Neuigkeiten aus Wirtschaft vund öffentlichem Leben in Novoròssija 03.08. ̶ 09.08.2024

Erscheint seit 2014

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Quellen: Die Angabe unter der Überschrift eines jeden Artikels ist ein Link zum Original.
Erläuterungen am Schluss dieser Ausgabe – sonst in Klammern
unmittelbar dahinter

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Sonnabend:

Die Wiedergeburt der Kohleindustrie
Lugansk.kp.ru (Komsomòlskaja Právda) / N. Makarenkov, P. Chanarin – In den letzten Jahren hatte die Kohleindustrie mit Schwierigkeiten zu kämpfen, aber nach der Wiedervereinigung der LVR und DVR mit Russland kamen Investoren in die Regionen und die Unternehmen erleben einen neuen Aufschwung. Das Handelshaus »Kohlen vom Don« GmbH hat zehn Bergwerke in der Republik gepachtet: ›Sàmsonovskaya-Západnaja‹ , ›Dolžànskaja-Kapitàlnaja‹ , ›Komsomòlskaja‹ , ›V.V. Vàchrušev‹, ›M.V. Frùnze‹ , ›Mòlodogvardéjskaja‹ , ›Ja.M. Sverdlòv‹ , ›Duvànnaja‹ , ›Suchodòlskaja-Vostò4naja‹ (Bild) und ›Chàrkovskaja‹ sowie eine Reihe von Nebenbetrieben.

Vor vielen Bergwerken ist die ruhmreiche Arbeit der Bergleute der Luganščina verewigt.
       „Das geplante Investitionsvolumen für die ersten fünf Jahre beläuft sich auf rund 40 Mrd. Rubel“, so das Ministerium für Brennstoffe, Energie und Kohleindustrie der LVR. „In erster Linie modernisiert der Investor die Ausrüstung. Im Jahr 2024 soll das Produktionsvolumen auf 1,5 Mio. Tonnen pro Jahr steigen. Bis 2028 plant der Investor eine Steigerung auf 10,5 Mio. Tonnen. Die Firma will diese Zahlen durch die Inbetriebnahme neuer Abbaustätten, eine umfassende Modernisierung der Ausrüstung sowie die Anwendung moderner technischer Lösungen erreichen.
       Ilja Koljesnik, Direktor der »Kohlen vom Don« GmbH, wies darauf hin, dass es bei jedem Unternehmen in erster Linie um die Menschen gehe, die dort arbeiten, und dass der Umstrukturierungsprozess ohne sie nicht möglich sei.
       „Es ist kein Geheimnis, dass dies kein einfacher und schneller Prozess ist“, sagte er, „aber wir haben bereits zwei Phasen der Umstrukturierung durchlaufen. Es besteht kein Zweifel daran, dass wir mit Hilfe der Finanzierung durch die Unternehmensentwicklungsprogramme in der Lage sein werden, das Arbeitstempo zu erhöhen, die Produktionskapazitäten wiederherzustellen und die Abbaustätten auf Vordermann zu bringen. Wir haben bereits einen Teil der großkalibrigen Untertagetechnik und persönliche Schutzausrüstung gekauft.
       „Die »Kohlen vom Don« hat sich verpflichtet, den Mitarbeitern des Unternehmens soziale Garantien zu bieten. Dazu gehört nicht nur eine angemessene Entlohnung, die um 30-35 % höher ist als zuvor.
       „Wir haben eine spezielle Arbeitsbewertung eingeleitet; es geht um schädliche Arbeitsbedingungen oder die besondere Art der Arbeit, für die die Arbeitnehmer bestimmte Leistungen erhalten“, sagt Koljesnik. „Wir sind dabei, einen neuen Tarifvertrag auszuarbeiten, und wir planen, die Arbeit in den Verpflegungseinrichtungen wieder aufzunehmen. Ich bin der Meinung, dass es parallel zur Steigerung des Tempos und der Kapazität aller Produktionsprozesse notwendig ist, das Prestige und den Ruhm der Arbeit der Bergleute wiederherzustellen, zu diesem Zweck haben wir ein Motivationsschema für verschiedene Kategorien von Positionen und Berufen entwickelt.
       Denis Jaroš, Minister für Brennstoffe, Energie und Kohleindustrie der Lugansker Volksrepublik:
       „Die Kohleindustrie in der LVR erlebt einen neuen Aufschwung. Heute sehen wir bereits die ersten Ergebnisse der Arbeit des Investors in unserer Region: Modernisierung der Anlagen, Inbetriebnahme neuer Anlagen, höhere Löhne, neue Arbeitsplätze. All dies ist das Ergebnis einer mühsamen gemeinsamen Arbeit. Aber wir haben noch eine Reihe von Aufgaben vor uns: Wir müssen die Arbeitssicherheit in den Produktionsstätten auf den Standard der Russischen Föderation bringen und den Umweltschutz gewährleisten.

Sonntag:

Weg von der Gasverstromung
Lug-info.ru – Pioniere der Lugansker Volksrepublik haben etwa 50 km Eisenbahnstrecke von Kampfmitteln geräumt, auf denen in naher Zukunft der Kohletransport zum Kraftwerk in Sčastje (Luganskaja TES) stattfinden soll. Dies sagte Denis Paškov, Leiter der Lugansker Niederlassung der »Eisenbahnen von Novorossija« (ŽDN), gegenüber dem LIC.

07.05.22: LVR-Oberhaupt Leonid Pásečnik startet Block 13 der Luganskaja/Sčastinskaja TES
– F
oto (ausgewählt durch AP): https://img.riamediabank.ru / Alexandr Galperin
       Er sagte, dass die strategische Aufgabe der Niederlassung derzeit darin bestehe, den 2014 stillgelegten Streckenabschnitt Kondrašovskaja Novaja – Semejkino Novoje wieder herzurichten. […] In diesem Jahr seien auf dem Gebiet der LVR neun Weichen erneuert worden, geplant seien 13 Kilometer Gleiserneuereung.
       Zuvor hatte das Energieministerium der Russischen Föderation die Umstellung des Lugansker Kraftwerks in Sčastje von Gas auf Kohle angekündigt um die Kohleindustrie der LVR zu unterstützen.
       Das Kraftwerk erzeugt im Winter auch Fernwärme für die Ortschaft Sčastje.

Popasnaja wird wieder aufgebaut
Lug-info.ru – Die Wiederherstellung der Gleise in den Gegenden um Popasnaja und Sjeverodonjeck hängt vom Abschluss der Entminungsarbeiten ab. Dies berichtete Denis Paškov, Leiter der Lugansker Niederlassung der »Eisenbahnen von Novorossija« (ŽDN), in einem Interview mit dem LIC. „Diese Angelegenheit liegt im Zuständigkeitsbereich militärischer Stellen“, antwortete er auf die entsprechende Frage.

2021 Foto (ausgewählt durch AP): https://popasnaya.city
       Zuvor hatte der stellvertretende Ministerpräsident Marat Chusnullin erklärt, dass Popasnaja, das während der Kämpfe sehr stark gelitten hat, wieder aufgebaut wird und die Einwohner Zuschüsse für den Wiederaufbau ihrer Häuser erhalten können.
       Einheiten der LVR-Volksmiliz rückten Anfang März 2022 in Popasnaja ein. Danach verbrachten sie fast zwei Monate damit, die Stadt systematisch von verschiedenen Gruppen der Kiewer Streitkräfte und Mitgliedern der nationalistischen Bataillone zu säubern und sie nach und nach in den nordwestlichen Teil der Stadt zu drängen. Am 9. Mai 2022 war die Stadt vollständig unter der Kontrolle der Volksmiliz.

Montag:

„Wir begnügen uns mit der Kabinettversion“
Dan-news.ru – Die Donezker Musikschule № 1 ›N. Leontovič‹ erwartet noch in diesem Jahr die Lieferung eines kompletten Satzes von Instrumenten für das Blasorchester. Dies teilte der Direktor der Einrichtung, Alexandr Borščevskij, der Donezker Nachrichtenagentur mit.

Foto: Internetpräsenz (auf VK) Donezker Musikschule № 1
„Die Schule läuft derzeit unter zwei Projekten im Rahmen des nationalen Projekts ›Kultúra‹ . Wir erwarten Holz-, Blechblas- und Schlaginstrumente“, sagte Borščevskij.
       Die groß angelegte Erneuerung von Musikinstrumenten und Schulmöbeln begann im Jahr 2023. Unter anderem wurden drei Klaviere und vier Domras an die Einrichtung übergeben. In der neuen Charge werden u.a. Klarinetten, Oboen und Tubas erwartet. „Bei den Blasinstrumenten werden wir den Bedarf im Prinzip decken. Wir erwarten auch noch Flügel und Klaviere. Klaviere sind teuer. Anstelle der Konzert- begnügen wir uns mit der Kabinettversion“, schloss unser Gesprächspartner.
       Die Musikschule № 1 ›N. Leontovič‹ wurde 1935 gegründet und ist die größte der Republik.

Noch eine Bergwerksverpachtung
Bloknot-donetsk.ru / Vladimir Ščerbakbov – Mit der ›Specialìst‹ GmbH wurde ein Pachtvertrag über das Bergwerk ›Šachtjòrskaja Glubókaja‹ und die dazugehörige Zentrale Aufbereitungsfabrik des DVR-Staatsunternehmens ›Tòrez’antracít‹ unterzeichnet. Dies wurde im Ministerium für Kohle und Energiewirtschaft der der DVR mitgeteilt.

Foto: Ministerium für Kohle und Energiewirtschaft der der DVR
       „Gemäß dem bestätigtem Geschäftsplan sollen in das Bergwerk bis zum Jahr 2029 eine Milliarde Rubel und die Aufbereitungsfabrik Investitionen in Höhe von 45 Mio. Rubel getätigt werden.
       Das Dokument spiegelt auch die geplanten Indikatoren für die Produktion und den Umfang der zu erwartenden Steuereinnahmen wider. So sollen bis zum Ende der Vertragslaufzeit das Produktionsvolumen von 290.000 Tonnen auf 810.000 Tonnen steigen und der Haushalt der DVR mit über 1,6 Mrd. Rubel aufgefüllt werden.“, berichtet das Ministerium für Kohle und Energiewirtschaft der Republik.

Dienstag:

„Von der russisch-orthodoxen Kirche als rechtschaffener Militär geehrt
Xonews.ru – In Skadovsk fand eine feierliche Zeremonie zur Enthüllung einer Büste des berühmten Admirals Fjodor Ušakov statt. Dies gab der Gouverneur der Region Cherson, Vladimir Saldo, heute bekannt.
       „Fjodor Ušakov war ein legendärer Marinekommandeur der russischen Schwarzmeerflotte, der während seiner militärischen Karriere keine einzige Niederlage erlitt und kein einziges Schiff verlor. Sein Wirken steht in direktem Zusammenhang mit der Oblast Cherson. Eine der berühmtesten Schlachten Ušakovs – die Schlacht mit der türkischen Flotte am Kap Tendra am 11. September 1790 – fand ganz in der Nähe der Westküste der heutigen Oblast Cherson statt“, schreibt er in seinem Telegram-Kanal.

Foto: Telegram-Kanal Vladimir Saldo
       Saldo erinnerte daran, dass die ukrainischen Machthaber das historische Gedächtnis der Einwohner der Oblast Cherson absichtlich verfälschen und die Erinnerung an russische Befehlshaber und Herrscher auslöschen wollen. „Jetzt geben wir der Oblast ihre wahre Geschichte und ihr Gedächtnis zurück. Unter der Büste von Ušakov steht geschrieben: ‚Verzweifelt nicht! Diese gewaltigen Stürme werden sich in den Ruhm Russlands verwandeln‘. Ich glaube, dass diese Worte für unsere Zeit von Bedeutung sind“, schloss Saldo.
       Fjodor Ušakov (1745 – 1817) war ein herausragender russischer Admiral, der die Schwarzmeerflotte befehligte. Er errang eine ganze Reihe glänzender Siege in Seeschlachten, ohne eine einzige Niederlage zu erleiden. Er leistete einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des Marinestützpunkts Sevastópol. Seit 2001 wird er von der russisch-orthodoxen Kirche als rechtschaffener Militär geehrt.

Oblast Zaporòžje will Produktion von Zusatzstoffen für den Straßenbau aufnehmen
Zonews.ru – Das Öl- und Fettunternehmen in Berdjansk wird die Produktion von Additiven für den Straßenbau aufnehmen. Dies teilte der stellvertretende Generaldirektor der ‹ Körperschaft zur Entwicklung der Oblast Zaporòžje«, Oljeg Tolkajlov, den Journalisten mit.

Foto: Telegram-Kanal Jevgenij Bálickij
       „Der Straßenbau entwickelt sich sowohl in der Oblast als auch in den Nachbarregionen gut. Jetzt arbeiten wir mit Kollegen aus anderen Regionen zusammen, um im Rahmen des kürzlich eröffneten Labors schnellstens die Produktion des Adhäsionsadditivs BP-3 für Straßenbaubitumen aufzunehmen. Es ist notwendig, Tests durchzuführen, um das Ganze mit der russischen Gesetzgebung in Einklang zu bringen“, sagte Tolkajlov. […]
       Das Prüflabor für chemische Analysen der ‹ Körperschaft zur Entwicklung der Oblast Zaporòžje« wurde im August nach der Zertifizierung im Schmierstoffwerk in Berdjansk eröffnet. Es ist das erste in der Region und das größte in den wiedervereinigten Regionen.

Lehrbuch über die Geschichte der Oblast Zaporòžje für Schüler der Sekundarstufe
Zonews.ru – Pädagogen, Heimatkundler und Wissenschaftler haben ein Lehrbuch für die Klassen 5-7 zum Thema ‹ Geschichte unserer Region« (der Oblast Zaporòžje) entwickelt. „Es wurde dem russischen Ministerium für Bildung und Wissenschaft zur Prüfung vorgelegt“, sagte die amtierende Ministerin für Bildung und Wissenschaft der Region, Tatjana Dubinskaja.

Foto: Telegram-Kanal Ministerium für Bildung der Oblast Zaporòžje
       Nach Angaben der Ministerin behandelt das Lehrbuch die wichtigsten Ereignisse von der alten Geschichte der Region bis zur Gegenwart. Es wird auch im Unterricht im Multimedia-Park ‹ Russland – meine Geschichte« benutzt. „Die Herausgabe dieses Lehrbuchs ist unter den Bedingungen, unter denen sich in der befreiten Region ein neuer Umgang mit der Geschichte herausbildet, sehr wichtig. Das Handbuch berücksichtigt die Synchronisierung des historischen Prozesses und schenkt den Fragen der Kultur und des Alltagslebens in der Region große Aufmerksamkeit. Die Manuskripte der drei Bände wurden dem Bildungsministerium der Russischen Föderation zur Begutachtung vorgelegt“, so Dubinskaja.
       Die Geschichte der Oblast Zaporòžje als Teil von Novorossija ist ein wichtiges Moment in der Erforschung der Heimat. Und vor allem ist sie für die Schulkinder wichtig, da der Geschichtsunterricht über 30 Jahre lang stark verzerrt war. „Man könnte sagen, dass dies eine Art Injektion gegen die Gleichgültigkeit ist“, so Dubinskaja. […]

Wäre man ja schön doof, wenn man das nicht mitnehmen würde
Lug-info.ru – Die Regierung der LVR hat den Antrag des Lugansker Speiseeiskombinats (›Chládo’kombinát‹ ) auf Beitritt zur Freien Wirtschaftszone (SEZ) genehmigt. Dies teilte der Pressedienst der Regierung mit.

Foto: Telegram-Kanal Regierung der LVR
       Eines der Flaggschiffe der Lebensmittelindustrie der LVR, das Lugansker ›Chládo’kombinát‹ , dessen Eis sogar von Präsident Vladimir Putin gewürdigt wurde, will Mitglied der Freien Wirtschaftszone werden. „Die Regierung unterstützt den Antrag und wird die Unterlagen an die Gesellschaft öffentlichen Rechts »Fonds für territoriale Entwicklung« (FRT) schicken“, teilte sie mit.
       Das Investitionsprojekt sieht eine Steigerung der Produktion von Speiseeis, Milch- und Sauermilchprodukten um fast 30 % durch den Kauf neuer Anlagen vor. Das Unternehmen rechnet auch mit einer Erhöhung der Löhne der Beschäftigten.

Mittwoch:

Da schielt jemand auf öffentliche Aufträge
Dan-news.ru – Die Firma ›Èksplo’met‹ aus der Republik Marij El beabsichtigt, die Produktion von Minen- und Metalldetektoren in den wiedervereinigten Regionen aufzunehmen, so Alexej Fominych, Chefkonstrukteur und Generaldirektor von ›Èksplo’met‹ gegenüber der Donezker Nachrichtenagentur.

Foto: DAN (Archiv)
       Er fügte hinzu, dass die Nähe zu Orten, an denen eine große Anzahl von explosiven Objekten geräumt werden muss, für die Standortwahl von entscheidender Bedeutung sei.
       Zuvor hatte das Unternehmen mitgeteilt, dass es derzeit ein System zur Ferndetektion entwickele, mit dem große Gebiete sicher und genau auf das Vorhandensein von Minen untersucht werden können, um sie anschließend zu beseitigen. So etwas hat es in der ganzen Welt bisher noch nicht gegeben.

„Die Marseillaise des Donbass“
Dan-news.ru – Der Superhit des Dichters Vladimir Skobcov zur Musik von Michaïl Chochlov erlangte sofort Popularität. Nach seiner Veröffentlichung im Jahr 2021 wurde der Videoclip ›Donbàss za námi‹ (der Donbass steht hinter uns) über 26 Millionenmal auf YouTube aufgerufen. Ursprünglich hatten die Autoren die Komposition für den Jahrestag der Befreiung des Donbass von der deutschen Wehrmacht vorgesehen, aber nach der Veröffentlichung hörten viele Menschen darin ein Manifest über die Ereignisse unserer Tage.


Am Ende: „krúto“ (cool) – Foto: Bildschirmausschnitt AP aus https://www.youtube.com
Die Geburt des Hits
Die Urfassung des Liedes erschien bereits 2015. Damals entstand die
»Ballade vom Donbass«, die der Tapferkeit und dem Mut der Bewohner der Region gegenüber dem ukrainischen Überfall gewidmet war. Insgesamt gibt es laut Skobcov drei Versionen der Komposition: die erste ist die Version des Autors, die zweite ist der offiziell bei der Russischen Urheberrechtsgesellschaft registrierte Marsch der Militärischen Sonderoperation zur Musik von Leonid Zinkovskij und Eduard Platonov, und die dritte ist die Popversion, die von Natalja Kačura und Margarita Lisovina aufgeführt wird.
       Die Popversion lag lange Zeit nur im Rohzustand vor, und die Interpreten wurden erst kurz vor dem erwarteten Veröffentlichungstermin gefunden. Ursprünglich sollte sie von einem Mann gesungen werden, sogar ein Männertrio war angedacht. Doch das Schicksal entschied anders: Eines Tages erschienen zwei junge Frauen, Sängerinnen des Theaterchors, auf der Vortreppe des Donezker ›Muz’dráma‹s. Skobcov bot ihnen an, sich den Entwurf anzuhören, und am Abend stimmten Natalja und Margarita zu, die künftige „Hymne“ zu singen.

Tiefere Bedeutung
Die Marseillaise des Donbass, wie die von Natalja und Margarita vorgetragene Version im Internet auch betitelt wurde, berührt weitreichende Themen, die mit der Verteidigung des Vaterlandes zusammenhängen. Musik und Text scheinen wie aus einem Guss zu sein, ohne Rücksicht auf Nationalität oder Geschlecht.

Die Bestie erwachte in pechschwarzer Dunkelheit,
Und Gott wurde der Preis genannt,
Alle haben sich gebeugt – auch die Brüder in Christus,
Alles hat sich gebeugt, nur nicht mein Land.

Es war ein ertragreiches Schaltjahr,
Und der Tod war Blutes volltrunken,
Der Himmel wurde gekrümmt von bleiernen Wolken,
Alles wurde gekrümmt, nur nicht mein Land.

       Es beginnt mit einer Metapher, die den Krieg personifiziert, der Grausamkeit und Zerstörung entfesselt, die zweite Zeile deutet auf die Opfer hin, die zum Wohle des ganzen Landes gebracht werden müssen. „Alle haben sich gebeugt“ und „Brüder in Christus“ spiegelt ein Gefühl der allgemeinen Angst und des Verrats in einer schwierigen Zeit wider, endet aber mit einem Schlüsselsatz, der Trotz und Standhaftigkeit betont. Der Text ist voll von Oxymorona und Epitheta, die das dornige Schicksal der Einwohner der Republik unterstreichen. Der Refrain ist besonders dynamisch. Die Aufmerksamkeit konzentriert sich auf die Worte „Flamme“ und „Rauch“, die zusammen mit der Musik den Eindruck von Präsenz erwecken und den Zuhörer in das Geschehen eintauchen lassen.

||:Der halbe Himmel ist Flamme,
Der halbe Himmel ist Rauch,
Der Donbass ist hinter uns,
Und Gott ist mit uns! :||
(Aus „Rauch“ wurde „Smog“ damit es sich auf ‚bog‘ wie ‚Gott‘ reimt. – d.Übers.)

       Auch das offizielle Musikvideo ist voller Symbolik. Einer der Drehorte darin ist die von der Schlacht verwüstete Gedenkstätte ›Saur-Mogíla‹ im Osten der DVR. Diese strategisch wichtige Anhöhe war sowohl im Großen Vaterländischen Krieg als auch im Jahr 2014, als die Volksmiliz den Ansturm der ukrainischen Nationalisten abwehrte, Schauplatz von Kämpfen. Die Komposition preist die Heldentaten der Milizhelden und ließ die unverbesserlichsten Kritiker buchstäblich zu Boden gehen.


Foto: Bildschirmausschnitt AP aus https://vk.com/video-215888680_456239167 – bitte ansehen
   Auszeichnungen und Popularität
Die „Volkshymne des Donbass“ erklang im März 2022 auf neue Art und Weise. Kačura sang ein Duett mit der beliebten russischen Sängerin Viktoria Dejnego. Sie trugen das Lied (verfügbar auf VK Video) im Moskauer Stadion ›Lúžniki‹ bei der Konzertveranstaltung ‹ Für Frieden ohne Faschismus« vor, die dem achten Jahrestag der Wiedervereinigung der Krim mit Russland gewidmet war. Die Veranstaltung wurde live übertragen, und der Donbasshit wurde von Dutzenden Millionen Menschen im In- und Ausland gesehen. Heute ist das Musikvideo „Donbass for Us“ von Natalia Kachura und Margarita Lisovina eines der beliebtesten in Russland.
       Im Jahr 2020 wurde das Lied mit dem nationalen Literaturpreis ‹ Goldene Feder Russlands« ausgezeichnet. Im Jahr 2021 wurde es mit einem Sonderpreis des Internationalen Wettbewerbs des Nationalen Patriotischen Liedes ‹ Rote Nelke« sowie mit dem Grand Prix eines Moskauer offenen Festivalwettbewerbs in der Kategorie „Militärisch-patriotisches Lied“ ausgezeichnet. Im Jahr 2023 erhielten Natalja Kačura und Margarita Lisovina das ‹ Goldene Grammophon« für ihren Beitrag zur Vereinigung der Völker. […]

„Vielfarbigkeit der Kulturen der indigenen Völker Russlands“
Luganmedia.ru / Stadtverwaltung von Alčevsk – Der Internationale Tag der indigenen Völker der Welt wird jährlich am 9. August begangen.
       Und am 7. August dieses Jahres fand in der Zentralbibliothek von Alčevsk im Rahmen des Programms ‹ Unter einem Himmel« ein ethnografisches Panorama ‹ Die Vielfalt der Kulturen der indigenen Völker Russlands‹ statt, das dem Internationalen Tag der indigenen Völker der Welt gewidmet war.
       Vertreter der Stadtverwaltung, Aktivisten der städtischen Veteranenorganisation und Bibliotheksnutzer nahmen an der festlichen Veranstaltung teil.

Tschetschenische Hochzeit
       In ihrer Ansprache an die Teilnehmer der Veranstaltung betonte Natalja Kurčenko, Leiterin der Kulturabteilung der Stadtverwaltung: „Der Internationale Tag der indigenen Völker der Welt ist für uns von besonderer Bedeutung, weil die Russische Föderation einer der multinationalsten Staaten der Welt ist. In unserem Land leben 193 Völker, die 270 Sprachen sprechen, von denen 47 zu den Ethnien der kleinen indigenen Völker gehören. Daher ist es sehr wichtig, die Traditionen und die Kultur der Völker Russlands bekannt zu machen, um den Wert der kulturellen Vielfalt unseres Landes zu verstehen, was wiederum zur Einigung und zur Entwicklung der Beziehungen zwischen den Vertretern der verschiedenen ethnischen Gruppen beiträgt.
       Die Veranstaltung, die zu einer ethnografischen Plattform in der Bibliothek wurde, um über das einzigartige kulturelle Erbe der indigenen Völker Russlands zu diskutieren, wurde durch die Aussage des russischen Wissenschaftlers und Verteidigers der russischen Kultur, Dmitrij Sergejevič Lichačòv, inspiriert: „Die Kultur stellt die Hauptbedeutung und den Hauptwert der Existenz sowohl der einzelnen Völker als auch der kleinen ethnischen Gruppen und Staaten dar. Außerhalb der Kultur ist ihre unabhängige Existenz sinnlos“.
       Die Teilnehmer der Veranstaltung entdeckten die reiche Kultur und jahrhundertealte Geschichte der indigenen Völker Russlands, lernten die leuchtenden Farben der Volkstraditionen und -bräuche, der Trachten und des Handwerks der russischen, tatarischen, baschkirischen, tschetschenischen und tschuwaschischen Völker sowie der indigenen Völker des Nordens, Sibiriens und des Fernen Ostens kennen.
       Die festliche Atmosphäre wurde durch russische, tatarische, baschkirische und tschuwaschische Volkslieder und Gedichte von Gabdulla Tukaj, dem Nationaldichter von Tatarstan,  Salavat Julaj dem Dichter, Geschichtenerzähler und Nationalhelden des baschkirischen Volkes,  dem berühmten baschkirischen Dichter und Schriftsteller Mustaj Karim  sowie den tschuwaschischen Volksdichtern Peder Chuzangaj und Porfirij Afanasjev geschaffen.
       Eine kleine Ausstellung von Büchern über die historischen Wurzeln und Traditionen verschiedener Völker und Nationalitäten sowie Volkstrachten, die vom Alčevsker städtischen Kulturzentrum zur Verfügung gestellt wurden, erregte großes Interesse.

Donnerstag:

Lúga’maš‹ modernisiert Produktion mit einer neuen Brennschneidemaschine
Lug-info.ru – Der Lugansker Maschinenbaubetrieb ›Lúga’maš‹ hat eine neue russische Brennschneidemaschine mit digitaler Steuerung erworben, die die Produktivität auf das Doppelte steigern wird, berichtet ein LIC-Korrespondent vor Ort.
       Der stellvertretende Direktor des Unternehmens, Dmitrij Kostjučenko, sagte, dass der Betrieb Ende 2023 dem Programm des »Fonds für territoriale Entwicklung« (FRT) beigetreten sei. Die Teilnahme an der Freien Wirtschaftszone (SEZ) ermögliche es dem Unternehmen, neue Ausrüstung zu kaufen.

Abteilungsleiterin für Maschinenbau und Metallurgie im Ministerium für Industrie und Handel der LVR Natalja Kalantajenko
       „Insgesamt planen wir, innerhalb von drei Jahren rund 170 Mio. Rubel in die Modernisierung unserer Produktion zu investieren. Zur Zeit laufen in Nižnij Novgorod und Aksaj Reparatur und Erneuerung von Werkbänken. Außerdem haben wir bei ›Kristàll‹ in St. Petersburg eine Brennschneidemaschine gekauft, die es uns ermöglichen wird, die Arbeitsproduktivität erheblich zu steigern“, sagte er. […]
       „Mit dieser Maschine können wir Prozesse durchführen, für die wir bisher die Werkstücke nach Tver oder Volgograd schicken mussten“, betonte der stellvertretende Direktor. […]
       „Sie beherrscht dass Plasmaschneiden und das Gas-Sauerstoff-Schneiden. Das Plasmaschneiden schneidet bis zu 40 mm dicke Bleche, während das Brennschneiden bis zu 135 mm dicke Bleche schneidet. Die Maschine verfügt über zwei 8 Meter lange Schneidtische und einen 3D-Plasmaschneider.“ […]

Unterstützung auch für Garten- und Weinbau
Xonews.ru – Der Gouverneur der Oblast Cherson berichtete im russischen Landwirtschaftsministeriums, dass die Region bereits über 1,3 Mio. Tonnen Getreide geerntet habe. Dort fand auch eine Diskussion über Unterstützungsmaßnahmen für die Landwirte der Oblast Cherson statt, an der auch Ministerin Oksana Lut teilnahm. Dies berichtete heute der Gouverneur der Region, Vladimir Saldo.

Foto: Telegram-Kanal Vladimir Saldo
       „[…] Trotz aller Schwierigkeiten entwickelt sich der agro-industrielle Komplex der Region gut. Zu Zeit ist die Ernte in vollem Gange und über 1,3 Mio. Tonnen Getreide wurden geerntet“, schreibt er in seinem Telegram-Kanal.
       Eine positive Entwicklung ist auch bei den Exporten zu beobachten. In diesem Jahr ist das Exportvolumen von Getreide und Ölsaaten aus der Oblast Cherson im Vergleich zum Vorjahr um 30 % gestiegen.
       „Die Entwicklung der Landwirtschaft in unserer Region wird durch umfassende Maßnahmen der staatlichen Unterstützung erleichtert. In diesem Jahr werden über 700 Mio. Rubel für die Landwirte der Region bereitgestellt, von denen über drei Viertel bereits an die Empfänger ausgezahlt sind. Derzeit betrachte ich die Entwicklung des Garten- und Weinbaus als eine Priorität für die Region. Oksana Nikolajevna unterstützt diese Initiative und betonte, dass eine anteilige Kostenübernahme der Neuanpflanzung im Garten- und Weinbau durch den Staat untersucht werde“, fügte er hinzu.
       Darüber hinaus wurde das staatliche Programm zur umfassenden Entwicklung des ländlichen Raums erörtert, das 2025 in der Region in Kraft treten soll. Die Oblast Cherson hat in diesem Bereich bereits über 260 Maßnahmen mit einem Volumen von über einer halben Milliarde Rubel geplant. Diese Mittel werden für den Bau von sozialen, kulturellen und kommunalen Einrichtungen im ländlichen Raum verwendet. „Unsere Einwohner im ländlichen Bereich sollen es nicht schlechter haben als die Städter“, betonte Saldo.

Freitag:

Saurer als Zitronen
Crimea-news.com – Die Kornelkirsche, auch Hartriegel genannt, wird im Bezirk Simferópol in kommerziellem Maßstab angebaut. In diesem Jahr wurde mit der Ernte wegen der Hitze drei Wochen früher begonnen.


Foto (ausgewählt durch AP): Komsomòlskaja Právda Krym
       Die Kornelkirsche wird hauptsächlich in der Lebensmittelindustrie verwendet – für Marmeladen, Konfitüren und Süßwaren. Ein Teil wird aber auch an Pharmaunternehmen geliefert. Der größte Teil der Ernte bleibt auf dem Markt der Krim, aber es gibt auch Abnehmer in anderen Regionen Russlands.
                                                                               
Crimea-news.com – In diesem Jahr wird mit einem Ertrag von 7-8 Tonnen pro Hektar gerechnet, was ungefähr den Zahlen des Vorjahres entspricht. Der Höhepunkt der Ernte wird in zehn Tagen, gegen Mitte August, erwartet. Die Kornelkirsche wird unreif geerntet und reift später nach.

Beispiel Mariupol
Dan-news.ru – Der stellvertretende russische Ministerpräsident Marat Chusnullin würdigte am Vorabend des Tages der Bauschaffenden deren Engagement, das eine dynamische Entwicklung der historischen Regionen ermöglicht.
       „Ich möchte allen Fachleuten danken, die am Wiederaufbau der Donezker und der Lugansker Volksrepublik sowie der Oblaste Zaporòžje und Cherson beteiligt sind. Ihre selbstlose Arbeit macht es möglich, dass eine nachhaltige und dynamische Entwicklung in diesen Gebieten beginnt“, schreibt er in seinem Telegram-Kanal.

       Als Beispiel nannte Chusnullin Mariupol, das nach der Umsetzung des Generalplans zu einem der wichtigsten Zentren des Donbass werden soll. Die Fachleute planen dort den Wiederaufbau von über 1,7 Mio. Quadratmetern und den Neubau von über 5,8 Mio. Quadratmetern Wohnraum, die Errichtung von über 50 neuen Kindergärten und 30 Schulen.
       Zuvor hatte der russische Präsident Vladimir Putin darauf hingewiesen, dass es dank der Selbstlosigkeit der Bauleute in Novorossija in den Grenzen von 2024 möglich war, innerhalb von zwei Jahren 20.000 Objekte in Betrieb zu nehmen.
       Der Tag der Bauschaffenden wird in der Russischen Föderation jedes Jahr am zweiten Sonntag im August begangen.

Special vom 19.X.2017:

„Ein glühendes Beispiel für aktiven Bürgersinn und Patriotismus“
Bashinform.ru (Staatliche Nachrichtenagentur der Republik Baschkortostan) / Alfija Agliullina – In der Lugansker Volksrepublik haben Freiwillige der allrussischen »Suchbewegung (zur Identifikation vermisster Rotarmisten – d.Übers.) Russlands« das Denkmal für die Soldaten der 112. Baschkirischen Kavallerie-Division vor der Zerstörung gerettet.

 
Foto: Vladimir Volkov
       Wie bekannt unternahm die 112. Baschkirische Kavalleriedivision im Februar 1943 als Teil des Achten Kavalleriekorps unter dem Kommando von Generalmajor Minigali Šajmuratov einen tiefen Angriff hinter die feindlichen Linien auf die Stadt Vorošilovgrad (heute Lugansk). Während des Angriffs legte die Division über 400 Kilometer zurück und vernichtete dabei 3.000 feindliche Soldaten, 56 Panzer, sechs Flugzeuge und 6.000 Kraftfahrzeuge. Fünf Waffen- und acht Proviantlager, 31 Flugzeuge, 20 Panzer und 115 Autos wurden erbeutet, über hundert Ortschaften befreit. (präzisiert – d.Übers. / https://ru.wikipedia.org) Am 23. Februar 1943 wurde Šajmuratov in der Nähe des Dorfes Šterovka in der Oblast Vorošilovgrad getötet.
       Die dreitägigen Gefechte in der Nähe des Dorfes Černuchino wurden zu den schwersten während des Angriffs. Viele der baschkirischen Kavalleristen blieben in den Gräben und auf den Feldern rund um dieses kleine Dorf. Die Einheimischen begruben die Toten trotz Androhung der Todesstrafe am Rande des Dorfes. Im Jahr 1974 wurde am Ort des Massengrabs der Soldaten des Achten Kavalleriekorps ein Denkmal errichtet – ein Reiter mit Pelz und flatterndem Regenumhang.
       Im Jahr 2014 kam der Krieg erneut in die Luganščina, und das nationalistische Bataillon ›Azòv‹ setzte sich in Černuchino fest. Die Gedenkstätte, in der Hunderte von toten Rotarmisten ruhen, wurde Teil der Befestigung. Das Denkmal wurde als eine der Wände der Stellung verwendet, Schützengräben und ein Grabenkoffer für Panzer wurden am Rand des Grabes ausgehoben. Durch die nahen Explosionen wurde das Denkmal beschädigt, Wasser und Frost besorgten den Rest: Die Skulptur stürzte teilweise ein. Im kriegszerstörten Černuchino fehlte schlicht das Geld für die Restaurierung des Denkmals. Zahlreiche Besuche von Aktivisten und Freiwilligen endeten mit leeren Versprechungen. Im Frühjahr dieses Jahres beschlossen Viktor Mišnjakov, Ilnar Nugmanov und der Bildhauer Vladimir Skvorcov aus Moskau bzw. Donezk, das einzigartige Denkmal auf eigene Rechnung zu retten. In kürzester Zeit wurde Geld gesammelt, Material gekauft und mit den Restaurierungsarbeiten, bei denen das Denkmal faktisch neu gegossen wurde, begonnen. Am 15. Oktober fand die feierliche Einweihung des erneuerten Denkmals statt. Aus Baschkortostan waren Vladimir Volkov, Mitglied der Gesellschaftlichen Kammer und Leiter der regionalen Abteilung der »Suchbewegung«, und Engel Zajnetdinov, Mitglied des Republikanischen Rates der Kriegs- und Arbeitsveteranen, zur Eröffnung eingeladen.

Foto: Vladimir Volkov
       „Die Restaurierung des Denkmals für die Kavalleristen des Achten Kavalleriekorps ist ein glühendes Beispiel für aktiven Bürgersinn und Patriotismus. Die Öffentlichkeit, die erkannt hat, dass das Denkmal einen weiteren Winter nicht überstehen würde, hat es ohne auf Hilfe zu warten in der Tat vor der vollständigen Zerstörung bewahrt. Davor eine tiefe Verbeugung! Jetzt besteht unsere Hauptaufgabe darin, Mittel zu finden, um die dort ruhenden Soldaten zu verewigen. Die Schwierigkeit liegt nicht nur darin, dass ›Azòv‹ beim Ausheben der Gräben Denkmal und Grab beschädigt hat, sondern auch darin, dass wir bisher nicht alle dort begrabenen Soldaten benennen können. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass einige der Soldaten, die in den Unterlagen aufgeführt sind, in Wirklichkeit am Leben geblieben waren. Viele der Vor- und Nachnamen sind unleserlich, einige stehen auch auf Denkmälern in benachbarten Dörfern. Wir haben nun damit begonnen, genaue Listen der Bestatteten zu erstellen und ihre Namen zu klären. Während dieser Arbeiten hoffen wir, dass Mittel für die Reparatur des Grabes und die Anfertigung und Anbringung von Gedenktafeln gefunden werden, denn die Erinnerung an die 112. Baschkirische Kavallerie ist eine Ehrensache für unsere Republik“, schilderte Volkov seine Eindrücke von der Reise.
       Neben der Restaurierung der Gedenkstätte in Černuchino planen die Bürgeraktivisten die Anfertigung und Anbringung von Gedenktafeln an anderen Gedenkstätten in Lugansk, wo Soldaten der Division ruhen. Im Sommer 2018 wollen die Forscher gemeinsam mit ihren Lugansker Kollegen am Todesort von Generalmajor Minigali Šajmuratov arbeiten. Sie hoffen, dass dies Licht in eine Reihe von Fragen im Zusammenhang mit den Kämpfen Ende Februar 1943 bringt.

Quellen:

Lug-info.ru – Lugansker Informationszentrum (LIC)
Luganmedia.ru – LugànmédiaHolding
Dan-news.ru – Donezker Nachrichtenagentur (DAN)
Vsednr.ru –
Vsjo o DNR (Alles über die DVR)
Zonewsw.ru – Zaporòžjer Nachrichtenagentur
Xonews.ru – Chersoner Nachrichtenagentur
Hersonka.ru – Readovka.news für die Oblast Chersòn
Crimea-news.com – Lènta Nóvostej Krýma
Crimea.ria.ru – RIA Nóvosti Krym
Obyektiv.press – Städtisches Informationsportal Sevastópol
Novostipmr.com – Nóvosti Pridnjestròvja
Lènta Nóvostěj (ZOV):            News-kharkov.ru   •  Lnr-news.ru               •  Dnr-news.ru
  Zp-news.ru (Zaporòžje)   •  Kherson-news.ru    •  News-odessa.ru        •  Tiraspol-news.ru
Gd-n.ru Bahnen von Novoròssija (ŽDN)              Crimearw.ru – Krim-Eisenbahn (KŽD)
Bloknot-lugansk.ru – Donezk                                    Bloknot-donetsk.ru – Lugansk
Novorosinform.org – Novoròssija                          Asd.news – »Analytischer Dienst des Donbass«
Antifashist.com –
›Àntifašìst                                     Mk.ru – Moskòvskij Komsomòlec
Antimaydan.info – ›Àntimajdán                              Aif.ru – Argumènty i Fàkty

Standard

Neuigkeiten aus Wirtschaft und öffentlichem Leben in Novoròssija 27.07. ̶ 02.08.2024

Erscheint seit 2014

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Quellen: Die Angabe unter der Überschrift eines jeden Artikels ist ein Link zum Original.
Erläuterungen am Schluss dieser Ausgabe – sonst in Klammern
unmittelbar dahinter

Weitere Übersetzungen mit Bezug auf den Donbass sind weiterhin zu finden auf
https://t.me/RenateKoppe (Anmeldung erforderlich).


Nachtrag von Do, 25.VII.
:

„Eine echte Garantie für die Sicherheit der in diesem Land lebenden Bürger“
Novostipmr.com/ru – In Pridnjestrowien finden anlässlich des 32. Jahrestages der Entsendung der russischen Friedenstruppen Feierlichkeiten statt. Am 29. Juli 1992 landeten die ersten Fallschirmjäger der Divisionen Pskov und Tula auf dem Flugplatz von Tiràspol. Noch am selben Tag trafen die Friedenstruppen in Dubossary ein, und am nächsten Tag rückten sie in Bendèry ein.
       Die Einwohner von Pridnjestrowien, die ein Ende des Krieges herbeisehnten, kamen ihnen in der Nähe des Dorfes Parkany entgegen. Dort finden jedes Jahr die Feierlichkeiten statt, und 25 Jahre später wurde an dieser Stelle der Friedensbogen mit der Aufschrift „Gesegnet seien die Friedensstifter“ errichtet.

       Die Blumen, die dort niedergelegt werden, sind ein Zeichen des Respekts und der Dankbarkeit gegenüber denjenigen, die nicht nur den Krieg beendet haben, sondern auch weiterhin Bedingungen schaffen, um ihn zu verhindern.
       „Es waren die russischen Friedenstruppen, die den Krieg hier beendet haben. Sie waren es, die Hunderte, wenn nicht Tausende, Zehntausende von Menschenleben gerettet haben, die bei einer Ausweitung des Konflikts in Gefahr gewesen wären. Und was ein sich ausweitender Konflikt ist, sehen wir heute sehr gut. Es waren die russischen Friedenstruppen, die den Frieden hergestellt und dem Verhandlungsprozess eine Zukunft gegeben haben. Seit 32 Jahren gibt es außer negativen Emotionen und Lügen nichts, was die gemeinsame Friedensmission in Frage stellen könnte. Ich möchte daran erinnern, dass neben den russischen Friedenstruppen auch pridnjestrowische und moldawische an der Friedensmission teilnehmen. Das Wichtigste ist der Frieden. Und es herrscht Frieden“, sagte der Präsident der PMR, Vadim Krasnosjelskij, in einem Gespräch mit Journalisten.
       Die friedenserhaltende Operation in Pridnjestrowien wird als einzigartig bezeichnet. Das gemeinsame Format des Dienstes, bei dem Vertreter der Republik Moldau, Pridnjestrowiens und Russlands rund um die Uhr im Einsatz sind, die Arbeit des Gemeinsamen Militärkommandos und der Gemeinsamen Kontrollkommission (OKK) – all das ist eine Garantie für die friedliche Lösung aller Widersprüche, die in diesen 32 Jahren regelmäßig aufgetreten sind. Schließlich sind Pridnjestrowien und Moldawien immer noch Konfliktparteien. Und die friedenserhaltende Operation unter der Schirmherrschaft Russlands ermöglicht es, Berührungspunkte zwischen Tiraspol und Chișinău zu finden.
       „In den modernen internationalen Beziehungen wurden im Laufe der Zeit viele verschiedene Friedensmissionen ins Leben gerufen, deren Funktion und Aufgaben jedoch nach einer gewissen Zeit immer wieder beendet wurden. Die derzeitige Friedensmission besteht seit 32 Jahren. Das ist ein Indikator für Effektivität. Die russische Führung schätzt die Arbeit des Kommandos und der Friedenssoldaten sehr. Ich bin beauftragt, eine Glückwunschbotschaft des stellvertretenden Außenministers der Russischen Föderation, Michaïl Galuzin, zu übermitteln, verbunden mit den Wünschen für eine erfolgreiche künftige Arbeit. Ich schließe mich dieser Botschaft mit großer Freude an“, sagte Oleg Vasnjecov, Botschafter der Russischen Föderation in der Republik Moldau. Zusammen mit seiner Frau legte er auch Blumen am Friedensbogen nieder.

       Auch in Bendery wurden heute Blumen niedergelegt – am Denkmal des 20. Jahrestages der Entsendung der Friedenstruppen und an der Gedenkstätte der Erinnerung und des Schmerzes. Der Komplex wurde am ersten Jahrestag der Tragödie von Bendery, am 19. Juni 1993, eingeweiht. Dort befindet sich auch ein Denkmal für den Kommandeur der 14. Russischen Armee, Generalleutnant Alexandr Lebjed, den viele Pridnjestrowier als Helden bezeichnen, der dem Blutvergießen ein Ende setzte.
       Unter denjenigen, die heute hierher gekommen sind, waren auch Vertreter der Frauenunion von Bendery. Die Leiterin der Organisation, Anželina Ogli, erinnert sich: Viele Bürger wussten bereits, dass die Friedenstruppen kommen würden. Das war eine sehr ermutigende Nachricht für die Pridnjestrowier, die jeden Tag ihre Freunde beerdigen mussten.
       „Wir wussten das alles im Voraus, wir hatten Blumen vorbereitet, wir wussten, dass die Friedenstruppen zu uns kommen würden. Man brauchte den Menschen nichts zu sagen, sie versammelten sich und kamen, um sie zu treffen. Es war eine solche Freude, die mit Worten nicht zu beschreiben ist. Freude mit Tränen in den Augen – so haben wir sie empfangen. Und seit 32 Jahren haben wir Frieden, danke Russland dafür“, sagte sie.
       Die Einführung der russischen Friedenstruppen war eine konsequente Fortsetzung der Umsetzung des am 21. Juli 1992 unterzeichneten Abkommens über die Grundsätze der friedlichen Beilegung. Das Dokument beendete nicht nur das Blutvergießen, sondern legte auch den Grundstein für einen ganzen Mechanismus, der es Moldawien und Pridnjestrowien ermöglichte, den Frieden zu wahren und politische Verhandlungen zu führen.
       Am 27. Juli wurde das wichtigste Führungsgremium der Operation, die Gemeinsame Kontrollkommission, eingesetzt, und bereits zwei Tage später rückten, wie bereits erwähnt, die ersten Friedenstruppen in Pridnjestrowien ein.
       Die 3.200 russischen, 1.200 pridnjestrowischen und 1.200 moldawischen Friedenssoldaten, die in die Sicherheitszone einzogen, sorgten für die Trennung der bewaffneten Formationen der Konfliktparteien. Bereits am 1. August waren die Feindseligkeiten vollständig eingestellt. Später schlossen sich Vertreter der OSZE-Mission und der Ukraine dem im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem OKK eingerichteten Mechanismus an. Doch all dies wurde unter der Ägide Russlands geschaffen und funktioniert weiterhin.

       „Zu diesem Zeitpunkt begann der friedliche Dialog zwischen Moldawien und Pridnjestrowien, die politische Diskussion von Fragen im Zusammenhang mit der friedlichen Beilegung des Konflikts. Der Dialog dauert nun schon 32 Jahre. Die Konfliktparteien waren in der Lage und haben gelernt, Einigungen zu erzielen. Und während dieser ganzen Zeit konnten die Friedenstruppen bei bestimmten Konflikten – und davon gibt es eine ganze Reihe – Konfrontationen zwischen den Strafverfolgungsbehörden und der Zivilbevölkerung schlichten und Komplikationen in der Sicherheitszone verhindern“, sagt Oleg Beljakov, Ko-Vorsitzender der Gemeinsamen Kontrollkommission aus Pridnjestrowien.
       Die wichtigste Errungenschaft einer friedenserhaltenden Operation sind die geretteten Menschenleben. Pridnjestrowien ist stolz darauf, dass es weder unter den Friedenssoldaten noch unter der Zivilbevölkerung Opfer gibt, was in anderen Ländern nicht der Fall ist.
       „In anderen Ländern der Welt sterben Menschen bei Operationen, die unter der Schirmherrschaft der UN und anderer Organisationen durchgeführt werden. Wir haben keine solchen Verluste. Heute befürworten wir diese friedenserhaltende Operation und sagen, dass sie bis zur vollständigen Beilegung des moldawisch-pridnjestrowischen Konflikts fortgesetzt werden sollte und dass es keine Änderungen geben darf. Es gibt bestimmte Thesen aus Moldawien und Europa, dass das Format dieser friedenserhaltenden Operation geändert werden sollte und dass die russischen Truppen abgezogen werden sollten. Wir sind jedoch nicht dieser Meinung, da dies eine echte Garantie für die Sicherheit der in diesem Land lebenden Bürger ist“, betonte der Leiter der pridnjestrowischen Delegation in der OKK.

Nachtrag von Fr, 26.VII.:

Eines der etwas ungewöhnlicheren Museen
Xonews.ru – „Die Zweigstelle der Russischen Militärhistorischen Gesellschaft (RVIO) in der Oblast Cherson arbeitet an der Restaurierung des Museumsanwesens von Sofija Falc-Fejn im Dorf Chorlý im Bezirk Kalančak und an anderen interessanten und ehrgeizigen Plänen“, sagte Vladimir Saldo, Gouverneur der Region, in einem Interview mit der Publikation ›Naddnjeprjànskaja Právda‹.

