Neuigkeiten aus Wirtschaft und öffentlichem Leben in Novoròssija 02.12. ̶ 08.12.2023

Erscheint seit 2014

Quellen: siehe Schluss dieser Ausgabe

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Weitere Übersetzungen mit Bezug auf den Donbass sind weiterhin zu finden auf
https://t.me/RenateKoppe (Anmeldung erforderlich).

Nachtrag von Fr, -1.XII.:


Museum des Kosakentums in Stanica Luganskaja
(LNR)
Kherson-news.ru / Olga Ljubimova, Kulturministerin der RF – Das Museumsgebäude wurde im Jahr 2014 teilweise zerstört. Nachdem die Lugansker Volksrepublik Teil Russlands wurde, übernahm das Staatliche Historische Museum die Patenschaft über das örtliche Museum. Heute sind die Restaurierungsarbeiten mit unserer Unterstützung abgeschlossen.


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Rechts: Die Grenze brachte das Kosakentum hervor, aber die Kosaken erschufen Russland – Graf Ljev Tolstòj
       Die Besucher können jetzt eine Sammlung archäologischer Materialien besichtigen, die auf dem Territorium von Stanica Luganskaja und den angrenzenden Bezirken gefunden wurden. In separaten Sälen wird über die Entstehungsgeschichte der Donkosaken, das Leben der Einwohner im 19. und 20. Jahrhundert sowie von aktuellen Ereignissen berichtet.
       Eine ganze Reihe von Aktivitäten zielt darauf ab, alle 77 Museen in den neuen Republiken und Oblasten zu unterstützen. (Die staatliche Einrichtung »Museums- und Ausstellungszentrum« – d. Übers.) ROSIZO‹ hat bereits dazu beigetragen, ein Kinomuseum in Šachtjorsk zu eröffnen und im Rubljov-Museum von Volnovacha eine Ausstellung mit dem Titel »Gesichter russischer Ikonen« eingerichtet. […]
       Dies ist nur ein Teil unserer umfangreichen Arbeit zur Integration der Bewohner der neuen Föderationssubjekte in den kulturellen Raum des Landes. Eine Arbeit, die wir fortsetzen werden.

Sonntag:

Förderung des Baus von Eigenheimen wäre was Neues
Dan-news.ru – „Die Idee, in der Donezker Volksrepublik Privathäuser zu bauen, kann zur Gründung größerer Familien beitragen, so Aleksej Muratov von der Gesellschaftlichen Bewegung »Donezker Republik« und stellvertretender Sekretär der Donezker Regionalabteilung von »Einiges Russland« das in Russland ausgerufene Jahr der Familie kommentierend.


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Foto: globallookpress / Viktor Lisicyn
       „Wir von der Partei »Einiges Russland« haben schon vor einiger Zeit das Programm der Strategie zur Wiederbelebung und Entwicklung der DNR eingeführt. Die Menschen kommen zu unseren Veranstaltungen nicht nur mit Fragen, sondern auch mit Vorschlägen. So ist in der Republik neben der Sanierung von Wohnblöcken auch die Idee des Baus von Eigenheimen aufgekommen. Aus diesem Grund ist das Jahr der Familie für uns besonders wichtig. Mit der Unterstützung des Staates werden Familien viel aktiver gegründet“, sagte Muratov.
       Er fügte hinzu, dass die Ausrufung des Jahres der Familie für die DNR, deren Bevölkerung in den Jahren der ukrainischen Aggression merklich abgenommen hat und die unter Arbeitskräftemangel leidet, von besonderer Bedeutung ist. […]
       Durch einen Erlass des russischen Präsidenten Vladimir Putin wurde das Jahr 2024 zum Jahr der Familie erklärt. […]

Herzlichen Glückwunsch
 Lug-info.com – Am 4. Dezember 2014 unterzeichnete das Oberhaupt der LNR einen Erlass über die Gründung einer staatlichen Nachrichtenagentur, des Lugansker Informationszentrums (LIC). Dem Dokument zufolge wurde die Agentur gegründet, „um zuverlässige Informationen über die Ereignisse in der Lugansker Volksrepublik zu verbreiten, über die Tätigkeit der Legislativ- und Exekutivorgane zu informieren sowie Gesetze und Rechtsverordnungen zu veröffentlichen“. In diesem Jahr wurde die Agentur auch in Russland offiziell registriert.


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Pásečnik gratuliert – Foto: Marina Sulimenko
NEUN JAHRE IN DER REPUBLIK
In all diesen Jahren hat sich die Agentur gemeinsam mit der Republik entwickelt. Die Mitarbeiter des L
IC haben unter den schwierigen Bedingungen eines langjährigen Kampfes unschätzbare Erfahrungen gesammelt, die ein breites Spektrum von Themen abdecken: von militärischen Operationen bis zur Wiederherstellung kriegsgeschädigter Einrichtungen der Volkswirtschaft, von Gesetzesinitiativen bis zum Alltag der Arbeitnehmer in allen Bereichen.
       Sowohl die Berichte des LIC, von denen viele ursprünglich buchstäblich „auf den Knien“ entstanden, als auch die von unseren Korrespondenten aufgenommenen Fotos sind bereits Geschichte, Zeugnisse des Kampfes der Einwohner der Volksrepublik um Freiheit, Zeugnisse von den großen Anstrengungen, die unternommen wurden, um die Luganščina, die nicht von den Besatzern versklavt werden konnte, wiederzubeleben – mit als logischer Folge dem Referendum und dem Beitritt der LNR zur Russischen Föderation.
DIE STIMME DER REGION LUGANSK
Objektivität, Genauigkeit und Effizienz haben uns zu einer unverzichtbaren Nachrichtenquelle für die Bewohner der gesamten Lu
ganščina gemacht.
       Aber nicht nur in der Republik, sondern auch in ganz Russland sind die Informationen des LIC gefragt. Es wäre nicht übertrieben, zu sagen, dass wir das Sprachrohr der LNR seien. Die Materialien der Agentur werden regelmäßig von führenden föderalen Medien herangezogen und von so maßgeblichen Medien wie dem ›Kommersànt, Argumènty i Fàkty‹ und der ›Komsomòlskaja Právda und RT zitiert.
       Wir – nach Meinung Kiews eine „separatistische“ Quelle – werden auch in der Ukraine gelesen und wurden von Kiew verboten.
       Wie wichtig die Agentur als Informationsquelle ist, zeigt sich an den wiederholten Cyber-Angriffen feindlicher Kräfte. In neun Jahren gab es über tausend davon, aber wir haben ihnen standgehalten.


EIN PAAR ZAHLEN
In diesem Jahr hat die LIC-Website seit Beginn ihrer Arbeit insgesamt mehr als 137 Millionen Besucher verzeichnet, wobei die durchschnittliche Zahl der täglichen Aufrufe während des gesamten Zeitraums bei 42 000 lag. Die Zahl der Abonnenten des Kanals der Agentur hat 33.000 überschritten. […]
       Die meisten Besucher (82,9 %) kommen aus Russland, gefolgt von Schweden (2,8 %), Deutschland (2,81 %), Belarus, Frankreich, den Niederlanden, Polen, dem Vereinigten Königreich, den USA und Israel. […]
       Bis heute wurden auf der LIC-Website mehr als 100.000 Berichte veröffentlicht, darunter Nachrichten, Interviews, Essays, Fotoreportagen und Dokumente.
       Über 4.000 Pressekonferenzen und Briefings wurden im Laufe der Zeit im LIC abgehalten.
       Wir entwickeln uns und werden stärker, es gibt viele Pläne, interessante Pläne und Ideen, die wir auf jeden Fall verwirklichen werden. Die Republik der Russischen Föderation verändert sich rasant, wir uns auch, und im nächsten Jahr werden wir unsere Leser mit einem neuen Design und bunten und interessanten Publikationen erfreuen.


Nikolaj Valujev und Jeff Monson fuhren in das größte Bergwerk der DNR ein
Donetsk.kp.ru (Komsomòlskaja Právda / N. Makarenkov, P. Chanarin) – Der verdiente Meister des Sports der Russischen Föderation und Abgeordnete der Staatsduma Nikolaj Valujev und der bekannte Mixed-Martial-Arts-Kämpfer und zweifache Weltmeister im brasilianischen Jiu-Jitsu Jeff Monson (Jeff Monson – Wikipedia [interessant – d. Übers.]) besuchten im Rahmen der Dreharbeiten zum Dokumentarfilm über den Donbass Just Life das größte Unternehmen und Flaggschiff der Kohleindustrie der Donezker Volksrepublik, das Bergwerk ›Komsomòljec Donbàssa. Die berühmten Gäste sprachen mit den Bergleuten und sahen nicht nur, wie das „schwarze Gold“ abgebaut wird, sondern arbeiteten auch mit dem Presslufthammer.
       Das Ministerium für Kohle und Energiewirtschaft der DNR teilte mit, dass die Bergleute die berühmten Champions gerne willkommen hießen. Der Rundgang durch den Betrieb wurde mehrmals durch Bitten um gemeinsame Fotos und Autogramme unterbrochen.
       „›Komsomòljec Donbàssa wurde nicht zufällig für die Dreharbeiten ausgewählt, das Bergwerk hat eine bewegte Geschichte“, hieß es in der Behörde. „Es ist wiederholt unter Beschuss geraten und 2014 wurden die Anlagen an der Oberfläche erheblich beschädigt“.
       Dank der Bemühungen des Kollektivs konnte das Unternehmen jedoch wieder aufgebaut werden und liefert heute wieder Kohle für den Bedarf der Region.
       Im nächsten Jahr soll die 100millionste Tonne Kohle gefördert werden“, sagte Anatolij Antonjev, der stellvertretende Direktor.
                  
b1Foto: Ministerium für Kohle und Energiewirtschaft der DNR
        Vor dem Abstieg erhielten Valujev und Monson eine Sicherheitseinweisung und fuhren dann in eine Tiefe von 628 Metern ein, wo im zweiten östlichen Streb des Flözes L3 von Block 2 Kohle abgebaut wird.
       Während der Dreharbeiten haben die Moderatoren des Projekts mit vielen Bergleuten gesprochen und sie gefragt, warum sie ihr Leben einer so harten und gefährlichen Arbeit widmen“, so das Ministerium. Ihre Geschichten sind unterschiedlich, aber sie alle eint die aufrichtige Liebe zu unserer Region. Es ist diese Liebe, die die Bergleute dazu bringt, Hunderte von Metern in das Innere der Erde hinabzusteigen. Aber auch viele von ihnen verteidigen ihre Heimat mit Waffen in der Hand.
       Nikolaj Valujev merkte an, dass er fünf Jahre lang im Kuzbass gearbeitet habe und viele Male in den dortigen Bergwerken gewesen sei, so dass er mit der Kohleindustrie einigermaßen vertraut sei.
       Wir haben gesehen, was für ein eingespieltes Team ihr seid, und es war uns eine große Freude, euch persönlich kennen zu lernen“, so Valujev zu den Mitarbeitern. Zuallererst möchte ich allen Bergleuten wünschen, dass ihr genau sooft wieder rauskommt wie ihr einfahrt. Es ist großartig, cool, ich bin sehr froh, hier gewesen zu sein.“ […]
       Ich habe schon öfter gesagt, dass mir an Russland gefällt, dass man hier einen Menschen zum ersten Mal treffen kann und er sofort zu einem echten Freund wird. Heute habe ich gesehen, wie sie hier im Bergwerk arbeiten. Ich bin sehr froh, dass ich hierher gekommen bin“, sagte Jeff Monson seinerseits.
       Erinnern wir uns daran, dass Jeff Monson zuvor Mariupol besuchte, wo der Sportler neben den Dreharbeiten für den Film auch ein offenes Training für Kinder und Erwachsene abhielt, bei dem er seine Fähigkeiten zeigte und einige Techniken vermittelte.
       Monson merkte an, dass der Film Just Life gemacht wird, um die Wahrheit zu sagen, um den Bewohnern des Donbass das Wort zu geben.
       Dieser Film ist nicht meine Meinung, nicht die Meinung Amerikas und auch nicht die Meinung Russlands. Es ist die Meinung der dort lebenden Menschen, ihre Stimme. Die derjenigen, die bombardiert wurden, die Kinder, Ehefrauen, Ehemänner verloren haben. Diejenigen, die ihre von der Ukraine zerstörten Häuser verlassen mussten. Das ist ihre Stimme, deshalb ist es so wichtig, betonte der berühmte Sportler.

Dienstag:

„Wir haben Moldawien nicht verlassen; wir sind nie ein Teil davon gewesen“
Novostipmr.com – Der Präsident der PMR, Vadim Krasnosjelskij, rief ins Gedächtnis, wer d
er Separatist ist. Er erklärte, warum Moldawien kein Recht hat, Pridnjestrowien zu beanspruchen. Die Grundlage der Staatlichkeit Pridnjestrowiens ist die Moldawische Autonome Sozialistische Sowjetrepublik (MASSR), die 1924 gegründet wurde, als das Gebiet der heutigen Republik Moldóva noch von Rumänien annektiert war.


Die Staatlichkeit Pridnjestrowiens ist älter als die der heutigen Republik Moldóva.
  Am 12. Oktober 1924 wurde die Moldawische Autonome SSR als
Teil der Ukrainischen SSR gegründet.

  1929 wurde Tiraspol zur Hauptstadt der MASSR.
  Zu dieser Zeit war das Gouvernement Bessararbien von Rumänien annektiert.
       Die erste Republik in Pridnjestrowien (die MASSR) mit Tiraspol als Hauptstadt wurde zur Keimzelle einer neuen Unionsrepublik, der Moldawischen SSR, die 1940 künstlich geschaffen wurde als die Sowjetunion die Kontrolle über das ehemalige Gouvernement Bessarabien des Russischen Reiches zurückgewann. Schon 1940 wurde die Hauptstadt nach Chișinău verlegt.
Fünfzig Jahre später, 1990, verabschiedeten die Nationalisten im Obersten Sowjet der MSSR eine Resolution, in der die Gründung dieser Unionsrepublik als ungesetzlich bezeichnet wurde. Juristisch bedeutete das den Verzicht auf Pridnjestrowien. Dieses historische Faktum wurde vom Präsidenten der PMR, Vadim Krasnosjelskij, bei einer öffentlichen Vorlesung für Schüler und Studenten angeführt.
       „Wir haben Moldawien nicht verlassen, sondern wir sind nie ein Teil davon gewesen. Das Parlament in Chișinău hat die Moldawische SSR in zwei Subjekte zerlegt: in Moldawien und Pridnjestrowien. Wir sind keine Separatisten. Die Separatisten sind diejenigen, die diese Entscheidung getroffen haben. Das ist eine historische Tatsache, und es ist schwierig, sie zu bestreiten“, sagte Krasnosjelskij.


Das Gebiet der heutigen Republik Moldóva wurde 1940 mit dem
Pridnjestrowiens vereinigt:
  Am 28. Juni 1940 erobert die Sowjetunion Bessarabien zurück und gliedert
das ehemalige Gouvernement der MASSR an.

  Am 2. August 1940 vereinigt die Führung der UdSSR die Territorien
Pridnjestrowiens und Bessarabiens
zur neuen Moldawischen SSR mit
Kišinjòv/
Chișinău als Hauptstadt.
  Faktisch errichtete die UdSSR die moldawische Staatlichkeit, die mit dem
Entstehen Rumäniens verloren gegangen war, wieder.

  Dadurch war der Konflikt zwischen zwei Regionen mit unterschiedlicher
Bevölkerung und Ökonomie vorprogrammiert.


       Der Präsident betonte, dass Bessarabien an die erste Republik Pridnjestrowiens, die MASSR, angegliedert wurde und nicht umgekehrt. „Nicht wir ihnen, sondern sie, Bessarabien, wurden uns angegliedert, wodurch die MSSR entstand“, sagte der Staatschef.
       Das Territorium Pridnjestrowiens war historisch gesehen nicht Teil des moldawischen Staates. Das Fürstentum Moldova entstand 1359 im Tal der Flüsse Siret, Suceava und Moldova in der Nähe der Karpaten. Am Ende des 14. Jahrhunderts dehnte es seinen Einfluss auf das Gebiet zwischen Prut und Dnjestr aus, das zuvor zum Khanat der Goldenen Horde gehört hatte. Die östliche Grenze des Fürstentums Moldova bildete der Dnjestr. Das Gebiet von Pridnjestrowien war damals zwischen dem Großfürstentum Litauen, dessen Bevölkerung zu 90 % aus Russen bestand, und der schwächelnden Goldenen Horde aufgeteilt. Im 16. Jahrhundert fiel das Fürstentum Moldóva unter die Herrschaft des Osmanischen Reiches, das sich den Süden der Prut-Dnjestr-Region, Bessarabien genannt, einverleibte und die Festung Bendery errichtete. Infolge der Russisch-Türkischen Kriege und der Teilung der Polnisch-Litauischen Gemeinschaft wurden die Gebiete Pridnjestrowiens (1792, 1793) und der Prut-Dnjestr-Region (1812) Teil Russlands. Pridnjestrowiens gehörte verwaltungstechnisch zu den Provinzen Cherson und Podolien, und auf dem Territorium der Prut-Dnjestr-Region wurde die Oblast (später Gouvernement) Bessarabien geschaffen. 1862 vereinigte sich das Fürstentum Moldova mit der Walachei zu einem Staat, der 1882 das heutige Rumänien bildete und hörte damit auf, zu existieren.


Mittwoch:

Eine etwas andere Geflügelfarm
Lug-info.com – Ein Wachtelzuchtbetrieb in Krasnodon möchte einen Zuschuss für weitere Entwicklungs- und Kooperationsmaßnahmen erhalten. Dies teilte das Ministerium für Landwirtschaft und Ernährung der LNR mit.
      „Zu den Plänen des Ministeriums für Landwirtschaft und Ernährung der LNR für das kommende Jahr gehört die Umsetzung eines Programms zur Unterstützung kleiner landwirtschaftlicher Betriebe durch ein System von Zuschüssen […]. In diesem Zusammenhang hat sich die Leitung des Ministeriums mit der Arbeit des kleinen landwirtschaftlichen Betriebes ›Nikítina‹ vertraut gemacht, der gerne Teilnehmer dieses Programms werden will“, heißt es in der Mitteilung.


Foto: Landwirtschaftsministerium der LNR
       Der Betrieb plant, den Hof umzubauen, das Gelände zu verbessern, die Käfige für Wachteln zu erneuern, ein automatisches Gerät zur Reinigung des Kots anzuschaffen und die materielle Sicherheit der Mitarbeiter zu erhöhen.
       Nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums produziert der Betrieb seit 23 Jahren Wachteleier und züchtet Geflügel. Der Familienbetrieb wurde im Jahr 2000 gegründet. Die Zahl der Wachteln betrug damals zweitausend, inzwischen ist sie auf siebentausend angestiegen.
       Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 1.102 Tausend Wachteleier gelegt. Sie wurden in den Supermarktketten der Republik: ›Párus‹, SPAR, »Sieben Meere« und den Einkaufszentren ›Gùlliver‹ und ›Prestiž‹ sowie in anderen Handelseinrichtungen verkauft.

Fehler der Vergangenheit korrigieren
Dan-news.ru – Der Industriepark MariúpolTjM wird die Produktionsanlagen der Werke AzòvM und AzòvElèktroStal zusammenfassen. Dies wurde heute von Vladislav Vasiljev, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Regierung der DNR, angekündigt.
       „Tausende von Arbeitsplätzen, riesige Werkstätten und einzigartige Produkte – das sind die Perspektiven des Industrieparks MariúpolTjM. An diesem Wochenende war ich wieder in Mariupol: Wir bringen die historische Vereinigtheit der Gießerei- und Maschinenbaubetriebe zurück„, schreibt Vasiljev in seinem Telegram-Kanal.


       Der Staatsbetrieb ›MariúpolTjM‹ wird den beiden Standorten bei der Wiederherstellung der gemeinsamen Infrastruktur helfen und sich dabei mit der Bilanzierung von Immobilien, der Gewinnung von Investoren und der Registrierung von Leistungen befassen. Zu den vorrangigen Aufgaben gehören die Wiederherstellung der Strom-, Gas- und Wasserversorgung für die Produktionsanlagen sowie die Wiederherstellung der Produktionslinie für (Eisenbahn-, d. Übers.) Kesselwagen.
       AzòvElèktroStal wurde Ende der 90er Jahre auf der Grundlage des AzòvMKomplexes gegründet, wobei die Produktionsketten teilweise unterbrochen wurden. Später wurde AzòvElèktrostal als eigenständiges Unternehmen abgespalten. In den 10er Jahren begann man, es mit italienischer und deutscher Technik auszustatten. Im Herbst 2022 wurde bekannt, dass eine Durchleuchtung von AzòvElèktroStal von Fachleuten des wissenschaftlichen Forschungszentrums für Metallurgie ›I.P. Bardin‹ in Moskau durchgeführt wurde.


Donnerstag:

Mehr als dreitausend neue Arbeitsplätze
Kherson-news.ru / hersonka.ru – Fünfzig Unternehmen, Organisationen und Gesellschaften werden mehr als dreitausend neue Arbeitsplätze in den neuen Regionen Russlands schaffen. Ein solcher positiver sozialer Effekt wird durch Investitionsprojekte entstehen. Dies teilte der stellvertretende Ministerpräsident Marat Chusnullin in seinem Telegram-Kanal mit.
       Es sei hervorzuheben, dass die Zahl der Arbeitsplätze insgesamt im Zusammenhang mit der Freien Wirtschaftszone (SEZ) auf etwa 38.000 ansteigen wird.


       In weniger als einem halben Jahr sind 50 Unternehmen Teilnehmer der Freien Wirtschaftszone geworden. Der Gesamtbetrag der angemeldeten Investitionen nähert sich 32 Mrd. Rubel. Dieser Betrag wird sich positiv auf die Entwicklung der Wirtschaft in den Oblasten Cherson und Zaporòžje, der DNR und der LNR auswirken.
       „Der 50. Teilnehmer der SEZ ist ein Unternehmen aus der LNR, das Komponenten für Eisenbahnfahrzeuge herstellt. Das Werk wird moderne Werkzeugmaschinen anschaffen und das Produktionsvolumen erhöhen, die Qualität der Produkte verbessern“, schreibt Chusnullin. […]


Freitag:

Neues Betonwerk
Kherson-news.ru / hersonka.ru – Der Aufsichtsrat des regionalen Industrieförderungsfonds hat den Antrag eines Investors, eines führenden Betonherstellers aus Sevastópol (Krim – d. Übers.), auf Errichtung eines Werks in Novoaleksejevka genehmigt. Dies teilte der Vorsitzende der Regierung der Oblast Cherson, Andrej Aleksejenko, mit.
       In seinem Kanal schreibt Aleksejenko, dass die Entstehung eines Betonwerks dazu beitragen wird, die wachsende Nachfrage nach Baustoffen nicht nur in der Oblast selbst, sondern auch in den Nachbarregionen zu befriedigen.


       „Nach Prüfung der Aussichten des Projekts unter Berücksichtigung der Sicherheiten durch den Immobilienkomplex des Investors hat der Aufsichtsrat beschlossen, ein Darlehen von 74 Mio. Rubel zu 1 % für sieben Jahre zu gewähren. Diese Mittel werden für den Kauf von Produktionsanlagen in der Region verwendet“, sagte Aleksejenko.
       In den neuen Werk werden über 40 Arbeitsplätze entstehen.
       Die Schaffung einer modernen Industrie ist Teil des Programms für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung der Region, das auf Anweisung des russischen Präsidenten Vladimir Putin entwickelt wurde. Staatliche Unterstützungsmaßnahmen stehen sowohl für bestehende Unternehmen als auch für neue Projekte zur Verfügung.

Special:

Geschichte der Printmedien Pridnjestrowiens
Gospmr.org * – Die Zeit, in der wir leben, wird von Fachleuten als „jüngere Geschichte“ bezeichnet. Die Geschichte der Gründung der Pridnestròvskaja Moldàvskaja Respúblika (PMR) als Staat fällt in diejüngere Geschichte“. Und die Entstehung neuer Publikationen ist untrennbar mit ihr verbunden. Die erste von ihnen war das »Streikende Tiraspol«. Die erste Ausgabe wurde am 24. August 1989 veröffentlicht.
       Nach der Verkündung des Entwurfs des Sprachengesetzes, das vom Obersten Sowjet der damaligen Moldawischen Sozialistischen Sowjetrepublik verabschiedet werden sollte und das in der auflagenstarken Zeitung ›Kírovjec‹ veröffentlicht wurde, begannen die Arbeiter von Tiraspol, Bendery, Rybnica und anderen Ortschaften in Pridnjestrowien den ersten politischen Streik in der UdSSR.


›Bastújuščij Tiràspol‹ (»Streikendes Tiraspol«)
       Natürlich wollten die Menschen, die sich gegen die Diskriminierung aufgrund der Nationalität aussprachen, dass ihr Protest auch außerhalb der damaligen Republik bekannt wurde. Über die Kundgebungen wurde nur sehr wenig veröffentlicht. Da beschloss der Vereinigte Rat der Arbeitskollektive von Tiraspol, eine Zeitung mit dem Namen »Streikendes Tiraspol« herauszugeben.
       In der Redaktion saßen die glühenden Patrioten Dmitrij Kondratovič, Anna Volkova und Vladimir Lisničenko. Obwohl sich die Teilnehmer des politischen Streiks von der Partei distanzierten, weil die Parteiführung die aktuelle Lage falsch einschätzte, wurde die Zeitung – ganz im Sinne Lenins – zu einem kollektiven Agitator und Organisator.
       Nach fast drei Jahrzehnten können wir mit Sicherheit sagen, dass die Zeitungen, die während des Streiks und in den Jahren danach erschienen, eine wichtige Rolle bei der Einigung der Menschen in Pridnjestrowien spielten und sie im Kampf um ihre Unabhängigkeit inspirierten.


Später »Arbeitendes Tiraspol«
       Neben Informationen über den Streik veröffentlichte das ›Bastújuščij Tiràspol‹ analytische Materialien und Artikel, die die Tendenz zur Gründung eines eigenen Staates untermauerten. Die Grundlage dafür bildeten Dokumente, aus denen hervorging, dass die Moldawische Autonome Sozialistische Sowjetrepublik – eine autonome Republik innerhalb der Ukrainischen SSR, die vom 12. Oktober 1924 bis zum 2. August 1940 bestand – den linksufrigen Teil des heutigen Moldawiens (den größten Teil Pridnjestrowiens) und einen Teil der heutigen Ukraine umfasste.
       Die Zeitung hatte eine Auflage von mehreren Tausend Exemplaren und wurde im gesamten Gebiet von Pridnjestrowien verteilt sowie nach Russland und in andere Republiken der UdSSR verschickt.
       Wenig später bekam sie Pendants in Bendery die Izvèstija Rabòčego Komitéta (verantwortlich Natalja Vorobjeva) und in Rybnica den ›Rbnickij Véstnik (Herausgeberin Ljudmila Kolomijec). Sie duplizierten das »Streikende Tiraspol« nicht. Jede Zeitung hatte ihr eigenes Gesicht. Die ›Izvèstija Rabòčego Komitéta informierten hauptsächlich über die Anzahl der Streikenden, über die Unterstützung in den Betrieben, in denen die Arbeit niedergelegt wurde, über die erhaltene materielle Hilfe. Die Zeitung erschien täglich mit einer großen Seite, so dass sie an Stellwände geklebt werden konnte, denn die Auflage war zwar gering, aber das Interesse sehr groß; bei jeder neue Ausgabe gab es Schlangen vor dem „Arbeiterkomitee“.
       Die günstigsten Bedingungen für den Druck der Zeitung fanden sich in Bendery. Das Kollektiv der Druckerei und ihr Direktor, Viktor Cipperman, beteiligten sich zwar nicht am Streik, unterstützten die Streikenden aber mit allem möglichen, unter anderem mit der kostenlosen Herausgabe der Izvèstija Rabòčego Komitéta. Der Rbnickij Véstnik wurde von Anfang an in der Ukraine gedruckt. Die Tiraspoler Stadtzeitung ›Dnjestròvskaia Právda‹ (Herausgeber Aleksej Pečul) unterstützte den Streik aktiv. Als sich die Druckerei auf Anweisung des städtischen Parteikomitees weigerte, das Blatt zu drucken, reiste ein Vertreter der Zeitung nach Moskau und meldete die Publikation dort an, um sich so von der Vormundschaft der Partei zu lösen und unabhängig mit der Druckerei zusammenarbeiten zu können. Die ›Dnjestròvka‹, wie sie von ihren Lesern genannt wurde, erschien in sehr hohen Auflagen und wurde in der ganzen Republik verbreitet.
       Auch eine Reihe von Periodika in den Bezirken unterstützte die Streikenden und berichteten ehrlich und unparteiisch über die Geschehnisse. Einige Redaktionen nahmen jedoch eine abwartende Haltung ein. Einige hatten Angst, arbeitslos zu werden. Schließlich waren zu dieser Zeit alle Zeitungen Organe von Parteikomitees. Unmittelbar nach dem Streik wurde zum Beispiel die ›Pobjéda‹ aus Bendery auf Wunsch der Behörden in Moldawien registriert. Dies war der Grund dafür, dass der Rat der Volksdeputierten der Stadt, in dem die aktivsten Teilnehmer des Streiks bei den am Vorabend des Streiks abgehaltenen Wahlen vertreten waren, und die staatliche Verwaltung ihre eigene Zeitung ›Nòvoje Vrémja‹ gründeten; die erste Ausgabe erschien am 28. Juni 1990).


       Am 6. August 1990 gründete eine Gruppe von Journalisten aus Dubossary auf Beschluss des dortigen Stadtsowjets eine neue Zeitung mit dem Namen ›Zarjà Pridnjestròvja‹.
       […] Bis 1990 gab es eine andere Zeitschrift im Bezirk, die ›Známja Pobjédy‹. In jenen Jahren war es jedoch nicht möglich, dort Informationen über die realen politischen Prozesse zu veröffentlichen, die in der Republik während der Zeit des grassierenden Nationalismus abliefen. So beschloss man in Dubossary, eine neue Zeitung zu gründen, mit der mutige Journalisten die Einwohner der Stadt und des Bezirks über bedeutsame Ereignisse informieren konnten.
       Aleksej Atamanjenko leitete das Kollektiv der ›Zarjà Pridnjestròvja‹. Zur Initiativgruppe gehörten auch die Korrespondenten Ivan Zdorovjez, Vladimir Šustov, Anna Bjelaja, Marija Savatejeva, der Fotokorrespondent Jurij Rebeža, die Schreibkraft Galina Brodeckaja und die Redakteurin Lidija Ratušnjak. Dieses Team veröffentlichte die erste Ausgabe der neuen Bezirkszeitung. Schon auf den ersten Seiten war das Konzept klar umrissen: Förderung universeller Werte, Vereinigung von Menschen aller Nationalitäten im Kampf gegen den grassierenden prorumänischen moldauischen Nationalismus.
       Die Zeit vom Ende des Streiks bis zum historischen Zweiten Kongress der Abgeordneten aller Ebenen, auf dem die Gründung unserer Republik proklamiert wurde, war in keiner Hinsicht einfach. Und hier spielten die Printmedien eine wichtige Rolle. So haben am Vorabend des ersten nationalen Referendums, das die Entschlossenheit der Einwohner zur Gründung ihres unabhängigen Staates bestätigte, alle auflagenstarken Zeitungen in Bendery eine gemeinsame Ausgabe vorbereitet, in der sie dessen Notwendigkeit erklärten.
       Zu dieser Zeit bennannte der Vereinigte Rat der Arbeiterkollektive das »Streikende Tiraspol« in »Arbeitendes Tiraspol« um.
       Die Redaktion setzt ihre Arbeit unter der Leitung von Dmitrij Kondratovič fort, der große Anstrengungen unternahm, um die Informationsblockade zu durchbrechen. Es genügt, zu sagen, dass er seine und andere patriotische Zeitungen regelmäßig an die Library of Congress in den USA schickte. Diese Zeit war vielleicht die schwierigste in der Geschichte der Zeitung. Das Parteikomitee der Stadt verbot ihre Herausgabe. Das »Arbeitende Tiraspol« musste in der Ukraine gedruckt und konspirativ verteilt werden. Doch dies änderte nichts an der Ausrichtung der Zeitung. Sie veröffentlichte scharfe Artikel zu den brennenden Fragen des Tages, kritisierte die Parteifunktionäre, die so sehr um ihre Sitze fürchteten, insbesondere den ersten Sekretär des Stadtparteikomitees. Diese Nummer wurde beschlagnahmt. Die Zeitung „bereitete“ das Referendum, den ersten und zweiten Kongress der Abgeordneten aller Ebenen vor.


M.I. Černjega – Foto: https://tiraspol-news.ru
       Nach der Ausrufung der Republik brauchten die Einwohner Pridnjestrowiens dringend eigene lokale Zeitungen, Radio und Fernsehen, um die von der Führung vorgeschlagenen Entscheidungen diskutieren und gemeinsam Pläne für die Zukunft entwickeln zu können. Aber zuerst war ein landesweites, gedrucktes Organ von Nöten. Der II. Kongress der Abgeordneten aller Ebenen verfügte, die Zeitung „Dnjestròvskaja Právda‹ als Organ des Provisorischen Obersten Sowjets der PMSSR und des Rates der Volksdeputierten der Stadt Tiraspol zu gründen. Zum Chefredakteur wurde V.S. Maslennikov ernannt, der die Aufgabe hatte, die Erstellung von Materialien in moldauischer, russischer und ukrainischer Sprache zu gewährleisten.
       Die erste republikanische Zeitung war ›Gomin‹ (ukr. Stimmengewirr – d. Übers.), die seit dem 1. Januar 1992 in ukrainischer Sprache erschien und die kulturellen und geistigen Bedürfnisse der Ukrainer in Pridnjestrowien befriedigte. Der erste Herausgeber war M.I. Černjega, ein bekannter Journalist, der zuvor für die ›Sovjètskaja Moldávija‹ gearbeitet hatte. Die Zeitung veröffentlichte Artikel über die Abwehr der Aggression der Republik Moldau, die Tätigkeit des Präsidenten, des Obersten Sowjets, der Regierung, der lokalen Räte und der staatlichen Verwaltungen, politische, wirtschaftliche und kulturelle Ereignisse, Vorlesungen über ukrainische Sprache und Literatur, ukrainische Geschichte sowie ukrainische Traditionen und Gebräuche.
       Später, im Jahr 1994, wurden die Zeitungen »Pridnestrowien« und „Adevărul Nistrian“ gegründet, die in der Folgezeit auf ihren Seiten der unvergesslichen militärischen Aggression der Republik Moldau gegen die Bevölkerung der PMR Aufmerksamkeit schenkten.
       „Adevărul Nistrian“ ist die einzige Zeitung der Welt in kyrillischer moldawischer Sprache. Vom ersten Tag an schreibt sie über die Menschen, die Sprache, die Traditionen und Bräuche des Volkes.
                  adeverul-nistrjan
        Die Journalisten der Zeitung »Pridnjestrowien« […] hinterließen den Lesern viele Geschichten, Erinnerungen und Augenzeugenberichte, die zweifellos eine große Rolle bei der patriotischen Erziehung junger Menschen spielten und weiterhin spielen. Heute wird ihre Arbeit von der aktuellen Redaktion fortgesetzt.
       In den Zeitungen, insbesondere in den diesjährigen Ausgaben, findet man viele interessante Materialien, die den hohen Patriotismus und das Heldentum von Landsleuten im Jahr 1992 hervorheben.
       Am 23. Januar 1992 wurde die erste Ausgabe der Zeitung der Republikanischen Garde »Für Pridnjestrowien« veröffentlicht. Seit März, nach Beginn der groß angelegten Aggression der Republik Moldau, berichtete die Zeitung über die militärischen Aktionen, an denen nicht nur Gardisten, sondern auch Milizionäre und Kosaken teilnahmen. […]

* ›Pridnjestròvskij Istoríčeskij Portál‹

Quellen:
Lugansker Informationszentrum (LIC) – Lug-info.com
Donezker Nachrichtenagentur (DAN) – Dan-news.ru
Vsjo o DNR – Vsednr.ru
›Kultúra Donbàssa‹ (DNR-Ministerium) – Culture-dnr.ru
Lenta Novostej (ZOV)
•  LNR – Lnr-news.ru              •  DNR – Dnr-news.ru                   •  Charkov – News-kharkov.ru
  Zaporòžje – Zp-news.ru     •  ChersonKherson-news.ru    •  OdessaNews-odessa.ru
Chèrsonka – Hersonka.ru
Krim-
Informationsagentur (KIA) – Kianews24.ru
Lènta Nóvostej Krýma –
Crimea-news.com               Nóvosti Pridnestròvja – Novostipmr.com
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Neuigkeiten aus Wirtschaft und öffentlichem Leben in Novoròssija 25.11. ̶ 01.12.2023

Erscheint seit 2014

Quellen: siehe Schluss dieser Ausgabe

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Weitere Übersetzungen mit Bezug auf den Donbass sind weiterhin zu finden auf
https://t.me/RenateKoppe (Anmeldung erforderlich).

Dienstag:

80 neue (alte) Agrarunternehmen
Dan-news.ru – Im Landkreis Volnovacha sind nach der Befreiung durch die russische Armee 80 landwirtschaftliche Betriebe eröffnet worden. Das teilte der Pressedienst der Bezirksverwaltung der Donezker Nachrichtenagentur mit
       Der Pressedienst fügte hinzu, dass die führenden Unternehmen dieser Art die Geflügelfarmen von Dianovka und Mariupol sind, die sich mit der Produktion von Hähnchenfleisch und Eiern beschäftigen.


       Der Landkreis Volnovacha liegt südwestlich von Donezk. Sein Verwaltungszentrum, die Stadt Volnovacha, kam am 11. März 022 unter die Kontrolle der DVR, und auch der größte Teil des Bezirks wurde bis heute befreit. Volnovacha ist ein wichtiger Eisenbahn- und Straßenverkehrsknotenpunkt auf dem Weg nach Mariupol. Bei den Kämpfen in der Stadt wurden 85 % der Gebäude beschädigt, darunter 19 soziale Einrichtungen: Krankenhäuser, Kindergärten, Schulen. Die Oblast Čeljábinsk und der Autonome Kreis der Jamal-Nenzen helfen beim Wiederaufbau.

Orkan auf der Krim
Crimea-news.com – Die durch einen starken Sturm zerstörten Uferstraßen auf der Krim werden wiederhergestellt, auch mit Unterstützung aus dem föderalen Haušalt. Dies kündigte das Oberhaupt der Republik, Sergej Aksjonov, an.
       „Bis zum Abend werden wir versuchen, die Situation in Bezug auf die Uferbefestigigungen so gut wie möglich zu meistern. Leider wurden zerstörte Strukturen, auch schwere, ins Meer gespült. Ich bin sicher, dass wir alles wiederherstellen und alle Folgen beseitigen werden“, schreibt er in seinem Telegram-Kanal.
       Aksjonov hat dem russischen Präsidenten Vladimir Putin von der Situation berichtet. Der Staatschef wies seinerseits die Regierung an, die Schäden an der Infrastruktur zu bewerten, deren Beseitigung die Bereitstellung von Mitteln aus dem föderalen Haushalt erfordert.


       „Bis heute 12 Uhr werden die Kollegen einen vorläufigen Gesamtbetrag der zusätzlich benötigten Mittel nennen“, fügte er hinzu.
       Das Wichtigste ist derzeit, so das Republikoberhaupt, die vollständige Wiederherstellung der Strom- und Wärmeversorgung der Häuser und die Reparatur der beschädigten Dächer. Insbesondere werden zusätzliche Teams von Energietechnikern in die am stärksten betroffenen Regionen, darunter die Bezirke Černomorsk und Saki, entsandt.
       Der stärkste Sturm traf am Abend des 26. November auf die Halbinsel. Nach Angaben der Meteorologen wurde die Westküste der Krim von einem Orkan mit Böen von bis zu 40 m/s heimgesucht. In Sevastópol erreichte die Windgeschwindigkeit 26 m/s, in Jevpatorija 25 m/s, in Černomorsk auch 40 m/s.
       Nach Angaben des russischen Zivil- und Katastrophenschutzministeriums starb eine Person, sieben weitere wurden verletzt.
       Seit dem Morgen des 28. November sind 93.000 Einwohner der Krim ohne Strom, 73 Kesselhäuser können nicht versorgt werden.
       In zehn Gebietskörperschaften wurde der Notstand ausgerufen: in Džankoj, Jevpatorija und Saki sowie in den Bezirken Krasnopjerekopsk, Simferopol, Bjelogorsk, Nižnjegorsk, Džankoj und Černomorsk.
       In den Bezirken Alušta, Sudak und Pjervomajsk gilt der Ausnahmezustand.

