Presseschau vom 26.08.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

Abends:

 

De.sputniknews.com: Europäische Rabbiner positiv erstaunt über fehlenden Antisemitismus in Russland
Europäische Rabbiner haben bei ihrem Treffen in Moskau ihr Erstaunen über fehlenden Antisemitismus in Russland geäußert, sagte der Oberrabbin Russlands, Berel Lazar.
„Das wichtigste Problem, das es heute in Europa gibt, besteht darin, dass unsere Brüder eine neue Welle des Antisemitismus erleben, die es seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben hat“, sagte Lasar.
Viele Teilnehmer haben laut dem Oberrabbiner bemerkt, dass man in Moskau frei durch die Stadt gehen kann. Dabei brauche man keine Angst zu haben, selbst in religiöser Kleidung fühle sich man in Sicherheit.
An der Veranstaltung in der russischen Hauptstadt nahmen etwa 500 Rabbiner aus mehr als 30 europäischen Ländern teil. Die Geistlichen gedachten der jüdischen Soldaten des Zweiten Weltkrieges. Bei dem Forum wurden die Terrorbekämpfung, die Lage der jüdischen Gemeinden in Russland und anderen Ländern sowie der Dialog zwischen verschiedenen Nationen und Religionen besprochen. Zudem erörterten die Rabbiner die Zukunft des Judentums in Europa.
In Europa hat die Zahl der Verbrechen gegenüber Juden in letzter Zeit zugenommen. Am 19. August war ein Mann in Straßburg mit einem Messer auf einen Rabbiner losgegangen. Dabei hatte er „Allahu Akbar“ gerufen. Im November 2015 hatten drei Unbekannte in Marseille einen jüdischen Lehrer auf offener Straße angegriffen. Im Februar desselben Jahres wurde in Kopenhagen ein Wachmann vor einer Synagoge erschossen.

 

Vormittags:

 

Dnr-online.ru: Gestern kommentierte das Republikoberhaupt Alexandr Sachartschenko während der Pressekonferenz die Ernennung eines neuen Bürgermeisters für Jasinowataja.
„Heute habe ich während einer Besprechung mit Vertretern der Verwaltung von Jasinowataja den neuen Bürgermeister der Stadt Oleg Morgun vorgestellt. Jetzt werden als Bürgermeister der Städte und Bezirke hauptsächlich Wirtschaftsexperten ernannt. Die Etappe, wo die Städte von Militärs geleitet wurden, geht vorbei.
Jetzt ist das Wichtigste, dass sich um die Einwohner der Republik gekümmert wird, die Entwicklung der Städte, die Erhaltung der lebensnotwendigen Infrastruktur. Deshalb laufen im Moment solche Kaderwechsel. Die Realität ändert sich und jetzt steht das Wohlergehen des Volkes an erster Stelle. Kämpfen können wir, wir sind stark genug, um auf jede Gefahr angemessen zu antworten.
Jetzt müssen wir alles tun, damit die Einwohner sich sicher fühlen, dass sie sehen, dass die Organe der Republik einen sozialen Staat aufbauen“, sagte Alexandr Sachartschenko.

 

Lug-info.com: Mehr als 70% der Heizwerke der Republik sind für die Heizperiode bereit, teilte das Ministerium für Bauwesen und Kommunalwirtschaft der Republik mit.
„Der Stand am 24. August ist so, dass von 740 Heizwerken in der Republik 548 für den Betrieb in der Heizperiode bereit sind, das sind 74% der Gesamtzahl“, heißt es in der Mitteilung.
„Die Länge der Heizleitungen in der Republik beträgt 540.351 km, davon sind 350.569 km betriebsbereit, also 65%“, teilte das Ministerium mit.
Von allen Regionen der Republik ist Altschewsk am weitesten auf die Heizperiode vorbereitet – 93%, am wenigsten Perwomajsk – 46%.
Das Ministerium erläuterte, dass zu den Problemen bei der Vorbereitung zur Heizperiode der Zugang zu geschlossenen Wohnungen gehört.
„Wir haben nicht die Möglichkeit die Heizsysteme zu reparieren, wenn die Bewohner abwesend sind. Besonders aktuell ist die Frage für Perwomajsk“, unterstrich das Ministerium.
Außerdem gibt es ein Defizit an Wasser, um den Druck in den Heizrohren abzusichern.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden viermal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte heute die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Das Gebiet am Denkmal des Fürsten Igor wurde mit Granatwerfern aus Richtung Staniza Luganskaja beschossen.
Aus Richtung Mironowskij wurde das Gebiet von Logwinowo mit Mörsern des Kalibers 82mm beschossen.
Ebenfalls mit 82mm-Mörsern wurde aus Richtung Rassadki das Gebiet von Sansharowka beschossen.
Das Gebiet von Kalinowo wurde aus Richtung Nowoswanowka mit Granatwerfern beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„Von 19:00 bis 1:10 Uhr hat die ukrainische Seite mit Artillerie des Kalibers 122mm und Panzergeschützen die Dörfer Jasnoje und Jelenowka bei Dokutschajewsk, das Gebiet des Donezker Flughafens, die Dörfer Mineralnoje bei Jasinowataja und Sachanka im Nowoaswoskij-Bezirk beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Außerdem verwendete die ukrainische Armee Mörser. Beschossen wurden vom Gegner auch Trudowskije und Alexandrowka im Westen von Donezk sowie die Dörfer Leninskoje und Kominternowo im Nowoaswoskij-Bezirk im Süden der DVR.
Die Quelle fügte hinzu, dass insgesamt von den Positionen der ukrainischen Soldaten 185 Mörsergranaten der Kaliber 82 und 120mm, 39 Panzergeschosse und 21 Artilleriegranaten abgefeuert wurden.
„Es gab etwa 15 Treffer auf das Territorium des Bergwerks „Oktjabrskij Rudnik“, um 4:45 Uhr morgens  haben sie begonnen und etwa nach 20 Minuten aufgehört. Das Territorium des Bergwerks ist stark betroffen“, teilte der Leiter der Bezirksverwaltung des Kujbyschewskij-Bezirks von Donezk Iwan Adamez mit.
Er fügte hinzu, dass es keine Toten und Verletzten gibt, in der Nähe befindliche Häuser wurden nicht beschädigt.

 

Dnr-online.ru: In den vergangenen Sommermonaten haben in den Ferieneinrichtungen am Asowschen Meer über die Gewerkschaften mehr als 5000 Arbeiter der staatlichen Kohleunternehmen und Mitglieder ihrer Familien Urlaub gemacht, teilte der Vorsitzende der Gewerkschaftsföderation der DVR Maxim Parschin mit.
„In diesem Jahr haben wir uns besser auf die Sommerferienzeit vorbereitet als im letzten. Mit den Mitteln der Gewerkschaft der Arbeiter des Kohlebereichs der DVR wurden mit Unterstützung des Kohle- und Energieministeriums des DVR drei Ferieneinrichtungen am Asowschen Meer vorbereitet. Dort wurden die Bedingungen für eine vollwertige Erholung der Bergleute und ihrer Familien geschaffen. Die Sommersaison ist noch nicht beendet und in diesen Ferieneinrichtungen erholen sich auch jetzt noch unsere Werktätigen.
Außerdem haben viele Bergleute die Möglichkeit genutzt, in den beiden Sanatorien in Tores und Sneshnoje etwas für ihre Gesundheit zu tun.

 

Dnr-online.ru: Die Eröffnung neuer Abbaugebiete und das Wachsen des Förderumfangs bei Kohle erlauben es, die sozialen Probleme der Arbeiter des Kohlesektors der Republik zu lösen, vor allem die Rückstände bei der Auszahlung der Arbeitsentgelte zu verringern. Dies erklärte in einem Interview mit der offiziellen Seite der DVR der Kohle- und Energieminister der DVR Eduard Golenko.
„Von unserem Ministerium wurde ein Programm zur Tilgung der Rückstände bei den Entgeltzahlungen an die Arbeiter des staatlichen Bereichs der Kohleindustrie der Republik ausgearbeitet und jetzt realisiert“, informierte Eduard Golenko.
„In dem staatlichen Unternehmen „Toresantrazit“ betragen die Rückstände bei den Entgeltzahlungen heute nur noch einen Monat. In den anderen staatlichen Unternehmen, die zum Kohle- und Energieministerium gehören, beträgt der Rückstand noch zwei, manchmal drei Monate, aber diese Lücke verringert sich stetig. Man kann eindeutig sagen, dass der mehrmonatige Rückstand bei den Entgeltzahlungen schon überwunden ist“, sagte der Vorsitzende der Gewerkschaftsföderation der DVR Maxim Parschin.

 

Nachmittags:

 

Dan-news.info: Das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko hat heute mit Medaillen und Auszeichnungen herausragende Arbeiter des Kohlebereichs ausgezeichnet. Die Zeremonie fand in feierlicher Atmosphäre im Gebäude der Administration des Republikoberhaupts statt.
Die Veranstaltung fand aus Anlass des Tags der Bergleute statt, der traditionell am letzten Sonntag im August begangen wird. Auszeichnungen erhielten Ausschachtarbeiter, Bergarbeiter, Leiter von Abteilungen und weitere Spezialisten aller kohlefördernden Unternehmen der Republik.
„Ich bin heute glücklich euch zum Berufsfeiertag zu gratulieren. Wir schätzen eure Arbeit, umso mehr unter den Bedingungen, in denen wir uns heute befinden – Krieg und ökonomische Blockade. Der Beruf des Bergmanns ist wirklich einer der schwersten. Dank eurer Arbeit erhält die Republik Kohle und wir haben die Möglichkeit, Entgelte und Sozialzahlungen auszuzahlen“, sagte Sachartschenko.
Das Republikoberhaupt zeichnete elf Bergleute mit Medaillen „Für Heldentum bei der Arbeit“ aus, zehn erhielten die Auszeichnung „Verdienter Bergmann“.
An der Zeremonie nahmen der Kohle- und Energieminister Eduard Golenko und der Vorsitzende der Gewerkschaftsföderation Maxim Parschin teil. Dem Republikoberhaupt wurde die Auszeichnung „Bergmannsruhm“ 1. Grades überreicht und ihm wurde ein Stück Kohle geschenkt, die aus dem am 24. August eröffneten Stollen im Bergwerk „Progress“ in Torez stammt.
Die Geschichte des Tages der Bergleute begann zur Zeit der Sowjetunion. Nach dem Zerfall der UdSSR wird er wie zuvor in den Ländern des postsowjetischen Raums am letzten Sonntag im August begangen. Das Datum wurde nicht zufällig gewählt. In der Nacht vom 30. auf den 31. August 1935 stellte der Bergmann A. G. Stachanow einen Rekord auf, er förderte in einer Schicht 102 Tonnen bei einer Normen von 7 Tonnen, dies war der Beginn der Stachanowbewegung.

 

Lug-info.com: Bürger europäischer Staaten, die an den Kämpfen im Donbass an der Seite der Republiken teilgenommen haben und bleiben möchten, können einen Pass der LVR erhalten. Dies erklärte heute auf einer Apparatsbesprechung des Ministerrats das Republikoberhaupt der LVR Igor Plotnizkij.
„Mir liegen Anträge von Ausländern vor, die sich auf unserem Territorium befinden, an den Kämpfen teilgenommen haben und sagen: „wir wollen nicht zurückkehren, wir wollen hier bleiben und hier leben, arbeiten und wenn es nötig ist auch kämpfen“, berichtete er.
„Es sind Europäer, die bleiben wollen. Deshalb nehmen Sie all diese Dokumente und fangen Sie an zu arbeiten. Wenn noch irgendetwas zusätzlich benötigt wird, nehmen Sie dies und beginnen Sie, den Soldaten Pässe auszugeben. Berichten Sie nächste Woche, wie viele ausgegeben wurden“, wies Plotnizikij an.
Der Innenminister der LVR Igor Kornet erklärte, dass am 8. September eine Regelung in Kraft tritt, nach der Europäer einen LVR-Pass erhalten können.

 

Ukrinform.ua: Seit Beginn der Antiterror-Operation in der Ostukraine ist der Titel „Held der Ukraine“ an 26 Soldaten der ukrainischen Armee verliehen worden.
Etwa 11.000 Militärs erhielten andere staatliche Auszeichnungen, sagte am Freitag die Sprecherin des Verteidigungsministeriums der Ukraine Oxana Hawryljuk vor der Presse. Zum Tag der Unabhängigkeit seien rund 2.500 Soldaten ausgezeichnet worden.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz hat sich nicht wesentlich verändert und bleibt angespannt.
„Die ukrainische Führung verletzt weiter die Minsker Vereinbarungen bezüglich der Stationierung von Waffen und Militärtechnik. So wurden im Gebiet von Trjochisbjonka eine Batterie Mehrfachraketenwerfer „Grad“ und Panzer aus dem Bestand der 24. Brigade stationiert, ebenfalls traf dort die Spezialabteilung des Innenministeriums der Ukraine „Heilige Maria“ mit 40 Mann, drei gepanzerten Fahrzeugen „Hammer“, zwei Lastwagen „Ural“ und zwei Einheiten Panzertechnik ein“, teilte Marotschko mit.
Das ukrainische Kommando verheimlicht nach wie vor die Verluste an Personal in der sogenannten „ATO“-Zone.
„Im Gebiet von Popasnaja starb während einer nächtlichen Verlegung einer Batterie Haubitzen D-30 auf die Feuerpositionen ein Offizier der 59. Brigade. Er kam ums Leben, als ein Fahrzeug auf eine Artilleriegeschütz auffuhr“, fügte der Major hinzu.

 

De.sputniknews.com: Die vom Westen gegen Russland verhängten Sanktionen haben absolut nichts gebracht, besonders in den empfindlichen Bereichen, auf die sie sich auswirken sollten. So kommentierte der slowakische Premier Robert Fico seine Verhandlungen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau. Das meldet die Bratislavaer Zeitung „Pravda“ am Freitag.
„Ich denke, dass die Zeit gekommen ist, diesem Problem durchaus rational gegenüberzustehen und zu gestehen, dass die Sanktionen (gegen Russland – Anm. d. R.) sowohl der EU als auch Russland Schaden zufügen“, so Fico.
Ihm zufolge muss die Slowakei als EU-Mitglied einerseits den Beschluss über die Russland-Sanktionen achten, andererseits gefallen der Republik diese Sanktionen nicht. Unter anderem sei es unlogisch, eine Liste von Menschen zusammenzustellen, die nicht durch EU-Länder reisen dürften.
„Einerseits sagen wir, dass die Streitigkeiten mittels Dialog gelöst werden müssen, andererseits können wir selbst diesen Dialog nicht führen“, sagte der Premier.
Am Donnerstag hatte in Moskau ein Treffen zwischen Putin und Fico stattgefunden.
Die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Russland und der EU hatten sich nach dem nationalistisch geprägten Umsturz in der Ukraine von 2014 verschlechtert.
Nach dem Beitritt der Krim zu Russland verhängten die USA und – auf ihr Drängen hin – die EU in vier Etappen politische und wirtschaftliche Sanktionen gegen Russland.
Moskau konterte mit einem Einfuhrverbot für eine ganze Reihe von Lebensmitteln aus den Ländern, die zuvor Sanktionen gegen Russland verhängt hatten.
Im Juni hatte Brüssel seine Sanktionen gegen Russland um sechs Monate, bis Ende Januar 2017, verlängert. Russlands Präsident Wladimir Putin hatte eine Anordnung über die Verlängerung des Lebensmittel-Embargos, das als Gegenreaktion auf die Sanktionen des Westens gegenüber Russland eingeführt wurde, bis zum 31. Dezember 2017 unterzeichnet.

 

Ukrinform.ua: Die stellvertretende Sprecherin der Werchowna Rada der Ukraine Irina Geraschtschenko hat Belorussland aufgerufen, zu den Wahlen zur Staatsduma der Russischen Föderation auf der besetzten Krim keine Beobachter zu entsenden.
Geraschtschenko erklärte dies auf einer Pressekonferenz in Minsk.
„Wir wissen, dass die Russische Föderation Wahlen im September Wahlen zur Staatsduma ab hält. Die ukrainische Seite appelliert an alle unsere internationalen Partner, an alle unsere Nachbarn, auf die Entsendung von Beobachtern auf besetzte Gebiete, namentlich die Krim., zu verzichten. Die Ukraine erkennt diese Wahlen nicht an, die auf der Ukraine gestohlenem Land stattfinden.“, sagte Geraschtschenko.
Zuvor hatte das Ministerium für die besetzten Gebiete und Binnenvertriebene erklärt, dass Personen, die bei der Organisation der Wahlen zur Staatsduma der Russischen Föderation auf dem Territorium der Krim mitwirken, strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden.
Die Wahlen sind für den 18. September geplant.
Wie Ukrinform bereits berichtete, wird die OSZE keine Beobachter zu den Wahlen zur Staatsduma auf die Krim entsenden.

 

De.sputniknews.com: Solidarität: Russische Olympia-Handballerinnen spenden Preisgeld an Paralympioniken.
Das russische Frauen-Handball-Team, das bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro Gold gewonnen hatte, will 1,5 Millionen Rubel (etwa 20.000 Euro) an russische paralympische Sportler überweisen, die von der Paralympiade ausgeschlossen sind. Dies berichtet die Agentur R-Sport.
„Sie (die russischen Olympia-Handballerinnen – Anm. d. Red.) haben die Entscheidung getroffen, dass jede von ihnen 100.000 Rubel aus ihren Preisgeldern nimmt und an das Paralympische Team weiterleitet. Die Gesamtsumme beträgt demnach 1,5 Millionen Rubel. Sie werden an einen Empfänger gerichtet, der vom nationalen Paralympischen Komitee Russlands genannt wird, als Unterstützung derjenigen, die an den Paralympischen Spielen nicht teilnehmen werden. Ich begrüße diese Initiative komplett: gut gemacht, ich bin sehr dankbar dafür“, sagte der Präsident des russischen Handballverbandes, Sergej Schischkarew, gegenüber der Agentur.
Mit der Überweisung der Preisgelder sei bereits begonnen worden. Bereits Anfang nächster Woche wird sich Schischkarew eigenen Angaben zufolge an das nationale Paralympische Komitee Russlands wenden, das dann einen Empfänger und ein Konto wählt. Nächste Woche könne man bereits die erfolgreiche Überweisung bekanntgeben.
Schischkarew teilte außerdem mit, dass er den paralympischen Handball entwickeln will. „Ich hoffe, dass wir im Verband in Zukunft systematische Beziehungen zu unserem Paralympischen Komitee aufbauen werden und wir damit die Entwicklung des Paralympischen Handballs fördern können.“
Der Internationale Sportsgerichthof CAS hatte am 23. August die russische Klage gegen das Urteil des Internationalen Paralympischen Komitees zum Ausschluss der russischen Delegation von den Paralympischen Spielen 2016 abgewiesen und die Komplett-Sperre für Russland bekräftigt.

 

Lug-info.com: Mitarbeiter des Staatssicherheitsministeriums der LVR haben einen Agenten des Sicherheitsdienstes der Ukraine festgenommen. Dies teilte das Pressezentrum des Staatssicherheitsministeriums mit.
„Im Rahmen der Arbeit zur Aufdeckung und Unterbindung von Erkundungs- und Sabotageaktivitäten durch Agenten ausländischer Spezialdienste zum Schaden der Sicherheit und der Interessen der LVR, wurde von Mitarbeitern des Staatssicherheitsministeriums der LVR der Einwohner der Belowodskij-Bezirks Anatolij Alexandrowitsch Semirenko, geb. 1993, unter dem Verdacht der Spionage und Anwerbung von Soldaten der Volksmiliz der LVR zu Gunsten des Sicherheitsdienstes der Ukraine festgenommen“, heißt es in der Mitteilung.
Das Ministerium berichtete, dass Semirenko, der zuvor Dienst bei der Volksmiliz geleistet hatte, auf die provokativen Erklärungen ukrainischer Spezialdienste über die Realisierung des Programms „Du wirst zu Hause erwartet“ hereingefallen und auf das von den Kiewer Truppen kontrollierte Territorium des Belowodskij-Bezirks des Lugansker Landes gefahren war. Bei der Ankunft wurde er festgenommen, des Separatismus beschuldigt und unter Androhung von Repressionen gegen seine Verwandten von Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes der Ukraine angeworben.
Semirenko wurde das operative Pseudonym „Belyj“ zugeordnet und die Aufgabe gegeben, Soldaten der LVR anzuwerben sowie Informationen sozialökonomischen und militärischen Charakters zu sammeln. Für Informationen über Bewegungen von Soldaten, Militärtechnik und über andere wesentliche Ereignisse in der Republik wurden dem Agenten Geldprämien versprochen.
„Beim Versuch die übertragenen Aufgaben zu erfüllen – in die Reihen der Volksmiliz zurückzukehren – wurde „Belyj“ entlarvt und von Mitarbeitern des Staatssicherheitsministeriums festgenommen“, teilte das Ministerium mit.
„Aufgrund dieses Sachverhalts wurde gegen Semirenko ein Strafverfahren gemäß § 336 Strafrechtsbuch der LVR „Spionage“ eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an“, teilte das Ministerium mit.

 

De.sputniknews.com: In der nordukrainischen Stadt Baraniwka haben Aktivisten ein Bildnis von Jesus Christus zerstört, da es als „separatistisch“ eingestuft wurde, wie örtliche Medien berichten.
Das Bild vom Antlitz Jesu und dem Evangelium-Zitat „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ ist am 23. August von Aktivisten mit Farbe beschmiert worden.
„Jede Äußerung oder auch nur Hauch von Separatismus oder „Russkij Mir“ („Russische Welt“, ein ideologisches Kulturkonzept – Anm. d. Red.), wird ungeachtet der Ränge oder Parteizugehörigkeit aus der Welt geschafft“, betonte der Abgeordnete des Stadtrats, Oleg Kowalskij.
Man habe den Künstlern des Bildes zunächst vorgeschlagen, die Wand mit dem Bild selbst zu tünchen. Aber die hätten sich, nachdem sie doch den Auftrag von der Stadtverwaltung bekommen hatten, geweigert.
„Dann haben wir es einfach selber gemacht“, fügte Kowalskij hinzu. Statt des Jesusbildes sollen nun Nationalflaggen an der Wand erscheinen. Offenbar ist damit auch die rot-schwarze Fahne der Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA) gemeint, mit der die Aktivisten dann vor der Wand für ein Foto posierten.
Die beiden ukrainischen Nationalisten-Organisationen OUN und UPA hatten im Zweiten Weltkrieg in der Westukraine auf der Seite der Wehrmacht gegen die Sowjetarmee und andere Staaten der Anti-Hitler-Koalition gekämpft. Im Sommer 1943 verübten die Nationalisten ein Massaker an der polnischen Zivilbevölkerung in Wolhynien.
Am 9. April 2015 hatte das ukrainische Parlament (Rada) in einem Gesetz die ehemaligen Mitglieder der beiden Organisationen als Unabhängigkeitskämpfer eingestuft und ihnen gesetzlich weite Sozialprivilegien gewährt.

 

Dnr-online.ru: Heute traf sich das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko mit einer Initiativgruppe des Stadtteils Administratiwnyj des Kujbyschewskij-Bezirks und der Wsletnaja-Straße im Kiewskij-Bezirk von Donezk. An dem Treffen nahmen auch der Bürgermeister von Donezk Igor Martynow, der Leiter der Verwaltung des Kiewskij-Bezirks Walentin Lewtschenko und der stellvertretende Leiter der Verwaltung des Kujbyschewskij-Bezirks Iwan Adamez teil.
„Unser heutiges Treffen ist den Problemen der von Zerstörungen betroffenen Bezirke von Donezk gewidmet. Vor kurzem war ich im Petrowskij-Bezirk und habe bei der Unterhaltung mit Einwohnern erfahren, dass sie enttäuscht sind, dass wir die Probleme der von Zerstörungen betroffenen Bezirke nicht aufnehmen: ständig gibt es Beschüsse, Häuser werden zerstört.
Ich wende mich an Sie und an alle Einwohner von Donezk: Wir kennen eure Probleme, wir sehen sie und bemühen uns, sie nach Möglichkeit zu lösen.
Heute ist unser Treffen den Problemen gerade Ihrer Bezirke gewidmet. Ich bin bereit alles anzuhören, was die Führung der Republik tun muss. Alles, was in unseren Kräften steht, werden wir unbedingt tun. Sie, die in diesen Bezirken leben, sehen, welche Hilfe Sie brauchen und was getan werden muss. Ihre Meinung ist von uns sehr wichtig“, sagte Alexandr Sachartschenko.
Igor Martynow sagte nach dem Treffen, dass alle Fragen und Probleme der Einwohner dieser Bezirke aufgenommen und unter Kontrolle der Führung der Republik genommen wurden.
„Die Hauptfrage, die auf dem Treffen aufgeworfen wurde, betrifft das Haus 11A auf der Wsletnaja-Straße. Diese Frage besteht schon lange, es ist eines der Häuser, die als erste unter den Beschüssen der ukrainischen Streitkräfte gelitten haben. Die Menschen interessiert, wann dieses Haus wieder aufgebaut wird oder ob Kompensationen gezahlt werden.
Die Einwohner des Stadtteils Administratiwnyj hatten hauptsächlich soziale Fragen, die vor Ort gelöst wurden. Eines der Hauptprobleme ist die Ausgabe von Trinkwasser im Stadtteil. Leider wird dorthin bisher nur Brauchwasser geliefert. Mit diesem Problem befassen wir uns schon, aber seine Lösung ist mit den Kämpfen verbunden“, sagte Igor Martynow.
Nach den Worten Igor Martynows erhielt die Initiativgruppe Antworten auf all ihre Fragen. Alle Probleme der Menschen wurden angehört und – das ist das Wichtigste – die Einwohner der Bezirke haben eine konkrete Lösung dieser Probleme gesehen.

 

Lug-info.com: Die medizinischen Einrichtungen der LVR haben 270 Ärzte nach Abschluss der Ausbildung eingestellt. Dies berichtete heute der Gesundheitsminister der LVR Igor Soljanik.
Er erläuterte weiter, dass die Einrichtungen des Gesundheitswesens der Republik nur zu 60% mit medizinischem Personal ausgestattet sind.

 

Dan-news.info: Die erste und bis heute einzige weibliche Panzerbesatzung in der DVR hat in diesem Jahr an dem Panzerwettbewerb teilgenommen, der gestern auf dem Truppenübungsplatz „Tores“ stattgefunden hat. Dies teilte heute das operative Kommando der DVR mit.
„In diesem Jahr nimmt an den Wettbewerben, die gestern begannen, eine besondere Mannschaft teil, die vollständig aus jungen Frauen besteht: der Kommandeurin des Panzers, der Mechanikerin-Fahrerin und der Schützin, die gleichzeitig stellvertretende Leiterin des Stabs des Panzerbataillons ist“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Die jungen Frauen haben einen Panzerausbildungskurs auf einem Übungs-T-64 durchlaufen, dann auf ihrem eigenen T-72-Panzer. Die Konkurrenten der Frauenmannschaft sind die Teams aller Einheiten und Truppenteile der Republik.
„Als Erkennungszeichen hat ihr Panzer, außer den taktischen Zeichen und der Ordnungsnummer, die normalerweise an Militärtechnik zu finden sind, auch ein Scherzemblem in der Form eines Hackenschuhs“, wurde im Kommando berichtet.
Nach Angaben des operativen Kommandos der DVR erfüllen am ersten Tag des Wettbewerbs alle Teilnehmer je drei individuelle Wettbewerbe auf drei Runden. Die Gesamtlänge beträgt 16km. Die Panzerfahrer überwanden hypothetische Minenfelder, Panzersperrhügel, erfüllten Aufgaben zur Ortung von Zielen und trafen sie mit dem Hauptgeschütz, Abwehrmaschinengewehren und Kalaschnikows. Die zweite Etappe des Turniers beginnt am 29. August. „Dann werden auch die Ergebnisse der Wettbewerbe und das Siegerteam bekannt gegeben“, fasste der Gesprächspartner zusammen.

