Presseschau vom 16.08.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Vormittags:

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden zweimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden das Gebiet von Kalinowka.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Hacker warnen: Kiew plant angeblich Donbass-Vergiftung mit radioaktiven Stoffen.
Die Spezialeinsatzkräfte der Streitkräfte der Ukraine (SSO) planen im Donbass offenbar einen Terroranschlag mit Einsatz von radioaktiven Stoffen. Das teilen Hacker der Organisation „KiberBerkut“ mit.
Laut ihren Angaben planen die angeblichen Diversanten, das Wasser im Kanal Sewerny Donez-Donbass mit Abfällen zu vergiften, aus dem das Wasser für die Süddonbass-Leitung entnommen wird.
„Nach der Vergiftung des Wassers (…) wird höchstwahrscheinlich eine aktive Informationskampagne der Ukraine und der westlichen Länder gegen Donezk und Lugansk sowie gegen Russland gestartet. Beispielweise werden ihnen die Verschmutzung der Region mit Strahlung, die Verletzung der internationalen Gesetzgebung, die Unfähigkeit zur Gewährleistung der Umweltsicherheit und so weiter mit allen daraus folgenden Konsequenzen vorgeworfen werden“, heißt es in der auf der Homepage der Organisation veröffentlichten Mitteilung.
Die Hacker behaupten, dass Mitglieder der Sondereinheiten einen Container mit radioaktiven Stoffen aus dem geschlossenen Abfalllager Wakulentschuk in der Region Schytomir erhalten hätten. Dieses Objekt befindet sich demnach 15 bis 18 Kilometer vom 142. Zentrum der Spezialeinsatzkräfte der Streitkräfte der Ukraine entfernt, wo die „Diversanten“ seit 2017 angeblich eine Sonderausbildung unter Leitung amerikanischer Instrukteure bekommen sollen.
Die Organisation „KiberBerkut“ („CyberBerkut“) geht davon aus, dass der „Kurator“ der Aktion der Gründer des privaten Militärunternehmens Blackwater, Erik Prince, sein könne, der im April dieses Jahres den Bereich des 142. Zentrums erreicht habe. Als Beweis für diese Hypothese legten die Hacker das Foto eines Briefes des SSO-Kommandeurs an den ersten Vize-Chef des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte, Igor Kolessnik, mit der Bitte, Prince auf das Militärobjekt zuzulassen, vor.
Die anonyme Hackergruppe „KiberBerkut“ veröffentlicht regelmäßig die Ergebnisse ihrer Attacken auf die Ressourcen der Kiewer Behörden. 2015 hatten sie Hunderte Verbrechen gemeldet, die von freiwilligen Bataillonen im Donbass verübt worden seien. Darüber hinaus wurden Informationen über Kiews Pläne veröffentlicht, das niederländische Referendum über die Assoziierung der Ukraine und der EU zum Scheitern zu bringen.

Dnr-online.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 15. August 3:00 Uhrbis 16. Aug ust 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 3.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Dolomitnoje, Leninskoje, Sachanka.
Opfer unter den friedlichen Bürgern sowie Schäden an Wohnraum und Infrastruktur wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 39.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgeschossenen Geschosse 181.
Ab 00:01 Uhr am 1. Juli 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regime der Feuereinstellung – der „Brot“waffenstillstand – in Kraft.

de.sputniknews.com: „Sapsan? Es gibt keinen“: Betriebsmitarbeiter zu neuem ukrainischem Raketenkomplex
Der Angestellte des ukrainischen Staatsbetriebs Juschmasch, Alexej Wassilenko, hat auf seiner Facebook-Seite die Pläne der Behörden der Ukraine, bei der Militärparade anlässlich des Tages der Unabhängigkeit des Landes einen neuen Raketenkomplex zu demonstrieren, als Fake bezeichnet.
Der Vertreter der ukrainischen Beratungsfirma Defense Express, Sergej Sgurez, hatte erklärt, auf der Militärparade solle neue Militärtechnik, darunter der operativ-taktische Raketenkomplex Sapsan, präsentiert werden.
„Der operativ-taktische Raketenkomplex Sapsan? Es gibt keinen solchen operativ-taktischen Raketenkomplex. Er existiert einfach nicht. Weder ein Muster davon noch eine technische Dokumentation. Auch die Produktion dieses Raketenkomplexes ist nicht vorbereitet“, schrieb Wassilenko und merkte an, es gebe auch kein Versuchsmodell von Grom, einem anderen in der Ukraine entwickelten Raketenkomplex.
„Das Übel besteht darin, dass Fakes eine schlechte Eigenschaft haben – sie verbreiten sich und ergreifen die Massen“, betonte Wassilenko und fügte hinzu, dass alles, was in Kiew auf der Militärparade demonstriert werden könnte, ein Fahrgestell mit einer Attrappe aus Furniersperrholz sei.
Zuvor hatte der ukrainische Verteidigungsminister Stepan Poltorak angekündigt, auf der Militärparade anlässlich des Tages der Unabhängigkeit der Ukraine würden neue Militärtechnik und Waffen, die die ukrainische Armee erhalten habe, sowie Technik, die sich momentan staatlichen Tests unterziehen würde, gezeigt.

de.sputniknews.com: Gipfel Moskau-Ankara-Paris-Berlin steht momentan nicht auf Agenda – Peskow
Laut Kreml-Sprecher Dmitri Peskow steht momentan kein Treffen der Staatschefs Russlands, der Türkei, Frankreichs und Deutschlands auf der Agenda.
Im Juli 2018 hatte der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan bekanntgegeben, dass am 7. September in Istanbul ein Treffen der Staats- und Regierungschefs der Türkei, Russlands, Deutschlands und Frankreichs stattfinden werde.
„Nein, ein solches Treffen steht momentan nicht vereinbart auf der Tagesordnung“, sagte Peskow gegenüber Journalisten.

Nachmittags:

lug-info.com: Das Oberhaupt der LVR Leonid Pasetschnik hat in einem Erlass angewiesen, mit der Arbeit zur Bildung eines Obersten Gerichtshofs der LVR zu beginnen.
In dem Erlass wird ein qualifiziertes Kollegium von Richtern der LVR angewiesen, bis zum 20. August eine Ausschreibung für Ämter von Richtern des Obersten Gerichts der LVR durchzuführen, in deren Ergebnis dem Oberhaupt der LVR eine Empfehlung über konkrete Personen für die Vorbereitung einer Vorstellung im Volkssowjet der LVR zur ihrer Ernennung als erste Besetzung des obersten Gerichts der LVR vorzulegen ist.
In dem Dokument ist auch ein vorläufiges Reglement für das Oberste Gericht der LVR enthalten.

Armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters des operativen Kommandos der DVR zur Lage am 16.08.2018:
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Kämpfer den Beschuss von Ortschaften unserer Republik fortgesetzt.
In Richtung Gorlowka haben die Terroristen aus der 72. mechanisierten Brigade unter Anführerschaft von Tatus Dolomitnoje mit Granatwerfern verschiedener Art und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben die Kämpfer der 36. Marineinfanteriebrigade einen weiteren ungesetzlichen Befehl des Kriegsverbrechers Gnatow ausgeführt und Sachanka und Leninskoje mit Granatwerfern verschiedener Art und Schusswaffen, darunter auch großkalibrigen, beschossen.
Infolge der Aktivität eines Scharfschützenpaares des Gegners im Gebiet von Leninskoje wurde ein Verteidiger der Republik getötet. Daraufhin wurde das Scharfschützenpaar des Gegners liquidiert.
Heute hat die ukrainischen Seite im Internet einen weiteren Beweis für eine Verletzung des „Brotwaffenstillstands“ sowie für Versuche, den Konflikt zu eskalieren, veröffentlicht.
In einem Video, das Freiwillige in eines der populären sozialen Netzwerke eingestellt haben, werden Fälle von Bombardierung von Positionen unserer Verteidiger unter Verwendung von Quadrokoptern und selbstgebauten Sprengeinrichtungen auf Basis von Granaten für Granatwerfer vom Typ AGS BOG-17, demonstriert. Wir haben mehrfach mitgeteilt, dass mit solchem „Eigenbau“ das Territorium unserer Republik beschossen wird und haben die Ergebnisse dieser Luftangriffe dokumentiert. Dabei wurden nicht nur Stellungen beschossen, sondern auch Ortschaften. Im Juni dieses Jahres wurden zivile Einwohner von Dokutschajewsk und des Petrowskij-Bezirks von Donezk durch solche Bombardierungen verletzt. Heute haben die ukrainischen Besatzer weitere Beweise ihrer Verbrechen demonstriert.
Wir werden sie auf der nächsten Sitzung der Kontaktgruppe in Minsk am 22. August vorstellen und sie außerdem zu den Materialien für die Strafangelegenheiten, die gegen die Kommandeure der Verbände und Einheiten der ukrainischen Streitkräfte beim internationalen Strafgerichtshof angestrengt wurde, hinzufügen.
Der internationale Gerichtshof ist nicht das Einzige, was die ukrainischen Kämpfer, die unsere Republik terrorisieren, erwarten könnte. Nicht weniger erfolgreich kämpft die militärisch-politische Führung gegen die Kriminellen, indem sie den ukrainischen Streitkräften qualitativ minderwertige Waffen liefert. Während zuvor der hauptsächliche „Gerechtigkeitsschöpfer“ der ukrainische Mörser „Molot“ war, der mit beneidenswerter Regelmäßigkeit ukrainische Kämpfer vernichtete, so sind jetzt die 120mm-Mörsergeschosse an die Reihe gekommen.
Heute Nacht ist auf den Positionen der 503. Bataillons der 36. Marineinfanteriebrigade beim Versuch des Beschusses des Territoriums unserer Republik eine Detonation eines Mörsergeschosses im Lauf erfolgt. Dabei starb ein Kämpfer, drei wurden verletzt.
Nach unseren Informationen wird dieser Fall vom Brigadekommando gegenüber dem übergeordneten Stab verheimlicht. Dem Kommandeur des 503. Bataillons wurde die mündliche Anweisung gegeben, in der nächsten Zeit unsere Seite zur Erwiderung des Feuers zu provozieren und dann die Toten und Verletzten darauf „abzuschreiben“.
Ein solches Verhalten des Kommandos der 36. Brigade bringen wir damit in Zusammenhang, dass die Selbstdetonation nach vorläufigen Informationen aufgrund eines Defekts der Geschosses selbst erfolgte. Zuvor hatte die Kommission für Raketenartilleriewaffen des Stabs der OOS bei der Kontrolle des Waffenlagers Defizite in Fragen der Lagerung von Mörsermunition festgestellt. Diese Verstöße bei der Lagerung können, wie aus den Schlussfolgerungen des abschließenden Berichts folgt, „dazu führen, dass die Munition nicht mehr funktionsfähig ist“.
Ich wende mich an an die ukrainischen Terroristen und sage: wenn ihr nicht zum Guten geht, wird man euch in Leichenwagen wegbringen. Und wenn dies nicht mit unserer Hilfe erfolgen sollte, so dank der militärisch-politischen Führung der Ukraine, für die ihr „Kanonenfutter“ seid.

de.sputniknews.com: Türkei gehört nicht mehr zu den größten Staatsschuldeninhabern der USA.
Die Türkei hat nach Angaben des US-Finanzministeriums ihre Investitionen in die US-Staatsschuld im Juni reduziert und ist somit aus der Liste der größten Inhaber von US-Staatsanleihen ausgeschieden.
Während des Berichtsmonats sollen sich die Investitionen Ankaras in die Staatsverschuldung der USA auf 28,8 Milliarden Dollar verringert haben (im Mai hätten sie sich auf 32,6 Milliarden Dollar belaufen).
Seit November 2017 habe die Türkei ihre Investitionen in US-Staatsanleihen kontinuierlich reduziert – damals hätten sie 61,2 Milliarden Dollar betragen.
An der Spitze der Liste nach den Monatsergebnissen (Juni – Anm. d. Red.) steht China: Seine Investition seien auf 1,179 Billionen Dollar geschätzt worden, was 0,4 Prozent weniger sei als im Mai dieses Jahres. Den zweiten Platz belegte Japan, dessen Investitionen um 1,75 Prozent im Vergleich zum Vormonat zurückgegangen seien und 1,03 Billionen Dollar betragen würden. Der drittgrößte Gläubiger der US-Staatsverschuldung mit 300,1 Milliarden Dollar Investitionen war Brasilien.
Russland habe die Liste der größten Inhaber von US-Staatsanleihen im Mai verlassen, als es seine Investitionen von 48,7 auf 14,9 Milliarden Dollar stark reduziert habe.

Mil-lnr.info: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko:
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner zweimal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Beschossen wurde das Gebiet von Kalinowka. Im Verlauf des Beschusses haben die ukrainischen Kämpfer 120mm- und 82mm-Mörser und Schützenpanzerwaffen eingesetzt. Insgesamt wurden mehr als 80 Geschosse auf das Territorium der Republik abgefeuert. Die Befehle zur Eröffnung des Feuers erteilte der Kriegsverbrecher und Kommandeur der 72. Brigade Tatus.
Infolge von barbarischem Mörserfeuer von Seiten der den „Erntewaffenstillstands“ verletzenden ukrainischen Streitkräfte starb ein Soldat der Volksmiliz der LVR.
Die ukrainische militärisch-politische Führung hofft wie zuvor nicht auf die Professionalität und militärische Ausbildung ihrer Soldaten, deshalb greift sie immer häufiger zur Hilfe der westlichen „Herren“.
Zur Erhöhung des Niveaus der Professionalität der Ausbildung der ukrainischen Kämpfer werden in der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ Maßnahmen zur Auswahl von Kandidaten aus dem Unteroffizierspersonal durchgeführt, um diese zur Ausbildung in die Unteroffiziersakademie der US-Bodentruppen zu schicken.
So erkennt die ukrofaschistische politische Führung trotz ihrer hohen Ambitionen die fehlende Fähigkeit der militärischen Strukturen zur Realisierung ihrer militaristischen Bestrebungen im Donbass, dank derer Poroschenko hofft, sich auf dem Sessel des Staatsoberhaupts halten zu können. Aber wenn man die geringe Qualität des Unterrichts durch die ausländischen Paten berücksichtigt, sowie den offenen Unwillen vorhandene Erfahrung zu teilen, wird dieser kaum das Ausbildungsniveau der ukrainischen Truppen erhöhen.
Der moralisch-psychische Zustand des Personals der ukrainischen Streitkräfte, das in der Zone der Operation der Besatzungskräfte eingesetzt ist, bleibt unverändert mangelhaft. Nach uns vorliegenden Informationen hat ein Soldat einer Einheit der 59. Panzergrenadierbrigade die Reihe der Verluste fortgesetzt, indem er Selbstmord begangen hat. Die Umstände dieses Vorfalls werden noch aufgeklärt.
Dies ist bei weitem nicht der einzige Fall von nicht kampfbedingten Verlusten des Personals dieser Einheit. Bereits vier Soldaten der 59. Brigade starben infolge des vollständigen Fehlens von Disziplin und der ständig zwischen den Soldaten aufkommenden bewaffneten Konflikte. Die Verantwortung für alle Vorfälle trägt der Kommandeur der Brigade, der Verbrecher Ossiptschuk.
Unsere Einheiten dagegen sammeln weiter konzentriert Erfahrung und erhöhen dabei die Professionalität und die militärischen Fertigkeiten.
Auf den Übungsplätzen der Volksmiliz werden ständig Übungen für Panzergrenadiereinheiten durchgeführt, bei denen verschiedene taktische Aufgaben wie die Führung von Positionsverteidigung, die Abwehr von Angriffen und der Übergang zum Gegenangriff bearbeitet werden.
Ich will ein weiteres Mal versichern, dass die Volksmiliz der LVR die Minsker Vereinbarungen streng einhält, aber zu adäquaten Gegenmaßnahmen im Fall einer ukrainischen Aggression bereit ist.

de.sputniknews.com: Bedingung für Abzug russischer Militärpolizei von Israel-Syrien-Grenze genannt.
Die russische Militärpolizei, die auf den Golanhöhen stationiert ist, wird diese nach Ankunft von ständigen Patrouillen der UN-Mission verlassen. Dies sagte der Vize-Kommandeur der russischen Gruppierung in Syrien, General-Leutnant Sergej Kuralenko, gegenüber der Zeitung „Moskowski Komsomolez“.
„Die russische Militärpolizei ist die Grundlage für Frieden und Ruhe in dieser Region“, sagte Kuralenko.
„Wir leisten einen umfangreichen Beitrag zur UN-Mission, damit sie in vollem Umfang in der demilitarisierten Zone arbeiten kann“, so der General weiter.
Falls neben der russischen Flagge auch die Flaggen Syriens und der Uno wehen würden, wäre das doppelt so gut und dreifach sicherer.
„Wenn die UN-Mission der Ansicht ist, dass sie ihre Aufgaben in vollem Umfang ohne uns erfüllen kann, gehen wir von hier weg“, erläuterte Kuralenko.
„Wir verfolgen nicht das Ziel, das Patrouillieren lange Zeit fortzusetzen. Das ist ein Erfordernis des heutigen Tages (…). Sobald die ständigen Patrouillen der UN-Mission angekommen sind, stellen wir sofort unsere Patrouillen ein“, fügte der General hinzu.
Die Golanhöhen, die 1944 international als Teil Syriens anerkannt worden waren, wurden während des Sechstagekrieges 1967 größtenteils von Israel besetzt. Mit dem 1981 von Israel verabschiedeten Gesetz über die Golanhöhen wurde einseitig die Souveränität des jüdischen Staates über dieses Territorium verkündet.
Die Annexion der Golanhöhen wurde mit einer UN-Resolution für gesetzwidrig erklärt. Ein Teil der Golanhöhen und der Ort Quneitra wurden zu Bedingungen einer demilitarisierten Zone an Syrien zurückgegeben.
Anfang August 2018 unternahm eine UN-Mission, erstmals seit 2011 von syrischem Territorium kommend, eine Patrouillenfahrt in der demilitarisierten Zone in Begleitung der russischen Militärpolizei. Bis dahin hatten die UN-Kräfte, deren Hauptsitz sich in Damaskus befand, über den Libanon in die demilitarisierte Zone einreisen müssen, weil deren syrischer Teil von Terroristen kontrolliert worden war.


Lug-info.com: Die Einfuhr einer großen Partie von Zuchtrindern aus der RF in die LVR ist ein wichtiger Schritt für den Wiederaufbau der Rinderbestände in der Republik. Dies erklärte heute das Oberhaupt der LVR Leonid Pasetschnik bei einer Inspektion der Tiere auf dem Territorium des Lehr-, Forschungs- und Produktionslandwirtschaftskomplexes „Koloss“ der Lugansker nationalen Agraruniversität.
Der Landwirtschaftsminister der LVR Jurij Pronko und die Rektorin der Agraruniversität Walentina Tkatschenko zeigten Pasetschnik die importierten Jungrinder und berichteten über die Arbeit des gesamten Komplexes.
Das Republikoberhaupt unterstrich die Wichtigkeit des Wiederaufbaus eines eigenen Rinderbestandes in der Republik, dessen Zahl unter der Ukraine und dann in Folge des Krieges im Vergleich zur Zeit der UdSSR stark zurückgegangen ist.
„Das (der zentralisierte Kauf von Rindern) wurde zum ersten Mal in der Geschichte sogar des Lugansker Oblast getan. Wir verfolgen hier natürlich das Ziel, den Rinderbestand zu vergrößern“, sagte er.
Pasetschnik erinnerte daran, dass im Lugansker Oblast bis um Zerfall der UdSSR bis zu 190.000 Rinder gezählt wurden, unter der Ukraine reduzierte sich die Zahl auf 19.000. Das Republikoberhaupt konstatierte, dass die LVR heute insgesamt 3000 Rinder hat.
„Dies muss natürlich in Ordnung gebracht werden“, unterstrich er. „Wenn man den Rinderbestand erhöht, muss natürlich auch die Qualität der landwirtschaftlichen Produktion erhöht werden“….
Der Landwirtschaftsminister der LVR berichtete, dass die rotbunten Rinder etwa 5500 Liter Milch pro Jahr geben. Diese Rinderart ist an die Natur- und Klimabedingungen des Lugansker Landes angepasst.
Das Oberhaupt der LVR Leonid Pasetschnik hat vorgeschlagen, im Rahmen der Entwicklung des Pflanzenbaus in der Republik die Produktion von Fruchtsäften aus lokalen Rohstoffen zu organisieren. Diese Initiative brachte er während des Besuchs bei „Koloss“ ein.
Er erinnerte daran, dass in sowjetischer Zeit im Lugansker Oblast Fruchtsäfte produziert wurden, aber in den Jahren der Unabhängigkeit der Ukraine ist diese Branche verfallen.
„Wir haben all das angebaut und können es tun, aber das ist an manchen Orten mühselig und an manchen sogar ein Verlustgeschäft“, merkte er an.
„Wenn man überlegt, direkt am Ernteort die Säfte zu produzieren, eine Konservenfabrik aufzubauen und direkt vor Ort abzufüllen“, schlug Pasetschnik vor und fügte hinzu, dass ohne eine große Menge von Konservierungsstoffen produzierter natürlicher Saft sehr nützlich ist.
Der Landwirtschaftsminister Jurij Pronko merkte an, dass seine Behörde bereits aud diesem Gebiet arbeitet.
„Derzeit wird vom Landwirtschaftsministerium ein staatliches Programm zur Entwicklung des Gartenbaus erarbeitet“, teilte er mit. „Wir bereiten Flächen vor, erarbeiten Varianten für das Saatmaterial, und etwa in der ersten Dekade des Dezembers werden die ersten 10 Hektor angepflanzt, vermutlich vier Wintersorten von Äpfeln“.
Im Jahr 2019 ist auch die Anpflanzung von Steinobst geplant.
Nach vier Jahren, wenn die Setzlinge beginnen einen Ertrag zu bringen, kann bei der Obstplantage eine „mobile Werkhalle zur Produktion von Fruchtsäften errichtet werden“.

Armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR:
Die ukrainischen Truppen haben während der Zeit des Konflikts in Verletzung der Minsker Vereinbarungen mehrere Male von ihnen selbst kontrollierte Ortschaften in der neutralen Zone eingenommen. Besetzt haben sie nur die Ortschaft Schirokino, die wir vorgeschlagen hatten zu demilitarisieren.
Bereits im Jahr 2015 haben wir unsere Kräfte von dort abgezogen, was die ukrainischen Streitkräfte genutzt haben, um in die Ortschaft einzuziehen. Die Erklärung Najews, dass sie 15 Quadratkilometer unter ihre Kontrolle genommen haben, bestätigt nur die Verletzung der Minsker Vereinbarungen durch Kiew, wir bitten die Weltöffentlichkeit darauf die Aufmerksamkeit zu richten.
Dabei kann man nicht von realen Siegen Kiews reden. Das einzige, zu dem die ukrainischen Truppen fähig sind, ist in Ortschaften in der Grauen Zone einzudringen, wo keine unserer Einheiten sind, und dies dann als Sieg und „Befreiung“ des Territoriums auszugeben.
Nun, die Worte Najews über die weiteren Pläne der ukrainischen Truppen zur „Verbesserung“ ihrer Positionen bestätigen nur, dass Kiew nicht auf eine friedliche Lösung des Konflikts im Donbass ausgerichtet ist, und zielt auf eine Verbesserung des moralisch-psychischen Zustands der ukrainischen Kämpfer an der Front ab, der, wie wir in letzter Zeit feststellen, immer schlechter wird.

de.sputniknews.com: „Russland wird in eigenem Blut ertrinken“ – Ukrainischer Politiker
Der ukrainische Vizeminister für zeitweise okkupierte Regionen Juri Grymtschak hat Russland mit einer „blutigen“ Antwort gedroht.
Vor zwei Jahren soll er eine „Offensive“ Russlands gegen die Ukraine sowie viele Verluste seitens Kiews vorausgesagt haben. Jetzt ist er aber sicher, dass die ukrainische Armee in einem viel besseren Zustand als zuvor ist.
„Damals sagte ich, dass sie in unserem und ihrem eigenen Blut ertrinken würden. Heute scheint es mir, dass sie im Falle einer Offensive in ihrem eigenen Blut ertrinken würden“, unterstrich Grymtschak in einem Interview mit dem ukrainischen Nachrichtenmagazin „Apostroph“.
Seit dieser Zeit habe Kiew bei der Armee, der Ausrüstung und den Waffen viel verändert, so der Politiker weiter. Die Situation in den ukrainischen Streitkräften sei mit dem Jahr 2014 „nicht vergleichbar“.
Die ukrainische Regierung hatte im April 2014 eine Militäroperation gegen die selbsterklärten Volksrepubliken Lugansk und Donezk gestartet, die nach dem Umsturz im Februar 2014 in Kiew ihre Unabhängigkeit erklärt hatten. Nach Angaben der Uno hat der Konflikt bisher mehr als 10.000 Menschenleben gefordert.


Dan-news.info: Die Gewerkschaftsbewegung in der DVR umfasst 80 bis 100 Prozent der Arbeiter der Unternehmen aller Branchen. Dies teilte heute der Vorsitzende der Gewerkschaftsföderation der Republik Maxim Parschin mit.
„In den letzten Jahren haben wir eine große Arbeit geleistet, und jetzt halten wir das Geschaffene im Arbeitsmodus aufrecht. Praktisch alle Arten von ökonomischer Aktivität haben wir bereits erfasst, alle ökonomisch aktiven Unternehmen auch. Die Gewerkschaftsmitglieder machen 80 bis 100 Prozent der Arbeiter aus“, sagte Parschin.
Er erläuterte, dass die Gewerkschaftsföderation der DVR am 21. Februar 2015 gegründet wurde. Derzeit vereinigt sie 25 Branchengewerkschaften, 109 territoriale Organisationen und 2496 Grundorganisationen – das sind etwa 300.000 Menschen.

de.sputniknews.com: Poroschenko und Merkel besprechen Lage im Donbass.
Der Staatschef der Ukraine Petro Poroschenko und die Bundeskanzlerin Angela Merkel haben in einem Telefongespräch die Situation im Donbass und weitere Bemühungen um die Einführung von Friedenstruppen besprochen. Dies teilte der Pressedienst des ukrainischen Präsidenten am Donnerstag mit.
„Die Gesprächspartner haben kurz vor der Zusammenkunft von der deutschen Bundeskanzlerin mit dem russischen Präsidenten ihre Positionen abgestimmt. Petro Poroschenko und Angela Merkel haben die Situation im Donbass sowie weitere, darunter auch friedensstiftende, Bemühungen für die Gewährleistung eines Fortschritts bei der friedlichen Regelung besprochen“, heißt es in der offiziellen Erklärung auf der Webseite des ukrainischen Staatschefs.
Darüber hinaus soll Poroschenko Fragen zum ukrainischen Regisseur Oleg Senzow, der wegen der Vorbereitung von Terroranschlägen in Russland festgenommenen worden war, sowie zum Bau der Gaspipeline Nord Stream 2 aufgeworfen haben.
Mitte Juli hatte Poroschenko bei einer Rede im Nato-Hauptquartier die Hoffnung auf die Unterstützung der Allianz bei der Frage nach einer Entsendung von UN-Friedenstruppen in den Donbass geäußert.
Die Ukraine halte sich weiter an eine friedliche Lösung des Konfliktes in Donbass im Rahmen der Minsker Abkommen, fügte er hinzu.
Im Osten der Ukraine schwelt seit über vier Jahren ein militärischer Konflikt. Die ukrainische Regierung hatte im April 2014 Truppen in die östlichen Kohlefördergebiete Donezk und Lugansk geschickt, nachdem diese den nationalistischen Staatsstreich in Kiew nicht anerkannt und unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten.
Bei den Gefechten zwischen dem Kiew-treuen Militär und den örtlichen Bürgermilizen sind laut UN-Angaben mehr als 10.000 Menschen ums Leben gekommen.


Dnr-online.ru: Im Gebiet von Selidowo hat der Bau eines Übertragungsfernsehturms für die Ausstrahlung ukrainischer Fernseh- und Radiosender auf das Territorium des Donezker Oblast und damit auch auf Territorium der DVR begonnen. Nach den Plänen des Konzerns für Radioausstrahlung, Radioverbindung und Fernsehen sollen die Arbeiten bis Ende November abgeschlossen sein. In einem Kommentar für die offizielle Seite der DVR haben Vertreter des Kommunikationsministeriums berichtet, welche Maßnahmen die Behörde zur Verhütung (maximalen Minimierung) der Ausstrahlung ukrainischer Massenmedien unternimmt.
„Vom Kommunikationsministerium der DVR wird ein Komplex von vorbeugenden Maßnahmen durchgeführt: es wurde eine vorläufige analytische Untersuchung der Abdeckungszonen der von der Ukraine geplanten Fernseh- und Radiosender unternommen und es wird eine alternative Variante zur Bekämpfung der Ausstrahlung der ukrainischen Fernseh- und Radiosender auf das Territorium der DVR erarbeitet.
Spezialisten des Kommunikationsministeriums untersuchen die Möglichkeit, die technischen Parameter der von der DVR verwendeten Fernseh- und Radiosender zu verändern (von der Vergrößerung ihrer Kapazität bis hin zum Umbau auf andere Frequenzbereiche) und bewerten die Möglichkeit des Beschaffung von zusätzlichen Sendern unter Berücksichtigung ihrer möglichen Aufstellungsorte.
An den für die Einrichtung der Sender der DVR vorgesehenen Orten wird die Situation für deren Schutz, das Vorhandensein der nötigen Stromversorgung, Erdung, Unwetterschutz und Orte für die Aufstellung von Antennen analysiert“, teilte das Ministerium mit.
Das Ministerium teilte auch mit, dass eine operatives Reagieren mit Korrekturen der ausgearbeiteten Maßnahmen nach der Inbetriebnahme der neuen Sender durch die Ukraine erfolgen wird, wenn die tatsächliche Situation mit den Ausstrahlungszonen der ukrainischen Fernseh- und Radiosender auf das Territorium der DVR klar wird. Das Kommunikationsministerium wird Maßnahmen zur Unterbindung der Ausstrahlung ukrainischer Massenmedien durchführen.