Bevölkerung spendet
Hersonka.ru / Nata Podobjed – Einwohner der Region Krasnodar haben zweitausend Bücher in russischer Sprache und über zehn Tonnen Lebensmittel für die Zivilbevölkerung der Chersonščina und das Militär gespendet, teilte die Oblastverwaltung mit. Der größte Teil der Bücher wurde der Landschulbücherei in Aleksandrovka im Landkreis Novotroïck, deren Gebäude in diesem Jahr von der Oblast Rjazan gründlich renoviert wurde, übergeben.


       Die Schulleiterin sagte, dass es an belletristischen Inhalten gemangelt hätte, aber jetzt habe sich die Situation geändert, und es gäbe genügend Bücher, sogar die Möglichkeit, sie mit anderen Bibliotheken zu teilen.
       Zehn Tonnen Lebensmittel, Mehl, Getreide, Zucker, Nudeln und anderes, werden an die Bewohner des Frontgebiets geliefert. Eine separate Ladung wurde für das Freiwilligenbataillon ›Vasílij Margelov‹ gesammelt.
       Zuvor schrieb die Hersonka über eine humanitäre Lieferung von Petersburger Freiwilligen an Kinder in der Oblast Cherson.

Was helfen da Sanktionen?
Crimea-news.com – Die Molkerei Džankoj hat ihre Produkte auf einer Lebensmittelmesse in Abu Dhabi vorgestellt. Dies teilte der Landwirtschaftsminister der Republik Krim, Andrej Savčuk, mit.
       „Klassische russische und holländische Sorten, Käse mit unserem aromatischen Krim-Lavendel, Bockshornklee und anderen Kräutern, sowie die Premium-Linien ›Džur-Džur‹, »Wein mit Walnuss«, ›Mimoljet‹ sowie die Neuheit ›Amsterdàm‹ unseres milchverarbeitenden Unternehmens ›Novátor‹ wurden auf der Lebensmittelausstellung in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate vorgestellt. Dies ist nicht einmal das gesamte Sortiment. Es gibt mehr als 15 Sorten am Stand: Hartkäse, Schmelzkäse und Naturkäse aus Ziegenmilch. Unsere Produkte sind sowohl für die Vertreter der lokalen Wirtschaft als auch für Unternehmen aus Ägypten, Oman und Iran von großem Interesse. Käse von der Krim wird gerne verkostet“, kommentierte der Landwirtschaftsminister der Republik Krim.


       Das reichste und flächenmäßig größte Emirat wurde für einige Tage zur Plattform für die zweite Internationale Lebensmittelausstellung ADIFE-2023. Mehr als hundert Länder präsentieren hier ihre Produkte, Technologien und Dienstleistungen.
       Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft Seiner Hoheit Scheich Mansour bin Zayed Al Nahyan, Leiter der Abu Dhabi Agriculture and Food Safety Authority.
       Die Teilnahme des Unternehmens an der Ausstellung wurde durch die Unterstützung des »Südlichen Regionalzentrums zur Exportförderung« im Rahmen der nationalen Projekte »Kleines und mittleres Unternehmertum« sowie »Internationale Kooperation und Expost« ermöglicht.

Mittwoch:

„Erst der Anfang“
Dan-news.ru – Die Landwirte der Donezker Volksrepublik haben durch die Unterstützung von ›RosÁgroLízing‹ mehr als 160 Landmaschinen erhalten. Dies gab der Vorsitzende der Regierung der DVR, Jevgenij Solncev, heute bekannt.
       Solncev wies darauf hin, dass die landwirtschaftlichen Erzeuger der Republik viele Jahre lang unter einer Wirtschaftsblockade zu leiden hatten und gezwungen waren, alte und abgenutzte Maschinen zu verwenden. In diesem Jahr ist es dem Agrarsektor jedoch gelungen, groß angelegte Prozesse zur Modernisierung und Aufrüstung des Maschinen- und Traktorenparks in Gang zu setzen.


       „Dank unserer Partner von der Leasinggesellschaft haben wir mit Selbstbeteiligung über 160 Einheiten verschiedener Landmaschinen erhalten: 40 Traktoren, 19 Mähdrescher, 103 gezogene und Anbaugeräte“, so der Regierungschef.
       Er fügte hinzu, dass all dies erst der Anfang sei und die neue Technik das reibungslose Funktionieren des agroindustriellen Komplexes der Republik gewährleisten werde.

Im Westen einst groß
Lug-info.com – Die Unternehmen ›VostòkSpjecTransResùrs‹ und ›Spar Lugànsk‹ sind Teilnehmer der freien Wirtschaftszone (SEZ) geworden. Dies teilte die öffentlich-rechtliche Gesellschaft »Fonds für territoriale Entwicklung« (FRT) mit.
       „Die Zahl der Teilnehmer der SEZ, die Investitionsprojekte in der Lugansker Volksrepublik realisieren, hat 24 erreicht. Eines der neuen Unternehmen wird Bergwerke und Steinbrüche mit den notwendigen Materialien versorgen. Auch eine große Supermarktkette hat den Teilnehmerstatus erhalten“, heißt es in dem Bericht.


Foto: globallookpress / Zamir Usmanov
       Der Generaldirektor der FRT, Ilšat Šagiachmjetov, merkte an, dass ›Spar Lugànsk‹ Mittel für die Eröffnung von neun neuen Ladenlokalen sowie für die technische Umrüstung und Modernisierung bestehender, einschließlich Büro- und Lagerräume, bereitstellen wird.
       „Mehr als 2.000 Menschen werden an der Umsetzung des Projekts beteiligt sein, einschließlich der Schaffung von 450 neuen Arbeitsplätzen“, sagte Šagiachmetov.

„Mehr Ertrag auf kleineren Flächen“
Novostipmr.com – Trotz ungünstiger Wetterbedingungen konnten die transnistrischen Landwirte in diesem Jahr gute Ernten einfahren. Dies erklärte der Minister für Landwirtschaft und natürliche Ressourcen, Oleg Diligul, in der Sendung »Im Zentrum der Aufmerksamkeit« auf Radio 1. „Die Getreideversorgung liegt bei 100 %, die von Gemüse bei 80 Prozent“, so fasst das Ministerium die Ergebnisse der Saison zusammen, „Aprikosen- und Pfirsichliebhaber haben dieses Jahr weniger Glück.“
       Er erinnerte daran, dass der letzte Herbst, in dem die Wintersaaten ausgesät wurden, sehr trocken war. Die Regenfälle im Dezember/Januar haben die Situation etwas geglättet. Die Winterkulturen schlugen Wurzeln, und dank der reichlichen Niederschläge im Frühjahr entwickelten sie sich normal.
       „Beim Winterweizen wurden gut 338.000 Tonnen mit einem Durchschnittsertrag von 43 Doppelzentnern pro Hektar geerntet. Das ist natürlich kein Rekord wie im Vorjahr, aber eine ordentliche Ernte, die sowohl die Ernährungssicherheit der Republik als auch den Export gewährleistet. Der Durchschnittsertrag bei Wintergerste lag bei 39 Doppelzentnern pro Hektar“, so Diligul.


       Das Gemüse ist fast vollständig geerntet, Kartoffeln, Zwiebeln, Rote Beete, Karotten sowie Paprika, Tomaten und Auberginen vollständig. Ein Teil der Produkte wurde bereits verkauft, ein anderer Teil wurde in Kühlhäusern für den weiteren Verkauf auf dem heimischen Markt eingelagert. Ein wenig Weißkohl ist auf den Feldern geblieben, aber der wird normalerweise auch erst im Dezember geerntet. Die Gesamtmenge des in diesem Jahr geernteten Gemüses beträgt 32.000 Tonnen plus 7.000 Tonnen Kartoffeln.
       „Das deckt unseren Bedarf zu 70 bis 80 %. Ganz ohne Importe geht es deshalb nicht, denn die Lagerkapazitäten in der Republik sind nicht ausreichend. Deshalb werden wir wahrscheinlich im Frühjahr einiges importieren müssen. Darunter auch Gemüse, da wir nicht über genügend eigene Gewächšäuser und Lagerkapazitäten verfügen“, so Oleg Diligul.
       Die Obsternte beläuft sich auf 17.000 Tonnen. Die Hälfte davon ist Kernobst – hauptsächlich Äpfel, die andere Hälfte Steinobst, der Löwenanteil davon Pflaumen. […]


       Pfirsiche und Aprikosen wurden in dieser Saison jedoch weniger geerntet, was auf den kalten Frühling und die Fröste während der Blütezeit dieser Bäume zurückzuführen ist. Darunter litten sowohl die Menge als auch die Qualität der Früchte. […]
       „Dank des Einsatzes moderner Technologien im Obstanbau ist es gelungen, auf einer kleineren Fläche mehr Ertrag zu erzielen. Die Zahl der alten Obstgärten nimmt ab, während die Flächen für den Intensivobstbau zunehmen. Daher hat sich der Ertrag pro Flächeneinheit erhöht, während das Volumen der erzeugten Produkte auf dem durchschnittlichen mehrjährigen Niveau geblieben ist“, erklärte der Minister.


Donnerstag:

ZAES vorerst sicher
Zp-news.ru / TASS – Fachleute von ›RosTechNádzor‹ bewerteten den Zustand der Sprühwasserbecken im KKW Zaporòžje (ZAES) als normal. Dies teilte der Föderale Dienst für Umwelt-, Technologie- und Atomaufsicht mit.
       „Die überregionale Abteilung für die Aufsicht über die nukleare und Strahlungssicherheit hat im Rahmen der ständigen Aufsicht über die hydraulischen Anlagenen des KKW hat eine Inspektion der Kraftwerksblöcke 1 bis 6 durchgeführt. Es wurde festgestellt, dass der technische Zustand in Ordnung sei; das Sicherheitsniveau der hydraulischen Strukturen wird als normal bewertet. Es wurden keine Sicherheitsmängel festgestellt“, berichtet die Behörde.
Das KKW Zaporòžje ist in der Stadt Energodar gelegen und umfasst sechs Blöcke mit einer Gesamtleistung von 6 GW. Es ist das größte Kernkraftwerk Europas. Die Anlage wurde Ende Februar 2022 von den russischen Streitkräften unter Kontrolle gebracht. Seitdem haben ukrainische Armeeeinheiten regelmäßig sowohl Wohngebiete von Energodar als auch das Gelände des Kraftwerks mit Drohnen, schwerer Artillerie und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Seit dem 1. September 2022 sind Experten der IAEO anwesend.

Weil das Kino ›Drúžba‹ verfiel
Lug-info.com – Auf Initiative des Kulturministeriums der Russischen Föderation und mit Unterstützung des Kinofonds wurde im Bezirkskulturhaus ›Taras Ševčenko‹ in Starobjelsk ein modern ausgestattetes Filmtheater eröffnet. Dies teilte der Pressedienst des Kulturministeriums der LVR mit.
       Der Kinosaal ist mit professioneller Video- und Tontechnik, einer großen Leinwand und 465 neuen Sesseln ausgestattet. Der erste Film, der gezeigt wurde, war eine russische Fantasy-Adaption des Volksmärchens »Beim Willen des Hechtes«, die am 26. Oktober in Russland Premiere hatte.
       Sergej Svjetličnyj, Direktor des Kulturhauses, betonte, dass sich die ganze Region auf den neuen Kinosaal gefreut habe.
       „Der ganze Landkreis hat sich auf diesen Moment gefreut. Es ist schon ein halbes Jahr her, dass wir mit den Arbeiten zur Errichtung des Kinosaals begonnen haben. Früher gab es in Starobjelsk ein Kino ›Drúžba‹, aber das ist schon lange her, ich war als Kind dort. Dann wurde es leider geschlossen und das Gebäude verfiel. Dešalb wurde beschlossen, in unserem Kulturhaus ein Kino einzurichten“, erklärte er.


Foto: Telegram-Kanal Kulturministerium der LVR
       Der Leiter des Kulturhauses dankte den Kulturministerien der Russischen Föderation und der LVR, dem Kinofonds, der Bezirksverwaltung und seinem Team für ihre Hilfe bei der Organisation der Arbeiten. […]
       Laut Aleksandr Bjezgodkov, Chefberater der Abteilung für Kunst und kulturelle Bildung des Kulturministeriums der LVR, „ist es sehr erfreulich, dass das Kino auf großer Leinwand nach Starobjelsk zurückgekehrt ist.“
       „Zu Zeiten der der Sowjetunion gab es ein Kino in der Stadt, es gab Premieren, berühmte Künstler kamen, es wurden kreative Abende veranstaltet. Aber dann wurde das alles zerstört. Und heute hat der Kinofonds auf Initiative des Kulturministeriums der Russischen Föderation diesen modernen Kinosaal eingerichtet. Jetzt können die Bewohner des Bezirks russische Erstaufführungen zur gleichen Zeit wie die anderer Regionen des Landes sehen. Unser Land ist groß, aber unsere Menschen sind eins. Und jeder sollte die Möglichkeit zur hochwertigen Freizeitgestaltung haben“, betonte der Vizeminister.
       Er fügte hinzu, dass bis Ende des Jahres noch Kinosäle in Svjerdlovsk, Bjelovodsk, Rovenki, Krasnodon, Suchodolsk, Lutugino, Brjanka und Antrazit eröffnet werden sollen.
       Im März 2023 wies der russische Präsident Vladimir Putin die Regierung an, gemeinsam mit den Behörden der Donezker und der Lugansker Volksrepublik sowie der Oblasten Zaporòžje und Cherson zusätzliche Maßnahmen zur Instandsetzung und zum Wiederaufbau von Kultureinrichtungen zu ergreifen. In seiner Rede vor der Föderalen Versammlung erklärte er auch, dass Russland Hunderte von Kultureinrichtungen in den neuen Regionen wiederherstellen muss. […]

Special:

Über die Pridnjestrovje
Tiràspol.ru / Industrie- und Handelskammer der PMR
  Die Pridnjestròvskaja Moldàvskaja Respúblika (PMR, [„Transnistrien“])
liegt im südöstlichen Teil Europas. Sie grenzt an die Ukraine und Moldawien.
  Ihr Territorium ist 4.163 km² groß.
  Die Hauptstadt ist Tiràspol (157.000 Einwohner).
  Die größten Städte sind Bendery, Rybnica und Dubossary.
  Administrativ und territorial ist die Republik in 5 Bezirke und 8 Städte
unterteilt. Von der Struktur her handelt es sich um einen Einheitsstaat.
Bevölkerung (Stand: 1.01.2014) – 465.800 Menschen.
Die Amtssprachen sind Moldawisch, Russisch und Ukrainisch.
  Die Mehrheit der Bevölkerung ist christlich (russisch-orthodox).
  Die Währung ist der transnistrische Rubel.

       Das Gebiet der PMR ist durch ein flaches Relief mit einzelnen Schluchten gekennzeichnet. Mehr als 80 % des Bodens ist Schwarzerde. Die Vegetation besteht aus klassischer Steppe, in den Auen aus Wiesen. Der größte Teil der Flächen der Republik ist Ackerland. Wälder bedecken 10 % des Territoriums. Das Klima ist gemäßigt kontinental, die Niederschlagsmenge deutet darauf hin, dass die Region in einer Zone mit unzureichender Feuchtigkeit liegt. Der Winter ist kurz und mild (durchschnittliche Januartemperatur -3,9° C). Der Frühling ist früh mit einer intensiven Erwärmung von Boden und Luft. Lange, heiße Sommer (durchschnittliche Juli-Temperatur +21° C). Warmer, lang anhaltender Herbst.
       Die Landschaft ist durch den Fluss Jagorlyk in zwei Regionen unterteilt. Der nördliche Teil der Republik ist eine Waldsteppenebene, die von den Terrassen des Dnestr und den Ausläufern des Podolsker Hochlandes gebildet wird und von tiefen (bis zu 150 m) schluchtartigen Tälern der Nebenflüsse des Dnjestrs durchschnitten wird. Wälder sind vor allem an den steilen Hängen des Dnjestrs erhalten, und es gibt mehrere kleine Flüsse, von denen die meisten wenig Wasser führen und im Sommer austrocknen.
       Zu den Bodenschätzen gehören Kalkstein, Kies, Quarzsande, keramische Tone und Lehm.
       Die Tierwelt ist recht vielfältig, aber viele Arten sind im Roten Buch als gefährdet aufgeführt. Es gibt Rehe, Wildschweine, Hasen, Rebhühner, Fasane, Füchse, Otter und Hermeline. Die Fischbestände sind bedeutend, einschließlich des Störs.


Denkmal für den Gründer der Stadt, A.V. Suvórov, im Zentrum von Tiràspol
       Die Pridnjestròvskaja Moldàvskaja Respúblika ist ein souveräner, unabhängiger, demokratischer, weltlicher Rechtsstaat. Von der Staatsform her ist sie eine Präsidialrepublik. Sie wurde am 2. September 1990 auf dem Zweiten Kongress der Volksdeputierten aller Ebenen proklamiert. Dieser Tag ist ein gesetzlicher Feiertag, der Tag der Republik. Die Republik verfügt über alle Merkmale eines souveränen Staates: ein frei gewähltes Vertretungs- und Legislativorgan, den auf fünf Jahre gewählten Obersten Sowjet, eine von der Regierung vertretene Exekutive, ein eigenes Justiz-, Strafverfolgungs- und Verteidigungssystem, einen Haušalt mit unabhängigen Finanzierungsquellen und staatliche Symbolik.
       Der Präsident wird auf der Grundlage allgemeiner, gleicher und direkter Wahlen in geheimer Abstimmung für fünf Jahre gewählt. Er ist das Staatsoberhaupt, leitet und koordiniert die Tätigkeit aller Strukturen der Staatsmacht, vertritt die Republik in den internationalen Beziehungen und ist Oberbefehlšaber der Streitkräfte.
       Die Pridnjestròvje ist ein industriell-agrarischer Staat. Die führende Rolle in der Wirtschaft spielen der Maschinenbau, die Metallverarbeitung, die Lebensmittel- und Leichtindustrie, die Eisenmetallurgie, die Elektroindustrie, die Produktion von Baumaterialien und eine sehr intensive Landwirtschaft.
       Der Bedarf der Republik an Brennstoffen und Energie wird durch Importe gedeckt.
       Mehr als 90 % der industriellen und landwirtschaftlichen Erzeugnisse werden exportiert. Um die Wirtschaft mit qualifizierten Arbeitskräften zu versorgen, gibt es ein Netz professioneller Bildungseinrichtungen, das vier Hochschulen, drei Zweigstellen russischer Universitäten, zwei Zweigstellen ukrainischer Universitäten, 15 Sekundar- und sechs Primarschulen umfasst.


Foto: http://spsu.ru
       Die führende Hochschuleinrichtung ist die Transnistrische Staatliche Universität. T.G. Ševčenko‹.
       Die staatliche Nachrichtenagentur ist die ›Nóvosti Pridnestròvja‹. Republikanische Zeitungen sind die ›Pridnjestròvje‹ (russisch), Gomin (ukrainisch) und „Adevărul Nistrean“ (moldawisch), Zeitschriften die Ekonómika Pridnjestròvja‹ und das »Bulletin für wirtschaftliche und rechtliche Informationen«.
       Die Gründung der PMR war eine natürliche Folge der Prozesse, die nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion einsetzten. Es war eine wichtige Entscheidung, die den im nationalen Referendum * zum Ausdruck gebrachten Willen der Bevölkerung widerspiegelte und es ermöglichte, die legitimen Interessen der Einwohner zu schützen, jahrhundertealte historische und kulturelle Traditionen zu bewahren, das Recht der Menschen zu gewährleisten, auf dem Land ihrer Vorfahren zu leben, und allen hier lebenden Völkern die Möglichkeit einer gleichberechtigten Entwicklung zu bieten.
       Das Hauptmerkmal der geopolitischen Lage der PMR ist ihre Nachbarschaft mit zwei Staaten, der Republik Moldau im Westen und der Ukraine im Osten […].
       Die PMR strebt eine wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit mit den Ländern der Schwarzmeerregion im Rahmen des »Abkommens über wirtschaftliche Zusammenarbeit im Schwarzmeerraum« (ČES) an. Um eine einheitliche Position in Fragen der Überwindung von Konflikten und Krisen im postsowjetischen Raum zu entwickeln, hat die Republik freundschaftliche Beziehungen zu Staaten aufgenommen, die auf dem Weg zur Anerkennung sind, und unterhält diese. Vor allem mit der Republik Südossetien, der Republik Berg-Karabach und der Republik Abchasien.

* Bei dem Referendum über die Unabhängigkeit 2006 beantworteten 98,08 % der Wahlberechtigten bei einer Wahlbeteiligung von 78,55 % die Frage „Unterstützen Sie den Kurs der Unabhängigkeit der PMR und den anschließenden freien Beitritt Transnistriens zur Russischen Föderation?“ mit ja. (https://ru.wikipedia.org/wiki/Референдум_о_независимости_Приднестровской_Молдавской_Республики_(2006))

Quellen:
Lugansker Informationszentrum (LIC) – Lug-info.com
Donezker Nachrichtenagentur (DAN) – Dan-news.ru
Vsjo o DNR – Vsednr.ru
›Kultúra Donbàssa‹ (DNR-Ministerium) – Culture-dnr.ru
Lenta Novostej (ZOV)
•  LNR – Lnr-news.ru              •  DNR – Dnr-news.ru                   •  Charkov – News-kharkov.ru
  Zaporòžje – Zp-news.ru     •  ChersonKherson-news.ru    •  OdessaNews-odessa.ru
Chèrsonka – Hersonka.ru
Krim-
Informationsagentur (KIA) – Kianews24.ru
Lènta Nóvostej Krýma –
Crimea-news.com               Nóvosti Pridnestròvja – Novostipmr.com
Novoròssija – Novorosinform.org                             »Analytischer Dienst des Donbass« – Asd.news
»Analytischer Dienst des Donbass« – Asd.news       »Donezker Eisenbahn« (DŽD) – Dnrailway.ru
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Neuigkeiten aus Wirtschaft und öffentlichem Leben in Novoròssija 18.11. ̶ 24.11.2023

Erscheint seit 2014

Quellen: siehe Schluss dieser Ausgabe

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

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Sonnabend:

„Das Wasser war fast nicht mehr zu sehen“
Dan-news.ruMit Unterstützung der Föderalen Agentur für Wasserressourcen wurde mit der Säuberung des Kalmius in Donezk begonnen, und es sind bereits erste positive Ergebnisse zu verzeichnen. Dies teilte der Pressedienst von ›RosVodResùrsy‹ der Donezker Nachrichtenagentur mit.
       „Das erste Gewässer, das auf Kosten des föderalen Haushalts gereinigt wurde, ist der Kalmius in Donezk. Die Mittel wurden von Rosvodresursy zur Verfügung gestellt. Der Fluss fließt durch die ganze Stadt, an seinen Ufern gibt es Strände und Erholungsgebiete. Bevor die Aufräumarbeiten begannen, war das Wasser wegen des Bewuchses mit Bäumen und Sträuchern fast nicht mehr zu sehen. Es war notwendig, das Flussbett von den Sedimenten zu befreien, die sich über viele Jahre am Grund angesammelt hatten. Die Arbeiten betrafen den problematischsten Teil des Flusses, der sieben Kilometer lang ist“, so der Pressedienst.


       Wasserstand und Fließgeschwindigkeit sind gestiegen; Müll und andere Hindernisse, die den Wasserfluss behinderten, wurden entfernt. Es ist vorgesehen, die Aufräumarbeiten bis Ende des Jahres abzuschließen.

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Acht problematische Abschnitte von Wasserstraßen mit einer Länge von über 40 Kilometern werden bis 2023 in den neuen Regionen saniert. Dies kündigte der Leiter ›RosVodResùrsy‹, Dmitrij Kirillov heute bei einem Treffen mit dem russischen Premierminister Michaïl Mišustin an:
„Wir haben gemeinsam rund 950 Kilometer problematische Abschnitte von Flusskanälen
analysiert. Auf der Grundlage der Ergebnisse der Untersuchung haben wir mit der Säuberung von acht Stellen innerhalb von Städten begonnen. Wir haben mit der Räumung der Flüsse Lugan und Olchovka in Lugansk, Kalmius in Donezk sowie einer Reihe anderer Gewässer begonnen. Dies ist unsere Aufgabe für 2023″, sagte Kirillov.


Sonntag:

Wie auf der Krim die Ernährungssicherheit Russlands gewährleistet wird
Crimea-news.com / RIA Nóvosti Krym – In der Sammlung des Botanischen Gartens in der Siedlung Städtischen Typs Nikita (zu Jalta) sind etwa 10.000 Sorten und Formen von 22 Obstarten vertreten. All dieses Material ist eine hervorragende Grundlage für die Ernährungssicherheit Russlands, über diese sprach auf einer Pressekonferenz bei RIA Nóvosti Krim Doktor der Biologie Oksana Ševčuk, stellvertretende Direktorin der Föderalen nicht-gewinnorientierten Einrichtung der Wissenschaft (FGBUN), Träger des Roten Banners der Arbeit, ›Nikitskij Botaníčeskij Sad‹.


Links die Flagge der Krim – Foto: https://nikitasad.ru/
       „Die Einzigartigkeit unserer Sammlung besteht darin, dass wir nicht nur die uns vertrauten Obstsorten Pfirsich, Aprikose, Apfel, Birne, Kirsche haben, sondern auch Obstsorten subtropischen Ursprungs, die es ermöglichen, das einzigartige Klima der Südküste zu nutzen. Bei Kulturen wie Granatapfel und Kiwi wird daran gearbeitet, winterhärtere Formen zu schaffen, um die Einführung dieser Kulturen auf der Krim oder im Süden Russlands auszuweiten“, erklärte Ševčuk.
       Die Arbeit an den Obstkulturen steht in direktem Zusammenhang mit der Ernährungssicherheit des Landes. Im Staatlichen Register der Züchtungserfolge sind derzeit rund 190 Sorten von Obstpflanzen eingetragen, die „fast den gesamten Bedarf abdecken.“
       Darüber hinaus haben die Wissenschaftler des Botanischen Gartens für einige industrielle Sorten nicht nur die Technologie der Zucht der Pflanzen selbst entwickelt, sondern auch eine Reihe von agrotechnologischen Methoden, die je nach den Bedingungenden den Schutz der Plantagen vor Krankheiten und Schädlingen ermöglichen. Parallel dazu arbeiten die Spezialisten von der Krim an Methoden zur Wiederherstellung der Bodenfruchtbarkeit zur Nutzung für Intensivplantagen.
       „Unsere Einrichtung bietet einen vollständigen Zyklus für die Anlage von Intensivplantagen mit dem gesamten Komplex von Schutzmaßnahmen unter bestimmten Bedingungen, insbesondere für den Süden Russlands“, sagte die Direktorin. Und jetzt erlaubt uns der Bedarf an Nahrungsmitteln, zu zeigen, welche Sorten besser sind und den Anforderungen unseres Landes wirklich entsprechen“.
       Wissenschaftler der Föderalen Universität der Krim (KFU) sind 2020 auch in Richtung des Intensivobstbaus gegangen und haben die erste superintensive Apfelplantage auf der Krim angelegt. Dank der Anbautechnik und der richtigen Baumpflege kann zehnmal mehr geerntet werden als üblich. Der Versuchsgarten brachte im Herbst 2021 seine erste Ernte ein, und für die Zukunft planen die Wissenschaftler eine Ernte von 60 bis 80 Tonnen pro Hektar.

Vagòn Stolòvaja =? Kantinenwagen
Crimea-news.com / http://www.crimea.kp.ru Im Zug № 75/76 Simferopol – Omsk gibt es wieder einen ‚Kantinenwagen‘, berichtet die Eisenbahngesellschaft ›Grand Sèrvis Ėxprèss‹.
       Die Preise in diesem Wagen sind nur halb so hoch wie im Speisewagen, und der Service ist viel schneller. Die Fahrgäste können sich das Essen direkt aus der Vitrine aussuchen, mitnehmen und/oder einen kleinen Snack zu sich nehmen. Wenn alle Plätze besetzt sind, können die Speisen auch eingepackt werden.

       „Den Fahrgästen werden hier zwei Arten von Menüs angeboten: Frühstück von 8:00 bis 12:00 Uhr und Mittagessen von 12:00 bis 17:00 Uhr. Ab 17:00 Uhr fungiert der Wagen als Speisewagen“, heißt es in der Mitteilung.
       Zuvor berichtete das Unternehmen, dass der Zug № 315/316 Simferopol – Adler, der die Krim mit dem nächstgelegenen anderen Flughafen in Soči verbindet, ab dem 10. Dezember jeden Tag nach einem geänderten Fahrplan mit früherer Abfahrt und Ankunft als jetzt verkehren wird. Die Route wird sich ebenfalls ändern: der Zug hält in Džankoj, Vladislavovka, Sem Kolodezei, Bagerovo, Kerč, Taman, Abinskaja, Gorjačij Ključ, Tuapse, Lazarevskaja, Loo, Soči und Hosta.


Mittwoch:

Novoròssija bis an Moldawien heran
Novostipmr.com – Das staatliche Programm »Erhaltung und Verbesserung der Grabstätten der Helden der Sowjetunion, der Träger des Ruhmesordens und der Gedenkstätten des militärischen Ruhmes des Großen Vaterländischen Krieges« für 2024-2025 wurde vom Obersten Sowjet der Pridnestròvskaja Moldàvskaja Respúblika (PMR [„Transnistrien“]) in erster Lesung angenommen.
       „Die Vorbereitungen zur Feier des Jahrestages laufen auf Hochtouren“, sagte Galina Antjufejeva, stellvertretende Vorsitzende des Obersten Sowjets und Vorsitzende des Parlamentsausschusses für Gesetzgebung. „Die Regierung hat ein Programm zur Verbesserung der bestehenden Gedenkstätten und zum Bau neuer ins Leben gerufen. Wir haben das Programm in der ersten Lesung unterstützt, und ich denke, dass die Gedenkstätten oder Denkmäler, bei denen es notwendig ist, Arbeiten durchzuführen, zusätzlich in dieses Programm aufgenommen werden. Es werden Feierlichkeiten für unsere Veteranen vorbereitet, damit es einen würdigen Rahmen gibt und wir uns unserer Helden, die ihr Leben für die Freiheit gegeben haben und die uns ein Leben unter einem friedlichen Himmel ermöglicht haben, erinnern können“.


       Zurzeit sind 23 Objekte in den Bezirken Bendery, Tiraspol, Slobodzeja, Grigoriópol, Dubossary und Rybnica in das Zweijahresprogramm einbezogen.
       Im Bezirk Slobodzeja ist geplant, Denkmäler für gefallene sowjetische Soldaten in Kickány, Sukléja und Pervomajsk zu überholen oder zu rekonstruieren und auf dem Friedhof der Stadt ein Denkmal für den Helden der Sowjetunion Fjodor Ugnačov zu errichten.
       Im Bezirk Grigoriopol müssen in den Dörfern Teja, Šipka, Tokmazeja, Vinogradnoje und Krasnogorka Soldatenfiguren repariert und Granitplatten mit den Namen der Gefallenen angebracht werden, und in der Siedlung Kolosovo müssen das Grab von Grigorij Darjev, einem Träger des Rumesordens, verschönert und Büsten der Helden der Sowjetunion Ivan Kuznecov und Semjon Sobolev aufgestellt werden.
       Im Bezirk Dubossary sieht das Programm eine umfassende Instndsetzung der Gedenkstätte für die Opfer des Faschismus, die Instandsetzung von Denkmälern und die Landschaftsgestaltung am Kurgan des Ruhmes (Bild – d. Übers.) sowie kleinere Reparaturen am Gedenkkomplex des militärischen Ruhmes im Rayonszentrum vor.
       Für den Bezirk Rybnica umfasst das Programm die Instandsetzung des Massengrabs sowjetischer Soldaten und des Denkmals für die im Großen Vaterländischen Krieg gefallenen Einwohner des Dorfes Plot.
       Die Gesamtfinanzierung des Programms im Rahmen des Investitionsfonds beläuft sich auf fast 16,3 Mio. Rubel. Die Durchführung des Programms wird vom Verteidigungsministerium der PMR in Zusammenarbeit mit den örtlichen Verwaltungen überwacht.

Mit Technik aus der VR China
Dan-news.ruDer Steinbruch Kalčik im Süden des DNR will die Granitförderung im nächsten Jahr dank der Modernisierung der Ausrüstung und des Kaufs von Maschinen auf 1,3 Mio. Tonnen steigern. Dies gab heute der stellvertretende Ministerpräsident der Republik, Vladimir Ježikov, bei einem Besuch des Unternehmens bekannt.
       „Der Steinbruch Kalčik hat den Abbau im Juli 2022 wieder aufgenommen und steigert heute nicht nur sein Volumen, sondern modernisiert auch die Produktion. Dank der Anschaffung einer Bohranlage und eines Laders aus China sowie der Einrichtung einer Waage konnte die Zeit bis zum Versand der Fertigprodukte um 30 % verkürzt werden. Für das nächste Jahr ist der Kauf von Ausrüstungen und die Inbetriebnahme der zweiten Linie der Brecher– und Sortieranlage geplant, die es ermöglichen wird, die Produktionsleistung fast zu verdoppeln, auf bis zu 1,3 Milo. Tonnen pro Jahr“, schreibt Ježikov in seinem Telegram-Kanal.

Foto: Telegram-Kanal Ježikov
       Er fügte hinzu, dass auch im Telmanovskij-Steinbruch die Wiederherstellung der ersten Linie der Brecher- und Sortieranlage im Gange sei, wofür die Ausrüstung auch in China gekauft worden sei. Die Arbeiten sollen bis Ende dieses Jahres abgeschlossen sein. „Bislang sind die Produktionsmengen noch recht bescheiden, aber mit der vollständigen Inbetriebnahme der neuen Linie werden wir in der Lage sein, 1 Million Tonnen verschiedener Fraktionen pro Jahr zu produzieren. Künftig wird es zwei solcher Linien geben“, schloss Ježikov und wies darauf hin, dass die Zahl der Beschäftigten in beiden Steinbrüchen auf etwa das 2,5fache gestiegen sei       Der Kalčikskij und der Telmanovskij-Steinbruch wurden nach der Befreiung unter die Leitung des Staatlichen Unternehmens Nedra gestellt. Im vergangenen Jahr wurde dort der Granitabbau wieder aufgenommen. Am Montag wurde bekannt, dass das Staatliche Unternehmen den Auftrag erhalten hat, bis 2024 3 Millionen Tonnen Granit zu fördern. Auch im Karanskij-Steinbruch wurde mit der Lieferung von chinesischer Technik begonnen.
       Der Steinbruch Kalčik befindet sich 20 Kilometer nördlich von Mariupol. Die industrielle Entwicklung begann 1947 in der Čerdaklinsker Syenitlagerstätte. Die Hauptproduktion ist Granitschotter. Er findet breite Verwendung im Bauwesen, insbesondere bei der Herstellung von hochwertigem Beton und Asphaltbeton für Brücken, Straßen- und Flugplätze und natürlich im Gleisbau.
       Der Telmanovskij-Steinbruch befindet sich in der Nähe des Dorfes Granitnoje, 12 km westlich der Stadt Telamnovo. Er nimmt eine Fläche von 169 Hektar ein. Die Produkte sind beim Bahnbau, der Herstellung von Beton- und Stahlbetonprodukten gefragt.

Nòvotrúbnaja‹
Dan-news.ruDas neue Kesselhaus ›Nòvotrúbnaja‹ in Mariupol wurde in Betrieb genommen und versorgt bereits über 200 Häuser und soziale Einrichtungen mit Wärme. Dies gab der stellvertretende Ministerpräsident Marat Chusnullin heute bekannt.
       „Es wurde unter der Aufsicht des Fonds für Gebietsentwicklung als Ersatz für en zerstörtes Kesselhaus errichtet, dessen Wiederaufbau nicht mehr sinnvoll war. Etwa 2,3 Kilometer Fernwärmeleitung und eine Druckerhöhungsstation wurden repariert.


Foto: Telegram-Kanal Chusnullin
       Chusnullin fügte hinzu, dass die Verbraucher in Mariupol in der vergangenen Heizperiode von Dutzenden von Blockheizkraftwerken versorgt wurden. In diesem Jahr wurden 56 stationäre Kesselhäuser in der Stadt in Betrieb genommen, deren Kapazität ausreicht, um 58.000 Wohnungen zu versorgen.
       Das Kesselhaus ›Nòvotrúbnaja‹ vorsorgt mit einer Leistung von 75 MW 233 Häuser und 49 soziale Einrichtungen.

Special:

Kurze Geschichte der Straßenbahn in Donezk
Donelektroavtotrans.ru * – Am 2. März 1927 begann das Exekutivkomitee der Stadt Stalino mit einer Machbarkeitsstudie für den Bau einer Straßenbahn. Die erste Linie fährt seit dem 15. Juni 1928; dieses Datum gilt als Geburtstag des Unternehmens. Die erste Strecke führte vom ‚Sowjetkrankenhaus‘ (›Sovbolníca‹) zum Bahnhof . Am 20. Oktober 1928 wurde die Strecke um weitere 3 km entlang der heutigen Artjomstraße zum Metallurgischen Werk (Zavòd ímeni Stálina [heute DMZ]) verlängert.
       Das Unternehmen verfügte über keine eigenen Werkstätten, so dass die Inspektion und Reparatur des rollenden Materials in den Räumlichkeiten der Nagelfabrik durchgeführt wurde, auf deren Gelände sich heute das Donezker Akademische Musiktheater befindet.
       In der ersten Zeit ihres Bestehens war die Straßenbahn mit anderen städtischen Betrieben zu einem Trust ›Tramsvet‹ vereinigt, aber das blieb nur für drei Jahre so. Bereits 1931 wurde der unabhängige Verkehrsbetrieb ›Stálinskaja górodskaja želèznaja doróga‹ gegründet. Der Betriebšof befand sich auf dem Gelände des heutigen Hotels ›Donbàss-Pàlas‹ mit Zufahrten vom Prospekt des Komsomol und vom Puškin-Boulevard.


X + KП – 1928 bis 1972 bzw. 1949 bis 1963
       Der Straßenbahnbetrieb in Stalino wurde mit Wagen der Typen X (Charkov [als erster Besteller] und M (Mytišči [als Hersteller] – gleicher Wagenkasten) eröffnet. Die ersten waren Zweirichtungswagen, spätere wurden bereits als Einrichtungswagen geliefert. In Stalino liefen die Triebwagen entweder solo oder mit einem oder zwei Beiwagen.
       Der Wagenkasten war aus Stahl, die Innenverkleidung, der Rahmen und das Dach aus Holz. Der Wagen war so einfach wie möglich gestaltet: Die Türen wurden von Hand geöffnet, es gab keine Heizung, die Sitze waren aus Holz, und der Fahrer musste im Stehen arbeiten. Die ersten Wagen hatten Längsbänke entlang des gesamten Salons. die Anzahl der Sitzplätze betrug 24. Später wurden einzelne Quersitze eingebaut, wodurch sich die Zahl auf 16 reduzierte. […]
       1932 wurde der Bau der Hauptbetriebsbasis, eines Depots für 36 Wagen an der 13. Linie der Stadt (heute Tramvajnaja-Straße), abgeschlossen. […]
       In dieser Zeit erhielt Stalino zwei Triebwagen des Typs ›Pulman‹ („Pullmanwagen“ wurde zum Überbegriff oder Spitznamen für verschiedene, besonders komfortable Eisenbahn- und Straßenbahnfahrzeuge.  – Pullmanwagen – Wikipedia). Im Gegensatz zu den ersten Wagen boten sie fast doppelt so vielen Fahrgästen Platz und hatten drei Türen auf jeder Seite.


Pullman – 1932 bis 1955 – Foto: J.H. Price (in der Quelle leider verheimlicht)
       Nach dem Krieg 1941-1945 war nur noch einer davon betriebsfähig. Aller Wahrscheinlichkeit nach ist das der, den einer Legende nach die Mitarbeiter des Depots selbstständig wieder aufgebaut haben.
       Während der deutschen Besatzung von 1941-1943 legten die faschistischen Besatzer fast die gesamte Industrie der Stadt lahm. Auch der Straßenbahn- und Trolleybusverkehr wurde bis auf den Grund zerstört. Nach der Befreiung im Jahr 1943 begannen die Arbeiter des Straßenbahn- und Trolleybustrusts (so hieß das Unternehmen in den vierziger Jahren) mit dem aktiven Wiederaufbau der zerstörten Wirtschaft. Der Krieg ging weiter, die Hände der Männer reichten nicht aus, die ganze Last des Wiederaufbaus fiel auf die Schultern der Frauen. Ende 1944 waren wieder 40 Kilometer Straßenbahn in der Stadt in Betrieb.
       Im Jahr 1949 wurden zehn vierachsige Beiwagen KП (Kolòmna Pricepnòj) beschafft, die zusammen mit X-Wagen auf der ersten Strecke eingesetzt wurden. Es handelte sich um gebrauchte Wagen (vermutlich aus Moskau – d. Übers.), die in den 30er Jahren gebaut wurden. Sie hatten ein größeres Fassungsvermögen als die M-Wagen, drei Türen, aber auch Holzbänke und keine Heizung.


