Presseschau vom 19.11.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends / nachts:

armiyadnr.su: Die ukrainische Seite unterlässt die Versuche, die Lage im Gebiet des Abschnitt der Trennung der Seiten Bogdanowka-Petrowskoje zu destabilisieren, nicht. In den letzten 24 Stunden hat der Gegner mehrfach Petrowkoje innerhalb des Trennungsabschnitts beschossen und dabei automatische Granatwerfer und Scharfschützenwaffen eingesetzt. Diese Verstöße wurden auch von Mitarbeitern des GZKK der DVR festgestellt. Wir merken an, dass die ukrainische Seite das Feuer zielgerichtet zu dem Zeitpunkt eröffnete, als Techniker des Zivilschutzministeriums der DVR Arbeiten zur Minenräumung durchführen.
Informationen über Zerstörungen von Objekten der zivilen Infrastruktur und Verletzten unter der friedlichen Bevölkerung werden noch ermittelt.
Wir rufen die internationalen Beobachter der OSZE-Mission auf, sich in das Geschehen einzumischen und Einfluss auf die BFU auszuüben, um sie zur Einhaltung eines nachhaltigen Regimes der Feuereinstellung und ihrer Verpflichtungen zu zwingen.

de.sputniknews.com: Vertragsverlängerung oder neues Abkommen? Gazprom schickt Angebot an Naftogaz
Der russische Gaskonzern Gazprom hat seinem ukrainischen Vertragspartner Naftogaz eine Verlängerung des Transitabkommens um ein Jahr angeboten. Alternativ schlägt das Unternehmen einen neuen Vertrag unter Berücksichtigung der Nachfrage in Europa vor.
Gazprom setzt auf eine gegenseitige Rücknahme von Gerichtsklagen als Grundvoraussetzung für die Fortsetzung des Gastransits durch die Ukraine nach Europa.
„Das Angebot von Gazprom sieht als notwendige Bedingungen für die Verlängerung des bestehenden Vertrags oder für den Abschluss eines neuen Abkommens vor, dass beide Parteien auf alle Ansprüche bei internationalen Schiedsverfahren gegenseitig verzichten und alle Gerichtsverfahren eingestellt werden“, heißt es.
Gazprom fordert außerdem die Annullierung einer Geldstrafe, die die ukrainische Antimonopolbehörde aufgrund des angeblichen Wettbewerbsverstoßes gegen den Konzern verhängt hatte. Als weitere Bedingung sollte Naftogaz seinen Antrag auf Einleitung eines Ermittlungsverfahrens bei der EU-Kommission zurückziehen.
Der aktuelle Gastransitvertrag läuft am 31. Dezember 2019 ab. In Kiew wurde erklärt, dass man mit seiner Verlängerung um ein Jahr nicht einverstanden sei, da man eine langfristige Vereinbarung anstrebe.

Ukrinform.de: Gazprom-Angebot für Ukraine unakzeptabel – Energieminister
Das Angebot des russischen Gazprom an Naftogas Ukraine, das geltende Transitabkommen um ein Jahr zu verlängern bzw. einen neuen Vertrag für ein Jahr vorbehaltlich einer gegenseitigen Rücknahme von Gerichtsklagen beim Internationalen Schiedsgericht abzuschließen, sei unannehmbar.
Dies erklärte der Minister für Energiewesen und Umweltschutz der Ukraine Oleksij Orschel im politischen Talkshow Swoboda Slowa (Redefreiheit) im TV-Sender ICTV.
Zugleich äußerte der Minister die Hoffnung, dass die Seiten einen konstruktiven Dialog jedoch fortsetzen können.
Wie berichtet, hat der russische Gaskonzern Gazprom dem ukrainischen Energieversorger Naftogas eine Verlängerung des Transitabkommens um ein Jahr oder den Abschluss eines neuen Abkommens für ein Jahr unter Berücksichtigung der Nachfrage in Europa im Jahr 2020 angeboten.
Gazprom macht dabei deutlich, notwendige Bedingungen seien dafür der Verzicht beider Parteien auf alle Ansprüche beim Internationalen Schiedsgericht und die Einstellung sämtlicher Gerichtsverfahren.

de.sputniknews.com: Rostec wird zehn Hubschrauber VRT500 nach Skandinavien liefern
Der staatlich geführte russische Technologiekonzern Rostec wird zehn Helikopter vom Typ VRT500 nach Skandinavien liefern. Das teilte die zu Rostec gehörende Holding Hubschrauber Russlands am Montag in Moskau mit.
Ein Abkommen über zehn leichte Maschinen war bei der Luftfahrtmesse Dubai Airshow 2019 von WR-Technologija – Tochter von Hubschrauber Russlands – und dem schwedischen Unternehmen Rotorcraft Nordic AB unterzeichnet worden. Die Helikopter sollen 2023 ausgeliefert werden.
„Ohne Zweifel ist das VRT500-Projekt konkurrenzfähig. Viele Kunden im Ausland bekunden Interesse für die Maschine. Davon zeugen unter anderem die bei Dubai Airshow geschlossenen Verträge mit der Holding Tawazun (Vereinigte Arabische Emirate) und mit Rotorcraft Nordic AB“, wurde Rostec-Chef Sergej Tschemesow in der Mitteilung zitiert.
Zum Wert des Abschlusses machte der Konzern keine Angaben.
Im vergangenen August war bei der Luft- und Raumfahrtmesse MAKS 2019 in Schukowski bei Moskau ein Vertrag mit der malaysischen Ludev Aviation über fünf Hubschrauber dieses Modells unterzeichnet worden.
Der erste Erprobungsflug der neuartigen Maschine ist für 2020 geplant.

de.sputniknews.com: Ägypten will russische Jagdflugzeuge kaufen – USA drohen Kairo mit Sanktionen
Der Erwerb russischer Jagdflugzeuge durch Ägypten würde US-Sanktionen gegen Kairo zur Folge haben. Das erklärte Clarke Cooper, für die Militärpolitik zuständiger Berater von US-Außenminister Mike Pompeo, am Montag am Rande der Luftfahrtmesse Dubai Airshow 2019.
Sollte der Deal abgewickelt werden, komme künftig der Erwerb US-amerikanischer Ausrüstung durch Ägypten nicht mehr in Frage, betonte der Berater. „Washington hat Kairo bereits von Risiken im Fall eines Geschäftes mit Russland in Kenntnis gesetzt.“
Zuvor hatte die Zeitung „Wall Street Journal“ berichtet, dass das Pentagon und das State Department Ägypten in einem gemeinsamen Schreiben vor restriktiven Maßnahmen gewarnt hatten, sollte Kairo russische Su-35-Kampfjets erwerben. Der russische Militärexperte Alexej Kondratjew, Mitglied des Föderationsrates, warf den USA Verstöße gegen internationale Waffenhandelsregeln vor.
Erste Berichte über einen Jet-Vertrag zwischen Russland und Ägypten waren im April in der Presse erschienen. Offiziell wurde der Abschlusses nicht bestätigt. Medienberichten zufolge geht es um etwa 20 Maschinen sowie Munition im Gesamtwert von rund zwei Milliarden US-Dollar. Das Abkommen solle Ende 2018 in Kraft getreten sein. Ausgeliefert werden dürfte 2020-2021, hieß es.

de.sputniknews.com: Sigmar Gabriel in Moskau: Unsere Positionierung klar pro Nord Stream 2
Von Liudmila Kotlyarova
Die Interessen Deutschlands und Russlands bezüglich der Gaspipeline Nord Stream 2 stimmen laut dem Ex-Außenminister und Ex-Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) überein. In seinem Auftritt vor der deutsch-russischen Öffentlichkeit hat Gabriel, nun Chef der Atlantik-Brücke in Deutschland, das Projekt generell unterstützt.
Es sei eben aufgefallen, dass die Amerikaner russisches Gas seit dem Zeitpunkt kritisch sehen würden, seit dem sie selbst zum Gasexporteur geworden seien, sagte Gabriel am Montagabend in Moskau. Die Positionierung Berlins sei dabei klar pro Nord Stream 2. Gabriel teilt explizit die Position der Bundesregierung, die sage, dass die Fragestellung, wer eigentlich von wem abhängig sei, nicht stimme. Zugleich gab er zu:
„Wir sind abhängig zu 30 Prozent von russischen Gaslieferungen, keine Frage.“
Russland habe aber auch großes Interesse, dass „wir dieses Gas kaufen“. Zweitens sei die Erfahrung Deutschlands so, dass die Sowjetunion selbst in den finstersten Zeiten des Kalten Krieges immer vertragstreu gewesen sei. Drittens habe man vor einigen Jahren in der EU die Entscheidung getroffen, den Gasmarkt zu liberalisieren.
„Die Liberalisierung des Gasmarktes soll den Einfluss des Staates aus der Energieversorgung zurücknehmen und diese stärker den Marktteilnehmern überlassen. Ein Unternehmen soll entscheiden, von wem es und zu welchen Konditionen das Gas bezieht …“
Das sei eine Entscheidung, die zugunsten eines großen Teils der europäischen Konsumenten und der Unternehmen getroffen worden sei.
Daher glaubt Gabriel auch nicht, dass „es klug ist, wegen der Konfliktlage mit Russland diese Entscheidung zurückzunehmen, wenn man trotzdem der Überzeugung ist, dass man mehr für die Unabhängigkeit im Gassektor machen will“. Da müsse man das Gasnetz in Europa weiter ausbauen und auch LNG-Terminals haben, damit im Zweifel der Ausfall durch eine andere Richtung ersetzt werden, also durch die Infrastruktur und nicht durch die Intervention in den Markt geregelt werden könnte.
Zugleich verwies Gabriel darauf, dass der russische Präsident ihm mal gesagt habe, dass die Frage mit der transukrainischen Pipeline eine unproblematische Forderung von Deutschland sei, die er natürlich erfüllen könne. Natürlich gebe es ein Interesse daran, dass sie weiter existiere und dass ausreichend Gas da durchgehe, betonte Gabriel.
Das Nord Stream 2-Projekt umfasst den Bau von zwei Strängen einer Gaspipeline mit einer Gesamtkapazität von 55 Milliarden Kubikmetern Gas pro Jahr von der russischen Küste über die Ostsee nach Deutschland. Die Fertigstellung ist für 2019 geplant. Die Gaspipeline wird durch Hoheitsgewässer oder ausschließliche Wirtschaftszonen der Russischen Föderation, Finnlands, Schwedens, Dänemarks und Deutschlands verlaufen. Alleiniger Gesellschafter des Projektbetreibers, der Nord Stream 2 AG, ist der russische Energiekonzern Gazprom.
Die Ukraine sowie eine Reihe europäischer Länder wie Polen, Lettland und Litauen, aber auch die USA, die ihr Flüssigerdgas in der EU fördern, setzen sich gegen das Projekt ein, indem sie die Pipeline als ein für die Energiesicherheit der EU bedrohliches politisches Projekt bezeichnen. Die russische Seite hat ihrerseits mehrmals erklärt, dass die Nord Stream 2 ein kommerzielles und wettbewerbsfähiges Projekt sei und keine Aussetzung des russischen Gastransits durch die Ukraine impliziere.

Ukrinform.de: Pranckietis: Litauen und Ukraine haben gemeinsame Haltung zur Gefahr von Nord Stream 2
Die Republik Litauen unterstütze die Ukraine im Kampf gegen die aggressive Politik Russlands und teile die Position zur Gefahr des Baus der Erdgaspipeline Nord Stream 2 für die europäische Sicherheit, teilte der Pressedienst des ukrainischen Außenministeriums nach den heutigen Verhandlungen des Außenministers der Ukraine, Wadym Prystajko, mit dem Präsidenten des Seimas der Republik Litauen, Viktoras Pranckietis, mit.
„Viktoras Pranckietis hat der Ukraine feste Unterstützung seitens Litauens, auch im Rahmen internationaler Organisationen zwecks der Abwehr der aggressiven Politik Russlands versichert… Die Parteien haben die Gedanken über die Koordinierung von Handlungen im Rahmen von PACE, und insbesondere der Baltic Plus Group getauscht. Beim Treffen wurden gemeinsame Haltungen zur Gefahr des Baus der Gaspipeline Nord Stream2 für die europäische Sicherheit konstatiert“, heißt es in der Meldung.
Laut Pressedienst betonte der litauische Parlamentspräsident, dass die Seimas-Abgeordneten bei Verhandlungen mit internationalen Partnern das Thema der Notwendigkeit der politischen Unterstützung der Ukraine in ihrem Kampf um die Wiederherstellung der territorialen Integrität innerhalb international anerkannter Grenzen immer ansprechen.
Minister Prystajko dankte Litauen für seine allseitige Unterstützung, auch im Reformprozess. In diesem Kontext wurde es auf die Bedeutung der Durchführung der Reformkonferenz in der Ukraine in Vilnius im Jahr 2020 hingewiesen.

 

vormittags:

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de.sputniknews.com: Russische Ingenieure entwickeln virtuelles Testgelände für Flugzeuge
Ingenieure der Polytechnischen Universität St. Petersburg (SPbPU) haben das virtuelle Versuchsgelände „Krylo“ (dt.: Flügel) entwickelt, auf dem Flugzeuge auf Vogel-und Hagelschlag-Resistenz getestet werden können. Dies berichtet die Agentur RIA Novosti unter Verweis auf eine Pressemitteilung der Hochschule am Dienstag.
„Umfassende Feldversuche bezüglich der Vogel-und Hagelschlag-Resistenz erfordern Dutzende von „Kanonen“-Schüssen mit Hagelkörnern, Vögeln und Gelatinesimulatoren auf jedes Bauelement. Virtuelle Tests auf dem entwickelten Versuchsgelände ermöglichen das Ausbalancieren der Anforderungen und die Feinabstimmung der Produktparameter auf Zielwerte, ohne teure Feldtests durchführen zu müssen“, sagte Pjotr Gawrilow, der Leiter der Abteilung für branchenübergreifende Technologien „Kross-otraslewyje technologii“ des Zentrums „Neue Produktionstechnologien“ NTI an der SpbPU.
Derzeit würden Tests im Realbetrieb durchgeführt: Schlachtkörper von Vögeln mit einem Gewicht von 1,8 Kilogramm (was dem Gewicht einer großen Möwe entspricht) würden mithilfe einer speziellen Kanone ins Triebwerk geschossen.
Bei den virtuellen Versuchen haben die Wissenschaftler die Möglichkeit, eine Vielzahl von Kollisionen mit einem Vogel in Betracht zu ziehen – darunter verschiedene Winkel, Geschwindigkeiten und Einschussstellen – und das ungünstigste Szenario auszuwählen. Die zu berücksichtigenden Charakteristika seien dabei die Bereiche irreversibler Verformungen sowie die Zerstörung oder der Ausfall eines Details.
Die SPbPU-Ingenieure hätten unter Verwendung einer Reihe von allgemeinen Methoden und Regeln für die numerische Modellierung der Konstruktionen von Flugkörpern ein virtuelles Versuchsgelände erfunden, das den Anteil der Tests in Realversuchen um mehr als 80 Prozent reduzieren kann.
Wie man weiß, kann die Kollision eines Vogels mit einem Flugzeug zum Absturz führen. Daher sind die Tests der Komponenten und Baugruppen eines Flugzeugs, darunter der Triebwerke, auf Vogelschlag-Resistenz eine Zertifizierungsanforderung der Luftfahrtvorschriften.
Weitere Versuchsreihe geplant
Auch sei es möglich, auf dem neu entwickelten Versuchsgelände virtuelle Tests der Resistenz gegen Hagelschlag, der statischen Festigkeit von Bauelementen (zur Identifizierung der am stärksten beanspruchten Teile) sowie der Ermüdungsbeständigkeit durchzuführen. Darüber hinaus ermögliche die Erfindung, ein mögliches Anwachsen von Rissen und der am stärksten belasteten und kritischen Stellen von Konstruktionen aufzudecken.
Für diese Art von Versuchen seien die virtuellen Prüfstände „Statistische Festigkeit“, „Überlebensfähigkeit“ und „Lebensdauer“ entwickelt worden.
Tests zur aerodynamischen Effizienz
Zudem sei der Prüfstand „Gasdynamik“ entwickelt worden, um die aerodynamische Effizienz eines Flugzeugs zu überprüfen. Die Ingenieure betonten, dass dies helfen würde, teure Experimente zu vermeiden, die viel Platz, Windkanäle, Widerstandswaagen und ein fertiggestelltes Modell des zu untersuchenden Objekts erfordern würden.
Die Vertreter führender Flugzeughersteller sowie die Entwickler von Leichtflugzeugen hätten bereits Interesse an der Erfindung gezeigt, so der Pressedienst der Hochschule.

dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 18. November 3:00 bis 19. November 3:00
Die Vertretung der
Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 13.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse;
Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der
BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Oserjanowka, Spartak, Signalnoje, Luganskoje, Petrowskoje, Kulikowo, Dsershinskoje, Kominternowo.
Opfer unter den friedlichen Bürgern und Schäden an ziviler Infrastruktur wurden bis nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 124.
Wir
erinnern daran, dass die Zahl der abgefeuerten Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik der Zahl der Geschosse im täglichen Bericht eingeht.
In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 120.
Ab 01:01 am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.

Ukrinform.de: Maas hat gestern seine Reise in den Donbass wegen Nebel abgesagt
Der deutsche Bundesaußenminister Heiko Maas hat gestern seine geplante Reise in den Donbass wegen schlechten Wetters abgesagt und ist direkt nach Kyjiw abgeflogen, gab am Montag DW unter Berufung auf das Bundesaußenministerium bekannt.
„Aufgrund des starken Nebels am 18. November wurden viele Flüge am Flughafen Charkiw abgesagt oder verlegt“, heißt es in dem Bericht.
Das deutsche Außenministerium teilte weiter mit, dass Maas am 19. November direkt nach Kyjiw fliegen sollte. Er hat geplante Treffen mit dem ukrainischen Staatspräsidenten Wolodymyr Selenskyj, dem Premierminister Oleksij Hontscharuk und dem ukrainischen Außenminister Wadym Prystajko.

Telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK:
Am 18. November 2019 wurden zwei Beschüsse auf das Territorium der LVR festgestellt.
Beschossen wurden die Gebiete von Frunse und Kalinowka.
Geschossen wurde mit 82mm-Mörsern, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren.

de.sputniknews.com: Von Lissabon bis Shanghai? Moskauer Star-Politiker legt deutschen Kollegen China-„Weisheit“ nahe
Den Russland-EU-Beziehungen mangelt es laut dem russischen Außenpolitiker Konstantin Kossatschow an der Weisheit, von der Moskaus Partnerschaft mit Peking geprägt ist. Nach den Potsdamer Begegnungen mit Teilnahme deutscher Parlamentarier in Moskau kam es am Montag zu einer impulsreichen Diskussion über die Zukunft Europas samt Russland.
Diesmal ging es bei dem Treffen von deutschen und russischen Parlamentariern sowie Geschäftsleuten um das Thema „Europa zwischen globalem Anspruch und nationalen Interessen“. Unterstützt vom Deutsch-Russischen Forum (DRF) sowie der Gortschakow-Stiftung für öffentliche Diplomatie, diskutierten die Teilnehmer, darunter eine große Delegation der Linksfraktion im Bundestag, ob nach „der Überwindung des Ost-West-Konfliktes ein Europa von Lissabon bis Wladiwostok folgt“ und „was Europa zur Beilegung internationaler Konflikte leisten kann“.
Zum Schluss stellten sich Vorsitzende des Vorstands des DRF, Matthias Platzeck, Ministerpräsident a.D. in Brandenburg, der FDP-Bundestagsabgeordnete Alexander Graf Lambsdorff, der Vorsitzende des Ausschusses für internationale Angelegenheiten des Föderationsrates Russlands, Konstantin Kossatschow, sowie der Geschäftsführer der Gortschakow-Stiftung, Leonid Dratschewski, den Fragen der Presse.
„Europa denkt in sino-europäischen Dimensionen“
Die Sputnik-Frage hieß: Inwiefern gehen Berlin und Brüssel nun von einem gemeinsamen Raum nicht von Lissabon bis Wladiwostok, sondern von Lissabon bis Schanghai aus? Es war ja der EU-Botschafter in Moskau, Markus Ederer, der im April bei einem Treffen des Diskussionsklub Waldai beteuert hatte, im Blick auf die aktuelle politische Lage scheine ein Europa von Lissabon bis Schanghai, wo Russland nur eine Nebenrolle spiele, aus Sicht der EU realistischer zu sein.
„Das Denken in großen Räumen hat natürlich einen strategischen intellektuellen Reiz“, erwiderte Graf Lambsdorff, man habe gerade ja selbst von einem Europa von Vancouver bis Donezk gesprochen.
Der Hintergrund der neuen Einstellung liegt aus seiner Sicht darin, dass in China die Wachstumsraten der letzten Jahre enorm seien und die europäische Wirtschaft dort immer mehr investiere. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron habe für seinen kürzlichen China-Besuch ja auch die deutsche Ministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek (CDU), einen europäischen Kommissar und europäische Wirtschaftsvertreter nicht nur aus Frankreich mitgenommen: „Europa denkt also in sino-europäischen Dimensionen.“ Die russisch-europäischen Beziehungen müssten selbstverständlich Teil dieses großen Raums sein, so der FDP-Politiker.
Aus Sicht Matthias Platzecks wird die Welt in 15 bis 20 Jahren klar polarisiert sein. Der Wirtschaftsschwerpunkt werde um China herum liegen bzw. um asiatische Länder wie Vietnam, Korea und Japan, deren Gesellschaften jung, hungrig und innovativ seien „Das zweite Kraftzentrum dieser Welt wird zwar finanziell und militärisch determiniert sein, aber es wird ein schöpferisches Zentrum sein mit dem Anspruch, die Welt zu führen.“
Dabei bemängelte Platzeck, dass die Rolle Europas und Russlands in dieser neuen Welt undefiniert sei. „Ich glaube, wie haben noch keine wirkliche Strategie in Europa entwickelt“, so Platzeck.
„Wollen wir dazu einen Beitrag leisten, in den nächsten 20 Jahren Russland aus meinem Gefühl heraus eher ungewollt, aber immer ein Stück weiter nach China zu schieben? Oder wollen wir Russland bei Anerkennung aller Differenzen, aller Unterschiede an Werten aus ganz praktischen Gründen des Überlebens wieder an uns ziehen? Die Frage ist nicht entschieden“, sagte er weiter.
Graf Lambsdorff ergänzte seinerseits, dass die beiden Kraftzentren china- und amerika-zentristisch sein werden, zumindest was die Wirtschaft angehe.
Und dann meldet sich Kossatschow zu Wort
„Wir stehen offensichtlich erst am Anfang dieser Reise von Lissabon nach Wladiwostok, aber ungefähr zur gleichen Zeit ist ein weiterer gemeinsamer Raum – von Kaliningrad nach Shanghai – dem Höhepunkt viel näher“, so der Liebling der russischen Medien Kossatschow. Ob Russland in Richtung Chinas drifte? Aus Sicht Kossatschows tun Russland und China dies nicht zum Nachteil Europas oder der USA. Dabei wies der Außenpolitiker auf zwei aus seiner Sicht ausschlaggebende grundsätzliche Punkte der russisch-chinesischen strategischen Partnerschaft hin, die er auch den russisch-europäischen Beziehungen wünschen würde. „Trotz des unterschiedlichen wirtschaftlichen und demografischen Potenzials sind unsere Beziehungen nach wie vor gleichberechtigt gestaltet“, sagte Kossatschow.
Bei hochrangigsten Verhandlungen habe Kossatschow von dem chinesischen Partner nie Versuche gehört, mit Moskau in einem „Mentorenton“ zu sprechen oder es zur Einhaltung einiger Regeln aufzufordern, die die Chinesen als die einzig möglichen betrachten. Dieses Gespräch auf Augenhöhe, und zwar gleichberechtigt, fehle, so der Politiker, manchmal im Falle mit den europäischen Partnern und vor allem mit den amerikanischen.
„Zweitens akzeptieren wir einander so, wie wir sind, und versuchen nicht, uns zu ändern, und mischen uns nicht in die inneren Angelegenheiten des anderen ein, obwohl Russland und China sich stärker unterscheiden als Russland und Deutschland.“ Man lerne zusammenzuarbeiten, trotz der Unterschiedlichkeiten in Kultur und Interessen, diese Weisheit würde also auch der Russland-EU-Partnerschaft guttun, so Kossatschow.
Im Blick auf das bevorstehende Normandie-Treffen am 9. Dezember äußerten sich alle Seiten optimistisch. Platzeck begrüßte die Rückgabe der ukrainischen Schiffe und das Rückziehen der schweren Waffen im Donbass. Das diene eindeutig der Deeskalation und schaffe ein positives Klima dafür, dass aus diesem Treffen substanziell etwas herauskommen könnte. Kossatschow beurteilte seinerseits die russische Reaktion auf den Vorfall in der Straße von Kertsch als wichtig in dem Sinne, dass allen ähnlichen Provokationen der damaligen ukrainischen Führung vorgebeugt worden sei. Es hätte ansonsten Versuche geben, „unsere territorialen Grenzen durch die Straße von Kertsch aufzubrechen, was zu irreversiblen Konsequenzen für die russisch-ukrainischen Beziehungen geführt hätte“, sagte Kossatschow.

Ukrinform.de: Hontscharuk erörtert mit Pranckietis Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und Litauen
Der ukrainische Premierminister Oleksij Hontscharuk hat beim gestrigen Treffen mit dem Präsidenten der Seimas der Republik Litauen, Viktoras Pranckietis, die Möglichkeiten zur Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern erörtert.
Dies entnimmt man dem Regierungsportal.
„Wir schätzen die Unterstützung Litauens sehr. Für die Ukraine ist es sehr wichtig, starke Partner zu haben und ihre Unterstützung innerhalb der EU zu spüren. Insbesondere danken wir den litauischen Kollegen für die Unterstützung der Ukraine im Rahmen der PACE, insbesondere bei der Abstimmung der litauischen Delegierten gegen die Rückgabe der Befugnisse Russlands in der Parlamentarischen Versammlung“, betonte der ukrainische Ministerpräsident.
Er unterstrich gesondert die Bedeutung der gemeinsamen Haltung der Ukraine, Litauens und anderer EU-Länder hinsichtlich der Unzulässigkeit der Umsetzung des Projekts Nord Stream 2, das den Energiemarkt monopolisiert und unter anderem unweigerlich zu einer Verschlechterung der Dienstleistungsqualität für alle Verbraucher führen wird.
„Energiesicherheit hat nicht nur für die Ukraine, sondern für ganz Europa Priorität. Diese Fragen müssen auf höchster Ebene in der EU erörtert werden, daher danke ich Litauen für seine Unterstützung in dieser Angelegenheit. Ich bin froh, dass wir eine gemeinsame Haltung zur Unzulässigkeit der Umsetzung des Nord Stream 2-Projekts haben. Es ist ein politisches, und kein Geschäftsprojekt, und es ist sehr wichtig, seine verheerenden Auswirkungen zu stoppen, denn es geht um die Sicherheit in ganz Europa“, betonte Hontscharuk.
Er brachte auch seine Überzeugung zum Ausdruck, dass die Konferenz über Reformen in der Ukraine, die im Juli 2020 in Vilnius stattfinden soll, erfolgreich vorbereitet und abgehalten wird.
„Wir erwarten, dass die nächste Konferenz in Litauen eine wichtige Plattform für den Ausbau eines klaren Fahrplans für die Implementierung wichtiger Reformen in der Ukraine sein wird. Der Ansatz zur Unterstützung der Ukraine soll von situativ zu systemisch geändert werden. Er ist überzeugt, dass gegenseitige Besuche auf hoher Ebene und die gemeinsame Teilnahme von Vertretern der Ukraine und Litauens an den Tagungen des Europäischen Rates zur Erreichung dieses Ziels beitragen werden“, so Hontscharuk.

de.sputniknews.com: Volkstrauertag auf dem Soldatenfriedhof in Lublino (Moskau) als Zeichen der Versöhnung
Ein bewegendes Zeichen der Bereitschaft zur Versöhnung ist laut Géza von Geyr, dem deutschen Botschafter in Russland, die Errichtung und Pflege deutscher Soldatenfriedhöfe hierzulande. Wir wissen, wie kostbar diese Versöhnung ist, sagte er am Volkstrauertag auf dem ersten Friedhof für Kriegsgefangene in Lublino im Südosten Moskaus.
Dies sei nur möglich, so der Botschafter, „weil die Menschen Russlands uns dabei geholfen haben und uns weiterhin dabei unterstützen, hier gefallene deutsche Soldaten zu finden und in Würde beizusetzen. Viele bleiben anonym, viele sind noch nicht gefunden. Aber einige Familien können in Gewissheit Ruhe finden – auch, indem sie einen Ort zur würdigen Trauer haben.“
Dabei äußerte Botschafter Geyr einen Gedanken, der ihm, wie er sagte, besonders wichtig ist: „Unser gemeinsames Gedenken ist heute mehr als Erinnerung und mehr als Trauer. Und auch die Pflege dieser Gräber ist mehr als eine Beschäftigung mit der Vergangenheit. Dieses gemeinsame Tun ist auch eine Beschäftigung mit der Zukunft. Es muss eine Beschäftigung mit der Zukunft sein. An diesen Gräbern gemeinsam zu stehen, lässt uns das hohe Gut der Versöhnung spüren und die Verantwortung für den Frieden spüren.“
Der Büroleiter des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Moskau, Hermann Krause, fügte hinzu:
„Dass der Volksbund deutsche Soldaten in Russland in Würde bestatten darf, ist nicht selbstverständlich. Wir wissen das zu schätzen. Dass die ausgestreckte Hand zur Versöhnung angenommen wurde, ist ein Zeichen von Großherzigkeit und zeugt von der Fähigkeit des russischen Menschen, zu vergeben. Diese wunderbare Tugend darf man nicht hoch genug einschätzen! Versöhnung über den Gräbern funktioniert nur, wenn beide Seiten es wollen und können. In Russland geschieht dies zum Glück unserer beiden Völker.“
Diese Friedhöfe seien mehr als nur Ruhestätten, so Krause: „Sie sind Mahnung, bittere Botschaft, dass es nie mehr Krieg geben darf und dass die Blutspur, die der Faschismus hinterlassen hat, nie vergessen werden darf. Oftmals gelingt es uns noch, die gefundenen Toten anhand der Erkennungsmarken zu identifizieren.“ Er berichtete, dass man kürzlich auf dem Friedhof in Rossoschka vor Wolgograd einem Sohn, mittlerweile auch schon 82, genau sagen konnte, wo sein Vater jetzt begraben liegt. „Wir alle hatten Tränen in den Augen.“
Der deutsche Botschafter Géza von Geyr würdigte die Rolle der Sowjetunion, die unter enormen Opfern wesentlich dazu beigetragen hatte, den Nationalsozialismus zu besiegen. „Die Zahlen der Toten dieses Krieges und der an Körper und Seele Verwundeten sind in ihrer Dimension unfassbar. Und unfassbar bleibt für uns der Schmerz der Menschen, der Familien, der Kameraden, der Schmerz eines ganzen Landes, der Schmerz vieler Länder. Wir verneigen uns heute vor den Toten dieses Soldatenfriedhofs, vor den Toten der Kriege und allen Opfern von Gewaltherrschaft, an diesem Tag, den wir in Deutschland als Volkstrauertag begehen.
Auf dem Friedhof der Kriegsgefangenen in Lublino ruhen rund 500 deutsche Soldaten. Als 1972 der Volksbund an die sowjetische Regierung die Bitte richtete, auf den Kriegsgräberfriedhöfen Erinnerungszeichen als Kreuze aufstellen zu dürfen, war das bei weitem nicht selbstverständlich. Die Zeiten waren schwierig. Es war der Kalte Krieg. Aber schon 1975 besuchten Bundespräsident Walter Scheel und Außenminister Hans Dietrich Genscher erstmals diese Kriegsgräberstätte. Seitdem ist viel geschehen.
Das 1992 mit der russischen Regierung abgeschlossene Kriegsgräberabkommen hat die heutige Arbeit des Volksbundes erst möglich gemacht. So wurden seitdem 22 Friedhöfe errichtet, auf denen an die 450.000 deutsche Soldaten ruhen. Und noch immer werden jedes Jahr von Mitarbeitern des Volksbundes in Russland circa 10.000 Gebeine deutscher Soldaten gefunden, ausgebettet und auf einem der Friedhöfe beigesetzt. Der Kriegsgefangenenfriedhof Ljublino ist ein kleiner Friedhof im Vergleich zu den großen Friedhöfen – wie vor Wolgograd mit 61.000 Toten, vor Petersburg mit 58.000 Toten oder bei Kursk mit 53.000 Toten.

de.sputniknews.com: Weltraum: Durch Russland-Sanktionen könnten US-Astronauten Zugang zur ISS einbüßen – Zeitung
Die USA zahlen Milliarden Dollar dafür, dass Russland ihre Astronauten zur Internationalen Raumstation ISS bringt. Nun könnten die von Washington verhängten antirussischen Sanktionen dazu führen, dass 2020 keine US-Amerikaner auf die ISS gelangen. Diese Meinung hat die polnische Zeitung „Gazeta Wyborcza“ geäußert.
Die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos habe bereits 2006 begonnen, die US-amerikanischen Astronauten zur ISS zu schicken, heißt es in einem Beitrag von Sonntag. Seitdem habe die US-Weltraumbehörde Nasa der russischen Seite dafür 3,9 Milliarden Dollar gezahlt. Und diese Ausgaben würden sich noch weiter erhöhen, schrieb das Blatt.
Dabei sei es durchaus möglich, dass im Jahr 2020 keine Astronauten aus den USA zur ISS gelangen werden, da für diese in den russischen Raumschiffen keine Plätze vorgesehen seien. Zur Lösung des Problems sei es notwendig, mit Moskau zu verhandeln. Der Abschluss neuer Abkommen der Nasa mit Roskosmos werde jedoch durch das Verbot behindert, das im Rahmen der für „russische Aggression in der Ukraine“ verhängten Sanktionen gelte.
Nasa will weniger Abhängigkeit von Russland
Die Nasa habe versucht, ihre Abhängigkeit von Russland zu verringern, indem sie eine Vereinbarung mit dem US-Hersteller von Luft- und Raumfahrttechnik, Boeing, und dem privaten Raumfahrtunternehmen SpaceX von Elon Musk unterzeichnet hatte, um neue Shuttles zu schaffen und ab 2014 Astronauten zur ISS zu bringen, berichtete die Zeitung weiter. Der Start sei für 2017 geplant gewesen, aber es sei nicht gelungen, diese Frist einzuhalten.

Ukrinform.de: Rada-Chef teilt mit, wann neue Gesetzesvorlage zum Donbass-Sünderstatus entwickelt wird
Der Vorsitzende der Werchowna Rada (ukrainisches Parlament – Red.), Dmytro Rasumkow, rechnet damit, dass das Parlament, das Büro des Präsidenten und die Gesellschaft bis zum 20. Dezember einen neuen Gesetzentwurf über den besonderen Status in den einzelnen Gebieten in der Regionen Donezk und Lugansk vorbereiten.Dies betonte der Parlamentschef in der politischen Talkshow Swoboda Slowa (Redefreiheit) im TV-Sender ICTV, indem er die Fragen der Experten beantwortete, ob die Zeit zur Entwicklung eines neuen Gesetzentwurfs über den Sonderstatus des Donbass zwischen dem Normandie-Gipfel (am 9. Dezember) und der letzten Plenarsitzung der Werchowna Rada im Jahr 2019 (am 20. Dezember) ausreichend sein werde, teilt ein Ukrinform-Korrespondent mit.
Rasumkow machte deutlich, es „würde kein Gesetz der Ein-Partei-Mehrheit oder der Opposition sein. Das Dokument beinhalte doch wichtige Punkte betreffend die Staatssicherheit und die territoriale Integrität“. Darüber hinaus erhofft der Rada-Chef, dass die „Vertreter aller politischen Kräfte, die derzeit im Parlament vertreten sind, an der Entwicklung der diesbezüglichen Gesetzesvorlage teilnehmen würden“.
Wie berichtet, hätte die Administration des Frankreichs Präsidenten das Treffe des Staatschefs Frankreichs, der Ukraine, Deutschlands und Russlands am 9. Dezember in Paris annonciert.
Am 3. Oktober versprach Präsident Wolodymyr Selenskyj, dass das neue Gesetz zum Sonderstatus des Donbass „in Zusammenarbeit und der öffentlichen Diskussion mit der ganzen ukrainischen Gesellschaft entwickelt werde“.
Präsident Russlands Wladimir Putin hat inzwischen am 14. November neue Forderungen bezüglich des Donbass geäußert und erklärt, dass es notwendig sei, Truppen entlang der gesamten Entflechtungslinie abzuziehen und das Gesetz über den besonderen Status des Donbass zu verlängern, das am 31. Dezember 2019 abläuft.
Der Kremlsprecher Dmitrij Peskow bestätigte am Montag, den 18. November, dass das Gipfeltreffen im Normandie-Format am 9. Dezember in Paris stattfinde.

nachmittags:

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 19.11.2019
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Kämpfer 13 Mal das Feuer auf Gebiete von Ortschaften der Republik eröffnet.
In Richtung Gorlowka haben Strafsoldaten Kaschtschenkos aus der 58. Brigade das Gebiet von Oserjanowka mit Antipanzergranatwerfern beschossen.
In Richtung Donezk haben Kämpfer Iwanows aus der 56. und Martschenkos aus der 28. Brigade der BFU die Gebiete von Spartak, Signalnoje, Luganskoje 120mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben Kämpfer des kommissarischen Kommandeurs der 128. Brigade Gontscharuk und des Kommandeurs der 36. Brigade Gnatow die Gebiete von Petrowskoje, Dsershinskoje, Kulikowo und Kominternowo mit 120mm-Mörsern, automatischen und Antipanzergranatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Insgesamt haben die ukrainischen Kämpfer auf das Territorium der Republik
124 verschiedene Geschosse abgefeuert.
Informationen über Zerstörungen von Objekten der zivilen Infrastruktur und Verletzte unter der friedlichen Bevölkerung werden noch ermittelt.
Die Materialien zu Fällen von Beschüssen von Ortschaften wurden an die Vertreter der internationalen Organisationen, die sich in der Republik befinden, sowie an die Generalstaatsanwaltschaft der DVR übergeben, um sie den Strafverfahren gegen die Brigadekommandeure der ukrainischen Streitkräfte Kaschtschenko, Martschenko, Iwanow, Gnatow und Gontscharuk hinzuzufügen.
Das Kommando der OOS führt in der Nähe der Kontaktlinie am Abschnitt Bogdanowka – Petrowskoje weiter Maßnahmen fort, die auf eine Eskalation der Spannung gerichtet sind. Da ihnen bewusst ist, dass der Einsatz schwerer Waffen an diesem Abschnitt nicht von Seiten der internationalen Beobachter unbemerkt bleiben wird, hat der Stab der OOS die Tätigkeit von Scharfschützengruppen aktiviert, die regelmäßig Beschüsse des Gebiets durchführen, wo Mitarbeiter des Zivilschutzministeriums der DVR Minenräumungsarbeiten durchführen. Diese Provokationen sind auf eine Sabotage der Maßnahmen zur Minenräumung im Vorfeld der Überprüfung der Ergebnisse der Säuberung des Territoriums von explosiven Objekten durch die OSZE im Rahmen des Abschlusses der Maßnahmen zur Trennung der Konfliktseiten in diesem Gebiet ausgerichtet.
Um eine Veröffentlichung dieser Fälle zu verhindern und um die Beweise ihrer Verbrechen zu vernichten, hat das Kommando der OOS die Aktivität von Diversions- und Erkundungsgruppen der BFU verstärkt, um die Installationsorte von Videokameras der OSZE-Mission festzustellen, um diese dann außer Betrieb zu setzen.
Außerdem hat heute nach einer Woche Schweigen der Generalstab der BFU den Tod des Kommandeurs der 128. Gebirgssturmbrigade Korostelew bekannt gegeben. Auf dem Hintergrund der Verheimlichung der Verletzung des Brigadekommandeurs durch das Kommando der OOS sowie der Analyse der Art seiner Verletzungen sieht der Tod Korostelews verdächtig aus. Der Kommandeur erlitt schwere Verletzungen, aber keine tödlichen und um sein Leben kämpften die besten ukrainischen Ärzte. Wir schließen nicht aus, dass die Umsetzung des Plans der Radikalen zur physischen Beseitigung des Kommandeurs erst im Krankenhaus erfolgt ist.
Heute, am 19. November wird in der Donezker Volksrepublik der Tag der Artillerie begangen. In dem Krieg, der in unser Gebiet gekommen ist, haben die Artilleristen eine besondere Rolle. Die heutige Generation unserer Artilleristen setzten die ruhmreichen Traditionen ihrer Vorgänger würdig fort und erfüllen erfolgreich die gestellten Aufgaben. Danke Ihnen, dass Sie die Grenzen des Donbass verteidigen! Ich wünsche allen Artilleristen starke Gesundheit, Kräfte, Gutes und Siege über den Feind!

Ukrinform.de: Druck von Trump-Leuten auf Selenskyj noch vor Skandal-Telefonat – CNN
Eine Reihe von Beamten der US-Administration erfuhren noch im Mai, dass Trump-Leute zuallererst Rudy Giuliani und seine Partner Druck auf Präsident Selenskyj ausübten, ihn zu Ermittlungen gegen Biden in der Ukraine ermuntert zu haben.
Dies teilte die Ex-Mitarbeiterin des Weißen Hauses Fiona Hill vor dem Kongress mit, meldet CNN.
Die ehemalige Beraterin Trumps torpedierte somit die Haltung der Verteidigung des Präsidententeams darüber, dass die ukrainische Seite keinen Druck bezüglich der Ermittlungen gegen Joe Biden, Trumps größten Konkurrenten bei der Wahl, wahrgenommen hätte.
Außerdem teilte Hill mit, sie hätte ähnliche Besorgnisse betreffs des Drucks Giulianis auf die frühere US-Botschafterin in der Ukraine Marie Yovanovitch sowie den amtierenden stellvertretenden US-Außenminister für die Beziehungen zu Europa und Eurasien, Philip Reeker ausgesprochen gehört.“Die Aussage von Hill stellen dar, dass die Beamten in den USA wussten, dass man die ukrainische Seite zu einer Untersuchung gegen Trumps politische Konkurrenten lange vor einem Telefonat zwischen den Präsidenten der beiden Länder vom 25. Juli ermuntert hat“, betont CNN.

Mil-lnr.info: Erklärung des Offiziers des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR I. M. Filiponenko
In den letzten 24 Stunden hat sich die Situation an der Kontaktlinie nicht wesentlich verändert. Die ukrainischen Streitkräfte haben zwei Mal das Territorium der Republik beschossen.
In Richtung Slawjanoserbsk haben die bewaffneten Formationen der 14. Brigade auf Befehl des Kriegsverbrechers Wojtschenko das Gebiet von Frunse mit 82mm-Mösern, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Debalzewo haben Einheiten der 59. Brigade auf Befehl des Verbrechers Schapowalow das Gebiet von Kalinowka mit Granatwerfern und Schuswaffen beschossen.
Insgesamt hat der Gegner mehr als 100 verschiedene Geschosse auf das Territorium der
Republik abgeschossen.
Informationen über Zerstörungen von Objekten der zivilen Infrastruktur und Verletzte unter der friedlichen Bevölkerung werden noch ermittelt….
Das ukrainische Besatzungskommando verletzt weiter die Minsker Vereinbarungen und konzentriert Kräfte und Mittel entlang der Kontaktlinie.
Unsere Aufklärung hat in Pschenitschnoje einen Schützenpanzerwagen in unmittelbarer Nähe von Wohnhäusern entdeckt. Dies wird auch von Beobachtern der OSZE bestätigt.
Die US-Führung leistet der Ukraine trotz interner Meinungsverschiedenheiten weiter Militärhilfe. So wurde nach den offiziellen gemeinsamen NATO-Übungen Rapid Trident-2019 ein Teil der ausländischen Instrukteure in die OOS-Zone geschickt.

