Zum Neuen Jahr

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Presseschau vom 30.12.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Abends:

Dan-news.info: Das Kommando der DVR hat der Mitteilung ukrainischer Massenmedien über einen angeblich stattgefundenen Angriff der Kräfte der Republik in der Umgebung von Jasinowataja widersprochen. Eine entsprechende Erklärung gab heute der stellvertretende Kommandeur des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin ab.
„Die ukrainische Seite hat über von ihr kontrollierte Massenmedien erklärt, dass sie erfolgreich einen Angriff abgewehrt hat, der angeblich von Seiten der Streitkräfte der DVR stattfand. Aber wenn wir angegriffen haben, auf welche Weise wurde dann im Gebiet unserer Positionen die Leiche eines Soldaten der ukrainischen Streitkräfte entdeckt?“, erklärte der stellvertretende Kommandeur
Er erklärte, dass tatsächlich von einem Vorfall die Rede ist, der im heutigen Bericht des operativen Kommandos zum Ausdruck kam: gestern, am 28. Dezember, hatte eine Diversions- und Erkundungsgruppe der ukrainischen Streitkräfte einen Versuch unternommen, die Positionen der Republik im Gebiet von Krutaja Balka zu durchbrechen, aber drei der Diversanten starben, weil sie auf eine Mine gerieten und die übrigen wandten sich zur Flucht. Nach genaueren Informationen wurden vier weitere Teilnehmer des erfolglosen Durchbruchs verletzt.
Nach den Worten Basurins hat entgegen der von Kiew verbreiteten Desinformation tatsächlich „eine weitere Verletzung der Minsker Vereinbarungen und eine weitere bewaffnete Provokation von Seiten der ukrainischen Truppen, die sich das Ziel gesetzt hatten, unter Nutzung der Wetterbedingungen unsere Positionen einzunehmen, sich festzusetzen und die Ankunft der Hauptkräfte abzuwarten“ stattgefunden.
Als Bestätigung seiner Version des Geschehens stellte das operative Kommando Aufnahmen der Leiche eines ukrainischen Soldaten vor, die in der Nähe der Positionen der DVR im Gebiet von Krutaja Balka gefunden wurde sowie seine persönliche Dienstmarke und Abzeichen mit der Symbolik der militärischen Aufklärung.
„Das Kommando hat die ukrainischen Spezialsoldaten einfach in den Tod geschickt. Möge dies eine weitere Lektion für den ukrainischen Aggressor sein, der, so hoffe ich, verstehen wird, dass die „heldenhafte“ Einnahme leerer Ortschaften in der grauen Zone und Versuche unsere Positionen anzugreifen verschiedene Dinge sind!..“, fügte Basurin hinzu.

Vormittags:

De.sputniknews.com: Kiew erlaubt Flugzeug-Beschuss bei Luftraumverletzung.
Die ukrainische Regierung hat dem Militär erlaubt, auf Flugzeuge zu schießen, die die Staatsgrenzen verletzen oder verdächtigt werden, Terrorakte im ukrainischen Luftraum verüben zu wollen.
Der Text dieser Verordnung wurde am Donnerstag auf der Webseite des Ministerkabinetts veröffentlicht.
„Die diensthabenden Kräfte werden nach Warnschüssen aus Bordkanonen der sich im Diensteinsatz befindenden Abfangjäger von ihren Waffen Gebrauch machen, um Verletzungen der Staatsgrenze der Ukraine durch Flugzeuge bewaffneter Gruppierungen anderer Staaten zu unterbinden, sollten diese auf die Signale der Abfangjäger nicht reagieren; oder um widerrechtliche Aktivitäten von Flugzeugen zu unterbinden, sollten diese für Terroranschläge im Luftraum der Ukraine, darunter im Raum der Anti-Terror-Operation (im Donbass – Anm. d. Red.), genutzt werden“, heißt es in der Verordnung.
In dem Dokument wird hervorgehoben, dass die Entscheidung, Warnschüsse abzugeben oder gezieltes Feuer zu eröffnen, dem Verteidigungsminister, dem Generalstabschef, dem Oberbefehlshaber der Streitkräfte, dem Befehlshaber der Luftstreitkräfte oder Personen, die deren Pflichten ausüben, vorbehalten bleibe.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden fünfmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Aus Richtung Nowoswanowka wurde das Gebiet von Kalinowo mit Granatwerfer beschossen.
Ebenfalls mit Granatwerfern wurde aus Richtung Troizkoje das Gebiet von Sansharowka beschossen.
Das Gebiet von Kalinowka wurde aus Richtung Luganskoje mit Mörsern des Kalibers 82mm und Schusswaffen beschossen.
Das Gebiet von Choroscheje haben die Kiewer Truppen aus Richtung Krymskoje mit Panzertechnik beschossen.
Aus Richtung Staniza Luganskaja wurde Krasnyj Jar mit Schusswaffen beschossen.

Dan-news.info: „Von 18:00 bis Mitternacht haben die ukrainischen Truppen mit Mörsern der Kaliber 82 und 120 mm Spartak sowie Krutaja Balka und Krasnyj Partisan im Jasinowataja-Bezirk beschossen“, teilte eine Quelle  aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach Angaben der Quelle wurden neben Mörser von der ukrainischen Seite auch Panzertechnik, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.