КТМ-1 + КТП-1 1949 bis 1973
       In diesem Jahr wurden auch die KTM/КТП-1–Züge (Kírovskij [Ust-Katavsk ›S.M. Kirov‹] Tramvàj Motòrnyj/Pricepnòj) geliefert, die ersten Wagen neuerer Bauart nach dem Großen Vaterländischen Krieg. Sie hatten bereits Ganzstahl-Wagenkästen, aber immer noch Holzsitze und keine Heizung. In Stalino/Donezk wurden diese Wagen paarweise bis 1973 erfolgreich eingesetzt, als sie alle fast gleichzeitig ausgemustert und einige an andere Städte abgegeben wurden.
       1955 wurden die Triebwagen MTB-82 (Moskòvskij [Werk № 82] Tramvàjnyj Vagòn) beschafft. Der Wagen war vierachsig, hatte einen Ganzmetallaufbau, aber das allgemeine Niveau der elektrischen und mechanischen Ausrüstung blieb auf dem Niveau der 30er Jahre. Die Wagen waren für die Fahrgäste komfortabler und verfügten über jeweils 40 gepolsterte Sitze mit je einem Heizwiderstand.
       In den Donezker Depots wurden diese Wagen „Rigaerinnen“ genannt, weil sie in Lettland gebaut wurden. Sie zeichneten sich durch Einfachheit, Zuverlässigkeit und Langlebigkeit aus. Einer der Wagen ist vollständig und nahezu originalgetreu restauriert und wird als Stadtrundfahrtwagen eingesetzt.
       (Von 1959 bis 1966 erhielt Donezk vom VEB Waggonbau Gotha in der DDR je 80 Triebwagen und Beiwagen der Typen 59E und 2-62. Diese Episode hätte im Aufsatz eigentlich nicht übergangen werden dürfen. – d. Übers.)


T59E + B59E – 1959 bis ? – vor dem Ševčenko-KinoFoto: https://transphoto.org / Bildband »Donezk« 1962, oben: „Es lebe der Kommunismus !“ auf ukrainisch
       Im Januar 1961 wurde das Depot № 4 auf der Smoljanka eröffnet. Insgesamt 110 MTB-82, KTM-1 und KTП-1 wurden dort beheimatet. Am 9. November 1961 wurde Stalino in Donezk umbenannt, und von nun an hieß das Unternehmen: Donezker Straßenbahn- und Trolleybusverwaltung.
       1967 erhielt Donezk neue tschechische Straßenbahnen des Typs Tatra T3 SU. Wie in vielen anderen Städten der UdSSR wurden diese Fahrzeuge auch in Donezk zum verbreitetsten Typ. Diese Modifikation wurde speziell für die Sowjetunion entwickelt, wie die letzten beiden Buchstaben der Typenbezeichnung zeigen.
       Am Anfang waren diese Wagen zweitürig (ohne Mitteltür), davon wurden etwa 120 ausgeliefert. Danach, ab 1977, kamen die dreitürigen Wagen. Zu jener Zeit war diese Wagen sehr modern: perfekte Steuerung, attraktives Design, Verwendung einer großen Anzahl von Kunststoffteilen, hohe Kapazität und Vielfachsteuerung.


T6B5 – 2003 bis heute
       Sechzehn Jahre später kamen wieder tschechische Straßenbahnwagen, diesmal Tatra T6B5, in die Stadt.
       Diese Wagenn war ein bedeutender Fortschritt im Vergleich zum T3 SU. Thyristorsteuerung, statische Umrichter für die Versorgung der Niederspannungsstromkreise, geräumiger Fahrgastraum mit vielen Sitzplätzen und innovatives Design.
       In Donezk wurden diese Wagen zunächst in Vielfachsteuerung eingesetzt, aber später wurden sie getrennt und als Solowagen eingesetzt.

K1 – 2004 bis heute
       Im Jahr 2004 erhielt das Unternehmen zwei K1 von Tatra-Jug (Dnepropetrovsk – d. Übers.). Die Änderungen betrafen vor allem die Steuerung; sie war jetzt ukrainisch. Die nächsten K1 kamen mit veränderter Front und anderem Heck, elektronischer Beschilderung und Fahrgastinformation. [Und wir übergehen hier die Episoden
ЛM-2008 und Tatra T3 ДТ-1 ДОН; von Letzterer hat die Presseschau berichtet.]

* Homepage des Städtischen Unternehmens
https://donelektroavtotrans.ru/index.php/o-nas/istoriya/tramvajnoe-dviženie


Quellen:

Lugansker Informationszentrum (LIC) – Lug-info.com
Donezker Nachrichtenagentur (DAN) – Dan-news.ru
Vsjo o DNR – Vsednr.ru
›Kultúra Donbàssa‹ (DNR-Ministerium) – Culture-dnr.ru
Lenta Novostej (ZOV)
•  LNR – Lnr-news.ru              •  DNR – Dnr-news.ru                   •  Charkov – News-kharkov.ru
  Zaporòžje – Zp-news.ru     •  ChersonKherson-news.ru    •  OdessaNews-odessa.ru
Chèrsonka – Hersonka.ru
Krim-
Informationsagentur (KIA) – Kianews24.ru
Lènta Nóvostej Krýma –
Crimea-news.com               Nóvosti Pridnestròvja – Novostipmr.com
Novoròssija – Novorosinform.org                             »Analytischer Dienst des Donbass« – Asd.news
»Analytischer Dienst des Donbass« – Asd.news       »Donezker Eisenbahn« (DŽD) – Dnrailway.ru
›Àntifašìst – Antifašist.com                                        Moskòvskij Komsomòlec – Mk.ru
›ÀntimajdánAntimaydan.info                                  Argumènty i Fàkty – Aif.ru

Standard

Neuigkeiten aus Wirtschaft und öffentlichem Leben in Novoròssija 11.11. ̶ 17.11.2023

Erscheint seit 2014

Quellen: siehe Schluss dieser Ausgabe

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Weitere Übersetzungen mit Bezug auf den Donbass sind weiterhin zu finden auf
https://t.me/RenateKoppe (Anmeldung erforderlich).

Nachtrag von Do, -9.XI.:

Frauen unter Tage?
Dan-news.ru – Exemplare des Buches »Die zweite Geburt des Donbass« sind an Donezker Bibliotheken und ein Museum übergeben worden. Dies teilte heute der Pressedienst des Donezker Republikanischen Heimatmuseums (DRKM) mit.
       „Der Autor des Buches, Jurij Ivanov, Verdienter Bergmann, Erfinder und Rationalisator der UdSSR, ist ein echter Kavalier des „Bergmannsruhmes“. Das Buch enthält Memoiren, dokumentarische Zeugnisse der damaligen Zeit, Zeitungsaufsätze und Korrespondenz, Geschichten, Romane und Gedichte über Bergarbeiterinnen. Das Buch enthüllt Fakten über die unschätzbare Rolle und Bedeutung der sowjetischen Frauen beim Wiederaufbau der Bergwerke und der Wiederbelebung des Donbass in den letzten Kriegs- und Nachkriegsjahren“, heißt es in dem Bericht.


Foto: DRKM
       Das Ministerium für Kohle und Energiewirtschaft der DNR hat die Bücher dem Donezker Republikanischen Heimatmuseum (DRKM), der Donezker Republikanischen Wissenschaftlichen Universalbibliothek ›N.K. Krùpskaja‹ und der Donezker Republikanischen Jugendbibliothek übergeben. Die feierliche Veranstaltung fand im »Museum des Ruhms der Arbeit im Donbass« statt. Die stellvertretende Generaldirektorin für wissenschaftliche Arbeit des DRKM, Tatjana Farafonova, wies darauf hin, wie wichtig es ist, die Heldentaten und Erfolge von Landsleuten zu bewahren, zu vermitteln und Geschichtsfälschungen zu verhindern.
       Das Buch erschien 2013 in Lugansk. Der Autor Jurij Ivanov arbeitete 54 Jahre lang in der Kohleindustrie, 33 davon unter Tage. Er war Direktor der Bergwerke ›M.I. Kalínin und ›K.I. Počenkov‹. Seit den 1980er Jahren sammelte er Informationen über Frauen, die den Donbass wieder aufgebaut haben. Er organisierte die Errichtung von Denkmälern für die Arbeit der Bergleute, insbesondere eines im Zentrum von Donezk 2007 eingeweihten für die Frauen, die die Bergwerke des Donbass in der Zeit nach dem Großen Vaterländischen Krieg wieder aufgebaut haben,.

Sonnabend:

Keiner spürte die Größe der Musik
Dan-news.ru – Der staatliche Petrovskij-Maschinenbau PMZ in Donezk hat fünfzig akustische Systeme hergestellt. Dies berichtete Sergej Tkačenko, stellvertretender Direktor des Werks, der Donezker Nachrichtenagentur.
       „Die Massenproduktion haben wir noch nicht erreicht. Um sie zu erreichen, ist ein finanziell teurer und zeitaufwändiger Prozess der Vorbereitung, Entwicklung und Prüfung von Komponenten erforderlich. Für eine Ausweitung der Produktion sind weitere Aufträge erforderlich.“
       Das Unternehmen ist heute in der Lage, jeden Monat etwa 20 Anlagen zu produzieren. „Bei den fertigen Produkten handelt es sich um Lautsprechersysteme, die von uns von Grund auf gebaut werden, angefangen bei der Lautsprechermontage über die Anordnung des Lautsprechers im Lautsprechergehäuse bis hin zur Herstellung von Filtern, die für den vollen Betrieb erforderlich sind. Die Bandbreite ist sehr groß – von 100 W bis zur maximal möglichen Leistung“, so unser Gesprächspartner.


       Neben der Leistung unterscheiden sich die Systeme in der Empfindlichkeit, dem Staudruck und anderen Parametern, je nach den Wünschen des Kunden. Die Vorteile der Geräte aus Donezk sind laut Tkačenko ihre Qualität, die Möglichkeit des Service durch den Hersteller und der Preis. „Unsere Produkte sind etwa viermal billiger als ausländische Analogprodukte. Die Kosten für unsere akustischen Systeme beginnen bei 150.000 Rubel für ein vollwertiges Set“, bemerkte der Direktor.
       Das Unternehmen geht davon aus, dass die Qualität der Produkte dazu führen wird, dass sie nicht nur in der DNR, sondern auch in anderen Regionen des Landes nachgefragt werden.
       Sergej Tkačenko ist Absolvent der Staatlichen Technischen Universität Donezk und arbeitet und leitet seit mehr als 30 Jahren verschiedene Produktionsstätten – von kleinen Inbetriebnahmeverwaltungen bis zu ganzen Werken. Außerdem wurde er 2023 als Abgeordneter in den Stadtsowjet von Donezk gewählt. Er ist bekannt für seine Unterstützung der Kunst. So wurde beispielsweise 2014 im Dorf Andrejevka bei Donezk auf seine Initiative hin ein kleiner Kreativraum auf der Basis einer ehemaligen Maschienen- und Traktorstation, die „Kunstresidenz“ »Haus des Mechanisators«, geschaffen. Während des Gesprächs erfuhren die DAN-Korrespondenten auch, dass Tkačenko als Kind die Donezker Musikschule № 1 absolvierte.
       „Wir hatten ein Fach Musikliteratur. Ich erinnere mich an mich selbst im Alter von zehn oder elf Jahren, ich komme zum Unterricht, die Lehrerin kommt herein – eine wunderbare Lehrerin, eine großartige Frau – und bringt einen gruseligen Koffer herein, stellt ihn auf den Tisch, öffnet den Deckel. An Drähten hängt ein Monolautsprecher von vielleicht 1,5 Watt. Es war ein Plattenspieler. Sie zieht eine zerkratzte Schallplatte aus einer vergilbten Hülle und schaltet ein. Wir hören ein Quietschen, ein Kratzen, ein Rauschen, ein endloses Klicken, die Platte springt. Das Ganze hat 45 Minuten gedauert, eigentlich war es Čajkovskijs erstes Klavierkonzert, das 34 dauert. Am Ende der Stunde sagte sie uns, dass das das größte Werk eines russischen Komponisten sei. Aber keiner von uns Schülern hat die Größe dieser Musik gespürt. Ich glaube im Gegenteil, die Kinder hatten eine Art Trauma“, sagt Tkačenko.


       Erwachsen geworden, kaufte er sich hochwertige Audiogeräte und begann, wie viele Musikliebhaber, Soundsysteme für Musik verschiedener Genres auszuwählen. Es entstanden mehrere Anlagen: für symphonische Orchestermusik, Jazz und anderes. Er ist der Meinung, dass Musik, ebenso wie andere Kunstformen, für die Erziehung von Kindern unerlässlich ist. „Es ist wichtig, dass sie die Möglichkeit kriegen, ein Musikstück in einem qualitativ hochwertigen Format zu hören, das für sie verständlich und vor allem interessant ist. Seit der Musikschule, seit 40 Jahren, hat mich die ganze Geschichte nicht mehr losgelassen und lässt mich bis heute nicht mehr los. Ich werde dieses Jahr 57, aber die Leidenschaft hat mich nicht verlassen. Dešalb haben wir die Produktion von Audiosystemen organisiert“, erklärt Tkačenko.
       Das PMZ wurde 1897 gegründet. Es befindet sich im gleichnamigen Bezirk von Donezk, nur wenige Kilometer von der Front entfernt und wird regelmäßig von der Ukraine beschossen. Viele Jahre lang war das Werk auf die Herstellung von Grubenförderern spezialisiert und begann Anfang des Jahrtausends mit der Herstellung von Alarmanlagen für Kohlebergwerke. In den 10er Jahren wurden etwa 40 Bergwerke in der Ukraine mit diesen Systemen ausgestattet. Aufgrund der Marktbedingungen wurde die Produktion von Förderbändern im Werk jedoch 2010 eingestellt, die Alarmanlagen waren bereits veraltet, und jetzt besteht die Aufgabe darin, Innovationen auf der Grundlage des bestehenden Standorts umzusetzen und die Produktion neu zu profilieren“, sagte der Direktor bei unserem Treffen.
       Im Jahr 2021 nahm das Werk die Produktion von Einrichtungsgegenständen im Loft-Stil auf, insbesondere von Sofas und Sesseln. Aufgrund der Verschärfung der Feindseligkeiten wurde die Produktion jedoch im Frühjahr 2022 eingestellt. Die Vorbereitungen für die Produktion von Akustiksystemen und Beleuchtungsanlagen durch die Spezialisten des Unternehmens haben begonnen, allerdings an einem Produktionsstandort in einer sichereren Gegend.
       „Zur Zeit der Alarmanlagen beschäftigte das Werk etwa 50 Mitarbeiter. Im Unternehmen sind Funktechniker, Elektroniker und IT-Spezialisten tätig, da das System mit einem Server verbunden ist“, so Tkačenko.
       Zur Zeit sind einige der Mitarbeiter mobilisiert, einige sind in andere Regionen abgewandert. Die Zahl und die Qualifikation der verbleibenden sind jedoch ausreichend für den Produktionsstart.

Mineraldüngeranalysen
Dan-news.ru – Die Donezker Niederlassung des russischen Agrochemischen Dienstes hat auf Antrag landwirtschaftlicher Produzenten der Rayons Telmanovo und Šachtjorsk zusammen mit Kollegen aus der Region Krasnodar die ersten Untersuchungen von Mineraldüngerproben in der DNR durchgeführt. Dies wurde heute im Pressedienst des Ministeriums für Landwirtschaft und Ernährung der Republik bekanntgegeben.
                   

       Bis Anfang Oktober hat der Dienst mehr als 30.000 Hektar Böden in der DNR auf ihre Fruchtbarkeit untersucht. Diese Daten helfen bei der Optimierung der Dosierung, des Zeitpunkts und der Methoden der Düngemittelausbringung sowie bei der Verteilung auf die einzelnen Kulturen, Parzellen und Felder der Fruchtfolgen, um eine größtmögliche Ertragssteigerung und Qualitätsverbesserung zu erreichen. Eine vollständige agrochemische Untersuchung der Böden in der Region wurde zuletzt vor über 20 Jahren durchgeführt.

Podmoskòvje hilft beim Wiederaufbau
Dan-news.ru – Die Moskauer Oblast hat der Donezker Volksrepublik seit Anfang des Jahres bei der Wiederherstellung von fünf Freileitungen in der Priazòvje geholfen. Dies teilte das Ministerium für Information und Kommunikation der Moskauer Oblast der Agentur mit.
       Seit Anfang des Jahres wurden mit Hilfe der Patenoblast die 35 kV-Leitungen ›Talakovka – Sachanka‹, zwei 0,4 kV-Leitungen mit Transformatorstationen in das Dorf Zaïčenki und je eine 0,4 kV-Leitung mit je einer Transformatorstation in die Dörfer Širokino und Leninskoje instandgesetzt.

       Diese Ortschaften befinden sich im Süden der Republik in der Nähe von Mariupol und im Rayon Novoazòvsk. Zuvor hatte die Moskauer Oblast dabei geholfen, die Stromausfälle im Rayon Telmanovo zu minimieren. Die Oblast hat seit Anfang des Jahres rund 6,2 Mrd. Rubel für den Wiederaufbau im Süden der Republik bereitgestellt.

Montag:

Zentrum der Kosakenkultur
Novostipmr.com – Ein Zentrum der Kosakenkultur wird bald im Kulturhaus des russischen Teils von Slobodzeja (der „moldawische“ liegt auch in der PMR – d. Übers.) eröffnet. Der Präsident der Pridnestròvskaja Moldàvskaja Respúblika (Transnistrien) hat eine entsprechende Anweisung erteilt.
       Nach Angaben des Pressedienstes des Rayons werden zur Zeit die Räumlichkeiten renoviert. Die Finanzierung erfolgt aus dem lokalen Haušalt.


       Heute besuchte der Leiter der Verwaltung, Vasilij Tiščenko, die Baustelle. Bei dem Treffen, an dem die Leiter des Kulturhauses, des Auftragnehmers und andere Mitarbeiter der Verwaltung teilnahmen, wurden offene Fragen und Einzelheiten der weiteren Arbeiten besprochen. Die Arbeiten sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Das Heer der Schwarzmeerkosaken wird das Zentrum nach seinen Traditionen dekorieren.
       Slobodzeja wurde nicht zufällig gewählt. Im 18. Jahrhundert war es der Hauptsitz der Schwarzmeerkosaken. Später zogen sie in den Kuban (Nordkaukasus – d. Übers.), aber ihre Traditionen und ihre Kultur blieben für immer auch in diesem Land.

Dienstag:

Am Eingang des zukünftigen Technologieparks
Dan-news.ru – Die Baufirma ›Vágner‹ aus Ramenskoje bei Moskau hat Figuren für die Restaurierung des Denkmals für die während des Großen Vaterländischen Krieges gefallenen und vermissten AzòvStal-Arbeiter nach Mariupol geliefert. Das Denkmal wurde während der Kämpfe um die Stadt im vergangenen Frühjahr zerstört.
              
       Die Figuren eines Matrosen, eines Soldaten und eines Stahlarbeiters sind mehr als drei Meter hoch. Sie sind aus besonders festem Stahlbeton gefertigt und können daher 150 Jahre oder mehr überdauern. Sie wurden in Rostòv-na-Donú nach einem Entwurf der Čeljabinsker Künstlerin und Bildhauerin Anna Šumakova hergestellt. Die Arbeiten zur Restaurierung des Denkmals sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.
       Das Denkmal wurde 1967 am Haupteingang von AzòvStal errichtet. Es ist den Tausenden von Arbeitern gewidmet, die zu Beginn des Zweiten Weltkriegs das Werk verließen und an die Front zogen. Das Denkmal selbst besteht aus drei männlichen Figuren: einem Matrosen, einem Soldaten und einem Arbeiter vor einem Steinblock mit dem Logo von AzòvStal. Es trägt die Inschrift „Eine Heldentat stirbt nie. Das Volk bewahrt sie im Gedächtnis“, und auch die Familiennamen der toten oder vermissten Arbeiter sind aufgeführt.

Familie, Sprache, Orthodoxie und Mission
Dan-news.ru – Die Premiere des Videoclips zum Lied ›Právoslávije‹ (Rechtgläubigkeit) des Projekts ›Probuždénije‹ (Erwachen) unter Beteiligung des berühmten Sretenskij-Klosterchors fand heute auf YouTube statt. Wie die Autoren anmerkten, wurde die Komposition Teil eines einzigartigen Projekts, das von den Hauptpfeilern der russischen Welt erzählt.
„Das Projekt lässt die einzigartigen Stimmen des Chores von den wichtigsten Pfeilern der russischen Welt, Familie, Sprache, Orthodoxie und Mission, erzählen. Der Chor des Sretenskij-Klosters sang das Lied unter den Bögen der St. Vladimir-Kirche in Dokučajevsk„, heißt es in der Mitteilung.


Foto: screenshot (DAN) aus https://www.youtube.com/watch?v=336rExsC3s4
       Im Rahmen des Projekts wurden im Donbass vier Clips und ein Stimmungs-Video aufgenommen. […] Das Projekt wird mit Unterstützung des »Instituts für die Entwicklung des Internets« (IRI) realisiert.
       Der Chor des Sretenskij-Klosters besteht seit über 600 Jahren. Er ist ein einzigartiges Phänomen der modernen Chorkunst, eine Gruppe, die nicht nur über ein großartiges und vielfältiges Repertoire verfügt, sondern auch über einen professionellen Vortragsstil, der es dem Publikum ermöglicht, sowohl liturgische Gesänge aus verschiedenen Jahrhunderten als auch populäre Volkslieder, sowjetische Lieder und Popsongs auf neue Weise zu hören und zu fühlen. Der Männerchor unter der Leitung von Andrej Poltoruchin ist in den besten Sälen von über 45 Ländern aufgetreten.

Studentenwohnheim mit 725 Plätzen

Kianews24.ru – In Simferopol wird der Bau des Zentrums für polyethnische Kultur der Jugend der Ingenieur-pädagogischen Universität der Krim (KIPU) fortgesetzt. Nach Angaben des Bauministeriums der Krim ist die Anlage zu fast 70 % fertiggestellt.
       Das Gebäude ist ein zwölfstöckiges Studentenwohnheim mit 725 Plätzen. Im Erdgeschoss und im 1. Stock befinden sich die Zimmer für Behinderte.

Foto: Gala Amarando
       Die verschiedenen Etagen werden mit einem Präventorium mit 22 Betten, Verwaltungs- und Wirtschaftsräumen sowie Sporträumen ausgestattet. Auf dem Dach wird es eine Wintergarten-Orangerie für Freizeit- und Veranstaltungen geben. […]
       Für den Bau des Zentrums für multiethnische Kultur wurden 520 Mio. Rubel bereitgestellt. Die Hauptarbeiten am Objekt werden bis Ende 2024 abgeschlossen sein.

https://kianews24.ru/news/noviy-korpus-kipu-v-centre-simferopol/

Mittwoch:

Patenrepublik Baschkortostan
Lug-info.com – Der Präsidialfonds für Kulturinitiativen hat Mittel für die Renovierung des Kulturzentrums in Krasnyj Luč bereitgestellt. Dies teilte die stellvertretende Leiterin der Stadtverwaltung, Olga Ljamceva, mit.
       „Dank der Unterstützung … werden sechs Kultureinrichtungen renoviert. Zur Zeit wird im Kulturzentrum die Decke des Auditoriums repariert“, sagte Ljamceva.
                   

Foto: LugànmédiaHolding
       Aleksandr Gončaruk, Direktor des Bauunternehmens ›Danílo-Máster‹, wies darauf hin, dass zunächst mehrere Schichten der alten Deckenverkleidung entfernt werden müssen, bevor eine neue Decke aus Gipskartonplatten angebracht werden kann.
       „Die letzten Reparaturen in der gesamten Einrichtung liegen schon geraume Zeit zurück. Wir hoffen noch auf eine umfassende Renovierung, da es sich um eines der ältesten Gebäude unserer Stadt handelt“, sagte die Dezernentin für Kultur, Jugend, Sport, Tourismus und Religion der Verwaltung von Krasnyj Luč, Olesja Borovskaja.
       Sie fügte hinzu, dass mit Unterstützung des Oberhaupts der Republik Baschkortostan eine neue Heizungsanlage im Kulturzentrum installiert wurde, durch die auch während der Heizperiode verschiedene Veranstaltungen durchgeführt werden können.
       Zuvor hatte der Präsidialfonds Krasnyj Luč Computer- und Multimediaausrüstung gespendet.
       Krasnyj Luč und die Republik Baschkortostan haben im Juni 2022 ein Kooperationsabkommen unterzeichnet.

Puškin in Mariupol
Dan-news.ru – Im Primorskij-Park von Mariupol ist eine Märchenallee mit Figuren aus berühmten Kinderbüchern von Aleksandr Puškin entstanden. Das teilte der Pressedienst der öffentlich-rechtlichen Gesellschaft »Generalauftraggeber im Bauwesen« (JeZ) heute der Donezker Nachrichtenagentur mit.
       Die Allee ist für den Park absolut neu. Figuren aus Puškins Werken »Ruslan und Ljudmila« und »Das Märchen vom Zaren Saltan« sind bereits aufgestellt„, berichtet der Pressedienst des JeZ.


Foto: JeZ
       Dort werden etwa 30 Figuren erscheinen. Die Allee wird im Rahmen des Dekrets des russischen Präsidenten Vladimir Putin zur Feier des 225. Geburtstags des großen russischen Dichters im Jahr 2024 geschaffen.
       Zuvor wurde berichtet, dass die Spezialisten des JeZ und des Kapitalreparaturfonds der Moskauer Oblast die zweite Etappe der Rekonstruktion des Primorskij-Parks in Mariupol abschließen.

Donnerstag:

Das weltberühmte ›Àrtek‹
Kianews24.ru – Die Arbeiten am Fundament des neuen Zentrums für innovative Bildungstechnologien wurden auf der Krim auf dem Gelände des Lagers ›Sòlnečnyj‹ (der Sonnige) des Internationalen Kinderzentrums ›Àrtek‹ abgeschlossen. Der Bau findet im Rahmen eines umfassenden staatlichen Programms des russischen Bauministerium statt.


Foto: JeZ
       „Die Gesamtfläche des neuen Gebäudes wird mehr als 20.000 Quadratmeter betragen. Dort werden ein Amphitheater, Kunst- und Probensäle, ein Videostudio, ein Aufnahmestudio und andere Räumlichkeiten entstehen. Die Arbeiten zur Vorbereitung des Geländes für den Bau haben begannen im September 2022 begonnen. Das Bildungsprogramm des Zentrums wird darauf abzielen, den Horizont der Kinder zu erweitern und ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten zu fördern. Insgesamt werden 1.200 Schulkinder in dem Komplex lernen können“, so Jurij Gordejev, stellvertretender Minister für Bauwesen und kommunale Wohnungswirtschaft der Russischen Föderation.
„Derzeit wird an den Strukturen der technischen Etage gearbeitet. Es ist geplant, sie im Dezember 2023 abzuschließen. Darüber hinaus wird eine Reihe von Maßnahmen zur Erneuerung der technischen Infrastruktur und des Küstenschutzes mit der Einrichtung von Stränden durchgeführt“, sagte Karen Oganesjan, Direktor der
öffentlich-rechtlichen Gesellschaft »Generalauftraggeber im Bauwesen« (JeZ).
Im Lager ›Sòlnečnyj‹ werden insgesamt sieben Objekte realisiert, darunter zwei Schlafsäle für jeweils 500 Personen, ein Gaskesselhaus mit Versorgungseinrichtungen, Zufahrtsstraßen, ein Gebäude für die Unterbringung von Betreuern und Mitarbeitern des Zentrums für innovative Bildungstechnologien sowie Einrichtungen für die Strandinfrastruktur. Es ist vorgesehen, den Bau dieser Einrichtungen bei ›Àrtek‹ bis zur Feier seines hundertjährigen Bestehens im Jahr 2025 abzuschließen.

https://kianews24.ru/news/v-arteke-zalili-fundament-centra-inn/

Special:

Krymtrolléybus‹
Crimeatroll.ru * – Unser Unternehmen wurde durch den Beschluss des Regionalen Exekutivkomitees der Krim № 337 vom 9. Mai 1959 gegründet, um den Betrieb von Trolleybussen auf der Überlandstrecke von Simferópol über Alušta nach Jalta zu führen.
       Gleichzeitig mit dem Bau der Überlandlinie wurden in Simferopol die ersten Trolleybusstrecken gebaut. Die Linie 1, von Marjino zum Bahnhof, mit einer Länge von 8,5 km wurde am 7. Oktober 1959 in Betrieb genommen. Neun Trolleybusse verkehrten auf der Linie und schon im ersten Monat wurden 200.000 Fahrgäste befördert. In den besten Jahren des Unternehmens (Ende der 70er und während der 80er Jahre) verkehrten 230 Trolleybusse auf 14 Linien in der Stadt und beförderten an einem Tag 500.000 Fahrgäste.
       In einer rekordverdächtig kurzen Zeit von nur elf Monaten wurde die 52 km lange Überlandlinie Simferopol – Alušta gebaut. Es wurden zwei Depots in Betrieb genommen, in Simferopol für 100 Wagen und in Alušta für 50. Mehr als 3.000 Oberleitungsmaste wurden errichtet, mehr als 200 km Oberleitung gezogen und zwölf Traktionsunterstationen eingerichtet.


Foto: https://transphoto.org / Histotorische Aufnahmen
       Eine solche Bauleistung hat das Land weder vorher noch načer je erlebt. Und am 6. November 1959 wurde der Betrieb auf der europaweit ersten interkommunalen Trolleybus-Bergstrecke eröffnet.
       Im April 1961 wurde das Trolleybusdepot in Jalta mit 50 Fahrzeugen in Betrieb genommen und die 8,9 km lange Stadt-Ringlinie 1 eröffnet.
       Im Juli 1961 wurde der Bau der zweiten Etappe der Überlandlinie von Alušta nach Jalta mit einer Länge von 33 km abgeschlossen. Damit war der Bau der längsten Trolleybusstrecke der Welt mit einer Länge von 85 km abgeschlossen.
       Im Juni 1966, nach Inbetriebnahme der Strecke vom Bahnhof zum Flughafen Simferopol und der Einführung von durchgehenden Wagen nach Alušta und Jalta, betrug die Länge der Strecke 96 km.
       In den besten Jahren von ›Krymtrolléybus‹ waren auf den Überlandlinien in der Sommersaison von 4 Uhr 40 morgens bis 2 Uhr 40 in der Nacht 150 Trolleybusse im Einsatz. Von Simferopol zur Südküste gab es täglich 500 Fahrten mit einem Intervall von bis zu zwei Minuten. In diesen Jahren gab es Fahrkarten des Wechselverkehrs mit der Eisenbahn von Moskau, Leningrad, Kiew, Charkov, Minsk, Riga und Vilnius.
       In der Zeit von 1959 bis 1990 erhielt die Verwaltung durchschnittlich 25 bis 30, manchmal auch mehr neue Trolleybusse pro Jahr, von 1959 bis 1989 836 Stück, von 1990 bis heute nur noch 157.
       Dies ist natürlich für die Entwicklung des Verkehrs in Simferopol und auf den Überlandstrecken inakzeptabel. Wir sollten uns immer daran erinnern, dass die Krim ein einzigartiges Natur- und Klimagebiet ist, das speziell für die Behandlung und Erholung von Menschen geschaffen wurde, und dass es in Bezug auf Mensch und Natur kriminell ist, hier keinen ökologisch sauberen elektrischen Verkehr zu entwickeln und zu unterhalten.
       Seit 59 Jahren haben unsere Trolleybusse mehr als 5,8 Mrd. Fahrgäste befördert.

Wagen 1502 – Baujahr 1972, 1,9 Mio. km, 20 Mio. Fahrgäste
Foto: https://transphoto.org
       In den Jahren 2010-2011 wurden 103 Fahrzeuge des Typs ›Bògdan‹ für den Verkehr auf den Stadt-, Vorort- und Überlandlinien angeschafft. Dadurch konnte die Leistung des Unternehmens wenigstens geringfügig gesteigert werden.
       Seit November 2010 wurden 30,26 km des Fahrleitungsnetzes erneuert, 380 schadhafte Maste ersetzt sowie sieben Traktionsunterstationen zwischen Simferopol und Jalta rekonstruiert.
       Im Jahr 2012, am Vorabend des 53. Jahrestages des Unternehmens, wurde ein Trolleybus vom Typ Skoda 9Tr am höchsten Punkt der Strecke, dem Angàrskij Péreval, als Denkmal aufgestellt.
       Im Jahr 2014 erhielt das Unternehmen als Geschenk der Stadt St. Petersburg zwei Trolza-5265 ›Mégapòlis‹ für den Einsatz auf Stadtlinien.
       […] Am 24. Januar 2015 kam der erste VMZ-5298.01-50 ›Ávangàrd‹ zum Depot Simferopol.


Trolza 5265.02 ›Mégapòlis‹ – Foto: https://transphoto.org
       Am 2. Mai 2016 erhielt das Depot Simferopol einen SVARZ-MAZ-6275. Er erhielt die Betriebsnummer 6500. Später wurden 13 weitere solcher Trolleybusse in Empfang genommen. Zwischen August 2016 und Januar 2017 wurden 30 neue Trolza 5265.02 und 39 5265.05 ausgeliefert.
       Ende 2016 gründete das Unternehmen die sogenannte Autokolonne, die zu diesem Zeitpunkt aus 30 KAVZ-Bussen bestand.
       Im Jahr 2019 erhielt das Unternehmen im Rahmen des Programms für nichtkommerzielles Leasing von Land- und Seeverkehr in der Republik Krim 97 mittlere und große Busse der Marken Liaz und KAVZ sowie 27 Trolleybusse mit Traktionsbatterie der Marke Trans-Àlfa
       Im Jahr 2020 erhielt das Unternehmen gemäß dem Beschluss 690 des Ministerrats der Republik Krim vom 29. Dezember 2018 »Entwicklung des Verkehrskomplexes der Republik Krim« und einem Abkommen zwischen der Regierung der Republik Krym und der Stadt Moskau 220 neue Busse mittlerer Kapazität der Marken KAVZ und PAZ.
       Während der gesamten Existenz des Unternehmens gab es Höhen und Tiefen, in den schwierigsten Jahren kam es zu dem Punkt, dass ein in seiner Art einzigartiges Unternehmen liquidiert werden sollte, aber Krymtrolléybus hat überlebt und erweitert ständig seine Trolley- und Dieselbusflotte. Heute sind wir führend in der Personenbeförderung in der Republik und unsere Flotte besteht aus 248 Trolley und 347 Dieselbussen.

* Homepage des Staatlichen Unternehmens der Republik Krym


Quellen:

Lugansker Informationszentrum (LIC) – Lug-info.com
Donezker Nachrichtenagentur (DAN) – Dan-news.ru
Vsjo o DNR – Vsednr.ru
›Kultúra Donbàssa‹ (DNR-Ministerium) – Culture-dnr.ru
Lenta Novostej (ZOV)
•  LNR – Lnr-news.ru              •  DNR – Dnr-news.ru                   •  Charkov – News-kharkov.ru
  Zaporòžje – Zp-news.ru     •  ChersonKherson-news.ru    •  OdessaNews-odessa.ru
Chèrsonka – Hersonka.ru
Krim-
Informationsagentur (KIA) – Kianews24.ru
Lènta Nóvostej Krýma –
Crimea-news.com               Nóvosti Pridnestròvja – Novostipmr.com
Novoròssija – Novorosinform.org                             »Analytischer Dienst des Donbass« – Asd.news
»Analytischer Dienst des Donbass« – Asd.news       »Donezker Eisenbahn« (DŽD) – Dnrailway.ru
›Àntifašìst – Antifašist.com                                        Moskòvskij Komsomòlec – Mk.ru
›ÀntimajdánAntimaydan.info                                  Argumènty i Fàkty – Aif.ru

Standard

Neuigkeiten aus Wirtschaft und öffentlichem Leben in Novoròssija 04.11. ̶ 10.11.2023

Erscheint seit 2014

Quellen: siehe Schluss dieser Ausgabe

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Weitere Übersetzungen mit Bezug auf den Donbass sind weiterhin zu finden auf
https://t.me/RenateKoppe (Anmeldung erforderlich).

Nachtrag vom 19.VIII .:

Wiederaufbau im historischen Zentrum
Dan-news.ru – Fachleute der öffentlich-rechtlichen Gesellschaft »Generalauftraggeber im Bauwesen« (JeZ) haben mit der Restaurierung von über 70 historischen Gebäuden im Zentrum von Mariupol begonnen. Dies wurde heute im Pressedienst des Unternehmens berichtet.
„An allen Objekten beseitigen die Bauarbeiter strukturelle Schäden und komplettieren die Wärmeisolation. Auch die Fassaden der Gebäude werden restauriert und in ihr historisches Aussehen gebracht. Insgesamt restauriert der JeZ im historischen Zentrum von Mariupol mehr als 70 Wohn- und Sozialeinrichtungen, von denen viele Architekturdenkmäler aus dem 19. Jahrhundert sind.
Der Pressedienst wies auch darauf hin, dass der Generaldirektor des Unternehmens, Karen (in Armenien Männername – d. Übers.) Oganesjan, während einer Dienstreise nach Mariupol die von den Kampfhandlungen am stärksten betroffenen Wohngebäude besichtigt hat.


       „Komplexes bautechnisches Know-how und effektive Lösungen der Konstrukteure ermöglichten es, den Abriss der schwer beschädigten Häuser zu vermeiden und mit der Restaurierung solch komplizierter Objekte zu beginnen. […]“, hieß es im Unternehmen.
       Darüber hinaus besuchte Oganesjan den größten Park in Mariupol, den Primorskij-Park, und traf sich dort mit dem Bürgermeister der Stadt, Oleg Morgun, mit dem er Fragen der Verbesserung des Parks und seiner Vorbereitung auf den Tag der Stadt besprachen. Im Intensivkrankenhaus von Mariupol erörterte Oganesjan mit dem stellvertretenden russischen Gesundheitsminister, Andrej Plutnickij und der Chefärztin des Krankenhauses, Valentina Gavriljak, die Sanierung und Modernisierung der Einrichtung.
       Oganesjan und der stellvertretende Premierminister der DNR, Dmitrij Berdnikov, besichtigten auch Gebäude der Staatlichen Technischen Universität der Priazòvje (PGTU) und der Staatlichen Universität (MGU) A.I. Kuïndži (Architekt, *1841 1910) in Mariupol, die derzeit restauriert werden.
       „Die Gesamtfläche der restaurierten Gebäude der PGTU beträgt mehr als 63.000 Quadratmeter, die der MGU mehr als 15.000 Quadratmeter. Die Außen- und Innenausbauarbeiten in den Hauptgebäuden der Universitäten sind abgeschlossen, und es werden allgemeine Reinigungsarbeiten durchgeführt“, berichtet der Pressedienst des JeZ.
       Mehr als 5.000 Studenten werden am 1. September ihr Studium an diesen Universitäten aufnehmen.

Sonnabend:

Die Rückkehr der »Jungen Garde«
Lug-info.com – Ein Denkmal für die Helden der antifaschistischen Jugenduntergrundorganisation »Junge Garde« wird 2024 in der Moskauer Molodogvardejskaja-Straße (passend … – d. Übers.) eingeweiht. Dies berichtete der Pressedienst der Russischen Militärhistorischen Gesellschaft (RVIO), die im Auftrag des russischen Präsidenten Vladimir Putin an der Errichtung des Denkmals arbeitet, gegenüber LIC.
       „Ein Tonmodell des Denkmals in voller Größe ist bereits fertig. Das Abbild der Helden wurde vom Bildhauer Michaïl Baskakov gestaltet. Es ist das erste Denkmal in der Geschichte, das sechs Helden der Sowjetunion (Uljana Gromova, Ljubov Ševcova, Ivan Zemnuchov, Oleg Koševoj, Sergej Tjulenin, Ivan Turkenič) und einen Helden der Russischen Föderation, Viktor Tretjakevič, zusammen darstellt“, so die Gesellschaft.
       Vladimir Medinskij, Berater des Präsidenten der Russischen Föderation und Vorsitzender des RVIO, erinnerte daran, dass im vergangenen Jahr auf Beschluss des russischen Präsidenten „der siebte, einst zu Unrecht vergessene Junggardist, Viktor Tretjakevič, mit dem Titel Held Russlands ausgezeichnet wurde“.


