Presseschau vom 18.10.2018

 

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


vormittags:

lug-info.com: In den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen einmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden das Gebiet von Sokolniki.
Geschossen wurde mit 120mm-Mörsern.

de.sputniknews.com: Lawrow: Russland wird zu Gespräch mit Westen bereit sein, wenn…
Moskau wird laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow auf ein Gespräch im Rechtsfeld mit den westlichen Ländern warten, wenn sich bei ihnen „der politische Wutanfall“ gelegt hat. Zugleich verwies der Politiker darauf, dass Russland auf größere Provokationen seitens des Westens vorbereitet sei.
„Wenn das alles oberflächlich ist und der ,politische Wutanfallʻ auf natürliche Weise vergeht, und wenn sie sich aussülzen, dann werden wir auf sie für ein ernsthaftes, professionelles, nicht propagandistisches Gespräch im Rechtsfeld warten“, so Lawrow gegenüber RT France, Paris Match und Figaro.
„Falls unsere westlichen Kollegen uns mit dieser Hysterie aus der Fassung bringen wollen, dann lesen sie historische Bücher schlecht“, fügte Russlands Außenminister hinzu.
Zugleich betonte Lawrow, Russland werde auf größere Provokationen seitens der westlichen Länder vorbereitet sein, die in letzter Zeit eine Reihe von Vorwürfen gegen Moskau erhoben hätten:
„Wir werden auch zu größeren Provokationen bereit sein. Aber unsere Antwort ist einfach: Wenn man mit uns via Medien kommuniziert, werden wir auch über diese antworten, aber konkret und korrekt.“
Er verwies darauf, dass bisher „uns alle Beweise nur über die Medien vorgelegt werden“.
„Bei aller Achtung vor ihnen und dem Journalistenberuf, können wir als seriöse Menschen konkrete Fragen nicht behandeln“, in denen Russland aller Todsünden beschuldigt werde, so der Außenminister.

Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 17. Oktober 3:00 Uhr bis 18. Oktober 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 26.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Golmowskij, Sajzewo, Schirokaja Balka, Jasinowataja, Spartak, Donezker Flughafen (Volvo-Zentrum, Terminal), Staromichajlowka, Alexandrowka, Kominternowo, Leninskoje, Sachanka.
Durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte auf Golmowskij mit Abwehrgeschützen wurden folgende Häuser beschädigt:
– Nikitowskoje-Chaussee 5 – Dach, Heizungssystem;
– Stepan-Babij-Straße 3 – Verglasung;
– Sagorodnaja-Straße 9/1 – Verglasung.
Außerdem wurde während des Beschusses von Kominternowo mit großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen die Verglasung des Hauses in der Achmatowa-Straße 37 beschädigt.
Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 198.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 106.
Ab 00:01 Uhr am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.


de.sputniknews.com: Kampfunfähig seit 2009: Neue Details zu Su-27-Absturz in Ukraine offenbart
Der während eines internationalen Übungsflugs in der Westukraine abgestürzte Kampfjet vom Typ Su 27UB ist seit 2009 kampfunfähig gewesen. Darüber schreibt das Portal Airforce.ru und führt detailliert die Geschichte der Flugzeuge der Su-27-Serie an.
Demnach wurde der abgestürzte Kampfjet im Jahre 1991 gebaut. Zunächst soll er die Bordnummer „05“ gehabt haben. Die Ukraine habe die Maschine als Teil des selbständigen 100. Schiffsjagdregimentes der Fliegerkräfte der sowjetischen Marine auf dem Flugplatz Saky auf der Krim erhalten.
Nach einem Jahr wurde der Flieger, so das Portal, unter ukrainische Kontrolle des 831. Gardejagdregimentes (derzeit: die 831. Brigade der taktischen Fliegerkräfte) in Mirgorod gebracht, wo ihm die Bordnummer „70 blau“ zugewiesen worden sei.
2009 sei die Maschine aufgrund verbrauchter Nutzungsdauer in Verwahrung genommen worden. Im Sommer 2014 sei der Kampfjet entmottet und im Rahmen der 831. Brigade erneut in Betrieb genommen worden. Dabei soll das Flugzeug keiner technischen Wartung unterzogen und mit einer neuen Schutzbemalung versehen worden sein.
Am Dienstag war laut dem Pressedienst des ukrainischen Generalstabs ein Su-27 Kampfflugzeug bei einem Trainingsflug über dem Gebiet Winnyzja abgestürzt. Zwei Piloten, ein ukrainischer und ein amerikanischer Bürger, sind dabei ums Leben gekommen.
Vom 8. bis 19. Oktober finden auf dem Territorium der ukrainischen Gebiete Chmelnyzkyj und Winnyzja die multinationalen Militärübungen „Clear Sky 2018“ statt. Neun Länder nehmen an ihnen teil, darunter acht Nato-Mitglieder.

Ukrinform.ua: Deutscher Koordinator von ukrainischer Zivilgesellschaft begeistert
In der Ukraine gebe es eine aktive Zivilgesellschaft, die der Westen unterstützen soll.
Dies betonte Dirk Wiese, der SPD-Abgeordnete des deutschen Bundestags, der Koordinator für die zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit mit Russland, Zentralasien und den Ländern der Östlichen Partnerschaft bei der Konferenz „Kiewer Dialog“ der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin, teilt ein Ukrinform-Korrespondent mit.
„Es gibt unglaubliches Potential”, sagte der Politiker und fügte hinzu, dass „dies in Russland nicht zu sehen sei“.
Wiese besuchte im September Kiew, wo er sich insbesondere mit Aktivistinnen traf. Außer positiven Eindrücken äußerte er auch die Beunruhigung über Tatsachen des Drucks und der Arbeitsverhinderung für Aktivisten, die im Bereich der Bekämpfung der Korruption agieren. Der Politiker betonte die Wichtigkeit weiterer Unterstützung der ukrainischen Zivilgesellschaft, die die Triebkraft der Reformen sei.
Der Koordinator teilte ferner mit, dass im Budget Deutschlands im Jahr 2018 die Mittel für Projekte zur Unterstützung der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft von 14 bis zu 17 Millionen Euro erhöht wurden. Ein Teil davon ist für die Ukraine vorgesehen.



de.sputniknews.com:
Lawrow warnt: Russland lässt Nato-Schiffe nicht ins Asowsche Meer einlaufen
Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat die Pläne der Ukraine, ein gemeinsames Manöver mit der Nato im Asowschem Meer durchzuführen, als unrealistisch und provokatorisch bezeichnet. Er verwies darauf, dass dafür eine Genehmigung Russlands erforderlich sei.
„Jetzt will die Ukraine Nato-Manöver im Asowschen Meer einberufen“, so Lawrow in einem Interview mit RT France, „Paris Match“ und „Le Figaro“ in Paris.
„Aber dort kann man nicht mehr hin, da unser Vertrag mit der Ukraine bereits für das Überqueren des Asowschen Meeres mit Militärschiffen eine Zusage beider Seiten verlangt“, so der Minister. Trotz dieser Tatsache strebe Kiew dieses Manöver an und werde dabei „begünstigt“.
Lawrow bezeichnete die Nato-Aktivitäten an den russischen Grenzen als „provokatorisch“. Konkret gehe es um die Anhäufung von Bewaffnung und Aufstockung des Nato-Kontingents an den russischen Grenzen sowie um Übungen der Allianz in der Ukraine, Georgien und im Schwarzen Meer.
Dies passiere vor dem Hintergrund der neuen US-Atomdoktrin, laut der kleinere Atomwaffen mit geringerer Sprengkraft entwickelt werden. Laut Lawrow will Washington solche Waffen als Kriegsmittel parat haben.


nachmittags:

de.sputniknews.com: Nach Angriff auf Krim-Berufsschule: Staats- und Regierungschefs sprechen Beileid aus
Mehrere europäische Staats- und Regierungschefs haben den Familien der Opfer der Explosion und Schießerei in der Kertsch-Berufsschule auf der Halbinsel Krim kondoliert.
„Meine Gedanken sind mit den Familien der Opfer der schrecklichen Schießerei in der Berufsschule in Kertsch. Ich wünsche allen Verletzten eine zügige Erholung“, twitterte der österreichische Kanzler Sebastian Kurz.
Auch der Regierungssprecher Steffen Seibert nutzte Twitter, um eine Beileidsbekundung im Namen der Bundeskanzlerin zu veröffentlichen.
Erschütternde Berichte vom Anschlag auf eine Schule auf der #Krim: Kanzlerin #Merkel trauert um die vielen ausgelöschten jungen Leben. Unsere Anteilnahme gilt den Familien der Opfer und allen Verletzten.
Steffen Seibert (@RegSprecher) 17 октября 2018 г.
​Das Auswärtige Amt publizierte am Mittwoch eine Pressemitteilung mit seiner Kondolenz.
„Wir sind erschüttert über den Anschlag auf der Krim, bei dem heute zahlreiche Menschen getötet wurden. Offenbar sind vor allem Jugendliche unter den Toten. Nichts rechtfertigt diese Gewalt gegen unschuldige Schülerinnen und Schüler. Unsere Gedanken sind bei den Freunden und Familien der Opfer. Wir wünschen den Verletzten, dass sie bald wieder vollständig gesund werden.“
Italiens Innenminister Matteo Salvini kondolierte den Familien der Opfer bei seinem jüngsten Besuch in Moskau.
„Ich spreche den russischen Behörden und Angehörigen der Menschen, die infolge des Terrorakts in Kertsch ums Leben kamen, mein Beileid aus“, so Salvini am Mittwoch beim Treffen mit der in Russland ansässigen italienischen Lobbyorganisation „Confindustria“.
Auch der estnische Ministerpräsident, Jüri Ratas, und der ukrainische Präsident, Petro Poroschenko, drückten ihr Mitgefühl aus.
„Die Untersuchung solcher Vorfälle ist wichtig für die Ukraine, da die Krim Teil des ukrainischen Territoriums ist und die auf der Halbinsel lebenden Ukrainer Bürger unseres Staates sind. Wenn ukrainische Bürger ums Leben kommen, ist das eine Tragödie, wo auch immer es geschieht. Ich spreche den Ukrainern mein Beileid aus, die Kinder und Angehörige verloren haben“.
Am Mittwoch waren bei einer Sprengsatz-Explosion und Schießerei in der technischer Schule von Kertsch 20 Menschen getötet und weitere 50 Menschen verletzt worden.


lug-info.com: Das Oberhaupt der LVR Leonid Pasetschnik und der Leiter der Verwaltung von Krasnodon und des Bezirks Krasnodon Sergej Konsenko haben heute an der feierlichen Inbetriebnahme der Gasversorgung in der Ortschaft Iswarino im Bezirk Krasnodon teilgenommen.
„Natürlich ist diese Veranstaltung für
Sie alle besonders festlich und lang erwartet. Nun sind alle Straßen an die Gasversorgung angeschlossen, alle haben die Möglichkeit, Gas zu nutzen“, sagte das Oberhaupt der LVR zu den Einwohnern.
„Es ist sehr gut, umso mehr als es dem Kurs entspricht, den die Verwaltung der Republik, die Führung der LVR, zur Erhöhung des Lebensstandards und der Lebensqualität der Bürger der Republik fährt“, fügte Pasetschenik hinzu.
Er erinnerte daran, dass die Führung der LVR bereits beschlossen hat, ab 1. November die Löhne der öffentlichen Beschäftigten um 10% erhöhen. Ab dem ersten Oktober wurden bereits die Stipendien der Studenten um 20% erhöht.
„Alles, was wir tun, tun wir mit internen Reserven. Die Inbetriebnahme von Werken, Fabriken, der Wiederaufbau der Wirtschaft vergrößern unseren Haushalt, und wir geben das Geld zur Erhöhung der Lebensqualität unserer Einwohner aus“, sagte Pasetschnik.
„Die Gasanschlüsse sind nicht nur für Ihre Häuser. In der Perspektive gilt dies auch für Schulen, Kindergärten, Ambulatorien. Das ist mehr Wärme für unsere Kinder und Enkel“, sagte Kosenko.
Er gratulierte den Einwohnern zum für Iswarino historischen Tag und sagte, dass dies „dem Ort ein zweites Leben gibt“.
„Heute sind wir hier bei der Inbetriebnahme der Gasanschlüsse, worauf wir so lange gewartet haben. Dank an alle Einwohner unserer Ortschaft, die kein Risiko gescheut haben, und gemeinsam konnten wir diesen Traum verwirklichen“, sagte die Einwohnerin Jewgenija Turkulez.
Sie fügte hinzu, dass viele Einwohner von Iswarino praktisch ihr ganzes Leben auf den Gasanschluss gewartet haben.
Jewgenija Turkuleza lud nach der Einweihung der Gasleitung das Oberhaupt der LVR Leonid Pasetschnik zu einem Omelett ein, dass auf einem Gasherd zubereitet wurde.
Sie hatte noch nie einen Gasherd verwendet und konnte ihn nicht gleich in Betrieb nehmen, deshalb half ihr Pasetschnik.
Um die Ortschaft an die Gasversorgung anzuschließen wurden 7 km Gasleitung gelegt.


de.sputniknews.com: So viel Geld braucht Ukraine für Modernisierung von Munitionsdepots – Minister
Der ukrainische Verteidigungsminister Stepan Poltorak hat die notwendige Geldsumme für die Modernisierung von Munitionslagern und Militärbasen nach Nato-Standards bekannt gegeben.
„Um alle Munitionslager und Militärstützpunkte auf das Niveau der Nato zu heben…brauchen wir insgesamt etwa 15 Milliarden Hrywnja (rund 538 Millionen US-Dollar – Anm. d. Red.)“, sagte Poltorak.
In den zwei vergangenen Jahren hätten die ukrainischen Behörden dafür lediglich 18,3 Millionen US-Dollar ausgegeben. Sollten Finanzmittel auch weiter im bisherigen Tempo bereitgestellt werden, könnte dieses Problem so schnell nicht gelöst werden.
Am 9. Oktober war es in einem Militärdepot bei der nordukrainischen Stadt Tschernigow zu einer heftigen Explosion gekommen. In den naheliegenden Ortschaften waren 80 Häuser beschädigt worden.
An demselben Tag beauftragte der ukrainische Präsident, Petro Poroschenko, den Außenminister des Landes, Pawel Klimkin, die Verhandlungen mit der Nato über die Schaffung eines speziellen Treuhandfonds für ein sicheres Betreiben und Bewachung der Militärdepots abzuschließen. Laut Poroschenko hat die Ukraine bereits in diesem Jahr die Möglichkeit, die Arbeiten zur Sicherung des Umfangs der Munitionslager, für den Bau der Lagerhallen sowie für den Transport der Munition zu finanzieren.


Armiyadnr.su: Bericht des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR für den 18.10.2018
Zuerst möchten wir den Verwandten der von der Tragödie in Kertsch in der Republik Krim Betroffenen unser aufrichtiges Mitgefühl zum Ausdruck bringen. Wir verstehen und teilen Ihre Trauer.
Was auch geschieht, politisch oder militärisch, die Zivilbevölkerung darf nicht darunter leiden, vor allem Kinder nicht.
In den letzten 24 Stunden wurden 25 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt, die die Gebiete von elf Ortschaften beschossen.
In Richtung Gorlowka haben die Kriegsverbrecher der 72. mechanisierten und der 58. Panzergrenadierbrigade unter Kommando von Tatus und Drapatyj die Gebiete von Sajzewo, Schirokaja Balka und die Siedlung des Gagarin-Bergwerks in Gorlowka mit Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Donezk wurden die Gebiete von Alexandrowka, Spartak, Jasinowataja, Staromichajlowka und das Gelände des Flughafens von Donezk von den Positionen der 92. und der 28. mechanisierten Brigade unter Kommando der Henker Kokorjew und Martschenko sowie der 56. Panzergrenadierbrigade unter Kommando von Iwanow aus mit 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben die Kämpfer der 79. Luftsturmbrigade, die die Einheiten der 36. Marineinfanteriebrigade eingenommen haben, auf Befehl eines weiteren Henkers, Kuratsch, mehr als 40 Mörsergeschosse der Kaliber 82 und 120mm auf die Gebiete von Kominternowo, Leninskoje und Sachanka abgefeuert sowie mit großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen geschossen.
Trotz der vom Kommando der ukrainischen Streitkräfte eingeleiteten Maßnahmen ist die Disziplin der ukrainischen Kämpfer weiterhin gering.
Unter anderem sind im Bericht des Leiters der Hauptabteilung für moralisch-psychische Unterstützung der ukrainischen Streitkräfte General Gruntkowskij im Zeitraum vom 11. bis 18. Oktober 2018 mehr als hundert Rechtsverletzungen in den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte in der OOS-Zone festgehalten, davon sind 59 eigenmächtiges Verlassen des Truppenteils und Desertion, Diebstahl von Material und Waffen, 15 sind Fälle von Drogenschmuggel, drei sind Todesfälle aufgrund von Drogen- oder Alkoholvergiftung, zwei Morde und mehr als 25 sind Fälle von nicht ordnungsgemäßem gegenseitigem Verhalten und andere Rechtsverletzungen.
Nach der Statistik des Kommandos der ukrainischen Streitkräfte sind die Spitzenreiter die 128. Sturm- und die 92. mechanisierte Brigade. Auch die Kämpfer er 36. und der 56. Brigade der ukrainischen Streitkräfte stehen nicht zurück, aus ihren Stäben wurden uns Einzelheiten einiger Ermittlungsmaterialien bekannt.
So geriet der Unterfeldwebel Chrestjuk auf seinem Kampfposten im Gebiet von Lebedinskoje unter Einwirkung von Drogen in einen Konflikt mit seinem Zugführer. Nach Meinung des Soldaten hatte der Kommandeur seine Unzufriedenheit mit der Führung des Landes zu offen zum Ausdruck gebracht, im Zusammenhang damit begann ein Wortgefecht, das in eine Prügelei überging. Den Konflikt löste die Detonation einer Handgranate, die der Zugführer Chrestjuk aus der Hand schlug. Infolge der Detonation erlitten beide Kämpfer Splitterverletzungen.
In der 56. Brigade betrank sich der Kämpfer Ljachowskij, während er sich eigenmächtig im Gebiet von Peski befand und ging zu den Positionen der 28. Brigade. Auf die Aufforderung stehen zu bleiben reagierte Ljachowskij nicht, nach ersten Warnschüssen erwiderte er das Feuer. Während des Gefechts wurden Ljachowskij und zwei Besatzer aus der 28. Brigade unterschiedlich schwer verletzt.
Die Kommandos der oben genannten Brigaden haben diese Verluste nach bereits bestehender Tradition als kampfbedingt dargestellt, angeblich als Folge von Beschuss von Seiten der Volksmiliz der DVR.


de.sputniknews.com: Russland schränkt Öl- und Gastransporte in Arktis für ausländische Schiffe ein
Russland wird das Recht für ausländische Schiffe beim Öl- und Gastransport in der Arktis ab 2019 gesetzlich einschränken. Das teilte der Chef der Abteilung für Preisbildung und Wirtschaftsanalyse in der Schiffsbauindustrie beim russischen Handelsministerium, Wassili Netswetajew, am Donnerstag mit.
„Die Änderungen im Gesetzbuch über die Handelsschifffahrt beinhalten ein Verbot auf die Nutzung neuer ausländischer Schiffe für Öl- und Gastransporte in der russischen Arktis“, sagte Netswetajew beim 6. Internationalen Forum „Arktische Projekte: heute und morgen“ in Archangelsk.
„Das ausschließliche Recht darauf werden auf dem Territorium Russlands gebaute Schiffe erhalten. Dabei kann die russische Regierung jedoch Ausnahmegenehmigungen für ausländische Schiffe erteilen, wozu die ausländische Seite jedoch die Unmöglichkeit der Nutzung russischer Schiffe begründen muss“, so Netswetajew.

Mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters des Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt angespannt, aber kontrollierbar. In den letzten 24 Stunden hat der Gegner das Regime der Feuereinstellung einmal verletzt.
Der Kommandeur der 53. Brigade, der Kriegsverbrecher Grusewitsch, gibt im Zusammenhang mit den vor dem Abschluss stehenden Maßnahmen zur Rotation der Brigade weiter Munition aus, um sozusagen mit leichterem Gepäck in den ständigen Dislozierungspunkt zu gehen. Auf seinen Befehl wurde die Umgebung von Sokolniki mit 120mm-Mörsern beschossen.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als zehn Mörsergeschosse abgefeuert.
Die ukrainische Regierung konzentriert weiter ihre Kräfte und Mittel in der Nähe der Kontaktlinie und demonstriert so ihren Unwillen, den Konflikt im Donbass auf friedlichem Weg zu lösen.
Nach uns vorliegenden Informationen sind am 16. Oktober im Gebiet von Stschastje im Verantwortungsbereich der 53. mechanisierten Brigade und der sie ablösenden 10. Gebirgssturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte fünf Schützenpanzer und 60 Mann eingetroffen.
Außerdem gehen bei uns weiter Informationen über das unmenschliche Verhalten der Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte gegenüber der örtlichen Bevölkerung in den von Kiew kontrollierten Ortschaften ein.
Nach den Worten von Einwohnern von Wolnoje im Verantwortungsbereich der 14. mechanisierten Brigade haben die Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte den Zugang von Krankenwagen in die Ortschaft vollständig unterbunden. Die in diesem Dorf lebenden Menschen müssen die Kranken auf Tragen oder in Rollstühlen zum ukrainischen Checkpoint bringen und sie von dort in die nächste medizinische Einrichtung in Popasnaja fahren.
Die Volksmiliz der LVR hält trotz der ständigen Provokationen von Seiten der ukrainischen Truppen die übernommenen Verpflichtungen zur Feuereinstellung ein.
Unsere Einheiten tun ununterbrochen Dienst und führen Übungen durch, um eine hohe Kampffähigkeit aufrecht zu erhalten, um jede Aggression von der ukrainischen Seite abwehren zu können.


de.sputniknews.com:
Putin: Russland hat mit Operation in Syrien Schlimmeres verhindert
Russlands Präsident Wladimir Putin hat im Rahmen der jährlichen Sitzung des Diskussionsklubs Waldai erklärt, dass dank dem in Syrien eingeleiteten Einsatz die schlimmste Entwicklung der Ereignisse verhindert worden sei.
Das schlimmste Szenario der Ereignisse wäre für uns der absolute Verfall der Staatlichkeit und das Eindringen eines wesentlichen Teils der Kämpfer von diesem Territorium ins Territorium Russlands und der Anliegerstaaten, „mit denen wir keine Zollhürden und im Grunde genommen Visafreiheit haben“, so Russlands Staatschef.
„Dies wäre für uns eine ernsthafte Bedrohung. Mit unseren Handlungen haben wir diese Gefahr maßgeblich abgewandt“, fuhr er fort.
„Er (Terrorismus) stellt natürlich auch eine sehr große Gefahr für unser Land dar. Deswegen haben wir mit aktiven Operationen in Syrien begonnen. Terror ist eine große Gefahr für unsere Nachbarn, darunter Afghanistan“, sagte Putin im Rahmen der jährlichen Sitzung des Diskussionsklubs Waldai.
Russland habe global den Terror nicht besiegt, aber „wir haben ihm einen riesigen Schaden zugefügt und grundsätzlich die Situation in Russland verändert“.
„Im Laufe dieser Jahre haben wir fast 95 Prozent des ganzen Territoriums Syriens befreit – das ist das Erste. Zweitens haben wir dort die Staatlichkeit für gültig erklärt und den Zerfall des Staats als solchen nicht zugelassen.“
Die russische Luftwaffe unterstützt seit 2015 auf Bitte der Regierung in Damaskus die syrischen Regierungstruppen im Kampf gegen Daesh, al-Nusra-Front und weitere Terrormilizen, die zuvor weite Teile des vorderasiatischen Landes unter ihre Kontrolle gebracht hatten. In den letzten Jahren konnte die syrische Regierung die Kontrolle über das Land weitgehend zurückgewinnen.
Im Dezember 2017 erklärte das russische Militär den endgültigen Sieg über den IS in Syrien. Kurz danach besuchte Präsident Wladimir Putin den russischen Luftwaffenstützpunkt Hmeimim in der nordwest-syrischen Provinz Latakia und ordnete den Rückzug eines Großteils der russischen Militärs aus Syrien an. Sowohl die Basis Hmeimim in der Provinz Latakia als auch die Marinebasis Tartus an der Mittelmeerküste sollen jedoch beibehalten werden.


Dan-news.info: „Es gibt einen direkten Treffer eines Geschosses auf ein Haus und ein Auto in der Rybalko-Straße 212 in Sajzewo“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit.
Verletzt wurde niemand.
Eine operative Gruppe der Vertretung der DVR im GZKK ist vor Ort.


de.sputniknews.com: Kosovo: Parlament votiert für Gründung eigener Armee
Das Parlament der selbsterklärten Republik Kosovo hat für die Umwandlung der kosovarischen Sicherheitskräfte in eine richtige Armee gestimmt.
Nach Angaben der Zeitung „Gazeta Express“ haben für die Etablierung eines eigenen Verteidigungsministeriums 101 der insgesamt 102 anwesenden Abgeordneten ihre Stimmen abgegeben. Die Vertreter der Serbischen Liste (serbische Minderheitspartei im Kosovo) haben den Parlamentssaal vor der Abstimmung verlassen.
Für die Gründung einer eigenen Armee soll im Kosovo die Verfassung geändert werden. Gegen diesen Schritt tritt Belgrad aktiv auf und beruft sich dabei auf die Resolution 1244 des UN-Sicherheitsrates über die Regelung im Kosovo und in Metochien.
Zuvor hatte der serbische Präsident Aleksandar Vučić erklärt, dass Serbien die Unabhängigkeit von Kosovo nicht anerkennt, obwohl der Westen diesen Schritt von Serbien erwarte.