Foto: Fernsehsender ›Távrija‹
       Sofija Bogdanovna Falc-Fejn (1835-1919) war Geschäftsfrau und aktive Philanthropin, Mutter von Friedrich Eduardowitsch Falz-Fein, dem Gründer des Naturschutzparks ›Askanija-Nóva‹.
       Sie gründete im Gouvernement Cherson unter anderem eine Süßwarenfabrik in Dofino und eine Weinkellerei in Preobražènka. Darüber hinaus eröffnete sie in Odessa eine Konservenfabrik, deren Markenzeichen ein goldener Fisch auf einem Fahrrad war.
       1897 gründete Sofija Bogdanovna das Dorf Chorly und begann mit dem Bau eines kleinen Hafens mit Lagerhäusern, einem Getreidespeicher, einem Zollamt, einem Hotel für Seeleute, einer Wetterstation, einem Postamt, einem Telegrafen und sogar einer Austernverarbeitungsanlage. Es gab mehrere Parks, ein Kino, Restaurants und einen Ballsaal. Das Telefon verband Chorly mit Askanija und Skadovsk. Eine Dampfschifffahrtsgesellschaft mit eigenen Fracht- und Passagierschiffen wurde gegründet. Hier wurden Falz-Fein-Schafsfelle, Getreide, Fleisch und Rinder nach Europa verschifft.
       Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion im Jahr 1991 kümmerten sich die ukrainischen Behörden nicht um die Erhaltung des historischen Erbes dieses Ortes. Als die Oblast Cherson zu Russland zurückkehrte, zeigten die Einwohner jedoch den Wunsch, die kulturelle Bedeutung des Dorfes wiederherzustellen.
       „Die Einwohner und die Bezirksverwaltung befürworten die Restaurierung des Falc-Fejn-Anwesens. Nach der Restaurierung soll ein Museum entstehen, in dem die Gäste unserer kleinen Halbinsel im Schwarzen Meer wieder in die Zeit des späten 19. Jahrhunderts eintauchen können“, so der stellvertretende Leiter der Bezirksverwaltung von Kalančak, Sergej Zapuskalov.
    (Sofija Falc-Fejn sollte 1919 von zweien ihrer Kinder gegen ihren Willen ins Ausland entführt werden. Widersetzte sich im Alter von 79 Jahren, wurde dann aber doch umgebracht. Im Nachherein wurde von Seiten der Bolschewiki gegen die Verantwortlichen vorgegangen. – d.Übers. / https://ru.wikipedia.org)


Sonnabend
:

Aktivitäten des »Generalauftraggebers im Bauwesen« in den historischen Regionen
Vsednr.ru – In den neuen Regionen wird im Rahmen des Programms zur sozioökonomischen Entwicklung die lebensnotwendige Infrastruktur erneuert. über 80 Sporteinrichtungen und über 120 Kultureinrichtungen sind nun für Training, Proben, Veranstaltungen und Freizeitaktivitäten vorbereitet. Dies gab der stellvertretende Ministerpräsident Marat Chusnullin bekannt.
       „In den neuen Regionen ist es wichtig, solche Bedingungen zu schaffen, damit die Menschen zurückkommen, dort leben und ihre Kinder großziehen. Sport und Kultur sind ein wesentlicher Bestandteil der persönlichen und der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung. Deshalb wird eine moderne Infrastruktur geschaffen, die es den Einwohnern ermöglicht, Sport zu treiben und kreativ zu sein“, so Chusnullin.

Kulturhaus der Bauschaffenden Mariupol –
Foto (ausgewählt durch AP): JeZ in der Komsomòlskaja Právda vom 11.I.24
       Der stellvertretende Ministerpräsident stellte fest, dass die Arbeiten an Kultur- und Sporteinrichtungen fortgesetzt werden. In den Kinder- und Jugendsportschulen in Alčevsk und Sjeverodoneck (LNR) zum Beispiel haben die Bauleute unter der Aufsicht der Gesellschaft öffentlichen Rechts »Generalauftraggeber im Bauwesen« (JeZ) die strukturellen Schäden an den Gebäuden behoben, ändern die technischen Netze und stellen den Innenausbau fertig. Bereits in diesem Herbst wird die Sportschule in Alčevsk den Basketball-, Volleyball-, Tischtennis-, Gymnastik-, Box- und Kickboxunterricht unter modernen und komfortablen Bedingungen wieder aufnehmen. Die Schule in Sjeverodoneck wird Hallen für Sportler in Volleyball, Leichtathletik, Gymnastik, Fußball und anderen Disziplinen eröffnen.
       Im Stadion ›Stroïtjel‹ (Bauschaffender) in Geníčesk, Oblast Cherson, haben Spezialisten mit der Ausstattung der Zuschauertribünen und dem Bau neuer Laufbahnen begonnen. Es ist geplant, die Renovierung der Anlage im Herbst abzuschließen.
       In Melitopol, der Hauptstadt der Oblast Zaporòžje, wird die Sanierung der Kinder- und Jugendsportschule № 1 abgeschlossen. Dort wurden das Dach erneuert, technische Systeme ersetzt und die Innenausstattung der Räumlichkeiten vorbessert.
       In Mariupol (DNR) werden umfangreiche Reparatur- und Restaurierungsarbeiten in den Stadien ›Západnyj‹ und ›Portovik‹ durchgeführt. Das erste hat über 3.000, das zweite über 1.400 Zuschauerplätze. In beiden werden derzeit die Tribünen, die Sportflächen sowie die Verwaltungs- und Sozialgebäude renoviert. Sobald die Renovierung abgeschlossen ist, werden die Stadien wieder zu wichtigen Orten für Training und Sportveranstaltungen in der Stadt.
       In Mariupol wird auch eine der ältesten Kultureinrichtungen das Kulturhaus der Bauschaffenden, mit einer Gesamtfläche von über 5.000 Quadratmetern, restauriert. Zurzeit werden die notwendigen Demontagearbeiten an der Einrichtung fortgesetzt. Darüber hinaus werden in der Stadt Arbeiten an fünf Stadtteilbibliotheken durchgeführt.

Sonntag:

Sevastópol feiert den Tag der Seestreitkräfte
Obyektiv.press – Am Morgen wurden Blumen an der Gedenkmauer zur Erinnerung an die heldenhafte Verteidigung von Sevastopol in den Jahren 1941-1942 niedergelegt. Außerdem fand ein Autokorso von der 35. Küstenbatterie zur Allee der Helden statt, wo die Teilnehmer Blumen zum Gedenken an die gefallenen Helden der Militärischen Sonderoperation niederlegten.

Foto: Regierung der Stadt föderalen Ranges (https://ru.wikipedia.org) Sevastópol
       In der Bibliothek ›L.N. Tolstòj‹ finden tagsüber Vorträge zum Thema »Schiffe in der bildenden Kunst« statt. Mit Hilfe der Sammlung des »Virtuellen Russischen Museums« kann man die eindrucksvollsten Portraits von Schiffen des 19. und 20. Jahrhunderts sowohl in Paradeformation als auch in Schlachten betrachten. Die Gäste können auch ein Quiz »Wir tragen die gestreiften Hemden«, historische Stunden »Von Nachímov gerettet« zum 195. Jahrestag des russischen Admirals, über den Helden der Verteidigung von Sevastopol 1854-1855 Oskar von Kræmer (https://ru.wikipedia.org) sowie die Präsentation von Dokumentarfilmen aus dem Zyklus »Ehre und Loyalität – Russische Admirale« genießen.
       Am Abend findet ein Autokorso zur Feier des Tages statt. Die Route führt über die General-Melnik-Straße, das Fernbusterminal, die Trolleybus-Steilstrecke, die Leninstraße, den Nachimovplatz, die Bolšaja-Morskaja-Straße und die Admiral-Oktjabrskij-Straße. Anschließend geht es durch den Gagarinbezirk zurück zum Park des Sieges.
       Zu Ehren des Tages der Kriegsmarine sowie des Tages der Taufe Russlands, der ebenfalls heute begangen wird, hat der Gouverneur Montag, den 29. Juli zum arbeitsfreien Feiertag erklärt.

Montag:

Durchschnittslohn in der DNR wird bis Ende des Jahres auf 54.000 Rubel steigen
Dan-news.ru – Der Durchschnittslohn in der DNR ist im Laufe des Jahres um 40 % gestiegen und beträgt jetzt fast 50.000 Rubel. Dies teilte das Oberhaupt der Republik, Denis Pušilin, heute bei einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Vladimir Putin mit. […]

       Pušilin sagte, dass im Jahr 2024 bereits vier Industrieunternehmen wiedereröffnet wurden. Für die nächsten fünf Monate sind 15 weitere geplant.
       In Bezug auf die Kohleindustrie verwies der DNR-Chef auf die positiven Ergebnisse der Einsetzung von Investoren. Außerdem informierte er das Staatsoberhaupt über die 100millionste Tonne Kohle, die im Bergwerk ›Komsomòljec Donbàssa‹ gefördert wurde.
       Bei dem Treffen mit dem Präsidenten wurden auch andere Fragen der sozioökonomischen Entwicklung der Region, einschließlich der Erhöhung der Steuereinnahmen für den Haushalt der Republik, erörtert.
       Das letzte Mal fand das persönliche Treffen von Vladimir Putin mit Denis Pušilin im Kreml vor fast einem Jahr statt, am 24. August 2023. Damals war das Hauptthema die Sicherheit in der Region.

Eko’tèchno’parks‹ auf der Krim
Crimea-news.com / mstroy.rk.gov.ru – Zur Umsetzung des föderalen Projekts »Integriertes System der Bewirtschaftung fester Siedlungsabfälle«, das Teil des nationalen Projekts »Ökologie« ist, haben das Umweltministerium der Russischen Föderation und der Ministerrat der Republik Krim ein Abkommen über die Bereitstellung von föderalen Haushaltsmitteln unterzeichnet.

       Im Rahmen der Abkommen werden in den Jahren 2022 – 2024 in den Bezirken Saki, Belogorsk und Lenino der Krim ›Eko’tèchno’parks‹ mit Kapazitäten von 200.000, 500.000 bzw. 160.000 Tonnen pro Jahr gebaut. Dies teilte die stellvertretende Ministerin für Bau und Architektur der Republik Krim, Anna Kilesa, mit. […] Das Finanzierungsvolumen der bestehenden Verträge beläuft sich auf über 9 Mrd. Rubel. Die Prozentsätze der Baureife betragen zur Zeit 60, 53 bzw. 2 %.
       „Die Inbetriebnahme dieser Anlagen wird es der Republik Krim ermöglichen, das Volumen der zu deponierenden Abfälle zu halbieren.

Ein Handelshaus mit Geschichte und weibliches Unternehmertum unter schwierigen Bedingungen
Bloknot-donetsk.ru / Julija Skubajeva – Eine Geschäftsfrau aus Donezk will dem Handelshaus ›Ráduga‹ wieder zu seinem früheren Glanz zu verhelfen.
       Eine Mutter fuhr mit ihrer Tochter am ›Ráduga‹ vorbei und sagte zu ihr: „Schau, Olja, das ist der ‚Regenbogen‘, das historische Zentrum von Donezk“. Damals konnte die kleine Olja noch nicht ahnen, dass es eines Tages ihre Aufgabe sein würde, das Unternehmen wiederzubeleben.
       Olga Varlamova, heute Geschäftsfrau aus Donezk, ignorierte die Feindseligkeiten im Jahr 2014 und blieb in der DNR. Die Unternehmerin kaufte das ›Ráduga‹ in der Aksakovstraße nahe der gleichnamigen Straßenbahnhaltestelle der Linie 3.


Handelshaus ›Ráduga‹
       „Das hier ist das Bosseviertel (https://de.wikipedia.org) im Leninbezirk, es gibt Beschuss. Wir sind im Epizentrum, aber irgendwie bin ich mir sicher, dass alles wieder gut wird, obwohl das ›Ráduga‹ mehr als einmal unter Beschuss geraten ist. Im Jahr 2022 zum Beispiel kamen HIMARS-Splitter zu uns geflogen, und kürzlich drückte es ein Fenster heraus“, erzählt die Chefin ›Blòknot Donjèck‹.
       Trotz der schwierigen Bedingungen hat Olga Varlamova die Dokumente bereits nach russischen Standards neu ausgestellt, und die Mieter wollen bleiben. Außerdem helfen sie der Front mit Lebensmitteln, wahrscheinlich weil sich unter den Unternehmern mehrere ehemalige Teilnehmer an der Militärischen Sonderoperation befinden, die ins Zivilleben zurückfinden wollen. Auch Olga selbst engagiert sich aktiv in der Wohltätigkeitsarbeit. Im Mai 2024 wurde sie für ihre Hilfe für Kinder und Flüchtlinge in der DNR mit der Medaille »Russischer Wohltäter« ersten Grades ausgezeichnet.
       „Dieses Unternehmen wurde 1963 gegründet – zehn Jahre vor meiner Geburt. Damals war ›Ráduga‹ wie das CUM (nicht zu verwechseln mit dem GUM – d.Übers.) in Moskau. Hier wurde alles nach den höchsten Standards gemacht. Hier wurde Geschichte geschrieben. Donezk wurde im Ausland mit dem ›Ráduga‹ in Verbindung gebracht, es war in der gesamten Sowjetunion bekannt. Hier wurde Handel mit den Emiraten, Indien, Italien und Frankreich betrieben“, erzählt Olga Varlamova.


Archivmaterial aus dem zehnten Jahr des Bestehens
       In den Regalen des Unternehmens kann man noch immer große, verstaubte sowjetische Aktenordner, Bestellungen und andere Archivalien sehen. Nachdem wir uns ein wenig mit einigen der Dokumente vertraut gemacht hatten, stellte sich heraus, dass in den 70er Jahren 46 Personen aus der gesamten Sowjetunion in dem Betrieb arbeiteten.
       Die aus der Oblast Belgorod stammende Ljudmila Ključiščeva zum Beispiel hat am Wirtschaftsinstitut › K.D. Glinka ‹ in Vorónjež Buchhaltung studiert und danach im Handelshaus ›Ráduga‹ in Donezk gearbeitet. Hier arbeiteten vor allem Frauen aus verschiedenen Regionen.
       Aber nicht nur die alten Archive erinnern an die reiche Geschichte des Hauses. Es gibt noch einige Einrichtungsgegenstände aus der Mitte des letzten Jahrhunderts, die im Laufe der Jahre viel benutzt wurden, wie die Leuchten in den Toiletten, der Marmor an den Wänden, den alten Aufzug, der im Gegensatz zu seinen Nachfolgern nur selten ausfällt, und das Büro des Direktors, das nach den alten Standards mit einem eigenen Waschraum, einer Toilette und einem Kronleuchter ausgestattet wurde.
       Olga Varlamova bekennt sich dazu, dass sie das Flair des 20. Jahrhunderts, das in der Einrichtung steckt, erhalten möchte. „Ich möchte den Geist der Zeit, die hier herrschte, wiederbeleben – diesen Retro-Stil in seiner besten Form. Und ich denke darüber nach, im Handelshaus ein Museum für das Unternehmen einzurichten. Es gibt hier eine Menge Dinge, die als eine gute Unterstützung für den Beginn der Umsetzung dieser Idee dienen können, „sagt Olga.


Leuchten in den Toiletten
       Die Geschäftsfrau ist der Meinung, dass ein solches Konzept den Kunden nicht nur ermuntert, sondern auch ermöglicht in die Atmosphäre einer Stadt mit einer großen Geschichte einzutauchen. […]
       „Ich arbeite rund um die Uhr. Statt damals mit 46 Personen sind wir heute zu fünft. Man versteht das Ausmaß der Belastung, wenn man bedenkt, dass man überall Hand anlegen muss, weil sich sonst nichts bewegt“, erzählt Olga Varlamova.
       Gleichzeitig räumt sie ein, dass die Tatsache, dass sie eine Frau ist, sie im Geschäftsleben nicht behindert. Sie fügte jedoch hinzu, dass „das Geschäftsleben wie ein Minenfeld ist: Hier kann man von einer Granate getroffen werden, oder man kann treue Kampfgefährten finden. Ich bin für Freundschaft und gegenseitige Unterstützung im Geschäftsleben, auch wenn diese Position nicht jedem liegt“.


Telefonzentrale
       Als Olga das Amt der Direktorin antrat, hatte das Unternehmen 300.000 Rubel Schulden. „In meinem Jahr als Direktorin wurden die Löhne der Angestellten erhöht. Früher wurden die Gewerbeflächen wegen des unklugen Handelns meiner Vorgängerin, der ich mein Unternehmen anvertraut hatte, für ein Ei und ein Butterbrot vermietet. Ich weiß nicht, was für schlaue Pläne sie hatte, aber in Wirklichkeit muss ich das Unternehmen jetzt aus seinen zerschmetterten und gebrochenen Knien heben. Zusätzlich zu den Schulden, die beglichen werden müssen, muss das Dach repariert werden. Das kostet 7 Mio. Rubel. Ich habe den Mietern die Situation erklärt, die Mieten erhöht. Alle haben Verständnis und das ist gut so. Im Moment ist im Handelshaus noch Platz frei, das Gebäude ist groß und wir sind offen für die Zusammenarbeit mit neuen Unternehmen, die unserem Konzept nahe stehen“, sagte Olga Varlamova.
       Der historische Wert des Gebäudes inzwischen zur Hauptgrundlage der Anziehungskraft für Mieter geworden. „Wenn ein potentieller Mieter zu uns kommt, merke ich schon in der Verhandlungsphase, dass es der ehemalige Ruhm des ›Ráduga‹ ist, der ihn seine Entscheidung für uns hat fällen lassen. Und natürlich haben wir schön kühle Kellerräume für die Lagerung von Produkten. Das ist einer unserer vielen Vorteile“, fasst die Unternehmerin zusammen.
       Gegenwärtig ist Olga Varlamova voller Enthusiasmus und Zuversicht, dass es ihr gelingen wird, den früheren Glanz des „CUM von Donezk“ wiederherzustellen. Und sie hat keinen „Plan B“, sie will immer nur vorwärts gehen.

Mittwoch:

In Mariupol wurde das neue Bahnhofsgebäude eröffnet
Dan-news.ru – An der Zeremonie nahmen Alexej Družinin, Leiter von Ros’žel’dor (der föderalen Agentur für Eisenbahnverkehr – d.Übers.), Andrej Kazakov, amtierender Generaldirektor der »Eisenbahnen von Novorossija« (ŽDN), und Jevgenij Solncev, Vorsitzender der Regierung der DNR, teil.
       Nach Angaben von Ros’žel’dor besichtigte die Delegation alle für Reisende wichtigen Bereiche des Bahnhofs.

Foto: Ros’žel’dor
       „Der Bahnhof ist immer das Zentrum des Lebens in Russland, der Mittelpunkt der Anziehungskraft. Und die Tatsache, dass wir es geschafft haben, ihn hier in so kurzer Zeit wieder aufzubauen, ist das beste Geschenk der Bauschaffenden zum Tag des Eisenbahners“, so Družinin.
       Das neue Gebäude kann 900 Personen aufnehmen; das ist anderthalbmal soviel wie das alte. Das zugrundegelegte Reisendenaufkommen für die kommenden zehn Betriebsjahre beträgt 600.000 im Fernverkehr und 900.000 im Vorortverkehr.
       In der Halle des neuen Gebäudes fand auch eine Preisverleihung statt, bei der der Leiter von Ros’žel’dor verdiente Mitarbeiter auszeichnete und ihnen zum bevorstehenden Tag des Eisenbahners, der dieses am Sonntag den 4. August gefeiert wird, gratulierte.
       Das bisherige Empfangsgebäude von Mariupol wurde 1972 errichtet. Es wurde bei den Feindseligkeiten im Jahr 2022 zu 80 % zerstört. Zwischenzeitlich wurde der Personenverkehr in einem der noch erhaltenen Gebäude des Vorortbahnhofs abgewickelt.
       Anfang April wurde mit dem Bau des neuen Bahnhofsgebäudes in Mariupol begonnen. Wie Dina Sattarova, Direktorin des Instituts für integrale Raumplanung (EIPP) in Moskau, gegenüber DAN erklärte, wird der neue Umsteigeknotenpunkt den neuen Bahnhof, ein zentrales Omnibusterminal und einen Seeschiffsanleger umfassen. […]
       Am straßenseitigen Eingang des Empfangsgebäudes wurde eine restaurierte Gedenktafel angebracht. Sie ist dem Aufklärer der Schwarzmeerflotte, Fähnrich E.V. Pavlov, der an der Seelandung zur Befreiung von Mariupol 1943 teilnahm, gewidmet. Der Bahnhofsvorplatz ist nach ihm benannt.

Held der Russischen Föderation posthum
Vsednr.ru / Administration Oberhaupt der DNR – Das Oberhaupt der Donezker Volksrepublik, Denis Pušilin, nahm an einer Veranstaltung zur Enthüllung einer Büste des russischen Helden Eduard Djakonov teil, der als Funkaufklärer bei der 57. Kompanie Spezialkräfte der 8. Gardearmee des südlichen Militärbezirks bei der Befreiung von Mariupol ums Leben kam.
       An der feierlichen Einweihung des Denkmals auf dem nach dem Helden benannten Platz nahmen der Gouverneur der Oblast Irkutsk, Igor Kobzev, der Vorsitzende der Regierung der DNR, Jevgenij Solnzev, der amtierende Bürgermeister von Mariupol, Oleg Morgun, die Mutter des gefallenen Soldaten, Olga Djakonova, Einwohner und Gäste der Stadt teil.


Kobzev, Djakonova – Foto: Offizielle Internetpräsenz Denis Pušilin
       Am 24. März 2022 führte die Gruppe, zu der auch Eduard Djakonov gehörte, einen Kampfeinsatz zur Räumung eines Hauses in Mariupol durch. Der Feind eröffnete das schwere Feuer auf die Gruppe mit Handfeuerwaffen und Granatwerfern. Eduard wurde durch die Explosion einer der Granaten verwundet. Als er eine weitere feindliche Granate sah, die in der Nähe seiner Kameraden einschlug, eilte er herbei und deckte sie mit seinem Körper ab. Unter Einsatz seines eigenen Lebens rettete er seine Kameraden und sicherte den Rückzug der Gruppe.
       Für seinen Mut und sein Heldentum bei der Erfüllung seiner militärischen Pflichten wurde Eduard Djakonov die höchste Auszeichnung des Landes zuteil: Am 5. Juli 2022 wurde ihm posthum der Titel »Held der Russischen Föderation« verliehen. […]
      Die Büste von Eduard Djakonov wurde in einer Gießerei in Krasnojarsk in Bronze gegossen. Der Architekt Jevgenij Tretjakov und der Bildhauer Jevgenij Stavskij aus Irkutsk haben mit weiteren Kollegen aus Krasnojarsk an der Gestaltung der Büste gearbeitet.
       In naher Zukunft soll neben dem Platz, der den Namen des Helden trägt, ein Museum eröffnet werden, das der Befreiungen von Mariupol während des Großen Vaterländischen Krieges und bei der Militärischen Sonderoperation gewidmet ist. Die Besucher des Museums werden sich auch mit der Heldentat des Irkutskers vertraut machen können.
       Das Andenken an den Helden ist auch in der Hauptstadt der Region an der Angara verewigt; eine Straße in Irkutsk ist nach ihm benannt. Im Februar 2023 wurde an der Fassade des Gymnasiums № 25, in dem Eduard Diakonov lernt hat, eine Gedenktafel enthüllt. Im Klassenzimmer befindet sich die Schulbank des Helden. Außerdem gibt es auf der Krim einen Informationsstand über Djakonov in der Allee der Helden beim Jusupov-Palast (in Koreïz bei Alupka, zur Präsidialverwaltung der RF gehörend – d.Übers. / https://ru.wikipedia.org).

Kaufkraft stark gestiegen
Dan-news.ru – Die Kaufkraft der Bevölkerung in der DNR ist in den letzten zwei Jahren deutlich gestiegen. Diese Meinung äußerte Alexej Polovjan, ehemaliger Minister für wirtschaftliche Entwicklung der Republik, heute Direktor des Instituts für Wirtschaftsforschung, gegenüber der Donezker Nachrichtenagentur.

       „Die Kaufkraft der Bevölkerung in der DNR ist ziemlich hoch, das ist der Trend der letzten zwei Jahre. Dies ist vor allem auf dem Immobilienmarkt zu beobachten, der nach vielen Jahren der Stagnation sehr aktiv geworden ist, jetzt blüht diese Branche auf“, stellte Polovjan fest.
       Er fügte hinzu, dass das Wachstum dieses Indikators auch auf die Unterstützung Teilnehmer der Militärischen Sonderoperation und ihrer Familien sowie auf das Wachstum der Reallöhne in der Region, auch im öffentlichen Sektor, zurückzuführen sei.
       Zuvor hatte Polovjan erklärt, dass der agroindustrielle Komplex der DNR nach der Wiedervereinigung des Donbass mit Russland einen guten Entwicklungsschub erhalten hat.

Berdjansker Werk für Verpackungen wird nach Belarus liefern
Zonews.ru – Die ›Prom’tára‹ GmbH in Berdjansk wird in die Liste der Lieferanten von Produkten nach Weißrussland aufgenommen werden. Dies teilte das Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung der Zaporòžjer Nachrichtenagentur mit.

Foto: Fa. ›Prom’tára‹
       „Das Ergebnis einer Geschäftsreise war für das Berdjansker Werk zur Herstellung von Polymer-, Blech- und anderen Metallbehältern ›Prom’tára‹ eine Vereinbarung mit den Vertretern der »Montanwachs« AG über Lieferungen von Behältern in die Republik Belarus. Dies ist die erste Zusammenarbeit des Berdjansker Werks mit Unternehmen der petrochemischen Industrie von Belarus“, teilte das Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung der Region mit.
       Das Bergwachswerk ist Teil des Konzerns ›Bel’nèfte’chim‹, der Unternehmen und Organisationen aus den Bereichen Erdölförderung, -verarbeitung und -transport, Chemie und Petrochemie vereint.

Brot vielleicht billiger
Zonews.ru – Die Mühle im Dorf Romaški, Bezirk Akimovsk, wird nach einer langen Unterbrechung bald wieder in Betrieb genommen. Sie wird das Backwarenkombinat Berdjansk, das von ›Ros’ágro’lízing‹ einen Mehltransporter geschenkt bekommen hat, mit Mehl versorgen.

Foto: Fernsehsender ›Za! TV‹
       Dies teilte das Ministerium für Landwirtschaft der Zaporòžjer Nachrichtenagentur unter Berufung auf den Generaldirektor des staatlichen Unternehmens »Staatliche Getreideverwaltung«, Alexej Jefremov, mit. Er fügte hinzu, dass die Verkürzung der Kette „Getreide-Mehl-Brot“ die Endverbraucherpreise senken wird.

Die Arbeiter auf den Feldern von Cherson haben ein Kunststück vollbracht
Xonews.ru – Die Ernte der wichtigsten landwirtschaftlichen Kulturen in der Oblast Cherson ist fast abgeschlossen. Dies teilte Gouverneur Vladimir Saldo der Fernseh- und Rundfunkgesellschaft ›Távrija‹ mit.
       Nach seinen Worten sind Weizen, Erbsen, Gerste, Koriander, Hafer und Raps sogar vollständig geerntet.

Foto: Landwirtschaftsministerium der RF
       „Etwa 630.000 Hektar wurden geerntet, etwa 1,36 Mio. Tonnen wurden gedroschen. Es müssen noch Sonnenblumen, Buchweizen, Mais und Soja geerntet werden – etwa 320.000 Hektar mehr. In Anbetracht der besonderen Situation in der Landwirtschaft (Wetter im Frühjar – d.Übers.) ist das kein schlechtes Ergebnis“, sagte Saldo.
       Ende Juli und Anfang August steht die Ernte von Kartoffeln, Gemüse und Melonen im mittleren Reifestadium an.
       „Ihre Gesamtfläche beträgt 1.760 Hektar. Von 230 Hektar davon sind fast 10.000 Tonnen bereits geerntet“, so Saldo.
       Zuvor war bekannt geworden, dass die Oblast Cherson die Republik Krim mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen beliefert. Dorthin werden Wassermelonen und Gemüse einschließlich Kartoffeln geliefert.

                                                                         

(zur Person Saldo – AP aus https://ru.wikipedia.org) Im März 2022 nahm Vladimir Saldo im Park des Ruhms in Cherson an einer Kundgebung zur Ausrufung der Chersoner Volksrepublik (ChNR) teil. Später jedoch veröffentlichte er einen Beitrag gegen die Gründung der ChNR und betonte, dass er Cherson als ukrainische Stadt betrachte. Im selben Monat eröffnete die Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine ein Verfahren wegen Hochverrats gegen ihn.
Im Jahr 2022, nach Beginn der Militärischen Sonderoperation, sollen die russischen Streitkräfte laut einem Bericht von Saldos Assistentin Olga Spivakina ihn „zur Zusammenarbeit gezwungen haben“
(da war wohl nicht viel nötig … – d.Übers.). Am 16. März 2022 trat er dem »Rettungskomitee für Frieden und Ordnung« bei und begann, mit dem russischen Militär zusammenzuarbeiten.
Am 26. April ernannte das russische Militär Saldo zum Vorsitzenden der
Militärischen Zivilverwaltung (VGA) der Oblast Cherson. Am 11. Juni erhielt er als Teil einer Gruppe von 23 Personen als erster einen russischen Pass.
Am 5. August 2022 wurde bekannt, dass Saldo in ein Krankenhaus auf der Krim eingeliefert wurde, wo er an eine künstliche Lungenbeatmungsmaschine angeschlossen und in ein künstliches Koma versetzt wurde. Die Ärzte bestätigten weder einen Herzinfarkt noch einen Schlaganfall. Im künstlichen Koma wurde er nach Moskau geflogen und in der Intensivstation der toxikologischen Abteilung des Instituts für Notfallmedizin ›N.V. Sklifosovskij‹ untergebracht.
Kurz danach wurde er Mitglied der Partei »Einiges Russland«.

Reparaturen an fünf Dächern in Kirovsk gehen weiter
Luganmedia.ru – Die Bewohner der Häuser in der Makarenkostraße haben wiederholt Probleme mit undichten Stellen sowohl in den Eingängen als auch in den Wohnungen angesprochen, so dass das die Häuser 40 und 40a die nächsten Objekte zur Dachreparatur durch Fachleute aus Irkutsk wurden.
       Gemäß einem Abkommen zwischen der Stadt Kirovsk und der Oblast Irkutsk aus dem Jahr 2024 ist die Instandsetzung der Dächer von fünf Wohngebäuden vorgesehen.

       „Der Zustand der Dächer ist schlecht, und nach der Inspektion wurde deutlich, dass sie schon lange reparaturbedürftig seien. Dem Zustand der Nähte nach zu urteilen, hatten die Bewohner mit Undichtigkeiten zu kämpfen“, so Ingenieur Sergej Murtazov.
       Die Baufirma hat bereits das alte Material von der Dachfläche entfernt und die Fugen darunter geöffnet, erweitert und neu abgedichtet. Die Fachleute haben das Mauerwerk der Lüftungsschächte restauriert und die Lüftungskanäle neu befestigt.
       Die Häuser in der Makarenkostraße sind etwa 40 Jahre alt und seitdem sind keine größeren Arbeiten an den Dächern mehr durchgeführt worden.
       „Die Häuser wurden in erster Linie nach der Anzahl der Eingaben und dem technischen Zustand der Dächer ausgewählt. Es gab viele undichte Stellen, die von den kommunalen Stellen nicht beseitigt werden konnten; eine komplexe Reparatur war erforderlich, und zu diesem Zweck wurden Bauunternehmen aus der Oblast Irkutsk hinzugezogen“, sagte Alexandr Samojlov, stellvertretender Bürgermeister von Kirovsk. […]

Donnerstag:

„Eines der fortschrittlichsten Unternehmen der Republik
Lug-info.ru – Die Regierung der LNR hat den Antrag der Firma ›JuNIS‹ GmbH, die Heizkörper herstellt, auf Aufnahme in die Freie Wirtschaftszone (SEZ) genehmigt. Dies teilte der Pressedienst der Regierung mit.

Foto: JuNIS GmbH
       Das Investitionsprojekt sieht die Erhöhung der Produktionskapazität für Aluminium- und Bimetallheizkörper vor. Darüber hinaus ist geplant, die Produktion von Strangpressprofilen und Schmelzanlagen zu modernisieren und die Produktpalette zu erweitern.
       „Das Unternehmen ist zuversichtlich, dass es dadurch neue Märkte für seine Produkte erschließen, neue Arbeitsplätze schaffen, die Arbeitsproduktivität und die Effizienz des Produktionsprozesses steigern kann. Außerdem sollen die Produktionskosten gesenkt und die Wettbewerbsfähigkeit auf dem heimischen Markt sowie auf den Märkten des nahen und fernen Auslands gesteigert werden. Das Hauptziel der Unternehmensentwicklung ist es, die strategischen Ziele der Importsubstitution zu erreichen und das Exportpotential der Russischen Föderation zu erhöhen“, so die Regionalregierung.
       Im ersten Jahr ihrer Existenz wurden 82 Unternehmen aus der LNR mit Gesamtinvestitionen von über 43 Mrd. Rubel Teilnehmer der SEZ.

Eisenbahner von Novorossija haben einen Grenzstreckenabschnitt wieder aufgebaut
Bloknot-lugansk.ru / Vladimir Žuravljov – Seit Anfang dieses Jahres wurden auf 6,4 Kilometern zwischen Černuchino (LNR) und Debalcevo (DNR) umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt. Die Gleisbauer haben u.a. neun Weichen erneuert. Dadurch wurde es möglich, die beiden Bezirksverkehrszugpaare von Krasnaja Mogila (LNR) bis Debalcevo (ca. 130 km/3h 50′ – d.Übers.) zu verlängern. Dies teilte der Pressedienst der »Eisenbahnen von Novorossija« (ŽDN) am 31. Juli mit.

Černuchino vor den Zerstörungen wegen des Nazi-Bataillons ›Azòv‹ 2014 –
Foto (ausgewählt durch AP): https://mapio.net
       Darüber hinaus wurden zwei Traktionsunterwerke wieder in Betrieb genommen, wodurch die Grenzlast für Güterzüge von 2.500 auf 3.600 Tonnen erhöht werden konnte. Dies ermöglicht die Beförderung eines größeren Gütervolumens, das unter anderem für den Wiederaufbau der Infrastruktur in der Region benötigt wird. […]

Freitag:

Die Seehäfen Mariupol und Berdjansk erhöhen die Umschlaggeschwindigkeiten
Dan-news.ru – In den Seehäfen von Mariupol und Berdjansk wird aktiv am Wiederaufbau gearbeitet; die Umschlagsmengen und -raten steigen. Dies wurde von Ros’mor’reč’flot (der föderalen Agentur für See- und Flussschifffahrt – d.Übers.) berichtet.

       „Die Arbeiten zur Abnahme der Vermögen der beiden Seehäfen sind abgeschlossen. Insgesamt wurden 93 Immobilienobjekte, darunter 40 Wasserbauwerke, sowie 33 Wasserfahrzeuge in föderales Eigentum überführt. Nach der Bewertung des technischen Zustands dieser Objekte des föderales Eigentums wird an deren Instandsetzung und Restaurierung gearbeitet“, heißt es auf der Website der Behörde.
      Um die Betriebssicherheit zu gewährleisten, wurden Radargeräte installiert, und es werden Ausbaggerungen durchgeführt.
       Berdjansk ist ein Universalhafen, in dem Getreide, Erdölprodukte, Kohle, Koks, Erz, Metalle sowie sonstige Stück- und Massengüter umgeschlagen werden können. Die Hauptfrachtarten des Hafens von Mariupol sind Metalle, Kohle und Getreide.

Special vom 28.VII.23.:

Pridnjestrowier im Ersten Weltkrieg
Novostipmr.com – Am 28. Juli 1914 begann einer der blutigsten Kriege der Geschichte, in dem 18 Millionen Menschen ihr Leben verloren. „Unser Ferdinand ist ermordet worden“. Es ist schwer zu sagen, ob diese Worte, mit denen der berühmte satirische Roman beginnt, tatsächlich gesagt wurden, aber an den Ereignissen, die auf die Ermordung des österreichischen Erzherzogs folgten, war nichts Komisches. Der Krieg, der zum Ersten Weltkrieg werden sollte, wurde fast auf dem ganzen Erdball ausgetragen – von der Arktis bis zur Antarktis und vom Westatlantik bis zur Küste Chiles.
       Natürlich war auch Pridnjestrowien, dessen Territorien damals zu den Gouvernements Bessarabien, Cherson und Podolsk gehörten, beteiligt. Die meisten der wehrpflichtigen Männer von Kamenka, Rybnica, Dubossary, Grigoriopol, Slobodzeja und Bendery dienten natürlich in der Infanterie. Wie aus den vom russischen Verteidigungsministerium im Rahmen des Projekts »Gedächtnis des Volkes« digitalisierten und veröffentlichten Materialien hervorgeht, waren neun Tiraspoler Mitsoldaten des späteren Marschalls der Sowjetunion Alexandr Vasiljevskij. Fünf Einwohner der pridnjestrowischen Hauptstadt dienten zusammen mit Vasilij Čapajev, einem Offizier des Bjelgorajsker 326. Infanterieregiments, dem späteren berühmten Befehlshaber im Bürgerkrieg.

Inspektion russischer Truppen in Frankreich
       Manchmal trug es Pridnjestrowier weit von zu Hause weg. Am 31. Januar 1917 wurde der aus der Landgemeinde Raškovo stammende Jefim Barder, ein Gefreiter des 6. Besonderen Infanterieregiments der 3. Besonderen Russischen Brigade, bei einem deutschen Gasangriff in der Champagne verletzt. Die Brigade erreichte die Champagne nach einer Reise um die ganze Welt: von Čeljabinsk über Harbin nach Dalian, von dort über Saigon (heute Ho-Chi-Minh-Stadt), Colombo auf Sri Lanka, Suez und Port Said nach Marseille und von dort an die Front in der Champagne.
       Die Kavallerie erscheint heute exotisch, aber damals gab es viele Pridnjestrowier in ihren Reihen. Wie sollte das auch anders sein, wenn vor dem Krieg das Astrachaner Dragonerregiment in der Kaserne am Borodino-Platz stationiert war? Und Luka Koval, der aus dem Dorf Strójency stammte, kam zur Kaukasischen Einheimischen Reiterdivision, der sogenannten Wilden. Diese Einheit wurde aus kaukasischen Hochlandbewohnern gebildet, die nicht dem Wehrpflichtgesetz unterlagen, und stand unter dem Kommando von Generalleutnant und Großfürst Michaïl Romanov, dem gescheiterten russischen Zaren.


Der schwere Bomber ›Ilja Múromjec‹ der Fliegerstaffel, in dem der in Bendery geborene Leutnant Nikolaj Sokolov diente
       Wenn der Erste Weltkrieg für die Kavallerie der Anfang vom Ende war, so war er für die Flieger- und Luftabwehrtruppen eine Art Kinderstube, die den Gefreiten der 9. Fliegerabteilung Fjodor Sokirko aus dem Dorf Chrustovaja und den aus dem Dorf Korotnoje stammenden Kanonier der 204. Flakbatterie Timofej Curkan erwischte.

So sah der Zerstörer ›Stremítjelnyj‹ ungefähr aus. (hier die ›Svirépyj‹ desselben Typs)
       Unter den Pridnjestrowiern gab es auch Matrosen. So diente Jevgenij Skalackij, ein gebürtig aus Dubossary, auf dem Zerstörer ›Stremítjelnyj‹ der Schwarzmeerflotte. Dieses Schiff wurde vor dem Russisch-Japanischen Krieg gebaut und war zu Beginn des Ersten Weltkriegs bereits stark veraltet, nahm aber dennoch aktiv an militärischen Operationen teil. Es kämpfte vor der türkischen Küste, unterstützte Landungstruppen mit Feuer und beteiligte sich an der Rettung von Menschen aus dem Lazarettschiff ›Pòrtugal‹, das von einem deutschen U-Boot torpediert worden war.


Angehörige der Radfahrtruppen
       Einige Einheiten, in denen Pridnjestrowier dienten, wirken selbst im Vergleich zur Kavallerie exotisch. So diente Pjotr Bratojev aus Parkany in der 5. Rollerkompanie! Dieser Name ist etwas irreführend, denn die Einheiten waren nicht mit Rollern, sondern mit Fahrrädern ausgerüstet.
       Die meisten Bürger von Pridnjestrowien, die zur Armee oder zur Marine eingezogen wurden, wurden als „untere Dienstgrade“ eingestuft. Aus rein bürokratischen Gründen ist es schwieriger, Informationen über Pridnjestrowier, die Offiziere waren, in digitalisierten Archiven zu finden. Bis zur Revolution war in den Dienstbüchern der Offiziere nur das Gouvernement angegeben, aus dem sie stammten. […]
       Der berühmte sowjetische Schriftsteller Sergej Smirnov zitiert in einem seiner Bücher einen Nachruf auf den neunzehnjährigen Stabskapitän Pantelejmon Kondratjuk, der an seinen Verwundungen starb. Das Zitat wurde am 27. Juli 1916 in der Zeitung ›Odèssa Listòk‹ (-Blättchen) veröffentlicht:
       „Im Alter von 17 Jahren, nachdem er die Realschule in Bendery und die Militärschule in Odessa absolviert hatte, zog er in den Krieg, denn „für das Glück des Vaterlandes muss man gesund und stark sein“. Nach anderthalb Jahre stieg er bis zum Stabskapitän auf und erhielt viele Orden, bis hin zum St. Georgs-Wappen. Mehr noch als der für seine jungen Jahre selten hohe Rang und seine außergewöhnliche Bescheidenheit im Leben hinaus spricht sein vor dem Tode – er war eine Woche lang bewusstlos – geäußerter Wunsch, seinen Leichnam nicht in seine geliebten Bendery zu überführen, wo er geboren und aufgewachsen war. „Jetzt geht alles um den Krieg. Ihr könnt nicht einen ganzen Wagen mit meinem Sarg füllen“.<…> Sie hörten nicht auf ihn und begruben ihn am 11. Juli in Bendery. Es heißt, Bendery hat noch nie so viele Blumen gleichzeitig an einem Ort gesehen. […]
       Den ersten Verlust im Ersten Weltkrieg erlitt Pridnjestrowien am 13. August 1914. In Ostpreußen wurden die aus Slobodzeja stammenden Gefreiten des 6. Infanterieregiments Jevtichij Vlasenko und Andrej Gribovan, vermisst. Insgesamt sind mindestens 800 Pridnjestrowier auf den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs gefallen. über zweieinhalbtausend werden vermisst. über fünftausendmal wurden Namen von Einwohnern Pridnjestrowiens in die Verwundetenlisten aufgenommen, 21 von ihnen starben, über 60 gerieten in Gefangenschaft.
       Für Europa endete der Erste Weltkrieg am 11. November 1918, aber für Pridnjestrowien, wie für das gesamte Russische Reich, gingen die Kämpfe weiter. Der Krieg wurde vom Weltkrieg zum Bürgerkrieg.

Quellen:

Lug-info.ru – Lugansker Informationszentrum (LIC)
Luganmedia.ru – LugànmédiaHolding
Dan-news.ru – Donezker Nachrichtenagentur (DAN)
Vsednr.ru –
Vsjo o DNR (Alles über die DNR)
Zonewsw.ru – Zaporòžjer Nachrichtenagentur
Xonews.ru – Chersoner Nachrichtenagentur
Hersonka.ru – Readovka.news für die Oblast Chersòn
Crimea-news.com – Lènta Nóvostej Krýma
Crimea.ria.ru – RIA Nóvosti Krym
Obyektiv.press – Städtisches Informationsportal Sevastópol
Novostipmr.com – Nóvosti Pridnjestròvja
Lènta Nóvostěj (ZOV):            News-kharkov.ru   •  Lnr-news.ru               •  Dnr-news.ru
  Zp-news.ru (Zaporòžje)   •  Kherson-news.ru    •  News-odessa.ru        •  Tiraspol-news.ru
Gd-n.ru Bahnen von Novoròssija (ŽDN)              Crimearw.ru – Krim-Eisenbahn (KŽD)
Bloknot-lugansk.ru – Donezk                                    Bloknot-donetsk.ru – Lugansk
Novorosinform.org – Novoròssija                          Asd.news – »Analytischer Dienst des Donbass«

Standard

Neuigkeiten aus Wirtschaft und öffentlichem Leben in Novoròssija 20.07. ̶ 26.07.2024

Erscheint seit 2014

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Quellen: Die Angabe unter der Überschrift eines jeden Artikels ist ein Link zum Original.
Erläuterungen am Schluss dieser Ausgabe – sonst in Klammern
unmittelbar dahinter

Weitere Übersetzungen mit Bezug auf den Donbass sind weiterhin zu finden auf
https://t.me/RenateKoppe (Anmeldung erforderlich).


Nachtrag vom 24.V.24
:

Wenn die Erinnerung zum Bindeglied zwischen den Generationen wird
Gd-n.ru (Seite 6) / Viktorija Ševkunova – Für Alexandr Prochorov ist der Begriff „Bindeglied zwischen den Generationen“ keine Floskel. Wie sein Großvater während des Großen Vaterländischen Krieges griff Alexandr Sergejevič 2022 zur Waffe, um seine Heimat vor dem Feind zu verteidigen.
       Alexandr begann 1999 als Gleisbauer und arbeitet seit 25 Jahren bei der Bahn. Er lebt in der Siedlung städtischen Typs Stanica Luganskaja nicht weit vom Bahnhof Kondrašovskaja, was zur Wahl seines Arbeitsplatzes nicht wenig beitrug.


Bahnhof Kondrašovskaja Novaja Foto (ausgewählt durch AP): https://cfts.org.ua
       Nach 15 Jahren entschied er sich, eine neue Ausbildung zu machen. Er besuchte das Lugansker College für Bauwesen, Wirtschaft und Recht und erwarb ein Diplom in Eisenbahnbau. Alexandr wurde Brigadier für die laufende Instandhaltung von Oberbau und Kunstbauten.
       Das Leben ging seinen Gang: Familie, Studium, Arbeit, doch am 23. Februar 2022 änderte sich alles. Zusammen mit seinen Kollegen zog Alexander in den Krieg und diente in einem motorisierten Schützenregiment.
       „Die ersten zwei drei Wochen waren die schwierigsten“, erinnert sich Alexandr Sergejevič. „Es war auch schwierig, mit dem Gefühl des Unbekannten zurechtzukommen, und der Beginn der Militärischen Sonderoperation wurde für viele zu einer echten Prüfung der Tapferkeit und Ausdauer.
       Vielleicht half Alexandr die Erinnerung an seine Vorfahren, die das Vaterland verteidigten, all dies zu überstehen und nicht zu verzweifeln. Vor über 80 Jahren schlug der Großvater unseres Helden, Valentin Sergejevič, den Feind ebenfalls mit der Waffe in der Hand. Der war damals viel jünger als Alexandr, und um an die Front zu gelangen, mogelte er seinem tatsächlichen Alter ein Jahr hinzu.
       Leider hat Alexandr keine Fotos von seinem Großvater, seine Veteranenauszeichnungen sind verloren gegangen, aber die Geschichten seiner Verwandten und seine Erinnerungen sind ihm erhalten geblieben.
       „Mein Großvater erzählte mir, dass er während des Krieges Pionier und sogar für kurze Zeit Partisan war“, erinnert sich Alexandr Prochorov. „Er wurde zweimal verwundet und mit mehreren Medaillen und dem Orden des Vaterländischen Krieges ausgezeichnet. Er beendete seine militärische Laufbahn 1945, nach der Befreiung von Königsberg. Nach dem Krieg arbeitete mein Großvater als Hufschmied in der Forstverwaltung. Ich war natürlich noch klein, aber ich erinnere mich, wie wir zusammen zum Angeln gingen.
       Viele Jahrzehnte später setzt sich Alexandr Prochorov wie sein Großvater für die Verteidigung seiner Heimat ein. Er sagt, dass er die Generation, die diesen Krieg mitgemacht hat, heute viel besser versteht. Vielleicht ist dies genau das Bindeglied, das Vergangenheit und Gegenwart wie durch einen unsichtbaren Faden verbindet.
       Im Jahr 2022 kämpfte das motorisierte Schützenregiment, in dem Alexandr diente, in einem der heißesten Gebiete der Oblast Charkov. Der Feind griff seine Stellungen mit Drohnen an.
       „Wenn es ruhig war, konnten wir hören wie sie näher kamen und in Deckung gehen. Aber einmal hat wegen des Lärms irgendwelcher Maschinen niemand die Drohne bemerkt, und die abgeworfene Munition explodierte buchstäblich vor meinen Füßen. Zusammen mit mir wurden sechs weitere verwundet.
       Es folgten Krankenhausaufenthalte, langwierige Behandlungen und Behinderungen. Mitte November 2022 wurde Alexandr entlassen und kehrte zur Arbeit bei der Lugansker Eisenbahn zurück.
       Alexandr Sergejevič verliert den Kontakt zu seinen Kameraden nicht. Sie telefonieren, interessieren sich für das Leben des anderen, und wenn sie es schaffen, sich zu treffen, wird es jedesmal zu einem echten Ereignis.

Sonnabend:

90 Jahre »Erzverwaltung Komsomolskoje«
Dan-news.ru – „Das Kalkbergwerk ist heute ein die Stadt prägendes Unternehmen. Im Jahr 1934 wurde für den Bau des ersten Steinbruchs eine Arbeitersiedlung gegründet, die 1956 den Status einer Stadt erhielt. Dies ist ein beredtes Beispiel dafür, dass eine Siedlung und ein Unternehmen das gleiche Schicksal haben können“, sagte heute Denis Pušilin, Oberhaupt der Donezker Volksrepublik.

Foto (ausgewählt durch AP): https://info.ygmk.ru
       Pušilin betonte, dass die DNR großen Wert auf die Entwicklung der Metallurgie legt. Es ist wichtig, dass jedes Unternehmen der Republik seinen Mitarbeitern Vertrauen in die Zukunft gibt. Familien sollen dort arbeiten und Arbeiterdynastien sollen entstehen.
       Die »Erzverwaltung Komsomolskoje« wurde 1933 im gleichnamigen Dorf im Bezirk Starobješevo gegründet. (und 1934 in Betrieb genommen – https://ru.wikipedia.org). Sie ist ein wichtiges Zentrum der Flusskalksteinproduktion und beliefert die Metallurgie, die chemische Industrie, die Lebensmittelindustrie, Bauunternehmen und die Landwirtschaft. Im Jahr 1991 stand das Bergwerk für 40 % der gesamten Flußkalksteinproduktion in der UdSSR, die sich auf 16 Mio. Tonnen belief.

