sicherheitsrat angefragt“, sagte Lawrow bei einer Pressekonferenz in Moskau im Anschluss an Verhandlungen mit dem italienischen Amtskollegen Angelino Alfano.
Dem Minister zufolge will Moskau gewisse Fragen stellen und „diese Situation unter starker Kontrolle halten“. Ohnehin verfolge Russland die Operation in Mossul seit deren Beginn, betonte Lawrow.
Zuvor hatte die von den USA angeführte Koalition eingeräumt, für die Luftschläge westlich der umkämpften nordirakischen Stadt Mossul verantwortlich zu sein. Bei den Bombardements sollen laut lokalen, aber bisher unbestätigten Berichten bis zu 200 Zivilisten ums Leben gekommen sein.

Vormittags:

De.sputniknews.com: Die westlichen Medien beleuchten die Ereignisse im irakischen Mossul, wo zahlreiche Zivilisten bei Luftschlägen der US-geführten Koalition ums Leben kamen, im Gegenteil zu den Geschehnissen im syrischen Aleppo bei dessen Befreiung „überraschend ungerührt“, verlautete es aus Russlands UN-Botschaft.
„Die täglichen Tragödien in Mossul werden von den internationalen Medien und NGOs geradezu verschwiegen“, so die Erklärung.
Angesichts der Tatsache, dass sich in Mossul weiterhin etwa 600.000 Zivilisten befinden, „ist der Ausmaß der Geschehnisse um ein Vielfaches katastrophaler als einst die Ereignisse in Aleppo“. „Wir rufen dazu auf, auf Doppelstandards zu verzichten und über die Lage in Mossul sowie in Syrien oder anderswo objektiv zu berichten“, hieß es aus der russischen Botschaft ferner.
Am Vortag hatte der russische Außenminister Sergej Lawrow bei der Pressekonferenz im Anschluss an Verhandlungen mit seinem italienischen Amtskollegen Angelino Alfano gesagt, dass Moskau eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates wegen der Luftschläge der US-geführten Koalition in Mossul, die zahlreiche Todesopfer unter Zivilisten gefordert hätten, angefordert habe. Dem Minister zufolge will Moskau gewisse Fragen stellen und „diese Situation unter starker Kontrolle halten“.
Zuvor hatte die von den USA angeführte Koalition eingeräumt, für die Luftschläge westlich der umkämpften nordirakischen Stadt Mossul verantwortlich zu sein. Bei den Bombardements sollen laut lokalen, aber bisher unbestätigten Berichten bis zu 200 Zivilisten ums Leben gekommen sein.

Ukrinform: Kanada bereite sich darauf vor, an die Ukraine eine nächste Partie von nicht tödlicher militärischer Ausrüstung zu liefern, gab der kanadische Verteidigungsminister Harjit Sajjan bekannt, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Unsere nächste Lieferung wird aus Verbandskästen, Ausbildungsmaterialien für die Militärpolizei und Ausrüstung zur Vernichtung von Munition bestehen“, sagte Harjit Sajjan.
Er erinnerte daran, dass Kanada die Ukraine schon lange mit verschiedener nicht tödlicher Militärausrüstung beliefert, sowohl mit taktischen Kommunikationssystemen als auch Nachtsichtgeräten, und sogar einem mobilen Feldlazarett.
„Diese lebenswichtige Ausrüstung wird die Möglichkeiten der Streitkräfte der Ukraine erhöhen und gleichzeitig die finanzielle Belastung der ukrainischen Regierung abbauen“, sagte der kanadische Verteidigungsminister.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden zehnmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen, ein Soldat der Republik starb. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden Frunse, Kalinowo, Logwinowo, Sokolniki, Losowoje, Nishneje Losowoje.
Geschossen wurde mit 152mm-Artillerie, 120mm- und 82mm-Mörser, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern, Schusswaffen.

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„Zwischen 18:00 und 2:00 hat die ukrainische Seite die Umgebung von Donezk, von Jasinowataja, von Gorlowka und Dörfer im Süden des Landes beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit. „Auf diese Territorien wurden insgesamt 422 Artilleriegeschosse der Kalibers 122 und 152mm und Mörsergeschosse der Kaliber 82 und 120mm abgeschossen“.
Wie die Quelle erklärte, wurden die Umgebung des Volvo-Zentrums im Norden der Hauptstadt und die Siedlung Trudowskije im Westen von Donezk; Jasinowataja und die Siedlung Krutaja Balka in dessen Vorstadt; die Gorlowker Siedlungen Sajzewo, Dolomitnoje, Shelesnaja Balka; die Dörfer Spartak und Jakowlewka im Jasinowataja-Bezirk; Sachanka, Leninskoje, Kominternowo im Nowoasowskij-Bezirk beschossen.
Außerdem wurden in dem genannten Zeitraum von den Positionen der ukrainischen Armee etwa 1000 Geschosse mit Schützenpanzerwaffen, verschiedenen Arten von Granatwerfern und großkalibrigen Maschinengewehren abgeschossen.
Informationen über Verletzte und Zerstörungen werden noch ermittelt.
Das operative Kommando der DVR teilte mit, dass es in den letzten 24 Stunden 68 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Truppen gab, insgesamt wurden 20 Ortschaften der Republik beschossen.
Insgesamt wurden 9 Häuser in Donezk und Dokutschajewsk in der letzten Nacht durch ukrainische Beschüsse beschädigt.

Ukrinform: In Russland verstecken sich 26 von 27 gesuchte Verbrecher, die durch Interpol identifiziert wurden, ließ die Pressestelle der Nationalpolizei der Ukraine mitteilen.
„Seit Anfang des Jahres ist durch den Interpol- und Europol-Sektor der Verbleib von 27 Personen festgestellt worden, 26 davon versteckten sich vor dem Gesetz in einem Nachbarstaat. Nun wird es über ihre Auslieferung an die Ukraine entschieden“, heißt es in der Meldung.
Darüber hinaus seien gerade in Russland innerhalb von drei Monaten 12 gestohlene Fahrzeuge aus dem Gebiet Donezk gefunden worden. Bald sollen sie an die ukrainischen Besitzer zurückgegeben werden.

De.sputniknews.com: Russland: Ukrainischer Ex-Premier Jazenjuk in Abwesenheit verhaftet
Ein Gericht in der russischen Stadt Jessentuki hat Arsenij Jazenjuk, den ehemaligen Premierminister der Ukraine, wegen des Verdachts des Banditentums in Abwesenheit verhaftet, wie auf der offiziellen Seite des Gerichts mitgeteilt wird.
Dem Ex-Regierungschef werden Banditentum und absichtlicher Mord vorgeworfen. Nach ihm werde bereits seit dem 21. Februar international gefahndet, heißt es.
Der Ex-Premier selbst bezeichnete den Gerichtsbeschluss als „völligen Schwachsinn“ und „Diskreditierungsversuch“. Ihm zufolge hat die ukrainische Botschaft in Russland eine Kopie des Beschlusses erhalten.
Im September 2015 hatte der Chef des Ermittlungskomitees Russlands, Alexander Bastrykin, gesagt, Jazenjuk habe in Tschetschenien gegen russische Soldaten gekämpft. Unter anderem soll er an Folterungen und Erschießungen russischer Soldaten teilgenommen haben. Damals gab er nicht bekannt, ob der ukrainischer Politiker offiziell angeklagt werde.

Lug-info.com: „Nach den Daten des staatlichen Statistikkomitees der LVR betrug der Umsatz an Industrieprodukten der weiterverarbeitenden Industrie im Januar und Februar dieses Jahres 1993,86 Mio. Rubel. Im Vergleich zum analogen Zeitraum des Jahres 2016 hat sich diese Kennziffer um 23,1 % erhöht“, teilte das Ministerium für Industrie und Handel der LVR mit.
Das Ministerium merkte an, dass im Januar/Februar 2017 im Vergleich zum Januar/Februar 2016 ein Wachsen der Umsätze in folgenden Branchen zu beobachten ist:
Metallproduktion, Produktion von Metallprodukten mit Ausnahme von Maschinen und Ausrüstung – ein Wachstum um 81,1%, insgesamt 225,43 Mio. Rubel;
Textilindustrie, Produktion von Kleidung, Lederverarbeitung- ein Wachstum um das 2,6fache, insgesamt 100,1 Mio. Rubel;
Lebensmittelindustrie – der Umsatz stieg um 17,1% und betrug 1127,62 Mio. Rubel.
Außerdem werden positive Bewegungen beim Umsatz in folgenden Branchen festgestellt:
Chemische Industrie – um das 6,2 fache;
Kunststoffindustrie – um 95,5%;
Holz-, Papier- und Druckindustrie – um 76,8%.
Das Ministerium erläuterte, dass die positiven Tendenzen, die seit Anfang des Jahres erreicht wurden, auf der Wiederinbetriebnahme einer Reihe von Betrieben der weiterverarbeitenden Industrie beruhen sowie auf dem effektiven Management von Seiten der staatlichen Stellen und der Unternehmen selbst zurückzuführen sind.
Das Ministerium fügte weiter hinzu, dass in der Struktur der weiterverarbeitenden Industrie im Januar/Februar dieses Jahres der größte Einzelbereich die Lebensmittelindustrie mit 65,5% ist, der Maschinenbau außer Reparatur und Montag – 17,9%, die Metallproduktion von Produkten ohne Maschinen und Ausrüstung  – 11,3%.

De.sputniknews.com: Das russische Militär hat in den vergangenen 24 Stunden in Syrien sechs humanitäre Einsätze durchgeführt und über sechs Tonnen Hilfsgüter verteilt, wie das russische Versöhnungszentrum in Syrien am Dienstag berichtete.
Demnach fanden fünf Aktionen in der Provinz Aleppo und eine in der Provinz As-Suwayda statt.
„Während des Tages haben 1900 Bewohner humanitäre Hilfe erhalten. Das Gesamtgewicht der verteilten Hilfsgüter hat 6,1 Tonnen betragen“, hieß es.
Darunter waren demnach zum Großteil Trinkwasser (2,4 Tonnen), aber auch Lebensmittel, Schreibwaren und Spielzeug. Außerdem seien mit Unterstützung des Versöhnungszentrums 21 Tonnen humanitärer Güter, die die syrischen Behörden von der Uno bekommen hatten, nach Deir-ez-Zor gebracht worden.

Nachmittags:

Ukrinform: Die Leiterin der Nationalbank der Ukraine (NBU), Waleria Hontarewa, sei am 28. März auf Dienstreise nach Berlin abgeflogen, ließ der Pressedienst der Nationalbank der Ukraine auf ihrer Facebook-Seite berichten.
„Im Rahmen des Arbeitsbesuchs sind Treffen mit Vertretern der Regierung und des Parlaments Deutschlands, Bank- und Expertenkreisen, deutschen Medien geplant“, heißt es im Bericht der Bank.
In der NBU stellte man auch fest, die Chefin der Zentralbank werde auch die allgemeine Vision und Ergebnisse der durchgeführten Reformen im Bankensektor beim thematischen Rundtisch „Reform des Bankensektors in der Ukraine: Vision der Nationalbank“ präsentieren.

De.sputniknews.com: Donbass-Bewohner appellieren an Putin, Merkel und… Trump
Mehr als 300.000 Einwohner des Donbass appellieren in einer Petition an Russlands Präsident Wladimir Putin, US-Staatschef Donald Trump und Bundeskanzlerin Angela Merkel, „auf die ukrainische Regierung Einfluss zu nehmen“. Dies meldet die Donezker Nachrichtenagentur.
Die Petition mit dem Aufruf „die Regierung in Kiew zu beeinflussen und den Genozid im Donbass zu stoppen“ verfassten die Vorsitzenden der Volksräte der selbsternannten Volkrepubliken Donezk und Lugansk. Etwa 317.000 Einwohner der von Kiew abtrünnigen Republiken unterzeichneten den Appell….

Dan-news.info: „Im Rahmen der dritten Wiederaufbauetappe ist geplant, mehr als 4000 zerstörte Wohnobjekte, darunter mehr als 1800 Mehrparteienwohnhäuser wiederaufzubauen“, teilte heute gegenüber Journalisten das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko mit.
Wir erinnern daran, dass die zweite Wiederaufbauetappe der DVR im August 2015 begann. Das Programm umfasste 1189 beschädigte Mehrparteienwohnhäuser, 436 Objekte des sozialen und Infrastrukturbereichs. Die Behörden teilten mit, dass die abschließenden Arbeiten der zweiten Etappe für den Frühling 2017 geplant sind; der Abschluss des Programms verzögerte sich aufgrund der Verschärfung der Lage an der Frontlinie.
Das Ministerium für Bauwesen und Kommunalwirtschaft der DVR hatte zuvor mitgeteilt, dass zum Stand im Februar 2017 in der Republik in der Folge des Konflikts mehr als 24.000 Wohnhäuser, darunter 4500 Mehrparteienwohnhäuser, beschädigt oder zerstört wurden. Die größte Zahl befindet sich in Donezk, Gorlowka, Makejewka und Debalzewo.

De.sputniknews.com: Putins Sprecher: „Ich rufe gerade aus Lugansk an“
Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, hat am Dienstag ironisch auf Unterstellungen reagiert, heimlich die abtrünnige ukrainische Region Lugansk besucht zu haben.
Ukrainische Medien hatten berichtet, dass der Kiewer Geheimdienst SBU Informationen prüfe, laut denen Peskow in die Hauptstadt der selbsterklärten Volksrepublik Lugansk gereist sei.
„Ich rufe gerade aus Lugansk an“, antwortete Peskow am Dienstag auf eine entsprechende Journalisten-Frage am Telefon. Und versicherte gleich darauf: „Nein, das ist Scherz.“
Die Berichte aus Kiew bezeichnete Peskow als eine „nicht achtenswerte Ente.“ Er räumte jedoch ein, dass der SBU die Informationen ruhig weiter prüfen solle. „Das ist ja seine Arbeit.“…

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin
Die Lage in der Donezker Volksrepublik bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 68 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Insgesamt wurden von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 20 Ortschaften der Republik beschossen. Am intensivsten wurden vom Gegner unter Anwendung von von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen folgende Ortschaften beschossen: Sajzewo, Krutaja Balka, Jasinowataja, Jakowlewka, Dokutschajewsk, Jasnoje, Kominternowo, Oktjabrj, Leninskoje, Sachanka, Spartak, das Gebiet des Flughafens und der Petrowskij-Bezirk von Donezk. Bei den Beschüssen haben die ukrainischen Truppen schwere Artillerie des Kalibers 152 und 122mm, Panzer, Mörser des Kalibers 120 und 82mm sowie Schützenpanzer- und Schützenpanzerwagenwaffen, Abwehrgeschütze, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
In der Folge des Feuers von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden neun Wohnhäuser beschädigt:
– in Jasnoje acht Häuser: Schtschorse-Straße 28, Walow-Straße 13/2 und 17, Pobeda-Straße 14, 16, 17, 19, 28;
– ein Haus in Trudowskije, Petrowskij-Bezirk von Donezk, Karnawalnaja-Straße 93.
Nach Informationen unserer Aufklärung
– wurde im Gebiet von Awdejewka (5 km von der Kontaktlinie) die Stationierung eines Panzerzugs aus dem Bestand der 72. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte entdeckt;
–  wurde im Gebiet von Pobeda (6,5 km von der Kontaktlinie) die Stationierung einer Batterie 122mm-Haubitzen D-30 aus dem Bestand der 92. mechanisierten Brigade entdeckt.
Nach uns vorliegenden Informationen wurden im Zusammenhang mit der katastrophalen Unterausstattung an Personal in den ukrainischen Streitkräften geplante Rotationen von Einheiten, die in der „ATO“-Zone stationiert sind, auf unbestimmte Zeit verschoben. Im Zusammenhang damit ist unter den Soldaten der Brigade, die eine baldige Heimkehr erwartet haben, Aufregung entstanden, die in Ungehorsam gegenüber Befehlen der Kommandeure übergegangen ist. Aufgrund von Ausweglosigkeit beging ein Soldat im 1. Bataillon der 92. mechanisierten Brigade im Gebiet von Krasnogorowka Selbstmord.
Außerdem sind massenhafte Fälle von Desertion von Soldaten von ihren Truppenteilen festzustellen, die dazu geführt haben, dass das Kommando der „ATO“ gezwungen war, in den Ortschaften Kramatorsk, Dsershinsk, Dmitrow und Konstantinowka eine Sperrstunde von 22:00 bis 5:00 einzuführen.
In unseren Einheiten geht die Durchführung von verstärkter militärischer Ausbildung mit Verteidigungsthematik weiter. Das Personal erhöht durch die Übungen seine Fähigkeiten und die Geschlossenheit der Einheiten.