Lug-info.com: „Bei der Hotline der Generalstaatsanwaltschaft der LVR ist eine Information über Provokationen, die von Seiten der ukrainischen Streitkräfte an Ortschaften an der Kontaktlinie vorbereitet werden, eingegangen. Zu diesem Zweck haben militärische Einheiten Scharfschützenwaffen erhalten, um damit verdeckt friedliche Einwohner zu beschießen und dann die Einheiten der LVR des Mordes zu bezichtigen“, teilte der stellvertretende Leiter der Abteilung zur Aufsicht über die Einhaltung der Gesetze im militärischen Bereich der Generalstaatsanwaltschaft der LVR Janis Pilawow mit.
Er erläuterte, dass der Staatsanwaltschaft derzeit zuverlässig bekannt ist, dass zehn Scharfschützenwaffen in den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte eingetroffen sind.
„In der 14. mechanisierten Brigade: zwei Gewehre des Kalibers 7,62 mm UAR-10; ein Karabiner Remington 700 VARMINT Kaliber 308 Win (7,62mm); in der 58. Panzergrenadierbrigade – vier Gewehre 7,62mm URA-10; in der 59. Panzergrenadierbrigade: ein Gewehr 7,62mm UAR-10; ein Karabiner Remington 700 VARMINT Kaliber 308 Win; in der 72. mechanisierten Brigade – H-S Precision Kaliber 338 LM (8,6x70mm)“, berichtete Pilawow.


de.sputniknews.com:
Putin über Atomkrieg gegen Russland: „Wir kommen in den Himmel und sie… krepieren“
Der russische Präsident Wladimir Putin hat während der Plenarsitzung des Diskussionsklubs Waldai am Donnerstag über die Folgen eines Atomkriegs gegen Russland und das Benehmen des Landes in diesem Fall gesprochen.
Russland werde Atomwaffen nur dann einsetzen, wenn es sich eines feindlichen Nuklearschlages gegen sein Territorium sicher wäre, unterstrich Putin. Denn der Einsatz von Atomwaffen würde eine globale Katastrophe sein.
„Das ist natürlich eine globale Katastrophe… Und wir können nicht die Initiatoren dieser Katastrophe sein, weil wir keinen präventiven Schlag (in der Doktrin Russlands) haben. Ja, in dieser Situation warten wir irgendwie darauf, dass gegen uns Atomwaffen eingesetzt werden, und tun selber quasi nichts“, so der Staatschef.
Dennoch sei Russland für einen Vergeltungsschlag bereit.
„Der Aggressor muss wissen, dass eine Vergeltung unvermeidlich ist, dass er vernichtet wird. Und wir… Wir werden Opfer dieser Aggression sein. Wir kommen als Märtyrer in den Himmel. Und sie krepieren einfach, weil sie nicht einmal die Zeit haben werden, Reue zu zeigen“, so Putin weiter.
Außerdem sprach Putin über Russlands Errungenschaften in der Hyperschallwaffen-Industrie und erklärte, das Land fühle sich sicher.
„Das ist eine offensichtliche Tatsache. Die Experten verstehen, dass wir definitiv alle unsere, sozusagen, Partner und Konkurrenten in diesem Feld übertroffen haben. Niemand hat bislang hochpräzise Hyperschallwaffen. Einige planen, sie in anderthalb oder zwei Jahren zu testen, und bei uns sind sie im Bestand. Das sind hochtechnologische moderne Hyperschallwaffen, in dieser Hinsicht fühlen wir uns sicher“, beteuerte Putin.
Als Antwort auf die Ausweitung der US-Flugabwehr werde Russland demnächst die neuesten „Avangard“-Hyperschallraketen in den Bestand aufnehmen, fügte der Staatschef hinzu.


Dan-news.info: Ein Runder Tisch „Erhöhung der sozialen Garantien für die Werktätigen – Hauptaufgabe der Gewerkschaft der Republik“ fand heute im Gewerkschaftshaus in Donezk statt. An der Diskussion nahmen die Vertrauensperson des Kandidaten zum Oberhaupt der DVR Denis Puschilin, Natalja Tschekarewa, der Vorsitzende der Gewerkschaftsföderation der DVR Maxim Parschin sowie Vorsitzende und Aktivisten von Branchengewerkschaften der Republik teil.
Parschin erklärte, dass seit der Gründung der Republik die Gewerkschaften immer aktiv an der Schaffung der Gesetze des Landes beteiligt waren. Derzeit gibt es in der Republik noch keine Gesetze über minimale soziale Standards, also solche Normen, die ein minimales Niveau des sozialen Schutzes festlegen.
Die Teilnehmer des Runden Tisches nannten aus ihrer Sicht zentrale Fragen der gesetzlichen Regelung grundlegender sozialer Garantien der Werktätigen, die gemeinsam mit den Vertretern der neuen Regierung nach den Wahlen gelöst werden müssen. Dazu gehören ein systematisches Herangehen an die Löhne der öffentlich Beschäftigten, eine Erhöhung der Stipendien für die Studenten, eine Tilgung der Schulden gegenüber den öffentlich Beschäftigten für materielle Unterstützung von März bis April 2015, eine Verlängerung des Bildungsurlaubs und zusätzliche Urlaubstage für Beschäftigte im Freizeitbereich und für Leiter von Kinderkollektiven usw.
„Das Protokoll des Runden Tisches schicken wir an das zentrale Exekutivkomitee der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“ zur weiteren Bearbeitung und Aufnahme in das Aktionsprogramm der Regierung nach den Wahlen“, sagte der Gewerkschaftsvorsitzende.


de.sputniknews.com: „
Das ist ziemlich simpel“: Warum die Nato mit Kiew im Asowschen Meer nicht üben darf
Die Ukraine darf keine gemeinsame Übung mit der Nato im Asowschen Meer abhalten, weil dafür die Zustimmung Russlands nötig ist. Das sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow im Interview mit mehreren französischen Medien. An der russischen Führung führt da wirklich kein Weg vorbei, betont ein Experte.
Wenn militärische Schiffe das Asowsche Meer passieren wollen, bedarf es immer einer Zustimmung der russischen Führung, sagt der Chefanalyst des Zentrums für strategische Konjunktur Iwan Konowalow. „Das ist ziemlich simpel: Es gibt ein bilaterales Abkommen zwischen der Ukraine und Russland. Daran führt kein Weg vorbei.“
Natürlich könne der Vertrag auch verworfen werden. „Für die Ukraine ist das derzeit die Leitlinie: Verträge mit Russland zerreißen“, so der Experte. Aber Russlands Position ändere sich dadurch nicht. „Deshalb ist es unmöglich, irgendwas ohne Russlands Zustimmung im Asowschen Meer zu veranstalten. Natürlich lässt Russland keine Nato-Truppen ins Asowsche Meer durch.“
Minister Lawrow sagte im Interview außerdem, die Nato sei an der russischen Grenze „sehr aktiv“. Demnach konzentriert die Allianz Waffen, passt die Verkehrsinfrastruktur in Europa an schwere US-Waffentechnik an und hält „offensichtlich provokante Übungen“ in der Ukraine, in Georgien und im Schwarzen Meer ab.
Das Asowsche Meer wird sowohl von russischen als auch von ukrainischen Schiffen befahren. Das vom Experten genannte bilaterale Abkommen sieht vor, dass ausschließlich Schiffe dieser beiden Staaten die Straße von Kertsch passieren dürfen.
Kiew nimmt das strategisch wichtige Gewässer zunehmend in den Fokus. Präsident Poroschenko lobte erst vor wenigen Tagen eine Übung der ukrainischen Streitkräfte an der Küste des Asowschen Meeres. Die Armee sei zur Abwehr der „russischen Aggression“ beriet, sagte er.
Poroschenko hat die ukrainische Regierung angewiesen, Unterlagen zur Grenzregelung mit Russland im Asowschen Meer vorzubereiten.


de.sputniknews.com: Gouverneur von Gebiet Leningrad trifft sich mit Ministerpräsidentin Schwesig
Der Gouverneur des Gebietes Leningrad, Alexander Drosdenko, hat sich in Rostock mit der Ministerpräsidentin des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, getroffen.
„Die langjährigen freundschaftlichen Verbindungen unserer Regionen tragen zur Verbesserung des politischen Dialogs sowie zur Entwicklung der Wirtschaftsbeziehungen bei und gestatten uns, Erfahrungen auszutauschen und für uns wichtige Fragen in Bereichen wie Kultur, Sport, Verkehrswesen, regionale Selbstverwaltung usw. zu erörtern“, äußerte Drosdenko.
Er bestätigte, dass der Besuch der russischen Delegation in Rostock einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der gegenseitigen Verbindungen leisten werde. „Wir sind in Mecklenburg keine Gäste – wir sind gekommen, um zu kooperieren. Ich bin überzeugt, dass diese beiden Tage sehr produktiv sein werden“, fügte der Gouverneur hinzu.
Schwesig hob ihrerseits die große Bedeutung sowohl von Wirtschaftsprojekten als auch der humanitären Kontakte der beiden Regionen hervor.
Die Delegation des Gebietes Leningrad mit dem Gouverneur an der Spitze weilt vom 16. bis 18. Oktober zu einem offiziellen Besuch in Deutschland. Unter anderem ist ihre Teilnahme am Forum „3. Unternehmertag Russland in Mecklenburg-Vorpommern“ in Rostock geplant. Darüber hinaus werden sich die russischen Beamten mit Vertretern der führenden Unternehmen der Stadt treffen.
Im Jahr 2017 wurde das 15-jährige Jubiläum der Freundschaftskontakte zwischen dem Gebiet Leningrad und Mecklenburg-Vorpommern begangen. Diese waren im Januar 2002 geknüpft worden, als in Greifswald eine Gemeinsame Erklärung über regionale Kooperation unterzeichnet wurde. Die bilaterale Partnerschaft stützt sich auf verschiedene Wirtschaftsprojekte im Ostseeraum, wobei gemeinsame Geschäftsforen eine wichtige Rolle für den Ausbau der Kontakte spielen. Es finden regelmäßige Besuche von offiziellen Delegationen, Schul- und Jugendaustausche, Ausstellungen zu Themen wie Kultur und Geschichte Russlands und der Bundesrepublik statt. Die Seiten setzen auch gemeinsame Projekte im Sportbereich um.
Die Partnerbeziehungen entwickeln sich auf der Ebene von Kommunen intensiv. Am 14. September schlossen sich den Partnerregionen auf beiden Seiten der Kreis Wyborg (Gebiet Leningrad) und die Stadt Greifswald an. Ein entsprechendes Abkommen wurde in Berlin unterzeichnet. Die Seiten, die durch die Gasleitung „Nord Stream“ verbunden sind, wollen den Schul- und Jugendaustausch entwickeln sowie gemeinsame Projekte auf Gebieten wie Sport, Kultur und Wirtschaft umsetzen.


Wpered.su: Die KPRF besteht auf der Anerkennung der DVR und der LVR
Am 18. Oktober wurde in der Staatsduma der RF ein Entschließungsentwurf zur Verschärfung der Situation in der Ukraine angenommen. Während des Berichts betonte der Vorsitzende des Komitees der Staatsduma für Angelegenheiten der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten, der eurasischen Integration und Verbindungen mit Landsleuten, der Abgeordnete der KPRF-Fraktion Leonid Kalaschnikow die Notwendigkeit der Anerkennung der DVR und der LVR, teilt der Pressedienst der KPRF mit.
„Ich werde nicht müde sie zu erklären (die Positionen der KPRF-Fraktion – Anm. d. Red.) und meine Genossen tun dies regelmäßig, dass wir die DVR und die LVR früher oder später alle anerkennen müssen. Wir, die KPRF, bestehen darauf“, sagte der Abgeordnete.


de.sputniknews.com:
Medwedew: Europäer zahlen für voreilige Entscheidungen der EU
Die Beziehungen zwischen Russland und der Europäischen Union befinden sich laut dem russischen Premierminister Dmitri Medwedew in einer schweren Phase. Dies sei das Ergebnis der voreiligen Entscheidungen der Europäischen Union selbst.
„Wenn wir auf die aktuelle Situation in den Beziehungen zwischen Russland und der Europäischen Union zurückkommen… erleben diese Beziehungen nicht die besten Zeiten. Wir glauben, dass dies das Ergebnis der ziemlich voreiligen Entscheidungen ist, die von der Europäischen Union selbst getroffen wurden. Und es scheint mir, dass für diese Entscheidungen die Einwohner der EU bezahlen“, sagte Medwedew in einem Interview mit dem Fernsehsender Euronews.
Er betonte, dass dies natürlich negative Auswirkungen auf Russland habe. Laut ihm hat sich ein bedeutender Teil der Handels- und Wirtschaftskooperation „ausgeschaltet“, und die humanitäre Zusammenarbeit wurde sehr bedeutend reduziert.
„Leider haben wir den Dialog mit einigen Ländern verloren… Ich kann direkt sagen, dass wir zum Beispiel auf Ebene des politischen und wirtschaftlichen Dialogs keine Beziehungen zu Polen haben. Ist das gut oder nicht? Ich weiß es nicht. Ich denke, es ist nicht sehr gut, sogar unter Berücksichtigung der spezifischen Geschichte, die unsere Länder verbindet. In jedem Fall waren wir meiner Meinung nach als ich Polen zu einer bestimmten Zeit besuchte dem Dialog viel näher“, sagte der Premierminister.
Er betonte, dass es jetzt keinen solchen Dialog gebe und dies „nichts Gutes an sich“ habe.


Lug-info.com: „Zwei zivile Einwohner, ein Mann und eine Frau, sind auf Antipersonenminen geraten, die von den ukrainischen Streitkräfte im Gebiet des Gehöfts Wolnyj in Solotoje-4 gelegt wurden“, teilte der Vertreter der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko mit.
„Nach vorläufigen Informationen starb der Mann, die Frau wurde schwer verletzt“, sagte Marotschko.
Die örtlichen Einwohner hatten versucht, selbständig die Stromleitung, über die Strom in das Dorf kommt, zu reparieren.
„Da sie keine Unterstützung und kein Verständnis von Seiten der Soldaten fanden, sind der Mann und die Frau selbständig in das Gebiet gegangen, in dem die Stromleitung abgerissen war, wo sie dann auf eine Antipersonenmine gerieten, die von den Strafsoldaten nicht weit von ihren Positionen installiert worden war“, sagte Marotschko.
Die Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte weigerten sich den Einwohnern zu helfen, weil sie wussten, dass das Gebiet vermint ist, aber die Kiewer Soldaten warnten die Dorfbewohner nicht vor der Gefahr.
Nach Auffassung Marotschkos müssen sich internationale Organisationen versuchen, von der ukrainischen Seite Unterstützung in der Frage der Bergung der Betroffenen zu erhalten.


de.sputniknews.com: USA versprechen zusätzliche Anti-Russland-Sanktionen „alle zwei Monate“
Der US-Sonderbeauftragte für die Ukraine Kurt Volker hat versprochen, dass die US-Regierung alle zwei Monate oder sogar häufiger zusätzliche Sanktionen gegen Russland verhängen wird.
„Sie werden sehen, dass jeden Monat oder alle zwei Monate oder so, wie wir es gesehen haben, zusätzliche Sanktionen ins Spiel kommen“, sagte er bei einer Konferenz in der Denkfabrik „Atlantic Council“.
Laut Volker arbeiten die Vereinigten Staaten „sehr eng“ mit den europäischen Verbündeten beim Thema der antirussischen Sanktionen zusammen.
„Die Sanktionen haben, glaube ich, ihre Wirkung, wir sehen ein Zeugnis davon in Russland“, fügte er hinzu.
Die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Russland und den westlichen Staaten hatten sich nach dem Umsturz in der Ukraine 2014 verschlechtert. Nach dem Beitritt der Krim zu Russland verhängten die USA und die EU politische und wirtschaftliche Strafmaßnahmen gegen Russland. Moskau konterte mit einem Einfuhrverbot für eine ganze Reihe von Lebensmitteln aus den Ländern, die zuvor Sanktionen gegen Russland verhängt hatten, und nahm Kurs auf Importersatz. Russland bezeichnete die westlichen Sanktionen mehrmals als kontraproduktiv.

Standard

Presseschau vom 17.10.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


abends/nachts:

lug-info.com: Seine Sicht der Entwicklung der Situation im Donbass, von Änderungen die in Lugansk und der Republik erfolgt sind, berichtete der Leiter der bekannten italienischen Musikgruppe Banda Bassotti, der den Donbass aktiv unterstützende Antifaschsit David Cacchione in einem Interview mit LIZ.
– Sie waren wieder in Lugansk. Wie und wo begann Ihre Bekanntschaft mit dem Donbass?
– Mitglieder unserer Gruppe waren 2014 über die Ereignisse am 2. Mai in Odessa einfach entsetzt. Wir haben das Geschehen sehr aufmerksam verfolgt und als die Ereignisse hier im Donbass begannen, haben wir sofort die antifaschistische Karawane organisiert, das ist die offizielle Bezeichnung unserer gesellschaftlichen Organisation. Diese Karawane wurde speziell gebildet, um den Einwohnern des Donbass Hilfe zu leisten. Wir und unsere Musiker reisen in die ganze Welt, veranstalten Konzerte, sind in vielen Ländern aufgetreten: Chile, Nicaragua, Venezuela, Kuba, Mexiko, Japan, Ecuador. Überall berichten wir über den Donbass und das Geschehen hier, zeigen die Symbolik des Donbass, zeigen Fotos von hier und rufen überall die Fans unserer Gruppe auf, dem Volk des Donbass verstärkt zu helfen und es zu unterstützen.
– Wann waren Sie das erste Mal bei uns?
– Das erste Mal waren wir im September 2014 hier, aber nach Lugansk hat man uns nicht gelassen, weil ein doppeltes Visum notwendig war. Dennoch haben wir im Zentrum des Rostower Donezk (Donezk im Oblast Rostow der RF; Anm. d. Übers.) ein Konzert zu Ihrer Unterstützung veranstaltet. Danach waren wir jedes Jahr bei Ihnen. Und im letzten Jahr haben wir am 1. Mai ein Konzert in Krasnodon
gegeben, in diesem Jahr am 9. Mai in Stachanow.
– Sind im Vergleich zu 2014-2015 Unterschiede sichtbar?
– Im Jahr 2015 waren wir in Altschewsk. Damals war eine große Zahl von Militärs zu sehen, gab es viel Militärtechnik auf der Straße. Jetzt sehe ich, dass Lugansk an eine friedliche Stadt erinnert. Dabei denke ich immer daran, dass wenige Kilometer von der Stadt Krieg ist, die
Zivilbevölkerung stirbt. Dieser Gedanke verlässt mich nicht. Und zweifellos ist es jetzt, da die Menschen in Lugansk sich nicht unter Artilleriebeschuss befinden, leichter mit ihnen zu sprechen. Aber dass Sie eine kämpfender Republik sind, wird deutlich. Die Menschen haben es schwer. Das ist auch sichtbar – Probleme mit der Arbeit, niedrige Renten. Der Staat Ukraine tut alles, damit niemand eine Rente erhält, ich weiß das sehr gut.
– Sie versuchen seit vier Jahren der Welt die Wahrheit über die Ereignisse bei uns zu vermitteln, aber gibt es irgendwelche Veränderungen in der Wahrnehmung der Informationen über uns bei den Menschen im Westen?
Ganz am Anfang des Krieges, als wir mit unseren Aktivitäten begonnen haben, hat fast niemand etwas über den Donbass gewusst. Jetzt hat sich die Situation zum Besseren verändert, unter anderem auch durch uns, aber trotzdem gibt es den Schleier in den führenden westlichen Medien. Gerade deswegen bemühen wir uns, möglichst vielen Menschen die Wahrheit über das Geschehen bei Ihnen zu vermitteln. Darüber spreche ich nicht nur in Italien, sondern auch in vielen Ländern. Zum Beispiel war ich auf Konferenzen in Berlin, in Beirut und überall spreche ich über den Donbass.
– Ihre Aktivität steht dem westlichen politischen und damit dem medialen Mainstream entgegen. Erfahren Sie deswegen irgendwelchen Druck?
– Wir haben unser ganzes Leben der Unterstützung der linken Bewegung gewidmet, besonderen Druck von Seiten der Regierung erfahren wir nicht, wir tun einfach unsere Arbeit und das ist es. Dabei sind wir selbst keine Personen non grata in den italienischen Massenmedien, aber wir können dort nicht hineingelangen, weil unser Blickpunkt sich vom offiziellen Blickpunkt der Regierung Italiens unterscheidet. Die Bezeichnung unserer Gruppe Banda Bassotti bedeutet „Streuner“.
– Wie ist Ihre Prognose der Entwicklung der Situation im Donbass? Sie waren ja in vielen Ländern, sie unterstützen verschiedene Befreiungsbewegungen, können Sie hier vergleichen?
– Meine Sicht ist, dass die Republiken des Donbass, wie auch Syrien, wie man bei uns sagt, zwischen Hammer und Amboss geraten sind. Dies alles ist die globale Abrechnung der USA mit den Ländern, die das amerikanische Diktat und den Terror leid sind. In Ihrem Fall – die Abrechnung mit Russland. Wie mir scheint, unterstützt die RF in diesem Konflikt derzeit Syrien aktiver und den Donbass weniger aktiv. Aber dennoch wird die Lösung der Zukunft in diesem Kampf von Seiten Russlands kommen.
– Gut, aber was erwartet die Ukraine und ihr Volk in einer solchen Situation? Denn im Grunde sind die Ukraine Marionetten und amerikanischen Söldner in einem Krieg gegen einen Teil des eigenen Volks.
– Wenn ich über Amerika spreche, meine ich nicht das Volk. Es gibt viele Amerikaner, die die aggressive Politik der USA nicht unterstützen. Nun, dasselbe kann ich über die Ukrainer sagen. Ich stehe mit vielen in Kontakt und weiß, dass sie ihre Regierung nicht unterstützten. Ich weiß sehr gut, dass die Regierung der Ukraine riesige politische, finanzielle und weitere Unterstützung von Seiten der USA erhalten hat, deshalb stürzt sie ihr Volk in eine aktive Beteiligung am Krieg gegen den Donbass.
– Und was wünschen Sie uns, den Einwohnern der Republiken?
– Natürlich „No pasaran!“. Diese Losung verwenden wir immer auf unseren Konzerten. Haltet durch!
Banda Bassotti ist eine bekannte linke Ska-Punk-Gruppe aus Rom. Sie wurde 1987 gegründet. Die Texte der Gruppe zeichnen sich durch soziale, politische, kommunistische und antifaschistische Ausrichtungen aus und sind in vielen Sprachen geschrieben – italienisch, spanisch, englisch, japanisch, baskisch, jiddisch und russisch. Die Gruppe unterstützt Befreiungsbewegungen, sie tritt unter anderem für ein unabhängiges Katalonien, Nordirland und Baskenland ein. Seit Beginn des Krieges in der Ukraine unterstützt die Gruppe systematisch das Volk des Donbass. Neben einer Reihe von Aktionen zur Unterstützung der LVR und der DVR in verschiedenen Städten der Welt sind die Mitglieder Gruppe mehrfach in die Volksrepubliken gekommen und haben auch zu Hause Sammlungen von Geld und notwendigen Dingen organisiert, die dann für kranke Kinder, Schulen und Organisationen wegen der Antifaschistischen Karawane übergeben wurden, die seit 2015 in den am meisten vom Krieg betroffenen Territorien des Donbass war. Die Gruppe wurde von der Bevölkerung und den Milizen warm empfangen, vor allem bei der Brigade „Prisrak“.

armiyadnr.su: Dringende Mitteilung der Leitung der Volksmiliz der DVR
Der Feind verletzt weiter das Regime der Feuereinstellung und beschießt das Territorium unserer Republik.
Dabei wählt er als Hauptziele für seine hinterhältigen Schläge zivile, offensichtlich friedliche Objekte.
Um 18:45 Uhr haben die ukrainischen Straftruppen der 36. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, die der Kriegsverbrecher Gnatow kommandiert, zielgerichtet Wohngebiete von Oktjabrj beschossen und 6 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgefeuert.
Dabei wurden in der Komunarow-Straße eine Gasleitung, eine Stromleitung und zwei Häuser beschädigt, eines davon geriet in Brand.
Zusätzliche Informationen über Opfer und Zerstörungen werden noch ermittelt.
Diese Tatsache ist eine weitere Bestätigung der Prinzipienlosigkeit der ukrainischen Kämpfer, die die verbrecherischen Befehle des blutigen Regimes Poroschenko ausführen.

vormittags:

de.sputniknews.com: US-Sanktionen für Beteiligung an Wiederaufbau Syriens möglich – Medien
Die Administration des US-Präsidenten Donald Trump entwickelt eine neue Vorgehensstrategie in Syrien, welche die Verhängung von Sanktionen gegen am Wiederaufbau des Landes beteiligte russische und iranische Unternehmen vorsieht. Dies berichtet der amerikanische Fernsehsender NBC unter Berufung auf innere Quellen.
Dem Sender zufolge beinhaltet die Strategie keine direkten Zusammenstöße mit iranischen Militärs. Denn die US-Truppen in Syrien dürften nur zur Selbstverteidigung iranische Einheiten angreifen. Stattdessen sehe der Plan politische und diplomatische Schritte vor, um durch finanziellen Druck „die iranischen Streitkräfte aus Syrien zu vertreiben“.
Mit Verweis auf drei mit dem Dokument vertraute Quellen schreibt NBC, die USA würden Finanzhilfe für den Wiederaufbau jener Gebiete zurückbehalten, wo sich russische und iranische Streitkräfte befänden.
„Zudem werden die USA auch Sanktionen gegen russische und iranische Firmen verhängen, die in den Wiederaufbau in Syrien involviert sind“, heißt es im Artikel.
Zuvor war berichtet worden, dass die USA Sanktionen gegen 20 iranische Unternehmen und Banken wegen Unterstützung der Basidsch-Miliz im Iran und angeblicher Rekrutierung von Kindersoldaten in Syrien eingeführt hätten.
Die USA fordern den Rückzug der iranischen Streitkräfte aus Syrien als eine Voraussetzung für Hilfe beim Wiederaufbau des Landes. Sie behaupten, iranische Militärpräsenz mache die politische Beilegung in Syrien unwahrscheinlich und erschwere die Bekämpfung der Terrormiliz IS. Der US-Sondergesandte für Syrien, James Jeffrey, erklärte allerdings, es handle sich dabei nur um politischen Druck und nicht um einen Militäreinsatz gegen iranische Truppen.
Früher hatten die Präsidenten Russlands und der Türkei, Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan, bei ihrer Zusammenkunft in der russischen Schwarzmeer-Stadt Sotschi vereinbart, dass bis zum 15. Oktober eine entmilitarisierte Zone an der Berührungslinie zwischen den syrischen Regierungstruppen und der bewaffneten Opposition in der Provinz Idlib geschaffen werden soll. Die Zone werde 15 bis 20 Kilometer breit sein.

lug-info.com:In den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen dreimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Michajlowka (Solotoje-5) und Kalinowka.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Europa will Russland nicht mehr als Feind wahrnehmen – El Pais
Die europäischen Länder erwägen die Entwicklung eines eigenen Sicherheitssystems sowie die Stärkung der Beziehungen zu Russland, schreibt der spanische Journalist Carlos Yárnoz für die Zeitung El Pais.
Ein wichtiger Moment in diesem Prozess sei der Vorfall mit dem spanischen Kampfjet im Luftraum über Estland nahe der russischen Grenze gewesen, der zu einem katastrophalen Konflikt führen hätte können. Danach habe man in Europa über die Sinnhaftigkeit nachzudenken begonnen, den Flug von Nato-Jets nahe der russischen Grenze zu erlauben. Auch ist laut El Pais überlegt worden, ob die Zeit reif sei, Russland nicht mehr als Feind, sondern als einen Verbündeten wahrzunehmen.
Washington habe Moskau immer als Hauptbedrohung für seine Sicherheit angesehen und die Allianz weiter nach Osten bis zur russischen Grenze erweitert. Das sei der Hauptgrund für die zwischen Russland und der Nato entstandenen Schwierigkeiten. Osteuropäische Länder spielen laut Yárnoz eine wichtige Rolle dabei, indem sie Druck auf die Nato ausüben und bitten, ihre Grenzen für die Eindämmung der angeblichen „russischen Aggression“ zu stärken. Die US-amerikanische Wahrnehmung Russlands sei anderen europäischen Ländern beigebracht worden und habe sie am Aufbau freundschaftlicher Verbindungen zu Moskau gehindert.
Strategien, Allianzen und Bedrohungen würden sich jedoch ändern. Eine solche Transformation sei durch die Präsidentschaft Donald Trumps herbeigeführt worden, der den Brexit unterstütze, aus dem Atomabkommen mit dem Iran ausgestiegen sei und die USA zu einem unzuverlässigen Partner aus Sicht Europas gemacht habe. Darüber hinaus habe die Annäherung zwischen Trump und dem russischen Präsidenten, Wladimir Putin, Europa bangen lassen, dass es künftig keine wichtige Rolle in der Weltpolitik spielen werde. Deswegen gewinne in Europa immer mehr die Tendenz zur Annäherung an Russland an Bedeutung, das zudem der größte Lieferant von Energieträgern sei, so Yárnoz.
Frankreichs Präsident, Emmanuel Macron, sei der erste Politiker gewesen, der sich für einen Dialog mit Moskau eingesetzt und öffentlich vorgeschlagen habe, die Folgen des Kalten Krieges in Europa neu zu überdenken sowie das Gleichgewicht auf dem Kontinent zu sichern.
Im letzten Jahr sei in Europa für die Schaffung eines eigenen Sicherheitssystems mehr getan worden, als in den vorherigen 60 Jahren. Dies soll unter anderem in der Wahrnehmung Russlands als einen Nachbarn, Partner und potenziellen Verbündeten und nicht als einen Feind gründen, betonte der spanische Journalist.
Ein Jagdflugzeug vom Typ Eurofighter Typhoon 2000 der spanischen Luftstreitkräfte hatte am 7. August irrtümlicherweise eine scharfe Luft-Luft-Rakete AIM-120 AMRAAM beim Flug über dem südlichen Teil Estlands abgefeuert. Die Rakete soll 3,7 Meter lang sein und einen Durchmesser von 18 Zentimetern aufweisen. Sie soll 80 Kilometer geflogen sein und vermutlich über dem unbesiedelten moorigen Waldgebiet Joeküla nah dem Endla-Naturschutzgebiet abgestürzt sein. Nach einer gründlichen Prüfung des mutmaßlichen Absturzortes konnten die Verteidigungskräfte Estlands weder die Rakete noch ihre Wrackteile finden. Kurz darauf stellten estnische Militärs die aktiven Sucharbeiten ein.


