Presseschau vom 27.03.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Abends / nachts:

Lug-info.com: „Gegen sieben Uhr abends haben Kiewer Truppen vermutlich aus dem Gebiet von Katerinowka das Feuer mit Artillerie auf Molodjoshnoje eröffnet, was in der Nähe von Perwomajsk ist. In der Folge der Beschüsse wurden einige Sommerhäuser beschädigt, zwei von ihnen sind praktisch vollständig abgebrannt“, teilte der offizielle Vertreter der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko mit.
„Nach vorläufigen Informationen wurde mit Geschützen des Kalibers 122mm geschossen, Opfer unter der friedlichen Bevölkerung gibt es nicht“, sagte Marotschko.

De.sputniknews.com: Abrüstung aus Geldnot? Poroschenko lässt Kriegsschiff „Ukraina“ verkaufen
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat ein Dekret unterzeichnet, wonach von dem in Bau befindlichen Kampfschiff „Ukraina“ Waffen abmontiert werden, um „den Rest zu verkaufen“.
Es handle sich um „den Rumpf und die Turbinen, die potentielle Abnehmer haben“, teilte Wjatscheslaw Bonj, Vizechef der Gebietsadministration von Nikolajew, mit, wo sich die Bauwerft befindet.
Dieses Geld soll unter anderem für die Begleichung der Lohnschulden für die Schiffbauer verwendet werden, fügte er hinzu.
Der Beschluss sei bereits von der Rüstungsindustriebehörde und vom Verteidigungsministerium gebilligt worden und solle noch vom Justiz- und vom Finanzministerium unterstützt werden.
Mit dem Bau des Kriegsschiffs war 1984 begonnen worden. 1993 wurde es aus dem Bestand der russischen Kriegsmarine ausgeschlossen und dem ukrainischen Verteidigungsministerium übergeben. 1996 wurde das Projekt aus Geldmangel auf Eis gelegt.

Vormittags:

De.sputniknews.com: Im Internet sind die ersten Aufnahmen von der Absturzstelle des ukrainischen Kampfhubschraubers des Typs Mi-2 erschienen, der am Sonntag bei Kramatorsk im Gebiet Donezk abgestürzt ist. Bei dem Absturz des Hubschraubers vom Typ Mi-2 der ukrainischen Streitkräfte am Sonntag unweit von Kramatorsk starben nach vorläufigen Angaben alle fünf Insassen, wie die ukrainische Agentur UNIAN unter Verweis auf die Pressesprecherin des Verteidigungsministeriums Oksana Gawriljuk meldet. „Es liegen Informationen über den Tod von fünf Menschen vor, darunter drei Besatzungsmitglieder und zwei Passagiere. Diese Angaben sind vorläufig“, wird Gawriljuk von der Agentur zitiert. Der Mi-2W-Helikopter der ukrainischen Streitkräfte war an 26. März unweit der Ortschaft Malinowka nahe der Stadt Kramatorsk im Gebiet Donezk abgestürzt, vermutlich war die Kollision mit einer Stromleitung die Unglücksursache.

De.sputniknews.com: Vilnius warnt Minsk – im Namen der ganzen EU
Das litauische Außenministerium hat die Festnahmen bei der ungenehmigten Protestaktion in Weißrussland verurteilt und droht Minsk mit Verschlechterung der Beziehungen zur EU. Dies berichtet am Montag die russische Nachrichtenagentur REGNUM.
„Wir beobachten mit Sorge die heutigen Ereignisse in Minsk“, erklärte das litauische Außenamt demnach am Samstag.  „Das Vorgehen der Behörden Weißrusslands gegen die Bewohner, die den ‚Tag des Willens‘ begehen wollten, ist ein grober Verstoß gegen die Versammlungsfreiheit. Wir verurteilen die nicht provozierte und unverhältnismäßige Gewalt gegen Bürger Weißrusslands, gegen Menschenrechtler und Pressevertreter. Wir rufen dazu auf, alle Festgenommenen unverzüglich freizulassen. Vom Handeln der Behörden Weißrusslands wird nicht nur die Stabilität im Lande selbst, sondern auch das weitere Verhältnis zur EU abhängen.“
Am 25. März hatten in Weißrussland Protestaktionen gegen den Erlass „Über Müßiggang“ stattgefunden, bei denen die Sicherheitskräfte besonders viele Teilnehmer festgenommen haben sollen.

Ukrinform: Der litauische Außenminister Linas Linkevičius schließt nicht aus, dass die westlichen Länder gegen Weißrussland neue Sanktionen verhängen können, sollten es dort neue politische Gefangene geben.
So hat er die Unterdrückung der Proteste am Samstag in Minsk kommentiert, berichtet Ukrinform unter Bezugnahme auf Delfi.
„Hier haben die belarussischen Behörden eine Wahl und unsere Pflicht ist es, grundsätzlich und angemessen auf die Situation zu reagieren. Leider wird diese Reaktion auch weiter hart sein. Wenn es dort wieder politische Gefangene geben wird, dann wird es, ohne Zweifel, erneut zu Sanktionen kommen“, betonte er.
Am Samstag fand in Minsk nicht genehmigte Protestaktion statt, auf die die weißrussischen Sicherheitskräfte hart reagiert haben. Nach Schätzungen von Menschenrechtsaktivisten wurden mehr als 700 Menschen festgenommen.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 14 Mal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden das Gebiet von Almasnaja, Frunse, Kalinowo, Logwinowo, Losowoje, Smeloje, Kalinowo-Borschtschewatoje, Weselaja Gora.
Es wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern, Abwehrgeschützen 3U-23-2, Schusswaffen geschossen.

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 63 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Zerstörungen: Jasinowataja-Bezirk, Dorf Mineralnoje – vier Häuser sind beschädigt; Staromichajlowka, Kirowskij-Bezirk von Donezk – drei Häuser und eine Schule“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Insgesamt wurden nach Angaben des Vertreters des Kommandos 18 Ortschaften der DVR beschossen, beim Beschuss wurden Artilleriegeschütze des Kalibers 122 und 152mm, Panzer, Mörser, Schützenpanzerwaffen, Abwehrgeschütze, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
„In der Nacht gab es Beschüsse, in Kominternowo wurde in der Folge von Beschüssen ein Haus auf der Achmatowa-Straße 92 beschädigt. Außerdem hat das halbe Dorf teilweise keine Stromversorgung“, teilte der Leiter der Verwaltung des Nowoasowskij-Bezirks Anatolij Janowskij mit.

De.sputniknews.com: USA behindern mit neuen antirussischen Sanktionen gemeinsame IS-Bekämpfung – Moskau
Der amtlichen Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, zufolge widersprechen die neuen US-Sanktionen gegen russische Unternehmen den Erklärungen Washingtons zur Priorität des Kampfes gegen den Terrorismus.
In einem Kommentar schreibt Sacharowa auf der Facebook-Seite des russischen Außenministeriums: „Dieser Schritt steht im krassen Widerspruch zu den Erklärungen aus Washington über die Priorität des Kampfes gegen den Terrorismus, darunter denjenigen, der sich in Syrien eingenistet hat. Ganz im Gegenteil: Er widerspricht dieser Einstellung und untergräbt die Perspektiven der Aufnahme eines umfassenden, vielseitigen Zusammenwirkens zur Zerschlagung des IS und sonstiger Terrorgruppierungen, die alle Länder, darunter die USA, bedrohen.“
Sacharowa betonte, Washington „lässt sich wieder von jenen gängeln, die eine konsequente Zerstörung der russisch-amerikanischen Zusammenarbeit  als ihre Hauptbeschäftigung betrachten“. „Diese Personen suchen seit Langem nach Feinden, und zwar nicht dort, wo es sie wirklich gibt. Diese Herangehensweise widerspricht offensichtlich den Interessen der Sicherheit der USA“, so die Sprecherin.
Die USA haben neuerlich Sanktionen gegen acht russische Unternehmen im Zusammenhang mit dem Gesetz über die Nichtweiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen verhängt, das Syrien, den Iran und Nordkorea betrifft.

Dnr-online.ru: Im Rahmen des republikanischen Zweimonatszeitraums zur Verschönerung fand in Makejewka ein gesamtstädtischer Subbotnik statt.
An dem Subbotnik nahmen mehr als 18.000 Einwohner teil – Arbeiter von Betrieben, Mitglieder der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“, von „Molodaja Respublika“, Schüler, Studenten, Einwohner der Stadt. 500 Unternehmen der Stadt unterstützten, es wurden 62 Stück Technik eingesetzt.
Im Rahmen des Subbotniks wurden in allen fünf Stadtbezirken 1.425.000 Quadratmeter Straßen, Bürgersteige und Gelände um Häuser gereinigt, 236.000 Quadratmeter Parks und Plätze, es wurden 19 wilde Müllkoppen mit insgesamt 1005 Kubikmetern beseitigt, 2770 Bäume, 525 Sträucher, 4930 Blumen gepflanzt, es wurden 11 Grabmäler, 2 Denkmäler, 5 Friedhöfe in Ordnung gebracht…..
„Es gibt viele Aufgaben, deswegen geht es hier nicht ohne die Unterstützung der Einwohner. Jetzt ist es nötig, jeden Schönwettertag zu nutzen, um die umliegenden Gebiete in Ordnung zu bringen – dies betrifft ohne Ausnahme alle Eigentümer von Objekten sowie Einwohner des privaten Sektors. Während des Zweimonatszeitraums ist es unsere Aufgabe, möglichst alle geplanten Aufgaben auszuführen und das heißt, ohne Ausnahme alle Territorien der Stadt in einen ordentlichen Zustand zu bringen“, sagte der Bürgermeister Walerij Ljachowez bei der Überprüfung der Arbeiten….
Der Bürgermeister merkte auch die Aktivität der Makejewker an, die sich heute an den Aufräumungsarbeiten beteiligt haben. Es war die Beteiligung von 15.000 Einwohnern geplant, tatsächlich waren es 18.000.
„Im Vergleich zum letzten Jahr ist die Aktivität der Einwohner bei den Aufräumungsarbeiten in der Stadt gestiegen. Dies zeugt davon, dass die Makejewker nicht nur in einer sauberen und schönen Stadt leben wollen, sondern auch bereit sind, sich bei der Herstellung der Ordnung zu beteiligen“, sagte der Bürgermeister.
Der nächste Subbotnik findet am 8. April statt.

De.sputniknews.com: Der italienische Außenminister Angelino Alfano hofft auf ein baldiges Ende der Russland-Sanktionen und damit auf einen Impuls für die Wirtschaftsverbindung zwischen den beiden Ländern.
„Sicher hoffen wir, dass das bald passiert und neue Möglichkeiten für die Wirtschaft und Unternehmen der zwei Ländern bringt“, sagte Alfano im Interview gegenüber der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti.
Demnach sind die Sanktionen „ein Instrument, und kein Selbstzweck“. „Das heißt, dass ihre Anwendung nur ein Ziel hat: Einen positiven Dialog mit Moskau wiederaufzubauen, dessen politische Entscheidungen wir nicht immer anerkennen“, so der Außenminister.
Die Gültigkeit der Sanktion sei an die Ausführung der Minsker Abkommen zur Ukraine-Lösung gebunden. „Nur konstruktive Bemühungen um das Erreichen dieses Ziels können einen Weg zur Überprüfung der Sanktionen öffnen“, fuhr Alfano fort….

Wperjod.su: http://wpered.su/2017/03/27/boris-litvinov-vruchil-pamyatnye-medali-ck-kprf-rabotnikam-obrazovaniya-i-nauki-dnr/
In der historischen Fakultät der Donezker Nationaluniversität fand eine feierliche Auszeichnung von Professoren und Dozenten mit Gedenkmedaillen des ZK der KPRF statt.
Die Dozenten und Studenten der DVR zeigen täglich damit, dass sie in Donezk geblieben sind, hier ihre wissenschaftlichen Aktivitäten betreiben, sich mit der Erziehung der heranwachsenden Generation und der Ausbildung hochqualifizierter Kader für die junge Republik befassen, dass sie die richtige Wahl getroffen haben. In den letzten Jahren war ein Beitrag der Dozenten zu einer gemeinsamen Arbeit mit der Kommunistischen Partei zu bemerken, es werden viele Veranstaltungen durchgeführt, allseitige Unterstützung bei der Entwicklung des moralischen, staatsbürgerlich-patriotischen, wissenschaftlich-intellektuellen Potentials der Jugend geleistet.
Die Arbeit der Dozenten der Donezker Nationaluniversität ist beim ZK der KPRF nicht unbemerkt geblieben und auf Antrag der Kommunisten der DVR wurden drei Dozenten aus Donezk vom ersten Sekretär des ZK der KP der DVR Boris Litwinow mit Gedenkmedaillen ausgezeichnet.
Kirill Walerjewitsch Tscherkaschin – Dekan der historischen Fakultät, Kandidat der Politikwissenschaften, Dozent, wurde für seine aktive staatsbürgerliche Position, seinen Mut und Kühnheit bei der Erfüllung seiner dienstlichen Pflichten, für den Beitrag zur Entwicklung des wissenschaftlichen Potentials der Republik mit der Medaille „130. Geburtstag von I. W. Stalin“ ausgezeichnet“.
Jelena Alexandrowna Schkribitjko – Kandidatin der Geschichtswissenschaften, Dozentin am  Lehrstuhl für die Geschichte Russlands und der slawischen Völker, stellvertretende Dekanin der historischen Fakultät der Donezker Nationaluniversität mit dem Aufgabenbereich Erziehungsarbeit wurde für ihren großen Beitrag zur Erforschung der Geschichte des Großen Vaterländischen Kriegs, insbesondere der Kursker Schlacht und der Donbasser Angriffsoperation, für die Aufmerksamkeit und Hilfe für Veteranen des Großen Vaterländischen Kriegs, die Popularisierung der Geschichte des Großen Vaterländischen Kriegs unter der Jugend, die aktive Zusammenarbeit mit dem Leninschen Komsomol und der Kommunistischen Partei mit der Gedenkmedaille „70 Jahre Sieg in der Orlowko-Kursker Schlacht“ ausgezeichnet.
Larissa Georgijewna Schepko, Doktor der Geschichtswissenschaften, Professorin des Lehrstuhl für Weltgeschichte der Donezker Nationaluniversität wurde für ihren großen Beitrag zur Erforschung der Geschichte der Antike, des Mittelalters, in der Archäologie, für die aktive Arbeit mit der Jugend, die Schaffung eines positiven Rufs der Universität und der Donezker Volksrepublik mit der Gedenkmedaille „300 Jahre Michail Wasiljewitsch Lomonossow“ ausgezeichnet.
Am gleichen Tag überreichte der erste Sekretär des ZK der KP der DVR Boris Litwinow dem Studenten der historischen Fakultät Anton Sajenko das Diplom 2. Grads des gesamtrussischen Wettbewerbs „Auf den Wegen der Gedenkkarte“ für das beste Internet-Material und die Erhellung des Schicksal von Helden und wenig bekannten Ereignissen des Großen Vaterländischen Kriegs.

Lug-info.com: „Gestern Abend haben ukrainische Soldaten das Feuer mit 120mm-Mörsern auf Weselaja Gora eröffnet. Insgesamt wurden acht Schüsse festgestellt. In der Folge wurde eine Stromleitung beschädigt, 711 Verbraucher haben keinen Strom“, teilte der Pressedienst der Generalstaatsanwaltschaft der LVR mit.
„Derzeit arbeiten Mitarbeiter des Zivilschutzministeriums der LVR vor Ort. Informationen über andere Beschädigungen werden noch geprüft“, fügte die Generalstaatsanwaltschaft hinzu.

Nachmittags:

De.sputniknews.com: Jugend mit Belohnung gelockt“: Kreml zu Antikorruptions-Demos in Russland
Die am Sonntag in Moskau durchgeführte, behördlich aber nicht genehmigte Demonstration hat Kreml-Sprecher Dmitri Peskow als eine Provokation eingeschätzt. Dabei verwies er laut der Agentur RBK darauf, dass der Kreml das Recht der Bürger Russlands durchaus achtet, ihre Position in einem abgestimmten Format zu bekunden.
Eine solche Achtung, so Peskow, empfinde der Kreml jedoch nicht „gegenüber jenen, die Menschen bewusst in die Irre führen, sowie gegenüber jenen, die dies am Vortag getan und damit rechtswidrige Handlungen provoziert haben“.
„Im Grunde genommen ist das, was wir an manchen Orten – besonders in Moskau – gesehen haben, eine Provokation und eine Lüge. Eben weil jene, die gestern Recht geübt und in akademischer Sprache erklärten, dass diese Aktion rechtens sei und nicht im Widerspruch zur Gesetzgebung stehe, die reine Unwahrheit gesagt haben“, so der Kreml-Sprecher.
Die Moskauer Polizei hatte am Sonntag zahlreiche Menschen bei einer behördlich nicht genehmigten Demo im Stadtzentrum festgenommen. Ihnen wird Verstoß gegen die öffentliche Ordnung vorgeworfen. Nach Angaben der Ordnungskräfte nahmen mehr als 7000 Menschen, darunter viele junge Leute, an der Aktion teil. Unter den Festgenommenen war auch der Oppositionelle Alexej Nawalny.

De.sputniknews.com: Lawrow über Moskauer Demos und westliche Reaktionen
Die Reaktion und das Vorgehen örtlicher Behörden bei den Protestkundgebungen am Sonntag in Moskau entsprechen laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow voll und ganz der Verfassung und den Gesetzen des Landes.
„Was die Reaktion der Öffentlichkeit angeht, habe ich persönlich ausschließlich Reaktionen aus einigen europäischen Hauptstädten sowie Washington gehört“, so Lawrow bei einer Pressekonferenz in Moskau im Anschluss an Verhandlungen mit dem italienischen Amtskollegen Angelino Alfano. „Wissen Sie, wenn die gleichen Ereignisse unterschiedlich bewertet werden, dann denkt man leider sofort an Doppelstandards.“
Der russische Außenminister könne sich nach eigenen Aussagen kaum an die öffentlich geäußerte Besorgnis hinsichtlich der jüngsten Entscheidungen in Deutschland, den Niederlanden, Österreich erinnern, wo die Behörden ebenfalls gewisse Protestaktionen einfach untersagt hätten. „Und keiner hat etwas dazu gesagt“, so Lawrow.
Im Zusammenhang mit den Festnahmen bei den Protesten am Sonntag in Moskau rief der Minister die Meetings in gleich mehreren europäischen Länder und den USA ins Gedächtnis, bei denen sich die Protestierenden an nicht sanktionierten Plätzen versammelten oder Gesetze brachen. „Ich kann mich gut an die Bilder erinnern, wie die Polizei in westlichen Ländern in solchen Fällen mit Störern umgeht. Da greift man zu Schlagstöcken, auch Tränengas wird eingesetzt“, betonte der russische Außenminister.
Auch die russischen Journalisten, beispielsweise das Fernsehteam des TV-Senders RT, so Lawrow ferner, erlebten bereits solche Vorfälle.
Alfano sagte seinerseits, dass er Russlands Gesetze zwar respektiere, die Position der EU über die Versammlungsfreiheit aber nicht außer Acht lassen könne. Lawrow erwiderte: „Die Freiheit liegt innerhalb der Befolgung der Gesetze.“…

armiyadrn.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin
Die Lage in der Donezker Volksrepublik bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 63 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Insgesamt wurden 18 Ortschaften der Republik von Seiten der ukrainischen Streitkräfte beschossen. Am intensivsten wurden vom Gegner unter Anwendung von von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen folgende Ortschaften beschossen: Shabitschewo, Jasinowataja, Jakowlewka, Mineralnoje, Dokutschajewsk, Kominternowo, Leninskoje, Sachanka, Spartak, das Gebiet des Flughafens und der Petrowskij-Bezirk von Donezk.
Bei den Beschüssen haben die ukrainischen Streitkräfte schwere Artillerie des Kalibers 152 und 122mm, Panzer, Mörser des Kalibers 120 und 82mm sowie Schützenpanzer- und Schützenpanzerwagenwaffen, Abwehrgeschütze, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
In der Folge des Feuers von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden neun Wohnhäuser beschädigt:
– in Staromichajlowka, Petrowskij-Bezirk von Donezk, vier Häuser in der Schewtschenko-Straße 38, 39, 41 und in der Tschapajew-Straße 78;
– in Dokutschajewsk das Haus Nr. 36 in der Industrialnaja-Straße;
– in Mineralnoje im Jasinowataja-Bezirk vier Häuser in der Lenin-Straße 26, 29, 30 und 35, außerdem wurde ein Elektrozug am Jasinowatajer Bahnhof beschädigt.
Die Verluste unter den Soldaten der Volksmiliz betrugen einen Verletzten.
Nach der aufsehenerregenden Explosion eines Lagers für Raketenartilleriebewaffnung der ukrainischen Streitkräfte in Balakleja wurde vom Generalstab der ukrainischen Streitkräfte eine Überprüfung aller Munitionslagerorte der militärischen Strukturen initiiert. Besondere Aufmerksamkeit wurde den Raketenartillerielagern in der „ATO“-Zone gewidmet. In ihnen hat die Kommission bereits eine Menge grober Missstände bei der Lagerung der Munition sowie Fälle von fehlenden Beständen festgestellt.
Nach uns vorliegender Information war die Ursache des Absturzes eines Militärhubschraubers vom Typ Mi-2, der im Gebiet von Malinowka nicht weit von Kramatorsk abstürzte, keine Kollision mit einer Stromleitung, wie dies die ukrainischen Massenmedien darstellen. Die wirkliche Ursache der Hubschrauberkatastrophe war eine Detonation, um Mitglieder einer Kommission des Verteidigungsministeriums der Ukraine zu liquidieren, die im Ergebnis einer Überprüfung von Waffenlagern in Truppenteilen der ukrainischen Streitkräfte Beweise für Unterschlagungen hatte.
Im Gebiet von Majorsk wurde der Versuch einer Diversions- und Erkundungsgruppe des Gegners mit 10 Mann aus dem Bestand des 3. Spezialregiments unterbunden, an unseren Positionen vorbeizukommen, um Diversionen im Hinterland durchzuführen.
Dank solcher „Anstrengungen“ der Kiewer Terroristen erwerben unsere Einheiten neue Erfahrungen und Fähigkeiten in der Bekämpfung gerade von terroristischen Formationen, deren Taktik die ukrainischen Nationalisten immer öfter in der gesamten sich immer mehr ausweitenden „ATO“-Zone von Donezk bis Kiew verwenden.

De.sputniknews.com: Urteil: Niederländischer Gasproduzent darf in Ostukraine „schmutziges Erdgas“ fördern
Ein Bezirksgericht in Kiew hat es dem niederländischen Gasproduzenten Yuzgas erlaubt, Fracking-Gas in der Ostukraine zu fördern. Damit hat das Gericht ein früheres Verbot der ukrainischen Regierung aufgehoben, berichten russische Medien am Montag.
Das Gericht hat demnach die Regierung verpflichtet, den Antrag des Gasförderers auf die Erschließung der Lagerstätte Jusowskoe zu prüfen. Das Gasfeld befindet sich in den Regionen Charkiw und Donezk.
Yuzgas hatte im Juli letzten Jahres eine Ausschreibung zur Fracking-Gas-Förderung im Osten der Ukraine gewonnen. Doch vier Monate später, im November 2016, verbot das ukrainische Regierungskabinett dem niederländischen Konzern die Förderung.
Zuvor hatte die britisch-niederländische Shell geplant, das Jusowskoe-Feld zu erschließen und bereits mehrere Millionen US-Dollar in die Exploration investiert. Im Oktober 2015 verzichtete der Öl- und Gaskonzern jedoch vollends auf dieses Projekt.
Das Jusowskoe-Gasfeld mit einer Gesamtfläche von 7.900 Quadratkilometern befindet sich in den beiden selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk. Die voraussichtlichen Reserven der Lagerstätte belaufen sich auf vier Billionen Kubikmeter Fracking-Gas.

De.sputniknews.com: Deutsche auf der Krim: Keine Angst vor Kiews Sanktionen
Seit einer Woche sind Politiker, Geschäftsleute und Menschenrechtler aus Deutschland, Großbritannien, Serbien und Brasilien zu Besuch auf der Schwarzmeerhalbinsel Krim. Nach ukrainischem Gesetz ist dies eine Straftat. Aber laut Linke-Politiker Andreas Maurer wird die deutsche Delegation mögliche Sanktionsdrohungen einfach an sich abperlen lassen.
Falls die Ukraine die Mitglieder der Delegation auf die Sanktionsliste setzen sollte, so werde man damit leben können, erklärte Maurer gegenüber russischen Medien und Einwohnern der Halbinsel.
Er sei schon das dritte Mal als Politiker und Vertreter des deutschen Business auf der Krim und möchte, dass sich das Potential der Schwarzmeerhalbinsel der ganzen Welt offenbare – besonders für Touristen aus dem Westen.
„Eine gewisse zurückhaltende Wachsamkeit unserer Gäste ist vorüber. Heute fühlen sie sich frei und komfortabel“, sagte das Oberhaupt des Krimdeutschen-Verbands auf der Schwarzmeerhalbinsel, Jurij Gempel, gegenüber Sputnik.
Die deutsche Delegation hätte bereits den Botanischen Garten Nikita und den Liwadija-Palast bei Jalta besucht und auch in der Stadt selbst mit Einwohnern gesprochen. Ihre eigene Meinung hätten sich die Gäste bereits gebildet und auch den Wunsch geäußert, den Besuch zu wiederholen.
„Sie sagen, dass die Sanktionen, die seitens des ukrainischen Außenministeriums ergriffen werden könnten, sie nicht erschrecken“, so Gempel.
Die Mitglieder der Delegationen hatten im Rahmen des Besuchs außerdem mehrere Geschäftstreffen durchgeführt und sich mit Vertretern der Krimtataren getroffen. Besichtigt wurden die Baustelle der künftig größten Moschee der Region in Simferopol und ein krimtatarischer TV-Sender. Seit dem Anschluss der Krim an Russland wurde neben Russisch und Ukrainisch auch Krimtatarisch zur Amtssprache erhoben.
Die Ukraine bestraft Reisen auf die Krim über russisches Gebiet ohne offiziellen Erlass aus Kiew mit Einreiseverbot. Zuvor hatte der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU der russischen ESC-Sängerin Julia Samoilowa die Einreise in die Ukraine für drei Jahre verboten. Anlass ist ein aus ukrainischer Sicht „illegaler Auftritt der Sängerin auf der von Russland 2014 annektierten Halbinsel Krim“….

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt weiter angespannt, in den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 14 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 370 Artillerie-, Mörser- und Granatgeschosse abgeschossen.
Das ukrainische Kommando verstärkt weiter die Positionen an der Kontaktlinie mit schweren Waffen und Einheiten der ukrainischen Armee, darunter auch nationalistisch eingestellten.
Nach unseren Informationen ist in Kasatschij eine Kolonne Panzertechnik der ukrainischen Streitkräfte mit T-64-Panzer, Schützenpanzern und Schützenpanzerwagen aus Richtung Schirokij eingetroffen.
In Mironowka ist eine Einheit mit Nationalisten des „Rechten Sektors“ eingetroffen.
Im Gebiet der Positionen der ukrainischen Streitkräfte am Kontroll- und Passierpunkt Staniza Luganskaja sind Soldaten einer Spezialkompanie der 3. operativen Brigade der Nationalgarde der Ukraine eingetroffen. Die Nationalgarde versucht, den Verkehr der Einwohner über den Kontroll- und Passierpunkt zu kontrollieren, der von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte und Grenzschützern durchgeführt wird.
In den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte in der „ATO“-Zone werden weiter Fälle von massenhafter Unterschlagung von Staatseigentum festgestellt.
So wurde bekannt, dass in den Einheiten der 14. Brigade ein Fehlen an Treibstoffen in einem Umfang von mehr 100 Tonnen festgestellt wurde.
Um dazu zu ermitteln, ist in der Brigade eine Kommission unter Leitung des stellvertretenden Kommandeurs der taktischen Gruppe „Lugansk“ eingetroffen.
In den Reihen der ukrainischen Streitkräfte gibt es weiter nicht kampfbedingte Verluste aufgrund von Alkoholgenuss.
So wurde bekannt, dass am 24. März in einem Aufklärungszug des 3. Bataillons der 24. Brigade während eines Streits, der nach gemeinsamem Alkoholkonsum aufkam, einer der Beteiligten an dem Zechgelage seinen Kameraden mit einem Maschinengewehr erschoss.

De.sputniknews.com: Moskau dementiert Berichte zu Hubschrauber-Absturz
Das russische Verteidigungsministerium hat die von ausländischen Medien verbreiteten Informationen über den angeblichen Absturz eines russischen Hubschraubers in Syrien dementiert.
„Alle Flugmaschinen der russischen Luft- und Weltraumkräfte befinden sich auf Luftstützpunkten und erfüllen gemäß der Zweckbestimmung ihre Aufgaben“, so ein Sprecher des russischen Zentrums zur Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien gegenüber dem Verteidigungsministerium.
Er fügte hinzu: „Die Mitteilungen der von Terrorristen kontrollierten Informationsressourcen über einen angeblichen Absturz eines russischen Hubschraubers treffen nicht zu.“
Die Nationale Koalition der syrischen Revolutions- und Oppositionskräfte hatte am Montag via Twitter mitgeteilt, dass die Gruppierung Ahrar al-Scham einen Hubschrauber in der syrischen Provinz Latakia abgeschossen hätte. Dabei soll sie keine Information angegeben haben, woher die Flugmaschine eigentlich stamme. Später berichtete das Informationsportal Al-Masdar News unter Berufung auf oppositionelle Quellen, dass es sich um einen russischen Helikopter gehandelt hätte. Gleichzeitig kann nach Angaben der Agentur Almasdar 24 der Hubschrauber aber auch der syrischen Armee gehören. Die Regierungsarmee bestätigte diese Informationen bisher nicht.

Ukrinform: In den vorübergehend besetzten Gebieten von Donezk und Luhansk gebe es derzeit keine Voraussetzungen für die Abhaltung von jeglichen Wahlen, erklärte der Vorsitzende der Zentralwahlkommission der Ukraine, Mychjlo Ochendowski, vor Journalisten auf einer internationalen Konferenz in Kiew, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
Gleichzeitig stellte er fest, dass, sobald die entsprechenden Voraussetzungen geschaffen werden, wird die Zentralwahlkommission bereit sein, sich an der Organisation jeder Wahlprozesse in diesen Gebieten zu beteiligen.