Ein wenig Verzweiflung überkam mich, als ich das Bahnhofscafé »Orientexpress« a
in Belgorod sah
News-odessa.ru / t.me/dolgarevaanna – Anna Dolgarjòva (aus Charkov stammende, in Russland lebende Journalistin und Poetin – d.Übers.): Dort wartete ich im Sommer 2022 auf einen Zug, nachdem ich aus Izjum zurückgekehrt war, als alles noch gut lief, und ich glaubte, dass die russische Armee bald Charkov erreichen würde.


       Jetzt steht die Front. Die Unseren sitzen in Volčansk fest, das 2022 in drei Tagen eingenommen wurde. Zu welchem Preis können und werden wir wenigstens Izjum und Kupjansk zurückerobern?
       Ich bin gegen abgekartete Spiele.Der politische ukrainische Staat sollte zerstört werden und Charkov und Odessa sollten russische Städte werden. Aber die Front steht. Und schon setze ich mir in den Kopf, dass der von Trump versprochene Waffenstillstand nicht das schlechteste Ergebnis sein könnte. Zumindest würde dann das sinnlose Sterben aufhören.
       Der Frühling bis Sommer 2022 war voller Hoffnung. Und auch jetzt ist es gar nicht so schlimm, wir haben ein weiteres Dorf in der Oblast Charkov zurückerobert. Aber all diese Dörfer machen die Sache auf der Karte nicht viel besser. Ich weiß nicht, worauf ich noch hoffen soll.

Sonntag:

Lebendige Geschichte
Novostipmr.com – Am 19. Juli hat die Pridnjestrowische Republikanische Bank eine neue Gedenkmünze aus der Serie »Russland in der Geschichte Pridnjestrowiens« mit einem Nennwert von drei Rubel in Umlauf gebracht. Die Ausgabe ist dem 250. Jahrestag des Friedensvertrages von Küçük Kaynarca (https://de.wikipedia.org) gewidmet.


Foto: PRB PMR
       Wie der Pressedienst des PRB mitteilte, wird die Münze aus vernickeltem Stahl in einer Auflage von 5.000 Stück geprägt. […]
       Auf der Rückseite links ein Portrait der russischen Zarin Jekaterina II., rechts das Gouvernement Taurien und unten eine stilisierte Abbildung des Vertragsdokuments. […]
       Der Friedensvertrag von Küçük Kaynarca wurde am 21. Juli 1774 im Ergebnis des russisch-türkischen Krieges von 1768-1774 geschlossen. Er wurde im Namen Russlands von Generalfeldmarschall Pjotr Rumjancev unterzeichnet. Gemäß dem Vertrag übernahm Russland die Gebiete zwischen Dnjepr und Bug sowie die Häfen Azov und Kerč. Russland erhielt das Recht, eine Flotte im Schwarzen Meer zu unterhalten und die Christen in Moldawien und der Walachei zu verteidigen und zu beschützen.

Metallurgie erwacht zu neuem Leben
Dan-news.ru – Lange Zeit befand sich die Metallurgie im Donbass aufgrund von Beschuss und Arbeitskräftemangel in einem beklagenswerten Zustand, doch mit dem Beginn der Militärischen Sonderoperation und der Verschiebung der Front begann sich die Branche wieder zu beleben. Die sagte Anželika Bajračnaja, Leiterin des Komitees der Familien der Vaterlandsverteidiger der DNR, heute.

       „Dank unserer Verteidiger bewegt sich die Front von der Zivilbevölkerung weg. Dies ermöglicht es uns, nicht nur die soziale Struktur, sondern auch die Industrie wieder zu beleben. Heute, während der Militärischen Sonderoperation, ist Metall für die Herstellung von Panzern, Schützenpanzern und Raketenwerfern sehr wichtig.
       Sie fügte hinzu, dass seit der Eingliederung der Regionen in die Russische Föderation Werke, die jahrelang stillgestanden haben, wieder in Betrieb genommen wurden. So hat der russische Präsident Vladimir Putin erst diese Woche (in Abwesenheit – d.Übers.) einen Hochofen in Jenakijevo wiedereröffnet, der vier Jahre lang nicht in Betrieb war.
       Der Tag der Metallurgen wurde 1957 in der UdSSR eingeführt. Er wird in Russland und einer Reihe anderer postsowjetischer Länder an jedem dritten Sonntag im Juli begangen.

Montag:

Programm für subventionierte Einstellungen
Luganmedia.ru – Die landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft ›Frùnze‹ aus dem Bezirk Markovo nahm am Programm für subventionierte Einstellungen teil. Das Unternehmen befindet sich im Dorf Vysočinovka und beschäftigt sich mit Ackerbau und Viehzucht. Es beschäftigt 84 Personen, die jedoch nicht ausreichen. Laut Andrej Sivokon, dem Vorsitzenden der Genossenschaft, werden zwei weitere Melkerinnen und vier Mechaniker benötigt.
       Als das Unternehmen vom Programm für subventionierte Einstellungen erfuhr, nahm es dieses Angebot sofort in Anspruch. Dies ist eine der Maßnahmen der russischen Regierung zur Förderung der Beschäftigung. Sie ist für das Dorf besonders wichtig, da sie den Zuzug junger Menschen befördert.

       „Wir haben den Zuschuss schon zweimal erhalten. Das ist eine gute Unterstützung und Hilfe vom Staat. Unter der ukrainischen Regierung war an soetwas garnicht zu denken. Natürlich können wir nicht alles auf einmal machen, es braucht Zeit, aber positive Schritte sind deutlich sichtbar. Ich denke, dass das Problem mit den jungen Leuten im Dorf gelöst wird und sich die Situation verbessert“, sagte Sivokon.
       Sergej Pidoprigora, ein 1995 geborener Einheimischer, wurde Mechaniker. Er begann seine Karriere mit einem leichten Traktor, verfeinerte nach und nach seine Fähigkeiten und hat sich bereits als guter und gewissenhafter Mitarbeiter erwiesen. So beschreibt ihn sein Arbeitgeber.
       Die ersten Erfahrungen mit der Teilnahme an dem Programm waren so positiv, so dass die Genossenschaft plant, es auch in Zukunft zu nutzen. Zwei weitere junge Mechaniker und eine Melkerin wurden bereits ausgewählt.
       Außerdem versucht die Unternehmensleitung, neuen Fachkräften bei Bedarf mit Wohnraum zu helfen, bis hin zu dessen Erwerb. Schließlich sind die jungen Menschen die Zukunft des Dorfes und die Ernährungssicherheit des Landes.

Pjotr Lundstrem über die Rolle der Musik im Krieg
Xonews.ru – Musik und Kunst spielen eine der wichtigsten Rollen in schwierigen und entscheidenden Perioden der Geschichte, auch in Kriegszeiten. Dies erklärte der Violinist bei der Eröffnung des Leonid-Lundstrem-Schulfestivals ›Donbàss Exprèss‹ im Rachmaninov-Saal des Moskauer Konservatoriums.
       „In diesem Saal befinden sich über 100 begabte Kinder aus den neuen Regionen Russlands, aus Belgorod, Moskau und dem Moskauer Gebiet. Wir haben einen 11tägigen Bildungsmarathon vor uns, und es ist eine große Freude und Ehre für uns, dass die Eröffnung dieses Festivals, unseres Projekts, ausgerechnet im Rachmaninov-Saal des Moskauer Konservatoriums stattfindet. Das ist meine Alma Mater, das ist die Alma Mater von Leonid Lundstrem und vielen unserer Lehrer und Musiker, die jetzt auf dieser Bühne sitzen“, sagte er.

Foto : ChAN
       Wie er sagte wird bei der Eröffnung des Festivals Musik von zwei großen Komponisten, Pjotr Čajkovskij und Ludwig van Beethoven, aufgeführt werden.
       „Und das ist sehr symbolisch, auch für uns. Und es ist wichtig, nicht zu vergessen, dass während des Großen Vaterländischen Krieges in der Sowjetunion Philharmonien eröffnet, Konservatorien und Konzertsäle gebaut wurden. Während des Krieges! Und warum? Weil Kultur das ist, was uns verbindet, angefangen bei der Sprache und der Geschichte bis hin zu Musik und Kunst“, betonte Lundstrem.
       Heute hat das Schulfestival ›Donbàss Exprèss‹ in Moskau seine Arbeit aufgenommen. Leonid Lundstrem, der Gründer und Chefideologe, hielt eine Ansprache vor den Teilnehmern der Schule. Dort fand auch eine Vollversammlung statt, bei der den Teilnehmern die Lehrer und Kuratoren des Projekts vorgestellt wurden. Vom 22. Juli bis zum 1. August nehmen drei Dutzend junge Musiker aus den wiedervereinigten und anderen Grenzregionen der Russischen Föderation an diesem Festival teil.
       Das erste Leonid-Lundstrem-Schulfestival fand 2019 in Jevpatoria statt. Danach veranstalteten die Organisatoren zehn ähnliche Events in verschiedenen Regionen Russlands. Seit 2022 wird das Projekt mit Unterstützung des Präsidialfonds für Kulturinitiativen unter dem Namen ›Donbàss Exprèss‹ durchgeführt. Zu seinen Zielen gehören die Integration junger Musiker aus den Regionen in den einheitlichen Kulturraum Russlands sowie die Entdeckung, Unterstützung und professionelle Förderung aufstrebender Künstler.

Dienstag:

Projekt zur Verbesserung des botanischen Gartens in Lugansk
Lug-info.ru – Schüler des Lugansker Wirtschafts- und Rechtslyzeums mit Internat »Helden der Jungen Garde« haben ein Projekt zur Verbesserung des botanischen Gartens entwickelt, das zum Gewinner des Wettbewerbs »Botanischer Garten von Lugansk« wurde. Ein Korrespondent des LIC berichtet.
       Fünf Schüler präsentierten unter Leitung von Svetlana Uljanova und Biologielehrer Alexej Volochan ein Projekt, das nicht nur einen botanischen Garten, sondern auch ein Arboretum vorsieht. Sie erforschten das Gebiet und entwickelten ein Konzept, das einen blumenförmigen Brunnen, eine Aussichtsplattform, Pavillons, Bänke, Wege und einen Wintergarten vorsieht.


Foto: LIC
       „Unser Projekt soll nicht nur der Verschönerung dienen , sondern auch der Liebe zum Vaterland. Wir wollen, dass dieser Winkel der Natur zu einem Ort wird, an dem man sich entspannen, die Schönheit genießen und mehr über die Heimat erfahren kann“, sagte Uljanova.
       Die Zahl der Grünflächen und Erholungsmöglichkeiten in der Stadt, insbesondere für Familien, muss dringend erhöht werden.
       „Jetzt ist das Jahr der Familie gerade in vollem Gange. Deshalb wurde beschlossen, eine Naturecke der Luganščina einzurichten, in der man die für unsere Region charakteristischen Pflanzen sehen kann. An diesem Ort werden auch Figuren von Tieren bedrohter Arten aufgestellt werden. Auf diese Weise können die Besucher mehr über die Artenvielfalt der Region erfahren und auf die Bedeutung ihrer Erhaltung aufmerksam gemacht werden“, sagte sie.
       Sofija Kotova, Schülerin einer 11. Klasse, sagte, das Projekt sei nicht nur schön, sondern auch umweltfreundlich. Für die Beleuchtung werden Solarzellen verwendet, und die Wege und Bänke werden für Menschen mit Behinderungen zugänglich sein.
       „Das Projekt besteht aus einem Baum, an dessen Ästen kleine Lauben angebracht werden. Wir haben vorgeschlagen, im Park einen Springbrunnen in Form einer Blume mit Beleuchtung sowie eine Aussichtsplattform zu errichten, von der aus man den Park von oben betrachten kann“, so die Schülerin.
       „Unser Lyzeum konzentriert sich auf die Förderung der Begabungen von Kindern. Daher bemühen wir uns, dass unsere Schüler eine umfassende Entwicklung erfahren. Als wir im März dieses Jahres von dem von der Stadtverwaltung angekündigten Projekt erfuhren, waren wir sehr interessiert. Dem Geographielehrer und dem Biologielehrer unseres Lyzeums gelang es, den Kindern zu vermitteln, wie wichtig die Teilnahme an diesem Projekt ist. Die Kinder fuhren zum botanischen Garten, um sich ein Bild zu machen, sein Potenzial zu bewerten und zu verstehen, was dort gemacht werden könnte. Zwei Monate lang haben wir hart gearbeitet. Wir mussten über die Höhepunkte des Projekts nachdenken, es in 2D gestalten und Vorschläge ausarbeiten. Als Ergebnis haben wir ein wunderbares Projekt, das zu unserer großen Freude den Wettbewerb gewonnen hat“, sagte Svetlana Tvjordochleb, stellvertretende Direktorin des Lyzeums.
       Der Wettbewerb zur Gestaltung des Botanischen Gartens von Lugansk begann am 19. März. Einwohner haben neun Entwürfe entwickelt. Zuvor hatte die amtierende Bürgermeisterin von Lugansk, Jana Paščenko, in einem Interview mit dem LIC erklärt, dass die Wiederherstellung des botanischen Gartens im Kamennobrodskij-Bezirk von Lugansk noch in diesem Jahr beginnen werde.

Belarus braucht Zulieferer
Zonews.ru – Die Gießereien der Oblast Zaporòžje erwarten aufgrund der Ergebnisse einer Arbeitsreise einer Delegation nach Belarus eine Vervielfachung des Volumens und eine Erweiterung der Palette der gelieferten Produkte. Dies teilte der amtierende stellvertretende Wirtschaftsminister der Oblast, Jurij Guskov den Journalisten mit.

Im Minsker Motorenwerk – Foto: ZAN
       „[…] Zur Zeit liefern zum Beispiel die Firmen MDK und Turbokom etwa 100 Tonnen hochfestes Gusseisen pro Monat in die Republik, wir erwarten, dass diese Zahl auf 250 steigen wird. Unsere Werke sind auch bereit, bis zu tausend Turbolader pro Monat, petrochemische Behälter, Zylinder, Verteiler, Kühlmittel usw. zu liefern. All dies wurde bisher nicht nach Belarus geliefert“, so Guskov.
       Vertreter von Unternehmen und Regierung der Oblast befinden sich zu einem Arbeitsbesuch in der Republik Belarus. Die Delegation hat sich bereits mit der Leitung der russischen Handelsvertretung in Belarus, dem Exportzentrum und dem Direktor von ›Bel’VEB’lízing‹ getroffen, die belarussische Universelle Warenbörse und das Minsker Motorenwerk besucht.

Und so kommt´s zurück (siehe oben – Belarus)
Zonews.ru – Das Umweltministerium der Oblast Zaporòžje hat sieben Traktoren und zwei Waldpflüge für die staatliche Melitopoler Forstwirtschaft gekauft. Davon berichtete der Pressedienst des Ministeriums. […]

Foto: Telegram-Kanal Umweltministerium der Oblast Zaporòžje
       „Die Technik konnte dank einer Subvention aus dem föderalen Haushalt angeschafft werden. Die Kosten belaufen sich auf 31 Mio. Rubel“, so das Ministerium.
       Zuvor hat das Ministerium der Forstwirtschaft der Region neue Ausrüstung für die Waldpatrouille und die Waldbrandbekämpfung übergeben.

Probleme mit der Wasserversorgung fast gelöst
Luganmedia.ru – In Talovoje im Bezirk Stanica-Luganskaja wurde der Bau eines Wasserturms vollendet, wodurch ein langjähriges Problem mit der Wasserversorgung der Siedlung gelöst wurde.
       Die Arbeiten wurden im Rahmen eines speziellen Infrastrukturprojekts mit Unterstützung der Patenoblast Volgograd durchgeführt, die Mittel und Material bereitstellte. Die Vorbereitung des Standorts und die Installation des Turms wurden von der örtlichen ›Enèrgo’byt’sèrvis‹ durchgeführt.

       Seit über dreißig Jahren haben die Einwohner von Talovoje unter Unterbrechungen der Wasserversorgung und einer schlechten Qualität des Leitungswassers gelitten, die seit über 40 Jahren in Betrieb sind. Das Problem konnte nicht durch Bohrungen oder Brunnen gelöst werden, da der Grundwasserspiegel sehr tief liegt und die Qualität des Wassers für den Hausgebrauch nicht ausreicht.
       „Im Moment fließt das Wasser ohne Unterbrechungen, da wir die 4,6 km lange Versorgungsleitung vom Brunnen zum Wasserturm erneuert haben. Jetzt fließt das Wasser aus dem neuen Turm durch die Schwerkraft und wird im ganzen Dorf verteilt“, so Andrej Tarasov, Leiter der Abteilung für Daseinsvorsorge Krasnotalovo.
       Heute leben 128 Menschen in Talovoje. In der Siedlung gibt es eine Schule für Kinder aus Talovoje selbst und dem Dorf Blagoveščenka.
       Früher erfolgte die Wasserversorgung nach einem bestimmten Zeitplan. „Es gab Zeiten, in denen wir nur einmal am Tag oder nur alle zwei Tage gepumpt haben“, sagte Tarasov.
       Auch die Verteilungsleitungen , die seit 1956 in Betrieb sind, müssen ersetzt werden, was immer noch zu Wasserverlusten führt.
       Die Installation des neuen 15 m hohen Wasserturms mit einem Fassungsvermögen von 25 Kubikmetern dauerte etwa zweieinhalb Monate. Es wird erwartet, dass noch ein weiterer, ähnlicher Turm installiert und die Verteilungsleitungen ersetzt werden, wodurch das Wasserversorgungsproblem in Talovoje endgültig gelöst sein wird.

Mittwoch:

Die sportliche „Avantgarde“ von Lugansk damals und heute
Bloknot-lugansk.ru – Im Jahr 1961 wurde der Sportkomplex ›Avangárd‹ im Zentrum von Lugansk gebaut. Die feierliche Eröffnung fand im März desselben Jahres statt. Viele Jahre lang war das Stadion die Heimspielstätte des Fußballvereins ›Zarjà‹ und Austragungsort verschiedener anderer Sportveranstaltungen.


Foto: VK-Gruppe »Lugansk – Fotos des 20. Jahrhunderts« Sieht heute noch fast genauso aus; nur das Ozeanblau ist einem freundlichen Beige gewichen (Vergleichsbild im Original).
       Bis zum Jahr 2000 gehörte das ›Avangárd‹ ›Lugànsk’tjòplovoz‹, und im Jahr 2002 wurde es in städtisches Eigentum überführt. Ein Jahr später wurde das Stadion rekonstruiert und eine neue Beschallung und Beleuchtung installiert.
       Im Jahr 2011 entsprach der Zustand des Spielfelds des ›Avangárd‹ jedoch nicht den Anforderungen der ukrainischen Oberliga, und der Fußballverband verbot Spiele der höchsten Klasse dort. Daraufhin begann die Rekonstruktion des Spielfelds. Der Rasen wurde ausgetauscht, moderne Systeme zur Bewässerung, Entwässerung und Heizung wurden installiert. Im Jahr 2012 fand im renovierten Stadion das Endspiel des ukrainischen Superpokals statt, bei dem der Donezker ›Šachtjòr› seine Landsleute von ›Metallùrg‹ besiegte.
       Im Jahr 2015 wurde ›Avangárd‹ der Staatliche Institution für Körperkultur und Sport der LNR übertragen. Heute umfasst dieser 11 Hektar große Sportkomplex das Hauptstadion mit 22.288 Plätzen, Leichtathletikbahnen, Sektoren für Springen und Kugelstoßen sowie neun Sporthallen. Im Stadion trainieren die Schüler mehrerer Sportschulen Fußball, Leichtathletik, Ringen, Fechten, Fünfkampf und Gewichtheben.
       Das Stadion, das seine Bedeutung als Sportstätte bewahrt hat, hat sich also im Laufe der Jahrzehnte verändert, den modernen Anforderungen angepasst und dient den Einwohnern von Lugansk weiterhin als Zentrum des Sportlebens. Zur Zeit finden in dem Stadion zwar keine Spiele statt, aber mit Hilfe der neuen Wiederaufbauprogramme wird es die Zuschauer wieder mit spektakulären Wettkämpfen begeistern.

Quellen:

Lug-info.ru – Lugansker Informationszentrum (LIC)
Luganmedia.ru – LugànmédiaHolding
Dan-news.ru – Donezker Nachrichtenagentur (DAN)
Vsednr.ru –
Vsjo o DNR (Alles über die DNR)
Zonewsw.ru – Zaporòžjer Nachrichtenagentur
Xonews.ru – Chersoner Nachrichtenagentur
Hersonka.ru – Readovka.news für die Oblast Chersòn
Crimea-news.com – Lènta Nóvostej Krýma
Crimea.ria.ru – RIA Nóvosti Krym
Obyektiv.press – Städtisches Informationsportal Sevastópol
Novostipmr.com – Nóvosti Pridnjestròvja
Lènta Nóvostěj (ZOV):            News-kharkov.ru   •  Lnr-news.ru               •  Dnr-news.ru
  Zp-news.ru (Zaporòžje)   •  Kherson-news.ru    •  News-odessa.ru        •  Tiraspol-news.ru
Gd-n.ru Bahnen von Novoròssija (ŽDN)              Crimearw.ru – Krim-Eisenbahn (KŽD)
Bloknot-lugansk.ru – Donezk                                    Bloknot-donetsk.ru – Lugansk
Novorosinform.org – Novoròssija                          Asd.news – »Analytischer Dienst des Donbass«
Antifashist.com –
›Àntifašìst                                     Mk.ru – Moskòvskij Komsomòlec
Antimaydan.info – ›Àntimajdán                              Aif.ru – Argumènty i Fàkty

Standard

Neuigkeiten aus Wirtschaft und öffentlichem Leben in Novoròssija 29.06. ̶ 19.07.2024

Erscheint seit 2014

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Quellen: Die Angabe unter der Überschrift eines jeden Artikels ist ein Link zum Original.
Erläuterungen am Schluss dieser Ausgabe – sonst in Klammern
unmittelbar dahinter

Weitere Übersetzungen mit Bezug auf den Donbass sind weiterhin zu finden auf
https://t.me/RenateKoppe (Anmeldung erforderlich).

Nachtrag von Fr, 24.V.:

Soldaten aus Zentralrussland haben Denkmal in Avdejevka restauriert
Gd-n.ru (Seite 2) – Rechtzeitig zum Tag des Sieges haben Soldaten aus Jugra (dem Autonomen Kreis der Chanten und Mansen – d.Übers.), ein zerstörtes Denkmal für die sowjetischen Soldaten und Arbeiter der Donezker Eisenbahn in einer Gedenkstätte in Avdejevka wieder aufgebaut.
       Nach den Kämpfen um Avdejevka im März machten Soldaten aus Jugra auf das Denkmal für einen sowjetischen Soldaten im Park der Eisenbahner aufmerksam, das fast vollständig zerstört war. Senator (Vertreter der Region im Föderationsrat – d.Übers.) Eduard Isakov schreibt darüber in seinem Telegram-Kanal.

Es handelt sich um eine Gedenkstätte bei den Massengräbern der russischen Soldaten der Südfront und der Arbeiter der Donezker Eisenbahn. Das Denkmal mit einer Skulptur eines sowjetischen Soldaten wurde 1959 im Park der Eisenbahner errichtet. In den Massengräbern ruhen unsere Helden, die während des Großen Vaterländischen Krieges in den Kämpfen um Avdejevka gefallen sind: der 24jährige Leutnant Grigorij Spicyn, der 19jährige Leutnant Ivan Batalij und die 19jährige Krankenschwester Marija Čatnjuk. Unweit des Denkmals befindet sich das Grab der von den Faschisten ermordeten Eisenbahner von Avdejevka – Sergej Antonovič Lutaj (1888-1943) und Alexej Semjonovič Vasiljev (1907-1943).
       Das Jugra-Bataillon beschloss sofort, die Gedenkstätte zu restaurieren. Das Kommando des motorisierten Schützenregiments unterstützte das Bataillon bei der Restaurierung des Denkmals, die in kürzester Zeit mit der Stadtverwaltung abgesprochen wurde.
       Am 18. April riefen die Soldaten zu einer Spendensammlung auf, woraufhin die mitfühlende Bevölkerung den erforderlichen Betrag innerhalb einer Woche verbuchen konnte.
       Am 9. Mai versammelte sich der Kommandeur des Regiments ›Kajman‹ zusammen mit seinem Personal an der Gedenkstätte, um das restaurierte Denkmal für den sowjetischen Soldaten zu enthüllen.
       „Die neue Statue des sowjetischen Soldaten, die mit Liebe und Respekt geschaffen wurde, erhebt sich wieder als Symbol für die Stärke und den Glauben unserer Soldaten. Die Restaurierung des Denkmals ist ein Beweis dafür, dass wir die Taten unserer Vorfahren nicht vergessen und uns immer an diejenigen erinnern werden, die im Kampf für Freiheit und Frieden gefallen sind“, schreibt Eduard Isakov. „Ich danke allen, die sich für die Restaurierung des Denkmals eingesetzt und dazu beigetragen haben. Mein Dank gilt auch den Eisenbahnern von Novorossija für ihre Hilfe bei der Errichtung des Denkmals. Gemeinsam sind wir stark! Der Sieg wird unser sein! Der Feind wird besiegt werden!“

Sa, 29.VI.:

Studentensommer
Luganmedia.ru – Teilnehmer an den LNR-Studentenkommandos fahren zu Arbeitseinsätzen in den Republiken Krim und Tatarstan.
       Im Jahr 2024, dem Jubiläumsjahr der Russischen Studentenkommandos (RSO), nimmt die Lugansker Regionalabteilung zum ersten Mal an vielen großen überregionalen und gesamtrussischen Arbeitsprojekten teil.
       25 Mitglieder des studentischen Produktionsteams »Prometheus« der Agraruniversität ›K.E. Vorošílov‹ werden in Tatarstan in Naberežnyje Čelny bei der Kamaz AG arbeiten.
       18 Mitglieder der Studentengruppe ›Vožak‹ der Pädagogischen Universität werden in der Stadt Sudak als Betreuer des Kindererholungskomplexes ›Olìmp‹ arbeiten.

       Wie die Leiterin der Lugansker Regionalabteilung der RSO, Anna Syčeva, sagte, „ist heute der besondere Tag, an dem, in dem unsere jungen Leute in das Arbeitsleben einsteigen“.
       “ Die Studenten der Agraruniversität ›Kamàz‹, dem Autogiganten unseres Landes, der kürzlich in Lugansk ein Servicezentrum eröffnet hat, werden für die Baugruppenmontage ausgebildet. Wir hoffen, dass sie danach bei ›Kamàz‹ in Luhansk arbeiten werden.
       Die jungen Pädagogen, die auf die Krim fahren, fahren zum ersten Mal als komplettes Team und werden selbstständig ein ganzes Lager leiten.
       All diese jungen Menschen haben vorher eine besondere Betreuerschule durchgemacht, was es ihnen erlaubt, diese Tätigkeit auszuführen. […]

Eine tiefe Verbeugung und Ewiges Gedenken
Zonews.ru – Der Gouverneur der Oblast Zaporòžje, Jevgenij Bálickij, erinnerte am Tag der Partisanen und Untergrundkämpfer an die Heldentaten der Partisanen der Region während des Großen Vaterländischen Krieges. Er schreibt darüber in seinem Telegram-Kanal.

Abb.: Telegram-Kanal Jevgenij Balickij
        Bálickij betonte, dass in den Jahren des Großen Vaterländischen Krieges in Melitópol, Tokmak, Kamenka-Dnjeprovskaja, Berdjansk und anderen Städten der Region Untergrundgruppen tätig waren. „In den Bezirken Andrejevka und Kujbyševo befreiten Partisanen etwa 3.000 sowjetische Kriegsgefangene, besiegten ein feindliches Kavallerie-Bataillon“, und die Partisanengruppe von Tokmak stoppte den Eisenbahnverkehr und verhinderte damit, dass 35 feindliche Staffeln mit Soldaten und Technik die Front erreichten.
       „Unsere Landsleute haben einen großen Beitrag zur Kapitulation des Feindes und zur Befreiung der Oblast Zaporòžje von den Faschisten geleistet. Die Leistung unserer Veteranen, die den Feind im bisher blutigsten Krieg vernichtet haben, wird ewig leben! ›Nízkij poklòn! – Vjéčnaja pámjat‹!“ (Überschrift), bemerkte der Gouverneur.

Jugend von Melitópol ehrt Partisanen des Großen Vaterländischen Krieges
Zonews.ru – Aktivisten der Regionalabteilungen der gesamtrussischen gesellschaftlichen Organisation »Junge Garde von Vereinigtes Russlands« und der Freiwilligenbewegung »Freiwilligenkompanie der Brüder im Kampf« legten Blumen am Denkmal der Partisanen und Untergrundkämpfer nieder. Dies teilte die Leiterin der Regionalabteilung der Freiwilligenkompanie, Anastasija Zolotova, der Zaporòžjer Nachrichtenagentur mit.

»Freiwilligenkompanie der Brüder im Kampf« –
Foto (ausgewählt durch AP): https://antimaidan.ru (2019)
       Zolotova erzählte von den örtlichen Untergrundkämpfern der Besatzungszeit, „die durch einen tiefen Hass auf die Deutschen vereint waren und wie jeder von ihnen auf seine Weise Rache am Feind nahm.“
       „Kuzma Machonko zum Beispiel machte im Alleingang Überfälle auf deutsche Lebensmittellieferungen. Seine Frau Praskovja Pavlovna kochte Essen, das er dann in das Kriegsgefangenenlager brachte. Viktor Ščerbakov klärte die Bevölkerung über die aktuelle Lage in der Sowjetunion auf und weckte Vertrauen in die Unbesiegbarkeit der Roten Armee. Michaïl Matjuchin spürte diejenigen auf, die die örtliche Bevölkerung misshandelten, griff sie dann im Dunkeln an und erwürgte sie gnadenlos“, erinnerte sie sich an die Geschichten von Landsleuten, die Helden waren.
       Jedes Jahr am 29. Juni begeht Russland den Tag der Partisanen und Untergrundkämpfer, der den Verdiensten der sowjetischen Männer, Frauen und Jugendlichen gewidmet ist, die während des Großen Vaterländischen Krieges heimlich die Macht des Feindes unterwanderten. Ihr Kampf hat wesentlich zum Sieg des sowjetischen Volkes beigetragen. Dieser Tag wurde nicht ohne Grund als Datum gewählt: Am 29. Juni 1941 wurde die Direktive des Rates der Volkskommissare der UdSSR und des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Bolschewiki erlassen, in der auf die Notwendigkeit hingewiesen wurde, Partisaneneinheiten zu schaffen.

15 Prozent sind zurückgekehrt
Xonews.ru – Etwa 15 % der Einwohner, die nach der Zerstörung des Kachovka-Wasserkraftwerks evakuiert wurden, konnten in ihre Häuser am linken Ufer des Dnjepr zurückkehren, so Tatjana Kuzmič, stellvertretende Gouverneurin der Oblast Chersòn in Sachen Evakuierung, gegenüber TASS.

Foto: Untersuchungsausschuss (SK) beim Präsidenten der RF / TASS
       „Diejenigen, die zurückkehren wollten und konnten, die sich trotz allem zu ihrer Heimat hingezogen fühlten, und die nirgendwo sonst hingehen konnten, keine Verwandten hatten – sie kamen zurück. Aber es sind nicht so viele: 15 bis höchstens 20 %. Dabei handelt es sich in erster Linie um Einwohner von Novaja Kachovka und teilweise von Golaja Pristan“, so Kuzmič.
       Sie wies darauf hin, dass die Evakuierten begannen, um Hilfe für die Rückkehr in die Oblast zu bitten, und dankte allen Regionen Russlands, die bei der Unterstützung der evakuierten Einwohner geholfen haben.
       Tatjana Kuzmič betonte, dass sich während der Evakuierung von Cherson im Herbst 2022 etwa 120.000 Menschen vom rechten Ufer des Dnjepr auf das linke Ufer (d.h. aus dem noch von der Ukraine gehaltenen Gebiet nach Russland – d.Übers.) begeben haben und im Juni 2023 während der Überschwemmung durch die Zerstörung des Staudamms über 8.700 Menschen evakuiert wurden.

Das Werk für Eisenlegierungen in Stachanov
Lug-info.ru – Das Werk ist ein in seiner Art einzigartiges elektrometallurgisches Unternehmen, der größte und wichtigste Produzent von Ferrolegierungen im Donbass. Das Markenzeichen für die Qualität der Produkte des Werks ist in über 50 Ländern der Welt bekannt.
       Der Bau des Werks im Süden der UdSSR wurde 1951 beschlossen, um die wachsende Nachfrage der heimischen Metallurgie nach Ferrosilizium zu decken. Das Stachanovwerk (damals Almaznjanskij-Werk) wurde in drei Jahren in der Steppe am Rande der Stadt Stachanov gebaut und 1962 in Betrieb genommen.

Foto: Werksarchiv
       Bereits nach drei Betriebsjahren stieg das Produktionsvolumen auf das 1,5fache, und 1967 erreichte das Werk seine volle Kapazität von 196.000 Tonnen Ferrosilizium in Form einer 45 %igen Legierung.
       Heute produziert das Werk Ferrosilizium und Ferrosiliziummangan. Abnehmer der Produkte sind viele metallurgische Unternehmen im Donbass und ganz Russland.
       Ferrosilizium ist eine Eisenlegierung. Es wird als Desoxidations- und Legierungszusatz beim Schmelzen von Elektro-, Feder- sowie korrosions- und hitzebeständigen Stählen verwendet. Ferrosiliziummangan ist eine spröde Legierung aus Eisen, Silizium und Mangan, die in der Metallurgie als Desoxidationsmittel für Stahl und Stahllegierungen verwendet wird. Sie verleiht Legierungen auf Eisenbasis Festigkeit, Verschleißfestigkeit und Schlagfestigkeit.

So, 30.VI.:

Das Haus der Kultur im Dorf Korotnoje, Bezirk Slobodzeja, wird renoviert
Novostipmr.com – Decke und Wände werden renoviert, die Beleuchtung wird erneuert und die Bühne restauriert. Schon den zweiten Sommer in Folge laufen die Arbeiten zur Generalrenovierung. Im Jahr 2023 wurden die Fenster erneuert und eine neue Heizungsanlage installiert. Jetzt wird der Konzertsaal renoviert, berichtet das Erste Pridnjestrowische Fernsehen.

Foto: Erstes Pridnjestrowisches Fernsehen
       Viele Jahre lang war das Dach undicht, vor acht Jahren wurde es zwar repariert, aber der Schimmel fraß buchstäblich die ganze Schönheit auf: Deckenmalereien und Stuck verdunkelten sich.
       „Solange das Dach undicht war, war es feucht und trist. In einigen Zimmern verrottete sogar der Fußboden, alles wurde grau“, sagte Ljudmila Dižinar, Leiterin des Kulturhauses.
       Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1967 gebaut. In den 80er-Jahren wurde es mit exquisiten Stuckarbeiten und Malereien verziert. Das Auditorium bietet Platz für 540 Personen, es gibt einen großen Balkon und eine geräumige Bühne.
       Zur Zeit proben die örtlichen Kollektive in den Büros und leerstehenden Räumen des Kulturhauses und bereiten sich auf die Vorstellungen im Rahmen des Tages der Familie, Liebe und Treue vor.

Di, -2.VII.:

Verpachtungen gehen weiter
Dan-news.ru – Zwei Bergwerke in der DNR warten auf die Übergabe an Investoren, erklärte der amtierende Minister für Kohle und Energie der Republik, Denis Epifanov, gegenüber der Donezker Nachrichtenagentur.

       „Auf dem Territorium der DNR wird in 16 Bergwerken verschiedener Eigentumsformen abgebaut, zwei weitere befinden sich in der Genehmigungsphase zur Übertragung an Investoren. Gemäß dem Plan für die Entwicklung des Brennstoff- und Energiekomplexes befinden sich diese in einer Art Konservierungsmodus gehalten, um die Kohleproduktion in ihnen wieder aufzunehmen zu können“, sagte Epifanov.
       Er fügte hinzu, dass diese Maßnahme weiterhin Sicherheit bei den Lohnzahlungen in diesen Betrieben bedeute.
       Im April pachtete ein Investor die ersten Bergwerke in der DNR. […]

Neuer Streb in verpachtetem Bergwerk
Dan-news.ru – Im Bergwerk ›Komsòmoljec Donbàssa‹ in Kirovskoje wurde der neue dritte westliche Streb des dritten Flözes in diesem zweiten von der ›Impex-Don‹ GmbH gepachteten Unternehmen, dessen Reserven auf 811.000 Tonnen Kohle fúr eineinhalb bis zwei Jahre geschätzt werden, in Betrieb genommen. Dies wurde heute im Ministerium für Kohle und Energie der Republik bekanntgegeben.
       Die Streblänge und die Mächtigkeit des Flözes betragen 260 bzw. 0,96 Meter in einer Tiefe von bis zu 605 Metern. Die Kohle wird zur Versorgung der Kraftwerke in der Region verwendet.

„Trotz des heißen Sommers 2014“
Lug-info.ru – über 200 ausländische Studenten studieren an der Staatlichen Medizinischen Universität Lugansk (LGMU), die nach dem heiligen Lukas benannt ist. Sie ist eine der größten und bekanntesten medizinischen Universitäten des Donbass. Valerij Bibik, Prorektor für akademische Arbeit, berichtete dem LIC.
       „An unserer Fakultät für ausländische Studenten studieren etwa 240 Menschen aus dem nahen und fernen Ausland“, sagte er. Trotz der Aggression der Ukraine, die 2014 begann, blieben einige von ihnen hier.

       „Sie sind geblieben, weil sie hier eine zweite Heimat gefunden haben. Aus ihnen sind übrigens sehr gute Ärzte hervorgegangen, die jetzt in der praktischen Gesundheitsversorgung arbeiten. Die Welt ist voller Gerüchte, aber auch neue Studenten kommen zu uns an verschiedene Fakultäten“, sagte Bibik.
       Er betonte, dass nach den „aktiven kämpferischen Ereignissen des heißen Sommers 2014“ etwa 80 % der Lehrkräfte und etwa 70 % der Studenten an die Universität zurückgekehrt sind.
       „Das ist eine sehr hohe Zahl. Eine solche Zahl können andere Universitäten in Lugansk und Donezk nicht vorweisen. Unsere Universität hatte schon immer einen hohen Stellenwert bei den Studenten“, erklärte Bibik.
       „Wir verlangsamen das Tempo nicht, wir verlassen nicht dieses hohe Niveau der Anforderungen, die wir an uns stellen. Es ist schwer zu studieren; in manchen Fächern ist es ist sehr schwer, zu bestehen. Aber ein Arzt muss vorbereitet sein“, erklärte er.
       Zur Zeit studieren fast 5.000 Studenten an der LGMU. Alexandr Bočev, stellvertretender Sekretär der Zulassungskommission der Universität, sagte, dass im Budget 425 Plätze für Abiturienten vorgesehen sind.

Fr, 12.VII.:

Mal was anderes
Dan-news.ru – Der größte Mühlenkomplex in der DNR hat die Arbeit mit dem Getreide der neuen Ernte aufgenommen. Der Direktor des Unternehmens, Michaïl Čebotarjov, berichtete.
       „Im Juni haben wir die Ware entseucht, wie es sich für einen Lebensmittelbetrieb, der unter strengen Hygienekontrollen arbeitet, gehört“, sagte Čebotarjov.

       Er fügte hinzu, dass der größte Teil des Getreides aus der DNR stammt, aber man kauft auch in der Oblast Zaporòžje. Das eingehende Material wird einer Laborkontrolle unterzogen. Zu diesem Zweck werden mehrere Proben entnommen und bis zu zwei Stunden lang analysiert. Dabei werden der Geruch, der Glutengehalt und das Vorhandensein von Schädlingen geprüft. Anhand dieser Parameter wird dann die Getreideklasse bestimmt.
       „Wir verbringen 20 Minuten damit, das Gluten auszuwaschen, und dann wird weitere 15 Minuten analysiert. Dann bestimmen wir die Qualität des Korns und schicken es zum Elevator. Wenn der Geruch jetzt schon ungewöhnlich ist, schicken wir das Getreide an den Lieferanten zurück. Das kommt vor, aber nicht oft, denn die Qualität des Getreides hängt von vielen Faktoren ab, unter anderem von den Lagerbedingungen und den Witterungsbedingungen“, erklärte Jelena Pavljučenko, die leitende Labortechnikerin.
       Wenn die Qualitätskontrolle erfolgreich verläuft, werden die Getreidetransporter zum Entladen geschickt. Die mehrere Tonnen schweren Fahrzeuge fahren auf eine spezielle Plattform, die sie zusammen mit der Ladung schräg anhebt, bis das Getreide vollständig in den Silos ist. Nach der Schälung, die bis zu 18 Stunden dauert, wird das Mahlgut aus den Silos über Abscheider gereinigt und der Mühle zugeführt.
       Das Getreide wird mit Hilfe von Becherhebewerken transportiert. Sie schaufeln das Getreide hoch und befördern es zum Auswurfschacht.
       Es dauert bis zu 20 Stunden, das Getreide zu reinigen und zu verarbeiten. Am Ende werden fünf Produkte hergestellt: Mehl der höchsten und der ersten Qualität, feines Mehl, Grieß und Kleie. Der Elevator nimmt rund um die Uhr Getreide an.

Sa, 13.VII.:

Noch nur ein Abglanz seiner selbst
Lug-info.ru – Das heutige Lugansker Maschinenbaubetrieb ›Lúga’maš‹ war einmal eines der wichtigsten Unternehmen der Eisenbahnindustrie. Im Laufe seiner reichen Geschichte hat sich das Werk vom Dampflokbau zum Hersteller von Ersatzteilen für die russischen Eisenbahnen entwickelt.

Ca. 2010 (d.Übers.) Foto: Werksmuseum ›Lúga’maš‹
       Die Geschichte des Werks geht auf das Jahr 1896 zurück, als der deutsche Industrielle Gustav Hartmann in Lugansk ein Werk für den Bau von Lokomotiven gründete. Das Werk wurde am 3. Mai 1896 gegründet und trug ursprünglich den Namen »Dampflokomotivwerk der Russischen Gesellschaft der Hartmann-Maschinenbauanstalten in Lugansk«. Neben Dampflokomotiven produzierte das Werk auch Maschinen und Aggregate für die Ölindustrie sowie Form-, Stahl- und Eisenguss, Heizkörper, feuerfeste Steine und Verbindungselemente.
       Im Jahr 1900 baute das Werk seine erste Dampflokomotive. Während des Ersten Weltkriegs baute es Panzerzüge und reparierte militärisches Gerät. Bis 1933 war das Werk zum größten Lokomotivbau in Europa geworden, in Bezug auf die Kapazität zum zweitgrößten der Welt.
       1957 begann das »Vorošilovgrader Diesellokomotivwerk ‚Oktoberrevolution’« (VZOR) mit dem Export von Rangierlokomotiven mit elektrischer Kraftübertragung. Im Jahr 1962 beherrschte es die Produktion von Diesellokomotiven 2TЭ10Л, die zu einem der wichtigsten Typen der Eisenbahnen der UdSSR wurden. In den 60er und 70er Jahren wurde fast der gesamte Güterverkehr auf den nicht elektrifizierten Abschnitten der sowjetischen Eisenbahnen mit Lokomotiven aus Lugansk abgewickelt.
       Im Jahr 2016 konzentrierte sich das Werk auf die Produktion von Ersatzteilen für die russische Eisenbahnen und leistete damit weiterhin einen Beitrag zu deren Entwicklung.

Der Strom kommt nicht aus der Steckdose
Dan-news.ru – Die russische Regierung hat beschlossen, ein Budget für den Kauf von Elektroanlagenen und Spezialmaschinen für die Bildung einer Notreserve und den Wiederaufbau in den wiedervereinigten Regionen bereitzustellen. Dies wurde heute im Pressedienst des Ministerkabinetts mitgeteilt.

       In der Liste der Beschlüsse des Ministerkabinetts gibt es unter anderem einen Punkt über die Zuweisung des Energieministeriums Russlands im Jahr 2024 aus dem Reservefonds der Regierung „Haushaltsmittel für die Gewährung von Subventionen aus dem föderalen Haushalt an die Haushalte […] für die Durchführung von Maßnahmen zur Bildung einer Notreserve in diesen Gebieten“.
       Darüber hinaus wird das russische Energieministerium Subventionen für die wiedervereinigten Regionen bereitstellen, um Maßnahmen zur Erneuerung der Verteilungsnetze durchzuführen.

So, 14.VII.:

Anmerkungen und Gedanken zu den Verbindungen Chersons mit der Krim
Xonews.ru – Die Zusammenarbeit zwischen der Oblast Cherson und der Republik Krim erstreckt sich auf viele Bereiche und spielt eine wichtige Rolle bei der Stärkung des wirtschaftlichen, aber auch des sozialen, ökologischen und humanitären Potenzials der beiden Regionen. Dies erklärte Alexej Lavrentjev, Leiter der Chersoner Sektion des Clubs ›Èlbrus-Novoròssija‹, gegenüber ChAN.

Abb. (ausgewählt durch AP): https://rossaprimavera.ru/
       „Der Ausbau der Handels- und Wirtschaftsbeziehungen, der Personalaustausch, die politischen Konsultationen, die Zusammenarbeit im Umweltbereich und die Programme zur Verbesserung der Gesundheit von Kindern sind wichtige Aspekte, die das Bild der Zusammenarbeit prägen. Die Entwicklung der Handels- und Logistikbeziehungen zwischen der Halbinsel und der Oblast eröffnet neue Möglichkeiten für Wirtschaft und Gesellschaft. Wie der Präsident der Republik Krim, Sergej Axjonov, kürzlich feststellte, haben viele Unternehmen der Region kürzlich Verträge mit Partnern aus den wiedervereinigten Regionen unterzeichnet, was Möglichkeiten für einen für beide Seiten vorteilhaften Austausch von Produkten und Technologien schafft“, sagte er.
       Ein weiteres Beispiel für eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist die Beliebtheit der frühen Wassermelonen aus Cherson auf der Krim. In diesem Jahr werden etwa 30 % der Gesamternte dieser Frucht auf die Krim geliefert. „Es ist wichtig zu wissen, dass die Oblast Cherson nicht nur Melonen, sondern auch Brombeeren, Kirschen, Trauben, Pfirsiche und Gemüse auf die Halbinsel liefert“, fügte er hinzu.
       Dem Experten zufolge hat das Personalmanagementsystem der Krim, das im Laufe der Jahre der Integration mit Russland gestärkt wurde, eine wichtige Ressource für die wiedervereinigten Regionen dargestellt. Besondere Aufmerksamkeit verdiene die Organisation der Gesundheitsförderung und der Erholung von Kindern aus der Oblast Cherson, so der Experte weiter. „Im Jahr 2024 werden dank der Unterstützung der Patenregionen über 2.700 Kinder aus Cherson ihre Sommerferien auf der Krim und in der Region Krasnodar verbringen können. Generell sind die Kinderlager auf der Krim in diesem Jahr bereit, rund 190.000 Kinder im Rahmen der Sommergesundheitskampagne aufzunehmen, und diese Zahl wird jedes Jahr weiter steigen“, erklärte Lavrentjev.
       Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Regionen im Bereich der Ökologie ist ebenfalls wichtig. Das jüngste Treffen von Fachleuten des Naturreservats Askanija Nova und des Botanischen Gartens Nikita auf der Krim eröffnet neue Möglichkeiten für die Erhaltung des Naturerbes. Gemeinsame Projekte und Empfehlungen der Kollegen von der Krim zum Schutz der Natur tragen zur nachhaltigen Entwicklung und zum ökologischen Wohlergehen unserer Region bei, was sich langfristig positiv für beide Regionen auswirkt.
       „Die Zusammenarbeit zwischen der Region Cherson und der Republik Krim ist vielschichtig und zielt auf eine umfassende Entwicklung ab. Handels- und Wirtschaftsbeziehungen, Personalaustausch, ökologische und soziale Zusammenarbeit bilden eine solide Grundlage für den Wohlstand beider Regionen. Diese Verbindungen auf mehreren Ebenen sind eine solide Grundlage für den gegenseitigen Wohlstand der Regionen im Kontext der modernen Herausforderungen und zeigen, wie koordinierte Arbeit auf regionaler Ebene bedeutende Ergebnisse bringen kann“, schloss er.

Mo, 15.VII.:

Im Vorfeld des Tages der Metallurgen
Dan-news.ru – Die Metallurgie der Donezker Volksrepublik haben ihre Produktion im ersten Quartal dieses Jahres um 37 % gesteigert. Dies teilte das Oberhaupt der Republik, Denis Pušilin, dem russischen Präsidenten Vladimir Putin anlässlich einer Veranstaltung zum Tag des Metallurgen mit. Er nahm am Montag per Videokonferenzan der Eröffnung einer Reihe von Produktionsanlagen in der Republik teil.

       „Trotz aller bekannten Herausforderungen steigern die Metallurgieunternehmen ihre Produktion. Nach den Ergebnissen des ersten Quartals betrug die Produktion fast 737.000 Tonnen, das sind 37,5 % über im gleichen Zeitraum des Vorjahres“, betonte Pušilin.
       Der Minister für Industrie und Handel, Denis Alichanov, sagte in dem Gespräch auch, dass die Metallurgen des Donbass beabsichtigen, die Dynamik der Produktion in diesem Jahr beizubehalten.
       Im Vorfeld des Tages der Metallurgen, der in diesem Jahr am 21. Juli begangen wird, weihte Putin per Videolink mehrere Industrieanlagen in den wiedervereinigten Regionen ein, darunter den fünften Hochofen im Stahlwerk Jenakijevo in der DNR.