 

De.sputniknews.com: Die Präsidenten Russlands und der Türkei, Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan, haben in einem Telefonat die Lage in Syrien erörtert. Beide Staatschefs haben die Bedeutung der gemeinsamen Anstrengungen im Kampf gegen den Terrorismus betont, teilte die Pressestelle des Kremls am Freitag mit.
„Die Staatschefs hatten einen gründlichen Meinungsaustausch zur Situation in Syrien. Dabei wurde die Bedeutung der gemeinsamen Bemühungen im Bereich des Kampfes gegen den Terrorismus betont“, so die Meldung.
Die russische Operation gegen die terroristischen Organisationen Daesh (auch IS, „Islamischer Staat“) und Dschebhat an-Nusra auf syrischem Territorium hatte am 30. September 2015 begonnen
Wie der Kreml mitteilte, haben Putin und Erdogan unter anderem die bilaterale Kooperation zwischen Moskau und Ankara besprochen.
„Man hat sich darauf verständigt, die persönliche Kommunikation auf der bilateralen und internationalen Agenda fortzusetzen“, hieß es.
Außerdem haben die Staatschefs Fragen der weiteren Entwicklung der russisch-türkischen Zusammenarbeit in der Politik sowie in Handel und Wirtschaft besprochen, basierend auf den Vereinbarungen, die bei dem Treffen in Sankt Petersburg am 9. August getroffen worden waren, erläuterte die Pressestelle.
Wie die Agentur Anadolu unter Berufung auf einen Sprecher des Präsidialamtes in Ankara meldet, informierte Erdogan Putin über die türkische Militäroffensive in Nordsyrien. Darüber hinaus sollen sich beide Staatschefs auf Hilfstransporte nach Aleppo verständigt haben. Laut Anadolu vereinbarten Putin und Erdogan zudem einen bilateralen Termin am Rande des G20-Gipfels (4. und 5. September) in China.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR, Generalmajor Denis Sinenkow
Guten Tag! Heute stelle ich ein weiteres Mal die Ereignisse der letzten Woche vor.
Ich will auf die zielgerichteten Beschüsse von Objekten der zivilen Infrastruktur durch die ukrainischen Streitkräfte, die Schaffung von Spannungsherden in Richtung Gorlowka, Donezk und Mariupol durch die militärisch-politische Führung der Ukraine, die fortgesetzte Politik des Genozids der Zivilbevölkerung von Seiten der ukrainischen Truppen, die Aktivierung der Tätigkeit von Spezialoperationskräften der ukrainischen Streitkräfte in der Republik sowie auf die massenhafte Verheimlichung nicht kampfbedingter Verluste der ukrainischen Streitkräfte eingehen.
Im Zeitraum vom 20. bis zum 26. August wurden grundlegende Anstrengungen zur militärischen Ausbildung in den Abteilungen der Volksmiliz der DVR in Vorbereitung auf die Durchführung von taktischen Bataillonsübungen gelegt, mit dem Ziel, Fertigkeiten bei der Ausarbeitung von Entscheidungen der Koordination der Volksmiliz zur Abwehr von Angriffshandlungen des Gegners in den wahrscheinlichen Richtungen zu erwerben, auf die Durchführung taktischer Übungen zum Absetzen von Landetruppen an der Küste, zur Einrichtung von Befestigungen an der Grenze und zu Angriffen in die Tiefe der Verteidigung des Gegners sowie auf den Wettbewerb zur Feststellung der besten Panzermannschaft unter den Einheiten und Truppenteilen.
Im Verlauf der Woche haben die ukrainischen Truppen 3004-mal Ortschaften der Republik beschossen, dabei hat der Gegner 2518-mal durch die Minsker Vereinbarungen verbotene Waffen verwendet.
Intensiv beschossen wurden Ortschaften und Infrastrukturobjekte entlang der gesamten Kontaktlinie.
Im Zeitraum vom 1. bis 26. August wurden durch das Feuer der ukrainischen Artillerie 202 Häuser in Sajzewo, Gorlowka, Jasinowataja, Dokutschajewsk, Kominternowo, in den Bezirken Kiewskij, Kirowskij und Petrowskij von Donezk zerstört oder beschädigt.
In Folge der Beschüsse von Ortschaften der Republik durch die Straftruppen starben fünf Soldaten der Volksmiliz der DVR und fünf wurden verletzt. Es starben sieben zivile Einwohner und 26 wurden verletzt.
Die Verantwortung für den Tod der Zivilisten und die Zerstörung von Ortschaften der Republik liegt bei den folgenden Kriegsverbrechern: Gobatrjuk, Wodolaskij, Sabolotnyj, Subanitsch, Pantschenko und Goras, die offen das eigene Volk vernichten und dabei die Unterstützung des blutigen Kiewer Regimes verspüren.
Wie zuvor ist eine Verstärkung der Luftaufklärung des Gegners mit Hilfe von Drohnen festzustellen, die die Korrektur des Feuers der Artillerieabteilungen auf Ortschaften der Republik vornehmen. Es wurden Flüge von sieben Drohnen festgestellt, was von einem völligen Rückzug des ukrainischen militärischen Kommandos von der Erfüllung der Minsker Vereinbarungen zeugt, wenn Drohnen als Mittel zur Aufklärung und zur Führung der Artillerie verwendet werden.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin Verschiebungen von durch die Minsker Vereinbarungen verbotener Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie fest. Dadurch wurde die Kräftegruppierung des Gegners verstärkt.
So wurden folgende Standorte entdeckt:
In Richtung Gorlowka – ein Zug Mehrfachraketenwerfer „Grad, eine Batterie 122mm-Haubitzen D-30, eine Batterie 122mm-Haubitzen „Gwosdika“ und ein Zug 120mm-Mörser.
In Richtung Donezk – eine Batterie 152mm Haubitzen „Akazija“, zwei Batterien 122mm-Haubitzen „Gwosdika“, ein Zug 122mm-Haubitzen D-30, zwei Panzerkompanien, zwei Batterien 120mm-Mörser sowie ein mechanisiertes Bataillon.
In Richtung Mariupol – ein Zug Mehrfachraketenwerfer „Grad“, 152mm-Geschütze „Akazija“ und 122mm-Haubitzen „Gwosdika“, eine Batterie 152mm-Geschütze „Giazint-B“, eine Batterie 122m-Haubitzen D-30, ein Zug 120mm-Mörser „Nona-C“, eine Batterie 120mm-Mörser sowie auch ein mechanisiertes Bataillon.
Das Fehlen von Technik der ukrainischen Streitkräfte in den Abzugsorten bestätigt auch die OSZE-Mission, die in ihren täglichen Berichten Fakten der Verletzung der Vereinbarungen zum Abzug schwerer Waffen durch die ukrainische Seite veröffentlicht.
So wurde in dieser Woche in den Abzugsorten von OSZE-Vertretern das Fehlen von folgender Technik der ukrainischen Streitkräfte festgestellt:
31 152mm-Haubitzen Msta-B;
ein Antipanzerkomplex „Konkurs“;
6 152mm-Haubitzen D- 20;
17 122mm-Haubitzn „Gwosdika“;
32 152mm-Geschütze „Giazint“;
10 220mm-Mehrfachraketenwerfer „Uragan“;
ein Abwehrgeschütz „Strela“;
14 100mm-Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira“;
3 120mm-Mörser;
17 Einheiten Panzertechnik.
Ein weiteres Mal wurden Vertreter des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination von der russischen Seite im Bereich des Bahnhofs von Jasinowataja mit Mörsern beschossen. Und die Weigerung der OSZE-Mission, diese Verletzung festzuhalten, ruft Unverständnis hervor. In diesem Zusammenhang wenden wir uns an den stellvertretenden Leiter der OSZE-Mission Alexandr Hug, dass er seine Untergebenen an die Erfüllung ihrer funktionalen Verpflichtungen gemäß dem Mandat der Mission erinnert, im vollen Umfang und nicht wahlweise oder wenn es ihnen passt.
In der letzten Woche ist ein Sinken der Zahl der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festzustellen. Wir verbinden dies mit der Arbeit des stellvertretenden Leiters der OSZE A. Hug in der Republik und diese Tatsache bestätigt, dass die OSZE real auf die Situation im Bereich des Regimes der Feuereinstellung Einfluss nehmen kann. Aber das Sinken der Zahl der Beschüsse verringert nicht die Verantwortung für die verbrecherischen Aktivitäten der ukrainischen Soldaten. Öffentliche Resonanz rief der Artilleriebeschuss des Petrowskij-Bezirks von Donezk am 23. August hervor, in dessen Folge der Kindergarten Nr. 94 teilweise zerstört wurde. Zum Glück gab es keine Toten. Und die in Kiew am 24. August durchgeführte Parade von Technik und deren Sendung in die Zone der sogenannten ATO demonstriert offensichtlich, mit welchen Waffen die Häuser der zivilen Einwohner, die Schulen, Kindergärten vernichtet werden. Dank welchen Waffen hunderte von Kindern Waisen sind, ohne Kindheit und Zuhause, die keine Gegenwart und nur eine neblige Zukunft haben. Vor diesem Hintergrund  klingt die Erklärung Poroschenkos über die Rückkehr des Donbass ausschließlich auf politisch-diplomatischem Weg heuchlerisch. Es wird die Zeit kommen und er wird diesen Kindern in die Augen sehen müssen und erklären, warum sie ihre Eltern dank seiner sogenannten Diplomatie verloren haben.
So sehen wir ein weiteres Mal das wahre Gesicht der ukrainischen Kämpfer, die gegen nichts einen Widerwillen haben, die im Vorfeld des Beginns des Schuljahrs Schulen besetzen und zielgerichtet das Feuer auf Kindergärten eröffnen.
Die Durchführung der genannten Parade zeugt auch davon, dass die offizielle ukrainische Führung so in Lügen versunken ist, dass sie die Waffen schon nicht mehr versteckt, die sie angeblich nicht hat. Trotz der Behauptungen ukrainischer Militärs, die dem Westen versichert haben, dass die malaysische Boeing von ihnen einfach nicht abgeschossen werden konnte und dass alle Luftabwehrmittel der Ukraine schon lange an Georgien verkauft wurden, fuhren durch das Zentrum der ukrainischen Hauptstadt, als wenn nichts wäre, „Buk-M1“- und „C-300“-Komplexe sowie „Osa“-Komplexe. Und der Sprecher sagte über den gesamten Kreschtschatik mit Stolz: „Diese Abwehrraketenkomplexe sind bereit, Ziele auf Höhen bis zu 12.000 Kilometern unter Bedingungen starker Funkstörungen abzuschießen!“.
Vor dem Hintergrund des relativen Sinkens der Zahl der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte ist eine Aktivierung der Spezialoperationskräfte der Ukraine zur Durchführung von Diversionen an lebenswichtigen Infrastrukturobjekten der Republik festzustellen. So haben sie im Verlauf der Woche zweimal Diversionen an Hauptmagistralen der Kommunikationslinien der Republik durchgeführt, in deren Folge die Verbindungsleitungen der Operatoren „MTS“, „Life“ und „Phönix“ in den Bezirken Petrowskij, Kujbyschewskij, Woroschilowskij von Donezk, in Uglegorsk, Jelenowka und Dokutschajewsk beschädigt wurden. Mit Mörsern wurde die Donezker Filterstation beschossen und in Gorlowka wurden 40 Transformatorunterstationen wegen eines Artillerieschlags außer Funktion gesetzt. Die Aktivierung der Tätigkeit der Spezialoperationskräfte in der Republik führt nicht nur zu einer Unterbrechung in der Funktion der Infrastrukturobjekte, sondern auch zu Opfern und der Zivilbevölkerung. Die ukrainischen sogenannten Spezialkräfte, die den Rückzugsweg nach von ihnen geplanten oder durchgeführten Diversionen auf dem Territorium der Republik verminen, nehmen keine Rücksicht darauf, dass dadurch völlig unschuldige Bürger sterben. So starb aufgrund der Explosion einer Mine, die von ukrainischen Spezialoperationskräften im Gebiet von Wohnhäusern am Rand von Sajzewo installiert wurden, ein ziviler Einwohner.
So betreibt die militärisch-politische Führung der Ukraine zielgerichtet eine Politik der Zuspitzung der Lage im Donbass und wendet dabei Spezialoperationskräfte zur Vernichtung von lebenswichtigen Infrastrukturobjekten und der friedlichen Bevölkerung an.
Im Zusammenhang mit dem Fehlen einer Kontrolle über das Personal von Seiten der Kommandeure und dem niedrigen Stand der militärischen Disziplin erleiden die ukrainischen Truppen wie zuvor nicht kampfbedingte Verluste. Allein im 13. und im 16. Panzergrenadierbataillon der 58. Brigade, die im Gebiet von Awdejewka und Krasnogorowka stationiert sind, betrugen die nicht kampfbedingten Verluste etwa 35 Menschen. Und im 10. Panzergrenadierbataillon der 59. Brigade, das im Gebiet von Popasnaja stationiert ist, beging ein Major Selbstmord. Soldaten aus dem 1. mechanisierten Bataillon der 30. mechanisierten Brigade, die Dienst an den Frontpositionen entlang der Kontaktlinie im Gebiet von Nowotroizkoje tun, haben sich im betrunkenen Zustand vollständig zurückgezogen und weigerten sich Befehle und Anweisungen des Kommandos durchzuführen. Die Gesamtzahl der nicht kampfbedingten Verluste der ukrainischen Streitkräfte betrug mehr als 150.
Vor dem Hintergrund des Geschehens sehen die Erklärungen des Präsidenten der Ukraine über die Konzentration weiterer 141 neuer Einheiten schwerer Technik im Donbass, einschließlich Kampfflugzeugen und Hubschraubern, abstrus aus. Mörsersoldaten der 72. mechanisierten Brigade spürten am eigenen Leibe die Folgen der modernen ukrainischen Bewaffnung, als sie einen der neuesten ukrainischen 120mm-Mörser „Molot“ ausprobierten, von denen einer die Ukraine 480.000 Griwna kostet. Von 12 Mörsern fiel einer schon auf dem Weg auf die Feuerposition auseinander, ein weiterer nach dem ersten Schuss.
Die Aktivierung der Tätigkeit der Spezialoperationskräfte in der ATO-Zone ist auch damit verbunden, dass wegen der moralischen Lage und der technischen Zurückgebliebenheit die ukrainischen Streitkräfte nicht fähig sind, großflächige Kämpfe selbst in langfristiger Perspektive durchzuführen. Und wenn man von der zukünftigen Ukraine im Ganzen spricht, stellen wir fest, dass selbst die amerikanischen Kuratoren der Ukraine den Status eines europäischen Staates erst in 25 Jahren prognostizieren und auch dann nicht innerhalb der EU. Und bis dahin bleibt sie wie zuvor Rohstofflieferant des Westens, eine Müllkippe für radioaktive Abfälle und mit Schulden, für die nicht nur eine Generation von Ukrainern zahlen muss.
Unsererseits wollen wir eine friedliche Lösung des Konflikts und rufen die gesamte Weltöffentlichkeit auf, auf die Führung der Ukraine einzuwirken, damit sie das Blutvergießen im Donbass stoppt.
Wir warnen die militärisch-politische Führung der Ukraine vor Versuchen von Angriffshandlungen. Die Volksmiliz der DVR ist bereit angemessenen Widerstand zu leisten, ohne von den Minsker Vereinbarungen verbotene Waffen zu verwenden.

 

Wpered.su: Am 23. August fand in Amwrosiewka eine feierliche Veranstaltung aus Anlass des 73. Jahrestags der Befreiung der Stadt von den faschistischen deutschen Besatzern statt. Auf der Kundgebung sprachen der Leiter der Bezirksverwaltung von Amwrosiewka N. Tarasenko, der Vorsitzende des Bezirksrats der Veteranen O. Salamatina, die Abgeordnete des 5. und 6.  Amwrosiewsker Bezirksrats von der örtlichen Organisation der Kommunistischen Partei L. Jakubowskaja und andere. Nach der Kundgebung legten die Versammelten Blumen am Fuß des Denkmals nieder.

 

Abends:

 

De.sputniknews.com: Pentagon-Chef: Russland ist größere Bedrohung als Terrormiliz IS.
Russland führt die Liste der fünf Hauptprobleme der USA an und überholt damit China, Nordkorea, den Iran und die Terrorgruppierung „Islamischer Staat“ (IS), wie US-Verteidigungsminister Ashton Carter am Freitag bei der feierlichen Übergabe von Auszeichnungen an Reservisten der US-Streitkräfte sagte.
„Unsere große Nation, die eine globale Verantwortung trägt sowie globale Möglichkeiten und globale Interessen hat, ist heute mit fünf zunehmenden Herausforderungen konfrontiert: die erste davon ist der Widerstand gegen die Aggression und die Gewaltanwendung von Seiten Russlands, besonders in Europa“, so Carter.
Der Pentagon-Chef sieht China, Nordkorea, den Iran und – zuallerletzt – die Terrorgruppierung IS als Bedrohungen für die USA.
Die zweite Herausforderung sei die Notwendigkeit, „mit den historischen Veränderungen in der lebenswichtigen Asiatisch-Pazifischen Region fertig zu werden, wo die Hälfte der Weltbevölkerung lebt und die Hälfte der Weltwirtschaft funktioniert“. Carter findet das Wachstum Chinas schön, missbilligt aber das „aggressive Verhalten“ dieses Landes.
Unter weiteren Herausforderungen für die USA nannte Carter die Notwendigkeit, „die Möglichkeiten angesichts nuklearer und ballistischer Provokationen Nordkoreas zu erweitern, das Monitoring der iranischen Aggression und der Einflussnahme des Iran auf den Golfraum sowie den Widerstand gegen den Terrorismus, darunter den wachsenden Wunsch nach einem Sieg über den IS“.
Der Pentagon-Chef verwies außerdem darauf, dass die USA auf eine „unbekannte Zukunft“ und die dadurch bedingten Bedrohungen gefasst sein müsse.

 

Lug-info.com: Mehr als 45.000 Einwohner von Lugansk haben heute an dem traditionellen Subbotnik zum bevorstehenden Tag der Stadt teilgenommen, teilte der Pressedienst der Stadtverwaltung mit….
Die Beschäftigten der Stadtverwaltung, der kommunalen Betriebe und die Mitarbeiter der Fabrik „Marschal“ brachten den Park der Freundschaft in Ordnung. Um die Produktivität zu erhöhen, wurde spezielle Technik eingesetzt….
In der Stadtverwaltung von Lugansk wurde bemerkt, dass viele Einwohner der Stadt in diesen Tagen Subbotniks in Höfen und in den Gebieten um die Häuser, in Erholungszonen und auf Gebieten von Einrichtungen und Unternehmen durchführen.

 

De.sputniknews.com: Eine potentielle Herausforderung – Weißrussland reagiert scharf auf Nato-Erweiterung.
Die Stationierung von zusätzlichen Nato-Truppen an den Grenzen zu Weißrussland wird nicht als eine direkte Bedrohung für die Sicherheit angesehen, aber Minsk deutet sie als eine potenzielle Herausforderung im Militärbereich, äußerte am Freitag der Außenminister der Republik, Uladzimir Makej.
„Wir sehen, dass in einer Reihe unserer Nachbarländer im Westen weitere Nato-Truppenkontingente stationiert werden. Wir verfolgen natürlich diese Situation“, sagte Makej im Rahmen der Eröffnung einer Wohnsiedlung der weißrussischen Botschaft in der Ukraine.
Die Regierung des Landes versuche „entsprechende Reaktionsmaßnahmen auf nationaler Ebene zu treffen. Dabei gehe es um die Inbetriebnahme neuer Bewaffnungsarten, die wir entwickeln können, sowie die Steigerung der Einsatzbereitschaft und vieles andere mehr“, kommentierte der Minister.
Zuvor hatte Weißrussland mehrmals seine Besorgnis wegen der Aktivitäts- und Potenzialerhöhung der Nato an seinen Grenzen zum Ausdruck gebracht. Im Juni erklärte der Präsident des Landes, Alexander Lukaschenko, Weißrussland und Russland würden angemessen auf die Nato-Erweiterung an ihren Grenzen antworten.

 

Standard

Offizielle Stellungnahmen zum Prozess der Minsker Vereinbarungen vom 26.08.2016

Quellen: die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken, dan-news, lug-info sowie ria.ru

 

Dan-news.info: Die Frage der Übergabe der Grenze zur RF unter Kontrolle einer bewaffneten Polizeimission der OSZE ist nicht mit den Teilnehmern des Minsker Prozesses abgestimmt und ihre Rückkehr unter die Kontrolle Kiews widerspricht dem Maßnahmekomplex. Dies erklärte heute die Außenministerin der DVR Natalja Nikonorowa zu den Plänen der ukrainischen Seite zur Stationierung einer Mission im Donbass.
„Erstens ist die Stationierung einer bewaffneten Mission weder mit den Garantenstaaten noch mit uns abgestimmt. Zweitens ist die Rückgabe der Kontrolle über unsere Grenze eine Verletzung des Maßnahmekomplexes, der vorsieht, dass die Wiederherstellung der vollständigen Kontrolle über die Grenzen nach einer allumfassenden politischen Regelung erfolgt. Die Ukraine sieht wir zuvor nicht das Offensichtliche und versucht weiß als schwarz darzustellen“, sagte Nikonorowa.
Nach ihren Worten kann die Frage der Übergabe der Kontrolle der Grenzen nur nach der Erfüllung aller politischen Punkte der Minsker Vereinbarung erörtert werden, einschließlich der Abstimmung über die Modalitäten der Kommunalwahlen, die Annahme von Gesetzen über einen besonderen Status und andere.
„Derzeit ist kein einziger Punkt des politischen Pakets erfüllt. Außerdem haben die Verhandler aus der Ukraine nicht einmal eine offizielle Position. So ist alles nicht mit uns abgestimmte Gerede über die Rückgabe der Grenzen nur ein weiteres Szenarium einer gewaltsamen Einnahme“, meint die Ministerin.
Zuvor hatte der Leiter des Grenzdienstes der Ukraine Wiktor Nasarenko erklärt, dass von dieser Behörde angeblich gemeinsam mit der OSZE irgendein Plan zur Herstellung der Kontrolle über die Grenzen zwischen dem Donbass und Russland unter Teilnahme einer bewaffneten Polizeimission ausgearbeitet wurde.

 

Dan-news.info: Die Vertreter der DVR in der politischen Untergruppe bei den Verhandlungen in Minsk haben ein weiteres Mal von der Ukraine die Annahme eines Amnestiegesetzes gemäß den Minsker Vereinbarungen verlangt, erklärte heute die Außenministerin der DVR Natalja Nikonorowa.
„Die Ukraine besteht wie zuvor auf der Anwendung des Amnestiegesetzes von 1996 und hört weder auf unsere Argumente noch auf die der OSZE. Wir bestehen auf einem separaten Gesetz über die Nichtzulassung der Verfolgung von Teilnehmern an den Ereignissen im Donbass in voller Übereinstimmung mit dem Maßnahmekomplex“, sagte sie.
Nach den Worten Nikonorowas konnten die Vertreter Kiews bei den Friedensverhandlungen wieder keine Position der ukrainischen Seite formulieren, weil sie in Erwartung „ihrer Position aus dem normannischen Format“ sind. In diesem Zusammenhang unterstrich die Ministerin, dass ohne Reglement und Festhaltung der erreichten Vereinbarungen die Arbeiten in der Untergruppe vergeblich sein werden.
„Wir erinnern Kiew ein weiteres Mal daran, dass das normannische Format nicht das Minsker ersetzt. Nur in Minsk nehmen unsere Vertreter teil, mit denen alle Modalitäten und Entwürfe abgestimmt werden müssen. Und die Sicherheitsfragen sind kein Argument, um nicht mit der Erörterung des politischen Pakets der Regelung des Konflikts zu beginnen“, sagte Nikonorowa.

 

Dnr-online.ru: Heute, am 26. August, wurden während der Sitzung der Kontaktgruppe zur Regelung des Konflikts im Donbass Fragen behandelt, die mit der Verschärfung an der Kontaktlinie, dem Austausch von Gefangenen und der Auszahlung von Renten verbunden sind. Dies teilt der Pressedienst des Apparats des Volkssowjets der DVR mit.
Die Frage der Auszahlung von Renten durch die Ukraine war wieder eine der heißesten bei dem heutigen Treffen. Die Erklärungen der ukrainischen Seite über eine schwierige finanzielle Lage, die Notwendigkeit zusätzlicher Überprüfungen über die Zahl „toter Seelen“ unter den Rentnern sind Ausreden, erklärte der bevollmächtigte Vertreter der DVR in der dreiseitigen Kontaktgruppe Denis Puschilin.
Er unterstrich, dass die Forcierung des Verhandlungsprozesses in vielem von der Annahme eines Reglements durch die Kontaktgruppe und eines Fahrplans abhängt.
„Nach den Worten des Bevollmächtigten der DVR wird es ein Reglement erlauben, die Arbeit der Untergruppen und der Kontaktgruppe zu systematisieren, erreichte Absprachen festzuhalten und Sanktionen für die Nichterfüllung dieser oder jener Punkte oder das Dementieren zuvor erklärter Sätze und Positionen zu verhängen. Das sind die Mechanismen, die erheblich die Effektivität des Verhandlungsprozesses erhöhen können“, berichtete eine Quelle aus der dreiseitigen Verhandlungen.
Die Verschärfung der militärischen Situation im Donbass ruft ernsthafte Befürchtungen hervor. Dies erklärte auch heute im Verlauf des Treffens in Minsk Denis Puschilin.
„Allein in den letzten 24 Stunden wurden die Territorien der Republik 545-mal beschossen. Von den ukrainischen Truppen wurden wieder verbotene Geschosse der Kaliber 122mm und 152mm angewendet. Es wurden vier Häuser beschädigt. In den vorhergehenden 24 Stunden wurden 14 Häuser zerstört und es gab Opfer unter der Zivilbevölkerung – sechs Verletzte und zwei Tote. Der Bevollmächtigte der DVR brachte sein Entsetzen über die Handlungen der ukrainischen Seite zum Ausdruck und rief die OSZE zu deutlicheren Maßnahmen und zu einer Untersuchung des Beschusses des Territoriums der DVR mit Mehrfachraketenwerfern „Grad“ am 19. August auf“, sagte eine Quelle bei den Verhandlungen in Minsk.
Die Vertreter der Volksrepubliken in Minsk verurteilten die terroristischen Aktivitäten der Ukraine in Bezug auf die Krim und die ständigen Provokationen der ukrainischen Armee an der Kontaktlinie im Donbass. Nach Meinung Denis Puschilins zeigt sich in solchen Handlungen der ukrainischen Regierung immer deutlicher die nationalistische und sogar extremistische Einstellung, was in die Ukraine in keinem Fall näher zum Frieden bringt.
„Mehr noch, eine solch kurzsichtige Politik des offiziellen Kiew führt zur Aufschaukelung der Situation im geopolitischen Raum, was in erster Linie negative Folgen für die Ukraine selbst haben wird“, brachte eine Quelle bei den Verhandlungen in Minsk die Position der Vertreter der DVR und der LVR zum Ausdruck.

 

Standard

Presseschau vom 25.08.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

Abends / nachts:

 

Dan-news.info: Die ukrainische Armee hat an der Front bei Awdejewka schwere Waffen, Panzertechnik und Personal zusammengezogen, der Gegner bereitet sich darauf vor, in der Nacht Jasinowataja unter Kontrolle zu bekommen. Dies teilte heute das operative Kommando der DVR mit.
„Der Gegner hat seine Aktivitäten im Gebiet von Awdejewka verstärkt. Nach vorliegenden Informationen plant das Kommando der ukrainischen Streitkräfte in dieser Nacht Jasinowataja einzunehmen, nachdem sie unsere Abteilungen hinausgedrängt haben“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Der Vertreter des Kommandos sagte, dass die Absichten der ukrainischen Streitkräfte durch Aufklärungsdaten bestätigt werden, nach denen gegen 20 Uhr die Bewegung einiger Kolonnen mit Personal und Panzertechnik der ukrainischen Streitkräfte in Richtung Awdejewka erfolgt ist.
Außerdem wurden in den Gebieten von Lastotschkino, Werchnetorezkoje, Nowobachmutowka, Orlowka und Otscheretino in der Nähe von Jasinowataja Artillerieabteilungen des Gegners konzentriert. „Insgesamt sind mindestens eine Haubitzendivision und zwei Haubitzen-Batterien konzentriert“, sagte das Kommando.
Schließlich werden in dem genannten Gebiet Flüge von Drohnen des Gegners festgestellt und Versuche von Diversions- und Erkundungsgruppen des Gegners, die Kontaktlinie zu überqueren.
„Wir wenden uns an die OSZE und die internationalen Rechtsschutzorganisationen mit dem  Aufruf, die ukrainische Führung zu beeinflussen und sie zu zwingen, die übernommenen Verpflichtungen gemäß den Minsker Vereinbarungen zu erfüllen“, unterstrich der Vertreter des operativen Kommandos.
Er fügte hinzu, dass die Kräfte der Republik sich das Recht vorbehalten, auf Akte der Aggression von Seiten der ukrainischen Armee zu reagieren.

 

Vormittags:

 

De.sputniknews.com: Putin verordnet russischem Militär Probealarm.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Donnerstag eine außerplanmäßige Überprüfung der Streitkräfte angeordnet. Dabei soll die Bereitschaft der Truppen in unvorhersehbaren Krisensituationen überprüft werden, wie Verteidigungsminister Sergej Schoigu sagte.
Die Prüfung betrifft die Militärbezirke Süd, West und Zentral sowie Nordflotte und die Oberkommandos der Luftstreit- und Luftlandekräfte.
„Heute ist entsprechend der Entscheidung des Oberbefehlshabers der russischen Streitkräfte eine außerordentliche Überprüfung eingeleitet worden. Die Truppen der Süd- und Zentralbezirke, der Nordflotte, des Oberkommandos der Luftstreitkräfte und der Luftlandekräfte werden in höchste Kampfbereitschaft gebracht“, so Schoigu.
Schoigu ordnete zudem an, alle ausländischen Militärattachés über die Übungen zu informieren. Der Minister beauftragte zudem die stellvertretende Verteidigungsministerin Tatjana Schwezowa „auch das System der Finanzierung der Kommandobehörden und Truppen in der strategischen Südwestrichtung beim Übergang von Friedens- zu Kriegszeiten zu überprüfen“. Die Prüfungen sind für den Zeitraum vom 25. bis 31. August angesetzt.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„Die ukrainische Seite hat in der Nacht das Feuer mit Mörsern auf Sajzewo eröffnet, in der Folge erlitt eine Frau, geb. 1966, schwere Splitterverletzungen. An ihrenVerletzungen starb sie im Krankenhaus“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Am Abend und in der Nacht hat die ukrainische Seite 75 Artilleriegeschosse und 210 Mörsergeschosse auf Jasinowataja, die nördlichen und westlichen Außenbezirke von Donezk, Sajzewo im Norden von Gorlowka und die Dörfer Sachanka und Kominternwo, Nowoasowskij-Bezirk im Süden der DVR abgeschossen. In der Folge der Beschüsse wurden in Sajzewo drei Wohnhäuser und im Petrowskij-Bezirk von Donezk zwei Häuser beschädigt“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Fünf private Wohnhäuser wurden in der Nacht in der Folge des Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte in Uglegorsk beschädigt. Im Nikitowskij-Bezirk von Gorlowka wurden sieben Mehrparteienhäuser beschädigt, im Petrowksij-Bezirk von Donezk zwei Wohnhäuser“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Am 24. August hat der Störungsdienst der Donezker Abteilung von des staatlichen Konzerns „Donbassgas“ von 20 bis 21 Uhr sechs Beschädigungen an Verteilungsgasleitungen im privaten Sektor in vier Straßen im Petrowskij-Bezirk von Donezk festgestellt, teilte der Pressedienst von Donbassgas mit.
Dort wurde hinzugefügt, dass eine Reparaturbrigade bereits mit den Arbeiten begonnen hat.
Mitarbeiter der Wechnekalmujsskij-Filterstation bei Makejewka haben gestern Abend vier Stunden lang einen Brand in der Nähe der Station gelöscht, der durch Beschüsse entstanden ist, teilte das kommunale Unternehmen „Woda Donbassa“ mit. Der Pressedienst des Unternehmens teilte weiter mit, dass es keine Verletzten unter den Mitarbeitern gibt, die Station befindet sich in funktionsfähigem Zustand befindet. „Die Wasserzufuhr an die Verbraucher läuft normal“, teilte der Pressedienst mit.
„Heute Nacht erlitten in der Folge des Beschusses von Gorlowka und des Petrowskij-Bezirks von Donezk drei zivile Einwohner Splitterverletzungen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden sechsmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Das Gebiet von Logwinowo wurde dreimal mit Artilleriegeschützen des Kalibers 152mm, Mörsern des Kalibers 120 und 82mm beschossen. Das Feuer kam aus Richtung Swetlowdarsk und Luganskoje.
Zweimal haben die Kiewer Truppen das Gebiet des Denkmals des Fürsten Igor aus Richtung Staniza Lugansaja mit 82mm-Mörsern und Granatwerfern beschossen.
Aus Richtung Popasnaja wurde mit Mörsern des Kalibers 120mm Molodjoshnoje beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

Ukrinform.ua: Russland will nicht nur die ganze Ukraine einnehmen, sondern auch die ganze Welt destabilisieren. Das sagte Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, in einem Interview mit CNN, das am Mittwoch ausgestrahlt wurde.
„Putins Ziel ist es, die Lage in der Ukraine zu destabilisieren. Sie brauchen weder Donezk noch Luhansk. Sie wollen, dass die ganze Ukraine ein Teil des russischen Reiches wird. Sie wollen die globale Sicherheitslage destabilisieren“, betonte der ukrainische Staatschef. Die Welt sollte weniger stabil und weniger sicher werden, so Poroschenko.
Der Präsident sagte weiter, eines der Mitgliedsländer des UN-Sicherheitsrates sei Aggressor. „Die Welt soll sich konsolidieren, um eine richtige Antwort auf diese aggressive Handlungen zu finden“, erklärte er.
Laut Poroschenko seien in den letzten zwei Wochen 13 ukrainische Soldaten ums Leben gekommen. 91 Soldaten seien verletzt worden. 

 

De.sputniknews.com: Ermittlung gegen Ex-Rusada-Chef: Rodtschenkow-Anwesen arrestiert
Das Moskauer Basmanny-Gericht hat angeordnet, ein Grundstück des ehemaligen Leiters des Moskauer Anti-Doping-Labors, Grigori Rodtschenkow, zu beschlagnahmen, wie die Gerichtssprecherin Inona Tsarjowa gegenüber der Agentur RIA Novosti sagte.
Zuvor hatte Russlands Ermittlungsbehörde bekannt gegeben, dass Rodtschenkow die verbotenen Medikamente illegal verkauft und Doping-Proben russischer Athleten absichtlich vernichtet hätte. Gegen den Ex-Rusada-Chef wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
„Auf Antrag des Ermittlers wurde ein Grundstück mit Arrest belegt“, sagte Tsarjowa.
Zuvor hatte die russische Ermittlungsbehörde mitgeteilt, sie gehe davon aus, dass Rodtschenkow eventuell von der Wada-Leitung Anweisung zur Vernichtung der Doping-Proben bekommen hätte.
Der aktuelle Doping-Skandal um Russland war nach einem Interview Rodtschenkows entbrannt, in dem er behauptete, mindestens 15 Medaillengewinner der Winterolympiade in Sotschi wären Teil eines russischen „Doping-Programms“ gewesen. Er räumte auch eine eigene Beteiligung an dem angeblich „systematischen Doping-Programm“ ein.

 

Dan-news.info: Der 55. humanitäre Konvoi des Zivilschutzministeriums Russlands ist heute in der Hauptstadt der DVR eingetroffen.
Als erste begrüßen Einwohner der Stadt die Kolonne in der Hauptstadt. Sie hatten sich schon seit dem Morgen am Ausladeort versammelt. Viele trugen Fahnen der DVR und Russlands. Die Lastwagen fuhren unter den Klängen des Liedes „Donbass“ auf das Gelände des Lagers. Den Mitarbeitern des Zivilschutzministeriums Russlands, die den Konvoi begleiteten, wurde nach alter russischer Tradition Brot und Salz überreicht.
Seit August 2014 haben 54 Fahrzeugkolonnen des Zivilschutzministeriums Russlands in die DVR und LVR mehr als 63.000 Tonnen lebenswichtige Güter geliefert. Damals hat das ermöglich, in der Region eine humanitäre Katastrophe abzuwenden.
Bei dem feierlichen Treffen mit der Jubiläumskolonne waren auch der Zivilschutzminister der DVR, Generalmajor des Zivilschutzes Alexej Kostrubizkij, die Arbeits- und Sozialministerin Larisa Tolstykina und der Bürgermeister von Donezk Igor Martynow anwesend.
Das Zivilschutzministerium Russlands liefert heute fast 220 Tonnen humanitäre Hilfe in die Republik. Der größere Teil – etwa 154 Tonnen – sind Kindernahrung, weitere 55 Tonnen – Medikamente für das Gesundheitsministerium. Außerdem treffen drei spezielle Lieferungen ein: mehrere Tonnen Medikamente für den sanitätsepidemologischen Dienst von Donezk, Sessel für den Zuschauerraum des Donezker Republikanischen Puppentheaters und etwa 250 kg Unterrichtsmaterial von der Regierung der Republik Udmurtien.