Av-zakharchenko.su/dnr-online.ru/dan-news.info: Pressekonferenz des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Zu den Meldungen über eine mögliche Rückkehr Janukowitschs
Das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko kommentierte während der Pressekonferenz am 27. März die Mitteilungen einzelner Massenmedien über Pläne für die Rückkehr der ehemaligen politischen Elite der Ukraine in den Donbass und er äußerte sich zu den negativen Meinungen der Donezker zu dieser Nachricht.
„Die negativen Äußerungen zu dieser Nachricht in den sozialen Netzwerken, in denen Einwohner der DVR aktiv sind, sind eine normale Reaktion normaler Menschen.
Tatsächlich ist Janukowitsch der im Amt befindliche Präsident der Ukraine. Er hat seine Vollmachten nicht abgegeben, es waren keine normalen Wahlen und alles, was während seiner Vertreibung und Flucht geschah, ist eine ungesetzliche Machtergreifung. Aber ich will alles ein für alle mal klarstellen: Janukowitsch hat keinerlei Beziehung zu irgendetwas, was die Donezker Volksrepublik betrifft.
Ob er Präsident war oder es noch wird, ist uns ganz gleichgültig. Wo war der Präsident am 26. Mai 2014? Und während des Sturms von Debalzewo? Er saß am Anfang in Charkow, dann floh er nach Russland. Beim Volk war der Präsident nicht! Und das betrifft alle: Janukowitsch, Asarow, Klimenko. Arbusow, meinen Namensvetter Sachartschenko und andere. Ich schlage vor, diese Menschen in die Liste derer aufzunehmen, für die ein Einreiseverbot in die DVR gilt. Mit Verrätern haben wir nichts zu tun!
Wenn die Rede davon wäre, dass Janukowitsch bald in Kiew auftauchen wird, so würden wir zusammensitzen, erörtern. Kiew ist für Janukowitsch der Punkt, von dem aus er geflohen ist, und der Punkt, wohin er zurückkehren muss. Warum nun Donezk? Der Präsident wurde hier nicht herausgeworfen, sein Auto wurde nicht in Donezk beschossen und in Donezk wurden keine Autoreifen unter seinen Fenstern angezündet. Wenn Janukowitsch in den Jahren 2013-2014 klug aufgetreten wäre, dann wäre nicht nötig gewesen, die RF um Militärhilfe zu bitten, sondern einfach dem Donbass Waffen auszugeben, dann hätte es keinen Krieg gegeben. Wir hätten den „Maidan“ innerhalb von zwei Stunden auseinandergejagt. Zehntausende von Toten in diesen drei Jahren hätten vermieden werden können. Als normaler Präsident hätte er wissen müssen, was er riskiert, dass tausende Menschenleben auf dem Spiel stehen, eine zerstörte Wirtschaft und das Schicksal des Landes insgesamt. Anstatt zu handeln ist er als Feigling nach Russland geflohen, und jetzt will er zurückkehren? Nicht zu uns. Es gibt Charkow, Kiew… Wir können für eine Fahrkarte für ihn zusammenlegen, wenn er kein Geld hat“, erklärte das Oberhaupt der DVR.
Zum Humanitären Programm zur Wiedervereinigung des Volkes des Donbass
„Inzwischen funktionieren an allen Passierpunkten die Punkte vollständig, wo Information zur Verfügung gestellt und die medizinische Behandlung für die zeitweilig von der Ukraine kontrollierten Territorien organisiert wird“, sagte Sachartschenko.
„Einwohner des von der Ukraine kontrollierten Territoriums können sicher die Kontaktlinie überqueren und in die Republik fahren, wie sie es zuvor getan haben. Sie sind wegen medizinischer Behandlungen zu uns gekommen, sie haben Kinder in unsere Bildungseinrichtungen gebracht. Wir haben diese Prozess nur transparenter und zivilisierter gemacht und begonnen, konkretere Unterstützung zu leisten.
Leider können wir derzeit die Sicherheit der Bürger auf dem Territorium der Ukraine nicht gewährleisten. Aber dies ist eine zeitweilige Frage, wir lösen sie“, sagte Alexandr Sachartschenko.
Zur Situation an der Frontlinie
„An der Abgrenzungslinie ist die Situation schwierig. Poroschenko hat nur eine einzige Chance, an der Regierung zu bleiben, das ist die Entfachung von Kämpfen, deren Ziel es ist, die Minsker Vereinbarungen zum Scheitern zu bringen. Das werden wir nicht zulassen“, sagte Sachartschenko.
Er unterstrich, dass im Fall der Notwendigkeit die Antwort der Streitkräfte der DVR adäquat sein wird.

De.sputniknews.com: Europa vs. Kiew: EBU schützt Russlands Recht auf Eurovision
Der Verantwortliche für Eurovision Song Contest 2017, Frank-Dieter Freiling, hat in einem Interview für den „Tagesspiegel“ geäußert, dass die Rundfunkunion (European Broadcasting Union, EBU) die Mitwirkung aller Teilnehmerländer, darunter auch Russlands, die sich für das Finale qualifiziert haben, an der Fernsehshow in Kiew sicherstellen wird.
„(…)Wir erwarten, dass alle Teilnehmer, die für die Ausrichtung des Song Contests (ESC) notwendig sind, auch mitwirken können. Sollte es jedoch bei der Entscheidung bleiben, die russische Teilnehmerin nicht einreisen zu lassen, so wird die EBU weiter versuchen sicherstellen, dass Russland in der Show mitwirken kann“, so Freiling.
Ihm zufolge liegt der EBU noch „keine offizielle Benachrichtigung der ukrainischen Regierung in dieser Angelegenheit vor“.  „Warten wir doch ab, wie die Ukraine abschließend in dieser Angelegenheit entscheidet. Dann wird mit Russland zu sprechen sein, welches weitere Vorgehen sinnvoll ist“, so Freiling….

Dnrsovet.su: „Wir erklären, dass das humanitäre Programm erfolgreich läuft und bereits Widerstand bei unseren Gegnern hervorruft. Wenn wir über die Leistung von medizinischen Hilfe für die Einwohner des bisher noch von der Ukraine kontrollierten Territoriums des Donbass sprechen, von Bildung in unserer Hochschule, verschärft die  Ukraine, wenn sie das sieht, nur das Passierregime. Die Ukraine drängt den Donbass immer weiter heraus“, sagte der Vorsitzende des Volkssowjets der DVR Denis Puschilin auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko.
Puschilin fügte hinzu, dass auf der nächsten Sitzung der Kontaktgruppe zur friedlichen Regelung des Konflikts im Donbass die Frage des Zugang zu den Unternehmen mit kritischer Infrastruktur thematisiert wird, die auf dem zeitweilig von der Ukraine kontrollierten Territorium der DVR liegen.
„Bei den Verhandlungen werden wir auf dem Zugang unserer Spezialisten und internationaler Beobachter bestehen“, teilte Denis Puschilin mit.

De.sputniknews.com: Wie Multikulti Russland vor Nationalisten schützt – Minderheiten-Beauftragter
Die rund 2,5 Millionen Russlanddeutschen in der Bundesrepublik sind nach Ansicht des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk, weitestgehend gut integriert. In Moskau spricht er über die Förderung des ethnischen und kulturellen Potentials der Russlanddeutschen.
Dabei verweist Koschyk auf eine große Studie des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge aus dem Jahr 2013: Integration sei kein statischer, sondern ein Prozess, der sich in längeren Zeiträumen vollziehe, sagte er im Interview mit Sputnik-Korrespondent Nikolaj Jolkin. „Man darf aber nicht vergessen, dass das, was die wirtschaftliche und soziale Integration anbelangt, bei einem Teil der Leute zu dem Preis dessen da ist, dass sie sich unterhalb ihrer Bildungsabschlüsse, die sie nach Deutschland mitgebracht haben, in den Arbeitsmarkt integriert haben. Wir haben in den letzten Jahren viel getan, um die Anerkennung von Bildungsabschlüssen, die auch Russlanddeutsche nach Deutschland mitbringen, schneller und gleichwertiger anzuerkennen.“
Für die russischen Bürger deutscher Nationalität, so Koschyk, werde auch eine Fortschreibung des deutsch-russischen Protokolls aus den 90er Jahren diskutiert, welches die Zusammenarbeit beider Länder definiert. „Wir wollen einige Elemente dieses Abkommens den gegenwärtigen und zukünftigen Erfordernissen anpassen. Wir sind aber erst am Anfang der Diskussion, und es wäre verfrüht, über Details zu sprechen“, erläuterte er.
Russlanddeutsche Schwierigkeiten
Mit Verständnis sprach Koschyk auch über die Rehabilitation der Russlanddeutschen für die Repressionsmaßnahmen, die sie während des Zweiten Weltkrieges erleiden mussten. Diese Entschädigung sei noch nicht hinreichend vollendet. „Aber der Dialog zwischen dem Internationalen Verband der deutschen Kultur und der Föderalen Nationalen Kulturautonomie der Russlanddeutschen mit den russischen Behörden wird weiter geführt. Um Alltagsfragen kümmern wir uns jährlich in der deutsch-russischen Regierungskommission – im vergangenen Jahr in Omsk und in diesem Jahr in Bayreuth. Dort werden wir alle Fragen besprechen, die für eine gute Zukunftsentwicklung der russischen Bürger deutscher Nationalität in der Russischen Föderation wichtig sind“, betonte Koschyk.
Natürlich sei die Wahrung der ethnokulturellen Identität wichtig, fuhr er fort. „Sprache, Kultur und Identität – das wollen wir überall dort, wo der Bedarf und der Wunsch bestehen, festhalten. Es gibt eine hervorragende Entwicklung im Deutschen Nationalkreis Asowo in Westsibirien, den ich im vorigen Jahr besucht habe“, erinnert sich der Beauftragte. „Es gibt aber auch weiße Flecken, wo selbst russische Kollegen aus der Staatsduma uns gesagt haben, dass sie um das Überleben der deutschen Sprache und Kultur in manchen entfernten Regionen der Russischen Föderation fürchten.“
Kein Missbrauch der Nationalitäten
Der Vorsitzende im Außenausschuss des Föderationsrates, Konstantin Kossatschow, bemerkte beim Treffen mit dem deutschen Gast, dass er nicht oft westliche Politiker antreffe, die sachliche Gespräche führten. Oft werde Russland die Schuld an allem, auch an der Nationalitätenpolitik, zugeschoben.
„Wir haben schwierige Beziehungen zu Estland, da dort versucht wird, die Lage der finnisch-ugrischen Bevölkerung Russlands auszuschlachten. Unsere ukrainischen Nachbarn behandeln das Thema der Diskriminierung der Ukrainer in Russland. Wer das tut, versteht einfach unser Land nicht“, erläuterte Kossatschow gegenüber Koschyk. In Wirklichkeit sei es in Russland unwichtig, so der Abgeordnete der Oberkammer des russischen Parlaments, welcher Nationalität man angehöre, um Karriere zu machen. „Niemandem würde einfallen, nach der nationalen Identität zu fragen. Wichtig ist, wie man arbeitet.“
Die Geschichte Russlands zeuge davon, dass es im Zuge seiner Ausdehnung in den Regionen die russische Kultur und Sprache beisteuerte. „Wir ersetzten nicht, sondern ergänzten das, was es dort vor uns gegeben hatte, wir teilten, was wir besaßen“, so Kossatschow weiter. „Diese Tradition lebt in uns fort. Daher kommt auch unser so einmaliger, multiethnischer und multireligiöser Vielvölkerstaat zustande.“
Das Problem des Multikulturalismus, welches sich mittlerweile in Europa und auch in Deutschland zuspitze, „bei uns gelöst“, so Kossatschow. „Wir sind bereit, unsere Erfahrungen zu teilen, weil wir uns dessen bewusst sind, dass Fehler in diesem Bereich für jedes Land fatal sein können.“
Als selbst ethnischer Russe sehe er die größte Gefahr für die territoriale Integrität und Souveränität des Landes in möglichen Machtantritten von Nationalisten, besonders in den Regionen. „Ich mache mir aufrichtig Sorgen um einige Teilrepubliken der einstigen Sowjetunion, wo Nationalisten die Macht an sich gerissen haben. Seit dem Zerfall der Sowjetunion hat das zahlreiche Konflikte ausgelöst, die bis jetzt noch nicht beigelegt worden sind“, sagt Kossatschow. „Aserbaidschan für Aserbaidschaner, Georgien für Georgier, Moldawien für Moldawier — diese Parolen haben Konflikte hervorgerufen, mit denen wir bis heute leben müssen.“
Und auch die aktuellen Probleme in der Ukraine hätten, meint der Abgeordnete überzeugt, solche Nationalisten verursacht, als 2014 die ukrainischen Nationalisten unter dem Motto „Ukraine den Ukrainern“ an die Macht kamen. „Wir wünschen uns sehr, dass man in Deutschland und in ganz Europa besser begreift, was im postsowjetschen Raum passiert.“

De.sputniknews.com: Ukraine macht April zum „Monat der freiwilligen Waffenabgabe“
Die ukrainische Polizei hat den April zum Monat der freiwilligen Waffen- und Munitionsabgabe erklärt, heißt es einer Pressemitteilung der Sicherheitskräfte.
Demnach wird die Polizei vom 1. bis zum 30. April Waffen, Munition und Sprengstoffe entgegennehmen. Alle Bürger, die in diesem Zeitraum illegale Waffen abgeben, werden nach Polizeiangaben von strafrechtlicher Verantwortlichkeit befreit. Sie sollen gar die Möglichkeit bekommen, ihre abgegebenen Schuss-, Stich-, Gas- sowie Jagdwaffen später offiziell als persönliches Eigentum registrieren zu lassen.
Bei den Kampfhandlungen im Donbass kommt es seit Jahren immer wieder zu Zusammenstößen zwischen ukrainischen Streitkräften und radikalen Nationalisten. Zuvor war von zwei ukrainischen Soldaten berichtet worden, die infolge solcher Auseinandersetzungen ums Leben gekommen waren.
Radikale Nationalisten kämpfen in den sogenannten Freiwilligenbataillons, die sich in der Regel nicht der offiziellen Führung der ukrainischen Streitkräfte unterordnen.

Ukrinform: Der ukrainische Premierminister Wolodymyr Hrojsman habe auf dem GUAM-Gipfel in Kiew die GUAM-Mitgliedstaaten aufgerufen, der Ukraine zu helfen, ihre Souveränität und territoriale Integrität zu erhalten, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Es geht um die Souveränität und territoriale Integrität unseres Staates. Ich glaube, dass die Vereinigung unserer Bemühungen in diese Richtung wichtig ist, weil wir alle historisch von den Problemen wissen, die unsere Länder haben, daher hat die Vereinigung unserer Bemühungen sicherlich eine äußerst wichtige Bedeutung“, sagte Hrojsman.
Er versicherte, dass die Ukraine ihrerseits auch bereit ist, allen GUAM-Ländern zu helfen, ihre Souveränität und territoriale Integrität zu verteidigen.

De.sputniknews.com: Nach Moskauer Protest-Sonntag: Aktivist Nawalny muss zwei Wochen in Haft
Ein Moskauer Bezirksgericht hat den Oppositionellen und Kreml-Kritiker Alexej Nawalny zu 15 Tagen Haft verurteilt. Er hat sich bei den Protestaktionen am Sonntag seiner Festnahme widersetzt, so die Begründung.
Nawalny muss zudem 20.000 Rubel (umgerechnet etwa 325 Euro) Geldbuße wegen Aufrufs zu einer nicht genehmigten Protestkundgebung zahlen.
Der Oppositionelle hatte die Nacht in Polizeigewahrsam verbracht, nachdem er am Sonntag in Moskau mit etwa 600 weiteren regierungskritischen Demonstranten für den Verstoß gegen die öffentliche Ordnung festgenommen worden war….

Dan-news.info: „Die Bildungseinrichtungen für eine höhere Berufsbildung der DVR haben eine „Hotline“ im Rahmen der Realisierung des humanitären Programms zur Wiedervereinigung des Volks des Donbass eingerichtet“, teilte der Pressedienst des Bildungs- und Wissenschaftsministeriums der DVR mit.
Nach Angaben des Ministeriums befinden sich auf der Seite der Hochschulen auch alle Informationen für Abiturienten aus dem von Kiew kontrollierten Territorium.

De.sputniknews.com: Syrische Politiker: Was die USA in Rakka „befreien“ wollen
Die „Befreiung“, so heißt pathetisch die Großoffensive der US-geführten Koalition gegen IS-Terroristen in der syrischen Metropole Rakka. Weltweit berichten Medien darüber. Erstmals beteiligen sich die USA an Kampfhandlungen in Syrien direkt. Doch ist wirklich eine Befreiung Ziel des Westens in Syrien?
Während die USA ihren Einfluss in der Region zuvor über Verbündete und Statthalter ausübten, beteiligen sie sich nun unmittelbar am Syrien-Krieg. Mit anderen Worten: Die Präsenz der USA in Syrien nimmt weiter zu.
Das Ziel Washingtons ist dabei eine Teilung Syriens, die Rakka-Offensive ist nur ein dafür geeignetes Instrument, wie der Co-Vorsitzende der syrischen Baath-Partei, Halaf al Miftah, im Sputnik-Interview sagte. „Die Koalition führt in Syrien keinen Krieg gegen den Terror. Ihr Ziel ist die Veränderung der Grenzen im Nahen Osten, die Zerschlagung eines einheitlichen syrischen Staates und die Gründung föderativer Einheiten.“
„Die US-Amerikaner tun nur zum Schein so, als würden sie gegen den Terror kämpfen. Das wird weltweit groß in den Medien gesendet, man spricht viel darüber. Doch die Lage am östlichen Euphrat ist eine ganz andere“, so der Experte.
Denn dort bilde eine Gruppe, die die politischen US-Interessen vertritt, eine Einheit, die den Flughafen der Stadt, ein Wasserkraftwerk und Erdölfelder kontrolliert, auf denen täglich 20.000 Tonnen Rohöl gefördert werden.
„Die Ziele Syriens und Russlands unterscheiden sich grundlegend von jenen der USA, weshalb ihre Zusammenarbeit beim Kampf gegen den Terror unmöglich ist“, so Al Miftah weiter.
Dass das Ziel der USA nicht die Befreiung Syriens ist, sieht auch der Politikwissenschaftler Ali al-Ahmed von der Akademie für geostrategische Studien so: „Die internationale Koalition kann Rakka zwar befreien, doch ohne Abstimmung mit der syrischen Führung wird sie zwangsläufig zu einer Besatzungsmacht. Und eine Abstimmung wollen sie auch nicht, weil die USA weltweit ihre eigene Politik betreiben wollen“, so der Experte.
Wie „The Washington Post“ berichtete, haben die USA Anfang dieses Monats weitere Militäreinheiten in die Nähe von Rakka verlegt – zusätzlich zu den 500 dort bereits stationierten Spezialkräften. Die neuen Einheiten sind laut dem Blatt mit den Haubitzen vom Typ M777 ausgerüstet. Kanonen mit dem Kaliber 155 Millimeter sollen die Offensive durch Artilleriefeuer unterstützen.
Der TV-Sender „Sky News Arabia“ berichtete, dass die USA letzte Woche gemeinsam mit den syrischen Anti-Regierungstruppen eine Operation nahe der Stadt Tabka durchgeführt haben.

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse tagsüber
„Seit Mittag wurde die Umgebung des Volvo-Zentrums im Norden von Donezk, Dokutschajewsk und die Siedlung Jasnoje sowie das Dorf Jakowlewka in der Nähe von Jasinowataja beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit. „Es wurde mit Mörsern des Kalibers 120mm und Panzergeschützen geschossen“.
Nach Angaben der Quelle wurden in diesem Zeitraum von den Positionen der Einheiten Kiews mehr als 30 Geschosse abgeschossen. Informationen über Verletzte und Zerstörte werden noch ermittelt.
„Etwas vor einer Stunde hat die ukrainische Seite begonnen, Spartak zu beschießen, auf der Friedensstraße brennt ein Wohnhaus“, teilte eine Einwohnerin von Spartak mit.
Sie fügte hinzu, dass der Beschuss derzeit noch weitergeht, die Bevölkerung löscht die Flammen mit eigenen Kräften. Informationen über Verletzte werden noch ermittelt.

De.sputniknews.com: Lettland: Eisenbahn-Mitarbeiter wegen „Spionage für Russland“ angeklagt
Die Staatsanwaltschaft eines Bezirksgerichts der lettischen Hauptstadt Riga hat den Streckenwärter Alexander Krasnoperow wegen „Spionage zugunsten Russlands“ angeklagt. Dies teilt die offizielle Webseite der lettischen Generalstaatsanwaltschaft mit.
Dem Eisenbahn-Mitarbeiter wird vorgeworfen, vom 25. Oktober 2015 bis zum 23. September 2016 „regelmäßig, systematisch und zielgerichtet im Auftrag Russlands“ vertrauliche Informationen militärischen Charakters und Geschäftsgeheimnisse gesammelt zu haben. Danach soll Krasnoperow die erbeuteten Daten an eine Kontaktperson in Russland weitergeleitet haben.
Nach Darstellung der Ermittler kam der Streckenwärter „auf illegale Weise“ an Informationen über Bewegungen von Nato-Militärtechnik in Lettland, indem er Aufnahmen der Videoüberwachung und Videoarchiven kopierte. Der Angeklagte soll diese Daten auch im Netz verbreitet haben.
Die lettische Sicherheitspolizei hatte Krasnoperow Ende 2016 festgenommen. Nach Angaben der lettischen Nachrichtenagentur Leta ist Krasnoperow Mitglied der lettischen oppositionellen Partei Saskaņa und ein Veteran des afghanischen Krieges.
Aus Sicht des in Lettland berühmten Aktivisten Wladimir Lindermann kann von Spionage jedoch keine Rede sein. Vielmehr gehe es um den leidenschaftlichen Wunsch der Sicherheitspolizei, unter den Anwohnern mindestens einen russischen Spion zu fangen.
Die Bewegungen von Nato-Militärtechnik auf dem lettischen Territorium sind außerdem kein Staatsgeheimnis: Denn jede Ankunft von Nato-Truppen oder Kriegstechnik der Allianz wird aktiv in den Medien beleuchtet.

Abends:

Ukrinform: Der Europäische Auswärtige Dienst fordert Russland auf, die Rechte der Menschen, die sich zur friedlichen Kundgebung versammelt haben, zu achten.
Darüber berichtet der Ukrinform-Korrespondent aus Brüssel.
„Wir fordern die russische Führung auf, sich ganz an ihre internationalen Verpflichtungen, insbesondere als Mitglied des Europarates und der OSZE, bei der Einhaltung dieser Rechte zu halten und die inhaftierten friedlichen Demonstranten unverzüglich freizulassen“, betonte man in der Europäischen Union.
Aus der Erklärung geht weiter hervor, die Handlungen der russischen Polizei bei der Zerstreuung von Demonstranten und bei der Festnahme von Hunderten von Menschen seien die Behinderung der Meinungs- und Versammlungsfreiheit.
Am Sonntag fanden in vielen russischen Städten Massenproteste gegen Korruption statt, die von der Polizei hart zerstreut waren. Allein in Moskau wurde von der Polizei mehr als tausend Menschen festgenommen.

De.sputniknews.com: Moskauer Demo auf Deutsch – voreingenommene Medien und das beliebte Russland-Bashing
Mit heftigen Schlagzeilen haben deutsche Medien die Festnahmen bei den jüngsten Protesten in Russland aufgegriffen. Nur sehr wenige erwähnten dabei jedoch, dass die Aktionen behördlich nicht genehmigt waren. Außerdem sind Verhaftungen bei großen Protesten so gesehen nicht neu – unter Kritik fällt aber meistenteils nur Russland.
Nach Angaben der Polizei nahmen mehr als 7.000 Menschen, darunter unzählige Jugendliche, an der von Kreml-Kritiker Alexej Nawalny organisierten Demo am Sonntag in Moskau teil. Die Stadtregierung hatte zuvor Nawalnys Antrag auf eine Anti-Korruptions-Kundgebung im Stadtzentrum abgelehnt und den Sokolniki-Park sowie weitere Standorte außerhalb des Stadtkerns angeboten. Dennoch marschierten am Sonntag unzählige Aktivisten auf der zentralen Twerskaja-Straße auf. Auch in anderen Städten Russlands fanden am Sonntag ähnliche Demonstrationen statt.
Im Verlauf der Aktion gab es russischen Medienberichten zufolge in Moskau rund 500 Festnahmen. Den Verhafteten wurde Verstoß gegen die öffentliche Ordnung vorgeworfen. Außerdem wurde ein Polizist mit einer Schädel-Hirn-Verletzung ins Krankenhaus gebracht. Wie aus Ermittlungskreisen bekannt wurde, sollen Unbekannte den Beamten absichtlich mit einem Gegenstand im Bereich des Kopfs mehrmals geschlagen haben.
Für westliche und insbesondere deutsche Medien waren die Ereignisse vom Sonntag ein guter Vorwand, mal wieder die Demokratie in Russland zu kritisieren. Dabei spielte es für die meisten Nachrichtenportale gar keine Rolle, dass den Demo-Veranstaltern von den Behörden andere Austragungsorte vorgeschlagen wurden, und die Aktivisten sich trotz dieser Tatsache im Zentrum Moskaus versammelten.
Wie Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Montag erläuterte, war die Anti-Korruptions-Demo verfassungswidrig. Außerdem wurden Minderjährigen ihm zufolge „gewisse Belohnungen“ für ihre Teilnahme an der Aktion versprochen.
All diese Tatsachen scheinen deutsche Berichterstatter außer Achtung gelassen zu haben. Dabei gibt es Festnahmen bei großen Demos eigentlich nicht nur in Russland. Wenn es aber um die USA, Kanada oder Europa geht, ist der Aufschrei nur gering…
Am 12. März ging beispielsweise die niederländische Polizei mit Wasserwerfern gegen türkische Demonstranten in Rotterdam vor. Diese protestierten dagegen, dass dem türkischen Außenminister Mevlüt Cavusoglu zuvor die Einreise in die Niederlande verwehrt worden war. Aber um die Lage deutlicher zu beschreiben, sollte man sich einige wesentlichere Beispiele ansehen.
Massenverhaftungen in Kanada
2010 fanden, wie Medien damals berichteten, „einzigartige Massenverhaftungen“ in Kanada statt: Bei Protesten im Zusammenhang mit der G20 wurden binnen zehn Tagen mehr als 900 Menschen festgenommen, die meisten davon an nur einem Wochenende. Für europäische Medien war das dennoch kein Thema. Dabei wurden einige Menschen verhaftet, obwohl sie nicht einmal an der Aktion teilgenommen hatten. Unter anderem wurde im Rahmen einer offiziellen Ermittlung festgestellt, dass die „Polizei gegen die Menschenrechte verstieß und Menschen illegal verhaftete“. All das wäre doch eigentlich Grund genug für Kritik, wenn man das Vorgehen deutscher Nachrichtenportale in Bezug auf die jüngsten Ereignisse in Russland in Betracht zieht.
Proteste mit Hunderten Festnahmen in Amerika
2011 wurden bei den „Occupy Wall Street“-Protesten in New York mehr als 700 Menschen verhaftet. Die Aktivisten protestierten damals vor allem gegen soziale Ungleichheit. Die Ordnungskräfte riefen die Demonstranten auf, auf den Bürgersteigen zu bleiben, diese gingen jedoch auf die Fahrbahn. Den Festgenommenen wurde Verstoß gegen die öffentliche Ordnung oder Widerstand bei der Verhaftung vorgeworfen. Auch damals waren europäische Medien leise, was mögliche Verstöße gegen die Menschenrechte seitens der US-Regierung betrifft. Zwar kamen die Festnahmen in die Schlagzeilen, Verurteilungen waren aber nicht zu lesen.
Bei Protesten gegen die Amtseinführung von US-Präsident Donald Trump im Januar dieses Jahres in Washington hat die Polizei einen RT-Journalisten verhaftet und ihm die Teilnahme an Krawallen vorgeworfen. Ihm drohten sogar bis zu zehn Jahren Haft. Die Klage wurde später aufgehoben. Auch Journalisten anderer Medien wurden bei diesen Demonstrationen von den Ordnungskräften festgenommen. Zwar gab es einige Meldungen dazu aus Deutschland, aber wirklich massiv wurde darüber nicht berichtet.
Fazit: Gezielte Reaktion?
Im Fall der russischen Proteste vom Sonntag gab es beinahe eine Medienhysterie in Deutschland. Der Regierung wurde „hartes Durchgreifen“ gegen die Aktivisten vorgeworfen. Indes fordert die EU die „Freilassung der Demonstranten“. Russland solle die Meinungsfreiheit achten, verlautet es aus einem Artikel des „Spiegel“-Magazins vom Montag unter Berufung auf die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini.
Ein kurzer Blick auf die Schlagzeilen zeigt einen Cocktail aus Hetze und Unprofessionalität. Denn wenn man schon kritisiert, sollte man das volle Bild wiedergeben. Das scheinen auch viele Leser mitbekommen zu haben, was an den Kommentaren zu einigen Artikeln zu sehen ist….

Dnr-news.com: In der Ukraine will man Dostojewski und Tolstoi aus dem Lehrplan streichen
Das Bildungsministerium der Ukraine hat die zweite Auflage der Ausarbeitungen zu Lehrplanänderungen für die 5. bis 10. Klassen veröffentlicht. Aus der Literaturliste wurden die Werke Fjodor Dostojewskis und Lew Tolstois entfernt, berichtet am Montag, dem 27. März, die ukrainische Zeitung „Westi“.
Es wird darauf hingewiesen, dass im Programm zur „Weltliteratur“ Romane und Erzählungen russischer Klassiker gegen Bücher moderner Autoren ausgetauscht werden können, unter ihnen „Charlie und die Schokoladenfabrik“ von Roald Dahl, „Fahrenheit 451“ von Ray Bradbury und „Wer die Nachtigall stört“ von Harper Lee. Außerdem sind solche russischen Autoren wie Anton Tschechow, Michail Bulgakow und Nikolai Gogol (als Wahlmöglichkeit – Anm. d. Übers.) auf der Literaturliste geblieben….
Nach Angaben der Zeitung sind die Lehrer gegen solche Innovationen. Eine Lehrerin sagte gegenüber der Zeitung, dass diese modernen Werke, die für den Unterricht der Schule vorgeschlagen worden sind, oberflächlich seien.
„In einigen Jahren werden wir eine Generation Leser von Trivialliteratur erzogen haben“, erklärte sie.
Änderungen könnten auch in das Bildungsprogramm für ukrainische Geschichte eingeführt werden. Im Bereich „Die Ukraine im Bestand des Russischen Imperiums im frühen 20. Jahrhundert“ wurde die Einführung des Unterthemas „Die Entwicklung von Fremdenfeindlichkeit und Chauvinismus“ vorgeschlagen, erläutert „Westi“.
„Konkrete Empfehlungen, wie dies den Kindern zu erklären ist, an welchen Beispielen, wurden nicht gegeben“
An der Diskussion über die Lehrplanänderungen kann jeder bis zum 4. April teilnehmen. Eine endgültige Entscheidung zu den Lehrplanänderungen wird Anfang Mai präsentiert.

De.sputniknews.com: Ukraine fahndet nach russischem General
Der ukrainische Militärgerichtshof hat den russischen Generalmajor Alexej Sawisjon zur Fahndung ausgeschrieben, teilt die Generalstaatsanwaltschaft des Landes mit.
Der russische General werde verdächtigt, gegen die ukrainische Verfassung verstoßen zu haben, heißt es. Demnach soll Sawisjon „vorsätzliche Handlungen“ vorgenommen haben, um „das Staatsgebiet und die Staatsgrenzen der Ukraine zu verändern“. Außerdem werden dem russischen General „die Führung eines Aggressionskrieges“ und „die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung“ zur Last gelegt.
Laut den ukrainischen Ermittlern soll Sawisjon im Jahr 2015 einen Truppenverband der selbsternannten Volksrepublik Donezk befehligt haben.
Diese Anklage ist nicht der erste Fall, in dem die ukrainischen Behörden russische Bürger im Zusammenhang mit den Ereignissen in der Ostukraine strafrechtlich verfolgen wollen. So ist der Berater des russischen Präsidenten, Sergej Glasjew, im Oktober letzten Jahres zur Fahndung ausgeschrieben worden. Außerdem wurde der Oberbefehlshaber der russischen Schwarzmeerflotte von ukrainischen Ermittlern zum Verhör vorgeladen.