Ukrinform: Der Rat für Nationale Sicherheit und Verteidigung der Ukraine hat in seiner Sitzung am Donnerstag Grundlagen für die Informationssicherheit und den Schutz der kritischen Infrastruktur beschlossen.
Das teilte der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, auf seiner Facebook-Seite mit. Dem Staatschef zufolge habe es in den letzten zwei Monaten rund 6500 Cyberangriffe auf „Objekte von fünf Behörden und 31 staatlicher Informationsressource“ gegeben. Den Ermittlungen zufolge würden russische Geheimdienste, direkt oder indirekt, an den Cyberattacken beteiligen. „Die Ukraine hat notwendige Schlüsse gezogen und wird auf Cyber-Gefahren operativ reagieren“, betonte Poroschenko.
In der Sitzung des Sicherheitsrates erklärte Poroschenko auch, dass die Gefahr der Anschläge auf Einrichtungen der kritischen Infrastruktur weiter bestehe, meldet die Pressestelle des Staatschefs. Er erinnerte in diesem Zusammenhang an die Anschläge auf Gaspipelines in den Regionen Iwano-Frankiwsk und Poltawa, die Festnahme von einer Gruppe der bewaffneten Personen in der Nähe vom Kernkraftwerk Saporischschja und gezielte Zerstörung der Infrastruktur durch die terroristischen Gruppierung in den Regionen Donezk und Luhansk.

De.sputniknews.com: Zu Obamas neuen Russland-Sanktionen: Trump verlangt Gespräche mit US-Geheimdiensten.
Nach der Entscheidung des scheidenden US-Präsidenten Barack Obama, neue Sanktionen gegen Russland zu verhängen, will der künftige Staatschef Donald Trump US-Medien zufolge nun dringend mit Vertretern der Geheimdienste sprechen.
„Es ist an der Zeit, dass unser Land sich zu Dingen fortbewegt, die größer und besser sind“, sagte Trump. „Nichtsdestotrotz werde ich mich im Interesse unseres Landes und seines großen Volkes nächste Woche mit den Chefs der Geheimdienste treffen, um mich über die Fakten zu dieser Situation unterrichten zu lassen.“
Am Donnerstag hatte die Obama-Administration neue Sanktionen gegen mehrere russische Einrichtungen, Firmen und Personen angeordnet. Betroffen sind auch die russischen Geheimdienste GRU und FSB. Zudem müssen 35 russische Diplomaten und ihre Familien binnen 72 Stunden, also noch am Silvester-Wochenende, die USA verlassen.
Die Sanktionen sollen laut Washington eine Strafe für die vermeintlichen russischen Hackerangriffe sein, mit denen sich Russland angeblich in den US-Wahlkampf eingemischt und Diplomaten unter Druck gesetzt habe. Dabei hat die US-Seite bislang noch keine Beweise für Moskaus Einmischung erbracht.
Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte diesbezüglich, Moskau lehne die haltlosen Beschuldigungen Washingtons kategorisch ab und werde angemessen reagieren.

Ukrinform: Die Ukraine setzt weitere Personen und Organisationen aus Russland auf ihre Sanktionsliste. Das hat am Donnerstag der Rat für Nationale Sicherheit und Verteidigung der Ukraine beschlossen, meldet die Pressestelle der Behörde.
Von den Sanktionen sind russische Parlamentsabgeordnete, die auf der Krim gewählt wurden, Mitglieder der Wahlkommissionen auf der Krim, Mitarbeiter der Sicherheitsbehörden und Richter, die für die illegale Inhaftierung der ukrainischen Staatsbürger in Russland verantwortlich sind, betroffen. Die Sanktionen zielen auch auf ukrainische Unternehmen auf der Krim, die rechtswidrig gemäß den russischen Gesetzten registriert wurden sowie auf juristische Personen aus Russland, die sich am Hybridkrieg gegen die Ukraine im IT-Bereich beteiligen. Mit den Sanktionen werden auch ehemalige Führungspolitiker aus der Ukraine, die per Haftbefehl gesucht werden, sich im Ausland befinden und an der Finanzierung der terroristischen Tätigkeit und Aggression Russlands gegen die Ukraine beteiligt sind, belegt.

Dan-news.info: Kommentar von Darja Morosowa zur Befreiung von 15 Personen durch die ukrainische Seite.
Gestern fand im Gebiet des Kontroll- und Passierpunkts „Majorsk“ die Übergabe von 15 zuvor von der ukrainischen Seite festgehaltenen Personen statt. 10 von ihnen sind Vertreter der DVR, 5 der LVR. Die Mehrheit der Freigelassenen sind Frauen.
Von der ukrainischen Seite aus war dies seit Beginn des Konflikts die erste einseitige Übergabe von Gefangenen. Ich erinnere daran, dass von uns etwa 80 Menschen als Geste des guten Willens an unsere Gegner übergeben wurden.
Während der Übergabe waren auch Mütter von ukrainischen Gefangenen anwesend. Während einer Unterhaltung mit ihnen habe ich ein weiteres Mal darauf hingewiesen, dass die Republik bereit ist, ihre Söhne freizulassen, aber nur in der Weise, die von Punkt 5 des Maßnahmekomplexes zur Erfüllung der Minsker Vereinbarungen vorgesehen ist.
Ich wiederhole, es genügt eine willensstarke Entscheidung Poroschenkos zur Befreiung aller Menschen. Ich hoffe, dass eine solche Entscheidung gefasst wird und wir vor Weihnachten den lang erwarteten Austausch nach der Formel „alle gegen alle“ durchführen werden und unsere Leute mit ihren Freunden und Familien zu Hause sein werden.
Die Bevollmächtigte für Menschenrechte in der DVR Darja Morosowa