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 16. Oktober 3:00 Uhr bis 17. Oktober 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 24.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Mineralnoje, Spartak, Donezker Flughafen, Donezk (Trudowskije), Alexandrowka, Staromichajlowka, Styla, Nowaja Tawrija, Leninskoje, Oktjabrj, Kominternowo.
Wie zuvor mitgeteilt wurde, gab es im Ergebnis von Beschuss der ukrainischen Streitkräfte folgende Schäden:
in Oktjabrj:
– Kommunarow-Straße 30 – Gasleitung;
– Swesdnaja-Straße – Stromleitung;
– Kommunarow-Straße 32 – Fassade des Hauses;
– Swesdnaja-Straße 1 – Verglasung und Fassade;
– Swesdnaja-Straße 2 – Dach, Fassade;
– Swesdnaja-Straße 4a – Verglasung;
– Swesdnaja-Straße 5 – Verglasung, Fassade und Fundament;
– Swesdnaja-Straße 6 – Dache und Anbau.
In Kominternowo ist in der Kirow-Straße 27 ein Nichtwohngebäude abgebrannt.
In Donezk (Siedlung des Bergwerks Trudowskaja“) sind durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte in der Krasnaja-Swesda-Straße 9 zwei Zäune und zwei Wirtschaftsgebäude abgebrannt.
Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgesfeuerten Geschosse betrug 106.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 396..
Ab 00:01 Uhr am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.

ukrinform.ua: Protestaktion in Kiew: Gewerkschaften fordern Lohnerhöhung und Gebührensenkung
Der Gewerkschaftsbund der Ukraine führt in Kiew die zweite Etappe der ukraineweiten Protestaktion durch.
Einige tausend Menschen nehmen an der Aktion teil, meldet ein Ukrinform-Korrespondent.
Gefordert werden eine Loherhöhung und die Senkung der Kommunalgebühren. Die Aktionsteilnehmer halten auch Plakate mit der Aufschrift „Nein den sinnlosen Reformen“ und „Würdigen Arbeitslohn für Mediziner“.
Die Aktion wird vor dem Gebäude des Parlaments, der Werchowna Rada abgehalten, wo Protestierer ihre Forderungen aussprechen.
Sie verlangen insbesondere, die Gesetzvorlage der Gewerkschaften bis Jahresende 2018 zu verabschieden, den Preis für Erdgas und Brennstoffe, Kommunal- und Transportgebühren nicht zu erhöhen.
Die Aktionsteilnehmer fordern überdies von der Regierung, die Anordnung des Kabinetts aufzuheben, die nach ihren Worten die Übergabe des Vermögens der Gewerkschaften in staatliches Eigentum erlaube.
Derzeit ist es ruhig. Die Polizei kontrolliert den Fahrzeugverkehr.



de.sputniknews.com: Su-27-Absturz bei Militärübung: Ukrainische Luftwaffe bestätigt Tod von ihrem Oberst
Bei dem Absturz eines Kampfjets vom Typ Su-27UB am 16. Oktober in der Ukraine ist der Chef des Luftwaffenkommandos „Wostok“ (dt. „Osten“) der ukrainischen Streitkräfte Oberst Iwan Petrenko umgekommen. Dies berichtet der Pressedienst der ukrainischen Luftwaffe.
„Die Leichen der Piloten wurden gefunden. Der Flugzeugkommandant war Iwan Nikolajewitsch Petrenko, der stellvertretende Kommandeur der Luftwaffe und Chef des Luftwaffenkommandos Wostok“, geht aus einer Mitteilung hervor.
Informationen über den zweiten Piloten sollen später bekannt gegeben werden. Laut dem Schreiben war der zweite Pilot ein Militärangehöriger der US-Streitkräfte. Eine offizielle Bestätigung seitens der US-Streitkräfte liegt bislang nicht vor.
Zuvor hatte der Generalstab der ukrainischen Luftstreitkräfte über den Tod von zwei Piloten bei dem Absturz einer Su-27-Maschine über dem Gebiet Winnyzja berichtet. Der Meldung zufolge handelt es sich dabei um einen Ukrainer und einen Amerikaner. Später löschte der Pressedienst des ukrainischen Generalstabs die Informationen über die nationale Zugehörigkeit der Piloten.
Laut einer Mitteilung der Luftstreitkräfte der Vereinigten Staaten in Europa (USAFE) war ein US-Militärangehöriger in diesen Zwischenfall „involviert“. Nach Angaben des ukrainischen Fernsehsenders „112 Ukraina“ befinden sich Vertreter der US-Botschaft am Absturzort im Gebiet Winnyzja. „Vertreter der Militärstaatsanwaltschaft arbeiten gemeinsam mit Vertretern der US-Botschaft am Absturzort. An den Arbeiten nehmen zudem Vertreter der Polizei und anderer Ermittlungsbehörden sowie Militärs teil“, berichtete ein Korrespondent des Fernsehsenders vor Ort.
Vom 8. bis 19. Oktober finden auf dem Territorium der ukrainischen Gebiete Chmelnyzkyj und Winnyzja die multinationalen Militärübungen „Clear Sky 2018“ statt. Neun Länder nehmen teil, darunter acht Nato-Mitglieder.


nachmittags:

de.sputniknews.com: „Korrosion der Moral“: Ex-Minister über weltweite Schande der Ukraine
Der ehemalige ukrainische Verkehrsminister Jewgeni Tscherwonenko hat gegenüber dem TV-Sender „112 Ukraina“ verlautbart, dass sich die Ukraine vor der ganzen Welt blamiert.
Tscherowenko verwies darauf, dass der ukrainische Präsident, Petro Poroschenko, im vergangenen Jahr einen Gesetzentwurf in der Werchowna Rada (ukrainisches Parlament) vorgelegt habe, der die Aufhebung der Abgeordnetenimmunität vorsehe. Das Dokument sei bislang nicht angenommen worden.
„Das sieht sehr beschämend aus vor der Welt, weil euch niemand gezwungen hat, dies vor den Wahlen zu rufen. Jetzt ist es doppelt so scheußlich“, sagte er.
Ferner sagte der ukrainische Ex-Verkehrsminister: „Falls in der Ukraine auf Niveau der nationalen Idee nicht anerkannt wird, dass das Gesetz für alle gleich ist, wird es aus meiner Sicht keine Ukraine mehr geben; weil die Korrosion der Moral und die Korruption der Moral bereits den Tiefpunkt erreicht haben (…) Alle, die arbeiten, kämpfen und siegen wollen, ziehen weg. Leider haben wir nun meiner Meinung zufolge nach moralischen und professionellen Kriterien das schändlichste Parlament.“
Er erkannte unter anderem im Land Merkmale für die Entwicklung des Jugoslawien-Szenarios: „Entweder machen wir das Gesetz gleich für alle, oder ausgehend von der Situation und davon, was wir angerichtet haben. Da wir uns überall Feinde gemacht haben, befürchte ich, dass unsere Fähigkeit, ukrainisch zu leben (klauen oder Demokratie – für mich, das Gesetz – für sie), die Ukraine in den Abgrund treiben wird. Allen Merkmalen nach erwartet uns etwas, was der Jugoslawien-Variante ähnelt. Und das ist traurig.“

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 17.10.2018
In den letzten 24 Stunden wurden 24 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten des Gegners festgestellt, der die Gebiete von 13 Ortschaften bescossen hat.
In Richtung Gorlowka wurden von den Positionen der 72. mechanisierten und der 58. Panzergrenadierbrigade unter Kommando der Kriegsverbrecher Tatus und Drapatyj die Gebiete von Sajzewo und der Siedlung des Gagarin-Bergwerks mit Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Donezk haben die Kämpfer der 92. und der 28. mechanisierten Brigade unter Kommando von Kokorjew und Martschenko sowie der 56. Panzergrenadierbrigade unter Kommando von Iwanow Spartak, Trudowskije, Staromichajlowka, Alexandrowka, Styla, Mineralnoje und das Gelände des Flughafens von Donezk mit Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben die Kriegsverbrecher der 36. Marineinfanteriebrigade auf Befehl von Gnatow auf die Gebiete von Kominternowo, Leninskoje, Nowaja Tawrija und Oktjabr mehr als 30 Mörsergeschosse der Kaliber 82 und 120mm abgefeuert sowie mit Schützenpanzerwaffen, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen geschossen.
Durch Beschuss seitens der Kämpfer auf Oktjabr wurden in der Kommunarow-Straße zwei Häuser und eine Gasleitung beschädigt, in der Swjosdnaja-Straße wurden fünf Häuser und eine Stromleitung beschädigt – die ganze Ortschaft hat keinen Storm. In Kominternowo in der Kirow-Straße ist ein Wohnhaus abgebrannt. In Trudowskije sind in der Krasnaja-Swesda-Straße zwei Wirtschaftsgebäude und ein Zaun abgebrannt.
Wir stellen eine Zunahme der Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung und der Häufigkeit des Beschusses von Seiten des Gegners in Richtung Mariupol im Verantwortungsbereich der 36. Marineinfanteriebrigade fest. Diese Tatsache hängt mit dem Abzug der Brigade aus der OOS-Zone zusammen. Mit dem ungeordneten Feuer versuchen die ukrainischen Besatzer möglichst viele „Kampftage“ abzudecken, um vor dem Verlassen der Zone der Besatzungskräfte mehr Geld zu verdienen.
In Folge von Beschuss fügt ein solch ungeordnetes Feuer gerade der zivilen Infrastruktur Schaden zu und stellt eine Gefahr für das Leben der Zivilbevölkerung dar, was ein weiteres mMal die wahren Motive der ukrainischen Kämpfer bestätigt.
Trotz der Erklärung der ukrainischen Seite über die Einhaltung der Minsker Vereinbarungen unternimmt das Kommando der OOS weiter Versuche, unsere Positionen aufzudecken und anschließend Provokationen durch Diversions- und Erkundungsgruppen durchzuführen.
Am 15. Oktober haben Soldaten der Volksmiliz der DVR eine Diversions- und Erkundungsgruppe des Gegners mit sechs Mann entdeckt, die sich aus Richtung Awdejewka von den Positionen der 56. Brigade der ukrainischen Streitkräfte in Richtung Jakowlewka bewegte. Während eines Gefechts mit der Diversions- und Erkundungsgruppe starben zwei Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, einer wurde verletzt. Verluste auf Seiten der Volksmiliz gibt es keine.
In den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte wächst die Liste der nicht kampfbedingten Verluste weiter.
Am 16. Oktober rollte bei technischen Wartungsarbeiten ein Schützenpanzer von einem Gerüst. Infolge des Aufpralls des Fahrzeugs starben zwei ukrainische Soldaten, P.P. Bilyk und A.Ju. Bojko, einer weiter Soldat, O.O. Wachruschew, wurde schwer verletzt.
In Nowoselowka Wtoraja wurden die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte W.S. Linko und A.S. Majorow verletzt, weil sie auf eine Mine in einem eigenen Minenfeld gerieten.
Nach bereits bestehender Tradition stellt das Kommando der OOS diese Verluste als Ergebnis mythischen Beschusses von Seiten der Volksmiliz der DVR dar.


de.sputniknews.com: WSJ: US-Sanktionen tragen zur Stärkung russischer Wirtschaft bei
Die amerikanischen Sanktionen haben – unbeabsichtigt – der russischen Wirtschaft in die Hände gespielt, da sie zu höheren Ölpreisen und einem billigeren Rubel beitragen. Dies stellt die Markt-Reporterin Avantika Chilkoti in ihrem Artikel für die Zeitschrift „Wall Street Journal“ fest.
Dem Blatt zufolge ist der Ölpreis als „Grundlage der russischen Exporte“ seit Mitte August um 14 Prozent gestiegen. In vielerlei Hinsicht sei dieses Wachstum auf die Wiederverhängung der US-Sanktionen gegen Teheran zurückzuführen, die sich vermutlich negativ auf die Rohölexporte aus dem Iran auswirken würden.
Gleichzeitig habe die Abwertung des Rubels um 15 Prozent seit April nur zu einer Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der russischen Waren geführt, betont die Autorin.
Darüber hinaus seien die Notierungen der russischen Energieriesen Rosneft und Lukoil in diesem Jahr um 56 beziehungsweise 39 Prozent gestiegen.
Russland sei mit höheren Ölpreisen und einem schwachen Rubel in einer günstigeren Lage. Denn angesichts des Budgets seien diese Faktoren von doppeltem Vorteil, zitiert das Blatt einen Experten von der Vermögensverwaltung Aberdeen Asset Management.
Am Dienstag hatte der russische Präsident, Wladimir Putin, erklärt, dass das Bild der russischen Wirtschaft den Schlüsselparametern nach insgesamt ein positives sei.

Lug-info.com: „Die Organe der Staatsanwaltschaft haben in den ersten 9 Monaten dieses Jahres 28 Dokumente bezüglich Vorgängen der Staatsanwaltschaft im Bereich der Korruption eingebracht, 19 Funktionsträger wurden disziplinarisch zur Verantwortung gezogen“, teilte die Abteilung für Aufsicht über die Einhaltung der Gesetze durch die Staatsorgane und zum Kampf gegen die organisierte Kriminalität und Korruption der Generalstaatsanwaltschaft der LVR mit.
Die Generalstaatsanwaltschaft teilte mit, dass im Berichtszeitraum im Ergebnis von vorläufigen Ermittlungen in 28 Angelegenheiten zu Korruptionsfällen Anklagen erhoben und Strafverfahren bei Gericht angestrengt wurden. In 14 Fällen hat dies bisher zur gerichtlichen Verurteilung geführt. …

de.sputniknews.com: Wenige Flugminuten bis Russland: Nato baut Stützpunkt in Estland aus
In Estland sind am Dienstag neue Einrichtungen für die Aufnahme und Wartung der dort stationierten Nato-Truppen und deren Ausrüstung eröffnet worden. Die feierliche Veranstaltung fand auf dem Luftstützpunkt Ämari bei Tallinn, etwa 190 Kilometer Luftlinie von Russland entfernt, statt.
Die Einrichtungen, darunter ein weiterer Hangar, ein Hauptgebäude und ein Bahngleis mit Entladerampe für explosive Güter, sind im Rahmen der sogenannten European Deterrence Initiative (EDI), eines US-amerikanischen Programms, gebaut worden, so der estnische Verteidigungsminister Jüri Luik. Die Kosten für das Projekt betragen etwa 15 Millionen US-Dollar. Das EDI-Rüstungsprogramm der USA war im letzten Jahr mit einem Budget von 4,8 Milliarden Dollar ausgestattet – für das kommende Jahr sind 6,5 Milliarden US-Dollar dafür bewilligt worden.
Luik merkte an, dass die neuen Objekte in Ämari nicht ausschließlich für die US-Luftwaffe bestimmt seien. „Natürlich können diese auch andere Nato-Truppen oder andere Verbündete nutzen. So ist es für alle vorteilhaft“, so Luik.
Der Chef des Engineering- und Logistik-Service der US-Luftwaffe in Europa, Brigadegeneral Roy Agustin sagte, dass die Projektarbeiten neun Monate, und der Bau selbst fünfzehn Monate in Anspruch genommen hätten. „Für solch ein großes Vorhaben ging es sehr schnell“, betonte der General.
Gegenwärtig werden auf dem Luftwaffenstützpunkt Ämari Eurofighter-Kampfjets der Bundeswehr stationiert, die eine Luftraumschutzmission über den baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen erfüllen.
Die baltischen Staaten besitzen keine für eine Luftraumüberwachung geeigneten Flugzeuge, sodass seit dem Beitritt dieser Länder zur Nato der Luftraum abwechselnd von Flugzeugen anderer Nato-Länder patrouilliert wird. Diese sind in Litauen auf dem Flugplatz Zokniai sowie in Estland auf dem Flugplatz Ämari untergebracht, der seit 2014 zusätzliche Start- und Landeplätze für die Stationierung von Nato-Flugzeugen erhalten hat. Auf dem Nato-Gipfel in Chicago im Jahr 2012 wurde die Mission auf unbestimmte Zeit verlängert.


mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz bleibt angespannt aber kontrollierbar. Die ukrainischen Streitkräfte beschießen weiter die Ortschaften der LVR und provozieren die Einheiten der Volksmiliz der LVR zur Eröffnung des Feuers.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner dreimal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Auf Befehl des Kommandeurs der 14. Brigade des Kriegsverbrechers Wojtschenko wurde die Umgebung von Michajlowka mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen und Granatwerfern beschossen.
Kalinowka haben die ukrainischen Truppen mit 120mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen. Die Befehle zur Eröffnung des Feuers erteilte der Kommandeur der 72. Brigade der Verbrecher Tatus.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 120 Geschosse abgeeuert.
Die ukrainische Regierung konzentriert weiter ihre Kräfte und Mittel in der Nähe der Kontaktlinie und unterstreicht so ihre aggressive Einstellung bei der Lösung der Konflikts im Donbass.
Nach uns vorliegenden Informationen sind am 15. Oktober im Gebiet von Krymskoje, im Verantwortungsbereich der 53. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte zehn Schützenpanzer und acht Fahrzeuge eingetroffen.
Wir erhalten weiter Informationen über die Zunahme von Erkrankungen unter dem Personal der ukrainischen Streitkräfte in der OOS-Zone. Hauptsächlich kommen Soldaten mit Lungenentzündungen in die Krankenhäuser. Allein in den letzten vier Tragen sind in die medizinischen Einrichtungen in Popasnaja, Nowoswanowka und Stschastje mehr als 50 Soldaten aus der 53. und der 14. Brigade eingeliefert worden.
Hauptgrund für die Erkrankungen sind das Fehlen von warmer Kleidung und Heizung.
Die Volksmiliz der LVR hält trotz der ständigen Provokationen von Seiten der ukrainischen Truppen die übernommenen Verpflichtungen zur Wiederherstellung von Frieden im Donbass ein.
Unsere Einheiten tun ununterbrochen Dienst, führen Übungen zur militärischen Ausbildung durch, um eine hohe Kampffähigkeit aufrecht zu erhalten und jede Aggression von der ukrainischen Seite abwehren zu können.

de.sputniknews.com: Politischer Mord: Staatsanwaltschaft Georgiens klagt Ex-Präsident Saakaschwili an
Die Hauptstaatsanwaltschaft Georgiens soll den Fall über die Vorbereitung für den Mord des bekannten georgischen Geschäftsmannes und Milliardärs Arkadi „Badri“ Patarkazischwili geklärt haben. Laut einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft hat der ehemalige georgische Präsident Michail Saakaschwili den Mord an Patarkazischwili in Auftrag gegeben.
Patarkazischwili könne mit einem Stoff vergiftet worden sein, der einen natürlichen Tod herbeiführe, heißt es in der Erklärung.
Laut der Behörde wurden aufgrund eines Gerichtsurteils die ehemaligen Staatsbeamten des Innenministeriums G.M., L.K., und R. Sch. wegen Kompetenzüberschreitung und Vorbereitung eines Mordes unter erschwerenden Umständen festgenommen.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft haben die Ermittler bei einer Durchsuchung bei einem weiteren Angeklagten, E. Z., ein Diktiergerät mit zwei Audioaufnahmen vom 4. und 5. Februar 2007 mit Besprechungen zur Vorbereitung des Mordes vorgefunden. Demnach sollte einer der Angeklagte, G.D., versuchen, einen der Leibwächter von Patarkazischwili in diese Vorbereitung zu involvieren.
„Während des Gesprächs bestätigt G.D., dass die Frage der Vorbereitung des Mordes von Michail Saakaschwili genehmigt worden sei, denn Badri Patarkazischwili sei sein politischer Opponent und ein Feind der Führung. Auch wurde festgestellt, dass das Department für Verfassungssicherheit die Tötung verübt hat“, heißt es in der Erklärung.
Auf der zweiten Audioaufnahme sollen die Ex-Beamten die Schaffung entsprechender Bedingungen für den Mord besprechen, eine Liste der Menschen aus Patarkazischwilis Umgebung erstellen und seine tägliche Route untersuchen. Des Weiteren sollten sie verschiedene Mordmethoden erwägen, darunter auch eine Vergiftung mit einem zu einem natürlich Tod führenden Stoff, so die Staatsanwaltschaft.
Auf dieser Aufnahme wird bestätigt, dass alle Fragen zu den Mordmethoden mit Bacho Akhalaia koordiniert worden sind.
Den festgenommenen ehemaligen Beamten droht eine Haftstrafe in einem Ausmaß von 16 bis 20 Jahren.
Badri Patarkazischwili, einer der reichsten Menschen Georgiens und Opponent des damaligen georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili, verstarb völlig unerwartet am 12. Februar 2008 in seinem Landhaus in Leatherhead im Süden Englands. Nach Einschätzungen von Ärzten hatte er einen Herzinfarkt erlitten. Einige Monate vor seinem Tod hatte sich der Geschäftsmann aktiv mit Politik zu beschäftigen begonnen. Er hatte die Gründung einer oppositionellen Partei in Georgien angekündigt und bei der Präsidentschaftswahl kandidiert.


Dan-news.info: „Die Post des Donbass hat den Briefmarkenblock Nr. 21 „Den Kämpfern gegen den ukrainischen Nationalismus“ sowie einen Ersttagsumschlag und Ersttagsstempel herausgegeben. Bekannte Persönlichkeiten im Kampf gegen die faschistischen Nationalisten waren der legendäre Dmitrij Nikolajewitsch Medwedjew und Pawel Anatoljewitsch Sudoplatow“, teilte das staatliche Unternehmen „Post des Donbass“ mit.
An den Feier anlässlich des Erscheinens nahmen der Staatssicherheitsminister der DVR Wladimir Pawlenko, der Kommunikationsminister der DVR Wiktor Jazenko und der Generaldirektor des staatlichen Unternehmens „Post des Donbass“ Denis Neudatschin teil.


ukrinform.ua: Vertreter der Ukraine in TKG: Russland wird „Wahlen“ im besetzten Donbass nicht absagen
Russland werde aller Wahrscheinlichkeit nach auf die Abhaltung der für den 11. November geplanten Wahlen in den besetzten Gebieten von Donbass trotz der Proteste der EU, der USA und der OSZE nicht verzichten, erklärte der Vertreter der Ukraine in der Arbeitsuntergruppe für politische Fragen der Trilateralen Kontaktgruppe (TKG) zur Lösung der Situation im Donbass, Oleksandr Mozyk, während der öffentlichen Debatte „Welche Friedensmission braucht die Ukraine?“, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform.
„Bei der letzten Sitzung (der Trilateralen Kontaktgruppe – Red.) konnten wir die Russische Föderation nicht überzeugen, die Wahlen abzusagen, die sie am 11. November im besetzten Gebiet abhalten will. Wir haben betont, dass die Europäische Union, die Vereinigten Staaten, die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa gegen diese Wahlen sind, aber wir sehen, dass Russland höchstwahrscheinlich, zu 99,9 Prozent, diese Wahlen durchführen wird, obwohl noch etwas Zeit bleibt, Russland zu überzeugen, das nicht zu tun“, sagte Mozyk.
Er fügte hinzu, dass Russland seine eigenen strategischen Ziele verfolgt und sowohl die Minsker Abkommen als auch das „Normandie-Format“ missachtet.