Foto: RVIO
       „Bereits in den 50er Jahren wurde festgestellt, dass er Opfer einer Verschwörung wurde. Die ukrainische Polizei hat ihn absichtlich verleumdet, um sich selbst zu schützen. Er war ein absolut heldenhafter Mann, einer der Gründer der »Jungen Garde«„, so Medinskij.
       Nach den Erinnerungen der Bewohner des Stadtbezirks Kuncevo wurde ein Grundstein für die Helden der Jungen Garde in den 60er Jahren auf dem Platz, an dem die Bobrujskaja, die Molodogvardejskaja und die Jarcevskaja Straße zusammentreffen in Anwesenheit Oleg Koševojs Mutter gelegt. Aus verschiedenen Gründen wurde das Denkmal jedoch nie komplettiert. Als im Jahr 2023 über die Aufstellung des Denkmals entschieden wurde, unterstützten alle Einwohner und Abgeordneten des Bezirks diese Entscheidung.
       „Als sich die Russische Militärhistorische Gesellschaft mit einem Vorschlag an uns wandte, haben wir diesen Vorschlag mit aller Begeisterung angenommen und beschlossen, das Denkmal auf der berühmten Straße unseres Bezirks zu errichten, sagte der Bezirksbürgermeister von Kuncevo, Dmitrij Leščenko. Es ist schön, dass unser Landsmann Michaïl Baskakov jetzt an diesem Denkmal arbeitet“.
       Nikolaj Ovsijenko, stellvertretender Leiter der Abteilung für öffentliche Projekte des russischen Präsidenten und stellvertretender Vorsitzender des RVIO, sowie Jurij Galkin, Großneffe des Helden der Sowjetunion Sergej Tjulenin, nahmen an der Besichtigung des Modells des Denkmals für die Helden der Jungen Garde teil.
       „Ich spreche oft mit Schulkindern. Leider wissen viele Kinder nichts über die Organisation; und es ist völlig richtig, dass der Roman »Die Junge Garde« in diesem Jahr wieder in den Lehrplan aufgenommen wurde. Es ist großartig, dass die Kinder wieder wissen werden, wer die Junggardisten waren, die in Krasnodon ihr Leben für ihr Heimatland gegeben haben“, sagte Galkin.
       […] Ich stehe in Kontakt mit den Angehörigen der übrigen Mitglieder der Jungen Garde, im Dezember 2022 war ich in Krasnodon, ich kenne die Familien, die in der LNR und in der Moskauer Oblast leben. Für uns alle ist das Erscheinen eines solchen Denkmals ein großes Ereignis“, betonte Galkin.
       Die Einweihung des Denkmals ist für das Jahr 2024 geplant. Die nächsten Schritte der bildhauerischen Gestaltung sind das Abformen und der Guss der Figuren in Bronze.

Der elektrische »Asowsche Ring«
Dan-news.ru – Die erste Phase der Schließung des »Asowschen Rings«, der die Energiesysteme der neuen russischen Regionen sowie der Republik Krim, der Oblast Rostov und der Region Krasnodar umfasst, ist abgeschlossen. Dies teilte der Pressedienst des russischen Energieministeriums heute der Donezker Nachrichtenagentur mit.
       „[…] Somit werden die Energiesysteme der neuen Regionen die Möglichkeit einer teilweisen gegenseitigen Redundanz der elektrischen Grundversorgung haben“, erklärte das Ministerium.


Der Asowsche Straßenring – Foto: https://ic.pics.livejournal.com
       Das Ministerium fügte hinzu, dass es eine ganze Reihe von Maßnahmen zur Wiederherstellung und Verbesserung von Anlagen und Systemen durchführt, die die Erzeugung, Übertragung und Verteilung von Strom gewährleisten.
       Im September genehmigte die DNR-Regierung ein Teilprogramm für die Wiederherstellung der Stromverteilungsnetze der Region im Zeitraum 2023-2025. Ziel ist es, den nachhaltigen Betrieb des Energiekomplexes zu verbessern, die Lebensbedingungen der Bevölkerung zu verbessern und die Zahl der Ausfälle zu verringern.

Sonntag:

Medizinische Versorgung hat Vorrang
Vsednr.ru – Fachleute der öffentlich-rechtlichen Gesellschaft »Generalauftraggeber im Bauwesen« (JeZ) und Auftragnehmer schließen die Reparatur- und Restaurierungsarbeiten im Gebäude der Bluttransfusionsstation im Intensivkrankenhaus von Mariupol ab. Dies wurde vom Pressedienst des Unternehmens berichtet.
       „Die Gesamtfläche der Einrichtung beträgt über 6.500 Quadratmeter, das Gebäude wurde 1980 gebaut und ist seitdem nicht mehr renoviert worden. Da es nicht möglich war, den Betrieb zu unterbrechen, wurden die Bau- und Montagearbeiten in zwei Etappen aufgeteilt. Bis heute haben die Fachleute die Reparatur- und Restaurierungsarbeiten der ersten Etappe auf einer Fläche von rund 4.000 Quadratmetern vollständig abgeschlossen. Das medizinische Personal arbeitet bereits in den renovierten Räumlichkeiten“, teilte der JeZ mit.

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Foto: öffentlich-rechtliche Gesellschaft »Generalauftraggeber im Bauwesen« (JeZ)
       Sie fügten hinzu, dass die Bauarbeiter bereits die Fassade des Gebäudes vollständig restauriert, alle Dacharbeiten abgeschlossen, die Fenster ersetzt und die technischen Systeme erneuert haben. Gegenwärtig setzen die Fachleute die Arbeiten in den Räumen des Erdgeschosses fort, die in die zweite Phase der Restaurierung einbezogen wurden, und bauen die Aufzugsanlagen ein. Es ist geplant, alle Reparatur- und Restaurierungsarbeiten abzuschließen und das gesamte Gebäude im Dezember dieses Jahres in Betrieb zu nehmen.
       Anfang Oktober haben die Spezialisten vom JeZ die Renovierung des Zentrums für Primärversorgung und der konsultativ-diagnostischen Poliklinik auf dem Gelände des Krankenhauses abgeschlossen. Die Handwerker haben den Innenausbau abgeschlossen, um ihn moderner und komfortabler für die Besucher zu machen. Das Dach, die Fenster und alle schadhaften Leitungen und die Fassade des Gebäudes wurden erneuert.
       Jetzt setzen die Arbeiter die Restaurierung des Krankenhausgebäudes, der Bluttransfusionsstation, des Speisetrakts und anderer Einrichtungen des Krankenhauses fort. An der Restaurierung aller Gebäude sind über 350 Arbeiter und zwölf Maschinen beteiligt. Alle Arbeiten werden von dem Vereinigten Kunden in Abstimmung mit dem Bauministerium und dem Gesundheitsministerium der Russischen Föderation auf Anweisung des russischen Präsidenten Vladimir Putin durchgeführt.

Montag:

Prioritäten
Dan-news.ru – In der ersten Jahrešälfte wurden in der DNR produzierte Waren in sechs Länder exportiert, darunter in die Volksrepublik China, die Türkei und die Syrische Arabische Republik SAR. Dies teilte der Pressedienst des Ministeriums für Industrie und Handel der Republik gegenüber der Agentur mit.
       „Handelspartner beim Warenexport aus der Donezker Volksrepublik am Ende der ersten Hälfte des Jahres 2023 waren außerdem Abchasien, Belarus und und Kasachstan“, heißt es in der Mitteilung.


       Mehr als die Hälfte der Exporte waren Metalle und Metallprodukte – 51,8 %, Lebensmittel und landwirtschaftliche Rohstoffe für ihre Produktion – 24,2 bzw. 24 %.
       Im Oktober erklärte das Oberhaupt der DNR, Denis Pušilin, dass die Priorität der Region in der Entwicklung des verarbeitenden Gewerbes und der Steigerung der Exporte liege.

In der Oblast Zaporòžje wächst der Eisenbahngüterverkehr
Zp-news.ru / RIA Nóvosti – Der Bau einer Eisenbahnlinie, die Rostov-na-Donú und die Krim verbindet und unter anderem durch das Gebiet der Donezker Volksrepublik und der Oblast Zaporòžje verlaufen wird, hat begonnen, so der Gouverneur der Oblast, Jevgenij Balickij.
       „Das zweite Projekt, mit dessen Bau auf der Donezker Seite bereits begonnen wurde, ist eine Eisenbahnlinie, die von Akimovka über Berdjansk und Mariupol nach Rostov führen wird. Dieses Projekt ist bereits angelaufen. Akimovka liegt südwestlich von Melitopol. Wir haben es gewählt, um den Eisenbahnverkehr besser vor feindlichem Beschuss zu schützen. Die Ukraine beschießt leider auch heute noch die Strecke, die an der Stadt Pologi vorbei in Richtung Orechov über Komyš-Zarja nach Volnovacha führt“, sagte Balickij gegenüber Reportern.


Schon in russischer Farbgebung, Melitópol 2022 – Foto: https://t.me/zap_admin
Ihm zufolge ist die bestehende Bahnstrecke nicht nur unsicher, sondern auch veraltet. Der Bau einer neuen Bahnlinie wird sich erheblich auf die wirtschaftliche Entwicklung der Region auswirken.
       „Die neue Strecke – wenn auch eingleisig und nicht elektrifiziert – dient auch militärischen Zwecken. Aber was am wichtigsten ist, ist die Abfuhr des Getreides in das Kernland, die Abfuhr von Eisenerz, Schrott, Kohle und vielem anderen. Denn der Weg über die Krim-Brücke ist nicht nur weit, sondern diese ist heute noch ein gefährdetes Objekt“, schloss der Gouverneur.

Von der Wurst bis zum Flugzeugmotor: Wie die Industrie der Luganščina wieder auflebt und an Kraft gewinnt
Lnr-news.ru / lug-info.com für https://объясняем.рфObwohl die anhaltenden Feindseligkeiten das Tempo des Wiederaufbaus vieler Industrieanlagen im Donbass beeinträchtigt haben, entwickeln sich die Betriebe und Fabriken und drängen auf den Markt nicht nur anderer russischer Regionen, sondern erschließen auch ausländische Nischen.
       Das Lugansker Informationszentrum erzählt, welchen Beitrag zur russischen Wirtschaft die Unternehmen der Luganščina heute leisten.
MENSCHEN AUS STAHL
Armaturen, Schieber, Filter
und Kugelventile werden zum Absperren und Regulieren von Wasser, Dampf, Gas verwendet. Sie sind ein untrennbarer Bestandteil nicht nur der Wasser- und Gasversorgungssysteme von Haušalten, sondern auch von Unternehmen des Brennstoff- und Energiekomplexes und der chemischen Industrie.


Im Werk ›Màršal‹ – Foto: LIC / Marina Sulimenko
       Einer der Lieferanten von Kugelventilen für solche Industriegiganten wie Gazprom und Lukojl ist das Lugansker Werk für Rohrleitungsarmaturen Màršal. Die erste Charge von Ventilen wurde hier bereits 1992 hergestellt, und seitdem ist die Produktion praktisch nie zum Stillstand gekommen. Schließlich sind die Produkte des Unternehmens unverzichtbar in gleich mehreren Branchen.
       In den letzten Jahren hat das Unternehmen sein Produktionsvolumen erhöht, und das kommt nicht von ungefähr; seine Produkte werden auch beim massiven Wiederaufbau der zerstörten Anlagen in Mariupol eingesetzt. Màršal ist bei ausländischen Partnern, insbesondere in Belarus und Kasachstan, schon lange bekannt.
       Eine andere Lokomotive der Lugansker Industrie, das Alčevsker Metallurgische Kombinat, ist ebenfalls am Wiederaufbau des Donbass beteiligt. Es ist eines der Symbole der Region und seine Geschichte reicht bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zurück. Metall aus Alčevsk wurde beim Bau der Moskauer Metro und des Ostankino-Fernsehturms, von Ölraffinerien im Nahen Osten, Bewässerungssystemen in Nordafrika, Fabriken in Süd- und Südostasien und Lateinamerika verwendet. Trotz der Schwierigkeiten der heutigen Zeit hat das AMK die meisten seiner Anlagen erhalten und produziert heute Roheisen und grundlegende Walzprodukte, darunter auch Schiffsstahl, der vom russischen Seeregister zertifiziert ist.
       Ein weiteres einzigartiges Unternehmen in der Region ist das Werk für Eisenlegierungen Stachánov, das zu Recht als die Perle der Eisenmetallurgie in ganz Südrussland gilt. Das Werk wurde 1962 in Betrieb genommen und produzierte zu Sowjetzeiten einen bedeutenden Teil des gesamten Ferrosiliziums im Lande. Ferrosilizium ist eine Legierung aus Eisen und Silizium und verbessert die Qualität von Stahl, wešalb es häufig bei der Herstellung von Federn verwendet wird. Im Jahr 2014 wurde das Werk aufgrund von Beschuss stillgelegt und sein Gelände schwer beschädigt, aber nach einigen Jahren begann das Unternehmen wieder zu wachsen. Im Jahr 2022, nach mehreren Jahren Stillstand, wurden zwei Öfen nacheinander in Betrieb genommen, und jetzt ist das Werk erfolgreich in Betrieb und liefert seine Produkte an andere metallurgische Unternehmen.
FLÜGEL UND CHEMIE
Die Wiedervereinigung der LNR mit Russland hat vielen Unternehmen in der Region buchstäblich neues Leben eingehaucht.
Alte Verbindungen wurden wiederhergestellt und neue Partner in anderen Regionen der Russischen Föderation gefunden, Märkte und Fenster für die Anziehung von Investitionen wurden geöffnet.


Foto: https://объясняем.рф
       Das Lugansker Flugzeugreparaturwerk ist eines der Unternehmen, denen der Beitritt der LNR zur Russischen Föderation ein zweites Leben bescherte. Das in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts gegründete Werk ist seit vielen Jahrzehnten auf die Überholung von Flugzeugantrieben spezialisiert.
       Es ist das einzige Unternehmen im Donbass, das die Wartung von militärischem, dualem und zivilem Fluggerät durchführt, einschließlich der Reparatur von Hubschrauber- und Flugzeugtriebwerken. Im Jahr 2014 stellte das Werk jedoch seinen Betrieb ein. Anfang dieses Jahres besuchte der stellvertretende Ministerpräsident der Russischen Föderation und Leiter des Ministeriums für Industrie und Handel, Denis Manturov, das Werk. Er machte es zur Aufgabe, die Arbeit des Unternehmens in kurzer Zeit wieder aufzunehmen, und bereits im Sommer wurden dort zwei Produktionsstätten und drei Hilfsaggregate in Betrieb genommen und ein Test eines Triebwerks durchgeführt.
       In der Luganščina gibt es jedoch nicht nur Metallurgie und Maschinenbau, sondern auch eine entwickelte chemische Produktion. Obwohl die Zentren der chemischen Industrie in den nördlichen Teilen der LNR während der Kämpfe schwer beschädigt wurden und nicht weit von der Front entfernt sind, dringt die Republik mit ihren Produkten in den großen russischen Markt ein.
       Das Werk für Haushaltschemie ›Milam‹ in Lugansk ist ein recht junges Unternehmen, gegründet 2004, das sich aber bereits bei den Verbrauchern etabliert hat. Derzeit werden etwa hundert Haushaltsreinigungsprodukte hergestellt, bis zu 200.000 Einheiten pro Monat. Das Werk beteiligt sich am Programm zur Importsubstitution und stellt beispielsweise ein Analogon des berühmten Fleckenentferners Vanish her, dessen Hersteller zuvor die Verlagerung seines Geschäfts nach Russland angekündigt hatte. ›Milam‹ beherrscht nicht nur die Chemie als solche, sondern auch die Behältnisse dafür (Polyethylenflaschen, Stopfen, Verschlüsse). Jetzt steigert das Unternehmen seinen Umsatz und erschließt die Märkte anderer Regionen Russlands, die DNR, die Krim und die Oblast Tula.
UND WO BLEIBEN DIE DELIKATESSEN?
Die Lebensmittelindustrie ist seit vielen Jahrzehnten eine
Visitenkarte der Lugansker Gegend.
So gibt es zum Beispiel seit 1929 di
e ›LugànskChólod‹ (-Kälte), die sich auf die Herstellung von Speiseeis, verschiedenen Arten von Molkerei- und Sauermilchprodukten spezialisiert hat. Heute ist sie eines der sich am dynamischsten entwickelnden Unternehmen in diesem Segment. Die Produktpalette umfasst rund 200 Eissorten – vom klassischen Becher über Eskimo bis hin zu originellen gefrorenen Fruchtdesserts. […]


LNR-Chef Pásečnik und Tatjana Molčanova vom Lugansker Fleischkombinat – Foto: LIC
       ›LugànskChólod‹ hat sich ernsthaft um seine Marke gekümmert und das Čèstnyj znak (Ehrliches Zeichen) erhalten, so dass seine Produkte Zugang zum ganzen Markt der Russischen Föderation haben„, erklärte die stellvertretende Vorsitzende der Regierung der LNR, Svetlana Podlipajeva.
       Im Sommer präsentierte das Werk seine Produkte auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg, und sein Stand wurde vom russischen Präsidenten Vladimir Putin besucht, der dem Lugansker Speiseeis Erfolg auf dem „großen Markt“ voraussagte.
       Nach den Worten von Direktor Dmitrij Klenov sollen die Produktion im nächsten Jahr auf das Zwei- bis Dreifache gesteigert und neue Märkte erschlossen werden. Gegenwärtig werden die Produkte des Unternehmens hauptsächlich in die Nachbarregionen geliefert, aber der Einzugsbereich soll auf die Krim und die zentralen Subjekte erweitert werden.
       Die Süßwarenfabrik Lakond schenkt den Menschen „süßes Glück“ – Dragees, Kekse, Waffeln, Schokoriegel, Snacks und natürlich die Luxustorte Šchachtrskij. Das Unternehmen folgt modernen Trends und produziert eine eigene Linie zuckerfreier Produkte. Bereits im Jahr 2019 hat das Unternehmen Lieferungen in die DNR, die Region Krasnodar, die Oblasten Rostòv und Vorónež aufgenommen.
       Ein weiterer Branchenführer ist das Lugansker Fleischkombinat, das Produkte unter der Marke »Lugansker Delikatessen« herstellt. Die erste Produktionslinie wurde hier bereits in den 30er Jahren in Betrieb genommen, und seither werden die Traditionen echter „Wurstmacher“ gewahrt.
       „Unsere Visitenkarte sind roh geräucherte Sorten. Wir setzen auf traditionelle Produktionstechniken – keine beschleunigten Verfahren. Unsere roh geräucherten Würste „reifen“ in speziellen Trockenkammern 30 Tage lang bei einer streng festgelegten Temperatur“, so der Lebensmittelingenieur Zachar Cybanev.
       Unter die Marke fallen 180 Wurstsorten und mehr als 70 Arten von Halbfertigprodukten her. Sie werden nicht nur innerhalb der Region verkauft, sondern auch in die Donezker Volksrepublik, die Oblasten Rostòv und Belgorod sowie auf die Krim geliefert. Die Lugansker sind jedoch zuversichtlich, dass sich die Verteilung ihrer Waren noch wesentlich erweitern wird.

Dienstag:

Hoffentlich nicht nur Fassade
Vsednr.ru – Spezialisten der öffentlich-rechtlichen Gesellschaft »Generalauftraggeber im Bauwesen« (JeZ) und Bauunternehmer haben in Mariupol bereits an rund 100 Gebäuden mehr als 500.000 Quadratmeter Fassade von Wohnhäusern und sozialen Einrichtungen restauriert. Dies wurde im Pressedienst des Unternehmens berichtet.
       „Insgesamt ist bis Ende 2023 im Rahmen eines groß angelegten Programms zur Restaurierung von Fassaden geplant, das Erscheinungsbild von mehr als 300 städtischen Gebäuden wiederherzustellen. Insgesamt sollen bis Ende 2025 mehr als 1000 Fassaden in allen Bezirken der Stadt umfassend restauriert werden“, so der Pressedienst.

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Foto: öffentlich-rechtliche Gesellschaft »Generalauftraggeber im Bauwesen« (JeZ)
       Alle Restaurierungsarbeiten werden unter Einhaltung aller modernen Anforderungen und Sicherheitsstandards durchgeführt. An allen Objekten werden vor dem Beginn der Fassadenarbeiten strukturelle Schäden beseitigt, Dächer, Fenster und Leitungen repariert. Die Spezialisten setzen auch öffentliche Flächen und angrenzende Bereiche instand.
       Der JeZ ist der größte föderale Auftraggeber für den Wiederaufbau von Mariupol. Das Portfolio des Unternehmens umfasst mehr als 1.500 Wohngebäude der Stadt mit einer Gesamtfläche von über 6 Mio. Quadratmetern. Im historischen Zentrum von Mariupol restauriert das Unternehmen mehr als 70 Wohn- und Sozialeinrichtungen.
       Die Wiederherstellung der sozialen Infrastruktur in den neuen Regionen wird vom russischen Bauministerium koordiniert. Außerdem werden alle Reparatur- und Restaurierungsarbeiten mit dem Programm für die sozioökonomische Entwicklung der neuen Subjekte der Russischen Föderation abgestimmt.

Mittwoch:

„Autoklubs“
Vsednr.ru – Bis Ende 2023 werden im Rahmen des nationalen Projekts Kultúra 28 multifunktionale mobile Kulturzentren, sog. Autoklubs, in die neuen Föderationssubjekte geliefert, acht davon in die DNR, zehn in die LNR und drei in die Oblast Cherson. Dies wurde im Pressedienst des russischen Kulturministeriums bekannt gegeben.

b3Foto: https://rk.gov.ru (Regierung der Republik Krym)
       Die Autoklubs kommen in kleine abgelegene Siedlungen, in denen es kein Kulturhaus oder Konzertsaal gibt. […] Ein Autoklub ist mit Licht-, Ton- und Videogeräten ausgestattet und kann leicht in einen Kinosaal und eine Bühne für Aufführungen verwandelt werden. Die Fahrzeuge sind mit Dieselgeneratoren als Stromquellen ausgestattet. Über das Internet können Online-Übertragungen von kulturellen Veranstaltungen gezeigt werden.
       Insgesamt werden im Rahmen des nationalen Projekts Kultúra mehr als 500 solcher Autoklubs an Gemeinden in Russland geliefert, die Kultur- und Freizeitveranstaltungen in den entlegensten, schwer zugänglichen Städtchen und Dörfern durchführen. Insgesamt wurden seit 2019 mehr als 400 Autoklubs im Land angeschafft.

Donnerstag:

RosSéti
Dan-news.ru – Auf dem Territorium der DNR sind derzeit zwei Filialen des Elektrizitätsunternehmens RosSéti, die »Betreiber der vereinigten energetischen Systeme« AG (SO JeĖS) und die Holding »Infrastrukturprojekte« AG tätig, so das russische Energieministerium auf Anfrage der Donezker Nachrichtenagentur. „Das größte russische Stromnetzunternehmen RosSéti‹ AG hat seine Arbeit auf dem Territorium der Republik aufgenommen. Eine Niederlassung »Stromnetzmagistralen des Donbass« (Donbass-PMĖS) wurde gegründet, die für die Modernisierung und Entwicklung des Stromnetzkomplexes der Donezker Volksrepublik und der Lugansker Volksrepublik verantwortlich sein wird“, so das Ministerium für Energiewirtschaft der RF auf Anfrage der Nachrichtenagentur Donezk.


       Die Donbass-PMĖS hat noch eine Filiale »Regionale Dispatcher-Verwaltung der Energiesysteme der DNR und der LNR«.
       Gleichzeitig führt die »Infrastrukturprojekte« AG Reparaturarbeiten an den Kraftwerken in Zugrės (Stadt nach dem Zújevskaja-Wärmekraftwerk benannt! – d. Übers.) und Starobeševo durch.
       Zuvor hatte DAN berichtet, dass das Energieministerium die Modernisierung des Windparks Nòvoazòvsk plant. Ein Plan zur Modernisierung des Kraftwerks Uglegorsk wird derzeit geprüft.

»Agrochemischer Dienst Russlands«
Zp-news.ru / t.me/apkzo – Die Föderale nicht gewinnorientierte Organisation (FGBU) »Agrochemischer Dienst Russlands« hat ihre Arbeit in der Oblast Zaporòžje aufgenommen.
       Die Kontrolle der landwirtschaftlichen Flächen ist eine der Prioritäten für die Entwicklung des agroindustriellen Komplexes der Oblast. Die Hauptaufgabe der Mitarbeiter des Dienstes ist die Durchführung von agrochemischen Bodenuntersuchungen.


Foto: https://t.me/minagroprom
       Zu den Tätigkeiten der Organisation gehören:
  agrochemische Analyse von Böden, Wasser, Düngemitteln, Getreide und
-produkten, Ölen und Futtermitteln
  Bewertung der Bodenfruchtbarkeit von landwirtschaftlichen Flächen
  Erstellung von agrochemischen Kartogrammen und Dokumentationen
  Bewertung der Saatgutqualität
  Blattdiagnose von Pflanzen
  Analyse der Qualität der Ernte
  wissenschaftliche Unterstützung des Pflanzenbaus
  Bereitstellung von wissenschaftlichen Empfehlungen.
       Zurzeit belaufen sich die untersuchten landwirtschaftlichen Flächen in der
Region auf mehr als 16.000 Hektar. Die landwirtschaftlichen Betriebe der Region
erhalten agrochemische Kartogramme der Felder, die für einen rationellen
Einsatz von Düngemitteln und die Erzielung höherer und besserer Erträge
erforderlich sind.

Vom Umgang mit Ressourcen
Dan-news.ru – Im Dezember soll im Karanskij-Steinbruch in der befreiten Siedlung Mirnoje im Rayon Telmanovo eine neue Schotterverarbeitungslinie in Betrieb genommen werden. Dies teilte der Leiter des Steinbruchs, Vadim Morozov, heute der Donezker Nachrichtenagentur mit, „Sie ist gerade auf dem Weg aus China„, so Morozov weiter.
       Der Karanskij-Steinbruch wurde unter der Ägide der Ukraine 2008 geschlossen. Nachdem Mirnoje unter die Kontrolle der DNR gekommen war, wurde die Schottergewinnung im Herbst 2022 wieder aufgenommen.


Am -8.X.22 berichtete DAN:
[…]
„Der Karanskij-Steinbruch zeigt deutlich, wer die Entwicklung des Donbass in verschiedenen Zeiten wie beeinflusst hat. In der Sowjetunion war er ein florierendes Unternehmen, das aufgrund der hohen Qualität seiner Produkte, wie wir heute sagen würden, Ausschreibungen gewann und z.B. Schotter für den Bau von Anlagen für die Olympischen Spiele 1980 lieferte. Unter der Ukraine wurde der Steinbruch stillgelegt und verfiel seitdem„, sagte Pušilin.
       Nach den Worten Pušilins wurde dort 2022 ein geschlossener Produktionskreislauf eingerichtet – von der Schottergewinnung bis zur Verarbeitung zu Asphaltmischung, die direkt auf die Straßenbaustellen geliefert wird.
       „Ich habe mich selbst davon überzeugen können, wie dankbar die Menschen sind: Russland kam und alles lebte wieder auf, auch das Dorf Mirnoje, in dem es jetzt keine leerstehenden Häuser mehr gibt. Ich war am 10. März, nach der Befreiung, dort. Die Menschen baten darum, dass der Steinbruch die Arbeit wieder aufnehmen möge. Das ist geschehen“, fügte Pušilin hinzu.

Vom Umgang mit Perspektivlosigkeit
Dan-news.ru – Die als „perspektivlos“ eingestuften Bergwerke in der Donezker Volksrepublik werden liquidiert und die Beschäftigten anschließend in anderen Betriebsstätten der Kohleindustrie untergebracht. Dies teilte das Ministerium für Energiewirtschaft der RF gegenüber DAN mit.
       „Die 17 staatlichen Kohleunternehmen der DNR sind in in zwei Gruppen eingeteilt. Es ist geplant, acht Bergwerke in die Verwaltung potenzieller Investoren zu überführen“, so das Ministerium.
       Die Übergabe der Bergwerke an den jeweiligen Investor setzt die vollständige Instandhaltung, den Betrieb und die Entwicklung des Produktionskomplexes des Bergwerks und des mit der Produktionsinfrastruktur verbundenen Eigentums (Aufbereitungsanlagen, Reparatur- und mechanische Anlagen, Verlade- und Transportabteilungen usw.) sowie die Gewährung der im Arbeitsgesetz der Russischen Föderation vorgesehenen sozialen Garantien für die Arbeitnehmer, die Erhaltung und Schaffung neuer Arbeitsplätze und die Anhebung der Löhne der Arbeitnehmer auf den Branchendurchschnitt voraus.


       „Derzeit sind die Anträge von zwei Investoren auf die Verwaltung von vier Kohlebergwerken genehmigt. An den Verträgen zwischen dem Ministerium für Kohle und Energiewirtschaft der DNR und den Investoren wird noch gearbeitet. Die übrigen neun Bergwerke sind ‚perspektivlos‘„, so der Pressedienst des Ministeriums.
       Die „perspektivlosen Bergwerke sollen zur Liquidation auf das Staatliche Unternehmen GURŠ der DNR übertragen werden. Die Mitarbeiter werden in die Bergwerke versetzt, die in Betrieb bleiben. Darüber hinaus wird den Beschäftigten, die das Rentenalter erreicht haben, eine Verrentung mit entsprechenden Zahlungen angeboten, sofern sie damit einverstanden sind. […]
       Die Regierung der DNR erwägt, die Schächte zu verfüllen, anstatt sie zu fluten. […] Derzeit gibt es auf dem Gebiet der DNR noch 60 private Bergwerke und 133 kleine private, sogenannte Artéli.

Quellen:
Lugansker Informationszentrum (LIC) – Lug-info.com
Donezker Nachrichtenagentur (DAN) – Dan-news.ru
Vsjo o DNR – Vsednr.ru
›Kultúra Donbàssa‹ (DNR-Ministerium) – Culture-dnr.ru
Lenta Novostej (ZOV)
•  LNR – Lnr-news.ru              •  DNR – Dnr-news.ru                   •  Charkov – News-kharkov.ru
  Zaporòžje – Zp-news.ru     •  ChersonKherson-news.ru    •  OdessaNews-odessa.ru
Chèrsonka – Hersonka.ru
Krim-
Informationsagentur (KIA) – Kianews24.ru
Lènta Nóvostej Krýma –
Crimea-news.com               Nóvosti Pridnestròvja – Novostipmr.com
Novoròssija – Novorosinform.org                             »Analytischer Dienst des Donbass« – Asd.news
»Analytischer Dienst des Donbass« – Asd.news       »Donezker Eisenbahn« (DŽD) – Dnrailway.ru
›Àntifašìst – Antifašist.com                                        Moskòvskij Komsomòlec – Mk.ru
›ÀntimajdánAntimaydan.info                                  Argumènty i Fàkty – Aif.ru

Standard

Neuigkeiten aus Wirtschaft und öffentlichem Leben in Novoròssija 28.10. ̶ 03.11.2023

Erscheint seit 2014

Quellen: siehe Schluss dieser Ausgabe

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Weitere Übersetzungen mit Bezug auf den Donbass sind weiterhin zu finden auf
https://t.me/RenateKoppe (Anmeldung erforderlich).


Nachtrag von Fr, 27.X.:

Dann kommt der Strom wieder aus der Steckdose
Lug-info.com – Der Auftragnehmer hat den Umbau, die Modernisierung und die technische Neuausrüstung des Lugansker Kraftwerks (LuTĖS) in Sčastje zu 75 % abgeschlossen. Dies teilte der Pressedienst des Ministeriums für Kraftstoffe, Energie und Kohle der LNR mit.
       Das Ministerium erinnerte daran, dass im Juli dieses Jahres Minister Denis Jaroš und der Direktor des Kraftwerks, Aleksandr Michajlov einen Vertrag mit einem Auftragnehmer unterzeichnet haben, der die Durchführung der entsprechenden Arbeiten vorsieht. Die geplanten Arbeiten zielen darauf ab, das Kraftwerk auf die Herbst-Winter-Periode 2023-2024 vorzubereiten, die Zahl der in Betrieb befindlichen Blöcke zu erhöhen und die Gesamtstromerzeugung zu steigern. Die Kosten belaufen sich auf über 2,1 Mrd. Rubel.


Foto: Ministerium für Brennstoffe und Energie der LNR
       Der stellvertretende Leiter des Moskauer Analytischen Zentrums für städtische Wirtschaft, Vsevolod Plešivzev, der stellvertretende Minister für Bau- und Wohnungswesen und kommunale Dienste der Russischen Föderation, Valerij Leonov, und Jaroš wurden mit dem Fortgang der Arbeiten an der LuTĖS im Rahmen der Überwachung der Vorbereitungen der Republik auf die Herbst-Winter-Periode vertraut gemacht, hieß es.
       „Das Lugansker Kraftwerk ist für die Stromversorgung der Republik von großer Bedeutung. Heute haben wir die koordinierte Arbeit der Vertreter des Auftragnehmers und der Mitarbeiter des Kraftwerks gesehen, die darauf abzielt, die Anlage für die Zeit der maximalen Belastung vorzubereiten“, sagte Jaroš.
       Zuvor hatten die Auftragnehmer zusammen mit den Fachleuten der Republikanischen Netzgesellschaft (RSK) die Reparatur der Kraftwerksblöcke so gut wie abgeschlossen.
                                                                          
Anfang Mai 2022 hat LNR-Chef Leonid Pásečnik das Lugansker Wärmekraftwerk wiedereröffnet und russische Minenräumer, die das Kraftwerk geräumt haben, sowie Spezialisten aus, die den Betrieb des Kraftwerks wiederhergestellt haben, ausgezeichnet.
       Die installierte Gesamtleistung der LuTĖS in Sčastje beträgt 1.360 MW. Im Jahr 2012 lag die Leistung bei 810 MW und ab 2017 erhielt die LNR nur noch 90 MW von dort.

Sonnabend:

Ernteerträge um 28 % gestiegen
Dan-news.ru – Der Durchschnittsertrag der Getreidekulturen in der DNR erreichte 34,2 Doppelzentner pro Hektar und übertraf damit den Wert für Gesamtrussland. Dies meldete der Pressedienst des Landwirtschaftsministeriums der Russischen Föderation der Agentur.


       „Auf dem Gebiet der Donezker Volksrepublik sind bereits 759.000 Tonnen Getreide und Hülsenfrüchte geerntet. Der durchschnittliche Ertrag der Getreidekulturen beträgt 28 % mehr als im letzten Jahr“, so das Ministerium.
       Zuvor hatte das Ministerium für Landwirtschaft und Ernährung der Region berichtet, dass vor allem Weizen gedroschen wurde – über 580.000 Tonnen. Auch Gerste, Roggen, Hafer, Raps, Erbsen, Linsen und Senf wurden geerntet. Die Aussaat von Wintergetreide ist in der Region nun abgeschlossen, am 26. Oktober waren es bereits über 84 %. Geplant ist die Aussaat von Wintergetreide auf 183.000 Hektar.

„Unfreundlicher Schritt“ – Moldawische Führung erzürnt
Polinavigator.news / Alexej Logofet – In der Pridnjestròvskaja Moldóvskaja Respúblika (PMR, Transnistrien) sind 2.500 neue Geschichtslehrbücher aufgetaucht. Sie sind um ein Kapitel »Modernes Russland« ergänzt, in dem die Eingliederung der Krim, die Ereignissen im Donbass und die Militärische Sonderoperation zur Entnazifizierung der Ukraine behandelt werden.
       Der moldawische Minister für auswärtige Angelegenheiten und europäische Integration, Nicu Popescu, bezeichnete dies als einen „unfreundlichen Schritt“. Popescu sagte dies bei einem Briefing, bei dem er Fragen von Journalisten beantwortete, berichtet infotag.md.

b1Foto: https://minpros.info (Ministerium für Bildung)
       „Die Aktionen der Russischen Föderation in der Region Transnistrien sind der Republik Moldau gegenüber unfreundlich. Die meisten von ihnen sind illegal, einschließlich der Präsenz russischer Truppen, die gegen die moldauische Verfassung und die Normen des internationalen Rechts verstößt. Und hier sehen wir wieder einmal eine unfreundliche Geste Russlands gegenüber den moldauischen Bürgern“, sagte Popescu.
       Gemeinsam mit dem Büro für europäische Integration werde man analysieren und feststellen, wie die Schulbücher auf das linke Dnestrufer gelangt seien, denn eine solche „unzulässige Geste“ trage nicht zur Erhaltung von „Stabilität und Ruhe“ auf moldauischem Gebiet bei.
       Der stellvertretende Ministerpräsident für „Reintegration“, Oleg Serebrjan, sagte seinerseits, dass diese Ladung russischer Schulbücher moldauische Zollkontrollstellen nicht passiert habe. „Höchstwahrscheinlich wurden die Schulbücher mit Hilfe einer diplomatischen Mission transportiert“, glaubt er. […]
       Nur die naiven Mitglieder der pro-westlichen Klicke in Chişinău wissen nicht, dass Schulbücher, die die Wahrheit über die Ereignisse in Russland und der Welt widerspiegeln, auch auf dem Territorium von Transnistrien selbst gedruckt werden können.

Sonntag:

Lenin lebt
Kherson-news.ru / hersonka.ru – Ein Denkmal für Vladimir Lenin, das von den ukrainischen Behörden im Dorf Dmitrovka, Rayon Kachovka, entfernt wurde, ist wieder aufgestellt worden. Die russischen Behörden sind dem Wunsch der Einwohner nachgekommen.


       Die Rayonsverwaltung von Kachovka teilte mit, dass die Restaurierungsarbeiten noch nicht ganz abgeschlossen sind; es müssen noch Fliesen am Sockel gelegt werden.
       Die feierliche Einweihung des Denkmals ist für den 7. November geplant. Die Veranstaltung wird unter Beteiligung einer Ehrenwache und einer Feldküche stattfinden. Die Rayonsverwaltung lädt alle Einwohner ein.

Grenze bald nicht mehr zu erkennen
Dan-news.ru – An der ehemaligen Grenze im Rayon Starobeševo der DNR wird ein neuer Wald entstehen, die Entminung des Gebiets hat bereits begonnen. Dies berichtete der Vorsitzende des Staatskomitees für Forst- und Jagdwirtschaft der Republik, Aleksej Šebalkov.


       „Auf dem Territorium der DNR wurde mit Hilfe russischer Ingenieurstruppen mit der Entminung des Territoriums im Rayon Starobeševo begonnen, es handelt sich um etwa 50 Hektar Land, dort wird ein neuer Wald gepflanzt. Das ist das Gebiet, in dem sich bis 2022 die Frontlinie und die sogenannte Graue Zone befanden“, so Šebalkov.
       Er fügte hinzu, dass dies das erste Mal in der Republik ist, dass auf der ehemaligen Front ein neuer Wald entsteht.

Montag:

Unbekanntes Transnistrien
Novostipmr.com – Im Ausstellungssaal der Festung Bendery wurde heute eine Ausstellung mit etwa 150 Exponaten aus dem Ersten Weltkrieg und dem Großen Vaterländischen Krieg eröffnet. Sie ist das Ergebnis fünfjähriger Arbeit des Forschungsteams »Erinnerung und Ruhm« der Jugendbewegung Zvezdà.
       „Das Datum des 30. Oktobers wurde nicht zufällig gewählt, denn an diesem Tag fanden zwei bedeutende Ereignisse statt. Im Jahr 1914 trat das Osmanische Reich offiziell auf der Seite des Dreibundes in den Ersten Weltkrieg ein und seine Kreuzer beschossen erstmals die Schwarzmeerküste des Russischen Reiches. Und im Jahr 1941 begann an diesem Tag die Verteidigung von Sevastopol. Die Kämpfer der 9. Armee, die im Juni-Juli 1941 das sowjetische Moldawien tapfer verteidigte und als eine der letzten in den Osten abzog, nahmen daran teil“, erklärte Aleksandr Bulgakov, Leiter der wissenschaftlichen Abteilung.
       Es gibt einen Stand und vier Vitrinen. Der Einfachheit halber sind alle Exponate nach Zeitabschnitten geordnet. Am Stand gibt es kurze Informationen über die Teilnahme von Regimentern aus der Region Transnistrien an den Schlachten des Ersten Weltkriegs, insbesondere der 14. Infanteriedivision. Daneben gibt es Exponate aus dieser Epoche. Es gibt einige Fotos vom friedlichen Leben: von Eisenbahnarbeitern, die Waren von Bendery nach Rumänien transportierten, von Auszeichnungen und Ikonen.
       „Es gibt seltene Exponate – kleine Beschützer-Amulette, die die Soldaten auf der Brust trugen. Viele davon wurden Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts gefertigt. Das heißt, diese Dinge wurden vererbt, und man glaubte, dass sie eine Verbindung zwischen dem Soldaten und seiner Familie herstellten“, sagte Bulgakov.


      Die anderen Vitrinen sind den Teilnehmern des Großen Vaterländischen Krieges gewidmet. Eine zeigt Gegenstände und Dokumente von Soldaten und Offizieren der Roten Armee, die zweite die der deutschen und rumänischen Truppen. Die meisten Exponate wurden in der Umgebung von Bendery und in den Rayons Slobodzeja und Grigoriopol gefunden. Viele beziehen sich auf die Zeit der Befreiung der Region, wie zum Beispiel das Fragment einer Gedenktafel zu Ehren des Gefreiten Istratenko.
       „Er starb am 12. April 1944 in der Gegend des Dorfes Čobruči. In den Dokumenten des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation wird der Rayon Slobodzeja angegeben. Es gab die Operation Odessa, und nach der Befreiung von Odessa gingen die Truppen schnell auf das Gebiet des sowjetischen Moldawien. Damals gelang es nur, das linke Ufer zu befreien. Auf das rechte Ufer konnten sie nicht vordringen, weil die deutsche Verteidigung im Gebiet des Dnestr sehr stark befestigt war“, so Bulgakov.

