Presseschau vom 11.12.2018

 

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

vormittags:

Dnr-online.ru: Erklärung Puschilins zu den Angriffsplänen der Ukraine
„Von unserer Aufklärung gehen erschreckende Informationen über die Vorbereitung eines groß angelegten Angriffs durch die Ukraine ein. Insbesondere gibt es Informationen, dass Kiew sich darauf vorbereitet, die Kriegshandlungen in Richtung Mariupol wiederaufzunehmen.
Nach vorliegenden Informationen wird das Ziel des Angriffs der ukrainischen Streitkräfte allem Anschein nach die Einnahme der Territorien der Bezirke Nowoasowsk und Telmanowo und die Herstellung der Kontrolle über einen Abschnitt der Grenze zwischen der DVR und der RF im Gebiet von Konkowo und Cholodnoje sein. Der Gegner hat eine Angriffsstoßgruppierung gebildet, zu der vier Brigaden mit insgesamt 12.000 Mann, mehr als 50 Panzer, eine erhebliche Zahl von Raketen- und Rohrartillerie gehören. Darunter sich auch schwere Mehrfachraketenwerfer vom Typ „Smertsch“, von denen eine Abteilung vor drei Tagen in das Gebiet von Wolodarskoje verlegt wurde.
Zur Rechtfertigung der Aggression gegen unsere Republik in den Augen der Weltgemeinschaft und des eigenen Volks plant das Kiewer Regime einen Terrorakt in einem der Unternehmen von Mariupol. Mit hoher Wahrscheinlich haben die Spezialdienste der Ukraine für die Diversion das Mariupoler Iljitsch-Metallkombina
t gewählt, wo erhebliche Vorräte an Ammoniak für die Industrieproduktion gelagert sind.
In Wirklichkeit braucht die ukrainische Regierung eine Verschärfung der militärischen Lage im Donbass zur Verlängerung des Kriegszustands im Land, für eine mögliche
Verschiebung der Wahlen und eine Beschränkung des Wahlrechts für die Einwohner einiger Oblaste der Ukraine.
Meinerseits erkläre ich: Die Streitkräfte der Donezker Volksrepublik sind bereit, dem Feind entgegenzutreten und ihr Land zu verteidigen, und die Provokationen der ukrainischen Streitkräfte werden nur zu sinnlosen Opfern unter den Soldaten un
d der friedlichen Bevölkerung führen“, erklärte das Oberhaupt der DVR Denis Puschilin,

de.sputniknews.com: Bringen USA ihre Protégés zur Vernunft? – Botschaft mahnt vor Offensive im Donbass
Die russische Botschaft in Washington hat die US-Regierung dazu aufgerufen, bei der Vorbereitung einer neuen Offensive im Donbass vonseiten der ukrainischen Armee kein Auge zuzudrücken. Dies geht aus einer auf dem Facebook-Account der Botschaft veröffentlichten Pressemitteilung hervor.
„Wir fordern Washington auf, über die aktive Vorbereitung der ukrainischen Streitkräfte und der rechtsextremen Truppen an der Berührungslinie im Donbass nicht hinwegzusehen”, heißt es in der Mitteilung. Diese Vorbereitung könnte „ein blutiges Szenario“ zur Folge haben.
Das US-Außenministerium müsse zugeben, dass es in der Kampfzone amerikanische Instruktoren gebe, die ukrainische Luftlandebrigaden ausbilden würden, heißt es weiter. Eine von diesen Brigaden sei kürzlich mit SS-Symbolen gesichtet worden.
„Wir hoffen, dass die USA ihre Protégés zur Vernunft bringen”, fügte die russische Botschaft hinzu. Die aggressiven Absichten von Kiew seien nicht nur aussichtslos, sondern würden auch den Äußerungen der US-Regierung widersprechen, die sich zur Regelung des Konflikts im Südosten der Ukraine mit politischen und diplomatischen Mitteln bekenne.
Am Montag hatte die selbsterklärte Volksrepublik Donezk unter Verweis auf Informationen der Militäraufklärung bekannt gegeben, die ukrainische Armee bereite sich auf eine umfassende Offensive vor, die am 14. Dezember eingeleitet werden solle. Die Operation ziele darauf ab, die Bezirke Nowoasowsk und und Telmanowo zu erobern und bis zur Grenze zu Russland vorzurücken.

Dan-news.info: „Im Zusammenhang mit der Veröffentlichung der Angriffspläne der bewaffneten Formationen der Ukraine wurde die Seite des Pressedienstes der Leitung der Volksmiliz der DVR mit einer massiven DDoS-Attacke angegriffen. Es wurde festgestellt, dass die Attacke von ukrainischen und baltischen IP-Adressen aus erfolgt“, teilte heute der Leiter des Pressedienstes der Volksmiliz der DVR Daniil Bessonow mit.
Er fügte hinzu, dass derzeit Maßnahmen zur Wiederherstellung der Seite unternommen werden.

de.sputniknews.com: So viele Terroristen wurden 2018 in Russland eliminiert – FSB-Chef
Der Chef des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB Alexander Bortnikow hat im Rahmen einer Sitzung des nationalen Anti-Terror-Komitees die Zahl der Terroristen und Terrorzellen beziffert, die im Jahr 2018 in Russland eliminiert bzw. entdeckt wurden.
„Im Laufe der Anti-Terror-Einsätze und der einzelnen operativen Maßnahmen wurden 65 Kämpfer, darunter zehn Bandengruppen-Chefs, neutralisiert. 36 Chefs, 236 Banditen und 589 Nebentäter wurden festgenommen“, so Bortnikow.
Darüber hinaus wurde ihm zufolge die Tätigkeit von 37 Terrorzellen unterbunden, die Terroranschläge auf dem Territorium von Dagestan, Inguschetien, Tschetschenien und der Region Stawropol geplant haben sollen.
Die meisten Terroraktivitäten werden nach wie vor im Nordkaukasus fixiert, so Bortnikow. Ferner erläuterte er, dass die internationalen Terrororganisationen versuchen würden, die Terroraktivität auch auf andere Regionen des Landes auszuweiten. Dafür sollen sie unter anderem Migranten aus zentralasiatischen Ländern als Täter anziehen.
2018 wurde in Russland die Tätigkeit von mehr als 64.000 rechtswidrige Informationen enthaltenden Webseiten eingestellt. 47.000 davon sollen Materialien über Terroristen aufgewiesen haben.
„Die Situation um den Anti-Terror-Kampf in Russland bleibt schwierig, wird aber von Sicherheitsbehörden kontrolliert. Dank der Umsetzung eines Maßnahmenpakets verringerte sich in diesem Jahr die Zahl der verübten Terrorverbrechen sowie die Zahl der Terroranschläge“, betonte Bortnikow.
Er verwies unter anderem darauf, dass die koordinierte Arbeit aller Anti-Terror-Subjekte ermöglicht habe, jedwede Terroraktivitäten während der russischen Präsidentschaftswahlen sowie der Fußballmeisterschaft 2018 zu verhindern.

lug-info.com: In den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen dreimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Slawjanoserbsk, Donezkij und Kalinowo.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und großkalibrigen Maschinengewehren.

de.sputniknews.com: Es geht doch: In diesem Bereich ist Deutschland Russlands wichtigster Partner
Deutschland und Russland wollen ihre Kooperation in Wissenschaft und Bildung in den kommenden zehn Jahren vertiefen. Dabei stehen wichtige gemeinsame Projekte an. Eines davon ist eisig kalt.
Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) und ihr russischer Kollege Michail Kotjukow unterzeichneten am Montag in Moskau ein Rahmenabkommen. „Dialog ist entscheidend, und das eint Wissenschaft und internationale Politik“, betonte Karliczek laut dpa. Kotjukow sagte, dass Deutschland bereits jetzt für Russland der Forschungspartner mit den meisten bilateralen Kooperationen sei.
Die Vereinbarung setzt den Rahmen für eine engere Zusammenarbeit von Großforschungseinrichtungen beider Länder. Dies betrifft zum Beispiel den Bau von Beschleuniger-Anlagen beim GSI-Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt und beim russischen Kernforschungsinstitut in Dubna bei Moskau. Ebenso soll das Forschungszentrum Jülich nach Angaben der Agentur Ausrüstung zur Neutronenforschung an die Filiale des Kurtschatow-Instituts in Gatschina bei Sankt Petersburg liefern. Dabei geht es nach Angaben aus Jülich um Grundlagenforschung an Energie- oder Biomaterialien.
Als weiteren Höhepunkt der Zusammenarbeit nannte Karliczek die internationale Arktis-Expedition Mosaic. Dabei werde sich der deutsche Forschungseisbrecher „Polarstern“ aus Bremerhaven von September 2019 an mit Wissenschaftlern aus 17 Ländern für ein Jahr im Eis des Nordpols einfrieren lassen.

Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 10. Dezember 3:00 bis 11. Dezember 3:00
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen
bewaffneten Formationen 24.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der
Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden
Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Sajzewo, Dolomitnoje, Donezk (Trudowskije), Donezker Flughafen (Volvo-Zentrum), Kaschtanowoje, Jasinowataja, Krutaja Balka, Spartak, Alexandrowka, Leninskoje, Sachanka.
Opfer unter den friedlichen Bürgern und Schäden an ziviler Infrastruktur wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen bewaffneten Formationen abgeschossenen Geschosse betrug 166.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der abgeschossenen Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik der Zahl der Geschosse im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgeschossenen Geschosse 169.
Ab 00:01 am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regime der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.

Ukrinform.ua: Resolution zur Unterstützung der Ukraine: Litauen fordert umfassende Russland-Sanktionen einschließlich Ausschluss von SWIFT
Das Parlament Litauens hat eine Resolution zur Unterstützung der Ukraine verabschiedet. Die Resolution fordert eine radikale Strategieänderung des Westens angesichts der russischen Aggression und konkrete Schritte zur Bekämpfung der Aggression.
Das Parlament verurteilte im Dokument die militärische Aggression der Russischen Föderation gegen die Ukraine und die Verletzung der vielen bilateralen und internationalen Abkommen und des Völkerrechts durch Russland, heißt es auf dem Webseite des Seimas. Mit dem Angriff auf ukrainische Schiffe in der Straße von Kertsch habe Russland „rote Linien“ überschritten. „Der Seimas ruft zur radikalen Änderung der westlichen Strategie, zum Übergang zu konkreten Handlungen, die Russland tun muss, und wenn sie nicht umgesetzt werden, zur Einführung
von effektiveren und breiteren Sanktionen auf.“
Die Parlamentarier stellten Bedingungen und Forderungen an Russland auf. Das seien der Übergang der Kontrolle über die Straße von Kertsch an die UNO, die Unterstellung von besetzten Gebiet unter Verwaltung der UNO, die Freilassung von ukrainischen Gefangenen und Polithäftlingen. Wenn Russland die Forderungen in der nächsten Zeit nicht erfüllen wird, schlägt das Parlament umfangreiche Sanktionen, darunter für den russischen Gas- und Ölsektor sowie für den Finanzsektor, einschließlich ein
em Ausschluss von dem internationalen Zahlungssystem SWIFT, vor.
Das Parlament unterstützte die Nato-Präsenz im Schwarzen Meer, rief die Staaten der EU und Nato zur Vertiefung der Zusammenarbeit mit der Ukraine und zur Stärkung ihrer Verteidigungsfähigkeit auf. Auch die Reformen in der Ukraine müssen unterstützt werden, damit die Ukraine 2027 gut auf die Beitrittsverhandlungen mit der EU vorbereitet ist.
Zuvor hatte Litauen nationale Sanktionen gegen 20 Personen wegen der Aggression in der Straße von Kertsch verhängt.

de.sputniknews.com: Treffen im „Normandie-Format“ wegen Zwischenfall im Schwarzen Meer
Mit einem Vermittlungsversuch wollen Berlin und Paris die zugespitzte Krise zwischen Kiew und Moskau entspannen, meldet die Nachrichtenagentur dpa. Dazu wird das „Normandie-Format“ genutzt, heißt es. Doch diesmal treffen sich nicht die Außenminister der vier beteiligten Staaten.
Deutschland und Frankreich versuchen am Dienstag in dem Konflikt zwischen Russland und der Ukraine nach dem Zwischenfall vor der Straße von Kertsch zu vermitteln. Das meldet die Nachrichtenagentur dpa. In Berlin würden sich die außenpolitischen Berater der Staats- und Regierungschefs der vier Länder treffen, heißt es. Bundeskanzlerin Angela Merkel habe den Vermittlungsversuch nach ihrem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin beim G20-Gipfel in Buenos Aires angekündigt.
Präsident Putin und Kanzlerin Merkel hatten in einem Telefonat am Montag den Vorfall in der Straße von Kertsch erörtert und ebenso die Themen INF-Vertrag und Syrien berührt, wie der Kreml-Pressedienst meldete. Das Gespräch sei auf Initiative der deutschen Seite zustande gekommen.
In der Mitteilung des Kreml hieß es: „Die Lage, die sich infolge der Verletzung der Staatsgrenze Russlands durch ukrainische Schiffe am 25. November gefügt hatte, wurde weiter erörtert. Dabei ist das gegenseitige Interesse an der Nichtzulassung einer Eskalation der Spannung im Asowschen und Schwarzen Meer sowie an der Regelung von Problemen geäußert worden, die eine Folge der provokativen Handlungen der ukrainischen Behörden geworden sind.“
Laut der Bundesregierung forderte Merkel Vorkehrungen, um eine reibungslose Schiffspassage in der Straße von Kertsch zu gewährleisten. Sie habe sich zudem für die Freilassung der festgenommenen ukrainischen Seeleute ausgesprochen.
Deutschland und Frankreich versuchen seit 2014 im Ukraine-Konflikt zu vermitteln. Die Vierer-Runden werden nach dem Ort des ersten Treffens auch „Normandie-Format genannt“. In der Regel treffen sich die Außenminister. Laut dpa ist es ungewöhnlich, dass nun die außenpolitischen Berater zusammenkommen. Es werde allerdings kaum ein Erfolg des Vermittlungsversuchs erwartet.

nachmittags:

rusvesna.su: In der Region Lwow begannen Bergleute einen unterirdischen Streik
Die Bergleute des Bergwerks „Lesnaja“, das in Oblast Lwow liegt, begannen eine Protestaktion unter Tage. Sie lehnten es ab, an die Oberfläche zu kommen und verlangten des Ausgleich der Zahlungsrückstände der Löhne.
Über die Aktion der verzweifelten Bergleute berichtet der Vorsitzende der Bergarbeitergewerkschaft der Ukraine Michail Wolynez.
„Die Berglute des Schachtes ‚Lesnaja‘ der Firma ‚Lwowugol‘, die in der zweiten Schicht arbeiten, blieben unter Tage.Es gibt nur eine Forderung – die Lohnrückstände abzuzahlen, da die Bergleute im Oktober nur knapp die Hälfte gezahlt bekamen…
Es ist möglich, dass sich die Bergleute der dritten und vierten Schicht anschließen werden.
Von der ersten Schicht blieben 45 Bergleute unter Tage, von der dritten Schicht schlossen sich schon 78 Bergleute an“, berichtete Wolynez auf seiner Seite in den Sozialen Netzwerken.
Nach vorliegenden Fakten befinden sich zurzeit 97 Bergleute unter Tage.

Dan-news.info: „Die vorletzte Sitzung der Kommission des Fonds „Einheitlicher Donbass“ in diesem Jahr, die 23., fand am 7. Dezember statt. Bei dieser Sitzung wurden 531 Anträge auf materielle Hilfe behandelt, davon wurden 217 mit einer Gesamtsumme von 7.909.000 Rubel bewilligt“, teilte der Vorsitzende des Fonds Oleg Balykin mit.
Er fügte hinzu, dass der Fonds in diesem Jahr 14.880 Anträge behandelt hat, davon wurde 5789 mit einer Gesamtsumme von 220 Mio. Rubel bewilligt.

de.sputniknews.com: Putin bei Stasi? Eine Sensation oder Clickbait für Boulevard-Medien
Der russische Präsident Wladimir Putin hat in den 1980er Jahren beim Geheimdienst KGB in der DDR in Dresden gearbeitet. Diese Fakten sind allgemein bekannt und wurden auch vom russischen Staatschef selbst oft angesprochen. Doch nun will die „Bild“ ein „sensationelles“ Dokument über Putins Tätigkeiten erhalten haben. Ist da was Haltbares dran?
Das Boulevard-Blatt „Bild“ behauptet, dass Putins „geheimer Stasi-Ausweis“ entdeckt worden sei. Dieser soll belegen, dass der heutige russische Staatschef „auch Mitarbeiter des berüchtigten Staatssicherheitsdienstes“ war.
Das entdeckte Dokument wird dabei wie eine Sensation dargestellt und über alle verfügbaren „Bild“-Kanäle verbreitet, sei es die deutsch- oder die englisch-sprachige Internetseite, Twitter usw.
Es sei erst jetzt entdeckt worden, weil es „bis jetzt unentdeckt in als langweilig klassifizierten Akten“ herumgelegen habe.
Zudem verweist das Blatt auf den Chef der Stasi-Unterlagenbehörde (BStU) von Dresden, Konrad Felber.
Dieser erklärt, dass es bislang unbekannt gewesen sei, dass Putin über einen Stasi-Ausweis verfügt habe. Mit dem Stasi-Ausweis konnte Putin laut Felber „ohne Probleme in den Stasi-Dienststellen ein und aus gehen (…) Er musste so niemandem verraten, dass er für den KGB arbeitete“.
Der Ausweis sei am 31. Dezember 1985 ausgestellt und bis Ende 1989 immer wieder verlängert worden.
Felber selbst, der die Entdeckung des Ausweises bekanntgab, will zumindest von einer „kleinen Sensation“ sprechen. Denn Putins Name sei in den Akten, die die Ausgabe der Ausweise an sowjetische Militärangehörige nachweisen, nicht verzeichnet gewesen.
Eine wahre Sensation? Oder Wahn nach Klicks?
Die vorgebrachten „Argumente“ der „Bild“ scheinen im ersten Moment aufsehenerregend und herausragend zu sein – doch ist das tatsächlich so? Ist nun belegt, dass Putin „Mitarbeiter der Stasi“ war? Wohl kaum.
Die vom Boulevard-Blatt verbreitete Nachricht sowie insbesondere ihre Darbietung als eine Art „Sensation“ ist gleich aus mehreren Hinsichten banal und plakativ:
Der russische Präsident hat nie versucht zu verheimlichen, dass er in Geheimdiensteinrichtungen auf dem Territorium der DDR gearbeitet hatte. Im Gegenteil, der russische Präsident äußerte sich immer sehr offen über seine Tätigkeit in Dresden.
Die Existenz eines Stasi-Ausweises für ungehinderten Zugang bedeutet keineswegs automatisch eine Arbeitstätigkeit bei der Staatssicherheit. Das betont auch Dresdens BStU-Chef Felber selbst deutlich. „Das heißt aber nicht automatisch, dass Putin für die Stasi gearbeitet hat“, so der Dresdner Außenstellenleiter der Stasiunterlagenbehörde.
Zudem waren KGB und Stasi verbündete Dienste. Dass es dabei eine enge Zusammenarbeit und einen Austausch zwischen diesen Behörden gab, ist sicher alles andere als eine Sensation.
Auch ist momentan immer noch nicht das Foto der angeblich „sensationellen“ Dokumente veröffentlicht worden. Im Moment wurden von der „Bild“ lediglich Foto-Collagen gezeigt.
Dass die „Bild“ mit einer angeblich sensationellen Spionage-Geschichte zu Putin groß für Aufmerksamkeit sorgen wollte, ist dabei noch nicht einmal unter westlichen Mainstreammedien etwas Neues.
So hat beispielsweise bereits im Jahr 2015 die BBC einen umfangreichen Artikel herausgebracht, in dem über die Tage und Stunden von Wladimir Putin beim KGB zur Zeit des Mauerfalls gesprochen wird.
Die „Sueddeutsche Zeitung“ hatte gar bereits im Jahr 2010 über Putins Geheimdienstzeit in der DDR berichtet. „Putins Zeit als KGB-Mann in Dresden: Spion und Raser“, titelte bereits damals das Blatt.
Auch andere ähnliche Publikationen über den russischen Staatschef lassen sich leicht finden.
Und so lässt sich festhalten, dass ein nüchterner Blick auf den „Bild“-Artikel eher die Sensationsgeilheit der „Bild“ aufzeigt, als etwas anderes.
Entsprechend gelassen reagierte übrigens auch der Kremlsprecher Dmitri Peskow auf die neuen „Bild“-Publikationen.
„Zu sowjetischen Zeiten waren das KGB und die Stasi befreundete Dienste. Deshalb ist nicht auszuschließen, dass es auch wechselseitige Ausweise gab“, sagte Peskow gegenüber russischen Medien.
Für nähere Informationen riet er Medien, sich gerne an den russischen Geheimdienst zu wenden und dorthin eine offizielle Anfrage zu richten.Auch der russische Geheimdienstveteran Alexander Michailow fand keine Sensation in dem Fund des Ausweises. Das Dokument sei höchstwahrscheinlich nichts anderes als ein Eintrittspass in einige Räumlichkeiten des Ministeriums, jedoch sicherlich kein „Mitarbeiter-Ausweis” der Stasi.
„Das Blatt (die „Bild”) kann dieses Dokument bezeichnen, wie es will. Es war höchstwahrscheinlich nur ein Pass, um das Gebäude des Ministeriums zu betreten”, so Michailow gegenüber Sputnik.
Vermutlich habe es im Gebäude der Staatssicherheit einfach Räume gegeben, in denen KGB-Mitarbeiter einige ihrer Unterlagen aufbewahren durften.
Auch umgekehrt hätten Stasi-Mitarbeiter ähnliche Eintrittspässe für Einrichtungen auf dem Territorium der damaligen Sowjetunion gehabt.
„Ich kann Ihnen ein Beispiel geben — zu dieser Zeit hatten wir in Moskau viele Repräsentanzen von fast allen unseren Partnern (aus den Geheimdiensten der sozialistischen Länder), die sich in den Räumlichkeiten unserer Distriktabteilungen (KGB) befunden haben. Deshalb brauchten sie Pässe, um dorthin zu gelangen und diese Eintrittspässe sahen den Mitarbeiter-Ausweisen ähnlich”, erklärte Michailow.
Die aktuelle Reaktion westlicher Medien sei daher absolut unbegründet, so der Geheimdienstveteran.

Mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt angespannt und hat eine
Tendenz zur Verschärfung.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner
dreimal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Von den Positionen der ukrainischen Kämpfer der 10. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, die von Subanitsch geleitet wird, aus wurden die Gebiete von
Donezkij und Slawjanoserbsk mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Granatwerfern und großkalibrigen Maschinengewehren beschossen.
Auf Befehl des Kommandeurs der 72. mechanisierten Brigade des Kriegsverbrechers Tatus wurde das Gebiet von
Kalinowo mit 120mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen und Schusswaffen beschossen.
Insgesamt wurden mehr als 20 Geschosse auf das Territorium der Republik ab
geschossen.
Informationen über Opfer und Zerstörungen werden noch ermittelt.
Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte konzentriert weiter verbotene Waffen an der Kontaktlinie und nutzt die zivile Infrastruktur zur Stationierung von Militärtechnik.
In Wojtowo wurden zwei Schützenpanzerwagen entdeckt, in Makarowotri ein Schützenpanzerwagen und ein Schützenpanzer, die zwischen Wohnhäusern stehen. In Solotoje-3 sind vier Schützenpanzer auf dem Territorium eines Kindergartens stationiert, der von Einheiten der ukrainischen Streitkräfte besetzt wurde. In Wohngebieten sind zehn Schützenpanzer und ein Panzerfahrzeug KrAS „Kuguar“ mit einem großkalibrigen Maschinengewehr stationiert.
Außerdem wurde im Gebiet von Murotowo, 51 km nordwestlich von Lugansk ein Abwehrraketenkomplexe „Strela-10“ entdeckt.
In der „OOS“-Zone wurde die
Aktivität von Spezialoperationskräften des Gegners festgestellt.
Nach unseren Informationen ist im Gebiet von Solotoje eine Aufklärungsgruppe einer der Einheiten der Spezialoperationskräfte der ukrainischen Streitkräfte eingetroffen. Die Gruppe hat die Aufgabe die Örtlichkeiten und die Positionen der Volksmiliz zu erkunden und in Ortschaften der Republik vorzudringen. Die Arbeit der Gruppe koordiniert ein
Instrukteur aus den britische Streitkräften.
Im Zeitraum vom 11. bis 12. Dezember
wird in der OOS-Zone die Ankunft einer Delegation der US-Streitkräfte unter Leitung des Assistenten des Militärattachés in der Ukraine Erik Adams erwartet, der ein Treffen mit der Kommando der OOS durchführen, sich mit der Lage bekannt machen und beratende Unterstützung leisten wird. Außerdem wird er sich bei dem Versuch mit den Militärberatern der US-Streitkräfte treffen, die den Brigadekommandeuren in der OOS-Zone zugeordnet sind.
Die Volksmiliz der LVR hält trotz der ständigen Provokationen von Seiten der ukrainischen Truppen wie zuvor ihre Verpflichtungen zum Schutz der Republik ein.
Unsere Einheiten tun ununterbrochen Dienst, führen Übungen durch, um eine hohe Kampffähigkeit aufrechtzuerhalten, um jeder Aggression der ukrainischen Seite standhalten zu können.

de.sputniknews.com: Russlands Medienaufsichtsbehörde verhängt Geldstrafe gegen Google
Russlands Medienaufsichtsbehörde (Rosskomnadsor) hat laut ihrem Chef Alexander Scharow eine Geldstrafe gegen Google verhängt und plant eine Ermittlung gegen Twitter und Facebook. Grund war die Nichteinhaltung des Gesetzes über das Löschen von rechtswidrigen Informationen aus den Suchergebnissen.
Die Geldbuße betrug 500.000 Rubel (umgerechnet etwa 6600 Euro).
Scharow warnte, dass die Behörde ein neues Strafverfahren einleiten werde, wenn Google weiterhin das Gesetz nicht einhält.
„Wir werden weiterhin die Einhaltung der russischen Gesetzgebung durch Google anstreben… Es stellt sich heraus, dass jemand bei uns Schritt hält, und jemand nicht. Denn alle Suchmaschinen sind (an das Register verbotener Informationen – Anm. d. Red.) angeschlossen und filtern die Daten, aber Google tut es nicht. Das betrübt uns. Wir haben mit dem Unternehmen alle relevanten technischen Möglichkeiten durchgearbeitet und warten auf eine Entscheidung“, erklärte der Rosskomnadsor-Chef.
Zudem verkündete der Behördenchef, dass die Medienaufsicht Facebook und Twitter auf die Einhaltung des Gesetzes über die Lokalisierung der Personalien der Nutzer prüfen wird. Die Ermittlung soll bis zum Jahresende durchgeführt werden.
Am 1. Oktober trat in Russland ein Gesetz in Kraft, das Suchmaschinen verpflichtet, sich einem zentralen Register verbotener Informationen anzuschließen und die Suchergebnisse entsprechend zu filtern. Google kam diesen Forderungen nicht nach. Wie Rosskomnadsor berichtete, wird hierfür eine Geldstrafe in Höhe von 500 bis 700.000 Rubel verhängt.
Das Gesetz zur Lokalisierung von Nutzer-Personalien verpflichtet ausländische über das Internet in Russland tätige Unternehmen, die Personalien ihrer Kunden in Datenbanken auf dem Territorium des Landes zu speichern.

Armiyadrn.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 11.12.2018
In den letzten 24 Stunden wurden
24 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten des Gegners festgestellt, der die Gebiete von elf Ortschaften der Republik beschoss.
In Richtung Gorlowka haben die Kriegsverbrecher der 58. Panzergrenadierbrigade unter Anführerschaft von Drapatyj die Gebiete von Sajzewo, Dolomitnoje und der Siedlung des Gagarin-Bergwerks mit Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Donezk wurden von den Positionen der 28. und der 92. mechanisierten Brigade unter Kommando der Henker Martschenko und Kokorjew und der 57. Panzergrenadierbrigade unter Anführerschaft von Mischantschuk aus die Gebiete von Alexandrowka, Spartak, Jasinowataja, Kaschtanowoje, Krutaja Balka und der Siedlung Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben die Kriegsverbrecher der 79. Luftsturmbrigade auf Befehl von Kuratsch Leninskoje und Sachanka mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Opfer und Zerstörungen werden noch ermittel
t.
Im Rahmen der Vorbereitung des Kommandos der bewaffneten Formationen der Ukraine auf einen Angriff ist gestern eine Kolonne mit Technik des 503. Marineinfanteriebataillons von Berdjansk in Richtung Mariupol gefahren (12 Lastwagen, neun Panzertransporter, mehr als 150 Mann). Derzeit sind die Kämpfer am westlichen Rand von Mariupol stationiert.
Außerdem wurde festgestellt, dass im Zeitraum von 10. bis 14. Dezember in der Besatzungszone die Ankunft von
Personal des militärischen Rechtsordnungsdienstes aus dessen Abteilungen in Poltawa und Tscherkassy geplant ist. Nach uns vorliegenden Informationen werden die Polizisten nach der Ankunft in der Konfliktzone in Richtung Gorlowka und Mariupol verteilt werden, um Desertionen von Kämpfern der ukrainischen Brigaden, die für den Angriff vorgesehen sind, zu verhindern.
Wir stellen weiter die Unfähigkeit der militärischen Führung der Ukraine, ihre Kämpfer materiell zu versorgen, fest.
Wir haben zuvor erklärt, dass die Probleme mit der rückwärtigen Versorgung in der 57. Brigade ernst sind. Nach genaueren Informationen wurden derartige Probleme auch in anderen Einheiten der bewaffneten Formationen der Ukraine in der Besatzungszone entdeckt.
Unter anderem haben Überprüfungen des Stabs der Besatzungskräfte ein Defizit an Lebensmitteln in den Einheiten der 58. Panzergrenadierbrigade, die Positionen in Richtung
Gorlowka einnimmt, ergeben. Eine besonders kritische Situation ist im 13. Bataillon der Kämpfer im Gebiet von Sajzewo entstanden. Es ist bemerkenswert, dass die bestehenden Defizite nicht nur den zuständigen rückwärtigen Dienst der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“ und der „OOS“ beseitigt werden, sondern durch Freiwillige aus der Organisation „Patriot“, die auf Bitte der Kämpfer gekommen sind. Die Freiwilligenorganisation hilft jetzt den Kämpfern aus dem 15. Panzergrenadierbataillon derselben 58. Brigade dabei, die defekte Fahrzeugtechnik wieder in Ordnung zu bringen. Das heißt, dieser Fall zeugt von einer vollständigen Aufgabe der Verantwortung durch das übergeordnete Kommando der Kämpfer bei der Lösung der Probleme der Untergebenen.

de.sputniknews.com: Popularität auf Null: Poroschenko schürt weiter Angst vor „russischer Aggression“
Jetzt ist es offiziell: Die Ukraine hat den Freundschaftsvertrag mit dem „Aggressor“ Russland aufgelöst, unter dessen Pein Kiew nach eigenen Angaben seit Jahren gelitten hat.
„Offensichtlich ist eines: Dies lässt sich kaum als Schritt bezeichnen, der den Interessen der Ukrainer entspricht – der Ukrainer, mit denen wir verwandtschaftlich und brüderlich verbunden sind – egal was passiert ist“, zeigte sich Dmitri Peskow, der Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, diesbezüglich philosophisch.
Inzwischen sind aber schon fast zwei Wochen vergangen, seitdem der ukrainische Präsident Petro Poroschenko in einigen Gebieten des Landes das Kriegsrecht ausgerufen hat. Mittlerweile lassen sich einige Ergebnisse zusammenfassen und auch einige Prognosen machen.
Es sei daran erinnert: Der blutige Bürgerkrieg in der Ukraine dauert schon seit fast fünf Jahren, und jetzt entschied sich Poroschenko für die Ausrufung des Kriegsrechts im Osten des Landes – nach der von ihm höchstpersönlich verfügten Provokation in der Kertsch-Straße Ende November. Der offizielle Grund dafür war, dass die Gefahr einer Invasion von russischen Truppen in die Ukraine enorm groß wäre – obwohl sie das laut Kiews offizieller Version schon vor mehr als vier Jahren getan haben sollen.
An diese Version glaubte von Anfang an niemand: Zu offensichtlich war Poroschenkos Plan, die für Mai 2019 angesetzte Präsidentschaftswahl, die er unter normalen Umständen nie gewinnen würde, zu verschieben. Davon, dass seine Siegchancen bei null liegen, zeugt zumindest der Umstand, dass er immer noch kein Wahlkampfteam gebildet hat – im Unterschied zu seinen Konkurrenten.
Zwar wurde der Kriegszustand nur für 30 Tage verhängt und könnte theoretisch die Präsidentschaftswahl nicht behindern. Aber Poroschenko ist keiner, der sich mit „halbgaren Maßnahmen“ begnügt. Deshalb kann man durchaus prognostizieren, dass wenige Tage vor dem Ende des aktuellen Kriegszustandes eine neue Provokation folgen könnte, so dass der Kriegszustand verlängert wird. Nicht zu übersehen ist auch, dass er ausgerechnet in den östlichen Gebieten verhängt wurde, wo Poroschenkos Erfolgschancen bei der Präsidentschaftswahl besonders gering wären.
Aber mit dem Kriegszustand könnte die Präsidentschaftswahl nicht nur auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden – es geht quasi um ein universales Instrument, mit dem der ukrainische Staatschef gleich viele Ziele erreichen könnte.
Erstens werden dadurch die Einwohner des Landes „gezähmt“, die mit den steigenden Kommunaltarifen, mit der mangelhafte Beheizung ihrer Wohnungen und anderen Problemen unzufrieden sind und dagegen protestieren. Und im Kriegszustand werden alle Massenveranstaltungen verboten, wie auch jegliche Aktivitäten verschiedener politischer Parteien.
Zweitens erlaubt das Gesetz die zwangsweise Heranziehung der Bürger zu öffentlichen Arbeiten, wofür sie den Mindestlohn bekommen und kaum in den Urlaub gehen dürfen. Das ist im Grunde schon passiert: In Mariupol wurden Schüler gezwungen, Schanzen zu graben.
Andere ähnliche Maßnahmen ließen auch nicht lange auf sich warten.
Was wurde noch bereits getan? In Übereinstimmung mit dem Kriegszustand verfügte Poroschenko, die Grenzkontrolle zu verschärfen. Unter anderem wurde die Einreise in die Ukraine für alle russischen Jugendlichen und Männer im Alter von 16 bis 60 Jahren verboten. Laut dem ukrainischen Grenzschutz wurde binnen einer Woche die Einreise von etwa 600 Russen unterbunden.
Und was den Freundschaftsvertrag mit Russland angeht, so hatte er wohl keine Chancen, weiter in Kraft zu bleiben, auch wenn seine offizielle Auflösung keine praktischen Folgen haben wird. In dem Vertrag steht nichts über die Einstellung des Gasimports bzw. Gastransits aus Russland geschrieben, wie auch über den endgültigen Abschied des ukrainischen Präsidenten von seinen Geschäften auf dem Territorium des Nachbarlandes.
Wie geht es aber weiter? Poroschenko macht die Perspektiven des Kriegszustandes von Moskaus Reaktion auf die Erpressung abhängig. „Wenn Russland unsere Forderung erfüllt und seine Truppen von unseren Grenzen und seine Kriegsschiffe aus dem Asowschen Meer abzieht, werden wir den Kriegszustand aufheben“, sagte er ultimativ
Aber zu seinem großen Ärger konnte Poroschenko immer noch nicht mit seinem Amtskollegen Wladimir Putin telefonieren – der Kreml zeigt kein Interesse für seine Pläne.
Inzwischen haben am 3. Dezember in ukrainischen Armeeübungszentren Wehrversammlungen für Reservisten begonnen – vorerst in den zehn Gebieten, in denen das Kriegsrecht gilt. Laut ukrainischen Medienberichten begrüßen die meisten Einwohner diese Entscheidung des Staatschefs und bedauern nur eines: Dass der Kriegszustand nicht noch früher verhängt wurde. Im Internet sprechen die Ergebnisse dieser Umfragen jedoch eine andere Sprache – selbst in den Regionen, wo Poroschenko mit der meisten Unterstützung rechnen darf, begrüßen höchstens 30 Prozent der Befragten den Kriegszustand.
Dabei hat der ukrainische Präsident immer noch kein Wahlkampfteam gebildet. Seit der Einführung des Kriegsrechts wachsen ausschließlich die Popularitätswerte seiner größten Gegnerin bei der Präsidentschaftswahl (falls diese stattfinden sollte): Julia Timoschenko.
Angesichts dessen ist es sehr wahrscheinlich, dass bis zu einer neuen ukrainischen Provokation nur noch wenige Tage bleiben.