Dan-news.info: „Energietechniker der DVR haben die gestern durch Beschuss von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte unterbrochene Stromversorgung von Oktjabrj im Süden der DVR wieder in Betrieb genommen. Um 11 Uhr begannen Spezialisten mit der Arbeit, die Stromversorgung war um 13:37 Uhr wieder in Betrieb“, teilte das Kohle- und Energieministerium der DVR mit.
Auch die Gasversorgung in Oktjabrj, die gestern durch ukrainischen Beschuss für 64 private Wohnhäuser unterbrochen wurde, ist seit 14:00 Uhr wieder in Betrieb, teilte der staatliche Konzern Donbassgas mit.


de.sputniknews.com: Absturz ukrainischer Su-27: US-Luftwaffe bestätigt Tod ihres Piloten
Ein US-Luftwaffenpilot ist während eines internationalen Übungsflugs in der Westukraine mit einem ukrainischen Kampfjet vom Typ Su-27 Suchoi abgestürzt und getötet worden. Das bestätigte das Kommando der US-Luftwaffe in Europa und Afrika.
Ein US-Luftwaffenpilot sei beim Absturz einer ukrainischen Su-27 während eines internationalen Manövers in der Westukraine ums Leben gekommen. Auch der zweite Mann an Bord, ein ukrainischer Pilot, sei tot.
Bei dem umgekommenen US-Piloten handle es sich um einen Angehörigen der Luftwaffe der US-Nationalgarde im US-Bundesstaat Kalifornien, hieß es.
Am Dienstag war laut Pressedienst des ukrainischen Generalstabs ein Su-27 Kampfflugzeug bei einem Trainingsflug über dem Gebiet Winnyzja abgestürzt.
Vom 8. bis 19. Oktober finden auf dem Territorium der ukrainischen Gebiete Chmelnyzkyj und Winnyzja die multinationalen Militärübungen „Clear Sky 2018″ statt. An den Übungen nehmen neun Länder teil, darunter acht Nato-Mitglieder.

Standard

Presseschau vom 16.10.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


vormittags:

lug-info.com: In den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen siebenmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Donezkij, Kalinowo, Michajlowka (Solotoje-5), Kalinowka, Sokolniki und Losowoje.
Geschossen wurde mit 122mm-Artilleriegeschützen, 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen, darunter großkalibrigen.

de.sputniknews.com: Poroschenko droht: „Russland wird teuer bezahlen“
Russland wird im Fall eines Einsatzes der Luftstreitkräfte gegen die Ukraine einen hohen Preis zahlen, wie der ukrainische Präsident Petro Poroschenko bei dem Manöver „Clear Sky 2018“ erklärte. Die entsprechenden Aussagen wurden auf der Facebook-Seite des Staatschefs veröffentlicht.
Mit den jüngsten Aussagen beschuldigte der ukrainische Präsident in Abwesenheit Russland für Luftangriffe, so die russischen Medien. Dafür werde Russland „einen hohen Preis“ zahlen. Wann und wo es zu russischen Luftangriffen kommen werde oder sie bereits passiert seien, erläuterte Poroschenko nicht.
„Wir kämpfen für Freiheit, wir kämpfen für Demokratie. Wir schätzen die starke und zuverlässige Position sehr, die unsere Partner aus den USA und der Nato demonstrieren. Wir fragen Russland nicht, was wir auf unserem Boden machen sollen“, schrieb Poroschenko.
Auch ein Video des TV-Senders NBC mit entsprechenden Aussagen wurde veröffentlicht. Darin verlautbart Poroschenko, dass die ukrainischen Soldaten den Nato-Militärs viel beibringen könnten – denn sie würden „unter Bedingungen eines Hybrid-Krieges kämpfen“.


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 15. Oktober 3:00 Uhr bis 16. Oktober 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 26.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Sajzewo, Golmowskij, Oserjanowka, Schirokaja Balka, Siedlung des Bergwerks 6/7, Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Jasinowataja, Krutaja Balka, Mineralnoje, Kaschtanowoje, Spartak, Donezk (Flughafen, Volvo-Zentrum, Siedlung des Abakumow-Bergwerks, Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks), Alexandrowka, Luganskoje, Kominternowo, Sachanka.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an ziviler Infrastruktur wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 396.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 78.
Ab 00:01 Uhr am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.

de.sputniknews.com: US-Militär gibt Vorbereitung auf „potentiellen Konflikt“ mit Russland zu
Mit den Militärübungen Clear Sky bereiten sich die USA gemeinsam mit der Ukraine, Polen und Rumänien auf einen potentiellen Konflikt mit Russland und China vor. Das teilte der Generalmajor der US Air Force in Kalifornien Clay Garrison gegenüber dem US-Sender „Today” mit.
Die USA trainieren Garrison zufolge erstmals eine direkte Konfrontation mit russischen und chinesischen Jagdflugzeugen, die die Ukraine für das Manöver bereitgestellt hat. „Wir bereiten uns auf eine Konfrontation mit gleichstarken Gegnern vor – mit Russland und China“, sagte der US-Offizier. „In Russland sind dieselben Jäger in Gebrauch“.
Zuvor hatte das vietnamesische Nachrichtenportal Soha News berichtet, dass die USA als Reaktion auf die Lieferung russischer Fla-Raketenkomplexe S-300 nach Syrien ihre Kampfflugzeuge F-15C Eagle für die Übungen in die Ukraine geschickt hätten. US-Militärs sollen gemeinsam mit israelischen Piloten die Eigenschaften der in der ukrainischen Armee vorhandenen S-300 genauer erforschen.
Das Manöver Clear Sky 2018 findet auf dem Territorium der Ukraine vom 8. bis zum 19. Oktober unter Beteiligung von insgesamt neun Ländern statt, unter denen acht der Nato angehören. Eingesetzt werden Jäger der vierten Generation F-15C/D Eagle und F-16 Fighting Falcon sowie schwere Kampfdrohnen MQ-9 Reaper. Die Ukraine ist mit Flugzeugen aus russischer Produktion vom Typ Su-27, Su-25, Su-24 und Mig-29 sowie mit Radaranlagen und Luftabwehrsystemen vertreten.

Dan-news.info: „Bis 2023 werden wir mehr als 100.000 neue Arbeitsplätze schaffen und modernisieren. Wir werden die Arbeitsproduktivität auf das 1,5-fache erhöhen“, erklärte heute der Vorsitzende der Gewerkschaftsföderation der DVR Maxim Parschin. Nach seinen Worten ist dafür eine Vervollkommnung der Finanz-, Haushalts- und Steuerplanung notwendig.
„Zurzeit durchlaufen die Pläne eine abschließende Bearbeitung und Abstimmung, nach den Wahlen werden wir mit voller Kraft arbeiten. Dies wird unsere Antwort auf die Schwierigkeiten sein, mit denen die Region kämpft. Wir gehen nicht auf den Weg Kiews, auf den Weg der Deindustralisierung, die dieses Land untergehen lässt. Das ist nicht unsere Sache, wir haben eine andere Wahl getroffen“, erklärte Parschin.
Er merkte an, dass solche breit angelegten Pläne ein Teil des großen Projekts „Kraft des Donbass“ sind, an dem sich Tausende von Menschen , darunter viele Gewerkschaftsmitglieder beteiligt haben.

de.sputniknews.com: Britisches Verteidigungsamt prophezeit wachsenden russischen Einfluss in der Welt
Das britische Verteidigungsministerium erwartet in den kommenden Jahren eine Ausweitung des Einflusses Russlands auf der internationalen Bühne. Veröffentlicht wurde diese Prognose im Strategiebericht „Global Strategic Trends“.
Die aktualisierte Fassung des Berichts „Global Strategic Trends“ soll die vor drei Jahren entwickelte nationale Verteidigungsstrategie Großbritanniens ergänzen und zu einem Leitfaden für die Regierung werden, um „die Entstehung neuer Risiken einzudämmen“. Ein Teil des Berichts ist Russland gewidmet.
„Die russische Präsenz auf der internationalen Bühne könnte sich ausweiten, insbesondere in der Arktis, im Nahen Osten und in Nordafrika. Die Machtprojektion in weiter Ferne könnte sich als wünschenswert erweisen. Um dies zu ermöglichen, könnte Russland versuchen, neue Beziehungen zu knüpfen und Basen zu schaffen“, heißt es im Dokument.
60 Prozent russischer Rüstungsexporte entfallen dem Bericht zufolge auf den Asiatisch-Pazifischen Raum, weswegen diese Region eine Priorität für die russische Verteidigungsindustrie bleiben werde.
„Während Russland nach Möglichkeiten sucht, seine Handels- und Verteidigungsbeziehungen zu China zu vertiefen, wird es auch mit anderen regionalen Mächten zusammenarbeiten. Davon zeugen sich ausweitende Projekte in Südostasien, kontinuierliche militärische Beziehungen zu Indien und ein neues strategisches Engagement mit Pakistan“, so die Verfasser weiter.
Dennoch behaupten sie, Russland werde in naher Zukunft seine Außenpolitik in Eurasien nicht verändern.
„Die Schlüsselprioritäten russischer Außenpolitik werden wahrscheinlich unverändert bleiben… und die eurasische Region wird im russischen strategischen Denken weiter dominieren. Russlands Unsicherheit über seine territoriale Integrität und sogar sein nationales Überleben wird weiterhin die Expansion und den Druck auf die Nachbarländer Russlands vorantreiben“, heißt es in dem Bericht.
Allerdings seien die Verfasser des Dokuments der Meinung, dass die Verteidigungsinitiativen Russlands wegen interner Faktoren und insbesondere des Mangels an Wehrpflichtigen eingeschränkt werden können.
„Russische militärische Ambitionen könnten durch einen Mangel an Rekruten behindert werden. In den nächsten fünf Jahren wird die Zahl der jungen Bevölkerung in Russland auf weniger als 25 Millionen Menschen sinken und weiter abnehmen. Dies sowie mit dem Gesundheitssystem verbundene Faktoren könnten die traditionellen russischen Bestrebungen zur Schaffung einer aus einer Million Menschen bestehenden Streitkraft einschränken.
Heute ist ein Drittel der Rekruten nicht für den Felddienst geeignet. Die Entscheidung Russlands, Ausländer im Alter zwischen 18 und 30 Jahren zu rekrutieren, bietet ein wenig Milderung an“, lautet der Bericht.
Im Allgemeinen werde Russland der Meinung der Autoren nach das vorhandene Modell der Staatsverwaltung (im Bericht als „verwaltete Demokratie, administrierte Korruption, geregelte Medien und Nepotismus“ bezeichnet) in den kommenden Jahren beibehalten.
Der ganze Text des Berichts mit anderen Aussichten für Russland sowie Prognosen für die Entwicklung der ganzen Welt in naher Zukunft wurde auf der Webseite der britischen Regierung (https://assets.publishing.service.gov.uk/government/uploads/system/uploads/attachment_data/file/748081/20181005-GST6_Web_Version.pdf) veröffentlicht.


Nachmittags:

Dan-news.info: Bereits ab dem 1. November werden die Löhne der öffentlichen Beschäftigten um 10% erhöht. Diese Entscheidung ist bereits getroffen, teilte das kommissarische Republikoberhaupt der DVR Denis Puschilin mit.

Lug-info.com: Das Oberhaupt der LVR Leonid Pasetschnik teilte mit, dass in der LVR die Löhne der öffentlich Beschäftigten ab dem 1. November um 10% erhöht werden.

de.sputniknews.com: Rekorde und Aufgaben: Putin äußert sich zur aktuellen russischen Wirtschaftslage
Russlands Präsident Wladimir Putin hat die aktuelle Lage der russischen Wirtschaft kommentiert, heißt es auf der offiziellen Kreml-Webseite.
Russlands Präsident Wladimir Putin hielt demnach eine Sitzung für wirtschaftliche Fragen, in deren Rahmen die aktuelle Lage der russischen Wirtschaft, Maßnahmen zur Förderung ihrer Stabilität sowie deren Wachstumstempo besprochen wurden, ab. An den Verhandlungen beteiligten sich der Assistent des russischen Staatschefs, Andrej Beloussow, der erste Vize-Ministerpräsident und Finanzminister Anton Siluanow, Wirtschaftsminister Maxim Oreschkin und die Chefin der russischen Zentralbank, Elwira Nabiullina.
„Es gibt stabil niedrige Inflations- und Arbeitslosigkeitswerte. Im August sank die Arbeitslosigkeit auf 4,6 Prozent, derzeit ist sie auf einem Rekordtief“, so der russische Präsident.
Er wies auch darauf hin, dass wichtige Indikatoren der Geschäftstätigkeit und Verbrauchernachfrage russischer Familien die Dynamik der Investitionen und der Anstieg des Güterverkehrsaufkommens seien.
„Nach den Ergebnissen der ersten Jahreshälfte sind die Anlagenkosten der Unternehmen und Organisationen um 3,2 Prozent gewachsen. Auch wuchsen der Güterumlauf des Verkehrs (um drei Prozent in acht Monaten) und der Einzelhandel (2,7 Prozent)“, so der Präsident weiter.
Eine vorrangige Dynamik zeigt Putin zufolge auch die Industrieproduktion: Das industrielle Wachstum belief sich in acht Monaten auf 3,1 Prozent. Darunter gebe es auch ein Plus von 3,8 Prozent in der Verarbeitungsindustrie.
Darüber hinaus verwies der Präsident auf die Systemaufgabe. Diese umfasse ein schnelleres Wirtschaftswachstum und eine Förderung von: der Investitionsaktivität, der Stimulierung der Entwicklung der Verarbeitungsbetriebe, der klein- und mittelständischen Unternehmen sowie des hochtechnologischen Nichtrohstoffexports. Der Präsident betonte dabei, dass die Gehälter und Realeinkommen der Bürger spürbar erhöht werden sollten.
„Im Großen und Ganzen ist das Bild der russischen Wirtschaft nach den Schüsselparametern positiv“, so der russische Staatschef abschließend.


Armiyadnr.su: Bericht des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR über die Lage am 16.10.2018
In den letzten 24 Stunden wurden 26 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten des Gegners festgestellt, der die Gebiete von 17 Ortschaften beschossen hat.
In Richtung Gorlowka haben Kämpfer der 72. mechanisierten Brigade und der 58. Panzergrenadierbrigade unter Leitung der Kriegsverbrecher Tatus und Drapatyj die Gebiete von Sajzewo, Golmowskij, Oserjanowka, Schirokaja Balka, der Siedlungen des Gagarin-Bergwerks und des Bergwerks 6/7 beschossen.
In Richtung Donezk wurden von den Positionen der 92. mechanisierten und der 56. Panzergrenadierbrigade unter Leitung der Henker Kokorjew und Iwanow die Gebiete von Jasinowataja, Krutaja Balka, Mineralnoje, Kaschtanowoje, Luganskoje, Alexandrowka, Spartak, Trudowskije und das Gelände des Flughafens von Donezk mit 82mm-Mörsern, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol hat der Kriegsverbrecher und Kommandeur der 36. Marineinfanteriebrigade Gnatow den Befehl zum Beschuss der Gebiete von Kominternowo und Sachanka mit Mörsern des Kalibers 82 und 120mm sowie Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte vergrößert sich die Liste nicht kampfbedingter Verluste weiter.
Am 15. Oktober entstand im Gebiet von Krasnogorowka im Verantwortungsbereich der 28. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte in der Folge von Verletzungen von Brandschutzbestimmungen beim Befeuern eines Ofens ein Brand in einem Unterstand. Infolge der Detonation von Munition, die sich dort befand, starb während des Löschens ein Soldat, zwei weitere wurden verletzt.
In Awdejewka, 1km von der Kontaktlinie, gab es einen Verkehrsunfall. Ein Schützenpanzer der 56. Brigade fuhr auf ein leichtes Fahrzeug auf, in dem Soldaten der 92. Brigade der ukrainischen Streitkräfte fuhren. Dabei starben zwei der Soldaten, die mit dem leichten Fahrzeug fuhren. Ursache des Verkehrsunfalls war, dass der Fahrer des Schützenpanzers betrunken war und auf die Gegenfahrbahn geriet.
Wir erwarten, dass das Kommando der OOS wie gewöhnlich diese Verluste als Ergebnis mythischen Beschusses von Seiten der Volksmiliz der DVR darstellt.
Eines der hauptsächlichen Probleme der ukrainischen Armee ist neben dem moralischen Verfall und dem niedrigen Niveau der Kontrolle über das Personal die Korruption, die auf allen Ebenen der militärischen Führung weit verbreitet ist.
Nach Informationen einer Quelle aus der 92. Brigade der ukrainischen Streitkräfte müssen die Soldaten der Brigade von ihrem Sold bis zu einem Drittel für Zahlungen an ihre Kommandeure aufbringen. Für besondere Vergehen kann den Soldaten sogar der Sold für einen Monat entzogen werden oder sogar für zwei. Ich will anmerken, dass der Kriegsverbrecher, der Kommandeur der 92. mechanisierten Brigade Kokorjew persönlich die ihm unterstellten Einheiten kontrolliert, um Soldaten zu entdecken, die sich mit einer Anzeige wegen Erpressung an die Militärstaatsanwaltschaft gewendet haben.
Das Problem der Korruption wird nur zunehmen, solange die Wirtschaft der Ukraine sich auf dem Entwicklungsniveau eines mittelalterlichen Staats befindet.

de.sputniknews.com: Fazit 2017: Medwedew beziffert „Wahnsinns“-Verluste Russlands wegen Cyber-Attacken
Der russische Premierminister Dmitri Medwedew hat am Dienstag bekanntgegeben, wie viel Geld Russland 2017 im Zuge von Cyber-Angriffen verloren hat.
„Nach Experteneinschätzung haben allein die im Jahr 2017 erfolgten Cyber-Attacken zu Verlusten im Wert von einer Billion US-Dollar geführt. Über diese Summe muss man nachdenken – sie ist ein Wahnsinn“, so Medwedew.
„Das sind in Russland circa 600 Milliarden Rubel, was für unsere Wirtschaft ziemlich wesentliche Geldsummen darstellt“, so Russlands Premierminister bei der Eröffnung des internationalen Forums „Offene Innovationen – 2018“ in Moskau.

Mil-lnr.info: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz hat eine Tendenz zur Verschärfung, bleibt aber kontrollierbar. Die ukrainischen Streitkräfte beschießen weiter die Ortschaften der LVR und provozieren die Einheiten der Volksmiliz der LVR zur Eröffnung des Feuers.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner siebenmal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Auf Befehl des Kommandeurs der 14. Brigade des Kriegsverbrechers Wojtschenko wurden die Umgebungen von Michajlowka, Kalinowo und Donezkij mit Artilleriegeschützen, 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen und Granatwerfern beschossen. Auf Befehl des nicht minder blutrünstigen Kriegsverbrechers, des Kommandeurs der 72. Brigade Tatus wurden die Gebiete von Losowoje und Kalinowka mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen und Granatwerfern beschossen.
Die Ortschaft Sokolniki haben die ukrainischen Truppen mit 120mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen. Die Befehle zur Eröffnung des Feuers erteilte der Kommandeur der 53. Brigade der Kriegsverbrecher Grusewitsch.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 220 Geschosse abgefeuert.
Die ukrainische Regierung konzentriert weiter ihre Kräfte und Mittel in der Nähe der Kontaktlinie und greift dabei auch zu teuren ausländischen Söldnern.
Nach uns vorliegenden Informationen sind am 14. Oktober im Gebiet von Trjochisbjonka im Verantwortungsbereich der 53. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte 30 Kämpfer eingetroffen, die mit NATO-Waffen ausgerüstet sind und auf polnisch sprechen. ….

de.sputniknews.com: Syrien und Krim wollen regelmäßigen Luftverkehr.
Eine Delegation der Republik Krim hat mit dem syrischen Präsidenten Bashar al-Assad die Einrichtung eines regelmäßigen Luftverkehrs zwischen der Schwarzmeerhalbinsel und Syrien besprochen. Dies erfuhr Sputnik vom Ko-Vorsitzenden des internationalen Wirtschaftsforum in Jalta, Andrej Nasarow.
Der syrische Staatschef traf sich am Dienstag mit der russischen Delegation.
„Wir haben darüber gesprochen, dass ein Mechanismus entwickelt werden sollte, dass man von Syrien direkt auf die Krim fliegen kann, um sich dort zu erholen“, sagte er. Dabei trenne Assad die Begriffe Tourismus und Kultur nicht voneinander und habe die Notwendigkeit einer parallelen Entwicklung der Kultur und des Tourismus betont, so Nasarow.
Laut Nasarow war der Flug der russischen Delegation nach Damaskus der „erste solche internationale Flug“.
„Zudem sagte er (Assad – Anm. d. Red.): Lasst uns Geschäftsmissionen organisieren, damit Menschen von der Krim, aus Russland hierher kommen könnten“, so Nasarow. Es gebe mehrere Arbeitsbereiche in Syrien, und es gebe ein Interesse von Seiten der russischen Geschäftsleute.
Laut einem Sputnik-Korrespondenten vor Ort unterzeichneten der syrische Minister Samir al-Khalil und der Chef der Republik Krim, Sergej Aksjonow, ein Memorandum über wirtschaftliche Zusammenarbeit.
Die vom Chef der Republik Krim, Sergej Aksjonow, geleitete Delegation war am Montag zu einem zweitägigen Besuch in Damaskus eingetroffen, um Gespräche zu führen und Abkommen über wirtschaftliche und wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit zu unterzeichnen.


Dan-news.info: „Ab November wird bei uns eine internationale Bank in Betrieb sein. In der ersten Etappe sind Kredite für staatliche Unternehmen möglich“, sagte heute das kommissarische Oberhaupt der DVR Denis Puschilin.
In der Zukunft sind auch Kredite für private Unternehmer mögich.

Dan-news.info: Das staatliche Unternehmen „Woda Donbassa“ ist durch einen Erlass des kommissarischen Republikoberhaupts Denis Puschilin dem Ministerium für Bauwesen und Kommunalwirtschaft unterstellt worden.
Zuvor war es dem Ministerium für Einnahmen und Abgaben unterstellt.

Dan-news.info: „Der gesellschaftliche Stab für die frontnahen Gebiete der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“ hat unter Beteiligung des Kommunikationsministeriums an mehr als 400 bedürftige Einwohner an der gesamten Abgrenzungslinie kostenlose Startpakete für „Phönix“ übergeben“, teilte der Pressedienst des Stabs mit.

Dan-news.info: „Donezk ist für die Heizperiode bereit. Sie hat gestern begonnen. Wir haben einem stundengenauen Plan zum Anschluss dieser oder jener Objekte, der heute erfüllt wird“, teilte der Bürgermeister von Donezk Alexej Kulesmin mit. „Es ist alles jederzeit bereit. Deshalb gibt es bisher keine Gründe für irgendwelche Besorgnis“.
Alle 413 sozialen Objekte und 5093 Wohnhäuser sind für die Heizperiode bereit. Alle Isoliermaßnahmen wurden durchgeführt, auch auf den Gebieten, die vorläufig der Stadt zugeordnet wurden. Gleichzeitig gibt es Einrichtungen, die mitgeteilt haben, dass für sie die Heizung erst später eingeschaltet werden muss, weil das Wetter gut ist.
Die Störungsbrigaden der Kommunalwirtschaft arbeiten in verstärkter Bereitschaft und sind jederzeit Bereit, mögliche Probleme mit der Heizungsversorgung städtischer Objekte zu beseitigen.

de.sputniknews.com: Ukrainische Su-27 stürzt bei Trainingsflug ab – beide Piloten tot
Ein Kampfflugzeug vom Typ Su-27 ist bei einem Trainingsflug über dem Gebiet Winnyzja abgestürzt. Dies geht aus einer Mitteilung des Pressedienstes des ukrainischen Generalstabs hervor, die am Dienstag auf seiner Facebook- Seite veröffentlicht worden ist.
„Heute gegen 17 Uhr ist ein Flugzeug des Typs Su-27 in der Nähe des Dorfes Ulanow (zwischen den Städten Berditschew und Chmelnik) bei einem Trainingsflug abgestürzt. Such-und Bergungsarbeiten werden durchgeführt“, heißt es in einer Mitteilung des Pressedienstes.
Laut dem TV-Sender 112 Ukraine sind die beiden Piloten des Jets nach inoffiziellen Angaben beim Absturz umgekommen.
Zudem gab der ukrainische Generalstab die Bergung von zwei Piloten-Leichen bekannt. „Der eine (Pilot – Anm. d.Red.) ist ein Soldat der ukrainischen Luftwaffe, der andere ist ein Militär der Air Force der US-Nationalgarde“, heißt es in einer Mitteilung des Pressedienstes.
Später löschte der Pressedienst des ukrainischen Generalstabs die Informationen über die nationale Zugehörigkeit der Piloten. Allerdings verfügt Sputnik über Screenshots von der noch nicht korrigierten Mitteilung.
Außerdem bestätigte die Militärstaatsanwaltschaft der Ukraine den Tod eines ukrainischen und eines US-amerikanischen Piloten und teilte mit, der Absturz habe sich bei dem internationalen Militärmanöver Clear Sky 2018 ereignet.

