Neuigkeiten aus Wirtschaft und öffentlichem Leben in Novoròssija 06.01. ̶ 12.01.2024

Erscheint seit 2014

Quellen: siehe Schluss dieser Ausgabe

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Weitere Übersetzungen mit Bezug auf den Donbass sind weiterhin zu finden auf
https://t.me/RenateKoppe (Anmeldung erforderlich).


Nachtrag von Sa, 25.XI.:

Museum im Donezker Puppentheater
Dan-news.ru – Im Museum des Donezker Republikanischen Akademischen Puppentheaters, das heute eröffnet wurde, sind sorgfältig bewahrte Puppen aus dem eigenen Repertoire des Theaters, sowie einzigartige Exponate aus dem Ausland zusammengetragen worden. Die Donezker Nachrichtenagentur sprach mit der Generaldirektorin und künstlerische Leiterin des Theaters, Olga Arutinova.
       „Die im Museum ausgestellten Exponate sind in erster Linie Puppen aus den Aufführungen des Repertoires, es gibt auch Theaterkostüme der Schauspieler, es gibt einige einzigartige Puppen aus fernen Ländern: Thailand, Vietnam, Indonesien“, sagte Arutinova . „Dies ist ein historisch bedeutsames Ereignis für das gesamte Ensemble unseres Theaters; es ist von historischem, ästhetischem und kulturellem Wert für uns. Und natürlich möchten wir das Publikum mit der Geschichte des Theaters vertraut machen und verschiedene Puppensysteme zeigen, die im Theater in Aktion kommen“.


Foto: Telegram-Kanal Michaïl Želtjakov
       Laut der Intendantin war die Einrichtung eines solchen Museums schon lange ein Traum der Mitarbeiter. Und jetzt, zum 90jährigen Jubiläum des Theaters, wurde beschlossen, die Idee in die Tat umzusetzen. In Zukunft wollen die Mitarbeiter des Theaters die Exponate nach und nach ergänzen und aktualisieren, um die Ausstellung noch interessanter und informativer zu gestalten.
       Das Museum selbst ist im Foyer des Theaters angesiedelt. Es kann vor oder nach den Vorstellungen und während der Pausen jederzeit besichtigt werden. Bei der Eröffnung des Museums war auch Michaïl Želtjakov, Kulturminister der Republik, anwesend. […]
       Die Geschichte des Donezker Puppentheaters geht auf das Jahr 1933 zurück. Die ursprüngliche Truppe aus acht Personen baute und gestaltete selbständig Kulissen und fertigte Puppen an. Im Laufe der Jahre hat das Theater mehr als 200 Inszenierungen hervorgebracht, von denen Dutzende mit renommierten Preisen ausgezeichnet wurden. Die Truppe nimmt weiterhin aktiv an verschiedenen regionalen und internationalen Wettbewerben und Festivals teil und tourt durch die Regionen Russlands.

Nachträge von Fr, -5.I.:

Strände der Oblast Cherson werden auf den allrussischen Standard gebracht
Xonews.ru – ChAN sprach mit dem Minister für Kurorte und Tourismus der Oblast Cherson, Sergeĭ Grišin. „Es ist geplant, sie bis zum Beginn der Saison einigermaßen in Einklang mit der aktuellen russischen Gesetzgebung für Küsten-und Strandgebiete zu bringen. Das heißt, sie zu reinigen, damit zu beginnen, sie mit Rettungspunkten und Notrufstellen auszurüsten“ sagte Grišin.


Foto: Global Look Press / Maksim Konstantinov
       Über die Tourismusinfrastruktur sprechend erklärte der Minister, dass in der Oblast auch neue Einrichtungen geschaffen werden sollen. „Ziemlich von Null, weil von dem Alten nicht mehr viel zu gebrauchen ist, ist es notwendig, Neues, Modernes, Hochwertiges zu schaffen“, sagte er. Er betonte, dass sich der Inlandstourismus jetzt zu entwickeln beginnt und die Gäste der Region moderne und erschwingliche Unterkünfte brauchen. In diesem Zusammenhang wollen die Behörden auch einen besonderen Akzent auf Kinderferien und -sanatorien setzen. […]

Niemand soll mehr frieren
Zonews.ru – In Berdjansk wurden vergangenen Jahr fast 1,5 km Fernwärmeleitung erneuert, über fünf andere Kilometer wurden besser isoliert. Dies teilte Bürgermeister Alexandr Saulenko heute der Zaporòžjer Nachrichtenagentur mit.
       „Auch wurden vor Beginn der Heizperiode in der Stadt eine vorbeugende Wartung aller 23 Kesselhäuser durchgeführt. Solche Ergebnisse, so das Stadtoberhaupt, seien möglich, weil in dieser Branche „ein professionelles Team und kompetente Manager mit jahrzehntelanger Erfahrung arbeiten“.


Foto: https://berdyansk-news.ru / ›Berdjansk.Oficialno‹
       Saulenko bedankte sich auch bei der Patenoblast Tver, die die Stadt seit zwei Jahren unterstützt. „Sie haben uns zwei Jahre lang geholfen, eine Notfallreserve an Material zu schaffen, dank derer sich die Stadt erfolgreich auf den Winter vorbereiten konnte“, bemerkte Saulenko.
       Als Beispiel für die erfolgreiche Arbeit der kommunalen Wohnungswirtschaft nannte er die Situation am 27. November, als wegen des Orkans alle Kesselhäuser von Berdjansk stromlos waren und stillstanden. „Schon um 15.00 Uhr desselben Tages nahmen alle Kesselhäuser ihre Arbeit wieder auf.“

Partnerschaft statt Wirtschaftskrieg
Novostipmr.com – Eine Delegation aus Bendery stattete der ungarischen Stadt Hajdúnánás einen offiziellen Besuch ab. Die Ortschaft feierte ihr 418jähriges Bestehen. Ergebnis waren Vereinbarungen über die Durchführung gemeinsamer Sport- und Kulturprojekte.
       Nach Angaben von Bendery TV unterhalten die beiden Städte seit Jahren freundschaftliche und kulturelle Beziehungen. Im Jahr 2019 unterzeichneten sie einen Partnerschaftsvertrag.
       Andreĭ Diordijev, stellvertretender Leiter der Behörde für Architektur und Stadtentwicklung von Bendery, wies darauf hin, dass dies der zweite offizielle Besuch von Pridnjestrowiern in Ungarn ist.
       „Mit diesen Reisen sind sowohl der kommunalpolitische Erfahrungsaustausch als auch der Austausch von historischen Fakten und Ereignissen verbunden. Der Schwerpunkt dieser Reise lag auch auf der Suche nach der Grabstätte eines Einwohners des Dorfes Giska, der während des Großen Vaterländischen Krieges auf ungarischem Gebiet gefallen ist“, erklärte Diordijev.


Foto: Bendery TV
       Der Vorsitzende des Stadtsowjets der Volksdeputierten von Bendery, Juriĭ Kara, sagte, dass bei der Reparatur des Denkmals für den unbekannten Soldaten in Giska (PMR) der Vatersname eines der Opfer auf der Tafel mit den Namen der Toten falsch angegeben wurde.
       „Wir haben uns mit dem Archivdienst des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation in Verbindung gesetzt. Von dort haben wir eine Kopie der Sterbeurkunde erhalten, in der steht, dass dieser Soldat, der aus dem Dorf Giska stammte, im Dezember 1944 in Ungarn, nicht weit von Budapest entfernt, gestorben ist“, sagte der Vorsitzende des Stadtsowjets
       Die Besucher aus Bendery legten Blumen am Grab ihres Landsmannes Jakov Poliščuk nieder. Sie überbrachten auch ein Stück heimatlicher Erde und nahmen eine Schale mit Erde von der Grabstätte mit zurück in seine Heimat. Übrigens gibt es in Ungarn nicht wenige solcher Gedenkstätten. Die Delegation stellte fest, dass alle sauber und in Ordnung sind.
       „Wir ehren die Geschichte Ungarns und sie die unsere. Dazu möchte ich anmerken, dass sich die ungarischen Gräber auf dem Gebiet der Stadt Bendery ebenfalls in einem guten Zustand befinden und gepflegt werden“, sagte Diordijev.
       Im Rahmen von Neujahrsfeierlichkeiten trat das Ensemble ›Prijeténija‹ aus Bendery zusammen mit lokalen Gruppen auf. Die Künstler präsentierten verschiedene Tänze, die die Vielfalt der pridnjestrowischen Kultur zeigten.
       „Im Rahmen unserer Reise wurde eine Einladung im Rahmen des Austauschs von Rudersportlern zwischen unseren Städten ausgesprochen und angenommen. Die Sportler aus Hajdúnánás können zu uns kommen, bei uns wohnen und trainieren. Die ungarische Seite ist bereit, unsere Sportler aufzunehmen. Wir haben uns auch über die Möglichkeiten der Arbeit von Kreativgruppen geeinigt. Wir haben die interessante Idee, im Jahr 2024 ein Volkstheaterfestival zu veranstalten“, teilte Kara mit.
       Die Besucher aus Bendery überreichten der Partnerstadt ein Gemälde mit einer Darstellung der Festung Bendery.

Sonnabend:

Kleiner Exkurs
Antifashist.com – Die Einwohner des transkarpatischen Dorfes Puškino haben sich gegen die Demontage der Skulptur eines sowjetischen Soldaten und des Denkmalssockels für die Soldaten Dorfbewohner ausgesprochen. Dies berichtet die lokale Publikation ›Mukàčevo.net‹ (inzwischen natürlich entfernt – d. Übers.).
       Der Vorsitzende des Dorfsowjets, Stepan Kovacs, stellte fest: „Die Einwohner des Dorfes haben auf ihrer Vollversammlung am 24. Dezember 2023 eine ‚unveränderbare‘ und ‚unerschütterliche‘ Entscheidung getroffen.“



       „Angesichts der unveränderbaren und unerschütterlichen öffentlichen Meinung der Einwohner des Dorfes Puškino wird die Demontage des Denkmals nicht durchgeführt“, heißt es in dem vom Vorsitzenden des Dorfsowjets unterzeichneten Dokument.
       Die Entscheidung der Einwohner des transkarpatischen Dorfes verärgerte die Nationalisten einer Nichtregierungsorganisation namens ›Dékommunizácija.Ukrajína‹. Die „Dekommunisierer“ bezeichneten die Entscheidung als „superkrasse Nachricht“ und forderten den SBU (die politische Polizei – d. Übers.) auf, „ein präventives Gespräch“ mit Kovacs und der Führung der Gemeinde zu führen.
       Gerade erst im Dezember wurde in der Oblast Lemberg der Ratsvorsitzende des Dorfes Smykiv entlassen, weil er das Denkmal für einen sowjetischen Soldaten verteidigt hatte.
       Die Demontage von Denkmälern, die mit der sowjetischen Geschichte in Verbindung stehen, sowie die Umbenennung von Straßen begann in der Ukraine im Jahr 2015, als das Gesetz über die sogenannte Dekommunisierung verabschiedet wurde. Seit kurzem kämpfen die ukrainischen Behörden nicht nur gegen die sowjetische Geschichte, sondern auch gegen alles, was mit Russland zu tun hat.
                                                                         
[ ›Mukàčevo.net‹ von Mo, -8.I.:]: In Zubivka, Oblast Transkarpatien, wurde ein sowjetisches Denkmal „dekommunisiert“. Dies wird auf der Facebook-Seite von ›Dékommunizácija. Ukrajína‹ berichtet.


       Das veröffentlichte Foto zeigt, dass alle sowjetischen Symbole von dem Denkmal entfernt wurden, darunter der Stern, die Tafel mit Inschrift und das Schwert; die Inschrift »Ewiger Ruhm den Helden« wurde übermalt.

„Synchronisierung der Pläne mit den Hauptabnehmern“
Dan-news.ru – Im Jahr 2024 sollen in der DVR rund 440.000  m³ Sand abgebaut werden, dreimal mehr als im Vorjahr. Dies berichtete Vladimir Jožikovantifashist.com schreibt ihn tatsächlich einmal mit ё!, stellvertretender Vorsitzender der Regierung der DVR, in einem Interview mit der Donezker Nachrichtenagentur.


Foto: Telegram-Kanal Ministerium für Industrie und Handel der DVR
       „Letztes Jahr haben wir die Granitproduktion im Vergleich zu 2022 auf das Dreifache erhöht, dieses Jahr planen wir eine weitere Steigerung um das Anderthalbfache. Wenn wir über Sand sprechen, haben wir 2023 etwa 140.000 m³ abgebaut, 2022 waren es etwas mehr als 40.000 Kubikmeter. Die Pläne für dieses Jahr: etwa 440.000 m³„, sagte Jožikov.
       Er fügte hinzu, dass im Jahr 2023 von den Kräften der staatlichen ›Nédra‹-Gruppe über 2 Mio. Tonnen nichtmetallische Mineralien abgebaut werden. Das Volumen des Abbaus und der Produktion in der DVR soll durch die Synchronisierung der Pläne mit den Hauptabnehmern sowie durch die Optimierung der Produktionsprozesse durch Automatisierung weiter erhöht werden. […]

Das industrielle Herz des Landes: Entwicklung der DVR in Moskau diskutiert
Dan-news.ru – Die Unternehmen im Donbass arbeiten und entwickeln sich trotz der Nähe der Feindseligkeiten und erzielen dabei große Erfolge. Nach der Schaffung der Freien Wirtschaftszone (SEZ) in den neuen Regionen kommen mehr und mehr Investoren in diese Gebiete. Gleichzeitig setzen die Behörden der DVR alles daran, das Investitionsklima zu verbessern, um die Entwicklung von kleinen und großen Unternehmen zu fördern. Viele wichtige Fragen der Interaktion zwischen den Behörden und den Unternehmen wurden auf dem Internationalen Ausstellungsforum ›Rossíja‹ am 5. Januar erörtert. Noch vor der offiziellen Eröffnung des Tages der Republik fand auf dem Gelände der VDNCh ein
Business-Frühstück statt, an dem der Leiter des Bauministeriums, Irek Faĭzullin, das Oberhaupt der DVR Denis Pushilin sowie Vertreter von Banken, Versicherungen und anderen Unternehmen teilnahmen. DAN hat die wichtigsten Aussagen der Veranstaltung zusammengestellt.
Komfortable Bedingungen für Unternehmen
Das Oberhaupt der Donezker Volksrepublik, Denis Pušilin, erklärte zunächst, die Behörden hätten trotz bedeutender Erfolge im Bereich der Wirtschaft in den neuen Regionen noch viel zu tun. Insbesondere das Gesetz über die Freie Wirtschaftszone (SEZ) muss nachgearbeitet werden – vor allem unter Berücksichtigung der Meinung der Unternehmer und Investoren selbst.
       „Trotz der schwierigen Bedingungen sind die Investoren an unserer Region interessiert, weil sie dort gute Aussichten für ihre Geschäftstätigkeit sehen. In weniger als sechs Monaten sind 20 Unternehmen Teilnehmer der SEZ in der DVR geworden und haben rund 2.500 Arbeitsplätze geschaffen. Das Investitionsvolumen der Teilnehmer beläuft sich auf etwa 8,5 Mrd. Rubel“, sagte er.
       Laut Pušilin befinden sich derzeit fünf weitere Projekte in der Vorprüfungsphase, was nochmal mehr als 4 Mrd. Rubel an Investitionen und über 600 Arbeitsplätze bedeutet. 160 Unternehmen prüfen derzeit die Möglichkeit, den Status eines SEZ-Teilnehmers zu erhalten.
       Pušilin wies auf die besondere Rolle der Gesellschaft öffentlich-privater Partnerschaft »Fonds für territoriale Entwicklung« (FRT) in diesem Prozess hin. „Sie soll Projekte von der Idee bis zur Umsetzung nach dem Prinzip „alles in einer Hand“ begleiten. Genau so soll es funktionieren. Die Übergangszeit bringt gewisse Schwierigkeiten mit sich, so dass der Unterstützung von Investoren besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden muss“, erklärte er.
       Auch die Unterstützung von Unternehmensprojekten mit Krediten wird aktiv ausgebaut. Die ›PromSvjazBank‹ und mehrere andere Kreditinstitute sind in den neuen Regionen tätig. Darüber hinaus räumte Pušilin ein, dass sich die Zahl der Banken, die in der Republik ihre Arbeit aufgenommen haben, weiter erhöht hat. Zuvor hatte der Vorsitzende des Staatsduma-Ausschusses für den Finanzmarkt, Anatoliĭ Aksakov, gegenüber DAN erklärt, dass drei weitere Banken, darunter zwei Moskauer, ihre Tätigkeit in den neuen Regionen aufgenommen hätten.
       „In der DVR sind 46.200 kleine und mittlere Unternehmen und mehr als 14.000 Selbstständige registriert. Ein Unterstützungsfonds für sie hat seine Arbeit in der Region aufgenommen, die Steuer- und Versicherungssätze wurden gesenkt, und es wurde ein Mechanismus für die Vergabe von Vorzugskrediten entwickelt und umgesetzt, wobei der Zinssatz von 18 auf 10 % fast halbiert wurde. Wir haben bereits 24 Kredite im Wert von 143 Mio. Rubel vergeben, und das ist ein guter Anfang“, sagte Pušilin.


Foto: Anton Kuzněcov
       Das Portal MSP.RF hat eine eigene Rubrik für Unternehmer in den neuen Regionen eingerichtet, die es ihnen ermöglicht, sich mit der allrussischen Gesetzgebung vertraut zu machen.
       Der kaufmännische Direktor des Moskauer Automobilwerks ›Moskvič‹, Aleksandr Migal, erklärte während des Business-Frühstücks auf der ›Rossíja‹, dass das Unternehmen mit dem Verkauf und der Erbringung von Dienstleistungen in der DVR beginnen wolle. Die Initiative wird von Denis Pušilin unterstützt. Er wies darauf hin, dass die Region über ein großes Potenzial für die Nutzung von Elektroautos als Dienst- oder Privatwagen verfügt (den ›Moskvič‹ 3 gibt es auch elektrisch [3e] – d. Übers.). Allerdings müssten die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, insbesondere eine ausreichende Anzahl von Ladestationen.
       Der Vertreter des Moskauer Werks wies darauf hin, dass ›Moskvič‹ bereit sei , die Produktion solcher Stationen zu entwickeln, möglicherweise sogar in der DVR. Die Entwicklungsgesellschaft des Donbass wird sich an der Lösung aller für die Verwirklichung dieser Pläne erforderlichen Fragen beteiligen. […]
       Die Teilnehmer räumten ein, dass die Versicherungstarife immer noch „weh täten“ und viele Versicherer nur bis zur Grenze versicherten, weil ihnen die Risiken aufgrund von Beschuss noch zu hoch sind. Die »Erste Versicherungsgesellschaft der Krim« macht jedoch alles und ist sehr aktiv. Der Generaldirektor des Unternehmens, Andreĭ Kondrašov, wies darauf hin, dass ein Büro in Mariupol bereits eröffnet ist und für 2024 eines in Donezk geplant ist.


Foto: Komsomòlskaja Právda
Großes Bau- und Tourismuspotenzial
Pušilin wies auch darauf hin, dass auf Anweisung des russischen Präsidenten Vladimir Putin ernsthaft daran gearbeitet wird, das Asowsche Meer als Erholungsgebiet zu entwickeln – vor allem für Kinder. „Das Asowsche Meer ist das seichteste der Erde und enthält 92 chemische Elemente, von denen Jod besonders wertvoll ist. Gleichzeitig übertrifft das Asowsche Meer das Mittelmeer in Bezug auf die Fischproduktivität um das 160fache!“, erklärte das Oberhaupt der Republik.
       Nach den Worten des russischen Bauministers Irek Faĭzullin kamen gleich nach dem Militär die Bauleute, die mit dem Wiederaufbau der zerstörten Wirtschaft begannen, und nicht nur diese. Da nach dem Zusammenbruch der UdSSR nicht mehr in die Infrastruktur investiert wurde, sind die Techniker heute mit verschlissenen Netzen konfrontiert, und all dies wird noch von der barbarischen Zerstörung von Wohnhäusern, sozialen und kulturellen Einrichtungen überlagert. Doch alles wird wieder aufgebaut.
       „Allein im letzten Jahr wurden auf dem Gebiet der DVR fast 4.000 Objekte wieder aufgebaut, darunter 260 Schulen und Kindergärten, 168 Krankenhäuser und Polikliniken und mehr als 2.000 Wohnhäuser. Mit allen Nuancen der Militärischen Sonderoperation war das Jahr 2023 in unserem mobilisierten großen Land sehr erfolgreich: in der Industrie, der Landwirtschaft und im Bauwesen. Wir haben die Zahlen im Wohnungsbau mit 50 Mio. m², darunter 401.200 m² in der DNR, übertroffen. Selbst zu Sowjetzeiten wurden in der gesamten UdSSR nicht so viele Wohnungen in einem Jahr gebaut“, sagte der Minister.
Der Donbas ist das Herz Russlands
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uf dem Business-Frühstück sprach ebenfalls Vladimir Maškov, ein großer Freund der Republik, berühmter Schauspieler und Vorsitzender der Theatergewerkschaft Russlands. Er wies auf den größten Reichtum der Region hin – die Menschen.
       „Ich selbst stamme aus dem Kuzbass, der Kuzbass und der Donbass sind fast gleich, die Menschen sind sich sehr ähnlich. Die Donezker Volksrepublik ist sicherlich reich an Bodenschätzen und ein erstaunlich fruchtbares Land, aber der größte Reichtum sind sicherlich die Menschen. Schöne, absolut furchtlose Menschen, die ihr Vaterland lieben, hingebungsvoll sind und ihr Land verteidigen. Zu seiner Zeit schrieb der Bergmann und Dichter Pavel Bespoščadnyĭ diese Zeilen: Niemand hat den Donbass je in die Knie gezwungen, und niemand kann ihn in die Knie zwingen. Der Donbass ist für uns das Herz Russlands, das jetzt voller Liebe, Selbstlosigkeit und Glauben ist“, sagte der Künstler. […]


Foto: Anton Kuzněcov
       „Gegen Ende des Jahres 2023 gab es für die gesamte Theatergemeinschaft ein freudiges Ereignis: Die Theaterschaffenden der DVR wurden Vollmitglieder der Union der Theaterschaffenden Russlands. Jetzt sind wir ein Raum, und das wird immer so bleiben“, sagte Maškov.
       Pušilin kam auch auf das Thema der besonderen Bedeutung des Donbass für Russland als Ganzes. Nicht nur im kulturellen Bereich, sondern auch in der Wirtschaft: „Gemeinsam schaffen wir alle Voraussetzungen dafür, dass der Donbass seine Entwicklung fortsetzen und nicht nur eine starke Region, sondern das industrielle Herz Russlands wird“, so der DVR-Chef abschließend.

Die Nachfrage ist da
Dan-news.ru – Mehrere Bauunternehmen aus der Region Krasnodar und der Oblast Rostov sind an Mineralien aus der DVR interessiert. Dies berichtete Vladimir Jožikov, stellvertretender Vorsitzender der Regierung der DVR, in einem großen Interview mit der Donezker Nachrichtenagentur.


Foto: Telegram-Kanal Vladimir Jožikov
       „Persönliche Verhandlungen zu diesem Thema sind im Gange. Es gibt ein großes Straßenbauprojekt in Soči, sie informieren sich, sind interessiert. Es gibt auch ein großes Bauprojekt in der Oblast Rostov. Bislang gibt es noch keine konkreten Lieferverträge, aber soweit ich weiß, liegt das daran, dass das Projekt in Soči noch nicht in die aktive Bauphase eingetreten ist. Sobald diese Projekte realisiert werden, bin ich mir sicher, dass die Bestellungen von Granit eingehen“, so Jožikov.
       Der Gesprächspartner der Agentur fügte hinzu, dass die Mineralien aus unserer Republik für potenzielle Käufer vor allem deshalb interessant sind, weil sich die Rohstoffbasis in unmittelbarer Nähe zu diesen Regionen befindet. Dadurch werden die Logistikkosten und damit auch der Preis der Inertstoffe erheblich gesenkt. […]

Die Mutter Gottes vom Don
Lug-info.com – Der stellvertretende Leiter der russischen Präsidialverwaltung, Sergeĭ Kirijenko, übergab dem Museum der Donkosaken in Stanica Luganskaja eine Kopie der Ikone der Mutter Gottes vom Don (Our Lady of the Don – Wikipedia), deren Original der Legende nach dem Fürsten Dmitriĭ Donskoĭ vor der Schlacht von Kulikovo (Schlacht auf dem Kulikowo Pole – Wikipedia) geschenkt wurde. Dies teilte das Oberhaupt der LVR, Leonid Pásečnik, mit.


Foto: Telegram-Kanal Leonid Pásečnik (Mitte)
       „Die Entwicklung der Kultur im Donbass bleibt im Fokus der föderalen russischen Behörden. Heute habe ich zusammen mit Sergeĭ Kirijenko das kürzlich eröffnete Museum der Donkosaken in Stanica Luganskaja besucht. Sergeĭ Vladilěnovič überreichte den Mitarbeitern der Einrichtung eine Kopie der Ikone »Die Mutter Gottes vom Don«“, schreibt Pásečnik in seinem Telegram-Kanal und bedankte sich für dieses wunderbare Geschenk.
       Der LVR-Chef erinnerte daran, dass das Museumsgebäude in Stanica Luganskaja 2014 teilweise zerstört worden war und dank der Unterstützung des Staatlichen Historischen Museums und des russischen Kulturministeriums wieder aufgebaut werden konnte.
       Pásečnik schilderte seine Eindrücke vom Rundgang durch das Museum, bei dem den Gästen „eine Sammlung einzigartiger archäologischer Materialien gezeigt wurde, die auf dem Gebiet von Stanica Luganskaja und den angrenzenden Bezirken gefunden wurden.“
       „Wir haben viel über die Entstehungsgeschichte der Donkosaken, den Alltag der Staničniki im XIX. und XX. Jahrhundert und die Beteiligung der Kosaken an der Befreiung des Donbass erfahren“, fügte er hinzu.

Sonntag:

Schulgebäude war nicht mehr zumutbar
Zonews.ru – Eine neue Schule für zwei große Stadtteile von Berdjansk – AKZ (von AzòvKábelZavòd (Werk) – d. Übers.) und RTS (bleibt Mysterium) – wird noch in diesem Jahr von den Paten der Oblast Tver gebaut. Dies teilte heute Bürgermeister Aleksandr Saulenko der Zaporòžjer Nachrichtenagentur mit.
       Er erinnerte daran, dass die Schule für diese Stadtteile schon früher existierte, aber zu Zeiten der Ukraine baufällig geworden war. „Dank unserer Paten aus Tver wird dieses Jahr das alte Gebäude abgerissen und an seiner Stelle ein neues gebaut“, erklärte Saulenko.

Foto: https://www.brd24.com/
       Zuvor hatte der Bildungsminister der Russischen Föderation, Sergeĭ Kravcov, auf der Sitzung des Staatsrates erklärt, dass die Behörden des Landes die umfassende Entwicklung der Schulinfrastruktur, auch in den neuen Regionen des Landes, als Priorität betrachten. Gleichzeitig erinnerte er daran, dass die Patenregionen bei der Entwicklung der Schulinfrastruktur in Donbass und Novoròssija erhebliche Unterstützung leisten. Zu den Prioritäten gehören auch die Steigerung des Ansehens des Lehrerberufs, die Bekämpfung des Personalmangels, insbesondere in ländlichen Gebieten, und eine stärkere Einbeziehung der Eltern in den Bildungsprozess.

Dienstag:

Vermutlich aus den 30er Jahren
Dan-news.ru – Die Renovierung eines der ältesten Kulturpaläste in der Republik, dessen des Bergwerks ›V.M. Bažanov‹ in Makejevka, ist dank der Unterstützung des Präsidentenfonds für Kulturinitiativen abgeschlossen worden. Dies berichtete heute Larisa Tolstykina, stellvertretende Vorsitzende der Regierung der DVR.


Begehung vor den Arbeiten 2023 – www.mk-donbass.ru / Telegram-Kanal Michaïl Želtjakov
       „Seit 30 Jahren wurden dort keine Reparaturen mehr durchgeführt. Dank der Unterstützung des Präsidentenfonds für Kulturinitiativen konnten nun endlich umfassende Restaurierungsarbeiten im Wert von mehr als 15 Mio. Rubel durchgeführt werden. Die Reparatur des Daches, die Verstärkung der Decke des Auditoriums, der Abbau und die Fertigstellung des Kinderzimmers des kleinen Auditoriums gaben der Einrichtung ein neues Aussehen. Bis heute sind alle geplanten Arbeiten abgeschlossen“, schreibt Tolstykina in ihrem Telegram-Kanal.
       Die stellvertretende Ministerpräsidentin der Region fügte hinzu, dass auch die materielle und technische Basis des Kulturpalastes mit Unterstützung des Fonds aufgefüllt wurde: neue Multimedia- und Computerausrüstung wurde geliefert. Nun wird der renovierte Kulturpalast zu einer großartigen Plattform für die Organisation von Kultur- und Freizeitaktivitäten und festlichen Veranstaltungen.

Mittwoch:

Was ist eine Komplexsportschule?
Lug-info.com – Die Fachleute der öffentlich-rechtlichen Gesellschaft »Generalauftraggeber im Bauwesen« (JeZ) und die bauausführende Organisation haben mit der Restaurierung und Überholung des Gebäudes der Komplex-Kinder- und Jugendsportschule № 1 in Alčevsk begonnen. Darüber wurde das LIC vom Pressedienst des Unternehmens informiert.


Foto: JeZ
       „Die Gesamtfläche des Schulgebäudes beträgt über 3.000 m². Die Bauarbeiter werden das Dach und die Verglasung erneuern, eine neue Fassade anbringen, die technische Kommunikation erneuern und alle Innenräume überholen. Es ist geplant, die Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der Einrichtung bis zum Herbst dieses Jahres abzuschließen. Die Restaurierung der Sportanlagen in der Lugansker Volksrepublik ist mit dem Programm der sozioökonomischen Entwicklung der neuen Subjekte der Russischen Föderation abgestimmt und wird unter der Koordination des Bau- und des Sportministeriums Russlands durchgeführt“, teilte der JeZ mit.
       Die Arbeiten nach den modernen Anforderungen und Sicherheitsstandards durchgeführt. Spezialisten werden ein neues Feueralarm- und Warnsystem im Gebäude der Sportschule installieren, das Lüftungssystem und die Beleuchtung modernisieren.
       „Nach Abschluss der Renovierungsarbeiten wird die Schule den Sportunterricht in Basketball, Volleyball, Gymnastik, Boxen, Judo, Kickboxen, Tischtennis und anderen Disziplinen wieder aufnehmen“, erklärte das Unternehmen.
       Im Jahr 2024 wollen die Spezialisten des JeZ auch die Gewichtheberhalle der Spezialisierten Kinder- und Jugendsportschule der Olympischen Reserve in Lugansk und die Ausstattung einer neuen Boxhalle in der Hochschule für Körperkultur in Lugansk rekonstruieren.

Wenn das der Iljič wüsste
Dan-news.ru – Das Projekt des Wiederaufbaus des Iljič-Hüttenwerks in Mariupol zählt zu einem der größten aller Teilnehmer der Freien Wirtschatszone (SEZ). Dies teilte der Generaldirektor des »Fonds für territoriale Entwicklung« (FRT), Ilšat Šagiachmětov, heute mit.


Foto: Wikipedia.org / CC BY-SA 3.0
 „Von den 65 Investitionserklärungen, die von den Fachleuten des Fonds genehmigt wurden, war das Projekt des Metallurgischen Kombinats Mariupol Iljitsch eines der größten. Es wird eine Reihe von Maßnahmen zur Wiederherstellung der Energie-, Transport- und Reparatureinrichtungen des Unternehmens für die Produktion von Rohrprodukten, Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen sowie die Verarbeitung von Schrott und Schlacke durchgeführt“, wird Šagiachmětov auf der Website der Regierung der Russischen Föderation zitiert.
       Das Volumen der Investitionen im Rahmen des Projekts beträgt über 867,6 Mio. Rubel, und es ist geplant, mehr als 1.500 neue Arbeitsplätze zu schaffen. Insgesamt, so der stellvertretende Ministerpräsident der Russischen Föderation Marat Chusnullin, werden die Unternehmen, die bis jetzt der SEZ beigetreten sind, Arbeitsplätze für über 41.000 Menschen schaffen.

Russisches Unternehmen an der größten Lithiumlagerstätte Europas interessiert
Antifashist.com – Ein russisches Unternehmen ist an der Erschließung des größten Lithiumvorkommens Europas in der DVR interessiert. Vladimir Jožikov, stellvertretender Regierungschef der Donezker Volksrepublik, sagte, dass die Behörden der DVR davon ausgehen, dass das Lithium, sobald es in der Republik abgebaut wird, auch in der Region verarbeitet wird.


Spodumen (LiAl[Si2O6]) aus dem Ševčenkovskoje-Vorkommen
       „Die DVR verfügt über die Lithiumlagerstätte Ševčenkovskoje, eine der größten in Europa, und es besteht Interesse an deren Erschließung. ›AtómRedMetZóloto‹ (Atom/Seltene Metalle/Gold – d.Übers.) ist interessiert, aber die Lizenz wird von einer föderalen Behörde vergeben; es wird auf der Ebene des russischen Ministeriums für Naturressourcen entschieden. Es ist schwer vorherzusagen, wann die Erschließung wird beginnen können, da sich die Lagerstätte derzeit noch in der »Grauen Zone« befindet und es aufgrund der Feindseligkeiten keine Möglichkeit gibt, dort zu arbeiten“, sagte Jožikov.
       Er fügte hinzu, dass diese Lagerstätte ein großes Potenzial hat und ein wichtiges Element der Wirtschaft der Region werden wird. „Dieses Vorkommen wird auf jeden Fall seinen Lizenznehmer finden, es wird auf jeden Fall Investitionen und Lithiumabbau geben. Und wir wollen auf jeden Fall, dass die Weiterverarbeitung auch hier stattfindet“, betonte der stellvertretende Ministerpräsident.
       Der CDU-Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter sagte am 22. Dezember 2023 in einem Gespräch mit der Tagesschau, dass Europa die Lithiumvorkommen, von denen die größten im Donbass liegen, dringend brauche, um die Energiewende zu vollziehen. „Wenn Europa die Energiewende vollenden will, braucht es Lithium. Die größten Vorkommen in Europa befinden sich im Donbass“, so der deutsche Abgeordnete.


Foto: European Lithium
       Lithium ist ein Alkalimetall, das im Jahr 1817 entdeckt wurde. Es ist ein Schlüsselelement für die Herstellung von Akkumulatoren für alle möglichen mobile Geräte bis hin zu Elektrobussen und -triebzügen sowie von leichten, festen Konstruktionsmaterialien. Der wichtigste Anwendungsbereich ist die Kernenergie. Russland steht weltweit an dritter Stelle, was die Lithiumreserven angeht. Im Jahr 2023 begann das Land mit den Vorbereitungen für die Wiederaufnahme des Abbaus dieses Metalls nach einer Unterbrechung von fast 30 Jahren. Die lange Pause war auf billigere Importe zurückzuführen, die hauptsächlich aus Argentinien und Chile kamen. Im Jahr 2022 wurden die Lieferungen eingestellt. Mit der Verbreitung von Elektroautos begann jedoch der Preis für Lithium zu steigen, so dass sich die Frage der Wiederaufnahme der lokalen Produktion stellte.
       Die Lagerstätte Ševčenkovskoje wurde 1982 entdeckt. Sie befindet sich heute im Westen der DVR in der Nähe der noch von der Ukraine kontrollierten Stadt Kurachovo. Mit einer Fläche von 0,8 km² wird sie als mittelgroßes Feld eingestuft, was die Reserven betrifft. Die Reserven werden in einer Tiefe von bis zu 500 Metern geschätzt.
       Das Feld gehörte früher der Firma Petro Consulting, einem Unternehmen, das von Leuten aus dem Umfeld von Petro Porošenko kontrolliert wird. Das Unternehmen erhielt 2018 die Abbaulizenzen ohne Ausschreibung.
       Im Februar 2022 wurde es neu registriert und hieß von da an European Lithium Ukraine. Es wurde erwartet, dass das Unternehmen von dem australisch-europäischen Bergbauunternehmen European Lithium aufgekauft wird, sobald der Zugang zu den Lithiumvorkommen gesichert ist. Mit anderen Worten: Porošenko hat die Vorkommen über Strohmänner privatisiert, um sie anschließend an westliche Unternehmen zu verkaufen.

Freitag:

Ferrosilizium aus Pjervomaĭsk
Lug-info.com – Die Teilnahme an der Freien Wirtschaftszone (SEZ) wird dem Pjervomaĭsker Werk ›Irbis‹ helfen, die Produktion von Ferrosilizium fast zu verdoppeln. Dies berichtete der Direktor des Werkes, Vladimir Mozalev.
       Er sagte, dass ›Irbis‹ seit mehr als 20 Jahren Ferrosilizium herstellt und verkauft. Heute wird es nicht nur von metallurgischen Unternehmen der Republik (u.a. der Lugansker Gießerei und mechanischem Werk, dem Alčevsker Metallurgischen Kombinat), sondern auch von Unternehmen aus anderen Regionen Russlands gekauft. Die Produkte sind begehrt, und Preise sind nach wie vor günstig.


Foto: Zeitung ›Respúblika‹
       Seit 2014 wurde das Unternehmen wiederholt von der Ukraine beschossen, wodurch einiges verloren ging und Produktionsgebäude schwer beschädigt wurden. Doch selbst unter diesen schwierigen Bedingungen hat ›Irbis‹ seine Tätigkeit nie ganz unterbrochen: Die kaputte Schmelzanlage wurde eigenständig durch eine neue ersetzt, die Räumlichkeiten wurden punktuell repariert. Jetzt plant das Werk dank seiner Beteiligung an der SEZ, die Anlagen zu modernisieren und die zerstörte Infrastruktur ganz wieder herzustellen. Das Unternehmen rechnet auch mit einer Überholung der Schmelzanlage, die eine höhere Produktion ermöglichen wird.
       „Im Moment produzieren wir etwa 40 Tonnen Ferrosilizium pro Monat. Nach der Umsetzung des Investitionsprojekts wird diese Zahl auf 70 Tonnen ansteigen“, zitiert die Zeitung ›Respúblika‹ Mozalev.
       Die kleine Belegschaft des Werks, die aus 16 Personen besteht, hat den Glauben an Veränderungen zum Besseren nicht für einen Tag verloren.
       „Wir waren an der Teilnahme an der Freien Wirtschaftszone wegen der Steuerersparnisse interessiert, die wir sinnvoll in die Produktion investieren können: Das Unternehmen braucht Be- und Entladetechnik. Dies wird in erster Linie die Arbeit der Menschen erheblich erleichtern und natürlich das Produktionsvolumen erhöhen“, erklärte der Direktor.
       „Die Beteiligung von ›Irbis‹ an der Freien Wirtschaftszone wird die Möglichkeit bieten, die Produktion zu erweitern, die Zahl der Arbeitsplätze zu erhöhen, das städtische Umfeld zu verbessern und neue Mechanismen und Hebel für die Umsetzung von Sozialpartnerschaftsvereinbarungen zu schaffen. Und das wird sich in Zukunft auf den Lebensstandard der Bürger auswirken“, meinte Sergeĭ Koljagin, Bürgermeister von Pjervomaĭsk.
       Ferrosilizium ist eine Legierung, die die Qualität des Stahls verbessert.

Technik aus dem Fernen Osten
Dan-news.ru – In der Kokerei Makejevka wurde ein neuer Rotor für das Koksgasgebläse in Betrieb genommen. Die Anlage wird es ermöglichen, bis zu 35 % Strom zu sparen, teilte der Pressedienst des Ministeriums für Industrie und Handel der DVR heute mit.


       „Der neue Rotor wird einen stabilen Betrieb des Gebläses bei reduzierter Last ermöglichen und den Stromverbrauchs des Unternehmens um bis zu 35 % senken“, zitiert der Pressedienst den leitenden Energieingenieur des Unternehmens, Aleksandr Nikitin.
       Die Technik aus dem Chabarovsker Werk ›DalEnèrgoMaš“ wurde nach den individuellen Anforderungen von Makejevkoks hergestellt und bereits in Betrieb genommen.
       Im Oktober hat Makejevkoks einen 109 Meter hohen Schornstein der Kokerei instandgesetzt.