Standard

Presseschau vom 26.03.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Vormittags:

De.sputniknews.com: „Widerspricht US-Interessen“: Moskau zu neuen Sanktionen seitens Washingtons
Das russische Außenministerium hat mit Befremden und Enttäuschung auf die jüngste Entscheidung der USA reagiert, neue Sanktionen gegen acht russische Firmen zu verhängen. Der Schritt fügt Russland laut Außenamtssprecherin Maria Sacharowa zwar keinen großen Schaden zu, untergräbt jedoch den gemeinsamen Kampf gegen den Terror.
„Dieses neue Sanktions-Paket bringt uns natürlich keine großen Probleme. Doch die Amerikaner haben nicht einmal einen Grund genannt. Sie haben sich nur auf ihr Gesetz berufen, das ihnen selbst eine Zusammenarbeit mit dem Iran und Syrien untersagt“, schrieb Sacharowa auf Facebook.
Der Schritt könne jedoch für den Kampf gegen den internationalen Terror, den Washington zu seiner Priorität erklärt habe, sehr schädlich sein: „Dieser Schritt widerspricht den Erklärungen aus Washington über die Vorrangigkeit des Kampfs gegen den Terror, der sich unter anderem in Syrien eingenistet hat.“
Das offizielle Washington tanze schon wieder nach der Pfeife derjenigen, die sich eine konsequente Zerstörung der russisch-amerikanischen Kooperation zu ihrer Hauptaufgabe gemacht hätten, so die Außenamtssprecherin weiter. „Diese Personen suchen schon seit Langem nicht mehr nach Feinden dort, wo es sie wirklich gibt. Ein solches Vorgehen entspricht ganz offensichtlich nicht den Interessen der US-Sicherheit.“
Am vergangenen Samstag hatte Washington neue Sanktionen gegen acht russische Firmen verhängt. Betroffen sind unter anderem das staatliche Rüstungsunternehmen Rosoboronexport sowie Zivilluftfahrt-Firmen und Ausbildungszentren für Piloten. Die US-Behörden begründeten die Entscheidung mit dem Gesetz über die Nichtverbreitung von Massenvernichtungswaffen, das Syrien, den Iran und Nordkorea betrifft. Was genau den russischen Firmen vorgeworfen wird, hat man im US-Außenministerium jedoch nicht präzisiert.
Laut einen Vertreter der US-Behörde haben die neuen Sanktionen jedoch mit den breiteren wirtschaftlichen Restriktionen, die 2014 nach der Wiedervereinigung der Krim mit Russland eingeführt wurden, nichts zu tun.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden dreimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte heute die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Donezkij, Kalinowka und Krutaja Gora.
Es wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„In den letzten 24 Stunden hat die ukrainische Armee insgesamt 911 Panzergeschosse, Artilleriegeschosse der Kalibers 122 und 152mm, Mörsergeschosse der Kalibers 120mm und 822m auf die frontnahen Städte und Bezirks der DVR abgeschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Die ukrainischen Streitkräfte haben auch aktiv Granatwerfer, Schützenpanzerwagen- und Schützenpanzerwaffen verwendet. Die Zahl der Beschüsse mit diesen Arten von Waffen des Gegners in Richtung DVR hat in den letzten 24 Stunden 1500 überschritten.
Nach Angaben der Quelle wurden von den ukrainischen Truppen beschossen: die Umgebung von Donezk, darunter das Gebiet des ehemaligen Flughafens und das Volvo-Zentrum, die Siedlungen Alexandrowka und Trudowskije im Westen der Hauptstadt, die Siedlung Jelenowka südwestlich der Stadt; Jasinowataja und die in der Nähe liegenden Dörfer Jakowlewka, Shabitschewo und Spartak; die Gorlowker Siedlungen Schirokaja Balka, Sajzewo und Oserjanowka; Dokutschajewsk und das Dorf Staromarjewka; Nabereshnoje im Telmanowo-Bezirks der Republik sowie Oktjabrj, Sosnowskoje, Sachanka, Leninskoje, Kominternowo und Kulikowo im Nowoasowskij-Bezirk der DVR.
Die angespannteste Situation hat sich in Richtung Donezk entwickelt. Gerade dort ist aus Richtung des von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Awdejewka mit nur kurzen Zeiträumen der Ruhe über die gesamten 24 Stunden hin geschossen worden. Ebenfalls wurde über die gesamten 24 Stunden hin im Süden der Republik aus Richtung des vom Gegner kontrollierten Mariupol geschossen.
„Gestern um 10:00 ist ein Haus in der Krasnaja-Swesda-Straße 56 durch einen Geschosstreffer in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte es wegen der Beschüsse nicht erreichen. In zwei weiteren Häusern auf der Karnawalnaja-Straße und der Lukjanenko-Straße wurden Fensterscheiben beschädigt“, teilte der Leiter der Verwaltung des Petrowskij-Bezirks von Donezk Maxim Shukowskij mit.
Nach Angaben der örtlichen Behörden gibt es keine Toten und Verletzten unter der friedlichen Bevölkerung.

De.sputniknews.com: Schießerei im Zentrum von Kiew
Im Zentrum von Kiew ist es der Nacht zum Sonntag zu einer Schießerei gekommen, wie ukrainische Medien berichten. Dabei ist ein Mensch verletzt worden. Die Polizei nahm zwei Personen fest.
„Im Zentrum von Kiew in der Jemeljanowitsch-Pawlenko-Straße ist es zu einer Schießerei gekommen, ein Mann wurde verletzt“, hieß es auf der Webseite des ukrainischen TV-Senders „Obschtschestwennoje Telewidenije“.
Der Vorfall habe sich vor einem Restaurant ereignet. Nach vorläufigen Angaben war es zu der Schießerei nach einem Streit gekommen.
Ein Mann wurde dem Sender zufolge am Bein verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei hat eigenen Angaben nach zwei Personen festgenommen.

Dan-news.info: Informationen des Ministeriums für Industrie und Handel (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Die Arbeitsverhältnisse mit den Arbeitern (der Betriebe, die unter äußere Leitung gestellt wurden – Anm. d. Übers.) werden im Weiteren entsprechend den gültigen Gesetzen der DVR und unter Erhalt aller Arbeitsrechte und arbeitsrechtlichen Garantien der Arbeiter aufgebaut sein“, teilte das Ministerium mit.
Die Arbeitsbücher der Arbeiter, die der Gesetzgebung der Ukraine entsprechen, werden auf dem Territorium der DVR weiter gelten.
„Die Arbeiter, die durch die Annahme des Erlasses Nr. 461 vom 24.6.2016 „über die Bestätigung der Listen der Produktionsbereiche, Arbeiten, Berufe, Ämter und Kennziffer, bei denen die Beschäftigung das Recht auf Altersrente nach erleichterten Bedingungen bietet“ durch das Kabinett der Ukraine das Recht auf erleichterten Eintritt in die Altersrente verloren haben – und das sind mehr als 500 Kategorien von Arbeiten unter schädlichen und schweren Arbeitsbedingungen – erhalten dieses Recht durch den Übergang der Unternehmen unter die Jurisdiktion der DVR zurück“, teilte das Industrieministerium weiter mit.

Nachmittags:

De.sputniknews.com: Iskander-Stationierung in Kaliningrad: Moskau lehnt Forderung der Nato ab
Entgegen westlicher Medieninformationen wird Russland der Nato keinerlei Berichte über die Stationierung seiner Raketensysteme Iskander in der Ostsee-Exklave Kaliningrad erstatten. Das teilte Andrej Kelin, Ressortleiter Gesamteuropäische Zusammenarbeit im russischen Außenministerium, am Sonntag mit.
Der „Spiegel“ hatte berichtet, die Nato habe von Moskau einen Bericht über die Stationierung der Iskander-Raketen gefordert. Nach Informationen des Magazins soll der russische General Sergej Orlow beim anstehenden Nato-Russland-Rat am 30. März in Brüssel eine Stellungnahme darüber abgeben.
„Es wird keinen Bericht geben. Darum geht es nicht“, sagte Kelin. Nach seinen Angaben wird es bei dem Treffen einen „Meinungsaustausch zu Themen geben, die bei beiden Seiten Besorgnis erregen“.
Russland werde seine Besorgnisse über die Stationierung der Nato-Bataillone in Polen und im Baltikum, die Nato hingegen die russischen Militärübungen im Westen des Landes, im Kaukasus und auf der Krim zur Sprache bringen. Bei dem Treffen auf Botschafterebene werde es um „Transparenz und Abbau der gegenseitigen Besorgnisse“ gehen, betonte Kelin.
Zuvor hatte Moskau bereits die Iskander-Stationierung in Kaliningrad mit der andauernden Hochrüstung der Nato vor den russischen Grenzen begründet. Außenminister Sergej Lawrow verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass Russland – im Gegensatz zu den USA – die Waffen auf eigenem Staatsgebiet stationiere.

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin
Die Lage in der Donezker Volksrepublik bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 74 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Am intensivsten hat der Gegner unter Anwendung von von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen folgende Ortschaften beschossen: Shabitschewo, Jasinowataja, Jakowlewka, Dokutschajewsk, Jelenowka, Kominternowo, Leninskoje, Sachanka, Spartak, das Gebiet des Flughafens und den Petrowskij-Bezirk von Donezk. Insgesamt wurden von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 24 Ortschaften der Republik mit schwerer Artillerie (Kaliber 152mm und 122mm), Panzern, Mörsern (Kaliber 120mm und 82mm) sowie Schützenpanzer-, Schützenpanzerwagenwaffen, Abwehrgeschützen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In der Folge des Feuers von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden sieben Wohnhäuser beschädigt, in Trudowskije in der Lukjanenko-Straße 17, der Krasnaja-Swesda-Straße 56, der Karnavalnaja-Straße 77 und in Dokutschajewsk in der Watutin-Straße 9, Wohnung 47, der Zentralnaja-Straße 85, Wohnung 31, der Gajdar-Straße 6, der Thälmann-Straße 6. Opfer unter der friedlichen Bevölkerung konnten vermieden werden.
Einwohner der besetzten Mariupol teilen mit, dass Soldaten der ukrainischen Streitkräfte im Zusammenhang mit der Verbreitung von Gerüchten über einen baldigen Angriff der Streitkräfte der DVR massenhaft Zivilkleidung kaufen, um im Fall einer Eskalation der Lage ihre Zugehörigkeit zu den ukrainischen Streitkräften nicht zu erkennen zu geben und sich unter den Zivilisten zu verbergen.
In diesem Zusammenhang wurde festgestellt, dass der moralisch-psychische Zustand des Personals des 501. Bataillons der 36. Marineinfanteriebrigade als niedrig zu charakterisieren ist, weswegen die Soldaten nicht die Absicht haben, ihre Verträge mit den ukrainischen Streitkräfte zu verlängern. Es wurde festgestellt, dass das Personal des Bataillons derzeit 352 Mann zählt (was geschätzt 73% des Normalbestands ausmacht), wovon etwa 300 Soldaten die ukrainischen Streitkräfte verlassen wollen. So wird im April/Mai 2017 der Bestand an Personal nicht mehr als 20% betragen.

De.sputniknews.com: Ukraine stellt Russland Bedingung für Teilnahme an ESC
Die Ukraine hat Russland eine Bedingung für dessen Teilnahme an dem Eurovision Song Contest (ESC) gestellt. Demgemäß muss das Land laut Vize-Premier Wjatscheslaw Kirilenko die Sängerin Julia Samojlowa durch einen anderen Kandidaten ersetzen, der „keine Probleme mit dem ukrainischen Gesetz“ hat.
„Natürlich sind wir bereit, alle 43 Teilnehmer-Länder des ESC zu empfangen, darunter auch einen Vertreter aus Russland. Russland kann einen Ausweg aus dieser Situation selbst finden, indem es einen Teilnehmer bzw. eine Teilnehmerin vorschlägt, der bzw. die keine Probleme mit dem ukrainischen Gesetz hat“, sagte Kirilenko im Gespräch mit dem Radiosender „Ukrainskoje Radio“.
Die ganze Situation um den Wettbewerb bezeichnete der ukrainische Politiker als Provokation seitens Russlands. „Das ist nur ein kleines Glied einer großen Kette von Provokationen und Handlungen, die auf eine Zuspitzung der Lage in der Ukraine gerichtet sind“, so Kirilenko weiter.
Der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU hatte zuvor Samoilowa die Einreise in die Ukraine für drei Jahre verboten. Zur Begründung wies die Behörde auf einen „illegalen Auftritt der Sängerin auf der von Russland 2014 annektierten Halbinsel Krim“ hin. Kiew bestraft Reisen auf die Krim über russisches Gebiet mit Einreiseverbot in die Ukraine.

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Maroschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation m Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt kontrollierbar.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte dreimal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten in den Gebieten von Donezkij, Kalinowka, Krutaja Gora.
Bei den Beschüssen wurden 120mm-Mörser, Schützenpanzer, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen verwendet. Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 120 Artilleriegeschosse, Mörsergeschosse und Granaten abgeschossen.
Nach uns vorliegender Informationen wurden nach den Explosionen im Arsenal im Balakleja an die Truppenteile in der „ATO“-Zone Anweisungen über die Notwendigkeit, beim Munitionsverbrauch einzusparen, ausgegeben.
Dies ist damit verbunden, dass von diesem Arsenal aus der Hauptteil der Munition in die „ATO“-Zone geliefert wurde.
Das verbrecherische Kommando der ukrainischen Streitkräfte unternimmt alle Anstrengungen, um das friedliche Leben in unserer Republik zu destabilisieren.
Nach vorliegenden Informationen sind aus dem Bestand der Soldaten des 1. mechanisierten Bataillons der 14. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte einige Diversions- und Erkundungsgruppen gebildet worden, mit denen die Durchführung von Diversionsaktivitäten auf dem Territorium der Republik geplant ist.
In diesem Zusammenhang rufe ich alle Bürger auf, wachsam zu sein, über alle verdächtigten Personen und Objekte sofort die Polizei oder die Militärkommandantur zu informieren.

De.sputniknews.com: Hunderte Kämpfer kapitulieren im syrischen Homs
Mehr als 500 Kämpfer haben sich laut dem Gouverneur der syrischen Provinz Homs, Taljal Barasi, in einem Wohnviertel der gleichnamigen Stadt den syrischen Behörden ergeben.
Demnach sollen sich die Kämpfer im Stadtviertel Al-Wajer den Behörden ergeben haben. Darüber hinaus habe eine erste Gruppe von Kämpfern und deren Familienmitgliedern am vergangenen Samstag die Stadt verlassen, so Barasi.
„Die zweite Gruppe wird am kommenden Montag aus der Stadt herausgeführt“, sagte der Gouverneur. Ursprünglich hätten die Kämpfer noch am heutigen Sonntag die Stadt verlassen und sich nach Idlib begeben sollen. Doch die syrischen Strukturen, die die Kämpfer empfangen sollten, seien dafür nicht bereit gewesen.
Mitte März hatte Barasi mitgeteilt, dass die syrischen Behörden mit Unterstützung der russischen Seite eine langersehnte Übereinkunft mit den Kämpfern getroffen hätten. Diese sehe vor, dass die Kämpfer die Stadt binnen sechs bis acht Wochen allmählich verlassen.
Der Befreiung von Al-Wajer wird eine besondere Bedeutung beigemessen. Denn sobald die letzten bewaffneten Gruppierungen das Viertel verlassen haben, wird eine der größten Städte Syriens wieder unter der Kontrolle der Regierungsarmee stehen – wie es im Dezember 2016 in Aleppo der Fall war.

Dan-news.info: Eine Gruppe von Kindern aus der von den ukrainischen Truppen beschossenen Sajzewo bei Gorlowka hat heute die Attraktionen des Familienfreizeitzentrums „Funtura“ im Donezker Freizeit und Einkaufszentrum „Donezk-City“ besucht. Die Aktion fand mit Unterstützung des Verteidigungsministeriums der DVR sowie der gesellschaftlichen Organisation „Molodaja Respublika“ und des gemeinnützigen Fonds „Wiedergeburt des Donbass“ statt.
Die Veranstaltung besuchten der stellvertretende Kommandeur des operativen Kommandos Eduard Basurin, der Vorsitzende von Molodaja Respubika Nikita Kiosew, der Leiter des Fonds Dmitrij Awtonomow und der gesellschaftliche Aktivist Roman Troschin. Die Kinder kamen mit zwei Bussen in Begleitung der Leiterin der Ortsverwaltung von Sajzewo Irina Dikun.
„Wir haben beschlossen, heute für die Kinder aus dem frontnahen Sajzewo einen Festtag zu organisieren, denn sie leben an der Front und haben nicht solche Möglichkeiten, sich am Leben zu erfreuen, die wir nun versuchen ihnen zu geben. Ich hoffe, dass sie heute bei der Heimkehr nach Hause anders auf die Situation sehen werden, die entstanden ist. Die Kinder werden wissen, dass sie nicht im Stich gelassen und vergessen sind“, sagte Basurin zu Journalisten.
Insgesamt besuchten 52 Kinder zwischen 6 und 12 Jahre das Familienfreizeitzentrum. Dikun sagte im Gespräch mit Journalisten, dass keiner von ihnen zuvor schon im „Donezk-City“ war.
„Ich war hier noch nie, aber es ist sehr schön, mir gefällt es sehr. Hier gibt es viel Interessantes“, berichtete die Schülerin Irina aus Sajzewo von ihren Eindrücken des Ausflugs.
Die Kinder konnten mehrere Stunden lang kostenlos alle Attraktionen benutzen. In der gesamten Zeit begleiteten sie Animatoren von „Funtura“. Außerdem wurde für die Kinder ein Besuch des Kinos Multiplex organisiert, das auch in dem Einkaufs- und Freizeitzentrum liegt. Nach Angaben der Organisatoren werden solche Aktionen in Zukunft wöchentlich stattfinden.
Zuvor war in dieser Woche berichtet worden, dass 30 Schüler aus Sajzewo eine Exkursion in den Donezker Botanischen Garten unternommen haben.

De.sputniknews.com: Nicht genehmigte Demo in Moskau: Tausende Teilnehmer – fünf Festnahmen
Die Moskauer Polizei hat am Sonntag mehrere Menschen bei einer behördlich nicht genehmigten Demo im Stadtzentrum festgenommen. Ihnen wird Verstoß gegen die öffentliche Ordnung vorgeworfen. Nach Angaben der Polizei nehmen mehr als 7000 Menschen an der Aktion teil. Unter den Festgenommenen ist auch Kreml-Kritiker Alexej Nawalny.
Die Moskauer Stadtregierung hatte zuvor Nawalnys Antrag auf eine Kundgebung im Stadtzentrum abgelehnt und den Sokolniki Park sowie mehrere weitere Standorte außerhalb des Stadtkerns angeboten. Dennoch marschierten am Sonntag Hunderte Aktivisten auf der zentralen Twerskaja-Straße auf.
„Auf der Twerskaja-Straße und anliegenden Territorien befinden sich zwischen 7000 und 8000 Menschen“, teilte das Moskauer Polizeipräsidium mit. Die Sicherheitskräfte nahmen bislang nach eigenen Angaben sechs Personen fest, die verschiedene Spruchbänder trugen. Nach Polizeiangaben haben Unbekannte auf dem Puschkin-Platz Pfefferspray in der Menge versprüht. Nach ihnen werde derzeit gefahndet.
Der Menschenrechtsrat beim russischen Präsidenten Wladimir Putin hat nach eigenen Angaben Vertreter zum Ort der Demo entsandt, der mögliche Konflikte zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften verhindern soll.

Rusvesna.su: Nawalny wurde bei einer nicht genehmigten Kundgebung festgenommen
Alexej Nawalny wurde bei der Momontowksi-Gasse in Moskau auf dem Weg zu den Teilnehmern der nicht genehmigten Kundgebung festgenommen. Dies berichtet der Korrespondent von rusvesna vom Ort des Geschehens.
Der Polizeiwagen mit Nawalny konnte vom Ort der Verhaftung wegfahren, gefolgt von einer Menschenmenge.
Der Leiter des Stabes von Nawalny Leonid Wolkow prognostizierte bereits eine Haft von 15 Tagen und erklärte, dass „selbst wenn Nawalny 15 Tage inhaftiert bleibt, dann erholt er sich lediglich, die Reisen zu den Stäben werden sie nicht verhindern.“

Rusvesna.su: In Sankt Petersburg warfen Demonstranten eine Rauchbombe auf die Polizei
Teilnehmer einer nicht genehmigten Kundgebung auf dem Schlossplatz in Stank Petersburg gingen zur offenen Konfrontation mit der Polizei über.
Es wird berichtet, dass einer der Protestierenden eine Rauchbombe auf Polizisten warf.
Der Werfer wurde festgenommen. Die Auseinandersetzungen mit der Polizei nehmen indes immer bedrohlichere Ausmaße an.
Die Menge der Demonstranten bewegt sich vom Schlossplatz zur Isaak-Kathedrale.

Rusvesna.su: In Moskau versuchen die Demonstranten Barrikaden zu errichten
Die Teilnehmer der nicht genehmigten Demonstration in Moskau versuchen, improvisierte Barrikaden aus Holzpaletten zu errichten.
Der Strastnij-Boulevard ist blockiert, auf den die Demonstranten gelangen wollten.
Die Polizei nimmt weiter Verhaftungen vor.

Tass.ru: Außenministerium von Belarus: Aktionen der Strafverfolgungsbehörden in Minsk waren völlig angemessen.
„Angesichts der Zunahme und der Erweiterung der territorialen Ausdehnung der terroristischen Bedrohung ist es für die Behörden wichtig,  besonders wachsam zu sein und pro-aktiv zu handeln, anstatt anschließend ‚Rache‘ zu üben, hieß es in einem Kommentar des Außenministeriums von Belarus.
„Das Recht der Bürger auf friedliche Versammlungen und Meinungsfreiheit ist in der Verfassung verankert“, sagte der Sprecher des Außenministeriums Dmitri Mirontschik. „Wenn aber am Ort der Ereignisse Autos mit Waffen auftauchen, sich Anarchie ausbreitet, dann kann man eine solche Aktion keine friedliche mehr nennen.“
Darüber hinaus glaubt das Außenministerium, dass es unter den Bedingungen des Wachstums und der territorialen Ausdehnung der terroristischen Bedrohung für die Behörden wichtig ist, besonders wachsam zu sein. „Das ist die Lehre, die wir aus den jüngsten Terroranschlägen in London, Berlin, Paris, Brüssel und Nizza gezogen haben“, sagte Mirontschik. „Das ist es, wovon die belarussischen Behörden sich am 25. März leiten ließen. Ihre Hauptaufgabe war es, die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten.“
Darüber hinaus hatte die gestrige Aktion nach seinen Worten keinen berechtigten Charakter. „Die Teilnahme an nicht genehmigten Aktionen bringt in jedem Land der Welt spezifische Konsequenzen mit sich. Und welches ’nicht-europäische‘ Verhalten könnten westliche Politiker an den Aktivitäten unserer Sicherheitsorgane beobachtet haben?“ – sagte der Diplomat. Laut Mirontschik wurden in Minsk gegen die Demonstranten weder Wasserwerfer noch Reizgas eingesetzt.
Die nicht genehmigte Kundgebung gegen die Politik der Behörden von Belarus am 25. März in Minsk war begleitet von aktiven Maßnahmen der Polizei und die Bereitschaftspolizei. Nach inoffiziellen Informationen verhaftete die Polizei etwa 300 potenzielle Teilnehmer am „Marsch der verärgerten Weißrussen“, die von der Nationalen Akademie der Wissenschaften durch die Innenstadt gehen sollten. Vorher geplant, aber nicht mit den Behörden koordiniert, war eine Prozession zu Ehren des 99. Jahrestages der belarussischen Volksrepublik (BNR), die jedoch nicht stattgefunden hat.

Timer-odessa.net: In Minsk wird erneut protestiert. 20 Personen festgenommen
Eine Protestaktion gegen die gestrigen Festnehmen begann heute in der Hauptstadt Weißrusslands.
Dies berichtet der Fernsehkanal „112 Ukraina“ mit Verweis auf ihren eigenen Korrespondenten.
„Ungefähr vor 30 Minuten begann in Minsk wieder eine Protestaktion. Buchstäblich 5 Minuten nach Beginn der Aktion kamen die Mitarbeiter der Bereitschaftspolizei, die zum Glück unbewaffnet waren. Wie gestern hatten sie keine Schilde. Zugleich kamen mehrere Polizeiwagen an, sie begannen die Menschen in die Autos zu laden. Richtig, man hatte die Menschen gewarnt, die Aktion sei nicht genehmigt. Nach ersten Schätzungen wurden etwa 20 Personen festgenommen“, berichtet der Korrespondent.
Wir erinnern daran, dass gestern, am 25. März, während des traditionellen Tags der Freiheit in Minsk etwa 200 Menschen festgenommen worden waren, unter ihnen eine Reihe von Führern der oppositionellen politischen Kräfte und gesellschaftlichen Organisationen.

Rusvesna.su: Ein von Demonstranten verprügelter Polizist in Moskau ist auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben
Nutzer Sozialer Netzwerke berichten, dass der Polizist, der nach einen Tritt eines Protestierenden das Bewusstsein verloren hatte, mit gebrochener Halswirbelsäule ins Krankenhaus gebracht wurde, aber noch im Rettungswagen seinen Verletzungen erlag…
Rusvesna.su: Der Polizist, der während der Kundgebung in Moskau angegriffen und auf den Kopf geschlagen worden war, ist am Leben und liegt mit einem Schädel-Hirn-Trauma im Krankenhaus.
Der Polizist, der von Teilnehmern der nicht genehmigten Demonstration in Moskau geschlagen wurde, wurde mit einer Kopfverletzung ins Krankenhaus gebracht. Sein Tod, über den vorher berichtet worden war, hat sich glücklicherweise nicht bestätigt.
Beim Einsatz während der nicht genehmigten Veranstaltung wurde einem Angehörigen des zweiten operativen Regiments des russischen Innenministeriums von einem der Demonstrationsteilnehmer einen Fußtritt gegen den Kopf versetzt. Dabei erlitt der Polizist ein Schädel-Hirn-Trauma und wurde zur Leistung Erster Hilfe in eine medizinische Einrichtung gebracht, hieß es aus der Hauptstadt.
Nach Polizeiangaben hatten an der Veranstaltung zwischen 7000 und 8000 Personen teilgenommen.
Mehrere hundert Menschen wurden festgenommen, unter ihnen der berüchtigte Oppositionelle Alexej Nawalny.

Abends:

De.sputniknews.com: Neue US-Sanktionen: Senator nennt Folgen für russische Verteidigungsfähigkeit
Die neuen Sanktionen der USA werden sich auf die Arbeit russischer Rüstungsfirmen auswirken, der Umsetzung der russischen Verteidigungspläne aber nicht im Wege stehen. Dies sagte der erste Vizechef des Verteidigungs- und Sicherheitsausschusses des Föderationsrates (russisches Parlamentsoberhaus), Jewgeni Serebrennikow.
„Wenn wir ehrlich sind, werden sich die Sanktionen nicht sehr gut auf die Möglichkeiten unseres Rüstungsexports auswirken“, sagte Serebrennikow. Das heiße, dass die russischen Wissenschaftler noch intensiver arbeiten müssen. „Das schmerzt sehr und ist sehr unangenehm, aber wir werden schon einen Weg finden, um die Pläne zur Verstärkung unserer Verteidigungsfähigkeit umzusetzen.“
Am vergangenen Samstag hatte Washington neue Sanktionen gegen acht russische Firmen verhängt. Betroffen sind unter anderem das staatliche Rüstungsunternehmen Rosoboronexport sowie Zivilluftfahrt-Firmen und Ausbildungszentren für Piloten. Die US-Behörden begründeten die Entscheidung mit dem Gesetz über die Nichtverbreitung von Massenvernichtungswaffen, das Syrien, den Iran und Nordkorea betrifft. Was genau den russischen Firmen vorgeworfen wird, hat man im US-Außenministerium jedoch nicht präzisiert.
Laut einen Vertreter der US-Behörde haben die neuen Sanktionen jedoch mit den breiteren wirtschaftlichen Restriktionen, die 2014 nach der Wiedervereinigung der Krim mit Russland eingeführt wurden, nichts zu tun.

Lug-info.com: Die Mitglieder des Integrationskomitees „Russland – Donbass“ planen, in jedem Quartal eine Sitzung durchzuführen. Dies teile heute einer der Mitglieder des Komitees, der Abgeordnete des Volkssowjets der LVR, der Vorsitzende der republikanischen Gewerkschaft der Beschäftigten in Bildung und Wissenschaft Oleg Kowal mit.
Die Gründungssitzung des Komitees fand am 17. März auf der Krim statt, zu den Mitgliedern gehören Vertreter der Republiken des Donbass und Russlands, die einstimmig für die Gründung des Komitees stimmten.

De.sputniknews.com: Ukrainischer Kampfhelikopter im Donbass abgestürzt
Ein Kampfhubschrauber vom Typ Mi-2 der ukrainischen Streitkräfte ist bei Kramatorsk im Gebiet Donezk abgestürzt. Vermutlich wurde eine Hochspannungsleitung der Maschine zum Verhängnis, wie das Pressezentrum der militärischen Operation im Donbass auf Facebook mitteilte.
Der Unfall ereignete sich demnach unweit der Ortschaft Malinowka.
„Nach vorläufigen Angaben ist das Luftfahrzeug nach der Kollision mit einer Stromleitung abgestürzt“, heißt es in dem Facebook-Beitrag.
An der Unglücksstelle arbeiten derzeit Experten, die die Absturzursachen ermitteln sollen. Derzeit gibt es noch keine offiziellen Informationen über Tote oder Verletzte.