Nach unseren Informationen sind etwa zehn amerikanische Soldaten bereits im Verantwortungsbereich der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte eingetroffen. Uns ist bekannt, dass seit dem 15. November NATO-Instrukteure im Gebiet von Krymskroje Übungen zur Ausbildung von ukrainischen Soldaten begonnen haben. Besondere Aufmerksamkeit wird Sprengstoffangelegenheiten und der Koordination von Aktivitäten in Gruppen von 3-5 Personen gewidmet.
Außerdem lenken wir Ihre Aufmerksamkeit auf die Verstärkung der Beschüsse des Territoriums der LVR gerade von den Positionen der 14. Brigade, besondere Aktivität der ukrainischen Kämpfer ist im Gebiet von Krymskoje festzustellen. Es ist bemerkenswert, dass zuvor gerade in diesem Gebiet von uns US-Flaggen und ausländische Journalisten bemerkt wurden, darunter auch von der amerikanischen The New York Times….
Trotz der durch die ukrainischen Truppen zugespitzten Lage ordnet sich das Leben in der Republik mit jedem Tag, die Menschen fühlen sich geschützt und sicher. Ein wichtiger Faktor, der einen friedlichen Himmel über dem Kopf sichert, ist die Professionalität unserer Artilleristen. Heute, am 19. November, wird in unserer Republik der Tag der Raketentruppen und der Artillerie begangen. Im Namen der Leitung der Volksmiliz und in meinem eigenen gratuliere ich den Soldaten der Artillerieeinheiten der Volksmiliz zu ihrem Berufsfeiertag. Ich will Ihnen und Ihren Familien vor allem Gesundheit wünschen, Erfolg im nicht einfachen Dienst und eine Zunahme der professionellen Kenntnisse.

de.sputniknews.com: Nato will Weltraum zu neuem Einsatzgebiet der Allianz machen
Die Nato will den Weltraum als eigenen neuen Operationsraum anerkennen. Wie Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Dienstag vor Journalisten mitteilte, plant die Allianz aber Stationierung von Waffen in einer Erdumlaufbahn.
„Und morgen werden wir einen weiteren wichtigen Schritt machen. Ich gehe davon aus, dass die Minister zustimmen werden, den Weltraum neben Luft, Land, Meer und Cyber als Einsatzgebiet anzuerkennen“, sagte Stoltenberg im Vorfeld des Treffens der Nato-Außenminister, das am Mittwoch stattfindet.
Der Weltraum sei für die Verteidigung der Allianz von wesentlicher Bedeutung. Dabei betonte Stoltenberg, dass die Nato keine Pläne für die Stationierung von Waffen im Weltraum habe.
Die Allianz werde sich mit Gefahren befassen, die aus dem Weltall kommen und als militärische Gefahren eingestuft werden können.
Vor etwa einem Jahr hatte US-Präsident Donald Trump die Gründung von US-Weltraum-Streitkräften verkündet. Argumentiert hatte er damit, dass die US-Präsenz im Weltraum nicht ausreichend sei. Washington müsse vielmehr die „amerikanische Überlegenheit“ im All erreichen.

armiyadnr.su: Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR
Die ukrainische Seite unterlässt die Versuche, die Lage im Gebiet des Abschnitts der Trennung der Seiten Bogdanowka-Petrowskoje zu destabilisieren nicht. So hat der Gegner heute um 13:25 einen Beschuss mit Schusswaffen auf Petrowskoje innerhalb des Trennungsabschnitts durchgeführt.
Diese Verstöße wurden auch von Mitarbeitern des GZKK der DVR festgestellt. Wir merken an, dass die ukrainische Seite das Feuer zielgerichtet zu einem Zeitpunkt eröffnete, als Techniker des Zivilschutzministeriums der DVR Arbeiten zur Minenräumung durchführt. Die Minenräumung in diesem Abschnitt ist gestoppt. Die Mitarbeiter des Zivilschutzministeriums und des GZKK waren gezwungen, sich auf eine sichere Entfernung zurückzuziehen.
Informationen über Zerstörungen von Objekten ziviler Infrastruktur und Verletzte unter der friedlichen Bevölkerung werden noch ermittelt.
Diese Provokation ist auf eine Sabotage der Maßnahmen zur Minenräumung im Vorfeld der Kontrolle der Ergebnisse der Säuberung des Territoriums von explosiven
Objekten durch die OSZE im Rahmen des Abschlusses der Maßnahmen zur Trennung der Konfliktseiten in diesem Gebiet gerichtet.
Wir rufen die internationalen Beobachter der OSZE-Mission auf, sich in das Geschehen einzumischen und Einfluss auf die BFU auszuüben, um sie zur Einhaltung eines nachhaltigen Regimes der Feuereinstellung und ihrer Verpflichtungen zu zwingen.

Ukrinform.de: Tschechien verurteilt Annexion der Krim durch Russland
Die Tschechische Republik halte die Annexion der Krim durch die Russische Föderation für illegal und verurteile sie, erklärte der tschechische Ministerpräsident Andrej Babis auf einem gemeinsamen Briefing mit dem ukrainischen Ministerpräsidenten Oleksij Hontscharuk , berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Die Tschechische Republik hält die Annexion der Krim zweifellos für illegal und verurteilt sie“, sagte Babis.
„Für uns sind solche Einheit und klare Position der Tschechischen Republik, als unsere Partnerin und Verbündete, sehr wichtig. Wir sind davon überzeugt, dass der Aggressor immer eine klare und scharfe Abwehr in Form von Sanktionen und anderen Maßnahmen erhalten soll, die ihn dazu stimulieren wird, aggressive Maßnahmen zu unterlassen“, sagte Hontscharuk.
Er betonte ferner, die Tschechische Republik sei eines der wenigen Länder, das alle Hindernisse für Waffenlieferungen an die Ukraine vollständig aufgehoben hat und zusammen mit Kanada, Frankreich und dem Vereinigten Königreich zu den vier Staaten gehört, die auf diese Weise ihre klare Haltung der Unterstützung der Ukraine bekundet haben.
Außerdem bezeichnete der ukrainische Premier das Treffen mit seinem tschechischen Amtskollegen als entscheidend, da eine Delegation aus Tschechien eines solchen Niveaus schon länger als zehn Jahre in der Ukraine nicht gewesen sei. „Das ist ein großer Schritt, um die Beziehungen zwischen der Ukraine und der Tschechischen Republik noch erfolgreicher zu gestalten“, sagte Hontscharuk.

Dnronline.su: In Donezk fand die Rechenschafts- und Wahlkonferenz der Jugend der Gewerkschaft der Eisenbahner der DVR statt.
„Genau vor zwei Jahren wurde der Jugendrat der Donezker Eisenbahn gegründet. Der Jugendrat hat eine positive Dynamik sowohl in die Arbeit der Eisenbahn im ganzen als auch in den sozialen Bereich gebracht“, sagte der Vorsitzende der Gewerkschaft der Arbeiter der Donezker Eisenbahn Sergej Lesowoj.
Neben den genannten Fragen erörterten die Konferenzteilnehmer die militärisch-politische Situation in der Republik, die Nichterfüllung der Minsker Vereinbarungen durch Kiew, den Einfluss der ukrainischen Wirtschaftsblockade auf die Arbeit der Donezker Eisenbahn.
„Vom Gesichtspunkt der Gewerkschaftstätigkeit interessiert die arbeitende Jugend ihr sozialökonomischer Schutz, die Verteidigung ihrer Rechte und Interessen, die Organisation von Erholung und die Durchführung verschiedener Veranstaltungen, die auf die Realisierung der Jugendpolitik in den Branchengewerkschaften der DVR gerichtet ist“, kommentierte die Vorsitzende des Jugendrats der Gewerkschaftsföderation der DVR Anna Tkatschenko.

de.sputniknews.com: Russlands Grenzen im US-Visier? Drohnen und Spionageflugzeug betreiben fast zeitgleich Aufklärung
Zwei amerikanische Drohnen und ein Aufklärungsflugzeug sind am Dienstag laut Angaben des Portals PlaneRadar nahe Russlands Grenzen geortet worden.
Das Portal meldet via Twitter eine aktive US-Aufklärungstätigkeit nahe Russlands Grenzen. Zwei Drohnen Global Hawk und ein Flugzeug Boeing RC-135V Rivet Joint wurden bereits gesichtet.
Drohne RQ-4B-40 Global Hawk
Um 11:15 Uhr Moskauer Zeit startete die Drohne RQ-4B Global Hawk mit der Bordnummer 11-2048 und dem Rufzeichen FORTE10 vom italienischen Luftstützpunkt Sigonella. Das Fluggerät erkundete den Luftraum entlang der russischen Regionen Leningrad und Pskow.
Zweite US-Drohne
Um 11:30 Uhr wurde der Start der zweiten Drohne RQ-4A Global Hawk von demselben Stützpunkt gemeldet. Die Drohne wurde unter anderem im Luftraum Polens gesichtet.„Offenbar haben sie beschlossen, im Paar zu arbeiten“, so das Portal.
Russischen Medienberichten zufolge flog die Drohne entlang des nördlichen Gebiets Kaliningrad.
US-Aufklärungsflugzeug geortet
Früher informierte das Portal über den Start der Boeing RC-135V Rivet Joint vom britischen Luftstützpunkt Mildenhall. Die Maschine flog unter anderem entlang der Grenze des Kaliningrader Gebiets.
Häufige Aufklärungsaktivitäten
Ausländische Flugzeuge und Drohnen, vor allem Luftfahrzeuge der US-Luftwaffe, werden in letzter Zeit immer häufiger an der russischen Grenze gesichtet. Trotz der Aufrufe des russischen Verteidigungsministeriums unternehmen sie ihre Aufklärungsflüge nicht nur über dem Schwarzen Meer oder unweit des nordwestrussischen Gebiets Kaliningrad, sondern auch in der Nähe der russischen Militärbasen in Syrien.

 

ukrinform.de: Parlamentschef: „Rote Linien“ werden beim Normandie-Treffen nicht überschritten
„Rote Linien“, die die Ukraine als ein Staat beim Gipfel im Normandie-Format nicht überschreiten werde, bleiben für Präsident und das ukrainische Parlament unverändert.
Dies betonte der Parlamentspräsident Dmytro Rasumkow in der politischen Talkshow Swoboda Slowa (Redefreiheit) im TV-Sender ICTV, teilt ein Ukrinform-Korrespondent mit.
„Wenn wir von „roten Linien“ sprechen, dann bin ich mir sicher: Weder für den Präsidenten noch für das ukrainische Parlament bleiben sie unverändert. Und wenn wir über territoriale Integrität sprechen, so geht es um das Territorium des ganzen Staates – so wie es vor 2014 war. Ich verstehe, dass die Frage der Rückkehr der vorübergehend besetzten Donbass-Gebiete – Teile der Regionen Donezk und Lugansk und der Krim – die Parallelwege sind, die unser Land zurückzulegen hat. Aber es fällt mir zum Beispiel schwer, festzustellen, was höhere Priorität hat und was weniger vorrangig ist“, sagte Rasumkow.
Der Parlamentschef betonte, die Wege zur Rückkehr der Gebiete würden verschieden sein, aber „man müsse gleichstark versuchen, die Bedingungen dafür zu schaffen“.
Anfang Oktober definierte der Rada-Chef in einem Gespräch mit dem TV-Sender Ukraine „rote Linien“, die während der Vorbereitung des neuen Gesetzes über den besonderen Status des Donbass nie überschritten werden.
„Zurück zu den „roten Linien“. Die Schlüsselfrage ist die Frage der Wahl. Die Wahlen werden ausschließlich in Übereinstimmung mit den ukrainischen Gesetzen. stattfinden und das ist eine der roten Linien, über die wir gesprochen haben. Zweitens, die Wahlen können nur dann stattfinden, wenn es keine Maschinengewehre, keine Panzer, keine andere Waffe gibt. Denn all das lässt Wahlen nicht zu. Wird die Sicherheitskomponente erreicht, worüber alle Politiker und in erster Linie der Präsident und ich und Vertreter unserer politischen Kraft sprechen, dann können wir die Wahlen in den vorübergehend besetzten Gebieten ausschließlich gemäß der ukrainischen Gesetzgebung durchführen. Wenn wir die Kontrolle über die Grenze haben, wenn die OSZE diese Wahlen anerkennt, beginnt genau dann das sogenannte neue Gesetz über den besonderen Status des Donbass zu gelten“, sagte damals der Rada-Vorsitzende.

Dan-news.info: Mitarbeiter des staatlichen Unternehmens „Sneshnjanskchimmasch“ haben heute von der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“ Lebensmittelpakete als humanitäre Hilfe erhalten. Die enthalten Grieß, Nudeln, Konserven, Sonnenblumenöl, Mehl, Zucker und Kaffee.
„Die humanitäre Hilfe ist äußerst wichtig für Menschen, die trotz aller Schwierigkeiten bei „Sneshnjanskchimmasch“ geblieben sind und ihre Arbeitsplätze nicht verlassen haben“, sagte der Direktor des Unternehmens Grigorij Gorpatow.
Das staatliche Unternehmen „Sneshnjanskchimmasch“ ist auf die Herstellung von technologischer Ausrüstung, die unter Druck funktioniert, spezialisiert,
insbesondere Module für flüssigen Kohlenwasserstoff, was das Unternehmen für die Wirtschaft der DVR einmalig macht. Zu Beginn des Kriegs wurde das Werk mehrfach von Seiten der ukrainischen Streitkräfte beschossen, hat aber die Arbeit nicht eingestellt.

Ukrinform.de: Präsident Selenskyj: Julia Tymoschenko schlug ihre Kandidaten für „süße“ Posten vor
Die Chefin der Partei „Batkiwschtschyna“ (zu Deutsch: Vaterland), Julia Tymoschenko, hat dem Präsidenten der Ukraine eine Liste mit ihren Leuten für verschiedene „süße Posten“ vorgelegt. Als Gegenleistung bot sie die Unterstützung für alle Gesetze der Partei „Diener des Volkes“ an, schrieb Präsident der Ukraine Wolodymyr Selenskyj auf Facebook.
Der Präsident reagierte mit seinem Post auf Worte von Tymoschenko in der ICTV-Talkshow „Swoboda Slowa“ am Montag. „Dort hat Julia Wolodymyriwna erzählt, dass sie uns neue Leute für verschiedene Posten vorschlug. Leute, die uns „Investitionen bringen“. Ich möchte, dass wir alle absolut ehrlich bleiben. Ja, Julia Wolodymyriwna hat das wirklich vorgeschlagen. Sie hat eine Liste mit eigenen Leuten für die Ernennung für „süße“ Posten mitgebracht. Als Gegenleistung versprach sie, ein Jahr lang für alle Gesetze gemeinsam mit „Diener der Volkes“ im Parlament stimmen. Klar, wir lehnten das ab. Denn die Ära des Kuhhandels ist endgültig vorbei“.
Dem Präsidenten zufolge gibt es in der Ukraine eine sehr alte Tradition: „Alle fünf Jahre geht Julia Wolodymyriwna Tymoschenko in die Opposition zum amtierenden Präsidenten und tut, als ob sie sich um das Volk kümmert“. „Schauen Sie aber mal an, wie gut die „Opposition“ aussieht. Was für eine Figur! Wissen Sie warum? Weil man ihr einfach nichts Süßes gibt“, so der Staatschef weiter.
Tymoschenko erklärte, dass sie Selenskyj die Kandidaten aus ihrem Team Anfang seiner Amtszeit vorschlug. Das habe sie im Rahmen ihres Programms „Neuer Kurs“ getan.
Nach der Annahme des Gesetzes über den Bodenhandel kündigte Tymoschenko an, dass ihre Partei in die Opposition geht.

de.sputniknews.com: Konkurrenz für russische Gasimporte: Baldige Inbetriebnahme von TANAP-Pipeline verkündet – Medien
Die Transanatolische Pipeline (TANAP), über die unter Umgehung Russlands Gas aus Aserbaidschan nach Europa geliefert werden soll, wird am 30. November in Betrieb genommen. Dies berichtet die Zeitung „Daily Sabah“ unter Berufung auf den türkischen Minister für Energie und natürliche Ressourcen, Fatih Dönmez, am Montag.
„TANAP ist eines unserer wichtigsten Projekte. Wir planen deren Inbetriebnahme am 30. November. An der Zeremonie werden der aserbaidschanische Präsident und unser Staatschef teilnehmen“, sagte Dönmez.
Europa habe seit Jahren versucht, durch langfristige Abkommen über sichere Routen die Energiesicherheit zu gewährleisten, hieß es weiter. Dabei habe der Minister die Bedeutung der Türkei als Transitpunkt und Partner in dieser Hinsicht unterstrichen.
TANAP-Pipeline
Mit TANAP, die Teil des Südlichen Gaskorridors ist, soll aserbaidschanisches Erdgas über die Türkei in die EU befördert werden. Die Kapazität der Pipeline soll bei 16 Milliarden Kubikmeter Gas liegen, wobei die Baukosten über zehn Milliarden Dollar betragen. Somit ist das Projekt kostenintensiver als die Gaspipelines Nord Stream 2 und Turkish Stream.
Die 1850 Kilometer lange Gasleitung wird von Baku durch die Gebiete Georgiens, der Türkei, Griechenlands und Albaniens nach Italien führen.
Die Türkei wird Berichten zufolge jährlich sechs Milliarden Kubikmeter Gas aus der TANAP-Pipeline beziehen. Zehn Milliarden Kubikmeter sollen nach Europa geliefert werden.
Die feierliche Eröffnung der Pipeline hat im Juni 2019 im türkischen Eskisehir stattgefunden.
Das Projekt wird im Rahmen der EU-Politik zur Förderung der eigenen Energiesicherheit und zur Senkung ihrer Abhängigkeit vom russischen Konzern Gazprom umgesetzt.

de.sputniknews.com: Bomber auf Lager: Russland erneuert Tu-22M3 aus sowjetischem Altbestand
Die US Air Force hat B-52-Bomber vom Flugzeugfriedhof zur Modernisierung erhalten. Diese Nachricht kam kürzlich. Dann erfahren wir vor wenigen Tagen, dass die russischen Luftstreitkräfte eingemottete Bomber Tu-22M3 wieder in Dienst stellen wollen. Das Portal „Military Watch Magazine“ berichtet.
Bomber, die noch zu Sowjetzeiten auf einem Fliegerhorst nahe der Stadt Chabarowsk deponiert wurden, sollen wieder in den aktiven Dienst. Die Tu-22M3 ist technisch zwar nicht so aktuell wie deren Upgrade-Variante Tu-22M3M, aber immer noch ein hinreichend modernes und absolut brauchbares Gerät, schreibt das Portal.
Wie berichtet wird, ist ein Bomber bereits an das Flugzeugwerk Kasan ausgeliefert worden. Dort soll die Maschine auf den Stand Tu-22M3M aufgerüstet werden. Dann übernehmen die russischen Luft- und Weltraumstreitkräfte den Bomber.
Wie viele Maschinen Russland insgesamt auf diese Weise erneuern will, ist laut dem Portal unbekannt. Angenommen wird jedoch, dass das Land genug Bomber auf Lager hat, um mehrere neue Geschwader aufzustellen.
Neue Waffen – namentlich: die Hyperschallrakete Ch-47M2 „Kinschal“ – erfordern offenbar eine Vergrößerung der russischen Bomberflotte, weil mehr Trägersysteme für den neuen Flugkörper nötig sind, schreibt „Military Watch Magazine“.
Ein Großteil sowjetischer Kampfflugzeuge wurde in den Neunzigerjahren aufgrund massiver Einsparungen ausgemustert und eingemottet. Die Anzahl der Maschinen ist laut dem Portal beachtlich.
Dazu zählen nicht nur Bomber, sondern auch Frachtflugzeuge, Mehrzweckkampfjets und schwere Abfangjäger wie die MiG-31. Bei entsprechender Modernisierung kann Russland seine aktiven Bestände an Militärflugzeugen relativ kosteneffektiv vergrößern, so das Magazin.

de.sputniknews.com: Hakenkreuz und Co: Russische Staatsduma erlaubt NS-Symbolik nur unter einer Bedingung
Die Abgeordneten der russischen Staatsduma haben am Dienstag in dritter Lesung ein Gesetz verabschiedet, das den Gebrauch von NS-Symbolen regelt. Sie dürfen künftig nur gezeigt werden, wenn es um die Verurteilung des Nationalsozialismus geht. Gegenwärtig ist jede Darstellung von NS-Symbolik in Russland verboten, auch ohne das Ziel von Propaganda.
Zum Beispiel kann die Veröffentlichung von Bildern bisher ein Grund für die Einleitung eines Ordnungswidrigkeitsverfahrens sein. Die Strafen für Einzelpersonen variieren zwischen einer Geldstrafe von bis zu 2000 Rubel (etwa 28 Euro) bis zu einer Verhaftung von bis zu 15 Tagen, für juristische Personen kann eine Geldstrafe von bis zu 50.000 Rubel (etwa 708 Euro) erfolgen. So erweisen sich Illustrationen von Büchern, Gemälden und Filmen mit dem Hakenkreuz als illegal. Die Vorsitzende des Staatsduma-Kulturausschusses, Jelena Jampolskaja, schlug eine Änderung vor.
„Man darf nie vergessen, wie seine Feinde ausgesehen haben“, argumentierte sie.
Nach dem verabschiedeten Gesetz dürfen NS-Symbole bald in Kunstwerken, Literatur und Wissenschaft sowie in Medienberichten, sozialen Netzwerken usw. verwendet werden. In der zweiten Lesung sei dem Dokument allerdings beigefügt worden, dass eine solche Demonstration nur unter der Bedingung möglich sei, dass es sich nicht um Propaganda handele oder keine Entschuldigung für die Verbrechen des nationalsozialistischen Deutschlands enthalte, ergänzten die Gesetzgeber.
Das Verbot für Verwendung und Demonstration von NS-Symbolik in jeglicher Form galt bisher durch das Bundesgesetz vom 19. Mai 1995 „Über die Verewigung des Sieges des sowjetischen Volkes im Großen Vaterländischen Krieg 1941-1945“. In dem 2002 verabschiedeten Bundesgesetz zur Bekämpfung extremistischer Aktivitäten wurde es leicht abgeschwächt: Nur „Propaganda und öffentliche Demonstration von NS-Symbolik“ sowie deren Anfertigung wurden seitdem als Straftat anerkannt.
Das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, darunter auch von NS-Symbolik, ist nach dem deutschen Strafrecht ein Vergehen, das in Paragraf 86a Strafgesetzbuch geregelt ist. Nach diesem darf das Hakenkreuz in Deutschland nicht verbreitet oder öffentlich verwendet werden. Der Artikel verbietet allerdings keine Verwendungen, die „der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassungswidriger Bestrebungen, der Kunst, der Forschung oder Lehre dienen“.

de.sputniknews.com: Moskau kommentiert Neupositionierung der USA zum israelischen Siedlungsbau
Russland betrachtet den Kurswechsel der amerikanischen Regierung zum Bau israelischer Siedlungen im Westjordanland als Bedrohung für die Rechtsgrundlagen im Nahost-Konflikt, wie das Außenministerium in Moskau mitteilte.
US-Außenminister Mike Pompeo verkündete am Montag, dass Washington seine Haltung zu dem umstrittenen Siedlungsbau geändert habe und ihn per se nicht länger für völkerrechtswidrig halte. Die USA würden nun ihre vorherige Rechtsauffassung zum Status der Siedlungen im Westjordanland und in Ostjerusalem anders sehen, so Pompeo.
Die Kehrtwende in dieser Frage drohe, den existierenden internationalen Rechtsrahmen für die Nahost-Regelung niederzureißen, hieß es in Moskau. Der Schritt würde die ohnehin angespannte Situation in den palästinensisch-israelischen Beziehungen weiter verschärfen.
Das Ministerium bekräftigte zudem Russlands Position im Einklang mit der Resolution 2334 des UN-Sicherheitsrats (2016), wonach der Siedlungsbau in den 1967 von Israel besetzten palästinensischen Gebieten, einschließlich Ostjerusalem, unvereinbar mit internationalem Recht ist und die Tragfähigkeit der Zwei-Staaten-Lösung gefährdet.
„Wir fordern alle Beteiligten auf, Schritte zu unterlassen, die eine neue gefährliche Eskalation in der Region auslösen und die Schaffung von Bedingungen für die Wiederaufnahme der direkten palästinensisch-israelischen Verhandlungen behindern könnten“, betonte das Außenministerium.
Proisraelische US-Entscheidungen
Der neue US-Schritt kommt als klare Fortsetzung des proisraelischen außenpolitischen Kurses: Die Regierung von Präsident Donald Trump hatte bereits zuvor Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt und den israelischen Anspruch auf die besetzten Golanhöhen unterstützt. Im vergangenen Jahr wurde die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem verlegt.

abends:

Lug-info.com: Erklärung des Volkssowjets der LVR
Der Volkssowjet der LVR äußert äußerste Besorgnis im Zusammenhang mit dem Erscheinen von Informationen über die Ausarbeitung eines „Plan zur Deportation des Volks des Donbass“, der vom Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats der Ukraine erstellt wurde. Dieser Plan widerspricht nicht nur den Minsker Vereinbarungen und den grundlegenden Prinzipien der Demokratie, sondern auch den Prinzipien des Humanismus im ganzen, weil eine eine gewaltsame Ukrainisierung, Umsiedlung der Einwohner des Donbass, deren Verfolgung vorsieht.
Indem sie so die Minsker Vereinbarungen sabotiert, ist die Ukraine nach wie vor auf eine gewaltsame Lösung des Konflikts im Donbass orientiert und hält die Einwohner der LVR und DVR für Terroristen, Separatisten, Menschen zweiter Klasse, die entweder ausgerottet werden müssen oder denen die Möglichkeit genommen werden muss, würdig und frei in ihrem Land zu leben.

Nachdem wir uns überzeugt haben, dass der Regierungswechsel in der Ukraine nicht zu einem Wechsel der politischen Richtung geführt hat und die Erfüllung der Minsker Vereinbarungen durch die ukrainische Seite mit jedem Tag weniger wahrscheinlich wird, da wir die wirklichen Pläne der ukrainischen Regierung gegenüber den Einwohnern der LVR und der DVR kennen, verurteilen wir die Handlungen der Führung der Ukraine, die ihrem Wesen nach auf ein Genozid am Volk des Donbass gerichtet sind.
Auf Grundlage des oben dargelegten erklärt der Volkssowjet der LVR, dass der Kurs auf eine Integration mit der RF der einzig richtige ist und fortgesetzt werden wird.

 

Standard

Presseschau vom 18.11.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

vormittags:

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de.sputniknews.com: Nordkorea: Kim Jong-un fordert bei Manöver Erhöhung der Kriegsbereitschaft des Landes
Nordkoreas Staatschef Kim Jong-un hat am Montag einem Manöver der Fallschirmjäger beigewohnt und dabei die Notwendigkeit betont, die Kriegsbereitschaft des Landes zu erhöhen. Dies teilt die Agentur RIA Novosti unter Verweis auf eine Mitteilung der Zentralen Telegraphenagentur Koreas (CTAK) mit.
„Es ist notwendig, Übungen und Kontrollen durchzuführen, wie in diesem Fall: Ohne Vorwarnung, unter harten Bedingungen, die einen echten Krieg imitieren, ohne an Regeln und Formalitäten gebunden zu sein, um dies als Gelegenheit zu nutzen, die Bereitschaft der Einheiten der Koreanischen Volksarmee für den Krieg sowie die Kampferfahrung zu erhöhen, aber sie auch zu kontrollieren“, zitiert die Agentur Kim Jong-un.
Nordkoreas Staatschef sei mit den Fähigkeiten des nordkoreanischen Militärs „äußerst zufrieden“ gewesen, hieß es.
Kim Jong-un habe das Landungsmanöver der Fallschirmjäger an dem Tag danach besucht, als US-Verteidigungsminister Mark Esper und sein südkoreanischer Amtskollege Jeong Kyeong-doo in Bangkok (Thailand) angekündigt hatten, die gemeinsame jährliche Luftwaffenübung „Vigilant ACE“ verschieben zu wollen.
Zuvor hatte Nordkorea dieses Manöver als provokant kritisiert.
US-Präsident Donald Trump forderte Kim Jong-un seinerseits dazu auf, „schnell“ ein Abkommen über die Denuklearisierung abzuschließen, und versprach, dass sie „sich bald sehen werden“.
Dialog ins Stocken geraten
In der letzten Zeit stockt der Dialog zwischen den USA und Nordkorea hinsichtlich der Denuklearisierung und Normalisierung der bilateralen Beziehungen. Washington fordert von Pjöngjang entschlossenere Maßnahmen bezüglich des Verzichts auf Atomwaffen. Nordkorea kritisiert wiederum, die Vereinigten Staaten würden in Reaktion auf ihre freiwilligen Schritte zur Denuklearisierung nichts unternehmen.

ukrinform.de: Deutscher Außenminister Maas besucht heute die Ukraine
Der deutsche Bundesaußenminister Heiko Maas wird heute in Kyjiw zu einem Besuch erwartet.
Im Mittelpunkt der Gespräche von Maas mit dem Präsidenten der Ukraine Wolodymyr Selenskyj, Regierungschef Olexij Hontscharuk und Außenminister Wadym Prystaiko stehen die Umsetzung der Minsker Abkommen und die Vorbereitung des Gipfeltreffens im „Normandie“-Format. Der Bundesaußenminister wird auch die Ortschaft Stanyzja Luhanske in der Ostukraine besuchen.
Das Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der Ukraine, Deutschlands, Frankreichs und Russlands findet am 9. Dezember in Paris statt.

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben einmal in den letzten 24 Stunden das „Regime der Ruhe“ im Verantwortungsbereich der LVR verletzt. Dies teilte die Vertretung der LVR im GZKK mit.
Beschossen wurde das Gebiet von Sansharowka.
Geschossen wurde mit Schützenpanzerwaffen.

ukrinform.de: Keine Alternative vorerst zu Abkommen von Minsk – Prystajko
Es werde keine Alternative zu Abkommen von Minsk vorbereitet.
Dies betonte der ukrainische Außenminister Wadym Prystajko in einem Interview mit RBK-Ukraine.
„Momentan werden keine Alternativen zu den Abkommen von Minsk vorbereitet“, sagte der Minister.
Die Staatschefs können sich Prystajko zufolge aber darüber einigen, dass die Abkommen von Minsk innerhalb von fünf Jahren „ihre „Lebenskraft“ nicht demonstriert haben , den Frieden in die Ukraine nicht gebracht hätten, deshalb sollen sie adaptiert werden“.
Zugleich erklärte er, dass die Operation zur Erhaltung des Friedens, die vom Minsker Prozess nicht vorgesehen sei, eine Alternative zu den Abkommen von Minsk sein könnte.
„Wir haben noch einige Varianten, die dem Präsidenten im Allgemeinen dargelegt werden können“, betonte Prystajko.
Das Gipfeltreffen der Staatschefs der Ukraine, Frankreichs, Deutschlands und Russlands (der sogenannten Normandie-Vier) am 9. Dezember in Paris stattfinden soll.

Rusvesna.su: Der ukrainische Außenminister sprach sich für eine „Alternative zu den Minsker Abkommen“ aus
Der ukrainische Außenminister Vadim Priestayko erklärte erneut, dass die internationale „Friedensoperation“ im Donbass eine Alternative zu den Minsker Abkommen werden könne.
In einem Interview mit einem der ukrainischen Medien stellte Priestayko fest, dass das Außenministerium „einen Ordner mit der Option Nummer zwei für den Fall hat, dass Option Nummer eins nicht funktioniert.“ Wenn der Minsker Prozess nicht umgesetzt wird, müsse anders vorgegangen werden, erklärte der Minister.
„Ich habe oft gesagt, dass dies eine friedenserhaltende Operation sein könnte. Der Minsker Prozess sieht das überhaupt nicht vor. Und selbst wenn die Staats- und Regierungschefs darüber diskutieren, stellt sich eine faire Frage: Raus aus den Minsker Vereinbarungen?
Das heißt, ich habe nichts „gegen Minsk“ gesagt, im Gegenteil, die Staatschefs haben lange über die Möglichkeit von Änderungen diskutiert, die die Möglichkeit einer Friedensmission beinhalten „, sagt Pristayko.
Gleichzeitig fügte er hinzu, dass, wenn diese Option beispielsweise nicht funktioniert, Russland die Entscheidung des UN-Sicherheitsrats blockiert und die Mission nicht zustande kommt, offensichtlich eine weitere Option für die Entwicklung der Ereigniss in Betracht gezogen werden muss.
„Und wir haben ein paar weitere Optionen, die dem Präsidenten allgemein vorgestellt wurden“, fügte Pristayko hinzu, ohne anzugeben, worum es bei ihnen geht.

ukrinform.de: Trump: Präsident der Ukraine verneint den Druck
Donald Trump behauptet, der ukrainische Präsident und der Außenminister seien von den USA nicht unter Druck gesetzt worden.
Das teilte Trump auf Twitter mit.
„Die Republikaner und andere sollten sich daran erinnern, dass der Präsident und der ukrainische Außenminister beide erklärt haben, dass sie in keiner Weise unter Druck gesetzt wurden. Außerdem wussten sie gar nichts vom Ausbleiben des Geldes – und sie haben das Geld ohne jede Bedingung erhalten“, schrieb der US-Präsident.
Zugleich sei er im unklaren, dass führende EU-Länder der Ukraine keine Hilfe leisten.
„Aber warum zahlen Deutschland, Frankreich (Europa) nicht?, fragt der US-Staatschef.
Wie berichtet, erklärte Donald Trump, dass er die Ukraine nicht brauche, um die Präsidentenwahl 2020 zu gewinnen.
Das sagte er, indem er die Aussage des ukrainischen Außenministers Wadym Prystajko darüber kommentierte, der US-Botschafter in der EU, Sondland habe die Verzögerung der militärischen Hilfe für die Ukraine mit der Untersuchung gegen die Firma Burisma, wo Joe Bidens Sohn tätig war, nicht in Zusammenhang gebracht.

dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 17. November 3:00 bis 18. November 3:00
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit:
in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 15.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).

In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Dolomitnoje, Schirokaja Balka, Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Sajzewo, Jasinowataja, Spartak, Staromichajlowka, Alexandrowka, Petrowskoje, Sachanka.
Nach genaueren Informationen wurden beim Beschuss der BFU auf Staromichajlowka mit Schützenpanzern, automatischen Granatwerfern, großkalibrigen und Schusswaffen folgende Schäden festgestellt:
– Iwan-Martschenko-Straße 30 – Fensterverglasung beschädigt;
– Lenin-Straße 4 – Dach eines Wohnhauses beschädigt;
– Frunse-Straße 14 – Splitterschäden an einer tragenden Wand des Hauses;
– Frunse-Straße 34 – Schäden an Fensterverglasung und Haushaltstechnik.
Opfer unter den friedlichen Bürgern wurden bis nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 120.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der abgefeuerten Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik der Zahl der Geschosse im täglichen Bericht eingeht.
In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 27.
Ab 01:01 am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.

nachmittags:

Dan-news.info: Erklärung des Oberhaupts der DVR Denis Puschilin bezüglich des „Plans zur Deportation des Volks des Donbass“
Im ukrainischen Segment der sozialen Netzwerke werden aktiv Informationen verbreitet, dass die Kiewer Regierung auf staatlicher Ebene einen „Plan zur Deportation des Volks des Donbass“ vorbereitet. Sein Wesen besteht in der Organisationen und Durchführung einer Säuberung von Missliebigen, die auf eine Erniedrigung, in einigen Fällen auch auf eine Vernichtung von Personen gerichtet ist, die keine proukrainischen Ansichten teilen.
So wird gegen diejenigen, die der Ideologie des offiziellen Kiew nicht folgen und es nicht unterstützten, eine Reihe von Strafmaßnahmen gerichtet werden: von Deportation bis zu juristischer Verfolgung, sowohl verwaltungs- als auch strafrechtlich. Anstelle der Menschen, die zwangsweise ihre Häuser verlassen, werden im Donbass Einwohner der West- und Zentralukraine angesiedelt.
Aus diesem „Plan“ haben wir nichts prinzipiell Neues erfahren. Die Kiewer Regierung lebt seit langem in der Hoffnung, uns loszuwerden. Dies bestätigt der von der Ukraine entfachte Krieg, der auf die Vernichtung der friedlichen Bevölkerung des Donbass und die Zerstörung sozial bedeutsamer Infrastrukturobjekte gezielt ist. Auch die Wirtschaftsblockade, die durch die Kiewer Regierung verhängt wurde, unterstützt keine günstigen Lebensbedingungen für unsere Bürger. Jetzt ist in ihrer kranken Vorstellung ein Plan zur Deportation des Volks des Donbass entstanden.
Der Donbass ist unser Zuhause! Und nur seine Einwohner können entscheiden, wie und wo sie leben wollen, mit wem sie befreundet sein wollen, in welcher Sprache sie sprechen wollen. Unser Weg mit der Ukraine ist schon 2014 auseinandergegangen. Wir haben den Weg nach Hause, in die Russische Föderation gewählt. Die Republik bewegt sich planmäßig zu ihrem sehnlichsten Ziel, Schritt für Schritt vermehrt und stärkt sie die Integrationsprozesse mit Russland. Während gleichzeitig die Handlungen des offiziellen Kiew ausschließlich einen für uns zerstörerischen Charakter trugen und tragen.
Der Schutz der Bürger ist unsere erstrangige Aufgabe. Und das Mittel zu ihrer Lösung – diplomatisch oder militärisch – werden wir in Abhängigkeit von der Situation wählen.
In jedem Fall werden solche Träume Selenskijs niemals umgesetzt werden – wir werden das nicht zulassen.

rusvesna.su: Der SBU versuchte, den Vorsitzenden der Organisation der LVR-Bergarbeitergewerkschaft anzuwerben
Vertreter der ukrainischen Sonderdienste versuchten, den Vorsitzenden der Territorialorganisation der Gewerkschaft der Arbeiter des Steinkohlenbergbaus der Stadt Krasnodon (LVR) anzuwerben und den Mann zur Zusammenarbeit mit dem SBU zu überreden.
Gennadie Golowjaschkin arbeitete nicht mitden feindlichen Geheimdiensten zusammen und meldete umgehend den Versuchan das Ministerium für Staatssicherheit der LVR. In diesem Zusammenhang wurde der Vorsitzende der territorialen Organisation der Bergarbeitergewerkschaft von der strafrechtlichen Verantwortlichkeit befreit.
Details berichtete man im MfS der LVR.
Golowjaschkin wurde von ukrainischen Grenzbeamten am Melowoi-Kontrollpunkt festgenommen, danach an SBU-Offiziere übergeben und nach Sewerodonezk gebracht.
Unter dem Druck und den Drohungen des SBU musste Golowjaschkin eine schriftliche Zustimmung zur Zusammenarbeit mit dem ukrainischen Geheimdienst erteilen.
Ihm wurde die Aufgabe übertragen, Listen der Krasnodon-Administration für die Übergabe an Kuratoren des SBU zu sammeln. Er war sich der Gefahr der Folgen der Zusammenarbeit mit den ukrainischen Sonderdiensten bewusst und bekannte sich zu den staatlichen Sicherheitsorganen der Republik.
Das MfS der LVR erinnerte die Bürger der Republik daran, dass die Zusammenarbeit mit ausländischen Sonderdiensten gesetzlich verboten ist und strafrechtlich mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 20 Jahren und der Einziehung von Eigentum geahndet wird.
Nach Artikel 335 (Hochverrat) und gemäß Artikel 336 des Strafgesetzbuches der LVR („Spionage“) ist die rechtzeitige Meldung der Beteiligung an der Zusammenarbeit die Grundlage für die Befreiung von der strafrechtlichen Verantwortlichkeit.

de.sputniknews.com: Geschäfte in Russland: Schutz für ausländische Investoren
Der Staatsduma liegt ein Gesetzesentwurf zur Verabschiedung in Sachen Großinvestitionen vor: Danach sollen Investitionen bis zu 350 Millionen Euro und privilegierte Vorhaben in den Bereichen Industrie, Agrar sowie Digital künftig vor nachteiligen Änderungen rechtlicher Grundlagen für wesentliche Steuern geschützt werden.
Der Gesetzentwurf zum Schutz und zur Förderung von Investitionen und zur Entwicklung der Investitionstätigkeit in Russland wurde Anfang November von der Regierung der Russischen Föderation bei der Staatsduma eingereicht.
Das geplante Gesetz soll ausländischen und russischen Investoren ermöglichen, Investitionsvereinbarungen mit der Russischen Föderation und den russischen Regionen abzuschließen, sofern der Betrag der betreffenden Investition in den Bereichen Industrie, Landwirtschaft oder Digitalwirtschaft zwischen 1,5 Milliarden und sieben Milliarden Rubel oder ansonsten zwischen fünf Milliarden und 25 Milliarden Rubel liegt, das meldet das Wirtschaftsportal OWC.
Der Investor soll nach Abschluss eines Investitionsvertrages für einen Zeitraum von drei Jahren vor nachteiligen Änderungen der rechtlichen Grundlagen für die wesentlichen Steuern (die Mehrwertsteuer ausgenommen, abgesehen von den Bedingungen für die Erstattung) geschützt sein. Zudem könne dann künftig ein Investitionsvertrag auch die Rahmenbedingungen für eine staatliche Unterstützung vorsehen. Auch mit der Konsequenz, dass eine Verletzung der Bestimmungen eines Investitionsvertrags durch den Staat zur Schadensersatzpflicht führen würde.

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 18.11.2019
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Kämpfer 15
Mal das Feuer auf Gebiete von Ortschaften der Republik eröffnet.
In Richtung Gorlowka haben Strafsoldaten Schapowalows aus der 59. und Kaschtschenkos aus der 58. Brigade die Gebiete von Solomitnoje, Sajzewo, Schirokaja Balka und das Gebiet der Siedlung des Gagarin-Bergwerks Gorlowka mit 82mm-Mörsern, Antipanzergranatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Donezk haben Kämpfer Kaschtschenkos aus der 92., Martschenkos aus der 28. und Iwanows aus der 56. Brigade der BFU die Gebiete von Jasinowataja, Spartak, Staromichajlowka und Alexandrowka mit 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, verschiedenen Arten von Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen, in der Folge wurden in Staromichajlowka folgende Häuser beschädigt: Frunse-Straße 14, 34, Iwan-Martschenko-Straße 30 und Lenin-Straße 4.
In Richtung Mariupol haben Kämpfer des kommissarischen Kommandeurs der 128. Brigade Gontscharuk und des Kommandeurs der 36. Brigade Gnatow die Gebiete von Petrowskoje und Sachanka mit Antipanzergranatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Insgesamt haben die ukrainischen Kämpfer auf das Territorium der Republik 120 verschiedene Geschosse abgefeuert.
Informationen über Zerstörungen von Objekten der zivilen Infrastruktur und Verletzte unter der friedlichen Bevölkerung werden noch ermittelt.
Die Verteidiger Republik kontrollieren die Handlungen des Gegners an der gesamten Kontaktlinie und halten dabei das Regime der Feuereinstellung ein.
Die Materialien zu Fällen von Beschüssen von Ortschaften wurden an die Vertreter der internationalen Organisationen, die sich in der Republik befinden, sowie an die Generalstaatsanwaltschaft der DVR übergeben, um sie den Strafverfahren gegen die Brigadekommandeure der ukrainischen Streitkräfte Schapowalow, Kaschtschenko, Martschenko, Iwanow, Gnatow und Gontscharuk hinzuzufügen.