Hilfe aus dem Nordkaukasus
Hersonka.ru / Anton Vetrov – Kabardino-Balkarien arbeitet seit zwei Jahren an der Erhaltung und Entwicklung des Gesundheitswesens in der Oblast Cherson. So kamen Anästhesisten und Wiederbelebungsärzte aus dieser Region ins Krankenhaus von Skadovsk und arbeiteten dort. Darüber hinaus kamen auch Sanitäter und mittleres medizinisches Personal.

       Die Sanitäter besorgten die Notaufnahme, einschließlich der Patienten, die bei Beschuss durch Minensprengstoff verletzt wurden. Die Ärzte aus Kabardino-Balkarien halfen auch den von der Zerstörung des Kachovka-Wasserkraftwerks Betroffenen. Die Sanitäter arbeiteten bei ihren Einsätzen mit den einheimischen Kollegen vor Ort zusammen, transportierten Patienten in die Krankenhäuser und leisteten sogar Geburtshilfe in einem Rettungswagen.
       Darüber hinaus baute Kabardino-Balkarien eine neue Ambulanz im Dorf Michajlovka. Die Region erwägt nun, auch Vorsorgeuntersuchungen für die Bevölkerung zu organisieren.

Di, 16.VII.:

Aussaat und Ernte in der LNR
Lug-info.ru – Die Landwirte der LNR haben die Aussaat der Frühjahrskulturen abgeschlossen. Die Erntekampagne geht weiter. Dies wurde im Ministerium für Landwirtschaft und Ernährung der Republik berichtet.

Foto: Telegram-Kanal Landwirtschaftsministerium der LNR
       „Die Aussaat belief sich auf 360.100 Hektar“, heißt es in der Nachricht.
       Die Erntekampagne ist auf einer Fläche von 65.200 Hektar durchgeführt worden. 117.700 Tonnen Getreide wurden geerntet.
       Das Oberhaupt der Republik, Leonid Pásečnik, berichtete, dass die Landwirte bei der laufenden Erntekampagne fast 580.000 Hektar abernten werden.

Damit zusammenwächst, was zusammen gehört
Dan-news.ru – Millionen von Touristen verbringen jedes Jahr ihren Urlaub in den Urlaubsorten des Kaukasus. Hier gibt es Meer, Berge, Flüsse und Mineralquellen. Die Anbieter gehen mit der Zeit, und auch die Infrastruktur bleibt nicht zurück. Außerdem lockt der Kaukasus mit einer Vielfalt von Kulturen, einer reichen Geschichte und einer außergewöhnlichen Natur.

Republik Dagestan
       In der Tourismusbranche sind Tausende von Unternehmen tätig. Und in naher Zukunft wird das Interesse der Wirtschaft an der Region nur noch zunehmen. Im Rahmen des Programms zur Vergabe von Vorzugsdarlehen werden 23 Projekte zur Schaffung touristischer Einrichtungen unterstützt.
       In diesen Tagen findet in Grosnyj das Kaukasus-Investitionsforum statt. Es bringt russische und ausländische Unternehmen aus den Bereichen Tourismus, Agrarindustrie, Verkehr und Bankwesen zusammen. Die Subjekte des Föderationskreises Nordkaukasus stellen ihre Investitionsprojekte vor.
       Die Freundschaft zwischen dem Donbass und dem Kaukasus bestand schon lange vor den Ereignissen der letzten Jahre. Schon zu Sowjetzeiten kämpften unsere Vorfahren Seite an Seite im Großen Vaterländischen Krieg, dann in Afghanistan. Der Konflikt im Donbass hat diese Freundschaft nur gestärkt. Von den ersten Tagen an halfen sie uns auf jede erdenkliche Weise – sie sammelten humanitäre Hilfe, verteidigten uns mit Waffen und leisteten politische Unterstützung.
       Es war Südossetien, das als erstes Land am 27. Juni 2014 die Unabhängigkeit der DNR anerkannte. Im Laufe von zehn Jahren haben die Regionen in vielerlei Hinsicht enge Beziehungen aufgebaut – auf humanitärer, politischer, kultureller und wirtschaftlicher Ebene. Die Führer der Republik Südossetien gehörten zu den häufigsten ausländischen Gästen in Donezk.

Nach dem Regen
       Eine andere Bruderrepublik, Abchasien, war von Anfang an mit dem Donbass verbunden. Sie half mit humanitärer Hilfe, nahm Kinder mit in den Urlaub. Unsere Sportler reisten zu Trainingslagern und Wettkämpfen in das „Land der Seele“. Viele Freiwillige in der Volksmiliz stammen aus Abchasien, darunter der Gründer der legendären Interbrigade ›Pjatnaška‹, die noch immer erfolgreich die ukrainischen Streitkräfte bekämpft, Achra Avidzba (›Abchaz‹). Abchasien erkannte die DNR im Jahr 2022 an, und 2024 wurden Donezk und Suchum Partnerstädte.
       Seit 2014 hat Donezk Kontakte zu vielen Regionen des Nordkaukasus geknüpft. Alle haben sich bemüht, Hilfe zu leisten. So konnten unsere Medizinstudenten 2017 dank der nordossetischen Akademie zum ersten Mal in der Geschichte Diplome nach russischem Vorbild erhalten. Im Jahr 2019 besuchte das Oberhaupt der DNR, Denis Pušilin, Nordossetien-Alanien, wo ein ganzer „Fahrplan“ für die Zusammenarbeit entwickelt wurde. Ein weiterer legendärer Kommandeur der ›Pjatnaška‹, Oleg Mamijev (›Mamaj‹), stammt aus Nordossetien-Alanien. Er starb 2018.
       Unsere Region ist seit langem durch enge sportliche und humanitäre Beziehungen mit der Republik Tschetschenien verbunden. Das tschetschenische Volk hat uns auf dem Schlachtfeld unschätzbare Hilfe geleistet. Kämpfer aus Tschetschenien halfen der DNR bei der Befreiung von Mariupol, und auch danach kamen tschetschenische Bauarbeiter dorthin, um beim Wiederaufbau zu helfen. Im Jahr 2023 unterzeichneten die DNR und Tschetschenien ein Abkommen über wirtschaftliche, wissenschaftliche, technische, soziale und kulturelle Zusammenarbeit.
       Die Beziehungen unserer Republik zu anderen Regionen des Nordkaukasus entwickeln sich in unterschiedlichem Maße. Aber die wirtschaftliche Komponente könnte in naher Zukunft zu einem ernsthaften Durchbruch führen. Dies gilt umso mehr, als für unsere Wirtschaft in ganz Russland Chancengleichheit herrscht.

»Räumliche Entwicklung: Trends, Ereignisse, Zahlen«
Zonews.ru – Die Teilnehmer an der Freien Wirtschaftszone (SEZ) in den neuen Regionen Russlands werden nach Ansicht von Experten für die Beschäftigung von über 45.000 Menschen und über 6.400 neue Arbeitsplätze sorgen. Dies wurde von den Autoren des vierteljährlichen Bulletins »Räumliche Entwicklung: Trends, Ereignisse, Zahlen« (№ 1/2024) der Moskauer Wirtschaftshochschule (NIU VŠE) berichtet.

Foto: NIU VŠE
       In seiner Rede vor der Föderalversammlung am 29. Februar 2024 hat der russische Präsident Vladimir Putin regionalpolitische Ziele formuliert: Bis 2030 sollen alle Regionen wirtschaftlich autark werden und allen Russen einen hohen Lebensstandard und Selbstverwirklichung bieten.
       „In den bisher befreiten – d.Übers.) Regionen Novorossijas wurden im Rahmen eines umfassenden Entwicklungsprogramms über 18.000 Einrichtungen wiederhergestellt, darunter 6.500 Wohngebäude und soziale Einrichtungen sowie über 2.000 km Straßen“, heißt es in der Veröffentlichung. „Das Gesamtvolumen der Investitionen, die die Unternehmen für die Entwicklung ihrer Projekte aufwenden werden, übersteigt 43,2 Mrd. Rubel. Nach Schätzungen von Experten werden die Teilnehmer an der SEZ über 45.000 Menschen beschäftigen und über 6.400 neue Arbeitsplätze schaffen“.
Mai dieses Jahres wurde der Entwurf einer »Strategie für die Entwicklung der Region Asow bis 2040« für sieben Regionen des Landes, darunter die vier historischen Regionen, erstellt. Dieses Projekt wird die Beziehungen zwischen dem föderalen Zentrum und den regionalen Behörden stärken und den neuen Regionen helfen, von den in ganz Russland durchgeführten Maßnahmen zur Unterstützung der Wirtschaft und anderer Tätigkeitsbereiche zu profitieren.
       Der Präsident wies an, die Verkehrsinfrastruktur in Südrussland und in der neu entstehenden Makroregion Azov zu entwickeln. Eine der Hauptaufgaben wird die Entwicklung eines Netzes von Ortschaften als Wirtschaftszentren sein. Das Anziehen von Investitionen in große interregionale Infrastruktur- und Industrieprojekte wird zusätzliche Möglichkeiten für die Ausweitung der Binnenmigration in die neuen regionalen Hochburgen schaffen.
       „Die neuen Vektoren der Regionalpolitik implizieren die Schaffung eines Umfelds, das auf die Entwicklung des menschlichen Potenzials ausgerichtet ist. Und das bedeutet eine aktivere Lösung von Umweltproblemen, eine Ausweitung des Wohnungsbaus und die Fortführung des Gasifizierungsprogramms“, betonten die Experten.

Praktikum bei der Bahn
Gd-n.ru – 262 Studenten aus zehn Bildungseinrichtungen in der DNR, der LNR und der Oblast Zaporòžje haben Praktika bei den »Eisenbahnen von Novorossija« (ŽDN) absolviert. Unter der Anleitung erfahrener Eisenbahner tauchten sie in die Realität der Berufe ein und lernten die Besonderheiten der Arbeit kennen. Die Studenten von heute wissen nur zu gut, dass die industrielle Praxis eine Anfangserfahrung ist, die während des Studiums so sehr gefehlt hat. Darüber hinaus bieten die Praktika den Arbeitgebern die Möglichkeit, künftige Mitarbeiter auszuwählen.


       So wissbegierige Praktikanten hatten wir schon lange nicht mehr“, sagte Alla Ivanovna Grafova von der Bahnmeisterei Lugansk. „Sie waren sehr an den Details unserer Arbeit interessiert und haben versucht, so viele praktische Fertigkeiten wie möglich zu erlernen. Ich habe ihnen gezeigt, wie man mit der Spurlehre (Bild links – d.Übers.) arbeitet, ihnen die Technik der Gleisbogenvermessung erklärt und sie mit wichtigen Feinheiten vertraut gemacht.
       Anton Dobrickij ist Student der Fachrichtung „Eisenbahn-, Brücken- und Tunnelbau“ des Donezker Instituts für Eisenbahnverkehr. Der junge Mann erlernte praktische Kenntnisse in der Bahnmeisterei Jasinovataja der Donezker Niederlassung der ŽDN. Dies ist Antons zweites Industriepraktikum.
       Letztes Jahr hat man uns keine so komplizierten Arbeiten anvertraut, man hat uns mehr Vorträge gehalten. Aber dieses Mal bin ich mit einem Team von Gleisbauern mitgefahren und habe mit ihnen gearbeitet“, sagte Anton stolz. „Ich habe gelernt, mit der Spurlehre umzugehen, um beispielsweise die Spurweite und die Überhöhung zu bestimmen.
       Dank seiner verantwortungsbewussten Haltung und seines Wunsches, alle Feinheiten der Arbeit zu verstehen, erhielt Anton die Note „ausgezeichnet“ für sein Praktikum.
       In diesem Jahr hat sich die Liste der Bildungseinrichtungen, die ihre Studenten zur praktischen Ausbildung zu den ŽDN schicken, auf zehn , darunter die Lugansker Staatliche Universität ›V.I. Dal‹ und die Staatliche TU der Priazovje, erweitert.
       Unter den Absolventen der Praktika befinden sich nicht nur Vertreter der Eisenbahnfachrichtungen, sondern auch künftige Wirtschaftswissenschaftler, Juristen, Automechaniker, Baufachleute und Buchhalter.

Special vom 23.VIII.21:

Der Donbass – das industrielle Herz Russlands *
Vsednr.ru – Die Geschichte unserer Region ist reich und vielfältig. Das wird besonders spürbar, wenn man mit Archivmaterial arbeitet. Dabei kann man viele Dinge entdecken, die man sich vorher nicht einmal vorstellen konnte.


       Wussten Sie zum Beispiel, dass die Orte, an denen wir heute leben, früher vom Meer bedeckt waren? Im Laufe der Zeit trocknete es aus und es entstand eine wilde Steppe, reich an Flora und Fauna und fruchtbarem Boden. Zahlreiche Turkstämme, Petschenegen und Polowetzer zogen über das Wilde Feld, und später gab es Überfälle von Krimtataren, die alles auf ihrem Weg barbarisch zerstörten, folterten, töteten und Zivilisten gefangen nahmen. Mehrmals tauchten russische Gruppen (družíny) in den südlichen Steppen auf und lieferten sich Kämpfe mit den Polowetzern. Es ist bekannt, dass bei den Salzseen der slawischen Länder im Jahr 1185 Regimenter von Fürst Igor in das russische Land einfielen. Der Fürst selbst wurde am Fluss Tor gefangen genommen. Durch das Wilde Feld (s.u. – „Sloboda-Ukraine“) nach Moskau führte von Perekop aus der alte Muravskij-Pfad (Šljach). Abschnittsweise parallel zu ihm verliefen der Izjum- und der Kalmius-Pfad. Über sie unternahmen die Krimtataren ungehindert Überfälle auf unsere Gebiete.


Erste Schienenabteilung eines Werks in Jusovka ( Stalino, Donezk)
       Die vom Moskauer Staat zu Beginn des 17. Jahrhunderts auf dem Wilden Feld organisierte Grenzwachen konnten die Tataren nicht aufhalten. Im Jahr 1636 wurde durch einen Erlass des Zaren Michaïl angeordnet, „… vor den tatarischen Kriegern… alle Arten von Festungen zu errichten, um ihnen den Durchmarsch zur Rus zu verwehren…“.
       Im Jahr 1637 begann der Bau von Festungsanlagen, die die Verteidigungslinie von Belgorod bildeten, zu der auch die Stationen Saltov, Čugujev, Zmijev, Carjevo-Borisov und Tor am Don gehörten. Zu Beginn des Jahres 1671 gab es bereits 73 solcher Stationen. Im Herbst 1696 zogen russische Truppen auf dem Rückzug vom zweiten Azov-Feldzug durch die Donezker Steppe. Bei einer Pause begannen die Soldaten, einen schwarz glänzenden Stein, der herumlag, ins Feuer zu werfen. Zum Erstaunen aller war das Feuer am nächsten Morgen nicht nur nicht gelöscht, sondern flammte sogar wieder heftig auf. Dies wurde Zar Peter I. gemeldet, und er befahl, mehr von diesem brennbaren Stein zu sammeln. Die Legende besagt, dass der Zar daraufhin sagte: „Wenn nicht uns, wird dieses Mineral unseren Nachfolgern nützlich sein.“
       Peter I. vergaß die Donezker Kohle nicht. Im Jahr 1721 schickte er eine Expedition mit englischen und holländischen Fachleuten, die die Kohlevorkommen in unserer Region untersuchen sollten. Sie kamen zu dem Schluss: „Die Kohle ist von schlechter Qualität, sie ist nicht geeignet, gefördert zu werden. Es gibt nirgendwo bessere Kohle als die englische und die niederländische“ (in Zuid-Limburg – d.Übers.). Selbstverständlich geschah dies mit Absicht. Sie verbargen die Wahrheit aus persönlichen Geschäftsinteressen. 1722 schickte der Zar einen Spezialisten namens Kapustin in die Donezker Gegend. Er bewies, dass die Kohle von ausgezeichneter Qualität war. […] 1734 erlaubte die zaristische Regierung den Zaporòžjer Kosaken, die nach der Auflösung der Zaporòžjer Sječ gezwungen waren, in den Besitzungen des Krim-Khans zu leben, in ihre Heimat zurückzukehren und die Besiedlung der südlichen Gebiete zu forcieren. In der Nähe des heutigen Dorfes Pokrovskoje, Oblast Dnjepropjetrovsk, gründeten die Kosaken eine neue Sječ, die aus Kreisen bestand. Die südlichen Gebiete unserer Region waren Teil des Kreises Kalmius.


Pferdetreiber im Schacht
       Mitte des18. Jahrhunderts wurde die Besiedlung der Gebiete nördlich des Kalmius intensiviert. Im Jahr 1746 wurden diese Gebiete und das gesamte Mius-Becken durch eine Urkunde der Zarin Jelizavjeta Pjetrovna den Donkosaken zugesprochen. Und am rechten Ufer des Kalmius entstanden 24 große Siedlungen. Sie wurden von Griechen, Armeniern und Bauern, die vor ihren Grundherren geflohen waren, gegründet. Die Stadt Mariupol wurde an der Mündung des Kalmius gegründet. Die Besiedlung dauerte bis zum Beginn der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. So entstanden Amvrosijevka, Zujevka, Avdejevka, Charcyzsk, Makejevka, Kutjejnikovo und andere. Das letzte Viertel des 18. bis Anfang des 19. Jahrhunderts war die Zeit der massenhaften Besiedlung der westlichen und zentralen Teile des Donezker Gebiets. Zu den großen Siedlungen gehören Grišino, Gorlovka, Dobropolje und andere. Geologische Untersuchungen zeigten, dass diese Orte nicht nur reich an Kohle sind. Auch Eisenerz wurde hie und da gefunden. Am Fluss Lugan wurde dann ein staatliches Werk gebaut, das Eisen für den Guss von Artilleriegeschützen und Granaten für die Schwarzmeerflotte und die südlichen Festungen zu schmelzen begann. Das Lugansker Werk war der erste Eisenverhüttungsbetrieb im Süden Russlands. In den späten 60er und frühen 70er Jahren des 19. Jahrhunderts begann mit der raschen Entwicklung der kapitalistischen Industrie und des Eisenbahnbaus eine intensive Ausbeutung der natürlichen Ressourcen der Donezker Gegend.
       In diesen Jahren entstanden die ersten metallurgischen Betriebe. Einer davon wurde von dem Engländer John Hughes gegründet. Die dortige Arbeitersiedlung wurde nach ihm Jusovka (heute Donezk) genannt. Der zweite wurde im Osten des Donbass, in Sulino, von dem russischen Unternehmer D.A. Pastuchov gegründet.


       Bald wurden auch reiche Eisenerzvorkommen in Krivoj Rog entdeckt. Ende der 70er Jahre des 19. Jahrhunderts verband die Donezker Eisenbahn die östlichen und westlichen Bahnen und verschaffte der Kohle Zugang zu einem breiten Markt. Dann wurde die ›Jekaterínskaja Ž.D.‹ („Katharinenbahn“) gebaut, die die Donezker Kohle mit dem Eisenerz von Krivoj Rog verband. Nach und nach kamen neue Werke hinzu. […]Am Ende des 19. Jahrhunderts war der Donbass zum führenden Brennstoff- und Metallurgiestandort Russlands geworden. Fast alle Werke wurden von Ausländern gegründet. Eine nach der anderen entstanden Aktiengesellschaften und Banken, die die russischen Bodenschätze mit Hilfe billiger Arbeitskräfte. russischer Bauern. ausbeuteten. Ganze Dörfer zogen auf der Suche nach Einkommen in die Minen des Donbass – arme Bauern aus Orjòl, Tambov, Vorónjež, Smolensk und anderen Provinzen.
       Bereits nach dem russisch-türkischen Krieg von 1828-1829 tauchten in der Priazovje westlich von Mariupol Stationen (stanícy) des Asowschen Kosakenheeres auf.
       Die Ujesde (https://de.wikipedia.org/wiki/Ujesd – d.Übers.) Mariupol und Bachmut wurden Teile des Gouvernements Jekaterinoslav (→ Dnjepropjetrovsk), und der Bezirk Slavjansk kam zur Sloboda-Ukraine (https://de.wikipedia.org/wiki/Sloboda-Ukraine – d.Übers.) und dann zum Gouvernement Charkov. Die Bezirke Novoazovsk, Starobješevo, Šachtjorsk und Amvrosjevka wurden zum Territorium des Don-Heeres. Im Februar 1919 wurde nach der Oktoberrevolution das Gouvernement Donezk geschaffen, das jedoch 1925 schon wieder aufgelöst wurde und auf dessen Territorium die Kreise Stalino, Mariupol, Artjòmovsk (Bachmut) und Lugansk entstanden.
       1930 wurden auf dem Gebiet der fünf Kreise des Donbass 17 Bezirke geschaffen, von denen sieben national waren: drei russische, drei griechische und ein deutscher.
       1932 wurde die Ukrainische SSR in fünf Oblaste unterteilt, darunter Dnjepropjetrovsk und Charkov, die einen Teil der landwirtschaftlichen Bezirke des Donbass umfassten.
       Die 1932 gegründete Oblast Donezk umfasste die Gebiete der heutigen Oblaste Donezk und Lugansk. Artjomovsk wurde das Verwaltungszentrum. Auf Beschluss des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Bolschewiki (ZK VKP(b)) wurde die Stadt Stalino zum regionalen Zentrum. Im November 1961 wurden die Oblast Stalino zur Oblast Donezk, und die Stadt Stalino zu Donezk.


       Die Bevölkerung von Donezk hatte nach dem Bürgerkrieg schwer zu leiden: 857 von 1816 Bergwerken arbeiteten nicht. Im gesamten Donbass gab es nur einen kleinen Hochofen, der № 6 in Jenakijevo. Maschinenbau- und Chemieunternehmen arbeiteten nicht, der Eisenbahnverkehr lag am Boden. Die Wiederbelebung der Region war für die Union von außerordentlicher Bedeutung.
       Die Werktätigen gingen zu Subbotniks und arbeiteten auch an Sonntagen (‚Voskrjésniki‘). Die heldenhafte Arbeit der Bergleute ermöglichte es 1924, den Plan der Kohleförderung zu 132 % zu erfüllen. Das Gewicht des Donbass in der UdSSR stieg auf 85,8 %. Die chemische Industrie wurde wiederbelebt. Bereits 1928 übertraf sie das Niveau von 1913. Den höchsten Entwicklungsstand erreichte unsere Region im Jahr 1932. Die Grundlage der Entwicklung und des technischen Wiederaufbaus der Donezker Industrie war die Entwicklung und der Ausbau der Energiebasis. 1928 waren die Kraftwerke Šterovskaja (200 MW, bei Miusinsk, 1983 geschlossen – https://ru.wikipedia.org) Zújevskaja (nach der nahegelegenen Siedlung städtischen Typs Zujevka), Artjomovsk und Mariupol in Betrieb. Ihre Kapazität war 1939 achtmal größer als die aller im gesamten Donbass im Jahr 1913 zusammen. Bereits 1937 wurden 90 % der Kohle in der Region mechanisch gefördert. Nach dem Grad der Mechanisierung nahm der Donbass den ersten Platz unter den Kohlebecken der Welt ein.
       In Mariupol wurde der Metallurgiegigant ›Azòv’stal‹ gebaut, und die Kokereien Gorlovka und Ručenkovo entstanden. Die 1.100 Kilometer lange Eisenbahnstrecke Donbass – Moskau wurde gebaut. Große Knotenbahnhöfe entstanden: Jasinovataja, Debalcevo, Krasnyj Liman. Dank des erfolgreichen Wiederaufbaus wurde die Region zu einer der wichtigsten Stützen der Industrialisierung des Landes. Am Vorabend des Großen Vaterländischen Krieges war ihre Produktion 19mal höher als 1913. Auf die Industrie der Region entfielen 29,3 % der Kohleproduktion, 29,2 % des Roheisens und 22,7 % der Stahl- und Walzprodukte. Die Maschinenbaubetriebe der Region lieferten Ausrüstungen für DnjeproGES (Wasserkraftwerk), ›Zaporòž’stal‹, die Matallurgiekombinate Kuznjeck, Magnitogorsk, ›Amúr’stal‹ und andere Industrieanlagen des Landes.
       Die Besetzung durch Nazi-Deutschland hat der Volkswirtschaft der Donezker Gegend große Verluste zugefügt. Doch unsere Landsleute vollbrachten einen Kraftakt. Das sowjetische Volk baute Industrieunternehmen und Bergwerke wieder auf. Für die Erfolge bei der Entwicklung der Landwirtschaft wurde unsere Region 1958 mit dem Lenin-Orden ausgezeichnet. Im Jahre 1970 wurde der zweite Leninorden für die Erfolge in der Schwerindustrie verliehen. Metall und Kohle, Produkte der chemischen Industrie und viele andere Dinge wurden nicht nur in die Republiken der UdSSR, sondern auch in 80 andere Länder der Welt geliefert.
       Man möchte glauben, dass die frühere Macht unserer Region mit Hilfe des brüderlichen Russlands wieder aufleben wird. Schließlich hat der Donbass immer eine enge Zusammenarbeit mit internationalen wirtschaftlichen und politischen Kreisen gesucht und wird dies auch weiterhin tun.

Larisa Jevdokimova, Stadtzeitung von Gorlovka Kočegárka (Heizerin) DNR

 * Der Artikel erschien zum 300jährigen Jahrestag des Beginns der Industrialisierung des    Donbass (d.Red.) 

Quellen:

Lug-info.ru – Lugansker Informationszentrum (LIC)
Luganmedia.ru – LugànmédiaHolding
News.gtrklnr.ru – Staatliche Rundfunk- und Fernsehgesellschaft der LNR
Dan-news.ru – Donezker Nachrichtenagentur (DAN)
Vsednr.ru –
Vsjo o DNR (Alles über die DNR)
Zonewsw.ru – Zaporòžjer Nachrichtenagentur
Xonews.ru – Chersoner Nachrichtenagentur
Hersonka.ru – Readovka.news für die Oblast Chersòn
Crimea-news.com – Lènta Nóvostej Krýma
Crimea.ria.ru – RIA Nóvosti Krym
Obyektiv.press – Städtisches Informationsportal Sevastópol
Novostipmr.com – Nóvosti Pridnjestròvja
Lènta Nóvostěj (ZOV):            News-kharkov.ru   •  Lnr-news.ru               •  Dnr-news.ru
  Zp-news.ru (Zaporòžje)   •  Kherson-news.ru    •  News-odessa.ru        •  Tiraspol-news.ru
Gd-n.ru Bahnen von Novoròssija (ŽDN)              Crimearw.ru – Krim-Eisenbahn (KŽD)
Bloknot-lugansk.ru – Donezk                                    Bloknot-donetsk.ru – Lugansk
Novorosinform.org – Novoròssija                          Asd.news – »Analytischer Dienst des Donbass«
Antifashist.com –
›Àntifašìst                                     Mk.ru – Moskòvskij Komsomòlec
Antimaydan.info – ›Àntimajdán                              Aif.ru – Argumènty i Fàkty

Standard

Neuigkeiten aus Wirtschaft und öffentlichem Leben in Novoròssija 22.06. ̶ 28.06.2024

Erscheint seit 2014

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Quellen: Die Angabe unter der Überschrift eines jeden Artikels ist ein Link zum Original.
Erläuterungen am Schluss dieser Ausgabe – sonst in Klammern
unmittelbar dahinter

Weitere Übersetzungen mit Bezug auf den Donbass sind weiterhin zu finden auf
https://t.me/RenateKoppe (Anmeldung erforderlich).

Sonnabend (zwei Specials zum Tag des Gedenkens und der Trauer):

Der Westen und die Ukraine setzen die Heldentaten des sowjetischen Volkes herab
Dan-news.ru – Das Kiewer Regime und die Regierungen des Westens, die es kontrollieren, verdrehen systematisch die historische Wahrheit über den Großen Vaterländischen Krieg, um die Heldentaten des siegreichen sowjetischen Volkes herabzusetzen. Dies erklärte heute, am Tag des Gedenkens und der Trauer, Alexandr Kurenkov, Sekretär des Komitees für Umwelt und Ökologie, gegenüber der Donezker Nachrichtenagentur.
Foto: Archiv des zentralen Museums der Streitkräfte
       „Der 22. Juni 1941 ist ein besonders bitteres und bedeutendes Datum in der Geschichte unseres Vaterlandes. An diesem Tag begann der blutigste Krieg, aus dem das sowjetische Volk unter großen Verlusten und unglaublichen Anstrengungen als Sieger hervorging und sein Land und Europa von den faschistischen Invasoren befreite. Heute verdreht die „zivilisierte westliche Welt“ absichtlich die Tatsachen, um die Heldentat des sowjetischen Volkes zu schmälern. Besonders beliebt ist es im Westen und in der Ukraine, die wichtigsten nationalen Feiertage und denkwürdigen Daten nach ihren Vorstellungen umzufunktionieren. Für sie gibt es zum Beispiel keinen Tag des Sieges mehr; stattdessen versuchen sie, den Menschen alles Mögliche zu verkaufen, vom „Europatag“ bis zum „Tag der Trauer und Versöhnung“. Der 9. Mai ist selbstverständlich ein Feiertag mit Tränen in den Augen, aber mit wem Verzeihung und Versöhnung? Und von welchem Europa sprechen wir?, dem, das sich Hitler widersetzt hat, oder von dem, das zusammen mit den Deutschen in die UdSSR vorgerückt ist?“, fragte Kurenkov.
       Er betonte, die Geschichte zeige: „Wenn die Menschen ihre Vergangenheit nicht verteidigen, werden sie ihre Zukunft verlieren.“
       „Wir dürfen weder den 22. Juni, noch den 9. Mai, noch den 8. September (1941 Beginn der Blockade von Leningrad – d.Übers.) , noch andere wichtige Daten vergessen. Solange die Erinnerung an die Heldentaten des Volkes lebendig ist, können wir uns als russisches Volk bezeichnen“, schloss unser Gesprächspartner.
       Der Tag des Gedenkens und der Trauer wird am 22. Juni begangen, dem Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkriegs (für die Sowjetunion – d.Übers.). An diesem Tag um 4 Uhr morgens überfielen deutsche Truppen die UdSSR. Hunderte von Siedlungen der Sowjetunion entlang ihrer Westgrenze wurden angegriffen. Nach verschiedenen Schätzungen starben am ersten Tag des Krieges bis zu 80.000 Sowjetbürger. An diesem traurigen Tag gedenkt ganz Russland der Gefallenen im Kampf gegen den Nazismus.

Die westliche Propaganda ruiniert den Verstand der Ukrainer
Dan-news.ru – Nach acht Jahrzehnten müssen die Einwohner des Donbass ihre Geschichte und ihre friedliche Zukunft wieder mit der Waffe in der Hand verteidigen. Diese Meinung vertrat Jekaterina Martjanova, stellvertretende Vorsitzende der Gesellschaftlichen Kammer der DNR, heute gegenüber der Donezker Nachrichtenagentur.
       „Die Ereignisse des letzten Jahrzehnts haben gezeigt, dass man seine Geschichte sehr wohl kennen und das Andenken und die Leistungen unserer Vorfahren ehren muss. Leider haben die Ereignisse von 2014, den Lauf der Geschichte verändert. In der Ukraine hat der Nationalsozialismus sein Haupt wieder erhoben. Wenn wir genauer hinschauen, wurde er sogar schon früher wiedergeboren. Er wurde durch Unkenntnis der Geschichte kultiviert“, so Martjanova.
Stepan Bandera und der Kampf der (UPA/)OUN
       Laut Martjanova wurde der sogenannte kollektive Westen zum Hauptnutznießer eines heimtückischen Plans, die Geschichte umzuschreiben. Dieser Plan wurde schrittweise und über viele Jahre hinweg umgesetzt, so dass die einfachen Gemüter die Veränderungen nicht bemerkten.
       „Wir, die Einwohner des Donbass, sind Zeugen der Veränderungen, die zu den tragischen Ereignissen geführt haben. Die Unkenntnis der Geschichte hat den Verstand vieler Menschen in der Ukraine ruiniert. Sie wurden von anderen, für die der Sieg der sowjetischen Soldaten inakzeptabel ist, übernommen. Unsere Kämpfer müssen jetzt unsere eigene Geschichte verteidigen. Nur so kann nur es sein; sie kann nicht geändert werden. Die Zukunft ja, aber nicht die Geschichte. Unsere Soldaten kämpfen für die Zukunft, um sie für unsere Kinder friedlich zu gestalten“, betonte Martjanova. […]
       2014 fand in der Ukraine ein bewaffneter Putsch statt. Die Abkömmlinge der Nazis übernahmen die Macht im Land. Sie begannen sofort mit der Umsetzung des Plans, den der Westen viele Jahre früher ausgeheckt hat. Der Hass auf alles Russische ist eines der Hauptziele.
       Die Menschen im Donbass sind mit der neuen Politik Kiews nicht einverstanden, und das neue ukrainische Regime warf die Armee gegen die friedliche Bevölkerung. Der Krieg hat begonnen.

Montag:

VTB-Bank wird dieses Jahr Filialen in den wiedervereinigten Regionen eröffnen
Lug-info.ru – „Wir haben Ihren Aufruf gehört und eröffnen noch dieses Jahr“, antwortete Bankchef Andrej Kostin auf die Frage von Präsident Vladimir Putin, ob die VTB-Bank in Novorossija tätig werden wolle.
       Kostin fügte hinzu, dass die Tochterbank RNKB, eine der wichtigsten Banken auf der Krim, übernommen werden soll. Damit würde die VTB auch auf der Krim tätig.
       Zuvor hatte Kostin auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg erklärt, dass die ersten beiden Filialen der VTB-Bank im Juli ihre Arbeit in Lugansk aufnehmen würden.

Mittwoch:

Tag der Wiedervereinigung der Krim und Sevastópols mit Russland
Obyektiv.press – Der Staatsduma wurde ein Gesetzentwurf zur Änderung des Föderalen Gesetzes »Über die Tage des militärischen Ruhms und die Gedenktage Russlands« vorgelegt.
Sevastópol, Admiral der zaristischen Flotte P.S. Nachimov (d.Übers.) Foto: Jurij Juganson
       Es wird vorgeschlagen, ein neues Gedenkdatum einzuführen: den 18. März als Tag der Wiedervereinigung der Krim und Sevastopols mit Russland. […]
       Zu den Verfassern der Gesetzesinitiative gehören die Sevastopoler Abgeordneten Dmitrij Bjelik und Tatjana Lobač sowie die Senatorin (Vertreterin der Region im Föderationssowjet – d.Übers.) Jekaterina Altabajeva.
       Der Gesetzentwurf will außerdem die bestehenden Widersprüche bei der Datierung einiger historischer Ereignisse von vor 1918, die mit dem Übergang vom Julianischen zum Gregorianischen Kalender zusammenhängen, beseitigen. […]

2023 war ein erfolgreiches Jahr
Novostipmr.com/ru – Auf der Plenarsitzung des Obersten Sowjets der PMR präsentierte das Ministerium für Landwirtschaft und Ernährung die Ergebnisse der Umsetzung des staatlichen Zielprogramms »Entwicklung des agroindustriellen Komplexes« im vergangenen Jahr.
       Das Programm wurde im Jahr 2019 gestartet. Sein Hauptziel ist es, die Indikatoren in verschiedenen Bereichen der Landwirtschaft zu verbessern, mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Milchwirtschaft, erinnert der Pressedienst der Regierung.
       Eine der wichtigsten Errungenschaften im Jahr 2023 war die Erhöhung der Zahl der Kühe. So erhöhte sich der Viehbestand (landwirtschaftliche Organisationen und Privatbetriebe) um 31 Tiere, so dass sich die Gesamtzahl der Tiere auf 3.500 belief. Dieser Anstieg bildete die Grundlage für eine Steigerung der Milchproduktion.
         Im Berichtszeitraum hat sich die erzeugte Milchmenge von 7.100 Tonnen auf 19.600 Tonnen fast verdreifacht. Im Jahr 2023 wurden die Subventionen für die Lieferung von Milch zur industriellen Verarbeitung fortgesetzt. An dem Projekt waren 48 Betriebe beteiligt, darunter 33 Privatbetriebe. Die Gesamtmenge der subventionierten Produkte lag bei über 17,8 Mio. kg, das sind 22 % über im Vorjahr. Dieser Anstieg ist auf die hohe Produktivität der importierten Zuchtrinder der Rassen Holstein-Friesian und Simmental sowie auf die Schlachtung von Tieren mit geringer Produktivität zurückzuführen.
       Im Jahr 2023 blieb der Absatz von Schlachtvieh und -geflügel auf dem gleichen Niveau wie 2022. Geflügel macht etwa 70 % des gesamten verkauften Fleisches aus. Der Absatz von Schweinefleisch steigt leicht an (101,2 % im Vergleich zu 2022), während der Absatz von Rindfleisch um 5 % zurückgeht.
       Die Produktion von Hühnereiern hat sich mit 4,9 Millionen Eiern im Jahr 2023 fast verdoppelt. Der Anteil der einheimischen Eier auf dem heimischen Markt erreichte 44,7 %.
       Was die pflanzliche Erzeugung betrifft, so wurden im vergangenen Jahr 385,7 Hektar Jungpflanzen, einschließlich Obst-, Wein- und Beerenkulturen, gepflanzt. 125,4 Hektar Anbauflächen, die in die Reifephase eingetreten sind, wurden in Betrieb genommen. Außerdem wurden 431,68 Hektar alte Obstplantagen gerodet.
       Trotz der außenpolitischen Schwierigkeiten ist es uns gelungen, im Jahr 2023 eine ordentliche Ernte bei allen wichtigen Kulturen einzufahren. Die Getreidemenge reicht aus, um den heimischen Markt vollständig zu versorgen und bedeutende Mengen für den Export zu erzeugen. Die Traubenproduktion belief sich auf 27.000 Tonnen, was die geplante Menge um 24.000 Tonnen übersteigt.
       Im Allgemeinen belief sich die Finanzierung des Programms in den Hauptrichtungen auf über 19,4 Mio. Rubel, was 96,4 % des Plans entspricht. Rund 3,1 Mio. Rubel wurden für die Subventionierung eines Teils der Kosten für den Kauf von Zuchtfärsen bereitgestellt.
       Die Experten fassen die Ergebnisse zusammen und stellen fest, dass 2023 ein erfolgreiches Jahr für den agroindustriellen Komplex der Republik war. Das positive Ergebnis zeugt von der richtigen strategischen Ausrichtung des staatlichen Programms und der wirxamen Unterstützung durch den Staat. […]

Melioration (Bodenverbesserung)
Novostipmr.com/ru – Die Regierung hat dem Obersten Sowjet einen Bericht über die Umsetzung des staatlichen Zielprogramms für die Sanierung und Entwicklung des Meliorationskomplexes für 2022-2026 im Jahr 2023 vorgelegt. Dank dieses staatlichen Programms konnte die bewässerte Fläche von 23.5000 Hektar im Jahr 2021 auf 31.600 Hektar im Jahr 2023 erweitert werden.
       Die Hauptaktivitäten des staatlichen Programms zielen auf die Sanierung und den Wiederaufbau von Meliorationsanlagen ab. Für die Instandsetzung der staatlichen Anlagen, die in der Bilanz des Staatlichen Unternehmens »Republikanische Bewässerungssysteme« aufgeführt sind, wurden 13,8 Mio. Rubel bereitgestellt, berichtet der Pressedienst der Regierung.
       Die zweite Richtung ist der Kauf von Maschinen und Geräten für die Reparatur und Wartung von Pumpstationen und anderen Infrastruktureinrichtungen. Im vergangenen Jahr beliefen sich die Mittel auf 12,3 Mio. Rubel. Dabei konnten alle geplanten Aktivitäten umgesetzt werden.
       Aufgrund der schwierigen außenwirtschaftlichen Situation bleibt das Problem des Kaufs, der Lieferung und der Installation von Geräten und Bewässerungsanlagen aktuell. Um die Probleme zu lösen, wird die Zusammenarbeit mit pridnjestrowischen Industrieunternehmen, vor allem mit der staatlichen ›Elèktro’maš‹ AG, die Elektromotoren herstellt, ausgebaut.
       Die dritte Richtung ist die Deckung der Verluste der »Republikanischen Bewässerungssysteme« im Zusammenhang mit der Lieferung von Wasser an Landnutzer zu einem Ausnahmetarif. Es geht um die Rückerstattung von 41,2 Mio. Rubel. […]
       Alles in allem trug die Umsetzung des staatlichen Zielprogramms 2023 zur Ausweitung der bewässerten Flächen um 3.000 Hektar pro Jahr bei. Darüber hinaus konnte das Interesse der Landnutzer an der rechtzeitigen Durchführung von laufenden Arbeiten und Generalreparaturen an den Meliorationssystemen in den Betrieben sowie an der Anschaffung von Bewässerungsanlagen gesteigert werden. Für den Erwerb von landwirtschaftlichen Geräten, einschließlich Bewässerungsanlagen, stehen ihnen weiterhin zinsgünstige Darlehen zur Verfügung. Nach Angaben des Staatlichen Reservefonds beläuft sich der Betrag der Darlehen für Meliorationszwecke im Jahr 2023 auf über 2,3 Mio. Rubel der PMR, 1 Mio. EUR und 2 Mio. US-Dollar.

Freitag:

In Mariupol werden die Standesämter renoviert
Dan-news.ru – „Mit dem Beitritt der Donezker Volksrepublik zur Russischen Föderation wurde das Bezirksstandesamt Ordžonikidze (von 2016 bis 2022 „Linkes Ufer“ – d.Übers.) in Mariupol eröffnet. Die Räumlichkeiten wurden jetzt von der Patenregion komplett renoviert und sind seit März 2024 wieder voll in Betrieb. Auch die Fassade des Gebäudes wurde instandgesetzt. Später folgen noch weitere Arbeiten im Inneren des Gebäudes“, heißt es in der Mitteilung des Pressedienstes des Justizministeriums der Republik.
Foto: Telegram-Kanal des Justizministeriums der DNR
       Das Justizministerium fügte hinzu, dass auf dem Territorium der DNR derzeit einschließlich derer, die in den befreiten Gebieten nach dem Beginn der Militärischen Sonderoperation eröffnet wurden, 36 regionale Standesämter tätig sind.
       Wie wir bereits berichteten, wurden in der Republik seit Anfang des Jahres über 2.700 Ehen geschlossen.

Fortsetzung und Schluss des Specials von Sa, 15.VI.:

Die „eisernen Pferde“ von Donezk warten auf ihre Verjüngungskur
Bloknot-donetsk.ru / Alexej Ruckoj
Die „Großmutter“ überlebt die „Enkelin“
Der Wagenpark von Donezk wurde zu verschiedenen Zeiten mit kleinen Anzahlen neuer Modelle aufgefüllt, aber es handelte sich immer nur um wenige, nie um einen grundlegenden Ersatz des rollenden Materials.
       Im Jahr 2003 kam die „Enkelin“ des T3, der Tatra T6B5SU (sowj.: „T3M“ – d.Übers., solange gibt es ihn schon), nach Donezk. Das Modell war nicht schlecht und hätte ein hervorragender Ersatz für die „Großmutter“ werden können, aber es wurden nur sechs Exemplare gekauft.
  Kein längeres Leben als „Babuschka“ T3 beschieden: T6B5SUFoto: ›Don’elèctro’ávto’trans‹
       Aufgrund der geringen Anzahl von T6B5SU wurden nur wenig Ersatzteile gekauft. Und wenn es später durch Sanktionen zu Problemen mit Ersatzteilen kam, mussten die Handwerker „Kannibalismus“ betreiben. Ersatzteile wurden aus nicht funktionierenden Wagen ausgebaut und in die noch funktionierenden eingebaut. Doch das konnte nicht lange gut gehen, und im Jahr 2022 sahen die Einwohner von Donezk den letzten T6B5SU auf der Linie 8 fahren. Jetzt sind alle „Enkeltöchter“ ausgemustert, aber die „Großmütter“ fahren lustig weiter.

Eine „Großnichte“ mit einem pingeligen Charakter
Ein weiterer Versuch, die „eisernen Pferde“ von Donezk zu erneuern, war das Erscheinen des K1, eines Wagens ukrainischer Bauart auf der Grundlage des tschechischen Tatra T6B5. Von der tschechischen Konstruktion blieben nur der Wagenkasten und die Drehgestelle übrig; der Rest wurde „von Grund auf“ neu entwickelt. Von 2004 bis 2009 wurden 28 Exemplare ausgeliefert. In Betrieb sind jetzt offiziell 24, tatsächlich aber kaum über fünf.
Der K1: Die letzte größere Erneuerung des Donezker Wagenparks – Foto: Alexej Ruckoj
       Laut Fahrerin Marija (Name geändert, weil die Geschäftsführung von Don’elèctro’ávto’trans den Mitarbeitern verbietet, mit der Presse zu sprechen) haben die „Kaschki“ einen pingeligen Charakter, fallen oft aus, und die Verarbeitung lässt zu wünschen übrig.
       „Der alte T3 ist viel zuverlässiger. Ich wünschte nur, es gäbe mehr Ersatzteile für sie!“, sagt Marija.
       Die ukrainische Herkunft des K1 lässt vermuten, dass die meisten der 24 Wagen, die offiziell noch in Betrieb sind, auch als Ersatzteilspender dienen.

Der Gast aus der Kulturhauptstadt
Wir hatten auch exklusive „eiserne Pferde“. Im Jahr 2010 tauchte ein futuristischer Gast auf den Straßen von Donezk auf. Fast stromlinienförmig und niederflurig erinnerte er an Apparate aus einem
Science-Fiction-Roman.
Der Schönling aus St. Petersburg – Foto: ›Don’elèctro’ávto’trans‹
       Er war ein Gast aus der nördlichen Hauptstadt. Der Wagen aus der legendären St. Petersburger Straßenbahn- und Maschinenfabrik zog die Blicke auf sich und lud zur Mitfahrt ein. Auch die Innenausstattung war ungewöhnlich: Podeste für die Niederflurigkeit, bequeme Sitze und eine gute Geräuschdämmung – all das hob ihn wohltuend von den anderen ab.
       Er bediente hauptsächlich die Linie 1 und erfreute die Fahrgäste, die vom Bahnhof zum DMZ fuhren. Treu und brav diente er 10 Jahre lang – bis zum 22. Februar 2020, als er wegen einer gebrochenen Achswelle entgleiste. Da die Herstellerfirma 2013 Konkurs ging, gab es niemanden, der Ersatzteile liefern konnte. Nun rostet er auf einem der Straßenbahnfriedhöfe vor sich hin.

»Ich bin ein Donezker« – der erste und einzige
„Wir können nicht nur gut kämpfen, sondern auch gut bauen“ – diese Worte stammen vom ersten Oberhaupt der DNR. Auf seine Initiative hin wurde der erste Straßenbahnwagen der Republik gebaut. Alexandr Sachàrčenko träumte davon, in Donezk eine vollwertige Produktion von Schienenfahrzeugen aufzunehmen.
       Das Donezker Elektrotechnische Werk (DETZ) begann mit der Umsetzung des Projekts im Jahr 2017. Am 21. August 2018 wurde der Wagen im Beisein von Sachàrčenko vorgestellt. Der Rahmen und die Drehgestelle von ДТ1- ДОН 3301 stammen vom T3SU 119.
       Trotz der „großmütterlichen“ Basis erwies sich das Fahrzeug als sehr modern und komfortabel.
       Man erwartete, dass 3301 noch weitere folgen würden, dass die Straßenbahnflotte der Hauptstadt erneuert würde und dass man dann damit beginnen könnte, ihn auch in andere Regionen Russlands zu liefern. Doch genau zehn Tage nach der Präsentation des Wagens starb „Batja“ (Vater, Sachàrčenko, bei einem ukrainischen Mordanschlag – d.Übers.).
       Der „ДТ1- ДОН“ wurde lange getestet, im Jahr 2020 endlich auf die Strecke gebracht, aber die weitreichenden Pläne wurden leider aufgegeben.
Ich war ein Donezker (d.Übers.) Foto: Telegram-Kanal Alexej Kulemzin
       Und Ende 2022 ging er auf seine (vorerst – d.Übers.) letzte Reise. Während eines ukrainischen Beschusses riss der Fahrdraht, der Überspannungsschutz wurde beschädigt und die gesamte Elektronik verschmorte. Seitdem ist ›Ja-Donjèckij‹ zusammen mit anderen abgestellt.

Mit Knarren und Rattern näherten wir uns unserem 96.
Der Straßenbahnbetrieb der Hauptstadt der DNR ist zu seinem 96jährigen Bestehen nicht im besten Zustand. Im Vergleich zum sowjetischen Donezk hat sich die Zahl der Linien drastisch verringert (1970 gab es 15, heute sind es 8). Zu den Streichungen gehört die erste und wichtigste Linie 1. In der heute vom DMZ zur ›Úlica Èkonomíčeskaja‹ verkürzten Version heißt sie heute 6.
       Mit der Auslastung der Linien ist man nicht zufrieden. Nach Angaben des Bürgermeisters von Donezk, Alexej Kulemzin, fahren werktags durchschnittlich 20 Wagen durch in die Stadt – zwischen zwei und vier davon auf der Linie 6.
       Auf den Linien 3 und 4 verkehrt zum Beispiel jeweils nur ein Kurs, auf der längeren Linie 8 zwei oder drei. Die meisten von ihnen sind T3 aus den 70er Jahren.
The end of the road?Foto: Alexej Ruckoj
       Gleise und Oberleitung haben jahrzehntelang keine Erneuerungen gesehen. Tatsächlich nutzen wir im 21. Jahrhundert immer noch das, was von der Sowjetunion gebaut wurde. Ja, unsere Vorfahren haben alles gründlich gemacht, aber jedes Ding hat seine Ressource, und diese Ressource ist allmählich erschöpft.