Standard

Kommunisten in den Volksrepubliken des Donbass – Neuigkeiten vom 25.03.2017

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Wpered.su: http://wpered.su/2017/03/25/uchastie-v-leninskix-subbotnikax-i-po-sej-den-pochetno/

Am 25. März fand in der DVR eine ganze Reihe von Subbotniks in allen Städten statt. Auch Makejewka war keine Ausnahme, wo vom Stadtkomitee des Leninschen Komsomol und der KP drei Massensubbotniks zur Säuberung des Territoriums im Wohngebiet „Sewernyj“, im Park des 9. Fünfjahresplans und auf dem Platz des 40 Jahrestags der Befreiung von Makejewka organisiert wurden.
Neben den grundlegenden Bereichen, wo Bereiche gesäubert wurden, wurde unter Beteiligung der Kommunisten eine Säuberung von 12 Gebieten um Häuser im Kirowskij-Bezirk und im zentralstädtischen Bezirk der Stadt organisiert und außerdem wurden vier Blumenbeete umgegraben, woran insgesamt mehr als 100 Menschen teilnahmen. Jugendliche und Kinder, die zusammen mit ihren Eltern an dem Leninschen Subbotnik teilnehmen wollten, schalteten sich aktiv in die Arbeit ein.
Während der Subbotniks kamen nicht gleichgültige Einwohner der Stadt mit Arbeitsgeräten –  Rechen, Spaten, Besen, Hacken – aus ihren Wohnungen und halfen den Kommunisten Ordnung in die Stadt zu bringen.
Die Durchführung von Leninschen Subbotniks ist in Makejewka zu einer guten Tradition der Kommunisten geworden, die schon seit vielen Jahrzehnten nicht nur Jugend und Erwachsene vereint, sondern bei ihnen auch ein Gefühl der Verantwortung, des Respekts und des staatsbürgerlichen Engagements erzeugt und eine wichtige Funktion erfüllt sowie ein praktisches Ergebnis zeigt.
Nach der Durchführung des Subbotniks erwartete die jungen Leute im Stadtteil „Sewernyj“ ein Tisch mit Süßigkeiten im Kinder- und Jugendklub „Gajdarowez“, wo alle sich ausruhen konnten, heißen Tee trinken und die Ergebnisse der Arbeit und Pläne für die Zukunft diskutieren konnten.
Die kommunistische Jugend der Republik will die Fragen der Verbesserung des Lebens in den Städten mit den Waffen der Arbeit und nicht mit denen des Krieges lösen und der ganzen Welt zeigen, dass das Volk des Donbass wirklich, auf sowjetische Weise, arbeitsliebend ist.

Wpered.su: http://wpered.su/2017/03/26/delegaciya-kompartii-dnr-prinyala-uchastie-v-xiii-sovmestnom-plenume-ck-i-ckrk-kprf/

Am 25. März fand in der Region Moskau das gemeinsame XIII. Märzplenum des ZK und der Parteikontrollkommission der KPRF statt, an dem eine Delegation der Kommunistischen Partei der DVR teilnahm. Während der Sitzung wurden die Aufgaben im Kampf gegen  Antisowjetismus und Russophobie diskutiert, berichtet der Wperjod-Korrespondent.
„Das Plenum berührte wichtige und schwierige Fragen, auf die viele politische Kräfte nicht nur in Russland, sondern auch in anderen Ländern der ehemaligen UdSSR Antworten suchen. Diese Fragen sind für die DVR und LVR bedeutsam. Man sprach über die Ideologie des weiteren Entwicklungsweges Russlands und der gesamten „Russischen Welt“. Im Fernsehen, in den Reden von Politikern und Politologen erklingt seit mehreren Jahren die Frage: Ich welche Richtung sollen sich die Staaten entwickeln? Einerseits ist offensichtlich, dass die Welt in eine ideologische Sackgasse geraten ist.. Vor 25 Jahren, als die Republiken der ehemaligen UdSSR unter ihr „nationales Dach“ schlüpften und ihr Glück auf dem Weg suchten, der von westlichen Liberalen mit dem Schwerpunkt des psychologischen Individualismus vorgeschlagen wurde. Andererseits haben wir eine Erfahrung, die unser Überleben in dieser schwierigen Welt ermöglicht hat. Die Spitze dieser Erfahrung ist die Geschichte der Sowjetunion. Die Führer, die die Welt, und auch unser Land, an den Rand des Abgrunds gebracht haben, suchen eine Rechtfertigung ihrer Ideologie. Sie finden diese Rechtfertigung im Antikommunismus und in der Russophobie. Das letzte Plenum beschäftigte sich mit dem Bewusstsein dieser Phänomene und den Methoden, ihnen zu begegnen. Heute ist es die Aufgabe aller Kommunisten, an die Bevölkerung ihrer Länder, besonders an die junge Generation, die Wahrheit über die sowjetische Geschichte und die Errungenschaften dieses Landes, dessen Weg vor 100 Jahren begann, im Oktober 1917, heranzutragen“, sagte der erste Sekretär des ZK der KP der DVR Boris Litwinow.

Standard

Presseschau vom 25.03.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Abends / nachts:

 

De.sputniknews.com: Russisches Geld für Le Pens Wahlkampf? Kreml hegt Zweifel
Marine Le Pen hat bei ihrem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nicht über die Finanzierung ihres Wahlkampfes gesprochen. Auch glaubt der Kreml nicht, dass russische Banken der französischen Präsidentenkandidatin Geld geben würden.
„Ich denke nicht, dass das möglich ist“, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Freitag laut dem Nachrichtenportal Lenta.ru. Damit antwortete er auf die Frage, ob russische Banken Le Pens Wahlkampf finanzieren könnten. Peskow betonte, Präsident Wladimir Putin und die Front-National-Chefin hätten über dieses Thema nicht gesprochen.
Westliche Medien hatten spekuliert, Le Pen sei nach Russland gereist, um womöglich finanzielle Unterstützung zu suchen. Die französische Politikerin bestritt das. Sie selbst glaube nicht, dass die Moskau-Reise ihre Wahlchancen erhöhe.
Die erste Runde der französischen Präsidentschaftswahl findet am 23. April statt. Im Rennen um die Nachfolge des Sozialisten François Hollande sehen Umfragen derzeit den parteilosen Mitte-Kandidaten Emmanuel Macron und Le Pen vorn.

 

Wpered.su: http://wpered.su/2017/03/24/komsomolcy-dnr-prinyali-uchastie-v-istoricheskom-master-klasse/
Komsomolzen der DVR nahmen an einem Spezialseminar für Geschichte teil
In der Donezker Nationaluniversität fand in dieser Woche ein Spezialseminar statt, dass sich mit dem Ostkrieg (Krimkrieg) in Dokumenten und in der Literatur befasste, berichtete ein Korrespondent der Webseite „Wperjod“.
Die Veranstaltung wurde von  Schülern der Donezker Internatsschule Nr. 10 und der Donezker Nationaluniversität organisiert. Es nahmen Lehrer und Dozenten, Komsomolzen aus Donezk und Makejewka und Studenten teil.
Im Verlauf des Spezialseminars wurden einige Videos gezeigt, die Historiker aus Petropawlowsk-Kamtschatka und Solowki speziell für die Veranstaltungsteilnehmer gedreht hatten. Man sprach über den Verlauf des Krim-Krieges, über seine Helden sowie seine Bedeutung auf internationaler und Landesebene, berichtete viele interessante Fakten und rezitierte Gedichte, die diesem Ereignis gewidmet waren.
Alle Gäste der Veranstaltung lobten die Vorbereitung der Kinder, das Niveau der Veranstaltung und lernten selbst viel Neues und Interessantes.

 

Vormittags:

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 11 Mal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Perwomajsk, Logwinowo, Kalinowo, Kalinowo-Borschtschewatoje, Kalinowka, Sokolniki, Nishneje Losowoje, Rajewka.
Es wurde mit 122mm-Artilleriegeschützen, 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„In der Nacht wurde geschossen. Dabei geriet in Trudowskije in der Schestakow-Straße 35 ein Haus in Brand, in der Lukjanenko-Straße 17 wurden zwei Fensterschreiben zerstört und das Dach beschädigt“, teilte der Leiter der Verwaltung des Petrowskij-Bezirks von Donezk Maxim Shukowskij mit.
Der Norden von Donezk wurde in der letzten Nacht von Seiten der ukrainischen Truppen beschossen, teilte der Leiter der Bezirksverwaltung des Kiewskij-Bezirks Walentin Lewtschenko mit. Es gibt Informationen über zwei beschädigte Häuser in der Deputatskaja-Straße 2 und 4.

 

De.sputniknews.com: Ukraine: AIDAR-Bataillon-Freiwillige nehmen Geiseln
Kämpfer des Freiwilligen-Bataillons AIDAR haben in der Ortschaft Kolodenka im Nordwesten der Ukraine rund 30 Anhänger der Partei „Uspischna Kraina“ (deutsch: „Erfolgreiches Land“) gefangengenommen, wie das ukrainische Nachrichtenportal „Westi“ schreibt.
Die Kämpfer seien am Freitagabend plötzlich in eine Versammlung der Partei hineingeplatzt. Nachdem die Nationalisten einen Menschen zusammengeschlagen und alle Ausgänge blockiert hatten, sei die Polizei alarmiert worden. Diese sei jedoch erst nach einer Stunde eingetroffen, heißt es weiter. Derweil seien bis zu 30 Menschen in dem Gebäude gefangen gehalten worden. Nach Angaben der Pressestelle der Partei sind die Menschen erst nach sechs Stunden befreit worden.
Die ganze „Aktion“ sei von Aktivisten aus der rechten Szene initiiert worden.

 

Dnr-online.ru: In der Makejewker Schule Nr. 39 wurde eine Gedenktafel für drei Verteidiger der DVR eingeweiht: Wasim Sentschur, Wiktor Grigorenko und Sergej Musijenko, teilte der Pressedienst der Stadtverwaltung von Makejewka mit.
Zu der Veranstaltung kamen Einwohner der Siedlung Osipenko, Schüler, Verwandte der gefallenen Verteidiger der DVR. Jeder von ihnen kam, um das Andenken der Helden zu ehren und an der feierlichen Einweihung der Gedenktafel an der Wand der Schule teilzunehmen.
Der Leiter der Verwaltung des Gornjazkij-Bezirks, der Sekretär der Gornjazkij-Bezirksorganisation der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“ Sergej Goloschtschapow versicherte, dass die Furchtlosigkeit der gefallenen Verteidiger und ihre Heldentaten nicht vergessen werden.
„Diese jungen Leute haben die Möglichkeit in unserem Land zu leben verteidigt. Jeder von ihnen hat einen unschätzbaren Beitrag zur Geschichte geleistet. Ihre Heldentat ist unsterblich! Ich will sagen, dass sie Helden sind – sie sterben nicht. Solange wir uns erinnern!“, sagte Sergej Goloschtschapow.
„Ich kannte die jungen Leute persönlich. Das Schrecklichste ist es, seine Freunde zu begraben. Leider ist dies in den letzten drei Jahren oft geschehen und der Schmerz des Verlustes lässt nicht nach. Diese jungen Leute sind Helden unserer Zeit. Es ist schön, dass ihr, die Bewahrer der neuen Geschichte, euch daran erinnert“, sagte der stellvertretende Leiter der Rückwärtigen Dienste der Einheit „Xan“ Nikolaj Piljak.
Die Direktorin der Schule Nr. 39 Alla Selinskaja sprach den Verwandten der Toten ihr Beileid aus. Sie dankte auch den Lehrern für die Erziehung echter Patrioten.
Der bewegendste Moment für alle war die Einweihung der Tafel. Die Anwesenden legten Blumen und die Bilder der gefallenen Makejewker nieder. Die Schüler der Schule Nr. 39 ließen Tauben aufstiegen, in der Hoffnung darauf, dass in unserem Land Frieden sein wird.

 

De.sputniknews.com: Wie Berlin und Washington Provokationen in Weißrussland finanzierten – Lukaschenko
US-amerikanische und deutsche Fonds sollen laut dem weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko vor allem über Litauen und Polen diejenigen Personen bezahlt haben, die provokative Aktionen in Belarus vorbereiteten.
„Der Präsident sagte, dass die Finanzierung der entsprechenden rechtswidrigen Tätigkeiten in erster Linie über Litauen und Polen erfolgte“, heißt es aus Lukaschenkos Pressedienst.
„Sie nehmen mir das übel„– Lukaschenko sprach in Mogiljow über die Ukraine, über Litauen und Polen. „Aber es stimmt doch! Amerikanische und deutsche Fonds haben über Polen und Litauer Geld gegeben“, betonte der weißrussische Präsident.
Eine gebürtige Weißrussin, die in einem westlichen Land lebt, soll zudem vor einer geplanten Provokation gewarnt haben. „Dies veranlasste uns zu aktiven Handlungen. Ich habe die Geheimdienste beauftragt, die Fahndung nach diesen Personen einzuleiten, und dabei haben wir ein ganzes Waffendepot entdeckt“, so Lukaschenko weiter.
Dem Präsidenten zufolge versuchte man die Personen, die im Februar und März aus Protest gegen das ‚Schmarotzer-Gesetz’ auf die Straßen gingen, auszunutzen. „Die Regierung muss ihre Aufgaben auch erfüllen. Sollte ich mich erschrecken, wird es mir schlecht gehen, und ihnen ganz unmöglich“, so der Staatschef.
Am Vortag hatte der weißrussische Geheimdienst von der Vereitelung einer bewaffneten Aktion von Neonazi-Kämpfern berichtet. Zudem hatte Lukaschenko am Dienstag erklärt, dass mehrere Dutzend Kämpfer festgenommen worden seien, die „in einem Lager mit Waffen trainierten“ und eine bewaffnete Provokation vorbereiteten.

 

Nachmittags:

 

De.sputniknews.com: McCain jammert in Brüssel – und stellt Bedingung für Putin-Trump-Treffen
Der US-Präsident Donald Trump soll sich erst dann mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin treffen, wenn die Militärstärke der USA zunimmt. Dies äußerte der republikanische US-Senator John McCain in Brüssel.
„Hinsichtlich des Zeitpunkts, wann sich der Präsident und Wladimir Putin treffen sollen, kann ich dem Staatschef keinen derartigen Ratschlag geben“, sagte McCain bei seinem Auftritt bei einem Brüsseler Forum und ergänzte, er sehe nichts Schlimmes an so einem Treffen.
Dem US-Senator zufolge darf man jedoch nur „gestärkt“ zu dem russischen Präsidenten gehen. „Derzeit sind unsere Militärs nicht in bester Form. Zwei Drittel unserer F-18 fliegen nicht, nur zwei der insgesamt 20 Brigaden sind bestens vorbereitet, unseren Luftstreitkräften fehlen 1000 Piloten“, kritisiert McCain.
„Ich würde mir wünschen, dass sich der US-Präsident mit Wladimir Putin unter den Bedingungen einer sehr starken und wachsenden Militärstärke trifft“, so der Senator abschließend.

 

Ukrinform: Die Lage in der Stadt Balaklija ist unter Kontrolle der Polizei. Etwa 300 Polizisten, 300 Armeesoldaten und rund 200 Soldaten der Nationalgarde sorgen für Sicherheit und Ordnung, teilte die Pressestelle der Polizei in der Oblast Charkiw mit.
In der Region seien auch 400 Mitarbeiter des Katastrophenschutzdienstes und 25 Mediziner-Teams im Einsatz.
Ein Brand in einem Munitionslager in Balaklija löste in der Nacht zum Donnerstag Explosionen aus. Aus der Stadt und den umliegenden Dörfern waren etwa 36.000 Menschen evakuiert worden.

 

De.sputniknews.com: Wegen Hunderter Zivilopfer: Irakische Truppen stoppen Mossul-Offensive
Die irakischen Streitkräfte haben den Vormarsch auf den westlichen Teil von Mossul wegen der steigenden Zahl der Todesopfer unter Zivilisten eingestellt, wie Reuters unter Berufung auf einen Sprecher der föderalen Polizei meldet.
„Die große Zahl der Opfer unter den Zivilisten in der Altstadt, zu der es jüngst kam, hat uns dazu gezwungen, die Operation für die Revidierung unserer Pläne zu stoppen“, hieß es demnach von dem Polizeisprecher.
Die Militärführung wolle „sich nun neue Angriffspläne und -taktiken überlegen“, um die Terroristen punktgenau zu attackieren und dabei keine Zivilisten zu treffen.
Die US-geführte Koalition hatte zuvor mitgeteilt, sie habe Ermittlungen zu den Berichten über große Verluste unter den Zivilisten infolge der Luftangriffe im irakischen Mossul eingeleitet. Am Donnerstag hatte das kurdische Nachrichtenportal Rudaw berichtet, dass mindestens 200 Menschen bei Luftangriffen in Mossul ums Leben gekommen seien. Unter den Toten sollen auch Mitglieder der Terrormiliz Daesh (IS, Islamischer Staat) sein.
Bei den Luftangriffen soll ein vom IS mit Sprengstoff beladener Lastwagen getroffen worden sein, woraufhin es eine große Explosion gegeben habe, wie eine Quelle gegenüber Sputnik mitteilte. Demzufolge halten IS-Terroristen in der Umgebung Zivilisten als Geiseln, darunter Frauen und Kinder.
Mossul wird seit drei Jahren von der Terrormiliz Daesh (IS, auch „Islamischer Staat“) kontrolliert. Die Bodenoperation zur Befreiung der Stadt hatte am 17. Oktober 2016 begonnen. Daran nehmen die irakischen Streitkräfte, kurdische Milizen und Freiwilligen-Formationen teil. Die US-geführte internationale Koalition unterstützt den Vormarsch aus der Luft.

 

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin
Die Lage in der Donezker Volksrepublik bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 85 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Am intensivsten hat der Gegner unter Anwendung von durch die Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen folgende Ortschaften beschossen: Gorlowka, Jasinowataja, Krutaja Balka, Dokutschajewsk, Kominternowo, Sachanka, Spartak, das Gebiet des Flughafens und den Petrowskij-Bezirk von Donezk. Insgesamt wurden von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 20 Ortschaften der Republik mit schwerer Artillerie (Kaliber 152mm und 122mm), Panzern, Mörsern (Kaliber 120mm und 82mm) sowie Schützenpanzer-, Schützenpanzerwagenwaffen, Abwehrgeschützen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In Folge des Feuers von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden zwei Wohnhäuser beschädigt: in Trudowskije in der Schestakow-Straße 35 und in Dokutschajewsk in der Lenin-Straße 102. Opfer unter der Zivilbevölkerung konnten vermieden werden.
Die Verluste unter den Soldaten der Volksmiliz betrugen einen Toten und einen Verletzten.
Wir haben bereits über die Ankunft der Einheit „Wedjmy“ des „Rechten Sektors“ berichtet, die aus Scharfschützinnen aus verschiedenen Ländern besteht, die für ihre Verbrechen gegen die Bevölkerung des Donbass bekannt sind. Der Tod des Soldaten der Streitkräfte der DVR ist ein weiterer Fall von Verbrechen dieser Einheit. In diesem Zusammenhang wende ich mich an unsere Soldaten, die Dienst an den vorderen Positionen tun, äußerst wachsam zu sein, der Gegner, der in seiner Heimtücke und mit seinen gemeinen Schlägen nicht hinter den Hitlerfaschisten zurücksteht, darf nicht unterschätzt werden.
Es wurde einer weiterer Fall von Verbrechen der ukrainischen Streitkräfte gegen friedliche Einwohner, die auf dem von ihnen kontrollierten Territorien leben, entdeckt. So wurde der Einwohner von Mariupol Walerij Kaschniza von Soldaten aus dem 501. Bataillon der 36. Marineinfanteriebrigade verprügelt, nachdem er sich geweigert hatte, finanzielle Hilfe zum Kauf von, nach ihren Worten „Gegenständen des ersten Bedarfs für Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, die sich auf den Kampfpositionen befinden“, zu leisten. Er kam mit Verletzungen unterschiedlichen Schweregrads ins Krankenhaus.
Ich will anmerken, dass die Volksmiliz der Bevölkerung der Republik weiter nach Kräften Hilfe leistet. Unter anderem hat heute die Volksmiliz der DVR gemeinsam mit dem humanitären Hilfsfonds für den Donbass „Keinen Schritt zurück“ dem republikanischen Zentrum zum Schutz von Mutter und Kind in Donezk mehr als 50.000 Sets zur Bluttransfusion übergeben.

 

De.sputniknews.com: Kiew spürt Folgen der Donbass-Blockade – ukrainischer Politiker
Die Ukraine hat infolge der Handels- und Verkehrsblockade gegen den Donbass bereits ihre Stellung am Weltmarkt für Stahl verloren, sagte der Vorsitzende der gesellschaftlichen Bewegung „Ukrainische Wahl – das Recht des Volkes“, Viktor Medwedtschuk, am Samstag.
„Die Vereinigung World Steel teilt mit, dass die Ukraine im Februar 2017 erstmals seit 25 Jahren Unabhängigkeit von der Top-Ten-Liste der führenden Stahlproduzenten verschwunden ist. Die Stahlerzeugung durch die ukrainischen Hersteller ist im Februar dieses Jahres um 3,6 Prozent auf 1,9 Millionen Tonnen zurückgegangen“, so Medwedtschuk.
Der Politiker verwies außerdem auf den rapiden Preisanstieg bei Kohle als eine weitere Folge der Donbass-Blockade. So habe sich die wertvolle Anthrazitkohle von 1757 Griwna je Tonne auf 2222 Griwna (81,9 US-Dollar) verteuert, so Medwedtschuk. Nach seiner Berechnung sind die Kohlepreise in der Ukraine durchschnittlich um 26,5 Prozent gestiegen. „Das ist erst der Anfang! Die wirtschaftlichen Hauptfolgen der Handels- und Verkehrsblockade des Donbass stehen noch bevor“, ergänzte er.
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko verurteilte die Handlungen der Radikalen, die der ukrainischen Wirtschaft empfindlichen Schaden zugefügt haben. Trotz alledem hat der ukrainische Sicherheits- und Verteidigungsrat am 15. März beschlossen, die Verkehrsverbindung mit der Region Donbass zu unterbrechen, und damit faktisch den Forderungen der Radikalen entsprochen.
Das Ministerkabinett in Kiew hatte am 15. Februar Notmaßnahmen im Energiebereich angekündigt, die am 16. März um einen weiteren Monat verlängert wurden. Die Nationalbank der Ukraine hat die BIP-Prognose für 2017 von 2,8 Prozent auf 1,9 Prozent herunterkorrigiert.
Eine Gruppe ehemaliger Teilnehmer an der Militäroperation im Donbass, darunter Abgeordnete der Werchowna Rada (ukrainisches Parlament), hatten Ende Januar aus Protest gegen die Handelsbeziehungen mit den „Volksrepubliken“ Donezk und Lugansk die Güterbahnstrecke auf dem von Kiew kontrollierten Territorium des Gebietes Lugansk blockiert. Später wurden auch zwei Bahnstrecken im Gebiet Donezk gesperrt.

 

De.sputniknews.com: Ganz oder gar nicht – Tusk über EU-Zerfall
Die EU besteht entweder als ein Ganzes oder gar nicht. Diese fatale Prognose äußerte EU-Ratschef Donald Tusk am Samstag in Rom bei der Eröffnung des EU-Sondergipfels zum 60. Jubiläum der Römischen Verträge, wie Reuters meldet.
„Das einheitliche Europa ist kein Bürokratie-Modell. Das ist eine Sammlung von gemeinsamen Werten und demokratischen Standards“, so Tusk.  Es sei nicht die Zeit zu protestieren oder ein Europa „verschiedener Geschwindigkeiten“ zu verteidigen, fügte der EU-Ratschef hinzu.
Das Konzept „Europa der verschiedenen Geschwindigkeiten“ sieht die Möglichkeit der Koexistenz von Staaten, die in unterschiedlichem Maße in die Gemeinschaft integriert sind, innerhalb der EU vor. Diese Idee wird von Deutschland, Italien, Frankreich und Spanien befürwortet, ruft jedoch Unzufriedenheit in osteuropäischen Ländern hervor.
Der EU-Gipfel findet ohne Großbritannien statt. Am 23. Juni 2016 hatten die Briten mit knapper Mehrheit von 51,9 Prozent für den Austritt aus der Europäischen Union gestimmt.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 11 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Insgesamt wurden mehr als 170 Artillerie-, Mörser- und andere Granaten auf das Territorium der Republik abgeschossen.
Zum Beschuss wurden 122mm-Artillerie, 120mm-Mörser, Granatwerfer verschiedener Art, Abwehrgeschütze und Schusswaffen verwendet.
Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten in den Gebieten von Sokolniki, Kalinowka, Kalinowo, Kalinowo-Borschtschewatoje, Perwomajsk, Nishneje Losowoje, Logwinowo, Rajewka.
Der Gegner konzentriert weiter Kräfte und Mittel entlang der Kontaktlinie. Nach vorliegenden Informationen ist im Gebiet von Solotoje eine Kompanie aus einem operativen Bataillon der Nationalgarde eingetroffen.
Durch Nowoajdar und Alexejewka sowie Tscherwonyj Showten ist eine Kolonne Panzertechnik aus sieben T-64-Panzern gefahren.
Diese Strecke nutzen die ukrainischen Streitkräfte ständig zur Verlagerung von Technik und Personal in die Konzentrationsgebiete.
Außerdem wurde die Aktivierung von Scharfschützengruppen der ukrainischen Streitkräfte bemerkt, die versuchen unsere Soldaten zu erwidernden Aktivitäten zu provozieren.
Die OSZE-Vertreter manipulieren weiterhin in ihren täglichen Berichten die Fakten.
So haben Mitarbeiter der Mission in ihrem Bericht über den 22. März die Durchführung von geplanten Übungen zur Schießausbildung auf einem Truppenübungsplatz in Uspenka, 23 km südwestlich von Lugansk, als Verletzung des „Regimes der Feuereinstellung“ durch unsere Seite dargestellt.
Das Kommando von Truppenteilen der ukrainischen Streitkräfte unterschlägt weiterhin Waffen, Militärtechnik und Staatseigentum.
Es wurde bekannt, dass das Kommando der 28. mechanisierten Brigade im Truppenteil WW009 in Tschernomorskoje im Oblast Odessa den wieder ernannten Leiter des Geoinformationsdienstes der Brigade Leutnant Igor Tarnowezkij nötigt, das Amt mit einem Fehlbestand an Material in einem Gesamtwert von 67 Mio. Griwna zu übernehmen.

 

Ukrinform: In dem Munitionslager in der Stadt Balaklija gab es am Samstagmorgen noch einzelne Explosionen unterschiedlicher Intensität.
Das teilte der Katastrophenschutzdienst der Ukraine mit. Drei Feuerwehrautos und zwei Feuerpanzer seien im Einsatz, um Brandherde im Lager zu lokalisieren und zu löschen.
Die Stadt ist nach Angaben des Katastrophenschutzdienstes von der Gasversorgung abgetrennt. Der Bahnverkehr durch die Stadt wurde eingestellt und der Luftraum wurde im Umkreis von vierzig Kilometern gesperrt.

 

Dnr-news.com: In Balakleja sind NATO-Vertreter zur Entminung des Munitionslagers der ukrainischen Streitkräfte eingetroffen
In Balakleja trafen Vertreter der NATO zur Entminung der Militärbasis ein. Dies erklärte die Vertreterin des Charkower Oblastverwaltung Julia Swetlitschnaja bei einer Pressekonferenz der Stabsführung für Fragen der Beseitigung der Folgen der Ereignisse in Balakleja.
„In diesen Minuten treffen Vertreter der NATO ein, die Arbeiten zur Entminung der Militärbasis auf Grundlage des Präsidentenerlasses durchführen werden“, sagte Swetlitschnaja.
Den Umfang der notwendigen Arbeiten für die Minenräumung kann man durch das Video einer ukrainischen Drohne abschätzen, der die Folgen der Explosionen nach dem Löschen des Feuers filmte.

https://youtu.be/dTLkzdP0038

 

De.sputniknews.com: Moskau nennt Bedingung für erfolgreiche Befreiung Rakkas
Der Erfolg der Operation zur Befreiung der syrischen IS-Hochburg Rakka, wie ihn der französische Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian ankündigte, wird gleich von mehreren Faktoren abhängen, wie der russische Militärsprecher Igor Konaschenkow sagte.
Zuvor hatte Le Drian erklärt, dass das unter Kontrolle von den IS-Terroristen stehende Rakka bereits umzingelt sei und die Befreiung in den nächsten Tagen beginnen könne.
Der Optimismus des französischen Ministers „hat irgendeine besondere nationale Inspirationsquelle, die mit der Wirklichkeit und der Lage ‚auf der Erde‘ nichts zu tun haben“, kommentierte dies Konaschenkow.
„Jedem Militärexperten ist klar, dass die Befreiung von Rakka kein leichter Spaziergang für die internationale Koalition wird“, so der Militärsprecher weiter. „Der reale Erfolg und die Fristen der Vollendung dieser Operation werden direkt von der Bereitschaft abhängen, das Vorgehen mit allen Kräften zu koordinieren, die gegen den internationalen Terror in Syrien kämpfen.“

 

De.sputniknews.com: Moskau schließt eine Frist für Mossul-Befreiung klar aus
Selbst die größten Optimisten glauben nicht mehr daran, dass die irakische Stadt Mossul noch in diesem Jahr von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS, auch Daesh) befreit werden kann, wie der amtliche Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalmajor Igor Konaschenkow, sagte.
„Ich möchte daran erinnern, dass verheißungsvolle Parolen über eine Einkesselung des irakischen Mossul und einen baldigen Sieg der Koalition bereits zu empfindlichen Verlusten der irakischen Kräfte und zu einer zunehmenden humanitären Katastrophe geführt haben“, so Konaschenkow.
Wie in den Ietzten Tagen aus Mossul gemeldet wurde, waren zahlreiche Stadtbewohner bei Luftangriffen im westlichen Stadtteil getötet worden. Der kurdische Fernsehsender Rudaw teilte mit, dass am Donnerstag mindestens 200 Menschen – Zivilisten sowie Kämpfer, die sich in ihren Häusern versteckt hielten — bei der Bombardierung des Stadtbezirkes Al-Dschadida ums Leben kamen.
Die US-geführte Koalition hat eine Untersuchung dieser Zwischenfälle angekündigt.

 

Dan-news.info: Bericht des Ministeriums für Industrie und Handel der DVR über die durchgeführte Arbeit zur Normalisierung der Situation in den nichtresidenten Unternehmen (die unter äußere staatliche Leitung gestellten ukrainischen Unternehmen – Anm. d. Übers.)
Ab 1. März 2017 wurden in der DVR 43 Unternehmen ukrainischer Jurisdiktion unter äußere Leitung gestellt. Unter den Wirtschaftsobjekten sind solche Industriegiganten wie die Jenakiewer Metallfabrik, die Jasinowskij- und die Makejewker Kokerei, die Charzysker Röhenfabrik, das Dokutschajewsker Steinverarbeitungskombinat, der Konzern Stirol und andere.
Derzeit werden im Rechtsraum der DVR staatliche Unternehmen gegründet und registriert, die die äußere Leitung über die nichtresidenten Unternehmen übernehmen werden (es werden Bilanzen erstellt, die Übernahme der Mitarbeiter vorbereitet). Die Zahl der Arbeiter beträgt insgesamt 23.315.
(Es handelt sich um die Zahl der Arbeiter in 13 dem Ministerium für Industrie und Handel unterstellten Unternehmen, insgesamt sind es mehr. Es folgt eine Liste dieser 13 Unternehmen mit der jeweiligen Zahl von Arbeitern – Anm. d. Übers.).
In den Unternehmen werden Verträge über die Lieferung von Energieträgern (Gas, Strom, Wasser) durch das Republikanische Unternehmen „Regionales Energielieferungsunternehmen“, den staatlichen Konzern „Donbassgas“ und den staatlichen Konzern „Donezker Wasserwerke“ abgeschlossen. Es wird eine Einschätzung des technischen Zustands der grundlegenden Produktionskapazitäten, der Bestände an Rohstoffen, fertigen Produkten, materiellen Werte, der Dokumentationsunterlagen vorgenommen. Es laufen Verhandlungen mit potentiellen Rohstofflieferanten aus der RF, mit Erzanreicherungskombinaten (Lebendinskij, Karelskij okatysch, Michalowskij), Metalllegierungswerken, Bergwerken (Kusbass). Es werden die örtlichen Produzenten von Kohlekonzentraten (die Bergwerke Sasjadko, Skotschinskij, Schtscheglowakaja-Glubokaja, des staatlichen Unternehmens „Makejewugol“ und andere) analysiert.
Außerdem werden mögliche Absatzmärkte für die Produktion auf dem Territorium der DVR und der LVR und außerhalb ausgearbeitet – sowohl in der RF als auch in der Perspektive in den Ländern der Zollunion, der Eurasischen Wirtschaftsunion, der Gemeinschaft unabhängiger Staaten.
Bis jetzt wurden Berechnungen der finanziellen Mittel durchgeführt, die zur Inbetriebnahme bestimmter nichtresidenter Unternehmen notwendig sind. Unter anderem werden allein für die Wiederaufnahme der Tätigkeit von der Jenakiewer Metallfabrik und ihrer Filiale in Makejewka etwa 584 Mio. Rubel pro Tag benötigt.