De.sputniknews.com: Ukraine versinkt in Abfällen – Umweltminister
Der ukrainische Umweltminister Ostap Semarak schlägt Alarm: Das Land sei angesichts der Sterblichkeitsrate durch Luftverschmutzung auf dem ersten Platz in Europa und versinke im wahrsten Sinne des Wortes im Abfall.
In den Flüssen der Ukraine gebe es kaum noch sauberes Wasser und der Boden sei von Chemikalien verseucht, sagte Semerak in einem Interview mit dem TV-Sender ZIK.
„Vielleicht sollte ich als Minister nicht so offen sein, aber die Umweltlage im Lande ist sehr ungesund“, schrieb Semerak später bei Facebook.
Er beklagte zudem, die ukrainische Bevölkerung halte die Umweltprobleme nicht für eine Priorität und lebe nach dem Prinzip „Nach uns die Sintflut“. Zugleich betonte der Minister, dass „Krieg und Armut“ nicht zum Umweltbewusstsein der Menschen beitrugen. Er forderte indes eine neue Umwelt-Strategie für die Ukraine. Bislang seien die ukrainischen Behörden jedoch nur damit beschäftigt, „Tausende Brände zu löschen“, anstatt sinnvolle Systemarbeit zu leisten.

News-front.info: Ukraine: Schmuggel des kontaminierten Waldes aus der Tschernobyl-Zone
Videobericht vom Ex-Abgeordneten des ukrainischen Parlaments Alexei Zhurawko.
«Nach Aussage von einem heimlichen Beobachter, der in der Tschernobyl-Zone war, sah man in der Nacht die Holztransportwagen und in einem abgelegenen Ort beobachtete man die Abholzung und Holzaufbereitung. Man unternahm den Versuch, den Kernstrahlungsgrad des Holzes zu messen. Nach den Angaben beträgt das Niveau der Kernstrahlung von 50 Mikron/Stunde bis 200 Mirkon/ Stunde, was eine gefährlich hohe Strahlung ist», so Zhurawko.
Und dies trotz der Tatsache, dass es nun viel komplizierter geworden ist, die Zone zu betreten. Die Grundstücksgrenzen sind unter Kontrolle der ukrainischen Nationalgarde.
Die Förster betonen auch, dass aus den abgelegenen Orten des Tschernobyl-Wald regelmäßig Holz mit ein paar Dutzend Lkws gebracht wurde. Dieses Holz soll für Baumaterial und Spielplätze oder Möbelproduktion verwendet werden.

Dan-news.info: „Bis Ende dieses Jahres werden alle Entgeltrückstände in allen staatlichen Bergwerken bezahlt sein“, teilte das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko heute gegenüber der Presse mit.
Er fügte hinzu, dass es der Regierung der DVR im letzten Jahr gelungen ist, die Entgeltrückstände im staatlichen Bereich von 5 Monaten auf 1,5 Monate zu reduzieren.

De.sputniknews.com: Über Weißrussland in die Ukraine? Kiew schürt Ängste über russische Invasion
Der ukrainische Parlamentspräsident Andrij Parubij sagte, dass die russische Armee im Rahmen von Militärübungen im Herbst 2017 über Weißrussland eine Invasion in die Ukraine durchführen könnte, berichtet die Agentur Ukrinform.
„Die aktuellen Militärübungen ‚Sapad-2017‘ (zu Deutsch: Westen-2017 – Anm. d. Red.) rufen Besorgnis in der Ukraine hervor“, sagte Parubij. „Man sollte das schlimmste Szenario nicht ausschließen: die Nutzung der Übungen zumindest für die Diskreditierung Weißrusslands und im schlimmsten Fall für die Umsetzung einer direkten Aggression oder Sabotage- und Sprengaktivitäten gegen unseren Staat.“
Dabei sei es wichtig, dass die Invasion in die Ukraine nicht gleichzeitig vom Territorium Russlands und Weißrusslands starte.
Laut dem Vizechef des Verteidigungsausschusses des russischen Parlaments, Juri Schwitkin, entwickelt Moskau keine aggressiven Pläne gegen irgendeinen Staat.
„Hier sieht man einen Versuch, die Positionen Weißrusslands in Bezug auf unser Land zu eskalieren. Die Phantasien der ukrainischen Regierungsvertreter überschreiten heute alle Grenzen“, sagte er.
Am 20. März forderte Weißrusslands Präsident Alexander Lukaschenko die Zulassung von Nato-Beobachtern zu den russisch-weißrussischen Übungen „Sapad-2017“. Dabei betonte der Staatschef, die Manöver seien ausschließlich von Verteidigungscharakter.
Die strategischen Übungen „Sapad-2017“ werden im September dieses Jahres gleich auf mehreren Geländen in Russland und Weißrussland stattfinden. Laut dem russischen Verteidigungschef Sergej Schoigu wird bei der Ausarbeitung des Szenarios die Entwicklung der Nato-Aktivität nahe der weißrussischen Grenze in Betracht gezogen.

Dan-news.info: In Uglegorsk sind 80 Prozent der durch die Beschüsse der ukrainischen Truppen beschädigten Wohnhäuser wieder aufgebaut. Dies teilte heute der Bürgermeister der Stadt Dmitrij Lysenko mit.
„Mehr als 600 Häuser wurden während der Kämpfe zerstört. Dies sind praktisch 90% des gesamten Wohnraums. Bis jetzt wurden schon 80% wiederaufgebaut“, sagte er.
Uglegorsk liegt im Norden des von den Kräften der DVR kontrollierten Teils der DVR. Während der aktiven Kämpfe im Winter 2015 wurde es durch die ukrainische Armee ernsthaft zerstört. Es kam am 30. Januar 2015 unter die vollständige Kontrolle der Volksmiliz. An diesem Tag wurde auf dem Gebäude des Bürgermeisteramts die Fahne der DVR gehisst. Die Befreiung der Stadt war eine der grundlegenden Etappen des „Debalzewer Kessel“, in dem etwa 10.000 ukrainische Soldaten eingekesselt wurden. Nach Einschätzung der Behörden wurde die Ortschaft im Winter 2015 zu 90 Prozent zerstört.

De.sputniknews.com: Putin verbietet: Keine Firmen in Russland für ausländische Non-Profit-Organisationen
Der russische Präsident Wladimir Putin hat ein föderales Gesetz unterzeichnet, gemäß dem ausländische sowie internationale Non-Profit-Organisationen, deren Tätigkeit in Russland als unerwünscht gilt, nicht als juristische Personen agieren oder als Teilhaber an solchen auftreten dürfen.
Das Dokument wurde am Dienstag auf dem amtlichen Portal für rechtliche Informationen veröffentlicht. Das entsprechende Gesetz wurde demnach am 28. März verabschiedet und soll zehn Tage nach seiner offiziellen Veröffentlichung in Kraft treten.
Bisher durften unerwünschte Non-Profit-Organisationen keine Strukturabteilungen in Russland errichten. Dabei konnten sie aber als juristische Personen agieren.

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt angespannt, aber kontrollierbar. In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 10 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt, ein Soldat der LVR starb.
Insgesamt wurden 280 Artillerie-, Mörser- und Granatgeschosse auf das Territorium der Republik abgeschossen.
Die heutige Struktur der ukrainischen Streitkräfte kann nicht Armee genannt werden. Die Führung des Verteidigungsministeriums der Ukraine sind Verbrecher, die Befehle zur Eröffnung des Feuers auf friedliche Städte und Orte geben und erbarmungslos die eigenen Soldaten bestehlen.
Bei der Durchführung einer Kontrolle von Einheiten in der „ATO“-Zone durch den stellvertretenden Kommandeur der operativ-taktischen Gruppe „Lugansk“ wurden Fälle von Unterschlagung von Sold von Soldaten, die schon lange nicht mehr beim Truppenteil sind, festgestellt. Geschäftstüchtige Kommandeure haben ihre Untergebenen gezwungen, ihnen alle persönlichen Dokumente zu übergeben, darunter auch die Bankkarten. In diesem Zusammenhang erhalten vollkommen andere Leute Geld statt der Soldaten.
Das Ausmaß der Unterschlagungen in den ukrainischen Streitkräften hat solche Größenordnungen angenommen, dass die Soldaten in nächster Zeit nicht nur ohne Waffen, sondern auch ohne Lebensmittel dastehen.
Selbst ukrainische Abgeordnete fürchten nicht mehr, solche Prognosen abzugeben. Im Zusammenhang damit rufen wir die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte auf: geht in die Reihen der Volksmiliz der LVR über, wo ihr vollständig ausgerüstet und mit drei Mahlzeiten täglich versorgt werdet.

De.sputniknews.com: Saakaschwili zeigt der Welt eine „andere Ukraine“
Michail Saakaschwili, Georgiens Ex-Präsident und ehemaliger Gouverneur von Odessa, moderiert nun seine eigene Talk-Show mit dem Titel „Andere Ukraine“ im ukrainischen Fernsehen. Nach Angaben des Nachrichtenportals Strana.ua will Saakaschwili eine Ukraine zeigen, von der kein anderer TV-Sender berichtet.
Die Talk-Show wird demnach vom ukrainischen Fernsehsender Zik ausgestrahlt.
In der ersten Sendung versuchte Saakaschwili den ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko zu „trollen“, indem er die ganze Zeit neben einer Hundehütte stand. Das sei eine Anspielung auf Poroschenkos Worte gewesen, mit denen dieser früher die Proteste im Lande bei einem Auftritt in Charkiw kommentiert hatte.
Damals warf Poroschenko den Demonstranten vor, die Lage im Lande destabilisieren zu wollen, weil „sie nicht arbeiten“ und „in ihrem ganzen Leben nicht einmal eine Hundehütte gebaut“ hätten. Daraufhin wurde dieser Satz zu einem Internet-Mem. Doch nicht alle konnten ein solch feines „Trolling“ begreifen, schreibt das Portal.

De.sputniknews.com: Kreml kommentiert Verkauf ukrainischer Sberbank-Tochter – „Kein Investmentklima“
Die Sberbank finalisiert ihre Entscheidung über den Ausstieg aus dem ukrainischen Markt, sagte der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, in Bezug auf Berichte über den Verkauf der ukrainischen „Tochter“ der größten russischen Finanzinstitution.
Die russischen Unternehmer würden selbst die Situation in der Ukraine verfolgen und Entscheidungen treffen, aber auch der Kreml beobachte und analysiere diese Vorgänge, so Peskow.
Die Sberbank hatte am Montag den Verkauf von 100 Prozent der Aktien der ukrainischen „Tochter“ an ein Investorenkonsortium – die lettische „Norvik Banka“ und ein weißrussisches Privatunternehmen – angekündigt. Der Majoritätsaktionär des Konsortiums ist Said Guzerijew, Sohn des Besitzers des Ölunternehmens Russneft und der Binbank, Michail Guzerijew.
Die Nationalbank der Ukraine hatte am 22. März Sanktionen gegen die „Töchter“ russischer Staatsbanken verhängt.
Der Kreml-Sprecher sagte außerdem, die Investitionssicherheit der Ukraine bewege sich vor dem Hintergrund der neuerlichen Ereignisse Richtung Null.
Wie zuvor berichtet worden war, werden in Kiew russische Kaufhäuser blockiert. Peskow brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass die ukrainischen Behörden die Interessen ausländischer Investoren, darunter russischer Unternehmen, wahrnehmen werden.
„Wir rechnen damit, dass der ukrainische Staat das Privateigentum ausländischer Investoren gegen Ausschreitungen radikaler Nationalisten und Extremisten schützen wird“, so der Kreml-Sprecher.

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse tagsüber
„Heute tagsüber gab es einige Treffer mit Artillerie des Kalibers 152mm in der Nähe einer Schule in der Ortschaft Bajrak“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit. Informationen über Verletzte sind nicht eingegangen.
„Im Verlauf des Artilleriebeschusses in Bajrak wurde ein Mehrparteienwohnhaus in der Sewerodonezkaja-Straße 48 beschädigt“, teilte Prichodko später mit.
„Etwa gegen Mittag haben die ukrainischen Streitkräfte das Feuer auf Jelenowka eröffnet. Es wurde mit Artillerie des Kalibers 122mm geschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit. Er merkte an, dass von den Positionen des Gegners mindestens 10 Geschosse abgeschossen wurden. Informationen über Verletzte und Zerstörungen werden ermittelt.

Abends:

De.sputniknews.com: Putin über gemeinsame Schritte Russlands und des Iran zu Waffenruhe in Syrien
Die gemeinsamen Schritte Russlands und des Iran haben es ermöglicht, eine Waffenruhe in Syrien festzulegen, sagte der russische Präsident Wladimir Putin am Dienstag nach Verhandlungen mit seinem iranischen Amtskollegen Hassan Rohani in Moskau.
„Wir halten es für wichtig, auch weiter die Kooperation bei der Bekämpfung des internationalen Terrorismus zu festigen“, sagte Putin. „Zu einem Großteil ist es dank unseren gemeinsamen Bemühungen gelungen, eine Waffenruhe festzulegen und diese auf ein wesentliches Territorium in Syrien zu auszuweiten.“
Dabei sei die Teilnahme Russlands und des Iran sowie der Türkei an den Verhandlungen in Astana zwischen der bewaffneten Opposition und der syrischen Regierung ein Beitrag für die weitere Förderung der friedlichen politischen Regelung in Syrien, so der Staatschef.

De.sputniknews.com: Lukaschenko nennt Putin „leiblichen Bruder“
Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko hat im Gespräch mit dem armenischen Botschafter Armen Chatschatrjan den russischen Präsidenten Wladimir Putin als seinen „leiblichen Bruder“ bezeichnet und die Möglichkeit abgelehnt, dass Verhandlungen zwischen Moskau und Minsk unter Mitwirkung von Vermittlern stattfinden, meldet BelTA.
Er hasse Vermittler und ziehe es vor, aufkommende Probleme in den Beziehungen zwischen den Ländern auf bilateraler Grundlage zu lösen, sagte Lukaschenko. Er betonte auch, dass sich seine Beziehung zu Putin wie bislang auf einem hohen Niveau befindet. „Heute sagt man schon in Bezug auf Russland, dass es Vermittler zwischen Putin und Lukaschenko geben müsse. Seid ruhig – meine Beziehungen zu Wladimir Wladimirowitsch Putin sind glänzend“, so Lukschenko.
„Wir sind leibliche Brüder und haben nichts miteinander zu teilen. Ich sagte einmal öffentlich zu ihm: Es kann wohl eine Zeit kommen, da wir Rücken an Rücken stehen und zurückschießen werden, wie Soldaten so sagen“, so Lukaschenko.
Ende Februar hatte der russische Präsident seine Auffassung zu den Beziehungen mit Weißrussland dargelegt. Ihm zufolge sind die Differenzen zwischen Moskau und Minsk nur natürlich. Die Seiten könnten einen Ausweg aus der jeweiligen Situation finden, so Putin.