De.sputniknews.com: Obamas „Abschieds-Sanktionen“: Russische Botschaft in London nimmt’s mit Humor.
Die russische Botschaft in Großbritannien hat die Entscheidung des amtierenden US-Präsidenten, 35 russische Diplomaten aus den USA auszuweisen, via Twitter mit einem „lahmen“ Entenküken kommentiert
„Präsident Obama weist 35 russische Diplomaten in einem Kalten-Krieg-Déjà-vu aus. Alle, darunter auch die Amerikaner, werden froh sein, das Ende dieser glücklosen Administration zu sehen“, twitterte die russische Botschaft in London.
Dazu wurde das Bild eines Entenkükens mit der Aufschrift „lahm“ – offenbar als Anspielung auf den scheidenden US-Präsidenten Barack Obama – veröffentlicht, der in den USA immer wieder als „lame duck“ (lahme Ente) bezeichnet wird…

Dnr-online.ru: In der DVR ist eine weitere humanitäre Ladung aus der RF zum Wiederaufbau von Objekten der Stromversorgung eingetroffen.
„Die humanitäre Lieferung ist im Rahmen der zweiten Etappe des Wiederaufbaus von Objekten, die in der Folge von Kämpfen beschädigt wurden, eingetroffen. Dies ist eine weitere Sendung, die aus 18 Lastwagen besteht. Der Wiederaufbau wird sowohl durch Betriebe geschehen, die auf dem Territorium der DVR arbeiten, als auch durch Vertragsorganisationen aus der RF, sagte der Leiter der Abteilung für Elektroenergie des Kohle- und Energieministeriums der DVR Pawel Popwitsch.
Nach seinen Worten wird im Januar-Februar 2017 eine weitere humanitäre Ladung in der Republik eintreffen. Im Verlauf eines halben Jahres werden Unterstationen und Stromleitungen wiederaufgebaut.

De.sputniknews.com: „Antirussische Agonie“: Medwedew bedauert Obama-Regierung.
Die Regierung des scheidenden US-Präsidenten Barack Obama beendet ihre Amtszeit in „antirussischer Agonie“, wie Russlands Premierminister Dmitri Medwedew am Freitag mit Bedauern feststellte.
„Es ist traurig, dass die Obama-Regierung, die einst ihr Leben mit der Wiederherstellung der Zusammenarbeit begonnen hatte, sie nun in einer antirussischen Agonie beendet“, schrieb Medwedew via Twitter…

Rusvesna.su: Sawtschenko will Sachartschenko und Plotnitzky in Kiew treffen
Nadeshda Sawtschenko fährt fort, die ukrainische Öffentlichkeit zu begeistern mit frischen Ideen zur Regulierung des Konflikts im Donbass: das nächste Treffen zwischen ihr und den Oberhäuptern der Volksrepubliken könnte in Donezk oder Lugansk stattfinden, und danach in Kiew, erklärte die unberechenbarste ukrainische Politikerin.
Am Donnerstag, dem 29. Dezember, sagte Sawtschenko in einem der ukrainischen Fernsehsender, dass sie mit dem Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko und dem Oberhaupt der LVR Igor Plotnitzky die Möglichkeit neuer Treffen erörtert habe…
Sawtschenko stellte klar, dass diese Treffen nicht unbedingt regelmäßig und lange stattfinden müssten „wie der Minsker Prozess“. Ihre Aufgabe sei der Austausch von Gefangenen….

De.sputniknews.com: Gegenseitigkeitsprinzip: Moskau wird auf US-Sanktionen reagieren – Lawrow.
Russland wird die jüngsten Sanktionen Washingtons gegen Moskau nicht ohne Reaktion hinnehmen, teilte Außenminister Sergej Lawrow am Freitag mit. Am Donnerstag hatten die USA 35 russische Diplomaten ausgewiesen.
„Das Benehmen der US-Administration ist ziemlich offensichtlich. (…) Wir können solche Einfälle natürlich nicht unbeantwortet lassen. Gegenseitigkeit ist das Gesetz der Diplomatie und der internationalen Beziehungen“, sagte der russische Außenminister.
Nach der Ausweisung von 35 russischen Diplomaten aus den USA schlägt der russische Außenminister Sergej Lawrow nun dem Staatspräsidenten Wladimir Putin vor, ebenso vielen amerikanischen Diplomaten die Tür zu weisen.
Das Außenministerium werde Präsident Wladimir Putin vorschlagen, entsprechend 31 Mitarbeiter der amerikanischen Botschaft in Moskau und vier Mitarbeiter des US-Generalkonsulats in Sankt Petersburg des Landes zu verweisen, so Lawrow. Darüber hinaus solle den amerikanischen Diplomaten der Zugang zum beliebten Ferienort Serebrjanny Bor im Westen Moskaus verwehrt werden, so der Außenminister.
Er rechne mit einem schnellen Beschluss zu den Gegenmaßnahmen.