Preise gewinnen gehört dazu
Dan-news.ru – Die Donezker Staatliche Medizinische Universität ›Maksim Gorkiĭ‹ (DonGMU) ist Preisträgerin des allrussischen Wettbewerbs unter den medizinischen Universitäten Russlands geworden. Dies wurde heute im Gesundheitsministerium der Russischen Föderation bekanntgegeben.
       „Nach den Ergebnissen wurde die DonGMU vom Gesundheitsministerium der Russischen Föderation als eine der besten in der Umsetzung von jugendpolitischen Praktiken und der Organisation von Bildungsaktivitäten an der Universität ausgezeichnet. 202 Hochschuleinrichtungen […] aus der Russischen Föderation haben teilgenommen“, heißt es in dem Bericht.


Foto: Telegram-Kanal Gesundheitsministerium Russlands
       Die Donezker Universität hat den ersten Platz in der Nominierung »Organisation der Freiwilligenarbeit in der gehobenen Berufssphäre« belegt. Sie hat viel Erfahrung in diesem Bereich gesammelt hat und die Freiwilligenarbeit ist neben der Bildung eine der Prioritäten der Universität. […]
       Die DonGMU wurde 1930 gegründet. Sie bietet heute Praktikums-, Master-, Assistenz-, Postgraduierten- und Promotionsstudiengänge in acht Fakultäten und 77 Abteilungen an. In den Jahren ihres Bestehens wurden mehr als 50.000 Spezialisten an dieser Einrichtung ausgebildet. Berühmte Absolventen sind Akademiker der Russischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften: der Direktor des Instituts für Herz- und Gefäßchirurgie Gennadiĭ Knyšov, der stellvertretende Präsident der Russischen Akademie für Bildung Gennadiĭ Oniščenko und andere.

Quellen:
Lugansker Informationszentrum (LIC) – Lug-info.com
Donezker Nachrichtenagentur (DAN) – Dan-news.ru
Vsjo o DNR – Vsednr.ru
›Kultúra Donbàssa‹ (DNR-Ministerium) – Culture-dnr.ru
Lenta Novostej (ZOV)
•  LNR – Lnr-news.ru              •  DNR – Dnr-news.ru                   •  Charkov – News-kharkov.ru
  Zaporòžje – Zp-news.ru     •  ChersonKherson-news.ru    •  OdessaNews-odessa.ru
Chèrsonka – Hersonka.ru                                                              •  PMRTiraspol-news.ru
Krim-
Informationsagentur (KIA) – Kianews24.ru
Lènta Nóvostej Krýma –
Crimea-news.com               Nóvosti Pridnestròvja – Novostipmr.com
Novoròssija – Novorosinform.org                             »Analytischer Dienst des Donbass« – Asd.news
»Analytischer Dienst des Donbass« – Asd.news       »Donezker Eisenbahn« (DŽD) – Dnrailway.ru
›Àntifašìst – Antifashist.com                                        Moskòvskij Komsomòlec – Mk.ru
›ÀntimajdánAntimaydan.info                                  Argumènty i Fàkty – Aif.ru

Standard

Neuigkeiten aus Wirtschaft und öffentlichem Leben in Novoròssija 30.12.23 ̶ 05.01.24

Erscheint seit 2014

Quellen: siehe Schluss dieser Ausgabe

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Weitere Übersetzungen mit Bezug auf den Donbass sind weiterhin zu finden auf
https://t.me/RenateKoppe (Anmeldung erforderlich).

Nachtrag von Do, 28.XII.23.:

Jugendliche Ministerin
Luganmedia.ru – Während eines Briefings sprach die Ministerin für Jugendpolitik der LNR, Julija Veličko, über die Ergebnisse der Arbeit des Ministeriums im Jahr 2023 sowie über die Pläne für 2024.
       „Das Ministerium für Jugendpolitik wurde im Juni 2023 durch einen Erlass des Oberhaupts der LNR gegründet, und in dieser kurzen Zeit haben wir bereits viele wichtige Veranstaltungen für die Jugend unserer Republik durchgeführt. In diesem Jahr haben wir eine Vereinbarung über die Umsetzung der regionalen Projekte Entwicklung der Jugendunterstützung (»Jugend Russlands«) und das regionale Projekt »Soziale Aktivität« im Rahmen des nationalen Projekts »Bildung« unterzeichnet“, sagte die Ministerin.
       Darüber hinaus wurden im Juni zum Tag der Jugend die Ergebnisse des allrussischen Wettbewerbs der Programme zur umfassenden Entwicklung der Jugendpolitik in den Regionen der Russischen Föderation zusammengefasst. Die Lugansker Volksrepublik wurde einer der Gewinner dieses Wettbewerbs, als Preis erhielten wir 52 Mio. Rubel für die Entwicklung der Infrastruktur der Jugendpolitik für 2024.

b1
Wir werden einen weiteren Jugendraum haben. Wir wollen ihn bis zum nächsten Tag der Jugend fertiggestellt haben, so dass die jungen Leute im Sommer bereits einen weiteren Ort haben, an dem sie sich selbst verwirklichen und ihre Ferien aktiv verbringen können“, fügte Veličko hinzu.
       Julija Sergejevna wies darauf hin, dass in der Republik mit Unterstützung der Patenregionen bereits drei Jugendzentren eingerichtet wurden: in Sverdlovsk, Lutugino und Lugansk. Die Eröffnung des größten Hauses der Jugend in Lugansk war ein wichtiges Ereignis für die jungen Menschen der gesamten LNR.
       „Es ist eine große und sehr bedeutende Einrichtung. Seit seiner Eröffnung wurde es bereits von etwa 15.000 Gästen besucht. Im Dezember haben wir ein Programm mit dem Namen »Wir öffnen neue Horizonte« für junge Menschen entwickelt, die in den Gemeinden leben. Im Rahmen dieses Programms werden ihnen verschiedene Intensivkurse, Ausflüge in Museen und eine Einführung in wichtige föderale Projekte angeboten werden. Wir bemühen uns, über alle Möglichkeiten zu sprechen, die sich durch die Zugehörigkeit der LNR zur Russischen Föderation ergeben haben. Wir versuchen, unsere Jugendlichen in die Jugendpolitik einzubeziehen, und wir bekommen ein Feedback von ihnen. Auf der Grundlage ihrer Meinung werden wir weitere Veranstaltungen planen, die für sie wirklich interessant sind“, betonte Veličko.
       Im nächsten Jahr wollen wir einen Schwerpunkt auf die Entwicklung der kreativen Richtung legen. Es wird verschiedene Festivals für kreative Jugendliche und Gruppen geben.
       „Wir wollen eine regionale Etappe des »Studentenfrühlings« veranstalten, damit unsere Vertreter an der allrussischen Etappe dieses Wettbewerbs teilnehmen können“, sagte Julija Sergejevna.
       Die Ministerin für Jugendpolitik wies auch auf die Arbeit der Freiwilligenorganisationen hin, die insbesondere bei der Bereitstellung von humanitärer Hilfe, der Organisation von Ferien für Soldaten und kinderreiche Familien große Hilfe leisten. In der Republik gibt es etwa 14 Vertretungsbüros von Organisationen, mit denen eine ständige Zusammenarbeit besteht.
       Einer der großen Pläne für 2024 ist die Teilnahme der Lugansker Volksrepublik an den Weltjugendfestspielen (vom 1. bis zum 7. März im Föderalen Territorium ›Sírius‹ bei Sòči – d. Übers.).
       „20.000 Menschen werden an dem Festival teilnehmen, 10.000 davon sind ausländische Gäste. Auch eine Delegation aus unserer Republik, sowohl Teilnehmer als auch Freiwillige, wird an diesem Großereignis teilnehmen. Die Registrierung der Reiseleiter ist bereits im Gange. Vertreter unserer Nichtregierungsorganisationen werden ebenfalls teilnehmen und mit jungen Menschen aus verschiedenen Ländern in Kontakt treten, um gemeinsam eine Jugendpolitik zu entwickeln. Mit diesem Festival wollen wir die Werte verbreiten, die in unserem Land existieren und die für uns wichtig sind. Außerdem werden auch Ausländer unsere Region besuchen, und das Wichtigste für uns ist, dass wir ihnen die ganze Wahrheit vermitteln – was hier passiert ist, und sie werden sie in ihre Länder bringen“, sagte sie.

Sonnabend:

Dimensionen
Dan-news.ru – Dank der Umsetzung eines Erlasses des Präsidenten der Russischen Föderation sind aus Mitteln des föderalen Budgets etwa 386.000 Bücher in der Republik angekommen. Das teilte der Pressedienst des Kulturministeriums der Region der Donezker Nachrichtenagentur mit.

b2
„106.000 neue Bücher von führenden Verlagen Russlands – ›Vječe‹, ›Eksmo‹, ›AST‹ und »Kinderliteratur« – wurden an die Republik geliefert. Dafür wurden 50 Millionen Rubel aus dem föderalen Haushalt bereitgestellt“, teilte der Pressedienst des Ministeriums der Agentur mit.
       Nochmal über 280.000 Bücher der Programmliteratur für Schulkinder wurden gemäß eines Erlasses des russischen Präsidenten Vladimir Putin an öffentliche Bibliotheken der Republik geliefert.
       Zuvor hatte DAN geschrieben, dass die Museen der DNR in diesem Jahr Ausrüstungen für mehr als 44 Millionen Rubel erhalten haben. Außerdem wurden für 2023 fast 190 Millionen Rubel für die Ausstattung von Kunstschulen der DNR bereitgestellt.

Sonntag:

Auszeichnungen
Dan-news.ru – Vier Künstler aus der DNR wurden in diesem Jahr mit dem Titel »Verdienter Künstler der Russischen Föderation« und drei weitere mit dem Titel »Verdienter Kunstschaffender der DNR« ausgezeichnet. Dies teilte der Pressedienst des regionalen Kulturministeriums der Nachrichtenagentur Donezk mit.

b3Foto: Ensemble ›Donbàss‹

       „Der Ehrentitel »Verdienter Künstler der Russischen Föderation« wurde vier Mitarbeitern staatlicher Institutionen verliehen, die unter Verwaltung des Kulturministeriums stehen: dem Republikanischen Akademischen Puppentheater Donezk, dem Verdienten Staatlichen Akademischen Ensemble ›Donbàss›, dem Staatlichen Akademischen Dramentheater Donezk ›M.M. Brovun› , und der Staatlichen Akademischen Philharmonie Donezk“, heißt es im Pressedienst des Ministeriums.
       Der Chefballettmeister des Donezker Staatlichen Akademischen Opern- und Balletttheaters wurde mit der Medaille »Für die Arbeit in Kultur und Kunst« ausgezeichnet. […] Der Ehrentitel »Verdienter Kunstschaffender der DNR« wurde drei Mitgliedern anderer Ensembles verliehen.
„Zehn Mitarbeiter des Kulturministeriums wurden mit dem Abzeichen »Für einen Beitrag zur Entwicklung der Kultur« ausgezeichnet.
[…]

Montag:

Entnazifizierung: Šuchjevič-Museum in Lemberg niedergebrannt
Zp-news.ru / zonews.ru – Die Explosion mit nachfolgendem Brand wurde durch einen Drohnenangriff verursacht.
       Roman Šuchjevič befehligte von 1943 bis 1950 die Ukrainische Aufständische Armee (UPA), den bewaffneten Arm der Organisation der Ukrainischen Nationalisten (OUN, beide in Russland verboten). In den Jahren 1941 – 1943 diente er in den bewaffneten Einheiten des „Dritten Reichs“ und war an der Erschießung der jüdischen und polnischen Bevölkerung von Lemberg beteiligt.

b4
Im März 1950 umstellte eine militante Gruppe unter der Führung von Pavel Sudoplatov ein Haus in der Oblast Lemberg, in dem sich Šuchjevič versteckt hielt. Bei einem Feuergefecht wurde er getötet.
       Pavel Sudoplatov (1907-1996) stammt aus Melitopol, Oblast Zaporòžje, und war sowjetischer Geheimdienstoffizier. Während des Großen Vaterländischen Kriegs leitete er die 4. Verwaltung des NKWD, war für die Leitung von Partisanenoperationen zuständig und koordinierte die Arbeit des Agentennetzes in Deutschland und seinen Verbündeten. Zusammen mit einem anderen NKWD-Offizier, Viktor Iljin, arbeitete er einen Plan für ein Attentat auf Hitler durch die Gruppe Miklaševskiĭ aus.
       Am Ende des Krieges kämpfte er gegen den ukrainischen Untergrund. Eines der Bataillone in unserer Region trägt den Namen Sudoplatovs.

Resümee 2023 des Bildungsministerium der Oblast Cherson
Xonews.ru – 50 Schulabgänger der Oblast wurden mit Goldmedaillen ausgezeichnet. Schulbücher, Busse, Ausrüstung, Inventar, Labors, Laptops und vieles mehr wurden an die Schulen geliefert, wie im Telegram-Kanal des Ministeriums berichtet wird.

b5Foto: Ministerium für Bildung der Oblast Cherson
       In elf Bildungseinrichtungen wurden größere Reparaturen durchgeführt, neue Speisesäle eingerichtet, Turnhallen gebaut und Klassenräume ausgestaltet.
       Mehr als 140 verschiedene Bildungsveranstaltungen wurden durchgeführt, 37 Zentren für Kinderinitiativen sind in Betrieb, 42 Schulmuseen wurden eröffnet, 47 Schultheater und 33 Medienzentren sind in Betrieb.
       Die Lehrkräfte der Region haben an den Berufswettbewerben »Lehrer des Jahres«, »Erzieher des Jahres« und ›Klàssnyĭ klàssnyĭ‹ (Klasse Klassenlehrer in etwa – d. Übers.) teilgenommen. Mehr als 2.000 Pädagogen wurden fortgebildet.
       Die Schüler der Klassen 1 bis 4 erhalten warme Mahlzeiten. Die Lehrer erhalten zusätzliche monatliche Zahlungen für Klassenleitung und Kuratorenschaft. Studenten der berufsbildenden Sekundarschulen erhalten akademische Stipendien, hieß es im Ministerium.

Sichere gute Straßen – Nationale Projekte Russlands
Hersonka.ru / Nata Podobjed – Im Jahr 2023 stand das Verkehrsministerium der Oblast Cherson vor großen Aufgaben. Fachleute stellten Straßen wieder her, die schon während der ukrainischen Herrschaft in Verfall geraten waren. Die Regulierung des öffentlichen Personenverkehrs wurde auf russische Standards umgestellt.

b6Fakten über die Arbeit des Verkehrsministeriums der Oblast Cherson im Jahr 2023:
  345,6 Kilometer Straßen auf dem gesamten linken Dnjeprufer
der Oblast wurden einschließlich der Bordsteine und
Bürgersteige instandgesetzt;
  891 Verkehrszeichen wurden nach den aktuellen russischen
Standards erneuert;
  Das Asphaltbetonwerk im Bezirk Kalančak wurde in Betrieb
genommen;
  Für vier registrierte Taxiunternehmen wurden 129
Genehmigungen erteilt;
  16 interkommunale Buslinien wurden eingerichtet;
  17 zentrale Bushaltestellen wurden erneuert;
  Die Regierung kaufte neue oder modernisierte
Technik für den Straßenbau: Im Jahr 2023 wurden
59 Baumaschinen und 90 Anbaugeräte angeschafft.

Für die kommenden Jahre plant die Oblast, bei der Straßeninfrastruktur autark zu werden.


Dienstag:

2024 wird die Oblast Akkumulatoren in Mobilfunk-Basisstationen ersetzen
Xonews.ru – Damit soll deren Abhängigkeit von der Stromversorgung verringert werden. Dies gab der stellvertretende Minister für Digitale Entwicklung und Massenkommunikation der Oblast Cherson, Micha
ïl Špir, bekannt.

b7
Die Akkus sind allerdings auch beliebtes Diebesgut: https://dobriy-samarit.livejournal.com/

       „Der Wirbelsturm hat die Stromversorgung beeinträchtigt, mit der die Kommunikationseinrichtungen gespeist werden. Für 2024 haben die Betreiber geplant, die Batterien in den Basisstationen zu ersetzen, was ihre Abhängigkeit von kurzfristigen Stromausfällen verringern wird“, sagte er gegenüber TASS.
       In der Nacht zum 27. November fegte ein Sturm über die Region. Nach Angaben des Gouverneurs Vladimir Saldo waren danach fast 100 Ortschaften in der Region ohne Strom, und Teile der Straße auf der Landzunge (zur Krim – d. Übers.) Arabackaja Strelka wurden überflutet.

Auf Zertifikat folgt meist Rahmenvertrag
Dan-news.ru – Die Russischen Eisenbahnen RŽD haben den Schotter aus dem Karanskiĭ-Steinbruch in der befreiten Siedlung Mirnoje im Bezirk Telmanovo zertifiziert. Dies berichtete der Leiter des Steinbruchs, Vadim Morozov, der Donezker Nachrichtenagentur.
       „[…] Experten der Bahn haben in unserem Unternehmen haben Proben unseres Schotters genommen und sie in Moskau im Labor untersucht. Danach haben wir das entsprechende Zertifizierungsdokument erhalten“, sagte Morozov.

b8Foto: Urálskiĭ ščeben
       Der gewonnene Schotter wird in Zukunft auch für den Bau und die Instandsetzung von Eisenbahnen in Russland verwendet.
       Vorher war berichtet worden, dass im Karanskiĭ-Steinbruch im vergangenen Jahr 1,2 Mio. Tonnen Schotter gewonnen wurden. In diesem Jahr soll die Schotterproduktion dank neuer Technik aus China, die diese Woche geliefert werden soll, auf 2,5 Mio. Tonnen gesteigert werden.
       Der Steinbruch wurde während der ukrainischen Herrschaft im Jahre 2008 stillgelegt. Im Herbst 2022 wurde der Abbau wieder aufgenommen.

Bruderhilfe
Dan-news.ru – Die Behörden von Jasinovataja haben alle notwendigen Vorbereitungen getroffen, um Avdéjevka nach seiner Befreiung unverzüglich Hilfe zu leisten. Dies erklärte heute der Leiter der Bezirksverwaltung von Jasinovataja, Dmitriĭ Ševčenko, gegenüber der Donezker Nachrichtenagentur.
       „Für uns ist Avdejevka eine Bruderstadt, natürlich warten wir auf seine Befreiung durch unsere Männer. Was die Hilfe für die Stadt nach der Befreiung betrifft, so wissen wir genau, wie sie aussehen wird, aber ich kann Ihnen noch nicht alles sagen. Wir sind bereit, unseren Brüdern zu Hilfe zu kommen, die Reserven für diesen Zweck wurden schon vor langer Zeit gebildet“, sagte Ševčenko.

b9
Er schloss auch die Beteiligung der Oblast Čeljábinsk nicht aus, die eine Patenschaft für den Bezirk Jasinovataja übernommen hat.
       Avdejevka ist eine kleine Stadt nördlich von Donezk. Vor 2014 lebten dort bis zu 40.000 Menschen. Während des Krieges im Donbass wurde sie zu einer der Hauptbefestigungen der ukrainischen Truppen. Aus dieser Richtung beschießen die Kämpfer Donezk, Jasinovataja, Makejevka und die umliegenden Gebiete einschließlich der wichtigen Verkehrsadern. Die russische Armee kämpft zur Zeit intensiv um diese Stadt.

Käse, Butter und Baustoffe: Neue Produktionsanlagen in der Oblast Cherson eröffnet
Kherson-news.ru / kherson.life – In einem schwierigen Umfeld wurden in diesem Jahr 16 Unternehmen in den Städten und Bezirken Novaja Kachovka, Kalančak, Geníčesk, Novotro
ïck und Nižnije Sjerogozy eröffnet. Dabei handelt es sich um Fabriken zur Herstellung von Baustoffen, Möbeln, Metallwaren und Lebensmitteln.
       Es wurden 545 Arbeitsplätze geschaffen; im Rahmen der Umsetzung der staatlichen Fördermaßnahmen haben zwei Unternehmen eine Vorzugsfinanzierung beantragt, so das Ministerium für Industrie und Handel der Oblast.
EIGENE BAUSTOFFE
Vor nicht allzu langer Zeit gab es in der gesamten Oblast nur ein kleines Betonwerk. Im November wurde ein neues in Geničesk eröffnet. Es erhielt ein günstiges Darlehen in Höhe von 71 Mio. Rubel für seine Entwicklung. Nach Erreichen der geplanten Leistungsfähigkeit wird es in der Lage sein, 120 m
³ Beton pro Stunde zu produzieren.
       „Ein Unternehmen dieser Größenordnung schafft nicht nur Dutzende von neuen Arbeitsplätzen, sondern ist im wahrsten Sinne des Wortes der Punkt auf dem ‚I‘ des Wirtschaftswachstums“, bemerkte der Regierungschef der Oblast, Andreĭ Aleksejenko. Ohne eigene Produktion von Baustoffen ist es schwierig, Pläne der wirtschaftlichen Entwicklung zu erfüllen, Reparaturen und Bau von Schulen, Krankenhäusern und Kindergärten durchzuführen.
       Ein weiteres Unternehmen erhielt ein zinsgünstiges Darlehen in Höhe von 74 Mio. Rubel zu 1 % für sieben Jahre. Es handelt sich um ein Werk für die Herstellung von Gasbeton und Betonprodukten. Der moderne Produktionskomplex in Novoaleksejevka ist in der Lage, die wachsende Nachfrage nach Baumaterialien nicht nur in unserer Oblast, sondern auch in den Nachbarregionen zu decken.

b10KÄSE AUS NOVOTROÏCK IST QUALITATIV HOCHWERTIG UND SCHMACKHAFT
Drei lebensmittelverarbeitende Betriebe haben ebenfalls ihren Betrieb aufgenommen: die Käseproduktion in Novotro
ïck, die Herstellung von Erfrischungsgetränken und Butter in den Bezirken Novaja Kachovka bzw. Nižnije Sjerogozy. Letztere stellt übrigens ausgezeichnetes aromatisiertes Sonnenblumenöl her. Die hochwertigen Produkte werden bereits in den Oblasten Cherson und Rostov sowie in der Region Krasnodar und in Zukunft auch in anderen russischen Gegenden verkauft.
       Das Werk stand lange Zeit still, und die Produktion wurde auf unbestimmte Zeit eingestellt. Doch Fachleute aus der Region Krasnodar brachten Geld auf, restaurierten die Anlagen und begannen, Mitarbeiter einzustellen. Die Anlage kann 80 bis 100 Tonnen Sonnenblumenkerne pro Tag verarbeiten. Sie planen, aus den Resten der Sonnenblumen Brennstoffbriketts herzustellen. Diese sind in der Bevölkerung sehr gefragt und stellen eine hervorragende Alternative zu herkömmlichem Brennholz und Kohle dar.

ÜBRIGENS
Die Schaffung einer modernen Industrie ist eine der Prioritäten des Programms für die sozioökonomische Entwicklung unserer Region, das auf Anweisung des russischen Präsidenten erarbeitet wurde. Im April 2023 wurde in der Oblast Cherson ein Industrieentwicklungsfonds eingerichtet, der dem regionalen Ministerium für Industrie und Handel untersteht.
       Für diese drei Jahre sind insgesamt 1,5 Mrd. Rubel vorgesehen. Im Jahr 2023 – 300, im Jahr 2024 – 560 im Jahr 2025 – 640 Mio. Rubel. Der Aufsichtsrat des Fonds hat bereits vier Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 224 Mio. Rubel gutgeheißen.

Mittwoch:

KAMAZ‹ könnte Verwalter des Industrieparks von Mariupol werden
Dan-news.ru – Die ›KAMAZ‹ AG hat eine Tochtergesellschaft gegründet, die den Industriepark, der auf dem ›AzòvMaš‹-Areal
(nicht zu verwechseln mit AzovStal – d. Übers.) in Mariupol entsteht, verwalten soll. Dies teilte der Pressedienst des Unternehmens heute der Donezker Nachrichtenagentur mit.

b11Foto: KAMAZ
       „Unter Berücksichtigung der gesammelten Erfahrungen bei der Entwicklung der Industrieparks ›Máster‹ könnte ›KAMAZ‹ bei dem Projekt in Mariupol als Verwalter auftreten, der die Verpflichtungen zur Verwaltung des Immobilienkomplexes und zur Ansiedlung von Pächtern in dem Gebiet übernimmt. […]“, heißt es in dem Bericht.
       Es wird darauf hingewiesen, dass sich ›KAMAZ‹ seit etwa 20 Jahren mit der Entwicklung solcher Anlagen beschäftigt, wobei im Sommer 2004 als erster der Standort in Naberežnyje Čelny an der Kama entstand. Inzwischen gibt es sieben solcher Parks im Land. Die »Industrieller Technopark Mariupol« GmbH (MPT) wurde im März 2023 gegründet. […]

Škóla Póïskovikov
Dan-news.ru – In der Bewegung »Junge Garde – Jugendarmee«, dem regionalen Zweig der allrussischen ›Junàrmija‹ in der Donezker (und der Lugansker – d. Übers.) Volksrepublik, soll eine Schule für junge Militärarchäologen eröffnet werden. Das teilte der Stabschef der Bewegung, Viktor Pudak, der Donezker Nachrichtenagentur mit.
       „In diesem Jahr wollen wir eine Schule für junge Militärarchäologen einrichten, das heißt, wir planen, diese Richtung in unserer ›Junàrmija‹ zu entwickeln. Wir haben eine Abteilung für die soziale Unterstützung von Soldaten im Ruhestand und die patriotische Erziehung beim Oberhaupt der DNR. Diese hat eine Richtung »Sucharbeit«, und ist bereit, uns in ihre Obhut zu nehmen. Sie suchen nach vermissten Soldaten aus der Zeit des Großen Vaterländischen Krieges, und wir sind bereit, dabei mit ihnen zusammenzuarbeiten“, sagte Pudak.

b12
Er fügte hinzu, dass kürzlich Mitglieder der regionalen Niederlassung der ›Junàrmija‹ an der Suchaktion ›Rubjèž‹ (Grenze) auf dem Gelände der Ržev-Vjasmaer-Operation (1943 – d. Übers.) teilgenommen haben. Sie haben dort mit ihren Kollegen aus anderen Regionen der Russischen Föderation vereinbart, dass die Donezker ‚Jungarmisten‘ in Zukunft an Suchaktionen in verschiedenen Teilen des Landes teilnehmen werden.
       Die »Junge Garde – Jugendarmee« wurde in der DNR am 5. April 2019 gegründet und ist seit Juli letzten Jahres Teil der allrussischen militärisch-patriotischen Kinder- und Jugendbewegung.

Theatermuseum in Debalcevo
Dan-news.ru – Ein Theatermuseum wird in diesem Frühjahr nach der Renovierung der Räumlichkeiten im Museum für Literaturgeschichte in Debalcevo eröffnet. Das teilte der Pressedienst des föderalen Kulturministeriums der Donezker Nachrichtenagentur mit.

b13Ruhe! Vorstellung – Bühneneingang
       „Im Rahmen des Kuratorenprogramms haben föderale Museen Patenschaft mit allen 77 Museen der neuen Regionen aufgenommen. So wurde 2023 mit Unterstützung des Andreĭ-Rubljòv-Museums (Altrussische Kultur und Kunst in Moskau – d. Übers.) das Heimatmuseum von Volnovacha nach Restaurierungsarbeiten eröffnet. In Šachtjorsk entstand dank ROSIZO ein Kinomuseum, das Kosakenmuseum in Stanica Luganskaja wurde vom Staatlichen Historischen Museum eingerichtet, und das Theatermuseum ›A.A. Bachrušin‹ (auch Moskau) unterstützt das in der DNR. […]“, heißt es in der Nachricht.
       In diesem Jahr sollen in den historischen Regionen das Bezirksheimatmuseum in Primorsk bei Berdjansk (DNR), sowie die Heimatmuseen in Bjelovodsk und Pjerevalsk bei Alčevsk (LNR) renoviert werden. Im vergangenen Jahr haben allein in der DNR 23 Einrichtungen neue Ausstattung erhielten.
       [Zum Museum des Donezker Puppentheaters erscheint in der kommenden Woche ein Nachtrag. – d. Red.]

Donnerstag:

Der Primòrskiĭ-Park in Mariupol
Dan-news.ru – Die Herrichtung des Strandes, neuer Erholungs- und Sportplätze im Rahmen der zweiten Etappe der Wiederherstellung des Mariupoler Primòrskiĭ-Parks wird bis Juni 2024 abgeschlossen sein. Dies wurde der Donezker Nachrichtenagentur heute vom Pressedienst der öffentlich-rechtlichen Gesellschaft »Generalauftraggeber im Bauwesen« (JeZ) mitgeteilt.

b14Foto: JeZ
       „Im Rahmen der zweiten Etappe der Verbesserung des Primorskiĭ-Parks ist geplant, bis Juni die restlichen Arbeiten an der Erneuerung der Straßenbeleuchtung und der Rekonstruktion des Strandbereichs und der Uferpromenade abzuschließen. Die Fachleute arbeiten an neuen Wegen, Erholungs- und Sportplätzen sowie an einem Angelbereich“, heißt es in dem Bericht.
       Am Strand werden Badehäuser, Duschen und ein Zaun, der den Strand von den nahegelegenen Eisenbahngleisen trennt, errichtet.

b15Die Babuschka in Buča, die sich weigerte, Almosen von ukrainischem Militär anzunehmen, weil dieses ihre (in Wirklichkeit sowjetische – d. Übers.) Flagge zertrampelte – Foto: JeZ
       Der Primorskiĭ-Park wurde 1968 zu Ehren des 50. Jahrestages der Oktoberrevolution eingeweiht und erhielt seinen heutigen Namen 1995. Er befindet sich zwischen dem Nachímovprospekt und dem Primorskiĭ-Boulevard und ist der größte Park der Stadt. Im Frühjahr 2023 wurde mit der Restaurierung begonnen. Die Arbeiten waren in zwei Phasen unterteilt. Die erste wurde Anfang September abgeschlossen: Die zentrale Allee und die Rampe zur Promenade hinunter wurden renoviert, das Denkmal »Den Befreiern«, der Platz des Leninschen Komsomol sowie das Denkmal mit dem ›Brònjekater‹ (Flusspanzerschiff) wurden restauriert. Es entstanden neue Aussichtsplattformen, Erholungs- und Sportbereiche. Im November wurden an der Märchenallee mit Skulpturen von Figuren aus Aleksandr Puškins Werken 800 Birken, Ebereschen, Akazien, Ahorn und Trompetenbäume gepflanzt.

Pridnjestrowien bereitet sich auf den 80. Jahrestag des Großen Sieges vor
Novostipmr.com – In diesem Jahr feiert Pridnjestrowien den 80. Jahrestag seiner Befreiung von der deutsch-rumänischen Besetzung und 2025 den 80. Jahrestag des Großen Sieges. Die Republik bereitet sich auf diese beiden großen Daten vor. Eine der Richtungen wird die Verbesserung der Grabstätten der Helden der Sowjetunion, der Kavaliere des Ordens des Ruhms und der Gedenkstätten des Großen Vaterländischen Krieges sein. Das entsprechende staatliche Programm für 2024-2025, das vom Obersten Sowjet der PMR angenommen wurde, wurde vom Präsidenten Vadim Krasnosjelskiĭ unterzeichnet.
       Die Arbeiten zur Restaurierung, zur Generalreparatur, zur Instandsetzung der Denkmäler und Grabstätten, die mit dem Großen Vaterländischen Krieg verbunden sind, begannen in Pridnjestrowien bereits 2009, als der 65. Jahrestag des Sieges gefeiert wurde. Das Programm des Präsidenten wurde damals in zwei Etappen umgesetzt. Insbesondere wurden über 50 Gedenkstätten restauriert. Es wurden zwölf Büsten von Helden der Sowjetunion, die in pridnjestrowischem Boden begraben sind, sowie Denkmäler für Einheimische unserer Region aufgestellt.

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Dieses Projekt wird nun fortgesetzt. Gemäß dem neuen Programm wird der Staat über 16,5 Mio. Rubel bereitstellen. Das Verteidigungsministerium wird die Verbesserung der Grabstätten und Gedenkstätten begleiten. Die Verwaltungen der Städte und Bezirke werden die Arbeiten organisieren und durchführen.
       Der größte Teil der Arbeiten wird in den Bezirken Slobodzeja und Dubossary sowie in Bendery und Tiràspol durchgeführt. Insgesamt sind 23 Objekte in das Programm aufgenommen. Elf von ihnen werden in diesem Jahr fertiggestellt, die anderen im nächsten Jahr.
       Zu den größten Objekten gehören die Gedenkstätte für militärischen Ruhm in Bendery, die Gedenkstätte für die Opfer des Faschismus in Dubossary sowie Denkmäler für sowjetische Soldaten, die 1941-1945 in den Dörfern Kickany, Sukleja und Pjervomaĭsk gefallen sind.
       An der Gedenkstätte des Ruhmes in Tiràspol werden Tafeln für die gefallenen Soldaten angebracht. Darüber hinaus wird das Ehrenmal auf dem zentralen Platz der Siedlung Novotiràspol gründlich instandgesetzt.
       Auf dem Friedhof in Slobodzeja wird ein Denkmal für den Helden der Sowjetunion Fjodor Antonovič Ugnačev errichtet, und im Dorf Malaješty werden Büsten der Helden der Sowjetunion Ivan Aleksejevič Kusnjecov und Semjon Grigorjevič Soboljev aufgestellt.
       Insgesamt wird das staatliche Programm fast 20 Orte in ganz Pridnjestrowien betreffen.

Freitag:

Der Moskvíč kehrt zurück
Dan-news.ru – Der Kleinwagen ›Moskvíč‹ wird wahrscheinlich auf dem Markt der DNR erscheinen. Das hat heute Aleksandr Migal, kaufmännischer Direktor der Moskauer Automobilwerk AG ›Moskvíč‹ angekündigt.
       „Da wir mit dem Verkauf von Autos und dem Service auf dem Territorium der DNR beginnen möchten, gibt es eine Frage, die sich uns und den Partnern stellt, die mit uns zusammenarbeiten werden. Es geht um die Versicherung von Transporten und die Lagerung von Autos. Letztere erfordert ziemlich große Flächen“, sagte Migal bei einem ‚Business-Frühstück‘ zum Tag der DNR in Moskau.

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Foto: Bürgermeisteramt von Moskau / Maksim Mišin
       Er fügte hinzu, dass ein Mechanismus zur Entlastung der Händler in der Frage der Versicherung, die mit hohen Kosten verbunden ist, derzeit diskutiert wird.
       Die Geschichte des Moskauer Automobilwerks ›Moskvíč‹ reicht bis ins Jahr 1930 1927 zurück. Zunächst wurden dort unter dem Namen »Staatliches Autobusmontagewerk »Kommunistische Jugendinternationale« (KIM) Ford-Autos und -Lastwagen aus amerikanischen Teilen zusammengebaut, und ab 1933, als es zu einer Zweigstelle des GAZ wurde, ging es dazu über, die Modelle GAZ-A- und GAZ-AA aus sowjetischen Teilen zu montieren. Dies dauerte bis 1939, als das Werk zu einer unabhängigen Einheit wurde. In den fast 100 Jahren seiner Geschichte wurden insgesamt etwa 5 Millionen Autos fast 50 verschiedener Modelle hergestellt. Drei weitere erschienen bereits in der jüngeren Geschichte des Unternehmens. In verschiedenen Jahren wurden im Werk Autos der Marken KIM, Renault und Nissan montiert.

[Korrigiert nach Завод «Москвич»: история, автомобили, интересные факты :: Autonews]


Wie der Tag der Republik auf der ›Rossíja‹ in Moskau begangen wurde

Dan-news.ru – Tausende von Gästen aus verschiedenen Teilen des Landes sind Gäste des DNR-Standes auf dem Ausstellungsforum ›Rossíja‹ in Moskau geworden, wo heute der Tag der Donezker Volksrepublik gefeiert wird. Das Veranstaltungsprogramm umfasst einen Runden Tisch, Konzerte, Workshops, Vorträge und vieles mehr, berichtet ein Korrespondent der Donezker Nachrichtenagentur.
       Der Tag begann mit der Unterzeichnung eines Abkommens zwischen der Republik und der russischen Gesellschaft ›Znánije‹ (Wissen). Das Dokument wurde von DNR-Chef Denis Pušilin und Maksim Dreval, Generaldirektor von ›Znánije‹, unterzeichnet. Anschließend fand ein Business-Frühstück statt, an dem Vertreter der Region, Mitglieder der russischen Regierung, Vertreter der Wirtschaft und die ‚kreative Elite‘ (Anführungszeichen von mir – d. Übers.) des Landes teilnahmen. Sie sprachen über Perspektiven in den Bereichen Wirtschaft, Kultur, soziales und politisches Leben.

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Der offizielle Teil wurde mit einer tänzerischen Darbietung des Ensembles ›Donbàss‹ zu dem Lied ›Spjat Kurgány Tjòmnyje‹ (Es schlafen die dunklen Hügel) eröffnet. Danach betrat Denis Pušilin die Bühne und erzählte von der Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte des Donbass, seinen herausragenden Bewohnern, den Errungenschaften der Sowjetzeit und der Gegenwart der Donezker Region.
       Das Programm wurde von Dmitriĭ Fjòdorov, Volkskünstler der DNR, fortgesetzt, der für die Gäste der Ausstellung ein Lied über den Donbass vortrug; es folgte eine Darbietung von Akim Apačev, einem bekannten Musiker aus der Republik.
       Nach dem Konzert nahmen Pušilin, der Schauspieler Vladimir Maškov, das Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften Gennadiĭ Oniščenko und die Senatorin der DNR in Russland (Mitglied des Föderationsrates und damit der Föderationsversammlung – d.Übers.) Natalja Nikonorova im Rahmen des Interaktivs »Bild des Donbass« an der Kolorierung eines Gemäldes teil. Sie malten das Symbol der Hauptstadt der Bergbauregion, eine Rose, in den Farben der republikanischen Trikolore. Pušilin wies darauf hin, dass dieses Werk die gemeinsame Arbeit zum Wohle der Republik und des Landes symbolisiert. Außerdem wurden zweitausend rote Rosen für die Gäste des Standes vorbereitet.

Statt endlich mal klein beizugeben
Tiraspol-news.ru / anna-news.info – Die Republik Moldau hat neue Zölle für Waren eingeführt, die in die Pridnjestrowische Moldawische Republik eingeführt werden. Alle Lieferanten von Waren in die PMR sind gezwungen, Zölle an den moldawischen Staat zu entrichten.
       Die diskriminierenden Beschlüsse von Chisinau gegenüber Tiràspol wurden in den moldawischen Zollkodex von 2021 aufgenommen, traten aber erst am 1. Januar dieses Jahres in Kraft. Die Regierung von Maia Sandu hat die günstigen Ausnahmeregelungen für Wirtschaftssubjekte vom linken Dnjestrufer gestrichen. […]

b19Mündlich zu deklarieren gestattet: persönliches Gepäck und Tourismusbedarf
       „Alle Wirtschaftssubjekte, einschließlich derjenigen aus der Region Pridnjestrowien, werden die Zölle auf allgemeiner Grundlage entrichten“. Mit der neuen Ausgabe des moldauischen Zollkodex wurden die im Zolltarif von 1997 eingeführten Ausnahmen aufgehoben. Es geht um den Satz „Einfuhr- und Ausfuhrvorgänge, die von Wirtschaftssubjekten auf dem Gebiet der Republik Moldau durchgeführt werden, die keine steuerlichen Beziehungen zum moldawischen Haushaltssystem unterhalten, werden nach dem von der Regierung genehmigten Verfahren abgewickelt.“
       Tiràspol reagierte auf die provokative Politik Sandus und ihrer Partei PAS. Die Behörden der PMR bezeichneten die Verschärfung der Zollverfahren als illegal. Die pridnjestrowische Führung beabsichtigt, internationale Partner einzuschalten, um die Situation zu klären.
       Der Präsident der PMR, Vadim Krasnosjelskiĭ , erklärte, dass offizielle Appelle an die Führungen der Länder, die an der Beilegung des Pridnjestrowien-Konflikts im „Fünf-plus-Zwei“-Format beteiligt sind, in Vorbereitung sind. Dabei handelt es sich um Moldawien, Pridnjestrowien, die OSZE, Russland, die Ukraine sowie Beobachter aus der EU und den USA.
       Der pridnjestrowische Staatschef ist überzeugt, dass die Intervention ausländischer Politiker notwendig ist, um das Problem der von den moldawischen Behörden eingeführten Doppelbesteuerung zu lösen.
       Die derzeitigen moldawischen Behörden haben mit der Einführung einer doppelten Zoll- und Steuerabfertigung für Importeure in die PMR ihre diskriminierende Politik unter Beweis gestellt. Chisinau stört einmal mehr den sogenannten Reintegrationsprozess und destabilisiert die Lage in der Region absichtlich.
       Es sei daran erinnert, dass die Republik Moldau, die den Status eines EU-Beitrittskandidaten hat, ihre Beziehungen zur PMR und zu Russland verschärft. Sollte Maia Sandu als Präsidentin wiedergewählt werden, will das Land bis Ende des Jahres endgültig aus der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (SNG) austreten.

