Presseschau vom 14.10.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


abends/nachts:

Dan-news: Puschilin ernennt die Frontstadt Jasinowataja zur „Stadt des militärischen Ruhms“
Auf dem zentralen Platz der Stadt fand am 13. Oktober eine Festveranstaltung zum Jahrestag der Gründung im Jahre 1872 statt. Etwa 2000 Menschen hatten sich versammelt, und zum Festakt erschien das kommissarische Staatsoberhaupt Denis Puschilin. „Jasinowataja macht schwierige Zeiten durch. Der Krieg ist leider noch nicht zu Ende. Aber dank Ihnen, den Bürgern Jasinowatajas, entwickelt sich die Stadt und lebt. Sie haben Durchhaltevermögen und Charakter gezeigt. Das ist in der Tat ein Charakter des Donbass – der, der uns vereinigt und motiviert den Kampf fortzusetzen. Wir bauen trotz aller Schwierigkeiten diese Republik auf, auf die unsere Kinder stolz sein werden”, sagte der Staatschef. Puschilin ernannte Jasinowataja zur „Stadt des militärischen Ruhms“. Auf dem zentralen Platz fand ein Konzert einheimischer und russischer Ensembles statt: ‚Jarilow Snoj‘, ‚Meloman‘, ‚Dwa s Polowinoj Kuma‘, ‚Re-Mi‘, ‚Okolza‘ und anderer. Die Feierlichkeiten dauerten bis 21 Uhr und wurden mit einem Feuerwerk beendet.
Zuvor hatte das Staatsoberhaupt mit der Stadtverwaltung grundlegende Probleme besprochen.
Die Stadt wurde im Jahre 1872 im Zusammenhang mit dem Bau der Bahnlinie Konstantinowka – Alexandrowka, die das Jusowskij (Donezker) Metallurgische Werk mit der Strecke Kursk – Charkow – Asow verbindet, gegründet. Bahnhof und Stadt erhielten den Namen des nahegelegenen Dorfes Jasinowataja. 2014-2015 war die Stadt hart umkämpft. Jasinowataja und seine Umgebung sind bis heute Brennpunkt in der Auseinandersetzung zwischen der Donezker Volksrepublik und den ukrainischen Truppen.


vormittags:

lug-info.com: In den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen viermal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Sokolniki, Losowoje, Shelobok und Marjewka, wo zwei zivile Einwohnerinnen Opfer der Kiewer Truppen wurden.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern und Granatwerfern.

 

Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 13. Oktober 3:00 Uhr bis 14. Oktober 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 19.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Sajzewo, Schirokaja Balka, Krutaja Balka,Mineralnoje, Spartak, Donezk (Trudowskije), Alexandrowka, Nowaja Tawrija, Kominternowo, Leninskoje, Sachanka, Saitschenko
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an ziviler Infrastruktur wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 63.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 295.
Ab 00:01 Uhr am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.

 

de.sputniknews.com: War das doch Phosphor? US-Armee hält Details geheim
Nach ihrem jüngsten Angriff in Syrien will das amerikanische Militär den Typ der dabei eingesetzten Munition nicht offenlegen. Laut syrischen Staatsmedien hatte die US-geführte Militärkoalition am Freitag über der Provinz Deir ez-Zor Phosphorbomben abgeworfen, die wegen ihrer Brandwirkung und hoher Giftigkeit international geächtet werden.
Beim Angriff auf die Stadt Hajin sollen Zivilisten getötet worden sein. Das Pentagon beteuerte in einer Stellungnahme, keine verbotenen Waffen eingesetzt zu haben, wollte allerdings nicht auf Details eingehen.
„Die Koalition will den Einsatz konkreter Waffen- und Munitionstypen nicht öffentlich diskutieren“, sagte ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums auf Anfrage der Nachrichtenagentur RIA Novosti.
„Jedes Waffensystem, das den USA zur Verfügung steht, wird rechtlich bewertet … um den Regeln der Kriegsführung zu entsprechen“, hieß es.
Der Sprecher wollte sich nicht konkret dazu äußern, ob die Koalition am Freitag Hajin wirklich bombardiert hat. Doch die mit den USA verbündete Kurdenmiliz SDF hatte am späten Freitagabend mitgeteilt, dass das US-geführte internationale Militärbündnis in den vergangenen 24 Stunden im Hajin 14 Luftangriffe geflogen habe. Das Bombardement habe sich gegen die Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) gerichtet.
Zusatzprotokolle zu den Genfer Abkommen von 1949 verbieten den Einsatz von Phosphorbomben gegen Zivilisten, nicht jedoch ihren allgemeinen Einsatz im Krieg. Die USA haben die umstrittene Munition, die bei Menschen schwere Verbrennungen und Intoxikation verursachen, während ihres Angriffs auf den Irak eingesetzt.


Wpered.su: Die Kommunistische Partei Venezuelas erklärt ihre Solidarität mit der KP der DVR
Das Politbüro der Kommunistischen Partei Venezuelas erklärt seine Solidarität mit der Kommunistischen Partei der Donezker Volksrepublik (KP der DVR) im Zusammenhang mit der Aggression von Seiten antikommunistischer Kräfte.
Wir verurteilen den terroristischen Anschlag während des außerordentlichen 4. Parteitags, dessen Ziel darin bestand, die Teilnahme der Kommunisten an den nächsten Wahlen zu verhindern.
Wir bedauern, dass Genossen verletzt wurden und wünschen ihnen baldige Genesung.
Wir befinden uns in einer Periode der Verschärfung des Klassenkampfes, einer zunehmenden kapitalistischen Krise. Die Arbeiterklasse, Städte und Dörfer, ja die Menschen überhaupt brauchen eine marxistisch-leninistische Klassenpartei, die sie aus der Barbarei in die sozialistisch-kommunistische Gesellschaft führt.
Ihr könnt immer mit unserer Unterstützung im Rahmen des proletarischen Internationalismus rechnen.

 

de.sputniknews.com: „Was noch vor kurzem unmöglich schien“ – Putin lobt russische Wirtschaftslokomotive
Präsident Wladimir Putin hat Russlands Landwirten zu ihrem Berufsfeiertag gratuliert und das beeindruckende Wachstum der Sparte gewürdigt. Die Landwirtschaft bezeichnete der Staatschef als eine Lokomotive der ganzen russischen Wirtschaft.
Seit Jahren wachse die Landwirtschaft ungewöhnlich schnell, stellt Putin in einer Videobotschaft auf der Website des Kreml fest.
„Noch unlängst schien, dass dies unmöglich ist, dass es das in Russland nicht geben kann – innerhalb von fünf Jahren ist die Agrarproduktion um 20 Prozent gestiegen.“
Die Landwirtschaft habe sich in einen hochtechnologischen Produktionszweig verwandelt, so Putin weiter. „Sie ist eine Lokomotive der ganzen russischen Wirtschaft geworden. Allein im vergangenen Jahr wurde bei Getreide eine Rekordernte eingebracht – 135 Millionen Tonnen.“
Der Kremlchef versicherte, dass die Regierung sich stets darum bemühen werde, das Leben auf dem Lande reichhaltiger und interessanter zu machen. „Damit der Mensch auch seine Pläne, seine Absichten, seine besten Eigenschaften und seine Talente auf heimischem Boden realisieren kann.“
Putin versprach auch „alles zu unternehmen“, um die Krankenversorgung, das Verkehrs- und Bildungswesen zu verbessern.
„Hier gibt es natürlich noch sehr, sehr viel zu tun, aber gemeinsam mit Ihnen werden wir zweifellos vorankommen, werden wir nur vorwärts schreiten. Ich bin überzeugt, dass wir das dank Ihren Talenten schaffen werden“, betonte der Präsident.


Wpered.su: Eine Vertreterin der DKP besuchte durch den Sprengstoffanschlag verletzte Kommunisten
Am 13. Oktober war das Mitglied des Parteivorstands der Deutschen Kommunistischen Partei Renate Koppe in den Räumen der KP der DVR, am Ort des Terrorakts, und besuchte die bei der Detonation verletzte erste Sekretärin des Donezker Stadtkomitees der KP der DVR Irina Jakina. Sie übergab ihr von deutschen Kommunisten für die Behandlung gesammelte Mittel, berichtet ein Korrespondent von „Wperjod“.
„Wir waren sehr beunruhigt über die Nachricht über den Sprengstoffanschlag auf den Parteitag der Kommunistischen Partei der DVR. Die deutschen Kommunisten haben eine Erklärung verabschiedet, in der der Terrorakt verurteilt wird, und haben Geld für die Verletzten gesammelt. Während des Besuchs in der Donezker Volksrepublik konnte ich mich mit Irina Treffen. Sie erzählte, wie sie den Terrorakt erlebt hat. Die Verletzte steht bis jetzt unter Schock. Nach ihren Worten wird noch einige Zeit vergehen, bis sie wieder mit der Arbeit beginnen kann. Im Gespräch mit mir sagte Irina, dass man Kommunisten mit solchen Dingen nicht einschüchtern kann“, sagte Renate Koppe.
Nach dem Treffen mit der Verletzten war die Vertreterin der DKP am Ort des Terrorakts. Der erste Sekretär des ZK der KP der DVR Boris Litwinow, der zum Zeitpunkt der Explosion in dem Gebäude war, berichtete von dem Geschehen, der Unterstützung der Verletzten und vom Verlauf der Ermittlungsmaßnahmen.

nachmittags:

de.sputniknews.com: Ukrainische Nationalisten versuchen Abriss des Denkmals für Kiew-Befreier
Ukrainische Nationalisten haben am Sonntag versucht, das Denkmal für den sowjetischen Armeegeneral Nikolai Watutin, der die Befreiung Kiews im Zweiten Weltkrieg leitete, abzureißen. Dabei kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei.
Dutzende Radikale kamen mit einer Leiter und Hämmern zu dem Denkmal in Kiew. Sie wurden jedoch von mehreren Hundert Polizisten gestoppt, die den Zugang zum Denkmal abriegelten. Bei der Auseinandersetzung wurde niemand verletzt. Zu Festnahmen kam es auch nicht.
Im vergangenen April hatten Mitglieder der radikalen ukrainischen Nationalistengruppierung C14 den oppositionellen Politiker Juri Boiko und seine Leibwächter überfallen, als dieser Blumen am Denkmal niederlegen wollte.
Nikolai Watutin war ein sowjetischer Armeegeneral im Zweiten Weltkrieg. Er kommandierte ab März 1943 die Woronescher Front, die später Kiew befreite. Am 25. Februar 1944 wurde er bei einem Überfall von Mitgliedern der Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA) schwer verwundet und starb am 14. April 1944 an seinen Verletzungen.

Dan-news.info: „Während des Beschusses der Siedlung des Bergwerks 6/7 durch die ukrainischen Truppen wurde ein Strafgefangener des Gefängnisses Nr. 57, Sanin, verletzt. Er hat eine Verletzung an der Brust“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit.
„Leider ist der aus Konstantinowka stammende Strafgefangene des Gefängnisses Nr. 57 im Krankenhaus gestorben“, teilte Prichodko später mit.

 

Armiyadnr.su: Bericht des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR über die Lage am 14.10.2018
In den letzten 24 Stunden wurden 19 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten des Gegners festgestellt, der die Gebiete von 13 Ortschaften beschossen hat.
In Richtung Gorlowka wurden aus Richtung der Positionen der 72. mechanisierten und der 58. Panzergrenadierbrigade unter Kommando der Kriegsverbrecher Tatus und Drapatyj die Gebiete von Sajzewo, Schirokaja Balka und die Siedlung des Gagarinbergwerks in Gorlowka mit Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Donezk haben Kämpfer der 92. und 28. mechanisierten Brigade unter Kommando von Kokorjew und Martschenko sowie der 56. Panzergrenadierbrigade unter Kommando von Iwanow die Gebiete von Spartak, Trudowskaja, Krutaja Balka, Mineralnoje und Alexandrowka mit Mörsern des Kalibers 82mm, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben die Kriegsverbrecher der 36. Marineinfanteriebrigade auf Befehl von Gnatow auf die Gebiete von Kominternowo, Leninskoje ,Sachanka, Nowaja Tawrija und Saitschenko mehr als 30 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgefeuert sowie mit verschiedenen Arten von Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen geschossen.
Wir sind ein weiteres Mal über den Zynismus des Kommandos der ukrainischen Streitkräfte verblüfft, die blind den verbrecherischen Befehlen Poroschenkos zur Anwendung aller Arten von Waffen gegen die Einwohner des Donbass folgen.
Im Vorfeld eines weiteren Treffens der dreiseitigen Kontaktgruppe in Minsk haben die Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte das Feuer mit Mörsern des Kalibers 120mm auf Wohngebiete von Marjewka in der Lugansker Volksrepublik eröffnet.
Dabei starben zwei Zivilisten, eine Mutter, geb. 1971 und ihre Tochter, geb. 2001.
Wir bringen der Familie der Toten unser Mitgefühl zum Ausdruck und erklären, dass diese Verbrechen nicht unbestraft bleiben werden. Alle Kriegsverbrecher erwartet ein Tribunal.
Das Niveau der militärischen Disziplin in den ukrainischen Streitkräften bleibt weiterhin niedrig. Unsere Aufklärung entdeckt weiter Fälle, nicht nur von Drogen- und Alkoholmissbrauch durch die ukrainischen Soldaten, sondern auch von Verbrechen, die sie in betrunkenem Zustand begehen.
Ein Soldat der 92. Brigade, der Feldwebel Belokon, hat unter Einfluss von Drogen einen Zugstützpunkt im Gebiet von Werchnetorezkoje verlassen. Danach ist der nicht zurechnungsfähige Kämpfer in Verteidigungsstellung gegangen und hat aus einer Entfernung von 200 Metern das Feuer auf Kameraden eröffnet. Auf Überredungsversuche seiner Kameraden, sich zu ergeben, reagierte er nicht, sondern rief nur nationalistische Losungen. Im Ergebnis wurde er getötet.
Ein weiterers Opfer eines außer Kontrolle geratenen unter Drogeneinfluss stehenden Soldaten wurde der Kommandeur einer Kompanie der 128. Gebirgssturmbrigade. Während der Kontrolle von Beobachtungsposten im Gebiet von Nowotroizkoje ertappte Hauptmann Miroschnitschenko das Personal beim Konsum von Drogen, wofür er mit dem Leben bezahlte. Nach einem Wortgefecht nahm einer der Soldaten ein Maschinengewehr und eröffnete das Feuer auf den Rücken seines Kommandeurs.
All diese Fälle zeugen von der Unfähigkeit des Militärkommandos der ukrainischen Streitkräfte, Ordnung in ihre Einheiten zu bringen, sowie von der Verzweiflung der ermüdeten ukrainischen Soldaten, die aus dem Krieg in Drogen- oder Alkoholrausch fliehen.


de.sputniknews.com: Niederländische Verteidigungsministerin: Wir sind im Cyberkrieg mit Russland
Die niederländische Verteidigungsministerin Ank Bijleveld hat sich mit ungewöhnlich scharfen Worten zu den Beziehungen zu Russland geäußert: Ihr zufolge steht ihr Land derzeit im Cyberkrieg mit Moskau.
Das sagte sie gegenüber dem Sender NPO am Sonntag.
„Was passiert ist, ist sehr gefährlich“, sagte die Verteidigungsministerin mit Blick auf den jüngsten Vorfall in der Nähe des Hauptsitzes der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW), in den laut der niederländischen Seite russische GRU-Agenten involviert sein sollen.
Auf die Frage, ob das aktuelle Verhältnis zwischen Russland und den Niederlanden als „Cyberkrieg“ bezeichnet werden könne, antwortete sie: „Ja, das ist der Fall.“
„Menschen versuchen, sich ständig in unser Leben auf verschiedene Weise einzumischen und unsere Demokratie zu beeinflussen. Wir müssen uns von der Naivität befreien und Maßnahmen ergreifen“, fügte sie hinzu.
Am 4. Oktober hatte die niederländische Regierung bekannt gegeben, vier russische Staatsbürger am 13. April ausgewiesen zu haben. Den Russen wurde zur Last gelegt, einen Hacker-Angriff auf die in Den Haag ansässige OPCW vorbereitet zu haben. Am 8. Oktober überreichte das russische Außenministerium der niederländischen Botschafterin in Russland, Regina Jones-Bos, eine Protestnote.
Das Außenamt stufte die Beschuldigungen als „eine weitere inszenierte Propaganda-Aktion“ ein. Demnach fügt die „antirussische Spione-Manie-Kampagne“ den zweiseitigen Beziehungen einen beträchtlichen Schaden zu. Die Erklärung der Niederlande sei im Vorfeld der OPCW-Sitzung am 9. Oktober abgegeben worden, um einen „notwendigen“ politischen Hintergrund für widerrechtliche Initiativen zu schaffen.


Mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt angespannt. Die ukrainischen Streitkräfte beschießen weiter Ortschaften der LVR.
Insgesamt hat der Gegner in den letzten 24 Stunden viermal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Die Ortschaften Sokolniki und Shelobok haben die ukrainischen Truppen mit Mörsern des Kalibers 120 und 82mm, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen. Die Befehle zur Eröffnung des Feuers erteilte der Kommandeur der 53. mechanisierten Brigade, der Kriegsverbrecher Grusewitsch.
Auf Befehl eines anderen Kriegsverbrechers, des Kommandeurs der 72. mechanisierten Brigade Tatus wurde Losowoje mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Insgesamt wurden mehr als 30 Geschosse auf das Territorium der Republik abgefeuert.
Ein präzedenzloses und zynisches Verbrechen beging der Kommandeur der 14. mechanisierten Brigade Wojtschenko. Gerade er gab dem ihm unterstellten Kommandeur eines Mörserbatterie A. A. Krok den verbrecherischen Befehl, friedliche Bürger von Marjewka mit 120mm-Mörsern zu beschießen. Dabei starb eine Familie – eine Mutter und ihre 17 Jahre alte Tochter.
Ich merke an, dass der blutige Beschuss von Marjewka, durch den zwei friedliche Einwohnerinnen, Mutter und Tochter, starben, direkt aus Solotoje-4 heraus erfolgte. Die Mörser der ukrainischen Verbrecher waren in einer der Straßen der von Kiew kontrollierten Ortschaft in unmittelbarer Nähe von privaten Wohnhäusern stationiert. Auch will ich anmerken, dass alle Feuerstellungen des Gegners von uns sofort als Ziele erfasst wurden, um das blutrünstige Feuer zu unterdrücken und das Leben der Zivilbevölkerung zu retten.
Ich lenke die Aufmerksamkeit der Zivilbevölkerung aller von Kiew kontrollierten Ortschaften darauf, dass Sie, indem Sie entweder die Waffen und Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte auf den Straßen und in den Höfen Ihrer Häuser und auf dem Gebiet von kommunalen Einrichtungen nicht beachten oder diese zulassen, Ihre Zustimmung zum Tod der Zivilbevölkerung geben, zum Tod von genau solchen Ukrainern wie Sie selbst!
Es ist bemerkenswert, dass dieses Verbrechen von ukrainischen Soldaten am Vortag des großen orthodoxen Festes des Schutzmantels der Mutter Gottes und im Vorfeld ihres Berufsfeiertags, des „Tages des Verteidigers der Ukraine“ begangen wurde. Das ist das blutige Geschenk, dass die Soldaten aus der 14. Brigade sich und allen Soldaten der ukrainischen Streitkräfte gemacht haben. Gegen wen kämpft ihr und gegen wen verteidigt ihr die Ukraine?
Gegen die Kriegsverbrecher, die am Tod der beiden völlig unschuldigen Bürgerinnen beteiligt sind, wurde ein Strafverfahren in Bezug auf Genozid am eigenen Volk aufgenommen. Die Kriegsverbrechen gegen Zivilisten haben keine Verjährungsfrist, die Strafe ist unausweichlich! Die Materialien zu diesem Verbrechen werden von uns auf der nächsten Sitzung der dreiseitigen Kontaktgruppe am 16. Oktober vorgelegt werden.
Ich wende mich an die internationalen Organisationen! Ich bitte Sie damit aufzuhören, sich nur formal gegenüber Ihrer Arbeit zu verhalten, von Ihnen hängen Leben von friedlichen Bürgern, sowohl der LVR als auch der Ukraine ab. Ihre Vertreter wissen sehr gut, dass Technik und Personal der ukrainischen Streitkräfte unmittelbar in Ortschaften stationiert sind und dass aus diesen Ortschaften geschossen wird! Ich bitte Sie, alle vorhandenen Hebel des Einflusses auf die politische Führung der Ukraine zu nutzen, es liegt in Ihren Kräften, Tausende von Menschen zu retten!


de.sputniknews.com: „C-Waffen-Verbot ist bedroht“: EU will neue Sanktionen gegen Russland verhängen
Die Außenminister der EU-Länder werden wegen „der Anwendung von chemischen Waffen“ die Sanktionen gegen Russland bekräftigen. Dies geht aus einer Pressemitteilung des britischen Außenministeriums hervor.
Die Minister sollen am Montag, dem 15. Oktober, in Luxemburg zusammenkommen und „den Sanktionsmodus, den Großbritannien und Frankreich nach den Attacken in Syrien und Salisbury vorgeschlagen haben“, bestätigen.
Der britische Außenminister Jeremy Hunt wird sich vor der Beratung mit seinen Amtskollegen aus Polen, Tschechien, Ungarn, der Slowakei, Slowenien, Bulgarien, Kroatien und Rumänien treffen und ihnen für „die Unterstützung und die Entschlossenheit im Rahmen der globalen Bemühungen um die Einstellung der Anwendung von chemischen Waffen“ danken.
„Seit vielen Jahren existiert das internationale Verbot der Anwendung von chemischen Waffen; jetzt, nach Syrien und Salisbury, ist es aber bedroht. Wir müssen jetzt erneut einen roten Strich ziehen, das heißt, dass jeder, der solch schreckliche Waffen einsetzt, immer einen sehr hohen Preis dafür zahlen wird. Diese neuen Sanktionen sind lebensnotwendig, das ist aber noch nicht das Ende der Geschichte“, heißt es in einer Erklärung Hunts.
Die syrische Opposition hatte im April 2017 einen C-Waffen-Einsatz in Chan Scheichun gemeldet, wo angeblich 80 Menschen ums Leben gekommen und weitere 200 Menschen verletzt worden seien. Die Schuld dafür wurde den Regierungskräften Syriens gegeben. Damaskus wies die Anschuldigung entschieden zurück und machte die militanten Kämpfer und ihre Gönner dafür verantwortlich. Die USA, die keine Beweise für die Schuld des syrischen Militärs erbracht und den Aufruf Russlands ignoriert hatten, ein Ermittlungsverfahren einzuleiten, führten in der Nacht zum 7. April einen Schlag gegen die syrische Militärbasis Schairat.
Der frühere russisch-britische Doppelagent Sergej Skripal und seine Tochter Julia, die am 4. März unweit des geheimen Militärlabors Porton Down bewusstlos aufgefunden wurden, waren nach Darstellung der britischen Regierung mit dem tödlichen Giftstoff A234, im Westen unter dem russischen Namen Nowitschok bekannt, vergiftet worden. Ihre schnelle Genesung halten Experten jedoch für überraschend.
Die britische Regierung machte umgehend Russland für das mutmaßliche Attentat verantwortlich. Moskau wies die Anschuldigung zurück und schlug wiederholt vor, eine gemeinsame Untersuchung zu dem Fall einzuleiten. London ignorierte diese Initiative.
Die Behauptung der britischen Regierungschefin Theresa May, der Giftstoff sei in Russland hergestellt worden, wurde im britischen Militärlabor Porton Down widerlegt.


abends:

de.sputniknews.com: UPA-Demo in Kiew: Nationalisten marschieren durch ukrainische Hauptstadt
In Kiew hat am Sonntag ein Marsch anlässlich des 76. Jahrestages der Gründung der nationalistischen Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA), die im Zweiten Weltkrieg mit den Nazis kollaborierte, stattgefunden. Die Demo stand unter dem Motto „Die Ukraine den Ukrainern zurückgeben“.
An dem Marsch nahmen Mitglieder der nationalistischen Bataillone „Swoboda“, „National-Corps“, „Prawij Sektor“ (Rechter Sektor), C14 und andere teil, berichtet die ukrainische Nachrichtenagentur „Unian“.
Dabei soll es nicht zu Krawallen gekommen sein. Die Lage in der ukrainischen Hauptstadt war Medienberichten zufolge ruhig.
Zuvor hatten ukrainische Nationalisten versucht, das Denkmal für den sowjetischen Armeegenerals Nikolai Watunin abzureißen. Die Polizei unterband jedoch diese Versuche.
Die Ukrainische Aufständische Armee war im Oktober 1942 als der militärische Arm der „Organisation ukrainischer Nationalisten“ gegründet worden. Im Zweiten Weltkrieg hatte sie auf der Seite der Wehrmacht gegen die Sowjetarmee gekämpft.
Die Heroisierung der UPA und ihrer Anführer Stepan Bandera und Roman Schuchewitsch wird von der Öffentlichkeit kritisiert. Es wird dazu aufgerufen, die Gräueltaten der OUN-UPA-Kämpfer nicht zu vergessen. Unter anderem geht es um das Wolhynien-Massaker von 1943, bei dem die polnische Bevölkerung massenweise vernichtet worden war. Laut Forschern waren damals 36.000 bis 100.000 Menschen getötet worden.

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Neuigkeiten aus der Wirtschaft der Volksrepubliken des Donbass vom 14. Oktober 2018