Dnr-online.ru: Am 15. Oktober hat in den Ortschaften der Republik die Heizperiode begonnen. Über die Lage in den frontnahen Städten Jasinowataja und Gorlowka berichteten die dortigen stellvertretenden Bürgermeister Wladimir Lebedew bzw. Igor Gorbatow.
„Heute ist der zweite Tag. Wir haben 12 Heizwerke, sechs wurden am ersten Tag in Betrieb genommen, sechs am zweiten. Wir nehmen sie auf minimalem Niveau in Betrieb. Alles hängt von den Bedingungen eines Heizwerks ab und von den Kapazitäten, die es in der Stadt gibt. Das geschieht, damit in den Heizwerken vorhandene Probleme beseitigt werden können, die Heizwärmeerzeugung richtig ausbalanciert wird, damit wir normal in die kalte Periode gehen können“, sagte der stellvertretende Bürgermeister von Jasinowataja Wladimir Lebedew.
„Die Inbetriebnahme der Heizung wurde auf zwei Tage aufgeteilt. Insgesamt gibt es in Gorlowka 136 Heizwerke. Derzeit sind 135 in Betrieb. Die Inbetriebnahme erfolgt in minimalem schonendem Betrieb. Dies geschieht, um mögliche Lecks zu entdecken. Allgemein hat die Heizperiode am 15. Oktober begonnen. Das letzte Heizwerk wird heute gegen Ende des Tages in Betrieb genommen“, sagte der stellvertretende Bürgermeister von Gorlowka Igor Gorbatow.

de.sputniknews.com: „Illegitime Laieninitiative”: Sacharowa kritisiert EU-Sanktionsmechanismus
Der neue EU-Mechanismus zur Einführung von Sanktionen wegen des Einsatzes von C-Waffen ist laut der Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa eine Laieninitiative, die nicht zum Rechtsbereich gehört.
„Dies ist eine Laieninitiative, die in keiner Verbindung mit dem Völkerrecht und den Instituten der auf international anerkanntem Völkerrecht basierenden internationalen Organisationen steht,” erklärte Sacharowa gegenüber dem Sender NTW.
Sie bezeichnete den neuen EU-Mechanismus als Teil des „Bacchanals in Bezug auf das illegitime einseitige Sanktionsherangehen“ und „ein weiterer Schlagstock zu Bestrafungszwecken“. Sacharowa betonte weiter, dass die durch die europäischen Institutionen getroffenen Entscheidungen derzeit „keine neuen Sanktionen gegen Russland auf den Weg bringen“.
Am Montag haben die EU-Außenminister einem neuen Mechanismus zur Einführung von Sanktionen wegen der Anwendung von chemischen Waffen zugestimmt.


Dnr-online.ru: Auf der Ministerratssitzung der DVR wurde über die Funktion der kommunalen Einrichtungen im Herbst und Winter gesprochen. Der Minister für Bauwesen und Kommunalwirtschaft Sergej Naumez kommentierte die Gerüchte über ein Scheitern der Heizperiode in der Republik.
„Alle diese Falschmeldungen in den Massenmedien stammen von unseren ukrainischen „Kollegen“. Über vier Jahre hinweg verläuft die Herbst- und Winterperiode in der DVR weitaus erfolgreichen, als auf dem Territorium der Ukraine. Unsere Dienstleistungen sind qualitativ wesentlich hochwertiger.
Heute sind 85% der Heizwerke schon in Betrieb, die Arbeitn zur Inbetriebnahme und zur Beseitigung von Problemen werden noch zwei bis drei Tage dauern“, sagte Naumez.

abends:

de.sputniknews.com: Mord und Selbstmord: Ukraine verliert hunderte Soldaten
Seit dem Ausbruch des militärischen Konfliktes im Osten der Ukraine hat die Ukrainische Armee fast 900 Militärangehörige infolge von nicht-militärischen Handlungen – Selbstmord, Mord und Totschlag – verloren.
Darüber berichtet der Fersehsender „112 Ukraina“ unter Berufung auf den Militärstaatsanwalt Anatolij Matios.
„Fast 900 ukrainische Militärs sind infolge von Selbstmord und auch von vorsätzlichen Morden gestorben. Diese schrecklichen Verluste machen fast zwei vollständige Bataillone der Ukrainischen Streitkräfte aus“, zitiert der Sender Matios.
Im Februar hatte Matios berichtet, dass, gemäß den Ergebnissen von ukrainischen Untersuchungen, in der Zeit des Konfliktes im Donbass von den fast 313.000 Teilnehmern der Militäreinsätze 518 Menschen Selbstmord begangen haben.
„Wir haben seit 2014 rund 10.000 nichtkriegsbedingte Verluste: Verkehrsunfälle, Trinkerei, Fahrlässigkeit im Umgang mit Waffen“, sagte er damals…

Standard

Stellungnahmen zum Prozess der Minsker Vereinbarungen vom 16.10.2018

Quellen: die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken, dan-news, lug-info sowie ukrinform, tass, sputnik und ria.ru
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Dan-news.info: Mitteilung des Außenministeriums der DVR über den Verlauf der Verhandlungen in der ökonomischen Untergruppe
In der Untergruppe zu ökonomischen Fragen blockiert die ukrainische Seite weiterhin die Erörterung der grundlegenden Fragen, eines Mechanismus, wie Einwohner der Republik ihre Renten erhalten können.
Wir hoffen, dass die internationalen Organisationen in ihrer Aufmerksamkeit gegenüber diesem ernsten sozialen Problem nicht nachlassen, unter dem hunderttausende friedlicher Bürger leiden, die das Recht auf Sozialleistungen haben, und aktive Handlungen unternehmen. Besonders lenken wir die Aufmerksamkeit auf die Notwendigkeit der Ausarbeitung eines Mechanismus zur Zahlung an wenig mobile Bürger.
Wir erinnern daran, dass UN-Vertreter nicht zum ersten Mal Kiew aufrufen, die Hindernisse beim Erhalt der Renten für alle Bürger unabhängig von ihrem Status als im Land vertriebene Personen zu beseitigen, und sie nennen die Regelungen für den Rentenerhalt in der Ukraine diskriminierend und unterstützen so die Position der Republik.
Eine weiteres wichtiges Thema in der Arbeit der Gruppe war die Erörterung der problematischen Fragen und der weiteren Arbeit des Unternehmens „Woda Donbassa“ auf dem Territorium der Republik.
Außerdem wurde die Frage der Arbeit des ukrainischen Mobilfunkoperators auf dem Territorium der Republik aufgeworfen. Die Vertretung der DVR im GZKK hat operativ die notwendigen Sicherheitsgarantien für die lang erwartete Anfrage der ukrainischen Seite zur Reparatur der am 11. Januar 2018 beschädigten Leitung gegeben, Spezialisten des Kommunikationsministeriums der DVR haben auch technische Unterstützung garantiert. Derzeit führen Mitarbeiter von Vodafone eine erste Untersuchung der Schäden durch.
Die ukrainische Seite hat zugesagt, die Reparaturarbeiten an diesem Donnerstag zu beginnen. Wir hoffen, dass in der nächsten Zeit wieder eine vollwertige Verbindung vorhanden ist.

Dnr-online.ru: Bei der letzten Sitzung der Kontaktgruppe hat die bevollmächtigte Vertreterin der DVR bei den Verhandlungen in Minsk die Wichtigkeit betont, dass der Koordinator von der OSZE, Herr Frisch, Julija Prosolowaja besucht, und hat ihre Beunruhigung über ihren sich verschlechternden Gesundheitszustand zum Ausdruck gebracht. Dies teilte das Außenministerium der DVR mit.
„Die Behörden Kiews haben einen weiteren Grund gefunden, Herrn Frisch nicht zu der vom SBU festgehaltenen Julija zu lassen, und vor zwei Tagen hat der Iljitschewskij-Bezirksgerichtshof in Mariupol Julija zu 12 Jahren Freiheitsentzug verurteilt, für ein Verbrechen, das sie niemals begangen hat.
Dies ist nicht der erste Fall, dass die OSZE nicht zu Julija gelassen wurde. Wir bewerten solche Handlungen der ukrainischen Seite als vorsätzlichen Widerstand gegen die Tätigkeit der internationalen Vertreter und eine Verhinderung der Transparenz des Gerichtsprozesses.
In diesem Zusammenhang fordern wir von der ukrainischen Seite eine gerechte gerichtliche Untersuchung, und die internationalen Beobachter bitten wir, in kürzester Zeit den Gesundheitszustand von Julia zu bewerten und dazu beizutragen, dass ihr die notwendige ärztliche Behandlung geleistet wird“, erklärte Natalja Nikonorowa.


Lug-info.com:
Mitteilungen der Vertreterin der LVR in der humanitären Untergruppe Olga Kobzewa
Gefangenenaustausch
Heute waren die Vertreter der Ukraine in der humanitären Untergruppe Wiktor Medwedtschuk und Irina Geraschtschenko wieder nicht anwesend. Damit wird der Prozess des Gefangenenaustauschs vorsätzlich von der ukrainischen Seite sabotiert.
Damit ein Austausch erfolgen kann, ist der politische Wille notwendig, und diesen Wille muss es unmittelbar von Seiten des Präsidenten der Ukraine geben.
Von Seiten der LVR wurde der ukrainischen Seite eine Liste von Personen übergeben, die auf dem Territorium der Republik festgehalten werden und an deren Freilassung die ukrainische Seite interessiert ist.
Von unserer Seite wurde die vollständige Bereitschaft erklärt und schriftlich sowohl von Seiten Lugansks als auch von Seiten Donezks an Herrn Medwedtschuk ein Brief mit der Forderung übermittelt, namentliche Listen der bekanntgegebenen Zahl bereitzustellen, das heißt 174 gegen 46.
Dies würde den Prozess zur Erreichung einer Vereinbarungen zum Austausch im Rahmen der Formel alle Festgestellten gegen alle Festgestellten deutlich beschleunigen.
Weiterer Kontroll- und Passierpunkt
Die ukrainische Seite zeigt weiter hartnäckig ihre Scheinheiligkeit, indem sie vorschlägt, einen KPP über die Kontaktlinie in der Nähe von Solotoje zu eröffnen.
Das Gebiet von Solotoje hat sich aufgrund der verbrecherischen Beschießungen von Seiten der Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte in einen der größten Brennpunkte an der Kontaktlinie verwandelt. Hier schießen ukrainische Banden praktisch täglich auf Wohnhäuser und kritisch wichtige Infrastruktur, darunter Elektroeinrichtungen und Schulen. Es sterben Menschen.
Am 13. Oktober waren bei einem Beschuss von Marjewka (Solotoje-5) Mutter und Tochter durch ukrainischen Mörserbeschuss getötet worden, am 6. Oktober war in Michajlowka (Solotoje-5) ein neunjähriger Junge verletzt worden. Zuvor waren in der Ortschaft vier Häuser beschädigt worden.
Die ukrainischen Soldaten siedeln Menschen in Solotoje-4 um, um in ihren Häusern Waffen und Technik zu stationieren.
Es gibt keinerlei Garantien, dass im Fall einer Eröffnung eines KPP in diesem Gebiet ukrainische Soldaten, die regelmäßig Marjewka (Solotoje-5) beschießen, nicht das Feuer auf friedliche Einwohner eröffnen, die die Kontaktlinie überqueren. Wir können das Leben von Einwohnern der LVR nicht riskieren.
Brücke bei Staniza Luganskaja
Bei der Frage des Wiederaufbaus der Brücke hat die Ukraine wie immer ein falsches Spiel getrieben und es gibt jetzt zwei Entwürfe zum zum Wiederaufbau der Brücke, die das IKRK erarbeitet hat.
Der erste Entwurf sieht eine Breite der Brücke von drei Metern vor, damit ein Krankenwagen darüber fahren kann. Der zweite Entwurf wurde vom IKRK auf Initiative der Ukraine erarbeitet und sieht eine Breite von 2,6 Metern vor.
Die von der ukrainischen Seite vorgeschlagene Breite der Brücke erlaubt es nicht, dass ein Krankenwagen sie sicher überquert, und wenn er auf der Brücke hält, können die Mitarbeiter des Krankendienstes und der Patient nicht operativ aus dem Fahrzeug gelangen.
Das ist schamlos, dass die Ukraine im Vorfeld des Winters unter erdachten Vorwänden den Beginn der Wiederaufbauarbeiten nicht zulässt, wenn man berücksichtigt, dass die Brücke hauptsächlich von älteren Menschen, Frauen mit Kindern und Menschen mit Behinderung überquert wird.


Dan-news.info:
Kommentar des Innenministeriums der DVR zu den Ergebnissen der Verhandlungen in der Untergruppe zur Sicherheit
Im Rahmen der Arbeit der Untergruppe zur Sicherheit konnten die Verhandlungsteilnehmer keinen Entwurf für zusätzliche Maßnahmen zur Kontrolle des gültigen Waffenstillstands erarbeiten und abstimmen. Die von der ukrainischen Seite eingereichten Vorschläge enthalten faktisch keine festen und konkreten Mechanismen zur Verstärkung und Stabilisierung des Regimes der Feuereinstellung.
Die Vorschläge der ukrainischen Seite zu zusätzlichen Maßnahmen sind vorsätzlich unter Verwendung provokativer Formulierungen formuliert, die den Buchstaben der Minsker Vereinbarungen nicht entsprechend, um die Republiken zu zwingen, ihrer Einbeziehung in das allgemeine Paket nicht zuzustimmen, erklärte Natalja Nikonorowa.
Leider haben die Verhandlungsteilnehmer in der Gruppe keinen Konsens bezüglich der Formulierungen und der Punkte der zusätzlichen Maßnahmen selbst gefunden: die ukrainische Delegation hat in ultimativer Form die Ausschließlichkeit ihrer Position gegenüber den Positionen der OSZE-Mission, der RF und den Republiken betont.
Ebenfalls ohne Fortschritt blieb die Frage der von der ukrainischen Seite zum Scheitern gebrachten Realisierung der Rahmenvereinbarungen zur Trennung von Kräften und Mitteln: „Obwohl die OSZE-Mission regelmäßig in ihren Berichten eine Verletzung der Rahmenvereinbarungen durch die bewaffneten Formationen der Ukraine feststellt, erkennen die Vertreter Kiews ihre Schuld hartnäckig nicht an und haben nicht die Absicht, den Status quo an zwei zuvor erledigten Abschnitten wiederherzustellen sowie ihre Kräfte und Mittel am Abschnitt „Staniza Luganskaja“ abzuziehen“, erläuterte Natalja Nikonorowa.


Lug-info.com:
Mitteilungen des Vertreters der LVR in der Arbeitsgruppe zu Fragen der Sicherheit Roman Iwanow
Auf der Sitzung der Gruppe haben wir die Aufmerksamkeit auf die gravierenden Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung durch die ukrainische Seite gelenkt, was den Tod von zwei Menschen in Marjewka nach sich gezogen hat, sowie auf die allgemeine Zunahme von Beschuss im Gebiet dieser Ortschaft.
In diesem Zusammenhang halten wir eine möglichst schnelle Annahme von zusätzlichen Maßnahmen zur Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung für notwendig. Eine entsprechende Position wurde heute von uns bei der Kontaktgruppe vorgetragen.


Dan-news.info:
Kommentar des Außenministeriums der DVR zur den Ergebnissen der Verhandlungen der politischen Untergruppe in Minsk
Die Position der ukrainischen Verhandlungsteilnehmer in der politischen Gruppe ist wie zuvor kontraproduktiv, dabei hat Kiew keinen einzigen der politischen Punkte des Maßnahmekomplexes erfüllt. Die Verfassungsreform wurde nicht durchgeführt, die Amnestie der Konfliktbeteiligten, die von Punkt 5 des Maßnahmekomplexes vorgesehen ist, ist nicht realisiert, und es ist nicht einmal eine Regelung für ihre Realisierung in Minsk vereinbart, das Gesetz über einen besonderen Status des Donbass ist nicht in Kraft getreten: die weitere formale Verlängerung des Gültigkeitszeitraums hat faktisch nichts verändert. Die Hauptparagraphen, die bestimmten Territorien besondere Vollmachten zuerkennen, bleiben blockiert und die einzige alle Seiten zufriedenstellende Regelung zu deren Inkraftsetzung – die Formel Steinmeier – weigert sich die Ukraine zu behandeln.
Ein weiteres Hindernis im Verhandlungsprozess bleibt die aggressive Reaktion der ukrainischen Seite auf die bevorstehenden Wahlen der Oberhäupter und Parlamente in den Republiken. Nachdem sie keinen einzigen der politischen Punkte der Minsker Vereinbarungen erfüllt haben, versuchen die Vertreter Kiews Rechtfertigungen in den angekündigten Wahlen zu finden, die dem Maßnahmekomplex in keiner Weise widersprechen, in keiner Weise mit dem Minsker Prozess verbunden sind und eine notwendige Maßnahme sind, die als Folge des Mordes am Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko entstanden ist.
Unter solchen Bedingungen hat die Bevollmächtigte der DVR in der Kontaktgruppe eines weiteres Mal die Wichtigkeit von Konstruktivität in der Suche nach einem Mechanismus zur Aufhebung der Blockade der Arbeit der politischen Gruppe unterstrichen, wozu es notwendig ist, die bestätigte Tagesordnung einzuhalten und zu erörtern, vor allem eine Kompromissregelung für das Inkrafttreten des Gesetzes über einen besonderen Status des Donbass und die Fragen der Realisierung der Amnestie.

Standard

Presseschau vom 15.10.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

vormittags:

de.sputniknews.com: Arktis: Niederländischer General klagt über „russische Provokation” bei Nato-Training
Russische Kriegsschiffe und Militärflugzeuge versuchen laut dem Chef für Einsätze der niederländischen Marineinfanterie (Korps Mariniers), Jeff Mac Mootry, die britischen und holländischen Militärs während der Nato-Manöver in der Arktis zu provozieren.
Die russischen Militärs zeigen ihm zufolge ein zunehmendes Interesse an dem von den Truppen der Allianz durchgeführten Manöver.
„Beispielweise als wir Aufgaben im Rahmen unseres Programms zum Schutz vor ballistischen Raketen geübt haben, beobachteten wir viel mehr russische Schiffe (…) als in den vergangenen Jahrzehnten“, sagte Mac Mootry gegenüber der Zeitung „The Telegraph“.
Dabei betonte er, dass sich die russische Flotte dem Übungsort angeblich näher als je zuvor angenähert haben soll.
Auch die russischen Flugzeuge fliegen ihm zufolge sehr nah an den Nato-Schiffen vorbei, um ihre Präsenz sichtbar zu machen. Solche Handlungen können dem General zufolge als „provokativ“ bezeichnet werden.
Die niederländische Verteidigungsministerin Ank Bijleveld hatte sich am Sonntag mit ungewöhnlich scharfen Worten zu den Beziehungen zu Russland geäußert: Ihr zufolge steht ihr Land derzeit im Cyberkrieg mit Moskau.


lug-info.com: In den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen fünfmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Frunse, Marjewka, Kalinowka, Shelobok und Losowoje
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen, darunter großkalibrigen.

de.sputniknews.com: „Geheimpapier“: Moskau soll Teheran bei Umgehung der US-Öl-Sanktionen helfen
Russland wird dem Iran bei der Entwicklung eines Mechanismus helfen, der es ermöglicht, US-Sanktionen zu umgehen, berichtet das Portal Mako.co.il unter Berufung auf ein Geheimdokument des israelischen Außenministeriums.
Dieser Mechanismus soll von den Staatschefs Russlands, des Iran und der Türkei bei ihrem trilateralen Gipfeltreffen am 7. September in Teheran vereinbart worden sein. Wie die Verfasserin des Beitrags, Dana Weis, auf ihrer Twitter-Seite behauptet, soll der Iran sein Erdöl zunächst an russische Raffinerien am Kaspischen Meer liefern. Von dort aus solle es als russisches Erdöl auf den internationalen Markt kommen.
Die Journalistin behauptet, dieser Mechanismus könnte auch von den europäischen Ländern genutzt werden, die auf diese Weise den Atom-Deal mit dem Iran bewahren wollten.
Zuvor hatten die Mitgliedsländer der „Fünfergruppe“ – Großbritannien, Deutschland, Frankreich, China und Russland – sowie der Iran bei einem Ministertreffen am Rande der Uno eine Erklärung abgegeben, laut der die EU einen Finanzmechanismus für Verrechnungen mit dem Iran unter Umgehung der US-Sanktionen schaffen werde.
Der Iran und die internationalen Vermittlerländer Russland, USA, Großbritannien, China, Frankreich und Deutschland hatten am 14. Juli 2015 ein historisches Abkommen über die Beseitigung des langjährigen Problems um das iranische Nuklearprogramm erzielt. Es wurde ein gemeinsamer umfassender Aktionsplan beschlossen, mit dessen Umsetzung der Iran von den früher verhängten Wirtschafts- und Finanzsanktionen des UN-Sicherheitsrates, der USA und der EU befreit wurde.
US-Präsident Donald Trump hat jedoch im Mai den Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran angekündigt. Er gab auch die Wiederaufnahme aller Sanktionen gegen den Iran und gegen jene Länder bekannt, die mit dem Iran kooperieren. Die anderen Mitgliedsländer der „Sechsergruppe“ wandten sich gegen diesen Schritt der USA. Die verbliebenen Länder im Atom-Deal mit dem Iran erarbeiten nun Maßnahmen, die ihre Unternehmen gegen die US-Sanktionen schützen sollen.


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 14. Oktober 3:00 Uhr bis 15. Oktober 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 17.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der
Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Sajzewo, Dolomitnoje, Mitschurinskaja-Gefängnis), Jasinowataja, Spartak, Donezk (Terminal), Dokutschajewsk, Leninskoje, Sachanka.
Wie bereits mitgeteilt, wurde der Strafgefangene des Mitschurinskaja-Gefängnisses Nr. 57 W.S. Sanin, geb. 26.01.1991, durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte tödlich verletzt.
Schäden an ziviler Infrastruktur wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeueten Geschosse betrug 78.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgfeuerten Geschosse 63.
Ab 00:01 Uhr am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.

de.sputniknews.com: Arktis: Russischer Admiral bringt Nato-General zur Einsicht
Nach dem Vorwurf eines niederländischen Generals, Russland würde die Nato während ihrer Militärübungen in der Arktis „provozieren“, muss ein russischer Admiral den Nato-Vertreter über das internationale Seeverkehrsrecht aufklären. Laut dem früheren Chef der russischen Ostsee-Flotte hat die Nato keinerlei Grund zur Aufregung.
Der niederländische General Jeff Mac Mootry hatte Russland beschuldigt, während eines Nato-Manövers in der Arktis mit Fahrten seiner Kriegsschiffe und Flügen seiner Militärflugzeuge „provoziert“ zu haben.
Für Admiral Wladimir Walujew, von 2001 bis 2006 Befehlshaber der russischen Ostsee-Flotte, ist diese Anschuldigung unbegründet.
„Unsere Manöver von Flugzeugen und Schiffen sind durch die internationalen Regeln von 1972 zur Verhütung von Zusammenstößen auf See geregelt“, sagte Walujew in einem Sputnik-Gespräch. „Diese Regeln nämlich verbieten Russland nicht, in offenem Luftraum und auf offener See zu manövrieren.“
Wenn ein Schiff zum Beispiel den Kurs eines anderen Schiffes kreuze und dabei näher an den Kurshalter gerate, als die Regeln besagen, „dann muss dieser Fall dokumentiert und eine Ermittlung mit anschließender Ergreifung entsprechender Maßnahmen eingeleitet werden“, erläuterte der Admiral. Und weiter:
„Ist das nicht der Fall, dann sind die Anschuldigungen nichts weiter als leeres Gequatsche.“
Laut Walujew hält sich Russland strikt an diese internationalen Regeln.