Nachmittags:

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Jahresrückblick, Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
In diesem Jahr hat die Volksmiliz der DVR den militärischen Ausbildungsstand ihrer Abteilungen erheblich erhöht. Die Durchführung eines Panzerbiathlons, taktische Brigadeübungen, Überwindung von Wasserhindernissen und Seelandeunternehmen, das sind nur einige Beispiele für die Erhöhung der Meisterschaft und des Ausbildungsniveaus von Soldaten aller Kategorien der Armee der DVR.
Die Situation an der Kontaktlinie in der DVR ist angespannt geblieben. Im Verlauf des letzten Jahres wurde von OSZE-Vertretern täglich das Fehlen von Waffen der ukrainischen Streitkräfte in den Abzugsorten festgestellt, was von deren aktiver Verwendung gegen die friedliche Bevölkerung des Donbass durch das ukrainische Kommando zeugt.
Im Zeitraum von Januar bis Dezember 2016 betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung 143.413, darunter 78.223 Mal mit schweren Waffen. Das Gesamtgewicht der auf das Territorium der Republik abgeschossenen Geschosse betrug 2000 Tonnen.
Es wurden 820 Gebäude und Infrastrukturobjekte der Republik zerstört und beschädigt. Mit Artillerie und Mörsern wurden mehrfach lebenswichtige Infrastrukturobjekte sowie Reparaturbrigaden, die zur Beseitigung der Schäden gekommen waren, beschossen. Es wurden Reparaturarbeiter verletzt.
Die Zielbestimmung und Korrektur des Feuers der Artillerie-  und Mörsermannschaften erfolgte mit Hilfe von Drohnen, einschließlich Kampfdrohnen, die von „Unterstützern des Terrorismus“, so genannten Freiwilligen, geliefert wurden.
Folgende Kräfte und Mittel des Gegners sind im Dezember 2016 in der Konfliktzone konzentriert: 32.438 Mann, 213 Panzer, 351 Artilleriegeschütze des Kalibers 152 und 122mm, 198 Mörser des Kalibers 82 und 120mm, 84 Mehrfachraketenwerfer, 1154 Einheiten Panzertechnik.
Die militärisch-politische Führung der Ukraine hat die Versuche, die Lage im Donbass zu destabilisieren, trotz der übernommen Verpflichtungen zur Einhaltung eines Regimes der Feuereinstellung nicht aufgegeben. Und trotz gegenseitiger Vereinbarungen über eine Feuereinstellung hat die ukrainische Seite weiterhin die Zahl der Beschüsse auf das Territorium der Republik gesteigert.
In diesem Jahr haben wir mehr als hundert Provokationen durch die ukrainischen Truppen entlang der Kontaktlinie festgestellt, die mit Durchbruchversuchen durch unsere Positionen verbunden waren. Die größte Zahl dieser Art von Provokationen wurde im 4. Quartal 2016 festgestellt, nachdem der Innenminister Awakow und der Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats Turtschinow den Abteilungen der Nationalgarde die Anweisung zur Lösung des Konflikts durch eine gewaltsame Einnahme des Donbass gegeben hat.
Und obwohl den ukrainischen Truppen von einer Reihe von Staaten Hilfe durch die Zurverfügungstellung von tödlichen Waffen und anderen materiellen Mitteln geleistet wurde, waren alle Versuche, unsere Positionen einzunehmen, ergebnislos und führten zu einer großen Zahl von Verlusten unter dem Personal und der Technik der ukrainischen Streitkräfte. Der letzte Fall eines solchen Versuchs erfolgte am 28. Dezember im Gebiet von Krutaja Balka, wo wegen unbedachter und verbrecherischer Handlungen des ukrainischen Kommandos drei Soldaten der ukrainischen Streitkräfte starben und vier verletzt wurden.
Gemäß offiziellen Angaben des Verteidigungsministeriums der Ukraine betrugen die Verluste der ukrainischen Streitkräfte im Jahr 2016 214 Tote und 1324 Verletzte. Aber wenn man die Neigung der ukrainischen Militärführung zur Fälschung und Verheimlichung von Angaben über Verluste gegenüber der Öffentlichkeit kennt, kann man die realen Zahlen der Toten und Verletzten nur vermuten. Gemäß Informationen von ukrainischen Freiwilligenorganisationen und medizinischem Personal großer Militärkrankenhäuser sowohl in der ATO-Zone als auch im Hinterland beträgt die Zahl der Toten etwa 600, die der Verletzten mehr als 2000.
Das zu Ende gehende Jahr war durch eine neugewählte sogenannte Taktik zur Führung von Kämpfen von Seiten der ukrainischen Truppen charakterisiert, nämlich von der Besetzung von Ortschaften, die sich in der grauen Zone befinden, was eine äußerst grobe Verletzung der Minsker Vereinbarung zur Trennung der Seiten ist. Mit solchen Handlungen werden mehrere Ziele verfolgt.
Erstens wird mit der Einnahme einer Ortschaften durch die ukrainische Seite ein sogenannter „weiterer Sieg“ über den Gegner verkündet, unabhängig davon, dass dort keine Abteilungen der Streitkräfte der DVR waren. Auf diese Weise entsteht in der ukrainischen Öffentlichkeit der Eindruck angeblicher Erfolge der ukrainischen Streitkräfte in der ATO-Zone.
Zweitens wird der Abstand zwischen unseren Positionen und den Positionen der ukrainischen Streitkräfte geringer, was es der ukrainischen Seite erlaubt, aktiver bewaffnete Provokationen gegen Soldaten der Streitkräfte der DVR zu begehen.
Aber wie sich das ukrainische Kommando auch bemüht, das Image der ukrainischen Streitkräfte zu verbessern, es gelingt ihnen trotzdem nicht. Anstatt einer professionellen Armee wurde von Poroschenko eine Rekrutenarmee gebildet. Die Mobilisierten sind, auch wenn sie Erfahrung mit Kämpfen bekommen haben, trotzdem schlechtere Soldaten als Berufssoldaten. Außerdem stehen nicht wenige kriminelle Elemente, Alkoholiker, Verzweifelte unter Waffen, die mit ihrer Anwesenheit nur die am normalen Dienst hindern, die dazu noch in der Lage sind. Der Einsatz von Freiwilligenbataillonen hat dazu geführt, dass diese Bataillone von Zeit zu Zeit außer Kontrolle geraten und ein zusätzlicher Kopfschmerz sowohl für das Kommando als auch für die friedlichen Bürger wurden.
Wir stellen eine wachsende Zahl von schweren Verbrechen von Seiten der ukrainischen Truppen gegenüber den friedlichen Einwohnern fest. Diebstahl, Rau und sogar Mord wie im Fall des Geschehens am KPP „Majorsk“ am 14. Dezember sind zu einer gewöhnlichen Erscheinung auf den von der Ukraine kontrollierten Territorien geworden, was auch nicht zum Prestige und zur Unterstützung der ukrainischen Streitkräfte unter der friedlichen Bevölkerung beiträgt.
Seit Anfang 2016 sind in der DVR von der Hand ukrainischer Strafsoldaten 314 Menschen gestorben, darunter drei Kinder. Unterschiedlich schwer verletzt wurden 406 Menschen, darunter 16 Kinder, 323 Männer und 83 Frauen.
Auf diese Weise war die militärisch-politische Lage im Jahr 2016 als schwierig-angespannt zu charakterisieren. Die ukrainische Seite hat wie zuvor die Versuche nicht aufgegeben, die Lage im Donbass zu destabilisieren und den Konflikt mit militärischen Methoden zu lösen, die die Volksmiliz scharf niedergehalten hat.
Im nächsten Jahr wird die systematische Arbeit zur Ausbildung der Soldaten weitergeführt werden, was absolut notwendig ist, weil die ukrainische Seite nicht zu Einhaltung eines Waffenstillstands bereit ist. Solange eine solche Situation besteht, wird die Volksmiliz der DVR ihre militärischen Fähigkeiten vergrößern und für den Schutz der Menschen auf der Wacht stehen.