„Ein totes Pferd kann man nicht reiten“
Wie die Straßenbahnfahrerin Valentina (Name geändert) dem Korrespondenten von Bloknot sagte, wird derzeit fast nichts in die Infrastruktur oder das Rollmaterial investiert.
       „Es ist, als sei die Zeit stehengeblieben. Ein Wagen geht kaputt und wird einfach beiseite gestellt. Ob er repariert wird oder nicht, bleibt offen. Seit unserem ›Donjèckij“ haben wir keine neuen Wagen mehr gesehen. Und selbst der hat es aus irgendeinem Grund nicht eilig, repariert zu werden. Ein totes Pferd kann man nicht reiten, und jetzt sterben die Donezker Straßenbahnen langsam“, klagt Valentina.
       Vor einem Jahr gab es ermutigende Nachrichten. Das Unternehmen ›ZET Spútnik‹, das unter anderem damit begann, im Industriepark ›Elèktromašíny Donbàssa‹ neue Straßenbahnen namens ›Spútnik Z‹ zu bauen, wurde gegründet. Es handelt sich um schöne, komfortable und moderne Fahrzeuge.
       Es sind bis jetzt jedoch nur drei Exemplare für Mariupol bekannt. Die Hauptstadt der Republik hat die neuen Fahrzeuge noch nicht gesehen.
       Nach Angaben von Regierungschef Jevgenij Solncev ist das Unternehmen in der Lage, zwölf Wagen pro Jahr zu bauen, langfristig vielleicht 24. Allein Donezk würde so über ein Jahr brauchen, um seine Flotte komplett zu erneuern.
›Spútnik Z‹ im Bau – Foto: MfV der DNR
       Die Zeit wird zeigen, ob die Kapazitäten, die Finanzen und der politische Wille ausreichen, um das Projekt durchzuziehen. Sollte es am Ende jedoch wieder nur bei zwei oder drei neuen Fahrzeugen bleiben, könnte man den Tod des Patienten, d.h. der Straßenbahn als öffentliches Verkehrsmittel in Donezk, konstatieren.

Quellen:

Lug-info.ru – Lugansker Informationszentrum (LIC)
Luganmedia.ru – LugànmédiaHolding
News.gtrklnr.ru – Staatliche Rundfunk- und Fernsehgesellschaft der LNR
Dan-news.ru – Donezker Nachrichtenagentur (DAN)
Vsednr.ru –
Vsjo o DNR (Alles über die DNR)
Zonewsw.ru – Zaporòžjer Nachrichtenagentur
Xonews.ru – Chersoner Nachrichtenagentur
Hersonka.ru – Readovka.news für die Oblast Chersòn
Crimea-news.com – Lènta Nóvostej Krýma
Crimea.ria.ru – RIA Nóvosti Krym
Obyektiv.press – Städtisches Informationsportal Sevastópol
Novostipmr.com – Nóvosti Pridnjestròvja
Lènta Nóvostěj (ZOV):            News-kharkov.ru   •  Lnr-news.ru               •  Dnr-news.ru
  Zp-news.ru (Zaporòžje)   •  Kherson-news.ru    •  News-odessa.ru        •  Tiraspol-news.ru
Gd-n.ru Bahnen von Novoròssija (ŽDN)              Crimearw.ru – Krim-Eisenbahn (KŽD)
Bloknot-lugansk.ru – Donezk                                    Bloknot-donetsk.ru – Lugansk
Novorosinform.org – Novoròssija                          Asd.news – »Analytischer Dienst des Donbass«
Antifashist.com –
›Àntifašìst                                     Mk.ru – Moskòvskij Komsomòlec
Antimaydan.info – ›Àntimajdán                              Aif.ru – Argumènty i Fàkty

Standard

Neuigkeiten aus Wirtschaft und öffentlichem Leben in Novoròssija 15.06. ̶ 21.06.2024

Erscheint seit 2014

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Quellen: Die Angabe unter der Überschrift eines jeden Artikels ist ein Link zum Original.
Erläuterungen am Schluss dieser Ausgabe – sonst in Klammern
unmittelbar dahinter

Weitere Übersetzungen mit Bezug auf den Donbass sind weiterhin zu finden auf
https://t.me/RenateKoppe (Anmeldung erforderlich).

Nachtrag von Fr, 14.VI. / Montag:

Nach 14 Jahren Stillstand wieder in Betrieb genommen
Bloknot-donetsk.ru / Vladimir Ščerbakov – Bei der Inbetriebnahme der Brech- und Sortieranlage im Karanskij-Steinbruch beim Dorf Mirnoje waren das Oberhaupt und der Regierungschef der DNR anwesend.
       „Das Unternehmen wird ständig modernisiert, neue Anlagen werden eröffnet. Im April wurde ein Betonwerk in Betrieb genommen. Ebenfalls in diesem Jahr wurde der Steinbruch durch eine neue, moderne Anlage chinesischer Bauart für die Produktion von würfelförmigem Schotter mit einer Kapazität von 400 Tonnen pro Stunde ergänzt. Sie ermöglicht die gleichzeitige Produktion von bis zu sechs Schotterfraktionen, für die es in der Region derzeit keine vergleichbaren Anlagen gibt. Die Anlage zur Herstellung von Mineralpulver soll Ende des Monats in Betrieb genommen werden.


https://s0.bloknot-donetsk.ru/thumb/850x0xcut/upload/iblock/c8c/lel0vsdfi6clodp5iqbhxh6dsj6dp5be/Posle-14-let-prostoya-zapustili-na-Karanskom-karere-v-DNR-drobilno_sortirovochnuyu-fabriku_2.jpg
Foto: Pressedienst der Regierung der DNR
       Das Unternehmen verfügt über ein eigenes modernes Prüflabor, das eine ständige Qualitätskontrolle aller Materialien und Produktionsprozesse durchführt“, erklärte Pušilin.
       Die Produkte des Unternehmens werden für den Straßenbau und die Betonherstellung nicht nur in der DNR, sondern in allen vier neuen Regionen verwendet.
       Von der Kooperationsvereinbarung mit dem chinesischen Unternehmen hatte Bloknot Donezk berichtet.

                                                                         

Dan-news.ru – Der Karanskij-Steinbruch im Süden der DNR hat gleich mehrere Bestellungen von Schotter aus anderen Regionen Russlands erhalten, sagte DNR-Chef Denis Pušilin heute in einer Sendung des Fernsehsenders ›Rossíja-24‹.
       „Deshalb hat der Wiederaufbau des Anschlussgleises zu diesem Steinbruch jetzt höchste Priorität“, sagte Pušilin (sinngemäß – d.Übers.).
b1

 
Ausschnitt aus OpenStreetMap: AP
       Er fügte hinzu, dass der im Unternehmen gewonnene Schotter auch für den Eisenbahnbau verwendet werden würde (Das geht nicht mit jedem. – d.Übers.).
       Seit Anfang des Jahres wurden bereits 800.000 Tonnen Schotter gewonnen.

Montag:

Jugra hilft
Dan-news.ru – In der Kindernahrungsfabrik Makejevka wurde mit Unterstützung des Autonomen Kreises der Chanten und Mansen (Jugra) mit der Reparatur der Produktionsanlagen und der Ausrüstung begonnen. Dadurch wird das Unternehmen seine volle Leistungsfähigkeit erreichen können, erklärte Oleg Bondar, Direktor des Kombinats, heute gegenüber der Donezker Nachrichtenagentur.
       „Die Ausrüstung wird aufgearbeitet und in den Anlagen werden Bauarbeiten durchgeführt damit der technologische Prozess am 15. Juli wieder in Gang kommt. Alles wird durch die Bemühungen der Patenregion erreicht. Dies wird dazu beitragen, das Potenzial des Unternehmens auf russisches Niveau zu bringen. Das Werk wird 20 Tonnen Milch pro Tag zu verarbeiten können. Danach werden wir in der Lage sein, 50.000 Kinder zu ernähren bzw. den Bedarf der Republik an Babynahrung vollständig zu decken“, sagte Bondar.
                    b1Foto (ausgewählt durch AP): https://ugra-news.ru
       Er fügte hinzu, dass die Firma seit 2014 nicht mehr investiert hat. Da eine normale Wartung nicht möglich war, ist ein Teil der Ausrüstung verschlissen; Ersatzteile mussten improvisiert werden. Aus diesen Gründen kam es häufig zu Ausfällen.
       „Unsere Spitzenlast lag bei nur 60 bis 70 Tonnen pro Monat, die wir verarbeiteten, weil ständig etwas nicht funktionierte. Jetzt werden wir in der Lage sein, 520 Tonnen Milch pro Monat zu verarbeiten“, sagte der Leiter des Unternehmens.
Die Anlage wurde 2011 in Betrieb genommen. Es ist das einzige Unternehmen in der Region, das sich auf hochwertige Babynahrung ohne Konservierungsstoffe und Stabilisatoren für Kinder im Alter von sechs Monaten bis drei Jahren spezialisiert hat. Das Sortiment umfasst Milch, Kefir, Joghurt, Dickmilch, Hüttenkäse, Käse, Butter und anderes.

Dienstag:

Das Museum hatte seinen Charm verloren
Luganmedia.ru – Seit über 50 Jahren hat das Belovodsker Heimatmuseum keine größeren Reparaturen am Hauptebäude und an seinen Nebengebäuden mehr gesehen. In dieser Zeit hat das Museum seinen Charm verloren: Die Wände sind schmuddelig und beginnen zu bröckeln, die Decke ist undicht, was zu Feuchtigkeit im Inneren führt. Das wirkt sich negativ auf die Lagerung von Exponaten und historischen Dokumenten aus.

       Im Rahmen des nationalen Projekts ›Kultúra‹ wurden der Kultureinrichtung Mittel aus dem Haushalt der Republik für die Renovierung zugewiesen. Die Instandsetzung der Museumsräume wird im Rahmen des staatlichen Programms der Russischen Föderation »Entwicklung der Kultur« durchgeführt.
       „Das Hauptziel dieser Renovierung ist die Schaffung eines modernen und komfortablen Ausstellungsmilieus, der alle Anforderungen an Sicherheit und Zugänglichkeit erfüllt. Während der Renovierung wird nicht nur das historische Gebäude restauriert, sondern es werden auch neue moderne Technologien eingeführt, die es unseren Besuchern ermöglichen werden, in die Geschichte einzutauchen“, sagte Direktor Nikolaj Šulika. […]

Wissenschaftler wollen seltene Tierarten in die Chomutovskaja-Steppe zurückbringen
Dan-news.ru – Das Schutzgebiet Chomutovskaja-Steppe (Meotída) im Süden der DNR plant die Rückkehr von Erdhörnchen, Russischen Murmeltieren (Bajbaki) und Saiga-Antilopen in diesen Teil der Asowschen Steppe, erklärte Gennadij Molodan, Leiter der Abteilung für Wissenschaft und Rehabilitation natürlicher Ökosysteme des Reservats, gegenüber der Donezker Nachrichtenagentur.
   Die Saiga-Antilope wird das Pferd ersetzen
„Um die Tiere, die hier einst lebten, wieder anzusiedeln, müssen sie reakklimatisiert werden. Daher wird es ein Reakklimatisierungslabor geben. Es wird Gehege geben, in denen die Tiere überwintern, und es werden rund um die Uhr Labortechniker im Einsatz sein. Wir haben zum Beispiel eine Erdhörnchenart im Roten Buch, die muss wieder zurückgebracht werden. Wir müssen die Saiga-Antilope zurückbringen. Aber all das muss in einem Komplex geschehen. Saiga-Kälber, denke ich, können wir in Kalmückien bekommen, aber zuerst müssen wir die Bedingungen hier schaffen, einen Komplex, in dem wir sie erstmal halten werden, und ein Gehege bauen. Ohne Gehege ist ihre Freilassung ausgeschlossen“, sagte Molodan.

Foto: Global Look Press / Konstantin Michajlov
       Die Chomutovskaja-Steppe liegt im Bezirk Novoazovsk und ist etwas über 1.000 Hektar groß. Zur Zeit grasen dort noch Pferde, was zur Reproduktion der Steppe beitragen sollte. Aber die schweren Tiere – manche wiegen etwa 500 kg – versammeln sich in Herden und grasen auf dem relativ kleinen Gebiet, zertrampeln Pflanzen und schädigen so die Flora.
       Die Saiga ist eine kleine Antilope. Aufgrund ihres geringeren Gewichts und der fehlenden Angewohnheit, Herden zu bilden, wird sie zur Vermehrung der Vegetation beitragen. Gleichzeitig muss der Mensch alles daran setzen, die Tiere wild zu halten. „Wir sollten sie also nur beiläufig füttern, nicht so, dass sie uns aus der Hand fressen, sondern so, dass sie uns nicht sehen. Sie sollten Angst vor dem Menschen haben“, so der Gesprächspartner der Agentur.
  Geschenke aus England
„Einst weidete hier Jungvieh, bis zu 500 Pferde weideten hier bis etwa 1917, als es zur Oblast des (reaktionären, weißen – d.Übers.) Don-Heeres gehörte. Im Jahr 1926 wurde das Reservat eingerichtet und auf Wunsch von Enthusiasten wurden die Pferde aus dem Reservat entfernt, um die unberührte Steppe zu retten, da es sich um einen der wenigen Teile der unberührten Asow-Steppe handelt. Praktisch hat sie es nicht überlebt, denn vielerorts wurde die Steppe gepflügt. Während des Großen Vaterländischen Krieges und danach herrschte Willkür: Tausende von Rindern weideten dort, was die Steppe ruinierte“, bemerkte der Wissenschaftler.
       Als dann ein intensiver, wirksamer Schutz begann, verwandelte sich die Steppe in eine Waldsteppe, die mit Sträuchern bewachsen war. Große Huftiere weideten hier nicht mehr. In der Orenburger Steppe zum Beispiel versuchte man in einer ähnlichen Situation, die Przewalski-Pferde wieder einzuführen.
       „Wir sind diesen Weg auch gegangen. Die Briten haben uns 1986 elf Pferde geschenkt. Sie begannen sich zu vermehren, aber sie hatten keinen Einfluss auf die Steppe. Sie ist immer noch mit Sträuchern überwuchert. Außerdem sind die negativen Auswirkungen der Hufe auf seltene Pflanzen, die auf der Roten Liste stehen, offensichtlich. Um Pferde freizulassen, sollten sie nicht als Hauspferde, sondern als Wildpferde gehalten werden. Dafür müsste man die Steppe einzäunen, was in Anbetracht unserer kleinen Fläche realistisch ist“, erklärte der Gesprächspartner der Agentur.

Bis nach Bangladesch und Venezuela
Zonews.ru – Vom Berdjansker Handelshafen in der Oblast Zaporòžje wurde in diesem Jahr bereits Getreide in mehrere Länder verschifft. Dies wurde auf einer Pressekonferenz von Irina Gecht, Vorsitzende der Regierung der Oblast, bekanntgegeben:


Foto (ausgewählt durch AP): IGotoWorld Photo Group / Tetiana Smirnova
       „Bislang haben wir vor allem Getreide in Länder Afrikas verschickt. In diesem Jahr sind Serbien, die Türkei, Bangladesch und Venezuela hinzugekommen. Gegenüber 550.000 Tonnen im vergangenen Jahr wurden in den ersten fünf Monaten 2024 bereits 410.000 Tonnen Getreide in andere Länder verschickt“, sagte Gecht. Nach ihren Worten werden die Reparaturen und die Modernisierung des Hafens fortgesetzt.

Da spürt man ein bisschen Stolz
Xonews.ru – Der Gouverneur der Oblast Cherson, Vladimir Saldo, erörterte bei einem Treffen mit der Sprecherin des Föderationsrates, Valentina Matvijenko, die Ernte, und kündigte an, dass „die berühmten Wassermelonen aus Cherson bald auch in Moskau zu kaufen sein werden“.

Eine von nebenan, aus Melitopol – Foto: https://cdn1.img.sputniknews.uz
       „Obst, Früchte, Beeren und Gemüse werden bereits von unseren Unternehmen an viele Föderationssubjekte geliefert, darunter Moskau, St. Petersburg und die Republik Krim. All dies wirkt sich positiv auf die materielle und finanzielle Lage der Unternehmen und der Beschäftigten in der Landwirtschaft, im Verkehr und im Handel aus und trägt zu einer Erhöhung des Steueraufkommens für den regionalen Haushalt bei“, so Saldo in seinem Telegram-Kanal.
       Zuvor hatten Matvijenko und Saldo Fragen der sozioökonomischen Entwicklung der Region besprochen. Auch während dieses Treffens sprach der Gouverneur über den Beginn der Ernte in der Region Cherson auf über 600.000 Hektar.

Mittwoch:

Kindermusikschule 30 Jahre ungenutzt!
Zonews.ru – Die Musikabteilung der städtischen Kunstschule für Kinder in Energodar wird am 1. September nach einer Generalüberholung wiedereröffnet werden. Diese wurde mit Unterstützung des Ros’enèrgo’atóm-Konzerns durchgeführt, so die PR-Direktorin des KKW Zaporòžje, Jevgenija Jašina.

Foto: ZAN
       „Alle Räumlichkeiten befanden sich in einem desolaten Zustand. Sie waren etwa 30 Jahre lang nicht genutzt worden. Im zentralen Gebäude, in dem auch die Musikabteilung untergebracht ist, sind die meisten Arbeiten bereits abgeschlossen. Der Innenausbau ist fertig, der Fußböden erneuert, die Heizungsanlage und die Elektrik vollständig repariert. Die zweite Phase umfasst die Isolierung und Fertigstellung der Fassade sowie die Grundstücksgestaltung“, sagte sie.
       Nach ihren Worten wurde auch beschlossen, das sowjetische Mosaik an der Fassade des Gebäudes zu erhalten. Darüber hinaus werden Spezialisten einen Teil der Wände mit musikalischen Motiven bemalen, insbesondere mit Bildern von Musikinstrumenten.

Donnerstag:

Da kommt die GDL nicht mit (letzter Satz)
Hersonka.ru / Anton Vetrov – Die Aufnahme der Chersoner Eisenbahnen in die »Eisenbahnen von Novorossija« (ŽDN) wird es ermöglichen, eine einheitliche Logistik und eine gemeinsame Verwaltung aufzubauen.


Finde deinen Job .. in Volnovacha (DNR) – Foto (ausgewählt durch AP): https://valtsk.ru
       Der Zusammenschluss der Eisenbahnen der neuen Regionen Russlands zu einer einzigen Struktur ist damit abgeschlossen. Vermögen und Personal wurden in die neue Organisation überführt.
       Neben den vier Bahnverwaltungen ging auch der Transnationale (zwischen LNR und DNR – d.Übers.) Konzern »Eisenbahnen des Donbass« in den ŽDN auf.
       „Wir haben die Reparaturstützpunkte der Lok- und Wagendepots zusammengelegt und den gesamten Dispositionsapparat in einem einzigen Transportmanagementzentrum konzentriert. Das Wichtigste ist jedoch, dass die Züge jetzt auf der ganzen Strecke ohne Grenzaufenthalte verkehren. Das hat die Geschwindigkeit im Güterverkehr erhöht“, sagte Andrej Kazakov, stellvertretender Generaldirektor der ŽDN.
       Das Durchschnittsgehalt bei den ŽDN ist 2,6mal so hoch wie bei den Vorgängerbahnen.

Freitag:

In der Oblast Cherson wird die Gewinnung von rosagetöntem Salz beginnen
Hersonka.ru / Anton Vetrov – Privatfirmen haben gegenüber Behörden der Oblast Cherson den Wunsch geäußert, die Gewinnung von rosagetöntem Salz am See Sivaš (https://de.wikipedia.org/wiki/Sywasch – d.Übers.) wieder aufzunehmen. […]

Foto: https://cdn.readovka.ru
Bsksalt.ru (zur Information / AP) – Die Nützlichkeit des rosagetönten Salzes ist schon aus dem Osmanischen Reich bekannt. Die Türken fügten es ihren Gerichten hinzu und nannten es „pembe baharat“, was soviel bedeutet wie „rosafarbenes Gewürz“.
       Das Salz erhielt seine rosa Farbe dank der seltenen und nützlichen Alge dunaliella solonifolia, die nur im Sivaš wächst. Im Laufe ihres Lebens produziert sie Karotinoide, die das Wasser in Schattierungen von zartem Rosa bis zu sattem Karminrot und Lila färben.
       Der See nimmt seine hellste Farbe Anfang Juli an und behält sie bis Ende August bei. In dieser Zeit wird er aufgrund der erhöhten Verdunstung flacher und die Konzentration von Salz und Farbpigmenten nimmt zu.
       Das rosafarbene Krim-Salz enthält 97 % NaCl und 3 % an nützlichen Substanzen, darunter Magnesium, Kalzium, Phosphor, Kalium, Jod und andere. Es enthält 100 Mineralien, die sich aus 80 chemischen Elementen zusammensetzen. Ihm werden keine Treibmittel, die ein Verklumpen verhindern, zugesetzt, und es wir auch nicht mit chemischen Bleichmitteln behandelt. […]

Pfirsichernte hat begonnen
Crimea-news.com – Auf der Krim hat die Ernte der frühreifenden Pfirsichsorten begonnen. Dies teilte die amtierende Landwirtschaftsministerin der Republik, Alime Zaredinova, mit. In diesem Jahr werden die Landwirte auf einer Fläche von über 1.200 Hektar ernten.


       „Die Republik Krim ist einer der führenden Erzeuger von Pfirsichen in Russland. Nach Daten der Gemeindeverwaltungen wurden im Jahr 2023 (ohne Privathaushalte) über 1,9 Tonnen Pfirsiche geerntet. In diesem Jahr soll es nicht weniger sein. Die Obstbauern im Bezirk Bachčisaraj ernten bereits die frühen Sorten. Die Gesamtanbaufläche für mehrjährige Pflanzen im Bezirk Bachčisaraj beläuft sich auf etwa 1.400 Hektar, von denen über 300 mit Pfirsichen bepflanzt sind. In diesem Bezirk bauen 53 Betriebe unterschiedlicher Eigentumsverhältnisse Pfirsiche an“, so Zaredinova.
       Sie sagte auch, dass die gängigsten Pfirsichsorten auf der Krim »Goldenes Moskau«, »Goldenes Jubiläum«, »Der Saftige«, ›Veterán‹, Red Haven, »Weißer Schwan«, ›Maremi‹ und »Der aus dem Kreml« seien. Die Massenernte wird von Ende Juni bitte September laufen. Was Steinobst im Allgemeinen betrifft, so sagte die Ministerin, dass die Plantagen in allen Bezirken der Krim größer würden.
       „Nach den Statistiken für 2023 betrug die Gesamtfläche der Steinobstkulturen (Kirsche, Kornelkirsche, Kirschpflaume, Pflaume, Aprikose und Pfirsich) über 5.600 Hektar, davon etwa 3.700 Hektar im fruchttragenden Alter. Die größten Anbauflächen befinden sich in den Bezirken Džankoj mit etwa 600 Hektar, Bachčisaraj – über 600 Hektar und Čornomòrskij mit 380 Hektar. Im Jahr 2023 belief sich die Bruttoernte von Steinobst auf über 6 Tonnen“, sagte Alime Zaredinova.
       Sie führte auch aus, dass der Staat die landwirtschaftlichen Erzeuger unterstütze und sowohl erfahrenen als auch jüngeren Landwirten Hilfe anbiete. Das Hauptziel ist es, die finanzielle Stabilität des agroindustriellen Sektors zu gewährleisten. Staatliche Unterstützung wird in Form von Subventionen für die Anpflanzung von Pfirsichbäumen, die Installation von Spalieren und Hagelschutznetzen gewährt.

Special von Sa, 15.VI.:

Die „eisernen Pferde“ von Donezk warten auf ihre Verjüngungskur
Bloknot-donetsk.ru / Aleksej Ruckoj – Die Sowjetunion baute, wenn nicht für Jahrhunderte, so doch für Jahrzehnte. Das moderne Donezk besteht im Wesentlichen noch aus dem, was für das Proletariat geschaffen wurde. Eine dieser Hinterlassenschaften, die von den Bürgern von Donezk heute aktiv genutzt wird, ist das Straßenbahnnetz, das am 15. Juni 96 Jahre alt wird. Leider befinden sich die eisernen Pferde an ihrem Geburtstag nicht in bester Verfassung.
                    b1         Die eisernen Pferde des Proletariats
Vladimir Iljič, der Führer des Weltproletariats, setzte auf die Effizienz der Arbeit. Damit eine Fabrik wie ein Uhrwerk funktioniert, mussten alle „Rädchen“ pünktlich am Arbeitsplatz erscheinen. Von den Arbeitersiedlungen bis zu den Produktionsstätten reichten die Straßen und Straßenbahnlinien.
       Die Wette wurde eher auf Straßenbahnen als auf Diesel- oder Trolleybusse abgeschlossen. Ja, es dauert länger und ist teurer sie zu bauen; man braucht die entsprechende Infrastruktur. Aber an diesen Dingen wurde nicht gespart. Deshalb wurden die Gleise, auf denen die eisernen Pferde die Werktätigen zur Arbeit und nach Hause brachten, von den großen Arbeitersiedlungen zu den Bergwerken und Fabriken verlegt. Dieses Erbe der UdSSR nutzen wir noch heute.

Die erste und wichtigste Strecke
Die ersten Straßenbahnen erschienen in Jusovka 1902; es waren einspännige Pferdebahnwagen. Als Geburtstag der elektrischen Donezker Straßenbahn gilt jedoch der 15. Juni 1928, als der erste Triebwagen in Stalino in Betrieb ging.
       Die Linie 1 verband das Stadtzentrum (heute Platz des 1. Mai/Leninplatz) mit dem Bahnhof. Schon weniger als sechs Monate später wurde die Strecke bis zum Haupteingang des Donezker Metallurgischen Werks (DMZ), dem damals wichtigsten Unternehmen der Stadt, verlängert. Sie war zunächst eingleisig. […]

Die eingleisige Strecke der ersten Linie. Im Hintergrund die Wohnungsbaugenossenschaft ›Metallìst‹ (Artjomstraße 119) und das Ševčenko-Kino – Foto: ›Don’elèctro’ávto’trans‹

Beförderung von Personen und Gütern
Der Wagenpark bestand zunächst nur aus vier Zweirichtungstrieb- und vier Beiwagen.
Später wurden Einrichtungswagen geliefert. Aber auch sie waren so einfach wie möglich: Die Türen wurden von Hand geöffnet, es gab keine Heizung, die Sitze waren aus Holz und der Fahrer musste im Stehen arbeiten.
       Anfänglich wurde das rollende Material in der Nagelfabrik gewartet. Heute befindet sich an dieser Stelle das Dramentheater, und das Depot befand sich auf dem Gelände des heutigen Hotels ›Donbàss-Palas‹.
       Es ist bemerkenswert, dass die Straßenbahn zu jener Zeit nicht nur Fahrgäste beförderte. Auf speziellen Flachwagen wurden verschiedene Güter, zum Beispiel Materialien zu markanten Baustellen, transportiert.
       Schon bald wurde die Strecke der Linie 1 zweigleisig ausgebaut, und 1932 wurde der Bau der Hauptwerkstatt und eines Depots für 36 Wagen an der 13. Linie (heute Úlica tramvájnaja) abgeschlossen.

Fašìsty go home
Als der Große Vaterländische Krieg nach Stalino kam, bedeutete das für die Straßenbahn den Stillstand. Die Besatzer, die die Stadt „Soldatenkowo“ nannten (natürlich konnten sie sie nicht Stalino nennen – Hitler wäre in seiner Wolfsschanze gestorben), brauchten nur ein Sprungbrett für weitere Vorstöße nach Rostov und weiter nach Tiflis, um die dortigen Ölfelder zu erobern.
       Die Rechnung des gescheiterten Postkartenmalers aus Österreich ging nicht auf, aber sie sollte den Einwohnern von Donezk, damals noch Stalino, das Leben unsagbar schwer machen. Als die Invasoren 1943 von der Roten Armee vertrieben waren, war unsere Stadt fast vollständig zerstört.

Die Kreuzung Artjomstraße/Gurovprospekt 1945. Man erkennt den Wiederaufbau des zweigleisigen Bahnkörpers. Der ›Metallìst‹ ist fast vollständig zerstört
Foto: Republikanisches Heimatmuseum Donezk (DRKM)
     Expansion in alle Richtungen
Nach der Vertreibung der Franzen und Fritzen aus den Weiten des Donbass wurde der proletarische Verkehr in rasantem Tempo wieder aufgebaut. Ende 1944 waren in der Stadt bereits 40 Kilometer in Betrieb, die unter den Bedingungen des Krieges mit großem Aufwand betrieben wurden.
       1949 erhielt man zehn vierachsige Beiwagen des Typs KP (Kolómenskij [Kolòmna] Pricép), die zusammen mit alten Triebwagen auf der Linie 1 eingesetzt wurden. Es handelte sich um gebrauchte Wagen aus den 1930er Jahren.
Die nächste Fahrzeuggeneration – KTM-1 (Kírovskij Tramvàj Motòrnyj-1) und KTP-1 (Kírovskij Tramvàj Pricepnòj-1) – war ästhetisch äußerst gelungen. Wie so oft wurden die Wagen auch nach Stalino paarweise geliefert und bis 1973, als sie alle fast gleichzeitig ausgemustert wurden, erfolgreich genutzt. Einige gelangten noch in andere Städte.

KTM-1 + KTP-1 vor dem Ševčenko-Kino – Foto: ›Don’elèctro’ávto’trans‹
       Bis 1955 wurden in Stalino weitere Straßenbahnlinien eingerichtet, aus denen 15 wurden, die sich kaum von den heutigen unterscheiden. Im Jahr 1961, als unsere Stadt in Donezk umbenannt wurde, verfügte ihre Straßenbahn- und Trolleybusverwaltung über 137 Personenwagen, drei Schneeräumer, vier Güterwagen und noch andere.
       1964 wurde die Straßenbahn zwischen Bogdan-Chmelnickij-Prospekt und Leninplatz von der Artjomstraße in die Čeljuskincevstraße verlegt. Damit erhielt das Stadtzentrum seine heutigen Konturen.
    »Tátra« for ever
1967 erhielt Donezk neue tschechische Wagen vom Typ Tatra T3 SU, damals ein modernes und bahnbrechendes Modell. Die Nachbarn im sozialistischen Lager bauten ein wirklich sehr erfolgreiches und zuverlässiges Fahrzeug. Nach Donezk wurden insgesamt 120 Stück zu verschiedenen Zeiten geliefert.

Linie 1 auf der Čeljuskincevstraße 1977 –
Foto: Wolfgang Schreiner (Straßenbahnliebhaber aus Leipzig – d.Übers.)

       Wie in vielen Städten der UdSSR wurden diese Fahrzeuge auch in Donezk zur „Straßenbahn schlechthin“. Doch anders als in anderen Städten, wo die Tatras längst als „Retro“ eingestuft werden und eher eine Attraktion darstellen, sind sie in unserer Stadt auch nach 57 Jahren noch die wichtigsten „Pferde“. (Fortsetzung folgt)

Quellen:

Lug-info.ru – Lugansker Informationszentrum (LIC)
Luganmedia.ru – LugànmédiaHolding
News.gtrklnr.ru – Staatliche Rundfunk- und Fernsehgesellschaft der LNR
Dan-news.ru – Donezker Nachrichtenagentur (DAN)
Vsednr.ru –
Vsjo o DNR (Alles über die DNR)
Zonewsw.ru – Zaporòžjer Nachrichtenagentur
Xonews.ru – Chersoner Nachrichtenagentur
Hersonka.ru – Readovka.news für die Oblast Chersòn
Crimea-news.com – Lènta Nóvostej Krýma
Crimea.ria.ru – RIA Nóvosti Krym
Obyektiv.press – Städtisches Informationsportal Sevastópol
Novostipmr.com – Nóvosti Pridnjestròvja
Lènta Nóvostěj (ZOV):            News-kharkov.ru   •  Lnr-news.ru               •  Dnr-news.ru
  Zp-news.ru (Zaporòžje)   •  Kherson-news.ru    •  News-odessa.ru        •  Tiraspol-news.ru
Gd-n.ru Bahnen von Novoròssija (ŽDN)              Crimearw.ru – Krim-Eisenbahn (KŽD)
Bloknot-lugansk.ru – Donezk                                    Bloknot-donetsk.ru – Lugansk
Novorosinform.org – Novoròssija                          Asd.news – »Analytischer Dienst des Donbass«
Antifashist.com –
›Àntifašìst                                     Mk.ru – Moskòvskij Komsomòlec
Antimaydan.info – ›Àntimajdán                              Aif.ru – Argumènty i Fàkty

Standard

Neuigkeiten aus Wirtschaft und öffentlichem Leben in Novoròssija 08.06. ̶ 14.06.2024

Erscheint seit 2014

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Quellen: Die Angabe unter der Überschrift eines jeden Artikels ist ein Link zum Original.
Erläuterungen am Schluss dieser Ausgabe – sonst in Klammern
unmittelbar dahinter

Weitere Übersetzungen mit Bezug auf den Donbass sind weiterhin zu finden auf
https://t.me/RenateKoppe (Anmeldung erforderlich).


Nachtrag von So, -2.VI.
:

Modernisierung des Zementwerks in Amvrosijevka wird vorbereitet
Bloknot-donetsk.ru / Vladimir Ščerbakov – Der stellvertretende russische Ministerpräsident Marat Chusnullin hat das Zementwerk in Amvrosijevka besucht und Pläne für dessen Modernisierung erörtert. Dies teilte der stellvertretende Ministerpräsident der DNR, Vladislav Vasiljev, am 1. Juni mit.

Foto: Vladislav Vasiljev
       Zuvor war das Werk im Besitz der deutschen HeidelbergCement AG; und laut Vasiljev haben sie alles aus dem Werk herausgepresst, ohne es wirklich zu modernisieren oder auch nur in ein Umweltprogramm zu investieren. Aber es ist funktionsfähig. Es beschäftigt 654 Mitarbeiter und produziert über 600.000 Tonnen Zement pro Jahr. Für dieses Jahr plant die Unternehmensleitung eine Steigerung der Produktion um fast 50 %, aber das Unternehmen braucht Investitionen.
       „Jetzt arbeiten wir mit einer der größten russischen Banken die Möglichkeit heraus, dem Unternehmen einen Kredit von 10 Mrd. Rubel zu gewähren. Die Ziele: Bau einer Linie für 400.000 Tonnen Trockenmischungen, Modernisierung der Ausrüstung, einschließlich der Lösung des Umweltproblems, Bau einer zweiten Linie, die die Kapazität des Werks auf über 2 Mio. Tonnen erhöhen wird“, sagte Vladislav Vasiljev.
       Marat Chusnullin unterstützt die Idee, das Zementwerk zu modernisieren. Es müssen nur noch die Fragen der Kreditvergabe an den Investor gelöst werden.

Sonnabend:

„Das Gleichgewicht der Kräfte und ein multipolares internationales System“
Dan-news.ru – Jevgenij Solncev, Vorsitzender der Regierung der DNR, hat das St. Petersburger Traktorenwerk, mit dem die Republik am ersten Tag des Internationale Wirtschaftsforum in St. Petersburg (PMEF) eine Zusammenarbeit vereinbart hat, besucht.

Foto: Telegram-Kanal Jevgenij Solncev
       Ziel des Besuchs war es, die Zusammenarbeit aufzunehmen und einen Eindruck von den Produktionsstätten zu gewinnen. Solncev besuchte mehrere Abteilungen, in denen die Traktoren ›Kírovjec‹ gebaut werden, deren Komponenten auch in Belarus gefertigt werden.        „Wir erwarten, dass wir in den technologischen Prozess eingebunden werden. Zunächst wird es sich um die Lieferung von Komponenten handeln, später auch um die Montage in unserer Republik“, teilte der Premierminister mit.
       Das PMEF dauert vom 5. bis zum 8. Juni. Das Hauptthema lautet »Grundlage der Multipolarität: die Bildung neuer Wachstumszentren«. Das Hauptprogramm des PMEF-2024 ist in vier thematische Blöcke unterteilt, die nach Angaben der Organisatoren der Hauptaufgabe des Forums entsprechen, das globale Gleichgewicht der Kräfte zu erhalten und ein multipolares internationales System aufzubauen.
       Das Petersburger Traktorenwerk ist Teil der Unternehmensgruppe »Kirovwerk« AG, eines der ältesten Maschinenbauunternehmen Russlands, gegründet 1801. Es ist und bleibt der einzige nationale Hersteller von leistungsstarken landwirtschaftlichen Traktoren auf Rädern. Insgesamt wurden bisher über 480.000 ›Kírovjec‹-Traktoren gebaut.

Der Begriff ist eigentlich anders definiert …
Dan-news.ru – Die Zahl der Aktivisten des Jugendflügels der Volksfront (NF) in der DNR nähert sich dem ersten Tausend. Dies wurde der Donezker Nachrichtenagentur vom Pressedienst des regionalen Exekutivkomitees der NF für die DNR berichtet.
       „Wir können uns nicht über schlechten Zulauf beklagen. Wir veranstalten viele Informationstage in Schulen, veranstalten Wettbewerbe und begeistern junge Menschen auf jede erdenkliche Weise“, so der Gesprächspartner der Agentur.

Foto: Naròdnyj Front
       Die Allrussische Volksfront ist eine gesellschaftliche Bewegung, die 2011 auf Initiative des russischen Präsidenten Vladimir Putin gegründet wurde. Ihr erster offizieller Kongress fand 2013 in Moskau statt. Der Staatschef wurde zum Schirmherr der Bewegung. Heute ist sie eine der größten Vereinigungen Russalnds und hat Abteilungen in allen 89 Subjekten der Russischen Föderation. Die NF überwacht die Umsetzung von Präsidialerlassen und -anweisungen, bekämpft Korruption und Verschwendung sowie die ineffiziente Verwendung öffentlicher Mittel und setzt sich für die Verbesserung der Lebensqualität und den Schutz der Rechte der Bürger ein. Seit Beginn der Militärischen Sonderoperation beteiligt sich die NF aktiv an der Unterstützung der örtlichen Bevölkerung und des Militärs.

Kaviar oder Kaviarersatz ?
Dan-news.ru – „Die Föderale Fischereiagentur wird die Frage der Organisation des Störfangs im Asowschen Meer untersuchen, um die Erholung der Population nicht zu beeinträchtigen“, sagte Vasilij Sokolov, stellvertretender Leiter von Ros’rýbolòvstvo, gegenüber TASS am Rande des Internationalen Wirtschaftsforums in St. Petersburg.

Foto: Global Look Press / Komsomòlskaja Právda
       „Die Anzahl der Störe im Asowschen Meer nimmt nach Schätzungen von Wissenschaftlern zu. Und die Frage, die sich in naher Zukunft stellen wird, ist natürlich: Wie kann dieser wachsende Bestand für unser Land nutzbar gemacht werden? Es ist sehr wichtig, dass es nicht wie in den meisten anderen Ländern der Welt dazu kommt, dass der Bestand schnell abnimmt. Deshalb entwickeln wir jetzt Ansätze“, sagte Sokolov.
       Er fügte hinzu, dass die Agentur jetzt nach Konzepten für die Störfischerei sucht, die die Population dieser Art nicht stören. Sie werden in ein umfassendes Entwicklungsprogramm für die Region eingebettet sein. […]
       Dank der Rückkehr der historischen Regionen nach Russland ist das Asowsche Meer 2022 zum Binnenmeer geworden. Es umspült die Küsten von fünf Regionen, darunter auch die DNR und die Oblast Zaporòžje. Die beliebtesten Fische sind die Chamsa (Europäische Sardelle), die Tjulka (Kaspische Sprotte – d.Übers. / beide Wikipedia) und die Asowsche Grundel.

Sonntag:

Glückwünsche und Ehrenurkunden
Zonews.ru – Die Nähereien der Oblast Zaporòžje haben seit 2022 Produkte im Wert von rund 70 Mio. Rubel hergestellt. Über das Wachstum die Expansion der regionalen Unternehmen der Leichtindustrie berichtete der Fernsehsender ›Za!TV‹.

Foto: ZAN
       „Zurzeit erweitern die Unternehmen ihre Produktpalette. Eines der Unternehmen hat zum Beispiel Overalls neu ins Sortiment aufgenommen. Allmählich steigen die Einnahmen aus den verkauften Produkten, auch die Steuerzahlungen nehmen zu“, sagte Aleksandr Marčenko, amtierender Minister für Industrie und Handel der Oblast Zaporòžje.
       Mit der Rückkehr nach Russland hat die Bekleidungsindustrie die Unrentabilität überwunden. Die Steuerabzüge im Jahr 2022 betrugen etwa 300.000 Rubel, und im ersten Quartal 2024 – bereits fast 3 Millionen. In der Oblast Zaporòžje gibt es fünf Unternehmen der Bekleidungsindustrie. […]
       Am Vorabend des Tages der Textil- und Leichtindustriearbeiter hat das Ministerium für Industrie und Handel der Region sie mit Glückwünschen und Ehrenurkunden geehrt.

Investoren mit olympischer Erfahrung
Zp-news.ru / RIA Nóvosti – Großinvestoren, die auch am Olympiaprojekt in Soči beteiligt waren, werden sich am Bau des neuen föderalen Ganzjahresferienzentrums Primorsk an der Küste des Asowschen Meeres in der Oblast Zaporòžje beteiligen, erklärte der Minister für wirtschaftliche Entwicklung und amtierende stellvertretende Ministerpräsident der Region, Jurij Guskov gegenüber RIA Nóvosti in einem Interview in St. Petersburg.

Abb.: (ausgewählt durch AP): Telegram-Kanal ›Za!TV‹
       Zuvor hatte der Gouverneur der Oblast, Jevgenij Bálicki, Präsident Vladimir Putin von den Plänen berichtet, auf der sandigen Obytočnaja-Nehrung am Nordufer des Asowschen Meeres ein ganzjährig geöffnetes Ferienzentrum zu bauen zu wollen. Nach seinen Worten wird es mit etwa 6.000 Hektar das größte in den neuen Regionen sein. Die Gesamtinvestitionen in das Projekt werden sich auf 351 Mrd. Rubel belaufen. Der Baubeginn ist für 2028 vorgesehen, die Eröffnung für 2035. Eine stufenweise Umsetzung des Projekts bis 2030 ist jedoch möglich. Für die erste Phase ist der Bau von 5.000 Zimmern denkbar.
       „Die ersten Arbeiten sind bereits angelaufen. Es wird ein Plan erstellt, der die Interessen der Gemeinden und die der Investoren unter einen Hut bringen soll. Das sind unter anderem Investorengruppen, die an der Umsetzung des Projekts für die Olympischen Spiele 2014 teilgenommen haben, das heißt, solche mit großer Erfahrung und finanzieller Stabilität“, sagte Guskov der Agentur. […]
       Die Oblast Zaporòžje ist eine russische Region am Unterlauf des Dnjepr. Sie wurde nach einem Referendum im September 2022 Teil Russlands. Kiew erkennt das Ergebnis nicht an und beschießt das Gebiet immer noch. Derzeit befinden sich über 70 % der Region unter russischer Kontrolle; der Rest, einschließlich der Hauptstadt Zaporòžje, wird noch von ukrainischen Truppen gehalten. Seit März 2023 ist die Stadt Melitópol vorübergehend das Verwaltungszentrum.

Montag:

Darauf wartet nicht nur das Kollektiv der Alternativen Presseschau
Dan-news.ru – Die Regierung der Donezker Volksrepublik will die Sektfabrik in Artjomovsk wieder aufbauen. „Nach den Ergebnissen meiner Besuche können wir sagen, dass die Sektkellerei wieder aufgebaut wird. Einer der wichtigsten Teile des Produktionsprozesses ist das Vorhandensein der Stollen, in denen alles gelagert wird. Die Fabrik wird also wieder arbeiten; der Artjomovsker Sekt wird dann aus der Donezker Volksrepublik kommen“, sagte DNR-Chef Denis Pušilin in einem Interview mit TASS.

Alte Kartons mit neuem englischen Namen (Auf den Flaschen bei Edeka und Konsorten stand bisher immer ‚Bachmut‘.)
       Das Oberhaupt der Region wies darauf hin, dass auch eine Reihe anderer Unternehmen im Bezirk Artjomovsk, darunter das Salzbergwerk ›Artjòmsol‹, wieder in Betrieb genommen werden sollen. „Für 300 Jahre sollen die Reserven dort reichen, selbst wenn man den Bedarf der ganzen Russischen Föderation zu Grunde legt. Und dies ist nur eine vorläufige Information: wahrscheinlich ist das Volumen noch größer“, so Pušilin.

Standesämter beim Justizministerium
Lug-info.ru – Die Standesämter in der LNR haben seit Anfang des Jahres über 2.000 Eheschließungen vorgenommen und fast 2.200 Geburten registriert. Dies teilte der Pressedienst des Justizministeriums der Republik mit.

Foto: Stadtverwaltung von Stachanov
       Die beliebtesten Namen seien Eva, Marija, Sofija, Anna und Varvara für Mädchen sowie Alexandr, Artjom, Michaïl, Matvjej und Maksim für Jungen.

Eine wortgewaltige Bibliothekarin
Luganmedia.ru / Jevgenij Surožskij– Die Ausstellung präsentierte seltene Ausgaben zu Geschichte, Geographie, Wirtschaft, Politik, Militärwesen, Architektur und Numismatik des russischen Staates von der Antike bis zur Gegenwart. Die Autoren der einzigartigen Bücher sind berühmte russische Wissenschaftler wie M.N. Pokrovskij, P.P. Pekarskij, N.N. Bantyš-Kamenskij, N.M. Karamzin, S.M. Solovjov und andere.
       Nach Angaben von Dina Simonjan, der Leiterin der Abteilung für seltene Bücher der Bibliothek, werden solche Ausstellungen zu Ehren des Tages Russlands bereits das zweite Jahr in Folge veranstaltet.

Foto: Telegram-Kanal ›‹ (ausgewählt durch AP): ›‹
       „Diese Ausstellung präsentiert die Werke großer russischer Historiker, berühmter Forscher aus den Bereichen Wirtschaft, Politik, Militär, Architektur, Bankwesen, Kunst und anderen Richtungen der Entwicklung Russlands“, so die Leiterin der Abteilung. Der Höhepunkt der Ausstellung waren natürlich die Miniaturausgaben über Moskau und seine Sehenswürdigkeiten aus der Sammlung des Fonds für seltene Ausgaben der Republikanischen Bibliothek. Die Ausstellung bietet über 60 Raritäten zum Kennenlernen, und wir laden die Leser der Bibliothek, Forscher, Lehrer von Universitäten, Hochschulen und Schulen sowie die Lokalhistoriker der Republik ein, sich mit diesen wunderbaren Büchern vertraut zu machen.
       Einige der wertvollsten Raritäten sind »Die Werke von N.M. Karamzin« von 1803; »Geschichte der russischen Ethnographie« (Band 1 von 1890) von A. Papin; die Monographie von N. Kostomarov »Die unruhige Zeit des Moskauer Staates im frühen 17. Jahrhundert« von1863. Von großem Interesse ist auch das Werk von P. Semjonov-Tjan-Šanskij »Russland – Eine vollständige geographische Beschreibung unseres Vaterlandes: Arbeits- und Reisebuch für das russische Volk« (Band 14 von 1910), in dem über Novoròssija einschließlich der Krim als kultureller und historischer Bestandteil des Staates gesprochen wird.
       Das »Tagebuch einer Reise nach Moskau (1698-1699)« von I. Korb wird ebenfalls die Aufmerksamkeit der Besucher erregen. Es ist eine Art Muster von Reisenotizen, in denen die Besuche ausländischer Gesandtschaften in Russland beschrieben werden. Viele dieser Beschreibungen stammen von Diplomaten des Heiligen Römischen Reiches, das seit Anfang des 16. Jahrhunderts diplomatische Beziehungen zu Russland unterhielt. Auch andere Ausgaben von seltenen Büchern werden den Besuchern viel Neues offenbaren.
       Wie Dina Simonjan sagte, spiegelt die Ausstellung die Strategie des russischen Staates wider, der seit vielen Jahrhunderten in allen Bereichen seines Lebens als unabhängige, starke und seine legitimen Interessen verteidigende Macht auftritt, mit der alle Länder der Welt zu rechnen hatten, rechnen und rechnen werden müssen.

Da war die LNR etwas schneller
Dan-news.ru – Das Oberhaupt der DNR, Denis Pušilin, hat eine Arbeitsgruppe für Kosakenangelegenheiten eingesetzt. Sie soll sich unter anderem auf die Kandidaten für die Atamane einigen. Der Erlass № 291 trat heute in Kraft. Darin heißt es, dass die Gruppe als beratendes Gremium für das Oberhaupt der Republik eingerichtet wird. Sie wird Fragen der staatlichen Politik in Bezug auf die Kosaken analysieren, die Aktivitäten staatlicher Organe und lokaler Behörden sowie der Kosakengesellschaften und -organisationen koordinieren, mit dem Präsidialrat der RF für Kosaken zusammenarbeiten und die Kandidaten für Atamane aufstellen.

       Die Gruppe besteht aus 18 Personen, darunter Vertreter der Föderalen Agentur für Nationalitätenangelegenheiten, der regionalen Verwaltung des FSB, des Justizministeriums, des Ministeriums für Zivil- und Katastrophenschutz, des Innenministeriums, der Militärkommandantur, des Bildungsministeriums, des Jugendministeriums, des Kulturministeriums und anderer Ministerien und Behörden. Der Vorsitzende ist der Sekretariatsleiter der Präsidialverwaltung der DNR.

Niederlassung ›Donjèckij‹ von Ros’sjel’choz’centr führt Saatzuchtprüfung durch
Newš65.ru – Die Saatzuchtprüfung ist eine der Grundlagen für die effiziente Arbeit der Landwirtschaft in Russland. Mit ihrer Hilfe wird die Übereinstimmung von Saatgut und Hybriden mit den vom Erzeuger angegebenen Sorteneigenschaften festgestellt. Die Saatgutbetriebe erhalten zuverlässige Informationen über den Zustand der Sortenkulturen und können so Anpassungen in der Saatguterzeugung vornehmen.