Standard

Presseschau vom 27.03.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Abends / nachts:

Lug-info.com: „Gegen sieben Uhr abends haben Kiewer Truppen vermutlich aus dem Gebiet von Katerinowka das Feuer mit Artillerie auf Molodjoshnoje eröffnet, was in der Nähe von Perwomajsk ist. In der Folge der Beschüsse wurden einige Sommerhäuser beschädigt, zwei von ihnen sind praktisch vollständig abgebrannt“, teilte der offizielle Vertreter der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko mit.
„Nach vorläufigen Informationen wurde mit Geschützen des Kalibers 122mm geschossen, Opfer unter der friedlichen Bevölkerung gibt es nicht“, sagte Marotschko.

De.sputniknews.com: Abrüstung aus Geldnot? Poroschenko lässt Kriegsschiff „Ukraina“ verkaufen
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat ein Dekret unterzeichnet, wonach von dem in Bau befindlichen Kampfschiff „Ukraina“ Waffen abmontiert werden, um „den Rest zu verkaufen“.
Es handle sich um „den Rumpf und die Turbinen, die potentielle Abnehmer haben“, teilte Wjatscheslaw Bonj, Vizechef der Gebietsadministration von Nikolajew, mit, wo sich die Bauwerft befindet.
Dieses Geld soll unter anderem für die Begleichung der Lohnschulden für die Schiffbauer verwendet werden, fügte er hinzu.
Der Beschluss sei bereits von der Rüstungsindustriebehörde und vom Verteidigungsministerium gebilligt worden und solle noch vom Justiz- und vom Finanzministerium unterstützt werden.
Mit dem Bau des Kriegsschiffs war 1984 begonnen worden. 1993 wurde es aus dem Bestand der russischen Kriegsmarine ausgeschlossen und dem ukrainischen Verteidigungsministerium übergeben. 1996 wurde das Projekt aus Geldmangel auf Eis gelegt.

Vormittags:

De.sputniknews.com: Im Internet sind die ersten Aufnahmen von der Absturzstelle des ukrainischen Kampfhubschraubers des Typs Mi-2 erschienen, der am Sonntag bei Kramatorsk im Gebiet Donezk abgestürzt ist. Bei dem Absturz des Hubschraubers vom Typ Mi-2 der ukrainischen Streitkräfte am Sonntag unweit von Kramatorsk starben nach vorläufigen Angaben alle fünf Insassen, wie die ukrainische Agentur UNIAN unter Verweis auf die Pressesprecherin des Verteidigungsministeriums Oksana Gawriljuk meldet. „Es liegen Informationen über den Tod von fünf Menschen vor, darunter drei Besatzungsmitglieder und zwei Passagiere. Diese Angaben sind vorläufig“, wird Gawriljuk von der Agentur zitiert. Der Mi-2W-Helikopter der ukrainischen Streitkräfte war an 26. März unweit der Ortschaft Malinowka nahe der Stadt Kramatorsk im Gebiet Donezk abgestürzt, vermutlich war die Kollision mit einer Stromleitung die Unglücksursache.

De.sputniknews.com: Vilnius warnt Minsk – im Namen der ganzen EU
Das litauische Außenministerium hat die Festnahmen bei der ungenehmigten Protestaktion in Weißrussland verurteilt und droht Minsk mit Verschlechterung der Beziehungen zur EU. Dies berichtet am Montag die russische Nachrichtenagentur REGNUM.
„Wir beobachten mit Sorge die heutigen Ereignisse in Minsk“, erklärte das litauische Außenamt demnach am Samstag.  „Das Vorgehen der Behörden Weißrusslands gegen die Bewohner, die den ‚Tag des Willens‘ begehen wollten, ist ein grober Verstoß gegen die Versammlungsfreiheit. Wir verurteilen die nicht provozierte und unverhältnismäßige Gewalt gegen Bürger Weißrusslands, gegen Menschenrechtler und Pressevertreter. Wir rufen dazu auf, alle Festgenommenen unverzüglich freizulassen. Vom Handeln der Behörden Weißrusslands wird nicht nur die Stabilität im Lande selbst, sondern auch das weitere Verhältnis zur EU abhängen.“
Am 25. März hatten in Weißrussland Protestaktionen gegen den Erlass „Über Müßiggang“ stattgefunden, bei denen die Sicherheitskräfte besonders viele Teilnehmer festgenommen haben sollen.

Ukrinform: Der litauische Außenminister Linas Linkevičius schließt nicht aus, dass die westlichen Länder gegen Weißrussland neue Sanktionen verhängen können, sollten es dort neue politische Gefangene geben.
So hat er die Unterdrückung der Proteste am Samstag in Minsk kommentiert, berichtet Ukrinform unter Bezugnahme auf Delfi.
„Hier haben die belarussischen Behörden eine Wahl und unsere Pflicht ist es, grundsätzlich und angemessen auf die Situation zu reagieren. Leider wird diese Reaktion auch weiter hart sein. Wenn es dort wieder politische Gefangene geben wird, dann wird es, ohne Zweifel, erneut zu Sanktionen kommen“, betonte er.
Am Samstag fand in Minsk nicht genehmigte Protestaktion statt, auf die die weißrussischen Sicherheitskräfte hart reagiert haben. Nach Schätzungen von Menschenrechtsaktivisten wurden mehr als 700 Menschen festgenommen.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 14 Mal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden das Gebiet von Almasnaja, Frunse, Kalinowo, Logwinowo, Losowoje, Smeloje, Kalinowo-Borschtschewatoje, Weselaja Gora.
Es wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern, Abwehrgeschützen 3U-23-2, Schusswaffen geschossen.

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 63 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Zerstörungen: Jasinowataja-Bezirk, Dorf Mineralnoje – vier Häuser sind beschädigt; Staromichajlowka, Kirowskij-Bezirk von Donezk – drei Häuser und eine Schule“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Insgesamt wurden nach Angaben des Vertreters des Kommandos 18 Ortschaften der DVR beschossen, beim Beschuss wurden Artilleriegeschütze des Kalibers 122 und 152mm, Panzer, Mörser, Schützenpanzerwaffen, Abwehrgeschütze, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
„In der Nacht gab es Beschüsse, in Kominternowo wurde in der Folge von Beschüssen ein Haus auf der Achmatowa-Straße 92 beschädigt. Außerdem hat das halbe Dorf teilweise keine Stromversorgung“, teilte der Leiter der Verwaltung des Nowoasowskij-Bezirks Anatolij Janowskij mit.

De.sputniknews.com: USA behindern mit neuen antirussischen Sanktionen gemeinsame IS-Bekämpfung – Moskau
Der amtlichen Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, zufolge widersprechen die neuen US-Sanktionen gegen russische Unternehmen den Erklärungen Washingtons zur Priorität des Kampfes gegen den Terrorismus.
In einem Kommentar schreibt Sacharowa auf der Facebook-Seite des russischen Außenministeriums: „Dieser Schritt steht im krassen Widerspruch zu den Erklärungen aus Washington über die Priorität des Kampfes gegen den Terrorismus, darunter denjenigen, der sich in Syrien eingenistet hat. Ganz im Gegenteil: Er widerspricht dieser Einstellung und untergräbt die Perspektiven der Aufnahme eines umfassenden, vielseitigen Zusammenwirkens zur Zerschlagung des IS und sonstiger Terrorgruppierungen, die alle Länder, darunter die USA, bedrohen.“
Sacharowa betonte, Washington „lässt sich wieder von jenen gängeln, die eine konsequente Zerstörung der russisch-amerikanischen Zusammenarbeit  als ihre Hauptbeschäftigung betrachten“. „Diese Personen suchen seit Langem nach Feinden, und zwar nicht dort, wo es sie wirklich gibt. Diese Herangehensweise widerspricht offensichtlich den Interessen der Sicherheit der USA“, so die Sprecherin.
Die USA haben neuerlich Sanktionen gegen acht russische Unternehmen im Zusammenhang mit dem Gesetz über die Nichtweiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen verhängt, das Syrien, den Iran und Nordkorea betrifft.

Dnr-online.ru: Im Rahmen des republikanischen Zweimonatszeitraums zur Verschönerung fand in Makejewka ein gesamtstädtischer Subbotnik statt.
An dem Subbotnik nahmen mehr als 18.000 Einwohner teil – Arbeiter von Betrieben, Mitglieder der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“, von „Molodaja Respublika“, Schüler, Studenten, Einwohner der Stadt. 500 Unternehmen der Stadt unterstützten, es wurden 62 Stück Technik eingesetzt.
Im Rahmen des Subbotniks wurden in allen fünf Stadtbezirken 1.425.000 Quadratmeter Straßen, Bürgersteige und Gelände um Häuser gereinigt, 236.000 Quadratmeter Parks und Plätze, es wurden 19 wilde Müllkoppen mit insgesamt 1005 Kubikmetern beseitigt, 2770 Bäume, 525 Sträucher, 4930 Blumen gepflanzt, es wurden 11 Grabmäler, 2 Denkmäler, 5 Friedhöfe in Ordnung gebracht…..
„Es gibt viele Aufgaben, deswegen geht es hier nicht ohne die Unterstützung der Einwohner. Jetzt ist es nötig, jeden Schönwettertag zu nutzen, um die umliegenden Gebiete in Ordnung zu bringen – dies betrifft ohne Ausnahme alle Eigentümer von Objekten sowie Einwohner des privaten Sektors. Während des Zweimonatszeitraums ist es unsere Aufgabe, möglichst alle geplanten Aufgaben auszuführen und das heißt, ohne Ausnahme alle Territorien der Stadt in einen ordentlichen Zustand zu bringen“, sagte der Bürgermeister Walerij Ljachowez bei der Überprüfung der Arbeiten….
Der Bürgermeister merkte auch die Aktivität der Makejewker an, die sich heute an den Aufräumungsarbeiten beteiligt haben. Es war die Beteiligung von 15.000 Einwohnern geplant, tatsächlich waren es 18.000.
„Im Vergleich zum letzten Jahr ist die Aktivität der Einwohner bei den Aufräumungsarbeiten in der Stadt gestiegen. Dies zeugt davon, dass die Makejewker nicht nur in einer sauberen und schönen Stadt leben wollen, sondern auch bereit sind, sich bei der Herstellung der Ordnung zu beteiligen“, sagte der Bürgermeister.
Der nächste Subbotnik findet am 8. April statt.

De.sputniknews.com: Der italienische Außenminister Angelino Alfano hofft auf ein baldiges Ende der Russland-Sanktionen und damit auf einen Impuls für die Wirtschaftsverbindung zwischen den beiden Ländern.
„Sicher hoffen wir, dass das bald passiert und neue Möglichkeiten für die Wirtschaft und Unternehmen der zwei Ländern bringt“, sagte Alfano im Interview gegenüber der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti.
Demnach sind die Sanktionen „ein Instrument, und kein Selbstzweck“. „Das heißt, dass ihre Anwendung nur ein Ziel hat: Einen positiven Dialog mit Moskau wiederaufzubauen, dessen politische Entscheidungen wir nicht immer anerkennen“, so der Außenminister.
Die Gültigkeit der Sanktion sei an die Ausführung der Minsker Abkommen zur Ukraine-Lösung gebunden. „Nur konstruktive Bemühungen um das Erreichen dieses Ziels können einen Weg zur Überprüfung der Sanktionen öffnen“, fuhr Alfano fort….

Wperjod.su: http://wpered.su/2017/03/27/boris-litvinov-vruchil-pamyatnye-medali-ck-kprf-rabotnikam-obrazovaniya-i-nauki-dnr/
In der historischen Fakultät der Donezker Nationaluniversität fand eine feierliche Auszeichnung von Professoren und Dozenten mit Gedenkmedaillen des ZK der KPRF statt.
Die Dozenten und Studenten der DVR zeigen täglich damit, dass sie in Donezk geblieben sind, hier ihre wissenschaftlichen Aktivitäten betreiben, sich mit der Erziehung der heranwachsenden Generation und der Ausbildung hochqualifizierter Kader für die junge Republik befassen, dass sie die richtige Wahl getroffen haben. In den letzten Jahren war ein Beitrag der Dozenten zu einer gemeinsamen Arbeit mit der Kommunistischen Partei zu bemerken, es werden viele Veranstaltungen durchgeführt, allseitige Unterstützung bei der Entwicklung des moralischen, staatsbürgerlich-patriotischen, wissenschaftlich-intellektuellen Potentials der Jugend geleistet.
Die Arbeit der Dozenten der Donezker Nationaluniversität ist beim ZK der KPRF nicht unbemerkt geblieben und auf Antrag der Kommunisten der DVR wurden drei Dozenten aus Donezk vom ersten Sekretär des ZK der KP der DVR Boris Litwinow mit Gedenkmedaillen ausgezeichnet.
Kirill Walerjewitsch Tscherkaschin – Dekan der historischen Fakultät, Kandidat der Politikwissenschaften, Dozent, wurde für seine aktive staatsbürgerliche Position, seinen Mut und Kühnheit bei der Erfüllung seiner dienstlichen Pflichten, für den Beitrag zur Entwicklung des wissenschaftlichen Potentials der Republik mit der Medaille „130. Geburtstag von I. W. Stalin“ ausgezeichnet“.
Jelena Alexandrowna Schkribitjko – Kandidatin der Geschichtswissenschaften, Dozentin am  Lehrstuhl für die Geschichte Russlands und der slawischen Völker, stellvertretende Dekanin der historischen Fakultät der Donezker Nationaluniversität mit dem Aufgabenbereich Erziehungsarbeit wurde für ihren großen Beitrag zur Erforschung der Geschichte des Großen Vaterländischen Kriegs, insbesondere der Kursker Schlacht und der Donbasser Angriffsoperation, für die Aufmerksamkeit und Hilfe für Veteranen des Großen Vaterländischen Kriegs, die Popularisierung der Geschichte des Großen Vaterländischen Kriegs unter der Jugend, die aktive Zusammenarbeit mit dem Leninschen Komsomol und der Kommunistischen Partei mit der Gedenkmedaille „70 Jahre Sieg in der Orlowko-Kursker Schlacht“ ausgezeichnet.
Larissa Georgijewna Schepko, Doktor der Geschichtswissenschaften, Professorin des Lehrstuhl für Weltgeschichte der Donezker Nationaluniversität wurde für ihren großen Beitrag zur Erforschung der Geschichte der Antike, des Mittelalters, in der Archäologie, für die aktive Arbeit mit der Jugend, die Schaffung eines positiven Rufs der Universität und der Donezker Volksrepublik mit der Gedenkmedaille „300 Jahre Michail Wasiljewitsch Lomonossow“ ausgezeichnet.
Am gleichen Tag überreichte der erste Sekretär des ZK der KP der DVR Boris Litwinow dem Studenten der historischen Fakultät Anton Sajenko das Diplom 2. Grads des gesamtrussischen Wettbewerbs „Auf den Wegen der Gedenkkarte“ für das beste Internet-Material und die Erhellung des Schicksal von Helden und wenig bekannten Ereignissen des Großen Vaterländischen Kriegs.