 
Selbstgemachtes Benzinfeuerzeug von Michaïl Vasilevič Kubyškin
       Das Forschungsteam »Erinnerung und Ruhm« wurde vor einigen Jahren gegründet und umfasst Aktivisten von Zvezdà und Anhänger der Erkundungsbewegung (Póïskovoje dviženije – s.a. Mittwoch [„Gedächtnisschwund“]).
       „Wir zeigen Alltagsgegenstände, Fotos, Waffenteile und Munition. Tatsächlich aber gibt es vieles mehr. Vieles wird gerade noch restauriert. Einige der Exponate haben wir gefunden, andere wurden von den Menschen gespendet, die die Erinnerung an ihre Vorfahren bewahren wollen. Welche sind die wertvollsten Exponate? Diejenigen, die es uns ermöglichen, ihre Besitzer zu finden und ihr Schicksal zu ergründen. Das sind z.B. Essgeschirre mit den Namen der Soldaten, denen sie gehörten“, sagt Jurij Sokolov, Mitglied des Forschungsteams »Erinnerung und Ruhm«.


Zwischen den Vitrinen: Ofen aus dem Werk 39 L.M. Kaganòvič – 1941 (begehrte Antiquität)


Dienstag:

Konkurrenz belebt das Geschäft
Dan-news.ru – Der Mobilfunkbetreiber Mirànda-Média von der Krim wird ab Mittwoch seine SIM-Karten Start Donezk auch in der Donezker Volksrepublik verkaufen und sie werden auch außerhalb der Region funktionieren. Dies teilte die PR-Abteilung des Unternehmens heute der Agentur mit.
       „[…] Die Zahl der Verkaufsstellen wird noch steigen. Der Hauptvorteil für die Kunden wird die Möglichkeit sein, außerhalb ihrer Heimatregion nach dem häuslichen Tarif zu kommunizieren – in den Netzen von Mirànda-Média und Téle2, hieß es dort.


Foto: Mirànda-Média
       Die ersten beiden Verkaufsstellen werden in Mariupol eröffnet: im Einkaufszentrum Galàktika an der Zaporòžer Chaussee und im Boulevard Ševčenko 319. […]
       Mirànda-Média‹ ist einer der wichtigsten Telekommunikationsbetreiber der Krim. Das Unternehmen wurde im Jahr 2004 in Simferopol registriert. Neben Mobilfunkdiensten bietet es Zugang zum Internet über eigene Datenübertragungskanäle an. Es verfügt über ein Glasfasernetz auf der Halbinsel mit einer Länge von mehr als 4.000 km. Ein Teil des Unternehmens gehört zu RosTélekom.

Weil sie dem nichts entgenzusetzen haben
Zp-news.ru / Berdjànsk.Aktuàlno – Der ukrainische Sicherheitsdienst hat die russische Sängerin Julija Čičérina in Abwesenheit nach drei weiteren Artikeln des Strafgesetzbuches angeklagt; ihr „droht“ (Anführungszeichen aus der Quelle – A. d. Übers.) eine lebenslange Haftstrafe. Dies teilte der Pressedienst des SBU mit.


Der Sängerin wird vorgeworfen, in von russischen Truppen befreiten Gebieten aufgetreten zu sein, patriotische Videos aufgenommen und ukrainische Soldaten aufgefordert zu haben, ihre Waffen niederzulegen.

Mittwoch:

Nicht nur Kohle: Wie die Industrie der DNR integriert wird
Dan-news.ru – Die Unternehmen der Donezker Volksrepublik haben sich trotz der Nähe zur Front und anderer Schwierigkeiten aktiv in die russischen Wirtschaftsaktivitäten integriert. Die Produkte vieler Unternehmen aus dieser Region sind im ganzen Land zu finden, und die Zahl der Arbeitsplätze wächst stetig. Die Donezker Nachrichtenagentur hat untersucht, welche Möglichkeiten für die Integration der Industrie der DNR in die russische Wirtschaft bereits bestehen und welche möglich sind.

Maschinenbau
Was glauben Sie, wo die einzigartige Tunnelbohrmaschine, die in der DNR vom Maschinenbau Jasinovataja in Zusammenarbeit mit zwei Unternehmen aus Tomsk und Kemerovo entwickelt wurde, jetzt arbeitet? Sie hilft bei der Gewinnung von Diamanten in den Kimberlitminen von Jakutien! Diese riesige Maschine steht ganz im Einklang mit dem Programm zur Importsubstitution.
       Der Maschinenbau Jasinovataja produziert seit 1947 Tunnelbauausrüstungen für verschiedenste Zwecke. Sie werden in mehr als 35 Ländern der Welt für den Bergwerks- und Straßenbau eingesetzt. Jetzt plant das Werk die Herstellung von 15 ähnlichen Maschinen pro Jahr, nicht nur für den Bedarf der Republik, sondern auch für Aufträge aus anderen Regionen Russlands.


       Es gibt Unternehmen in der DNR, die eine noch längere Geschichte haben. Das Charcyzsker Röhrenwerk gibt es seit Ende des 19. Jahrunderts und es war zu Sowjetzeiten eine der größten und modernsten Produktionsstätten der UdSSR. Seine Röhren wurden beim Bau der Družba-Trasse Urengoj – Užgorod sowie der Gaspipelines »Jamal – Europa« und Blue Stream, verwendet. Doch zu unserer Zeit wurde das Werk durch den Beschuss und andere Aktionen der Ukraine für lange Zeit stillgelegt und erst 2022 – nach der Wiedervereinigung der DNR mit Russland – wieder in Betrieb genommen. Trotz der langen Ausfallzeit liefert es seine Produkte wieder in verschiedene Regionen des Landes. Eines der wichtigsten Projekte in diesem Jahr ist der Bau einer Wasserleitung von der Uglegorsker Staustufe zur Wasserleitung Don – Séverskij Donèc – Donbass. Das Charcyzsker Werk fertigt die Röhren für 34 Kilometer (2mal 1,2 m Durchmesser – Водовод Дон — Донбасс — Википедия (wikipedia.org)).
       Ein weiterer langjähriger Bewohner des Donbass ist ›Áviatechin Snežnoje. Es wurde 1907 gegründet und ist insofern einzigartig, als es Rotorblätter für Hubschrauberturbinen, militärische und zivile Flugzeugmotoren herstellt. Auf dem gesamten Gebiet der ehemaligen UdSSR gibt es kein zweites Unternehmen dieser Art. Die Produktion wurde auch in den Jahren, in denen die Stadt von Feindseligkeiten heimgesucht wurde, nicht eingestellt. Vor der Wiedervereinigung mit Russland arbeitete dieses Unternehmen für den Export;es lieferte seine Produkte an russische Luftfahrtunternehmen. Jetzt geht es nicht mehr um Export, sondern um Aufträge aus dem eigenen Land. Jetzt gibt es mehr Möglichkeiten für Kontakte und Verträge. So will sich beispielsweise ein Unternehmen aus der Oblast Samara dem Kundenkreis anschließen. Außerdem wurde ein Investor gefunden, der bereit ist, die Modernisierung des Werks zu übernehmen und damit die Entwicklung der einheimischen Luftfahrtindustrie zu unterstützen.
       Es gibt viele solcher Beispiele für neue Kunden und Investoren in der DNR, und eines nach dem anderen stellen die Unternehmen der Republik alte Verbindungen wieder her und entwickeln neue.
       Das Kabelwerk Makéjevka ist seit 2011 in Betrieb und stellt Kabel, Leitungen und Seile für verschiedene Zwecke her. Die Produktpalette umfasst mehr als 2.000 Spielarten. Sie sind in der Bau-, Transport-, Metallurgie-, Maschinenbau- und Bergbauindustrie gefragt. In diesem Jahr kündigte die Werksleitung die Eröffnung von Niederlassungen und Lagern in Rostov, Odincovo, St. Petersburg und Volokolamsk an. Das Unternehmen hat auch eine Niederlassung in Nižnij Novgorod. Die Produkte werden im gesamten europäischen Teil Russlands verkauft. Das Werk bleibt nicht bei dem Erreichten stehen: eine neue Aluminiumverseilungsanlage wurde installiert, eine Kupferdrahtziehanlage in Betrieb genommen. Im Zusammenhang mit der Anschaffung von Hochleistungsanlagen hat das Werk ein eigenes Konstruktionsbüro eingerichtet.
       Das Chemisch-metallurgische Werk Donezk in der Siedlung Donskoje ist nur eines der Werke, die erst nach der Wiedervereinigung der DNR mit Russland wieder in Betrieb genommen wurden. Das Unternehmen produziert jetzt Fülldraht für die Metallurgie, Schweißelektroden für das Lichtbogenhandschweißen eine breite Palette anderer Produkte: Mineralpulver für den Straßenbau und Stahlbetonprodukte für den Zivil- und Industriebau. Und es gibt bereits eine Nachfrage außerhalb der Republik: Im März dieses Jahres unterzeichnete die Oblast Lipezk einen Vertrag mit dem Unternehmen über die Lieferung von Fülldraht.

Akustik, Aufzüge, Antiseptika
Die Donezker Fabriken machen sich auch die Tatsache zunutze, dass ausländische Hersteller den russischen Markt verlassen haben. Die frei gewordenen Nischen warten auf einheimische Qualitätsprodukte. So ist das Petrovskij-Maschinenbauwerk in Donezk bereit, zu beweisen, dass es Akustik- und Beleuchtungssysteme produzieren kann, die den deutschen, italienischen und französischen in nichts nachstehen.
       Nach Angaben des Direktors des Unternehmens Sergej Tkačenko kostet eine durchschnittliche importierte Licht- und Musikanlage heute etwa 4 Mio. Rubel; bei uns ist sie viermal billiger. „Für eine Million Rubel werden wir zeigen, dass die Qualität nicht schlechter ist, und in Tests werden wir definitiv bei allen Parametern gewinnen: Leistung, Klangqualität. Außerdem haben wir hier eine Reparaturbasis, einen vollwertigen Service vor Ort“, sagte er.


Foto: Официальный канал Председателя Правительства ДНР Евгения Солнцева
       Eine weitere Möglichkeit der Importsubstitution besteht darin, die Nische der Unternehmen zu besetzen, die Aufzüge und Aufzugsanlagen in die Russische Föderation geliefert haben. Zehn Unternehmen aus dem Donbass beabsichtigen, sich zu einem Cluster für die Produktion von Komponenten für Aufzüge zusammenzuschließen. Dazu gehören das Donezker Elektrotechnische Werk, ĖnèrgoZavòd in Donezk, Lazer in Makejevka, der Maschinenbaubetrieb Jasinovataja, DonèzkGorMaš und das Drahtwerk Silúr in Charcyzsk. Geplant ist die Herstellung fast aller Teile für die Aufzugsmontage, einschließlich elektronischer Steuerungen, Getriebe, Seile, Kabel und Drahtprodukte, Halterungen und Winden.
       Die in Donezk ansässigen Unternehmen ›Ókna-plast und ›Prófi-plast arbeiten mit einem baschkirischen Möbelhersteller zusammen. Sie bekamen die Möglichkeit, Profile direkt ab Werk zu kaufen und so Zwischenhändler zu umgehen. Investoren aus der Republik Tschuwaschien haben ihre Absicht bekundet, eine Möbel- und Türenproduktion in der DNR aufzubauen. Die Oblast Tomsk will Industriebetriebe in der Region zu modernisieren.
       Darüber hinaus sind Produkte von Donezker Unternehmen bereits auf verschiedenen Internet-Handelsseiten zu finden. Desinfektionsmittel, Reinigungsmittel, Antimykotika und Hautantiseptika werden bereits verkauft.

Baustoffe
Die Donezker Volksrepublik bietet auch selbst Unternehmen aus anderen Regionen günstige Partnerschaftskonditionen an. So wandte sich der
»Fonds für territoriale Entwicklung« (FRT) an alle russischen Hersteller von Baumaterialien. Er bietet an, Gewerbegrundstücke in der DNR ausfindig zu machen. Die Vorteile liegen auf der Hand: die Verfügbarkeit von Kompetenz, Ressourcen, eine klare Logistik, ein großer Absatzmarkt und die besonderen Bedingungen der Freien Wirtschaftszone der neuen Regionen.
       So wurde bereits eine Vereinbarung über die industrielle Zusammenarbeit bei der Herstellung von Baumaterialien mit der Region Tula getroffen. Und Anfang Oktober wurde bekannt, dass der Bau eines Asphaltbetonwerkes in Horlivka abgeschlossen ist, zuvor waren die gleichen Werke im Süden der Republik entstanden. Auch mit Jugra sollen gemeinsame Produktionscluster geschaffen werden.

Verkehr und IT
Ein weiterer Bereich für Entwicklung und Zusammenarbeit in der DNR ist die Produktion von Straßenbahnwagen, Trolley- und Batteriebussen im im Entstehen begriffenen Industriepark
»Elektrofahrzeuge des Donbass«. Es handelt sich insbesondere um den Sputnik_Z-Straßenbahnwagen. Sputnik-Elektrotransport ist der erste Teilnehmer der Ende Juni eingerichteten Freien Wirtschaftszone. Inzwischen nehmen schon über 20 Unternehmen aus den neuen Oblasten und Republiken teil; das Gesamtvolumen der Investitionen wird mit fast 29 Mrd. Rubel angegeben.


Sputnik Z – Montage: https://зэт-спутник.рф
       Dabei geht es nicht nur um die Zusammenarbeit innerhalb des Landes, sondern auch um Kontakte mit ausländischen Partnern. So ist beispielsweise das belarussische MAZ-Werk an Kapazitäten in der DNR zur Herstellung von Diesel-, Trolleybussen und schweren Lastkraftwagen interessiert; im August wurden Verhandlungen über die Lokalisierung der Montageproduktion im Donbass aufgenommen. Ein weiteres Ergebnis des Besuchs der Delegation in Belarus war eine Vereinbarung über den Bau eines Werks zur Herstellung von Getreidecontainern und -silos in der Volksrepublik Donezk.
       Ende des Sommers kündigte DNR-Chef Denis Pušilin auch die Entwicklung der EDV-Industrie an und schlug die Schaffung eines IT-Parks in der Priazòve vor. Das Projekt sieht die Beschäftigung sowohl einheimischer Spezialisten als auch von Fachleuten aus anderen Regionen Russlands vor. „Unsere Programmierer, Designer und IT-Spezialisten waren immer die Besten der Besten. Unsere wichtigste Aufgabe ist es, die führende Rolle zurückzuerobern“, erklärte Pušilin.

Heilmittel gegen Gedächtnisschwund
Dan-news.ru – In Snežnoje im östlichen Teil der DNR wurde heute eine Ausstellung über die Kriegsverbrechen der Nazis während des Großen Vaterländischen Krieges in den besetzten Gebieten des Donbass eröffnet. Am ersten Tag wurde sie von Schulkindern und Junggardisten der Stadt besucht. Ein Korrespondent der Donezker Nachrichtenagentur war mit von der Partie.
       Die Ausstellung mit dem vielsagenden Titel »Ohne Verjährung« wurde im örtlichen Kulurhaus auf Initiative der Oblastzweigstelle Samara der Forschungsbewegung (Póïskovoje dviženije) Russlands organisiert. Die Ausstellung stützt sich auf Archivdokumente und Fotos, Daten und Beweise über die Verbrechen der Nazis. Die Rechercheure haben zehn große Banner vorbereitet, von denen vier den damaligen Oblasten Vorošílovgrad (heute LNR) und Stalino (heute Donezk bzw. DNR) gewidmet sind, die übrigen den anderen Regionen der Russischen Föderation.
       „Besonders beeindruckt hat mich die Geschichte des Waisenhauses Prizrénije (Fürsorge). In diesem Waisenhaus in Makejevka haben die Deutschen ungeheuerliche Experimente an Kindern durchgeführt, sie zur Ader gelassen. Eine große Anzahl von Dokumenten ist jetzt freigegeben worden, und man kann darüber lesen, lesen und lernen“, sagte der freiwillige Rechercheur Michaïl Gromov.


Ausstellungsbereich
        Fast zwei Jahre lang waren die Einwohner des Donbass von den Faschisten unterdrückt worden. In dieser Zeit hat die Besatzung Zehntausende von Menschenleben gefordert. Die Menschen starben an Hunger, Schikanen und Bombenangriffen. An Stellwänden sind Aufnahmen von zerstörten Bergwerken, den Leichenbergen nach dem Brand im Haus der Gewerkschaften in Stalino, Hinrichtungen und Kriegsgefangenenlagern zu sehen.
       „Die Menschheit braucht eine Art Heilmittel gegen Gedächtnisschwund, denn wenn man etwas vergisst, verfällt man in eine Art von Agonie. Und jetzt sehen wir, wie im Westen wieder einige Länder in diese Agonie verfallen, indem sie erneut versuchen, Nazi-Verbrecher und direkt die Ideen des Neofaschismus zu rehabilitieren. Diese Ausstellung ist das Heilmittel gegen den Gedächtnisschwund, den die Menschheit erleiden kann. Natürlich sind die Dinge, die in dieser Ausstellung gezeigt werden, schrecklich, schwer, schwierig, aber sehr wichtig“, betonte Gromov.
       Ein wichtiges Element der Ausstellung waren die Stände mit Büchern über die Grausamkeiten der Nazis in verschiedenen von Deutschland besetzten Regionen der Sowjetunion. Später sollen mehr Bücher über die Geschichte der Besetzung des Donbass gesammelt werden, so die Organisatoren.
       „Geschichte kann sich nicht wiederholen. Und wenn wir uns erinnern, werden wir wissen, wogegen wir uns wehren müssen. Wenn wir in dieser Angelegenheit nicht kompetent sind, werden wir uns einfach nicht orientieren können und werden versklavt. Man könnte uns jede Ideologie aufzwingen, die auch der Menschlichkeit und unseren historischen Idealen widerspricht“, sagte der Leiter des Rechercheteams »Weißer Kranich«, das Mitglied des Oblastrates Samara der ïskovoje dviženije, Pjotr Tolstov.
       Jevgenij Rivkind, Vorsitzender des Oblastrates Samara der ïskovoje dviženije, betonte die Bedeutung des Projekts und der Recherchearbeit für die junge Generation.
       „Wenn ein Junge oder ein Mädchen einen gefundenen Gegenstand mit seinen eigenen Händen aus dem Boden hebt, wenn sie ihn untersuchen, einige Buchstaben und Ziffern darauf zu entdecken und versuchen, die Geschichte dieses Gegenstandes nachzuvollziehen, und wenn sich dahinter die Geschichte eines Kämpfers, einer Einheit, einer Heldentat verbirgt, werden sie ihn auf jeden Fall mit ihrer ganzen Seele, mit ihrem ganzen Herzen berühren. Es bleibt in ihnen stecken und sie werden es an Freunde, Bekannten und ihre zukünftigen Kinder weitergeben“, sagte Rivkind.


       „Die Ausstellung ist sehr interessant und informativ, sie erzählt viel über unsere Region. Obwohl ich seit meiner Geburt hier lebe, habe ich viel Neues gelernt“, sagte Kirill Vodolazkin, Mitglied des Rechercheteams der Schule № 2 der Stadt Snežnoje, seine Eindrücke mit. Solche Veranstaltungen sind sehr wichtig, da sie den Patriotismus fördern und uns mehr über unsere Vorfahren, ihre Heldentaten und den vergangenen Krieg erzählen, und dass wir versuchen sollten, zusammenzuleben und solche Konflikte nicht zu wiederholen“.
       Kirill wies darauf hin, dass die Schulen der Stadt noch nie solche Rechercheaktionen durchgeführt haben. Der Junge hofft, dass sich die örtlichen Gruppen nach dieser Ausstellung gemeinsam mit ihren Kollegen aus Samara an den Feldaktivitäten beteiligen werden.
       Die Ausstellung »Ohne Verjährung« wurde zum ersten Mal in der DNR organisiert. In den kommenden Tagen wird sie auch in andere Schulen in Snežnoje gebracht, und demnächst wird sie in Šachtjorsk zu sehen sein.

Freitag:

SVOjà Zemljà (» Unser eigenes Land «)
Dan-news.ru – Im Staatlichen Verteidigungsmuseum in Moskau wurde heute diese Ausstellung (mit einer Wortspielerei mit der Abkürzung für die Militäroperation im Namen – d.Übers.) eröffnet. Hier werden auch Arbeiten des DAN-Fotokorrespondenten Dmitrij Jagodkin präsentiert, die in der Abteilung »Mit eigenen Augen« zu sehen sind.
       Die Organisatoren der Ausstellung haben beschlossen, mehrere Genres zu kombinieren. Zu sehen sind Fotos von Militärkorrespondenten, grafische Arbeiten von Künstlern, die von der Militäroperation berichteten, Zeichnungen und Fotos von Kindern aus der Volksrepublik sowie Exponate aus der Sammlung des Moskauer Verteidigungsmuseums. Jede Art hat ihre eigene Abteilung.

       […] Die Fotografien zeigen nicht nur Soldaten, die das Gebiet der DNR an der Front verteidigen, sondern auch die Folgen des Beschusses durch die Ukraine, die Arbeit der operativen Dienste, das Leben in der Stadt in einem militärischen Umfeld und die Teilnahme der Einwohner an festlichen Veranstaltungen.
       Die Ausstellung kann noch bis zum 10. Dezember besucht werden.

Bücher sind schwer …
Lug-info.com – Die Lugansker Volksrepublik hat im Rahmen des Programms für die sozioökonomische Entwicklung der Republik mehr als 47.000 Bücher für Bibliotheken gekauft. Dies teilte die stellvertretende Direktorin der Lugansker Wissenschaftlichen Universalbibliothek Maksim Gorkij, Galina Aksjònova, mit.
       „Heute haben wir ein einzigartiges Ereignis. Unsere Bibliothek und die Lugansker Kinderbibliothek haben die erste Lieferung von Büchern erhalten, die an Kinderbibliotheken gehen werden. Es handelt sich um 47.303 Exemplare von 470 Titeln. Sie werden an mehr als 160 Bibliotheken in der Republik gehen. Jede Bibliothek wird zwischen 80 und 200 Exemplare der neuen Bücher erhalten“, so der Pressedienst des Kulturministeriums der LNR.


Foto: Exekutivorgan der LNR-Regierung in Kulturangelegenheiten
       Die erste Lieferung umfasste Enzyklopädien, Belletristik, Märchen sowie Bücher für Eltern. „Dies wurde im Rahmen des Programms für sozioökonomische Entwicklung möglich. Die Lugansker Volksrepublik erhielt Unterstützung in Form eines föderalen Zuschusses in Höhe von 50 Mio. Rubel. Und heute sind die ersten 47.000 Kinderbücher auf dem Weg in alle Bibliotheken der Republik. Die Bücher stammen hauptsächlich aus dem Verlag Féniks-Premjèr in Rostòv-na-Donú. Wir haben prachtvolle Ausgaben zu verschiedenen Themen erhalten. Sie sind hauptsächlich für das jüngere Schulalter gedacht“, erklärte Aksjonova.
       Sie gab an, dass die LNR insgesamt mehr als 90.000 Bücher erhalten wird. „Die nächste Charge soll ab dem 10. November eintreffen. Es sind etwa 2.000 Titel, und wir werden sie in alle Gebiete verteilen. Die Kinder werden sich freuen, sie warten schon“, betonte die Direktorin der Lugansker Gòrkovka.

Auch wir schneiden alte Zöpfe ab: φωτογραφία (Fotografie) – Der Buchstabe heißt (neugr.) Fi und die Transliteration ist F !

Quellen:
Lugansker Informationszentrum (LIC) – Lug-info.com
Donezker Nachrichtenagentur (DAN) – Dan-news.ru
Vsjo o DNR – Vsednr.ru
›Kultúra Donbàssa‹ (DNR-Ministerium) – Culture-dnr.ru
Lenta Novostej (ZOV)
•  LNR – Lnr-news.ru              •  DNR – Dnr-news.ru                   •  Charkov – News-kharkov.ru
  Zaporòžje – Zp-news.ru     •  ChersonKherson-news.ru    •  OdessaNews-odessa.ru
Chèrsonka – Hersonka.ru
Krim-
Informationsagentur (KIA) – Kianews24.ru
Lènta Nóvostej Krýma –
Crimea-news.com               Nóvosti Pridnestròvja – Novostipmr.com
Novoròssija – Novorosinform.org                             »Analytischer Dienst des Donbass« – Asd.news
»Analytischer Dienst des Donbass« – Asd.news       »Donezker Eisenbahn« (DŽD) – Dnrailway.ru
›Àntifašìst – Antifashist.com                                        Moskòvskij Komsomòlec – Mk.ru
›ÀntimajdánAntimaydan.info                                  Argumènty i Fàkty – Aif.ru

Standard

Neuigkeiten aus Wirtschaft und öffentlichem Leben in Novoròssija 21.10. ̶ 27.10.2023

Erscheint seit 2014

Quellen: siehe Schluss dieser Ausgabe

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Weitere Übersetzungen mit Bezug auf den Donbass sind weiterhin zu finden auf
https://t.me/RenateKoppe (Anmeldung erforderlich).


Nachtrag von Fr, 20.VIII.:

Kultur an der Front: gefährliche Tourneen von Künstlern aus dem Donbass
Novorosinform.org / Viktorija Lev – Teilnehmer der Konzertbrigade »Character des Donbass« unter der Leitung von Vladimir Čačanidze, auch Mitglied des DNR-Schriftstellerverbandes, traten vor Soldaten auf.
       Die Konzertbrigade könnte man genauso gut als Frontbrigade bezeichnen, wenn man bedenkt, wie oft die Solosänger ihre Konzerte auch unter Feldbedingungen gegeben haben.


Photo: Viktorija Lev
       Vladimir Otarovič ist überzeugt, dass es in Kriegszeiten wichtiger denn je ist, den Verteidigern positive Gefühle zu vermitteln. Und die Künstler können dies tun, indem sie schöne, gefühlvolle Lieder singen und verschiedene Instrumente spielen.
       „Ein gutes Wort, ein gutes Lied hat im Kampf immer geholfen“, weiß Vladimir, der selbst an der Sonderoperation teilgenommen hat, zu sagen.
       Er erinnerte sich daran, wie er in den Schützengräben von seinen Kameraden gebeten wurde, ein Gedicht für seine Mutter, seine Schwester und seine Frau zu schreiben. So entstand das Werk Vozmí Mojò Dychánije (Take My Breath), das er neben anderen Gedichten den Soldaten vorlas.
       An diesem Tag spielte Vladimir Čačanidze für die Soldaten auch Saxophon. Der Autor und Interpret und erster Guslarist des Donbass Roman Suchonenko, spielte und sang mehrere Lieder zur Gitarre. Eine angenehme Überraschung für die Anwesenden war das Spiel auf einer Gusle. Nach dem Konzertprogramm gaben die Soldaten zu, dass sie dieses russische (nein, vom Balkan stammend – https://de.wikipedia.org/wiki/Gusle) Volkssaiteninstrument zum ersten Mal live gehört hätten. […]
In den Reihen der Soldaten auch Jazz-Kenner
       […] Der stellvertretende Kommandeur des Bataillons für Bewaffnung mit dem Codenamen Solomon stammt aus Jenakijevo. Er wurde von der Arbeit weg mobilisiert. Erst diente er an der Zaporòžer Front , dann gab es eine Umgruppierung und er kam nach Donezk. Er sagt, dass er natürlich, wie alle anderen auch, seine Verwandten sehr vermisst. Aber jetzt sei keine Zeit für Sentimentalitäten, denn jeder von ihnen tue alles für die Front, alles für den Sieg. Wie sich herausstellte, ist Solomon Musikliebhaber, singt gerne Karaoke.
       „Zu Hause habe ich gesungen, auch Romanzen. Ich höre auch gerne Klassik und mag den Pop- und Opernsänger Muslim Magomajev“.
       Solomons Kollege, der sich unserem Gespräch anschloss, entpuppte sich als Jazz-Kenner und sagte, er höre jeden Tag Saxophon. Er hat früher einen Jazz-Club besucht.
       Ein junger Mann mit dem Codenamen Miša hat sich 2022 freiwillig zur Sonderoperation gemeldet. Er erzählt, dass 2014 als der Krieg im Donbass begann, viele seiner Landsleute aus der Stadt Šachtjòrsk, aus der er stammt, zur Volksmiliz gegangen sind. Damals war er 14 Jahre alt. Mit Beginn der Sonderoperation blieb er nicht zu Hause, als sein ganzes Umfeld in den Reihen der Armee stand.
       „Zuerst war ich Mechaniker, dann Panzerfahrer, dann wurde ich stellvertretender Kommandeur eines Granatwerferzuges“, sagte er.
       Letztes Jahr, am 3. Juli, wurde der junge Mann auf dem Weg nach Ugledarsk durch eine Minenexplosion verletzt. Nach der Behandlung kehrte er zum Dienst zurück.
       Inzwischen war es Zeit, sich zu trennen. Die Sängerin Galina Poljakova wünschte am Ende des Treffens allen Soldaten einen baldigen Frieden und dass jeder von ihnen nach Hause zu seiner Familie und seinen Freunden zurückkehren möge.

Sonnabend:

Neuer Wasserspeicher für Kirovsk
Lug-info.com –LugànskVodà hat einen zusätzlichen Wasserspeicher in Betrieb genommen, der die Versorgung von Kirovsk verbessern wird. Dies gab das Oberhaupt der LNR, Leonid Pásečnik, bekannt, „die Einwohner von Kirovsk werden jetzt Wasser haben!“
       Er betonte, dass dies die erste Anlage war, mit der der Wiederaufbau des Wasserversorgungssystems der Luganščina 2014 begann.


       „Mit dem Beginn der Feindseligkeiten hat sich die Menge des von der Filterstation West gelieferten Wassers deutlich verringert. Die Einwohner von Kirovsk befanden sich durch die Machenschaften der ukrainischen Streitkräfte faktisch in einer Wasserblockade. All die Jahre haben wir versucht, des Problems Herr zu werden, aber es gab nicht genug Wasser, und wegen der geographischen Abgelegenheit von Kirovsk traf jeder Zwischenfall an der alten Wasserleitung in erster Linie die Bevölkerung“, erinnert das Oberhaupt der Republik.
       Pásečnik merkte an, dass beschlossen wurde, nach alternativen Quellen für die Wasserversorgung auf dem Territorium der Republik zu suchen, und eine neue Quelle in der Nähe von Kirovsk wurde gefunden.
       „Die Spezialisten von LugànskVodà haben zusammen mit Bausoldaten kolossale Arbeit geleistet. Mehr als 20 Kilometer neue Wasserleitung wurden verlegt und 10 Kilometer alte rekonstruiert, Brunnen wurden wieder hergestellt, eine neue Pumpstation wurde gebaut, mehr als 15 Kilometer elektrische Freileitung wurden installiert“, so der LNR-Chef, „die Reservoirs, die Kirovsk speisen, werden sich jetzt wieder füllen.“
       „Bislang erfolgte die Versorgung zwar nach Plan, aber durch den neuen Speicher wird sich die Situation verbessern. Und zwar nicht nur in Kirovsk, sondern auch in Alčevsk, Brjanka, Stachanov und anderen Ortschaften der Republik“, versicherte der Regionalchef.
       Pásečnik betonte, dass dies erst die erste Etappe noch umfangreicherer Arbeiten gewesen sei.
       „Besonderer Dank gilt den Spezialisten von LugànskVodà, die die technische Lösung gefunden und rund um die Uhr gearbeitet haben, um Kirovsk wieder zu versorgen, ohne auf die Fertigstellung einer komplett neuen Leitung warten zu müssen. Ein Dankeschön an das Ministerium für Bauwesen und kommunale Wohnungswirtscahft der Russischen Föderation und den Gouverneur der Irkutsker Oblast, Igor Ivanovič Kobzev, die uns bei der Lösung eines unserer größten Probleme geholfen haben“, sagte Pásečnik.

Nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Pkw
Zp-news.ru / t.me/mincultZO – »Tokmak – Heimat des ersten sowjetischen Traktors«. Unter diesem Namen präsentiert das Heimatmuseum der Stadt Tokmak eine neue Ausstellung. Die Serienproduktion des dreirädrigen Traktors Zaporòžec begann im Jahr 1923 im Werk »Roter Fortschritt«.


       „Die Besucher der Ausstellung sehen einzigartige Fotos des Konstrukteurs des Traktors L.A. Unger, von der Fabrikmontage dieser Fahrzeuge und ihrer Arbeit auf den Feldern bei der Getreideernte in den späten 20er Jahren. Besonderes Interesse verdient ein maßstäbliches Modell des Zaporòžec, der einfach konzipiert, aber einer der besten Traktoren seiner Zeit war. Auf der ersten landwirtschaftlichen und handwerklich-industriellen Ausstellung der UdSSR in Moskau wurde er mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Und auf der VDNCh (Ausstellung der Errungenschaften der Volkswirtschaft  – d. Übers.) 1925 machte der Erstling der vaterländischen Technik in jeder Hinsicht einen besseren Eindruck als der amerikanische Fordson„, teilten die Museumsmitarbeiter mit.

Montag:

„Dekolonisierung“ auf russisch
Zp-news.ru / 1tv.ru – Ein wichtiges Datum in der Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges: Vor genau 80 Jahren wurde Melitópol von den Faschisten befreit. Die Bedeutung dieser Schlachten kann kaum überschätzt werden. Ein Wendepunkt im Krieg, die Rote Armee ergriff die strategische Initiative.
       Heute wurde auf dem zentralen Platz das Monument »Stadt des militärischen Ruhms« eingeweiht. Für die Befreiung von Melitopol wurden fast einhundert unserer Kämpfer mit dem Titel » Held der Sowjetunion« ausgezeichnet. Ihre Namen sind neben dem Denkmal verewigt.


       Auf einem Sockel steht ein restaurierter Panzer T-70, einer des Typs, der während der Offensivoperation 1943 als erster in Melitopol eindrang.
       „Dies ist ein sehr großer Feiertag für mich. Ich bin froh, dass ich einen solchen Tag, an dem unsere Helden – die Befreier der Stadt Melitopol – geehrt werden, erleben zu können“, sagte ein Veteran.
       „Mein Großvater diente, befreite die Stadt. Dies ist unser Land, unser Heimatland. Es bedeutet uns sehr viel. Die ganze Geschichte wurde verfälscht, unseren Kinder wurde Unsinn beigebracht. Wir werden jetzt versuchen, alles wiederherzustellen“, so ein Einwohner.
       „Die Ewigen Feuer wurden wieder hergestellt, sie brennen überall in der Oblast Zaporòže. Alle Symbole unseres Sieges, unseres Patriotismus, der Verteidigung unseres Vaterlandes auf dem gesamten Territorium der Oblast werden wiederhergestellt“, sagte der stellvertretende Gouverneur, Sergej Tolmačev.

Kostenloses Bildungsprogramm für Landwirte
Kherson-news.ru / t.me/APKKherson – RosÁgroLízing war eine der ersten Leasinggesellschaften, die unmittelbar nach deren Eingliederung in die Russische Föderation mit den neuen Regionen zusammenarbeitet, ohne die rechtliche Harmonisierung, die Neuregistrierung der juristischen Personen und die Erfassung des Maschinenparks abzuwarten. Das Unternehmen bot den Landwirten der neuen Gebiete sofort dieselben Bedingungen an, die auch für die anderen Subjekten Russlands gelten.


       Darüber hinaus hat RosÁgroLízing ein Bildungsprogramm zur Verbesserung der finanziellen und rechtlichen Kenntnisse und zur Harmonisierung der Wirtschaft gestartet. Dies geschah, um die finanziellen und EDV-Kenntnisse zu verbessern, die Grundlagen der Geschäftsplanung zu erlernen und die Vorteile des Leasings zu verstehen. Der Zugang zum Fernlehrgang Qualifizierter Leasing-Nehmer wurde den mehr als 9.000 Beschäftigten des agroindustriellen Komplexes kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Erwerb neuer Kenntnisse wird die rechtlichen, buchhalterischen, wirtschaftlichen und organisatorischen Aspekte der modernen landwirtschaftlichen Produktion in der Russischen Föderation vereinfachen und harmonisieren.
       Aufgrund der wachsenden Präsenz von RosÁgroLízing vor Ort und der zunehmenden Zahl der Kunden führen die Experten des Unternehmens Schulungen für landwirtschaftliche Erzeuger in neuen Regionen durch. Dank des schnellen Feedbacks werden die Landwirte mit den Bedingungen des Vorzugsleasings, den Regeln der Antragsbearbeitung, der Arbeit mit den digitalen Dienstleistungen des Unternehmens und den Besonderheiten der Geschäftsprozesse im agroindustriellen Komplex vertraut gemacht.
       Bis heute wurden im Rahmen des RosÁgroLízing-Programms 23 Maschinen im Wert von 172 Mio. Rubel an landwirtschaftliche Erzeuger in der Oblast Cherson geliefert.

Krimwein in Shanghai
Crimea-news.com / RIA Nóvosti Krym – Führende Winzer der Krim werden an einer internationalen Weinausstellung in China teilnehmen, um ihre Produkte zu präsentieren und Exportbeziehungen aufzubauen. Das sagte die Direktorin des Südlichen Regionalen Exportförderungszentrums, Ksenija Sluckaja, gegenüber Radio »Sputnik auf der Krim«.


„Unsere Winzer werden nach Shanghai reisen, um die Produkte der Krim zu präsentieren. Wir haben uns seit mehr als sieben Monaten vorbereitet. Die Veranstaltung ist schon seit vielen Jahren Teil unseres Plans, aber aufgrund des geschlossenen Charakters Chinas reisen unsere Winzer erst dieses Jahr dorthin. Die Produkte werden auf unterschiedliche Weise präsentiert: sowohl berühmte Marken als auch junge Unternehmer, die gerade erst ihren Weg auf dem in- und ausländischen Markt beginnen“, sagte Sluckaja.
       Ihrer Meinung nach ist der chinesische Markt sehr kompliziert, und die Präsentation des Krimweins ist nur der erste Schritt. Wenn diese Phase erfolgreich verläuft, werden die ersten Versuchschargen in etwa einem Jahr nach China gehen – bevor die Krimweinproduzenten ihre Marken in dem asiatischen Land registrieren lassen und sich mit den Feinheiten der lokalen Gesetzgebung, die in jeder Provinz sehr unterschiedlich ist, vertraut machen. Einige Hersteller haben diesen Weg bereits eingeschlagen – alle mit Unterstützung aus dem republikanischen Haushalt.
       „Dies wird unser erster Schritt in China sein, dann wird der Prozess der Verhandlungen und der Förderung beginnen. Im Rahmen der staatlichen Unterstützung sind wir mit einem Stand vertreten. Die Ausstellung ist sehr teuer. Für die Unternehmen der Republik ist sie kostenlos“, erklärte Sluckaja.
Andere Länder und Produkte
In China, so Sluckaja, bevorzugen sie rote trockene, rote liebliche, Schaumweine und natürliche Likörweine ohne künstliche Aromen und Farbstoffe; zu alldem sind die Krim-Produzenten bereit, in einem speziell entwickelten Format und Design auf dem chinesischen Markt anzubieten. Diese Richtung ist jedoch nicht die einzige für die Entwicklung der Krim-Exporte.
       „China ist ein vielversprechender Markt für uns. Beim Wein sind wir sowieso interessiert; er ist eine der Prioritäten für die Krim, da wir absolut exklusive Produkte anzubieten haben. Auch in Belarus haben wir eine Reihe von langfristigen Verträgen mit sieben großen Anbietern. Und vor dem ersten Quartal 2024 werden wir die ersten Ergebnisse aus Vietnam haben: Dort trinkt man jetzt Wein aus Spanien, Chile und Argentinien, und wir können diese Nische mitbesetzen“, fuhr die Direktorin des Exportförderungszentrums im Rundfunk fort.
       Darüber hinaus wollen die Winzer der Krim im nächsten Jahr Wein in Äthiopien, wo es einen riesigen, sich dynamisch entwickelnden Markt gibt, vorstellen. Kleine und mittlere Unternehmen werden Ende November Käse von der Krim im Nahen Osten vorstellen, und vor kurzem präsentierten unsere Produzenten Kosmetika und Sonnenblumenöl in Katar.
       Das Exportvolumen der Krim wird bis Ende 2023 30-35 Mio. US-Dollar erreichen. Der größte Anteil entfällt dabei auf chemische und landwirtschaftliche Produkte. Der Sektor der kleinen und mittleren Unternehmen ist vor allem durch Wein, andere Lebensmittel und Kosmetik vertreten.

Dienstag:

89.000 Satelliten-TV-Geräte kostenlos
Vsednr.ru – Mehr als 89.000 Satelliten-TV-Geräte von ›Rússkij Mir‹ (»Russische Welt«) wurden den Einwohnern der DNR, der LNR sowie der Oblasten Zaporòže und Cherson kostenlos zur Verfügung gestellt. Dies wurde heute im Pressedienst der Regierung der Russischen Föderation bekanntgegeben.