Lug-info.com: Die Abgeordneten des Volkssojwets der LVR haben heute bei der Plenarsitzung auf Vorschlag des Oberhaupts der LVR Leonid Pasetschnik der Ernennung von Sergej Koslow zum Ministerratsvorsitzenden zugestimmt. Er hat dieses Amt seit 2015 inne.
Ebenfalls stimmte der Volkssowjet der Ernennung von Jelena Kostenko und Natalja Tichonskaja zu stellvertretenden Ministerratsvorsitzenden zu. Tichonskaja hatte dieses Amt seit Februar 2017 inne. Kostenko war seit Juli 2015 Ministerin für ökonomische Entwicklung der LVR.

abends:

de.sputniknews.com: Putin äußert sich zu US-Strafe für russische „Agentin” Butina
Der der Spionage verdächtigen Russin Maria Butina drohen nun 15 Jahre Haft in den USA. Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Strafe am Dienstag als nicht rechtmäßig kritisiert.
„Ihr drohen 15 Jahre Haft. Aber weswegen? Als ich hörte, dass um sie herum etwas los war, (…) fragte ich zunächst die Chefs unserer Spezialdienste, wer sie ist. Niemand weiß etwas von ihr, das Einzige, was man im Föderationsrat über sie weiß, ist, dass sie angeblich für einen Stellvertreter gearbeitet hatte, das ist alles. Dafür kann sie nicht zu 15 Jahren Haft verurteilt werden. Was ist denn das?“, sagte Putin in einer Sitzung des Menschenrechtsrats in Moskau.
Butina wurde im Juli in den USA festgenommen. Ihr wird ein Komplott zwecks Arbeit als Agentin einer ausländischen Regierung ohne Registrierung beim US-Justizministerium und eine Arbeit als Agentin vorgeworfen. Die Russin beteuert ihre Unschuld. Die russischen Behörden halten die gegen die Russin erhobenen Vorwürfe ebenfalls für erfunden.
Der Rechtsanwalt von Butina betont, dass sie nichts Rechtswidriges getan habe, und dass ihre Kontakte in den USA voll und ganz mit dem Studium an der örtlichen Universität in der Fachrichtung „Internationale Beziehungen“ zu erklären seien. Der russische Außenamtssprecher Artjom Koschin bezeichnete Butina als politischen Häftling.

Lug-info.com: Die offizielle Seite des Volkssowjets der LVR ist von einer heftigen DDoS-Attacke betroffen, weswegen sie eine Zeit lang nicht zugänglich ist. Dies teilt der Pressedienst des Parlaments mit.

de.sputniknews.com: Ukrainischer Politiker will Zerstörung der Krim-Brücke – Sacharowa reagiert
Die offizielle Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat die Erklärung eines Abgeordneten der ukrainischen Werchowna Rada (Parlamentsunterhaus) über die Notwendigkeit, die Krim-Brücke zu zerstören, am Dienstag auf Facebook als Aufruf zum Terrorismus bewertet.
Sacharowa reagierte damit auf die Worte des Abgeordneten Igor Mossijtschuk in einer Sendung des ukrainischen Fernsehsenders ObozTV, die auf der offiziellen Seite des Senders wiedergegeben wurden. Mossijtschuk zufolge ist die Krim-Brücke eine „feindliche Verkehrsinfrastruktur“.
„Ukrainische Diversanten, Aufständische aus dem Kaukasus, Außerirdische, der Herrgott… Auf die eine oder andere Art wird sie (die Krim-Brücke – Anm. d. Red.) vernichtet. Hoffentlich wird es durch eine Naturkatastrophe gemacht“, sagte der Abgeordnete laut dem Sender.
Sacharowa zufolge ist das eine der „vielzähligen Erklärungen seitens des Kiewer Regimes und der politischen Elite der heutigen Ukraine mit einem direkten Aufruf zu terroristischen Handlungen“.
„Die Politik der offiziellen (ukrainischen – Anm. d. Red.) Behörden basiert auf Provokationen, wie diese, die in der Meeresenge von Kertsch, mit der Inszenierung des Todes des (Journalisten Arkadi – Anm. d. Red.) Babtschenko und so weiter verübt wurden, sowie auf endlosen Einschüchterungen und Drohungen“, heißt es in Sacharowas Facebook-Eintrag.
Die russische Küstenwache hatte am 25. November drei ukrainische Schiffe aufgebracht, die ins Asowsche Meer einlaufen wollten, ohne dass die Durchfahrt zuvor beim russischen Grenzschutz angemeldet worden war.
Die Schiffsbesatzungen reagierten nicht auf Warnungen der russischen Seite und führten gefährliche Manöver aus. Die Schiffe wurden in den Hafen von Kertsch gebracht. Die 24 Besatzungsmitglieder wurden festgenommen und nach Moskau überstellt, wo gegen sie eine gerichtliche Klage erhoben wurde.
Ende Mai hatten ukrainische Medien und später auch die Behörden des Landes mitgeteilt, dass Arkadi Babtschenko im Treppenhaus vor seiner Wohnung erschossen worden sei. Der ukrainische Premier Wladimir Groisman beschuldigte Moskau des „Mordes“. Daraufhin sagte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, dass der Kreml diese Anschuldigung als „Gipfel des Zynismus“ und „russenfeindliche Drescherei“ einstufe.
Gleich am nächsten Tag erschien Babtschenko persönlich in einer Pressekonferenz des Geheimdienstes SBU. Wie der Chef der Behörde, Wassili Grizak, vor der Presse erklärte, sei die Information über die Ermordung des Journalisten Teil einer Sonderoperation gewesen, die darauf abgezielt gewesen sei, ein Attentat auf den Journalisten zu verhindern.
Die Inszenierung wurde sowohl in Russland als auch im Westen vielfach kritisiert. Der Generalsekretär der „Reporter ohne Grenzen“, Christophe Deloire, hat seine Empörung darüber geäußert, dass die ukrainischen Geheimdienste den Journalistenmord inszeniert hätten, um einen Informationskrieg zu führen.

Ukrinform.ua: EU überweist an die Ukraine Hilfstranche von 500 Millionen
Die Europäische Gerichtshof hat der Ukraine die erste Tranche der Finanzhilfe in Höhe von 500 Millionen Euro überwiesen.
Das gab der Vizepräsident der Europäischen Kommission, Valdis Dombrovskis, auf Twitter bekannt. „Die EU setzt ihr starkes Engagement in der Ukraine fort und unterstützt ihr Volk“, schrieb er.
Die Ukraine kann im Rahmen des vierten EU-Programms zur Makrofinanzhilfe insgesamt eine Milliarden Euro erhalten.

de.sputniknews.com: 2019 zum Bandera-Jahr im ukrainischen Lwiw erklärt
Der Regionalrat des westukrainischen Gebiets Lwiw hat am Dienstag das Jahr 2019 zum Jahr des Anführers der Organisation Ukrainischer Nationalisten* (OUN) Stepan Bandera erklärt. Das teilte das Internetportal des Regionalrates mit.
„Der Regionalrat des Gebiets Lwiw hat 2019 zum Stepan-Bandera-Jahr erklärt“, heißt es in der Mitteilung.
Diesen Beschluss hätten die Abgeordneten anlässlich des 110. Geburtstages von Stepan Bandera gefasst.
2015 hatte bereits der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, den Mitgliedern der OUN und ihrem militärischen Arm, der „Ukrainische Aufstandsarmee“ (UPA), den Status „Kämpfer für die Unabhängigkeit“ der Ukraine verliehen und ihnen damit das Recht auf Sozialversicherung gewährt.
Moskau hat diese Entscheidung verurteilt und erklärt, dass „die Ukraine ein Land ist, in dem Neonazisten von Reden zu Taten übergegangen sind und Tausende Zivilisten getötet haben“.
Außerdem müsse es für „solche Handlungen eine angemessene Bewertung auf internationaler Ebene“ geben.
Die Heroisierung von OUN-UPA und ihren Anführern — Stepan Bandera und Roman Schuchewitsch — erntete Kritik vieler Weltkriegsveteranen und Politiker, die Bandera und Schuchewitsch wegen ihrer Zusammenarbeit mit den Nazis anprangern.
Außerdem wird von der Öffentlichkeit dazu aufgerufen, die Gräueltaten dieser Nazi-Kollaborateure nicht zu vergessen.
Stepan Bandera (1909-1959) hatte an der Wiege der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) gestanden. Als deren militärischer Arm war im Oktober 1942 die Ukrainische Aufständische Armee (UPA) gegründet worden. Im Zweiten Weltkrieg hatte sie auf der Seite der Wehrmacht gegen die Sowjetarmee gekämpft.
Im Sommer 1943 richteten die Nationalisten ein Massaker an der polnischen Zivilbevölkerung an (Massaker von Wolhynien). Selbst ukrainische Historiker gestehen heute die Zahl der polnischen Opfer ein: Bis Ende 1943 wurden 50.000 bis 60.000 Männer, Frauen und Kinder auf unvorstellbar grausame Weise umgebracht. Nach ukrainischer Zählung wurden 500, nach polnischen Schätzungen mehr als 1.150 polnische Dörfer zerstört. Sie verschwanden für immer von der Landkarte. Historiker schätzen die Gesamtzahl der Opfer auf 36.000 bis 100.000 ein.
*In Russland verbotene extremistische Organisation

Standard

Presseschau vom 10.12.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends/nachts:

de.sputniknews.com: Russischer Geheimdienstchef erzählt über Diplomaten-Evakuierung aus Kriegen
Der russische Auslandsgeheimdienst SWR beschäftigt sich nicht nur mit Aufklärung, sondern sorgt auch dafür, dass russische Botschaftsmitarbeiter aus Kriegsgebieten rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. SWR-Direktor Sergej Naryschkin erzählt erstmals öffentlich über eine Spezialeinheit des Nachrichtendienstes und ihre Einsätze.
Beim SWR funktioniere ein Zentrum für Sondereinsätze, das für die Sicherheit der russischen Einrichtungen und Bürger im Ausland sorge, teilte Sergej Naryschkin am Sonntag mit.
Die Mitarbeiter des Zentrums für Sondereinsätze des russischen Auslandsgeheimdienstes (SWR) hätten die Evakuierung der Mitarbeiter aus den russischen Botschaften in Libyen, dem Irak und Jemen gewährleistet, so Naryschkin im Gespräch mit dem russischen TV-Sender Rossija 1.
„Leider ist die Welt sehr unruhig geworden, und unsere russischen Auslandsinstitutionen – Botschaften, Konsulate, Handelsvertretungen – werden großen Gefahren ausgesetzt“, betonte der Direktor von SWR.
„Erinnern Sie sich? Das war in Libyen, im Irak, ganz kürzlich in Jemen, als wir gezwungen waren, den Personalbestand unserer Botschaften zu evakuieren. Und dies wurde gerade auf die Schultern dieser operativen Kampfabteilung aufgebürdet“, ergänzte Naryschkin.
2010 wurden die Mitarbeiter der diplomatischen Vertretungen Russlands aus Libyen und Jemen wegen der Verschärfung der Lage in diesen Ländern evakuiert. Anfang April 2003 wurde während einer Militäroperation der USA und der verbündeten Länder gegen den Irak ein Teil der Mitarbeiter der russischen Botschaft im Irak evakuiert.

wpered.su: Banda Bassotti hat Zeichnungen von Kindern des Donbass nach Chile gebracht
Die italienische Ska-Punk-Gruppe Banda Bassotti hat am 7.-8. Dezember Chile für ein Konzert besucht. Während des Besuchs haben die antifaschistischen Musiker Mapuche-Kindern humanitäre Hilfe sowie Zeichnungen, die Schüler des Donezker Kinderheims Nr. 1 gezeichnet haben, übergeben, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.

de.sputniknews.com: Lawrow: „Anders als in der Nato gibt es bei uns kein Diktat“
In den Organisationen OVKS, EAWU und GUS gibt es laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow kein Diktat – im Unterschied zur Nato. „Wir drängen nie jemandem etwas auf“, sagte der Minister gegenüber der kasachischen Nachrichtenagentur Chabar.
Lawrow merkte zugleich an, dass die Mitgliedsstaaten der genannten Bündnisse „mitunter bei der Uno zu wichtigen politischen Fragen unterschiedlich votieren“. In der Nato hingegen werde „ein vollständiger Konsens“ durch Druck und sogar Drohungen erreicht.
„Wir wissen nur zu gut, um welchen Preis ein Konsens in der Nato gesichert wird. Das ist kein partnerschaftliches, kein kollegiales Herangehen, sondern ein Diktat. Dort gibt es immer eine Minderheit, die bereit ist, dem ‚älteren Kameraden‘ zu gehorchen. Auf die übrigen wird einfach eingeredet, mit Drohungen eingewirkt – auf verschiedene Art und Weise“, so Lawrow.
In den Organisationen OVKS, EAWU und GUS handele es sich um „einen Konsens gleichberechtigter Partner“. Dort gebe es „keine Dominanz einer Minderheit über die Mehrheit (oder umgekehrt)“, sondern es werde „ein Gleichgewicht der Interessen ausnahmslos aller Teilnehmer der einen oder anderen Vereinigung“ widergespiegelt.
Die Abkürzung GUS steht für die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten. Die GUS umfasst Nachfolgestaaten der UdSSR. Die Eurasische Wirtschaftsunion (EAWU) wurde auf der Basis der Zollunion und des Einheitlichen Wirtschaftsraumes gegründet und ist seit dem 1. Januar 2015 tätig. Die EAWU umfasst Armenien, Weißrussland, Kasachstan, Russland und Kirgistan. Der von Russland geführten Organisation für kollektive Sicherheit (OVKS) gehören Armenien, Weißrussland, Kasachstan, Kirgistan, Russland und Tadschikistan an.

de.sputniknews.com: „Russische Spur“ bei Frankreich-Krawallen – Moskau reagiert auf Vorwurf aus Paris
Konstantin Kossatschow, Chef des Auswärtigen Ausschusses des Föderationsrates (russisches Parlamentsoberhaus), hat den Verdacht der französischen Behörden, Russland könnte in die andauernden Proteste in Frankreich verstrickt sein, zurückgewiesen.
Frankreich, das sich von Hetzern aus London und Kiew gängeln lasse, versuche, seine Ausrutscher in der Innenpolitik auf Russland abzuwälzen, sagte Kossatschow, am Sonntag gegenüber Sputnik.
Zuvor hatte der französische Außenminister Jean-Yves Le Drian mitgeteilt, dass das Generalsekretariat für Verteidigung und nationale Sicherheit Frankreichs (SGDSN) Ermittlungen wegen einer mutmaßlichen Verwicklung Russlands in die andauernden Protesten im Land eingeleitet habe.
„Ich betrachte eine derartige Reaktion der französischen Behörden auf die Provokationen, die von außen entfacht werden — vor allem vonseiten Großbritanniens und der Ukraine, als Ausdruck der Missachtung des eigenen Volkes und der offenbar fehlenden Einsicht für die wahren Ursachen der wachsenden Proteststimmungen in der französischen Gesellschaft“, so Kossatschow.
Er fügte ironisch hinzu: „Die Weltliga der Looser, die ihre eigenen Fehler und Schnitzer auf Russland abwälzen, ist nun stärker geworden.“

vormittags:

lug-info.com: In den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen neunmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Solotoje-5, Donezkij, Kalinowo, Shelobok, Logwinowo, Losowoje, Golubowskoje sowie die Umgebung des Denkmals für den Fürsten Igor bei Staniza Luganskaja.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen, darunter auch großkalibrigen.

de.sputniknews.com: Entführt und gewaltsam festgehalten: Viktoria Skripal zu Aufenthaltsort ihrer Cousine
Viktoria Skripal, die Nichte des in Großbritannien vergifteten Ex-Doppelagenten Sergej Skripal, hat gegenüber der Zeitung „Iswestija“ erklärt, dass sie seit dem 24. Juli keinen Kontakt zu ihrer Cousine Julia Skripal aufnehmen kann.
Ihr zufolge ist Julia Skripal von den britischen Geheimdiensten faktisch entführt worden und wird gewaltsam festgehalten, damit sie nicht nach Russland zurückkehren kann.
„Wer hat gesagt, dass London Julia nicht gewaltsam festhält? Warum dürfen russische Diplomaten und Verwandte sie nicht besuchen, warum darf sie nicht im Fernsehen auftreten? Ich denke, dass man sie höchstwahrscheinlich auf einem Militärstützpunkt gebracht hat, fernab von den Medien und in Isolation von der Außenwelt“, sagte Viktoria Skripal. Dabei geht sie davon aus, dass sich ihre Cousine und ihr Onkel, „falls er noch am Leben ist“, auf dem Territorium des Militärlabors Porton Down befinden könnten.
Darüber hinaus sagte die Frau, dass Großbritannien die Vergiftung mit dem Nervengifteinsatz in Salisbury hätte inszenieren können, um einen Anlass für die Verschärfung der Beziehungen zu Russland zu finden. Und die britische Regierung brauche Julia, „um die öffentliche Meinung zu manipulieren und ständig von der Gefahr seitens Russlands zu reden“.
„Eine unschuldige junge Frau, die sich an keinen Affären beteiligt hat. Das ist keine schlechte Geschichte für die künstliche Verschärfung der Beziehungen zu Russland und die Verhängung neuer Sanktionen. Ich und andere Verwandte haben mehrmals versucht, Julia anzurufen und ihr zu schreiben. Ohne Antwort. Obwohl sie, als wir das letzte Mal gesprochen haben, gesagt hat, dass sie ungehindert telefonieren darf und nach Russland zurückkommen will“, sagte Viktoria weiter.
„Julia hat hier doch Immobilien, Eigentum; ihr ganzes Leben ist letztlich hier.“
Der 66-jährige Sergej Skripal und seine Tochter Julia waren am 4. März dieses Jahres bewusstlos im britischen Salisbury aufgefunden und mit Vergiftungserscheinungen ins Krankenhaus gebracht worden. Von wem und unter welchen Umständen sie wirklich vergiftet wurden, ist unklar. Die britische Regierung behauptete umgehend, dass in den Giftanschlag auf die Skripals mit dem Stoff A-234 (im Westen als Nowitschok bekannt) der russische Staat verwickelt sei. Russland wies diesen Vorwurf von sich und forderte eine unabhängige Aufklärung.
Die Affäre löste einen diplomatischen Skandal aus: Die britische Premierministerin Theresa May ordnete die Ausweisung von 23 russischen Diplomaten an. Aus „Solidarität“ mit London wiesen auch die USA, Deutschland und viele weitere EU-Staaten Dutzenden russischen Diplomaten die Tür. Der damalige Außenminister Boris Johnson versprach im März, „verblüffende Beweise“ gegen Russland präsentieren zu wollen, tat dies bis zu seinem Rücktri
tt im Juli aber nicht.
Im April gab es in der Giftaffäre eine Wende: Das mit der Untersuchung beauftragte britische Militärlabor Porton Down teilte mit, die Herkunft des Nervengifts sei nicht identifizierbar. Das britische Außenamt musste daraufhin zugeben, dass dem Vorwurf gegen Russland eigene Wertungen der britischen Seite zugrunde gelegen hätten.

Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 09. Dezember 3:00 bis 10. Dezember 3:00
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen
bewaffneten Formationen 21.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden
Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Donezk (Trudowskije), Donezker Flughafen (Volvo-Zentrum), Shabitschewo, Jasinowataja, Krutaja Balka, Spartak, Alexandrowka, Leninskoje, Sachanka, Oktjabrj.
Opfer unter den friedlichen Bürgern und Schäden an ziviler Infrastruktur wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen bewaffneten Formationen abgeschossenen Geschosse betrug 169.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der abgeschossenen Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik der Zahl der Geschosse im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgeschossenen Geschosse 191.
Ab 00:01 am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regime der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.

de.sputniknews.com: Aktion mit russischer und ukrainischer Flagge sorgt für Aufsehen in Kiew
Zwei Männer sind am Sonntag mit Flaggen von Russland und der Ukraine durch die Hauptstraße der ukrainischen Hauptstadt gezogen. Dies hat bei Augenzeugen für widersprüchliche Emotionen gesorgt. Darüber berichtet die Facebook-Seite „Kyiv operative“.
„Einige sagten, dass sie tolle Kerle sind, andere konnten sich nur schwer beherrschen, ihnen nicht in die Fresse zu schlagen“, hieß es im Kommentar zu dem Beitrag.
Die Polizei habe „adäquat reagiert“, die Personalien der beiden Männer aufgenommen und „sie dem Sicherheitsdienst übergeben“, hieß es weiter.
https://www.facebook.com/KyivOperativ/videos/2186758278206302/

Mil-lnr.info: Bei einem Beschuss der ukrainischen Streitkräfte am 9.12. um 13:15 aus Richtung Nowotoschkowskoje in Richtung Donezkij (15 120mm-Mörsergeschosse, 3 82mm-Mörsergeschosse) wurden in Donezkij in der Kalinin-Straße 18 das Dach und Verglasung eines Wohnhauses beschädigt.

de.sputniknews.com: Moskau: Proteste in Frankreich sind innere Angelegenheit des Landes
Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hat die Meldungen über eine angebliche Beteiligung Russlands an den „Gelbwesten-Protesten“ in Frankreich als Verleumdung zurückgewiesen. Die Proteste in Frankreich sind ihm zufolge eine innere Angelegenheit des Landes.
„Russland hält das Geschehen (die Proteste – Anm. d. Red.) für eine innere Angelegenheit Frankreichs. Wir mischen uns nicht in innere Angelegenheiten anderer Länder ein, darunter auch Frankreichs, und wollen dies auch künftig nicht tun“, sagte Peskow am Montag gegenüber Journalisten.
Wie er weiter betonte, messe Moskau der Entwicklung der Beziehungen zu Paris große Bedeutung bei und respektiere die Souveränität Frankreichs.
„(…) Wir messen der Entwicklung der Beziehungen zu Frankreich eine sehr große Bedeutung bei und achten die Souveränität Frankreichs. Wir sind dankbar, wenn die französische Seite uns in dieser Hinsicht auch so antwortet“, so Peskow.
Britische Medien ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen, Russland für die heftigen Proteste verantwortlich zu machen: Laut „The Sunday Times“ haben „Hunderte Accounts in den sozialen Medien“, die angeblich mit dem Kreml verbunden sein sollen, falsche Bilder von polizeilicher Brutalität in Paris verbreitet, um die Spannungen anzuheizen.
Seit drei Wochen protestieren in Frankreich Hunderttausende Menschen in gelben Westen gegen die hohen Spritpreise und die Politik von Präsident Emmanuel Macron.
Es gibt Tote und Verletzte. Die Polizei geht mit Gewalt gegen die Demonstranten vor. Allein in Paris gab es Berichten zufolge mehr als 1.700 Festnahmen.

Dan-news.info: Der Sicherheitsdienst der Ukraine hat ohne gesetzliche Grundlagen dem Metropoliten von Donezk und Mariupol das Überqueren der Abgrenzungslinie am offiziellen Passierpunkt „Nowoasowsk“ verweigert. Dies teilte die offizielle Seite der Diözese der ukrainischen orthodoxen Kirche mit.
„Der Pressedienst des Donezker Bistums der ukrainischen orthodoxen Kirche ist gezwungen, mit großer Empörung und Fassungslosigkeit gezwungen mitzuteilen, dass Vertreter der ukrainischen Behörden am 9. Dezember 2018 dem Erzpriester des Donezker-Mariupoler Bistums der ukrainischen orthodoxen Kirche Ilarion, Metropolit von Donezk und Mariupol nicht erlaubt haben, die Abgrenzungslinie am offiziellen Passierpunkt „Nowotroizkoje“ zu überqueren“, heißt es in der Mitteilung.
Es wird angemerkt, dass der Metropolit in das Wsjato-Usepnskij Nikolo-Wasiljewskij-Kloster ins Dorf Nikolskoje im Wolnowacha-Bezirk fahren wollte, um an dem traditionellen gemeinsamen Gebet mit Priestern der ukrainischen orthodoxen Kirche teilzunehmen … Aber ohne objektive Gründe wurde der elektronische Passierschein des Metropoliten in der entsprechenden Datenbank des SBU „auf besondere Anweisung aus Kiew“ annulliert. Im Bistum hält man diese Handlungen Kiews für nichts anderes als eine Provokation.
„Diese Situation zeugt in empörender Weise davon, dass die Regierung der Ukraine weiter ihren gewählten Weg einer tiefgehenden Einmischung in Angelegenheiten der Kirche und der offenen Verfolgung
und Diskriminierung von Amtsträgern der ukrainischen orthodoxen Kirche auf religiöser Grundlage geht und klar dabei die verfassungsmäßigen Rechte der Bürger der Ukraine und eine Reihe von Artikeln der „Konvention über die Verteidigung der Menschenrechte und grundlegenden Freiheiten“, die 1997 von der Ukraine ratifiziert wurde, verletzt werden. …

Ukrinform.ua: Kündigung der „Freundschaft“ mit Russland: Ukraine bereitet Schadensersatzanspruch vor
Präsident Petro Poroschenko fordert vom Ministerkabinett der Ukraine, dringende und wirksame Schritte zur Schaffung eines zwischenbehördlichen Koordinierungsorganes zu unternehmen, um den konsolidierten Schadensersatzanspruch der Ukraine an Russland wegen der zugefügten Schaden durch die anhaltende Aggression zu erheben.
Das erklärte er in seiner Ansprache anlässlich der Unterzeichnung des Gesetzes über die Beendigung des Freundschaftsvertrages mit der Russischen Föderation, die auf der Seite des ukrainischen Staatsoberhauptes auf Facebook veröffentlicht ist.
Der Staatschef rechnet damit, dass der Sonderstatus und die Sonderfunktionen einem solchen Organ ermöglichen werden, seine Aufgaben zum Schutz der nationalen Interessen der Ukraine effektiv zu erfüllen.

Nachmittags:

Dan-news.info: „In der letzten Woche haben Einwohner des Donezker Oblast, der zeitweilig von der Ukraine kontrolliert wird, einmalige materielle Unterstützung im Rahmen des humanitären Programms zur Wiedervereinigung des Volks des Donbass in einer Gesamtsumme von 248.000 Rubel erhalten“, teilte der Pressedienst des Arbeits- und Sozialministeriums der DVR mit.
Unterstützt wurden zehn Kinder mit Behinderungen und 33 kinderreiche Familien.

de.sputniknews.com: Wegen Aufhetzung zu Terrorakt in Russland: Interpol setzt Ukrainer auf Fahndungsliste
Auf Anfrage Russlands hat die Internationale kriminalpolizeiliche Organisation Interpol den ukrainischen Bürger Stefan Kapitos zur Fahndung ausgeschrieben. Er steht unter Verdacht, zu einem Terrorangriff aufgehetzt zu haben. Das berichtete die Interpol am Montag.
Der 20-jährige Kapitos soll aus Jalta auf der Schwarzmeer-Halbinsel stammen. Auf der Interpol-Seite sei ein Foto des Ukrainers im Tarnanzug veröffentlicht worden.
Nach früheren Medienberichten ist Kapitos Mitglied der in Russland verbotenen rechtsextremen Organisation UNA-UNSO.
Kapitos soll dem ukrainischen Bürger Pawel Grib Instruktionen erteilt haben. Nach Angaben der Ermittlungsorgane habe Grib vom 27. März bis 15 Mai 2017 über soziale Netzwerke eine Oberstufenschülerin der südrussischen Stadt Sotschi dazu aufgerufen, eine Bombe bei einer Schulabschlussfeier am 30. Juni zur Explosion zu bringen. Danach habe er ihr empfohlen, Russland zu verlassen.
Grib sei in Russland festgenommen worden und befinde sich zurzeit in Untersuchungshaft im südrussischen Gebiet Rostow. Der Haftbefehl gegen ihn gilt bis 24. April 2019.

armiyadnr.su: Außerordentliche Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR am 10.12.2018
Unsere Aufklärung hat unwiderlegbare Beweise für die Vorbereitung der ukrainischen Streitkräfte auf einen Angriff in Richtung Mariupol erlangt. Die von zuverlässigen Quellen erhaltene Informationen deckt den Plan der ukrainischen Truppen vollständig auf.
Ziel des geplanten Angriff ist es, das
Territorium der Bezirke Nowoasowsk und Telmanowo zu besetzen und die Kontrolle über den Abschnitt der Grenze zwischen der Donezker Volksrepublik und der Russischen Föderation im Gebiet von Konkowo und Cholodnoje zu erlangen.
Die vom Gegner gebildete Angriffsgruppierung mit einer Gesamtzahl von 12.000 Mann ist entlang der Kontaktlinie im Gebiet von Nowotroizkoje, Schirokino und Rownopol konzentriert. Hier sind mehr als 50 Panzer, 40 Mehrfachraketenwerfer, 180 Geschütze und Mörser konzentriert.
Die erste Staffel bilden die 128. Gebirgssturm und die 79. Luftsturmbrigade.
In der zweiten Staffel sind die 56. Panzergrenadierbrigade und der 36. Marineinfanteriebrigade.
Grundlage der Artilleriegruppierung sind zwei Raketenabteilungen der 27. Artilleriebrigade und eine Raketenabteilung des 15. Artillerieregiments. Daneben wurden 12 Mehrfachraketenwerfer „Smertsch“ der 40. Artilleriebrigade eilig in das Gebiet von Wolodarskoje verlegt.
In die Reserve wurde die taktische Gruppe „Mariupol“ mit dem 73. Spezialmarinezentrum (etwa 500 Mann) und zwei Haubitzenabteilung der 1. und der 406. Artilleriebrigade verlegt.
Die Funktion einer Sperreinheit wurde den Banditen des Regiments „Asow“ übertragen.
Nach dem Plan des ukrainischen Kommandos sollen die Fronteinheiten der 128. und der 79. Brigade am Morgen des 14. Dezember nach einer Vorbereitung durch Artillerie von der Linie Granitnoje – Schirokino aus in Richtung Klinkino zum Angriff übergehen mit dem Auftrag,
bis zum Ende des 15. Dezember bis an die Staatsgrenze der DVR im Gebiet von Konkowo und Cholodnoje vorzudringen.
Für eine erfolgreiche Entwicklung des Angriffs und zur Deckung der angreifenden Einheiten der 79. Brigade ist geplant, die zweite Staffel, 56. Panzergrenadierbrigade, von der Linie Primorskoje – Schewtschenko aus in Richtung Klinkino in den Kampf zu schicken.
Um die Koordination unserer Truppen zu verhindern, sind Diversionsaktivitäten durch Kräfte der taktischen Gruppe „Mariupol“ möglich.

Nach Abschluss der Operation ist auf dem eingenommenen Territorium eine Säuberung der Ortschaften von nach ihrer Meinung unerwünschten „Elementen“ und Gegnern der ukrainischen Besatzung durch die Kräfte des nazistischen Regiments „Asow“ sowie von Stoßtruppabteilungen der 36. Marineinfanteriebrigade geplant.
Das Kommando dieses verbrecherischen Abentuers liegt beim Kriegsverbrecher Mojsjuk, der für seine Ergebenheit am 6. Dezember aus der Hand Poroschenkos die Generalsschulterstücke erhalten hat.

Anlass für die militärische Aggression wird ein Terrorakt sein, der von ukrainischen Spezialdiensten in Mariupol verübt werden wird. Einige Tage vor dem geplanten Angriff wird in einem der Industrieunternehmen eine Explosion eines Chemiekalienlagers erfolgen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass dies unter Verwendung von Drohnen erfolgt, die in der Lage sind Mörsergeschosse und Handgranaten abzuwerfen.
In der Folge soll es ein Austreten von giftigen Stoffen geben. Nach uns vorliegenden Informationen, die jetzt überprüft werden, ist die Diversion im Mariupoler Iljitsch-Metallkombinat geplant. Hier werden erhebliche Bestände an Ammoniak gelagert, die in der Industrieproduktion verwendet werden. In diesem Fall kann das Ausmaß der möglichen Verseuchung bis zu 15 Quadratkilometer betragen.
In der Verseuchungszone befindet sich ein Teil von Mariupol mit einer Bevölkerung von etwa 50.000.
In der Folge plant das Regime Poroschenko die Verantwortung für diese Diversion auf die Donezker Republik zu schieben. Diese Handlungen werden von einer Hysterie in den ukrainischen Massenmedien begleitet werden, die dazu dient, die Ukraine und die
internationale Gemeinschaft von der Gerechtigkeit und Legitimität der gegen uns entfachten Aggression zu überzeugen.
Offensichtlich rechnet Kiew darauf, dass unter diesen Bedingungen in der OSZE die Frage einer grobe Verletzung der Minsker Vereinbarungen nicht aufgeworfen werden wird und die internat
ionale Gemeinschaft ein weiteres Mal die Augen vor den blutigen Verbrechen des Regimes Poroschenko verschließen wird.
Der Zeitpunkt für diese Operation der ukrainischen Truppen – der 15. Dezember – ist nicht zufällig gewählt. Offensichtlich hat es Poroschenko eilig, auf dem Spaltungskonzil, das er plant für diesen Tag einzuberufen, den Spaltern, die im Wesen wie auch er selbst Verräter am ukrainischen Volk sind, über seine militärischen Siege zu berichten. Natürlich ist dies auch eine Hauptursache für die von der Kiewer Regierung erdachten Provokation – was es auch koste – einen Sieg zu demonstrieren. Deshalb werden Najew und Mojsjuk, die bestrebt sind, sich einzuschmeicheln, die Soldaten nicht schonen, um den verbrecherischen Befehl ihres Präsidenten auszuführen.
Ich wende mich an die ukrainischen Soldaten. Wir verteidigen unsere Heimat. Wir sind in unserem Land. Ihr seid zu uns in den Donbass als Besatzer gekommen. Unsere Sache ist gerecht. Wir werden siegen. Denkt an eure Verwandten. Wenn ihr gegen uns in den Kampf geht, verteidigt ihr nicht die Ukraine. Ihr vertretet die Interessen Poroschenkos und seiner Clique.
Ich rufe die OSZE-Beobachter auf, die Aufmerksamkeit auf die militärischen Vorbereitung der ukrainischen Streitkräfte zu richten und die Aggression zu stoppen. Wenn Kriegshandlungen wieder aufgenommen werden, werden Sie nicht sagen können, dass Sie von deren Vorbereitung nichts wussten.
Ich wende mich an die Einwohner von Mariupol. Brüder und Schwestern, seid wachsam. Für den Fall, dass es uns nicht gelingt, die Diversion des SBU zu verhindern, verfallt nicht in Panik. Behaltet die Ruhe. Bemüht Euch vom 11. bis 14. Dezember nicht in der Nähe von Industrieobjekten, in denen Chemikalien – Chlor, Ammoniak und andere – gelagert sind, zu sein. Passt auf die Kinder auf. Sie sind unter diesen Bedingungen am wenigsten geschützt.
Wie seltsam das auch klingen mag, ich rufe die ukrainischen Polizisten auf, ihre Wachsamkeit zu verstärken und zu versuchen, den Terrorakt, dem vom SBU geplant wird, zu verhindern. Denken Sie daran, Sie dienen nicht den Verbrechern, die in der Folge eines Staatsstreichs an die Macht gekommen sind, sondern dem Volk der Ukraine.
Zum Abschluss füge ich hinzu, dass die Volksmiliz der DVR bereit ist, die ungerufenen Gäste zu empfangen. Wir werden unsere Bürger schützen! Der Feind wird nicht durchkommen!