 

Rusvesna.su: In Minsk hat die Polizei einige Dutzend Teilnehmer einer nicht genehmigten Kundgebung der Opposition anlässlich des sogenannten Tages der Freiheit festgenommen.
Wie mitgeteilt wurde, hatte die Polizei einen Teil des Prospekts der Unabhängigkeit im Zentrum von Minsk abgeriegelt.
Die Teilnehmer der Aktion konnten den geplanten Treffpunkt nicht erreichen und versuchten eine Demonstration durchzuführen.
Im Bereich der Akademie der Wissenschaften, am Jakob Kolas-Platz und am Platz des Sieges wurden Dutzende Menschen festgenommen.
Zuvor hatte die in Belorussland nicht registrierte Menschenrechtsorganisation „Frühling“ mitgeteilt, dass sie von ihrem Büro in Minsk aus das Verhalten der Sicherheitskräfte verfolge.

https://youtu.be/AVnp_IHAu9g

 

De.sputniknews,com: Wieder deutsche Delegation zu Besuch auf der Krim
Eine Delegation deutscher Parlamentarier, Politiker und Geschäftsleute ist auf der Krim eingetroffen, wie das Oberhaupt des Krimdeutschen-Verbands auf der Schwarzmeerhalbinsel, Jurij Gempel, gegenüber Sputnik mitteilte.
Die Delegation  bestehe diesmal aus zehn Personen, aus Immobilienhändlern und Regionalpolitikern der „Linken“-Partei.
Diese werden nun Jalta, Sewastopol und Simferopol besuchen und sich mit dem Parlamentspräsidenten der Krim, Wladimir Konstantinow, treffen.
„Jede Delegation aus Deutschland, die die Krim besucht, macht sehr vorsichtig die ersten Schritte. Sie kommen mit der Überzeugung, dass hier schon fast Kriegshandlungen stattfinden würden, dass man hier aufgrund der ethnischen Zugehörigkeit diskriminiert wird. Aber in der Regel ändert sich ihre Meinung nach dem Besuch radikal“, so Gempel.

Standard

Presseschau vom 24.03.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Vormittags:

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden fünfmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Logwinowo, Kalinowo, Kalinowo-Bortschtschewatoje, Sokolniki.
Es wurde mit 82mm-Mörsern, Panzertechnik, Granatwerfern, Abwehrgeschützen 3U-23-2 und Schusswaffen geschossen.

 

De.sputniknews.com: Eindämmen statt Kooperieren: USA erneuert Europa-Verteidigungsplan – gegen Russland
Die US-Streitkräfte haben erstmals seit 25 Jahren einen neuen operativen Plan zur Verteidigung Europas erhalten. Dies teilte der Oberbefehlshaber der Vereinigten Nato-Streitkräfte in Europa sowie des United States European Command (USEUCOM), Curtis Scaparrotti, am Donnerstag mit.
„Mit Billigung des früheren Verteidigungsministers (Ashton – Anm. d. Red.) Carter hat das Europäische Kommando den ersten neuen operativen Plan zur Verteidigung Europas seit 25 Jahren ausgearbeitet“, heißt es in dem Vorwort von Scaparrotti, welches bei den Anhörungen im Kongress-Senatsausschuss für Angelegenheiten der Streitkräfte vorgestellt wurde. Carter war im Januar von James Mattis im Amt des Pentagon-Chefs abgelöst worden.
„Amerikanische Panzer sind auf europäischen Boden zurückgekehrt“, stellte Oberbefehlshaber Scaparrotti fest. Zudem würden „amerikanische (Jagdbomber) F-15 und F-22 eine Dominanz im Luftraum über dem Schauplatz haben“ und in den an Europa grenzenden Meeren würden „operative Verbände der US-Marine agieren“, ergänzte der hohe Militär.
Russland habe sich, so Scaparroti, angeblich „von einem Partner zu einem Antagonisten verwandelt, indem es erneut versuche, eine Weltmacht zu werden“.
Das Europäische Kommando der US-Streitkräfte gehe gerade darum von der Zusammenarbeit zur Eindämmung Russlands über.

 

Dan-news.info/dnr-online.ru: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„In der Nacht trafen einige Geschosse des Kalibers 122mm die Bogun- und die Marschall-Peresypkin-Straße“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit.
Er fügte hinzu, dass die vom Artilleriebeschuss betroffenen Straßen praktisch im zentralen Teil der Stadt liegen.
Das Verteidigungsministerium der DVR teilte mit, dass beim Beschuss von Gorlowka durch die ukrainischen Streitkräfte im Gebiet des 5. Stadtteils ein Mann, geb. 1956, verletzt wurde.
Außerdem wurden durch Beschuss der ukrainischen Streitkräfte fünf Gebäude beschädigt. In Spartak, Pobeda-Straße 12 – durch einen direkten Treffer eines Geschosses der ukrainischen Streitkräfte brannte  ein Haus ab, in dem fünf Personen (zwei Familien) lebten, in der Friedensstraße 13 brannte durch einen direkten Treffer eines Geschosses eine Scheune ab.
In Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk gab es in der Tschernogorskaja-Straße 9 einen direkten Treffer auf das Dach eines Hauses. In Gorlowka wurden in einem Haus in der Peresypkin-Straße 20 die Fensterscheiben und Wände beschädigt, in der Bogun-Straße 7 die Fensterscheiben und das Dach, teilte das Verteidigungsministerium weiter mit.
„Die ukrainischen Streitkräfte haben in der Nacht Trudowskije beschossen, dabei wurden drei Häuser beschädigt. In der Androsow-Straße 12 und 16 – direkte Treffer auf ein Wirtschaftsgebäude und ein Dach, in der der Leutnant-Nikolenko-Straße 24 – bei vier Fenstern ist das Glas beschädigt“, teilte der Leiter der Verwaltung des Petrowskij-Bezirks von Donezk Maxim Shukowskmit mit.
Auch der Nowoasowskij-Bezirk der Republik wurde wieder beschossen. Der Leiter der Bezirksverwaltung Anatolij Janowskij teilte mit, dass durch den Beschuss in Saitschenko vier Häuser beschädigt wurden, in Kominternowo wurde die Stromversorgung unterbrochen. „Erst gestern haben wir den Strom für die Einwohner des Dorfes wieder in Betrieb genommen, heute Nacht wurden wieder Stromleitungen beschädigt. Spezialisten sind schon dorthin gefahren, um die Schäden zu beseitigen“, fügte Janowskij hinzu.
„Zwischen 18:00 und 1:00 Uhr hat die ukrainische Armee 695 Granaten mit Panzern und Artilleriegeschützen der Kaliber 122 und 152mm sowie Mörsergeschosse auf die frontnahen Städte und Bezirke der DVR abgfeuert“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Der Gesprächspartner der Agentur fügte hinzu, dass vor allem zur Abendzeit eine Verschärfung der Lage an der Front zu bemerken war.
Von den ukrainischen Einheiten wurden die Umgebung des Donezker Flughafens, Trudowskije im Westen der Hauptstadt, Sajzewo, Shelesnaja Balka, die Siedlung des Isotow-Bergwerks bei Gorlowka, Krutaja Balka in der Nähe von Jasinowataja sowie die Umgebung der Stadt selbst, Spartak, Jakowlewka im Jasinowataja-Bezirk, die Dörfer Styla im Starobeschewo-Bezirk, Kominternowo, Sachanka, Leninskoje, Saitschenko im Nowoasowskij-Bezirk und Dokutschajewsk beschossen.
Nach Informationen des Gesprächspartners haben die ukrainischen Soldaten beim Beschuss des Territoriums der DVR auch einige hundert Geschosse mit Schützenpanzerwaffen und Granatwerfern abgefeuert. Außerdem wurden großkalibrige Maschinengewehre, Abwehrgeschütze und Schusswaffen verwendet.

 

Ukrinform: Munitionslager in Balaklija: Explosionen unterschiedlicher Intensität dauern an
In einem Munitionslager in der Stadt Balaklija, Region Charkiw, dauern Explosionen unterschiedlicher Intensität an (Stand: 24. März, 7:00 Uhr). Das teilte der Katastrophenschutzdienst der Ukraine mit.
Nach Angaben des Dienstes wurden etwa 20.000 Menschen aus der Gefahrenzone evakuiert. Die Polizisten patrouillieren die Straßen in Balaklija, um die Sicherheit und Ordnung zu gewährleisten und Wohnungen der evakuierten Menschen zu bewachen.
Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurde eine Person bei Explosionen verletzt.
Etwa 1300 Einsatzkräfte und 210 Einheiten Technik sind im Einsatz, um die Folgen der Katastrophe zu beseitigen.
Im Munitionslager der ukrainischen Armee in Balaklija war in der Nacht zum Donnerstag ein Brand ausgebrochen. Der Brand löste heftige Explosionen aus.

 

De.sputniknews.com: Pentagon: „Moskau unterstützt Taliban“ – Moskau: „Völlig erlogene Behauptungen“
Als „absolut erlogene Behauptungen“ hat der russische Diplomat Samir Kabulow die Äußerungen des Chefs der Nato- und US-Streitkräfte in Europa, Curtis Scaparotti, bewertet, laut denen Moskau die Taliban unterstützt.
„Wir haben dies bereits mehrmals erwidert“, sagte Kabulow, Sondervertreter des Präsidenten Russlands und Chef des 2. Asien-Ressorts des russischen Außenministeriums. „Dies verdient nicht einmal eine Reaktion, weil es bei solchen Erklärungen um Erfindungen handelt, die berufen sind, das Fiasko der amerikanischen Militärs und Politiker in der Afghanistan-Kampagne zu rechtfertigen. Eine andere Erklärung können wir nicht finden.“
Wie aus dem russischen Außenministerium verlautete, dienen die begrenzten Kontakte Moskaus mit der Taliban dazu, diese zum Frieden zu bewegen und die Sicherheit der russischen Bürger in Afghanistan zu gewährleisten. Mit diesen Handlungen würden die Taliban nicht „legitimiert“, weil diese bereits von Kabul als Dialogpartner anerkannt worden sind und an offiziellen Treffen 2015 in Katar, China, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Norwegen und Pakistan teilgenommen haben.
Im Streitkräfte-Ausschuss des Senats hatte General Scaparotti erklärt: „In letzter Zeit sehe ich einen wachsenden Einfluss Russlands, was die Beziehungen und sogar Lieferungen für die Taliban anbelangt.“ Dabei führte er keine Beweise an.

 

Dan-news.info: „Als erste in der Republik hat die Amwrosiewsker Forstwirtschaft mit den Frühjahrsarbeiten zum Setzen von Bäumen begonnen“, teilte der Vorsitzende des staatlichen Komitees für Forst- und Jagdwirtschaft der DVR Alexej Schebalkow mit. „Grundlegende Arbeiten werden im Gebiet des berühmten Saur-Mogila durchgeführt, wo die härtesten Kämpfe waren. In der hiesigen Steppe werden Krim-Tannen neu angepflanzt“.
Nach den Worten des Gesprächspartners der Agentur wurden bis heute etwa 18.000 Hektar Wald in der DVR angepflanzt. Insgesamt werden in diesem Frühjahr in der Republik 60 Hektar wieder aufgeforstet.. Weitere 40 sind für den Herbst geplant. Zur Wiederaufforstung der Wälder wurden Eichen, Akazien, Eschen und verschiedene Nadelhölzer ausgewählt.

 

Lug-info.com: Die Explosionen im Munitionslager in Balakleja im Oblast Charkow haben zur Verletzung von mehr als 70 Soldaten und Mitarbeitern des Lagers geführt, teilte der offizielle Vertreter der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko mit.
Diese Information wird vor der Öffentlichkeit geheim gehalten, weil in den Militärhospitälern und medizinischen Einrichtungen der Ukraine Ausrüstung zur Bluttransfusion und Blutkonserven fehlen sowie andere notwendige Mittel zur Leistung von medizinischer Notfallhilfe“, fügte Marotschko hinzu.

 

Nachmittags:

 

De.sputniknews.com: Krieg um die Gräber
In Polen sind wieder sowjetische Soldatengräber geschändet worden, diesmal gar mitten in der Hauptstadt Warschau, wie die russische Zeitung „Rossijskaja Gaseta“ am Freitag schreibt.
Am 21. März haben demnach Unbekannte mehrere Grabsteine auf dem landesweit größten sowjetischen Friedhof in Warschau, auf dem fast 24.000 Rotarmisten bestattet sind, mit Hakenkreuzen und roter Farbe beschmiert.
Der russische Botschafter in Polen, Sergej Andrejew, schickte entsprechende Protestnoten an das polnische Außen- und Kulturministerium und verlangte, die Schuldigen ausfindig zu machen und zu bestrafen. Allerdings, so schreibt das Blatt, würden solche Aufrufe russischer Diplomaten von den polnischen Behörden üblicherweise ignoriert.
Nach Angaben der russischen diplomatischen Mission wurden 2015 und 2016 weltweit 79 Fälle von Schändung sowjetischer Soldatenfriedhöfe registriert, davon 51 in Polen. Dabei sind Moskau und Warschau durch ein Regierungsabkommen aus dem Jahr 1994 dazu verpflichtet, den Schutz von Soldatengräbern zu gewährleisten.
Dabei ist kaum etwas über die Bestrafung der Schänder bekannt. Auf Nachfrage der „Rossijskaja Gaseta“ hieß es aus der polnischen Botschaft in Moskau, solche Angaben lägen nicht vor.
In Polen sind in den Jahren 1944 und 1945 beinahe 600.000 Rotarmisten im Krieg gefallen. In dem Land befinden sich nach Angaben des polnischen Außenministeriums 1875 sowjetische Soldatenfriedhöfe und Massengräber.

 

Lug-info.com: „Ukrainische Spezialdienste haben den Angehörigen der Miliz des Donbass Alexandr Martschenko gefoltert, um zu versuchen ihn anzuwerben. Aufgrund der Verweigerung der Zusammenarbeit mit Spezialdiensten der Ukraine wurde gegen Martschenko eine Strafverfahren wegen „Mitgliedschaft in einer ungesetzlichen militärischen Formation“ eingeleitet“, teilte das Staatssicherheitsministerium der LVR mit.
„Nach Rückkehr von Alexandr Martschenko in die LVR haben Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine weiter Versuche unternommen ihn anzuwerben und physische Repressionen gegen Verwandte angedroht. Alexandr Martschenko war gezwungen sich an das MfS der LVR zu wenden“, teilte das Ministerium mit.
„Am Anfang brachte man uns nach Kramatorsk, wo es bereits speziell vorbereitete Gruben gab. Man hat mich in eine Grube geworfen, die Hände zusammengebunden und an einen Baum gehängt. Jeder, der wollte, kam und schlug mich. Ich war für sie einfach ein Sandsack zum Schlagen, solange ich nicht ausgetauscht wurde“, sagte Martschenko selbst.
„Man hat mir gleich zehn Jahre wegen Beteiligung an einer bewaffneten Bande angedroht und bereits dort beim Sicherheitsdienst der Ukraine versucht, mich zur Zusammenarbeit zu zwingen“, erklärte er.
„Die Eltern wurden (nach der Rückkehr nach Lugansk) ständig von Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes der Ukraine angerufen, sie fragten wo ich bin, was ich mache und sagten, ich solle in die Ukraine zurückkehren“, erklärte Martschenko.
„Wir lenken die Aufmerksamkeit der Bürger der Republik darauf, dass die Zusammenarbeit mit ausländischen Spezialdiensten durch die Gesetze der LVR verboten ist und mit Freiheitsentzug von bis zu 20 Jahren und Einzug des Vermögens bestraft werden kann“ erinnerte das MfS.
„Gemäß der Anmerkung zu § 335 des Strafrechtsbuchs der LVR („Landesverrat“) führt eine rechtzeitige Benachrichtigung über die Anwerbung durch ausländische Spezialdienste zu einer Freistellung von der strafrechtlichen Verantwortung“, fügte das Ministerium hinzu.

 

De.sputniknews.com: Estlands Soldaten müssen Nato-Truppen weichen
Estland will rund 600 Rekruten aus mehreren Kasernen des Stützpunktes Tapa in Zelte umziehen lassen, damit Nato-Soldaten komfortabler untergebracht werden können. Dies berichtet der estnische Rundfunk ERR.
Jedes der vorgesehenen Zelte ist für 20 Soldaten ausgelegt, hieß es. Dem Kommando zufolge sollen schon in einigen Monaten auf dem Territorium der Garnison die ersten Behelfsunterkünfte errichtet werden, damit die Nato-Soldaten und die estnischen Rekruten sich auf dem Stützpunkt wohlfühlen können.
Insgesamt sollen 16 solche Anlagen gebaut werden, darunter Wohngebäude und die landesweit größte Militärkantine, hieß es.
In Estland sind bereits französische und britische Soldaten samt Technik angekommen.
Tapa liegt im Norden Estlands, 80 Kilometer entfernt von Tallin.

 

Dnr-online.ru: Ein drittes firmeneigenes Geschäft des staatlichen Unternehmens „Schachtjorsker Hühnerzucht“ hat am 24. Mai in der Hauptstadt der DVR eröffnet. Es liegt im Kiewskij-Bezirk von Donezk.
Die kaufmännische Direktorin des Unternehmens Oxana Donez sagte, dass es in dem Geschäft 20 verschiedene Hühnerprodukte des Unternehmens gibt. „Wir legen Wert auf qualitativ hochwertige Produkte. Das Fleisch kommt direkt aus der Produktion in den Handel – ohne weitere Bearbeitung oder Tiefgefrieren. Alle sanitären und veterinärmedizinischen Vorschriften werden eingehalten“, berichtete sie.
Bis heute gibt es eigene Geschäfte dieses staatlichen Unternehmens in Donezk, Charzysk und Schachtjorsk. Bis Ende des Jahres ist noch die Eröffnung fünf weiterer solcher Geschäfte geplant.

 

De.sputniknews.com: Kreml zu Angriff in Tschetschenien: „Kadyrow hat Situation unter Kontrolle“
Nach dem blutigen Extremisten-Angriff auf die russische Nationalgarde in der Region Tschetschenien versichert der Kreml, dass die regionale Regierung die Situation im Griff hat.
Bewaffnete hatten in den frühen Morgenstunden einen Stützpunkt der russischen Nationalgarde in der Kaukasus-Republik Tschetschenien angegriffen, vermutlich um Waffen in ihren Besitz zu bringen. Die Soldaten hätten den Angriff zurückgeschlagen, hieß es aus den Behörden. Dabei seien sechs Angreifer und ebenso viele Soldaten getötet, drei weitere Soldaten verletzt worden.
Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, sagte in seiner Stellungnahme, kein Land der Welt sei vor Terror-Attacken geschützt: „Diese können sich überall ereignen, sei es in Tschetschenien oder London“.  Peskow zweifele nicht daran, dass Tschetschenien-Chef Ramsan Kadyrow alles im Griff habe.
„Zweifellos kontrolliert Kadyrow die Situation. Der Präsident weiß die Anstrengungen der Behörden und der regionalen Regierung zur Aufrechterhaltung der Rechtsordnung zu schätzen“, so Peskow weiter.

 

De.sputniknews.com: Russland-Bashing non stop: Wie man die Fußball-WM torpedieren will
Die Fußball-WM 2018 in Russland ist sicher die nächste Zielscheibe der westlichen Anti-Russlands-Kampagne, wie die Pressesprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, sagte.
Sehr bald schon werde der Westen, so Sacharowa, „sehr ernsthafte Schritte“ in Bezug auf diese Sportveranstaltung und deren Vorbereitung  unternehmen. „Das Ziel soll natürlich eine Verhinderung sein. Man wird den Einfluss auf die öffentliche Meinung ausnutzen, es wird verschiedene ‚Überraschungen‘ geben“, so die Sprecherin.
Sacharowa verwies dabei auf die Verleumdungskampagne, die von westlichen Medien bereits zu den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi initiiert worden war, und das Aufblähen des Dopingskandals um russische Sportler.
„Der Hashtag #Außenministeriumwußtees wird leider seine Aktualität nicht verlieren“, so Sacharowa. Damit meint sie #МИДзнал (zu Deutsch etwa „das  Außenministerium wusste es“), mit dem sie ihre Posts in Sozialnetzwerken markiert, in denen sie zeigt, wie die einstigen Prognosen und Warnungen des russischen Außenamtes durch die späteren Entwicklungen bekräftigt werden.
Die Fußball-WM 2018  soll vom 14. Juni bis zum 15. Juli in zwölf  Stadien in elf russischen Städten stattfinden.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko
In der letzten Woche haben die ukrainischen Truppen 56-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Es wurde mit allen Arten von Waffen geschossen. Unter anderem wurden auch von den Minsker Vereinbarungen verbotene 152- und 22mm-Artillerie sowie 120- und 82mm-Mörser verwendet.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 2084 Geschosse abgefeuert.
Wir lassen wir bisher nicht in unserer Wachsamkeit nach und widmen den Fragen der Sicherheit der Republik besondere Aufmerksamkeit.
Dazu fanden in dieser Woche auf den Übungsplätzen der Volksmiliz Übungen zur taktischen und Schießausbildung sowie Spezialausbildung mit Aufklärungs-, Kommunikations-, Versorgungseinheiten und mit Einheiten zur elektronischen Kriegsführung statt.
Es wurden praktische Schießübungen und Übungen zur Koordination von Einheiten durchgeführt, in deren Verlauf verschiedene taktische Aufgaben wie Verteidigung, Abwehr von Angriffen und Übergang zum Gegenangriff geübt wurden.
In dieser Woche haben Vertreter der OSZE-Mission das Fehlen folgender Waffen der ukrainischen Streitkräfte in den festgelegten Lagerorten festgestellt:
– 2 152mm-Haubitzen „Giazint-B“,
– 5 152mm-Haubitzen „Msta-B“,
– 2 122mm-Artilleriegeschütze „Gwosdika“.
Mit diesen Waffen beschießen die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte regelmäßig unsere Positionen.
Trotz unseres Strebens nach einer friedlichen Regelung des Konflikts bei voller Einhaltung der Bedingungen des Regimes der Feuereinstellung spitzen die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte weiterhin die Lage in der Region zu und gruppieren ihre Technik, darunter von den Minsker Vereinbarungen verbotene, in der Nähe der Abgrenzungslinie um.
So wurden im Gebiet von Stschastje auf dem Gebiet einer Elektrizitätsstation ein Mehrfachraketenwerfersystem „Grad“, sechs Schützenpanzer und drei Schützenpanzerwagen entdeckt.
Im Gebiet von Solotoje, im Verantwortungsbereich der 24. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, wurde die Anwesenheit von Instrukteuren privaten Militärkompanien westlicher Länder beobachtet.
Insgesamt haben wir in der letzten Woche von 15 Soldaten der ukrainischen Streitkräfte erfahren, die in Folge verschiedener Verletzungen von Sicherheitsregeln getötet wurden.
Die ukrainischen Streitkräfte erleiden auch weiter nicht kampfbedingte Verluste durch Alkoholmissbrauch. Zwei Soldaten der 93. Brigade der ukrainischen Streitkräfte wurden Opfer übermäßigen Alkoholgenusses.
Außerdem starben vor einigen Tagen im Gebiet von Zarjewka zwei Soldaten bei der Detonation eines Mörsers vom Typ „Molot“ auf den Feuerpositionen des 2. Bataillons der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, sieben Soldaten wurden verletzt.
In Staniza Luganskaja starben zwei Kämpfer des „Rechten Sektors“ aufgrund eines Konflikts mit Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, vier weitere wurden verletzt.

 

De.sputniknews.com: Donbass: EU sponsert Satelliten-Aufklärung für OSZE-Mission
Die Europäische Union will drei Millionen Euro für die Satelliten-Aufklärung zur Unterstützung der speziellen OSZE-Beobachtermission in der Ukraine zur Verfügung stellen, wie am Freitag die EU-Vertretung in der ukrainischen Hauptstadt Kiew mitteilte.
„Die Europäische Kommission hat im Namen der Europäischen Union ihre aktive Unterstützung für die spezielle OSZE-Beobachtermission in der Ukraine, deren Mandat jüngst verlängert worden war, zur vollen Umsetzung der Minsker Abkommen ergänzt. Mittels dieser Neufinanzierung in Höhe von drei Millionen Euro soll die OSZE im Bereich der visuellen Satelliten-Aufklärung eine rechtzeitige und tatkräftige Unterstützung bekommen. Diese Hilfe wird im Rahmen des Instruments zur Förderung von Stabilität und Frieden geleistet“, heißt es in der Mitteilung.
Wie die EU-Chefdiplomatin Federica Mogherini meinte, zeuge diese Entscheidung der Union vom Festhalten der EU an den Minsker Abkommen und an der Tätigkeit der OSZE-Mission im Donbass.
„Die Nutzung von Satellitenaufnahmen wird die eingehendere Beobachtung der Situation an jenen Abschnitten erlauben, zu denen die Beobachter leider immer noch keinen Zugang haben. Außerdem wird sie zu einer effektiveren Platzierung der Beobachter insgesamt beitragen. Diese neue Hilfe bestätigt ein übriges Mal das unerschütterliche Festhalten der Europäischen Union an der Idee einer vollen Achtung der Minsker Abkommen“, so Mogherini.
Wie von der EU-Vertretung in Kiew betont wurde, soll die visuelle Satelliten-Aufklärung den Beobachtern helfen, Informationen über Infrastruktur-Schäden sowie die Präsenz oder Verlegung von Truppen und Militärtechnik zu erhalten.

 

Dan-news.info: „Tagsüber hat die ukrainische Seite mit Artillerie des Kalibers 152 und 122mm sowie mit Panzergeschützen die Dörfer Jakowlewka im Jasinowataja-Bezirk, Sosnowskoje im Nowoasowskij-Bezirk und die Umgebung des Volvo-Zentrums im Norden von Donezk beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Außerdem hat die ukrainische Armee beim Beschuss des Territoriums der DVR Mörser des Kalibers 120mm verwendet. Insgesamt wurden auf die Ortschaften 34 Artillerie- und Mörsergranaten abgeschossen. Informationen über Verletzte und Zerstörungen werden noch ermittelt.

 

De.sputniknews.com: Mutmaßlicher Terror-Fahrer in Antwerpen erweist sich als Drogensüchtiger
Der Franzose, der am Donnerstag im belgischen Antwerpen mit seinem Auto Passanten auf einer Einkaufsstraße fast überfahren hätte, ist kein Terrorist, sondern ein Drogensüchtiger, wie der Sender RTL berichtete.
Gegen den Mann, der sich nach dem Vorfall in Polizeigewahrsam begab, war bereits früher ein Aufenthaltsverbot für die Niederlande und Belgien verhängt worden.
Wie der Gouverneur von Antwerpen, Bart De Wever, am Donnerstag mitteilte, sei ein Terroranschlag verhindert worden. Nach Polizeiangaben hatte der Fahrer versucht, Menschen auf der Straße zu erfassen.
Die Föderale Staatsanwaltschaft Belgiens ließ inzwischen verlauten, der Festgenommene sei ein 39-jähriger französischer Bürger. Im Kofferraum seines Wagens seien Stichwaffen und ein Gewehr sichergestellt worden.
Wie RTL unter Berufung auf flämische Quellen berichtete, war der Festgenommene in den vergangenen zehn Tagen mehrmals in die Niederlande gereist, um sich Kokain zu kaufen. Er wurde am 17. März in Rotterdam aufgehalten, wo ihm eine Aufenthaltsverbots-Schrift ausgehändigt wurde.
In der Nacht zum Donnerstag wurde der Mann in einem Vorort von Antwerpen unter dem Verdacht festgenommen, einer Frau die Handtasche entreißen zu wollen. Der Täter wurde freigelassen und angewiesen, Belgien zu verlassen.

 

Ukrinform: SBU wird Beschluss über Einreiseverbot für Samojlowa nicht abändern
Der Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) werde sein Einreiseverbot in die Ukraine für die russische Repräsentantin beim Eurovision Julia Samojlowa nicht abändern, sagte vor Journalisten der Berater des SBU-Leiters, Jurij Tandit, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Wir haben unsere Entscheidung getroffen. Wir haben das getan, was wir tun mussten, denn das Gesetz ist für alle gleich“, sagte Tandit.
Er stellte ferner fest, dass diese Entscheidung von russischen Propagandisten hochgespielt wird. Samojlowa hat Tandit zufolge an keinen Wettkämpfen teilgenommen und wurde von der russischen Regierung praktisch für die Teilnahme an Eurovision eingesetzt.
„Es ist ein sehr zynischer Zug, auch gegen die Ukraine“, sagte Tandit.