Special:

»Museen der Bewegung – Museen in Bewegung«
Dnrailway.ru – Igor Bjelousov, Direktor des Museums für Geschichte und Entwicklung der Donezker Eisenbahn, nahm an der ersten wissenschaftlich-praktischen Konferenz der Verkehrsmuseen „Museen der Bewegung – Museen in Bewegung. Verkehrsmuseen: Vektoren der Entwicklung“ teil, die vom 23. bis 25. Oktober 2023 in der VDNCh in Moskau stattfand.
       Mehr als 70 Vertreter von 40 Verkehrsmuseen von Kaliningrad bis Vladivostòk und von Archàngelsk bis Donezk nahmen an der Konferenz teil, die vom Moskauer Verkehrsmuseum mit Unterstützung des russischen Komitees des Internationalen Museumsrats (IKOM Russland) organisiert wurde.

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       „In den letzten Jahrzehnten sind zahlreiche neue große und kleine Museen in der russischen Museumslandschaft erschienen, die auf das öffentliche Interesse an Verkehrsthemen reagieren und zu Anziehungspunkten für ein großes Publikum geworden sind“, sagte Natalja Čečel, stellvertretende Abteilung für Museen und externe Kommunikation des Kulturministeriums der Russischen Föderation, bei der Begrüßung der Konferenzteilnehmer. „Die Anzahl der Museen mit ihren unterschiedlichen Ansätzen, Praktiken, Erfahrungen und Problemen gibt Anlass zu ernsthaften fachlichen Diskussionen, zur Verallgemeinerung der besten Praktiken und zu gemeinsamen Anstrengungen zur Lösung gemeinsamer Probleme, von denen die meisten moderne Museumswerkzeuge und -technologien erfordern“.
       Die Veranstaltung umfasste Vorträge, Präsentationen, Diskussionen und Projekt-Workshops, in denen die Teilnehmer die aktuellsten Themen ansprachen. Dabei ging es insbesondere um die Schaffung, den Erwerb und die Lagerung von Sammlungen, die Anwendung moderner museumspädagogischer Technologien sowie die Gewinnung neuer Besucher und Partner.
       Igor Belousov, Direktor des Museums für Geschichte und Entwicklung der Donezker Eisenbahn, sprach zu den Kollegen im Rahmen des Erfahrungsaustauschs und der Diskussion über Fragen der Bildung und Erhaltung des materiellen und immateriellen Erbes.
       „Um die Wahrheit zu sagen, ich hätte nie gedacht, dass ich als Vertreter der Donezker Eisenbahn in Moskau so herzlich empfangen werden würde“, sagte Igor Borisovič bei seiner Rückkehr aus der Hauptstadt. „Allein die Erwähnung der Donezker Eisenbahn löste im Konferenzsaal Beifallsstürme aus. Die Organisatoren der Veranstaltung wünschten unseren Museumsmitarbeitern engere Beziehungen zu verwandten Institutionen in Russland und den Mitarbeitern der Donezker Magistrale Frieden, Erfolg und Wohlstand für ihr Unternehmen.

Mitarbeiterzeitung Želèznodoròžnik Donbàssa (Red.) von Di, 28.XI.

Quellen:
Lugansker Informationszentrum (LIC) – Lug-info.com
Donezker Nachrichtenagentur (DAN) – Dan-news.ru
Vsjo o DNR – Vsednr.ru
Lenta Novostej (ZOV)
•  LNR – Lnr-news.ru              •  DNR – Dnr-news.ru                   •  Charkov – News-kharkov.ru
  Zaporòžje – Zp-news.ru     •  ChersonKherson-news.ru    •  OdessaNews-odessa.ru
Chèrsonka – Hersonka.ru                                                              •  PMRTiraspol-news.ru
Krim-
Informationsagentur (KIA) – Kianews24.ru
Lènta Nóvostej Krýma –
Crimea-news.com               Nóvosti Pridnestròvja – Novostipmr.com
Novoròssija – Novorosinform.org                             »Analytischer Dienst des Donbass« – Asd.news
»Analytischer Dienst des Donbass« – Asd.news       »Donezker Eisenbahn« (DŽD) – Dnrailway.ru
›Àntifašìst – Antifashist.com                                        Moskòvskij Komsomòlec – Mk.ru
›ÀntimajdánAntimaydan.info                                  Argumènty i Fàkty – Aif.ru

Standard

Neuigkeiten aus Wirtschaft und öffentlichem Leben in Novoròssija 23.12. ̶ 29.12.2023

Erscheint seit 2014

Quellen: siehe Schluss dieser Ausgabe

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Weitere Übersetzungen mit Bezug auf den Donbass sind weiterhin zu finden auf
https://t.me/RenateKoppe (Anmeldung erforderlich).

Nachtrag von So, -5.XI.:

Auf der Ausstellung der Errungenschaften der Volkswirtschaft
Dan-news.ru – Die größte russische Ausstellung der letzten Jahrzehnte, das internationale Ausstellungsforum ›Rossíja‹ wurde am Tag der nationalen Einheit auf dem Gelände der VDNCh (siehe Überschrift – d. Übers.) in Moskau eröffnet. Alle Regionen unseres Landes nehmen an der Veranstaltung teil; sie erzählen aus ihrer Geschichte, informieren über ihre Errungenschaften und knüpfen neue Verbindungen.
       Die Donezker und die Lugansker Volkrepublik sowie die Oblaste Cherson und Zaporòžje haben sich bemüht, in dieser unglaublichen Palette von Farben, Klängen und Gerüchen hervorzustechen. Die neuen Regionen Russlands erzählen in erster Linie von ihren Einwohnern sowie von Wiederaufbau und Entwicklung, die dank der Rückkehr in die große Familie möglich wurden. Wir berichten von den wichtigsten Dinge, die in den Ausstellungen der neuen Regionen auf der VDNCh zu finden sind.


 Eine geschmiedete Rose und ein Tunnel der Zeit
Der Stand der DNR ist schon von weitem zu sehen; im Gegensatz zur gegenüberliegenden Ausstellung von Sevastópol, die in hellen Farben gehalten ist, hat sich die Mannschaft der Republik auf ihre Wurzeln besonnen und alles in den dunklen Farben von Kohle und Metall gehalten.
       „Unsere Exposition hat die Form eines Bergwerks, einer Abraumhalde; schließlich ist die Geschichte unserer Region untrennbar mit der Kohle verbunden. Die Geschichte unserer Region begann in dem Moment, als Grigorij Kapustin auf Anordnung Peters des Großen hierher kam und Vorkommen dieses schwarzen Goldes fand“, so Jelena Ostroüch, Koordinatorin der Exposition der Republik auf der ›Rossíja‹.
       Ihrer Meinung nach gibt es mehrere Höhepunkte in der Ausstellung. Der erste ist der Tunnel der Zeit. In ihm können die Besucher mehr über die Geschichte der Region erfahren. Interessanterweise nimmt der Tunnel eine Wendung im Herbst 2022. Da ereignete sich ein entscheidendes Ereignis für die DNR: Die Republik kehrte zurück nach Russland.


       Das zweite wichtige Objekt der Ausstellung ist eine interaktive „Karte des Stolzes“. Sie wurde von den Einwohnern des Donbass selbst erstellt. Sie haben die Orte, auf die sie stolz sind, auf der Karte eingetragen. Dank dieser Karte kann nun ganz Russland erfahren, wofür die Region berühmt ist.
       „Ein wichtiger symbolischer Moment ist unsere geschmiedete Rose. Wie Sie wissen, ist Donezk die Stadt der Millionen Rosen, aber mit dem Beginn der Feindseligkeiten haben sich die Blumen ebenso verändert wie der Charakter unserer Einwohner. Jetzt ist es keine zerbrechliche Blume, die von einem Windhauch zerbrechen kann, sondern eine Blume aus Stahl, die aus den Geschossen geschmiedet wurde, die in unsere Städte und Bezirke geflogen kommen. Dieses Symbol wurde von einem Schmied aus Donezk geschaffen – unter Beschuss. Und dann wurde es von der Hauptstadt der DNR in die Hauptstadt von ganz Russland transportiert“, erklärte Ostroüch.
       Sie wies auch darauf hin, dass die Ausstellung prominente Persönlichkeiten aus dem Donezker Land zeigt. Obwohl der Donbass schon immer eine Industrieregion war, sind der größte Stolz der Region ihre Menschen. Und die Delegation der DNR möchte ganz Russland von den berühmten Einwohnern der Region, den Helden der Vergangenheit und Gegenwart, erzählen. Darunter sind Aleksandr Chanžonkov, einer der Pioniere des russischen Kinos, Aleksandr Sachàrčenko, das erste Oberhaupt der Republik, und viele andere herausragende Persönlichkeiten des Donbass.

Ein Mann mit einer Fackel
Direkt neben der DNR-Ausstellung berichtet die Lugansker Volksrepublik über ihre Errungenschaften. Auch hier hat man sich entschieden, die Menschen in den Mittelpunkt zu stellen – zunächst historische Persönlichkeiten. Am ersten Tag der ›Rossíja‹ wurde den Gästen eine Theateraufführung gezeigt, zu deren Beginn Zarin Jekaterina II ein Dekret über die Gründung einer Gießerei Fluss Lugan unterzeichnete. Was dann geschah, ist bereits Geschichte.
       Das LNR-Team zeigte in seiner Präsentation die Kontinuität der Generationen auf, und am Ende der Veranstaltung sprachen Vertreter der Lugansker Jugend zu den Zuschauern. Sie erzählten einander, dass sie ihrer Heimat nützlich sein wollen, aber in unterschiedlichen Rollen: als junge Leute, die in den Streitkräften der Russischen Föderation dienen wollen, als Wissenschaftler und neben ihm ein Mädchen, das davon träumt, Ärztin zu werden. Die ganze Bandbreite der Berufe, leuchtende Augen; es war schwer, daran vorbeizugehen.
       Der Leiter der Delegation der LNR, Ivan Kusov, Bildungsminister der Republik, betonte, dass die Republik stolz auf ihre Menschen ist und gern über sie spricht. Daher ist auch das Denkmal »Dem Werktätigen der Luganščina«, eines der Symbole der Hauptstadt der Region, die wichtigste Visitenkarte des Standes der LNR.
       „Ich denke, dass der Lugansker Charakter bereits beginnt, eine Marke zu werden. Denn das ist ein harter Arbeiter, das ist ein Mensch, der harte Prüfungen durchgemacht hat. Und natürlich unsere jungen Leute, die den Krieg mit eigenen Augen gesehen haben: Sie wissen, was die Freiheit, seine eigene Sprache sprechen zu dürfen, gekostet hat, und wie hart gearbeitet werden muss, um alles wieder aufzubauen, was zerstört wurde“, sagte er.


       Kusov stellte fest, dass die jungen Leute aus Lugansk die Absicht haben, in der Republik zu bleiben, in ihrer Heimatregion einen Beruf zu ergreifen und am Wiederaufbau der Region mitzuwirken. Hatte das Ministerium früher noch Bedenken gehabt, dass viele abwandern und sich an Bildungseinrichtungen in anderen Regionen einschreiben würden, so hat sich das jetzt entspannt. Die Universitäten in der LNR füllen sich mit einheimischen Studienanfängern.
       Und nun sind diese Studenten nach Moskau gekommen, um die Republik auf der VDNCh zu vertreten. „Wir haben das extra so arrangiert. Damit erstens die jungen Leute sehen, wie großartig unser Vaterland ist, und zweitens, damit sie ehrlich sagen, dass sie ihr Land verteidigen und die Republik entwickeln wollen. Es ist uns wichtig, dass sie solche Werte haben“, sagte Kusov. Insgesamt, so der Minister, besteht die LNR-Delegation aus mehr als 300 Personen. […]

Die Tiere von Askanija-Nova und die Kurorte der Oblast Cherson
Die benachbarten Stände der Oblasten Cherson und Zaporòžje konzentrieren sich auf die Schlüsselbereiche ihrer regionalen Entwicklung. Zaporòžje stellt insbesondere ein Fernstraßenprojekt mit dem Namen ›Tavrida-2‹ vor. Die neue vierspurige Straße soll die Tavrida-Trasse mit dem russischen Festland verbinden – von Simferopol über Džankoj und Geníčesk entlang der Küste des Asowschen Meeres bis nach Rostòv am Don. Diese Straße wird dazu beitragen, die Krimbrücke zu entlasten. Darüber hinaus wird der Seehafen von Berdjansk modernisiert. In zehn Jahren werden dort bis zu 3,5 Mio. Tonnen Fracht jährlich umgeschlagen werden können.


       Die Infrastruktur ist jedoch nur ein Teil der Präsentation der Oblast. Die Region berichtet auch über ihre Erfolge in der Industrie; die Behörden und die Wirtschaft haben bereits über 6.000 Arbeitsplätze geschaffen, und Investoren haben rund 7 Mrd. Rubel in die Wirtschaft der Region investiert. Die Landwirtschaft steht dem in nichts nach. In der Region gibt es 1,7 Mio. Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche, und die Behörden planen, den Umfang der landwirtschaftlichen Produktion zu steigern.
       Eine andere Richtung ist der Tourismus. In der Oblast bereitet man sich darauf vor, dass in dem Maße, wie die Region ruhiger wird, auch mehr Touristen kommen werden. Und hier haben die Behörden etwas zu bieten. Zusätzlich zu den bestehenden touristischen Einrichtungen werden neue, groß angelegte und moderne entstehen. Eine davon ist ein Touristenkomplex in der Primòrskij-Region mit Hotels, einem Campingpark und Obstplantagen.
       Die Exposition der Oblast Cherson informiert mögliche Gäste auch über die Perspektiven und Schönheiten der Region. Hier hat man auf Interaktivität gesetzt. Der Stand ist in zwei semantische Teile unterteilt: Land und Meer. In der Meereszone wird über die Geschichte der Region, ihre Wirtschaft und ihre touristischen Möglichkeiten berichtet. Mit Hilfe eines speziellen Codes kann jeder Besucher sehen, was für Schiffe hier gebaut wurden.
       Der Landbereich wiederum lenkt die Aufmerksamkeit auf das wahre Wunder der Region Cherson – das Biosphärenreservat Askanija-Nova. Richten Sie Ihre Handykamera auf einen Code und sehen Sie genau, welche Tierarten in dem Reservat vorkommen. […]

Nachtrag von Fr, 22.XII.:

Verkehrsanstieg auf der Krim
Crimea-news.com / crimea.ria-ru – Die Eisenbahnen der Krim haben bis Ende November 2023 9,4 Mio. Fahrgäste befördert, was einen absoluten Rekord in der neuen Geschichte der Bahn darstellt. Davon berichtete der Generaldirektor der KŽD, Michaïl Gončarov, auf Radio ›Spútnik v Krymú‹.
       „[…] Wenn wir über die Aussichten für das Jahr sprechen, wird die Zahl bei 10 Millionen liegen“, sagte Gončarov.


Jevpatorija 2500 ( Jahre)
        Nach seinen Worten reisten im vergangenen Jahr 7,7 Mio. Fahrgäste in den Zügen der Krim – eine Zunahme von 23 %. In den Vorortzügen wurden 6,1 Mio. Menschen befördert, fügte der Generaldirektor hinzu.
       „Der Güterverkehr auf der Krim ist ein ernstes Thema, denn damit wird das Geld für die Existenz der Eisenbahn verdient. Wir versuchen, das Volumen der beförderten Güter zu erhöhen. In den ersten elf Monaten des laufenden Jahres konnten wir 5,5 Mio. Tonnen befördern. Im Jahr 2021 waren 3,6 Mio Tonnen und in 2022 4,3. Das Wachstum ist da, und das ist erfreulich“, fuhr Gončarov fort.
       Das Güteraufkommen ist im laufenden Jahr um 15 % gestiegen. Im Binnenverkehr der Halbinsel wurden 2,8 Mio. Tonnen befördert, das ist eine Million mehr als im Vorjahr. Vom Festland wurden 2,7 Mio. Tonnen über die Krimbrücke gefahren.
       Auch die Art der beförderten Güter hat sich geändert: Waren es früher vor allem Getreide und Brennstoffe, so sind jetzt chemische Produkte, Eisenerz aus Melitopol und andere Güter hinzugekommen, fügte Gončarov hinzu.

Sonnabend:

Freie Wirtschatszone – ein Erfolgsmodell
Lug-info.com – Die Regierung der LNR hat die Anträge eines Ferrosiliziumherstellers aus Pjervomajsk, eines Unternehmens für die Herstellung von Gusseisenwalzen aus Lutugino sowie eines Fleischverarbeitungsbetriebs aus Lugansk auf Aufnahme in die Freie Wirtschaftszone (SEZ) genehmigt. Darüber berichtete der Pressedienst des Kabinetts.
       „Der Betrieb aus Pjervomajsk, der unter dem Beschuss durch die Ukraine gelitten hat, erwartet, dass er nach dem Eintritt in die SEZ die Produktion wieder aufnehmen kann. Das Investitionsprojekt der ›Irbis‹ GmbH, das Werk zur Herstellung von Ferrosilizium, sieht die Modernisierung der Produktionsanlagen durch die Inbetriebnahme von Be- und Entladeeinrichtungen vor“, so der Pressedienst.


Foto: Global Look Press
       ›Irbis‹ plant auch die Überholung von Gleichrichtern im Schmelzwerk, um die Kapazität des Unternehmens wiederherzustellen, den weiteren Betrieb zu gewährleisten und das Produktionswachstum zu steigern“, hieß es.
       Das Gusseisenwalzenunternehmen ›Litmaš‹ GmbH ist der Hauptarbeitgeber in der Stadt Lutugino. Im Rahmen der SEZ ist geplant, Reparatur- und Renovierungsarbeiten in den Werkshallen durchzuführen, die Ausrüstung von Kesselhäusern, Schmelzöfen, Formabteilung und Laderampen zu erneuern und damit die Produktion zu modernisieren.
       „Das Investitionsprojekt des Lugansker Fleischverarbeitungsbetriebs sieht die Erneuerung und technische Umrüstung der Produktionsanlagen vor: Kauf neuer Räucher- und Trockenkammern für Wurstwaren, Ersatz von Ausrüstungen in den Produktionshallen, Kauf neuer Lastenaufzüge, Erweiterung und Nachrüstung der Abteilung für Teigerzeugnisse, Renovierung der technischen Netze, Instandsetzung von Räumlichkeiten und Gebäudefassaden“, teilte die Regierung mit.

Sonntag:

Eine einzige große Baustelle
Zp-news.ru / 1tv.ru – So könnte man beschreiben, was jetzt in unseren neuen Republiken und Oblasten geschieht. Ganz Russland ist an der Wiederbelebung seiner historischen Territorien beteiligt.
       Jeder Stadt und jeder Siedlung ist ein regionaler Pate zugewiesen. Die Infrastruktur, die unter der Ukraine so gut wie nicht repariert wurde, wird nun in Rekordtempo in Ordnung gebracht. Die Wasserblockade von Donezk durch das Kiewer Regime hat endlich ein Ende: Die Militärbaugesellschaft (VSK) des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation hat in Rekordzeit eine leistungsfähige Leitung vom Don zum Sjeverskij-Donjec–Donbass–Kanal gebaut.

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Foto: https://www.1tv.ru
       Die Veränderungen, die in den neuen Regionen stattfinden, sind in Mariupol besonders spürbar. Im März überzeugte sich Vladimir Putin persönlich davon, wie die Arbeiten dort voranschreiten. Der Präsident setzte sich selbst ans Steuer und fuhr gemeinsam mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten Marat Chusnullin, der ihm ausführlich über alle Objekte berichtete, durch die Straßen. Das Staatsoberhaupt besuchte auch das neue Njevskij-Viertel, in das Menschen zu diesem Zeitpunkt gerade einziehen.
       Mariupol wird von Tag zu Tag umgestaltet. Wohnhäuser, die im Frühjahr noch vom Ruß der Brände und von den Spuren der Explosionen gezeichnet waren, erstrahlen jetzt mit neuen Fassaden. Das historische Zentrum wird restauriert. Eine neue multidisziplinäre medizinische Klinik wird zur Eröffnung vorbereitet. Die Straßen werden in Ordnung gebracht. In allen neuen Regionen wird an den Fernstraßen gearbeitet, was Teil eines großen Plans zum Ausbau des Straßennetzes des ganzen Landes ist.

„Das Wichtigste ist, dass die Dächer wieder dicht sind“
Lug-info.com – Fachleute aus Moskau und der Republik Baschkortostan haben in zwei Jahren mehr als 90 Wohnhäuser in Krasnyj Luč instandgesetzt. Dies berichtete der Bürgermeister, Sergej Solovjòv.


Foto: Stadtverwaltung von Krasnyj Luč
       „Der Wiederaufbau von Häusern war für das Jahr 2022 bezeichnend. Bei dem Raketeneinschlag am 16. Juni wurde eine große Anzahl von Häusern beschädigt. Und in 2022 und 2023 wurden von Moskau und Baschkortostan 93 Häuser fertiggestellt. Für das kommende Jahr planen wir 20 weitere, denn von den 854 Häusern auf unserem Territorium erfordern fast alle eine Generalinstandsetzung“, sagte der Leiter der Stadtverwaltung.
       Die Hauptaufgabe der städtischen Baubetriebe ist nach seinen Worten jetzt die Reparatur von Dächern.
       „Bis jetzt sprechen wir nicht über Fenster, weil dies zusätzliche Mittel erfordert. Das Wichtigste ist erstmal, dass die Dächer wieder dicht sind. Um das andere werden wir uns danach kümmern, denn es kostet viel Geld und Zeit, 854 Häuser zu reparieren“, erklärte Solovjòv.

Was für ein Naсhholbedarf !
Lug-info.com – Fachleute aus der Republik Baschkortostan und des kommunalen Unternehmens DERSU haben im Jahr 2023 35 Straßen in Krasnyj Luč instandgesetzt. Dies teilte der Leiter der Stadtverwaltung, Sergej Solovjòv, mit.
       Er stellte fest, dass im ausgehenden Jahr „so viele Straßen wie nie zuvor“ repariert wurden“.


Foto: Stadtverwaltung von Krasnyj Luč
        „Wir hatten dieses Jahr zwei Kategorien der Straßenreparatur. Die erste im Rahmen eines speziellen Infrastrukturprojekts: Dafür hat die Republik Baschkortostan 17 Hauptstraßen mit einer Ausgleichsschicht versehen. Der längste Abschnitt, neun Kilometer, verlief in Richtung Vakruševo . Außerdem wurden 18 Straßen von unserem kommunalen Unternehmen DERSU ausgebessert. Diese Arbeiten wurden in Krasnyj Luč selbst, in Pjetrovskoje und Vakruševo durchgeführt, alle wurden fertiggestellt“, sagte Solovjòv.
       Er fuhr fort, dass die Reparaturen auf den meistbefahrenen Straßen innerhalb des Stadtzentrums durchgeführt wurden. Bestehen bleibt das Problem mit der »Lugansker Chausee«.
       „Der Zustand dieser Straße ist katastrophal und beeinträchtigt den Gesamteindruck, da sie das Tor zur Stadt ist. Ermutigend ist, dass diese Straße im Jahr 2024 nach Informationen des Verkehrsministeriums repariert werden soll. Darauf hoffen wir sehr, um sie mit unseren bereits reparierten Straßen verbinden zu können, denn wir können kein Geld für Straßen ausgeben, die uns nicht gehören“, so der Bürgermeister weiter.

Montag:

Zum ersten Mal seit 40 Jahren neue Instrumente
Zp-news.ru / tsargrad.tv – Die Musikschule von Berdjansk erhielt zum ersten Mal seit 40 Jahren neue Instrumente. Die teilte die Stadtverwaltung mit.
       Die Hilfe kam gleich aus zwei Richtungen: aus dem Präsidialfonds für kulturelle Initiativen und aus dem föderalen Ministerium für Industrie und Handel, so die Behörde. Es wurden neue Musikinstrumente, Möbel, Computer und elektronische Geräte an die Einrichtung geliefert.


       Nach Angaben der Schuldirektorin, Uljana Jegórova-Skobeljeva, hat die Schule seit den 80er Jahren keine so umfangreiche Aufstockung mehr erlebt. Sie merkte an, dass sich selbst Lehrer mit langjähriger Erfahrung nicht daran erinnern können, wann das letzte Mal ein neues Klavier oder ein neuer Flügel in der Schule aufgetaucht ist.
       Jetzt können die künftigen Musiker an ›Sonáta‹-Klavieren, Celli, Saxophonen, Schlagzeugen, Klarinetten, Oboen, Xylophonen, Geigen und anderen Instrumenten lernen.
        Jegórova-Skobeljeva betonte, dass dies nicht nur ein Geschenk für die Schule, sondern auch für die Kultur von ganz Berdjansk sei.

Dienstag:

Dicke Bleche und neue Kantinen
Lug-info.com – Das Alčevsker Metallurgische Kombinat (AMK) hat eine Werkabteilung für Dickbleche, die neun Jahre lang stillgelegen hat, wieder in Betrieb genommen. Dies teilte der Pressedienst des Südlichen Bergbau-metallurgischen Komplexes (JuGMK), zu dem das AMK gehört, mit.
       „Die Alčevsker Abteilung TLC-1 arbeitet im Moment nur in der Tagesschicht, aber es ist geplant, in Zukunft auf ein Drei-Schichten-System umzustellen“, teilte JuGMK mit.


Foto: JuGMK
       Das Unternehmen gab an, dass die Belegschaft der Abteilung 90 Personen umfasst, darunter 36 auf neu geschaffenen Arbeitsplätzen; weitere 29 Personen kommen noch hinzu“.
       „Die Inbetriebnahme der TLC-1 trug nicht nur zur Schaffung neuer Arbeitsplätze bei, sondern ermöglichte auch die Erweiterung der Produktpalette des Werks. In der Fabrik werden täglich etwa 150 Tonnen Fertigprodukte erzeugt. Seit der Wiederinbetriebnahme wurden bereits 4.200 Tonnen produziert“, so das Unternehmen.
       Derzeit arbeitet die Abteilung an der Wiederherstellung der Entkalkungsanlage, was die Qualität der Produkte erheblich verbessern wird“. Alle Arbeiten werden von eigenen Kräften durchgeführt.

                                                                         

Anfang Dezember hat der JuGMK ein Programm zur Modernisierung der Kantinen des AMK gestartet.
       Es wurde angegeben, dass „im Zusammenhang mit der Rekonstruktion der Kantine № 1 des Presswerks die Kantine № 6 mit einer Kapazität von 250 Personen ihre Türen für die Mitarbeiter geöffnet hat.“ „Der Raum ermöglicht es, das Mittagessen und den Service effizient zu organisieren und dabei (auch noch? – d. Übers.) die Bedürfnisse der Mitarbeiter zu berücksichtigen“, wurde betont.

Mittwoch:

Unzweifelhaft Teil des sozialistischen Erbes
Lug-info.com – Im Rahmen des föderalen Projekts »Kulturelles Umfeld« und des nationalen Projekts ›Kultúra‹ wurde im Bezirkskulturhaus in Lutugino ein Kinosaal eröffnet. Dies teilte die Leiterin der Abteilung für Kultur der Bezirksverwaltung, Julija Vasjuk, dem LIC mit.
       „Der Kinosaal wurde im Rahmen des föderalen Projekts »Kulturelles Umfeld« und des nationalen Projekts ›Kultúra‹ eröffnet. Hier wurden eine Tonanlage, ein neuer Projektor, neues Gestühl und eine neue Leinwand installiert“, sagte sie.


       Sie wies darauf hin, dass der Raum, in dem der Kinosaal untergebracht ist, auch als Konzertsaal genutzt wird und an den Wochenenden Filmvorführungen stattfinden werden. Er hat 240 Plätze. […]
       „Alle Filme, die vom Kinofonds zur Verfügung gestellt werden, werden wir auch zeigen“, fügte Vasjuk hinzu.
       Das nationale Projekt ›Kultúra‹ wurde im Rahmen eines Erlasses des russischen Präsidenten Vladimir Putin entwickelt. Seine Umsetzung begann am 1. Januar 2019. Es umfasst drei Unterabschnitte – die föderalen Projekte »Kulturelles Umfeld«, »Kreative Menschen« und »Digitale Kultur«.


Foto: https://lnr-news.ru
Zuvor wurde im Rahmen von »Kulturelles Umfeld« ein Kinosaal im Kulturhaus von Rovenki eröffnet.

Donnerstag:

Was die Landwirte der Luganščina für den Neujahrstisch empfehlen
Lug-info.com (Objasnjajem.rf) – Die Landwirtschaft ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige der LNR. Hier werden Getreide, Hülsenfrüchte, Sonnenblumen und Gemüse angebaut, die Fleisch- und Milchwirtschaft sowie die Geflügelzucht entwickeln sich. Obwohl eine Reihe von Bezirken noch immer in Frontnähe liegt, bietet die Unterstützung Russlands die Chance für eine rasche Erholung des agroindustriellen Komplexes der Republik und den Eintritt in den großen Markt.
       Anhand einiger Beispiele erläutern wir, wie die landwirtschaftlichen Erzeuger der LNR zur Ernährungssicherheit des Landes beitragen. […]

FLEISCHPRODUZENTEN UND AUSGEZEICHNETE GEFLÜGELSTÄLLE
Die Geflügel- und Eierproduktion ist seit Jahrzehnten das Aushängeschild des Agrarsektors der Luganščina. Einer der größten Betriebe der Branche, die ›Izvarinskaja‹-Geflügelfarm (Firma ›Agroptacha‹) im Dorf Vlasovka, wurde 1998 gegründet und ist auf die Produktion von Masthühnern spezialisiert. Vor dem Ausbruch der Feindseligkeiten lieferte das Unternehmen jeden Monat 900 Tonnen Geflügelfleisch. Nach dem Beitritt der LNR zu Russland erhielt der Betrieb eine staatliche Subvention in Höhe von 180 Mio. Rubel, die für die Modernisierung der Werkstätten und des Fuhrparks verwendet wurde.


Foto: Global Look Press / Aleksej Smyšljajev
       Dank der staatlichen Unterstützung konnte das Unternehmen sein früheres Produktionsvolumen nicht nur erreichen, sondern sogar übertreffen und verkauft derzeit rund 1.000 Tonnen Fleisch pro Monat. Die zweite staatliche Unterstützung, die das Unternehmen in diesem Herbst erhalten hat, wird für die weitere Modernisierung der Produktion, einschließlich der Installation neuer Gefrierschränke, sowie – ganz im Sinne des Zeitgeistes – für Umweltschutzmaßnahmen verwendet. Gegenwärtig deckt das Unternehmen den größten Teil des Bedarfs der Republik ab, aber in Zukunft sollen auch die Märkte anderer russischer Regionen erschlossen werden.
       Der andere führende Betrieb in diesem Segment, die Geflügelfarm ›Avis‹, produziert hauptsächlich Hühnereier sowie Getreide und Ölsaaten. Seit diesem Sommer produziert ›Avis‹ fast die Hälfte aller Eier für den Handel in der LNR. Mitte November wurde die Geflügelfarm Mitglied der Freien Wirtschaftszone und plant eine umfangreiche technische Umrüstung, einschließlich der Modernisierung der Ställe.
       „Dadurch wird sich die Zahl der Jungtiere um 103.000 Stück erhöhen, und die Produktion von Hühnereiern wird um 22,5 Mio. Stück pro Jahr steigen“, sagte Ilšat Šagiachmetov, Leiter des Territorialen Entwicklungsfonds (FRT).
       Ein weiterer wichtiger Bereich des Lugansker agroindustriellen Komplexes ist die Viehzucht. ›Ágrosféra‹, ein junges Unternehmen (gegründet 2020), das sich auf die Schweinefleischproduktion spezialisiert hat, ist zu einer seiner treibenden Kräfte geworden.
       Es handelt sich um den ersten Viehzuchtbetrieb in der LNR mit einem „geschlossenen Kreislauf“ von der Futtermittelproduktion über die Schlachtung bis zur Auslieferung der Endprodukte. Der im Bezirk Lutugino errichtete Schweinezuchtbetrieb ist seit den Zeiten der UdSSR der größte in der Region; die Investitionen in die Modernisierung beliefen sich auf 2,8 Mrd. Rubel. Das erste Vieh wurde im Mai hierher gebracht, um die Produktionsziele bis Ende des Jahres zu erreichen.
       Der Komplex ist für die Verarbeitung von 34.000 Schweinen pro Jahr und die Herstellung von 4.000 Tonnen Fertigprodukten ausgelegt. (Haltungsform? – d. Übers.) […]

VOM BEET AUF DEN TISCH
Die Genossenschaft ›Òvošči Staníčnikov‹ kann ohne Übertreibung als beispielhafter Gemüsebetrieb bezeichnet werden. Sie befindet sich in der Siedlung Stanica Luganskaja und umfasst mehr als 100 Mitglieder, die sich vor allem auf den Gewächshausanbau von Gurken und Tomaten verschiedener Sorten, einschließlich Kirschtomaten und Paprika, spezialisiert haben. Erdbeeren und Himbeeren werden – wenn auch in geringem Umfang – angebaut.


Foto: LIC
       Der Betrieb folgt strikt dem Prinzip der ausschließlich ökologischen Produktion: Es werden keine chemischen Präparate eingesetzt, selbst die Bestäubung in der Blütezeit erfolgt durch eingekaufte Hummeln, und Schädlinge werden mit räuberischen Insekten, Entomophagen, bekämpft.
       Der Gartenbau ist ein weiterer vielversprechender Bereich für die Entwicklung des Agrarsektors. Die Spezialität des Luganščina sind köstliche Weintrauben, die buchstäblich auf jedem privaten Hof wachsen.
       In jüngster Zeit wird jedoch dem groß angelegten Garten- und Obstbau mehr Aufmerksamkeit geschenkt. So wurde 2018 in Lugansk auf 10 Hektar die Apfelplantage ›Bogatr‹ angelegt, und Ende letzten Jahres wurden weitere 50 Hektar mit Apfel-, Birnen- und Pflaumenbäumen bepflanzt. In diesem Jahr hat die Obstplantage die ersten 500 kg Ernte eingebracht. Künftig sollen die Äpfel aus der Region nicht nur an soziale Einrichtungen geliefert und auf Märkten verkauft, sondern auch für die Saftproduktion verwendet werden.
                   
VERARBEITUNG IN DER LANDWIRTSCHAFT
Selbst die schwierigsten äußeren Umstände haben die Produktionsprozesse in der Republik nicht gestoppt, die Landwirtschaft arbeitet in den Gebieten in der Nähe des Kriegsgebiets weiter.
       Im Frontbezirk Svatovsk werden rund 48.000 Hektar, auf denen hauptsächlich Weizen und Sonnenblumen angebaut werden, bewirtschaftet. Wie Ljudmila Rusanova, die Leiterin des Bezirks, gegenüber dem LIC erklärte, wird derzeit eine Ölgewinnungsanlage vorbereitet, in der lokale Sonnenblumen verarbeitet werden sollen.


Foto: Kanal Leonid Pásečnik
       „Der Wiederaufbau ist im Gange, die Rohstoffe sind verfügbar, die Kollektive arbeiten hart. Außerdem wurde die Lieferung unserer Produkte in Rostòvskaja- und die Vorónježskaja Oblast eingeleitet. Die Unternehmen schließen Verträge ab und betreten die Märkte der Russischen Föderation“, sagte sie.
       Die Verfügbarkeit eigener Rohstoffe ermöglicht es dem Agrarsektor der Region Luganščina, die Verarbeitungsindustrie zu entwickeln. Eines der führenden Unternehmen in diesem Bereich ist der Pflanzenölbetrieb ›Bjelovòdskij Elevátor‹ in Mjelovoje.
       Das Werk, das auf eine hundertjährige Geschichte zurückblicken kann, war zu Sowjetzeiten eines der größten in der Region, lag aber in den letzten zehn Jahren still. Der Beitritt der LNR zu Russland gab dem Werk die Chance auf ein neues Leben: Es wurde mit Reparaturarbeiten begonnen, die Presserei wurde in Betrieb genommen, der Kesselraum, der mit Abfällen aus der Hauptproduktionsanlage betrieben wird, wurde restauriert, und dank eines Investors wurden neue Laborgeräte angeschafft, um die Qualität der Produkte zu verbessern. Die Ölmühle hat bereits die Hälfte ihrer Kapazität erreicht.
       Nach Angaben von Leonid Pásečnik, dem Oberhaupt der LNR, wird das Unternehmen in Kürze eine neue Extraktionsanlage zur Herstellung von Schrot (Eiweißkonzentrat für Tiere, ein Nebenprodukt, das bei der Extraktion von Fett aus Ölsaaten anfällt) bauen, wodurch die Pflanzenölproduktion um 10 % gesteigert werden kann. […]
       Ein weiteres bekanntes Unternehmen aus der Sowjetzeit ist die Käserei Markovka. Das 1971 gegründete Unternehmen galt als beispielhaft in der Oblast und stellte eine Reihe von Hartkäsesorten, Butter und Milchpulver her. Heute liegt der Schwerpunkt auf der Produktion von Hartkäse mit Lab. Gleichzeitig versucht die Firma, die Märkte für seine Produkte zu erweitern. Denn dank angemessener Preise können sie nicht nur von regionalen Kunden, sondern auch von Bewohnern anderer russischer Regionen nachgefragt werden.
       Heute hat die Landwirtschaft der LNR alle Chancen, nicht nur wieder aufleben zu können, sondern auch einen würdigen Platz auf den gesamtrussischen und internationalen Märkten einzunehmen. Leonid Pásečnik formulierte die ehrgeizigen Pläne der Republik. Er ist überzeugt, dass die Luganščina mit ihren reichen Böden alle Möglichkeiten hat, eine der Schlüsselregionen für die Ernährungssicherheit Russlands zu werden.

Der »Park des Sieges« für Kultur und Erholung  . .
Luganmedia.ru – . .  in Alčevsk wurde nach der ersten Etappe seiner Rekonstruktion wiedereröffnet. Die Rekonstruktion findet im Rahmen des föderalen Projekts »Bildung eines modernen städtischen Milieus« statt. Die Arbeiten wurden von Spezialisten der ›TechStroj‹ GmbH durchgeführt.
       An der feierlichen Zeremonie nahmen zahlreiche Ehrengäste teil. Unter ihnen waren Albert Apšev, Bürgermeister der Bezirksstadt, Maksim Mokrickij, Geschäftsführer des Südlichen Bergbau-metallurgischen Komplex (JuGMK), Dmitrij Višnjevskij, Abgeordneter des Volkssowjets der LNR und Rektor der Staatlichen Technischen Universität Donbass sowie Roman Lysenko, Vorsitzender des Rates der Stadt Alčevsk. Zu dem Fest kamen auch ›Djed Moròz‹ (Väterchen Frost) und ›Snjegúročka‹ (das Schneemädchen) sowie die beliebten Zeichentrickfiguren Čeburàška (auch unser Maskottchen! – d. Übers.) und das Krokodil Gena zu den Kindern.