Ukrinform.ua: Parlamentsabgeordnete Tymtschuk: Russland kann Chemiewaffen im Donbass einsetzen
Russland und seine Besatzungstruppen in der Ostukraine können eine Provokation mit dem Einsatz von Chemiewaffen in den besetzten Gebieten vorbereiten, um die Ukraine zu diskreditieren.
Das erklärte der Koordinator der Gruppe „Informationswiderstand“ und Parlamentsabgeordnete, Dmytro Tymtschuk, auf seiner Facebook-Seite. Anlass zur Sorge sieht er in den Erklärungen der russischen Behörden über einen bevorstehenden „Chemiewaffen-Angriff der ukrainischen Streitkräfte im Donbass“. Nach Angaben von Tymtschuk teilte die „Aufklärung der Volksrepublik Donezk“ am 22. November mit, dass in die Stadt Artemiwsk eine „Gruppe von militärischen Fachleuten aus Großbritannischen gekommen ist, um am einen Chemieangriff in Norden der Volksrepublik teilzunehmen“. Am 26. November sprach der russische OSZE-Botschafter Lukaschewitsch über die „Vorbereitung einer Provokation mit dem Einsatz von Chemiewaffen im Donbass“ durch die Ukraine. Am 5. Dezember sprach die Pressesprecherin des russischen Außenamts Maria Sacharowa auch darüber und warnte vor Opfern unter Zivilisten. Das geschieht laut Tymtschuk im Vorfeld der zwei wichtigen Ereignisse im Dezember. Es gehe um ein Vereinigungskonzil zur Gründung einer vereinten, eigenständigen ukrainisch-orthodoxen Kirche am 15. Dezember und die Debatte zum Resolutionsentwurf über die Militarisierung der Krim am 17. Dezember in der Uno.
Tymtschuk zog in diesem Zusammenhang die Parallelen mit dem Giftgasangriff in Aleppo am 24. November. Die russischen Medien hätten Rebellen für den Angriff verantwortlich gemacht und unter Berufung auf syrische Medien über Fachleute aus Frankreich berichtet, die den Rebellen beim Angriff halfen. In Syrien seien „französische Fachleute“ und dann der Angriff der Opposition gewesen. In den Donbass seien „britische Fachleute“ gekommen, um der ukrainischen Armee zu helfen.
Tymtschuk zufolge könne es um ein Szenario des Kremls und eine Informationskampagne für dieses Szenario handeln.

de.sputniknews.com: Ukrainisches Militär hält Angaben zum Zwischenfall bei Kertsch geheim
Das Kommando der Seestreitkräfte der Ukraine hat sich geweigert, den Befehl über die Entsendung von Schiffen in die Straße von Kertsch, die beim Übertritt der russischen Seegrenze von der russischen Küstenwache festgesetzt wurden, publik zu machen. Darüber berichtet das ukrainische Portal UkraNews am Montag.
„Die angefragten Angaben gehören zu den Informationen, die ein Staatsgeheimnis im Verteidigungsbereich des Landes enthalten“, heißt es in einer offiziellen Antwort des ukrainischen Marinekommandos auf die Anfrage der Agentur.
Die Behörde beruft sich auf Artikel 1.1.3 der Liste von Daten, die ein Staatsgeheimnis beinhalten. Das Dokument war am 12. August 2005 vom Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) bestätigt worden.
Wie der Befehlshaber der ukrainischen Seestreitkräfte, Igor Worontschenko, am 29. November erklärte, seien die Schiffe nach Mariupol geschickt worden. Sie sollten dabei durch die Straße von Kertsch fahren, damit Kiew „sein Antlitz zeigen“ konnte. Worontschenko betonte, diese Entscheidung sei kein Fehler gewesen.
Die russische Küstenwache hatte am 25. November drei ukrainische Schiffe aufgebracht, die ins Asowsche Meer einlaufen wollten, ohne dass die Durchfahrt zuvor beim russischen Grenzschutz angemeldet worden war.
Die Schiffsbesatzungen reagierten nicht auf Warnungen der russischen Seite und führten gefährliche Manöver aus. Sie wurden in den Hafen von Kertsch gebracht. Die 24 Besatzungsmitglieder wurden festgenommen und nach Moskau überstellt, wo gegen sie eine gerichtliche Klage erhoben wurde.

Ukrinform.ua: EU-Sicherheitskommissar Julian King über Aggression in der Straße von Kertsch: Russische Desinformationskampagne startete schon vor einem Jahr
Russland hat Fake News schon mehr als ein Jahr vor dem Zwischenfall in der Straße von Kertsch verbreitet und damit den Weg für die Kaperung von drei ukrainischen Marineschiffe und die Festnahme der Besatzung geebnet.
Das erklärte EU-Sicherheitskommissar Julian King in Brüssel, berichtet The Guardian. „Wenn Sie dachten, dass dieser Zwischenfall (in der Straße von Kertsch – Red.) aus dem Nichts kam, irren Sie sich. Die Desinformationskampagne startete viel früher“, sagte King. Mehr als vor einem Jahr hätten die russischen Medien falsche Behauptungen verbreitet, dass die Regierung in Kyjiw mit Ausbaggern von Häfen im Asowschen Meer für die Stationierung der Nato-Flotte begonnen hätte. Im Sommer dieses Jahres hätten sie berichtet, das die Ukraine das Asowsche Meer mit Cholera infiziere.
Im September 2018 folgten laut dem EU-Sicherheitskommissar Fake News über die vom Westen organisierten Provokationen an der Küste des Asowschen Meer und Berichte, dass die USA noch seit 1990-er Jahren „Auseinandersetzungen der ukrainischen und russischen Marine im Schwarzen Meer“ planten.
King zufolge müssen soziale Netzwerke gefälschte Accounts, die die Desinformation verbreiten, identifizieren und schließen.

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 10.12.2018
In den letzten 24 Stunden wurden 21 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten des Gegners festgestellt, der die Gebiete von zehn Ortschaften der Republik beschossen hat.
In Richtung Gorlowka haben die Kriegsverbrecher der 58. Panzergrenadierbrigade unter Anführerschaft von Drapatyj das Gebiet der Siedlung des Isotow-Bergwerks mit Granatwerfern und Schusswaffen, darunter auch großkalibrigen, beschossen.
In Richtung Donezk wurden von den Positionen der 28. und der 92. mechanisierten Brigade unter Kommando der Henker Martschenko und Kokorjew und der 57. Panzergrenadierbrigade unter Anführerschaft von Mischantschuk aus die Gebiete von Spartak, Alexandrowka, Krutaja Balka, Jasinowataja, Shabitschewo und der Siedlung Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk mit Mörsern des Kalibers 120 und 82mm, Schützenpanzerwaffen, Abwehrgeschützen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben die Kriegsverbrecher der 79. Luftsturmbrigade auf Befehl von Kuratsch Leninskoje, Sachanka und Oktjbarj mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Opfer und Zerstörungen werden noch ermittelt.
Man darf den weitergehenden
Terror gegen friedliche Menschen an den Passierpunkten an der Abgrenzungslinie nicht außer Acht lassen. Um eine Spannung zu schaffen halten die ukrainischen Grenzschützer die Bürger, die sich in unsere Richtung bewegen an ihrem KPP vorsätzlich auf und schicken Gruppen von 30-40 Personen in die „graue Zone“ um an dem von uns kontrollierten Punkt Aufregung zu schaffen. Ein Beispiel für die Willkür der ukrainischen Grenzschützer und des SBU ist das Verbot für Metropoliten von Donezk und Mariupol Illarion auf das Territorium der Ukraine zu kommen. Außerdem werden die Menschen, die in die Ukraine fahren, mit besonderer Sorgfalt durchsucht, man zwingt sie, sich zu entkleiden und kehrt bei allen persönlichen Dingen das Innere nach außen, dies alles geschieht in Räumen mit niedriger Temperatur.
Wir rufen die ukrainische Seite auf, sich den Bürgern des Donbass gegenüber respektvoll zu verhalten.
Wir stellen weiter eine Verstärkung der Truppengruppierungen des Gegners in allen Richtungen fest.
So wurden gestern zusätzlich 94 Antipanzerraketenkomplexe „Stugna-P“ und „Korsar“ aus der 2672. Zentralbasis für Raketenartilleriewaffen in Artjomowsk an die Verbände es Gegners im vordersten Gebiet übergeben.
Außerdem wurde von der Führung des „Rechten Sektors“ (Befehl Nr. 146/18 vom 3. Dezember 2018) nach vorbereitenden Übungsmaßnahmen eine Mobilisierung in 24 Reservehundertschaften (Bataillone), die in jedem Oblast der Ukraine stationiert sind, ausgerufen. Im Verlauf einer Woche werden die Nazis im Rahmen der Einheiten des „Rechten Sektors“ in der „OOS“-Zone eintreffen. Wir schließen nicht aus, dass die Faschisten zur Durchführung von Säuberungen auf den besetzten Territorien herangezogen werden sowie zur Schaffung von „Sperrabteilungen“ im Rücken der angreifenden ukrainischen Einheiten. Einzelne Einheiten von Nationalisten befinden sich bereits im Verantwortungsbereich des 22. und des 2. Bataillons der 92. Brigade im Gebiet von Awdejewka.

Armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR
Unsere Beobachter an den Frontpositionen haben die Vorbereitung der ukrainischen Seite auf provokative Aktivitäten gegen unsere Republik festgestellt.
So haben die Besatzer jetzt in der Nähe ihrer Positionen
im Gebiet von Nowotorizkoje aus einem Schützenpanzerwagen einige menschliche Leichen ausgeladen. Der Schützenpanzerwagen ist weggefahren. Nicht weit vom Entladungsort befinden sich jetzt ein ukrainischer Krankenwagen und eine Schützenpanzer der bewaffneten Formationen der Ukraine. Nach unbestätigten Informationen befindet sich dort auch ein Filmteam eines der proukrainischen Massenmedien.
Wir schließen nicht aus, dass eine solche „theatralische Inszenierung“ durchgeführt wird, um uns fälschlich des Feuers auf Positionen der bewaffneten Formationen der Ukraine und des Tods ihrer Kämpfer zu beschuldigen.
Unsere Einheiten eröffnen das Feuer nicht und setzen die Beobachtung fort.

de.sputniknews.com: Aufregung im Pentagon: Atomwaffenfähige Bomber Russlands in Venezuela eingetroffen
Russland hat zwei strategische Langstreckenbomber nach Venezuela verlegt. Das Ziel ist zunächst unklar. Medienberichten zufolge plant die russische Luftwaffe in dem südamerikanischen Land eine Übung, die das US-Militär genau verfolgen will.
Zwei Schwenkflügel-Überschall-Bomber Tu-160 (Nato-Code: Blackjack) und zwei Begleitflugzeuge sind am Montag in Maiquetía an der Karibikküste, rund 30 km nördlich der venezolanischen Hauptstadt Caracas, gelandet. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium offiziell mit.
Am Sonntag hatte Venezuelas Staatschef Nicolas Maduro die USA beschuldigt, einen Staats
streich in seinem Land zu planen.
„Zwei strategische Raketenträger Tu-160, ein schwerer Militärtransporter An-124 und ein Langstreckenflugzeug IL-62 der russischen Luft- und Weltraumtruppen, die aus Russland nach Maiquetia in der Bolivarische Republik Venezuela geflogen sind, haben ihren Flug beendet“, hieß es am Montag aus dem Moskauer Verteidigungsamt.
Während des Überflugs über dem Atlantik, der Barentssee, dem Europäischen Nordmeer und dem Karibischen Meer hätten die Maschinen mehr als 10.000 Kilometer zurückgelegt. Der Flug sei unter strikter Einhaltung der internationalen Regeln erfolgt.
Zuvor am Montag hatte die Zeitung „Washington Free Beacon“ unter Verweis auf einen Pentagon-Sprecher berichtet, dass zwei russische Bomber in Venezuela eine Reihe von Übungen abhalten würden.
Das Pentagon werde die Manöver der Tu-160, die das US-Gebiet in der Reichweite ihrer Marschflugkörper hätten, im Auge behalten, hieß es.
Russische Tu-160-Bomber hatten bereits 2008 Venezuela besucht und vor der Küste des südamerikanischen Landes eine Übung abgehalten.

Dan-news.info: „Wir haben einen Vorschlag vorgelegt, einen Gefangenenaustausch nach der Formel „alle festgestellten gegen alle festgestellten“ am 27. Dezember durchzuführen. Die ukrainische Seite hat bis jetzt nicht geantwortet“, teilte die Bevollmächtigte für Menschenrechte in der DVR Darja Morosowa mit.
Sie fügte hinzu, dass die Republik auch weiter auf dem Austausch bestehen wird.
„Wenn es im Dezember nicht gelingt, werden wir darauf bestehen, den Austausch im Januar
durchzuführen“, merkte Morosowa an.

Dan-news.info: „Seit Beginn dieses Jahres bis heute gab es 31 tödliche Arbeitsunfälle, das sind fünf weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum“, zitiert der Pressedienst des staatlichen Komitees für Bergwerks- und technische Aufsicht seinen Vorsitzenden Wladimir Zimbalenko.

de.sputniknews.com: Anja Karliczek unterzeichnet in Moskau Kooperationsplan
Russland und Deutschland haben die „Roadmap für die Zusammenarbeit in Bildung, Wissenschaft, Forschung und Innovation“ unterzeichnet, berichtet ein Sputnik-Korrespondent.
Das Dokument wurde am Montag in Moskau im Ergebnis von russisch-deutschen Verhandlungen über die Entwicklung der wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit signiert. Die Unterschriften leisteten die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek, und der Minister für Forschung und Hochschulbildung Russlands, Michail Kotjukow. Bei den Verhandlungen war die stellvertretende russische Ministerpräsidentin Tatjana Golikowa zugegen.
Sie sagte, Deutschland sei ein führender internationaler Partner Russlands im Forschungs- und Technologiebereich. Golikowa verwies darauf, dass Russland am Bau und Betrieb internationaler Forschungskomplexe in Deutschland beteiligt sei. Die prägnantesten Beispiele dafür seien ein Bauprojekt für den weltweit größten Freie-Elektronen-Laser (XFEL) und das (im Bau befindliche – Anm. d. Red.) Zentrum zur Erforschung von Ionen und Antiprotonen (FAIR).
Wie Kotjukow äußerte, sei diese langfristige Planung ein verantwortungsvoller Schritt für die beiden Seiten, der vom Ernst der Kooperationspläne für die nächsten zehn Jahre zeuge. „Deutschland ist ein offensichtlicher Spitzenreiter bei der Zahl der Gemeinschaftsprojekte für die wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit. Innerhalb von fünf Jahren wurden 81 Projekte unter Teilnahme von Deutschland umgesetzt“, so der Minister.
Kotjukow teilte ferner mit, dass es in Russland und Deutschland bereits 23 gemeinsame Labors gebe. Er verwies auf den vielfältigen Charakter der Zusammenarbeit der beiden Länder im gesamten Spektrum der wissenschaftlich-technischen Kooperation.

Mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat eine
Tendenz zur Verschärfung.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner neunmal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Von den Positionen der ukrainischen Kämpfer, die vom Kommandeur der 10. Brigade der ukrainischen Streitkräfte Subanitsch geleitet werden, wurden die Gebiete von
Golubowskij, Donezkij und Shelobok mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen und großkalibrigen Maschinengewehren beschossen.
Auf Befehl des Kommandeurs der 72. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte des Kriegsverbrechers Tatus wurden die Gebiete von
Logwinowo, Kalinowo und Losowoje mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
Von den Straftruppen aus der 14. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte wurde das Gebiet von Solotoje-5 auf Befehl des Brigadekommandeurs Wojtschenko mit Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
Außerdem wurden auf Befehl des Kriegsverbrechers und Kommandeurs der 59. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte Schwedjuk das Gebiet des Denkmals des Fürsten Igor mit großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen. Die ukrainische Seite beschießt unter dem Anschein einer angeblichen Provokation von Seiten der Vol
ksmiliz bewusst dieses Gebiet, um ihre Kräfte und Mittel im Gebiet von Staniza Luganskaja nicht abziehen zu müssen.
Insgesamt wurden 113 Geschosse auf das Territorium der Republik abgeschossen.
Informationen über Opfer und Zerstörungen werden noch ermittelt.
Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte konzentriert weiter verbotene Waffen an der Kontaktlinie und gruppiert auch seine Kräfte um.

Im Gebiet von Popasnaja wurde die Ankunft von fünf Panzer der 14. Brigade bemerkt, in Mironowka wurden drei getarnte Mehrfachraketenwerfer „Grad“ entdeckt, in Nowoluganskoje wurden vier 122mm-Haubitzen D-30 entdeckt.
Außerdem hat das Personal der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte in Popasnaja Arbeiten zur Verminung der Umgebung dieses Ortschaft begonnen.
In der Konfliktzone treffen weiter
ausländische Söldner aus NATO-Ländern ein. Eine Gruppe aus 10 Mann in ziviler Kleidung ist in Stschastje eingetroffen. Die Mitglieder der Gruppe sprechen unter einander englisch. In einem der Geschäfte der Stadt rief diese Gruppe Interesse bei den Rechtshütern hervor, die Überprüfung ihrer Dokumente ergab, dass sie alle US-Pässe und ein weiteres Dokument hatten, nach dessen Vorzeigen sie sofort unbehelligt blieben. Nach unseren Informationen ist die Gruppe dort, um Personal der 59. Brigade der ukrainischen Streitkräfte zur Durchführung von Diversions- und Terrorakten auszubilden. Die Durchführung von Diversionen ist sowohl auf dem Territorium der Republik als auch auf dem von der Ukraine kontrollierten Territorium geplant, um in der Folge die Einheiten der Volksmiliz zu beschuldigen.
Die Volksmiliz der LVR hält trotz der ständigen Provokationen von Seiten der ukrainischen Truppen ihre Verpflichtungen zur Wiederherstellung von Frieden im Donbass ein.
Unsere Einheiten tun ununterbrochen Dienst und führen Übungen durch, um eine hohe Kampffähigkeit aufrecht zu erhalten, um jeder Aggression von der ukrainischen Seite standhalten zu können.

abends:

Dan-news.info: „Die Verhängung personenbezogener Sanktionen von Seiten der EU gegen offizielle Persönlichkeiten der Republiken nutzt keiner der Konfliktseiten. Ein weiteres Mal verwenden die westlichen Partner der Ukraine Zeit und Mittel für sinnlose und absolut ineffektive Sanktionen“, teilte die Außenministerin der DVR, die bevollmächtigte Vertreterin der DVR in der Kontaktgruppe Natalja Nikonorowa mit.
Nach den Worten Nikonorowas ist das Verbot zum Besuch der EU und von wirtschaftlichen Tätigkeiten in den Ländern Europas kein ernsthafter Verlust für die Führung der Republik, aber solche „Handlungen schaffen eine Atmosphäre des gegenseitigen Misstrauens im Verhandlungsprozess und entfernt die Perspektive einer friedlichen Regelung“.
Zuvor war heute mitgeteilt worden, dass die EU im Zusammenhang mit den Wahlen im Donbass neun neue Namen auf die Sanktionsliste gesetzt hat. Dazu gehören das Oberhaupt der LVR Leonid Pasetschnik, die Vorsitzenden der Volkssowjets der DVR bzw. LVR Wladimir Bidjowka und Denis Miroschnitschenko, die Leiterinnen der jeweiligen zentralen Wahlkommissionen Olga Posdnjakowa und Jelena Krawtschenko, ihre Stellvertreter Alexej Najdenko und Maxim Swidtschenko und die jeweiligen Sekretär der Wahlkommissionen Wladimir Wysozkij und Kejaterina Tereschtschenko.

de.sputniknews.com: „Kunstdiebstahl“: Syrien beschwert sich über Raubgrabungen durch Weststaaten
Das syrische Außenministerium hat am Montag die UNESCO aufgefordert, rechtswidrige Ausgrabungen des archäologischen Erbes und die Ausraubung seitens der USA, Frankreichs, der Türkei und ihnen loyaler Kräfte und Gruppierungen auf den besetzten Territorien der Arabischen Republik Syrien zu verurteilen.
„Das Außenministerium Syriens verurteilt die illegalen archäologischen Ausgrabungen, die von den US-amerikanischen, französischen, türkischen Truppen und ihren Agenten in Manbidsch, Afrin, Idlib, Rakka und anderen besetzten Gebieten vorgenommen werden. Die vorliegenden Angaben weisen auf zunehmende Ausgrabungen und die Ausplünderung des Kulturerbes Syriens hin“, heißt es in der auf Facebook veröffentlichten Erklärung des Pressedienstes der Behörde.
Es wird betont, dass diese Ausgrabungen in der Tat ein Kriegsverbrechen der daran beteiligten Kräfte seien und das Ziel hätten, den Syrern ihre Geschichte zu nehmen.
„Das Außenministerium Syriens appelliert an die UNESCO, diese eklatanten Verstöße zu unterbinden, die eingesetzten Instrumente und die dahinter stehenden Seiten zu verurteilen“, heißt es in der Erklärung.
Die Behörde unterstrich die Absicht von Damaskus, alle okkupierten Territorien unter seine Kontrolle zurückzugewinnen.
Der Direktor der Verwaltung für Kulturerbe und Museen Syriens, Mahmud Hammud, erklärte im Oktober, dass es den syrischen Behörden gelungen sei, etwa 9.000 entführte historische Artefakten zurückzubekommen.
Hammud erzählte auch von den illegal geführten archäologischen Ausgrabungen in den außerhalb der Kontrolle der syrischen Regierung liegenden Gebieten um die Städte Manbidsch und Rakka sowie östlich des Euphrats.

Ukrinform.ua: EU veröffentlicht Sanktionsliste der Organisatoren der „Wahlen“ in besetzten Gebieten von Donbass
Die Liste mit den Namen der neun Personen, gegen die EU-Sanktionen für die Organisation der „Wahlen“ im besetzten Donbass verhängt wurden, erschien offiziell im Amtsblatt der Europäischen Union.
Auf der Liste sind: Olga Pozdnyakova, Elena Kravchenko, Leonid Pasechnik, Vladimir Bidyovka, Denis Miroshnichenko, Aleksey Naydenko, Vladimir Vysotskiy, Maksim Svidchenko, Ekaterina Tereshchenko.
Die EU-Sanktionen sehen das Einreiseverbot in die EU und das Einfrieren von Vermögenswerten aller oben genannten Personen vor.
Die Entscheidung tritt ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung der Liste in Kraft.

lug-info.com: „Wir haben offene und demokratische Wahlen entsprechend den weltweiten Standards durchgeführt. Dies haben Dutzende ausländischer Beobachter bestätigt“, sagte das Oberhaupt der LVR Leonid Pasetschnik heute nach der Verhängung von Sanktionen von Seiten der EU gegen ihn und andere Funktionsträger der LVR und der DVR und unterstrich, dass die Regierung der Republik den Einwohnern „die Möglichkeit gegeben hat, ihr verfassungsmäßiges Recht zu nutzen“.
„Die EU hielt dies für ungesetzlich und versucht unsere Menschen mit Sanktionen einzuschüchtern, was für sich absolut unbegründet ist und sogar abstrus. Es liegt ein weiterer Austausch des Begriffs der Demokratie offen da, die die EU nach ihrem Gutdünken behandelt“, erklärte das Oberhaupt der LVR.

de.sputniknews.com: Putin-Merkel-Telefonat: Vorfall von Kertsch und INF-Vertrag im Fokus
Der russische Präsident Wladimir Putin und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel haben in einem Telefonat den Vorfall in der Straße von Kertsch erörtert und ebenso die Themen INF-Vertrag und Syrien berührt. Dies meldet der Kreml-Pressedienst. Es wird betont, dass das Gespräch auf Initiative der deutschen Seite stattgefunden habe.
„Die Lage, die sich infolge der Verletzung der Staatsgrenze Russlands durch ukrainische Schiffe am 25. November gefügt hatte, wurde weiter erörtert. Dabei ist das gegenseitige Interesse an der Nichtzulassung einer Eskalation der Spannung im Asowschen und Schwarzen Meer sowie an der Regelung von Problemen geäußert worden, die eine Folge der provokativen Handlungen der ukrainischen Behörden geworden sind“, heißt es in der Mitteilung.
Darüber hinaus wurde das Thema der syrischen Krise angesprochen, es wurde auch der prioritäre Charakter der Aufgaben zur Förderung des intersyrischen Dialogs und zur Bildung des Verfassungskomitees betont.

Standard

Neuigkeiten aus der Wirtschaft der Volksrepubliken des Donbass und der Ukraine vom 09. Dezember 2018

Quellen: offizielle Seiten der Regierungen der Volksrepubliken, dan-news, lug-info, dnr-online.ru, mptdnr.ru, Dnrailway sowie ukrinform, ria.ru und sputnik
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

ukrinform.ua: Poroschenko unterzeichnet Staatshaushalt 2019
Der Präsident der Ukraine Petro Poroschenko hat das Haushaltsgesetz 2019 unterzeichnet.
Das teilte der Staatschef beim 2. Ukrainischen Frauenkongress am Freitag in Kyjiw mit, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform. Das Gesetz wurde vom Parlament am 23. November verabschiedet.
Der Haushalt sieht für das kommende Jahr ein Wirtschaftswachstum von 3 Prozent und eine Inflationsrate von 7 Prozent vor. Der Mindestlohn soll ab 1. Januar auf 4172 Hrywnja steigen. Das Existenzminimum wird an 1. Juli auf 1936 Hrywnja, ab 1. Dezember 2019 auf 2027 Hrywnja erhöht.


Lug-info.com: Internationale Zusammenarbeit der Gewerkschaften
Die Gewerkschaft der Werktätigen in Handel und Ernährung der LVR und die allrussische Gewerkschaft für Handel, Ernährung, Verbraucherkooperativen und Unternehmertum Torgowoje Jedinstwo (Einheit des Handels) planen, Anfang 2019 eine Übereinkunft zur Zusammenarbeit zu unterzeichnen. Das berichtet die Gewerkschaftsföderation der LVR.
„Das Einvernehmen über die zukünftige Zusammenarbeit wurde bei einem Besuch des Vorsitzenden der Branchengewerkschaft der Republik, Anatolij Soboljew, auf dem Vorstandsplenum von Torgowoje Jedinstwo im Rahmen des Integrationsprogramms LVR-Russische Föderation in Moskau erzielt”, heißt es in der Mitteilung. An der Versammlung nahmen auch Vertreter aus 30 Regionen Russlands teil.
„Zum Programm gehörte ein Redebeitrag von mir, der aufmerksam und mit Interesse gehört wurde; es wurden viele Fragen gestellt. Am Ende der Veranstaltung kamen viele Kollegen zu mir, uns ihre Unterstützung zuzusagen”, sagte Soboljew. …
Wir haben schon länger gute Beziehungen zu vielen regionalen Organisationen in Russland, und sie waren alle bereit Vereinbarungen abzuschließen. Aber wir wählten den etwas anderen Weg einer Übereinkunft mit dem Zentralkomitee”, sagte der Gewerkschaftsführer. …
Der stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaftsföderation der LVR, Andrej Urasgildejew hob hervor, dass der Lugansker Verband die Zusammenarbeit mit der führenden Gewerkschaftsorganisation der russischen Firma Rostselmasch (Landmaschinenbau Rostow am Don), eines der größten Hersteller von Landmaschinen weltweit, vorbereitet.
Die Gewerkschaftsführer der LVR, des Woronescher und des Rostower Gebiets berieten in Lugansk die weitere Zusammenarbeit.


D
an-news.info: Lohnerhöhung um zehn Prozent
Donezk, 4. Dezember – Das staatliche Unternehmen Donbasstjeploenergo (Donbass Fernwärme) erhöht die Löhne seiner Mitarbeiter um zehn Prozent, so der Pressedienst des Unternehmens heute.
„Den Unterschied werden in erster Linie Mitarbeiter in Arbeiterberufen spüren – ihre Löhne und Zulagen stiegen um 10%. Die Einkünfte der Ingenieure und Techniker steigen um 5%. Gemittelt betrug die Lohnerhöhung bei den wichtigsten Berufen 1000 Rubel (EUR 13,20,
A. d. Ü.)“, heißt es in der Mitteilung.
Die Lohnerhöhungen greifen ab dem 1. November im gesamten Unternehmen und gelten auch für befristete Arbeitsverträge. Die Auszahlung erfolgt stabil, es gibt keine Rückstände. Statistisch gesehen ist das Unternehmen damit eines der besten in der Branche.
Donbasstjeploenergo wurde auf Anordnung des Ministerrates der Donezker Volksrepublik vom 16. Oktober 2015 zur Fernwärmeversorgung gegründet. Zum Unternehmen gehören 14 Unterabteilungen in Städten der DVR. Während der Heizperiode arbeiten ca. 12.000 Menschen bei Donbasstjeploenergo.

Dnr-online: Regierung der DVR ergreift Reihe von Maßnahmen zur Preisstabilisierung
In nächster Zukunft wird die Regierung der DVR Maßnahmen zur Stabilisierung der Preise sozial wichtiger Warengruppen ergreifen. Das erklärte der stellvertretende Regierungschef Igor Martynow am 4. Dezember auf einer Regierungssitzung zu Fragen der Preisbildung. Nach seinen Worten hat die Regierung schon eine Konzeption zur Arbeit mit Erzeugern und Handelsketten erarbeitet, mit der ein Preisanstieg in Zukunft vermieden werden soll, berichtet der Korrespondent der offiziellen Website der Donezker Volksrepublik.
„Heute haben wir die schmerz
liche Frage des Preisanstiegs bei sozial wichtigen Warengruppen behandelt. Wir haben auch darüber gesprochen, wie solche Pleiten in der Preispolitik wie in letzter Zeit der Vergangenheit angehören können. Heute haben wir die ‚Spielregeln‘ der Hersteller und der Einzelhändler festgelegt und die Fragen und Probleme, die sie umtreiben, zusammengestellt. … Wir werden diejenigen Hersteller, die das betrifft, beobachten, damit es keine Verwerfungen gibt und alle heute beschlossenen Normen der Gesetzgebung zu Gewinnspannen und Preisaufschlägen in vollem Umfang eingehalten werden. Wir können mit Sicherheit sagen, dass sich die Preisentwicklung bis zum Jahreswechsel stabilisieren wird“, zog Igor Martynow Bilanz.

Dnrailway.ru: Teilneubau einer Eisenbahnbrücke verläuft planmäßig
Spezialisten der staatlichen Donezker Eisenbahn setzen die Arbeiten zur Erneuerung der Eisenbahnüberführung „1122km PK9“ im Gleis von Pantelejmonowka nach Gorlowka fort. Die zweigleisige Brücke war während des Krieges 2015 größtenteils zerstört worden. Das fast 70 m lange Bauwerk überspannt den Kanal Sewerskij Donez (Nebenfluss des Don) – Donbass und eine Straße. Die Projektierung wurde vom staatlichen Bahnprojektierungs- und -forschungsinstitut Donsheldorprojekt durchgeführt. Gegenwärtig erneuern Spezialisten des Konstruktiven Ingenieurbaus der Bahn zwei der Zwischenstützen. Dazu gehört das Betonieren der Widerlager und des Stahlbetonblocks; einer davon ist bereits vollendet. Geringfügig beschädigte Teile der Konstruktion können repariert werden. Für die Betonüberbauten wurde der Bewehrungsstahl bestellt. … Die Stahlkonstruktion des 27 Meter langen Hauptüberbaus und bestimmte Gussteile sind zur zeit im Jasinowatskij Maschinostroïtelnyj Sawod (Maschinenbau Jasinowataja GmbH) in der Fertigung. Die Arbeiten zur Erneuerung der Brücke sind voll im Zeitplan.

Lug-info.com: Viehbestände in der LVR entwickeln sich positiv
Der Schweinebestand in der Lugansker Volksrepublik wuchs seit Beginn dieses Jahres im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 16%. Die Bestände an Geflügel und Rindern nahmen ebenfalls zu. Das berichtete das Ministerium für Landwirtschaft und Ernährung der LVR.
„Zum 1. Dezember waren der
Rinderbestand und der Geflügelbestand um jeweils 6% gewachsen“, heißt es in der Mitteilung. Das Ministerium merkte an, dass sich die Reproduktionsraten erhöht hätten. Im Vergleich zu 2017 nahm demnach die Zahl der Kälber um 8% zu, die Besamung der Jungkühe stieg um 38%, die der Schweine um 16%. Von Januar bis November 2018 wuchs die Fleischproduktion in den landwirtschaftlichen Betrieben der Republik um 7%, Eier um 17%; die Milchproduktion blieb konstant auf dem Vorjahresniveau.
„Besonderen Anteil an dieser Entwicklung haben die Geflügelzuchtbetriebe
Agro-Jug GmbH mit einer Steigerung auf das 1,7fache und die landwirtschaftliche GmbH Awis mit dem 1,2fachen“, teilte das Ministerium mit. Bis Juni hatte der Geflügelbestand in der Republik im Vergleich zu 2017 um 12% zugenommen. Im November wurde mitgeteilt, dass Agro-Jug die Geflügelfleischproduktion 2018 verdoppelt hat.

Lug-info.com: Neuer Stollen im Bergwerk Dolshanskaja Kapitalnaja
Die Bergleute der geschlossenen Swerdlowantrazit AG / Wnjeschtorgserwis haben heute als zweiten in diesem Jahr einen neuen Stollen in Betrieb genommen, aus dem täglich 1500 Tonnen Kohle gefördert werden sollen. …
„Die Montage in einer Tiefe von 905 Metern hat anderthalb Monate in Anspruch genommen. Die Länge beträgt 173 Meter; es wurden zwei Förderanlagen 1K-101U installiert. Der Stollen soll bis Dezember 2019 in Betrieb bleiben.
Der neue Stollen ist Teil des Plans zur sozialökonomischen Entwicklung der LVR bis 2023. Ich möchte hinzufügen, dass die Leitung von Wnjeschtorgserwis ihr Möglichstes für die Arbeitssicherheit tut und die Bergleute mit Schutzzeug erster Güte ausrüstet”, sagte der Berater des Staatsoberhauptes der LVR Wladimir Tschernjew. … Im August konnte mitgeteilt werden, dass Swerdlowantrazit zwei Millionen Tonnen Kohle der Güteklasse ‚A‘ gefördert hat, 500.000 mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der 1981 eröffnete Schacht steht wie die ebenfalls zu Wnjeschtorgserwis gehörenden Krasnodonugol und Rowenkiantrazit unter Äußerer (staatlicher) Leitung.