 

De.sputniknews.com: Syrien: Russen helfen jetzt direkt Aleppos Einwohnern
Jeder russische Bürger, dem die Lage in Syrien nahe geht, kann nun auch direkt der Bevölkerung der Stadt Aleppo helfen. Dafür muss nur ein entsprechendes Formular auf der offiziellen Seite des Verteidigungsministeriums ausgefüllt werden.
Die Behörde informierte am Mittwoch im offiziellen Twitter-Account über den Start einer Hilfsaktion unter russischen Bürgern für die syrische Stadt Aleppo.
Auf der Homepage des Ministeriums gibt es ein Formular, das jeder Interessierte ausfüllen kann, um den Einwohnern Aleppos humanitäre Hilfe zu entsenden. Man muss dafür seinen Namen und Kontaktdaten angeben und mitteilen, wie man helfen möchte. Beispielsweise können vor allem Lebensmittel, Kleidung, Pflegemittel für Kinder und Ähnliches angegeben werden. Außerdem kann Kontakt zu Koordinatoren des Programms aufgenommen werden…

 

Lug-info.com: Die Fahrzeuge eines weiteren Konvois des Zivilschutzministeriums Russlands mit humanitärer Hilfe für die Einwohner der Donbass sind heute in Lugansk eingetroffen.
Der Pressedienst des Zivilschutzministeriums der LVR teilte mit, dass 32 Fahrzeuge etwa 390 Tonnen verschiedene Güter gebracht haben.
Darunter sind 37,6 Tonnen Medikamente, 149,5 Tonnen Schulliteratur sowie Kindernahrung.

 

Nachmittags:

 

Dan-news.info: Information zur Explosion im Zentrum von Donezk (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Eine heftige Explosion erfolgte heute tagsüber im Zentrum von Donezk auf der Straße 50 Jahre UdSSR im Gebiet der Schule Nr. 9, teilt ein Korrespondent von DAN vom Ort des Geschehens mit.
Zurzeit werden die Umstände untersucht. Es ist klar, dass die Explosion auf der Straße erfolgte, ein Mensch starb.
Operative Dienste der DVR sind eingetroffen und haben das Gebiet abgesperrt.
Im Bereich der Explosion arbeiten ein medizinisches Team, Mitarbeiter des Zivilschutzministeriums und der Polizei. Die Rechtsschutzorgane haben mit den Ermittlungen begonnen.
Bisher gibt es keine offiziellen Erklärungen. Nach vorläufigen Informationen handelte es sich um eine Sprengeinrichtung.

 

Dan-news.info: Die Beschüsse auf den Beobachtungspunkt der russischen Seite im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung im Donbass waren geplant. Dies erklärte heute gegenüber Journalisten der stellvertretenden Kommandeur des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin.
„Die Abteilungen des Gegners zogen Technik, Kräfte und Mittel bei Jasinowataja zusammen und wir schließen nicht aus, dass die regelmäßigen Beschüsse des Beobachtungspunkts des Gemeinsamen Zentrums darauf ausgerichtet sind, dass die russische Seite vom Gebiet von Jasinowataja abzieht. In diesem Fall hoffen die ukrainischen Streitkräfte, ungehindert die Stadt einzunehmen und uns von den eingenommenen Positionen zu vertreiben“, sagte Basurin.
Er unterstrich, dass die Abteilungen der DVR auf Angriffe der ukrainischen Armee vorbereitet sind.

 

De.sputniknews.com: „Jenseits von Recht und Moral“: Putin geißelt Sperre russischer Paralympiker.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat den Komplett-Ausschluss der russischen Mannschaft von den Paralympics in Rio de Janeiro als unmoralisch kritisiert: Es sei zynisch, an denen seine Bosheit auszulassen, für die der Sport Sinn des Lebens sei.
Zugleich kündigte Putin einen verstärkten Kampf gegen Doping in Russland an.
Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat am Dienstag entschieden, dass die russische Auswahl von den Paralympics in Rio den Janeiro ausgeschlossen bleibt.
„Die Entscheidung über die Disqualifizierung unserer Paralympiker liegt außerhalb von Recht und Moral“, sagte Putin am Donnerstag im Kreml bei einem festlichen Empfang für die russischen Medaillenträger der Olympischen Spiele von Rio. „Es ist einfach zynisch, an denjenigen seine Bosheit auszulassen, für die der Sport zum Sinn des ganzen Lebens geworden ist, die am eigenen Beispiel Millionen von Behinderten Hoffnung und Selbstvertrauen geben.“
Putin kritisierte die Einmischung der Politik in den Sport. „Vor unseren Augen hat die Politik die humanistischen Grundlagen von Sport und Olympismus auf dreiste Weise niedergetreten… Eigennutz und Feigheit haben über die olympischen Prinzipien die Oberhand gewonnen“, so Putin weiter. Die Regierung werde für die gesperrten Paralympiker im Inland Wettkämpfe organisieren, versprach der Kremlchef. Zugleich kündigte er einen härteren Kampf gegen das Doping an: „Wir werden die russischen Anti-Doping-Strukturen verbessern, und zwar transparent und unter Beteiligung internationaler Spezialisten.“…

 

Dan-news.info/Dnr-online.ru: Pressekonferenz des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Eine Sprengeinrichtung wurde in der Nähe des Hauses des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko am 22. August gefunden und entschärft.
„Am 22. August gab es auf mich einen Anschlag, im Gebiet meines Hauses, eine Sprengeinrichtung mit zusätzlichen verstärkenden Elementen. Deshalb haben wir die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt“, sagte Sachartschenko.
Sachartschenko kommentierte die Explosion heute im Zentrum von Donezk.
„Die Sprengeinrichtung war auf dem Majakowskij-Prospekt. Nach vorläufigen Informationen starb ein Zivilist in Folge der Explosion. Die Explosion erfolgte in der Nähe des Wohnortes einer der führenden Persönlichkeiten der Republik und im gleichen Bezirk wohnt auch der Kommandeur des Bataillons „Sparta“ (mit Codenamen Motorola – Anm. d. Übers.). Die Ermittlungen laufen schon.
Ebenfalls kommentierte Alexandr Sachartschenko die vorliegenden Informationen über die Vorbereitungen der ukrainischen Streitkräfte zur Einnahme von Jasinowataja.
„Es sind Informationen über einen Versuch der ukrainischen Streitkräfte, einen Durchbruch am Abschnitt Spartak-Jasinowataja durchzuführen.
Beim nächsten Mal wird es keine außerordentliche Erklärung geben und sich nicht an die OSZE-Mission gewendet werden. Wir wissen von allen in Vorbereitung befindlichen Provokationen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte, unsere Aufklärung arbeitet gut. Wir sind zu allem bereit und können eine angemessene Abwehr leisten“, sagte Alexandr Sachartschenko.
Etwa 15.000 Pässe der DVR wurden in der Republik ausgegeben, die Zahl der Anträge übersteigt 70.000.
„Vor zehn Tagen betrug die Zahl der Anträge auf einen Pass mehr als 70.000, bis jetzt wurden 15.000 Pässe ausgegeben bzw. befinden sich kurz vor der Ausgabe. Es ist erfreulich, dass die Einwohner der Republik einen Pass erhalten möchten“, sagte das Republikoberhaupt.

 

De.sputniknews.com: Die Ukraine hat am Mittwoch ihren 25. Unabhängigkeitstag mit einer Militärparade in Kiew gefeiert. Das Land hat sich in der Zwischenzeit einen neuen engen Partner gesucht, wie die Zeitung „Kommersant“ am Donnerstag schreibt:
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko sagte in seiner Feiertagsrede, die Befreiung von der „mythischen Bruderschaft“ und die „unwiderrufliche Wahl der europäischen und euroatlantischen Integration“ seien die größten Ereignisse seitdem gewesen. US-Präsident Barack Obama wandte sich als einziger der großen Staatschefs der Welt mit einer Botschaft an das ukrainische Volk und versprach, dass die USA beim „Widerstand gegen die russische Aggression“ der Ukraine beistehen werden. Das Demonstrieren der Einheit konnte nicht einmal von der Meldung überschattet werden, dass US-Vizepräsident Joe Biden von Poroschenko die Entlassung des ukrainischen Generalstaatsanwalts als Bedingung für einen Kredit gefordert hatte.
Die Militärparade anlässlich des 25. Jahrestags der Unabhängigkeit der Ukraine zeigte nicht nur den aktuellen Zustand der ukrainischen Streitkräfte, die nach dem Konflikt in Donezbecken radikal modernisiert werden, sondern wurde auch zum Anlass für neue Mitteilungen über die außenpolitischen Prioritäten des Landes. Darüber hinaus demonstrierten die Feierlichkeiten in Kiew das Niveau der Beziehungen zwischen der Ukraine und ihren westlichen Partnern.
Der Hauptgedanke der Rede Poroschenkos bei der Militärparade war, dass der Glaube an die „mythische Bruderschaft“ und „äußere Bedrohung“ der ursprüngliche Grund der ukrainischen Probleme ist. Dennoch habe der Feind es nicht geschafft, strategische Aufgaben zu erfüllen, er konnte die Ukraine nicht in die Knie zwingen. „Letztes Endes fanden wir als Nation den Weg der Demokratie, Freiheit, der europäischen und euroatlantischen Integration. Ich bin mir sicher, dass dieser unwiderruflich ist“, so Poroschenko.
Trotz der These über europäische Integration war die europäische Präsenz bei den Feierlichkeiten sehr bescheiden. Von den Staats- und Regierungschefs der EU reiste nur der polnische Präsident Andrzej Duda nach Kiew. Niemand der EU-Spitzenpolitiker reagierte auf das ukrainische Jubiläum. Brüssel beschränkte sich auf eine nicht konkrete Erklärung des Europäischen Auswärtigen Dienstes – die Ukraine bleibe vorrangiger Partner der EU.
US-Präsident Barack Obama war der einzige „Große“, der Glückwünsche an Kiew sandte. Während Poroschenko in seiner Rede über „äußere Bedrohung“ und „Feinde“ kein einziges Mal Russland erwähnte, zeigte Obama kein Interesse an diplomatischer Höflichkeit. „Dieser Tag ist besonders wichtig vor dem Hintergrund einer Bedrohung der Souveränität und territorialen Integrität der Ukraine, die wegen der russischen Aggression im Osten und des Versuchs der Krim-Annexion entstand“, sagte Obama. „Die USA bleiben ihren Verpflichtungen treu, der Ukraine in einer Zeit beizustehen, in der sie der russischen Aggression Widerstand leistet“, so Obama.
Die Feierlichkeiten fielen zeitlich mit der Anreise der neuen US-Botschafterin in Kiew, Marie Jovanovic, zusammen. Geboren in Kanada als Kind russischer Auswanderer und später in die USA umgezogen, hat Jovanovic viele Erfahrungen als Botschafterin im postsowjetischen Raum gesammelt. In den 2000er-Jahren war sie als US-Botschafterin in Kirgisien und Armenien und zwischen 2001 und 2004 als Interims-Unterhändlerin der USA in Kiew tätig. Jovanovic spielte eine große Rolle beim internationalen Druck auf Kiew zum Ende der Amtszeit des Präsidenten Leonid Kutschma. Sie stellte als erste die Frage nach der angeblichen Verletzung der internationalen Sanktionen gegen das Hussein-Regime durch die Ukraine mit Lieferungen der Radaranlagen „Koltschuga“ an den Irak (im Ergebnis haben sich diese Informationen nicht bestätigt). Die Diplomatin zeigte auch Interesse am Skandal um die „Audioaufnahmen von Melnitschenko“ (geheime Aufnahmen der Telefongespräche von Kutschma mit Personen aus seinem Umfeld), wobei sie Kiew vor Folgen wie der Abkühlung der Beziehungen zu Washington warnte.
Die starke moralische Unterstützung der Ukraine durch die USA während der Feierlichkeiten verdeckte die am Mittwoch aufgetauchten Berichte darüber, dass US-Vizepräsident Joe Biden Poroschenko unter Druck gesetzt hatte und damals die Entlassung des Generalstaatsanwalts Viktor Schokin gefordert hatte. Die Zeitschrift „The Atlantic“ beruft sich auf ein vertrauliches Gespräch zwischen Biden und Poroschenko, bei dem Biden dem ukrainischen Präsidenten sagte, er werde den US-Kredit in Höhe von einer Milliarde US-Dollar nicht auszahlen, falls Generalstaatsanwalt Viktor Schokin im Amt bleibe. Washington zufolge bremste Schokin Reformen der Rechtsschutzorgane. Nach dem Rücktritt Schokins im März erhielt die Ukraine die versprochene Milliarde US-Dollar.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Am 24. August haben die ukrainischen Straftruppen mit Artillerie des Kalibers 152mm Annowka beschossen. In der Folge wurden zwei einstöckige Häuser auf der Repin-Straße beschädigt“, sagte er. „Opfer unter der Zivilbevölkerung konnten wie durch ein Wunder vermieden werden“, sagte Marotschko.
Die entstandenen Schäden wurden vor Ort von Vertretern des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination registriert.
Ukrainische Medien haben die Volksmiliz der LVR des Beschusses von Popasnaja beschuldigt und dafür Beweise gefälscht, teilte Marotschko mit.
Er unterstrich, dass die ukrainischen Medien „weiterhin dreist lügen und die Volksmiliz der LVR der Beschüsse von Territorien beschuldigen, die zeitweise von den ukrainischen Streitkräften kontrolliert werden“.
„So erschienen am 24. August auf den Seiten von Informationsagenturen der Ukraine Fotos von Zerstörungen in Popasnaja“, fuhr Marotschko fort.
„Bei ihrer Analyse wurden Merkmale von Fälschungen festgestellt. Unter anderem sind auf den von den verlogenen ukrainischen Medien veröffentlichten gefälschten Beweisen riesige Krater angeblich von Explosionen von 152mm-Geschossen zu sehen. Dabei stehen neben diesen in einem Abstand von nur zwei Metern absolut unbeschädigte Häuser mit ganzen Fenstern und nicht durchschlagenen Mauern“, sagte er.
„Dies zeigt ein weiteres Mal das wahre Gesicht der verlogenen Führung der Ukraine, die mit allen Mitteln versucht, die Volksmiliz der LVR zu verleumden und uns vor den Augen der Weltöffentlichkeit der Verletzung der Minsker Vereinbarungen zu beschuldigen“, unterstrich der Major.

 

De.sputniknews.com: Ukraine: Ex-Verteidigungsminister soll Langstreckenbomber gestohlen haben
Die ukrainische Haupt-Militärstaatsanwaltschaft hat den Ex-Verteidigungsminister Michail Eschel zum Verhör vorgeladen. Der pensionierte Admiral steht im Verdacht, in den Diebstahl von zwei strategischen Bombern des Typs Tu-95MS verwickelt zu sein.
Die beiden atomwaffenfähigen Maschinen, die die Ukraine von der Sowjetarmee geerbt hatte, waren nach Angaben der Ermittler während Eschels Amtszeit als Verteidigungsminister rechtswidrig in den Besitz einer Privatfirma gelangt.
Zuvor bereits hatte die Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl gegen den 63-jährigen Ex-Minister erlassen, der sich im benachbarten Weißrussland aufhält. Laut Militärstaatsanwalt Anatoli Matios dürfen die ukrainischen Behörden Eschel erst verhaften, wenn er in seine Heimat zurückkehrt.
„Der Verdächtige Eschel wird um 10.00 Uhr am 5. September 2016 zum Verhör und zu anderen Prozesshandlungen als Tatverdächtiger vorgeladen“, heißt es in der Ladung, die die ukrainische Haupt-Militärstaatsanwaltschaft am Donnerstag auf ihrer offiziellen Webseite veröffentlicht hat.
Eschel war von 2010 bis 2012 Verteidigungsminister der Ukraine und arbeitete danach noch als ukrainischer Botschafter in Weißrussland, bevor er im Mai 2015 von Präsident Poroschenko abgesetzt wurde.

 

Lug-info.com: Bauleute haben 38 von 93 Bildungseinrichtungen von Lugansk, die in der Folge von Beschüssen der ukrainischen Streitkräfte im Sommer 2014 beschädigt wurden, wieder aufgebaut. Dies teilte die Leiterin der Bildungsabteilung der Stadtverwaltung der Hauptstadt Walentina Kijaschko mit.
„Im Rahmen der ersten Etappe wurden sechs Bildungseinrichtungen wieder aufgebaut, in der zweiten 32 Objekte. Bei neun Objekten der zweiten Etappe sind die Wiederaufbauarbeiten schon vollständig abgeschlossen“, sagte sie….
Im Rahmen der dritten Etappe sollen 9 Bildungseinrichtungen von Lugansk wiederaufgebaut werden….
Die Abteilungsleiterin unterstrich, dass die Stadtverwaltung den Transport von Kindern aus nicht funktionierenden Schulen in funktionierende organisiert hat.

 

De.sputniknews.com: Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat den USA empfohlen, „in den Spiegel zu schauen“. So kommentierte er den jüngsten Aufruf Washingtons an Moskau und Teheran, Syrien im Zusammenhang mit C-Waffen-Einsätzen zur Verantwortung zu ziehen.
„Sie sollten besser in den Spiegel schauen und das erfüllen, was sie schon im Januar versprochen haben: Die sogenannte gemäßigte Opposition von den Terroristen zu trennen. Sie selbst können dies nicht tun – entweder sind sie nicht imstande oder sie wollen das gar nicht. Deswegen sollten sie auf sich selbst besinnen.“
Zuvor hatte der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates der USA, Ned Price, gesagt, Russland und der Iran sollten Syrien wegen des Einsatzes von chemischen Waffen zur Verantwortung ziehen.
Zuvor war bekannt worden, dass Experten der Uno und der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) die Verantwortlichen für drei von neun Fällen des Einsatzes chemischer Waffen in Syrien feststellen konnten, wobei sie die syrischen Regierungstruppen für zwei C-Waffen-Attacken und die Dschihadistenmiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) für eine weitere verantwortlich gemacht hatten….

 

Dan-news.info: Weitere Meldungen über die Folgen der nächtlichen Beschüsse durch die ukrainischen Streitkräfte
„Beim Beschuss des Nikitowskij-Bezirks von Gorlowka verwendeten die ukrainischen Truppen D-30-Haubitzen. Ihr Kaliber beträgt 122mm“, teilte eine Vertreter des operativen Kommandos der DVR, der sich derzeit vor Ort befindet, mit. Es wurde aus Richtung der Positionen des Gegners im Gebiet des besetzten Dsershinsk (die ukrainische Regierung nennt es Torezk) geschossen.
Vor allem wurden die nördlichen Außenbezirke von Gorlowka beschossen – die Siedlung Golmowskij. In einigen Wohnungen sind die Fenster zerstört, es sind Zerstörungen der Decken und Dächer vorhanden. Vor Ort sind Vertreter des operativen Kommandos der DVR und Mitarbeiter des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination.
Die Zahl der Toten durch die Beschüsse von Gorlowka von Seiten der ukrainischen Streitkräfte in der letzten Nacht hat sich auf zwei erhöht.
„Auf der Melitopolskaja-Straße 14 in Gorlowka starb noch ein Zivilist. Insgesamt beträgt die Zahl der Toten und Verletzten in Donezk und Gorlowka sechs“, teilte der stellvertretende Kommandeur des operativen Kommandos der DVR mit.

 

De.sputniknews.com: Putin: Russland bekommt eigene Paralympics
Russlands Präsident Waldimir Putin hat den von den Paralympics in Rio den Janeiro ausgeschlossen russischen Sportlern versprochen, spezielle Wettkämpfe für sie in Russland zu organisieren.
Der russische Staatschef merkte dabei an, die Sieger würden identische Preise bekommen, wie sie sie auch bei den Paralympics in Rio gewinnen hätten könnten….

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR hat sich heftig verschärft. In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Straftruppen 695 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Der Gegner verwendet weiterhin Artillerie beim Beschuss des Territoriums der Republik. Insgesamt wurden 94 Artilleriegeschosse des Kalibers 122 und 152mm, 500 Mörsergeschosse des Kalibers 82 und 120mm und 15 Panzergeschosse abgeschossen. Außerdem wurde mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Die Kriegsverbrecher Gorbatjuk, Wodolaskij, Sabolotnyj, Subanitsch, Pantschenko und Deljatizkij haben die Beschüsse von Ortschaften der Republik mit dem Ziel der Vernichtung der friedlichen Bevölkerung fortgesetzt. In den letzten 24 Stunden wurden die folgenden Ortschaften beschossen: Sajzewo, Gorlowka, Schirokaja Balka, Jasinowataja, Alexandrowka, Wesjoloje, Spartak, Dokutschajewsk, Krutaja Balka, Kominternowo, Sachanka, Leninskoje und der Petrowskij-Bezirk von Donezk. Es wurden 14 Häuser beschädigt.
Unter den friedlichen Einwohnern gibt es acht Tote und Verletzte: Im Nikitowskij-Bezirk von Gorlowka starben Jelena Dmitrewna Kolesnikowa, geb. 1966, und Jewgenija Wasiljewna Bondarj, geb. 1942. In der Folge eines direkten Treffers eines Artilleriegeschosses auf ein Haus wurden die Mitglieder der vierköpfigen Familie Panasenkowyj unterschiedlich schwer verletzt: Anatolij Iwanowitsch, geb. 1965, Ljubowj Petrowna, geb. 1973, Jewgenija Anatoljewna, geb. 1996, Wiktorija Anatoljewna, geb. 1998, und im Petrowskij-Bezirk von Donezk wurde Nikolaj Wasiljewisch Kusnezow, geb. 1976, und Jewgenij Alexandrowitsch Jekimow, geb. 1960.
Von uns wurde die Verschiebung von durch die Minsker Vereinbarungen verbotener Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie festgestellt. So im Gebiet der folgenden Ortschaften:
– Perwomajskoje, 6 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von drei 120mm-Mörsern entdeckt;
– Ostroje, 11 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von vier 122mm-Haubitzen „Gwosdika“ festgestellt;
– Marjinka, 1 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von vier 82mm-Mörsern festgestellt.
Wir stellen weiterhin fest, dass der Gegner Luftaufklärung mit Drohnen betreibt. Entlang der gesamten Kontaktlinie wurden Drohnenflüge festgestellt, mit denen die Korrektur für die Artillerieabteilungen durchgeführt werden und Fotos von zivilen Infrastrukturobjekten gemacht werden.
Alle Angaben über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden an die Vertreter der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Nach der Feier des Unabhängigkeitstags der Ukraine haben die ukrainischen Truppen die Zahl der Beschüsse der Republik mit durch die Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen erheblich erhöht, im Zusammenhang damit wurden die Munitionslager in Bachtschewik, Nowoselowka-Wtoraja und Mirnoje aufgefüllt. Dies zeugt davon, dass der Gegner weiterhin Anstrengungen für eine weitere Eskalation der Spannung entlang der Kontaktlinie unternimmt.
Auch ist eine Aktivierung der Tätigkeit von Diversions- und Erkundungsgruppen aus den Spezialoperationskräften der ukrainischen Streitkräfte im Kujbyschewskij-Bezirk von Donezk festzustellen, wo nach unseren Informationen Diversionen an Wasserreinigungsobjekten geplant sind.
In der Folge von gezielten Beschüssen vernichten die ukrainischen Straftruppen weiterhin Infrastrukturobjekte in den Ortschaften der Republik. So wurden in der Folge von Artillerie- und Mörserbeschuss in Gorlowka 40 Transformatorunterstationen vom Strom abgeschnitten. Derzeit führen die Arbeiter der Störungsdienste Arbeiten zur Wiederinbetriebnahme der Stromversorgung durch.
Im Zusammenhang mit der Vergrößerung der Zahl der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte und der Aktivierung der Spezialoperationskräfte des Gegners zur Durchführung von Diversionen an lebenswichtigen Objekten ruft die Weigerung der OSZE-Beobachter, diese Verletzungen zu registrieren, Unverständnis hervor.
So weigerten sich am 24. August Vertreter des Donezker Büros der OSZE-Mission in der Ukraine, nach Jasinowataja zu fahren, um einen weiteren Fakt der Anwendung von durch die Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffenarten durch die ukrainischen Streitkräfte zu registrieren. Im Büro der OSZE-Mission wurde die Weigerung damit begründet, dass „… in Jasinowataja die Patrouillen der Mission einer erhöhten Gefährdung ausgesetzt sind, was nicht zulässig ist…“. Dieser Fall ist bei weitem nicht der erste, wo Mitarbeiter der Beobachtermission sich weigern, ihre Verpflichtung zur Feststellung von Fakten von Verletzung des Regimes der Feuereinstellung durch die ukrainischen Straftruppen zu erfüllen. Häufig wird als Ursache, warum die Patrouillen nicht an einem Beschussort zur Durchführung von Ermittlungen sein können, von den Vertreten der OSZE genannt: Fehlen des nötigen Sicherheitslevels für die Mitglieder der OSZE-Mission, ein Mangel an Patrouillen in dem genannten Gebiet oder die Durchführung einer Rotation der Mitarbeiter der OSZE. Als schwerwiegende Argumente gelten nach Meinung der OSZE-Mitarbeiter auch das Ende des Arbeitstags oder der Unwille „… in der Rolle eines lebenden Schilds für Vertreter der Volksmiliz der DVR aufzutreten“.
Wir merken an, dass am 24. August etwa um 13:35 der westliche Teil von Jasinowataja, der sich in unmittelbarer Nähe der Abgrenzungslinie befindet, ein weiteres Mal mit Artillerie beschossen wurde. Während dieses Beschusses wurden von russischen Offizieren der Beobachtergruppe des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination von Fragen der Feuereinstellung und der Stabilisierung der Lage an der Abgrenzungslinie neun Explosionen von Artilleriegeschossen des Kalibers 122mm festgestellt. Drei von ihnen detonierten weniger als 200m von dem Beobachtungsposten des Gemeinsamen Zentrums entfernt, was eine Notfallevakuierung der russischen Beobachter in einen Schutzraum nötig machte. Keiner der russischen Offiziere wurde verletzt. Dieser Artilleriebeschuss war schon der vierte im letzten Monat, wo das Leben russischer Offiziere des Gemeinsamen Zentrums unmittelbar gefährdet war. Seit Ende Juli wurde mit 122mm- und 152mm-Geschossen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte Stationierungsorte von Beobachtungspunkten des Gemeinsamen Zentrums im Gebiet des Donezker Flughafens, von Alexadrowka und zweimal in Jasinowataja beschossen.
In diesem Zusammenhang wenden wir uns an den stellvertretenden Leiter der OSZE-Mission Alexander Hug, dass er seine Untergebenen an die Erfüllung ihrer funktionalen Verpflichtungen gemäß dem Mandat der Mission erinnert, im vollem Umfang und nicht wahlweise oder wenn es passt.

 

Ukrinform.ua: Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier betrachtet die Angriffe und Drohungen gegen OSZE-Beobachter in der Ostukraine als inakzeptabel, und fordert, der Speziellen Beobachtungsmission die Normalarbeit zu gewährleisten.
Das erklärte er als Vorsitzender der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) am Mittwoch, berichtet die Ukrinform-Korrespondentin in Deutschland.
„Solche Angriffe, die auf die Verhinderung der Arbeit der zivilen unbewaffneten OSZE-Beobachtungsmission gerichtet sind, sind absolut inakzeptabel. Alle Seiten müssen in vollem Maße die Sicherheit der OSZE-Beobachter und Ausrüstung garantieren und deren ungehinderten Zugang auf dem ganzen Territorium des Landes, einschließlich der Konfliktzone, gewährleisten“, geht aus der verbreiteten Erklärung des Leiters des Auswärtigen Amtes hervor.
Die Erklärung erschien nach Berichten über neue Beschießungen der Beobachtungsmission, auch in der Nähe von Nowooleksandriwka. Die letzten Angriffe fügen nach Steinmeier nur Schwierigkeiten bei der Arbeit der Mission hinzu, zu denen auch Einschränkungen der Bewegungsfreiheit zählen, was mehrmals in den Berichten der Beobachter angegeben wurde.
Die Mission solle die Möglichkeit haben, ihr Mandat vollständig zu erfüllen, und diejenigen, die sie daran hindern, sollen zur Rechenschaft gezogen werden, betonte der deutsche Außenminister. Er forderte dazu auf, Vorfälle gründlich zu untersuchen und auf sie umgehend zu reagieren.

 

De.sputniknews.com: Lettlands Premier gesteht Fehler bei Integration russischsprachiger Bevölkerung ein
Laut dem lettischen Ministerpräsidenten Māris Kučinskis sind in der Republik bei der Integrierung der russischsprachigen Bevölkerung mehrere Fehler begangen worden. „Wir haben in puncto Integration nicht alles getan. Wir wissen Bescheid über mehrere Fehler, zum Beispiel bei der Verfügbarkeit des lettischen Informationsraumes in Lettgallen. Wie kann man ein Patriot Lettlands sein, wenn keine lettischen Fernsehsender vorhanden sind? Vor kurzem haben wir festgestellt, dass zwei lettische Radiosender im Bezirk Krāslava nicht verfügbar sind. Deshalb wurde eine Lösung gefunden, wie dieses Problem beseitigt werden kann. Wenn wir diesen Menschen keine Information auf Lettisch zur Verfügung stellen können, so müssen wir ihnen die notwendige Information auf Russisch gewähren“, sagte Kučinskis am Donnerstag bei einer Diskussion in der Stadt Rēzekne.
In Lettland leben zwei Millionen Menschen. Darunter sind etwa 40 Prozent russischsprachig. Im Land gibt es nur eine Amtssprache – Lettisch. Etwa 250.000 Einwohner des Landes sind Nichtbürger – ehemalige Bürger der Sowjetunion, die nach dem Erlangen der Unabhängigkeit Lettlands in Lettland geblieben waren, aber deren Vorfahren nicht vor 1940 in der Republik gelebt hatten. Die Nichtbürger sind ständige Einwohner der Republik, sind aber in manchen Rechten eingeschränkt. Insbesondere können sie nicht an Wahlen teilnehmen und bestimmte Ämter im Staatssektor bekleiden.

 

De.sputniknews.com: Lettischer Menschenrechtler bittet in Russland um Asyl
Der Menschenrechtler Illarion Girss aus Lettland hat Russland wegen politischer Verfolgung in seiner Heimat um Asyl ersucht, wie das Internetportal „Delfi“ am Mittwoch mitteilte.
Girss, Leiter von „Russkaja Sarja“ (Russische Morgenröte), einer politischen Organisation, gab als Grund an, er werde in Lettland wegen seiner politischen Tätigkeit verfolgt.
„Russkaja Sarja“ setzt sich für die Gleichberechtigung der russischen Sprache in Lettland sowie für die Rechte der sogenannten „Nichtbürger“ ein — Menschen, die weder die lettische noch eine andere Staatsbürgerschaft besitzen.
„In Lettland, dessen Staatsangehöriger ich bin, werde ich wegen meiner politischen Anschauung und Tätigkeit verfolgt. Lettland ist meine kleine, und Russland meine große Heimat, darum ist die Wahl offensichtlich“, so Girss.
Ihm zufolge wolle man ihm den Asylstatus in drei bis sechs Monaten zuerkennen.
Girss sei im Frühling 2016 nach Russland umgezogen, so das Portal. In Lettland seien gegen ihn „drei politisch motivierte Strafverfahren“ eingeleitet worden. Am 6. September soll eine erste Gerichtssitzung stattfinden. „Ich habe alles getan, was ich konnte, mich gibt es in Lettland nicht mehr“, sagte Girss.
Auf seine Ansichten wolle er aber nicht verzichten.
h

 

Dan-news.info: Die ukrainische Armee hat die Umgebung der Donezker Filterstation mit Mörsern beschossen. Dies teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Gegen 15:30 Uhr hat die ukrainische Seite einen Beschuss des Gebiets der Doneker Filterstation begonnen. Wahrscheinlich wird mit Mörsern geschossen, Die Geschosse fallen in unmittelbarer Nähe zur Station“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Die Donezker Filterstation versorgt Orte auf beiden Seiten der Frontlinie mit Wasser. Dies sind vor allem Donezk und Jasinowataja, Wasiljewka und Spartak, die sich unter Kontrolle der DVR befinden, sowie Awdejewka, Krasnogorowka und Werchnetorezkoje, die derzeit von den ukrainischen Truppen besetzt sind.