       Der Alčevsker Park hat in den 62 Jahren seines Bestehens keine größeren Reparaturen und Rekonstruktionen erlebt. Deshalb wartete die ganze Stadt darauf, dass die Bauarbeiter fertig werden, um wieder durch die beliebten renovierten Alleen spazieren zu können. Die Entwurfs- und Kostenvoranschlagsdokumentation, die es der lokalen Verwaltung ermöglichte, sich um die Teilnahme am föderalen Projekt zu bewerben, wurde mit finanzieller Unterstützung des JuGMK erstellt. Im Rahmen der ersten Etappe der Rekonstruktion auf dem Territorium des Siegesparks wurden die Arbeiten zur Erneuerung des Eingangsareals, die Verlegung von Gehwegplatten und Bordsteinen, die Asphaltierung, die Begrünung, die Installation von Beleuchtung und kleinen architektonischen Formen durchgeführt.
       Die Arbeiten zum Wiederaufbau des restlichen Parkgeländes werden fortgesetzt. Albert Apšev sagte hierzu: „In kurzer Zeit wurde ein großer Teil der Arbeiten durchgeführt. Das Flachrelief erinnert an die Heldentaten unserer Vorfahren, die unser Land während des Großen Vaterländischen Krieges verteidigt haben; das Siegesbanner und die Ewige Flamme sind auf dem Flachrelief verewigt. Unser Park ist groß – 58 Hektar – und es ist unmöglich, alle Arbeiten auf einmal durchzuführen. Die Verschönerungsarbeiten werden in den Jahren 2024 – 2026 fortgesetzt. Im Park werden die sogenannte passive Erholungszone und Kinderspielplätze entstehen. Jetzt arbeiten wir daran, die abgängigen Fahrgeschäfte zu erneuern. Allmählich, Schritt für Schritt, werden wir dem Park neues Leben einhauchen“, betonte Apšev.

Freitag:

Unvergessen
Lnr-news.ru / t.me/minfinlnr – Alle 18 in der LNR lebenden Blockade-Veteranen haben zum 80. Jahrestag der Befreiung Leningrads eine Zahlung von 50.000 Rubel erhalten, berichtet der Sozialfonds Russlands für die LNR.


       Einer von ihnen erhielt die Medaille »Für die Verteidigung Leningrads« und 17 das Abzeichen »Einwohner Leningrads während der Blockade«.
       Die Zahlungen gingen in alle Stadtbezirke von Lugansk, in die Städte Alčevsk, Stachanov, Krasnyj Luč, Sjeverodoneck und Lisičansk sowie in den Bezirk Starobjelsk.

Quellen:
Lugansker Informationszentrum (LIC) – Lug-info.com
Donezker Nachrichtenagentur (DAN) – Dan-news.ru
Vsjo o DNR – Vsednr.ru
Lenta Novostej (ZOV)
•  LNR – Lnr-news.ru              •  DNR – Dnr-news.ru                   •  Charkov – News-kharkov.ru
  Zaporòžje – Zp-news.ru     •  ChersonKherson-news.ru    •  OdessaNews-odessa.ru
Chèrsonka – Hersonka.ru                                                              •  PMRTiraspol-news.ru
Krim-
Informationsagentur (KIA) – Kianews24.ru
Lènta Nóvostej Krýma –
Crimea-news.com               Nóvosti Pridnestròvja – Novostipmr.com
Novoròssija – Novorosinform.org                             »Analytischer Dienst des Donbass« – Asd.news
»Analytischer Dienst des Donbass« – Asd.news       »Donezker Eisenbahn« (DŽD) – Dnrailway.ru
›Àntifašìst – Antifashist.com                                        Moskòvskij Komsomòlec – Mk.ru
›ÀntimajdánAntimaydan.info                                  Argumènty i Fàkty – Aif.ru

Standard

Neuigkeiten aus Wirtschaft und öffentlichem Leben in Novoròssija 16.12. ̶ 22.12.2023

Erscheint seit 2014

Quellen: siehe Schluss dieser Ausgabe

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Weitere Übersetzungen mit Bezug auf den Donbass sind weiterhin zu finden auf
https://t.me/RenateKoppe (Anmeldung erforderlich).


Sonntag:

Medizinische Vorsorge
Vsednr.ru – Bis heute haben sich mehr als 1,5 Millionen Einwohner der neuen Regionen medizinischen Vorsorgeuntersuchungen unterzogen. Insgesamt sind 123 medizinische Einrichtungen der primären Gesundheitsversorgung an den Präventivmaßnahmen beteiligt. Dies wurde vom Nationalen Medizinischen Forschungszentrum (NMIC) für Therapie und Präventivmedizin des russischen Gesundheitsministeriums mitgeteilt.


Abb.: https://cardioweb.ru (NMIC)
       Bei Besuchen in den Oblasten Zaporòžje und Cherson haben Fachleute des NMIC die dortigen Mediziner bei der Harmonisierung mit der russischen Gesetzgebung unterstützt und unter anderem die Regeln für die Erfassung von Vorsorgeuntersuchungen und Dispensationsuntersuchungen für bestimmte Gruppen von Erwachsenen erläutert.
       Organisationen des primären Gesundheitswesens in den Oblasten erhielten Informationsmaterial zu wichtigen Fragen der Gesundheitsförderung und diagnostischen Behandlung, das in der Region verbreitet werden soll. Dabei handelt es sich insbesondere um methodische Empfehlungen, Standardarbeitsanweisungen, Nachschlagewerke, Videos und Poster, mit denen die Bevölkerung über Risikofaktoren für die Entwicklung chronischer, nicht übertragbarer Krankheiten informiert werden soll.

Interregionaler Wettbewerb »Kultureller Dialog vom Asowschen Meer bis zur Ostsee« mit über 100 Teilnehmern
Vsednr.ru – Nach der Idee der Wettbewerbsorganisatoren präsentierten die Studenten aus St. Petersburg Forschungsaufsätze über den Donbass und die aus der DNR über die Geschichte und Kultur des Donbass. Der Wettbewerb wurde von ›Spútnik-1‹, einer autonomen gemeinnützigen Organisation für Rechtsbildung, öffentliche Sicherheit und patriotische Erziehung, mit Unterstützung des Kulturkomitees der Regierung von St. Petersburg, organisiert. Unterstützung erhielt der Wettbewerb durch den Rat der Rektoren der Hochschulen von St. Petersburg und der Oblast Leningrad.
       Die Organisatoren des Wettbewerbs kündigten mehrere Themen an, darunter solche wie »Orthodoxe Kirchen von St. Petersburg und Donbass«, »Industrieller Donbass und industrielles St. Petersburg«, aber das Thema, das der gemeinsamen Geschichte von St. Petersburg und Donbass während des Großen Vaterländischen Krieges gewidmet war, war bei den Teilnehmern besonders beliebt. Es gab keine starren Kriterien für das Genre und den Stil der Wettbewerbsarbeiten, und so waren die eingereichten Arbeiten der Studenten sehr vielfältig. Unter ihnen waren wissenschaftliche und populärwissenschaftliche Texte, Videogeschichten und Memoiren. […]


Abb.: https://oddr.info (Gesellschaftliche Bewegung ›Donjèckaja Respúblika‹)
       Die Finalisten wurden von einer Fachjury ausgewählt, die sich aus Vertretern der wissenschaftlichen und kulturellen Gemeinschaft von St. Petersburg und der DNR zusammensetzte. Der Gewinner des Wettbewerbs, Archip Aleksašov aus Gorlovka, der eine Arbeit über die Kirche der Smolensker Ikone der Mutter Gottes auf der Vasiljevskij-Insel (in SPb – d. Übers.) einreichte, sagte, er habe schon lange davon geträumt, St. Petersburg zu besuchen und in der Kirche des Verteidigers der russischen Erde eine Kerze für den Sieg unserer Soldaten im Donbass aufzustellen. „Der Wettbewerb hat mir die Möglichkeit gegeben, meinen Traum zu verwirklichen“, sagte Archip.
       Bei dem Gala-Konzert in der Schauspielschule an der Mochovaja versammelten sich auf einer Bühne Schauspieler aus mehreren Petersburger Theatern. Auch Schauspielstudenten des Volkskünstlers der Russischen Föderation S.I. Paršin und Studenten der Pädagogischen Hochschule traten vor dem Publikum auf. Der jüngste Teilnehmer des Konzerts, der 10jährige Vjačeslav Danieljanc, verblüffte das Publikum mit seinem virtuosen Geigenspiel.
       Bei der Eröffnung des Konzerts sagte der Vorsitzende des Kulturausschusses der Regierung von St. Petersburg, Fjodor Dmitrijevič Boltin: „Wir durchleben heute eine solche historische Periode, dass St. Petersburg und Donbass nicht nur Worte sind, die nebeneinander stehen, sondern Konzepte, die viele Dinge im Leben unseres Landes und unserer Gesellschaften definieren“.
       Olga Kuzminična Kobjec, stellvertretende Kulturministerin der DNR, begrüßte die Wettbewerbsteilnehmer. In ihrer Videoansprache wies sie auf die Relevanz der Ziele und Aufgaben des Wettbewerbs hin. „Es ist bemerkenswert, dass die Studenten in den Wettbewerbsarbeiten sehr genau die untrennbare Verbindung der kulturellen und soziopolitischen Beziehungen zwischen dem Donbass und St. Petersburg während drei Jahrhunderten zeigen, die sich als überraschend fruchtbar für die Entwicklung von Wissenschaft, Kultur, Industrie und sozialem Leben unserer Regionen erwiesen haben.“
       „Wir waren uns immer darüber im Klaren, dass die gegenwärtigen Ereignisse unvermeidlich sind, wir haben nur viele Jahre lang versucht, sie hinauszuschieben. Und ich bin mir sicher, dass künftige Generationen Denkmäler für diejenigen errichten werden, die die Entscheidung zur Einleitung der Militärischen Sonderoperation getroffen haben. Wenn man 30 Jahre Lehrerfahrung hat, sieht man sofort, wer seine Arbeit wie geschrieben hat. Alles, was ich gelesen habe, zeigt die Seele unserer Studenten“, sagte der Vorsitzende der Expertenkommission des Wettbewerbs, Professor der Abteilung für Europäische Studien, Fakultät für Internationale Beziehungen der Staatlichen Universität St. Petersburg, Nikolaj Maratovič Mežjevič.

Montag:

Alles zu seiner Zeit
Kherson-news.ru / iz.ru – Sobald die russischen Streitkräfte die Front, die Kontaktlinie, ausreichend zurückgedrängt haben werden, wird das Kachovka-Wasserkraftwerk wieder aufgebaut. Diese Meinung vertrat der Stellvertretende Vorsitzende des Staatsduma-Ausschusses für internationale Angelegenheiten, Dmitri Novikov, heute. […]
       „Obwohl es im Gesamtenergiesystem Russlands keinen Mangel an Strom gibt, sollten dieser Staudamm und alles, was mit der Stromerzeugung zu tun hat, wiederhergestellt werden – nicht nur aus der Logik der Schaffung von Arbeitsplätzen, sondern auch aus der Notwendigkeit, die Produktionskapazitäten weiter zu erhöhen“, sagte Novikov in einem Gespräch mit Lenta.ru.

b1
Beim Bau ca. 1950 – Foto: Telegram-Kanal Vladimir Saldo
       Zuvor, am 18. Dezember, hatte der Gouverneur der Oblast Cherson, Vladimir Saldo, erklärt, dass die Möglichkeit bestehe, den durch die ukrainischen Raketenangriffe zerstörten Staudamm des Kraftwerks wiederherzustellen, wobei moderne Technologien und erhalten gebliebene Dokumente helfen würden, berichtete ein Fernsehsender.
       Nach seinen Worten wäre es heute möglich, den Damm ziemlich schnell wiederherzustellen. Zu diesem Zweck müssten geodätische Messungen und eine technische Untersuchung der erhalten gebliebenen Strukturen durchgeführt werden, um dann mit der Planung zu beginnen, berichtet der TV-Sender ›Svjesdà‹.
       Saldo erinnerte daran, dass mit dem Damm von Anfang an zwei Ziele verfolgt wurden – die Stromerzeugung und die Schaffung eines Stausees. Um das erste weiterverfolgen zu können, müssten die Maschinenhalle neu gebaut und Turbinen installiert werden.
       Zuvor erklärte Saldo, die Zerstörung des Kachovka-Wasserkraftwerks durch die Ukraine sei „das größte Verbrechen, das das ökologische Gleichgewicht in der Region gestört habe“ und fügte hinzu, dass das ukrainische Militär die die Straße über den Damm als Verkehrsweg unbrauchbar machen wollte. Deshalb seien die Raketenangriffe lange Zeit auf eine Stelle konzentriert worden, so die ›Komsomòlskaja Právda‹.
       Ende November meldete Saldo auch, dass die Beseitigung der wichtigsten Folgen der Überschwemmungen nach der Zerstörung des Dammes abgeschlossen sei. An die von den Überschwemmungen betroffenen Bürger und Angehörigen wurden Finanzhilfen in Höhe von mehr als 185 Mio. Rubel ausgezahlt.
       Zuvor hatte er Ende August bei einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Vladimir Putin festgestellt, dass alle durch den Dammbruch zerstörten Kommunikationsverbindungen in der Region wiederhergestellt seien. Nach seinen damaligen Worten hätten die Menschen begonnen, in die Region zurückzukehren.
       Die Zerstörung des Wasserkraftwerks ereignete sich am 6. Juni. Durch den Terrorakt begann ein unkontrollierter Wasserabfluss. In der Folge wurden Dutzende von Ortschaften, darunter Cherson und Novaja Kachovka, fast vollständig überflutet. Die Zahl der Opfer erreichte 175, 59 Menschen wurden getötet. Etwa 9.000 Einwohner wurden an sichere Orte evakuiert.
       Das Kachovka-Wasserkraftwerk ist das sechste und letzte am Dnjepr. Das Wasser des Stausees speist (normalerweise – d. Übers.) die Trockengebiete der Oblast Cherson und der Krim.

Antonovka-Brücke kann schnell wieder aufgebaut werden, wenn es sicher ist
Kherson-news.ru / t.me/beryslavru – „Sie haben mir gerade eine Frage als Bauingenieur gestellt. Ich bin eigentlich kein Politiker, sondern von Beruf eher Wirtschaftswissenschaftler, Wirtschaftsingenieur. Alles kann wieder aufgebaut werden.


Foto: Telegram-Kanal ›Berislav Nóvosti‹
       Wir können die Antonovka-Brücke (über den Dnjepr zwischen dem Vorort Chersons Antonovka und der Stadt Aljòški – (Антоновский мост — Википедия (wikipedia.org)) und auch die Eisenbahnbrücke in Richtung Krim wieder herstellen. Die Tatsache, dass sie jetzt kriegsbedingt zerstört sind, zwingt uns dabei zu modernen Bautechnologien“, erklärte der Gouverneur der Oblast Cherson, Vladimir Saldo.

Es lebe der Zirkus
Dan-news.ru – Sechs Absolventen von Zirkusschulen und -gruppen in der DNR sind Studenten einer der renommiertesten höheren Bildungseinrichtungen des Landes, der Staatlichen Schule für Zirkus- und Varietékunst ›M.N. Rumjàncev‹ (der Clown ›Karandàš‹) in Moskau, geworden. Dies teilte der Generaldirektor und künstlerische Leiter des Donezker Zirkus ›Kòsmos‹, Jurij Kukuzenko, der Agentur mit.


       Nach seinen Worten haben sich die Jugendlichen trotz ihres Alters bereits als ernstzunehmende Zirkuskünstler erwiesen, da sie Teilnehmer professioneller Zirkusprogramme und Gewinner von Zirkuskunstfestivals nicht nur in Russland, sondern auch auf internationaler Ebene geworden sind.
       Die Staatliche Schule für Zirkus- und Varietékünste ›M.N. Rumjancev‹ ist die einzige professionelle staatliche Zirkusschule im Land. Seit mehr als 90 Jahren bildet sie Meister des Varietés und des Zirkus aus. Ihre Absolventen waren berühmte Artisten wie Michaïl Rumjancev, Oleg Popov, Leonid Jengibarov, Jurij Kuklačov und viele andere.

Mittwoch:

Subventionen an Lohnempfänger weitergeben?
Dan-news.ru – Das Donezker Tiefkühlkostkombinat (DKZP – s.a. Pressschau vom 17.XII.) beabsichtigt, die Löhne seiner Mitarbeiter dank der Beteiligung an der Freien Wirtschaftszone (SEZ) in fünf Jahren um 112 % zu erhöhen. Vitalij Dobrorodnyj, kaufmännischer Direktor des Unternehmens, berichtete der Donezker Nachrichtenagentur über das Investitionsprojekt.
       Das Projekt sieht ein konstantes Wachstum der Durchschnittslöhne vor. Im Jahr 2024 werden sie sich im Vergleich zu 2023 um 15 % erhöhen, dann für zweimal zwei Jahre um je 24 bis 26 %, d.h. bis 2028 um 112 % – also auf mehr als das Doppelte.


Foto: Global Look Press
       Er fügte hinzu, dass der Plan auch die Schaffung von mehr als fünfzig neuen Arbeitsplätzen vorsieht. Derzeit arbeiten etwa 240 Mitarbeiter im Kombinat.
       DAN schreibt, dass das Werk mit der Ankunft in Russland die Zusammenarbeit mit der Republik Krim sowie den Oblasten Zaporòžje, Cherson, Rostov und Vorónjež aufgenommen hat und für das kommende Jahr ist der Eintritt in die Märkte von Krasnodar, Volgograd, Belgorod, Saratov und Abchasien geplant. In diesem Jahr hat das DKZP aufgrund des Umsatzwachstums zwei neue Werkstätten gebaut und mit der Modernisierung der Produktion begonnen.

Комбинат — Википедия (wikipedia.org): Kombinat (lateinisch combinatus – Vereinigung zweier): ein Zusammenschluss von Industrieunternehmen verwandter Branchen, bei dem die Produkte des einen als Rohstoffe oder Materialien für ein anderes dienen, oder auch ein Zusammenschluss kleinerer Betriebe mit dem Ziel einer integrierten Dienstleistung. (Sicherlich war das DKZP mal ein solcher und der Begriff hält sich hartnäckig. – d. Übers.)


So gut stand unser Kohl noch nie

Vsednr.ru – Im Rahmen des Programms zur Entwicklung der neuen Regionen hat die ›RosÁgroLízing‹ AG Landmaschinen im Wert von 9,5 Mio. Rubel an die ›Óvošči Donbàssa‹ GmbH geliefert. Es wird erwartet, dass die Modernisierung des Maschinenparks zu einer Steigerung der Ernteerträge führen wird, berichtet der Pressedienst des russischen Landwirtschaftsministeriums.
        ›Óvošči Donbàssa‹ ist eines der größten landwirtschaftlichen Unternehmen der Donezker Volksrepublik, das sich mit dem Anbau von Gemüse beschäftigt. Heute liegt das Hauptaugenmerk auf der Produktion von Weißkohl, aber eine Erweiterung des Sortiments ist geplant.
       Nach Angaben des Unternehmensleiters, Andrej Alijev, wird auch dem Anbau von Zwiebeln, Karotten und Roter Bete große Aufmerksamkeit geschenkt. Gleichzeitig plant das Unternehmen eine Ausweitung der Anbauflächen. In diesem Jahr wurden etwa 16 Hektar für den Kohlanbau reserviert, auf denen Sorten wie Weißkohl, Wirsing, Blumenkohl, Pekingkohl und Rotkohl angebaut werden. Insgesamt will das Unternehmen die Gemüseanbaufläche auf 47 Hektar ausweiten, das sind 15 Hektar mehr als im Vorjahr.


Foto: realnoevremya.ru (Kazan [RU-TA]) / Оleg Tichonov
       „Wir haben schon vor einigen Jahren angefangen, darüber nachzudenken, unsere Flächen zu erweitern, aber damals hing alles von den finanziellen Möglichkeiten, oder vielmehr von deren Fehlen, ab. Deshalb haben wir, sobald wir von den Sonderleasingkonditionen erfuhren, sofort bei ›RosÁgroLízing‹ einen Antrag auf Teilnahme an dem Sonderprogramm gestellt. Auf diese Weise haben wir mehrere Einheiten Spezialtechnik erworben, die teilweise aus dem Haushalt der Republik Belarus subventioniert wurden, weil ›RosÁgroLízing‹ solche Konditionen für weißrussische Maschinen anbietet“, sagte Alijev. […]
       „Wir haben die Bruttogemüseernte des letzten Jahres berechnet und festgestellt, dass sie auf 32,5 Hektar 8.551 Doppelzentner betrug, davon 3.000 Doppelzentner Kohl verschiedener Arten. Wir gehen davon aus, dass mit der neuen Ausrüstung der Ertrag deutlich steigen wird“, fügte der Leiter des Agrarunternehmens hinzu.
       Heute bietet ›RosÁgroLízing‹ besonders günstige Finanzierungsbedingungen für Landwirte aus neuen Regionen. Insbesondere wird ihnen ein Zahlungsaufschub für die Hauptschuld bis Oktober 2024 gewährt.

Donnerstag:

Jedes Mal irgendwie kaum zu glauben
Lug-info.com – Vertreter der Stadtverwaltung, Mitarbeiter des Stadtmuseums, Veteranen und Jugendliche verschiedener Bildungseinrichtungen in Stachanov haben anlässlich des 118. Jahrestages der Geburt des legendären Bergmanns und Gründers der nach ihm benannten Bewegung, Aleksej Stachanov, Blumen an seinem Denkmal niedergelegt. Dies teilte der Pressedienst der Stadtverwaltung mit.


Foto: Stadtverwaltung von Stachanov
       Die Beraterin des Oberhaupts des Landkreises, Tamara Kovtun, erinnerte die Zuhörer daran, dass „Stachanov seinen Namen für immer in die Geschichte der Stadt eingeschrieben hat“.
       „Seine in der Nacht vom 30. auf den 31. August (1935 – s.u.) vollbrachte Arbeitsleistung wird in unserer Stadt und der ganzen Welt bewundert. Wir sind die einzige Stadt, die den Namen eines einfachen Mannes der Arbeit trägt. Und es ist unsere Pflicht, uns an die Menschen zu erinnern, denen wir den Aufbau und die Entwicklung unserer Stadt verdanken, und die Arbeitstraditionen unserer Vorgänger würdig fortzusetzen“, betonte Kovtun.

                                                                          

Aleksej Grigorjevič Stachanov wurde am 21. Dezember 1905 (3. Januar 1906) im Dorf Lugovaja, Kreis Livny, Gouvernemet Orjòl, geboren. Seit 1927 arbeitete er im Bergwerk ›Centràlnaja-Irmino‹ in der Oblast Lugansk als Bremser, Pferdetreiber und Hauer. Seit 1933 arbeitete er mit einem Presslufthammer.
       In der Nacht vom 30. auf den 31. August 1935 stellte Stachanov einen Rekord auf: Er förderte 102 Tonnen Kohle gegenüber der Norm von 7 Tonnen. Im September desselben Jahres gelang es ihm, den Rekord auf 227 Tonnen zu steigern. Die Leistung des Bergmanns war der Beginn der Organisation der gewerkschaftlichen Stachanov-Bewegung.
       In den Jahren 1936 – 1941 studierte Stachanov an der Industrieakademie in Moskau. In den Jahren 1941 – 1942 war er Leiter des Bergwerks № 31 in Karaganda. Von 1943 bis1957 war er Leiter des Sektors für sozialistischen Wettbewerb im Volkskommissariat für Kohleindustrie der UdSSR in Moskau. 1970 wurde Stachanov per Erlass des Präsidiums des Obersten Sowjets der UdSSR für seine großen Leistungen bei der Entwicklung des sozialistischen Wettbewerbs, die Erzielung zur hohen Arbeitsproduktivität und seine langjährige Tätigkeit bei der Einführung fortschrittlicher Arbeitsmethoden in der Kohleindustrie mit dem Titel Held der sozialistischen Arbeit ausgezeichnet. Er war Träger des Rotbannerordens der Arbeit und wurde mit der Medaille »Ruhm des Bergmanns« dritten Grades ausgezeichnet. Er starb am 5. November 1977 und wurde auf dem Friedhof von Torez in der heutigen DNR beigesetzt.
       Am 5. Februar 1978 wurde die Stadt Kadejevka in Stachanov umbenannt.

Festkörper und Philatelie
Dan-news.ru – Die ›Pòčta Donbassa‹ hat einen Block und einen Umschlag zum 100. Geburtstag des herausragenden Mathematikers Aleksandr Sergejevič Kosmodamianskij, der eine ganze Richtung in der Grundlagenwissenschaft geschaffen hat, herausgegeben. Dies wurde heute im Pressedienst des Unternehmens berichtet.
       Der Donbass kann wirklich stolz auf diesen Mann sein, denn Akadémik Kosmodamianskij wurde der Begründer der Donezker Schule der verformbaren Festkörper. Unter der Leitung von Kosmodamianskij wurde der Einfluss der Anisotropie, physikalischer und allgemeiner Nichtlinearitäten, von Warmzugfähigkeit und Plastizität auf die Verteilung mechanischer Spannungen, thermische und elektrische Felder offengelegt […].


Abb.: ›Pòčta Donbàssa‹
       А.S. Kosmodamianskij ist Autor von über 400 wissenschaftlichen Veröffentlichungen – darunter 20 Monographien und Lehrbücher – wissenschaftlicher Leiter von sechs Doktor- und 54 Kandidatendissertationen, Begründer der Donezker wissenschaftlichen Schule auf dem Gebiet der Mechanik verformbarer Festkörper und des Lehrstuhls für Elastizitätstheorie und Computermathematik an der Staatlichen Universität Donezk. 1997 wurde er mit dem Titel Soros-Professor ausgezeichnet, 2001 wurde er der erste Verdiente Professor der Nationalen Universität Donezk.

85 neue Busse für die LNR
Lug-info.com – Im Rahmen des Programms zur sozioökonomischen Entwicklung erhielt die Republik 66 PAZ ›Vèktor Next‹, vier KAvZ 4238-62 (Touristikausführung) und 15 Gázel Next für den städtischen Stadt-, Vorort- und Bezirksverkehr. Dies teilte der Pressedienst des Ministeriums für Infrastruktur und Verkehr der LNR mit. [Es folgt eine Aufzählung, an welche Städte und Bezirke die Busse geliefert wurden.]


Foto: Ministerium für Verkehr der LNR
       Zuvor hatte der russische Präsident Vladimir Putin erklärt, dass die Föderationssubjekte Russlands in diesem Jahr im Rahmen verschiedener föderaler Programme zur Modernisierung des öffentlichen Nahverkehrs rund 5.500 Diesel-, Elektrobusse und Straßenbahnwagen erhalten werden.

Vkusnjàški‹ 30 Jahre auf dem pridnjestrowischen Markt
Novostipmr.com – Die Halbfertigprodukte der Marke ›Vkusnjàški‹ (die Schmackhaften) zeichnen sich durch ihren hausgemachten Geschmack und natürliche Zutaten aus. Für ihre Herstellung wird frisches Fleisch von pridnjestrowischen Bauern verwendet.
       Pelméni, Varéniki, Čebureki, Frikadellen, Mititéï (rumänische), Kyrnjeceï (moldawische Hackfleischröllchen – d. Übers.), Čevàpčiči und Blätterteig von ›Vkusnjàški‹ sind bei den Bewohnern ganz Transnistriens bekannt und beliebt. Das Unternehmen ist seit 30 Jahren auf dem lokalen Markt tätig.


       In diesem Jahr ist die Marke Finalist des Wettbewerbs »Pridnjestrowische Qualität« geworden. Die Kommission schätzte die Qualität der Produkte und die Sicherheit der Zubereitung für den Verbraucher hoch ein.
       Das Unternehmen ist eines der wenigen in der Republik, das die Methode des Schockgefrierens anwendet, wodurch die Frische der Produkte erhalten bleibt. […]

Freitag:

Schöner unsere Städte und Gemeinden
Dan-news.ru – In der DNR wurde das »staatliche Programm zur Schaffung eines modernen städtischen Milieus bis 2025« verabschiedet. Der entsprechende Erlass wurde auf der offiziellen Website der Regierung der Region veröffentlicht.
       „In der Donezker Volksrepublik besteht das Problem einer unzureichenden Anzahl moderner, komfortabler Grünflächen und öffentlicher Räume für die Freizeitgestaltung. Es mangelt an kleinen Verschönerungselementen, Straßenbeleuchtung und Grün. Eine beträchtliche Anzahl von öffentlichen Plätzen und Erholungsbereichen der Bevölkerung der Republik entspricht nicht modernen Anforderungen“, heißt es in dem Dokument.


       In diesem Jahr nahm die DNR am allrussischen Wettbewerb für die besten Projekte zur Schaffung eines komfortablen städtischen Umfelds in Kleinstädten und historischen Siedlungen mit bis zu 200.000 Einwohnern teil. Nach den Ergebnissen des Wettbewerbs wurden die Gewinner bekanntgegeben: Šachtjorsk, Snježnoje und Volnovacha. Gemäß dem Beschluss wurden 265.000 Rubel für die Umsetzung ihrer Ideen bereitgestellt.
       Außerdem sind 32 Maßnahmen im Rahmen des Verbesserungsprogramms für 2023-2024 geplant. Darunter sind Arbeiten im Stroïtjel-Park im Kalinin-Bezirk von Donezk, die Renovierung des Beregovoj-Parks in Jenàkijevo, des Parks des Bergwerks № 9 in Snježnoje, des Gorkij-Parks in Gorlovka, des Parks des 60. Jahrestags (der Gründung der UdSSR  – d. Übers.) in Debalcevo und des Čechov-Parks in Dokučajevsk. Die Liste umfasst auch die Ausstattung von Kindersportplätzen in den Städten der Region, die Instandsetzung von Fußgängerzonen und angrenzenden Gebieten, die Restaurierung von Denkmälern und das Erholungsgebiet im Dorf Kalčik.
       Dem Dokument zu Folge belaufen sich die Gesamtkosten auf über 1,1 Mrd. Rubel.

Der „Allunionsvater“ kehrt zurück
Dan-news.ru – Das Donezker Klinisch-medizinische Territorialzentrum (DOKTMO) wurde offiziell in »Republikanisches Klinisches Krankenhaus ›M.I. Kalinin‹« umbenannt. Dies wurde heute vom Vorsitzenden der Regierung der DNR, Jevgenij Solncev bekanntgegeben.
       „Ich habe schon öfter darüber gesprochen, wie wichtig es ist, sich an seine Geschichte zu erinnern. Im vergangenen Jahr feierte das Kalinin-Krankenhaus sein 95jähriges Bestehen. Es ist das Aushängeschild des Gesundheitswesens in der Republik, ein Symbol für hochqualifizierte und hochwertige medizinische Versorgung“, sagte der Premierminister.


       Er bezeichnete die Rückgabe des historischen Namens als einen weiteren Schritt zur Bewahrung des historischen Gedächtnisses der Einwohner des Donbass und zur Stärkung der regionalen Marke, die in ganz Südrussland bekannt ist.
       Mit dem Bau des Krankenhauses wurde bereits in der Zeit begonnen, als Donezk noch Stalino hieß. Es wurde erwartet, dass das medizinische Zentrum bis zu 500 Patienten aufnehmen und das größte der Stadt werden würde. Zunächst trug das Krankenhaus den Namen ›Nóvaja‹, dann wurde es nach dem Genossen Vorošilov benannt. Im Jahr 1958 wurde die Einrichtung zu Ehren des „Allunionsvaters“ Michaïl Kalinin (von 1923 bis 1946 als Vorsitzender des Präsidiums des Obersten Sowjets formelles Staatsoberhaupt der Sowjetunion – d. Übers.), benannt. Im Jahr 1997 wurde sie in DOKTMO umbenannt. Mit dem Beginn des Konflikts im Donbass wurde das Wort „regional“ aus dem Namen entfernt, was an die territoriale Struktur der Region zu Zeiten der Ukraine erinnerte. Heute ist es die größte medizinische Einrichtung in der DNR.

Quellen:
Lugansker Informationszentrum (LIC) – Lug-info.com
Donezker Nachrichtenagentur (DAN) – Dan-news.ru
Vsjo o DNR – Vsednr.ru
›Kultúra Donbàssa‹ (DNR-Ministerium) – Culture-dnr.ru
Lenta Novostej (ZOV)
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Krim-
Informationsagentur (KIA) – Kianews24.ru
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Standard

Neuigkeiten aus Wirtschaft und öffentlichem Leben in Novoròssija 09.12. ̶ 15.12.2023

Erscheint seit 2014

Quellen: siehe Schluss dieser Ausgabe

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Weitere Übersetzungen mit Bezug auf den Donbass sind weiterhin zu finden auf
https://t.me/RenateKoppe (Anmeldung erforderlich).


Nachträge von Fr, -8.XII.:

»Der Abschied der Slawin«
Lug-info.com – Das Oberhaupt der LNR, Leonid Pásečnik, sagte, dass erst die Sicherheitsfragen gelöst werden müssen, um eine Eisenbahnverbindung zwischen Lugansk und Moskau zu Stande kommen zu lassen.
       Bei einer Pressekonferenz auf dem internationalen Ausstellungsforum ›Rossíja‹, das auf dem Gelände der VDNCh (Ausstellung der Errungenschaften der Volkswirtschaft – d. Übers.) in Moskau stattfindet, erinnerte er daran, dass die kürzeste Verbindung, durch den Bezirk Troízk in unmittelbarer Nähe der Front verläuft.

Lantratovka – Valujki [RU-BEL] auf der in Frage kommenden Strecke 2021 –
Foto: https://railgallery.ru
       „Deshalb kann ich einen solchen Schritt jetzt noch nicht gehen, denn ich habe kein Recht, das Leben der Einwohner unserer Republik zu gefährden“, betonte Pásečnik.
       Außerdem machte er darauf aufmerksam, dass viele der Gleisabschnitte durch die langen Sperrungen verfallen sind, aber sie würden schon wieder instandgesetzt.
       „Zweifellos bauen wir Straßen und Eisenbahnen. Das Verkehrssystem bedeutet die Lebensadern der Wirtschaft, ohne die nichts geht. Deshalb werde ich, sobald unsere Gleise dem Regelwerk der Russischen Föderation entsprechen und die Sicherheit der Reisenden gewährleistet ist, die Entscheidung treffen, und wir werden mit großer Freude unseren ersten Zug in Lugansk wieder (wie früher üblich – d. Übers.) mit dem Marsch ›Proščánije Slavjànki‹ auf die Reise nach Moskau schicken“, betonte der LNR-Chef. (Прощание Славянки (youtube.com) )


Chisinau könnte sich am Gastransit für die PMR durch die Ukraine beteiligen

Tiraspol-news.ru / russian.rt.com – Die Entscheidung Kiews, den Transitvertrag mit ›Gazprom‹ nicht zu verlängern, könnte dazu führen, dass Moldawien Gas für Pridnjestrowien durch die Ukraine transportieren lässt. Dies teilte der Leiter von ›Moldóvagaz‹, Vadim
Čeban, mit.

b1Foto: https://nokta.md/
       In einer Sendung des TV-Senders Vocea Basarabiei betonte Čeban, dass die optimale Lösung für Moldawien die Verlängerung des Vertrags über den Transit von russischem Gas durch die Ukraine wäre.
       „Sollte dies nicht geschehen, wie aus den Äußerungen ukrainischer Politiker hervorgeht, könnte ›Moldóvagaz‹ damit beginnen, Gasmengen in der Russischen Föderation zu buchen und über dasselbe Netz auf ukrainischem Territorium transportieren zu lassen“, sagte er und fügte hinzu, dass ›TiràspolTransGaz‹ dafür zahlen müsse. […]

Sonntag:

Der Kampf um die Köpfe
Lug-info.com – Das Oberhaupt der LNR, Leonid Pásečnik, glaubt, dass Russland in Zukunft um die Köpfe der jungen Menschen in der Ukraine kämpfen müsse, damit sie „zu unserer Geschichte zurückkehren und zu Verbündeten werden“.
       Er sagte dies auf einer Sitzung des erweiterten Rates der Rektoren der Universitäten der LNR auf dem internationalen Ausstellungsforum ›Rossíja‹ (siehe oben).


Foto: RIA Nòvosti / Kirill Zykov
       Nach Pásečniks Worten wird sich nach der Beendigung der militärischen Sonderoperation die Frage stellen, „auf wen man sich in der Ukraine stützen kann“.
       „Es wird sehr schwierig, diejenigen umzuerziehen, die sich ein Bewusstsein etabliert haben und von den derzeitigen Regierungen dort beeinflusst wurden. Wenn wir das zumindest auf einer gewissen Ebene neutralisieren könnten, so, dass sie nicht stören, wäre das großartig. Aber die jungen Menschen müssen so erzogen werden, dass sie zu unserer Geschichte, zu den Realitäten unseres Lebens zurückkehren, dass sie zu unseren Verbündeten werden, dass sie die Menschen werden, die uns helfen und etwas schaffen werden. Ich habe den Eindruck, dass es dafür einen sehr ernsthaften Kampf geben wird“, sagte der LNR-Chef.
       Er ist überzeugt, dass die Erwachsenen jetzt vor der Aufgabe stehen, einen Dialog und ein gegenseitiges Verständnis mit den jungen Menschen aufzubauen.
       „Unsere Aufgabe ist es, der Jugend das Gefühl zu geben, dass wir sie unterstützen, dass sie an uns glaubt, dass sie versteht, dass wir alles richtig machen, dass wir alles für sie tun – dass wir sie unterstützen, damit sie unsere Unterstützung und unsere Zukunft werden“, erklärte das Oberhaupt der Republik.

Montag:

Subventionen für Gemüseerzeuger in der Oblast Cherson verfünffacht
Kherson-news.ru / hersonka.ru – In der Oblast Cherson wurden die Subventionen für die Gemüseproduzenten verfünffacht. Dies gab Regierungschef Andrej Aleksejenko heute bekannt.


       Darüber hinaus wurden Mittel für 16 Obst- und Beerenkulturen bereitgestellt. Früher schon wurden Subventionen für die Produktion von Erdbeeren, Himbeeren, Wasser- und Honigmelonen gewährt. Jetzt können Landwirte, die Johannisbeeren, Brombeeren, Kirschen, Trauben, Pfirsiche und Nektarinen anbauen, finanzielle Unterstützung erhalten.
       „Große Unterstützung erhalten auch die Erzeuger von Getreide, Milch, Mehl und Brot. Insgesamt wurden bereits 841 Anträge in Höhe von 1,2 Mrd. Rubel angenommen. Das Programm der staatlichen Unterstützung des agroindustriellen Komplexes der Region wurde auf Anordnung des Präsidenten (Putin – d. Übers.) im letzten Jahr fast verzehnfacht“, schreibt Aleksejenko in seinem Kanal.
       Der Premierminister wies darauf hin, dass diese Maßnahmen gemeinsam mit dem Landwirtschaftsministerium der Russischen Föderation entwickelt wurden, um die Landwirtschaft in einer schwierigen Zeit zu unterstützen.

Es muss nicht Südafrika sein
Crimea-news.com / msh.rk.gov.ru Die Landwirte der Krim haben die Apfelernte abgeschlossen. Dies teilte der Landwirtschaftsminister der Republik, Andrej Savčuk, mit. Nach Angaben der Verwaltungen der Bezirke haben die Gartenbaubetriebe rund 138.000 Tonnen geerntet, das sind 9 % mehr als im Vorjahr.
       „Die Ernte von Krim-Äpfeln wurde auf einer Fläche von etwas mehr als 4.000 Hektar eingebracht. Traditionelle Führer bei dieser Frucht sind die Bezirke Bachčisaraj, Krasnogvardejsk, Nižnjegorsk und Simferopol. Auf der Halbinsel arbeiten mehrere Dutzend Unternehmen, die die von den Kunden geliebten Sorten wie Gala, Golden Delicious, Eva, Jonagold, Pink Lady und viele andere anbauen. Der Geschmack unserer Äpfel wird seit langem sowohl von Einheimischen als auch von Festlandeinwohnern geschätzt. Ich stelle fest, dass die von den Landwirten geernteten Früchte in der ganzen Republik und sogar in Moskau sowie anderen Regionen des Landes verkauft werden“, kommentierte Savčuk.


       Er erinnerte auch daran, dass dank der staatlichen Unterstützung, die die Gartenbaubetriebe von 2014 bis 2022 erhalten, 7.900 Hektar junger Intensivplantagen mit Äpfeln, Birnen, Pfirsichen, Kirschen und anderen Kulturen angelegt wurden. Die Unterstützung zielt hauptsächlich auf die Ausweitung der Anbauflächen ab. Dies ermöglicht eine unmittelbare Steigerung der Produktion. Bis Ende 2023 sollen auf der Krim mehr als 900 Hektar Obstplantagen angelegt sein. Auch für die Errichtung von Spalieren und Hagelschutznetzen werden Zuschüsse gewährt. In diesem Jahr wurden rund 400 Mio. Rubel für die finanzielle Unterstützung des Gartenbaus bereitgestellt.
       „Eine solche Steigerung des Umfangs der Anpflanzung von Obstbäumen regt die Entwicklung einer anderen Richtung an – der Obstbaumzucht. Unsere Landwirte ersetzen bereits seit einigen Jahren erfolgreich importierte Setzlinge durch einheimische. Wir haben mehr als 30 landwirtschaftliche Betriebe, die Pflanzmaterial für Obstkulturen anbauen. In diesem Jahr haben sie zum Beispiel mehr als drei Millionen Setzlinge gezogen“, fügte der Minister hinzu.
       Die Gesamtfläche der Obstplantagen in der Republik Krim beträgt über 15.00 Hektar: Sonnenblumen-, Steinobst-, Nuss-, subtropische und Zitruskulturen sowie Beeren, von denen fast 11.000 Hektar genutzt werden.