Dnrailway.ru: Bahnstromnetz Teil der landesweiten Energieversorgung
Entsprechend der Anordnung des Staatsoberhauptes der Donezker Volksrepublik Nr. 97 vom 14.11.2018 zur
Elektroenergetik und der Nutzung der Kernenergie wird die Donezker Eisenbahn vom 1. Januar 2019 an Aufgaben der Energieübertragung an lokale Versorgungsnetze zum festgesetzten Tarif übernehmen. Dank der Tatsache, dass die Bahn Teilnehmer des Großhandelsmarktes für Elektroenergie ist, ist ihr Einkaufspreis für Strom niedriger, was es ihr gestattet, die zusätzlichen Einnahmen zur Verbesserung ihrer materiellen Basis zu nutzen. Die Energieversorgung wird nach mit den örtlich zuständigen Stellen geschlossenen Verträgen aus dem Netz der staatlichen Donezker Eisenbahn erfolgen. Dabei bleiben die Tarife für die Wirtschaft auf dem bis zum 30. April 2019 staatlich festgesetzten Niveau und die Tarife für die Bevölkerung auf dem durch einen Erlass vom 17.4.2015 festgelegten Niveau. Am 24. Oktober 2018 war vom Ministerrat der DVR ein Beschluss zur Änderung der Befugnisse bei der Energieerzeugung und -übertragung auf dem Territorium der Republik gefasst worden, der es der Donezker Eisenbahn erlaubt, am Energiemarkt teilzunehmen und eine Kompensation zur Energieversorgung externer Verbraucher zu erhalten.

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Presseschau vom 09.12.2018

 

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends/nachts:

de.sputniknews.com: Russlands bekannteste Menschenrechtsaktivistin Ljudmila Alexejewa ist tot
Die russische Menschenrechtsaktivistin Ljudmila Alexejewa, langjährige Leiterin der Moskauer Helsinki-Gruppe, ist am Samstag in Moskau gestorben. Die ehemalige Dissidentin war 91 Jahre alt.
„Russlands älteste Menschenrechtlerin Ljudmila Michailowna Alexejewa (…) ist heute in Moskau gestorben“, teilte der Menschenrechtsrat des russischen Präsidenten am Samstagnachmittag mit. Den Angaben zufolge befand sich Alexejewa in einem Krankenhaus.
Präsident Wladimir Putin äußerte in einem Telegramm an Familienangehörige der Menschenrechtlerin sein tief empfundenes Beileid, wie Kreml-Sprecher Dmitri Peskow mitteilte.
Alexejewa war wohl die renommierteste Bürgerrechtlerin Russlands. Bereits 1976 hatte sie mit Friedensnobelpreisträger Andrej Sacharow die Moskauer Helsinki-Gruppe gegründet. In den Siebzigern war Alexejewa mit Vorwürfen der „antisowjetischen Tätigkeit“ konfrontiert und musste unter Androhung der Festnahme aus der Sowjetunion ausreisen. Von 1977 bis 1993 lebte sie in den USA.
In den letzten Jahren fiel Alexejewa, die auch im Menschenrechtsrat des Präsidenten saß, öfters mit Kritik an den Behörden auf. Im vergangenen Jahr hat Präsident Wladimir Putin Alexejewa in ihrer Moskauer Wohnung besucht, um ihr persönlich zum 90. Geburtstag zu gratulieren. Der russische Präsident schenkte der Aktivistin Blumen und trank mit ihr Sekt.

de.sputniknews.com: Putin warnt vor „unaufholbarem Rückstand“ Russlands
Der russische Präsident Wladimir Putin hat vor einem Zurückbleiben Russlands gewarnt, sollte man nicht rechtzeitig begreifen, was und wie getan werden muss, denn die Welt befinde sich im Zustand einer mächtigen, dynamisch voranschreitenden Umwandlung.
„Die Welt im Ganzen befindet sich im Zustand einer Transformation: Einer äußerst mächtigen, sich dynamisch entwickelnden Transformation. Wenn wir uns nicht rechtzeitig zurechtfinden, wenn uns nicht rechtzeitig klar wird, was wir zu tun haben und wie – dann können wir für immer zurückbleiben“, sagte Putin in seiner Rede auf dem Parteitag der Kreml-Partei „Geeintes Russland“ am Samstag.
„Dies ist eine dramatische Situation in unserem Land (…). Man muss das verstehen und sehr intensiv arbeiten“, betonte der Präsident.
Der Parteitag von „Geeintes Russland“ wird am 7. und 8. Dezember abgehalten. Am zweiten Arbeitstag des Parteitages nehmen der russische Präsident Wladimir Putin und der Partei-Vorsitzende — der Premierminister Dmitri Medwedew — teil. Putin selbst war von 2008 bis 2012 Parteichef von „Geeintes Russland“.
Im Rahmen des diesjährigen Parteitags findet ein inhaltsreiches Forum im Format von Diskussionsplattformen statt, die der Realisierung des Parteiprogramms für das Jahr 2018 gewidmet sind: „Wachstumswirtschaft“, „Lebensqualität“, „Stadtmilieu und sauberes Land“, „Entwicklung der ländlichen Territorien“.

Lug-info.com:Kertsch aus der Sicht eines Iren
Der Westen organisierte eine Provokation in der Meerenge von Kertsch, um die Präsidentschaftswahl in der Ukraine und die Machterhaltung Poroschenkos und seiner Handlanger zu stören. Das erklärte dem Lugansker Informationszentrum gegenüber der
gesellschaftliche Aktivist und Beobachter der Wahlen in der LVR Francis Hughes.
Drei ukrainische Kriegsschiffe, zwei gepanzerte Schnellboote und ein Schlepper, waren am Morgen des 25. Novembers aus Odessa ausgelaufen und versuchten, die Warnungen der russischen Seite ignorierend die Meerenge von Kertsch hindurch ins Asowsche Meer zu fahren. Die russische Küstenwache war gezwungen, die Meerenge für die Schifffahrt zu sperren und das Feuer zu eröffnen, infolgedessen drei ukrainische Militärs verletzt wurden. Die Schiffe wurden aufgebracht und den Verletzten medizinische Hilfe geleistet. Der Vorfall wurde von Präsident Poroschenko in der Nacht vom 25. auf den 26. November genutzt, eine Sitzung des nationalen Sicherheitsrates einzuberufen und für 60 Tage das Kriegsrecht verhängen zu wollen. Das ukrainische Parlament bestätigte auf einer außerordentlichen Sitzung am 26. November die Einführung des Kriegsrechts für 30 Tage in zehn Verwaltungsbezirke, einschließlich Donezk und Lugansk.
”Das neuerliche Eindringen ukrainischer Kriegsschiffe in russische Hoheitsgewässer ist ein in geopolitischer und regionaler Hinsicht beachtenswerter Vorfall. Die ganze unehrenhafte Episode war von Frankreich, Großbritannien, den USA und der EU inszeniert, um die bevorstehenden Wahlen zu verzögern oder ganz aufzuheben und Poroschenko die Möglichkeit zu geben, im Amt zu bleiben”, sagte Hughes.
Er fügte hinzu, eine A
bsage der Wahlen in der Ukraine würde davon zeugen, dass die ukrainische Führung den Willen des Volkes fürchte.
”Wenn die Wahl durch den provozierten Vorfall, um die Regierung in Kiew um jeden Preis an der Macht zu halten und den demokratischen Prozess anzuhalten, aufgehoben werden sollte, stellt sich die Frage ‚Wer hat hier ein Mandat ?‘ Die in Lugansk und Donezk vom ganzen Volk gewählten
Regierungen oder die vom Westen gesponsorte Diktatur, die keine Wahl durchführen will ? Wer fürchtet hier wirklich den Willen des Volkes ?”, sagte der Aktivist.

de.sputniknews.com: Neues im Schiffs-Konflikt vor Krim: Ostukrainer will seinen Folterer erkannt haben
Im Konflikt um die ukrainischen Marineschiffe, die vor zwei Wochen wegen Grenzverletzung von Russland aufgebracht worden sind, zeichnet sich eine brisante Entwicklung ab. Ein Mann aus Donezk will in einem der festgesetzten ukrainischen Seeleute einen Geheimdienstler erkannt haben, der ihn einst gefoltert haben soll.
Der russische Inlandsgeheimdienst FSB teilte am Samstag mit, von einem Einwohner der ostukrainischen Metropole Donezk eine Anzeige erstattet bekommen zu haben. Der Anzeigeerstatter behauptete, dass einer der Ukrainer, die Ende November mit ihren Schiffen im Schwarzen Meer aufgebracht wurden, ein SBU-Ermittler sei und ihn einst im ukrainischen Berdjansk unter Anwendung von Folter vernommen habe.
Er habe ihn im Fernsehen gesehen und erkannt. Der ukrainische Geheimdienst SBU hatte zuvor bestätigt, dass seine Mitarbeiter an Bord der Schiffe gewesen wären.
„Ein Einwohner von Donezk meldete sich beim FSB. Er identifizierte einen der festgenommenen SBU-Mitarbeiter als jene Person, die ihn nach der Festnahme in Berdjansk gefoltert und schwer körperlich misshandelt habe“, teilte Michail Schischow, Chefermittler des FSB, am Samstag mit. Nähere Angaben zum Anzeigeerstatter und zum angeblichen Verhör in Berdjansk machte er nicht.
„Die Behörden von Donezk zeigten schon Interesse und baten uns, ihnen die Akte zu übergeben“, so der FSB-Vertreter weiter.
Donezk liegt zwar in der Ukraine, ist de facto aber seit Jahren von der Regierung in Kiew unabhängig. Es ist Hauptstadt der international nicht anerkannten Volksrepublik Donezk, die gemeinsam mit der benachbarten Region Lugansk Anfang 2014 ihre Unabhängigkeit ausgerufen hatten.
Hintergrund war der nationalistische Putsch in Kiew, den die beiden östlichen, mehrheitlich von Russischsprachigen bewohnten Kohlefördergebiete nicht anerkennen wollten. Die ukrainische Regierung schickte im April 2014 Truppen gegen die Abtrünnigen. Bei dem bewaffneten Konflikt, der bis heute schwelt, sind laut UN-Angaben mehr als 10.000 Menschen ums Leben gekommen.
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vormittags:

de.sputniknews.com: General: Die Ukraine ist in der Lage, Atomwaffen zu entwickeln
Die Ukraine kann laut dem ehemaligen Nato-Botschafter des Landes, Generalmajor Petro Garatschuk, nukleare Sprengköpfe für ballistische Raketen entwickeln.
Das Land besitze dafür sowohl intellektuelle als auch organisatorische „Kapazitäten“, so Garatschuk gegenüber dem ukrainischen Portal „Obozrevatel“. Heute sei in der Welt kaum ein Betrieb für die Herstellung von ballistischen Interkontinental-Raketen zu finden, wie es sie in der Sowjetunion und danach in der unabhängigen Ukraine, und zwar in Dnepr, gegeben habe.
„Weder die USA noch China oder Russland konnten ein Analogon für die Rakete der Satan-Klasse produzieren“, so Garatschuk.
Ihm zufolge braucht Kiew für die Herstellung von Atomwaffen keine internationalen Sanktionen zu fürchten.
„Wir haben vor nichts Angst. Unser Soldat an der Front hat vor nichts Angst“, sagte er und fügte hinzu, dass der gesamte Staat für den ukrainischen Soldaten „arbeiten“ müsse.
Zuvor hatte die Ukraine wiederholt darauf hingewiesen, dass Kiew auf die Einhaltung des Vertrags über die Nichtverbreitung von Atomwaffen verzichten müsse.
Im Jahr 2018 hatte das russische Verteidigungsministerium erfolgreich Abwurftests der neuen Interkontinentalrakete Sarmat durchgeführt, die die Satan-Rakete ersetzen soll. Dabei erwägt Russland die Wiederaufnahme der zivilen Starts von Satan-Raketen.

lug-info.com: In den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen sechsmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Shelobok, Logwinowo, Smeloje und Kalinowka.

Geschossen wurde mit 122mm-Artilleriegeschützen, 120mm- und 82mm-Mörsern.

de.sputniknews.com: Ukraine berechnet Verluste durch Turkish Stream
Nach der Inbetriebnahme der Pipeline Turkish Stream würde sich der Transit des russischen Erdgases durch die Ukraine um 12 bis 13 Milliarden Kubikmeter pro Jahr verringern. Davor warnt der Chef des ukrainischen Rates für Gasindustrie und Erdgasmarkt, Leonid Unigowski, in einem Interview.
Kiew sollte laut Unigowski ausländische Partner zur Teilnahme an der Verwaltung seines Erdgastransportsystems heranziehen, vorrangig Betreiber aus Italien – das Land bekomme jährlich 23 Milliarden Kubikmeter Gas über die Ukraine.
„Es gibt aber wenig Chancen, die Kapazität unseres Erdgastransportsystems bei 70 bis 90 Milliarden Kubikmeter aufrechtzuerhalten. Möglich sind 40 bis 60 Milliarden. Wenn wir die Frage zu den ausländischen Partnern lösen“, sagte Unigowski gegenüber dem TV-Sender „24. Kanal“.
Zuvor hatte der russische Energiekonzern Gazprom die Fertigstellung des mehr als 900 Kilometer langen Meeresabschnitts von Turkish Stream angekündigt.
Vor Kurzem zeigte Serbien Interesse an dem Projekt: Außenminister Ivica Dacic sagte, die Pipeline werde die Stabilität der Gaslieferungen gewährleisten und seinem Land ermöglichen, ein Transitland zu werden.
Die Pipeline Turkish Stream besteht aus zwei Strängen mit einer Durchlasskapazität von je 15,75 Milliarden Kubikmetern Gas pro Jahr. Der Unterwasserteil der Leitung wird etwa 930 Kilometer lang sein. Die Pipeline führt von der russischen Schwarzmeerstadt Anapa zur Ortschaft Kıyıköy im türkischen Thrakien. Das durch den ersten Strang zu transportierende Gas ist ausschließlich für die Türkei bestimmt. Der zweite Strang soll laut ursprünglichen Plänen bis zur Grenze zwischen der Türkei und der EU verlängert werden.

Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 08. Dezember 3:00 bis 09. Dezember 3:00
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen
bewaffneten Formationen 17.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden
Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Sajzewo, Siedlung des Isotow-Bergwerks), Jasinowataja, Krutaja Balka, Kaschtanowoje, Mineralnoje, Shabitschewo, Donezk (Volvo-Zentrum, Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks, Alexandrowka), Losowoje, Staromichajlowka, Jelenowka.
Opfer unter den friedlichen Bürgern und Schäden an ziviler Infrastruktur wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen bewaffneten Formationen abgeschossenen Geschosse betrug 191.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der abgeschossenen Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik der Zahl der Geschosse im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgeschossenen Geschosse 121
Ab 00:01 am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regime der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.

de.sputniknews.com: Rusnano-Chef wirft Russen Undankbarkeit gegenüber Oligarchen vor
Anatoli Tschubais, der prominente russische Politiker und Chef des Nanotechnologiekonzerns Rusnano, hat seinen Landsleuten Undankbarkeit gegenüber den Oligarchen vorgeworfen: Diese hätten nämlich das Land wiederaufgebaut.
Bei einem Geschäftsforum bezeichnete Tschubais die russische Gesellschaft als „infantil“ und beklagte, dass sie den Geschäftsleuten in den 25 Jahren kein einziges Mal gedankt habe.
„Das Business hat das Land wiederaufgebaut. Es hat die hoffnungslos verfallenen sowjetischen Unternehmen wiederhergestellt, den Menschen ihre Löhne zurückgegeben, das Budget mit Geld gefüllt. Es hat Quellen dafür geschaffen, dass unsere Intelligenz Mittel zur Unterstützung von Kultur, Wissenschaft und Bildung erhält“, so der Rusnano-Chef.
Und all das sei denjenigen zu verdanken, die von der Gesellschaft als „Oligarchen“ bezeichnet würden. Ein anderes Wort habe sich man nicht einfallen lassen, beklagte Tschubais weiter.
Man sollte laut dem Politiker nicht damit rechnen, dass das russische Volk „heranreifen“ und den großen Geschäftsleuten danken werde.
Auch der Staat selbst schulde dem Business ein großes Dankeschön. „Anfangen sollte man damit, das große Geschäft zu rehabilitieren, ihm Danke zu sagen, es zu belohnen, es anzuspornen, die heldenhaften Erfolge zu zeigen, die Zehn- und Hunderttausende russische Unternehmer vollbracht haben, sie zu wahren Helden unserer Zeit zu machen.“ Der Staat werde dies aber ebenfalls nicht tun.
Im November 1991 war Tschubais zum Vorsitzenden des Staatlichen Komitees der Russischen Föderation für die Verwaltung des Staatsvermögens ernannt worden. In dieser Funktion erarbeitete er gemeinsam mit dem damaligen Ministerpräsidenten Jegor Gaidar ein Privatisierungsprogramm. Im Zuge dieser Privatisierung ging der Großteil des staatlichen Eigentums Russlands in die Hände privater Personen über, was die Entwicklung der Unternehmerschaft und des freien Markts förderte.
Wie eine Befragung des Meinungsforschungsunternehmen WZIOM ergab, hatten im Jahr 1991 43 Prozent der Russen geglaubt, dass die Privatisierung die Verteilung des Geldes im Lande gerechter machen würde. Doch Kritiker der damaligen Wirtschaftsreformen verweisen darauf, dass sich das Kapital stattdessen in den Händen einzelner Unternehmer konzentrierte und sich die Spaltung der Gesellschaft vertiefte.

ukrinform.ua: Einreiseverbot: Schon 860 Russen an der Grenze abgewiesen
860 russischen Bürgern ist seit der Ausrufung des Kriegsrechts die Einreise in die Ukraine verweigert worden. In den letzten 24 Stunden verbot der ukrainische Grenzschutzdienst die Einreise für 49 Russen.
Das gab der Berater des Chefs des Grenzschutzdienstes, Oleh Slobodjan, bekannt, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform. Die meisten Russen konnten das Ziel ihrer Reise nicht bestätigen, sagte er. Es habe auch Personen gegeben, die die besetzten Gebiete der Ukraine besuchten.
Russland ließ laut Slobodjan binnen 24 Stunden 34 Ukrainer nicht einreisen, insgesamt 250 Menschen seit der Ausrufung des Kriegsrechts.
Nach der russischen Aggression im Aswoschen Meer stimmte das ukrainische Parlament am 26. November dem Dekret des Staatspräsidenten über die Ausrufung des Kriegsrechts für 30 Tage zu.
Am 30. November verhängte die Ukraine Einreisebeschränkungen für Männer aus Russland im Alter von 16 bis 60 Jahren. Nach Worten des Chefs des Grenzschutzdienstes Petro Tsygykal ist die Einreise nur aus humanitären Gründen, wie zum Beispiel Beerdigung, gestattet.

de.sputniknews.com: London: Russland in zwei weitere Todesfälle verwickelt
Die mit dem Fall Skripal beauftragten britischen Ermittler haben neue Angaben bekommen, die eine „russische Spur“ bei zwei weiteren „suspekten“ Todesfällen vermuten lassen. Dabei soll es um den Tod des russischen Geschäftsmanns Alexander Perepilitschny und des britischen Unternehmers Scot Young gehen. Das teilt die britische Zeitung „Times“ mit.
Die Offiziere der britischen Polizeibehörde Scotland Yard, die im Fall Skripal ermitteln, hätten „neue Informationen bekommen, die davon zeugen, dass auch weitere (Personen) das Ziel der russischen Killer sein konnten“.
„Laut einer der Ermittlungsversionen kamen Mitarbeiter des russischen Geheimdienstes ins Land und verließen es wieder ungefähr zu der Zeit, als es zu den verdächtigen Todesfällen kam (…). Eine Reihe von spektakulären Todesfällen, deren Ursache nicht ermittelt werden konnte, ist sehr verdächtigt, darunter die Fälle, bei denen es um Perepilitschny und Young geht“, heißt es in dem Blatt.
Die Polizei habe vor, einige Todesfälle anders als vorher als „suspekt“ einzustufen, und sich wieder an die Zeugen zu wenden.
Die Fälle Perepilitschny, Young und Skripal
Der 44-jährige russische Geschäftsmann Alexander Perepilitschny war im Jahr 2012 in der Nähe seiner Villa in der Stadt Weybridge nach einem Geländelauf zusammengebrochen. Im Juni 2013 gab die Polizei der britischen Grafschaft Surrey bekannt, sie hätte keine verdächtigen Umstände seines Todes aufweisen können.
Der britische Unternehmer Scot Yang war 2014 gestorben. Damals hatte die Polizei bekannt gegeben, dass sie seinen Tod nicht als verdächtig betrachte und davon ausgehe, dass es sich um einen Selbstmord handle.
Der britische Vize-Innenminister Ben Wallace hatte im September 2018 erklärt, die britischen Ermittler hätten in den Fällen keine Anzeichen eines verdächtigen Todes entdeckt, bei denen es um eine angebliche „russische Spur“ gegangen wäre, auch beim Tod von Perepilitschny.
Am 5. März war bekannt geworden, dass der ehemalige Oberst des russischen Militärgeheimdienstes GRU und Überläufer, Sergej Skripal, und seine Tochter Julia in der britischen Stadt Salisbury vergiftet wurden. London behauptete, Skripal und seine Tochter seien mit dem Stoff A234 in Kontakt gekommen und warf Moskau die Verwicklung in das Attentat vor, weil der Giftstoff nach Angaben von Experten sowjetischer Herkunft war. Russland weist die Vorwürfe entschieden zurück.

Nachmittags:

armiyadnr.su: Erklärung des offizieller Vertreters der Volksmiliz der DVR am 9. Dezember 2018
In den letzten 24 Stunden wurden
17 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten des Gegners festgestellt, der die Gebiete von 12 Ortschaften der Republik beschossen hat.
In Richtung Gorlowka haben die Kriegsverbrecher der 72. mechanisierten Brigade unter Kommando von Tatus und der 58. Panzergrenadierbrigade unter Anführerschaft von Drapatyj die Ortschaften von Sajzewo und des Isotow-Bergwerks mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Donezk wurden von den Positionen der 28. und der 92. mechanisierten Brigade unter Kommando der Henker Martschenko und Kokorjew und der 57. Panzergrenadierbrigade unter Anführerschaft von Mischantschuk die Gebiete von Jelenowka, Staromichajlowka, Alexandrowka, Kaschtanowoje, Krutaja Balka, Losowoje, Mineralnoje, Jasinowataja, Shabitschewo und der Siedlung Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk mit Mörsern des Kalibers 120 und 82mm, Schützenpanzerwaffen, Abwehrgeschützen, Granatwerfern, Schusswaffen darunter auch großkalibrigen, beschossen.
Opfer und Zerstörungen werden noch ermittelt.
Unsere Aufklärung hat zuverlässige Informationen über die Ankunft eines Zugs mit einer großen Zahl von Kampfdrohnen des Typs „Warmate-1“ und „Bayraktar TB2“ erhalten. Letztere ist eine gemeinsame Produktion der Ukraine mit der Türkei und ist in der Lage bis zu 70 Kilogramm Nutzlast zu tragen. Mit dem Kauf dieser Drohnen hat letztens die ukrainische
Regierung geprahlt.
Unsere Quellen im Stab der „OOS“ teilen mit, dass diese Drohnen für die Durchführung einer chemischen Provokation über ihrem Territorium eingesetzt werden sowie zum Anflug auf kritisch wichtige Objekte der Republik im Verlauf eines massiven Raketenluftschlags der ukrainischen Terroristen.
Dabei können die Piloten der bewaffneten Formationen der Ukraine ein „Abzugshebel“ für die Verwendung von Massenvernichtungsmittel gegen die Einwohner des Donbass durch Kiew sein. Insbesondere, wenn sie ukrainische Drohnen, die mit chemischen Giftstoffen gefüllt sind, in der Luft vernichten. In Bestätigung dessen sind die kürzlich erfolgten Trainings der ukrainischen Luftstreitkräfte zur Bekämpfung von Drohnen in der Luft sowie zum Angriff auf Bodenobjekte Beweise der
Vorbereitung zu einem massiven Raketenluftschlag auf das Territorium der Republiken.
Außerdem wurden von ukrainischen und britischen Militärspezialisten einige inszenierte Videos unter Verwendung von Computergrafik erstellt, die nach der Durchführung einer chemischen Provokation zur Veröffentlichung in Informationsressourcen vorgesehen sind. Die Fälschung sollen ein Beweis über eine angebliche Beteiligung von Soldaten der Volksmiliz an der Verwendung von Drohnen mit Chemiewaffen sein. Im Zusammenhang damit warnen wir die internationalen Organisationen und die Öffentlichkeit im voraus, dass solche Videos offene Fakes sind, die das Ziel haben die Führung der Republik zu diskreditieren.
Wir schließen auch andere Varianten der Entwicklung der Lage nicht aus, einige haben wir zuvor erwähnt. Jede von ihnen ist darauf gerichtet, dass die ukrainische Regierung sozusagen ein „moralisches Recht“ erhält, um einen massiven Raketenluftangriff auf das Territorium der Republik zu verüben und Angriffshandlungen in Richtung Gorlowka und Mariupol mit Hilfe von Vertretern westlicher Militärkompanien und eines begrenzten NATO-Kontingents durchzuführen, um zur Grenze mit der Russischen Föderation vorzustoßen und sie unter Kontrolle zu nehmen.
Unsere Aufklärung hat Informationen erhalten, dass gestern in Richtung Gorlowka im Gebiet von Schumy Journalisten eines der ukrainischen Massenmedien im Vorfeld des Tags der Bodentruppen der Ukraine eine Reportage über den Alltag der ukrainischen Kämpfer in der Besatzungszone gedreht haben. Bei den Aufnahmen und der Demonstration eines Handgranatwerfers durch ukrainische Kämpfer erfolgte eine Detonation. Ursache des Vorfalls war ein Defekt des Granatwerfers. Nach Angaben eines Journalisten verfügte der Kämpfer über keine Schutzausrüstung und erlitt in der Folge der Detonation zahlreiche Splitterverletzungen.
Inzwischen hat das Kommando der Besatzungstruppen Anweisung über ein Verbot von Besuchen ukrainischer Journalisten an den Frontpositionen ausgegeben und darüber, dass Interviews in speziell erstellten Attrappen von Frontpositionen mindestens 10 km von der Front entfernt aufgezeichnet werden. Aufnahmen von Frontostionen dürfen nur Kameraleute aus den Propagandaabteilungen der bewaffneten Formationen der Ukraine erstellen.

de.sputniknews.com: 200 US-Dollar für Heimatliebe: Inhaftierte ukrainische Seeleute erhalten Stipendien
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat den Erlass unterzeichnet, den nach dem Vorfall in der Straße von Kertsch festgenommenen ukrainischen Seeleuten monatliche Beihilfe in Höhe von 200 US-Dollar (zirka 175 Euro) zu gewähren. Das berichtete das ukrainische Ministerium für vorübergehend besetzte Gebiete und intern Vertriebene am Sonntag.
Wie es heißt, werde das Lewko-Lukjanenko-Stipendium jenen Ukrainern ausgezahlt, die in Russland im „Zusammenhang mit gesellschaftlichen und politischen Aktivitäten inhaftiert bzw. bereits freigelassen worden sind“.
Gemäß dem Erlass beträgt die Beihilfe drei Existenzminima für die arbeitsfähige Bevölkerung bzw. zirka 175 Euro monatlich.
Am 25. November hatten drei Schiffe der ukrainischen Marine illegal die russische Seegrenze überquert. Daraufhin wurden sie festgesetzt. Die Besatzungsmitglieder der ukrainischen Schiffe befinden sich zurzeit in Moskauer Untersuchungshaft.
Wie der russische Präsident Wladimir Putin betonte, handle es sich um eine „geplante Provokation“, wovon sowohl die Dokumente als auch „die Aussagen der Matrosen selbst“ zeugen würden.
Lewko Lukjanenko war ein sowjetischer Dissident und Bürgerrechtler, ukrainischer Politiker und Diplomat. Er ist im Juli 2018 gestorben.

ukrinform.ua: Ukrainischer Diplomat besucht gefangene Marinesoldaten in Moskau, Fingeramputation nicht bestätigt
Der ukrainische Konsul in Moskau, Albert Tschernjakow, hat am Freitagabend gefangene Marinesoldaten in Moskauer Untersuchungsgefängnissen „Lefortowo“ und „Matrosskaya Tishina“ (Matrosenruhe) besucht.
Das gab die Menschenrechtsbeauftragte des ukrainischen Parlaments, Ljudmyla Denisowa, auf Facebook bekannt. Der Diplomat konnte vier Marinesoldaten in „Lefortowo“ und drei verletzte Soldaten in „Matrosskaya Tishina“ besuchen, schrieb sie. Er habe Berichte über Fingeramputation eines Soldaten nicht bestätigt. Die Soldaten hätten nur Splitterverletzungen, ihr Zustand sei zufriedenstellend.
Laut Denisowa wird der Konsul die anderen Gefangenen in der nächsten Woche besuchen.
Die russische Küstenwache hatte am 25. November drei ukrainische Marineboote gekapert und deren Besatzungen festgenommen. Die Boote waren von Odessa in den Hafen Mariupol durch die Meerenge von Kertsch unterwegs. 24 Soldaten wurden vorerst für zwei Monate in Untersuchungshaft auf der Krim genommen, dann nach Moskau verlegt.

Mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat eine T
endenz zur Verschärfung.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner
sechsmal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Von den Positionen der Straftruppen, die vom Kommandeur der 10. Gebirgssturmbrigade Subanitsch geleitet werden, wurden die Gebiete von Shelobok und Smeloje mit von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Artilleriegeschützen des Kalibers 122mm und Mörsern des Kalibers 120 und 82mm beschossen.
Ebenfalls wurden die Gebiete von Kalinowka und Logwinowo mit von den den Minsker Vereinbarungen verbotenen 82mm-Mörsern auf Befehl des Kommandeurs der 72. mechanisierten Brigade des Kriegsverbrechers Tatus beschossen.
Insgesamt wurden 45 Geschosse auf das Territorium der Republik abgeschossen, davon 12 des Kalibers 122mm.
Informationen über Opfer und Zerstörungen werden noch ermittelt.
Das ukrainische Kommando konzentriert Kräfte entlang der Kontaktlinie und verletzt dabei die Bedingungen zur Stationierung von Militärtechnik, die von den Minsker Vereinbarungen vorgesehen sind.
Es wurde festgestellt, dass im Verantwortungsbereich der 14. mechanisierten Brigade im Gebiet von Nowoswanowka fünf Schützenpanzerwagen und sechs Lastwagen mit Munition und Material eingetroffen sind.
Im Gebiet von Orechowo wurden im Waldstück Kasennoje drei Artilleriegeschütze „Gwosdika“ des Kalibers 122mm aus dem Bestand der 10. Gebirgssturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
Seit der Einführung des Kriegszustands in der Ukraine ist die Zahl der Rechtsverletzungen und Verbrechen durch ukrainische Soldaten gegenüber friedlichen Einwohnern erheblich angewachsen.
So befassen sich Soldaten der 59. Brigade mit Plünderungen, konfiszieren Waren des dringenden Bedarfs und Lebensmittel bei örtlichen Einwohnern, die auf dem Markt von Staniza Luganskaja Handel betreiben. Weigerungen nehmen die Kriegsverbrecher nicht an und wenden gegenüber der Bevölkerung, die keine Waren und Lebensmittel im Guten abgeben will, Gewalt an. Im Ergebnis solcher Handlungen der ukrainischen Soldaten wandten sich in den letzten zwei Tagen drei Frauen mit Hämatomen und Prellungen sowie ein Mann mit einem geschlossenen Schädel-Hirn-Trauma, das er durch einen Schlag mit einem Gewehrkolben auf den Kopf erlitten hatte, an medizinische Einrichtungen von Staniza Luganskaja. Vertreter des Innenministeriums weigern sich, die Gesetzesverletzungen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte zu dokumentieren und begründen dies mit der Einführung des Kriegszustands.
Die Volksmiliz der LVR hält trotz der ständigen Provokationen von Seiten der ukrainischen Truppen ihre Verpflichtungen zur Wiederherstellung von Frieden im Donbass ein.
Unsere Einheiten tun ununterbrochen Dienst und führen Übungen durch, um eine hohe Kampffähigkeit aufrecht zu erhalten, um jeder Aggression von der ukrainischen Seite standhalten zu können.

de.sputniknews.com: CIA-Veteran gibt Ukraine Rat für den Fall einer „russischen Invasion“
Sollte Russland in die Ukraine „eindringen“, wird dies auch der Ukraine teuer zu stehen kommen, meint der CIA-Veteran Jack Devine, der etwa 30 Jahre im US-Geheimdienst gearbeitet hatte.
„Russland besitzt Atomwaffen, Panzer, eine mächtige Armee. Ein offener Krieg mit Russland wird für die Ukraine viel zu teuer sein. Aber ich erinnere mich an die Situation in Afghanistan in den 80ern. Die Russen drangen dort ein, aber mit der Zeit erwies sich das für sie als viel zu teuer. Eine Intervention ist ein sehr teures Projekt, und es kann nicht lange dauern“, führt seine Worte die ukrainische Nachrichtenagentur UNIAN an.
Nach seiner Ansicht wäre ein Eindringen „nicht einfach teuer, sondern auch erfolglos“.
Allerdings rief er die Ukraine dazu auf, sich selbst um ihr Schicksal zu kümmern, denn „keiner wird jemanden unterstützen, der nicht bereit ist, für sich selbst einzustehen“.
„Amerika ist heute sehr auf eigene Probleme konzentriert – auf den Terrorismus. Wie die Ukraine sich der ganzen Welt präsentiert, ist kritisch wichtig. Wenn man mir gesagt hätte, dass die Ukraine einen Rat brauche, würde ich sagen, dass man nicht nur in militärischer Hinsicht stark sein müsse, sondern auch alle Institute stärken müsse – und dies ist euer kürzester Weg zum Erfolg“, erklärte Devine.
Jack Devine ist ein Veteran der CIA, der dort von 1967 bis 1999 gearbeitet hatte und am Militärputsch in Chile sowie an der Festnahme des Drogenbarons Pablo Escobar 1993 beteiligt war.
Die ukrainischen Beamten orakeln regelmäßig ein „offenes Eindringen“ Russlands. In letzter Zeit spricht darüber besonders oft der ukrainische Präsident Petro Poroschenko. So erklärte er am 28. November, dass die Gefahr eines „totalen Krieges“ mit Russland existiere.

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Presseschau vom 08.12.2018

 

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends/nachts:

de.sputniknews.com: Putin verspricht Griechen vorbehaltlose Unterstützung
Da Griechenland eine schwierige Periode in seiner Geschichte erlebt, wird Russland laut dem russischen Präsidenten Wladimir Putin das griechische Volk unabhängig von der Situation unterstützen.
„Griechenland, eher das griechische Volk sogar, erlebt tatsächlich eine äußerst schwierige Periode in seiner Geschichte, das sehen wir. Und wir wollen natürlich, dass diese Schwierigkeiten überwunden werden, und so schnell wie möglich“, erklärte Putin bei einer Pressekonferenz nach Abschluss der Verhandlungen mit dem griechischen Premierminister Alexis Tsipras.
„Wir unterstützten immer, seit den ersten Schritten, die Unabhängigkeit Griechenlands, das griechische Volk und den griechischen Staat. Und wir werden dies auch weiterhin tun – unabhängig davon, ob das griechische Volk schwere Zeiten erlebt oder emporblüht. Der Grund dafür liegt in unseren historischen Beziehungen, in der geistigen Nähe und so weiter“, betonte Putin.

de.sputniknews.com: Nach Diplomaten-Ausweisung – Putin versichert Tsipras: „Kein Komplott gegen Athen“
Nach dem Diplomatenskandal im Sommer waren die Beziehungen zwischen beiden Staaten monatelang angespannt. Nun versuchen Griechenlands Regierungschef Alexis Tsipras und der russische Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen in Moskau eine Wiederannäherung.
Beim Treffen mit Tsipras im Kreml hat Putin am Freitag versichert, es gebe keine russische Verschwörung gegen Griechenland und habe es auch nicht gegeben. Er hoffe, dass dieses Kapitel geschlossen sei.
„Wir waren und sind nicht einverstanden mit der Begründung für die Ausweisung unserer Diplomaten“, sagte Putin auf einer Pressekonferenz mit Tsipras.
„Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass jemand mit klarem Verstand in Griechenland oder in Russland wirklich geglaubt hat, dass Russland gegen Griechenland Ränke oder Verschwörungen schmiedet. Einfach ein Nonsens“, so der Kremlchef.
Er räumte ein, dass die Geheimdienste beider Staaten manchmal „Fragen aneinander“ haben könnten. Doch es gebe genug Möglichkeiten, solche Situationen „ohne theatralische Gesten“ zu klären. „Ich hoffe, dass dieses Kapitel nun wirklich geschlossen ist.“
Tsipras bestätigte seinerseits, er betrachte diese Angelegenheit als erledigt. „Wir müssen nach vorn blicken.“ Sein Land sei im Verhältnis mit Russland konsequent und gebe keinem Druck aus dritten Staaten nach, versicherte der griechische Regierungschef. „Das beweist allein schon der Umstand, dass Griechenland als einziges EU-Land gegen die Ausweisung russischer Diplomaten in der Skripal-Affäre gewesen war.“
Griechenland hatte im Juli zwei russische Diplomaten des Landes verwiesen und zwei weiteren die Einreise verwehrt. Zur Begründung hieß es aus Athen, die Russen hätten versucht, die Sicherheit Griechenlands zu untergraben. Im Gegenzug wies auch Russland griechische Diplomaten aus.