Foto: Filiale ›Donjèckij‹ von ›Ros’sjel’choz’centr‹
       Wenn die Kulturen die Prüfung bestanden haben, bedeutet dies, dass sie der deklarierten Sorte entsprechen, nicht mit Unkraut verunreinigt sind, nicht von Krankheiten, die den Ertrag erheblich verringern können, befallen sind, und auch nicht von Schädlingen, die die Pflanzen einfach vernichten könnten.
       Die Saatzuchtprüfung wird jährlich im Rahmen des föderalen Gesetzes »Über die Saatguterzeugung« durchgeführt. Im Jahr 2024 wird sie in der Donezker Volksrepublik auf einer Fläche von 59.000 Hektar erfolgen. Derzeit sind 28.300 Hektar vorläufig erfasst. […]
       Aleksej Ivančenko, Leiter der Saatgutproduktionsabteilung von Ros’sjel’choz’centr, sagte, dass alle bisher getesteten Pflanzen sauber sind, es gibt keine, die nicht bestanden haben. Die Prüfung wird fortgesetzt.
       Zum Vergleich: Im Jahr 2023 haben die Donezker Fachleute die Prüfung nur auf 31.500 Hektar durchgeführt.
       Ros’sjel’choz’centr führt die Saatzuchtprüfung im Auftrag des Staates durch, für die Landwirte ist sie kostenlos.

Sticheln und Stänkern (Fortsetzung)
Novostipmr.com/ru – Nicht nur moldawische, sondern auch rumänische Schrottlieferanten treten gegen die Monopolisierung dieses Bereichs in Moldawien auf. Die rumänischen Exporteure weisen darauf hin, dass dies zur Schließung des »Moldawischen Metallurgischen Werkes« (MMZ) in Rybnica (PMR ! – d.Übers.) führen könnte
       Die rumänischen Lieferanten von Eisenschrott sind gegen das Steuermonopol, das die moldawische Regierung dem Unternehmen Metalferos S.A. gewähren will. Dies berichten moldawische Medien.
       13 große rumänische Lieferanten haben einen Appell an die moldawischen Behörden sowie an die Botschafter Rumäniens und der Europäischen Union gerichtet. Darin warnen sie vor den schwerwiegenden Folgen, die eine Monopolisierung der Eisenmetallimporte in Moldawien haben könnte.
       Insbesondere, so heißt es in dem Dokument, könne dies zu einer vollständigen Schließung des pridnjestrowischen Stahlwerks in Rybnica sowie zur Verletzung von Verträgen und internationalen Abkommen führen, denen die Republik Moldau beigetreten ist, einschließlich des Assoziierungsabkommens mit der EU.
       Zur Erläuterung: Das geplante Steuermonopol würde bedeuteten, dass das MMZ seine Rohstoffe ausschließlich von diesem Unternehmen beziehen könne. Gleichzeitig wird dort ein derartiger Preismechanismus vorgeschlagen, dass Schrott definitiv teurer würde. Dies würde die finanzielle Lage des MMZ empfindlich treffen.
       Zuvor hatte sich auch der moldawische Verband der Schrotthändler gegen die Gewährung eines Steuermonopols an die Metalferos S.A. ausgesprochen.

Dienstag:

Zaporòžje wird eine Rekordernte von Kirschen einfahren
Crimea-news.com / https://mcx.gov.ru – Nach Angaben der Oblast Zaporòžje wird die diesjährige Brutto-Kirschenernte einen Rekord darstellen. Sie erreicht bereits die Märkte in anderen Teilen des Landes, darunter Moskau und St. Petersburg.
       In Russland konzentrieren sich die wichtigsten Kirschplantagen auf die Föderationskreise Süd- und Nordkaukasus, auf die über 98 % der Gesamtproduktion entfallen.
       Führend im Anbau dieser Kulturpflanze sind die Regionen Krasnodar und Stavropol, die Republiken Krim, Kabardino-Balkarien und Tschetschenien sowie die Oblast Zaporòžje. In diesen Regionen haben sich die schwierigen Witterungsbedingungen des laufenden Jahres so gut wie gar nicht auf die Kulturen ausgewirkt.Ein Rückgang der prognostizierten Mengen wird nicht erwartet.
       In einer Reihe von Subjekten des Zentralen Föderationskreises sowie in der Oblast Rostov haben die Kirschplantagen unter den späten Frösten Anfang Mai litten. Der Umfang der Produktion in diesen Regionen ist jedoch relativ unbedeutend und hat keinen entscheidenden Einfluss auf die Marktbedingungen. Das russische Landwirtschaftsministerium hält die Ernteprognose für das Jahresende auf dem Niveau von über 20.000 Tonnen im organisierten Sektor aufrecht, was fast der Zahl des Vorjahres entspricht.

Man geht damit um, als wenn es soetwas schon öfter gegeben hat
Crimea-news.com / RIA Nóvosti Krym (Aleksej Gončarov) – Die Oblast Chersòn wird in diesem Jahr 15 bis 30 % ihrer Ernte einbüßen, was aber die Ernährungssicherheit der Region nicht beeinträchtigen wird. Dies berichtete der Minister für Landwirtschaft und Ernährung der Region, Sanal Adjajev, gegenüber RIA Nóvosti Krym.
       „Dieses Jahr wird ein ungünstiges Jahr für die Landwirte der Cherson. Aufgrund der atypischen Witterungsbedingungen – Temperaturanstieg auf 30 Grad im März, Frühlingsniederschläge unter der Klimanorm und Nachtfröste im Mai – wird die Ernte 2024 in verschiedenen Bereichen um 15 bis 30 % reduziert ausfallen“, so Adjajev.


       Adjajev fügte hinzu, dass die Oblast Cherson mit Instituten der Region Krasnodar bei der Zuteilung von dürreresistenten Getreidesorten und anderen Kulturpflanzen unter den Bedingungen des Wassermangels in der Region zusammenarbeitet.
       Ein Reisforschungsinstitut in der Oblast entwickelt Sorten von Weichwinterweizen mit hohem Produktivitätspotenzial, hoher Kornqualität und Anpassungsfähigkeit an die Bedingungen der Trockensteppenzone der Region.
       Die Region arbeitet auch an der Zulassung von über 50 anderen dürreresistenten Getreide- und Ölsaatensorten.
       Der russische Präsident Vladimir Putin wies Landwirtschaftsministerin Oksana Lut zuvor bei einem Treffen mit Regierungsmitgliedern an, die Unterstützung für landwirtschaftliche Erzeuger, die unter den Frösten gelitten haben, nicht zu verzögern, um Preissteigerungen auf dem Inlandsmarkt zu verhindern.
       Der Staatschef wies darauf hin, dass in 21 Regionen des Landes etwa 1,2 % der Ernte durch den Frost vernichtet wurden. […]
       Ende Mai erklärte die amtierende Landwirtschaftsministerin der Republik Krym, Alime Zaredinova, dass es in vier Bezirken der Krim aufgrund des Wetters zu einer ungünstigen Situation bei der Ernte von Getreide und Hülsenfrüchten gekommen sei. Die Ernte wird auf einer Fläche von etwa 7.800 Hektar nicht durchgeführt werden.

Wiederaufbau eines Dorfes bei Mariupol
Bloknot-donetsk.ru – Bei den Feindseligkeiten wurde das Dorf Sopino im Bezirk Novoazovsk der Donezker Volksrepublik praktisch zerstört. Das Projekt wurde vom Institut für integrale Raumplanung (EIPP) in Moskau entwickelt. Es ist durchaus möglich, dass weitere im Krieg zerstörte Siedlungen nach diesem Schema wieder aufgebaut werden.

Abb.: Institut für integrale Raumplanung (EIPP) in Moskau
       Nach Angaben von Dina Sattarova, der Direktorin des EIPP, konzentriert sich das Projekt auf die Entwicklung des Wohnungsbaus und der sozialen Infrastruktur sowie auf die Schaffung guter Bedingungen für Erholung und Sport.
       Geplant sind unter anderem der Bau von Einfamilienhäusern, eines multifunktionalen öffentlichen Komplexes, einer Sanitäts- und Geburtshilfestation (FAP), einer Schule mit 150 und einem Kindergarten mit 80 Plätzen sowie einer Kirche.

Donnerstag:

Ganz schön schlau
Kherson-news.ru / TASS – Nach der speziellen Militäroperation (SVO) wird auch die Oblast Kemerovo (Kuzbass) wie andere, die bereits entsprechende Abkommen unterzeichnet haben, auf sozioökonomischem Gebiet mit der Oblast Chersòn zusammenzuarbeiten, davon profitieren. Dies teilte Gouverneur Vladimir Saldo (Bild Mitte) in einem Interview mit der Chersoner Nachrichtenagentur mit.

Foto: (ausgewählt durch AP): https://tavria.tv / Telegram-Kanal Vladimir Saldo
       Saldo unterzeichnete das Abkommen mit Ilja Seredjuk, dem amtierenden Gouverneur der Oblast Kemerovo, Anfang Juni am Rande des Internationalen Wirtschaftsforums in St. Petersburg. Dem Dokument zufolge werden die Regionen in den Bereichen Handel, Wirtschaft, Wissenschaft, Technik und Kultur eng zusammenarbeiten.
       „Dieses Abkommen eröffnet vor allem der Oblast Cherson neue Möglichkeiten. Der Kuzbass ist wirtschaftlich viel stärker, viel stabiler. Er befindet sich in einem Teil der Russischen Föderation, der sich in einer sichereren Lage befindet. Deshalb ist die Unterstützung einer solchen Region für uns wichtig und nützlich. Wenn die Militärische Sonderoperation auf unserem Territorium beendet sein wird, wird sich sofort die Frage nach einer aktiveren Entwicklung der Wirtschaft auf friedlichem Wege stellen. Diejenigen, die sich schon jetzt darauf vorbereiten, wie hier zum Beispiel die Oblast Kemerovo, werden davon profitieren. Sie werden die größeren Privilegien erhalten“, sagte Saldo. […]

„Wir sind die Investoren von morgen, Patrioten unserer Industrie“
Novostipmr.com/ru – Wenn es dem Unternehmen gelingt, seine Pläne zu verwirklichen, können neue Arbeitsplätze geschaffen und die Absatzmärkte erweitert werden.
       Das Ziegelwerk Tiràspol (TKZ), das älteste Unternehmen der Stadt, arbeitet jetzt mit Gewinn und plant eine Modernisierung, schreibt die Zeitung ›Pridnjestrovje‹.
       Der Direktor des Unternehmens, Denis Nedjelko, sagte, dass derzeit ein großer Teil der Produktion des Unternehmens nach Moldawien exportiert wird. Das TKZ beabsichtigt, auch die Märkte der Ukraine und Rumäniens zu erschließen. Daher ist geplant, die Produktionsmengen zu verdoppeln.

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Direktor Denis Nedjelko und Testingenieurin Anna Ivaškovskaja –
Foto: Zeitung ›Pridnjestrovje‹

       Aber nicht jeder Ton ist für die Ziegelproduktion geeignet. Derzeit wird der Rohstoff aus Moldawien importiert. „Die Entfernungen zwischen den Abbaustätten und unserem Werk sind überschaubar“, erklärte Nedjelko.
       Nach seinen Worten ist es denkbar, auch in Pridnjestrowien geeigneten Ton zu finden. Die Spezialisten des TKZ führen bereits geologische Erkundungen durch. Wenn ihre Suche nicht erfolgreich ist, werden sie Fachleute aus Charkov einladen, die letztes Jahr Tiraspol besucht haben und versprachen, geeigneten Ton in unserer Republik zu finden.
       Das Werk plant auch eine Modernisierung seiner Produktionsanlagen. Die letzte Modernisierung fand 1972 statt, als anstelle des Hoffmannschen Ringofens ein Tunnelofen zum Brennen der Ziegel installiert wurde. Jetzt arbeitet das Werk rund um die Uhr. Es ist geplant, einen Stapelroboter zum Beladen der Trocken- und Brennwagen zu installieren.
       In dem 124 Meter langen Tunnelofen „brennt“ ständig ein Zug von Wägelchen. Jede Stunde wird eine neue Ladung von Ziegeln zugeführt und im gleichen Intervall verlassen fast fertige Ziegel den Ofen. Zehn Arbeiter befördern die Halbfertigprodukte manuell in die Trockenkammern und -öfen. Mit der Installation des Roboters kann die Zahl der Arbeiter auf vier reduziert werden. Denis Nedjelko bemerkte, dass man sich keine Sorgen um das Schicksal der anderen machen müsse. Das Werk plant, sein Produktionsvolumen zu verdoppeln. Deshalb werden wir eine zweite und vielleicht sogar eine dritte Schicht einführen müssen.
       Die Installation von Robotern für Be- und Entladevorgänge ist nur der Anfang der geplanten Modernisierung des Ziegelwerks in Tiraspol. Geplant ist auch die Einrichtung eines Chargenlagers. Eine „Charge“ ist hier ein Gemisch aus Ton, Sand, Kohlenasche und Schamotte. Außerdem ist die Inbetriebnahme eines zweiten Ofens geplant. Dieser existiert bereits im TKZ, wurde aber in Erwartung besserer Zeiten eingemottet.
       „Der Planungshorizont beträgt 6 bis 10 Jahre. Wir sind die Investoren von morgen, Patrioten unserer Industrie, Menschen, die verstehen, dass Reichtum im Produktionsprozess entsteht, wir werden alles tun, damit das Unternehmen funktioniert und seine Produkte gefragt sind“, fasste der Direktor zusammen. Derzeit arbeiten 160 Menschen im TKZ.

Freitag:

„Wir werden schon was finden“
Zonews.ru – Das in Melitópol gelegene Werk ›Gídrosíla‹ wird ein Finanzierungsprogramm erhalten. Dies sagte der stellvertretende Finanzminister der Föderaion, Aleksej Moïsejev, in einem Interview mit der Zaporòžjer Nachrichtenagentur.

Foto: (ausgewählt durch AP): https://cdn.obyasnyaem.ru / Aleksandr Poljegenko (TASS)
       „Wir haben ›Gídrosíla‹ gerade besucht – ein wunderbares Werk. Es kann ganz klar italienische und andere Hydraulikzylinder ersetzen. Wir müssen ihnen nur ein wenig helfen, einen zinsgünstigen Kredit für die Entwicklung aufnehmen, vielleicht im Rahmen des Programms des Industrieministeriums. Mal sehen, wir werden schon etwas finden“, sagte er.
       Darüber hinaus sprach Moïsejev über die Arbeit zur Verbesserung der finanziellen Kompetenz der Bevölkerung. Dabei handelt es sich insbesondere um spezielle Bildungsprogramme.

Quellen:

Lug-info.ru – Lugansker Informationszentrum (LIC)
Luganmedia.ru – LugànmédiaHolding
News.gtrklnr.ru – Staatliche Rundfunk- und Fernsehgesellschaft der LNR
Dan-news.ru – Donezker Nachrichtenagentur (DAN)
Vsednr.ru –
Vsjo o DNR (Alles über die DNR)
Zonewsw.ru – Zaporòžjer Nachrichtenagentur
Xonews.ru – Chersoner Nachrichtenagentur
Hersonka.ru – Readovka.news für die Oblast Chersòn
Crimea-news.com – Lènta Nóvostej Krýma
Crimea.ria.ru – RIA Nóvosti Krym
Obyektiv.press – Städtisches Informationsportal Sevastópol
Novostipmr.com – Nóvosti Pridnjestròvja
Lènta Nóvostěj (ZOV):            News-kharkov.ru   •  Lnr-news.ru               •  Dnr-news.ru
  Zp-news.ru (Zaporòžje)   •  Kherson-news.ru    •  News-odessa.ru        •  Tiraspol-news.ru
Gd-n.ru Bahnen von Novoròssija (ŽDN)              Crimearw.ru – Krim-Eisenbahn (KŽD)
Bloknot-lugansk.ru – Donezk                                    Bloknot-donetsk.ru – Lugansk
Novorosinform.org – Novoròssija                          Asd.news – »Analytischer Dienst des Donbass«
Antifashist.com –
›Àntifašìst                                     Mk.ru – Moskòvskij Komsomòlec
Antimaydan.info – ›Àntimajdán                              Aif.ru – Argumènty i Fàkty

Standard

Neuigkeiten aus Wirtschaft und öffentlichem Leben in Novoròssija 01.06. ̶ 07.06.2024

Erscheint seit 2014

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Quellen: Die Angabe unter der Überschrift eines jeden Artikels ist ein Link zum Original.
Erläuterungen am Schluss dieser Ausgabe – sonst in Klammern
unmittelbar dahinter

Weitere Übersetzungen mit Bezug auf den Donbass sind weiterhin zu finden auf
https://t.me/RenateKoppe (Anmeldung erforderlich).


Nachtrag von Mi, 29.V.
:

Noch eine neue Bahnstrecke
Crimea.ria.ru / Aleksej Gončarov – In der Oblast Chersòn ist der Bau einer Eisenbahnstrecke nach Skadovsk angedacht, was nicht nur den Touristenstrom in den Kurort erheblich steigern, sondern auch der Entwicklung des Handelshafens einen starken Impuls geben wird. Dies sagte der Leiter der Bezirksverwaltung von Skadovsk, Aleksandr Dudka, gegenüber RIA Novosti Krym. Die Angelegenheit befindet sich derzeit in der Diskussionsphase.


Rechts unten die Krim – Abb. (ausgewählt durch AP): https://atur.com.ua
       Zu den Entwicklungsperspektiven des Seehafens, der derzeit wegen der Militärischen Sonderoperation und des ruhenden Schiffsverkehrs still steht, sagte Dudka, dass der Hafen, sobald sich die Front weiter nach Westen verlagert haben und die Fahrrinne vertieft sein wird, in der Lage sein wird, für den Umschlag von Getreide, Düngemitteln und anderen Produkten Schiffe verschiedener Klassen aufzunehmen.
       Die Getreideverladung im Hafen von Skadovsk ist bereits wiederhergestellt. Der Hafen kann bis zu 2.000 Tonnen Fracht pro Tag umschlagen, die Kapazität beträgt etwa 200 Tonnen pro Stunde. Darüber hinaus ist die Gewinnung und der Verkauf von Meersand angedacht.
       Die Behörden von Stadt und Region planen auch die Wiederbelebung einer Reihe von Unternehmen, die in der Ukraine in Konkurs gegangen und von ihren Eigentümern geplündert wurden. Dazu gehören eine Konservenfabrik, die u.a. Tomatenmark hergestellt hat, und Getreidesilos, fügte Dudka hinzu. […]
       Die (sogenannte – d.Übers.) Ringstrecke, die die Oblast Rostov über die wiedervereinigten Regionen mit der Krim verbinden soll, wird bis Ende dieses Jahres in Betrieb genommen, sagte der Gouverneur der Oblast Cherson, Vladimir Saldo, zuvor. Seit September 2023 wurden 63 Kilometer neu gebaut und 140 Kilometer bestehende Gleise instandgesetzt.


Nachträge von Fr, 31.V.
:

Stänkern und Sticheln, aber „keine Krise heraufbeschwören wollen“
Novostipmr.com – Zwischen Chișinău und Kiew wurde eine inoffizielle Vereinbarung über die Aufrechterhaltung des Transits russischen Gases nach Pridnjestrowien nach Auslaufen des Vertrags zwischen ›Gazprom‹ und ›Náftogaz‹ getroffen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RBK unter Berufung auf Bloomberg. Die Frage der Kosten blieb offen.
       „Wir werden diesen Transit nicht verhindern, weil wir keine Krise in der Region heraufbeschwören wollen, zumal diese Krise sofort zu einem Problem ganz Moldawiens würde“, sagte der moldawische Energieminister Viktor Parlikov in einem Interview mit Bloomberg. „Aber wir werden nicht als Bürge für irgendwelche Gasverträge auftreten.“
       Der Vertrag zwischen ›Náftogaz‹ und ›Gazprom‹ läuft am 1. Januar 2025 aus. ›Náftogaz‹ weigerte sich, ihn zu verlängern. Moldawien hat erklärt, dass es russisches Gas nicht brauche Es wird nur an Pridnjestrowien geliefert, wo es insbesondere zur Stromerzeugung in einem Kraftwerk verwendet wird, das bis zu 85 % des dortigen Bedarfs deckt.

Erntenotstand
Newš65.ru – In der Donezker Volksrepublik wurde aufgrund von witterungsbedingten Schäden und teilweisen Ernteausfällen der regionale Ausnahmezustand ausgerufen.
       Der entsprechende Erlass wurde vom Oberhaupt der Republik, Denis Pušilin, unterzeichnet.
       „Die Situation, die sich seit dem 8. Mai infolge ungünstiger agrarmeteorologischer Phänomene, die zu Schäden und teilweisem Absterben der Pflanzen geführt haben, entwickelt hat, ist als Notsituation bezeichnen“, heißt es im Text des Dokuments № 276.


Wintergetreide – Newš65.ru
       Betroffen sind die Bezirke Amvrosijevka, Šachtjorsk, Starobješevo, Telmanovo, Novoazovsk, Volnovacha, Manguš und Volodarsk.
       Artjom Kramarenko, Minister für Landwirtschaft und Ernährung sowie amtierender stellvertretender Vorsitzender der Regierung der DNR, wurde zum Leiter der Notfallmaßnahmen ernannt. Er wurde insbesondere angewiesen, die Struktur der Saatflächen unter Berücksichtigung der abgestorbenen Kulturen anzupassen. Die Leiter der von der Notstandsregelung betroffenen Gemeinden wurden angewiesen, die Lage ständig zu überwachen, Kommissionen zur Feststellung der Schäden einzusetzen und das Ministerium für Agrar- und Industriepolitik der Republik rechtzeitig zu informieren.
       Die Kontrolle der Umsetzung des Dekrets verbleibt beim Oberhaupt der Region.
  (siehe auch Donnerstag)

Sonnabend:

Am Ende siegte die Freundschaft
Zonews.ru – Aktivisten der Jugendorganisation der regionalen Sektion der KPRF haben heute anlässlich des Tages der Kinder gemeinsam mit Mitgliedern des Melitopoler Stadtkomitees der KPRF einen Orientierungswettbewerb für die Pionierorganisation von Melitópol durchgeführt. Dies berichtete Oleg Sljusarenko, erster Sekretär des Oblastkomitees der KPRF der Oblast Zaporòžje und Abgeordneter der gesetzgebenden Versammlung, der Zaporòžjer Nachrichtenagentur.
       „Im Laufe des Wettbewerbs fanden die Kinder heraus, wer cooler, schlauer und stärker ist, aber am Ende siegte wie immer die Freundschaft“, sagte er.

Foto: Oblastkomitee Melitópol der KPRF
       Am Ende des Wettbewerbs wurden 18 Schüler in die Reihen der Pioniere aufgenommen, und es wartete auf die Kinder ein süßer Tisch mit Preisen für die Teilnahme an Staffelläufen. „In den Gesichtern der Kinder spiegelte sich Glück wider! Die Komsomolzen von Zaporòžje freuen sich ihrerseits, einen schönen Feiertag für die angehenden Pioniere organisiert zu haben“, fügte der Leiter der KPRF-Sektion hinzu.

64,7 % aller Unternehmen in Lugansk machen Gewinn
Bloknot-lugansk.ru / Vladimir Žuravljov – Die Lebensmittelhersteller gehören zu den rentabelsten Unternehmen in Luhansk. Wie Igor Gurskij, Leiter der Wirtschaftsabteilung der Stadtverwaltung von Lugansk, während des Briefings berichtete, überstieg der Umsatz des Einzelhandels in der Stadt im ersten Quartal 2024 5 Mrd. Rubel, der Umsatz des Großhandels betrug etwa 3 Mrd. Rubel. […]
       Gurskij sagte weiter, dass úber die Hälfte der Unternehmen im ersten Quartal des Jahres „im Plus“ gearbeitet hätten. Als Beispiel führte er Unternehmen der Lebensmittel- und der weiterverarbeitenden Industrie an.
       „In diesem Jahr haben 64,7 % der Unternehmen Gewinne von 2.880.440.000 Rubel gemacht. Die verlustbringenden Unternehmen machten 35,3 % aus. Die Höhe der Verluste betrug 1.339.798.000 Rubel“, zitiert der Pressedienst der Lugansker Verwaltung Igor Gursky.

Sonntag:

Meliorisation
Novostipmr.com – Pridnjestrowien setzt weiterhin das staatliche Programm »Wiederaufbau und Entwicklung des Meliorisationskomplexes für 2022-2026« um. Es ist geplant, in diesen fünf Jahren 42 Pumpstationen saniert zu haben. Für diese Arbeiten gibt es einen speziellen staatlichen Fonds .

       Im Jahr 2024 werden im Zuge der Reparatur- und Sanierungsarbeiten an den Anlagen Rohrleitungen, Elektromotoren und Pumpen erneuert sowie die übrige Infrastruktur instandgesetzt, berichtet der Pressedienst des Ministeriums für Landwirtschaft und natürliche Ressourcen.
       In diesem Jahr ist geplant, die bewässerten Flächen auf bis zu 40.000 Hektar zu erhöhen. Ein Teil der für 2024 geplanten Maßnahmen ist von den Kräften des Staatlichen Unternehmens »Republikanische Bewässerungssysteme« bereits umgesetzt.[Es folgt eine ziemlich detaillierte Aufzählung.]
       Außerdem wurde ein Vertrag mit einem Lieferanten von Polyethylenrohren für den Bau von Druckrohrleitungen in den Niederlassungen Grigoriópol, Slobodzeja und Rybnica abgeschlossen.

Ökologische Rehabilitation des Kalančak
Xonews.ru – Das Ministerium für Naturressourcen der Oblast Chersòn will im Jahr 2024 den Fluss Kalančak innerhalb der Grenzen der gleichnamigen Siedlung reinigen. Der Pressedienst des Ministeriums informierte über die Bedeutung solcher Umweltmaßnahmen und Pläne für die Zukunft.
       “ Im Jahr 2023 wurde die Reinigung eines 7 Kilometer langen Flussabschnitts innerhalb derselben Siedlung abgeschlossen. Für 2024 ist geplant, die Arbeiten zur Reinigung der Ufer auf einer Länge von 15 km fortzusetzen“, heißt es in der Mitteilung.

Foto: wikipedia CC BY 3.0
       Das Ministerium fügte hinzu, dass nicht nur die Reinigung des Hauptflussbettes, sondern auch von drei Nebenflüssen geplant ist. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Widerstandsfähigkeit des Flusses zu erhöhen, Verstopfungen, die die Fauna beeinträchtigen, zu beseitigen, das ökologische Gleichgewicht des Flusses wiederherzustellen.
       Das Ministerium für Naturressourcen betrachtet die Einrichtung von Gewässerrandstreifen, Hochwasserschutzstreifen und Gewässerschutzzonen als einen wichtigen Teil der Sanierung von Gewässern. Dies wird dazu beitragen, menschliche Aktivitäten in der Nähe des Flusses, die sich nachteilig auf seinen ökologischen Zustand auswirken, zu verhindern.

Montag:

Weniger Treppensteigen
Dan-news.ru und Dan-news.ru – Das Moskauer Aufzugswerk Ščerbinka (ŠčLZ) hat mit der Erneuerung von Aufzügen in der DNR begonnen. Dies gab Vladimir Dubovka, amtierender Minister für Bauwesen und kommunale Wohnungswirtschaft der Republik, im Dezember 2023 bekannt.

Foto: ŠčLZ
„Die Anlagen in Charcyzsk (20), Jenakijevo (17), Donezk (14), Kirovskoje (8), Zugres (5), Makejevka (4), Ilovajsk (4) und Mariupol (1) sind bereits erfolgreich in Betrieb“, heißt es in der Mitteilung des Ministeriums für Bauwesen und kommunale Wohnungswirtschaft. der DNR.
       Das 1943 gegründete ŠčLZ ist Russlands größter Konstrukteur und Hersteller von Aufzugsanlagen. Zeit seines Bestehens hat das Unternehmen über 230.000 Aufzüge produziert und ab 2019 ist die Bank ›DOM.RF‹ mit der Modernisierung der Produktion beschäftigt.

Zur Stärkung der moralischen Grundlagen
Zonews.ru – Gouverneur Jevgenij Bálickij dankte Bischof Feodor von Berdjansk und Primorsk (* 1960 in Dresden, erst seit März 2024 hier im Amt – d.Übers. / http://www.patriarchia.ru) .
       „Ich lud seine Eminenz ein, mich persönlich für alles zu bedanken, was die Kirche für die Kämpfer der Militärischen Sonderoperation und ihre Angehörigen sowie für die Betreuung der Gläubigen in der Oblast Zaporòžje tut. Wir haben auch über kulturelle Fragen gesprochen, denn eine enge Interaktion zwischen Behörden und Klerus wirkt sich auf die Stärkung der moralischen Grundlagen aus und stößt bei den Bürgern auf große Resonanz“, so der Leiter der Region in seinem Telegram-Kanal.

Foto: Telegram-Kanal Jevgenij Bálickij
       Gemeinsam mit Bischof Feodor wird die Frage der Reparatur und Restaurierung von Kirchen in der Region bearbeitet, um die traditionellen russischen geistigen und moralischen Werte zu stärken, sagte der Gouverneur.

290 weitere Basisstationen der Mobilfunkversorgung
Xonews.ru – „Um die Ausleuchtung in der Oblast Chersòn zu verbessern, werden in diesem Jahr 290 weitere Basisstationen entstehen. Der Zeitplan hierfür wurde vom Vorsitzenden der Regierung der Region, Andrej Aleksejenko, unterzeichnet“, dies wurde im Ministerium für Digitalisierung der Oblast mitgeteilt.
       „Der Donezker Anbieter ›Féniks‹ wird 150, ›MirTélekom‹ 84 und ›+7Télekom‹ 56 bauen. Alle werden sie bis zum 31. Dezember 2024 in Betrieb genommen werden“, teilte das Ministerium mit.

Dienstag:

Kaum herrscht wieder einigermaßen Frieden
Lug-info.ru – Die Gesellschaft öffentlichen Rechts »Generalauftraggeber im Bauwesen« (JeZ) und ihre Auftragnehmer haben mit dem Wiederaufbau des Stadions ›Chimík‹ (Chemiker) in Sjeverodonjeck begonnen. Dies teilte der Pressedienst des Unternehmens dem LIC mit.

Foto: LIC
       Im Rahmen der Arbeiten werden der beschädigte Belag des 110 mal 70 Meter großen Fußballplatzes erneuert, die Beleuchtung modernisiert und zwei Tribünen instandgesetzt. Es ist geplant, die Arbeiten in diesem Herbst abzuschließen.
       Die Spezialisten werden veraltete technische Systeme ersetzen und den Innenausbau des 1950 errichteten Verwaltungs- und Versorgungsgebäudes vornehmen. Rund um das Fußballfeld werden die 400 Meter langen Laufbahnen auf den Stand der Technik gebracht.
       „Neben dem Stadion ›Chimík‹ renovieren die Fachleute vom JeZ auch die Kinder- und Jugendsportschule № 2 in Sjeverodonjeck. Dort werden ebenfalls bis zum Herbst moderne Sporthallen für Volleyball, Leichtathletik, Gymnastik, Fußball und andere Disziplinen für die jungen Sportler eröffnet werden. Derzeit werden im Schulgebäude mit einer Gesamtfläche von 2.300 Quadratmetern Heizungs- und Innenausbauarbeiten durchgeführt“, so der Pressedienst weiter.
       Alle Arbeiten sind mit dem Programm der sozioökonomischen Entwicklung der neuen Subjekte der Russischen Föderation abgestimmt und werden unter der Koordination des russischen Bauministeriums und des russischen Sportministeriums durchgeführt.

Mittwoch:

Der »Rebenexpress«
Obyektiv.press (neu, s.u.) – Von Sevastópol wird der »Rebenexpress« verkehren, berichtet das Eisenbahnverkehrsunternehmen ›Grand Sèrvis Exprèss‹. Er wird Fahrgäste zu Weingütern bringen und aus „exklusiven Wagen mit schicker Ausstattung und einzigartigem Design“ bestehen, heißt es.

Foto: ›Grand Sèrvis Exprèss‹
       „Die ersten Fahrten sind für den 7., 13., 19. und 27. Juli geplant. Die Touristen werden am selben Tag zum Ausgangspunkt der Reise zurückkehren“, teilte ›Grand Sèrvis Exprèss‹ mit.
       Der Zug führt drei Wagen im Retro-Stil: einen Speisewagen, einen Barwagen und einen Salonwagen. Er verlässt Sevastopol um 12.00 Uhr und kehrt um 20.50 Uhr zurück. Der »Rebenexpress« wird in Zolotaja Balka im Stadtteil Balaklava und in Inkerman (auch nur eher mal „um die Ecke“ – d.Übers.) Halt machen. Auf dem Programm stehen Ausflüge zu Weinkellereien, Verkostungen lokaler Produkte und ein Mittagessen mit lokalen Köstlichkeiten. Die Preise beginnen bei 15.000 Rubel (ca. 155 Euro).

Ein Investor aus der LNR
Dan-news.ru – Der Pachtvertrag für die Bergwerksverwaltung›Volnskoje‹ in der DNR wurde mit der ›GOK Enèrgokoks‹ GmbH aus der LNR unterzeichnet. Die Zeremonie fand am Stand des russischen Energieministeriums am Rande des Internationalen Wirtschaftsforums in St. Petersburg statt.
       Im Namen der DNR wurde das Dokument von Denis Epifanov, Minister für Kohle und Energie der Republik, unterzeichnet. Das Bergwerk ist eine Filiale des staatlichen Unternehmens ›Torèzantracít‹ und gehört der Republik. Auf Lugansker Seite unterzeichnete der Direktor von ›GOK Enèrgokoks‹, Vadim Manolij.
       Die großen Kohlebergbauunternehmen in der DNR sind in Staatsbesitz. Mit dem Beitritt der Region zu Russland hat sich die Suche nach Investoren für die perspektivreichen Bergwerke intensiviert. Im März erklärte Denis Pušilin, das Oberhaupt der DNR, dass Investoren elf Bergwerke übernehmen würden. Es wird erwartet, dass die Investitionen in der Kohleindustrie bis 2028 bis zu 40 Mrd. Rubel erreichen werden. Die Verpachtung der Bergwerke an Investoren begann im April dieses Jahres.

Fischerei auf der Krim einschließlich Sevastópol erhält staatliche Unterstützung
Obyektiv.press (neu, s.u.) – Eine Milliarde Rubel wird aus dem föderalen Haushalt bereitgestellt, um Fischereibetriebe im Süden Russlands und in neuen Regionen, die im Schwarzen und im Asowschen Meer fischen, zu unterstützen. Dies gab Premierminister Michaïl Mišustin auf einer Sitzung der russischen Regierung bekannt.
       Neben der Krim und Sevastópol werden auch Unternehmen in den Regionen Krasnodar, DNR, Rostòv-na-Donú, Zaporòžje und Chersòn unterstützt. Für diese Zwecke stellt der föderale Haushalt für die nächsten drei Jahre etwa eine Milliarde Rubel zur Verfügung. Die Mittel werden verwendet, um einen Teil der Kosten für die Arbeitsvergütung der Beschäftigten und die Sozialbeiträge zu kompensieren, wie im Telegram-Kanal der russischen Regierung berichtet wird.

Donnerstag:

Über 200 Investoren
Dan-news.ru – Die meisten Investoren, die sich bei der Staatlichen Körperschaft »Entwicklung des Donbass« (KRD) beworben haben, stellen Bauprojekte vor. Dies berichtete Andrej Kaljužnyj, Leiter der KRD, der Agentur am Rande des Internationalen Wirtschaftsforums in St. Petersburg (PMĖF).

(Und niemand stößt sich an den Anglizismen … – d.Übers.)Foto: DAN
       „Wir haben seit Beginn unserer Tätigkeit über 200 Anfragen von Investoren“, sagte Kaljužnyj. „Meistens handelt es sich natürlich um Bau oder Wiederaufbau, an zweiter Stelle steht ein sich aktiv entwickelnder Industriesektor, gefolgt von anderen Bereichen.“
       Er fügte hinzu, dass die Investoren in der Region vor allem von den Vorteilen, die von der Freien Wirtschaftszone geboten werden, angezogen werden.
       Die KRD wurde am 8. August 2022 durch einen Erlass der Regierung der DNR gegründet, um die Zusammenarbeit zwischen Regierung und Wirtschaft zu fördern, private Investitionen in der Republik anzuziehen sowie Industrie-, Agrar- und Ökoparks zu entwickeln.

Notstand wegen Frost und Dürre
Dan-news.ru – Seit mehr als 100 Tagen hat es in der Republik nicht mehr geregnet, und ein solches Wetter ist für künftige Ernten nicht weniger gefährlich als Frost. Dies berichtete Artjom Kramarenko, Minister für Landwirtschaft und Ernährung der Region sowie amtierender stellvertretender Vorsitzender der Regierung der DNR, heute der Donezker Nachrichtenagentur.

       „Die Region hat den Notstand wegen Frost und Dürre ausgerufen; wir haben die meisten Verluste vor allem durch die Dürre zu beklagen: Es gibt etwa 74.000 Hektar beschädigte Flächen und 2.000 Hektar tote Pflanzen. Dabei halten die Dürrephänomene noch an, und es ist nicht möglich, die Folgen für unsere Landwirte abschließend zu beurteilen“, sagte Kramarenko.
       Nach seinen Worten ist Feuchtigkeit für Winter- und Frühjahrskulturen sehr wichtig. Für die Stein- und Beerenkulturen wurde der späte Frost im Mai zum Problem. „Daher besteht die Gefahr, dass die prognostizierten Erträge bei verschiedenen Kulturen nicht erreicht werden“, betonte Kramarenko. […]
     (siehe auch Nachtrag von Fr, 31.V.)

In der DNR wird ein Werk zur Herstellung von Gassilikatblöcken gebaut
Vsednr.ru – Das entsprechende Kooperationsabkommen zwischen der Regierung der Donezker Volksrepublik und der Firma ›Àlfa-Blok‹ wurde am Rande des St. Petersburger Wirtschaftsforums unterzeichnet.
       Autoklav gehärtete Gassilikatblöcke sind leicht und haben eine wirksame Wärme- und Schalldämmung, die durch die mikroporöse Struktur des Gassilikats gewährleistet wird. Außerdem enthält der Porenbeton weder Giftstoffe noch krebserregende Substanzen, was ihn umweltfreundlich macht.
       „Es handelt sich um einen sehr gefragten Baustoff. Er ist leicht, fest, feuerbeständig und hat eine geringe Wärmeleitfähigkeit. Er überdauert über 100 Jahre. Außerdem sind die Blöcke leicht zu verarbeiten“, sagte Jevgenij Solncev, Premierminister der DNR.
       Solncev fügte hinzu, dass die Produktion solcher Materialien in unserer Region das Tempo und die Qualität des Wohnungsbaus erhöhen und zuverlässige und wirtschaftliche Baumaterialien für Schulen, Krankenhäuser und andere wichtige Infrastruktureinrichtungen bereitstellen wird.
       Das Internationale Wirtschaftsforum St. Petersburg (PMĖF) findet vom 5. bis zum 8. Juni statt und wird von Vertretern aus über 130 Ländern besucht. Es bietet einen Raum für den Dialog, die Entwicklung von Geschäftsbeziehungen und die Erweiterung des Kundenkreises.

Freitag:

Unter der Ukraine wohl undenkbar
Obyektiv.press (neu, s.u.) – Auf dem XXVII. Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg fand heute die Präsentation des historisch-archäologischen Parks ›Chersonès Tavríčeskij‹ statt. Sie wurde vom Gouverneur von Sevastópol Michaïl Razvožajev, dem Vorstandsvorsitzenden der ›Sberbank‹ German Gref, Metropolit Tichon von Simferopol und der Krim sowie dem Ratsvorsitzenden der Stiftung »Meine Geschichte« Ivan Jesin, gehalten. Während der Präsentation wurde ein Memorandum über die strategische Zusammenarbeit zwischen »Meine Geschichte« und der ›Sberbank‹ unterzeichnet.

Abb.: Jurij Juganson
       Nach den Worten Razvožajevs ist das Projekt ›Nòvyj Chersonès‹ fast fertiggestellt. Die Eröffnung wird im Juli stattfinden. Auf einer Fläche von 24 Hektar wurden in Rekordzeit 30 Objekte errichtet. Der Schaffung des Parks gingen die umfangreichsten archäologischen Untersuchungen der modernen Geschichte voraus. Im Laufe der Arbeiten wurden etwa 6,5 Mio. einzigartige Funde gemacht, die ausgegrabene Fläche beträgt 87.200 Quadratmeter.
       „Es ist offensichtlich, dass dieser kolossale Kulturkomplex eine technologisch fortschrittliche und umfassend durchdachte Infrastruktur benötigt. Deshalb übernimmt die ›Sberbank‹ die Leitung dieses grandiosen Projekts. Für uns bedeutet das, dass sich die Menschen, die nach Sevastopol kommen, um die reichen Sammlungen des »Neuen Chersones« kennenzulernen, dort wohlfühlen werden“, sagte Razvožajev.
       „Zu den Bereichen der Interaktion gehören kulturelle und pädagogische Aktivitäten im Bereich der Entwicklung und Förderung des Komplexes: Entwicklung und Umsetzung von museumspädagogischen Programmen, Bildungsprogrammen und Exkursionen für Studenten und Schüler, Praktika und Ausbildungsplätze für Studenten, Durchführung von Feierlichkeiten zu denkwürdigen Daten, Entwicklung von Partnerschaftsprogrammen und so weiter. Es geht um die Entwicklung optimaler Infrastrukturlösungen in den Bereichen Verkehr, Parkplätze, Aussichtsplattformen. Es geht um die Einführung innovativer und technologischer Lösungen im Bereich der Sicherheit und zur Aufrechterhaltung der Sauberkeit. […]

Bargeldlose Bezahlung im ÖPNV und Multifunktionskarte
Vsednr.ru – Auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg unterzeichneten die Republik, die ›Prom’svjaz’bank‹ und die Firma ›Alpika‹ ein trilaterales Abkommen über die Zusammenarbeit bei der Entwicklung des öffentlichen Verkehrs in der Region.
       Im Rahmen des Abkommens werden die Parteien eine spezielle technologische Plattform in der DNR entwickeln und implementieren, um ein System zur bargeldlosen Bezahlung in Straßenbahnen, Trolleybussen und Bussen mit einer Bankkarte einzuführen.
       „Das Projekt wird auch den Fahrgastwechsel in den Verkehrsmitteln beschleunigen und die Arbeit der Verkehrsbetriebe vereinfachen. Außerdem wird diese neue Zahlungsinfrastruktur zur Grundlage für die Umsetzung anderer gesellschaftlich bedeutsamer Projekte mit einer multifunktionalen Karte, an deren Entwicklung die PSB gemeinsam mit der Region arbeitet“, sagte Pjotr Fradkow von der ›Prom’svjaz’bank‹. […]

Da rollt der Rubel
Crimea.ria.ru – Die Krim gehört zu den fünf führenden Regionen im nationalen Rating des Investitionsklimas in den Subjekten Russlands. Dies schreibt das Oberhaupt der Republik, Sergej Aksjonov, in seinem Telegram-Kanal.

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Baustelle in Koktebel – Foto: Dmitrij Makejev
       Nach seinen Worten werden die besten Regionen in das Rating aufgenommen, wenn sie 70 Indikatoren in vier Bereichen erfüllen: regulatorisches Umfeld, Institutionen für Unternehmen, Infrastruktur und Ressourcen sowie Unterstützung für kleine und mittlere Unternehmen.
       Er wies darauf hin, dass in der Republik mehr als 1.400 Investitionsprojekte durchgeführt werden. In den letzten zehn Jahren hat die Wirtschaft mehr als 1,7 Billionen Rubel an Investitionen in Anlagekapital angezogen. All dies sei dank der Einführung von Elementen des regionalen Investitionsstandards und der Schaffung günstiger Bedingungen für die Investitionstätigkeit möglich geworden, betonte Aksjonov.
       Auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg (PMĖF) unterzeichneten die Behörden der Krim Memoranden über die Umsetzung von Investitionsprojekten für den Bau neuer Wohnkomplexe in Jalta und Jevpatorija im Gesamtwert von rund 5,4 Mrd. Rubel.
       Insgesamt waren es fünf Memoranden, in denen die Umsetzung von Projekten im Wohnungsbau, im Tourismus und in den Ferienanlagen im Gesamtwert von 41,4 Mrd. Rubel vorgeschlagen wurde, hauptsächlich in den Bereichen Tourismus und Wohnungsbau.

Special von Mi, 29.V.:

Codename Walküre: von der St. Petersburger Ballerina zum Kommandeur
Dan-news.ru – Die Donezker Nachrichtenagentur setzt die Reihe der Veröffentlichungen »Der Ruhm Russlands« fort, die anlässlich des 79. Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg erscheint. Unser Projekt ist denjenigen gewidmet, die heute die Heldentaten ihrer Großväter und Urgroßväter wiederholen und das Vaterland an der Front verteidigen.


Foto: persönliches Archiv der Heldin unserer Publikation
       Die Heldin der heutigen Veröffentlichung ist eine junge Frau mit einem so erstaunlichen Schicksal, dass man daraus einen Film machen könnte. Walküre ist die stellvertretende Kommandantin der Sturmtruppe der Freiwilligenbrigade ›Españóla‹. Man muss dazu sagen, dass ein Sturmsoldat im Kampf immer in direktem Kontakt mit dem Feind agiert: Er steht nicht nur an der vordersten Front, sondern bewegt diese auch nach vorne, nimmt Stellungen ein, vernichtet den Feind, zwingt ihn zum Rückzug oder zur Kapitulation. Natürlich ist diese Arbeit mit einem ständigen Risiko für das eigene Leben verbunden: Nicht jeder Mann geht freiwillig in den „Sturm“ – für eine Frau umso ungewöhnlicher.
       Walküre kommt aus St. Petersburg, der „Kulturhauptstadt“ Russlands mit dem Flair einer feierlichen Bohème: Flusspromenaden, bewegliche Brücken, viele Ausstellungen, Konzerte und Theaterstücke. Wir sollten jedoch nicht vergessen, dass diese Stadt auch einen anderen Namen hat – Leningrad. Dieser Name ist untrennbar mit der Geschichte der Blockade der Stadt an der Newa während des Großen Vaterländischen Krieges verbunden: Das war eine der größten Tragödien und gleichzeitig ein Beispiel für erstaunliche Widerstandsfähigkeit. Die Blockade hat die Familie eines jeden Petersburgers auf die eine oder andere Weise berührt.
       „Leningrad ist eine Heldenstadt, und wir erinnern uns natürlich daran und sind stolz darauf diejenigen, die die Blockade überlebt haben. Meine Großmutter überlebte als Kind, leider ist sie im Alter von fünfundachtzig Jahren gestorben. Mein Urgroßvater, ihr Vater, ging an die Front, kämpfte, kehrte aber nicht zurück – vermisst“.
       Viele Einwohner von St. Petersburg streben danach, ihr Leben mit der Kunst zu verbinden, und Walküre ist da keine Ausnahme: Sie träumte von Kindheit an davon, Ballerina zu werden, und erhielt ihre Berufsausbildung an der Akademie des russischen Balletts ›A.Ja. Vagánova‹. Diese Akademie ist eine der ältesten Bildungseinrichtungen Russlands und wurde 1738 von der Zarin Anna Ioannovna gegründet. Zu den Absolventen der Akademie gehören Legenden des russischen und internationalen Balletts wie Matilda Kšesinskaja, Anna Pavlova, Galina Ulanova und Michaïl Baryšnikov.
       „Ich trat im Alter von zwölf Jahren in die Akademie des russischen Balletts ein. Wir arbeiteten noch während der Ausbildung am Mariïnskij-Theater, dann arbeiteten wir mit der Dolgušin-Schule für klassisches Ballett zusammen. Ich habe an vielen Produktionen mitgewirkt: »Schwanensee«, »Der Nussknacker«, »Giselle«, »Aschenputtel«, »Don Quijote«, »Der Brunnen von Bachčissaraj« und andere. Das sind meist Klassiker, die viele kennen.“
       Ruhm, Beifall, Blumen, Fans, Tourneen in verschiedene Städte und Länder – so hätte ihr Leben verlaufen können, aber alles änderte sich abrupt, plötzlich, schmerzhaft. Sie war gerade über zwanzig, als es passierte.

       „Ich machte eine Prüfung für klassischen Tanz und rutschte zufällig auf einem schlechten, falsch verlegten Linoleum aus, versuchte aufzustehen, hatte aber starke Schmerzen. Es stellte sich heraus, dass es nicht nur eine Prellung war, sondern Brüche an meinem Steißbein und der Wirbelsäule. Ich musste vier Mal am Rücken operiert werden. Nach der vierten waren meine Beine gelähmt. Die Ärzte sagten mir: „Sie werden nicht mehr laufen können“, und ich sagte ihnen: „Doch, das werde ich!“ (lacht). Sechs Monate Rehabilitation, Übungen, Training, Schmerz durch Nicht-Können, und ich kam wieder auf die Beine, aber ich konnte kein Ballett mehr machen“.
       Sie spricht mit Leichtigkeit und einem Lächeln über einen schwierigen Moment in ihrem Leben, und es wurde klar, dass die zerbrechlich wirkende Walküre einen stählernen Willen hat. Als sich herausstellte, dass es aufgrund der Verletzungen unmöglich war, ihre Ballettkarriere fortzusetzen, nahm sie einen Job als Trainerin in einem Fitnesscenter an und begann sich gleichzeitig für das Motorradfahren zu interessieren.
       „Ich trat den »Nachtwalküren« bei, den Motorradschwestern der »Nachtwölfe«. Ich bin dort seit vielen Jahren Mitglied, war aber lange Zeit ohne Motorrad unterwegs. Erst vor kurzem habe ich ein eigenes Motorrad bekommen. Ich bin zwei Saisons gefahren, jetzt wird es die dritte, und ich werde mein Motorrad aus St. Petersburg mitbringen“.
       „Die »Nachtwölfe« sind für ihre patriotischen Ansichten bekannt. Seit dem Beginn des bewaffneten Konflikts im Jahr 2014 helfen sie aktiv den Einwohnern und Kämpfern des Donbass. Etliche Biker gingen als Freiwillige an die Front, sowohl zu Beginn der Militärischen Sonderoperation (SVO) als auch schon lange davor. Während ihrer Zeit bei den »Nachtwölfen« engagierte sich Walküre in der humanitären Arbeit.
       „Unsere Motorradfahrer sind zum Beispiel in der ›Pjatnàška‹ (internationale Freiwilligenbrigade – https://en.wikipedia.org/wiki/Pyatnashka_Brigade) im Einsatz. Wir haben schon vor Beginn der Militärischen Sonderoperation Hilfe gesammelt, dann wurden wir bestimmten Leuten zugeteilt und brachten genau das, was sie brauchten. Es ist nicht wie so oft: ‚Hier sind eure Socken!‘, ‚Aber wir brauchen Schutzwesten.‘ ‚Nein, ihr braucht Socken‘ oder ‚Wir brauchen Öfen.‘ ‚Nein, ihr braucht Schutzwesten.‘ Mit anderen Worten: Wir haben von den Jungs erfahren, was sie in welcher Menge brauchen, und wir haben genau das geliefert, was gefragt wurde. Ihr braucht fünf kugelsichere Westen, hier sind fünf kugelsichere Westen und wir sind hingefahren“.
       Einmal brachten die »Nachtwölfe« der humanitäre Hilfe, und Walküre war direkt daran beteiligt. Danach erhielt sie ein Dankesvideo vom Kommandeur der Sturmkompanie der Brigade, dem Träger zweier Tapferkeitsorden Michaïl Turkanov (Codename Pitbull). Walküre war angenehm überrascht und beschloss, Pitbull zu schreiben, um ihm für das Feedback zu danken. Nachdem er erfahren hatte, dass Walküre an die Front gehen würde, rief Pitbull sie zur ›Españóla‹. Später war es Walküre, die einen verwundeten Pitbull aus unerbittlichem feindlichem Beschuss retten sollte.