 

Armiyadnr.su: Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Wochenbericht)
Die ukrainischen Spezialoperationskräfte und der Sicherheitsdienst der Ukraine geben die Versuche, mit der Durchführung von Terrorakten die Lage in der Donezker Volksrepublik zu destabilisieren und Panik unter den friedlichen Bürgern zu säen, nicht auf.
Heute um 8:50 Uhr hat eine ukrainische Diversions- und Erkundungsgruppe aus drei Personen mit einem Antipanzer-Granatwerfer geschossen, die Splitter trafen ein Wohnhaus in der Nähe des Gebäudes eines Truppenteils des Verteidigungsministeriums im Zentrum der Stadt. In Folge des Terrorakts wurde die Bürgerin Suchowa an der Hand verletzt, sie erhielt die notwendige medizinische Behandlung. Operativ am Ort des Geschehens eingetroffene Wacheinheiten schlugen den Angriff zurück, die Suche und Blockade der Terroristengruppe läuft in Donezk und anderen Bezirken der Republik.
Im Zusammenhang mit der fortdauernden Gefahr von Terrorakten bitten wir die Einwohner der Republik um Achtsamkeit und darum, die militärischen Strukturen und Rechtsschutzorgane beim Auffinden ukrainischer Terroristen und bei der Verhinderung von deren Versuchen von Diversion und Terrorakten zu unterstützen.
Wir rufen die OSZE-Mission auf, den weiteren Terrorakt Kiews gegen die Einwohner der Republik festzuhalten und die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft auf die verbrecherischen Aktivitäten der ukrainischen Spezialdienste zu lenken.
In der letzten Woche, vom 18. bis zum 24. März, waren in den Verbänden und Truppenteilen der Volksmiliz der Donezker Volksrepublik grundlegende Anstrengungen auf die Durchführung von Kommandostabsübungen und die Auswertung ihrer Ergebnisse sowie auf die Vervollkommnung der militärischen Ausbildung der Einheiten gerichtet. Panzer- und Schützenpanzermannschaften legten Prüfungsübungen zum Führen der Technik ab. Mit den übrigen Einheiten wurden Übungen zur Taktik von Verteidigungshandlungen durchgeführt.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 85-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Das Territorium der Republik wurde mit schwerer Artillerie, Panzern, Mörsern verschiedenen Kalibers, Schützenpanzerwaffen, Abwehrgeschützen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Insgesamt hat der Gegner in der letzten Woche das Regime der Feuereinstellung 467- mal verletzt und 4950 Artillerie- und Mörsergranaten mit von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen auf das Territorium der Republik abgeschossen.
Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden 28 Ortschaften der Republik beschossen. Am meisten waren davon die folgenden Orte betroffen: Sajzewo, Gorlowka, Jasinowataja, Krutaja Balka, Spartak, Kominternowo, Dokutschajewsk, Jasnoje, Oktjabrj, Jelenowka, Luganskoje, die Gebiete des Volvo-Zentrums und des Flughafens sowie der Petrowskij-, der Kirowskij- und der Kiewskij-Bezirk von Donezk, auf deren Territorien 41 Häuser beschädigt oder zerstört wurden.
Durch ukrainischen Beschuss wurden zehn zivile Einwohner der Republik unterschiedlich schwer verletzt.
Der Beschuss erfolgte auf Befehl der Kriegsverbrecher Gorbatjuk, Grusewitsch, Schandar, Wlasenko, Nikoljuk, Samarskij, Garas und Deljatizkij.
In der letzten Woche betrugen die Verluste unter den Soldaten der Volksmiliz der DVR bei der Verteidigung der Republik drei Tote und drei Verletzte.
Außerdem wurde am 22. März durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte die Elektrounterstation, die die Donezker Filterstation versorgt, beschädigt. Inzwischen sind die Beschädigungen beseitigt, die DFS funktioniert normal.
All diese Fakten beweisen die verbrecherischen Handlungen des ukrainischen Kommandos in Bezug auf die friedliche Bevölkerung des Donbass, die mit Billigung der militärisch-politischen Führung der Ukraine erfolgen.
Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte setzt die Konzentration von schweren Waffen an der Kontaktlinie fort. Ein Fehlen von schweren Waffen an den Lagerorten wird auch täglich in den Berichten der OSZE-Mission festgehalten. Insgesamt wurde in der letzten Woche das Fehlen folgender Waffen entdeckt:
– 23 152mm- und 122mm-Artilleriegeschütze;
– 3 152mm-Haubitzen „Msta-B“;
– 25 152mm-Haubitzen „Giazint-B“;
– 3 152mm-Haubitzen D-20;
– 10 Panzer T-64 und T-72;
– 2 Abwehrraketenkomplexe „Strela-10“;
– 3 Abwehrraketenkomplexe „Osa“.
Die vergangene Woche war durch eine Eskalation der Spannung an der Kontaktlinie charakterisiert.
Dies ist vor allem mit dem Versuch von Einheiten der 36. Marineinfanteriebrigade verbunden, am 20. März gemeinsam mit Spezialeinheiten des 73. Zentrums für Spezialoperationskräfte einen Durchbruchsversuch durch die Verteidigung der Volksmiliz der DVR im Gebiet von Kominternowo zu unternehmen und eine beherrschende Höhe einzunehmen. Aber im Ergebnis sachkundiger Handlungen unserer Einheiten gelang es, den Angriff abzuwehren und dem Gegner erheblichen Schaden zuzufügen sowie unsere Lage an einzelnen Abschnitten zu verbessern. Die festgestellten Verluste der ukrainischen Truppen betrugen: beim Personal – 12 Tote und 14 Verletzte, bei der Technik – zwei Schützenpanzer wurden vernichtet und ein Panzer wurde beschädigt. Dabei ist es wichtig anzumerken, dass ein offizieller Vertreter des Pressedienstes der „ATO“ nur von drei Toten und neun Verletzten sprach.
Es ist hervorzuheben, dass die meisten Leichen ukrainischer Soldaten nach dem erfolglosen Angriff von ihren Kommandeuren und Kameraden, die vom Kampffeld flohen, unmittelbar in der Nähe unserer Positionen zurückgelassen wurden. Diese Tatsache unterstreicht ein weiteres Mal die Unorganisiertheit der Angreifer, deren schwachen Willen und das Fehlen von gegenseitiger Hilfe.
Von uns wurden einige Leichen ukrainischer Soldaten vom Kampffeld geborgen. Eine von unseren Medizinern durchgeführte biochemische Analyse des Bluts der toten Soldaten der ukrainischen Streitkräfte zeigte Spuren von Narkotika und psychotropen Stoffen. So wird klar, warum bis zum völligen Wahnsinn unter Drogen gesetzte ukrainische Soldaten, die jedes Realitätsgefühl verloren haben, einen Durchbruch unserer Positionen versuchten.
Eine charakteristische Besonderheit dieser Art von Provokationen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte ist das Heranziehen von unter Kontrolle stehenden ukrainischen Massenmedien zur Erstellung inszenierter Aufnahmen, um angeblichen Beschuss mit verbotenen Waffen von Seiten der Volksmiliz der DVR festzuhalten.
Das Scheitern des Angriffs und die riesigen Verluste an Personal und Technik versucht das ukrainische Kommando auf eine Verletzung der Minsker Vereinbarungen von Seiten der Volksmiliz zu schieben. Direkt nach dem Scheitern des Angriffs bei Kominternowo hat ukrainische Artillerie das Feuer mit Mehrfachraketenwerfern „Grad“ auf Wodjanoje eröffnet, was von den Kameras eines der führenden ukrainischen Fernsehsender aufgenommen wurde. Diese Lügenreportage wurde von allen ukrainischen Fernsehsendern gezeigt.
Die ukrainische Regierung braucht diese Provokationen, um die Spannung in der „ATO“-Zone aufrecht zu erhalten und um bei den Einwohnern der frontnahen Ortschaften, von denen die Mehrheit die Handlungen der ukrainischen Soldaten im Donbass nicht unterstützt und mit der DVR sympathisiert, Ablehnung und Hass gegenüber der Republik zu erzeugen.
Aber alle Anstrengungen der ukrainischen Militärführung sind vergebens. Täglich erhalte ich etwa hundert Anrufe unserer Bürger, die im Grenzgebiet leben. Nach ihren Worten dringen bewaffnete Personen in ihre Häuser ein und zwingen alle Männer von 18 bis 64 Jahren, Verträge über den Militärdienst in unterschiedlichen Einheiten zu unterschreiben – von regulären Truppenteilen bis zu nationalistischen Bataillonen. Die Einwohner bitten darum, diese Fakten zu veröffentlichen, weil die örtlichen Staatsorgane sich zurückziehen und die Augen vor der stattfindenden Willkür verschließen.
Diese Tatsache zeugt von der kritischen Personalausstattung der ukrainischen sogenannten Armee, deren Kommando zur Auffüllung der personellen Lücken zu solchen äußersten Maßnahmen greift.
So setzt die ukrainische militärisch-politische Führung die Desinformation der Öffentlichkeit fort und beschuldigt die Volksmiliz der DVR der menschlichen Verluste, anstatt die realen Ursachen von Verletzungen und Tod ihrer Soldaten zuzugeben.
Wir haben schon mehrfach gesagt, dass wir die übernommenen Verpflichtungen erfüllen. Dennoch sind wir immer bereit, Terroristen, die verschiedene Arten von provokativen Angriffen in Bezug auf unsere Republik durchführen, zu bestrafen.

 

Ukrinform: Bei einem Beschuss der Armeestellung nahe der Ortschaft Troizke, Region Luhansk, ist nach vorläufigen Angaben ein Soldat ums Leben gekommen.
Das meldet die Pressestelle der Antiterror-Operation (ATO) auf Facebook. Der Feind habe die Armeestellungen in diesem Raum mit Granatwerfern und 82-mm-Mörsern beschossen. Die Lage im ATO-Gebiet bleibe angespannt, so die Meldung.

 

De.sputniknews.com: Befreiung West-Mossuls vom IS forderte bereits Tausende Menschenleben
Seit Beginn der Militäroperation zur Befreiung der westlichen Stadtviertel der irakischen Großstadt Mossul von den IS-Terroristen sind etwa 4.000 Menschen ums Leben gekommen. Dies teilte im Gespräch mit der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu der irakische Brigadegeneral Thaer al-Mosawi mit.
Seinen Angaben nach haben während dieser Kampfhandlungen bislang 3.864 Menschen den Tod gefunden, fast 10.000 Wohnhäuser wurden beschädigt. Wie General al-Mosawi weiter mitteilte, haben die irakischen Sicherheitskräfte bereits 54 Prozent des Territoriums im westlichen Teil Mossuls vom IS befreit.
Wie die irakische Regierung meldete, haben seit Mitte Februar — nach dem Beginn der Militäroperation — etwa 180.000 Zivilisten das westliche Mossul verlassen. Die UN-Hilfsorganisationen würden sich darauf vorbereiten, dass in den nächsten Wochen weitere 300.000 bis 320.000 Menschen die Stadt verlassen, hieß es.
Die irakische Armee wird eigenen Angaben zufolge in ihrem Kampf um die Befreiung der Großstadt Mossul aus der Luft durch die nationale Luftwaffe und die Kampffliegerkräfte der internationalen Anti-IS-Koalition mit den USA an der Spitze unterstützt.
Wie die amtliche Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, vor Kurzem erklärte, hat die Militäroperation in Mossul zu einer ihrer Grausamkeit nach beispiellosen Tragödie für die Zivilbevölkerung geführt.

 

Lug-info.com: „Der Warenumsatzbeziehungen zwischen der Republiken haben sich im letzten Jahr trotz aller möglichen Schwierigkeiten erheblich verbessert. Der Warenumsatz hat sich um fast das Dreifache gesteigert“, teilte die Ministerin für ökonomische Entwicklung der DVR Wiktorija Romanjuk heute auf dem 1. Investitionsforum in Lugansk mit.
„Beim Export in die LVR dominieren Kies, Zement, Schiefer, Draht, Textilien, Lebensmittel, darunter Wurst- und Konditoreiprodukte, Mehl, Milch und Milchprodukte, Fleischprodukte, Tiefkühlhalbfertigprodukte, Majonaise und Saucen“, erläuterte Romanjuk.
Beim Import aus der LVR sind es  Lebensmittel, darunter Wurst-, Konditorei- und Backwaren, Milch und Milchprodukte, Altpapier, Ziegel und Möbel.
„Derzeit ist die LVR einer der größten Verbraucher von Produkten unserer DVR und es ist sehr erwünscht, dass in der Perspektive die Annäherung der Ökonomien und ein Sinken der administrativen Barrieren im gegenseitigen Handel positive Resultate ergibt“, unterstrich Romanjuk…
„Um unsere Republiken für ihre unabhängige Position zu bestrafen, hat die Ukraine den Weg einer Wirtschaftsblockade gewählt. Aber in unseren Republiken gibt es große Arbeitskraftreserven und Rohstoffreserven, die es erlauben werden, die ungünstige ökonomische Situation zu überwinden und auf eine nachhaltige Wachstumskurve zu kommen“, erklärte Romanjuk.
„Deshalb bemühen wir uns, arbeiten trotz aller ukrainischen Blockaden, die Kiew heute gegen unsere Republiken organisiert, und die heutige Veranstaltung in Lugansk zeigt sowohl das Niveau der Arbeit der Staatsorgane als auch der Unternehmen“, sagte sie.
„Dies sollte ein Beispiel sein und zeigen, dass uns keine Blockade zerschlägt, sondern uns im Gegenteil zwingt, stärker zu sein und alles zu tun, damit der Wohlstand unserer Bevölkerung nur wächst“, fügte die Ministerin hinzu.

 

Ukrinform: Die Intensität der Explosionen in der Stadt Balaklija verringert sich und die Einwohner kehren in die Stadt zurück.
Das teilte eine Sprecherin der Polizei in der Stadt Charkiw gegenüber der Nachrichtenagentur Ukrinform mit.
Nach Angaben der Leiterin der Gebietsverwaltung Charkiw Julija Switlytschna wurden aus Balaklija etwa 36.000 Menschen evakuiert.
Ein Brand in einem Munitionslager in Balaklija löste in der Nacht zum Donnerstag Explosionen aus.

 

De.sputniknews.com: IS beansprucht Angriff auf russische Nationagarde in Tschetschenien für sich
Die Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) hat einem Agenturbericht zufolge die Verantwortung für den Angriff auf den Stützpunkt der russischen Nationalgarde in der Kaukasus-Republik Tschetschenien übernommen. Bei dem Angriff waren sechs Soldaten und ebenso viele Angreifer getötet worden. Zudem gab es Verletzte.
Bewaffnete hatten in den frühen Morgenstunden einen Stützpunkt der russischen Nationalgarde in der Kaukasus-Republik Tschetschenien angegriffen, vermutlich um Waffen in ihren Besitz zu bringen. Die Soldaten hätten den Angriff zurückgeschlagen, hieß es aus den Behörden. Dabei seien sechs Angreifer und ebenso viele Soldaten getötet, drei weitere Soldaten verletzt worden.
Der Kreml versicherte, dass die Situation unter Kontrolle sei. Nach Angaben der Agentur AFP hat sich der IS zu der Tat bekannt.

 

Dan-news.info: Bericht des Apparats der Bevollmächtigten für Menschenrechte in der DVR Darja Morosowa (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Vom 17. bis 23. März starben auf dem Territorium der DVR acht Soldaten der Republik. In Folge des nicht endenden Artilleriebeschusses von Seiten der Ukraine wurden 17 Menschen unterschiedlich schwer verletzt.
Insgesamt starben seit Beginn des Jahres aufgrund von Beschuss der ukrainischen Streitkräfte 89 Menschen, 154 wurden verletzt.
In der letzten Woche sind beim Apparat der Bevollmächtigten vier Meldungen über Festnahmen von Bürgern eingegangen.
In einem Fall handelt es sich um eine Frau, geb. 1987, mit der die Verbindung bereits im Oktober 2015 abbrach, als sie sich auf von der Kiewer Regierung kontrolliertem Territorium befand. Ende Dezember 2016 haben ukrainische Soldaten im von den ukrainischen Streitkräften besetzten Krasnyj Liman einen Man, geb. 1979 festgenommen, im März dieses Jahres wurde ein Mann, geb. 1967, festgenommen. Ein weiterer Einwohner, geb. 1990, wurde Anfang März am Kontroll- und Passierpunkt „Nowotroizkoje“ festgenommen.

 

Abends:

 

De.sputniknews.com: Ukraine-Gespräche in Paris: Berlin bedauert Russlands Fernbleiben
Das Auswärtige Amt in Berlin bedauert, dass Russland dem heutigen Treffen zum Ukraine-Konflikt im so genannten Normandie-Format in Paris ferngeblieben ist.
„Deutschland und Frankreich bedauern sehr, dass Russland nicht an dem Treffen teilgenommen hat“, teilte ein Sprecher mit. „Es ist an Russland, konstruktiv zur Umsetzung der Minsker Vereinbarungen und damit zu einer tragfähigen und friedlichen Lösung des Konflikts beizutragen.“

 

De.sputniknews.com: „Zecherei von Generälen“ – Augenzeuge über Explosionen in Waffenlager in Ukraine
Der Brand und die Munitionsexplosionen im größten ukrainischen Waffenlager in Balakleja im Gebiet Charkiw begannen, nachdem Generäle das Gelände der Garnison verlassen hatten. Dies berichtet der ukrainische TV-Sender NewsOne unter Verweis auf die Aussage eines Augenzeugen.
Dem Augenzeugen, einem Ortsbewohner, zufolge hatte es vor dem Unglück eine Inspektion in der Garnison gegeben. „Es kamen Generäle angefahren, sie tranken auf der Militärbasis, und nach ihrer Abfahrt begann es zu explodieren. Was sie dort machten, weiß niemand. Ich kann nur Eines sagen, nämlich dass die Situation mit den Explosionen von der Fahrlässigkeit der Generäle zeugt“, sagte der Mann.
Eine Version, der zufolge es in dem Waffenlager zu einem Feuer gekommen sei, nachdem ein unbemanntes Luftfahrzeug einen Sprengsatz abgeworfen habe, wies er zurück und versicherte, der Grund des Brandes sei höchstwahrscheinlich die Fahrlässigkeit der Soldaten, die oft in alkoholisiertem Zustand seien.
„Auf der Basis gibt es viele Soldaten, die sich ständig betrinken, das wissen ja alle Ortsbewohner“, sagte der Augenzeuge.
In der Nacht auf Donnerstag hat es in der ostukrainischen Stadt Balakleja im Gebiet Charkiw im größten Waffenlager des Landes mehrere Explosionen gegeben. Die Behörden stuften den Vorfall als „Sabotage-Akt“ ein. Bei den Explosionen wurde eine Frau getötet, eine weitere wurde schwer verletzt. Zwei Strafverfahren, eines wegen Sabotage und eines wegen Fahrlässigkeit, wurden eingeleitet.
Nach Angaben der selbsterklärten Volksrepublik Lugansk verheimlichen die ukrainischen Behörden die tatsächliche Opferzahl. Demnach sollen mehr als 70 Menschen verletzt worden sein.

Standard

Presseschau vom 23.03.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Abends / nachts:

De.sputniknews.com: Ukraine: Explosionen im größten Waffenlager – erste Vor-Ort-VIDEOs
Im Internet sind bereits mehrere Videoaufnahmen von den Explosionen in dem größten Waffenlager der Ukraine in Balakleja, Gebiet Charkiw, aufgetaucht.
Der Militärstaatsanwalt der Ukraine, Anatolij Matios, erklärte, dass sich dort 138.000 Tonnen Munitionseinheiten in dem betroffenen Waffenlager befunden hätten. Seinen Angaben nach war das Feuer an mehreren Orten gleichzeitig ausgebrochen.
Die Behörden haben den Vorfall als „Sabotage-Akt“ eingestuft.

Vormittags:

Ukrinform: In einem Munitionslager der ukrainischen Armee in der Stadt Balaklija, Region Charkiw, ist in der Nacht zum Donnerstag ein Brand ausgebrochen. Der Brand löste Explosionen aus.
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums der Ukraine begann der Brand um 2:45 Uhr an mehreren Orten im Lager.
Mehr als 500 Kräfte, 154 Stück Technik sind im Einsatz, um den Brand zu löschen.
Aus der Stadt Balaklija und den zwei nahe gelegenen Orten werden Einwohner (rund 15.000 Menschen) evakuiert.
Ein Stab mit der Leiterin der Gebietsverwaltung Charkiw Julija Switlytschna an der Spitze koordiniert die Rettungsarbeiten.

Lug-info.com: Ein Soldat der Volksmiliz der LVR wurde im Verlauf eines Beschusses von Weselogorowka von Seiten der Kiewer Truppen verletzt. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Insgesamt haben die Kiewer Truppen in den letzten 24 Stunden sechs mal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Beschossen wurden die Gebiete von Losowoje, Kalinowo, Weselogorowka, Prischib, Choroscheje , Petrowenki.
Es wurde mit 120mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Abwehrgeschützen 3U-23-2, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„Vier Häuser wurden in den Andrusow- und der Serafimowitsch-Straße beschädigt, in der Anantschenko-Straße wurde ein medizinisches Grundversorgungszentrum beschädigt, aber es war nicht in Betrieb, dort war niemand“, teilte der Leiter der Verwaltung des Petrowskij-Bezirks von Donezk Maxim Shukowskij mit.
Das Kommando der DVR teilte mit, dass im Kiewskij-Bezirks auch drei Häuser in der Sheljabow-Straße beschädigt wurden.
„Von 18:00 bis 1:30 haben die ukrainischen Truppen 337 Geschosse mit Artillerie- und Panzergeschützen sowie Mörsergeschosse auf die frontnahen Zonen der DVR abgeschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Der Gesprächspartner der Agentur erklärte, dass die Umgebung des Flughafens der Hauptstadt, Trudowskije im Westen von Donezk, Sajzewo, Dolomitnoje, Golmowskij bei Gorlowka, Krutaja Balka, Krasnyj Partisan bei Jasinowataja, die Dörfer Jakowlewka, Spartak im Jasinowataja-Bezirk, Oktjabrj und Kominternowo im Nowoasowskij-Bezirk im Süden der Republik von den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte beschossen wurden.
Nach Angaben der Quelle haben die ukrainischen Truppen bei den Beschüssen der frontnahen Ortschaften der DVR auch Schützenpanzergeschütze, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.

De.sputniknews.com: „Politisierter Kindergarten“: ESC-Fans über Kiews Einreiseverbot für Samojlowa
Deutsche Fans des Eurovision Song Contest (ESC) haben die Entscheidung der ukrainischen Regierung in Kiew, der russischen Sängerin Julia Samojlowa die Einreise zu verbieten, in ihren Kommentaren auf der offiziellen Seite Eurovision.de heftig kritisiert.
„Es ist schon erschreckend, wie die Ukraine diesen Wettbewerb politisiert. Als EBU würde ich den ESC aus diesem Land abziehen. Sollte kein vernünftiger Kompromiss gefunden werden, schaue ich es mir auf jeden Fall nicht mehr an“, schrieb beispielsweise User Tom.
„Das Ganze ist wie im Kindergarten. Einfach lächerlich!“, ist Nutzerin Estelle empört.
„Ja, wieder mal was aus der Abteilung ESC und Politik. Aber ich hätte einen Vorschlag: Sie singt ihren Beitrag in Moskau live mit einer Schalte in den laufenden ESC (ich weiß, das ist eigentlich nicht der Sinn). Die Show wäre komplett und dann sehen wir, wie es ausgeht“, meint Nutzerin Martina.
„Ich meine, es ist wirklich schlimm, was passiert ist. Aber dies gehört nicht in einen Wettbewerb wie den ESC. Meine Meinung“, schreibt eine Userin Gaby. „Und dann schließen sie einfach die Russen aus. Okay, ihre Entscheidung. Dann müssen sie sich aber nicht darüber wundern, dass die Ukraine als schlechter Gastgeber wahrgenommen wird. Hätten sie die Sängerin auftreten lassen, wäre es ein Zeichen der Versöhnung gewesen.“
Ein anderer Teil der deutschen ESC-Fans unterstützen die Entscheidung der ukrainischen Regierung aber auch – und bezeichnete diese gar als „absolut richtig“.
„Das war zu erwarten. Schade für Julia. Aber die Russen wussten ganz genau, was sie taten und wollten nur provozieren“, ist sich User Thomas sicher…

Ukrinform: Im Jahr 2017 wird Russland den Wettbewerb Eurovision Song Contest nicht übertragen.
Darüber berichten russische Medien.
Eine solche Entscheidung wurde von den Leitern der größten russischen Medienholdings getroffen. Dies sei die Antwort auf den Beschluss des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU), der russischen Teilnehmerin des Wettbewerbs Julia Samojlowa die Einreise in die Ukraine zu verbieten.
Der SBU hat der russischen Sängerin die Einreise in die Ukraine für ihren Besuch auf der Krim im Jahr 2015 für drei Jahren verboten.

De.sputniknews.com: Russische Sängerin „enttarnt“: Geheimdienst schützt Kiew vor „Rollstuhl-Terroristin“
von Uli Gellermann
Da hat die Ukraine noch mal Glück gehabt: Beinahe wäre Julia Samoilowa unter dem Deckmantel einer Teilnahme am Eurovision Song Contest (ESC) Mitte Mai in Kiew auftreten. Es handelt sich um dieselbe gefährliche Samoilowa, die bereits bei der Eröffnungszeremonie der Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi gesungen hat.
Wahrscheinlich in Putins persönlichem Auftrag.
Offiziell wird der Sängerin im Rollstuhl die Einreise in die Ukraine verweigert, weil sie im Juni 2015 auf der Krim aufgetreten ist. Deshalb, so die Sprecherin des ukrainischen Geheimdiensts, Jelena Gitljanskaja, verbietet sich die Einreise. Doch die Wahrheit ist anders. Und grausamer.
Denn der ukrainische Geheimdienst SBU, auch für die Terror-Abwehr zuständig, hat schon vor Wochen den Text des russischen Contest-Liedes untersucht und entschlüsselt. Schon der Titel des Songs — FLAME IS BURNING – weist auf die Absichten der Samoilowa hin: Sie wollte eindeutig eine brennende Flamme in die Ukraine schmuggeln. Weiter im Text heißt es: „I wanna go to places I don’t know“. An bisher unbekannten Plätzen wollte die Agentin des Kremls offenkundig auftauchen! Und wenn sie dann erneut von einer Flamme singt, die im Dunkeln brennt — „And in the dark a flame is burning“ – werden ihre Ziele überdeutlich: Sie hatte vor, getarnt durch ihren Auftritt beim Eurovision Song Contest, die nächtliche Dunkelheit zu nutzen, um Kiew in Brand zu setzen.
Die Samoilowa, so hat der ukrainische Geheimdienst herausgefunden, wurde noch in der Sowjetunion geboren. Also zu einer Zeit, in der Russland und die Ukraine gemeinsam in einem Staat existierten! Wahrscheinlich wurde sie damals bereits zur Perspektiv-Agentin aufgebaut. Ihr Psychologie-Studium deutet ebenso darauf hin wie die Gründung einer eigenen Werbeagentur: Sich psychologisch geschickt tarnen um für Putins Ziele zu werben, so geht Terrorismus heute. Dass sie sich mit einem Rollstuhl fortbewegt, dürfte ebenfalls zu ihrer „Legende“ gehören, wie ihre Behinderung im Ergebnis einer missglückten Impfung gegen Kinderlähmung. Doch von einer solchen Tarnung lässt sich der ukrainische Geheimdienst nicht irritieren.
Denn der SBU, Sluschba bespeky Ukrajiny, hatte zwischen 2009 und 2013 eine intensive Schulung durch das deutsche Bundeskriminalamt. Das Amt organisierte für Angehörige des SBU Workshops und Lehrgänge zu den Themen Internet-, Schleuser- und Rauschgiftkriminalität. So ausgerüstet konnte verhindert werden, dass sich die Samoilowa selbst in die Ukraine einschleuste. Und weil der Bundesnachrichtendienst demselben SBU auch einige Sprachlehrgänge finanziert hat, konnten die tapferen Geheimdienstler den konspirativen englischen Text der russischen Contest-Teilnehmerin übersetzen.
Die deutsche Interpretin Levina wird in Kiew das Lied „Perfect Life“ singen. Der ukrainische Geheimdienst, der auch lange an der Entschlüsselung dieser gesungenen Botschaft gearbeitet hat, ist überzeugt, dass ein perfektes Leben nur im Schoß der Europäischen Union und unter dem Schutz der Nato möglich ist. So begreift der USB den Song als Signal der deutschen Bundeskanzlerin, das Minsker Abkommen zur Ost-Ukraine weiter zu ignorieren. Der ukrainische Präsident, Petro Poroschenko, soll schon gesagt haben: „Endlich weiß ich, was eine richtige Euro-Vision ist!“
(Quelle: rationalgalerie.de ; die Meinung des Autors muss nicht mit dem Standpunkt der Redaktion übereinstimmen.)

Lug-info.com: Die Fahrzeuge des 63. Konvois des Zivilschutzministeriums Russlands mit humanitärer Hilfe für die Einwohner des Donbass sind in Lugansk eingetroffen.
Ein Vertreter der Agentur für Staatsreserven der LVR teilte mit, dass heute zehn Fahrzeuge des russischen Zivilschutzes mehr als 170 Tonnen Kindernahrung nach Lugansk gebracht haben. 5682 Lebensmittelpakete oder 46,6 t für Kinder unter einem Jahr und 12742 Pakete oder 123,5 t für Kinder zwischen eines und drei.
Vor der Entladung überreichte der Leiter der Abteilung für Krisensituation des Zivilschutzministeriums der LVR denen russischen Kollegen Auszeichnungen. Vier Zivilschützer aus der RF erhielten die Auszeichnung des Zivilschutzministeriums der LVR „Für Verdienste“, weitere sieben erhielten Ehrenurkunden „für unschätzbare Unterstützung des Zivilschutzministeriums der LVR, für ein nicht gleichgültiges Verhalten gegenüber Problemen und für den großen Beitrag zum Schutz der Bevölkerung der LVR vor Notfallsituationen und deren Folgen“.

De.sputniknews.com: Der 63. humanitäre Hilfskonvoi des russischen Zivilschutzministeriums hat den Donbass erreicht und über 500 Tonnen Hilfsgüter gebracht, wie der Pressendienst der Behörde am Donnerstag berichtet.
„Mehr als 40 Lastwagen sind in Lugansk und Donezk angekommen, und haben über 500 Tonnen humanitäre Hilfsgüter gebracht“, heißt es. Diesmal sei besonders die dringend benötigte Babynahrung in großen Mengen geliefert worden.
„Die Lieferung von Hilfsgütern verlief ohne Zwischenfälle“, so das Zivilschutzministerium.
Alle Wagen und Begleitpapiere für die Hilfsgüter wurden an der russisch-ukrainischen Grenze in Anwesenheit ukrainischer Zoll- und Grenzbeamten geprüft. Momentan laufe die von den lokalen Behörden überwachte Entladung, die die Hilfsgüter unter Bürgern und sozialen Einrichtungen der Gebiete Lugansk und Donezk verteilen.
„Wenn der letzte Wagen ausgeladen wird, fahren alle Fahrzeuge ins Gebiet Rostow zurück“, betonte der Sprecher.
Das ist bereits der 63. humanitäre Hilfskonvoi seit August 2014. Insgesamt hat das Zivilschutzministerium in diesem Zeitraum mehr als 67.000 Tonnen humanitäre Hilfsgüter in den Donbass gebracht.

Dan-news.info: Heute ist die 63. Kolonne des russischen humanitären Konvois mit 330 Tonnen Kindernahrung in der DVR eingetroffen, teilte der Pressedienst des Zivilschutzministeriums der DVR mit.
Die Vertreterin des Ministeriums erläuterte, dass es sich um Obst-, Gemüse- und Fleischpüree, Breie, Säfte und anderes handelt. Die Lebensmittelpakete sind für Kinder unter einem Jahr bzw. für Kinder von 1 bis 3 Jahren vorgesehen.