Quellen: offizielle Seiten der Regierungen der Volksrepubliken, dan-news, lug-info, dnr-online.ru, mptdnr.ru sowie ukrinform, ria.ru und sputnik
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Dan-news (09.10.): Neues Steuersystem wird nach Prinzipien von Einfachheit und Transparenz konstruiert
Am 7. September d. J. gab es in der Regierung der Donezker Volksrepublik personelle Veränderungen. Speziell wurde Ewgenij Lawrenow durch das kommissarische Staatsoberhaupt Denis Puschilin zum Minister für Steuern und Abgaben ernannt. Über umfangreiche Veränderungen in der Behörde und Pläne einer Steuerreform sprach Lawrenow in einem Interview mit der Donezker Presseagentur DAN.
Nach der Entlassung Alexander Timofejews aus dem Amt des Ministers wurde die Amtsführung der ehemaligen Administration durch eine interministerielle Kommission überprüft. Sind in diesem Zusammenhang prinzipielle Veränderungen zu erwarten ?
Dazu möchte ich sagen, dass die Abteilungen des Ministeriums, die operative Aufgaben ausführen, entsprechend der Anordnung des Staatsoberhauptes über Veränderungen in der Gesetzgebung am 1. Oktober aufgelöst werden. Wir arbeiten jetzt an der künftigen Struktur des Ministeriums, und wenn sie verabschiedet sein wird, wird der Staat einen Zeitplan vorstellen, nach dem die Behörde komplett reorganisiert werden wird.
Ist das ein allumfassender Prozess ?
Selbstvertsändlich. … Und im Zusammenhang damit werden Personalentscheidungen getroffen werden, Umbildungen, und es werden wahrscheinlich neue Gesichter auftauchen. Sie werden das in nächster Zeit erfahren.
Werden die Maßnahmen nur den den zentralen Apparat berühren oder wird es in den strukturellen Gliederungen auch Veränderungen geben ?
Veränderungen in der Besetzung der Posten sind weltweit übliche Praxis, und wir werden davon auch nicht abweichen. Die Maßnahmen sind in diesem Fall tatsächlich angebracht, und es gibt die Kontrollkommission, die die Amtsführung des Ministeriums vom Beginn seiner Existenz an durchleuchten wird. Nach Abschluss der Arbeiten wird die Kommission Schlüsse ziehen, und wir werden diese Schlüsse bei den Personalentscheidungen berücksichtigen.
Sie haben im Zusammenhang mit der Kommission erwähnt, dass auch Vertreter des Ministeriums für Staatssicherheit, des Innenministeriums, der Generalstaatsanwaltschaft und des Finanzministeriums ihren Platz finden werden. Gibt es eine harmonische Zusammenarbeit ?
Ja, wir sind ständig in der Kommission vertreten. Es ist übliche Praxis, dass eine Anhörung durchgeführt wird wenn ein neuer Leiter irgendwelche Maßnahmen ergreift oder Organe einführt, damit der Mann versteht, wie die aktuelle Situation ist, und was es zu verändern oder zu reorganisieren gibt.
Wann wird es voraussichtlich die ersten Ergebnisse der Reorganisation geben?
Die Fristen, die Puschilin uns gesetzt hat, sind sehr begrenzt, deshalb wird man mit Veränderungen nicht lange warten dürfen. Die neue Struktur des Ministeriums wird schon Mitte Oktober bekanntgegeben werden. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt haben wir die Kandidatenliste des künftigen stellvertretenden Ministers dem Staatsoberhaupt zur Zustimmung übergeben.
Ich glaube, dass wir in einer Woche noch ein Maßnahmepaket zur Zustimmung vorstellen werden. Dementsprechend rechnen wir damit, dass es noch in diesem Monat einschneidende Veränderungen geben wird.
Welche vordringlichen Aufgaben stellt sich das Ministerium für Steuern und Abgaben für die nächste Zukunft ?
Im Auftrag der Staatsführung wird zurzeit ein für in der letzten Zeit durch das Ministerium angeordneten Steuernachzahlungen mögliches Moratorium erörtert. Vorrangig werden wir die Zahlungen untersuchen, die 10% des Umsatzes des jeweiligen Unternehmens überschreiten. Heute legen wir dem Ministerrat eine Liste von normativen Änderungen vor, die das Vorgehen wesentlich erleichtern sollen. Das sind die kurzfristigen Perspektiven. Mittelfristig stehen wir vor der vom Staatsoberhaupt gestellten Aufgabe, das Steuersystem der Republik völlig umzukrempeln. Das neue Steuersystem wird nach Prinzipien von Einfachheit und Transparenz konstruiert werden. Das soll vor allem ein gutes Investitionsklima und Stabilität schaffen.
Sie sagten, dass das Steuersystem völlig umgebaut wird. Wie viel Zeit wird dieser Prozess in Anspruch nehmen und worin werden die hauptsächlichen Unterschiede zum heutigen System bestehen ?
Die Zeit drängt. Es ist eine große Aufgabe, vor die das Ministerium gestellt wurde. Und man darf mit der Angelegenheit nicht in Verzug geraten. Die Entwicklung der Wirtschaft der Donezker Volksrepublik wird von der Geschwindigkeit der Einführung der Entscheidungen beeinflusst. Der Entwurf für das neue Steuergesetz wird dem Staatsoberhaupt bis Ende Oktober 2018 vorgelegt. Wenn er ihn gutheißt, denken wir, werden wir die erste Formulierung der normativen Basis bis zum Januar erledigt haben. Danach wird ihre weitere Einführung stattfinden.
Wir haben schon mit Gruppen von Abgeordneten und Unternehmern gesprochen. Wir müssen ein mathematisches Modell unserer Wirtschaft erstellen,
in das dann die Vorstellungen des neuen Gesetzes eingebracht werden. Und dann wird jeder verstehen, welche Folgen die eine oder andere Entscheidung haben würde. Wenn die normative Basis fertig formuliert ist, wird – so denke ich – ein neuer Steuerkodex eingeführt. Ich hoffe, dass wir das im Januar hinkriegen. Aber grundsätzlich bestehen viele Aufgaben technischer Natur, die im Laufe von zwölf bis 18 Monaten gelöst sein werden.
Das kommissarische Staatsoberhaupt Denis Puschilin tritt für einen Wechsel der Verantwortung für die Märkte vom Staat zu den Betreibern ein. Wie wir diese Frage weiter behandelt ?
Es ist unerlässlich, eine Plattform zu erarbeiten, um mit Hilfe von Verordnungen den Begriff ”Märkte” genauer zu definieren. Es gibt vordringliche Aufgaben, die wir auf Grundlage der normativen Basis, die die Politik gegenüber dem staatlichen Unternehmen ”Märkte des Donbass” bestimmen wird, lösen müssen. Die Schaffung der normativen Basis wird mindestens fünf Monate dauern.
Zuerst wird man Gesetze erarbeiten müssen. Das ist eine ernstzunehmende und reichlich mühsame Aufgabe. Deshalb bitte ich alle Unternehmer um Verständnis und darum, das Ministerium nicht mit Bitten um die Übergabe des einen oder anderen Marktes zu ”attackieren”.
Man muss verstehen, was dort im Prinzip vor sich gegangen ist. Das darf man nicht ohne feste Bestimmung des Status eines Marktes tun, es wäre unrichtig.
Die interministerielle Kommission wird sich in erster Instanz mit der Effektivität der staatlichen Unternehmen, die dem Ministerium für Steuern
und Abgaben unterstehen, befassen. Zu ihnen wird die Regierung spezielle Entscheidungen treffen. Es ist möglich, dass uneffektive staatliche Unternehmen geschlossen werden und dass andere wiederum den Fachbehörden übergeben werden.
Betrifft das die Unternehmen ”Gemüse des Donbass” und ”Obst des Donbass”?
Ja. Das Ministerium für Steuern und Abgaben kann eine Bewertung der finanziellen Effektivität vornehmen, aber dort gibt es auch technologische Fragen.
Auf der Ministerratssitzung wurde beschlossen, die Verwaltungsabgabe beim Import von Geflügelfleisch in die DVR von 25% auf 10% zu senken. Wie hat sich das auf die Preisbildung in der Republik ausgewirkt und gibt es grundsätzliche Pläne zur Stabilisierung der Preise?
Bekanntlich ist Geflügelfleisch das billigste Fleisch für die Bevölkerung, im Unterschied zu Schweine- oder Rindfleisch. In der DVR gibt es zurzeit nur zwei Geflügelzuchtbetriebe, beide in der Region Schachtjorsk. Beide haben den Bedarf der DVR in letzter zu nicht mehr als 20% gedeckt. Der Rest wurde importiert, aus Russland und Weißrussland.
Leider wurde vom Landwirtschaftsministerium der Russischen Föderation für dieses Jahr eine Getreidemissernte konstatiert. Das gleiche gilt für die DVR, es wurden nur 35 – 40% des statistischen Mittels der Vorjahre geerntet. Das führte zu einem weltweiten Anstieg der Getreidepreise. Um nur ein Beispiel zu nennen: Im letzten Jahr betrug der Preis für eine Tonne Weizen an der Börsen der Welt ungefähr USD 110; in diesem Jahr sind es 200. Das zog natürlich einen Preisanstieg bei Futtermitteln mit hohem Anteil von Mais, Weizen und anderen Getreidesorten nach sich. Automatisch stiegen die Selbstkosten bei der Geflügelzucht.

In Russland ist deshalb die Preiserwartung bei Geflügelfleisch um 60% gestiegen. Dadurch, dass unsere Regierung rechtzeitig reagiert hat und die
Verwaltungsabgabe beim Import von Geflügelfleisch in die DVR von 25% auf 10% gesenkt hat, konnten wir den Preisanstieg auf dem Binnenmarkt abfangen; die Geflügelpreise in der DVR stiegen um 30% und nicht um 60. Das kommissarische Staatsoberhaupt hat den Auftrag zur Erarbeitung eines Maßnahmekomplexes erteilt, um die Belastung der Bevölkerung auf ein Minimum zu begrenzen.
Wie soll das geschehen?
Wir halten es für unerlässlich, über diese Frage mit den beiden Geflügelproduzenten zu sprechen. Dadurch, dass es bei uns Ausfuhrbeschränkungen für Getreide gibt, ist der Preisanstieg nicht so gewaltig. Wir werden nach Möglichkeiten suchen, wie wir in kurzer Zeit die Kapazität der beiden Betriebe so weit erhöhen können, dass sie einen hohen Marktanteil erreichen, ohne dabei den Bedarf der Bevölkerung einzuschränken.
Es ist möglich, dass wir zur Preisstabilisierung auf dem Binnenmarkt gezwungen sein werden, die Verwaltungsabgabe beim Import von Geflügelfleisch in die DVR zu ändern. Diese Frage wird zu gegebener Zeit be
handelt
Welche Instrumente gibt zur Kontrolle der Preise auf dem Binnenmarkt ?
Wir haben auf der Ministerratssitzung über eine Kontrolle der höchsten zulässigen Gewinnspanne bei sozial wichtigen Produkten gesprochen. Wir müssen in nächster Zeit eine Verordnung erlassen, die den Begriff ”Zollkosten” definiert. Zurzeit beträgt die höchste zulässige Gewinnspanne bei sozial wichtigen Produkten 15%. Ohne gesetzliche Grundlage können wir ihre Einhaltung durch die Unternehmer nicht kontrollieren.
Ich denke, dass der Ministerrat in nächster Zeit diese Verordnung erlassen wird. Er wird der Inspektion für Preisbildung beim Ministerium für Steuern und Abgaben, die die Einhaltung der höchste zulässige Gewinnspanne bei Geflügelfleisch überwacht, helfen, objektiv zu arbeiten.

Man sollte auch über Steuern sprechen. In einer Reihe von Ländern sind sogenannte Steuerferien oder Vergünstigungen eingeführt worden, die Investitionen begünstigen könnten. Kann man bei der Steuerreform auch mit einer Einführung ähnlicher Methoden in der DVR rechnen ?
Ich denke, dass wir erst einmal das beschlossene Modell des Steuersystems vorstellen müssen. Dann werden wir die innere Balance und die Möglichkeiten, Investoren weitergehende Vorschläge zu machen. Ich kann sagen, dass das Projekt des neuen Steuersystems hauptsächlich darauf ausgerichtet ist, Investitionen zu stimulieren und die Erzeugung auf dem Territorium unseres Staates zu erhöhen.
Wir werden unverzüglich die Möglichkeit der Anwendung von Steuervergünstigungen schaffen, insbesondere bei der Gewinnsteuer für Unternehmer, bis hin zur völligen Abschaffung dieser Steuer.
Allerdings werden dies branchenbezogene Vergünstigungen sein, und die Bedingungen für Unternehmensgründungen sollten einheitlich sein. Das ist eine der Aufgaben des neuen Steuersystems.

Es wurde schon öfter über die Notwendigkeit einer Harmonisierung der Gesetzgebung der DVR und der LVR gesprochen, über eine Konsolidierung der Parlamentsarbeit, über gemeinsame Wirtschaftsprojekte, und es gibt auf auf einigen Gebieten schon entsprechende Beschlüsse. Wird es so etwas auch im Bereich des Zolls geben ?
Letzte Woche gab es ein Treffen der Zoll- und der Steuerdienste der DVR und der LVR, auf dem eine Marschroute festgelegt wurde, nach der Schritte einer Annäherung bis hin zur völligen Aufhebung der Zollgrenze zwischen den Republiken, vollzogen werden sollen. Wir gehen auf die Industrie zu, und schon bald wird die Zolldienststelle am Eisenbahngrenzübergang aufgelöst. Hierzu waren einige Anpassungen in den Verordnungen nötig.
Wir streben danach, einen freien Warenverkehr zu ermöglichen und die Logistik einer Reihe von Industriebetrieben zu vereinfachen. Zum Beispiel
die wichtigen Bodenschätze wie Kalk und Dolomit, die in der DVR gewonnen , aber im Altschewsker Metallurgischen Kombinat gebraucht werden; in der DVR gibt es nicht alle Sorten von Kokskohle – einige nur in der LVR, und so weiter. Wir müssen in erster Linie den hindernisfreien Transport dieser Güter gewährleisten. In der Marschroute werden die Bürger nicht vergessen. Es wird eine Reihe von Erleichterungen geben, aber erst kommt die Güterzollstelle und später die für Reisende.


Lug-info.com
(8.10.): Lugansk-Niva“ erhöht die Brotpreise trotz Getreideverteuerung nicht
Die öffentliche Aktiengesellschaft „Lugansk-Niva“ sieht trotz der gestiegenen Einkaufspreise für Getriede keine Erhöhung der Preise für das Sozialbrot „Stanitschnyj“ und das Weißbrot „Luganskij“ vor. Das sagte die Vorsitzende der gesellschaftlichen Bewegung „Luganskij Ekonomitscheskij Sojus“ und der „Lugansk-Niva“ AG Sinaida Naden bei einem Briefing im Lugansker Informationszentrum.
Sie sagte ferner, dass die Ernte in diesem Jahr wegen der Wetterbedingungen bedeutend geringer gewesen, die Qualität des Getreides jedoch sehr gut sei.
„Wegen der Umstände, die heute im Agrarsektor herrschen, ist es unmöglich, die Vorjahrespreise zu halten, weil die Produzenten sonst nicht auf ihre Kosten kämen und die Technik nicht erneuern könnten. Deshalb hat die Regierung beschlossen die Einkaufspreise für Lebensmittelgetreide zu erhöhen“, sagte Naden.
„87% der Selbstkosten unserer Produktion, insbesondere von Mehl, sind die Rohmaterialkosten. Das hat natürlich einen Einfluss auf den Preis für Mehl. Aber wir haben die Entscheidung getroffen und tragen auch die Verantwortung dafür, Sozial- und Weißbrot nicht zu verteuern“, sagte die Vorsitzende.
Sie unterstrich, dass das Unternehmen die Preisstabilität auf Kosten der eigenen Reserven sicherstelle.
„Wir wissen, dass unter unserer Bevölkerung viele Rentner sind, und wegen der sozialen Ausrichtung unseres Unternehmens suchen wir nach anderen Quellen und erlegen uns auf, die Preise für das „Stanitschnyj“ und das „Luganskij“ bis zur nächsten Ernte nicht zu erhöhen.
Wir erinnern an den Ministerratsbeschluss der LVR zur Stabilisierung der Lebensmittelpreise 2018 – 2019. Das Dokument bestimmt Mindestpreise für Weizen und Roggen und legt die Anforderungen an die Qualitätskontrollen für Getreide fest. …
Die „Lungansk-Niva“ AG ist das größte Getreide verarbeitende Unternehmen der LVR. Das Unternehmen verfügt über moderne Technik, sowohl einheimischer als auch ausländischer Herkunft. Das Sortiment zeichnet sich durch Vielfalt und hohe Qualität aus, z.B. über 10 verschiedene Typen Mehl. Die Produkte werden unter der im Jahre 2002 registrierten Marke „Dobrodija“ vermarktet.

Naden fügte hinzu, dass die Produktion im Vergleich zum Vorkriegsniveau von 2013 um 70% und die durchschnittlichen Löhne der Mitarbeiter um 78% gestiegen seien. Weizenbrot kostet in der Ukraine dreieinhalb mal soviel wie in den Geschäften der Republik.


Mptdnr.ru
(10.10.): In der Hauptstadt der DVR wird die Erprobung des ersten Straßenbahnwagen aus heimischer Produktion fortgesetzt
Auf die Vorstellung dieses Wagens folgten 45 Tage technischer Vervollkommnungen und Einstellarbeiten. ”Die Probefahrten finden auf der Linie 1 statt. Während der Erprobung wurden Justierungsarbeiten durchgeführt: Die Erprobung der Widerstands- und der Nutzbremse (zur Stromrückgewinnung, d. Übers.) sowie deren Anpassung an das vorhandene Fahrleitungsnetz sind abgeschlossen. Außerdem wurden durch Mitarbeiter des Werkes elektromagnetisch gesteuerte Sandstreuer entwickelt, eingebaut und erprobt. Es wurden Maßnahmen zur Erhöhung von Sicherheit und Komfort im Salon und im Führerstand des Wagens ergriffen”, sagte der Leiter der Abteilung für Maschinenbau in der Industrieabteilung des Ministeriums für Industrie und Handel Alexandr Nakonetschnyj. Der Vertreter des Ministeriums fügte hinzu, dass der Wagen den modernsten Ansprüchen genügt. Wir haben hier neue Elektronik, neue Elektrik und neue wagenbauliche Elemente”, fügte Nakonetschnyj hinzu. Wir arbeiten jetzt an der Konstruktion, die nächsten Wagen zum Vorteil von Behinderten, Müttern mit kleinen Kindern und älteren Menschen teilweise niederflurig zu bauen.
”Damit der Wagen für den Fahrgastverkehr zugelassen werden kann muss er alle Erprobungen zur Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften durchlaufen”, sagte der stellvertretende Direktor des städtischen Unternehmens ”Donelektroawtotrans” Jurij Atamanow. Fahrerin Ljudmila betonte ihrerseits die Bedienungsfreundlichkeit des Wagens DT-1. ”Ein sehr guter Wagen, einfach zu bedienen. Die Arbeitserleichterungen für Fahrerinnen und Fahrer sind enorm. Man möchte sagen, auf so einem Wagen könnte man ohne Pausen und ohne freie Tage arbeiten …”, sagte Ljudmila.
Mit dem Bau dieses ersten Straßenbahnwagens aus vaterländischer Produktion war am 7. Dezember 2017 begonnen worden, und am 21. August 2018 wurde er der Öffentlichkeit vorgestellt.


Lug-info.com
(08.10.): Durch die Blockade erschließt die LVR neue Absatzmärkte für Kohle und erhöht die Löhne der Bergleute
Die durch Kiew erklärte sozialökonomische Blockade macht es möglich. Das der Vorsitzende der Betriebsgewerkschaftsorganisation des Schachtes ”Zentrosojus” Witalij Swidro.
„Einer der wichtigsten Punkte des Programms bis 2023 ist die Erweiterung der Absatzmärkte für unsere Erzeugnisse. Im Hinblick hierauf werden in der Republik konkrete Maßnahmen zur Kontaktaufnahme mit neuen ausländischen Partnern und dem anschließenden Export ergriffen”, sagte Swidro und unterstrich, dass die Löhne der Bergleute bei erfolgreichem Abschluss der neuen Kontakte auf das Niveau der Region Rostow am Don der Russischen Föderation gebracht werden können.
„Ungeachtet dessen, dass der Lohn der Bergleute im Vergleich zu Russland bis 2014 wesentlich niedriger war, müssen wir in Anbetracht neuer Handelspartner den Lohnfond berücksichtigen, der dem eingeschlagenen Kurs der Integration zwischen der LVR und Russland entsprechen muss”, meint Swidro.
„Dieser Schritt demonstriert deutlich die Einigkeit des Volkes des Donbass, die es erlaubte, trotz Krieg und Blockade mit der Erneuerung und dem Aufbau der Volksrepublik fortzufahren”, sagte der Vorsitzende der Gewerkschaftsorganisation. …
Vom Unternehmen war zu erfahren, dass die Fördermengen und die Arbeitslöhne in der Unterabteilung ”Swerdlowantrazit” durch die Einführung der Äußeren Leitung gewährleistet sind. Dabei hat der Schacht ”Dolshanskaja-Kapitalnaja” die durchschnittliche tägliche Förderung trotz der Wirtschaftsblockade durch die Ukraine auf 1500 t erhöht.


Dnrailway.ru
(04.10.): Die Donezker Kindereisenbahn zieht nach neun Monaten 2018 Bilanz
Die Donezker Kindereisenbahn ”W. W. Priklonskij” (Präsident der Donezker Eisenbahn 1968 – 1981,
A. d. Übers.) kann man ohne Übertreibung als einzigartiges Phänomen bezeichnen. Das hauptsächliche Ziel dieser Bildungseinrichtung mit berufsorientierendem Charakter ist die Vorbereitung künftiger qualifizierter Kader für das staatliche Unternehmen „Donezker Eisenbahn“ sowie Werbung für die Bahn im allgemeinen.
In den ersten neun Monaten diesen Jahres haben 685 Schüler aus Donezk, Makejewka und Charzysk die Zirkel „Junger Eisenbahner“ des 1., des, 2. und des 3. Ausbildungsjahres besucht und das sommerliche Praktikum bei der kleinen Bahn durchlaufen. Die Kinder erhielten praktische und theoretische Kenntnisse für die Berufe Diesellokführer, Beimann und andere betriebsdienstliche Aufgaben.
An den Wochenenden im Sommer wurden mit dem Zug „Donezkije Sori“ (Donezker Morgen, d. Übers.) zwischen den Stationen Pionerskaja und Schachtjorskaja über 15.000 (!) Reisende befördert.
Seit Beginn des Jahres fanden bei der Pioniereisenbahn viele interessante Veranstaltungen statt. Die Schüler und andere Interessierte konnten am Feiertag „Iwan Kupala“ (Sommersonnenwende i.V.m. dem julianischen Kalender am 6./7. Juli, d. Übers.), einem Straßenmalwettbewerb und Sportveranstaltungen teilnehmen. Die jungen Eisenbahner besuchten das Museum des Großen Vaterländischen Kriegs, das Museum für Heimatgeschichte und reisten zu ihren Kollegen von der Kleinen Oktobereisenbahn in St. Petersburg. Auf der Station Schachtjorskaja war traditionsgemäß die Ausstellung über die bewegte Geschichte der Kindereisenbahn geöffnet.


Dnrailway.ru (11.10.): Donezker Eisenbahn mit über 905.000 Fahrgästen
In den ersten neun Monaten 2018 fuhren 905.577 Menschen mit den Fern- und Nahverkehrszügen des staatlichen Unternehmens ”Donezker Eisenbahn”, über 308.000 davon mit Ermäßigungen – Kinder, Schüler, Studenten, Behinderte, Rentner und andere. Allein im September benutztenen fast 110.000 Reisende die internationalen und die Vorortzüge, 47.016 mit Ermäßigungen.

Standard

Presseschau vom 13.10.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


abends/nachts:

wpered.su: Gianfranco Castellotti ist frei!
Am 11. Oktober wurde der italienische Kommunist Gianfranco Castellotti, unser Freund und Genosse, aus dem Gefängnis freigelassen! Dies wurde dank der Unterstützung von Kommunisten aus der ganzen Welt möglich. Die internationale Solidarität beweist ein weiteres Mal, dass ihr selbst die reaktionärsten Regimes nicht entgegensetzen können.
Die Kommunistische Partei der DVR ist stolz, dass es unter den Freunden des Donbass solche Menschen wie Gianfranco Castellotti gibt. Er hat mit der Antifaschistischen Brigade bereits den Donbass besucht, um seine Solidarität mit den Einwohnern der DVR und LVR deutlich zu machen. Wir werden uns immer freuen, in wieder in unserer Republik zu sehen.
Das Zentralkomitee der KP der DVR

wpered.su: Vertreter der Antifaschistischen Karawane haben humanitäre Hilfe an Kinderheime in Gorlowka und Donezk übergeben
Am 11. und 12. Oktober besuchten Vertreter der Antifaschistischen Karawane unter Leitung von David Cacchione die Donezker Volksrepublik. Sie überg
aben Kinderheimen und bedürftigen Familien humanitäre Hilfe und Geldmittel, die im Rahmen der internationalen Aktion „Kinder der Donbass“ gesammelt wurden, an der mehr als 160 Menschen teilnahmen, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
„In einem Kinderheim in Gorlowka wurden uns die Zimmer gezeigt, wo die Kinder schlafen. Alles ist sehr ordentlich und sauber. Die Leitung hat sich für die nicht ganz reparierten Fenster entschuldigt, weil
durch die Detonation eines Geschosses das Glas herausgeschlagen wurde. Uns wurde gezeigt, was für die 4607 Euro gekauft wird, die wir gesammelt haben: kleine Tische, Linoleum, eine Waschmaschine, um die Kleidung der Kinder zu waschen. Wir haben auch Schulsachen für die Kinder gebracht. Der Direktor dankte uns für die Hilfe“, berichtete David Cacchione.
Nach dem Besuch in dem Kinderheim trafen sich die italienischen Kommunisten in Gorlowka mit bedürftigen Familien, um ihnen humanitäre Hilfe zu übergeben. Am nächsten Tag, am 12. Oktober, wurden Medikamente, Kinderspielzeug und Hygienemittel in eines der Kinderheime von Donezk gebracht.



Wpered.su: Donezker und italienische Kommunisten verabredeten die Vorbereitung eines weiteren Besuchs der antifaschistischen Karawane im Donbass
Am 12. Oktober fand in Donezk ein Treffen des ersten Sekretär des ZK der KP der DVR Boris Litwinow mit Vertretern des antifaschistischen Karawane statt. Unter anderem tauschen sie Meinungen über die Solidaritätsbewegung mit dem Donbass in Europa aus, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
„Wir haben mit den Genossen aus Italien die Vorbereitung des 5. Besuchs der antifaschistischen Brigade in der DVR und der LVR im Mai des nächsten Jahres verabredet. Die Rolle der Karawane in der Solidaritätsbewegung mit dem Donbass kann kaum überbewertet werden. Jährlich kommen Dutzende von Menschen aus verschiedenen Ländern der Welt zu uns, um ihre Solidarität deutlich zu machen. Von Besuch zu Besuch wächst die Zahl der Teilnehmer der Karawane. In diesem Jahr waren es mehr als 50 Menschen. Es ist bemerkenswert, dass die Teilnehmer der antifaschistischen Brigade mehrfach ihre Absicht erklärt haben,Vertretungen der Republiken in ihren Ländern zu eröffnen. Jetzt führen wir Kommunisten der DVR gemeinsam mit unseren ausländischen Genossen Arbeit in diesem Bereich durch“, sagte der erste Sekretär des ZK der KP der DVR.
Boris Litwinow übergab den italienischen Kommunisten Souvenire zum Thema Bergwerke und Kinderzeichnungen, die von Kindern aus dem Donezker Kinderheim Nr. 1 aus Anlass des 75. Jahrestags der Befreiung des Donbass erstellt wurden. Der Leiter der Karawane und Manager der Gruppe Banda Bassotti David Cacchione versprach, dass nach der Rückkehr nach Italien eine Kinderausstellung organisiert werden wird.


vormittags:

lug-info.com: In den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen viermal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Perwomajsk, Kalinowo, Golubowskoje und die Eisenbahnstation Marjewka.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und großkalibrigen Maschinengewehren.

de.sputniknews.com: Trumps Sicherheitsberater: „Es ist Zeit, China eine Abfuhr zu erteilen“
Trotz des Ärgers in Peking werden die USA auch weiterhin ihre Kriegsschiffe ins Südchinesische Meer schicken und dabei keine Bedrohung durch China dulden. Das machte der nationale Sicherheitsberater des amerikanischen Präsidenten, John Bolton, deutlich.
„Wir werden keine Bedrohungen der amerikanischen Militärangehörigen dulden. Wir wollen die internationalen Seeverkehrswege offen halten. Das ist das, was den Chinesen klar sein muss“, sagte Bolton am Freitag im Gespräch mit dem Sender Salem Radio Network.
Bolton warf China vor, viel zu lange „die internationale Ordnung missbraucht“ zu haben. Jetzt allerdings sei für die USA die Zeit gekommen, „eine Abfuhr zu erteilen“.
Laut dem Nationalen Sicherheitsberater schicken Großbritannien und Australien immer öfter ihre Schiffe in die Gewässer des Südchinesischen Meeres, und die Vereinigten Staaten denken ihrerseits an eine Erschließung der Naturressourcen der gegebenen Region, und zwar unabhängig von der Zusammenarbeit mit China.
China und mehrere andere Länder der Region – Japan, Vietnam und die Philippinen – haben Unstimmigkeiten hinsichtlich der Seegrenzen und der Verantwortungszonen im Südchinesischen und im Ostchinesischen Meer. In den letzten zwei Jahren war es zu mehreren Zwischenfällen mit US-Kreuzern gekommen. Die Vereinigten Staaten schicken sie regelmäßig zu Patrouillenfahrten ins Südchinesische Meer, zudem unweit der umstrittenen Inseln, die China als die seinen betrachtet.
Ungeachtet der Proteste aus Peking hieß es aus Washington, dass die USA auch künftig überall präsent sein würden, wo es das internationale Recht erlaube. Damit gebe Washington zu verstehen, dass es Chinas Souveränität über die Inseln nicht anerkenne – andernfalls würde es sich um ein unerlaubtes Eindringen in chinesische Hoheitsgewässer handeln.


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 12. Oktober 3:00 Uhr bis 13. Oktober 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 22.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Golmowskij, Sajzewo, Schirokaja Balka, Krutaja Balka, Jasinowataja, Jakowlewka, Shabitschewo, Mineralnoje, Spartak, Alexandrowka, Staromichajlowka, Dokutschajewsk, Nowolaspa, Petrowskoje, Leninskoje, Sachanka.
Wie zuvor mitgeteilt wurde, entstand infolge eines Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte ein Brand in Alexandrowka in der Schkolnaja-Straße 8.
Außerdem wurde durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte mit Waffen des Kalibers 12,7mm in Dokutschajewsk ein Wohnhaus beschädigt: Lenin-Straße 90, Wohnung 38 – die Verglasung wurde beschädigt.
Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 295.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 342.
Ab 00:01Uhr am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.

de.sputniknews.com: Kiewer Minister fordert: Moskau „mit Sturmgewehren zurückerobern“
Der ukrainische Infrastrukturminister Wladimir Omeljan hat in einem Interview mit dem Fernsehkanal „Gromadske TV“ vorgeschlagen, dass die Ukrainer sich bewaffnen und „das Kubanland und Moskau“ zurückerobern müssten.
Auf die Frage, was die ukrainischen Bürger, die aus verschiedenen Gründen nach Russland reisen müssen, tun sollten, sagte Omeljan, stattdessen müssten sie „eine Uniform anziehen, ein Sturmgewehr in die Hand nehmen und in den Krieg ziehen“. Erst später, „wenn das Kubanland und Moskau zurückgeholt worden sind“, könne darüber räsoniert werden, „dass man dringend weit verreisen muss“.
Zuvor hatte Omeljan in einem Kommentar zum Bau der Krim-Brücke durch Russland gesagt, von seinem „politischen Standpunkt aus“ werde diese Brücke die ukrainische Krim und das ukrainische Kubanland miteinander verbinden.
Das nationale Antikorruptionsbüro der Ukraine (NABU) verdächtigt Omeljan gesetzwidriger Bereicherung und der Deklarierung unglaubwürdiger Angaben zu seinem Vermögen. Das Gericht hat dem Antrag des Staatsanwalts auf Beschlagnahme des Vermögens des Ministers teilweise stattgegeben.