 Foto: persönliches Archiv der Heldin unserer Publikation
       „Als die Militärischen Sonderoperation begann, wusste ich schon, dass ich auf jeden Fall mitgehen würde, ich konnte nicht stillsitzen. Ich wusste nur nicht, wie und wohin. Viele Einheiten haben mich angerufen, aber entweder hat es nicht geklappt, oder… Es gab einen inneren Instinkt: „Geh noch nicht. Warte ab, dann wird sich alles ergeben.“ Dann traf ich Pitbull, wir kamen ins Gespräch, und er sagte einfach zu mir: „Komm her.“ Ich war zuerst ein bisschen verwirrt: „Was? Wie? Warum?“ Und er sagte: „Komm vorbei.“ Ich dachte: „Warum nicht?“ Im zivilen Leben kann man auf einem Motorrad auch jeden Moment getötet werden. Und wenn ich an der Front etwas Unterstützung leisten kann, etwas Hilfe, einen Beitrag zum Sieg leisten kann, warum nicht? Schließlich entschied ich mich und sagte meiner Mutter: „Mama, ich gehe zur SVO“. Sie fragte: „Wann?“ Ich: „Übermorgen.“ Daraufhin sagte meine Mutter: „Alles klar. Wir machen alles fertig und verabschieden dich.“ So bin ich hier gelandet.
       Der Kommandant der ›Españóla‹, Stanislav Orlov (Rufname Spanier), ist kein Befürworter der These „Sieg um den Preis der Leben meiner Befehligten“, und er sagt immer, dass es nicht nur darum gehe, zu gewinnen, sondern auch zu überleben. Bei der ›Españóla‹ gibt es eine Regel: Ein neuer Rekrut wird erst dann in den Kampf geschickt, wenn man fest davon überzeugt ist, dass er dazu fähig ist. Deshalb wartete Walküre erst mal auf einen Kursus für junge Kämpfer (KMB).
       „Zuerst habe ich den KMB-Kurs gemacht. Dann haben sie sich meine Ergebnisse angeschaut und entschieden, dass ich Sanitäter werden sollte. Das war letztes Jahr, ich bekam meinen Vertrag im September. Jetzt habe ich schon den zweiten.
       Das Leben eines Soldaten hängt oft davon ab, dass rechtzeitig medizinische Hilfe geleistet wird, und man muss sich schnell orientieren können. Manchmal geht es um Sekunden. Und das unter feindlichem Beschuss. Walküre nahm an Angriffen in verschiedenen Richtungen teil, unter anderem in der Nähe von Artjomovsk, wo es immer noch „heiß“ ist. Bei einem der Kämpfe vollbrachte sie ein Kunststück.
       „Unter Beschuss leisteten wir so gut wir konnten Hilfe. Wir zogen uns nicht zurück, ergaben uns nicht, ließen sie nicht im Stich. Das Feuer ließ nicht nach. Aber trotz alledem haben wir alle Verwundeten, auch einen Schwerverwundeten, für die Evakuierung vorbereiten können. Dadurch wurde sein Bein gerettet, sonst hätte es amputiert werden müssen, oder er wäre gestorben. Es stellte sich heraus, dass unser Kommandant unter denen war, die wir damals gerettet hatten. Unser Kommandant brauchte Unterstützung und nach diesem Vorfall wurde ich sein Vertreter. Es wurde die dringliche Entscheidung getroffen und in Anbetracht der Tatsache, dass ich mich in einer schwierigen Situation bewährt hatte, wurde ich ernannt“.
       So kam eine Absolventin der Akademie des russischen Balletts dazu, Männer der Sturmtruppe zeitweise zu befehligen. Die Sturmtruppen befolgen Walküres Befehle, ohne auch nur zu versuchen, ihre Autorität in Frage zu stellen. Bei der ›Españóla‹ wird nur nach Taten beurteilt: ausgezeichnete Leistung, dann würdig.


Foto: persönliches Archiv der Heldin unserer Publikation
       „Wir haben einen langen Weg zusammen zurückgelegt. Wir haben uns im Alltag aneinander gerieben, aber auch gegenseitig angepasst. Deshalb werde ich auch nicht als Mädchen wahrgenommen, sondern als vollwertige Kämpferin. Und wir haben Regeln: Einhaltung der Disziplin und Subordination. Wenn ich zum stellvertretenden Kommandanten ernannt wurde, dann weil wir nicht über Befehle des Kommandos diskutieren. Wenn ich einmal versagte und das Kommando das bemerkt hätte, dann würde ich natürlich von meinem Posten entfernt und versetzt werden. Unser Kommandeur, der ‚Spanier‘, ist in der Tat unser Vater. Er ist mit uns an der Front, in den Schützengräben, und er kennt das Leben in jeder Einheit, weiß, was dort vor sich geht. Und wenn er sieht, dass es in der Einheit Unstimmigkeiten gibt, wird er auf jeden Fall die richtige Entscheidung treffen.
       Walküre ist zuversichtlich was den Sieg angeht, macht aber noch keine langfristigen Pläne. „Wir werden alles tun, damit der Sieg bald errungen wird. Und was kommt danach? Ich weiß es nicht; das ist jetzt schwer zu sagen. Im Moment weiß ich nur, dass ich zu meinen Verwandten zurückkehren will. Und was dann passiert, wird das Leben zeigen“.

Quellen:

Lug-info.ru – Lugansker Informationszentrum (LIC)
Luganmedia.ru – LugànmédiaHolding
News.gtrklnr.ru – Staatliche Rundfunk- und Fernsehgesellschaft der LNR
Dan-news.ru – Donezker Nachrichtenagentur (DAN)
Vsednr.ru –
Vsjo o DNR (Alles über die DNR)
Zonewsw.ru – Zaporòžjer Nachrichtenagentur
Xonews.ru – Chersoner Nachrichtenagentur
Hersonka.ru – Readovka.news für die Oblast Chersòn
Crimea-news.com – Lènta Nóvostej Krýma
Crimea.ria.ru – RIA Nóvosti Krym
Obyektiv.press – Städtisches Informationsportal Sevastópol
Novostipmr.com – Nóvosti Pridnjestròvja
Lènta Nóvostěj (ZOV):            News-kharkov.ru   •  Lnr-news.ru               •  Dnr-news.ru
  Zp-news.ru (Zaporòžje)   •  Kherson-news.ru    •  News-odessa.ru        •  Tiraspol-news.ru
Gd-n.ru Bahnen von Novoròssija (ŽDN)              Crimearw.ru – Krim-Eisenbahn (KŽD)
Bloknot-lugansk.ru – Donezk                                    Bloknot-donetsk.ru – Lugansk
Novorosinform.org – Novoròssija                          Asd.news – »Analytischer Dienst des Donbass«
Antifashist.com –
›Àntifašìst                                     Mk.ru – Moskòvskij Komsomòlec
Antimaydan.info – ›Àntimajdán                              Aif.ru – Argumènty i Fàkty

Standard

Neuigkeiten aus Wirtschaft und öffentlichem Leben in Novoròssija 18.05. ̶ 31.05.2024

Erscheint seit 2014

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Quellen: Die Angabe unter der Überschrift eines jeden Artikels ist ein Link zum Original.
Erläuterungen am Schluss dieser Ausgabe – sonst in Klammern
unmittelbar dahinter

Weitere Übersetzungen mit Bezug auf den Donbass sind weiterhin zu finden auf
https://t.me/RenateKoppe (Anmeldung erforderlich).


Nachtrag von Mi, 15.V.
:

LED statt HQL ? *
Novostipmr.com – Fast 25.000 Straßenleuchten mit Quecksilberhochdruck-Dampflampen (HQL) sollen in den kommenden Jahren ersetzt werden. Sie sollen durch LED-Lampen ersetzt werden. Das entsprechende staatliche Zielprogramm für 2024-2028 wurde vom Obersten Sowjet der PMR angenommen.
       Nach Angaben der Entwickler des Programms verbraucht die Straßenbeleuchtung heute 10,7 Mio. Kilowattstunden pro Jahr. In diesen Netzen machen Beleuchtungskörper mit HQL 87 % der Gesamtzahl aus. Gleichzeitig wird es aufgrund des 2013 in Kraft getretenen Minamata-Übereinkommens über Quecksilber, das Herstellung und Einfuhr solcher Lampen verbietet, immer schwieriger, Ersatzlampen zu beschaffen. Das Programm sieht vor, in fünf Jahren alle HQL- durch LED-Lampen ersetzt zu haben, die nur fast die Hälfte des Stroms verbrauchen. […]

HQL – Foto (ausgewählt durch AP): https://novostipmr.com
       Die bei der Straßenbeleuchtung eingesparten Mittel werden in den weiteren Ausbau der Straßenbeleuchtungsnetze fließen.
       „Heute sind in unseren Dörfern nur die Hauptstraßen beleuchtet“, erinnerte der Minister für wirtschaftliche Entwicklung der PMR, Sergej Obolonik. „Wir können die Beleuchtungsinfrastruktur mit demselben Geld, das wir heute ausgeben, ausbauen. Wenn wir quecksilberhaltige Lampen durch Diodenlampen ersetzen, werden wir Mittel dort freisetzen, wo sie benötigt werden.“
       Das Programm wird aus dem republikanischen Haushalt finanziert. Nach den Berechnungen dürften sich die Kosten in sechseinhalb Jahren amortisiert haben.
           * Qualität und Ästhetik der Straßenbeleuchtung werden sinken – d.Übers.


Nachträge von Fr, 17.V.
:

Weißrussische Traktoren
Zonews.ru – Die Behörden der Oblast Zaporòžje verhandeln mit Partnern aus Belarus über die Aufnahme der Produktion von weißrussischen Traktoren, sagte der kommissarische Minister für Industrie und Handel, Aleksandr Marčenko, vor Journalisten auf der ersten Konferenz zur Importsubstitution im Maschinenbau in Melitópol.

Foto: ZAN
       In den vergangenen zwei Jahren wurden in der Oblast Zaporòžje 135 von 201 Betrieben wieder in Betrieb genommen. 2024 sollen vier weitere hinzukommen.

Und das alles dank der Hilfe der Patenoblast Čeljábinsk
Bloknot-donetsk.ru / Diana Povjetkina – Das Bezirksarbeitsamt in Volnovacha konnte dank der Hilfe der Patenoblast Čeljábinsk nach umfangreichen Reparatur- und Renovierungsarbeiten offiziell wieder eröffnet worden. Dies teilte die stellvertretende Vorsitzende der Regierung der DVR, Larisa Tolstykina, am 15. Mai mit.

Foto: Larisa Tolstykina
       Das Gebäude war durch ukrainischen Beschuss schwer beschädigt, ist jetzt aber sogar mit einer Kinderecke und einem elektronischen Aufrufsystem ausgestattet. Es ist in verschiedene Bereiche unterteilt: Im Informations- und Wartebereich können sich die Einwohner mit den freien Stellen vertraut machen, und im Erstaufnahmebereich können sie sich von Fachleuten beraten und registrieren lassen. Darüber hinaus verfügt es über einen Konferenzraum für Seminare und runde Tische. […]

Oblast Zaporòžje hilft bei der Importsubstitution
Zonews.ru – Wie Generaldirektorin Svjetlana Agafonova in Melitópol erklärte, beliefert der in der Oblast Zaporòžje ansässige Hersteller ›MDK Gídrosíla‹ ab sofort einen der größten russischen Hersteller von Lkw-Anhänger- und Sattelaufliegertechnik mit Gussteilen.

Foto: ZAN
       „Es geht u.a. um Bremsscheiben und -trommeln für Spezialfahrzeuge der Firma ›Tonar‹“, sagte Agafonova.
       Nach ihren Worten hat das Unternehmen seit 2022 unter russischer Ägide auch 40.000 Hydraulikventile und 40.000 Hydraulikzylinder hergestellt.
       „Sie wurden in unserem Werk entworfen und getestet. Es wurden über fünfzig Verträge abgeschlossen und drei Exportländer ermittelt“, so Agafonova. Zwei andere Gießereien der ›MDK‹-Gruppe erstellen ebenfalls Programme zur Importsubstitution von Gussteilen für die größten Werke Russlands.

Unterstützung von der Wolga
Bloknot-lugansk.ru / Vladimir Žuravljov – In Kremennája (LVR) wird als Ersatz für eine durch ukrainischen Beschuss zerstörte Poliklinik durch die Oblast Astrachan eine Ambulanz gebaut. Dies teilte die örtliche Verwaltung am 16. Mai mit.
                    Vzamen-razrushennoy-obstrelom-polikliniki-v-Kremennoy-LNR-stroyat-ambulatoriyuFoto: Bezirksverwaltung Kremennája
       Nach Angaben von Igor Babuškin, Gouverneur der Oblast Astrachan, sind die Wände des künftigen medizinischen Zentrums errichtet und das Dach wird eingedeckt.
       Astrachan unterstützt Kremennája seit fast zwei Jahren beim Wiederaufbau von sozialen Einrichtungen und Wohnhäusern. […]

Sonnabend, 18.V.:

„Bátja (der Vater) ist immer bei uns“
Bloknot-donetsk.ru / Svjetlana Larina – Im Zentrum von Donezk – in unmittelbarer Nähe des Regierungsgebäudes – wurde eine Büste des ersten Oberhaupts der DVR, Aleksandr Sachàrčenko, enthüllt.

Foto (ausgewählt durch AP): https://runews24.ru
       Die Einweihung des Denkmals fand am Nachmittag des 17. Mai im Beisein des Vaters des Helden der DVR und des Regierungsvorsitzenden Jevgenij Solncev statt.
       In feierlicher Atmosphäre, zu den Klängen der russischen Nationalhymne und unter Beteiligung Donezker Kadetten wurde die Büste unseres ersten Staatsoberhauptes enthüllt. Die ersten, die Batja gedachten und Blumen an seinem Denkmal niederlegten, waren sein Vater Vladimir Sachàrčenko und Jevgenij Solncev. Danach wurde eine Schweigeminute eingelegt.
       „Der Preis für das, wofür wir kämpfen, ist viel höher als der Preis für unser Leben.“ Dieser Satz von Aleksandr Vladimirovič ist auf dem Denkmal verewigt.
       Der Autor der Komposition ist der sowjetische und russische Bildhauer und Mitglied der Russischen Akademie der Künste Salavat Ščerbakov. […]

200 Jahre Brandbekämpfung
Luganmedia.ru – Feuerwehrtechnische Ausstellung in der Lugansker Volksrepublik. Am 18. Mai 1977 wurde auf Initiative der UdSSR der Welttag der Museumsmitarbeiter eingeführt, der in 150 Ländern der Welt begangen wird.

Foto: Ministerium für Zivil- und Katastrophenschutz Russlands
       Unter den Museen der LVR nimmt das der Feuerwehrtechnik, das über zweihundert Jahre Geschichte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes der Luganščina repräsentiert, einen würdigen Platz ein. In den Sälen »Ruhm des Kampfes«, »Geschichte der Feuerwachen«, ›Černòbyl‹, »Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr und der Arbeit mit der jungen Generation« und anderen werden die wichtigsten Meilensteine des schwierigen, aber ruhmreichen Weges des Rettungsdienstes der Republik sowie die Arbeit der verschiedenen Dienste und Einheiten vorgestellt. […]
       Die jüngste Ausstellung ist der Arbeit der Feuerwehrleute bei den Kämpfen in der LVR in den Jahren 2014 – 2016 gewidmet. Seltene Fotos und Dokumente, Modelle und Dioramen, Gemälde und Skulpturen, Lehrvideos und Dokumentationen werden den Besuchern gezeigt. Neben der kognitiven erfüllt das Museum auch eine präventive Funktion. whao Die Besucher können lernen, wie man sich in verschiedenen Notfällen richtig verhält, wie man einen Feuerlöscher benutzt und Antworten auf Fragen zur Sicherheit erhält. […]

„Der lang ersehnte Sieg und der Frieden sind nahe
Bloknot-lugansk.ru / Vladimir Žuravljov – Ein Bischof aus der Moskauer Oblast weihte in ein Wandbild ein, das eine Ikone der Jungfrau Maria zeigt.
       Der Obninsker Künstler Sergej Grebenkin und sein Assistent Ivan haben an der Brandmauer eines neunstöckigen Hauses in der Frontstadt Lisičansk ein Wandbild mit der Ikone der Mutter Gottes vom Don mit dem Jesuskind im Arm angebracht. Vorgestern wurde es von Vertretern der Geistlichkeit der Eparchien Skopin und Lugansk geweiht. Dies berichtete das Lugansker Informationszentrum vom Ort des Geschehens.

Foto: LIC
       Das Wandbild wurde von Stefan Genič initiiert, einem Mitglied der Gesellschaftlichen Kammer der Oblast Kaluga und der dortigen Organisation für Familie und traditionelle Familienwerte »Union der Väter« in Kaluga. Das Projekt wurde vom Fonds für Generalreparaturen der Moskauer Oblast und von der Gesellschaft öffentlichen Rechts »Generalauftraggeber im Bauwesen« (JeZ), die einen Großteil des Wiederaufbaus von Lisičansk betreut, unterstützt.
       Wie sich herausstellte, hatten die Künstler aus der Oblast Kaluga, die keine Ikonenmaler sind, Schwierigkeiten, das Antlitz der Gottesmutter auf die Fassade aufzubringen, aber nach einem Besuch in der Kirche, einem Gespräch mit dem Bischof und seinem Segen wurde das Wandbild erfolgreich fertiggestellt.
Bischof Pitirim von Skopin und
Šack, der extra aus der Moskauer Oblast angereist war, um die Ikone zu weihen, vertritt die Ansicht, dass das Bild die Stadt beschützen werde, was ein weiteres Zeichen dafür sei, dass der lang ersehnte Sieg und der Frieden nahe seien. Danach besuchten die Geistlichen Militäreinheiten und Krankenhäuser in der LVR und hielten Gebetsgottesdienste für die Gesundheit unserer Verteidiger ab.

Auch bei uns ein beliebter Studentenjob
News365.ru – Die erste Gruppe von Studenten des Donezker Instituts für Eisenbahnwesen (DonIŽT), Aktivisten der Studentenkommandos der DVR, haben ihre Ausbildung als Schlafwagenschaffner abgeschlossen und reichen ihre Unterlagen für eine Beschäftigung bei der »Eisenbahn der Krim« (KŽD) ein. Dies berichtet der Pressedienst der russischen Studentenkommandos.


Ammendorfer leben länger (erkennt man an der Struktur der Beblechung – d.Übers.)
       „Die Arbeit des Schlafwagenschaffners ist in erster Linie eine Dienstleistung für den Reisenden, der nach der Reise zufrieden sein wird oder nicht, was je nachdem eine gute Werbung für die Bahn sein kann, oder auch nicht. Deshalb haben wir während der Ausbildung eine Menge darüber erfahren, wie man unsere Gäste bedient und die Sicherheit aufrechterhält, was gar nicht so einfach ist“, sagte Ruslan Chisamov, Teilnehmer des Studentenkommandos.
       Er fügte hinzu, dass die Studenten etwas über die Wagen und ihre Ausrüstung gelernt hätten und wie man sicher damit arbeitet. Außerdem hätten sie von den Dozenten aus Rostòv-na-Donú erfahren, wie man sich bei gefährlichen Ereignissen zu verhalten habe. Sie wurden auch über die Organisation des Dienstes in Reisezügen, die Ethik und die Psychologie dieses Berufs unterrichtet. […]

Sonntag, 19.V.:

„Den ruhigen Schlaf der Einwohner schützen“
Lug-info.com – Der legendäre Panzer T-34, der an den Schlachten des Großen Vaterländischen Krieges und an Kämpfen mit ukrainischen Neofaschisten teilgenommen hat, ist auf sein Postament in Antracit zurückgekehrt. Davon berichtet der Telegram-Kanal der Stadtverwaltung.

Foto: Verwaltung des Stadt Antracit
       „Dank der Bemühungen des Leiters der Stadtverwaltung von Antracit, Sergej Sajenko, und der Verwaltung selbst sowie mit Hilfe von Vertretern des Südlichen Militärbezirks des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation ist die legendäre ›Tridcatčetvjerka‹ wieder auf ihrem Sockel installiert und schützt den ruhigen Schlaf der Einwohner“, heißt es in der Nachricht.
       Der Panzer nahm schon an den Kämpfen zur Befreiung von Antracit von der faschistischen Wehrmacht teil. Nach 70 Jahren gelang es der Volksmiliz, ihn instandzusetzen und zur Verteidigung des Donbass einzusetzen. Damit ist dieser T-34 zu einem Wahrzeichen der Stadt geworden.

Montag, 20.V.:

Propan kostenlos
Xonews.ru – Einwohner auf dem linken Dnjeprufer, deren Häuser nicht an das Gasversorgungssystem angeschlossen sind, sind berechtigt, Propangas in Flaschen kostenlos zu erhalten.

Foto: Telegram-Kanal Ministerium für Brennstoffe und Energie der Oblast Cherson
       Wie der Pressedienst des Ministeriums für Brennstoffe und Energie der Oblast Cherson der Agentur mitteilte, wurde die Ausgabe gemäß einem Beschluss des Vorsitzenden der Regierung der Oblast Cherson organisiert und es wurden bereits insgesamt fast 25.000 Flaschen ausgegeben. Das Programm läuft vorerst bis zum 30. September 2024.

Vielleicht geht“es“ ja irgendwann mal wieder ans Netz
Zonews.ru – Für Schüler von Energodar wurde von ›Ros’atóm‹ eine Reihe von Bildungsveranstaltungen zum Thema »Berufe in der Kerntechnik: Wähle heute deine Zukunft« organisiert. Dies berichtete der Fernsehsender ›ENTV‹.
       Der Unterricht wurde von Julija Jurčenko, Physiklehrerin aus der Donezker Volksrepublik und Dozentin des Projekts ›Átomnyj uròk‹ (Schulstunde), abgehalten.

Foto: Screenshot (ZAN) aus ›ENTV‹
       Die Schülerinnen und Schüler der 8. und der 9. Klassen konnten sich auf unterhaltsame Weise mit der Welt der Atomtechnologie und der gesamten Palette der „atomaren“ Berufe vertraut machen und erfuhren auch etwas über die künftige Ausrichtung der Tätigkeit von ›Ros’atóm‹.
       „Für uns hier in den neuen Gebieten ist es äußerst wichtig, uns als Teil eines großen und mächtigen Staates zu fühlen. Deshalb ist es gut, dass sich die Bildungsprojekte von ›Ros’atóm‹ sowohl an Schüler als auch an Lehrer richten und uns die Möglichkeit geben, uns selbst weiterzuentwickeln und die Welt der modernen Spitzentechnologien kennenzulernen“, fasste Julija Jurčenko zusammen.

Für die teuren Geschenke
Crimea-news.com / Landwirtschaftsministerium RK – Auf der Krim hat die Rosenernte begonnen – in diesem Jahr wegen des sehr warmen Frühlings zwei Wochen früher als sonst.


2022 – Foto (ausgewählt durch AP): https://cdn.regnum.ru / Aleksandr Poljegenko
       Die geernteten Blüten werden zu Hydrolat und ätherischem Öl verarbeitet, eines der wertvollsten Naturprodukte in der Kosmetik- und Parfümindustrie. Es ist nicht einfach zu gewinnen. Man benötigt etwa 4 Tonnen Blütenblätter, um einen Liter Rosenöl zu gewinnen.
       Auf der Krim gibt es etwa ein Dutzend Betriebe, die Träger von ätherischen Ölen anbauen. In der Struktur der Pflanzungen ist der schmalblättrige Lavendel führend; er nimmt über 800 Hektar ein. Rosen werden auf etwa 50 Hektar angebaut, und Salbei-Muskatnuss auf 75 Hektar.

„Wieder eine Stadt der Brunnen“
Donetsk.kp.ru (Komsomòlskaja Právda Donjèck) / Aleksandr Ivanov – Die Mikrorajons 22 und 23 von Mariupol sind von den Kämpfen am wenigsten betroffen. Hier gab es nur wenige Einschläge – einzelne in Innenhöfen, aber meistens nur zerbrochene Fenster.

Foto: Aleksandr Ivanov
       Freiflächen, Kinderschaukeln und andere Spielgeräte, die nur wegen der Qualität des Metalls aus der UdSSR überlebt haben, Fassaden und Kommunikationseinrichtungen – all das war schon lange vor der Befreiung in der Stadt verkommen. Das Stadion ›Západnyj‹ (das Westliche) ist eine der größten Anlagen dieser Art in Mariupol. Es befindet sich inmitten neunstöckiger Gebäude aus der Brežnjev-Zeit im 22. Mikrorajon. Dieser Platz hat bei Wettkämpfen eigentlich nur eine untergeordnete Rolle gespielt (Jugendmannschaften trugen hier Schul- und Kreispokale aus), aber die Gesellschaft öffentlichen Rechts »Generalauftraggeber im Bauwesen« (JeZ) hat beschlossen, mit der Sanierung der Freiflächen und des Stadions zu beginnen. Schon in diesem Herbst, wird das Stadion wieder zu einer Perle des Sports für die lokale Jugend geworden sein, und die Schulfußballmannschaften werden die Bemühungen der St. Petersburger Organisation zu schätzen wissen.
       „Der Auftragnehmer wird die Verwaltungs- und Versorgungsgebäude renovieren sowie die Tribünen und Sportflächen erneuern. Dieses Stadion bietet über 3.000 Zuschauern Plätze. Wir werden die Arbeiten bis zum Herbst abgeschlossen haben“, sagte Karen Oganesjan, Generaldirektorin des JeZ.
       Bereits in dieser Phase genießen junge Mütter und ihre Kinder die Ergebnisse der Arbeit der Bauarbeiter. Viele Bänke und Schaukeln sind schon wieder in Betrieb. Ein Großteil des Materials ist dazu bestimmt, ein weiteres Wasserspiel in einem gewöhnlichen Innenhof der Stadt zu bauen. St. Petersburg macht Mariupol wieder zu einer Stadt der Brunnen.

Was kriegt man für 11 Milliarden Rubel?
Lug-info.com – Die Föderale Eisenbahntransportagentur Ros’žel’dor wird in diesem Jahr 11 Mrd. Rubel für den Wiederaufbau der Eisenbahninfrastruktur in den wiedervereinigten Regionen bereitstellen. Dies hat der stellvertretende Leiter von Ros’žel’dor , Aleksandr Batjuk, laut dem Telegram-Kanal der Behörde dem Föderationsrat auf einer Sitzung, die der Wiederherstellung der Wirtschaft, einschließlich der Hafeninfrastruktur, am Asowschen Meer gewidmet war, mitgeteilt. […]

Ungewöhnliche Bespannung, normal elektrisch mit ВЛ-8 (d.Übers.)
Foto (ausgewählt durch AP): https://seltrans.ru
       In der Behörde wurde hinzugefügt, dass die Ros’žel’dor untergeordneten Eisenbahnen von Novorossija (ŽDN) im Jahr 2023 etwa 60 km Gleiserneuerung durchgeführt haben.

Mittwoch, 22.V.:

Besonderes Augenmerk auf Bildungseinrichtungen
Bloknot-lugansk.ru / Vladimir Žuravljov – An fünf Schulen in Antracit (LVR) werden Generalinstandsetzungen durchgeführt. Dies wurde gestern von der Regierung der LVR mit Berufung auf das Ministerium für Bauwesen und kommunale Wohnungswirtschaft der Russischen Föderation berichtet. Patenregion von Antracit ist die Region Stàvropol.

Foto: Ministerium für Bauwesen und kommunale Wohnungswirtschaft der RF
       Die Reparaturarbeiten am Lyzeum № 1 ›O.V. Koševoj‹ (einer der Führer der antifaschistischen Untergrundorganisation ›Molodája Gvàrdija‹, † 1943 – d.Übers.) und an der Schule № 2 begannen im Jahr 2023. Drei weitere Bildungseinrichtungen werden in diesem Jahr renoviert.
       Zu den wichtigsten Arbeiten an den Schulen gehören die Erneuerung von Dächern, Fenstern und Kommunikationseinrichtungen sowie die Verschönerung der Eingangsbereiche und der angrenzenden Flächen.
       Unter der Leitung des russischen Ministeriums für Bauwesen und kommunale Wohnungswirtschaft werden umfassende Arbeiten zur Entwicklung der Regionen, die Teil der Russischen Föderation geworden sind, durchgeführt. Besonderes Augenmerk wird dabei auf den Wiederaufbau von Bildungseinrichtungen gelegt.
       Bisher wurden bereits 392 Schulen in der DVR und 237 in der LVR wiederhergestellt. In den Oblasten Zaporòžje und Chersòn sind es 72.

Optimismus bei der Straßeninstandsetzung
Antimaydan.info / Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung auf vk.com – Das Tempo der Straßeninstandsetzung in den neuen Regionen ermöglicht eine Aufstockung des Straßenbauprogramms 2024.
       Bislang wurden auf den Straßen der wiedervereinigten Regionen über 550 km der unteren Asphaltbetonschicht und etwa 350 km des oberen Teils der Fahrbahndecke verlegt, was schon der Hälfte des im Programm des staatlichen Unternehmens ›Ávto’dor‹ für das laufende Jahr vorgesehenen Arbeitsvolumens entspricht. Dies gab der stellvertretende Ministerpräsident Marat Chusnullin bekannt.


       „In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf den Straßen der Lugansker Volksrepublik, wo über 300 km instandgesetzt werden. Mehr als 250 km der unteren Asphaltschicht und etwa 128 km der oberen Schicht sind bereits eingebaut. In den Oblasten Chersòn und Zaporòžje liegt die durchschnittliche Fertigstellung bei 70 %. […]
       Marat Chusnullin fügte hinzu, dass sich auch in der Donezker Volksrepublik vieles tut. Insbesondere werden die Reparaturen an den Chausseen von Charcyzsk nach Kutjejnikovo, von Amvrosijevka nach Uspjenka und einer Reihe anderer Straßen fortgesetzt. Er betonte, dass dies auch die Verbindungen der Republik mit der Oblast Rostov und der LVR verbessert.
       „Derzeit sind etwa 1.600 Arbeiter und über 870 Baumaschinen am Wiederaufbau der Straßeninfrastruktur in den neuen Regionen beteiligt. In der LVR wird es bis Ende des Jahres möglich sein, auf reparierten Straßen von Lugansk bis zum Kontrollpunkt Izvarino und von Antracit bis zur Grenze mit der DVR zu fahren, und auch die Arbeiten an der wichtigsten Verbindung zwischen Donezk und Lugansk werden abgeschlossen sein. Jetzt haben Straßenbauer damit begonnen, die oberste Asphaltbetonschicht auf 23 Kilometern der Chaussee Rajgorodka – Slavjanosjerbsk – Michajlovka aufzutragen, die eine Verbindung zwischen der föderalen R-150 und der Straße von Lugansk nach Lisičansk darstellt“, sagte der Vorstandsvorsitzende von ›Ávto’dor‹, Vjačeslav Pjetušenko. […]

Berdjansker Werk verkauft Öle an die führenden Unternehmen Russlands
Zonews.ru – Das Berdjansker Unternehmen ›Ávix Grup‹ GmbH, das am Vortag als 130. in das Register der Unternehmen der Freien Wirtschaftszone der wiedervereinigten Regionen aufgenommen wurde, verkauft Produkte an Industriegiganten der Russischen Föderation. Dies teilte der stellvertretende Generaldirektor des Unternehmens, Kirill Kuksa, der Zaporòžjer Nachrichtenagentur mit.

Foto: ZAN
       Das Unternehmen stellt Schmierstoffe, Schmierstoffzusätze und Frostschutzmittel her und führt wissenschaftliche-praktische Arbeiten durch.
       „Neben den nicht si spektakulären Aufträgen werden unsere Produkte auch von großen Unternehmen wie ›Lukojl‹, dem Metallurgischen Kombinat Magnitogorsk, ›KamAZ‹, ›AvtoVAZ‹, ›Sjéverstal‹, ‹Rusalt62, ›Metalloinvest‹ und anderen gekauft.“ Zu unseren Kunden gehören auch ›Jévro’cemènt‹, ›MAZ‹, ›BelAZ‹ und andere bekannte Unternehmen“, so Kuksa.
       Das Unternehmen arbeitet auch an der Importsubstitution und verfügt über ein eigenes Vertriebsnetz.
       „Unser Unternehmen kontrolliert sorgfältig den gesamten Prozess der Einführung neuer Rohstoffe. Wir beginnen mit der Herstellung eines Labormusters und der Erstellung der technischen Dokumentation. Dann wird das Produkt einer industriellen Prüfung unterzogen, und danach führen wir es in die Produktion ein“, so der stellvertretende Generaldirektor des Unternehmens.
       Die ›Ávix Grup‹ GmbH wurde als eines von 17 Unternehmen der Oblast Zaporòžje von der PPP »Fonds für territoriale Entwicklung« (FRT) in die Freie Wirtschaftszone aufgenommen.

Donnerstag, 23.V.:

Privatisierungen schreiten voran
Lug-info.com – Fünf weitere Bergwerke der LVR werden an den Investor »Handelhaus „Kohlen vom Don“« übertragen. Dies berichtete der Pressedienst des Ministeriums für Brennstoffe, Energie und Kohleindustrie der LVR in seinem Telegram-Kanal.
       „Im Juli 2024 wird der Investor die Bergwerke ›Molodogvardéjskaja‹, ›Kràsnyj Partizán‹ (einschließlich ›Ja.M. Sverdlov‹), ›N.P. Barakov‹ (einschließlich ›Duvannaja‹), ›Súchodolskaja-Vostòčnaja‹ und ›Chàrkovskaja‹ übernehmen“, teilt die Behörde mit.

       Minister Denis Jaroš stellte fest, dass der Investor auch eine ganze Reihe nachgeordneter Betriebe (wir verzichten auf die Aufzählung – AP) übernehmen würde.
       „Die Verpachtung der Bergwerke und der dazugehörigen Anlagen an den Investor wird den Einwohnern der Republik neue Arbeitsplätze, stabile Löhne und bessere Arbeitsbedingungen bieten. Die Aufgabe der Behörden in diesem Prozess ist es, die Erfüllung der Verpflichtungen zu kontrollieren, die der Investor eingegangen ist“, sagte der Minister. […]

Ein genialer Markenname
Dan-news.ru – Der Telekommunikationsbetreiber ›+7Télekom‹ hat neue Basisstationen auf dem Gebiet der Donezker Volksrepublik in Betrieb genommen. Dies teilte der Pressedienst der Firma DAN mit und fügte hinzu, dass gleichzeitig die bestehenden Stationen modernisiert und die dazugehörige Infrastruktur ausgebaut werden.
       „Bislang hat sich die Versorgung in der Siedlung Urzuf und im Dorf Michurino am Asowschen Meer deutlich verbessert. Hier wurden zusätzliche Basisstationen der Standards 2G und 4G in Betrieb genommen“, so das Unternehmen. […]

        Mit der Marke Win mobile ist ›K-Télekom‹ ist einer der größten Telekommunikationsbetreiber auf der Krim und seit 2014 aktiv. In den anderen wiedervereinigten Regionen bietet er Dienstleistungen unter der Marke ›+7Télekom‹ an.

Freitag, 24.V.:

Freie Wirtschaftszone ein Erfolgsmodell (?)
Lug-info.com – Die Teilnahme an der Freien Wirtschaftszone (SEZ) wird es einem Unternehmen aus Krasnodon ermöglichen, eine moderne Metallverarbeitung aufzubauen. Dies teilte das Ministerium für Industrie und Handel der LVR mit.
       Laut Karine Kartašjan, stellvertretende Leiterin der Abteilung für Maschinenbau und Metallurgie im Ministerium für Industrie und Handel der LVR, wird ›Lug’maš-ČZ‹ dank der SEZ den Betrieb in Krasnodon „mit der neuesten Technologie“ ausstatten können.

Foto: LIC
       Das Unternehmen beabsichtigt auch, die Herstellung von Importsubstitutionsprodukten einzurichten und die Produktion der bereits beherrschten zu steigern. „In fünf Jahren soll das Produktionsvolumen auf fast das 3,5fache gesteigert und sollen rund 80 neue Arbeitsplätze geschaffen werden“, so Kartašjan.
       Derzeit sind 20 Mitarbeiter in dem Unternehmen beschäftigt. Es arbeitet mit führenden russischen Unternehmen zusammen und produziert auch nach Kundenzeichnungen. „Wir stellen Bürstenprodukte und Geräteteile für die zerstörungsfreie Prüfung von Pipelines her“, sagte Nikolaj Druzjev, einer der Gründer des Unternehmens.

Sonnabend, 25.V.:

Zirkus für alle
Dan-news.ru – Rund 140 Vorstellungen im Donbass sind von der Russischen Staatlichen Zirkusgesellschaft für 2024 geplant, fast die Hälfte davon hat bereits stattgefunden. Dies teilte der Pressedienst von ›Ros’gos’cirk‹ DAN mit.

       „Um einen gleichberechtigten Zugang zur Zirkuskunst zu gewährleisten, organisiert ›Ros’gos’cirk‹ Tourneen mit Zirkusprogrammen auch in den neuen russischen Regionen. Die Zuschauer haben bisher die Programme und Shows ›Das Reich der Löwinnen‹, ›Der Wilde Planet‹, ›Bengalische Tiger‹ und die Show ›I100rija‹ (Wortspiel mit dem Zahlwort ’sto‘ für hundert – d.Übers.) der Brüder Zapašnyj gesehen. Die Artisten traten bisher in Lugansk, Mariupol und Šachtjorsk auf.

Dienstag, 28.V.:

Einzelunternehmer
Dan-news.ru – Das Durchschnittsalter der Unternehmen in den wiedervereinigten Regionen entspricht dem Zeitraum seit Beginn der Registrierung der Unternehmer der Region in der Russischen Föderation. Dies teilte der Generaldirektor des Branchenverbands der kleinen und mittleren Unternehmen, Aleksandr Isajevič, der Donezker Nachrichtenagentur mit.
       „Das Durchschnittsalter der Unternehmen in den vier neuen Subjekten der Russischen Föderation beträgt 1,5 Jahre. dabei gibt es unter ihnen 7.900, deren Gründungsdatum vor Oktober 2022 liegt, sagte Isajevič. Etwa 3.000 von ihnen sind im Immobiliensektor und in der Landwirtschaft tätig.

       Am Vortag hatte Isajevič erklärt, dass unsere Republik bei der Zahl der kleinen und mittleren Unternehmen in den vier wiedervereinigten Regionen führend ist. In der DVR gibt es mehr als 49.000 dieser Art von Unternehmen. Die Gesamtzahl in den vier Regionen beträgt 107.000.
       Zu Beginn dieses Jahres schrieb DAN von über 41,200 in der DVR registrierten Einzelunternehmern, während es Mitte des letzten Jahres noch etwa 36.000 waren. Über 32.600 haben das vereinfachte Steuersystem gewählt. Im Herbst 2023 wurden die Sätze des vereinfachten Steuersystems in der Region gesenkt. […]

In der Aufbauphase wahrscheinlich normal
Zonews.ru – Die meisten Vertreter der kleinen und mittleren Unternehmen in Novorossija sind im Einzelhandel tätig. Dies teilte der Generaldirektor des Branchenverbands, Aleksandr Isajevič, der Zaporòžjer Nachrichtenagentur mit.

Foto: Ministerium für Industrie und Handel
       „Die beliebteste Art der Tätigkeit ist der Einzelhandel. Wenn in Gesamt-Russland der durchschnittliche Anteil des Einzelhandels 23 % beträgt, so liegt er in den wiedervereinigten Regionen bei durchschnittlich 56 %“, präzisierte er.
       Isajevič erklärte gegenüber ZAN, dass die Behörden der Oblast Zaporòžje fast 14.000 Unternehmer registriert haben. (Während im Westen von „Unternehmen“ gesprochen werden soll, belassen wir es hier bei dieser Ausdrucksweise – d.Übers.)

Was scheren uns internationale Konventionen?
Zonews.ru – Der Terroranschlag in Odessa am 2. Mai 2014 war im Voraus geplant, wobei die Besonderheiten des Einsatzes von Giftstoffen berücksichtigt wurden. Die Neofaschisten setzten dort zum ersten Mal Chlorpikrin ein, das durch internationale Übereinkommen verboten ist. Der Pressedienst des russischen Verteidigungsministeriums berichtete über die Identifizierung der Täter der blutigen Aktion.

Foto: Wikipedia/CC BY-SA 3.0
       „Es besteht Grund zu der Annahme, dass die in Odessa durchgeführte Aktion geplant war, auf einer gründlichen Abwägung der Besonderheiten der Wirkung der verwendeten giftigen Substanzen beruhte und darauf abzielte, möglichst viele Menschen zu treffen. Im Zusammenhang mit diesem terroristischen Akt haben die russischen Strafverfolgungsbehörden eine Untersuchung durchgeführt, in deren Ergebnis die Täter identifiziert wurden“, sagte Igor Kirillov, Chef der RChBZ-Truppen (Verteidigung gegen ABC-Waffen – d.Übers.) der russischen Streitkräfte.
       Er betonte, dass die Verwendung verbotener Substanzen durch ukrainische Formierungen mit dem stillschweigenden Einverständnis Washingtons erfolgt sei und systemischen Charakter gehabt habe. So gebe es auch zahlreiche Fälle des Einsatzes von Giftstoffen bei Angriffen auf Donezk, Bachmut/Artjomovsk, Gorlovka und Kremennája.
       In Odessa zerstörten am 2. Mai 2014 Mitglieder des in Russland verbotenen extremistischen »Rechten Sektors« und Fußballfans eine Zeltstadt auf dem Kulikovo-Polje, in der Unterschriften für ein Referendum über die Föderalisierung der Ukraine und die Festschreibung von Russisch als Staatssprache gesammelt wurden. Anschließend setzten die Radikalen das regionale Gewerkschaftshaus in Brand, in dem Gegner des »Euromajdans« Zuflucht gesucht hatten. Nach Angaben des ukrainischen Innenministeriums wurden bei den Unruhen 48 Menschen getötet und etwa 250 Personen verletzt.

Mittwoch, 29.V.:

Noch ein paar Dutzend Philatelisten, aber …
Novostipmr.com – Vor 22 Jahren gründete die Republik ihren eigenen philatelistischen Verlag. Die allerersten pridnjestrowischen Briefmarken sind fast so alt sind wie der Staat selbst; sie erschienen im Dezember 1993.


Damals waren sie noch ohne Zacken am Rand und ohne Gummierung. Seit 1994 sind sie vollwertig, mit Zähnung, in Farbe und mit Klebstoff.
       Bemerkenswert ist, dass die Briefmarken eine Zeit lang eine fiskalische Funktion hatten: Sie wurden auf Geldscheine geklebt, als die Republik noch keine eigenen hatte. In den Jahren 1993 und -94 wurden verschiedenfarbige Briefmarken mit dem Bild von Aleksandr Suvorov auf Sowjetrubel geklebt. Deshalb erhielten sie den inoffiziellen Namen ›Suvóriki‹. Mit der Einführung der eigenen Banknoten im August 1994 gehörte diese Praxis der Vergangenheit an.
       Anfänglich gab die Republik etwa fünf bis sechs Briefmarkensätze pro Jahr heraus. Sie waren den wichtigsten und bedeutendsten Ereignissen gewidmet. Jetzt werden jedes Jahr etwa 25 zu verschiedenen Themen herausgegeben.
       „Der größte Teil der Auflagen geht an die Post für ihren direkten Zweck, als Postwertzeichen. Aber Briefmarken erfüllen auch eine gewisse künstlerische und informative Funktion, da sie unter Sammlern getauscht und in der ganzen Welt verbreitet werden. Unsere Briefmarken sind in vielen Ländern zu finden, bis nach Japan und Australien. Sie erzählen auch über unsere Republik, über die Menschen, die hier leben, und tragen dazu bei, im Ausland ein positives Bild von Pridnjestrowien zu vermitteln“, sagt Vsjevolod Lavrentjev, Direktor des Staatlichen Verlags ›Màrka Pridnjestròvja‹.
       Seit der Gründung Pridnjestrowiens wurden fast 1.300 Briefmarkensätze herausgegeben. Das Unternehmen arbeitet an der Vielfalt ihrer Gestaltung und ihres Inhalts.
       Wenn wir von den Philatelisten sprechen, so gibt es in der Republik einen harten Kern von mehreren Dutzend Menschen, die alles sammeln. Ungefähr nochmal die gleiche Anzahl kommt von Zeit zu Zeit zu den Präsentationen, wenn eine für sie interessante Serie herausgegeben wird.
       Meistens handelt es sich dabei um Themen, die etwas mit dem Kosmos, der Fauna, der Geschichte unserer Region oder dem Sport, insbesondere mit den Olympischen Spielen, zu tun haben.

       Zu diesem Thema: In diesem Sommer wird ein Satz, der den Olympiasiegern aus Pridnjestrowien gewidmet ist.
       „In dieser Ausgabe haben wir Larisa Popova, eine Vertreterin des Rudersports. Sie gewann eine Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 1980 in Moskau. Wir haben ein Schwarz-Weiß-Foto als Grundlage genommen und es mit Hilfe von künstlicher Intelligenz koloriert, danach hat ein Künstler es noch nachbearbeitet. Wir planen, sie im Juli zu veröffentlichen, wenn die Spiele beginnen. Und dann haben wir noch Natalja Valejeva, eine Bogenschützin, die bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona eine Bronzemedaille gewonnen hat“, kündigte Lavrentjev an.
       Die nächste Präsentation wird am 8. Juni in Parkany stattfinden. Im örtlichen Heimatmuseum wird ein Briefmarkensatz, der der Operation von Odessa-Offensive gewidmet ist, vorgestellt. Er wird die Serie zum 80. Jahrestag der Befreiung Pridnjestrowiens vom Faschismus fortsetzen.

Freitag, 31.V.:

Das AMK hat eine eigene Produktion von Schlackenschalen aufgebaut
Luganmedia.ru – Wie der Pressedienst des Südlichen Bergbau- und Metallurgiekomplexes (JuGMK) berichtet, wurden diese Geräte bis 2021 von externen Produzenten zugekauft. […]

       In den letzten zwei Jahren hat das Metallurgische Kombinat Alčevsk acht Schalen hergestellt. Derzeit wird an der neunten gearbeitet.
       Der gesamte Produktionszyklus einer Schlackenschale, vom ersten Abguss bis zum fertigen Produkt, dauert durchschnittlich 2,5 Monate. Der Durchmesser der Schale beträgt 3,6 Meter und ihr Volumen 16 Kubikmeter. Die Schlackenschalen werden aus Roheisen gegossen, was neben der Stahlerzeugung und dem Walzen einen weiteren Prozess darstellt.
       Die eigene Herstellung von Schlackenschalen bringt dem Werk erhebliche Vorteile: Geringere Abhängigkeit von externen Lieferanten;
Kostensenkung und erhöhte Wirtschaftlichkeit;
verbesserte Produktqualität aufgrund der vollständigen Kontrolle über alle Stufen des Produktionsprozesses, was die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit der Anlagen insgesamt erhöht. Die Schalen werden in den Werkstätten für Hochöfen und Sauerstoffkonverter verwendet.

Special aus Wikipedia:

Was aus der Werft ›Júžnaja Tòčka‹ wurde
Ru.wikipedia.org – ›Mòrje‹ (das Meer) ist ein Schiffbaubetrieb im Dorf Primòrskij bei Feodòsija auf der Krim. Das Unternehmen ist auf den Bau von Tragflächenschiffen, Luftkissenbooten, Landungsbooten, Gleitschiffen, Freizeitjachten und Aluminiumbooten spezialisiert. Von 2016 bis 2020 war es an die Leningrader Werft ›Pella‹ verpachtet. Im März 2022 wurde es von ›Ros’tjech‹ an die »Vereinigte Schiffbaugesellschaft« (OSK) übertragen.