De.sputniknews.com: Schießerei in Kiew – Russischer Ex-Abgeordneter getötet, mutmaßlicher Täter gefasst
Bei einem Schusswechsel in Kiew ist der ehemalige Abgeordnete der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus) Denis Woronenkow getötet worden. Dies teilte der Chef der Kiewer Innenbehörde, Andrej Krischtschenko, am Donnerstag mit.
Laut Krischtschenko hatte es vor dem Eingang zum Hotel „Premier-Palace“ einen Schusswechsel gegeben. Ein Mensch sei getötet und zwei weitere verletzt worden. Die beiden würden jetzt in einem Krankenhaus behandelt, so der Polizeichef. „Der Gestorbene ist identifiziert worden. Das ist ein russischer Politiker, ein ehemaliger Abgeordneter der Staatsduma. Ich kann bestätigen, dass das Denis Woronenkow ist“, so Krischtschenko.
Im Hinblick auf die Tätigkeit des Opfers vermute die Polizei einen Auftragsmord, so Krischtschenko.
Nach seinen Angaben ist der mutmaßliche Täter festgenommen worden. Der Mann sei verletzt und werde nun medizinisch behandelt, sagte der Polizeichef.
Denis Woronenkow und seine Ehefrau Maria Maksakowa, ebenfalls Ex-Dumaabgeordnete, hatten im vorigen Jahr Russland verlassen und die ukrainische Staatsbürgerschaft bekommen. Woronenkow erklärte den Wechsel der Staatsangehörigkeit mit politischen Motiven. Wie es im russischen Ermittlungskomitee jedoch hieß, habe der Ex-Abgeordnete offensichtlich versucht, sich einer Strafuntersuchung wegen feindlicher Übernahme eines Gebäudes in Moskau zu entziehen.
Nach seiner Ankunft in Kiew gab Woronenkow etliche Erklärungen zum politischen Leben in Russland und machte bei  der Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine Aussagen gegen den ukrainischen Ex-Präsidenten Viktor Janukowitsch.

Ukrinform: Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, hat nach dem Mord an Denis Woronenkow eine Beratung mit Chefs der Sicherheitsbehörden durchgeführt.
Das gab der Sprecher des Staatschefs, Svyatoslav Tsegolko, auf Facebook bekannt.
„Der heimtückische Mord an Denis Woronenkow im Zentrum Kiews ist ein Akt des Staatsterrorismus seitens Russlands, welches er aus politischen Motiven verlassen musste. Die klare Handschrift der russischen Geheimdienste, die früher mehrmals in verschiedenen europäischen Hauptstädten auftauchte“, sagte Poroschenko bei der Beratung.
Der Staatschef bezeichnete Woronenkow als einen der wichtigsten Zeugen der russischen Aggression gegen die Ukraine und insbesondere der Rolle von Ex-Präsident Janukowytsch bei der russischen Invasion. „Das ist nicht zufällig, dass sich der Mord und der Sabotageakt in Balaklija in der Oblast Charkiw am gleichen Tag ereigneten“, sagte er.

De.sputniknews.com: In der Nacht auf Donnerstag hat es in der ostukrainischen Stadt Balakleja, Gebiet Charkiw, im größten Waffenlager des Landes mehrere Explosionen gegeben. Anwohner im Umkreis von sieben Kilometern werden evakuiert. Die Behörden stufen den Vorfall als „Sabotage-Akt“ ein.
Wie die ukrainische Zeitung „Korrespondent“ berichtet, ist in dem Waffenlager zunächst ein Feuer ausgebrochen. Gegen drei Uhr explodierten dann die dort gelagerten Munitionen.
Die Behörden vor Ort verordneten umgehend die Evakuierung der Anwohner, zunächst für einen Umkreis von fünf Kilometern, später von sieben Kilometern. Das Blatt berichtet weiter von Autokolonnen, die die Stadt verlassen. Wer nicht aus der Stadt habe flüchten können, verstecke sich in bombensicheren Bunkern.
Anatolij Matios, Militärstaatsanwalt der Ukraine, nannte via Facebook eine mögliche Ursache der Explosionen. Seinen Angaben nach war das Feuer gleichzeitig an mehreren Orten ausgebrochen.
„Wir unternehmen alle nur möglichen Schritte, um Augenzeugen des Sabotage-Aktes ausfindig zu machen“, so Matios.
Mittlerweile ist eine Kommission mit dem ukrainischen Vize-Verteidigungsminister General-Leutnant Igor Pawlowskij an der Spitze unterwegs zum Vorfallsort.
Angaben zu Verletzten oder Toten gibt es bislang nicht.
Auszüge aus dem Live-Ticker
13:43    Feuer im Waffenlager greift weiter um sich
„Bis 13 Uhr konnte man das Feuer noch immer nicht lokalisieren, weil es sich stetig ausweitete“, heißt es aus dem ukrainischen Verteidigungsministerium.
13:36    Kurz vor Explosionen: Militärstaatsanwalt will Drohne über Waffenlager gehört haben
„Vor der Explosion war das Geschwirr einer Flugmaschine zu hören, ähnlich dem Flug einer Drohne. Danach kam es zu den Explosionen an zwei Stellen“, wird Militärstaatsanwalt Anatolij Matios von dem ukrainischen TV-Sender „112 Ukraine“ zitiert.
13:28 Poroschenko verbindet Mord an Ex-Duma-Abgeordnetem und Waffenlager-Explosionen
„Ich glaube, das ist kein Zufall, dass es zu dem Mord am selben Tag wie zu dem Sabotage-Akt in Balakleja im Gebiet Charkiw kam“, wird der ukrainische Präsident Poroschenko von seinem Sprecher zitiert.
Zuvor hatte der ukrainische Pärsident erklärt, dass der Mord an dem ehemaligen Abgeordneten der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus), Denis Woronenkow, am Donnerstag in Kiew ein „Aggressionsakt des staatlichen Terrorismus durch Russland“ sei.   11:31    Kiew beschuldigt russische Militärs
Russische Militärs können aus Sicht des ukrainischen Verteidigungsministers Stepan Poltorak etwas mit den Explosionen in der Ukraine größtem Waffenlager zu tun haben.
Der Militärstaatsanwalt Anatolij Matios erklärte seinerseits, dass es sich kaum um einen Unfall handeln konnte, da zuvor die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt worden seien. „Die erste wahrscheinlichste Version ist Sabotage, die andere Fahrlässigkeit der Beamten“, so der Minister.
10:57    Evakuierungszone im Gebiet Charkiw auf 10 Kilometer ausgeweitet – Poroschenkos Sprecher
10:45    Munition wird durch Explosionen ein-zwei Kilometer weit geschleudert
„Die gefährlichen Gegenstände werden derzeit in eine Entfernung von ein bis zwei Kilometer weggeschleudert“, sagte der ukrainische Verteidigungsminister Stepan Poltorak. Dabei wollte der Minister keine näheren Angaben zur Art dieser Munition geben. Dies sei eine vertrauliche Information.
10:13    Ermittlungsverfahren wegen Sabotage eingeleitet
„Ein Strafverfahren ist eröffnet worden: wegen Sabotage. Derzeit laufen die Ermittlungen“, erklärte die Sprecherin des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) Jelena Gitljanskaja.
10:05    Schadenszone umfasst 35.000 Menschen – Militärstaatsanwalt
Etwa 35.000 Menschen leben in der möglicherweise von der Explosionsserie in dem größten ukrainischen Waffenlager in der ostukrainischen Stadt Balakleja betroffenen Gegend, wie der Militärstaatsanwalt der Ukraine, Anatolij Matios, äußerte.
09:45    Lugansk weist Schuldzuweisungen zurück
Die selbsterklärte Volksrepublik Lugansk hat die Anschuldigungen zurückgewiesen, hinter den Explosionen Brand im Munitionsdepot in Balakleja zu stehen. Der Sabotage-Akt sei vielmehr vom ukrainischen Militär selbst verübt worden, um Fehlbestände bei den Waffen zu kaschieren, hieß es.
„Die ukrainischen Streitkräfte haben Munition verkauft. Als die Führung des Waffenlagers von dem Besuch des stellvertretenden Verteidigungsministers für Bewaffnung, General Pawlowski, erfuhr, hat sie einen Sabotageakt zur Sprengung dieses Depots organisiert, um die enormen Fehlbestände zu vertuschen“, sagte der Sprecher der Lugansker Volksmiliz, Andrej Marotschko, gegenüber der Agentur RIA Novosti.
08:46    Sicherheitsmaßnahmen an anderen Militärobjekten verstärkt
„Wegen des besonderen Vorkommnisses wurde befohlen, die Bewachung und Verteidigung anderer Depos, in denen Waffen und Munition gelagert werden, zu verstärken“, sagte der Sprecher des ukrainischen Verteidigungsministeriums, Alexander Motusjanik, gegenüber dem TV-Sender „112 Ukraine“.
Im Dezember 2015 hatten die Militärs bereits erklärt, dass dasselbe Waffenlager in der Stadt Balakleja aus der Luft angegriffen worden wäre. Eine Drohne soll dieses Depot damals mit Brandgranaten angegriffen haben, aber dank einer schnellen Reaktion der Militärs soll eine Tragöde verhindern worden sein.
08:44   Sabotage war Explosionsursache – Verteidigungsminister Poltorak
08:24    Etwa 20.000 Menschen aus Umfeld des Waffenlagers evakuiert
Circa 20.000 Einwohner aus den umliegenden Ortschaften nahe des Waffenlagers in der Stadt Balakleja, Gebiet Charkiw, wo es zu mehreren Explosionen gekommen war, evakuiert. Dies berichtet die Katastrophenschutzbehörde der Ukraine.
Luftraum im Umkreis von 40 Kilometern um Waffenlager ist gesperrt
Die Luftfahrt-Behörde der Ukraine hat ein Flugverbot im Umkreis von 40 Kilometern um das detonierende Waffenlager verfügt. Dies teilt das Ministerium für Infrastruktur der Ukraine unter Berufung auf den Vize-Chef der Behörde Juri Lawrenjuk mit.

Dnr-news.com: Der Verteidigungsminister der Ukraine Stepan Poltorak erklärte, dass an der Diversion im Munitionsdepot im Charkower Oblast, die zu einen Brand geführt hat, „möglicherweise Militärangehörige Russlands und der Donezker und Lugansker Volksrepublik beteiligt“ sein könnten.
„Wir haben ein ‚uns freundlich gesonnenes Land’ – die Russische Föderation, ich glaube, dass sie es in erster Linie sein kann, die terroristischen Gruppierungen hilft, diue gegenwärtig Kampfaufgaben durchführen“, sagte der Minister auf die Frage, wer an der Sabotage beteiligt gewesen sein könnte.
„Und natürlich die Vertreter der terroristischen Gruppierungen LVR und DVR“, fügte er hinzu.

Ukrinform: Im Zusammenhang mit dem Brand an bestimmten Orten des Munitionslagers in der Stadt Balaklija der Charkiwer Region sei der Grenzschutz an dem östlichen Teil der Grenzstrecke verstärkt worden, teilt der Pressedienst des Staatsgrenzdienstes der Ukraine mit.
Laut dem Bericht wurde die Anzahl der Grenzeinheiten und die Sicherheitsmaßnahmen an den Kontrollstellen erhöht, die Kooperation mit den Streitkräften, dem Sicherheitsdienst, dem Staatsdienst für Katastrophenschutz, der Nationalen Polizei und der Nationalgarde der Ukraine koordiniert.
Die Situation in den Grenzgebieten innerhalb der Gebiete Tschernihiw, Charkiw, Sumy und Luhansk sei unter Kontrolle. Alle Grenzpunkte arbeiten normal.
Der Staatsgrenzdienst der Ukraine bittet die Bevölkerung, Anzeichen einer Provokation oder andere verdächtige Aktivitäten in der Nähe der Grenze zu melden.

Lug-info.com: Ukrainische Soldaten haben ein eigenes Munitionslager in Balakleja im Oblast Charkow zur Explosion gebracht, um das Fehlen von Munition vor der übergeordneten Leitung zu verheimlichen. Dies teilte der offizielle Vertreter der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko mit.
In der Nacht auf den 23. März entstand in Balakleja im Oblast Charkow ein großer Brand in einem Lager für Raketenartilleriewaffen, wo unter anderem Panzer- und Artilleriegeschosse des Kalibers 125mm und 152mm gelagert werden. Aus der Stadt wurden etwa 20.000 Einwohner evakuiert, es wurden 600 Personen, Feuerwehrleute, Ärzte, Polizisten zur Löschung des Brandes eingesetzt. Im Umkreis von 40km um den Brandort wurden alle Flüge zeitweise gestoppt.
„Die ukrainischen Streitkräfte haben Munition verkauft und als sie von der Ankunft des für die Bewaffnung zuständigen stellvertretenden Verteidigungsministers der Ukraine General Pawloskij erfuhren, hat die Leitung des Lagers eine Diversion zur Detonation dieses Lagers organisiert, um das massenhafte Fehlen zu verheimlichen“, erklärte Marotschko.

De.sputniknews.com: Russlands Interims-Botschafter Sergej Panow ist nach dem Tod eines türkischen Soldaten an der Grenze zu Syrien ins Außenministerium in Ankara geladen worden, wie der Sprecher des Ministeriums, Hussein Müftüoglu, am Donnerstag mitteilte.
„Gestern ist es zu einem sehr traurigen Zwischenfall gekommen, bei dem unser Soldat ums Leben kam. Das ist ein sehr ernsthafter Vorfall“, sagte Müftüoglu. „Da das unter Kontrolle der Aufständischen stehende Territorium laut unseren Vereinbarungen mit Russland bei der Frage der Waffenruhe zu Russlands Verantwortungsbereich gehört, haben wir den russischen Interimsbotschafter eingeladen. Wir haben ihm unsere ernsthafte Beunruhigung ausgedrückt“, so der Außenamtssprecher weiter.
Es sei aus Ankaras Sicht notwendig, die gemeinsame Koordinierung zu intensivieren, um derartige Zwischenfälle in der Zukunft zu vermeiden, so Müftüoglu.
Am Vortag hatte der türkische Generalstab mitgeteilt, dass ein türkischer Soldat durch einen Scharfschützen-Schuss von syrischem Territorium aus getötet worden war. „Am 22. März ist unser Soldat bei seinem Bereitschaftsdienst im Bezirk der Stadt Reyhanli in der Provinz Hatay durch den Schuss eines Scharfschützen vom durch die syrischen Kurden der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) kontrollierten Territorium aus gestoben“, hieß es am Mittwoch.

Nachmittags:

Dan-news.info: Neun Unternehmen in Makejewka wurden ab dem 1. März dieses Jahres unter äußere Leitung der DVR gestellt. Dies teilte heute die Leiterin der Bezirksverwaltung des Kirowskij-Bezirks der Stadt, das Mitglied des besonderen Stabs zum Schutz der Rechte der Arbeiter der Unternehmen Walentina Charlaschka mit auf einem Treffen mit dem Kollektiv von „Makejewkoks“ mit. ….
Unter den Unternehmen, die in den Rechtsraum der DVR übergegangen sind, sind industrielle Großbetriebe wie die Jasinowatajer und die Makejewker Kokereien  und die Filiale der Jenakiewer Metallfabrik (JMF).
Bei „Makejewkoks“ versammelten sich etwa 60 Mitarbeiter, in der Filiale der JMF etwa 30. Bei beiden Versammlungen war die Rede von den Ursachen für die Einführung der äußeren Leitung und von der Umorientierung der Unternehmen auf den russischen Markt. Der Direktor für Personalfragen der Makejewker Kokschemie Alexandr Morosow unterstützte die Handlungen der republikanischen Regierung.
„Wir erinnern uns, dass unsere Fabrik am Rand der Stilllegung war, aber Gott sei Dank konnte das verhindert werden. All unsere Leute gehen zur Arbeit, Kohle ist gekommen, es wird mehr kommen. Die äußere Leitung versorgt uns mit Rohstoffen und Absatzmärkten“, sagte Morosow.

De.sputniknews.com: In Washington hat gestern ein zweitägiges Außenministertreffen der Mitgliedsländer der Mitglieder der von den USA angeführten Anti-IS-Koalition begonnen, schreibt die Zeitung „Iswestija“ am Donnerstag. Insgesamt sind daran 68 Chefdiplomaten beteiligt.
Den Vorsitz übernahm dabei natürlich US-Außenminister Rex Tillerson, der in wenigen Wochen Moskau besuchen wird, um vor allem über die Perspektiven der Terrorbekämpfung zu verhandeln. Experten vermuten, dass die Konferenz in Washington das Ziel hat, seine Positionen im Vorfeld der Russland-Reise zu stärken.
Den IS „auszurotten“, war eines der wichtigsten Wahlversprechen Donald Trumps als Präsidentschaftskandidat. In diesem Kontext betonte er wiederholt seine Bereitschaft zur Kooperation mit Russland.
Dass keine russischen Vertreter nach Washington eingeladen wurden, war nicht überraschend. Russland könnte an einem solchen Treffen aber auch nicht teilnehmen, weil die von den USA angeführte Koalition in Syrien illegal vorgehe, sagte eine diplomatische Quelle in Moskau. Um legitim zu handeln, müssten Washington & Co. entweder die Zustimmung der Uno oder der Behörden in Damaskus einholen.
„Russland wäre zur Bildung einer allumfassenden Koalition im Kampf gegen den IS bereit. Aber das bedeutet nicht, dass wir uns dem bereits bestehenden Block anschließen würden. Bei den Verhandlungen mit Rex Tillerson, der Mitte April nach Moskau kommt, wird das Thema der gemeinsamen Terrorbekämpfung eines der wichtigsten sein“, so der Insider.
Nach seinen Worten hatten Moskau und Washington noch unter Ex-Präsident Barack Obama darüber verhandelt, konnten sich jedoch wegen der zahlreichen Vorbedingungen der Amerikaner nicht einigen. Bekanntlich konnten sie auch nicht vereinbaren, welche Kräfte in Syrien als Terroristen gelten sollten. Obwohl die al-Nusra-Front von der Weltgemeinschaft als terroristisch anerkannt wurde, warf Moskau den Amerikanern vor, gegen die Stellungen dieser Gruppierung keine Schläge versetzen zu wollen. In Moskau hoffe man, dass unter Donald Trump viele Kontroversen überwunden werden können, ergänzte der Diplomat.
Der US-Politologe Richard Weitz vom Hudson Institute sagte in einem Interview für „Iswestija“, dass Trumps Administration reale Schritte zum Ausbau der internationalen Kooperation bei der Bekämpfung des Terrorismus unternehme, und das Treffen unter Beteiligung von 68 Außenministern gehöre in den Plan zur Vernichtung der Islamisten. „Die US-Administration gab unter anderem zu verstehen, dass sie das Thema der Intensivierung der internationalen Bemühungen um den Kampf gegen die Terroristen bei den baldigen Nato- und G7-Gipfeltreffen, beim Treffen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping und beim Russland-Besuch von US-Außenminister Tillerson im April aufwerfen wird“, so der Experte.
Allerdings bekam Moskau in den zwei Monaten nach dem Amtsantritt Präsident Trumps keine konkreten Vorschläge.
Alexej Fenenko von der Fakultät für internationale Politik an der Moskauer Lomonossow-Universität erwartet, dass das Treffen in Washington die Antwort auf die wichtigste Frage geben wird: Wie die Terrorbekämpfung geführt werden sollte und ob das generell ohne Moskaus Beteiligung möglich wäre?
„Die zweieinhalb Jahre des Kampfes der von den USA angeführten Koalition gegen den IS haben nichts gebracht: Der IS besteht weiter. Außerdem haben die Amerikaner unter dem Vorwand der IS-Bekämpfung die Kurden mit neuen Waffen versorgt und dadurch Probleme in den Beziehungen mit der Türkei ausgelöst. Deshalb müssen sie jetzt entscheiden, wie sie weiter vorgehen“, so Experte Fenenko.

Dan-news.info: „Heute, am 23. März, wurde in der Postfiliale in Jelenowka die erste Zahlung von 5000 Griwna an einen Verwandten eines Veterans des Großen Vaterländischen Kriegs, der im Wolnowacha-Bezirk lebt, ausgezahlt“, teilte das staatliche Unternehmen „Potschta Donbassa“ mit.

De.sputniknews.com: Die Entscheidung Kiews, der russischen Eurovision-Teilnehmerin Julia Samojlowa die Einreise zum Eurovison Song Contest zu verbieten, schädigt das Ansehen des Musikwettbewerbs, wie Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte.
Nach Ansicht des Sprechers entwertet das Einreiseverbot ernsthaft den bevorstehenden Wettbewerb und dessen Ansehen. Der ESC wird nun ein Teilnehmerland mit einer großen Bevölkerung verlieren.
„Wir wissen, dass ein Eurovision-Vertreter sein Bedauern geäußert hat. Wir halten den Beschluss für äußerst unglücklich“, sagte Peskow. Der Kreml würde es darum begrüßen, wenn diese Entscheidung revidiert würde, sodass die russische Bewerberin doch beim ESC mitwirken könnte.

Ukrinform: Die russische Teilnehmerin des Eurovision Song Contest in Kiew, Yulia Samoylova, kann am Wettbewerb via Satellit teilnehmen.
Diesen Vorschlag machte der Teilnehmerin der Veranstalter von ESC, die Europäische Rundfunkunion (EBU), heißt es in einem Statement des EBU.
Der Sicherheitsdienst der Ukraine SBU hatte zuvor ein dreijähriges Einreiseverbot gegen Samoylova verhängt. Grund für das Verbot warder Auftritt von Samoylova auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim. Damit hatte sie gegen die ukrainischen Gesetze verstoßen.

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin
Die Lage in der Donezker Volksrepublik bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 63 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Am intensivsten hat der Gegner unter Anwendung von von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen folgende Ortschaften beschossen: Gorlowka, Jasinowataja, Krutaja Balka, Dokutschajewsk, Kominternowo, Spartak, das Gebiet des Flughafens, den Petrowskij- und den Kiewskij-Bezirk von Donezk. Insgesamt wurden von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 16 Ortschaften der Republik mit schwerer Artillerie des Kalibers 152 und 122mm, Panzern, Mörsern des Kalibers 120 und 82mm sowie Schützenpanzer- und Schützenpanzerwagenwaffen, Abwehrgeschützen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In der Folge des Feuers von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden acht Wohnhäuser in Donezk beschädigt:
– fünf Häuser  im Petrowskj-Bezirk: Andrusow-Straße 7, 8, 12, Serafimowitsch-Straße 8 und das Zentrum für medizinische Grundversorgung in der Anantschenko-Straße 1;
– drei Häuser im Kiewskij-Bezirk in der Sheljabow-Straße 15, 16 und 17, außerdem erlitt eine zivile Einwohnerin, geb. 1994,  zahlreiche Splitterverletzungen, es ist eine junge Mutter, die während des Beschusses mit ihrem dreimonatigen Kind auf der Straße war und gezwungen war, es mit ihrem Körper vor den heranfliegenden Splittern der Mörsergeschosse der Kiewer Terroristen zu schützen, sie wurde mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.
Im Gebiet von Krutaja Balka wurde eine örtliche Einwohnerin, geb. 1960, durch Scharfschützenfeuer am Bein verletzt.
Der Umfang der Unterschlagung von Waffen und Munition aus den Lagern der ukrainischen Streitkräfte hat ein solches Ausmaß angenommen, dass die ukrainischen Soldaten ihre eigenen Lager mit Raketenartilleriewaffen vernichten, um diese Fälle zu verheimlichen und einer Bestrafung zu entgehen. So entstand heute Nacht in einem der Arsenale der ukrainischen Streitkräfte, das im Oblast Charkow bei der Stadt Balakleja liegt und etwa 140.000 Tonnen Munition enthielt, ein Brand. In der Folge waren mehr als 20.000 friedliche Bürger von Balakleja betroffen, die gezwungen waren ihre Häuser zu verlassen. Wir merken an, dass die Brandstiftung in dem Lager im Vorfeld der Ankunft einer Inspektion des Verteidigungsministeriums der Ukraine unter Leitung des für Bewaffnung zuständigen stellvertretenden Verteidigungsministers General Pawlowskij erfolgte. Man muss kein Hellseher sein, um zu sagen, dass dies nicht der erste und bei weitem nicht der letzte Fall von Unterschlagung von Staatseigentum durch ukrainische Verbrecher ist.
Außerdem stellen wir weiter Verbrechen ukrainischer Soldaten auch in der frontnahen Zone fest. Im Zusammenhang mit dem katastrophalen Mangel an Personal greift das ukrainische Militärkommando zu allen möglichen Maßnahmen zur Beseitigung dieses Problems. An Industriebetriebe in Kramatorsk gelangte ein Befehl zur Mobilmachung von 50 Männern zwischen 18 und 64 Jahren. Das Personal der Unternehmen, das sich weigert dem verbrecherischen ukrainischen Regime zu dienen, musste kündigen und sich vor der Einberufung verbergen. Ein Personalmangel wird auch in den nationalistischen Bataillonen festgestellt. So haben Einheiten des „Rechten Sektors“ in Krasnoarmejsk ein Zeltlager aufgebaut, wo Agitationsmaßnahmen zum Eintritt in ihre Reihen unter der Bevölkerung durchgeführt werden.
Die Einheiten der Volksmiliz der Republik setzten die Vervollkommnung ihrer militärischen Ausbildung fort. Auf den Übungsplätzen werden ständig Übungen und Trainings mit verschiedenen Arten von Einheiten, die nicht zum Schutz der Grenzen unserer Republik im Einsatz sind, durchgeführt. Ende der Woche werden zu allen Bereichen der militärischen Ausbildung Prüfungsübungen durchgeführt.
Wir sind bereit, unsere Interessen zu verteidigen und die Integrität der Republik gegen jede Aggression des verbrecherischen Regimes der Ukraine zu verteidigen.

De.sputniknews.com: Türkei fordert Aus für PKK-Büro in Moskau
Ankara hat Moskau dazu aufgerufen, die russische Außenstelle der türkischen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) in Moskau zu schließen, wie die Agentur Anadolu unter Berufung auf einen Sprecher des türkischen Außenministeriums meldet.
Demnach ist dem russischem Interims-Botschafter, der nach dem Tod eines türkischen Soldaten an der Grenze zu Syrien ins Außenministerium in Ankara geladen wurde, mitgeteilt worden sei, dass im Fall eines ähnlichen Vorfalls Gegenmaßnahmen getroffen würden.
Am Vortag hatte der türkische Generalstab mitgeteilt, dass ein türkischer Soldat durch einen Scharfschützen-Schuss von syrischem Territorium aus getötet worden war. „Am 22. März ist unser Soldat bei seinem Bereitschaftsdienst im Bezirk der Stadt Reyhanli in der Provinz Hatay durch den Schuss eines Scharfschützen vom durch die syrischen Kurden der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) kontrollierten Territorium aus gestoben“, hieß es am Mittwoch.
Zuvor hatte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan bei seinem Moskau-Besuch seine Hoffnung darauf geäußert, dass Russland im Rahmen des Anti-Terror-Kamps auch das PKK-Büro in Moskau schließen würde.

Dan-news.info: Die Gewerkschaftsföderation der DVR hat heute im Zentrum von Donezk ein Treffen mit Vertretern von Unternehmen, die unter äußere Leitung übergangen sind, durchgeführt. Während des Gesprächs wurde das Herangehen bei der Gründung von gewerkschaftlichen Grundorganisationen besprochen.
Bei der Versammlung waren Vertreter des besonderen Stabs anwesend  – der Vorsitzende der Gewerkschaftsföderation Maxim Parschin, seine Stellvertreterinnen Jelena Mangusch und Jelena Moltschanowa  – sowie Vertreter von Fachgewerkschaften und von Gewerkschaftsaktiven der Unternehmen, die unter äußere Verwaltung gestellt wurden.
„Seit Anfang März sind die Unternehmen ukrainischer Jurisdiktion, die sich auf dem Territorium der DVR befinden, in äußere Leitung übergegangen“, sagte Parschin. „Jetzt steht vor uns die Frage, die Gewerkschaftsorgane von Grund auf neu aufzubauen. Wir erörtern heute den Prozess zur Schaffung von gewerkschaftlichen Grundorganisationen in Unternehmen mit äußerer Leitung“.
Während der Versammlung sprach Parschin über die Gewerkschaftsföderation und über den Prozess der Einführung der äußeren Leitung in den Unternehmen. Mangusch erläuterte, wie gewerkschaftliche Grundorganisationen in Unternehmen gegründet werden. Außerdem antworteten die Gewerkschaftsvorsitzenden auf Fragen der Teilnehmer.

De.sputniknews.com: Der ukrainische Parlamentsabgeordnete Andrej Artemenko, der Urheber der Idee zur „Vermietung“ der Krim an Russland, ist der Meinung, dass die Versuche der Ukraine, die Halbinsel ohne Zustimmung Russlands zurückzugewinnen, zu einem „Atomkrieg“ und einem „globalen Kataklysmus“ führen könnten.
Wie Artemenko auf seiner Facebook-Seite schrieb, wird Moskau mit der jetzigen ukrainischen Führung nicht verhandeln. Der Parlamentarier räumte zugleich ein, dass der Kreml im Falle eines Machtwechsels in Kiew und des Aufbaus eines „gesunden Staates“ in der Ukraine auf eine Diskussion zur Krim-Frage eingehen könnte.
Artemenko zufolge ist die Beilegung des Konfliktes mit Russland unmöglich, wenn Kiew keine „aggressive bewaffnete Neutralität“ erkläre und von einem Nato-Beitritt nicht absehe. „Diejenigen, die über die Nato am lautesten geschrien hatten, sollten bei sich selbst anfangen und ihre eigenen Kinder an die Front schicken“, so der Abgeordnete.
Artemenko hatte im Februar seinen „Krim-Vermietungs-Plan“ publik gemacht und vorgeschlagen, ein Referendum über die Autonomie des Donbass durchzuführen. Seine Initiative hat in der Ukraine für großes Aufregen gesorgt. Gegen den Abgeordneten wurde ein Strafverfahren wegen „Hochverrat“ eingeleitet. Außerdem wurde er aus der Parlamentsfraktion der Radikalen Partei ausgeschlossen.
Artemenko hat sich Ende Februar auch dafür ausgesprochen, auf der Krim eine „Doppelsouveränität“ – die der Ukraine und Russlands – einzuführen.

Ukrinform: Der Killer des Ex-Abgeordneten der Staatsduma der Russischen Föderation, Denis Woronenkow, sei im Krankenhaus gestorben, hat die Pressesprecherin des Generalstaatsanwaltes der Ukraine, Larysa Sargan, bestätigt.
Zuvor hat der Generalstaatsanwalt Jurij Luzenko erklärt, der Mörder des ehemaligen Abgeordneten der Staatsduma der Russischen Föderation stehe an der Schwelle des Todes. Er hatte zwei Verletzungen in der Brust und eine Durchschusswunde am Kopf.

Lug-info.com: „Die Kiewer Truppen haben das Feuer mit schweren Waffen aus Richtung Stschastje auf die Umgebung von Metallist eröffnet“, teilte der offizielle Vertreter der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko mit.
Wahrscheinlich wird mit Artilleriegeschützen des Kalibers 122mm geschossen.“
„Nach vorläufigen Informationen sind keine Infrastrukturobjekte beschädigt. Zwei Geschosse detonierten auf einem Feld“, sagte Marotschko.