 

De.sputniknews.com: Ukraine-Gespräche ohne Kiew: Schickt der Westen Poroschenko bald „Friedensbringer“?
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko ist zum baldigen russisch-deutsch-französischen Gipfeltreffen am Rande des für Anfang September angesetzten G20-Gipfels in China nicht eingeladen worden, wie die Zeitung „Nesawissimaja Gaseta“ am Donnerstag schreibt.
Wie der Pressedienst des Kremls mitteilte, war diese Vereinbarung bei den jüngsten Telefongesprächen Präsident Putins mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem französischen Staatschef Francois Hollande getroffen worden.
In Kiew wurde diese Entscheidung mit Verärgerung wahrgenommen. So erklärte Poroschenko während der gestrigen Militärparade zum Tag der Unabhängigkeit der Ukraine, die beste Garantie für nationale Souveränität seien die Streitkräfte und nicht die internationalen Garantien im Sinne des Budapester Memorandums von 1994.
Auch andere Politiker, die an den Festveranstaltungen in Kiew teilnahmen, machten ihrem Unmut über diese Entscheidung Luft. Unter anderem sprachen sie von Verrat seitens Washingtons und Brüssels. Einige von ihnen betonten, wie der damalige US-Präsident George Bush Senior im August 1991 in der Werchowna Rada (ukrainisches Parlament) die Ukraine aufforderte, auf den Austritt aus der Sowjetunion zu verzichten; und die britische Ministerpräsidentin Margaret Thatcher verglich die Absichten der Ukrainer damals mit dem Vorgehen der Einwohner Quebecs, die Kanada verlassen wollten. Die Unabhängigkeit der Ukraine wurde im Westen damals nur ungern akzeptiert.
In Kiew hält man den bevorstehenden Dreier-Gipfel in China für einen Schritt, die Ukraine dem russischen Einflussbereich zu überlassen. Der Leiter des Instituts für ukrainische Politik, Konstantin Bondarenko, findet, dass der Westen der ukrainischen Probleme müde sei. „Mit Poroschenko wurde lange positiv verhandelt, indem man versuchte, ihn zur Regelung der Situation in der Donbass-Region im Sinne der Minsker Friedensvereinbarungen zu überreden. Jetzt könnte es zu einem anderen Szenario kommen – nach dem Muster des Dayton-Vertrags von 1995 (über die Regelung der Situation in Bosnien-Herzegowina – Anm. d. Red.).“ Der Experte schloss nicht aus, dass die großen internationalen Akteure „die Verhandlungsunfähigkeit der ukrainischen Machthaber feststellen und ihren eigenen Regelungsplan voranbringen könnten“, zu dessen Erfüllung Kiew dann gezwungen werden könnte.
Im Unterschied zum damaligen Abkommen von Dayton spielen dabei allerdings nicht die Amerikaner, sondern die Europäer die Führungsrolle. Die Amerikaner stecken mitten im Präsidentschaftswahlkampf und haben ohnehin keine Lust, die Entwicklung dieses oder jenes Prozesses aktiv zu beeinflussen. „So etwas passierte schon früher, beispielsweise bei der Situation um Libyen“, so Bondarenko. Auch in der Ostukraine spielen ausgerechnet Merkel und Hollande die erste Geige. Nach dem Treffen mit Putin in China werden sie einfach die US-Administration über dessen Ergebnisse informieren, vermutete der Experte. Ukrainische Oppositionelle sehen in der Behandlung der ukrainischen Probleme ohne Kiews Vertreter einen Beweis dafür, dass die internationalen Akteure die Ukraine für kein eigenständiges Subjekt der Weltpolitik halten. Der Chef des „Oppositionellen-Blocks“, Juri Boiko, nannte das „eine Katastrophe in der internationalen Arena“ und beschuldigte die Behörden in Kiew. „Die Sturheit und Verhandlungsunfähigkeit der aktuellen ukrainischen Machthaber, ihre Unfähigkeit, ihr Wort zu halten (…), haben das ganze ukrainische Volk zur Geisel der persönlichen Interessen eines geringen Personenkreises gemacht“, stellte er fest.
Die Opposition, aber auch die ganze ukrainische Gesellschaft ist wegen der Situation im Osten des Landes gespalten. Laut einer Umfrage des soziologischen Gorschenin-Instituts, die noch im Frühjahr durchgeführt wurde, halten die meisten Ukrainer die Minsker Vereinbarungen für ungünstig für ihr Land. Alle wollen die Feuereinstellung im Donezbecken und den Waffenabzug von der Frontlinie, aber die meisten treten gegen eine totale Amnestie für die Kämpfer der selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk auf, wie auch gegen einen Sonderstatus für die abtrünnigen Gebiete.

 

Ukrinform.ua: Poroschenko bespricht mit Stoltenberg „Hilfspaket der Nato“
Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, hatte ein Telefongespräch mit dem Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg, berichtet der Pressedienst des Staatschefs.
Das ukrainische Staatsoberhaupt hat Stoltenberg über die Eskalation der Situation in den Gebieten Donezk und Luhansk und die gestiegene Zahl der russischen Provokationen im besetzten Donbass und auf der Krim informiert.
Petro Poroschenko rief auch auf, die Frage der russischen Aggression gegen die Ukraine auf der Tagesordnung der Allianz zu erhalten.
Jens Stoltenberg betonte die Wichtigkeit der vollständigen Umsetzung der Minsker Abkommen.
Die Seiten erörterten den Verlauf der Umsetzung des „Hilfspakets der Nato für die Ukraine“, das auf dem Nato-Gipfel in Warschau genehmigt wurde. Der Präsident äußerte die Hoffnung, dass dieses Paket hilft, die ukrainische Armee nach den Nato-Standards zu modernisieren.
Jens Stoltenberg gratulierte Petro Poroschenko zum Tag der Unabhängigkeit der Ukraine.

 

Abends:

 

Lug-info.com: Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine haben eine Lehrerin aus Krasnyj Lutsch festgesnommen, die von einer Kur kam. Dies teilte der Leiterin der Abteilung für innere Politik der Stadtverwaltung von Krasnolutsch Marina Wasiljenko mit.
Zuvor war auf der Seite des Sicherheitsdienstes der Ukraine eine Mitteilung über die Festnahme und Untersuchungshaft einer Einwohnerin von Krasnyj Lutsch erschienen, die der Mitgliedschaft in einer terroristischen Organisation verdächtigt wird.
Nach den Worten Wasiljenkos wurde die in der Stadt bekannte Pädagogin Tatjana Burkawzowa in Charkow festgenommen, über das sie aus Truskawez wo sie einen Kuraufenthalt hatte, nach Hause fuhr.
„Sie fuhr nach der Kur über die Strecke Truskawez-Charkow. In Charkow kaufte sie eine Fahrkarte nach Krasnyj Lutsch durch Russland“, erzählte die Abteilungsleiterin.
Am 22. August wurde der Bus, in dem Burkawzowa fuhr, fünf Stunden an einem ukrainischen Passierpunkt aufgehalten und dann wurde die nicht mehr junge Frau festgenommen und in Untersuchungshaft genommen.
„Am 23. August rief sie von einem fremden Telefon aus ihren Mann und ihre Mutter zu Hause an. Sie teilte mit, dass sie sich angeblich in Sewerodonzek „bis zur Aufklärung der Umstände“ befindet. Weitere Informationen gibt es bis heute nicht“, sagte Wasiljenko.
Früher arbeitete Burkawzowa als stellvertretende Leiterin der Bildungsabteilung von Krasnyj Lutsch. Sie ist jetzt Rentnerin, aber arbeitet weiter als Lehrerin in einer Schule.
„Die Einwohner der Stadt sind zutiefst entsetzt über die Handlungen der ukrainischen Spezialdienste, die in kraftlosem Zorn einfache Leute festnehmen nur deswegen, weil sie im Donbass leben“, erklärte der Bürgermeister von Krasnyj Lutsch Jurij Kondratenko.
„Tatjana Burkawzowa arbeitete viele Jahre lang im städtischen Bildungssystem. Jetzt ist sie Rentnerin und arbeitete als normale Lehrerin in einer Schule. Sie hat nie an Kämpfen teilgenommen, sie hat unsere Kinder erzogen und unterrichtet. Heute wird sie der Mitgliedschaft in einer terroristischen Organisation beschuldigt. Ich halte das für eine erschreckende Tatsache der Verletzung von Menschenrechten“, sagte er.
„Die Kiewer Truppen verwenden gegen unsere Leute unzulässige Methoden, sie beschuldigen einfache Bürger unverdient, versuchen die Einwohner der Republik einzuschüchtern und ihren Geist zu brechen. Scham und Schande einer solchen Regierung, die gegen die Einwohner des Donbass eine ökonomische Blockade verhängt hat, Wasser und Strom abgeschaltet hat, Rentenzahlungen und soziale Unterstützungen eingestellt hat und jetzt alle friedlichen Einwohner als Terroristen bezeichnet. Ich hoffe, dass die Öffentlichkeit der gesamten Welt die Augen öffnet und die nicht endenden Verbrechen gegen friedliche Einwohner des Donbass sieht“, fügte Kondratenko hinzu.

 

De.sputniknews.com: Moskau: Westliche Berichte über Scheitern von Tourismus-Saison auf Krim paradox
Die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa nennt Berichte in mehreren westlichen Medien über das Scheitern der Tourismus-Saison auf der Krim paradox. Sacharowa hob hervor, dass es in diesen Berichten, die sie als „Auftragsporträt“ bezeichnet, viele Sachen gibt, die nicht den Tatsachen entsprechen.
„Eine der paradoxesten Schlussfolgerungen, die in den Artikeln gegeben wird, besteht darin, dass die Tourismus-Saison auf der Krim gescheitert ist. Man darf nicht so schreiben, es ist unmöglich, in dem Ausmaß etwas zu schreiben, was es nicht gibt (…)“, sagte die Diplomatin.
„Natürlich ist das nicht unser Thema. Es gibt Sonderstrukturen, die sich mit dem Tourismus-Problem befassen (…). Aber ich kann das nicht ohne Kommentar lassen. Ich will euch sagen, dass die Krim sowohl bei den Russen als auch – wahrscheinlich zur größten Enttäuschung von irgendwem – bei den Ukrainern eines der gefragtesten und beliebtesten Erholungsgebiete ist. Das sind lediglich statistische Angaben“, ergänzte Sacharowa.
Anfang August hatten die Behörden der Krim mitgeteilt, dass mehr als drei Millionen Touristen die Halbinsel 2016 besucht haben – das ist mehr als das Dreifache im Vergleich zum Jahr davor. Dabei wächst der Touristenstrom aus der Ukraine – die Krim wurde bereits von 550.000 Ukrainern besucht, was 100.000 mehr sind als im Jahr 2015.

 

Standard

Presseschau vom 24.08.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

 

Abends / nachts:

 

 

De.sputniknews.com: Medwedew: „Miese Typen füllen Sportler mit Doping ab und sagen dann vor Gericht aus“
Der russische Premierminister Dmitri Medwedew hat vor dem Hintergrund des CAS-Urteils zugunsten des Ausschlusses der russischen Auswahl von den Paralympischen Spielen 2016 die Rolle der unmittelbaren Figuranten des Doping-Skandals scharf kritisiert.
„Einige Staaten und deren politisch-sportliches Establishment haben nach einem traditionellen Feind gesucht und diesen erneut gefunden. Doch besonders ekelhaft ist die Rolle dieser miesen Typen, die erst ihre Sportler mit Doping abfüllen, das Zeug über die Grenzen schaffen und dann ins Ausland flüchten und vor Gericht unter Eid aussagen. Und dies im Gegenzug für das Zeugenschutzprogramm und künftige Dividenden“, schrieb Medwedew auf Facebook.
Damit meinte der Premier wohl Grigori Rodtschenkow, den ehemaligen Leiter des Moskauer Anti-Doping-Labors. Gleichzeitig gibt es jedoch keine Information darüber, dass Rodtschenkow tatsächlich jemals vor Gericht ausgesagt hat.
Medwedew erkennt in dem CAS-Urteil zudem den Wunsch einiger Leiter der Internationalen Paralympischen Bewegung, starke Konkurrenten aus dem Weg zu räumen.
Der neue Doping-Skandal um Russland war nach einem Interview des Ex-Chefs des Moskauer Anti-Doping-Labors, Grigori Rodtschenkow, entbrannt. Dort hatte er behauptet, mindestens 15 Medaillengewinner der Winterspiele in Sotschi wären Teil eines russischen „Doping-Programms“ gewesen. Er räumte gar eine eigene Beteiligung an dem angeblich „systematischen Doping-Programm“ ein….

 

Wpered.su: http://wpered.su/2016/08/23/pochti-tret-ukraincev-nazvali-stalina-velikim-vozhdem
Fast ein Drittel der Ukrainer bezeichnen Stalin als großen Anführer
Fast ein Drittel der Ukrainer meinen, dass Josef Stalin eine große Führungspersönlichkeit war. Nach den veröffentlichten Zahlen der Umfrage, die durch den Fonds „Demokratische Initiativen“ und dem Kiewer internationalen Institut für Soziologie durchgeführt worden war, äußerten 29,6% der Befragten eine solche Meinung, berichtet TASS.
Die Umfrage wurde vom 4. bis zum 19. August unter 2040 Menschen über 18 Jahren in 110 Ortschaften aller Oblaste durchgeführt, ausgenommen die Volksrepubliken des Donbass und die Krim.

 

De.sputniknews.com: Ermittler: Rodtschenkow kann Doping-Proben auf Wada-Anweisung vernichtet haben
Der ehemalige Chef des Moskauer Anti-Doping-Labors hat vielleicht von der Wada-Leitung die Anweisung zur Vernichtung von Doping-Proben bekommen, teilte der Sprecher der russischen Ermittlungsbehörde, Wladimir Markin, mit.
„Als Chef der Rusada, einer der Wada-Abteilungen, war Rodtschenkow administrativ nur der Welt-Anti-Doping-Agentur unterstellt. Deswegen hat die Ermittlung den Grund zu glauben, dass er die Anweisung zur Vernichtung von Doping-Proben vielleicht von jemandem aus der Leitung der Wada bekommen hatte. Diese Version wird zusammen mit den anderen überprüft“, sagte Markin.
Für die Ermittlung aller Umstände sei es notwendig, den Vorsitzenden der Welt-Anti-Doping-Agentur, Craig Reedie, sowie den unabhängigen Experten Richard McLaren, der den Bericht für die Wada vorbereitet hatte, zu befragen.

 

 

Vormittags:

 

 

Dan-news.info: Ein ziviler Einwohner wurde verletzt, als er auf eine Mine geriet, die von ukrainischen Soldaten nicht weit von Wohnhäusern am Rand von Saizewo installiert worden war. Dies teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Gestern Abend gegen 18:00 geriet am Rand von Saizewo ein friedlicher Einwohner, geb. 1986, auf eine Mine. Die Sprengeinrichtung wurde in der Nähe des privaten Wohnsektors installiert, der an die „graue Zone“ angrenzt“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Der Mann kam schwerverletzt in das Gorlowker Zentralkrankenhaus und starb dort an seinen Verletzungen.

 

De.sputniknews.com: „Russland-Flaggen sind politischer Protest“: IPC droht Weißrussland-Team mit Strafen
Wenn das Weißrussland-Team russische Flaggen zur Eröffnung der Paralympics in Rio mitbringt, wird das als politischer Protest beurteilt, wie der Radiosender „Goworit Moskwa“ mit Verweis auf das Internationale Paralympische Komitee (IPC) berichtet. Politische Statements sind bei den Paralympics wie bei Olympia verboten, es drohen Strafmaßnahmen.
Vom Pressedienst des IPC hieß es demnach, dass bei der Eröffnung der Paralympics-2016 niemand die russische Flagge tragen werde, da Russland das Recht entzogen worden sei, bei den Spielen an den Start zu gehen: „Sollten die weißrussischen Athleten während der Eröffnungszeremonie russische Flaggen tragen, so wird das als ein politischer Protest betrachtet. Gegenüber den betreffenden Sportlern bzw. dem nationalen Paralympischen Komitee werden entsprechende Maßnahmen ergriffen.“
Der Vorsitzende des Paralympischen Komitees Weißrusslands, Oleg Scheschel, hatte zuvor den russischen Behindertensportlern seine Unterstützung bekundet und erklärt, dass er den Auftrag erteilt habe, zur Eröffnung der Spiele in Rio weißrussische und russische Flaggen zu tragen.
Die Entscheidung, die Sportler aus Russland nicht zu den Paralympics zuzulassen, war aufgrund des sogenannten McLaren-Berichts über das angebliche „staatliche Doping-Programm in Russland“ getroffen worden, obwohl die Autoren ihre Theorie mit keinerlei konkreten Beweisen belegten.
Die Paralympischen Spiele in Rio de Janeiro finden vom 7. bis 18. September statt.

 

De.sputniknews.com: Der russische Präsident Wladimir Putin hat per Telegramm an den italienischen Premier Matteo Renzi seine Anteilnahme bezüglich der vielen Todesopfer durch das schwere Erdbeben in Italien geäußert und Russlands Hilfe bei der Beseitigung der Folgen der Naturkatastrophe angeboten, wie der Pressedienst des Präsidenten mitteilt.
Russland teile den Schmerz und die Trauer des befreundeten italienischen Volkes, so Putin in seinem Telegramm. Moskau sei bereit, bei der Beseitigung der Folgen der Naturkatastrophe notwendige Hilfe zu leisten.
Den jüngsten Medienberichten zufolge hat das Erdbeben im Zentrum Italiens 24 Menschenleben gefordert. Sechs Opfer stammten aus dem Ort Accumuli, fünf aus Amatrice und zehn aus Pescara del Tronto, wie die Nachrichtenagentur Ansa meldet. Es seien jedoch noch viele Opfer unter den Trümmern begraben.
Der Erdstoß der Stärke 6,2 mit Zentrum in der Provinz Rieti war in den Regionen Latium, Umbrien sowie Marken in Mittelitalien bis hin in die Hauptstadt Rom zu spüren.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und die Folgen
„Von 20:00 bis 2:40 hat die ukrainische Seite Donezk, Jasinowataja, Dokutschajewsk und die Dörfer Leninskoje und Sachanka im Nowoasowskij-Bezirk im Süden des Landes beschossen“, sagte ein Gesprächspartner aus den militärischen Einrichtungen der Agentur. „Auf diese Territorien wurden 94 Mörsergeschosse der Kalibers 82und 120mm und 43 Artilleriegeschosse der Kalibers 122 und 152mm abgeschossen“.
Nach Angaben der Quelle geriet im Kirowskij-Bezirk der Hauptstadt auf der Feta-Straße in der Folge eines Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte ein zweistöckiges privates Haus in Brand.
„In der Nacht wurden Donezk, Gorlowka und das Dorf Kominternowo im Nowoasowskij-Bezirk beschossen. In der Folge wurden sechs Häuser unterschiedlich schwer beschädigt“, teilte das operative Kommando der Republik mit.
Unter anderem wurden Fensterscheiben zerschlagen, Dächer gerieten in Brand.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden siebenmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte heute die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Aus Richtung Troizkoje wurde in Richtung Uglegorsk mit Artilleriegeschossen des Kalibers 152mm geschossen, das Gebiet von Sansharowka wurde mit 82mm-Mörsern beschossen.
Das Gebiet von Kalinowo wurde mit 122mm-Artilleriegeschützen aus Richtung Stepnoje und mit Mörsern des Kalibers 82mm aus Richtung Nowoswanowka beschossen.
Die Kiewer Truppen haben beim Beschuss von Logwinowo aus Richtung Luganskoje 120mm-Mörser verwendet.
Aus Richtung Katerinowka wurde das Gebiet von Perwomajsk mit Granatwerfern beschossen.
Das Gebiet von Smeloje wurde mit Mörsern des Kalibers 82mm beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

De.sputniknews.com: Syriens UN-Botschafter: Frankreich „inszenierte“ Giftgasattacke bei Damaskus
Die Chemiewaffen-Attacke in Ghuta, einem Vorort von Damaskus, im Jahr 2013 war von der französischen Aufklärung bewusst organisiert worden, wie die Zeitung „The Independent“ unter Verweis auf Syriens UN-Botschafter Baschar al-Dschaafari schreibt.
Dschaafari geht demnach davon aus, dass der Chemiewaffeneinsatz ein Teil des Planes gewesen sei, die Rüstungsinspektoren der Uno von einem anderen Vorfall abzulenken, für den Extremisten verantwortlich gemacht wurden. Der schwedische Wissenschaftler Åke Sellström leitete damals die Untersuchungskommission der Uno in Syrien, die den Vorwurf von Chemiewaffeneinsätzen im syrischen Bürgerkrieg vor Ort prüfen sollte.
„Der Einsatz von Chemiewaffen bei Damaskus sollte Åke Sellström daran hindern, Aleppo zu besuchen, weil (Frankreich – Anm. d. Red.) wusste, wer die Chemiewaffen in Aleppo eingesetzt hatte“, zitiert die Zeitung Dschaafari. „Sie wollten Sellström mit allen Mitteln daran hindern, nach Aleppo zu gelangen, und deshalb haben sie in Damaskus unter Beteiligung der französischen Aufklärung Chemiewaffen eingesetzt.“
Bei dem Chemiewaffeneinsatz am 21. August 2013 in Ghuta waren über 1500 Menschen ums Leben gekommen. Die Untersuchungskommission teilte mit, dass es überzeugende Beweise für einen Chemiewaffeneinsatz gebe. Laut dem Bericht sollen bei dem Angriff Boden-Luft-Raketen mit dem Giftgas Sarin eingesetzt worden sein.
Ergebnis der umfangreichen internationalen Zusammenarbeit war letztlich die Vernichtung sämtlicher Chemiewaffenarsenale in Syrien. Die Schuldigen an jener Attacke seien allerdings bis heute nicht gefunden worden, schreibt „The Independent“ abschließend.

 

Dnr-online.ru: In der Nacht vom 23. auf den 24. August erfolgte eine weitere Diversion, in deren Folge das Telekommunikationsnetz beschädigt wurde und Uglegorsk vollständig ohne Verbindung ist. Dies teilte heute der stellvertretende Leiter des Koordination der Volksmiliz der LVR Oberst Eduard Basurin mit.
„Wir haben schon mehrfach erklärt, dass das wichtigste Ziel der Ukraine ist, die Situation in der Republik zu destabilisieren und das Leben des Menschen im Donbass unerträglich zu machen. Ich habe bereits mehrfach gesagt, dass die Spezialoperationskräfte der Ukraine verschiedene Diversionen durchführen, die zuvor an Objekten der Gas-, Wasser- und Stromversorgung stattfanden und jetzt sind sie zu den Telekommunikationslinien übergegangen. Heute Nacht ist eine weitere Diversion erfolgt, in deren Folge Telekommunikationsnetze beschädigt wurden und Uglegorsk vollständig ohne Verbindung ist – es wurden Life, MTS (Vodafone) und „Phönix“ abgeschaltet. Derzeit bringt das Kommunikationsministerium mit seinen Spezialisten die genannten Zerstörungen in Ordnung. Dieser Vorfall ist schon der zweite in der Woche. Am 22. August waren in der Folge einer solchen Diversion drei Bezirke von Donezk – Woroschilowskij, Kujbyschewskij und Leninskij – sowie zwei Ortschaften – Jelenowka und Dokutschajewsk – ohne Verbindung. Wir überzeugen uns ein weiteres Mal, dass die Ukraine alles tut, damit das Leben der Menschen im Donbass einfach unerträglich ist. Diese Diversionen sind darauf gerichtet, dass es das friedliche Leben, das wir aufzubauen planen, nicht gibt. Sie nehmen keine Rücksicht darauf, dass die Diversionen, die auf dem Territorium der Republik erfolgen und auf die Zerstörung der Infrastruktur gerichtet sind, auch Auswirkungen auf das Leben der friedlichen Einwohner haben, ihnen Schaden zufügen. Wenn in der Folge von Beschüssen – sowohl Mörser als auch Artillerie – die Zivilbevölkerung betroffen ist, so kann beim Fehlen von Verbindungen nicht rechtzeitig die notwendige Hilfe geleistet werden, um Menschenleben zu retten. Das zieht auch nach sich, dass die medizinischen Dienste und die Dienste des Zivilschutzministeriums einfach nicht rechtzeitig kommen können. Entsprechend kann die Zahl der Opfer dadurch nur steigen. Solche Versuche gab es auch 2014, in der Folge brachen die Verbindung an bestimmten Abschnitten der Abgrenzungslinie einfach zusammen. Deshalb kann man zu der Annahme kommen, dass die Ukraine sich auf den Beginn von aktiven Kämpfen in bestimmten Gebieten der Abgrenzungslinie vorbereitet“, erklärte Eduard Basurin.

 

De.sputniknews.com: „Das hilft nicht weiter“ – Deutscher Jurist: „Ausschluss der Paralympics falsch“
Als „falsch“ hat Thomas Brand, Rechtsanwalt der Moskauer Kanzlei Brand und Partner, die Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofs CAS bewertet, der die russischen Paralympics von den Spielen in Rio ausgeschlossen hat.
Sein Rechtsempfinden sage ihm aber, dass es nicht sein könne, Sportler, denen kein Doping nachgewiesen wurde, ausgeschlossen werden, unterstrich er im Interview mit Sputnik-Korrespondent Nikolaj Jolkin. „Im internationalen Sportrecht haben wir ein fundamentales Problem, dass die existierenden Regeln die Grundrechte der einzelnen Sportler vernachlässigen. Denn die Sportler, die jetzt nicht an den Paralympics teilnehmen dürfen, sind vermutlich unschuldig.“ Dies sei „ein großes Drama“, betonte er.
Russland könne das CAS-Urteil vor dem Schweizer Bundesgericht anfechten. Ob man aber mehr Erfolg haben werde, als im Fall Pechstein, zweifelt der deutsche Jurist. Sie hatte auch Einspruch gegen eine finale CAS-Entscheidung erhoben. Das Bundesverfassungsgericht hat damals leider entschieden, dass die Gerichtsbarkeit des Sportgerichtshofes bindend ist.
Man müsse die Regeln überdenken und überarbeiten, ist sich Brand sicher, damit Doping effektiv bekämpft werde, und Sportler, dem Doping nachgewiesen werde, ausgeschlossen werden. Eine kollektive Verantwortung sei jedoch nicht richtig. Die CAS-Entscheidung sei aus seiner Sicht auch nicht verhältnismäßig, „weil die Sportler pauschal gesperrt werden, denen Schuld nicht nachgewiesen wurde“.
„Es muss die Unschuldsvermutung gelten, dass Sportler, die sauber sind, teilnehmen können“, unterstrich er. „Der Grundrechtsschutz im internationalen Sportrecht müsste hier einen höheren Stellenwert bekommen, sodass solche Fälle wie jetzt nicht mehr vorkommen.“
Auch der effektive Rechtsschutz müsse gelten, fügte der Rechtsanwalt hinzu. Man könne auch an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte appellieren, aber jede Entscheidung werde jetzt zu spät kommen, ist Brand überzeugt. „Jedes rechtliche System sollte darauf angelegt sein, dass es einen effektiven Rechtsschutz gibt. Das System, das die Grundrechte der Sportler missachtet und nicht garantiert, dass es einen effektiven Rechtsschutz gibt, ist fehl am Platz. Das hat mit Rechtsstaatlichkeit nichts zu tun. Dass die Unschuldigen bestraft werden, kann nicht in jemandes Interesse sein.“
Ob die CAS-Entscheidung politisch motiviert ist, konnte Brand nicht sagen. „Dafür müsste man in die Köpfe der Richter schauen können. Es gibt Staaten, in denen die Todesstrafe rechtmäßig ist.“ Dies sei mit seinem Rechtsempfinden auch nicht vereinbar. Der Ausschluss russischer Athleten, ob politisch motiviert oder nicht, sei dennoch eine falsche Entscheidung. „Sie hilft nicht weiter“, resümiert der deutsche Jurist.

 

Dan-news.info: „In der Rechenschaftsperiode vom 16. bis zum 23. August wurden in der DVR über das Ministerium für Bauwesen und Kommunalwirtschaft die Wiederaufbauarbeiten an 11 Objekten des sozialen Bereiches und an 14 Mehrparteinhäusern abgeschlossen“, teilt das Bauministerium der DVR mit.
Nach Angaben des Ministeriums wurden Wohnhäuser in Donezk, Makejewka, Jenakiewo, Ilowajsk und Shdanowka wiederaufgebaut. Unter den wieder aufgebauten sozialen Objekten ist die Schule Nr. 40 und eine medizinische Einrichtung in Gorlowka, die Berufsschule in Schachtjorsk, die Bergbaumeisterschule in der Hauptstadt, die Poliklinik des städtischen Krankenhauses Nr. 1 in Debalzweo und ein Ambulatorium in Uglegorsk.
„In Donezk, Dokutschajewsk, Jenakiewo, Debalzewo wurden Heizwerke wiederaufgebaut und ein Objekt der Wasserversorgung in Jasinowataja. Insgesamt wurden im Rahmen des Programms bisher 436 Objekte des sozialen und kulturellen Bereichs wiederaufgebaut, 28 befinden sich in Arbeit“, fügte das Ministerium hinzu.
Wir erinnern daran, dass die zweite Wiederaufbauetappe der DVR im August 2015 begann und nach Plan bis August 2016 dauern sollte. Nach letzten Angaben des Ministeriums wurde von 1189 Mehrparteienwohnhäusern 765 wiederaufgebaut.

 

De.sputniknews.com: Russland-Aus für Paralympics: „Bild“, „Zeit“ & Co. jubilieren Schadenfreude
Die deutschen Medien feiern den Komplett-Ausschuss der russischen Athleten von den Paralympics in Rio de Janeiro als „Zeichen des Mutes“ des IPC und eine Ohrfeige für das IOC….

 

 

Nachmittags:

 

 

Dan-news.info: Das Kommunikationsministerium der DVR hat eine Sendeanlage in Betrieb genommen, die es erlaubt, das Signal der republikanischen Radiosender in den südlichen Gebieten des Donbass, einschließlich des besetzten Mariupol, zu senden. Dies teilte heute der Kommunikationsminister Wiktor Jazenko mit.
„Es wurde eine neue Sendeanlage in Betrieb genommen und ab heute beginnt für die Einwohner der Bezirke Nowoasowsk und Telmanowo der DVR sowie für die Einwohner von Mariupol die Übertragung der republikanischen Radiosender“, sagte der Minister.
Jazenko unterstrich, dass ab jetzt die Bevölkerung der genannten Gebietes „zuverlässige Informationen über die aktuellen Ereignisse in der Republik“ erhalten werden.
Die Behörden der DVR haben vor, den Sendebereich der republikanischen Radiosender an der Küstenzone des Asowschen Meers bis zur Verwaltungsgrenze mit dem Oblast Saporoshe auszuweiten, teilte das Kommunikationsministerium heute weiter mit.
„Von Spezialisten des Kommunikationsministeriums der DVR werden Arbeiten zur Ausweitung der Sendezone der republikanischen Medien über den ganzen Küstenbereich und in die Tiefe des zeitweise von der Ukraine besetzte Gebietes hinein durchgeführt“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.

 

Ukrinform.ua: Die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine SBU nahmen in der Stadt Mariupol einen Mann fest, der Sprengsätze für die Terroristen baute.
Nach Angaben der Pressestelle von SBU baute der Mann die Sprengsätze in seinem Haus am Rande der Stadt. Der SBU habe zwei fertige Sprengsätze, sowie Stoffe zur Herstellung von Sprengsätzen und Instrumente zum Umbau von Waffen sichergestellt.
Laut dem SBU hätte die Bomben eine Gruppe von Saboteuren der „Volksrepublik Donezk“ bestellt. Die Gruppe habe Terroranschläge in Mariupol am Tag der Unabhängigkeit geplant.

 

De.sputniknews.com: Kriegsverbrechen: Russland ermittelt gegen ukrainische Militärführung
Die russische Justiz hat gegen hohe ukrainische Regierungsvertreter Ermittlungen wegen Kriegsverbrechen eingeleitet. Nach ersten Erkenntnissen sollen der ukrainische Verteidigungsminister Poltorak, Generalstabschef Muschenko und weitere Beamte für die Anwendung verbotener Kriegsmethoden und Waffen gegen Zivilisten im Donbass verantwortlich sein.
Der ukrainische Militärfeldzug im abtrünnigen östlichen Industriegebiet Donbass (Donezbecken) dauert seit mehr als zwei Jahren an. Beobachter berichteten vom Einsatz von ballistischen Raketen und international verachteter Streumunition, mit denen die ukrainischen Truppen massiv Wohnviertel beschossen haben sollen. Die russische Justiz ermittelt seit 2014 wegen Kriegsverbrechen in der Ost-Ukraine.
„Die Ermittler haben ausreichend Hinweise darauf, dass die Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung auf Befehl der obersten Militärführung der Ukraine begangen worden sind“, erklärte das Russische Ermittlungskomitee am Mittwoch in Moskau. Entsprechende Ermittlungen seien gegen Verteidigungsminister Stepan Poltorak, Generalstabschef Viktor Muschenko, den Befehlshaber der Nationalgarde Juri Allerow, den ehemaligen Heereschef Alatoli Puschnjakow und seinen Amtsnachfolger Sergej Popko angestrengt worden.