Photo: https://avatars.dzeninfra.ru
       „Die Wiederherstellung der Telekommunikations-und Informations-Infrastruktur in den neuen Gebieten ist eine wichtige Aufgabe. Insgesamt sollen bis zum Ende des Jahres 155.000 Geräte zum Empfang russischer TV-und Radio-Kanäle installiert werden“, hieß es in der Regierung.
       ›Rússkij Mir‹ ist ein Projekt, mit dem 20 föderale, 10 regionale und 9 Unterhaltungskanäle empfangen werden können.

Gedenkstätte ersteht neu
Lug-info.com – Die Russische Militärhistorische Gesellschaft (RVIO) wird die Gedenkstätte Míus-Front bei Krasnyj Luč restaurieren. Dies teilte das Kulturministerium der LNR in seinem Telegram-Kanal mit.
       An der Arbeitssitzung zur Rekonstruktion und den Wiederaufbau der Gedenkstätte nahmen Nikolaj Ovsijenko, stellvertretender Leiter der Abteilung für öffentliche Projekte des russischen Präsidenten, Dmitrij Sidorov, Kulturminister der Republik, Vadim Lobin, offizieller Vertreter der RVIO in Novorossija, und Vladimir Nazarkin, Direktor des Museums, teil.


Photo: Ministerium für Kultur der LNR
       Die Diskussionsteilnehmer stellten fest, dass in der ersten Phase eine umfassende Bestandsaufnahme der einzelnen Objekte geben wird. In der zweiten Phase sollen der technische Zustand des Denkmals ermittelt und ein Wiederaufbauprojekt ausgearbeitet werden.
       „Die Gedenkstätte am Mius ist ein wichtiger Aspekt der Militärgeschichte aus der Zeit des Großen Vaterländischen Krieges. Leider wurde den Denkmälern jahrelang keine angemessene Aufmerksamkeit gewidmet, so dass diese ikonischen Denkmäler nach und nach verfallen sind. Es wurde beschlossen, eine zusätzliche Expertise zu erstellen, um festzustellen, ob der Komplex restauriert werden kann oder neu gebaut werden muss“, sagte Sidorov.
                                                                          
Die Gedenkstätte am Fluss Mius – ein Freilichtmuseum – wurde 1967 sieben Kilometer von Krasnyj Lu
č entfernt an der Stelle der gleichnamigen Verteidigungslinie während des Großen Vaterländischen Krieges errichtet. Hier hielten die 383. und 395. Bergleute-Division achteinhalb Monate lang die Stellung. Dies ist der erste Bau dieser Art im Donbass – ein historischer und architektonischer Wert. Auf dem Gelände befinden sich: ein Bergarbeiterdenkmal auf dem Gipfel des Hügels, eine Heldentreppe, ein Paradeplatz, ein Museum, ein Garsten des Sieges, ein Freilufttheater sowie eine Kanonenbatterie und ein Panzer T-34.

Mittwoch:

Ethnographisches Museum startet Bildungsprojekt Multinationales Novoròssija
Vsednr.ru –Die traditionelle Kultur mehrerer Völker der historisch-kulturellen Region Novorossija wird im Online-Katalog als historische Primärquelle präsentiert, die die harmonische Einheit verschiedener Völker in einem Gebiet mit einem reichen kulturellen Erbe aus der Antike und lokalen politischen Formationen bezeugt. 13 Podcasts, fünfzehn Kostüme, 319 Gegenstände der traditionellen Kultur und 216 historische Fotographien sind nun dauerhaft für jedermann zugänglich. Führende Museumsexperten erläutern die ikonischen und kommunikativen Funktionen von Trachten und traditionellen Kulturgütern. Das aufschlussreiche Online-Projekt ist der erste ethnographische Longread des Museums in dieser Art, berichtet der Pressedienst des Kulturministeriums der Russischen Föderation.

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Was hätten diese Menschen über podcasts und longreads gedacht? –
Photo: https://dnr-pravda.ru
       „Das Russische Ethnographische Museum sieht es als seine Aufgabe an, nicht nur die physische Erhaltung von Objekten der traditionellen Kultur der Völker Russlands zu gewährleisten, sondern auch das inhaltliche Feld, das historische und ethnographische Gedächtnis, zu bewahren und zu verbreiten. Die modernen digitalen Technologien fördern einen integrierten Ansatz für die Veröffentlichung ethnographischer Denkmäler. Die ethnographische Langschrift ist eine neue Plattform für die Kommunikation des Museums mit einem breiten Publikum, das sich für die Geschichte und Kultur der Völker Russlands interessiert“, kommentiert Projektleiterin Marija Chartanovič, Leiterin der Abteilung für digitale Projekte.
       Die Exponate aus der Sammlung des Russischen Ethnographischen Museums ermöglichen es, den ethnischen Reichtum Novorossijas zu zeigen und die Besonderheiten der Kulturen der verschiedenen Völker anhand von Abbildungen von Kostümen, Musikinstrumenten und Haushaltsgegenständen zu veranschaulichen.
Die Sammlungen des Russischen Ethnographischen Museums zu den Völkern der historischen und kulturellen Region Novorossija gelten als einzigartig in ihrer Zusammensetzung und ihrem Ansatz. Dies ist nicht nur das Ergebnis historischer, archäologischer und ethnographischer Studien der Region, sondern auch der Zusammenarbeit des Museums mit lokalen Historikern, nationalen Gemeinschaften und Kulturträgern.
       Die Trachten einer Reihe von Völkern der historischen und kulturellen Region Novorossija sind zur Grundlage von historischen und ethnographischen Aufsätzen und Audiodateien führender Experten des Russischen Ethnographischen Museums geworden.
       Die Kostüme wurden als die fantasievollste und komplexeste Manifestation des traditionellen Systems der Existenzsicherung und des Lebensunterhalts ausgewählt. Es handelt sich um eine Integration der spirituellen Seite – Glauben und Rituale – sowie des materiellen Alltagslebens: die Verkörperung traditioneller Berufe und Handwerke.
       Die Tracht ist ein „Sprachsystem“, das über ethnische Besonderheiten, religiöse und soziale Unterschiede, Familienstrukturen, Besonderheiten des Alltagslebens und Verhaltensnormen Auskunft gibt. Sie wird mit einem Mikrokosmos verglichen, in dem ästhetische, moralische und nationale Ansichten des Trägers zu lesen sind. Er ist Teil der Struktur der ethnischen Existenz, die auf traditionellen Weltanschauungen, Wirtschaft und sozialen Mustern beruht.
       Der Katalog zeigt Objekte, die die Alltagswelt, das Handwerk und den Handel repräsentieren. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Musikinstrumente als Zeichen des kulturellen Phänomens der Musik, das nicht nur die Völker Novorossijas verbindet.

Donnerstag:

Lobbyismus
Vsednr.ru – Mit Unterstützung der Autonomen Bundesagentur (FAU) RosKapStroj wurden die Verbände der Bauindustrie des Donbass und der Projektgesellschaften des Donbass gegründet. Die Gründung dieser Organisationen ist ein Schritt in Richtung der Bildung von vollwertigen Selbstverwaltungsorganisationen auf dem Gebiet der DNR, so der Pressedienst der Behörde.

       Die Mitgliedschaft in den Verbänden ermöglicht es juristischen Personen und Einzelunternehmern, Vereinbarungen und staatliche Aufträge für die Planung, den Bau, die Rekonstruktion, die Instandsetzung und den Abbruch von Investitionsobjekten im Wert von über 10 Mio. Rubel abzuschließen.
       In nächster Zukunft wird in der Vúzovskaja Úlica 2 in Mariupol ein Büro für die Annahme von Beitrittserklärungen seine Arbeit aufnehmen.
       Unternehmen und Unternehmer, die eine Mitgliedschaft bis Ende 2023 beantragen, sind von der Zahlung der Gebühren und von der Haftpflichtversicherung für 2023 befreit.

Aus der Mottenkiste (von 2011):

Böser Streich der Geschichte
Ya-dn.ru (Meine Stadt Jasinovátaja) / A. Asejeva – Neulich beschloss ich, in meinem Bücherregal mal Inventur zu machen. Dabei stieß ich auf ein Büchlein mit dem Titel „Jasinovataja“ von N. Bojčenko und N. Kobyljakov. Das 1983 erschienene Büchlein erzählt die Geschichte von Stadt und Rayon Jasinovataja sowie von Avdéjevka.
       Über unsere berühmten Landsleute, Unternehmen und Sehenswürdigkeiten: Viel Raum wird dort dem Museum auf Rädern, das von der Geschichte unserer Stadt erzählt hat und auf das alle Einwohner stolz sind, gewidmet. Leider ist es heute selbst schon Geschichte. […]
       Ich möchte gerne daran erinnern, wie es vor 20 Jahren war. Deshalb erlaube ich mir, die Passage über das Museum auf Rädern vollständig zu zitieren. Natürlich mag manches in der Beschreibung aus heutiger Sicht veraltet erscheinen. Aber Ideologie ist in diesem Fall eine Angelegenheit von letzter Wichtigkeit. Sie ist auch ein Teil unserer Geschichte.


Der Aufbau 1972
       Zitat: „In der Eisenbahnerstadt gibt es ein originelles Museum – auf dem Leninplatz, am Kulturpalast, als wenn an einem Bahnsteig ein Zug gehalten hätte. Es berichtet von den Heldentaten der Arbeiter und Soldaten von Jasinovataja. Es wurde 1972 zu Ehren des 100jährigen Bestehens der Stadt eröffnet. Auf dem Sockel stehen drei Personenwagen, die mit einer alten Dampflokomotive der Reihe Oв bespannt sind. An der Stele daneben befinden sich drei Hochreliefs von V.D. Akindejev und V.G. Kolesnjuk, Architekt bzw. Bildhauer.
       Wir gehen die Treppe zum ersten Wagen hinauf. Hinter dem ersten unbequemen Großraum, in dem die Arbeiter reisten, befindet sich ein Salon. Dort gibt es eine Ausstellung über die Teilnahme der Eisenbahner von Jasinovataja an der ersten russischen Revolution, am Kampf um die Macht der Sowjets. Es gibt auch Fotodokumente und eine Biographie unseres Landsmanns Nikolaj Aleksejevič Skrypnik, einer herausragenden Persönlichkeit der Kommunistischen Partei und des Sowjetstaates. Der zweite Wagen enthält Materialien über die Entwicklung des Bahnhofs nach dem Sieg des Oktobers, über den Arbeitsenthusiasmus der Eisenbahner während der ersten Fünfjahrpläne, über die Heldentaten der Einwohner während des Großen Vaterländischen Krieges und über die Leistungen der Arbeiter in der Nachkriegszeit.
       Ein wertvolles Exponat ist das plastische Portrait V.I. Lenins mit der Inschrift: »Dem Kongress der Eisenbahn-Erfinder und Rationalisierer vom I.P.R.Z. 1934«. Die Handwerker des Dampflokomotivreparaturwerks Izjum, das damals zur Donezker Eisenbahn gehörte, überreichten es dem Kongress, der seinerzeit in Artjomovsk stattfand. In den Jahren des Großen Vaterländischen Krieges hat die Familie des Veteranen I.I. Jerošenko das kostbare Relikt aufbewahrt.
       Der letzte, ein Ganzstahlwagen, ist mit Materialien gefüllt, die den Besuchern von der erfolgreichen Umsetzung der Beschlüsse des XXVI. Parteitags der KPdSU durch die Bürger von Jasinovataja, von der Freundschaft mit verwandten Unternehmen der Russischen Föderation, Georgiens und Moldawiens sowie von den internationalen Beziehungen zu den Arbeitern der DDR, Kubas, Polens, Vietnams und anderer Länder erzählen. Es gibt auch Porträts von Helden der sozialistischen Arbeit, Delegierten von Kongressen der KPdSU, des Komsomol und Gewinnern sozialistischer Wettbewerbe.
       Örtliche Historiker haben eine Menge interessanter Materialien über berühmte Söhne und Töchter der Stadt gesammelt. [Es folgt eine längliche Aufzählung, darunter Helden der Sowjetunion, Verdiente Kunstschaffende usw..]
       Pioniere und Schüler, junge Leute, Einwohner von Jasinovataja und anderen Städten des Donbass und des Landes sind häufige Gäste des Museums, auch ausländische Delegationen sind hier keine Seltenheit. Seit zehn Jahren haben 150.000 Besucher das Museum besucht“.


       150.000 Besucher – beeindruckend. Die Jungen, die im Frühsommer 1972 in die Krasnoarmejskaja-Straße liefen, um zu sehen, wie die ›Óvečka (Schäfchen) mit Hilfe von Traktoren an ihre Endstation am Kulturpalast der Eisenbahner gezogen wurde, sind längst erwachsen. Anfang der 70er Jahre wurden Dampflokomotiven, die ausgedient hatten, normalerweise verschrottet. Es war garnicht so einfach, ein „Schäfchen“ zu finden, das würdig war, Museumsexponat zu werden. Die in Jasinovataja kommt von Belarúsfilm. Nun sollte sie zusammen mit drei Wagen aus verschiedenen Epochen Teil des rollenden Museums werden. Die Wagen – die künftigen Ausstellungsräume – wurden übrigens auch nicht willkürlich ausgewählt. Man hat versucht, „Form“ und „Inhalt“ in Einklang zu bringen.
       Das Museum auf Rädern wurde von der ganzen Welt organisiert: das Lokomotiv- und das Wagendepot, der Bergungszug, die Bahn- und die Brückenmeisterei, Nachrichtenspezialisten, Projektierer und viele andere halfen mit. Es galt, den Museumszug von innen und außen in Ordnung zu bringen, das Wichtigste auszuwählen, das dokumentarische Material aus dem von D.Z. Minenko geschaffenen Stadtmuseum und dem damaligen Museum des Komsomols zu systematisieren, die Prinzipien der Anordnung der Exponate festzulegen und die künstlerische Gestaltung der Ausstellungen zu durchdenken.
                   

Ов 5769 – Photo: https://vk.com
       Im ersten Wagen, der vor der Revolution von 1917 gebaut wurde, wurde beschlossen, Materialien über die Geschichte von Jasinovataja von 1872 bis 1917 darzustellen. Die Ausstellung im zweiten Wagen sollte die Zeit vor dem Krieg widerspiegeln, die Rollen Jasinovatajas und seiner Einwohner während des Großen Vaterländischen Krieges, den Wiederaufschwung nach dem Krieg und die Entwicklung bis 1965 zeigen, als die Stadt der Eisenbahner und Maschinenbauer zum Zentrum des gleichnamigen Rayons wurde. Der dritte Wagen, der auch erst nach dem Krieg gebaut wurde, wurde der modernen Geschichte der Stadt gewidmet.
       Es blieb nur noch wenig Zeit bis zur geplanten Eröffnung. Es gab keine Zeit, um irgendwohin zu fahren, um zu schauen und vielleicht irgendetwas abzugucken. Wir mussten also alles nach unserem eigenen Geschmack und auf eigenes Risiko tun. Nachts suchten wir Fotos und Dokumente für die Tafeln zusammen, schrieben Texte, und am Morgen begannen die Künstler mit ihrer Arbeit. Der „vorrevolutionäre“ Wagen war schnell gestaltet. Nach der Rekonstruktion im Jahr 1985 ging jedoch der ursprüngliche Geist der Zeit, der von den ersten Gestaltern so minutiös wiederhergestellt worden war, verloren.
       Der zweite Wagen brauchte länger. Die Macher der Ausstellung wollten mehr visuelle Exponate finden. So tauchten eine Brotkarte und die dreieckigen Feldpostbrife im Museum auf. Es gab auch eine Quaste einer deutschen Standarte, die unser Landsmann A.N. Kužilnyj bei der Siegesparade an den Fuß des Mausoleums warf, und ein „Eisernes Kreuz“, einen deutschen Helm und andere wertvolle Exponate.
       Schließlich war der dritte, moderne Wagen an der Reihe. Hier können die Besucher, wie es heute heißt, den Puls des Stadt von heute fühlen, mit eigenen Augen beobachten, wie sich Geschichte herauskristallisiert.
       So blieb es viele Jahre lang. Und dann spielte die Geschichte unserem einzigartigen Museum, über das seinerzeit sogar die Právda schrieb, einen grausamen Streich. Jasinovataja avancierte vom zweitwichtigsten Güter- und Personenbahnhof zum wichtigsten der unabhängigen Ukraine. Und die Bahn kümmerte sich unter Berufung auf alle möglichen Schwierigkeiten nicht um seine Instandhaltung. Die örtlichen Behörden hatten nicht die Mittel, sich um das Eigentum anderer kümmern zu können; und sie hatten es auch nicht eilig, dieses Eigentum zu erlangen.
       Zunächst wurde das Museum einfach geschlossen, und nach wiederholten Heimsuchungen von Vandalen wurden die noch erhaltenen Werte in den Kulturpalast der Eisenbahner verlegt. Vor nicht allzu langer Zeit, im Sommer 2008, wurde im Haus der Wissenschaft und Technik des Lokomotivdepots Jasinovataja-Zapadnoje ein Kabinett zur Geschichte der Eisenbahn und der Stadt feierlich eröffnet. Aber weder diese noch irgendeine andere Option kann den Verlust jemals wettmachen. Es ist schade, dass das Museum auf Rädern allem Anschein nach nie wieder aufgebaut werden wird.“
                                                                          
Stand August 2022 (vk.com / Bibliothekensystem der Stadt Jasinovátaja)
… Ein Brand im Jahr 1996 zerstörte den letzten Wagen aus den 60er Jahren. Die Dampflokomotive und die anderen beiden Wagen blieben auf ihrem Platz. Die Exponate wurden in das Gebäude des Kulturpalastes der Eisenbahner gebracht und eine Zweigstelle des Museums für die Geschichte der Donezker Eisenbahn eröffnet (28.06.2008). Die Lokomotive bleibt Visitenkarte von Jasinovataja als Zeuge der Geschichte des Eisenbahnknotens des Donbass.
Quelle: https://ya-dn.ru/content/zlaya-shutka-istorii/


Quellen:

Lugansker Informationszentrum (LIC) – Lug-info.com
Donezker Nachrichtenagentur (DAN) – Dan-news.ru
Vsjo o DNR – Vsednr.ru
›Kultúra Donbàssa‹ (DNR-Ministerium) – Culture-dnr.ru
Lenta Novostej (ZOV)
•  LNR – Lnr-news.ru              •  DNR – Dnr-news.ru                   •  Charkov – News-kharkov.ru
  Zaporòžje – Zp-news.ru     •  ChersonKherson-news.ru    •  OdessaNews-odessa.ru
Chèrsonka – Hersonka.ru
Krim-
Informationsagentur (KIA) – Kianews24.ru
Lènta Nóvostej Krýma –
Crimea-news.com
Novoròssija – Novorosinform.org                             »Analytischer Dienst des Donbass« – Asd.news
»Analytischer Dienst des Donbass« – Asd.news       »Donezker Eisenbahn« (DŽD) – Dnrailway.ru
›Àntifašìst – Antifashist.com                                        Moskòvskij Komsomòlec – Mk.ru
›ÀntimajdánAntimaydan.info                                  Argumènty i Fàkty – Aif.ru

Standard

Neuigkeiten aus Wirtschaft und öffentlichem Leben in Novoròssija 14.10. ̶ 20.10.2023

Erscheint seit 2014

Quellen: siehe Schluss dieser Ausgabe

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Weitere Übersetzungen mit Bezug auf den Donbass sind weiterhin zu finden auf
https://t.me/RenateKoppe (Anmeldung erforderlich).

Nachtrag von Mo, 18.IX.:

Unser Sieg wird die höchste Auszeichnung sein
Dnrailway.ru – Vor genau 80 Jahren, am 8. September 1943, wurde der Donbass von den Nazi-Invasoren befreit. Und heute verteidigen die Nachkommen der Teilnehmer des Großen Vaterländischen Krieges ihre Heimat mit der Waffe in der Hand. Vladimir Nakorjakov, ein Wachmann der 1. Kategorie des Wagenwerks Jasinovátaja, begann seinen Kampf im Jahr 2014. Als das Kiewer Regime mit dem Beschuss des Donbass begann und die sog. Antiterroroperation (ATO) ankündigte, meldete sich der Eisenbahner freiwillig bei der Volksmiliz. Er kämpfte bei Avdéjevka und verteidigte das legendäre Saur-Mogíla. Und im Februar 2022, als das Vaterland Vladimir zur Verteidigung gegen die braune Pest rief, war er wieder in den Reihen der Miliz.
       „Ich bereue nichts, und wenn ich gerufen werde, werde ich nochmal in den Krieg ziehen“, sagt Vladimir Nakorjakov ohne den geringsten Zweifel. Stolz, Würde und Ehre sind für ihn nicht nur Worte. Ihr tiefer Sinn und ihre heilige Bedeutung wurden ihm von frühester Kindheit an eingeimpft. Als er Erzählungen über seine Großväter hörte, die am Großen Vaterländischen Krieg teilgenommen hatten, bewunderte er ihre Heldentaten und träumte davon, ein Soldat zu werden.
       „Mein Großvater Moïsej (Moses) Nakorjakov starb 1941 in der Nähe von Brest. In Nižnij Tagil gibt es ein Museum für seine Einheit. Sein Orden, seine Schulterstücke und ein Teil einer Pistole werden dort aufbewahrt“, erzählt Vladimir Ivanovič. Der zweite Großvater Michaïl Jermakov wurde in der Oblast Gorkij geboren, nahm am finnischen Krieg teil, wurde verwundet und starb zu Hause an seinen Verletzungen. Einer seiner Söhne nahm an den Kämpfen am Kursker Bogen teil. Er starb im Juli 1943 in der Nähe von Prochorovka und wurde auch in der Kursker Oblast begraben. Der zweite Sohn kämpfte in der Abteilung Smerš (Tod den Spionen –  d. Übers.) in der Westukraine und wurde mit Orden und Medaillen ausgezeichnet.
       Vladimir Nakorjakov kam 1995 zur Donezker Eisenbahn und arbeitete in einer Wachmannschaft. Nach einiger Zeit hat er zum Wagenwerk Jasinovataja, wo er zunächst als Schlosser und dann als Wagenmeister arbeitete, gewechselt.


Wagenwerk Jasinovataja
       Das Jahr 2014 wurde für Vladimir Ivanovič zu einer Zeit, in der er schwierige und sogar schicksalhafte Entscheidungen treffen musste.
       „Seit meiner Kindheit habe ich eine besondere Einstellung zum Roten Banner, dem Wappen der Sowjetunion; so wurde ich erzogen. Wenn ich sah, wie jemand diese Symbole zerriss oder zerknüllte, konnte ich wild werden. Deshalb spürte ich, als ich die Ereignisse auf dem Kiewer Majdan verfolgte und sah, wie Berkut-Leute gedemütigt, dann geschlagen und erschossen wurden, wie mein Herz einen Moment zuckte. Ich ging zum Schichtleiter und sagte, dass ich dorthin wollte. Übrigens kämpfte ich zusammen mit den Berkut-Leuten aus Sevastópol und Donezk, die es geschafft hatten, Kiew zu verlassen.“
       Eine Zeit lang war Vladimir Ivanovič bei der Volksmiliz. Er sorgte für Ordnung auf dem Leninplatz in Donezk, vor der Oblastverwaltung, und verhinderte zusammen mit seinen Kameraden Versuche, nationalistische Kundgebungen abzuhalten.
       „In unserer Einheit gab es viele Jungs aus Jasinovataja, und wahrscheinlich war die Hälfte von ihnen Eisenbahner. Dima (Dmitrij) Minakov arbeitete früher bei der Donezker Eisenbahn im Sicherheitsdienst und kämpft jetzt bei Cherson. Oleg Starožuk arbeitete als Oberwagenmeister, wir kämpften zusammen im Bataillon Vostòk„, sagt unser Gesprächspartner. „Wir waren am Kontrollpunkt Jasinovataja stationiert, hatten Stöcke, Messer und selbstgebaute Pistolen. Natürlich ist es schwierig, damit gegen eine Armee zu kämpfen, aber wir waren zu allem bereit.“
       Nach einiger Zeit schloss sich Vladimir dem Bataillon Vostòkan, erhielt eine Ausbildung und kämpfte bei Avdéjevka.
       „Ich erinnere mich an den ersten Durchbruch der Panzer nach Jasinovataja, der von der Straße Avdejevka – Konstantinovka aus erfolgte“, erinnert sich Vladimir Ivanovič. „Wir waren nur mit einem großkalibrigen Maschinengewehr, einem Kalašnikov-Maschinengewehr und einem Infanterieraketenwerfer Šmel(Hummel) bewaffnet. Mit einem solchen Arsenal ist es natürlich schwer, gegen Panzer zu kämpfen, aber wir mussten es tun. Die Gruppe Makéjevka kam uns zu Hilfe; die Jungs haben uns sehr geholfen und, man könnte sagen, unsere Stadt gerettet.“
       Im Jahr 2019 wurde Vladimir mit der Medaille „Für die Verteidigung von Saur-Mogíla“ ausgezeichnet.
       „Als ich das erste Mal nach Saur-Mogíla kam, bestand unsere Aufgabe darin, Verwundete zu evakuieren“, erzählt unser Gesprächspartner. „Das nächste Mal wurden wir zur Verteidigung der Höhe geschickt. Das Hauptproblem bestand darin, dass es unrealistisch war, dort vollwertige Gräben auszuheben. Wenn wir es schafften, wenigstens hüfttief zu graben – das war schon gut. Und näher am Fuß des Hügels gab keinen Platz zum Verstecken. Abwechselnd gingen wir „vor die Augen“, um die Umgebung zu beobachten, ob sich feindliche Fahrzeuge oder Infanterie nähern. Das war der gefährlichste Ort, denn die Wahrscheinlichkeit war groß, dass ein Scharfschütze auf einen schoss oder man unter feindlichen Artilleriebeschuss geriet. Einmal, als ich Dienst hatte, begann der Beschuss mit Streumunition, das tödliche Zeug flog genau in die Mitte der Stele, und ich wurde getroffen.“
       Vladimir Nakorjakov kämpfte bis Januar 2022. Während seiner Dienstzeit wurde er zum Oberstabsfeldwebel befördert. Nach seiner Entlassung kehrte er in das Wagenwerk, doch im Februar wurde er mobilisiert und setzte sich erneut für die Verteidigung des Vaterlandes ein.

nakorjakow
Ich wurde dem 105. Regiment, dem 4. Bataillon, zugeteilt und zum Kommandeur eines Schützenzuges ernannt“, sagt Vladimir Ivanovič. „Zuerst kamen wir in das Dorf Granitnoje in der Nähe von Mariupol. Dann wurden wir beauftragt, die Stellungen bei Staryj Krym zu halten, das ständig von der Ukraine attackiert wurde. Dort kam es zum ersten Gefecht. Mit Panzerunterstützung konnten wir den Angriff abwehren. Wir blieben dort etwa fünf Tage lang.
       In Mariupol war die Einheit von Vladimir Nakorjakov damit beschäftigt, die Stadtviertel zu säubern, Armeeangehörige und Leute vom Rechten Sektor zu identifizieren.
       „In Mariupol fanden wir oft ausländische Flaggen – türkische, US- und ukrainische, die mit Naziparolen bemalt waren. Es kam häufig vor, dass ukrainische Soldaten versuchten, sich als Zivilisten auszugeben, wir identifizierten sie und übergaben sie den zuständigen Organen. Bei Mädchen achteten wir auf Ölgeruch in den Haaren und auf die Gürtelabdrücke auf ihren Schultern. Wenn eine Person eine Stiefelletten trug, gibt es Abdrücke an den Knöcheln, und wenn sie ein Maschinengewehr benutzte, gibt es Spuren am rechten Arm.“
       Die Haltung der Zivilbevölkerung gegenüber den Soldaten der Donezker Volksrepublik war unterschiedlich, die meisten begrüßten sie als Befreier.
       „Die Menschen waren sehr zu bedauern. Sie hatten nicht einmal was zu essen; die ukrainischen Soldaten nahmen ihnen alles weg. Es war gut, wenn jemand ein paar Konserven zurückgelegt hatte. Wir gaben den Einheimischen unsere Trockenrationen. Einmal haben wir ein Haus voller Lebensmittel – Speck, Süßigkeiten, Büchsenfleisch – eingenommen, und wir haben alles an die Menschen verteilt.“
       Vladimir Ivanovič sah zufällig die berüchtigte „Bibliothek“ (auf dem Flughafen – d. Übers.), in der die Nazis Gefangene und Zivilisten folterten.
       „Ich bekomme heute noch eine Gänsehaut“, gibt er zu und erinnert sich an die vergangenen Ereignisse. „Einwohner von Mariupol erzählten uns, dass dort Menschen gefoltert und getötet und dann auf dem Feld verscharrt wurden. Es wirkte auf mich wie in Gestapo-Kasematten, so schrecklicher Anblick war es.“
       Der heldenhafte Kampf von Vladimir Nakorjakov war hart und gefährlich. Er erhielt die Medaille »Teilnehmer an Kampfhandlungen«, »Für die Verteidigung der Donečina«, »Für Jasinovataja«, »Soldatenruhm« und den Orden »Für besondere Verdienste«. Er wurde mehrmals schwer verwundet, zuletzt in der Nähe des Flughafens von Mariupol.
       Nach langer Behandlung und Rehabilitation kehrte Vladimir Ivanovič an seinen Arbeitsplatz zurück. Er zweifelt keine Minute daran, dass unser Land den Krieg gegen die braune Pest gewinnen wird, und sagt voller Zuversicht: „Wir haben damals gewonnen, wir werden auch jetzt gewinnen!“.
Jelena Suškova, Mitarbeiterzeitung Želèznodoròžnik Donbàssa (»Eisenbahner des Donbass«)


Nachtrag von Mi, 11.X.:

Zeit für die Entsorgung von Altlasten
Novorosinform.org – Beamte der Nationalgarde haben in einer Bibliothek der DNR über 300 Publikationen, die für Faschismus und Neonazismus werben, gefunden.
       Im Ergebnis spezieller Maßnahmen, die zusammen mit der militärischen Spionageabwehr durchgeführt wurden, wurden Bücher und Broschüren gefunden, die Propaganda für Neofaschismus und politische Morde enthalten, berichtet TASS.


Photo: globallookpress.com / Serguei Fomine
       „Die Materialien, die in die Hände der Spezialeinheiten gelangten, zeugen eindeutig von der systematischen und gezielten Anstachelung zu Zwist und Hass zwischen Völkern und der Diskreditierung der Russischen Föderation in den Augen der lokalen Bevölkerung“, heißt es in der Veröffentlichung.
       Viele dieser Materialien fälschen die Geschichte und verherrlichen die heute in Russland verbotene »Ukrainische Aufständische Armee« (UPA). Es gab auch Materialien, die Mitgliedern ukrainischer Freiwilligenbataillone gewidmet waren.
       Dies ist bei weitem nicht der einzige Fall dieser Art. Zuvor wurden ähnliche Publikationen in anderen Bibliotheken dieser Region gefunden, was darauf hindeutet, dass es ein Problem mit der Verbreitung von extremistischem und verzerrtem Informationsmaterial gibt.

Sonnabend:

Eher ungewöhnlich
Dan-news.ru – Der Verkehr auf der Krimbrücke, der seit Juli dieses Jahres aufgrund eines ukrainischen Angriffs stark behindert war, ist in vollem Umfang wieder aufgenommen worden. Dies gab der stellvertretende russische Ministerpräsident Marat Chusnullin heute bekannt.
       „Achtzehn Tage früher als geplant ist die Krimbrücke vollständig wieder hergestellt und der Autoverkehr auf allen vier Fahrspuren freigegeben worden. Die Arbeiten haben weniger als drei Monate gedauert! In dieser Zeit wurden zwei beschädigte Überbauten demontiert und neue aufgesetzt. Für den ersten wurde eine Hilfsbrücke gebaut, und der zweite wurde in nur acht Stunden eingebaut. Für beide wurden 534 Tonnen Stahl, für den Straßenbelag mehr als 360 Tonnen Asphaltbeton benötigt“, schreibt Chusnullin in seinem Telegram-Kanal.
Ursprünglich war geplant, die Arbeiten bis zum 1. November abzuschließen.

       Der Autoverkehr auf der Krimbrücke wurde wegen des Zwischenfalls in der Nacht zum 17. Juli eingestellt. Damals wurde die Brücke bei einem ukrainischen Angriff mit Überwasserdrohnen beschädigt. Während der Reparatur wurde zunächst zweispuriger Verkehr in beiden Richtungen eingeführt, während der Großteil des Verkehrs durch die neuen Gebiete umgeleitet wurde. Am 14. September wurde der Verkehr auf der linken Seite der Brücke wieder freigegeben.

Ein großer Sohn
Lug-info.com – Zum Jahrestag der Geburt des Marschalls und Helden der Sowjetunion Andrej Jerjomenko fand im Rayonszentrum Markovka eine feierliche Veranstaltung an seinem Denkmal statt. Dies wurde von der örtlichen Verwaltung berichtet.
       „Heute feiern wir den 131. Jahrestag der Geburt eines der größten Kommandeure in der Geschichte des Vaterlandes, des Helden der Sowjetunion und der Tschechoslowakischen Sozialistischen Republik Andrej Ivanovič Jerjomenko, des legendären Marschall des Sieges, eines der Symbole der Niederlage des Faschismus. An diesem Tag erweisen wir unserem berühmten Landsmann die Ehre“, so die Verwaltung.
       Der amtierende Leiter der Rayonsverwaltung, Igor Dzjuba, erinnerte daran, dass Jerjomenko für seine zahlreichen Verdienste um das Vaterland mit der Medaille „Goldener Stern“ des Helden der Sowjetunion, fünf Lenin-Orden, dem Orden der Oktoberrevolution, vier Rotbannerorden, drei Suvorov-Orden 1. Grades erhielt. Die Einwohner von Markovka sind zu Recht stolz auf ihren großen Landsmann, denn „sein Leben war dem Dienst am Volk und der Liebe zum Vaterland gewidmet“.


Photo: Rayonsverwaltung von Markovka
       Während der Veranstaltung traten Künstler des westlichen Militärbezirks und des Kulturhauses des Bezirks Markovka auf. Die Zuhörer legten auch eine Schweigeminute zum Gedenken an den Marschall ein und legten Blumen nieder.
       Außerdem fand an diesem Tag im Sportkomplex Níva in Markovka zu Ehren von Jerjomenkos Geburtstag ein Fußballfreundschaftsspiel zwischen den Mannschaften der Rayons Markovka und Belovodsk statt. […]

Andrej Ivanovič Jerjomenko wurde am 14. Oktober 1892 in Markovka, heute Siedlung Städtischen Typs und Verwaltungszentrum, in einer armen Bauernfamilie geboren. Er war das älteste von acht Kindern. Im November 1913 wurde er in die Armee des Zaren einberufen und kämpfte im Ersten Weltkrieg an verschiedenen Fronten. Nach der Oktoberrevolution von 1917 kehrte er nach Hause zurück. Im Januar 1918 organisierte er eine Partisanengruppe um gegen die deutsch-österreichischen Interventionisten zu kämpfen, die die Luganščina besetzt hielten. Nach dem Abzug der Deutschen im Januar 1919 wurde er zum stellvertretenden Vorsitzenden des Revolutionskomitees von Markovka und zum Bezirksmilitärkommissar ernannt. Er nahm 1919 an der Verteidigung von Lugansk teil. Seit Juni 1919 im aktiven Dienst der Roten Armee, wurde er in die 14. Kavalleriedivision der Ersten Kavalleriearmee unter dem Kommando von Semjon Budjonnyj eingezogen, in der er im Bürgerkrieg kämpfte.
       Während des Großen Vaterländischen Krieges leitete er acht Fronten, die größte Anzahl von Fronten unter den Marschällen der Sowjetunion. Insbesondere befehligte Jerjomenko seit August 1942 die Südostfront, die während der Operation Vorónež-Vorošilovgrad einen Gegenangriff auf die deutschen Truppen führte. Zu dieser Zeit war er auch der Stalingrader Front unterstellt. Fast vier Monate lang hielten Jerjomenkos Truppen die feindliche Offensive in der Schlacht um Stalingrad auf. Er löste auf kreative Weise viele akute operative und taktische Probleme. Unter seiner Führung wurden im Detail Taktiken des Straßenkampfes entwickelt, darunter Möglichkeiten des Häuserkampfes, weit ausgebreitete Scharfschützenbewegungen, geschickt und schnelle Rochaden. Dadurch konnte die 6. Armee von General Friedrich Paulus weitgehend vernichtet werden; ihre Reste kapitulierten am 2. Februar 1943.
       Von März 1945 bis Kriegsende befehligte Jerjomenko die Truppen der 4. Ukrainischen Front, die während der Mährisch-Ostrauer Operation die Slowakei und die östlichen Teile Böhmens befreiten. Seine Truppen errangen den Sieg an den östlichen Zufahrten zu Prag.
       In der Nachkriegszeit war er Kommandeur der Militärbezirke Vorkarpaten, Westsibirien und Nordkaukasus. Im März 1955 wurde Jerjomenko zusammen mit fünf anderen sowjetischen Kommandeuren der Rang eines Marschalls der Sowjetunion verliehen. Er starb am 19. November 1970. Die Urne mit seiner Asche ruht an der Kremlmauer auf dem Roten Platz. Straßen in Moskau, Volgograd, Rostov-na-Donu, Smolensk und Kerč sind nach ihm benannt. Am Gebäude des Hauptquartiers des Militärbezirks in Rostov wurde eine Gedenktafel zu seinem Andenken angebracht. Ein ganzes Stadtviertel und das Republikanische Krankenhaus für Kriegsveteranen in Lugansk sind nach Jerjomenko benannt.

Montag:

Die Milch aus Tavričanka (siehe Mittwoch)
Zp-news.ru / crimea.ria.ru – Im Nordwesten der Krim gibt es eine Molkerei, die als eine der ersten in der Region die Zusammenarbeit mit landwirtschaftlichen Betrieben in den neuen Gebieten aufgenommen hat. Heute kauft dieses Unternehmen monatlich bis zu 600 Tonnen Vollmilch und weitere 400 Tonnen Magermilch aus den Oblasten Zaporòže und Cherson, was fast 60 Prozent der gesamten vom Unternehmen verarbeiteten Milch entspricht.
       „Dort, in den neuen Gebieten, wussten sie nicht, wohin mit der Milch. Sie schütteten sie in die Kanalisation. Wir fuhren dorthin und fingen an, sie mit eigenen Mitteln abzutransportieren, denn damals, vor anderthalb Jahren, hatten sie nichts – keinen Kraftstoff, kein Futter, keine Medikamente für die Tiere. Wir helfen ihnen, so gut wir können“, sagt Roman Kupradze, Direktor der Molkerei, und fügt hinzu: „Und das Landwirtschaftsministerium hilft uns dabei“.



Volumina und Sortiment wachsen
So hat die Region nach Angaben des Ministeriums in acht Jahren die Milchproduktion auf das Zweieinhalbfache, die Butterproduktion auf das Zweifache und die der Sauermilchprodukte auf das Vierfache gesteigert. Täglich stellen Molkereien eine breite Palette von Produkten her: Milch, Kefir, saure Sahne, Joghurt, Hüttenkäse und verschiedene Käse.
       Einer der größten dieser Betriebe befindet sich im Rayon Razdolnensk der Halbinsel. Hier werden etwa 200 verschiedene Produkte hergestellt. […]
       „Es gibt Subventionen für den Kauf von Milch und Technik. Die Probleme, die wir heute haben, betreffen nur die Rohmaterialien. Es gibt zuwenig Milch, vor allem im Herbst und Winter. Andere Probleme sehe ich nicht. Mit unserer Anlage können wir 90-120 Tonnen Milch pro Tag verarbeiten, heute sind es nur 40-50 Tonnen pro Tag. Aber wir wollen uns entwickeln, und wir suchen
auch Fachkräfte“, so der Direktor weiter.
       Nach seinen Worten steht der Staat nicht abseits. Er hat bei der Etikettierung geholfen, denn „nicht jedes Unternehmen kann anderthalb oder zwei Millionen dafür bezahlen“, jetzt hilft er beim Kauf von Milch. Kürzlich hat der Betrieb neue Maschinen für die Butterherstellung gekauft, plant den Kauf einer Anlage für Pet-Flaschen und neuer Quarkpressen.
       In dreieinhalb Jahren hat das von Kupradze geleitete Unternehmen 24 Goldmedaillen gewonnen. Das Unternehmen verwendet keine chemischen Zusätze, nicht einmal Farbstoffe. Den Joghurts werden nur natürliche Ergänzungen – Marmelade aus Früchten und Beeren – zugesetzt. Es gibt auch koschere Produkte.