Donnerstag:

Geld vom Staat abgreifen
Lug-info.com – Mehr als 30 Unternehmen der LNR haben sich in das Staatliche Informationssystem der Industrie GISP eintragen lassen. Dies teilte der stellvertretende Minister für Industrie und Handel der Republik, Dmitrij Častnikov, mit.
       „Das Vertrauen der Unternehmen in den Mechanismus der staatlichen Unterstützung wächst: Bereits mehr als 35 Unternehmen haben ein Konto im GISP, und einige haben Anträge darauf gestellt“, sagte Častnikov. […]


       „Die russische Regierung tut alles, um die Industrie der Region zu wieder aufzubauen und zu entwickeln; Unterstützung wird sowohl auf regionaler als auch auf föderaler Ebene gewährt: Freie Wirtschaftszone, Vorzugsdarlehen, außerdem stehen unseren Herstellern Subventionen durch das Ministerium für Industrie und Handel Russlands und den föderalen Fonds für industrielle Entwicklung zur Verfügung“, so Častnikov. […]
       „Es ist erwähnenswert, dass unsere Industriellen in den letzten Monaten aktiver geworden sind, was den Beitritt zur GISP angeht, und immer mehr Interesse an den Instrumenten der staatlichen Unterstützung zeigen“, sagte der Vizeminister.

Geld für den Sport
Dan-news.ru – Spezialisten der öffentlich-rechtliche Gesellschaft »Generalauftraggeber im Bauwesen« (JeZ) und der Vertragspartner haben mit den Restaurierungsarbeiten im Sportpalast ›Lokomotív‹ in Donezk begonnen, die bis Mitte nächsten Jahres dauern werden.
       „Die Gesamtfläche des Objekts beträgt mehr als 3.000 Quadratmeter. Die Bauarbeiter müssen alle strukturellen Schäden am Gebäude beseitigen, tragende Teile und Trennwände wieder herstellen, das Dach, die Fassade und die Verglasung erneuern sowie Reparaturen im Innenbereich durchführen. Es ist geplant, den gesamten Komplex der Bau- und Installationsarbeiten in der ersten Hälfte des Jahres 2024 abzuschließen“, heißt es in dem Bericht des JeZ.


Foto: JeZ
       Neben dem Gebäude selbst werden die Bauherren ein 25-Meter-Schwimmbecken, einen Fitnessraum, Tennis-, Volleyball- und Basketballhallen renovieren. Darüber hinaus wird der Palast ein neues Brand- und Sicherheitsalarmsystem sowie ein Videoüberwachungssystem erhalten und alle Kommunikationseinrichtungen erneuert bekommen. Die Arbeiten werden vom Bauministerium und dem Ministerium für Sport der Russischen Föderation koordiniert.
       Der Sportpalast ›Lokomotív‹ befindet sich neben dem republikanischen Sportkomplex ›Olimpískij‹. Das Gebäude wurde seit den 90er Jahren nicht mehr renoviert; außerdem wurde es durch Artilleriebeschuss der Ukraine erheblich beschädigt.

Freitag:

Was für ein Kombinat!
Dan-news.ru – Das Donezker Tiefkühlkostkombinat DKZP liefert jetzt nach ganz Russland, wodurch es seine Produktion auf mindestens das Doppelte steigern konnte, so Vitalij Dobrorodnyj, kaufmännischer Direktor des Unternehmens.
       „Wir haben unsere Produktion verdoppelt und planen für das nächste Jahr eine weitere Verdoppelung“, sagte Dobrorodnyj. „Der Umsatz ist durch die Erweiterung des Kundenstamms gestiegen. Im vergangenen Jahr haben wir nach und nach begonnen, den Absatzbereich zu erweitern, in diesem Jahr sind die Krim, Vorónjež und Rostov hinzugekommen. Es war ein gutes Jahr.“


Foto: Global Look Press / Jelena Majorova
       Im Jahr 2022 wurden Lieferungen in die befreiten Mariupol, Berdjansk, Melitópol und Geníčesk aufgenommen. Die Produkte werden sowohl in Einzelhandelsketten als auch in Markengeschäften verkauft.
       Das DKZP ist einer der führenden Hersteller von Tiefkühlkost in der Region. Das Unternehmen wurde 1996 gegründet, der Hauptsitz befindet sich heute in Makéjevka. Es stellt mehr als 100 Arten von Produkten her, darunter Pelméni, Chinkáli, Blíny, Knödel, Frikadellen und andere Halbfertigprodukte.

Ein paar Zahlen aus der Landwirtschaft
Dan-news.ru – Das Ministerium für Landwirtschaft und Ernährung der DNR hat einige der Ergebnisse der Monate Januar – November 2023 in den Bereichen Ernährung, Viehzucht und Landwirtschaft zusammengefasst.
       Die Geflügelbetriebe haben bis Ende November 254,3 Millionen Hühnereier produziert. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum betrug der Zuwachs 17,1 %.


       Nach Angaben des Ministeriums lag die Zahl der Rinder im Januar-November dieses Jahres bei 17.952, die der Schweine bei 20.835, die der Schafe bei 2026 und die des Geflügels bei mehr als 3,4 Millionen Tieren. Mehr als 41.600 Tonnen Lebendgewicht von Rindern und Geflügel wurden zur Schlachtung verkauft, davon mehr als 2.400 Tonnen Rind, mehr als 2.500 Tonnen Schwein, etwa 20 Tonnen Schaf und etwa 36.600 Tonnen Geflügel.
       Die Sonnenblumenernte ist zu 96 % abgeschlossen. Bisher wurden auf einer Fläche von mehr als 106.000 Hektar etwa 215.800 Tonnen geerntet, mit einem durchschnittlichen Ertrag von 20,3 Doppelzentnern pro Hektar. Spitzenreiter unter den Bezirken war Volodarsk, Peršotravnevoje und Volnovacha.
       Für die Winterkulturen des nächsten Jahres wurden 180.600 Hektar Ackerland oder 99 % des Plans ausgesät: Weizen etwa 175.300 Hektar, Triticale 120 Hektar, Roggen 300,7 Hektar, Gerste über 2,7 Hektar, Erbsen über 1,8 Hektar und Raps 280 Hektar.

Quellen:
Lugansker Informationszentrum (LIC) – Lug-info.com
Donezker Nachrichtenagentur (DAN) – Dan-news.ru
Vsjo o DNR – Vsednr.ru
›Kultúra Donbàssa‹ (DNR-Ministerium) – Culture-dnr.ru
Lenta Novostej (ZOV)
•  LNR – Lnr-news.ru              •  DNR – Dnr-news.ru                   •  Charkov – News-kharkov.ru
  Zaporòžje – Zp-news.ru     •  ChersonKherson-news.ru    •  OdessaNews-odessa.ru
Chèrsonka – Hersonka.ru                                                              •  PMRTiraspol-news.ru
Krim-
Informationsagentur (KIA) – Kianews24.ru
Lènta Nóvostej Krýma –
Crimea-news.com               Nóvosti Pridnestròvja – Novostipmr.com
Novoròssija – Novorosinform.org                             »Analytischer Dienst des Donbass« – Asd.news
»Analytischer Dienst des Donbass« – Asd.news       »Donezker Eisenbahn« (DŽD) – Dnrailway.ru
›Àntifašìst – Antifashist.com                                        Moskòvskij Komsomòlec – Mk.ru
›ÀntimajdánAntimaydan.info                                  Argumènty i Fàkty – Aif.ru

Standard

Neuigkeiten aus Wirtschaft und öffentlichem Leben in Novoròssija 02.12. ̶ 08.12.2023

Erscheint seit 2014

Quellen: siehe Schluss dieser Ausgabe

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Weitere Übersetzungen mit Bezug auf den Donbass sind weiterhin zu finden auf
https://t.me/RenateKoppe (Anmeldung erforderlich).

Nachtrag von Fr, -1.XII.:


Museum des Kosakentums in Stanica Luganskaja
(LNR)
Kherson-news.ru / Olga Ljubimova, Kulturministerin der RF – Das Museumsgebäude wurde im Jahr 2014 teilweise zerstört. Nachdem die Lugansker Volksrepublik Teil Russlands wurde, übernahm das Staatliche Historische Museum die Patenschaft über das örtliche Museum. Heute sind die Restaurierungsarbeiten mit unserer Unterstützung abgeschlossen.


https://kherson-news.ru/img/20231201/b880af44a236a5c0f46888f61394bc62.jpg
Rechts: Die Grenze brachte das Kosakentum hervor, aber die Kosaken erschufen Russland – Graf Ljev Tolstòj
       Die Besucher können jetzt eine Sammlung archäologischer Materialien besichtigen, die auf dem Territorium von Stanica Luganskaja und den angrenzenden Bezirken gefunden wurden. In separaten Sälen wird über die Entstehungsgeschichte der Donkosaken, das Leben der Einwohner im 19. und 20. Jahrhundert sowie von aktuellen Ereignissen berichtet.
       Eine ganze Reihe von Aktivitäten zielt darauf ab, alle 77 Museen in den neuen Republiken und Oblasten zu unterstützen. (Die staatliche Einrichtung »Museums- und Ausstellungszentrum« – d. Übers.) ROSIZO‹ hat bereits dazu beigetragen, ein Kinomuseum in Šachtjorsk zu eröffnen und im Rubljov-Museum von Volnovacha eine Ausstellung mit dem Titel »Gesichter russischer Ikonen« eingerichtet. […]
       Dies ist nur ein Teil unserer umfangreichen Arbeit zur Integration der Bewohner der neuen Föderationssubjekte in den kulturellen Raum des Landes. Eine Arbeit, die wir fortsetzen werden.

Sonntag:

Förderung des Baus von Eigenheimen wäre was Neues
Dan-news.ru – „Die Idee, in der Donezker Volksrepublik Privathäuser zu bauen, kann zur Gründung größerer Familien beitragen, so Aleksej Muratov von der Gesellschaftlichen Bewegung »Donezker Republik« und stellvertretender Sekretär der Donezker Regionalabteilung von »Einiges Russland« das in Russland ausgerufene Jahr der Familie kommentierend.


https://dan-news.ru/storage/c/2023/12/03/1701600061_488104_42.jpg
Foto: globallookpress / Viktor Lisicyn
       „Wir von der Partei »Einiges Russland« haben schon vor einiger Zeit das Programm der Strategie zur Wiederbelebung und Entwicklung der DNR eingeführt. Die Menschen kommen zu unseren Veranstaltungen nicht nur mit Fragen, sondern auch mit Vorschlägen. So ist in der Republik neben der Sanierung von Wohnblöcken auch die Idee des Baus von Eigenheimen aufgekommen. Aus diesem Grund ist das Jahr der Familie für uns besonders wichtig. Mit der Unterstützung des Staates werden Familien viel aktiver gegründet“, sagte Muratov.
       Er fügte hinzu, dass die Ausrufung des Jahres der Familie für die DNR, deren Bevölkerung in den Jahren der ukrainischen Aggression merklich abgenommen hat und die unter Arbeitskräftemangel leidet, von besonderer Bedeutung ist. […]
       Durch einen Erlass des russischen Präsidenten Vladimir Putin wurde das Jahr 2024 zum Jahr der Familie erklärt. […]

Herzlichen Glückwunsch
 Lug-info.com – Am 4. Dezember 2014 unterzeichnete das Oberhaupt der LNR einen Erlass über die Gründung einer staatlichen Nachrichtenagentur, des Lugansker Informationszentrums (LIC). Dem Dokument zufolge wurde die Agentur gegründet, „um zuverlässige Informationen über die Ereignisse in der Lugansker Volksrepublik zu verbreiten, über die Tätigkeit der Legislativ- und Exekutivorgane zu informieren sowie Gesetze und Rechtsverordnungen zu veröffentlichen“. In diesem Jahr wurde die Agentur auch in Russland offiziell registriert.


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Pásečnik gratuliert – Foto: Marina Sulimenko
NEUN JAHRE IN DER REPUBLIK
In all diesen Jahren hat sich die Agentur gemeinsam mit der Republik entwickelt. Die Mitarbeiter des L
IC haben unter den schwierigen Bedingungen eines langjährigen Kampfes unschätzbare Erfahrungen gesammelt, die ein breites Spektrum von Themen abdecken: von militärischen Operationen bis zur Wiederherstellung kriegsgeschädigter Einrichtungen der Volkswirtschaft, von Gesetzesinitiativen bis zum Alltag der Arbeitnehmer in allen Bereichen.
       Sowohl die Berichte des LIC, von denen viele ursprünglich buchstäblich „auf den Knien“ entstanden, als auch die von unseren Korrespondenten aufgenommenen Fotos sind bereits Geschichte, Zeugnisse des Kampfes der Einwohner der Volksrepublik um Freiheit, Zeugnisse von den großen Anstrengungen, die unternommen wurden, um die Luganščina, die nicht von den Besatzern versklavt werden konnte, wiederzubeleben – mit als logischer Folge dem Referendum und dem Beitritt der LNR zur Russischen Föderation.
DIE STIMME DER REGION LUGANSK
Objektivität, Genauigkeit und Effizienz haben uns zu einer unverzichtbaren Nachrichtenquelle für die Bewohner der gesamten Lu
ganščina gemacht.
       Aber nicht nur in der Republik, sondern auch in ganz Russland sind die Informationen des LIC gefragt. Es wäre nicht übertrieben, zu sagen, dass wir das Sprachrohr der LNR seien. Die Materialien der Agentur werden regelmäßig von führenden föderalen Medien herangezogen und von so maßgeblichen Medien wie dem ›Kommersànt, Argumènty i Fàkty‹ und der ›Komsomòlskaja Právda und RT zitiert.
       Wir – nach Meinung Kiews eine „separatistische“ Quelle – werden auch in der Ukraine gelesen und wurden von Kiew verboten.
       Wie wichtig die Agentur als Informationsquelle ist, zeigt sich an den wiederholten Cyber-Angriffen feindlicher Kräfte. In neun Jahren gab es über tausend davon, aber wir haben ihnen standgehalten.


EIN PAAR ZAHLEN
In diesem Jahr hat die LIC-Website seit Beginn ihrer Arbeit insgesamt mehr als 137 Millionen Besucher verzeichnet, wobei die durchschnittliche Zahl der täglichen Aufrufe während des gesamten Zeitraums bei 42 000 lag. Die Zahl der Abonnenten des Kanals der Agentur hat 33.000 überschritten. […]
       Die meisten Besucher (82,9 %) kommen aus Russland, gefolgt von Schweden (2,8 %), Deutschland (2,81 %), Belarus, Frankreich, den Niederlanden, Polen, dem Vereinigten Königreich, den USA und Israel. […]
       Bis heute wurden auf der LIC-Website mehr als 100.000 Berichte veröffentlicht, darunter Nachrichten, Interviews, Essays, Fotoreportagen und Dokumente.
       Über 4.000 Pressekonferenzen und Briefings wurden im Laufe der Zeit im LIC abgehalten.
       Wir entwickeln uns und werden stärker, es gibt viele Pläne, interessante Pläne und Ideen, die wir auf jeden Fall verwirklichen werden. Die Republik der Russischen Föderation verändert sich rasant, wir uns auch, und im nächsten Jahr werden wir unsere Leser mit einem neuen Design und bunten und interessanten Publikationen erfreuen.


Nikolaj Valujev und Jeff Monson fuhren in das größte Bergwerk der DNR ein
Donetsk.kp.ru (Komsomòlskaja Právda / N. Makarenkov, P. Chanarin) – Der verdiente Meister des Sports der Russischen Föderation und Abgeordnete der Staatsduma Nikolaj Valujev und der bekannte Mixed-Martial-Arts-Kämpfer und zweifache Weltmeister im brasilianischen Jiu-Jitsu Jeff Monson (Jeff Monson – Wikipedia [interessant – d. Übers.]) besuchten im Rahmen der Dreharbeiten zum Dokumentarfilm über den Donbass Just Life das größte Unternehmen und Flaggschiff der Kohleindustrie der Donezker Volksrepublik, das Bergwerk ›Komsomòljec Donbàssa. Die berühmten Gäste sprachen mit den Bergleuten und sahen nicht nur, wie das „schwarze Gold“ abgebaut wird, sondern arbeiteten auch mit dem Presslufthammer.
       Das Ministerium für Kohle und Energiewirtschaft der DNR teilte mit, dass die Bergleute die berühmten Champions gerne willkommen hießen. Der Rundgang durch den Betrieb wurde mehrmals durch Bitten um gemeinsame Fotos und Autogramme unterbrochen.
       „›Komsomòljec Donbàssa wurde nicht zufällig für die Dreharbeiten ausgewählt, das Bergwerk hat eine bewegte Geschichte“, hieß es in der Behörde. „Es ist wiederholt unter Beschuss geraten und 2014 wurden die Anlagen an der Oberfläche erheblich beschädigt“.
       Dank der Bemühungen des Kollektivs konnte das Unternehmen jedoch wieder aufgebaut werden und liefert heute wieder Kohle für den Bedarf der Region.
       Im nächsten Jahr soll die 100millionste Tonne Kohle gefördert werden“, sagte Anatolij Antonjev, der stellvertretende Direktor.
                  
b1Foto: Ministerium für Kohle und Energiewirtschaft der DNR
        Vor dem Abstieg erhielten Valujev und Monson eine Sicherheitseinweisung und fuhren dann in eine Tiefe von 628 Metern ein, wo im zweiten östlichen Streb des Flözes L3 von Block 2 Kohle abgebaut wird.
       Während der Dreharbeiten haben die Moderatoren des Projekts mit vielen Bergleuten gesprochen und sie gefragt, warum sie ihr Leben einer so harten und gefährlichen Arbeit widmen“, so das Ministerium. Ihre Geschichten sind unterschiedlich, aber sie alle eint die aufrichtige Liebe zu unserer Region. Es ist diese Liebe, die die Bergleute dazu bringt, Hunderte von Metern in das Innere der Erde hinabzusteigen. Aber auch viele von ihnen verteidigen ihre Heimat mit Waffen in der Hand.
       Nikolaj Valujev merkte an, dass er fünf Jahre lang im Kuzbass gearbeitet habe und viele Male in den dortigen Bergwerken gewesen sei, so dass er mit der Kohleindustrie einigermaßen vertraut sei.
       Wir haben gesehen, was für ein eingespieltes Team ihr seid, und es war uns eine große Freude, euch persönlich kennen zu lernen“, so Valujev zu den Mitarbeitern. Zuallererst möchte ich allen Bergleuten wünschen, dass ihr genau sooft wieder rauskommt wie ihr einfahrt. Es ist großartig, cool, ich bin sehr froh, hier gewesen zu sein.“ […]
       Ich habe schon öfter gesagt, dass mir an Russland gefällt, dass man hier einen Menschen zum ersten Mal treffen kann und er sofort zu einem echten Freund wird. Heute habe ich gesehen, wie sie hier im Bergwerk arbeiten. Ich bin sehr froh, dass ich hierher gekommen bin“, sagte Jeff Monson seinerseits.
       Erinnern wir uns daran, dass Jeff Monson zuvor Mariupol besuchte, wo der Sportler neben den Dreharbeiten für den Film auch ein offenes Training für Kinder und Erwachsene abhielt, bei dem er seine Fähigkeiten zeigte und einige Techniken vermittelte.
       Monson merkte an, dass der Film Just Life gemacht wird, um die Wahrheit zu sagen, um den Bewohnern des Donbass das Wort zu geben.
       Dieser Film ist nicht meine Meinung, nicht die Meinung Amerikas und auch nicht die Meinung Russlands. Es ist die Meinung der dort lebenden Menschen, ihre Stimme. Die derjenigen, die bombardiert wurden, die Kinder, Ehefrauen, Ehemänner verloren haben. Diejenigen, die ihre von der Ukraine zerstörten Häuser verlassen mussten. Das ist ihre Stimme, deshalb ist es so wichtig, betonte der berühmte Sportler.

Dienstag:

„Wir haben Moldawien nicht verlassen; wir sind nie ein Teil davon gewesen“
Novostipmr.com – Der Präsident der PMR, Vadim Krasnosjelskij, rief ins Gedächtnis, wer d
er Separatist ist. Er erklärte, warum Moldawien kein Recht hat, Pridnjestrowien zu beanspruchen. Die Grundlage der Staatlichkeit Pridnjestrowiens ist die Moldawische Autonome Sozialistische Sowjetrepublik (MASSR), die 1924 gegründet wurde, als das Gebiet der heutigen Republik Moldóva noch von Rumänien annektiert war.


Die Staatlichkeit Pridnjestrowiens ist älter als die der heutigen Republik Moldóva.
  Am 12. Oktober 1924 wurde die Moldawische Autonome SSR als
Teil der Ukrainischen SSR gegründet.

  1929 wurde Tiraspol zur Hauptstadt der MASSR.
  Zu dieser Zeit war das Gouvernement Bessararbien von Rumänien annektiert.
       Die erste Republik in Pridnjestrowien (die MASSR) mit Tiraspol als Hauptstadt wurde zur Keimzelle einer neuen Unionsrepublik, der Moldawischen SSR, die 1940 künstlich geschaffen wurde als die Sowjetunion die Kontrolle über das ehemalige Gouvernement Bessarabien des Russischen Reiches zurückgewann. Schon 1940 wurde die Hauptstadt nach Chișinău verlegt.
Fünfzig Jahre später, 1990, verabschiedeten die Nationalisten im Obersten Sowjet der MSSR eine Resolution, in der die Gründung dieser Unionsrepublik als ungesetzlich bezeichnet wurde. Juristisch bedeutete das den Verzicht auf Pridnjestrowien. Dieses historische Faktum wurde vom Präsidenten der PMR, Vadim Krasnosjelskij, bei einer öffentlichen Vorlesung für Schüler und Studenten angeführt.
       „Wir haben Moldawien nicht verlassen, sondern wir sind nie ein Teil davon gewesen. Das Parlament in Chișinău hat die Moldawische SSR in zwei Subjekte zerlegt: in Moldawien und Pridnjestrowien. Wir sind keine Separatisten. Die Separatisten sind diejenigen, die diese Entscheidung getroffen haben. Das ist eine historische Tatsache, und es ist schwierig, sie zu bestreiten“, sagte Krasnosjelskij.


Das Gebiet der heutigen Republik Moldóva wurde 1940 mit dem
Pridnjestrowiens vereinigt:
  Am 28. Juni 1940 erobert die Sowjetunion Bessarabien zurück und gliedert
das ehemalige Gouvernement der MASSR an.

  Am 2. August 1940 vereinigt die Führung der UdSSR die Territorien
Pridnjestrowiens und Bessarabiens
zur neuen Moldawischen SSR mit
Kišinjòv/
Chișinău als Hauptstadt.
  Faktisch errichtete die UdSSR die moldawische Staatlichkeit, die mit dem
Entstehen Rumäniens verloren gegangen war, wieder.

  Dadurch war der Konflikt zwischen zwei Regionen mit unterschiedlicher
Bevölkerung und Ökonomie vorprogrammiert.


       Der Präsident betonte, dass Bessarabien an die erste Republik Pridnjestrowiens, die MASSR, angegliedert wurde und nicht umgekehrt. „Nicht wir ihnen, sondern sie, Bessarabien, wurden uns angegliedert, wodurch die MSSR entstand“, sagte der Staatschef.
       Das Territorium Pridnjestrowiens war historisch gesehen nicht Teil des moldawischen Staates. Das Fürstentum Moldova entstand 1359 im Tal der Flüsse Siret, Suceava und Moldova in der Nähe der Karpaten. Am Ende des 14. Jahrhunderts dehnte es seinen Einfluss auf das Gebiet zwischen Prut und Dnjestr aus, das zuvor zum Khanat der Goldenen Horde gehört hatte. Die östliche Grenze des Fürstentums Moldova bildete der Dnjestr. Das Gebiet von Pridnjestrowien war damals zwischen dem Großfürstentum Litauen, dessen Bevölkerung zu 90 % aus Russen bestand, und der schwächelnden Goldenen Horde aufgeteilt. Im 16. Jahrhundert fiel das Fürstentum Moldóva unter die Herrschaft des Osmanischen Reiches, das sich den Süden der Prut-Dnjestr-Region, Bessarabien genannt, einverleibte und die Festung Bendery errichtete. Infolge der Russisch-Türkischen Kriege und der Teilung der Polnisch-Litauischen Gemeinschaft wurden die Gebiete Pridnjestrowiens (1792, 1793) und der Prut-Dnjestr-Region (1812) Teil Russlands. Pridnjestrowiens gehörte verwaltungstechnisch zu den Provinzen Cherson und Podolien, und auf dem Territorium der Prut-Dnjestr-Region wurde die Oblast (später Gouvernement) Bessarabien geschaffen. 1862 vereinigte sich das Fürstentum Moldova mit der Walachei zu einem Staat, der 1882 das heutige Rumänien bildete und hörte damit auf, zu existieren.


Mittwoch:

Eine etwas andere Geflügelfarm
Lug-info.com – Ein Wachtelzuchtbetrieb in Krasnodon möchte einen Zuschuss für weitere Entwicklungs- und Kooperationsmaßnahmen erhalten. Dies teilte das Ministerium für Landwirtschaft und Ernährung der LNR mit.
      „Zu den Plänen des Ministeriums für Landwirtschaft und Ernährung der LNR für das kommende Jahr gehört die Umsetzung eines Programms zur Unterstützung kleiner landwirtschaftlicher Betriebe durch ein System von Zuschüssen […]. In diesem Zusammenhang hat sich die Leitung des Ministeriums mit der Arbeit des kleinen landwirtschaftlichen Betriebes ›Nikítina‹ vertraut gemacht, der gerne Teilnehmer dieses Programms werden will“, heißt es in der Mitteilung.


Foto: Landwirtschaftsministerium der LNR
       Der Betrieb plant, den Hof umzubauen, das Gelände zu verbessern, die Käfige für Wachteln zu erneuern, ein automatisches Gerät zur Reinigung des Kots anzuschaffen und die materielle Sicherheit der Mitarbeiter zu erhöhen.
       Nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums produziert der Betrieb seit 23 Jahren Wachteleier und züchtet Geflügel. Der Familienbetrieb wurde im Jahr 2000 gegründet. Die Zahl der Wachteln betrug damals zweitausend, inzwischen ist sie auf siebentausend angestiegen.
       Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 1.102 Tausend Wachteleier gelegt. Sie wurden in den Supermarktketten der Republik: ›Párus‹, SPAR, »Sieben Meere« und den Einkaufszentren ›Gùlliver‹ und ›Prestiž‹ sowie in anderen Handelseinrichtungen verkauft.

Fehler der Vergangenheit korrigieren
Dan-news.ru – Der Industriepark MariúpolTjM wird die Produktionsanlagen der Werke AzòvM und AzòvElèktroStal zusammenfassen. Dies wurde heute von Vladislav Vasiljev, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Regierung der DNR, angekündigt.
       „Tausende von Arbeitsplätzen, riesige Werkstätten und einzigartige Produkte – das sind die Perspektiven des Industrieparks MariúpolTjM. An diesem Wochenende war ich wieder in Mariupol: Wir bringen die historische Vereinigtheit der Gießerei- und Maschinenbaubetriebe zurück„, schreibt Vasiljev in seinem Telegram-Kanal.


       Der Staatsbetrieb ›MariúpolTjM‹ wird den beiden Standorten bei der Wiederherstellung der gemeinsamen Infrastruktur helfen und sich dabei mit der Bilanzierung von Immobilien, der Gewinnung von Investoren und der Registrierung von Leistungen befassen. Zu den vorrangigen Aufgaben gehören die Wiederherstellung der Strom-, Gas- und Wasserversorgung für die Produktionsanlagen sowie die Wiederherstellung der Produktionslinie für (Eisenbahn-, d. Übers.) Kesselwagen.
       AzòvElèktroStal wurde Ende der 90er Jahre auf der Grundlage des AzòvMKomplexes gegründet, wobei die Produktionsketten teilweise unterbrochen wurden. Später wurde AzòvElèktrostal als eigenständiges Unternehmen abgespalten. In den 10er Jahren begann man, es mit italienischer und deutscher Technik auszustatten. Im Herbst 2022 wurde bekannt, dass eine Durchleuchtung von AzòvElèktroStal von Fachleuten des wissenschaftlichen Forschungszentrums für Metallurgie ›I.P. Bardin‹ in Moskau durchgeführt wurde.


Donnerstag:

Mehr als dreitausend neue Arbeitsplätze
Kherson-news.ru / hersonka.ru – Fünfzig Unternehmen, Organisationen und Gesellschaften werden mehr als dreitausend neue Arbeitsplätze in den neuen Regionen Russlands schaffen. Ein solcher positiver sozialer Effekt wird durch Investitionsprojekte entstehen. Dies teilte der stellvertretende Ministerpräsident Marat Chusnullin in seinem Telegram-Kanal mit.
       Es sei hervorzuheben, dass die Zahl der Arbeitsplätze insgesamt im Zusammenhang mit der Freien Wirtschaftszone (SEZ) auf etwa 38.000 ansteigen wird.


       In weniger als einem halben Jahr sind 50 Unternehmen Teilnehmer der Freien Wirtschaftszone geworden. Der Gesamtbetrag der angemeldeten Investitionen nähert sich 32 Mrd. Rubel. Dieser Betrag wird sich positiv auf die Entwicklung der Wirtschaft in den Oblasten Cherson und Zaporòžje, der DNR und der LNR auswirken.
       „Der 50. Teilnehmer der SEZ ist ein Unternehmen aus der LNR, das Komponenten für Eisenbahnfahrzeuge herstellt. Das Werk wird moderne Werkzeugmaschinen anschaffen und das Produktionsvolumen erhöhen, die Qualität der Produkte verbessern“, schreibt Chusnullin. […]


Freitag:

Neues Betonwerk
Kherson-news.ru / hersonka.ru – Der Aufsichtsrat des regionalen Industrieförderungsfonds hat den Antrag eines Investors, eines führenden Betonherstellers aus Sevastópol (Krim – d. Übers.), auf Errichtung eines Werks in Novoaleksejevka genehmigt. Dies teilte der Vorsitzende der Regierung der Oblast Cherson, Andrej Aleksejenko, mit.
       In seinem Kanal schreibt Aleksejenko, dass die Entstehung eines Betonwerks dazu beitragen wird, die wachsende Nachfrage nach Baustoffen nicht nur in der Oblast selbst, sondern auch in den Nachbarregionen zu befriedigen.


       „Nach Prüfung der Aussichten des Projekts unter Berücksichtigung der Sicherheiten durch den Immobilienkomplex des Investors hat der Aufsichtsrat beschlossen, ein Darlehen von 74 Mio. Rubel zu 1 % für sieben Jahre zu gewähren. Diese Mittel werden für den Kauf von Produktionsanlagen in der Region verwendet“, sagte Aleksejenko.
       In den neuen Werk werden über 40 Arbeitsplätze entstehen.
       Die Schaffung einer modernen Industrie ist Teil des Programms für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung der Region, das auf Anweisung des russischen Präsidenten Vladimir Putin entwickelt wurde. Staatliche Unterstützungsmaßnahmen stehen sowohl für bestehende Unternehmen als auch für neue Projekte zur Verfügung.

Special:

Geschichte der Printmedien Pridnjestrowiens
Gospmr.org * – Die Zeit, in der wir leben, wird von Fachleuten als „jüngere Geschichte“ bezeichnet. Die Geschichte der Gründung der Pridnestròvskaja Moldàvskaja Respúblika (PMR) als Staat fällt in diejüngere Geschichte“. Und die Entstehung neuer Publikationen ist untrennbar mit ihr verbunden. Die erste von ihnen war das »Streikende Tiraspol«. Die erste Ausgabe wurde am 24. August 1989 veröffentlicht.
       Nach der Verkündung des Entwurfs des Sprachengesetzes, das vom Obersten Sowjet der damaligen Moldawischen Sozialistischen Sowjetrepublik verabschiedet werden sollte und das in der auflagenstarken Zeitung ›Kírovjec‹ veröffentlicht wurde, begannen die Arbeiter von Tiraspol, Bendery, Rybnica und anderen Ortschaften in Pridnjestrowien den ersten politischen Streik in der UdSSR.


›Bastújuščij Tiràspol‹ (»Streikendes Tiraspol«)
       Natürlich wollten die Menschen, die sich gegen die Diskriminierung aufgrund der Nationalität aussprachen, dass ihr Protest auch außerhalb der damaligen Republik bekannt wurde. Über die Kundgebungen wurde nur sehr wenig veröffentlicht. Da beschloss der Vereinigte Rat der Arbeitskollektive von Tiraspol, eine Zeitung mit dem Namen »Streikendes Tiraspol« herauszugeben.
       In der Redaktion saßen die glühenden Patrioten Dmitrij Kondratovič, Anna Volkova und Vladimir Lisničenko. Obwohl sich die Teilnehmer des politischen Streiks von der Partei distanzierten, weil die Parteiführung die aktuelle Lage falsch einschätzte, wurde die Zeitung – ganz im Sinne Lenins – zu einem kollektiven Agitator und Organisator.
       Nach fast drei Jahrzehnten können wir mit Sicherheit sagen, dass die Zeitungen, die während des Streiks und in den Jahren danach erschienen, eine wichtige Rolle bei der Einigung der Menschen in Pridnjestrowien spielten und sie im Kampf um ihre Unabhängigkeit inspirierten.


Später »Arbeitendes Tiraspol«
       Neben Informationen über den Streik veröffentlichte das ›Bastújuščij Tiràspol‹ analytische Materialien und Artikel, die die Tendenz zur Gründung eines eigenen Staates untermauerten. Die Grundlage dafür bildeten Dokumente, aus denen hervorging, dass die Moldawische Autonome Sozialistische Sowjetrepublik – eine autonome Republik innerhalb der Ukrainischen SSR, die vom 12. Oktober 1924 bis zum 2. August 1940 bestand – den linksufrigen Teil des heutigen Moldawiens (den größten Teil Pridnjestrowiens) und einen Teil der heutigen Ukraine umfasste.
       Die Zeitung hatte eine Auflage von mehreren Tausend Exemplaren und wurde im gesamten Gebiet von Pridnjestrowien verteilt sowie nach Russland und in andere Republiken der UdSSR verschickt.
       Wenig später bekam sie Pendants in Bendery die Izvèstija Rabòčego Komitéta (verantwortlich Natalja Vorobjeva) und in Rybnica den ›Rbnickij Véstnik (Herausgeberin Ljudmila Kolomijec). Sie duplizierten das »Streikende Tiraspol« nicht. Jede Zeitung hatte ihr eigenes Gesicht. Die ›Izvèstija Rabòčego Komitéta informierten hauptsächlich über die Anzahl der Streikenden, über die Unterstützung in den Betrieben, in denen die Arbeit niedergelegt wurde, über die erhaltene materielle Hilfe. Die Zeitung erschien täglich mit einer großen Seite, so dass sie an Stellwände geklebt werden konnte, denn die Auflage war zwar gering, aber das Interesse sehr groß; bei jeder neue Ausgabe gab es Schlangen vor dem „Arbeiterkomitee“.
       Die günstigsten Bedingungen für den Druck der Zeitung fanden sich in Bendery. Das Kollektiv der Druckerei und ihr Direktor, Viktor Cipperman, beteiligten sich zwar nicht am Streik, unterstützten die Streikenden aber mit allem möglichen, unter anderem mit der kostenlosen Herausgabe der Izvèstija Rabòčego Komitéta. Der Rbnickij Véstnik wurde von Anfang an in der Ukraine gedruckt. Die Tiraspoler Stadtzeitung ›Dnjestròvskaia Právda‹ (Herausgeber Aleksej Pečul) unterstützte den Streik aktiv. Als sich die Druckerei auf Anweisung des städtischen Parteikomitees weigerte, das Blatt zu drucken, reiste ein Vertreter der Zeitung nach Moskau und meldete die Publikation dort an, um sich so von der Vormundschaft der Partei zu lösen und unabhängig mit der Druckerei zusammenarbeiten zu können. Die ›Dnjestròvka‹, wie sie von ihren Lesern genannt wurde, erschien in sehr hohen Auflagen und wurde in der ganzen Republik verbreitet.
       Auch eine Reihe von Periodika in den Bezirken unterstützte die Streikenden und berichteten ehrlich und unparteiisch über die Geschehnisse. Einige Redaktionen nahmen jedoch eine abwartende Haltung ein. Einige hatten Angst, arbeitslos zu werden. Schließlich waren zu dieser Zeit alle Zeitungen Organe von Parteikomitees. Unmittelbar nach dem Streik wurde zum Beispiel die ›Pobjéda‹ aus Bendery auf Wunsch der Behörden in Moldawien registriert. Dies war der Grund dafür, dass der Rat der Volksdeputierten der Stadt, in dem die aktivsten Teilnehmer des Streiks bei den am Vorabend des Streiks abgehaltenen Wahlen vertreten waren, und die staatliche Verwaltung ihre eigene Zeitung ›Nòvoje Vrémja‹ gründeten; die erste Ausgabe erschien am 28. Juni 1990).


       Am 6. August 1990 gründete eine Gruppe von Journalisten aus Dubossary auf Beschluss des dortigen Stadtsowjets eine neue Zeitung mit dem Namen ›Zarjà Pridnjestròvja‹.
       […] Bis 1990 gab es eine andere Zeitschrift im Bezirk, die ›Známja Pobjédy‹. In jenen Jahren war es jedoch nicht möglich, dort Informationen über die realen politischen Prozesse zu veröffentlichen, die in der Republik während der Zeit des grassierenden Nationalismus abliefen. So beschloss man in Dubossary, eine neue Zeitung zu gründen, mit der mutige Journalisten die Einwohner der Stadt und des Bezirks über bedeutsame Ereignisse informieren konnten.
       Aleksej Atamanjenko leitete das Kollektiv der ›Zarjà Pridnjestròvja‹. Zur Initiativgruppe gehörten auch die Korrespondenten Ivan Zdorovjez, Vladimir Šustov, Anna Bjelaja, Marija Savatejeva, der Fotokorrespondent Jurij Rebeža, die Schreibkraft Galina Brodeckaja und die Redakteurin Lidija Ratušnjak. Dieses Team veröffentlichte die erste Ausgabe der neuen Bezirkszeitung. Schon auf den ersten Seiten war das Konzept klar umrissen: Förderung universeller Werte, Vereinigung von Menschen aller Nationalitäten im Kampf gegen den grassierenden prorumänischen moldauischen Nationalismus.
       Die Zeit vom Ende des Streiks bis zum historischen Zweiten Kongress der Abgeordneten aller Ebenen, auf dem die Gründung unserer Republik proklamiert wurde, war in keiner Hinsicht einfach. Und hier spielten die Printmedien eine wichtige Rolle. So haben am Vorabend des ersten nationalen Referendums, das die Entschlossenheit der Einwohner zur Gründung ihres unabhängigen Staates bestätigte, alle auflagenstarken Zeitungen in Bendery eine gemeinsame Ausgabe vorbereitet, in der sie dessen Notwendigkeit erklärten.
       Zu dieser Zeit bennannte der Vereinigte Rat der Arbeiterkollektive das »Streikende Tiraspol« in »Arbeitendes Tiraspol« um.
       Die Redaktion setzt ihre Arbeit unter der Leitung von Dmitrij Kondratovič fort, der große Anstrengungen unternahm, um die Informationsblockade zu durchbrechen. Es genügt, zu sagen, dass er seine und andere patriotische Zeitungen regelmäßig an die Library of Congress in den USA schickte. Diese Zeit war vielleicht die schwierigste in der Geschichte der Zeitung. Das Parteikomitee der Stadt verbot ihre Herausgabe. Das »Arbeitende Tiraspol« musste in der Ukraine gedruckt und konspirativ verteilt werden. Doch dies änderte nichts an der Ausrichtung der Zeitung. Sie veröffentlichte scharfe Artikel zu den brennenden Fragen des Tages, kritisierte die Parteifunktionäre, die so sehr um ihre Sitze fürchteten, insbesondere den ersten Sekretär des Stadtparteikomitees. Diese Nummer wurde beschlagnahmt. Die Zeitung „bereitete“ das Referendum, den ersten und zweiten Kongress der Abgeordneten aller Ebenen vor.