Abends:

de.sputniknews.com: Zu 100. Jahrestag: Botschaft denkt an „blutige US-Intervention“ in Russland zurück.
Die russische Botschaft in den USA hat zum 100. Jahrestag der US-Militärintervention in Russland eine Mitteilung auf ihrer Facebookseite gepostet.
„1918, vor 100 Jahren, landeten US-Truppen in Wladiwostok und begannen eine blutige Intervention in dem geplagten Russland“, heißt es in der Mitteilung. Die Landung sei der Beginn des umfassenden Eingreifens der Entente-Länder in dem bereits im Bürgerkrieg versinkenden Land gewesen.
In Ihrer Mitteilung mit den Hashtags #WeRemember und #NeverForget führten die russischen Diplomaten einen zu einem Artikel der Nachrichtenagentur Sputnik führenden Hyperlink an, der der US-amerikanischen Intervention gewidmet ist und sogar über Gräueltaten der ausländischen Truppen in Russlands Fernem Osten berichtet.
Ein Anlass für die Intervention war die Entscheidung der russischen Staatsführung, Frieden mit Deutschland zu schließen. Danach schied Russland faktisch aus dem Ersten Weltkrieg aus. Am 5. August 1918 kündigte das US-Außenministerium einen einseitigen Bruch der diplomatischen Beziehungen mit Russland an. Mitte August landete in Wladiwostok im russischen Fernen Osten das 8000-köpfige US-Militärkontingent, an dem auch Kräfte aus Kanada, Großbritannien und Italien teilnahmen.
Formell sollte das US-Kontingent eine sichere Durchfahrt des tschechoslowakischen Korps aus den Tiefen Russlands sicherstellen. Tatsächlich ließen sich die Interventen von recht eigennützigen Bestrebungen leiten.
Bereits im Dezember 1917 hatten die USA, Großbritannien, Frankreich und ihre Entente-Verbündeten beschlossen, das Territorium des ehemaligen Russischen Kaiserreiches in ihre Interessenzone aufzuteilen und Kontakte mit entstandenen Nationalstaaten zu knüpfen.
Diese sagten der sogenannten Weißen Armee ihre Unterstützung zu und wollten dafür außer der Rückzahlung der Schulden der Zarenregierung auch Handelskozessionen bekommen.
„Die Interventen verteidigten auf dem russischen Territorium die Interessen ihres (nationalen – Anm. d. Red.) Kapitals“, sagte der Militärhistoriker Boris Julin gegenüber Sputnik. „Goldgruben, Holz, Kohle – zu all dem hatten sie Pläne“.
Während der ausländischen Intervention wurden allerlei Vermögen aus Russland ausgeführt, unter anderem Holz, Gold, Pelze. Eine riesige Menge von Zivilisten wurde von ausländischen Militärs getötet, die brutal gegen die Ortsbevölkerung vorgingen.
„Überall, wo das Bajonett der überseeischen „Russland-Befreier“ hinlangte, wurden die Anhänger der Sowjets erstochen, erschlagen, massenweise erschossen, erhängt, im Amur ertränkt, in Folter-„Todeszügen“ fortgebracht, in Konzentrationslagern verhungern lassen“, zitierte die Nachrichtenagentur den Historiker Fjodor Nesterow.
Viele russische Bauern, die ursprünglich die Sowjetmacht nicht unterstützen wollten, lehnten sich ihm zufolge gegen die „ausländischen Gäste“ auf und gingen zu den Partisanen über.
Die ausländische Intervention in Russland hatte Ende 1919 nach der Niederlage der Truppen des „obersten Regenten Russlands“ Admiral Koltschak ihren Sinn verloren. Am 1. April 1920 verließ der letzte US-Soldat das Territorium Russlands. Im Laufe des 19-monatigen Einsatzes verlor die US-Armee 200 Soldaten. Endgültig verließen die ausländischen Armeen Russland im Jahr 1922, einzelne Gebiete wurden jedoch erst Mitte der 1920er Jahre befreit.
Hätte es keine Einmischung vonseiten der ausländischen Mächte gegeben, wäre der russische Bürgerkrieg nicht so dauerhaft und blutig gewesen, ist Boris Julin überzeugt. Ohne fremde Militärintervention wäre der Bürgerkrieg in Russland „ohne viel Blut“ bereits 1918 vorbei gewesen, sagte er.
Selbst nachdem der russische Bürgerkrieg zu Ende gegangen war und die USA sowie die meisten europäischen Länder die UdSSR anerkannt hatten, verurteilte keiner der westlichen Politiker die blutige Militärkampagne in Russland.

de.sputniknews.com: Washington droht Ankara mit neuen Sanktionen.
Laut dem US-Finanzminister Steven Mnuchin ist Washington zur Verhängung weiterer Sanktionen gegen Ankara bereit, wenn die Türkei den amerikanischen Pfarrer Andrew Brunson nicht freilässt.
„Der Finanzminister Steven Mnuchin hat erklärt, dass die USA weitere Sanktionen vorbereitet hätten, falls sich die Türkei weigere, den amerikanischen Pfarrer freizulassen“, meldet die Agentur Bloomberg am Donnerstag.
Die Beziehungen zwischen Washington und Ankara haben sich in der letzten Zeit verschlechtert – unter anderem aufgrund der Situation um den US-amerikanischen Pfarrer Andrew Brunson. Er war von den türkischen Behörden im Jahr 2016 wegen Spionage- und Terrorvorwürfen inhaftiert worden.
Anfang August hatte das US-Finanzministerium Sanktionen gegen den türkischen Justizminister Abdülhamit Gül und den Innenminister Süleyman Soylu verhängt. Den beiden wurden „ernsthafte Verstöße gegen Menschenrechte“ vorgeworfen.

de.sputniknews.com: „Nur Bären kommen bald nach Moskau“: Ukrainischer Minister droht Russland.
Der ukrainische Minister für Infrastruktur Wladimir Omeljan hat mit einer radikalen Lösung gedroht, die den Eisenbahnverkehr zwischen Russland und der Ukraine einstellen soll.
„Wir arbeiten. Heute habe ich ein historisches Dokument unterzeichnet. Nur Bären werden nach Moskau kommen, wie in guten alten Zeiten“, schrieb Omeljan. Er gab keine weiteren Details zum Thema an.
Viele russischsprachige Internetnutzer versetzte diese Drohung ins Staunen. Denn viele von ihnen konnten nicht fassen, welche geschichtliche Zeitperiode der ukrainische Minister mit den „alten guten Zeiten“ gemeint hatte.
Zuvor hatte Omeljan geäußert, die ukrainischen Behörden würden die Option behandeln, den Eisenbahnverkehr mit Russland einzustellen. Diese Maßnahme könnte sich negativ auf die Lage der Arbeitsmigranten aus der Ukraine auswirken, sagte der Chef des Ukrainischen Instituts für politische Analyse und politisches Management, Ruslan Bortnik, in diesem Zusammenhang.
Fast alle Züge, die die Ukraine und Russland verbinden, gehören zurzeit den Eisenbahnbetreibern der Ukraine sowie den anderen GUS-Ländern.
Im russisch-ukrainischen Eisenbahnverkehr gibt es heutzutage keine direkten Züge von russischen Eisenbahnbetreibern. Im Jahr 2014 hatte die Tochtergesellschaft des russischen Bahnbetreibers RZhD, das für den Fernverkehr verantwortliche Unternehmen FPK, die Anzahl von solchen Zügen auf den ukrainischen Routen angesichts des sinkenden Fahrgaststroms allmählich reduzieren müssen. Ende 2014 wurden die russischen Züge in die Ukraine völlig eingestellt. Der einzige Zug aus Russland, der über das ukrainische Gebiet fährt, ist der Transitzug Moskau-Kischinau.

Standard

Presseschau vom 15.08.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Abends/nachts:

armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des operativen Kommandos der DVR:
Die ukrainischen Kämpfer aus der 36. Brigade, die vom Kriegsverbrecher Gnatow geleitet wird, beschießen unter Nutzung ihrer Straflosigkeit von Seiten der militärisch-politischen Führung der Ukraine und der Weltöffentlichkeit Kominternowo und Leninskoje im Süden unserer Republik. Bis jetzt wurden auf die Ortschaften insgesamt mehr als 100 Mörsergeschosse verschiedenen Kalibers abgefeuert, Schüsse mit Schützenpanzerwaffen und verschiedenen Granatwerfern abgegeben. Durch Treffer von Mörsergeschossen sind Brandherde auf dem Gebiet der Ortschaften entstanden. Solche Handlungen laufen den von der ukrainische Seite angenommenen Verpflichtungen über einen Waffenstillstand entgegen und sind ein weiterer Akt des Terrors gegen die friedliche Bevölkerung des Donbass. Unsere Verteidiger betreiben eine aktive Verteidigung, indem sie Feuerstellungen des Gegners mit nicht von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen unterdrücken.

Dan-news.info: Einheiten der ukrainischen Armee haben am Abend das frontnahe Gorlowka beschossen, eine Schule und ein Wohnhaus sind beschädigt. Dies teilte der Bürgermeister der Stadt Iwan Prichodko mit.
„Die ukrainischen Streitkräfte haben die Stadt und ihre Umgebung beschossen, durch einen direkten Treffer wurde ein Haus in der Siedlung 6/7 in der Otbojnaja-Straße 10 beschädigt. Die Ortschaft hat keinen Strom. Außerdem wurde in Komarowa die Schule Nr. 10 beschädigt“, sagte Prichodko.
Tote und Verletzte unter der Zivilbevölkerung gibt es nicht.

Vormittags:

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden zweimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden das Gebiet von Frunse.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen und. Granatwerfern.

de.sputniknews.com: Bis auf 140 Prozent: Türkei schraubt Zölle auf US-Waren hoch.
Als Vergeltung für die jüngsten US-Sanktionen hat die Türkei ihre Zölle auf eine Reihe von US-Waren erhöht. Die entsprechende Anordnung des Präsidenten Recep Tayyip Erdogan wurde von der Amtszeitung „Resmi Gazete“ veröffentlicht.
Dem Dokument zufolge werden die Zölle auf Tabakwaren (60 Prozent), Alkohol (140 Prozent), Kosmetika (60 Prozent), Reis (50 Prozent), Obst (20 Prozent) und andere Güter angehoben.
Mit Zollerhöhungen von bis zu 120 Prozent werden auch US-Autos belegt.
Am Freitag verkündete US-Präsident Donald Trump, er werde die Zölle auf Stahl und Aluminium aus der Türkei verdoppeln.
Der türkische Staatschef Erdogan konterte und drohte Washington mit einem Elektrowaren-Boykott. Laut ihm werde die Türkei zurzeit „wirtschaftlich angegriffen“.

de.sputniknews.com: Putin zu persönlichem Treffen mit Kim bereit – Agentur
Russlands Präsident Wladimir Putin hat in einem Antworttelegramm an den nordkoreanischen Staatschef Kim Jong-un anlässlich des 73. Jahrestages der Befreiung der koreanischen Halbinsel von der japanischen Herrschaft seine Bereitschaft zu einem Treffen geäußert.
„Ich bestätige meine Bereitschaft, mich in nächster Zukunft mit Ihnen zu treffen, um die dringenden Fragen der bilateralen Beziehungen und wichtige regionale Angelegenheiten zu besprechen“, heißt es in dem Telegramm, dessen Inhalt von der nordkoreanischen staatlichen Nachrichtenagentur KCNA veröffentlicht wurde.
Russlands Präsident gratulierte dem nordkoreanischen Staatschef und den Nordkoreanern und schätzte hoch ein, dass sich Kim daran erinnert, dass die sowjetischen Soldaten und die Koreaner „Schulter an Schulter“ gegen den gemeinsamen Feind gekämpft hatten.
Darüber hinaus äußerte der russische Staatschef die Hoffnung auf „gegenseitige Kooperation“, darunter die Umsetzung von dreiseitigen Projekten zwischen Russland, Nordkorea und Südkorea.
Zuvor war mitgeteilt worden, dass Nordkoreas Staatschef Kim Jong-un Russlands Staatchef Wladimir Putin ein Glückwunschtelegramm anlässlich des 73. Jahrestages der Befreiung der koreanischen Halbinsel von der japanischen Herrschaft geschickt hatte.
Der Nationale Tag der Befreiung Koreas findet in Nord- und in Südkorea jährlich im Gedenken an die Unabhängigkeit von Japan am 15. August 1945 statt.

Dan-new.info: „Der Störungsdienst der Donezker Abteilung des staatlichen Konzerns „Donbassgas“ hat am 14. August um 20:50 Uhr zahlreiche Splitterschäden an einer Verteilungsgasleitung im Petrowskij-Bezirk von Donezk in der Udatschnaja-Straße festgestellt“, teilt der Pressedienst von Donbassgas mit. „Zur Lokalisierung der Schäden wurde die Gasversorgung von 88 Häusern des privaten Sektors und 17 Mehrparteienwohnhäusern vorübergehend abgestellt. Insgesamt haben 162 Verbraucher kein Gas“.
Die Spezialisten haben bereits mit dem Reparaturarbeiten begonnen. In der zweiten Tageshälfte ist die Wiederinbetriebnahme der Gasversorgung geplant.

de.sputniknews.com: Darum brauchen die USA Waffen im Weltraum – Pentagon-Chef
Die USA wollen keine Militarisierung des Weltraums, werden sich aber gegen Angriffe auf ihre Satelliten wehren. Dies verkündete der Verteidigungsminister der Vereinigten Staaten, James Mattis, laut der Zeitung „The Washington Post“.
Der Pentagon-Chef besuchte vor Kurzem Brasilien und beantwortete dabei eine Frage über die Gefahr eines Wettrüstens im All, falls die USA das neue Projekt eines Weltraumkommandos umsetzen würden.
Mattis erläuterte, die USA könnten potenzielle Gefahren für Satelliten nicht ignorieren, die für Kommunikation, Navigation, Wetterinformationen und andere Grundlagen des modernen Lebens entscheidend seien.
„Wir initiieren das nicht (den Einsatz von Waffen im Weltraum – Anm. d. Red.). Wir sagen nur, dass wir unsere Satelliten im Weltraum schützen müssen. Wenn jemand versucht, mit militärischen Mitteln in den Weltraum zu gehen, werden wir nicht tatenlos zusehen. Wir beabsichtigen nicht, den Weltraum zu militarisieren, aber wenn nötig, werden wir uns im Weltraum verteidigen“, zitiert „The Washington Post“ den Pentagon-Chef.
Er erinnerte zudem daran, dass China 2007 einen alten Satelliten durch eine Bodenrakete zerstörte, und dass die USA das damit gesendete „Signal“ verstanden hätten.
„Seitdem haben unsere Geheimdienste beobachtet, wie andere Länder, einschließlich Russland, Weltraumwaffen entwickeln“, so Mattis weiter.
Auf die Frage, wie die USA einen Angriff auf ihre Satelliten abwehren wollen, sagte Mattis, er würde nicht konkret werden, um den „Gegnern“ nicht im Voraus die US-Handlungen zu verraten.
In jüngster Zeit fördert die US-Regierung aktiv die Idee des Weltraums als Kriegsschauplatz.
Die Aussagen von James Mattis erfolgten einen Tag nachdem US-Präsident Donald Trump erklärt hatte, dass „die Rivalen und Gegner (der USA) bereits mit der Militarisierung im Weltraum begonnen haben“.

Dnr-online.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 14. August 3:00 Uhr bis 15. August 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 13.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Siedlung des Isotow-Bergwerks), Jasinowataja, Spartak, Staromichajlowka, Donezk (Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks), Leninskoje, Kominternowo, Nowaja Tawrija, Sachanka.
Während des massiven mehrstündigen Beschusses des Südens der Republik von Seiten der ukrainischen Streitkräfte erlitt die zivile Einwohnerin von Kominternowo, T.W. Zikunowa, geb. 1959, eine Splitterverletzung am Brustkorb.
Außerdem wurden folgende Häuser in Kominternowo beschädigt:
– Achmatowa-Straße 30, 32, 34;
– Watutin-Straße 46;
– Pobeda-Straße 56, 58, 59b.
Die Art der Schäden wir noch ermittelt.
Durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte auf die Siedlung des Isotow-Bergwerks in Gorlowka wurden folgende Häuser beschädigt:
– Otbojnaja-Straße 10 (eine Wand durchschlagen, zwei Mter Zaun beschädigt, die Verglasung von vier Fensterblöcken“;
– Schule Nr. 10 (Verglasung beschädigt).
Infolge des Beschusses der Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks in Donezk mit Schützenpanzern wurde eine Niedrigdruckgasleitung in der Udatschnaja-Straße 39 beschädigt. Mehr als 100 Häuser im Petrowskij-Bezirk haben kein Gas.
Während des Beschusses von Staromichajlowka mit Schützenpanzern wurden folgende Häuser beschädigt:
– Shukowskij-Straße 16 (direkter Treffer auf das Dach);
– Shukowskij-Straße 17 (Dach eines Hausflügels beschädigt);
– Shukowskij-Straße 18 (Zaun beschädigt);
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 188.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgeschossenen Geschosse 181.
Ab 00:01 Uhr am 1. Juli 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regime der Feuereinstellung – der „Brot“waffenstillstand – in Kraft.

de.sputniknews.com: Kiewer „Protzerei“: Waffen vom Schrottplatz rollen wieder bei Parade – VIDEO
Bei einer Parade in der ukrainischen Hauptstadt will die Armee Flugabwehrraketenkomplexe S-300W1 und „Tor“ zeigen. Dieses Gerät wurde laut dem Militärportal Rg.ru schon längst ausgemustert und verrostete auf Schrottplätzen für Kriegstechnik.
Während das alte Militärgerät dem Bericht zufolge in Kiew für die Bewunderung einiger „Experten“ sorgt, meinen andere, dass die ukrainischen Techniker nur noch die Fahrzeuge dieser Komplexe ins Rollen bringen konnten.
Diese Aufgabe ist für ukrainische Betriebe noch realisierbar, da die S-300-Komplexe auf der Basis der Panzer T-72 und T-80 gebaut wurden.
Was aber die Elektronik angeht, so ist eine Reparatur kaum möglich, denn viele Elemente der noch 1983 hergestellten Geräte werden nicht mehr hergestellt.
Auch die Dienstdauer der Raketen ist längst abgelaufen. Dem Portal zufolge versprechen auch jegliche M
odifikationen an den Geschossen keinen Erfolg beim Einsatz.

Dnr-online.ru: Das Staatssicherheitsministerium der DVR warnt die Einwohner der Republik, dass der Sicherheitsdienst der Ukraine bei der Überschreitung der Grenze zur Ukraine Sim-Karten von Phönix konfisziert, um im Namen des Besitzers rechtswidrige Handlungen durchzuführen.
„Nehmen sie keine Sim-Karten mit in die Ukraine“, heißt es in der Mitteilung des MfS der DVR.

Nachmittags:

de.sputniknews.com: Uno unterstützt Desinformationskampagne über Rolle der „Weißhelme“ in Syrien – Moskau
Die Uno unterstützt faktisch die Desinformationskampagne in den westlichen Medien, die Vertreter der „Weißhelme“ als „wahre und furchtlose Humanitäre“ darstellen. Dies sagte die amtliche Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa.
„Wir haben unsere Aufmerksamkeit auf die Medienberichte über die Beteiligung der Verwaltung des Hohen Flüchtlingskommissars der Uno (UNHCHR) bei der Evakuierung einer großen Gruppe von Aktivisten der „Weißhelme“ aus Syrien gelenkt, die sich als humanitäre Organisation präsentiert hatten, in der Tat aber ein Werkzeug des hybriden Informations- und Propagandakrieges waren, den eine Reihe von Staaten auf dem Territorium Syriens geführt hatten“, verkündete Sacharowa.
Ihr zufolge bestätigt das Hochkommissariat selbst seine Beteiligung an den obengenannten Handlungen.
„Also unterstützt die Uno praktisch die Desinformationskampagne der westlichen Medien und offizieller Kreise über die Weißhelme als angeblich ‚wahre und furchtlose Humanitäre‘ “, so die Pressesprecherin weiter.
Zudem stellte sie die Frage, warum die Weißhelme evakuiert werden, da sie genau jetzt in Syrien sehr dringend gebraucht werden.
„Es gab – für riesige Gelder – nur ihre Beteiligung an Fake-Geschichten über das vermeintliche C-Waffen-Dossier, an der Förderung dieser ganzen propagandistischen Desinformationskampagne im Internet über den angeblichen Einsatz von chemischen Waffen durch die Regierung gegen die eigene Bevölkerung“, betonte Sacharowa.
Die „Weißhelme“ präsentieren sich als Beschützer der Zivilbevölkerung in Syrien ohne politische Agenda. Der Organisation wird jedoch vorgeworfen, inszenierte Videos aus Syrien zu verbreiten: So haben syrische Journalisten mehrere Aufnahmen gezeigt, auf denen die „Rettungskräfte“ mit Waffen und in Militäruniform zu sehen sind. Das russische Außenministerium bezeichnete die Tätigkeit der „Weißhelme“ als Teil einer Verleumdungskampagne gegen die syrische Regierung.


armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters des operativen Kommandos der DVR zur Lage am 15. August 2018:
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Terroristen den Beschuss von Ortschaften unserer Republik verstärkt.
Die schwierigste Lage besteht in Richtung Mariupol, wo die Besatzungskräfte einen massiven Beschuss mit Mörsern, Granatwerfern, Schützenpanzerwaffen und Schusswaffen auf vier Ortschaften verübt haben. Nach abschließenden Zählungen haben die Kämpfer aus der 36. Marineinfanteriebrigade, die vom Kriegsverbrecher Gnatow geleitet wird, 128 Geschosse, davon 61 Mörsergeschosse verschiedenen Kalibers, auf Leninskoje, Kominternowo, Nowaja Tawrija und Sachanka abgefeuert.
Dabei haben die Einheiten der 36. Brigade nach unseren Informationen gleichzeitig mit dem Mörserbeschuss unseres Territoriums einen Schlag mit 122mm-Artillerie auf die Basis einer nationalistischen Einheit im Gebiet von Talakowka verübt, die sich weigert, sich auf Befehl von Najew entwaffnen zu lassen.
Infolge des Beschusses von Kominternowo wurden zwei Zivilistinnen, geb. 1942 bzw. 1959, verletzt. Sieben zivile Häuser in Kominternowo in der Watutin-Straße, der Pobeda-Straße, der Achmatow-Straße wurden beschädigt.
In Richtung Donezk haben die ukrainischen Besatzer aus der 92. mechanisierten Brigade unter Anführerschaft des Kriegsverbrechers W. Kokorew die Gebiete von Jasinowataja und Spartak mit 82mm-Mörsern und Granatwerfern beschossen und insgesamt 35 Geschosse abgefeuert.
In Richtung Gorlowka haben die Terroristen aus der 24. mechanisierten Brigade mit dem Anführer W. Guds Gorlowka mit 82mm-Mörsern und Schusswaffen beschossen. Außerdem haben die ukrainischen Faschisten zielgerichtet die Schule Nr. 10 beschossen. Bereits 15 Tage vor Beginn des Schuljahrs beginnen diese Unmenschen Bildungseinrichtungen unserer Republik zu beschießen, um zu verhindern, dass diese zum Schuljahr geöffnet werden. Außerdem wurde ein Haus in der Otbojnaja-Straße zerstört.
Wir rufen die internationalen Beobachter auf, die Verletzungen des „Brotwaffenstillstands“ durch die ukrainische Seite festzuhalten, damit wir anschließend Materialien erstellen und an den internationalen Strafgerichtshof übergeben können, damit Strafverfahren gegen die Kriegsverbrecher, die Leben und Gesundheit unserer Bürger gefährden, aufgenommen werden.
Die ukrainischen Straftruppen setzten in Verletzung aller internationalen Gesetze die Praxis der Verwendung faschistischer Methoden der Kriegsführung fort. Nach Angaben, die wir von örtlichen Einwohnern von Tarasowka erhalten haben, haben faschistische Verbrecher aus der 92. mechanisierten Brigade zwischen Wohnhäusern 122mm-Artilleriesysteme 2S1 „Gwosdika“ und 3RK „Strela-10“ stationiert. Es ist bemerkenswert, dass diese Technik auch neben Schulen stationiert ist. All dies zeugt davon, dass die Kämpfer der Besatzungskräfte der „stärksten Armee der Welt“ sich weiter hinter der Zivilbevölkerung als Schild verstecken.
Nach Angaben unserer Aufklärung arbeitet im Verantwortungsbereich der 58. Panzergrenadierbrigade, die die 24. Brigade in Richtung Gorlowka abgelöst hat, eine Inspektionskommission des Lebensmitteldienstes des Stabes der OOS. Im Verlauf der Arbeit werden die Lagerung der Lebensmittel und die Versorgung des Personals überprüft und die Beseitigung der zuvor von einer Kommission des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte entdeckten Defizite kontrolliert.
Ursache des Besuchs der Kommission sind zahlreiche Beschwerden des Personals dieses Verbandes über die niedrige Qualität der Lebensmittelversorgung und die Versorgung mit Nahrungsmitteln unterhalb der festgelegten Normen.
Von der Kommission wurden Fälle von Defiziten gegenüber der Normen bei den Lebensmitteln und den Mahlzeiten für das Personal festgestellt, sowie Überschüsse im Lebensmittellager, die bereits abgeschrieben waren und angeblich für die Zubereitung von Mahlzeiten genutzt wurden.
Die abschließenden Berichte wurde an Ermittlungsorgane der Staatsanwaltschaft der Ukraine übergeben, um ein Strafverfahren wegen Betrug und Diebstahl einzuleiten.

de.sputniknews.com: Rohani: Kaspi-Konvention vereitelt „Verschwörung” der USA und Nato.
Die infolge des Kaspi-Gipfels unterzeichnete Vereinbarung hat laut dem iranischen Präsidenten Hassan Rouhani die Pläne des Westens unterbunden, berichtet die Teheraner Agentur „Mehr News“.
Die am 12. August von fünf kaspischen Anrainerstaaten unterzeichnete Konvention verbietet die Militärpräsenz jeglicher Schiffe in den Gewässern des größten Sees der Welt, die nicht zu Russland, Kasachstan, Aserbaidschan, Turkmenistan, oder zum Iran gehören.
Es war die Verschwörung der USA und sogar der Nato, in diesen Gewässern präsent zu sein und ihre Soldaten, Fregatten, Hubschrauber und Stützpunkte an der Küste des Kaspischen Meers einzusetzen. In dieser Vereinbarung haben die fünf Staaten beschlossen, die Präsenz fremder Schiffe im Kaspischen Meer zu verbieten“, zitiert die Agentur den iranischen Präsidenten.
Rohani unterstrich die Wichtigkeit der Außenpolitik und eines kontinuierlichen Gesprächs für die Sicherheit des Landes, weil nicht alle Fragen bezüglich des Kaspischen Meers beim jüngsten Gipfel gelöst worden seien.

Mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko:
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner zweimal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Beschossen wurde das Gebiet von Frunse. Im Verlauf des Beschusses haben die ukrainischen Kämpfer 120mm-, 82mm-Mörser und Schützenpanzerwaffen eingesetzt. Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 40 Geschosse abgefeuert. Die Befehle zur Eröffnung des Feuers erteilte der Kriegsverbrecher und Kommandeur der 53. mechanisierten Brigade Grusewitsch.
Die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte fühlen ihre völlige Straflosigkeit und handeln in den Ortschaften, wo ihre Einheiten stationiert sind, völlig gesetzlos. Die Ausschreitungen der Kiewer Straftruppen gegenüber der Zivilbevölkerung des Donbass hören nicht auf.
In Tjoploje, Staniza-Luganskaja-Bezirk werden alle Männer unter 50 an den Checkpoints gewaltsam aus ihrem Fahrzeug vertrieben, die Pässe werden kontrolliert und die Identifikationsnummern der Mobiltelefone werden erfasst, d. h. der IMEI-Code. Nach diesen Kontrollen fürchten die örtlichen Einwohner Verfolgungen und Hetzjagden von Seiten der militärischen Strukturen.
Außerdem haben Soldaten in Belokurakino, Lugansker Oblast, ein Pogrom im Haus der Mutter eines Milizangehörigen durchgeführt, der schon seit anderthalb Jahren nicht mehr im Dienst ist und sich in der RF befindet. Um Druck auf die Rentnerin auszuüben und anderen örtliche Einwohner einzuschüchtern, haben Soldaten der ukrainischen Streitkräfte auf das Tor „Hier leben Verräter“ geschrieben und haben die alte Frau fast zu einem Herzinfarkt getrieben.
Außerdem haben die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte in Nowoajdarskoje und Melowskoje Befehle erhalten, die örtlichen Polizeieinheiten aktiv bei der Unterdrückung von Protestaktionen zu unterstützen, die örtliche Einwohner, die mit den regelmäßigen Erhöhungen der kommunalen Tarife unzufrieden sind, immer öfter organisieren.
Die materiell-technische Versorgung der Einheiten in der Zone der Besatzungskräfte ist nach wie vor nicht zufriedenstellend, und ohne Hilfe von Freiwilligen kommt die „stärkste Armee auf dem Kontinent“ nicht zurecht. Dies wird nicht nur aus ukrainischen Massenmedien bekannt, sondern auch aus Mitteilungen in sozialen Netzwerken, in denen ukrainische Freiwillige Informationen austauschen.
Die Einheiten der Volksmiliz der LVR sind dagegen mit allem Notwendigen versorgt. …

de.sputniknews.com: Neuer Verteidigungsetat fixiert Washingtons Kurs auf Dominanz in der Welt – Sacharowa
Der neue Verteidigungsetat der USA fixiert laut der amtlichen Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, Washingtons Kurs auf die Dominanz in der Welt.
„Das am 13. August vom US-Staatschef unterzeichnete Gesetz über die Höchstausgaben für die nationale Verteidigung im Finanzjahr 2019 fixiert tatsächlich den Kurs auf die Vergrößerung der dominierenden Rolle Washingtons auf der internationalen Bühne mittels Gewalt“, sagte Sacharowa.
US-Präsident Donald Trump hatte am Montag den Verteidigungsetat für das Finanzjahr 2019 unterzeichnet, dessen Ausgaben im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent wachsen. Insgesamt betragen die US-Militärausgaben für das nächste Finanzjahr rund 716 Milliarden US-Dollar. Der Etat beschränkt die Finanzierung einer Reihe von Arbeiten zur Umsetzung des Vertrags über den Offenen Himmel. Der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow bezeichnete dies als „Weg zur weiteren Intoxikation der internationalen Beziehungen mittels einseitigem Vorgehen.“


de.sputniknews.com: Washington erweitert Sanktionen gegen Pjöngjang.
Die USA haben ihre Sanktionen gegen Personen und Unternehmen erweitert, die mit Nordkorea verbunden sind. Von den neuen US-Sanktionen sind unter anderem auch chinesische und russische Unternehmen und Bürger betroffen. Dies geht aus einer Mitteilung des US-Finanzministeriums hervor.
Demnach wurden nun Einschränkungsmaßahmen gegen das russische Unternehmen „Profitnet“, die chinesische Firma „Dalian Sun Moon Star International Logistics Trading CO“ und die Firma „SINSMS PTE. LTD“ mit Sitz in Singapur verhängt. Zudem wurde der Russe Wassili Koltschanow als Geschäftsführer von „Profitnet“ in die Sanktionsliste aufgenommen.
Im Juni 2018 hatte US-Präsident Donald Trump geäußert, er hätte eine Verhängung von neuen Sanktionen gegen Pjöngjang geplant gehabt. Schließlich habe er jedoch beschlossen, diese zu verschieben.

de.sputniknews.com: Merkel-Erdogan-Telefonat: Wirtschaftliche Beziehungen und Syrien-Lage auf dem Tisch
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel haben bei einem Telefonat die Beziehungen der beiden Länder besprochen. Dies teilte eine Quelle von Sputnik in der Administration des türkischen Staatschefs am Mittwoch mit.
„Beim heutigen Telefongespräch besprachen Tayyip Erdogan und Angela Merkel die bilateralen Beziehungen sowie regionale Fragen und vor allem die Situation in Syrien“, so die Quelle. Die beiden Staatschefs seien auf den bevorstehenden Berlin-Besuch von Erdogan eingegangen, der im September stattfinden solle. „Sie (Merkel und Erdogan) vereinbarten ein Treffen auf Finanzministerebene, das in den nächsten Tagen abgehalten werden soll“.
„Bei dem Gespräch betonte Bundeskanzlerin Merkel, eine starke türkische Wirtschaft sei auch vom deutschen Standpunkt aus wichtig“, hieß es.
Die beiden Staatsanführer sollen sich zu einer weiteren Stärkung der Zusammenarbeit zwischen der Türkei und Deutschland bekannt und über die Fortsetzung von gegenseitigen Besuchen und Kontakten verständigt haben.

abends:

de.sputniknews.com: Moskau dementiert britische Erklärung über Abfangen von Su-24 durch Royal Air Force.
Das russische Verteidigungsministerium hat die Erklärung der Royal Air Force über ein angebliches Abfangen von sechs russischen Kampfjets vom Typ Su-24 kommentiert.
„Am 13. August 2018 haben vier Flugzeuge des Seefliegerkorps der Schwarzmeerflotte, unter denen es keine Kampfflugzeuge vom Typ Su-24 gab, geplante Übungsflüge über dem Schwarzen Meer durchgeführt“, heißt es in einer Erklärung.
„Nach Abschluss der Flugaufgabe in diesem Luftraumbereich haben die russischen Flugzeuge in einer Entfernung von mehr als 30 Kilometern ein Militärflugzeug von einem der Nato-Länder entdeckt“, teilte das russische Verteidigungsministerium mit.
Die Behörde betonte, dieses Flugzeug habe keine Manöver durchgeführt, sei von der Route nicht abgewichen und habe sich den russischen Flugzeugen, die zum Heimatflughafen zurückgeflogen seien, nicht genähert.
Die Flüge der Maschinen der russischen Schwarzmeerflotte würden in strikter Übereinstimmung mit den internationalen Regeln für die Nutzung des Luftraums und ohne Verletzung der Grenzen anderer Staaten durchgeführt, betonte das russische Verteidigungsministerium.
Zuvor hatte die Royal Air Force mitgeteilt, zwei britische Kampfflugzeuge vom Typ Eurofighter Typhoon hätten am Montag russische Su-24 über dem Schwarzen Meer begleitet. Die Kampfjets wären vom Luftstützpunkt in Rumänien abgehoben, denn „sechs russische Su-24 hätten sich dem Nato-Luftraum genähert“, so die britische Luftwaffe.

de.sputniknews.com: Minister: Westliche Sanktionen gegen Syrien behindern dessen Wiederaufbau.
Die vom Westen gegen Syrien verhängten Sanktionen behindern den Wiederaufbau des Landes. Das sagte Syriens Umweltminister Hussein Machluf am Mittwoch in einer Sitzung des Koordinierungsstabes für die Heimkehr syrischer Flüchtlinge.
„Diese Sanktionen stehen der Entwicklung der Wirtschaft und einer schnellen Wiederherstellung der Infrastruktur im Wege. Die Aufhebung der Sanktionen würde die Rückkehr syrischer Bürger in die Heimat beschleunigen“, fuhr der Minister fort.
„Die Bewilligung der von den UN zur Verfügung gestellten Ressourcen, vor allem für den Bau von Schulen, Krankenhäusern und sonstigen Infrastrukturobjekten, würde den Flüchtlingen Hoffnung einflößen und zu einem gewaltigen Instrument der Verhinderung von Konflikten in der Zukunft werden“, sagte Machluf.
Zur humanitären Hilfe internationaler Organisationen für sein Land sagte der Minister, sie könne mehrere Probleme nicht vollständig lösen helfen. „Unsere Bürger brauchen eine stabile Zukunft, kurzfristige Hilfen reichen nicht aus“, betonte Machluf.