Vormittags:

de.sputniknews.com: Maas erteilt Ausweitung von Russland-Sanktionen klare Absage
Berlin unterstützt laut dem deutschen Außenminister Heiko Maas nicht die Ausweitung der Sanktionen gegen Russland nach dem jüngsten Vorfall in der Straße von Kertsch. Das teilt die Nachrichtenagentur Reuters am Samstag mit.
Maas zufolge muss es um eine Entschärfung des Konflikts gehen. „Insofern halte ich es für falsch, jetzt über neue Sanktionen zu reden“, zitiert Reuters den deutschen Außenminister. „Auf der deutschen Seite wird es keine Vorschläge über neue Sanktionen geben“, fügte er hinzu.
Zudem deutete Maas an, dass die baltischen Staaten und Polen, die bei dem bevorstehenden EU-Gipfel auf neue Strafmaßnahmen angesichts des Kertsch-Vorfalls dringen könnten, keine Erfolgschancen haben würden. „Ich sehe nicht, dass es innerhalb der Europäischen Union einen Konsens darüber gäbe, neue Sanktionen aufzurufen“, sagte er.
Zuvor war berichtet worden, dass die Schiffe der ukrainischen Marine „Berdjansk“, „Nikipol“ und „Jany Kapu“ am 25. November Russlands Staatsgrenze überquert und dadurch gegen das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen verstoßen hatten. Die ukrainischen Schiffe fuhren in das zeitweilig geschlossene Gebiet der russischen Hoheitsgewässer ein, führten dort stundenlang gefährliche Manöver aus und widersetzten sich allen Forderungen der russischen Küstenwache.
Nach Angaben der russischen Sicherheitsbehörde FSB wurden die Schiffe mit insgesamt 25 Mann an Bord im Schwarzen Meer von Spezialkräften festgesetzt. Bei der Durchsuchung seien an Bord Waffen sowie eine Anordnung an die Besatzung gefunden worden, heimlich in das Asowsche Meer vorzustoßen, ohne Moskau von ihren Absichten zu informieren. Die Besatzungsmitglieder der ukrainischen Schiffe sind derzeit festgenommen und befinden sich in Moskauer Untersuchungshaft.

Mil-lnr.info: In den letzten 24 Stunden wurden keine Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte auf das Territorium der LVR festgestellt.

de.sputniknews.com: Ukrainische „Brigade der Zukunft“ wird mit sowjetischen Panzern ausgerüstet
Der Kommandeur einer neuen ukrainischen Marineinfanterie-Einheit, Oberst Mikola Palas, hat am Samstag Interview für die Zeitung „Narodnaja Armija“ gegeben. Die Anfang November gebildete Einheit wird ihm zufolge demnächst als „Brigade der Zukunft“ bezeichnet.
„Ich bin davon überzeugt, dass unsere Brigade in kürzester Zeit ‚Brigade der Zukunft‘ genannt wird“, behauptet Palas.
Ihm zufolge wird die Einheit bereits mit „moderner“ Technik und Waffen sowjetischer Produktion – Panzern T-80 und Schützenpanzerwagen BTR-7 (modernisierter BTR-70) – ausgerüstet
Zudem soll die Brigade mit gepanzerten Fahrzeugen vom Typ „Warta“, Panzerabwehrlenkraketenkomplexen „Stugna-P“ ukrainischer Produktion sowie modernisierten Schützenwaffen versorgt werden.
Im Ergebnis würde die Einheit alle „Hochstandards“, denen offenbar alle Einheiten der ukrainischen Armee folgen, verkörpern, sagte der Oberst abschließend.
Zuvor hatte der ukrainische Militärstaatsanwalt Anatoli Matios gesagt, dass die ukrainische Armee seit dem Ausbruch des militärischen Konfliktes im Osten der Ukraine rund 10.000 nichtkriegsbedingte Verluste – Verkehrsunfälle, Trunksucht, Fahrlässigkeit im Umgang mit Waffen – erlitten habe.
Die häufigste nicht-kriegsbedingte Todesursache ukrainischer Soldaten ist laut offiziellen Angaben Selbstmord.
Beim Internationalen Wettbewerb „Strong Europe Tank Challenge 2018“ in Deutschland hatten die ukrainischen Panzermannschaften den letzten Platz belegt. Laut einem Mitglied des ukrainischen Teams gingen die neuen Panzer vom Typ T-84 „Oplot“ gleich am ersten Tag des Wettbewerbs kaputt.
Im Osten der Ukraine schwelt seit mehr als vier Jahren ein militärischer Konflikt. Die ukrainische Regierung hatte im April 2014 Truppen in die östlichen Kohlefördergebiete Donezk und Lugansk geschickt, nachdem diese den nationalistischen Staatsstreich in Kiew nicht anerkannt und unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten.
Bei den Gefechten zwischen dem Kiew-treuen Militär und den örtlichen Bürgermilizen sind laut UN-Angaben mehr als 10.000 Menschen ums Leben gekommen.

Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 07. Dezember 3:00 bis 08. Dezember 3:00
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen
bewaffneten Formationen 20.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden
Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Sajzewo, Dolomitnoje), Jasinowataja, Krutaja Balka, Spartak, Shabitschewo, Donezk (Volvo-Zentrum, Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks), Dokutschajewsk, Leninskoje, Kominternowo, Sachanka.
Opfer unter den friedlichen Bürgern und Schäden an ziviler Infrastruktur wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen bewaffneten Formationen abgeschossenen Geschosse betrug 121.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der abgeschossenen Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik der Zahl der Geschosse im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgeschossenen Geschosse 196.
Ab 00:01 am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regime der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.

Nachmittags:

de.sputniknews.com: FSB nennt Hauptziel ukrainischer Provokationen im Asowschen Meer
Der erste Vize-Leiter des Departements für Küstenschutz beim russischen Inlandsgeheimdienst FSB, Vizeadmiral Alexej Wolski, hat bei einem Pressegespräch in der Nachrichtenagentur „Rossiya Segodnya“ erläutert, welches Hauptziel die Ukraine mit ihren provokativen Ausfällen im Asowschen Meer verfolgte.
„Es gibt keinen Zweifel daran, dass der Bau und die Inbetriebnahme der Brücke über die Straße von Kertsch das Hauptziel der provokativen Ausfälle der Ukraine waren“, sagte der Vizeadmiral.
Zudem erinnerte er daran, dass Kiew regelmäßig auf verschiedenen Ebenen Erklärungen abgegeben habe, dass die Krim-Brücke vernichtet werden sollte.
Der FSB-Grenzschutzdienst sei wegen der Provokationen seitens der Ukraine gezwungen gewesen, die Zahl seiner Schiffe bei der Meerenge Kertsch-Jenikale (in der Straße von Kertsch — Anm. d. Red.) zu erhöhen, so Wolski.
Wie der FSB-Vertreter ferner sagte, hätten die russischen Grenzer vom 1. April bis 1. Dezember eher die über die Straße von Kertsch in russische Häfen fahrenden Schiffe als jene prüfen müssen, die ukrainische Häfen angelaufen haben….

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR über die Lage am 08.12.2018
In den letzten 24 Stunden wurden
20 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten des Gegners festgestellt, der die Gebiete von elf Ortschaften der Republik beschoss.
In Richtung Gorlowka haben die Kriegsverbrecher der 92. mechanisierten Brigade unter Kommando von Kokorjew die Gebiete von Dolomitnoje und Sajzewo mit Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Donezk wurden von den Positionen der 28. und der 92. mechanisierten Brigade unter Kommando der Henker Martschenko und Kokorjew, der 57. Panzergrenadierbrigade unter Anführerschaft von Mischantschuk und der 128. Gebirgssturmbrigade unter Leitung von Sobko die Gebiete von Dokutschajewsk, Spartak, Jasinowataja, Krutaja Balka, Shabitschewo und Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk mit Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben die Kriegsverbrecher der 79. Luftsturmbrigade auf Befehl von Kuratsch Leninskoje, Sachanka und Kominternowo mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Opfer und Zerstörungen werden noch ermittelt.
Unserer Aufklärung wurde bekannt, dass in der Ukraine 20 Schützenpanzer aus Tschechien eingetroffen sind, deren Lieferung zum Teil gestern von Massenmedien dokumentiert wurde. In Mariupol ist eine Partie von zehn Panzern eingetroffen, die aus Lagerbeständen entnommen und der Ukraine von Tschechien verkauft worden waren. Es ist sehr bedauerlich festzustellen, dass Staaten, deren Bevölkerung unter der Bestialität des nazistischen Deutschland gelitten hat, jetzt so offen das faschistische Regime Poroschenkos unterstützen.
Es ist wichtig anzumerken, dass die eingetroffenen zehn Panzer zur Verstärkung der 56. Panzergrenadierbrigade vorgesehen sind, die bei Mariupol stationiert ist. Außerdem werden im Lauf der nächsten Woche weitere 20 Schützenpanzer aus der 17. Panzerbrigade aus Kriwoj Rog an die 56. Brigade übergeben werden, die nach unseren Informationen technische Mängel haben. Der so entstehende Mangel in der 17. Brigade wird durch Schützenpanzer aus Ländern des ehemaligen Warschauer Vertrags aufgefüllt werden. Dabei ist wichtig zu wissen, dass die 17. Brigade ein Vorzeigeverband ist und nicht beabsichtigt, an Kriegshandlungen teilzunehmen. Sie ist ausschließlich dafür vorgesehen, den westlichen Herren eine Imitation des Prozesses des Übergangs der bewaffneten Formationen der Ukraine auf NATO-Standards zu demonstrieren.
So kann man den Schluss ziehen, dass die ukrainische militärisch-politische Führung während sie Angriffspläne hegt, sich absolut keine Sorgen um die zu erwartenden Verluste ihrer Kämpfer macht. Davon zeugt die Tatsache der Verlegung defekter Technik in Einheiten, die zur Beteiligung an den Angriffshandlungen vorgesehen sind. Wie zu sehen ist, ist der Übergang auf „NATO“-Standards eine Profanisierung Poroschenkos und seiner Schmarotzer. All diese Effekthascherei wird schon in der Etappe der Überwindung der ersten Linie unserer Verteidigung in Blut ersticken, nicht zu reden von den folgenden vielschichtigen befestigten Gebieten, die in technischer Hinsicht hoch effektiv ausgebaut sind.
Es ist bemerkenswert, dass die ukrainischen Kämpfer diese Perspektive der Entwicklung der Ereignisse sehr gut erkennen und sich massenhaft der Teilnahme an dem Abenteuer des Oligarchen Poroschenkos verweigern.
Dabei bringen in einzelnen Fälle
n Konflikte zwischen Kämpfern und ihren Kommandeuren auf dieser Grundlage Verluste bereits vor Beginn der Kampfhandlungen. So wurde auf den Positionen des 1. Gebirgssturmbataillons der 128. Brigade im Gebiet von Bogdanowka am Zugstützpunkt „Jarik“ ein Kämpfer in der Folge eines Konfliktes des Kompaniekommandeurs mit seinen Untergebenen erschossen. Im einzelnen wurde der Soldat A.A. Kolomijez, geb. 1989, Opfer dieser äußersten Maßnahmen ohne Gericht und Untersuchung, der offen gegen die Beteiligung der Einheit an einer neuen Etappe des Bürgerkriegs auftrat. Es ist wichtig anzumerken, dass das Brigadekommando zur Verheimlichung der wahren Ursachen der Erschießung des Soldaten und zur Verheimlichung des Verbrechens des Kompaniekommandeurs zu einer offenen Lüge griff und erklärt, dass der Kämpfer in der Folge eines Beschusses von den Positionen der Volksmiliz der DVR aus liquidiert wurde.
Eine analoge Situation erfolgte in Berdjansk, wo bei Agitationsmaßnahmen zur Beteiligung am Bürgerkrieg ein weiterer Soldat vom Kommandeur erschossen wurde. Dessen Tod wurde für die Eltern als Selbstmord angegeben.
Es muss angemerkt werden, dass die Einführung des Kriegszustands in zehn Regionen der Ukraine den faschistischen Kommandeuren die Fesseln gelöst hat, die begonnen haben ohne Gericht und Untersuchung in der Kriegszeit missliebige Untergebene loszuwerden. Daran sollten die Bürger der Ukraine denken, die zum Dienst für den Oligarchen Poroschenko einberufen werden. Wenn ihr im Bürgerkrieg enttäuscht werdet und die Wahrheit über das, was euch zum Kämpfen gegen das eigene Volk in den Donbass gebracht hat, erfahrt, kann Euer Leben leicht noch auf Wunsch des Kommandeurs beendet werden.
Und zum Abschluss, wir haben die Daten der ukrainischen Aufklärung analysiert, die von ihr im letzten Monat veröffentlicht wurden. Man kann mit Überzeugung sagen, dass die Besatzer unter Leitung von Najew die Lage absolut nicht beherrschen und sich im Zusammenhang damit die Dienste minderwertiger Fantasten bedienen, um das Informationsvakuum aufzufüllen. Das spielt uns dadurch in die Hände, dass die ukrainische Pseudoaufklärung sich selbst durch dumme Fakes diskreditiert und die Öffentlichkeit zwingt, endgültig von den Fähigkeiten solcher Spezialisten enttäuscht zu sein. Es reicht, sich den Stil der Darlegung der Aufklärungsdaten anzusehen. Allein so ist ersichtlich, dass in der ukrainischen Aufklärung inkompetente Personen arbeiten. Es ist Zeit, eine solche Führung abzulösen, die Fälschungen von Seiten ihrer Untergebenen nicht erkennt.

de.sputniknews.com: Kampf gegen „russische Desinformation“ – Kanada verspricht Kiew Millionenhilfe
Das Außenministerium Kanadas hat angekündigt, die Ukraine bei der Bekämpfung der „russischen Desinformation“, darunter während der Präsidentschaftswahlen im März 2019, finanziell zu unterstützen, und für diesen Zweck 2,5 Millionen US-Dollar zugesagt.
„Der russische Hybridkrieg in der Ukraine umfasst desinformative Aktivitäten, die die Ergebnisse der Parlaments- und der Präsidentschaftswahlen im März bzw. im Oktober 2019 beeinflussen sollen“, so die Mitteilung des Außenministeriums.
Die genannte Summe sei Teil der materiellen Hilfe für die Ukraine, die sich auf 50 Millionen US-Dollar jährlich belaufe, heißt es.
Zuvor hatte der Leiter der beratenden EU-Mission in der Ukraine, Kestutis Lancinskas, jedoch erklärt, Kiew verliere jährlich rund zwei Milliarden US-Dollar wegen Korruptionsaktivitäten.
Der Ex-Abgeordnete der ukrainischen Werchowna Rada (Parlament) Wladimir Olejnik hat in einem Gespräch mit der Föderalen Nachrichtenagentur FAN Stellung zu der Äußerung des ukrainischen Parlamentariers Wadim Rabinowitsch genommen, dass die europäischen Senatoren von den Vorgängen in der Ukraine „geschockt“ seien.

Ukrinform.ua: Poroschenko gratuliert Annegret Kramp-Karrenbauer
Der Präsident der Ukraine Petro Poroschenko hat Annegret Kramp-Karrenbauer zur Wahl als neue CDU-Chefin gratuliert.
Der Staatschef schrieb am Freitag auf Twitter: „Herzlichsten Glückwunsch an Annegret Kramp-Karrenbauer zur Wahl als neue Vorsitzende der Christlich Demokratischen Union Deutschlands!” Poroschenko brachte auch seine Hoffnung auf ihre persönliche Unterstützung der Ukraine bei der Umsetzung der Reformen und der Bekämpfung der russischen Aggression sowie bei der Wiederherstellung der territorialen Integrität der Ukraine für Frieden und Sicherheit auf dem europäischen Kontinent zum Ausdruck.

de.sputniknews.com: London setzt russische Oligarchen auf „schwarze Liste“
Die britischen Geheimdienste beabsichtigen, den Druck auf jene russischen Geschäftsleute zu verstärken, die für Kreml-nah gehalten werden. In die Liste sind Roman Abramowitsch, Alischer Usmanow, Oleg Deripaska sowie Boris und Arkadi Rotenberg geraten. Dies meldet „The Daily Telegraph“.
Das Blatt berichtet, dass die Liste der Premierministerin Theresa May vorgelegt und von ihr gebilligt worden sei. Jetzt will London dieses Dokument den Geheimdiensten der verbündeten Länder übergeben.
Die Quelle der Zeitung in der britischen Regierung präzisierte, dass geplant sei, für die genannten Personen die Möglichkeit, sich frei zu bewegen und in Großbritannien und anderen Ländern zu arbeiten, einzuschränken. Diese Kampagne würde eine Antwort auf die Vergiftung des Ex-Mitarbeiters von GRU Sergej Skripal und seiner Tochter sein.
Zuvor war bekannt geworden, dass in Russland Hackervereinigungen agieren, die nach potenziellen Kandidaten unter Bürgern suchen, um diese in die Sanktionslisten für die Europäer und US-Amerikaner aufzunehmen. Insbesondere würden Informationen über Bankkonten und Zahlungen gesammelt.

Mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A. W. Marotschko
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR ist als
stabil angespannt zu charakterisieren.
In den letzten 24 Stunden wurden
keine Verletzung des Regimes der Feuereinstellung von Seiten des Gegners festgestellt.
Nach der Einführung des Kriegszustands in 10 Oblasten der Ukraine ist die Zahl der Verletzungen von Rechten und Freiheiten der Bürger der Ukraine von Seiten des Kommandos der ukrainischen Streitkräfte stark gewachsen. Die ukrainischen Truppen konfiszieren persönliche Fahrzeuge der Bürger und anderes Eigentum, sie verwenden Objekte der zivilen Infrastruktur zur Stationierung von bewaffneten Formationen.
So wurden durch den Erlass des Leiters der Oblast Cherson Nr. 878 vom 29. November dieses Jahres Objekte für die Stationierung von Einheiten der 134. Territorialverteidigungsbrigade für die Zeit des Geltung des Kriegszustands festgelegt. Gemäß dem Dokument ist die Leitung der Brigade in dem Kindererholungslager „Raduga“, das 192. Bataillon der Brigade in einer Mittelschule im Golopristanskij-Bezirk von Alexandrowka untergebracht.
Das Personal des 193. Bataillons ist auf ist auf dem Gelände der allgemeinbildenden Kachowskaja-Schule Nr. 2 und des Kindergartens in Wolynskoje untergebracht.
Das 194. Bataillons auf dem Territorium der allgemeinbildenden Kisomyskaja-Schule des Beloserskij-Bezirks.
Das Kommando und das Personal des 195. Bataillons ist auf dem Territorium der allgemeinbildenden Oleschkowskaja-Spezialschule und das des 196. Bataillons im Kindergarten „Orljonok“ im Kreis Nowokachowsk untergebracht.

Wir wollen die Aufmerksamkeit des Vertreter des IKRK und der UNO auf die Verletzung der Rechte und Freiheiten der Einwohner des Oblast Cherson lenken und darauf, dass sie wirksame Maßnahmen gegen solche Handlungen ergreifen.
Der Gegner konzentriert weiter Kräftegruppierungen in der OOS-Zone.
Im Gebiet von Wasjukowka wurde die Stationierung von 12 Mehrfachraketenwerfern „Grad“ einer Raketenabteilung der 72. mechanisierten Brigade bemerkt.
Außerdem haben die ukrainischen Kämpfer aus derselben 72. Brigade in Verletzung der Abzugslinie für schwere Waffen von 15 km von der Kontaktlinie im Gebiet von Tredtetschino Schießübungen mit Abwehrraketengeschützen „Strela-10“ durchgeführt.
Solche Handlungen widersprechen den Minsker Vereinbarungen und befördern eine Eskalation der Lage in diesem Gebiet, wir rufen die Mitarbeiter der OSZE-Mission auf, die genannten Verstöße in ihren Berichten festzuhalten.
Die Volksmiliz der LVR hält trotz der ständigen Provokationen von Seiten der ukrainischen Truppen ihre Verpflichtungen zur Wiederherstellung von Frieden im Donbass ein.
Unsere Einheiten tun ununterbrochen Dienst und führen Übungen durch, um eine hohe Kampffähigkeit aufrecht zu erhalten, um jeder Aggression von der ukrainischen Seite standhalten zu können.

de.sputniknews.com: FSB: Artilleriegeschütze auf festgesetzten ukrainischen Schiffen waren geladen
Die Durchsuchung der festgesetzten ukrainischen Kanonenboote nach dem jüngsten Vorfall in der Straße von Kertsch hat ergeben, dass ihre Artilleriegeschütze geladen und einsatzbereit waren. Das teilte der Chef der Ermittlungsverwaltung des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB, Michail Schischow, bei einem Briefing mit.
„Die aufgedeckten Artilleriegeschütze waren geladen und einsatzbereit, also war das Geschoss im Ladungsraum und die Stromversorgung war angeschlossen“, so Schischow.
Der erste Vize-Leiter des Departements für Küstenschutz beim FSB, Alexej Wolski, der für den Grenzschutz zuständig ist, teilte seinerseits mit, auf den aufgebrachten ukrainischen Schiffen seien Waffen und Munition entdeckt worden, und zwar deutlich mehr, als für einen Standardkampfsatz nötig wären.
Allen verhafteten ukrainischen Matrosen sei ein Dolmetscher zur Verfügung gestellt worden, jedoch hätte nur ein einziger von denen von diesem Recht Gebrauch gemacht, betonte Schischow. „Die anderen erklärten, dass sie aufgrund guter Russischkenntnisse keinen Dolmetscher brauchen“, fuhr er fort.
Michail Schischow wies zudem darauf hin, dass die Annäherung des Schiffes an die Straße von Kertsch dem Kapitän des Seehafens 48 Stunden zuvor hätte gemeldet werden müssen. Danach hätte diese Information 24 Stunden vor der Annäherung noch einmal übermittelt und dann vier Stunden zuvor endgültig präzisiert werden müssen. Die ukrainischen Schiffe hätten jedoch keinerlei Informationen übermittelt, fügte der Leiter der FSB-Ermittlungsverwaltung hinzu.
Eine solche Regel, betonte Schischow, sei seit 1999 in Kraft, und dementsprechend sei die Übermittlung der Koordinaten der Überquerung der Grenze zu Russland eine Voraussetzung für die Durchfahrt durch das Küstenmeer.
Schischow zufolge versucht die Ukraine, ihre nach dem Vorfall im Schwarzen Meer verhafteten Matrosen als Kriegsgefangene darzustellen. Jedoch würden diese beschuldigt, eine Straftat begangen zu haben, und könnten nicht als Kriegsgefangene betrachtet werden, da sich Russland und die Ukraine nicht im militärischen Konflikt bzw. im Krieg befinden würden.
Darüber hinaus erklärte der FSB, dass die Brücke über die Straße von Kertsch (Krim-Brücke) in ihrer Bauphase sowie am Anfang ihrer Inbetriebnahme das Hauptziel der provokanten Angriffe seitens der Ukraine gewesen sei.
Von einer Blockade ukrainischer Schiffe im Asowschen Meer könne keine Rede sein, da die russischen Grenzsoldaten die Schiffe, die in russische Häfen fahren, mehr kontrollieren als diejenigen, die in Richtung der ukrainischen Häfen unterwegs seien.
Am 25. November hatten drei Schiffe der ukrainischen Marine illegal die russische Seegrenze überquert. Daraufhin wurden sie festgesetzt. Die Besatzungsmitglieder der ukrainischen Schiffe sind derzeit festgenommen und befinden sich in Moskauer Untersuchungshaft.
Wie der russische Präsident Wladimir Putin betonte, handle es sich um eine „geplante Provokation“, wovon sowohl die Dokumente als auch „die Aussagen der Matrosen selbst“ zeugen würden.

de.sputniknews.com: Poroschenko fordert EU-Blockade russischer Schiffe
Die amerikanischen und europäischen Häfen sollten laut dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko für russische Schiffe geschlossen werden. Dies meldet „Fox News“.
Er behauptet, dass Russland die Freiheit der Schifffahrt in der Straße von Kertsch blockiere und dass dies zu ernsthaften wirtschaftlichen Folgen für die Ukraine führen würde. Die Europäische Union „kann das nicht akzeptieren“, ist sich Poroschenko sicher.
„In dieser Situation muss den russischen Schiffen das Einlaufen in europäische und US-amerikanische Häfen verboten werden“, zitiert den Präsidenten sein Pressedienst.
Kiew ist zur Koordinierung der diesbezüglichen Handlungen mit seinen Partnern bereit, fügte das Staatsoberhaupt hinzu.
Die ukrainischen Behörden rufen den Westen zur Verschärfung der antirussischen Sanktionen nach dem Vorfall in der Straße von Kertsch auf. Am Morgen des 25. Novembers hatten drei ukrainische Schiffe die Grenze Russlands im Schwarzen Meer verletzt. Diese hätten gefährlich manövriert und die gesetzlichen Forderungen der russischen Behörden nicht befolgt.
Infolgedessen hatten die Grenzsoldaten die Grenzverletzer festgesetzt. An Bord befanden sich 24 ukrainische Militärs. Ihnen allen wird die gesetzwidrige Überquerung der Staatsgrenze vorgeworfen.
Kiew beschuldigte Moskau der Aggression und verhängte in zehn Gebieten des Landes den Kriegszustand.
Wladimir Putin nannte den Vorfall im Schwarzen Meer eine im Voraus geplante Provokation, die mit dem niedrigen Ranking von Poroschenko im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen verbunden sei.

ukrinform.ua: Präsident Poroschenko verlangt Schließung von europäischen und US-amerikanischen Häfen für russische Schiffe
Der Präsident der Ukraine Petro Poroschenko hat die Sperrung von europäischen und US-amerikanischen Häfen für russische Schiffe gefordert.
In einem Interview für den US-Sender Fox News sagte der Staatschef im Zusammenhang mit der russischen Aggression in der Straße von Kertsch, dass die ukrainischen Handelsschiffe und die ukrainische Marine nach dem Völkerrecht handeln. Russland sperrt aber die freie Schifffahrt in den ukrainischen territorialen Gewässern. In dieser Situation stehe Russland gegen die ganze Welt.
Poroschenko betonte weiter, man müsse darüber nachdenken, wie die illegale Besatzung der Straße von Kertsch und des Asowschen Meers gestoppt werden müsse. Die Blockade des Asowschen Meers habe für die Ukraine negative wirtschaftliche Folgen, 40 Prozent des ukrainischen Metallexports würden auf zwei Häfen im Asowschen Meer in Berdjansk und Mariupol entfallen. „Wir können das nicht akzeptieren, weder wir noch die Europäische Union“, so der Präsident. „In dieser Situation soll das Einlaufen für russische Schiffe in europäische und amerikanische Häfen verboten werden“, verlangte er.

Abends:

Vk-Seite der Union der Kommunisten des Lugansker Lands: In Lugansk fand die Rechenschafts- und Wahlkonferenz der städtischen Komsomol-Organisation statt
Auf der Versammlung waren 30 Komsomolzen der Hauptstadt der LVR von insgesamt 43 Mitgliedern der Stadtorganisation anwesend. Die Teilnehmer billigten den Bericht des Stadtkomitees über die getane Arbeit und beschlossen Pläne für den bevorstehenden Zeitraum. Im Bericht wurde insbesondere die große Rolle des Komsomol beider Organisation der Feiern zum 100. Jahrestag des Leninschen Kommunistischen Allunionsjugendverbands und 101. Jahrestags des Großen Oktobers unterstrichen sowie bei der Organisation von Veranstaltungen anlässlich des Besuchs des Abgeordneten der Staatsduma der RF, des Sekretärs des ZK der KPRF Kasbek Tajsajews in der LVR. Eine große Freiwilligenmission haben die Komsomolzen bei der Lieferung von humanitärer Hilfe der KPRF an bedürftige Bürger, kinderreiche Familien und Menschen, die unter der ukrainischen Aggression gelitten haben, übernommen.
Die Ver
sammlung billigte die Zusammensetzung des Stadtkomitees des Komsomol. Zu ihm gehören: Alexej Tscherkassow, Daniil Taralenko, Konstantin Agabekjan, Swetlana Gamonenko, Nikita Osnatsch und Iwan Oktjabrj. Als erster Sekretär wurde Alexej Tscherkassow gewählt – der Moderator des Programms „Rote Nachrichten der LVR“. Die Versammelten dankten für die fruchtbare Arbeit des bisherigen Vorsitzenden der städtischen Komsomolorganisation Stanislaw Roshnow, der vor kurzem zum zweiten Sekretär des ZK des Komsomol der LVR gewählt wurde. An der Versammlung nahmen Vertreter der Leitung der KP der LVR teil.

de.sputniknews.com: Geheimdienst appelliert an Russen: „Glaubt den Märchen“ aus dem Westen nicht
Der russische Auslandsgeheimdienst SWR arbeitet laut seinem Chef Sergej Narschkin weiter ohne Beeinträchtigung. Weder die Skripal-Affäre in Großbritannien noch die Diplomatenausweisung aus Tschechien und der Slowakei haben ihm etwas angetan.
Sergej Naryschkin, Direktor des russischen Auslandsgeheimdienstes SWR, ist am Samstag der Behauptung der britischen Premierministerin Theresa May entgegengetreten, dass die „Ausweisung russischer Geheimdienstler“ in der Skripal-Affäre die Aufklärungsmöglichkeiten Russlands für Jahre wesentlich geschwächt habe.
„Glaubt diesen Märchen nicht. Alles ist gut. Das Volk Russlands kann ruhig sein“, sagte Naryschkin am Samstag in einem Gespräch mit Sputnik.
Auch der tschechische Geheimdienst, der im April die Ausweisung von drei russischen Diplomaten bewirkt hat, liege mit seiner Einschätzung, in Tschechien sei damit ein russischer Agentenring zerschlagen worden, falsch.
Der SWR-Chef bedauerte die vor kurzem erfolgte gegenseitige Diplomaten-Ausweisung aus Russland und der Slowakei.
„Wir bedauern zwar, dass das Diplomatenkorps geschrumpft ist. Das schadet den beiden Seiten, denn Russland antwortete identisch“, sagte Naryschkin. Dennoch gebe es zwischen Russland und westlichen Staaten auf Geheimdienstebene weiter einen Informationsaustausch in Sachen Terrorismusbekämpfung.
„Und es scheint mir, dass wir da nichts voreinander verbergen. Denn das ist ein Übel, gegen das gemeinsam gekämpft werden muss.“

Standard

Presseschau vom 07.12.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends/nachts:

de.sputniknews.com: Russland und Venezuela schließen milliardenschweren Ölvertrag – Maduro
Moskau und Caracas haben laut dem venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro einen Investitionsvertrag im Wert von über fünf Milliarden US-Dollar unterzeichnet.
Maduro verkündete am Donnerstag via Twitter, Venezuela und Russland hätten Garantieverträge über Investitionen im Umfang von mehr als fünf Milliarden US-Dollar geschlossen. Hauptziel sei, die Ölförderung Venezuelas in Partnerschaft mit Russland weiter zu entwickeln.
Ende Oktober brachte Maduro die Hoffnung zum Ausdruck, dass Russland bei der Gewährleistung der wirtschaftlichen Unabhängigkeit Venezuelas helfen würde.
In Venezuela herrscht schon seit langem eine Wirtschaftskrise. Nach den Prognosen des Internationalen Währungsfonds kann die Inflationsrate im Land bis Ende 2018 eine Million Prozent erreichen.

dnr-sckk.ru: Heute sind nach Schließung des Kontroll- und Passierpunkts „Gorlowka – Majors“ durch die ukrainische Seite 20 Fahrzeuge der Zivilbevölkerung wegen künstlich geschaffener Schlangen in der neutralen Zone zurückgeblieben. Trotz Bitten weigern sich die Vertreter des Grenzschutzdienstes der Ukraine kategorisch, sie passieren zu lassen.
Der Vertretung der DVR im GZKK und im Verhandlungsprozess erklärt, dass die DVR keinen Krieg gegen die friedliche Bevölkerung führt und die Arbeit des KPP, den unsere Bürger unter Bedingungen der vollständigen Blockade gezwungen sind zu passieren, um ihre durch die Ukraine verletzten Rechte wiederherzustellen, nicht behindert.

de.sputniknews.com: Open Skies: USA absolvieren außerplanmäßig Kontrollflug über Ukraine
Die USA und ihre Verbündeten haben am Donnerstag im Rahmen des Vertrages über den Offenen Himmel (Open Skies) von 1992 außerplanmäßig einen Kontrollflug über dem Territorium der Ukraine absolviert, teilte das Pentagon mit.
„Der gewählte Zeitpunkt für diesen Flug soll die Treue der USA zu den Verpflichtungen gegenüber der Ukraine und anderen Ländern vor Augen führen“, hieß es in einer Pentagon-Erklärung.
Den jüngsten Zwischenfall vor der Meerenge von Kertsch im Schwarzen Meer bezeichnete das US-Militär als eine „gefährliche Eskalation“.
„Die USA streben gute Beziehungen zu Russland an. Sie sind aber nicht möglich, solange Russland seine gesetzwidrigen und destabilisierenden Handlungen in der Ukraine oder wo auch immer fortsetzt“, betonte das Pentagon.

de.sputniknews.com: USA fordern Russlands Verzicht auf Langstreckenrakete 9M729
Die US-Vizeaußenministerin für Waffenkontrolle und internationale Sicherheit, Andrea Thompson, hat Russland aufgefordert, entweder auf die Langstreckenrakete 9M729 (Nato-Code SSC-8) zu verzichten oder deren Reichweite zu verringern. Die USA sehen diese Änderung als Voraussetzung für die Aufrechterhaltung des INF-Vertrages.
Um den INF-Vertrag aufrechtzuerhalten, müsse Russland „entweder auf das (Waffen-)System verzichten oder es so ändern, damit die Reichweitenbeschränkung nicht übertroffen wird“, äußerte sie bei einer Telefonkonferenz am Donnerstag. Dabei sollten die Aktivitäten Russlands auf diesem Gebiet „überprüfbar“ sein, betonte Thompson.
„Nun ist der Ball auf dem russischen Feld. Sie müssen Initiative zeigen“, fügte sie hinzu.
Nach US-Ansicht hat diese bodengestützte Langstreckenrakete eine Reichweite von 500 bis zu 5500 Kilometern, was gegen den INF-Vertrag verstoße.
Zuvor hatte der russische Vizeaußenminister Sergej Rjabkow bekannt gegeben, Russland habe die Vereinigten Staaten darüber informiert, dass die Rakete des Typs 9M729 nicht auf eine solche Reichweite getestet worden sei. Moskau habe der US-Seite im Sinne des guten Willens Informationen zu den Fristen der Tests übergeben und Washington hinsichtlich seiner falschen Vorstellungen von den Startanlagen aufgeklärt, die bei den Tests eingesetzt worden seien, so Rjabkow.
Am Dienstag hatte US-Außenminister Mike Pompeo gesagt, Russland habe 60 Tage Zeit, um „die Einhaltung des INF-Vertrages wiederaufzunehmen“. Sonst werde Washington seine Verpflichtungen zu dem Abkommen aussetzen, so Pompeo. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, äußerte als Gegenreaktion, Moskau halte sich strikt an den INF-Vertrag.