De.sputniknews.com: Putin lehnt Ausweisung von US-Diplomaten ab.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat den Vorschlag seines Außenministers Sergej Lawrow abgelehnt, nach der Ausweisung von 35 russischen Diplomaten aus den USA ebenso vielen amerikanischen Diplomaten die Tür zu weisen. Die Kinder der in Russland akkreditierten US-Diplomaten lud Putin sogar zum Neujahrsfest in den Kreml ein.
Russland behalte sich zwar das Recht auf Gegenmaßnahmen vor, wolle sich jedoch „nicht auf das Niveau der Küchendiplomatie herabbegeben“, sagte Putin am Freitag.
„Wir werden den amerikanischen Diplomaten keine Probleme schaffen und niemanden ausweisen“. Auch den Vorschlag, den Familien der amerikanischen Diplomaten den Zugang zu dem bei ihnen beliebten Ferienort Serebrjanny Bor im Westen von Moskau zu verwehren, lehnte Putin ab. Im Gegenteil lud er „alle Kinder der in Russland akkreditierten amerikanischen Diplomaten“ zu Neujahrsfest und Weihnachtsfest in den Kreml ein.
Die jüngsten US-Sanktionen, die der scheidende US-Präsident Barack Obama am Donnerstag gegen Russland verhängt hat, kritisierte Putin als „provokant“ und schädlich für die gesamten internationalen Beziehungen. „Die neuen unfreundlichen Schritte der gehenden US-Administration sind auf eine weitere Untergrabung der russisch-amerikanischen Beziehungen ausgerichtet und widersprechen sowohl den Interessen des russischen als auch den des amerikanischen Volkes“, sagte der russischer Präsident nach Angaben seines Presseamtes.
Russland werde seine weiteren Schritte zu einer Normalisierung je nach der Politik der Administration des designierten Präsidenten Donald Trump gestalten, betonte Putin.
Der scheidende US-Präsident Barack Obama hat am Donnerstag 35 russische Diplomaten als Agenten abgestempelt und des Landes verwiesen. Die betroffenen Russen sollen binnen 72 Stunden die USA verlassen. Darüber hinaus haben die USA zwei russische Niederlassungen in New York und Maryland geschlossen und gegen neun russische Organisationen und Privatpersonen Sanktionen verhängt. … Der Kreml und das russische Außenministerium kündigten eine „angemessene Reaktion nach dem Prinzip der Gegenseitigkeit“ an, betonten jedoch, dass die endgültige Entscheidung dem Staatschef überlassen sei.

Dnr-online.ru: Das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko hat während einer „Direkten Linie“ mit Einwohnern der Republik über Pläne zur Erhöhung der Finanzierung von Kultureinrichtungen in den Dörfern informiert.
„Ein Klub in jedem dörflichen Ort und überhaupt an Orten, die von den großen Städten der DVR entfernt liegen, ist ein Zentrum der Kommunikation, ein Zentrum des gesamten kulturellen Lebens. Und hier gib es ein bestimmtes Ungleichgewicht zwischen der Verteilung der Mittel an städtische Kultureinrichtung und an dörfliche. Es wurde die Entscheidung getroffen, dass im Jahr 2017 diese Mittel gleichmäßig verteilt werden. Die Unterstützung, die die Städte erhalten, wird in gewissen Grade auf die dörflichen Kultureinrichtungen umgeleitet. Den Menschen soll deutlich werden, dass es nicht nur in der Stadt Leben gibt. Auf dem Dorf wollen die Menschen auch lernen, Zirkel besuchen, und wir sind verpflichtet dies zu bedenken. Im Ganzen wird die Finanzierung des Kulturbereichs um 15% erhöht, dies betrifft die Mittel zur Eröffnung von Zirkeln, Erhöhung der Arbeitsentgelte für die Kulturarbeiter. Und dies wird es erlauben, mehr Mittel in die dörfliche Kultur zu stecken. Im Jahr 2017 wird dieses Programm realisiert werden“, erklärte Alexandr Sachartschenko.