 

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Presseschau vom 14.08.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
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Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Vormittags:

de.sputniknews.com: Ukraine: „Riesige Schäden“ durch Handelsstopp mit Russland prophezeit.
Kiew wird im Falle einer Unterbrechung der Handelsbeziehungen zu Russland mit enormen Schäden rechnen müssen. Davor warnt der ukrainische Ex-Wirtschaftsminister Wiktor Suslow in der Sendung „112 Ukraina“.
Insbesondere wies der Politiker darauf hin, dass Russland weiterhin der größte Handelspartner der Ukraine bleibt.
„Dies gibt der Ukraine einen bedeutenden Markt für den Absatz ihrer Waren und auch für den Ankauf der Güter, die für die Ukraine lebenswichtig sind. Die Ukraine erwirbt einen großen Teil des Kernbrennstoffs aus Russland, und das ist wichtig für die Arbeit der AKW, die mehr als die Hälfte des Stroms in der Ukraine produzieren. Die Stilllegung dieser AKW würde eine totale Katastrophe sein. Es gibt noch viele andere Beispiele“, erklärte Suslow.
Er erinnerte zudem daran, dass Kiew die Folgen einer ausgesetzten Zusammenarbeit mit Moskau in einigen Bereichen schon gespürt habe. Suslow nannte hier insbesondere die Weltraumforschung und die Flugzeugindustrie.
Deswegen kritisierte er auch den jüngsten Appell des Ex-Präsidenten der Ukraine, Wiktor Juschtschenko, den Handel mit Russland einzustellen.
„Es ist ein Vorschlag, der in der Ukraine riesige Schäden verursachen und das Lebensniveau der Ukrainer noch mehr verringern wird. Wenn wir diesen Handel unterbrechen, werden wir allein beim Gastransit bis zu drei Milliarden Dollar pro Jahr verlieren“, erörterte Suslow.
Zuvor hatte der Ex-Präsident des Landes, Wiktor Juschtschenko, in einem Interview die Handelsbeziehungen zwischen Russland und der Ukraine als unangemessen und asymmetrisch bezeichnet.

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden fünfmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Kalinowo, Shelobok und Prischib.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Nahe russischer Grenze: Litauen meldet Errichtung von Nato-Luftwaffenübungsplatz.
In der litauischen Stadt Kazlu Ruda wird es laut dem Pressedienst des Verteidigungsministeriums Litauens den ersten Luftwaffenübungsplatz im Baltikum geben, der den Nato-Standards entspricht.
Auf diesem Übungsplatz können die Flugzeuge demnach das Schießen gegen Bodenziele trainieren. Darüber hinaus werde hier das Personal für die Luftstreitkräfte ausgebildet.
Die Bauarbeiten sollen bis Ende des Jahres 2018 abgeschlossen sein. Am Projekt soll sich auch die Ingenieurabteilung der US-Luftstreitkräfte, „RED HORSE“, beteiligen. Es werde vom amerikanischen Verteidigungsprogramm „European Reassurance Initiative“ finanziert.
Der Übungsplatz befindet sich russischen Medienberichten zufolge etwa 60 Kilometer von der russischen Grenze entfernt.
Die Nato hatte 2016 bei ihrem Gipfeltreffen in Warschau beschlossen, in Lettland, Litauen, Estland und Polen rotierend multinationale Bataillone zu stationieren. Im Januar 2018 wechselten dänische Militärs die französischen ab.
Die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen hatten sich wegen der Situation in der Ukraine angespannt, wo es Anfang 2014 zu einem Staatsstreich gekommen war — und wegen der Wiedervereinigung Russlands mit der Krim nach einem entsprechenden Referendum auf der Halbinsel, die bis dahin Teil der Ukraine gewesen war.
Der Westen warf Moskau die Einmischung in innenpolitische Angelegenheiten der Ukraine vor und verhängte Sanktionen. Moskau ergriff Gegenmaßnahmen und betonte, dass es kontraproduktiv sei, mit ihm in der Sprache von Sanktionen zu sprechen. Zudem verwies Russland immer wieder darauf, dass es weder zu den Seiten des innenpolitischen Konflikts in der Ukraine gehöre noch Subjekt der Minsker Vereinbarungen zur Konfliktregelung im Donbass sei, und dass die Krim-Frage für immer und ewig weg vom Tisch sei.

Dnr-online.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 13. August 3:00 Uhr bis 14. August 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 7.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Dokutschajewsk, Kominernowo.
Nach genaueren Informationen wurden infolge des Beschusses von Gorlowka (Siedlung des Isotow-Bergewerks) Schäden an folgenden zivilen Objekten festgestell:
– Newelskij-Straße 90 und 97 – Zaun, Dach, Verglasung beschädigt;
– Tschistyj-Gasse 87 – direkter Treffer an die Ecke des Hauses, Fassade und Verglasung beschädigt;
– Saslawskij-Straße 21 – Dach und ein Wirtschaftsgebäude beschädigt;
– Saslawskij-Straße 44 – Verglasung beschädigt;
– Saslawskj-Straße 42 – Zaun und Verglasung beschädigt;
– Wosnesenskij-Straße 37, Wohnung 15 – Verglasung beschädigt;
– Tschernjachowskij-Straße 72, Wohnung 9 – Verglasung beschädigt;
– Shiwopisnaja-Straße 24/2 – Verglasung beschädigt.
Wie bereits mitgeteilt wurde, wurden während des Beschusses von Dokutschajewsk folgende Häuser beschädigt:
– Kiewskaja-Straße 5a;

– Lenin-Straße 92/2.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 181.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgeschossenen Geschosse 159.
Ab 00:01 Uhr am 1. Juli 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regime der Feuereinstellung – der „Brot“waffenstillstand – in Kraft.

de.sputniknews.com: USA planen mehr Militärübungen im Schwarzen Meer.
Die USA wollen ihre militärischen Tätigkeiten im Schwarzen Meer sowie im Atlantischen und im Arktischen Ozean ausbauen. Diese Absicht ist im Verteidigungsetat für 2019 festgestellt, der von Trump am Montag signiert wurde.
Das Dokument besagt, der US-Verteidigungsminister soll in Zusammenarbeit mit dem Außenminister und dem Oberbefehlshaber des Europäischen Kommandos der USA unter anderem die „Steigerung der Häufigkeit, des Maßstabs und Umfangs der Nato- und anderen multilateralen Manöver im Schwarzen Meer unter Beteiligung der Ukraine und Georgiens“ in Betracht ziehen.
Im Verteidigungsetat erwähnt ist zudem ein eventueller Beitritt Georgiens zur Nato.
Darüber hinaus soll das Pentagon „eine umfassende Strategie der Sicherheitskooperation entwickeln und umsetzen, welche die Unterstützung von Verbündeten und Partnern in Europa integriert, insbesondere die Verbündeten und Partner, die am unmittelbarsten von russischer Aggression und bösem Einfluss bedroht sind“, heißt es im Dokument.
Ein weiterer Punkt ist die Umsetzung eines verstärkten „militärischen Engagements“ zwischen den USA und den Armeen der Staaten im Westbalkan, um die „Nato-Interoperabilität, die Zivilkontrolle des Militärs, die Beschaffungsreformen und regionale Sicherheitskooperationen“ zu fördern.
US-Präsident Donald Trump hat am Montag den Verteidigungsetat für das Finanzjahr 2019 unterzeichnet, dessen Ausgaben im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent gewachsen sind. Das neue Finanzjahr beginnt am 1. Oktober 2018.

Dnr-online.ru: Gemäß dem Erlass des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko Nr. 231 vom 27. Juli 2018 wird am 15. August in der Republik die Vorbereitung zur Durchführung der militärischen Übungen mit Zivilisten, die sich in der Reserve befinden, abgeschlossen.
„Bis zum 15. August 2018 sind die Leiter der Verwaltungen der Städte und Bezirke angewiesen, unter Berücksichtigung des Plans (der Ordnung) der Durchführung von militärischen Übungen mit Zivilisten, die sich in der Reserve befinden, einen Plan zur Organisation der Zusammenarbeit mit den Abteilungen der Militärkommissariate in den Bezirken (bezirksfreien Städten) zu Fragen der Bildung von Reserveeinheiten aus Zivilisten, die sich in der Reserve befinden, vorzubereiten und aufzuarbeiten.
Die Leiter von Unternehmen, Organisationen und Einrichtungen aller Eigentumsformen auf dem Territorium der DVR sind angewiesen, den Erhalt von Arbeitsplätzen und Löhnen für die Arbeiter der Unternehmen, Organisationen und Einrichtungen, die zur Reserve gehören, für den Zeitraum ihrer Beteiligung an den Militärübungen sicherzustellen. Die Zeit der Anwesenheit bei den Militärübungen wird entsprechend der geltenden Gesetzgebung bezahlt“, heißt es in dem Erlass des Republikoberhaupts.

Nachmittags:

Dan-news.info: Die Ärzte des Donezker Klinischen Territorialen Medizinischen Vereinigung (DoKTMO) haben im Rahmen des humanitären Programms zur Wiedervereinigung des Volkes des Donbass in einem halben Jahr mehr als 16.500 Einwohner des Donbass behandelt. Dies teilte heute der Pressedienst des Gesundheitsministeriums der DVR mit.
„In einem halben Jahr haben Spezialisten aus verschiedenen Abteilung der DoKTMO im Fachgebiet „Allgemeinmedizinisches Krankenhaus zur Leitung hochspezialisierter Behandlung für Erwachsene“ mehr als 2000 Einwohner aus dem vorübergehend von der Ukraine kontrolliertem Teil des Donbass behandelt. Was die Patienten aus der DVR betrifft, so haben mehr als 14.500 Personen eine qualifizierte ärztliche Behandlung erhalten“, teilte das Gesundheitsministerium mit.

de.sputniknews.com: Auch russische Militärs betroffen: Terroristen intensivieren Aktivitäten in Idlib.
Die Terroristen in der Gegend des syrischen Idlib haben ihre auch gegen russische Militärs gerichteten Tätigkeiten intensiviert, wie Russlands Außenminister Sergej Lawrow erklärte.
„In der letzten Zeit beobachten wir recht aggressive Handlungen, vor allem seitens Dschabhat an-Nusra“, sagte Lawrow. Dazu würden Beschüsse von syrischen Regierungstruppen durch Kämpfer, tägliche Starts von mehreren Drohnen mit dem Ziel, die russische Militärbasis Hmeimim zu beschießen, und andere provokative Handlungen zählen, betonte der Außenminister nach den Verhandlungen mit seinem türkischen Amtskollegen.
„Natürlich hat die syrische Armee das volle Recht, solche Angriffe niederzuschlagen, und es ist keine Rede davon, dass die russische Armee den syrischen Regierungstruppen das erlauben würde. Die syrische Armee ist auf eigenem Boden, sie kämpft um ihre Unabhängigkeit gegen Terroristen, in vollem Einklang mit der Resolution des UN-Sicherheitsrates 2254. Und wir unterstützen sie dabei in voller Übereinstimmung mit dem Völkerrecht“, merkte Lawrow an.
„Dort in Idlib ist die Lage schwerer als in den anderen Deeskalationszonen, und es war die schwerste von Anfang an, auch wegen der Dominanz von Dschabhat an-Nusra“, so Lawrow weiter.
Dabei unterstrich der russische Chefdiplomat, dass laut Angaben der Uno auch einige Tausend Kämpfer von Dschabhat an-Nusra in der Deeskalationszone von Idlib befinden.
„Das war heute ein professionelles Gespräch. Unser gemeinsames Interesse mit der Türkei an der Lösung verschiedener Probleme beruht auf den grundlegenden Prinzipien der UN-Charta, die eine kollektive Arbeit an der Lösung der globalen Probleme mit dem Respekt der souveränen Gleichheit der Staaten und die Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Länder vorsieht“, sagte Lawrow.
„Das ist auch in Syrien der Fall, wo wir durch verschiedene Kommunikationskanäle die Aufgaben für die Überwindung des Widerstandes von letzten Terrorgruppierungen, die Aufgaben der Rückkehr zum friedlichen Leben der bewaffneten Opposition, die terroristische Methoden ablehnt, sowie die volle Umsetzung der Vereinbarungen über die Deeskalationszonen, unter anderem in Idlib, besprechen, in vollem Ausmaß dieser Vereinbarung“, erklärte der Minister.

Armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters des operativen Kommandos der DVR über die Lage am 14.08.2018:
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Banditen den Beschuss von Ortschaften unserer Republik fortgesetzt.
In Richtung Gorlowka haben die Terroristen aus der 24. mechanisierten Brigade mit dem Anführer der Bande W. Guds auf die Siedlung des Gagarin-Bergwerks und Dolomitnoje 53 Mörsergeschosse des Kalibers 120 bzw. 82mm abgefeuert, sie haben Panzer eingesetzt sowie aktiv mit Abwehrgeschützen, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
In Richtung Donezk haben die ukrainischen Besatzer aus der 128. Gebirgssturmbrigade unter Anführerschaft des Kriegsverbrechers S. Sobko als Ziel Dokutschajewsk gewählt und dessen Gebiet mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Dabei wurden zwei zivile Häuser in Dokutschajewsk in der Kiewskaja-Straße 5a und der Lenin-Straße 92/2 beschädigt.
Außerdem wurde in Richtung Mariupol Kominternowo mit Granatwerfern und Schusswaffen der Banditen der 36. Marineinfanteriebrigade unter Leitung des Mörders A. Gnatow beschossen.
Nach genaueren Informationen wurden gestern während eines massiven Beschusses der Siedlung des Isotow-Bergwerks im Nikitowskij-Bezirk von Donezk neun Wohnhäuser beschädigt: Newelskij-Straße 90, 97; Tschtyj-Gasse 87; Saslawskij-Straße 21, 44, 42; Wosnesenskij-Straße 37 Wohnung 15; Tschernjachowskij-Straße 72/9; Shiwopisnaja-Straße 24/2.
Unsere Aufklärung hat von zuverlässigen Quellen im Spezialzentrum der Spezialoperationskräfte der ukrainischen Streitkräfte in Berditschew Informationen über den Beginn der Abschlussphase des sechsten Qualifikationskurses zur Ausbildung von Aufklärungseinheiten der Spezialoperationskräfte erhalten. Das Spezialgebiet dieser Einheiten ist Tiefenaufklärung und Durchführung von Terrorakten auf dem Territorium des Gegners.
Die ausgebildeten Diversanten werden eine Woche vor dem Unabhängigkeitstag der Ukraine in die Zone der Operation der Besatzungskräfte geschickt, um Terrorakte auf dem Territorium der Republiken vorzubereiten und durchzuführen.
Nach einer Mitteilung aus dem Stab der 128. Gebirgssturmbrigade ist das Personal des Verbandes, das nicht zum Dienst an der Front herangezogen wird, unter Leitung des Brigadekommandeurs des Kriegsverbrechers S. Sobko an der Suche nach vier Kämpfern der Brigade beteiligt, die heute Nacht mit der Waffe desertiert sind. Die Deserteure verstecken sich zurzeit im Wolnowacha-Bezirk, wo sie eine ernsthafte Gefahr für dessen Einwohner darstellen.
Alle vier gesuchten Kämpfer stammen aus dem Oblast Wolyn und sind im Jahr 2014 in das nationalistische Bataillon „Donbass“ eingetreten. Dies ist ein deutliches Beispiel dafür, dass die Nazisten aus „Donbass“ nur mit unbewaffneten Einwohnern des Südostens der Ukraine kämpfen können, und wenn sie an die Front geraten, und unseren Verteidigern von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen, ergreifen sie sofort die Flucht.
Diesen Fall verheimlicht das Brigadekommando gegenüber dem übergeordneten Stab, weil sich derzeit Dokumente über die Auszeichnung des führenden Personals der Brigade mit staatlichen Auszeichnungen zur Unterschrift bei Poroschenko befinden. Das Vorhandensein grober Verletzungen der militärischen Disziplin in der Brigade könnte Poroschenko dazu zwingen, von der Unterzeichnung des Erlasses über die Auszeichnung Abstand zu nehmen.
Zum Abschluss. Das ukrainische Kommando diskreditiert sich weiter fleißig und zwingt die Öffentlichkeit, seinen verlogenen Erklärungen nicht zu glauben. So haben wir eine öffentliche Kritik von Seiten ukrainischer Blogger und von Freiwilligen am Pressezentrum des Stabs der OOS analysiert, die sich über die Daten des Zentrums über unseren Beschuss, Verluste von Seiten der Republiken und die heroischen Aktivitäten der Kiewer Kämpfer lustig machen.
Gegenstand des Hohns der ukrainischen Öffentlichkeit sind insbesondere folgende Fakten:
1. Das Kommando der Besatzungskräfte lügt offen und gibt seinen erwidernden Beschuss um ein Mehrfaches zu hoch an, obwohl selbst die OSZE eine solche Zahl nicht feststellt.
2. Außerdem sind die Blogger die fantastischen Erklärungen aus dem Stab der OOS über massenhafte Verluste von Seiten des Gegners leid. Angeblich sterben in den Republiken täglich Dutzende von Verteidigern. Tatsächlich sind solche Übertreibungen für das ukrainischen Kommando notwendig, um seine Unprofessionalität, Verantwortungslosigkeit und Nachlässigkeit abzuschreiben.
Zum Glück müssen wir niemandem irgendetwas erklären. Die ukrainische Öffentlichkeit versteht alles selbst. Das Kommando der OOS lügt, dafür wird es von Seiten seiner eigenen Blogger und Freiwilligen mit Kritik und Anfeindungen überzogen.

de.sputniknews.com: Vier Posten russischer Militärpolizei auf Golanhöhen aufgestellt.
Vier Posten der russischen Militärpolizei sind vor der Linie „Brawo“ entlang der demilitarisierten Zone auf den Golanhöhen aufgestellt worden. Das erklärte der Vize-Kommandeur der russischen Gruppierung in Syrien, General-Leutnant Sergej Kuralenko.
„Derzeit planen wir und haben bereits begonnen, diesen Plan zu verwirklichen – die Posten der russischen Militärpolizei vor der Linie ,Brawoʻ aufzustellen. Ich betone, direkt in der demilitarisierten Zone gibt es keine Posten der Militärpolizei. Wir stellen die Posten entlang der Linie ,Brawoʻ auf“, sagte Kuralenko.
„Nun wurden bereits vier Posten der russischen Militärpolizei aufgestellt. In der nächsten Zeit werden weitere zwei errichtet, insgesamt sechs Posten wird es geben. Später planen wir, die Zahl der Posten bei Bedarf bis auf acht zu vergrößern“, erläuterte er.
„Wir leisten der Uno umfangreichen Beistand, damit die UN-Flagge in allen Posten steht und die Mission im vollen Umfang in der demilitarisierten Zone funktionieren kann“, so Kuralenko.
Ihm zufolge gibt es in den nördlichen Regionen drei bis vier Routen, auf denen das Patrouillieren nicht eingestellt worden ist. Die Aufgabe der UNDOF sei nun die Ausweitung des Patrouillierens, oder konkreter, es in der Zentral- und Südzone wiederaufzubauen. „Und wir sehen unsere Verpflichtung darin, ihnen zu helfen“, sagte er.
Laut Kuralenko wird die Militärpolizei die Posten an die Syrer übergeben, sobald die Arbeit eingerichtet ist, auch durch die syrische Seite.
Kuralenko teilte mit, dass die Kämpfer vor sechs Jahren in die demilitarisierte Zone eingedrungen seien und fast alle UN-Posten ihre Tätigkeit eingestellt hätten. Es habe insgesamt 57 Posten auf zwei Linien gegeben. Die Entscheidung über die Zahl der UN-Posten in der demilitarisierten Zone wird ihm zufolge der UNDOF-Kommandeur nach einer Bestätigung im Hauptquartier treffen.
Der Zustand der Posten ließe darauf schließen, dass es auf dem Territorium heftige Kämpfe gegeben habe. Die UN-Posten seien fast in der ganzen demilitarisierten Zone stark zerstört worden.
Dort hätten sich vor allem die Kämpfer der Terrorgruppierung Dschabhat an-Nusra befunden. „Vor kurzem, knapp vor einem Monat, haben die Regierungskräfte die demilitarisierte Zone bis zur Linie ,Alfaʻ völlig befreit; nun befindet sich die demilitarisierte Zone unter Kontrolle der Regierungskräfte“, so der General.


Mil-lnr.info: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko:
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner fünfmal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Die Gebiete von Kalinowo, Shelobok und Prischib wurden beschossen. Dabei haben die ukrainischen Kämpfer 120mm- und 82mm- Mörser sowie Schützenpanzerwaffen verwendet. Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 40 Geschosse abgefeuert. Die Befehle zur Eröffnung des Feuers erteilten die Kriegsverbrecher der Kommandeur der 53. mechanisierten Brigade Grusewitsch und der Kommandeur der 14. mechanisierten Brigade Wojtschenko.
Die militärisch-politische Führung der Ukraine nutzt für die Ausbildung und Schulung ukrainischer Soldaten westliche Instrukteure. Die Trainings finden hauptsächlich auf dem Jaworoskij- und dem Shitomirskij-Truppenübungsplatz statt. Die Mörder ihrer Mitbürger werden auf zwei Gebieten ausgebildet: Arbeit von Diversions- und Erkundungsgruppen und Scharfschützenkurse.
Die hauptsächliche Aufmerksamkeit hat das ukrainische Kommando in der OOS-Zone der Aktivität von Scharfschützen gewidmet, ihre Aktivität ist im Zusammenhang mit dem „Erntewaffenstillstand“ und dem bevorstehenden „Schulwaffenstillstand“ vorrangig.
Auf der 37. allgemeinmilitärischen Truppenübungsplatz der Luftlande- und Sturmtruppen der ukrainischen Streitkräfte hat eine Ausbildung von Scharfschützenpaaren für Truppenteile der ukrainischen Streitkräfte stattgefunden. Nach Abschluss der Übung werden die Kämpfer in die Zone der Strafoperation geschickt, um die gewonnene Erfahrung gegen die Einwohner des Donbass anzuwenden.
Vorrangige Aufgabe der Volksmiliz der LVR bleibt weiter die Gewährleistung der Sicherheit der Republik. Mit dem Personal der Einheiten werden regelmäßig Übungen zur militärischen Ausbildung durchgeführt, bei denen die Kenntnisse und Fertigkeiten der Soldaten vervollkommnet werden. Wir halten die übernommenen Verpflichtungen streng ein, dabei behalten wir uns im Fall grober Verletzungen der Vereinbarungen durch die ukrainische Seite das Recht auf erwidernde Maßnahmen vor.
Frage: Das ukrainische Kommando hat erklärt, dass gegen die ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Nowotoschkowskoje Artillerie des Kalibers 122mm eingesetzt wurde, außerdem haben sie erklärt, dass sie am gestrigen Tag mit Waffen des Kalibers 120 und 82mm beschossen worden seien, d.h. mit von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen. Sie können Sie das kommentieren?
Antwort: Die Ukraine führt derzeit eine großangelegte Operation zur Diskreditierung der Soldaten der Volksmiliz der LVR und der Führung der Republik insgesamt durch. Zu diesem Zweck haben die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte die Anweisung erhalten, auf die eigenen Positionen zu schießen und diesen Beschuss als unseren auszugeben. Diese Tatsachen bestätigen nicht nur unsere Aufklärungsdaten, sondern es gibt auch eine Reihe mittelbarer Beweise, wie das Fehlen von Beschießungen von unserer Seite in den OSZE-Berichten, das Fehlen von Verlusten der ukrainischen Streitkräfte, die es bei der Verwendung der genannten Waffen auf jeden Fall geben sollte.
Frage: Die OSZE-Mission hat Daten einer Drohne veröffentlicht, in denen das Vorhandensein von Waffen und Technik sowie von Munitionskästen im Gebiet von Krasnyj Lutsch angezeigt werden. Wie können Sie das kommentieren?
Antwort: Die Prinzipien der Arbeit der OSZE-Mission rufen eindeutig Fassungslosigkeit hervor. Die Beobachter sind darüber informiert, dass in diesem Gebiet ein Übungsplatz der Volksmiliz der LVR ist, ebenfalls über die Standorte von Waffen und Technik, die nach der Unterzeichnung entsprechender Vereinbarungen ins Minsk ausgerüstet wurden. Krasnyj Lutsch befindet sich tief im Hinterland, die Entfernung von der Kontaktlinie erlaubt es, dort die Waffen und Technik zu stationieren, die in dem Bericht angegeben sind. Außerdem werden normale Munitionskisten regelmäßig kontrolliert, gewartet und im Falle der Notwendigkeit repariert und das wird warum auch immer auch als Verstoß ausgegeben.

de.sputniknews.com: Schlacht um Atlantik 2.0: USA schalten in Kampfmodus gegen Russland.
Die US-amerikanischen Seestreitkräfte bereiten sich auf eine Konfrontation mit Russland im Nordatlantik vor. Das erklärte der Oberbefehlshaber der US-Seestreitkräfte, John Richardson, in der Zeitschrift „National Interest“. Zugleich betonte er, dass die Aktivitäten russischer U-Boote in diesem Raum so umfassend seien wie seit 25 Jahren nicht mehr.
Wie Admiral John Richardson äußerte sich auch der neuernannte Vizeadmiral Charles Richard: „Fertigmachen zum Kampf! Das war der Befehl Admiral Tofalos und ist auch mein Befehl. Nur wenn wir zum Kampf bereit sind, können wir Blutvergießen verhindern. Falls uns das nicht gelingt, wartet unser Volk auf unseren Sieg und verlangt den Sieg von uns. Und wir werden unser Volk nicht enttäuschen!“
Im Mai hatte das US-Marinekommando die Reaktivierung der Zweiten Flotte angekündigt, die vor allem an der Ostküste der USA und im Nordatlantik eingesetzt werden sollte. Ihre wichtigste Aufgabe sei laut „National Interest“ der Widerstand gegen „territoriale Ansprüche Moskaus“ auf Territorien, die von Washingtons Verbündeten kontrolliert werden.
„Wir drohen niemandem mit Kriegshandlungen im Ozean, insbesondere im Nordatlantik“, sagte damals der frühere Chef des Hauptstabs der russischen Seestreitkräfte, Admiral Viktor Krawtschenko. „Aber unsere U-Boote und Schiffe sollten in den kritisch wichtigen Gebieten des Weltmeeres präsent sein – wenigstens damit man unsere Flagge sieht.“
In den 1990er und frühen 2000er Jahren seien viele russische Kriegsschiffe wegen ihres mangelhaften technischen Zustandes in den Häfen geblieben oder einfach entsorgt worden. Die Wiederbelebung der russischen Marine in den letzten Jahren rufe nun in Washington Ängste hervor, die jedoch absolut unbegründet seien.
Krawtschenko findet, dass die Wiederherstellung der Zweiten Flotte der US-Marine vor allem für das amerikanische Publikum bestimmt sei, ohne ein passendes Mittel für die Abwehr der angeblichen Gefahr seitens Russlands zu sein. Dabei sei die Idee von der näher rückenden „Schlacht im Atlantik“ schon vor längerer Zeit entstanden. Noch 2017 hatte der Befehlshaber der US-Marine in Europa, Admiral James G. Foggo, behauptet, Russlands Bemühungen um die Entwicklung einer modernen und schlagkräftigen Seestreitmacht würden bedeuten, dass den USA „die vierte Schlacht um den Atlantik“ bevorstünde. Dabei verwies der Admiral auf Konflikte während beider Weltkriege und die angespannten Beziehungen zwischen Moskau und Washington während des Kalten Kriegs. „Diese Gefahren sind sehr wesentlich und wachsen nur weiter. Auch werden die operativ-strategischen Möglichkeiten der Kräfte des potenziellen Gegners immer größer“, so Foggo damals.
„Die amerikanischen Admiräle haben nie genau gesagt, im Rahmen welches Konfliktes sie sich die vierte Schlacht um den Atlantik vorstellen“, erklärte der frühere Vizechef der Hauptoperativverwaltung des russischen Generalstabs, Generalleutnant Valeri Saparenko. Denn eine Schlacht um den Atlantik wäre als eine einzelne Schlacht, ohne einen großen bewaffneten Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten und Russland, schlicht unmöglich.
Und ein solcher Konflikt wäre wohl nur als ein neuer Weltkrieg möglich, der sehr lange dauern würde und an dem sich viele Seiten beteiligen würden. Außerdem würden dabei alle möglichen Waffengattungen, auch Atomwaffen, zum Einsatz kommen, ergänzte Saparenko.
Allerdings würde ein Krieg, in dem Massenvernichtungswaffen eingesetzt würden, zu katastrophale Folgen haben, und zwar nicht nur für die unmittelbaren Teilnehmer, sondern für alle Länder auf beiden Seiten des Atlantik. Unter anderem würden die kriegführenden Parteien die gegenseitigen politischen Zentren und Wirtschafts- bzw. Industriegebiete vernichten.
Es müsse nur noch herausgefunden werden, ob Admiral Foggo und Admiral Richard bereit wären, gerade unter solchen Bedingungen um den Atlantik zu kämpfen, so General Saparenko. „Wenn nicht, dann sollten auch die Gespräche mit der amerikanischen Seite zu diesem Thema eingestellt werden. Denn schlafende Hunde sollte man nicht wecken.“
Derselben Auffassung zeigte sich auch der ehemalige Verwaltungschef der Hauptoperativverwaltung des Generalstabs, Generalleutnant Nikolai Moissejew. Nach seinen Worten würde es zwischen den USA und Russland einen lokalen Konflikt im Atlantik nicht geben. Denn selbst eine kleine Provokation seitens der Amerikaner könnte einen massiven Raketenschlagabtausch auslösen, wobei auch Atomwaffen zum Einsatz kommen könnten. Doch die von den US-Admirälen erwähnten Szenarien sehen nicht die katastrophalen Folgen vor, die eine richtige bewaffnete Konfrontation zwischen Washington und Moskau haben könnte. „Und was die Anwesenheit der russischen Seestreitkräfte in den kritisch wichtigen Gebieten der Weltmeere angeht, so waren sie dort immer präsent und werden es auch weiterhin sein“, ergänzte der General.
Dennoch gebe es aktuell zwischen Moskau und Washington trotz der heftigen Rhetorik keine wirtschaftlichen oder sozialpolitischen Kontroversen, die einen umfassenden Krieg unter Einsatz von Atomwaffen auslösen könnten, fügte Moissejew an.