Dan-news.info: „Durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurde eine Stromleitung beschädigt. Etwa 20.000 Einwohner der 12. Siedlung des Petrowskij-Bezirks haben keinen Strom“, teilte der Leiter der Bezirksverwaltung Maxim Shukowskij mit.
Bereits heute Morgen wurde mit den Reparaturarbeiten begonnen.
Eine operative Gruppe der Vertretung der DVR im GZKK ist vor Ort.


de.sputniknews.com: Russland bereit zu Stopp des Visa-Krieges mit USA
Moskau ist bereit, den Visa-Krieg mit Washington auf der Grundlage der Gegenseitigkeit zu stoppen, sagte der russische Botschafter in den USA, Anatoli Antonow, am Freitag gegenüber Journalisten.
Hinsichtlich des andauernden Visa-Krieges sagte Antonow: „Wir befinden uns in einer Situation, da wir in ähnlicher Weise antworten müssen. Das ist aber nicht produktiv. Wir brauchen diesen Visa-Krieg nicht“, so Antonow.
Zuvor war berichtet worden, dass der beratende Minister für Visa-Fragen der US-Botschaft in Moskau, Michael Joder, vorgeschlagen habe, zwischen den beiden Ländern einen „freundschaftlichen Wettbewerb“ in der Zahl der ausgestellten Visa durchzuführen. Er versprach, Moskau bei der Zahl der ausgestellten Visa um das Doppelte zu überholen. Es komme nicht darauf, wer siegen werde. Wenn mehr Touristen in die beiden Länder reisen würden, würden alle gewinnen, so Joder.
Die amtliche Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, schlug ihrerseits vor, das Visa-Vorstellungsgespräch in Bezug auf Termin und die Schnelligkeit bei der Behandlung entsprechender Anträge der Bürger beider Länder zu vereinheitlichen.

nachmittags:

Dan-news: „Swobodnyj Donbass“ will im Parlament für Optimierung der staatlichen Verwaltung und des Rechtssystems eintreten
Die Soziale Bewegung „Swobodnyj Donbass“ rechnet damit, aus den Wahlen gestärkt hervorzugehen, so das Fraktionsmitglied Alexej Shigulin. …
Nach Meinung des Abgeordneten müssen die Steuer- und Justizsysteme der Republik im Interesse des Unternehmertums und der Wirtschaft reformiert werden.

de.sputniknews.com: Hochgiftig: US-Koalition soll Syrien mit weißem Phosphor bombardiert haben
Die von den USA geführte Militärkoalition hat am Samstag nach Angaben der syrischen amtlichen Nachrichtenagentur Sana hochgiftige Phosphorbomben über der Provinz Deir ez-Zor im Osten Syriens abgeworfen.
Die Phosphormunition wird aufgrund ihrer Brandwirkung und hoher Giftigkeit international geächtet.
„Die Koalition hat mehrere Teile der Stadt Hajin, 110 km von (Provinzhauptstadt) Deir ez-Zor entfernt, unter Einsatz von verbotenem weißem Phosphor aus der Luft angegriffen“, meldete Sana unter Berufung auf nicht näher bezeichnete Quellen vor Ort. Ob dabei Menschen verletzt wurden, blieb unklar.
Diese Informationen konnten nicht unabhängig überprüft werden. Eine Stellungnahme der Koalition lag vorerst nicht vor. Auch das US-Militär hat sich zu dem Vorwurf bislang nicht geäußert.

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR über die Lage am 13.10.2018
In den letzten 24 Stunden wurden 22 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten des Gegners festgestellt, der die Gebiete von 16 Ortschaften beschossen hat.
In Richtung Gorlowka wurden von den Positionen der 72. mechanisierten und der 58. Panzergrenadierbrigade unter Kommando der Kriegsverbrecher Tatus und Drapatyj die Gebiete von Sajzewo, Schirokaja Balka, Golmowskij und der Siedlung des Gagarin-Bergwerks mit 82mm- und 120mm-Mörsern, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Donezk haben die Kämpfer 92. und der 28. mechanisierten Brigade unter Kommando von Kokorjew und Martschenko sowie der 56. Panzergrenadierbrigade unter Kommando von Iwanow die Gebiete von Krutaja Balka, Jasinowataja, Alexandrowka, Spartak, Jakowlewka, Staromichajlowka, Mineralnoje und Shabitschewo mit Schützenpanzerwaffen, Mörsern des Kalibers 82mm, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben die Kriegsverbrecher aus der 128. Gebirgssturmbrigade und der 36. Marineinfanteriebrigade unter Kommando von Sobko und Gnatow die Gebiete von Leninskoje, Sachanka, Petrowskoje und Nowolaspo mit Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Folge des Beschusses der ukrainischen Kämpfer entstand ein Brand an einem Wohnhaus in Alexandrowka in der Schkolnaja-Straße 8.
Unsere Aufklärung stellt weiter Fälle von Verbrechen der ukrainischen Straftruppen gegen die Zivilbevölkerung fest. Am 9. Oktober dieses Jahres begingen zwei Kämpfer der 72. Brigade im Gebiet von Opytnoje eine Straftat – sie ermordeten zwei Zivilisten, um sich deren Fahrzeug anzueignen. Dabei versuchten die ukrainischen militärischen Straftäter, die Spuren ihres Verbrechens zu verdecken, indem sie die Leichen ihrer Opfer im Kofferraum eines Fahrzeugs versteckten. Nach einem Tag, als sie nicht wussten, wie sie die Leichen loswerden sollten, verließen die „Najewer“ Strafsoldaten das Fahrzeug. Inzwischen wurde die Identität der Mörder festgestellt und der militärische Rechtsordnungsdienst und die örtlichen Rechtsschutzorgane fahndet nach ihnen.
Dieser Fall bestätigt den moralischen Verfall des Personals der Besatzungstruppen der nazistischen Ukraine.
Nach uns vorliegenden Informationen hat das Kommando der 36. Marineinfanteriebrigade einen Vorfall in einer Einheit verheimlicht, der mit Drogenhandel unter den Kämpfern der Brigade zusammenhängt.
In Mariupol wurde ein Kämpfer der Brigade, der Oberleutnant Kalinitschuk, festgenommen, bei dem ein Päckchen mit Drogen gefunden wurde. Wie sich bei dem Verhör herausstellte, plante er diese unter seinen Kameraden zu verbreiten. Durch eine danach erfolgte Überprüfung wurden Fälle von regelmäßigem Gebrauch von Drogen in einem ganzen Zug ukrainischer Kämpfer festgestellt.
Um keinen Lärm und Panik aufkommen zu lassen vereinbarte Gnatow durch korruptive Schemata mit den Rechtsschutzorganen, dass nur gegen Kalinitschuk ein Strafverfahren aufgenommen wurde, der unter Druck gestand, dass er Drogen für den persönlichen Gebrauch bei sich hatte.
Drogenabhängigkeit, nicht ordnungsgemäßes gegenseitiges Verhalten, ein ununterbrochenes Anwachsen der Zahl von Selbstmorden und Straftaten in den Reihen der sogenannten „Verteidiger der Ukraine“ nehmen erschreckend zu, was Najew nicht nur nicht bekämpft, sondern in jeglicher Weise toleriert.

de.sputniknews.com: Wehrpflicht in Ukraine: Kiewer ignorieren massenhaft Einberufungsbefehle
Wehrdienstverweigerer machen laut dem Militärkommissar der Stadtgarnison von Kiew, Sergej Kljawin, rund 80 Prozent der wehrdienstpflichtigen Stadtbevölkerung aus. Wie Kljawin gegenüber der Agentur „Ukrainskije novosti“ sagte, haben die meisten Wehrpflichtigen die Einberufungsbefehle ignoriert.
Nach dem heutigen Stand verweigerten 33.619 Personen die Wehrpflicht, so Kljawin. Er fügte hinzu, dass alle diesbezüglichen Unterlagen der Polizei zur Fahndung übergeben worden seien.
Der Militärkommissar präzisierte, dass in Kiew 57.549 Wehrpflichtige eingezogen werden sollen. Angemeldet seien insgesamt 90.000 junge Menschen.
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hatte am 12. Oktober laut einem Bericht des Fernsehsenders „112 Ukraina“ versprochen, dass die Neueinberufenen nicht in den Kampfgebieten dienen würden. „Noch vor mehreren Jahren habe ich diese Entscheidung getroffen und will ein weiteres Mal gegenüber Euren Eltern bekräftigen, dass diese Entscheidung erfüllt wird: Einberufene werden nicht an die Front geschickt“, so Poroschenko.
Wie das Portal „Ukrainski Noviny“ berichtet, hat die Einberufung zum Wehrdienst am 1. Oktober begonnen. Herangezogen werden sollen insgesamt 17.960 Menschen. Das Kabinett hatte die Zahl der Wehrpflichtigen fast um 3.000 erhöht.
Im Oktober hat die Werchowna Rada den vom Präsidenten vorgelegten Gesetzentwurf unterstützt, der den „Bandera-Gruß“ „Slawa Ukraini“ („Ruhm der Ukraine“) in der Armee einführt.

Lug-info.com: Ukrainische Streitkräfte verlegen schwere Waffen nach Rubeshnoje
Die Kiewer Truppen haben 15 selbstfahrende Haubitzen 2S1 ‚Gwosdika‘, sechs Panzerabwehrkanonen MT-12 ‚Rapira‘ und mehr als zehn Panzer T-72 in die Zone der sogenannten
‚Operation der Vereinigten Kräfte‘ (OOS) verbracht. Das berichtete der offizielle Vertreter der Volksmiliz Oberstleutnant Marotschko dem Lugansker Informationszentrum.
Er fügte hinzu, dass die ukrainische Seite ungeachtet eingegangener Verpflichtungen Kräfte und Mittel in Nähe der Frontlinie verstärkt und damit offen ihren Unwillen, den Konflikt im Donbass auf friedliche Weise zu beenden, demonstriert. …
Vorher hatte der Leiter im Amt der Volksmiliz der LVR Oberst Michail Filiponenko berichtet, dass Kiew sechs Raketenkomplexe ‚Totschka-U‘, zehn Einheiten des Mehrfachraketerwerfer systems ‚Uragan‘ und 200 Mann an die Front verlegt hat.

de.sputniknews.com: Nach mutmaßlichem Phosphor-Angriff: Syrischer Sender meldet zivile Opfer
Der Luftangriff der internationalen US-geführten Militärkoalition auf die syrische Provinz Deir ez-Zor am Samstag hat nach Informationen des staatlichen Fernsehsenders „Ikhbariya“ Todesopfer unter der Zivilbevölkerung gefordert.
„Die Streitkräfte der internationalen Koalition haben einen Luftschlag auf eine Bäckerei in as-Susa östlich von Deir ez-Zor durchgeführt, was zu Tod und Verletzung mehrerer Zivilisten geführt hat“, berichtet der Sender.
Zuvor hatte die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA berichtet, die internationale Koalition habe am Samstag hochgiftige Phosphorbomben über der Provinz Deir ez-Zor im Osten Syriens abgeworfen. Die Phosphormunition wird aufgrund ihrer Brandwirkung und hoher Giftigkeit international geächtet. Diese Informationen konnten nicht unabhängig überprüft werden. Eine Stellungnahme der Koalition lag vorerst nicht vor. Auch das US-Militär hat sich zu dem Vorwurf bislang nicht geäußert.

Lug-info.com: Ukrainische Streitkräfte berufen Frauen ein
Die ukrainische Führung hat wegen des katastrophalen Mangels an mobilen Kräften die Beschränkungen, Frauen zum Dienst einzuberufen, aufgehoben. Das berichtete der offizielle Verterter der Volksmiliz Oberstleutnant Marotschko dem Lugansker Informationszentrum.
Am 12. Oktober unterzeichnete Präsident Poroschenko ein Gesetz über den gleichberechtigten Einsatz von Frauen und Männern in bewaffneten Formationen. …
”Heute nimmt ein großer Teil der männlichen Bevölkerung Abstand vom Militärdienst, und um diese schwierige Situation abzumildern, hat der Präsident die Beschränkungen, Frauen einzuberufen, aufgehoben”, sagte Marotschko.
Vorher hatte er erklärt, dass die Kiewer Streitkräfte wegen des katastrophalen Personalmangels im von ihnen kontrollierten Dorf Borowenki Männer im wehrfähigen Alter, aber auch eine Auswahl von Frauen zum Dienst auf Vertragsbasis rekrutieren wollten.
Außerdem will Kiew Straffällige und Schwerkriminelle als Alternative zur Verbüßung der Strafe in die Streitkräfte aufzunehmen und verteilt entsprechende Flugblätter in den von ihm kontrollierten Orten.

de.sputniknews.com: Dänen drohen zwölf Jahre Knast für „prorussische Meinungen“ – Zeitung
Auf der Webseite des Parlaments von Dänemark ist ein Gesetzentwurf veröffentlicht worden, bei dessen Verabschiedung den Staatsbürgern des Königreichs eine strafrechtliche Haftung für eine „prorussische“ Position droht. Dies berichtet die dänische Zeitung „Berlingske“ am Samstag.
Der Gesetzentwurf „Über Maßnahmen zum Kampf gegen Operationen der psychologischen Einwirkung durch ausländische Geheimdienste“ sieht bis zu 12 Jahren Haft für dänische Bürger vor, wenn sich ihre Äußerungen während der Wahlkampfkampagnen von der offiziellen Position der Behörden unterscheiden sollten, heißt es in dem Artikel.
Das Blatt führt Beispiele jener Handlungen an, nach denen eine solche Strafe folgen könnte: Einmischung in öffentliche Debatten sowie Versuche, den Prozess der Beschlussfassung zu beeinflussen.
„Unter seine Wirkung gerät potenziell die Situation, in der ein Agent eines ausländischen Geheimdienstes sagt, dass es schön wäre, die durchgebrannte Lampe in der Toilette dieser oder jener Einrichtung auszuwechseln, und ein dänischer Direktor einfach diesen Rat befolgt“, geht es aus dem Artikel hervor.
Auf solche Weise drohe einem Dänen eine Strafe, wenn er beschließen sollte, dass die antirussischen Sanktionen Dänemark schaden würden, und seine Meinung mit den Medien teile, betont die Zeitung. Auf ähnliche Weise würde ein Versuch enden, irgendwie auf die Meinung zugunsten der Realisierung des Gaspipelineprojekts Nord Stream 2 Einfluss zu nehmen.
Dieser Gesetzentwurf könne nach Ansicht des Autors des Artikels als ein Versuch gewertet werden, die dänische Gesellschaft einzuschüchtern, denn es gehe um legitime Meinungen der Bürger, die sich in öffentlichen Diskussionen äußern, was jedoch als Propaganda betrachtet werden könne.
In den USA wird seit mehr als einem Jahr wegen angeblicher „russischer Einmischung“ in die Präsidentschaftswahl ermittelt, bei der Donald Trump gesiegt hatte. Diese Ermittlungen werden von dem Sonderstaatsanwalt Robert Mueller sowie von den beiden Kammern des US-Kongresses geführt. Einige europäische Länder hatten Russland ebenfalls „Einmischung“ in ihre inneren Angelegenheiten vorgeworfen.
Russland hat indes derartige Vorwürfe wiederholt zurückgewiesen, und der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, hat diese „absolut haltlos“ genannt. Der russische Außenamtschef Sergej Lawrow hatte seinerseits betont, dass es keine Fakten gebe, die eine solche „Einmischung“ bestätigen würden.

Mil-lnr.info: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt angespannt aber kontrollierbar. Die ukrainischen Streitkräfte beschießen weiter Ortschaften der LVR.
Insgesamt hat der Gegner in den letzten 24 Stunden viermal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Auf Befehl des Kriegsverbrechers, des Kommandeurs der 14. Brigade Wojtschenko wurden die Gebiete von Marjewka, Perwomajsk und Kalinowo mit 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen und Granatwerfern beschossen.
Golubowskoje haben die ukrainischen Truppen mit Mörsern des Kalibers 120mm, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen. Die Befehle zur Eröffnung des Feuers erteilte der Kommandeur der 53. Brigade, der Kriegsverbrecher Grusewitsch.
Insgesamt wurden mehr als 30 Geschosse auf das Territorium der Republik abgefeuert. …
Am 11. Oktober ist an der Eisenbahnstation Rubeshnoje ein weiterer Zug mit Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte eingetroffen. In dem Zug waren 15 122mm-Haubitzen 2S1 „Gwosdika“, 6 100mm-Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira“ und mehr als 10 T-72-Panzer. ….
Frage: Während der feierlichen Einführung der Rekruten in die Reihen der ukrainischen Streitkräfte erklärte Poroschenko bei einem Arbeitsbesuch im Donezker Oblast, dass seine Strategie des Kampfes für Freden und Deokkupation eine Befreiung des Donbass auf politisch-diplomatischem Weg sei. Obwohl er einen Tag zuvor dem Kommandeur der OOS den Befehl erteilt hat, alle vorhandenen Kräfte und Mittel gegen die friedliche Bevölkerung des Donbass einzusetzen. Wie kommentieren Sie das?
Antwort: Die verbrecherische ukrainische Führung in Gestalt ihres Präsidenten hat sich bereits mehrfach Aussagen erlaubt, die dem zuvor Gesagten widersprechen. Man kann sogar sagen, dass das ein Markenzeichen der Firma „Roschen“ und ihres Besitzers ist. Solche Handlungen können mit Ermüdungen und psychischen Störungen zusammenhängen. Es ist auch nicht ausgeschlossen, dass Poroschenko unter der breiten Kritik, die jetzt im Vorfeld der Wahlen Poroschenko erstickt und auch, um die Rekruten aufzumuntern, was auch immer verspricht. Beispielsweise, dass es keinen Krieg geben wird, aber dass dann die Soldaten nach dem Eid als „Kanonenfutter“ an die Front geworfen werden.
Frage: Einwohner der Experimentalnaja-Straße in Solotoje-4 werden bis zum Abschluss der OOS in sichere Gebiete der Ortschaft umgesiedelt. Diese Entscheidung hat eine Kommssion zu Fragen technogen-ökologischer Sicherheit und Notfallsituationen der Ukraine getroffen. Aus welchem Grund werden aus Ihrer Sicht die Menschen tatsächlich umgesiedelt?
Antwort: Wir alle erinnern uns an die Erklärungen ukrainischer militärischer Leiter, dass sie sich angeblich voranbewegt haben und die Sicherheit der Zivilbevölkerung in diesem Abschnitt gewährleistet hätten. Aber tatsächlich zeugt die Umsiedlung der örtlichen Einwohner vom Gegenteil. Die ukrainischen Streitkräfte stationieren Technik und Waffen direkt in den Höfen, wo friedliche Bürger wohnen. Menschen, die mit dieser Lage der Dinge nicht einverstanden sind, werden des Separatismus beschuldigt und ins Gefängnis gebracht. Von Seiten der ukrainischen Besatzer erfolgen Raub, Plünderungen und weitere Straftaten. Massenhafte Beschwerden über die Handlungen der sogenannten „Befreier“ haben zu der Entscheidung geführt, dass die örtlichen Einwohner aus ihren Häusern ausgesiedelt werden.

de.sputniknews.com: Moskau: „Wir wissen nicht, ob Skripals noch am Leben sind“
Das russische Außenministerium verfügt über keine Informationen, ob die Skripals am Leben sind. Dies erklärte die offizielle Sprecherin der Behörde, Maria Sacharowa, in der Sendung „Prawo snatj“ (dt. – das Recht, zu wissen) des TV-Senders „TV Zentr“ am Samstag.
„Wir haben die Skripals nicht gesehen. Sie sind reelle Menschen. Früher waren sie am Leben, heute weiß ich nicht (…). Wir verfügen diesbezüglich über keine Informationen“, sagte sie.
„Julia Skripal haben wir einmal – unter seltsamen Umständen – gesehen, es war unklar, wo gefilmt wurde und wer das gemacht hat. Sergej Skripal hat überhaupt keiner gesehen. Es gab nicht einmal (…) ihm zugeschriebene Erklärungen (…). Wir wissen nicht, wo diese Menschen sind“, ergänzte Sacharowa.
Am 4. März wurden der Ex-Offizier von GRU und Doppelagent Sergej Skripal, der seinerzeit in Russland wegen Staatsverrats verurteilt worden war, und seine Tochter Julia vergiftet, was einen internationalen Skandal provoziert hatte. London behauptet, die beiden seien mit dem Stoff A234 vergiftet worden, und wirft Moskau vor, in das Attentat verwickelt zu sein, weil der Giftstoff nach Angaben von Experten angeblich sowjetischer Herkunft gewesen sein soll. Russland weist die Vorwürfe entschieden zurück. Der russische Außenminister Sergej Lawrow hatte erklärt, dass der „Fall Skripal“ wegen des Ausbleibens jeglicher Beweise für die Schuld Russlands vor den Augen zerfalle.
Das russische Außenministerium richtete in das Foreign Office etwa 60 diplomatische Noten mit der Forderung, ihm einen Zugang zu der Ermittlung und zu den betroffenen russischen Bürgern zu gewährleisten. Die Behörde wandte sich darüber hinaus mit einem Antrag bezüglich der Rechtshilfe sowie mit Vorschlägen zur Zusammenarbeit, darunter zur Durchführung einer gemeinsamen Ermittlung, an London, allerdings haben die britischen Behörden nicht darauf reagiert.


abends:

wpered.su: Donezker und deutsche Kommunisten übergaben humanitäre Hilfe an Waisen
Am 13. Oktober haben Vertreter der Deutschen Kommunistischen Partei und der gesellschaftlichen Organisation „Nadeshda Donbassa“ humanitäre Hilfe in Form von Süßigkeiten, Kleidung, Haushaltschemie, Hygienmittel in das Donezker Kinderheim Nr. 1 gebracht. Das Mitglied des PV der DKP Renate Koppe dankte den Kindern für die Zeichnungen, die auf einer Ausstellung in Deutschland und in anderen Ländern der Welt gezeigt wurden, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
„Eure Zeichnungen waren bei uns in Deutschland auf einer Ausstellung. Viele Menschen haben sie gesehen und erfahren, wie ihr in der DVR lebt. Mit Hilfe der Zeichnungen haben sie verstanden, dass ihr für den Frieden und für die Entwicklung kämpft. Die deutschen Kommunisten werden euch auch weiter helfen. Vielen Dank an Euch für diese Zeichnungen“, sagte Renate Koppe zu den Kindern.
Die Vertreterin der DKP übergab dem Museum der Schule ein Exemplar der kommunistischen Zeitung Unsere Zeit, in der über die Ausstellung berichtet wird. Die Kinder ihrerseits dankten den Gästen für die Hilfe und zeigten ein künstlerisches Programm. Sie sangen Lieder, zeigten Tänze und trugen Gedichte vor.


de.sputniknews.com: NATO-Befehlshaber Scaparrotti: Flugzeugträger „Harry Truman“ wird Atlantik schützen
Der US-Flugzeugträger „Harry Truman“ wird an einem NATO-Manöver in Norwegen teilnehmen, um Russland die Bereitschaft der USA und ihrer NATO-Verbündeten zum Schutz der Atlantik vor Augen zu führen. Das erklärte der Befehlshaber der NATO-Truppen in Europa, General Curtis Scaparrotti, nach Angaben des Senders Sky News.
„Das wird eine Demonstration unseres Potentials sein… Wir sind bereit, den Atlantik zu schützen“, sagte der General auf die Frage, welches Signal mit dem Einsatz von „Harry Truman“ Richtung Russland gesendet werde.
Russland baue seine Militärpräsenz aus und modernisiere seine Streitkräfte. Daher sollten die USA und die NATO ihre Ausbildung fortsetzen, um in Bezug auf die Kampffähigkeit auch weiterhin überlegen zu bleiben, sagte Scaparrotti.
Bei dem Manöver „Trident Juncture“, das vom 25. Oktober bis 7. November stattfindet, handelt es sich um eine der größten Übungen der Allianz seit Jahren. Zuvor hatte das NATO-Kommando mitgeteilt, dass dabei rund 20 „Experimente“ vor der russischen Grenze geplant sind. An dem Manöver würden rund 50.000 Militärs aus 30 Ländern teilnehmen.
Am Dienstag hatte der norwegische Generalleutnant Rune Jacobsen mitgeteilt, dass Schweden und Finnland, die keine Allianzmitglieder sind, ihren Luftraum für Operationen im Rahmen der Übungen öffnen werden.


Lug-info.com: „Am 13. Oktober um 17:45 Uhr starben durch Beschuss mit einem Mörser des Kalibers 120mm (abgefeuert wurden 8 Mörsergeschosse) aus Richtung Solotoje auf Marjewka zwei Zivilistinnen: 1971 geb. (Detonationsverletzungen, eine Splitterverletzung an der linken Seite der Bauchhöhle mit Verletzungen der inneren Organe, eine Splitterverletzung am linken Oberschenkel mit Verletzung von Blutgefäßen) und 2001 geb. (Detonationsverletzungen, offene Schädel-Hirn-Verletzung mit Verletzung des Hirns, Splitterverletzungen an beiden Oberschenkeln mit Verletzung von Blutgefäßen). Es sind eine Mutter und ihre Tochter“, teilte der offizielle Vertreter der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko mit.


de.sputniknews.com: „Der Atlantik kann ruhig bleiben“: Staatsduma antwortet Nato-Befehlshaber
Anton Morosow, Mitglied des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten bei der Staatsduma Russlands, hat gegenüber RT die Erklärung des Nato-Oberbefehlshabers in Europa, Curtis Scaparotti, kommentiert, der die Absicht geäußert hatte, Russland die Fähigkeit der Allianz, den Atlantik zu verteidigen, zu demonstrieren.
„Der Atlantik kann ruhig bleiben. Ihm droht eindeutig keiner. Das ganze Militärpotenzial Russlands ist aktuell zum Kampf gegen den Terrorismus im Nahen Osten mobilisiert (…). Aber die USA beabsichtigen allem Anschein nach, sich Osteuropa unterzuordnen, und verstärken unter dem Vorwand einer mythischen Gefahr seitens Russlands ihre Militärpräsenz“, so Morosow.
Morosow mutmaßte zudem, zu welchem Zweck derartige Erklärungen gemacht werden: „Die Furcht hat tausend Augen. Sie sind bemüht, Russland als eine gewisse ‚militaristische Macht‘ darzustellen, die sich die Welt zu unterwerfen versucht. Aber wir bauen unsere Beziehungen zu allen Ländern ausschließlich auf einer vertrauensvollen und gutnachbarlichen Grundlage auf“, betonte der Abgeordnete.
Zuvor hatte Curtis erklärt, dass der US-Flugzeugträger „Harry S. Truman“ an den größten Nato-Manövern seit den Zeiten des Kalten Krieges in Norwegen teilnehmen werde, um Russland die Kapazitäten der Allianz zu demonstrieren.

Standard

Presseschau vom 12.10.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


vormittags:

lug-info.com: In den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen zweimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurde das Gebiet von Losowoje.
Geschossen wurde mit 120mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und großkalibrigen Maschinengewehren.

Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 12. Oktober 3:00 Uhr bis 12. Oktober 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 27.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der
Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Sajzewo, Siedlung des Isotow-Bergwerks), Jasinowataja, Krutaja Balka, Spartak, Donezk (Terminal, Alexandrowka), Staromichajlowka, Leninskoje, Kominternowo, Sachanka.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an ziviler Infrastruktur wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 342.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 85.
Ab 00:01 Uhr am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.


de.sputniknews.com: MH17-Abschuss: OSZE registriert wieder Fla-Raketen Buk in Ost-Ukraine
Mehr als vier Jahre nach der Katastrophe der malaysischen Boeing bringt die Ukraine nach Angaben der OSZE-Beobachter Luftabwehr-Raketensysteme des Typs Buk im Osten des Landes in Stellung. Der Flug MH17 war im Juli 2014 nach Angaben internationaler Ermittler mit einer Buk-Rakete vom Himmel geholt worden. Alle 298 Insassen kamen damals um.
Die Special Monitoring Mission (SMM) der OSZE in der Ukraine habe in Konstantinowka zwölf Buk-Systeme der ukrainischen Armee registriert, teilte der russische Botschafter bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, Alexander Lukaschewitsch, am Donnerstagabend mit.
Konstantinowka (Kostjantyniwka) liegt ca. 50 Kilometer nördlich von Donezk, der Hauptstadt der nicht anerkannten Donezker Volksrepublik, die seit vier Jahren um ihre Unabhängigkeit von Kiew kämpft. Laut den Minsker Abkommen hätten die ukrainische Armee und die Donezker Volksmilizen ihre schweren Waffen von der Frontlinie eigentlich abziehen müssen.
„Die Streitkräfte der Ukraine stocken an der Frontlinie ihr militärisches Potenzial auf. Die SMM registriert wieder Fla-Systeme Buk“, sagte Lukaschewitsch in einer Sitzung des Ständigen Rats der OSZE. Am 8. Oktober seien zudem zehn 220mm-Mehrfachraketenwerfer Uragan der ukrainischen Armee gesichtet worden, als sie per Schiene nach Rubeschnoje (70 km nordwestlich von Lugansk) verlegt worden seien.
Lukaschewitsch beschuldigte die Regierung in Kiew, mit der Aufrüstung in der Region die Friedensverhandlungen in Minsk zum Stocken gebracht zu haben. Eine Stellungnahme aus Kiew dazu lag vorerst nicht vor.
Die Boeing 777 der Malaysia Airlines war am 17. Juli 2014 im damals umkämpften ostukrainischen Gebiet Donezk abgestürzt. Alle 298 Insassen der von Amsterdam nach Kuala Lumpur fliegenden Verkehrsmaschine, darunter 85 Kinder, kamen ums Leben.
In der Region lieferten sich die ukrainische Armee und bewaffnete Regierungsgegner heftige Gefechte. Die Regierung in Kiew und die Milizen werfen sich gegenseitig vor, den Jet abgeschossen zu haben. Weil die meisten Opfer Niederländer waren, übernahmen die Niederlande die Leitung der Untersuchung. Doch noch vor Beginn der Ermittlungen hatten viele Kiewer und westliche Politiker die ostukrainischen Volksmilizen schon für den mutmaßlichen Abschuss verantwortlich gemacht und Russland eine Verwicklung vorgeworfen.
Nach Erkenntnissen des internationalen Ermittlungsteams JIT (Niederlande, Australien, Ukraine, Belgien, Malaysia), die seit 2014 zu der Katastrophe ermitteln, wurde die Maschine mit einer Boden-Luft-Rakete der Baureihe Buk abgeschossen. Die ukrainische Regierung bestritt zunächst, über Raketen dieses Typs zu verfügen.