M.I. Černjega – Foto: https://tiraspol-news.ru
       Nach der Ausrufung der Republik brauchten die Einwohner Pridnjestrowiens dringend eigene lokale Zeitungen, Radio und Fernsehen, um die von der Führung vorgeschlagenen Entscheidungen diskutieren und gemeinsam Pläne für die Zukunft entwickeln zu können. Aber zuerst war ein landesweites, gedrucktes Organ von Nöten. Der II. Kongress der Abgeordneten aller Ebenen verfügte, die Zeitung „Dnjestròvskaja Právda‹ als Organ des Provisorischen Obersten Sowjets der PMSSR und des Rates der Volksdeputierten der Stadt Tiraspol zu gründen. Zum Chefredakteur wurde V.S. Maslennikov ernannt, der die Aufgabe hatte, die Erstellung von Materialien in moldauischer, russischer und ukrainischer Sprache zu gewährleisten.
       Die erste republikanische Zeitung war ›Gomin‹ (ukr. Stimmengewirr – d. Übers.), die seit dem 1. Januar 1992 in ukrainischer Sprache erschien und die kulturellen und geistigen Bedürfnisse der Ukrainer in Pridnjestrowien befriedigte. Der erste Herausgeber war M.I. Černjega, ein bekannter Journalist, der zuvor für die ›Sovjètskaja Moldávija‹ gearbeitet hatte. Die Zeitung veröffentlichte Artikel über die Abwehr der Aggression der Republik Moldau, die Tätigkeit des Präsidenten, des Obersten Sowjets, der Regierung, der lokalen Räte und der staatlichen Verwaltungen, politische, wirtschaftliche und kulturelle Ereignisse, Vorlesungen über ukrainische Sprache und Literatur, ukrainische Geschichte sowie ukrainische Traditionen und Gebräuche.
       Später, im Jahr 1994, wurden die Zeitungen »Pridnestrowien« und „Adevărul Nistrian“ gegründet, die in der Folgezeit auf ihren Seiten der unvergesslichen militärischen Aggression der Republik Moldau gegen die Bevölkerung der PMR Aufmerksamkeit schenkten.
       „Adevărul Nistrian“ ist die einzige Zeitung der Welt in kyrillischer moldawischer Sprache. Vom ersten Tag an schreibt sie über die Menschen, die Sprache, die Traditionen und Bräuche des Volkes.
                  adeverul-nistrjan
        Die Journalisten der Zeitung »Pridnjestrowien« […] hinterließen den Lesern viele Geschichten, Erinnerungen und Augenzeugenberichte, die zweifellos eine große Rolle bei der patriotischen Erziehung junger Menschen spielten und weiterhin spielen. Heute wird ihre Arbeit von der aktuellen Redaktion fortgesetzt.
       In den Zeitungen, insbesondere in den diesjährigen Ausgaben, findet man viele interessante Materialien, die den hohen Patriotismus und das Heldentum von Landsleuten im Jahr 1992 hervorheben.
       Am 23. Januar 1992 wurde die erste Ausgabe der Zeitung der Republikanischen Garde »Für Pridnjestrowien« veröffentlicht. Seit März, nach Beginn der groß angelegten Aggression der Republik Moldau, berichtete die Zeitung über die militärischen Aktionen, an denen nicht nur Gardisten, sondern auch Milizionäre und Kosaken teilnahmen. […]

* ›Pridnjestròvskij Istoríčeskij Portál‹

Quellen:
Lugansker Informationszentrum (LIC) – Lug-info.com
Donezker Nachrichtenagentur (DAN) – Dan-news.ru
Vsjo o DNR – Vsednr.ru
›Kultúra Donbàssa‹ (DNR-Ministerium) – Culture-dnr.ru
Lenta Novostej (ZOV)
•  LNR – Lnr-news.ru              •  DNR – Dnr-news.ru                   •  Charkov – News-kharkov.ru
  Zaporòžje – Zp-news.ru     •  ChersonKherson-news.ru    •  OdessaNews-odessa.ru
Chèrsonka – Hersonka.ru
Krim-
Informationsagentur (KIA) – Kianews24.ru
Lènta Nóvostej Krýma –
Crimea-news.com               Nóvosti Pridnestròvja – Novostipmr.com
Novoròssija – Novorosinform.org                             »Analytischer Dienst des Donbass« – Asd.news
»Analytischer Dienst des Donbass« – Asd.news       »Donezker Eisenbahn« (DŽD) – Dnrailway.ru
›Àntifašìst – Antifašist.com                                        Moskòvskij Komsomòlec – Mk.ru
›ÀntimajdánAntimaydan.info                                  Argumènty i Fàkty – Aif.ru

Standard

Neuigkeiten aus Wirtschaft und öffentlichem Leben in Novoròssija 25.11. ̶ 01.12.2023

Erscheint seit 2014

Quellen: siehe Schluss dieser Ausgabe

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Weitere Übersetzungen mit Bezug auf den Donbass sind weiterhin zu finden auf
https://t.me/RenateKoppe (Anmeldung erforderlich).

Dienstag:

80 neue (alte) Agrarunternehmen
Dan-news.ru – Im Landkreis Volnovacha sind nach der Befreiung durch die russische Armee 80 landwirtschaftliche Betriebe eröffnet worden. Das teilte der Pressedienst der Bezirksverwaltung der Donezker Nachrichtenagentur mit
       Der Pressedienst fügte hinzu, dass die führenden Unternehmen dieser Art die Geflügelfarmen von Dianovka und Mariupol sind, die sich mit der Produktion von Hähnchenfleisch und Eiern beschäftigen.


       Der Landkreis Volnovacha liegt südwestlich von Donezk. Sein Verwaltungszentrum, die Stadt Volnovacha, kam am 11. März 022 unter die Kontrolle der DVR, und auch der größte Teil des Bezirks wurde bis heute befreit. Volnovacha ist ein wichtiger Eisenbahn- und Straßenverkehrsknotenpunkt auf dem Weg nach Mariupol. Bei den Kämpfen in der Stadt wurden 85 % der Gebäude beschädigt, darunter 19 soziale Einrichtungen: Krankenhäuser, Kindergärten, Schulen. Die Oblast Čeljábinsk und der Autonome Kreis der Jamal-Nenzen helfen beim Wiederaufbau.

Orkan auf der Krim
Crimea-news.com – Die durch einen starken Sturm zerstörten Uferstraßen auf der Krim werden wiederhergestellt, auch mit Unterstützung aus dem föderalen Haušalt. Dies kündigte das Oberhaupt der Republik, Sergej Aksjonov, an.
       „Bis zum Abend werden wir versuchen, die Situation in Bezug auf die Uferbefestigigungen so gut wie möglich zu meistern. Leider wurden zerstörte Strukturen, auch schwere, ins Meer gespült. Ich bin sicher, dass wir alles wiederherstellen und alle Folgen beseitigen werden“, schreibt er in seinem Telegram-Kanal.
       Aksjonov hat dem russischen Präsidenten Vladimir Putin von der Situation berichtet. Der Staatschef wies seinerseits die Regierung an, die Schäden an der Infrastruktur zu bewerten, deren Beseitigung die Bereitstellung von Mitteln aus dem föderalen Haushalt erfordert.


       „Bis heute 12 Uhr werden die Kollegen einen vorläufigen Gesamtbetrag der zusätzlich benötigten Mittel nennen“, fügte er hinzu.
       Das Wichtigste ist derzeit, so das Republikoberhaupt, die vollständige Wiederherstellung der Strom- und Wärmeversorgung der Häuser und die Reparatur der beschädigten Dächer. Insbesondere werden zusätzliche Teams von Energietechnikern in die am stärksten betroffenen Regionen, darunter die Bezirke Černomorsk und Saki, entsandt.
       Der stärkste Sturm traf am Abend des 26. November auf die Halbinsel. Nach Angaben der Meteorologen wurde die Westküste der Krim von einem Orkan mit Böen von bis zu 40 m/s heimgesucht. In Sevastópol erreichte die Windgeschwindigkeit 26 m/s, in Jevpatorija 25 m/s, in Černomorsk auch 40 m/s.
       Nach Angaben des russischen Zivil- und Katastrophenschutzministeriums starb eine Person, sieben weitere wurden verletzt.
       Seit dem Morgen des 28. November sind 93.000 Einwohner der Krim ohne Strom, 73 Kesselhäuser können nicht versorgt werden.
       In zehn Gebietskörperschaften wurde der Notstand ausgerufen: in Džankoj, Jevpatorija und Saki sowie in den Bezirken Krasnopjerekopsk, Simferopol, Bjelogorsk, Nižnjegorsk, Džankoj und Černomorsk.
       In den Bezirken Alušta, Sudak und Pjervomajsk gilt der Ausnahmezustand.

Bevölkerung spendet
Hersonka.ru / Nata Podobjed – Einwohner der Region Krasnodar haben zweitausend Bücher in russischer Sprache und über zehn Tonnen Lebensmittel für die Zivilbevölkerung der Chersonščina und das Militär gespendet, teilte die Oblastverwaltung mit. Der größte Teil der Bücher wurde der Landschulbücherei in Aleksandrovka im Landkreis Novotroïck, deren Gebäude in diesem Jahr von der Oblast Rjazan gründlich renoviert wurde, übergeben.


       Die Schulleiterin sagte, dass es an belletristischen Inhalten gemangelt hätte, aber jetzt habe sich die Situation geändert, und es gäbe genügend Bücher, sogar die Möglichkeit, sie mit anderen Bibliotheken zu teilen.
       Zehn Tonnen Lebensmittel, Mehl, Getreide, Zucker, Nudeln und anderes, werden an die Bewohner des Frontgebiets geliefert. Eine separate Ladung wurde für das Freiwilligenbataillon ›Vasílij Margelov‹ gesammelt.
       Zuvor schrieb die Hersonka über eine humanitäre Lieferung von Petersburger Freiwilligen an Kinder in der Oblast Cherson.

Was helfen da Sanktionen?
Crimea-news.com – Die Molkerei Džankoj hat ihre Produkte auf einer Lebensmittelmesse in Abu Dhabi vorgestellt. Dies teilte der Landwirtschaftsminister der Republik Krim, Andrej Savčuk, mit.
       „Klassische russische und holländische Sorten, Käse mit unserem aromatischen Krim-Lavendel, Bockshornklee und anderen Kräutern, sowie die Premium-Linien ›Džur-Džur‹, »Wein mit Walnuss«, ›Mimoljet‹ sowie die Neuheit ›Amsterdàm‹ unseres milchverarbeitenden Unternehmens ›Novátor‹ wurden auf der Lebensmittelausstellung in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate vorgestellt. Dies ist nicht einmal das gesamte Sortiment. Es gibt mehr als 15 Sorten am Stand: Hartkäse, Schmelzkäse und Naturkäse aus Ziegenmilch. Unsere Produkte sind sowohl für die Vertreter der lokalen Wirtschaft als auch für Unternehmen aus Ägypten, Oman und Iran von großem Interesse. Käse von der Krim wird gerne verkostet“, kommentierte der Landwirtschaftsminister der Republik Krim.


       Das reichste und flächenmäßig größte Emirat wurde für einige Tage zur Plattform für die zweite Internationale Lebensmittelausstellung ADIFE-2023. Mehr als hundert Länder präsentieren hier ihre Produkte, Technologien und Dienstleistungen.
       Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft Seiner Hoheit Scheich Mansour bin Zayed Al Nahyan, Leiter der Abu Dhabi Agriculture and Food Safety Authority.
       Die Teilnahme des Unternehmens an der Ausstellung wurde durch die Unterstützung des »Südlichen Regionalzentrums zur Exportförderung« im Rahmen der nationalen Projekte »Kleines und mittleres Unternehmertum« sowie »Internationale Kooperation und Expost« ermöglicht.

Mittwoch:

„Erst der Anfang“
Dan-news.ru – Die Landwirte der Donezker Volksrepublik haben durch die Unterstützung von ›RosÁgroLízing‹ mehr als 160 Landmaschinen erhalten. Dies gab der Vorsitzende der Regierung der DVR, Jevgenij Solncev, heute bekannt.
       Solncev wies darauf hin, dass die landwirtschaftlichen Erzeuger der Republik viele Jahre lang unter einer Wirtschaftsblockade zu leiden hatten und gezwungen waren, alte und abgenutzte Maschinen zu verwenden. In diesem Jahr ist es dem Agrarsektor jedoch gelungen, groß angelegte Prozesse zur Modernisierung und Aufrüstung des Maschinen- und Traktorenparks in Gang zu setzen.


       „Dank unserer Partner von der Leasinggesellschaft haben wir mit Selbstbeteiligung über 160 Einheiten verschiedener Landmaschinen erhalten: 40 Traktoren, 19 Mähdrescher, 103 gezogene und Anbaugeräte“, so der Regierungschef.
       Er fügte hinzu, dass all dies erst der Anfang sei und die neue Technik das reibungslose Funktionieren des agroindustriellen Komplexes der Republik gewährleisten werde.

Im Westen einst groß
Lug-info.com – Die Unternehmen ›VostòkSpjecTransResùrs‹ und ›Spar Lugànsk‹ sind Teilnehmer der freien Wirtschaftszone (SEZ) geworden. Dies teilte die öffentlich-rechtliche Gesellschaft »Fonds für territoriale Entwicklung« (FRT) mit.
       „Die Zahl der Teilnehmer der SEZ, die Investitionsprojekte in der Lugansker Volksrepublik realisieren, hat 24 erreicht. Eines der neuen Unternehmen wird Bergwerke und Steinbrüche mit den notwendigen Materialien versorgen. Auch eine große Supermarktkette hat den Teilnehmerstatus erhalten“, heißt es in dem Bericht.


Foto: globallookpress / Zamir Usmanov
       Der Generaldirektor der FRT, Ilšat Šagiachmjetov, merkte an, dass ›Spar Lugànsk‹ Mittel für die Eröffnung von neun neuen Ladenlokalen sowie für die technische Umrüstung und Modernisierung bestehender, einschließlich Büro- und Lagerräume, bereitstellen wird.
       „Mehr als 2.000 Menschen werden an der Umsetzung des Projekts beteiligt sein, einschließlich der Schaffung von 450 neuen Arbeitsplätzen“, sagte Šagiachmetov.

„Mehr Ertrag auf kleineren Flächen“
Novostipmr.com – Trotz ungünstiger Wetterbedingungen konnten die transnistrischen Landwirte in diesem Jahr gute Ernten einfahren. Dies erklärte der Minister für Landwirtschaft und natürliche Ressourcen, Oleg Diligul, in der Sendung »Im Zentrum der Aufmerksamkeit« auf Radio 1. „Die Getreideversorgung liegt bei 100 %, die von Gemüse bei 80 Prozent“, so fasst das Ministerium die Ergebnisse der Saison zusammen, „Aprikosen- und Pfirsichliebhaber haben dieses Jahr weniger Glück.“
       Er erinnerte daran, dass der letzte Herbst, in dem die Wintersaaten ausgesät wurden, sehr trocken war. Die Regenfälle im Dezember/Januar haben die Situation etwas geglättet. Die Winterkulturen schlugen Wurzeln, und dank der reichlichen Niederschläge im Frühjahr entwickelten sie sich normal.
       „Beim Winterweizen wurden gut 338.000 Tonnen mit einem Durchschnittsertrag von 43 Doppelzentnern pro Hektar geerntet. Das ist natürlich kein Rekord wie im Vorjahr, aber eine ordentliche Ernte, die sowohl die Ernährungssicherheit der Republik als auch den Export gewährleistet. Der Durchschnittsertrag bei Wintergerste lag bei 39 Doppelzentnern pro Hektar“, so Diligul.


       Das Gemüse ist fast vollständig geerntet, Kartoffeln, Zwiebeln, Rote Beete, Karotten sowie Paprika, Tomaten und Auberginen vollständig. Ein Teil der Produkte wurde bereits verkauft, ein anderer Teil wurde in Kühlhäusern für den weiteren Verkauf auf dem heimischen Markt eingelagert. Ein wenig Weißkohl ist auf den Feldern geblieben, aber der wird normalerweise auch erst im Dezember geerntet. Die Gesamtmenge des in diesem Jahr geernteten Gemüses beträgt 32.000 Tonnen plus 7.000 Tonnen Kartoffeln.
       „Das deckt unseren Bedarf zu 70 bis 80 %. Ganz ohne Importe geht es deshalb nicht, denn die Lagerkapazitäten in der Republik sind nicht ausreichend. Deshalb werden wir wahrscheinlich im Frühjahr einiges importieren müssen. Darunter auch Gemüse, da wir nicht über genügend eigene Gewächšäuser und Lagerkapazitäten verfügen“, so Oleg Diligul.
       Die Obsternte beläuft sich auf 17.000 Tonnen. Die Hälfte davon ist Kernobst – hauptsächlich Äpfel, die andere Hälfte Steinobst, der Löwenanteil davon Pflaumen. […]


       Pfirsiche und Aprikosen wurden in dieser Saison jedoch weniger geerntet, was auf den kalten Frühling und die Fröste während der Blütezeit dieser Bäume zurückzuführen ist. Darunter litten sowohl die Menge als auch die Qualität der Früchte. […]
       „Dank des Einsatzes moderner Technologien im Obstanbau ist es gelungen, auf einer kleineren Fläche mehr Ertrag zu erzielen. Die Zahl der alten Obstgärten nimmt ab, während die Flächen für den Intensivobstbau zunehmen. Daher hat sich der Ertrag pro Flächeneinheit erhöht, während das Volumen der erzeugten Produkte auf dem durchschnittlichen mehrjährigen Niveau geblieben ist“, erklärte der Minister.


Donnerstag:

ZAES vorerst sicher
Zp-news.ru / TASS – Fachleute von ›RosTechNádzor‹ bewerteten den Zustand der Sprühwasserbecken im KKW Zaporòžje (ZAES) als normal. Dies teilte der Föderale Dienst für Umwelt-, Technologie- und Atomaufsicht mit.
       „Die überregionale Abteilung für die Aufsicht über die nukleare und Strahlungssicherheit hat im Rahmen der ständigen Aufsicht über die hydraulischen Anlagenen des KKW hat eine Inspektion der Kraftwerksblöcke 1 bis 6 durchgeführt. Es wurde festgestellt, dass der technische Zustand in Ordnung sei; das Sicherheitsniveau der hydraulischen Strukturen wird als normal bewertet. Es wurden keine Sicherheitsmängel festgestellt“, berichtet die Behörde.
Das KKW Zaporòžje ist in der Stadt Energodar gelegen und umfasst sechs Blöcke mit einer Gesamtleistung von 6 GW. Es ist das größte Kernkraftwerk Europas. Die Anlage wurde Ende Februar 2022 von den russischen Streitkräften unter Kontrolle gebracht. Seitdem haben ukrainische Armeeeinheiten regelmäßig sowohl Wohngebiete von Energodar als auch das Gelände des Kraftwerks mit Drohnen, schwerer Artillerie und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Seit dem 1. September 2022 sind Experten der IAEO anwesend.

Weil das Kino ›Drúžba‹ verfiel
Lug-info.com – Auf Initiative des Kulturministeriums der Russischen Föderation und mit Unterstützung des Kinofonds wurde im Bezirkskulturhaus ›Taras Ševčenko‹ in Starobjelsk ein modern ausgestattetes Filmtheater eröffnet. Dies teilte der Pressedienst des Kulturministeriums der LVR mit.
       Der Kinosaal ist mit professioneller Video- und Tontechnik, einer großen Leinwand und 465 neuen Sesseln ausgestattet. Der erste Film, der gezeigt wurde, war eine russische Fantasy-Adaption des Volksmärchens »Beim Willen des Hechtes«, die am 26. Oktober in Russland Premiere hatte.
       Sergej Svjetličnyj, Direktor des Kulturhauses, betonte, dass sich die ganze Region auf den neuen Kinosaal gefreut habe.
       „Der ganze Landkreis hat sich auf diesen Moment gefreut. Es ist schon ein halbes Jahr her, dass wir mit den Arbeiten zur Errichtung des Kinosaals begonnen haben. Früher gab es in Starobjelsk ein Kino ›Drúžba‹, aber das ist schon lange her, ich war als Kind dort. Dann wurde es leider geschlossen und das Gebäude verfiel. Dešalb wurde beschlossen, in unserem Kulturhaus ein Kino einzurichten“, erklärte er.


Foto: Telegram-Kanal Kulturministerium der LVR
       Der Leiter des Kulturhauses dankte den Kulturministerien der Russischen Föderation und der LVR, dem Kinofonds, der Bezirksverwaltung und seinem Team für ihre Hilfe bei der Organisation der Arbeiten. […]
       Laut Aleksandr Bjezgodkov, Chefberater der Abteilung für Kunst und kulturelle Bildung des Kulturministeriums der LVR, „ist es sehr erfreulich, dass das Kino auf großer Leinwand nach Starobjelsk zurückgekehrt ist.“
       „Zu Zeiten der der Sowjetunion gab es ein Kino in der Stadt, es gab Premieren, berühmte Künstler kamen, es wurden kreative Abende veranstaltet. Aber dann wurde das alles zerstört. Und heute hat der Kinofonds auf Initiative des Kulturministeriums der Russischen Föderation diesen modernen Kinosaal eingerichtet. Jetzt können die Bewohner des Bezirks russische Erstaufführungen zur gleichen Zeit wie die anderer Regionen des Landes sehen. Unser Land ist groß, aber unsere Menschen sind eins. Und jeder sollte die Möglichkeit zur hochwertigen Freizeitgestaltung haben“, betonte der Vizeminister.
       Er fügte hinzu, dass bis Ende des Jahres noch Kinosäle in Svjerdlovsk, Bjelovodsk, Rovenki, Krasnodon, Suchodolsk, Lutugino, Brjanka und Antrazit eröffnet werden sollen.
       Im März 2023 wies der russische Präsident Vladimir Putin die Regierung an, gemeinsam mit den Behörden der Donezker und der Lugansker Volksrepublik sowie der Oblasten Zaporòžje und Cherson zusätzliche Maßnahmen zur Instandsetzung und zum Wiederaufbau von Kultureinrichtungen zu ergreifen. In seiner Rede vor der Föderalen Versammlung erklärte er auch, dass Russland Hunderte von Kultureinrichtungen in den neuen Regionen wiederherstellen muss. […]

Special:

Über die Pridnjestrovje
Tiràspol.ru / Industrie- und Handelskammer der PMR
  Die Pridnjestròvskaja Moldàvskaja Respúblika (PMR, [„Transnistrien“])
liegt im südöstlichen Teil Europas. Sie grenzt an die Ukraine und Moldawien.
  Ihr Territorium ist 4.163 km² groß.
  Die Hauptstadt ist Tiràspol (157.000 Einwohner).
  Die größten Städte sind Bendery, Rybnica und Dubossary.
  Administrativ und territorial ist die Republik in 5 Bezirke und 8 Städte
unterteilt. Von der Struktur her handelt es sich um einen Einheitsstaat.
Bevölkerung (Stand: 1.01.2014) – 465.800 Menschen.
Die Amtssprachen sind Moldawisch, Russisch und Ukrainisch.
  Die Mehrheit der Bevölkerung ist christlich (russisch-orthodox).
  Die Währung ist der transnistrische Rubel.

       Das Gebiet der PMR ist durch ein flaches Relief mit einzelnen Schluchten gekennzeichnet. Mehr als 80 % des Bodens ist Schwarzerde. Die Vegetation besteht aus klassischer Steppe, in den Auen aus Wiesen. Der größte Teil der Flächen der Republik ist Ackerland. Wälder bedecken 10 % des Territoriums. Das Klima ist gemäßigt kontinental, die Niederschlagsmenge deutet darauf hin, dass die Region in einer Zone mit unzureichender Feuchtigkeit liegt. Der Winter ist kurz und mild (durchschnittliche Januartemperatur -3,9° C). Der Frühling ist früh mit einer intensiven Erwärmung von Boden und Luft. Lange, heiße Sommer (durchschnittliche Juli-Temperatur +21° C). Warmer, lang anhaltender Herbst.
       Die Landschaft ist durch den Fluss Jagorlyk in zwei Regionen unterteilt. Der nördliche Teil der Republik ist eine Waldsteppenebene, die von den Terrassen des Dnestr und den Ausläufern des Podolsker Hochlandes gebildet wird und von tiefen (bis zu 150 m) schluchtartigen Tälern der Nebenflüsse des Dnjestrs durchschnitten wird. Wälder sind vor allem an den steilen Hängen des Dnjestrs erhalten, und es gibt mehrere kleine Flüsse, von denen die meisten wenig Wasser führen und im Sommer austrocknen.
       Zu den Bodenschätzen gehören Kalkstein, Kies, Quarzsande, keramische Tone und Lehm.
       Die Tierwelt ist recht vielfältig, aber viele Arten sind im Roten Buch als gefährdet aufgeführt. Es gibt Rehe, Wildschweine, Hasen, Rebhühner, Fasane, Füchse, Otter und Hermeline. Die Fischbestände sind bedeutend, einschließlich des Störs.


Denkmal für den Gründer der Stadt, A.V. Suvórov, im Zentrum von Tiràspol
       Die Pridnjestròvskaja Moldàvskaja Respúblika ist ein souveräner, unabhängiger, demokratischer, weltlicher Rechtsstaat. Von der Staatsform her ist sie eine Präsidialrepublik. Sie wurde am 2. September 1990 auf dem Zweiten Kongress der Volksdeputierten aller Ebenen proklamiert. Dieser Tag ist ein gesetzlicher Feiertag, der Tag der Republik. Die Republik verfügt über alle Merkmale eines souveränen Staates: ein frei gewähltes Vertretungs- und Legislativorgan, den auf fünf Jahre gewählten Obersten Sowjet, eine von der Regierung vertretene Exekutive, ein eigenes Justiz-, Strafverfolgungs- und Verteidigungssystem, einen Haušalt mit unabhängigen Finanzierungsquellen und staatliche Symbolik.
       Der Präsident wird auf der Grundlage allgemeiner, gleicher und direkter Wahlen in geheimer Abstimmung für fünf Jahre gewählt. Er ist das Staatsoberhaupt, leitet und koordiniert die Tätigkeit aller Strukturen der Staatsmacht, vertritt die Republik in den internationalen Beziehungen und ist Oberbefehlšaber der Streitkräfte.
       Die Pridnjestròvje ist ein industriell-agrarischer Staat. Die führende Rolle in der Wirtschaft spielen der Maschinenbau, die Metallverarbeitung, die Lebensmittel- und Leichtindustrie, die Eisenmetallurgie, die Elektroindustrie, die Produktion von Baumaterialien und eine sehr intensive Landwirtschaft.
       Der Bedarf der Republik an Brennstoffen und Energie wird durch Importe gedeckt.
       Mehr als 90 % der industriellen und landwirtschaftlichen Erzeugnisse werden exportiert. Um die Wirtschaft mit qualifizierten Arbeitskräften zu versorgen, gibt es ein Netz professioneller Bildungseinrichtungen, das vier Hochschulen, drei Zweigstellen russischer Universitäten, zwei Zweigstellen ukrainischer Universitäten, 15 Sekundar- und sechs Primarschulen umfasst.


Foto: http://spsu.ru
       Die führende Hochschuleinrichtung ist die Transnistrische Staatliche Universität. T.G. Ševčenko‹.
       Die staatliche Nachrichtenagentur ist die ›Nóvosti Pridnestròvja‹. Republikanische Zeitungen sind die ›Pridnjestròvje‹ (russisch), Gomin (ukrainisch) und „Adevărul Nistrean“ (moldawisch), Zeitschriften die Ekonómika Pridnjestròvja‹ und das »Bulletin für wirtschaftliche und rechtliche Informationen«.
       Die Gründung der PMR war eine natürliche Folge der Prozesse, die nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion einsetzten. Es war eine wichtige Entscheidung, die den im nationalen Referendum * zum Ausdruck gebrachten Willen der Bevölkerung widerspiegelte und es ermöglichte, die legitimen Interessen der Einwohner zu schützen, jahrhundertealte historische und kulturelle Traditionen zu bewahren, das Recht der Menschen zu gewährleisten, auf dem Land ihrer Vorfahren zu leben, und allen hier lebenden Völkern die Möglichkeit einer gleichberechtigten Entwicklung zu bieten.
       Das Hauptmerkmal der geopolitischen Lage der PMR ist ihre Nachbarschaft mit zwei Staaten, der Republik Moldau im Westen und der Ukraine im Osten […].
       Die PMR strebt eine wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit mit den Ländern der Schwarzmeerregion im Rahmen des »Abkommens über wirtschaftliche Zusammenarbeit im Schwarzmeerraum« (ČES) an. Um eine einheitliche Position in Fragen der Überwindung von Konflikten und Krisen im postsowjetischen Raum zu entwickeln, hat die Republik freundschaftliche Beziehungen zu Staaten aufgenommen, die auf dem Weg zur Anerkennung sind, und unterhält diese. Vor allem mit der Republik Südossetien, der Republik Berg-Karabach und der Republik Abchasien.

* Bei dem Referendum über die Unabhängigkeit 2006 beantworteten 98,08 % der Wahlberechtigten bei einer Wahlbeteiligung von 78,55 % die Frage „Unterstützen Sie den Kurs der Unabhängigkeit der PMR und den anschließenden freien Beitritt Transnistriens zur Russischen Föderation?“ mit ja. (https://ru.wikipedia.org/wiki/Референдум_о_независимости_Приднестровской_Молдавской_Республики_(2006))

Quellen:
Lugansker Informationszentrum (LIC) – Lug-info.com
Donezker Nachrichtenagentur (DAN) – Dan-news.ru
Vsjo o DNR – Vsednr.ru
›Kultúra Donbàssa‹ (DNR-Ministerium) – Culture-dnr.ru
Lenta Novostej (ZOV)
•  LNR – Lnr-news.ru              •  DNR – Dnr-news.ru                   •  Charkov – News-kharkov.ru
  Zaporòžje – Zp-news.ru     •  ChersonKherson-news.ru    •  OdessaNews-odessa.ru
Chèrsonka – Hersonka.ru
Krim-
Informationsagentur (KIA) – Kianews24.ru
Lènta Nóvostej Krýma –
Crimea-news.com               Nóvosti Pridnestròvja – Novostipmr.com
Novoròssija – Novorosinform.org                             »Analytischer Dienst des Donbass« – Asd.news
»Analytischer Dienst des Donbass« – Asd.news       »Donezker Eisenbahn« (DŽD) – Dnrailway.ru
›Àntifašìst – Antifašist.com                                        Moskòvskij Komsomòlec – Mk.ru
›ÀntimajdánAntimaydan.info                                  Argumènty i Fàkty – Aif.ru

Standard

Neuigkeiten aus Wirtschaft und öffentlichem Leben in Novoròssija 18.11. ̶ 24.11.2023

Erscheint seit 2014

Quellen: siehe Schluss dieser Ausgabe

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Weitere Übersetzungen mit Bezug auf den Donbass sind weiterhin zu finden auf
https://t.me/RenateKoppe (Anmeldung erforderlich).

Sonnabend:

„Das Wasser war fast nicht mehr zu sehen“
Dan-news.ruMit Unterstützung der Föderalen Agentur für Wasserressourcen wurde mit der Säuberung des Kalmius in Donezk begonnen, und es sind bereits erste positive Ergebnisse zu verzeichnen. Dies teilte der Pressedienst von ›RosVodResùrsy‹ der Donezker Nachrichtenagentur mit.
       „Das erste Gewässer, das auf Kosten des föderalen Haushalts gereinigt wurde, ist der Kalmius in Donezk. Die Mittel wurden von Rosvodresursy zur Verfügung gestellt. Der Fluss fließt durch die ganze Stadt, an seinen Ufern gibt es Strände und Erholungsgebiete. Bevor die Aufräumarbeiten begannen, war das Wasser wegen des Bewuchses mit Bäumen und Sträuchern fast nicht mehr zu sehen. Es war notwendig, das Flussbett von den Sedimenten zu befreien, die sich über viele Jahre am Grund angesammelt hatten. Die Arbeiten betrafen den problematischsten Teil des Flusses, der sieben Kilometer lang ist“, so der Pressedienst.


       Wasserstand und Fließgeschwindigkeit sind gestiegen; Müll und andere Hindernisse, die den Wasserfluss behinderten, wurden entfernt. Es ist vorgesehen, die Aufräumarbeiten bis Ende des Jahres abzuschließen.

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Acht problematische Abschnitte von Wasserstraßen mit einer Länge von über 40 Kilometern werden bis 2023 in den neuen Regionen saniert. Dies kündigte der Leiter ›RosVodResùrsy‹, Dmitrij Kirillov heute bei einem Treffen mit dem russischen Premierminister Michaïl Mišustin an:
„Wir haben gemeinsam rund 950 Kilometer problematische Abschnitte von Flusskanälen
analysiert. Auf der Grundlage der Ergebnisse der Untersuchung haben wir mit der Säuberung von acht Stellen innerhalb von Städten begonnen. Wir haben mit der Räumung der Flüsse Lugan und Olchovka in Lugansk, Kalmius in Donezk sowie einer Reihe anderer Gewässer begonnen. Dies ist unsere Aufgabe für 2023″, sagte Kirillov.


Sonntag:

Wie auf der Krim die Ernährungssicherheit Russlands gewährleistet wird
Crimea-news.com / RIA Nóvosti Krym – In der Sammlung des Botanischen Gartens in der Siedlung Städtischen Typs Nikita (zu Jalta) sind etwa 10.000 Sorten und Formen von 22 Obstarten vertreten. All dieses Material ist eine hervorragende Grundlage für die Ernährungssicherheit Russlands, über diese sprach auf einer Pressekonferenz bei RIA Nóvosti Krim Doktor der Biologie Oksana Ševčuk, stellvertretende Direktorin der Föderalen nicht-gewinnorientierten Einrichtung der Wissenschaft (FGBUN), Träger des Roten Banners der Arbeit, ›Nikitskij Botaníčeskij Sad‹.


Links die Flagge der Krim – Foto: https://nikitasad.ru/
       „Die Einzigartigkeit unserer Sammlung besteht darin, dass wir nicht nur die uns vertrauten Obstsorten Pfirsich, Aprikose, Apfel, Birne, Kirsche haben, sondern auch Obstsorten subtropischen Ursprungs, die es ermöglichen, das einzigartige Klima der Südküste zu nutzen. Bei Kulturen wie Granatapfel und Kiwi wird daran gearbeitet, winterhärtere Formen zu schaffen, um die Einführung dieser Kulturen auf der Krim oder im Süden Russlands auszuweiten“, erklärte Ševčuk.
       Die Arbeit an den Obstkulturen steht in direktem Zusammenhang mit der Ernährungssicherheit des Landes. Im Staatlichen Register der Züchtungserfolge sind derzeit rund 190 Sorten von Obstpflanzen eingetragen, die „fast den gesamten Bedarf abdecken.“
       Darüber hinaus haben die Wissenschaftler des Botanischen Gartens für einige industrielle Sorten nicht nur die Technologie der Zucht der Pflanzen selbst entwickelt, sondern auch eine Reihe von agrotechnologischen Methoden, die je nach den Bedingungenden den Schutz der Plantagen vor Krankheiten und Schädlingen ermöglichen. Parallel dazu arbeiten die Spezialisten von der Krim an Methoden zur Wiederherstellung der Bodenfruchtbarkeit zur Nutzung für Intensivplantagen.
       „Unsere Einrichtung bietet einen vollständigen Zyklus für die Anlage von Intensivplantagen mit dem gesamten Komplex von Schutzmaßnahmen unter bestimmten Bedingungen, insbesondere für den Süden Russlands“, sagte die Direktorin. Und jetzt erlaubt uns der Bedarf an Nahrungsmitteln, zu zeigen, welche Sorten besser sind und den Anforderungen unseres Landes wirklich entsprechen“.
       Wissenschaftler der Föderalen Universität der Krim (KFU) sind 2020 auch in Richtung des Intensivobstbaus gegangen und haben die erste superintensive Apfelplantage auf der Krim angelegt. Dank der Anbautechnik und der richtigen Baumpflege kann zehnmal mehr geerntet werden als üblich. Der Versuchsgarten brachte im Herbst 2021 seine erste Ernte ein, und für die Zukunft planen die Wissenschaftler eine Ernte von 60 bis 80 Tonnen pro Hektar.

Vagòn Stolòvaja =? Kantinenwagen
Crimea-news.com / http://www.crimea.kp.ru Im Zug № 75/76 Simferopol – Omsk gibt es wieder einen ‚Kantinenwagen‘, berichtet die Eisenbahngesellschaft ›Grand Sèrvis Ėxprèss‹.
       Die Preise in diesem Wagen sind nur halb so hoch wie im Speisewagen, und der Service ist viel schneller. Die Fahrgäste können sich das Essen direkt aus der Vitrine aussuchen, mitnehmen und/oder einen kleinen Snack zu sich nehmen. Wenn alle Plätze besetzt sind, können die Speisen auch eingepackt werden.

       „Den Fahrgästen werden hier zwei Arten von Menüs angeboten: Frühstück von 8:00 bis 12:00 Uhr und Mittagessen von 12:00 bis 17:00 Uhr. Ab 17:00 Uhr fungiert der Wagen als Speisewagen“, heißt es in der Mitteilung.
       Zuvor berichtete das Unternehmen, dass der Zug № 315/316 Simferopol – Adler, der die Krim mit dem nächstgelegenen anderen Flughafen in Soči verbindet, ab dem 10. Dezember jeden Tag nach einem geänderten Fahrplan mit früherer Abfahrt und Ankunft als jetzt verkehren wird. Die Route wird sich ebenfalls ändern: der Zug hält in Džankoj, Vladislavovka, Sem Kolodezei, Bagerovo, Kerč, Taman, Abinskaja, Gorjačij Ključ, Tuapse, Lazarevskaja, Loo, Soči und Hosta.


Mittwoch:

Novoròssija bis an Moldawien heran
Novostipmr.com – Das staatliche Programm »Erhaltung und Verbesserung der Grabstätten der Helden der Sowjetunion, der Träger des Ruhmesordens und der Gedenkstätten des militärischen Ruhmes des Großen Vaterländischen Krieges« für 2024-2025 wurde vom Obersten Sowjet der Pridnestròvskaja Moldàvskaja Respúblika (PMR [„Transnistrien“]) in erster Lesung angenommen.
       „Die Vorbereitungen zur Feier des Jahrestages laufen auf Hochtouren“, sagte Galina Antjufejeva, stellvertretende Vorsitzende des Obersten Sowjets und Vorsitzende des Parlamentsausschusses für Gesetzgebung. „Die Regierung hat ein Programm zur Verbesserung der bestehenden Gedenkstätten und zum Bau neuer ins Leben gerufen. Wir haben das Programm in der ersten Lesung unterstützt, und ich denke, dass die Gedenkstätten oder Denkmäler, bei denen es notwendig ist, Arbeiten durchzuführen, zusätzlich in dieses Programm aufgenommen werden. Es werden Feierlichkeiten für unsere Veteranen vorbereitet, damit es einen würdigen Rahmen gibt und wir uns unserer Helden, die ihr Leben für die Freiheit gegeben haben und die uns ein Leben unter einem friedlichen Himmel ermöglicht haben, erinnern können“.


       Zurzeit sind 23 Objekte in den Bezirken Bendery, Tiraspol, Slobodzeja, Grigoriópol, Dubossary und Rybnica in das Zweijahresprogramm einbezogen.
       Im Bezirk Slobodzeja ist geplant, Denkmäler für gefallene sowjetische Soldaten in Kickány, Sukléja und Pervomajsk zu überholen oder zu rekonstruieren und auf dem Friedhof der Stadt ein Denkmal für den Helden der Sowjetunion Fjodor Ugnačov zu errichten.
       Im Bezirk Grigoriopol müssen in den Dörfern Teja, Šipka, Tokmazeja, Vinogradnoje und Krasnogorka Soldatenfiguren repariert und Granitplatten mit den Namen der Gefallenen angebracht werden, und in der Siedlung Kolosovo müssen das Grab von Grigorij Darjev, einem Träger des Rumesordens, verschönert und Büsten der Helden der Sowjetunion Ivan Kuznecov und Semjon Sobolev aufgestellt werden.
       Im Bezirk Dubossary sieht das Programm eine umfassende Instndsetzung der Gedenkstätte für die Opfer des Faschismus, die Instandsetzung von Denkmälern und die Landschaftsgestaltung am Kurgan des Ruhmes (Bild – d. Übers.) sowie kleinere Reparaturen am Gedenkkomplex des militärischen Ruhmes im Rayonszentrum vor.
       Für den Bezirk Rybnica umfasst das Programm die Instandsetzung des Massengrabs sowjetischer Soldaten und des Denkmals für die im Großen Vaterländischen Krieg gefallenen Einwohner des Dorfes Plot.
       Die Gesamtfinanzierung des Programms im Rahmen des Investitionsfonds beläuft sich auf fast 16,3 Mio. Rubel. Die Durchführung des Programms wird vom Verteidigungsministerium der PMR in Zusammenarbeit mit den örtlichen Verwaltungen überwacht.