 

Lug-info.com: Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte hat in Sewerodonezk vier Soldaten liquidiert, die sich geweigert hatten, ihren Vertrag zu verlängern. Dies teilte der Pressedienst des Staatssicherheitsministeriums der LVR mit.
„In Sewerodonezk wurden vom Kommando der ukrainischen Streitkräfte vier Soldaten liquidiert, die Vertragsdienst im Truppenteil 0927 (Kompanie für Materialversorgung) leisteten“, heißt es in der Mitteilung.
Im Ministerium wurde erläutert, dass eine der Toten die Einwohnerin des Belowodskij-Bezirks Marina Wladimirowna Kosjakowa, geb. 1978, ist. Unter Berücksichtigung der schwierigen sozialökonomischen Situation in der Stadt nutzte sie im Februar 2016 den Vorschlag des Mitarbeiters des örtlichen Militärkommissariats Alexandr Tkatschenko, in der ukrainischen Armee dazuzuverdienen, berichtete das Staatssicherheitsministerium.
„Nachdem sie den Vertrag unterschrieben und einen Ausbildungskurs durchlaufen hatte, wurde Kosjakowa als Köchin im Truppenteil 0927 eingesetzt. Während des Dienstes wurde deutlich, dass wegen der Unterbesetzung der ukrainischen Streitkräfte der Vertrag bis zum Ende der sogenannten „ATO“ verlängert wurde“, stellte das Ministerium fest.
„In der Folge eines erfolglosen Versuchs,  den Arbeitsvertrag aufzulösen, verließ Marina eigenmächtig den Stationierungsort. Aber sie wurde unter Androhung physischer Gewalt von Seiten der militärischen Leiters gezwungen in die Abteilung zurückzukehren. Einige Wochen später wurden Kosjakowa und drei weitere Soldaten ihren Verwandten in geschlossenen Särgen übergeben. Marina Kosjakowa hinterlässt eine minderjährige Tochter, die der Obhut der Großmutter übergeben wurde“, fügte das Ministerium hinzu.
Nach der offiziellen Version des Kommandos der ukrainischen Streitkräfte starben sie alle an Lungeninfektionen.
„Die Vertragsarmee. Die Soldaten werden reich“, dies ist eine weitere ukrainische PR mit schönen Losungen, um potentielle Soldaten ins Unglück zu bringen. Täglich desertieren aus der ukrainischen Armee hunderte Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, die nicht die Plagen des Pflicht- oder Vertragsdienstes übernehmen wollen“, stellte das Staatssicherheitsministerium der LVR fest.

 

De.sputniknews.com: Biden stellt Poroschenko vor die Wahl: „Korrupten Staatsanwalt“ oder US-Milliarde?
US-Vizepräsident Joe Biden hat bei seinem Treffen im Dezember 2015 mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko auf dem Rücktritt des damaligen Generalstaatsanwaltes Schokin bestanden. Das sagte der Vize im Interview für das Magazin The Atlantic am Montag, dem 22. August.
Seinen Worten nach verlangte Biden von Poroschenko, „den korrupten Generalstaatsanwalt“ Wiktor Schokin zu entlassen. Andernfalls bekäme die Ukraine den versprochenen Milliarden-Kredit nicht, heißt es in dem Magazin.
Petro, Sie werden Ihre Milliarde Dollar nicht bekommen. Okay, Sie können den Generalstaatsanwalt behalten. Aber Sie müssen verstehen: Wir werden nicht zahlen, wenn Sie das tun“, sagte Biden über sein Gespräch mit Poroschenko.
Ende März stimmten 289 Abgeordnete des ukrainischen Parlaments (nötig waren mindestens 226) auf Vorschlag von Poroschenko für den Rücktritt des Generalstaatsanwaltes Wiktor Schokin. Poroschenko gab als Grund an, mehrere Fraktionen im Parlament wären mit der Arbeit des Generalstaatsanwalts unzufrieden gewesen. Medienangaben zufolge war Schokin vorgeworfen worden, nichts gegen die Korruption im Land zu tun und Ermittlungen zu behindern.
Schokins Amt übernahm der umstrittene Politiker Jurij Luzenko. Luzenko ist kein ausgebildeter Jurist. 2009 hatte er für einen  Alkohol-Eklat am Frankfurter Flughafen gesorgt, als ihm wegen seines alkoholisierten Zustands der Weiterflug nach Seoul verweigert worden war, wie Focus berichtet hatte.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Gleichzeitig mit der Erhöhung der Zahl der Beschüsse hat die ukrainische Führung den Kräften des 74. Zentrums für informations-psychologische Operationen die Anweisung zur Vorbereitung einiger Informationsprovokationen gegeben“, sagte Marotschko.
„Uns wurde bekannt, dass gestellte Verhöre mit speziell ausgebildeten Menschen erfolgt sind, die als derzeitige oder ehemalige Soldaten der Volksmiliz ausgegeben werden, die angeblich auf die Seite der ukrainischen Truppen übergegangen sind und gefangen genommen wurden“, teilte Marotschko mit.
Er unterstrich, dass solche „schmutzigen Methoden zur Verleumdung der Volksmiliz der LVR in den Augen des ukrainischen Volkes ein weiteres Mal die Hilflosigkeit und Verzweiflung der politischen Führung der Ukraine bestätigen, die auf die Vorbereitung von blutigen Terrorakten auf der Krim und verfallen ist und in Verbrechen gegen die friedlichen Einwohner des Donbass versinkt“.
„Neben Informationsprovokationen bereitet sich die ukrainische Führung auf die Aktivierung der Kämpfe im Donbass vor“, sagte Marotschko.
„So gehen in Lobatschewo im Nowoajdar-Bezirk Soldaten der ukrainischen Streitkräfte die Häuser der örtlichen Einwohner ab und empfehlen ihnen, in nächster Zeit die Ortschaft zu verlassen und möglichst weit von der Kontaktlinie wegzufahren“, berichtete er.
„Außerdem wird in Sewerodonezk nach unseren Informationen die Vorbereitung zur Evakuierung von Archiven und Arbeitsdokumentationen der staatlichen Einrichtungen fortgesetzt, die bis zum 12. September 2016 abgeschlossen sein soll“, fügte Marotschko hinzu.
„Trotz der Eskalation des Konflikts zwischen Freiwilligenbataillonen und der ukrainischen Führung verwenden diese Abteilungen weiterhin zivile Objekte, darunter Krankenhäuser und andere soziale Einrichtungen, in ihrem Interesse und terrorisieren auch weiter die örtliche Bevölkerung“, sagte Marotschko.
„So ist in Nowoachtyrka, Nowoajdar-Bezirk, in einem Gebäude auf der Sowjetskaja-Straße eine Abteilung des „Rechten Sektors“ mit etwa 100 Mann untergebracht. Es ist festzustellen, dass in der Bezirksabteilung der Polizei regelmäßig Anzeigen friedlicher Bürger mit Beschwerden über die sogenannte erzwungene Nachbarschaft, betrunkene Prügelei und Randale eingehen, die ohne die notwendige Aufmerksamkeit der Rechtsschutzorgane bleiben“, teilte der Vertreter der Volksmiliz mit.

 

De.sputniknews.com: US-Außenminister John Kerry wird sich am Freitag in Genf mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow treffen, um die Situation in Syrien und der Ukraine zu erörtern, meldet Reuters unter Berufung auf den US-Beamten.
Diese Information wurde vom PR-Amt des russischen Außenministeriums bestätigt.
Wie Sputnik zuvor aus dem russischen Außenministerium inoffiziell erfuhr, hänge die Möglichkeit des Treffens zwischen den Außenministern Russlands und der USA vom Gang der bilateralen Verhandlungen über die Syrien-Regelung auf Expertenebene ab.

 

Wpered.su: http://wpered.su/2016/08/24/kommunisty-xarkova-otmetili-den-osvobozhdeniya-goroda-ot-fashistov-foto/
Die Kommunisten Charkows feierten den Tag der Befreiung der Stadt vom Faschismus
Am 23. August ehrten Kommunisten, Veteranen und gesellschaftliche Organisationen anlässlich der Feier zum 73. Jahrestag der Befreiung Charkows von den deutschen faschistischen Eindringlingen das Gedenken an die Helden. Dies berichtet der Pressedienst der KPU.
Die Aktivisten versammelten sich unter roten Fahnen an der Gedenkstätte des Ruhmes im Waldpark. Nach der Blumenniederlegung am Sockel der „Mutter Heimat“ legten die Kommunisten gemeinsam mit den gesellschaftlichen Organisationen Blumen am Denkmal des Kämpfers und Befreiers nieder, wo die heftigsten Kämpfe der sowjetischen Truppen mit den faschistischen Invasoren stattgefunden hatten, und hielten eine kleine Kundgebung ab, auf der der Allukrainische Bund der Sowjetischen Offiziere den noch lebenden Verteidigern der Stadt Gedenkmedaillen überreichte.
Außerdem fuhren die Kommunisten zu den Gedenkorten ihrer Heimatstadt und legten Blumen nieder an den Gedenktafeln, die an die im Kampf um Charkow gefallenen Helden der Sowjetunion erinnern.

 

De.sputniknews.com: Warum kauft Kiew viel teureres Gas aus Europa?
1.000 Kubikmeter Gas aus Europa kostet Kiew 45 Dollar mehr als mögliche Lieferungen gleicher Größe aus Russland, wie der Minister für Energiewirtschaft und Kohleindustrie der Ukraine, Igor Nassalyk, gegenüber dem TV-Sender „112 Ukraine“ mitteilte.
Zuvor hatte der Vorstandsvorsitzende des ukrainischen Energiekonzerns Naftogas, Andrej Kobolew, gesagt, die Ukraine sei gezwungen, im dritten Quartal Gas aus Europa zu beziehen, das teurer als das aus Russland sei. Dabei wurde der genaue Preis nicht erwähnt. Kobolew hatte damals erläutert, dass das Problem nicht im Preis, sondern in einem Zusatzabkommen liege, ohne welches es für Kiew unmöglich sei, Gas aus Russland zu kaufen.
„In Bezug auf Gas will ich noch einmal betonen, dass wir keinen einzigen Kubikmeter Gas aus Russland bezogen haben. Ja, wir zahlen mehr, da wir für den Transit sowohl über die Ukraine, als auch über Europa und zurück zahlen müssen. Derzeit beträgt der Preis 185 Dollar. Bei einem direkten Vertrag mit Russland betrüge dieser Preis 140 Dollar“, sagte Nassalyk.
Im November 2015 hatte Kiew schon einmal eine völlige Einstellung der Käufe von russischem Gas angekündigt. Der damalige Premier Arsenij Jazenjuk hatte diese Entscheidung mit dem zu hohen Gaspreis begründet. Im Januar 2016 zählte Präsident Petro Poroschenko „die erreichte Energieunabhängigkeit von Russland“ zu den größten Errungenschaften Kiews.
Am 6. Juni 2016 hatte Kobolew mitgeteilt, dass Naftogas im dritten Quartal 2016 Gasimporte aus Russland wiederaufnehmen werde, sollte Russland einen Rabatt anbieten. Später bestand das ukrainische Unternehmen jedoch auf die Unterzeichnung eines Zusatzabkommens für die nächsten drei Quartale. Seitens des russischen Staatskonzerns Gazprom benötige der Vertrag allerdings keine zusätzlichen Vereinbarungen.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR bleibt angespannt. In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Straftruppen 250 Mal das Regime der Feuereinstellung gebrochen.
Der Gegner verwendet weiterhin Artillerie beim Beschuss des Territoriums der Republik. Insgesamt wurden 43 Artilleriegeschosse des Kalibers 122 und 152mm und 158 Mörsergeschosse des Kalibers 82 und 120mm abgeschossen. Außerdem wurde mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Die Kriegsverbrecher Sabolotnyj, Subanitsch und Deljatizkij haben die Beschüsse der Ortschaften der Republik mit dem Ziel der Vernichtung der friedlichen Bevölkerung fortgesetzt. In den letzten 24 Stunden wurden folgende Ortschaften beschossen: Saizewo, Golmowskij, Gorlowka, Schirokaja Balka, Krutaja Balka , Jasinowataja, Wasiljewka, Molodjoshnoje, Alexandrowka, Ljubowka, Oktjabrj, Kominternowo, Sachanka und Leninskoje.
In der Folge der verbrecherischen Handlungen der ukrainischen Truppen wurden in den letzten 24 Stunden in den Ortschaften Golmowskij, Molodjoshnyj, Alexandrowka, Kominternowo und im Kirowskij-Bezirk von Donezk sechs Häuser beschädigt und es starb ein Zivilist
Von unserer Aufklärung wurde die Verschiebung von durch die Minsker Vereinbarungen verbotenerTechnik der ukrainischen Streitkräfte entlang der Kontaktlinie festgestellt.
So in den Gebieten folgender Ortschaften:
– Georgiejewka, 7 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von drei Haubitzen „Giazint“ festgestellt;
– Nowomichajlowka, 5,5 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von drei Haubitzen D-30 festgestellt;
– Slawnoje, 3 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von vier Haubitzen „Giazint“ festgestellt.
Wir stellen weiterhin fest, dass der Gegner Luftaufklärung mit Drohnen durchführt. Entlang der gesamten Kontaktlinie wurden Drohnenflüge festgestellt, die die Korrektur des Feuers der Artillerieabteilungen der ukrainischen Streitkräfte und Aufnahmen von zivilen Infrastrukturobjekten durchführen.
Alle Angaben über die Verletzung der Minsker Vereinbarungen wurden an die Vertreter der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Die Feiern zum Unabhängigkeitstag der Ukraine sind mit weiteren blutigen Verbrechen der ukrainischen Truppen verbunden.
Gestern starb in der Folge der Explosion einer Mine, die von Spezialoperationskräften der Ukraine im Gebiet von Wohnhäusern installiert wurde, am Rand von Saizewo ein friedlicher Einwohner – Jewgenij Nikolajewitsch Jutkin, 1986 geboren.
Die sogenannten ukrainischen Spezialdienste, die ihre Abzugswege nach geplanten oder durchgeführten Diversionen auf dem Territorium der Republik verminen, denken nicht darüber nach, dass in der Folge ihrer unsinnigen Aktivitäten völlig unschuldige Bürger sterben.
Ich erkläre verantwortlich, dass die ukrainischen Mörder gefunden und bestraft werden.
Im Zusammenhang mit der Erklärung Poroschenkos über das Zusammenziehen von 141 zusätzlichen schweren Waffen im Donbass, darunter Kampfflugzeuge und Hubschrauber, rufen wir die OSZE-Mission auf, den Abzug dieser Waffen an den Abzugsort gemäß den Minsker Vereinbarungen unter feste Kontrolle zu nehmen. Wir lenken die Aufmerksamkeit darauf, dass solche Handlungen des verbrecherischen Kiewer Regimes ausschließlich auf die Eskalation der Spannung in der „ATO“-Zone gerichtet sind.

 

De.sputniknews.com: Moskauer Rentner helfen Russischlernern per Skype beim Spracherwerb, wie das Moskauer Portal M24 berichtet.
Im Rahmen des Projektes „Sprache der Generationen“ unterrichten einsame Rentner ausländischen Studenten die russische Sprache. Dabei üben die Studierenden nicht nur Grammatik und Lexik, sondern lernen auch die Besonderheiten der russischen Kultur und Mentalität kennen.
Die älteren Menschen, die sich oft nach mehr Unterhaltung sehnen, haben schon ein langes und interessantes Leben, aus dem sie viel erzählen, vermitteln und damit den Ausländern viel über die russische Kultur, Geschichte und Mentalität beibringen können, wie die Projektautorin Swetlana Pawschinzewa meint.
Die neue Webseite (http://www.lingualink-g.com/ ) gibt es bereits. Studenten aus aller Welt können dort die Projektidee näher kennenlernen und ein Teilnahmeformular ausfüllen. Gleichzeitig führen die Aktivisten Verhandlungen mit mehreren nichtkommerziellen Organisationen Moskaus, die mit Rentnern zu tun haben. Freiwillige treffen sich später mit den Omas und Opas, die diese Initiative begrüßen und mit den ausländischen Studenten kommunizieren möchten, finden für diese Studenten und helfen bei der Skype-Installierung.
Zurzeit gibt es bereits 15 Anfragen aus Großbritannien, Frankreich, den USA, China und Thailand. Die Projektgründer hoffen darauf, dass es bis Ende des Jahres schon etwa 30 Paare geben wird.

 

Ukrinform.ua: Nach einer Militärparade fand im Zentrum Kiews ein „Marsch der Unbesiegten“ statt.
Am Marsch beteiligten sich Hinterbliebene der gefallenen Soldaten, Veteranen der Antiterror-Operation, freiwillige Helfer der Armee, Ärzte, Militärgeistliche.
Die Teilnehmer des Marsches zogen vom Bessarabska-Platz zum Maidan-Platz.

 

De.sputniknews.com: „Handzahme“ Ukraine: US-Vize Biden leitet Kiew manuell – Moskau
Die USA erteilen der ukrainischen Regierung ständig Anweisungen und leiten die Situation im Land im Handbetrieb, wie die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, gegenüber dem Radiosender „Life Zwuk“ sagte.
„Wir wissen, dass Herr (US-Vizepräsident Joe – Anm. d. Red.) Biden die Ukraine wie sein Zuhause anruft und Anweisungen gibt. Und das sind nur die Anrufe, die offiziell bekannt gegeben werden. Ich kann versichern, dass die meisten Telefongespräche nicht als offizielle Kontakte der Ukraine offengelegt werden“, so Sacharowa. „Die Situation wird manuell beeinflusst“.
Der Außenamtssprecherin zufolge wäre ein derartiger Druck angebracht, um Kiew zur Umsetzung der Minsker Vereinbarungen zu zwingen. Doch wenn es darum gehe, die Ukraine für die Vereitlung der Vereinbarungen zur Verantwortung zu ziehen, „droht keiner, Tranchen einzustellen und Geld abzuziehen“.
Washington versuche dabei gar nicht zu verheimlichen, dass die USA eigene Regelungen in der „souveränen“ Ukraine etablieren. So war diese Woche in der Online-Zeitung The Atlantic ein Interview mit dem US-Vizepräsidenten Joe Biden veröffentlicht worden, in dem er zugab, dass das Weiße Haus den ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko offen erpresse. Die US-Behörden sollen unter anderem von Kiew verlangt haben, den ehemaligen Generalstaatsanwalt Wiktor Schokin zu entlassen. Das Weiße Haus soll außerdem gedroht haben, der Ukraine einen Kredit in Höhe von einer Milliarde Dollar zu entziehen.

 

Dan-news.info: „Um 13:35 hat die ukrainische Seite das Mörserfeuer auf den Beobachtungspunkt der russischen Vertretung des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination im Gebiet von Jasinowataja eröffnet. Einer der Splitter traf ein Gebäude. Aus Sicherheitsgründen musste die Beobachtergruppe evakuiert werden“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Insgesamt wurden auf das Gebiet des Gemeinsamen Zentrums mindestens 5 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgeschossen. „Verletzte gibt es in Folge des Vorfalls nicht“, teilte das operative Kommando mit.
Später wurde berichtet, dass der Beschuss mit Artilleriegeschossen des Kalibers 122mm erfolgte.
„Die ukrainischen Truppen haben das Gebiet, wo der Beobachtungspunkt des Gemeinsamen Zentrums liegt, mit Artillerie des Kalibers 122mm beschossen. Der Beschuss kam aus dem Gebiet den besetzten Awdejewka und Otscheretino“, teilte das operative Kommando mit.
Gemäß den genauen Informationen schossen die ukrainischen Streitkräfte mindestens zehn Geschosse ab. Der Korrespondent von DAN teilt mit, dass vor Ort überall Krater zu sehen sind.

 

De.sputniknews.com: Poroschenko bei Jubiläumsparade: Tausende Tote in über zwei Jahren Krieg
Seit Anfang 2014 sind 2504 ukrainische Militärangehörige im Südosten des Landes gefallen, wie der ukrainische Präsident Petro Poroschenko am Mittwoch bei einer Militärparade in Kiew sagte.
„In der Rückschau auf mehr als zweieinhalb Jahr Krieg kann man sicher feststellen, dass dem Feind keine einzige strategische Aufgabe zu lösen gelungen ist, er konnte die Ukraine nicht in die Knie zu zwingen. Dafür sind 2054 unserer Kämpfer gestorben“, so Poroschenko bei der Parade anlässlich des 25. Jahrestags der ukrainischen Unabhängigkeit.
„Von 2014 bis 2016 sind 300.000 Menschen an die Front geschickt worden: Die Ersten waren Freiwillige, dann Eingezogene, jetzt Zeitsoldaten“, fügte er hinzu….

 

Lug-info.com: Mitarbeiter des Staatssicherheitsministeriums der Republik haben einen Terrorakt verhindert, den ukrainische Spezialdienste planten, am 24. August in dem Mineralöllager in Lugansk durchzuführen. Dies teilte auf einer Pressekonferenz die Leiterin des Zentrums zur Verbindung mit der Öffentlichkeit des Staatssicherheitsministeriums der LVR Jewgenija Ljubenko mit.
„Vom Staatssicherheitsministerium wurde eine operative Information über einen auf dem Territorium der LVR vorbereiteten Terrorakt, der am Unabhängigkeitstag der Ukraine durchgeführt werden sollte, erhalten“, sagte sie.
„Im Verlauf der Durchführung von operativen Ermittlungsmaßnahmen, die auf die Verhütung von Terrorakten gerichtet waren, wurde von Mitarbeitern der Staatssicherheit ein Bürger der Ukraine beim Versuch, auf das Territorium des Mineralöllagers zu gelangen, festgenommen, dem von Spezialdiensten der Ukraine die Aufgabe gegeben worden war, Behälter mit Treibstoff zu sprengen“, erläuterte Ljubenko.
„Eine Sprengeinrichtung mit einer Sprengkraft von etwa 30 kg TNT-Äuquivalent wurden von den Mitarbeitern des Innenministeriums der Republik, die an den Ort des Geschehens gerufen wurden, entschärft“, teilte die Vertreterin des Staatssicherheitsministeriums mit.

 

Ukrinform.ua: Der Präsident Petro Poroschenko erwartet in nächster Zeit Vorschläge vom Außenministerium zur Erstellung eines internationalen Vorgehens zur Deokkupation der Krim.
Dies verkündete er am Mittwoch auf dem XII. Treffen der Leiter der diplomatischen Institutionen der Ukraine im Ausland, an dem auch Polens Präsident Anshej Duda teilnahm, wie unser Ukrinform-Korrespondent berichtet
„Angesichts der systematischen Verschlechterung der Situation mit den Menschenrechten und der schnellen Militarisierung der Krim erwarte ich vom Außenministerium eine Umsetzung meiner Initiative zur Erstellung eines vielseitigen internationalen Mechanismus zur Deokkupation in die Praxis. Die Vorschläge erwarte ich in naher Zukunft“, sagte Poroschenko.

 

 

De.sputniknews.com: Twitter und Instagram des ukrainischen Verteidigungsministeriums gehackt
Hacker haben am Mittwoch die Präsenzen des ukrainischen Verteidigungsministeriums und der Nationalgarde in den sozialen Netzwerken Twitter und Instagram geknackt. Zu der Attacke bekannte sich die Gruppe Sprut, berichtet der Sender 112 Ukraine.
Die Nationalgarde bestätigte, dass sie ihre Seiten in den beiden Sozialnetzwerken nicht mehr kontrolliere.
(Im Titel steht: „Zum Abhängigkeitstag der Ukraine“ – Anm. d. Übers.)

 

 

Abends:

 

 

Ukrinform.ua: Die nationale Einheit ist der Schlüssel zum Sieg der Ukraine in der Konfrontation mit Russland. Es kommt die Zeit, und wir werden das gesamte okkupierte Territorium säubern.
Dies erklärte der Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine Alexandr Turtschinow in einem Interview mit der Zeitschrift „Nowaja Wremja“, berichtet der Pressedienst des Rates.
„Der Sekretär des Sicherheitsrates analysierte detailliert die Vorgänge der neuesten Geschichte der Ukraine, beginnend mit dem Februar 2014, als ungeachtet der Probleme und der ökonomischen Krise „wir eine starke Streitmacht schaffen konnten, die Nationalgarde, bewaffnete Strukturen, die fähig sind, das Land zu schützen und den Vormarsch des Feindes ‚aus dem Osten in den Westen’ zu stoppen“, heißt es in der Erklärung.
Turtschinow sagte auch, dass „die Zeit kommen wird, in der wir das gesamte okkupierte Territorium säubern werden.“
Der Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates betonte, dass heute die ukrainische Armee eine der stärksten in Europa sei. „Unsere Rüstungsindustrie hat die Streitkräfte mit modernen Waffen ausgerüstet, trotz der unmoralischen Blockade von Lieferungen tödlicher Waffen an die Ukraine“, sagte er. Außerdem erklärte der Sekretär des Sicherheitsrates der Ukraine, dass „die Bedrohung definitiv bestehen bleibt und es noch viele Probleme im Verteidigungs- und Sicherheitssektors gibt.“
„Das Versprechen eines Sieges in der Konfrontation mit diesem starken und grausamen Feind liegt nicht nur in den modernen Waffen begründet, sondern in der Professionalität und der Heldenhaftigkeit unserer Soldaten, aber vor allem in der Einheit unserer Nation. Deshalb ist die Losung des Maidan heute aktueller denn je: ‚Wenn wir einig sind, sind wir unbesiegbar!“, erklärte Turtschinow.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in alkoholisiertem Zustand den Fußgängerüberweg im Gebiet des Passierpunktes der Volksmiliz bei Staniza Luganskaja beschossen, in der Folge wurde ein friedlicher Einwohner verletzt, der über die Brücke über den Sewerskij Donezk ging.
Dies teilte der Leiter des Checkpoints der Volksmiliz in diesem Gebiet Nikolaj Kusmin mit.
„Heute um 14:20 wurde ein Beschuss des Checkpoints der Volksmiliz durch die ukrainischen Streitkräfte durchgeführt. Das Feuer erfolgte mit Granatwerfern, Maschinengewehren, die Kugeln kamen bis zum Passierpunkt und dem Fußgängerüberweg“, erläuterte der Vertreter der Volksmiliz.
„Es wurde ein Mann, Geburtsjahr 1946, verletzt. Die Menschen sagten, dass diese Aktivität damit verbunden ist, dass das Personal der ukrainischen Streitkräfte absolut betrunken war. Offenbar haben sie irgendeinen Feiertag begangen“, fügte er hinzu.
„Das Personal hat den Verletzten mit einer schusssicheren Weste zugedeckt, ihm einen Helm gegeben und zum Krankenwagen gebracht, der ihn in die Krankenstation nach Lugansk gebracht hat“, erzählte der Leiter des Checkpoints.
„Es waren zum Zeitpunkt des Beschusses 15-18 Zivilisten auf der Brücke. Unser Personal hat diejenigen, die auf der Brücke waren, in Deckung gebracht“, sagte Kusmin.
Die Ärzte, die vor Ort am Krankenwagen Dienst taten, sagten, dass der verletzte Mann Splitterverletzungen mittleren Schweregrades an der Schulter und am Brustkorb hat.

 

De.sputniknews.com: Keine tödlichen Waffen an die Ukraine: Kiew hält Absage für „unmoralisch“
Laut dem ukrainischen Sekretär des Sicherheits- und Verteidigungsrates, Alexander Turtschinow, gehört die Armee der Ukraine zu den stärksten in ganz Europa. Allerdings sei es „unmoralisch“, dass der Westen Kiew keine letalen Waffen anbietet.
Zuvor hatte der Berater des ukrainischen Innenministeriums, Sorjan Schkirjak, mitgeteilt, dass die Ukraine demnächst letale Waffen erhalten könnte. Dafür müsste aber die Kandidatin der Demokratischen Partei der USA, Hillary Clinton, das US-Präsidentenamt übernehmen.
Clinton habe diesbezügliche Erklärungen gemacht, so der Berater. Sein Kollege Valeri Tschaly, ukrainischer Botschafter in den USA, hatte zuvor im Sender 112 Ukraina gesagt, dass in Kooperation mit den Amerikanern Waffen auf ukrainischem Boden produziert werden könnten….
Die USA leisten der Ukraine schon länger Militärhilfe, aber offiziell bislang nur in Form von Uniformen und Ausrüstung. Zudem bildet amerikanisches Personal Soldaten der ukrainischen Nationalgarde im Osten des Landes aus. Das US-Repräsentantenhaus hatte im Mai den Entwurf für den Verteidigungsetat 2017 in einer Gesamthöhe von 602 Milliarden US-Dollar verabschiedet: Dort ist unter anderem das Recht auf die Lieferung von letalen Waffen im Gesamtwert von 150 Millionen US-Dollar an die Ukraine vorgesehen…
Zuvor war berichtet worden, dass Präsident Petro Poroschenko am Dienstag beim Besuch einer Luftwaffenbasis im ostukrainischen Gebiet Charkiw der Armee 141 verschiedene Militärgeräte – darunter Dutzende Panzer, Militärfahrzeuge, Mehrfachraketenwerfer, Jets und Helikopter – übergeben hatte. Im Rahmen der militär-technischen Kooperation seien von „westlichen Partnern“ außerdem mehr als 700 Militär- und Spezialgeräte (Radare, Drohnen, Wärmebildkameras und Funkgeräte) an die Ukraine übergeben worden, teilte der ukrainische Staatschef mit. Nach Übungen werden die ukrainische Truppen zusammen mit der neuen Technik an die Trennlinie im Donbass vorrücken.

 

Dnr-news.com: Der Premierminister der Ukraine Wladimir Goissmann berichtete von einer seiner Meinung nach originellen Initiative zum Tag der Unabhängigkeit. Im Gebäude des Ministerkabinetts leuchtete das Licht in einigen Räumen, während andere völlig dunkel waren. So wurde an dem Gebäude eine Zeichnung des „Dreizacks“ (Wappen der Ukraine – Anm. d. Übers.) sichtbar. Jedoch leuchtet das Licht in den Fenstern bis zum Morgen. In 22 Räumen bleibt es ausgeschaltet…

 

De.sputniknews.com: Brüsseler Manneken Pis pinkelt auf Staatsflagge – Kiew blamiert sich mit PR-Aktion
Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Ukraine haben Kiewer Aktivisten das Brüsseler Manneken Pis als ukrainischen Kosaken verkleidet. Doch die von der ukrainischen Botschaft mit großem Pomp organisierte PR-Aktion in der belgischen Hauptstadt wurde zur Blamage.
Kommentatoren in sozialen Netzwerken fiel auf, dass die weiß-blau-rote Kosaken-Uniform, die das Manneken Pis jetzt „trägt“, genau die Farben der Nationalflagge Russlands wiedergibt.
Viele Ukrainer regten sich in den sozialen Netzwerken auch darüber auf, dass die als „urinierender Knabe“ bekannte Statue jetzt direkt auf die ukrainische Nationalflagge „uriniert“.
„Manneken Pis mit russischen Nationalfarben geschmückt, und dann pinkelt es noch auf die ukrainische Flagge“, empört sich einer der Nutzer. „Was rauchen die da?“, fragt ein anderer.

 

Dan-news.info: Die Gratulation des ukrainischen Präsidenten Pjotr Poroschenko an die Einwohner des Donbass zum Unabhängigkeitstag der Ukraine ist der Gipfel des Zynismus und der Unmoral. Diese Einschätzung gab heute der Leiter der Delegation der DVR bei den Verhandlungen der Kontaktgruppe, der Vorsitzende des Volkssowjets Denis Puschilin.
„Im Auftritt des ukrainischen Präsidenten gab es überhaupt viel Interessantes – sowohl über die tausendjährige Geschichte des Aufbaus des ukrainischen Staates als auch über den Kampf für die Unabhängigkeit und natürlich darüber, wie sehr Pjotr Alexejewitsch den Donbass und sein Volk liebt. Für uns sind seine Worte der Gipfel des Zynismus und der Unmoral“, sagte er.
Wir erinnern daran, dass heute in der Ukraine der 25. Jahrestag der Unabhängigkeit begangen wird – am 24. August 1991 hatte der Oberste Sowjet der Ukrainischen Sozialistischen Republik die Unabhängigkeitserklärung der Ukraine angenommen. Poroschenko gratulierte in diesem Zusammenhang den Einwohnern des Donbass und der Krim und erklärte, dass er für die Rückkehr dieser Territorien in die Ukraine auf „politisch-diplomatischem Weg“ kämpft.