Lug-info.com: „Gestern Abend haben ukrainische Soldaten das Feuer mit 120mm-Mörsern auf Weselaja Gora eröffnet. Insgesamt wurden acht Schüsse festgestellt. In der Folge wurde eine Stromleitung beschädigt, 711 Verbraucher haben keinen Strom“, teilte der Pressedienst der Generalstaatsanwaltschaft der LVR mit.
„Derzeit arbeiten Mitarbeiter des Zivilschutzministeriums der LVR vor Ort. Informationen über andere Beschädigungen werden noch geprüft“, fügte die Generalstaatsanwaltschaft hinzu.

Nachmittags:

De.sputniknews.com: Jugend mit Belohnung gelockt“: Kreml zu Antikorruptions-Demos in Russland
Die am Sonntag in Moskau durchgeführte, behördlich aber nicht genehmigte Demonstration hat Kreml-Sprecher Dmitri Peskow als eine Provokation eingeschätzt. Dabei verwies er laut der Agentur RBK darauf, dass der Kreml das Recht der Bürger Russlands durchaus achtet, ihre Position in einem abgestimmten Format zu bekunden.
Eine solche Achtung, so Peskow, empfinde der Kreml jedoch nicht „gegenüber jenen, die Menschen bewusst in die Irre führen, sowie gegenüber jenen, die dies am Vortag getan und damit rechtswidrige Handlungen provoziert haben“.
„Im Grunde genommen ist das, was wir an manchen Orten – besonders in Moskau – gesehen haben, eine Provokation und eine Lüge. Eben weil jene, die gestern Recht geübt und in akademischer Sprache erklärten, dass diese Aktion rechtens sei und nicht im Widerspruch zur Gesetzgebung stehe, die reine Unwahrheit gesagt haben“, so der Kreml-Sprecher.
Die Moskauer Polizei hatte am Sonntag zahlreiche Menschen bei einer behördlich nicht genehmigten Demo im Stadtzentrum festgenommen. Ihnen wird Verstoß gegen die öffentliche Ordnung vorgeworfen. Nach Angaben der Ordnungskräfte nahmen mehr als 7000 Menschen, darunter viele junge Leute, an der Aktion teil. Unter den Festgenommenen war auch der Oppositionelle Alexej Nawalny.

De.sputniknews.com: Lawrow über Moskauer Demos und westliche Reaktionen
Die Reaktion und das Vorgehen örtlicher Behörden bei den Protestkundgebungen am Sonntag in Moskau entsprechen laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow voll und ganz der Verfassung und den Gesetzen des Landes.
„Was die Reaktion der Öffentlichkeit angeht, habe ich persönlich ausschließlich Reaktionen aus einigen europäischen Hauptstädten sowie Washington gehört“, so Lawrow bei einer Pressekonferenz in Moskau im Anschluss an Verhandlungen mit dem italienischen Amtskollegen Angelino Alfano. „Wissen Sie, wenn die gleichen Ereignisse unterschiedlich bewertet werden, dann denkt man leider sofort an Doppelstandards.“
Der russische Außenminister könne sich nach eigenen Aussagen kaum an die öffentlich geäußerte Besorgnis hinsichtlich der jüngsten Entscheidungen in Deutschland, den Niederlanden, Österreich erinnern, wo die Behörden ebenfalls gewisse Protestaktionen einfach untersagt hätten. „Und keiner hat etwas dazu gesagt“, so Lawrow.
Im Zusammenhang mit den Festnahmen bei den Protesten am Sonntag in Moskau rief der Minister die Meetings in gleich mehreren europäischen Länder und den USA ins Gedächtnis, bei denen sich die Protestierenden an nicht sanktionierten Plätzen versammelten oder Gesetze brachen. „Ich kann mich gut an die Bilder erinnern, wie die Polizei in westlichen Ländern in solchen Fällen mit Störern umgeht. Da greift man zu Schlagstöcken, auch Tränengas wird eingesetzt“, betonte der russische Außenminister.
Auch die russischen Journalisten, beispielsweise das Fernsehteam des TV-Senders RT, so Lawrow ferner, erlebten bereits solche Vorfälle.
Alfano sagte seinerseits, dass er Russlands Gesetze zwar respektiere, die Position der EU über die Versammlungsfreiheit aber nicht außer Acht lassen könne. Lawrow erwiderte: „Die Freiheit liegt innerhalb der Befolgung der Gesetze.“…

armiyadrn.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin
Die Lage in der Donezker Volksrepublik bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 63 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Insgesamt wurden 18 Ortschaften der Republik von Seiten der ukrainischen Streitkräfte beschossen. Am intensivsten wurden vom Gegner unter Anwendung von von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen folgende Ortschaften beschossen: Shabitschewo, Jasinowataja, Jakowlewka, Mineralnoje, Dokutschajewsk, Kominternowo, Leninskoje, Sachanka, Spartak, das Gebiet des Flughafens und der Petrowskij-Bezirk von Donezk.
Bei den Beschüssen haben die ukrainischen Streitkräfte schwere Artillerie des Kalibers 152 und 122mm, Panzer, Mörser des Kalibers 120 und 82mm sowie Schützenpanzer- und Schützenpanzerwagenwaffen, Abwehrgeschütze, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
In der Folge des Feuers von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden neun Wohnhäuser beschädigt:
– in Staromichajlowka, Petrowskij-Bezirk von Donezk, vier Häuser in der Schewtschenko-Straße 38, 39, 41 und in der Tschapajew-Straße 78;
– in Dokutschajewsk das Haus Nr. 36 in der Industrialnaja-Straße;
– in Mineralnoje im Jasinowataja-Bezirk vier Häuser in der Lenin-Straße 26, 29, 30 und 35, außerdem wurde ein Elektrozug am Jasinowatajer Bahnhof beschädigt.
Die Verluste unter den Soldaten der Volksmiliz betrugen einen Verletzten.
Nach der aufsehenerregenden Explosion eines Lagers für Raketenartilleriebewaffnung der ukrainischen Streitkräfte in Balakleja wurde vom Generalstab der ukrainischen Streitkräfte eine Überprüfung aller Munitionslagerorte der militärischen Strukturen initiiert. Besondere Aufmerksamkeit wurde den Raketenartillerielagern in der „ATO“-Zone gewidmet. In ihnen hat die Kommission bereits eine Menge grober Missstände bei der Lagerung der Munition sowie Fälle von fehlenden Beständen festgestellt.
Nach uns vorliegender Information war die Ursache des Absturzes eines Militärhubschraubers vom Typ Mi-2, der im Gebiet von Malinowka nicht weit von Kramatorsk abstürzte, keine Kollision mit einer Stromleitung, wie dies die ukrainischen Massenmedien darstellen. Die wirkliche Ursache der Hubschrauberkatastrophe war eine Detonation, um Mitglieder einer Kommission des Verteidigungsministeriums der Ukraine zu liquidieren, die im Ergebnis einer Überprüfung von Waffenlagern in Truppenteilen der ukrainischen Streitkräfte Beweise für Unterschlagungen hatte.
Im Gebiet von Majorsk wurde der Versuch einer Diversions- und Erkundungsgruppe des Gegners mit 10 Mann aus dem Bestand des 3. Spezialregiments unterbunden, an unseren Positionen vorbeizukommen, um Diversionen im Hinterland durchzuführen.
Dank solcher „Anstrengungen“ der Kiewer Terroristen erwerben unsere Einheiten neue Erfahrungen und Fähigkeiten in der Bekämpfung gerade von terroristischen Formationen, deren Taktik die ukrainischen Nationalisten immer öfter in der gesamten sich immer mehr ausweitenden „ATO“-Zone von Donezk bis Kiew verwenden.

De.sputniknews.com: Urteil: Niederländischer Gasproduzent darf in Ostukraine „schmutziges Erdgas“ fördern
Ein Bezirksgericht in Kiew hat es dem niederländischen Gasproduzenten Yuzgas erlaubt, Fracking-Gas in der Ostukraine zu fördern. Damit hat das Gericht ein früheres Verbot der ukrainischen Regierung aufgehoben, berichten russische Medien am Montag.
Das Gericht hat demnach die Regierung verpflichtet, den Antrag des Gasförderers auf die Erschließung der Lagerstätte Jusowskoe zu prüfen. Das Gasfeld befindet sich in den Regionen Charkiw und Donezk.
Yuzgas hatte im Juli letzten Jahres eine Ausschreibung zur Fracking-Gas-Förderung im Osten der Ukraine gewonnen. Doch vier Monate später, im November 2016, verbot das ukrainische Regierungskabinett dem niederländischen Konzern die Förderung.
Zuvor hatte die britisch-niederländische Shell geplant, das Jusowskoe-Feld zu erschließen und bereits mehrere Millionen US-Dollar in die Exploration investiert. Im Oktober 2015 verzichtete der Öl- und Gaskonzern jedoch vollends auf dieses Projekt.
Das Jusowskoe-Gasfeld mit einer Gesamtfläche von 7.900 Quadratkilometern befindet sich in den beiden selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk. Die voraussichtlichen Reserven der Lagerstätte belaufen sich auf vier Billionen Kubikmeter Fracking-Gas.

De.sputniknews.com: Deutsche auf der Krim: Keine Angst vor Kiews Sanktionen
Seit einer Woche sind Politiker, Geschäftsleute und Menschenrechtler aus Deutschland, Großbritannien, Serbien und Brasilien zu Besuch auf der Schwarzmeerhalbinsel Krim. Nach ukrainischem Gesetz ist dies eine Straftat. Aber laut Linke-Politiker Andreas Maurer wird die deutsche Delegation mögliche Sanktionsdrohungen einfach an sich abperlen lassen.
Falls die Ukraine die Mitglieder der Delegation auf die Sanktionsliste setzen sollte, so werde man damit leben können, erklärte Maurer gegenüber russischen Medien und Einwohnern der Halbinsel.
Er sei schon das dritte Mal als Politiker und Vertreter des deutschen Business auf der Krim und möchte, dass sich das Potential der Schwarzmeerhalbinsel der ganzen Welt offenbare – besonders für Touristen aus dem Westen.
„Eine gewisse zurückhaltende Wachsamkeit unserer Gäste ist vorüber. Heute fühlen sie sich frei und komfortabel“, sagte das Oberhaupt des Krimdeutschen-Verbands auf der Schwarzmeerhalbinsel, Jurij Gempel, gegenüber Sputnik.
Die deutsche Delegation hätte bereits den Botanischen Garten Nikita und den Liwadija-Palast bei Jalta besucht und auch in der Stadt selbst mit Einwohnern gesprochen. Ihre eigene Meinung hätten sich die Gäste bereits gebildet und auch den Wunsch geäußert, den Besuch zu wiederholen.
„Sie sagen, dass die Sanktionen, die seitens des ukrainischen Außenministeriums ergriffen werden könnten, sie nicht erschrecken“, so Gempel.
Die Mitglieder der Delegationen hatten im Rahmen des Besuchs außerdem mehrere Geschäftstreffen durchgeführt und sich mit Vertretern der Krimtataren getroffen. Besichtigt wurden die Baustelle der künftig größten Moschee der Region in Simferopol und ein krimtatarischer TV-Sender. Seit dem Anschluss der Krim an Russland wurde neben Russisch und Ukrainisch auch Krimtatarisch zur Amtssprache erhoben.
Die Ukraine bestraft Reisen auf die Krim über russisches Gebiet ohne offiziellen Erlass aus Kiew mit Einreiseverbot. Zuvor hatte der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU der russischen ESC-Sängerin Julia Samoilowa die Einreise in die Ukraine für drei Jahre verboten. Anlass ist ein aus ukrainischer Sicht „illegaler Auftritt der Sängerin auf der von Russland 2014 annektierten Halbinsel Krim“….

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt weiter angespannt, in den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 14 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 370 Artillerie-, Mörser- und Granatgeschosse abgeschossen.
Das ukrainische Kommando verstärkt weiter die Positionen an der Kontaktlinie mit schweren Waffen und Einheiten der ukrainischen Armee, darunter auch nationalistisch eingestellten.
Nach unseren Informationen ist in Kasatschij eine Kolonne Panzertechnik der ukrainischen Streitkräfte mit T-64-Panzer, Schützenpanzern und Schützenpanzerwagen aus Richtung Schirokij eingetroffen.
In Mironowka ist eine Einheit mit Nationalisten des „Rechten Sektors“ eingetroffen.
Im Gebiet der Positionen der ukrainischen Streitkräfte am Kontroll- und Passierpunkt Staniza Luganskaja sind Soldaten einer Spezialkompanie der 3. operativen Brigade der Nationalgarde der Ukraine eingetroffen. Die Nationalgarde versucht, den Verkehr der Einwohner über den Kontroll- und Passierpunkt zu kontrollieren, der von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte und Grenzschützern durchgeführt wird.
In den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte in der „ATO“-Zone werden weiter Fälle von massenhafter Unterschlagung von Staatseigentum festgestellt.
So wurde bekannt, dass in den Einheiten der 14. Brigade ein Fehlen an Treibstoffen in einem Umfang von mehr 100 Tonnen festgestellt wurde.
Um dazu zu ermitteln, ist in der Brigade eine Kommission unter Leitung des stellvertretenden Kommandeurs der taktischen Gruppe „Lugansk“ eingetroffen.
In den Reihen der ukrainischen Streitkräfte gibt es weiter nicht kampfbedingte Verluste aufgrund von Alkoholgenuss.
So wurde bekannt, dass am 24. März in einem Aufklärungszug des 3. Bataillons der 24. Brigade während eines Streits, der nach gemeinsamem Alkoholkonsum aufkam, einer der Beteiligten an dem Zechgelage seinen Kameraden mit einem Maschinengewehr erschoss.

De.sputniknews.com: Moskau dementiert Berichte zu Hubschrauber-Absturz
Das russische Verteidigungsministerium hat die von ausländischen Medien verbreiteten Informationen über den angeblichen Absturz eines russischen Hubschraubers in Syrien dementiert.
„Alle Flugmaschinen der russischen Luft- und Weltraumkräfte befinden sich auf Luftstützpunkten und erfüllen gemäß der Zweckbestimmung ihre Aufgaben“, so ein Sprecher des russischen Zentrums zur Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien gegenüber dem Verteidigungsministerium.
Er fügte hinzu: „Die Mitteilungen der von Terrorristen kontrollierten Informationsressourcen über einen angeblichen Absturz eines russischen Hubschraubers treffen nicht zu.“
Die Nationale Koalition der syrischen Revolutions- und Oppositionskräfte hatte am Montag via Twitter mitgeteilt, dass die Gruppierung Ahrar al-Scham einen Hubschrauber in der syrischen Provinz Latakia abgeschossen hätte. Dabei soll sie keine Information angegeben haben, woher die Flugmaschine eigentlich stamme. Später berichtete das Informationsportal Al-Masdar News unter Berufung auf oppositionelle Quellen, dass es sich um einen russischen Helikopter gehandelt hätte. Gleichzeitig kann nach Angaben der Agentur Almasdar 24 der Hubschrauber aber auch der syrischen Armee gehören. Die Regierungsarmee bestätigte diese Informationen bisher nicht.

Ukrinform: In den vorübergehend besetzten Gebieten von Donezk und Luhansk gebe es derzeit keine Voraussetzungen für die Abhaltung von jeglichen Wahlen, erklärte der Vorsitzende der Zentralwahlkommission der Ukraine, Mychjlo Ochendowski, vor Journalisten auf einer internationalen Konferenz in Kiew, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
Gleichzeitig stellte er fest, dass, sobald die entsprechenden Voraussetzungen geschaffen werden, wird die Zentralwahlkommission bereit sein, sich an der Organisation jeder Wahlprozesse in diesen Gebieten zu beteiligen.