Milch von Bauernhöfen und Gehöften
„Die Milch wird morgens von größeren Werken als auch von privaten Höfen angeliefert. Sie wird sortiert und für die Weiterverarbeitung vorbereitet“, stellt uns Larisa
Šapovalova, die Cheftechnologin, vor und zeigt uns die Produktionshalle, in der es köstlich nach Grieß riecht.
       Bevor die Milch zur Verarbeitung kommt, wird sie einer Laborkontrolle unterzogen. Fachleute messen alle Sicherheitsindikatoren der Milch: Säuregehalt, Temperatur, Dichte, Fett und stellen sicher, dass keine Antibiotika und andere Verunreinigungen enthalten sind. Die Milch muss bei allen Indikatoren sauber und für Lebensmittel geeignet sein, erklärt Šapovalova. Nach der Prüfung wird der Rohstoff in Lagertanks gebracht, wo er auch gekühlt wird. Er muss immer die gleiche Qualität haben – dicht und mit einem hohen Eiweißgehalt.
       „Es werden Vollmilch und Magermilch benutzt. Die normalisierte Mischung kommt in den Pasteurisator und wird dann homogenisiert und auf Gärtemperatur abgekühlt. Dann wird die Milch in Behälter für die Gärung gegossen und der notwendige Starter wird hinzugefügt, und in Joghurts unbedingt Bifiduskulturen. Der Prozess des Pressens dauert neun bis zwölf Stunden. Am nächsten Tag erhält man Kefir, Joghurt, saure Sahne oder Rjaženka (gekochte Sauermilch)“, erklärt Šapovalova.
       Die Fabrik produziert 18-20 Tonnen Produkte pro Tag. Die Arbeiter meinen: Fruchtjoghurts, Hüttenkäse und Sahnebutter von der Krim sind bei den Verbrauchern besonders beliebt. Letztere hat bei verschiedenen Wettbewerben schon oft „Gold“ gewonnen.
       Auch die fertigen Produkte werden auch einer Laborkontrolle unterzogen. Und dann geht es auch schon in die Verpackung, wo es in der Reifekammer vorgekühlt wird, um später in das Verteilzentrum, große Kühlkammern, zu gelangen.
       Krim-Milch- und Sauermilchprodukte werden auf der gesamten Krim, im Kuban und in den neuen Gebieten – in Mariupol, Melitópol, Geníčesk und Berdjansk, Butter, Milchpulver, Käse und glasierte Käsekuchen häufig auf dem Festland ausgeliefert.
       „Wir versuchen auch, unsere Leute bei der Militärischen Sonderoperation nicht zu vergessen. Sechs unserer Fabrikarbeiter dienen zur Zeit dort. Jede Woche fährt ein Auto mit humanitärer Hilfe vom Werk in Richtung Zaporòže. Die Jungs wissen das zu schätzen“, sagt Larisa Šapovalova.


Photo: Komsomòlskaja Právda

Der Staat hilft den Betrieben
„Seit mehreren Jahren schon unterstützen wir die Milcherzeuger, aber jetzt auch die Verarbeiter. Alle milchverarbeitenden Betriebe, die eine Produktionssteigerung aufzuweisen haben, erhalten von uns einen Zuschuss: Je mehr sie produzieren, desto mehr bekommen sie“, so die Stellvertretende Landwirtschaftsministerin der Krim, Alime Zaredinova. […]
       Nach Angaben des Ministeriums sind auf der Krim mehr als 20 Unternehmen im Bereich der Milchverarbeitung tätig, von denen zehn mittlere und kleine Unternehmen sind, die 90 % aller Milchprodukte der Republik herstellen. Die übrigen sind Kleinstunternehmen.

Noch ein großer Sohn
Dan-news.ru – Arsen Pavlov (Codename Motorola) war einer der ersten russischen Freiwilligen, die den Donbass verteidigten, und er ist den Menschen als wahrer Nationalheld in Erinnerung geblieben. Dies erklärte heute das Oberhaupt der DNR, Denis Pušilin.
       „Sieben Jahre sind seit dem tragischen Tod des Helden der Donezker Volksrepublik Arsen Pavlov vergangen. Der Feind, dem es nicht gelungen war, ihn auf dem Schlachtfeld zu besiegen, verübte auf verabscheuungswürdige Weise einen Terroranschlag auf das Haus, in dem Motorola mit seiner Familie lebte“, schreibt er in seinem Telegram-Kanal.


       Pušilin fügte hinzu, dass Pavlov zu den ersten russischen Freiwilligen gehörte, die in den Donbass kamen und sich an seiner Verteidigung beteiligten. Seine Bestimmung wurde offenbar, als er Kommandeur des Bataillons ›Spàrta‹ wurde. Diese Einheit wird inzwischen zu Recht als legendär bezeichnet.
       „Er war einer derjenigen, die mit der Idee des russischen Friedens brannten und sagten: ‚Meine Aufgabe ist es, die Menschen zu schützen, die ihre Wahl getroffen haben.'“ Und er wurde zu einem wahren Volkshelden, der geliebt und geehrt wird. So wird er in unserem Gedächtnis bleiben“, resümierte Pušilin.
       Arsen Pavlov wurde am 2. Februar 1983 in der Stadt Uchta in der Republik Komi geboren. Lange Zeit lebte er in Rostòv-na-Donú. Gleich zu Beginn des Konflikts im Donbass leitete er die Volksmilizeinheit ›Spàrta‹. Er nahm an den Kämpfen um Slavjansk, Ilovajsk und den Donezker Flughafen teil. Der Held der DNR starb am 16. Oktober 2016 bei einem Bombenanschlag auf sein Haus in Donezk. Die Explosion wurde als terroristischer Anschlag eingestuft. Begraben ist er in der Hauptstadt der DNR.

RosKapStroj saniert die Infrastruktur des Seehafens von Mariupol
Vsednr.ru – Die Maßnahmen zur Wiederherstellung der Infrastruktur des Seehafens Mariupol umfassen die Instandsetzung der Verwaltungs-, Dienst- und Lagergebäude des Hafens sowie den Wiederaufbau der Einrichtungen für die Sicherheit des Seeverkehrs, einschließlich der Gebäude, in denen die Schiffsverkehrskontrollsysteme (SUDS) und das Globale Seenot- und Sicherheitskommunikationssystem (dt. GMDSS) untergebracht sind.


Photo: FAU RosKapStroj
       Unter der Koordination des russischen Bauministeriums werden umfassende Arbeiten zur Wiederherstellung der Infrastruktur, der Wohn- und Sozialeinrichtungen und der sozioökonomischen Entwicklung der neuen Regionen, die Teil der Russischen Föderation geworden sind, durchgeführt. Der Seehafen von Mariupol ist die wichtigste Verkehrsinfrastruktureinrichtung der DNR und der größte Hafen am Asowschen Meer.
       Die FAU (Autonomes Bundesamt) RosKapStroj führt in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsministerium der Russischen Föderation als Generalunternehmer die Sanierung der Gebäude und Strukturen des Mariupoler Seehafens sowie der maritimen Sicherheitssysteme und -einrichtungen durch.
       Als Auftraggeber der Arbeiten fungiert die Mariupoler Niederlassung des Zentralen Staatlichen Unternehmens NIKIMP (»Forschungs- und Konstruktionsinstitut für Prüfmaschinen, Instrumente und Waagen«), das für die Sicherheit der Schifffahrt auf den Zufahrten zum Hafen von Mariupol sowie im Hafen selbst zuständig ist.

Denkmal eines Ehrenbürgers von Jevpatorija auf der neuen 5.000-Rubel-Banknote
Kianews24.ru / Viktorija Pachomova – Gestern hat die russische Zentralbank neue Banknoten mit Nennwerten von 1.000 und 5.000 Rubel vorgestellt. Die Farbtöne sind gleich geblieben, aber die Motive haben sich geändert. Insbesondere ist auf der Rückseite des höheren Wertes das 16 m hohe Denkmal »Sage vom Ural« in Čeljábinsk abgebildet, ein Werk des Ehrenbürgers von Jevpatorija, Vitalij Zajkov.


Photo: Zentralbank der Russischen Föderation
       Die Errichtung des Denkmals »Sage vom Ural« fand von 1966 bis 1967 statt. Auf der Suche nach Inspiration bereiste Vitalij Zajkov den gesamten Ural, durchwanderte seine unendlichen Weiten und kam zu dem Schluss, dass die Hauptidee nicht in der Kraft der Natur, sondern in der Bedeutung des Urals für das Land, in der Geistesstärke und dem Fleiß der Einwohner liegen sollte.
       Im Gegensatz zu den meisten anderen Denkmälern stellt diese Komposition keine bestimmte historische Persönlichkeit, sondern eine Impression dar. Es ist ein Denkmal für die Geistesstärke und den Fleiß des Volkes. Der Bildhauer gab ihm einen folkloristischen Anstrich, auch der Altgläubigen, die sich hier nach den Kirchenreformen niederließen und große Erfolge in der schöpferischen Arbeit erzielten. Aus diesem Grund hat der Meister einen solchen Bart und einen bogatyrischen Körperbau. Die Idee der Skulptur kommt in der Inschrift zum Ausdruck, die nicht auf der Banknote, wohl aber auf dem Denkmalssockel zu sehen ist: „Der Ural ist die Stütze des Staates, sein Förderer und sein Schmied“.
       Vitalij Semjonovič Zajkov, der seit 1983 in Jevpatorija lebt, hat 16 Denkmäler auf der Krim geschaffen, darunter das legendäre für die deportierten Völker der Krim in Jevpatorija. Er ist Mitglied der Künstlerverbände der UdSSR, Russlands, Veteran des Zweiten Weltkriegs, der Arbeit und der Ehrenbürger von Jevpatorija.
Quelle: https://kianews24.ru/news/na-novoy-pyatitisyachnoy-kupyure-izobrazh/


Mittwoch:

Viehzucht einer der wichtigsten Zweige der Landwirtschaft in der Oblast Cherson
Kherson-news.ru / t.me/APKKherson – Im Dorf Tavričanka gibt es den staatlichen Versuchsbetrieb Askanijskoje, zu dessen Haupttätigkeiten die Zucht von Schafen und Rindern gehört.
       Heute beträgt die Gesamtzahl der Kühe im Betrieb fast 1.800 Stück, davon 580 in der Milchviehhaltung. Pro Tag werden bis zu 13 Tonnen Milch produziert. Die fertige Milch wird an eine Butter- und Käsefabrik in der Republik Krim verkauft.
       Im Betrieb werden auch Schafe der Rasse Askanian (Kreuzung aus Merino und Rambouillethttps://fr.wikipedia.org/wiki/Askanian) gezüchtet. Die Herde besteht aus 2.200 Schafen.


Staatlicher Versuchsbetrieb Askanijskoje
       Der Versuchsbetrieb ist im staatlichen System für die Qualitätskontrolle von tierischen Erzeugnissen Merkurij registriert.
       Auf dem Gelände befindet sich ein moderner Melkstand, in dem die Milch ohne Kontakt mit der Umgebungsluft gefiltert wird und in Kühltanks gelangt; alle Prozesse sind automatisiert.
       Jede Partie Milch wird vor dem Verkauf von den Labormitarbeitern des Unternehmens kontrolliert.
       Für die Fütterung von Schafen und Rindern wird Mischfutter verwendet, das in der unternehmenseigenen Werkstatt hergestellt wird. Die Rohstoffe für Mischfutter (Gerste, Sonnenblumen, Mais, Weizen) werden auf den Feldern des Staatsbetriebs angebaut.
       „Wie praktisch alle Landwirte der Region stehen wir vor dem Problem der Bewässerung der Felder. Außerdem mangelt es an Personal. Wir brauchen Tierärzte, Tierpfleger und Melkmaschinenbediener. Wir wollen, die Zahl der Rinder erhöhen und die Stallfläche für ihre Pflege vergrößern“, kommentierte der (in der Ukraine strafrechtlich verfolgte – https://investigator.org.ua/news-2/258309/ ) Leiter des Versuchsbetriebs „Askanijskoje“, Aleksandr Knjasev. […]

Freitag:

Freiwillige reparieren Militärfahrzeuge im Rayon Krasnogvardejskoje
Kianews24.ru – Eine Autowerkstatt auf der Krim repariert seit über einem Jahr Militärautos. Die Meister kaufen Ersatzteile, Verbrauchsmaterialien und Ausrüstung mit ihrem eigenen Geld. In dieser Zeit hat das Team unter der Leitung von David, dem Besitzer und örtlichem Landwirt, mehr als 300 Autos kostenlos repariert, schreibt die ›Krýmskaja Gazéta‹.


Photo: Natalja Somova
       „Wenn ein Auto auf der Straße eine Panne hat, braucht es viel Zeit, um zur Werkstatt zu fahren und all die Formalitäten zu erledigen. Bei uns ist das einfacher: Wir reparieren schnell und geben es den Jungs zurück“, sagt David.
       Das Team aus Kraftfahrzeugschlossern und Mechanikern hilft unseren Truppen seit Beginn der Sonderoperation. Die Handwerker haben sich zu hochqualifizierten Profis entwickelt.
       Davids Familie baut Weizen an, und einen Teil der Einnahmen aus dem Verkauf verwendet er für den Kauf der notwendigen Ausrüstung, Ersatzteile und Verbrauchsmaterialien. Freunde helfen finanziell mit. Auch die örtlichen Rentner bleiben nicht außen vor. Kürzlich sammelten sie 10.000 Rubel und übergaben sie den Freiwilligen.
Quelle: https://kianews24.ru/news/v-krasnogvardeyskom-rayone-volontyor/


Quellen:
Lugansker Informationszentrum (LIC) – Lug-info.com
Donezker Nachrichtenagentur (DAN) – Dan-news.ru
Vsjo o DNR – Vsednr.ru
›Kultúra Donbàssa‹ (DNR-Ministerium) – Culture-dnr.ru
Lenta Novostej (ZOV)
•  LNR – Lnr-news.ru              •  DNR – Dnr-news.ru                   •  Charkov – News-kharkov.ru
  Zaporòžje – Zp-news.ru     •  ChersonKherson-news.ru    •  OdessaNews-odessa.ru
Chèrsonka – Hersonka.ru
Krim-
Informationsagentur (KIA) – Kianews24.ru
Lènta Nóvostej Krýma –
Crimea-news.com
Novoròssija – Novorosinform.org                             »Analytischer Dienst des Donbass« – Asd.news
»Analytischer Dienst des Donbass« – Asd.news       »Donezker Eisenbahn« (DŽD) – Dnrailway.ru
›Àntifašìst – Antifashist.com                                        Moskòvskij Komsomòlec – Mk.ru
›ÀntimajdánAntimaydan.info                                  Argumènty i Fàkty – Aif.ru

Standard

Neuigkeiten aus Wirtschaft und öffentlichem Leben in Novoròssija 07.10. ̶ 13.10.2023

Erscheint seit 2014

Quellen: siehe Schluss dieser Ausgabe

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Weitere Übersetzungen mit Bezug auf den Donbass sind weiterhin zu finden auf
https://t.me/RenateKoppe (Anmeldung erforderlich).


Sonntag:

Das Modell funktioniert
Vsednr.ru – Seit Anfang des Jahres hat die öffentlich-rechtliche Gesellschaft »Vereinigte Auftraggeber im Bauwesen« (JeZ) 86 soziale Einrichtungen im Donbass wiederhergestellt
       „Die Gesamtfläche der restaurierten sozialen Einrichtungen beträgt fast 305.000 Quadratmeter. Zu den restaurierten Gebäuden gehören Gesundheits-, Bildungs- und Kultureinrichtungen in Mariupol, Volnovacha, Lugansk, Severodonezk und anderen Städten der beiden Republiken. In der LNR haben die Bauarbeiter bereits Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an 15 sozialen Einrichtungen mit einer Fläche von mehr als 30.000 Quadratmetern abgeschlossen, in der DNR an 71 Einrichtungen mit einer Gesamtfläche von mehr als 274.000 Quadratmetern“, heißt es beim Pressedienst von JeZ.


Kinder- und Jugendsportschule Severodonezk – Photo: JeZ

       Bei mehr als der Hälfte aller wiederhergestellten Einrichtungen handelt es sich um allgemeinbildende Schulen und Kindergärten. Bis zum Beginn des neuen Schuljahres haben die Fachleute der Organisation und die Auftragnehmer 40 Bildungseinrichtungen im Donbass mit Plätzen für über 25.000 Schüler für die Eröffnung vorbereitet.
       Die Wiederherstellung der sozialen Infrastruktur in den neuen Regionen wird vom russischen Bauministerium koordiniert. Außerdem werden alle Reparatur- und Wiederherstellungsarbeiten mit dem Programm für die sozioökonomische Entwicklung der neuen Subjekte der Russischen Föderation abgestimmt.

Goldbergbauunternehmen werden bei der Wiederherstellung der Wälder helfen
Vsednr.ru – Etwa 20.000 Hektar Wald haben unter den Feindseligkeiten gelitten. Dies teilte der Vorsitzende des Staatskomitees für Forst- und Jagdwirtschaft der DNR, Aleksej Šebalkov, mit.


Jakutien – Photo: Argumènty i Fàkty

       Die Republik Sacha und die Oblast Magadan wollen bei der Wiederherstellung der geschädigten Wälder helfen. In diesem Jahr werden sie 350 Hektar beräumen und aufforsten.
       „Jakutien, eine der waldreichsten Regionen Russlands, wird sich ebenfalls an der Wiederherstellung der Wälder in der DNR beteiligen. Goldbergbauunternehmen aus Jakutien und der Oblast Magadan haben sich verpflichtet, Wälder in der DNR wiederherzustellen“, sagte Šebalkov.

Montag:

Kinoprojektoren aus dem Fernen Osten
Dan-news.ru – Projektoren der jakutischen Firma ›Èkstra Sìnema werden in 18 Filmtheatern der DNR installiert. Dies wurde vom Pressedienst des Präsidenten der Republik Sacha (Jakutien) und der Regierung der Region bekanntgegeben.
       „Das Unternehmen hat Aufträge von 18 Kinos aus der DNR erhalten. Zusammen mit den Kollegen aus dem Donbass wurde eine Inventur durchgeführt und der technische Zustand der örtlichen Kinos untersucht. Wir sind bereit, dieses Projekt umzusetzen“, zitiert der Pressedienst den Geschäftsführer von ›Èkstra Sìnema, Pjotr Čirjajev.



       Die ersten Exemplare sind bereits in der Stadt Kirovskoje im Osten der DNR aufgestellt worden.
       Im August wies der russische Präsident, Vladimir Putin, an, ein Programm zur Schaffung von „Zentren für die Wiedergabe audiovisueller Inhalte“ in kleinen Ortschaften mit Hilfe der ›Èkstra Sìnema-Technologie zu entwickeln und umzusetzen.
       ›Èkstra Sìnema stellt seit 2022 Filmprojektoren her. Die Idee dazu entstand, weil sich kleine Kinos ausländische Geräte, die mehrere Millionen Rubel kosten, oft nicht leisten können. Die jakutische Technik kostet nur etwa ein Fünftel entsprechender ausländischer Geräte. Die Geräte sind quasi ein komplettes Betriebssystem für Kinos einschließlich des Kartenverkaufs unter Nutzung der Pushkin-Card (! – d. Übers.). Einzigartig am Kinoprojektor ist sein Server, der automatisch die Kosten für Urheberrechte erfasst und die Abrechnung vornimmt.

Dienstag:

Noch ein funktionierendes Modell – nicht nur im Donbass
Dan-news.ru – Das Unternehmen TransÚgleSèrvis ist Teilnehmer der Freien Wirtschaftszone (SĖZ) geworden und will seine Produktion auf das 1,5fache steigern. Dies wurde heute im Pressedienst des Fonds für territoriale Entwicklung berichtet.
       „Zwei weitere Unternehmen aus der DNR und der Oblast Zaporòže wurden zu Teilnehmern. In der DNR handelt sich um das Donezker Unternehmen TransÚgleSèrvis, das in der Kohleaufbereitung und der Trocknung von Konzentrat tätig ist und plant, die Produktion wieder aufzubauen und zu modernisieren“, heißt es in der Mitteilung.



       Insgesamt zählt die SĖZ mittlerweile 22 Unternehmen mit einer Gesamtinvestitionssumme von etwa 29 Mrd. Rubel; es gibt 265 Kandidaten.
       Der russische Präsident, Vladimir Putin, hat Ende Juni ein föderales Gesetz unterzeichnet, nach dem in den neuen Regionen eine sog. Freie Wirtschaftszone geschaffen wird. Die Sonderregelung wird bis zum 31. Januar 2050 gelten. Als Verwaltungsgesellschaft der Freien Wirtschaftszone wurde der »Territoriale Entwicklungsfonds« gegründet.

„Man muss nur fähige Leute finden und dorthin schicken“
Dan-news.ru – In den Regionen DNR, LNR, Zaporòže und Cherson sollen Kontrollkommissionen zur Überwachung der Haushaltsausgaben für den Wiederaufbau eingerichtet werden. Diese Absicht wurde von der Sprecherin der Staatsduma Anna Kuznecova auf einer Sitzung der Programmkommission von »Einiges Russland« zu den Zwischenergebnissen bei der Umsetzung des betreffenden Regierungsprogramms geäußert.



       „Der russische Präsident Vladimir Putin hat zur Aufgabe gestellt, den neuen Regionen in den nächsten 2,5 Jahren mehr als 1,9 Billionen Rubel zur Verfügung zu stellen; im Allgemeinen ist das Budget der neuen Regionen und dieses Regierungsprogramms eines der größten überhaupt. Deshalb bitten wir sie, Dmitrij Anatoljevič (Medvedev –  d. Übers.), um ihren Auftrag zur und ihre Unterstützung bei bei der Schaffung von Kontrollkommissionen in den Territorien, damit wir gemeinsam genau beobachten können, wie das Geld ausgegeben wird und wie die Umsetzung der Punkte des Regierungsprogramms verläuft“, sagte Kuznecova
       Der Vorsitzende der Partei »Einiges Russland«, Dmitrij Medvedev, sagte, es sei notwendig, ein Programm für die Entwicklung der neuen Regionen auszuarbeiten und zu verstehen, was sie zusätzlich brauchen. „Sie wissen so gut wie ich, dass das dort um große Summen geht und die Probleme und Schwierigkeiten dort auch sehr groß sind“, sagte Medvedev.
       „Natürlich unterstütze ich die Idee mit den Kontrollkommissionen in den Gebieten, denn es ist äußerst notwendig, diese Art von Ausgaben zu überwachen. Man muss nur fähige Leute finden und dorthin schicken, natürlich sowohl aus Einheimischen als auch aus der Zentrale, um zu sehen, was passiert“, schloss der Parteivorsitzende.
       »Einiges Russland« hat eine Strategie für die Entwicklung der DNR erarbeitet. Die Bestimmungen für die neuen Regionen wurden separat in das Staatsprogramm aufgenommen. Laut Medvedev sind während der Diskussion des Dokuments mehr als 150.000 Vorschläge aus den neuen Regionen eingegangen. Die Umsetzung des Programms wird für die Fraktion im Volkssowjet der DNR eine der Prioritäten sein.

»Zeit der Krim«
Dan-news.ru – „Die Sonnenuhr in Form einer geschmiedeten Landkarte Russlands »Zeit der Krim«, wird durch die vier neuen Regionen ergänzt“, sagte der Sekretär der Schmiedezunft des Donbass, Jevgenij Lavrinenko, gegenüber DAN.
       „Auf dem Festival der Schmiedekunst »Park der geschmiedeten Figuren 2023« (in Donezk – d. Übers.) haben unsere Jungs an den Teilen Taurien und Donbass der Karte gearbeitet. Diese Teile werden die geschmiedete Karte der Sonnenuhr »Zeit der Krim« in Simferópol ergänzen, die dort seit 2019 steht. Ende Oktober-Anfang November wird eine Delegation von uns dorthin fahren und die Teile anbringen“, sagte Lavrinenko.


Photo: https://rus.team

       Die Größe der neuen Regionen wird natürlich dem Maßstab der 10 Meter breiten Karte des Landes entsprechen. Das Kunstobjekt auf der Krim wurde 2019 am Tag der nationalen Einheit, der am 4. November begangen wird, eingeweiht. Die Metallkomposition in Form einer 10 mal 4 Meter großen Landkarte Russlands wiegt rund 15 Tonnen.

Donnerstag:

Verbrannte Erde – ein Besuch in Mariupol
Dzen.ru * / Destroj – Zuerst ein wenig Geschichte: Die Frage nach der Organisation des Straßenbahnverkehrs in Mariupol stellte sich schon vor der Revolution, aber erst in der Sowjetzeit wurde durch einen gemeinsamen Beschluss des städtischen Parteikomitees und des Stadtsowjets am 1. September 1931 das Amt für Straßenbahnbau geschaffen, woraufhin mit der Verlegung der ersten Gleise und dem Bau der Elektrizitätszentrale begonnen wurde.
       Bereits 1932 wurde der Bau der ersten Straßenbahnlinie durch den Einsatz der Bürger im Rahmen von Subbotniks intensiver fortgesetzt. Damals wurden in etwas mehr als einem Jahr neun Kilometer Doppelgleis verlegt und mit dem Bau der ersten hölzernen Brücke über den Fluss Kalčik begonnen, die 1934 fertiggestellt wurde.



       Am 29. April 1933 verabschiedete der Stadtsowjet die »Obligatorische Entschließung über die Regeln des Straßenbahnverkehrs und die Benutzung der Straßenbahn durch die Bevölkerung«, und bereits am 1. Mai desselben Jahres wurde der erste eingleisige Abschnitt in Betrieb genommen.
       Im selben Jahr wurde mit dem Bau der neuen Linien „Stadt – Asòvstal-Siedlung“ und „Stadt – Bahnhof“ begonnen, und ein Jahr später reichten die Gleise bis zu den Arbeitersiedlungen, dann bis zum Seehafen, und zu Beginn des Großen Vaterländischen Krieges gab es bereits vier Linien in der Stadt.
       Doch während der Besetzung Mariupols durch die Nazi-Truppen am 8. Oktober 1941 wurde der Straßenbahnbetrieb eingestellt und 1942 kurzzeitig wieder aufgenommen. Doch bei der Befreiung der Stadt durch sowjetische Truppen wurde er durch den erbitterten Widerstand der Deutschen vollständig in Trümmer gelegt. Auch das Depot wurde zerstört, ebenso wie die Brücken über die Flüsse.
       Dennoch begannen die Einwohner der Stadt schon 1943 mit dem Wiederaufbau der Gleise und der Reparatur der mehr oder weniger erhaltenen Fahrzeuge, und am 26.J ahrestag der Oktoberrevolution wurde der Straßenbahnbetrieb auf den beiden Strecken „Stadt – Werk“ und „Stadt – Hafen“ wieder aufgenommen, und gegen Ende des Krieges wurde der Betrieb auf einer weiteren Linie „Stadtplatz – Iljič-Werk“ wieder aufgenommen.
       Bis 1950 erreichte die Linienlänge mehr als 27,5 km, und es wurde mit der Modernisierung alter und der Anschaffung neuer Fahrzeuge begonnen.
       Ab 1953 wurde mit dem Bau der neuen Linien der zweiten Generation begonnen, und 1960 gab es bereits sechs Straßenbahnlinien in der Stadt, 1977 13 mit einer Gesamtlänge von 105,5 Kilometern, auf denen 254 Wagen im Einsatz waren.
       Die Straßenbahnwirtschaft der Stadt entwickelte sich weiter, es wurden neue Strecken gebaut, Ringlinien eingerichtet, der Wagenpark wurde weiter erneuert.



       Doch dann kam der Zusammenbruch der UdSSR und der Austritt der Ukraine aus ihr, und für den elektrischen Stadtverkehr begannen schlechte Zeiten. Aufgrund der allgemeinen Vernachlässigung waren 1996 nur noch hundert Wagen betriebsfähig. Dennoch wurde der Bau neuer Strecken zaghaft vorangetrieben, und die Gleise wurden bis zum 2. Städtischen Krankenhaus verlängert, und 1998 wurde eine der Strecken bis zum Ėnèrgoúčastok verlängert, so dass es insgesamt wieder zwölf Linien gab.
       In den 2000er Jahren schrumpften die Gleisanlagen der Straßenbahn mit der Reduzierung einiger Strecken und der Schließung des Depots № 1. Im Jahr 2006 gab es weniger als 70 Wagen.
       Im Jahr 2016 wurde die Flotte mit 60 gebrauchten Tatra-Wagen (aus der Tschechischen Republik –  d. Übers.) verjüngt, aber ein Jahr später schon wieder eine Linie eingestellt.
       Im Jahr 2020 wurde das Depot № 2 ›Òrdžonikídzezur Werkstatt „degradiert“ und alle Linien wurden fortan nur noch vom Depot № 3 betrieben.
       Am 24. Februar 2022 begann die Militärische Spezialoperation, und eine Woche nach Beginn der heftigen Kämpfe gegen das nationalistische Bataillon Azòv wurde der Betrieb eingestellt. Das Depot (№ 2, die Werkstatt – d. Übers.) wurde schwer bombardiert.


Boulevard Ševčenko 14. August – Photo: https://transphoto.org

       Im Juli 2023, als wir in Mariupol ankamen, fuhr die Straßenbahn jedoch wieder, und die Mitfahrt war wie in allen öffentlichen Verkehrsmitteln dort gratis.

* von Yandex gegründeter „Empfehlungsdienst“, später an VK verkauft

Bessere Mobilfunkabdeckung

Lug-info.com – Das Ministerium für digitale Entwicklung, Kommunikation und Massenmedien der LNR führt ein Programm zur Beseitigung von Löchern in der digitalen Flächendeckung durch. Dies sagte der Leiter des Ministeriums, Andrej Jeršov, heute vor Journalisten.
       Er wies darauf hin, dass das Ministerium für digitale Entwicklung den Mobilfunkbetreibern Mirànda-Média und K-Télekom, die ihre Netze in der LNR ausbauen, jede notwendige Unterstützung gewährt. Besonderes Augenmerk wird auf den Ausbau der Netzabdeckung im Norden der Republik gelegt, wo es noch immer Gebiete ohne Kommunikation gibt.


                     
       „Wir richten die Bemühungen der neuen Betreiber gerade auf den nördlichen Teil, wo es auf den Chausseen und in den Dörfern kaum Mobilfunkabdeckung gibt“, sagte Jeršov.
       In einem früheren Interview mit dem LIC sagte er, dass der neue Mobilfunkbetreiber Mirànda-Média ein brandneues Mobilfunknetz in der Republik aufbaue, das nächstes Jahr das gesamte Gebiet der LNR abdecken wird. Zur Zeit arbeitet der Betreiber auf 54 % des Territoriums im Testbetrieb, und es wird erwartet, dass er schon im Oktober voll betriebsfähig sein wird.

Renaissance des Kinos
Vsednr.ru – „Mit Unterstützung des Kulturministeriums der Russischen Föderation und des Kinofonds wurden oder werden in diesem Jahr in neun Ortschaften der DNR moderne Kinos eröffnet, fünf sind bereits in Betrieb“, so Larisa Tolstykina, stellvertretende Premierministerin der DNR. Jetzt haben die Einwohner der Rayons Jenakijevo und Šachtjorsk, Peršotravnevoje, Volodarskoje und Novoasovsk die Möglichkeit, die Neuheiten des nationalen Kinos vom Tag ihres Erscheinens an zu sehen.
       „Ich möchte darauf hinweisen, dass in der Zeit, in der die Kinos bis jetzt gearbeitet haben, über 1500 Vorführungen stattgefunden haben, die von über 12.000 Zuschauern besucht wurden.


PravednikPhoto: https://ivteleradio.ru

       Die Kinosäle waren auch an der gesamtrussischen „Nacht des Kinos“ beteiligt. Mehr als 1.000 Menschen konnten sich die drei meistdiskutierten einheimischen Filme des Jahres 2023 kostenlos ansehen: Čeburàška (unsere Wappen-Trickfilmfigur), Výzov (Herausforderung) und Pravednik (der Gerechte – d. Übers.).
       Darüber hinaus fand vom 23. bis zum 30. September anlässlich des Tages der Vereinigung der DNR mit Russland ein Marathon kostenloser Filmvorführungen statt, der von mehr als 1.600 Zuschauern besucht wurde“, so Larisa Tolstykina.
       Bis Ende des Jahres folgen die Kinos in Ždanovka, Snežnoje, Charcyzsk und Starobeševo.

Kurzfilmpremiere
Lug-info.com – Im Lugansker Kino Rus fand die Premiere des Kurzfilms »Russische Erde« von den Machern des Films Opolčénočka (Frau bei der Volksmiliz) statt.
       „Die Hauptfiguren sind keine Zivilisten, sie sind allesamt aktive Militärangehörige. Der Film wurde in der Zone der Militärischen Spezialoperation (VSO) unter Beteiligung aktiver Soldaten der 123. Brigade gedreht, in der auch ich diente. Viele Freunde sind gestorben, viele Ereignisse haben mich dazu inspiriert, einen neuen Film zu drehen. Wir hatten schon vor der VSO viel Erfahrung mit der Herstellung von Filmen – aber hauptsächlich durch Opolčénočka. Jetzt präsentieren wir einen Kurzfilm, der zwei Lieder und die Geschichte eines Kämpfers enthält, der an die Front geht, sich von seiner Familie, seinem Sohn verabschiedet und beinahe umkommt“, sagte der Vorsitzende der Union der Kameraleute des Donbass, Autor des Drehbuchs und Produzent, Oberleutnant Roman Razum.



       Er sagte, dass die Premiere nicht beworben wurde, aber am Ende versammelte sich ein voller Saal. Diejenigen, die an der Entstehung des Films beteiligt waren, kamen ebenso wie Milizveteranen, aktive Soldaten und zivile Aktivisten.
       Das hauptsächliche Motto des Kunst- und Musikfilms lautet: „Wir kämpfen für Russland“, so sagt der Sohn, als sein Vater in den Krieg zieht.
       „Diejenigen Zuschauer, die nicht verstehen, was jetzt passiert, welche geopolitischen Prozesse stattfinden und warum es einen Krieg gibt, diese Zuschauer sollten eine einfache und wichtige Sache verstehen: Wir kämpfen für Russland, wir kämpfen für unsere Heimat, für unser Heimatland, und die Menschen, die wissen, was passiert, sie sollten sich noch einmal an ihre kämpfenden Kameraden erinnern, an die Heldentaten, die die russische Welt im Donbass verteidigen“, erklärte Razum.
       Die Moskauer Theater- und Filmschauspielerin Jevgenija Lezginceva sagte, dieser Film sei mein bescheidener, aber wichtiger Beitrag zu dem, was derzeit in der Welt geschieht. Sie mache sich große Sorgen um ihr Land, um die Menschen, um die Welt, und dieser Film könne sie nicht gleichgültig lassen.
       „Ich brenne mit ganzer Seele für mein Land, für die Menschen, für die Welt und für diesen Film; man kann gar nicht anders als dem zustimmen. Wir können uns wahrscheinlich nicht einmal eine Sekunde lang vorstellen, was hier in der Welt des Krieges geschieht, und als ich das Drehbuch las, wurde mir klar, dass ich auf diese Weise einen Beitrag leisten kann“, sagte Lezginceva.
       Der Film »Russische Erde« soll bis Ende Oktober 2023 auf allen sozialen Medien und Videoplattformen zu sehen sein.
       Er Film wurde mit Unterstützung des Kommandos der Achten Gardearmee der Streitkräfte der Russischen Föderation sowie des Filmstudios Lugafilm und des Ensembles der Achten Armee Novoròssija realisiert. Regie führte Aleksej Kozlov (Moskau); Drehbuchautor und Produzent ist Roman Razum (Lugansk). In den Hauptrollen: Jevgenija Lezginceva (Moskau) und Anatolij Falynskij (Rostòv-na-Donú).
       Die Premiere des ersten abendfüllenden Spielfilms „Miliz“, der in der LNR gedreht wurde, fand am 6. Mai 2019 ebenfalls im Kino Rus statt.

Freitag:

Groß angelegte Gasifizierung in den kommenden fünf Jahren
Hersonka.ru / Konstantin Bazin – Um den Prozess in der Oblast Cherson zu beschleunigen, haben die Behörden ein regionales Hauptquartier unter der Leitung des Gouverneurs der Oblast, Vladimir Saldo, geschaffen. Solche Aussichten ergaben sich für die Region nach dem Beitritt zur Russischen Föderation.



       „Derzeit liegt der Gasifizierungsgrad in der Oblast Cherson bei 28 %, während er in Russland bis Ende des Jahres voraussichtlich 73 % betragen wird, d. h. 2,5mal höher. In naher Zukunft wollen die regionalen Behörden ihn am linken Dneprufer auf 50 % erhöhen und 1.500 Kilometer Gasleitungen zu bauen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf soziale Einrichtungen gelegt“, heißt es in der Verwaltung des Landkreises Skadovsk.
       Das Gas wird kostenlos bis an die Grenzen der privaten Grundstücke geleitet. Dazu muss ein Antrag über das Portal GosUslúgi, die Einwohnerzentren MFC, die Kundenbüros von Gazprom MežRegiónGaz oder die Websites der Gasversorger gestellt werden.

Obst und Gemüse auf der Halbinsel
Kianews24.ru – In sechs Jahren hat sich das Produktionsvolumen von Obst- und Gemüsekonserven auf der Krim verdreifacht. Dies teilte der Landwirtschaftsminister der Republik, Andrej Savčuk, mit. Im Jahr 2017 produzierten die Unternehmen der Branche etwa 9.000 353-Kubikzentimeter-Konservendosen, im Jahr 2022 fast 30.000.
       „Wir haben sechs solcher Unternehmen – noch nicht viele – für die Herstellung von Säften, Nektaren und Gemüsekonserven. Die Gesamtkapazität aller Unternehmen beträgt mehr als 50.000 Dosen pro Jahr. Nach den Berichten der Unternehmen der Lebensmittel- und der verarbeitenden Industrie für das Jahr 2022 wurde die Produktion von Obst- und Gemüsekonserven um 52,9 % gesteigert, es wurden 29.800 Dosen hergestellt. Der Hauptproduzent von Saft und Obst- und Gemüsekonserven auf der Krim ist das Nižnegorsker Konservenwerk. Das Sortiment dieses Werks ist breit gefächert; es handelt sich auch um Konfitüren und Marmeladen. Das Werk verarbeitet Beeren sowie Obst und Gemüse, das von unseren Landwirten angebaut wird“, sagte der Minister.



       Auch die »Bernsteinfelder« GmbH stellt Obst- und Beerensäfte her. Vor einigen Jahren wurde eine Saftproduktionslinie mit einer Kapazität von bis zu 500 Litern pro Stunde angeschafft. Nach Angaben des Unternehmens wurden im vergangenen Jahr 145.490 Liter direkt gepresster Saft hergestellt. In diesem Jahr wurde die Produktionskapazität für Saftprodukte auf das 1,89fache erhöht. Bis heute wurden bereits 274.790 Liter direkt gepresster Saft hergestellt: Apfel, Apfel-Pfirsich, Apfel-Erdbeere, Apfel-Himbeere und andere Sorten. „Die Basis für die Säfte sind Früchte, die das Unternehmen in seinen eigenen Gärten neben dem Werk anbaut. Für die Pflanzung von Setzlingen, die Veredelung und den Schutz vor Hagel haben wir vor einigen Jahren staatliche Unterstützung erhalten. Auf fast 40 Hektar wurden Obstbäume gepflanzt.
       „Es gibt noch einige andere Werke in der Republik: die Járosvít-Agro“ GmbH, das Sowchosen-Werk (!! – совхоз-завод) für etherische Öle Alušta und die Genossenschaft »Gärten des Khans Alan«, in der sich 14 Bauern zusammengeschlossen haben“, fügte Savčuk hinzu.

Quelle: https://kianews24.ru/news/za-shest-let-v-krimu-obyom-proizvodstv/


Modellbibliotheken

Dan-news.ru – „Die Arbeiten zur Einrichtung einer Modellbibliothek * in Charcyzsk sind mehr als zur Hälfte abgeschlossen“, sagte Jelena Štepa, Leiterin der Kulturabteilung der Stadtverwaltung, gegenüber DAN. […]


Photo: https://cdn.nationalprojects.ru

       Die Möbel für die Bibliothek sind bereits nach einem speziellen Entwurf angefertigt worden. Auch die Anschaffung neuer Bücher und Geräte ist getätigt, Kommunikationstechnik verlegt. Im November wird der Raum für die Eröffnung vorbereitet. Das Äußere der Bibliothek soll mehr Besucher anziehen.
       „Wir sind dem Namen von Anton Pavlovič Čechov sehr verbunden; der Schriftsteller kam seinerzeit auf dem Weg zum Bahnhof hier vorbei. In diesem Zusammenhang haben wir bei uns das Interieur, das Design – alles nach Čechov gestaltet. An den Wänden werde Zitate von ihm zu lesen und Helden seiner Werke zu sehen sein“, sagte Štepa.
       Auch in den Rayons Novoazovsk und Peršotravnevoje werden bis Ende des Jahres im Rahmen der Nationalprojekte Kultúra Modellbibliotheken eröffnet. […]

* Sie werden als Bibliotheken der Zukunft bezeichnet, weil sie nicht nur Bücher bereithalten, sondern moderne Kulturzentren sind, in denen man Zeit sinnvoll verbringen, neues Wissen erwerben, arbeiten, studieren und kostenlos digitale Kulturressourcen, wie die Elektronische Nationalbibliothek, besuchen kann.
       In vier Jahren sind in Russland 850 solcher Modellbibliotheken eröffnet worden. Das sind doppelt soviele wie ursprünglich geplant. Bis Ende 2024 sollen mindestens 1.070 eröffnet sein. – https://xn--80aapampemcchfmo7a3c9ehj.xn--p1ai/ (nacionalnyjeprojekty.rf)


Arme Soja

News-odessa.ru / iz.ru – Die Behörden der Stadt Belgorod-Dnestrovskij in der Oblast Odessa haben ihre Zustimmung zur Demontage des Denkmals der Partisanin und Heldin der Sowjetunion Soja Kosmodemjanskaja gegeben. Dies berichtete der Telegram-Kanal Dékolonizácija.Ukraïna am 11. Oktober.