Lug-info.com: Die Beobachtung der Wahlen durch Vertreter ausländischer Netzwerke wird eine Anerkennung der Republik befördern
„Die Verfolgung der Wahlen des Staatsoberhauptes und der Abgeordneten des Volkssowjets der Republik am 11. November durch Vertreter ausländischer Netzwerke ist ein Schritt hin zur internationalen Anerkennung der LVR”, so der Generaldirektor der Staatlichen Fernseh- und Rundfunkgesellschaft der LVR (GTRK) Sergej Koljosnikow in einem Gespräch mit dem Lugansker Informationszentrum.
Die Lugansker Volksrepublik ist ein rechtmäßiger Staat. Und die strenge Einhaltung der Gesetze und internationaler Regeln ist für uns kein leeres Wort. Vor vier Jahren haben wir uns selbst davon überzeugt, was passiert, wenn das Gesetz zur Farce wird”, sagte er und fügte hinzu, dass die Menschen in den vorübergehend durch die Ukraine kontrollierten Gebieten des Donbass bis heute unter solchen Bedingungen leben.
„Unsere Freunde und Verwandten jenseits des Nördlichen Donez (Nebenfluss des Dons, A. d. Übers.) kriegen diese ukrainische Suppe heute noch mit vollen Löffeln”, so Koljosnikow wörtlich.
„Die Gegenwart ausländischer Journalisten bei den Wahlen in unserer Republik halte ich für äußerst wichtig. Erstens: Die Verfolgung eines Wahlablaufs durch unabhängige ausländische Netzwerke gehört zu den international anerkannten demokratischen Prozeduren. Zweitens: Das ist die Garantie für Transparenz der Wahlen in der LVR, einer Transparenz, die erwartet wird. Denn sonst würden die Journalisten gar nicht erst kommen, wozu auch”, unterstrich der Leiter der GTRK.
„Das Dritte und Wichtigste: Die Anwesenheit ausländischer Journalisten stellt einen gewaltigen Schub dar für den Prozess unserer Anerkennung als Subjekt der Weltpolitik. Anstoß de facto, denn erstmals machen wir transparente, demokratische Wahlen und existieren wir als Staat”, resümierte Koljosnikow.
Der Volkssowjet hat am 7. September den Beschluss ‚über ordentliche Wahlen des Staatsoberhauptes der Lugansker Volksrepublik sowie der Abgeordneten des Volkssowjets‘ am 11. November 2018 gefasst. Einen Tag zuvor hat das jetzige Staatsoberhaupt Leonid Pasetschnik die durch den Volkssowjet eingereichten Gesetzentwürfe zu Änderungen am Provisorischen Grundgesetz (der Verfassung) und an einzelnen legislativen Akten zu den Wahlen unterzeichnet. Damit wurden die Amzszeit des Staatsoberhauptes und die Legislaturperiode von vier auf fünf Jahre verlängert.
Nach Kontrolle der vorgenannten Dokumente und der Unterschriftslisten der Wahlberechtigten hat die Zentrale Wahlkommission (ZIK) der LVR vier Präsidentschaftskandidaten sowie die Listen der sozialen Bewegung ”Mir Luganschtschinje” und der LES (Lugansker Wirtschaftliche Union) für die Wahlen zum Volkssowjet zugelassen.


de.sputniknews.com: Nato experimentiert: Neue Manöver an russischen Grenzen
Die Nato plant nach eigenen Angaben 20 Experimente im Rahmen der Übungen „Trident Juncture“ (TRJE18), der massivsten Manöver an den russischen Grenzen in den letzten Jahren, die vom 25. Oktober bis 7. November in Norwegen stattfinden werden.
Bei den Übungen sollen rund 50.000 Soldaten aus 30 Ländern – den Nato-Mitgliedern und ihren Partnerstaaten – eingesetzt werden.
„Die Übungen sollen ein Milieu schaffen, in dem bestehende und neue Möglichkeiten getestet, präzisiert und weiterentwickelt werden können. Indem sie die Experimente der Organisationen und Länder der Nato bei den Übungen TRJE18 koordiniert und integriert, bemüht sich die Nato, die bestmöglichen Ergebnisse der Experimente zu gewährleisten, ohne die Übungsaufgaben einem Risiko auszusetzen“, wird auf der Webseite des Nato-Kommandos mitgeteilt.


Dan-news: Präsident Poroschenko zeigte dem Westen mit seinem Befehl, den Donbass zu beschießen, sein reales Verhältnis zu den Minsker Verhandlungen
Der Präsident der Ukraine hat mit dem Befehl, das Feuer mit allen möglichen Arten von Waffen zu eröffnen, der Welt sein Verhältnis zum Friedensprozess demonstriert. Darüber berichtete der Pressedienst der Verwaltung der Volksmiliz der DVR.
„Poroschenko zeigt dem Westen ganz offen seine Verachtung des Friedensprozesses”, sagte der Chef des Pressedienstes Daniil Bessonow. Mit seinen verbrecherischen Befehlen, das Territorium der Republik zu beschießen, stellt er sich in eine Reihe mit seinen Idolen, den in den Nürnberger Prozessen verurteilten Kriegsverbrechern.”
In der DVR wird nicht ausgeschlossen, dass die Befehlshaber der „Operation der vereinigten Kräfte” keine Möglichkeit auslassen, den „Befehl ihres Oberkommandierenden auszuführen”, um Kampffähigkeit und Stärke zu demonstrieren.
Einen Tag zuvor hatte Poroschenko auf einem Kommandeurstreffen der Brigaden der Streitkräfte, der Nationalgarde und des Grenzschutzes im Gebiet Chmelnitzki den im Donbass dienenden Militärs befohlen, als „Reaktion” alle zur Verfügung stehen Kräfte und Mittel einzusetzen.

de.sputniknews.com: 100 Jahre Aufholjagd: Weltbank malt düstere Zukunft für Ukraine
Beim heutigen Wachstumstempo des BIP in der Ukraine wird dieses Land noch 100 Jahre brauchen, um die europäischen Nachbarländer einzuholen. Dies sagte die regionale Weltbank-Direktorin für die Ukraine, Weißrussland und Moldawien, Satu Kahkonen, in einem Interview mit der ukrainischen Webseite „Ekonimicheskaya Pravda“.
Die Ukraine habe die Folgen der Krise der letzten Jahre noch nicht überwunden, sagte sie. Ihr zufolge liege das Pro-Kopf-Einkommen in der Ukraine immer noch unter den entsprechenden Kennzahlen der Jahre 2014 und 2015.
Laut Kahkonen besteht das Risiko, dass die Reformen im Land wegen der bevorstehenden Wahlen zum Stillstand kommen oder gar „eine Rückentwicklung erfahren“ würden.
Die ukrainische Wirtschaft befindet sich nach den Ereignissen von 2014 auf einem Tiefstand: Die Schlüsselbranchen entwickeln sich nicht mehr, die größten Betriebe werden stillgelegt. Kiew ist bemüht, Wirtschaftsreformen durchzuführen, und nimmt Kredite beim Internationalen Währungsfonds auf. Dies wirkt sich negativ auf den Wohlstand der Bürger aus: Die Tarife im Bereich Wohnungs- und Kommunalwirtschaft werden weiter erhöht, während die Löhne und Renten auf einem niedrigen Niveau bleiben.
Die Situation verschlechtert sich auch wegen der beispiellosen Korruption, des wachsenden Schattensektors, des Abbruchs der wirtschaftlichen Beziehungen zu Russland und wegen Kiews Politik gegenüber dem Donbass.
Die Außenverschuldung der Ukraine ist in den Jahren 2016 und 2017 um 18,9 bzw. 10,9 Prozent gewachsen. Seit Anfang 2013 bis Anfang 2018 hat sich das Verhältnis der Staatsschulden zum BIP fast verdoppelt (von 36,6 auf 71,8 Prozent).
Wie der Chef einer IWF-Mission in der Ukraine, Ron van Ruden, dazu äußerte, wird die ukrainische Wirtschaft noch eine Generation brauchen, um Europa einzuholen.
Laut dem Ex-Gouverneur des ukrainischen Gebietes Odessa, Michail Saakaschwili, wird die Ukraine unter günstigen Bedingungen erst in 20 Jahren das Niveau von 2013 erreichen können.


nachmittags:

Dnr-online.ru: Viktorija Romanjuk legte Blumen am Denkmal der im Vaterländischen Krieg Abchasiens 1992 – 1993 Gefallenen nieder
Im Rahmen eines Arbeitsbesuchs einer Delegation aus der DVR legte Viktorija Romanjuk (Ministerin für wirtschaftliche Entwicklung, A. d. Übers.) in der Hauptstadt Abchasiens Suchumi Blumen nieder. „Unser Besuch findet zum für Abchasien denkwürdigen 25-jährigen Jahrestag des Sieges im Vaterländischen Krieg 1992 – 1993 und des 10. Jahrestages der Unabhängigkeitserklärung der Republik Abchasien statt. Diese Daten stellen wichtige Eckpunkte in der vom Volk geschriebenen neueren Geschichte Abchasiens dar. Die Verluste waren enorm, und wir erweisen den gefallenen Verteidigern unser treues Gedenken. Die gemeinsame heldenhafte Geschichte festigt die brüderlichen Beziehungen zwischen unseren Staaten mehr als alle Verträge und Abkommen”, sagte die Ministerin.
Die Teilnehmer der Zeremonie gedachten der Gefallenen Verteidigern Abchasiens mit einer Minute des Schweigens.

Dnr-online.ru: Roman Troschin: Jeder Bürger der Republik muss zu den Wahlen gehen und für seinen Kandidaten stimmen
Die Persönlichkeit des öffentlichen Lebens Roman Troschin (Sportler, A. d. Übers.) teilte dem Korrespondenden der offiziellen Website der DVR in einem Interview über die heutigen Vereinigungen junger Leute und Sportler seine Ansichten zum Integrationskurs der Republik mit. Ebenso sprach er von seinem Verhältnis zu den bevorstehenden Wahlen.
„Am 31. August geschah eine Tragödie für uns alle. Die Republik verlor ihren Führer, das Staatsoberhaupt Alexandr Sachartschenko. Plötzlich waren wir ohne Führung. Es ist bekannt, dass am 11. November die Wahlen des Staatsoberhauptes und der Abgeordneten des Volkssowjets der Republik stattfinden. Ich halte es für unerlässlich, dass jeder Bürger ins Wahllokal geht um abzustimmen. Wir sind eine Volksrepublik, eine große Familie und allen Widrigkeiten zum Trotz schreiten wir voran.
Für uns alle – speziell für Sportler und junge Leute – ist der Integrationskurs mit Russland wichtig. Es ist ganz offensichtlich, dass es auf diesem Gebiet Fortschritte gibt. …”, unterstrich Roman Troschin.

de.sputniknews.com: Russlands Weltraumbehörde nennt mögliche Ursache für Sojus-Panne
Der Exekutivdirektor der russischen Weltraumbehörde „Roskosmos“, Sergej Krikaljow, hat zur Havarie der jüngst vom Raumbahnhof Baikonur gestarteten Sojus-Trägerrakete Stellung genommen.
Ihm zufolge liegt noch keine endgültige Version der Havarie-Ursache vor, es sei aber klar, dass die Blöcke der ersten und der zweiten Stufe der Trägerrakete zusammengestoßen seien, sagte er am Freitag gegenüber Journalisten. „Bei der Trennung der ersten und der zweiten Raketenstufe kam es faktisch zu ihrer Berührung“, so Krikaljow.
„Roskosmos“ schließe nicht aus, dass es „zur Abweichung von der vorgegebenen Flugbahn und möglicherweise auch zur Zerstörung des unteren Teils der zweiten Stufe gekommen sein könnte“, so der „Roskosmos“-Exekutivdirektor.
Kurz nach der Panne am Donnerstag hatte Sputnik aus einer Quelle erfahren, dass einer der vier Blöcke der ersten Raketenstufe sich nicht zum nötigen Zeitpunkt gelöst habe und gegen den zentralen Block gestoßen sei, was möglicherweise die Havarie verursacht habe.
Die Automatik der Rakete habe diesen Fehler offensichtlich als kritisch eingeschätzt und das Havarie-Schutzsystem betätigt, das die Kapsel mit der Kosmonauten-Crew von der havarierten Raketenstufe abgetrennt habe, hieß es.


Lug-info.com: Ministerium für Staatssicherheit weist ukrainischen Faschisten aus
Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit haben einen Kämpfer des neonazististischen Batallions ‚Rechter Sektor‘, der sich in Lugansk von der Abhängigkeit von Rauschmitteln heilen lassen wollte, des Landes verwiesen. Das berichtete das Ministerium für Staatssicherheit der LVR.
„Mitarbeiter des Ministeriums enttarnten den ukrainischen Staatsbürger Dmitrij Tarabanow, Mitglied der Nationalistenorganisation ‚Rechter Sektor’”, heißt es in der Mitteilung.
Der Nationalist war aus Tscherkassy nach Lugansk gekommen, um an einem Rehabilitationskurs von Alkohol- und Rauschmittelabhängigkeit, der er während des Dienstes in der Nationalgarde verfallen ist, teilzunehmen.
Bei den Ermittlungen wurde festgestellt, dass besagter Bürger auch jetzt noch Kontakte zu Kämpfern des ‚Rechten Sektors‘ unterhält”, unterstrich das Ministerium.
Der Faschist sagte selber, dass er während des Dienstes in einem Kfz-Bataillon der Nationalgarde abhängig wurde. Dabei nannte er die ganze Truppe eine ‚Zusammenrottung von Rauschgiftsüchtigen und Alkoholikern‘.
„Es begann mit Marihuana, dann gab es, seltener aber immerhin, Amphetamin. Die Einheit war in der Stadt, von daher war das alles kein Problem. Verkauft wurde es sowohl von Kameraden als auch von Zivilisten. Das ging alles ruhig vonstatten und es gab keine Verbote, etwas zu beschaffen”, sagte er.
‚Mit dem Ziel der Vorbeugung einer Gefährdung der staatlichen Sicherheit‘ beschloss das Ministerium die Ausweisung Tarabanows aus der Republik.

Armiyadnr.su: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR über die Situation an der Kontaktlinie vom 6. bis 12. Oktober 2018
In der letzten Woche wurden mit dem Personal der Einheiten der Volksmiliz der DVR Übungen und Trainings zur Erhöhung des Niveaus der professionellen Fertigkeiten und Kenntnisse sowie Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Kampffähigkeit durchgeführt .
Es wurden taktische Übungen auf Kompanieebene mit Panzergrenadier- und Panzereinheiten, Übungen zur Koordination des Feuers mit dem Personal von Mörser- und Artillerieeinheiten sowie komplexe taktische Schießübungen mit einzelnen Trupps der Volksmiliz durchgeführt. Die bei den Übungen gestellten Aufgaben wurden in vollem Umfang erfüllt, sie haben die hervorragende Geschlossenheit und die Kampffähigkeit unserer Einheiten gezeigt.
Vertreter der Volksmiliz haben gemeinsam mit dem Fonds „Wege des Guten“ eine humanitäre Aktion zur Lieferung von Lebensmitteln und Schreibmaterial für die Schüler der Schule in Sachanka durchgeführt. Außerdem wurden Gegenstände des medizinischen Bedarfs an das klinische Tuberkulosekrankenhaus von Donezk übergeben.
In den letzten 24 Stunden haben die Besatzungskräfte 27-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Folgende Ortschaften der Republik wurden mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen: Sajzewo, Gorlowka, Krutaja Balka, Jasinowataja, Spartak, Staromichajlowka, Alexandrowka und das Gelände des Flughafens von Donezk. Außerdem wurde die Aktivierung von Scharfschützen des Gegners bemerkt.
Insgesamt wurden in der letzten Woche 171 Fälle der Verletzung des Regimes der Feuereinstellung durch die ukrainischen Kämpfer festgestellt. Auf die Gebiete von 22 Ortschaften der Republik hat der Gegner 308 Mörsergeschosse der Kaliber 120 und 82 mm abgefeuert, davon 186 des Kalibers 120 mm, er hat Schützenpanzerwaffen, verschiedene Arten von Granatwerfern, großkalibrige Maschinengewehre und Schusswaffen verwendet.
Durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Kämpfer starb ein Soldat der Volksmiliz der DVR. Außerdem wurde beim Beschuss von Trudowskije ein ziviler Einwohner, geb. 1963, verletzt.
Die ukrainischen Straftruppen haben ihre Beschießungen fortgesetzt, in deren Folge in der letzten Woche 15 Häuser in Kominternowo, Sachanka, Staromichajlowka, Dokutschajewsk, Oserjanowka, Alexandrowka und Trudowskije beschädigt wurden.
Der Gegner hat die Luftaufklärung entlang der gesamten Kontaktlinie aktiviert. Die größte Aktivität wurden in Richtung Mariupol und in Richtung Donezk festgestellt.
In der letzten Woche haben Soldaten der Volksmiliz der DVR drei Drohnen des Gegners vernichtet: zwei in den Gebieten von Kominternowo und Sachanka, wo die ukrainischen Kämpfer einen weiteren Versuch unternommen haben, mit selbstgebauten Kampfdrohnen Wohnhäuser friedlicher Bürger anzugreifen. Eine weitere Drohne des Typs „Leleka-100“ wurde während Leitung des Mörserfeuers auf das Gebiet von Staromichajlowka vernichtet.
Uns ist es gelungen die Identität des Offiziers des 74. Aufklärungsbataillons festzustellen, der für die Verwendung von selbstgebauten Kampfdrohnen verantwortlich ist. Um Diversionen gegen friedliche Bürger durchzuführen, hat sich der Kommandeur der Kompanie, der Oberleutnant M.A. Sajtschenko persönlich mit dem Umbau von Drohnen und mit der Auswahl von Angriffszielen befasst.
Diese Fakten sind dokumentiert und wurden dem Generalstaatsanwalt der DVR zur Aufnahme eines Strafverfahrens übergeben.
Ich will anmerken, dass das verbrecherische Kiewer Regime nicht ewig ist und jeder Soldat der ukrainischen Streitkräfte garantiert die persönliche Verantwortung für alle von ihm im Donbass begangenen Verbrechen tragen wird.
Das Niveau der militärischen Disziplin der ukrainischen Soldaten in der OOS-Zone ist wie zuvor als kritisch niedrig zu bewerten.
Wir stellen weiter ein Anwachsen der nicht kampfbedingten Verluste der ukrainischen Streitkräfte infolge von nicht ordnungsgemäßem gegenseitigen Verhalten fest sowie durch die Ausführung von Kampfaufgaben unter Alkohol- und Drogeneinfluss.
Nach Angaben der Militärstaatsanwaltschaft betrugen allein in der letzten Woche die nicht kampfbedingten Verluste der ukrainischen Streitkräfte zehn Tote und acht Verletzte. Von unserer Aufklärung werden diese Fälle bestätigt, hier sind einige von ihnen:
Während eines nächtlichen Beschusses des Territoriums unserer Republik von den Positionen der 128. Brigade im Gebiet von Nowotroizkoje aus, haben betrunkene Kämpfer einen 120mm-Mörser doppelt geladen, dadurch ist ein Geschoss im Lauf detoniert. In Folge der Explosion starben zwei Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, der Feldwebel Pawlenko, geb. 1986, und der Soldat Katjuschnyj, geb. 1988, zwei weitere Soldaten wurden verletzt. Trotz der vollständigen Einhaltung des Regimes der Ruhe von Seiten der Einheiten der Volksmiliz der DVR wurde dieser Fall vom Kommando der Brigade als kampfbedingter Verlust ausgegeben, angeblich im Ergebnis eines Beschusses von Seiten der Volksmiliz der DVR.
Am 10. Oktober beging im Gebiet von Dsershinsk der Soldat der 58. Brigade Iwtschenko Selbstmord, weil er die physische Gewalt und die Verhöhnungen von Seiten betrunkener nationalistisch eingestellter Kameraden nicht mehr ertragen konnte.
Am 12. Oktober verschoss im Gebiet von Lebedinskoje ein Soldat der 36. Marineinfanteriebrigade, Kommandeur eines Zugs, der Oberleutnant Kirtschenko unter Einfluss starker Drogen ein Magazin seiner Dienstwaffe auf einen Untergebenen und floh in unbekannte Richtung. Infolge der Verletzungen starb der Soldat vor Ort. Suchmaßnahmen, die vom militärischen Rechtsordnungsdienst organisiert wurden, brachten keine Ergebnisse. Nach uns vorliegenden Informationen starb Oberleutnant Kirtschenko während der Überquerung einer Minensperre an den Positionen der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Wodjanoje beim Versuch, auf die Seite der Volksmiliz der DVR überzugehen.
All diese Fälle zeugen von der Unfähigkeit des ukrainischen Militärkommandos, trotz der regelmäßigen Kontrollen und Kommission des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte in ihren Einheiten Ordnung zu schaffen.
Selbstmorde, nicht kampfbedingte Verluste, Desertionen und der Unwille der Bürger der Ukraine, Dienst in der ukrainischen Armee zu tun, führen zum Absinken der Personalausstattung der ukrainischen Streitkräfte in der Zone der sogenannten OOS.
Gleichzeitig haben sich aufgrund der nicht zufriedenstellenden Versorgung mit Material und Lebensmitteln sowie dem Fehlen von normalen Unterbringungs- und Lebensbedingungen allein in der letzten Woche in der 128. Gebirgssturmbrigade und der 92. mechanisierten Brigade 90 Soldaten geweigert, ihre Verträge zu verlängern. Gar nicht erst davon zu reden, dass die vorgesehenen Prämien für die Ausführung von Aufgaben an der ersten und zweiten Verteidigungslinie nicht in vollem Umfang ausgezahlt werden, ein Teil von ihnen wurde von den Kommandeuren für die Bedürfnisse der Brigade zurückgehalten, ein Teil geht als Strafzahlungen in die Taschen derselben Kommandeure.
Nach Aussagen des einfachen Unteroffiziers- und unteren Offizierspersonals erhalten nur die leitenden Offiziere, von denen die Mehrheit nicht einmal die Stationierungsorte des Stabs verlässt, die Gelder in vollem Umfang.
Das Kommando der OOS seinerseits lässt keine Möglichkeit aus, seine hohe Kampfbereitschaft und -fähigkeit zu demonstrieren und erfüllt den Befehl seines obersten Kommandeurs Poroschenko, indem es alle Arten von Waffen gegen die Einwohner des Donbass einsetzt, auch wenn ein weiteres Treffen der dreiseitigen Kontaktgruppe in Minsk durchgeführt wird.
Poroschenko demonstriert dem gesamten Westen offen seine Missachtung des Friedensprozesses, indem er die übernommenen Verpflichtungen im Rahmen der Verhandlungen über die Regelung des Konflikts im Donbass ignoriert. Mit seinen verbrecherischen Befehlen zur Eröffnung des Feuers mit allen Arten von Waffen auf das Territorium der Republiken stellt er sich in Reihe mit seinen Idolen, die beim Nürnberger Prozess als Kriegsverbrecher verurteilt wurden.

de.sputniknews.com: Putin verspricht AKW-Fertigstellung in Weißrussland „zum eigenen Nachteil“
Der russische Präsident Wladimir Putin hat sich zur Hilfe seines Landes an Weißrussland geäußert und gescherzt, Russland schade sich wohl damit selbst.
„Das machen wir zu unserem eigenen Nachteil. Anstatt Gas zu liefern, bauen wir euch ein Atomkraftwerk“, scherzte Putin beim Fünften Forum der Regionen Russlands und Weißrusslands.
Putin betonte zugleich die Vorteile dieses großen Bauprojekts: „Das wird die Situation um die Energieversorgung und die Wirtschaft der Republik verbessern und zusätzliche Exportmöglichkeiten schaffen.“ Es sei zudem der Bau eines Zentrums für Kernwissenschaften und -technologien geplant.
Das neue Atomkraftwerk wird in der Nähe der weißrussischen Stadt Ostrowetz errichtet. Der erste Kraftwerksblock soll laut Putin plangemäß Ende 2019 in Betrieb genommen werden. Die vollständige Inbetriebnahme des AKW soll 2020 erfolgen.
Die russische Seite gewährte Weißrussland einen Kredit, der 90 Prozent des Vertragspreises in Höhe von zehn Milliarden US-Dollar deckt. Die Rückzahlung des Kredits soll erst nach der Inbetriebnahme des Atommeilers beginnen.

Dan-news: Abgeordneter: Die Bürger werden am 11. November für gemeinsame Zukunft mit Russland stimmen
Die Bürger der DVR sind sich der Wichtigkeit der Wahlen bewusst und bereit, ihre Stimme für eine gemeinsame Zukunft mit Russland abzugeben. Diese Meinung vertrat der Abgeordnete der Fraktion ‚Swobodnyj Donbass‘ (Freier Donbass) im Volkssowjet Jurij Siwokonenko gegenüber DAN.
„Unser Volk muss eine Wahl treffen, wem es seine Zukunft anvertraut, sowohl die Zukunft des Staates als Ganzem als auch die Ausprägungen, denen zufolge man mit Stolz sagen kann, dass wir eine heldenhafte, junge Republik mit Ausrichtung auf die Russische Föderation sind”, sagte er.
Nach Meinung des Gesprächspartners der Agentur ermöglichen es die Wahlen den Bürgern der Republik, einen Staatschef aus der Mitte des Volkes zu bestimmen, was nach dem tragischen Tod Alexandr Sachartschenkos auch sehr nötig ist. „Die Bevölkerung weiß das”, unterstrich Siwokonenko.
Der Abgeordnete benannte außerdem die vorrangigen Grundsätze der sozialen Bewegung ‚Swobodnyj Donbass‘ bei den Parlamentswahlen wie die Lösung sozialer Probleme, die Entwicklung der Medizin, Bildung, Kultur und ähnliches.

Lug-info.com: Pressekonferenz des Leiters der Koordination der Volksmiliz der LVR Oberst Michail Filiponenko über die Woche vom 5. bis 12. Oktober 2018
Insgesamt haben die ukrainischen Truppen in der letzten Woche 39-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt und mehr als 730 Geschosse auf das Territorium der Republik abgefeuert.
Beschossen wurden die Gebiete von Losowoje, Nishneje Losowoje, Kalinowka, Kalinowo, Kalinowo-Bortschtschewatoje, Perwomajsk, Michajlowka, Golubowskoje, Donezkij, Shelobok, Sokolniki, Prischib und Smeloje.
In der letzten Woche hat die OSZE das Fehlen folgender Waffen der ukrainischen Streitkräfte an den Lagerorten für abgezogene Waffen festgestellt: 12 152mm-Haubitzen „Giazint-B“; 11 152mm-Haubitzen „Akazija“; 7 122mm-Haubitzen D-30; 8 120mm-Mörser 2B11 „Sani“; 10 100mm-Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira“; 10 T-72-Panzer; 14 Mehrfachraketenwerfer „Grad“.
Die militärisch-politische Führung der Ukraine greift zur Ausrottung der Zivilbevölkerung des Donbass zu den Diensten ausländischer Söldner.
Nach unseren Informationen sind am 9. Oktober in der von Kiew kontrollierten Ortschaft Walujskoje, dem Verantwortungsbereich der 59. Panzergrenadierbrigade, 40 Söldner, vermutlich aus Polen und Georgien eingetroffen, die mit Waffen ausländischer Herkunft ausgerüstet sind.
Der Präsident der Ukraine Pjotr Poroschenko hat mit einem Erlass über die Verwendung aller Arten von Waffen in der „OOS“-Zone die aggressiven Pläne in Bezug auf die friedlichen Einwohner des Donbass bestätigt.
Unsere Aufklärung hat Fälle der Verlegung von Technik und Waffen zur Verstärkung der ukrainischen Einheiten festgestellt. Im Rubeshnoje sind auf der Eisenbahnstation sechs Raketenkomplexe „Totschka-U“, 10 Mehrfachraketenwerfer „Uragan“ und 200 Mann eingetroffen.
In Nowoluganskoje sind sechs Mehrfachraketenwerfer „Grad“ eingetroffen.

de.sputniknews.com: IWF-Armutsliste: Ukraine liegt vor Papua-Neuguinea
Laut einem aktuellen IWF-Bericht ist die Ukraine das ärmste Land Europas, schreibt die ukrainische Zeitung „Vesti“.
Unter Berufung auf den Wirtschaftsexperten Wladimir Kompanijez berichtet das Blatt, dass Moldawien (das bisher als das ärmste Land Europas galt – Anm. d. Red.) die Ukraine beim Bruttoinlandsprodukt pro Kopf der Bevölkerung überholt habe. Infolge dessen reiht sich die Ukraine vor Papua-Neuguinea ein.
Es sei allerdings angemerkt, dass im Oktober-Bericht des IWF im Vergleich zu den Angaben vom April neben dem BIP der Ukraine diese Kennzahl auch in anderen Ländern revidiert wurde. Dies lässt sich dadurch erklären, dass Moldawien seine Wirtschaftskennzahlen wesentlich verbessert hat und nun mit einem BIP von 2694,47 Dollar pro Kopf den Platz 133 in der Welt einnimmt. Auf Platz 134 rangiert die Ukraine mit einem Pro-Kopf-BIP von 2656,01 Dollar.
Die offiziellen Löhne in Moldawien würden auch wesentlich höher liegen als die in der Ukraine, so Kompanijez weiter. Nach seinen Angaben hat der durchschnittliche Arbeitslohn in Moldawien im zweiten Quartal 2018 bei 375,82 Dollar (6369,8 Leu) und der in der Ukraine bei 325,53 Dollar (8529 Griwna) gelegen.
Auch beim offiziellen Durchschnittslohn belegt die Ukraine den letzten Platz in Europa.