 

De.sputniknews.com: Ex-Sowjetrepubliken: Ausschluss russischer Paralympiker machen Spiele farblos
Gleich mehrere Paralympische Komitees von ehemaligen Sowjetrepubliken haben zu der jüngsten Entscheidung des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC), die gesamte russische Mannschaft von der Teilnahme in Rio auszuschließen, Stellung genommen.
Der Ausschluss der russischen Behindertensportler von den Paralympics in Rio wird die ganze paralympische Bewegung beeinträchtigen, meint der Chef des armenischen Paralympischen Komitees, Akop Abramjan.
„Dieser Beschluss wird die Spiele und die paralympische Bewegung in der ganzen Welt behindern. Das ist eine falsche Entscheidung. Die Politik hat im Sport nichts zu suchen, was ich oft gesagt habe“, so Abramjan.
Die aserbaidschanische Bogenschützin Sinet Welijewa, die für ihr Land bei den Paralympics in Rio antreten wird, sagte:
„Im Gegensatz zu den gesunden Sportlern sind die vierjährige Vorbereitung und der Kampf um die Lizenzen für die Teilnahme an diesem angesehenen Wettbewerb für uns Paralympiker besonders schwierig.“
Sie bezeichnete die Entscheidung des IPC, das gesamte russische Team von der Teilnahme an den Spielen auszuschließen, als falsch. „Im Bogenschießen hatte ich beispielsweise sehr starke Konkurrentinnen aus Russland“, sagte Welijewa.
Laut dem Exekutivdirektor des kasachischen Paralympischen Komitees, Jerlan Sulejmenow, kann die Entscheidung über den Komplett-Ausschluss der russischen paralympischen Nationalmannschaft andere Behindertensportler demotivieren, Sport zu treiben.
„Es gibt zu viele Fragezeichen, und sie führen dazu, dass die Sportler einfach keinen Sport mehr treiben wollen. Sie werden ihrer Nationalmannschaft nicht trauen, weil sie nicht sicher sein können, ob sie bei den Paralympics antreten dürfen. Wenn man die Tatsache berücksichtigt, dass es in Russland eine große Menge Behinderter gibt, so sind diese Menschen – potenzielle Paralympiker –schon zum jetzigen Zeitpunkt oder für die kommenden Jahre demotiviert, überhaupt Sport zu treiben“, so Sulejmenow.
Er hob zudem hervor, dass Paralympiker, die sich im Laufe von vier Jahren auf die Spiele vorbereiten und keine Dopingmittel nehmen, ihrer Olympia-Teilnahme sicher sein müssen.
Dem Präsidenten des kirgisischen Paralympischen Komitees, Bakyt Issakow, zufolge werden die Spiele in Rio ohne russische Paralympiker farblos sein.
„Das ist eine falsche Entscheidung. Man muss diejenigen bestrafen, die des Dopings überführt wurden, aber nicht ganzes Land. Das kann als Versuch ausgelegt werden, „die ganze paralympische Bewegung Russlands lahmzulegen“, sagte er.
Issakow hob hervor, dass Russland die Paralympiker so stark unterstützt und fördert wie kein anderes GUS-Mitgliedsland.
„Ohne Russland werden diese Bewegung und die Spiele farblos. Die russischen Paralympiker sind die stärksten in der Welt, das lässt sich nicht abstreiten. Sie bleiben sowieso ein Vorbild“, sagte er.
Der Chef des weißrussischen Paralympischen Komitees, Oleg Schepel, verurteilt den Olympia-Ausschluss der russischen Behindertensportler hart.
„Ich will sagen, dass das der falscheste Schritt in der ganzen Geschichte der paralympischen Bewegung ist. Und dass die Behinderten in den Mittelpunkt der Politik rücken – das ist überhaupt Blasphemie“, sagte er.
Schepel hob hervor, dass den russischen Paralympikern vorgeschlagen wurde, unter der IPC-Flagge anzutreten. Er bezeichnete das als Wunsch, die „Gesellschaft zu zerrütten“. „Das (Antreten unter der IPC-Flagge) ist unzulässig. Das ist ein rein politischer Punkt: Wenn ihr nicht unter der russischen Flagge antreten dürft, dann werden wir mit euch sprechen (…)“, so Schepel.
Ihm zufolge ist das alles ein politischer Trick, dessen Ziel es ist, Russland zu spalten.
„Aber sie verstehen nicht, dass, je härter Russland das trifft, desto einiger sein Volk sein wird“, sagte Schepel.
Die Entscheidung, die Sportler aus Russland nicht zu den Paralympics zuzulassen, war aufgrund des sogenannten McLaren-Berichts über das angebliche „staatliche Doping-Programm in Russland“ getroffen worden, obwohl die Autoren ihre Theorie mit keinerlei konkreten Beweisen belegten.
Die Paralympischen Spiele in Rio de Janeiro finden vom 7. bis 18. September statt.

 

Dnr-news.com: Timoschenko sagte, dass Sawtschenko mit der internationalen Politik nicht vertraut ist
Die Chefin der ukrainischen parlamentarischen Fraktion „Vaterlandspartei“, die ehemalige Premierministerin der Ukraine Julia Timoschenko erklärte, dass die Abgeordnete Nadeshda Sawtschenko, die Mitglied ihrer Partei ist, noch nie eine Politikerin war, keinen Ausweg aus der Krise sieht und nicht vertraut ist mit dem Parkett der internationalen Beziehungen.
„Nadja war noch nie eine Politikerin. Sie hat nie eine Ausbildung gemacht, die notwendig ist zum Verständnis des Wesens einer Staatslenkung, des Wesens von Auswegen aus Krisen, sie kennt die internationale Politik überhaupt nicht, sie versteht viele Dinge nicht und das ist absolut normal, weil sie Soldatin ist und eine ganz andere Ausbildung durchlaufen hat“, erklärte Timoschenko in einer ukrainischen Fernsehsendung.
Nach Meinung Timoschenkos muss Sawtschenko „lernen, lernen und nochmals lernen“.

 

De.sputniknews.com: Die Open Society Foundations des US-Finanzinvestors George Soros hat griechische Medien und Meinungsmacher für die Unterstützung des Umsturzes in der Ukraine und Verurteilung Russlands bezahlt. Das berichtet das Portal pronews.gr unter Berufung auf die Hackergruppe DC Leaks.
Als Beweis haben die Hacker zahlreiche Dateien der Soros-Stiftung veröffentlicht. In einem der 2500 Dokumente wird beschrieben, welchen griechischen Medien Soros zur Unterstützung des ukrainischen Staatsstreichs 2014 Geld gezahlt hatte.
Das Dokument „Open Society Initiative for Europe. Kartierung der Ukraine-Gespräche in Griechenland“ sieht etwa die Bezahlung von 6500 US-Dollar für eine zweiwöchige Beratung vor. „Echter Gestank geht von den Offenbarungen über die Bezahlung von sechs griechischen Zeitungen, zehn TV-Sendern und Radiostationen sowie sechs Nachrichtenwebseiten aus, die als Agenten des Großinvestors und Sponsors aller ‚schmutzigen Situationen‘, George Soros, agierten“, schreibt das Portal.
Laut dem Dokument mussten außerdem etwa „50 Macher von Meinungen und Trends in den sozialen Netzwerken” bezahlt werden.
„Wer genau Bestechungsgeld erhielt, wird nicht gesagt, doch es ist auch nicht schwierig, dies zu enträtseln. Außer ‚pronews.gr‘ unterstützten die anderen fünf größten Nachrichtenportale die ukrainische Revolution – und natürlich alle großen Privatsender. Für sie war der legitim gewählte Präsident Viktor Janukowitsch ein Diktator, der gestürzt werden musste“, schreibt das Portal.
Ihm zufolge handelt es sich um eine gut finanzierte und organisierte Anschwärzungskampagne, alle Fakten sprächen von der umfassenden Teilnahme von Soros an dem Protestaktionen auf dem Maidan und am Staatsstreich.
Laut einem anderen Dokument bekam auch der Journalist der Zeitung „I Avgi“ der Regierungspartei Syriza, Matthaios Tsimitakis, das Angebot, für Soros zu arbeiten. Später war er Berater von Regierungschef Alexis Tsipras für die sozialen Netzwerke. Der Job wurde ihm vom Ioannis Karras, einem Professor der Universität Freiburg, angeboten, der mit der Open Society von Soros kooperiert. Dabei wurde ihm empfohlen, mit niemandem über den Job für Soros zu sprechen. „Das schließt die Türen. In Griechenland besteht ein großes Misstrauen gegenüber der Stiftung, vor allem wegen ihrer Handlungen gegen das ehemalige Jugoslawien“, so der Professor.
Tsimitakis gab gegenüber der Zeitung „Proto Thema“ zu, dass er an einer Studie der Stiftung teilnahm; er habe damals aber nicht in der Regierung gearbeitet und keine Parteiämter besessen.
Zum Artikel über die „Bunten Revolutionen“: http://de.sputniknews.com/infographiken/20141126/270087786/Bunte-Revolutionen-Methoden-Opfer-Ergebnisse.html

Standard

Offizielle Stellungnahmen zum Prozess der Minsker Vereinbarungen vom 24.08.2016

Quellen: die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken, dan-news, lug-info sowie ria.ru

 

Lug-info.com: Die Erklärungen Kiews über die „Unmöglichkeit“ der Durchführung von Wahlen im Donbass zeugen  vom Unwillen der ukrainischen Führung, die im Rahmen des Minsker Prozesses übernommenen Verpflichtungen zu erfüllen. Dies erklärte der bevollmächtigte Vertreter der LVR bei den Verhandlungen der Kontaktgruppe Wladislaw Dejnego.
So kommentierte er die heute in ukrainischen Medien erschienenen Erklärungen des Vertreters Kiews in der politischen Untergruppe der Kontaktgruppe Jewgenij Martschuk, der erklärt hatte, dass derzeit die von den Minsker Vereinbarungen vorgesehenen Wahlen im Donbass „unmöglich“ seien und eine solche Möglichkeit erst in vier oder fünf Jahren auftauchen könnte.
„Alle Argumentationen zum Thema „nicht möglich die Erfüllung abzusichern“, „nicht möglich die Annahme der nötigen Dokumente durch die Oberste Rada zu bringen“, „es gibt Beispiele in der weltweiten Praxis, wo Wahlen geschadet haben“ sind heute kategorisch unangebracht“, sagte Dejnego.
„Solche Erklärungen können nur von einem zeugen – der Unfähigkeit die Erfüllung der eigenen Entscheidungen abzusichern, der Absage an offiziell übernommene Verpflichtungen“, unterstrich er.
„Und bei einer solchen Entwicklung würden Ehrenleute sich Rechenschaft über ihr Leben ablegen oder mindestens mit Würde zurücktreten… aber  – worüber rede ich da?… entschuldigen Sie, ich habe mich da hineingesteigert, die Opponenten für Ehrenleute gehalten“, fügte Dejnego hinzu.
„Wo war Herr Martschuk mit seinen Argumentationen im Februar 2015? Warum hat er sich damals, in der Phase der Erarbeitung des Textes des Maßnahmekomplexes, nicht dem „Studium der gesamten internationalen Praxis“ zugewandt“, fragte der bevollmächtigte Vertreter der Republik.
„Aber nun heute, wo er angewiesen ist, im Namen der Ukraine Erörterungen und die Erarbeitung von Entwürfen für Kompromisslösungen zur Fragen der Sicherheit in der entsprechenden Unterarbeitsgruppe der Minsker Kontaktgruppe zu Fragen der politischen Regelung zu führen, ist es für ihn völlig unangebracht sich so zu äußern“, meint Dejnego.
„Nein, natürlich, als Spießbürger, auch noch mit riesiger Erfahrung in diesem Gebiet, kann er über die Möglichkeit der Durchführung von Wahlen diskutieren, aber er wird trotzdem nicht Herrn Bessmertnyj (der frühere Vertreter Kiews in der politischen Untergruppe) übertrumpfen, der, obwohl er wohl eher entsprechende Vollmachten hatte, nicht weiter gegangen ist als zu inhaltsleerer Schaumschlägerei um die Frage der Wahlen“, sagte er.
„Warum soll man sich wie dilettierende Demagogen verhalten? Warum über die Möglichkeiten der Erfüllung internationaler Verpflichtungen diskutieren, die vor anderthalb Jahre niedergeschrieben und durch die Unterschriften würdiger Vertreter der Seiten bestätigt wurden? Oder sind sie nicht so würdig, wenn die Notwendigkeit ihrer Erfüllung in Zweifel gezogen wird?!! Nun, es ist möglich, dass Herr Martschuk mehr weiß als ich, aber der Unterzeichner der Ukraine, ihr zweiter Präsident Leonid Kutschma, hatte seine Vollmachten durch offizielle Dokumente mit der Unterschrift des jetzigen Präsidenten der Ukraine bestätigt. Oder ist Herr Martschuk bereit auch diese Unterschrift in Zweifel zu ziehen?“, fragte Dejnego.

 

Standard

Presseschau vom 23.08.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

 

Abends / nachts:

 

 

av-zakharchenko.su: Erklärung des Oberhaupts der DVR A. W. Sachartschenko zu den Ergebnissen des Treffens mit dem stellvertretenden Leiter der Besonderen Beobachtermission der OSZE in der Ukraine Alexander Hug
Ich habe mit Mister Hug alle Fragen erörtert, die auf der einen Seite die OSZE-Beobachtermission und auf der anderen Seite die DVR interessieren. Unter anderem waren dies Fragen, die die Feuereinstellung an der Abgrenzungslinie betreffen. In diesem Zusammenhang habe ich mich an Mister Hug mit der Bitte gewandt, dass die OSZE-Mission objektiver sein soll.
Was die Frage der Sicherheit der  OSZE-Beobachter auf dem Territorium der DVR betrifft, so habe ich Mister Hug vorgeschlagen, über die  Möglichkeit nachzudenken, dass unsere Offiziere die Beobachter begleiten. Dann können wir die Verantwortung nicht nur für die Sicherheit der Beobachter, sondern auch dafür übernehmen, dass für sie bei der Erfüllung ihrer Funktionen keine Hindernisse und Missverständnisse aufkommen.
Außerdem habe ich den Vorschlag vorgebracht, dass die OSZE uns im Vorfeld über den Einsatz ihrer Drohnen informiert. In diesem Fall wird niemand ihre Arbeit behindern. Anderenfalls fassen unsere Soldaten die Drohnen als nicht identifizierte Fluggeräte auf, die unsere Einwohner bedrohen können. Wie bekannt ist, verwendet die ukrainische Seite in  letzter Zeit ihre Drohnen nicht nur zur Aufklärung und darauf folgende Artilleriebeschüsse, sondern auch direkt für Angriffe, indem sie Drohnen mit Sprengstoff versieht.
Im Ganzen trug das Gespräch konstruktiven Charakter und wir haben verabredet, uns wieder zu treffen, nachdem Mister Hug über meine Vorschläge nachgedacht hat.
22. August 2016, Donezk

 

 

Vormittags:

 

 

De.sputniknews.com: Die Krim-Regierung hat die Grenze zur Ukraine mithilfe von Überwachungskameras und Kontrollstreifen verstärkt, wie der Krim-Vizepremier Ruslan Balbek erklärte. Demnach gibt es bislang keine Garantie dafür, dass die Ukraine nicht doch noch neue Aktionen auf der Halbinsel unternimmt.
Die Sicherheitsmaßnahmen wurden Balbek zufolge für die Bürger der Halbinsel Krim ergriffen. Die Grenze zur Ukraine werde nun durch ergänzende Kameras und funktechnische Beobachtung kontrolliert. Zudem traten zusätzliche Kontrollstreifen ihren Dienst an.
Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hatte am 10. August mitgeteilt, am 6. August auf der Krim eine ukrainische Einsatztruppe aufgespürt und zerschlagen zu haben. Bei den Kämpfen wurden ein russischer Soldat und ein FSB-Mitarbeiter getötet. Mehrere ukrainische Agenten wurden festgenommen. Die Ukrainer hatten Terroranschläge auf Infrastruktureinrichtungen der Halbinsel geplant.
Der russische Präsident Wladimir Putin hatte dazu gesagt, dass die Machthaber in Kiew zu Terrorpraktiken übergegangen seien. Dabei hatte der Staatschef versprochen, alle nötigen Maßnahmen für die Sicherheit der Bürger auf der Halbinsel zu ergreifen.

 

De.sputniknews.com: 20 Jahre des Ausraubens“: Krim hat Recht auf Entschädigung von Kiew – Regierungsvize
Die Halbinsel Krim erwägt eine eigene Klage gegen Kiew mit der Forderung, für die von der Krim im Bestand der Ukraine erlittenen Verluste Schadensersatz zu erhalten. So kommentierte der Vizepremier der Krim-Regierung, Ruslan Balbek, die Absicht Kiews, die Gewässer um die Krim gerichtlich zu erstreiten.
Kiews Ansprüche auf die Gewässer rund um die Halbinsel Krim entbehrten jeglicher Rechtsgrundlagen, während die Krim und deren Bewohner durchaus berechtigte Wiedergutmachung für die „Jahre des Ausraubens“ forderten, so Balbek. Unter „Schirmherrschaft“ Kiews wurden laut dem Vizepremier massiv Krim-Boden und Immobilien „verschleudert“.
„Alle gesammelten Steuern wurden eingezogen, wobei nichts in die Entwicklung von Infrastruktur und Wirtschaft der Region investiert wurde“, sagte der Vizepremier der Krim-Regierung weiter.
Zuvor hatte der ukrainische Außenminister Pawel Klimkin Russland eine Klage angedroht: Er wirft Moskau vor, sich unrechtmäßig Gewässer rund um die Halbinsel Krim angeeignet zu haben.
Wiederum zuvor hatte das russische Außenministerium angedeutet, dass Moskau mit Kiew kein Abkommen in Bezug auf das Seerecht erreichen konnte.
Ende Juni hatte die erste Stellvertreterin des ukrainischen Justizministers, mitgeteilt, Kiew werde eine sechste Klage gegen Russland beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wegen der Ereignisse im Donbass einreichen. Vor einigen Monaten teilte die Militärstaatsanwalt der Ukraine mit, das Land habe wegen des Verlustes der Krim einen Schaden von einer Billion Hrywnja (rund 36 Milliarden Euro) erlitten….

 

Lug-info.com:  Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden fünfmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Aus Richtung Staniza Luganskaja wurde dreimal das Gebiet um das Denkmal des Fürsten Igor mit 120mm und 82mm-Mörsern beschossen.
Das Dorf Smeloje wurde mit Granatwerfern beschossen.
Das Gebiet von Logwinowo wurde aus Richtung Luganskoje mit 82mm-Mörsern beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und die Folgen
„Gegen 23:00 hat die ukrainische Seite mit einem Beschuss des Kiewskij-Bezirk von Donezk mit Geschützen des Kalibers 152mm begonnen. Genau um Mitternacht wurde mit Geschützen des Kalibers 122mm der Petrowskij-Bezirk von Donezk beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach Angaben der Quelle hat die ukrainische Armee neben Artillerie auch Mörser des Kalibers 82 und 120mm, Panzertechnik, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
„In der Folge des Beschusses in der letzten Nacht wurde das Gebäude des Kindergartens Nr. 94 auf der Serafimowtisch-Straße beschädigt, es wurde ein direkter Treffer auf die Ziegelmauer festgestellt, die Fenster sind noch in Ordnung, das Dach wurde durchschlagen. Dort gab es gerade Reparaturen, das Dach ist neu, die Fenster sind neu“, sagte der Leiter der Verwaltung des Petrowskij-Bezirks Maxim Shukowskij. „Mindestens sechs weitere Gebäude im Bezirk wurden beschädigt“.
Shukowskij erläuterte, dass auf der Briketnaja-Straße 18 ein Treffer auf die Ecke eines Hauses erfolgt ist, das Dach, die Verglasung, der Zaun sind zerstört, ein Auto wurde durch Splitter beschädigt, auf der Maximiljanowka-Straße 48 sind zwei Scheunen abgebrannt, Karbyschew-Gasse 5 die gesamte Verglasung zerschlagen, Razionalisatorow-Straße 24 eine Gasleitung beschädigt.
„Es wurde noch ein direkter Treffer auf ein Wirtschaftsgebäude am Truppenübungsplatz festgestellt, wohin die festen Haushaltsabfälle gebracht werden, der Wächter blieb wie durch ein Wunder am Leben“, fügte der Gesprächspartner der Agentur hinzu.
Nach seinen Worten gibt es keine Toten und Verletzten. Informationen über weitere Folgen des nächtlichen Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte und Zerstörungen werden noch eingeholt.

 

Ukrinform.ua: Im Rahmen der Dekommunisierung seien in der Ukraine mehr als 1200 Lenin-Monumente demontiert worden, erklärte der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, am Montag in Kiew, berichtet die Internetzeitung pravda.com.ua.
Poroschenko teilte mit, dass auch 26 Bezirke und 987 Siedlungen umbenannt worden waren.

 

De.sputniknews.com: Die Flüge russischer Kampfjets vom iranischen Militärflughafen Hamadan aus sind nicht ausgesetzt worden, wie der iranische Parlamentschef Ali Laridschani am Dienstag sagte.
„Die Flüge sind nicht eingestellt  worden. Der Iran und Russland sind ja Verbündete im Anti-Terror-Kampf“, sagte er.
Teheran habe seinen Stützpunkt in Hamadan niemandem dauerhaft zur Verfügung gestellt. Er werde nur zum Nachtanken genutzt.
Zuvor hatte der iranische Abgeordnete Mohammad Sadeghi gesagt, dass 20 Parlamentarier eine Anfrage an das Präsidium des Parlaments zur Klärung der Nutzung des Militärflughafens in Hamadan durch Russland gestellt hatten.
„Die Anfrage wird unbedingt erörtert“, versicherte der Parlamentschef.
Am Montag hatte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Bahram Ghassemi, erklärt, die Nutzung des iranischen Militärflughafens Hamadan durch Russland sei vorläufig eingestellt worden.
Die russische Luftwaffe hatte den Militärstützpunkt Hamadan erstmals am 16. August für Angriffe gegen IS-Stellungen in Syrien genutzt, aber seine Flieger dort nur zeitweilig stationiert. Die iranische Seite erklärte, Moskau dürfe die Basis „so lange wie nötig“ nutzen.
Neben dem Iran hat mittlerweile auch der Irak seinen Luftraum für Russlands Luftstreitkräfte geöffnet. Darüber hinaus benutzt Russland den Flugplatz Hmeimim im nordsyrischen Latakia.

 

 

Nachmittags:

 

 

De.sputniknews.com: CAS bestätigt Total-Sperre Russlands bei den Paralympics
Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat am Dienstag entschieden, dass die russische Auswahl von den Paralympics in Rio den Janeiro ausgeschlossen bleibt. Damit lehnte das in Lausanne ansässige Gremium die russische Klage gegen den früheren Beschluss des Internationalen Paralympischen Komitee (IPC) ab.
Das IPC hatte Anfang August alle russischen Athleten von den Paralympics in Rio ausgeschlossen. Zuvor hatten die Ermittler der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada das russische Sportministerium, die Anti-Doping-Labors in Moskau und Sotschi sowie den Inlandsgeheimdienst FSB beschuldigt, in ein staatlich gesteuertes Dopingprogramm russischer Athleten involviert zu sein. Die staatlichen Stellen sollen mit Proben manipuliert haben, um gedopte russische Athleten zu schützen, heißt es in dem WADA-Bericht.
Russische Beamte bestritten das. Dennoch ließ der internationale Sportgerichtshof CAS alle 68 russischen Leichtathleten von den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro aussperren.
Das Internationale Olympia-Komitee sah von einem Komplett-Ausschluss der russischen Auswahl ab. Über das Startrecht einzelner Athleten entschieden ihre jeweiligen Weltverbände. Sportler, die bereits früher wegen Doping gesperrt gewesen waren, durften in Rio nicht starten.
Bei den Olympischen Spielen in Rio, die am Sonntag zu Ende gingen, erkämpfte die geschrumpfte russische Mannschaft insgesamt 56 Medaillen, darunter 19 Gold und landete im Medaillenspiegel auf Platz vier vor Deutschland.

 

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die ukrainischen Streitkräfte verletzen weiter die Minsker Vereinbarungen im Bereich der Stationierung von Waffen im Gebiet der Kontaktlinie.
„So wurden in Werchnjaja Olchowaja auf dem Gebiet eines Bauernhofes ausgerüstete und getarnte Positionen von drei Batterien 152mm-Artilleriegeschützen „Akazija“ aus dem Bestand der 28. mechanisierten Brigade entdeckt“, berichtete Marotschko.
„Die Fakten der Verletzung der Vereinbarungen zum Abzug von Waffen und Militärtechnik durch die ukrainische Seite wurden den Vertretern der OSZE-Mission übergeben“, unterstrich der Vertreter der Verteidigungsbehörde der Republik.
Das ukrainische Kommando plant, so genannte „Freiwilligenbataillone“ vom Territorium des Lugansker Gebiets abzuziehen.
„Dies ist in erster Linie damit verbunden, dass diese Abteilungen nicht dem Verteidigungsministerium der Ukraine untergeordnet und nicht lenkbar sind, was zu zunehmenden Konflikten zwischen regulären Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte und Freiwilligenbataillonen führt“, erklärte er.
„Derzeit findet in Kiew die Formierung von Spezialabteilungen statt, deren Ziel es sein wird, die Freiwilligenbataillone zu entwaffnen oder vollständig zu liquidieren, wenn sie die Befehle der Kommandos der ukrainischen Streitkräfte zur freiwilligen Entwaffnung und zum Abzug aus der „ATO“-Zone nicht ausführen“, fügte Marotschko hinzu.
Der Vertreter der Volksmiliz sagte auch, dass „die ukrainische Führung plant, den Abzug der Freiwilligenbataillone im Nowoajdarskij-Bezirk des Lugankser Oblast zu beginnen“.

 

De.sputniknews.com: Poroschenko will Ukraine-Flagge wieder über Donbass und Krim sehen
Für Kiew wird es sehr schwierig, die ukrainische Souveränität im Donbass und auf der Krim wiederherzustellen, wie der ukrainische Präsident Petro Poroschenko am Dienstag beim Hissen der Staatsflagge in Kiew sagte. Er hoffe jedoch, die ukrainische Flagge wieder einmal auch über den zwei Gebieten hissen zu können.
„Es ist für uns eine äußerst schwierige Aufgabe, unsere Flagge wieder über Donezk, Lugansk, Simferopol oder Sewastopol zu hissen“, so Poroschenko.
Nach 25 Jahren Unabhängigkeit der Ukraine stehen der ukrainischen Sprache laut Poroschenko über 90 Prozent deren Bewohner positiv gegenüber.
„100 Prozent wäre natürlich besser“, fügte er hinzu.
Seit 1991 begeht die Ukraine am 23. August den Tag der Staatsflagge. Im Jahr 2004 wurde der Tag zum Staatsfeiertag erklärt und wird stets im Vorfeld des Tages der Unabhängigkeit der Ukraine begangen….

 

Ukrinform.ua: Die ukrainische Flagge soll wieder über dem jetzigen besetzten Teil von Donbass und der Krim gehisst werden, erklärte der Präsident Petro Poroschenko beim feierlichen Hissen der ukrainischen Nationalflagge, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Eine äußerst schwierige Aufgabe für uns ist, dass unsere Fahne wieder über Donezk und Luhansk, Simferopol und Sewastopol erscheint“, sagte Poroschenko.
„Ich erinnere an die mutige Tat eines ukrainischen Soldaten, obwohl ich den Namen nicht nennen kann, denn er ist ein Aufklärer. Dank ihm wurde unsere Fahne Anfang Juli über einem besetzten Objekt in der Nähe von Marjinka unter Beschuss der Besatzer aufgezogen. Zuvor wurde unsere Flagge von den Kämpfern der Spezialeinheiten der Streitkräfte der Ukraine über dem Dorf Sajzewe am Rand von Horliwka (ukrainische Bezeichnung für Gorlowka – Anm. d. Übers.) gehisst“, sagte das ukrainische Staatsoberhaupt.
„Das sind alle Schritte für die Rückkehr unserer ukrainischen Flagge in den Donbass. Das sind die Schritte für die Rückkehr der Flagge auf die Krim“, hob der Präsident hervor.

 

Gefunden auf der Facebook-Seite der Russischen Botschaft in Deutschland: Wladimir Putin telefonierte heute mit Angela Merkel und Francois Hollande. Im Laufe des Telefonats wurden Fragen der Umsetzung der Minsker Vereinbarungen besprochen. Der Präsident Wladimir Putin wies auch auf eine grobe Provokation seitens der ukrainischen Seite hin, die ihre Diversanten auf die Krim geschickt hatte. Außerdem wurde vereinbart, dass am Rande des G20-Gipfels in China am 4-5 September ein trilaterales Treffen stattfinden wird.

 

De.sputniknews.com: Bereit zum Bomber-Abschuss? Pentagon warnt Moskau und Damaskus
Das Pentagon hat bestätigt, dass die USA sowohl eigene Spezialeinheiten als auch von ihnen ausgebildete Rebellen vor Luftangriffen der syrischen und der russischen Luftwaffe verteidigen würden. Damit warnte Pentagon-Sprecher Peter Cook Moskau und Damaskus.
„Wir verteidigen unsere Kräfte am Boden. Wenn sie [Rebellen – Red.] Partner-Einsätze durchführen, müssen wir sie auch verteidigen“, antwortete Cook am Montageabend (Ortszeit) auf die Frage ob die USA bereit wären, russische oder syrische Flugzeuge abzuschießen. Washington habe das „Recht auf Verteidigung“, wenn die Luftwaffe Russlands oder Syriens die US-Kräfte gefährden sollten.
Zugleich versprach Cook, sowohl Moskau als auch Damaskus über die Aufenthaltsorte der amerikanischen Spezialeinheiten in Syrien zu informieren, um Zusammenstößen vorzubeugen.
Zuvor hatte bereits der Kommandeur der US-Truppen in Syrien, Stephen Townsend, gedroht, dass man sich wehren werde, sollten Russland und Syrien Regionen angreifen, in denen sich US-Truppen aufhalten.
Die syrische Luftwaffe hatte in der vergangenen Woche Kurdengebiete im Nordosten des Landes bombardiert. Der seit fünf Jahren erste Angriff erfolgte, nachdem die Kurden Stellungen der Regierungstruppen aus Minenwerfern beschossen hatten.
Die USA schickten Kampfjets, um amerikanische Spezialkräfte zu schützen, die sich nahe dem Angriffsgebiet der syrischen Luftwaffe befanden. Weil die syrischen Su-24-Bomber den genannten Raum noch vor Ankunft der US-Flieger verlassen hatten, kam es damals nicht zu einem Zusammenstoß zwischen den USA und Syrien.
Daraufhin schlug das russische Verteidigungsministerium nach Angaben der Tageszeitung „Iswestija“ Damaskus und Washington vor, einen Mechanismus zur Verhinderung bewaffneter Zwischenfälle am syrischen Himmel zu vereinbaren.
Eine US-geführte Koalition fliegt seit 2014 ohne Zustimmung der Regierung in Damaskus und deshalb entgegen dem Völkerrecht Angriffe in Syrien. Nach US-Darstellung richten sich die Angriffe gegen die Terror-Miliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS). Die USA machen kein Hehl daraus, dass sie eine Entmachtung von Präsident Baschar al-Assad anstreben. Dafür stärken sie islamistischen Rebellengruppen den Rücken, die gegen die syrischen Regierungstruppen kämpfen.

 

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Fortsetzung)
Der Verlust einer Kampfdrohne im Luftraum der Republik zeugt nicht nur von einer Verletzungen der Minsker Vereinbarungen durch die Ukraine, sondern auch von einer äußerst geringen Kompetenz der Spezialisten der ukrainischen Streitkräfte.
So kommentierte Marotschko die Veröffentlichung auf der Seite des Verteidigungsministeriums der Ukraine  über eine Überprüfung der Ausbildung der Operatoren von Drohnen, die der Leiter des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte, General Wiktor Mushenko, persönlich auf dem Übungsplatz im Oblast Shitomir durchgeführt hat.
„Ja, diese Ereignisse sind zweifellos verbunden. Und dass der Leiter des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte die Überprüfung der Operatoren von Drohnen persönlich durchführt, zeugt von einem äußerst beklagenswerten Zustand der Ausbildung der Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte“, sagte Marotscko.
„Der Verlust einer Drohne ist ein großes Fiasko für die ukrainischen Streitkräfte und bestätigt neben der Inkompetenz der Spezialisten der ukrainischen Streitkräfte auch den Fakt der Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie den Versuch, einen großen Terrorakt auf dem Territorium von Lugansk durchzuführen“, unterstrich er.

 

Ukrinform.ua: Die neue US-Botschafterin in der Ukraine, Marie Yovanovitch, die am Unabhängigkeitstag nach Kiew kommt, hat sich in einer Videobotschaft an die Ukrainer gewandt.
Die Videobotschaft erschien auf der Facebook-Seite der Botschaft der Vereinigten Staaten in der Ukraine.
„Ich fühle mich geehrt, die US-Botschafterin in der Ukraine zu werden. Mir gefiel es sehr, in der Ukraine zu leben und zu arbeiten, und jetzt warte ich mit Ungeduld auf die Möglichkeit, zu reisen und alle ihre Ecken zusammen mit meinem Hund zu entdecken, alte Freunde zu treffen und neue zu finden, und eine ganze Schüssel mit echten ukrainischen Waraniki (ein Gericht ukrainischer Küche) zu essen“, sagte Yovanovitch.
Sie teilte auch mit, dass sie mit ihrer 88 jähriger Mutter in die Ukraine kommt.
„Wir haben aus der Ferne die großen Errungenschaften der Ukraine in den letzten zwei Jahren verfolgt, aber noch Vieles muss getan werden, und ich hoffe, zusammen mit euch zu arbeiten, um die souveräne, territoriale Integrität der demokratischen und prosperierenden Ukraine zu unterstützen. Ruhm für die Ukraine!“, beendete sie ihre Rede.