Wir stellen weiter eine Aktivierung der nationalistischen Einheiten fest. Wie wir schon erklärt haben, setzten die Radikalen neben der Durchführung bewaffneter Provokationen aktiv anschauliche Agitation ein, die in den Stationierungsgebieten der Einheiten der BFU verbreitet wird, um das Personal zu desinfomieren und einzuschüchtern. Außerdem haben die Nationalisten, um ihre Unkontrollierbarkeit durch das offizielle Kommando der OOS zu demonstrieren, auf den von den BFU verlassenen Positionen Flaggen ihrer Einheiten gehisst, was unsere Beobachter bemerkt haben
Außerdem wurde bekannt, dass Vertreter der Odessaer nationalistischen Formation „Nationale Einheit“ die Durchführung einer Veranstaltung „Stoßtrupp für den Frieden“ angekündigt haben, in deren Rahmen ihre Anhänger in das Gebiet der Trennung der Truppen in Bogdanowka geschickt werden sollen. Hauptbereich der Arbeit ist die Unterstützung von Einheiten ukrainischer Radikaler bei möglichen Säuberungen von Seiten des Kommandos der OOS sowie die Desinformation der Öffentlichkeit durch Falschmeldungen über kontrollierte Massenmedien.
Zur professionellen Ausbildung sind Kurs
e zur taktischen Ausbildung von Aktivisten im Messerkampf und der Methodik des Schießens mit Schusswaffen organisiert worden. Die Ausbildung der Aktivisten erfolgt im Oblast Odessa.
Das Kommando der Besatzungskräfte seinerseits hat nicht die Kraft, die entstandene Situation zu beheben und unternimmt Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit der Munition und
Waffen in den Raketenartilleriewaffenlagern, um den Diebstahl von Waffen und deren Verkauf durch Nationalisten zu verhindern. Die Kommandeure von Verbänden und Truppenteilen sind angewiesen, bis zum 25. November die Lager zu kontrollieren und Listen über entdeckte Fehlbestände an die Hauptabteilung Waffen der Gruppierung zu geben. Diese Kontrolle wurde initiiert, nachdem in einem Raketenartilleriewaffenlager der 128. Brigade im Gebiet von Karlowka Fehlbestände von Schusswaffen im Umfang von 73 Stück und von 46 Sprengstoffpaketen entdeckt worden waren. In diesem Zusammenhang schließen wir eine Serie vorsätzlicher Sprengungen an Lagerobjekten für explosive Objekte mit dem Zweck der Verheimlichung von Fehlbeständen nicht aus.

de.sputniknews.com: Russland bietet dem Irak S-400-Systeme an
Russland verhandelt derzeit mit dem Irak über Lieferungen von russischen S-400-Flugabwehrraketensystemen, teilten russische Medien am Montag mit.
„Die russische Seite hat mit einem Auftraggeber Verhandlungen über die Lieferung von S-400 Triumf-Luftverteidigungssystemen geführt. Ein entsprechender Vorschlag für die Lieferung des besagten Geräts wurde an die irakische Seite geschickt. Eine Antwort von den Partnern wird erwartet“, sagte die offizielle Repräsentantin des Föderalen Dienstes für militärtechnische Zusammenarbeit, Maria Worobjowa, auf der Dubai Air Show.
Im Mai sagte der irakische Botschafter in Russland, Hajdar Hadi, dass die irakische Regierung beschlossen habe, die S-400-Systeme zu kaufen, allerdings gebe es noch keine Fristen.
Viele Länder zeigen Interesse an dem russischen Luftverteidigungssystem S-400. China, Indien und die Türkei haben bereits einige S-400-Divisionen gekauft.
Am 17. November wurde auch bekannt, dass die Russische Föderation und Saudi-Arabien die Umsetzung des Vertrags über die Lieferung von S-400-Flugabwehrraketensystemen erörtern.
Das S-400-System gilt als eines der effektivsten Langstreckenflugabwehrsysteme der Welt. Es kann bis zu 300 Ziele zugleich erfassen und sie in einer Entfernung von bis zu 400 Kilometern und auf einer Flughöhe von 27 Kilometern bekämpfen.

de.sputniknews.com: Europäische Union will Visa-Regime mit Weißrussland vereinfachen
Der Europäische Rat wird mit Weißrussland ein Abkommen über die Vereinfachung der Visumausstellung unterzeichnen. Das geht aus einem am Montag veröffentlichten Dokument hervor.
In der amtlichen Mitteilung dazu heißt es, dass „der Vorsitzende des Rates hiermit eine Person ernennen soll, die bevollmächtigt ist, das Abkommen zu unterzeichnen“.
Zuvor hatte die weißrussische außenpolitische Behörde mitgeteilt, dass der Präsident Alexander Lukaschenko ebenfalls beschlossen habe, mit der EU eine Vereinbarung über die Vereinfachung der Visumausstellung und über die Rückübernahme zu unterzeichnen. Wie betont wurde, erwarte Weißrussland ein Signal von der EU hinsichtlich des Abschlusses der erforderlichen Prozeduren ihrerseits, wonach eine „konkrete Modalität“ für die Unterzeichnung von Dokumenten definiert werden wird. Es soll sich demnach um ein ganzes Paket von Dokumenten handeln.

Mil-lnr.info: Erklärung des Offiziers des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR I. M. Filiponenko

Um 19:20 haben die bewaffneten Formationen der 59. Brigade auf Befehl des Kriegsverbrechers Schapowalow das Gebiet von Sansharowka mit Schützenpanzerwaffen beschossen (11 Schüsse).
Informationen über Zerstörungen von Objekten der zivilen Infrastruktur und Verletzte unter der friedlichen Bevölkerung werden noch ermittelt….
Das ukrainische Besatzungskommando verletzt weiter die Minsker Vereinbarungen und konzentriert Kräfte und Mittel entlang der Kontaktlinie.
So wurde im Gebiet von Nowoswanowka die Stationierung von zwei Schützenpanzern entdeckt. …

de.sputniknews.com: Großbritannien: RT und Sputnik gewannen vor Brexit-Referendum an Popularität – Medien
Der Geheimdienst-Ausschuss des britischen Parlaments ISC ist zu dem Schluss gekommen, dass die Berichterstattung der russischen Medien RT und Sputnik vor dem Brexit-Referendum in Großbritannien die Nutzer der sozialen Netzwerke weitgehend beeinflusst hat. Dies berichtet die Zeitung „The Times“ unter Verweis auf den entsprechenden Bericht.
„Mehr als 260 Artikel, die sechs Monate vor dem Referendum von RT und Sputnik veröffentlicht worden sind, waren auf Twitter so weit verbreitet, dass sie bis zu 134 Millionen Mal gesehen werden konnten“, heißt es im Artikel.
Dabei seien die im Rahmen der Pro-Brexit-Kampagnen „Leave“ und „Leave.eu“ von den größten Gruppen veröffentlichten Twitter-Posts nur 33 bzw. 14 Millionen Mal aufgerufen worden, schrieben die Autoren.
Jedoch enthalte der ISC-Bericht keine Hinweise darauf, ob die „russische Einmischung“ die Abstimmungsergebnisse beeinflusst haben könnte.
„Wenn unsere Sicherheitsdienste wirklich keine Schlussfolgerungen über das Ausmaß oder die Auswirkungen der russischen Einmischung auf das Referendum 2016 ziehen konnten, wirft dies ernsthafte Fragen auf, die ernsthafte Antworten erfordern“, zitiert das Blatt Labours Schattenaußenministerin Emily Thornberry.
ISC-Bericht
Berichten zufolge hat das mit hochrangigen Mitgliedern des britischen Parlaments besetzte „Intelligence and Security Committee of Parliament“ (ISC) schon Mitte Oktober dem Premierminister Boris Johnson einen 50-seitigen Bericht über „illegale russische Aktivitäten in Großbritannien“ überreicht. Das Dokument soll sich mit der Frage befassen, ob der russische Staat Einfluss auf die Unterhauswahlen von 2017 und davor schon auf das EU-Referendum von 2016 genommen hatte – zugunsten solcher Brexit-Unterstützer wie Boris Johnson. Inzwischen werde dieser der Kritik unterzogen, weil der Bericht bisher nicht publik gemacht wurde.

ukrinform.de: Moskau: Russland gibt der Ukraine Kriegsschiffe zurück
Russland hat der Ukraine drei gekaperte Schiffe der ukrainischen Marine zurückgegeben.
Das berichtet die russische Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf das Außenministerium in Moskau. „Die Übergabe der ukrainischen Seite von drei ukrainischen Marineschiffen, die in der Straße von Kertsch beschlagnahmt wurden, fand statt“, heißt es.
Die russische Küstenwache hatte am 25. November 2018 in der Straße von Kertsch zwei Marineboote „Berdjansk“ und „Nikopol“ sowie den Marineschlepper „Jani Kapu“ gekapert und deren Besatzungen festgenommen. An Bord der Schiffe, die von Odessa nach Mariupol unterwegs waren, befanden sich 24 Matrosen. Drei Matrosen wurden dabei verletzt.
Der internationale Seegerichtshof in Hamburg hatte am 25. Mai angeordnet, dass Russland die drei ukrainischen Kriegsschiffe freigeben und 24 Marinesoldaten freilassen soll.

de.sputniknews.com: Vor Krim festgesetzte Kriegsschiffe an Ukraine zurückgegeben – Moskau
Russland hat am Montag laut einer Mitteilung des Außenministeriums in Moskau die drei im vergangenen Jahr beschlagnahmten Kriegsschiffe an die Ukraine übergeben.
„Diese Schiffe sind Sachbeweise in dem in Russland andauernden Strafverfahren wegen der illegalen Grenzüberquerung. Ihre Übergabe zur Verwahrung an die ukrainische Seite wurde möglich, weil die zuständigen russischen Behörden die notwendigen Ermittlungsmaßnahmen in Bezug auf die Schiffe abgeschlossen haben. Sie werden für die Fortsetzung des Verfahrens auf dem Territorium der Russischen Föderation nicht mehr benötigt”, heißt es.
Russland werde auch weiter hart gegen alle Provokationen an seinen Grenzen vorgehen – im Hinblick auf die Gewährleistung der Sicherheit der Schifffahrt „im Einklang mit dem russischen Recht, bilateralen Verträgen und anderen anwendbaren Normen des Völkerrechts”.
Zwischenfall in der Meerenge von Kertsch
Die ukrainischen Marineschiffe „Nikopol“ und „Berdjansk“ sowie der Schlepper „Jany Kapu“ hatten am 25. November 2018 bei einem Zwischenfall in der Meerenge von Kertsch die russische Staatsgrenze verletzt und waren als Folge von russischen Spezialkräften festgesetzt worden. Moskau bezeichnete den Vorgang als Verstoß gegen das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen sowie gegen Vereinbarungen zwischen den beiden Staaten.
Die Schiffe verließen am Sonntag nach Angaben aus Sicherheitskreisen einen Hafen der Halbinsel Krim zur heutigen Übergabe in neutralen Gewässern des Schwarzen Meeres.
Bereits im September waren die 24 zusammen mit den Schiffen festgesetzten Matrosen bei einem historischen Gefangenenaustausch zwischen Russland und der Ukraine freigekommen.

ukrinform.de: Ukrainische Marine bestätigt Übergabe von Kriegsschiffen
Die Marineboote „Berdjansk“ und „Nikopol“ sowie der Marineschlepper „Jani Kapu“ fahren schon in Richtung des ukrainischen Festlandes.
Das teilten die ukrainischen Seestreitkräfte auf Facebook mit. Nach Angaben der Marine habe Russland die Schiffe der Ukraine im Schwarzen Meer übergeben. „Die ukrainischen Schlepper „Titan“, „Haidamaky“ und das Rettungsschiff „Saphir“ bewegen sich gemeinsam mit den Booten und dem Schlepper in Richtung des ukrainischen Festlandes“, heißt es.
Die Übergabe gab zuvor das russische Außenministerium bekannt.
Die russische Küstenwache hatte am 25. November 2018 in der Straße von Kertsch zwei Marineboote „Berdjansk“ und „Nikopol“ sowie den Marineschlepper „Jani Kapu“ gekapert und deren Besatzungen festgenommen. An Bord der Schiffe, die von Odessa nach Mariupol unterwegs waren, befanden sich 24 Matrosen. Drei Matrosen wurden dabei verletzt….
Am 7. September wurden 35 Gefangene aus der Ukraine gegen 35 Gefangenen aus Russland ausgetauscht. Freigelassen wurden auch 24 Soldaten der ukrainischen Marine.

de.sputniknews.com: Pharmakonzern Stada übernimmt russische Marktanteile: Deutsche wollen „Top-Player“ werden
Der deutsche Arzneimittelkonzern Stada investiert 660 Millionen US-Dollar in die Übernahme eines Medikamenten-Portfolios des japanischen Pharmakonzerns Takeda in Russland und der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS).
Übernommen werden 20 rezeptfreie – sogenannte OTC – Produkte und verschreibungspflichtige Arzneimittel, die bisher unter anderem in Russland, Georgien, Aserbaidschan, Weißrussland, Kasachstan und Usbekistan verkauft wurden, heißt es von Unternehmensseite.
„Dies ist die bisher größte Akquisition von STADA und wird uns als Top-Player in einem großen und strukturell wachsenden Markt positionieren. Für STADA ist diese Akquisition ein weiterer wichtiger Schritt zur Internationalisierung des Geschäfts – sowohl organisch als auch durch Akquisitionen. In Russland/CIS (Anm. d Red.: GUS) sind wir mit unseren bekannten Markenprodukten in den Apotheken bereits gut vertreten“, so der Geschäftsführer Peter Goldschmidt.
Es würde weiter „mit Hochdruck“ daran gearbeitet, den Bereich der als Eigenmarke vertriebenen Generika, also wirkstoffgleicher Arzneimittel zum ehemals patentgeschützten Präparat eines Erstanbieters (sogenanntes Branded-Generics-Segement), auszubauen. Zudem wolle das Unternehmen aus Bad Vilbel seine Position in strategisch sinnvollen Nischen stärken und neue Marktsegmente erschließen.
Zu dem von Takeda übernommenen Portfolio gehören OTC-Vitaminprodukte und Nahrungsergänzungsmittel sowie ausgewählte Präparate aus den Bereichen Herz-Kreislauf, Diabetes, Allgemeinmedizin und Atemwegserkrankungen. Die Transaktion beinhalte laut Stada eines der meistverkauften Produkte seiner Kategorie in Russland – Cardiomagnyl. Dieses wird zur Vorbeugung von Blutgerinnseln eingesetzt. Auch das patentgeschützte Präparat Nesina zur Behandlung von Typ-II-Diabetes sowie Edarbi zur Anwendung bei Bluthochdruck seien dabei.
Die erworbenen Produkte würden das bereits bestehende Portfolio von Stada in Russland ergänzen. Insgesamt gibt es dort 20 therapeutische Gruppen von Arzneimitteln, 16 der meistverkauften Produkte in Apotheken gehörten zu Stada, so die Firma. Mit der Transaktion würde der weitere Ausbau des Consumer-Health-Geschäfts des Konzerns in Russland/GUS vorangebracht werden. Nach Abschluss der Transaktion, die für das 1. Quartal 2020 erwartet wird, sollen rund 500 Vertriebs- und Marketingmitarbeiter von Takeda zur Stada wechseln.
Weltweit vertreibt das Unternehmen seine Produkte in rund 120 Ländern. Im Geschäftsjahr 2018 erzielte Stada einen bereinigten Konzernumsatz von mehr als 2 Milliarden Euro. Der Konzern beschäftigt 10.400 Mitarbeiter.

de.sputniknews.com: Russland ist bereit, dem Iran Waffen zu liefern – aber erst nach Aufhebung der UN-Sanktionen
Russland ist laut dem Leiter der föderalen Behörde für militärtechnische Zusammenarbeit, Dmitri Schugajew, bereit, dem Iran Waffen zu liefern, jedoch erst nach der Aufhebung der internationalen Sanktionen. Dies teilte er auf der Dubai Airshow 2019 am Montag gegenüber der Agentur RIA Novosti mit.
„Die russische Seite ist zur Besprechung der Zusammenarbeit mit dem Iran in diesem Bereich (Verkauf von Waffen) unter der Bedingung bereit, dass die praktische Realisierung der Projekte erst nach der Aufhebung von internationalen Einschränkungen beginnen wird“, so Schugajew.
Ihm zufolge könnten für den Iran Lieferungen insbesondere von Kampfflugzeugen, Helikoptern, Panzern, Schiffen, Küstenraketenkomplexen, Flugzeugtriebwerken sowie Ersatzteilen für die Reparaturen von Flug- und Panzertechnik und U-Booten von Interesse sein.
Der Iran befindet sich seit Mitte der 2000er Jahre unter den Uno-Sanktionen. Die Einschränkungen wurden teilweise nach der Resolution des UN-Sicherheitsrates im Jahr 2015 aufgehoben, nachdem die Republik die Kooperation mit der internationalen Gemeinschaft zum Atomprogramm aufgenommen hatte. Allerdings wird das Verbot hinsichtlich der Lieferung von Offensivwaffen noch weitere fünf Jahre nach dem Inkrafttreten der Resolution – also bis Oktober 2020 – gelten.

ukrinform.de: Maas besucht Donbass, Charkiw und Kyjiw
Während seines zweitägigen Aufenthalts in der Ukraine vom 18. bis 19. November besucht der deutsche Bundesaußenminister Heiko Maas die Hauptstadt und den Donbass.
Die Einzelheiten des Besuchsprogramms hat am Montag bei einem Briefing in Berlin der Sprecher des deutschen Auswärtigen Amtes, Christofer Burger, bekannt gegeben, teilt die Ukrinform-Korrespondentin in Deutschland mit.
„Heute reist Minister Maas in die Ukraine. Am Nachmittag kommt er nach Charkiw, morgen – zur Trennlinie“, sagte Burger.
Der Besuch soll ihm zufolge die Solidarität und Unterstützung der ukrainischen Regierung demonstrieren, die Willen und Mut gezeigt hat und versucht, ihren Verpflichtungen nachzukommen. Laut Burger begrüßt die Bundesregierung dies und will Hilfe leisten.
Nach dem Besuch der Trennlinie (nach Angaben von Ukrinform soll das die Brücke in Stanyzja Luhanska sein) wird sich Maas nach Kyjiw begeben, wo er Gespräche mit dem Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, dem Premierminister Oleksij Hontscharuk und dem Außenminister Wadym Prystajko führen wird.

de.sputniknews.com: Lawrow: US-Vorgehen verschärft Krise der internationalen Rüstungskontrolle
Die Krise im Bereich der Rüstungskontrolle verschärft sich laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow durch das gegenwärtige Vorgehen der USA.
„Wir sind besorgt über die Krise im Bereich der Rüstungskontrolle, die sich jetzt verschärft. Ich meine auch die Entscheidung der Vereinigten Staaten, nach dem Ausstieg aus dem Raketenabwehrvertrag auch den INF-Vertrag zu zerstören“, sagte Lawrow bei der Eröffnung des Kollegiums der Außenministerien von Russland und Weißrussland.
Der Minister erinnerte daran, dass die von der russischen Seite vorgeschlagenen Maßnahmen, die die Durchführbarkeit dieses Abkommens gewährleisten könnten, abgelehnt worden seien.
„Das Schicksal des Vertrags über strategische Offensivwaffen ist jetzt in Frage gestellt. Dazu kommen noch die offizielle Weigerung der Vereinigten Staaten, den Vertrag über das umfassende Verbot von Nuklearversuchen zu ratifizieren, Überlegungen über die Möglichkeit der Senkung der nuklearen Einsatzschwelle, die in den amerikanischen doktrinalen Dokumenten vorhanden sind, Pläne für den Einsatz von Angriffswaffen im Weltraum“, betonte Lawrow.
INF-Vertrag
Im Oktober 2018 hatte US-Präsident Donald Trump den Ausstieg seines Landes aus dem INF-Abrüstungsvertrag angekündigt. Diesen Schritt begründete er damit, dass sich Moskau nicht an seine Verpflichtungen aus dem Vertrag halte. Washington behauptet, dass Russland ihn seit Jahren mit seiner Rakete 9M729 (Nato-Code: SSC-8) verletze.
Die USA behaupten, dass die auch atomar bestückbare Rakete rund 2000 Kilometer weit fliegen könne. Russland weist diese Vorwürfe zurück und betont, der Marschflugkörper habe eine Reichweite von bis zu 480 Kilometern.
Im Februar 2019 verkündete Russland als Reaktion auf das US-Vorgehen die Aussetzung seiner Verpflichtungen aus dem INF-Vertrag. Im Juli unterzeichnete Präsident Wladimir Putin das Gesetz über die Aussetzung des INF-Vertrags. Am 2. August trat das Gesetz in Kraft.

abends:

de.sputniknews.com: Wegen „schlechten Wetters“: Maas sagt Besuch im ostukrainischen Konfliktgebiet ab
Bundesaußenminister Heiko Maas hat einen Besuch im Konfliktgebiet im Osten der Ukraine kurzfristig abgesagt. Laut dem Auswärtigen Amt sind schlechte Wetterbedingungen der Grund.
Deswegen kann der für Dienstag geplante Hubschrauberflug von der ostukrainischen Millionenmetropole Charkiw an die Frontlinie nicht stattfinden.
Der SPD-Politiker wird nun am Dienstag zu Gesprächen in Kiew erwartet.
Unter anderem will er mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenski weitere Schritte bei dem für den 9. Dezember angesetzten Gipfel im Normandie-Format in Paris besprechen.
Deutschland und Frankreich wollen im Rahmen des Treffens zusammen mit Russland und der Ukraine einen neuen Anlauf zur Lösung des Konflikts in der Ostukraine starten.Der letzte Ukraine-Gipfel im sogenannten Normandie-Format fand vor mehr als drei Jahren in Berlin statt.
Putin telefoniert mit Macron
Im Rahmen der Vorbereitung des Gipfels im Normandie-Format telefonierte am Montag außerdem Kremlchef Wladimir Putin mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron.
Der russische Präsident habe dabei bekräftigt, dass für die selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Luhansk ein Sonderstatus gelten müsse, teilte der Kreml im Anschluss mit.
Im so bezeichneten Normandie-Format setzen sich die vier Länder für die Realisierung des Friedensplans für den Donbass ein. Nach UN-Schätzungen kamen in dem Krieg bislang rund 13.000 Menschen ums Leben.

ukrinform.de: DBR reicht Anfangsverdacht gegen Poroschenko an Generalstaatsanwaltschaft ein
Das Staatliche Ermittlungsbüro (DBR) reichte den Anfangsverdacht gegen den fünften Präsident Petro Poroschenko ein.
Dies teilt der Pressedienst des DBR mit.
Es wird darauf hingewiesen, dass der Entwurf des Anfangsverdachts im Rahmen einer vorgerichtlichen Untersuchung des Straffalls über einen möglichen rechtswidrigen Einfluss auf die Durchführung eines Kandidaten-Wettbewerbs zur Ernennung von Mitgliedern des Hohen Justizrats im März und Mai 2019 vorbereitet und an die Staatsanwaltschaft gerichtet worden sei.
In dem Dokument geht es um den Verdacht gegen den fünften Präsidenten der Ukraine bezüglich der Straftaten, die im Art. 109 des Strafgesetzbuchs der Ukraine vorgesehen werden – Maßnahmen zur gewaltsamen Änderung oder zum Sturz der verfassungsmäßigen Ordnung und Art. 364 Macht-Amtsmissbrauch.
Die Ermittler der DBR richteten außerdem einen Antrag an die Staatsanwaltschaft für die Einwilligung in die Heranziehung des fünften Präsidenten der Ukraine, der der Parlamentsabgeordnete ist, zur strafrechtlichen Verantwortlichkeit.
Wie berichtet, leitete das Staatliche Ermittlungsbüro zuvor ein Verfahren auf Antrag des früheren Chefs des Präsidialamtes des Präsident Janukowytsch, Andrij Portnow, über Begehung der Straftat durch den fünften Präsidenten der Ukraine ein. Es handelt sich um mögliche Machtergreifung und die Nichterfüllung des Gerichtsbeschlusses bei der Durchführung eines Wettbewerbs zur Ernennung von Mitgliedern des Hohen Justizrats.
Portnow behauptete in seinem Antrag, Poroschenko habe gesetzwidrig zwei Mitglieder des Hohen Justizrats gemäß der Präsidentenquote ernannt.

ria.ru: Moskau ruf Kiew auf, von provokativen Erklärungen über die Zukunft des Donbass Abstand zu nehmen, unter anderem über eine mögliche Deportation seiner Einwohner und auch nicht auf eine Revision der Minsker Vereinbarungen zu hoffen, teilte der bevollmächtigte Vertreter der RF in der Kontaktgruppe zur Ukraine Boris Gryslow mit.
Diese Erklärungen erfolgen auf dem Hintergrund der Nachrichten über die Vorbereitung eines Gipfels im „normannischen Format“ (Frankreich, Deutschland, Russland und Ukraine), der für den 9. Dezember geplant ist.
„In der Öffentlichkeit sind kürzlich Informationen über mögliche Pläne von Vertretern Kiews in Bezug auf Szenarien zur Entwicklung der Ereignisse im Donbass erschienen, bis hin zur Deportation seiner Einwohner. Wenn sich herausstellt, dass diese Mitteilungen der Wirklichkeit entsprechend, muss man unterstreichen, dass eine solche Positionen nicht dem Inhalt der Minsker Vereinbarungen entspricht und von den Einwohnern des Donbass äußerst negativ aufgenommen wird“, erklärte Gryslow.
„Ich möchte die Kiewer Seite aufrufen, von möglichen Erklärungen und Handlungen Abstand zu nehmen, die provokativen Charakter haben. Solche Erklärungen und Handlungen können die Verantwortlichkeit und Handlungsfähigkeit der Kiewer Politiker in Frage stellen. Ich erinnere daran, dass die Minsker Vereinbarungen durch eine Resolution des UN-Sicherheitsrats bestätigt sind. Man braucht nicht mit ihrer Revision in anderen Formaten zu rechnen und schon gar nicht versuchen, dies einseitig zu tun“, unterstrich der russische bevollmächtigte Vertreter.

de.sputniknews.com: Vor Normandie-Gipfel: Putin und Macron erörtern Lage in der Ukraine
Im Vorfeld des für den 9. Dezember in Paris angesetzten Treffens im sogenannten Normandie-Format haben die Präsidenten Russlands und Frankreichs, Wladimir Putin und Emmanuel Macron, die Lage in der Ukraine erörtert. Das teilte die Pressestelle des Kremls nach dem Telefonat der beiden Politiker am Montag mit.
Putin und Macron wiesen darauf hin, dass dieses Treffen den Weg zu einer schnellstmöglichen und umfassenden Realisierung des Minsker Friedensplanes für den Donbass ebnen soll.
„In diesem Kontext wurde die Notwendigkeit hervorgehoben, dass Kiew seine Verpflichtungen zu politischen Aspekten der innerukrainischen Regelung erfüllen muss.“ Es gehe um das Inkrafttreten eines Gesetzes über Sonderstatus des Donbass, hieß es in der Mitteilung.
Russland gibt Ukraine drei Marineschiffe zurück
Putin informierte seinen Gesprächspartner über die Übergabe von drei Kriegsschiffen an die Ukraine, die nach einer Provokation der ukrainischen Marine im November 2018 in der Straße von Kertsch samt 24 Besatzungsmitglieder festgesetzt worden waren. Die Seeleute waren bereits Anfang September bei einem Gefangenenaustausch zwischen Kiew und Moskau in ihre ukrainische Heimat zurückgekehrt.
Nach dem Zwischenfall hatte das russische Außenministerium der Ukraine vorgeworfen, mit der Durchfahrt die Staatsgrenze der Russischen Föderation verletzt zu haben. Zugleich warnte Moskau, dass Russland auch künftig mit Härte gegen beliebige Provokation an seinen Grenzen vorgehen werde. Die internationale Gemeinschaft, darunter auch Deutschland, hatte mehrfach die Herausgabe der Schiffe gefordert.
Im Normandie-Format bemühen sich die vier Länder Ukraine, Russland, Frankreich und Deutschland um die Umsetzung des Friedensplans für den Donbass. Zuletzt hatte ein Normandie-Treffen auf höchster Ebene vor drei Jahren in Berlin stattgefunden.

Bürgerkrieg im Osten der Ukraine
In der Ostukraine kämpfen seit mehr als fünf Jahren ukrainische Regierungstruppen und die Volkswehr der international nicht anerkannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk gegeneinander. Nach UN-Schätzungen kamen in dem Bürgerkrieg bislang mehr als 13.000 Menschen auf beiden Seien ums Leben.

 

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Neuigkeiten aus der Wirtschaft der Volksrepubliken des Donbass vom 6 bis 11. November 2019

Quellen: offizielle Seiten der Regierungen der Volksrepubliken, dan-news, lug-info, dnr-online.ru, mptdnr.ru, Dnrailway sowie ukrinform, ria.ru und sputnik
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Nachtrag vom 6. November:

Donezker Eisenbahn installiert High-Tech-Gleiswaage
Dnrailway.ru:Am 2. November wurde im Bahnhof Charzysk eine Waage der Marke WRT-03, die einzelne Wagen oder Züge achsenweise in Bewegung wiegt, in Betrieb genommen. Den Beschluss zur Anschaffung und Installation der Waage hat die Führung der Bahn gefasst, um das Gewicht beförderter Güter zu messen und um zu verhindern, dass Wagen über ihre Tragfähigkeit hinaus beladen werden. Ein Überladen von Wagen gefährdet die Sicherheit im Zugverkehr, führt zu schnellerem Verschleiß des rollenden Materials und der Infrastruktur, führt aber auch zu verminderten Frachteinnahmen. Nach ausführlicher Erkundung des Marktes hat der Kommerzielle und Dienst für Marketing der Donezker Eisenbahn DShD einen Vertrag mit dem Entwickler und Hersteller solcher Systeme, der STATERA GmbH aus Rostow-na-Donu [RU], über Herstellung, Lieferung und Einbau einer Anlage für ein Höchstgewicht von 150 Tonnen abgeschlossen. Weil die Strecken um Ilowajsk die vom Güterverkehr am stärksten belasteten der Bahn sind, wurde beschlossen, sie in Charzysk einzubauen. Die Funktionsweise der Waage beruht auf der Umwandlung analoger Werte von Gebern über die Durchbiegung der Schienen unter der Last in digitale Signale die vom algorithmischen Programm der Waage verarbeitet und nach verschiedenen Parametern auf dem Computerbildschirm angezeigt werden. Bei der Waage dieses Typs handelt es sich um ein innovatives Produkt, das sich durch Einfachheit bei der Installation und niedrige Unterhaltskosten auszeichnet. Die Waage wiegt automatisch rund um die Uhr, ohne Mitwirkung eines Bedieners, archiviert die Resultate und synchronisiert sie mit einer Datenbank. Die Geschwindigkeit beim Wiegen soll zwischen 1,5 und 25 km/h liegen, ansonsten hat die Installation keinen Einfluss auf die zulässige Höchstgeschwindigkeit des betreffenden Gleisabschnitts.
74 Kilogramm! Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=9aSgUoBY1pw

Dienstag:

Im Kraftwerk Starobjeschewo wird das Rohrleitungssystem modernisiert
Dnr-online.ru – In der technischen Einheit Donbàssenèrgospjèzremont des staatlichen Unternehmens Enèrgija Donbàssa wurde eine neue Einrichtung zur metallischen Ummantelung von Rohrleitungsisolation in Betrieb genommen, berichtet ein Korrespondent der offiziellen Website der Republik. Gegenwärtig läuft in den Wärmekraftwerken von Enèrgija Donbàssa eine Reparaturkampagne. So wird im Block 5 des Kraftwerks Starobjeschewo die Isolation der Rohrleitungen für Wasser, Dampf, Luft und chemische Reagenzien metallisch verkleidet. Diese Ummantelung verlängert die Nutzungsdauer der eigentlichen Wärmeisolation. „Die Arbeiten in Starobjeschewo laufen schon etwa zwei Monate“, sagte Werksdirektor Walerij Bekerow. Gleichartige Arbeiten sind nach den Worten des Direktors von Donbàssenèrgospjèzremont, Pawel Golosnitschenko, auch für das Kraftwerk in Surges geplant.

Donnerstag:

Investitionsforum ermöglichte Wiederinbetriebnahme zweier Werke
Vsednr.ru – In Kürze werden in der Donezker Volksrepublik zwei Werke wiedereröffnet: das Werk für Metallwaren in Makejewka und der Maschinenbau im Petrowskij-Bezirk Donezks. Zurzeit laufen dort Rekonstruktions- und Aufbauarbeiten. Das Ministerium für Industrie und Handel der DVR berichtete, dass all das durch auf dem Internationalen Donezker Investitionsforum geschlossene Übereinkünfte möglich wurde. Auf dem Forum im Oktober wurden Vereinbarungen über insgesamt 135 Mrd. Rubel (ca. 1,9 Mrd. Euro), hauptsächlich für den industriellen Sektor, getroffen. Dazu gehören auch diese beiden Werke, die seit den Kämpfen 2014 stillgestanden haben. Der Petrowsker Maschinenbau erfüllt bereits seine ersten Aufträge über Förderanlagen. Für den anderen Betrieb, der in Makejewka über hundert Arbeitsplätze bietet, laufen Gespräche mit Zulieferern aus der Russischen Föderation, sodass wir im Dezember erste Resultate erwarten, sagte Minister Eduard Armatow. Außerdem verstärkt das Werk Silur seine Aktivitäten. Syrien ist an Stahlseilen interessiert, die dort hergestellt werden. All das unterstreicht die Bedeutung der DVR als Industriestandort, der auch ausländische Partner anzieht.

Djelò spóritsja, jésli onò po duschè – Die Sache drängt, wenn sie eine Herzensangelegenheit ist
Mpt-dnr.ru – Für heute hat das Ministerium für Industrie und Handel der DVR für Schüler der 8. und 9. Klassen der Donezker Schule № 144 eine Exkursion zur Näherei Spjèzodjèshda i (Spezialkleidung und) Unifòrma GmbH organisiert. Das hauptsächliche Ziel war, die Schüler mit einem führenden Unternehmen der Leichtindustrie unserer Stadt, dem Design, dem Zuschneiden und einer selbstbestimmten Berufswahl bekanntzumachen. Die Direktorin des Unternehmens, Iwanowa Larisa Walerjewna, betonte im Gespräch mit den Kindern, dass man sein Erwachsenenleben gut mit der Herstellung von Bekleidung verbinden könne, wenn man aufmerksam, fleißig und akkurat sei. Der Beruf sei nicht nur interessant, sondern auch auf dem Arbeitsmarkt der Republik gut gefragt. Die Teilnehmer der Exkursion sahen in der Fabrik alle Etappen der Produktion, den langen Weg eines Produkts von null auf an: Dutzende Nähmaschinen arbeiten ununterbrochen unter dem wachsamen Auge eines Technologen. Die Schüler beobachteten den Produktionsprozess mit der Vielfalt der technischen Einrichtungen, die Endkontrolle und erfuhren, dass Handarbeit in einer Näherei nur 5 bis 7% des Zeitaufwands bei der Herstellung eines Produkts ausmacht. Die Kinder fanden die Vervielfältigung der Schablonen und die Stickerei besonders interessant.
„Die Einführung in den Beruf geschieht für die Kinder nicht umsonst. Die Sache an Computerbildschirmen und Fernsehern zu sehen sei eines, den realen Vorgang etwas völlig anderes. (…). Die Aufgabe für uns Lehrer ist, das wahre Interesse der Schulabgänger bei der Berufswahl zu wecken, und nicht nur die Frage ‚Ja, so was gibt´s, könnte ich das?’“, resümierte Lehrerin Natalja Aleksejewna. Die Näherei ist ein komplexer Prozess mit vielen Mitwirkenden, und nur ihre konzentrierte Zusammenarbeit gewährleistet ein qualitativ hochwertiges Produkt.

Ausbau des Lichtwellenleiternetzes schreitet voran
Dnrailway.ru – Der Bau der Lichtwellenleiterverbindung auf der Strecke Tores – Ilowajsk (55 Kilometer) der Donezker Eisenbahn steht kurz vor der Vollendung. Die Arbeiten hatten 2018 in Debalzewo begonnen. Die neue Leitung versorgt alle Bahnhöfe mit einer stabilen schnellen Datenübertragung. Die Gesamtlänge des LWL-Netzes der Bahn beträgt damit jetzt 320 Kilometer; es verbindet alle bedeutenden Orte der Republik, entspricht internationalen Standards und erfüllt die in den Protokollen gestellten Anforderungen.

Freitag:

Dorf beim Donezker Flughafen wieder an der Stromversorgung
Dnr-online.ru – Heute haben Mitarbeiter der regionalen Energieversorgungsgesellschaft den Einwohnern der Siedlung Wesjoloje nahe dem Donezker Flughafen ‚das Licht zurückgebracht‘. Die Stromversorgung der Siedlung war seit 2014 durch die ukrainische Aggression unterbrochen. Die Wiederaufbauarbeiten im Dorf begannen 2015; es hatte stark unter den Kämpfen vor fünf Jahren gelitten, wonach Mittel aus dem humanitären Hilfsprogramm freigemacht wurden. Danach wurden die Freileitungen montiert und ein Teil der Kunden wieder angeschlossen. „Zurzeit verlegen wir die Leitungen in einer unmittelbar am Flughafen gelegenen Straße, und dann werden wieder alle Bewohner mit Strom versorgt sein“, sagte der Direktor der Direktor der Gesellschaft aus Jasinowataja, Jewgenij Ignatjew. Vor jeglichen Arbeiten musste die Örtlichkeit zur Gewährleistung sicherer Arbeitsbedingungen auf Kampfmittelfreiheit geprüft werden und alles mit der OSZE, des Gemeinsames Zentrum zur Kontrolle und Koordination und der ukrainischen Seite abgestimmt werden.

 

Standard

Presseschau vom 17.11.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends / nachts:

de.sputniknews.com: Macron will EU unabhängiger von der NATO machen
Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron will die Verteidigungskraft der EU erhöhen und damit unabhängiger vom Schutz der Nato werden. Er fordert Änderungen am Gründungsvertrag der Europäischen Union, wie die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf EU-Diplomaten berichtet.
„Dazu soll nach dem Willen der Regierung in Paris die sogenannte Beistandsklausel (Artikel 42 Absatz 7 des EU-Vertrags), die im Fall eines bewaffneten Angriffs auf ein Mitgliedsland alle anderen Staaten zur größtmöglichen Unterstützung verpflichtet, deutlich präzisiert werden“, schreibt das Blatt, ohne in Details zu gehen.
Den Angaben zufolge sollen die geforderten Maßnahmen nach Ansicht der französischen Regierung dazu führen, dass auch kleinere der NATO nicht angehörende EU-Länder wie Schweden, Finnland, Zypern, Malta, Österreich und Irland im Falle eines Angriffs wirksam unterstützt werden können.
Zuständige EU-Botschafter haben Macrons Vorschläge „bereits zweimal –zuletzt vor gut einer Woche – in Brüssel beraten“, schreibt das Blatt.
Macron: „NATO hirntot“
Am 7. November hatte Macron in einem Interview der britischen Ausgabe „The Economist“ der NATO einen „Hirntod“ bescheinigt. Er wies auch darauf hin, dass die Koordinierung zu strategischen Beschlüssen zwischen den USA und ihren NATO-Verbündeten fehlt. Europa stehe vor einem Abgrund und sollte über die Aufstockung der eigenen Verteidigungsmöglichkeiten nachdenken, betonte der französische Präsident

wpered.su: In Donezk wurde das Buch Josif Stalins „Marxismus und nationale Frage“ diskutiert
Am 16. November fand in Donezk der vierte Vortrag aus dem Zyklus „Stalinsche Lesungen -2019“ statt, bei denen Kommunisten und ihre Anhänger das Buch Josif Stalins „Marxismus und nationale Frage“ diskutierten. Moderator der Veranstaltung war der Sekretär des ZK der KP der DVR Stanislaw Retinskij, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
Bei dem Vortrag sprach Stanislaw Retinskij
über die Geschichte der Entstehung des Buches Josif Stalins, seine Bedeutung in der internationalen kommunistischen Bewegung, er lenkte die Aufmerksamkeit auf die Entstehung von Nationen.
„Eine Nation ist kein ethnisches Gebilde, wie einige Linke irrtümlicherweise annehmen, sondern eine historisch entstandene Form des Kapitalismus. Solange der Kapitalismus existiert, werden Nationen existieren. Dabei sind sie nicht irgendwie unveränderlich, ein für allemal entstanden. Heute entstehen Nationen, andere verschwinden dagegen. Nach einem Beispiel muss man nicht lange suchen. Im Ergebnis der Niederlage des Sozialismus im postsowjetischen Raum bildeten sich einige Nationen heraus, darunter die ukrainische. Aber letztere beginnt schon zu zerfallen, weil es ihr nicht gelang, sich vollständig zu formieren, was die Ereignisse des Jahres 2014 überzeugend deutlich machen“, unterstrich er.
Weiter zog der Sekretär des ZK der KP der DVR Parallelen zwischen Patriotismus und Nationalismus.
„Heute sind Patriotismus und Nationalismus im Grunde ein und dasselbe, obwohl sie verschiedene Wurzeln haben. Patriotismus entstand schon in der vorkapitalistischen Epoche
und brachte die ökonomische Verbindung des Menschen mit dem Land zum Ausdruck, Nationalismus entstand dann unmittelbar in der kapitalistischen Epoche, bei der Formierung von Nationen. Das Bürgertum hat sich die Idee des Patriotismus einfach angeeignet. Josif Stalin unterstrich in der Arbeit „Marxismus und nationale Frage“, dass der Markt eine Schule darstellt, wo das Bürgertum den Nationalismus lernt. Um als Sieger im Konkurrenzkampf hervorzugehen, muss es „seinen“ „heimatlichen“ Markt sichern“, unterstrich Stanislaw Retinskij.
Die Kommunisten erörterten auch die nationale Politik der Bolschewiki im Verlauf der Schaffung der UdSSR, die Wiedergeburt des russischen Patriotismus in den Jahren des Großen Vaterländischen Kriegs, Konflikte zwischen Nationen im postsowjetischen Raum. Die Bilanz des vierten Vortrag ziehend, unterstrich der erste Sekretär des ZK der KP der DVR Boris Litwinow, dass die Kommunisten bei der Erörterung jeder Frage, einschließlich der
nationalen, von einer Klassenposition aus an sie herangehen müssen.

de.sputniknews.com: „Gute Übung für zukünftige echte Kriege“: Westliche Staaten üben in Israel Vorgehen gegen S-400
Am Samstag sind die Militärmanöver „Blue Flag“ in Israel, an denen auch deutsche Kampfjets teilnahmen, zu Ende gegangen. Am letzten Tag wurden dabei nicht nur Luftschläge trainiert, sondern auch das Agieren gegen russische S-400-Systeme, die bei der Übung von westlichen Patriot-Systemen imitiert wurden.
Wie das Portal „Breaking Defense“ berichtet, übte die israelische Luftwaffe am Samstag zusammen mit ihren westlichen Partnern auf dem Luftwaffenstützpunkt Uvda in der Wüste Negev, weniger als 160 Kilometer vom Gazastreifen entfernt, die abschließende Etappe der internationalen Manöver „Blue Flag“.
Während dieser Manöver hatten israelische, US-amerikanische, deutsche, italienische und griechische Kampfjets, darunter die neusten F-35, tagelang Luftkämpfe und Luftangriffe gegen simulierte Luftverteidigungen geübt.
Manöver, während Krieg herrscht
Wie das Portal betont, liefen die Manöver praktisch zeitgleich zu echten Kampfhandlungen und Bombardements, die die israelische Luftwaffe auf Ziele im Gazastreifen flog.
„Die Tatsache, dass die israelische Luftwaffe parallel zu ihrer Teilnahme an den Manövern echte Luftschläge gegen Ziele in Gaza durchführen musste, war die beste Demonstration für die Funktionsweise einer fortgeschrittenen Luftwaffe“, lobte sich selbst eine israelische Quelle gegenüber „Breaking Defense“.
„Die Amerikaner und andere ausländische Piloten konnten einige der Operationen verfolgen, die hochpräzise Schläge gegen Raketenstellungen (der Palästinenser) ermöglichten“, zitiert das Portal weiter.
Besonders schwer seien in diesem Zusammenhang die Schläge gegen mobile Raketenstellungen gewesen.
Diese seien vor allem deshalb gelungen, weil die israelische Luftwaffe auch massiv Aufklärungsdrohnen eingesetzt habe, die dauerhaft den Gazastreifen überwachen und Aufnahmen in Echtzeit liefern, sodass schnelle Luftschläge auch gegen mobile Ziele möglich werden.
Zeitgleich habe man ausländischen Gästen auch zeigen können, wie die Raketenabwehrsysteme Iron Dome funktionieren, die 90 Prozent der in dieser Zeit abgeschossenen palästinensischen Raketen abgefangen hätten.
Agieren gegen russische S-400
Insgesamt hätten an den Manövern dutzende israelische Kampfjets teilgenommen, darunter die neusten F-35, sowie 34 ausländische Kampfjets, die mit zahlreichen F-16, sechs deutschen Eurofightern und anderen Flugzeugen vertreten waren.
Unter anderem hätten die teilnehmenden Jets das Agieren gegen russische Raketenabwehrsysteme S-400 geübt. Diese seien von israelischen Iron Dome und Patriot-Systemen simuliert worden.
Für Israel hätten diese Übungen eine besondere Bedeutung, da Moskau zahlreiche S-400-Systeme an die Türkei bereits liefere sowie weiteren Nahost-Staaten anbiete. Das Agieren gegen diese fortschrittlichen Abwehrsysteme müsse gelernt sein, so die Logik.
„Während die israelische Luftwaffe noch nicht mit den S-400 im Kampf konfrontiert war, sind die simulierten Schlachten eine gute Übung für zukünftige echte Kriege“, so das US-Portal abschließend über den Sinn und Zweck der Manöver.

dnr-news.com: Selensky wurde gedrängt, die Ermittlungen zu den Fällen des „Euromaidan“ nicht einzustellen
Die Beratergruppe des Anwalts, die im Fall Euromaidan die Interessen der Opfer vertritt, forderte den Präsidenten der Ukraine, Wolodymyr Selensky, auf, eine außerordentliche Sitzung der Werchowna Rada einzuberufen, um zu verhindern, dass die Ermittlungen zu den Straftaten während der Ereignisse in Kiew 2013-2014 eingestellt werden.
Am Donnerstag fand eine Aktion bei der Selensky-Regierung statt, in der die Untersuchung des EuroMaidan gefordert wurde.
„Wir fordern vom Präsidenten die Einberufung einer außerordentlichen Sitzung der Werchowna Rada und die Abstimmung über die Standards, die die Aufrechterhaltung der Ermittlungen gegen Maidan ermöglicht“, sagte die Anwaltsgruppe auf einer Facebook-Seite am Sonntag.
Die Anwälte fordern außerdem, die Euromaidan-Fälle erst nach der Einrichtung eines Büros zur Strafverfolgung zum Euromaidan vom Ermittlerstab zu übergeben und bis zur Überstellung der Ermittler von der dortigen Generalstaatsanwaltschaft an das Büro zur Strafverfolgung (GBR).
Laut der Rechtsanwältin Yevgenia Zakrevskaya wird die Untersuchung der Euromaidan-Angelegenheiten ab dem 20. November auf unbestimmte Zeit eingestellt, da die Werchowna Rada „keine Zeit hatte“, über die notwendigen Änderungen des Gesetzes über die staatliche Verantwortung abzustimmen.

de.sputniknews.com: US-Experte: Russland und China sind nicht die größten Cyberbedrohungen
Aus Sicht der US-Experten gehen von Russland und China keine großen Cyberbedrohungen aus, berichtet die Webseite Fifth Domain.
Die Experten glauben, man konzentriere sich heutzutage zu viel auf die Großmächte. Insbesondere sei dies in der Nationalen Verteidigungsstrategie der USA 2018 zu sehen: Der Fokus sei von Anti-Terror-Operationen (wie in Afghanistan) auf Bedrohungen aus Russland und China verschoben worden.
„Ich denke, die Cyberaktivität, die wir derzeit sehen, geht von kleineren oder mittleren Mächten aus: von den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar, den Philippinen, Vietnam“, sagte Brandon Valeriano, Vorsitzender der Abteilung für bewaffnete Konflikte an der US-Marine Corps Universität und Mitglied der US-amerikanischen Cyberspace Solarium Kommission, während der Konferenz „CyberCon 2019“, die am 12. November stattfand.
Valeriano zufolge sind dies die Länder, wo die Evolution der Cyberkonflikte wirklich stattfindet. Dies soll ein Weg für kleinere und weniger mächtige Gruppen gewesen sein, ihre nationalen Interessen zu verwirklichen, ohne größere Verteidigungsinvestitionen zu tätigen.
Das Ziel vieler dieser Operationen ist es laut dem Vizepräsidenten für Gefahrenerkennung aus dem Cyber-Unternehmen „Dragos“, Sergio Caltagirone, den Einfluss anderer Akteure in der Region zu verringern, die Ölpreise oder -märkte zu manipulieren oder ein Signal über ihre Absicht zu senden.
Valeriano erklärte seinerseits, dass ein Krieg mit einem Land wie Russland und China nicht am Horizont zu sein scheine. Wahrscheinlicher sei jedoch ein Ereignis, das in Syrien oder am Persischen Golf eskaliert. Darum solle man sich heute Sorgen machen.

vormittags:

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lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben einmal in den letzten 24 Stunden das „Regime der Ruhe“ im Verantwortungsbereich der LVR verletzt. Dies teilte die Vertretung der LVR im GZKK mit.
Beschossen wurde das Gebiet von Krasnyj Liman.
Geschossen wurde mit 82mm-Mörsern und Schützenpanzerwaffen.

de.sputniknews.com: Jahr der Literatur und des Theaters: Russland und Österreich fördern Dialog im Kulturbereich
Der russische Kulturminister Wladimir Medinski und der Bundesminister für Europa, Integration und Äußeres Österreichs, Alexander Schallenberg, haben am Rande des Petersburger Kulturforums eine Erklärung über das Programm des „Jahres der Literatur und des Theaters Österreich – Russland 2020/2021“ unterzeichnet. Dies meldet die Agentur RIA Novosti.
„Dies ist eine Fortsetzung unserer regelmäßigen konsequenten Arbeit auf dem Gebiet der Kultur, die im bedeutenden Maße eine Garantie und natürliche Begleitung der ausschließlichen wirtschaftlichen und diplomatischen Beziehungen darstellt, die sich in den letzten Jahren zwischen Russland und der Republik Österreich entwickelt haben“, sagte Medinski.
In den Zeiten der antirussischen Sanktionen nehme Österreich stets eine ausgewogene und unabhängige Position ein, was sich auf die erfolgreichen Beziehungen im Bereich Kultur und Wirtschaft zwischen beiden Ländern auswirke, fügte der Minister hinzu.
Am Rande des Forums sei außerdem ein Memorandum über die Durchführung des „Jahres des Kulturaustauschs“ im Zeitraum 2020-2021 mit dem südkoreanischen Ministerium für Kultur, Sport und Tourismus unterzeichnet worden. Das Dokument hätten Medinski und sein südkoreanischer Amtskollege Park Yang Woo unterschrieben, hieß es.
Teil des „Sotschi-Dialogs“
Der russische Präsident Wladimir Putin und Bundespräsident Alexander van der Bellen hatten im Mai im Schwarzmeer-Badeort Sotschi das bilaterale Gesprächsforum „Sotschi-Dialog“ eröffnet. Damals kündigten beide Seiten an, in diesem Format im Bereich Kunst, Wirtschaft, Wissenschaft und Sport enger kooperieren zu wollen.
Petersburger Kulturforum
Die Veranstaltung findet vom 14. bis 16. November zum achten Mal in St. Petersburg statt. Das Hauptthema lautet „Kulturkodizes in einer sich globalisierenden Welt“. RIA Novosti fungiert als Hauptinformationspartner des Forums.