Dan-news: Das kommissarische Staatsoberhaupt überreichte den Kämpfern des Besonderen Sturmbatallions »Somali« zum Jahrestag der Einheit staatliche Auszeichnungen
Das besondere Garde-Motschützenbatallion der Volksmiliz „Michail Tolstych“ begeht heute den vierten Jahrestag seiner Gründung. Die Soldaten der Einheit beglückwünschte das kommissarische Staatsoberhaupt Denis Puschilin.
„Die Geschichte eurer Einheit ist eine Chronik von Heldentum, Mannhaftigkeit und Standhaftigkeit. Es ist kein Geheimnis, dass ihr und eure Kommandeure euch nicht an warme Örtchen verdrückt, sondern wirklich an den schwierigsten Frontabschnitten gekämpft habt. Was ihr gemacht habt und weiter machen werdet, ist der Erinnerung an unsere heldenhaften Vorkämpfer angemessen. Ich versichere euch: Ihr seid jetzt schon in die Geschichte eingegangen, und von euren Errungenschaften werden noch eure Kinder und Enkel sprechen”, sagte er.
Am Ende der Zeremonie besuchten die Gäste das Museum des Ruhms der Einheit „Somali“. An der Veranstaltung nahmen auch der Leiter der Verwaltung der Volksmiliz Denis Sinenkow und der Held der DVR Achra Awidsba teil.
Bis zum 8. Februar 2017 wurde das Batallion von Michail Tolstych („Giwi”) befehligt. Es nahm an der Verteidigung Slawjansks sowie an den Kämpfen um Ilowajsk und den Donezker Flughafen teil.

abends:

de.sputniknews.com: Moskau: USA versuchen, einen Quasi-Staat östlich von Euphrat zu schaffen
Die USA versuchen laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow, mithilfe ihrer syrischen Verbündeten auf den Gebieten östlich des Euphrat-Flusses einen Quasistaat zu schaffen.
„Ich bin mit Ihnen nicht einverstanden, dass Idlib die letzte Problem-Region auf dem syrischen Territorium ist. Es gibt dort östlich des Euphrats riesige Gebiete, auf denen absolut inakzeptable Dinge passieren. Diese Gebiete versuchen die USA über ihre syrischen Verbündeten, vor allem Kurden, dazu zu nutzen, um dort einen Quasistaat zu schaffen“, sagte Lawrow am Freitag gegenüber Journalisten.
Das Vorgehen der USA sei illegal. Die Amerikaner richten dort laut Lawrow alternative Behörden ein.
Washington unterstütze zudem die Rückkehr und Unterbringung von Flüchtlingen auf diesem Territorium. „Dabei wollen weder die USA, noch Frankreich oder andere westliche Staaten Bedingungen für die Rückkehr von Flüchtlingen in die von der legitimen syrischen Regierung kontrollierten Gebiete schaffen“, fügte Lawrow hinzu. Der Westen fordere als Voraussetzung den Beginn eines vertrauenswürdigen politischen Prozesses.
„Die Frage ist nun, warum man am Ostufer des Euphrat-Flusses, das von den USA und deren örtlichen Verbündeten kontrolliert wird, keinen vertrauenswürdigen politischen Prozess abzuwarten braucht.“
Auf diesem Territorium wollen die USA laut dem russischen Chefdiplomaten eine Region schaffen, die vermutlich der Vorläufer eines neuen Staates werden soll. „Oder es wird erneut ein brandgefährliches Spiel wie im Fall der Autonomen Region Kurdistan im Irak geben – die Idee des sogenannten großen Kurdistans.“
Lawrow schließt nach eigenen Worten nicht aus, dass Washington die Spannungen in der Region gezielt aufrechtzuerhalten versucht, damit „niemand zur Ruhe kommen“ kann.
„In derart trüben Gewässern ist es für sie wesentlich leichter, den Fisch zu fangen, den sie fangen wollen. Das hat nie zu etwas Gutem geführt“, betonte der Außenminister.


de.sputniknews.com: Russisches Außenamt hat Volker im Verdacht: Er will der neue McCain werden
Das russische Außenamt hat die Erklärung des US-Sonderbeauftragten für die Ukraine, Kurt Volker, der Russlands Initiative zur Bildung einer UN-Mission zum Schutz von OSZE-Beobachtern abgelehnt hatte, „mit Befremden wahrgenommen“. Mit seinen Aussagen ähnelt er laut dem Ministerium John McCain, der für seine harte antirussische Haltung bekannt war.
„Wir müssen daran erinnern, dass die Vertreter der selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk, die ihre Unterschriften unter die Minsker Abkommen gesetzt haben, ebenso wie Kiew deren gleichberechtigte Seiten sind. Es entsteht eine berechtigte Frage, ob Volker überhaupt die grundlegenden Dokumente zur Regelung der Ukraine-Krise, womit er sich befassen soll, gelesen hat. Oder sind OSZE-Beobachter, die bereits das fünfte Jahr in der Ukraine tätig sind, ebenso ‚illegal‘, weil von ihnen in der Gesetzgebung dieses Landes auch nichts gesagt wird?“, heißt es in einer Pressemitteilung des Ministeriums.
Ihm zufolge tritt Volker nur in Worten für die Minsker Vereinbarungen ein, de facto „arbeitet er aber für ihre Zerstörung“.
„Gerade darauf zielt das von ihm geförderte Konzept einer vollen Okkupation der selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk durch sogenannte UN-Friedensstifter sowie zur Bildung einer internationalen militär-zivilen Verwaltung mit einer nachfolgenden Zwangsübergabe des Donbass unter die Kontrolle der Kiewer Behörden ab, ohne dieser Region einen besonderen Status zu verleihen und für die Sicherheit ihrer Bevölkerung zu sorgen, wie es in Minsk vereinbart wurde“, erläuterte das Ministerium.
Wie es weiter heißt, rufe Volker aktiv dazu auf, den Sanktionsdruck auf Russland zu erhöhen, was „über den Rahmen seines Mandats“ hinausgehe.
„Er bemüht sich offenbar in diesem Arbeitsfeld den US-Senator John McCain zu ersetzen, dessen Mitstreiter Volker ist“, so die Mitteilung.
Kurt Volker lege ständig eine aggressive antirussische Haltung an den Tag und unterstütze tatkräftig das revanchistische Bestreben Kiews gegenüber dem Donbass.
Zuvor hatte Volker Russlands Donbass-Initiative über eine UN-Friedensmission als unannehmbar bezeichnet, da sie die Volkrepubliken Donezk und Lugansk beibehalten würde.
Der russische Präsident Wladimir Putin hatte zuvor die Idee unterstützt, eine UN-Friedensmission in die Ukraine zu schicken. Er räumte zugleich ein, dass es dabei nur um die Gewährleistung der Sicherheit der OSZE-Mitarbeiter gehen könne und dass die Blauhelme sich an der Trennlinie und auf keinen anderen Territorien aufhalten dürften.
Kiew hingegen plädiert für ein umfassenderes Mandat der UN-Mission, das den Einsatz von Blauhelmen auf dem gesamten Territorium des Donbass bis hin zur russischen Grenze vorsieht…

de.sputniknews.com: USA fordern von Russland Absage „fiktiver Wahlen“ im Donbass
Das US-State Department hat von Russland gefordert, „gesetzwidrige und fiktive Wahlen“ in den Republiken Donezk und Lugansk im Osten der Ukraine abzusagen. Das berichtet das russische Internetportal lenta.ru am Freitag unter Berufung auf den Sender Stimme Amerikas.
„Wir rufen Russland auf, das Bestreben der Ukraine nach Frieden zu unterstützen. Russland und jene Kräfte, die es bewaffnet, schult, steuert und mit denen es gemeinsam kämpft, haben bislang zahlreiche Versprechen nicht eingehalten, feindselige Handlungen einzustellen, ausländische Kämpfer abzuziehen, Gefangene auszutauschen und illegale bewaffnete Formationen aufzulösen“, hieß es in einer Erklärung des US-Außenministeriums.
Die USA gratulierten der Ukraine zur Verlängerung eines Gesetzes über den Sonderstatus des Donbass durch die Werchowna Rada.
Die Wahlen leitender Repräsentanten der beiden Republiken im Donbass sowie ihrer Volksräte sind zum 11. November angesetzt.
Moskau hatte zuvor mehrmals erklärt, Russland habe mit dem inneren Konflikt in der Ostukraine nichts zu tun. Moskau sei keine Konfliktpartei, sondern ein Garant der Minsker Vereinbarungen – ebenso wie Berlin und Paris. Kiew sollte direkte Gespräche mit den Führungen der beiden nicht anerkannten Republiken aufnehmen, um den Krieg zu beenden und den Frieden auszuhandeln, hieß es in der russischen Hauptstadt.


de.sputniknews.com: Poroschenko gibt Weisung: Seegrenze mit Russland festlegen
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat die Regierung beauftragt, binnen eines Monats die Gesetzentwürfe über den Status verschiedener Gewässer in die Werchowna Rada (Parlament) einzubringen sowie die Koordinaten für die Mittellinie, die als Staatsgrenze mit Russland gelten wird, festzulegen.
Wie aus dem entsprechenden Erlass des ukrainischen Staatschefs hervorgeht, soll das Außenministerium das UN-Sekretariat und Moskau über die festzulegenden Koordinaten der Staatsgrenze zwischen den ukrainischen und russischen Binnengewässern im Asowschen und im Schwarzen Meer sowie in der Straße von Kertsch informieren.
Zudem wurde das ukrainische Ministerium für Infrastruktur beauftragt, Maßnahmen zur Entwicklung der ukrainischen Seehäfen vorzubereiten. Diese Schritte sollen auch die Arbeiten an der Vertiefung des Meeresbodens beinhalten.
Dabei soll die Regierung mehrere Gesetze über den Grenzschutz novellieren, darunter auch das Verfahren zur Heranziehung der Streitkräfte des Landes und anderer Verbände zur Stärkung des Grenzschutzes bestimmen.
Zuvor hatte der ukrainische Staatschef Übungen der Streitkräfte des Landes mitverfolgt und die „Bereitschaft zur Abwehr“ Russlands verkündigt.
„Ich habe die komplexe taktische Übung der Truppen zur Verteidigung der Meeresküste inspiziert. Unsere Militärs sind zur Abwehr der russischen Aggression aus der Richtung des Asowschen Meeres bereit“, schrieb Poroschenko am Freitag auf Facebook.
In den ukrainischen Gebieten Donezk und Saporischschja finden vom 9. bis 12. Oktober taktische Sonderübungen der Marine des Landes im Zusammenwirken mit anderen Militärverbänden statt.
Zuvor hatten die ukrainischen Militärs Manöver im Asowschen Meer durchgeführt, wonach sie sofort ihre Besorgtheit wegen der „ständigen Militarisierung“ der Gewässer bekundeten.

Standard

Presseschau vom 11.10.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


abends/nachts:

armiyadnr.su: Dringende Mitteilung der Koordination der Volksmiliz der DVR:
Die ukrainischen Kämpfer verletzen weiter das Regime der Feuereinstellung unter Verwendung von von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen, sie wählen dabei als Ziele Objekte der zivilen Infrastruktur.
Die Strafsoldaten aus der 36. Brigade haben auf Befehl des Kriegsverbrechers Gnatow um 19:00 Uhr am 10. Oktober zielgerichtetes Feuer mit Mörsern des Kalibers 120mm auf das Gebiet von Sachanka eröffnet. Dabei wurde eine Gasleitung in der Konstituzija-Straße beschädigt. Informationen über Opfer und Zerstörungen werden noch ermittelt.

vormittags:

de.sputniknews.com: „Europarat-Generalsekretär in die Enge getrieben“: Moskau zu Ausschluss-Drohungen.
Der Generalsekretär des Europarates Thorbjørn Jagland hat mit dem Ausschluss Russlands aus der Organisation gedroht. Nun hat der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses der russischen Staatsduma (Unterhaus) Leonid Sluzki die Äußerung kommentiert.
Zuvor hatte Jagland geäußert, Russlands Teilnahme an den von den Statuten des Europarates vorgesehenen Organen könnte beendet werden, falls Moskau die Beitragszahlungen an den Haushalt der Organisation bis Mitte 2019 nicht wieder aufnehmen werde.
„Das ist ein für den Europarat typisches Frontrunning in einer äußerst ungerechten Situation“, so Sluzki vor den Journalisten. „Jagland tätigt derartige Äußerungen als ein in die Enge getriebener Generalsekretär“.
Die destruktive Vorgehensweise des Europarates sowie dessen Institutionen – vor allem der Parlamentarischen Versammlung des Europarates – zeuge davon, dass Russland vielleicht die Einstellung oder das Einfrieren seiner Mitgliedschaft im Europarat erwägen sollte, ohne auf den offiziellen Ausschluss zu warten.
In den Jahren 2014 und 2015 war der russischen Delegation bei der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (PACE) wegen Moskaus Haltung zur Krim das Stimmrecht entzogen worden. Darüber hinaus wurde ihr die Teilnahme an der Arbeit der Statutenorgane des Europarates untersagt. Mehrmals hatte Moskau Vorschläge zur Regelung der Krise unterbreitet: Unter anderem gab es das Angebot, die Unzulässigkeit der Sanktionen gegen nationale Delegationen gesetzlich zu verankern
Später verkündete die russische Seite, unter solchen Bedingungen unmöglich arbeiten zu können und blieb den Sitzungen des Europarates fern. 2017 stellte Russland seine Beitragszahlungen teilweise ein. Aufgenommen sollen sie wieder werden, wenn die Vollmachten der russischen Delegation bei der Parlamentarischen Versammlung des Europarates endgültig wiederhergestellt sind.


lug-info.com: In den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen dreimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Kalinowka, Losowoje und Smeloje.
Geschossen wurde mit Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: „Den Verstand verloren“: Neue Macht in Ukraine schon im Frühling – Ex-Premier
Der ehemalige ukrainische Ministerpräsident Nikolaj Asarow hat seinem Land einen baldigen Machtwechsel prophezeit.
Die politische Elite des Landes ist sich Asarow zufolge im Klaren, dass ihre Amtszeit bald zu Ende ist. Nun würde sie zu blödem Spektakel greifen, um die mangelnden Erfolge ihrer Tätigkeit zu vertuschen.
„Diese Verbrecherbande hat nicht viel Zeit übrig, deswegen hat sie den Verstand verloren und denkt sich verschiedenen Blödsinn aus“, schrieb Asarow via Facebook. „Bereits in einem halben Jahr wird sie weg sein“.
Damit reagierte der Ex-Premier auf Anschuldigungen des ukrainischen Staatsanwalts Juri Lutsenko, laut denen Asarow 2010 gegen mehr als vier Millionen Euro Schmiergeld Andrej Klujew zum ersten Vize-Premier bestellt h
ätte. Asarow bezeichnete diese Erklärung als „eine einzigartige Dummheit“. Die Ernennung eines Vizepremiers wird ihm zufolge von der Verfassung geregelt und die Entscheidung vom Präsidenten und der Obersten Rada gefällt.
2014 ist es in der Ukraine zu einem Staatsstreich gekommen, in dessen Zuge Präsident Viktor Janukowitsch gestürzt wurde. Gegen ihn und zahlreiche weitere Politiker und Beamte hat die neue Regierung Strafverfahren wegen Finanzmanipulationen, Amtsmissbrauchs und Entwendung staatlichen Eigentums eingeleitet. Asarow und Janukowitsch befinden sich derzeit außer Landes.

Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 10. Oktober 3:00 Uhr bis 11. Oktober 3:00 Uhr:
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 22.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Schirokaja Balka, Golmowskij, Sajzewo, Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Krutaja Balka, Spartak, Donezk (Volvo-Zentrum, Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks), Staromichajlowka, Leninskoje, Kominternowo, Sachanka.
Wie bereits mitgeteilt, wurden durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte folgende Objekte der zivilen Infrastruktur beschädigt:
Staromichajowka:
– Gagarin-Straße 2, Wohnung 1 – Verglasung beschädigt;
– Schewtschenko-Straße 41 und 43 – Dach beschädigt;
– Gorkij-Straße 32 – ein Wirtschaftsgebäude wurde beschädigt.
Alexandrowka:
– Gorkij-Straße 297 – Fassade und Verglasung beschädigt;
Sachanka:
– Konstituzija-Straße – eine Gasleitung wurde beschädigt;
– Konstituzija-Straße 44 – Dach und Verglasung beschädigt;
– Konstituzija-Straße 51 – Dach, Zaun und Verglasung beschädigt.
Opfer und der Zivilbevölkerung wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 85.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik der Zahl im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 316.
Ab 00:01 Uhr am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.

nachmittags:

de.sputniknews.com: USA wollen „bösartigen russischen Einfluss“ auf dem EU-Energiemarkt bekämpfen.
Zwei US-Senatoren haben in einer Pressemitteilung die Einbringung eines neuen Gesetzentwurfs angekündigt. Der Vorschlag soll dem „bösartigen russischen Einfluss“ auf dem Energiemarkt in Europa entgegenwirken.
Der am Mittwoch eingebrachte „European Energy Security and Diversification Act“ (dt. Europäisches Gesetz zur Sicherheit und Diversifizierung der Energieversorgung) soll den USA neue Mittel bieten, um „den bösartigen russischen Einfluss zu bekämpfen und wirtschaftliche Möglichkeiten im In- und Ausland zu schaffen“.
„Russland nutzt seine Vorherrschaft auf dem Energiemarkt, zusammen mit Bestechung, Korruption und Propaganda, um westliche Institutionen zu unterminieren und schmiegsame Regierungen einzurichten, die Russland oder seinem Präsidenten, Wladimir Putin, nicht entgegentreten können oder wollen“, heißt es in der Pressemitteilung.
Die Senatoren behaupteten, Russland unternehme alles, um die Macht über die in seiner Peripherie befindlichen Länder zu gewinnen.
„Das Europäische Gesetz zur Sicherheit und Diversifizierung der Energieversorgung wird eine Milliarde US-Dollar für europäische Energieprojekte genehmigen, die zusammen mit verstärkter diplomatischer und technischer Unterstützung zur Diversifizierung der Energieversorgung Europas und Verringerung des russischen Einflusses beitragen werden“, lautet die Mitteilung weiter.
In der Pressemitteilung heißt es, der Gesetzentwurf ermächtige ab 2019 bis einschließlich 2023 die US-amerikanische Handels- und Entwicklungsbehörde und andere Einrichtungen zur Unterstützung von Investitionen des US-Privatsektors in strategisch wichtige Energieprojekte in Zentral- und Osteuropa.
Murphy erklärte, dass Washington „helfen könne, Putins Einfluss auf Europa zu unterminieren und Arbeitsplätze in den USA zu schaffen, indem es US-Verbündeten bei der Sicherung neuer Energiequellen und strategisch wichtigen Projekten beiträgt“.
Zu den Projekten zählen der Meldung zufolge Erdgasinfrastrukturen wie Verbindungsleitungen, Speicheranlagen, Flüssigerdgas-Terminale und die Rückflusskapazität.


de.sputniknews.com: Erste Fotos der Sojus-Crew nach geglückter Notlandung veröffentlicht.
Das russische Raumfahrtunternehmen Roskosmos hat erste Fotos des Roskosmos-Kosmonauten Alexej Owtschinin und des Nasa-Astronauten Nick Hague nach der Panne beim Start der Sojus-Rakete zur ISS auf seinem offiziellen Twitter-Account veröffentlicht.
Dem Unternehmen zufolge befinden sich Owtschinin und Hague derzeit in der Stadt Schesqasghan. Nach der Entscheidung des Roskosmos-Chefs, Dmitri Rogosin, wird die Crew auf das Kosmodrom Baikonur gebracht. Vor ihrem Flug werden Owtschinin und Hague noch einmal medizinisch untersucht.
Die Besatzung der notgelandeten Sojus-Rakete ist mit einer Tu-134 nach Baikonur aufgebrochen, so Roskosmos.
Die sich in Baikonur befindende Zentrale Sanitätskompanie Nu. 1 der russischen föderalen Agentur für Medizin und Biologie bestätigte gegenüber Sputnik, dass Owtschinin und Hague für eine weitere Untersuchung in die Institution gebracht werden.
Am Donnerstag kam es kurz nach dem Start einer Sojus-MS-10-Rakete am Kosmodrom Baikonur zu einer Panne in der zweiten Raketenstufe. An Bord waren der russische Kosmonaut Alexej Owetschkin und der US-Astronaut Nick Hague, die sich der Expedition 57 auf der Internationalen Raumstation anschließen sollten. Das Havariesystem der Rakete funktionierte erfolgreich und die Kosmonauten machten eine Notlandung in Kasachstan.


Dan-news.info: Pressekonferenz der Leiterin des Stabes für die frontnahen Gebiete, der Abgeordneten des Volkssowjets Jekaterina Martjanowa:
Seit Beginn der Arbeit des Stabs im Dezmber 2017 haben mehr als 3500 Familien, die in der frontnahen Zone leben, Unterstützung erhalten. In die Ortschaften an der Abgrenzungslinie wurden etwa 40 Tonnen humanitäre Hilfe geliefert: Lebensmittel,Medikamente, Kleidung, Haushaltschemie, Kindernahrung, Bücher, Bauwerkzeuge und Baumaterialien sowie Spielzeug.
Etwa 400 bedürftige Einwohner der frontnahen Gebiete wurden mit medizinischen Materialien versorgt.
Der Stab wird auch von Mitarbeitern der Unternehmen mit äußerer staatlicher Leitung der DVR und von Mitarbeitern anderer staatlicher Unternehmen unterstützt.
Unter Mitwirkung des Gesundheitsministeriums der DVR gehen die Fahrten von mobilen Apothekenpunkten und Ärztebrigaden in frontnahe Bezirke weiter. Die mobile Apotheke besucht monatlich mehr als 25 Ortschaften und die Ärzte haben etwa 3000 Menschen behandelt.
Derzeit wird ein einheitliches Zentrum aufgebaut, um die Aktivitäten von Freiwilligenorganisationen bei der Unterstützung der Einwohner frontnaher Ortschaften zu koordinieren, und um möglichst große Bevölkerungsteile mit der Unterstützung zu erreichen.

de.sputniknews.com: Erneutes Putin-Trump-Treffen in Helsinki? Kreml-Sprecher kommentiert Medienbericht.
Der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hat einen Bericht der Zeitung „Helsingin Sanomat“ kommentiert, wonach Russlands Präsident Wladimir Putin und sein amerikanischer Amtskollege Donald Trump Anfang 2019 in der finnischen Hauptstadt Helsinki zusammenkommen könnten.
Zuvor hatte die Zeitung „Helsingin Sanomat“ unter Berufung auf Quellen berichtet, Russlands Staatschef Wladimir Putin und sein US-Amtskollege Donald Trump könnten sich Anfang des Jahres 2019 in Helsinki treffen.
Darüber hinaus hieß es, dass bis Mitte 2019 Finnland während seines Vorsitzes im Arktischen Rat einen Arktischen Gipfel veranstalten werde, zu dem die beiden Präsidenten eingeladen worden seien.
Laut Zeitungsangaben seien die Verhandlungen mit der russischen und amerikanischen Seite nun so weit fortgeschritten, dass bereits das Datum festgelegt werde.
Nun äußerte sich der Kreml-Sprecher Dmitri-Peskow zu dieser Information:
„Dies entspricht nicht der Realität; derzeit gibt es keine Pläne oder Andeutungen.“
Die ersten umfangreichen Gespräche der Staatschefs von Russland und den USA hatten am 16. Juli in Helsinki stattgefunden. Im Anschluss an das Gipfeltreffen gaben Trump und Putin bekannt, an der Verbesserung der Beziehungen der beiden Länder interessiert zu sein.


Armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmilz der DVR über die Lage am 11.10.2018:
In den letzten 24 Stunden wurden 22 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung festgestellt. Der Gegner hat die Gebiete von 12 Ortschaften unserer Republik beschossen.
In Richtung Gorlowka haben die Kriegsverbrecher der 58. mechanisierten Brigade unter Kommando von Drapatyj die Gebiete von Sajzewo, Schirokaja Balka, Golmowskij und die Siedlung des Gagarin-Bergwerks mit großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Donezk wurden von den Positionen der 92. und der 28. mechanisierten Brigade unter Kommando der Henker Kokorjew und Martschenko sowie der 56. Panzergrenadierbrigade unter Leitung des Verbrechers Iwanow aus die Gebiete von Spartak, Krutaja Balka, Trudowskije, Staromichajlowka und das Gelände des Flughafens mit 120mm-Mörsern, Granatwerfern, Schützenpanzerwaffen, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben die Kämpfer der 36. Marineinfanteriebrigade auf Befehl von Gnatow die Gebiete von Kominternowo, Leninskoje und Sachanka beschossen und dabei Mörser der Kaliber 120 und 82mm, Granatwerfer, großkalibrige Maschinengewehre und Schusswaffen eingesetzt.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 20 Mörsergeschosse der Kaliber 120 und 82mm abgefeuert.
Durch Beschuss auf Staromichajlowka mit großkalibrigen Schusswaffen wurden vier Häuser in der Schewtschenko-, der Gorkij- und der Gagarin-Straße beschädigt.
In Dokutschajewsk wurde ein Haus in der Lenin-Straße beschädigt.
In Sachanka wurden in der Folge eines Beschusses mit Mörsern des Kalibers 120mm eine Gasleitung und zwei Häuser in der Konstituzija-Straße beschädigt.
Der Gegner verletzt weiter die Minkser Vereinbarungen bezüglich der Verwendung von Drohnen. In den letzten 24 Stunden wurde die größte Aktivität in Richtung Donezk festgestellt.
Dank der koordinierten Handlungen der Soldaten der Volksmiliz der DVR haben die Kämpfer des 74. Aufklärungsbataillons eine weitere Drohne des Typs „Leleka-100“ verloren, die sie zur Feuerleitung beim Mörserbeschuss von Staromichajlowka verwendet haben.
Das Niveau der militärischen Disziplin der Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte ist kritisch niedrig, was zu einer Vergrößerung der Zahl der nicht kampfbedingten Verluste führt. Allein in den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte drei Besatzer verloren.
Im Gebiet von Granitnoje haben sehr betrunkene Kämpfer der 128. Brigade, der Soldat Dronow, geb. 1997, und der Soldat Magas, geb. 1991, den Dienstort verlassen und sind losgefahren, um zusätzlichen Alkohol zu beschaffen. Während der Fahrt sind sie auf ein eigenes Minenfeld geraten, wobei sich eine Detonation ereignete. Beide Soldaten starben.
Im Gebiet von Awdejewka entstand während des Trinkens von Alkohol zwischen Kämpfern der 92. Brigade ein Konflikt auf religiöser Grundlage. Der Soldat Baklanow, geb. 1999, versuchte, „die Lage zu entspannen“ und beschloss seine Kameraden mit einer Handgranate einzuschüchtern. Im Ergebnis des unvorsichtigem Umgangs gab es eine Detonation. Der Soldat Baklanow starb, weitere zwei Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte wurden verletzt.
Die Umstände dieser Vorfälle werden von den Kommandeuren der Verbände sorgfältig verheimlicht und werden in den Medien als kampfbedingt ausgegeben werden, um die Soldaten der Volksmiliz der DVR des Todes der Kämpfer zu beschuldigen.


de.sputniknews.com: Ist Ausschluss Russlands aus Europarat wahrscheinlich? Experte klärt auf.
Die Androhung vom Generalsekretär des Europarates Thorbjørn Jagland, der den Ausschluss Russlands aus dem Europarat für möglich hält, hat laut dem außenpolitischen Experten Pawel Kanewski politischen Charakter. Sofortige Handlungen werde es nicht geben.
Zuvor hatte Jagland geäußert, Russlands Teilnahme an den von den Statuten des Europarates vorgesehenen Organen könnte beendet werden, falls Moskau die Beitragszahlungen an den Haushalt der Organisation bis Mitte 2019 nicht wieder vornehmen sollte.
Der wahre Grund des angesprochenen möglichen Ausschlusses Russlands seien wahrscheinlich nicht die ausbleibenden Zahlungen Russlands an den Haushalt des Europarates, so Kanewski in einem Sputnik-Interview. „Ich glaube nicht, dass diese Frage nur wegen der Beitragszahlungen so akut aufgeworfen wird. Schließlich darf der Europarat die Frist der Zahlungen verschieben“.
Jaglands Äußerung sei auf die antirussische Welle des Westens zurückzuführen, so Kanewski. Allerdings sei mit einer sofortigen Reaktion des Europarates bei diesem Thema nicht zu rechnen, da sich die beiden Seiten über das zukünftige Format des Zusammenwirkens mit Russland noch nicht einig seien. Es liege in erster Linie an Russland, eine Entscheidung zu treffen.
„Meiner Ansicht nach ist das eine politische Frage“, führte der Experte aus. Im Europarat gebe es allerdings unterschiedliche Meinungen über die russische Mitgliedschaft. Einige Länder würden für einen konstruktiveren Dialog auftreten, der Rest nehme eine härtere Haltung gegenüber Russland ein.
Falls bis Sommer 2019 keine Einigung in dieser Frage erzielt werde, könne das negative Auswirkungen für die beiden Seiten mit sich bringen, fuhr Kanewski fort. Ein Ausschluss Russlands werde die Grundlagen des Europarats unterminieren, der ohne Russland zu einer „minderwertigen“ Organisation degradiert werde.
„Das würde die europäische Sicherheit beeinträchtigen“, ist sich der Experte sicher. „Aber für Russland würde es ebenfalls nichts Gutes bedeuten. Deshalb muss man nach einem Kompromiss suchen, trotz der Widersprüche“. …