Av-zakharchenko.su/dnr-online.ru/dan-news.info: Pressekonferenz des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Zu den Meldungen über eine mögliche Rückkehr Janukowitschs
Das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko kommentierte während der Pressekonferenz am 27. März die Mitteilungen einzelner Massenmedien über Pläne für die Rückkehr der ehemaligen politischen Elite der Ukraine in den Donbass und er äußerte sich zu den negativen Meinungen der Donezker zu dieser Nachricht.
„Die negativen Äußerungen zu dieser Nachricht in den sozialen Netzwerken, in denen Einwohner der DVR aktiv sind, sind eine normale Reaktion normaler Menschen.
Tatsächlich ist Janukowitsch der im Amt befindliche Präsident der Ukraine. Er hat seine Vollmachten nicht abgegeben, es waren keine normalen Wahlen und alles, was während seiner Vertreibung und Flucht geschah, ist eine ungesetzliche Machtergreifung. Aber ich will alles ein für alle mal klarstellen: Janukowitsch hat keinerlei Beziehung zu irgendetwas, was die Donezker Volksrepublik betrifft.
Ob er Präsident war oder es noch wird, ist uns ganz gleichgültig. Wo war der Präsident am 26. Mai 2014? Und während des Sturms von Debalzewo? Er saß am Anfang in Charkow, dann floh er nach Russland. Beim Volk war der Präsident nicht! Und das betrifft alle: Janukowitsch, Asarow, Klimenko. Arbusow, meinen Namensvetter Sachartschenko und andere. Ich schlage vor, diese Menschen in die Liste derer aufzunehmen, für die ein Einreiseverbot in die DVR gilt. Mit Verrätern haben wir nichts zu tun!
Wenn die Rede davon wäre, dass Janukowitsch bald in Kiew auftauchen wird, so würden wir zusammensitzen, erörtern. Kiew ist für Janukowitsch der Punkt, von dem aus er geflohen ist, und der Punkt, wohin er zurückkehren muss. Warum nun Donezk? Der Präsident wurde hier nicht herausgeworfen, sein Auto wurde nicht in Donezk beschossen und in Donezk wurden keine Autoreifen unter seinen Fenstern angezündet. Wenn Janukowitsch in den Jahren 2013-2014 klug aufgetreten wäre, dann wäre nicht nötig gewesen, die RF um Militärhilfe zu bitten, sondern einfach dem Donbass Waffen auszugeben, dann hätte es keinen Krieg gegeben. Wir hätten den „Maidan“ innerhalb von zwei Stunden auseinandergejagt. Zehntausende von Toten in diesen drei Jahren hätten vermieden werden können. Als normaler Präsident hätte er wissen müssen, was er riskiert, dass tausende Menschenleben auf dem Spiel stehen, eine zerstörte Wirtschaft und das Schicksal des Landes insgesamt. Anstatt zu handeln ist er als Feigling nach Russland geflohen, und jetzt will er zurückkehren? Nicht zu uns. Es gibt Charkow, Kiew… Wir können für eine Fahrkarte für ihn zusammenlegen, wenn er kein Geld hat“, erklärte das Oberhaupt der DVR.
Zum Humanitären Programm zur Wiedervereinigung des Volkes des Donbass
„Inzwischen funktionieren an allen Passierpunkten die Punkte vollständig, wo Information zur Verfügung gestellt und die medizinische Behandlung für die zeitweilig von der Ukraine kontrollierten Territorien organisiert wird“, sagte Sachartschenko.
„Einwohner des von der Ukraine kontrollierten Territoriums können sicher die Kontaktlinie überqueren und in die Republik fahren, wie sie es zuvor getan haben. Sie sind wegen medizinischer Behandlungen zu uns gekommen, sie haben Kinder in unsere Bildungseinrichtungen gebracht. Wir haben diese Prozess nur transparenter und zivilisierter gemacht und begonnen, konkretere Unterstützung zu leisten.
Leider können wir derzeit die Sicherheit der Bürger auf dem Territorium der Ukraine nicht gewährleisten. Aber dies ist eine zeitweilige Frage, wir lösen sie“, sagte Alexandr Sachartschenko.
Zur Situation an der Frontlinie
„An der Abgrenzungslinie ist die Situation schwierig. Poroschenko hat nur eine einzige Chance, an der Regierung zu bleiben, das ist die Entfachung von Kämpfen, deren Ziel es ist, die Minsker Vereinbarungen zum Scheitern zu bringen. Das werden wir nicht zulassen“, sagte Sachartschenko.
Er unterstrich, dass im Fall der Notwendigkeit die Antwort der Streitkräfte der DVR adäquat sein wird.

De.sputniknews.com: Europa vs. Kiew: EBU schützt Russlands Recht auf Eurovision
Der Verantwortliche für Eurovision Song Contest 2017, Frank-Dieter Freiling, hat in einem Interview für den „Tagesspiegel“ geäußert, dass die Rundfunkunion (European Broadcasting Union, EBU) die Mitwirkung aller Teilnehmerländer, darunter auch Russlands, die sich für das Finale qualifiziert haben, an der Fernsehshow in Kiew sicherstellen wird.
„(…)Wir erwarten, dass alle Teilnehmer, die für die Ausrichtung des Song Contests (ESC) notwendig sind, auch mitwirken können. Sollte es jedoch bei der Entscheidung bleiben, die russische Teilnehmerin nicht einreisen zu lassen, so wird die EBU weiter versuchen sicherstellen, dass Russland in der Show mitwirken kann“, so Freiling.
Ihm zufolge liegt der EBU noch „keine offizielle Benachrichtigung der ukrainischen Regierung in dieser Angelegenheit vor“.  „Warten wir doch ab, wie die Ukraine abschließend in dieser Angelegenheit entscheidet. Dann wird mit Russland zu sprechen sein, welches weitere Vorgehen sinnvoll ist“, so Freiling….

Dnrsovet.su: „Wir erklären, dass das humanitäre Programm erfolgreich läuft und bereits Widerstand bei unseren Gegnern hervorruft. Wenn wir über die Leistung von medizinischen Hilfe für die Einwohner des bisher noch von der Ukraine kontrollierten Territoriums des Donbass sprechen, von Bildung in unserer Hochschule, verschärft die  Ukraine, wenn sie das sieht, nur das Passierregime. Die Ukraine drängt den Donbass immer weiter heraus“, sagte der Vorsitzende des Volkssowjets der DVR Denis Puschilin auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko.
Puschilin fügte hinzu, dass auf der nächsten Sitzung der Kontaktgruppe zur friedlichen Regelung des Konflikts im Donbass die Frage des Zugang zu den Unternehmen mit kritischer Infrastruktur thematisiert wird, die auf dem zeitweilig von der Ukraine kontrollierten Territorium der DVR liegen.
„Bei den Verhandlungen werden wir auf dem Zugang unserer Spezialisten und internationaler Beobachter bestehen“, teilte Denis Puschilin mit.

De.sputniknews.com: Wie Multikulti Russland vor Nationalisten schützt – Minderheiten-Beauftragter
Die rund 2,5 Millionen Russlanddeutschen in der Bundesrepublik sind nach Ansicht des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk, weitestgehend gut integriert. In Moskau spricht er über die Förderung des ethnischen und kulturellen Potentials der Russlanddeutschen.
Dabei verweist Koschyk auf eine große Studie des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge aus dem Jahr 2013: Integration sei kein statischer, sondern ein Prozess, der sich in längeren Zeiträumen vollziehe, sagte er im Interview mit Sputnik-Korrespondent Nikolaj Jolkin. „Man darf aber nicht vergessen, dass das, was die wirtschaftliche und soziale Integration anbelangt, bei einem Teil der Leute zu dem Preis dessen da ist, dass sie sich unterhalb ihrer Bildungsabschlüsse, die sie nach Deutschland mitgebracht haben, in den Arbeitsmarkt integriert haben. Wir haben in den letzten Jahren viel getan, um die Anerkennung von Bildungsabschlüssen, die auch Russlanddeutsche nach Deutschland mitbringen, schneller und gleichwertiger anzuerkennen.“
Für die russischen Bürger deutscher Nationalität, so Koschyk, werde auch eine Fortschreibung des deutsch-russischen Protokolls aus den 90er Jahren diskutiert, welches die Zusammenarbeit beider Länder definiert. „Wir wollen einige Elemente dieses Abkommens den gegenwärtigen und zukünftigen Erfordernissen anpassen. Wir sind aber erst am Anfang der Diskussion, und es wäre verfrüht, über Details zu sprechen“, erläuterte er.
Russlanddeutsche Schwierigkeiten
Mit Verständnis sprach Koschyk auch über die Rehabilitation der Russlanddeutschen für die Repressionsmaßnahmen, die sie während des Zweiten Weltkrieges erleiden mussten. Diese Entschädigung sei noch nicht hinreichend vollendet. „Aber der Dialog zwischen dem Internationalen Verband der deutschen Kultur und der Föderalen Nationalen Kulturautonomie der Russlanddeutschen mit den russischen Behörden wird weiter geführt. Um Alltagsfragen kümmern wir uns jährlich in der deutsch-russischen Regierungskommission – im vergangenen Jahr in Omsk und in diesem Jahr in Bayreuth. Dort werden wir alle Fragen besprechen, die für eine gute Zukunftsentwicklung der russischen Bürger deutscher Nationalität in der Russischen Föderation wichtig sind“, betonte Koschyk.
Natürlich sei die Wahrung der ethnokulturellen Identität wichtig, fuhr er fort. „Sprache, Kultur und Identität – das wollen wir überall dort, wo der Bedarf und der Wunsch bestehen, festhalten. Es gibt eine hervorragende Entwicklung im Deutschen Nationalkreis Asowo in Westsibirien, den ich im vorigen Jahr besucht habe“, erinnert sich der Beauftragte. „Es gibt aber auch weiße Flecken, wo selbst russische Kollegen aus der Staatsduma uns gesagt haben, dass sie um das Überleben der deutschen Sprache und Kultur in manchen entfernten Regionen der Russischen Föderation fürchten.“
Kein Missbrauch der Nationalitäten
Der Vorsitzende im Außenausschuss des Föderationsrates, Konstantin Kossatschow, bemerkte beim Treffen mit dem deutschen Gast, dass er nicht oft westliche Politiker antreffe, die sachliche Gespräche führten. Oft werde Russland die Schuld an allem, auch an der Nationalitätenpolitik, zugeschoben.
„Wir haben schwierige Beziehungen zu Estland, da dort versucht wird, die Lage der finnisch-ugrischen Bevölkerung Russlands auszuschlachten. Unsere ukrainischen Nachbarn behandeln das Thema der Diskriminierung der Ukrainer in Russland. Wer das tut, versteht einfach unser Land nicht“, erläuterte Kossatschow gegenüber Koschyk. In Wirklichkeit sei es in Russland unwichtig, so der Abgeordnete der Oberkammer des russischen Parlaments, welcher Nationalität man angehöre, um Karriere zu machen. „Niemandem würde einfallen, nach der nationalen Identität zu fragen. Wichtig ist, wie man arbeitet.“
Die Geschichte Russlands zeuge davon, dass es im Zuge seiner Ausdehnung in den Regionen die russische Kultur und Sprache beisteuerte. „Wir ersetzten nicht, sondern ergänzten das, was es dort vor uns gegeben hatte, wir teilten, was wir besaßen“, so Kossatschow weiter. „Diese Tradition lebt in uns fort. Daher kommt auch unser so einmaliger, multiethnischer und multireligiöser Vielvölkerstaat zustande.“
Das Problem des Multikulturalismus, welches sich mittlerweile in Europa und auch in Deutschland zuspitze, „bei uns gelöst“, so Kossatschow. „Wir sind bereit, unsere Erfahrungen zu teilen, weil wir uns dessen bewusst sind, dass Fehler in diesem Bereich für jedes Land fatal sein können.“
Als selbst ethnischer Russe sehe er die größte Gefahr für die territoriale Integrität und Souveränität des Landes in möglichen Machtantritten von Nationalisten, besonders in den Regionen. „Ich mache mir aufrichtig Sorgen um einige Teilrepubliken der einstigen Sowjetunion, wo Nationalisten die Macht an sich gerissen haben. Seit dem Zerfall der Sowjetunion hat das zahlreiche Konflikte ausgelöst, die bis jetzt noch nicht beigelegt worden sind“, sagt Kossatschow. „Aserbaidschan für Aserbaidschaner, Georgien für Georgier, Moldawien für Moldawier — diese Parolen haben Konflikte hervorgerufen, mit denen wir bis heute leben müssen.“
Und auch die aktuellen Probleme in der Ukraine hätten, meint der Abgeordnete überzeugt, solche Nationalisten verursacht, als 2014 die ukrainischen Nationalisten unter dem Motto „Ukraine den Ukrainern“ an die Macht kamen. „Wir wünschen uns sehr, dass man in Deutschland und in ganz Europa besser begreift, was im postsowjetschen Raum passiert.“

De.sputniknews.com: Ukraine macht April zum „Monat der freiwilligen Waffenabgabe“
Die ukrainische Polizei hat den April zum Monat der freiwilligen Waffen- und Munitionsabgabe erklärt, heißt es einer Pressemitteilung der Sicherheitskräfte.
Demnach wird die Polizei vom 1. bis zum 30. April Waffen, Munition und Sprengstoffe entgegennehmen. Alle Bürger, die in diesem Zeitraum illegale Waffen abgeben, werden nach Polizeiangaben von strafrechtlicher Verantwortlichkeit befreit. Sie sollen gar die Möglichkeit bekommen, ihre abgegebenen Schuss-, Stich-, Gas- sowie Jagdwaffen später offiziell als persönliches Eigentum registrieren zu lassen.
Bei den Kampfhandlungen im Donbass kommt es seit Jahren immer wieder zu Zusammenstößen zwischen ukrainischen Streitkräften und radikalen Nationalisten. Zuvor war von zwei ukrainischen Soldaten berichtet worden, die infolge solcher Auseinandersetzungen ums Leben gekommen waren.
Radikale Nationalisten kämpfen in den sogenannten Freiwilligenbataillons, die sich in der Regel nicht der offiziellen Führung der ukrainischen Streitkräfte unterordnen.

Ukrinform: Der ukrainische Premierminister Wolodymyr Hrojsman habe auf dem GUAM-Gipfel in Kiew die GUAM-Mitgliedstaaten aufgerufen, der Ukraine zu helfen, ihre Souveränität und territoriale Integrität zu erhalten, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Es geht um die Souveränität und territoriale Integrität unseres Staates. Ich glaube, dass die Vereinigung unserer Bemühungen in diese Richtung wichtig ist, weil wir alle historisch von den Problemen wissen, die unsere Länder haben, daher hat die Vereinigung unserer Bemühungen sicherlich eine äußerst wichtige Bedeutung“, sagte Hrojsman.
Er versicherte, dass die Ukraine ihrerseits auch bereit ist, allen GUAM-Ländern zu helfen, ihre Souveränität und territoriale Integrität zu verteidigen.

De.sputniknews.com: Nach Moskauer Protest-Sonntag: Aktivist Nawalny muss zwei Wochen in Haft
Ein Moskauer Bezirksgericht hat den Oppositionellen und Kreml-Kritiker Alexej Nawalny zu 15 Tagen Haft verurteilt. Er hat sich bei den Protestaktionen am Sonntag seiner Festnahme widersetzt, so die Begründung.
Nawalny muss zudem 20.000 Rubel (umgerechnet etwa 325 Euro) Geldbuße wegen Aufrufs zu einer nicht genehmigten Protestkundgebung zahlen.
Der Oppositionelle hatte die Nacht in Polizeigewahrsam verbracht, nachdem er am Sonntag in Moskau mit etwa 600 weiteren regierungskritischen Demonstranten für den Verstoß gegen die öffentliche Ordnung festgenommen worden war….