Wpered.su:
Treffen eines Mitglieds des PV der Deutschen Kommunistischen Partei mit Vertretern der KP der DVR
Am 14. Oktober fand in Donezk ein Treffen des Mitglieds des Parteivorstands der Deutschen Kommunistischen Partei Renate Koppe mit Vertretern der KP der DVR statt. Während der Veranstaltung sprachen die Donezker und deutschen Genossen über die Stärkung der Kontakte zwischen den Parteien, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
„Eines
r der vorrangigen Bereiche unserer Aktivität ist die internationale Arbeit mit kommunistischen, Arbeiter und antifaschistischen Bruderparteien in der ganzen Welt. Mit stolz stelle ich fest, dass es uns gelungen ist, eine zuverlässige Verbindung mit der Deutschen Kommunistischen Partei herzustellen“, sagte der erste Sekretär des ZK der KP der DVR Boris Litwinow.berichtete
Renate Koppe unterstrich, dass sie sich während ihres Besuchs in Donezk davon überzeugen konnte,
dass die Kommunisten der DVR ihre Aktivität trotz des Terrorakts fortsetzen.
„Wir werden auch weiter in Richtung der Verstärkung der Solidarität mit dem Volk des Donbass und den Genossen aus der KP der DVR arbeiten. Vor einer Woche wurde auf der Tagung des Parteivorstands eine Erklärung zu eurer Unterstützung im Zusammenhang mit dem Terrorakt beschlossen. Diese Beschluss war einstimmig“, erzählte Renate Koppe.
Sie merkte auch an, dass die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) die Absicht hat, den Leninschen Komsomol der DVR beim Eintritt in den Weltbund der Demokratischen Jugend zu unterstützen.
Als Zeichen der Solidarität tauschen die Vertreter der DKP und der KP der DVR Geschenke aus. Boris Litwinow übergab Bücher, die zum 100. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution erschienen sind, und Renate Koppe eine Fahne ihrer Partei für das Woroschilowskij-Bezirkskomitee der KP der DVR, eine für die Jugend herausgegebene Fassung des Manifests der Kommunistischen Partei für den Komsomol der DVR sowie eine der letzten Ausgaben der Zeitung „Unsere Zeit“.


ukrinform.ua: Zusammenarbeit der Ukraine und der NATO bei Entwicklung der Militärtechnik
Im Rahmen der Internationalen Ausstellung „Waffen und Sicherheit“ in Kiew haben sich ukrainische Unternehmen mit den Kollegen der NATO-Mitgliedsländer über die Zusammenarbeit geeinigt. Erörtert wurden auch mögliche Lieferungen ukrainischer Militärtechnik nach Moldawien.
Dies teilte der Pressedienst des staatlichen Rüstungskonzerns Ukroboronprom mit.
Wie Ukrinform berichtete, erörterte der Sekretär des Rates für Nationale Sicherheit und Verteidigung der Ukraine Olexander Turtschinow mit dem Vize-Befehlshaber der Seestreitkräfte Thailands, dem Admiral Sangkorn Pongsiri, den Ausbau der bilateralen militärtechnischen Zusammenarbeit.
Das Unternehmen Speztechnoexport, das dem Konzern Ukroboronprom angehört, signierte mit dem türkischen Unternehmen Aselsan ein Memorandum über die Gründung eines Joint Ventures für Produktion von türkischen Funkverbindungsmitteln in der Ukraine.
Außerdem wurde während der Ausstellung die Frage der eventuellen Lieferungen ukrainischer Militärtechnik an die Streitkräfte der Republik Moldawien besprochen. Promoboronexport, ein Teil des Konzerns, und das Verteidigungsministerium Moldawiens haben ein Memorandum über die Zusammenarbeit unterzeichnet. Das Dokument sieht die Gewährung der Dienstleistungen bezüglich langfristiger Instandsetzung und der Modernisierung von Panzer- und Flugzeugtechnik vor.


de.sputniknews.com: Britischer Baron fürchtet eine „Russifizierung Europas“
Wladimir Kornilow
Europa stirbt vor unseren Augen, doch der Westen kann nichts dagegen tun. Zumindest vertritt Englands ehemaliger Außenminister William Hague diese Ansicht. Der Grund für Europas Untergang ist demnach die „Russifizierung“ des Kontinents.
William Hague: Ein Mann, der als Chef des britischen Außenministeriums vor allem durch unverhohlene Lügen im britischen Parlament glänzte, als er dazu aufrief, endlich einen Bodenkrieg in Syrien zu beginnen.
2013 beteuerte er vor den Abgeordneten, gegen den syrischen Präsidenten Assad würden keine Islamisten, sondern nur die „gemäßigte Opposition“ kämpfen. Einen wahrhaft demokratischen Vertreter dieser Opposition konnte er zwar nicht benennen, aber…
Nach dem Ausscheiden aus dem Amt des Außenministers 2014 war der nachfolgend zum Baron von Richmond gewordene William Hague mit einer sehr nützlichen Sache beschäftigt: Er kümmerte sich um die Rettung afrikanischer Elefanten.
Auf einmal aber sorgt sich der ehrenwerte Geadelte um etwas ganz Anderes: „Wir sind unfähig, die langsame, finstere Russifizierung Europas aufzuhalten“, titelt Hague seinen Artikel im „Daily Telegraph“ von letzter Woche.
Was der Baron unter „Russifizierung“ versteht, ist nicht etwa die Verbreitung der russischen Sprache, nein. Damit meint er das „Regime Putins“, das entschlossen sei, in Europa „die Grenzen zu untergraben und Instabilität zu säen“, wie er schreibt.
Zum Beweis verweist er auf das Scheitern der niederländischen Geheimdienste beim Versuch, russische Cyber-Spezialisten der Spionage zu überführen, die in die Niederlande gekommen waren, um das Netzwerk der dortigen russischen Botschaft einzurichten.
Diesen Vorfall wertet Hague natürlich nicht als Misserfolg holländischer Agenten. Vielmehr skandalisiert er die Sache zu einem Fall von bewiesener russischer Einmischung.
Dass die niederländischen Behörden nicht mal eine Strafanzeige gegen die russischen „Spione“ gestellt haben (es konnte kein Tatbestand festgestellt werden), macht den ehemaligen Außenminister keinesfalls stutzig. Vielleicht aber sind derlei Tatsachen für einen britischen Baron einfach auch zu viel der Juristerei.
Als einen weiteren Beleg für die „Russifizierung Europas“ führt Hague die erfolgreiche Kampagne an, die Moskau angeblich beim Referendum in Mazedonien gefahren hat, um die Wahlbeteiligung bei der Volksabstimmung zu drücken. Und außerdem bringt der ehemalige Außenminister den Sieg der „prorussischen Partei“ in Lettland vor.
Dass die Partei weder „prorussisch“ ist noch ihr Wahlergebnis als ein Sieg gewertet werden kann, weil sie im Vergleich zu den letzten Wahlen an Zustimmung verloren hat, ist da offensichtlich wieder nebensächlich – Hauptsache, Hague kann die „Höchstwahrscheinlich“-Keule schwingen.
Der stichhaltigste Beweis des britischen Barons für die „Russifizierung Europas“ ist jedoch der rein hypothetische Gebietstausch zwischen Serbien und Kosovo. Da schrillen bei Hague die Alarmglocken.
Denn: Damit lege Russland eine Zeitbombe unter die Grenzen in Europa, schreibt er. Nach dem erfolgreichen Deal zwischen Belgrad und Pristina werde Moskau sich ganz bestimmt daran machen, überall die Grenzen zu korrigieren.
Wie Hague auf diese Idee kommt, ist unklar. Wenn sich jemand zustimmend über einen Gebietstausch zwischen Serbien und Kosovo ausgesprochen hat, dann ist es die Hohe EU-Vertreterin für Außen- und Sicherheitspolitik Federica Mogherini. Sie wähnt sich diesbezüglich gar schon als Nobelpreisträgerin.
Russlands Position in dieser Sache ist indes eindeutig: „Die Frage ist an Serbien und die Serben zu richten, nicht an Russland“, sagte die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa. Einige russische Politiker haben die Vorstellung eines Gebietstauschs sogar heftig kritisiert.
Dass Hague den theoretischen Gebietstausch in seinem Artikel auch noch als „präzedenzlos“ darstellt, zeugt übrigens von mangelnder Kenntnis: Fälle, in denen EU-Staaten untereinander Territorien tauschen, sind recht häufig.
Das letzte Mal fand ein solcher Tausch zwischen Belgien und den Niederlanden statt – im Jahr 2016. Aber Hague war damals wohl zu sehr von der Fürsorge für afrikanische Elefanten beansprucht, als dass er die Nachricht hätte mitbekommen können.


nachmittags:


armiyadnr.su: Bericht des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR für den 15.10.2018
In den letzten 24 Stunden wurden 16 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten des Gegners festgestellt, der die Gebiete von acht Ortschaften beschossen hat.
In Richtung Gorlowka haben die Kämpfer der 72. mechanisierten Brigade unter Leitung des Kriegsverbrechers Tatus Mörser des Kalibers 120mm eingesetzt, daraus fünf Geschosse abgefeuert und außerdem mit Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen auf die Gebiete von Dolomitnoje und Sajzewo geschossen.
In Richtung Donezk wurden von den Positionen der 92. mechanisierten und der 56. Panzergrenadierbrigade unter Kommando der Henker Kokorjew und Iwanow aus die Gebiete von Jasinowataja, Spartak und das Gelände des Flughafens von Donezk mit Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben die Verbrecher der 128. Gebirgssturmbrigade und der 36. Marineinfanteriebrigade auf Befehl von Sobko und Gnatow auf die Gebiete von Dokutschajewsk, Leninskoje und Sachanka 35 Mörsergeschosse der Kaliber 82 und 120mm abgefeuert sowie mit verschiedenen Arten von Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen geschossen.
Informationen über Opfer und Zerstörungen werden noch ermittelt.
Die ukrainischen Kämpfer ignorieren die Regelungen der Minsker Vereinbarungen über das Verbot der Verwendung von Drohnen und verwenden diese weiterhin, um Luftaufklärung zu betreiben und Feuerschläge auf Infrastrukturobjekte der Republik zu verüben.
Die höchste Aktivität ist in Richtung Mariupol zu beobachten, wo Einheiten der Luftabwehr der Volksmiliz der DVR in den letzten 24 Stunden eine weitere Drohne der ukrainischen Streitkräfte vom Typ Quadrokopter vernichtet haben.
Die Kräfte der Luftverteidigung der Volksmiliz befinden sich in verstärkter Bereitschaft, um Angriffe der Besatzer aus der Luft zu verhindern.
Zahlreiche Kontrollen der Buchhaltung und Lagerhaltung von materiellen Mitteln und Waffen in den Lagern der Einheiten der ukrainischen Streitkräfte in der OOS-Zone bringen keine Ergebnisse. Der Verkauf von militärischem Eigentum und Waffen hat in den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte systematischen Charakter. Dabei verheimlichen die fantasielosen ukrainischen Kämpfer die Fälle von Diebstahl von Material auf radikale Weise, durch Brandstiftung, was sich in Swatowo, Balakleja, Kalinowka und Itschnja als gute Methode erwiesen hat.
So haben die Strafsoldaten eines Luftsturmbataillons der 36. Marineinfanteriebrigade in Berjanskoje im Vorfeld der Inventarisierung des Materials bei der Vorbereitung zur Rotation eines der Lager in Brand gesetzt. In Folge des Brandes, der zur Verheimlichung von Fehlbeständen über eine Summe von 150.000 Griwna gelegt wurde, haben die Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte Material in einer Gesamtsumme von mehr als 6 Mio. Griwna vernichtet, darunter Ersatzteile für Waffen und Militärtechnik.
Dieser Fall demonstriert ein weiteres Mal die Korrumpiertheit und die Nichteinmischung von Seiten der höchsten Militärführung und in einigen Fällen auch die Begünstigung der Verbrecher.


de.sputniknews.com: EU billigt neuen Sanktionsmodus wegen C-Waffeneinsatz.
Die Außenminister der Europäischen Union haben am Montag in Luxemburg einem neuen Mechanismus zur Einführung von Sanktionen wegen der Anwendung von chemischen Waffen zugestimmt, wie der Pressedienst des EU-Rates mitteilte.
„Die EU erhält nun die Möglichkeit, Sanktionen gegen Personen und Organisationen, die in die Entwicklung und die Anwendung von chemischen Waffen verwickelt sind, unabhängig vom Ort des Geschehens und ihrer nationalen Zugehörigkeit zu verhängen“, hieß es in der Organisation.
Bei den Einschränkungen geht es unter anderem um das EU-Einreiseverbot und die Sperrung von Aktiva von natürlichen und juristischen Personen sowie um das Verbot für sie, Finanzmittel für Organisationen in der Europäischen Union bereitzustellen.
Die EU-Behörden hatten erklärt, die genannten Schritte würden „im Rahmen der Einleitung von Sicherheitsmaßnahmen nach dem Vorfall im britischen Salisbury“ getroffen. Dieser Mechanismus war zuvor auf der Ebene stellvertretender EU-Botschafter vereinbart worden.
Die Teilnehmer des Treffens in Luxemburg werden außerdem die Folgen der angeblich russischen „Cyberattacke auf die Organisation für das Verbot chemischer Waffen“ erörtern und Verhandlungen mit Vertretern der sechs Mitgliedsländer der „Ostpartnerschaft“ (Aserbaidschan, Armenien, Weißrussland, Georgien, Moldawien, Ukraine) führen.


Ukrinform.ua:
Explosionen im Arsenal: Itschnja und drei Dörfer ohne Gas, Hilfsaktionen organisiert
Zum Stand am Morgen des15. Oktober werden im Arsenal in der Nähe der Stadt Itschnja in der Region Tschernigow weiter Brandstellen gelöscht.
Operative Angaben teilt das Presseamt des Katastrophenschutzdienstes mit.
Um Notstandsituationen vorbeugen zu können, ist der Zugverkehr durch die Station Itschnja zeitweilig eingestellt, Autofahrer sollen Umleitungen fahren. Der Luftraum über dem Munitionslager ist in einem Radius von 30 Kilometern gesperrt.
Organisiert wurde die Verteilung von humanitärer Hilfe an die Bevölkerung, darunter 42 Tonnen Lebensmittel, acht Tonnen Kleidung, 800 kg Haushaltchemie, davon 500 kg Hygieneartikel.
Lebenswichtige Infrastruktur (Strom- und Wasserversorgung, Festnetz) funktionieren ordnungsgemäß.
Vier Ortschaften (3015 Kunden) einschließlich der Stadt Itschnja sind ohne Gasversorgung.


Mil-lnr.info: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt angespannt, aber kontrollierbar. Die ukrainischen Streitkräfte beschießen weiter Ortschaften der LVR.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner fünfmal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Auf Befehl des Kriegsverbrechers und Kommandeurs der 14. Brigade Wojtschenko wurde Marjewka mit 82mm-Mörsern und Granatwerfern beschossen.
Die Ortschaften Frunse und Shelobok haben die ukrainischen Truppen mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen. Die Befehle zur Eröffnung des Feuers erteilte der Kriegsverbrecher und Kommandeur der 53. Brigade Grusewitsch.
Auf Befehl des nicht weniger blutrünstigen Kriegsverbrechers, des Kommandeurs der 72. Brigade Tatus wurde Losowoje mit Schützenpanzerwaffen und Granatwerfern beschossen.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 120 Geschosse abgefeuert.
Die ukrainische Regierung konzentriert weiter ihre Kräfte und Mittel in der Nähe der Kontaktlinie und demonstriert so ihren Unwillen, den Konflikt im Donbass auf friedlichem Weg zu lösen.
Nach uns vorliegenden Informationen ist am 13. Oktober an der Eisenbahnstation Rubeshnoje ein weiterer Zug mit Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte eingetroffen. In dem Zug befanden sich 30 T-72-Panzer, 15 Schützenpanzer und 60 Fahrzeuge.
Bei der Entladung haben sich die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte gegenüber Zivilisten aggressiv verhalten und sich nicht adäquat aufgeführt. Die Polizei reagiert auf die Rechtsverletzungen nicht.
Außerdem hat sich die Liste der nicht kampfbedingten Verluste der ukrainischen Truppen um weitere drei Soldaten vergrößert.
Am 14. Oktober starb bei der technischen Wartung eines Schützenpanzers ein Soldat in Folge des Wegrollens des Fahrzeugs, wobei es von der Straße abkam, ein Soldat der ukrainischen Streitkräfte, weitere zwei wurden verletzt.
Die Volksmiliz der LVR hält trotz der ständigen Provokationen von Seiten der ukrainischen Truppen die übernommenen Verpflichtungen zur Wiederherstellung des Friedens im Donbass ein.
Unsere Einheiten tun ununterbrochen Dienst, führen Übungen zur militärischen Ausbildung durch, um eine hohe Kampffähigkeit aufrechtzuerhalten, um jede Aggression von der ukrainischen Seite abwehren zu können.


de.sputniknews.com: Unteilbar gutes Gefühl: Das Fest der Freundlichkeit in Berlin
Uli Gellermann
Bewegt von der Sorge um ein Land, das nach rechts driftet: So kamen sie aus allen Teilen Deutschlands in die Hauptstadt zur Aktion #Unteilbar. Gegen Rassismus und für allgemeine Solidarität klang der Tenor der Sprechchöre, und die klarste Botschaft war: „Kein Platz für Nazis“.
Niemand brachte die Allgemeinheit des gemeinsamen Signals besser auf den Punkt als ausgerechnet Andrea Nahles:
„Wir müssen Gesicht zeigen für eine solidarische Gesellschaft, für unseren Sozialstaat, für ein friedliches und respektvolles Miteinander“, gab die SPD-Chefin dem Aufruf zum Geleit.
Tatsächlich war das gute, das freundliche Gesicht Deutschlands im Berliner Zentrum zu sehen. So als habe es nie Bundeswehr-Einsätze im Ausland gegeben, die tapfer an der Zahl der Flüchtlinge mitgearbeitet haben. Als gäbe es wirklich einen Sozialstaat, der das Land nicht in Habende und Habenichtse teilt. Als erführe der Hartz-Vierer denselben Respekt wie der mit dem Acht-Zylinder-Geländewagen.
Wer dieses gute Gefühl für ein gutes Miteinander nicht auch toll findet, der ist ein Spielverderber. Denn die positive Energie der Zehntausenden war Teil jenes Spiels, das man Demokratie nennt. Ein Spiel, das davon lebt, dass so viele Leute wie möglich daran glauben, wir hätten „eine offene und freie Gesellschaft“ wie es der Aufruf von #Unteilbar so hoffnungsfroh formulierte.
Unter diesem sympathischen Slogan konnten sich viele einig sein: Vom scharfen und brillanten Kritiker der deutschen Gesellschaft Volker Pispers bis zu den eher sanften mobilen Pflanzern der Common Grounds/Prinzessinnengärten aus Kreuzberg: Man unterschrieb gern. Fraglos gehörten die Aktionsteilnehmer zu den ehrlichen Erben jener unzähligen Helfer, die Merkels „wir-schaffen-das“ mit echtem Pflicht- und Mitgefühl eingelöst haben.
Wo wird sie hingehen, diese große, schöne Freundlichkeit? Wer wird sie einsammeln, die vielen guten Menschen? Die Wahlen in Bayern zeigen erneut, dass es die Grünen sind – die aus einer ernsten Friedensbewegung stammen, die sie von Jugoslawien bis Afghanistan verraten haben und noch immer verraten – in deren Sammlungs-Sack die Stimmen landen und damit in der Bewusstseinslosigkeit.
Es war Bundesaußenminister Heiko Maas, der #Unteilbar in Berlin noch kurz vor dem Start den letzten Kick gab: „Es ist ein großartiges Signal, dass so viele auf die Straße gehen und klare Haltung zeigen: Wir sind unteilbar.“ Dieser oder jener Teilnehmer der vom Kipping-Flügel der Linkspartei inspirierten Aktion wird sich dabei nicht so richtig wohl gefühlt haben. Denn es war Maas, der sich noch jüngst bei der saudischen Diktatur für seinen Vorgänger Gabriel entschuldigte. Der hatte den Saudis „Abenteurertum“ im Nahen Osten vorgeworfen. Saudi-Arabien hatte daraufhin verärgert seinen Botschafter abgezogen und eine Entschuldigung der Bundesregierung gefordert. Dabei sorgen die saudischen Kriegsverbrecher nur für neue Flüchtlinge in und um Jemen herum. Da braucht man natürlich jene offene Grenzen, die #Unteilbar im Aufruf zur Berliner Aktion betont friedlich forderte.
Kaum von Heiko Maas verabschiedet, bot sich den Kämpfern für offene Grenzen ein garantiert unschädlicher Demo-Bereich zur Integration in den oppositionellen Mainstream an: Der Demo-Block „Die offene Gesellschaft“ – supported by Bertelsmann – bot all jenen Unterschlupf, die zwar irgendwie dagegen sind, aber auch dafür: Gegen Grenzen, aber zugleich für die Bertelsmann-Erfindung Hartz IV, gegen Rassismus, aber für das Bertelsmann-Verlagshaus, in dem der Rassist Sarrazin mit seinem Drecksbuch jede Menge Kohle verdiente, für Frau Merkels „wir schaffen das“, aber irgendwie auch gegen die Merkel-Freundin Liz Mohn, die Inhaberin des Manipulationskonzerns Bertelsmann. Zwar schadete der Block auf keinen Fall der offenen Ausbeutung, aber zugleich auch nicht einer persönlichen Karriere: Ein Block, in dem man sich sehen lassen konnte.
Wer wollte schon dem Unteilbar-Slogan „Solidarität statt Ausgrenzung!“ widersprechen? Bei einem solch süffigen Satz schweigt alle Kritik. Auch Fragen haben hier zu schweigen. Wer grenzt wen aus? Wer ist solidarisch mit wem? Solidarisch mit den Veteranen des Jugoslawien-Krieges wie Jürgen Trittin (MdB, Bündnis 90 / Die Grünen) oder mit Renate Künast (MdB, Bündnis 90 / Die Grünen), die jüngst noch einen Regime-Change in Syrien forderte. Beide waren Unterzeichner des #Unteilbar-Aufrufs.
Erinnerungen kamen auf, als man letztmalig in Berlin mit vielen Menschen gegen den Irak-Krieg demonstrierte. Endlich war man nicht mehr isoliert im Kampf gegen die Regierung und ihre Anhängsel. Endlich wurde für einige der alte Slogan wahr: „Hineinschlüpfen und wohlfühlen.“ Allerdings warb der für Pantoletten. Pantoffeln von Birkenstock. Gesund und modisch.
„Es ist ein ganz wunderbarer Herbst der Solidarität, der hier in Berlin auf die Straße gebracht wurde“, erklärte Anna Spangenberg, Sprecherin des Bündnisses #Unteilbar.
Immer noch leben wir im goldenen Herbst der Profitmacher. Reich ist die Blut-Ernte der Waffenindustrie, deren Kriegsflüchtlinge uns weiter besuchen und den plastischen Vorwand für Rassismus und Fremdenfeindlichkeit liefern. Davon im Aufruf der Unteilbaren kein Wort. Was werden die Teilnehmer der Aktion mit nach Hause nehmen? Ganz sicher ein gutes Gewissen. Wut auf die Herrschenden kaum. Jene Wut, die Voraussetzung für den Widerstand ist.


armiyadnr.su: Am 14. Oktober hatte die 3. Abteilung der Volksmiliz der DVR ihren vierten Gründungstag. Im Festsaal von „Stirol“ fand eine Festveranstaltung statt. Dort gaben Musikerkollektive aus Gorlowka für die Soldaten ein Konzert, bei dem sie militärisch-patriotische Gesangs- und Tanzaufführungen zeigten. Den Soldaten gratulierten Künstler des Ensembles „Berkut“. Die Gymnastin des Zirkusvolkskollektivs „Bravo“ Alexandro Schejnos begeisterte mit der Aufführung „Wiedergeburt der Republik“.
In den vier Jahren hat die Einheit einen ruhmreichen Kampfweg zurückgelegt und die Republik gegen die ukrainische Aggression verteidigt.


de.sputniknews.com:
Kreml gründet Department für Ukraine
Die Gründung eines Departments für die Zusammenarbeit mit der Ukraine im Kreml hat laut dem Pressesprecher von Wladimir Putin, Dmitri Peskow, die bereits vorhandene Struktur in Übereinstimmung mit der Realität gebracht.
„Die Situation wurde in Übereinstimmung damit gebracht, womit sich diese Verwaltung de-facto befasst hatte. De-facto war ein Department für Abchasien und Ossetien und das andere für die Fragen des Zusammenwirkens mit der Ukraine zuständig“, präzisierte er.
Die Gründung des Departments hatte zuvor der Direktor des Zentrums für politische Konjunktur, Alexej Tschesnakow, gemeldet.
Der Dialog Moskaus und Kiews hat sich nach dem Staatsstreich in der Ukraine, der Rückkehr der Halbinsel Krim in den Bestand Russlands und dem Beginn der Konfrontation im Donbass verschlechtert.
Im Januar 2015 hat die Werchowna Rada eine Erklärung angenommen, in der Russland als „Aggressor-Land“ bezeichnet wird.
Kiew hatte Moskau mehrmals Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Ukraine, insbesondere die Beteiligung am Konflikt im Südosten des Landes, Spionage, Cyberattacken und sogar Lieferungen von ukrainischen Raketentriebwerken an Nordkorea vorgeworfen.
Russland weist die Vorwürfe zurück und nennt sie inakzeptabel. Moskau hatte mehrmals erklärt, dass Russland keine Seite des inne
rukrainischen Konfliktes sei und daran interessiert sei, dass Kiew seine politische und wirtschaftliche Krise überwindet.


Dan-news.info: „Im Zeitraum bis zum 1. November 2018 wird aus Mitarbeitern des Staatssicherheitsministeriums, des Innenministeriums, der Kontroll- und Revisionsabteilung des Administration des Oberhaupts der DVR eine behördenübergreifende Kommission zur Überprüfung der Tätigkeit des Finanzministeriums der DVR gebildet“, heißt es in einem Erlass des kommissarischen Oberhaupts der DVR Denis Puschilin.
Die Aufsicht über die Einhaltung der Gesetze bei der Kontrolle ist der Generalstaatsanwaltschaft der DVR übertragen.


de.sputniknews.com:
„Moskau wird Nato-Dominanz in Arktis nie zulassen“ – russischer Politiker
Ein niederländischer General hat Russland am Montag vorgeworfen, es würde die Nato während ihrer Manöver in der Arktis provozieren. Laut dem russischen Politiker Franz Klintzewitsch ist jedoch die scharfe Aufmerksamkeit Moskaus auf die Militärübungen der Allianz absolut berechtigt, weil es die Nato-Dominanz in dieser Region nie zulassen wolle.
Die Aussage des Chefs für Einsätze der niederländischen Marineinfanterie (Korps Mariniers), Jeff Mac Mootry, habe mit der Gewährleistung der Sicherheit in der Arktis nichts zu tun, unterstrich das Mitglied des Ausschusses für Verteidigung und Sicherheit im Föderationsrat, Franz Klinzewitsch:
„Dies ist ein weiterer Versuch, Russland zu dämonisieren. Ich kann es nur bedauern, dass selbst die westlichen Offiziere damit begonnen haben, sich mit kleiner Politikasterei zu beschäftigen.“
Als Arktis-Anrainerstaat habe Russland seine eigenen strategischen Interessen in dieser Region, die es streng im Rahmen des Völkerrechts schützen werde.
„In diesem Zusammenhang ist unsere Aufmerksamkeit hinsichtlich der Militärübungen der Allianz in der Arktis verständlich. Niemand möge daran zweifeln: Russland wird die Nato-Dominanz in dieser Region nie zulassen“, betonte Klinzewitsch.
Am Montag hatte Jeff Mac Mootry zuvor geäußert, russische Kriegsschiffe und Militärflugzeuge würden versuchen, die britischen und holländischen Militärs während der Nato-Manöver in der Arktis zu provozieren. Dabei betonte er, dass sich die russische Flotte dem Übungsort angeblich näher als je zuvor angenähert haben soll. Auch die russischen Flugzeuge fliegen ihm zufolge sehr nah an den Nato-Schiffen vorbei, um ihre Präsenz sichtbar zu machen. Solche Handlungen können dem General zufolge als „provokativ“ bezeichnet werden.