Mil-lnr.info: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko:
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt angespannt aber kontrollierbar. Die ukrainischen Streitkräfte beschießen weiter hinterhältig Ortschaften der Republik.
Insgesamt hat der Gegner in den letzten 24 Stunden dreimal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Auf Befehl des Kriegsverbrechers und Kommandeurs der 72. Brigade Tatus wurden die Gebiete von Kalinowka und Losowoje mit Schützenpanzerwaffen und Granatwerfern beschossen.
Smeloje haben die ukrainischen Truppen auch mit Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen. Die Befehle zur Eröffnung des Feuers erteilte der Kommandeur der 53. Brigade, der Kriegsverbrecher Grusewitsch.
Insgesamt wurden mehr als 80 Geschosse auf das Territorium der Republik abgefeuert.
Die ukrainische Regierung konzentriert trotz ihrer Verpflichtungen weiter ihre Kräfte und Mittel in der Nähe der Kontaktlinie und zeigt so ihren Unwillen, den Konflikt im Donbass friedlich zu lösen.
Nach uns vorliegenden Informationen ist am 9. Oktober auf der Eisenbahnstation Rubeshnoje ein Zug mit weiterer Technik der ukrainischen Streitkräfte eingetroffen. Dazu gehören 50 T-72-Panzer, 30 Schützenpanzer und 200 Mann.
Außerdem erhalten wir weiter Informationen über die Stationierung von Technik der ukrainischen Kämpfer, darunter auch schweren Waffen, in Wohngebieten der zeitweilig von den ukrainischen Streitkräften besetzten Gebiete. So wurde in Solotoje im Verantwortungsbereich der 14. Brigade die Stationierung von T-72-Panzern auf den Straßen und in Höfen privater Wohnhäuser bemerkt. So bringt die verbrecherische ukrainische Regierung das Leben der friedlichen Bevölkerung in Gefahr. …
Am 8. Oktober starb in der 53. mechanisierten Brigade im Gebiet von Krymskoje wegen Verletzung der Sicherheitsregeln ein Soldat der ukrainischen Streitkräfte, zwei wurden verletzt. Im Bericht des Brigadekommandeurs an den übergeordneten Stab werden diese Fälle als durch Beschuss von Seiten der Volksmiliz der LVR bedingt ausgegeben. …


de.sputniknews.com: Zentralasien von Russland trennen: Pentagon liefert mehr Technik nach Tadschikistan.
fondsk.ru
Washingtons Verhältnis zu Russland und Pakistan verschlechtert sich weiterhin. Deshalb wird Zentralasien für die USA zunehmend zu einer Schlüsselregion. Die zentralasiatischen Ex-Sowjetrepubliken sollen auf lange Sicht aus dem russischen Einflussbereich herausgerissen werden.
Die Vereinigten Staaten rüsten tadschikische Grenztruppen aus. Am 5. Oktober haben ranghohe US-Beamte Fahrzeuge für Patrouillen- und Aufklärungseinsätze im Wert von acht Millionen US-Dollar an die tadschikische Behörde übergeben.
Finanziert wurde die Ausrüstung vom US Central Command, dem für Zentralasien zuständigen Regionalkommando des Pentagons. Sie sei dafür bestimmt, Gefahren zu bekämpfen, die von Afghanistan ausgehen. Die tadschikischen Grenzschützer sollen dabei unterstützt werden, den Drogenschmuggel in der tadschikischen Grenzregion Chatlon zu unterbinden.
Insgesamt hat Tadschikistan seit 2006 rund 155 Millionen Dollar vom US Central Command erhalten. Erst im Mai 2017 lieferte die Pentagon-Behörde Fahrzeuge, Kommunikationssysteme und Wärmebildkameras im Gesamtwert von sechs Millionen Dollar an den tadschikischen Grenzschutz.
Auffällig an dieser scheinbar uneigennützigen Hilfe der US-Amerikaner ist vor allem Folgendes: Die USA leisten hier Hilfe für den Wachschutz an der Grenze eines Landes, das sie seit 2001 besetzt halten. Damit soll der Schmuggel von Drogen unterbunden werden, deren Herstellung in Afghanistan seit der US-Okkupation maßlos zugenommen hat.
So besuchte im Mai dieses Jahres Joseph Votel, der Oberbefehlshaber des United States Central Command, die tadschikische Hauptstadt Duschanbe zu Gesprächen mit dem Präsidenten Emomalij Rahmon und der militärischen Führung des Landes.
Die Grenzsicherheit und die Souveränität seien die gemeinsamen Interessen von Washington und Duschanbe betonte der US-General. Unter „Souveränität“ verstehen die Vereinigten Staaten allerdings weniger die Unabhängigkeit der zentralasiatischen Republiken als deren Loslösung von Russland und den Verbünden mit dessen Beteiligung wie die EAWU oder die OVKS.
Wenn es in der Ukraine geklappt hat, warum sollte es in Zentralasien nicht klappen? Dass Tadschikistan der Eurasischen Wirtschaftsunion nicht beigetreten ist, ist aus Washingtoner Sicht definitiv von Vorteil.
Dabei dementiert die US-Führung hartnäckig alle Berichte darüber, dass die USA in der tadschikisch-afghanischen Region absichtlich Spannungen provozieren. So wurde unter anderem berichtet, die Vereinigten Staaten hätten Mitglieder des Islamischen Staates aus Syrien und dem Irak in den Norden des Landes verlegt.
Außerdem arbeiten die USA mit Tadschikistan im Rahmen des sogenannten „C5+1“-Formats zusammen. Dabei werden regionale Probleme – unter Ausschluss Russlands – diskutiert. Washingtons langfristiges Ziel ist es, die Länder Zentralasiens von Russland loszureißen und den russischen Einfluss in der Region im höchstmöglichen Maße zurückzudrängen.
Die aus Afghanistan über die tadschikische Grenze hinausreichenden Bedrohungen und Gefahren sind ein weiteres Mittel, die Region zu destabilisieren.

wpered.su: Im Gebäude der KP der DVR, in dem ein Terrorakt verübt wurde, sind die Ermittlungsmaßnahmen abgeschlossen
Am 11. Oktober wurden in Donezk, am Ort, wo der Terrorakt in den Räumen der Kommunistischen Partei der DVR begangen wurde, die Ermittlungsmaßnahmen abgeschlossen. Heute wird das Gebäude der KP der DVR zum Wiederaufbau übergeben, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“mit.
„Am 29. September gab es in unserem Gebäude einen Terrorakt, der auf die Destabilisierung der Lage in unserer Republik gerichtet war. Wer auch immer diesen Akt begangen hat, es waren Feinde unserer Donezker Volksrepublik. Heute werden die Ermittlungsmaßnahmen abgeschlossen, wie im Protokoll festhalten ist, wurde vor Ort ein Terrorakt begangen. Die letzten Dinge, die letzten Proben wurden vom Ort der Detonation genommen. Heute kann die KP wieder in das Gebäude. Die Ermittlungsorgane werden uns das Gebäude zum Wiederaufbau übergeben.
Für uns wird eine neue Etappe beginnen – eine Etappe des Wiederaufbaus dieses Gebäudes, es in Ordnung zu bringen. Eine Etappe des Kampfes um das Ansehen der Partei, das durch diese Detonation beschädigt wurde. Heute gibt es viele Unterstellungen, wer beteiligt war, wer verletzt wurde. Ja, es wurden Menschen verletzt. Die Kommunistische Partei leistet Hilfe und wird die verletzten Menschen weiter im notwendigen Maß unterstützen. Aber heute muss die Anspannung in der Partei beseitigt werden, wo es kein eindeutiges Herangehen an den Vorfall gibt. Es steht viel Arbeit bevor.
Die Partei hört nicht auf zu arbeiten, sie geht nirgendwohin fort. Die Partei wird die bereits 2014 begonnene Arbeit fortsetzen. Wir werden für die Schaffung, den Wiederaufbau und die Stärkung unserer Donezker Volksrepublik kämpfen. Wir werden dies mit allen Regierungen, mit allen Leitern tun, die in unserem Land gewählt werden. Wir sind bereit mit allen zu arbeiten, die zum Wohl unserer Republik arbeiten“, sagte Boris Litwinow.

de.sputniknews.com: Israel wird Angriffe in Syrien und Libanon fortführen und dankt USA für Unterstützung.
Der Generaldirektor des israelischen Außenministeriums Juval Rotem hat US-Außenminister Mike Pompeo für seine öffentliche Anerkennung des israelischen Rechts auf Durchführung einer Offensive gegen proiranische paramilitärische Einheiten in Syrien gelobt.
„Israel wird dem Iran sowie seinen terroristischen Satelliten in Syrien und im Libanon niemals erlauben, seine Souveränität und sein Volk zu bedrohen. Danke an Außenminister Pompeo für eine so deutlich definierte Position zur Unterstützung des israelischen Rechts auf Selbstverteidigung”, schrieb Rotem auf Twitter.
Nach Pompeos Worten hat Israel, wie andere Länder auch, das Recht auf Verteidigung seiner Souveränität. Solange eine Bedrohung bestehe, würden die USA das israelische Recht auf Angriffe gegen die vom Iran gestützten Milizen in Syrien unterstützen.
In den vergangenen zwei Jahren haben die Israelis nach eigenen Berechnungen zweihundert iranische Militärobjekte im Nachbarland attackiert. Nach dem tragischen Vorfall mit dem russischen Aufklärungsflugzeug Il-20 setzt Jerusalem trotz Verstärkung der syrischen Luftverteidigung durch russische Flugabwehrraketensysteme S-300 auf weitere Luftangriffe.


ukrinform.ua: Explosionen in Munitionslager: Poroschenko schließt personelle Entscheidungen nicht aus.
Der Präsident der Ukraine Petro Poroschenko hat personelle Entscheidungen nach Explosionen in einem Munitionslager in der Region Tschernigow nicht ausgeschlossen.
Er fordere vom Verteidigungsministerium und vom Generalstab eine Liste von entlassenen Generälen und Offizieren, die die Verantwortung für die Situation mit der Lagerung von Munition tragen, sagte der Staatschef bei einem Treffen mit Kommandeuren der Brigaden der Streitkräfte, Nationalen Polizei und des Grenzschutzdienstes in der Oblast Chmelnyzk, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform. „Ich rechne auch mit einer schnellen Reaktion der Rechtsschutzorgane. Ich schließe auch bestimmte personelle Entscheidungen nicht aus“, so Poroschenko.
Allerdings betonte er, das Problem könne nur mit personellen Entscheidungen nicht gelöst werden. Hier seien Systementscheidungen notwendig. Der Präsident sagte weiter, dass solche Explosionen ab und zu auch in anderen Ländern stattfinden. In der Ukraine habe es solche Explosionen bereits in den Nullerjahren gegeben. Derzeit verfüge die Ukraine über kein einziges modernes Munitionslager.

de.sputniknews.com: Nach Sojus-Panne: „Russische Technik rettete Kosmonauten automatisch das Leben“
Alexander Boos
Nach dem missglückten Start einer Sojus-Rakete vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan ist es „der russischen Automatik-Technik zu verdanken, dass beide Kosmonauten überlebt haben“. Das sagt Gerhard Kowalski, Weltraum-Experte und Raumfahrt-Journalist aus Berlin. Im Sputnik-Interview erklärt er Hintergründe des Fehlstarts.
„Es hat offenbar Probleme mit dem Triebwerk gegeben bei der Abtrennung der zweiten Raketenstufe“, erklärte Raumfahrt-Experte Gerhard Kowalski gegenüber Sputnik am Donnerstagnachmittag. „Dieser Fehler aktivierte die Automatik der Rakete. Diese Automatik wiederum brachte die Landekapsel außer Gefahr. Hätte diese Technik nicht so gut funktioniert, würden die beiden Kosmonauten jetzt nicht mehr am Leben sein.“ Das sei ein gutes Beispiel für funktionierende russische Weltraum-Technik. Das russische Raumschiff sollte zur Internationalen Raumstation (ISS) fliegen.
„Die russische Raumfahrt hat einen schweren Rückschlag erlitten“, schrieb der Berliner Raumfahrt-Journalist zuvor am Donnerstagmittag auf seiner Internet-Seite. „Der Start des Raumschiffes Sojus MS-10 mit dem Russen Alexej Owtschinin und dem Amerikaner Nick Hague an Bord ist am Donnerstag fehlgeschlagen.“ Die Besatzung habe überlebt und Kontakt zu Bergungsmannschaften aufgenommen. Das von Kowalski genannte „System zur Notfallrettung“ (SAS) habe funktioniert: „Es sorgt dafür, dass die Landekapsel des Havaristen aus der Gefahrenzone katapultiert wird und ballistisch landet.“ Eine Kommission zur Untersuchung der Havarie habe bereits die Arbeit aufgenommen.
Kann Kommission Rätsel lösen?
Dmitri Rogosin, Chef der russischen Raumfahrtagentur „Roskosmos“, berichtete, bereits kurz nach dem Unglück sei eine Ermittlungskommission zur Untersuchung der Havarie-Ursachen gebildet worden.
„Um die Unfallursache bei der Trägerrakete Sojus-FG festzustellen, wurde auf meine Entscheidung hin eine staatliche Kommission gebildet. Sie hat bereits ihre Arbeit aufgenommen, und es wird eine telemetrische Untersuchung durchgeführt.“
Unglück mit Folgen für ISS-Programm
„Die Folgen des verhängnisvollen Fehlstarts sind noch nicht abzusehen“, schreibt Raumfahrt-Experte Kowalski auf seiner Homepage. „Auf jeden Fall werden die bemannten Starts zur Internationalen Raumstation ISS erst einmal für längere Zeit unterbrochen, bis die Ursache geklärt und abgestellt ist. Damit gerät allerdings das ISS-Programm arg durcheinander. Die derzeitige dreiköpfige Besatzung mit dem deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst, dem Russen Sergej Prokopjew und der Amerikanerin Serena Aunon-Chancellor wird lange Zeit allein in der Station arbeiten müssen. Ihre Versorgung ist aber gesichert.“
Am Donnerstag kam es kurz nach dem Start einer Sojus-MS-10-Rakete am Kosmodrom Baikonur zu einer Panne in der zweiten Raketenstufe. Der Roskosmos-Kosmonaut Alexej Owetschkin und der Nasa-Astronaut Nick Hague sollten mit dem Weltraumflug zur Expedition 57 auf die ISS transportiert werden.
Wie bei der Fernsehübertragung im russischen TV zu sehen war, verlief der Start bis zur Abtrennung der ersten Raketenstufe normal. Was dann passierte, ist bislang unklar. Ein TV-Sender sprach von einer ballistischen Landung der Kapsel „irgendwo in Kasachstan“.


ukrinform.ua: Poroschenko: Armee soll Feuer aus allen Waffenarten erwidern.
Die Kommandeure der Operation der Vereinigten Kräfte sollen alle ihnen zur Verfügung gestellten Kräfte und Mittel verwenden, um das Leben der ukrainischen Soldaten zu schützen.
Das erklärte Präsident der Ukraine Petro Poroschenko bei einem Treffen mit Kommandeuren der Brigaden der Streitkräfte, Nationalen Polizei und des Grenzschutzdienstes in der Oblast Chmelnyzk, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform. Man müsse zu allen Szenarien bereit sein, sowohl zur Verteidigung als auch zum Gegenangriff, sagte der Staatschef. „Wir dürfen uns im Gebiet der Operation der Vereinigten Kräfte nicht provozieren lassen Doch ich erlaube und befehle, alle Ihnen zur Verfügung gestellten Kräfte und Mittel zu verwenden, um das Feuer zu erwidern und das Leben unserer Leute zu bewahren“, so Poroschenko.


de.sputniknews.com: USA und Israel testen ihre Jagdflugzeuge gegen S-300 in der Ukraine – Medien
Neben den jüngst angekündigten Tests der F-35-Kampfjets wollen die USA gemeinsam mit Israel die Eigenschaften der russischen Fla-Raketenkomplexe S-300 genauer erforschen. Kiew stellt ihnen nun die in ihrer Armee vorhandenen S-300 für Tests unter Kampfbedingungen bereit. Doch laut dem russischen Experten Igor Korotschenko bringt dies keinen Nutzen.
Zuvor hatte das vietnamesische Nachrichtenportal Soha News berichtet, dass eine amerikanisch-israelische Delegation die Ukraine heimlich besucht haben soll, um mehr über die Eigenschaften der S-300 zu erfahren. Insgesamt 18 Jagdflugzeuge sollen die Tests durchlaufen. Kiew hat dem Beitrag zufolge den ausländischen Experten versichert, dass seine S-300 keine bedeutsamen Unterschiede zu denjenigen haben, die Russland nach Syrien geschickt hat.
Doch laut Korotschenko waren die ukrainischen Raketenabwehranlagen vor 30 Jahren hergestellt worden und sind bereits absolut veraltet.
„Bei den S-300, die sich in der Ukraine befinden, handelt es sich um alte Technik aus der Sowjetzeit, die Mitte der 1980er Jahre hergestellt wurde“, sagte Korotschenko. „Deswegen werden die Versuche der USA und Israels, Nutzen für die eigenen Luftstreitkräfte daraus zu ziehen, keinen Erfolg haben“.
Die nach Syrien geschickten S-300 und S-400, die auf dem russischen Luftstützpunkt in Hmeimim stationiert seien, seien Waffen der neuen Klasse und der neuen Generation. Demnach würden die USA und Israel „kein Knowhow erhalten“, wie sie den russischen Fla-Raketenkomplexen widerstehen könnten, so Korotschenko weiter.
Zuvor hatte Israel erklärt, dass die US-Jäger F-35 für die russischen S-300 kaum sichtbar seien.
Die Online-Zeitung „EurAsian Times“ hatte vor einigen Tagen berichtet, dass die USA nicht sicher sind, dass ihr Jagdflugzeug des Typs F-35 Lightning II tatsächlich unsichtbar für das russische Fla-Raketensystem S-300 ist. Das Pentagon kündigte Tests an, um die Eigenschaften des Kampfjets F-35 gegen russische S-300-Luftabwehrraketen zu prüfen.
Am 17. September war ein russisches Aufklärungsflugzeug des Typs Il-20 von syrischen S-200-Raketenkomplexen bei der Abwehr eines wiederholten israelischen Luftangriffes versehentlich abgeschossen worden. Israelische Jets versteckten sich hinter dem russischen Flugzeug und begannen zu dem Zeitpunkt, als es zur Landung ansetzte, den Angriff auf Ziele in der syrischen Provinz Latakia. 15 russische Offiziere kamen dabei ums Leben. Moskau machte Israel für die Tragödie verantwortlich und beschloss S-300 nach Syrien zu liefern, um das dortige russische Militär besser zu schützen.

Standard

Presseschau vom 10.10.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


Vormittags:

lug-info.com: In den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen elfmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Perwomajsk, Donezkij, Kalinowo, Kalinowka, Losowoje und Sokolniki.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen, darunter großkalibrigen Maschinengewehren.

Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 9. Oktober 3:00 Uhr bis 10. Oktober 3:00 Uhr:
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 24.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Sajzewo, Schirokaja Balka, Krutaja Balka, Jasinowataja, Wasiljewka, Mineralnoje, Spartak, Kaschtanowoje, Donezker Flughafen (Volvo-Zentrum), Alexandrowka (Luganskoje), Donezk (Trudowskije) Nowolaspa, Kominiternowo, Besymennoje, Dsershinskoje, Leninskoje.
Wie bereits mitgeteilt, wurde infolge eines Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte in Kominternowo durch den direkten Treffer eines Mörsergeschosses das Wohnhaus in der Achmatowa-Straße 98 zerstört.
Außerdem haben die ukrainischen Streitkräfte gestern mit Mörsern des Kalibers 120mm die Wasiljewker Pumpstation beschossen, dabei wurde eine Wasserleitung beschädigt
Opfer und den friedlichen Bürgern wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 316.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 278.
Ab 00:01 Uhr am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.

de.sputniknews.com: Präsidentschaftswahlen 2019 in Ukraine: Kiew will keine Teilnahme von Gus-Beobachtern.
Kiew hat auf die Teilnahme von Beobachtern aus den Gus-Staaten bei den Präsidentschaftswahlen in der Ukraine im Jahr 2019 verzichtet. Dies hat der Chef des Gus-Exekutivkomitees Sergej Lebedew am Mittwoch verkündet.
„Wir haben eine offizielle Benachrichtigung von den entsprechenden Behörden erhalten, der zufolge die Ukraine auf die Teilnahme an der Wahlbeobachtung verzichtet. Deshalb werden wir (die Beobachtermission der Gus-Staaten – Anm. d. Red.) kaum dorthin kommen“, so Lebedew vor Journalisten.
Mitte September hatte die Ukraine das Freundschaftsabkommen mit Russland aufgehoben.


Dnr-online.ru: Durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden in Krutaja Balka im Jasinowataja-Bezirk durch Treffer von Geschosssplittern von Mehrfachraketenwerfern „Grad“ die Dächer von zwei privaten Wohnhäusern in der Schirokaja-Straße beschädigt. Tote oder Verletzte gibt es nicht. Der Umfang der Zerstörungen wird noch ermittelt. Dies teilte heute der Pressedienst der Verwaltung von Jasinowataja mit.

Dnr-sckk.ru: Wie schon mitgeteilt wurde, haben die ukrainischen Streitkräfte heute um 7:40 Uhr das Feuer auf Staromichajlowka mit großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen eröffnet.
Dabei wurde die Verglasung eines Hauses in der Gagarin-Straße 2, Wohnung 1 beschädigt.
Opfer unter der Zivilbevölkerung gibt es nicht. Genauere Informationen werden ermittelt.


Tass.ru: Der Assistent des Präsidenten der RF Wladislaw Surkow traf sich am Mittwoch in Moskau mit dem kommissarischen Oberhaupt der DVR Denis Puschilin.
„Auf dem Treffen wurden Fragen der Vorbereitung der Wahlen zum Oberhaupt und zum Volkssowjet der DVR und soziale Probleme des Donbass erörtert“, teilte gegenüber TASS der Direktor des Zentrums für politische Entwicklung Alexej Tschesnakow mit.
Im Ergebnis des Treffens erklärte Puschilin, dass die Lage in der Republik von ihm konkret erörtert wurde.
„Ich habe mit Wladislaw Jurjewitsch die Situation in der Republik genau erörtert. Es erfolgte eine positive Einschätzung des Funktionierens aller Verwaltungsstrukturen in der Übergangsperiode. Es wurde die klare und professionelle Arbeit der zentralen Wahlkommission der DVR unterstrichen. Es gab Unterstützungsgarantien von Seiten Russlands in allem, was die Sicherheit und die Erhöhung des Lebensstandards der Bürger betrifft“, sagte das kommissarische Oberhaupt der DVR.
Nach seinen Worten „wird in der nächsten Zeit eine Reihe von Entscheidungen humanitären Charakters getroffen werden, die es erlauben werden, die Löhne für eine ganze Reihe von Bevölkerungsgruppen spürbar zu erhöhen“.
„Die Stabilität der Preise für einige vorrangig notwendigen Waren wurde auch als Priorität anerkannt“, fügte Puschilin hinzu.
Er teilte auch mit, dass er Wladislaw Surkow eingeladen hat, 2018 Donezk zu besuchen. Nach seinen Worten hat Surkow die Einladung angenommen. „Es wurde die Anweisung gegeben, einen Zeitpunkt für einen möglichen Besuch zu finden“, sagte das kommissarische Oberhaupt der DVR.
Tschesnakow seinerseits unterstrich, dass an dem Treffen der hochrangige Mitarbeiter der Abteilung der Administration des Präsidenten der RF zu grenzüberschreitender Zusammenarbeit Alexej Filatow teilgenommen hat, der jetzt die humanitäre und politische Zusammenarbeit mit der DVR und der LVR betreut. Unter anderem ist er für die Zusammenarbeit mit dem Donbass in den Fragen der Wahlen zuständig. In dieser Funktion hat er den ausscheidenden Maxim Poljakow abgelöst.
Tschesnakow unterstrich, dass Filatow in der Abteilung nicht neu ist. „Zuvor hat er die Beziehungen mit Südossetien betreut, er kam mit der Arbeit gut zurecht und wurde jetzt befördert“, sagte er.

ria.ru: Der Pressesekretär des Präsidenten der RF Dmitrij Peskow leitete die Frage über ein Treffen des Assistenten des Staatsoberhaupts Wladislaw Surkow mit dem kommissarischen Oberhaupt der DVR Denis Puschilin an den Politologen Alexej Tschesnakow um, weil er keinerlei offizielle Information dazu habe.
Zuvor hatte der Direktor des Zentrums für politische Konjunktur Alexej Tschesnakow gegenüber Ria Nowosti berichtet, dass Surkow sich mit Puschilin getroffen habe. ….
„Ich denke, besser wenden Sie sich an Tschesnakow, damit er erklärt, woher er diese Informationen hat. Ich kann ihnen dazu offiziell gar nichts sagen“, kommentierte Peskow.
„Ich höre zum ersten Mal davon“, fügte Peskow hinzu.

Dnr-online.ru: Das staatliche Unternehmen „Post des Donbass“ wurde am 10. Oktober 2014 gegründet. Neben Abonnements und Lieferung von örtlichen, republikanischen und ausländischen Periodika befasst sich das staatliche Postamt mit der Auszahlung von Renten, Sozialzahlungen und der Annahme aller Arten von Zahlungen. Das Unternehmen verkauft auch Verbrauchswaren und natürlich Briefmarken der „Post des Donbass“. Vor kurzem wurde das Internet-Geschäft „Post Mag“ eröffnet. Spezialisten des staatlichen Unternehmens organisieren einen SMS-Informationsservice für Empfänger von Postsendungen und Überweisungen, einen Telegramm-Bot und ein System zur Ermittlung von Postfilialen nach Adresse. Es wurde eine ganze Reihe von künstlerischen Briefumschlägen, Marken und Postkarten der Donezker Volksrepublik geschaffen.
„Vier Jahre zügiges Wachstum und eine breit angelegte Entwicklung in der neuesten Geschichte der Region – dies ist eindeutig ein wichtiges Datum, das man begehen muss. Wir gehen unserem Geburtstag mit Erfolgen entgegen, wir haben tatsächlich etwas, auf das wir stolz sein können:
– 240 Postfilialen. 20% von ihnen sind renoviert, einschließlich der neu eröffneten 20 Filialen im Format eines Einheitlichen Kommunikationszentrums und zehn Filialen in frontnahen Bezirken. Absolut alle Filialen des staatlichen Unternehmens „Post des Donbass“ sind mit IP-Telefonie und einem frei zugänglichen WiFi-Netz ausgestattet;
– Etwa 40 Dienstleistungen werden zur Verfügung gestellt. Am meisten nachgefragt sind Überweisungen, Lieferung von Waren aus Internetshops der RF und des weiteren Auslands, die Annahme von kommunalen Zahlungen über ein einheitliches Abrechnungsdokument, die Zahlung für Dienstleistungen für Mobilfunk, Postverbindungen, Internet, Festnetz;
– 300 Personen nutzen täglich die Dienste des Online-Treckings. Eine vollständig automatisierte Annahme und Ausgabe von Postsendungen sowie Online-Trecking haben es erlaubt, die Prozesse des Transports von Waren oder Päckchen zu optimieren und die Lieferzeit zu minimieren. Die Post garantiert die Lieferung von Sendungen innerhalb eines Postbezirks innerhalb von drei Tagen und innerhalb von sechs Tagen in der ganzen Republik;
– jede dritte kommunale Zahlung in der Republik erfolgt über das staatliche Unternehmen „Post des Donbass“;
– 200 Personen nutzen täglich den Überweisungsdienst. Überweisungen sind auf dem Territorium der DVR und der LVR möglich. …
– 493.844 – so viele aktuelle Adressen der DVR erhält das postalische Adressbuch, dass wir erstellt haben. Jetzt sind Fehler beim Empfang oder beim Versenden von Briefen, Päckchen, Waren praktisch unmöglich.
Und das Wichtigste – wir sind den Menschen näher gekommen, uns ist es gelungen, ihr Vertrauen zu erringen. Danke dafür, dass Sie die Post des Donbass wählen“, heißt es in einer Pressemitteilung des staatlichen Unternehmens.


de.sputniknews.com: Clear Sky 2018: Nato spielt Hausherr im Himmel über der Ukraine.
Swobodnaja Pressa
Auf Luftwaffenbasen in der West-Ukraine herrscht seit langem wieder reger Betrieb, im Himmel darüber dröhnen amerikanische Kampfjets, Kampfdrohnen, Tank- und Transportflugzeuge: Das Clear-Sky-Manöver von Nato und Ukraine hat begonnen. Nachdem sie die ukrainische Luftwaffe verschrottet haben, ergreifen die USA nun den ukrainischen Himmel.
Stolz verkündet Kiew, es handele sich um das größte Militärmanöver, seit die Ukraine unabhängig sei. Die Übung diene dazu, die Fähigkeiten der Flugzeugcrews auszubauen und „die Kompatibilität mit den Luftstreitkräften der USA und anderer Nato-Mitgliedsländer“ beim Erfüllen gemeinsamer Aufgaben innerhalb der Allianz zu erhöhen.
So lautet die offizielle Version. Tatsächlich aber fliegen beim derzeitigen Manöver hauptsächlich Nato-Flugzeuge über der Ukraine – die ukrainischen Jets bleiben am Boden, in den Hangars.
Denn: „Die Ukraine hat ihre Luftwaffe nach dem Zerfall der Sowjetunion einfach verloren. Ausgerechnet die USA haben maßgeblich dazu beigetragen. Sie wollten die Schlagkraft der ehemaligen Sowjetrepublik auf ein Minimum zurückdrängen“, sagt General Nikolaj Antoschkin, Ex-Vize-Kommandeur der russischen Luftstreitkräfte.
Die ukrainische Luftwaffe, wie man sie heute kennt, wurde 2004 geschaffen. Sie entstand aus den Überresten ehemals sowjetischer Geschwader, die nach dem Zerfall der UdSSR auf ukrainischem Boden geblieben waren.
Unter der Einwirkung der Amerikaner habe die Ukraine ihre gesamte Bomberflotte verloren.
„Das waren ungefähr 80 Langstreckenbomber“, erklärt General Antoschkin. Auch andere Flugzeuge seien künstlich unbrauchbar gemacht worden – sprich: sie wurden verschrottet.
Von den ehemals 1.100 Kampfflugzeugen verfügen die Ukrainer heute über circa 210. Nicht jede dieser Maschinen ist einsatzfähig: Die Verschleißrate liegt bei über 50 Prozent. Außerdem erlitt die ukrainische Luftwaffe bei Kämpfen im Donbass schwere Verluste. Vor allem tragbare Flugabwehrsysteme setzten den Ukrainern zu.
An der Clear-Sky-Übung sind mehrere Tausend Soldaten mit circa 40 Luftfahrzeugen und Dutzenden Flugabwehrsystemen beteiligt. Die Mannschaften kommen aus Polen, Rumänien, Estland, aus Belgien, Dänemark, den Niederlanden und natürlich aus Großbritannien und den USA. Die Vereinigten Staaten haben das Manöver initiiert.
Das Ausmaß dieser Übung ist angesichts der beteiligten Kräfte „ziemlich gering“, sagt der Militärexperte Wladislaw Schurigin. „Aber man soll das Manöver nicht unterschätzen. Wir erleben, wie der große Bruder seine kleineren Geschwister allmählich ans Kämpfen gewöhnt. Die Amerikaner trainieren die Ukrainer, sich im Luftkampf ruhig und sicher zu verhalten.“
Für Russland sei das Clear-Sky-Manöver keine Bedrohung, sagt der Experte: „Natürlich riskieren sie es nicht, sich der russischen Grenze zu nähern. Weißrussland aber ist nur einen Steinwurf vom Übungsgebiet entfernt – nur 200 Kilometer. Für die amerikanischen F-15-Jets ist das überhaupt keine Entfernung.“
Kiew betont traditionell, es gehe nur um die Abwehr der „russischen Bedrohung“. Weißrussland als Mitgliedsland der OVKS bleibt dabei wie absichtlich unerwähnt.
Das Nato-Manöver in der Ukraine hat aber auch noch einen anderen Grund: „Die ukrainische Luftwaffe wird auf Nato-Standards getrimmt. Das heißt auch, die Ukraine wird im Westen als Absatzmarkt für gebrauchte Nato-Jets betrachtet. Bald werden jene Flugzeuge dorthin geliefert, die erst in den USA, dann in Polen, Rumänien und Estland geflogen sind. Kiew wird sie natürlich dankbar annehmen“, sagt General Antoschkin.