Photo: Izvestija

       Darüber, dass das Denkmal demontiert werden soll, berichtete die Ausgabe Nóvosti Odèssy am 25. Mai. Die Petition für den Abriss des Denkmals wurde vom Mitglied der Organisation Dékommunizácija‹, Vadim Pozdnjakov, gestellt.
       Am 29. Juli wurde jedoch berichtet, dass die Behörden von Belgorod-Dnestrovskij sich mit dem Hinweis, „man verfüge über keine Dokumente, die die Zugehörigkeit zu einer bestimmten historischen Figur beweisen“ weigerten, das Denkmal zu entfernen. (Es trägt offenbar keine Inschrift. – d. Übers.)
       Die Ukraine verfolgt seit 2015 eine Politik der „Dekommunisierung“ im Rahmen des Gesetzes »Über die Verurteilung des kommunistischen und des Nazi-Regimes«. Das Gesetz sieht die Änderung aller Toponyme, die in irgendeiner Weise mit der Sowjetunion verbunden sind, sowie den Abriss von Denkmälern und die Demontage von Gedenktafeln vor. (Von einer „Verurteilung des Nazi-Regimes“ ist hingegen wenig zu spüren. – d. Übers.)

Quellen:
Lugansker Informationszentrum (LIC) – Lug-info.com
Donezker Nachrichtenagentur (DAN) – Dan-news.ru
Vsjo o DNR – Vsednr.ru
›Kultúra Donbàssa‹ (DNR-Ministerium) – Culture-dnr.ru
Lenta Novostej (ZOV)
•  LNR – Lnr-news.ru              •  DNR – Dnr-news.ru                   •  Charkov – News-kharkov.ru
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Novoròssija – Novorosinform.org                             »Analytischer Dienst des Donbass« – Asd.news
»Analytischer Dienst des Donbass« – Asd.news       »Donezker Eisenbahn« (DŽD) – Dnrailway.ru
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Neuigkeiten aus Wirtschaft und öffentlichem Leben in Novoròssija 30.09. ̶ 06.10.2023

Erscheint seit 2014

Quellen: siehe Schluss dieser Ausgabe

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Weitere Übersetzungen mit Bezug auf den Donbass sind weiterhin zu finden auf
https://t.me/RenateKoppe (Anmeldung erforderlich).

Sonnabend:

Ein Jahr im neuen Status
Novorosinform.org / Natalja Zalevskaja – Der Donbass, der sein Russischsein verteidigt, hatte schon immer gute Voraussetzungen für eine Wiedervereinigung mit Russland. So hat es sich historisch ergeben, obwohl der Weg dorthin lang war und sich über Jahrzehnte erstreckte.
       Es war früh am Morgen in Donezk, wahrscheinlich gegen 6 Uhr. Ein älterer Mann kam an das bereits geöffnete Fenster eines Kiosks am Busbahnhof und gratulierte dem Kioskbesitzer völlig unerwartet zum Feiertag.

Aktivisten in der Donezker Republik 2014
       Wenig später, an einer Haltestelle, hörte ich diesen Satz wieder. Eine mir unbekannte Frau, die in der Schlange hinter mir stand, berührte leicht meinen Ärmel und sagte lächelnd: „Ich wünsche Ihnen einen schönen Feiertag, den Tag der Wiedervereinigung.“
       In der Stadt hörte ich diesen kurzen Satz wieder und wieder. Völlig fremde Menschen an verschiedenen Orten gratulierten sich gegenseitig und sagten die Worte, die den Menschen in den noch besetzten Gebieten des Donbass in den Ohren klingen: „noch besetzt“.
       Die Geschichte der Wiedervereinigung hat sich in den Köpfen der Menschen im Donbass eingeprägt, und ihre Glückwünsche kamen von Herzen. Aber es war eine lange Geschichte.
       Ich erinnerte mich an die Zeit vor acht Jahren, als die Prozesse, die der Region die Tür zu einer neuen Realität öffneten, gerade erst begannen. Der Donbass trat schließlich am 30. September 2022 in die Russische Föderation ein. Etwa zur gleichen Zeit kehrten zwei weitere südliche Regionen, die Oblasten Cherson und Zaporòže, zu Russland zurück. Russland kam seinen früheren Grenzen wieder näher.
       Erinnern wir uns an das Referendum von 1994 in Lugansk und Donezk über die russische Sprache und die Beziehungen zu Russland, bei dem mehr als 85 % der Bevölkerung für die Föderalisierung, d. h. für Souveränität stimmten. Und nur 20 Jahre später, am 11. Mai 2014, haben wir erreicht, was wir 1994 anstrebten. Im Grunde war es ein natürlicher Prozess – die schrittweise Entwicklung des Donbass hin zur Souveränität.
       Ich wurde an die Fahnen der Donezker Republik erinnert, die in Charkov, Zaporòže, Dnepropetrovsk und Kiew schon vor den revolutionären Ereignissen von 2014 entrollt wurden. Dieses Jahr hat die Region im wahrsten Sinne des Wortes in Brand gesteckt, denn es war ein Katalysator für den Aktivismus von Hunderttausenden von Bewohnern des Donbass, die ihr Russischsein verteidigten.
       Der Kreml vertrat in jenem Jahr eine betont friedliebende Position, und es wurde versucht, alle Beteiligten unter Beteiligung Westeuropas und Amerikas an den Verhandlungstisch zu bringen. Der Westen hat die Situation jedoch bewusst verschärft, ohne sich um eine Lösung der Donbass-Frage bemühen zu wollen.
       Zu diesem Zeitpunkt gab es noch keine Bombardierungen, aber das Chatyn von Odessa war schon geschehen, und viele Menschen ahnten, dass die Welt am Rande eines großen Krieges stand. Russland versuchte, dies zu verhindern, aber vergeblich.
       Ich erinnerte mich auch an das Referendum von 2014, ein epochales Ereignis, an das sich die Kinder, Enkel und Urenkel der Menschen im Donbass sicher noch erinnern werden. Im Grunde war es eine bürgerliche Leistung der Menschen, die trotz der Tragödie von Odessa, des blutigen Marsches am 9. Mai in Mariupol, trotz der ersten Zusammenstöße zwischen Volksmilizen und ukrainischen Kämpfern in der Nähe von Karačun und Stepanovka in großer Zahl zum Referendum kamen, um ihren Willen zu bekunden. Sie standen stundenlang in Schlangen, ohne Angst vor Überwachungskameras zu haben, wohl wissend, dass auf dem Gebiet der Oblast Donezk bereits von ukrainischen Nazis Straßensperren errichtet worden waren. Niemand hatte erwartet, dass eine so große Zahl von Menschen an dem Referendum teilnehmen würde.
       Vor diesem Ereignis fanden seit dem 1. März 2014 mehrere Tausend Kundgebungen »Für Russland« auf dem zentralen Platz statt, was für die Industriestadt Donezk beispiellos ist. Im Donbass ist man es im Allgemeinen eher gewohnt zu arbeiten, als sich in die Politik einzumischen. So ist die Mentalität der Menschen im Donbass, aber 2014 gab es eine enorme Explosion der Volksaktivitäten. Und das, obwohl sich die örtliche Macht, einschließlich des Oblastsowjets, feige aus dem Staub gemacht und die Menschen im Donbass praktisch ihrem Schicksal überlassen hat. Nur der Stadtsowjet von Donezk und die Mitarbeiter vieler Bezirkssowjets, die eine aktive bürgerliche Position einnahmen, begannen, neue Machtorgane zu bilden, die das Rückgrat der neuen Elite bildeten.
       Dann wurde an die Russische Föderation appelliert, die Donezker Volksrepublik in ihren Bestand aufzunehmen. Die Antwort kam erst acht Jahre später.
       Und nun ist ein Jahr vergangen. Wir gratulieren einander und dem gesamten Donbass zum Tag der Wiedervereinigung mit Russland, wie wir es bereits 2014 taten.

„Ein Tag, an dem wir wieder zusammen sind“
Kherson-news.ru / t.me/mineconomy_HO – Heute ist ein besonderer Tag für alle Bewohner unseres Landes! Vor genau einem Jahr kehrten die Bewohner der DNR, der LNR, der Oblasten Zaporòže und Cherson in die große, multinationale Familie der Völker Russlands zurück. Auf dieses Ereignis haben wir viele Jahre lang unter Schmerzen und Verlusten hingearbeitet und unser Recht auf unsere Muttersprache, unsere Kultur und unseren Glauben verteidigt. Doch vor einem Jahr, an diesem bedeutsamen Tag, haben wir unser Leben und unser Schicksal in die eigene Hand genommen; wir wollen zum großen Russland gehören!

       Heute wird nicht nur von den Behörden, sondern auch von allen Bewohnern der Regionen täglich an der Wiederherstellung friedlicher Prozesse gearbeitet.
       Wir sehen bereits die Ergebnisse der mühsamen Arbeit in so kurzer Zeit: Die neuen  (Föderations- – d. Übers.) Subjekte werden konsequent in den sozialen, wirtschaftlichen und politischen Raum unseres großen Landes integriert.
       Wir sehen, wie Fachleute aus dem ganzen Land bereitwillig in die neuen Regionen reisen, um sie wieder aufzubauen: Es werden hochwertige Wohnungen gebaut, neue soziale Einrichtungen, Straßen, all die Infrastruktur, die für jeden Einwohner so notwendig ist.
       Dies ist nicht nur ein Feiertag, es ist ein Tag, an dem wir wieder zusammen sind! Und dieser Tag wird uns für immer als der Tag in Erinnerung bleiben, an dem wir in unsere Heimat zurückkehren!

Sonntag:

Wiederaufbau, Hilfe, Entwicklung – Hauptanliegen des Staates in den neuen Regionen
Lug-info.com – Die russische Regierung hat diese Woche der Staatsduma einen Entwurf des föderalen Haushalts für 2024 und den Planungszeitraum 2025-2026 vorgelegt. Eine der Prioritäten ist die Wiederherstellung und soziale Unterstützung der neuen Regionen.
       Über die wichtigsten Parameter des wichtigsten Finanzdokuments des Landes und andere Maßnahmen zum Programm der sozioökonomischen Entwicklung der neuen Republiken und Oblasten liegt dem LIC folgendes Material vor.
SOZIALER HAUSHALT
  Die Haushaltseinnahmen belaufen sich 2024 auf 35 Bill. Rubel, 2025 auf
33,5 Bill. Rubel, 2026 auf 34,1 Bill. Rubel. Die Ausgaben sind für 2024 mit
36,6 Bill., für 2025 mit 34,4 Bill. und für 2026 mit 35,6 Bill. geplant.
  Der Haushaltsentwurf basiert auf der Basisvariante der sozioökonomischen
Entwicklungsprognose. Er impliziert einen Übergang zu einem starken
Wirtschaftswachstum im Jahr 2024 auf einem Niveau von über 2 %.
  Mehr als 650 Mrd. Rubel werden für die Wiederherstellung der neuen
Regionen bereitgestellt.

Für 2024 werden mehr als 232,9 Mrd. Rubel, 205,8 Mrd. Rubel für 2025 und 214,8 Mrd. Rubel für 2026 bereitgestellt.
  Eine der Hauptprioritäten ist die gezielte Unterstützung von schwangeren
Frauen und Familien mit Kindern.

Unter den vorgeschlagenen Maßnahmen:
– Für den Zeitraum 2024-2026 sind 4,4 Bill. Rubel für die Zahlung einer einmaligen Beihilfe vorgesehen. Damit können Leistungen für mehr als 10 Mio. Bürgerinnen und Bürger bereitgestellt werden.
– Der Höchstbetrag des Kinderbetreuungsgeldes für ein bis zu anderthalb Jahre altes Kind für erwerbstätige Eltern wird auf 49.000 Rubel pro Monat festgesetzt (2023 – 33.200 Rubel, das bedeutet eine Erhöhung um fast 16.000 Rubel).

– Für die Bereitstellung von Mutterschaftsgeld sind etwa 1,6 Bill. Rubel vorgesehen.
– Mehr als 482 Mrd. Rubel werden für Programme zur Verbesserung des Wohnraums für Familien mit Kindern bereitgestellt.
– Für die Unterstützung von Bürgern in schwierigen Lebenssituationen im Rahmen des Sozialvertragsprogramms sind im Haushaltsentwurf mehr als 100 Mrd. Rubel vorgesehen.
Insgesamt werden im Jahr 2024 mehr als 2,2 Bill. Rubel aus dem Haushalt des Sozialfonds für die Unterstützung von Familien mit Kindern bereitgestellt.
  Am 1. Januar 2024 wird die durchschnittliche Höhe der Altersrente für nicht
erwerbstätige Rentner auf 23.405 Rubel steigen. Insgesamt werden im Jahr
2024 über 10 Bill. Rubel für Rentenzahlungen bereitgestellt.

SANIERUNG, BAU, UNTERNEHMENSFÖRDERUNG
  Im Laufe des Jahres wurden in den neuen Regionen 7.567 Objekte saniert,
darunter 3.303 Wohnhäuser, 2.350 Wohn- und Versorgungseinrichtungen,
1.092 soziale und kulturelle Einrichtungen und 549 Infrastruktureinrichtungen.
151 Objekte wurden neu gebaut.
  Das Bauministerium der Russischen Föderation hat ein Konzept für einen
Masterplan zur Wiederherstellung der Agglomeration Severodonezk
entwickelt. In den größten Städten – Severodonezk, Lisi
čansk und Rubežnoje –
sollen Produktionsstätten wieder aufgebaut werden. Die Masterpläne
für Pervomajsk, Stachanov und Kirovsk sind in Arbeit.
  Insgesamt wurden 2022-2023 von Kräften des staatlichen Unternehmens
Ávtodorin den neuen Regionen mehr als 1.350 km Straßen repariert, 715 km
davon in diesem Jahr, sagte der stellvertretende Ministerpräsident Marat
Chusnullin. In der LNR sind die für dieses Jahr geplanten Straßenreparaturen
zu mehr als 90 % abgeschlossen.
  An der Freien Wirtschaftszone (SĖZ), die zur Förderung von Wirtschaft und
Produktion in den neuen Regionen geschaffen wurde, beiteiligen sich bereits
16 Unternehmen und Betriebe mit erklärten Gesamtinvestitionen von über
als 28 Mrd. Rubel.
  Das Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung der Russischen Föderation
plant, den Unternehmern in den neuen Regionen des Landes über einen
Zeitraum von drei Jahren zinsgünstige Kredite in Höhe von 10 Mrd. Rubel
zu gewähren. In der LNR wird die
»Korporation für kleine und mittlere
Unternehmen
« dazu beitragen, diesen Kredite in Höhe von
1,6 Mrd. Rubel zu einem Zinssatz von höchstens 10 % pro Jahr zu gewähren.

IM INTERESSE DER BÜRGER
  Fast 90 Büros des Multifunktionalen Zentrums für die Erbringung staatlicher und kommunaler Dienstleistungen (MFC) sind in den neuen Regionen tätig, davon 28 in der LNR, bis Ende des Jahres wird sich ihre Zahl in unserer Republik auf 37 erhöhen.
Der Minister für wirtschaftliche Entwicklung der Russischen Föderation, Maksim Rešetnikov: „Bis zum Ende des Jahres planen wir, das Angebot an staatlichen Dienstleistungen für die Einwohner der neuen Regionen zu verdoppeln. Sie werden Zugang zu denselben Leistungen haben wie die Bürger in allen anderen Föderationssubjekten. Das heißt, minimale Wartezeiten, die Möglichkeit, die Dienstleistung elektronisch oder in einem der Büros »Meine Dokumente« des MFC zu erhalten.
  Die russischen Behörden ergreifen eine Reihe von Maßnahmen, um die Preise
auf dem Kraftstoffmarkt zu senken.

Der stellvertretende Premierminister Aleksandr Novak: „Der derzeitige Preisanstieg ist inakzeptabel. Wenn sich die Situation nicht ändert, werden strenge Regulierungsmaßnahmen ergriffen, die mit denen auf dem Düngemittelmarkt vergleichbar sind“.

Montag:

„Mein Sohn und ich mussten untertauchen“
Hersonka.ru / Oleg Ilin – Die Heldin unserer Veröffentlichung ist Jelena Burmistrova. Sie hat praktisch ihr ganzes Leben lang als Lehrerin für russische Sprache und Literatur gearbeitet. Als die antirussische Stimmung in der Ukraine zunahm, erlebte die russischsprachige Lehrerin alle Schrecken der Verfolgung, erhielt Drohungen von den Anhängern des Kiewer Regimes, gab aber gleichzeitig keine Sekunde lang ihre Überzeugungen auf.
„Mir wurde verboten, Russisch zu sprechen und zu unterrichten.“
›Chèrsonka‹: Jelena, sagen Sie uns: Hatten Sie nach 2014 unter dem ukrainischen Regime Schwierigkeiten, Russisch zu unterrichten?
Jelena Burmistrova: Ja, natürlich! Sogar schon seit 2004. Damals begann eine harte Ukrainisierung. Ich habe praktisch meinen Job verloren, russische Sprache und Literatur waren nicht mehr Teil des Lehrplans. Und wenn es überhaupt noch Russisch gab, dann nur noch in sehr geringem Umfang, und entsprechend der Methodik wurde es als Fremdsprache behandelt. Ich musste sogar eine Fortbildung machen.
Chèrsonka‹: Gab es in dieser Zeit Menschen, die bereit waren, Russisch zu lernen?
Je.B.: Es gab sie. Schließlich gab es eine große Diaspora: Tataren, Armenier, Aserbaidschaner, für die es natürlich sehr schwierig war, Ukrainisch zu sprechen….

›Chèrsonka‹: Gab es Situationen, in denen Sie daran gehindert wurden, Russisch zu unterrichten, oder unter Verfolgung zu leiden hatten?
Je.B.: Ja, natürlich! Im Jahr 2014 wurde es besonders schlimm. Von Anfang an habe ich meine Unterstützung für die Menschen im Donbass offen zum Ausdruck gebracht. Ich war der Meinung, dass die einen im Süden nicht tanzen konnten, während die anderen im Osten getötet wurden. Aber die Politik im Staat war anders. Ich konnte nicht frei Russisch sprechen, sondern nur Ukrainisch, ich durfte nur auf Ukrainisch unterrichten. Wegen meiner Russischkenntnisse wurde ich auf jede erdenkliche Weise verfolgt, auch von Vertretern der Schulverwaltung. Sie behandelten mich mit Vorurteilen, ließen mich nicht zur Entfaltung kommen und mich selbst verwirklichen. Ich fühlte mich wie ein Mensch dritter Klasse.
„Mein Sohn und ich mussten untertauchen“
›Chèrsonka‹: Wie haben Sie diese Zeit überstanden?
Je.B.: Sehr schwierig, aber die Dinge ändern sich jetzt langsam – seit dem Beginn der Militäroperation.
›Chèrsonka‹: Haben sich die Leute, die Repressionen gegen Sie angewendet haben, entschuldigt oder sind sie weggegangen?
Je.B.: Einige von ihnen sind gegangen, einige haben nicht mit der Russischen Föderation zusammenarbeiten wollen. Einige sind geblieben, aber natürlich hat sich niemand entschuldigt. Aber ich brauche mich nicht zu entschuldigen, denn ich habe jetzt einen anderen Job… Leben und bin mit allem zufrieden! Jetzt unterrichte ich meine Lieblingssprache Russisch an der Technischen Universität von Cherson und engagiere mich gleichzeitig in der patriotischen Erziehung von Heranwachsenden. Ich bin leitender Methodiker des Freiwilligenzentrums der Abteilung für Jugendpolitik und Bildungsarbeit der Technischen Universität Cherson. Im Jahr 2022, als die Militäroperation begann, begann ich, mich aktiv an allen möglichen Chatrooms und öffentlichen Foren zu beteiligen, in denen ich meine Meinung äußerte. Deswegen erhielt ich Drohungen. Die Bösewichte kündigten an, mein Haus in Brand zu setzen, mich und meine Kinder zu töten, und verfluchten mich auf jede erdenkliche Weise. Sie schrieben auch Drohungen und Beleidigungen an meinen ältesten Sohn, der damals 17 Jahre alt war. Es war beängstigend, in Novotroïzk herumzulaufen (Jelena und ihre Kinder lebten dort). Meinem Sohn wurde von Gleichaltrigen und älteren aufgelauert. Ich hatte große Angst um das Kind, mehr als um mich selbst. Eine Zeit lang musste ich ihn zu seinem Vater schicken, damit er unter seiner Aufsicht war. Ich selbst musste vorübergehend meinen Wohnsitz wechseln. Aber meine Freunde haben mich beschützt.
›Chèrsonka‹: Sagen Sie bitte, wie haben sie das gemacht?
Je.B.: Besser gesagt: Sie haben mich mit Leuten bekannt gemacht, die mich beschützen konnten. Und danach hörten die Drohungen auf.
„Die Schüler haben mich verstanden und sich oft auf meine Seite gestellt.“
›Chèrsonka‹: Hatten Sie Momente, in denen Sie die Region Cherson verlassen wollten?
Je.B.: Nein, nie. Ich warte seit 2014 auf die Rückkehr der Region nach Russland. Und so kam es auch; ich bin zu Hause! Übrigens wurde mein Sohn vor kurzem zu einem Prozess wegen Verrats am Vaterland in das (noch ukrainisch besetzte –  d. Übers.) Cherson geladen, aber er schrieb ihnen zurück: „Ihr könnt ja kommen und mich holen …“ Das war’s dann auch schon. Unser Heimatland war immer Russland. Wir haben nie jemanden verraten. Ich sage das mit voller Verantwortung, denn jeder hat meine Einstellung zur Staatsbürgerschaft gekannt. Ich habe nicht ein einziges Mal ein besticktes Hemd angezogen. An dieser Nationaltracht ist nichts auszusetzen, aber man hat ihr eine schreckliche Ideologie angehängt – die faschistische!
›Chèrsonka‹: Haben Sie in der Schule Ihre Meinung im Unterricht geäußert oder nur unterrichtet?
Je.B.: Ja, das habe ich, aber mit einer vernünftigen Begründung. Ich habe keine Parolen geschrien, sondern sie erklärt. Ich muss sagen, dass viele Kinder mich sehr gut verstanden haben und auf meiner Seite waren.
›Chèrsonka‹: Können Sie uns sagen, was sich seit dem Referendum in der Region verändert hat?
Je.B.: Jetzt kann man Veränderungen zum Besseren gut spüren. Die Menschen haben eine andere Einstellung zu dem, was geschieht. Natürlich gibt es einige, die bei ihren alten Ansichten bleiben, aber die Mehrheit öffnet bereits die Augen, und ich fühle mich nicht mehr bedroht.

„Garantierende Versorger“
Dan-news.ru – Neue garantierende Stromversorger haben in neuen Regionen Russlands ihre Arbeit aufgenommen. Dies wurde im Ministerium für Energie der Russischen Föderation berichtet.
       „In Übereinstimmung mit der Anordnung der Regierung der Russischen Föderation liefern neue Unternehmen ab dem 1. Oktober Strom an mehr als 6 Millionen Einwohner und 80.000 Unternehmen in den Regionen“, heißt es in der Mitteilung.
       Etwa 2.500 Mitarbeiter, die zuvor bei den bestehenden Energieunternehmen in den Regionen beschäftigt waren, haben zu den neuen Unternehmen gewechselt. Mit Unterstützung der lokalen und föderalen Behörden wurde in Rekordzeit ein ganzer Komplex von neuen Vertriebs-, Netz- und Erzeugungsunternehmen organisiert.

       „Während der Vorbereitungsarbeiten haben die Energietechniker umfangreiche Arbeiten zum Abschluss von Energielieferverträgen durchgeführt, Räumlichkeiten für neue Büros eingerichtet, die notwendige IT-Infrastruktur angeschlossen, Berechnungen in ein Softwarepaket übertragen, Unternehmens-Websites und Chatbots in Betrieb genommen“, – fügte das Energieministerium hinzu.
       Das Ministerium betonte, dass zum Nutzen der Verbraucher in Kürze eine spezielle mobile Anwendung und ein persönliches Konto auf der Website eingeführt werden, so dass es jetzt möglich ist, Fragen zur Energieversorgung in neuen Regionen der Russischen Föderation per Telefon, über den Telegram-Bot »Assistent des Energieversorgers« oder auf den Websites der garantierenden Versorger zu stellen.
       Die russische Regierung hat im August in letzter Instanz die Stromversorger in den neuen Regionen per Erlass bestimmt. In der DNR nahm am 1. Oktober die Ėnèrgosbyt Donezk‹ GmbH ihre Tätigkeit auf.

Mittwoch:

Reis auf der Krim?
Crimea-news.com / tass.ru – Die Landwirte der Krim haben mit der Reisernte begonnen, insgesamt sollen 340 Hektar Felder abgeerntet werden, sagte der Landwirtschaftsminister der Region, Andrej Savčuk.
       „Es scheint unrealistisch, aber unsere Landwirte haben es geschafft, einen Teil der Ernte des wertvollen „weißen Goldes“ auf den Feldern zweier Unternehmen zu retten. […] Auf mehr als 340 Hektar haben die Landwirte die Felder abgedichtet, um weitere Wasserverluste nach dem Austrocknen des Nordkrimkanals zu verhindern und der Reis konnte ungehindert wachsen. Heute wurde mit der Ernte im Rayon Nižnegorsk begonnen. Die Firma Nikolin hatte mehr als hundert Hektar für die Ernte 2023 ausgesät. Bei der „Šturm Pérekopa GmbH wird etwas später geerntet“, heißt es in der Mitteilung.

Photo: https://vesti-k.ru
       Wie Savčuk ausführte, wird ein durchschnittlicher Ertrag von mindestens 60 Doppelzentnern pro Hektar erwartet.
       Die Reisfelder auf der Krim wurden aus dem Nordkrimkanal bewässert, bis dieser nach einem Raketenangriff ukrainischer Truppen auf das Wasserkraftwerk Kachovka, der zur Zerstörung von Toren und einem unkontrollierten Wasserabfluss führte, austrocknete. Mitte Juni erklärte das Oberhaupt der Republik, Sergej Aksjonov, dass ein Absinken des Wasserspiegels im Kanal zum Absterben des Reises auf einer Gesamtfläche von 3.200 Hektar führen könnte. Der Schaden wird aus dem Regionalhaushalt ausgeglichen werden.

150.000 Rubel gesammelt
Hersonka.ru / Konstantin Bazin – Am Rande von Geníčesk befindet sich ein Massengrab für die Opfer des Faschismus während des Großen Vaterländischen Krieges. Das Denkmal verfiel, die ukrainischen Behörden kehrten ihm den Rücken zu. Die Menschen wollten diesen Verlust nicht hinnehmen und beschlossen, den historischen Ort zu verschönern, indem sie sich an Gennadij Maljukov * wandten. In einem Interview mit der Chèrsonka erzählte der Mann, wer ihm bei der Restaurierung des Massengrabs geholfen hat und wie die es die verfeindeten Seiten heute verbindet.

›Chèrsonka‹: Können Sie uns mehr über die Tragödie erzählen, die sich während des Krieges am Rande von Geníčesk ereignete?
Gennadij Maljukov: Im Jahr 1941, während der Besetzung von Geníčesk, gab es einen Panzergraben. Im Oktober oder November trieben die Faschisten etwa 500 Menschen zur Exekution. Sie töteten brutal Frauen, alte Menschen und Kinder. Das jüngste Kind war zwei Jahre alt. Auch Schuldirektoren und Kommunisten waren unter den Opfern. Die Nazis töteten vor allem Juden.
       Die zweite Hinrichtung fand im Februar 1942 statt. Weitere 300 Menschen starben durch die Hand der Angreifer. Später betrug die Gesamtzahl der Opfer 975, darunter 100 unschuldige Kinder!
›Chèrsonka‹: Wann wurde beschlossen, die Erinnerung an diese Ereignisse zu verewigen?
G.M.: Bereits zu Sowjetzeiten wurde an diesem Ort ein Denkmal errichtet. In den 70er Jahren wurden Schulkinder hierher gebracht. Dann geriet das Massengrab unter der ukrainischen Regierung in Vergessenheit und alles verfiel.
       Jetzt leben in Geníčesk noch viele Angehörige der Erschossenen. In der Hoffnung, die Erinnerung an ihre Vorfahren bewahren zu können, wandten sie sich an mich und baten mich, die Grabstätte in einen würdigen Zustand zu bringen.
›Chèrsonka‹: Wie haben Sie die Mittel für die Restaurierung aufgebracht?
G.M.: In diesem Jahr beschlossen mein Partner Sergej Muchin und ich vor dem 9. Mai, eine Spendenaktion zu organisieren. Viele Einwohner haben sowohl über Telegram als auch persönlich darauf reagiert. Die gemeinsame Erinnerung hat sogar Menschen mit unterschiedlichen politischen Ansichten zusammengeführt. Am Ende haben wir 150.000 Rubel gesammelt.
›Chèrsonka‹: Was konnten Sie mit dem gesammelten Geld tun?
G.M.: Wir haben das Geld für den Kauf von Fliesen verwendet und Handwerker bezahlt. Die Einwohner selbst haben auch sehr geholfen; sie spendeten Farbe und Pinsel. Außerdem gab es vorher nicht einmal eine Tafel, dass sich hier ein Massengrab befindet! Jetzt haben wir eine installiert. Wir haben das Denkmal gestrichen und die Randsteine wieder ausgerichtet. So haben wir dem Ort ein angemessenes Aussehen verliehen.
›Chèrsonka‹: Gibt es eine vollständige Liste mit den Namen der Erschossenen?
G.M.: Nein. Es gibt eine Teilliste, die sich im Heimatmuseum befindet, aber dort gibt es nur wenige Namen. Meistens handelt es sich um die Geretteten. Die Sache ist die, dass sich mehrere Tage nach den Schüssen der Boden im Graben bewegte, die Leute gruben ihn auf, in der Hoffnung, Überlebende zu retten….

Niemand ist vergessen und nichts ist vergessen – Photo: https://evocation.info
›Chèrsonka‹: Wie möchten Sie das Denkmal noch verschönern?
G.M.: Ich möchte den Platz neu mit Fliesen eindecken und auch Wasser für eine Grünfläche laufen lassen. Wir haben versucht, Rosen zu pflanzen, aber ohne Bewässerung hat das nicht funktioniert. Es wäre gut, eine Beleuchtung und neue Zuwegungen anzulegen, denn die Straße ist zugewachsen. Außerdem sollten hier Bänke aufgestellt werden, damit die Angehörigen sitzen und der Toten gedenken können.
›Chèrsonka‹: Sind Sie Vertreter einer Organisation?
G.M.: Wir vertreten keine Organisation. Wir sind ganz normale Geníčesker und nicht mehr.
* ehemaliger Unternehmer, dann Leiter des »Unsterblichen Regiments« und einer    Polizeieinheit in Geníčesk – https://evocation.info)


»
Goldener Herbst«
Dan-news.ru – Mehr als zwei Dutzend Hersteller aus der DNR präsentieren ihre Produkte auf der XXV. Russischen Agroindustriellen Ausstellung »Goldener Herbst« in Moskau. Dies berichtete heute der Pressedienst des Ministeriums für Landwirtschaft und Ernährung der DNR.

Photo: https://dnr-news.ru
       Insbesondere Wurstwaren der Firma Kolbiko, des Fleischkombinats Jenàkijevo und der Einzelhandelskette Gornjak werden ausgestellt- […] Berühmte Donezker Süßwarenhersteller wie die Fabrik Donko, sowie die Firmen Lakond und Lučiáno sind auch auf der Ausstellung vertreten. Sowohl die Slavolija‹-Gruppe als auch die Kette »Lebensmittel des Donbass« zeigen Saucen, Mayonnaisen und Nudeln. Der Getreideanbau ist mit der Èkoprod AG und der Roz-Ágro GmbH vertreten, und auch die Donezker Brauerei (DPZ) nimmt an der Ausstellung teil.
Artjom Kramarenko, stellvertretender Vorsitzender der Regierung der DNR und Minister für Landwirtschaft und Ernährung, nimmt an der Veranstaltung teil. Laut seinem
Telegram-Kanal hatte er schon Zeit für mehrere Arbeitstreffen, insbesondere mit Pavel Kosov, dem Chef von RosÁgroLízing, und Vertretern der Unternehmensgruppe »Chance«. Der Aufbau des
Donezker Standes dauerte drei Tage. Er lockt mit großen beleuchteten Installationen mit in der Republik angebauten Äpfeln oder den berühmten Bonbons
›Strelà‹ (»Pfeil«). Das DPZ organisiert eine Bierprobe.
       Die Ausstellung »Goldener Herbst« wurde heute eröffnet und läuft noch bis zum 7. Oktober. Es handelt sich um das jährliche Schlüsselereignis der Agrarindustrie des Landes, bei dem die besten Errungenschaften des agroindustriellen Komplexes vorgestellt werden, darunter Nutztierrassen, die größten Investitionsprojekte, Entwicklungen zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit und Finanzprodukte für die Agrarwirtschaft. In diesem Jahr findet die Ausstellung in der Moskauer Landwirtschaftsakademie ›K.A. Timirjazev‹ statt. Das Hauptthema ist die Entwicklung der Agrarwissenschaft. Die neuen Regionen nehmen zum ersten Mal an der Ausstellung teil. Nach Angaben des Lugansker Informationszentrums LIC präsentierte die LNR ihren Stand mit Produkten von fünf ihrer Unternehmen.

„Obwohl dort noch Menschen leben!“
Antifashist.com / Vadim Vološin – Fachleute der »Republikanischen Netzgesellschaft« (RSK) haben durch Beschuss der Ukraine zerstörte elektrische Anlagen wieder hergestellt und Ende September damit begonnen, die ersten Häuser in der zu Severodonezk gehörenden Siedlung Metjolkino, die über ein Jahr lang ohne Strom waren, wieder an die Versorgung anzuschließen. Dies wurde vom Pressedienst des Unternehmens berichtet.

       Die Feindseligkeiten „verursachten erhebliche Schäden an der Energieinfrastruktur, ihre Wiederherstellung ist nicht ganz einfach, aber der Energiesektor ist erfolgreich zu lösen“, erinnerte der Pressedienst.
       Das Dorf Metjolkino wurde infolge der Feindseligkeiten stark zerstört. Die meisten Häuser entlang der Hauptstraße existieren nicht mehr, so dass man beim Durchfahren des Dorfes den Eindruck gewinnen könnte, dass es völlig zerstört sei und niemand mehr dort lebte. Dies ist jedoch nicht der Fall; die rechte Seite des Dorfes, die weiter von der Straße entfernt ist, wurde von den Kämpfen so gut wie nicht berührt. Aber die Häuser sind seit dem Sommer 2022 ohne Sterom, Wasser und Gas.
       Erst Ende September teilte Luganskgaz mit, dass sie „die ersten Kunden in Metelkino wieder an das Gasnetz angeschlossen“ hätten, aber die gesamte Siedlung ist immer noch nicht angeschlossen. Die Wiederherstellungsarbeiten kommen nur langsam voran.
       Die Arbeiten zum Anschluss der Siedlung an die Stromversorgung begannen ebenfalls im September. Metjolkino ist nicht die einzige Siedlung, die nach wie vor nicht wieder ganz an das Stromnetz angeschlossen ist. Die gleiche Situation besteht zum Beispiel auch in der Siedlung Städtischen Typs Zolotoje, sowie in den Dörfren Borovskoje und Sirotino. Abgesehen von seltenen offiziellen Berichten kommen von dort praktisch keine Informationen, obwohl dort noch Menschen leben.
       Es ist erwähnenswert, dass bei dem Versuch der Energetiker, Metjolkino wiederherzustellen, auch in Severodonezk und Lisičansk der Strom ausfiel. Die Ursache dafür war nach offiziellen Angaben eine „technologische Fehlhandlung“.
       „Infolge einer technischen Störung an einer 110_kV-Freileitung waren die Bewohner in den Rayons ganz ohne Strom. Die Gesellschaft hat die Versorgung von über 27.000 kunden wieder hergestellt“, hieß es in der RSK. Offensichtlich waren die Netze den Stromspitzen beim Zuschalten nicht gewachsen. Am Morgen des 4. Oktober war die Stromversorgung erst teilweise wiederhergestellt.

Völlig ungeniert
Antifashist.com – Der ukrainische Bevollmächtigte „für den Schutz der ukrainischen Sprache“, Taras Kremen, hat erklärt, dass man in Odessa eine verstärkte Kontrolle über die Verwendung der russischen Sprache im Bereich der Werbung einführen wolle.
       „Odessa braucht eine verstärkte Kontrolle über die Einhaltung der Sprachgesetzgebung in den Bereichen Werbung und öffentliche Bekanntmachungen. Nur eine enge Zusammenarbeit der lokalen Selbstverwaltungsorgane mit den Unternehmen kann diese Situation verbessern“, schrieb Kremen in einem sozialen Netzwerk.

Ich (liebe) Odessa auf russisch
       Darüber hinaus forderte er den Bürgermeister der Stadt, Gennadij Truchanov, auf, ein Programm zu verabschieden, das Maßnahmen zur Kontrolle der Platzierung von Außenwerbung und der Verwendung fremdsprachiger Werbeschilder“ vorsieht. Seiner Meinung nach sollten Schilder in russischer Sprache entfernt werden.
       Am Vortag hatte Kremin einen Appell an den Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat (SNBO) und den Sicherheitsdienst (SBU) der Ukraine gerichtet, weil im Rayon Bolgrad in der Oblast Odessa häufig die russische Sprache verwendet würde (sic –  d. Übers.). Nach seinen Worten verstößt die Dominanz der russischen Sprache gegen die gesetzlichen Bestimmungen und schränkt die Rechte der Vertreter nationaler Minderheiten ein. Er hofft auf eine schnelle Reaktion des SNBO, des SBU und der lokalen Behörden.
       Zuvor war berichtet worden, dass in der Ukraine im Rahmen der laufenden „Entrussifizierung“ des Landes mehr als 1.400 Ortsnamen umbenannt werden müssten. Die Liste wurde von Philologen und Historikern ukrainischer Universitäten zusammengestellt.
       Ende April 2019 hatte das ukrainische Parlament ein Gesetz »Über die Gewährleistung des Funktionierens der ukrainischen Sprache als Staatssprache« verabschiedet. Das Dokument sieht vor, dass in staatlichen und lokalen Behörden, Bildungseinrichtungen, Krankenhäusern und im Dienstleistungssektor ausschließlich die ukrainische Sprache verwendet werden dürfe.
       Die Verwendung der russischen Sprache, die von einer beträchtlichen Zahl von Ukrainern gesprochen wird, wäre damit ausgeschlossen. Verstöße gegen das Gesetz werden mit einem Bußgeld von 3.400 Griwna (etwa 7.400 Rubel) geahndet.

Quellen:
Lugansker Informationszentrum (LIC) – Lug-info.com
Donezker Nachrichtenagentur (DAN) – Dan-news.ru
Vsjo o DNR – Vsednr.ru
›Kultúra Donbàssa‹ (DNR-Ministerium) – Culture-dnr.ru
Lenta Novostej (ZOV)
•  LNR – Lnr-news.ru              •  DNR – Dnr-news.ru                   •  Charkov – News-kharkov.ru
  Zaporòžje – Zp-news.ru     •  ChersonKherson-news.ru    •  OdessaNews-odessa.ru
Chèrsonka – Hersonka.ru
Krim-
Informationsagentur (KIA) – Kianews24.ru
Lènta Nóvostej Krýma –
Crimea-news.com
Novoròssija – Novorosinform.org                             »Analytischer Dienst des Donbass« – Asd.news
»Analytischer Dienst des Donbass« – Asd.news       »Donezker Eisenbahn« (DŽD) – Dnrailway.ru
›Àntifašìst – Antifashist.com                                        Moskòvskij Komsomòlec – Mk.ru
›ÀntimajdánAntimaydan.info                                  Argumènty i Fàkty – Aif.ru

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