Mit Technik aus der VR China
Dan-news.ruDer Steinbruch Kalčik im Süden des DNR will die Granitförderung im nächsten Jahr dank der Modernisierung der Ausrüstung und des Kaufs von Maschinen auf 1,3 Mio. Tonnen steigern. Dies gab heute der stellvertretende Ministerpräsident der Republik, Vladimir Ježikov, bei einem Besuch des Unternehmens bekannt.
       „Der Steinbruch Kalčik hat den Abbau im Juli 2022 wieder aufgenommen und steigert heute nicht nur sein Volumen, sondern modernisiert auch die Produktion. Dank der Anschaffung einer Bohranlage und eines Laders aus China sowie der Einrichtung einer Waage konnte die Zeit bis zum Versand der Fertigprodukte um 30 % verkürzt werden. Für das nächste Jahr ist der Kauf von Ausrüstungen und die Inbetriebnahme der zweiten Linie der Brecher– und Sortieranlage geplant, die es ermöglichen wird, die Produktionsleistung fast zu verdoppeln, auf bis zu 1,3 Milo. Tonnen pro Jahr“, schreibt Ježikov in seinem Telegram-Kanal.

Foto: Telegram-Kanal Ježikov
       Er fügte hinzu, dass auch im Telmanovskij-Steinbruch die Wiederherstellung der ersten Linie der Brecher- und Sortieranlage im Gange sei, wofür die Ausrüstung auch in China gekauft worden sei. Die Arbeiten sollen bis Ende dieses Jahres abgeschlossen sein. „Bislang sind die Produktionsmengen noch recht bescheiden, aber mit der vollständigen Inbetriebnahme der neuen Linie werden wir in der Lage sein, 1 Million Tonnen verschiedener Fraktionen pro Jahr zu produzieren. Künftig wird es zwei solcher Linien geben“, schloss Ježikov und wies darauf hin, dass die Zahl der Beschäftigten in beiden Steinbrüchen auf etwa das 2,5fache gestiegen sei       Der Kalčikskij und der Telmanovskij-Steinbruch wurden nach der Befreiung unter die Leitung des Staatlichen Unternehmens Nedra gestellt. Im vergangenen Jahr wurde dort der Granitabbau wieder aufgenommen. Am Montag wurde bekannt, dass das Staatliche Unternehmen den Auftrag erhalten hat, bis 2024 3 Millionen Tonnen Granit zu fördern. Auch im Karanskij-Steinbruch wurde mit der Lieferung von chinesischer Technik begonnen.
       Der Steinbruch Kalčik befindet sich 20 Kilometer nördlich von Mariupol. Die industrielle Entwicklung begann 1947 in der Čerdaklinsker Syenitlagerstätte. Die Hauptproduktion ist Granitschotter. Er findet breite Verwendung im Bauwesen, insbesondere bei der Herstellung von hochwertigem Beton und Asphaltbeton für Brücken, Straßen- und Flugplätze und natürlich im Gleisbau.
       Der Telmanovskij-Steinbruch befindet sich in der Nähe des Dorfes Granitnoje, 12 km westlich der Stadt Telamnovo. Er nimmt eine Fläche von 169 Hektar ein. Die Produkte sind beim Bahnbau, der Herstellung von Beton- und Stahlbetonprodukten gefragt.

Nòvotrúbnaja‹
Dan-news.ruDas neue Kesselhaus ›Nòvotrúbnaja‹ in Mariupol wurde in Betrieb genommen und versorgt bereits über 200 Häuser und soziale Einrichtungen mit Wärme. Dies gab der stellvertretende Ministerpräsident Marat Chusnullin heute bekannt.
       „Es wurde unter der Aufsicht des Fonds für Gebietsentwicklung als Ersatz für en zerstörtes Kesselhaus errichtet, dessen Wiederaufbau nicht mehr sinnvoll war. Etwa 2,3 Kilometer Fernwärmeleitung und eine Druckerhöhungsstation wurden repariert.


Foto: Telegram-Kanal Chusnullin
       Chusnullin fügte hinzu, dass die Verbraucher in Mariupol in der vergangenen Heizperiode von Dutzenden von Blockheizkraftwerken versorgt wurden. In diesem Jahr wurden 56 stationäre Kesselhäuser in der Stadt in Betrieb genommen, deren Kapazität ausreicht, um 58.000 Wohnungen zu versorgen.
       Das Kesselhaus ›Nòvotrúbnaja‹ vorsorgt mit einer Leistung von 75 MW 233 Häuser und 49 soziale Einrichtungen.

Special:

Kurze Geschichte der Straßenbahn in Donezk
Donelektroavtotrans.ru * – Am 2. März 1927 begann das Exekutivkomitee der Stadt Stalino mit einer Machbarkeitsstudie für den Bau einer Straßenbahn. Die erste Linie fährt seit dem 15. Juni 1928; dieses Datum gilt als Geburtstag des Unternehmens. Die erste Strecke führte vom ‚Sowjetkrankenhaus‘ (›Sovbolníca‹) zum Bahnhof . Am 20. Oktober 1928 wurde die Strecke um weitere 3 km entlang der heutigen Artjomstraße zum Metallurgischen Werk (Zavòd ímeni Stálina [heute DMZ]) verlängert.
       Das Unternehmen verfügte über keine eigenen Werkstätten, so dass die Inspektion und Reparatur des rollenden Materials in den Räumlichkeiten der Nagelfabrik durchgeführt wurde, auf deren Gelände sich heute das Donezker Akademische Musiktheater befindet.
       In der ersten Zeit ihres Bestehens war die Straßenbahn mit anderen städtischen Betrieben zu einem Trust ›Tramsvet‹ vereinigt, aber das blieb nur für drei Jahre so. Bereits 1931 wurde der unabhängige Verkehrsbetrieb ›Stálinskaja górodskaja želèznaja doróga‹ gegründet. Der Betriebšof befand sich auf dem Gelände des heutigen Hotels ›Donbàss-Pàlas‹ mit Zufahrten vom Prospekt des Komsomol und vom Puškin-Boulevard.


X + KП – 1928 bis 1972 bzw. 1949 bis 1963
       Der Straßenbahnbetrieb in Stalino wurde mit Wagen der Typen X (Charkov [als erster Besteller] und M (Mytišči [als Hersteller] – gleicher Wagenkasten) eröffnet. Die ersten waren Zweirichtungswagen, spätere wurden bereits als Einrichtungswagen geliefert. In Stalino liefen die Triebwagen entweder solo oder mit einem oder zwei Beiwagen.
       Der Wagenkasten war aus Stahl, die Innenverkleidung, der Rahmen und das Dach aus Holz. Der Wagen war so einfach wie möglich gestaltet: Die Türen wurden von Hand geöffnet, es gab keine Heizung, die Sitze waren aus Holz, und der Fahrer musste im Stehen arbeiten. Die ersten Wagen hatten Längsbänke entlang des gesamten Salons. die Anzahl der Sitzplätze betrug 24. Später wurden einzelne Quersitze eingebaut, wodurch sich die Zahl auf 16 reduzierte. […]
       1932 wurde der Bau der Hauptbetriebsbasis, eines Depots für 36 Wagen an der 13. Linie der Stadt (heute Tramvajnaja-Straße), abgeschlossen. […]
       In dieser Zeit erhielt Stalino zwei Triebwagen des Typs ›Pulman‹ („Pullmanwagen“ wurde zum Überbegriff oder Spitznamen für verschiedene, besonders komfortable Eisenbahn- und Straßenbahnfahrzeuge.  – Pullmanwagen – Wikipedia). Im Gegensatz zu den ersten Wagen boten sie fast doppelt so vielen Fahrgästen Platz und hatten drei Türen auf jeder Seite.


Pullman – 1932 bis 1955 – Foto: J.H. Price (in der Quelle leider verheimlicht)
       Nach dem Krieg 1941-1945 war nur noch einer davon betriebsfähig. Aller Wahrscheinlichkeit nach ist das der, den einer Legende nach die Mitarbeiter des Depots selbstständig wieder aufgebaut haben.
       Während der deutschen Besatzung von 1941-1943 legten die faschistischen Besatzer fast die gesamte Industrie der Stadt lahm. Auch der Straßenbahn- und Trolleybusverkehr wurde bis auf den Grund zerstört. Nach der Befreiung im Jahr 1943 begannen die Arbeiter des Straßenbahn- und Trolleybustrusts (so hieß das Unternehmen in den vierziger Jahren) mit dem aktiven Wiederaufbau der zerstörten Wirtschaft. Der Krieg ging weiter, die Hände der Männer reichten nicht aus, die ganze Last des Wiederaufbaus fiel auf die Schultern der Frauen. Ende 1944 waren wieder 40 Kilometer Straßenbahn in der Stadt in Betrieb.
       Im Jahr 1949 wurden zehn vierachsige Beiwagen KП (Kolòmna Pricepnòj) beschafft, die zusammen mit X-Wagen auf der ersten Strecke eingesetzt wurden. Es handelte sich um gebrauchte Wagen (vermutlich aus Moskau – d. Übers.), die in den 30er Jahren gebaut wurden. Sie hatten ein größeres Fassungsvermögen als die M-Wagen, drei Türen, aber auch Holzbänke und keine Heizung.


КТМ-1 + КТП-1 1949 bis 1973
       In diesem Jahr wurden auch die KTM/КТП-1–Züge (Kírovskij [Ust-Katavsk ›S.M. Kirov‹] Tramvàj Motòrnyj/Pricepnòj) geliefert, die ersten Wagen neuerer Bauart nach dem Großen Vaterländischen Krieg. Sie hatten bereits Ganzstahl-Wagenkästen, aber immer noch Holzsitze und keine Heizung. In Stalino/Donezk wurden diese Wagen paarweise bis 1973 erfolgreich eingesetzt, als sie alle fast gleichzeitig ausgemustert und einige an andere Städte abgegeben wurden.
       1955 wurden die Triebwagen MTB-82 (Moskòvskij [Werk № 82] Tramvàjnyj Vagòn) beschafft. Der Wagen war vierachsig, hatte einen Ganzmetallaufbau, aber das allgemeine Niveau der elektrischen und mechanischen Ausrüstung blieb auf dem Niveau der 30er Jahre. Die Wagen waren für die Fahrgäste komfortabler und verfügten über jeweils 40 gepolsterte Sitze mit je einem Heizwiderstand.
       In den Donezker Depots wurden diese Wagen „Rigaerinnen“ genannt, weil sie in Lettland gebaut wurden. Sie zeichneten sich durch Einfachheit, Zuverlässigkeit und Langlebigkeit aus. Einer der Wagen ist vollständig und nahezu originalgetreu restauriert und wird als Stadtrundfahrtwagen eingesetzt.
       (Von 1959 bis 1966 erhielt Donezk vom VEB Waggonbau Gotha in der DDR je 80 Triebwagen und Beiwagen der Typen 59E und 2-62. Diese Episode hätte im Aufsatz eigentlich nicht übergangen werden dürfen. – d. Übers.)


T59E + B59E – 1959 bis ? – vor dem Ševčenko-KinoFoto: https://transphoto.org / Bildband »Donezk« 1962, oben: „Es lebe der Kommunismus !“ auf ukrainisch
       Im Januar 1961 wurde das Depot № 4 auf der Smoljanka eröffnet. Insgesamt 110 MTB-82, KTM-1 und KTП-1 wurden dort beheimatet. Am 9. November 1961 wurde Stalino in Donezk umbenannt, und von nun an hieß das Unternehmen: Donezker Straßenbahn- und Trolleybusverwaltung.
       1967 erhielt Donezk neue tschechische Straßenbahnen des Typs Tatra T3 SU. Wie in vielen anderen Städten der UdSSR wurden diese Fahrzeuge auch in Donezk zum verbreitetsten Typ. Diese Modifikation wurde speziell für die Sowjetunion entwickelt, wie die letzten beiden Buchstaben der Typenbezeichnung zeigen.
       Am Anfang waren diese Wagen zweitürig (ohne Mitteltür), davon wurden etwa 120 ausgeliefert. Danach, ab 1977, kamen die dreitürigen Wagen. Zu jener Zeit war diese Wagen sehr modern: perfekte Steuerung, attraktives Design, Verwendung einer großen Anzahl von Kunststoffteilen, hohe Kapazität und Vielfachsteuerung.


T6B5 – 2003 bis heute
       Sechzehn Jahre später kamen wieder tschechische Straßenbahnwagen, diesmal Tatra T6B5, in die Stadt.
       Diese Wagenn war ein bedeutender Fortschritt im Vergleich zum T3 SU. Thyristorsteuerung, statische Umrichter für die Versorgung der Niederspannungsstromkreise, geräumiger Fahrgastraum mit vielen Sitzplätzen und innovatives Design.
       In Donezk wurden diese Wagen zunächst in Vielfachsteuerung eingesetzt, aber später wurden sie getrennt und als Solowagen eingesetzt.

K1 – 2004 bis heute
       Im Jahr 2004 erhielt das Unternehmen zwei K1 von Tatra-Jug (Dnepropetrovsk – d. Übers.). Die Änderungen betrafen vor allem die Steuerung; sie war jetzt ukrainisch. Die nächsten K1 kamen mit veränderter Front und anderem Heck, elektronischer Beschilderung und Fahrgastinformation. [Und wir übergehen hier die Episoden
ЛM-2008 und Tatra T3 ДТ-1 ДОН; von Letzterer hat die Presseschau berichtet.]

* Homepage des Städtischen Unternehmens
https://donelektroavtotrans.ru/index.php/o-nas/istoriya/tramvajnoe-dviženie


Quellen:

Lugansker Informationszentrum (LIC) – Lug-info.com
Donezker Nachrichtenagentur (DAN) – Dan-news.ru
Vsjo o DNR – Vsednr.ru
›Kultúra Donbàssa‹ (DNR-Ministerium) – Culture-dnr.ru
Lenta Novostej (ZOV)
•  LNR – Lnr-news.ru              •  DNR – Dnr-news.ru                   •  Charkov – News-kharkov.ru
  Zaporòžje – Zp-news.ru     •  ChersonKherson-news.ru    •  OdessaNews-odessa.ru
Chèrsonka – Hersonka.ru
Krim-
Informationsagentur (KIA) – Kianews24.ru
Lènta Nóvostej Krýma –
Crimea-news.com               Nóvosti Pridnestròvja – Novostipmr.com
Novoròssija – Novorosinform.org                             »Analytischer Dienst des Donbass« – Asd.news
»Analytischer Dienst des Donbass« – Asd.news       »Donezker Eisenbahn« (DŽD) – Dnrailway.ru
›Àntifašìst – Antifašist.com                                        Moskòvskij Komsomòlec – Mk.ru
›ÀntimajdánAntimaydan.info                                  Argumènty i Fàkty – Aif.ru

Standard

Neuigkeiten aus Wirtschaft und öffentlichem Leben in Novoròssija 11.11. ̶ 17.11.2023

Erscheint seit 2014

Quellen: siehe Schluss dieser Ausgabe

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Weitere Übersetzungen mit Bezug auf den Donbass sind weiterhin zu finden auf
https://t.me/RenateKoppe (Anmeldung erforderlich).

Nachtrag von Do, -9.XI.:

Frauen unter Tage?
Dan-news.ru – Exemplare des Buches »Die zweite Geburt des Donbass« sind an Donezker Bibliotheken und ein Museum übergeben worden. Dies teilte heute der Pressedienst des Donezker Republikanischen Heimatmuseums (DRKM) mit.
       „Der Autor des Buches, Jurij Ivanov, Verdienter Bergmann, Erfinder und Rationalisator der UdSSR, ist ein echter Kavalier des „Bergmannsruhmes“. Das Buch enthält Memoiren, dokumentarische Zeugnisse der damaligen Zeit, Zeitungsaufsätze und Korrespondenz, Geschichten, Romane und Gedichte über Bergarbeiterinnen. Das Buch enthüllt Fakten über die unschätzbare Rolle und Bedeutung der sowjetischen Frauen beim Wiederaufbau der Bergwerke und der Wiederbelebung des Donbass in den letzten Kriegs- und Nachkriegsjahren“, heißt es in dem Bericht.


Foto: DRKM
       Das Ministerium für Kohle und Energiewirtschaft der DNR hat die Bücher dem Donezker Republikanischen Heimatmuseum (DRKM), der Donezker Republikanischen Wissenschaftlichen Universalbibliothek ›N.K. Krùpskaja‹ und der Donezker Republikanischen Jugendbibliothek übergeben. Die feierliche Veranstaltung fand im »Museum des Ruhms der Arbeit im Donbass« statt. Die stellvertretende Generaldirektorin für wissenschaftliche Arbeit des DRKM, Tatjana Farafonova, wies darauf hin, wie wichtig es ist, die Heldentaten und Erfolge von Landsleuten zu bewahren, zu vermitteln und Geschichtsfälschungen zu verhindern.
       Das Buch erschien 2013 in Lugansk. Der Autor Jurij Ivanov arbeitete 54 Jahre lang in der Kohleindustrie, 33 davon unter Tage. Er war Direktor der Bergwerke ›M.I. Kalínin und ›K.I. Počenkov‹. Seit den 1980er Jahren sammelte er Informationen über Frauen, die den Donbass wieder aufgebaut haben. Er organisierte die Errichtung von Denkmälern für die Arbeit der Bergleute, insbesondere eines im Zentrum von Donezk 2007 eingeweihten für die Frauen, die die Bergwerke des Donbass in der Zeit nach dem Großen Vaterländischen Krieg wieder aufgebaut haben,.

Sonnabend:

Keiner spürte die Größe der Musik
Dan-news.ru – Der staatliche Petrovskij-Maschinenbau PMZ in Donezk hat fünfzig akustische Systeme hergestellt. Dies berichtete Sergej Tkačenko, stellvertretender Direktor des Werks, der Donezker Nachrichtenagentur.
       „Die Massenproduktion haben wir noch nicht erreicht. Um sie zu erreichen, ist ein finanziell teurer und zeitaufwändiger Prozess der Vorbereitung, Entwicklung und Prüfung von Komponenten erforderlich. Für eine Ausweitung der Produktion sind weitere Aufträge erforderlich.“
       Das Unternehmen ist heute in der Lage, jeden Monat etwa 20 Anlagen zu produzieren. „Bei den fertigen Produkten handelt es sich um Lautsprechersysteme, die von uns von Grund auf gebaut werden, angefangen bei der Lautsprechermontage über die Anordnung des Lautsprechers im Lautsprechergehäuse bis hin zur Herstellung von Filtern, die für den vollen Betrieb erforderlich sind. Die Bandbreite ist sehr groß – von 100 W bis zur maximal möglichen Leistung“, so unser Gesprächspartner.


       Neben der Leistung unterscheiden sich die Systeme in der Empfindlichkeit, dem Staudruck und anderen Parametern, je nach den Wünschen des Kunden. Die Vorteile der Geräte aus Donezk sind laut Tkačenko ihre Qualität, die Möglichkeit des Service durch den Hersteller und der Preis. „Unsere Produkte sind etwa viermal billiger als ausländische Analogprodukte. Die Kosten für unsere akustischen Systeme beginnen bei 150.000 Rubel für ein vollwertiges Set“, bemerkte der Direktor.
       Das Unternehmen geht davon aus, dass die Qualität der Produkte dazu führen wird, dass sie nicht nur in der DNR, sondern auch in anderen Regionen des Landes nachgefragt werden.
       Sergej Tkačenko ist Absolvent der Staatlichen Technischen Universität Donezk und arbeitet und leitet seit mehr als 30 Jahren verschiedene Produktionsstätten – von kleinen Inbetriebnahmeverwaltungen bis zu ganzen Werken. Außerdem wurde er 2023 als Abgeordneter in den Stadtsowjet von Donezk gewählt. Er ist bekannt für seine Unterstützung der Kunst. So wurde beispielsweise 2014 im Dorf Andrejevka bei Donezk auf seine Initiative hin ein kleiner Kreativraum auf der Basis einer ehemaligen Maschienen- und Traktorstation, die „Kunstresidenz“ »Haus des Mechanisators«, geschaffen. Während des Gesprächs erfuhren die DAN-Korrespondenten auch, dass Tkačenko als Kind die Donezker Musikschule № 1 absolvierte.
       „Wir hatten ein Fach Musikliteratur. Ich erinnere mich an mich selbst im Alter von zehn oder elf Jahren, ich komme zum Unterricht, die Lehrerin kommt herein – eine wunderbare Lehrerin, eine großartige Frau – und bringt einen gruseligen Koffer herein, stellt ihn auf den Tisch, öffnet den Deckel. An Drähten hängt ein Monolautsprecher von vielleicht 1,5 Watt. Es war ein Plattenspieler. Sie zieht eine zerkratzte Schallplatte aus einer vergilbten Hülle und schaltet ein. Wir hören ein Quietschen, ein Kratzen, ein Rauschen, ein endloses Klicken, die Platte springt. Das Ganze hat 45 Minuten gedauert, eigentlich war es Čajkovskijs erstes Klavierkonzert, das 34 dauert. Am Ende der Stunde sagte sie uns, dass das das größte Werk eines russischen Komponisten sei. Aber keiner von uns Schülern hat die Größe dieser Musik gespürt. Ich glaube im Gegenteil, die Kinder hatten eine Art Trauma“, sagt Tkačenko.


       Erwachsen geworden, kaufte er sich hochwertige Audiogeräte und begann, wie viele Musikliebhaber, Soundsysteme für Musik verschiedener Genres auszuwählen. Es entstanden mehrere Anlagen: für symphonische Orchestermusik, Jazz und anderes. Er ist der Meinung, dass Musik, ebenso wie andere Kunstformen, für die Erziehung von Kindern unerlässlich ist. „Es ist wichtig, dass sie die Möglichkeit kriegen, ein Musikstück in einem qualitativ hochwertigen Format zu hören, das für sie verständlich und vor allem interessant ist. Seit der Musikschule, seit 40 Jahren, hat mich die ganze Geschichte nicht mehr losgelassen und lässt mich bis heute nicht mehr los. Ich werde dieses Jahr 57, aber die Leidenschaft hat mich nicht verlassen. Dešalb haben wir die Produktion von Audiosystemen organisiert“, erklärt Tkačenko.
       Das PMZ wurde 1897 gegründet. Es befindet sich im gleichnamigen Bezirk von Donezk, nur wenige Kilometer von der Front entfernt und wird regelmäßig von der Ukraine beschossen. Viele Jahre lang war das Werk auf die Herstellung von Grubenförderern spezialisiert und begann Anfang des Jahrtausends mit der Herstellung von Alarmanlagen für Kohlebergwerke. In den 10er Jahren wurden etwa 40 Bergwerke in der Ukraine mit diesen Systemen ausgestattet. Aufgrund der Marktbedingungen wurde die Produktion von Förderbändern im Werk jedoch 2010 eingestellt, die Alarmanlagen waren bereits veraltet, und jetzt besteht die Aufgabe darin, Innovationen auf der Grundlage des bestehenden Standorts umzusetzen und die Produktion neu zu profilieren“, sagte der Direktor bei unserem Treffen.
       Im Jahr 2021 nahm das Werk die Produktion von Einrichtungsgegenständen im Loft-Stil auf, insbesondere von Sofas und Sesseln. Aufgrund der Verschärfung der Feindseligkeiten wurde die Produktion jedoch im Frühjahr 2022 eingestellt. Die Vorbereitungen für die Produktion von Akustiksystemen und Beleuchtungsanlagen durch die Spezialisten des Unternehmens haben begonnen, allerdings an einem Produktionsstandort in einer sichereren Gegend.
       „Zur Zeit der Alarmanlagen beschäftigte das Werk etwa 50 Mitarbeiter. Im Unternehmen sind Funktechniker, Elektroniker und IT-Spezialisten tätig, da das System mit einem Server verbunden ist“, so Tkačenko.
       Zur Zeit sind einige der Mitarbeiter mobilisiert, einige sind in andere Regionen abgewandert. Die Zahl und die Qualifikation der verbleibenden sind jedoch ausreichend für den Produktionsstart.

Mineraldüngeranalysen
Dan-news.ru – Die Donezker Niederlassung des russischen Agrochemischen Dienstes hat auf Antrag landwirtschaftlicher Produzenten der Rayons Telmanovo und Šachtjorsk zusammen mit Kollegen aus der Region Krasnodar die ersten Untersuchungen von Mineraldüngerproben in der DNR durchgeführt. Dies wurde heute im Pressedienst des Ministeriums für Landwirtschaft und Ernährung der Republik bekanntgegeben.
                   

       Bis Anfang Oktober hat der Dienst mehr als 30.000 Hektar Böden in der DNR auf ihre Fruchtbarkeit untersucht. Diese Daten helfen bei der Optimierung der Dosierung, des Zeitpunkts und der Methoden der Düngemittelausbringung sowie bei der Verteilung auf die einzelnen Kulturen, Parzellen und Felder der Fruchtfolgen, um eine größtmögliche Ertragssteigerung und Qualitätsverbesserung zu erreichen. Eine vollständige agrochemische Untersuchung der Böden in der Region wurde zuletzt vor über 20 Jahren durchgeführt.

Podmoskòvje hilft beim Wiederaufbau
Dan-news.ru – Die Moskauer Oblast hat der Donezker Volksrepublik seit Anfang des Jahres bei der Wiederherstellung von fünf Freileitungen in der Priazòvje geholfen. Dies teilte das Ministerium für Information und Kommunikation der Moskauer Oblast der Agentur mit.
       Seit Anfang des Jahres wurden mit Hilfe der Patenoblast die 35 kV-Leitungen ›Talakovka – Sachanka‹, zwei 0,4 kV-Leitungen mit Transformatorstationen in das Dorf Zaïčenki und je eine 0,4 kV-Leitung mit je einer Transformatorstation in die Dörfer Širokino und Leninskoje instandgesetzt.

       Diese Ortschaften befinden sich im Süden der Republik in der Nähe von Mariupol und im Rayon Novoazòvsk. Zuvor hatte die Moskauer Oblast dabei geholfen, die Stromausfälle im Rayon Telmanovo zu minimieren. Die Oblast hat seit Anfang des Jahres rund 6,2 Mrd. Rubel für den Wiederaufbau im Süden der Republik bereitgestellt.

Montag:

Zentrum der Kosakenkultur
Novostipmr.com – Ein Zentrum der Kosakenkultur wird bald im Kulturhaus des russischen Teils von Slobodzeja (der „moldawische“ liegt auch in der PMR – d. Übers.) eröffnet. Der Präsident der Pridnestròvskaja Moldàvskaja Respúblika (Transnistrien) hat eine entsprechende Anweisung erteilt.
       Nach Angaben des Pressedienstes des Rayons werden zur Zeit die Räumlichkeiten renoviert. Die Finanzierung erfolgt aus dem lokalen Haušalt.


       Heute besuchte der Leiter der Verwaltung, Vasilij Tiščenko, die Baustelle. Bei dem Treffen, an dem die Leiter des Kulturhauses, des Auftragnehmers und andere Mitarbeiter der Verwaltung teilnahmen, wurden offene Fragen und Einzelheiten der weiteren Arbeiten besprochen. Die Arbeiten sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Das Heer der Schwarzmeerkosaken wird das Zentrum nach seinen Traditionen dekorieren.
       Slobodzeja wurde nicht zufällig gewählt. Im 18. Jahrhundert war es der Hauptsitz der Schwarzmeerkosaken. Später zogen sie in den Kuban (Nordkaukasus – d. Übers.), aber ihre Traditionen und ihre Kultur blieben für immer auch in diesem Land.

Dienstag:

Am Eingang des zukünftigen Technologieparks
Dan-news.ru – Die Baufirma ›Vágner‹ aus Ramenskoje bei Moskau hat Figuren für die Restaurierung des Denkmals für die während des Großen Vaterländischen Krieges gefallenen und vermissten AzòvStal-Arbeiter nach Mariupol geliefert. Das Denkmal wurde während der Kämpfe um die Stadt im vergangenen Frühjahr zerstört.
              
       Die Figuren eines Matrosen, eines Soldaten und eines Stahlarbeiters sind mehr als drei Meter hoch. Sie sind aus besonders festem Stahlbeton gefertigt und können daher 150 Jahre oder mehr überdauern. Sie wurden in Rostòv-na-Donú nach einem Entwurf der Čeljabinsker Künstlerin und Bildhauerin Anna Šumakova hergestellt. Die Arbeiten zur Restaurierung des Denkmals sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.
       Das Denkmal wurde 1967 am Haupteingang von AzòvStal errichtet. Es ist den Tausenden von Arbeitern gewidmet, die zu Beginn des Zweiten Weltkriegs das Werk verließen und an die Front zogen. Das Denkmal selbst besteht aus drei männlichen Figuren: einem Matrosen, einem Soldaten und einem Arbeiter vor einem Steinblock mit dem Logo von AzòvStal. Es trägt die Inschrift „Eine Heldentat stirbt nie. Das Volk bewahrt sie im Gedächtnis“, und auch die Familiennamen der toten oder vermissten Arbeiter sind aufgeführt.

Familie, Sprache, Orthodoxie und Mission
Dan-news.ru – Die Premiere des Videoclips zum Lied ›Právoslávije‹ (Rechtgläubigkeit) des Projekts ›Probuždénije‹ (Erwachen) unter Beteiligung des berühmten Sretenskij-Klosterchors fand heute auf YouTube statt. Wie die Autoren anmerkten, wurde die Komposition Teil eines einzigartigen Projekts, das von den Hauptpfeilern der russischen Welt erzählt.
„Das Projekt lässt die einzigartigen Stimmen des Chores von den wichtigsten Pfeilern der russischen Welt, Familie, Sprache, Orthodoxie und Mission, erzählen. Der Chor des Sretenskij-Klosters sang das Lied unter den Bögen der St. Vladimir-Kirche in Dokučajevsk„, heißt es in der Mitteilung.


Foto: screenshot (DAN) aus https://www.youtube.com/watch?v=336rExsC3s4
       Im Rahmen des Projekts wurden im Donbass vier Clips und ein Stimmungs-Video aufgenommen. […] Das Projekt wird mit Unterstützung des »Instituts für die Entwicklung des Internets« (IRI) realisiert.
       Der Chor des Sretenskij-Klosters besteht seit über 600 Jahren. Er ist ein einzigartiges Phänomen der modernen Chorkunst, eine Gruppe, die nicht nur über ein großartiges und vielfältiges Repertoire verfügt, sondern auch über einen professionellen Vortragsstil, der es dem Publikum ermöglicht, sowohl liturgische Gesänge aus verschiedenen Jahrhunderten als auch populäre Volkslieder, sowjetische Lieder und Popsongs auf neue Weise zu hören und zu fühlen. Der Männerchor unter der Leitung von Andrej Poltoruchin ist in den besten Sälen von über 45 Ländern aufgetreten.

Studentenwohnheim mit 725 Plätzen

Kianews24.ru – In Simferopol wird der Bau des Zentrums für polyethnische Kultur der Jugend der Ingenieur-pädagogischen Universität der Krim (KIPU) fortgesetzt. Nach Angaben des Bauministeriums der Krim ist die Anlage zu fast 70 % fertiggestellt.
       Das Gebäude ist ein zwölfstöckiges Studentenwohnheim mit 725 Plätzen. Im Erdgeschoss und im 1. Stock befinden sich die Zimmer für Behinderte.

Foto: Gala Amarando
       Die verschiedenen Etagen werden mit einem Präventorium mit 22 Betten, Verwaltungs- und Wirtschaftsräumen sowie Sporträumen ausgestattet. Auf dem Dach wird es eine Wintergarten-Orangerie für Freizeit- und Veranstaltungen geben. […]
       Für den Bau des Zentrums für multiethnische Kultur wurden 520 Mio. Rubel bereitgestellt. Die Hauptarbeiten am Objekt werden bis Ende 2024 abgeschlossen sein.

https://kianews24.ru/news/noviy-korpus-kipu-v-centre-simferopol/

Mittwoch:

Patenrepublik Baschkortostan
Lug-info.com – Der Präsidialfonds für Kulturinitiativen hat Mittel für die Renovierung des Kulturzentrums in Krasnyj Luč bereitgestellt. Dies teilte die stellvertretende Leiterin der Stadtverwaltung, Olga Ljamceva, mit.
       „Dank der Unterstützung … werden sechs Kultureinrichtungen renoviert. Zur Zeit wird im Kulturzentrum die Decke des Auditoriums repariert“, sagte Ljamceva.
                   

Foto: LugànmédiaHolding
       Aleksandr Gončaruk, Direktor des Bauunternehmens ›Danílo-Máster‹, wies darauf hin, dass zunächst mehrere Schichten der alten Deckenverkleidung entfernt werden müssen, bevor eine neue Decke aus Gipskartonplatten angebracht werden kann.
       „Die letzten Reparaturen in der gesamten Einrichtung liegen schon geraume Zeit zurück. Wir hoffen noch auf eine umfassende Renovierung, da es sich um eines der ältesten Gebäude unserer Stadt handelt“, sagte die Dezernentin für Kultur, Jugend, Sport, Tourismus und Religion der Verwaltung von Krasnyj Luč, Olesja Borovskaja.
       Sie fügte hinzu, dass mit Unterstützung des Oberhaupts der Republik Baschkortostan eine neue Heizungsanlage im Kulturzentrum installiert wurde, durch die auch während der Heizperiode verschiedene Veranstaltungen durchgeführt werden können.
       Zuvor hatte der Präsidialfonds Krasnyj Luč Computer- und Multimediaausrüstung gespendet.
       Krasnyj Luč und die Republik Baschkortostan haben im Juni 2022 ein Kooperationsabkommen unterzeichnet.

Puškin in Mariupol
Dan-news.ru – Im Primorskij-Park von Mariupol ist eine Märchenallee mit Figuren aus berühmten Kinderbüchern von Aleksandr Puškin entstanden. Das teilte der Pressedienst der öffentlich-rechtlichen Gesellschaft »Generalauftraggeber im Bauwesen« (JeZ) heute der Donezker Nachrichtenagentur mit.
       Die Allee ist für den Park absolut neu. Figuren aus Puškins Werken »Ruslan und Ljudmila« und »Das Märchen vom Zaren Saltan« sind bereits aufgestellt„, berichtet der Pressedienst des JeZ.


Foto: JeZ
       Dort werden etwa 30 Figuren erscheinen. Die Allee wird im Rahmen des Dekrets des russischen Präsidenten Vladimir Putin zur Feier des 225. Geburtstags des großen russischen Dichters im Jahr 2024 geschaffen.
       Zuvor wurde berichtet, dass die Spezialisten des JeZ und des Kapitalreparaturfonds der Moskauer Oblast die zweite Etappe der Rekonstruktion des Primorskij-Parks in Mariupol abschließen.

Donnerstag:

Das weltberühmte ›Àrtek‹
Kianews24.ru – Die Arbeiten am Fundament des neuen Zentrums für innovative Bildungstechnologien wurden auf der Krim auf dem Gelände des Lagers ›Sòlnečnyj‹ (der Sonnige) des Internationalen Kinderzentrums ›Àrtek‹ abgeschlossen. Der Bau findet im Rahmen eines umfassenden staatlichen Programms des russischen Bauministerium statt.


Foto: JeZ
       „Die Gesamtfläche des neuen Gebäudes wird mehr als 20.000 Quadratmeter betragen. Dort werden ein Amphitheater, Kunst- und Probensäle, ein Videostudio, ein Aufnahmestudio und andere Räumlichkeiten entstehen. Die Arbeiten zur Vorbereitung des Geländes für den Bau haben begannen im September 2022 begonnen. Das Bildungsprogramm des Zentrums wird darauf abzielen, den Horizont der Kinder zu erweitern und ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten zu fördern. Insgesamt werden 1.200 Schulkinder in dem Komplex lernen können“, so Jurij Gordejev, stellvertretender Minister für Bauwesen und kommunale Wohnungswirtschaft der Russischen Föderation.
„Derzeit wird an den Strukturen der technischen Etage gearbeitet. Es ist geplant, sie im Dezember 2023 abzuschließen. Darüber hinaus wird eine Reihe von Maßnahmen zur Erneuerung der technischen Infrastruktur und des Küstenschutzes mit der Einrichtung von Stränden durchgeführt“, sagte Karen Oganesjan, Direktor der
öffentlich-rechtlichen Gesellschaft »Generalauftraggeber im Bauwesen« (JeZ).
Im Lager ›Sòlnečnyj‹ werden insgesamt sieben Objekte realisiert, darunter zwei Schlafsäle für jeweils 500 Personen, ein Gaskesselhaus mit Versorgungseinrichtungen, Zufahrtsstraßen, ein Gebäude für die Unterbringung von Betreuern und Mitarbeitern des Zentrums für innovative Bildungstechnologien sowie Einrichtungen für die Strandinfrastruktur. Es ist vorgesehen, den Bau dieser Einrichtungen bei ›Àrtek‹ bis zur Feier seines hundertjährigen Bestehens im Jahr 2025 abzuschließen.

https://kianews24.ru/news/v-arteke-zalili-fundament-centra-inn/

Special:

Krymtrolléybus‹
Crimeatroll.ru * – Unser Unternehmen wurde durch den Beschluss des Regionalen Exekutivkomitees der Krim № 337 vom 9. Mai 1959 gegründet, um den Betrieb von Trolleybussen auf der Überlandstrecke von Simferópol über Alušta nach Jalta zu führen.
       Gleichzeitig mit dem Bau der Überlandlinie wurden in Simferopol die ersten Trolleybusstrecken gebaut. Die Linie 1, von Marjino zum Bahnhof, mit einer Länge von 8,5 km wurde am 7. Oktober 1959 in Betrieb genommen. Neun Trolleybusse verkehrten auf der Linie und schon im ersten Monat wurden 200.000 Fahrgäste befördert. In den besten Jahren des Unternehmens (Ende der 70er und während der 80er Jahre) verkehrten 230 Trolleybusse auf 14 Linien in der Stadt und beförderten an einem Tag 500.000 Fahrgäste.
       In einer rekordverdächtig kurzen Zeit von nur elf Monaten wurde die 52 km lange Überlandlinie Simferopol – Alušta gebaut. Es wurden zwei Depots in Betrieb genommen, in Simferopol für 100 Wagen und in Alušta für 50. Mehr als 3.000 Oberleitungsmaste wurden errichtet, mehr als 200 km Oberleitung gezogen und zwölf Traktionsunterstationen eingerichtet.


Foto: https://transphoto.org / Histotorische Aufnahmen
       Eine solche Bauleistung hat das Land weder vorher noch načer je erlebt. Und am 6. November 1959 wurde der Betrieb auf der europaweit ersten interkommunalen Trolleybus-Bergstrecke eröffnet.
       Im April 1961 wurde das Trolleybusdepot in Jalta mit 50 Fahrzeugen in Betrieb genommen und die 8,9 km lange Stadt-Ringlinie 1 eröffnet.
       Im Juli 1961 wurde der Bau der zweiten Etappe der Überlandlinie von Alušta nach Jalta mit einer Länge von 33 km abgeschlossen. Damit war der Bau der längsten Trolleybusstrecke der Welt mit einer Länge von 85 km abgeschlossen.
       Im Juni 1966, nach Inbetriebnahme der Strecke vom Bahnhof zum Flughafen Simferopol und der Einführung von durchgehenden Wagen nach Alušta und Jalta, betrug die Länge der Strecke 96 km.
       In den besten Jahren von ›Krymtrolléybus‹ waren auf den Überlandlinien in der Sommersaison von 4 Uhr 40 morgens bis 2 Uhr 40 in der Nacht 150 Trolleybusse im Einsatz. Von Simferopol zur Südküste gab es täglich 500 Fahrten mit einem Intervall von bis zu zwei Minuten. In diesen Jahren gab es Fahrkarten des Wechselverkehrs mit der Eisenbahn von Moskau, Leningrad, Kiew, Charkov, Minsk, Riga und Vilnius.
       In der Zeit von 1959 bis 1990 erhielt die Verwaltung durchschnittlich 25 bis 30, manchmal auch mehr neue Trolleybusse pro Jahr, von 1959 bis 1989 836 Stück, von 1990 bis heute nur noch 157.
       Dies ist natürlich für die Entwicklung des Verkehrs in Simferopol und auf den Überlandstrecken inakzeptabel. Wir sollten uns immer daran erinnern, dass die Krim ein einzigartiges Natur- und Klimagebiet ist, das speziell für die Behandlung und Erholung von Menschen geschaffen wurde, und dass es in Bezug auf Mensch und Natur kriminell ist, hier keinen ökologisch sauberen elektrischen Verkehr zu entwickeln und zu unterhalten.
       Seit 59 Jahren haben unsere Trolleybusse mehr als 5,8 Mrd. Fahrgäste befördert.