 

De.sputniknews.com: Ukraine verklagt russische Führung – und will Minister-Eigentum konfiszieren
Die Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine will das Eigentum des russischen Verteidigungsministers Sergei Schoigu in dem Land beschlagnahmen, wie der Chef der ukrainischen Strafverfolgungsbehörde, Juri Luzenko, gegenüber der Zeitung „Segodnja“ sagte.
Die Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine hat demnach die Ermittlungen gegen Schoigu und 17 weitere hochrangige russische Beamte eingeleitet. Das kriminelle Vorgehen der Spitzenbeamten habe „zum Tod von über 2000 und zu Verletzungen von 8000 Militärangehörigen geführt“, so Luzenko. Zudem sei infolge ihres Handelns ein Materialschaden von 1,3 Billionen Hrywnja – umgerechnet 45,4 Milliarden Euro – entstanden, so der Chef-Ankläger. Alle Verdächtigen würden zunächst zur nationalen, später aber auch zur internationalen Fahndung ausgeschrieben. Der Datenaustausch mit Interpol werde zwischen 15 Tagen und einem Monat beanspruchen, hieß es weiter.
Die Staatsanwaltschaft wolle nach der Gerichtsentscheidung die Beschlagnahmung des Eigentums der Angeklagten erwirken, welches sich auf dem Gebiet der Ukraine befinde. Um welches Eigentum genau es dabei gehe, sagte Luzenko nicht.
Neben dem Verteidigungsminister seien unter den Angeklagten „zwei seiner Stellvertreter, ein Berater des russischen Präsidenten, der frühere Sonderbevollmächtigte des Präsidenten für die Krim-Region und zehn Generäle des Oberkommandos russischer Streitkräfte“, so Luzenko.
Die Ukraine und westliche Länder werfen Russland weiterhin „militärische Aggression“ vor. Immer wieder erklären sie, mutmaßliche Einheiten des russischen Militärs in der Ostukraine und angrenzenden Gebieten vorzufinden. Internationale Beobachter hingegen stellen in regulären Untersuchungen keinerlei derartige unangekündigte Militäraktivitäten fest.
Moskau erklärte mehrmals, an den Ereignissen im Südosten der Ukraine und am innerukrainischen Konflikt nicht beteiligt zu sein. Russland sei daran interessiert, dass sein Nachbarland die politische und wirtschaftliche Krise überwindet. Alle Vorwürfe entbehrten jeglicher Beweise, hieß es aus der russischen Führung.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR bleibt angespannt. In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Straftruppen das Regime der Feuereinstellung 290 Mal verletzt.
Der Gegner verwendet weiter Artillerie beim Beschuss des Territoriums der Republik. Insgesamt wurden zehn Artilleriegeschosse des Kalibers 122mm und 251 Mörsergeschosse des Kalibers 82 und 120mm abgeschossen. Außerdem wurde mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Die Befehle zur Eröffnung des Feuers auf die Ortschaften der Republik mit dem Ziel der Vernichtung der friedlichen Bevölkerung gaben die Kriegsverbrecher Sabolotnyj, Subanitsch und Deljatizkij. In den letzten 24 Stunden wurden folgende Ortschaften beschossen: Wasiljewka, Jasinowataja, Spartak, Alexandrowka, Sachanka und Besymennoje.
In der Folge der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Straftruppen wurden in den letzten 24 Stunden in Kominternowo und im Petrowskij-Bezirk von Donezk acht Häuser beschädigt.

Unter den Soldaten der Volksmiliz wurde ein Mensch getötet und zwei verletzt.
Von uns wurden Verlagerungen von durch die Minsker Vereinbarungen verbotene Technik der ukrainischen Streitkräfte entlang der Kontaktlinie festgestellt. So in den Gebieten folgender Ortschaften:
– Nowgorodskoje, 6 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von drei Mehrfachraketenwerfern „Grad“ festgestellt;
– Nowotroizkoje, 6 km von der Kontaktlinie, es wurde die Ankunft von vier 120mm-Mörsern bemerkt;
– Konstantinowka, 25 km von der Kontaktlinie, es wurde die Ankunft von neun 122mm-Haubitzen „Giazint“ bemerkt.
Wir stellen weiterhin fest, dass der Gegner Luftaufklärung mit Drohnen betreibt. Entlang der gesamten Kontaktlinie wurden Drohnenflüge festgestellt, die die Korrektur für Artillerieabteilungen durchführen und Objekte der zivilen Infrastruktur fotografieren.
Alle Angaben über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden an die Vertreter der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Im Zusammenhang mit der Arbeit des stellvertretenden Leiters der OSZE A. Hug in der Republik ist in den letzten zwei Tagen einen Dynamik der Sinkens der Zahl der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festzustellen. Aber diese Verringerung erledigt nicht die Verantwortung für die verbrecherischen Aktivitäten der ukrainischen Straftruppen. In der Nacht auf den 23. August wurde in der Folge eines direkten Treffers eines Artilleriegeschosses der Kindergarten Nr. 94 im Petrowskij-Bezirk von Donezk teilweise zerstört. Dass in der Nacht keine Kinder und kein Personal im Kindergarten sind, half eine Tragödie zu vermeiden. Auf diese Weise sehen wir ein weiteres Mal das wahre Gesicht der ukrainischen Kämpfer, die im Vorfeld des Beginns des Schuljahrs Schulen besetzen und zielgerichtet auf Kindergärten schießen.
Auf dem Hintergrund des relativen Rückgangs der Zahl der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte ist eine Aktivierung der Kräfte für Spezialoperationen der Ukraine zur Durchführung von Diversionen an lebenswichtigen Infrastrukturobjekten der Republik zu bemerken. So wurden gestern in der Folge einer Diversion die Hauptleitungen des Mobilfunkoperators „MTS“ und „Phönix“ im Petrowskij-, Kujbyschewskij, Woroschilowskij-Bezirk von Donzek, in Jelenowka und Dokutschajewsk beschädigt.
So betreibt die militärisch-politische Führung der Ukraine zielgerichtet eine Politik der Verschärfung der Lage im Donbass und zieht Kräfte für Spezialoperationen zur Vernichtung lebenswichtiger Infrastrukturobjekte heran.

 

De.sputniknews.com: Teheran: Kooperation zwischen Moskau und Damaskus ist Washington ein Dorn im Auge
Die gelungene Zusammenarbeit zwischen dem Iran, Russland und Syrien bei den jüngsten Antiterror-Einsätzen schadet der US-Strategie zur Kräfteverteilung im syrischen Sicherheitsbereich, wie der Sekretär des Nationalen Sicherheitsrates des Irans, Ali Schamchani, sagte.
„Die enge Kooperation des Irans, Russlands und Syriens bei den jüngsten Einsätzen gegen Takfiris-Terroristen in Syrien hat die sich hinziehende amerikanische Strategie, dem Sicherheitssystem Syriens, ihren eigenen Willen aufzudrängen, stark behindert“, so Schamchani, zitiert bei der Agentur ISNA.
Der Politiker verwies damit auf die Versuche der USA und ihrer Alliierten, in der Region die sogenannte „gemäßigte Opposition“ in Syrien zu unterstützen, wie die Agentur Mehr schrieb. Die Zusammenarbeit zwischen Teheran und Moskau habe auch einen strategischen Charakter, so der Sekretär des Sicherheitsrates. Laut seiner Auffassung beruhe die Kooperation zwischen den beiden Ländern auf nationalen Interessen und begrenze sich nicht auf den Kampf gegen den Terrorismus…

 

Dan-news.info: Die kommunalen Dienste der Republik haben etwa 75% der Häuser des Landes für die Heizperiode vorbereitet. Dies teilt das Ministerium für Bauwesen und Kommunalwirtschaft der DVR mit.
„Derzeit beträgt insgesamt in der Republik die Bereitschaft der Objekte des Wohnraums etwa 75% und mit jedem Tag wächst diese Zahl. Vor den Arbeitern des kommunalen Bereichs steht die Aufgabe, diese Zahl bis zum Oktober auf 100% zu bekommen“, erklärte das Bauministerium.
Nach Einschätzung des Ministeriums läuft die Vorbereitung des Wohnraums und der Infrastrukturobjekte bzw. sozialen und kulturellen Objekte zur bevorstehenden Heizperiode plangemäß. Traditionsgemäß werden die zentralen Heizungssysteme am 15. Oktober in Betrieb genommen.

 

De.sputniknews.com: Ukrainische Strafverfolgungsbehörden sind vom Fanatismus der Einwohner für das Smartphone-Spiel Pokémon Go wenig begeistert, wie das ukrainische Innenministerium auf seiner offiziellen Webseite meldet. Nun will das Ministerium das Thema zur Erörterung im Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat einbringen.
Das ukrainische Innenministerium sieht eine Bedrohung in der unkontrollierten Nutzung der populären App vor allem innerhalb der Objekte der besonders bedeutenden Infrastruktur, der Staatseinrichtungen und im öffentlichen Raum. Um der Sicherheit der Bürger willen will das Ministerium die Nutzung der Spiele-App nun genauer regeln.
Als erste Etappe gilt der von der ukrainischen Polizei veröffentlichte Merkzettel mit Empfehlungen, die schwere Konsequenzen für Pokémon-Jäger verhindern sollen.
Pokémon Go ist eine unglaublich populäre Smartphone-App, entworfen von Nintendo. Das Spiel beruht auf der Technologie der ergänzten Realität oder „Augmented Reality“, wo sich die digitale und reale Welt vermengen: Auf den Handy-Bildschirm wird teilweise die echte Welt projiziert, die Grenzen zwischen real und virtuell verschwimmen.

 

De.sputniknews.com: Medwedew zu Anti-Russland-Ermittlung: Ekliger Mix aus 80% Politik und 20% Doping
Die heutige Lage in Anti-Doping-Prozessen hat aus Sicht des russischen Ministerpräsidenten Dmitri Medwedew viel mehr mit Politik als mit Sport zu tun.
„In einigen Ländern wird Doping sehr schnell gefunden, in anderen dagegen – nie; in einigen Länder existieren ‚ein staatliches System der Doping-Begünstigung‘ und ‚böse Sportler‘, während in anderen alles perfekt ist“, schrieb Medwedew auf Facebook.
„Das sind voll und ganz Doppelstandards, aber auch große Politik. Das sind Spielzeuge für große Länder und mächtige Menschen, doch was haben damit der Sport, die Athleten und die Fans zu tun?“, so der Premier weiter.
Medwedew zufolge sind die internationalen Sportverbände sehr beeindruckt vom Fall der FIFA und erschreckt von der grenzübergreifenden US-Gerichtsbarkeit. Die Doping-Ermittlungen gegen russische Athleten seien nichts anderes als der Ausdruck von Anti-Russland-Politik.
„Die Geschichte mit der Ermittlung zum russischen Doping ist ein dicker widerlicher Cocktail aus 80 Prozent Politik und 20 Prozent Doping“, schrieb Medwedew. Diese Politik sei gegen den russischen Sport, russische Sportler und Russland als Staat generell gerichtet.
Der Internationale Sportgerichtshof CAS hatte zuvor am Dienstag entschieden, dass die russische Auswahl von den Paralympics in Rio de Janeiro ausgeschlossen bleibt…

 

De.sputniknews.com: Die Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofs CAS zum Ausschluss russischer Athleten von den Paralympics in Rio de Janeiro wirft ernste Fragen hinsichtlich der Menschenrechte auf. Dies erklärte der Menschenrechtsbeauftragte des russischen Außenministeriums, Konstantin Dolgow.
„Ich möchte denjenigen in die Augen schauen, die solche Entscheidungen treffen – wie ist es bei ihnen um die Behindertenrechte bestellt?“, so Dolgow gegenüber Journalisten. In Bezug auf die Menschenrechte sei dieses Urteil völlig verblüffend.
Behindertensportler seien Menschen, so Dolgow, die sich jahrelang vorbereitet hätten und kolossalen Mut und Kraft besäßen, um durch den Sport die olympischen Werte aufrechtzuerhalten. Doch nun seien sie dieser Möglichkeit beraubt worden.
Das Russische Paralympische Komitee nannte das CAS-Urteil wiederum einen „politischen Auftrag“: Man wolle Russland „an den Rand des Weltsports drängen“. Russland kann laut der Senatorin und Olympia-Siegerin Tatjana Lebedewa demnächst eine Klage beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte einreichen….

 

Dnr-online.ru: In der Nacht auf den 23. August haben die ukrainischen Truppen ein weiteres Mal das Feuer auf friedliche Bezirke der Hauptstadt der DVR und ihre Bergwerke eröffnet. Massiv beschossen wurden die Bergwerke Skotschinskij, Abakumow und Tscheljuskinzew des staatlichen Unternehmens „Donezker Kohlenergiekompanie“.
Wie der Pressedienst des Kohle- und Energieministeriums der DVR mitteilt, wurde in der Folge eines Artillerieangriffs um 0:00 die Hauptbelüftung des Tscheljuskinzew-Bergwerks vom Strom abgeschnitten. In diesem Moment befanden sich 92 Menschen unter Tage.
Um 0:05 haben Geschosse der ukrainischen Seite das Abakumow-Bergwerk vollständig vom Strom abgeschnitten, 15 Menschen befanden sich unter Tage.
5 Minuten später, um 0:10 waren auch der östliche und der westliche Lüftungsschacht und die Hauptlüftung des Skotschinskij-Bergwerks ohne Strom, dort arbeiteten in der Nacht 150 Bergleute.
Alle Bergleute wurden benachrichtigt und operativ an die frische Luft gebracht. Glücklicherweise konnten Tote und Verletzte bei den Arbeitskollektiven vermieden werden.
Die Kräfte vieler Spezialisten wurden für die Wiederaufbauarbeiten benötigt. Dank der operativen Arbeit der Energietechniker der Kohleförderbetriebe dauerte es nicht einmal anderthalb Stunden, bis die Stromversorgung wieder hergestellt war.
Die Reparaturarbeiten am Abakumow-Bergwerk waren um 0:58 beendet, die am Teschljuskinzew-Bergwerk um 1:00. Ein wenig länger brauchten die Mitarbeiter des Skontschisnkij-Bergewerk, aber auch dort war um 1:30 die Stromversorgung wieder in Funktion.
Wir merken an, dass dies bei weitem nicht der erste massive Beschuss des Territoriums der DVR durch die ukrainischen Streitkräfte ist, der zu Störungen und Zerstörungen bei den kohlefördernden Betrieben der Republik führt. Und die Bergwerke und andere Objekte der Kohleinfrastruktur befinden sich systematisch unter zielgerichtetem Feuer der ukrainischen Streitkräfte. Aber unsere Bergleute arbeiten weiter.

 

De.sputniknews.com: Das russische Verteidigungsministerium will auf der Tschuktschen-Halbinsel (Tschukotka) eine Küstenschutz-Division aufstellen. Diese im äußersten Osten liegende russische Region wird von der nur etwa 85 Kilometer schmalen Beringstraße vom US-Bundesstaat Alaska getrennt.
„Es ist geplant, 2018 in der Operationsrichtung Tschukotka eine Küstenschutz-Division aufzustellen“, bestätigte Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Dienstag in Moskau.
Nach seinen Worten wird die neue Division Teil eines einheitlichen Systems der Küstenverteidigung von der Region Primorje (am Japanischen Meer) bis zur Arktis sein. Das russische Verteidigungsministerium hatte 2015 die Bildung dieser Küstenverteidigungs-Linie angekündigt, unter anderem um die Meeresengen zwischen den Kurilen-Inseln und die Pazifikflotte zu schützen. In diesem Rahmen wird erwogen, auch auf den Kurilen-Inseln Truppen unterzubringen.

 

Dan-news.info: Die Regierung der Ukraine muss beginnen, die Minsker Vereinbarungen zur friedlichen Regelung des Konflikts im Donbass zu erfüllen und nicht diesen Prozess um 5 Jahre verschieben, erklärte heute der Leiter der Delegation der DVR bei den Verhandlungen der Kontaktgruppe Denis Puschilin.
Zuvor hatte heute der Vertreter der Ukraine in der Arbeitsgruppe zu Fragen der Sicherheit Jewgenij Martschuk erklärt, dass die Durchführung von Wahlen im Donbass (eine der Schlüsselbestimmungen von „Minsk-2“) derzeit nicht möglich sei. Nach seinen Worten ist es nötig, dass bis dahin noch 4-5 Jahre vergehen. „Je mehr desto besser“, sagte Martschuk.
„Dies ist ein weiterer Versuch der ukrainischen Seite, den Verhandlungsprozess zu verzögern. Im Maßnahmekomplex steht schwarz auf weiß: Gesetze über Wahlen, über den besonderen Status, über die Amnestie und die Einführung von Änderungen in die Verfassung der Ukraine annehmen, die mit den Vertretern der DVR und der LVR abgestimmt sind, und Wahlen unter Beachtung der Standards des Büros für Demokratische Institutionen und Menschenrechte der OSZE durchführen“, erinnerte Puschilin.
Er fügte hinzu, dass alles Nötige zur Erreichung von Frieden ist: „nicht verdrehen, nicht nach eigenem Belieben herangehen, sondern Schritt für Schritt die Punkte des Maßnahmekomplexes erfüllen“.

 

Ukrinform.ua: In naher Zukunft bekommt die Ukraine den nächsten Teil der Militärhilfe aus den Vereinigten Staaten, erklärte auf dem 5-TV-Kanal der außerordentliche und bevollmächtigte Botschafter der Ukraine in den Vereinigten Staaten, Walerij Tschalyj.
„Heute haben wir keine schlechte Situation für uns und das Verständnis  für unseren Verteidigungs- und Sicherheitssektor in den Vereinigten Staaten“, sagte er.
Der Botschafter erinnerte daran, dass es in letzter Zeit Lieferungen von Verteidigungsausrüstung gab.
„Ich kann Ihnen jetzt sagen, ohne das konkrete Datum zu nennen, aber praktisch in den nächsten Tagen werden wir noch eine weitere Lieferung von solcher Ausrüstung haben, das rettet unseren Jungs an der Front das Leben“, fügte er hinzu.

 

De.sputniknews.com: „Für Deeskalation“: Ukrainischer Botschafter bittet Deutschland um Waffen
Der ukrainische Botschafter Andrej Melnik hat Berlin um Waffen gebeten. Eine Journalistin des Senders hat zu diesem Thema deutlich ihre Meinung geäußert.
„Um was wir bitten, sind wirklich nur Defensivwaffen; wenn wir zum Beispiel Artillerieortungssysteme besitzen würden, würde das Risiko einer weiteren Eskalation verringert werden“, sagte Melnyk am Dienstag im Deutschlandfunk in Bezug auf die Geschehnisse auf der Krim und an der Trennlinie im Donbass.
Die DLF-Korrespondentin Sabine Adler ließ in einem Kommentar zu dem Interview verlauten: „Wenn die Ukraine etwas im Überfluss hat, dann Waffen.“ In diesem Zusammenhang sei es nicht verständlich, wieso die Ukraine um neue Kriegsgeräte bitte.
Dabei wundert sich die Journalistin, dass die Ukraine, die seit Jahrzehnten Rüstung hergestellt habe und einer der größten Waffenexporteure gewesen sei, sich nicht selbst die nötigen Systeme baut.
Kiew agiert Adler zufolge in vielen Bereichen widersprüchlich. Als Beispiel dafür führt die Journalistin den Korruptionskampf an, der selbst auf der Ebene des Präsidentenamtes „bestenfalls halbherzig“ durchgeführt werde. Präsident Petro Poroschenko habe allerdings versprochen, sich von seinen millionenschweren Geschäften zu trennen, und sein Wort nicht gehalten, betont Adler.
„Die Ukraine tut noch lange nicht, was sie selbst kann, sie muss sich mehr anstrengen. Da ist noch viel Luft nach oben“, so die Journalistin abschließend.
Russland hatte mehrmals vor Waffenlieferungen an die Ukraine gewarnt und diese als Schritt zur weiteren Eskalierung der Krise im Donbass bewertet. Diese Meinung teilt auch die Mehrheit der europäischen Politiker.
So hält der deutsche Außenminister Frank Walter Steinmeier Waffenlieferungen an Kiew für eine riskante und kontraproduktive Lösung des Konflikts. Der Vorsitzende des NATO-Militärausschusses, Petr Pavel, sieht keine Notwendigkeit für diese Maßnahme. Das würde nur „das Leiden der Menschen erhöhen“, meint er….

 

Ukrinform.ua: Ukrainische Soldaten flogen nach Deutschland zur medizinischen Behandlung
Deutschland übernahm die Behandlung von weiteren 6 ukrainischen Kämpfern, die in der ATO-Zone verwundet worden waren.
Am Dienstag wurden sie mit der medizinisch ausgerüsteten Spezialmaschine  der Luftstreitkräfte der BRD Airbus A-310 MEDEVAC nach Berlin gebracht, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent..
„Die Patienten haben den Flug von Kiew ganz gut überstanden, obwohl einige starke Schmerzmittel bekommen mussten“, erklärte gegenüber Journalisten der die Verwundeten begleitende Anästhesist Lutz Siegl.
Drei Verwundete werden im Bundeswehrkrankenhaus in Berlin weiterbehandelt und die anderen drei in Koblenz.
Wie der Korrespondent erfuhr, wurden zwei der nach Berlin zur Behandlung gebrachten Kämpfer in diesem Jahr verwundet, einer bereits früher. Einer von ihnen hat eine Bauchverletzung, die anderen Verletzungen der Gliedmaßen.
Wir halten es für erwähnenswert, dass seit 2014 schon 81 Verwundete der ATO durch die Militärkrankenhäuser in Deutschland versorgt wurden. Man leistete ihnen qualifizierte Hilfein Krankenhäusern verschiedener Städte, insbesondere in Berlin, Hamburg, Köln, Koblenz und Westerstede. Im Moment befinden sich, die Neuankömmlinge ausgenommen, noch zwei ukrainische Kämpfer (einer zur nochmaligen Behandlung) in der BRD.
Die Finanzierung der Kosten für Transport, Behandlung und Rehabilitation wird von der deutschen  Seite im Rahmen einer humanitäre Aktion übernommen.

 

 

Abends:

 

 

Dnr-news.com: Kiew erwartet zum 25. Jahrestag der Unabhängigkeit der Ukraine am 24. August keinerlei Provokationen im Donbass, erklärte am Dienstag der offizielle Vertreter der ukrainischen Präsidentenadministration für Fragen der „ATO“ Andrej Lyssenko.
Seinen Worten nach befinden sich in der „ATO“-Zone die ukrainischen Streitkräfte in beständiger Kampfbereitschaft und die Überwachung erlaubt ein schnelles Reagieren auf beliebe Veränderungen der Situation.
„Daher können unerwartete Truppenbewegungen oder Kampfhandlungen des Gegners, die nicht voraussehbar wären, nicht auftreten, und wir werden auch weiter die Situation überwachen und aktive Aufklärungsarbeit betreiben, um Absichten des Gegners zu aggressiven Handlungen zuvorzukommen“, erklärte Lyssenko.

 

De.sputniknews.com: Diesen Video-Appell richtet Jelena Gorlowa, Diskuswerferin des russischen Paralympics-Teams, an den Präsidenten des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC), Philip Craven, der am Dienstag den vom Internationalen Sportgerichtshof CAS bestätigten Komplett-Ausschluss russischer Athleten von den Paralympics in Rio de Janeiro begrüßte…

 

De.sputniknews.com: Paralympics-Eröffnung: Weißrussen mit zwei Flaggen – Russland in dieser Form dabei
Als Zeichen der Solidarität mit dem russischen Behinderten-Team, das von den Paralympics in Rio ausgeschlossen ist, will nun das Paralympische Komitee Weißrusslands bei der Eröffnungsfeier in Rio neben seiner Staatsflagge auch die von Russland tragen.
Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat am Dienstag den vom Internationalen Paralympics Komitee beschlossen Komplett-Ausschluss der russischen Athleten in der Affäre um vermeintliches Staatsdoping bestätigt.
„Als Chef des Paralympischen Komitees Weißrusslands habe ich nicht vor zu schweigen, hier nicht und nicht einmal in Brasilien. Ich habe sogar die Sportler beauftragt, weißrussische und natürlich auch russische Flaggen mitzunehmen. Ich werde sie bestimmt dabei haben. Ich bin mir sicher, dass man etwa in einem halben Jahr anfängt, sich vor dem Paralympischen Komitee Russlands zu entschuldigen. Sie verstehen nicht: Je schlechter es Russland geht, desto einiger ist sein Volk“, so der Leiter des Paraolympischen Komitees Weißrusslands, Oleg Schepel, gegenüber Sputnik Belarus…

 

De.sputniknews.com: „Rechtswidrig“: Sportminister Mutko reagiert auf CAS-Urteil
Die Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofs CAS zugunsten des Ausschlusses der russischen Auswahl von den Paralympischen Spielen in Rio de Janeiro entbehrt jeder Grundlage, teilte Russlands Sportminister Vitali Mutko gegenüber der Agentur R-Sport mit.
„Diese Entscheidung ist absolut rechtswidrig. Wir müssen die ganze Information in vollem Umfang bekommen und dann entscheiden, was zu tun ist. Ich sehe absolut keine Gründe für ein derartiges Urteil“, sagte Mutko. Dem Minister zufolge sind „der Sinn und die Motive bislang unklar“; man müsse herausfinden, worauf sich der CAS stützte, als er die Entscheidung traf.
Derzeit gelte es, die russischen Paralympioniken zu unterstützen. „Das wird auch gemacht. Sie sind jetzt alle in Trainingslagern, viele sollten bereits heute abfliegen. Das Wichtigste ist, sie alle zu unterstützen, das ganze Team“, sagte Mutko weiter. Gleichzeitig werde man prüfen, was aus juristischer Sichtweise getan werden könne.

 

De.sputniknews.com: „Ich glaube an Frieden“: Poroschenko schickt Panzer und Jets an Donbass-Trennlinie
Beim Besuch einer Luftwaffenbasis im ostukrainischen Gebiet Charkiw hat Präsident Petro Poroschenko der Armee 141 verschiedene Militärgeräte – darunter Dutzende Panzer, Militärfahrzeuge, Mehrfachraketenwerfer, Jets und Helikopter – übergeben. Ein Teil der Technik stammt seinen Angaben zufolge aus westlichen Ländern.
„Ich glaube fest daran, dass nach den schweren Prüfungen Frieden, Wohlstand und europäische Perspektiven auf uns warten. Die Waffen und Ausrüstungen, die wir bekommen haben, werden den Tag unseres Sieges sicher näherrücken“, sagte er am Dienstag auf dem Luftwaffenstützpunkt der Stadt Tschuhujiw im Gebiet Charkiw.
Heute bekomme die ukrainische Armee 141 Militärgeräte für die Operation im Donbass, betonte Poroschenko.
Nach Angaben der ukrainischen Staatsmedien handelt es sich hierbei um reparierte und in Kampfbereitschaft gebrachte russisch-sowjetische Kampfjets Su-27, MiG-29, Helikopter Mi-8, Panzer T-80 und T-64, Schützenpanzerwagen BTR-80 und BTR-3, Schützenpanzer BMP-2, verschiedene Artillerie- und Raketensysteme (darunter auch Mehrfachraketenwerfer) und Selbstfahrlafetten ZSU-23-4.
Laut Poroschenko hat die Ukraine im Rahmen der militär-technischen Kooperation von „westlichen Partnern“ außerdem mehr als 700 Militär- und Spezialgeräte erhalten. Es seien bereits Radare, Drohnen, Wärmebildkameras, Funkgeräte und andere Technik geliefert worden.
Nach Übungen auf einer nahegelegenen Militärbasis werden die ukrainische Truppen zusammen mit der neuen Technik in die sogenannte Zone der Antiterror-Operation (ATO) im Donbass ausrücken, fügte er hinzu.
Indes teilte der Vize-Stabschef der Donezker Volkswehr, Eduard Bassurin, am Dienstag mit, dass die ukrainische Armee erneut Kampftechnik, darunter Mehrfachraketenwerfer-Systeme Grad, Haubitzen, Granatwerfer mit Kaliber 120 und neun „Hyazinthe“ mit Kaliber 122 an die Trennlinie verlegt hätte. Diese Technik steht laut Minsker Abkommen unter Verbot. Zudem würden immer öfter Fälle von Lufterkundungen bekannt.
Ende Mai hatte Petro Poroschenko die Rückgewinnung des Donbass auf militärischem Weg ausgeschlossen. „Ich möchte noch einmal betonen – und das ist meine klare Position: Es darf keinen militärischen Weg zur Rückgewinnung des Donbass geben“, betonte er. Die Kontrolle über die Donbass-Territorien könnte nur auf friedlichem politischem Weg wiederhergestellt werden, fügte er hinzu….

 

Dnr-news.com: Das operative Kommando der DVR rief die OSZE-Mission auf, Maßnahmen zu ergreifen, nachdem der ukrainische Präsident Petro Poroschenko 140 Einheiten neuer Militärtechnik in den Donbass geschickt hatte, darunter Kampfjets und Hubschrauber. Dies erklärte man heute im operativen Kommando der DVR.
„Wir rufen die OSZE-Mission dazu auf, ihre Aufmerksamkeit auf die Anordnung Poroschenkos zu richten, schwere Waffen in die Konfliktzone zu bringen, darunter auch Kampfflugzeuge“, sagte der Vertreter des Kommandos.
Er versicherte, dass auch wenn der Gegner über Kampfflugzeuge verfügt, die republikanische Armee zu einer adäquaten Antwort bereit sei.
„Auch wenn sie noch so viel Technik heranziehen, wir verlassen trotzdem unsere Positionen nicht. Die Technik der Luftverteidigung der Republik ist zur Abwehr einen jedglichen Angriffs bereit“, hieß es aus der Kommandoebene.

 

Standard

Presseschau vom 22.08.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

Vormittags:

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„Gegen 22:30 Uhr hat die ukrainische Seite das Feuer auf Dokutschajewsk mit Artilleriegeschützen des Kalibers 122mm eröffnet. Insgesamt wurden 10 Granaten abgeschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach Angaben der Quelle wurden neben Artilleriegeschützen beim Beschuss der Ortschaft durch die Einheiten des Gegners auch Panzertechnik, Granatwerfer und Schusswaffen eingesetzt.
„In Folge der nächtlichen Beschüsse von Seiten der ukrainischen Straftruppen wurde in Grigorowka im Telmanowo-Bezirk ein Haus beschädigt, im Nowoasowskij-Bezirk: in Kominternowo – zwei Häuser, in Leninskoje – vier, weitere drei Objekte wurde in Sachanka beschädigt“, teilte das operative Kommando der Republik mit.
Es wurde ergänzt, dass zahlreiche Brände, Treffer auf Wände und Dächer sowie zerschlagene Fenster festgestellt wurden.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden dreimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte heute die Verteidigungsbehörde mit.
Aus Richtung Nowoalexandrowka wurde Stachanow mit Artilleriegeschützen des Kalibers 152mm beschossen.
Kalinowka wurde aus Richtung Luganskoje mit Mörsern des Kalibers 82 mm beschossen.
Das Gebiet am Denkmal des Fürsten Igor wurde aus Richtung Staniza Luganskaja mit Granatwerfern beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

Dnr-online.ru: Studenten und Offiziere der Donezker Höheren allgemeinmilitärischen Offiziersschule helfen beim Wiederaufbau und der Organisation des friedlichen Lebens im Dorf Stepanowka im Bezirk Schachtjorsk.
„Wie während des Großen Vaterländischen Kriegs wurde dem Dorf Stepanowka auch während der Kämpfe im Jahr 2014 sehr großer Schaden zugefügt. Aber die Einwohner des Dorfes haben mit ihren eigenen Händen begonnen es wieder aufzubauen. Jetzt wird die Schule wieder aufgebaut. Die Außenarbeiten sind vollständig abgeschlossen, es bleiben die inneren Arbeiten. Im Weiteren planen wir einen medizinischen Punkt zu organisieren. Die Einwohner des Dorfes überwinden mutig alle Schwierigkeiten. Sie verstehen, dass die Republik neu aufgebaut wird, dass auch der Krieg und die Beschüsse irgendwo weitergehen. In einem der intakten Häuser ist ein Kindergarten, während des Schuljahrs hat der Unterricht in einem ehemaligen Wohnhaus stattgefunden. Die Offiziere unserer Schule haben bei der Organisation des 230. Jahrestags von Stepanowka geholfen. Wir haben Geschenke für alle Kinder gesammelt, eine Feldküche organisiert“, sagte Leutnant Anna Bogdan, die Assistentin des Leiters der Schule, Generalmajor Michail Tichonow.