Rusvesna.su: Die Schließung der amerikanischen Schule in Moskau ist eine Lüge – Sacharowa
Die offizielle Vertreterin des Außenministeriums Russlands Maria Sacharowa nannte die Information, dass in Moskau als Antwortmaßnahme auf die Ausweisung russischer Diplomaten aus den USA die Schule für Kinder westlicher Diplomaten geschlossen werde, eine Lüge.
„US-Beamte „informierten anonym“ ihre Medien darüber, dass als Antwort Russlands die amerikanische Schule in Moskau geschlossen werden soll.
Das ist eine Lüge. Offenbar ist das Weiße Haus völlig verrückt geworden und beginnt sich Sanktionen gegen die eigenen Kinder auszudenken“, sagte Maria Sacharowa.

De.sputniknews.com: „Guten Rutsch!“: Putin reagiert auf Obamas „Abschieds-Sanktionen“ mit Neujahrsgrüßen.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat dem amerikanischen Volk und dem designierten US-Präsidenten Donald Trump seine Neujahrsgrüße übermittelt, teilte die Pressestelle des Kremls am Freitag mit.
So reagierte Putin auf die neuen Sanktionen, die Washington am Donnerstag gegen Moskau verhängt hatte.
„Ich gratuliere dem designierten Präsidenten Donald Trump und dem ganzen amerikanischen Volk! Ich wünsche allen Wohlfahrt und Wohlstand!“, zitiert die Pressestelle den russischen Staatschef…

Ukrinform: Die Ukraine hat am Donnerstag 15 Anhänger der Separatisten an die Vertreter der so genannten „Volksrepubliken“ übergeben.
Der Chef des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU, Wasyl Hryzak, bezeichnete das als Geste des guten Willens. Die Ukraine wolle damit den Weg zum Gefangenenaustausch öffnen. Der SBU hoffe auf den Austausch noch vor dem Weihnachtsfest.

Dan-news.info: Erklärung Darja Morosowas zu den fehlenden Dokumenten der von der ukrainischen Seite freigelassenen Personen
Ein weiteres Mal überzeuge ich mich davon, dass die ukrainische Seite ihre eigenen Versprechungen nicht einhält.
So haben beim letzten Treffen in Minsk die bevollmächtigten Vertreter des offiziellen Kiew versprochen, dass jeder von denen, die sie freilassen, ein Dokument zur Begnadigung und ein Dokument zur Bestätigung seiner Identität erhalten wird. Von den zehn Bürgern, die gestern der DVR übergeben wurden, haben drei keinen Pass. Wenn man die gestrigen lauten Erklärungen der Vertreter der Ukraine berücksichtigt, dass die freigelassenen Bürger frei auf das von der ukrainischen Regierung kontrollierte Territorium fahren können, so bin ich verwundert, wie ein Bürger, der in Krasnogorowka registriert ist, die Abgrenzungslinie mit der Ukraine ohne Pass überqueren und in seine eigenen Haus zurück können wird.
Ich rufe die ukrainische Seite ein weiteres Mal auf, die genannten Zusagen zu erfüllen und keine haltlosen Erklärungen zum Zwecke der eigenen PR abzugeben. Wenn die ukrainische Seite tatsächlich den Konflikt auf dem Territorium des Donbass regeln will, muss sie jeden Punkt der Minsker Vereinbarungen vollständig erfüllen.
Die Bevollmächtigte für Menschenrechte in der DVR Darja Morosowa

De.sputniknews.com: Wladimir Putin hat der deutschen Kanzlerin Angela Merkel seine Weihnachts- und Neujahrswünsche übermittelt. In seinem Schreiben brachte der russische Präsident die Hoffnung zum Ausdruck, dass beide Staaten ihr seit Jahrzehnten gesammeltes Positivpotenzial der Zusammenarbeit beibehalten.
Das ausgehende Jahr habe vor Augen geführt, dass die russisch-deutsche Zusammenarbeit sehr gefragt gewesen sei, um aktuelle regionale und internationale Probleme und Herausforderungen an die globale Sicherheit zu bewältigen, so Putin in seinem Schreiben.
Er hoffe, dass das positive Kooperationspotenzial, das Russland und Deutschland seit Jahrzehnten gesammelt haben, „im Interesse der beiden Völker und des gesamten europäischen Kontinents beibehalten und ausgebaut wird“.

Rusvesna.su: Poroschenko blieb ohne Neujahrsgruß von Putin
Der Präsident der Ukraine Petro Poroschenko hat kein Glückwunschtelegramm anlässlich des Neujahrsfestes vom russischen Präsidenten Wladimir Putin erhalten, der den anderen Staatsführern des postsowjetischen Raumes gratulierte.
Dies geht aus einer Mitteilung des Pressedienstes des Kreml hervor.
Die Ukraine sei nicht in der Liste der postsowjetischen Staaten verzeichnet, deren Oberhäuptern Putin gratulierte.
„Glückwünsche wurden gesendet an die Oberhäupter Abchasiens, Aserbaidschans, Armeniens, Weißrusslands, Kasachstans, Kirgistans, Moldawiens, Tadschikistans, Turkmenistans, Usbekistans und Südossetiens“, wird in der Erklärung des Pressedienstes angegeben.