Wpered.su: Russland muss die DVR und die LVR anerkennen – Denis Parfenow
Der Abgeordnete der Staatsduma von der KPRF-Fraktion Denis Parfenow rief die Führung Russlands auf, die DVR und die LVR anzuerkennen. Dies teilte der Pressedienst der KPRF mit.
„Unter Bedingungen, wo die ukrainische Regierung von verbalen Drohungen zu direkten Provokationen gegen unsere Grenzschützer übergegangen ist, wo Poroschenko schon offen al
le Versuche der internationalen Gemeinschaft, die Situation im Donbass zu regeln, sabotiert, muss Russland jede Unterstützung des in der Ukraine herrschenden Regimes beenden und einseitig offiziell die schon lange entstandene Realität anerkennen – die Unabhängigkeit der Donezker und der Lugansker Republik“, sagte er.

de.sputniknews.com: „Im Land herrscht Kriegsrecht und er postet Kätzchen“ – User zu Poroschenkos Tweet
Internetnutzer haben sich in den sozialen Netzen über einen Tweet des Präsidenten der Ukraine, Petro Poroschenko, lustig gemacht, in dem er ein Katzenfoto gepostet hatte.
In den Kommentaren zu dem Foto schrieb Poroshenko, er habe sich deshalb dafür entschieden, ein Bild dieses Haustieres zu posten, weil die Katze der erste „Bewohner“ eines Militärwohnheims im Gebiet von Lwow sei.
​Den Internetnutzern hat dieser Tweet des ukrainischen Staatsoberhaupts jedoch weniger gefallen. Diversen Kommentaren zufolge ist das der letzte Versuch Poroschenkos, seinen Ruf zu retten.
„Lehrstunde von Poroschenko, wie man seine Zustimmungswerte erhöht, wenn man verzweifelt ist“, schrieb dazu @DisgustingMujik.
„Er will die zweite Amtszeit, und nicht hinter Gitter. Daher sind jetzt Katzen gefragt“, so @ElenaBoer.
Andere User haben angesichts der schwierigen Situation in der Ukraine auf die Unangemessenheit eines solchen Tweets hingewiesen.
„In seinem Land herrscht Kriegsrecht, und er postet Kätzchen“, kommentierte @pogovorim12.
Andere hingegen äußerten den Verdacht, dass der offizielle Twitter-Account des Staatsoberhauptes gehackt worden sein könnte.
Es wurde auch darüber spekuliert, dass Poroschenko den Tweet im betrunkenen Zustand veröffentlicht haben könnte.
In diesem Zusammenhang war im Netz zuvor ein Video aufgetaucht, das solche Spekulationen unter den Nutzern angeheizt hatte.
In den Aufnahmen sieht man die Rede des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko zum Start der Express-Zugverbindung zwischen der Hauptstadt Kiew und dem Flughafen Borispol. Dabei war Poroschenko in offensichtlich gehobener Stimmung und hatte etwas undeutlich gesprochen.
Die hinter ihm stehenden Beamten, darunter der ukrainische Regierungschef Wladimir Groisman, konnten sich ein Lächeln nicht verkneifen.

Vormittags:

de.sputniknews.com: Ukrainische Marine wird Straße von Kertsch weiter benutzen – Verteidigungsminister
Ukrainische Schiffe werden laut dem Verteidigungsminister des Landes, Stepan Poltorak, bei Bedarf weiter durch die Straße von Kertsch fahren.
„Heute fährt niemand irgendwohin. Aber wir stoppen die Rotation, die Verstärkung unserer Möglichkeiten nicht“, sagte der ukrainische Verteidigungsminister gegenüber dem TV-Sender „Prjamoj“.
Ukrainische Militärs werden ihm zufolge „solche Fahrten unter Beobachtung aller internationalen Normen und Rechte unternehmen“, wenn sie dazu bereit sein werden.
Die russische Küstenwache hatte am 25. November drei ukrainische Schiffe aufgebracht und die 24-köpfige Besatzung, darunter mindestens zwei Geheimdienstler, festgesetzt. Die Schiffe, die Waffen an Bord hatten, wollten ins Asowsche Meer fahren, ohne dass die Durchfahrt zuvor beim russischen Grenzschutz angemeldet worden war.
Die Schiffe mit abgeschalteten Transpondern drangen unerlaubt in das russische Territorialgebiet ein und reagierten nicht auf Warnungen der russischen Seite, dass sie die Staatsgrenze verletzt hätten.
Moskau bezeichnete dies als einen Verstoß gegen das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen sowie gegen bilaterale Vereinbarungen zwischen den beiden Ländern.

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden dreimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Donezkij, Shelobok und Smeloje.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Lawrow: „Kosovo-Vorgehen schädigt EU-Ansehen“
Die Unfähigkeit der EU, die selbsterklärte Republik Kosovo dazu zu bringen, den erzielten Vereinbarungen mit Belgrad nachzukommen, stellt laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow das Ansehen von Brüssel in Frage.
„Der Hauptherd der Instabilität (auf dem Balkan – Anm. d. Red.) bleibt das Kosovo. Pristina bringt nicht nur die Erfüllung der unter EU-Vermittlung und im Dialog mit Belgrad erzielten Vereinbarungen zum Scheitern, sondern unternimmt auch immer neue provokative Schritte“, sagte Lawrow gegenüber der griechischen Zeitung „Efimerida ton sindakton“.
Ferner erinnerte der russische Chefdiplomat daran, dass bereits mehr als fünf Jahre lang nichts für die Bildung der Gemeinschaft (Munizipalitäten) der serbischen Gemeinden im Kosovo getan werde.
Zudem wolle Pristina eine eigenständige Armee bilden, die nach Lawrows Meinung gegen die in der Region lebenden Serben gerichtet werde.
Unter anderem hätten die kosovarischen Behörden Zölle für aus Serbien und Bosnien-Herzegowina exportierende Waren eingeführt.
„Diese Maßnahme zielt ebenfalls auf die Schaffung von unmöglichen Bedingungen für die Existenzerhaltung der Kosovo-Serben ab“, meint Lawrow.
Wie Lawrow weiter betonte, betreibe die serbische Führung dabei einen „durchaus verantwortungsvollen Kurs“ und verspreche, keine Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
Im Jahr 1999 hatte die bewaffnete Konfrontation der albanischen Separatisten von der paramilitärischen „Befreiungsarmee des Kosovo“ einerseits und der jugoslawischen Armee und Polizei andererseits Nato-Bombenangriffe auf Jugoslawien zur Folge gehabt, das damals aus Serbien und Montenegro bestand. Die Nato-Luftschläge dauerten vom 24. März bis zum 10. Juni 1999. Die genaue Opferzahl dieser Operation ist bis heute nicht bekannt. Nach Angaben der serbischen Behörden kamen dabei etwa 2.500 Menschen ums Leben, darunter 89 Kinder. Weitere 12.500 Menschen wurden verletzt.
Im März 2004 war es zu Ausschreitungen der Albaner des Kosovo gegen die serbische Bevölkerung gekommen, die zur massenhaften Aussiedlung der Serben aus dem Kosovo und zur Vernichtung zahlreicher historisch und kulturell wertvoller Gebäude führten.
Am 17. Februar 2008 hatten die albanischen Behörden des Kosovo einseitig die Unabhängigkeit von Serbien erklärt. Die selbsterklärte Republik Kosovo wird von Serbien, Russland, China, Israel, Spanien, dem Iran und einer Reihe anderer Staaten nicht anerkannt.

Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 06. Dezember 3:00 bis 07. Dezember 3:00
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen
bewaffneten Formationen 20.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In
der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Werchnetorezkoje, Donezk (Trudowskije), Donezker Flughafen (Volvo-Zentrum), Shabitschewo, Jakowlewka, Jasinowataja, Krutaja Balka, Spartak, Alexandrowka, Leninskoje, Sachanka, Komintnernowo, Oktjabrj.
Opfer unter den friedlichen Bürgern und Schäden an ziviler Infrastruktur wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen bewaffneten Formationen abgeschossenen Geschosse betrug 196.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der abgeschossenen Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik der Zahl der Geschosse im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgeschossenen Geschosse 215.
Ab 00:01 am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regime der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.

de.sputniknews.com: Keine ungarischen Pässe mehr für Ukrainer
Die ungarischen Konsulate auf ukrainischem Territorium stellen laut dem ukrainischen Außenminister Pawel Klimkin keine Pässe an Ukrainer mehr aus.
„Die Ungarn sagen, dass sie keine Pässe mehr erteilen und dies auch nicht mehr tun werden. Das ist schon gut, da ich mich daran erinnere, dass Péter Szijjártó (Ungarns Außenminister – Anm. d. Red.) gesagt hat, dass die Erteilung von Pässen auf unserem Territorium nicht der ukrainischen Gesetzgebung widerspreche. Jetzt ist dies grundsätzlich zu Ende gegangen“, sagte Klimkin laut der Agentur UNIAN am Rande einer Sitzung des OSZE-Außenministerrates in Mailand.
Dabei kann Klimkin nach seinen eigenen Worten nicht garantieren, dass die ungarische Seite auf ihrem Territorium keine Pässe an Ukrainer mehr erteilen wird.
Zuvor hatte die staatliche ukrainische Agentur Ukrinform unter Berufung auf eigene Quellen gemeldet, dass das ungarische Konsulat in Berehowe ungarische Pässe an Bürger der Ukraine mit einem Vermerk aushändige, die ukrainischen Behörden davon nicht in Kenntnis zu setzen.
Daraufhin teilte der ukrainische Außenminister Pawel Klimkin mit, dass der ungarische Konsul in der Stadt Berehowe im westukrainischen Gebiet Transkarpatien zur unerwünschten Person erklärt worden sei. Budapest drohte mit einer symmetrischen Antwort.
Berehowe in der Region Transkarpatien liegt wenige Kilometer von der ungarischen Grenze entfernt. In der Region sind viele Menschen ungarischer Abstammung ansässig.

ukrinform.ua: Poroschenko: Niemand weiß, wen Russland morgen angreift
Russlands Verhalten ist unvorhersehbar und es kann morgen überall angreifen. Das sagte der Präsident der Ukraine Petro Poroschenko in einem Interview für den polnischen TV-Sender TVN24.
„Niemand weiß, wen Russland morgen angreifen wollen wird. Vielleicht werden russische Soldaten die Nord Stream 2 schützen wollen und die baltischen Länder angreifen. Vielleicht wird Russland wollen, die nächsten Wahlen anzugreifen, wie sie das versucht haben, während des Referendums in den Niederlanden oder während des Brexit-Referendums und in anderen Ländern“, sagte der Staatschef. Er betonte, dass die Ukraine in dieser Situation eine Einheit der Welt fordert, wie es nach der russischen Attacke in internationalen Gewässern im Schwarzen Meer gezeigt wurde.
Nach den Worten von Poroschenko hatten vor vier Jahren alle Angst, den russischen Angriff auf die Ukraine als eine Aggression zu bezeichnen, man nannte das einen Konflikt oder eine Krise. Die heutige Situation sei anders.
Der Präsident sagte, dass die Ereignisse in der Straße von Kertsch „gefährlich für die territoriale Integrität der Ukraine sind, vor allem aber für die regionale Sicherheit im ganzen Europa und möglicherweise für die globale Sicherheit“. Er nannte die Reaktion des Westens auf die russische Aggression in der Straße von Kertsch „blitzartig“. Auf die Aggression hätten die NATO, die meisten Länder der Allianz, die UNO, EU und G7-Gruppe reagiert.

de.sputniknews.com: Krim-Parlament: Ukrainische Marine darf ins Asowsche Meer – unter einer Bedingung
Der Vorsitzende des Ausschusses für zwischennationale Beziehungen des Krim-Parlaments, Juri Gempel, hat die Bedingung genannt, die die Schiffe der ukrainischen Marine zur Durchfahrt durch die Straße von Kertsch ins Asowsche Meer erfüllen müssen.
Die Ukraine sei berechtigt, ihre Schiffe ins Asowsche Meer zu entsenden, und müsse dabei die völkerrechtlichen Normen und Regeln der Schifffahrt sowie die Anforderungen an die Durchfahrt durch die Hoheitsgewässer Russlands einhalten, sagte Gempel. „Sollten diese Bedingungen erfüllt werden, wird niemand die Durchfahrt von Schiffen behindern“, so der Abgeordnete.
Gempel fügte hinzu, die ukrainischen Behörden würden die Fähigkeiten der Flotte ihres Landes überschätzen. „Wir ermahnen Kiew, in Zukunft zu keinen Provokationen in der Straße von Kertsch zu greifen.“ Widrigenfalls werde eine „adäquate Antwortreaktion erfolgen“, so Gempel.
Der ukrainische Verteidigungsminister Stepan Poltorak hatte am Freitag erklärt, ukrainische Schiffe würden im Bedarfsfall weiter durch die Straße von Kertsch fahren.
Drei Schiffe der ukrainischen Marine hatten am 25. November die russische Seegrenze bei Kertsch überquert und waren von der russischen Küstenwache festgesetzt worden.

Nachmittags:

de.sputniknews.com: Lawrow zu Maas: „Das ist perspektivlos“
Bundesaußenminister Heiko Maas hat seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow bei einem bilateralen Treffen am Donnerstag die Erweiterung des OSZE-Mandats auf das Asowsche Meer vorgeschlagen. Lawrow lehnte die Initiative nach eigenen Worten jedoch als perspektivlos ab.
„Ja, er (Maas – Anm. d. Red.) hat diese Frage bei unserem gestrigen Treffen angesprochen. Er hat auch eine Reihe anderer Ideen vorgeschlagen. Ich habe ihm die Perspektivlosigkeit dieser Initiativen erläutert“, sagte der russische Chefdiplomat bei einer Pressekonferenz am Freitag.
Die OSZE besitze nämlich ein konkretes Mandat. „Das Mandat erstreckt sich auf das ganze ukrainische Festland.“
Es seien weder im Asowschen Meer noch in der Straße von Kertsch Beobachter oder Vermittler nötig. Das einzige, was nötig sei, sei die strenge Einhaltung der Sicherheitsregeln bei der Fahrt durch die Straße.
In der jüngsten Krise nach dem jüngsten Vorfall in der Straße von Kertsch stellten sich die westlichen Staaten auf die Seite der Ukraine und warfen Russland Aggression vor. Maas hatte zuvor das Vorgehen Moskaus gegen die ukrainischen Schiffe als „inakzeptabel“ bezeichnet. Gleichzeitig erklärte er auf Twitter, die Bundesregierung wolle „keine Militarisierung eines Konflikts, der auch unsere Sicherheit in Europa“ bedrohe…

de.sputniknews.com: Lawrow: Russland agiert an seiner Grenze anders als USA an Grenze zu Mexiko
Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat am Freitag bei einer Pressekonferenz in Mailand die Situation um die Festnahme der ukrainischen Seeleute nach dem Vorfall in der Straße von Kertsch kommentiert.
Ihm zufolge hatten die USA den Befehl erteilt, auf jene Migranten zu schießen, die illegal über die Nordgrenze Mexikos in die USA zu gelangen versuchen, während Russland mit den ukrainischen Marinesoldaten nicht so handelte.
„Sobald die Ermittlungen abgeschlossen sind, folgt die Gerichtsverhandlung“, sagte der Chefdiplomat am Rande einer Sitzung des OSZE-Außenministerrates in Mailand.
„Sie haben gegen das Völkerrecht und die russische Gesetzgebung verstoßen. Sie sind illegal in die Territorialgewässer der Russischen Föderation eingedrungen, haben diese Gewässer nicht verlassen und sich geweigert, auf Anfragen zu reagieren. Dies ist eine Straftat, die meiner Meinung nach in jedem Land als solche gilt. Sehen Sie: An der Grenze zwischen Mexiko und den USA wurde einfach der Befehl erteilt, auf jeden, der illegal die Grenze überquert, zu schießen. Wir haben nicht so gehandelt“, so Lawrow.
Die russische Küstenwache hatte am 25. November drei ukrainische Schiffe aufgebracht und die 24-köpfige Besatzung, darunter mindestens zwei Geheimdienstler, festgesetzt. Die Schiffe, die Waffen an Bord hatten, wollten ins Asowsche Meer fahren, ohne dass die Durchfahrt zuvor beim russischen Grenzschutz angemeldet worden war.
Die Schiffe mit abgeschalteten Transpondern drangen unerlaubt in das russische Territorialgebiet ein und reagierten nicht auf Warnungen der russischen Seite, dass sie die Staatsgrenze verletzt hätten.
Moskau bezeichnete dies als einen Verstoß gegen das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen sowie gegen bilaterale Vereinbarungen zwischen den beiden Ländern.
Der russische Präsident Wladimir Putin bezeichnete den Vorfall als geplante Provokation, die Petro Poroschenko genutzt hätte, um das Kriegsrecht in der Ukraine im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen zu verhängen.

Dan-news.info: Die Feiern zum Tag des Georgsbands haben im Zentrum von Donezk etwa 10.000 Einwohner der DVR vereint.
Die feierliche Kundgebung fand auf dem Hauptplatz der Stadt, dem Leninplatz, statt.
Bei der Veranstaltung war das Oberhaupt der DVR Denis Puschilin, Leiter der Bezirksverwaltungen der Bezirke der Hauptstadt, Aktivisten der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“, der gesellschaftlichen Organisation „Molodaja Respublika“, andere Einwohner.

„Für uns hat das Georgsband im Jahr 2014 eine besondere Bedeutung bekommen. Jeder starke Staat muss seine Symbole haben und wir haben unsere. Wir haben etwas, für das wir kämpfen, uns steht viel Arbeit bevor – eine Menge Schwierigkeiten sind zu überwiesen, aber wir werden auf jeden Fall damit zurecht kommen“, sagte das Staatsoberhaupt.
Bei der Feier spannten Kursanten der Donezker allgemeinmilitärischen Offiziersschule ein Georgsband von 300 Metern Länge. Es besteht aus 20 einzelnen Stücken, die die örtlichen Organisationen von „DR“ bereits für die Feiern 2016 erstellt hatten.
„Wir müssen an die Kriegsjahre denken, an die verdienten alten Leute, die unsere Freiheit
erkämpft haben. Dank ihnen sind wir hier, können unsere Solidarität äußern und das Andenken der Toten ehren“, sagte die Einwohnerin von Donezk, die Rentnerin Ljubow Wasiljewna.
Nach dem offiziellen Teil traten Künstler des Donezker staatlichen akademischen musikalisch-dramatischen Theaters auf.

ukrinform.ua: Litauen will „schwarze Liste“ russischer Personen erweitern
Litauen wird die „schwarze Liste“ von russischen Staatsangehörigen wegen der Aggression in der Straße von Kertsch erweitern.
Das berichtet Delfi unter Berufung auf eine Erklärung des Außenministerium des Landes. Die Behörde schlägt vor, „restriktive Maßnahmen gegen Personen, die für eine Akt der Aggression in der Straße von Kertsch und im Schwarzen Meer verantwortlich sind, zu verhängen“. Auf die Liste sollten die Personen, die „sich direkt am Akt der Aggression gegen die ukrainischen Marineschiffe beteiligten“ und Vertreter der russischen Militärführung gesetzt werden.
Litauen unterstützt die Ukraine im Zusammenhang mit der Krise im Asowschen Meer und fordert von Russland auf, die gefangenen Soldaten bedingungslos freizulassen und die gekaperten Schiffe zurückzubegeben. Russland muss auch eine freie Durchfahrt für Schiffe durch die Straße von Kertsch gewähren.

de.sputniknews.com: „Nicht ganz klar im Kopf“ – Kiewer Admiral macht Putin Vorschlag bei „Bild“
Der Befehlshaber der ukrainischen Marine, Igor Worontschenko, hat Moskau angeboten, ihn selbst gegen die Seeleute auszutauschen, die für ihre Provokation in der Kertsch-Straße festgenommen worden waren. Es „bricht“ ihm das Herz, wenn er Bilder von seinen Matrosen in U-Haft sehe. Doch sein Vorschlag ist laut Experten genauso skurril wie sentimental.
Keine Geiseln, sondern Straftäter
„Ich wäre bereit, anstelle von ihnen ins russische Gefängnis zu gehen, wenn Putin meine 24 Männer dafür freilässt“, beteuerte Worontschenko in einem Interview für die deutsche „Bild“-Zeitung.
Zuvor hatten die Anwälte der gefangengenommenen Seeleute dafür plädiert, dass ihre Mandanten als Kriegsgefangene qualifiziert werden. Einer von ihnen, Aider Asamatow, betonte, dass die Besatzungsmitglieder der drei Schiffe als Personen betrachtet werden, die die russische Staatsgrenze illegal überquert hätten. „Wenn sie aber als Kriegsgefangene gelten würden, wären nicht die russischen Gesetzesnormen, sondern die Völkerrechtsnormen anwendbar. Und das würde eine Rolle für ihre weitere Gefangenschaft spielen“, betonte der Jurist.
Er präzisierte nicht, was die Verteidigung tun könnte, um die russischen Behörden zu überzeugen, dass ihre Mandanten keine Straftäter, sondern Gefangene seien. Denn Kiew habe Moskau nicht den Krieg erklärt, egal wie aggressiv seine Rhetorik sei. Und als Kriegsgefangene könnten nur Soldaten gelten, die während eines internationalen Konflikts in die Hände des Gegners geraten sind. Die Partnerin des Rechtsanwaltsbüros „Inmarin“, Viktoria Schdanowa, bestätigte, dass „das Vorhandensein eines Konflikts“ die wichtigste Voraussetzung dafür sei, dass die festgenommenen ukrainischen Seeleute im Sinne des Völkerrechts als Gefangene betrachtet werden könnten.
Zwar hat man in Kiew den Kriegszustand in insgesamt zehn ukrainischen Gebieten verhängt – doch dabei verfolgte man nur seine eigenen innenpolitischen Ziele, und für die russisch-ukrainischen Beziehungen ist dieser Schritt Kiews nicht relevant. Der Präsident des Russischen Verbandes für Völkerrecht, Anatoli Kapustin, zeigte sich überzeugt, dass ein Austausch der ukrainischen Seeleute gegen den Befehlshaber der ukrainischen Marine „eine Fantasie des ukrainischen Admirals“ sei. Die Seeleute seien legitim festgenommen worden, weil sie sich im russischen Hoheitsgewässer befunden und dabei die für ausländische Kriegsschiffe geltenden Regeln ignoriert haben. Das sei auch im entsprechenden Protokoll verankert worden. Aktuell werde ihr Vorgehen analysiert, damit festgestellt werden könne, ob sie dabei ein Verbrechen begangen haben.
„Sie sind keine Geiseln. Und der Admiral hat nichts verletzt. Falls er in die Gefangenschaft gehen will, dann kann er ruhig kommen und sich ergeben. Russland hat keine Geiseln genommen, sondern Straftäter festgenommen. Und die Erklärung des Admirals ist aus rechtlicher Sicht nichts anderes als eine Entstellung der gesunden Vernunft“, so der Jurist.
„Falls die Seeleute gemäß seinem (Worontschenkos) illegalen Befehl gehandelt haben, dann ist das eine andere Sache – dann soll er hierher kommen und Aussagen machen. Dann wird ein Gericht entscheiden, wer die größere Schuld trägt – er oder seine Untergebenen. (…) Aber im Moment sehen seine Aussagen wie ein Versuch aus, die Ermittlung zu behindern“, ergänzte der Experte. Übrigens können Russland und die Ukraine Verurteilte austauschen – im Sinne der bilateralen Minsker Erklärung von 1993. In diesem Fall können diese ihre Haft in der Heimat aussitzen.
„Den brauchen wir nicht einmal umsonst“
Wie Worontschenko selbst erzählte, war er im März 2014 auf der Krim von den russischen Spezialkräften gefasst worden. Damals war er Befehlshaber der ukrainischen Küstenwache. Massenmedien in Kiew stellten diesen Fall als Gefangenschaft dar. Dort blieb Worontschenko, der damals noch General des Heeres war, nicht lange, kann sich aber noch gut daran erinnern. „Ich habe mich drei Tage lang geweigert, zu essen“, erzählte er Journalisten, räumte aber zugleich ein, gut behandelt worden zu sein. „Der Umgang war normal, da habe ich keine Fragen. (…) Sie waren anständige Menschen“, betonte er. Bald darauf kehrte Worontschenko in die Ukraine zurück, um 2016 als Panzergeneral das Kommando über die Marine zu übernehmen.
„2014 wurde er als Person festgenommen, die mit Waffen in der Hand Gewalt anwenden wollte. Mit ihm wurde ein Gespräch geführt, und dann wurde er freigelassen“, erzählte der Marinehistoriker, Schriftsteller, Kapitän zur See, Wladimir Schigin, gegenüber Sputnik. „Jetzt will er wieder in Gefangenschaft. Vielleicht hat es ihm bei uns gefallen? Aber im Ernst: Als einem Militär könnte man ihm vorschlagen, zu uns zu kommen, falls er so tapfer ist.“
Schigin tun die ukrainischen Seeleute nach seinen Worten leid. „Er macht sich so viele Sorgen um seine Seeleute – aber was hatte er denn früher gedacht? Er hatte doch verfügt, heimlich in die Kertsch-Straße vorzurücken und die Brücke zu passieren. Jetzt versteht er, dass (Präsident) Poroschenko der Verantwortung für diese Aktion entgehen wird, und ist nahezu verzweifelt.“
Er sei ein Mann, der nichts von Marine verstehe, ein Panzersoldat mit bestimmten Ideen zur Schaffung einer Küstenflotte. „Was ist eine Küstenflotte? Schiffe auf Rädern? Nun, er ist inkompetent, aber er hat sich als ein Mensch erwiesen, der nicht ganz klar im Kopf ist“, glaubt der Historiker.
Wäre ein anderes Tauschgeschäft möglich?
Am 4. Dezember schlug man in Kiew vor, die ukrainischen Seeleute gegen manche von insgesamt mehr als 300 Menschen auszutauschen, die in der Ukraine wegen „antistaatlicher Aktivitäten“ festgenommen worden sind. Das verkündete der ukrainische Generalstaatsanwalt Juri Luzenko. Wie die rechtlichen Gründe dafür wären, konnte er (der übrigens kein ausgebildeter Jurist ist) allerdings nicht erklären.
Der Direktor des Zentrums für eurasische Integration und ehemalige Sprecher der selbsternannten Volksrepublik Donezk, Konstantin Dolgow, erläuterte gegenüber Sputnik, warum man bei solchem Handel mit Kiew sehr vorsichtig vorgehen müsste. „Unsere ‚Partner‘ in Kiew sind politisch gar nicht selbstständig – hinter ihnen stehen andere Staaten. (…) Da kann ich folgendes Beispiel anführen: Der größte Gefangenenaustausch fand im Dezember 2014 statt. Ukrainer wurden gegen Volksheerkämpfer aus dem Donezbecken getauscht – insgesamt mehr als 200 Personen. Aber später stellte sich heraus, dass viele Personen, die als Volksheerkämpfer aus der Ukraine zurückgekehrt waren, von den ukrainischen Geheimdiensten angeheuert worden waren. (…) Deshalb müssen wir schauen, wen wir gegen wen austauschen: Die Gegenseite könnte uns Personen überlassen, die im Internet irgendein Meme über Poroschenko veröffentlicht oder sich gegen die Erhöhung der Kommunaltarife ausgesprochen hatten. Diese Menschen tun uns natürlich leid, aber wir dürfen Kiew keinen Vorwand schenken, Menschen auf offener Straße zu schnappen, damit die Zahl der Auszutauschenden möglichst groß wird.“
Dolgow schloss auch ein „skurriles“ Austausch-Szenario nicht aus:
„In Russland könnte das Gericht entscheiden, dass diese Seeleute in die Ukraine abgeschoben werden sollten, aber in die Volksrepublik Donezk. Aus Russlands Sicht ist das ukrainisches Territorium. Und dort wird man sich schon einfallen lassen, was mit diesen ‚Helden‘ zu tun ist: sie vor Gericht stellen oder gegen Gefangene austauschen, die in der Ukraine festgehalten werden.“
Moskau und Kiew haben bereits Erfahrungen in Bezug auf derartige Austausche: Ende Oktober sind sieben Besatzungsmitglieder des russischen Schiffes „Nord“ auf die Krim heimgekehrt, die im Sommer von der ukrainischen Seite im Asowschen Meer festgenommen worden waren. Und im Mai 2016 war die ukrainische Militärpilotin Nadeschda Sawtschenko gegen die Russen Alexander Alexandrow und Jewgeni Jerofejew ausgetauscht worden, die zuvor im Gebiet Lugansk gefasst worden waren. Es gab auch andere Beispiele dieser Art.
Der frühere Abgeordnete des Stadtrats von Odessa, der Politologe Igor Dimitrijew findet, dass Russland „die Freilassung von mindestens 20 Personen (…) verlangen könnte“. „In der Ukraine wurden viele wegen sehr fraglicher Anklagen verurteilt“, betonte er. So seien sehr viele Menschen nach dem Brand im Odessaer Haus der Gewerkschaften am 2. Mai 2014 verurteilt worden. „An diese Menschen dachte in dieser Zeit kaum jemand. Und es wäre gut, wenn Russland zeigen würde, dass es an die Menschen denkt, die sich als prorussisch zeigten. Das wäre ein vollwertiges Tauschgeschäft. Die Besatzungen ukrainischer Schiffe bestehen aus Seeleuten, die ‚richtige‘ Überzeugungen haben – sie wussten, was sie taten, auch wenn sie bei der Festnahme keinen Widerstand leisteten. Man sollte ihnen ja die Möglichkeit geben, in der Ukraine Helden zu werden – ‚Überzeugte‘ gegen ‚Überzeugte‘ zu tauschen. Wir werden zeigen, dass die Russen ihre Kameraden nicht im Stich lassen, und Kiew kann mit seinen ‚Helden‘ tun, was immer es will. Was mit Sawtschenko passiert ist, haben schon alle gesehen“, schlussfolgerte Igor Dimitrijew.