Mptdnr.ru: Am 14. August fand eine weitere Sitzung des operativen Stabs zur Inbetriebnahme des grundlegenden Produktionsbereichs im staatlichen Unternehmen „Stirol“ statt. Der Verlauf der abschließenden Etappe der Reparatur und Vorbereitungsarbeiten zur Wiederaufnahme der Massenproduktion von Mineraldünger sowie die Frage der Zusammenarbeit mit Vertrags – und Zulieferorganisationen, die an der Inbetriebnahme des Unternehmens beteiligt sind, wurde behandelt.
An der Veranstaltung nahmen der Minister für Industrie und Handel Alexej Granowskij, der Direktor des staatlichen Unternehmens „Stirol“ Maxim Tschepak, der leitende staatliche Inspektor für Brandschutzaufsicht des Zivilschutzministeriums Oberst des Zivilschutzes Dmitrij Kostjamin, die Leiter der staatlichen Unternehmen „Donezker Elektrotechnisches Zentrum“, „Donezkstandartmetrologija“, „Donezker elektrotechnische Fabrik“ und anderer sowie der strukturellen Abteilungen von „Stirol“ teil.
„Wir nähern uns dem abschließenden Etappe der Inbetriebnahme der Produktion. Damit „Stirol“ eines der haushaltsbestimmenden Unternehmen wird, müssen wir uns vollständig auf das gestellte Ziel konzentrieren: das Werk ins Leben zurückzuholen. Bis zu heutigen Tag wurde eine titanische Menge an Arbeit erledigt und nicht nur bei „Stirol“. Die gesamte Republik erwartet von uns ein positives Ergebnis“, erklärte Alexej Granowskij.
Der Direktor des Unternehmens merkte an, dass für das gesamte Kollektiv der verantwortungsvollste Zeitpunkt naht. „Die Inbetriebnahme von „Stirol“ wird es erlauben, dreitausend Arbeitsplätze einzurichten und das sind dreitausend Familien. Die Löhne werden erhöht werden. Deshalb arbeiten wir in den letzten Monaten fast ohne Wochenenden, um die Reparatur der technologischen Ausrüstung, die bei der Produktion von Düngern eingesetzt wird, mit maximaler Zuverlässigkeit und Genauigkeit durchzuführen“, berichtete Maxim Tschepak.
Im Verlauf der Besprechung waren Berichte von Leitern von Werksbereichen über die getane Arbeit zu Drucktests der Versorgungsleitungen, Revisionen, Reparaturen, Montagen, Probeläufen von Elektroausrüstung, Revision der Werkbereichsausrüstung, Kontrolle und Kalibrierung von Mess- und Regeltechnik und Automatik, Reparatur- und Montagearbeiten der dynamischen, statischen, Turbokompressorausrüstung, zur Ausführung technischer Begutachtung sowie zur Thermoisolierung der Ausrüstung, Behälter und Leitungen zu hören.
Wir erinnern daran, dass der Stab zur Vorbereitung der Inbetriebnahme der technischen Einheiten des staatlichen Unternehmens „Stirol“ 2017 geschaffen wurde, um eine rechtzeitige Realisierung des Programms zur Inbetriebnahme der grundlegenden Produktionsbereiche zu gewährleisten, die notwendigen Arbeiten zu organisieren und durchzuführen, aufkommende Probleme operativ zu lösen.


Abends:

de.sputniknews.com: Fessel ablegen: Russland für dollarfreien Öl-Handel bereit.
Russland hat sich zum Ziel gesetzt, den Öl-Handel von der Dollar-Fessel zu befreien, meinen Experten. Auch mit anderen Ländern soll mit Nationalwährungen gehandelt werden. Für den internationalen Markt ist die US-Währung laut dem russischen Finanzminister Anton Siluanow viel zu gefährlich.

de.sputniknews.com: Experte: Aussetzen von Open-Skies-Vertrag durch USA „Betrügerei und Provokation“
Das Aussetzen einiger Bestimmungen des Vertrages über Offenen Himmel (Open Skies) durch die USA ist nach Worten des Chefs des Verteidigungs- und Sicherheitsausschusses des Föderationsrates, Viktor Bondarew, „Betrügerei und Provokation“. „Darauf sollten die anderen Vertragspartner aufmerksam werden“, erklärte er am Dienstag in Moskau.
Am Vortag hatte US-Präsident Donald Trump den Rüstungsetat abgezeichnet. In dem Dokument heißt es unter anderem, dass die USA die Kooperation mit Russland im Rahmen des Open-Skies-Vertrages einfrieren, „bis Moskau ihn wieder einhält“.
„Sie (USA) brauchen einen formellen Vorwand, um internationale Verträge nicht zu erfüllen, ohne diese aufzukündigen. Mit dem Einfrieren des Open-Skies-Vertrages wollen die USA verhindern, dass Russland ihre militärischen Aktivitäten kontrolliert und die reale Zahl atomarer Sprengsätze in ihrem Arsenal erfährt“, sagte Bondarew vor der Presse.
Ihm zufolge sollten die anderen Unterzeichnerstaaten auf derartige „Provokationen vonseiten der USA reagieren“.
Der Vertrag über den Offenen Himmel (OH-Vertrag oder Open Skies) war im Jahr 1992 in Helsinki von 27 Teilnehmerstaaten der Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE, jetzt Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa – OSZE) unterzeichnet worden. Das Dokument gilt seit 2002. Ziel ist die Festigung der gegenseitigen Verständigung und des gegenseitigen Vertrauens.
Unter den Teilnehmern sind die meisten NATO-Länder sowie Russland, Weißrussland, die Ukraine, Georgien, Bosnien-Herzegowina, Schweden und Finnland.



de.sputniknews.com: Versuch, Syrien-Regelung zu beeinflussen – Lawrow zu neuen US-Sanktionen.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat nicht ausgeschlossen, dass die westlichen Sanktionen gegen Russland, die Türkei und den Iran ein Versuch sind, den Erfolg des Astana-Prozesses zur Syrien-Regelung zu beeinflussen.
„Natürlich werden wir in den Erklärungen, die die amerikanische Seite macht, wenn sie Sanktionen gegen unsere Länder ankündigt, wahrscheinlich keine direkte Verbindung zur Syrien-Krise sehen. Aber wir spüren natürlich den Wunsch des Westens, in erster Linie der USA, den Astana-Prozess nicht zu ermöglichen, konkrete Ergebnisse zu erreichen, sowie diesen als nicht erfolgreich zu präsentieren“, sagte Lawrow.
Der Außenminister betonte, solche Versuche habe es auch in der Vergangenheit gegeben. Russland, die Türkei und der Iran wären, auch wenn sie nicht immer übereinstimmende Ansätze zu diesem oder jenem Aspekt der syrischen Krise hätten, aber in der Lage, die Weisheit und die Bereitschaft für die Lösung spezifischer Probleme zu finden. Diese Tatsache habe die Situation in Syrien radikal verändert, so Lawrow.
Moskau halte die Politik der Verschärfung der US-Sanktionen für illegitim, fuhr er fort. Diese Schritte seien eine Manifestation des Willens, überall und in allem zu dominieren und „die Musik in den internationalen Angelegenheiten zu bestimmen“, um Vorteile auf den globalen Märkten zu erreichen. Neue Sanktionen würden außerdem die US-Verbündeten bestrafen und alle Prinzipien des Welthandels untergraben.
„Diese Politik kann nicht die Grundlage für einen normalen Dialog sein. Und ich glaube, dass sie sich nicht lange Zeit fortsetzen kann“, sagte der russische Außenminister.
Zugleich verliere Moskau nicht die Hoffnung, dass in den Beziehungen ein vernünftiger Ansatz Überhand nehmen werde und die Länder zu einem entpolitisierten Dialog zurückkehren würden.
Die USA hatten zuvor wegen „des Einsatzes von chemischen Waffen in Salisbury“ neue Sanktionen gegen Moskau angekündigt. Das erste Sanktionspaket soll am 22. August und das zweite in 90 Tagen in Kraft treten, wenn Moskau keine Garantien für die Nichtanwendung von C-Waffen geben sollte.
Der Kreml betrachtet die neuen Sanktionen als ungesetzlich. Laut dem russischen Premier, Dmitri Medwedew, kann die weitere Verschärfung der Strafmaßnahmen gegen Russland als Erklärung eines Wirtschaftskrieges eingeschätzt werden.

de.sputniknewscom: Neue Sanktionen gegen Russland: US-Kongress macht Gesetzentwurf publik.
Der US-Kongress hat einen Gesetzentwurf über neue antirussische Sanktionen auf seiner Webseite veröffentlicht.
Der Gesetzentwurf „zur Stärkung der Nato, Bekämpfung der internationalen Cyberkriminalität und Verhängung zusätzlicher Sanktionen gegen die Russische Föderation und für andere Zwecke“ sieht unter anderem die Einführung von Einschränkungsmaßnahmen vor, die gegen eine Reihe russischer Politiker, Beamte, Geschäftsleute und mit russischen Energieprojekten verbundene Unternehmen gerichtet sind, sowie Sanktionen gegen die russische Staatsverschuldung.
Vor knapp einer Woche hatte das US-Außenministerium bekannt gegeben, dass Washington am 22. August wegen des Vergiftungsfalls in Salisbury das erste Paket von neuen Sanktionen gegen Moskau verhängen werde.

Standard

Presseschau vom 13.08.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends/nachts:

wpered.su: Die Fußballer des Donezker „Avantgarde“ widmeten ihr Spiel den erschossenen Spielern des Kiewer „Dynamo“.
Am 12. August besiegte der Minifußballklub „Avantgarde“ im Rahmen der dritten Liga den Minifußballklub „Spartak-Junior“ mit 11:2. Der Fußballklub der KP der DVR hat damit bereits 33 Punkte und führt weiter die Tabelle an, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
Die Fußballer des Donezker „Avantgarde“ widmeten dieses Spiel den Spielern des Kiewer „Dynamo“, die von den Faschisten nach dem „Todesspiel“ vom 9. August 1942 erschossen wurden. Vor Beginn des Spiels zeigten sie die Fahne des Sieges.

 

vormittags:

de.sputniknews.com: US-Zerstörer ins Schwarze Meer eingelaufen.
Der amerikanische Zerstörer „USS Carney“, der mit dem Aegis-Kampfsystem ausgestattet ist, ist laut der 6. Flotte der US-Navy am Sonntag ins Schwarze Meer eingelaufen.
Das US-Schiff lief demnach am 12. August ins Schwarze Meer ein, um einen Einsatz zur Sicherheit im Meer und Verbesserung der Möglichkeiten des Zusammenwirkens mit Verbündeten und Partnern durchzuführen.
„Die Ankunft der ,Carney‘ im Schwarzen Meer demonstriert unsere kontinuierliche Haltung zur Sicherheit und Stabilität in dieser Region“, sagte der Kommandeur Tyson Young.
„Unsere Zeit, die wir hier verbringen, hilft uns, das Zusammenwirken und den Daten- sowie Erfahrungsaustausch mit unseren Partnerländern zu verbessern“, fügte er hinzu.
Die USS Carney war Anfang Januar als erster US-Zerstörer im neuen Jahr ins Schwarze Meer eingelaufen.
Die US-Lenkraketenzerstörer der Arleigh-Burke-Klasse, zu der auch die USS Carney gehört, sind mit dem sogenannten Aegis-Kampfsystem ausgerüstet, mit dem bis zu 56 Marschflugkörper des Typs „Tomahawk“ transportiert werden können.


lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden viermal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Losowoje, Frunse und Kalinowka.
Geschossen wurde mit 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Erneuerung syrischer Eisenbahn: Russische Unternehmen bereit zu Teilnahme – Medien
Russland kann 2019 mit der Lieferung von Eisenbahntechnik nach Syrien beginnen. Dies berichtet die russische Zeitung „Iswestija“ unter Berufung auf die Maschinenbau- und Rüstungsfirma Uralwagonsawod.
„Uralwagonsawod hat Interesse an der Lieferung eines breiten Sortiments von Schienenfahrzeugen, unter anderem Kesselwagen, offenen Güterwagen und Flachwagen in dem Umfang, der für die technische Erneuerung der syrischen Eisenbahn erforderlich ist“, heißt es in einer Mitteilung des Herstellers.
Die Lieferung dieser Eisenbahnwagen könnte bereits 2019 beginnen.
Darüber hinaus soll auch das russische Maschinenbauunternehmen Transmaschholding, das ebenfalls Eisenbahnfahrzeuge produziert, die Zusammenarbeit mit der syrischen Eisenbahn für möglich halten.

 

Dnr-online.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 12. August 3:00 Uhr bis 13. August 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 10.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der MinskerVereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks, Siedlung des Isotow-Bergwerks), Jasinowataja, Spartak, Oktjabrj, Leninskoje, Sosnowskoje, Sergejewka, Kominternowo.
Die bereits mitgeteilt wurde, wurde in Sergejewka durch einen direkten Treffer ein Haus zerstört.
In Folge des Beschusses um 5:00 Uhr von Seiten der ukrainischen Streitkräfte unter Verwendung von Abwehrgeschützen wurde in Sachanka das Dach des Heizwerks in der Zentralnaja-Straße beschädigt.
Beim Beschuss von Kominternowo wurden folgende Häuser beschädigt:
Achmatowa-Straße 28 (Dach beschädigt);
Kirow-Straße 34 (Wirtschaftsgebäude beschädigt).
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 159.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 11.
Ab 00:01 Uhr am 1. Juli 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regime der Feuereinstellung – der „Brot“waffenstillstand – in Kraft.

de.sputniknews.com: „Antirussische Hysterie“ schadet US-Interessen – Amerikanischer Journalist
Die „antirussische Hysterie“ ist zur Grundlage der US-Politik gegenüber Russland geworden und verletzt erheblich die nationalen Interessen der Vereinigten Staaten, meint der Fox News-Kolumnist John Dale Grover.
Laut Grover laufen zurzeit in den USA die Angst und der Hass für alles, was mit Russland verbunden ist, auf Hochtouren. Die Furcht vor der angeblichen „russischen Einmischung“ in die Präsidentschaftswahlen 2016 habe bereits zu Erklärungen über die Notwendigkeit eines zweiten Kalten Krieges geführt, um den russischen Präsidenten Wladimir Putin aus seinem Amt zu verdrängen.
Eine der Folgen dieser „Hysterie“ sei die Verhängung neuer Sanktionen gegen Russland für den vermeintlichen C-Waffen-Einsatz in Salisbury. Unter anderem würden diese Sanktionen „zuverlässige Sicherungen“ seitens Moskaus und internationale Überprüfungen fordern, um den Verzicht Russlands auf die Verwendung chemischer und biologischer Waffen zu bestätigen.
„Wenn Russland sich weigert, diese Zusicherungen zu geben und Inspektionen zuzulassen, wird nahezu der gesamte Handel der USA mit Russland unterbrochen … Solche drastischen Maßnahmen werden die US-russischen Beziehungen sicherlich verschlechtern und die Vermeidung von Eskalationsspiralen und Kriegsschrecken, wie sie während des ersten Kalten Krieges beobachtet wurden, erschweren“, schreibt Grover.
Zudem würden sie die Zusammenarbeit in der Iran-Frage und bei der Rüstungskontrolle beeinträchtigen.
Dies entspreche nicht den nationalen Interessen der Vereinigten Staaten, betont Grover. Zwar bleibe Russland eine Atommacht, und Putin ein geopolitischer Rivale von Donald Trump. Jedoch sei dies keine Bedrohung für die nationale Sicherheit, die um jeden Preis zerstört werden müsste.
Der Kolumnist ruft die USA dazu auf, sich gegenüber Russland vernünftig zu verhalten und nicht dem Wunsch nachzugeben, Moskau so viel Schaden wie möglich zuzufügen.
„Sanktionen werden eher als Drohung zur Abschreckung von Handlungen genutzt, und nicht als Strafe …, die nur verhängt wird, nachdem ein anderes Land etwas getan hat, was Amerika nicht mag“, erklärt Grover.
Darüber hinaus müssten die USA die endlose Expansion der Nato stoppen und Russland nicht von allen Seiten umringen.
Es sei auch wichtig, sowohl US-amerikanische als auch russische Schlüsselinteressen im Bereich Sicherheit und Souveränität anzuerkennen, da dies helfe, den Machtausgleich in der Welt zu erhalten, fügte Grover hinzu.
In den bilateralen Beziehungen sei nicht alles verloren, glaubt Grover. Wenn der US-Präsident und der Kongress zusammenarbeiten könnten, würde sich die „antirussische Hysterie“ lindern, und die internationalen Beziehungen könnten sich normalisieren, resümiert der Kolumnist.

Dan-news.info: „Die ukrainischen Truppen haben gestern um 22:00 Uhr und heute um 5:00 Uhr Sachanka und Kominternowo beschossen. Dabei wurden acht Wohnhäuser beschädigt“, teilte die Verwaltung des Nowoasowskij-Bezirk der DVR mit.
Tote und Verletzte unter Zivilbevölkerung gibt es nicht.

de.sputniknews.com: US-Sanktionen gegen Russland bedrohen Integrität der Chemiewaffenkonvention – Moskau
Die US-Sanktionen gegen Russland aufgrund der grundlosen Anschuldigungen des angeblichen „Chemiewaffeneinsatzes“ stellen eine Bedrohung für die Integrität der Chemiewaffenkonvention dar und schaden der Autorität der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW). Dies erklärte Russlands Außenministerium.
„Das aktuelle Vorgehen Washingtons stellt eine Bedrohung für die Integrität der Chemiewaffenkonvention (CWK) dar und schadet der Autorität der OPCW, mit der Russland im Laufe der Umsetzung des nationalen Programms zur Vernichtung des Chemiearsenals eng zusammengearbeitet hat“, heißt es aus dem russischen Außenministerium.
„Die USA haben erneut die Geringschätzung des internationalen Rechtssystems sowie das Streben demonstriert, die bestehenden vielseitigen Mechanismen im Bereich der Kontrolle der Bewaffnung für die Förderung der auf ihrer politischen Agenda stehenden Themen auszunutzen.“
Die USA hatten zuvor wegen „des Einsatzes von chemischen Waffen in Salisbury“ neue Sanktionen gegen Moskau angekündigt. Das erste Sanktionspaket soll am 22. August und das zweite in 90 Tagen in Kraft treten, wenn Moskau keine Garantien für die Nichtanwendung von C-Waffen geben sollte.
Der Kreml betrachtet die neuen Sanktionen als ungesetzlich. Laut dem russischen Premier Dmitri Medwedew kann die weitere Verschärfung der Sanktionen gegen Russland als Erklärung eines Wirtschaftskrieges eingeschätzt werden.

Dnr-online.ru: Heute, am 13. August, ist der vierte Jahrestag des tragischen ersten Beschusses der Stadt Mospino, die südöstlich von Donezk liegt. Die von der Miliz richtig organisierte Verteidigung von Mospino verhinderte im Jahr 2014 einen Durchbruch der ukrainischen Truppen nach Donezk. Ein Korrespondent der offiziellen Seite der DVR, der unmittelbar an den Ereignissen beteiligt war, stellt einen Rückblick auf jene Tage vor.
Die Einwohner von Mospino unterstützten sofort den Prozess der Schaffung der Donezker Volksrepublik. Bereits am 27. April 2014 ging die Kontrolle über die Stadt auf eine gesellschaftliche Formation, die freiwillige Volkseinheit von Mospino über, die auf Initiative von Bürgern gegründet wurde, die gegenüber dem Schicksal ihrer Heimatstadt und des Donbass nicht gleichgültig waren. Die freiwillige Volkseinheit gewährleistete die öffentliche Ordnung und führte die Vorbereitung zum Referendum am 11. Mai 2014 durch.
Die militärische Situation bei Mospino änderte sich Anfang Juli 2014 wesentlich, als die unmittelbare Gefahr der Einnahme der Stadt durch Truppenteile der ukrainischen Streitkräfte (aus Nordwesten, von Ilowajsk) und des Strafbataillons „Asow“ (von Süden von Starobeschewo) aufkam. Zur Verteidigung der Ortschaften wurden Einheiten der Volksmiliz des Donbass nach Mospino gebracht. Die Verteidigung leitete der Kommandeur des 2. Slawjansker Bataillons Wladimir Kononow, jetzt Generalleutnant, Verteidigungsminister der DVR, Held der Donezker Volksrepublik.
Sich an die Ereignisse jener Tage erinnert erzählte Generalleutnant Kononow: „Ich kommandierte ein Bataillon, dass in Gorbatschewo-Michajlowka, Karino, Mospino, Ilowajsk, Surgres, Charzysk, Nishnaja Krynka bis hin nach Serditoje stand. Die Zahl war nicht standardgemäß, praktisch ein Regiment – 980 Mann. In Mospino stand die Kompanie „Marka“, meine Heimatkompanie, die bereits in Slawjansk gebildet wurde. Sie unterstützte das mir operativ unterstellte Bataillon „Kertsch“. Sehr oft gab es dort Durchbruchversuche. Um dagegen vorzugehen, installierten wir Minensperren und verwendeten Beutemörser des Kalibers 120mm. Nach einem Beschuss von Mospino mit Brandgeschossen erteilte ich den Befehl zum Ausfall und zur Vernichtung von drei ukrainischen „Grads““.
Dank der richtig organisierten Verteidigung von Mospino gelang es den Soldaten der jungen Republik nicht nur die Stadt zu verteidigen, sondern auch einen Durchbruch der ukrainischen Truppen aus rückwärtiger, südöstlicher Richtung nach Donezk zu verhindern. Insgesamt starben während der Kämpfe in Mospino sechs Zivilisten und acht Verteidiger der Stadt. Das Bergwerk „Mospinskaja“ wurde durch Beschuss der ukrainischen Streitkräfte vollständig vernichtet, das Krankenhaus Nr. 12, zwei Schulen (Nr. 151 und 152), etwa 90 Wohnhäuser wurden beschädigt. Inzwischen ist die Mehrzahl der Objekte wieder aufgebaut worden.
Am 14. September 2015 wurde auf Initiative der Stadtöffentlichkeit und mit Unterstützung des Informationsministeriums der DVR in Mospino ein Gedenkstein für die zivilen Einwohner und die Milizangehörigen aufgestellt, die für die Freiheit und Unabhängigkeit der Republik gefallen sind. „Ich möchte die Einwohner von Mospino dafür um Verzeihung bitten, dass wir sie nicht verteidigen konnten. Wir waren damals sehr schwach und konnten den Feind nicht angemessen abwehren. Aber jetzt ist die Miliz zu einer vollwertigen Armee herangewachsen. Und ich verspreche den Einwohnern von Mospino, dass kein einziger Feind es mehr wagen wird, sie zu beunruhigen“, sagte der stellvertretende Leiter der Koordination der Volksmiliz Oberst Eduard Basurin bei der Veranstaltung.

de.sputniknews.com: Im Internet sind Aufnahmen von der russischen Schwarzmeerhalbinsel Krim erschienen, wo am Sonntag Dutzende Hektar eines Naturschutzgebietes nahe Jalta gebrannt haben.
Der Brand wurde laut Informationen aus dem Pressedienst des russischen Zivilschutzministeriums auf einer Fläche von 26 Hektar lokalisiert.
Die Löscharbeiten dauern weiter an. 489 Feuerwehrleute kämpften gegen den Brand, unterstützt von drei Mi-8-Hubschraubern, einem Löschflugzeug vom Typ Il-76 und einem Amphibienflugzeug vom Typ Be-200.
Insgesamt sollen sie rund 300 Tonnen Wasser über den Brandstellen abgeworfen haben.
Der Brand auf der Halbinsel Krim wütet seit Samstag. Vor dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand eine Fläche von rund 2500 Quadratmetern in Flammen.
Der Brandherd liegt in einer schwer zugänglichen Gebirgslandschaft. Erschwert wurden die Löscharbeiten durch starken Wind.
Nach Angaben des Ministeriums stellt der Brand aktuell keine Gefahr für Menschen dar. Es gibt auch keine Toten oder Verletzten.

de.sputniknews.com: Putin trifft sich am 18. August mit Merkel.
Am 18. August findet laut dem Presse- und Informationsamt der Bundesregierung ein Treffen zwischen der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin statt.
Das Treffen soll dem Sprecher der Bundesregierung Steffen Seibert zufolge im Gästehaus der Bundesregierung im Schloss Meseberg stattfinden. Auf der Agenda werden aktuelle außenpolitische Fragen stehen.
Seibert schloss gegenüber der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti nicht aus, dass bei diesem Treffen auch der Konflikt in Syrien, die Regelung der Situation im Osten der Ukraine sowie die Zusammenarbeit im Energiebereich behandelt werden könnten.

 

nachmittags:

de.sputniknews.com: Ayatollah Khamenei: „Weder Krieg noch Verhandlungen mit USA“
Der Oberste Religionsführer des Irans, Ayatollah Ali Khamenei, hat verkündet, dass Teheran mit Washington weder kämpfen noch verhandeln wird.
„Kürzlich haben US-Beamte unverhohlen über uns gesprochen. Neben Sanktionen reden sie über Krieg und Verhandlungen“, schrieb das geistliche Oberhaupt auf seinem offiziellen Twitter-Account.
„Lasst mich in dieser Hinsicht ein paar Worte zum Volk sagen: Es wird keinen Krieg geben, und wir werden mit den USA nicht verhandeln“, erklärte er.
Es wird in letzter Zeit darüber spekuliert, ob der Iran nach Washingtons Ausstieg aus dem Atom-Deal und der Wiedereinführung von Sanktionen an den Verhandlungstisch zurückgedrängt werden kann.
Der Iran hat jedoch neue Gespräche abgelehnt und erläutert, dass man den USA nach ihrem Verstoß gegen die Verpflichtungen des Abkommens nicht mehr vertrauen könne.

 

de.sputniknews.com: Medien melden schwere Verletzung von IS-Anführer al-Baghdadi.
Der Anführer der Terrormiliz IS Abu Bakr al-Baghdadi ist aufgrund einer schweren Verletzung ans Bett gefesselt und leitet die Gruppierung faktisch nicht. Darüber berichtet der irakische TV-Sender „Al Sumaria“ unter Berufung auf eine Aufklärungsquelle.
Laut der Quelle soll al-Baghdadi im Juni dieses Jahres während einer Attacke der irakischen Luftwaffe auf eine vom IS kontrollierte syrische Siedlung verletzt worden sein. Die Flugzeuge hätten einen Ort angegriffen, wo Beratungen von Radikalen stattgefunden haben sollen. Mehrere Terroristen seien getötet und weitere, darunter der Anführer, schwer verletzt worden.
Die Quelle behauptet, dass ein weiterer Terrorist mit dem Namen Abu Othman al-Tunisi, der seinem Spitznamen nach aus Tunesien stammen könne, für die Stelle des Anführers nominiert worden sei. Dies habe innerhalb der Gruppierung zu Auseinandersetzungen geführt.
Al-Baghdadi war erstmals im Juli 2014 in der Öffentlichkeit aufgetreten. Damals hatte er das „islamische Kalifat“ im Nahen Osten ausgerufen.
Seitdem veröffentlichten Medien mehrmals Informationen über seine Eliminierung, die jedoch nicht belegt werden konnten.
Die irakische Regierung hatte im Dezember den Sieg über den IS erklärt. Dennoch führte das Militär weiterhin reguläre Operationen durch, die hauptsächlich auf die Wüstengebiete entlang der syrischen Grenze abzielten.
Im Mai hatte ein Vertreter des Geheimdienstes geäußert, der mehrfach für tot erklärte IS-Anführer Abu Bakr al-Baghdadi lebe noch und befinde sich im syrischen Staatsgebiet nahe der Grenze zum Irak.
Der ursprünglich aus dem Irak stammende Al-Baghdadi wurde zum „meistgesuchten Mann auf dem Planeten“ erklärt. Die Vereinigten Staaten haben eine Belohnung von 25 Millionen US-Dollar für seine Gefangennahme ausgesetzt.