Dan-news.info: Das operative Kommando der DVR hat der ukrainischen Seite die Leiche eines Soldaten der ukrainischen Streitkräfte übergeben, die gestern in der Nähe der Positionen der Republik im Gebiet der Ortschaft Krutaja Balka im Jasinowataja-Bezirk gefunden wurde.
Die Übergabe unter Leitung des republikanischen Kommandos erfolgte in der städtischen gerichtsmedizinischen Totenhalle von Donezk im Kalinin-Krankenhaus.
„Der Mensch, dessen Leiche wir der ukrainischen Seite übergeben, starb bei einem erfolglosen Versuch des Durchbruchs im Gebiet von Jasinowataja. Nach unseren Informationen stammt er aus Lugansk, wurde 1963 geboren. Die Dienstmarke, die mit der Leiche gefunden wurde, wurde nicht an Soldaten der ukrainischen Streitkräfte ausgegeben, sondern wurde von dem Toten selbst hergestellt. Im Zusammenhang damit gibt es die Annahme, das der Tote zu den nationalistischen Bataillonen gehört“, sagte der Leiter des Stabs des operativen Kommandos der DVR Ruslan Jakubow.
http://rusvesna.su/sites/default/files/styles/by_text/public/trupy_vsu6.jpg?itok=40Abs_-W

De.sputniknews.com: Russlands Präsident Wladimir Putin hat jegliche Waffenlieferungen nach Nordkorea verboten. Ein entsprechendes Gesetz wurde am heutigen Freitag auf dem Portal für Rechtsinformationen pravo.gov.ru veröffentlicht.
Das Gesetz verbietet auch die Lieferung von Technologien, Materialien und Einrichtungen, die Nordkorea für sein Atom- und Raketenprogramm sowie bei der Produktion von Massenvernichtungswaffen nutzen könnte.
Das Gesetz wurde im Einklang mit der am 2. März vom UN-Sicherheitsrat angenommenen Resolution 2270 verabschiedet sowie als Reaktion auf die Durchführung der nordkoreanischen Atomwaffentests.
Die UN-Resolution 2270 verbietet alle Waffenlieferungen an Pjöngjang und die Lieferung von allen damit verbundenen „materiellen Mitteln“, die das Potenzial der nordkoreanischen Streitkräfte erhöhen können.