Dnr-news.com: Pavel Klimkin sprach über den Erfolg von Wladimir Putin im Donbass
Der russische Präsident Wladimir Putin hat durch die Trennung der Kräfte im Donbass Erfolge erzielt. Eine solche Meinung äußerte der ehemalige Außenminister der Ukraine, Pavel Klimkin, in einem Interview mit Channel 24.
„Leider hat er (Putin – ca.) viele Erfolge. Dieser Erfolg muss noch verwirklicht werden, ist aber symbolisch. Der Erfolg liegt in der Tatsache, dass es eine Trennung gibt (der Truppen im Donbass – Red.), – sagte der ehemalige ukrainische Diplomat.

dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 16. November 3:00 bis 17. November 3:00
Die Vertretung der
Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 11.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse;
Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der
BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Gorlowka (Siedlung des Bergwerks 6/7), Schirokaja Balka, Jasinowataja, Spartak, Donezk (Terminal des Flughafens), Petrowskoje.
Wie zuvor mitgeteilt wurde, haben die BFU das Feuer in Richtung Gorlowka (Siedlung des Bergwerks 6/7) mit 82mm-Mörsern eröffnet.
In der Folge des Beschusses wurden schäden an einem Wirtschaftsgeäbude in der Konjew-Straße 49 festgestellt.
Außerdem wurde gestern das Feuer von Seiten der BFU in der Zone der Trennung von Kräften und Mitteln eröffnet.

Opfer unter den friedlichen Bürgern wurden bis nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 27.
Wir
erinnern daran, dass die Zahl der abgefeuerten Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik der Zahl der Geschosse im täglichen Bericht eingeht.
In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 92.
Ab 01:01 am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.

de.sputniknews.com: Nach scharfer Nato-Kritik: Macron will mit Allianz-Partnern Grundsätzliches besprechen
Der französische Präsident Emmanuel Macron will Berichten zufolge beim Gipfel der Nato in London eine Grundsatzdebatte führen.
Das Spitzentreffen findet am 3. und 4. Dezember statt. Dabei müsse auch über den Sinn der Militärallianz sowie geografische und operative Prioritäten gesprochen werden, meldet die DPA unter Verweis auf Kreise des Élyséepalastes.
Darüber hinaus soll ein Gespräch zwischen Macron und der deutschen Bundeskanzlerin, Angela Merkel (CDU), zur Vorbereitung des Gipfels geplant sein. Ein Termin wurde jedoch nicht genannt.
Macron will für die EU mehr Unabhängigkeit von der Nato
Wie die deutsche Zeitung „Welt am Sonntag“ früher unter Berufung auf EU-Diplomaten schrieb, wolle Frankreichs Staatschef die Verteidigungskraft der EU erhöhen und damit unabhängiger vom Schutz der Nato werden. Macron fordere Änderungen am Gründungsvertrag der Europäischen Union.
Nato „hirntot“
Am 7. November hatte Macron in einem Inteiew der britischen Zeitung „The Economist“ der Nato einen „Hirntod“ bescheinigt. Er wies außerdem darauf hin, dass die Koordinierung zu strategischen Beschlüssen zwischen den USA und ihren Nato-Verbündeten fehle.
Europa stehe vor einem Abgrund und sollte über die Aufstockung der eigenen Verteidigungsmöglichkeiten nachdenken, betonte der französische Präsident. Die Vereinigten Staaten seien kein zuverlässiger Partner mehr.
Führende Politiker anderer Nato-Länder kontern Macron
Merkel wies die Einlassung Macrons mit deutlichen Worten zurück. In einem in der Online-Ausgabe der deutschen Zeitung „Der Spiegel“ veröffentlichten Gastbeitrag warb Deutschlands Außenminister, Heiko Maas (SPD), für eine starke Nato. Eine Außen- und Sicherheitspolitik ohne Washington wäre „unverantwortlich“, eine „Entkopplung europäischer und amerikanischer Sicherheit gefährlich“.
Der türkische Präsident, Recep Tayyip Erdogan, zeigte sich über Macrons Nato-Kritik empört. Dies sei „inakzeptabel“, sagte Erdogan laut dem Weißen Haus nach dem Treffen mit US-Präsident, Donald Trump, am 13. November in Washington.

nachmittags:

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 17.11.2019
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Kämpfer 11 Mal das Feuer auf Gebiete von Ortschaften der Republik eröffnet.
In Richtung Gorlowka haben Strafsoldaten Schapowalows aus der 59. Brigade Schirokaja Balka und das Gebiet der Siedlung des Bergwerks 6/7 in Gorlowka mit 82mm-Mörsern, Antipanzergranatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen, in der Folge wurde ein Wohnhaus in der Konjew-Straße 49 beschädigt.
In Richtung Donezk haben Kämpfer Martschenkos aus der 28. und Iwanows aus der 56. Brigade der BFU die Gebiete von Jasinowataja, Spartak, Kaschtanowoje und des Flughafens von Donezk mit 82mm-Mörsern, automatischen Granatwerfern,großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben Kämpfer des kommissarischen Kommandeurs der 128. Brigade Gontscharuk das Gebiet von Petrowskoje mit 82mm-Mörsern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
Insgesamt haben die ukrainischen Kämpfer auf das Territorium der Republik
27 verschiedene Geschosse abgefeuert.
Informationen über Zerstörungen von Objekten der zivilen Infrastruktur und Verletzte unter der friedlichen Bevölkerung werden noch ermittelt.
Die Verteidiger Republik kontrollieren die Handlungen des Gegners an der gesamten Kontaktlinie und halten dabei das Regime der Feuereinstellung ein.
Nach wie vor bemerken wir eine Aktivierung der ukrainischen Radikalen in den Gebieten der Abschnitte zur Trennung von Kräften und Mitteln. Neben der Durchführung von Terrorakten gegen Personal der BFU und provokativen Beschüssen von Mitarbeitern des Zivilschutzministeriums, die Minenräumarbeiten im Gebiet von Petrowskoje erledigen, hat eine nicht weniger wichtige Bedeutung die ideologische Bearbeitung sowohl der Bevölkerung als auch der Soldaten. Dabei werden verzerrte Informationen genutzt, die die für die ukrainische Gesellschaft schmerzlichsten Themen betreffen. Namentlich die Vorbereitung und Durchführung von Verhandlungen im „normannischen Format“, die Vereinbarung der „Formel Steinmeiers“ durch die ukrainische Seite, den Abzug von Truppen im Gebiet der OOS und die Abschaffung sozialer Ermäßigungen für Teilnehmer an Kriegshandlungen. Dazu wird an den Stationierungsorten der Einheiten breit eine anschauliche, gegen die Regierung gerichtete Agitation (Flugblätter) eingesetzt. Hauptthematik ist der „Verrat W. Selenskijs am ukrainischen Volk“ mit Aufrufen an die ukrainischen Soldaten, die Befehle des Kommandos zum Abzug von Truppen zu sabotieren.
Um eine Destabilisierung der Lage und gesetzeswidrige Entscheidung zum Schaden der Sicherheitsinteressen der Ukraine zu verhindern, wurde den Kommandeuren der Einheiten befohlen, mit dem Personal Aufklärungsarbeit zu betreiben, die auf die Vermittlung der offiziellen Positionen der Staatsführung in Fragen der Außen- und Innenpolitik der Ukraine gerichtet ist, den Mechanismus der Realisierung und die zu erwartenden Ergebnisse der Maßnahmen, die zur Beendigung des bewaffneten Konflikts im Donbass eingesetzt werden, zu erklären, an die Verantwortlichkeit im Falle der Nichtausführung der Befehle der Führung zu erinnern.
Gleichzeitig stellen wir weiter die Ankunft nationalistischer Einheiten an der Kontaktlinie und von ihnen begangene Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung fest. So wurde in Kirillowka in Richtung Mariupol die Ankunft der 23. Brigade der Nationalgarde der Ukraine bemerkt. Zur Unterbringung des Kommandostabs dieser Brigade wurde das Gebäude des einzigen Kindergarten
s in dem Bezirk gewählt. Außerdem haben sich nach der Ankunft der Nationalgardisten die Fälle gehäuft, dass örtliche Einwohner Minen und andere Sprengeinrichtungen in der Nähe von Wohngebieten gefunden haben. Trotz der Empörung der Bürger und Beschwerden an das übergeordnete Kommando spitzt sich die Lage in dem Bezirk weiter zu.

de.sputniknews.com: Russland kann Türkei bei Schaffung von Kampfjet fünfter Generation helfen
Russland ist bereit, die Türkei bei der Schaffung eines nationalen Jagdflugzeugs der fünften Generation mit Technologie zu unterstützen. Dies erklärte Dmitri Schugajew, Direktor der Föderalen Behörde für militärtechnische Zusammenarbeit, gegenüber Journalisten auf der am Sonntag in Dubai eröffneten Airshow 2019.
„Wir haben unseren türkischen Partnern in diesem Bereich (bei der Schaffung eines türkischen Jagdflugzeugs der fünften Generation – Anm. d. Red.) aus der Sicht verschiedener Systeme etwas zu bieten. Sie haben auch große Erfolge erzielt. Wir können ihnen bedeutend helfen“, sagte Schugajew.
Die Lieferungen der neuesten russischen S-400-Luftabwehrsysteme, die zu einer Krise in Ankaras Beziehungen zu Washington geführt hatten, begannen Mitte Juli. Laut Präsident Recep Tayyip Erdogan werden die S-400 im April nächsten Jahres voll einsatzbereit sein. Die Vereinigten Staaten forderten, den Deal aufzugeben und im Gegenzug Patriot-Systeme zu übernehmen, wobei sie gedroht hatten, den Verkauf der neuesten F-35-Kämpfer an die Türkei zu verzögern oder gar abzusagen sowie Sanktionen gemäß CAATSA (das Gesetz „Über die Bekämpfung der amerikanischen Gegner durch Sanktionen“) zu verhängen. Ankara weigerte sich, Zugeständnisse zu machen.

de.sputniknews.com: Gelieferte S-400 sollen zum Frühjahr für Flugabwehr der Türkei einsatzbereit sein
Das Flugabwehr-Raketensystem S-400 wird von der türkischen Armee bis zum Frühjahr 2020 in Dienst gestellt, und die Ausbildung türkischer Spezialisten soll bis Ende 2019 abgeschlossen werden. Dies sagte Dmitri Schugajew, Direktor der föderalen Behörde für militärtechnische Zusammenarbeit, gegenüber Journalisten auf der Airshow 2019 in Dubai.
„Der S-400-Vertrag mit der Türkei wird routinemäßig ausgeführt. Bis Ende des Jahres werden wir die Ausbildung der türkischen Fachleute abschließen. Bis zum Frühjahr wird das System im Gefechtseinsatz sein. Alles läuft nach Plan“, sagte Schugajew
Die Lieferungen der neuesten russischen S-400-Luftabwehrsysteme, die zu einer Krise in Ankaras Beziehungen zu Washington geführt hatten, begannen Mitte Juli. Laut Präsident Recep Tayyip Erdogan werden die S-400 im April nächsten Jahres voll einsatzbereit sein. Die Vereinigten Staaten forderten, den Deal aufzugeben und im Gegenzug Patriot-Systeme zu übernehmen, wobei sie gedroht hatten, den Verkauf der neuesten F-35-Kampfjets an die Türkei zu verzögern oder gar abzusagen sowie Sanktionen gemäß CAATSA (dem Gesetz „Über die Bekämpfung der amerikanischen Gegner durch Sanktionen“) zu verhängen. Ankara weigerte sich jedoch, Zugeständnisse zu machen.

Mil-lnr.info: Erklärung des Offiziers des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR I. M. Filiponenko
In den letzten 24 Stunden
haben die ukrainischen Streitkräfte einmal das Territorium der Republik beschossen.
In Richtung Slawjanoserbsk haben Soldaten der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte auf Befehl des Kriegsverbrechers Wojtschenko das Gebiet von Karsnyj Liman mit 82mm-Mörsern und Schützenpanzern beschossen und 6 Mörsergeschosse und zehn Granaten abgeschossen.
Informationen über Zerstörungen von Objekten der zivilen Infrastruktur und Verletzte unter der friedlichen Bevölkerung werden noch ermittelt.
Die BFU nutzen weiter Objekte der zivile
r Infrastruktur zur Stationierung von Waffen und Militärtechnik.
Unsere Aufklärung bemerkt die Stationierung von einem Antipanzergeschütz MT-12 „Rapira“ des Kalibers 100mm, das der 14. Brigade gehört, bei Priwolje.
Diese Information wird auch von OSZE-Beobachtern bestätigt. Wir schließen nicht aus, dass die genannte Waffe von ukrainischen Kämpfern für Beschüsse von Ortschaften der Republik verwendet wird.
Auf dem Hintergrund der anhaltenden Konflikte in den USA zwischen dem Präsidenten und politischen Kräften bei der Lösung der Frage bezüglich der Wiederaufnahme der Militärhilfe für die Ukraine haben besonders begabte Brigadekommandeure der ukrainischen Streitkräfte nicht
s Klügeres erdacht, als amerikanische Fahnen auf ihren Positionen zu hissen.
So haben am 16. November die „Patrioten der Ukraine“ und Kommandeure der 14. und 59. Brigade Wojtschenko und Schapowalow befohlen, US-Fahnen im Gebiet von Krymskoje und Mironowskij zu hissen. Mit solchen Aktivitäten versuchen die nicht weitsichtigen ukrainischen Heerführe
r um jeden Preis die Aufmerksamkeit ihrer Schutzherren zu erregen und ihnen zu verstehen zu geben, dass sie voll und ganz zu allem bereit sind, um ein Almosen von der Herrenhand zu erhalten.
Aber wenn sich diese miesen Kommandeure wenigstens an ein bisschen aus dem Schulunterricht in solch einem Fach wie Geschichte erinnern würden, so wüssten sie, dass d
as Hissen einer Fahne dieses oder jenes Staates auf einem Abschnitt oder einem Objekt deren Zugehörigkeit gerade zu diesem Staat symbolisiert, dessen Flagge über ihnen weht…
Mit solchen Handlungen demonstrieren die ukrainischen Kommandeure offen, unter wessen Führung und allseitiger Unterstützung der Krieg im Donbass geführt wird und auch, wem namentlich der militärische Konflikt im Osten des europäischen Kontinents nützt.
Außerdem muss die Aufmerksamkeit darauf gerichtet werden, dass die Fahnen am Vortag des Besuchs des amerikanischen Journalisten Hoffman Wayne von der angesehenen amerikansichen Zeitung New York Times gehisst wurden, der zur Arbeit in die Brigaden der BFU, die zur operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ gehören, gekommen ist. So hoffen Wojtschenko und Schapowalow darauf, dass ihre Bestrebungen von dem amerikanischen Korrespondenten nicht unbe
achtet bleibt und eine breite Öffentlichkeit Amerikas erfährt, wie sehr es in der Ukraine geliebt und erwartet wird.

de.sputniknews.com: Pjöngjang bezeichnet UN-Resolution zu Menschenrechten in Nordkorea als Provokation
Die UN-Resolution zur Verurteilung der Menschenrechtsverletzungen in der Demokratischen Volksrepublik Korea ist laut dem Außenministerium des Landes eine Provokation. Dies berichten internationale Medien am Sonntag übereinstimmend.
Die UNO sei eine „Marionette“, die unter Befehl der Vereinigten Staaten handele, was durch die Annahme der Resolution erneut bewiesen worden sei.
„Der dritte Ausschuss der 74. Tagung der UN-Generalversammlung verabschiedete unter Druck eine Resolution zu Menschenrechtsverletzungen in der DVRK. Zweifellos betrachten wir diese Resolution als eine bedenkenlose politische Provokation feindlicher Mächte, die darauf abzielt, unser politisches System gewaltsam und vollständig zu zerstören, und wir verurteilen sie strikt“, heißt es in der Erklärung des nordkoreanischen Außenministeriums, die der Nachrichtenagentur RIA Novosti vorlag.
Die Verringerung des Umfangs der Militärübungen zwischen den USA und Südkorea habe Pjöngjang anfangs als ein Zeichen für den Wunsch Amerikas nach einem Dialog und dem Abbau der Spannungen betrachtet. Allerdings habe diese Resolution eindeutig gezeigt, dass die Vereinigten Staaten weiterhin „davon träumen, das politische System der DVRK zu zerstören“.
Der dritte Ausschuss der UN-Generalversammlung für soziale, humanitäre und kulturelle Angelegenheiten habe am 14. November eine Resolution verabschiedet, in der die DVRK für schwere Menschenrechtsverletzungen verantwortlich gemacht werde. Das Dokument sei zum 15. Mal in Folge verabschiedet worden. Die UN-Generalversammlung werde es voraussichtlich nächsten Monat genehmigen.
Laut der Nachrichtenagentur Yonhap erklärte der Botschafter der DVRK bei den Vereinten Nationen, Kim Song, die Resolution habe nichts mit dem echten Schutz der Menschenrechte zu tun, und die angeblichen Verstöße seien von Nordkoreanern vorgetäuscht worden, die aus dem Land geflohen wären, nachdem sie Verbrechen begangen hätten.

de.sputniknews.com: „Grober Fehler“: So bewertet Lukaschenko Nicht-Einladung Russlands zu Weltkriegsgedenkfeier
Polen hat laut dem weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko einen „groben Fehler“ begangen, indem es den russischen Präsidenten Wladimir Putin nicht zur Gedenkfeier anlässlich des Beginns des Zweiten Weltkrieges vor 80 Jahren eingeladen hat.
„Wenn Sie meine Meinung darüber wissen wollen, dass Polen den russischen Präsidenten nicht eingeladen hat, muss ich sagen, dass es euer gröbster Fehler war. Der gröbste (Fehler) ist es, den Russen, den Präsidenten Russlands, nicht einzuladen. Und alle (sowjetischen) Republiken spielten eine große Rolle bei der Befreiung Polens vom Nationalsozialismus, und plötzlich keine Einladung (…). Sie haben das Falsche getan“, antwortete Lukaschenko am Sonntag in Minsk auf eine Frage polnischer Journalisten.
Keine Einladung für Putin
Die polnische Führung hatte die Gedenkfeiern anlässlich des 80. Jahrestages des Ausbruchs des Zweiten Weltkrieges in Form eines Treffens der derzeitigen „Verbündeten und Partner“ von Warschau aus der EU und den Nato-Mitgliedsstaaten veranstaltet. Die Entscheidung, keine Vertreter Russlands einzuladen, hatte der Leiter der polnischen Präsidialkanzlei, Krzysztof Schersky, damit erklärt, dass im Jahr 1939 angeblich das Völkerrecht verletzt worden sei.
Das russische Außenministerium hatte diese Entscheidung als Verfälschung der Geschichte bezeichnet, die „auf dem Gewissen der derzeitigen polnischen Regierung bleiben wird“. Laut dem Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, können Gedenkveranstaltungen in jedem Land der Welt, die dem Jahrestag des Großen Vaterländischen Krieges und Zweiten Weltkrieges gewidmet sind, ohne die Beteiligung der Russischen Föderation nicht als vollwertig angesehen werden.

de.sputniknews.com: Restaurierung der Notre-Dame: Frankreich lädt russische Experten ein
Frankreichs Botschafterin in Russland, Sylvie Bermann, hat die Einladung russischer Fachleute zur Teilnahme am Wiederaufbau der Kathedrale Notre-Dame bestätigt, in der im April ein verheerender Brand ausgebrochen war.
Die französische Seite pflege in der Frage des Wiederaufbaus von Notre-Dame Kontakte zu Russland, gab Bermann bei einem Besuch in der westsibirischen Stadt Chanty-Mansijsk (Jugra) am Samstag vor der Presse bekannt.
„Wir sind bereit, mit Russland zusammenzuarbeiten, wir haben sie offiziell eingeladen und sind dankbar, dass sie uns helfen“, so die Diplomatin.
Sie sei „berührt“, dass Russen in der Zeit des Unglücks Mitgefühl gezeigt hätten.
Moskau bietet selbst die Hilfe an
Dass Frankreich seine Absicht bekräftigte, Russland offiziell zur Teilnahme an der Restaurierung der Kathedrale Notre-Dame einzuladen, teilte Michail Schwydkoi, Sonderbeauftragter des russischen Präsidenten für internationale kulturelle Zusammenarbeit, zuvor gegenüber der Agentur RIA Novosti mit.
Schwydkoi zufolge wurden im Laufe des Jahres Verhandlungen darüber geführt. Dabei habe Moskau selbst seine Hilfe angeboten. Die Entscheidung von Paris zeuge von der Anerkennung der Verdienste der russischen Wissenschaft.
Hilfe bei der Restaurierung der Kathedrale sowie der Spendensammlung wurde auch von internationalen Organisationen und großen Unternehmen angeboten.
Wie lange wird der Wiederaufbau dauern?
Der französische Präsident Emmanuel Macron hatte seine Absicht angekündigt, Notre-Dame innerhalb von fünf Jahren wiederaufzubauen. Experten zweifeln allerdings an dem Fünf-Jahres-Ziel: Angesichts der Komplexität der Aufgabe müsse man eher zehn bis 15 Jahre veranschlagen.
Brand in Notre-Dame
Der schwere Brand in der Kathedrale Notre-Dame war am 15. April ausgebrochen und hatte das historische Bauwerk im Zentrum von Paris schwer beschädigt. Das Feuer hatte den Dachstuhl zerstört, die Außenmauern stark beschädigt und den Dachreiter zum Einsturz gebracht. Jedoch sind laut den Feuerwehrleuten die Struktur von Notre-Dame und die Hauptkunstwerke erhalten geblieben.
Die Pariser Staatsanwaltschaft gab als mögliche Ursachen des katastrophalen Großbrandes unter anderem auch eine nicht ganz ausgelöschte Zigarette und eine defekte Stromleitung an.

Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK:
Wie zuvor mitgeteilt wurde, haben die BFU heute um 12:15 das Feuer aus Richtung Krasnogorowka in Richtung Staromichajlowka mit Schützenpanzern, automatischen Granatwerfern, großkalibrigen und Schusswaffen eröffnet.
In der Folge des Beschusses wurde ein Schaden an einer tragenden Wand eines Wohnhauses in der Frunse-Straße 14 festgestellt.
Opfer unter den friedlichen Bürgern wurden bisher nicht festgestellt. Genauere Informationen werden ermittelt.

Rusvesna.su: Das kann nicht sein: Der engste Verbündete Selenskys erwies sich als US-Bürger
David Arahamia, Vorsitzender der Fraktion „Diener des Volkes“ in der Rada, hat den Status einer US Person – dieser Begriff wird in Bezug auf US-Bürger verwendet.
Dies schrieb der ehemalige Abgeordnete und Parteimitglied Lyashko Igor Mosiychuk auf seiner Seite im sozialen Netzwerk.
Gemäß seinen Worten wird die Staatsbürgerschaft des Abgeordneten durch einen entsprechenden amerikanischen Pass bestätigt, der auf den Namen David Arakhamiya ausgestellt ist.
„Die Präsenz des US-amerikanischen Staatsbürgers bei Arahamia wurde 2010 während des Gerichtsverfahrens gegen das Microsoft-Unternehmen TemplateMonster (Mitbegründer – der US-amerikanischer Staatsbürger David Arahamia) festgestellt. David Arahamia erhielt die amerikanische Staatsbürgerschaft als Mitbegründer der amerikanischen Firma Template Monster, in der er sieben Jahre lang tätig war und die später an einen privaten Investmentfonds verkauft wurde “, schreibt Mosiychuk…

de.sputniknews.com: Nur in diesem Fall kriegt Türkei russische Su-57-Kampfjets – Behörde
Russland kann die Tarnkappen-Jets der 5. Generation Su-57 erst dann der Türkei liefern, sobald die eigene Armee voll versorgt ist. Dmitri Schugajew, Direktor der für militärtechnische Zusammenarbeit zuständigen russischen Behörde FSWTS, hat sich dazu am Sonntag bei der Internationalen Luftfahrtmesse Dubai Airshow 2019 gegenüber Reportern geäußert.
„Die Frage einer möglichen Lieferung von Su-57 an die Türkei kann erst dann in Betracht gezogen werden, wenn der anfängliche Bedarf der russischen Armee an Kampfjets der fünften Generation gedeckt sein wird“, sagte Schugajew.
Russland sei bereit, die Lieferung von Kampfflugzeugen des Typs Su-35 an die Türkei zu prüfen, wenn Ankara Interesse daran zeigen werde.
Türkisches Interesse an Su-57 und Su-35
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte im August die Luftfahrtshow MAKS 2019 gemeinsam mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin besucht. Erdogan habe Interesse für die russischen Kampfjets Su- 35 und Su-57 gezeigt, hieß es damals. Danach hatte der türkische Staatschef erklärt, dass er die Möglichkeit eines Kaufs von Su-35 und Su-57 nicht ausschließe, sollten sich die USA weigern, die F-35-Jets an die Türkei zu liefern.
Die Dubai Airshow 2019
Die Internationale Dubai Airshow (Vereinigte Arabische Emirate, VAE) die zu den fünf größten Luft- und Raumfahrtmessen der Welt gehört, findet vom 17. bis 21. November bereits zum 16. Mal statt und verspricht, die größte Veranstaltung in ihrer mehr als 30-jährigen Geschichte zu werden: Es ist die Teilnahme von 1.300 Ausstellern aus mehr als 60 Ländern angekündigt worden.
Auch der russische Rüstungskonzern Rosoboronexport wird mit dabei sein und unter anderem öffentlich eine Präsentation zum Thema „Russische Drohnen-Abwehr-Systeme“ durchführen.

de.sputniknews.com: Nach Zwischenfall in Meerenge von Kertsch: Russland übergibt festgesetzte Kriegsschiffe an Ukraine
Die bei einem Zwischenfall in der Meerenge von Kertsch vor einem Jahr beschlagnahmten Schiffe der ukrainischen Marine haben am Sonntag nach Angaben aus Sicherheitskreisen einen Hafen der Halbinsel Krim verlassen. Für Montag ist die Übergabe in neutralen Gewässern des Schwarzen Meeres geplant.
Die Kriegsschiffe „Nikopol“ und „Berdjansk“ sowie der Schlepper „Jany Kapu“ hatten am 25. November 2018 die russische Staatsgrenze in der Nähe der Krim verletzt und waren als Folge von russischen Spezialkräften festgesetzt worden.
„Geste des guten Willens“
Sergej Tsekow, Mitglied des Ausschusses für internationale Angelegenheiten im russischen Föderationsrat, sieht die Entwicklung als „eine Geste des guten Willens“.
„Mit dieser Geste zeigen wir, dass wir bereit sind, die Beziehungen zur Ukraine und den Dialog mit der Ukraine zu normalisieren“, sagte er gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Novosti.
Besuch aus Deutschland
Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) reist an diesem Montag zu Gesprächen in die Ukraine, um weitere Schritte in dem Konflikt auszuloten. Über die bis Dienstag angesetzte Reise informierte der ukrainische Botschafter in Deutschland, Andrij Melnyk, am Sonntag bei Twitter.
24 Matrosen freigelassen
Die 24 nach dem Zwischenfall inhaftierten Matrosen waren Anfang September im Rahmen eines Gefangenenaustausches zwischen Russland und der Ukraine freigekommen.
Der russische Präsident Wladimir Putin und sein ukrainischer Amtskollege Wladimir Selenski betonten später in einem Gespräch, die gegenseitige Freilassung nach der Formel 35 gegen 35 sei von großer Bedeutung für die „Normalisierung und Gesundung der bilateralen Beziehungen“ gewesen.

rusvesna.su: Die Übergabe der ukrainischen Kriegsschiffe aus der Bucht von Kertsch: exklusives Filmmaterial
Die gepanzerten Artillerie-Schiffe „Berdyansk“ und „Nikopol“ wurden 2018 wegen Verletzung der Staatsgrenze der Russischen Föderation festgesetzt.
Die ukrainischen kleinen gepanzerten Artillerie-Schiffe Berdyansk und Nikopol sowie der Schlepper Yany Kapu, die 2018 wegen der Verletzung der Staatsgrenze festgesetzt wurden, wurden in Begleitung der Küstenwache aus der Bucht von Kertsch eskortiert. Dies berichtete der Korrespondent von „Swjesda“ vom Ort des Geschehens.
Während dieser ganzen Zeit standen die Schiffe und der Schlepper der ukrainischen Marine angekettet am Grenzkontrollpier, und jetzt haben sie zum ersten Mal seit vielen Monaten die Liegeplätze verlassen.
Im weiteren werden „Berdyansk“, „Nikopol“ und „Yana Kapu“ zum Ankerplatz geschleppt, wo die Schiffe auf die ukrainische Seite verlagert werden.
Berichten zufolge sind bereits zwei weitere Schlepper und ein Such- und Rettungsschiff zum festgelegten Punkt vorgerückt, um die Boote zum Hafen von Odessa zu eskortieren.
https://tvzvezda.ru/news/vstrane_i_mire/content/201911171223-wZgQE.html

abends:

de.sputniknews.com: Indien verzögert Unterzeichnung des Hubschrauberabkommens mit Russland
Indien verzögert die Unterzeichnung einer festen Vereinbarung über den Kauf von 140 russischen Hubschraubern, obwohl alle Informationen hierzu vorgelegt sind. Dies teilte Reuters am Sonntag mit unter Berufung auf den Chef von Russian Helicopters, Andrej Boginski.
Die Gründe für die Verzögerung seien der russischen Seite nicht bekannt.
„Wir haben signifikante Erfolge erzielt und dem indischen Verteidigungsministerium alle Informationen zur Verfügung gestellt. Leider gibt es von indischer Seite keinen effizienten und schnellen Weg“, sagte Boginski gegenüber Reuters auf der Dubai Air Show.
Außerdem wird Indien Boginski zufolge zugutekommen, wenn der geplante Auftrag über 100 Drehflügler für die indische Marine mit einem Auftrag über 140 Drehflügler für die indische Armee kombiniert werden könnte.
Indien und Russland unterzeichneten 2015 im Rahmen des „Make in India“-Programms des indischen Premierministers Narendra Modi einen Vertrag über die Lieferung von 140 KA 226T-Hubschraubern. Dabei sollte Russland 60 Hubschrauber nach Indien liefern, während der Rest in Indien zusammengebaut und hergestellt werden sollte.
Laut Boginski haben die beiden Länder auch Vorgespräche über die Lieferung von über 100 KA 226-T-Hubschraubern für die indische Marine geführt.
Russian Helicopters gehört dem staatlichen russischen Konglomerat Rostec. Zivile Hubschrauber machen etwa 30-35 Prozent des Gesamtumsatzes des Unternehmens aus, während die restlichen 65-70 Prozent Militärhubschrauber seien.

 

Standard

Presseschau vom 16.11.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Außer der Reihe – Lesetipp:

de.sputniknews.com: Gigantisches Sowjethospital Beelitz-Heilstätten – auferstanden aus Ruinen?
Von Armin Siebert
Die Beelitzer Heilstätten sind nicht nur Pflegestätte für Hitler und Honecker, sondern das größte sowjetische Militärhospital außerhalb der UdSSR gewesen. Nach dem Abzug der Roten Armee 1994 ist das gigantische Areal in einen Dornröschenschlaf gefallen.
Heute ist ein Teil des Geländes wieder Klinik, das Herzstück jedoch wird gerade erst wachgeküsst…
https://sptnkne.ws/Axf5

abends / nachts:

de.sputniknews.com: Trump-Vertrauter Stone in Russland-Affäre schuldig gesprochen
Der langjährige Vertraute von US-Präsident Donald Trump, Roger Stone, ist in Zusammenhang mit der Russland-Affäre in allen sieben Anklagepunkten schuldig gesprochen worden. Das entschied eine Geschworenenjury am Freitag in Washington, wie der TV-Sender Fox News berichtete.
Nach zweitägigen Beratungen sah es die Jury als erwiesen an, dass der 67 Jahre alte Stone unter anderem Falschaussagen gemacht und Ermittlungen der Justiz behindert hatte. Der Ex-Berater wies alle Vorwürfe zuvor zurück.
Schwere Vorwürfe
Stone war im Januar in Florida festgenommen und später unter Auflagen freigelassen worden. Hintergrund ist die Arbeit von Sonderermittler Robert Mueller dazu, ob es im Präsidentenwahlkampf 2016 Absprachen des Trump-Lagers mit Vertretern Russlands gab. Stone hatte 2015 für Trump gearbeitet – bei den Vorbereitungen für den Wahlkampf 2016. Er stand auch danach weiter in engem Kontakt mit ihm, als eine Art informeller Berater.
Muellers Team wirft Stone vor, vor dem US-Kongress falsche Angaben dazu gemacht zu haben, was er über den Hackerangriff auf E-Mail-Konten der Demokraten während des Wahlkampfes 2016 wusste. US-Geheimdienste machen Russland für diesen Angriff verantwortlich. Außerdem soll Stone einen anderen Zeugen bedrängt haben, falsche Angaben in der Sache zu machen.

ukrinform.de: Berlin: Neue Vorwürfe gegen Russland im Fall MH17 gravierend
Berlin habe die neuen Erkenntnisse der gemeinsamen Ermittlungsgruppe (JIT) über die Beteiligung Russlands am Abschuss des malaysischen Flugzeugs MH17 zur Kenntnis genommen und halte dies für sehr ernst, erklärte heute auf einem Briefing in Berlin die Sprecherin des deutschen Auswärtigen Amtes, Maria Adebahr, berichtet die Ukrinform-Korrespondentin in Deutschland.
„Aus unserer Sicht sind die nun erhobenen Vorwürfe gegen Russland gravierend“, sagte sie.
Russland solle konstruktiv an der Aufklärung dieses Verbrechens mitarbeiten, betonte die deutsche Diplomatin.
Am 14. November hat das Ermittlungsteam im Fall MH17 Gespräche der DNR-Oberhäupter („DNR“ – selbsterklärte „Volksrepublik DNR“) mit russischen hochgestelltem Beamten öffentlich gemacht, die beweisen, dass Befehle, auch für die tägliche Verwaltung der „DNR“, für administrative, finanzielle und militärische Angelegenheiten, aus Moskau kamen. Die Untersuchung ergab auch, dass die Mittel für die Verbindung, die von den Oberhäuptern der Terrormilizen benutzt wurden, höchstwahrscheinlich von der Russischen Föderation zur Verfügung gestellt worden waren. JIT betont ferner, dass die „DNR“-Oberhäupter einen engen Kontakt zu Vertretern der russischen Behörden in Bezug auf die Militärunterstützung pflegten.

de.sputniknews.com: US-Grenzsoldat in Arizona schießt auf russischen Staatsbürger
Ein russischer Staatsbürger soll versucht haben, die Grenze zwischen Mexiko und den USA illegal zu überqueren, und wurde dabei von einem US-Grenzsoldaten angeschossen. Dies meldet der Grenzschutz des US-Bundesstaates Arizona.
Der Mann soll versucht haben, die Grenze allein zu passieren. Zunächst habe ein US-Grenzsoldat versucht, ihn festzunehmen. Dabei sei es zu einer „physischen Auseinandersetzung“ gekommen, und der Grenzsoldat habe seine Schusswaffe gegen den russischen Staatsbürger eingesetzt.
​Der Mann sei später mit einem Hubschrauber zu einem Krankenhaus in der Hauptstadt Phoenix gebracht worden. Seine Verletzungen seien nicht lebensgefährlich.
Das FBI und der US-Grenzschutz untersuchen derzeit den Vorfall.

vormittags:

de.sputniknews.com: Angriffe auf zivile Ziele in Syrien: UN-Kommission untersucht sieben Vorfälle – Agentur
Die UN-Kommission für die Untersuchung von Luftangriffen auf zivile Ziele im Nordwesten Syriens ist dabei, die Umstände von sieben Vorfällen dieser Art zu untersuchen. Dies teilt die Agentur RIA Novosti unter Berufung auf eigene Quellen bei den Vereinten Nationen am Samstag mit.
Demnach untersucht die Kommission sieben Vorfälle im Nordwesten Syriens, von denen sich drei in der Provinz Idlib ereignet haben sollen.
Was die Zwischenfälle in Idlib anbetreffe, handle es sich um bei militärischen Operationen beschädigte oder zerstörte Einrichtungen, die auf der Liste zur Konfliktentschärfung (Dekonflikting) standen oder von den Vereinten Nationen unterstützt wurden, zitiert die Agentur eine Quelle.
Zwischen den Vereinten Nationen und den Parteien in Syrien besteht ein System der Konfliktentschärfung. Im Rahmen dieses Systems stellt die Uno die Standortdaten von Einrichtungen bereit, die als zivil gelten. Damit soll sichergestellt werden, dass sie im Laufe von Kriegshandlungen nicht beschädigt werden. Laut Wassili Nebensja, dem russischen UN-Botschafter, war diese Praxis erfolgreich, als diese Daten von UN-Mitarbeitern oder deren Partnern vor Ort vorgelegt wurden. Ihm zufolge gibt es in Idlib derzeit keine UN-Mitarbeiter.
Vorsätzliche Fehlinformation über Luftangriffe
Hinsichtlich der Vorwürfe von Angriffen auf angeblich zivile Ziele stellte der russische UN-Botschafter fest, dass das russische Militär viele Beispiele für absichtlich falsche Informationen aufgedeckt hätte. Demnach hätten die Koordinaten von zivilen Objekten in der von der Uno erhaltenen Liste nicht dem tatsächlichen Standort der für die Konfliktentschärfung vorgesehenen Einrichtungen entsprochen.
Darüber hinaus wies Nebensja darauf hin, dass die UN-Kollegen im Juli 2019 ein Verzeichnis von elf Objekten zur Verfügung gestellt bekamen, mit dem Hinweis, diese seien durch Luftangriffe beschädigten worden. Daraufhin habe das russische Militär die Objekte inspiziert. Die Fotos, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten aufgenommen worden seien, würden davon zeugen, dass die Ziele nicht aus der Luft angegriffen wurden.
Uno gründet Kommission
Im September gab UN-Generalsekretär António Guterres die Zusammensetzung einer internen Kommission bekannt, die Luftangriffe auf die zivile Infrastruktur im Nordwesten Syriens untersuchen soll. Zuvor hatten zehn Sicherheitsratsmitglieder – Frankreich, Großbritannien, die USA, Peru, Belgien, Polen, die Dominikanische Republik, Deutschland, Indonesien und Kuwait – einen Antrag auf eine solche Untersuchung gestellt.
Kritik aus Moskau
Das russische Außenministerium hatte die Entscheidung des UN-Generalsekretärs als provokativ bezeichnet. Darüber hinaus hat Russland die Befugnisse von António Guterres in Frage gestellt, solche Entscheidungen ohne die Zustimmung des Sicherheitsrates treffen zu dürfen.
Auch Dmitri Polanski, der stellvertretende UN-Vertreter Russlands, hatte sich kritisch dazu geäußert. Moskau bezweifle, dass dieser Schritt tatsächlich auf eine Untersuchung und nicht auf haltlose Vorwürfe gegenüber Russland und Syrien abziele, sagte Poljanski Anfang August.
„Ich möchte nicht ins Detail gehen, aber wir glauben, das war ein Fehler. Wir bedauern, dass einige Länder, die tatsächlich keinen Frieden für Syrien wollen, Druck auf den Generalsekretär ausgeübt haben“, fügte er hinzu.

Telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK: In den letzten 24 Stunden wurden keine Beschüsse von Seiten der BFU auf das Territorium der LVR festgestellt.

de.sputniknews.com: Kampfjet F-35: Ein Amerikaner mit russischer DNA?
30 Jahre nach dem Erstflug des sowjetischen Senkrechtstarters Jak-141 gelingt dem US Marine Corps mit einer F-35B der Senkrechtstart vom Deck eines Flugzeugträgers. Das Portal „The National Interest“ berichtet, wie das sowjetische VTOL-Programm dem Kampfjet von Lockheed Martin zum Vertikalflug verholfen hatte.
Die Jak-141 hatte anfänglich Probleme zu überzeugen. Der schlechte Ruf ihrer Vorgängerin hing ihr an: Die Jak-38 war bei den sowjetischen Militärs ebenso beliebt wie ein „Haufen Hundekot“ – so nannten die ranghohen Sowjetoffiziere die Maschine unter sich, schreibt „NI“.
Denn das VTOL-System der Jak-38 funktionierte zwar, aber es mangelte dem Jagdbomber an Reichweite und Schlagkraft (zumal im Vergleich mit der britischen „Harrier“). Auch fehlte ein verlässliches Radar. Den grausigen Schleudersitz der Jak-38 sollte man gar nicht erst erwähnen: Kampfpiloten müssen an dem automatischen Rettungskatapult zu Tode verzweifelt sein, so oft wie sie ohne Vorwarnung aus den Maschinen geschleudert wurden.
Die Jak-141 wurde speziell dafür entworfen, die Nachteile der Jak-38 auszugleichen, insbesondere bei Reichweite und Geschwindigkeit. Zwei Prototypen flogen 1987 – und brachen mehrere Weltrekorde. Laut dem Entwickler (Jakowlew) war die Jak-141 das erste Flugzeug, das einen Senkrechtstart und einen Überschallflug schaffte.
Allerdings wurde das Programm beerdigt, als einer der beiden Prototypen bei der Landung auf dem Flugzeugträger „Admiral Groschew“ im September 1991 explodiert war. Das Ende der Sowjetunion hätte dem Programm den Rest gegeben, wäre ein Multimilliarden-Konzern aus den USA nicht gewesen, schreibt „The National Interest“.
Top-Secret-Projekt in aller Öffentlichkeit‘
Der Rüstungsgigant Lockheed Martin pumpte nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion Geld in das Jak-141-Programm. Nicht selbstlos natürlich, sondern mit dem Ziel, an die Geheimnisse der ehemals sowjetischen Flugzeugkonstrukteure heranzukommen, so das Portal.
1991 unterzeichneten Jakowlew und Lockheed Martin ein Abkommen, welches bis 1995 vor der Öffentlichkeit verborgen blieb. Gegenstand der Vereinbarung war eine Finanzierung für zusätzliche Jak-141-Prototypen. Auch die Vorführung des letzten verbliebenen Prototyps auf der Farnborough Airshow 1992 war Teil der Abmachung.
Selbstverständlich hatte Lockheed Martin keinerlei Intention, die Produktion der Jak-141 für den Export zu fördern. Als Deckmantel für die Beschaffung wichtiger Testdaten aus dem Jak-141-Programm machte der Vertrag für das US-Unternehmen weitaus mehr Sinn, schreibt „NI“.
Besonders wertvoll für die Amerikaner waren die ergiebigen Daten aus den VTOL-Versuchen, die die Sowjets über die Jahre der Arbeit mit den Prototypen gesammelt hatten. Das waren die kritischen Datensätze, die dazu beitrugen, das Antriebssystem zu entwerfen, das die F-35 im Kern ausmacht.
Die F-35 hebt ab
1995 wird die Zusammenarbeit von Lockheed Martin und Jakowlew öffentlich gemacht. Bereits 1997 wird sie eingestellt, offiziell. Das spezifische Design der Jak-141 lebt indes weiter, schreibt das Magazin.
Als Lockheed Martin 1994 eine VTOL-Variante seines X-35-Demonstrators für das Joint Strike Fighter-Programm des Pentagons vorschlägt, unterscheidet sich deren Triebwerksdesign radikal von dem ursprünglichen Entwurf, den der US-Konzern vor der Kooperation mit Jakowlew beim Pentagon eingereicht hatte. Bezeichnet wird das neue Design als „ASTOVL Configuration 141“ – wobei die Namensähnlichkeit mit der Jak-141 auch Zufall sein kann, schreibt „The National Interest“.
Um es deutlich zu sagen: Der Gesamtentwurf der F-35 ist nicht dem Design der Jak-141 nachgebildet, so das Portal. Die sowjetische Maschine nutzt eine andere Stabilisierungsmethode (s. die beiden vorderen Düsentriebwerke) und weist ein abweichendes aerodynamisches Profil auf.
Aber es ist nahezu sicher, so das Magazin, dass die Daten aus dem sowjetischen VTOL-Projekt in die Entwicklung der Senkrechtstartvariante der F-35 eingegangen sind. Das bedeutet wiederrum, dass die F-35 ihre Existenz zumindest teilweise einem Waffenprogramm aus der Sowjetära verdankt. Als technische Vorgängerin der F-35 kann die Jak-141 nicht angesehen werden, eine russische DNA hat der amerikanische Joint Strike Fighter offenbar aber, schreibt „The National Interest“.

dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 15. November 3:00 bis 16. November 3:00
Die Vertretung der
Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 11.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse;
Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der
BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Dolomitnoje, Alexandrowka, Jasnoje, Petrowskoje, Nowaja Marjewka, Oktjabrj, Leninskoje, Sachanka.
Opfer unter den friedlichen Bürgern und Schäden an ziviler Infrastruktur wurden bis nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 92.
Wir
erinnern daran, dass die Zahl der abgefeuerten Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik der Zahl der Geschosse im täglichen Bericht eingeht.
In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 83.
Ab 01:01 am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.

nachmittags:

ukrinform.de: Explosionen in Balakleja: Verwaltungschef kündigt „Lokalisierung des Problems“ an
Untersuchungsführer des Staatlichen Ermittlungsbüros der Ukraine (DBR) und die Führung des Generalstabs der Streitkräfte der Ukraine haben vorerst nur Vermutungungen, was den Tod der Sprengstofftechniker bei der planmäßigen Munitionsentsorgung im Waffenlager in Balakleja verursacht hat.
Dies erklärte der Verwaltungschef Charkiw Oleksij Kutscher, meldet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Was mir mitgeteilt wurde, sind alles vorläufige Angaben, nur Versionen und Vermutungen. Ich möchte darauf hinweisen, dass das Problem derzeit lokalisiert ist. Personen, die sich um die Beseitigung der Folgen kümmern, versichern, dass es keine Fortsetzung geben werde. Das ist das Wichtigste, was ich möchte, dass die Einwohner hören“, sagte Kutscher.
„Am Ereignisort sind die Vertreter des Militärdienstes für Rechtsordnung in den Streitkräften der Ukraine und die Vertreter der Rechtsschutzorgane im Einsatz. Ermittelt werden Ursachen und Umstände des Zwischenfalls. Auf dem Gelände der Militäreinheit werden Ermittlungshandlungen vorgenommen“, heißt es.
Im Generalstab wurde hingewiesen, dass sich bei der planmäßigen Entsorgung der Munition im Waffenlager in Balakleja, die man nicht befördern darf, am 15. November um 14:30 Uhr 20 Explosionen ereigneten. Zwei Sprengstofftechniker kamen ums Leben, weitere fünf erlitten Verletzungen verschiedensten Grades – einer wurde mittelgradig und drei wurden leicht verletzt.
Die Untersuchungsführer des Staatlichen Ermittlungsbüros der Ukraine in der Region Poltawa leiteten eine vorgerichtliche Untersuchung zum Tod und zu den Verletzungen der Armeeangehörigen ein.

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 16.11.2019
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Kämpfer 11 Mal das Feuer auf Gebiete von Ortschaften der Republik eröffnet.
In Richtung Gorlowka haben Strafsoldaten Schapowalows aus der 59. Brigade Dolomitnoje mit 82mm-Mörsern, automatischen und Antipanzergranatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Donezk haben Kämpfer Martschenkos aus der 28. die Gebiete von Alexandrowka mit automatischen Granatwerfern,großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben Kämpfer der 36. Brigade Gnatows und des kommissarischen Kommandeurs der 128. Brigade Gontscharuk die Gebiete von Petrowskoje, Jasnoje, Nowaja Marjewka, Leninskoje, Oktjabrj und Sachanka mit 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, automatischen Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
Insgesamt haben die ukrainischen Kämpfer auf das Territorium der Republik
92 verschiedene Geschosse abgefeuert.
Informationen über Zerstörungen von Objekten der zivilen Infrastruktur und Verletzte unter der friedlichen Bevölkerung werden noch ermittelt.
Die Verteidiger
der Republik kontrollieren die Handlungen des Gegners an der gesamten Kontaktlinie und halten dabei das Regime der Feuereinstellung ein.
Das ukrainische Militärkommando desinformiert weiter die Öffentlichkeit über Fälle nicht kampfbedingter Verluste unter dem Personal der BFU. So hat sich gestern im Vorfeld des Besuchs einer Kommission in den Raketenartilleriewaffenlagern in Balakleja vorhersehbar ein Brand von Munitionslagern ereignet, in dessen Ergebnis fünf Soldaten starben und neun verletzt wurden. Das Verteidigungsministerium der Ukraine seinerseits verschwieg diese Verluste und erklärte, dass es planmäßige Maßnahmen zur Entsorgung von Munition waren. Aber als sie erkannten, dass es nicht gelingen wird, das Geschehen zu verschweigen und unter Druck der Öffentlichkeit erklärte der Stab der ukrainischen Streitkräfte, dass es vier Verletzte im Ergebnis einer Detonation von Munition gegeben habe.
Außerdem ereignete sich gestern auf der Straße Odessa – Nowoasowsk im Berdjanskij-Bezirk ein Verkehrsunfall unter Beteiligung von Soldaten, die mit einem KRAS-Fahrzeug transportiert wurden. In der Folge des Verkehrsunfalls starben zwei Soldaten und vier wurden verletzt. Diese Verluste wurde
n auch gegenüber der Öffentlichkeit verheimlicht.
Im ganzen ist die Thematik der nicht kampfbedingten Verluste nach wie vor ein „Kopfschmerz“ für das ukrainische Militärkommando. Übrigens hat der Stab der OOS bis heute keine Erklärung zum Terrorakt gegen den Kommandeur der 128. Gebirgssturmbrigade abgegeben, in dessen Folge Korostelew schwer verletzt wurde. Und über einfache tote Soldaten zu sprechen lohnt sich schon gar nicht. Das Anwachsen der Zahl nicht kampfbedingter Verluste führte dazu, dass das Kommando der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“ am 21. November auf Basis der Blutbank des zentralen Bezirkskrankenhauses von Pokrowsk einen Tag des Blutspenders geplant hat. In diesem Zusammenhang wurden die Kommandeure der 92., 56. und 28. Brigade angewiesen, 100 Prozent des Personals für diese Maßnahme heranzuziehen.
Gleichzeitig unterlässt der Gegner die Versuche, die Spannung entlang der Kontaktlinie zu steigern, nicht. Seit der Trennung von Kräften und Mitteln im Gebiet von Petrowskoje am 9. November werden praktisch täglich provokative Beschüsse, darunter auch Scharfschützenfeuer von Seiten der BFU, festgestellt, was die OSZE-Mission auch mehrfach in ihren Berichten festgestellt hat. Nicht vom Kommando der OOS kontrollierte nationalistische Banden können sich nach wie vor nicht mit der Realisierung des Prozesses einer friedlichen Regelung des Konflikts abfinden und versuchen auf jegliche Weise, die Lage im Gebiet des Trennungsabschnitt zu verschärfen. Dabei bemerken wir eine aktive Heranziehungen ukrainische
r Massenmedien („1+1“, „5. Kanal“, „ICTV“) durch die Radikalen, um inszenierte Reportagen über die Verletzung der Verpflichtungen zur Einhaltung des Regimes der Ruhe durch die Volksmiliz der DVR zu erstellen.

de.sputniknews.com: Türkei will S-400 einsetzen – trotz Androhung von US-Sanktionen
Die Türkei beabsichtigt laut dem Leiter des Sekretariats der Verteidigungsindustrie, Ismail Demir, die von Russland erworbenen S-400-Luftabwehrsysteme trotz der Androhung von US-Sanktionen einzusetzen.
Nach seinen Worten, sei es unlogisch, S-400 zu kaufen und diese nicht zu nutzen. Russisches Personal werde nicht in ihren Betrieb einbezogen, diese Systeme würden keine Bedrohung für die Nato darstellen, äußerte er gegenüber dem TV-Sender CNN Turk.
Er ergänzte, dass die Türkei anstrebe, die Streitigkeiten mit den Vereinigten Staaten beizulegen, und daher bereit sei, US-amerikanische Patriot-Systeme zu günstigen Konditionen zu erwerben und sie zusammen mit den russischen Luftabwehrsystemen zu verwenden.
Die Lieferungen der neuesten russischen S-400-Luftabwehrsysteme, die zu einer Krise in Ankaras Beziehungen zu Washington geführt hatten, begannen Mitte Juli. Laut Präsident Recep Tayyip Erdogan werden die S-400 im April nächsten Jahres voll einsatzbereit sein. Die Vereinigten Staaten forderten, den Deal aufzugeben und im Gegenzug Patriot zu übernehmen, wobei sie gedroht hatten, den Verkauf der neuesten F-35-Kämpfer an die Türkei zu verzögern oder gar abzusagen sowie Sanktionen gemäß CAATSA (das Gesetz „Über die Bekämpfung der amerikanischen Gegner durch Sanktionen“) zu verhängen. Ankara weigerte sich, Zugeständnisse zu machen.

ukrinform.de: Yovanovitch dementiert unter Eid „Liste der unberührbaren“
Die frühere Botschafterin der USA in Kyjiw Marie Yovanovitch dementierte entschlossen unter Eid die Erklärungen des Ex-Generalstaatsanwalts der Ukraine Juri Luzenko, dass sie ihm angewiesen habe, wer nicht zu verfolgen sei.
Dies erklärte Yovanovitch bei den Aussagen im Kongress im Rahmen der Untersuchung für ein Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Donald Trump, meldet der eigene Ukrinform-Korrespondent .
Yovanovitch machte zugleich deutlich, sie hätte die Haltung der USA unterstützt, dass „Rechtsstaatlichkeit herrschen sollte und die ukrainischen Rechtsschutzorgane, Staatsanwälte und Richter aufhören sollten, ihre Befugnisse als politische Waffe gegen ihre Gegner selektiv einzusetzen“.
Wie berichtet, erklärte der Generalstaatsanwalt der Ukraine Luzenko in seinem Interview für „The Hill“t, die US-Botschafterin in der Ukraine Marie Yovanovitch hätte ihm eine Liste der Personen übergeben, die sein Amt nicht verfolgen dürfe.
Wie Ukrinform berichtete, werden im US-Repräsentantenhaus die öffentlichen Anhörungen bei den Impeachment-Ermittlungen gegen Präsident Trump abgehalten.

de.sputniknews.com: Mindestens 10 Tote und Dutzende Verletzte bei Bombenexplosion in Nordsyrien
Bei einer Bombenexplosion in der nordsyrischen Stadt al-Bab am Samstag sind nach vorläufigen Angaben zehn Menschen ums Leben gekommen und mindestens 15 weitere verletzt worden. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf das türkische Verteidigungsministerium. Die Opferzahl wird aktualisiert.
Die türkische Nachrichtenagentur Anadolu berichtete indes über 18 Tote und mindestens 30 Verletzte. Der Vorfall ereignete sich demnach auf einem Parkplatz, wo ein in einem Auto versteckter Sprengsatz detoniert war.
Bei den Opfern handelt es sich laut dem Bericht um Zivilisten. Durch die Explosion wurden unter anderem weitere in der Nähe geparkte Autos und ebenso Gebäude beschädigt. Die Sicherheitskräfte waren am Samstag mit einem Großaufgebot im Einsatz. Wer für den Angriff verantwortlich ist, war zunächst unklar.
Die Ermittlungen zu den Hintergründen laufen.
Türkische Militäraktion in Nordsyrien
Wie die türkische Zeitung „Hürriyet” schreibt, waren die türkischen Truppen zunächst im Jahr 2016 in al-Bab eingerückt, um dort gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat”* zu kämpfen.
Am 9. Oktober dieses Jahres waren sie in Nordsyrien einmarschiert und hatten die Offensive „Friedensquelle” begonnen. Diese richtet sich gegen IS-Terroristen sowie die im Land verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK, die seit 1984 für eine kurdische Autonomie im Südosten der Türkei kämpft.
Wegen einer Verbindung zur PKK werden auch die von der Kurdenmiliz YPG angeführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) von Ankara als Terroristen eingestuft.
*Terrororganisation, in Deutschland und Russland verboten

Mil-lnr.info: Erklärung des Offiziers des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR I. M. Filiponenko
In den letzten 24 Stunden wurden keine Beschüsse des Territoriums der LVR von Seiten der BFU festgestellt.
Die ukrainischen Streitkräfte stationieren weiter Waffen und Militärtechnik in den Gebieten von Ortschaften und gefährden damit friedliche Einwohner.
Im Gebiet von Rubeshnoje ist die Stationierung von zwei Abwehrraketenkomplexen 9K35 „Strela-10“ zu bemerken. In den Gebieten von Popasnaja und Solotoje-2 die Stationierung von zwei Schützenpanzern.

Die Informationen werden auch von Beobachtern der OSZE-Mission bestätigt.
Das Kommando der OOS nutzt weiter kontrollierte Massenmedien zur Erstellung von inszenierten Materialien, um die Volksmiliz der LVR erdachter Provokationen und Beschüsse zu beschuldigen.

Nach Informationen einer Quelle war vom 12. bis 14. November auf den Positionen der 59. Panzergrenadierbrigade im Gebiet von Swetlodarsk und Luganskoje die Arbeit von Journalisten der Fernsehsender „112“, „News One“ und „ICTV“ zu bemerken sowie von Korrespondenten der westlichen Informationsagenturen „France Presse“ und „The New York Times“. Die Arbeit der Massenmedien wurde von einem Offizier des 74. Zentrums für informationspsychologische Operationen koordiniert.
Auf dem Hintergrund der Instabilität der Entscheidungen über die Fortsetzung der Militärhilfe für die Ukraine von Seiten der USA unternimmt die Führung der „unabhängigen Ukraine“ verzweifelte Versuche, um diese Frage positiv zu entscheiden. Unter anderem werden in den ukrainischen Streitkräften aktiv die Ermittlungen zu Fällen von Diebstahl zuvor von den USA gelieferten Waffen und Militärtechnik fortgesetzt.
Nach Informationen einer Quelle im Stab der OOS ist seit dem 13. November in den Einheiten der 46. Luftsturmbrigade die Arbeit einer Kommission der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ zu bemerken, deren Ziel die Durchführung einer Inventarisierung von Waffen, Militärtechnik und Munition ist, darunter Nachtsichtgeräte, die den ukrainischen Streitkräften im Rahmen internationaler Militärhilfe geliefert wurden. Es muss angemerkt werden, dass die Mitglieder der Kommission in wenigen Arbeitstagen in ihren Akten einen Fehlbestand an Waffen über eine Gesamtsumme von mehr als 800.000 Griwna erfassten. Der Brigadekommandeur Kotenko und sein für die Bewaffnung zuständiger Stellvertreter wurden in den Stab der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ einbestellt, um Erklärungen abzugeben.
Der moralisch-psychische Zustand der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte in der OOS-Zone bleibt auf einem niedrigen Niveau, in der Folge wächst die Zahl der Fälle eigenmächtigen Verlassens des Truppenteils stark.
Vom 12. bis 15. November war in den Einheiten der 59. Panzergrenadierbrigade die Arbeit von Mitarbeitern des militärischen Rechtsordnungsdienstes und der Militärkommandantur zur Überprüfung der Anwesenheit des Personals festzustellen. In der Folge der Kontrolle von 22 Fälle von eigenmächtigen Verlassen des Truppenteils durch Soldaten der Brigade festgestellt, über die kein Bericht des Brigadekommandos an den übergeordneten Stab erfolgt war.

de.sputniknews.com: US-Militärs testen russischen Panzer T-80
Die Militärs der US-amerikanischen Panzerbrigade Greywolf haben den russischen Panzer T-80U getestet. Ein Video ist auf dem Twitter-Account der Militäreinheit veröffentlicht worden.
Die Manöver fanden in Südkorea statt. Die südkoreanische Armee verfügte mit dem Stand von 2017 über 80 solche Panzer.
Der T-80U ist der Hauptkampfpanzer der T-80-Panzerfamilie. Das Kampfgewicht der Maschine beträgt 46 Tonnen. Der Panzer ist mit dem Lenkwaffensystem Reflex-M und dem Waffensteuerungssystem „Irtysch“ ausgestattet.
T-80U Panzer sind seit 1985 in Betrieb. Neben Russland und Südkorea verfügen auch die zyprischen Streitkräfte über solche Kampffahrzeuge.
https://twitter.com/3rd8cav/status/1195152842157244416

ukrinform.de: Büro des Präsidenten bestätigt Normandie-Treffen am 9. Dezember
Das Treffen der Staatschefs der Ukraine, Deutschlands, Frankreichs und Russlands im Normandie-Format findet am 9. Dezember statt.
Dies geht aus der Mitteilung des Büros des Präsidenten auf Twitter hervor.
„Der Präsident der Ukraine Wolodymyr Selenskyj hat ein Telefonat mit dem Präsidenten der Französischen Republik, Emmanuel Macron, geführt. Das Treffen der Staatschefs der Ukraine, Deutschlands, Frankreichs und Russlands im Normandie-Format findet am 9. Dezember statt. Die Einzelheiten des Gesprächs werden später bekanntgegeben“, heißt es.
Inzwischen hat der Präsident Russlands Wladimir Putin am 14. November neue Forderungen bezüglich des Donbass geäußert und erklärt, dass es notwendig sei, Truppen entlang der gesamten Entflechtungslinie abzuziehen und das Gesetz über den besonderen Status des Donbass zu verlängern.

Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Wie zuvor mitgeteilt wurde, haben die BFU heute um 11:32 und um 11:50 das Feuer aus Richtung Wiktorowka und Bogdanowka auf Petrowskoje aus der Zone der Trennung von Kräften und Mitteln heraus eröffnet.
Wir merken an, dass heute gemäß dem Zeitplan am Abschnitt der Trennung von Kräften und Mitteln Nr. 3 „Petrowskoje – Bogdanowka“ die Minenräumungsmaßnahmen fortgesetzt werden.
Solche provokativen Beschüssen können zu Verletzung oder Tod von technischen Kräften des Zivilschutzministeriums und anderer an dem Prozess beteiligten Spezialisten führen, die seit dem 13. November unmittelbar an der Minenräumung, der Beseitigung explosiver Objekte und dem Monitoring der Situation an dem Pilotabschnitt beteiligt sind.
Wir erinnern daran, dass dies nicht der erste Fall ist, dass die BFU das Regime der Feuereinstellung in diesem Gebiet verletzten. Seit dem 10. November wurden sieben Beschüsse festgestellt, vier davon innerhalb des Abschnitts.

ukrinform.de: Premier und IWF-Mission erörtern neues Finanzierungsprogramm
Der ukrainische Ministerpräsident Olexij Hontscharuk und die Finanzministerin der Ukraine Oxana Markarowa trafen sich mit dem Leiter der Mission des Internationalen Währungsfonds in der Ukraine, Ron van Roden, und dem Ökonomen der Mission, Gabor Pula.
Während des Treffens diskutierten die Parteien über die Bedingungen zur Eröffnung des neuen 3-jährigen Programms für die erweiterte Finanzierung, teilte das Regierungsportal am Samstag mit.
Der Chef der IWF-Mission betonte die Bedeutung der Reformen, die die ukrainische Regierung in letzter Zeit erfolgreich durchgeführt habe und äußerte die Hoffnung auf Unterstützung und Beschleunigung deren Tempos.

Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Wie zuvor mitgeteilt wurde, haben die BFU heute um 13:15 das Feuer aus Richtung Majorsk in Richtung Gorlowka (Siedlung des Bergwerks 6/7) mit 82mm-Mörsern eröffnet.
In der Folge des Beschusses wurde ein Wirtschaftsgebäude in der Konjew-Straße 49 beschädigt.
Opfer unter den zivilen Bürgern wurden nicht festgestellt.

 

Standard

Presseschau vom 15.11.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


Außer der Reihe – Lesetipp:

de.sputniknews.com: Schweizer Suworow-Preis für russische Innovationsprojekte zum neunten Mal vergeben
Russische Innovationsprojekte zur Erleichterung der Kommunikation für taubblinde Menschen und effizientere Diagnostik und Behandlung von Tumorkrankheiten sowie das Modell einer auf Aquaponik basierten organischen Hightech-Agrarproduktionsanlage, mit der sechsmal so viel Gemüse je Quadratmeter geerntet werden kann, haben den Suworow-Preis erhalten.
https://sptnkne.ws/AwGm


abends / nachts:

de.sputniknews.com: BRICS-Gipfel in Brasilien: Putin gibt Pressekonferenz
Der russische Präsident Wladimir Putin beantwortet am Donnerstag am Rande des BRICS-Gipfels in Brasilien die Fragen der Journalisten. Die Staats- und Regierungschefs der aufstrebenden Wirtschaftsnationen der BRICS-Vereinigung haben sich in der brasilianischen Hauptstadt versammelt, um ihre Zusammenarbeit in mehreren Bereichen zu koordinieren.
Auf der Tagesordnung stehen unter anderem Themen wie Rüstungskontrolle und Terrorbekämpfung.
https://www.facebook.com/sputnik.deutschland/videos/493831521234807/


armiyadnr.su: Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR
Nach dem Terrorakt gegen den Kommandeur der 128. Gebirgssturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte Oberst Korostelew, der von Nationalisten als Rache für den Abzug von Kräften und Mitteln im Gebiet von Petrowskoje begangen wurde, ist eine Verstärkung des bewaffneten Konflikts zwischen ukrainischen Truppen und Radikalen festzustellen.
So hat es heute einen aufsehenerregenden Fall im Gebiet von Kamenka gegeben, das von der ukrainischen Seite als einer der möglichen folgenden Abschnitte zur Trennung von Kräften und Mitteln gesehen wird. Zwischen ukrainischen Soldaten und Kämpfern nicht kontrollierter bewaffneter nationalistischer Formationen fand ein Gefecht statt. Infolge des Beschusses von Seiten der Radikalen mit Antipanzergranatwerfern und großkalibrigen Maschinengewehren verbrannten in einem der Häuser am Rand der Sommerhaussiedlung mindestens vier Soldaten der 92. mechanisierten Brigade lebendig.
Auf Anweisung des Kommandeurs der ukrainischen Besatzungskräfte Krawtschenko wurde der Kommandeur der 92. Brigade Kokorjew mit einer Spezialgruppe mit der Aufgabe die Lage zu stabilisieren in dieses Gebiet geschickt. Dafür wurde ihm erlaubt, alle vorhandenen Kräfte und Mittel gegen die außer Kontrolle geratenen nationalistischen Kämpfer einzusetzen.


de.sputniknews.com: Moskau weist neue Vorwürfe zum MH17-Abschuss ab
Moskau hat neue Vorwürfe internationaler Ermittler zum Abschuss der malaysischen Passagiermaschine MH17 erneut abgewiesen. „Das Urteil war gleich gefällt worden. Alles andere bedeutet eine Anpassung des Materials an das Urteil“, erklärte die amtliche Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, am Donnerstag in Moskau.
Das nun präsentierte Material solle lediglich „die Taktik der Anklage“ belegen. Die vom internationalen Untersuchungsteam JIT veröffentlichten Daten müssten zuerst von Experten überprüft werden, sagte sie.
„Wir leben in einer Welt, die gegen Fake-News kämpft. Zu diesem Thema (MH17) wurden bereits mehrmals erlogene Meldungen in die Welt gesetzt, die nach ein-zwei Monaten gebührend eingeschätzt wurden… Sollen wir jetzt das politisch einschätzen, was zuerst Experten prüfen sollten?“, fragte Sacharowa.
Tragödie von MH17
Eine malaysische Boeing-Maschine war am 17. Juli 2014 im Raum von Donezk abgestürzt. Alle 298 Insassen an Bord kamen ums Leben. Das JIT behauptet, dass der Jet von einer Buk-Rakete der in Kursk dislozierten 53. Luftabwehrbrigade der russischen Streitkräfte abgeschossen wurde, was bislang nie bewiesen werden konnte.
Russlands Vize-Generalstaatsanwalt Nikolai Winnitschenko zufolge hatte Russland der niederländischen Seite Daten russischer Radare übermittelt, die die Zugehörigkeit der Rakete zur Ukraine eindeutig belegen. Aber das Material wurde von den Ermittlern ignoriert.
Neue Vorwürfe gegen Russland
Am Donnerstag hatten Ermittler in den Niederlanden neue schwere Vorwürfe gegen Russland erhoben. Die Verbindungen zwischen der Führung der „Separatisten“ in der selbst ernannten Republik Donezk und Russland seien enger als bisher bekannt, teilte Andy Kraag vom Untersuchungsteam JIT in einer Videobotschaft mit.
Zudem machte das JIT Telefonmitschnitte publik, auf denen unter anderem Wladislaw Surkow, Berater von Präsident Wladimir Putin, zu hören sein soll. Diese Mittschnitte sowie Zeugenaussagen und sonstiges Material würden belegen, dass „der russische Einfluss weit über Militärhilfe hinaus ging“, hieß es.


de.sputniknews.com: Fast alle Aufgaben in Syrien erfüllt – Putin
Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Donnerstag am Rande des BRICS-Gipfeltreffens die Lage in Syrien bewertet. Laut dem Präsidenten hat Russland dort fast alle Aufgaben erfüllt.
„Was Russlands Interessen anbelangt, so bestanden diese darin, Russland und seinem Territorium das Eindringen einer großen Anzahl von geschulten und vorbereiteten Kämpfern mit Kriegserfahrung zu ersparen. In dieser Hinsicht kann nicht behauptet werden, dass alle Aufgaben zu hundert Prozent erfüllt worden sind, aber im Großen und Ganzen schon“, sagte Putin in einer Pressekonferenz im Anschluss an das BRICS-Gipfeltreffen.
Für alle Staaten bestehe die Gefahr des Eindringens von Terror-Kämpfern. Das betreffe auch die EU-Länder sowie die USA. Alle seien in Gefahr, deshalb müsse mit vereinten Kräften vorgegangen werden.
Putin lobte unter anderem den Beitrag der USA zur Terrorismus-Bekämpfung in Syrien. Er fügte hinzu, dass die internationale Koalition in Syrien jahrelang „nicht von der Stelle gekommen“ sei, bis sich schließlich Russland in die Sache eingeschaltet habe.
Die Staats- und Regierungschefs der aufstrebenden Wirtschaftsnationen der BRICS-Vereinigung hatten sich am Donnerstag in der brasilianischen Hauptstadt versammelt, um ihre Zusammenarbeit in mehreren Bereichen zu koordinieren.


vormittags:

de.sputniknews.com: Russland ruft USA zur Rückgabe von Erdölfeldern an Syrien auf
Die Vereinigten Staaten müssen Ölfelder an Syrien zurückgeben, wie der Vize-UN-Botschafter Russlands, Dmitri Poljanski, bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates erklärte. Washingtons Vorgehen sehe für die Bürger dieses Landes wie ein „Raub“ aus.
„Syrien soll unverzüglich von einer illegalen ausländischen Militärpräsenz befreit werden, auch wenn wichtige Ressourcen für unsere amerikanischen Kollegen wie Erdöl auf dem Spiel stehen“, so der Diplomat.
Das syrische Erdöl gehöre nicht den USA, sondern den Bürgern dieses Landes, in deren Augen das Vorgehen Washingtons wie „Plünderung und Raub“ anmute.
Die Rückgabe der Erdölfelder an syrische Behörden „wäre ein realer Beitrag der USA zu Bemühungen um eine humanitäre Mithilfe für die Bevölkerung dieses Landes“.
Syrische Ölfelder im US-Visier
Etwa 90 Prozent der syrischen Ölförderung konzentriert sich auf das östliche Euphrat-Ufer.
Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf lokale Quellen gemeldet, dass die USA mit dem Bau von zwei neuen Militärbasen in der ölreichen Provinz Deir ez-Zor im Nordosten Syriens begonnen haben. Demnach sollen die Vereinigten Staaten gepanzerte Militärfahrzeuge, schwere Waffen und Munition in die Region geschickt haben.
Amerikanische Militärs bleiben teilweise in Syrien
Der Pentagon-Chef bestätigte am 25. Oktober, dass Washington Truppen nach Nordost-Syrien schicken würde, um den Schutz der dortigen Ölfelder vor Terroristen der Terrormiliz IS („Islamischer Staat“; auch Daesh) zu sichern. Diese Entscheidung hebt den vorherigen Beschluss der USA von Anfang Oktober teilweise auf, ihre Streitkräfte aus der Region abzuziehen.


Telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK:In den letzten 24 Stunden wurde kein Beschuss von Seiten der BFU auf das Territorium der LVR festgestellt.


de.sputniknews.com: USA drohen Ägypten mit Sanktionen wegen Kaufs von Su-35
Das Pentagon und das US-Außenministerium haben Ägypten in einem gemeinsamen Schreiben gedroht. Sollte die ägyptische Regierung Su-35-Kampfjets kaufen, dann würden Sanktionen auf sie warten, schrieb das „Wall Street Journal“.
Nach Angaben der Zeitung hatten am Mittwoch der Außenminister, Mike Pompeo, und der Verteidigungsminister die Drohung in Briefform verschickt. Im Schreiben drängten sie den ägyptischen Verteidigungsminister, vom Deal für den Kauf der russischen Su-35-Kampfjets abzusehen.
„Wichtige neue Waffengeschäfte mit Russland würden zumindest den Austausch militärischer Informationen mit den USA und die militärische Unterstützung der USA für Ägypten erschweren“, zitierte die Zeitung am Donnerstag aus dem Brief, der ihr vorliegt.
Das Schreiben warnte auch vor dem „Risiko einer Sanktionierung Ägyptens“, falls es die Lieferung „wichtiger neuer russischer Rüstungsgüter akzeptiert“.
Eine persönliche Warnung an den Luftwaffenchef
Das Pentagon warnte auch den Chef der ägyptischen Luftwaffe persönlich vor den möglichen Folgen eines Waffendeals, so die Zeitung. Das Schreiben wurde laut „Wall Street Journal“ an dem Tag verschickt, als der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu auf Amtsbesuch in Kairo war.
Mitte März hatte die russische Zeitung „Kommersant“ unter Berufung auf Quellen berichtet, dass Russland und Ägypten ein Abkommen über die Lieferung von mehreren Dutzend Su-35-Maschinen unterzeichnet hätten. Die Summe der Lieferungen beläuft sich auf circa zwei Milliarden US-Dollar, so die Zeitung. Die Lieferungen selbst würden bereits in den Jahren 2020-2021 beginnen, hieß es in der Zeitung.
Die Sanktionen selbst würden mittels des CAATSA-Gesetzes durchgesetzt. Das CAATSA- („Countering America’s Adversaries Through Sanctions Act“) Sanktionsgesetz wurde im August 2017 in Washington verabschiedet und sieht sekundäre Strafmaßnahmen gegen alle Länder vor, die Verträge mit Vertretern der russischen Rüstungsindustrie abschließen


dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 14. November 3:00 Uhr bis 15. November 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 9.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Gorlowka (Siedlung des Bergwerks 6/7), Donezk (Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks), Donezker Flughafen (Volvo-Zentrum), Staromichajlowka, Luganskoje, Petrowskoje, Dokutschajewsk.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 83.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 329.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


de.sputniknews.com: Botschafter kündigt Deutschlandjahr in Russland an
2020 wird in Russland ein Deutschlandjahr gestartet. Laut dem deutschen Botschafter in Moskau, Géza Andreas von Geyr, steht ein umfassendes Programm bevor.
Das Deutschlandjahr werde im Sommer beginnen, sagte der Botschafter am Donnerstag auf dem St. Petersburger Kulturforum. Landesweit werde es zahlreiche Veranstaltungen geben, die die deutsche Kultur und Gesellschaft in ihrer Vielfalt präsentieren werden
Nach Angaben der deutschen Botschaft in Moskau wird das Deutschlandjahr von August 2020 bis Juni 2021 andauern. Zahlreiche Projekte in ganz Russland sollen die „einzigartige Bedeutung der deutsch-russischen Beziehungen und Zusammenarbeit unterstreichen“.
„Deutschland und Russland verbindet eine über viele Jahrhunderte reichende gemeinsame Geschichte – mit Höhen und Tiefen“, heißt es auf der Seite der Botschaft. Und weiter:
„Als Nachbarn in Europa bildeten sich enge Beziehungen und Verflechtungen in Kultur, Bildung und Wissenschaft, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft heraus.“
Die diplomatische Vertretung rief einen Wettbewerb um das Motto für das Deutschlandjahr aus, unter dem sich die Bundesrepublik in Russland als eine „weltoffene, europäische Kultur-, Bildungs- und Wissenschaftsnation mit einer zukunftsfähigen, an Nachhaltigkeit orientierten Wirtschaft sowie als kooperativer und konstruktiver internationaler Partner“ präsentieren würde.
Géza Andreas von Geyr ist seit September deutscher Botschafter in Moskau. Nach seinem Amtsantritt teilte er mit, „große Sympathie“ für Russland zu hegen.


de.sputniknews.com: Russische Militärs landen auf Ex-Stützpunkt der USA in Syrien
Der TV-Sender „Swesda“ hat ein Video publik gemacht, das zeigt, wie russische Militärpolizisten auf einem Flugplatz im Norden Syriens landen, den zuvor die amerikanischen Militärs verlassen hatten.
Im Video ist zu sehen, wie russische Militärs Medienberichten zufolge mit Hubschraubern vom Typ Mi-8 und Mi-35 landen. Darauf sind auch hinterlassene Privatgegenstände sowie Infrastruktur, darunter auch eine Kaserne und ein improvisatorischer Fitnessraum, zu erkennen.
Weitere Details
Laut dem TV-Sender handelt es sich dabei um den Luftstützpunkt Serrin, der als eines der größten Militärobjekte der US-Armee auf dem syrischen Territorium gilt. Dieser befindet sich bei der Ortschaft Metras im Norden der syrischen Provinz Aleppo.
Am Mittwoch hatten die US-Militärs in Eile das Territorium der Basis verlassen. Dabei sollen Explosionen zu hören gewesen sein: Die Amerikaner hätten versucht, alles, was sie nicht mitnehmen konnten, zu vernichten.
Vor kurzem nahmen die syrischen Regierungskräfte diese Basis unter ihre Kontrolle. Die russische Militärpolizei überwacht demnach das Objekt und russische Minenräumer überprüfen das Gelände.
Weitere Pläne
In Gebäuden der ehemaligen amerikanischen Basis soll ein humanitäres Hilfszentrum eingerichtet werden.
„Wir werden humanitäre Hilfslieferungen durchführen, den Einwohnern medizinische Hilfe gewährleisten und sie zu einem friedlichen Leben zurückbringen“, sagte der Chef des Versöhnungszentrums, Sergej Schmurin.
Zum Video: https://vk.com/video-178074534_456241308


nachmittags:

ukrinform.ua: Putin spricht sich für Verlängerung des Donbass-Sonderstatus aus
Russlands Präsident Wladimir Putin forderte, dass die Ukraine die Geltungsdauer des Gesetzes über den Sonderstatus des Donbass verlängern solle.
Dies erklärte Putin vor Journalisten am Rande des BRICS-Gipfeltreffen in Brasilien, teilt der Sender Hromadske mit.
„Wir hören von den ersten Personen der Ukraine, dass ein anderes Gesetz über den Sonderstaus des Donbass verabschiedet werden könne. Was für eins? Das ist eine absolut wichtige Frage. Sollte etwas, was mit den Volksrepubliken Donezk und Lugansk nicht abgestimmt ist, verabschiedet werden, würde alles sofort in eine Sachgasse geraten“, sagte er.
Darüber hinaus meinte Putin, dass die „Steinmeier-Formel“, die „nur ein Instrument für die Umsetzung des Gesetzes über den Sonderstatus des Donbass sei“, dadurch sinnlos sein würde.
Der russische Präsident verwies auch darauf, dass das geltende Gesetz am 31. Dezember 2019 außer Kraft trete.
„Am 31. (Dezember – Red.) läuft die Frist ab, und was geschieht weiter? Was werden wir im Normandie-Format tun? Das ist überhaupt eine Schlüsselfrage“, sagte er.
Präsident Wladimir Selenskij hatte früher erklärt, es werde ein neues Gesetz über den Sonderstatus des Donbass geben. Dieser Status werde aber in der Verfassung der Ukraine nicht verankert.