Nachmittags:

de.sputniknews.com: Russland warnt Uno: Washington verletzt INF-Vertrag.
Russland hat bei der UN-Generalversammlung erneut darauf hingewiesen, dass die USA mit der Stationierung von Abschussvorrichtungen des Typs MK-41 in Rumänien und Polen gegen den INF-Vertrag verstoßen.
„Es gibt ernsthafte Fragen in Bezug auf den INF-Vertrag verletzende Handlungen unserer US-Kollegen. Dies betrifft unter anderem die Bodenstationierung von Startvorrichtungen des Typs MK-41 auf rumänischem und polnischem Territorium“, verlautbarte der Chef der Abteilung für Nichtverbreitung und Kontrolle von Waffen im russischen Außenministerium, Wladimir Der INF-Vertrag über den Abbau von Raketen mittlerer und geringer Reichweite war am 8. Dezember 1987 bei einem Washington-Besuch des damaligen Generalsekretärs des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU), Michail Gorbatschow, unterzeichnet worden. Erstmals musste eine ganze Klasse von Raketen mit einer Reichweite von 500 bis 1000 Kilometern sowie von 1000 bis 5500 Kilometern verschrottet werden.

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR zur Lage am 10.10.2018:
In den letzten 24 Stunden wurden 22 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten des Gegners festgestellt, der die Gebiete von 18 Ortschaften beschoss.
In Richtung Gorlowka wurden von den Positionen der 72. mechanisierten Brigade und der 58. Panzergrenadierbrigade unter dem Kommando der Kriegsverbrecher Tatus und Drapatyj Sajzewo, Schirokaja Balka und die Siedlung des Gagarin-Bergwerks mit Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Donezk haben die Kämpfer der 92. und der 28. mechanisierten Brigade unter Kommando von Kokorjew und Martschenko sowie der 56. Panzergrenadierbrigade unter Kommando von Iwanow mit Schützenpanzerwaffen, Mörsern des Kalibers 120 und 82mm, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen die Gebiete von Krutaja Balka, Jasinowataja, Spartak, das Volvo-Zentrum, Luganskoje, Wasiljewka, Mineralnoje, Kaschtanowoje und den Petrowskij-Bezirk von Donezk beschossen.
In Richtung Mariupol haben die Kriegsverbrecher aus der 128. Gebirgssturmbrigade und der 36. Marineinfanteriebrigade unter Kommando von Sobko und Gnatow 50 Mörsergeschosse des Kalibers 82 und 120mm auf die Gebiete von Kominternowo, Leninskoje, Sachanka, Dsershinkoje, Besymennoje und Nowolaspa abgesfeuert sowie verschiedene Arten von Granatwerfern, großkalibrige Maschinengewehre und Schusswaffen eingesetzt.
Durch Beschuss seitens der ukrainischen Kämpfer mit großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen auf Alexandrowka wurden die Fassade und Verglasung eines Wohnhauses in der Gorki-Straße 297 und in Staromichajlowka die Verglasung eines Hauses in der Gagarin-Straße 2 beschädigt.
Die Personalausstattung der Einheiten der ukrainischen Streitkräfte in der Zone der sogenannten OOS bleibt weiter auf einem niedrigen Niveau. Nach Informationen, die wir von einer Quelle in der 128. Gebirgssturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte erhalten haben, wurde uns bekannt, dass die Kommandeure der Einheiten, die Aufgaben an der Front erfüllen, wegen Personalmangels in der ganzen Nacht nur je einen Soldaten auf den Positionen lassen, damit die anderen sich erholen können. Diese Tatsache wurde von Stabsoffizieren bei einer außerplanmäßigen Kontrolle der Organisation des Dienstes der Einheiten auf den Frontpositionen während der Nacht entdeckt. In einer der Einheiten im Gebiet von Starognatowka haben die Kontrolleure überhaupt unbemannte Positionen entdeckt, weil der Soldat, der dort Dienst tun sollte, die Front eigenmächtig verlassen hatte und mit der Waffe in unbekannte Richtung geflohen war. Zu diesem Vorkommnis und den Verstößen durch das Brigadekommando werden Ermittlungen durchgeführt.
Vor dem Hintergrund der qualitativ minderwertigen Lebensmittelversorgung der Einheiten der 36. Marineinfanteriebrigade, die sich an der Front befinden, haben sich die Konflikte zwischen den Kämpfern der ukrainischen Streitkräfte und den zivilen Einwohnern der in der Nähe liegenden Ortschaften gehäuft. Unter anderem haben die ukrainischen Besatz begonnen, bewaffnete Überfälle auf Lebensmittelgeschäfte durchzuführen und sich Dinge durch Diebstahl bei örtlichen Einwohnern zu beschaffen, indem sie ihnen für den Winter angelegte Lebensmittelvorräte wegnehmen.
Die Unternehmen von Sartana, die die Diebstähle von Seiten der Straftruppen der ukrainischen Streitkräfte leid sind, haben begonnen ihren Besitz zu schützen. Während einer der Überfälle haben sie einen Kämpfer der 36. Brigade, den Soldaten Kuzenko, am Tatort festgenommen und verprügelt, danach wurde er Mitarbeitern des Militärischen Rechtsordnungsdienstes übergeben. Die Einwohner der Ortschaft planen, eine militärische Einheit zur Verteidigung ihres Besitzes gegen die sogenannten „Verteidiger“, die sich gegenüber der Zivilbevölkerung verhalten wie die Nazis aus der SS-Division „Galitschina“, die derzeit ein Vorbild für die ukrainischen Besatzer sind, zu bilden.

de.sputniknews.com: Kiew nutzt Donbass-Status-Gesetz für Druck auf Russland aus – Moskau
Das russische Außenministerium hat in einem Kommentar erläutert, wozu die Werchowna Rada (das ukrainische Parlament) das Gesetz über den Sonderstatus des Donbass verlängert hat.
Im Dokument verweist das russische Außenministerium auf die Begeisterung, die der entsprechende Beschluss des ukrainischen Parlaments in den westlichen Ländern ausgelöst hatte, darunter auch bei den Partnern im sogenannten Normandie-Format.
Die Grundidee Kiews derartiger Aktivitäten sei jedoch weit von den Zielen und Aufgaben der Minsker Abkommen entfernt. Die Kiewer Behörden hätten auch kein Hehl daraus gemacht, wie der Kernpunkt dieser Idee aussehe. „Es wurde in der Ukraine unverhohlen verkündet, dass eine Verlängerung des,Status-Gesetzes‘ nötig sei, um ‚den Sanktionsdruck auf Russland aufrecht zu halten‘ und Voraussetzungen für die Entfaltung einer internationalen UN-Friedensmission im Donbass zu schaffen“, heißt es im Kommentar.
Zudem beruft sich Moskau auf eine Äußerung der Vizepräsidentin des ukrainischen Parlaments und Vertreterin Kiews in der Kontaktgruppe für humanitäre Fragen, Irina Geraschtschenko, die das Gesetz über den Donbass-Status als ein „technisches Dokument“ ohne Chancen auf praktische Umsetzung bezeichnete.


de.sputniknews.com: Mehr als tausend Kämpfer ziehen sich aus Idlib zurück – Russlands Außenministerium
Mehr als tausend Kämpfer haben die demilitarisierte Zone im syrischen Idlib verlassen, wie die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa am Mittwoch mitteilte.
„Mehr als tausend Kämpfer haben sich aus der demilitarisierten Zone zurückgezogen, etwa 100 Fahrzeuge haben das Gebiet verlassen“, sagte Sacharowa vor Journalisten.
Am Montag soll die syrische Opposition nach Angaben der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu den Abzug der schweren Technik aus Idlib abgeschlossen haben. Diese Informationen werden derzeit in Moskau überprüft, so Sacharowa.
Zuvor hatten die Präsidenten Russlands und der Türkei, Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan, bei ihrer Zusammenkunft in der russischen Schwarzmeer-Stadt Sotschi vereinbart, dass bis zum 15. Oktober eine entmilitarisierte Zone an der Berührungslinie zwischen den syrischen Regierungstruppen und der bewaffneten Opposition in der Provinz Idlib geschaffen werden soll. Die Zone werde 15 bis 20 Kilometer breit sein.
Russland, die Türkei und der Iran fungieren als Garanten des Waffenstillstands in Syrien, wo seit 2011 ein bewaffneter Konflikt andauert.


de.sputniknews.com: Abzug schwerer Waffen aus demilitarisierter Zone in Idlib abgeschlossen – Ankara
Der Abzug schwerer Waffen aus der entmilitarisierten Zone in der syrischen Provinz Idlib ist abgeschlossen worden. Das teilte das türkische Verteidigungsministerium am Mittwoch mit.
„Der Prozess des Abzugs der schweren Waffen aus der demilitarisierten Zone (in der Region Idlib – Anm. d. Red.) im Rahmen des Abkommens von Sotschi ist heute abgeschlossen worden“, hieß es in der Mitteilung des Amtes….

Mil-lnr.info: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko:
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt angespannt, aber kontrollierbar. Die ukrainischen Streitkräfte beschießen weiter Ortschaften der LVR.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner elfmal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Auf Befehl des Kommandeurs der 14. mechanisierten Brigade, des Kriegsverbrechers Wojtschenko wurde die Umgebung von Perwomajsk mit 82mm-Mörsern und Granatwerfern beschossen. Auf seinen Befehl wurden auch Donezkij und Kalinowo mit 120mm- und 82mm-Mörsern und Granatwerfern beschossen. Während des Beschusses von Donezkij wurde eine Stromleitung beschädigt, mehr als 1300 Verbraucher hatten keinen Strom. Außerdem wurden fünf private Häuser beschädigt. Durch glücklichen Zufall konnten Opfer unter der Zivilbevölkerung vermieden werden.
Sokolniki haben die ukrainischen Truppen mit Mörsern des Kalibers 120 und 82mm, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen. Die Befehle zur Eröffnung des Feuers erteilte der Kommandeur der 53. mechanisierten Brigade, der Kriegsverbrecher Grusewitsch.
Auf Befehl des nicht weniger blutrünstigen Kriegsverbrechers, des Kommandeurs der 72. mechanisierten Brigade Tatus, wurden Losowoje und Kalinowka mit Schützenpanzerwaffen und Granatwerfern beschossen.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 200 Geschosse abgefeuert.
Die ukrainische Regierung stationiert weiter Waffen und Militärtechnik in den Ortschaften an der Kontaktlinie und ignoriert damit die Minsker Vereinbarungen und gefährdet das Leben friedlicher Bürger.
Nach uns vorliegenden Informationen haben die ukrainischen Truppen in Solotoje-4 Feuerstellungen 20 Meter von Wohnhäusern entfernt eingerichtet. Dort sind auch Waffen der ukrainischen Streitkräfte stationiert, mit denen praktisch täglich unsere Positionen und Wohngebiete der LVR beschossen werden. Infolge eines Beschusses am 6. Oktober wurde ein neunjähriger Junge in Michajlowka verletzt.
Die Stationierung von Technik durch die ukrainischen Truppen wird auch von OSZE-Beobachtern bestätigt. Im Bericht vom 7. Oktober hat die OSZE-Mission Schützengräben und Schützenpanzer der ukrainischen Soldaten bei Wohnhäusern in Solotoje-4 festgestellt. Dort befanden sich auch ukrainische Soldaten. Außerdem haben Drohnen der internationalen Beobachter einen Lastwagen entdeckt, der mit Kisten und Haushaltsgegenständen beladen war, einschließlich Stühlen und Tischen. Nach Information von örtlichen Einwohnern haben genau an diesem Tag ukrainische Soldaten Sachen aus zwei privaten Häusern geholt, die von ihren Besitzern wegen der Anwesenheit der Soldaten verlassen wurden.
Die Volksmiliz der LVR hält die übernommenen Verpflichtungen zur Wiederherstellung von Frieden im Donbass trotz der ständigen Provokationen von Seiten der ukrainischen Truppen ein.
Unsere Einheiten tun ununterbrochen Dienst, führen Übungen zur militärischen Ausbildung durch, um eine hohe Kampffähigkeit aufrecht zu erhalten, um jede Aggression von der ukrainischen Seite abwehren zu können.

de.sputniknews.com: Ungarn: Ukrainischer Botschafter ins Außenministerium einbestellt.
Nach Eskalation der „antiungarischen Politik” der Kiewer Regierung hat das ungarische Außenministerium den ukrainischen Botschafter zu einem Gespräch einbestellt. Das schreibt das Portal „Hungary Today”.
Staatssekretär im Außenamt Levente Magyar erklärte, die Einbestellung stehe in Verbindung mit der so genannten „Todesliste”, auf der Ungarn aus Transkarpatien eingetragen worden seien. Mit ein Grund sei auch der auf der Webseite des ukrainischen Parlaments veröffentlichte Aufruf, Bürger mit doppelter Staatsbürgerschaft auszuweisen.
Magyar betonte zudem, Budapest sei auch über den neuen Militärstützpunkt der Ukraine in Transkarpatien besorgt, der nur einige Kilometer von der ungarischen Grenze entfernt sei.

Dnr-online.ru: Die kommunalen Dienste der DVR sind grundsätzlich mit der Vorbereitung zur Heizperiode fertig . Die Inbetriebnahme des Heizungssystems wird planmäßig am 15. Oktober beginnen. Dies erklärte bei einer Pressekonferenz der Minister für Bauwesen und Kommunalwirtschaft der DVR Sergej Naumez.
Das gesamte geplante Minimum an Reparaturarbeiten an Heizungs-, Wasser und Kanalisationsnetzen wurde erfüllt. Derzeit ist der Wohnraum zu 99% bereit, die sozialen Objekte zu 98%, die Heizungsversorgungsobjekte zu 92%, die Wasserversorgungs- und Kanalisationsobjekte zu 88%, teilte er mit.
Zu den problematischsten Fragen gehört der Zustand der Heizkessel in Sneshnoje, die das Krankenhaus Nr. 2 versorgen. Beide Kessel sind nicht in funktionsfähigem Zustand. Bisher wurde ein neuer Kessel gekauft, er ist installiert. Der zweite, der Reservekessel, wird bis zum 20. Dezember in die Republik geliefert und installiert.
Die Arbeiten zur Vorbereitung der Heizperiode 2018/2019 waren direkt nach Beendigung der vorherigen Heizperiode begonnen worden. „Ich werde nicht lügen, leider haben wir die kommunale und Wohnungswirtschaft in einem traurigen Zustand übernommen. Die Abnutzung der Wasser- und Heiznetze beträgt 80%. Aber die vorrangigen Reparaturarbeiten hat die Führung der Republik finanziell abgesichert“, sagte er.
Derzeit werden in den Lagern des Ministeriums die notwendigen Vorräte an Material angelegt, um Störungen während der Heizperiode beseitigen zu können.
Weiter sprach Sergej Naumez über die Tarifpolitik.
„Es ist eine prinzipielle Position der Führung der Republik, dass es vor dem Ende des Krieges keine Erhöhung der Tarife geben wird“, sagte Naumez. Es gelten auch weiter alle Ermäßigungen, die es vor dem Krieg gab.
Im laufenden Jahr hat die Bevölkerung der Republik den Zahlungslevel bei kommunalen Dienstleistungen um 4% auf 91% erhöht. Die Menschen, die nicht sofort ihre Rückstände bezahlen können, können ihre Zahlungen verschieben. Dafür ist es aber notwendig zu kommen und einen Vertrag über die Restrukturierung der Rückstände abzuschließen.
Die Einwohner der Ukraine zahlen für die kommunalen Dienstleistungen im Durchschnitt vier- bis fünfmal mehr als die Einwohner der DVR.

de.sputniknews.com: Russland plant Satelliten-Bodenstation in Kuba.
In Kuba soll bis Ende April 2019 eine mobile Anlage für die Aufnahme von Daten russischer Beobachtungssatelliten stationiert werden, wie es in den Ausschreibungsunterlagen der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos heißt.
„In diesem Teil der Versuchs- und Konstruktionsarbeiten sollen die folgenden Hauptaufgaben gelöst werden – Arbeiten zum Ausbau… eines mobilen Aufnahme- und Übermittlungskomplexes in der Republik Kuba“, heißt es in dem Dokument.
Darin steht geschrieben, dass die mobile Anlage 2015 entwickelt wurde und ihre Tests absolviert hat. Die Aufstellung der Station und die Inbetriebnahme sollen bis zum 30. April 2019 abgeschlossen werden. Der Komplex soll Angaben von Beobachtungsapparaten wie Ressource-P und Kanopus-W, Kanopus-W-IK mit Infrarotkamera erhalten und sie über die Satelliten Lutsch im verschlüsselten Format nach Moskau übermitteln.
Zudem will Roskosmos im kommenden Jahr stationäre Datenaufnahmestationen auf Tschukotka und in der Station Progress in der Antarktis einrichten.
Das Weltraumsystem Ressource-P besteht aus drei Apparaten und lässt Informationen mit einer Auflösung von 0,7 Meter bis zu drei Mal pro Tag in angegebenen Gebieten in sichtbarer und naher Infrarotfrequenz erhalten. Die Daten der Apparate werden bei der Erstellung und Erneuerung von geografischen, thematischen und topografischen Karten, Kontrolle der Verschmutzung und Zerstörung der Umwelt, Informationsunterstützung bei der Entdeckung von Vorkommen von Öl und anderen Bodenschätzen genutzt. Auf Grundlage der Satellitenaufnahmen kann die Reife von Weizen, Mikroflora in Wasserbecken sowie der Versalzungsgrad des Bodens bestimmt werden.
Zuvor war berichtet worden, dass die neue Generation der Satelliten des Typs Ressource – Ressource-PM – neben der Suche nach Bodenschätzen und Überwachung der Umwelt auch den Start und Flug von Raketen fixieren, Weltraumschrott entdecken und identifizieren sowie Sterne als Teleskop beobachten kann.
Satelliten des Typs Kanopus-W sind zur Überwachung von Notstandssituationen vom erdnahen Orbit bestimmt, darunter Naturkatastrophen, Waldbrände, große Schadstoffemissionen, Überwachung landwirtschaftlicher Aktivitäten, Kartographie. Im erdnahen Orbit befinden sich jetzt vier Kanopus-Satelliten, darunter ein Gerät mit Infrarot-Kamera Kanopus-W-IK, das zur Ortung von Waldbränden bestimmt ist.
Im Mai wurde berichtet, dass die Wissenschafts- und Produktionskorporation „Systeme des Präzisions-Gerätebaus“, das zur Raumfahrtbehörde Roskosmos gehört, einen Vertrag zur Stationierung einer Messanlage für das Satellitennavigationssystem GLONASS in Kuba unterzeichnet hat.


abends:

de.sputniknews.com: Kiew bereitet Provokation im Asowschen Meer vor – Quelle
Die Situation im Asowschen Meer wird zunehmend angespannter. Kiew will seine Militärpräsenz in dieser Region deutlich aufstocken. Eine mit der Situation vertraute Quelle auf der Krim hat nun gegenüber Sputnik vor einer Provokation der ukrainischen Seite, um Russland zu diskreditieren, gewarnt.
Kiew habe eine Provokation im Asowschen Meer vorbereitet, um russische Grenzsoldaten zu diskreditieren, teilte eine informierte Quelle auf der Krim Sputnik mit. Diese Provokation könnte schon am Donnerstag stattfinden und bewusst vor den Augen von Medienvertretern durchgeführt werden.
„Am 11. Oktober planen Grenzbeamte der Ukraine, ein Patrouillenboot (…) mit einer Gruppe von Journalisten aus ukrainischen Medien ins Asowschen Meer ausfahren zu lassen. Dabei soll Material für einen Videobericht über angebliche aggressive Aktionen des (russischen) Grenzdienstes gegenüber ukrainischen zivilen Schiffe gesammelt werden“, so der Gesprächspartner wörtlich.
Zuvor hatte der Nationale Sicherheits- und- Verteidigungsrat der Ukraine angewiesen, die militärische Präsenz im Asowschen Meer zu verstärken und die Einheiten der Küstenverteidigung mit Raketenwaffen zu versorgen. Der Oberbefehlshaber des ukrainischen Heeres, Generaloberst Sergej Popko, kündigte eine Vergrößerung der entlang der Küste des Asowschen Meeres stationierten Armeeabteilung an.
Laut dem stellvertretenden Infrastrukturminister Juri Lawrenjuk wurden zwei zusätzliche Panzerboote ins Asowsche Meer verlegt.
Am 22. September waren die ukrainischen Kriegsschiffe „Donbass“ und „Korez“ in die ausschließliche Wirtschaftszone Russlands vor der Halbinsel Krim eingedrungen und hatten die Krim-Brücke passiert. Die Schiffe hatten Kurs auf die Stadt Berdjansk genommen.
Laut den ukrainischen Medien sollen sie zu dem neu zu schaffenden Militärstützpunkt der Ukraine an der Küste des Asowschen Meeres gehören. Aus sicherer Entfernung wurden sie von der Küstenwache des Grenzdienstes des russischen Geheimdienstes FSB begleitet.
Aus Sicht der Ukraine verletzt Russland ihre Rechte hinsichtlich des Schwarzen sowie des Asowschen Meeres. Nachdem die Krim-Brücke über die Straße von Kertsch fertiggebaut worden war, hatte die Spannung im Asowschen Meer an Stärke zugenommen. Die Ukraine befürchtet, dass Russland ihr den Zugang zu diesem Meer sperren könnte. Die Grenzdienste beider Länder hatten bereits mehrmals gegenseitig Schiffe im Asowschen Meer aufgebracht und arretiert.

Standard

Presseschau vom 09.10.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends/nachts:

lug-info.com: Die Abgeordneten des Volkssowjets der LVR haben heute in erster und zweiter Lesung das Gesetz „Über die Einfügung von Änderungen in §8 des Gesetzes der LVR ‚Über die Verwaltung und Verfügung über das Eigentum der LVR‘“ beschlossen, wodurch die Liste der Gewerkschaftsorganisationen, denen durch einen Beschluss des Ministerrats Eigentum der LVR zur unentgeltlichen Nutzung übergeben werden kann, erweitert wird.
Der Abgeordnete des Volkssowjets der LVR Oleg Akimow merkte dazu an:
„Die Aufgabe des Gesetzes ist die Erweiterung der Liste der Gewerkschaftsorganisationen der LVR, denen durch einen Beschluss des Ministerrats Eigentum der LVR zur unentgeltlichen Nutzung übergeben werden kann, damit entsprechen die Regelungen des Gesetzes nun auch dem Gesetz ‚Über Gewerkschaften‘“, erläuterte er.
Akimow erläuterte, dass §8 des Gesetzes nicht zulässt, dass das zur unentgeltlichen Nutzung übergebene Eigentum der LVR dritten Personen zur Nutzung überlassen wird.

vormittags:

lug-info.com: In den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen achtmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Donezkij, Kalinowo, Kalinowo-Bortschtschewatoje, Shelobok und Prischib.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und großkalibrigen Maschinengewehren.

de.sputniknews.com: Explosion in Militärdepot im Norden der Ukraine
In einem Militärdepot bei der nordukrainischen Stadt Tschernigow ist es zu einer heftigen Explosion gekommen. Dies melden die ukrainischen Streitkräfte.
Der Vorfall ereignete sich demnach in der Nacht auf Dienstag um circa 3.00 Uhr unweit der Stadt Itschnja.
Das Ausmaß der Detonation werde noch präzisiert. Bekannt ist, dass das Territorium des Arsenals eine Fläche von etwa 682,6 Hektar aufweist und das technische Territorium etwa 402 Hektar groß ist. Im Lager sollen sich laut dem Staatsdienst für Notsituationen etwa 88.000 Tonnen Munition befinden. Das ukrainische Verteidigungsministerium dementiert aber diese Information.
Laut Generalstab der ukrainischen Streitkräfte soll am Morgen die Intensität der Detonation zwei bis drei Explosionen pro Sekunde ergeben haben.
Auf dem ganzen Territorium der Region sowie entlang der Grenze zu Russland wurden Restriktionsmaßnahmen verhängt und im Umkreis von 20 Kilometern der Auto- und Zugverkehr gesperrt. Auch der Luftraum wurde geschlossen.
Laut dem ukrainischen Zivilschutzministerium wurden circa 10.000 Menschen evakuiert. Derzeit liegen laut dem Pressedienst des ukrainischen Innenministeriums keine Angaben über Verletzte vor.
In der Nacht zum 23. März war in der ostukrainischen Stadt Balakleja bei Charkow, im größten Waffenlager des Landes, ein Brand ausgebrochen. Er wütete bis zum 24. März und löste zahllose Explosionen aus. Geschosse flogen kilometerweit herum. Zehntausende Bewohner aus den umliegenden Ortschaften wurden in Sicherheit gebracht. Im Umkreis von 40 Kilometern wurde der Luftraum gesperrt. Nach Behördenangaben gab es ein Todesopfer, ein weiterer Mensch wurde verletzt. Die ukrainischen Behörden ermitteln wegen „Sabotage“ und „Fahrlässigkeit“.
Im Herbst 2017 war es zu einem Brand und einer Explosion in einem Munitionslager im westukrainischen Gebiet Winnyzja gekommen. Aus umliegenden Siedlungen mussten rund 30.000 Menschen in Sicherheit gebracht werden. Zwei Bewohner wurden verletzt. Im Depot wurden unter anderem Geschosse für Mehrfachraketenwerfer des Typs „Grad“, „Smertsch“ und „Uragan“ gelagert.


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 8. Oktober 3:00 Uhr bis 9. Oktober 3:00 Uhr:
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 28.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der
Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Sajzewo, Dolomitnoje, Krutaja Balka, Jasinowataja, Spartak, Donezker Flughafen (Volvo-Zentrum), Jakowlewka, Alexandrowka, Donezk (Trudowskije), Kominternowo, Sachanka, Leninskoje.
Wie bereits mitgeteilt, wurden durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte in Kominternowo zwei Wohnhäuser beschädigt:
– Achmatowa-Straße 37 – die Sommerküche wurde zerstört;
– Achmatowa-Straße 41 – das Dach wurde beschädigt.
Außerdem wurden durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte in Donezk (Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks) folgende Wohnhäuser beschädigt:
– Wyborgskij-Gasse 11, Wohnung 1 – Verglasung;
– Gorkij-Straße 344, 346 – Verglasung, Fassade,
außerdem die Schule Nr. 116 in Donezk in der Samarskaja-Straße 11 – Verglasung und Dach.
Darüber hinaus wurde in der Gorkij-Straße 346 ein „Ford Fokus“ beschädigt.
Opfer und der Zivilbevölkerung wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 278.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgeschossenen Geschosse 133.
Ab 00:01 Uhr am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.

de.sputniknews.com: Bosnien-Herzegowina: Frischgewählter Staatsanführer will Krim als russisch anerkennen.
Der neugewählte Staatsanführer von Bosnien-Herzegowina Milorad Dodik vertritt in der dreiköpfigen Staatsspitze des Landes die serbische Ethnie. In einem Interview mit der Zeitung „Iswestija“ hat er über seine Absicht erzählt, die Anerkennung des Krim-Beitritts zu Russland auf Landesebene durchzusetzen.
„Natürlich werde ich eine solche Initiative vorbringen und beabsichtige, die Anerkennung des Krim-Status auf Ebene von Bosnien-Herzegowina durchzusetzen“, so Dodik. Denn die Wiedervereinigung der Halbinsel mit Russland sei nach einem legitimen Referendum erfolgt, das im Einklang mit der Uno-Charta gestanden habe: „Es war ein demokratischer Prozess, bei dem die Einwohner der Halbinsel ihre Haltung geäußert haben“.
Unter anderem verwies Dodik darauf, dass die Krim historisch Russland angehört hatte. Paradox sei, dass der Westen, der immer aktiv gegen den Kommunismus gekämpft habe, zurzeit eine administrative Entscheidung des damaligen UdSSR-Staatschefs Nikita Chruschtschow anerkenne. Persönlich sei er äußerst an einem Besuch der Halbinsel interessiert und insbesondere jetzt, wo sie Russland beigetreten sei. Er wolle das so bald wie möglich tun.
„Verstehen Sie, all das ist ein großes geostrategisches Spiel. Die Ereignisse auf der Krim erfolgten in einer demokratischeren Atmosphäre als die Loslösung des Kosovo von Serbien. Trotzdem akzeptieren die USA und die meisten ihrer Verbündeten die Unabhängigkeit des Kosovo“, äußerte er.
Dabei gab Dodik zu verstehen, dass er keinen Druck von Kiew in dieser Frage befürchte: „Auf wen kann die Ukraine Druck ausüben? Es kam mehrmals zu einer Reaktion des ukrainischen Botschafters, heute weiß ich jedoch nicht mehr, in welcher Form“.
Die Ukraine müsse zurzeit ihre innenpolitischen Probleme lösen sowie ihre Außenpolitik definieren. Sie müsse begreifen, dass sich die vom Westen formierte Haltung von Kiew negativ und verhängnisvoll auf das Land ausgewirkt habe. Die Ukraine müsse ihre Beziehungen zu Russland normalisieren, betonte Dodik. „In dieser Situation handelt es sich eher um Druck der westlichen Länder. Und so etwas ist oft vorgekommen“…


Dan-news.info: „Einheiten der ukrainischen Streitkräfte haben zwischen 6:00 und 9:20 Uhr sieben Ortschaften der Republik beschossen“, teilte der Leiter der Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination Ruslan Jakubow mit.
Beschossen wurden Spartak im Norden von Donezk, Wasiljewka bei Gorlowka sowie die Dörfer Leninskoje, Sachanka, Dsershinkoje, Besymennoje und Kominternowo im Süden der DVR. Insgesamt wurden 45 Mörsergeschosse der Kaliber 82 und 120mm abgefeuert, außerdem wurden Schützenpanzerwaffen und Schusswaffen eingesetzt.