armiyadnr.su: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR über die Situation an der Kontaktlinie vom 1. bis zum 7. Dezember 2018
In der letzten Woche haben in den Verbänden der Volksmiliz der DVR taktische Kompanieübungen von Panzereinheiten mit Schießübungen und Kontrollaufgaben zur Koordination
von Artilleriefeuers stattgefunden. Außerdem haben Artillerieeinheiten auf den Übungsplätzen der Republik Übungen im direkten Richtschießen mit mobilen Artilleriegeschützen durchgeführt.
Außerdem wurden in den Verbänden der Volksmiliz der DVR Trainings zum Abziehen von Militärtechnik bei einem Schlag des Gegners sowie zum Schutz kritisch wichtiger ziviler und militärischer Objekte der Republik gegen einen Angriff aus der Luft durchgeführt.
Im Rahmen der Leistung von humanitärer Hilfe an soziale Einrichtungen und die Bevölkerung der Republik haben Soldaten der Volksmiliz Schulmöbel, Schulbücher und Literatur an Schulen von Amwrosiewka, Lebensmittel und Hygienemittel an Einwohnern von Spartak übergeben. Außerdem wurden kinderreichen Familien und Familien von gefallenen Soldaten süße Geschenke, Lebensmittel, Hygienemittel und Kleidung übergeben.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Besatzungskräfte 20 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Mit Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen wurden folgende Ortschaften der Republik beschossen: Werchnetorezkoje, Spartak, Jasinowataja, Krutaja Balka, Alexandrowka, Leninskoje, Sachanka, Kominternowo, Oktjabrj und die Siedlung Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk, auf die der Gegner mehr als 60 Mörser- und Granatgeschosse schoss.
Insgesamt wurden in der letzten Woche 137 Fälle von Verletzung des Regimes der Feuereinstellung durch die ukrainischen Kämpfer festgestellt. Auf 23 Ortschaften der Republik hat der Gegner 77 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm, davon 13 des Kalibers 120mm, abgeschossen, er hat Schützenpanzerwaffen, verschiedene Arten von Granatwerfern, großkalibrige Maschinengewehre und Schusswaffen verwendet.
In der Folge von Beschüssen von Seiten der ukrainischen Kämpfer auf
Sajzewo wurde eine friedliche Einwohnerin, geb. 1933, verletzt.
Die ukrainischen Straftruppen haben ihre Beschüsse fortgesetzt, in deren Folge in der letzten Woche drei Häuser in Staromichajlowka und Dokutschajewsk beschädigt wurden.
Außerdem führen die ukrainischen Besatz weiter Maßnahmen durch, die auf die Verletzung der Würde der Einwohner des Donbass sowie auf die Schaffung von Voraussetzungen für Unfälle beim Überschreiten der Passierpunkte an der Abgrenzungslinie gezielt sind.
So sind gestern nach
Schließung des KPP „Gorlowka-Majorsk“ durch die ukrainische Seite aufgrund einer künstlich geschaffenen Schlange 20 Fahrzeuge der Zivilbevölkerung in der neutralen Zone zurückgeblieben. Die ukrainische Kämpfer beleidigen und erpressen die Bürger, die von unserer Seite hinüber gehen, durchsuchen ihre Autos und zwingen sie, sich in der Kälte zu entkleiden, ohne Frost und Wind zu beachten. Wir rufen die internationalen Beobachter auf, auf die ukrainische Seite einzuwirken, die die friedliche Bevölkerung in der Kälte misshandelt und so grob die Rechte und Freiheiten der Zivilbevölkerung verletzt.
Unsere Aufklärung hat neue Informationen über die
Vorbereitung einer chemischen Provokation auf dem Territorium des Donbass durch die militärisch-politische Führung der Ukraine unter Beteiligung der westlichen Kuratoren erhalten.
Insbesondere wurden im November dieses Jahres in einer Reihe von Städten des Donezker Oblast durch Kräfte des Zivilschutzes Trainings zur Beseitigung von Folgen des Austretens chemischer Stoffe durchgeführt. Unter diesem Schirm versteckte sich die Vorbereitung der Notfalldienste von Mariupol und Dsershinsk auf die Durchführung einer geplanten chemischen Provokation in einer der genannten Städte.
Es ist wichtig anzumerken, dass
zwischen den britischen Kuratoren und den Anführern der ukrainischen Kämpfer im Verlauf der Planung von Details der Provokation tiefe Widersprüche aufgekommen sind. Unter anderem besteht das Kommando der „OOS“ nach Informationen unserer Aufklärung auf der Inszenierung eines chemischen Angriffs, wobei sie sich auf die Erfahrung der „Weißhelme“ in Syrien beziehen. Aber die Kuratoren aus Großbritannien fordern wirkliche Opfer unter der friedlichen Bevölkerung und begründen dies damit, dass die letzten Inszenierungen in Syrien nicht den gewünschten Effekt hatten, weil sie entlarvt wurden. Die Konflikte soll Poroschenko persönlich lösen, der selbst die abschließende Entscheidung zu einer der Varianten des Szenarios der Verwendung chemischer Giftstoffe treffen wird.
Gleichzeitig damit konzentriert das Kommando der bewaffneten Formationen weiter Kräfte und Mittel zur Realisierung ihrer blutigen Pläne.
Nach uns vorliegenden Informationen fand am 3. Dezember die Übergabe von zusätzlichen 20 T-64-Panzern aus dem Bestand der 24. mechanisierten Brigade an die 58. Panzergrenadierbrigade, die Positionen nordwestlichen von Gorlowka einnimmt, statt. Vom Stab der Besatzungskräfte wurde die Aufgabe gestellt, die Technik in einem Zeitraum von zehn Tagen in Ordnung zu bringen, Personal aufzufüllen und militärische Übungsmaßnahmen durchzuführen. Die Bereitschaft des neu gebildeten Panzerbataillons (ohne Panzerkompanie) zur Erfüllung der gestellten Aufgaben muss bis zum 15. Dezember gegeben sein. Die Technik ist derzeit am westlichen Rand von Katerinowka konzentriert, 10 km von der Kontaktlinie.
Es ist wichtig anzumerken, dass wir Einberufungen von Bürgern der Ukraine in Oblasten, in denen der Kriegszustand nicht eingeführt wurde, feststellen. So wurden im Oblast Transkarpatien etwa 200 Bürger einberufen, die derzeit an Übungsmaßnahmen auf dem Übungsplatz der 128. Gebirgssturmbrigade in Muktschewo (Oblast Transkarpatien)
teilnehmen. Gemäß der offiziellen Erklärung des Militärkommissariats des Oblast Transkarpatien finden die Übungen mit Reservisten vom 3. bis 23. Dezember statt. Aber nach genaueren Informationen wird die Mehrheit der Einberufenen schon nach zehn Tagen in die „OOS“-Zone geschickt werden, um die 128. Brigade aufzufüllen.
In Richtung Mariupol werden vom 3. bis zum 14. Dezember komplexe Kontrollübungen mit der 148. Haubitzenartillerieabteilung der 81. Luftlandebrigade, die verdeckt im Gebiet von Ursuf zur Verstärkung der 79. Luftsturmbrigade eingetroffen ist, durchgeführt. Derzeit werden im Rahmen dieser Maßnahmen von den eingetroffenen Einheiten in Zusammenarbeit mit den Einheiten der 79. Luftsturmbrigade Fragen der Führung und Leitung von Artilleriefeuer bearbeitet.
Gestern, am 6. Dezember, hat das Kommando der 54. mechanisierten Brigade Rechenschaft über die Eingrenzung einer Hepatitis-Epidemie abgelegt, die es ihr nicht erlaubt hat, früher die 92. Brigade abzulösen. Gemäß dem Bericht an den Stab des operativen Kommandos „Ost“ wurden alle erkrankten Kämpfer zur Behandlung in militärmedizinische Einrichtungen geschickt und zu ihrem Ersatz kamen Soldaten, in dringlicher Weise einberufene Bürger der Ukraine. Nach Informationen der Abteilung für Bildungsarbeit der Brigade ist das Hauptkontingent derer, die man zum Dienst in diesem Verband anlocken konnte, Personen die Vorstrafen haben, oder die sich zuvor im Rahmen von nationalistischen Einheiten des „Rechten Sektors“, des „Nationalen Korps“ und der „Ukrainischen Freiwilligenarmee“ in der Besatzungszone befunden haben.
Inzwischen hat der Verband die militärische Ausbildung auf dem 233. Übungsplatz im Oblast Rowenki abgeschlossen und bereitet sich auf die Verstärkung der 72. Brigade, die Positionen in Richtung Gorlowka einnimmt, vor. Im Verlauf der Übungen haben die Kämpfer Fragen der Führung von Angriffshandlungen und städtischen Bedingungen und in Zonen, wo chemische Giftstoffe verwendet wurden, bearbeitet.
Außerdem wurde am 5. Dezember dieses Jahres unter Aktivisten des „Rechten Sektors“ und Personen, die die nazistische Ideologie teilen, eine Mobilisierung ausgerufen, um die Reihen der 20. Reservehundertschaft in Sumy aufzufüllen, um in der Folge die Bande in die „OOS“-Zone zu schicken.
So kehren radikale Nazis trotz der feierlichen Erklärungen Najews, dass so etwas niemals geschehen wird, weiter in die Besatzungszone zurück und bilden neue Freiwilligeneinheiten.
Derzeit wird vom Stab der Besatzer die Aufgabe gestellt, dass die Einheiten für elektronische Kriegsführung Mittel zur Blockade von Mobilfunknetzen, Fernseh- und Radioausstrahlung im Gebiet der Basislager, während der Bewegung der Kolonnen und in den Konzentrationsgebieten installieren.
Die Kommunikationseinheiten sind beauftragt, die Übertragung von von der Führung des Verteidigungsministeriums der Ukraine gebilligten Fernsehsendern an den vorläufigen Dislokationspunkten unter Nutzung von Kabelverbindungen zu gewährleisten.
So kämpft das Kommando der Besatzungskräfte weiter gegen das Durchsickern von Informationen über die Vorbereitung seiner Truppen auf eine Aktivierung der Kriegshandlungen gegen unsere Republik und versucht auch den Einfluss auf seine Kämpfer zu verstärken, um sie zur Beteiligung am Bürgerkrieg zu zwingen. Besonders verstärkt wurde die Propaganda in den Einheiten der 79. und der 128. Sturmbrigade in Richtung Mariupol.
Gleichzeit damit ist dem Kommando sehr gut bewusst, dass das von Poroschenko angezettelte Abenteuer eine riesige Zahl von Opfern unter den ukrainischen Kämpfern mit sich bringen wird. Im Zusammenhang damit wird Arbeit geleistet, um medizinische Einrichtungen auf die Aufnahme einer großen Zahl von Verletzten vorzubereiten.
So wurde am 3. Dezember mehr als ein Drittel der Militärärzte auf Anweisung des Leiters des 61. militärmedizinischen Hospitals in Mariupol aus dem 1467. Militärhospital in Nikolajew abkommandiert. Die Mehrzahl der Abkommandierten sind Mitarbeiter der Chirurgie, der Traumatologie und der Intensivmedizin.

Gleichzeit damit wurde mit den Verwaltungen der Oblaste der Ukraine, in denen der Kriegszustand eingeführt wurde, eine Liste medizinischer Einrichtungen abgestimmt, die im Fall von Kriegshandlungen für die Leistung ärztlicher und medizinischer Hilfe für bei den Kriegshandlungen Verletzte herangezogen werden. Insgesamt ist geplant mehr als 90 medizinische Einrichtungen in der ganzen Ukraine mit einer Kapazität von mehr als 41.000 Betten heranzuziehen. In den übrigen medizinischen Einrichtungen ist geplant, mehr als 8000 Betten vorzuhalten.
Gesondert möchte ich auf ein Dokument eingehen, das wir aus der Besatzungsverwaltung des Donezker Oblast erhalten haben.
Dieses Dokument ist in erster Linie dadurch interessant, dass es ein Beweis für die Vorbereitung der Ukraine auf einen Angriff ist. Dabei haben die Besatzungsbehörden wie wir sehen trotz der Unerfüllbarkeit ihrer Pläne bereits ihre „Gauleiter“ und Aufseher in den Einrichtungen auf dem Territorium ernannt, das sie in der nächsten Zeit planen einzunehmen und zu säubern.

de.sputniknews.com: Erdogan bittet Putin um Freilassung ukrainischer Seeleute
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat erklärt, dass er dem russischen Präsidenten Wladimir Putin eine Bitte um die Freilassung der ukrainischen Seeleute überreicht habe, die nach dem Vorfall in der Straße von Kertsch festgenommen wurden.
„Nach dem Vorfall in der Straße von Kertsch sprach ich mit beiden Seiten, zuerst mit Putin und (dem ukrainischen Präsident Petro) Poroschenko per Telefon, dann in Argentinien (beim G20-Gipfel). Die Bitte um Freilassung der Seeleute übergab ich Putin. Wir werden die Entwicklung der Ereignisse mitverfolgen, ich hoffe, sie werden sie (die Bitte) positiv aufnehmen. Wir können in derartigen Dingen nur bitten, nichts Weiteres“, sagte Erdogan vor Journalisten…

ukrinform.ua: Abbruch der „Freundschaft“ mit Russland – kein Hindernis für Schutz ukrainischer Bürger
Die Ukraine werde die Rechte ihrer Bürger verteidigen, die sich in der Russischen Föderation befinden. Ungeachtet dessen, dass die Werchowna Rada am Donnerstag das Gesetz „Über Aufhebung des Vertrags über Freundschaft, Zusammenarbeit und Partnerschaft zwischen der Ukraine und der Russischen Föderation“ verabschiedet hätte.
Dies betonte Premierminister Wolodymyr Hrojsman bei der Regierungsstunde im Parlament, meldet ein Ukrinform-Korrespondent.
Die Ukraine werde nicht vergessen, dass viele ihre Menschen jetzt in den russischen Gefängnissen sitzen, sagte Hrojsman. „Wir müssen die ganze Welt ringsum verteidigen“, so der Premierminister.
Wie Ukrinform mitteilte, verabschiedete die Werchowna Rada am Donnersteg das Gesetz „Über Aufhebung des Vertrags über Freundschaft, Zusammenarbeit und Partnerschaft zwischen der Ukraine und der Russischen Föderation“, das vom Staatspräsidenten eingebracht wurde. Für das Gesetz stimmten 277 Parlamentsabgeordnete. Zur Annahme waren 226 Ja-Stimmen notwendig.
Durch das Gesetz wird festgesetzt, dass der Freundschaftsvertrag mit der Russischen Föderation ab 1. April 2019 eingestellt werden wird.

Dnr-online.ru: In der Republik wird in der Perspektive etappenweise eine Strategie zur Reform des Gesundheitsweisen der DVR bis 2023 erarbeitet.
Dies teilte am 7. Dezember bei der feierlichen Versammlung zu Ehren des 65. Gründungstags des Republikanischen Traumatologischen Zentrums die Gesundheitsministerin der DVR Olga Dolgoschapko mit.

„Wir werden etappenweise diese oder jene Schritte tun. Wir werden all das fortführen, was unsere Vorgänger begonnen haben – zum Wohl unserer Republik arbeiten. Wir werden die Programme schaffen, die auf einen Erhalt und eine Verbesserung der Gesundheit unserer Bevölkerung gerichtet sind. Wenn 2014-2015 es unsere Aufgabe war standzuhalten – unter den außergewöhnlich schwierigen Bedingungen die Möglichkeit zu finden, den Menschen ärztliche Hilfe zu leisten – so haben wir nun die Möglichkeit, im Rahmen des humanitären Programms, unseren Landsleuten Unterstützung zu leisten. Es gibt zwei Wege – Entwicklung oder Degradierung. Unser Ziel ist die Entwicklung! Und durch die Entwicklung werden wir zum Aufblühen kommen. Wir werden arbeiten, um in unserem Donezker Land eine moderne Medizin zu schaffen. Diese Aufgabe hat uns unsere Regierung gestellt“, berichtete sie.
Olga Dolgoschapko berichtete über die nächsten Perspektiven in diesem Bereich. „Uns erwartet eine globale Computerisierung des Gesundheitssystems der Republik. Damit ist gemeint, dass alle Systeme des Gesundheitswesen, einschließlich der Notfallhilfe, von medizinischen Punkten auf allen Ebenen in einem einheitlichen Computersystem vereinigt werden, wo es eine elektronische Datenbank für alle Patienten geben wird. Dieses System wird es erlauben, sehr schnell auf Veränderung des Zustands eines Patienten zu reagieren, Warteschlangen in den Krankenhäuser zu beseitigen“, sagte sie.
Die Gesundheitsministerin unterstrich, dass sie als eine ihrer vorrangigen Aufgaben die Sorge um di medizinischen Beschäftigten sieht. „Eine Erhöhung der Arbeitsentgelte. An dieser Frage werden wir arbeiten, aber wir müssen alle verstehen, dass es einen
blitzartigen Aufschwung der Entgelte nicht geben wird. Deshalb werden wir sie schrittweise erhöhen“, unterstrich Olga Dolgoschapko.

de.sputniknews.com: “Mascha und der Bär“-Produzent – Briten plädierten für “russische Propaganda”
Britische Internetsurfer haben den Trickfilm „Mascha und der Bär“ aktiv in Schutz genommen, als die heimische Presse ihn als „russische Propaganda“ eingestuft habe, sagte der Mitproduzent Dmitrij Lowejko in einem Sputnik-Interview. Das Urteil von „The Times“ führt er auf zwei Jahre alte Äußerungen baltischer Experten zurück.
Britische Internetsurfer haben den Trickfilm „Mascha und der Bär“ aktiv in Schutz genommen, als die heimische Presse ihn als „russische Propaganda“ eingestuft habe, sagte der Mitproduzent Dmitrij Lowejko in einem Interview. Das Urteil von „The Times“ führt er auf zwei Jahre alte Äußerungen baltischer Experten zurück.
„Nach dem Times-Artikel haben die meisten britischen Internetnutzer für den Zeichentrickfilm plädiert“, sagte Lowejko. Und es dürften nicht nur die Briten gewesen sein, denn in ihrer Branche würde „Mascha“ zu den in Europa fünf bekanntesten Marken gehören. „Den Film kennen über 70 Prozent der europäischen Kinder und über 90 Prozent in Chile, Taiwan oder Indonesien. Diese Regionen begeistern sich für den Trickfilm, in Indonesien gibt man sogar seinen Kindern bei Geburt den Namen Mascha“, sagt Lowejko. In Mexiko hätte die Lizenzorganisation Promarca Lima Mexico „Mascha und der Bär“ sogar zur führenden Marke des Landes gekürt.
Er kündigte auch an, seinem Team wäre es darum gegangen, das Kind so darzustellen wie es ist, emotional und beweglich, — deshalb würde die Serie in einzelnen besonders temperamentvollen Ländern gut mit dem nationalen Charakter auskommen. Er meinte außerdem, die Anschuldigungen als Kreml-Propaganda würden ursprünglich von Äußerungen mancher Experten aus den baltischen Ländern abgeleitet sein. In Estland oder Litauen soll es immer noch viele russischsprachige Einwohner geben, daher würde dort eine weitere kulturelle Expansion der russischen Sprache und Kultur befürchtet.
Die Serie ist schon über zehn Jahre alt. 2015 hatte die amerikanische Ausgabe Animation Magazine die Serie in die Liste der „250 Fernsehsendungen aufgenommen, die Klassiker werden sollen“. Im selben Jahr gewann sie die US-Kidscreen Awards als beste Animation. Außerdem sei „Mascha und der Bär“ das erste russische Projekt, das Netflix gekauft habe, fügte Lowejko hinzu. Er hofft, dass „Mascha und der Bär“ mal auch ein Klassiker wie „Tom und Jerry“ oder Micky Maus wird.
Im November veröffentlichte die Britische Zeitung „The Times“ einen Artikel, wo sich westliche Kritiker über die „Kreml-Propaganda“ auseinandersetzen, die angeblich in der russischen Karikatur vorkomme. Die Sprecherin des Außenministeriums, Maria Sacharova, stellte damals fest, sollte Mascha das moderne Russland symbolisieren, müsste man auch hinterfragen, was Tom aus den amerikanischen Trickfilm „Tom und Jerry“ verkörpere.

de.sputniknews.com: Tsipras besucht Putin: „Keine Sicherheitsarchitektur ohne Russland möglich“
Als EU- und Nato-Staat kann sich Griechenland laut Ministerpräsident Alexis Tsipras keine Sicherheit in Europa und der übrigen Welt ohne Russland vorstellen. Ihm zufolge wird Athen in seiner Russland-Politik keinem Druck nachgeben.
„Griechenland wird seinen Verpflichtungen als EU- und Nato-Land nachkommen, geht aber davon aus, dass eine beliebige Sicherheitsarchitektur, eine jede Initiative zur Lösung internationaler Probleme ohne Russland unmöglich wäre“, sagte Tsipras am Freitag beim Treffen mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin in Moskau.
Tsipras versicherte, dass Griechenland im Verhältnis mit Russland konsequent sei und keinem Druck aus dritten Staaten nachgebe. „Das beweist allein schon der Umstand, dass Griechenland als einziges EU-Land gegen die Ausweisung russischer Diplomaten in der Skripal-Affäre gewesen war.“
Putin sagte seinerseits, er halte es für durchaus realistisch, dass Griechenland an der Gaspipeline Turkish Stream von Russland in die Türkei beteiligt wird.
„Wir sind bereit, gemeinsam mit Griechenland große Infrastruktur- und Energieprojekte umzusetzen“, äußerte Putin. Die Option, Südeuropa über Griechenland an Turkish Stream anzuschließen, werde bereits sowohl mit der Türkei als auch mit Griechenland diskutiert. „Das ist durchaus möglich.“

Mil-lnr.info: Pressekonferenz des Leiters der Volksmiliz der LVR Oberst M. Ju. Filiponenko über die Situation an der Kontaktlinie vom 1. Dezember bis 7. Dezember 2018
Heute informiere ich über die Lage an der Kontaktlinie und die Ergebnisse der Aktivitäten der Volksmiliz der LVR in der letzten Woche.
Insgesamt haben die ukrainischen Truppen
in der letzten Woche 28 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Auf das Territorium der Republik mehr als 400 Geschosse abgeschossen.
Die Gebiete von
elf Ortschaften der Republik wurden beschossen.
Am 5. Dezember wurde auf Befehl des Kommandeurs der Kämpfer der 14. Brigade Wojtschenko Solotoje-5 beschossen. Eines der Geschosse traf ein Wohnhaus, das in der Folge vollständig abbrannte, eine ganze Familie hat kein Dach mehr über dem Kopf – ein weiteres Opfer der ukrainischen Straftruppen.
Die verbrecherischen Befehle zur Eröffnung des Feuers auf das Territorium der LVR erteilten die Kriegsverbrecher und Brigadekomandeure Wojtschekno (14.), Subanitsch (10.), Tatus (72.).
Jeder Fall von Beschuss wird dokumentiert. Alle Materialien, die Kriegsverbrechen der ukrainischen Regierung gegen Einwohner des Donbass beweisen, werden an die Ermittlungsorgane der LVR übergeben. Jeder Verbrecher wird die verdiente Strafe erhalten.
Wir stellen weiter von den Minsker Vereinbarungen verbotene Waffen der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie fest:
Im Gebiet von Sewerodonezk wurde die Ankunft einer Kolonne des Gegners mit vier Mehrfachraketenwerfern „Grad“ und acht Lastwagen mit Munition entdeckt.
Außerdem:
in Muratowo – eine Artilleriebatterie mit 152mm-Haubitzen D-20 ist eingetroffen;
in Malinowo – es wurde die Stationierung von vier 122mm-Artilleriegeschützen „Gwosdika“ und drei Panzern festgestellt;
in Makarow – es wurde eine Konzentration von drei 122mm-Haubitzen D-30 entdeckt.
An der Entladestation in Rubeshnoje ist ein Zug mit Waffen und Technik eingetroffen, darunter 11 Haubitzen „Msta-B“, 25 Militärfahrzeuge, darunter drei Kommandostabsfahrzeuge. Außerdem wurde die Ankunft von drei Haubitzen 2S19 „Msta-A“ in Priwolje, Bezirk Lisitschansk bemerkt.
Die OSZE hat in der letzten Woche in ihren Berichten folgende ukrainische Technik als an den Lagerorten fehlende angegeben:
2 Abwehrraketenkomplexe „Strela-10“;
3 152mm-Haubitzen 2S3 „Akazija“;
4 152mm-Haubitzen „Msta-B“;
5 122mm-Haubitzen D-30;
13 120mm-Mörser 2B11 und M120;
12 100mm-Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira“;
11 T-64-Panzer.
Nach uns vorliegenden Informationen wird die Mehrheit dieser Waffen von den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte für Beschüsse des Territoriums unserer Republik verwendet.
Unter grober Verletzung der Minsker Vereinbarungen hat die ukrainische Seite die Verwendung von Drohnen in der Nähe der Kontaktlinie erheblich verstärkt. Während im November dieses Jahres drei Fälle von Verwendung von Drohnen registriert wurden, so wurden allein in der letzten Woche von der Luftabwehr der Volksmiliz der LVR zwei Drohnen des Gegners abgeschossen, eine davon eine Kampfdrohne.
Auf dem Territorium des Lugansker Oblast, das von den ukrainischen Kämpfer besetzt ist, wächst die Unzufriedenheit unter der Zivilbevölkerung im Zusammenhang mit den Beschränkungen aufgrund es Kriegszustands. Um mögliche Unruhen in Ortschaften in der Nähe der Kontaktlinie zu unterdrücken,
treffen Einheiten der Nationalgarde und der Nationalpolizei ein.
In Mironowka wurde die Anwesenheit von Soldaten einer Spezialeinheit der 3. operativen Brigade der Nationalgarde der Ukraine entdeckt. In Rubeshnoje befinden sich einige Einheiten aus dem „Rechten Sektor“ und in Lopaskino etwa 100 Nationalisten aus dem Bataillon „Ajdar“.

Das Personal ist gut ausgerüstet, mit Schusswaffen ausländischer Herkunft bewaffneten, die mit Nacht- und Infrarotsichtgeräten ausgestattet sind. Sie verwenden Geländefahrzeuge, auf denen großkalibrige Maschinengewehre installiert sind.
In den Reihen der ukrainischen Streitkräfte gibt es die ersten Opfer des Kriegszustands.
Während der Durchführung von Übungsmaßnahmen mit Wehrpflichtigen auf Basis der 53. mechanisierten Brigade starb ein Soldat der ukrainischen Streitkräfte aufgrund der Inkompetenz der Übungsleitung und der Nichteinhaltung der Sicherheitsanforderungen, zwei weitere wurden verletzt.
Unter den Soldaten der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ sinkt das Niveau des moralisch-psychischen Zustands weiter ab. In erster Linie ist dies mit der Verschiebung der planmäßigen Ablösung, mit der Zurückhaltung der Soldzahlungen und der nicht zufriedenstellen Organisationen der Lebensbedingungen der Einheiten der ukrainischen Streitkräfte in der OOS-Zone.

In der letzten Woche wurde von sieben Soldaten bekannt, die eigenmächtig ihren Dienstort verlassen haben.
Gesondert will ich auf die Situation am KPP „Staniza Luganskaja“ eingehen. Die ukrainischen Truppen
schaffen künstlich Hindernisse für die Bevölkerung, die den Passierpunkt in Richtung Lugansk passiert. Die Menschen werden stundenlang in unbeheizten Bauwagen durchsucht, damit erpresst, dass man sie, wenn sie in die LVR gehen, nicht zurücklässt und dass die Verwandten und Freunde, die auf der ukrainischen Seite zurückbleiben der Unterstützung des Separatismus beschuldigt werden. Junge Menschen im Einberufungsalter werden vor dem Passierpunkt von Mitarbeitern des SBU festgenommen, es wird psychischer Druck ausgeübt, es finden stundenlange prophylaktische Gespräche statt, danach werden sie zurückgeschickt. Für diese Kategorie von Bürgern kostet die Möglichkeit, den Passierpunkt zu überschreiten von 500 bis 1000 Griwna.
Von unserer Seite werden alle notwendigen Maßnahmen für einen möglichst schnellen und bequemen Übergang der Bürger ergriffen, sowohl auf das Territorium der Republik als auch umgekehrt.
Die Volksmiliz führt regelmäßig humanitäre Aktionen durch, sie hilft sozialen Einrichtungen, Organisationen sowie bedürftigen Bürgern der Republik allseitig.
In der letzten Woche wurden zwei humanitäre Aktionen durchgeführt. Dieses Mal erhielt eine gesellschaftliche Organisation von Menschen mit Behinderungen in Lugansk Lebensmittelpakete sowie die Einwohner von Molodjoshnoje, die unmittelbar an der Kontaktlinie wohnen. Die Gesamtmenge betrug mehr als eine halbe Tonne. …

Abends:

ukrinform.ua: 46 Parlamentsabgeordnete fordern von Julia Tymoschenko Antworten auf Vorwürfe von Korruption und Machtmissbrauch
Die Chefin der Partei Batkiwschtschyna Julia Tymoschenko muss auf Vorwürfe gegen sie wegen „Korruption und Machtmissbrauchs in Jahrzehnten ihrer politischen Tätigkeit“ antworten.
Das forderten 46 Abgeordnete des ukrainischen Parlaments, erklärte der Fraktionsformsitzende des „Blocks von Petro Poroschenko (BPP)“ Artur Gerasymow. Der Aufruf wurde von Mitgliedern der Fraktionen von BPP, der Radikalen Partei und einem Fraktionsmitglied von „Narodnyi Front“ unterzeichnet, teilte die Pressestelle von BPP mit.
Tymoschenko muss öffentlich erklären, warum sie ihr Vermögen als Chefin des Energieunternehmens „Vereinigte Energiesysteme der Ukraine“ (EESU) nicht deklarierte, heißt es im Aufruf. Die Abgeordneten werfen ihr auch den Verkauf des russischen Gases an die Bevölkerung zu erhöhten Preisen vor. Vielleicht liege darin der Grund „ihrer Aussageverweigerung gegen „Gazprom“ vor dem Stockholmer Schiedsgericht und ihres Wunsches, „Naftogaz“ zu liquidieren“, sagte Gerasymow.
Tymoschenko muss laut Abgeordneten klären, warum sie keine Stellung zur russischen Aggression gegen Georgien 2008 nahm und das Auslaufen der russischen Kriegsschiffe aus dem Hafen Sewastopol während des Krieges gegen Georgien erlaubte. Ihre politische Partei hätte 2008 nicht für die Anerkennung Russlands als ein Aggressor gestimmt.
Die Abgeordneten werfen Tymoschenko vor, dass die Aufnahme der Ukraine zum Aktionsplan zur Nato-Mitgliedschaft 2008 scheiterte. Als Regierungschefin habe sie sich geweigert, an der Sitzung der Kommission Ukraine-Nato teilzunehmen und sich mit dem Nato-Generalsekretär zu treffen.
Im Aufruf werden auch weitere Vorwürfe gegen Tymoschenko aufgeführt, darunter Korruption im Zusammenhang mit dem Gasvertrag mit Russland 2009, Wahlfinanzierung in Höhe von 4 Millionen Dollar durch Libyens Diktator Muammar al-Gaddafi, Kürzung der Militärausgaben, Aufrufe, keinen Widerstand gegen Russland 2014 zu leisten.

de.sputniknews.com: Vize-Innenminister: Telefonterror kommt vorwiegend aus Ukraine
Anonyme Telefonanrufe über „verminte“ Objekte in Russland kommen massenhaft aus der Ukraine und haben einen systematischen Charakter, sagte der stellvertretende russische Innenminister Igor Subow am Freitag vor Journalisten.
Zahlreiche anonyme Anrufe über Explosionen bzw. Falschmeldungen unterschiedlicher Art stammen laut Subow zweifelsfrei aus der Ukraine, dahinter stünden „gewisse Kräfte“ im Nachbarland.
Subow zufolge gibt es „in der Ukraine ein System gewisser Kräfte, die uns im Bereich der öffentlichen Sicherheit ständig trainieren“.
Der stellvertretende Minister beantwortete damit die Frage, wer hinter den jüngsten Anrufen über die „Verminung“ von Einkaufszentren und Bahnhöfen in Russland stehe.
Seit dem 11. September 2017 werden in Russland massenhaft Bombendrohungen ausgesprochen. Nach Angaben der Moskauer Zweigstelle des Sicherheitsdienstes FSB hat die Welle von anonymen Anrufen 75 von den 85 Regionen Russlands erfasst. Rund 600 solche Meldungen sind in Moskau und weitere rund 100 im Moskauer Umland registriert worden. Nach Schätzung des FSB haben die Falschmeldungen dieser Art allein in Moskau 150 Millionen Rubel (fast zwei Millionen Euro) Verlust verursacht. Es wurden landesweit 1000 Einkaufszentren, Bahnhöfe und andere Einrichtungen evakuiert und fast zwei Millionen Menschen in Sicherheit gebracht.
In keinem der Fälle wurde ein Sprengsatz gefunden.

Standard

Presseschau vom 06.12.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends/nachts:

de.sputniknews.com: Frühzeitige Aufhebung des Kriegsrechts möglich – ukrainischer Regierungschef
Der ukrainische Regierungschef Wladimir Groisman hält ein frühzeitiges Ende des Kriegsrechts in mehreren Regionen des Landes für nicht ausgeschlossen. Die Bedingungen hat er bei einem Treffen mit Vertretern regionaler Medien am Mittwoch in Kiew genannt.
„Sollten wir uns nicht bedroht fühlen, dann gäbe es keine Gründe für eine Verlängerung des Kriegsrechts. Auch wenn sich die Situation wieder normalisiert, ist es möglich, dass die vorzeitige Aufhebung in Erwägung gezogen wird”, sagte Groisman.
Der Rada-Abgeordnete Iwan Winnik hatte zuvor verkündet, dass das Kriegsrecht in der Ukraine weiter gelten werde, falls keine Normalisierung der Lage in Sicht sei.
Die russische Küstenwache hatte am 25. November drei ukrainische Schiffe aufgebracht und die 24-köpfige Besatzung, darunter mindestens zwei Geheimdienstler, festgesetzt. Die Schiffe, die Waffen an Bord hatten, wollten ins Asowsche Meer fahren, ohne dass die Durchfahrt zuvor beim russischen Grenzschutz angemeldet worden war. Die Schiffe mit abgeschalteten
Transpondern drangen unerlaubt in das russische Territorialgebiet ein und reagierten nicht auf Warnungen der russischen Seite, dass sie die Staatsgrenze verletzt hätten.
Moskau bezeichnete dies als einen Verstoß gegen das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen und gegen bilaterale Vereinbarungen zwischen den beiden Ländern. Zuvor hatte Kiew sich an diese Regeln gehalten und sich über das Einlaufen ukrainischer Schiffe ins Asowsche Meer mit den russischen Seebehörden verständigt.
Am 26. November hatte das ukrainische Parlament der Einführung des Kriegsrechts im Land zugestimmt. Es soll auf 30 Tage und zunächst nur auf bestimmte Regionen des Landes beschränkt sein. Die ukrainische Armee und der Sicherheitsdienst SBU wurden in den Bereitschaftszustand versetzt.

de.sputniknews.com: Rumbasteln zu PR-Zwecken: Experte zu ukrainischen S-125-Tests
Die Ukraine hat nach eigenen Angaben vor Kurzem das Flugabwehrsystem sowjetischer Bauart S-125 getestet. Laut dem russischen Militärexperten Alexej Leonkow stellt dieser Luftabwehrkomplex für Russland kein militärisches Interesse dar.
Für eine vollständige Modernisierung dieses alten sowjetischen Raketensystems verfüge die Ukraine nicht über die notwendigen Ressourcen, so der Experte.
„Der Luftabwehrkomplex S-125 ist ein Waffensystem sowjetischer Produktion. Um es zu modernisieren, muss die Ukraine entsprechende Technologien besitzen, die sie nicht hat. Dieser Komplex ist vom militärischen Standpunkt her nicht von Interesse, da die Unternehmen der ukrainischen Verteidigungsindustrie sich gegenwärtig in einer Phase der Stagnation und des Niedergangs befinden“, teilte Leonkow mit.
Solche und ähnliche „Umbauten, welche die Ukraine hin und wieder als neue Waffen ausgibt“, würden nur als PR für die gegenwärtige Regierung dienen.
Leonkow zufolge ist das Flugabwehrsystem S-125 mit Boden-Luft-Raketen ausgestattet, und die Ukrainer haben versucht, es als Küstenverteidigungskomplex umzufunktionieren, um damit sich bewegende Ziele auf dem Wasser anzugreifen.
„Sie haben versucht, das Programm der Raketen zu ändern, so dass diese Ziele auf dem Wasser treffen sollten. Das ist ihnen kaum gelungen, denn selbst wenn sie das Programm verändert haben, so besteht die Funktion der Rakete darin, ein Luftziel zu treffen, das von der Masse her viel kleiner ist als ein Schiff.“
Zuvor hatte der Sekretär des Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, Alexander Turtschinow, über einen erfolgreichen Test neuer geflügelter Raketen berichtet, die die Küstenverteidigung der Ukraine im Schwarzen und Asowschen Meer stärken sollen.
Turtschinow verwies darauf, dass das ukrainische Küstenverteidigungssystem am Mittwoch „mittels des modernisierten Raketenkomplexes S-125“ getestet worden sei.
Nach dem Vorfall in der Meerenge von Kertsch hatte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko ein 30-tägiges Kriegsrechts in der Ukraine verhängt. Dieses gilt für die Regionen Odessa, Nikolajew, Cherson, Saporosje, Lugansk, Donezk, Sumy, Charkow, Tschernigow und Winnizk sowie in den Hoheitsgewässern der Straße von Kertsch.

de.sputniknews.com: Biowaffenkonvention: Russland und Großbritannien legen gemeinsames Dokument vor
Russland und Großbritannien haben ein gemeinsames Dokument zur Krisenreaktion bei möglichem Bio- und Toxinwaffeneinsatz vorbereitet. Dies teilte der Leiter der Abteilung für Nichtverbreitung und Kontrolle über Waffen im russischen Außenministerium, Wladimir Jermakow, bei einer Sitzung der Teilnehmerstaaten der Biowaffenkonvention in Genf mit.
„Russland und Großbritannien haben ein gemeinsames Dokument zum Thema Notfallmaßnahmen vorbereitet. Wir schlagen vor, eine Reihe von Ideen zur weiteren Förderung der Konzeption der medizinisch-biologischen Abteilungen zu behandeln“, sagte er. Das Dokument soll am Donnerstag bei einer Sitzung der Teilnehmerstaaten der Konvention über das Verbot bakteriologischer und Toxin-Waffen vorgelegt und besprochen werden.
Zudem betonte Jermakow die Bedeutung der Biowaffenkonvention sowie der Sondergruppe der Teilnehmerländer. Das Erbe dieses Verhandlungsorgans zur Entwicklung eines rechtlich verbindlichen Protokolls müsse sorgsam aufrechterhalten werden, äußerte er.
Die Biowaffenkonvention sei ein universaler Völkerrechtsvertrag, dessen Bedeutung für die internationale Sicherheit nicht zu revidieren sei. Russland trete konsequent für den Aufbau des Verhandlungsprozesses im Rahmen der Konvention ein, um die Umsetzung aller ihrer Vorschriften zu verbessern.
Deshalb stufe Russland die Versuche, jegliche „parallele Mechanismen“ zu schaffen, um die Konvention zu umgehen, als „unangebracht“ ein.
Besonders besorgniserregend sei eine Situation; in der diese Initiativen nicht aus Verhandlungen zwischen den Ländern resultieren würden, sondern ein Ergebnis von „versteckten bürokratischen Aktivitäten nach dem Prinzip: ‚Wir werden alles selbst entscheiden, und ihr werdet euch dann davon leiten lassen‘, seien“, erklärte Jermakow.
Zwischenstaatliche Prozesse dürften nicht „fragmentiert“ und die Verhandlungsaktivitäten im Rahmen der Biowaffenkonvention nicht von einer „alternativen“ Tätigkeit der internationalen Bürokratie ersetzt werden, die gegenüber den Staaten nicht rechenschaftspflichtig sei, betonte er.

de.sputniknews.com: Luftangriffe der US-Koalition in Deir ez-Zor: Mehrere Tote und Verletzte – Sana
Flugzeuge der US-geführten Militärkoalition haben Luftschläge auf die syrische Stadt Hadschin ausgeführt. Dabei sind mehrere Menschen getötet und verletzt worden. Dies teilte am späten Mittwochabend die syrische staatliche Nachrichtenagentur Sana mit.
„Fünf Menschen sind bei einem Luftangriff der internationalen Anti-IS-Koalition auf die Stadt Hadschin im Osten von Deir ez-Zor umgekommen, mehrere andere Personen wurden dabei verletzt“, heißt es in der Mitteilung.
Die US-geführte Anti-US-Koalition hatte mehrmals Luftschläge gegen die Stadt Hadschin und naheliegende Dörfer in der Provinz Deir ez-Zor ausgeführt. Damit will die internationale Koalition den Einheiten der „Demokratischen Kräfte Syriens“ bei der Bekämpfung der Terrormiliz „Islamischer Staat“ geholfen haben.
Syrische Medien haben in diesem Zusammenhang wiederholt auf die Verwendung von weißem Phosphor durch die Koalition bei ihren Luftangriffen hingewiesen.
Vertreter des Pentagons erklärten daraufhin, dass die US-Koalition keine Informationen über die in Syrien verwendete Munition preisgebe — sie würde aber allen internationalen Standards entsprechen.
Die syrische Regierung forderte die Vereinten Nationen auf, die illegale Präsenz der US-geführten Militärkoalition in Syrien zu stoppen.