armiyadnr.su: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR über die Situation an der Kontaktlinie vom 9. November bis 15. November 2019
In den letzten 24 Stunden haben die bewaffneten Formationen der Ukraine neunmal das Feuer Ortschaften der Republik eröffnet.
In Richtung Gorlowka haben Strafsoldaten Schapowalows aus der 59. Brigade die Siedlung des Bergwerks 6/7 in Gorlowka mit 82mm-Mörsern, Antipanzergranatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Donezk haben Kämpfer Martschenkos aus der 28. und Iwanows aus der 56. Brigade der BFU Staromichajlowka und Luganskoje, die Siedlung Trudowskije und das Gelände des Donezker Flughafens mit 82mm-Mörsern, automatischen und Antipanzergranatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben Kämpfer des kommissarischen Kommandeurs der 128. Brigade Gontscharuk das Feuer mit Schützenpanzerwaffen und Schusswaffen auf die Gebiete von Petrowskoje und Dokutschajewsk eröffnet.
Insgesamt haben die ukrainischen Kämpfer 83 verschiedene Geschosse auf das Territorium der Republik abgefeuert.
Informationen über Opfer unter derZivilbevölkerung und Zerstörungen werden noch ermittelt.
Die Verteidiger der Republik kontrollieren die Handlungen des Gegners an der gesamten Kontaktlinie und halten dabei die Bedingungen des Regimes der Feuereinstellung ein.
In der letzten Woche haben die BFU 99-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt, darunter auch mit verbotenen Arten von Waffen. Auf die Gebiete von 26 Ortschaften der Republik hat der Gegner 2 Panzergranaten, 122 Mörsergeschosse der Kaliber 120 und 82mm und 277 weitere Granaten verschiedener Art abgefeuert.
Durch Beschuss der BFU wurden ein Zivilist, geb. 1965, verletzt und 19 Wohnhäuser und Infrastrukturobjekte in Golmowskij, Sajzewo, Staromichajlowka, Jasnoje, der Siedlung des Bergwerks 6/7 in Gorlowka und der Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks in Donezk beschädigt.
Alle Informationen wurden mit Fotos und Videomaterial an Vertreter internationaler Organisationen, die sich in der Republik befinden sowie an die Generalstaatsanwaltschaft zur Aufnahme von Strafverfahren gegen die Kriegsverbrecher Schapowalow, Iwanow, Kaschtschenko, Martschenko, Kokorjew und Gnatow übergeben.
Seit dem Inkrafttreten des Waffenstillstands am 21. Juli hat der Feind ihn 1539-mal verletzt. Insgesamt starben infolge von Beschuss der BFU zwei Zivilisten und 21 wurden verletzt, es wurden 299 Wohnhäuser und Infrastrukturobjekte beschädigt.
Unsere Aufklärung bestätigt Fälle der Stationierung von 9 Artilleriegeschützen, 12 Panzern, 31 Schützenpanzer(wagen), 2 Antipanzerlenkraketenkomplexen und 8 Abwehrraketenkomplexen die von den BFU in Verletzung der Minsker Vereinbarungen in der Nähe von Wohnhäusern und auf dem Territorium von kommunalen Objekten stationiert sind:
58. Panzergrenadierbrigade – in Dsershinsk 4 Schützenpanzerwagen; in Krasnoje 2 Panzer; in Oserjanowka ein Abwehrraketenkomplex „Osa“; in Artjomowsk 8 Haubitzen „Giazint-B“;
92. mechanisierte Brigade – in Werchnetorezkoje 2 Antipanzerlenkraketenkomplexe; in Nowobachmutowka 2 Schützenpanzerwagen; in Awdejewka 4 Schützenpanzerwagen; in Shelesnoje ein Abwehrgeschütz 3U-23;
56. Panzergrenadierbrigade – in Jasnobrodowka ein Schützenpanzer; in Karlow 3 Schützenpanzerwagen; in Krasnoarmejsk 2 Abwehrraketenkomplexe „BUK“;
28. mechanisierte Brigade – in Kurachowo 1 Haubitze „Giazint-B“; in Newelskoje 2 Schützenpanzerwagen, 3 Schützenpanzer, 1 Panzertransporter;
128. Gebirgssturmbrigade – in Kasjanowka – 4 Abwehrraketenkomplexe „Osa“, in Bogdanowka – 3 Schützenpanzer; in Granitnoje 4 Schützenpanzer;
36. Marineinfanteriebrigade – in Ursuf 10 Panzer T-64BM; in Mariupol 1 Schützenpanzer; in Wodjanoje 2 Panzertransporter.
In der letzten Woche haben wir zahlreiche Fälle der Aktivität von Komplexen der elektronischen Kriegführung „Bukowel-AD“ und „R-934B“ aus dem Bestand des 20. und des 305. Bataillons für elektronische Kriegsführung der ukrainischen Streitkräfte bemerkt. Die Aktivität erfolgte in den Gebieten von Tschermalyk, Nowognatowka, Bogdanowka, Stepanowka, Rosowka, Iwanopolje und Krasnogorowka, wo die Beobachter der OSZE-Mission gezwungen waren, wegen der Gefahr des Verlustes die Drohnenflüge einzustellen.
Die letzte Woche war durch eine Verschärfung der Lage entlang der Kontaktlinie vor dem Hintergrund des Prozesses des Abzugs von Kräften und Mitteln am Abschnitt Bogdanowka – Petrowskoje gekennzeichnet. Die vom ehemaligen Präsidenten der Ukraine P. Poroschenko gesponserten Nationalisten konnten sich nicht mit dem Bestreben des offiziellen Kiew zur Realisierung des Plans der friedlichen Regelung des Konflikts abfinden und haben zweimal in der Woche als Rache Terrorakte gegen Soldaten der 128. Gebirgssturmbrigade durchgeführt. Der erste Fall ereignete sich am 10. November, als Radikale ein URAL-Fahrzeug mit einem Granatwerfer beschossen, dabei wurden vier Soldaten verletzt (zwei davon starben später im Krankenhaus). Der zweite Fall rief größere öffentliche Resonanz hervor, weil das Ziel der Terroristen der Kommandeur der 128. Brigade Korostelew war, der am 13. November zusammen mit drei Offizieren eine Überprüfung der neuen Positionen nach dem Abzug von Kräften und Mitteln im Gebiet von Bogdanowka vornahm. Infolge des Beschusses mit automatischen Granatwerfern wurden alle vier verletzt, zwei davon, einschließlich des Kommandeurs, befinden sich in einem ernsten Zustand.
Wir schließen nicht aus, dass es noch einige mehr Diversionen gegen Soldaten der Brigade von Seiten der Nationalisten gab, aber diese beiden Fälle versetzten der Selbstliebe des Kommandos der OOS einen starken Schlag und brachten den Geduldsfaden zum Reißen. Um Vergeltung für die Taten zu verüben und gegen die Nationalisten vorzugehen, setzte das Kommando der OOS eine Einheit des 131. Aufklärungsbataillons in Bogdanowka ein und verlegt auch eilig eine taktische Gruppe des 3. Spezialregiments der Hauptabteilung Aufklärung der ukrainischen Streitkräfte in den Verantwortungsbereich der 128. Brigade.
Das Bestreben des ukrainischen Militärkommandos, die Lage im Gebiet der Trennung der Seiten zu stabilisieren, ist verständlich, weil am Abzugsabschnitt eine amerikanische Militärdelegation unter Leitung des Militärattachés P. Schmidt eintreffen soll, um ein Monitoring der Situation vorzunehmen. Der Stab der OOS muss unbedingt seinem Kurator die Kontrollierbarkeit der Situation und seine Fähigkeit, die Sicherheit in diesem Gebiet zu gewährleisten, demonstrieren.
In Erwartung eines „erwidernden Schlages“ haben die Anführer der nationalistischen Gruppierungen ihre Einheiten in volle Gefechtsbereitschaft versetzt. Vor dem Hintergrund des sich verstärkenden Konflikts muss die Beschuldigung des Leiters des Nationalen Korps A. Bilezkij gegenüber den Präsidenten der Ukraine genannt werden, dass Selenskij und die neue Regierung die Interessen des Volkes nicht verteidigen und alles tun, damit die Truppen im Interesse Russlands abgezogen werden, und gleichzeitig damit habe der Verkauf des Landes im Interesse des Westens begonnen.
Außer den lautstarken Erklärungen und Diversionen gegen Soldaten der 128. Gebirgssturmbrigade unterlässt die Führung der nationalistischen Organisationen nicht die Versuche, die Trennung von Kräften und Mitteln auch mit Hilfe örtlicher Einwohner, die im Abzugsabschnitt wohnen, zu sabotieren. Nach uns vorliegenden Informationen gibt es Dutzende von Fällen der Bestechung von Bürgern durch Radikale, die dann vor den Kameras ukrainischen Massenmedien über Beschuss von Ortschaften von Seiten der Volksmiliz der DVR berichten. Außerdem gibt es wieder gegen Geld angeblich von örtlichen Einwohnern schriftliche Aufrufe an das Kommando der OOS mit der Bitte, die Truppen auf die früheren Positionen zurückzubringen.
Wir stellen ein Anwachsen der Korruption in den höchsten Ebenen der Staatsorgane der Ukraine fest. Der von W. Selenskij ernannte Generalstaatsanwalt der Ukraine R. Rjabotschapka erklärte, dass der Leiter der Hauptabteilung für materielle Versorgung des Verteidigungsministeriums der Ukraine, Generalmajor Dmitrij Martschenko, in Untersuchungshaft genommen wurde, der der Hauptverdächtige in einer Strafsache zu einem Fall des Kaufs minderwertigen Materials zu erhöhten Preisen für die ukrainischen Streitkräfte ist. Von dem Strafverfahren sind vier weitere Offiziere des Verteidigungsministeriums betroffen. Gemäß vorliegenden Informationen hat das Verteidigungsministerium der Ukraine 20.000 Panzerwesten „Korsar M3“ zum Preis von 176 Mio. Griwna gekauft, aber 7000 Panzerwesten erwiesen sich als Ausschuss. Die Verluste betrugen mehr als 60 Mio. Griwna.
Im Zusammenhang mit der öffentlichen Resonanz war das Verteidigungsministerium der Ukraine gezwungen zu erklären, dass die gesamte Ausschusspartie von Panzerwesten konfisziert wurde, aber fast die Hälfte davon wurde dennoch in die Truppen geliefert, vor allem in die OOS-Zone. Nach Informationen ukrainischer Freiwilliger betrug die Zahl der Verletzten und Toten aufgrund der minderwertigen Panzerwesten in der Zeit des Konflikts mehr als 350.
Es ist bemerkenswert, dass hohe Beamte des Verteidigungsministeriums für den festgenommenen General eintraten, darunter der ehemalige Verteidigungsminister Poltorak, die Martschenko eine glänzende Bewertung als Veteran der ATO gaben und unzufrieden damit waren, dass das Gericht nicht den Vorschlag einiger Abgeordneter und Helden der Ukraine berücksichtigt hat, für den General zu bürgen. Und das ist eine natürliche Reaktion von Generälen des Verteidigungsministeriums, weil Martschenko und seine Gruppe die ersten in einer strafrechtlichen Kette sind und die Reihe an andere kommen könnte. Da sie nicht abwarten wollten, dass eine schnelle Eingreiftruppe zu ihnen kommt, haben die Generäle bereits eine Reihe von Maßnahmen zum „Verwischen der Spuren“ ergriffen. So wurde am 13. November ein Materiallager der 59. Panzergrenadierbrigade in der Oblast Winniza angezündet. Durch das Feuer wurden vernichtet: 1100 Schutzhelme, 800 Panzerwesten, 1500 Schlafsäcke, 100 Feldzelte, mehr als 1000 Felduniformen und anderes Material. Die vorläufige Schadenssumme beträgt 10,5 Mio. Griwna.
Wir stellen weiter Personaldefizite in den Elitetruppenteilen der ukrainischen Streitkräfte fest. So hat das Kommando der Marineinfanterie der Seestreitkräfte der Ukraine den Kommandeuren der unterstellten Verbände und Truppenteile die Anweisung gegeben, gemeinsam mit Vertretern der Militärkommissariate der Oblaste 2020 die unterstellten Einheiten und Truppenteile auf mindestens 70% Personalausstattung zu bringen. Zu diesem Zweck wurden die Funktionsträger der unterstellten Verbände und Truppenteile angewiesen, die Agitationsarbeit mit den ihnen unterstellten Soldaten, mit Soldaten anderer Truppenteile, mit der Zivilbevölkerung und Soldaten der operativen Reserve ersten Ranges zu verstärken. So demonstriert das Bestreben des Kommandos, die Truppenteile wenigstens auf 70% der normalen Stärke zu bringen, deutlich die bedrückende Lage der Dinge im Personalbereich. So beträgt derzeit die Personalausstattung der 36. Marineinfanteriebrigade insgesamt 52 Prozent.
Ja, und anders kann es nicht sein. Das geringe Niveau der rückwärtigen Versorgung, die Verbreitung von Krankheiten, die Überfüllung der Krankenhäuser, die Kauf von Medikamenten und Material auf eigene Rechnung oder mit Hilfe von Freiwilligen erhöht das Prestige des Dienstes in der Armee trotz der verstärkten Agitation nicht. Außerdem ruft die alltägliche Angst, aufgrund von nicht ordnungsgemäßen gegenseitigen Beziehungen getötet oder verletzt zu werden, bei den Soldaten verschiedene Arten psychischer Störungen hervor, was zu Nervenzusammenbrüchen und Selbstmorden führt.
In der letzten Woche wurden sieben Fälle von Selbstmord in den Verbänden in der OOS-Zone festgestellt. Die schwierigste Situation besteht in der 56. Panzergrenadierbrigade, in der in der letzten Woche drei Selbstmordfälle registriert wurden. Um solche Fälle zu verhindern, ist im Verantwortungsbereich der 56. Panzergrenadierbrigade eine Kommission der Abteilung für moralisch-psychische Betreuung des Stabs der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“ eingesetzt. Außerdem arbeiten in der Brigade auch Mitarbeiter des militärischen Rechtsordnungsdienstes, weil in zwei Fällen Strafverfahren nach § 120 Strafrechtsbuch der Ukraine „Treiben zum Selbstmord“ aufgenommen wurden.
Auch haben die Fälle von eigenmächtigem Verlassen des Truppenteils durch Soldaten zugenommen. So wurde am 12. November beim morgendlichen Appell des Personals des 2. Bataillons der 128. Gebirgssturmbrigade das Fehlen eines Mechanikers/Fahrers des 1. Gebirgssturmzugs des Gefreiten W.W. Ripitsch festgestellt, der sich unter Mitnahme von zwei Kalaschnikow-Maschinenpistolen mit Munition auf die Flucht aus der gefechtsfähigsten Armee Europas begeben hat.


de.sputniknews.com:
Polen will langfristigen Vertrag mit Gazprom 2022 kündigen
Der polnische staatliche Öl- und Gaskonzern PGNiG will sein Ende 2022 ablaufendes Abkommen über Gasimporte mit dem russischen Gasriesen Gazprom nicht verlängern. Dies geht aus einer Mitteilung des polnischen Unternehmens hervor.
Demnach übermittelte die polnische Firma Gazprom eine Mitteilung, der zufolge sie den sogenannten Jamal-Vertrag zum 31. Dezember 2022 kündigen werde.
Das langfristige Abkommen zwischen PGNiG und Gazprom über Gaslieferungen nach Polen war bereits 1996 unterzeichnet worden. Gemäß den Bestimmungen des Jamal-Vertrags sind die Parteien verpflichtet, drei Jahre vor dem ursprünglichen Kündigungstermin, das heißt bis zum 31. Dezember 2019, bekanntzugeben, ob sie beabsichtigen, den Vertrag über 2022 hinaus fortzusetzen.
Im vergangenen Jahr ist das Volumen der Gasexporte nach Polen um 6,4 Prozent auf 9,04 Milliarden Kubikmeter zurückgegangen.
Warschau will LNG-Lieferungen aus den USA ausbauen
Vor einem Jahr hatte PGNiG einen Vertrag mit dem US-Unternehmen Cheniere Marketing unterschrieben, der Flüssigerdgaslieferungen im Laufe von 24 Jahren vorsieht. Zwischen 2019 und 2022 soll Polen rund 0,52 Millionen Tonnen Flüssiggas (umgerechnet etwa 0,7 Milliarden Kubikmeter Gas nach der Regasifizierung) pro Jahr bekommen. Im Zeitraum zwischen 2023 und 2042 soll das jährliche Volumen des gelieferten Flüssiggases auf 1,45 Millionen Tonnen (umgerechnet 1,95 Milliarden Kubikmeter) steigen.
Zuvor hatte der polnische Konzern ein Abkommen mit der US-Firma Venture Global LNG geschlossen, nachdem 2 Millionen Tonnen Flüssiggas (2,7 Milliarden Kubikmeter Gas nach der Regasifizierung) pro Jahr im Laufe von 20 Jahren nach Polen geliefert werden sollen.


Mil-lnr.info:
Pressekonferenz des Leiters des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Hauptmann Ja. A. Osadtschij über Situation an der Kontaktlinie vom 9. November bis15. November 2019
Guten Tag!
Heute informiere ich über die Lage an der Kontaktlinie und über die Ergebnisse der Tätigkeit der Einheiten der Volksmiliz der LVR in der letzten Woche.
In den letzten 24 Stunden wurden kein Beschuss von Seiten der BFU auf das Territorium der LVR festgestellt.
In der letzten Woche haben die BFU insgesamt 12-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Insgesamt wurden die Gebiete von fünf Ortschaften beschossen.
Leider gab es in der letzten Woche Opfer. Ein Soldat der Volksmiliz starb bei der Verteidigung der unserer Republik durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte. Wir äußern den Verwandten und Freunden des Toten unser Mitgefühl und rufen die OSZE-Mission auf, die Handlungen der ukrainischen Truppen rechtlich zu bewerten und Kiew zu zwingen, die Vereinbarungen einzuhalten.
Der Fall von Beschuss, der den Tod eines Soldaten der Volksmiliz nach sich gezogen hat, ist dokumentiert, die Materialien wurden Vertretern internationaler Organisationen, die sich in der Republik befinden, übergeben sowie der Generalstaatsanwaltschaft der LVR.
Der Gegner nutzt weiter den Waffenstillstand zur Konzentration und Umgruppierung von Kräften und Mitteln sowie zur Konzentration von Waffen in der Zone der Strafoperation.
Zur Stationierung von Militärtechnik nutzen die Besatzer Objekte der zivilen Infrastruktur und gefährden so friedliche Einwohner. …
Um die Entdeckung von Technik der ukrainischen Streitkräfte zu verhindern, unterdrücken die ukrainischen Streitkräfte weiter die Leitungskanäle von OSZE-Drohnen. …
Gleichzeitig nutzen die ukrainischen Truppen weiter aktiv Drohnen zur Aufklärung und Leitung des Artilleriefeuers an der Kontaktlinie und zur Beobachtung von OSZE-Patrouillen.
So hat die Luftabwehr der LVR am 8. November im Gebiet von Wesjanoje eine Drohne des Gegners vom Typ Phönix abgeschossen, die Luftaufklärung über dem Territorium unserer Repubik betrieb. Die 14. Brigade hat ein weiteres Mittel der Luftbeobachtung verloren.
Am 10. November haben unsere Soldaten im Gebiet von Sokolniki eine weitere Drohne „Furija“ liquidiert, die auch der 14. Brigade gehörte und die Luftaufklärung betrieb. …
Unter Berücksichtigung der verschiedenen Varianten der Entwicklung der Situation an der Kontaktlinie unternehmen wir die notwendigen Maßnahmen zur Erfüllung der gestellten Aufgaben zur Verteidigung unserer Republik.
Zu diesem Zwecke werden in den Einheiten und Truppenteilen der Volksmiliz der LVR Übungen zur militärischen Ausbildung durchgeführt. Auf den Übungsplätzen der Volksmiliz werden Fragen der Koordination der Einheiten bei der Erfüllung verschiedener taktischer Aufgaben bearbeitet.
Die strenge Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung ist ein unabtrennbarer Teil des Maßnahmekomplexes zur Gewährleistung des Schutzes und der Sicherheit unserer Republik. Unsere Bestrebungen zu einer friedlichen Regelung bleiben unverändert. Die Einheiten der Volksmiliz eröffnen das Feuer nicht, tun aber wachsam Dienst. Im Fall einer Gefahr oder Provokation von Seiten der ukrainischen Truppen sind wir bereits, eine adäquate Antwort zu geben.


de.sputniknews.com: Großbritannien dementiert Russlands Einmischung in britische Politik
Der britische Premierminister Boris Johnson hat in einem BBC-Interview gesagt, dass es keine Hinweise auf eine russische Einmischung in die britische Politik gebe. Diese Behauptung steht im direkten Widerspruch zur Einschätzung seiner Vorgängerin Theresa May, die Moskau den Versuch vorgeworfen hat, die britische Politik zu beeinflussen.
„Dafür gibt es keine Beweise, und man muss sehr vorsichtig sein, man kann nicht Aussagen über jemanden machen, der aus einem bestimmten Land stammt, nur wegen seiner Nationalität“, antwortete Johnson auf die Herausforderung der Moderatorin von BBC Radio.
Johnson steht unter Druck wegen der Veröffentlichung eines parlamentarischen Berichtes über die angebliche russische Einmischung in die politischen Prozesse in Großbritannien. Der Bericht war noch im März fertig, doch die Regierung hat seine Veröffentlichung am 28. Oktober, auf den sie anberaumt wurde, verschoben.
Im Gespräch mit der BBC sagte Johnson weiter, er wisse nicht, wie viele russische Staatsangehörige große Geldbeträge an die konservative Partei spenden würden, bestand jedoch darauf, dass solche Geschenke ordnungsgemäß geprüft und veröffentlicht würden.


D
nronline.su: Heute fand in der Donezker republikanischen wissenschaftlichen Krupskaja-Universalbibliothek die Präsentation eines Fotoalbums „Fünf Jahre Verteidigung des Donbass“ statt, der unsterblichen Heldentat eines großen Volks gewidmet, das zum fünften Jahrestag der Gründung der Volksmiliz der DVR herausgegeben wurde. Autoren und Redakteure sind Mitarbeiter des Pressedienstes der Volksmiliz. Die gesamte Auflage kommt in Bibliotheken und Bildungseinrichtungen.
„Das Fotoalbum zeigt alle Etappen unserer Geschichte, beginnend mit dem Staatsstreich in Kiew im Jahr 2014, der spontanen Bildung der Volksmiliz und der Bildung der Streitkräfte der DVR – bis heute. In ihm sind Arbeiten sowohl einheimischer als auch ausländischer Autoren zu finden, die den ganzen Prozess der Bildung der Volksmiliz in chronologischer Ordnung zum Ausdruck bringen. Es sind auch einige zuvor unbekannte Fotos veröffentlicht“, berichtete der offizielle Vertreter der Volksmiliz der DVR Dmitirj Astrachan.
„Das ist ein sehr wichtiges Buch für unsere Jugend. Das ist die Geschichte des Landes, die Geschichte der Entstehung des 1. Donezker Armeekorps, die Geschichte der Menschen, die zur Verteidigung ihrer Heimat aufstanden. Für die Jungarmisten ist das besonders wertvoll“, sagte der Leiter des Zentralstabs der militärisch-patriotischen Bewegung „Junge Garde – Jungarmee“ Wiktor Pudak.
Russische und englische Fassung hier:
http://armiyadnr.su/content/5-let-na-strazhe-donbassa


de.sputniknews.com: Nach Zeugenaussagen zur Ukraineaffäre – Bestechungsvorwurf gegen Trump
Zeugenaussagen im Fall der Ukraineaffäre nähren den Verdacht auf einen Bestechungsversuch Trumps. Nach den öffentlichen Anhörungen am Mittwoch erhebt Oppositionschefin Nancy Pelosi schwere Vorwürfe gegen den US-Präsidenten.
Nach den öffentlichen Anhörungen trat die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, vor die Presse und warf US-Präsident Donald Trump vor, die Ukraine bestochen zu haben: „Die verheerenden Zeugenaussagen haben die Hinweise auf Bestechung erhärtet, die durch die Untersuchung aufgedeckt wurde“, sagte sie. „Die Bestechung besteht darin, dass Militärhilfe als Gegenleistung für eine öffentliche Erklärung zu einer falschen Untersuchung zu den Wahlen gewährt oder zurückgehalten wird.“
Der Geschäftsträger der US-Botschaft in Kiew, William Taylor, hatte am Mittwoch unter Eid berichtet, ihm sei gesagt worden, Trump seien vor allem Ermittlungen in Kiew gegen dessen innenpolitischen Rivalen Joe Biden wichtig. Taylor warf Trumps persönlichem Anwalt Rudy Giuliani vor, er habe einen „irregulären“ diplomatischen Kanal nach Kiew gelegt, der die offiziellen Beziehungen der US-Regierung mit der Ukraine untergraben habe.
Der Vorwurf „Bestechung“ ist in der Verfassung der Vereinigten Staaten als Anklagegrund angeführt, der ein Amtsenthebungsverfahren nach sich ziehen kann.
Seitdem die Ukraineaffäre ans Licht gekommen ist, steht Trump massiv unter Beschuss durch die Demokraten. Letztere treiben derzeit Ermittlungen für ein mögliches Amtsenthebungsverfahren (Impeachment) gegen ihn voran. Im Zentrum steht ein Telefonat Trumps mit seinem ukrainischen Amtskollegen Wladimir Selenski am 25. Juli. Trump soll von ihm Ermittlungen gegen Joe Bidens Sohn Hunter gefordert haben. Trump soll dabei das Zurückhalten von rund 400 Millionen US-Dollar Hilfsgeldern als Druckmittel eingesetzt haben.
Weitere Zeugenaussagen am Freitag
Als zweiter Zeuge wurde am Mittwoch der stellvertretende Staatssekretär im US-Außenministerium George Kent befragt. Der Ukraine-Experte erhob ebenfalls Anschuldigungen gegen Trumps Anwalt Giuliani. Dieser habe versucht, „Dreck auszugraben“, um Trumps Rivalen Biden zu schaden.
Am Freitag sagt die frühere US-Botschafterin in Kiew, Marie Yovanovitch, aus. In der kommenden Woche folgen unter anderem Anhörungen der Beraterin von Vizepräsident Mike Pence, Jennifer Williams, des zurückgetretenen US-Sondergesandten in Kiew Kurt Volker sowie des Russland-Beauftragten im Weißen Haus, Tim Morrison.
„Kranke und übergeschnappte Menschen“
Trump will von den Vorwürfen nichts wissen und hat die Demokraten bei einem Auftritt vor Wählern angegriffen. Er bezeichnete sie als „sehr kranke und übergeschnappte Menschen“, die die Wahlergebnisse von 2016 aufheben wollten. Unter anderem äußerte er sich abfällig über die Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi: „Entweder ist sie richtig dumm oder sie kapiert nicht, was vor sich geht. Oder es gibt hier etwas Unehrliches.“


denis-pushilin.ru: Am 15. November nahm das Oberhaupt der DVR, der oberste Kommandeur Denis Puschilin an einer Festveranstaltung zum fünften Jahrestag der Gründung der 5. Donezker Panzergrenadierbrigade, die nach Alexandr Wladimirowitsch Sachartschenko benannt ist, teil.
Auf dem Territorium des Truppenteils wurde zu diesem Anlass eine Gedenktafel für das erste Oberhaupt der Republik errichtet, nach dem der Truppenteil am 5. Oktober 2018 benannt wurde.
„Genossen Soldaten! Heute weihen wir eine Gedenktafel im Gedenken an das erste Oberhaupt der Donezker Volksrepubik den Helden der Republik Alexandr Sachartschenko ein.
Der Name Alexandr Wladimirowitschs wurde zu einem Symbol für den Mut und den Kampf unseres Volks für die Freiheit. Er vereinigte wahre Patrioten, die sich ihm anschlossen und bereit waren, ihr Leben für das Vaterland zu geben.
Alexandr Wladimirowitsch hatte und hat viele Freunde und Kampfgefährten, die das Begonnene fortsetzen. Heute wird hier, in dem Truppenteil, der seinen Namen trägt, das helle Andenken an den Kommandeur in Form einer Gedenktafel verewigt.
Ich bin überzeugt, dass wir seinen Traum verwirklichen werden – wir werden den Sieg erringen“, unterstrich das Republikoberhaupt.
Die Veranstaltung ging mit der Auszeichnung von Soldaten weiter. Denis Puschilin gratulierte den Soldaten zum Festtag und sprach gesondert über die, die Fähigkeiten gezeigt haben, die es erlauben, Überlegenheit über den Feind zu erreichen.
„Fünf Kriegsjahre lang verteidigen Sie uns, buchstäblich das Feuer auf sich ziehend. In den allerersten Kämpfen für die Freiheit der Republik wurde die Front Ihr Zuhause und die zuverlässigsten und treuesten Brüder die Waffengenossen.
Ihre Einheit trägt mit Ehre den Namen des ersten Oberhaupts der Republik Alexandr Sachartschenko. Davon zeugen die Taten, die nur wirkliche Helden vollbringen können.
Genossen Soldaten! Unter Ihnen sind solche, die besondere Fähigkeiten gezeigt haben, die es erlaubten, Überlegenheit über den Feind zu erlangen. So der Kommandeur eines Panzergrenadierbataillons Hauptmann Dmitrij Kapazina, der in kürzester Zeit die Arbeit eines Leitungspunkts einer Kompanie und ein Kommunikationssystem entwickelt hat und außerdem die Befestigungsausrüstung des Kompaniestützpunktes vervollkommnet hat.
Der Pionier einer technischen Abteilung eines technischen Pionierzugs der Soldat Wladimir Butajenko hat persönlichen Mut und Selbstlosigkeit bei der Entminung von Objekten militärischer und volkswirtschaftlicher Bedeutung gezeigt. Er führte Minenräumarbeiten von Straßen, Zugängen, Waldstücken, Feldern, Zugängen zu Positionen der Gegners durch.
Der Oberleutnant des medizinischen Dienstes Artjom Lymar organisiert seit 2016 in Dokutschajewsk im Rahmen einer medizinischen Brigade tägliche und nächtliche Fahrten an die Kontaktlinie, um Verletzte zu evakuieren und erste Hilfe zu leisten. Dank seiner Professionalität wurden nicht wenige Leben bewahrt.
Der Kommandeur eines Zugs einer technischen Kompanie Leutnant Wladimir Kojuda hat zusammen mit einer Gruppe von Soldaten unter dem Feuer des Gegners nicht detonierte Munition gesucht, die von Seiten der BFU abgeschossen worden war und dem technischen Dienst Beweise für die Aggression der BFU während der Minsker Waffenstillstände geliefert.
Genossen Soldaten, Dank für Ihren Dienst, für den Mut und die Kühnheit! Für das Gefühl eines zuverlässigen Schutzes, den Sie jedem Einwohner der Republik geben. Wir sind auf Ihre Taten, auf Ihre Bereitschaft, alles für die Heimat und die Rettung von Kampfgenossen zu opfern, stolz. Erlauben Sie mir, Ihnen die verdienten Auszeichnungen zu überreichen“, sagte das Staatsoberhaupt.
Für Mut und Kühnheit im Kampf, Rettung von Personal und Waffen, erfolgreiche Durchführung von militärischen Operation wurden sieben Soldaten mit dem Georgskreuz ausgezeichnet. 12 Soldaten erhielten Urkunden des Republikoberhaupts.
Weiter gratulierten der stellvertretende Leiter der Volksmiliz der DVR Eduard Basurin und der Bürgermeister von Makejewka Sergej Goloschtschapow den Jubilaren.
Die Veranstaltung endete mit einem Festkonzert.


de.sputniknews.com: Mehr als 20 Explosionen im Munitionsdepot bei Charkiw in Ukraine – Tote und Verletzte
Während einer Vernichtung von Altmunition in einem Lager in der ostukrainischen Stadt Balaklija ist es am Freitag zu etwa 20 Explosionen gekommen. Laut dem Generalstab der ukrainischen Streitkräfte sind dabei zwei Menschen ums Leben gekommen, vier weitere wurden verletzt.
Nach Informationen aus der Verwaltung der Zentralen Artilleriebasis der Munitionsversorgung kamen infolge der Explosionen zwei Pioniersoldaten ums Leben. Zwei weitere Militärs und zwei Mitarbeiter der Streitkräfte wurden verletzt.
Laut dem Sprecher des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte, Bogdan Senik, haben die Verletzten Brandwunden, einer der Militärs hat einen Bruch erlitten. Alle Opfer wurden in ein Krankenhaus gebracht, drei von ihnen seien derzeit in einem schweren Zustand.
​Die Situation in dem Munitionsdepot in Balaklija (Region Charkiw) sei kontrollierbar und sicher, schrieb der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte auf seiner offiziellen Facebook-Seite am Freitag. Die Anwohner und die Infrastruktur seien nicht bedroht.
An einem speziell ausgestatteten Ort auf dem technischen Territorium der Lager wurde am Freitag eine geplante Sprengung der Reste von Munition und ihrer Elemente vorgenommen, die nicht transportiert werden können.
Der staatliche Rettungsdienst in der Region Charkiw erhielt Informationen über die Explosionen im Munitionslager. Die Retter waren dorthin unterwegs, wurden aber nicht auf das Gelände gelassen, weil es sich um ein militärisches Gelände handelt.
„Um 14.35 Uhr gab es Meldungen (von Explosionen). Unsere Einheiten sind nach dem Ort abgereist. Dies geschah auf dem Territorium der Militäreinheit, unsere Retter dürfen nicht dorthin“.
Brände in Munitionslagern in Ukraine
Im Mai 2018 war es in Balaklija im Gebiet Charkiw zu einem Brand in einem Munitionsdepot gekommen. Feuerwehrleute des Verteidigungsministeriums der Ukraine konnten ihn bekämpfen. Die ukrainischen Medien berichteten damals, dass der Brand wegen einer geplanten Sprengung von Geschossen ausgebrochen sei.
Im September 2017 war es zu einem Brand in einem Munitionslager in der ukrainischen Stadt Kaliniwka bei Winnyzja gekommen. Aus den umliegenden Siedlungen mussten rund 30.000 Menschen in Sicherheit gebracht werden. Zwei Bewohner wurden verletzt. In dem Depot waren unter anderem Geschosse für Mehrfachraketenwerfer der Typen „Grad“, „Smertsch“ und „Uragan“ gelagert.


abends:

de.sputniknews.com: Trump veröffentlicht weiteres Transkript von Telefonat mit Selenski
US-Präsident Donald Trump hat ein weiteres Transkript eines Telefonats mit dem damals desiginierten ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenski veröffentlicht. Das Gespräch hat demnach am 21. April stattgefunden.
Bei dem von Trump veröffentlichten Transkript handelt es sich um ein Telefonat, das er am 21. April an Bord der Air Force One mit Selenski geführt hatte. Darin gratulierte Trump Selenski zu dessen Wahlsieg.
Das Gespräch im April besteht im Wesentlichen aus dem Austausch freundlicher Worte: „Ich habe keinen Zweifel daran, dass Sie ein fantastischer Präsident sein werden“, sagte der US-Präsident dem Protokol zufolge. Selenskyj nannte Trump „ein großes Vorbild“ und lud ihn mehrfach dazu ein, seiner Amtseinführung beizuwohnen.Trump kündigte an, Selenski ins Weiße Haus einzuladen, wenn er sich in dem neuen Amt eingerichtet habe. Selenski antwortete: „Wir nehmen die Einladung an und freuen uns auf den Besuch.“
Brisante Ukraine-Affäre
Im Zentrum der Ukraineaffäre steht ein Telefonat Trumps mit seinem ukrainischen Amtskollegen Selenski am 25. Juli. Trump soll von Selenski indirekt Ermittlungen gegen Joe Bidens Sohn Hunter gefordert haben – im Austausch gegen US-Finanzhilfe für die Ukraine. Ein Protokoll dieses Gesprächs hatte Trump unter großem innenpolitischen Druck veröffentlicht.
Die US-Demokraten im Repräsentantenhaus führen Untersuchungen, die zu einem Amtsenthebungsverfahren (Impeachment) gegen Trump führen könnten. Sie werfen ihm vor, seine Macht missbraucht zu haben, um die ukrainische Regierung dafür zu gewinnen, sich zu seinen Gunsten in den US-Wahlkampf einzumischen. Es besteht der Verdacht, dass Trump Militärhilfe an das Land in Höhe von rund 400 Millionen US-Dollar als Druckmittel einsetzte. Laut Trump handelt es sich bei den Vorwürfen um eine gezielte „Hexenjagd“ gegen ihn.
Öffentliche Anhörungen zur Ukraineaffäre
Der Geschäftsträger der US-Botschaft in Kiew, William Taylor, hatte am Mittwoch unter Eid berichtet, ihm sei gesagt worden, Trump seien vor allem Ermittlungen in Kiew gegen dessen innenpolitischen Rivalen Joe Biden wichtig. Taylor warf Trumps persönlichem Anwalt Rudy Giuliani vor, er habe einen „irregulären“ diplomatischen Kanal nach Kiew gelegt, der die offiziellen Beziehungen der US-Regierung mit der Ukraine untergraben habe.
Als zweiter Zeuge wurde am Mittwoch der stellvertretende Staatssekretär im US-Außenministerium George Kent befragt. Der Ukraine-Experte erhob ebenfalls Anschuldigungen gegen Trumps Anwalt Giuliani. Dieser habe versucht, „Dreck auszugraben“, um Trumps Rivalen Biden zu schaden.

de.sputniknews.com: S-400 für F-35-Kampfjets gefährlich? Türkei und USA sollen das nun prüfen
Ankara und Washington haben laut dem Pressesprecher des türkischen Präsidenten, Ibrahim Kalin, begonnen, die möglichen Auswirkungen der russischen S-400-Luftverteidigungssysteme auf die neuesten US -Kampfflugzeuge vom Typ F-35 zu untersuchen.
„Heute haben wir begonnen, einen Mechanismus zur Einschätzung (der Beeinflussung – Anm. d. Red.) von S-400 auf F-35 zu entwickeln. Der Prozess wird zusammen mit den Vereinigten Staaten stattfinden“, sagte Kalyn in einer Sendung des TV-Senders TRT.
Ferner betonte er, dass die S-400 nicht in die Nato-Luftverteidigungssysteme integriert werden. Kalin wiederholte auch, dass die Türkei „keinen Schritt zurücktreten wird“ und beabsichtige, die S-400 in Betrieb zu nehmen.
„Früher sagten sie (die USA), dass sie Sanktionen verhängen würden, wenn wir den Deal mit den S-400 nicht absagen. Dann sagten sie, dass sie Sanktionen an dem Tag verhängen würden, an dem die S-400 in der Türkei eintreffen, aber wir haben auch diese Phase durchlaufen. Jetzt sagen sie, dass die Sanktionen eingeführt werden, wenn wir die S-400 in die aktive Phase einführen“, unterstrich der Pressesprecher.
Am Donnerstag hatte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan nach seinem Treffen mit dem US-Präsidenten Donald Trump geäußert, dass Ankara die US-Forderung zum Verzicht auf russische Luftverteidigungssysteme S-400 als Verletzung ihrer Hoheitsrechte einschätze.
Spannungen nach Kauf von S-400
Der Kauf russischer Flugabwehrraketensysteme S-400 durch die Türkei hatte einen Streit zwischen Ankara und Washington ausgelöst.
Die USA forderten die Türken auf, den Deal mit den Russen fallen zu lassen und statt S-400 US-amerikanische Patriot-Raketen zu kaufen. Ankara weigerte sich. Daraufhin wurde die Türkei vom F-35-Programm ausgeschlossen.
Die Sprecherin des Weißen Hauses, Stephanie Grisham, erklärte damals, dass ein US-amerikanischer Kampfjet nicht mit einer russischen „Plattform zur Beschaffung von geheimdienstlichen Erkenntnissen“ koexistieren könne, von der die Amerikaner glauben würden, dass sie „zur Erforschung der fortschrittlichen Fähigkeiten“ der F-35 eingesetzt werde.


de.sputniknews.com: Ukrainischer Geheimdienst SBU meldet Festnahme von einem IS-Anführer
Der Bürger Georgiens Al Bar Schischani, der als ein einflussreicher Anführer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gilt, ist unweit der ukrainischen Hauptstadt Kiew festgenommen worden. Das berichtete der russische Fernsehsender RT am Freitag unter Berufung auf den ukrainischen Geheimdienst SBU.
Den Angaben zufolge wurde der Topterrorist in Kooperation mit dem Innenministerium Georgiens und dem US-Auslandsgeheimdienst CIA gefasst.
Schischani war im Sommer 2018 mit gefälschtem Pass in die Ukraine eingereist. Derzeit wird über seine Abschiebung entschieden.
IS-Chef al-Baghdadi tatsächlich tot?
Ende Oktober hatte US-Präsident Donald Trump mitgeteilt, dass IS-Chef Abu Bakr al-Baghdadi bei einer Sonderoperation in Syrien getötet wurde. Trump zufolge beging der Terror-Anführer Selbstmord, als er keine Fluchtmöglichkeit sah. Al-Baghdadi brachte eine Sprengstoffweste zur Explosion und riss dabei zahlreiche Begleiter mit in den Tod.

 

Standard

Presseschau vom 13. und 14.11.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-Rinfo, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Außer der Reihe – Lesetipp:

Eiserner Wolf“ in Litauen: Übt Nato Russland-Abschreckung im Namen von faschistischem Kampfbund?
Von Liudmila Kotlyarova
https://sptnkne.ws/Avkw

13.11.2019

vormittags:

Ukrinform.de: Trump verspricht, Stenogramm des Gesprächs mit Selenskyj zu veröffentlichen
US-Präsident Donald Trump erklärte, er könne am Donnerstag, den 14. November das Stenogramm des ersten Telefonats mit Präsident der Ukraine Wolodymyr Selenskyj, das im April stattfand, veröffentlichen lassen.
Dies erklärte er bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit dem türkischen Staatschef Tayyip Erdogan im Weißen Haus, auf die Fragen von Journalisten.
„Ich habe es vor, meine ich, am Donnerstag, das Stenogramm des zweiten Telefonats, das in der Tat das erste war, zu veröffentlichen. Und Ihr könnt darauf kommen, was Ihr darüber denkt“, sagte Trump.
US-Präsident betonte auch, er möchte wissen, wer sei der Informant, der sich über ihn wegen des zweiten Juli-Gesprächs mit Selenskyj beschwert habe.
Wie Ukrinform berichtete, hätte das zweite Gespräch des US-Präsidenten mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj am 25. Juli starke Besorgnis in der US-Administration ausgelöst. Im Ergebnis entstand eine Beschwerde des „Denunzianten“. Und die Demokraten im Repräsentantenhaus hatten ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump eingeleitet.

de.sputniknews.com: Ukraine-Affäre: Trump drohte Stabschef von Weißem Haus mit Entlassung
US-Präsident Donald Trump soll wochenlang damit gedroht haben, den amtierenden Stabschef des Weißen Hauses, Mick Mulvaney, zu entlassen. Seine Berater sollen ihm davon abgeraten haben. Darüber berichtet die Zeitung „The Washington Post“ unter Verweis auf ihre Quellen.
Demnach war Trump über Mulvaney’s Auftritt bei einer Pressekonferenz am 17. Oktober verärgert, bei der er zugegeben hatte, militärische Hilfe für die Ukraine sei zurückgehalten worden, um Kiew zu zwingen, Untersuchungen zur Einmischung in die Wahlen 2016 sowie Ermittlungen gegen Ex-Vizepräsident Joe Biden, den wichtigsten politischen Rivalen von Trump, einzuleiten.
Später zog Mulvaney sich zurück und sagte, die Medien hätten seine Äußerung falsch interpretiert. Es habe „absolut keine Gegenleistung pro Gegenleistung“ gegeben.
Allerdings hätten hochrangige Berater Trump davor gewarnt, Mulvaney zu feuern. Dieser Schritt könnte „in einem so entscheidenden Moment während der Amtsenthebungsuntersuchung des Parlaments riskant“ sein, insbesondere angesichts der Rolle von Mulvaney bei der Entscheidung, die Hilfe für die Ukraine vorübergehend einzufrieren. Zudem könnte die Entlassung Mulvaneys ein „Chaos“ nach sich ziehen, hieß es.
„Ich glaube nicht, dass er bis zum Dezember irgendwohin gehen wird“, sagte ein Trump-Berater gegenüber der Zeitung. „Aber der Präsident war sehr unzufrieden mit dieser Pressekonferenz. Das war ein sehr schlechter Tag für den Präsidenten“.
Amtsenthebungsverfahren gegen Trump
Die Demokraten im US-Kongress haben ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump wegen des angeblichen Drucks auf den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenski eingeleitet. Trump soll Kiew aufgezwungen haben, Ermittlungen gegen den ehemaligen Vizepräsidenten Joe Biden und seinen Sohn Hunter anzuregen. Trump behauptet, er habe die ukrainischen Behörden lediglich zur Korruptionsbekämpfung aufgefordert und das mit vollem Recht getan.
Hunter Biden hatte zwischen 2014 und 2019 im Verwaltungsrat des ukrainischen Gasunternehmens „Burisma“ gesessen. Trump warf Joe Biden vor, die Einstellung einer Ermittlung gegen „Burisma“ sowie die Entlassung des damaligen ukrainischen Generalstaatsanwalts durchgesetzt haben. Die US-Demokraten weisen diese Vorwürfe als grundlos zurück. Trump habe versucht, seinen wahrscheinlichen Herausforderer bei der Präsidentschaftswahl 2020 mit Hilfe eines ausländischen Staates aus dem Weg schaffen, beanstanden sie.