Dan-news.info: „Die Bildungseinrichtungen für eine höhere Berufsbildung der DVR haben eine „Hotline“ im Rahmen der Realisierung des humanitären Programms zur Wiedervereinigung des Volks des Donbass eingerichtet“, teilte der Pressedienst des Bildungs- und Wissenschaftsministeriums der DVR mit.
Nach Angaben des Ministeriums befinden sich auf der Seite der Hochschulen auch alle Informationen für Abiturienten aus dem von Kiew kontrollierten Territorium.

De.sputniknews.com: Syrische Politiker: Was die USA in Rakka „befreien“ wollen
Die „Befreiung“, so heißt pathetisch die Großoffensive der US-geführten Koalition gegen IS-Terroristen in der syrischen Metropole Rakka. Weltweit berichten Medien darüber. Erstmals beteiligen sich die USA an Kampfhandlungen in Syrien direkt. Doch ist wirklich eine Befreiung Ziel des Westens in Syrien?
Während die USA ihren Einfluss in der Region zuvor über Verbündete und Statthalter ausübten, beteiligen sie sich nun unmittelbar am Syrien-Krieg. Mit anderen Worten: Die Präsenz der USA in Syrien nimmt weiter zu.
Das Ziel Washingtons ist dabei eine Teilung Syriens, die Rakka-Offensive ist nur ein dafür geeignetes Instrument, wie der Co-Vorsitzende der syrischen Baath-Partei, Halaf al Miftah, im Sputnik-Interview sagte. „Die Koalition führt in Syrien keinen Krieg gegen den Terror. Ihr Ziel ist die Veränderung der Grenzen im Nahen Osten, die Zerschlagung eines einheitlichen syrischen Staates und die Gründung föderativer Einheiten.“
„Die US-Amerikaner tun nur zum Schein so, als würden sie gegen den Terror kämpfen. Das wird weltweit groß in den Medien gesendet, man spricht viel darüber. Doch die Lage am östlichen Euphrat ist eine ganz andere“, so der Experte.
Denn dort bilde eine Gruppe, die die politischen US-Interessen vertritt, eine Einheit, die den Flughafen der Stadt, ein Wasserkraftwerk und Erdölfelder kontrolliert, auf denen täglich 20.000 Tonnen Rohöl gefördert werden.
„Die Ziele Syriens und Russlands unterscheiden sich grundlegend von jenen der USA, weshalb ihre Zusammenarbeit beim Kampf gegen den Terror unmöglich ist“, so Al Miftah weiter.
Dass das Ziel der USA nicht die Befreiung Syriens ist, sieht auch der Politikwissenschaftler Ali al-Ahmed von der Akademie für geostrategische Studien so: „Die internationale Koalition kann Rakka zwar befreien, doch ohne Abstimmung mit der syrischen Führung wird sie zwangsläufig zu einer Besatzungsmacht. Und eine Abstimmung wollen sie auch nicht, weil die USA weltweit ihre eigene Politik betreiben wollen“, so der Experte.
Wie „The Washington Post“ berichtete, haben die USA Anfang dieses Monats weitere Militäreinheiten in die Nähe von Rakka verlegt – zusätzlich zu den 500 dort bereits stationierten Spezialkräften. Die neuen Einheiten sind laut dem Blatt mit den Haubitzen vom Typ M777 ausgerüstet. Kanonen mit dem Kaliber 155 Millimeter sollen die Offensive durch Artilleriefeuer unterstützen.
Der TV-Sender „Sky News Arabia“ berichtete, dass die USA letzte Woche gemeinsam mit den syrischen Anti-Regierungstruppen eine Operation nahe der Stadt Tabka durchgeführt haben.

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse tagsüber
„Seit Mittag wurde die Umgebung des Volvo-Zentrums im Norden von Donezk, Dokutschajewsk und die Siedlung Jasnoje sowie das Dorf Jakowlewka in der Nähe von Jasinowataja beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit. „Es wurde mit Mörsern des Kalibers 120mm und Panzergeschützen geschossen“.
Nach Angaben der Quelle wurden in diesem Zeitraum von den Positionen der Einheiten Kiews mehr als 30 Geschosse abgeschossen. Informationen über Verletzte und Zerstörte werden noch ermittelt.
„Etwas vor einer Stunde hat die ukrainische Seite begonnen, Spartak zu beschießen, auf der Friedensstraße brennt ein Wohnhaus“, teilte eine Einwohnerin von Spartak mit.
Sie fügte hinzu, dass der Beschuss derzeit noch weitergeht, die Bevölkerung löscht die Flammen mit eigenen Kräften. Informationen über Verletzte werden noch ermittelt.

De.sputniknews.com: Lettland: Eisenbahn-Mitarbeiter wegen „Spionage für Russland“ angeklagt
Die Staatsanwaltschaft eines Bezirksgerichts der lettischen Hauptstadt Riga hat den Streckenwärter Alexander Krasnoperow wegen „Spionage zugunsten Russlands“ angeklagt. Dies teilt die offizielle Webseite der lettischen Generalstaatsanwaltschaft mit.
Dem Eisenbahn-Mitarbeiter wird vorgeworfen, vom 25. Oktober 2015 bis zum 23. September 2016 „regelmäßig, systematisch und zielgerichtet im Auftrag Russlands“ vertrauliche Informationen militärischen Charakters und Geschäftsgeheimnisse gesammelt zu haben. Danach soll Krasnoperow die erbeuteten Daten an eine Kontaktperson in Russland weitergeleitet haben.
Nach Darstellung der Ermittler kam der Streckenwärter „auf illegale Weise“ an Informationen über Bewegungen von Nato-Militärtechnik in Lettland, indem er Aufnahmen der Videoüberwachung und Videoarchiven kopierte. Der Angeklagte soll diese Daten auch im Netz verbreitet haben.
Die lettische Sicherheitspolizei hatte Krasnoperow Ende 2016 festgenommen. Nach Angaben der lettischen Nachrichtenagentur Leta ist Krasnoperow Mitglied der lettischen oppositionellen Partei Saskaņa und ein Veteran des afghanischen Krieges.
Aus Sicht des in Lettland berühmten Aktivisten Wladimir Lindermann kann von Spionage jedoch keine Rede sein. Vielmehr gehe es um den leidenschaftlichen Wunsch der Sicherheitspolizei, unter den Anwohnern mindestens einen russischen Spion zu fangen.
Die Bewegungen von Nato-Militärtechnik auf dem lettischen Territorium sind außerdem kein Staatsgeheimnis: Denn jede Ankunft von Nato-Truppen oder Kriegstechnik der Allianz wird aktiv in den Medien beleuchtet.

Abends:

Ukrinform: Der Europäische Auswärtige Dienst fordert Russland auf, die Rechte der Menschen, die sich zur friedlichen Kundgebung versammelt haben, zu achten.
Darüber berichtet der Ukrinform-Korrespondent aus Brüssel.
„Wir fordern die russische Führung auf, sich ganz an ihre internationalen Verpflichtungen, insbesondere als Mitglied des Europarates und der OSZE, bei der Einhaltung dieser Rechte zu halten und die inhaftierten friedlichen Demonstranten unverzüglich freizulassen“, betonte man in der Europäischen Union.
Aus der Erklärung geht weiter hervor, die Handlungen der russischen Polizei bei der Zerstreuung von Demonstranten und bei der Festnahme von Hunderten von Menschen seien die Behinderung der Meinungs- und Versammlungsfreiheit.
Am Sonntag fanden in vielen russischen Städten Massenproteste gegen Korruption statt, die von der Polizei hart zerstreut waren. Allein in Moskau wurde von der Polizei mehr als tausend Menschen festgenommen.

De.sputniknews.com: Moskauer Demo auf Deutsch – voreingenommene Medien und das beliebte Russland-Bashing
Mit heftigen Schlagzeilen haben deutsche Medien die Festnahmen bei den jüngsten Protesten in Russland aufgegriffen. Nur sehr wenige erwähnten dabei jedoch, dass die Aktionen behördlich nicht genehmigt waren. Außerdem sind Verhaftungen bei großen Protesten so gesehen nicht neu – unter Kritik fällt aber meistenteils nur Russland.
Nach Angaben der Polizei nahmen mehr als 7.000 Menschen, darunter unzählige Jugendliche, an der von Kreml-Kritiker Alexej Nawalny organisierten Demo am Sonntag in Moskau teil. Die Stadtregierung hatte zuvor Nawalnys Antrag auf eine Anti-Korruptions-Kundgebung im Stadtzentrum abgelehnt und den Sokolniki-Park sowie weitere Standorte außerhalb des Stadtkerns angeboten. Dennoch marschierten am Sonntag unzählige Aktivisten auf der zentralen Twerskaja-Straße auf. Auch in anderen Städten Russlands fanden am Sonntag ähnliche Demonstrationen statt.
Im Verlauf der Aktion gab es russischen Medienberichten zufolge in Moskau rund 500 Festnahmen. Den Verhafteten wurde Verstoß gegen die öffentliche Ordnung vorgeworfen. Außerdem wurde ein Polizist mit einer Schädel-Hirn-Verletzung ins Krankenhaus gebracht. Wie aus Ermittlungskreisen bekannt wurde, sollen Unbekannte den Beamten absichtlich mit einem Gegenstand im Bereich des Kopfs mehrmals geschlagen haben.
Für westliche und insbesondere deutsche Medien waren die Ereignisse vom Sonntag ein guter Vorwand, mal wieder die Demokratie in Russland zu kritisieren. Dabei spielte es für die meisten Nachrichtenportale gar keine Rolle, dass den Demo-Veranstaltern von den Behörden andere Austragungsorte vorgeschlagen wurden, und die Aktivisten sich trotz dieser Tatsache im Zentrum Moskaus versammelten.
Wie Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Montag erläuterte, war die Anti-Korruptions-Demo verfassungswidrig. Außerdem wurden Minderjährigen ihm zufolge „gewisse Belohnungen“ für ihre Teilnahme an der Aktion versprochen.
All diese Tatsachen scheinen deutsche Berichterstatter außer Achtung gelassen zu haben. Dabei gibt es Festnahmen bei großen Demos eigentlich nicht nur in Russland. Wenn es aber um die USA, Kanada oder Europa geht, ist der Aufschrei nur gering…
Am 12. März ging beispielsweise die niederländische Polizei mit Wasserwerfern gegen türkische Demonstranten in Rotterdam vor. Diese protestierten dagegen, dass dem türkischen Außenminister Mevlüt Cavusoglu zuvor die Einreise in die Niederlande verwehrt worden war. Aber um die Lage deutlicher zu beschreiben, sollte man sich einige wesentlichere Beispiele ansehen.
Massenverhaftungen in Kanada
2010 fanden, wie Medien damals berichteten, „einzigartige Massenverhaftungen“ in Kanada statt: Bei Protesten im Zusammenhang mit der G20 wurden binnen zehn Tagen mehr als 900 Menschen festgenommen, die meisten davon an nur einem Wochenende. Für europäische Medien war das dennoch kein Thema. Dabei wurden einige Menschen verhaftet, obwohl sie nicht einmal an der Aktion teilgenommen hatten. Unter anderem wurde im Rahmen einer offiziellen Ermittlung festgestellt, dass die „Polizei gegen die Menschenrechte verstieß und Menschen illegal verhaftete“. All das wäre doch eigentlich Grund genug für Kritik, wenn man das Vorgehen deutscher Nachrichtenportale in Bezug auf die jüngsten Ereignisse in Russland in Betracht zieht.
Proteste mit Hunderten Festnahmen in Amerika
2011 wurden bei den „Occupy Wall Street“-Protesten in New York mehr als 700 Menschen verhaftet. Die Aktivisten protestierten damals vor allem gegen soziale Ungleichheit. Die Ordnungskräfte riefen die Demonstranten auf, auf den Bürgersteigen zu bleiben, diese gingen jedoch auf die Fahrbahn. Den Festgenommenen wurde Verstoß gegen die öffentliche Ordnung oder Widerstand bei der Verhaftung vorgeworfen. Auch damals waren europäische Medien leise, was mögliche Verstöße gegen die Menschenrechte seitens der US-Regierung betrifft. Zwar kamen die Festnahmen in die Schlagzeilen, Verurteilungen waren aber nicht zu lesen.
Bei Protesten gegen die Amtseinführung von US-Präsident Donald Trump im Januar dieses Jahres in Washington hat die Polizei einen RT-Journalisten verhaftet und ihm die Teilnahme an Krawallen vorgeworfen. Ihm drohten sogar bis zu zehn Jahren Haft. Die Klage wurde später aufgehoben. Auch Journalisten anderer Medien wurden bei diesen Demonstrationen von den Ordnungskräften festgenommen. Zwar gab es einige Meldungen dazu aus Deutschland, aber wirklich massiv wurde darüber nicht berichtet.
Fazit: Gezielte Reaktion?
Im Fall der russischen Proteste vom Sonntag gab es beinahe eine Medienhysterie in Deutschland. Der Regierung wurde „hartes Durchgreifen“ gegen die Aktivisten vorgeworfen. Indes fordert die EU die „Freilassung der Demonstranten“. Russland solle die Meinungsfreiheit achten, verlautet es aus einem Artikel des „Spiegel“-Magazins vom Montag unter Berufung auf die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini.
Ein kurzer Blick auf die Schlagzeilen zeigt einen Cocktail aus Hetze und Unprofessionalität. Denn wenn man schon kritisiert, sollte man das volle Bild wiedergeben. Das scheinen auch viele Leser mitbekommen zu haben, was an den Kommentaren zu einigen Artikeln zu sehen ist….

Dnr-news.com: In der Ukraine will man Dostojewski und Tolstoi aus dem Lehrplan streichen
Das Bildungsministerium der Ukraine hat die zweite Auflage der Ausarbeitungen zu Lehrplanänderungen für die 5. bis 10. Klassen veröffentlicht. Aus der Literaturliste wurden die Werke Fjodor Dostojewskis und Lew Tolstois entfernt, berichtet am Montag, dem 27. März, die ukrainische Zeitung „Westi“.
Es wird darauf hingewiesen, dass im Programm zur „Weltliteratur“ Romane und Erzählungen russischer Klassiker gegen Bücher moderner Autoren ausgetauscht werden können, unter ihnen „Charlie und die Schokoladenfabrik“ von Roald Dahl, „Fahrenheit 451“ von Ray Bradbury und „Wer die Nachtigall stört“ von Harper Lee. Außerdem sind solche russischen Autoren wie Anton Tschechow, Michail Bulgakow und Nikolai Gogol (als Wahlmöglichkeit – Anm. d. Übers.) auf der Literaturliste geblieben….
Nach Angaben der Zeitung sind die Lehrer gegen solche Innovationen. Eine Lehrerin sagte gegenüber der Zeitung, dass diese modernen Werke, die für den Unterricht der Schule vorgeschlagen worden sind, oberflächlich seien.
„In einigen Jahren werden wir eine Generation Leser von Trivialliteratur erzogen haben“, erklärte sie.
Änderungen könnten auch in das Bildungsprogramm für ukrainische Geschichte eingeführt werden. Im Bereich „Die Ukraine im Bestand des Russischen Imperiums im frühen 20. Jahrhundert“ wurde die Einführung des Unterthemas „Die Entwicklung von Fremdenfeindlichkeit und Chauvinismus“ vorgeschlagen, erläutert „Westi“.
„Konkrete Empfehlungen, wie dies den Kindern zu erklären ist, an welchen Beispielen, wurden nicht gegeben“
An der Diskussion über die Lehrplanänderungen kann jeder bis zum 4. April teilnehmen. Eine endgültige Entscheidung zu den Lehrplanänderungen wird Anfang Mai präsentiert.