Torpedoboot ›Komsomòljec‹
  Betriebsgeschichte
Am 5. Oktober 1938 dekretierte die Regierung der UdSSR die Errichtung der Werft ›Júžnaja Tòčka‹ östlich von Feodòsija. Im Jahr 1938 begann der Bau der Werft und der gleichnamigen Arbeitersiedlung in der Nähe der Dörfer Dalnije Kamyši und Chafuz. Heute heißt diese Anlage FGUP (Staatliches Unternehmen) ›SZ (Werft) Mòrje‹.
       Im Großen Vaterländischen Krieg wurde das Werk vollständig zerstört. Fast unmittelbar nach der Befreiung Feodòsijas begann man mit dem Wiederaufbau. Das Hauptprofil des Werks – die Herstellung von Hochgeschwindigkeits- und Leichtmetallschiffen – wurde schließlich 1947 festgelegt.
       Später wurde das Werk zum wichtigsten Hersteller von Tragflächenschiffen. 1970 beginnt mit dem Bau von Luftkissenfahrzeugen (Hovercraft) eine neue Etappe in der Geschichte des Werks.


Luftkissen-Landungsboot ›Zubr‹
    Militärischer Schiffbau (gekürzt)
In den 40er- und 50er Jahren baute die Werft über 200 Torpedoboote ›Komsomòljec‹. […]
       Von 1969 bis heute wurden Patrouillen-Polizeiboote des Projekts 1400 ›Grif‹,
in den 1970er-1980er Jahren die Grenzpatrouillenboote ›Antares‹ und seit den 80er Jahren die kleinen Anti-U-Boot-Patrouillenboote ›Sòkol‹ gebaut.
       Seit Mitte der 80er Jahre werden die Luftkissen-Landungsboote (KVP) vom Typ ›Zubr‹ gebaut. In den Jahren 2000 bis 2004 erfüllte das Unternehmen den Auftrag der griechischen Marine zum Bau von vier ›Zubr‹. […]


›Rakéta‹
         Geschichte des zivilen Schiffbaus
Von den Tragflächenschiffen (SPK) ›Rakéta‹ wurden von 1959 bis 1976 insgesamt 389 gebaut, davon 32 für den Export, von der Hochseevariante ›Kométa‹ von 1965 bis 1980 86, davon 34 für den Export.
       Von 1976 an ersetzte das Fluss-SPK ›Voschòd-2‹ die ›Rakéta‹. Von 1976 bis 1992 wurden insgesamt 156 ›Voschòd-2‹ und von 1992 bis 2002 die ›Voschòd-2M‹ gebaut.
       Das ›Jévrofojl‹ ist eine Modifikation des Universal-SPK ›Voschòd‹. Es handelt sich um ein einstöckiges Tragflächenschiff mit einer Schraube und Bugstrahlruder. Das Schiff ist für den Betrieb auf Kanälen, Flüssen und Seen bei Tageslicht in Gebieten mit gemäßigtem Klima ausgelegt.
       1986 wurde das Hochsee-Gasturbinen-SPK ›Ciklón‹ in Dienst gestellt, in den 90er Jahren das Hochsee-SPK ›Olìmpija‹, das auch bei Dunkelheit fahren darf.

›Jévrofojl‹ Karla pendelte für Connexxion zwischen Amsterdam und Ijmuiden
Foto (Variante ausgewählt durch AP): tripadvisor.com / Maurits Vink
       1991-2014
Seit 1994 werden die Universalboote ›Kàlkan‹ mit Wasserstrahlantrieb gebaut. Die ›Kàlkan‹ hat einen Tiefgang von nur 0,6 Metern und ist für den Einsatz auf Flüssen, Seen und Küstengewässern konzipiert. Es gibt eine Reihe von Modifikationen.
       Im Jahr 1999 wurde im Werk ›Bašon‹ in Ho-Chi-Minh-Stadt (SRV) ein schnelles Umweltkontrollboot VIT 2500 nach Unterlagen und mit Unterstützung von ›Mòrje‹ gebaut. ›Mòrje‹ arbeitet auch mit Schiffbauunternehmen verschiedener Länder bei der Herstellung von nautischen Geräten zusammen. […]
       2009 unterzeichnete die Ukraine einen Vertrag im Wert von Hunderten von Millionen Dollar über die Lieferung von ›Zubr‹ und den Verkauf der technischen Dokumentation an die Volksrepublik China. In diesem Zusammenhang protestierte ›Ros’oboròn’expòrt‹ mit der Begründung, der Verkauf der Dokumentation sei illegal, da es sich Intellektuelles Eigentum Russlands handele. In der Tat wurde das Projekt in Leningrad im Zentralen Konstruktionsbüro von ›Almaz‹ erarbeitet. Im Jahr 2012 wurde eines der Schiffe an den Kunden übergeben; beim Bau des zweiten Schiffes ereignete sich ein Unfall: Aufgrund von Verstößen gegen den Arbeitsschutz und der verschlissenen Ausrüstung stürzte der fertige Rumpf beim Stapellauf von der Helling und tötete zwei Arbeiter.
  2014 – heute
Im März 2014 wurde die Werft von den neuen russischen Behörden in FGUP ›SZ Mòrje‹ umbenannt. Die Modernisierung der Werft hat begonnen, wobei die erste Phase der Modernisierung 2016 abgeschlossen wurde.

Kométa 120M ›Sevastópol‹ in JaltaFoto: https://ru.wikipedia.org / (siehe dort)
       Nach Angaben von Direktor Oleg Začinjajev wurden auch die ersten Verträge unterzeichnet, die die Auslastung des Werks bis 2018 sicherstellen. Das Werk erhält Aufträge aus dem Verteidigungs- und aus dem zivilen Bereich. […]
       Im Jahr 2019 wurde die Werft gemäß einem Erlass des Präsidenten und der Anordnung der Regierung der Russischen Föderation in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und in die Körperschaft ›Ros’tech‹ integriert. Dadurch konnte das Werk eine Reihe von Schwierigkeiten bei der Erfüllung von Aufträgen für den Bau von Schiffen und Booten vermeiden.
       Im Rahmen einer Vereinbarung mit der Rybinsker [RU-YAR] Werft ›Vympel› produziert das Werk seit 2020 Tragflächenschiffe ›Kométa 120M‹. Zwei waren vor der Saison 2021 fertig; ein weiteres wird 2023 gebaut.
       Die Übertragung an die OSK 2022 (s.o.) dürfte der Entwicklung des Werks neuen Schwung verleihen. Das Unternehmen plant die Modernisierung der Schiffshebekapazitäten und weitere Ausbaggerungen, was eine Erweiterung der Produktpalette ermöglichen wird. […]
          Sanktionen (gekürzt)
Das Werk wird seit 2016 von den USA, seit 2022 von der EU und Japan sowie von der Ukraine
(sehr schmerzhaft – d.Übers.) und der Schweiz sanktioniert.

Special von So, 19.V.:

„Die sich nicht schämen, sich mit dunklen Mächten aus den Tiefen der Hölle zu identifizieren“
Zonews.ru – Die Verfolgung der kanonischen ukrainisch-orthodoxen Kirche in der Ukraine bedeutet die systematische Zerstörung der Orthodoxie dort. Diese Meinung vertrat der Erzpriester des serbischen Patriarchats und Bischof von Gornokarlovack Gerasim.
       Er richtete einen Brief an die Erzpastoren und alle Gläubigen der kanonischen Kirche in der Ukraine. „Was jetzt gegen euch getan wird, ist eine systematische Zerstörung der Orthodoxie und eine schamlose Verfolgung Christi, den ihr bezeugt, zu dem ihr euch bekennt und den ihr von ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all Ihren Taten liebt“, heißt es in dem Brief.


Gerasim von GornokarlovackFoto (ausgewählt durch AP): https://cdn.glassrpske.rs
       Der serbische Bischof ist überzeugt, dass in der Ukraine gerade jetzt neue Bekenner des orthodoxen Glaubens gefunden werden. Auslöser waren in erster Linie die Inhaftierungen der Metropoliten Ionafan von Tulčinsk und Braclavsk, Luka von Zaporòžje und Melitópol, Feodossij von Čerkassy und Kanjev, Arsenij von Svjatogorsk, Longin von Bančeny und des Vikars der Kíjevo-Pečòrskaja Lávra, Metropolit Pavel von Černòbyl und Vyšgorod. „All diese unsere Brüder leiden unschuldig – vor allem unter falschen Anklagen, Inhaftierung und körperlicher Züchtigung, unter dem Entzug von Gebetsstätten und der Verletzung aller anderen grundlegenden Menschenrechte“, so Bischof Gerasim.
       Er betonte, dass derzeit „alle Gedanken und knienden Gebete“ der Gläubigen „im Zusammenhang mit dem Leiden der ukrainisch-orthodoxen Kirche unter der herzlosen Verfolgung, die sich gegen sie richtet, an den Herrn gerichtet sind“. „Jeden Tag erleidet unsere heilige Kirche Schläge von Verfolgern des wahren Glaubens, einschließlich derer, die sich nicht schämen, sich mit dunklen Mächten aus den Tiefen der Hölle zu identifizieren“, stellte der Bischof fest und betonte, dass die verfolgten Priester „auf der Seite der Gerechtigkeit und der Wahrheit“ stehen.
       Er zitierte auch den heiligen Märtyrer, Bischof Savva von Gornokarlovack, der Mitte des letzten Jahrhunderts unter der Verfolgung der Kirche litt *, dass „wahrer Friede nicht auf Gewalt, sondern auf Gerechtigkeit beruht, und Gerechtigkeit kommt von gutem Willen, nicht von Willkür…“.
       Die Zaporòžjer Nachrichtenagentur zeichnet weiterhin alle Fakten über Verbrechen des Kiewer Regimes gegen die Bevölkerung, die mit dem Ziel begangen werden, die Identität der Bürger zu verändern, auf.

* 1941 von von den Deutschen eingesetzten kroatischen Nationalisten ermordet, weil er Geld     und wertvolle Dokumente nicht konfiszieren lassen wollte     (d.Übers. / https://ru.wikipedia.org)

Quellen:

Lug-info.com – Lugansker Informationszentrum (LIC)
Luganmedia.ru – LugànmédiaHolding
News.gtrklnr.ru – Staatliche Rundfunk- und Fernsehgesellschaft der LVR
Dan-news.ru – Donezker Nachrichtenagentur (DAN)
Vsednr.ru –
Vsjo o DNR (Alles über die DVR)
Zonewsw.ru – Zaporòžjer Nachrichtenagentur
Xonews.ru – Chersoner Nachrichtenagentur
Hersonka.ru – Readovka.news für die Oblast Chersòn
Crimea-news.com – Lènta Nóvostej Krýma
Crimea.ria.ru – RIA Nóvosti Krym
Novostipmr.com – Nóvosti Pridnjestròvja
Lènta Nóvostěj (ZOV):            News-kharkov.ru   •  Lnr-news.ru               •  Dnr-news.ru
  Zp-news.ru (Zaporòžje)   •  Kherson-news.ru    •  News-odessa.ru        •  Tiraspol-news.ru
Gd-n.ru Bahnen von Novoròssija (ŽDN)              Crimearw.ru – Krim-Eisenbahn (KŽD)
Bloknot-lugansk.ru – Donezk                                    Bloknot-donetsk.ru – Lugansk
Novorosinform.org – Novoròssija                          Asd.news – »Analytischer Dienst des Donbass«
Antifashist.com –
›Àntifašìst                                     Mk.ru – Moskòvskij Komsomòlec
Antimaydan.info – ›Àntimajdán                              Aif.ru – Argumènty i Fàkty

Standard

Neuigkeiten aus Wirtschaft und öffentlichem Leben in Novoròssija 11.05. ̶ 17.05.2024

Erscheint seit 2014

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Quellen: Die Angabe unter der Überschrift eines jeden Artikels ist ein Link zum Original.
Erläuterungen am Schluss dieser Ausgabe – sonst in Klammern
unmittelbar dahinter

Weitere Übersetzungen mit Bezug auf den Donbass sind weiterhin zu finden auf
https://t.me/RenateKoppe (Anmeldung erforderlich).

Nachtrag von Mo, -6.V.:

„Ein obligatorischer Besuch am Produktionsstandort“
Hersonka.ru / Aleksandra Novikova – Ein Unternehmen aus dem Bezirk Geníčesk startet ein Projekt zur Herstellung von ätherischen Ölen und Phytotee; der Fonds für industrielle Entwicklung (FRP) wird Mittel für den Kauf der notwendigen Ausrüstung bereitstellen. Die Oblast Cherson befindet sich in einer einzigartigen Klimazone mit günstigen Bedingungen für den erfolgreichen Anbau, die Sammlung und Verarbeitung von Wildpflanzen.

       Der FRP hat den Antrag auf Finanzierung des Projekts geprüft und beschlossen, Mittel für seine Entwicklung bereitzustellen. So wird das Unternehmen dank eines Darlehens in der Lage sein, die notwendige Ausrüstung für die Herstellung von Kräutertees und spezielle Maschinen für die Ernte von Kamille zu erwerben.
       Nach Erreichen der vollen Kapazität plant das Unternehmen die Herstellung von anderthalb Millionen Packungen Phytotee pro Jahr, die den Einwohnern der Oblast und angrenzender Regionen zur Verfügung stehen werden.
       Seit Anfang dieses Jahres haben sich bereits über 25 Unternehmen mit Initiativen, Projekte in der Oblast zu entwickeln, an den FRP gewandt. Zu den Standards der Arbeit des Fonds gehört bei der Prüfung von Finanzierungsanträgen ein obligatorischer Besuch der Mitarbeiter am Produktionsstandort.

Nachtrag von Mi, -8.V.:

Aus alt mach neu
Bloknot-donetsk.ru / Diana Povjetkina – Die Patenregion Nižnij Novgorod hat die ersten (aufgearbeiteten – d.Übers.) Trolleybusse an die Stadt Charcyzsk übergeben. Dies teilte das Verkehrsministerium der DNR am 7. Mai mit. Geplant sind insgesamt 16 Fahrzeuge.

Foto: Ministerium für Verkehr der DNR
       Der Plan der Stadtverwaltung von Charcyzsk sieht nun vor, das Liniennetz zu erweitern und die Strecke in das Kraftwerksstädtchen Zugres zu elektrifizieren. „Ja, sie sind nicht neu, aber sie sind viel jünger als unsere. […] Ich hoffe, dass wir Erfolg haben werden“, teilte die Verwaltungsleiterin des Bezirks, Viktorija Žukova, mit.

Sonnabend:

Ein progressives Kunstmuseum
Dan-news.ru – Im Kunstmuseum ›Art-Donbàss‹ in Donezk wurde die Ausstellung »Unsere Republik – Unsere Entscheidung« anlässlich des 10jährigen Bestehens der DNR eröffnet.
       Direktorin Jekaterina Kaliničenko sagte gegenüber DAN: „Es werden Werke ausgestellt, die wir seit 2015 gesammelt haben. Sie sind dem Thema der Gründung unserer Republik gewidmet und zeigen insbesondere unsere führenden Politiker und Militärs, den Flughafen von Donezk usw.. Es sind sowohl Grafiken als auch Gemälde“.

Foto: ›Art-Donbàss‹
       In der Ausstellung sind insgesamt 60 Gemälde von 28 Künstlern aus Donezk, Mariupol, Moskau, St. Petersburg und der Moskauer Oblast zu sehen. Die Ausstellung zeigt auch Videogrüße zum Tag der Republik von Museumsmitarbeitern aus verschiedenen Regionen Russlands.
       Der 11. Mai ist der Tag der Donezker Volksrepublik. An diesem Tag im Jahr 2014 fand auf praktisch dem gesamten Gebiet der ehemaligen Oblast Donezk ein Referendum über die Selbstbestimmung der Region statt, an dem drei Viertel der Bevölkerung teilnahmen. Die Menschen wurden gefragt, ob sie den Akt der staatlichen Unabhängigkeit der DNR unterstützen. Fast 90 % sprachen sich dafür aus.

„Sevastópol ist mit Ihnen!“ (Glückwünsche des Gouverneurs)
Crimea-news.com – (Michaïl Razvožajev – d.Übers.): Heute ist der 10. Jahrestag der Gründung der Volksrepubliken Donezk und Lugansk.
       Im Jahr 2014 trafen die Menschen im Donbass eine historische Entscheidung: Sie erhoben sich gegen die Nationalisten, die sie zwingen wollten, ihre Muttersprache, ihre einheimische Kultur und ihre eigene Geschichte zugunsten des kollektiven Westens aufzugeben.

       Die Menschen im Donbass ließen dies nicht zu und trafen die einzig richtige Entscheidung: Am 11. Mai 2014 unterstützten sie die Gründungen der DNR und der LNR, und im September 2022 brachten die Menschen ihren gemeinsamen Willen zum Ausdruck, mit Russland zusammen zu sein.
       Heute sind die Volksrepubliken vollwertige Subjekte der Russischen Föderation. Das ganze Land unterstützt sie aufrichtig, und unsere Soldaten kämpfen an den Fronten der Speziellen Militäroperation für die vollständige Befreiung der russischen Gebiete und für die Sicherheit ihrer Bewohner.
       Ich gratuliere dem Oberhaupt der Donezker Volksrepublik, Denis Vladimirovič Pušilin, dem Oberhaupt der Lugansker Volksrepublik, Leonid Ivanovič Pásečnik, und allen Einwohnern der Republiken. Sevastópol ist mit Ihnen!“

Dem ist nichts hinzuzufügen
Xonews.ru – Mitarbeiter des Biosphärenreservats ›Askánija-Nóva‹ haben Denkmäler des Großen Vaterländischen Krieges in den Dörfern Kučerjavovladimirovka und Magdalinovka im Bezirk Chaplynsk verschönert, berichtet das Umweltministerium der Oblast Chersòn.

       „Das Gelände um die Denkmäler wurden im Gedenken an die Helden, die ihr Leben für eine friedliche Zukunft gaben, in Ordnung gebracht. Die Bewahrung des historischen Gedächtnisses und die Erziehung zum Patriotismus ist eine wichtige Aufgabe für jeden Bürger unseres Landes. Das Biosphärenreservat ›Askánija-Nóva‹ trägt zu dieser edlen Sache bei, indem es sich um die Orte der Erinnerung kümmert und den Staffelstab des Respekts für die Heldentaten der Vorfahren an die jüngere Generation weitergibt“, heißt es in der Erklärung.

Sonntag:

Esst mehr Kaviar
Dan-news.ru – In der Donezker Volksrepublik wurde ein Investitionsprojekt zum Bau einer Fischfarm an der Staustufe von Pavlopol genehmigt.


Staustufe von Pavlopol – Foto (ausgewählt durch AP): https://wikimapia.org
       Andrej Kaljužnyj, kommissarischer Vorstandsvorsitzender der Staatlichen Körperschaft »Entwicklung des Donbass« (KRD), erklärte gegenüber DAN: „Die hydrographische Struktur und das milde Klima unserer Region schaffen einzigartige Bedingungen für die Entwicklung des Laichens und der Aufzucht. Es wurde ein Investitionsprojekt für die Errichtung einer Fischfarm an der Staustufe von Pavlopol legalisiert“.
       Die industrielle Produktion von Störbrut an dieser Stelle im Verlauf des Kalmius ist geplant. […]
                                                                         
Dan-news.ru (Montag) – Die Investitionen in den Bau der Fischzuchtanlage für die industrielle Produktion von Störbrut in der DNR werden sich auf etwa 55 Mio. Rubel belaufen. Das Projekt wird zur Entwicklung der ganzen Region beitragen, sagte das Oberhaupt der Republik, Denis Pušilin, im Fernsehsender ›Rossíja-24‹.
       „Dies ist nur eines von vielen Projekten, aber es ist eines der am schnellsten Umsetzbaren. Der Malek-Stör wird in anderen Betrieben gefragt sein, und ganz allgemein sind dies gute Voraussetzungen für die Entwicklung der Binnenfischerei. Die benötigte Zeit beträgt weniger als ein Jahr“, sagte Pušilin.
       „Dies ist eines der jüngeren Projekte. Davor hatte man keine Zeit hatte, über soetwas nachzudenken und musste sich auf die großen Industrieunternehmen konzentrieren“, schloss das Republikoberhaupt.

Kultur ohne Heizung?
Zonews.ru – Das Kulturhaus in Novodanilovka wurde renoviert. Den Auftrag dazu erteilte der stellvertretende Leiter der Präsidialverwaltung der Russischen Föderation, Sergej Kirijenko, berichtet ›Za!TV‹.

Foto: Örtliche Verwaltung von Melitópol
       „Die Hauptarbeiten sind abgeschlossen. Jetzt kann man hier in Ruhe und Wärme Theaterstücke aufführen und Konzerte abhalten. Die ukrainischen Behörden waren nicht daran interessiert, wie wohl sich die Dorfeinwohner, einschließlich der Kinder, in dem Gemäuer ohne Heizung fühlten“, heißt es in dem Bericht.
       Das Kulturhaus wurde mit einer modernen Heizung, sanitären Einrichtungen, neuen Decken und einer Bibliothek mit vielen neuen Büchern ausgestattet. In den nächsten Plänen die Fußböden und das Gestühl in der Aula zu ersetzen, sowie eine Großbildleinwnd und einen Projektionsraum einzurichten.

Dienstag:

„Kleingussteile zur Zeit überaus aktuell“
Donetsk.kp.ru / Roman Poberežnjuk – In naher Zukunft wird die Donezker Volksrepublik den Maschinenbau Charcyzsk wieder in Betrieb nehmen, der seit über zwei Jahren aufgrund von Schulden bei Energieversorgungsunternehmen stillsteht.

Foto: Telegram-Kanal Vladislav Vasiljev
       „Die Technologie, die das Werk beherrscht, ist nach wie vor besonders aktuell. In der Sowjetunion gab es nur zwei Unternehmen, die Kleingussteile aus einer breiten Palette von Metallen herstellten: Spezialgusseisen, Messing, Aluminium und andere Metalle“, sagt Vladislav Vasiljev, stellvertretender Vorsitzender der Regierung der DNR. „Das Unternehmen produzierte früher über 300 verschiedene Artikel, Zehntausende Stück pro Monat! Die Hauptspezialisierung war die Herstellung von Teilen für Feuerwehrtechnik (Schläuche, Hydranten, verschiedene Ventile und Standrohre). In den letzten Jahren, vor der Schließung, beherrschte man die Herstellung von Hochdruckpumpen mit Elektromotoren.
       Das Werk wurde durch ukrainischen Beschuss stark beschädigt, hat aber bereits wieder Aufträge. „Jetzt lösen wir noch das Problem mit der Stromversorgung und ich hoffe, dass die Produktion in naher Zukunft wieder anlaufen wird“, sagte Vasiljev.

St. Florian braucht Unterstützung
Zonews.ru – Das russische Ministerium für Zivil- und Katastrophenschutz (MČS) füllt weiterhin die Wehren in der DNR, der LNR sowie den Oblasten Zaporòžje und Cherson personell auf, deren Gesamtzahl jetzt schon über 18.000 Personen beträgt. Dies gab der kommissarische Leiter des Ministeriums, Aleksandr Kurenkov, heute bei der Aussprache im Föderationsrat bekannt.

Foto: ZAN
       „Das Personal erhält einen Bonus für besondere Arbeitsbedingungen in Höhe von 65 % des Grundgehalts. Territoriale Organe des MČS der Russischen Föderation wurden in neuen Regionen eingerichtet, die Zahl der Mitarbeiter des Ministeriums wurde um 18.536 Personen erhöht, die Personalstärke beträgt etwa 60 % des Solls“, so Kurenkov. […]

Schulmuseen
Herson.kp.ru / Olga Kuporova – Die Ergebnisse des regionalen Wettbewerbs der Partei »Einiges Russland« für das beste Schulmuseum in unserer Region wurden zusammengefasst. Der Expertengruppe gehörten Mitglieder des Regionalparlaments, Leiter des Projekts »Historisches Gedächtnis« und Vertreter der Stiftung »Verteidiger des Vaterlandes« an. Sie prüften nicht nur die Bewerbungen von fünf Schulen, sondern besuchten die Museen auch persönlich und beurteilten Kreativität, Ästhetik und Qualität der künstlerischen Gestaltung der Expositionen.


Primòrskaja ŠkòlaFoto: ›Jedínaja Rossíja‹
       „Alle eingereichten Arbeiten sind würdig, es gibt definitiv keine Verlierer. Der Wettbewerb wurde in der Region zum ersten Mal durchgeführt, aber wir können mit Zuversicht sagen, dass es einen großen Plan für die Zukunft gibt“, sagte Olga Lukovič, Leiterin des regionalen Exekutivkomitees der Sektion Cherson von ›Jedínaja Rossíja‹.
       Nach den Ergebnissen des Wettbewerbs in der Nominierung »Bestes Stadtmuseum« gewann die Schule № 1 in Geníčesk. Bei der Nominierung »Bestes Landmuseum« teilten sich die Schule № 2 in Novotroïck und die Primòrskaja Škòla den ersten Platz. […] In diesem Sommer werden die Gewinner der regionalen Stufe unsere Region beim gesamtrussischen Wettbewerb antreten.
       „Vor zwei Jahren sprachen wir noch von der Notwendigkeit, in den Schulmuseen zu schaffen, die den Helden des Vaterlandes gewidmet sind. Jetzt führen wir bereits den ersten Wettbewerb unter den Schulmuseen durch und sehen, wie aktiv Schüler und Lehrer an diesem Prozess beteiligt sind. Das kann uns nur freuen!“, betonte der Senator der Oblast Cherson Igor Kastjukjevič.

Auf der Krim ist die Kumys-Saison eröffnet
Crimea-news.com – Sie wird bis zum 1. November dauern. Die ›Ágrofìrma Zélenogòrsk‹ GmbH ist das einzige Unternehmen auf der Krim, das vergorene Stutenmilch produziert. Der Höhepunkt der Produktion liegt zwischen Juli und August. Zur Zeit sind 30 Stuten an der Herstellung des Heiltranks beteiligt.


       Wenn die Nachfrage nach dem Produkt steigt, ist das Unternehmen bereit, die Produktion von Rohmilch und Kumys zu steigern. Aufgrund der kurzen Haltbarkeit von bis zu fünf Tagen wird der Kumys nur auf der Krim vertrieben. Jedes Jahr produziert das Unternehmen etwa 20 Tonnen davon. Die Saison dauert bis zum 1. November“ sagte die Abteilungsleiterin für Lebensmittel- und weiterverarbeitende Industrie des Landwirtschaftsministeriums der Republik Krim, Natalja Vaúlina.
       Sie teilte ferner mit, dass das Unternehmen ein weit gefächertes Profil hat. Die Hauptrichtung ist der Anbau von Getreide, technischen Kulturen, ätherischen Öl- und Futterpflanzen. Neben der Kumys-Produktion ist die Firma auch in der Pflanzenproduktion, in der Tierhaltung und in der Weiterverarbeitung tätig.

Mittwoch:

Da kommen sie auf Samtpfoten daher
Luganmedia.ru – Die erste Serie von insgesamt 20 Autobussen des Typs LIAZ 5292, die im Rahmen des sozioökonomischen Entwicklungsprogramms beschafft werden, ist in der LNR eingetroffen. ›Lugànsk’gor’trans‹ erhielt neun für den Betrieb auf den Stadtlinien, so der kommissarische Minister für Infrastruktur und Verkehr der LNR, Vladimir Jevdochin.

Der Rest wird nach dem festgelegten Verfahren auf die anderen Bezirke der Republik verteilt.
       Laut Vladislav Nasonov, Direktor von ›Lugànsk’gor’trans‹, ist es noch zu früh, zu sagen, auf welchen Linien die neuen Busse fahren werden. ›Lugànsk’gor’trans‹ sucht Fahrer.
       Im Dezember 2023 unterzeichnete das Ministerium für Infrastruktur und Verkehr der LNR eine Vereinbarung mit dem Ministerium für Industrie und Handel der Russischen Föderation über einen haushaltsübergreifenden Transfer im Rahmen des sozioökonomischen Entwicklungsprogramms der Republik. Auf Grundlage der Vereinbarungen mit der Lieferfirma sollen in diesem Jahr bis zum Ende des dritten Quartals 216 Fahrzeuge geliefert werden: 20 Zweiachser der großen Klasse, 98 der mittleren Klasse und 98 Fahrzeuge der kleinen.

Noch was, was 40 Jahre lang nicht gemacht wurde
Luganmedia.ru – Fünf Flüsse fließen durch den Bezirk Krasnodon: der Sjeverskij Donjec, die Bolšaja Kamenka, der Lugančik, die Djerevječka und der Dolžik. Die Flussbetten dieser Flüsse sind nie gereinigt worden. Mit dem Beitritt der Lugansker Volksrepublik zur Russischen Föderation wurde es möglich, groß angelegte Umweltschutzmaßnahmen ihren Läufen durchzuführen.

       Am 15. Mai begann die Reinigung des 15 km langen Abschnitts des Lugančik vom Dorf Novoannovka bis zur Siedlung Novosvjetlovka. Die Arbeiten werden von der Gewässerverwaltung des Cimljanskoje-Stausees im Rahmen des föderalen Projekts zur Reinigung von Gewässern in Russland durchgeführt. Auftraggeber ist das Ministerium für Naturressourcen und Umwelt der LNR.
       Vor dem Beginn der Arbeiten fanden Treffen mit den Einwohnern der Siedlungen statt. Die Fachleute informierten die Teilnehmer über die Ziele des Umweltprojekts und den Zeitplan für seine Durchführung. Die Anwohner fragten, ob die Brücken und Übergänge über den Lugančik von den Arbeiten betroffen sind und ob ihre angrenzenden Grundstücke nicht beeinträchtigt werden. Auf alle Fragen gab es kompetente und umfassende Antworten.
       Laut Maksim Nikitjenko, einem Vertreter des Ministeriums für Naturressourcen, wurde der Lugančik vor allem wegen seiner schwierigen hydrologischen Situation ausgewählt. „Die starke Verschmutzung mit Sedimenten und Hausmüll und die langen Sumpfgebiete haben eine negative Auswirkung auf den Fluss, so dass er zu einem der ersten Gewässer wurde, an dem das föderales Programm greift“, sagte er.
       Anton Škatov, Leiter der Gewässerverwaltung des Cimljanskoje-Stausees, berichtete über den Fortschritt der Arbeiten. „Wir haben viel Erfahrung bei der Durchführung solcher Arbeiten gesammelt. Die notwendige Ausrüstung ist vorhanden. Wir wollen die Arbeiten vor dem Einsetzen der kalten Jahreszeit, spätestens Mitte Oktober, abgeschlossen haben“, teilte er mit.

Ganz Russland hilft
Dan-news.ru – Das Donezker Institut für Eisenbahnverkehr beabsichtigt, die als humanitäre Hilfe erhaltene Spezialausrüstung zu installieren, sobald sich die Sicherheitslage verbessert hat, so der Rektor der Hochschule, Michaïl Čepcov.
       „Letztes Jahr ist unser Dienstherr ›Ros’žel’dor‹ geworden. Sie hatten schon davor einen Aufruf an alle Eisenbahnhoch- und -fachschulen verbreitet, und im Laufe des Jahres haben uns fast alle geholfen so gut sie konnten. So hat uns z.B. die Irkutsker Universität einen Versuchsstand für Automatisierung und Relaistechnik zur Verfügung gestellt. Er gehört zum Modernsten, was es gibt, und es wird möglich sein, damit wissenschaftliche Forschung zu betreiben. Die Universität für Eisenbahnverkehr in Rostov hat uns eine Großanlage zur Verfügung gestellt, die wir noch nicht in Betrieb genommen haben, nämlich ein Dieselgenerator-Labormodell für die Ausbildung von Studenten im Fach »Rollendes Material«. Sobald sich die Sicherheitslage verbessert, werden wir es installieren“, sagte Čepcov.

Foto: Donezker Institut für Eisenbahnverkehr auf VK
       Die Russische Universität für Verkehrswesen hat uns Literatur übergeben, andere Computer und Büromaterial. „Wir bekamen mehrere Dutzend Peripheriegeräte, darunter auch besonders gute Drucker für Diplomarbeiten […]“, so unser Gesprächspartner.
       Nach seinen Worten gab es seit 2022 zwölf Einschläge von Artilleriemunition in die Gebäude der Universität. Die Gebäude wurden unterschiedlich stark beschädigt, am stärksten das Verwaltungsgebäude mit zwei Volltreffern aus 155_mm-Kanonen.
       Das Donezker Institut für Eisenbahnverkehr wurde 1967 als Zweigstelle des Charkover Instituts für Verkehrsingenieure gegründet. Später erhielt es den Status einer unabhängigen Bildungseinrichtung. In seiner Geschichte hat das Institut Zehntausende von Fachleuten im Bereich des Eisenbahnverkehrs ausgebildet. Heute verfügt es über zwei Fakultäten und sieben Lehrstühle.

„Intelligente“ Stromzähler
Lug-info.com – ›Enèrgo’sbyt Lugànsk‹ hat seit März 2024 in der LNR über 3.500 sogenannte intelligente Stromzähler installiert. Dies berichtete der Pressedienst der Regierung der LNR unter Berufung auf das Unternehmen. […]


       Die „intelligenten“ Zähler übermitteln die Zählerstände automatisch, so dass die Verbraucher sie nicht mehr monatlich ablesen und melden müssen.
       „Die Zähler melden auch unbefugte Eingriffe wie das Öffnen des Gehäuses oder den Versuch, Magnete zu installieren. Mit ihnen kann auch ferngesteuert die Lieferung begrenzt oder ausgeschaltet und sofort wieder eingeschaltet werden, wenn eventuelle Zahlungsrückstände beglichen sind“, so ›Enèrgo’sbyt Lugànsk‹. […]
                                                                         
Seit
Oktober 2023 beziehen alle Einwohner und Unternehmen der Republik gemäß einer Anordnung der Regierung der Russischen Föderation, die das Unternehmen zum sogenannten Garantierenden Stromlieferanten in der LNR bestimmt hat, ihren Strom von ›Enèrgo’sbyt Lugànsk‹. […]

Learning by translating
Dan-news.ru – Die Schwarzdecke von vier Straßen in Zugres wurde in diesem Jahr mit Unterstützung von Spezialisten aus der Oblast Nižnij Novgorod erneuert. Dies berichtete der Bürgermeister der Stadt, Roman Gladkich, der Donezker Nachrichtenagentur.

       „Die Kornijenko-, die Karl Marx- , die Ščeb’zavòdskaja (Schotterwerk-) und die Čapajev-Straße wurden instandgesetzt. Das letzte Mal fand dies hier wahrscheinlich noch zu Zeiten der UdSSR statt. Lange Zeit waren diese Straßen in einem schrecklichen Zustand, aber jetzt ist das anders“, sagte Gladkich.
       Zugres mit seinen heute etwa 18.000 Einwohnern liegt etwa 40 Kilometer östlich von Donezk und wurde 1929 gegründet. Eines der beiden Kohlekraftwerke der DNR, die Zújevskaja (nach der nahegelegenen Siedlung städtischen Typs Zujevka) TES *, ist das prägende Unternehmen der Stadt.

* ‚GRES‘ die sowjetische Abkürzung für Staatliches Regionalkraftqwerk

Oblast Zaporòžje wirbt um Staatsaufträge
Zonews.ru – Mehrere Industrieunternehmen der Oblast Zaporòžje und Mitarbeiter des Industrieministeriums der Region werden auf der XIX. Allrussischen Forumsausstellung ›Gos’zakàz‹ im Innovationszentrum ›Skolkovo‹ in Moskau ausstellen. Dies teilte die Leiterin der Abteilung für Leichtindustrie, chemische Industrie und nichtmetallische Werkstoffe des Ministeriums für Industrie und Handel der Oblast, Anna Dovženko, mit.

Foto: Ministerium für Industrie und Handel der Oblast Zaporòžje
       „Wir beabsichtigen, am Rande des Forums die staatlichen Unternehmen und Konzerne Russlands mit den Unternehmen in der Oblast Zaporòžje und ihren Produkten bekanntzumachen, um Interesse an deren Kauf zu wecken. Die Teilnahme an staatlichen und korporativen Käufen als Lieferanten von Produkten wird unserer Industrie helfen, ein neues Niveau zu erreichen und das Produktionsvolumen zu erhöhen“, sagte Dovženko.
       Die Betriebe der Oblast Zaporòžje sind bereit, Kabel, Drähte, Gummiprodukte, Schutzkleidung, Wasserpumpen, Ersatzteile für Diesellokomotiven sowie Turbolader, Hydraulikzylinder, Hydraulikventile, Schalldämpfer, Kolbengruppensätze, Getriebeteile für Traktoren und Landmaschinen und ähnliches zu liefern.
       Außerdem sind einige Unternehmen der Region bereit, in die Produktion für die Militärische Sonderoperation einzusteigen. Eines von ihnen hat eine Flammensperre für Kleinwaffen entwickelt und wird sie bei Treffen mit Unternehmen der Verteidigungsindustrie vorstellen.
       Darüber hinaus sind einige Unternehmen in der Region bereit, sich an der Herstellung von Produkten für Luftabwehrsysteme zu beteiligen. Eines von ihnen hat auch eine Flammensperre für Schusswaffen entwickelt und wird sie bei einem Treffen mit Unternehmen des militärisch-industruellen Komplexes vorstellen. […]

Cherson nutzt Satellitendaten zur Überwachung landwirtschaftlicher Flächen
Hersonka.ru / Aleksandra Novikova – Ros’kòsmos‹ hat der Oblast Cherson die Möglichkeit gegeben, Satellitendaten für die Überwachung landwirtschaftlicher Flächen zu nutzen. Mit Hilfe moderner Technologien ist es möglich, den Zustand der Kulturen zu beurteilen, ihre Flächen zu bestimmen, die Ernteerträge vorherzusagen und Herde von Pflanzenkrankheiten zu identifizieren.

       Darüber hinaus ermöglichen es die Satellitenaufnahmen, den Zustand der Kulturen fast in Echtzeit zu überwachen.
       „Die Einführung der neuenTechnologien erhöht die Effizienz des Agrarsektors und ermöglicht es uns, die notwendigen Informationen umgehend zu erhalten und strategisch richtige Entscheidungen zu treffen“, kommentierte Sanal Adjajev, Minister für Landwirtschaft und Ernährung unserer Region.

Donnerstag:

Unter Jekaterina hieß es „neuerworbene Länder“
Novostipmr.com – Vor 232 Jahren wurde in Dubossary die erste Druckerei in Pridnjestrowien eröffnet. Sie druckte liturgische Bücher, Biografien großer militärischer Führer, aber auch Lehrbücher und übersetzte Literatur.
       Das Museum für Geschichte und Heimat in Dubossary besitzt alte Bücher und Manuskripte. Unter den ersten Ausgaben, die im 18. Jahrhundert in der örtlichen Druckerei gedruckt wurden, befinden sich Fibeln in slawischen Sprachen und moldauisch. Sie waren unter der Bevölkerung sehr begehrt.

b1        Es sei daran erinnert, dass Dubossary nach der Angliederung der südlichen Gebiete Pridnjestrowiens an Russland Ende des 18. Jahrhunderts zu einer Grenzstadt wurde. Am 16. Mai 1792 erließ die russische Zarin Jekaterina II. ein Dekret über die Gründung einer Druckerei in einer der alten Städte am Dnjestr – in Dubossary. Sie wurde von dem berühmten Kulturschaffenden, Kupferstecher, Drucker und Übersetzer Michaïl Strelbickij geleitet.
       In dem Dekret schrieb Katharina die Große: „Dem moldauischen Erzpriester Michaïl Strelbickij befehlen wir als Belohnung für seine Verdienste während des vergangenen Krieges mit den Türken, Land in Dubossary für seine Ansiedlung zu nehmen und ihm zu erlauben, dort eine Druckerei zu gründen, um Bücher in Griechisch, Russisch, Moldauisch und anderen Sprachen zu drucken, und ihm eine Rente von dreihundert Rubeln pro Jahr zu zahlen“, zitierte die leitende wissenschaftliche Mitarbeiterin des Museums , Nadežda Bujmistr.
       Dubossary wurde nicht zufällig für die Eröffnung der Druckerei ausgewählt. In den Jahren 1791-1792 hielt sich der Gouverneur des Gebiets Jekaterinoslav (Dnjepropjetrovsk – d.Übers.), Vassilij Kachovskij, in der Stadt auf, wo er von der Zarin etwa 60 Dekrete über die Verwaltungsorganisation der „neuerworbenen Länder“ erhielt. Kachovskij wiederum machte Dubossary zur ersten Bezirksstadt der Region. Eines der Dekrete sah die Eröffnung einer Druckerei vor.
       „Warum wurde genau Strelbickij mit der Leitung der Druckerei betraut? Zu jener Zeit war er der berühmteste talentierte Drucker, Graveur und Typograf, und deshalb wurde ihm diese hohe Ehre zuteil. Er eröffnete eine Druckerei in der moldauischen Metropole. Strelbickij war der erste, der nicht nur kirchliche, sondern auch weltliche Bücher druckte“, so Bujmistr.

Kosakenkultur für Kinder
Novostipmr.com – Am 18. Mai findet in der Festung Bendèry das VII. Festival der Kosakenkultur für Kinder, das dem 79. Jahrestag des Sieges des sowjetischen Volkes im Großen Vaterländischen Krieg gewidmet ist, statt. Zu sehen sind eine Ausstellung von Alltagsgegenständen, die Kunst des Reitens und Fechtens sowie ein Konzert. Kosaken im Alter von fünf bis siebzehn Jahren aus allen Städten und Bezirken der Republik werden dabei auftreten.


       Oleg Kuruč, stellvertretender Ataman für geistige und moralische Arbeit der Schwarzmeerkosaken, erklärte, dass das Programm des Festivals kreative Darbietungen junger Kosaken umfasst. Kindergruppen werden Lieder und Tänze aufführen und patriotische Gedichte vortragen. Auch wird es eine Vorführung des Pferdesportvereins ›Alljur‹ mit Dschigitenreiterei geben und die Besucher können das Aufsitzen üben. Ebenso werden die Kosaken die Techniken des Hantierens mit der Šaška (dem Schwert), demonstrieren. Alle Kinder werden mit dem traditionellen Kosakengericht ›Kulèš‹ verwöhnt.

Rechenschaft
Lug-info.com – Der Einzelhandelsumsatz in der LNR ist im Jahr 2023 um 42 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Dies wurde vom Oberhaupt der LNR, Leonid Pásečnik, bei der Vorstellung des Berichts über die Tätigkeit der Organe der Staatsmacht im Jahr 2023 auf der Plenarsitzung des Volkssowjets der Republik berichtet.

       Gleichzeitig erinnerte er daran, dass zur Stabilisierung der Preise eine Liste der wichtigsten Lebensmittel, für die Einzelhandelshöchstpreise gelten, verabschiedet wurde.
       Gemäß der Verfassung der LNR wird dem Parlament ein jährlicher Bericht über die Arbeit der Regierung der LNR, einschließlich der vom Volkssowjet aufgeworfenen Fragen, vorgelegt. Der Bericht von Pásečnik in diesem Jahr war der erste in der LNR als Teil Russlands.

JuGMK kann Versprechungen offenbar erfüllen
Dan-news.ru – Das Metallurgische Werk Makejevka (MMZ) hat in den ersten vier Monaten dieses Jahres über 296.000 Tonnen Fertigprodukte hergestellt. Dies wurde heute im Pressedienst des Ministeriums für Industrie und Handel der Republik berichtet. „Im Jahr 2023 lag dieser Wert zum Vergleich bei 112.216 Tonnen“, heißt es in der Mitteilung. Im April 2024 allein hat die Walzabteilung insgesamt 89.359 Tonnen produziert.

Foto: Telegram-Kanal Ministerium für Industrie und Handel der DNR
       Das MMZ ist Teil des 2021 gegründeten Südlichen Bergbau- und Metallurgiekomplexes (JuGMK), der damals angekündigt hat, seine Produktion in der DNR verdoppeln zu wollen.

Freitag:

Jevpatórija‹ spreizt die Flügel
Crimea-news.com / kianews24.ru – Im Rahmen des Programms PROCLUSTERS, das vom Ministerium für Industrie und Handel der Russischen Föderation gemeinsam mit einem Institut »Ökonomie des Wissens« ins Leben gerufen wurde, arbeiten Mitarbeiter des Industrieministeriums der Krim an der Frage der Einbeziehung der Schiffbauunternehmen der Republik in den Interregionalen Schiffbauverband („cluster“).

Tragflächen-Passagierschiff (SPK) Kometa 120M ›Jevpatórija‹, ›Mòrje‹ (Feodòsija) 2023 (https://fleetphoto.ru/vessel/137522/)
       Voraussetzung für die Gründung des Schiffbauverbands sind die Verfügbarkeit effizienter Produktionsanlagen in der Region, hohe Kompetenzen in Schiffbau und Schiffsreparatur sowie eine wachsende Nachfrage. Der Verband zielt auch auf die Produktion von Importsubstitutionsprodukten und Komponenten für die Schiffbauindustrie ab.
       Der Interregionalen Schiffbauverband wird ein wirksames Instrument der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, wissenschaftlichen Zentren, Bildungseinrichtungen und staatlichen Stellen sein, das zur Entwicklung der Branche, zur Verbesserung der Produktqualität und zur Wettbewerbsfähigkeit der Region auf dem Weltmarkt beitragen wird.
       Die Zusammenfassung der Ergebnisse des PROCLUSTERS-Programms und die Präsentation des Projekts durch das Managementteam der Republik Krim werden Ende Mai im Rahmen des Forums »Tage der Industrie in der Region Omsk« vorgestellt.
                                                                         

Dzen.ru / OSK Vympel (Mi, -8.V.) – Das vierte Tragflächen-Passagierschiff der Reihe Kometa 120M des Projekts 23160, das im föderalen (FGUP) Schiffbaubetrieb Mòrje in Feodòsija gebaut wurde, ist in die Einsatzerprobung gegangen und hat eine sechsstündige Probefahrt absolviert.
       Der Bau der fünften Kometa 120M, die bald ebenfalls auf Probefahrt gehen wird, wird fortgesetzt. Die Schiffe tragen die Namen der Städte Jevpatórija und Kerc4 und wurden/werden im Auftrag der Staatlichen Transportleasinggesellschaft GTLK gebaut. Nach Abschluss der Erprobungen werden sie an den Betreiber übergeben und auf dessen Linien eingesetzt.
       Das SPK Kometa 120M ist für die Beförderung von 120 Passagieren mit einer Geschwindigkeit von 65 km/h ausgelegt. Die Salons der Economy– und der Business-Class sind mit Sitzen wie in der Luftfahrt ausgestattet, verfügen über eine Klimaanlage und sind aus modernen, vibrationsdämpfenden Materialien gefertigt.

Zum föderalen (FGUP) Schiffbaubetrieb Mòrje in Feodòsija erscheint in der nächsten AP ein Special.

Special von Fr, 17.V..:

Weil es jetzt alle betrifft
Dan-news.ru – Die Traditionen der Zusammenarbeit zwischen Russland und China machen es möglich, die kühnsten Projekte gemeinsam zu verwirklichen
       Der russische Präsident Wladimir Putin zeigte sich zuversichtlich, dass die Kooperation von Moskau und Peking weiter gestärkt wird und die Russische Föderation bereit ist, saubere Energie nach China zu liefern.
       „Ich bin sicher, dass unsere strategische Allianz im Energiesektor, die zu einer zuverlässigen Säule des gesamten globalen Energiemarktes geworden ist, weiter gestärkt werden wird. Russland ist bereit und in der Lage, die chinesische Wirtschaft, Unternehmen, Städte und Siedlungen ohne Unterbrechung mit umweltfreundlicher, erschwinglicher Energie, Licht und Wärme zu versorgen“, sagte er bei der Eröffnungsfeier der russisch-chinesischen Expo und des Forums für interregionale Zusammenarbeit in Harbin. Putin wies darauf hin, dass China und Russland eine strategische Zusammenarbeit in anderen Bereichen anstreben, einschließlich des agroindustriellen Komplexes.

Foto: Administration des Präsidenten Russlands
       Das russische Staatsoberhaupt betonte, dass die Länder auf der Grundlage langjähriger Traditionen der guten Nachbarschaft, Freundschaft und Zusammenarbeit vorankommen und gemeinsam an den ehrgeizigsten Projekten arbeiten können. Die Aussichten für eine solche Zusammenarbeit wurden bei den Gesprächen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping erörtert, fügte der Präsident hinzu.
       Außerdem, so Putin, können Unternehmer aus beiden Ländern auf der Expo gemeinsame Projekte vereinbaren, und die Regierungen Russlands und Chinas werden solche Projekte unterstützen. Auf russischer Seite seien Giganten wie die Russische Eisenbahnen, Rosatom und Rostec zur Expo gekommen, und die Teilnehmer repräsentierten eine Vielzahl von Wirtschaftszweigen, von der Rohstoffgewinnung über die Leichtindustrie bis hin zu digitalen Technologien.
       „Ich denke, wir können zu Recht stolz auf die Ergebnisse der russisch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen und der russisch-chinesischen wirtschaftlichen Zusammenarbeit sein“, fasste Putin zusammen. „Das ist natürlich bei weitem noch nicht alles. Die unauflösliche russisch-chinesische Partnerschaft trägt direkt zum Wachstum der Volkswirtschaften beider Länder bei, gewährleistet zuverlässig die Energiesicherheit, stimuliert die Schaffung neuer Industrien und gut bezahlter Arbeitsplätze, verbessert das Wohlergehen und die Lebensqualität unserer Bürger“.
       Nach offiziellen Angaben der beiden Länder hat der Handelsumsatz zwischen Moskau und Peking 200 Mrd. Dollar überschritten.

Quellen:

Lug-info.com – Lugansker Informationszentrum (LIC)
Luganmedia.ru – LugànmédiaHolding
News.gtrklnr.ru – Staatliche Rundfunk- und Fernsehgesellschaft der LNR
Dan-news.ru – Donezker Nachrichtenagentur (DAN)
Vsednr.ru –
Vsjo o DNR (Alles über die DNR)
Zonewsw.ru – Zaporòžjer Nachrichtenagentur
Xonews.ru – Chersoner Nachrichtenagentur
Hersonka.ru – Readovka.news für die Oblast Chersòn
Crimea-news.com – Lènta Nóvostej Krýma
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Novorosinform.org – Novoròssija                          Asd.news – »Analytischer Dienst des Donbass«
Antifashist.com –
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