Ukrinform.de: Ostukraine: Besatzer greifen Armeestellungen nahe Solote (außerhalb der Entflechtungszone) an, zwei Soldaten verletzt
Die russischen Besatzungstruppen haben am 12. November 15 Mal die Waffenruhe in der Ostukraine gebrochen. Die Besatzer setzten verschiedene Granatwerfer, schwere Maschinengewehre, Handfeuerwaffen ein, teilte die Pressestelle des Stabs der Operation der Vereinigten Kräfte (OVK) am 13. November mit.
Im Operationsgebiet der Gruppe „Ost“ feuerte der Feind auf die ukrainischen Stellungen neunmal, meldet der OVK-Stab. Nahe der Ortschaft Pisky seien schwere Maschinengewehre und andere Schusswaffen, in der Nähe der Ortschaft Werchnjotorezke Panzer-Granatwerfer, automatische Granatwerfer und Handfeuerwaffen zum Einsatz gekommen. Die Armeestellungen unweit der Ortschaften Slawne, Beresowe und Krasnohoriwka hätten die Besatzer mit automatischen Granatwerfern und schweren Maschinengewehren, nahe der Ortschaft Marjinka zweimal mit automatischen Granatwerfern und Handfeuerwaffen, in der Nähe der Ortschaft Taramtschuk mit Panzer-Granatwerfern und Unterlaufgranatwerfern, unweit der Ortschaft Pischtschewik mit Panzer-Granatwerfern und Handfeuerwaffen beschossen.
Im Operationsgebiet der Gruppe „Nord“ griff der Feind sechsmal die Armeestellungen an, so der Stab. Er habe mit Unterlaufgranatwerfern und Handfeuerwaffen in der Nähe der Ortschaft Weiler Wilnyj, mit Panzer-Granatwerfern und schweren Maschinengewehren in der Nähe der Ortschaft Piwdenne, zweimal mit Panzer-Granatwerfern und automatischen Granatwerfern nahe der Ortschaft Solote (außerhalb der Entflechtungszone) gefeuert. Nahe der Ortschaft Luhanske habe der Feind auf die ukrainischen Stellungen mit verschiedenen Granatwerfern und schweren Maschinengewehren, in der Nähe der Ortschaft Troizke mit automatischen Granatwerfern und schweren Maschinengewehren geschossen.
Bei der Explosion eines unbekannten Sprengsatzes sind am 12. November zwei ukrainische Soldaten verwundet worden, heißt es.

lug-info.com: In den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen zweimal das „Regime der Ruhe“ im Verantwortungsbereich der LVR verletzt. Dies teilte die Vertretung der LVR im GZKK mit.
Beschossen wurde das Gebiet von Kalinowka.
Geschossen wurden mit 82mm-Mörsern.

de.sputniknews.com: Russische Heeresflieger erweitern Patrouillenraum in Syrien
Transportkampfhubschrauber der russischen Heeresfliegerei erweitern derzeit laut einem Sputnik-Reporter das Territorium ihrer Luftpatrouille in den nördlichen Gebieten Syriens.
Hubschrauber vom Typ Mi-8 und Mi-35 unternahmen demnach bereits Flüge über Ortschaften und Hauptautostraßen in der Provinz al-Hasaka.
Die Erweiterung der Patrouillenzone wird zur Vergrößerung der russischen Präsenz im Himmel Syriens sowie zu neuen Wegen der Bodenüberwachung durch russische Militärpolizeieinheiten und zur Entfaltung der humanitären Mission des Versöhnungszentrums im Norden des Landes beitragen.
„Wir erfüllen die Aufgaben der Luftpatrouille in den nördlichen Gebieten Syriens und begleiten Autokolonnen mit humanitärer Hilfe und Kolonnen von Militärpolizeipatrouillen“, sagte der Pilot des Mi-8AMTSch, Iwan Petrow, vor Journalisten.
Demnach werden alle Sicherheitsmaßnahmen ergriffen: Die Hubschrauber fliegen in einer Höhe von weniger als 50 Metern.
Fünfte gemeinsame Patrouille
Am Dienstag hatten Soldaten der russischen Militärpolizei und türkische Grenzschützer mit der fünften gemeinsamen Patrouille im nordsyrischen Grenzgebiet nahe der Ortschaft Kobane begonnen.
Am 8. November waren russische Hubschrauber die erste Patrouille im Nordosten Syriens im Rahmen des russisch-türkischen Memorandums geflogen.
Memorandum zwischen Moskau und Ankara
Am 22. Oktober hatten die Präsidenten Russlands und der Türkei, Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan, in fast siebenstündigen Verhandlungen in der russischen Schwarzmeerstadt Sotschi ein Memorandum unterzeichnet, das zehn Punkte umfasst. Demnach sollen die russische Militärpolizei und der syrische Grenzdienst beim Abzug der kurdischen Volksmilizen und ihrer Waffen aus der 30-Kilometer-Pufferzone an der syrisch-türkischen Grenze Unterstützung leisten.

dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 12. November 3:00 bis 13. November 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 15.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Golmowskij, Spartak, Donezk (Terminal, Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks), Staromichajlowka, Petrowskoje, Kominternowo, Leninskoje.
Wie zuvor mitgeteilt wurde, haben die BFU gestern das Feuer mit großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen auf Golmowskij eröffnet. In der Folge des Beschusses wurden Schäden an Fassade, Dach sowie Fensterverglasung eines Hauses in der Stepan-Babitsch-Straße 52 festgestellt.
Opfer unter den friedlichen Bürgern wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 147.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der abgefeuerten Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik der Zahl der Geschosse im täglichen Bericht eingeht.
In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 79.
Ab 01:01 am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.

de.sputniknews.com: Russische Soldaten wehren Übungsangriff auf S-400-Raketenabwehrtruppe ab
Militärübung in Zentral-Russland: Die Armee spielt ein Szenario durch, bei dem ein wichtiger Flugabwehrraketenstandort urplötzlich vom Feind angegriffen wird. Die Soldaten müssen ihre Waffensysteme verteidigen und anschließend noch einen simulierten Raketenangriff abwehren.
Die Übung fand in der Wolga-Region Saratow unweit der Grenze zu Kasachstan statt, wie das Presseamt des Militärbezirks Zentrum am Mittwoch mitteilte.
Laut dem Szenario versuchten Saboteure, die Langstrecken-Raketensysteme S-400 (Nato-Code: SA-21 Growler) und Kurzstreckensysteme Panzir-S1 (SA-22 Greyhound) in der Nacht zu verminen. Dabei hätten sie gleich zwölf Stellungen attackiert. Die diensthabenden Kräfte hätten die Angriffe unter Einsatz von Handfeuerwaffen und Nachsichtgeräten abgewehrt.
Bei einer nächsten Etappe seien die Flugabwehr-Systeme und Radare in Kampfstellung gebracht und die Abwehr feindlicher Raketenangriffe simuliert worden, hieß es. An dem Training seien rund 500 Soldaten beteiligt gewesen.

rusvesna.su: Auf der Krim berichteten sie, wie viele Ukrainer auf die Halbinsel gezogen sind
Seit de
m Anschluss der Krim im Jahr 2014 sind rund 50.000 Menschen aus der Ukraine auf Dauer auf die Halbinsel gezogen.‘
Dies wurde vom Sprecher des Krimparlaments Vladimir Konstantinov
gesagt.
„Über die 5 Jahre kamen ungefähr 170 Tausend Menschen auf die Krim (für einen ständigen Wohnsitz). Davon kamen mehr als 50.000 aus der Ukraine “, sagte Konstantinov.
Zur gleichen Zeit,
Auf der Krim erzählten sie, wie viele Ukrainer auf die Halbinsel gezogen sind.
„Über 5 Jahre kamen ungefähr 170 Tausend Menschen auf die Krim (für einen ständigen Wohnsitz). Davon kamen mehr als 50.000 aus der Ukraine “, sagte Konstantinov.
Zur gleichen Zeit sind von der Zahl
derer, die Krim verlassen haben, achtzigtausend zu anderen russischen Gebieten, siebentausend – in die Ukraine gegangen.
Laut Konstantinov wird erwartet, dass bis Ende 2019 mindestens 1 Million Touristen aus der Ukraine die Halbinsel besuchen werden. Seit Jahresbeginn haben 6,87 Millionen Touristen die Krim besucht. Er hat
angemerkt, dass im Juni auf der Halbinsel eine Zunahme des Touristenstroms von der Ukraine registriert wurde. von der Zahl derer, die Krim verlassen haben, sind achtzigtausend zu anderen russischen Gebieten, siebentausend – in die Ukraine gegangen.

Ukrinform.de: Gespräche über neues Hilfsprogramm: IWF hofft auf schnelle Fortschritte
Der Direktor der Europa-Abteilung des Internationalen Währungsfonds (IWF) Poul Thomsen hofft auf schnelle Fortschritte bei Verhandlungen mit der Ukraine über ein neues Hilfsprogramm.
Das sagte er in einem Interview für den Sender Voice of America vor dem Besuch einer IWF-Delegation in Kyjiw. Er betonte zugleich, dass es „noch nicht gelöste Fragen“ geben. Schwerpunktthema der Gespräche in Kyjiw wird Thomsen zufolge die Säuberung des Banksektors. Die Ukraine habe in dieser Frage Fortschritte erzielt. „Es ist wichtig, dass es keine Rückschritte gibt“, so Thomsen. Als Herausforderungen für die Ukraine nannte er Korruptionsbekämpfung und Bewahrung der Unabhängigkeit der Notenbank.
Thomsen nannte auch positive Errungenschaften in der Ukraine in den letzten Jahren, darunter makroökonomische Stabilisierung, gute Geld- und Fiskalpolitik, die Unabhängigkeit der Notenbank, die Säuberung des Finanzsektors.
Die Delegation des Internationalen Währungsfonds (IWF) besucht die Ukraine am 14. November.
Der IWF und die Ukraine verhandeln über ein neues Hilfsprogramm der Erweiterten Fondsfazilität (Extended Financing Facility, EFF) in Höhe von 5 bis 10 Milliarden US-Dollar. Die Nationalbank der Ukraine rechnet mit der ersten Tranche des Programms in Höhe von etwa 2 Milliarden Dollar bis Ende dieses Jahres.
Der Währungsfonds hatte im Dezember 2018 die Kreditvereinbarung (Stand-By Arrangement (SBA)) in Höhe von 2,8 Sonderziehungsrechten (3,9 Milliarden Dollar) mit einer Laufzeit von 14 Monaten genehmigt. Die erste und bisher die einzige Tranche dieses Programms erhielt die Ukraine am 21. Dezember 2018.

Armiyadnr.su: Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR
Der Gegner verstärkt weiter die Eskalation der Spannung im Gebiet der Trennung der Seiten am Abschnitt Bogdanowka-Petrowskoje. So haben Radikale des „Rechten Sektors“ gestern einen Terrorakt gegen den Kommandeur der 128. Gebirgssturmbrigade Korostelew begangen, der zusammen mit drei Offizieren eine Überprüfung der neuen Positionen nach dem Abzug von Kräften und Mitteln im Gebiet von Bogdanowka vornahmen.

Die Kämpfer gaben einige Schüsse mit automatischen Granatwerfern auf das Fahrzeug des Brigadekommandeurs ab, in der Folge wurden vier Soldaten verletzt, zwei von ihnen, darunter der Brigadekommandeur, sind in kritischem Zustand. Wir merken an, dass dies nicht der erste Fall von Terrorakten gegen Soldaten der 128. Brigade von Seiten der Nationalisten ist. So haben am 10. November Kämpfer mit zwei Schüssen mit einem Antipanzergranatwerfer RPG-18 „Mucha“ einen URAL-Lastwagen beschossen, in der Folge wurden vier Soldaten der 128. Brigade verletzt. So haben die Radikalen planmäßig einen Kurs auf die Schaffung eines Spannungsherdes in diesem Gebiet gesetzt und rächen sich am Kommando und am Personal der Brigade für das Verlassen ihrer Positionen.

de.sputniknews.com: Nach Katzen-Trick am Moskauer Flughafen: Aeroflot entzieht Tierbesitzer gesammelte Bonusmeilen
Die Geschichte, bei der ein Katzenbesitzer seinen (allzu) beleibten Schützling für den Check-in gegen einen schlankeren Artgenossen getauscht und damit heimlich seinem vierbeinigen Kumpel einen Platz in der Flugzeugkabine verschafft hat, hat nun eine Fortsetzung…
Zuvor hatte Sputnik die Freundschaftsgeschichte eines Russen und seines dicken Katers beleuchtet. Kurz und bündig: Der Besitzer Michail Galin ersetzte am Flughafen Scheremetjewo seinen zehn Kilogramm schweren Kater Viktor, der laut den Auflagen wegen seines Übergewichts nur im Gepäcksraum transportiert hätte werden dürfen, mit einer schlankeren Artgenossin. Dies ermöglichte es ihm, gemeinsam mit der übergewichtigen Fellnase in der Passagierkabine den achtstündigen Flug nach Wladiwostok zu verbringen.‘
Trick hat Folgen
Die Fluggesellschaft Aeroflot, mit der Michail und sein Kater nach Wladiwostok geflogen waren, leitete Medienberichten zufolge eine Untersuchung aufgrund eines Beitrags ein, den Michail Galin zusammen mit Fotos bei Facebook publik gemacht hatte. Der Mann habe das Tier mit einem Gewicht von mehr als acht Kilogramm nicht in den Gepäckraum geschickt, wie es eigentlich bei einer solchen Masse vorgesehen ist, sondern auch noch in der Passagierkabine aus der Transportbox herausgenommen, was ebenfalls einen Regelverstoß darstellt.
Aufgrund der Verstöße hat die Fluggesellschaft Aeroflot laut einer offiziellen Mitteilung beschlossen, den Mann aus dem Vielflieger-Programm zu streichen und ihm die bislang gesammelten Bonusmeilen zu entziehen.
14 Jahre lang gesammelt
Konkret geht es laut dem Tierbesitzer um 370.000 Bonusmeilen, die er im Laufe von 14 Jahren angehäuft hat.
„Ich bereue den Verlust der Bonusmeilen nicht, ich habe die Regeln verletzt und das Unternehmen ist dazu berechtigt, mich zu bestrafen“, zeigte sich der Mann einsichtig.

nachmittags:

de.sputniknews.com: Wer suchet Panzer, der findet Champagner – Versprechen des Krim-Chefs an Journalisten
Eine Delegation aus 26 ausländischen Journalisten hat die Krim besucht und sich mit dem Chef der Halbinsel Sergej Aksjonow getroffen. Während des Gesprächs erläuterte er ein ungewöhnliches Versprechen.
„Wenn sie einen Panzer oder Maschinengewehrschützen (auf der Krim) finden, Fotos auf der Straße machen, wollen sie sofort hierher kommen und ich gebe für sie eine Kiste Champagner aus“, sagte Aksjonow gegenüber den Reportern am Mittwoch.
Eine Delegation aus 26 ausländischen Journalisten (aus Serbien, Italien, der Slowakei, Südafrika, Frankreich, Portugal, Indien, Usbekistan, Vietnam, Kongo, Kenia und anderen Ländern) ist auf der Halbinsel eingetroffen. Am Mittwoch haben sie sich mit Aksjonow und dem Chef des Krim-Parlamentes Wladimir Konstantinow getroffen.
Krim als Teil Russlands
Die Wiedervereinigung der Krim mit Russland erfolgte nach einem Referendum im März 2014. Bei dem Volksentscheid hatten 96,77 Prozent der Bürger der Republik Krim und 95,6 Prozent der Einwohner von Sewastopol für den Beitritt zur Russischen Föderation gestimmt.
Die Ukraine betrachtet die Krim weiterhin als „zeitweilig okkupiertes Territorium“. Den Worten des russischen Präsidenten, Wladimir Putin, zufolge „ist die Frage der Krim endgültig abgeschlossen“.

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 13.11.2019
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Kämpfer 15 al das Feuer auf Gebiete von Ortschaften der Republik eröffnet.
In Richtung Gorlowka haben Strafsoldaten Kaschtschenkos aus der 58. Brigade und Schapowalows aus der 59. Brigade die Siedlung des Gagarin-Bergwerks in Gorlowka und Golmowskij mit Antipanzergranatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Donezk haben Kämpfer Martschenkos aus der 28. und Iwanows aus der 56. Brigade der BFU die Gebiete von Staromichajlowka, Spartak, der Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks und des Donezker Flughafens mit 82mm-Mörsern, Abwehrgeschützen, Schützenpanzerwaffen, Antipanzergranatwerfern und großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben Kämpfer der 36. Brigade Gnatows und der 128. Brigade Korostelews die Gebiete von Petrowskoje, Leninskoje und Kominternowo mit Schützenpanzerwaffen, automatischen und Antipanzergranatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
Insgesamt haben die ukrainischen Kämpfer auf das Territorium der Republik
147 verschiedene Geschosse abgefeuert.
Seit Beginn des heutigen Tages hat der Gegner die Gebiete von Spartak, Petrowskoje, Kulikowo, Dolomitnoje und des Flughafens von Donezk mit 82mm-Mörsern, Abwehrgeschützen, Schützenpanzerwaffen, automatischen Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In der Folge der Beschüsse von Golmowskij wurde ein Wohnhaus in der Stepan-Babitsch-Straße 52 beschädigt.

Informationen über Zerstörungen von Objekten der zivilen Infrastruktur und Verletzte unter der friedlichen Bevölkerung werden noch ermittelt.
Die Verteidiger Republik kontrollieren die Handlungen des Gegners an der gesamten Kontaktlinie und halten dabei das Regime der Feuereinstellung ein.
In den letzten 24 Stunden ist die Lage entlang der Kontaktlinie schwierig geblieben und durch eine Verschärfung der Situation in der Nähe des Trennungsabschnitts Bogdanowka-Petrowskoje im Zusammenhang mit dem Terrorakt von Radikalen gegen den Kommandeur der 128. Gebirgssturmbrigade Korostelew gekennzeichnet. Die ukrainischen Nationalisten, die sich nicht mit dem sogenannten „Verrat“ des Brigadekommandos beim Abzug von Kräften und Mitteln abgefunden haben, haben in dieser Woche schon zweimal Diversionen gegen Soldaten des Verbandes verübt. Nach einem Granatschlag auf ein URAL-Fahrzeug, in dessen Ergebnis vier Soldaten verletzt wurden (zwei davon starben später im Krankenhaus), haben die ukrainischen Nationalisten ihre Aufmerksamkeit auf das Brigadekommando gerichtet. Nach Ausforschung der Route des Fahrzeugs des Brigadekommandeurs und dessen Untergebenen haben die Radikalen einen Hinterhalt gelegt. Nachdem sie einige Schüsse mit automatischen Granatwerfern auf das Fahrzeug des Brigadekommandeurs abgegeben hatten, flohen die Angreifer. Die Operation zur Durchführung des Terrorakts war sorgfältig geplant. Für den Fall eines Versagens der Granatwerferschützen waren auf der Route des Fahrzeugs funkgesteuerte Sprengsätze installiert worden.
Zur
zeit führen Kräfte des SBU operative Fahndungsmaßnahmen zur Suche nach den Angreifern durch. Das Kommando des Stabs der OOS hat außerplanmäßig die taktische Antischarfschützengruppe „TEREK“ des 3. Spezialregiments der Hauptabteilung Aufklärung der ukrainischen Streitkräfte in den Verantwortungsbereich der 128. Brigade verlegt. In diesem Zusammenhang haben die Anführer der nationalistischen Gruppierungen ihre Einheiten in voll Gefechtsbereitschaft versetzt.

de.sputniknews.com: Moskauer Unternehmen stellen ihre Produkte auf MEDICA in Düsseldorf vor
Einen einzigartigen Chirurgie-Laser, ein Gerät zur Steuerung von Exoskeletten und andere fortschrittliche medizinische Entwicklungen präsentieren Moskauer Unternehmen auf dem Weltforum für medizinische Technik und Technologien MEDICA 2019, das vom 18. bis 21. November in Düsseldorf stattfindet.
Unternehmen aus Moskau sind auf dieser internationalen Medizinmesse das zweite Jahr in Folge vertreten. Unter dem Label „Made in Moscow“ stellen 24 Firmen aus der russischen Hauptstadt mehr als 60 Entwicklungen im Bereich Hightech-Ausrüstungen, ästhetische Medizin, Pharma, Informationstechnologien und medizinische Leistungen vor.
Dazu gehört ein Laser, der in der Chirurgie und bei ästhetischen Behandlungen erfolgreich angewendet wird. Diese Anlage ist günstiger als europäische Analoga und qualitativ hochwertiger als die meisten asiatischen. Der Laser wird bereits in Länder des Nahen Ostens und Nordafrikas exportiert.
Zudem sollen einzigartige neurologische Geräte, mit denen Patienten Exoskelette steuern können, gezeigt werden. Patienten mit bionischen Prothesen können mit den Geräten technische Rehabilitationsmittel steuern.
Eine weitere fortgeschrittene „Made in Moscow“-Technologie sind mobile Anlagen zur Desinfektion von Räumen. Diese Anlagen desinfizieren die Luft mithilfe von UV-Impulsen.
Auf dem russischen Stand werden auch Möglichkeiten für medizinischen Tourismus vorgestellt. Ausländer können in einigen Moskauer Krankenhäusern Reha- und komplexe Behandlungen bei hochqualifizierten Ärzten zu günstigen Preisen erhalten.
Der Organisator des Messestandes „Made in Moscow“ ist das Moskauer Exportzentrum, das der Abteilung für Unternehmertum und innovative Entwicklung der Stadt Moskau unterstellt ist.
„Der medizinische und pharmazeutische Export Moskaus zeigt die Nachfrage nach unseren Produkten im Ausland. Allein in den ersten acht Monaten 2019 stieg er um 15,2 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode auf 211,9 Mio. US-Dollar. Das Wachstumstempo des Exports nach Deutschland ist noch größer – 113 Prozent“, so der Leiter der Abteilung, Alexej Fursin.

mil-lnr.info: Erklärung des Offiziers des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR I.M. Filiponenko
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner zweimal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Um 16:30 am 12. November und um 0:55 am 13. November haben die bewaffneten Formationen der 59. Brigade auf Befehl des Kriegsverbrechers Schapowalow 14 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm auf das Gebiet von Kalinowka abgeschossen. …

de.sputniknews.com: Einmalig in Deutschland: „Berliner Zeitung“ jetzt auch auf Russisch!
Nachdem ein ostdeutsches Unternehmerpaar den „Berliner Verlag“ gekauft hat, ist es jetzt zum Relaunch der „Berliner Zeitung“ gekommen, die dort erscheint. Neben einer neuen inhaltlichen Ausrichtung leistet sich die Tageszeitung nun auch einen Online-Auftritt auf Russisch.
Seit dem 8. November erscheinen ausgewählte Artikel der „Berliner Zeitung“ in der Online-Ausgabe neben Deutsch und Englisch auch auf Russisch. Dies ist einmalig für eine deutsche Tageszeitung. In einem Interview mit der Deutschen Presseagentur (dpa), das am Mittwoch erschien, erklärt der Verlagsinhaber Holger Friedrich die Beweggründe:
„Fakt ist, dass ein großer Teil der europäischen Kultur Russisch spricht. Und warum sollen wir diesen Teil ausschließen? Auch für diesen Teil Europas ist es spannend, was hier in Berlin passiert.“
Die Übernahme des Berliner Verlages und damit der Berliner Zeitung im September 2019 von der DuMont-Mediengruppe durch das ostdeutsche Unternehmerpaar Silke und Holger Friedrich hatte für viel Aufsehen gesorgt. Holger Friedrich hat nach dem Informatik-Studium eine IT-Firma gegründet und diese später für einen Millionenbetrag an SAP verkauft. Seine Frau Silke Friedrich leitet die Metropolitan School, eine der bekanntesten Schulen der Stadt und hat zuvor das E-Werk an bekannten Veranstaltungsort in Berlin etabliert.
Größter Zeitungsverlag der DDR
Der Berliner Verlag wurde 1945 im Ostteil Berlins als Zeitungs- und Zeitschriftenverlag gegründet. Zu DDR-Zeiten erschienen dort unter anderem die „Wochenpost“, „FF dabei“, die Unterhaltungszeitschrift „Für Dich“ und als erste deutsche Tageszeitung nach dem Zweiten Weltkrieg die „Berliner Zeitung“.
Nach der Wiedervereinigung 1990 ging der Verlag an den westdeutschen Medienkonzern „Gruner + Jahr“ und wurde später weiterverkauft. Das Ehepaar Friedrich schrieb nach dem Kauf des Verlages:
„Wir hoffen, mit unserem Erwerb des Berliner Verlags einen Beitrag bürgerlichen Engagements leisten zu können, einen Beitrag zur außerparlamentarischen Opposition in neuem Format, auch im Sinne bürgerlicher Selbstermächtigung”.
Die „Berliner Zeitung“ hat nach dem „Tagesspiegel“ und vor der „Berliner Morgenpost“ die zweithöchste Auflage unter den Berliner Abonnementzeitungen und wird vor allem in den östlichen Bezirken der Stadt gelesen.
Zum Relaunch unter den neuen Eigentümern erschien am 8. November eine Sonderausgabe der Zeitung zum Thema „30 Jahre Mauerfall“. Zugleich wurde die neue Online-Version der Zeitung präsentiert, bei der man nun zwischen den Sprachen Deutsch, Englisch und Russisch wählen kann.

telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK:
Wie zuvor mitgeteilt wurde, haben die BFU heute um 15:30 das Feuer auf die Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks im Westen von Donezk mit Granatwerfern und Schusswaffen eröffnet.
In der Folge des Beschusses erlitt ein Mann, geb. 1965, wohnhaft in der Schestakow-Straße 139 eine Schussverletzung im mittleren Drittel des rechten Oberschenkels. Der Verletzte wurde in das Stadtkrankenhaus Nr. 14 eingeliefert.
Außerdem wurden Schäden an folgenden Gebäuden festgestellt:
– Karnawalnaja-Straße 30 (Gasleitung);
– Tschernogorskaja-Straß 44 (Fensterverglasung und Wirtschaftsgebäude);
– Lugowskij-Straße 40 (Zaun, Gasleitung);
– Dshamil-Straße 11 (Fensterverglasung und Fassade).
Genauere Informationen werden ermittelt.

de.sputniknews.com: Vor Venezuelas Küste: Spezialschiff der russischen „Geheimflotte“ gesichtet
Einen Monat ist es her, dass das Forschungsschiff „Jantar“ aus dem Heimathafen ausgelaufen ist – Zielort unbekannt. Vergangenes Wochenende ist es in Trinidad und Tobago gesehen worden. Die „Jantar“ zählt zu einer Spezialabteilung der russischen Marine.
Die Hauptabteilung für Tiefseeforschung der russischen Marine gilt gemeinhin als „Russlands Geheimflotte“. Dieser Spezialabteilung gehört die „Jantar“ an. An Bord des russischen Forschungsschiffs ist alles vorhanden, was zur Durchführung von Arbeiten am Meeresgrund erforderlich ist – auch ein Tieftauchgerät inklusiver mehrerer Steuerungssysteme, schreibt das Magazin „Forbes“.
Die „Jantar“ wird mitunter als Spionageschiff bezeichnet. Westliche Medien wurden darauf aufmerksam, weil das Schiff häufig in der Nähe jener Stellen gesichtet wurde, wo Unterwasserkabel verlaufen. Es wird vermutet, die russische Marine nutze das Forschungsschiff, um Abhörsysteme an den Kommunikationsleitungen zu installieren. Von Seiten Russlands wurde dies jedoch mehrmals dementiert.
Die wahre Aufgabe der „Jantar“ ist unbekannt, bei der russischen Marine wird es geführt als „ozeanografisches Forschungsschiff“. Medienberichten zufolge wurde das Spezialschiff am Untergangsort des Atom-U-Boots „Komsomolez“ unweit der norwegischen Küste ebenso gesehen wie am Absturzort russischer Kampfjets in der Nähe Syriens. Auch soll die „Jantar“ an der Suche nach dem argentinischen U-Boot „San Juan“ beteiligt gewesen sein.
​Vergangenen Freitag war das russische Forschungsschiff in Trinidad und Tobago angekommen, am Sonntag darauf lief es wieder aus dem Hafen aus.

Armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR
Der Gegner destabilisiert weiter die Situation an der Kontaktlinie. Dabei verletzten die unkontrollierten Kämpfer grob die Minsker Vereinbarungen und beschießen zielgerichtet zivile Infrastruktur und Häuser friedlicher Einwohner.
Um 15:35 haben die Straftruppen der 28. Brigade unter Führung von Martschenko das Feuer mit Antipanzergranatwerfern und Schusswaffen auf Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk eröffnet. In der Folge des Beschusses wurde ein friedlicher Einwohner, geb. 1965, verletzt, der mit zahlreichen Splitterverletzungen in ein Stadtkrankenhaus von Donezk eingeliefert wurde. Außerdem wurden private Häuser in der Tschernogorskaja-Straße 44, der Dshamil-Straße 11 beschädigt, außerdem Gasleitung in der Lugowskij-Straße 30 und der Karnawalnaja-Straße 30. Der Zugang der Mitarbeitern des Gasdienstes zur Beseitigung der Schäden ist aufgrund der Gefahr einer Wiederaufnahme der Beschüsse erschwert.
Zusätzliche Informationen über Zerstörungen von Objekten der zivilen Infrastruktur und Verletzten unter der friedlichen Bevölkerung werden noch ermittelt.
Wir rufen die internationalen Beobachter der OSZE-Mission auf, sich in das Geschehen einzumischen und Einfluss auf die BFU auszuüben, um sie zur Einhaltung eines nachhaltigen Regimes der Feuereinstellung zu zwingen.

abends:

Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK:
Wie zuvor mitgeteilt wurde, wurden in der Folge eines Beschusses von Seiten der BFU eine Niedrigdruckgasleitung in der Karnawalnaja- und der Lugowskij-Straße beschädigt.
Eine Störungsbrigade des staatlichen Unternehmens „Donbasstransgas“ hat die Reparaturarbeiten abgeschlossen.

de.sputniknews.com: Russland kann Krieg auslösen“: Moskau empört über Worte von britischem General
Die russische Botschaft in London hat eine Protestnote an das britische Außenministerium nach den Aussagen des Chefs des Verteidigungsstabs des Vereinigten Königreichs, General Nick Carter, gerichtet. Carter hatte zuvor Russland als „draufgängerisch“ bezeichnet und vor einem neuen Weltkrieg gewarnt.
Konkret geht es um Carters Äußerungen in einer TV-Sendung sowie seinen Beitrag für die Zeitung „The Telegraph“ mit dem Titel „Draufgängerisches Russland kann zufällig neuen Krieg auslösen“ (Reckless Russia could trigger a new war).
Die russische Botschaft beklagte in ihrer Protestnote, der hochrangige britische General habe den Lesern und Zuschauern ganz bewusst den Eindruck vermitteln wollen, dass Russlands Politik zu einem bewaffneten Konflikt mit Großbritannien führen könnte.
Das „legitime Vorgehen“ Russlands wie etwa die Unterstützung der syrischen Regierung im Kampf gegen den Terror und die Umsetzung humanitärer Projekte in Afrika habe Carter als Gefahren für die Sicherheit präsentiert, die mit dem Risiko eines militärischen Überfalls vergleichbar seien.
„Darüber hinaus hat Carter die Thesen des Moderators Marr, dass sich Großbritannien derzeit im Cyberkrieg-Zustand mit Russland befinde, faktisch unterstützt (oder auf jeden Fall nicht bestritten)“, hieß es in der Erklärung der Botschaft.
Die russischen Dilomaten bewerteten diese Aussagen als „rücksichtslos“ und Teil der konsequenten Agenda zur Förderung des Feindbildes Russland.

armiyadnr.su:; Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR am 13.11.2019
Eine Folge des von ukrainischen Radikalen begangenen Anschlags auf den Kommandeur der 128. Gebirgssturmbrigade Korostelew ist die Aktivierung des Widerstand des Kommandos des Stabs der OOS gegen die nationalistischen Formationen auch an anderen Abschnitten der Kontaktlinie. So wurden heute um 13:00 von den Positionen des 37. Bataillons der 56. Panzergrenadierbrigade im Gebiet von Opytnoje aus Positionen der Spezialeinheit „Kiew“, deren Basis Maidan-Aktivisten bilden, mit Granatwerfern beschossen. Soldaten der ukrainischen Streitkräfte schossen 40 Granaten auf die Nationalisten ab. Verluste unter dem Personal werden noch ermittelt.
Gleichzeitig liegen uns zusätzliche Informationen über den Vorfall von ukrainischen Freiwilligen im Zusammenhang mit dem gestrigen Terrorakt gegen den Kommandeur der 128. Gebirgssturmbrigade vor. So ereignete sich bei der Evakuierung der verletzten Soldaten auf der Route ins Krankenhaus ein Verkehrsunfall mit einem zivilen Fahrzeug, in dessen Folge der Sanitätsfähnrich Rachmana ein Hirn-Schädel-Trauma erlitt und der Fahrer des zivilen Fahrzeugs mit Rippenbrüchen ins Krankenhaus eingeliefert wurde.

14.11.2019

vormittags:

de.sputniknews.com: Zwei Tote und drei Verletzte bei Schießerei in Berufsschule in russischem Fernost
In der russischen Stadt Blagoweschtschensk sind in einer Berufsschule tödliche Schüsse abgegeben worden. Dabei mussten zwei Menschen ihr Leben lassen.
Nach einer Schießerei in der fernöstlichen Stadt Blagoweschtschensk gibt es insgesamt zwei Tote und drei Verletzte zu beklagen. Schauplatz war die Berufsschule für Bauwesen und Kommunalwirtschaft.
Offizielle Erklärung vom Innenministerium
Laut einer offiziellen Mitteilung der lokalen Verwaltung des russischen Innenministeriums trat am Donnerstagmorgen (Ortszeit) ein junger Mann an Mitarbeiter einer Polizeistreife, die gerade im Dienst waren, auf der Straße heran, und setzte sie darüber in Kenntnis, dass ein Unbekannter in einer naheliegenden Berufsschule Schüsse abgegeben hätte.
Vor Ort stießen die Beamten im zweiten Stock auf einen bewaffneten Bürger. Dieser schoss in Richtung der Polizisten, die Gegenfeuer eröffneten. Dank dem operativen Vorgehen der Polizeibeamten konnte der Berufsschüler schließlich in einem Unterrichtsraum überwältigt werden. Zugleich konnten die Beamten alle Auszubildenden und Lehrer aus dem Gebäude evakuieren. Am Tatort stießen die Polizisten auf die Leichen zweier junger Männer. Einer der Toten ist laut Angaben der Schütze. Vorläufigen Angaben nach wurden drei weitere Menschen verletzt.
Weitere Details
Bei dem Täter handelt es sich laut dem russischen Ermittlungskomitee um einen 19 Jahre alten Auszubildenden, der einen 19-jährigen Kommilitonen getötet und drei weitere im Alter von 17, 18 und 20 Jahren verletzt hat. Danach richtete er sich selbst. Laut der Behörde fungierte der junge Mann mit einer Jagdflinte, die von ihm offiziell registriert worden war. Eine Ermittlung sei bereits eingeleitet worden.
Mögliches Motiv
Laut vorläufigen Polizeiangaben könnten die Bluttat Konflikte mit Altersgenossen ausgelöst haben. Einem Berufsschüler zufolge ist der Täter gemobbt worden.

lug-info.com: In den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen viermal das „Regime der Ruhe“ im Verantwortungsbereich der LVR verletzt. Dies teilte die Vertretung der LVR im GZKK mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Kalinowo, Kalinowka und Nishneje Losowoje.
Geschossen wurden mit 82mm-Mörsern und Granatwerfern.

de.sputniknews.com: Russland ist ein „strategisches Problem“ der EU – Tusk
Der scheidende Präsident des Europäischen Rates, Donald Tusk, erachtet Russland nicht als „strategischen Partner“. Die Zeitung „The Financial Times“ zitiert Tusk am Donnerstag.
„Ich musste andere (Regierungschefs der EU – Anm. d. Red.) fast jede Woche öffentlich daran erinnern, dass Russland nicht unser „strategischer Partner“, sondern unser „strategisches Problem“ ist. Ich wurde sogar als ‚Monomane‘ dafür bezeichnet, dass ich so auf dieses Thema fokussiert war“, äußerte Tusk bei einer Eröffnungsrede des neuen Schuljahres am College of Europe in der belgischen Stadt Brügge am Mittwoch.
Laut Tusk war eine seiner wichtigsten Aufgaben als Vorsitzender des Europäischen Rates die Bewahrung der „Einheit der EU“; die „aggressive Politik des Kremls“ sei dabei ein Hindernis gewesen. Zudem erwähnte er, dass seiner Meinung nach Russlands Präsident Wladimir Putin die Strategie verfolge, nicht nur „die Kontrolle über die Gebiete der ehemaligen Sowjetunion wiederzuerlangen, sondern auch die EU systematisch zu schwächen, indem interne Spaltungen angestachelt werden“.
Tusk: „erfolgreiche Politik“
Tusk meinte zudem, dass seine Politik erfolgreich war, da die Europäische Union während seiner Amtszeit als EU-Ratspräsident die „Einheit, auch in Bezug auf Sanktionen“ gegenüber Russland gewahrt hatte.
Darüber hinaus teilte er seine Bedenken über die versuchte Annäherung von Macron an Russland.
„Präsident Macron sagte, dass er dieselben Ansichten zu diesem Thema teile wie (der ungarische Premier) Viktor Orban und er hoffe, dass Orban dazu beitragen wird, die Polen davon zu überzeugen, ihre Meinung bezüglich Russland zu ändern“, sagte er. „Vielleicht, doch ich nicht, Emmanuel“.
Donald Tusk ist der Präsident des Europäischen Rates. Von 2007 bis 2014 bekleidete er das Amt des polnischen Premiers. Seine Amtszeit als EU-Ratspräsident läuft Ende des Monats aus.

dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 13. November 3:00 bis 14. November 3:00
Die Vertretung der
Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 15.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse;
Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der
BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Dolomitnoje, Schirokaja Balka, Spartak, Donezk (Terminal des Flughafens, Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks), Petrowskoje, Kulikowo.
Wie zuvor mitgeteilt wurde, erlitt ein Mann, geb. 1965, wohnhaus Schestakow-Straße 139, in der Folge eines Beschusses der BFU auf die Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks ein Schussverletzung am mittleren Drittel des linken und rechten Oberschenkels. Der Verletzte wurde in das Stadtkrankenhaus Nr. 14 eingeliefert.
Außerdem wurden folgende Schäden festgestellt:
– Karnawalnaja-Straße 30 (Gasleitung);
– Tschernogoroskaja-Straße 44 (Fensterverglasung und Wirtschaftsgebäude);
– Lugowskij-Straße 40 (Zaun, Gasleitung);
– Dshamil-Straße 11 (Fensterverglasung und Fassade).

Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 329.
Wir
erinnern daran, dass die Zahl der abgefeuerten Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik der Zahl der Geschosse im täglichen Bericht eingeht.
In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 147.
Ab 01:01 am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.

de.sputniknews.com: Russlands Interkontinentalrakete Jars nun auf Schiene stationierbar
Während die Entwicklung des gefürchteten Atomraketenzuges offenbar weiter ruht, ist in Russland eine neue Modifikation der Interkontinentalrakete Jars gebaut worden, die auch auf Zügen stationierbar ist. Das teilte Juri Solomonow, Generalkonstrukteur des Moskauer Instituts für Wärmetechnik (MIT), mit.
„Wir haben jetzt Jars mit verschiedenen Stationierungsoptionen gebaut: Sowohl auf Fahrzeug als auch im Silo oder auf der Schiene – überall dieselbe Rakete“, sagte Solomonow der Militärzeitschrift „Nationalnaja Oborona“.
Die Jars-Rakete wurde 2007 erstmals getestet. Ihr Vorteil gegenüber dem Vorgänger Topol-M ist der aus mehreren unabhängig steuerbaren Sprengköpfen bestehende Mehrfach-Gefechtskopf, der mehrere Ziele gleichzeitig angreifen kann und Abwehrmaßnahmen erschwert. Sowohl Topol-M als auch Jars und die U-Boot-gestützte Rakete Bulawa sind am Moskauer Institut für Wärmetechnik unter der Leitung Juri Solomonos entwickelt worden.
Schicksal von Atomraketenzug weiterhin unklar
Russland hatte wegen der Spannungen mit der Nato Ende 2014 angekündigt, erneut Raketenzüge zu bauen. Die sogenannten Eisenbahn-Raketenkomplexe (BZRK) waren im Kalten Krieg eine gefürchtete Waffe der Sowjetunion, denn die mit Interkontinentalraketen ausgerüsteten Schienenfahrzeuge waren aus der Luft und dem Weltall nur schwer von zivilen Reise- und Güterzügen zu unterscheiden.
Der letzte russische Raketenzug wurde 2005 verschrottet, weil er unter den START-II-Vertrag mit den USA aus dem Jahr 1992 fiel. Der Nachfolgevertrag Start III untersagt den Bau neuer Raketenzüge nicht. Anders als das sowjetische Vorgängersystem Molodez, das wegen der massiven Raketenfracht etwas breiter als ein ziviler Zug war, sollten die Züge der neuen Baureihe „Bargusin“ mit kompakteren Raketen bestückt und daher völlig unauffällig werden.
Doch Ende 2017 berichtete die Regierungszeitung „Rossijskaja Gaseta“ unter Verweis auf nicht näher bezeichnete Informanten aus der Rüstungsindustrie, dass das Projekt bis auf Weiteres auf Eis gelegt worden sei. Seitdem gab es keine offiziellen Informationen zur Zukunft des Raketenzuges.

de.sputniknews.com: Macrons neuer Russland-Kurs – Deutschland hält sich zurück
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat nach seinem Treffen mit Waldimir Putin im August plötzlich ganz neue Töne angeschlagen und sich für eine Neugestaltung der Beziehungen der EU zu Russland und eine neue europäische Sicherheitsarchitektur ausgesprochen. Die Bundesregierung ist da zurückhaltender, wie eine Anfrage der Linken zeigt.
„Es ist sehr bedauerlich, dass die Bundesregierung im Unterschied zum französischen Präsidenten Emmanuel Macron die Gestaltung eines gesamteuropäischen Raums unter Einschluss Russlands offenbar nicht ernst nimmt“, erklärt Andrej Hunko, europapolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Bundestag.
Im Spätsommer und Herbst 2019 sprach der französische Präsident Emmanuel Macron über die Notwendigkeit einer grundlegenden Neugestaltung der Beziehungen der EU zu Russland und über eine neue europäische Sicherheitsarchitektur. Vor diesem Hintergrund reichte der Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko (DIE LINKE) eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung ein, die nun vom Auswärtigen Amt beantwortet wurde.
Der Bundestagsabgeordnete Hunko zeigt sich mit der Antwort der Bundesregierung nicht zufrieden:
„Die Bundesregierung macht das russische Vorgehen in der Ukraine-Krise zum alles bestimmenden Faktor für die deutsch-russischen Beziehungen. Dabei widerspricht die sie sich allerdings selbst. Laut ihrer Antwort auf meine Anfrage sollen die EU-Sanktionen ‚eine Verhaltensänderung der Russischen Föderation in ihrer Ukraine-Politik‘ bewirken. Zugleich steht in demselben Absatz, dass ‚die den Sanktionen zugrundeliegende politische Lage fortlaufend‘ sei und die Gründe für die Verhängung der Sanktionen weiterhin fortbestünden. Dies zeigt, dass die Sanktionen in den letzten fünf Jahren keinerlei positive Wirkung hatten und in Bezug auf das deklarierte Ziel unwirksam waren. Zugleich haben sie im deutsch-russischen Verhältnis aber großen Schaden angerichtet.“, so Hunko.
Der europapolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Bundestag wünscht sich nach dem Vorbild Macrons mehr Engagement der Bundesregierung in Bezug auf Russland:
„Ich begrüße den neuen Russland-Ansatz des französischen Präsidenten. Hinsichtlich der deutschen Ablehnung zur Idee eines gesamteuropäischen Hauses lässt sich frei nach Michail Gorbatschow festhalten: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Noch sind die Chancen für ein gemeinsames Haus Europa nicht verpasst.“

Lug-info.com: Der 91. Konvoi des Zivilschutzministeriums Russlands mit humanitärer Hilfe für die Einwohner des Donbass ist in Lugansk eingetroffen.
Das Zivilschutzministerium der LVR teilte mit, dass 14 Lastwagen 142,7 Tonnen humanitäre Hilfe nach Lugansk geliefert haben. Darunter sind 17.960 Lebensmittelpakete für Kinder unter einem Jahr und 7320 Lebensmittelpakete für Kinder von einem bis drei Jahren.

rusvesna.su: Ein DVR-Befehl verbot Journalisten, an die Frontlinie zu gehen
Der DVR-Befehl verbietet Journalisten, an die vorderste Front zu gehen.
Ab dem 13. November 2019 ist der Besuch von Medienvertretern an der Frontlinie der DVR-Volksmiliz verboten. Diese Angabe gilt auch für russische Militärberichterstatter.
Dies wurde vom Korrespondenten des Senders „Russland 1“ Alexander Sladkov gemeldet.
„Ein Vertreter des Pressedienstes der Volksmiliz der DVR heute (12. November – ca. RV) um 09:45 Uhr berichtete, dass ab dem 13. November 2019 die Reise von Journalisten zu den Einheiten der DVR Miliz verboten ist. Alle Videoinformationen werden vom Pressedienst selbst zur Verfügung gestellt.
Der formale Grund ist das Anliegen für die Sicherheit der Medienmitarbeiter.
Vor zwei Tagen gab der Pressedienst bekannt, dass das VGTRK-Filmteam von der ukrainischen Artillerie getroffen wurde. In Moskau wurde diese Information nicht bestätigt “, schrieb er auf seiner Seite im sozialen Netzwerk.
Der berühmte Militärberichterstatter Alexander Kots äußerte sich ebenfalls zu dieser Entscheidung.
„Meiner Meinung nach ist dies völliger Unsinn und führt zu Informationstrennung. Zu Selbstisolation, um genau zu sein.
Ich weiß nicht genau, wie der Pressedienst der DVR Volksmiliz bei allem Respekt Berichte auf dem Niveau von Sladkov, Poddubny oder Dolgachev erstellen wird. Mit Einfühlungsvermögen, mit Emotionen, mit lebenden Menschen, nicht mit sprechenden Köpfen.
Eine seltsame Entscheidung, da es in der DVR keine offen feindlichen Journalisten gibt. Sorge um die Sicherheit im sechsten Kriegsjahr zu erklären, ist eine zu offensichtliche List. “

de.sputniknews.com: Sechste russisch-türkische Patrouille nahe syrischer Stadt Kamischli gestartet
Die sechste gemeinsame Patrouille Russlands und der Türkei hat am Donnerstag nördlich der Stadt Kamischli (Qamischli) begonnen. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium mit.
„Am 14. November ab 10:00 Uhr hat die sechste gemeinsame Patrouille der russischen Militärpolizei und der Streitkräfte der Türkei ihre Arbeit in einem Grenzbezirk aufgenommen, der sich mehrere Kilometer nördlich der Ortschaft Kamischli entfernt befindet“, heißt es in einer offiziellen Mitteilung.
Die Patrouille beginne beim Grenzübergang der Ortschaft Sheyrek und verlaufe entlang der syrisch-türkischen Grenze. Auf ihrer Route werde sich die Patrouille ein Bild von der Lage in den syrischen Ortschaften machen.
Die Soldaten sollen mit gepanzerten Fahrzeugen der Typen „Tigr“ und „Kirpi“ befördert werden. Eine Drohne der russischen Militärpolizei des Typs „Orlan-10“ soll die Bewegung der Fahrzeugkolonne in Echtzeit überwachen.
Memorandum zwischen Russland und der Türkei
Am 22. Oktober hatten die Staatschefs Russlands und der Türkei, Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan, in fast siebenstündigen Verhandlungen in Sotschi ein Memorandum unterzeichnet, das zehn Punkte umfasst. Demnach sollen die russische Militärpolizei und der syrische Grenzdienst beim Abzug der kurdischen Volksmilizen und ihrer Waffen aus der 30-Kilometer-Pufferzone an der syrisch-türkischen Grenze Unterstützung leisten.