Wagen 1502 – Baujahr 1972, 1,9 Mio. km, 20 Mio. Fahrgäste
Foto: https://transphoto.org
       In den Jahren 2010-2011 wurden 103 Fahrzeuge des Typs ›Bògdan‹ für den Verkehr auf den Stadt-, Vorort- und Überlandlinien angeschafft. Dadurch konnte die Leistung des Unternehmens wenigstens geringfügig gesteigert werden.
       Seit November 2010 wurden 30,26 km des Fahrleitungsnetzes erneuert, 380 schadhafte Maste ersetzt sowie sieben Traktionsunterstationen zwischen Simferopol und Jalta rekonstruiert.
       Im Jahr 2012, am Vorabend des 53. Jahrestages des Unternehmens, wurde ein Trolleybus vom Typ Skoda 9Tr am höchsten Punkt der Strecke, dem Angàrskij Péreval, als Denkmal aufgestellt.
       Im Jahr 2014 erhielt das Unternehmen als Geschenk der Stadt St. Petersburg zwei Trolza-5265 ›Mégapòlis‹ für den Einsatz auf Stadtlinien.
       […] Am 24. Januar 2015 kam der erste VMZ-5298.01-50 ›Ávangàrd‹ zum Depot Simferopol.


Trolza 5265.02 ›Mégapòlis‹ – Foto: https://transphoto.org
       Am 2. Mai 2016 erhielt das Depot Simferopol einen SVARZ-MAZ-6275. Er erhielt die Betriebsnummer 6500. Später wurden 13 weitere solcher Trolleybusse in Empfang genommen. Zwischen August 2016 und Januar 2017 wurden 30 neue Trolza 5265.02 und 39 5265.05 ausgeliefert.
       Ende 2016 gründete das Unternehmen die sogenannte Autokolonne, die zu diesem Zeitpunkt aus 30 KAVZ-Bussen bestand.
       Im Jahr 2019 erhielt das Unternehmen im Rahmen des Programms für nichtkommerzielles Leasing von Land- und Seeverkehr in der Republik Krim 97 mittlere und große Busse der Marken Liaz und KAVZ sowie 27 Trolleybusse mit Traktionsbatterie der Marke Trans-Àlfa
       Im Jahr 2020 erhielt das Unternehmen gemäß dem Beschluss 690 des Ministerrats der Republik Krim vom 29. Dezember 2018 »Entwicklung des Verkehrskomplexes der Republik Krim« und einem Abkommen zwischen der Regierung der Republik Krym und der Stadt Moskau 220 neue Busse mittlerer Kapazität der Marken KAVZ und PAZ.
       Während der gesamten Existenz des Unternehmens gab es Höhen und Tiefen, in den schwierigsten Jahren kam es zu dem Punkt, dass ein in seiner Art einzigartiges Unternehmen liquidiert werden sollte, aber Krymtrolléybus hat überlebt und erweitert ständig seine Trolley- und Dieselbusflotte. Heute sind wir führend in der Personenbeförderung in der Republik und unsere Flotte besteht aus 248 Trolley und 347 Dieselbussen.

* Homepage des Staatlichen Unternehmens der Republik Krym


Quellen:

Lugansker Informationszentrum (LIC) – Lug-info.com
Donezker Nachrichtenagentur (DAN) – Dan-news.ru
Vsjo o DNR – Vsednr.ru
›Kultúra Donbàssa‹ (DNR-Ministerium) – Culture-dnr.ru
Lenta Novostej (ZOV)
•  LNR – Lnr-news.ru              •  DNR – Dnr-news.ru                   •  Charkov – News-kharkov.ru
  Zaporòžje – Zp-news.ru     •  ChersonKherson-news.ru    •  OdessaNews-odessa.ru
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Lènta Nóvostej Krýma –
Crimea-news.com               Nóvosti Pridnestròvja – Novostipmr.com
Novoròssija – Novorosinform.org                             »Analytischer Dienst des Donbass« – Asd.news
»Analytischer Dienst des Donbass« – Asd.news       »Donezker Eisenbahn« (DŽD) – Dnrailway.ru
›Àntifašìst – Antifašist.com                                        Moskòvskij Komsomòlec – Mk.ru
›ÀntimajdánAntimaydan.info                                  Argumènty i Fàkty – Aif.ru

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Neuigkeiten aus Wirtschaft und öffentlichem Leben in Novoròssija 04.11. ̶ 10.11.2023

Erscheint seit 2014

Quellen: siehe Schluss dieser Ausgabe

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Weitere Übersetzungen mit Bezug auf den Donbass sind weiterhin zu finden auf
https://t.me/RenateKoppe (Anmeldung erforderlich).

Nachtrag vom 19.VIII .:

Wiederaufbau im historischen Zentrum
Dan-news.ru – Fachleute der öffentlich-rechtlichen Gesellschaft »Generalauftraggeber im Bauwesen« (JeZ) haben mit der Restaurierung von über 70 historischen Gebäuden im Zentrum von Mariupol begonnen. Dies wurde heute im Pressedienst des Unternehmens berichtet.
„An allen Objekten beseitigen die Bauarbeiter strukturelle Schäden und komplettieren die Wärmeisolation. Auch die Fassaden der Gebäude werden restauriert und in ihr historisches Aussehen gebracht. Insgesamt restauriert der JeZ im historischen Zentrum von Mariupol mehr als 70 Wohn- und Sozialeinrichtungen, von denen viele Architekturdenkmäler aus dem 19. Jahrhundert sind.
Der Pressedienst wies auch darauf hin, dass der Generaldirektor des Unternehmens, Karen (in Armenien Männername – d. Übers.) Oganesjan, während einer Dienstreise nach Mariupol die von den Kampfhandlungen am stärksten betroffenen Wohngebäude besichtigt hat.


       „Komplexes bautechnisches Know-how und effektive Lösungen der Konstrukteure ermöglichten es, den Abriss der schwer beschädigten Häuser zu vermeiden und mit der Restaurierung solch komplizierter Objekte zu beginnen. […]“, hieß es im Unternehmen.
       Darüber hinaus besuchte Oganesjan den größten Park in Mariupol, den Primorskij-Park, und traf sich dort mit dem Bürgermeister der Stadt, Oleg Morgun, mit dem er Fragen der Verbesserung des Parks und seiner Vorbereitung auf den Tag der Stadt besprachen. Im Intensivkrankenhaus von Mariupol erörterte Oganesjan mit dem stellvertretenden russischen Gesundheitsminister, Andrej Plutnickij und der Chefärztin des Krankenhauses, Valentina Gavriljak, die Sanierung und Modernisierung der Einrichtung.
       Oganesjan und der stellvertretende Premierminister der DNR, Dmitrij Berdnikov, besichtigten auch Gebäude der Staatlichen Technischen Universität der Priazòvje (PGTU) und der Staatlichen Universität (MGU) A.I. Kuïndži (Architekt, *1841 1910) in Mariupol, die derzeit restauriert werden.
       „Die Gesamtfläche der restaurierten Gebäude der PGTU beträgt mehr als 63.000 Quadratmeter, die der MGU mehr als 15.000 Quadratmeter. Die Außen- und Innenausbauarbeiten in den Hauptgebäuden der Universitäten sind abgeschlossen, und es werden allgemeine Reinigungsarbeiten durchgeführt“, berichtet der Pressedienst des JeZ.
       Mehr als 5.000 Studenten werden am 1. September ihr Studium an diesen Universitäten aufnehmen.

Sonnabend:

Die Rückkehr der »Jungen Garde«
Lug-info.com – Ein Denkmal für die Helden der antifaschistischen Jugenduntergrundorganisation »Junge Garde« wird 2024 in der Moskauer Molodogvardejskaja-Straße (passend … – d. Übers.) eingeweiht. Dies berichtete der Pressedienst der Russischen Militärhistorischen Gesellschaft (RVIO), die im Auftrag des russischen Präsidenten Vladimir Putin an der Errichtung des Denkmals arbeitet, gegenüber LIC.
       „Ein Tonmodell des Denkmals in voller Größe ist bereits fertig. Das Abbild der Helden wurde vom Bildhauer Michaïl Baskakov gestaltet. Es ist das erste Denkmal in der Geschichte, das sechs Helden der Sowjetunion (Uljana Gromova, Ljubov Ševcova, Ivan Zemnuchov, Oleg Koševoj, Sergej Tjulenin, Ivan Turkenič) und einen Helden der Russischen Föderation, Viktor Tretjakevič, zusammen darstellt“, so die Gesellschaft.
       Vladimir Medinskij, Berater des Präsidenten der Russischen Föderation und Vorsitzender des RVIO, erinnerte daran, dass im vergangenen Jahr auf Beschluss des russischen Präsidenten „der siebte, einst zu Unrecht vergessene Junggardist, Viktor Tretjakevič, mit dem Titel Held Russlands ausgezeichnet wurde“.


Foto: RVIO
       „Bereits in den 50er Jahren wurde festgestellt, dass er Opfer einer Verschwörung wurde. Die ukrainische Polizei hat ihn absichtlich verleumdet, um sich selbst zu schützen. Er war ein absolut heldenhafter Mann, einer der Gründer der »Jungen Garde«„, so Medinskij.
       Nach den Erinnerungen der Bewohner des Stadtbezirks Kuncevo wurde ein Grundstein für die Helden der Jungen Garde in den 60er Jahren auf dem Platz, an dem die Bobrujskaja, die Molodogvardejskaja und die Jarcevskaja Straße zusammentreffen in Anwesenheit Oleg Koševojs Mutter gelegt. Aus verschiedenen Gründen wurde das Denkmal jedoch nie komplettiert. Als im Jahr 2023 über die Aufstellung des Denkmals entschieden wurde, unterstützten alle Einwohner und Abgeordneten des Bezirks diese Entscheidung.
       „Als sich die Russische Militärhistorische Gesellschaft mit einem Vorschlag an uns wandte, haben wir diesen Vorschlag mit aller Begeisterung angenommen und beschlossen, das Denkmal auf der berühmten Straße unseres Bezirks zu errichten, sagte der Bezirksbürgermeister von Kuncevo, Dmitrij Leščenko. Es ist schön, dass unser Landsmann Michaïl Baskakov jetzt an diesem Denkmal arbeitet“.
       Nikolaj Ovsijenko, stellvertretender Leiter der Abteilung für öffentliche Projekte des russischen Präsidenten und stellvertretender Vorsitzender des RVIO, sowie Jurij Galkin, Großneffe des Helden der Sowjetunion Sergej Tjulenin, nahmen an der Besichtigung des Modells des Denkmals für die Helden der Jungen Garde teil.
       „Ich spreche oft mit Schulkindern. Leider wissen viele Kinder nichts über die Organisation; und es ist völlig richtig, dass der Roman »Die Junge Garde« in diesem Jahr wieder in den Lehrplan aufgenommen wurde. Es ist großartig, dass die Kinder wieder wissen werden, wer die Junggardisten waren, die in Krasnodon ihr Leben für ihr Heimatland gegeben haben“, sagte Galkin.
       […] Ich stehe in Kontakt mit den Angehörigen der übrigen Mitglieder der Jungen Garde, im Dezember 2022 war ich in Krasnodon, ich kenne die Familien, die in der LNR und in der Moskauer Oblast leben. Für uns alle ist das Erscheinen eines solchen Denkmals ein großes Ereignis“, betonte Galkin.
       Die Einweihung des Denkmals ist für das Jahr 2024 geplant. Die nächsten Schritte der bildhauerischen Gestaltung sind das Abformen und der Guss der Figuren in Bronze.

Der elektrische »Asowsche Ring«
Dan-news.ru – Die erste Phase der Schließung des »Asowschen Rings«, der die Energiesysteme der neuen russischen Regionen sowie der Republik Krim, der Oblast Rostov und der Region Krasnodar umfasst, ist abgeschlossen. Dies teilte der Pressedienst des russischen Energieministeriums heute der Donezker Nachrichtenagentur mit.
       „[…] Somit werden die Energiesysteme der neuen Regionen die Möglichkeit einer teilweisen gegenseitigen Redundanz der elektrischen Grundversorgung haben“, erklärte das Ministerium.


Der Asowsche Straßenring – Foto: https://ic.pics.livejournal.com
       Das Ministerium fügte hinzu, dass es eine ganze Reihe von Maßnahmen zur Wiederherstellung und Verbesserung von Anlagen und Systemen durchführt, die die Erzeugung, Übertragung und Verteilung von Strom gewährleisten.
       Im September genehmigte die DNR-Regierung ein Teilprogramm für die Wiederherstellung der Stromverteilungsnetze der Region im Zeitraum 2023-2025. Ziel ist es, den nachhaltigen Betrieb des Energiekomplexes zu verbessern, die Lebensbedingungen der Bevölkerung zu verbessern und die Zahl der Ausfälle zu verringern.

Sonntag:

Medizinische Versorgung hat Vorrang
Vsednr.ru – Fachleute der öffentlich-rechtlichen Gesellschaft »Generalauftraggeber im Bauwesen« (JeZ) und Auftragnehmer schließen die Reparatur- und Restaurierungsarbeiten im Gebäude der Bluttransfusionsstation im Intensivkrankenhaus von Mariupol ab. Dies wurde vom Pressedienst des Unternehmens berichtet.
       „Die Gesamtfläche der Einrichtung beträgt über 6.500 Quadratmeter, das Gebäude wurde 1980 gebaut und ist seitdem nicht mehr renoviert worden. Da es nicht möglich war, den Betrieb zu unterbrechen, wurden die Bau- und Montagearbeiten in zwei Etappen aufgeteilt. Bis heute haben die Fachleute die Reparatur- und Restaurierungsarbeiten der ersten Etappe auf einer Fläche von rund 4.000 Quadratmetern vollständig abgeschlossen. Das medizinische Personal arbeitet bereits in den renovierten Räumlichkeiten“, teilte der JeZ mit.

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Foto: öffentlich-rechtliche Gesellschaft »Generalauftraggeber im Bauwesen« (JeZ)
       Sie fügten hinzu, dass die Bauarbeiter bereits die Fassade des Gebäudes vollständig restauriert, alle Dacharbeiten abgeschlossen, die Fenster ersetzt und die technischen Systeme erneuert haben. Gegenwärtig setzen die Fachleute die Arbeiten in den Räumen des Erdgeschosses fort, die in die zweite Phase der Restaurierung einbezogen wurden, und bauen die Aufzugsanlagen ein. Es ist geplant, alle Reparatur- und Restaurierungsarbeiten abzuschließen und das gesamte Gebäude im Dezember dieses Jahres in Betrieb zu nehmen.
       Anfang Oktober haben die Spezialisten vom JeZ die Renovierung des Zentrums für Primärversorgung und der konsultativ-diagnostischen Poliklinik auf dem Gelände des Krankenhauses abgeschlossen. Die Handwerker haben den Innenausbau abgeschlossen, um ihn moderner und komfortabler für die Besucher zu machen. Das Dach, die Fenster und alle schadhaften Leitungen und die Fassade des Gebäudes wurden erneuert.
       Jetzt setzen die Arbeiter die Restaurierung des Krankenhausgebäudes, der Bluttransfusionsstation, des Speisetrakts und anderer Einrichtungen des Krankenhauses fort. An der Restaurierung aller Gebäude sind über 350 Arbeiter und zwölf Maschinen beteiligt. Alle Arbeiten werden von dem Vereinigten Kunden in Abstimmung mit dem Bauministerium und dem Gesundheitsministerium der Russischen Föderation auf Anweisung des russischen Präsidenten Vladimir Putin durchgeführt.

Montag:

Prioritäten
Dan-news.ru – In der ersten Jahrešälfte wurden in der DNR produzierte Waren in sechs Länder exportiert, darunter in die Volksrepublik China, die Türkei und die Syrische Arabische Republik SAR. Dies teilte der Pressedienst des Ministeriums für Industrie und Handel der Republik gegenüber der Agentur mit.
       „Handelspartner beim Warenexport aus der Donezker Volksrepublik am Ende der ersten Hälfte des Jahres 2023 waren außerdem Abchasien, Belarus und und Kasachstan“, heißt es in der Mitteilung.


       Mehr als die Hälfte der Exporte waren Metalle und Metallprodukte – 51,8 %, Lebensmittel und landwirtschaftliche Rohstoffe für ihre Produktion – 24,2 bzw. 24 %.
       Im Oktober erklärte das Oberhaupt der DNR, Denis Pušilin, dass die Priorität der Region in der Entwicklung des verarbeitenden Gewerbes und der Steigerung der Exporte liege.

In der Oblast Zaporòžje wächst der Eisenbahngüterverkehr
Zp-news.ru / RIA Nóvosti – Der Bau einer Eisenbahnlinie, die Rostov-na-Donú und die Krim verbindet und unter anderem durch das Gebiet der Donezker Volksrepublik und der Oblast Zaporòžje verlaufen wird, hat begonnen, so der Gouverneur der Oblast, Jevgenij Balickij.
       „Das zweite Projekt, mit dessen Bau auf der Donezker Seite bereits begonnen wurde, ist eine Eisenbahnlinie, die von Akimovka über Berdjansk und Mariupol nach Rostov führen wird. Dieses Projekt ist bereits angelaufen. Akimovka liegt südwestlich von Melitopol. Wir haben es gewählt, um den Eisenbahnverkehr besser vor feindlichem Beschuss zu schützen. Die Ukraine beschießt leider auch heute noch die Strecke, die an der Stadt Pologi vorbei in Richtung Orechov über Komyš-Zarja nach Volnovacha führt“, sagte Balickij gegenüber Reportern.


Schon in russischer Farbgebung, Melitópol 2022 – Foto: https://t.me/zap_admin
Ihm zufolge ist die bestehende Bahnstrecke nicht nur unsicher, sondern auch veraltet. Der Bau einer neuen Bahnlinie wird sich erheblich auf die wirtschaftliche Entwicklung der Region auswirken.
       „Die neue Strecke – wenn auch eingleisig und nicht elektrifiziert – dient auch militärischen Zwecken. Aber was am wichtigsten ist, ist die Abfuhr des Getreides in das Kernland, die Abfuhr von Eisenerz, Schrott, Kohle und vielem anderen. Denn der Weg über die Krim-Brücke ist nicht nur weit, sondern diese ist heute noch ein gefährdetes Objekt“, schloss der Gouverneur.

Von der Wurst bis zum Flugzeugmotor: Wie die Industrie der Luganščina wieder auflebt und an Kraft gewinnt
Lnr-news.ru / lug-info.com für https://объясняем.рфObwohl die anhaltenden Feindseligkeiten das Tempo des Wiederaufbaus vieler Industrieanlagen im Donbass beeinträchtigt haben, entwickeln sich die Betriebe und Fabriken und drängen auf den Markt nicht nur anderer russischer Regionen, sondern erschließen auch ausländische Nischen.
       Das Lugansker Informationszentrum erzählt, welchen Beitrag zur russischen Wirtschaft die Unternehmen der Luganščina heute leisten.
MENSCHEN AUS STAHL
Armaturen, Schieber, Filter
und Kugelventile werden zum Absperren und Regulieren von Wasser, Dampf, Gas verwendet. Sie sind ein untrennbarer Bestandteil nicht nur der Wasser- und Gasversorgungssysteme von Haušalten, sondern auch von Unternehmen des Brennstoff- und Energiekomplexes und der chemischen Industrie.


Im Werk ›Màršal‹ – Foto: LIC / Marina Sulimenko
       Einer der Lieferanten von Kugelventilen für solche Industriegiganten wie Gazprom und Lukojl ist das Lugansker Werk für Rohrleitungsarmaturen Màršal. Die erste Charge von Ventilen wurde hier bereits 1992 hergestellt, und seitdem ist die Produktion praktisch nie zum Stillstand gekommen. Schließlich sind die Produkte des Unternehmens unverzichtbar in gleich mehreren Branchen.
       In den letzten Jahren hat das Unternehmen sein Produktionsvolumen erhöht, und das kommt nicht von ungefähr; seine Produkte werden auch beim massiven Wiederaufbau der zerstörten Anlagen in Mariupol eingesetzt. Màršal ist bei ausländischen Partnern, insbesondere in Belarus und Kasachstan, schon lange bekannt.
       Eine andere Lokomotive der Lugansker Industrie, das Alčevsker Metallurgische Kombinat, ist ebenfalls am Wiederaufbau des Donbass beteiligt. Es ist eines der Symbole der Region und seine Geschichte reicht bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zurück. Metall aus Alčevsk wurde beim Bau der Moskauer Metro und des Ostankino-Fernsehturms, von Ölraffinerien im Nahen Osten, Bewässerungssystemen in Nordafrika, Fabriken in Süd- und Südostasien und Lateinamerika verwendet. Trotz der Schwierigkeiten der heutigen Zeit hat das AMK die meisten seiner Anlagen erhalten und produziert heute Roheisen und grundlegende Walzprodukte, darunter auch Schiffsstahl, der vom russischen Seeregister zertifiziert ist.
       Ein weiteres einzigartiges Unternehmen in der Region ist das Werk für Eisenlegierungen Stachánov, das zu Recht als die Perle der Eisenmetallurgie in ganz Südrussland gilt. Das Werk wurde 1962 in Betrieb genommen und produzierte zu Sowjetzeiten einen bedeutenden Teil des gesamten Ferrosiliziums im Lande. Ferrosilizium ist eine Legierung aus Eisen und Silizium und verbessert die Qualität von Stahl, wešalb es häufig bei der Herstellung von Federn verwendet wird. Im Jahr 2014 wurde das Werk aufgrund von Beschuss stillgelegt und sein Gelände schwer beschädigt, aber nach einigen Jahren begann das Unternehmen wieder zu wachsen. Im Jahr 2022, nach mehreren Jahren Stillstand, wurden zwei Öfen nacheinander in Betrieb genommen, und jetzt ist das Werk erfolgreich in Betrieb und liefert seine Produkte an andere metallurgische Unternehmen.
FLÜGEL UND CHEMIE
Die Wiedervereinigung der LNR mit Russland hat vielen Unternehmen in der Region buchstäblich neues Leben eingehaucht.
Alte Verbindungen wurden wiederhergestellt und neue Partner in anderen Regionen der Russischen Föderation gefunden, Märkte und Fenster für die Anziehung von Investitionen wurden geöffnet.


Foto: https://объясняем.рф
       Das Lugansker Flugzeugreparaturwerk ist eines der Unternehmen, denen der Beitritt der LNR zur Russischen Föderation ein zweites Leben bescherte. Das in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts gegründete Werk ist seit vielen Jahrzehnten auf die Überholung von Flugzeugantrieben spezialisiert.
       Es ist das einzige Unternehmen im Donbass, das die Wartung von militärischem, dualem und zivilem Fluggerät durchführt, einschließlich der Reparatur von Hubschrauber- und Flugzeugtriebwerken. Im Jahr 2014 stellte das Werk jedoch seinen Betrieb ein. Anfang dieses Jahres besuchte der stellvertretende Ministerpräsident der Russischen Föderation und Leiter des Ministeriums für Industrie und Handel, Denis Manturov, das Werk. Er machte es zur Aufgabe, die Arbeit des Unternehmens in kurzer Zeit wieder aufzunehmen, und bereits im Sommer wurden dort zwei Produktionsstätten und drei Hilfsaggregate in Betrieb genommen und ein Test eines Triebwerks durchgeführt.
       In der Luganščina gibt es jedoch nicht nur Metallurgie und Maschinenbau, sondern auch eine entwickelte chemische Produktion. Obwohl die Zentren der chemischen Industrie in den nördlichen Teilen der LNR während der Kämpfe schwer beschädigt wurden und nicht weit von der Front entfernt sind, dringt die Republik mit ihren Produkten in den großen russischen Markt ein.
       Das Werk für Haushaltschemie ›Milam‹ in Lugansk ist ein recht junges Unternehmen, gegründet 2004, das sich aber bereits bei den Verbrauchern etabliert hat. Derzeit werden etwa hundert Haushaltsreinigungsprodukte hergestellt, bis zu 200.000 Einheiten pro Monat. Das Werk beteiligt sich am Programm zur Importsubstitution und stellt beispielsweise ein Analogon des berühmten Fleckenentferners Vanish her, dessen Hersteller zuvor die Verlagerung seines Geschäfts nach Russland angekündigt hatte. ›Milam‹ beherrscht nicht nur die Chemie als solche, sondern auch die Behältnisse dafür (Polyethylenflaschen, Stopfen, Verschlüsse). Jetzt steigert das Unternehmen seinen Umsatz und erschließt die Märkte anderer Regionen Russlands, die DNR, die Krim und die Oblast Tula.
UND WO BLEIBEN DIE DELIKATESSEN?
Die Lebensmittelindustrie ist seit vielen Jahrzehnten eine
Visitenkarte der Lugansker Gegend.
So gibt es zum Beispiel seit 1929 di
e ›LugànskChólod‹ (-Kälte), die sich auf die Herstellung von Speiseeis, verschiedenen Arten von Molkerei- und Sauermilchprodukten spezialisiert hat. Heute ist sie eines der sich am dynamischsten entwickelnden Unternehmen in diesem Segment. Die Produktpalette umfasst rund 200 Eissorten – vom klassischen Becher über Eskimo bis hin zu originellen gefrorenen Fruchtdesserts. […]


LNR-Chef Pásečnik und Tatjana Molčanova vom Lugansker Fleischkombinat – Foto: LIC
       ›LugànskChólod‹ hat sich ernsthaft um seine Marke gekümmert und das Čèstnyj znak (Ehrliches Zeichen) erhalten, so dass seine Produkte Zugang zum ganzen Markt der Russischen Föderation haben„, erklärte die stellvertretende Vorsitzende der Regierung der LNR, Svetlana Podlipajeva.
       Im Sommer präsentierte das Werk seine Produkte auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg, und sein Stand wurde vom russischen Präsidenten Vladimir Putin besucht, der dem Lugansker Speiseeis Erfolg auf dem „großen Markt“ voraussagte.
       Nach den Worten von Direktor Dmitrij Klenov sollen die Produktion im nächsten Jahr auf das Zwei- bis Dreifache gesteigert und neue Märkte erschlossen werden. Gegenwärtig werden die Produkte des Unternehmens hauptsächlich in die Nachbarregionen geliefert, aber der Einzugsbereich soll auf die Krim und die zentralen Subjekte erweitert werden.
       Die Süßwarenfabrik Lakond schenkt den Menschen „süßes Glück“ – Dragees, Kekse, Waffeln, Schokoriegel, Snacks und natürlich die Luxustorte Šchachtrskij. Das Unternehmen folgt modernen Trends und produziert eine eigene Linie zuckerfreier Produkte. Bereits im Jahr 2019 hat das Unternehmen Lieferungen in die DNR, die Region Krasnodar, die Oblasten Rostòv und Vorónež aufgenommen.
       Ein weiterer Branchenführer ist das Lugansker Fleischkombinat, das Produkte unter der Marke »Lugansker Delikatessen« herstellt. Die erste Produktionslinie wurde hier bereits in den 30er Jahren in Betrieb genommen, und seither werden die Traditionen echter „Wurstmacher“ gewahrt.
       „Unsere Visitenkarte sind roh geräucherte Sorten. Wir setzen auf traditionelle Produktionstechniken – keine beschleunigten Verfahren. Unsere roh geräucherten Würste „reifen“ in speziellen Trockenkammern 30 Tage lang bei einer streng festgelegten Temperatur“, so der Lebensmittelingenieur Zachar Cybanev.
       Unter die Marke fallen 180 Wurstsorten und mehr als 70 Arten von Halbfertigprodukten her. Sie werden nicht nur innerhalb der Region verkauft, sondern auch in die Donezker Volksrepublik, die Oblasten Rostòv und Belgorod sowie auf die Krim geliefert. Die Lugansker sind jedoch zuversichtlich, dass sich die Verteilung ihrer Waren noch wesentlich erweitern wird.

Dienstag:

Hoffentlich nicht nur Fassade
Vsednr.ru – Spezialisten der öffentlich-rechtlichen Gesellschaft »Generalauftraggeber im Bauwesen« (JeZ) und Bauunternehmer haben in Mariupol bereits an rund 100 Gebäuden mehr als 500.000 Quadratmeter Fassade von Wohnhäusern und sozialen Einrichtungen restauriert. Dies wurde im Pressedienst des Unternehmens berichtet.
       „Insgesamt ist bis Ende 2023 im Rahmen eines groß angelegten Programms zur Restaurierung von Fassaden geplant, das Erscheinungsbild von mehr als 300 städtischen Gebäuden wiederherzustellen. Insgesamt sollen bis Ende 2025 mehr als 1000 Fassaden in allen Bezirken der Stadt umfassend restauriert werden“, so der Pressedienst.

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Foto: öffentlich-rechtliche Gesellschaft »Generalauftraggeber im Bauwesen« (JeZ)
       Alle Restaurierungsarbeiten werden unter Einhaltung aller modernen Anforderungen und Sicherheitsstandards durchgeführt. An allen Objekten werden vor dem Beginn der Fassadenarbeiten strukturelle Schäden beseitigt, Dächer, Fenster und Leitungen repariert. Die Spezialisten setzen auch öffentliche Flächen und angrenzende Bereiche instand.
       Der JeZ ist der größte föderale Auftraggeber für den Wiederaufbau von Mariupol. Das Portfolio des Unternehmens umfasst mehr als 1.500 Wohngebäude der Stadt mit einer Gesamtfläche von über 6 Mio. Quadratmetern. Im historischen Zentrum von Mariupol restauriert das Unternehmen mehr als 70 Wohn- und Sozialeinrichtungen.
       Die Wiederherstellung der sozialen Infrastruktur in den neuen Regionen wird vom russischen Bauministerium koordiniert. Außerdem werden alle Reparatur- und Restaurierungsarbeiten mit dem Programm für die sozioökonomische Entwicklung der neuen Subjekte der Russischen Föderation abgestimmt.

Mittwoch:

„Autoklubs“
Vsednr.ru – Bis Ende 2023 werden im Rahmen des nationalen Projekts Kultúra 28 multifunktionale mobile Kulturzentren, sog. Autoklubs, in die neuen Föderationssubjekte geliefert, acht davon in die DNR, zehn in die LNR und drei in die Oblast Cherson. Dies wurde im Pressedienst des russischen Kulturministeriums bekannt gegeben.

b3Foto: https://rk.gov.ru (Regierung der Republik Krym)
       Die Autoklubs kommen in kleine abgelegene Siedlungen, in denen es kein Kulturhaus oder Konzertsaal gibt. […] Ein Autoklub ist mit Licht-, Ton- und Videogeräten ausgestattet und kann leicht in einen Kinosaal und eine Bühne für Aufführungen verwandelt werden. Die Fahrzeuge sind mit Dieselgeneratoren als Stromquellen ausgestattet. Über das Internet können Online-Übertragungen von kulturellen Veranstaltungen gezeigt werden.
       Insgesamt werden im Rahmen des nationalen Projekts Kultúra mehr als 500 solcher Autoklubs an Gemeinden in Russland geliefert, die Kultur- und Freizeitveranstaltungen in den entlegensten, schwer zugänglichen Städtchen und Dörfern durchführen. Insgesamt wurden seit 2019 mehr als 400 Autoklubs im Land angeschafft.

Donnerstag:

RosSéti
Dan-news.ru – Auf dem Territorium der DNR sind derzeit zwei Filialen des Elektrizitätsunternehmens RosSéti, die »Betreiber der vereinigten energetischen Systeme« AG (SO JeĖS) und die Holding »Infrastrukturprojekte« AG tätig, so das russische Energieministerium auf Anfrage der Donezker Nachrichtenagentur. „Das größte russische Stromnetzunternehmen RosSéti‹ AG hat seine Arbeit auf dem Territorium der Republik aufgenommen. Eine Niederlassung »Stromnetzmagistralen des Donbass« (Donbass-PMĖS) wurde gegründet, die für die Modernisierung und Entwicklung des Stromnetzkomplexes der Donezker Volksrepublik und der Lugansker Volksrepublik verantwortlich sein wird“, so das Ministerium für Energiewirtschaft der RF auf Anfrage der Nachrichtenagentur Donezk.


       Die Donbass-PMĖS hat noch eine Filiale »Regionale Dispatcher-Verwaltung der Energiesysteme der DNR und der LNR«.
       Gleichzeitig führt die »Infrastrukturprojekte« AG Reparaturarbeiten an den Kraftwerken in Zugrės (Stadt nach dem Zújevskaja-Wärmekraftwerk benannt! – d. Übers.) und Starobeševo durch.
       Zuvor hatte DAN berichtet, dass das Energieministerium die Modernisierung des Windparks Nòvoazòvsk plant. Ein Plan zur Modernisierung des Kraftwerks Uglegorsk wird derzeit geprüft.

»Agrochemischer Dienst Russlands«
Zp-news.ru / t.me/apkzo – Die Föderale nicht gewinnorientierte Organisation (FGBU) »Agrochemischer Dienst Russlands« hat ihre Arbeit in der Oblast Zaporòžje aufgenommen.
       Die Kontrolle der landwirtschaftlichen Flächen ist eine der Prioritäten für die Entwicklung des agroindustriellen Komplexes der Oblast. Die Hauptaufgabe der Mitarbeiter des Dienstes ist die Durchführung von agrochemischen Bodenuntersuchungen.


Foto: https://t.me/minagroprom
       Zu den Tätigkeiten der Organisation gehören:
  agrochemische Analyse von Böden, Wasser, Düngemitteln, Getreide und
-produkten, Ölen und Futtermitteln
  Bewertung der Bodenfruchtbarkeit von landwirtschaftlichen Flächen
  Erstellung von agrochemischen Kartogrammen und Dokumentationen
  Bewertung der Saatgutqualität
  Blattdiagnose von Pflanzen
  Analyse der Qualität der Ernte
  wissenschaftliche Unterstützung des Pflanzenbaus
  Bereitstellung von wissenschaftlichen Empfehlungen.
       Zurzeit belaufen sich die untersuchten landwirtschaftlichen Flächen in der
Region auf mehr als 16.000 Hektar. Die landwirtschaftlichen Betriebe der Region
erhalten agrochemische Kartogramme der Felder, die für einen rationellen
Einsatz von Düngemitteln und die Erzielung höherer und besserer Erträge
erforderlich sind.

Vom Umgang mit Ressourcen
Dan-news.ru – Im Dezember soll im Karanskij-Steinbruch in der befreiten Siedlung Mirnoje im Rayon Telmanovo eine neue Schotterverarbeitungslinie in Betrieb genommen werden. Dies teilte der Leiter des Steinbruchs, Vadim Morozov, heute der Donezker Nachrichtenagentur mit, „Sie ist gerade auf dem Weg aus China„, so Morozov weiter.
       Der Karanskij-Steinbruch wurde unter der Ägide der Ukraine 2008 geschlossen. Nachdem Mirnoje unter die Kontrolle der DNR gekommen war, wurde die Schottergewinnung im Herbst 2022 wieder aufgenommen.


Am -8.X.22 berichtete DAN:
[…]
„Der Karanskij-Steinbruch zeigt deutlich, wer die Entwicklung des Donbass in verschiedenen Zeiten wie beeinflusst hat. In der Sowjetunion war er ein florierendes Unternehmen, das aufgrund der hohen Qualität seiner Produkte, wie wir heute sagen würden, Ausschreibungen gewann und z.B. Schotter für den Bau von Anlagen für die Olympischen Spiele 1980 lieferte. Unter der Ukraine wurde der Steinbruch stillgelegt und verfiel seitdem„, sagte Pušilin.
       Nach den Worten Pušilins wurde dort 2022 ein geschlossener Produktionskreislauf eingerichtet – von der Schottergewinnung bis zur Verarbeitung zu Asphaltmischung, die direkt auf die Straßenbaustellen geliefert wird.
       „Ich habe mich selbst davon überzeugen können, wie dankbar die Menschen sind: Russland kam und alles lebte wieder auf, auch das Dorf Mirnoje, in dem es jetzt keine leerstehenden Häuser mehr gibt. Ich war am 10. März, nach der Befreiung, dort. Die Menschen baten darum, dass der Steinbruch die Arbeit wieder aufnehmen möge. Das ist geschehen“, fügte Pušilin hinzu.

Vom Umgang mit Perspektivlosigkeit
Dan-news.ru – Die als „perspektivlos“ eingestuften Bergwerke in der Donezker Volksrepublik werden liquidiert und die Beschäftigten anschließend in anderen Betriebsstätten der Kohleindustrie untergebracht. Dies teilte das Ministerium für Energiewirtschaft der RF gegenüber DAN mit.
       „Die 17 staatlichen Kohleunternehmen der DNR sind in in zwei Gruppen eingeteilt. Es ist geplant, acht Bergwerke in die Verwaltung potenzieller Investoren zu überführen“, so das Ministerium.
       Die Übergabe der Bergwerke an den jeweiligen Investor setzt die vollständige Instandhaltung, den Betrieb und die Entwicklung des Produktionskomplexes des Bergwerks und des mit der Produktionsinfrastruktur verbundenen Eigentums (Aufbereitungsanlagen, Reparatur- und mechanische Anlagen, Verlade- und Transportabteilungen usw.) sowie die Gewährung der im Arbeitsgesetz der Russischen Föderation vorgesehenen sozialen Garantien für die Arbeitnehmer, die Erhaltung und Schaffung neuer Arbeitsplätze und die Anhebung der Löhne der Arbeitnehmer auf den Branchendurchschnitt voraus.


       „Derzeit sind die Anträge von zwei Investoren auf die Verwaltung von vier Kohlebergwerken genehmigt. An den Verträgen zwischen dem Ministerium für Kohle und Energiewirtschaft der DNR und den Investoren wird noch gearbeitet. Die übrigen neun Bergwerke sind ‚perspektivlos‘„, so der Pressedienst des Ministeriums.
       Die „perspektivlosen Bergwerke sollen zur Liquidation auf das Staatliche Unternehmen GURŠ der DNR übertragen werden. Die Mitarbeiter werden in die Bergwerke versetzt, die in Betrieb bleiben. Darüber hinaus wird den Beschäftigten, die das Rentenalter erreicht haben, eine Verrentung mit entsprechenden Zahlungen angeboten, sofern sie damit einverstanden sind. […]
       Die Regierung der DNR erwägt, die Schächte zu verfüllen, anstatt sie zu fluten. […] Derzeit gibt es auf dem Gebiet der DNR noch 60 private Bergwerke und 133 kleine private, sogenannte Artéli.

Quellen:
Lugansker Informationszentrum (LIC) – Lug-info.com
Donezker Nachrichtenagentur (DAN) – Dan-news.ru
Vsjo o DNR – Vsednr.ru
›Kultúra Donbàssa‹ (DNR-Ministerium) – Culture-dnr.ru
Lenta Novostej (ZOV)
•  LNR – Lnr-news.ru              •  DNR – Dnr-news.ru                   •  Charkov – News-kharkov.ru
  Zaporòžje – Zp-news.ru     •  ChersonKherson-news.ru    •  OdessaNews-odessa.ru
Chèrsonka – Hersonka.ru
Krim-
Informationsagentur (KIA) – Kianews24.ru
Lènta Nóvostej Krýma –
Crimea-news.com               Nóvosti Pridnestròvja – Novostipmr.com
Novoròssija – Novorosinform.org                             »Analytischer Dienst des Donbass« – Asd.news
»Analytischer Dienst des Donbass« – Asd.news       »Donezker Eisenbahn« (DŽD) – Dnrailway.ru
›Àntifašìst – Antifašist.com                                        Moskòvskij Komsomòlec – Mk.ru
›ÀntimajdánAntimaydan.info                                  Argumènty i Fàkty – Aif.ru

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