De.sputniknews.com: Ukraine fahndet nach russischem General
Der ukrainische Militärgerichtshof hat den russischen Generalmajor Alexej Sawisjon zur Fahndung ausgeschrieben, teilt die Generalstaatsanwaltschaft des Landes mit.
Der russische General werde verdächtigt, gegen die ukrainische Verfassung verstoßen zu haben, heißt es. Demnach soll Sawisjon „vorsätzliche Handlungen“ vorgenommen haben, um „das Staatsgebiet und die Staatsgrenzen der Ukraine zu verändern“. Außerdem werden dem russischen General „die Führung eines Aggressionskrieges“ und „die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung“ zur Last gelegt.
Laut den ukrainischen Ermittlern soll Sawisjon im Jahr 2015 einen Truppenverband der selbsternannten Volksrepublik Donezk befehligt haben.
Diese Anklage ist nicht der erste Fall, in dem die ukrainischen Behörden russische Bürger im Zusammenhang mit den Ereignissen in der Ostukraine strafrechtlich verfolgen wollen. So ist der Berater des russischen Präsidenten, Sergej Glasjew, im Oktober letzten Jahres zur Fahndung ausgeschrieben worden. Außerdem wurde der Oberbefehlshaber der russischen Schwarzmeerflotte von ukrainischen Ermittlern zum Verhör vorgeladen.

Standard

Presseschau vom 26.03.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Vormittags:

De.sputniknews.com: „Widerspricht US-Interessen“: Moskau zu neuen Sanktionen seitens Washingtons
Das russische Außenministerium hat mit Befremden und Enttäuschung auf die jüngste Entscheidung der USA reagiert, neue Sanktionen gegen acht russische Firmen zu verhängen. Der Schritt fügt Russland laut Außenamtssprecherin Maria Sacharowa zwar keinen großen Schaden zu, untergräbt jedoch den gemeinsamen Kampf gegen den Terror.
„Dieses neue Sanktions-Paket bringt uns natürlich keine großen Probleme. Doch die Amerikaner haben nicht einmal einen Grund genannt. Sie haben sich nur auf ihr Gesetz berufen, das ihnen selbst eine Zusammenarbeit mit dem Iran und Syrien untersagt“, schrieb Sacharowa auf Facebook.
Der Schritt könne jedoch für den Kampf gegen den internationalen Terror, den Washington zu seiner Priorität erklärt habe, sehr schädlich sein: „Dieser Schritt widerspricht den Erklärungen aus Washington über die Vorrangigkeit des Kampfs gegen den Terror, der sich unter anderem in Syrien eingenistet hat.“
Das offizielle Washington tanze schon wieder nach der Pfeife derjenigen, die sich eine konsequente Zerstörung der russisch-amerikanischen Kooperation zu ihrer Hauptaufgabe gemacht hätten, so die Außenamtssprecherin weiter. „Diese Personen suchen schon seit Langem nicht mehr nach Feinden dort, wo es sie wirklich gibt. Ein solches Vorgehen entspricht ganz offensichtlich nicht den Interessen der US-Sicherheit.“
Am vergangenen Samstag hatte Washington neue Sanktionen gegen acht russische Firmen verhängt. Betroffen sind unter anderem das staatliche Rüstungsunternehmen Rosoboronexport sowie Zivilluftfahrt-Firmen und Ausbildungszentren für Piloten. Die US-Behörden begründeten die Entscheidung mit dem Gesetz über die Nichtverbreitung von Massenvernichtungswaffen, das Syrien, den Iran und Nordkorea betrifft. Was genau den russischen Firmen vorgeworfen wird, hat man im US-Außenministerium jedoch nicht präzisiert.
Laut einen Vertreter der US-Behörde haben die neuen Sanktionen jedoch mit den breiteren wirtschaftlichen Restriktionen, die 2014 nach der Wiedervereinigung der Krim mit Russland eingeführt wurden, nichts zu tun.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden dreimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte heute die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Donezkij, Kalinowka und Krutaja Gora.
Es wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„In den letzten 24 Stunden hat die ukrainische Armee insgesamt 911 Panzergeschosse, Artilleriegeschosse der Kalibers 122 und 152mm, Mörsergeschosse der Kalibers 120mm und 822m auf die frontnahen Städte und Bezirks der DVR abgeschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Die ukrainischen Streitkräfte haben auch aktiv Granatwerfer, Schützenpanzerwagen- und Schützenpanzerwaffen verwendet. Die Zahl der Beschüsse mit diesen Arten von Waffen des Gegners in Richtung DVR hat in den letzten 24 Stunden 1500 überschritten.
Nach Angaben der Quelle wurden von den ukrainischen Truppen beschossen: die Umgebung von Donezk, darunter das Gebiet des ehemaligen Flughafens und das Volvo-Zentrum, die Siedlungen Alexandrowka und Trudowskije im Westen der Hauptstadt, die Siedlung Jelenowka südwestlich der Stadt; Jasinowataja und die in der Nähe liegenden Dörfer Jakowlewka, Shabitschewo und Spartak; die Gorlowker Siedlungen Schirokaja Balka, Sajzewo und Oserjanowka; Dokutschajewsk und das Dorf Staromarjewka; Nabereshnoje im Telmanowo-Bezirks der Republik sowie Oktjabrj, Sosnowskoje, Sachanka, Leninskoje, Kominternowo und Kulikowo im Nowoasowskij-Bezirk der DVR.
Die angespannteste Situation hat sich in Richtung Donezk entwickelt. Gerade dort ist aus Richtung des von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Awdejewka mit nur kurzen Zeiträumen der Ruhe über die gesamten 24 Stunden hin geschossen worden. Ebenfalls wurde über die gesamten 24 Stunden hin im Süden der Republik aus Richtung des vom Gegner kontrollierten Mariupol geschossen.
„Gestern um 10:00 ist ein Haus in der Krasnaja-Swesda-Straße 56 durch einen Geschosstreffer in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte es wegen der Beschüsse nicht erreichen. In zwei weiteren Häusern auf der Karnawalnaja-Straße und der Lukjanenko-Straße wurden Fensterscheiben beschädigt“, teilte der Leiter der Verwaltung des Petrowskij-Bezirks von Donezk Maxim Shukowskij mit.
Nach Angaben der örtlichen Behörden gibt es keine Toten und Verletzten unter der friedlichen Bevölkerung.

De.sputniknews.com: Schießerei im Zentrum von Kiew
Im Zentrum von Kiew ist es der Nacht zum Sonntag zu einer Schießerei gekommen, wie ukrainische Medien berichten. Dabei ist ein Mensch verletzt worden. Die Polizei nahm zwei Personen fest.
„Im Zentrum von Kiew in der Jemeljanowitsch-Pawlenko-Straße ist es zu einer Schießerei gekommen, ein Mann wurde verletzt“, hieß es auf der Webseite des ukrainischen TV-Senders „Obschtschestwennoje Telewidenije“.
Der Vorfall habe sich vor einem Restaurant ereignet. Nach vorläufigen Angaben war es zu der Schießerei nach einem Streit gekommen.
Ein Mann wurde dem Sender zufolge am Bein verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei hat eigenen Angaben nach zwei Personen festgenommen.

Dan-news.info: Informationen des Ministeriums für Industrie und Handel (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Die Arbeitsverhältnisse mit den Arbeitern (der Betriebe, die unter äußere Leitung gestellt wurden – Anm. d. Übers.) werden im Weiteren entsprechend den gültigen Gesetzen der DVR und unter Erhalt aller Arbeitsrechte und arbeitsrechtlichen Garantien der Arbeiter aufgebaut sein“, teilte das Ministerium mit.
Die Arbeitsbücher der Arbeiter, die der Gesetzgebung der Ukraine entsprechen, werden auf dem Territorium der DVR weiter gelten.
„Die Arbeiter, die durch die Annahme des Erlasses Nr. 461 vom 24.6.2016 „über die Bestätigung der Listen der Produktionsbereiche, Arbeiten, Berufe, Ämter und Kennziffer, bei denen die Beschäftigung das Recht auf Altersrente nach erleichterten Bedingungen bietet“ durch das Kabinett der Ukraine das Recht auf erleichterten Eintritt in die Altersrente verloren haben – und das sind mehr als 500 Kategorien von Arbeiten unter schädlichen und schweren Arbeitsbedingungen – erhalten dieses Recht durch den Übergang der Unternehmen unter die Jurisdiktion der DVR zurück“, teilte das Industrieministerium weiter mit.

Nachmittags:

De.sputniknews.com: Iskander-Stationierung in Kaliningrad: Moskau lehnt Forderung der Nato ab
Entgegen westlicher Medieninformationen wird Russland der Nato keinerlei Berichte über die Stationierung seiner Raketensysteme Iskander in der Ostsee-Exklave Kaliningrad erstatten. Das teilte Andrej Kelin, Ressortleiter Gesamteuropäische Zusammenarbeit im russischen Außenministerium, am Sonntag mit.
Der „Spiegel“ hatte berichtet, die Nato habe von Moskau einen Bericht über die Stationierung der Iskander-Raketen gefordert. Nach Informationen des Magazins soll der russische General Sergej Orlow beim anstehenden Nato-Russland-Rat am 30. März in Brüssel eine Stellungnahme darüber abgeben.
„Es wird keinen Bericht geben. Darum geht es nicht“, sagte Kelin. Nach seinen Angaben wird es bei dem Treffen einen „Meinungsaustausch zu Themen geben, die bei beiden Seiten Besorgnis erregen“.
Russland werde seine Besorgnisse über die Stationierung der Nato-Bataillone in Polen und im Baltikum, die Nato hingegen die russischen Militärübungen im Westen des Landes, im Kaukasus und auf der Krim zur Sprache bringen. Bei dem Treffen auf Botschafterebene werde es um „Transparenz und Abbau der gegenseitigen Besorgnisse“ gehen, betonte Kelin.
Zuvor hatte Moskau bereits die Iskander-Stationierung in Kaliningrad mit der andauernden Hochrüstung der Nato vor den russischen Grenzen begründet. Außenminister Sergej Lawrow verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass Russland – im Gegensatz zu den USA – die Waffen auf eigenem Staatsgebiet stationiere.

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin
Die Lage in der Donezker Volksrepublik bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 74 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Am intensivsten hat der Gegner unter Anwendung von von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen folgende Ortschaften beschossen: Shabitschewo, Jasinowataja, Jakowlewka, Dokutschajewsk, Jelenowka, Kominternowo, Leninskoje, Sachanka, Spartak, das Gebiet des Flughafens und den Petrowskij-Bezirk von Donezk. Insgesamt wurden von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 24 Ortschaften der Republik mit schwerer Artillerie (Kaliber 152mm und 122mm), Panzern, Mörsern (Kaliber 120mm und 82mm) sowie Schützenpanzer-, Schützenpanzerwagenwaffen, Abwehrgeschützen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In der Folge des Feuers von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden sieben Wohnhäuser beschädigt, in Trudowskije in der Lukjanenko-Straße 17, der Krasnaja-Swesda-Straße 56, der Karnavalnaja-Straße 77 und in Dokutschajewsk in der Watutin-Straße 9, Wohnung 47, der Zentralnaja-Straße 85, Wohnung 31, der Gajdar-Straße 6, der Thälmann-Straße 6. Opfer unter der friedlichen Bevölkerung konnten vermieden werden.
Einwohner der besetzten Mariupol teilen mit, dass Soldaten der ukrainischen Streitkräfte im Zusammenhang mit der Verbreitung von Gerüchten über einen baldigen Angriff der Streitkräfte der DVR massenhaft Zivilkleidung kaufen, um im Fall einer Eskalation der Lage ihre Zugehörigkeit zu den ukrainischen Streitkräften nicht zu erkennen zu geben und sich unter den Zivilisten zu verbergen.
In diesem Zusammenhang wurde festgestellt, dass der moralisch-psychische Zustand des Personals des 501. Bataillons der 36. Marineinfanteriebrigade als niedrig zu charakterisieren ist, weswegen die Soldaten nicht die Absicht haben, ihre Verträge mit den ukrainischen Streitkräfte zu verlängern. Es wurde festgestellt, dass das Personal des Bataillons derzeit 352 Mann zählt (was geschätzt 73% des Normalbestands ausmacht), wovon etwa 300 Soldaten die ukrainischen Streitkräfte verlassen wollen. So wird im April/Mai 2017 der Bestand an Personal nicht mehr als 20% betragen.

De.sputniknews.com: Ukraine stellt Russland Bedingung für Teilnahme an ESC
Die Ukraine hat Russland eine Bedingung für dessen Teilnahme an dem Eurovision Song Contest (ESC) gestellt. Demgemäß muss das Land laut Vize-Premier Wjatscheslaw Kirilenko die Sängerin Julia Samojlowa durch einen anderen Kandidaten ersetzen, der „keine Probleme mit dem ukrainischen Gesetz“ hat.
„Natürlich sind wir bereit, alle 43 Teilnehmer-Länder des ESC zu empfangen, darunter auch einen Vertreter aus Russland. Russland kann einen Ausweg aus dieser Situation selbst finden, indem es einen Teilnehmer bzw. eine Teilnehmerin vorschlägt, der bzw. die keine Probleme mit dem ukrainischen Gesetz hat“, sagte Kirilenko im Gespräch mit dem Radiosender „Ukrainskoje Radio“.
Die ganze Situation um den Wettbewerb bezeichnete der ukrainische Politiker als Provokation seitens Russlands. „Das ist nur ein kleines Glied einer großen Kette von Provokationen und Handlungen, die auf eine Zuspitzung der Lage in der Ukraine gerichtet sind“, so Kirilenko weiter.
Der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU hatte zuvor Samoilowa die Einreise in die Ukraine für drei Jahre verboten. Zur Begründung wies die Behörde auf einen „illegalen Auftritt der Sängerin auf der von Russland 2014 annektierten Halbinsel Krim“ hin. Kiew bestraft Reisen auf die Krim über russisches Gebiet mit Einreiseverbot in die Ukraine.

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Maroschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation m Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt kontrollierbar.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte dreimal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten in den Gebieten von Donezkij, Kalinowka, Krutaja Gora.
Bei den Beschüssen wurden 120mm-Mörser, Schützenpanzer, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen verwendet. Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 120 Artilleriegeschosse, Mörsergeschosse und Granaten abgeschossen.
Nach uns vorliegender Informationen wurden nach den Explosionen im Arsenal im Balakleja an die Truppenteile in der „ATO“-Zone Anweisungen über die Notwendigkeit, beim Munitionsverbrauch einzusparen, ausgegeben.
Dies ist damit verbunden, dass von diesem Arsenal aus der Hauptteil der Munition in die „ATO“-Zone geliefert wurde.
Das verbrecherische Kommando der ukrainischen Streitkräfte unternimmt alle Anstrengungen, um das friedliche Leben in unserer Republik zu destabilisieren.
Nach vorliegenden Informationen sind aus dem Bestand der Soldaten des 1. mechanisierten Bataillons der 14. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte einige Diversions- und Erkundungsgruppen gebildet worden, mit denen die Durchführung von Diversionsaktivitäten auf dem Territorium der Republik geplant ist.
In diesem Zusammenhang rufe ich alle Bürger auf, wachsam zu sein, über alle verdächtigten Personen und Objekte sofort die Polizei oder die Militärkommandantur zu informieren.