Dan-news.info: Der 91. humanitäre Konvoi des Zivilschutzministeriums der RF ist in der Hauptstadt der DVR eingetroffen. Es wurden 42.240 Lebensmittelpakete für Kinder bis drei Jahre geliefert.

de.sputniknews.com: Russland verlegt Kampfhubschrauber und Fla-System nach Nordsyrien
Das russische Militär, das seit Jahren in Syrien präsent ist, hat im Norden des Landes laut einem TV-Bericht eine Hubschrauberstaffel stationiert. Die Maschinen sollen auf Dauer auf dem Flughafen Qamischli in unmittelbarer Grenznähe zur Türkei bleiben. Russland und die Türkei patrouillieren seit Tagen gemeinsam im Grenzgebiet.
Die Kampfhubschrauber seien vom russischen Luftwaffenstützpunkt Hmeimim im ostsyrischen Latakia verlegt worden, berichtet der dem russischen Verteidigungsministerium nahestehende Fernsehsender Swesda. Gleichzeitig sei ein Kurzstrecken-Flugabwehrraketensystem des Typs Panzir-S (Nato-Code: SA-22 Greyhound) in Qamischli in Stellung gegangen, um die Hubschrauber vor Luftangriffen zu verteidigen.
„Ein historischer Moment: Unsere Luftwaffen-Gruppierung wird sich von diesem Tag an ständig auf dem Flugplatz Qamischli befinden“, heißt es im Bericht.
Gemeinsame Patrouillen
Der türkische Präsident, Recep Tayyip Erdogan, und Russlands Staatschef Wladimir Putin hatten sich am 22. Oktober auf gemeinsame Patrouillen im türkisch-syrischen Grenzgebiet geeinigt. Laut der Vereinbarung wurden auf der syrischen Seite der Grenze russische Militärpolizisten und syrische Grenzsoldaten eingesetzt, um den Abzug der kurdischen Milizen aus einem Gebiet bis zu 30 Kilometer von der türkischen Grenze entfernt zu unterstützen.
Nach dem Abzug der Kurden begannen Russland und die Türkei mit Patrouillen. Russland setzt dazu Hubschrauber ein, die aus Sicherheitsgründen im Tiefflug (unter 50 Meter) die Gegend umfliegen.

nachmittags:

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 14.11.2019
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Kämpfer 15 Mal das Feuer auf Gebiete von Ortschaften der Republik eröffnet.
In Richtung Gorlowka haben Strafsoldaten Kaschtschenkos aus der 58. Brigade und Schapowalows aus der 59. Brigade Dolomitnoje und Schirokaja Balka mit 82mm-Mörsern und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Donezk haben Kämpfer Martschenkos aus der 28. und Iwanows aus der 56. Brigade der BFU die Gebiete von Spartak, der Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks und des Donezker Flughafens mit 82mm-Mörsern, Abwehrgeschützen, Schützenpanzerwaffen, Antipanzergranatwerfern und großkalibrigen Maschinengewehren beschossen.
In Richtung Mariupol haben Kämpfer der 36. Brigade Gnatows und des kommissarischen Kommandeurs der 128. Brigade Gontscharuk die Gebiete von Petrowskoje und Kulikowo mit Schützenpanzerwaffen, automatischen Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
Insgesamt haben die ukrainischen Kämpfer auf das Territorium der Republik
329 verschiedene Geschosse abgefeuert.
In der Folge des Beschusses der Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks in Donez erlitt ein friedlicher Einwohner, geb. 1965, eine Verletzung, außerdem wurden zwei Wohnhäuser in der Tschnogorskaja-Straße 44 und der Dshamil-Straße 11, zwei Gasleitungen in der Karnawalnaja-Straße 30 und der Lugowskij-Straße 40 beschädigt. Eine Störungsbrigade des staatlichen Unternehmens „Donbasstransgas“ hat Reparaturarbeiten zur Beseitigung der Schäden an der Gasleitung durchgeführt und die Gasversorgung wieder in Betrieb genommen.
Informationen über Zerstörungen von Objekten der zivilen Infrastruktur und Verletzte unter der friedlichen Bevölkerung werden noch ermittelt.
Die Verteidiger Republik kontrollieren die Handlungen des Gegners an der gesamten Kontaktlinie und halten dabei das Regime der Feuereinstellung ein.
Um Ermittlungen zum Terrorakt gegen den Kommandeur der 128. Gebirgssturmbrigade durchzuführen, ist in dem Verband eine Kommission des Stabs der OOS und des militärischen Rechtsordnungsdienstes eingetroffen. Im Gebiet von Bogdanowka wurden Festnahmen und Entwaffnungen von Nationalisten festgestellt, außerdem wurden bewaffnete Auseinandersetzungen regulärer Einheiten der BFU mit Radikalen bemerkt. Es gibt Verluste auf beiden Seiten.
Um die Nationalisten zu unterstützen, sind in der OOS-Zone Gruppen von Mitgliedern der ukrainischen Organisation „Ethnische nationale Vereinigung“ (ENV) eingetroffen. Es wurde festgestellt, das die ENV gegründet wurde, um die ukrainischen nationalistischen Formationen zu koordinieren und zu unterstützen.
So wurde der Terrorakt zum Impuls für einen breite innenpolitische Verschärfung nicht nur in der OOS-Zone, sondern auch in der Tiefe des Landes und er ist auf die Diskreditierung des derzeitigen Präsidenten der Ukraine und seinen Sturz gerichtet.
Eine Bestätigung dieses Sachverhalts ist die Erklärung des Ex-Leiters des „Rechten Sektors“, des Nationalisten der UDA D. Jarosch, dass die Zeit gekommen sei, sich auf eine vorzeitige Beendigung der Vollmachten des Präsidenten und des Parlaments vorzubereiten.
Wir stellen weiter Folgen dessen fest, dass in der Ukraine das Gesetz „Über die materielle
Verantwortlichkeit von Soldaten“ angenommen wurde, gemäß dem Funktionsträger eine materielle Verantwortung für ihnen zugewiesenes Material tragen. So wurde uns bekannt, dass gemäß einer Verordnung des Leiters des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte Generalleutnant R. Chomtschak die Kommandeure von Truppenteilen angewiesen wurden, bis zum 1. Dezember alle Drohnen, die sich in Reparatur befinden, in die Lager zu geben. Aber im Zusammenhang damit, dass die Drohnen bereits lange verkauft wurden und nur auf dem Papier in Reparatur sind, planen die für sie verantwortlichen Personen einen vorsätzlichen Brand der Reparaturwerkstätten.

de.sputniknews.com: Humanitäre Hilfe für die Ukraine: Österreich stellt eine Million Euro
Österreich hat der Ukraine bereits eine Million Euro der vorgesehenen 37 Millionen als humanitäre Unterstützung bereitgestellt. Diese erklärte der österreichische Außenminister Alexander Schallenberg bei einem Briefing in Kiew.
Bei dem heutigen Briefing mit dem ukrainischen Amtskollegen Wadim Pristajko, das ukrainische Medien gezeigt haben, bestätigte Schallenberg, dass die erste Tranche im Wert von einer Million bereits zur Verfügung gestellt worden sei.
Demnach seien 37 Millionen Euro geplant. Österreichs Außenminister verwies darauf, dass die Länder vieljährige Traditionen bei der Bereitstellung humanitärer Unterstützung hätten und Österreich weiter der Ukraine helfen werde.
Österreichs Außenminister war am Mittwoch in die Ukraine gereist.
Am ersten Tag seines Besuchs hatte er eine Reihe von Treffen:
„Das hervorragende Verhältnis zwischen Österreich und der Ukraine hat sich vor allem seit unserem OSZE-Vorsitz im Jahr 2017 sehr dynamisch entwickelt“, sagte er.
Ministerrat beschloss eine Million Euro aus dem Auslandskatastrophenfonds
Am 6. November erklärte Schallenberg wörtlich: „Österreich unterstützt die Ukraine in der seit über fünf Jahren andauernden Krise. Mit der Bereitstellung von einer Million Euro wollen wir den humanitären Zugang erleichtern und Entminungsaktionen in den Konfliktregionen unterstützen.“

mil-lnr.info: Erklärung des Offiziers des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR I.M. Filiponenko
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner viermal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
In Richtung Debalzewo haben Kämpfer der 59. Brigade der ukrainischen Streitkräfte auf Befehl des Verbrechers Schapowalow die Gebiete von Nishneje Losowoje und Kalinowka mit 82mm-Mörsern und automatischen Grandwerfern beschossen und 14 Mörsergeschosse und zehn Granaten abgefeuert.
In Richtung Popasnaja haben Straftruppen der 72. Brigade auf Befehl des Kriegsverbrechers Bogomolow zehn Schüsse mit Granatwerfern auf Kalinowo abgegeben.
Insgesamt wurden 30 verschiedene Geschosse auf das Territorium der Republik abgeschossen.
Die ukrainischen Besatzer nutzen weiter Objekte der zivilen Infrastruktur zur Stationierung von Waffen und Militärtechnik.

Unsere Aufklärung stellt die Stationierung von sechs Panzertransportern in unmittelbarer Nähe von Wohnhäusern in Stschastje und von einem Panzertransporter in Rajgorodok mit. Diese Informationen werden auch von der OSZE-Mission bestätigt….
Nach Angaben von Quellen hat am 13. November ein Soldat der 46. Luftsturmbrigade in Gejewka in betrunkenem Zustand versucht, sich das Auto eines örtlichen Einwohners anzueignen, indem er ihn mit der Waffe bedrohte. Der Soldat wurde von Mitarbeitern der Polizei festgenommen und dem militärischen Rechtsordnungsdienst übergeben. …

dnronline.su: Beim Arbeits- und Sozialministerium der DVR fand eine Sitzung zur Frage der Senkung der Zahl der Berufserkrankungen in der Unternehmen der DVR statt, an der Vertreter der Generalstaatsanwaltschaft, der Kohle- und Energieministeriums, des Gesundheitsministeriums, des Sozialversicherungsfonds für Arbeitsunfälle und Berufserkrankungen, des staatlichen Komitees für technische und Bergbauaufsicht, des Sozialversicherungsfonds für zeitweilige Arbeitsunfähigkeit und Mutterschutz, der staatlichen Inspektion für Fragen der Einhaltung der Arbeitsgesetzgebung, der Gewerkschaftsföderation, des republikanischen Zentrums für sanitärepidemologische Aufsicht, des republikanischen Zentrums für medizinisch-soziale Expertise, des republikanischen klinischen Krankenhauses für Berufserkrankungen sowie der Bevollmächtigten für Fragen von Arbeitsschutz in den staatlichen Bergwerken „Toresantrazit“ und „Komsomolez Donbassa“.
Der stellvertretende Arbeits- und Sozialminister Denis Streltschenko erläuterte, dass die Aktualität der Veranstaltung durch ein Anwachsen von Berufserkrankungen in der Republik im Vergleich zu 2017 und 2018 bedingt ist. …
Nach den Worten des Vorsitzenden des Sozialversicherungsfonds für Arbeitsunfälle und Berufserkrankungen Wladimir Arnow haben Spezialisten des Fonds in den ersten 9 Monaten 2019 194 Fälle von Berufserkrankungen erfasst und untersucht. Im analogen Zeitraum 2018 und 2017 waren es 164 bzw. 147 Fälle. Bei den kohlefördernden Betrieben war es 187 Fälle, 2018 bzw. 2017 160 bzw. 142.
Er unterstrich, dass die Ursachen für Berufserkrankungen nicht nur ungünstige schwere und schädliche Produktionsfaktoren sind, die die geltenden Kennziffern übersteigen,
die Unvollkommenheit von Produktionstechnologien und Ausrüstung sind, sondern auch das Fehlen von individuellen und kollektiven Schutzmitteln, das Ignorieren von prophylaktischen und Rehabilitationsmaßnahmen. Ausgehend davon ist es notwendig, Fragen der Erhöhung der Verantwortlichkeit der Leiter für die Organisation des Arbeitsschutzes in konkreten Unternehmen aufzuwerfen.
Außerdem wurden Fragen wie die Qualität medizinischer Untersuchungen, von Prophylaxe- und Rehabilitationsmaßnahmen erörtert.
Im Ergebnis schlugen die Teilnehmer eine Liste konkreter Maßnahmen für die Unternehmen der Republik vor, unter anderem für den Kohlebergbau.

de.sputniknews.com: Russland, China und Indien arbeiten an Alternative zu SWIFT-Zahlungssystem
Moskau, Peking und Neu-Delhi untersuchen eine Alternative zum Zahlungsmechanismus SWIFT, um den Handel mit Ländern zu erleichtern, gegen die die USA Sanktionen verhängt haben. Dies berichtet die indische Zeitung „The Economic Times“ unter Verweis auf ihre Quellen, die mit der Angelegenheit vertraut sind.
Demnach soll das russische Finanznachrichtensystem SPFS mit dem chinesischen grenzüberschreitenden Interbankenzahlungssystem CIPS verbunden werden. Da Indien noch kein eigenes Finanznachrichtensystem habe, plane es, die Plattform der Zentralbank Russlands mit einem Dienst zu verbinden, der derzeit noch entwickelt werde.
Das System solle nach dem „Gateway“-Modell funktionieren, sodass jedes Finanzsystem Nachrichten über Zahlungen entsprechend umschlüsselt. Jedes Teilnehmerland werde also seine eigene Plattform einsetzen können.
Die Zeitung verweist unter anderem darauf, dass Indien seine Öleinfuhren aus dem Iran im Mai 2019 im Einklang mit den von den USA verhängten Sanktionen eingestellt hat.
Das Thema eines alternativen Zahlungsmechanismus zu SWIFT könnte auf der Tagesordnung des aktuellen BRICS-Gipfels in Brasilia stehen, so die Quellen.
Im Juli 2019 hatte die Zeitung über den Beschluss Indiens berichtet, die in Russland angeschafften Rüstungsgüter in Euro zu bezahlen.
SWIFT (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication) ist eine im Jahr 1973 zur Beschleunigung des internationalen Zahlungsverkehrs sowie der Nachrichtenübermittlung gegründete Organisation. An das Zahlungssystem SWIFT sind mehr als 10.800 größere Organisationen in mehr als 200 Ländern angeschlossen.
Trotzdem hatte die russische Notenbank eine Alternative zum SWIFT-System, also ein eigenes Finanznachrichtensystem (SPFS), geschaffen, um eine garantierte und unterbrechungsfreie Bereitstellung von elektronischer Nachrichtenübermittlung bei Finanztransaktionen zu gewährleisten.

Lug-info.com/Dan-news.info: Das Projekt zur Integration des Donbass demonstriert die Doppelzüngigkeit der heutigen Regierung der Ukraine, die sie von ihren „Kuratoren“ übernommen haben. Dies erklärte heute der Vorsitzende der gesellschaftlichen Kammer der LVR Alexej Karjakin.
In den sozialen Netzwerken war ein Entwurf einer staatlichen Strategie zur sicheren Reintegration des Donbass verbreitet worden, der vom Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat der Ukraine verbreitet worden war. Insbesondere sieht er die Umsiedlung der Einwohner der Republiken zum Zwecke ihrer „Reukrainisierung“ in zentrale und westlichen Regionen der Ukraine vor.
„Fast ein halbes Jahr hat dieser grüne Clown (Selenskij) die Gehirne gepudert und eine möglichst friedliche Regelung des Konflikts und eine „mentale Rückkehr“ der Bürger versprochen und was kommt tatsächlich heraus? Nach den ins Netz geratenen Dokumenten gibt uns der Nationale Sicherheits- und Verteidigungsrat der Ukraine einen Monat, um den Donbass zu verlassen. Und wenn man das nicht tut – was dann? Die Nationalisten werden die Verbliebenen mit der gesamten Härte der Verfassung der „unabhängigen Ukraine“ und gemäß ihren faschistischen Idolen verurteilen“, sagte Karjakin.
„Das ist noch schärfer als die vielseitigen Pläne der vorhergehenden Sprachrohre Kiews. Denn jetz
t bestätigt der hirnlose Präsident offen, dass er nur das Land will, verbrannte Erde ohne Bevölkerung“, erklärte er. …
Aber nun nach den Wahlen hat man in Kiew beschlossen, die friedliebenden Pläne zu vergessen und hat das wahre Gesicht des ukrainischen faschistischen politischen Kurses gezeigt. Man hat nicht vor, mit den Bürgern zu verhandeln, das Volk soll unterdrückt werden, denn dafür braucht man keinen Verstand. Aber in Kiew hat man offensichtlich bis heute nicht verstanden: Der Donbass wird niemals im Staatsverband der Ukraine sein“, sagte im Zusammenhang mit diesen Dokumenten der Abgeordnete des Volkssowjets der DVR Wladimir Medwedjew.

Rusvesna.su: Die UN nannten den Konflikt im Donbass „den ältesten der Welt“
Die Vereinten Nationen nannten den Konflikt im Donbass „den ältesten der Welt“, da 30% der Bürger, die unter den Ereignissen leiden, ältere Menschen sind.
Nach Angaben der Vereinten Nationen erhalten mehr als 560.000 ältere Menschen „wegen bürokratischer Hindernisse“ keine Rente – das ist die diplomatische Sprache des humanitären Verbrechens von Kiew gegen Bürger, die jahrzehntelang für den ukrainischen Staat gearbeitet haben.
Darüber hinaus erinnerte die Organisation daran, dass infolge des Konflikts 1,4 Millionen Menschen zu Binnenvertriebenen wurden.

Lug-info.com: Das Mitglied des Rats der Gewerkschaftsföderation der LVR, der Vorsitzende der republikanischen Organisation der Arbeiter innovativer und kleiner Unternehmen Andrej Kotschetow hat bei einem Besuch in Brasilien Kollegen über das Geschehen im Donbass berichtet.
Die Gewerkschaftsföderation gab bekannt, dass Kotschetow auf Einladung von Kollegen in Brasilien ist.

„Nach der Ankunft im Staat Rio Grande so Sul, im südlichen Teil des Landes, fand ein Treffen des Vertreters der Gewerkschaftsföderation der LVR mit Aktivisten der Gewerkschaft Sintergs statt, der Beschädigten des Hochschulwesens angehören. Für brasilianische Verhältnisse ist dies eine kleine Gewerkschaft, sie hat etwa 90.000 Mitglieder“, teilte die Gewerkschaftsföderation der LVR mit.
„Der Vertreter der LVR berichtete den brasilianischen Kollegen über die Situation im Donbass, die anhaltende Aggression von Seiten der Ukraine, der Blockade von vier Millionen Einwohnern der LVR und der DVR sowie über die Unterstützung von Seiten Russlands durch humanitäre Hilfe“, heißt es weiter.
Kotschetow teilte mit, dass im Informationsbereich Brasiliens nur offizielle Informationen der ukrainischen Seite zu finden sind, deshalb ist dort sehr wenig von den Ereignissen im Donbass bekannt.

„Und obwohl der Mehrheit unserer brasilianischen Kollegen die Situation im Donbass im allgemeinen bekannt ist, waren viele Einzelheiten für sie völlig neu. Deshalb kamen viele Fragen über die Situation in den Volksrepubliken insgesamt und die Gewerkschaftsbewegung der LVR im besonderen auf. Die Unterhaltung dauerte drei Stunden“, sagte er.
Er fügte hinzu, dass nach dem Regierungsantritt der rechtsradikalen Regierung die Lage der einfachen Werktätigen sich heftig verschlechtert hat.
„Der staatliche Sektor der Ökonomie wird in private Hände gegeben. Dies wirkt sich auf die einfachen Arbeiter negativ aus. Auch die Lehrer sind davon betroffen, die schon seit Monaten nur einen Teil ihrer Löhne erhalten. Dabei versucht die Regierung der Region nicht einmal, einen Dialog zu organisieren. Deshalb haben die Lehrer gemeinsam mit der Gewerkschaft eine langfristige Mahnwache am Gebäude der Verwaltung des Gouverneurs des Staates Rio Grande do Sul organisiert“, berichtete Kotschetow.
„Als sie erfuhren, dass ein Vertreter der LVR in der Stadt ist, luden sie mich ein, mich mit ihnen zu treffen. Dieses Treffen fand direkt vor dem Verwaltungsgebäude statt und wir diskutierten über die Situation im Bildungsbereich des Staates. Die Kollegen erzählten, dass die Mahnwache schon vier Wochen dauert, und weil es keinerlei Reaktion darauf gibt, hat die Lehrergewerkschaft einen Massendemonstration mit einigen tausend Menschen geplant. Ich sprach den Kollegen meine Unterstützung aus, wünschte ihnen Erfolg im Kampf um ihre Rechte“, sagte er.
„Der Besuch ist sehr angefüllt, jeden Tag finden mehrere Treffen statt, bei denen Gewerkschaftsaktivisten eine Menge Frage über die Situation im Donbass stellen, sich interessieren, mehr wissen wollen, aufrichtig mitfühlen und ihre Unterstützung für die Einwohner der LVR und der DVR äußern“, erzählte Kotschetow.

Dan-news.info: „Eine Videokonferenz der humanitären Untergruppe kann unter der Bedingung stattfinden, dass die ukrainische Seite Informationen über die festgehaltenen Unterstützung der DVR und Garantien für deren prozessuale Freistellung liefert“, teilte die Bevollmächtigte für Menschenrechte in der DVR, die Vertreterin der DVR in der humanitären Untergruppe Darja Morosowa mit.
Sie fügte hinzu, dass die nächste reguläre Sitzung in Minsk am 27. November stattfinden wird.

de.sputniknews.com: Russland erkennt Jeanine Añez als Interimspräsidentin von Bolivien an
Russland erkennt Jeanine Añez als Interimspräsidentin von Bolivien an. Das Außenministerium in Moskau hat jedoch seine Besorgnis über die fehlende Parlamentsmehrheit bei der Abstimmung über die Kandidatur der zweiten Vizepräsidentin des Senats geäußert.
Russland erkennt Jeanine Añez als Interimspräsidentin von Bolivien an. Das Außenministerium in Moskau hat jedoch seine Besorgnis über die fehlende Parlamentsmehrheit bei der Abstimmung über die Kandidatur der zweiten Vizepräsidentin des Senats geäußert.
Die Ereignisse in Bolivien, nach denen es zum Machtwechsel kam, gleichen aus der Sicht des Kremls einem Staatsstreich.
„Alles, was dem Machtwechsel vorausgegangen war, sehen wir als Handlungen an, die einem Staatsstreich ähneln“, sagte der russische Vizeaußenminister, Sergej Rjabkow, am Donnerstag.
Es sei klar, dass gerade Añez als Boliviens Staatschefin wahrgenommen werde, bis der neue Präsident gewählt werde. „Das ist eine innere Angelegenheit der bolivianischen Seite“, betonte Rjabkow.
Rücktritt von Morales
Nach massiven Protesten und unter dem Druck des Militärs hatte Präsident Evo Morales am Sonntag seinen Rücktritt erklärt. Nun befindet er sich im Exil in Mexiko. Gemeinsam mit dem Präsidenten hatte auch der bolivianische Vizepräsident, Alvaro Garcia Linera, sein Amt niedergelegt. Linera bezeichnete die Situation als Staatsstreich. Die zweite Vizepräsidentin des Senats, Jeanine Añez, erklärte sich zur Interimspräsidentin und will nun Neuwahlen organisieren.
Früheren Medienberichten zufolge kam zu dem Staatsstreich in Bolivien kurz nach dem Scheitern des großen Lithium-Deals mit dem in Baden-Württemberg beheimateten Unternehmen ACISA. Dank dem Deal sollte Deutschland Zugriff auf die weltweit größten Lithium-Reserven bekommen.

Ukrinform.de: Prystajko schließt Austritt der Ukraine aus Minsker Abkommen nicht aus
Der ukrainische Außenminister Wadym Prystajko
stellt fest, dass die Ukraine aus den Minsker Abkommen austreten kann, falls sich der Prozess verzögert und es keine Fortschritte bei der Umsetzung von allen Parteien gibt.
Das erklärte er in einem Interview mit bbc.com.
Ja, das (Austritt der Ukraine aus den Minsker Abkommen – Red.) ist möglich. Wenn wir sehen werden, dass sich dieser Prozess endlos hinzieht. Das ist eine sehr unpopuläre Aussage und wird unseren westlichen Partnern wahrscheinlich wieder nicht gefallen. Aber Minsk ist für uns kein Selbstwert. Ein Selbstwert ist unser Überleben als Nation. Und wenn wir sehen werden, dass sie nicht funktionieren und das uns in den endlosen Prozess zieht, dann wird früher oder später die Entscheidung getroffen, aus dem Minsker Prozess auszutreten“, sagte Prystajko.
Gleichzeitig merkte er an, dass das Aufgeben von Minsk eine sehr schwierige politische Entscheidung sei.
Wenn das zukünftige Treffen im „Normandie-Format“ ihm zufolge keine Fortschritte zeigen wird, wird dies zweifellos die Möglichkeit der Erreichung des Friedens im Minsker Prozess in Frage stellen.
„Wenn wir (von Normandie-Gesprächen – Red.) zurückkommen, dann wäre es korrekt, uns danach zu fragen. Und wenn wir nichts mitbringen werden, wäre es logisch zu fragen, ob wir diesen Minsk immer noch brauchen“, sagte Prystajko.

dan-news.info: Kommentar der Außenministerin der DVR Natalja Nikonorowa über die Aussage Pristajkos über den Ausstieg aus den Minsker Vereinbarungen
Die Informationsprovokationen, die Vertreter der U
kraine mit recht guter Regelmäßigkeit durchführen, sind so häufig und weit von der Realität geworden, dass die berechtigte Frage aufkommt – gibt es auch nur noch einen vernünftigen Menschen, der sie ernst nimmt.
Mit der Aussage, dass Kiew den Ausstieg aus dem Minsker Prozess vornehmen wird, wenn dieser „endlos läuft“, stellt Herr Pristajko seine eigene Kompetenz als Außenminister der Ukraine in Frage. Anders ist es schwer zu erklären, warum ein Beamter, der sich als führender Diplomat des ukrainischen Staats ansieht, sich erlauben kann, die absolute Missachtung der Minsker Vereinbarungen zu erklären, die der einzige wirksame Plan für eine friedliche Regelung des Konflikts im Donbass sind. Mit derselben Unbekümmertheit gibt der Außenminister der Ukraine zu verstehen, dass ihm und dem Staat, den er vertritt, alle Anstrengungen der Garantenstaaten der Minsker Vereinbarungen und selbst des UN-Sicherheitsrats, den den Maßnahmekomplex in einer Resolution gebilligt hat und ihm damit den Status eines internationalen Rechtsaktes gegeben hat, egal sind. Kiew stört auch nicht,
dass seine „westlichen Partner“ im Falle eines Scheiterns des Minsker Prozess nicht zufrieden sein werden – Herr Pristajko gibt in seiner Erklärung offen zu, dass ihm diese Folge bewusst ist. Außerdem hat der Chef der ukrainischen Diplomaten versehentlich aus dem Blick verloren, dass nun einmal die ukrainische Seite den Verhandlungsprozess „unendlich“ macht, indem sie ständig die Erörterung und das Fassen von Beschlüssen auf den Sitzung in Minsk sabotiert und vorsätzlich verzögert. Aber nichts von dem Aufgezählten hält die ukrainische Regierung von bis zum äußersten absurden Aussagen ab.
Wir rufen die ukrainischen Vertreter ein weiteres Mal auf, aus der Welt der Illusionen auf unsere irdische Realität zurückzukommen und endlich die einfach Wahrheit zu erkennen – keine einzige provokative Aussage wird helfen, der Erfüllung ihrer Verpflichtungen nach den Minsker Vereinbarungen zu entgehen. Kiew hätte dies schon lange zur Kenntnis nehmen und damit beginnen müssen, endlich mit etwas Konstruktiven zu beginnen, das in einer effektiven und zuverlässigen Aktivität zur Realisierung der Punkte des Maßnahmekomplexes in Abstimmung mit den Vertretern der Republiken besteht.

Ukrinform.de: Prystajko nennt Erörterungsthemen im Rahmen des „Normannentreffens“
Die ukrainische Seite strebe beim Treffen der Staats- und Regierungschef der Staaten des „Normandie-Formats“ danach, eine Reihe von konkreten Fragen zu lösen, im Idealfall den Krieg im Donbass zu beenden, erklärte der ukrainische Außenminister Wadym Prystajko auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Bundesminister für Europa, Integration und Äußeres der Republik Österreich, Alexander Schallenberg,, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Das letzte Treffen fand vor drei Jahren statt und seitdem gibt es viele Fragen, die wir bei diesem Treffen lösen wollen. Aber das Wichtigste, was wir tun werden, ist, einen Schritt in Richtung Frieden zu machen, in der idealen Situation, diesen Krieg zu beenden, der unsere Leuten im Osten der Ukraine das Leben kostet und unsere Chance auf zivilisierte Entwicklung einschränkt“, sagte Wadym Prystajko.
Er hat unterstrichen, dass der letzte Waffenstillstand mit Besatzern der Ukraine bereits 33 Menschenleben und doppelt so viele verletzte Soldaten und Zivilisten „gekostet“ hat.
Deshalb wollen wir bei diesem Treffen einige konkrete Fragen lösen“, betonte der ukrainische Außenminister.
So erwarte Präsident Selenskyj, dass es insbesondere während des Normandie-Treffens gelingen werde, Fragen der Militärsicherheit zu lösen und den Weg für eine endgültige Lösung des Problems des Ostens der Ukraine zu öffnen.
Gleichzeitig soll das Treffen ihm zufolge zum Katalysator für einen großen Austausch politischer Gefangener werden.
„Wir wollen die maximale Anzahl unserer bisher in Russland und in den Gebieten der sogenannten „Volksrepubliken“ und der Krim inhaftierten Menschen zurückbringen“, fügte er hinzu.
Die tatsächlichen Ergebnisse des Treffens hängen von der Tiefe der Bereitschaft der russischen Seite ab, auf die Umsetzung der Vereinbarungen hinzuarbeiten.

Ukrinform.de: Zeitpunkt des Normandie-Treffens bleibt bisher offen
Ein konkretes Datum des Treffens des Staatschefs im Normandie-Format sei noch nicht festgesetzt worden. Es werde darüber behandelt. Der Gipfel könne aber bis Jahresende abgehalten werden.
Dies erklärte der Außenminister Wadym Prystajko bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Bundesminister für Europa, Integration und Äußeres der Republik Österreich Alexander Schellenberg, meldet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Hoffentlich erfahren wir demnächst das konkrete Datum. Wir wissen Bescheid über mögliche Zeitpunkte, aber sie um der ukrainischen Gesellschaft mitteilen zu dürfen, müssen wir über genauere Informationen verfügen. Das einzige, was ich sagen möchte, ist das, dass der Gipfel bis Jahresende doch stattfindet“, so Prystajko.
Sämtliche Voraussetzungen für dieses Treffen seien dem Minister zufolge bereits erfüllt worden.
Der Außenminister verwies auch darauf, dass die Haltung der russischen Seite davon zeuge, dass sie sich auch auf den Gipfel vorbereite.
„Jetzt beratet sich die ukrainische Seite mit drei anderen Teilnehmern der Normandie-Vier. Wir überlegen ein besseres Datum für alle vier Präsidenten und einen Ort, an dem diese Veranstaltung stattfinden wird“, teilte Prystajko mit.
Am 23. Oktober erklärte Präsident der Ukraine Wolodymyr Selenskyj, dass die Vereinbarung der „Steinmeier-Formel“ und die Entflechtung von Kräften und Waffen in Solote und Petriwske eine Bedingung für das Treffen der Staatschefs der Normandie-Vier sei. Die Entflechtung im Raum der Ortschaft Solote-4 dauerte vom 29. Oktober bis zum 1. November.
Am 11. November fand ein Telefongespräch zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin statt. Erörtert wurde die Vorbereitung auf den Gipfel im Normandie-Format.

de.sputniknews.com: Stoltenberg: Nato will konstruktivere Beziehungen zu Russland
Die Nato hat sich für konstruktive Beziehungen mit Russland ausgesprochen, will aber auf ihre Position der militärischen Stärke und Eindämmung gegenüber Moskau nicht verzichten.
Wie Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg in einer Veranstaltung der Zeitschrift „Foreign Policy“ in den USA sagte, sollte die Allianz „zu diesem schwierigen Zeitpunkt Fehlschläge und Missverständnisse vermeiden“.
„Wir müssen das Vertrauen wiederherstellen, wo es möglich ist. Wir streben nach konstruktiveren Beziehungen zu Russland, deshalb halten wir unsere diplomatischen Kanäle für Moskau offen“, so Stoltenberg.
Dabei betonte er, dass diplomatische Bemühungen nur dann effektiv sein können, wenn „die Nato mit Russland von der Position der sicheren Eindämmung und der sicheren Verteidigung zusammenwirkt“.
„Im Endeffekt sichert gerade unsere militärische Stärke die Bedingungen für unsere diplomatischen Errungenschaften“, so der Nato-Generalsekretär.
Zuvor hatte der russische Außenminister Sergej Lawrow erklärt, Russland werde nicht auf einen Dialog mit der Nato drängen, trete aber für seine Fortsetzung ein. Dabei betonte er, dass nicht Russland „praktisch alle Kooperationsformen eingefroren hat“.

Dnronline.su: Heute fand eine Besprechung des Oberhaupts der DVR Denis Puschilin mit den Leitern von Städten und Bezirken statt.
„Die Sozialpolitik der DVR ist unmittelbar auf den Menschen und für den Menschen gerichtet. Ausgehend davon existiert die reale Notwendigkeit, die Zahl der Mitarbeiter in den Abteilungen für Arbeit und soziale Sicherheit der Städte und Gemeinden zu optimieren. Das Arbeits- und Sozialministerium muss gemeinsam mit den Verwaltungen von Städten und Bezirken die Fragen, die mit der Qualität der sozialen Dienstleistungen zusammenhängen, bearbeiten“, sagte Denis Puschilin.

Über die Situation bei den sozialen Dienstleistungen in der Republik berichtete die Arbeits- und Sozialministerin Larissa Tolstykina. „Es ist sehr schwer, die Bedeutung der Systeme der sozialen Sicherheit unter den Bedingungen, in denen sich die DVR befindet, zu überschätzen. Aber leider gibt es derzeit eine Reihe von Schwierigkeiten, die vor allem von der unzureichenden Ausstattung der Abteilungen von Personal und IT-Technik zusammenhängt. Die fehlende IT-Technik führt dazu, dass die Spezialisten unnötig viel Zeit für die Dokumentation aufwenden müssen. 80% der IT-Technik müsste modernisiert werden. Seit Beginn der regulären Zahlungen von sozialer Unterstützung seit Mai 2015 versorgen 31 Abteilungen für Arbeit und soziale Sicherheit monatlich 134.000 Empfängern 14 Arten von Sozialunterstützung aus. Außerdem sind die Arten der staatlichen Unterstützung in diesem Zeitraum gewachsen“, sagte sie. …
Der Bürgermeister von Donezk erklärte, dass heute in der Republik im Durchschnitt 7 Mitarbeiter der sozialen Dienste auf 10.000 Einwohner kommen, in Donezk sind es nur 4, im Kiewskij-Bezirk wenig mehr als drei.
Das Republikoberhaupt gab dem Arbeits- und Sozialministerium den Auftrag, Vorschläge zur Verbesserung der personellen Ausstattung vor Ort bis zum 27. November dieses Jahres zu erarbeiten. Bis zum gleichen Stichtag soll der Bürgermeister von Donezk Änderungen bei der Personalausstattung in der Stadt in Abstimmung mit dem Ministerium vornehmen. Das gleich
e gilt für die Verwaltung der übrigen Städte und der Bezirke der DVR.

de.sputniknews.com: Adidas-Panne: Russische Nationalelf empört über neue EM-Trikots
In der russischen Nationalmannschaft ist wegen der neuen EM-Fußballtrikots ein Skandal entfacht. Der Ausrüster Adidas hat bei den Landesfarben gepfuscht – die Ärmel zeigen nicht die russische, sondern die serbische Flagge. Die russischen Nationalspieler haben sich geweigert, in den Trikots zu spielen.
Die neuen Fußballtrikots sind speziell für die Europameisterschaft angefertigt worden. Am 7. September wurden sie in Moskau präsentiert und stießen wegen eines kleinen Details sofort auf Kritik bei den Journalisten und Fans: Die Reihenfolge der russischen Landesfarben auf den Ärmeln stimmt nicht – Rot-Blau-Weiß statt Weiß-Blau-Rot – das entspricht der Flagge von Serbien.
Anfangs hat man dieses Detail für einen zwar merkwürdigen, aber bewussten Einfall der Designer gehalten. Allerdings sind später die Trikots der Nationalmannschaften von Deutschland und Kolumbien präsentiert worden, auf denen die traditionelle Reihenfolge der Farben eingehalten wurde.
Adidas nahm Stellung zu der Situation: „Wir entwickeln das Design neuer Trikots grundsätzlich in enger Absprache mit unseren Verbänden“, und weiter: „Wir sind seit 12 Jahren stolzer Partner des russischen Fußballverbandes (RFU) und daher zuversichtlich, dass wir gemeinsam eine Lösung finden werden.“
Auch eine weitere Episode ist den Journalisten bei der Präsentation nicht entgangen: Das Trikot des Torhüters war an den Ärmeln unverändert geblieben. Auch war aufgefallen, dass der russische Torwart Guilherme Alvim Marinato während der Präsentation das Trikot eines Feldspielers getragen hat. Einige Journalisten bezeichneten die Präsentation insgesamt als Reinfall.
Zum ersten Mal sollte die russische Nationalelf in den neuen Trikots in einem EM-Gruppenphasen-Spiel gegen Belgien antreten. Viele Spieler sind aber mit den Trikots unzufrieden gewesen und weigerten sich, diese zu tragen. Der Russische Fußballverband gab bekannt, Russland werde in den kommenden Spielen weiter in den alten Trikots zu sehen sein.
Adidas-Panne auch in Deutschland
In Deutschland hatte es zu Wochenbeginn ebenfalls eine Panne mit neuen Trikots gegeben. Kurz nach der offiziellen Präsentation am Montag waren die Jerseys mit den fehlerhaften Aufdrucken „Hecktor“ und „Waltschmidt“ im Online-Shop von Adidas aufgetaucht.
„Wir bedauern den Vorfall und werden alle erforderlichen Schritte in die Wege leiten, um technische Fehler wie diesen in Zukunft zu vermeiden“, sagte ein Sprecher des Unternehmens am Dienstag: „Die Tippfehler sind behoben.“ Jetzt sind auf den Trikots die richtigen Namen der Nationalspieler Jonas Hector und Luca Waldschmidt zu lesen.

de.sputniknews.com: Erdogan kritisiert US-Druck und hält an S-400 fest
Die Türkei schätzt laut ihrem Präsidenten Recep Tayyip Erdogan die US-Forderung zum Verzicht auf russische Luftverteidigungssysteme S-400 als Verletzung ihrer Hoheitsrechte ein.
„Wir halten die Forderung, auf die S-400 zu verzichten, für nicht richtig. Wir können nicht komplett auf die S-400 verzichten und auf die Patriot (die US-Luftverteidigungssysteme) umsteigen. Wir haben gesagt, wir können die Patriot-Systeme kaufen, aber auch wenn wir sie kaufen, können wir auf die S-400 nicht verzichten“, sagte Erdogan nach den Verhandlungen mit seinem US-Amtskollegen Donald Trump in Washington am Mittwoch.
Dies sei das hoheitliche Recht der Türkei, betonte Erdogan weiter.
Erdogans Besuch nach Washington
Ferner betonte der türkische Staatschef, dass sein Besuch in den Vereinigten Staaten im Großen und Ganzen positiv gewesen sei und dass ein Dialog erforderlich sei, um die Gegensätze zu überwinden.
„Wir wollen ein positives Ergebnis bei (Lieferungen von amerikanischen Kampfflugzeugen) F-35 erzielen. Aber dieses Mal habe ich gesehen, dass Trump dieses Thema viel positiver und konstruktiver angeht“.
Trotz der Spannungen zwischen Washington und Ankara hat Trump am Mittwoch Erdogan empfangen. Das Treffen fand im Weißen Haus in Washington statt. Die anschließende Presskonferenz ließ aber viele Fragen offen.
Spannungen nach Kauf von S-400
Der Kauf russischer Flugabwehrraketensysteme S-400 durch die Türkei hatte einen Streit zwischen Ankara und Washington ausgelöst.
Die USA forderten die Türken auf, den Deal mit den Russen fallen zu lassen und statt S-400 US-amerikanische Patriot-Raketen zu kaufen. Ankara weigerte sich. Daraufhin wurde die Türkei vom F-35-Programm ausgeschlossen.
Die Sprecherin des Weißen Hauses, Stephanie Grisham, erklärte damals, dass ein US-amerikanischer Kampfjet nicht mit einer russischen „Plattform zur Beschaffung von geheimdienstlichen Erkenntnissen“ koexistieren könne, von der die Amerikaner glauben würden, dass sie „zur Erforschung der fortschrittlichen Fähigkeiten“ der F-35 eingesetzt werde.

abends:

de.sputniknews.com: Putin ruft BRICS-Länder zur Verurteilung von Nazismus auf
Der russische Präsident Wladimir Putin hat Ländern der BRICS-Gruppe vorgeschlagen, der Heroisierung des Nazismus einen Riegel vorzuschieben. Dazu sollte eine gemeinsame Erklärung abgegeben werden, sagte der Staatschef am Donnerstag in Brasilia in einer Plenarsitzung des BRICS-Gipfels.
„Wie Sie wissen, wird im kommenden Jahr der 70. Jahrestag der Beendigung des Zweiten Weltkrieges und der Gründung der Organisation der Vereinten Nationen begangen. Unsere Staaten könnten die Möglichkeit prüfen, in diesem Zusammenhang eine gemeinsame Erklärung zu diesen wichtigen Ereignissen abzugeben“, sagte Putin.
Es wäre wichtig, Versuche zu verurteilen, die Nazisten und ihre Handlanger reinzuwaschen, und sich unbeirrt für die Festigung der Weltordnung einzusetzen, die sich auf das Völkerrecht und die UN-Charta gründe, betonte der russische Präsident.
Club aufstrebender Wirtschaften
Zu dem 2006 gegründeten Länderclub gehören derzeit Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika. Die ersten Buchstaben in ihren Namen bilden denn auch die Abkürzung BRICS.

 

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