 

Ukrinform.ua: Die russische Besatzungsmacht auf der Krim soll den Vize-Chef des krimtatarischen Medschliss Ilmi Umerow freilassen. Das fordert das ukrainische Außenministerium.
Die Sprecherin der Behörde, Mariana Betsa, schrieb auf Twitter: „Der Gesundheitszustand vom Ilmi Umerow ist schwer. Wir fordern die Besatzzugsmacht auf, Repressionen und Strafmaßnahmen sofort zu stoppen und Umerow freizulassen“.
Dem Aktivisten werden Aufrufe zur Verletzung der territorialen Integrität Russlands im Internet vorgeworfen. Umerow rief zum Rückkehr der Krim in die Ukraine auf. Ihm drohen bis zu fünf Jahren Haftstrafe.
Im Prozess gegen Umerow hat ein Gericht ein medizinisch-psychiatrisches Gutachten angeordnet.

 

Dnr-online.ru: Heute, am 22. August, fand in Donezk eine Presskonferenz des stellvertretenden Leiters der OSZE-Mission in der Ukraine Alexander Hug statt. Während der Pressekonferenz erläuterte er die Ergebnisse des Treffens mit dem Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko.
„Recht lang haben wir versucht ein Treffen mit dem Oberhaupt der DVR Herrn Sachartschenko zu organisieren. Er hat auf unsere Bitte zu einem Treffen reagiert. Genau dies war der Grund meiner Reise nach Donezk. Wie Sie wissen, ist Herr Sachartschenko einer der Unterzeichner der Minsker Vereinbarungen und die OSZE-Mission hält Herrn Sachartschenko für einen Menschen, auf dem eine sehr ernste Verantwortung liegt. Mit ihm muss eine konstruktive Diskussion geführt werden, was es ihm und den anderen Unterzeichnern erlaubt eine Normalisierung der Lage im Land zu erreichen. Dies soll auch der Mission helfen Zutrittsrechte zur Beobachtung der Situation zu erlangen. Alles von uns Gesehene kommt in den täglichen Berichten zum Ausdruck.
Daneben haben wir bei dem Treffen mit Herrn Sachartschenko die Notwendigkeit von Maßnahmen für die Beendigung des beschusses der Zivilbevölkerung und der Territorien, wo Zivilbevölkerung lebt, erörtert. Alle Waffen, von denen in den Minsker Vereinbarungen die Rede ist, müssen angegeben und im vollen Maß abgezogen werden. Im Ganzen war die Diskussion konstruktiv. Wir haben weitere Treffen in der nächsten Zeit vereinbart, damit die OSZE-Mission der Führung der DVR Unterstützung und Hilfe bei der Lösung einer Reihe von Problemen leisten kann“, kommentierte Alexander Hug.

 

Nachmittags:

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Trotz aller Versuche der Regierung der Ukraine, den Schmuggel mit Munition der ukrainischen Streitkräfte in der Zone der sogenannten „ATO“ zu bekämpfen, findet weiterhin ein massenhafter ungesetzlicher Verkauf auf dem schwarzen Markt des gesamten Landes statt“, stellte Marotschko fest.
„Es ist nicht ausgeschlossen, dass tödliche Schmuggelware künftig unter anderem auch in die Länder Europas gelangt. Der formale Kampf der ukrainischen Spezialdienste mit dieser Plage im Land beschränkt sich nur auf die Entdeckung eines unwesentlichen Teils der Verstecke mit Waffen“, sagte der Major.
„Dabei wird dann auf jeden Fall in den Medien erklärt, dass diese Verstecke angeblich von Soldaten der Volksmiliz der LVR geschaffen wurden“, sagte Marotschko.
Er meinte, dass solche Beschuldigungen nur auf die derzeitige Regierung der Ukraine abzielen, „die sich nicht nur durch besondere Intelligenz auszeichnet“.
„Die ukrainischen Streitkräfte verletzten die Minsker Vereinbarungen bezüglich der Stationierung von Waffen und Militärtechnik in der Sicherheitszone. So wurde in einem Waldstück im Gebiet von Popasnaja eine Batterie Mehrfachraketenwerfer „Grad“ entdeckt“, sagte Marotschko:
„Im Zusammenhang damit haben die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte den Befehl erhalten, das Feuer auf alle Personen zu eröffnen, auch Vertreter der OSZE-Mission, die Zeugen einer Konzentration von ukrainischen Waffen an der Kontaktlinie geworden sind“, sagte der Vertreter der Volksmiliz der Repubik.
„Die Existenz eines solchen Befehls wird durch die inadäquaten Handlungen der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte in Bezug auf die OSZE-Beobachter bestätigt, die das Monitoring in der Konfliktzone durchführen“, fügte der Major hinzu.
Er fügte hinzu, dass aus dem offiziellen Bericht der OSZE-Mission für den 20. August bekannt wurde, dass ukrainische Soldaten das Feuer auf OSZE-Beobachter im Gebiet von Nowoalexandrowka eröffnet haben.
„Als sie die Schüsse hörten, waren die Beobachter der Beobachtermission gezwungen schnell den Ort des Geschehens zu verlassen. Durch einen glücklichen Zufall wurde keiner der Vertreter der Mission verletzt“, teilte Marotschko mit.
„Wir meinen, dass solche Vorfälle nicht ohne Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit bleiben dürfen“, unterstrich Marotschko.

 

De.sputniknews.com: Der ukrainische Außenminister Pawel Klimkin hat Russland eine Klage angedroht: Er wirft Moskau vor, sich unrechtmäßig Gewässer rund um die Halbinsel Krim angeeignet zu haben. Seinerseits hatte zuvor das russische Außenministerium angedeutet, dass Moskau mit Kiew kein Abkommen in Bezug auf das Seerecht erreichen konnte.
„In den nächsten Tagen werden wir Klage wegen Russlands Verletzungen und seiner Verpflichtungen im Rahmen des Seerechtsübereinkommens für weitere Ermittlungen einreichen“, sagte Klimkin bei einer Beratung mit den Chefs der ukrainischen Botschaften.
Vor einigen Tagen hatte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, gesagt, dass Moskau kein Abkommen in Bezug auf das UN-Seerechtsübereinkommen mit Kiew erreichen konnte.
„Der russischen Seite wurden nur deshalb Fragen gestellt, um einen formellen Anlass zu schaffen, um dann zu sagen, dass die vorgerichtlichen Beratungen mit Russland über die Gewässerrechte rund um die Krim beendet sind“, so Sacharowa.
Ende Juni hatte die erste Stellvertreterin des ukrainischen Justizministers, mitgeteilt, Kiew werde eine sechste Klage gegen Russland beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wegen der Ereignisse im Donbass einreichen. Vor einigen Monaten teilte die Militärstaatsanwalt der Ukraine mit, das Land habe wegen des Verlustes der Krim einen Schaden von einer Billion Hrywnja (rund 36 Milliarden Euro) erlitten.

 

De.sputniknews.com: Die Ukraine möchte auf ihrem Territorium gern gemeinsam mit den USA tödliche Waffen produzieren, wie der ukrainische Botschafter in den USA, Waleri Tschaly, im Sender „112 Ukraina“ sagte.
„Ich weiß, dass die Frage der Lieferung von tödlichen Waffen eine delikate Frage ist. Und, ehrlich gesagt, wichtig sind nicht die Lieferungen selbst, sondern das Signal… Da ist meine Idee, die durchaus eine Chance auf Realisierung hat, Waffen in Kooperation mit den Amerikanern auf ukrainischem Boden zu produzieren“, so der ukrainische Diplomat. Tschaly hoffe, dass die USA in kurzer Zeit „ein Signal geben“.
Zuvor hatte Tschaly gesagt, dass die Frage der Lieferung von amerikanischen tödlichen Waffen noch einmal nach den Präsidentschaftswahlen in den USA im November unter die Lupe genommen werden könnte. Im amerikanischen Etat sei die größte Finanzunterstützung der Ukraine in Höhe von 600 Millionen Dollar vorgesehen. 330 Millionen daraus sollen zu Verteidigungszwecken angewandt und 50 Millionen sollen für tödliche Waffen bereitgestellt werden. Eine solche Entscheidung habe aber Washington noch nicht getroffen.
Die USA leisten der Ukraine schon länger Militärhilfe, aber offiziell bislang nur in Form von Uniformen und Ausrüstung. Zudem bildet amerikanisches Personal Soldaten der ukrainischen Nationalgarde im Osten des Landes aus.
Russland hatte mehrmals vor der Lieferung von Waffen an die Ukraine gewarnt und diese als Schritt zur weiteren Eskalierung der Krise im Donbass beurteilt. Diese Meinung teilt auch die Mehrheit der europäischen Politiker.
So halte der Außenminister Deutschlands, Frank Walter Steinmeier, Waffenlieferungen an Kiew für eine riskante und kontraproduktive Lösung des Konflikts. Der Vorsitzende des NATO-Militärausschusses, Petr Pavel, sieht keine Notwendigkeit in dieser Maßnahme. Das würde nur „das Leiden der Menschen erhöhen“, meint er.

 

Dan-news.info: Die Unterbrechung in der Funktion des Mobilfunkoperators „MTS-Ukraina“ in der DVR ist im Ergebnis einer Diversion an dem Faseroptikhauptkabel erfolgt. Dies teilte heute der Pressedienst des Kommunikationsministeriums des Landes mit.
„Heute Nacht wurde durch einen Sabotageakt das Faseroptikhauptkabel Jelenowka-Wolnowacha-Mariupol beschädigt“, teilte das Ministerium mit.
Es wurde erläutert, dass bei der Kontrolle des Strörungsorts Spezialisten des republikanischen Mobilfunkoperators feststellten, dass zur Beschädigung der Leitung ein spezielles Werkzeug verwendet wurde, das mit bestimmten Schutzelementen versehen ist. „Dies erlaubt es den Schluss zu ziehen, dass die Beschädigung dieser Leitung zielgerichtet erfolgt ist“, fügte das Ministerium hinzu.
Wir erinnern daran, dass seit dem frühen Morgen in Donezk und den umliegenden Städten ernsthafte Unterbrechungen in der Funktion der ukrainischen Operatoren stattfinden. Von der Verschlechterung oder dem Fehlen des Signals für „MTS“ und „Laif“ berichten die Einwohner der zentralen Stadtteile der Hauptstadt, Makejewkas, Jasinowatajas und anderer Ortschaften. Auch das Internet ist auf Mobilgeräten nicht zugänglich. Bei „MTS-Ukraina“ wurde erklärt, dass die Störungen mit einem technischen Defekt der Ausrüstung zusammenhängen.
Inzwischen haben Brigaden des staatlichen Unternehmens „Republikanischer Mobilfunkoperator“ mit der Reparatur der Folgen der Diversion begonnen, teilte das Kommunikationsministerium mit.
Die Störung wird innerhalb eines Tages beseitigt sein.

 

De.sputniknews.com: Angst vor Flüchtlingswelle? Kiew erläutert Mauerbau an russischer Grenze.
Der Chefberater des Innenministeriums in Kiew, Anton Geraschenko, hat vor Journalisten erläutert, wozu die Ukraine eine Mauer an der russischen Grenze braucht. Auf diese Weise wolle das Land einen „Fluss illegaler Migranten“ aus Russland zurückhalten, berichtet der Sender 112 Ukraina.
„Die Aufgabe dieses Ingenieurbauwerks ist nicht das Aufhalten von Panzern, Kanonen oder einer regulären Armee des Feindes (…) — Die Aufgabe ist das Zurückhalten von illegalen Migranten sowie Sabotage- und Aufklärungsgruppen und die Kontrolle der Grenze, damit niemand sie unbemerkt überqueren kann“, so Geraschenko.
Das ukrainische Mauerprojekt, auch als europäische Mauer bezeichnet, sieht den Bau von Gräben und Sonderobjekten an der russisch-ukrainischen Grenze vor. Die Länge der Grenze beträgt mehr als 2.000 Kilometer. Laut Plänen der ukrainischen Regierung soll die Mauer zur östlichen Grenze der Europäischen Union werden.
Im Jahr 2014 hatte die Regierung des damaligen Premierministers der Ukraine, Arseni Jazenjuk, Details des „Mauer“-Projekts bestätigt, wonach an der Grenze zu Russland ein Graben ausgehoben und Zäune errichtet werden sollten.
Wie Jazenjuk damals erklärte, sollte dieser Schutzwall bis Ende 2018 fertiggestellt werden. Die Gesamtkosten des Projekts sollten sich auf etwa vier Milliarden Hrywnja (über 192 Millionen US-Dollar) belaufen.
Am Donnerstag hatte die Ukraine Ermittlungen wegen Veruntreuung von zwei Millionen Hrywnja (etwa 80.000 US-Dollar) eingeleitet, die für den „Mauerbau“ an der Grenze zu Russland bereitgestellt worden waren. Dies teilte der Pressedienst der Staatsanwaltschaft mit.
Die ukrainische Zeitung „Westi“ schrieb, dass die Veruntreuung staatlicher Mittel im Gebiet Tschernihiw aufgefallen sei. Es habe sich herausgestellt, dass ein staatlicher Betrieb den Auftrag an einen privaten Unternehmer übergeben und einen Vorschuss gezahlt haben soll. Auch Baumaterial soll eingekauft worden sein. Es seien aber keinerlei Arbeiten ausgeführt worden.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Trotz der Verringerung der Zahl der Verstöße von Seiten der Ukraine bleibt die Lage in der DVR angespannt.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Straftruppen 180-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Der Gegner verwendet weiter Artillerie beim Beschuss des Territoriums der Republik. Insgesamt wurden zehn Artilleriegranaten des Kalibers 122mm, sechs Panzergeschosse und 147 Mörsergranaten der Kalibers 82 und 120mm abgefeuert. Außerdem wurde mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Die Kriegsverbrecher Gorbatjuk, Wodolaskij, Sabolotnyj, Subanitsch und Goras haben die Beschüsse von Ortschaften der Republik mit dem Ziel der Vernichtung der Zivilbevölkerung fortgesetzt. In den letzten 24 Stunden wurden folgende Ortschaften beschossen: Wasiljewka, Gorlowka, Jasinowataja, Dokutschajewsk, Leninskoje, Kominternowo und Sachanka.
In Folge der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Straftruppen wurden in den letzten 24 Stunden in Grigorowka, Kominternowo, Sachanka, Leninskoje und im Petrowskij-Bezirk von Donezk zwölf Häuser beschädigt.
Von uns wurde die Verlagerung von durch die Minsker Vereinbarungen verbotener Technik der ukrainischen Streitkräfte entlang der Kontaktlinie festgestellt. So in den Gebieten folgender Ortschaften:
Awdejewka, 5 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von drei 122mm-Haubitzen „Gwosdika“ entdeckt;
Granitnoje, 0,5 km von der Kontaktlinie, es wurden die Ankunft von zwei Mehrfachraketenwerfern „Grad“ und die Stationierung von drei 122mm-Haubitzen D-30 registriert;
Krasnogorowka, 4 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von vier 120mm-Mörsern beobachtet.
Nowgorodskoje, 3 km von der Kontaktlinie, es wurden die Stationierung von vier 120mm Mörsern festgestellt.
Wir bemerken weiterhin Luftaufklärung des Gegners unter Anwendung von Drohnen. Entlang der gesamten Kontaktlinie wurden Drohnenflüge festgestellt, die die Korrektur für die Artillerieabteilungen durchführen und Objekte der zivilen Infrastruktur fotografieren.
Alle Angaben über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden an die Vertreter der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Nach der Erklärung des Vertreters des Weltwährungsfonds für Osteuropa über den Stopp der Ausgabe einer weiteren Tranche an die Ukraine im Zusammenhang mit der Nichterfüllung der Minsker Vereinbarungen durch Kiew und der nicht zielgerichteten Ausgabe der Mittel, die für die Führung von Kämpfen im Donbass verwendet werden, war einer plötzlicher Besuch einer „Friedenstaube“ in Gestalt des stellvertretenden Leiters der OSZE A. Hug in der Republik zu bemerken und als Folge ein Sinken der Zahl der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte.
Dieser Fakt bestätigt, dass die OSZE-Mission real auf die Situation im Bereich der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte einwirken kann, wenn es für sie vorteilhaft ist.

 

De.sputniknews.com: Der Internationale Währungsfonds (IWF) wird im August keine neue Kredit-Tranche für die Ukraine erörtern, schreibt die ukrainische Nachrichtenagentur Unian.
Der IWF habe erneut die Verhandlungen zu einer neuen Kredittranche an die Ukraine verschoben: Auf der Tagesordnung der Organisation stehe derzeit kein entsprechender Termin. Stattdessen werde der IWF bis Monatsende die Zusammenarbeit mit Serbien, Jordanien und Äquatorialguinee besprechen.
Zuvor hatte der ukrainische Finanzminister Alexander Daniljuk erklärt, Kiew erwarte einen dritten IWF-Kredit bereits im September. Seine Behörde und der IWF seien sich über die Notwendigkeit einig, „technische Fragen“ zu erfüllen, betonte der Minister.

 

Ukrinform.ua: Sechs ukrainische Soldaten sind in den vergangenen 24 Stunden in der Ostukraine verletzt worden.
Tote gab es nicht, teilte am Montag der Sprecher der Präsidialamtes für die Antiterror-Operation, Oberst Andrij Lysenko, mit.

 

Dan-news.info: Die Aufklärung der DVR hat Informationen über Verbrechen und Vorfälle unter Beteiligung der ukrainischen Streitkräfte in den Monaten Januar bis Juli 2016 abgefangen. Diese Informationen wurden heute auf einer Pressekonferenz veröffentlicht.
Insgesamt wurden 1065 Vorfälle festgestellt, unter denen ein Drittel als erschreckend zu charakterisieren ist. Wie das operative Kommando der DVR mitteilte, stammen die Informationen aus Berichten der operativen Diensthabenden des Stabs der Hauptabteilung des militärischen Dienstes für Rechtsordnung der ukrainischen Streitkräfte, die an den Verteidigungsminister der Ukraine Stepan Poltorak adressiert sind.

 

Ukrinform.ua: Krawtschuk: Wenn der Kreml sich einfallen lässt, Ukraine mit Gewalt zu erobern, wird das der letzte Tag Russlands sein.
Die Führung der Russischen Föderation verstehe sehr wohl, dass die Ukraine für sie strategisch sehr wichtig ist, und gerade deswegen werde es versuchen, uns unter Kontrolle zu halten, äußerte der erste Präsident der Ukraine, Leonid Krawtschuk, seine Meinung auf einer Pressekonferenz in der Nachrichtenagentur Ukrinform.
„Im Kreml versteht man sehr gut, dass ohne einen strategischen Einfluss auf die Ukraine globale und nationale Fragen nicht zu lösen sein werden. Daher gibt es all diese Versuche, auf die Ukraine Druck auszuüben, und ich denke, es wird sie weiter geben“, sagte Krawtschuk.
Nach seinen Worten erinnert er sich während der ganzen 25 Jahre langen Unabhängigkeitszeit unseres Vaterlands an keinen einzigen Tag, wo unser „freundlicher Nachbar“ der Ukraine wirklich etwas Gutes wünschte.
Der erste Präsident der Ukraine betonte, dass die Ukrainer versuchen sollten, sich so fern wie möglich von den Beziehungen mit Russland halten. „Sie werden uns nicht loslassen, das müssen wir wissen, daher müssen wir uns selbst auf zivilisierte, transparente Wege zurückziehen“, sagte er.
Krawtschuk gab auch einen Kommentar zu Gesprächen über die Wiederherstellung der Sowjetunion. Aus seiner Sicht wird es nicht gelingen, sie wie früher wiederherzustellen. Aber man solle die Schritte der russischen Führung zur Vereinigung in jeder Form genau verfolgen. Sogar in der Ukraine gebe es Menschen und politische Kräfte, denen es einfacher wäre, in die Union mit Russland einzutreten, statt zu versuchen, ihren eigenständigen und unabhängigen Staat aufzubauen.
„Wir können Russlands Wunsch, die Sowjetunion oder vielleicht das Zarenimperium wiederherzustellen, direkt nicht beeinflussen, aber wir sagen: Wenn im Kreml jemand auf die verrückte Idee kommt, die Ukraine unterzuordnen, wird das der letzte Tag im Leben von Russland sein“, sagte er.
Erstens, versicherte Krawtschuk, wird die Ukraine nicht aufgeben. Zweitens wird Russland nicht genügend Kräfte haben, um so ein riesiges Land zu halten. „Drittens wird die ganze Welt Russland mit Sanktionen isolieren“, fügte er hinzu.

 

De.sputniknews.com: Russland räumt Iran-Basis: Moskau nennt den Grund.
Nach nur einer Woche hat die russische Luftwaffe den Flugplatz Hamadan im Iran wieder verlassen. Während westliche Medien einen „Streit“ als Grund angeben, kündigen sowohl Teheran als auch Moskau die weitere Nutzung iranischer Militärinfrastruktur durch Russland an.
Nur zwei Tage lang flogen russische Bomber vom Iran aus Angriffe auf die Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) in Syrien. Am heutigen Montag erklärte der Iran, Russland habe die Nutzung der Basis beendet. Moskau bestätigte diese Angaben. Die Nachricht wurde von westlichen Medien aufgegriffen, die von „dicker Luft“ zwischen Moskau und Teheran berichteten.
Ein Informant in Teheran teilte der Agentur Interfax jedoch mit, es sei die Entscheidung der russischen Seite gewesen. Russland habe einseitig beschlossen, von einer weiteren Nutzung der Basis Hamadan vorerst abzusehen, Teheran habe keinerlei Druck ausgeübt.
Der Abzug „bedeutet nicht, dass der Iran Russland eine Absage erteilt oder Moskau zu dieser Entscheidung bewegt hat“, so der Informant. Mehr noch: Teheran wolle weiter im Kampf gegen den internationalen Terrorismus zusammenarbeiten und sei bereit, Russland nicht nur Hamadan, sondern auch militärische Infrastruktur an anderen Orten zur Verfügung zu stellen.
Das russische Militär begründete den Abzug damit, dass die Mission ihren Zweck erfüllt habe. „Die russischen Flieger, die vom iranischen Flugplatz Hamadan Terror-Objekte in Syrien angegriffen haben, haben alle gestellten Aufgaben erfolgreich ausgeführt“, sagte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow. Alle beteiligten Flugzeuge seien nach Russland zurückgekehrt. Künftige russische Angriffe von Hamadan aus schloss Konaschenkow nicht aus, sollte die Lage in Syrien sie erfordern.
Die russische Luftwaffe hatte den Militärstützpunkt Hamadan erstmals am 16. August für Angriffe gegen IS-Stellungen in Syrien genutzt, aber seine Flieger dort nur zeitweilig stationiert. Die iranische Seite erklärte, Moskau dürfe die Basis „so lange wie nötig“ nutzen.
Neben dem Iran hat mittlerweile auch der Irak seinen Luftraum für Russlands Luftstreitkräfte geöffnet. Darüber hinaus benutzt Russland den Flugplatz Hmeimim im nordsyrischen Latakia.

 

Lug-info.com: Fünf private Häuser sind in Stachanow in Folge eines Artilleriebeschusses durch die Kiewer Truppen beschädigt worden. Dies teilte heute die Stadtverwaltung mit.
Zuvor hatte die Volksmiliz der LVR mitgeteilt, dass Stachanow mit Artilleriegeschützen des Kalibers 152mm aus Richtung Nowoalexandrowka beschossen wurde.
„In der Nacht des 21. August 2016 gegen 23.40 Uhr wurde Stachanow mit Artillerie beschossen. In Folge des Beschusses erfolgten Beschädigungen an fünf Häusern im privaten Sektor auf der Jakira-Straße“, heißt es in der Mitteilung.
„Während der Untersuchung des betroffenen Gebiets hat eine Gruppe der örtlichen Abteilung des Zivilschutzministeriums festgestellt, dass in einem der Häuser der Schieferzaun durch Splitter beschädigt wurde. In den übrigen Häusern wurden durch die Druckwelle die Fenster und die Schieferdächer beschädigt“, erläuterte das Bürgermeisteramt von Stachanow.
Am Haus Nr. 23 wurden durch Splitter und die Explosionswelle die Eingangstür und Stromkabel beschädigt. Außerdem sind an drei Stellen durch Geschosssplitter Gasleitungen beschädigt worden.
„Zum Glück gibt es keine Toten in Folge des Beschusses“, unterstrich die Stadtverwaltung.
Der Bürgermeister von Stachanow Sergej Shewlakow traf sich heute mit den Einwohnern der beschädigten Häuser und versicherte, dass jeder von ihnen Hilfe zum Wiederaufbau erhalten wird.
„Um 12 Uhr hatten Spezialisten die Gasleitungen repariert. Außerdem haben Mitarbeiter der Abteilung für den Wiederaufbau die notwendigen Vermessungen an Fenstern und Schieferdächern erledigt“, berichtete das Bürgermeisteramt.
Weiter berichtete die Verwaltung, dass in der Nacht auf den 20. August Irmino beschossen wurde.
„Es wurden einige Häuser des privaten Sektors auf der Schmidt-Straße beschädigt: es wurden Fenster und teilweise Dächer beschädigt. Von Spezialisten wurden die Ausmessungen bereits vorgenommen“, teilte das Bürgermeister von Stachanow mit.

 

Ukrinform.ua: Die Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine will 18 hochgestellte Beamte der Russischen Föderation, die wegen der Invasion auf das Territorium der Ukraine verdächtigt werden, zur internationalen Fahndung ausschreiben, erklärte auf einer Pressekonferenz der Generalstaatsanwalt der Ukraine Jurij Luzenko, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
Er äußerte die Überzeugung, dass die internationalen Einrichtungen  – Europol und Interpol – den Antrag der Generalstaatsanwaltschaft auf die Ausschreibung der hochgestellten Beamten der Russischen Föderation zur Fahndung, die an der Führung des Krieges in der Ukraine beteiligt sind, unterstützen werden.
„Nach der Ausschreibung zur zwischenstaatlichen und internationalen Fahndung werden wir die Maßnahmen für die Beschlagnahme ihres Eigentums treffen“, resümierte Luzenko.

 

Abends:

De.sputniknews.com: Kiew wirft 18 ranghohen russischen Beamten, darunter auch Verteidigungsminister Sergej Schoigu, Verbrechen gegen „die Grundlagen der nationalen Sicherheit der Ukraine“ vor, teilte der ukrainische Generalstaatsanwalt Juri Luzenko bei einer Pressekonferenz mit.
Luzenko zufolge gehören diese Beamten „zum Regierungskreis sowie zur Verwaltung der Streitkräfte“. Unter ihnen sind auch der Verteidigungsminister, zwei seiner Stellvertreter, zehn Generäle, ein Präsidentenberater und ein Ex-Bevollmächtigter der Krim-Region.
Dem ukrainischen Generalstaatsanwalt zufolge wurden fast allen „Verdächtigen“ in diesem Zusammenhang Mitteilungen an ihre Arbeitsadressen sowie Vorladungen zur „Durchführung einer Untersuchung“ verschickt.
Unter anderem seien sie alle auf eine staatliche Fahndungsliste gesetzt worden, sagte er. Dabei würden Dokumente vorbereitet, um sie festzunehmen und vor Gericht zu bringen.
Die Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine will auch ein Strafverfahren gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin und Premierminister Dmitri Medwedew anstrengen, gab Generalstaatsanwalt Juri Luzenko bei der Pressekonferenz bekannt.
Auf die Frage eines Journalisten, ob die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft Putin und Medwedew den Verdacht aushändigen werde, sagte Luzenko: „Wir arbeiten daran.“
Dem Staatsanwalt zufolge wird in dieser Frage bereits gegen 39 russische Bürger ermittelt. Die Generalstaatsanwaltschaft habe bereits Anklageschriften gegen zehn Russen vor Gericht gebracht, sechs von ihnen seien bereits zu elf bis 15 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden.
Schon früher  hatte die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft den Chef der Republik Krim, Sergej Aksjonjow, die Staatsanwältin der Halbinsel, Natalia Poklonskaja, und den Befehlshaber der Schwarzmeerflotte, Alexander Witko, zur Befragung gebeten.
Am 2. August wurde berichtet, dass die Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine mehr als 130 Bewohner der Krim in Sachen Staatsverrat zum Verhör vorgeladen hatte. Die Liste dieser Bürger wurde auf der Seite der Behörde veröffentlicht. Ihnen droht bis zu 15 Jahren Freiheitsentzug.
Auf der Liste standen unter anderem Geschäftsleute, Abgeordnete, Mitglieder der Regionalregierung und sogar der Vizepremier der Krim, Dmitri Polonski. Regionalregierung und sogar der Vizepremier der Krim, Dmitri Polonski.

 

Ukrinform.ua: Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, wird am Dienstag eine Luftbrigade in Tschuhuew, Region Charkiw, besuchen.
Der Staatschef wird dem Militär etwa 150 Stück Militärtechnik übergeben, sagte Chef des regionalen Mediazentrums des Verteidigungsministerium der Ukraine Dmytro Horbunow mit. Es handele sich sowohl um neue als auch um modernisierte Technik, darunter einige Jagdflugzeuge, Radare, Kampfhubschrauber. Schützenpanzer. Haubitzen, Fahrzeuge.

 

Dan-news.info: Der Status der technischen Berufsbildung hat sich in der DVR im Vergleich zur Vorkriegszeit wesentlich verbessert, in der Republik wird an der Erhöhung des Ansehens von Facharbeiterberufen gearbeitet. Dies erklärte heute auf einem pädagogischen Forum die Bildungs- und Wissenschaftsministerin Larisa Poljakowa.
„Das Thema mittlere Berufsbildung wurde von den ukrainischen Behörden über lange Jahre auf den zweiten Platz gesetzt, was zu einem katastrophalen Absinken der Popularität der Facharbeiterberufe führte. Im Unterschied zur Vorkriegszeit gibt es bei uns jetzt ein einheitliches System der mittleren Berufsbildung, wo der Status der technischen Berufsschulen auf ein höheres Niveau gehoben wurde“, sagte Poljakowa.
Nach ihren Worten hat sich das System der mittleren Berufsbildung wesentlich verändert. Die Ausbildung verläuft nach neuen Programmen und Standards. Heute legt die DVR einen Schwerpunkt auf eine qualitativ hochwertige Ausbildung von Spezialisten in Facharbeiterberufen, vor allem bei Bauarbeitern, Bergleuten, Erziehern und Mitarbeitern im Dienstleistungsbereich.
„Wir legen alle Anstrengungen darein, den Schülern und Eltern zu zeigen, dass eine mittlere Berufsbildung, eine Facharbeiterausbildung, nicht nur perspektivenreich ist, sondern auch angesehen“, unterstrich die Ministerin.
Wir ergänzen, dass heute in der Hauptstadt der DVR das erste republikanische pädagogische Forum eröffnet wurde, auf dem sich Lehrer und Meister verschiedener mittlerer Berufsbildungseinrichtungen der Republik und Vertreter der Gewerkschaften versammelt haben. Das Forum dauert bis zum 26. August. Die Teilnehmer erörtern Probleme der Berufsbildung, entwickeln Pläne für die Zukunft, tauschen Erfahrungen aus.
Heute wird die mittlere Berufsbildung in der DVR durch 112 Bildungseinrichtungen vertreten. Im letzten Jahr wurden dort fast 30.000 Menschen ausgebildet. Die technischen Berufsschulen, Colleges und Lyzeen bieten den Schülern 160 Fachrichtungen an.

 

De.sputniknews.com: Alle Doping-Proben der russischen Athleten bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro haben sich als negativ erwiesen, teilte der Chef der russischen Olympia-Delegation, Igor Kasikow, der Agentur R-Sport mit.
„Alle Doping-Proben waren negativ. Sind wir dazu bereit, dass sie nochmal überprüft werden? Sie wissen ja, dass man bei uns gerne zehn Jahre später noch einmal prüft, wie und wo die Proben aufbewahrt waren“, sagte Kasikow.
Insgesamt hatten 271 russische Athleten die Starterlaubnis in Rio bekommen. Von den russischen Leichtathleten durfte nur Weitspringerin Darja Klischina am Wettbewerb teilnehmen. Zudem waren vier von neun Bahnradsportlern, vier von 28 Ruderern, 31 von 35 Schwimmern, darunter Wladimir Morosow und Nikita Lobinzew, und fünf von sechs Freistil-Kämpfern zugelassen worden.
Das IOC hatte am 24. Juli entschieden, nicht die komplette russische Olympia-Mannschaft zu sperren, wobei die endgültigen Beschlüsse zu konkreten Athleten und Mannschaften an die internationalen Sportverbände delegiert wurden. Dem IOC zufolge hatten Sportler mit Doping-Vergangenheit garantiert keinen Zugang zu den Olympischen Spielen.
Die Spiele fanden vom 5. bis zum 21. August statt. Mit 19 Gold-, 18 Silber- und 19 Bronzemedaillen erreichte Russland trotz des Ausschlusses der Leichtathleten und Gewichtheber den vierten Platz.

 

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