De.sputniknews.com: Hunderte Kämpfer kapitulieren im syrischen Homs
Mehr als 500 Kämpfer haben sich laut dem Gouverneur der syrischen Provinz Homs, Taljal Barasi, in einem Wohnviertel der gleichnamigen Stadt den syrischen Behörden ergeben.
Demnach sollen sich die Kämpfer im Stadtviertel Al-Wajer den Behörden ergeben haben. Darüber hinaus habe eine erste Gruppe von Kämpfern und deren Familienmitgliedern am vergangenen Samstag die Stadt verlassen, so Barasi.
„Die zweite Gruppe wird am kommenden Montag aus der Stadt herausgeführt“, sagte der Gouverneur. Ursprünglich hätten die Kämpfer noch am heutigen Sonntag die Stadt verlassen und sich nach Idlib begeben sollen. Doch die syrischen Strukturen, die die Kämpfer empfangen sollten, seien dafür nicht bereit gewesen.
Mitte März hatte Barasi mitgeteilt, dass die syrischen Behörden mit Unterstützung der russischen Seite eine langersehnte Übereinkunft mit den Kämpfern getroffen hätten. Diese sehe vor, dass die Kämpfer die Stadt binnen sechs bis acht Wochen allmählich verlassen.
Der Befreiung von Al-Wajer wird eine besondere Bedeutung beigemessen. Denn sobald die letzten bewaffneten Gruppierungen das Viertel verlassen haben, wird eine der größten Städte Syriens wieder unter der Kontrolle der Regierungsarmee stehen – wie es im Dezember 2016 in Aleppo der Fall war.

Dan-news.info: Eine Gruppe von Kindern aus der von den ukrainischen Truppen beschossenen Sajzewo bei Gorlowka hat heute die Attraktionen des Familienfreizeitzentrums „Funtura“ im Donezker Freizeit und Einkaufszentrum „Donezk-City“ besucht. Die Aktion fand mit Unterstützung des Verteidigungsministeriums der DVR sowie der gesellschaftlichen Organisation „Molodaja Respublika“ und des gemeinnützigen Fonds „Wiedergeburt des Donbass“ statt.
Die Veranstaltung besuchten der stellvertretende Kommandeur des operativen Kommandos Eduard Basurin, der Vorsitzende von Molodaja Respubika Nikita Kiosew, der Leiter des Fonds Dmitrij Awtonomow und der gesellschaftliche Aktivist Roman Troschin. Die Kinder kamen mit zwei Bussen in Begleitung der Leiterin der Ortsverwaltung von Sajzewo Irina Dikun.
„Wir haben beschlossen, heute für die Kinder aus dem frontnahen Sajzewo einen Festtag zu organisieren, denn sie leben an der Front und haben nicht solche Möglichkeiten, sich am Leben zu erfreuen, die wir nun versuchen ihnen zu geben. Ich hoffe, dass sie heute bei der Heimkehr nach Hause anders auf die Situation sehen werden, die entstanden ist. Die Kinder werden wissen, dass sie nicht im Stich gelassen und vergessen sind“, sagte Basurin zu Journalisten.
Insgesamt besuchten 52 Kinder zwischen 6 und 12 Jahre das Familienfreizeitzentrum. Dikun sagte im Gespräch mit Journalisten, dass keiner von ihnen zuvor schon im „Donezk-City“ war.
„Ich war hier noch nie, aber es ist sehr schön, mir gefällt es sehr. Hier gibt es viel Interessantes“, berichtete die Schülerin Irina aus Sajzewo von ihren Eindrücken des Ausflugs.
Die Kinder konnten mehrere Stunden lang kostenlos alle Attraktionen benutzen. In der gesamten Zeit begleiteten sie Animatoren von „Funtura“. Außerdem wurde für die Kinder ein Besuch des Kinos Multiplex organisiert, das auch in dem Einkaufs- und Freizeitzentrum liegt. Nach Angaben der Organisatoren werden solche Aktionen in Zukunft wöchentlich stattfinden.
Zuvor war in dieser Woche berichtet worden, dass 30 Schüler aus Sajzewo eine Exkursion in den Donezker Botanischen Garten unternommen haben.

De.sputniknews.com: Nicht genehmigte Demo in Moskau: Tausende Teilnehmer – fünf Festnahmen
Die Moskauer Polizei hat am Sonntag mehrere Menschen bei einer behördlich nicht genehmigten Demo im Stadtzentrum festgenommen. Ihnen wird Verstoß gegen die öffentliche Ordnung vorgeworfen. Nach Angaben der Polizei nehmen mehr als 7000 Menschen an der Aktion teil. Unter den Festgenommenen ist auch Kreml-Kritiker Alexej Nawalny.
Die Moskauer Stadtregierung hatte zuvor Nawalnys Antrag auf eine Kundgebung im Stadtzentrum abgelehnt und den Sokolniki Park sowie mehrere weitere Standorte außerhalb des Stadtkerns angeboten. Dennoch marschierten am Sonntag Hunderte Aktivisten auf der zentralen Twerskaja-Straße auf.
„Auf der Twerskaja-Straße und anliegenden Territorien befinden sich zwischen 7000 und 8000 Menschen“, teilte das Moskauer Polizeipräsidium mit. Die Sicherheitskräfte nahmen bislang nach eigenen Angaben sechs Personen fest, die verschiedene Spruchbänder trugen. Nach Polizeiangaben haben Unbekannte auf dem Puschkin-Platz Pfefferspray in der Menge versprüht. Nach ihnen werde derzeit gefahndet.
Der Menschenrechtsrat beim russischen Präsidenten Wladimir Putin hat nach eigenen Angaben Vertreter zum Ort der Demo entsandt, der mögliche Konflikte zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften verhindern soll.

Rusvesna.su: Nawalny wurde bei einer nicht genehmigten Kundgebung festgenommen
Alexej Nawalny wurde bei der Momontowksi-Gasse in Moskau auf dem Weg zu den Teilnehmern der nicht genehmigten Kundgebung festgenommen. Dies berichtet der Korrespondent von rusvesna vom Ort des Geschehens.
Der Polizeiwagen mit Nawalny konnte vom Ort der Verhaftung wegfahren, gefolgt von einer Menschenmenge.
Der Leiter des Stabes von Nawalny Leonid Wolkow prognostizierte bereits eine Haft von 15 Tagen und erklärte, dass „selbst wenn Nawalny 15 Tage inhaftiert bleibt, dann erholt er sich lediglich, die Reisen zu den Stäben werden sie nicht verhindern.“

Rusvesna.su: In Sankt Petersburg warfen Demonstranten eine Rauchbombe auf die Polizei
Teilnehmer einer nicht genehmigten Kundgebung auf dem Schlossplatz in Stank Petersburg gingen zur offenen Konfrontation mit der Polizei über.
Es wird berichtet, dass einer der Protestierenden eine Rauchbombe auf Polizisten warf.
Der Werfer wurde festgenommen. Die Auseinandersetzungen mit der Polizei nehmen indes immer bedrohlichere Ausmaße an.
Die Menge der Demonstranten bewegt sich vom Schlossplatz zur Isaak-Kathedrale.

Rusvesna.su: In Moskau versuchen die Demonstranten Barrikaden zu errichten
Die Teilnehmer der nicht genehmigten Demonstration in Moskau versuchen, improvisierte Barrikaden aus Holzpaletten zu errichten.
Der Strastnij-Boulevard ist blockiert, auf den die Demonstranten gelangen wollten.
Die Polizei nimmt weiter Verhaftungen vor.

Tass.ru: Außenministerium von Belarus: Aktionen der Strafverfolgungsbehörden in Minsk waren völlig angemessen.
„Angesichts der Zunahme und der Erweiterung der territorialen Ausdehnung der terroristischen Bedrohung ist es für die Behörden wichtig,  besonders wachsam zu sein und pro-aktiv zu handeln, anstatt anschließend ‚Rache‘ zu üben, hieß es in einem Kommentar des Außenministeriums von Belarus.
„Das Recht der Bürger auf friedliche Versammlungen und Meinungsfreiheit ist in der Verfassung verankert“, sagte der Sprecher des Außenministeriums Dmitri Mirontschik. „Wenn aber am Ort der Ereignisse Autos mit Waffen auftauchen, sich Anarchie ausbreitet, dann kann man eine solche Aktion keine friedliche mehr nennen.“
Darüber hinaus glaubt das Außenministerium, dass es unter den Bedingungen des Wachstums und der territorialen Ausdehnung der terroristischen Bedrohung für die Behörden wichtig ist, besonders wachsam zu sein. „Das ist die Lehre, die wir aus den jüngsten Terroranschlägen in London, Berlin, Paris, Brüssel und Nizza gezogen haben“, sagte Mirontschik. „Das ist es, wovon die belarussischen Behörden sich am 25. März leiten ließen. Ihre Hauptaufgabe war es, die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten.“
Darüber hinaus hatte die gestrige Aktion nach seinen Worten keinen berechtigten Charakter. „Die Teilnahme an nicht genehmigten Aktionen bringt in jedem Land der Welt spezifische Konsequenzen mit sich. Und welches ’nicht-europäische‘ Verhalten könnten westliche Politiker an den Aktivitäten unserer Sicherheitsorgane beobachtet haben?“ – sagte der Diplomat. Laut Mirontschik wurden in Minsk gegen die Demonstranten weder Wasserwerfer noch Reizgas eingesetzt.
Die nicht genehmigte Kundgebung gegen die Politik der Behörden von Belarus am 25. März in Minsk war begleitet von aktiven Maßnahmen der Polizei und die Bereitschaftspolizei. Nach inoffiziellen Informationen verhaftete die Polizei etwa 300 potenzielle Teilnehmer am „Marsch der verärgerten Weißrussen“, die von der Nationalen Akademie der Wissenschaften durch die Innenstadt gehen sollten. Vorher geplant, aber nicht mit den Behörden koordiniert, war eine Prozession zu Ehren des 99. Jahrestages der belarussischen Volksrepublik (BNR), die jedoch nicht stattgefunden hat.

Timer-odessa.net: In Minsk wird erneut protestiert. 20 Personen festgenommen
Eine Protestaktion gegen die gestrigen Festnehmen begann heute in der Hauptstadt Weißrusslands.
Dies berichtet der Fernsehkanal „112 Ukraina“ mit Verweis auf ihren eigenen Korrespondenten.
„Ungefähr vor 30 Minuten begann in Minsk wieder eine Protestaktion. Buchstäblich 5 Minuten nach Beginn der Aktion kamen die Mitarbeiter der Bereitschaftspolizei, die zum Glück unbewaffnet waren. Wie gestern hatten sie keine Schilde. Zugleich kamen mehrere Polizeiwagen an, sie begannen die Menschen in die Autos zu laden. Richtig, man hatte die Menschen gewarnt, die Aktion sei nicht genehmigt. Nach ersten Schätzungen wurden etwa 20 Personen festgenommen“, berichtet der Korrespondent.
Wir erinnern daran, dass gestern, am 25. März, während des traditionellen Tags der Freiheit in Minsk etwa 200 Menschen festgenommen worden waren, unter ihnen eine Reihe von Führern der oppositionellen politischen Kräfte und gesellschaftlichen Organisationen.

Rusvesna.su: Ein von Demonstranten verprügelter Polizist in Moskau ist auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben
Nutzer Sozialer Netzwerke berichten, dass der Polizist, der nach einen Tritt eines Protestierenden das Bewusstsein verloren hatte, mit gebrochener Halswirbelsäule ins Krankenhaus gebracht wurde, aber noch im Rettungswagen seinen Verletzungen erlag…
Rusvesna.su: Der Polizist, der während der Kundgebung in Moskau angegriffen und auf den Kopf geschlagen worden war, ist am Leben und liegt mit einem Schädel-Hirn-Trauma im Krankenhaus.
Der Polizist, der von Teilnehmern der nicht genehmigten Demonstration in Moskau geschlagen wurde, wurde mit einer Kopfverletzung ins Krankenhaus gebracht. Sein Tod, über den vorher berichtet worden war, hat sich glücklicherweise nicht bestätigt.
Beim Einsatz während der nicht genehmigten Veranstaltung wurde einem Angehörigen des zweiten operativen Regiments des russischen Innenministeriums von einem der Demonstrationsteilnehmer einen Fußtritt gegen den Kopf versetzt. Dabei erlitt der Polizist ein Schädel-Hirn-Trauma und wurde zur Leistung Erster Hilfe in eine medizinische Einrichtung gebracht, hieß es aus der Hauptstadt.
Nach Polizeiangaben hatten an der Veranstaltung zwischen 7000 und 8000 Personen teilgenommen.
Mehrere hundert Menschen wurden festgenommen, unter ihnen der berüchtigte Oppositionelle Alexej Nawalny.

Abends:

De.sputniknews.com: Neue US-Sanktionen: Senator nennt Folgen für russische Verteidigungsfähigkeit
Die neuen Sanktionen der USA werden sich auf die Arbeit russischer Rüstungsfirmen auswirken, der Umsetzung der russischen Verteidigungspläne aber nicht im Wege stehen. Dies sagte der erste Vizechef des Verteidigungs- und Sicherheitsausschusses des Föderationsrates (russisches Parlamentsoberhaus), Jewgeni Serebrennikow.
„Wenn wir ehrlich sind, werden sich die Sanktionen nicht sehr gut auf die Möglichkeiten unseres Rüstungsexports auswirken“, sagte Serebrennikow. Das heiße, dass die russischen Wissenschaftler noch intensiver arbeiten müssen. „Das schmerzt sehr und ist sehr unangenehm, aber wir werden schon einen Weg finden, um die Pläne zur Verstärkung unserer Verteidigungsfähigkeit umzusetzen.“
Am vergangenen Samstag hatte Washington neue Sanktionen gegen acht russische Firmen verhängt. Betroffen sind unter anderem das staatliche Rüstungsunternehmen Rosoboronexport sowie Zivilluftfahrt-Firmen und Ausbildungszentren für Piloten. Die US-Behörden begründeten die Entscheidung mit dem Gesetz über die Nichtverbreitung von Massenvernichtungswaffen, das Syrien, den Iran und Nordkorea betrifft. Was genau den russischen Firmen vorgeworfen wird, hat man im US-Außenministerium jedoch nicht präzisiert.
Laut einen Vertreter der US-Behörde haben die neuen Sanktionen jedoch mit den breiteren wirtschaftlichen Restriktionen, die 2014 nach der Wiedervereinigung der Krim mit Russland eingeführt wurden, nichts zu tun.

Lug-info.com: Die Mitglieder des Integrationskomitees „Russland – Donbass“ planen, in jedem Quartal eine Sitzung durchzuführen. Dies teile heute einer der Mitglieder des Komitees, der Abgeordnete des Volkssowjets der LVR, der Vorsitzende der republikanischen Gewerkschaft der Beschäftigten in Bildung und Wissenschaft Oleg Kowal mit.
Die Gründungssitzung des Komitees fand am 17. März auf der Krim statt, zu den Mitgliedern gehören Vertreter der Republiken des Donbass und Russlands, die einstimmig für die Gründung des Komitees stimmten.

De.sputniknews.com: Ukrainischer Kampfhelikopter im Donbass abgestürzt
Ein Kampfhubschrauber vom Typ Mi-2 der ukrainischen Streitkräfte ist bei Kramatorsk im Gebiet Donezk abgestürzt. Vermutlich wurde eine Hochspannungsleitung der Maschine zum Verhängnis, wie das Pressezentrum der militärischen Operation im Donbass auf Facebook mitteilte.
Der Unfall ereignete sich demnach unweit der Ortschaft Malinowka.
„Nach vorläufigen Angaben ist das Luftfahrzeug nach der Kollision mit einer Stromleitung abgestürzt“, heißt es in dem Facebook-Beitrag.
An der Unglücksstelle arbeiten derzeit Experten, die die Absturzursachen ermitteln sollen. Derzeit gibt es noch keine offiziellen Informationen über Tote oder Verletzte.

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