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters des operativen Kommandos der DVR zur Lage am 13..08.2018:
In den letzten 24 Stunden hat die Intensität des Beschusses von Ortschaften der Republik erheblich zugenommen.
In Richtung Mariupol wurden die Gebiete von Kominternowo, Sergejewka, Sachanka, Leninskoje, Oktjabrj und Sosnowskoje von Seiten der ukrainischen Besatzer beschossen. Die ukrainischen Kämpfer aus der 36. Marineinfanteriebrigade unter Leitung des Mörders A. Gnatow haben 19 Mörsergeschosse des Kalibers 120 bzw. 82mm abgefeuert. Außerdem wurden Schützenpanzerwaffen, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen, darunter auch großkalibrige, verwendet. Im Gebiet von Sosnowskoje wurde ein Scharfschützenpaar der Nazisten aus der 36. Marineinfanteriebrigade entdeckt und vernichtet.
Durcg einen direkten Treffer wurde ein Wohnhaus in Sergejewka zerstört. In Sachanka wurde das Dach eines Heizwerks in der Zentralnaja-Straße beschädigt. In Kominternowo wurden in Folge des Beschusses durch ukrainische Kämpfer zwei Häuser in der Kirow-Straße 34 und der Achmatow-Straße 28 beschädigt.
In Richtung Donezk haben die ukrainischen Besatzer aus der 92. mechanisierten Brigade unter Anführerschaft des Kriegsverbrechers W. Kokorew die Gebiete von Jasinowataja und Spartak beschossen. Auf sie hat der Gegner mit Schützenpanzerwaffen und Schusswaffen geschossen.
In Richtung Gorlowka haben die ukrainischen Faschisten die Gebiete der Siedlungen des Gagarin-Bergwerks und des Isotow-Bergwerks beschossen. Die Terroristen aus der 24. mechanisierten Brigade haben auf Befehl ihres Anführers W. Guds mit Mörsern geschossen. Insgesamt wurden 24 Mörsergeschosse der Kaliber 120 und 82mm abgefeuert. Zum ersten Mal seit dem Beginn des „Brotwaffenstillstands“ hat der Gegner Panzer eingesetzt. Es wurden neun Schüsse registriert. Außerdem hat der Gegner beim Beschuss Schützenpanzerwaffen und Schusswaffen, darunter auch großkalibrige, verwendet.
Nach Angaben unserer Aufklärung hat das Absinken des moralisch-psychischen Niveaus unter dem Offizierspersonal der 36. Marineinfanteriebrigade zu einer massenhaften Weigerung von Offizieren, den Dienst in den ukrainischen Streitkräften fortzusetzen, geführt. Diese Tatsache zwingt das Kommando des Marineinfanteriekorps der ukrainischen Streitkräfte grundsätzliche Maßnahmen zu ergreifen.
Zum Zweck des Erhalts des Standes der Ausstattung mit Offizierspersonal wurde die Entscheidung getroffen, den Offizieren der Brigade, die ausscheiden wollen, vorzuschlagen, auf freie höhere Posten zu wechseln.
Zur Werbung neuer Soldaten, darunter für freigewordene Offiziersposten in der Brigade, werden Agitationsmaßnahmen durchgeführt, zu denen die Massenmedien der Ukraine herangezogen werden. Nicht unwichtig ist es, dass diese Maßnahmen am aktivsten im Vorfeld des Unabhängigkeitstags der Ukraine durchgeführt werden, um wenigstens auf dem Bildschirm ein positives Bild zu zeigen.
So arbeitet derzeit im Verantwortungsbereich der 36. Brigade ein Filmteam des Fernsehsenders „ICTV“. Die Journalisten erstellen umfangreiches Material über das Leben und den Dienst der Marineinfanteristen in Mariupol. Nach dem Szenario der Propagandisten aus dem Marineinfanteriekorps soll in der Reportage alles erheblich beschönigt werden und mit Heuchelei und Lüge durchdrungen sein.
Eines der Elemente der Reportage wird inszeniertes Material über die Einnahme eines Schiffes der Russischen Föderation durch ukrainischen Einheiten im Asowschen Meer sein. Die Einnahme wird unter Berücksichtigung der fortgeschrittenen Erfahrung somalischer Piraten auf Schlauchbooten erfolgen, die angeblich bei den ukrainischen „Meerkätzchen“ vorhanden sind.
Da wir die tatsächliche Ausstattung der 36. Brigade mit Wasserfahrzeugen kennen, nehmen wir an, dass bei den Aufnahmen unter dem Anschein von Gummibooten „Kampf“flöße aus Baumstämmen und Stroh, die mit schwarzer Farbe angestrichen werden, beteiligt sein werden.
Aber alle gequälten Bemühungen der ukrainischen Propagandisten werden weiterhin an der Realität des Lebens in den ukrainischen Streitkräften zerbrechen und keinerlei Ergebnisse erbringen. Die Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte fliehen weiter aus der Armee und gewaltsam Festgehaltene suchen weiter einen Ausweg durch Alkohol oder Selbstmord. So hat heute nach Informationen, die wir aus dem 501. Marineinfanteriebataillon der 36. Brigade erhalten haben, ein weiterer „Marineinfanterist“, der gekündigt hatte, sein Leben durch Selbstmord durch Erhängen beendet.

de.sputniknews.com: USA wollen Koreakrieg nicht offiziell beenden.
Laut dem US-Botschafter in Südkorea Harry Harris unterstützen die Vereinigten Staaten vorläufig den Vorschlag von Nordkorea nicht, offiziell das Ende des Koreakrieges zu erklären. Dies meldet die Nachrichtenagentur Yonhap am Montag.
Trotz der Verbesserung der Beziehungen zwischen Nord- und Südkorea sowie zwischen dem Norden und den USA sei es „zu früh“, sich in Richtung des formellen Endes des Koreakrieges zu bewegen, soll Harris gesagt haben.
Washingtons Hauptziel sei zurzeit die Denuklearisierung der Koreanischen Halbinsel, fügte er hinzu.
Zuvor hatte der Vorsitzende des Koreanischen Nationalrates für Zusammenarbeit und Versöhnung Kim Hong Gil die USA zur offiziellen Erklärung des Endes des Koreakriegs aufgerufen, damit der Prozess der Denuklearisierung fortgesetzt werde.

Mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko:
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner viermal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Geschossen wurde auf die Gebiete von Losowoje, Frunse, Kalinowka. Dabei haben die ukrainischen Kämpfer 82mm-Mörser und Schützenpanzerwaffen eingesetzt. Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 80 Geschosse abgefeuert. Die Befehle zur Eröffnung des Feuers erteilten die Kriegsverbrecher und Kommandeure der 53. bzw. 72. mechanisierten Brigade Grusewitsch bzw. Tatus.
Die moralischen Qualitäten der Militärführung der ukrainischen Streitkräfte bleiben unverändert auf einem niedrigen Niveau. Das Offizierspersonal der ukrainischen Truppen wird nur durch ein tierisches Gefühl des eigenen Gewinns angetrieben. Wie zuvor finden Vorfälle bezüglich des Verkaufs von Waffen und Munition an die Zivilbevölkerung in der Zone der Strafoperation statt. Ergebnisse solcher Aktivitäten ist die fehlende Ausstattung der Einheiten mit allem Notwendigen und ein nicht zufriedenstellender moralisch-psychischer Zustand der Soldaten.
Am 11. August ist im Gebiet von Tscherwonyj Showtenj im Verantwortungsbereich der 59. Brigade eine Gruppe von Offizieren des Stabs des operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ eingetroffen, um das Vorhandensein und die Lagerung des Raketenartilleriewaffenmaterials zur kontrollieren.
Parallel ist in den Einheiten der 53. Brigade die Arbeit einer Gruppe von Offizieren des Stabs der Brigade festzustellen, die die Vollständigkeit und den Zustand der Waffen, von Militär- und Spezialtechnik sowie der Versorgung mit anderen materiell-technischen Mitteln überprüfen.
Während der Kontrollen wurde erhebliche Fehlbestände an militärischem Eigentum, Waffen und Munition festgestellt.
Das Kiewer Regime setzt im Vorfeld eines weiteren Treffens in Minsk die propagandistischen Handlungen zur Herausbildung einer negativen Beziehung der Bevölkerung der Ukraine zur Volksmiliz und der Führung der LVR insgesamt fort. Zu diesem Zweck arbeiten in der Zone der Strafoperation regelmäßig speziell ausgebildete Vertreter kontrollierter Massenmedien, um inszenierte Videomaterialien zu erstellen, die starken psychischen Einfluss auf ein gezieltes Auditorium ausüben.
So sind im Verantwortungsbereich der 72. Brigade im Gebiet von Nowoluganskoje erneut mehrere Gruppen von Journalisten der Fernsehsender „5. Kanal“ und „24. Kanal“ eingetroffen. Die von ihnen gedrehten inszenierten Videos enthalten Interviews mit ukrainischen Soldaten über ständige Verletzungen des Waffenstillstands durch Einheiten der Volksmiliz sowie eine Inszenierung von Beschießungen von Seiten der Republik. Alle Beschuldigungen gegenüber Volksmiliz werden gerade aufgrund solcher Materialien aufgebaut. Neben der Modellierung von Situationen, die angeblichen Beschuss von Seiten der Volksmiliz illustrieren, führen die ukrainischen Truppen provokativen Beschuss unseres Territorium durch, auf den wir nach wie vor nicht reagieren.
Unsererseits erkläre ich, dass die Volksmiliz der LVR die Minsker Vereinbarungen und die Verpflichtungen zu einer friedlichen Regelung des Konflikts genau einhält. Dennoch behalten wir uns das Recht vor, im Fall einer Aggression von Seiten des Gegners operativ mit Gegenmaßnahmen zu reagieren und die aggressiven Handlungen von Seiten des Gegners zu unterbinden.

de.sputniknews.com: UN-Flüchtlingskommissar tritt gegen Rückkehr von Flüchtlingen nach Syrien auf.
Der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen Filippo Grandi hat sich am Montag gegen die Rückkehr von Flüchtlingen nach Syrien ausgesprochen. Laut Grandi kann dies bei den heutigen „gefährlichen“ Bedingungen nicht stattfinden.
„Wir können die Flüchtlinge nicht in die gefährlichen Bedingungen nach Syrien zurückkehren lassen“, äußerte Grandi in Berlin auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Bundesaußenminister Heiko Maas.
Laut dem UN-Flüchtlingskommissar befinden sich mehr als fünf Millionen syrische Flüchtlinge in den Nachbarländern. Die Uno könne „angesichts der Fortsetzung des Konflikts die Rückkehr von so vielen Menschen nicht garantieren“.
Zuvor hatte das russische Zentrum für Aufnahme, Verteilung und Unterbringung beim russischen Verteidigungsministerium mitgeteilt, mehr als 1,7 Millionen Syrer hätten den Wunsch geäußert, aus neun Gastländern in ihre Heimat zurückzukehren. Die meisten Heimkehrwilligen halten sich jetzt im Libanon, in der Türkei und in Deutschland auf.


Rückkehr von Flüchtlingen: Syrischer Minister appelliert an Deutschland.
Der syrische Minister für lokale Verwaltung und Umwelt Hussein Makhlouf hat über Journalisten Deutschland zur Aufhebung der Sanktionen gegen Damaskus aufgerufen. Dies soll laut dem Politiker die Rückkehr der syrischen Flüchtlinge in ihre Heimat fördern.
„Ich möchte mich über Sie an die deutsche Regierung wenden und bitten, die einseitigen Sanktionen gegen Syrien aufzuheben“, sagte Makhlouf sich an einen deutschen Journalisten wendend auf einer Pressekonferenz.
Laut dem Minister wurden die Sanktionen der europäischen Länder gegen Syrien von den USA aufgedrängt. Diese Restriktionsmaßnahmen würden die Entwicklung der syrischen Wirtschaft bremsen und den Nachkriegsaufbau des Landes hemmen.
Makhlouf, der auch Chef des syrischen Koordinierungsausschusses für Rückkehr der Flüchtlinge ist, betonte, im Fall einer Aufhebung der Sanktionen werde die Rückkehr der Flüchtlinge beschleunigt. Dies würde den Wideraufbau des Landes fördern.
Zuvor hatte das russische Zentrum für Aufnahme, Verteilung und Unterbringung beim russischen Verteidigungsministerium mitgeteilt, mehr als 1,7 Millionen Syrer hätten den Wunsch geäußert, aus neun Gastländern in ihre Heimat zurückzukehren. Die meisten Heimkehrwilligen halten sich jetzt im Libanon, in der Türkei und in Deutschland auf.

abends:

de.sputniknews.com: Fünf Drohnen beim Anflug auf Luftwaffenbasis Hmeimim in Syrien abgeschossen.
Die russischen Militärs im Luftstützpunkt Hmeimim in Syrien haben in den vergangenen 24 Stunden fünf weitere von Terroristen gestartete Drohnen abgeschossen. Das teilte der Chef des russischen Versöhnungszentrums Generalmajor Alexej Zygankow am Montag mit.
„In den vergangenen 24 Stunden haben die Mittel zur Überwachung des Luftraumes über der russischen Luftwaffenbasis Hmeimim fünf Drohnen geortet, die von dem von illegalen bewaffneten Terror-Formationen kontrollierten Territorium der Deeskalationszone in der Provinz Idlib gestartet wurden“, sagte Zygankow auf einem Briefing.
Die Ziele seien von der Luftabwehr lange vor dem Anflug auf Hmeimim zerstört worden. Es habe weder Betroffene noch einen materiellen Schaden gegeben, betonte Zygankow.

 

Standard

Presseschau vom 12.08.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

vormittags:

rusvesna.su: Die Ukraine birgt die Katastrophe: Den von der ukrainischen Armee besetzten Städten des Donbass drohen Epidemien.
Folgen der „Befreiung“: Aufgrund des Fehlens von Chlor trinken Bewohner der Städte im Donbass, die von Kiew besetzt sind,ungereinigtes Wasser.
Bekanntlich wurde Mitte Juni aufgrund von Problemen bei der Bezahlung von Gas der Betrieb der DnjeproAsot-Anlage, dem einzige Unternehmen in der Ukraine, das Substanzen zur Reinigung von Trinkwasser produziert, eingestellt. So blieben die Wasserkanäle des Landes ohne flüssiges Chlor, was die Gefahr einer ökologischen Katastrophe von landesweitem Ausmaß darstellte.
Das führte dazu, dass in den Wasserbetrieben Kiews, Charkows, Nikolajews, Kriwoj Rogs und anderer größerer Städte des Landes begonnen wurde ernsthaft darüber zu sprechen, die Wasserversorgung einzuschränken oder völlig einzustellen.
Mehr als einen Monat gab es Informationen über die Wiederaufnahme der Arbeit von DnjeproAsot und die Lieferung der ersten Chlor-Tanks. Laut einigen ukrainischen Medien lief die Produktion der Fabrik jedoch nur mit 10% ihrer kapazität. Die Illusion, das Problem zu lösen, wurde jedoch geschaffen, und dieses Thema wurde von den „Titelseiten“ entfernt.
Aber eine signifikante Unterproduktion eines strategisch wichtigen Stoffes für die Wasserversorgung konnte nicht ohne Folgen bleiben.
Offenbar mussten verantwortliche Regierungsbeamte wählen, wo das knappe Chlor zuerst eingesetzt werden sollte und wo man „leiden“ könnte. Zu die Letzteren, wie sich leicht denken lässt, fielen auch die Städte des Donbass, die von der Ukraine kontrolliert werden.
Gemäß den verfügbaren Informationen ist das Chlor, das für die Reinigung des Trinkwassers notwendig ist, das aus dem Kanal „Sewerski Donez – Donbass“ kommt, vor mehr als einem Monat ausgegangen. Ersatzweise wurde Wasser für mehrere Wochen mit Hilfe von alten Manganvorräten gereinigt. Jedoch, vor ungefähr zwei Wochen, waren auch diese Bestände erschöpft, und im Moment wird das Wasser, das den Abnehmern von „Woda Donbassa“ geliefert wird, die in den von Kiew besetzten Territorien leben, überhaupt nicht geklärt.
Gleichzeitig ist es den Mitarbeitern des Wasserversorgungsunternehmens unter Androhung der Kündigung strengstens verboten, die Bürger zu informieren und öffentlich darüber zu sprechen, dass unbehandeltes Wasser aus den Wasserhähnen fließt.
Das einfache Abkochen von ungeklärtem Wasser schützt die Bevölkerung natürlich nicht vor der Gefahr solch schrecklicher Krankheiten wie Diphtherie oder Cholera, wodurch die Bedrohung durch Epidemien in dem Teil des Donbass, der von Kiew kontrolliert wird, ziemlich ernst wird.
Und regelmäßig ausschließlich ökologisch reines Wasser zu kaufen und zu konsumieren, sind viele Menschen aus finanziellen Gründen einfach nicht in der Lage.
Die ukrainischen Behörden, denen das Problem bekannt ist, ziehen es vor, es zu verschweigen um keine Entscheidungen treffen zu müssen. Schließlich ist der Kauf von Chlor aus dem „Aggressorland“ irgendwie unangenehm, und der Import aus Europa ist zu teuer.
Die Tatsache, dass die Opfer dieser Politik Tausende von unschuldigen Menschen sein können, ist dem offiziellen Kiew absolut egal. Doch seine eigene anti-menschliche Logik ist dabei vielleicht: Wenn bei einer großen Zahl von Bewohnern der „unzuverlässigen Separ-Region“ eine Katastrophe eintreten sollte, werden weniger Bürger bei den nächsten Wahlen für Gegner des jetzigen Regimes stimmen.
Nun, wir können in dieser Situation unseren Landsleuten nur gute Gesundheit wünschen und hoffen, dass es trotz der kriminellen Schlamperei der Kiewer Behörden nicht passieren wird, dass es auf wundersame Weise nicht geschieht.


lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden einmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Das Gebiet von Donezkij wurde mit 82mm-Mörsern und Schützenpanzerwaffen beschossen.

de.sputniknews.com: Russlands Verteidigungsminister warnt Deutschland.
Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu hat seine deutsche Amtskollegin Ursula von der Leyen ausdrücklich davor gewarnt, Russland aus einer Position der Stärke zu behandeln. Russland werde einen solchen Umgang nicht dulden, sagte Schoigu und erinnerte dabei an den Ausgang des Zweiten Weltkrieges.
Von der Leyen hatte im April gefordert, „aus einer Position der Geschlossenheit und Stärke“ mit Moskau zu sprechen. Ein „harter“ Russland-Kurs sei nötig, weil „Präsident Putin keine Schwäche schätzt“.
Am gestrigen Samstag wurde Schoigu in einem Fernsehinterview auf von der Leyens Äußerungen angesprochen. Dabei empfahl er der deutschen Ministerin einen Rückblick in die Geschichte.
„Nach all dem, was Deutschland unserem Land angetan hat, müsste es in den nächsten 200 Jahren diesbezüglich lieber schweigen“, urteilte der russische Verteidigungschef.
Deutschland sollte seine „Großväter fragen“, was werde, wenn man mit Russland aus der Position der Stärke zu sprechen beginne, so Schoigu weiter. Dabei versicherte er, dass Russland für eine gleichberechtigte Zusammenarbeit weiter offen sei.


de.sputniknews.com: Ukraine setzt russisches Tankschiff mit Mannschaft fest.
Der Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) beabsichtigt, das russische Tankschiff „Mechanik Pogodin“, das einem von Kiew mit Sanktionen belegten Unternehmen aus Russland gehört, zu arretieren. Dies teilte der ständige Vertreter des ukrainischen Präsidenten auf der Krim, Boris Babin, mit.
„Mitarbeiter des Hauptamtes des SBU in der Autonomen Republik Krim haben das unter russischer Flagge fahrende Schiff ‚Mechanik Pogodin‘ IMO 9598397 ermittelt und dokumentiert, das sich im Besitz eines russischen Unternehmens befindet, welches auf der Sanktionsliste des Rates für nationale Sicherheit und Verteidigung der Ukraine SNBO verzeichnet ist“, schrieb Babin am Freitag auf Facebook.
Nach seinen Angaben sei das Schiff am Freitag in den Seehandelshafen von Cherson eingelaufen. Der Beamte brachte seine Überzeugung zum Ausdruck, dass das Schiff „den Hafen so bald nicht verlassen“ werde. Er bringe diese Angelegenheit unter eigene Kontrolle, so Babin.
Auf die Frage von Facebook-Nutzern, ob ein Gerichtsbeschluss über die Arretierung des Schiffes vorliege, schrieb Babin: „Einen solchen Beschluss gibt es noch nicht, der wird aber unausbleiblich gefasst.“

de.sputniknews.com: „Für den dritten Weltkrieg“: Testen USA ihre Bio-Waffen im Baltikum?
Hinter den jüngsten Ausbrüchen der afrikanischen Schweinepest (ASP) in Osteuropa sieht ein Kolumnist von „Sputnik Lettland“ Biowaffentests der USA. Nach Ansicht des Journalisten bereiten sich die Staaten damit auf einen „dritten Weltkrieg“ vor.
Laut Alexander Chrolenko weisen die USA in ihrem Plan den baltischen Staaten eine besondere Rolle zu – nämlich die des Haupttestgeländes.
„Die Fakten liegen auf der Hand. Im Juni wurden in Lettland 165 Tiere mit ASP diagnostiziert. Nachträglich musste man in Litauen etwa 20.000 Tiere töten. Die Verluste sind enorm“, schreibt Chrolenko.
Darüber hinaus werde den lettischen Bauern empfohlen, überhaupt auf Schweinezucht zu verzichten, weil 41 Ausbrüche von ASP im Land festgestellt worden seien.
Diese Ausbrüche, glaubt Chrolenko, seien paradox, weil der Virus normalerweise nicht gegen das kalte Klima Osteuropas resistent ist; in so einer kurzen Zeit könne diese Eigenschaft nur in einem Labor entwickelt werden.
Chrolenko verdächtigt das Labor in Fort Detrick, wo das US-amerikanische Militär biologische Waffen und gefährliche Erreger erforscht hätte.
„Die überall in der Welt geschaffenen mehr als 400 Bio-Labors des Pentagons und das globale Monitoring-System entwickeln und erforschen die Auswirkungen von neuesten Virenstämmen auf die Menschen – direkt oder indirekt, durch ASP oder Untergrabung der Ernährungssicherheit“, so der Autor.
Als Beweis führt Chrolenko die Tatsache an, dass fast gleichzeitige ASP-Ausbrüche in Georgien, Moldau, Polen, in der Ukraine und im Baltikum mit der Schaffung eines Netzes von Pentagon-Labors in diesen Ländern zusammengefallen seien.
„Offensichtlich untersucht das Pentagon die Auswirkungen neuer und mutierter Viren in jeder spezifischen Region“, erläutert Chrolenko.
Die Behörden der betroffenen Staaten haben laut dem Kolumnisten wahrscheinlich keine Ahnung von den Endergebnissen dieser Forschungen, weil die gefährlichen Projekte in verschiedenen Labors und Ländern verstreut seien. Demnach werde der vollständige Bericht erst in Fort Detrick zusammengestellt.
Chrolenko fügt hinzu, dass die epidemiologischen Überwachungssysteme der beteiligten Staaten auf US-Standards umgestellt würden, damit die Informationen über verdächtige Erkrankungsfälle automatisch in die USA geschickt werden.
Der Autor glaubt, dass sich die Häufigkeit und Gefahr biologischer Vorfälle erhöhen werde, weil diese Technologien „die Säuberung des Lebensraums“ wesentlich verbilligen und den Kampf um die Ressourcen des Planeten vereinfachen würden. Zudem würden sie extrem lukrativ für den Schöpfer der Viren sein, resümiert Chrolenko.

Dnr-online.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 11. August 3:00 Uhr bis 12. August 3:00 Uhr:
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 2.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Sosnowskoje, Staromichajlowka.
Nach genaueren Informationen wurden im Ergebnis des Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte am 10.08.2018 auf Gorlowka (Bergwerk 6/7) folgende Schäden festgestellt:
– Wesennjaja-Straße 39 – es brannten eine Sommerküche, eine Scheune und ein Gartenhäuschen ab.
Wie bereits mitgeteilt wurde, wurden beim Beschuss von Staromichajlowka folgende Häuser beschädigt:
– Straße der Bachinsker Kommissare 6 – direkter Treffen, die Wand eines Hausflügels ist zerstört;
– Straße der Bachinsker Kommissare 8 – Verglasung beschädigt.
Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 11.
Wir erinnern daran, dass die Zahl Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 194.
Ab 00:01 Uhr am 1. Juli 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regime der Feuereinstellung – der „Brot“waffenstillstand – in Kraft.

de.sputniknews.com: Nach Aufbringung russischen Tankers durch Ukraine: Moskau verspricht harte Antwort.
Der russische Unterhaus-Abgeordnete Leonid Kalaschnikow hat der Ukraine harte Gegenmaßnahmen im Zusammenhang mit der Ankündigung angedroht, das russische Tankschiff „Mechanik Pogodin“ zu arretieren.
Sollten die ukrainischen Behörden dies tun, würden die Gegenmaßnahmen noch härter sein als die in der Situation mit der Aufbringung des russischen Fischereibootes „Nord“ im März, so Kalaschnkow.
Zuvor hatte der ständige Vertreter des ukrainischen Präsidenten auf der Krim, Boris Babin, auf Facebook mitgeteilt, dass der Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) beabsichtige, das russische Tankschiff „Mechanik Pogodin“ zu arretieren, das einem mit Kiews Sanktionen belegten Unternehmen aus Russland gehöre.
Laut Babin sei das russische Tankschiff am Freitag in den Seehandelshafen von Cherson (Ukraine) eingelaufen. Der Beamte brachte seine Überzeugung zum Ausdruck, dass das Schiff „den Hafen so bald nicht verlassen“ werde. Er bringe diese Angelegenheit unter eigene Kontrolle, so Babin.
Indes erfuhr die ukrainische Agentur UNN aus einer Quelle im SBU, dass noch kein Gerichtsbeschluss über den Arrest des russischen Schiffes vorliege.
Das ist nicht der erste Fall dieser Art mit einem russischen Schiff in der Ukraine. Ende März hatte der ukrainische Grenzschutz im Asowschen Meer den russischen Fischkutter „Nord“ (mit Heimathafen auf der Krim) aufgebracht, der angeblich die ukrainische Seegrenze verletzt hatte. An Bord befanden sich zehn russische Staatsbürger, die von den Kiewer Behörden jedoch als Staatsbürger der Ukraine betrachtet werden. Gegen neun der Besatzungsmitglieder sind Geldstrafen verhängt worden. Dem Schiffskapitän drohen fünf Jahre Haft. Zwei Besatzungsmitglieder sind inzwischen auf die Krim zurückgekehrt.


nachmittags:

de.sputniknews.com: Lettischer Politiker warnt vor „katastrophalen“ Schäden wegen Russland.
Lettlands Transitverkehr leidet erheblich wegen der schlechten Beziehungen zu Russland. Dies erklärte Alexej Medwedew, ein Abgeordnetenkandidat für die Saeima (das lettische Parlament), in einer Video-Mitteilung auf Facebook.
„Als jemand, der in Ventspils geboren wurde und dort das ganze Leben gewohnt hat – in einer Stadt, wo die Haupteinnahmequelle der Hafen ist –, kann ich die katastrophale Situation unseres Landes im Transitverkehr nicht verschweigen. Die rasche Verringerung der Transitgüterströme wirkt sich nicht nur auf die Bürger der Hafenstädte negativ aus. Sie wirkt sich auf alle Einwohner unseres Staates aus“, sagte Medwedew.
Nach seinen Angaben hatte der See- und Eisenbahnverkehr 2016 rund 700 Millionen Euro nach Lettland gebracht, 2018 soll sich der Umsatz aber deutlich reduzieren. In der Zukunft würde das Problem nur noch größer werden. Medwedew ist sich sicher, dass dies in direktem Zusammenhang mit der Außenpolitik Rigas steht.
„Die Zuspitzung der lettisch-russischen Beziehungen vernichtet buchstäblich eine der Haupteinnahmequellen des Staatshaushalts. In den letzten Jahren hat Russland mehrere neue Häfen in der Ostsee-Region gebaut. Dorthin fließen jetzt unsere Millionen Euro. Wir müssen verstehen, dass Europa jedenfalls russische Güter erhalten wird. Russland wird sie in jedem Fall verkaufen und liefern. Niemand wird verlieren, außer Lettland, das bereits aus diesem Schema ausgeschlossen ist“, beklagte sich der Politiker.
Jedoch sei es möglich, so Medwedew, mithilfe von Kompromissen das Problem zu lösen.
Laut Angaben von „Sputnik Lettland“ verlor das Land wesentlich an Transitgütermenge, nachdem Russland mit der Entwicklung seiner Infrastruktur im Baltikum sowie mit der Erhöhung der Auslastung der Eisenbahn in der Leningrader Region begann.
Die Organisation „Baltischer Verband – Transport und Logistik“ meldete, dass sich der Eisenbahnverkehr innerhalb vier Jahren um 23 Prozent und der Umsatz der lettischen Häfen um 16 Prozent verringert hätten. Dabei soll die Volkswirtschaft mindestens 132 Millionen Euro verloren haben.


Lug-info.com: Die Vertretung der LVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination hat die Folgen des abendlichen Beschusses der Kiewer Truppen auf Donezkij ermittelt.
Der offizielle Vertreter der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko hatte mitgeteilt, dass die ukrainischen Streitkräfte am 11. August um 19:15 Uhr aus Richtung Nowotoschkowskoje das Feuer auf Donezkij unter Verwendung von Mörsern des Kalibers 82mm und Schützenpanzerwaffen eröffnet haben. …
Durch den Beschuss wurden das Dach, eine Wand und Fenster der allgemeinbildenden Schule in der Moskowskaja-Straße beschädigt. Verletzte gibt es nicht.

de.sputniknews.com: Putin: Kaspi-Konvention garantiert Nichtanwesenheit von außerregionalen Mächten.
Das Gipfeltreffen der fünf Staaten am Kaspischen Meer ist von außergewöhnlicher, epochaler Bedeutung. Laut dem russischen Präsidenten Wladimir Putin garantiert die Konvention (über den Rechtsstatus des Kaspischen Meers – Anm. d. Red.) die Nichtanwesenheit von außerregionalen Mächten an dem Meer.
„Unser Gipfel hat eine außergewöhnliche, vielleicht sogar wirklich epochale Bedeutung. Die bei mehr als 20 Jahre währenden Verhandlungen ausgearbeitete Konvention über den Rechtsstatus des Kaspischen Meers verankert das ausschließliche Recht und die Verantwortung unserer Länder für das Schicksal des Kaspischen Meeres und etabliert klare Regeln für seine gemeinsame Nutzung“, sagte Putin bei dem Gipfeltreffen.
Dem russischen Präsidenten zufolge wurde das Dokument auf der Grundlage eines Konsensus entwickelt.
„Es ist wichtig, dass die Konvention die Fragen der notwendigen Abgrenzung und der Modi von Schifffahrt und Fischerei klar regelt sowie die Grundsätze der militärischen und politischen Zusammenarbeit zwischen den Ländern festlegt und die Verwendung des Kaspischen Meeres ausschließlich für friedliche Zwecke und die Nichtanwesenheit von Streitkräften außerregionaler Mächte an dem Meer garantiert“, so Putin weiter.
In der kasachischen Stadt Aktau findet am 12. August ein Treffen der Präsidenten der fünf Küstenstaaten (Russland, Aserbaidschan, Iran, Kasachstan und Turkmenistan) statt, bei der ein für die Region historisches Dokument – die Konvention über den Rechtsstatus des Kaspischen Meers – unterzeichnet werden soll.
Nach dem Ende der Sowjetunion 1991 ist der völkerrechtliche Status des Kaspischen Meeres immer noch nicht geregelt. Die Anrainerstaaten konnten sich bislang nicht auf die Abgrenzung der Ressourcen einigen.