Dnr-sckk.ru: Wie zuvor mitgeteilt, wurde heute um 8:45 Uhr Kominternowo im Süden der DVR mit schweren Waffen beschossen.
Durch einen direkten Treffer wurde das Wohnhaus in der Achmatowa-Straße 98 vollständig zerstört.
Bis jetzt ist nichts über Opfer unter der Zivilbevölkerung bekannt. Genauere Informationen werden ermittelt.

Ukrinform.ua: Ukraine beschuldigt Russland der Verletzung des UN-Seerechtsübereinkommens
Die ukrainische Delegation bei den Vereinten Nationen hat die russische Seite der Verletzung des Seerechtsübereinkommens der Vereinten Nationen wegen ihrer einseitigen Handlungen im Asowschen Meer, die zur Blockierung des Seeverkehrs führen, beschuldigt.
Eine entsprechende Erklärung gab die Ukraine in der Sitzung des Sechsten Ausschusses der Generalversammlung der Vereinten Nationen am Montag ab, berichtet der Ukrinform-Korrespondent in den USA.
„Das heutige Ziel Russlands nach der vorübergehenden Besetzung der Krim ist die Herstellung der Kontrolle über das Asowsche Meer. Nach dem illegalen Bau der Brücke über die Straße von Kertsch begann Russland, systematisch die Freiheit der internationalen Navigation für ukrainische und ausländische Schiffe zu verletzen“, erklärte die ukrainische Seite.
Dabei wurde betont, dass dies auch ein grober Verstoß gegen das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen sei.
„Solche brutalen Aktionen müssen als rechtwidrig, und auch im Rahmen dieses Übereinkommens, gestoppt werden“, betonte die ukrainische Mission.
In diesem Zusammenhang rief die Ukraine die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen auf, dringend Schritte zu unternehmen, um die Aggression zu stoppen.
Der Sechste Ausschuss der Generalversammlung der Vereinten Nationen ist das Hauptforum für die Behandlung von Rechtsfragen. Alle Mitgliedstaaten der Organisation sind berechtigt, im Ausschuss vertreten zu sein.

de.sputniknews.com: USA ernten ölige Ohrfeige von Indien.
Indische Unternehmen werden trotz möglicher Einwände und Sanktionen seitens der USA weiterhin Rohöl aus dem Iran kaufen. Dies verlautbarte der indische Öl-Minister Dharmendra Pradhan laut Angaben des Fernsehsenders NDTV.
Pradhan kommentierte die Aussichten der Ölimporte am Rande des Energieforums in Neu-Delhi.
„Wir müssen unseren Inlandsbedarf decken. Einige unserer Unternehmen haben die Quoten für November bereits festgelegt“, zitiert NDTV den Ölminister.
Zudem äußerte er die Hoffnung, dass die Staatschefs andere Länder die Bedürfnisse Indiens verstehen würden.
Nach seinem Ausstieg aus dem Atomdeal mit Teheran will Washington bis 4. November 2018 seine Verbündeten (darunter Indien) zu einem Verzicht auf iranisches Öl bewegen. Indien weist darauf hin, dass eine Einstellung der iranischen Ölimporte ohne jegliche Kompensation zu einem rasanten Anstieg des Ölpreises im Land auf etwa sechs US-Dollar pro Barrel führen werde.


Dnr-sckk.ru: Wie zuvor mitgeteilt wurde, haben die ukrainischen Streitkräfte heute das Feuer im Gelände der Wassiljewker Pumpstation eröffnet.
Dies ist nicht der Fall eines Beschusses in Richtung dieser Pumpstation, aber seit Beginn des „Schul“waffenstillstands wird dieses Gebiet zum ersten Mal mit von den Minsker Vereinbarungen verbotenen 120mm-Mörsern beschossen.
Nach dem Beschuss wurden Lecks in der Wasserleitung entdeckt, die zum Auslaufen von Wasser führen. Genauere Informationen werden ermittelt.

Nachmittags:

Lug-info.com: Grußwort des Oberhaupts der LVR aus Anlass des vierten Jahrestags der Gründung des Staatssicherheitsministeriums der LVR:
Sehr geehrte Genossen! Kampfgefährten! Liebe Freunde!
Ich gratuliere Ihnen zum vierten Jahrestag der Gründung eines Dienstes, der dazu vorgesehen ist, den jungen Staat und das Volk des Donbass gegenüber äußeren und inneren Gefahren zu schützen!
Sie kommen mit Ehre mit der Lösung der Aufgaben zur Gewährleistung der Sicherheit unserer Republik zurecht. Es ist symbolisch, dass am Vortag dieses Festtags das Gesetz der LVR ‚Über das Staatssicherheitsministerium der Lugansker Volksrepublik‘ verabschiedet wurde.
Worte besonderen Dankes möchte an diesem bedeutsamen Tag an die Kollegen richten, die gemeinsam mit mir bereits 2014 ihre Wahl getroffen haben – zum Schutz ihres Heimatbezirks und ihrer Landsleute aufgestanden sind.
Nachdem es die Möglichkeit einer direkten militärischen Aggression gegen die unabhängigen Republiken des Donbass verloren hat, konzentriert sich das Kiewer Regime auf die Führung eines verdeckten Krieges, ohne vor Methoden des Staatsterrorismus zurückzuschrecken. In vier Jahren ist es uns gelungen, sehr viel im Kampf gegen einen starken und erbarmungslosen Feind, der die Herstellung von Frieden im Donbass und der Entwicklung unserer Staatlichkeit bedroht, zu erreichen.
Wenn man heute die Etappen des zurückgelegten Weges bewertet, versteht man, dass uns das praktisch Unmögliche gelungen ist: auf dem Höhepunkt eines Krieges einen erfolgreichen Kampf an zwei Fronten zu führen – den Kiewer nationalistischen Bataillonen entgegenzutreten, die als Agenten, Diversanten, Terroristen in die Republik eingeschleust werden, und gleichzeitig auf den Überresten der ‚unabhängigen‘ Staatlichkeit eine funktionierende neue Struktur aufzubauen, die in ihrem Wesen neu ist, eine Volksrepublik, gesäubert von den Werwölfen des untergegangenen Regimes.
Ihre Aufgabe hat auch die ökonomische Sicherheit der Lugansker Volksrepublik erheblich gestärkt.
Ich bin überzeugt, dass Sie alles Ihnen Mögliche tun, damit ein Mitarbeiter der Staatssicherheitsorgane für die Menschen ein Symbol der Gerechtigkeit, der Offiziersehre und des untadeligen Dienstes am Volk wird!
Ich wünsche allen Gesundheit, Wohlergehen und Erfolge bei der Gewährleistung der Sicherheit der Republik!
Das Oberhaupt der Lugansker Volksrepublik Leonid Pasetschnik

de.sputniknews.com: Russland: Trumps Tweets treiben Erdölpreise in die Höhe.
Die Turbulenzen auf dem globalen Erdölmarkt sind laut dem russischen Energieminister Alexander Nowak auf die emotionalen Ausbrüche des US-Präsidenten zurückzuführen.
Donald Trumps gefühlsgeladene Tweets treiben Nowak zufolge die Erdölpreise nach oben. „Der Markt versteht nicht, wie agiert werden muss und was ihn in Zukunft erwartet“, erläuterte der Minister in einem Interview mit dem TV-Sender „Rossija 24“.
Auch der russische Präsident, Wladimir Putin, äußerte sich beim Forum „Russische Energiewoche“ zur Verantwortung Trumps für den Ölpreisanstieg. Wenn der Chef des Weißen Hauses den Schuldigen an den Geschehnissen auf dem Ölmarkt finden wolle, solle er in den Spiegel blicken, so Putin.
Trump hat bereits mehrmals die Situation um die Erdölpreise kommentiert. Am 25. September forderte er vor der UN-Generalversammlung einen Verzicht der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) auf eine Ölpreisanhebung. Auch via Twitter schrieb er, dass die Nahostländer den US-Ratschlägen folgen sollten, da Washington sie schütze.
Gerade Trumps Erklärung über den Austritt der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran Anfang Mai hatte zum Preiswachstum auf dem Ölmarkt geführt. Am 17. Mai kostete ein Barrel der Erdölsorte Brent erstmals seit 2014 mehr als 80 US-Dollar. Danach stabilisierten sich die Preise etwas, bis sich in der Vorwoche erneut ein Wachstumstrend abzeichnete. Am 4. Oktober belief sich ein Brent-Fass auf 85,5 Dollar.


Lug-info.com: „In Folge eines Beschusses durch bewaffnete Kräfte der Ukraine auf Solotoje-5 wurde der neunjährige Junge Jaroslaw Kampborow durch ein detonierendes Mörsergeschoss verletzt“, teilte der Pressedienst der Volksmiliz der LVR mit.
Der Beschuss erfolgte am Abend des 6. Oktober.

Armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR zur Lage am 09.10.2018:
In den letzten 24 Stunden wurden 28 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten des Gegners festgestellt, der die Gebiete von zwölf Ortschaften beschossen hat.
In Richtung Gorlowka wurden von den Positionen der 72. mechanisierten und der 58. Panzergrenadierbrigade unter dem Kommando der Kriegsverbrecher Tatus und Drapatyj aus die Gebiete von Sajzewo und Dolomitnoje mit Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Donezk haben die Kämpfer der 92. und der 28. mechanisierten Brigade unter Kommando von Kokorjew und Martschenko sowie der 56. Panzergrenadierbrigade unter Kommando von Iwanow mit Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen die Gebiete von Krutaja Balka, Jakowlewka, Jasinowataja, Spartak, Alexandrowka, den Petrowskij-Bezirk und das Gebiet des Flughafens von Donezk beschossen. Während des Beschusses des Petrowskij-Bezirks von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden zwei Wohnhäuser und ein leichtes Fahrzeug in der Gorki-Straße, ein Haus in der Wyborgskij-Gasse und die Schule Nr. 116 in der Samarskaja-Straße beschädigt.
In Richtung Mariupol haben die Kriegsverbrecher der 36. Marineinfanteriebrigade auf Befehl von Gnatow auf die Gebiete von Kominternowo, Leninskoje und Sachanka 18 Mörsergeschosse des Kalibers 82 bzw. 120mm abgefeuert sowie mit verschiedenen Arten von Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen geschossen. Im Verlauf des Beschusses von Kominternowo wurde ein Wohnhaus in der Achamtowa-Straße zerstört, zwei weitere wurden beschädigt.
Ein Brand im 6. Arsenal des Kommandos der Unterstützungskräfte der ukrainischen Streitkräfte im Oblast Tschernigow ist bei weitem kein Zufall, dies ist bereits das vierte brennende Lager der ukrainischen Streitkräfte innerhalb von zwei Jahren.
Im Jahr 2017 überstieg der Wert des militärischen Eigentums und der Munition, die in den Lagern verbrannt sind, den Jahreshaushalt der ukrainischen Streitkräfte und die Gelder, die die Ukraine als „Kriegsabgabe“ gezahlt haben, um ein Mehrfaches.
Es wurden zehntausende von Menschen evakuiert, der Eisenbahn-, Kraftfahrzeug- und Luftverkehr gesperrt.
Trotz der lautstarken Erklärungen hochrangiger Beamter wurde bis heute kein einziger General bestraft, und dies hängt damit zusammen, dass die höchste militärisch-politische Führung so die Spuren des Verkaufs von Waffen und Munition aus sowjetischer Zeit in Länder Afrikas und in die arabische Krisenregion verwischt.
Im Ergebnis einer Revisionskontrolle durch die Militärstaatsanwaltschaft wurde im September 2018 in den Raketenartilleriewaffenlagern der ukrainischen Streitkräfte ein Fehlbestand an Munition und Waffen in einer Gesamtsumme von mehr als 2 Milliarden Griwna entdeckt.
Zu den Spitzenreitern bei den Fehlbeständen an Raketen und Munition gehörten das 6. und das 10. Arsenal, das 65. Raketenartilleriearsenal sowie die 1631. Artilleriewaffenbasis.
Die Dokumentation der Überprüfungen wurden dem leitenden Militärstaatsanwalt der Ukraine übergeben und wurden unter persönliche Kontrolle von Matios genommen.
Danach gab der Verteidigungsminister der Ukraine dem Leiter der Hauptabteilung Bewaffnung des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte General Schewzow den Auftrag, sich damit persönlich auseinanderzusetzen und die Frage abzuschließen.
Nach uns vorliegenden Informationen befanden sich im 6. Arsenal des Kommandos der Unterstützungskräfte der ukrainischen Streitkräfte zum Stand am 30. September 2017 130.000 Tonnen Munition verschiedenen Typs, einschließlich Raketen, Geschossen für Panzergeschütze, Lauf- und Raketenartillerie.
Zum Zeitpunkt der Kontrolle durch die Militärstaatsanwaltschaft im September 2018 waren noch 80.000 Tonnen Munition dort.
Besonders möchte ich anmerken, dass in diesem Lager Raketen vom Typ 9M38 für einen Abwehrraketenkomplex „Buk“ sowie die gesamte begleitende und technische Dokumentation dazu gelagert waren.
Der Brand ereignete sich genau in dem Augenblick, als die Weltöffentlichkeit von der Ukraine die Dokumentation für die Raketen für „Buk“-Komplexe im Waffenbestand der ukrainischen Streitkräfte forderte, um den Tod von 298 Menschen am 17. Juli 2014 vollwertig und objektiv zu untersuchen.
Ich möchte anmerken, dass in der letzten Woche eine Gruppe ausländischer Offiziere, unter denen hochrangige NATO-Vertreter waren, das 6. Arsenal besuchte.

de.sputniknews.com: Hackerangriff oder Atomwaffe? Russland reagiert auf Londons neue Strategie.
Russland hat Großbritannien eine harte Antwort versprochen, sollte London tatsächlich einen massiven Hackerangriff gegen russische Infrastrukturanlagen unternehmen.
„Großbritannien war noch seit der Zeit Iwan Grosnis (Zar im 16. Jahrhundert – Anm. der Red.) Russlands Feind. Und wenn sie dies erklären, werden sie es wohl tatsächlich versuchen. Wir werden uns aber schützen und unsere Antwort wird hart sein“, sagte der Vizeaußenminister Oleg Syromolotow am Dienstag.
Die Zeitung „Sunday Times“ hat am Sonntag berichtet, dass das britische Verteidigungsministerium massive Hackerattacken auf Energieversorgungssysteme in Russland in Erwägung ziehe, um auch „dem Kreml das Licht abzudrehen“. Zu dieser Maßnahme will man laut der Zeitung allerdings nur im Fall einer „Aggression“ Moskaus greifen. Die Stärkung des offensiven Cyber-Potentials sei die einzige Alternative für die Nutzung von Atomwaffen, da Großbritannien nicht genug Waffen für einen militärischen Widerstand gegen Russland besitze, hieß es.

Mil-lnr.info: Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt angespannt aber kontrollierbar. Die ukrainischen Streitkräfte beschießen weiter hinterhältig Ortschaften der Republik.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner achtmal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Auf Befehl des Kommandeurs der 14. Brigade, des Kriegsverbrechers Wojtschenko, wurden die Gebiete von Kalinowo und Kalinowo-Bortschtschewatoje mit Schützenpanzerwaffen und Granatwerfern beschossen. Auch auf seine Anweisung hin wurde Donezkij mit 120mm-Mörsern beschossen, wo im Ergebnis eines direkten Treffers ein privates Wohnhaus in der Krinitschnaja-Straße vollständig vernichtet wurde. Durch glücklichen Zufall konnten Opfer unter der Zivilbevölkerung vermieden werden.
Shelobok und Prischib haben die ukrainischen Truppen mit 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen. Die Befehle zur Eröffnung des Feuers erteilte der Kommandeur der 53. Brigade, der Kriegsverbrecher Grusewitsch.
Auf Befehl eines anderen Kriegsverbrechers, des Kommandeurs der 72. Brigade Tatus, wurde Kalinowka mit 120mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 140 verschiedene Geschosse abgefeuert.
Zu allen Fällen von Beschuss des Territoriums der Republik und von Objekten der zivilen Infrastruktur werden Materialien gesammelt und an die Rechtsschutzorgane übergeben, um neue Fälle im Rahmen der Strafverfahren zu den Verbrechen der Ukraine gegen die Einwohner des Donbass festzuhalten. Kriegsverbrechen haben keine Verjährungsfrist.
Die Zahl der Fälle von Selbstmorden in den ukrainischen Streitkräften nimmt zu.
In der Nacht des 6. Oktobers beging ein 22 Jahre alter Leutnant der ukrainischen Streitkräfte im Truppenteile A3628, der in Browary im Oblast Kiew stationiert ist, Selbstmord. Dies bestätigen auch ukrainische Massenmedien mit Bezug auf offizielle Quellen. Aber einige dem Verteidigungsministerium unliebsame Momente werden dennoch nicht veröffentlicht. Nach uns vorliegenden Informationen gehört der Truppenteil A3628 zu den Spezialoperationskräften der ukrainischen Streitkräfte, und die Soldaten dieses Truppenteils werden in Rotation für 2 bis 6 Monate in die Zone der sogenannten OOS abgeordnet. Der Offizier, der Selbstmord beging, sollte am 10. Oktober zum ersten Mal abgeordnet werden, vermutlich zur Erfüllung von Aufgaben im Verantwortungsbereich der operativ-taktischen Gruppierungen „Nord“.
Ausgehend vom Text des Abschiedsbriefs, über den übrigens auch die ukrainischen Medien schweigen, wollte der Leutnant aus einer Reihe persönlicher Umstände nicht abgeordnet werden, ein Grund war, dass er in der LVR Verwandte hat, und er bat das Kommando sehr darum, diese Entscheidung zu überdenken, aber alle Bitten blieben ohne Ergebnis.
Ich will anmerken, dass allein nach offiziellen Angaben der Militärstaatsanwaltschaft der Ukraine seit Anfang 2018 34 Soldaten selbst ihr Leben beendeten, der Löwenanteil der Selbstmorde entfällt auf die OOS-Zone.
Die Volksmiliz der LVR ihrerseits hält trotz der ständigen Provokationen von Seiten der ukrainischen Truppen die übernommenen Verpflichtungen zur Wiederherstellung von Frieden im Donbass ein.
Unsere Einheiten tun ununterbrochen Dienst, führen Übungen zur militärischen Ausbildung durch, um eine hohe Kampffähigkeit beim Stopp jeder Aggression von ukrainischer Seite aufrecht zu erhalten.

de.sputniknews.com: Kiews Idee über „russische Besatzung“ gescheitert – Krim
Die riesige Anzahl ukrainischer Touristen auf der Krim zeugt vom Scheitern der von Kiew definierten Idee eines angeblichen Besatzungsregimes auf der Halbinsel. Diese Auffassung verlautbarte der Vize-Regierungschef der Republik Krim Georgi Muradow am Dienstag.
Laut dem Minister für Kurorte und Tourismus der Republik Krim, Wadim Woltschenko, besuchten dieses Jahr mehr als 6 Millionen Touristen die Schwarzmeerhalbinsel, darunter eine Million Ukrainer. Damit erreichte die Touristenanzahl seit dem Zerfall der Sowjetunion vor 27 Jahren den Höhepunkt. Selbst im Vergleich zu der gleichen Zeitperiode des Vorjahres ist die Besucherzahl auf der Krim um 29 Prozent gestiegen.
„Im Nachbarland Ukraine führt das zu einer gewissen Hysterie. Denn die gesamte Idee des ‚Besatzungsregimes‘ auf der Krim scheitert, wenn eine Million Ukrainer (hierher) kommen, sich herrlich erholen und positive Berichte in den sozialen Netzwerken sowie in den Medien verbreiten“, erklärte Muradow bei einer Sitzung der Krim-Regierung.
Auch der Chef der Republik Krim, Sergej Aksjonow, unterstrich das gute Verhältnis der Krim-Behörden zu den ukrainischen Bürgern: „Es gibt keine Voreingenommenheit der kontrollierenden und prüfenden Behörden“, sagte er.


Ukrinform.ua: Verteidigungsministerium: Brand in Munitionslager lokalisiert, es gibt einzelne Explosionen.
Der Brand in einem Munitionslager in der Region Tschernigow wurde gegen 14:00 Uhr lokalisiert.
Das gab das Verteidigungsministeriums der Ukraine bekannt. Nahe der Ortschaft Druschba, wo sich das Munitionslager befindet, seien einzelne Explosionen zu hören und starker Rauch zu beobachten. Der Zugang zur Ortschaft sei derzeit aber nicht möglich.
Nach Angaben des Innenministeriums wurden aus dem Gebiet um das Munitionslager 12.300 Menschen evakuiert. Die Evakuierung wird fortgesetzt.
Der Brand im Munitionslager nahe der Ortschaft Druschba, Region Tschernigow, begann am Dienstag gegen 03:30 Uhr. Laut dem Chefredakteur von Censor.Net Juri Butusow brach das Feuer im Depot für Raketen für „Grad“-Raketenwerfer aus. Betroffen seien auch Munitionsdepots für Panzer, Haubitzen und Mörser.

Dnr-online.ru: Am 40. Tag nach dem tragischen Tod des ersten Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko (1976-2018) fanden in Donezk ein Trauergottesdienst und eine Kundgebung statt. Um das Andenken von „Batja“ zu ehren, versammelten sich an seinem Grab Verwandte und Freunde, die Führung und Mitglieder der Regierung, Vertretung ender gesetzgebenden und ausführenden Staatsorgane, Mitglieder ausländischer Delegationen, Freunde, nicht gleichgültige Bürger.
„Es gibt keine Worte, die das ausdrücken könnten, was jetzt die Einwohner des Donbass fühlen. Dies ist ein nicht gutzumachender Verlust. Und das sind nicht einfach nur Worte. Bis heute kann man nicht glauben, dass sich alles verändert hat. Leider haben wir einen sehr ernsten Schlag erlitten. Was bleibt zu tun? Uns bleibt, die Fäuste zusammenzuballen und die Zähne zusammenzubeißen, weiter zu kämpfen, den Kampf weiterzuführen und das Land aufzubauen, von dem Alexandr Wladimirowitsch Sachartschenko träume und das er anstrebte“, sagte das kommissarische Oberhaupt der DVR Denis Puschilin.
„Der Schmerz, der seit vierzig Tagen jeden von uns zerreißt, ist nicht vorübergehend. Und jeder von uns spürt, dass uns Alexandr Wladimirowitsch fehlt. Aber das Leben geht weiter, und ich bin davon überzeugt, dass jeder, der Sachartschenko kannte, seinen Wunsch und sein Bestreben kannte, dass im Donbass Frieden herrscht, alles ihm Mögliche dafür tun wird. Der Name Sachartschenkos wird, wie eine Fahne, ein Symbol der Freiheit für die Donezker Volksrepublik sein“, rief der Präsident der Republik Südossetien Anatolij Bibilow die Versammelten auf.
Worte des Gedenkens zu Ehren Alexandr Sachartschenko sprach auch das Oberhaupt der Lugansker Volksrepublik Leonid Pasetschnik. „Uns ist nicht wiedergutzumachender Schaden zugefügt worden. Dies ist ein großer Verlust für den Donbass. Ich weiß, dass die einfachen Einwohner ihn „Batja“ nannten, und das zeugt von Vielem. Vor vierzig Tagen hat sein großes, tapferes Herz durch die Schuld ukrainischer Terroristen aufgehört zu schlagen. Wir werden das nie vergessen“, sagte er.
Beileid äußerten die Abgeordneten der Staatsduma der RF Kasbek Tajsajew und Dmitrij Sablin. „Alexandr Wladimirowitsch war ein Banner der gesamten russischen Welt im Kampf gegen den Faschismus. Er liebte seine Heimat sehr und er hatte einen Traum – dass die Menschen in seinem Heimatland ein würdiges und helles Leben leben“, sagte Kasbek Tajsajew. „In schwieriger Zeit hat unser Land immer Helden hervorgebracht. Einer dieser Helden für Donezk, den Donbass, Russland und die gesamte russische Welt war Alexandr Wladimirowitsch. Er wurde ein Symbol des Mutes und der Standhaftigkeit, ein Symbol des Kampfes für unsere Geschichte und Kultur. Ewiges Andenken“, fasste Dmitrij Sablin zusammen.
Die Versammelten ehrten das Andenken Alexandr Sachartschenkos mit einer Schweigeminute und am Grab des ersten Oberhaupts der DVR wurden tausende von Blumen niedergelegt.


de.sputniknews.com: „Israel zu ernsthaften Schritten in Syrien unfähig“ – Irans Parlamentschef über S-300
Der iranische Parlamentschef Ali Laridschani bezweifelt einen möglichen Schlag Israels gegen die russischen Luftabwehranlagen S-300 in Syrien. Zuvor hatte der israelische Minister für regionale Kooperation, Zachi Ha-Negbi, geäußert, dass die S-300-Lieferungen die Effizienz der israelischen F-15-Jagdflugzeuge in Syrien kaum beeinflussen würden.
„Ich glaube nicht, dass die Israelis zu irgendeinem ernsthaften Schritt fähig sind“, kommentierte Laridschani die jüngste Erklärung Israels.
„Russland hat das Recht auf die Stationierung von S-300-Luftabwehranlagen in Syrien und auf den Schutz seiner Interessen, insbesondere nach dem Angriff Israels auf ein russisches Flugzeug“, so der iranische Parlamentschef.
Als Reaktion auf den Absturz des russischen Aufklärungsflugzeugs Il-20, für den Moskau Israel verantwortlich macht, beschloss Russland verstärkte Sicherheitsmaßnahmen, um seine Militärs in Syrien zu schützen. 2013 hatte Moskau laut Verteidigungsminister Sergej Schoigu auf Israels Bitte die S-300-Lieferungen eingefroren, doch nun habe sich die Lage geändert. Moskau hat die S-300-Anlagen nach Syrien samt weiterer Technik geliefert. Im Laufe von drei Monaten sollen syrische Militärs alle notwendigen Kompetenzen bekommen, um die Technik selber zu nutzen.

abends:

Dan-news.info: Das staatliche Unternehmen „Donezker Eisenbahn“ hat unter den Eisenbahnern einen Wettbewerb über die Skizze eines Entwurfs eines Denkmals für die gefallenen Verteidiger von Debalzewo ausgerufen. Dies teilte heute der Pressedienst des staatlichen Unternehmens „Donezker Eisenbahn“ mit.
„In einem gemeinsamen Beschluss der Leitung des staatlichen Unternehmens „Donezker Eisenbahn“ und des Präsidiums der Rat der Gewerkschaft der Eisenbahner wurde festgelegt, einen Wettbewerb für die beste Skizze für ein Denkmal „Auf ewig im Gedächtnis des Volkes…“, das den Verteidigern von Debalzewo gewidmet ist, die mit ihrer selbstlosen Heldentat die Stadt am 18. Februar 2015 von den ukrainischen Besatzern befreit haben, durchzuführen“, heißt es in der Mitteilung.
Das Denkmal soll auf dem Gebiet des Bahnhofs der Stadt errichtet werden.
Entwürfe können vom 1. November 2018 bis zum 20. Februar 2019 eingereicht werden.
Wir fügen hinzu, dass die Arbeiter des staatlichen Unternehmens „Donezker Eisenbahn“, die Mitglied der Gewerkschaft sind, zur Teilnahme eingeladen sind. Genaueres findet man auf der offiziellen Seite des staatlichen Unternehmens „Donezker Eisenbahn“.
Debalzewo, dass seit 1878 besteht, wurde 2014 von den in den Donbass eindringenden Kämpfern des Kiewer Regimes eingenommen. Die Miliz der Volksrepubliken befreite die Stadt am 18. Februar 2015 von den Besatzern. Während des Abzugs zerstörten die ukrainischen Streitkräfte einen Teil der Infrastruktur, einschließlich des größten Eisenbahnknotens des Donbass. Insgesamt wurden 80 Prozent der Gebäude in der Ortschaft zerstört, das Territorium wurde von den ukrainischen Truppen total vermint.
Vor Beginn der Aggression Kiews gegen das Volk des Donbass betrug die Bevölkerung von Debalzewo mehr als 25.000, zum Zeitpunkt der Befreiung von den Straftruppen wurden dort nur etwa 4500 Einwohner gezählt.

 

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