Dan-news.info: Das kommissarische Oberhaupt der DVR Denis Puschilin hat heute mit einem Erlass dem Arsen-Pawlow-Aufklärungsbataillon „Sparta“ die Ehrenbezeichnung „Gardebataillon“ zuerkannt.


de.sputniknews.com: Tallinn stellt Moskau Rechnung für „Okkupation“ aus
Estland hat den Schaden, der durch die „sowjetische Okkupation“ verursacht wurde, berechnet – dieser beträgt laut dem estnischen Justizministerium 1,2 Milliarden Euro.
Eine zuständige Kommission hatte sich zuvor mit den Kalkulationen befasst. „Im Bericht der Kommission sind konkrete Zahlen angegeben: 49.500 Menschen wurden Opfer von Stalins Repressionen, 24.100 weitere kamen im Zweiten Weltkrieg ums Leben und 139.400 flohen aus Estland; wegen des Verlusts der Petschorski-Region und der Gebiete jenseits von Narwa verlor Estland 213.000 Menschen“, teilt der Pressedienst des Justizministeriums mit.
Nach Einschätzung des Justizministeriums büßte Estland in den Jahren 1948 bis 1985 eine Million Hektar Ackerland ein. Die Zwangskollektivierung habe zudem die Landwirtschaft des Landes zerstört.
Der Schaden durch die Verschmutzung der Oberflächengewässer im Zeitraum von 1950 bis 1990 wird auf rund 263 Milliarden Euro geschätzt.
Weil in dieser Zeit zudem viele Arbeitskräfte nach Estland kamen, sei der Anteil der Esten in der nationaler Zusammensetzung der Republik von 89 Prozent im Jahr 1941 auf 61 Prozent 1989 gesunken.
Der estnische Außenminister Sven Mikser hatte zuvor erklärt, dass er die Schadensersatz-Forderungen an Russland nicht für vernünftig halte. Für den estnischen Historiker Toomas Hiio kommt ein Verzicht auf diese Forderungen nicht in Frage: Dies könnte laut ihm als Anerkennung eines freiwilligen Anschlusses Estlands an die Sowjetunion interpretiert werden.
Position Russlands
Der erste stellvertretende Vorsitzende des GUS-Ausschusses der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus), Konstantin Satulin, hatte zuvor die Gespräche der baltischen Politiker über Kompensationen kritisiert: „Sie werfen regelmäßig die Frage von irgendwelchen Kompensationen auf. Ich würde sagen, es ist alles eher umgekehrt: Wir sollten von ihnen Schadensersatz fordern, weil in der Zeit, in der sie Teil der Sowjetunion waren, alles, was in Estland und Lettland gebaut wurde, mit unserem Geld entstand.“
Die russische Führung weist die Vorwürfe der Besetzung der baltischen Staaten im Jahr 1940 als falsch zurück. Das Außenministerium in Moskau hatte früher erklärt, der Anschluss des Baltikums an die Sowjetunion sei damals in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht erfolgt. Der Einmarsch der sowjetischen Truppen habe auf Vertragsbasis und aufgrund der Zustimmung der örtlichen Führung stattgefunden….


Dnr-online.ru: „Im Leben unserer Universität, im Leben der Republik, gab es historisches Ereignis – die Donezker Medizinische Gorkij-Nationaluniversität hat erfolgreich die Akkreditierung in der RF durchlaufen. Im Ergebnis der Akkreditierung gilt am dem 2. Oktober dieses Jahres eine vollständige Gleichwertigkeit der Ausbildung mit den staatlichen Ausbildungsstandards der RF. Es geht um die Fachrichtungen „Allgemeinmedizin“, „Pädiatrie“ und „Zahnmedizin“, teilte der Rektor der Hochschule Grigorij Ignatenko mit.
Die Akkreditierung gilt zunächst für sechs Jahre.
„Unsere Orientierung, unsere Entwicklungsrichtung ist auf die RF ausgerichtet und jetzt haben wir die Möglichkeit russische Diplome in unserer Universität auszugeben. In den letzten Jahren mussten die Absolventen eine Prüfung in Bildungseinrichtungen der RF ablegen, aber das kostete viel Zeit und Kraft. Jetzt werden die Diplome direkt von der Donezker medizinischen Nationaluniversität ausgegeben. Das heißt auch, dass die Hochschule für ausländische Studierende offen ist, und in den nächsten Jahren werden hier Studierende aus dem näheren und ferneren Ausland eintreten“, fügte der Rektor hinzu….

Standard

Presseschau vom 14.10.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


abends/nachts:

Dan-news: Puschilin ernennt die Frontstadt Jasinowataja zur „Stadt des militärischen Ruhms“
Auf dem zentralen Platz der Stadt fand am 13. Oktober eine Festveranstaltung zum Jahrestag der Gründung im Jahre 1872 statt. Etwa 2000 Menschen hatten sich versammelt, und zum Festakt erschien das kommissarische Staatsoberhaupt Denis Puschilin. „Jasinowataja macht schwierige Zeiten durch. Der Krieg ist leider noch nicht zu Ende. Aber dank Ihnen, den Bürgern Jasinowatajas, entwickelt sich die Stadt und lebt. Sie haben Durchhaltevermögen und Charakter gezeigt. Das ist in der Tat ein Charakter des Donbass – der, der uns vereinigt und motiviert den Kampf fortzusetzen. Wir bauen trotz aller Schwierigkeiten diese Republik auf, auf die unsere Kinder stolz sein werden”, sagte der Staatschef. Puschilin ernannte Jasinowataja zur „Stadt des militärischen Ruhms“. Auf dem zentralen Platz fand ein Konzert einheimischer und russischer Ensembles statt: ‚Jarilow Snoj‘, ‚Meloman‘, ‚Dwa s Polowinoj Kuma‘, ‚Re-Mi‘, ‚Okolza‘ und anderer. Die Feierlichkeiten dauerten bis 21 Uhr und wurden mit einem Feuerwerk beendet.
Zuvor hatte das Staatsoberhaupt mit der Stadtverwaltung grundlegende Probleme besprochen.
Die Stadt wurde im Jahre 1872 im Zusammenhang mit dem Bau der Bahnlinie Konstantinowka – Alexandrowka, die das Jusowskij (Donezker) Metallurgische Werk mit der Strecke Kursk – Charkow – Asow verbindet, gegründet. Bahnhof und Stadt erhielten den Namen des nahegelegenen Dorfes Jasinowataja. 2014-2015 war die Stadt hart umkämpft. Jasinowataja und seine Umgebung sind bis heute Brennpunkt in der Auseinandersetzung zwischen der Donezker Volksrepublik und den ukrainischen Truppen.


vormittags:

lug-info.com: In den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen viermal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Sokolniki, Losowoje, Shelobok und Marjewka, wo zwei zivile Einwohnerinnen Opfer der Kiewer Truppen wurden.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern und Granatwerfern.

 

Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 13. Oktober 3:00 Uhr bis 14. Oktober 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 19.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Sajzewo, Schirokaja Balka, Krutaja Balka,Mineralnoje, Spartak, Donezk (Trudowskije), Alexandrowka, Nowaja Tawrija, Kominternowo, Leninskoje, Sachanka, Saitschenko
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an ziviler Infrastruktur wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 63.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 295.
Ab 00:01 Uhr am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.

 

de.sputniknews.com: War das doch Phosphor? US-Armee hält Details geheim
Nach ihrem jüngsten Angriff in Syrien will das amerikanische Militär den Typ der dabei eingesetzten Munition nicht offenlegen. Laut syrischen Staatsmedien hatte die US-geführte Militärkoalition am Freitag über der Provinz Deir ez-Zor Phosphorbomben abgeworfen, die wegen ihrer Brandwirkung und hoher Giftigkeit international geächtet werden.
Beim Angriff auf die Stadt Hajin sollen Zivilisten getötet worden sein. Das Pentagon beteuerte in einer Stellungnahme, keine verbotenen Waffen eingesetzt zu haben, wollte allerdings nicht auf Details eingehen.
„Die Koalition will den Einsatz konkreter Waffen- und Munitionstypen nicht öffentlich diskutieren“, sagte ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums auf Anfrage der Nachrichtenagentur RIA Novosti.
„Jedes Waffensystem, das den USA zur Verfügung steht, wird rechtlich bewertet … um den Regeln der Kriegsführung zu entsprechen“, hieß es.
Der Sprecher wollte sich nicht konkret dazu äußern, ob die Koalition am Freitag Hajin wirklich bombardiert hat. Doch die mit den USA verbündete Kurdenmiliz SDF hatte am späten Freitagabend mitgeteilt, dass das US-geführte internationale Militärbündnis in den vergangenen 24 Stunden im Hajin 14 Luftangriffe geflogen habe. Das Bombardement habe sich gegen die Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) gerichtet.
Zusatzprotokolle zu den Genfer Abkommen von 1949 verbieten den Einsatz von Phosphorbomben gegen Zivilisten, nicht jedoch ihren allgemeinen Einsatz im Krieg. Die USA haben die umstrittene Munition, die bei Menschen schwere Verbrennungen und Intoxikation verursachen, während ihres Angriffs auf den Irak eingesetzt.


Wpered.su: Die Kommunistische Partei Venezuelas erklärt ihre Solidarität mit der KP der DVR
Das Politbüro der Kommunistischen Partei Venezuelas erklärt seine Solidarität mit der Kommunistischen Partei der Donezker Volksrepublik (KP der DVR) im Zusammenhang mit der Aggression von Seiten antikommunistischer Kräfte.
Wir verurteilen den terroristischen Anschlag während des außerordentlichen 4. Parteitags, dessen Ziel darin bestand, die Teilnahme der Kommunisten an den nächsten Wahlen zu verhindern.
Wir bedauern, dass Genossen verletzt wurden und wünschen ihnen baldige Genesung.
Wir befinden uns in einer Periode der Verschärfung des Klassenkampfes, einer zunehmenden kapitalistischen Krise. Die Arbeiterklasse, Städte und Dörfer, ja die Menschen überhaupt brauchen eine marxistisch-leninistische Klassenpartei, die sie aus der Barbarei in die sozialistisch-kommunistische Gesellschaft führt.
Ihr könnt immer mit unserer Unterstützung im Rahmen des proletarischen Internationalismus rechnen.

 

de.sputniknews.com: „Was noch vor kurzem unmöglich schien“ – Putin lobt russische Wirtschaftslokomotive
Präsident Wladimir Putin hat Russlands Landwirten zu ihrem Berufsfeiertag gratuliert und das beeindruckende Wachstum der Sparte gewürdigt. Die Landwirtschaft bezeichnete der Staatschef als eine Lokomotive der ganzen russischen Wirtschaft.
Seit Jahren wachse die Landwirtschaft ungewöhnlich schnell, stellt Putin in einer Videobotschaft auf der Website des Kreml fest.
„Noch unlängst schien, dass dies unmöglich ist, dass es das in Russland nicht geben kann – innerhalb von fünf Jahren ist die Agrarproduktion um 20 Prozent gestiegen.“
Die Landwirtschaft habe sich in einen hochtechnologischen Produktionszweig verwandelt, so Putin weiter. „Sie ist eine Lokomotive der ganzen russischen Wirtschaft geworden. Allein im vergangenen Jahr wurde bei Getreide eine Rekordernte eingebracht – 135 Millionen Tonnen.“
Der Kremlchef versicherte, dass die Regierung sich stets darum bemühen werde, das Leben auf dem Lande reichhaltiger und interessanter zu machen. „Damit der Mensch auch seine Pläne, seine Absichten, seine besten Eigenschaften und seine Talente auf heimischem Boden realisieren kann.“
Putin versprach auch „alles zu unternehmen“, um die Krankenversorgung, das Verkehrs- und Bildungswesen zu verbessern.
„Hier gibt es natürlich noch sehr, sehr viel zu tun, aber gemeinsam mit Ihnen werden wir zweifellos vorankommen, werden wir nur vorwärts schreiten. Ich bin überzeugt, dass wir das dank Ihren Talenten schaffen werden“, betonte der Präsident.


Wpered.su: Eine Vertreterin der DKP besuchte durch den Sprengstoffanschlag verletzte Kommunisten
Am 13. Oktober war das Mitglied des Parteivorstands der Deutschen Kommunistischen Partei Renate Koppe in den Räumen der KP der DVR, am Ort des Terrorakts, und besuchte die bei der Detonation verletzte erste Sekretärin des Donezker Stadtkomitees der KP der DVR Irina Jakina. Sie übergab ihr von deutschen Kommunisten für die Behandlung gesammelte Mittel, berichtet ein Korrespondent von „Wperjod“.
„Wir waren sehr beunruhigt über die Nachricht über den Sprengstoffanschlag auf den Parteitag der Kommunistischen Partei der DVR. Die deutschen Kommunisten haben eine Erklärung verabschiedet, in der der Terrorakt verurteilt wird, und haben Geld für die Verletzten gesammelt. Während des Besuchs in der Donezker Volksrepublik konnte ich mich mit Irina Treffen. Sie erzählte, wie sie den Terrorakt erlebt hat. Die Verletzte steht bis jetzt unter Schock. Nach ihren Worten wird noch einige Zeit vergehen, bis sie wieder mit der Arbeit beginnen kann. Im Gespräch mit mir sagte Irina, dass man Kommunisten mit solchen Dingen nicht einschüchtern kann“, sagte Renate Koppe.
Nach dem Treffen mit der Verletzten war die Vertreterin der DKP am Ort des Terrorakts. Der erste Sekretär des ZK der KP der DVR Boris Litwinow, der zum Zeitpunkt der Explosion in dem Gebäude war, berichtete von dem Geschehen, der Unterstützung der Verletzten und vom Verlauf der Ermittlungsmaßnahmen.

nachmittags:

de.sputniknews.com: Ukrainische Nationalisten versuchen Abriss des Denkmals für Kiew-Befreier
Ukrainische Nationalisten haben am Sonntag versucht, das Denkmal für den sowjetischen Armeegeneral Nikolai Watutin, der die Befreiung Kiews im Zweiten Weltkrieg leitete, abzureißen. Dabei kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei.
Dutzende Radikale kamen mit einer Leiter und Hämmern zu dem Denkmal in Kiew. Sie wurden jedoch von mehreren Hundert Polizisten gestoppt, die den Zugang zum Denkmal abriegelten. Bei der Auseinandersetzung wurde niemand verletzt. Zu Festnahmen kam es auch nicht.
Im vergangenen April hatten Mitglieder der radikalen ukrainischen Nationalistengruppierung C14 den oppositionellen Politiker Juri Boiko und seine Leibwächter überfallen, als dieser Blumen am Denkmal niederlegen wollte.
Nikolai Watutin war ein sowjetischer Armeegeneral im Zweiten Weltkrieg. Er kommandierte ab März 1943 die Woronescher Front, die später Kiew befreite. Am 25. Februar 1944 wurde er bei einem Überfall von Mitgliedern der Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA) schwer verwundet und starb am 14. April 1944 an seinen Verletzungen.

Dan-news.info: „Während des Beschusses der Siedlung des Bergwerks 6/7 durch die ukrainischen Truppen wurde ein Strafgefangener des Gefängnisses Nr. 57, Sanin, verletzt. Er hat eine Verletzung an der Brust“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit.
„Leider ist der aus Konstantinowka stammende Strafgefangene des Gefängnisses Nr. 57 im Krankenhaus gestorben“, teilte Prichodko später mit.

 

Armiyadnr.su: Bericht des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR über die Lage am 14.10.2018
In den letzten 24 Stunden wurden 19 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten des Gegners festgestellt, der die Gebiete von 13 Ortschaften beschossen hat.
In Richtung Gorlowka wurden aus Richtung der Positionen der 72. mechanisierten und der 58. Panzergrenadierbrigade unter Kommando der Kriegsverbrecher Tatus und Drapatyj die Gebiete von Sajzewo, Schirokaja Balka und die Siedlung des Gagarinbergwerks in Gorlowka mit Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Donezk haben Kämpfer der 92. und 28. mechanisierten Brigade unter Kommando von Kokorjew und Martschenko sowie der 56. Panzergrenadierbrigade unter Kommando von Iwanow die Gebiete von Spartak, Trudowskaja, Krutaja Balka, Mineralnoje und Alexandrowka mit Mörsern des Kalibers 82mm, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben die Kriegsverbrecher der 36. Marineinfanteriebrigade auf Befehl von Gnatow auf die Gebiete von Kominternowo, Leninskoje ,Sachanka, Nowaja Tawrija und Saitschenko mehr als 30 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgefeuert sowie mit verschiedenen Arten von Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen geschossen.
Wir sind ein weiteres Mal über den Zynismus des Kommandos der ukrainischen Streitkräfte verblüfft, die blind den verbrecherischen Befehlen Poroschenkos zur Anwendung aller Arten von Waffen gegen die Einwohner des Donbass folgen.
Im Vorfeld eines weiteren Treffens der dreiseitigen Kontaktgruppe in Minsk haben die Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte das Feuer mit Mörsern des Kalibers 120mm auf Wohngebiete von Marjewka in der Lugansker Volksrepublik eröffnet.
Dabei starben zwei Zivilisten, eine Mutter, geb. 1971 und ihre Tochter, geb. 2001.
Wir bringen der Familie der Toten unser Mitgefühl zum Ausdruck und erklären, dass diese Verbrechen nicht unbestraft bleiben werden. Alle Kriegsverbrecher erwartet ein Tribunal.
Das Niveau der militärischen Disziplin in den ukrainischen Streitkräften bleibt weiterhin niedrig. Unsere Aufklärung entdeckt weiter Fälle, nicht nur von Drogen- und Alkoholmissbrauch durch die ukrainischen Soldaten, sondern auch von Verbrechen, die sie in betrunkenem Zustand begehen.
Ein Soldat der 92. Brigade, der Feldwebel Belokon, hat unter Einfluss von Drogen einen Zugstützpunkt im Gebiet von Werchnetorezkoje verlassen. Danach ist der nicht zurechnungsfähige Kämpfer in Verteidigungsstellung gegangen und hat aus einer Entfernung von 200 Metern das Feuer auf Kameraden eröffnet. Auf Überredungsversuche seiner Kameraden, sich zu ergeben, reagierte er nicht, sondern rief nur nationalistische Losungen. Im Ergebnis wurde er getötet.
Ein weiterers Opfer eines außer Kontrolle geratenen unter Drogeneinfluss stehenden Soldaten wurde der Kommandeur einer Kompanie der 128. Gebirgssturmbrigade. Während der Kontrolle von Beobachtungsposten im Gebiet von Nowotroizkoje ertappte Hauptmann Miroschnitschenko das Personal beim Konsum von Drogen, wofür er mit dem Leben bezahlte. Nach einem Wortgefecht nahm einer der Soldaten ein Maschinengewehr und eröffnete das Feuer auf den Rücken seines Kommandeurs.
All diese Fälle zeugen von der Unfähigkeit des Militärkommandos der ukrainischen Streitkräfte, Ordnung in ihre Einheiten zu bringen, sowie von der Verzweiflung der ermüdeten ukrainischen Soldaten, die aus dem Krieg in Drogen- oder Alkoholrausch fliehen.


de.sputniknews.com: Niederländische Verteidigungsministerin: Wir sind im Cyberkrieg mit Russland
Die niederländische Verteidigungsministerin Ank Bijleveld hat sich mit ungewöhnlich scharfen Worten zu den Beziehungen zu Russland geäußert: Ihr zufolge steht ihr Land derzeit im Cyberkrieg mit Moskau.
Das sagte sie gegenüber dem Sender NPO am Sonntag.
„Was passiert ist, ist sehr gefährlich“, sagte die Verteidigungsministerin mit Blick auf den jüngsten Vorfall in der Nähe des Hauptsitzes der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW), in den laut der niederländischen Seite russische GRU-Agenten involviert sein sollen.
Auf die Frage, ob das aktuelle Verhältnis zwischen Russland und den Niederlanden als „Cyberkrieg“ bezeichnet werden könne, antwortete sie: „Ja, das ist der Fall.“
„Menschen versuchen, sich ständig in unser Leben auf verschiedene Weise einzumischen und unsere Demokratie zu beeinflussen. Wir müssen uns von der Naivität befreien und Maßnahmen ergreifen“, fügte sie hinzu.
Am 4. Oktober hatte die niederländische Regierung bekannt gegeben, vier russische Staatsbürger am 13. April ausgewiesen zu haben. Den Russen wurde zur Last gelegt, einen Hacker-Angriff auf die in Den Haag ansässige OPCW vorbereitet zu haben. Am 8. Oktober überreichte das russische Außenministerium der niederländischen Botschafterin in Russland, Regina Jones-Bos, eine Protestnote.
Das Außenamt stufte die Beschuldigungen als „eine weitere inszenierte Propaganda-Aktion“ ein. Demnach fügt die „antirussische Spione-Manie-Kampagne“ den zweiseitigen Beziehungen einen beträchtlichen Schaden zu. Die Erklärung der Niederlande sei im Vorfeld der OPCW-Sitzung am 9. Oktober abgegeben worden, um einen „notwendigen“ politischen Hintergrund für widerrechtliche Initiativen zu schaffen.


Mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt angespannt. Die ukrainischen Streitkräfte beschießen weiter Ortschaften der LVR.
Insgesamt hat der Gegner in den letzten 24 Stunden viermal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Die Ortschaften Sokolniki und Shelobok haben die ukrainischen Truppen mit Mörsern des Kalibers 120 und 82mm, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen. Die Befehle zur Eröffnung des Feuers erteilte der Kommandeur der 53. mechanisierten Brigade, der Kriegsverbrecher Grusewitsch.
Auf Befehl eines anderen Kriegsverbrechers, des Kommandeurs der 72. mechanisierten Brigade Tatus wurde Losowoje mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Insgesamt wurden mehr als 30 Geschosse auf das Territorium der Republik abgefeuert.
Ein präzedenzloses und zynisches Verbrechen beging der Kommandeur der 14. mechanisierten Brigade Wojtschenko. Gerade er gab dem ihm unterstellten Kommandeur eines Mörserbatterie A. A. Krok den verbrecherischen Befehl, friedliche Bürger von Marjewka mit 120mm-Mörsern zu beschießen. Dabei starb eine Familie – eine Mutter und ihre 17 Jahre alte Tochter.
Ich merke an, dass der blutige Beschuss von Marjewka, durch den zwei friedliche Einwohnerinnen, Mutter und Tochter, starben, direkt aus Solotoje-4 heraus erfolgte. Die Mörser der ukrainischen Verbrecher waren in einer der Straßen der von Kiew kontrollierten Ortschaft in unmittelbarer Nähe von privaten Wohnhäusern stationiert. Auch will ich anmerken, dass alle Feuerstellungen des Gegners von uns sofort als Ziele erfasst wurden, um das blutrünstige Feuer zu unterdrücken und das Leben der Zivilbevölkerung zu retten.
Ich lenke die Aufmerksamkeit der Zivilbevölkerung aller von Kiew kontrollierten Ortschaften darauf, dass Sie, indem Sie entweder die Waffen und Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte auf den Straßen und in den Höfen Ihrer Häuser und auf dem Gebiet von kommunalen Einrichtungen nicht beachten oder diese zulassen, Ihre Zustimmung zum Tod der Zivilbevölkerung geben, zum Tod von genau solchen Ukrainern wie Sie selbst!
Es ist bemerkenswert, dass dieses Verbrechen von ukrainischen Soldaten am Vortag des großen orthodoxen Festes des Schutzmantels der Mutter Gottes und im Vorfeld ihres Berufsfeiertags, des „Tages des Verteidigers der Ukraine“ begangen wurde. Das ist das blutige Geschenk, dass die Soldaten aus der 14. Brigade sich und allen Soldaten der ukrainischen Streitkräfte gemacht haben. Gegen wen kämpft ihr und gegen wen verteidigt ihr die Ukraine?
Gegen die Kriegsverbrecher, die am Tod der beiden völlig unschuldigen Bürgerinnen beteiligt sind, wurde ein Strafverfahren in Bezug auf Genozid am eigenen Volk aufgenommen. Die Kriegsverbrechen gegen Zivilisten haben keine Verjährungsfrist, die Strafe ist unausweichlich! Die Materialien zu diesem Verbrechen werden von uns auf der nächsten Sitzung der dreiseitigen Kontaktgruppe am 16. Oktober vorgelegt werden.
Ich wende mich an die internationalen Organisationen! Ich bitte Sie damit aufzuhören, sich nur formal gegenüber Ihrer Arbeit zu verhalten, von Ihnen hängen Leben von friedlichen Bürgern, sowohl der LVR als auch der Ukraine ab. Ihre Vertreter wissen sehr gut, dass Technik und Personal der ukrainischen Streitkräfte unmittelbar in Ortschaften stationiert sind und dass aus diesen Ortschaften geschossen wird! Ich bitte Sie, alle vorhandenen Hebel des Einflusses auf die politische Führung der Ukraine zu nutzen, es liegt in Ihren Kräften, Tausende von Menschen zu retten!


de.sputniknews.com: „C-Waffen-Verbot ist bedroht“: EU will neue Sanktionen gegen Russland verhängen
Die Außenminister der EU-Länder werden wegen „der Anwendung von chemischen Waffen“ die Sanktionen gegen Russland bekräftigen. Dies geht aus einer Pressemitteilung des britischen Außenministeriums hervor.
Die Minister sollen am Montag, dem 15. Oktober, in Luxemburg zusammenkommen und „den Sanktionsmodus, den Großbritannien und Frankreich nach den Attacken in Syrien und Salisbury vorgeschlagen haben“, bestätigen.
Der britische Außenminister Jeremy Hunt wird sich vor der Beratung mit seinen Amtskollegen aus Polen, Tschechien, Ungarn, der Slowakei, Slowenien, Bulgarien, Kroatien und Rumänien treffen und ihnen für „die Unterstützung und die Entschlossenheit im Rahmen der globalen Bemühungen um die Einstellung der Anwendung von chemischen Waffen“ danken.
„Seit vielen Jahren existiert das internationale Verbot der Anwendung von chemischen Waffen; jetzt, nach Syrien und Salisbury, ist es aber bedroht. Wir müssen jetzt erneut einen roten Strich ziehen, das heißt, dass jeder, der solch schreckliche Waffen einsetzt, immer einen sehr hohen Preis dafür zahlen wird. Diese neuen Sanktionen sind lebensnotwendig, das ist aber noch nicht das Ende der Geschichte“, heißt es in einer Erklärung Hunts.
Die syrische Opposition hatte im April 2017 einen C-Waffen-Einsatz in Chan Scheichun gemeldet, wo angeblich 80 Menschen ums Leben gekommen und weitere 200 Menschen verletzt worden seien. Die Schuld dafür wurde den Regierungskräften Syriens gegeben. Damaskus wies die Anschuldigung entschieden zurück und machte die militanten Kämpfer und ihre Gönner dafür verantwortlich. Die USA, die keine Beweise für die Schuld des syrischen Militärs erbracht und den Aufruf Russlands ignoriert hatten, ein Ermittlungsverfahren einzuleiten, führten in der Nacht zum 7. April einen Schlag gegen die syrische Militärbasis Schairat.
Der frühere russisch-britische Doppelagent Sergej Skripal und seine Tochter Julia, die am 4. März unweit des geheimen Militärlabors Porton Down bewusstlos aufgefunden wurden, waren nach Darstellung der britischen Regierung mit dem tödlichen Giftstoff A234, im Westen unter dem russischen Namen Nowitschok bekannt, vergiftet worden. Ihre schnelle Genesung halten Experten jedoch für überraschend.
Die britische Regierung machte umgehend Russland für das mutmaßliche Attentat verantwortlich. Moskau wies die Anschuldigung zurück und schlug wiederholt vor, eine gemeinsame Untersuchung zu dem Fall einzuleiten. London ignorierte diese Initiative.
Die Behauptung der britischen Regierungschefin Theresa May, der Giftstoff sei in Russland hergestellt worden, wurde im britischen Militärlabor Porton Down widerlegt.


abends:

de.sputniknews.com: UPA-Demo in Kiew: Nationalisten marschieren durch ukrainische Hauptstadt
In Kiew hat am Sonntag ein Marsch anlässlich des 76. Jahrestages der Gründung der nationalistischen Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA), die im Zweiten Weltkrieg mit den Nazis kollaborierte, stattgefunden. Die Demo stand unter dem Motto „Die Ukraine den Ukrainern zurückgeben“.
An dem Marsch nahmen Mitglieder der nationalistischen Bataillone „Swoboda“, „National-Corps“, „Prawij Sektor“ (Rechter Sektor), C14 und andere teil, berichtet die ukrainische Nachrichtenagentur „Unian“.
Dabei soll es nicht zu Krawallen gekommen sein. Die Lage in der ukrainischen Hauptstadt war Medienberichten zufolge ruhig.
Zuvor hatten ukrainische Nationalisten versucht, das Denkmal für den sowjetischen Armeegenerals Nikolai Watunin abzureißen. Die Polizei unterband jedoch diese Versuche.
Die Ukrainische Aufständische Armee war im Oktober 1942 als der militärische Arm der „Organisation ukrainischer Nationalisten“ gegründet worden. Im Zweiten Weltkrieg hatte sie auf der Seite der Wehrmacht gegen die Sowjetarmee gekämpft.
Die Heroisierung der UPA und ihrer Anführer Stepan Bandera und Roman Schuchewitsch wird von der Öffentlichkeit kritisiert. Es wird dazu aufgerufen, die Gräueltaten der OUN-UPA-Kämpfer nicht zu vergessen. Unter anderem geht es um das Wolhynien-Massaker von 1943, bei dem die polnische Bevölkerung massenweise vernichtet worden war. Laut Forschern waren damals 36.000 bis 100.000 Menschen getötet worden.