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters des operativen Kommandos der DVR zur Lage am 12. August 2018:
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner die Intensität des Beschussesauf Ortschaften unserer Republik gesenkt.
In Richtung Donezk haben Kämpfer der 28. mechanisierten Brigade unter Anführerschaft des Kriegsverbrechers M. Marschenko auf Staromichajlowka fünf Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgefeuert und außerdem mit Schusswaffen geschossen.
In Richtung Mariupol wurde Sosnowskoje von Seiten der ukrainischen Besatzer beschossen. Die ukrainischen Terroristen der 36. Marineinfanteriebrigade unter Leitung des Mörders A. Gnatow feuerten sechs Mörsergeschosse des Kalibers 120mm auf die Ortschaft ab und verwendeten Schusswaffen.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden zwei Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Besatzungskräfte festgestellt.
Beim Beschuss von Staromichajlowka wurden zwei Häuser in der Straße der Bakinsker Kommissare beschädigt.
Unsere Aufklärung erhält weiter Informationen über die Ausbildung von Kämpfern unter Leitung von NATO-Instrukteuren.
So durchlaufen 30 Scharfschützen eine Ausbildung in einem Trainingslager in der Nähe von Mariupol. Wir schließen nicht aus, dass die Ausbildung der Scharfschützen im Zusammenhang mit der Lieferung einer Partie von Scharfschützengewehren aus NATO-Ländern, über die wir zuvor berichtet hatten, erfolgt.
Außerdem hat unsere Aufklärung die Kontrolle von Maßnahmen in einem Feldartillerielager der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“ im Gebiet von Rosowka, 60 km von der Kontaktlinie, festgestellt.
Nach Informationen aus zuverlässigen Quellen werden in der letzten Zeit in dem Lager Arbeiter zur Schaffung zusätzlicher Plätze zur Lagerung von großkalibriger Artilleriemunition und von Munition für Mehrfachraketenwerfer durchgeführt. Im September wird zusätzliche Munition für großkalibrige Artillerie und Mehrfachraketenwerfer aus Ländern des ehemaligen Warschauer Vertrags, wo sie zur Abschreibung und zur Entsorgung vorgesehen war, in das Lager geliefert werden.
Wir wir sehen, wird die Zone der Operation der Besatzungskräfte im Südosten der Ukraine als Übungsplatz für die Entsorgung von abgeschriebener Munition westlicher Länder genutzt. Dabei wird die Munition von der Ukraine für riesige Summen als verwendbar gekauft. Wir wissen noch nicht, welche Summe an „Provisionen“ diese Staaten der militärisch-politischen Führung der Ukraine beim Abschluss solch günstiger Verträge gezahlt haben, aber wir wissen, welchen Preis die Ukraine zahlen wird. Es sind Tausende in Elend lebende Bürger der Ukraine, die keine Mittel für Essen und für die kommunalen Gebühren und Mieten haben, Hunderte von Kämpfern der ukrainischen Streitkräfte, die weiter aufgrund von Detonationen abgelaufener und defekter Geschosse sterben werden.
Es sind Dutzende und Hunderte friedlicher Bürger unserer Republik, die aufgrund dieser Munition sterben können.

de.sputniknews.com: „Zu riskant“: Russische Regierung erwägt Verzicht auf US-Dollar.
Der russische Finanzminister Anton Siluanow hat den amerikanischen Dollar als ein unzuverlässiges Instrument eingeschätzt und in diesem Zusammenhang laut den Medien einen Übergang zu den Nationalwährungen beim Öl-Handel nicht ausgeschlossen.
Bei einer Live-Sendung im TV-Sender „Rossija“ erklärte Siluanow, dass er es für möglich halte, die Verrechnungen beim Öl-Handel in Nationalwährungen vorzunehmen und nicht wie bisher in Dollar.
„Das ist nicht ausgeschlossen“, beantwortete der Minister eine entsprechende Frage des Moderators der Sendung „Sonntagabend mit Wladimir Solowjow“.
„Wir haben unsere Reserve-Einlagen in US-Aktiva bereits reduziert. Der Dollar entwickelt sich schon zu einem Risiko-Instrument für Verrechnungen“, so Siluanow.
Der Chef des Finanzamtes versicherte zudem, dass die Regierung nicht plane, die US-Unternehmen zu schließen, die in Russland tätig seien, und führte als Beispiel „McDonalds“ an. „In diesen Unternehmen arbeiten unsere Bürger“, erläuterte er die Position des Ministerkabinetts.
Zuvor hatten Vertreter der russischen Behörden mehrmals von dem Wunsch gesprochen, zu Verrechnungen in Nationalwährungen überzugehen. So hatte Wladimir Putin während des Petersburger internationalen Wirtschaftsforums auf die Hindernisse hingewiesen, die die USA bei Verrechnungen in Dollar schaffen.
„Indem sie ihre aktuellen geschäftlichen und politischen Fragen zu lösen versuchen, untergraben sie das Vertrauen zu ihrer Währung als zu einer einzigen Welt-Reserve-Währung. Und alle fangen an, darüber nachzudenken, wie man dieses Monopol loswerden könne“, erklärte Ende Mai der russische Staatschef.

de.sputniknews.com: Lawrow bereitet in Ankara Syrien-Gipfel mit Deutschland vor.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow soll am 13. August zu einem Besuch in die türkische Hauptstadt Ankara reisen, wo er mit seinem türkischen Amtskollegen Mevlüt Çavuşoğlu die Vorbereitung eines Gipfeltreffens der Spitzenpolitiker der Türkei, Russlands, Frankreichs und Deutschlands zur Syrien-Regelung besprechen wird.
„Die Minister werden die Vorbereitungen für das bald in der Türkei geplante vierseitige Gipfeltreffen der Präsidenten von Russland, der Türkei, Deutschland und Frankreich zur Syrien-Regelung erörtern“, heißt es in der Mitteilung auf der offiziellen Website des russischen Außenministeriums.
Die Außenminister würden auch die Stabilisierung der Situation in Syrien sowie die Nahost-Regelung besprechen. Darüber hinaus soll es auch um die Situation im Nahen Osten, in Nordafrika, in Transkaukasien, in Zentralasien, in der Ukraine und in der Schwarzmeerregion gehen.
Im Juli hatte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan angekündigt, dass das Gipfeltreffen der Spitzenpolitiker der Türkei, Russlands, Deutschlands und Frankreichs am 7. September in Istanbul stattfinden werde.

Mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko:
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner einmal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Das Gebiet von Donezkij wurde beschossen. Dabei verwendeten die ukrainischen Kämpfer 82mm-Mörser und Schützenpanzerwaffen. Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als zehn Geschosse abgefeuert. Die Befehle zur Eröffnung des Feuers erteilte der Kriegsverbrecher und Kommandeur der 53. mechanisierten Brigade Grusewitsch.
Beim Beschuss von Donezkij wurde die allgemeinbildende Schule beschädigt. Durch glücklichen Zufall konnten Opfer vermieden werden.
Das Niveau der Unzufriedenheit und des Misstrauens der Bürger der Ukraine gegenüber der derzeitigen Regierung ist so hoch, dass es Land möglicherweise ein neuer offener Konflikt entsteht. Vertreter des faschistischen Marionettenregimes Poroschenko fürchten dies und versuchen mit allen möglichen Mitteln die Dissidentenelemente loszuwerden.
Nach Informationen zuverlässiger Quellen haben in Lissitschansk gemeinsame Antiterror- und Antidiversionsübungen aller militärischen Behörden der Ukraine stattgefunden. Aber diese Übungen waren nur ein Deckmantel für Maßnahmen zur „Säuberung“ von der Kiewer Regierung nicht genehmen zivilen Einwohnern, außerdem wurden Fragen einer gewaltsamen Einnahme des Territoriums der Republik in diesem Abschnitt bearbeitet.
Außerdem sind für den 15. bis 17. August auf dem Territorium des Sakarpatskaja-Oblast derartige „Säuberungen“ geplant, unter dem Deckmantel ebensolcher taktischen Spezialübungen von Einheiten der militärischen Strukturen der Ukraine.
Ich erkläre unsererseits, dass die Volksmiliz der LVR die Minsker Vereinbarungen streng einhält und die Verpflichtungen zur friedlichen Regelung des Konflikts achtet. Dennoch behalten wir uns das Recht vor, m Fall einer militärischen Aggression von Seiten des Gegners operativ mit Gegenmaßnahmen zu reagieren und den Feind entschieden abzuwehren.

de.sputniknews.com: Lawrow: USA haben Probleme mit C-Waffen-Abrüstung, nicht Russland.
Die USA haben im Unterschied zu Russland Probleme mit der C-Waffen-Abrüstung. So kommentierte Russlands Außenminister Sergej Lawrow am Sonntag in Aktau beim Kaspi-Gipfel eine mögliche Verhängung von neuen antirussischen Sanktionen durch die USA, sollte Russland die von Washington gestellten Forderungen nicht erfüllen.
„Die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) hat schon vor drei Jahren nach allen denkbaren Inspektionen bestätigt, dass der Prozess der C-Waffen-Abrüstung Russlands beendet ist. Etwa zu derselben Zeit hätten dies auch die USA tun müssen. Sie haben wieder um eine Verschiebung gebeten – jetzt bis Anfang der 20-er Jahre. Sodass man eher sagen muss, dass die USA Probleme mit der C-Waffen-Abrüstung haben“, sagte Lawrow vor der Presse.
Wie er ferner ausführte, seien Russlands Betriebe für Inspektionen offen.
„Sie haben alles, was sie wollten, besucht und sind zu dem Schluss gekommen, von dem ich eben erst geredet habe“, so Lawrow.
Was die US-Forderungen anbelangt, so erklärte der Chefdiplomat, dass Russland nach Aussagen Washingtons binnen drei Monaten nach der Verhängung des ersten Pakets von Sanktionen eine gewisse Garantie vorlegen müsse. Unter anderem sollte Russland demnach garantieren, dass es „sich nicht mehr so benehmen“ und erlauben wird, dass internationale Inspekteure bei Bedarf russische Chemiebetriebe besuchen könnten.
In der kasachischen Stadt Aktau fand am Sonntag ein Treffen der Präsidenten der fünf Kaspi-Anrainerstaaten (Russland, Aserbaidschan, Iran, Kasachstan und Turkmenistan) statt, bei dem ein für die Region historisches Dokument – die Konvention über den Rechtsstatus des Kaspischen Meeres – unterzeichnet wurde.

de.sputniknews.com: Kaspi-Gipfel: Putin wirbt für engere Militärkooperation.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat sich beim historischen Gipfel der fünf Kaspi-Anrainer in Kasachstan für eine engere militärische Zusammenarbeit in der Region ausgesprochen.
„Wir halten es für wichtig, Partnerbeziehungen in der Marinesphäre zu entwickeln. Insbesondere regelmäßige gegenseitige Besuche der Schiffe zu organisieren und die Praxis der gemeinsamen Teilnahme der Schiffe und ihrer Besatzungen an verschiedenen Veranstaltungen zu fördern“, sagte Putin am Sonntag im kasachischen Aktau.
Eine solche Veranstaltung könne der Wettbewerb „Meerespokal“ sein, der im Rahmen der Internationalen Armeespiele in der kaspischen Region ausgetragen werde.
Zugleich plädierte Putin für ein verstärktes Vorgehen gegen den Terrorismus. „In unmittelbarer Nähe des Kaspischen Meeres befinden sich Kriegsherde – im Nahen Osten und in Afghanistan. Daher erfordern das Leben selbst und die Interessen unserer Völker eine enge Zusammenarbeit“, so Putin.
Es sei wichtig, fuhr der russische Staatschef fort, dass die fünf Staaten eine systematische Zusammenarbeit im Kampf gegen den Terrorismus und gegen die organisierte Kriminalität ausbauen. Dabei soll die Kooperation der Sicherheitsdienste und Grenzschutzbehörden der Staaten weiterentwickelt werden.


de.sputniknews.com: Antwort auf Sanktionen: Russland minimiert Investitionen in US-Wirtschaft.
Russland wird laut dem russischen Finanzminister Anton Siluanow als Antwort auf neue US-Sanktionen auch weiterhin seine Einlagen in US-Wertpapiere reduzieren und Verrechnungen in der Nationalwährung steigern.
„Wir haben unsere Einlagen in die US-Wirtschaft und US-Wertpapiere bis auf ein Minimum gesenkt und werden sie auch weiterhin reduzieren, wir werden mehr Verrechnungen nicht in US-Dollar, sondern in der Nationalwährung und in anderen Währungen, darunter auch in europäischer Währung, vornehmen“, sagte Siluanow im russischen Fernsehen. Letztendlich werde sich dies auch negativ auf die US-amerikanischen Investoren selbst auswirken, so der Finanzamtschef.
Die US-Administration hatte am Mittwoch neue Sanktionen gegen Russland angeblich wegen des Einsatzes von chemischen Waffen im britischen Salisbury verkündet. Den Quellen des TV-Senders NBC zufolge sieht das erste Paket ein volles Verbot für den Export elektronischer Geräte und Ersatzteile mit doppeltem Verwendungszweck nach Russland vor, das zweite Paket solle die Senkung des Grades der diplomatischen Beziehungen, ein Verbot der Flüge von „Aeroflot“ in die USA und eine fast vollständige Einstellung des US-Exports beinhalten. Russland könne die zweite Sanktionswelle vermeiden, wenn es die Nichtanwendung von chemischen Waffen in der Zukunft garantieren würde, so das US-Außenministerium.
Darüber hinaus sei in der vorigen Woche in den US-Kongress ein Gesetzentwurf mit einem ganzen Set antirussischer Maßnahmen, darunter mit Sanktionen gegen die neuen Staatsschulden Russlands und die Staatsbanken, eingebracht worden.
Die von Sputnik befragten Experten betonten, dass bezüglich der Staatsbanken die Formulierungen im Dokument verschwommen seien, daher könne es zum Verbot der Verrechnungen in Dollar kommen, was äußerst schmerzhaft für Banken und den Rubelkurs sein könnte. Dabei hätten die Experten auch darauf hingewiesen, dass der Gesetzentwurf noch ernsthaft korrigiert werden oder überhaupt gar nicht verabschiedet werden könne.

Dan-news.info: Gratulation des Oberhaupts der DVR zum Tag der Bauleute
Sehr geehrte Bauleute!
Ich gratuliere zum Berufsfeiertag – dem Tag der Bauleute der Donezker Volksrepublik.
Der Beruf des Bauarbeiters ist einer der ehrenvollsten und angesehensten. Dank Ihrer schöpferischen Arbeit wird die Republik wiederaufgebaut, entwickelt sich, wird schöner und bequemer für de Einwohner.
Heute leisten die republikanischen Bauleute eine wirkliche Heldentat der Arbeit. Die Arbeiten laufen im ganzen Land. Wohnraum wird wiederaufgebaut – es wurden bereits mehr als 30% der privaten und Mehrparteienwohnhäuser, die durch Beschüsse der ukrainischen Streitkräfte zerstört wurden, wiederaufgebaut. Die Rekonstruktionsarbeiten an Infrastrukturobjekten laufen. Zwei zehnstöckige Wohnhäuser in der Rosa-Luxemburg-Straße wurden wiederaufgebaut. Die Arbeiten der 1. Etappe zum Bau einer Kapelle und zu Verschönerungsarbeiten am Denkmalkomplex „Saur Mogila“ sind abgeschlossen. Es wurden Arbeiten zum Ausbau der vier Kontroll- und Passierpunkte mit der Ukraine und den drei Zollstellen mit der Russischen Föderation durchgeführt. Die Wiederaufbauarbeiten in den frontnahen Bezirken laufen. Ihre Arbeit zeigt konkrete Ergebnisse.
Heute gehen die Arbeiten weiter und vor unseren Bauleuten stehen immer noch viele für den Staat lebenswichtige Aufgaben. Das Wiederaufbauprogramm für Mehrparteienwohnhäuser und Objekte des sozialen Bereich geht weiter. Rekonstruktionsarbeiten an einer Reihe sehr wichtiger sozialer Objekte, die sich in einem reparaturbedürftigen Zustand befinden, sind geplant. Es ist noch sehr viel zu tun.
Zu Ihren Berufsfeiertag wünsche ich allen Bauleuten Erfolge, Gelingen und eine starke Gesundheit. Dass Ihre schöpferische Arbeit ausschließlich friedlich sein wird und die Werke Ihrer Hände lange Jahrzehnte stehen werden! Zum Feiertag!
Das Oberhaupt der Donezker Volksrepublik
Alexandr Sachartschenko

de.sputniknews.com: Sacharowa: Westen soll endlich für Bombenangriffe auf Jugoslawien einstehen.
Die westlichen Länder, die in Syrien nach Spuren von C-Waffen-Einsätzen suchen, sind für die Folgen der Nato-Bombenschläge in Serbien noch nicht aufgekommen. Dies erklärte die offizielle Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa bei ihrem Besuch in Belgrad.
Am Sonntag traf sich Sacharowa mit dem ersten Vizeministerpräsidenten und Außenminister Serbiens, Ivica Dačić, im Zentrum der Hauptstadt Belgrad.
„Wir sehen gerade jetzt die Aussagen, welche die westlichen Länder endlos bezüglich Syriens machen. Sie sind darüber besorgt, was dort vor sich geht, suchen da ständig nach (Spuren von – Anm. d. Red.) einem Einsatz chemischer Waffen durch die syrische Regierung“, merkte Sacharowa an.
Obwohl es respektabel sei, dass sich die westlichen Staaten so stark um die humanitäre Lage im Nahen Osten kümmern, sollte man jedoch im Auge behalten, dass es „humanitäre Folgen auch in Europa“ gebe, räumte die Pressesprecherin ein.
„Wenn der Westen darüber spricht, sollte man vielleicht in erster Linie das behandeln, was er auf dem europäischen Kontinent getan hat, und die Verantwortung für diese Aktionen übernehmen“, so Sacharowa.
Zuvor hatte Sacharowa erörtert, dass serbische Bürger für die Folgen der Nato-Bombardierungen im Jahr 1999, bei denen abgereichertes Uran verwendet worden war, entschädigt werden müssen, denn solche Entschädigungen werden bereits den Soldaten der Allianz gezahlt.
Das Parlament Serbiens hatte Mitte Mai die Zusammensetzung der Kommission genehmigt, welche die Folgen der Nato-Bombardierungen für die Bevölkerung des Landes ermitteln soll.
1999 hatte die bewaffnete Konfrontation der albanischen Separatisten von der paramilitärischen „Befreiungsarmee des Kosovo“ einerseits und der jugoslawischen Armee und Polizei andererseits die Nato-Bombenangriffe auf Jugoslawien zur Folge gehabt, das damals aus Serbien und Montenegro bestand. Die Nato-Luftschläge dauerten vom 24. März bis zum 10. Juni 1999 an. Die genaue Opferzahl dieser Operation ist bis heute nicht bekannt. Nach Angaben der serbischen Behörden kamen dabei etwa 2.500 Menschen ums Leben, darunter 89 Kinder. Weitere 12.500 Menschen wurden verletzt
Der materielle Schaden des Nato-Einsatzes wird auf 30 bis 100 Milliarden US-Dollar geschätzt. Jener Militäreinsatz wurde ohne Genehmigung des UN-Sicherheitsrates durchgeführt. Als Anlass dafür galt die Behauptung der westlichen Länder, die jugoslawischen Behörden hätten ethnische Säuberungen in der autonomen Provinz Kosovo unternommen und dort eine humanitäre Katastrophe provoziert.


de.sputniknews.com: Lawrow nennt US-Erklärung über Russlands „Schuld“ im Fall Skripal „absurd“.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat die Vorwürfe aus den USA in der Causa Sergej Skripal als absurd zurückgewiesen.
„Was die Abneigung gegen die jüngste von dem State Department veröffentlichte Akte betrifft, glaube ich, dass jeder, der halbwegs mit dem sogenannten Fall Skripal vertraut ist, die ganze Absurdität der Erklärung im offiziellen Dokument der Behörde verstehen wird, laut dem die USA festgestellt hatten, dass Russland an dem Vorfall in Salisbury schuldig sei“, sagte Lawrow am Rande des Kaspi-Gipfels im kasachischen Aktau.
Am 4. März waren im britischen Salisbury Sergej Skripal, einst Oberst des russischen Militärnachrichtendienstes GRU, und seine Tochter Julia vergiftet worden, was einen großen internationalen Skandal provoziert hatte. London behauptet, Skripal und seine Tochter seien mit dem Stoff A234 vergiftet worden und wirft Moskau vor, in das Attentat verwickelt zu sein. Russland wies die Vorwürfe entschieden zurück.
Am 8. August verkündete die Administration des US-Präsidenten neue Sanktionen gegen Russland wegen des vermeintlichen C-Waffen-Einsatzes im britischen Salisbury.

de.sputniknews.com: Offenbar Munitionsunglück mit Dutzenden Toten in Syrien.
Infolge einer Explosion in einem Munitionslager von Sarmada in der Provinz Idlib im Nordwesten Syriens sind mindestens 36 Menschen getötet und mehr als 40 verletzt worden. Dies meldet Sputnik unter Verweis auf eine nicht genannte Quelle in der syrischen Opposition.
„Die Zahl der Opfer im Waffenlager in Sarmada ist auf 36 Menschen gestiegen, mehr als 40 Verletzte sind in verschiedene Krankenhäuser gebracht worden“, so die Quelle.
Ihr zufolge befand sich das Lager im unteren Stockwerk eines Wohnhauses, und die Explosion führte zu dessen vollständigem Einsturz.
Die Quelle betonte, dass das Lager dem Waffenhändler Abu Yassin al-Homsi gehört habe. Sie fügte hinzu, dass die Ursache der Explosion bisher nicht festgestellt worden sei.
Nach Angaben westlicher Medien soll das Waffenlager einer mit der Al-Kaida verbundenen Gruppe gehört haben.

abends:

de.sputniknews.com: NI: USA bereiten sich auf Schlacht mit Russland um Nordatlantik vor.
Die US-Marine bereitet sich auf ein Gegenüberstehen mit Russland im Nordatlantik vor. Darüber schreibt die amerikanische Zeitschrift „The National Interest“.
Die Zeitschrift zitiert in ihrem Artikel eine Erklärung des Befehlshabers der US-Marine, Admiral John Richardson, der in einem Interview darauf verwiesen hatte, dass die jüngste Aktivität der russischen U-Boote in dieser Region die stärkste seit 25 Jahren gewesen sei.
Wie die Autoren des Artikels anmerken, sei eine ähnliche Äußerung auch aus dem Munde des Vizeadmirals Charles A. Richard erklungen, und zwar am Tage seiner Ernennung zum Befehlshaber der U-Boot-Flotte der USA. Diesen Posten bekleidet er seit dem 3. August.
„Fertigmachen zum Gefecht! Das war der Befehl des Admirals Tofalo (des Vorgängers von Richard – Anm. d. Red.), und das ist auch mein Befehl. Nur dank der Gefechtsbereitschaft können wir ein Blutvergießen verhindern. Wenn es nicht gelingen sollte, dies zu tun, so erwartet und fordert unser Volk Siege. Wir werden es nicht enttäuschen!“, so der Vizeadmiral.
Experten vertreten die Ansicht, dass derartige Erklärungen die Bestimmungen der Nationalen Verteidigungsstrategie für das Jahr 2018 widerspiegeln würden, gemäß der die Konfrontation mit Russland und China für die USA vorrangiger sei als der Kampf gegen den Terrorismus.
Im Mai hatte das Kommando der US Navy die Neuschaffung der Zweiten Flotte bekannt gegeben und als deren Aktionsgebiet die Ostküste der USA und den Nordatlantik genannt. Die Hauptaufgabe dieses Schiffsverbandes, so die Zeitschrift, sei es, „den Gebietsansprüchen Moskaus“ in Bezug auf Washingtons Bündnispartner zu widerstehen.
Ungeachtet der Herausforderungen vonseiten der chinesischen U-Boote sei die US-Marine viel mehr wegen der Aktivitäten der russischen Kriegsflotte besorgt. Die Zeitschrift führt den Kommentar des Admirals der US Navy, James G. Foggo III, an, der im Jahr 2016 die Spannung in den Beziehungen zwischen Russland und den Vereinigten Staaten als die „vierte Schlacht um den Atlantik“ bezeichnet hatte. Mit den ersten drei meinte er die im Ersten und Zweiten Weltkrieg und dann die im Kalten Krieg.
Die Autoren des Artikels machen auch auf die gestiegene Aktivität der chinesischen Marine aufmerksam. Sie schreiben, dass diese zum Jahr 2020 weitere 70 U-Boote in Dienst stellen wolle, und das neben denen, die sie dank der im letzten Jahrzehnt unternommenen Bemühungen schon bekommen habe.

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Neuigkeiten aus der Wirtschaft der Volksrepubliken des Donbass vom 11. August 2018

Quellen: offizielle Seiten der Regierungen der Volksrepubliken, dan-news, lug-info, dnr-online.ru, mptdnr.ru sowie ukrinform, ria.ru und sputnik
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Lug-info.com: Die Leiterin der Abteilung für statistisches Controlling der Lugansker Eisenbahn Marina Potopalskaja: „Das Transportvolumen in der LVR wächst, und die Eisenbahn ist das Barometer der Wirtschaft“
Über die Errungenschaften, Probleme und Perspektiven des staatlichen Unternehmens der LVR „Luganskaja Shelesnaja Doroga“ (Lugansker Eisenbahn) berichtet zum Tag des Eisenbahners die Leiterin der Abteilung für statistisches Controlling des Unternehmens und stellvertretende Vorsitzende der Eisenbahnergewerkschaft Marina Potopalskaja.
– Marina Jurjewna, unsere Eisenbahn wurde wahrscheinlich, in der Zeit der aktiven Kämpfe zu einem der am meisten geschädigten Objekte der Infrastruktur. Wie schwerwiegend waren die Verluste ?
– Der Eisenbahn ist es in den Jahren 2014, 2015 leider tatsächlich übel ergangen. Das lag daran, dass ein
zelne strukturelle Unterabteilungen der Bahn über den ganzen ehemaligen Lugansker Oblast verstreut waren. In der Industrieregion war das Netz tatsächlich überaus verzweigt, weil das große Beförderungsvolumen nur mit der Eisenbahn zu bewältigen war. Kein anderes Verkehrsmittel war dazu in der Lage.
Sich an die Zeit der Kämpfe zu erinnern, ist furchtbar. Es gab Beschuss, i
n dessen Ergebnis unsere Bahnhöfe, Werke, Produktionsstätten und die Technik litten. Auch Menschen am Arbeitsplatz kamen unter Beschuss; all das geschah. Noch nach der sowjetischen Zeit war die Bahn eine fast militärische Organisation mit sehr strenger Disziplin. Und selbst die fürchterlichsten Ereignisse brachten uns – wahrscheinlich weniger als andere – aus der Spur. Wir begriffen: Wenn nicht wir, wer sonst ?
Deshalb stand die Eisenbahn nicht einen einzigen Tag still, man beförderte Leute während der Angriffe. Es kam vor, dass ein Vorortzug aus dem Bahnhof Lugansk ausfuhr und ihm entgegen kamen Geschosse aus Richtung Rodakowo und anderen
Ortschaften, wo die ukrainischen Streitkräfte standen, geflogen. Möglich, dass eine Fahrdienstleiterin in ihrem Stellwerk saß und die Signale bediente, damit ihr Mann (als Lokführer, d. Übers.) dieser Hölle entkam.
Es gab Gleisbauer, die unter Feuer die Gleise reparierten,
in die Geschosse eingeschlagen waren. Es gab Fahrleitungsbauer, die ständig die Energieversorgung reparierten, weil es bei uns elektrifizierte Strecken gibt, und dort sollten auch elektrische Loks und Triebzüge fahren. Ganz Lugansk war ohne Strom, aber bei uns fuhren die elektrischen Vorortzüge, nur weil unsere Fahrleitungsbauer egal unter welchen Bedingungen arbeiteten. All das war sehr schwierig und schwer zu ertragen.
Und als die
aktiven Kampfhandlungen beendet waren sah man sich um, zog Schlüsse, begann zu weinen und verstand, dass es nötig war, Stück für Stück wieder aufzubauen. Man konnte unter solchen Bedingungen nicht arbeiten, es musste aber gearbeitet werden. Man durfte nicht alles auf später verschieben, die Leute in unbefristeten Urlaub schicken – wir sind kein Unternehmen, das sich so etwas erlauben kann. Deshalb krempelten wir die Ärmel hoch und begannen, je nach Kräften und nach Möglichkeiten, den Laden wieder aufzubauen. Dank der russischen humanitären Hilfe! Sie war sehr nützlich.
Vieles gelang, jedoch auf einigen Strecken konnte der Betrieb auch bis jetzt nicht wieder aufgenommen werden, weil die Unternehmen, mit denen wir dort zusammenarbeiteten, nicht mehr funktionierten und dem entsprechend das Leben für uns dort zum Stillstand kam. Die Eisenbahn ist doch auf ihre Weise ein Barometer, das den Zustand der Wirtschaft anzeigt.
So ruhte z.B. der Betrieb im Bahnhof Stachanow, wo sich ein riesiges Unternehmen – ein Eisenlegierungswerk – befindet, für lange Zeit. Es lag fast auf der Demarkationslinie und wurde ständig beschossen. Auch jetzt ist es dort nicht immer ruhig, das ist kein Geheimnis. Aber sobald das Werk wieder stabil arbeitet wird auch der Bahnhof wieder arbeiten. In der Republik erholt sich die Wirtschaft nach allem, was wir durchgemacht haben, jetzt schrittweise, und mit ihr auch wir.
– Hilft es bei diesen Vorgängen, wenn man das Unternehmen unter äußere (staatliche, Anm. d.Übers.) Leitung stellt ?
– Das ukrainische Unternehmen „Ukrsalisny
zja“, zu dem auch die Donezker Bahn (und wir als Direktion Lugansk waren Bestandteil von ihr) existierte auf diesem Territorium bis 2016. Im Jahre 2016 wurde es in die Offene Aktiengesellschaft „Ukrsalisnyzja“ umgewandelt und die (ukrainische, d. Übers.) Donezker Bahn verlegte ihre Verwaltung nach Krasny Liman. Mit dem Unternehmen geschah noch so einiges, und wir waren ein Teil davon.
Sie hörten auf, die Gehälter zu zahlen, dann versprachen sie, stattdessen Verpflichtungen zu übernehmen. Aber alle ihre Veränderungen lasteten natürlich schwer auf den Eisenbahnern.
An sein Gehalt zu kommen, erwies sich als schwierig, ja praktisch unmöglich. Und eine erdrückende Mehrheit von Mitarbeitern erhielt nicht, was ihnen zustand. Man versuchte, sich irgendwie herauszuwinden, irgendwie zu überleben.
Aber lange konnte es so nicht weitergehen. Im April 2017 wurde endlich in Übereinstimmung mit einem Erlass der Regierung eine Entscheidung getroffen. Das Unternehmen kam unter äußere
Leitung, das staatliche Unternehmen der LVR „Lugansker Eisenbahn“ wurde gegründet. Es wurde wieder möglich, Gehälter zu zahlen und wir brachen jede Verbindung mit der „Ukrsalisnyzja“ ab.
Etwas Neues zu beginnen, ist immer schwierig, die „Lugansker Eisenbahn“ ist gerade erst auf die Beine gekommen. Und die
Erträge waren nicht hoch. Aber langsam begann alles, besser zu werden. Als Leiterin der Statistikabteilung kann ich sagen, dass wir in einer so kurzen Zeit große Fortschritte gemacht haben. Und was das Wichtigste ist: Es gibt eine Perspektive, weil die Wirtschaft der Republik sich entwickelt, Unternehmen nehmen die Arbeit wieder auf, und das bedeutet: Auch wir bleiben nicht stehen.
– Wie stellt sich heute die Struktur des Unternehmens dar ?
– Zur Zeit sind 15 besondere Unterabteilungen im Bestand unseres Unternehmens, darunter die Dienststellen Lugansk mit 34 Bahnhöfen und Kommunarsk mit neun Bahnhöfen.
Bei uns arbeiten drei Bahnmeistereien. Ein Bahnhof – das ist die Untergliederung, wo Züge aus- oder einfahren, wo rangiert wird, die Wagen zur Be- oder Entladung stellt. Aber Bahnmeistereien – das sind die Unternehmen, die die Reparatur und die Erhaltung der Gleise und – wenn nötig – die Neuverlegung sicherstellen. Mit einem Wort: Sie sind für alles, was den Fahrweg betrifft, zuständig.
Außerdem gibt es zwei Signal- und Fermeldemeistereien – ‚Schterowkaʹ und ‚Luganskʹ. Wir nennen sie SchTsch (Schnurowaja Tschast – in etwa ‚Kabelabteilungʹ). Diese nicht ganz neuzeitliche Bezeichnung entstand als solche Strukturen bei der Eisenbahn gerade mal im Entstehen waren: Ihre ganze Zuständigkeit, Kabel u.ä., wurden damals als ‚Schnuryʹ bezeichnet, und das hat sich bis heute gehalten.
Im Bestand des Unternehmens gibt es ein Lokdepot – Rodakowo. Es kam so, dass sich die anderen auf dem Territorium der DVR befinden (Debalzewo, Jasinowataja und Ilowa
jsk). Das Depot Rodakowo war seinerzeit nicht das allergrößte, und wir mussten viel unternehmen, um die Maschinenwirtschaft wieder in Gang zu bringen, damit sie unserem Transportvolumen wieder gerecht wurde. Das war ganz schön schwierig, wenn man den Zustand der Technik, die zu der Zeit vorhanden war, betrachtet. Bis 2014 war es um den Bahntransport sehr traurig bestellt, weil die Bahn in der Ukraine für lange Jahre einfach nur die ‚zu melkende Kuhʹ war. Wir verarmten, improvisierten und sparten dort, wo es – wahrscheinlich – nichts mehr zu sparen gab. In die Bahn hätte man viel Geld investieren müssen, aber das hat natürlich niemand gemacht, niemand dachte an ihre Zukunft.
So erging es uns bis zum Jahre 2014, hinzukamen der Beschuss und was sich sonst noch alles anhäufte. Aber trotz alledem haben wir die Maschinenwirtschaft so gut das mit unseren Kräften möglich war wieder in
Gang gebracht. Wir reparierten das rollende Material und reparieren weiter, denn bei einem intensiven Betrieb ist das ein Prozess ohne Ende. Besser wäre es, neue Lokomotiven zu kaufen, aber das ist sehr teuer, und zur Zeit können wir uns das noch nicht erlauben.
Auch der Wagenpark der Bahn litt während der Zeit der militärischen Handlungen, und wir reparierten ihn mit eigenen Mitteln.
Im Bestand des Unternehmens befinden sich drei Wagenwerke. Lugansk ist das, welches für die Reisezugwagen zuständig ist.
Bis jetzt ist die Zahl der Reisenden bei uns leider noch nicht wieder so hoch wie sie es in Lugansk einmal war. Allerdings hoffen wir, dass ein vollwertiger Personenverkehr mit der Zeit wieder aufersteht.
Dann gibt es noch zwei Werke, die für Güterwagen zuständig sind: Schtschjotowo und Kommunarsk. Ihre Mitarbeiter beschäftigen sich mit der Untersuchung und Reparatur von Güterwagen.
Sehr wichtige Unterabteilungen des Unternehmens sind die der Energieversorgung. Bei uns fahren (auch) elektrische Triebzüge, ‚Elektritschkiʹ, wie die Leute sagen (wohlgemerkt die wirtschaftlichste Art des Personenverkehrs). Unsere Mitarbeiter wandeln den Strom, den sie aus dem öffentlichen Netz beziehen, in die bei uns erforderliche Form um, führen ihn den Verbrauchern zu und unterhalten die Leitungen.
Und jetzt kommt auf diese Unterabteilungen noch eine, eine sehr wichtige Aufgabe zu. Es wurde der Beschluss gefasst, auf den Streckenabschnitten, die während der Kämpfe gelitten haben, Oberleitungsarbeiten durchzuführen. Zum Teil blieben hier die Gleise erhalten, die Oberleitung aber nicht. Jetzt wird sie zwischen Manuïlowka und Deprerado
wka wiedererrichtet damit wieder die Möglichkeit besteht, elektrische Züge nach Debalzewo fahren zu lassen. Solche Arbeiten sind auch für den Abschnitt von Tschernuchino nach Faschtschewka. Das ist die Strecke, die nach Krasnaja Mogila führt.
Das ist eine langwierige und schwierige Arbeit, aber sie wird begonnen, und wir hoffen sehr, dass auf diesen Strecken wieder elektrische Züge fahren werden. Das wäre eine große finanzielle Erleichterung für uns, weil wir keinen teuren Dieselkraftstoff einkaufen bräuchten, wir würden Elektroloks einsetzen. Und die eingesparten Gelder könnten wir in die Entwicklung des Unternehmens stecken.
– Welche Verkehrsarten gibt es zur Zeit bei der Lugansker Eisenbahn ?
Zurzeit verkehrt bei uns nur ein Fernreisezug – in die DVR. Geplant war, ihn bis nach Donezk fahren zu lassen, aber aus den bekannten Gründen fährt er nicht bis in die Hauptstadt der DVR, weil sich das hübsche Donezker Empfangsgebäude, das man seinerzeit für die Fußballweltmeisterschaft gebaut hat, in der Feuerlinie befindet, und dort Reisende fahren zu lassen, wäre einfach zu gefährlich. Deshalb fahren die täglichen Züge aus Lugansk bis Jasinowataja.
Und an Vorortzügen, die die Republik nicht verlassen, fahren zwölf. Sie fahren auf den Strecken Manuïlowka – Rodakowo, Rodakowo – Lugansk, Manuïlowka – Faschtschewka und Faschtschewka – Dolshanskaja. Diese Züge fahren morgens und abends wenn die Leute zur Arbeit oder zur Ausbildung bzw. nach Hause wollen. Diese
Fahrten sind nicht rentabel, sie tragen sich nicht, aber die Bahn kann sich ihrer nicht entledigen, da sie zur Daseinsvorsorge gehören.
Die grundlegende Einnahmequelle ist der Güterverkehr. In der Republik arbeiten Kohlebetriebe, nahm das Altschewsker Metallkombinat die Arbeit wieder auf. Um ihnen ein normales, stabiles Arbeiten zu ermöglichen, müssen wir die Rohstoffe anliefern und die fertige Produktion zu den Verbrauchern abbefördern.
Wie viele Mitarbeiter hat das Unternehmen ?
– Zur
zeit arbeiten 4600 Menschen im Unternehmen. In der Tat: Nach dem Plan sind 6500 Menschen vorgesehen, so sind wir also bis jetzt nicht vollständig besetzt und warten auf junge Spezialisten. Wir suchen, nehmen am staatlichen Programm zur Vorstellung des ersten Arbeitsplatzes und an Stellenbörsen teil.
Die Leute arbeiten jetzt Vollzeit, fünf Tage die Woche. Erheblichen Einfluss auf unsere Arbeit hat die Wiederinbetriebnahme des Altschewsker Metallkombinats.
Einerseits bringt das einen nicht geringen Gewinn, andererseits eine riesige Verantwortung. Darf man doch die technologische Arbeit des metallurgischen Unternehmens nicht im Geringsten beeinträchtigen. Werden z. B. Rohstoffe nicht rechtzeitig geliefert, kommt die Arbeit im Kombinat zum Erliegen. Alles muss streng nach Plan ablaufen, und ihn zu stören, haben wir unter keinen Umständen das Recht. Aber wir haben uns im Großen und Ganzen daran gewöhnt, so zu arbeiten.
– Ist es gelungen, die sozialen Garantien für die Mitarbeiter der Lugansker Bahn im vollen Umfang zu erhalten ?
– Die Eisenbahnergewerkschaft der LVR wurde schon gegründet bevor das Unternehmen unter äußere Verwaltung kam. Sie wuchs schrittweise, Mitarbeiter neuer Untergliederungen traten ein. Sie hatten reichlich Probleme. Aber es freut, dass die Gewerkschaft schon ganz zu Anfang gute Beziehungen zur Unternehmensleitung aufgenommen hat. Ich kann nicht sagen, dass das vorher so war.
Jetzt sind 100% der Mitarbeiter Mitglieder der Gewerkschaft. In die vor ungefähr einem Jahr unterzeichnete Branchenvereinbarung und den Tarifvertrag, die im Unternehmen geschlossen wurden, sind die grundlegenden Normen eines Sozialpakets aufgenommen, die über die der Arbeitsgesetzgebung der LVR hinausgehen. Im Laufe des Jahres haben sowohl die Gewerkschaft als auch die Verwaltung nach Möglichkeiten gesucht, den Leuten zu jedem Feiertag eine Prämie zu zahlen oder sonst irgendwie zu unterstützen.
Bei uns wurden verbindliche Gehaltserhöhungen bei Beförderung in Abhängigkeit von der Dauer der Betriebszugehörigkeit eingeführt. Außerdem sind Zahlungen bei Eheschließung (drei Tage Urlaub und materielle Unterstützung in Höhe von 5000 Rubeln (ca. EUR 65, d.Übers.) – das ist auf seine Weise der Glückwunschbonus der Verwaltung. Ebensolche Zahlungen sind vorgesehen an junge Mütter bei Geburt eines Kindes, und für die Väter Urlaub beim Auszug der Frau aus dem elterlichen Haus. Urlaub und Zahlungen werden auch im Trauerfall gewährt – für die Beerdigung.
Es
ist erfreulich, dass die sozialen Garantien für die Mitarbeiter ausgeweitet werden. Hier ein ganz neues Beispiel: Gerade vorgestern, im Zuge der Feierlichkeiten zum Tag des Eisenbahners haben Vertreter von Ministerium und Verwaltung sowie der Gewerkschaft eine Ergänzung zur Branchenvereinbarung zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen unterzeichnet.
Die Verwaltung des Unternehmens fügt dem monatlichen Gehaltsfonds 1 Million Rubel hinzu, um das Sozialpaket zu erweitern. Im Besonderen werden Leistungen für Genesungsurlaub auf bis zu 20% des Gehalts angehoben (vorher waren das 10%). Und wir hoffen, dass das noch nicht der Grenzwert ist.
Außerdem wurden bei uns früher keine Trennungszuschläge gezahlt, ab jetzt ist das der Fall – das ist auch eine gute Errungenschaft für unsere Mitarbeiter.
– Die Eisenbahner haben aktiv an der Erörterung des Programms zur sozialökonomischen Entwicklung der LVR „Unsere Wahl“ teilgenommen und haben ihre Vorschläge eingebracht. Als besonderer Punkt wurde der Wiederaufbau der Eisenbahnen, die während der Kämpfe in den Jahren 2014 und 2015 beschädigt wurden, aufgenommen. Wie wurden diese Pläne im Unternehmen aufgenommen ?
– Tatsächlich mit großem Optimismus, wir glauben daran, dass diese Pläne realisiert werden und bei der weiteren Entwicklung des Unternehmens hilfreich sind.
Noch einer unserer – sowie wahrscheinlich aller Einwohner der Republik – Träume ist die Wiederaufnahme des Reisezugverkehrs mit Russland. Wir hoffen sehr, dass es dazu kommen wird. Technisch sind wir absolut dazu bereit. Und unser Wagenwerk ’sitzt schon förmlich auf den Koffern‘ in deren Erwartung.
– Was wünschen Sie den Kollegen zum Feiertag des Berufsstandes?
– Ich wünsche uns allen einen friedlichen Himmel über dem Kopf, gute, fruchtbringende Arbeit und eine würdige Entlohnung unseres nicht einfachen Jobs.
Eine gute Verfassung,
gute Kollegen, weiterhin gute Zuversicht, familiäres und menschliches Glück. Möge alles in Eurem Leben gelingen und alle Träume unbedingt in Erfüllung gehen !