De.sputniknews.com: Mord an russischem Ex-Abgeordneten in Kiew ist ein Warnzeichen – Russlands Außenamt
Mit dem Mord am ehemaligen Duma-Abgeordneten Denis Woronenkow in Kiew sollte ein Exempel statuiert werden. Davon ist das russische Außenministerium überzeugt, wie die Ministeriumssprecherin Maria Sacharowa am Donnerstag sagte.
„Die derzeit verfügbaren Informationen lassen die Annahme zu, dass es sich um einen Auftragsmord handelt“, sagte Sacharowa. Die Tat weise alle Merkmale auf, die darauf hindeuteten, dass damit ein Exempel statuiert werden sollte.
Moskau rechne nun damit, dass die ukrainischen Strafverfolgungsbehörden das Verbrechen „schnell aufklären und ohne Politisierung, auf Grundlage objektiver Daten die wahren Hintermänner ermitteln“, so die Außenamtssprecherin.
Doch nach der Äußerung des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko hege Russland Zweifel „an der Möglichkeit einer objektiven Aufklärung der Tat“, erklärte Sacharowa.
„Offensichtlich wird das ‚Mörderregime‘, wie es bereits genannt wird, auch diesmal alles unternehmen, damit niemand jemals erfährt, was heute, am 23. März, in Kiew geschehen ist“, sagte sie.
Der ukrainische Staatschef hat heute erklärt, der Mord an Woronenkow trage „die deutliche Handschrift russischer Geheimdienste“. Der Kreml wertete die Erklärungen über eine angebliche Beteiligung Moskaus an dem Anschlag als absurd.

Ukrinform: Eine Sondereinheit des Sicherheitsdienstes der Ukraine SBU wird ab heute die Ehefrau des getöteten russischen Politikers Woronenkow, Maria Maksakowa, und des früheren Abgeordneten der russischen Staatsduma, Ilja Ponomarjow, bewachen.
Das gab der Generalstaatsanwalt Juri Luzenko bekannt.

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Der Gegner hat die Zone provokativer Beschüsse in Richtung Lugansk verlegt und die Einwohner von Lugansk und Umgebung konnten gestern selbst hören, wie die Ukraine das „Regime der Ruhe“ „einhält“. Buchstäblich vor einer halben Stunde haben die Kiewer Truppen das Feuer  mit schweren Waffen aus Richtung Stschastje auf die Umgebung von Metallist eröffnet.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr 160 Artillerie-, Mörser- und Granatgeschosse abgeschossen.
Die ukrainischen Truppen verstärken weiter die Positionen an der Kontaktlinie. Südlich von Popasnaja, etwa drei km von der Kontaktlinie, wurde eine Feuerposition von drei 120mm-Mörsern aus dem Bestand der 24. Brigade der ukrainischen Streitkräfte entdeckt.
Es wurde festgestellt, dass ukrainischen Soldaten gerade von dieser Position aus das Territorium der Republik beschießen.
Im Gebiet von Troizkoje wurden Feuerpositionen von Mörsermannschaften der 54. Brigade entdeckt, die entlang der Kontaktlinie für provokative Beschüsse der Positionen der Volksmiliz der LVR eingerichtet wurden.
Uns wurde bekannt, dass Einheiten des Sicherheitsdienstes der Ukraine nach dem Auffliegen einer Diversionsgruppe des achten Regiments der Spezialoperationskräfte der ukrainischen Streitkräfte aktiv Maßnahmen zur Anwerbung von örtlichen Einwohnern der LVR betreiben, die auf das von  Kiew kontrollierte Territorium zur Auszahlung von Renten oder anderer Dinge kommen. Es wird auch versucht, Verwandte von Soldaten der Volksmiliz anzuwerben.
Wenn verwandtschaftliche Beziehungen zu Soldaten der Volksmiliz entdeckt werden, greift der Sicherheitsdienst der Ukraine zu Erpressung, Einschüchterung, oft zur Anwendung von physischer Gewalt. Dies haben auch Vertreter der UN-Kommission für Menschenrechte in ihrem Bericht festgehalten, in dem gesagt wird, dass seit Anfang des Jahres an den Passierpunkten sieben Menschen starben und einer der Faktoren des plötzlichen Todes sind Verhöre durch den Sicherheitsdienst der Ukraine.
Dies bestätigt ein weiteres Mal, dass die Ukraine als Rechtsstaat aufgehört hat zu existieren.

De.sputniknews.com: Waffenlager in Ukraine explodiert: Feuer außer Kontrolle – LIVE-Ticker (Fortsetzung)
17:41    In Balakleja brennt ein Wohnhaus
In der ostukrainischen Stadt Balakleja, Gebiet Charkiw, brennt ein fünfstöckiges Wohnhaus, berichtet die Newssite segodnya.ua. Das Gebäude befinde sich auf dem Gelände eines Militärstützpunkts. Bislang sei es den Feuerwehrleuten nicht gelungen, ans Haus zu kommen.
17:36     Ukrtransgas leitet Transitlieferungen um
Der ukrainische Gasbetreiber Ukrtransgas hat aufgrund des Feuers im Waffenlager die Transitlieferungen umgeleitet und somit den Empfang russischen Gases über die Station Sudscha in Russlands Gebiet Kursk erhöht.
17:26    Premierminister: Drei bis sieben Tage nötig, um Feuer zu löschen
Laut dem ukrainischen Regierungschef Wladimir Groisman sind drei bis sieben Tage nötig, um das Feuer im Waffenlager vollständig zu löschen.

Dan-news.info: „Heute tagsüber haben die ukrainischen Streitkräfte das Feuer mit Panzergeschützen auf Jakowlewka eröffnet“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Von den Positionen der ukrainischen Truppen wurden mehr als 40 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgeschossen. Informationen über Verletzte und Zerstörungen werden noch ermittelt.

De.sputniknews.com: Gericht gibt ukrainischer Armee Munition in Millionenhöhe zurück
Ein Kiewer Gericht hat mehr als 30.000 Einheiten Munition der ukrainischen Armee zurückgegeben, die seit 2000 grundlos im Hafen der Stadt Mykolajiw aufbewahrt worden waren. Dies geht aus einer Mitteilung des Chefs der ukrainischen Militärstaatsanwaltschaft, Anatolij Matios, hervor, die auf dessen Facebook-Seite am Donnerstag veröffentlicht wurde.
Eine entsprechende Entscheidung soll das Bezirksverwaltungsgericht der Stadt Kiew demnach am Dienstag getroffen haben.
Laut Matios wird das ukrainische Militär nun rund 25 Millionen Gewehrpatronen, eine Million Patronen für überschwere Maschinengewehre vom Typ KPWT und 3560 Geschoßkörper für Panzerabwehrkanonen vom Typ MT-12 zurückbekommen.
Der gesamte Wert der retournierten Munition belaufe sich auf mehr als 7,2 Milliarden Griwna (etwa 246 Millionen Euro).

Lug-info.com: „Nach der Volksmiliz der LVR vorliegenden Informationen haben die ukrainischen Truppen praktisch gleichzeitig mit dem Beschuss von Metallist das Feuer auf die Umgebung von Petrowska eröffnet, das sich auf dem von Kiew kontrollierten Territorium in der Nähe von Stschastje befindet“, bereite der offizielle Vertreter der Volksmiliz Andrej Marotschko.
„Ziel dieser Provokation ist es, die Volksmiliz der LVR dieser Beschüsse zu beschuldigen“ sagte er.
„Ein weiteres Mal erklären wir verantwortlich: alle Waffen, darunter auch Mörser, sind gemäß den Minsker Vereinbarungen von den Einheiten der Volksmiliz der LVR von der Kontaktlinie abgezogen und befinden sich in den ständigen Lagerorten“, unterstrich Marotschko.

Standard

„Heißer Draht“ zum Staatschef am 22.03.2017

av-zakharchenko.su: „Direkte Linie“ (Gespräch) des Oberhaupts der DVR mit Einwohnern des Donzeker Oblast, die sich auf dem Territorium, das zeitweise von der Ukraine kontrolliert wird, befinden (Auszüge)

Die Übertragung erfolgt live über alle republikanischen Fernsehkanäle. Alexandr Sachartschenko antwortete auf Fragen bezüglich der Realisierung des humanitären Programms zur Wiedervereinigung des Volks des Donbass.
Die Fragen gingen über Video, Audio oder als Text ein.

 

Sehr geehrter Herr Sachartschenko! Im Zusammenhang mit den letzten Ereignissen in der DVR kommt bei mir eine Frage auf: Wer wird mit uns sein, den Einwohnern der besetzten Territorien, die für die Unabhängigkeit gestimmt haben. Wie lange sollen wir auf die Befreiung warten? Wie lange werden Sie noch den Mord an Ihren Bürger dulden? Wie lange sollen wir noch dieses Nazi-Regime ertragen? Sie geben schon Pässe aus, haben eine Grenze festgelegt, werden wir nicht mehr gebraucht? Die Radikalen werden einen Staatsstreich durchführen, wenn nicht heute, so morgen. Denken Sie etwa, dass sie uns gegenüber loyal sein werden?
A. W. Sachartschenko: Der Reihenfolge nach. Wir haben keine Grenze festgelegt. Wir haben die Frontlinie als Grenze benannt, aber das ist keine Staatsgrenze. Dies ist eine gedankliche Grenze, die festgelegt wurde, um die Möglichkeit zu haben, die Elemente, die bei uns von Seiten der Ukraine auftauchen – Diversanten, Spione, Schmuggler, Drogenhändler – gesetzeskonform festzunehmen. Weil die Abgrenzungslinie keinerlei juristische Festlegung hat, haben wir nicht das Recht, sie festzunehmen oder auch nur zu befragen. Deshalb wurde die Entscheidung getroffen, die Abgrenzungslinie als Staatsgrenze zu bezeichnen. Aber wir haben keine Demarkationslinie festgelegt. Die Abgrenzungslinie, die Frontlinie ist nicht statisch. Wenn sich die Frontlinie nach Westen verschiebt, so wird sich zusammen mit ihr auch die Staatsgrenze verschieben. Wir werden uns nie von unseren Landsleuten trennen lassen. Zwischen uns gibt es keine Grenze. Weder physisch, noch gedanklich. Zwischen uns gibt es keine Unterschiede. Wir sind der Donbass und wir werden immer zusammen sein. Zum Thema Staatsstreich. Wir haben gemeinsam den Staatsstreich im Jahr 2014 überlebt. Das war auch ein bewaffneter Staatsstreich, eine ungesetzliche Machtergreifung. Infolge dessen kam leider der Krieg in unser Land. Wann wird der Krieg enden?.. Dies ist eine Frage, auf die nicht geantwortet werden kann. Ich glaube, dass jeder Krieg endet. Unser Krieg wird mit unserem Sieg enden und in der nächsten Zeit werden wir das sehen.
Wir verlieren die Hoffnung nicht?
Nein, wir verlieren sie nicht. Unsere Sache ist gerecht, wir werden siegen, der Feind wird zerschlagen werden.

 

Alexandr Wladimirowitsch. Wir haben die Bitte bei der Schaffung des Grundgesetzes der Republik die Erfahrung der UdSSR zu berücksichtigen. Wir vertrauen Ihnen.
A. W. Sachartschenko: Alexandr, die Abkürzung unserer Ideologie ist SSSR. Freiheit, Gewissen, Gerechtigkeit, Gleichheit. (Auf Russisch ergeben die Anfangsbuchstaben dieser Worte SSSR = UdSSR, Anm. d. Übers.). Wir leben nach diesen Prinzipien, unserer Republik ist auf diesen Prinzipien aufgebaut. Und alles, was in der Sowjetunion besser war, versuchen wir zu übernehmen. Ausgehend von den Realitäten, die heute unser Leben bestimmen. Das Leben verändert sich und nicht alle Dogmen, die es damals gab, sind heute aktuell und ausgehend davon, wählen wir das Beste. Und nicht nur aus der UdSSR. Wir nehmen das Beste von der ganzen Welt. Und auf diesem Prinzip bauen wir unser Grundgesetz… Unser ganzes Leben werden wir nach diesem Prinzip aufbauen. Das beste – Freiheit, Gewissen, Gerechtigkeit, Gleichheit.

Guten Tag, sagen Sie bitte, wann wird die DVR gemeinsam mit der LVR ein Referendum zum Beitritt als Subjekt der RF durchführen? Vielleicht sollte das nicht mehr gebremst werden? Vielleicht ist es nötig nach Moskau zu fahren, zu W. W. Putin, und mit ihm diese Frage zu erörtern?
A. W. Sachartschenko: Es scheint alles einfach und leicht: es ist möglich nach Moskau zu Putin zu fahren, wir erörtern diese Frage, führen ein Referendum durch, alles wird gut sein. Leider ist die Weltpolitik schwieriger. Und das Land, das wir unsere Heimat nennen, unsere Mutter, befindet sich nicht in der besten finanziellen Lage. Ein weiterer Aspekt: ein Referendum muss auf dem gesamten Territorium durchgeführt werde, auf dem wir das Referendum 2014 durchgeführt haben. Deshalb ist unsere Hauptaufgabe – die Territorien zurückzuholen, die jetzt ungesetzlich von der Kiewer Junta besetzt und eingenommen sind. Außerdem hat alles seine Zeit. Ich verspreche, wenn eine solche Entscheidung reif ist, wird ein Referendum durchgeführt. Russland wird uns sagen, wann wir nach Hause zurückkehren können, wie dies mit der Krim war

Es wird die Situation bezüglich Willkür bei Prämienzahlungen bei der Erste-Hilfe-Station in Slawjansk beschrieben…. Frage. Werden bei der Wiedervereinigung solche Leiter ersetzt, werden die Ansichten und Wünsche des Arbeitskollektivs bei der Ernennung eines Leiters berücksichtigt werden?
A. W. Sachartschenko: Ich weiß sehr gut, was zurzeit in den besetzten Territorien geschieht, in welcher Lage sich die Einwohner des Donbass befinden… In jedem Fall werden bei uns Speichelleckerei und Verleumdung nicht begrüßt, die Verteilung von Geldern zum Nutzen der einen Personen und zum Schaden anderer wird nicht begrüßt. Solche Leiter werden wir nicht halten. Aber  ich sage es offen, bei uns gibt es einen riesigen Kadermangel. Und wir müssen uns manchmal mit den alten Kadern abfinden, die jetzt bei uns arbeiten. Solange unsere Studenten die Hochschulen nicht abgeschlossen haben und sich vollständig in unser Leben einreihen. Aber ich will mich an alle Leiter von Konstantinowka, Slawjansk, Kramatorsk werden – ich nenne die Städte so, wie wir unsere Heimatstädte nennen, ich weiß nicht einmal, wie und warum sie umbenannt wurden – an die Leiter von Mariupol, Mangusch, Dimitrow und Dutzender weiterer Ortschaften. Früher oder später wird unsere Heimat befreit werden. Früher oder später werden wir unsere Häuser, unser Land zurückholen. Und alles, was Sie jetzt hier tun – Sie zwingen unsere Kinder, eine uns unverständliche Geschichte zu lernen, zwingen sie die große Heimat zu vergessen, zwingen sie Russland zu hassen. Und wenn Sie dies bewusst tun, dann rate ich Ihnen, in der nächsten Zeit Ihre Sachen zu nehmen und gebe es Ihnen Gott, dass es uns nicht gelingt Sie aufzuhalten. Dies betrifft alle – Bürgermeister, Leiter von Erste-Hilfe-Stationen, von Polizeistationen, Gerichten, Feuerwehrwachen, Forstämtern, die zulassen, dass der Wald bei Slawjansk ausgeraubt wird. Dies sind Menschen, die in der einen oder anderen Weise ihre Heimat verraten haben, auf die Seite des Regimes übergegangen sind. Jeder von  ihnen wird zur Rechenschaft gezogen. Deshalb, beruhigen Sie sich – wir werden die Meinung der Menschen berücksichtigen, darauf sehen, wie jemand sich unter der Besatzung verhalten hat. Jeder wird nach seinen Handlungen beurteilt.

 

Danke für die Unterstützung, Drushkowka ist mit euch! Ich habe keine Frage, sondern einen Vorschlag. Könntet ihr nicht neben der finanziellen Unterstützung die Veteranen zu eurer Parade am Tag des Sieges einladen. Sie werden derzeit überhaupt nicht geehrt.
A. W. Sachartschenko: Ich wende mich an Drushkowka und alle Städte. Das ist nicht unsere Parade – es ist eine allgemeine Parade. Es ist genauso unsere wie eure. Und der 9. Mai ist ein Festtag aller Menschen, die sich an ihre Vergangenheit erinnern, und das ist ein kleiner Teil der Dankbarkeit, die wir diesen Menschen erweisen müssen. Ich lade mit Vergnügen alle Veteranen des Großen Vaterländischen Kriegs zur Feier dieses heiligen Festtags ein. Alle wissen sehr gut, dass wir sie nicht an ihren Häusern abholen können, wo sie leben, aber ich gebe dem Transportministerium de Anweisung, an diesem Tag Busse zu organisieren, die an die Passierpunkt kommen, die die Veteranen zur Parade und zurück bringen, an die Passierpunkte. Wir erwarten euch als Gäste. Es ist ein Festtag für alle. Im Jahr 1945 haben wir gesiegt und ich bin überzeugt, dass wir auch 2017 siegen werden.

….

Warum stoppen Sie nicht die Rohstofflieferungen nach Mariupol? Solange in Mariupol die Fabriken arbeiten und der Ukraine Gewinn bringen, werden sie die unglückliche Stadt als Milchkuh halten und nicht in Ruhe lassen. Man kann noch drei Jahre lang argumentieren, dass in Mariupol unsere Menschen leben, dass sie keine Arbeit haben werden. Sie werden es ertragen, umso mehr, da man ihnen 2/3 der Löhne zahlt, auch wenn die Fabriken stillstehen. Mariupol darf der Ukraine keinen Gewinn bringen, im Gegenteil, es muss ihr ein Joch am Hals sein und nur in diesem Fall wird es für die Ukraine eine unnötige Last werden. Oder sagen Sie ehrlich, dass Mariupol außerhalb der Republik bleiben wird. Im Guten wird niemand Mariupol abgeben, solange es Gewinn bringt!
A. W. Sachartschenko: Mariupol wird nie außerhalb unserer Republik bleiben. Das ist eine der größten Städte der DVR, es ist ein Hafen. Ich verstehe sehr gut, dass ein solcher Verlust von Mariupol für die Ukraine der Verlust von 20% des Bruttosozialprodukts bedeutet. Seit dem 1. März geht kein einziger Waggon mit irgendeiner Ladung vom Territorium der DVR auf das Territorium der Ukraine. Alle Rohstoffe, die Mariupol jetzt erhält, sind aus den inneren Reserven der Ukraine. Wir haben die Blockade nicht als erste verhängt, sondern unsere Feinde. Aber dann haben wir unsere Blockade verhängt. Wir schicken nichts in die Ukraine, was für die Metallfabriken notwendig ist. Deshalb, Olga, beunruhigen Sie sich nicht. Wir brauchen Mariupol. Es ist die Heimat von vielen von uns – viele Soldaten, die jetzt kämpfen, kommen aus Mariupol. Sie alle möchten nach Hause kommen. Sie glauben nicht, wie groß ihr Wunsch ist, zur Familie zurückzukehren, die Verwandten zu sehen, einfach in das eigene Haus zu gehen. Es ist ein einfaches menschliches Glück, das sie erfahren wollen. Deshalb – Mariupol ist eine Stadt der Donezker Volksrepublik.
Mariupol könnte für die Okkupanten zur Hölle werden, aber Ihre Hilfe ist notwendig. Erinnern sie sich, was unsere Landsleute taten, als die Deutschen hierhin kamen. Ihnen brannte die Erde unter den Füßen!

Guten Tag, ich weiß, dass Sie „Minsk“ einhalten, aber es wird Zeit, es nicht mehr einzuhalten, wie auch sie es nicht einhalten. Ich und 80 Prozent bei uns sind für die DVR. Wir warten darauf, dass ihr möglichst schnell zu uns kommt.
A. W. Sachartschenko: Poroschenko wartet gerade jetzt darauf, dass wir aufhören „Minsk“ einzuhalten. Er will einen Vorwand haben, uns der Verletzung der Minsker Vereinbarungen zu beschuldigen. Das darf nicht zugelassen werden. In jedem Fall ist „Minsk“ ein politischer Ausweg. Das einzige Mittel, mit weniger Blut diesen Krieg zu beenden, ist die Erfüllung der Minsker Vereinbarungen. Wenn Sie die Minsker Vereinbarungen aufmerksam gelesen haben, dann ist offensichtlich, dass die Ukraine in eine ausweglose politische Lage getrieben wurde. Dies ist ein großer Sieg unserer Diplomatie. Deshalb ist es nicht möglich, diesen Sieg einfach so dem Feind abzugeben. Jede Verletzung von „Minsk“ von unserer Seite wird von der ganzen Welt bemerkt. Heute versteht die Weltgemeinschaft mit großer Mühe und Knirschen, aber immerhin, dass die Ukraine in erster Linie „Minsk“ verletzt. Deshalb ändert sich das Verhältnis zur Ukraine. Noch vor kurzem hat der IWF ihnen die nächste Tranche nicht zugeteilt hat, die Rhetorik der europäischen Staatsoberhäupter hat sich absolut geändert. Die Ukraine befindet sich in einer Anfangsetappe der politischen Isolation. All dies dank der Minsker Vereinbarungen. Wenn wir mit weniger Blut unseren großen Krieg lösen wollen, müssen wir „Minsk“ maximal unterstützen. Aber wenn uns klar werden wird, dass „Minsk“ sich überlebt hat, dass es nicht möglich sein wird, dieses Problem so zu lösen, wie wir hoffen, glauben Sie mir, dann wird niemand auf „Minsk“ schauen, dann werden wir das moralische Recht haben, davon Abstand zu nehmen. Die Ukraine hat „Minsk“ so oft verletzt, nicht eine einzige Vorschrift erfüllt, die sie selber unterschrieben hat. Deshalb können wir mit ruhigen Gewissen sagen: ihr erfüllt „Minsk“ nicht und wir werden es auch nicht tun.

….

Alexandr Wladimirowitsch, wann und wie wird der gesamte Donezker Oblast von ukrainischen Soldaten, Ukrofaschisten und der uns hassenden ukrainischen Regierung befreit werden?
A. W. Sachartschenko: Es gibt zwei Wege zur Lösung dieser Fragen: die militärische Lösung des Konflikts, an der alle Einheiten der Armee teilnehmen werden. Aber selbst wenn die Entscheidung über eine militärische Befreiung unseres Territoriums getroffen wird, werden wir uns bemühen, dass keine Stadt unserer DVR, die sich auf dem zeitweilig besetzten Territorium befindet, heftig beschossen wird. Wir werden die Infrastruktur und die Einwohner schützen. Der zweite Weg betrifft Minsk – es ist ein politischer. Es gibt noch Hoffnung, dass wir auf politischem Weg unser Territorium befreien können. Wir träumen davon, dass die Ukraine uns unser Land selbst zurückgibt und wir irgendwo an der Grenze zum Oblast Charkow sitzen werden, einen Erlass über die Abgrenzungslinie als Staatsgrenzen unterzeichnen. Das ist theoretisch möglich. Aber ich weiß nicht, wann das geschehen wird, aber ich hoffe, dass es ohne Opfer gehen wird. Aber ich wiederhole noch einmal: wenn es nötig ist, sind wir in der Lage, unser Land gewaltsam zu befreien.
Das heißt, eine militärische Lösung der Frage ist möglich?
Verstehen Sie, die Ukraine ist jetzt in einer solchen Lage, in der Krieg der einzige Ausweg ist. Um die Situation zu ändern, die in Kiew und der ganzen Welt entstanden ist, hat Poroschenko einen Ausweg – Kämpfe zu beginnen. Ich prognostiziere, was weiter geschehen wird – es wird ein Geheul der europäischen Staatsoberhäupter beginnen, wie Krieg, was ist zu tun? Die Antwort – setzen Sie sich an den Verhandlungstisch. Und dieser Ausweg wird so lange gefunden werden, bis wir zum Gegenangriff übergehen und planmäßig unser Territorium befreien werden. Dann wird Poroschenko die Chance haben die Situation zu verändern, er wird wieder im Verhandlungsprozess sein, und sowohl für das Schicksal der Ukraine als auch von Pjotr Alexejewitsch persönlich wird Europa verantwortlich sein, mit dessen Zustimmung dieser Krieg begonnen hat. Ausgehend davon habe ich den Verdacht, dass die Ukraine solche Pläne überlegt. Es gibt eine große Wahrscheinlichkeit, dass solche Handlungen unternommen werden. Deshalb sind wir bereit für einen Angriff der ukrainischen Armee. Aber, ich wiederhole, wir hoffen diesen Konflikt politisch zu lösen und dafür unternehmen wir alles.

Guten Tag, sehr geehrte Kämpfer gegen den Faschismus und für die Unabhängigkeit unserer Heimat. Ich bin stolz und stimme Ihrer deutlich geäußerten Auffassung zu. Für mich hat die Ukraine bis 1991 existiert – mit einer rot-blauen Fahne und dem Wappen der ukrainischen sozialistischen Sowjetrepublik. In der ganzen übrigen Zeit haben die Bandera-Dreckskerle in aller Stille die Weltanschauung der Jugend verändert. Es ist traurig, dass wir unsere Kinder und Enkel nicht beachtet haben, jetzt tragen wir die Folgen. Ich erkenne weder die Attribute dieser Regierung noch die Regierung selbst an. Ich will, dass meine Heimat ohne die Bandera-Leute ist, bis zum Dnjepr und besser bis zum Sbrutsch. Glauben Sie, dass es bald so sein wird?
A. W. Sachartschenko: Wissen, Sie, diese Frage bezieht sich wirklich auf das Leben selbst. Lassen Sie uns an die Geschichte denken. Bei der Poltawa-Schlacht kämpften Ukrainer, Russen, Weißrussen – alle Nationalitäten des damaligen russischen Imperiums. Ja, bei den Schweden standen auch einige tausend ukrainische Verräter. Sehen wir weiter. Der Krim-Krieg – alle Nationalitäten des russischen Imperiums waren zusammen. Kommen wir näher zu unserer Zeit. Die Festung Brest. Die Verteidiger der Festung Brest waren aller Nationalitäten der Sowjetunion. Die Verteidigung Moskaus –  alle Nationalitäten der Sowjetunion. Stalingrad – alle Nationalitäten der Sowjetunion. Und jetzt spulen wir zurück. Die Einnahme von Warschau – alle Nationalitäten. An der Oder – alle Nationalitäten. Prag – alle Nationalitäten. Berlin – an den Mauern des Reichstags haben alle geschrieben, nicht nur Einwohner von Moskau und Petersburg, damals Leningrad. Es schrieb Kiew, Sumy, Charkow, Donezk – damals noch Stalino. Ich bin überzeugt, dass mehr als ein Dutzend Unterschriften aus Poltawa sind. Wir haben eine gemeinsame Vergangenheit. Ich bin überzeugt, dass wir eine gemeinsame Zukunft haben. Wir kämpfen nicht gegen das ukrainische Volk. Wir kämpfen gegen das Häuflein Wahnsinniger, ich zitiere den Menschen, der die Frage gestellt hat, gegen „Dreckskerle“. Die mit Waffengewalt die Regierung übernommen haben, die die Gehirne der Jugend vernebelt haben und auf den Schultern dieser Jugend jetzt versuchen, die Macht zu halten. Aber ich glaube daran, dass auch Sie und die Einwohner von Charkow und Sumy und Kiew ihren Kindern werden erklären können, wer wirklich ein Verbündeter ist und wer ein Feind. Mit wem gemeinsam die Ukraine ihr ganzes Leben lang gekämpft hat, gegen wen sie sie gekämpft hat. Und wenn der Moment kommt, wo es nicht nur Dnjepr, Dnzestr und Sbrutsch sein werden – überall wird die Regierung sein, die Ihr verdient. Das ukrainische Volk wird irgendwann aufwachen. Der Donbass, seht, er konnte sich erheben? Er konnte es. Niemand hätte das gedacht. Wie nennt man uns? „Arbeitsvieh“, „Banditen“? Nun, diese „Watniki“ und „Kolorady“ haben die Waffen in die Hand genommen und den gebildeten, nationalistischen großen Ukrys gezeigt, wo wirklich ihr Platz ist und wie man sie wirklich nennt. Deshalb darf man nicht seinen Stolz vergessen, nicht vergessen, wer ihr wirklich seid, nicht seine Vergangenheit vergessen. Und versucht, das Wissen über all diese Dinge dem Nachbarn, Sohn, Enkeln, Urenkeln weiterzugeben. Und dann, glaubt mir, wird das Land sich ändern. Und wenn ihr das heute nicht tun werdet, so wird eure ukrainische schwarze Erde in Europa anstelle von Torf verkauft, weil sie „besser und billiger“ ist. Diese Worte über eure Erde sollten euch entsetzen. Das war übrigens ein Abgeordneter des EU-Parlaments, der erzählt hat, wie er ins Geschäft gegangen ist und sich anstelle von Torf ukrainische Schwarzerde gekauft hat. Wenn schon Erde gehandelt wird, dann ist das eine schreckliche Sache. Das ist ein Staat, der nicht nur seine Reichtümer verkauft, sondern selbst das teuerste, seine Erde verkauft. Wohin wird er sich bewegen? Deshalb wird alles gut sein, wenn jeder von uns das tut, was er tun muss. Nicht vergessen, wer er wirklich ist und wo seine Wurzeln sind.

 

Was haben Sie in den letzten paar Monaten oder im letzten Jahr getan, damit die Nazis aufhören, am Blute der Bürger der Ukraine zu verdienen, aufhören zu existieren?
A. W. Sachartschenko: Fragen Sie mich als Menschen, was ich persönlich getan habe oder fragen Sie mich als Staatsoberhaupt.. Als Oberhaupt antworte ich sofort. Erstens leben wir in dieser ganzen Zeit in der DVR, bald werden wir den dritten Jahrestag begehen. Wir leben in einem freien unabhängigen Land, wo sich nicht die Faschisten rumtreiben, die in der Ukraine sind. In den letzten zwei Monaten wurden mehr als 30 Angriffe ukrainischer Faschisten auf unserer Positionen abgeschlagen. Die ukrainische Armee hat schwere Verluste erlitten. Es wurden zwei Stollen in Betrieb genommen, wir haben eine Bierfabrik in Betrieb genommen, in der nächsten Woche werden 10 Hektar Gärten in Betrieb genommen, Ende des Monats werden wir Ernte aus Treibhäusern haben. Während dieses Jahres haben wir zwei Festivals durchgeführt, auf der Krim ein Komitee zur Integration mit der RF gegründet. Und jetzt eine Frage an Sie. Was haben Sie für Kiew getan, damit die Faschisten nicht auf den Straßen ihrer Stadt aufziehen? Nicht in den letzten zwei Monaten, sondern seit 2014? Was haben die Einwohner von Kiew, Charkow, Dnjepropetrowsk, Saporoshe dafür getan, dass in ihrem Land keine Faschisten sind? Was haben Sie selbst getan? Sie fragen uns, was wir getan haben, damit in Ihren Straßen keine Faschisten aufziehen? Ich antworte – wir töten sie an der Front. Und was haben Sie getan? Ich möchte, dass der Mensch, der diese Frage gestellt hat, selbst auf sie antwortet.

 

Standard