Standard

Neuigkeiten aus der Wirtschaft der Volksrepubliken des Donbass vom 14. Oktober 2018

Quellen: offizielle Seiten der Regierungen der Volksrepubliken, dan-news, lug-info, dnr-online.ru, mptdnr.ru sowie ukrinform, ria.ru und sputnik
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Dan-news (09.10.): Neues Steuersystem wird nach Prinzipien von Einfachheit und Transparenz konstruiert
Am 7. September d. J. gab es in der Regierung der Donezker Volksrepublik personelle Veränderungen. Speziell wurde Ewgenij Lawrenow durch das kommissarische Staatsoberhaupt Denis Puschilin zum Minister für Steuern und Abgaben ernannt. Über umfangreiche Veränderungen in der Behörde und Pläne einer Steuerreform sprach Lawrenow in einem Interview mit der Donezker Presseagentur DAN.
Nach der Entlassung Alexander Timofejews aus dem Amt des Ministers wurde die Amtsführung der ehemaligen Administration durch eine interministerielle Kommission überprüft. Sind in diesem Zusammenhang prinzipielle Veränderungen zu erwarten ?
Dazu möchte ich sagen, dass die Abteilungen des Ministeriums, die operative Aufgaben ausführen, entsprechend der Anordnung des Staatsoberhauptes über Veränderungen in der Gesetzgebung am 1. Oktober aufgelöst werden. Wir arbeiten jetzt an der künftigen Struktur des Ministeriums, und wenn sie verabschiedet sein wird, wird der Staat einen Zeitplan vorstellen, nach dem die Behörde komplett reorganisiert werden wird.
Ist das ein allumfassender Prozess ?
Selbstvertsändlich. … Und im Zusammenhang damit werden Personalentscheidungen getroffen werden, Umbildungen, und es werden wahrscheinlich neue Gesichter auftauchen. Sie werden das in nächster Zeit erfahren.
Werden die Maßnahmen nur den den zentralen Apparat berühren oder wird es in den strukturellen Gliederungen auch Veränderungen geben ?
Veränderungen in der Besetzung der Posten sind weltweit übliche Praxis, und wir werden davon auch nicht abweichen. Die Maßnahmen sind in diesem Fall tatsächlich angebracht, und es gibt die Kontrollkommission, die die Amtsführung des Ministeriums vom Beginn seiner Existenz an durchleuchten wird. Nach Abschluss der Arbeiten wird die Kommission Schlüsse ziehen, und wir werden diese Schlüsse bei den Personalentscheidungen berücksichtigen.
Sie haben im Zusammenhang mit der Kommission erwähnt, dass auch Vertreter des Ministeriums für Staatssicherheit, des Innenministeriums, der Generalstaatsanwaltschaft und des Finanzministeriums ihren Platz finden werden. Gibt es eine harmonische Zusammenarbeit ?
Ja, wir sind ständig in der Kommission vertreten. Es ist übliche Praxis, dass eine Anhörung durchgeführt wird wenn ein neuer Leiter irgendwelche Maßnahmen ergreift oder Organe einführt, damit der Mann versteht, wie die aktuelle Situation ist, und was es zu verändern oder zu reorganisieren gibt.
Wann wird es voraussichtlich die ersten Ergebnisse der Reorganisation geben?
Die Fristen, die Puschilin uns gesetzt hat, sind sehr begrenzt, deshalb wird man mit Veränderungen nicht lange warten dürfen. Die neue Struktur des Ministeriums wird schon Mitte Oktober bekanntgegeben werden. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt haben wir die Kandidatenliste des künftigen stellvertretenden Ministers dem Staatsoberhaupt zur Zustimmung übergeben.
Ich glaube, dass wir in einer Woche noch ein Maßnahmepaket zur Zustimmung vorstellen werden. Dementsprechend rechnen wir damit, dass es noch in diesem Monat einschneidende Veränderungen geben wird.
Welche vordringlichen Aufgaben stellt sich das Ministerium für Steuern und Abgaben für die nächste Zukunft ?
Im Auftrag der Staatsführung wird zurzeit ein für in der letzten Zeit durch das Ministerium angeordneten Steuernachzahlungen mögliches Moratorium erörtert. Vorrangig werden wir die Zahlungen untersuchen, die 10% des Umsatzes des jeweiligen Unternehmens überschreiten. Heute legen wir dem Ministerrat eine Liste von normativen Änderungen vor, die das Vorgehen wesentlich erleichtern sollen. Das sind die kurzfristigen Perspektiven. Mittelfristig stehen wir vor der vom Staatsoberhaupt gestellten Aufgabe, das Steuersystem der Republik völlig umzukrempeln. Das neue Steuersystem wird nach Prinzipien von Einfachheit und Transparenz konstruiert werden. Das soll vor allem ein gutes Investitionsklima und Stabilität schaffen.
Sie sagten, dass das Steuersystem völlig umgebaut wird. Wie viel Zeit wird dieser Prozess in Anspruch nehmen und worin werden die hauptsächlichen Unterschiede zum heutigen System bestehen ?
Die Zeit drängt. Es ist eine große Aufgabe, vor die das Ministerium gestellt wurde. Und man darf mit der Angelegenheit nicht in Verzug geraten. Die Entwicklung der Wirtschaft der Donezker Volksrepublik wird von der Geschwindigkeit der Einführung der Entscheidungen beeinflusst. Der Entwurf für das neue Steuergesetz wird dem Staatsoberhaupt bis Ende Oktober 2018 vorgelegt. Wenn er ihn gutheißt, denken wir, werden wir die erste Formulierung der normativen Basis bis zum Januar erledigt haben. Danach wird ihre weitere Einführung stattfinden.
Wir haben schon mit Gruppen von Abgeordneten und Unternehmern gesprochen. Wir müssen ein mathematisches Modell unserer Wirtschaft erstellen,
in das dann die Vorstellungen des neuen Gesetzes eingebracht werden. Und dann wird jeder verstehen, welche Folgen die eine oder andere Entscheidung haben würde. Wenn die normative Basis fertig formuliert ist, wird – so denke ich – ein neuer Steuerkodex eingeführt. Ich hoffe, dass wir das im Januar hinkriegen. Aber grundsätzlich bestehen viele Aufgaben technischer Natur, die im Laufe von zwölf bis 18 Monaten gelöst sein werden.
Das kommissarische Staatsoberhaupt Denis Puschilin tritt für einen Wechsel der Verantwortung für die Märkte vom Staat zu den Betreibern ein. Wie wir diese Frage weiter behandelt ?
Es ist unerlässlich, eine Plattform zu erarbeiten, um mit Hilfe von Verordnungen den Begriff ”Märkte” genauer zu definieren. Es gibt vordringliche Aufgaben, die wir auf Grundlage der normativen Basis, die die Politik gegenüber dem staatlichen Unternehmen ”Märkte des Donbass” bestimmen wird, lösen müssen. Die Schaffung der normativen Basis wird mindestens fünf Monate dauern.
Zuerst wird man Gesetze erarbeiten müssen. Das ist eine ernstzunehmende und reichlich mühsame Aufgabe. Deshalb bitte ich alle Unternehmer um Verständnis und darum, das Ministerium nicht mit Bitten um die Übergabe des einen oder anderen Marktes zu ”attackieren”.
Man muss verstehen, was dort im Prinzip vor sich gegangen ist. Das darf man nicht ohne feste Bestimmung des Status eines Marktes tun, es wäre unrichtig.
Die interministerielle Kommission wird sich in erster Instanz mit der Effektivität der staatlichen Unternehmen, die dem Ministerium für Steuern
und Abgaben unterstehen, befassen. Zu ihnen wird die Regierung spezielle Entscheidungen treffen. Es ist möglich, dass uneffektive staatliche Unternehmen geschlossen werden und dass andere wiederum den Fachbehörden übergeben werden.
Betrifft das die Unternehmen ”Gemüse des Donbass” und ”Obst des Donbass”?
Ja. Das Ministerium für Steuern und Abgaben kann eine Bewertung der finanziellen Effektivität vornehmen, aber dort gibt es auch technologische Fragen.
Auf der Ministerratssitzung wurde beschlossen, die Verwaltungsabgabe beim Import von Geflügelfleisch in die DVR von 25% auf 10% zu senken. Wie hat sich das auf die Preisbildung in der Republik ausgewirkt und gibt es grundsätzliche Pläne zur Stabilisierung der Preise?
Bekanntlich ist Geflügelfleisch das billigste Fleisch für die Bevölkerung, im Unterschied zu Schweine- oder Rindfleisch. In der DVR gibt es zurzeit nur zwei Geflügelzuchtbetriebe, beide in der Region Schachtjorsk. Beide haben den Bedarf der DVR in letzter zu nicht mehr als 20% gedeckt. Der Rest wurde importiert, aus Russland und Weißrussland.
Leider wurde vom Landwirtschaftsministerium der Russischen Föderation für dieses Jahr eine Getreidemissernte konstatiert. Das gleiche gilt für die DVR, es wurden nur 35 – 40% des statistischen Mittels der Vorjahre geerntet. Das führte zu einem weltweiten Anstieg der Getreidepreise. Um nur ein Beispiel zu nennen: Im letzten Jahr betrug der Preis für eine Tonne Weizen an der Börsen der Welt ungefähr USD 110; in diesem Jahr sind es 200. Das zog natürlich einen Preisanstieg bei Futtermitteln mit hohem Anteil von Mais, Weizen und anderen Getreidesorten nach sich. Automatisch stiegen die Selbstkosten bei der Geflügelzucht.

In Russland ist deshalb die Preiserwartung bei Geflügelfleisch um 60% gestiegen. Dadurch, dass unsere Regierung rechtzeitig reagiert hat und die
Verwaltungsabgabe beim Import von Geflügelfleisch in die DVR von 25% auf 10% gesenkt hat, konnten wir den Preisanstieg auf dem Binnenmarkt abfangen; die Geflügelpreise in der DVR stiegen um 30% und nicht um 60. Das kommissarische Staatsoberhaupt hat den Auftrag zur Erarbeitung eines Maßnahmekomplexes erteilt, um die Belastung der Bevölkerung auf ein Minimum zu begrenzen.
Wie soll das geschehen?
Wir halten es für unerlässlich, über diese Frage mit den beiden Geflügelproduzenten zu sprechen. Dadurch, dass es bei uns Ausfuhrbeschränkungen für Getreide gibt, ist der Preisanstieg nicht so gewaltig. Wir werden nach Möglichkeiten suchen, wie wir in kurzer Zeit die Kapazität der beiden Betriebe so weit erhöhen können, dass sie einen hohen Marktanteil erreichen, ohne dabei den Bedarf der Bevölkerung einzuschränken.
Es ist möglich, dass wir zur Preisstabilisierung auf dem Binnenmarkt gezwungen sein werden, die Verwaltungsabgabe beim Import von Geflügelfleisch in die DVR zu ändern. Diese Frage wird zu gegebener Zeit be
handelt
Welche Instrumente gibt zur Kontrolle der Preise auf dem Binnenmarkt ?
Wir haben auf der Ministerratssitzung über eine Kontrolle der höchsten zulässigen Gewinnspanne bei sozial wichtigen Produkten gesprochen. Wir müssen in nächster Zeit eine Verordnung erlassen, die den Begriff ”Zollkosten” definiert. Zurzeit beträgt die höchste zulässige Gewinnspanne bei sozial wichtigen Produkten 15%. Ohne gesetzliche Grundlage können wir ihre Einhaltung durch die Unternehmer nicht kontrollieren.
Ich denke, dass der Ministerrat in nächster Zeit diese Verordnung erlassen wird. Er wird der Inspektion für Preisbildung beim Ministerium für Steuern und Abgaben, die die Einhaltung der höchste zulässige Gewinnspanne bei Geflügelfleisch überwacht, helfen, objektiv zu arbeiten.

Man sollte auch über Steuern sprechen. In einer Reihe von Ländern sind sogenannte Steuerferien oder Vergünstigungen eingeführt worden, die Investitionen begünstigen könnten. Kann man bei der Steuerreform auch mit einer Einführung ähnlicher Methoden in der DVR rechnen ?
Ich denke, dass wir erst einmal das beschlossene Modell des Steuersystems vorstellen müssen. Dann werden wir die innere Balance und die Möglichkeiten, Investoren weitergehende Vorschläge zu machen. Ich kann sagen, dass das Projekt des neuen Steuersystems hauptsächlich darauf ausgerichtet ist, Investitionen zu stimulieren und die Erzeugung auf dem Territorium unseres Staates zu erhöhen.
Wir werden unverzüglich die Möglichkeit der Anwendung von Steuervergünstigungen schaffen, insbesondere bei der Gewinnsteuer für Unternehmer, bis hin zur völligen Abschaffung dieser Steuer.
Allerdings werden dies branchenbezogene Vergünstigungen sein, und die Bedingungen für Unternehmensgründungen sollten einheitlich sein. Das ist eine der Aufgaben des neuen Steuersystems.

Es wurde schon öfter über die Notwendigkeit einer Harmonisierung der Gesetzgebung der DVR und der LVR gesprochen, über eine Konsolidierung der Parlamentsarbeit, über gemeinsame Wirtschaftsprojekte, und es gibt auf auf einigen Gebieten schon entsprechende Beschlüsse. Wird es so etwas auch im Bereich des Zolls geben ?
Letzte Woche gab es ein Treffen der Zoll- und der Steuerdienste der DVR und der LVR, auf dem eine Marschroute festgelegt wurde, nach der Schritte einer Annäherung bis hin zur völligen Aufhebung der Zollgrenze zwischen den Republiken, vollzogen werden sollen. Wir gehen auf die Industrie zu, und schon bald wird die Zolldienststelle am Eisenbahngrenzübergang aufgelöst. Hierzu waren einige Anpassungen in den Verordnungen nötig.
Wir streben danach, einen freien Warenverkehr zu ermöglichen und die Logistik einer Reihe von Industriebetrieben zu vereinfachen. Zum Beispiel
die wichtigen Bodenschätze wie Kalk und Dolomit, die in der DVR gewonnen , aber im Altschewsker Metallurgischen Kombinat gebraucht werden; in der DVR gibt es nicht alle Sorten von Kokskohle – einige nur in der LVR, und so weiter. Wir müssen in erster Linie den hindernisfreien Transport dieser Güter gewährleisten. In der Marschroute werden die Bürger nicht vergessen. Es wird eine Reihe von Erleichterungen geben, aber erst kommt die Güterzollstelle und später die für Reisende.


Lug-info.com
(8.10.): Lugansk-Niva“ erhöht die Brotpreise trotz Getreideverteuerung nicht
Die öffentliche Aktiengesellschaft „Lugansk-Niva“ sieht trotz der gestiegenen Einkaufspreise für Getriede keine Erhöhung der Preise für das Sozialbrot „Stanitschnyj“ und das Weißbrot „Luganskij“ vor. Das sagte die Vorsitzende der gesellschaftlichen Bewegung „Luganskij Ekonomitscheskij Sojus“ und der „Lugansk-Niva“ AG Sinaida Naden bei einem Briefing im Lugansker Informationszentrum.
Sie sagte ferner, dass die Ernte in diesem Jahr wegen der Wetterbedingungen bedeutend geringer gewesen, die Qualität des Getreides jedoch sehr gut sei.
„Wegen der Umstände, die heute im Agrarsektor herrschen, ist es unmöglich, die Vorjahrespreise zu halten, weil die Produzenten sonst nicht auf ihre Kosten kämen und die Technik nicht erneuern könnten. Deshalb hat die Regierung beschlossen die Einkaufspreise für Lebensmittelgetreide zu erhöhen“, sagte Naden.
„87% der Selbstkosten unserer Produktion, insbesondere von Mehl, sind die Rohmaterialkosten. Das hat natürlich einen Einfluss auf den Preis für Mehl. Aber wir haben die Entscheidung getroffen und tragen auch die Verantwortung dafür, Sozial- und Weißbrot nicht zu verteuern“, sagte die Vorsitzende.
Sie unterstrich, dass das Unternehmen die Preisstabilität auf Kosten der eigenen Reserven sicherstelle.
„Wir wissen, dass unter unserer Bevölkerung viele Rentner sind, und wegen der sozialen Ausrichtung unseres Unternehmens suchen wir nach anderen Quellen und erlegen uns auf, die Preise für das „Stanitschnyj“ und das „Luganskij“ bis zur nächsten Ernte nicht zu erhöhen.
Wir erinnern an den Ministerratsbeschluss der LVR zur Stabilisierung der Lebensmittelpreise 2018 – 2019. Das Dokument bestimmt Mindestpreise für Weizen und Roggen und legt die Anforderungen an die Qualitätskontrollen für Getreide fest. …
Die „Lungansk-Niva“ AG ist das größte Getreide verarbeitende Unternehmen der LVR. Das Unternehmen verfügt über moderne Technik, sowohl einheimischer als auch ausländischer Herkunft. Das Sortiment zeichnet sich durch Vielfalt und hohe Qualität aus, z.B. über 10 verschiedene Typen Mehl. Die Produkte werden unter der im Jahre 2002 registrierten Marke „Dobrodija“ vermarktet.

Naden fügte hinzu, dass die Produktion im Vergleich zum Vorkriegsniveau von 2013 um 70% und die durchschnittlichen Löhne der Mitarbeiter um 78% gestiegen seien. Weizenbrot kostet in der Ukraine dreieinhalb mal soviel wie in den Geschäften der Republik.


Mptdnr.ru
(10.10.): In der Hauptstadt der DVR wird die Erprobung des ersten Straßenbahnwagen aus heimischer Produktion fortgesetzt
Auf die Vorstellung dieses Wagens folgten 45 Tage technischer Vervollkommnungen und Einstellarbeiten. ”Die Probefahrten finden auf der Linie 1 statt. Während der Erprobung wurden Justierungsarbeiten durchgeführt: Die Erprobung der Widerstands- und der Nutzbremse (zur Stromrückgewinnung, d. Übers.) sowie deren Anpassung an das vorhandene Fahrleitungsnetz sind abgeschlossen. Außerdem wurden durch Mitarbeiter des Werkes elektromagnetisch gesteuerte Sandstreuer entwickelt, eingebaut und erprobt. Es wurden Maßnahmen zur Erhöhung von Sicherheit und Komfort im Salon und im Führerstand des Wagens ergriffen”, sagte der Leiter der Abteilung für Maschinenbau in der Industrieabteilung des Ministeriums für Industrie und Handel Alexandr Nakonetschnyj. Der Vertreter des Ministeriums fügte hinzu, dass der Wagen den modernsten Ansprüchen genügt. Wir haben hier neue Elektronik, neue Elektrik und neue wagenbauliche Elemente”, fügte Nakonetschnyj hinzu. Wir arbeiten jetzt an der Konstruktion, die nächsten Wagen zum Vorteil von Behinderten, Müttern mit kleinen Kindern und älteren Menschen teilweise niederflurig zu bauen.
”Damit der Wagen für den Fahrgastverkehr zugelassen werden kann muss er alle Erprobungen zur Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften durchlaufen”, sagte der stellvertretende Direktor des städtischen Unternehmens ”Donelektroawtotrans” Jurij Atamanow. Fahrerin Ljudmila betonte ihrerseits die Bedienungsfreundlichkeit des Wagens DT-1. ”Ein sehr guter Wagen, einfach zu bedienen. Die Arbeitserleichterungen für Fahrerinnen und Fahrer sind enorm. Man möchte sagen, auf so einem Wagen könnte man ohne Pausen und ohne freie Tage arbeiten …”, sagte Ljudmila.
Mit dem Bau dieses ersten Straßenbahnwagens aus vaterländischer Produktion war am 7. Dezember 2017 begonnen worden, und am 21. August 2018 wurde er der Öffentlichkeit vorgestellt.


Lug-info.com
(08.10.): Durch die Blockade erschließt die LVR neue Absatzmärkte für Kohle und erhöht die Löhne der Bergleute
Die durch Kiew erklärte sozialökonomische Blockade macht es möglich. Das der Vorsitzende der Betriebsgewerkschaftsorganisation des Schachtes ”Zentrosojus” Witalij Swidro.
„Einer der wichtigsten Punkte des Programms bis 2023 ist die Erweiterung der Absatzmärkte für unsere Erzeugnisse. Im Hinblick hierauf werden in der Republik konkrete Maßnahmen zur Kontaktaufnahme mit neuen ausländischen Partnern und dem anschließenden Export ergriffen”, sagte Swidro und unterstrich, dass die Löhne der Bergleute bei erfolgreichem Abschluss der neuen Kontakte auf das Niveau der Region Rostow am Don der Russischen Föderation gebracht werden können.
„Ungeachtet dessen, dass der Lohn der Bergleute im Vergleich zu Russland bis 2014 wesentlich niedriger war, müssen wir in Anbetracht neuer Handelspartner den Lohnfond berücksichtigen, der dem eingeschlagenen Kurs der Integration zwischen der LVR und Russland entsprechen muss”, meint Swidro.
„Dieser Schritt demonstriert deutlich die Einigkeit des Volkes des Donbass, die es erlaubte, trotz Krieg und Blockade mit der Erneuerung und dem Aufbau der Volksrepublik fortzufahren”, sagte der Vorsitzende der Gewerkschaftsorganisation. …
Vom Unternehmen war zu erfahren, dass die Fördermengen und die Arbeitslöhne in der Unterabteilung ”Swerdlowantrazit” durch die Einführung der Äußeren Leitung gewährleistet sind. Dabei hat der Schacht ”Dolshanskaja-Kapitalnaja” die durchschnittliche tägliche Förderung trotz der Wirtschaftsblockade durch die Ukraine auf 1500 t erhöht.


Dnrailway.ru
(04.10.): Die Donezker Kindereisenbahn zieht nach neun Monaten 2018 Bilanz
Die Donezker Kindereisenbahn ”W. W. Priklonskij” (Präsident der Donezker Eisenbahn 1968 – 1981,
A. d. Übers.) kann man ohne Übertreibung als einzigartiges Phänomen bezeichnen. Das hauptsächliche Ziel dieser Bildungseinrichtung mit berufsorientierendem Charakter ist die Vorbereitung künftiger qualifizierter Kader für das staatliche Unternehmen „Donezker Eisenbahn“ sowie Werbung für die Bahn im allgemeinen.
In den ersten neun Monaten diesen Jahres haben 685 Schüler aus Donezk, Makejewka und Charzysk die Zirkel „Junger Eisenbahner“ des 1., des, 2. und des 3. Ausbildungsjahres besucht und das sommerliche Praktikum bei der kleinen Bahn durchlaufen. Die Kinder erhielten praktische und theoretische Kenntnisse für die Berufe Diesellokführer, Beimann und andere betriebsdienstliche Aufgaben.
An den Wochenenden im Sommer wurden mit dem Zug „Donezkije Sori“ (Donezker Morgen, d. Übers.) zwischen den Stationen Pionerskaja und Schachtjorskaja über 15.000 (!) Reisende befördert.
Seit Beginn des Jahres fanden bei der Pioniereisenbahn viele interessante Veranstaltungen statt. Die Schüler und andere Interessierte konnten am Feiertag „Iwan Kupala“ (Sommersonnenwende i.V.m. dem julianischen Kalender am 6./7. Juli, d. Übers.), einem Straßenmalwettbewerb und Sportveranstaltungen teilnehmen. Die jungen Eisenbahner besuchten das Museum des Großen Vaterländischen Kriegs, das Museum für Heimatgeschichte und reisten zu ihren Kollegen von der Kleinen Oktobereisenbahn in St. Petersburg. Auf der Station Schachtjorskaja war traditionsgemäß die Ausstellung über die bewegte Geschichte der Kindereisenbahn geöffnet.


Dnrailway.ru (11.10.): Donezker Eisenbahn mit über 905.000 Fahrgästen
In den ersten neun Monaten 2018 fuhren 905.577 Menschen mit den Fern- und Nahverkehrszügen des staatlichen Unternehmens ”Donezker Eisenbahn”, über 308.000 davon mit Ermäßigungen – Kinder, Schüler, Studenten, Behinderte, Rentner und andere. Allein im September benutztenen fast 110.000 Reisende die internationalen und die Vorortzüge, 47.016 mit Ermäßigungen.

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