av-zakharchenko.su: Das Staatsoberhaupt führte ein Arbeitstreffen mit leitenden Mitarbeitern der Eisenbahnbranche durch
Heute, am 8. August, führte Alexandr Sachartschenko ein Arbeitstreffen zur Frage des Eisenbahngüter- und -personenverkehrs durch. Vor dem
Staatsoberhaupt legten die Leiter des Verkehrsministeriums und des Unternehmens „Donezkaja Shelesnaja Doroga“ (DshD) (Donezker Eisenahn) Rechenschaft ab.
In erster Linie dankte d
as Staatsoberhaupt den Beschäftigten der Branche für die gewissenhafte Arbeit zum Wohle des Staates.
„Die Branche stößt heutzutage auf viele Schwierigkeiten. Ein grundlegendes Problem sind die Kampfhandlungen, in Folge derer die Eisenbahn bedeutende Verluste erleidet: Viele Kilometer des Bahnkörpers sind zerstört, ein bedeutender Teil des rollenden Materials ist beschädigt. Allerdings gibt es Fragen, die vor Beendigung des Krieges beantwortet müssen. Unsere hauptsächliche Aufgabe besteht darin, dass die Mitarbeiter des Unternehmens ihre Gehälter rechtzeitig ausgezahlt bekommen und dass sie alle Sozialleistungen, die ihnen nach dem Gesetz zustehen, auch bekommen“, sagte Alexandr Sachartschenko.
Der Verkehrsminister Rostislaw Markelow merkte an, dass zur Erhöhung der Effektivität der Eisenbahn jetzt Wege zur Steigerung des Transportvolumens gesucht werden. So wird seit Anfang 2018 eine Tendenz des Wach
stums der Beladungsindizes und des Verkehrs zwischen DVR und LVR beobachtet.
„In erster Linie steht dies mit der Inbetriebnahme des Altschewsker Metallkombinats in Zusammenhang. Unbedingt hat dieses pos
itive Moment es der Donezker Eisenbahn erlaubt, den Gewinn zu erhöhen, der in die Reparatur von Triebfahrzeugen, in den Personalbestand und die Gewinnung von Spezialisten investiert wird. Bis jetzt arbeiten noch nicht wieder alle Mitarbeiter des Unternehmens fünf Tage pro Woche. Vom Ministerium werden Maßnahmen ergriffen, eine möglichst große Zahl von Mitarbeitern in Vollzeitbeschäftigung zu bringen und deren Einkünfte dadurch entsprechend zu erhöhen. Zum jetzigen Zeitpunkt beträgt das durchschnittliche Einkommen der Eisenbahner 10182 Rubel (ca. EUR 132, Anm. d.Übers.)“, fügte Rostislaw Markelow hinzu.
Im Laufe des Treffens wurde die Frage einer Generalüberholung des Bahnkörpers gestellt. Zur Zeit erfordern über 400 Kilometer Gleis in der Republik eine Reparatur. Leider verfügt das Unternehmen „DShD“ über keine spezielle Technik dafür. Die dafür notwendigen Maschinen wurden vor 2014 in das von der Ukraine kontrollierte Territorium abgefahren.
Alexandr Sachartschenko erteilte den Auftrag, alle erforderlichen Berechnungen zur Anschaffung der speziellen Technik für die Donezker Eisenbahn anzustellen.

Mptdnr.ru: Auf dem Werksgelände des staatlichen Unternehmens „Stirol“ werden die Wiederaufbauarbeiten fortgesetzt
Die
Wiederaufbauarbeiten zur Aufnahme der Mineraldüngerproduktion im großen Maßstab auf dem Werksgelände des staatlichen Unternehmens „Stirol“ werden fortgesetzt. Die Reparaturbrigaden stehen vor der Aufgabe, Aggregate, die seit 2014 nicht mehr produziert haben, wieder zum Leben zu erwecken. Jeder Spezialist ist für seinen Bereich verantwortlich, aber die Sicherheitskontrolle der Produktion im Ganzen wird durch den Dienst der technischen Aufsicht sichergestellt. Über den derzeitigen Zustand der Anlagen und der Versorgungsleitungen von „Stirol“ berichtete uns der Leiter der Abteilung Technische Aufsicht des staatlichen Unternehmens „Stirol“ Konstantin Konjuschewskij.
– Ich beginne damit, dass die Regeln der Sicherheit und des Arbeitsschutzes
in unserem Unternehmen immer streng befolgt wurden. Nach der Einführung der äußeren (hier: staatlichen, d.Übers.) Leitung wurde sofort der Dienst für Arbeitsschutz und Sicherheit geschaffen und erweitert. Heute stehen die Spezialisten des staatlichen Unternehmens „Stirol“ vor der Aufgabe, die Reparatur technologischer Ausrüstungen, die bei der Inbei der Inbetriebnahme des Werkes genutzt werden wird, in kürzester Zeit mit größter Zuverlässigkeit und Genauigkeit durchzuführen. Alles in allem haben wir eine Reihe von 800 Objekten. Das sind Hochdruckbehälter, Kessel, Dampf-, Erdgas- und Ammoniakleitungen; Hebezeuge einschl. Autokrane, Aufzüge und Hebeeinrichtungen. Die Arbeiten werden zur Hauptsache von Spezialisten des Zentrums für technische Diagnostik des staatlichen Unternehmens „Stirol“ ausgeführt, das es bei uns schon länger als 20 Jahre gibt. Es ist uns gelungen, den Stamm der Experten zu behalten. Die Mitarbeiter beobachten den Zustand der Versorgungsleitungen und Aggregate schon jahrzehntelang und wissen bestens, wo die Problemstellen sind, kennen das Werk wie ihre Westentasche: wo es schmerzt und wo behandelt werden muss. Ebenso nehmen Spezialisten des Dienstes für Arbeitsschutz an diesem Prozess teil. Sie führen systematisch Instruktionsveranstaltungen, Wissensprüfungen, Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter durch.
– Wie stark ist dieser Dienst zahlenmäßig besetzt ?
– Zusammen mit dem Zentrum für Diagnostik um die 40 Leute. Das ist natürlich nicht die planmäßige Besetzung, aber unsere Kader sind echte Experten. Jeder für sich zählt doppelt.
– Nach meinem Verständnis sind alle ingenieurtechnischen Mitarbeiter von „Stirol“ für die Sicherheit bei der Produktion verantwortlich.
– Natürlich. Alle Werksangehörigen stehen vor der Aufgabe, nicht nur den Produktionsausstoß zu besorgen, sondern auch die Arbeitssicherheit zu gewährleisten. Große Bedeutung hat der Prozess der Ausbildung von Spezialisten. Diesem schenken wir größte Aufmerksamkeit. Ohne entsprechende Ausbildung kommt niemand zum Einsatz. Alle haben Bescheinigungen. Außerdem gibt es ingenieurtechnische Mitarbeiter, die für den sicheren Betrieb von Anlagen verantwortlich sind. Sie führen bei sich in den Werksabteilungen Instruktionsveranstaltungen durch und sind für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und die sichere Ausführung der Arbeiten zuständig.
– Vor welchen Aufgaben stehen Sie jetzt ?
– Zur Liste der wichtigsten Arbeiten gehören: die Reparatur von Anlagen, d.h. die Überprüfung des technischen Zustands, die Erkennung von Defekten, ihre rechtzeitige Beseitigung und die technische Begutachtung der Anlagen. Weil unser Werk über vier Jahre lang stillgestanden hat, müssen alle unsere Anlagen den Regelungen, die bei uns in der Republik gelten und die wir einhalten, entsprechend eine außerplanmäßige technische Begutachtung durchlaufen. Dabei arbeiten wir mit dem staatlichen Unternehmen „Donezkij expertno-technitscheskij zentr“ zusammen. Spezialisten dieses Unternehmens arbeiten schon viele Jahre bei „Stirol“, haben ein hohes Ausbildungsniveau und kennen außerdem den Zustand unserer Aggregate und Versorgungsleitungen genauestens. Es sind
deren Spezialisten, die in den technischen Unterlagen den Vermerk anbringen, der die Funktionalität einer Anlage für einen bestimmten Zeitraum garantiert. Die abschließende Etappe der Vorbereitung des Werkes zur Inbetriebnahme wird die Erstellung von Expertisen zur Arbeitssicherheit bei „Stirol“ sein.
– Das heißt, bevor die Abteilungen zur Produktion von Ammoniak, Harnstoff und Ammoniumnitrat für die Inbetriebnahme fertiggestellt sind durchläuft jedes Objekt die Kontrolle ?
– Ja, und es wird ein entsprechender Eintrag in den Unterlagen über die technische Begutachtung gemacht. Zur Zeit verbringen alle Mitarbeiter, die für die Sicherheit bei der Produktion verantwortlich sind, mehr Zeit auf der Arbeit als zu Hause. Die Inbetriebnahme von „Stirol“ findet unter ständiger Aufsicht unserer Kollegen vom staatlichen Komitee für technische Aufsicht statt. Man übt dort keine Nachsicht. Die Nachfragen sind streng. Wöchentlich kommen Inspektoren zu Untersuchungen. Sie machen Anmerkungen und erteilen Anweisungen, die wir fristgerecht ausführen müssen. Ich kann mit Überzeugung sagen, dass zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme des Werkes alle Anlagen fertig zum Betrieb sein werden. Das Niveau der Zuverlässigkeit der Aggregate und Versorgungsleitungen wird allen
festgelegten Normen entsprechen.
– Welche Methoden werden bei der Kontrolle der Anlagen genutzt?
– Das sind die klassischen Methoden zur Zustandskontrolle von Aggregaten und Leitungen: Ultraschall-Stärkemessung, spektrometrische Materialprüfung, Metallographie, Härtemessung und Vibrationsdiagnostik. Unsere Spezialisten sind vorbereitet sie haben eine entsprechende Ausbildung durchlaufen und haben Bescheinigungen von der staatlichen technischen Aufsicht der DVR. Zur Zeit nehmen wir die Methode der Röntgenkontrolle wieder in Betrieb. Sie vermag große Materialstärken zu durchdringen, 60 mm und mehr. Dank der genannten Methode kann man verborgene Defekte im Metall erkennen. Es muss erwähnt werden, dass unser Diagnostikzentrum eines der fortgeschrittensten im Bereich der GUS-Staaten ist. Unsere Ausrüstung wird ständig erneuert. Kürzlich erhielten wir ein Stärkemessgerät. Geplant ist, noch einige moderne Geräte zu erwerben.
– Ist die Zahl der Spezialisten ausreichend ?
– Neue erfahrene hochqualifizierte Experten zu finden, ist heute reichlich schwierig. Wie ich schon sagte, ist es uns gelungen, den Stamm der alten Stirolaner, die auch schon früher für die Arbeitssicherheit verantwortlich waren, zu erhalten. Viele sind während des Krieges in Gorlowka geblieben und wer fortfuhr kam zurück. Der Stamm ist vorhanden und neu hinzukommende bilden wir aus. Das Ausbildungszentrum von „Stirol“ arbeitet erfolgreich. Es ist gut mit Dozenten ausgestattet. Es werden Veranstaltungen zu einem breiten Themenspektrum durchgeführt: zu Berufen und zu Arbeiten unter erhöhter Gefahr. Ich möchte anmerken, dass alle Werksangehörigen sich korrekt zum Ausbildungsprozess verhalten. Ich bin sicher, dass wir den ganzen Plan schrittweise erfüllen und so viele Arbeitsplätze schaffen werden, wie wir können. Man muss verstehen, das auf uns allen heute eine erhöhte Verantwortung lastet. Es wird ein hohes Arbeitsaufkommen erledigt und die neu hinzukommenden werden gezwungenermaßen in extremen Umständen ausgebildet. Das ist eine besondere Schule. Dabei stellen wir den Mitarbeitern die erfahrensten Betreuer zur Seite. Die Mitarbeiter haben die Möglichkeit aufzusteigen, und für die ingenieurtechnischen Mitarbeiter ist das sogar eine elementare Notwendigkeit, sich ständig zu perfektionieren und die beruflichen Fertigkeiten zu steigern. Früher hatten wir ein ganzes Programm für das Betreuungswesen, und jetzt – so bemerkte ich – geht das ganz von selbst, ohne besondere Erinnerung. Jeder Spezialist der höheren Klassen vermittelt seine Erfahrungen den jungen und hält es für nötig, würdige Kollegen heranzubilden. Es ist sichtbar wie ganze Gruppen von jungen Mitarbeitern, den Meistern folgen, zuhören und lernen – nicht nur im Ausbildungszentrum, auch an den Arbeitsplätzen.
– Wie ist die Gesetzgebung in der DVR zur Arbeitssicherheit? Haben sich die Grundlagen geändert?
– Zur
zeit gelten Regeln, die schon 1969 in Kraft gesetzt wurden, aber im Fachministerium entsteht eine Arbeitsgruppe die neuen Regeln zu Rohrleitungen erarbeiten wird, die strenger sein werden und sich den russischen Anforderungen annähern. Wir werden schon in ungefähr einem Jahr vollständig auf das russische Schema übergehen. Wir studieren die Dokumentation. Dazu ist ein hohes Arbeitsaufkommen zur Umschulung unserer Spezialisten zu erledigen.
– Unterscheiden sich die Anforderungen ?
– Ja, wesentlich. Sie sind strenger.
– Bei „Stirol“ arbeiten jetzt Spezialisten vieler Unternehmen der Republik. Ist die Hilfe bedeutsam ?
– Natürlich. Das Ministerium hilft. Absagen erhalten wir keine. Vertreter verwandter staatlicher Unternehmen – Elektriker, Monteure und Schweißer – erweisen uns ständig Hilfe. Sie helfen bei der Reparatur von Anlagen und anderen Arbeiten. Unser Werk ist natürlich nicht neu, aber zuverlässig. Es wurde ständig inspiziert. Wichtig ist: den technologischen Prozess nicht stören und den technischen Zustand im Auge behalten. Die die Reparaturen ausführen sind wie Ärzte. Sie lauschen, messen eine Zeit lang, ermitteln, wo korrigiert, geheilt werden muss. Und dann kommen auch schon die Chirurgen, Mechaniker, die Problemstellen herzurichten. Ich möchte versichern: Alles was nötig ist, werden wir machen.

ria.ru: In der Ukraine wird die Einstellung des Eisenbahnverkehrs mit Russland erörtert
„Die Regierung der Ukraine prüft die Möglichkeit der Einstellung des Eisenbahnverkehrs nach und von Moskau“, berichtete der Minister für Infrastruktur des Landes Wladimir Omeljan.
„Wir prüfen zur Zeit eine Variante der Beendigung des Eisenbahnverkehrs nach und von Moskau“, erklärte Omeljan in einer Sendung des Fernsehsenders 1+1.
Ende vergangenen Jahres hatte Omeljan erklärt, die Frage der
Einstellung des Eisenbahnverkehrs mit Russland könne die Regierung im Jahre 2018 entscheiden.
Die Verluste durch die
Einstellung von Fahrten russischer Züge durch Territorium der Ukraine betragen nach seiner Behauptung eine Griwna (EUR 0,03, d.Übers.).
Dazu erklärte man in der staatlichen Eisenbahnverwaltung „Ukrsalys
nyzja“, dass der gewinnbringendste Zug im Jahre 2017 das Zugpaar Kiew – Moskau und zurück gewesen sei. Es erbrachte umgerechnet fast sechs Millionen US-Dollar an Gewinnen. Dabei wären die Züge des Fernverkehrs in der Ukraine im Allgemeinen sehr verlustreich gewesen. Der Verlust betrug rund 3,5 Mrd. Griwna.
Seit Oktober 2015 fehlt auf Initiative Kiews jede Flugverbindung zwischen den Ländern. Reisezüge fuhren danach noch, aber ihre Zahl verringerte um ein Vielfaches im Vergleich zu der vor de
m Staatsstreich in der Ukraine. Jetzt gibt es zwischen den Ländern keine russischen Züge. Durch dir Ukraine fährt nur ein Transitzug „Moskau – Kischinjow – Moskau“. Die übrigen Züge, die Russland und die Ukraine verbinden, gehören der ukrainischen Eisenbahn und den Eisenbahnverwaltungen der GUS-Länder.

Dnr-online.ru: In Donezk fand eine Besprechung zum Thema Lebensmittelsicherheit der Republik statt. An der Besprechung nahmen der stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats, der Minister für Einnahmen und Abgaben Alexandr Timeofejew, der Zivilschutzminister der DVR Generalleutnant des Zivilschutzes Alexej Kostrubizkij, Leiter von Fachministerien und -behörden sowie Vertreter von landwirtschaftlichen Betrieben der Republik teil.
„Im Ergebnis der Besprechung können wir sagen, dass die Ernte in diesem Jahr im Vergleich zum letzten Jahr geringer ist. Dafür gibt es eine objektive Ursache – Trockenheit in der ersten Hälfte des Sommers. Aber das wird nicht zu einer Erhöhung der Preise für fertige Produkte. Ein Steigen der Preise für Bäckereiwaren ist nicht vorgesehen. Die Preisspanne wird auf dem früheren Level bleiben. Das Getreide, das bereits geerntet wurde, wird garantiert für die Bürger der DVR reichen. Möglicherweise werden wir keine zusätzlichen Valuta durch Export von Getreide erhalten, aber das Getreide reicht heute bereits dafür, dass es in der Republik keine Probleme mit Lebensmitteln gibt“, teilte Alexandr Timofejew mit.
Er unterstrich auch, dass er die Erklärungen einzelner Ministerien, die die Situation in der Republik untergraben, für nicht zulässig hält. Die ausführende Gewalt hat nicht das Recht, nicht korrekte Daten zu veröffentlichen und die Bevölkerung der Republik in Aufruhr zu bringen. Die Information über einen Mangel an Getreide, die vom Landwirtschaftsministerium vorgestellt wurde, ist unzuverlässig.
„In diesem Jahr hat das Ministerium für Einnahme und Abgaben 80.000 Hektar Land aus der Schattenwirtschaft herausgeholt. Dies ist eine recht große Fläche. Ja, eindeutig, die Ernte ist prozentual geringen als im letzten Jahr, aber absolut nicht in dem Umgang, wie es das Landwirtschaftsministerium angegeben hat. Bis heute sind 15% der Ernte noch nicht eingebracht, sobald das gesamte Getreide eingebracht ist, werden wir die Zahlen in Tonnen angeben. Aber wenn man die Dynamik des Ernteertrags zwischen unseren Landwirten und dem Ernteertrag auf dem Territorium des Donezker Oblast, der vorübergehend von der Ukraine kontrolliert wird, vergleicht, so ist der Ertrag bei uns höher“, sagte Alexandr Timofejew.
Alexej Kostrubizkij fügte hinzu, dass die Vertreter des Landwirtschaftsministeriums auf der Besprechung beauftragt wurden, im Verlauf eines Monats die Entscheidung des staatlichen Komitees zur Verteilung von Mineraldünger für die landwirtschaftlichen Betriebe der Republik durchzuführen, der sich in den Lagern befindet.
„Gemäß der Entscheidung wird das Landwirtschaftsministerium Mineraldünger kostenlos an die landwirtschaftlichen Betriebe ausgeben“, unterstrich der Zivilschutzminister der DVR.

Mcxdnr.ru (Seite des Landwirtschaftsministeriums):Frühe Getreide- und Hülsenfruchtkulturen, Stand am 30.07.2018 (Vergleich mit 30.07.2017)
Abgeerntete Fläche 84.100 Hektar (74.200 Hektar)
Gemahlenes Getreide 161.500 t (224.500 t)
Mittlerer Ertrag 19,2 Zentner/Hektar (30,2 Zentner/Hektar)

Dnr-online.ru: Auf der offiziellen Seite der DVR gibt es zwei Erlasse des Oberhaupts der DVR vom 26. Juli 18, einer betrifft die Bereritstellung von 260 Mio. Rubel an das staatliche Unternehmen „Agrarnyj Donbass“ zum Aufkauf von 40.000 Tonnen Getreide (Futterweizen) bei einheimischen Produzenten, ein zweiter legt fest, dass alle öffentlichen Einrichtungen landwirtschaftliche Produkte bei dem staatlichen Unternehmen „Treibhäuser des Donbass“ kaufen müssen, bei anderen Produzenten ist das nur zulässig, wenn der staatliche Betrieb schriftlich bestätigt, dass er nicht liefern kann.

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Presseschau vom 11.08.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

vormittags:

de.sputniknews.com: Syrien: „Feindliches Objekt“ nahe Damaskus abgeschossen.
Die syrische Luftabwehr hat einem Bericht der amtlichen Nachrichtenagentur Sana zufolge ein feindliches Ziel in Deir al-Aschair in der Provinz Damaskus zerstört.
Das Objekt soll am Samstag um Mitternacht in den Luftraum von Deir al-Aschair im Westen der Provinz Damaskus nahe der syrisch-libanesischen Grenze eingedrungen sein. Weitere Details über die Herkunft des Objekts werden nicht genannt.
Am Freitag hatten russische Militärs am Luftstützpunkt Hmeimim in Syrien zwei Drohnen abgeschossen, die von dem von Terrormilizen kontrollierten Territorium in der Provinz Latakia gestartet worden waren.
Am 2. August hatte die syrische Luftabwehr ebenfalls ein feindliches Ziel westlich von Damaskus abgeschossen. Es sollen zwei israelische Aufklärungsdrohnen gewesen sein.