Vormittags:

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden fünfmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Solotoje-5, Losowoje und Shelobok.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Granatwerfern und Schusswaffen.

ukrinform.ua: Stellvertreterin des US-Verteidigungsministers in Kyjiw
Die stellvertretende Verteidigungsministerin der Vereinigten Staaten, Laura Cooper, ist in Kyjiw für Konsultationen bezüglich der Modernisierung der ukrainischen Streitkräfte und der Erörterung der russischen Aggression angekommen, twitterte die US-Botschaft in der Ukraine.
„Wir begrüßen die stellvertretende Verteidigungsministerin der Vereinigten Staaten Laura Cooper in Kyjiw, die für Konsultationen mit ukrainischen Beamten über die Modernisierung der ukrainischen Streitkräfte und die Erörterung der inakzeptablen Aggression Russlands angekommen ist“, gibt die Meldung an.

de.sputniknews.com: USA bereiten Kampfschiff-Entsendung ins Schwarze Meer vor – CNN
Nach dem Vorfall in der Meerenge von Kertsch trifft Washington Vorbereitungen für die Entsendung eines seiner Kriegsschiffe ins Schwarze Meer. Das berichtet der US-Fernsehsender CNN unter Berufung auf US-Beamte.
Demnach beauftragte das US-Militär das Außenministerium, die Türkei über mögliche Pläne einer Kampfschiff-Entsendung ins Schwarze Meer zu benachrichtigen.
„Die Vereinigten Staaten üben ihre Tätigkeiten im Einklang mit dem Vertrag von Montreux aus. Jedoch werden wir uns zur Art unseres diplomatischen Schriftwechsels mit der türkischen Regierung nicht äußern“, zitiert der Sender einen Sprecher des Außenamtes.
Die Benachrichtigung würde der US-Marine die Möglichkeit geben, ein Kriegsschiff in diesen Bereich zu schicken, so CNN unter Berufung auf Offizielle. Diese Option werde jedoch nicht unbedingt gewählt werden.
Der stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für die Verteidigung der Staatsduma (Parlamentsunterhaus), Juri Schwytkin, erklärte, dass Moskau im Fall eines Auftauchens von einem US-Kampfschiff an der russischen Grenze antworten werde.
„Woher die Aggression oder die provokativen Handlungen auch kommen mögen – ob von der Ukraine oder den USA – ist für uns nicht sonderlich relevant. Unserer Ansicht nach darf die Staatsgrenze nicht berührt werden. Wir werden darauf entsprechend antworten. Ich möchte auf keinen Fall, dass unsere U-Boote vor der amerikanischen Küste auftauchen“, sagte Schwytkin vor der Presse…

ukrinform.ua: NBU: Internationale Reserven der Ukraine im November um fast $ 1 Mrd. gestiegen
Zum Stand vom 1. Dezember 2018 beliefen sich internationale Reserven der Ukraine auf 17,711 Milliarden USD und sind im Laufe von November um 5,8 % gestiegen, lässt der Pressedienst der Nationalbank der Ukraine (NBU) berichten.
„Internationale Reserven der Ukraine sind im November um 5,8 Prozent oder 974,5 Millionen auf 17 711,5 Milliarden USD zum Stand vom 1. Dezember 2018 gestiegen, nach den vorläufigen Daten. Die internationalen Reserven sind sowohl durch die Beschaffung der Mittel durch die Regierung als auch durch den Kauf von Devisen durch die Nationalbank auf dem Interbanken-Markt gestiegen“, steht im Bericht.

Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 05. Dezember 3:00 bis 06. Dezember 3:00
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen
bewaffneten Formationen 20.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt
eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Golmowskij, Sajzewo, Oserjanowka, Schirokaja Balka, Donezk (Trudowskije, Siedlung des Abakumow-Bergwerks), Donezker Flughafen (Volvo-Zentrum), Wasiljewka, Mineralnoje, Jasinowataja, Krutaja Balka, Spartak, Alexandrowka, Dokutschajewsk, Leninskoje.
In der Folge eines Beschusses von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine auf Sajzewo erlitt eine Frau, geb. 1933, eine Splitterverletzung.
Schäden ziviler Infrastruktur wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen bewaffneten Formationen abgeschossenen Geschosse betrug 215.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der abgeschossenen Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik der Zahl der Geschosse im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgeschossenen Geschosse 94.
Ab 00:01 am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regime der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.

Nachmittags:

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR für den 6. Dezember 2016
In den letzten 24 Stunden wurden
20 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten des Gegners festgestellt, der die Gebiete von 15 Ortschaften der Republik beschoss.
In Richtung Gorlowka haben die Kriegsverbrecher der 72. mechanisierten Brigade unter Kommando von Tatus und der 58. Panzergrenadierbrigade unter Anführerschaft von Drapatyj die Gebiete von Sajzewo, Oserjanowka, Schirokaja Balka, Golmowskij und das Gebiet des Gagarin-Bergwerks mit Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Donezk wurden von den Positionen der 28. und 92. mechanisierten Brigade unter Kommando der Henker Martschenko und Kokorjew, der 57. Panzergrenadierbrigade unter Anführerschaft von Mischantschuk sowie der 128. Gebirgssturmbrigade unter Leitung von Sobko aus die Gebiete von Spartak, Jasinowataja, Wasiljewka, Krutaja Balka, Mineralnoje, Alexandrowka, Dokutschajewsk, des Abakumow-Bergwerks und der Siedlung Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk mit Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben die Kriegsverbrecher der 79. Luftsturmbrigade auf Befehl von Kuratsch Leninskoje mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Opfer und Zerstörungen werden noch ermittelt.
Wir stellen weiter ein vollständiges Durcheinander in den bewaffneten Formationen der Ukraine im Zusammenhang mit der Einführung des Kriegszustands im Land fest.
Insbesondere beschweren sich die ukrainischen Kämpfer bei ihrem Kommando über bei ihnen eingehende Anrufe aus Militärkommissariaten auf ihren Mobiltelefonen mit der Forderung, sich an den Sammelpunkt
en zur Beteiligung an Übungsmaßnahmen zu begeben. Nach emotionalen Antworten, dass sie schon Soldaten seien und Dienst in der „OOS“-Zone tun, hören die Militärkommissariate auf, ihre Opfer zu terrorisieren.
Hieraus kann der Schluss gezogen werden, dass es in der ukrainischen Armee bis heute kein ausgearbeitetes System für den Fall der Mobilisierung der Bürger gibt. Der zweite Schluss besteht darin, dass potentielle Einzuberufende sich immer leicht Übungsmaßnahmen entziehen können, indem sie dem Anrufenden überzeugend mitteilen, dass sie sich im Dienst, insbesondere in der „OOS“-Zone befinden. Gleichzeitig haben Vertreter der Militärkommissariate zusammen mit der Polizei eine Jagd auf Verweigerer direkt auf den Straßen von Ortschaften veranstaltet.
Außerdem gibt ein solches Durcheinander bei Militär die Grundlage für Erpressung. Insbesondere haben sich Fälle von Entführung von Menschen am hellen Tag durch angebliche Mitarbeiter militärischer Einrichtungen gehäuft. Danach wird von Verwandten gefordert, dass sie ein Lösegeld zahlen. Solche Fälle wurden bereits in Kiew, Odessa, Lwow und Nikolajew festgestellt.
Unsere Aufklärung hat die Ankunft der stellvertretenden Leiterin der Vertretung der EU in der Ukraine A. Weidemann im Verantwortungsbereich des 13. Bataillons der 58. Panzergrenadierbrigade im Gebiet des Kontroll- und Passierpunkts „Majorsk“ festgestellt. Es ist bemerkenswert, dass sie von Mitgliedern der Kommission des Stabs der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ begleitet wird, die angeblich gekommen sind, um die Ausstattung der Einheit mit Personal und Technik zu überprüfen. Dabei finden wir keine Verbindung zwischen den dienstlichen Pflichten der Vertreterin der EU mit Fragen der Ausstattung der bewaffneten Formationen der Ukraine, die die friedliche Bevölkerung Von Gorlowka beschießen. Unsere Aufklärung untersucht weiter die Zwecke des Besuchs dieser Amtsinhaberin, welche sicher nichts mit ihren behaupteten Obliegenheiten zu tun haben.
Es ist wichtig anzumerken, dass
immer mehr ausländische Spezialisten zu den von der Ukraine vorbereiteten Provokationen herangezogen werden. So wurde heute im Verantwortungsbereich der 2. Bataillon der 79. Sturmbrigade die Arbeit der ausländischen Organisation „Halo Trust“ bemerkt. Offiziell befasst sich diese Organisation mit der Säuberung von Örtlichkeiten von nicht detonierten Geschossen und von alten Minenfeldern. Wir schließen nicht aus, dass die Ausländer angesichts des Mangels an regulären technischen Kräften in den ukrainischen Streitkräften für die Entminung von Örtlichkeiten im Verlauf von Angriffshandlungen herangezogen werden.
Und zum Abschluss, nach Informationen unserer Aufklärung sind im 17. Panzergrenadierbataillon der 57. Panzergrenadierbrigade, die gegenüber von Spartak stationiert ist, sechs Wehrpflichtige eingetroffen. Dabei haben sich die Anführer der ukrainischen Kämpfer nicht auf sechs Rekruten beschränkt, es gibt Informationen, das auch in anderen Einheiten Wehrpflichtige zur Beseitigung des Personalmangels geschickt werden.
Deshalb, Mütter ukrainischer Soldaten, wisst, dass eure Söhne für die politischen Ziele des Oligarchen Poroschenko insgeheim in die Zone des militärischen Konflikts geschickt werden können. Und im Fall ihres Todes wird man euch einfach über einen Unfall auf einem der Truppenübungsplätze, irgendwo tief in der Ukraine, informieren. Dabei geben Najew persönlich und seine Umgebung nicht zu, dass Wehrpflichtige in der „OOS“-Zone eingesetzt werden, und sie werden im Fall von deren Tod die Verantwortung für euren Verlust nicht übernehmen, weil die verbrecherischen Handlungen der Anführer von Poroschenko persönlich gedeckt werden.

de.sputniknews.com: US-Absicht INF-Vertrag zu begraben schafft neue Risiken für Europa – Lawrow
Das Vorhaben der USA, den INF-Vertrag zu begraben, schafft laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow neue Risiken für Europa.
„Die rücksichtslose Erweiterung der Nato, der Ausbau des Allianz-Potenzials an der sogenannten Ostflanke und die Stationierung der US-Raketenabwehrsysteme in Europa sowie illegitime Sanktionen unter ausgedachten Vorwänden — all dies hat zu einer Vertrauenskrise im Euro-Atlantik geführt”, sagte Lawrow.
Durch Washingtons Absicht, das internationale Abkommen zum Verbot nuklearer Mittelstreckenraketen zu „begraben“, werden neue Risiken in Europa geschaffen, so der Außenminister.
Ferner betonte er mit Blick auf die Abrüstungsfrage, dass der Unwillen des Westens, die Militärkontakte mit Russland wiederaufzunehmen, weitere Schritte zur Abrüstung unmöglich mache.
„Wir haben die Initiative Deutschlands über einen strukturierten Dialog zu den Sicherheitsherausforderungen unterstützt. Wenn wir diesen Prozess in einem entpolitisierten Rahmen halten, werden wir in der Lage sein, zur Deeskalation beizutragen, Boden für Rüstungskontrolle vorzubereiten und Instrumente zur Verhinderung gefährlicher Zwischenfälle zu stärken”, erklärte Lawrow in einer Sitzung des OSZE-Ministerrats.
Dafür seien aber regelmäßige Kontakte zwischen den Militärs erforderlich. Der Westen habe sie eingefroren und weigere sich bislang, sie fortzusetzen.

Dnr-online.ru: Heute, am 6. Dezember, führte das Oberhaupt der DVR Denis Puschilin eine Arbeitssitzung mit den Leitern der Vertretungen der DVR und der LVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination der Feuereinstellung an der Kontaktlinie durch. An der Besprechung nahmen der Leiter der Vertretung der DVR im GZKK Ruslan Jakubow, der Leiter der Vertretung der LVR im GZKK Michail Filiponenko, Arbeitsgruppen der Vertretungen der LVR und DVR im GZKK statt. …
Ich bin froh, heute in Donezk unsere Freunde, unsere Kollegen aus Lugansk zu begrüßen. Die Arbeit, die die Lugansker und Donezker Vertretung im GZKK tut, ist für die DVR und die LVR, für die friedliche Regelung des Konflikts sehr wichtig.
Diese Arbeit war und bleibt in all diesen Jahren aktuell. Aber ihre ganze Bedeutung werden wir in der Zukunft fühlen. Jeder Krieg endet irgendwann und heute ist eine unserer Hauptaufgaben, alle Anstrengungen in seine möglichst schnelle Beendigung zu legen, dabei ist es wichtig, dass kein einziges Kriegsverbrechen Kiews in der Vergangenheit verschwindet.
Eine der Hauptaufgaben der Vertretungen ist es, vollständige offene Information über alle zu gewährleisten, was an der Kontaktlinie geschieht, über alle Folgen von Verletzungen des Waffenstillstands von Seiten Kiews, über alle menschlichen Opfer und Zerstörungen, über jene humanitäre Katastrophe, die Kiew und Neonazi-Bataillone im Donbass verursacht haben.
Ein genauso wichtiges Arbeitsgebiet des GZKK ist die Koordination von Reparatur- und Wiederaufbauarbeiten, die Beseitigung der Folgen von Beschüssen von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine, die Gewährleistung der Sicherheit für eine unterbrechungsfreie Funktion von kritischen Objekten der zivilen Infrastruktur und ihrer Mitarbeiter in der Nähe der Kontaktlinie.
Zur Realisierung dieser Aufgaben muss eine maximal operative und effektive Zusammenarbeit zwischen unseren Vertretung auf allen Ebenen organisiert werden. Es ist wichtig, Erfahrungen auszutauschen, Informationen über Probleme, die Aktivitäten an der Abgrenzungslinie und bei den Verhandlungen zu koordinieren

Die heutige Veranstaltung dient als festes Fundament dafür. Ich bin überzeugt, dass solche Treffen auf regelmäßiger Grundlage stattfinden sollten, das wird eine bessere Zusammenarbeit zwischen den Republiken erlauben und unsere Anstrengungen bei der Erreichung unseres gemeinsamen Ziels vereinen“, sagte Puschilin.
Während der Besprechung wurden auch Probleme, die in der Zusammenarbeit zwischen den Vertretung der DVR und der LVR im GZKK existieren, besprochen.
Der Leiter der Vertretung der LVR im GZKK Michail Filiponenko unterstrich, dass die Durchführung solcher Treffen im Licht der Ereignisse, die jetzt in der Ukraine geschehen, für die Republiken äußerst notwendig ist.
„Wir haben eine Erfahrung der Zusammenarbeit mit dem GZKK der DVR, aber es gibt noch eine Menge Fragen. Außerdem hat jede der Organisationen Erfahrungen, die wir austauschen müssen. Wir haben uns das Ziel gesetzt, Ermittlungen zur Feststellung von Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung qualitativ hochwertig durchzuführen. Wir müssen weiter in allen Gebieten arbeiten und zusammenarbeiten“, sagte Michail Filiponenko.

Das Oberhaupt der DVR Denis Puschilin unterstrich auch, dass eine weitere enge und effektive Zusammenarbeit auf der Ebene der Vertreter in der Untergruppe zu Sicherheit in Minsk notwendig ist
„Dies schafft die notwendige Plattform zur Verteidigung der Interessen der Republiken in dieser Untergruppen, trotz der recht schädlichen Position der Vertreter der Ukraine, weil es schwer ist, eine Rechtsfertigung für die Verbrechen Kiews im Donbass zu finden.
Unsere Position muss professionell bleiben, durch unbestreitbare Tatsachen, Video- und Fotobeweise unterfüttert sein. Ich möchte, dass die enge Zusammenarbeit auf diesem Gebiet weitergeht“, unterstrich Denis Puschilin.
Der Vertreter der LVR in der Untergruppe zur Sicherheit in Minsk Roman Iwanow unterstrich, dass Dank der Arbeit der Vertretung im GZKK die Möglichkeit besteht, im Verhandlungsprozess in Minsk qualitativ hochwertige und zuverlässige Informationen zu liefern.
Denis Puschilin merkte an, dass eine der wichtigsten Fragen die humanitäre Entminung ist. Zu dieser Frage sprach der Vertreter der DVR in der Unterarbeitsgruppe zur Sicherheit in Minsk Alexej Nikonorow.

„In Minsk haben die Vertreter der OSZE mehrfach die Wichtigkeit von humanitärer Entminung genannt. Der Schwerpunkt liegt auf Objekten von sozialer Bedeutung. Im ganzen haben wir immer die Positionen der Gewährleistung der Sicherheit für die an der humanitären Entminung von sozialen Objekten Beteiligten unterstützt. Wir haben eine Liste dieser Objekte vorgelegt. Es gibt einen Plan für die Durchführung entsprechender Aktivitäten an diesen Objekten“, berichtete Alexej Nikonorow.
Weiter berichtete der Leiter der Vertretung der DVR im GZKK von der Arbeit:
„Das Hauptgebiet unserer Arbeit ist die operativ-beobachtende und informationsanalytische Tätigkeit.
Wir führen ein ununterbrochenes Montoring der Einhaltung der Vereinbarungen des Sicherheitsblocks von Minsk, Patrouillen an der Kontaktlinie durch, um Informationen über Fälle von Verletzung des Regimes der Feuereinstellung zu sammeln, deren Folgen festzuhalten, um sie zu veröffentlichen und die Materialien an die OSZE-Mission und andere Rechtsschutzorganisationen zu geben.
Im Zeitraum seit September 2017 wurden 98 Ermittlungen zu Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine durchgeführt.
Insgesamt wurden 1240 Anfragen nach Sicherheitsgarantien bearbeitet. Davon warne 816 für die Durchführung von Reparatur- und Wiederaufbauarbeiten an Objekten in der Nähe der Kontaktlinie und 424 für humanitäre Aktivitäten von Vertretern internationaler Organisationen in den frontnahen Gebieten.
Im Ergebnis der über die OSZE-Mission erfolgte Zusammenarbeit mit der ukrainischen Seite im GZKK ist es gelungen 357 Sicherheitsgarantien für Energietechniker für die Durchführung
von Reparaturarbeiten zu erreichen, 421 für das kommunale Unternehmen „Woda Donbassa“ zur Wiederherstellung der Wasserversorgung und 38 für Arbeiten an der Gasversorgung.
Nach einer Vereinbarung mit der ukrainischen Seite mit Un
terstützung der OSZE-Mission gewährleistet eine operative Beobachtungsgruppe der DVR im GZKK täglich zwei mal die Sicherheit beim Schichtwechsel an der Donzeker Filterstation. Dadurch konnte das Personal der Station seit 179 Tage normal arbeiten.
Auf einem Arbeitstreffen im September wurde die Wichtigkeit hevorgehoben, die Bevölkerung operativ über die Situation an der Kontaktlinie zu informieren.
Insgesamt haben wir 3150 Mitteilungen veröffentlicht, davon wurden 1815 über die Situation an der Kontaktlinie online veröffentlicht.
Ich will versichern, dass das Team des GZKK auch im weiteren alle gestellten aufgaben zum Wohl und zum Wiederaufbau unserer Republik erfüllen wird“, sagte Ruslan Jakubow.

Das Oberhaupt der DVR zeichnete Mitarbeiter der DVR im GZKK für ihre besonderen Verdienste aus.
„Es ist wichtig, dass die Arbeit, die wir uns bemühen, professionell und verantwortlich zu tun, ausgezeichnet wird. Deshalb halte ich es für richtig, die Arbeit unserer Spezialisten, die wirklich sehr viel tun, oft dabei ihr Leben riskieren, zu schätzen“, sagte Denis Puschlin.
Für besondere Verdienst vor der DVR wurde der Leiter der Vertretung der DVR im GZKK Ruslan Jakubow ausgezeichnet.
Für erhebliche Errungenschaften in ihrer beruflichen Tätigkeit wurden weitere Mitarbeiter der Behörde mit Medaillen „Für Heldentaten bei der Arbeit“ und Ehrenurkunden des Oberhaupts der DVR ausgezeichnet.

de.sputniknews.com: Neues russisches Smartphone kommt auf den Markt
Der russische Internetkonzern Yandex nutzt seine Marktmacht und traut sich mit einem eigenen Smartphone auf den hartumkämpften russischen Handymarkt. Vielleicht auch bald bei uns?
Yandex kennt in Russland jeder. Ursprünglich als Entwickler einer Suchmaschine angetreten, ist die Firma aus Moskau inzwischen auch der größte Online-Händler und der wichtigste Taxi-Ruf-Dienst. Yandex ist also in Russland Google, Amazon und Uber in einem. Die Yandex-Suchmaschine ist in Russland noch immer mit 64 Prozent Marktführer weit vor Google. Diesen Bekanntheitsgrad will das an der Börse gehandelte Unternehmen nun ausnutzen, um ein eigenes Smartphone herauszubringen. Dies bietet sich an, da nicht erst Verträge mit anderen Anbietern von Internet-Dienstleistungen geschlossen werden müssen, da Yandex so ziemlich die gesamte Palette wie einen eigenen Browser, einen Online-Übersetzer, einen Kartendienst, E-Mail-Postfächer, Cloud-Dienste und einen AppStore selbst im Angebot hat und diese auf den eigenen Smartphones vorinstallieren kann.
Viel Smartphone für alle
Am Mittwoch präsentierte der Konzern die schmucke Eigenmarke Yandex.Phone in Moskau. Ab heute soll es zu einem Preis von circa 240 Euro in Russland erhältlich sein. Der auch für Russen erschwingliche Preis des neuen Yandex-Smartphones deutet an, dass die Zielgruppe für das Gerät nicht nur reiche Hipster, sondern durchaus alle sind. Dafür bietet das Yandex.Phone neben dem Zugang zu der umfangreichen Yandex-Software mit einem Qualcomm-Prozessor und Kameras vorn und hinten durchaus auch solide Hardware.
Ob Yandex nun auch den großen Smartphone-Anbietern der Welt Paroli bieten kann, wird sich zeigen. Bisher liefern sich vor allem Huawei und Samsung, die zusammen mehr als die Hälfte des Marktes beherrschen, ein Kopf-an-Kopf-Rennen in Russland. Auch IPhones sind dort sehr beliebt. In Russland entwickelte Smartphones konnten sich bisher nicht signifikant durchsetzen auf dem einheimischen Markt. Vielleicht führt aber eine gewisse patriotische Stimmung nun dazu, dass russische Smartphones in Mode kommen. Allerdings nur, wenn die Qualität stimmt, was sich im Falle des Yandex.Phones erst noch zeigen muss. Der russische Internet-Marktführer dürfte mit seinem Gesamtpaket jedoch ganz gute Karten für Erfolg haben.
Ob das Yandex-Phone auch außerhalb von Russland erhältlich sein wird, ist bisher nicht bekannt.

Mil-lnr.info: Erklärung des Leiters des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR Oberleutnant Ja. A. Osadtschij
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat eine
Tendenz zur Verschärfung.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner
fünfmal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Auf Befehl des Kommandeurs der Kämpfer der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte Wojtschenko wurde Solotoje-5 mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Während des Beschusses traf eines der Geschosse ein Wohnhaus, es entstand ein Brand und das Haus brannte vollständig ab, eine ganze Familie verlor ihr Dach über dem Kopf – ein weiter
es Opfer der ukrainischen Straftruppen.
Von den Positionen der Straftruppen, die vom Kommandeur der 10. Gebirgssturmbrigade Subanitsch geleitet werden, wurde das Gebiet von
Shelobok mit 82mm-Mörsern beschossen.
Mit Granatwerfern und Schusswaffen wurde das Gebiet von
Losowoje auf Befehl des Kommandeurs der 72. mechanisierten Brigade des Kriegsverbrechers Tatus beschossen.
Insgesamt wurden mehr als 60 Geschosse auf das Territorium der Republik abgeschossen.
Die ukrainischen Truppen konzentrieren weiter Truppen in der „OOS“-Zone.
Am 4. Dezember sind an der Eisenbahnstation Rubeshnoje drei Waggens mit Panzertechnik eingetroffen, darunter Artilleriegeschütze, Panzer und Schützenpanzer. Nach der Entladung wurde ein großer Teil der Technik auf Hänger in Richtung Kremennaja gebracht, die restliche Technik nach Sewerodonezk.
Auf dem Territorium des Sanatoriums „Osernyj“ in Kremennaja sind sechs Panzer, vier Artilleriegeschütze und 130 Mann stationiert.
In Warwarowka, auf der dem Territorium einer Konservenfabrik, sind fünf Panzer der ukrainischen Streitkräfte stationiert. Entlang der Straße Strastje – Nowoajdar befinden sich in einem Waldstück mehr als 20 Panzer, die mit speziellen Netzen und zweigen getarnt sind.
Auf dem Terirtorium der Lissitschansker erdölverarbeitenden Fabrik und des zivilen Flugplatzes in Sewerodonezk bestehen spezielle Plätze für Militärhubschrauber.
Ich wende mich an die Mitarbeiter der OSZE-Mission mit dem Aufruf, eine Kontrolle der
Fälle von Konzentration verbotener Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie vorzunehmen.
Es gibt weitere Fälle von nicht kampfbedingten Verlusten der ukrainischen Streitkräfte.
Am 4. Dezember wurde der Soldat Bogdan Chlewnoj im 1. Bataillon der 14. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte aufgrund von unvorsichtigem Umgang mit der Waffe tödlich verletzt. Es wurde festgestellt, dass der Betroffene unter Drogeneinfluss stand. Der Kommandeur der Brigade Wojtschenko verheimlicht diesen Fall sorgfältig.
Außerdem hat das Kommando der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ die Anweisung ausgegeben, den Verekhr von Soldaten mit der Waffe einzuschränken. Dies liegt an den sich häufenden Beschwerden örtlicher Einwohner über Drohungen mit der Waffe gegenüber der friedlichen Bevölkerung.
Es wurde bekannt, ass am 5. Dezember drei Soldaten aus der 72. Brigade der ukrainischen Streitkräfte in ein Lebensmittelgeschäft in Troizkoje gingen und unter Drohung mit der Waffe Lebensmittel und Alkohol für 3000 Griwna mitnahmen.

Die Volksmiliz der LVR hält trotz der ständigen Provokationen von Seiten der ukrainischen Truppen ihre Verpflichtungen zur Wiederherstellung von Frieden im Donbass ein.
Unsere Einheiten tun ununterbrochen Dienst, führen Übungen zur militärischen Ausbildung durch, um eine hohe Kampffähigkeit aufrechtzuerhalten, um jeder Aggression von der ukrainischen Seite standhalten zu können.

ukrinform.ua: Stärkung des Grenzschutzes: Ukraine will Truppenverbände an Grenze zu Russland verlegen
Truppenverbände der ukrainischen Streitkräfte werden in die gefährlichsten Richtungen an der Staatsgrenze zu Russland verlegt.
Das erklärte Präsident der Ukraine Petro Poroschenko in einer Rede auf einem Militärflughafen in der Oblast Schytomyr, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform.
„Eine Verstärkung der Truppenverbände ist ein wichtiges Element der angemessen Antwort auf Handlungen des Aggressors gemäß der von mir genehmigten Strategie zum Einsatz der Kräfte für die Verteidigung des Landes. Im Rahmen dieses Prozesses werden Kampfverbände der Streitkräfte der Ukraine in die gefährlichsten Richtungen entlang der ganzen Linie unserer Grenze zu der Russischen Föderation, dem Aggressor-Land, verlegt“, sagte der Staatschef.
Er betonte weiter, Ziel solcher Maßnahmen sei die Stärkung der Verteidigungsfähigkeiten und die Bereitschaft, den Aggressor zu stoppen und dabei ohne eine einzige Sekunde zu zögern. „Dem realen Gegner muss klar sein, dass der Preis für seine aggressiven Handlungen sehr sehr hoch sein wird“, so Poroschenko.
Das Staatsoberhaupt sagte weiter, dass die Ausrufung des Kriegsrechts in einigen Regionen eine „zeitgemäße und richtige“ Entscheidung war. Das sei in der ersten Woche des Kriegsrechts bestätigt worden. Nach Worten von Poroschenko ermöglichte das Kriegsrechts ermöglichte eine weitere Stärkung des Kampffähigkeit der militärischen Einheiten und der Verteidigung, die Überprüfung der Reserve und die Truppenverlegung.

de.sputniknews.com: Ukrainische Gewässer ausweiten: Rada beschließt Gesetz
Die Werchowna Rada (ukrainisches Parlament) hat ein Gesetz über die angrenzende Zone verabschiedet, das in Übereinstimmung mit dem Seerechtsübereinkommen von 1982 die Erweiterung des von Kiew kontrollierten Meeresgebiets um zwölf Meilen ermöglicht.
244 Abgeordnete stimmten für das Dokument. Das erforderliche Minimum betrug dabei 226 Stimmen.
Die Verfasser des Gesetzes meinen, es werde „eine Grundlage für eine erhebliche Verringerung des Schmuggelhandels im Schwarzen Meer schaffen, Verletzungen der Staatsgrenze verhindern, positive Auswirkungen auf die Sicherheitslage in der Region haben und die wirtschaftliche Souveränität der Ukraine gewährleisten“.
Unter anderem erlaubt das Gesetz dem ukrainischen Grenzschutzdienst, während eines Angriffs auf ukrainische Schiffe oder einer Bodeninvasion ohne Vorwarnung zu schießen.
Das russische Außenministerium betonte, dass diese Bestimmung nicht auf das Asowsche Meer angewendet werden könne, da es sich hierbei um Binnengewässer der Ukraine und Russlands handle.
Zuvor hatte der ukrainische Präsident, Petro Poroschenko, auf seiner Twitter-Seite den Aufbau von Militäreinheiten an der russisch-ukrainischen Grenze angekündigt.
Die Verstärkung der Truppen in Übereinstimmung mit dem vom Präsidenten angenommenen strategischen Konzept über den Einsatz der staatlichen Verteidigungskräfte sei ein wichtiger Bestandteil einer angemessenen Reaktion auf das Vorgehen eines Aggressors, so Poroschenko.
​„Im Rahmen dieses Prozesses werden die Kampfeinheiten der ukrainischen Streitkräfte in den gefährlichsten Gebieten entlang unserer gesamten Grenze eingesetzt werden, um die Verteidigungsfähigkeiten zu stärken und zur Abwehr des Aggressors bereit zu sein – ohne eine Sekunde zu verlieren“, erklärte Poroschenko weiter.
Am 26. November hatte das ukrainische Parlament der Einführung des Kriegsrechts im Land zugestimmt. Es soll auf 30 Tage und zunächst nur auf bestimmte Regionen des Landes beschränkt sein. Die ukrainische Armee und der Sicherheitsdienst SBU wurden in den Bereitschaftszustand versetzt.

ukrinform.ua: Parlament kündigt Freundschaftsvertrag mit Russland auf
Das ukrainische Parlament hat das Gesetz „Über die Aufkündigung des Vertrags über Freundschaft, Zusammenarbeit und Partnerschaft mit der Russischen Föderation“ verabschiedet.
Für das Gesetzt stimmten 227 von 226 notwendigen Abgeordneten des Parlaments, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform. Gemäß dem Gesetz gilt der Vertrag ab 1. April 2019 als gekündigt.
Der Vertrag über Freundschaft, Zusammenarbeit und Partnerschaft zwischen der Ukraine und Russland wurde 1997 in Kyjiw unterzeichnet. Der Vertrag verpflichtete beide Ländern, „die territoriale Integrität und Souveränität zu achten“ und bestätigte die „Unverletzlichkeit der bestehenden Grenzen“. Der Freundschaftsvertrag verlängert sich um weitere 10 Jahre, wenn eine der Vertragsparteien sechs Monate vor Ablauf der Laufzeit ihre Absicht der anderen Vertragspartei nicht mitteilt, den Vertrag zu kündigen.
Das Außenministerium der Ukraine informierte am 22. September Russland, dass die Ukraine den Vertrag nicht verlängern wird.
Präsident der Ukraine Petro Poroschenko brachte am 3. Dezember einen Gesetzentwurf zur Aufkündigung des Vertrags ins Parlament ein.

Lug-info.com: Der Volkssowjet der LVR hat heute in erster und zweiter Lesung das Gesetz „Über die grundlegenden Garantien der Recht des Kindes in der LVR“ behandelt.
„Das Gesetz ist auf die Gewährleistung der grundlegenden Garantien der Rechte und Interessen des Kinder in der LVR gerichtet. Sein Ziel ist die Schaffung von rechtlichen und sozialökonomischen Bedingungen zur Realisierung von Rechten und Interessen von Kindern“, sagte die Abgeordnete Nelli Sadiraka.
„Dies sind gesetzliche Garantien der Rechts des Kindes, Institute zur Unterstü
tzung des Kindes bei der Verteidigung seiner Rechte und Interessen, Maßnahmen zum Schutz von Rechten des Kinder im Bereich der Bildung, beim Erhalt der Gesundheit, Maßnahmen zur Schutz der Rechte und Interessen der Kinder im Bereich der Berufsorientierung, der Berufsausbildung und der Beschäftigung, Garantieren für die Rechte der Kinder auf Urlaub und Erholung“, erzählte die Abgeordnete.
„Außerdem werden Vollmachten der ausführenden Organe des Staates, der Bevollmächtigten des Ministerrats der LVR, der Organe der örtlichen Selbstverwaltung im Bereich der Organisation von Urlaub und Erholung von Kindern festgelegt, Maßnahmen zur Verteidigung von Rechten und Interessen des Kindes bei der Bildung sozialer Infrastruktur für Kinder…“, fügte sie hinzu.
Sie merkte an, dass daneben von dem Gesetz Maßnahmen zur Unterstützung der physischen, intellektuellen, psychischen und geistigen Entwicklung der Kinder vorgesehen sind, Mittel zum Kampf gegen den Kinderhandel und die Ausbeutung von Kindern sowie der Schutz der Rechte der Kinder, die sich in schwierigen Lebenssituation
en befinden.

ukrinform.ua: Kurt Volker: USA erwägen Ausschluss Russlands von SWIFT
Ein Ausschluss der russischen Banken kann von dem internationalen Zahlungssystem SWIFT kann eine der Antworten der USA auf die russische Aggression in der Straße von Kertsch sein.
Das sagte der US-Sonderbeauftragte für die Ukraine, Kurt Volker, in einem Interview für Voice of America. Die USA wollen solche Maßnahmen treffen, dass Russland in Gespräche einwilligen würde, um eine Lösung zu finden, so Volker. Ihm zufolge ziehen die USA und ihre Verbündeten eine Reihe von Varianten in Betracht, um neue Fälle „der einseitigen Kontrolle Russlands“ im gemeinsamen Asowschen Meer zu vermeiden.
Nach Worten von Volker würden Kosten des SWIFT- Ausschlusses für Russland aber auch für Verbündete groß. „Wir müssen aber die Möglichkeit solcher Option behalten, weil wir nicht weiter zuschauen können, wie Russland aggressive Schritte, wie dieser, gegen seine Nachbarn macht“, betonte er.

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