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden dreimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Logwinowo, Prischib und Shelobok.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Erdogan warnt USA: Türkei könnte „neue Verbündete finden“.
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat in einem Autorenartikel für die US-Zeitung „The New York Times“ davor gewarnt, dass die einseitigen Aktionen der Vereinigten Staaten die Türkei zwingen könnten, neue Freunde und Verbündete zu suchen.
„In einer Zeit, wo das Übel in der ganzen Welt lauert, werden die einseitigen Handlungen gegen die Türkei seitens der USA, unserer Verbündeten seit Jahrzehnten, nur die Interessen und die Sicherheit der USA untergraben“, schreibt Erdogan.
„Bevor es zu spät ist, muss Washington auf die falsche Vorstellung, dass unsere Beziehungen asymmetrisch sein können, verzichten und sich damit abfinden, dass die Türkei Alternativen hat.“
Falls es nicht gelingt, die Tendenz zu Einseitigkeit und Respektlosigkeit rückgängig zu machen, werde Ankara gezwungen sein, neue Freunde und Verbündete zu suchen, unterstrich Erdogan.
Am Freitag hatte US-Präsident Donald Trump auf seinem Twitter-Account geschrieben, dass er eine Verdopplung der Strafzölle auf Stahl und Aluminium aus der Türkei angeordnet hat.
Angesichts der neuen US-Sanktionen gegen die Türkei und Zweifeln an der Handlungswilligkeit der türkischen Regierung hatte die türkische Lira am Freitag 19 Prozent an Wert verloren.
Die Beziehungen zwischen den beiden Ländern hatten sich verschlechtert, nachdem Washington Sanktionen gegen zwei türkische Minister verhängt hatte. Anlass dazu war die Inhaftierung des US-amerikanischen Pastors Andrew Brunson, dem die Unterstützung der von dem Prediger Fethullah Gülen geleiteten Organisation FETÖ sowie der in der Türkei verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) vorgeworfen wird. Gülen lebt zurzeit in den USA im Exil.


de.sputniknews.com: Darum verhängen USA immer weitere Sanktionen – Sacharowa:
Die von den USA angekündigten neuen Sanktionen lassen sich laut der Leiterin des PR-Amtes des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, dadurch erklären, dass die USA ihre Entwicklungsressourcen verlieren.
„(…) Die USA sind sich dessen bewusst, dass sie Ressourcen für ihre weitere Entwicklung verlieren, diejenigen Ressourcen, die ihnen bisher für die Überwindung regelmäßiger Krisen gereicht hatten (…). Diese Ressourcen gibt es nicht mehr, und immer neue Ressourcen sind erforderlich; es ist eine reale politische, finanzielle und wirtschaftliche Expansion notwendig, die wir gerade beobachten“, sagte Sacharowa bei ihrem aktuellen Serbien-Besuch gegenüber Sputnik.
Sie verwies darauf, dass Washington in letzter Zeit eine harte Sanktionspolitik gegen China, den Iran und die Europäische Union betriebe.
Sacharowa zufolge bereitet Moskau jetzt eine Antwort auf die neuen einschränkenden Maßnahmen Washingtons vor. „Unsere Gegenmaßnahmen befinden sich jetzt im Vorbereitungsstadium. Wir haben erklärt, dass wir bedauerlicherweise gezwungen sind, ein weiteres Mal spiegelbildlich zu antworten, statt uns einfallen zu lassen, wie man die Beziehungen verbessern und aus der Sackgasse herausführen kann“, so Sacharowa.
Die USA hatten in dieser Woche wegen „des Einsatzes von chemischen Waffen in Salisbury“ neue Sanktionen gegen Moskau verhängt. Das erste Sanktionspaket soll am 22. August und das zweite in 90 Tagen in Kraft treten, wenn Moskau keine Garantien für die Nichtanwendung von C-Waffen geben sollte.
Der Kreml betrachtet die neuen Sanktionen als ungesetzlich. Laut dem russischen Premier Dmitri Medwedew könnte die weitere Verschärfung der Sanktionen gegen Russland als Erklärung eines Wirtschaftskrieges eingeschätzt werden.

Dnr-online.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 10. August 3:00 Uhr bis 11. August 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 6.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Bergwerk 6/7), Kominternowo, Leninskoje.
Opfer unter der Zivilbevölkerung, Zerstörungen von Wohnraum und Infrastruktur wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 194.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 25.
Ab 00:01 Uhr am 1. Juli 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regime der Feuereinstellung – der „Brot“waffenstillstand – in Kraft.

de.sputniknews.com: Russland „bestürzt“ über Kriegsrhetorik des britischen Verteidigungsministers.
Die russische Botschaft in London hat die jüngsten „kriegerischen“ Aussagen des britischen Verteidigungsministers Gavin Williamson als „bestürzend“ und „bedauerlich“ bezeichnet. Diese Rhetorik könne Licht auf den wahren Grund für die Aufstockung der Nato-Finanzierung werfen, so die russischen Diplomaten.
Während seiner Rede in der US-Denkfabrik „Atlantic Council“ habe Williamson Russland der „Aggression, des Einsatzes von Geheimoperationen und Cyberwaffen, politischer Sabotage und des Militarismus“ beschuldigt, merkt die Botschaft an.
„In diesem Kontext sind wir über die äußerst kriegerische Rhetorik Williamsons erstaunt, der mit Großbritanniens ‚Bereitschaft, Wille und Fähigkeit‘ zur Anwendung von Gewalt in der ganzen Welt prahlt“, heißt es in einer Mitteilung der Botschaft auf der offiziellen Facebook-Seite.
Besonders erschütternd für die Diplomaten sei die von Williamson verkündete Absicht Londons, „das Gleichgewicht seiner globalen Positionierung zu verändern, um für die Durchführung militärischer Operationen auf dem europäischen Kontinent, im Nahen und Fernen Osten bereit zu sein“.
Der Meinung der Botschaft nach kann diese Rhetorik die wahren Motive für die vorangetriebene Aufstockung der Nato-Ausgaben andeuten, die in diesem Jahr „astronomische 1,036 Billionen US-Dollar erreichen sollen“.
„Solche verantwortungslose Kriegstreiberei seitens des britischen Verteidigungsministers sieht in den Augen der internationalen Öffentlichkeit barbarisch aus und kann nur Bedauern hervorrufen.“
Die russisch-britischen Beziehungen hatten sich infolge des Vorfalls in Salisbury zugespitzt, nachdem der ehemalige GRU-Mitarbeiter und Doppelagent Sergej Skripal und seine Tochter Julia vergiftet worden waren. London behauptet, in den Giftanschlag mit dem Stoff A-234 sei der russische Staat verwickelt. Moskau wies die Vorwürfe entschieden zurück.



de.sputniknews.com: Salisbury: Explosion in Rüstungsfabrik fordert einen Toten.
Bei einer Explosion in einer Rüstungsfabrik im britischen Salisbury ist ein Mensch ums Leben gekommen und ein weiterer schwer verletzt worden, schreibt die britische Zeitung „The Sun“.
„Der Brand wurde gelöscht. Vor Ort ist ein Erste-Hilfe-Team tätig (…). Ein Mensch ist getötet worden; ein weiterer wurde im kritischen Zustand in ein Krankenhaus gebracht“, zitiert die Zeitung einen Polizeisprecher in der Grafschaft Wiltshire.
Die Behörden haben zu dem Unfall ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
In dem Betrieb werden unter anderem radarunterstützte Ausrüstungen für Flugzeuge und Schiffe der britischen Streitkräfte hergestellt. Das Betriebsgebäude liegt nur drei Meilen (etwa 4,8 Kilometer) entfernt vom britischen Chemielabor „Porton Down“.
In Salisbury waren am 4. März nach Angaben der britischen Behörden der ehemalige russische Geheimdienstoffizier und Ex-Doppelagent Sergej Skripal und seine Tochter Julia mit Nervengas vergiftet worden. London macht Russland für den angeblichen Giftanschlag verantwortlich. Moskau hat die Beschuldigung entschieden zurückgewiesen.

nachmittags:

de.sputniknews.com: 27 Jahre nach UdSSR: „Historische Entscheidung“ zum Kaspischen Meer angekündigt.
Alle Fragen des Zusammenwirkens der Staaten am Kaspischen Meer sind bereits abgestimmt. Laut dem kasachischen Präsident Nursultan Nasarbajew soll am 12. August eine historische Entscheidung getroffen werden.
„In den letzten 20 Jahren haben wir sehr komplizierte Verhandlungen geführt und unsere Positionen abgestimmt, um alle Fragen bezüglich unserer gemeinsamen Arbeit am Kaspischen Meer zu lösen. Das sind die Schifffahrt, die Ressourcen im Kaspischen Meer, die Bewahrung der biologischen Ressourcen des Meeres, der Handel und die Zusammenarbeit zwischen unseren Ländern“, so Nasarbajew.
Alle Fragen seien abgestimmt, am Sonntag solle die historische Entscheidung getroffen werden.
„Das ist ein sehr wichtiger Moment für uns alle“, betonte der Präsident Kasachstans.
Die Präsidenten der fünf Küstenstaaten (Russland, Aserbaidschan, Iran, Kasachstan und Turkmenistan) sollen sich am 12. August in Aktau (Hafenstadt in Kasachstan – Anm. d. Red.) treffen, um das Fazit aus den jahrelangen Verhandlungen über den Rechtsstatus des Kaspischen Meers zu ziehen.
Nach dem Ende der Sowjetunion 1991 ist der völkerrechtliche Status des Kaspischen Meeres immer noch nicht geregelt. Die Anrainerstaaten (Iran und die Ex-Sowjetrepubliken Russland, Kasachstan, Aserbaidschan und Turkmenistan) konnten sich bislang nicht auf die Abgrenzung der Ressourcen einigen.


wpered.su: Das Organisationskomitee des Leninschen Komsomol der DVR hat entschieden, den Kongress zu verschieben.
Heute, am 11. August, fand eine weitere Sitzung des Organisationskomitees des Leninschen Komsomol der DVR statt. Dort wurde die Entscheidung getroffen, den 2. Kongress vom 19. August auf den 15. September 2018 zu verschieben, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
Die Verschiebung des Kongresses findet im Zusammenhang damit statt, dass zusätzliche Zeit zur Lösung organisatorischer Fragen benötigt wird. Außerdem werden die Komsomolzen auf dem Kongress ein Programm zur Durchführung von Festveranstaltungen aus Anlass des 100. Jahrestages des Leninschen Komsomol vorstellen.

Dan-news.info: „Nach genaueren Informationen sind infolge von Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte in der Siedlung des Bergwerks 6/7 in Gorlowka eine Sommerküche, ein Scheune und ein Gartenhäuschen in der Wesenjaja-Straße 39 abgebrannt“, teilte die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination mit.

Armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters des operativen Kommandos der DVR zur Lage am 11. August 2018:
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner die
Intensität des Beschusses auf Ortschaften unserer Republik verstärkt.
In
Richtung Donezk haben Kämpfer der 24. mechanisierten Brigade unter Anführerschaft des Kriegsverbrechers W. Guds 70 Mörsergeschosse der Kaliber 120 und 82mm auf Gorlowka abgefeuert sowie mit Schützenpanzern geschossen. Die Zunahme der Zahl der Beschießungen von Seiten der Besatzer aus der 24. Brigade bringen wir mit dem beginnenden Prozess der Rotation dieses Verbandes gegen die 58. Panzergrenadierbrigade und der Notwendigkeit der Vernichtung der übriggebliebenen Munitionsvorräte in Zusammenhang.
In Folge
von Beschuss wurde ein ziviles Haus in Gorlowka im Nikitowskij-Bezirk, Wesenjaja-Straße 39 beschädigt.
In
Richtung Mariupol wurden die Gebiete von Kominternowo und Leninskoje von Seiten der ukrainischen Besatzer beschossen. Die ukrainischen Terroristen aus der 36. Marineinfanteriebrigade unter Leitung des Mörders A. Gnatow haben 22 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm auf sie abgefeuert und sie mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden
sechs Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Besatzungskräfte festgestellt.
Wir stellen weiter Fälle
der Konfrontation zwischen Kämpfern der nationalistischen Formationen und Vertretern der militärischen Behörden der Ukraine fest.
So haben sich Vertreter einer der nationalistischen Formationen, die Positionen an der Front in der OOS-Zone einnehmen, mit uns mit dem Vorschlag in Verbindung gesetzt, einen automatischen
Mörser 2B9 „Wasilek“ des Kalibers 82mm zu kaufen.
Nach Verhandlungen haben wir diese Waffe gekauft. Uns ist bekannt, dass die Waffen von Kämpfern des „Rechten Sektors“ verkauft werden, die wissen, dass ihre Einheit in der nächsten Zeit entwaffnet wird und alle Waffen konfisziert werden. In diesem Zusammenhang werden Schusswaffen zusammengepackt und von den Kämpfern ins Hinterland gebracht und große Waffen werden entweder in Verstecken verborgen oder woandershin verkauft. Konkret dieser Mörser wurde nach Informationen des Verkäufers bereits 2014 von Nationalisten aus einer Einheit der ukrainischen Streitkräfte entwendet und hat sich die ganze Zeit in dem nationalistischen Bataillon befunden.
Außerdem
wurde bekannt, dass wegen der allgemeinen Unterdrückung von nicht vom Kommando der OOS kontrollierten ukrainischen nationalistischen Bataillone und ihrer totalen Entwaffnung aus dem Mund von Kämpfern des „Rechten Sektors“, der „Ukrainischen Freiwilligenarmee“ und des „Nationalen Korps“ immer häufiger Aussagen zu hören sind, dass es notwendig sei, ihre eigene Volksrepublik auf dem Territorium der westlichen Regionen zu bilden und sich in der Folge von der Ukraine abzutrennen und sich Polen oder Ungarn anzuschließen. Das heißt, der unbedachte Druck von Seiten des Kommandos und der Regierung auf die Nationalisten könnte zu einem noch größeren Zerfall der Ukraine führen. Aber einen solchen Effekt kann es auch geben, wenn die Handlungsfreiheit der Nationalisten erhalten bleibt, was zu einer Beschränkung der Rechte der Einwohner der östlichen und südlichen Regionen der Ukraine führen kann, die damit genötigt werden könnten, sich von einem nicht rechtmäßigen, nazistischen Staat abzutrennen. Faktisch ist die Ukraine jetzt eine Geisel der Radikalen und der Nationalisten, und welchen Weg sie auch wählt, in jedem Fall wird ihre Staatlichkeit leiden.
Unsere Aufklärung hat Informationen erhalten, dass der Stab der OOS
Anweisungen in die Truppenteile und Verbände gegeben hat, dass Mitarbeitern der OSZE-Mission, die die Staatsbürgerschaft von Staaten haben, die gegenüber dem derzeitigen ukrainischen Regime nicht loyal sind – Russland, Weißrussland, Kasachstan und andere – der Zugang zu verbieten ist.
So ist in den Anweisungen, die vom Kriegsverbrecher Najew unterzeichnet sind, vorgeschrieben, von den Mitarbeitern der Mission die Vorlage von Dokumenten, die ihre Identität bestätigen zu verlangen. Falls irgendwelche Zweifel bezüglich der Staatsbürgerschaft oder der Loyalität zum verbrecherischen Regime Poroschenko bestehen, dürfen die Mitarbeiter der Mission nicht zu militärischen Objekten gelassen werden.
Diese Beschränkungen werden unter dem Deckmantel des Kampfes gegen eine nicht rechtmäßige Verwendung von Fahrzeugen mit der Symbolik der OSZE-Mission sowie gegen gefälschte Dokumente von Mitarbeitern des Mission in der Zone der Operation der Besatzungskräfte durchgeführt.


de.sputniknews.com: Russische Kriegsschiffe im Mittelmeer eingetroffen.
Der Pressedienstchef der russischen Nordflotte, Wadim Serga, hat das Eintreffen eines Kriegsschiffsverbandes im Mittelmeer bekannt gegeben.
„Ein Kriegsschiffsverband der Nordflotte bestehend aus dem Raketenkreuzer ‚Marschall Ustinow‘ und dem U-Jagd-Schiff ‚Seweromorsk‘, ist durch die Straße von Gibraltar ins Mittelmeer eingelaufen“, heißt es in der Mitteilung.
Auf dem Weg in die Region hätten die Besatzungen der Schiffe ihr planmäßiges Kampftraining fortgesetzt. Der Raketenkreuzer „Marschall Ustinow“ habe eine Luftabwehrübung durchgeführt und die Fregatte „Seweromorsk“ habe zusammen mit einem Ka-27-Hubschrauber die U-Boot-Jagd trainiert, so Serga.
Am 5. Juli verließ der Schiffsverband den Marinestützpunkt Seweromorsk und überwand seitdem mehr als 6.000 Seemeilen. Diese Gruppe repräsentierte die Nordflotte bei der Marineparade in Kronstadt und nahm zusammen mit Schiffen der Baltischen und der Schwarzmeerflotte an den Übungen in der Ostsee teil.


Mil-lnr.info: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko:
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich geändert und bleibt angespannt.
Trotz der Vereinbarung über einen Waffenstillstand hat der Gegner in den letzten 24 Stunden dreimal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Geschossen wurde auf die Gebiete von Prischib, Shelobok und Logwinowo. Dabei haben die ukrainischen Kämpfer weiter von den Minsker Vereinbarungen verbotene 120mm- und 82mm-Mörser, Granatwerfer verschiedener Art, großkalibrige Maschinengewehre und Schusswaffen eingesetzt. Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 90 Geschosse abgefeuert. Die Befehle zur Eröffnung des Feuers erteilten die Kriegsverbrecher Tatus und Grusewitch.
Im Zusammenhang mit dem sehr niedrigen professionellen Niveau der Ausbildung der ukrainischen Kämpfer greift das Kommando der ukrainischen Streitkräfte, um es zu erhöhen, weiter zur Hilfe ihrer westlichen Kuratoren.
Im internationalen Zentrum für Friedensschaffung und Sicherheit auf dem Jaworowskij-Truppenübungsplatz im Oblast Lwow ist eine Gruppe von Soldaten des 278. Panzeraufklärungsregiments der Bodentruppen der USA eingetroffen. Unter ihrer einfühlsamen Leitung werden die ukrainischen Kämpfer eine Ausbildung durchlaufen.
Außerdem plant das Kommando der 14. Brigade eine Gruppe von Soldaten der Brigade in das 169. Ausbildungszentrum „Desna“ zu schicken, um an sogenannten „Führungskursen“ unter Leitung von NATO-Instrukteuren teilzunehmen.
Es ist nicht auszuschließen, dass die „ausgebildeten“ ukrainischen Mörder nach den Trainings im Gebiet der Kämpfe eintreffen werden, um das Genozid an der Bevölkerung des Donbass fortzusetzen.
Die erfolglosen Versuche des Kommandos der sog. OOS, sich die nationalistischen Freiwilligeneinheiten unterzuordnen, die aufgrund ihrer Überzeugungen nicht bereit sind, mit der prinzipienlosen Militärführung der Ukraine zusammenzuarbeiten, gehen weiter. Außerdem führten die Freiwilligenbataillone weitere Razzien nach Waffen durch.
Nach Informationen einer Quelle legen im Nowoajdarskij-Bezirk Menschen in schwarzer Uniform ohne Erkennungsabzeichen Lager mit Handgranatwerfern, Schusswaffen und Munition an. Die Lager mit den Waffen werden in zerstörten und verlassenen Häusern versteckt und außerdem außerhalb von Ortschaften. Örtliche Einwohner äußern Besorgnis, dass die Nationalisten sich für den Fall einer Verschärfung der Situation und dem Aufkommen offener Gefechte mit Einheiten aus den Vereinigten Kräften ein Arsenal anlegen.
Im Zusammenhang damit sind in der nächsten Perspektive Auseinandersetzungen zwischen ukrainischen Einheiten in der Nähe der Kontaktlinie nicht ausgeschlossen, die dann auf Beschuss von Seiten der Volksmiliz der LVR geschoben werden.
Der kontimuierliche Verlust von Kadern in der ukrainischen Armee geht weiter. Die Menschen wollen einfach nicht in den Streitkräften des Landes dienen, vom Dienst in der Konfliktzone gar nicht zu reden. Sie lösen aktiv ihre Verträge auf, und dafür gibt es eine Reihe von Ursachen.
Das massenhafte Ausscheiden von Soldaten, die Vertragsdienst tun, erfolgt wegen des langen Aufenthalts in der Zone der Strafoperation und den damit verbundenen Folgen, wie physischer Erschöpfung, ständiger Überlastung, psychischen Problemen in den Familien. Außerdem die unzureichende materielle Versorgung, einschließlich des Solds, das niedrige Niveau des sozialen und rechtlichen Schutzes der Soldaten. Und dies ist eine Armee, die nach den Worten Poroschenkos die stärkste auf dem Kontinent ist.
Im Unterschied zu den ukrainischen Soldaten sind unsere Soldaten mit allem Notwendigen versorgt, sowohl in den ständigen Stationierungspunkten als auch an der Kontaktlinie. In den Einheiten der Volksmiliz der LVR werden ständig Übungen zur militärischen Ausbildung durchgeführt, bei denen die Kenntnisse und Fertigkeiten der Soldaten bei der Bearbeitung von Fragen der Ordnung und Richtigkeit der Handlungen auf dem Kampffeld vervollkommnet werden. Wir sind zur Verteidigung unseres Vaterlandes bereit!
Dabei hält die Volksmiliz der LVR die Minsker Vereinbarungen streng ein, aber im Fall einer direkten Aggression von Seiten der ukrainischen Truppen ist sie bereit entschieden zu handeln.


Ukrinform.ua: Poroschenko gratuliert Jalta zum Stadttag.
Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, hat auf seiner Facebook-Seite den Einwohnern von Jalta zum Tag der Stadt gratuliert und die Überzeugung ausgedrückt, dass die blau-gelbe Flagge wieder auf der Krim flattern wird.
„Das magische Jalta ist eine echte Perle der Krim, wie die Krim eine echte Perle des ukrainischen Staates ist. Ich bin sicher, dass in Jalta und auf der gesamten Krim die blau-gelbe Flagge gehisst und eine stolze „Schtsche ne wmerle Ukrajina“ („Noch ist die Ukraine nicht gestorben“ die erste Zeile der Staatshymne der Ukraine – Red.) ertönen wird“, schrieb das ukrainische Staatsoberhaupt.
Der Tag der Stadt Jalta feiert man am zweiten Samstag im August.
Die Werchowna Rada der Ukraine hat offiziell das Datum des Beginns der vorläufigen Besetzung der Krim und Sevastopols durch Russland am 20. Februar 2014 erklärt
.

de.sputniknews.com: Kasachstan stellt richtig: Keine US-Basen am Kaspischen Meer.
Die Regierung von Kasachstan hat Medienberichte über angeblich geplante Stationierung des US-Militärs am Kaspischen Meer als falsch zurückgewiesen. Zuvor hatte der Präsident der Ex-Sowjetrepublik eine „historische Entscheidung“ zum größten See der Erde angekündigt.
Kasachstan hatte im Mai Novellen zum Vertrag mit den USA über die Lieferung von Spezialgütern nach Afghanistan verabschiedet. Daraufhin vermuteten Journalisten, dass Kasachstan einen oder mehrere seiner Kaspi-Häfen zu amerikanischen Militärbasen umbauen lassen wolle. Im Juli sagten mehrere Experten bei einer Talkshow im russischen Fernsehen, dass die Stationierung von US-Basen bereits beschlossen und besiegelt worden sei.
Kasachstan habe nicht vor, amerikanische Militärstützpunkte am Kaspischen Meer aufstellen zu lassen, versicherte der Außenminister des zentralasiatischen Staates, Kairat Abdrachmanow, am Samstag in einem Gespräch mit Sputnik.
Es gehe um den Transit von nichtletalen US-Frachten für die US-Operation in Afghanistan per Schiene durch Kasachstan. „Es geht nicht darum, irgendwelche Militärbasen zu stationieren“, betonte der Minister.
Zuvor am Samstag hatte der kasachische Staatschef Nursultan Nasarbajew angekündigt, am morgigen Sonntag werde eine „historische Entscheidung“ zum Kaspischen Meer fallen. Am 12. August sollen die Präsidenten der fünf Anrainerstaaten nämlich eine Konvention zum Rechtsstatus des Kaspischen Meers unterschreiben.
Nach dem Zerfall der Sowjetunion im Jahr 1991 hatten Russland, der Iran sowie die neuen Anrainerstaaten Kasachstan, Aserbaidschan und Turkmenistan jahrelang über die Aufteilung der Öl-, Gas- und Bio-Ressourcen verhandelt. Der völkerrechtliche Status des Kaspischen Meeres ist immer noch nicht geregelt.

Mil-lnr.info: Bei der E-Mail-Adresse des Pressedienstes der Koordination der Volksmiliz der LVR ist ein anonymer Brief von einem Einwohner des Dorfes Solotoje eingegangen, in dem er über die Ausschreitungen der ukrainischen Soldaten gegenüber der örtlichen Bevölkerung berichtet. Über alle Vorfälle hat der Autor des Briefes die örtlichen Staatsorgane mehrfach informiert, aber es sind keinerlei Aktivitäten von Seiten des Dorf“oberhaupts“ und seiner Mitarbeiter unternommen worden.
„Ich, ein Einwohner von Solotoje, wende mich an Sie und bitte bei der Lösung unserer Not zu helfen. Seit Eintreffen der ukrainischen Streitkräfte in unserer Ortschaft hat für alle Einwohner eine Hölle begonnen. Die Jugend, die Solotoje nicht verlassen hat, wird gewaltsam gezwungen, unseren sogenannten Verteidigern zu helfen. Die Männer werden mit Drohungen mit Vergeltung gezwungen, ihnen Schützengräben zu graben, und die Frauen die gesamte Hausarbeit zu tun: Essen kochen, Waschen und dieser Horde sexuelle Dienste zu leisten. Früher haben sie Kinder nicht angefasst, aber jetzt sind sie zu ihnen vorgedrungen, sie zwingen die Mädchen, sie zu bedienen. Außerdem haben sie aus den Höfen alles, was möglich ist, geholt. Leerstehende Häuser haben sie ausgeplündert. Ständig gehen sie mit Waffen durch den Ort, die Kinder haben schon Angst, auf die Straße zu gehen. Das Oberhaupt der Ortschaft weiß von dem Geschehen, aber er unternimmt nichts. Wir werden mit dieser Plage allein gelassen.“

abends:

de.sputniknews.com: Syrien: Weitere Drohne beim Anflug auf Luftwaffenbasis Hmeimim abgeschossen.
Die russischen Militärs im Luftstützpunkt Hmeimim in Syrien haben am Samstagabend eine weitere Drohne abgeschossen, die von dem von illegalen bewaffneten Terror-Formationen kontrollierten Territorium in der Provinz Idlib gestartet wurde. Das teilte das russische Zentrum zur Aussöhnung der verfeindeten Seiten in Syrien mit.
„Am Samstagabend haben die Mittel zur Überwachung des Luftraumes über der russischen Luftwaffenbasis Hmeimim eine Drohne geortet, die von dem von illegalen bewaffneten Terror-Formationen kontrollierten Territorium der sogenannten Deeskalationszone in der Provinz Idlib gestartet wurde“, sagte der Leiter des Zentrums, Generalmajor Alexej Zygankow.
Wie er ferner ausführte, ist das Ziel von der Luftabwehr lange vor dem Anflug auf Hmeimim zerstört worden.
„Es hat weder Betroffene noch materiellen Schaden gegeben. Der russische Luftstützpunkt Hmeimim funktioniert einwandfrei“, fügte der General hinzu.
Das Aussöhnungszentrum ruft Kommandeure der illegalen bewaffneten Formationen auf, von Provokationen abzusehen und zum friedlichen Leben in den von ihnen kontrollierten Gebieten zurückzukehren.
Am Freitag hatte Zygankow mitgeteilt, dass die russischen Militärs im Luftstützpunkt Hmeimim in den zurückliegenden 24 Stunden bereits zwei Drohnen abgeschossen hätten.


de.sputniknews.com: Türkei geht zu Verrechnungen mit Partnern in Nationalwährungen über.
Die Türkei bereitet sich darauf vor, mit ihren größten Handelspartnern, so mit China, Russland, dem Iran und der Ukraine, zu Verrechnungen in Nationalwährungen überzugehen. Dies erklärte der Präsident des Landes, Recep Tayyip Erdogan, angesichts der Krise in den türkisch-amerikanischen Beziehungen.
„Wir bereiten uns darauf vor, zu Verrechnungen in Nationalwährungen mit unseren größten Handelspartnern wie China, Russland, dem Iran und der Ukraine überzugehen. Wenn sich die Länder Europas von den Fesseln des Dollars befreien wollen, wird Ankara bereit sein, auch mit ihnen zu ähnlichen Verrechnungen überzugehen“, sagte Erdogan. Seine Worte werden von der Nachrichtenagentur Anadolu zitiert.
Der US-Präsident Donald Trump hatte am Freitag erklärt, dass er die Zölle auf Aluminium und Stahl aus der Türkei um das Zweifache – bis zu jeweils 20 und 50 Prozent – zu erhöhen sanktioniert hätte, was einen erneuten Sturz der türkischen Lira bis zum historischen Minimum hervorgerufen hatte. Sie sei bis zu 6,62 für einen Dollar gefallen und habe innerhalb eines Tages fast 20 Prozent ihres Wertes verloren.
Die Beziehungen der USA und der Türkei haben sich in der letzten Zeit zugespitzt, darunter auch wegen des Falls des US-amerikanischen Pastors Andrew Brunson, der noch im Jahr 2016 von den türkischen Behörden festgenommen wurde. In der vorigen Woche hatte das US-Finanzministerium Sanktionen gegen den Chef des türkischen Justizministeriums, Abdulhamit Gül, und den Chef des Innenministeriums, Süleyman Soylu, verhängt, wobei ihnen „ernsthafte Verletzungen der Menschenrechte“ vorgeworfen wurden.
Erdogan zufolge wird die Türkei keine solche Weltordnung akzeptieren, bei der der Welt ein Wirtschaftskrieg erklärt und den Ländern gedroht werde, Sanktionen gegen sie zu verhängen.
„Diejenigen, die mit Ankara abzurechnen versuchen und somit einen Tiefschlag versetzen, müssen verstehen, dass es in der Welt keinen einzigen Politiker und kein einziges Land gibt, die Erfolg erreicht hätten, indem sie eine feindliche Politik gegenüber Ankara betrieben haben. Jeder, der die Ursache von Leiden des türkischen Volkes geworden ist, wird früher oder später dafür die Verantwortung tragen müssen“, so Erdogan.
Die Türkei habe sich ambitiöse Ziele gesetzt und schreite sicher voran, um sie zu erreichen, sie sei beständig gegen jegliche Erschütterungen und Bedrohungen, betonte der Präsident.
„Nichts wird die Türkei zwingen, auf ihre Ziele in der Wirtschaft zu verzichten, den Kampf gegen den Terrorismus aufzugeben. Ich verkünde dies ganz offen. Die Türkei wird ihre Politik in Bezug auf Syrien und den Irak nicht ändern“, so Erdogan.
Zuvor hatte Erdogan erklärt, dass die einseitigen Handlungen von Washington gegenüber Ankara eingestellt werden müssen, anderenfalls werde diese Tendenz die Türkei dazu zwingen, nach neuen Verbündeten für sich zu suchen.

Dan-news.info: „Durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte auf Staromichajlowka wurden Häuser in der Straße der Bakinsker Kommissare 6 beschädigt. Hier wurde die Wand eines Flügels beschädigt, auf der selben Straße wurden die Fensterschreiben im Haus Nr. 8 beschädigt, teilte der Leiter der Vertretung der DVR im GZKK Ruslan Jakubow mit.
Der Beschuss erfolgte mit Mörsern zwischen 17:55 und 18:25 Uhr. Insgesamt wurden auf die Ortschaft fünf Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgefeuert.

de.sputniknews.com: „Serbien wird nie Sanktionen gegen Russland verhängen“- Verteidigungschef
Serbien wird nie an der antirussischen Sanktionen-Hysterie teilnehmen und Strafmaßnahmen gegen Russland einführen. Dies hat der Verteidigungschef Serbiens Alexander Wulin beim bilateralen Treffen mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Schoigu während der Internationalen Armeespiele 2018 am Samstag bei Moskau erklärt.
„Wie Sie wissen, ist Serbien ein großer Freund von Russland, und Serbien wird nie an der antirussischen Hysterie teilnehmen. Wir werden nie Sanktionen gegen die Russische Föderation verhängen, und wir werden nie ein Land sein, das schlecht über Russland redet und schlecht über das Land denkt“, betonte er.
Russland und Serbien „sind Freunde in den schwierigsten Zeiten gewesen, sie werden es auch in den besten Zeiten sein“, akzentuierte Wulin.

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