Lug-info.com: Pressekonferenz des Leiters der Koordination der Volksmiliz der LVR Oberst Oleg Anaschtschenko (Jahresrückblick, Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Kiewer Truppen haben von Januar bis Dezember 2016 die Positionen der Volksmiliz 1369 Mal beschossen.
In der Folge der Beschüsse wurden mehr als 30 Häuser und Infrastrukturobjekte der Republik zerstört oder beschädigt.
„Mehrfach wurden lebenswichtige Infrastrukturobjekte mit Artillerie und Mörsern beschossen sowie auch Reparaturbrigade, die die Schäden beseitigten“, sagte Anaschtschenko.
„Die Korrektur des Feuers Artillerie- und Mörsermannschaften erfolgte mit Hilfe von Drohnen, von denen die Straftruppen im Jahr 2016 mehr als 15 verloren haben“, sagte er.
„Folgende Kräfte und Mittel hat der Gegner in der Konfliktzone im Dezember 2016 konzentriert: 19464 Mann, 186 Panzer, 235 Artilleriegeschütze des Kalibers 152 und 122mm, 100 Mörser des Kalibers 82 und 120mm, 80 Mehrfachkartenwerfer, 621 Einheiten Panzertechnik“, berichtete Anaschtschenko.
„100 Prozent der Soldaten, Hunderte von Technikeinheiten waren an den Übungen im Jahr 2016 beteiligt. Es gab Schussübungen mit Panzerwaffen, mit Mehrfachraketenwerfern „Grad“, verschiedenen Arten von Artillerie und anderen Waffen“, berichtete der Oberst.
Er merkte an, dass im Jahr 2016 das Niveau der militärischen Ausbildung der Volksmiliz der LVR erheblich gestiegen ist.
„Dies ist besonders gut an den Ergebnissen der Übungen, anderer geplanten Maßnahmen, Überprüfungen und auch während der Abwehr von Aggressionen ukrainischer Soldaten zu sehen“, sagte Anaschtschenko.
Die Abteilungen der Volksmiliz der LVR haben während der Übungen verschiedenste Aufgaben bearbeitet, darunter die Koordination von Artillerie und Luftabwehr.
„Insgesamt wurden im Jahr 2016 in der Volksmiliz zwei taktische Brigadeübungen und 16 taktische Bataillons- und Abteilungsübungen sowie taktisch Kompanieübungen, Schießübungen von Zügen und Abteilungen durchgeführt und das Niveau der Einzelausbildung der Soldaten der Volksmiliz erheblich erhöht“, teilte Anaschtschenko mit.
Außerdem wurden Wettbewerbe unter den besten Mannschaften und Abteilungen der Volksmiliz in zwei Kategorien durchgeführt: beste Mannschaft (Panzer, Panzertechnik), bester Zug (Panzergrenadiere, Panzer) des Donbass“.
„Unter den Bedingungen der nicht endenden ukrainischen Aggression ist eine der Hauptaufgaben der Volksmiliz der LVR die Absicherung der qualitativen Nutzung der Waffen und der Militärtechnik und die Aufrechterhaltung ihrer Einsatzbereitschaft. Zurzeit läuft eine aktive Entwicklung bei der Ausbildung, der Reparatur und der Übungsbasen“, unterstrich er.
„Im neuen Jahr 2017 ist für die Volksmiliz ein intensiverer Übungskomplex als im letzten Jahr geplant. Außerdem vergessen wir nicht die Maßnahmen zur Abwehr von Diversions- und Erkundungsgruppen des Gegners und von Terrorismus. Mit einem Wort, die Volksmiliz strebt weiterhin zu neuen Höhen der militärischen Meisterschaft“, fasste Anaschtschenko zusammen.
„In diesem Jahr wurden von uns mehr als 50 Provokationen der ukrainischen Truppen entlang der Kontaktlinie im Zusammenhang mit Versuchen des Durchbruchs durch unsere Positionen abgewehrt. Die größte Zahl solcher Provokationen wurde im 4. Quartal 2016 nach der Erklärung des Innenministers Awakow und des Sekretärs des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats Turtschinow über die Notwendigkeit einer Lösung des Konflikts auf dem Weg der gewaltsamen Besetzung des Donbass registriert“, teilte Anaschtschenko mit.
Aber trotz der Hilfe für die ukrainischen Truppen durch eine Reihe von Staaten durch Zurverfügungstellung von tödlichen Waffen und anderen materiellen Mitteln sind alle Versuche die Positionen der LVR einzunehmen ergebnislos geblieben.
„Eine deutliche Bestätigung ist der Angriff der ukrainischen Streitkräfte in Richtung Debalzewo, in deren Verlauf die ukrainischen Truppen eine vernichtende Niederlage erlitten und bis heute ihre Verluste an Personal und Waffen nicht auffüllen konnten“, erläuterte der Oberst.
Er erinnerte daran, dass gemäß den offiziellen Angaben des Verteidigungsministeriums der Ukraine die Verluste der ukrainischen Streitkräfte in der Zone der sogenannten „ATO“ 212 Tote und 1322 Verletzte betrugen.
„Aber wenn man die Neigung der ukrainischen Militärführung zur Fälschung und Verheimlichung von Angaben über Verluste gegenüber der Öffentlichkeit kennt, kann man die realen Zahlen der Toten und Verletzten nur vermuten. Gemäß Informationen von ukrainischen Freiwilligenorganisationen und medizinischem Personal großer Militärkrankenhäuser sowohl in der ATO-Zone als auch im Hinterland beträgt die Zahl der Toten etwa 600, die der Verletzten mehr als 2000“,unterstrich Anaschtschenko.
„Die verbrecherischen Befehlen zur Eröffnung des Feuers auf das Territorium der Volksmiliz der LVR gaben folgende Kriegsverbrecher und überzeugte Nationalisten und Mörder friedliche Einwohner des Donbass ihren Abteilungen: der Kommandeur der 54. mechanisierten Brigade Gorbatjuk, der Kommandeur der 44. Artilleriebrigade Baranow, der Kommandeur der 24. mechanisier Brigade Schewtschenko, der Kommandeur der 14. mechanisierten Brigade Shakun, der Kommandeur der 93. mechanisierten Brigade Klotschkow“, berichtete der Vertreter der Volksmiliz.
Der Oberst merkte an, dass im Zusammenhang mit der Kette von militärischen Misserfolgen und dem Fehlen von Freiwilligen, die ihr Leben für das Geld der Oligarchen geben wollen, die Kiewer Junta „zu äußersten Mitteln gegriffen hat“ und die Hilfe von nationalistischen Strafbataillonen in Anspruch genommen hat  und unter den Bedingungen einer „tiefsten politischen und ökonomischen Krise“ hat die ukrainische Regierung in Personal von Präsident Pjotr Poroschenko einen Erlass über die Zahlung von zusätzlichem Sold im Ausmaß von 15.000 bis 19.000 Griwna an die Soldaten der Nationalgarde der Ukraine im Vorfeld des Neujahrsfeiertage ausgegeben.
Auf diese Weise rechnet Poroschenko damit, sich der Unterstützung der Nationalgarde der Ukraine zu versichern – „für den Fall einer noch größeren Zuspitzung der politischen Krise und beim Versuch eines bewaffneten Umsturzes von Seiten Sawtschenkos“.
„Ich will daran erinnern, dass ein Soldat der ukrainischen Streitkräfte, der verbrecherische Befehle der ukrainischen Regierung gegen das eigene Volk in der Zone der sogenannten „ATO“ ausführt, 7000 Griwna erhält und vom Kommando beim ersten günstiger Gelegenheit verraten wird“, sagte Anaschtschenko.
„Gemäß der Erklärung des Vorsitzenden des nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats Turtschinow ist die ukrainische Junta bereit, eine Angriffsoperation entlang der gesamten Kontaktlinie mit täglichen Verlusten von 1000 Mann durchzuführen. Ist das nicht ein Kennzeichen des Verhältnissen der raubgierigen Regierung gegenüber den Soldaten der ukrainischen Streitkräfte?“, fragte der Oberst.
Anaschtschenko dankte allen Soldaten der Volksmiliz für den „unschätzbaren Beitrag zum Wohlergehen der Republik und für die Treue zu ihrer schwierigen Sache“ und wünschte allen „Erfolge, Glück und einen friedlichen Himmel über dem Kopf“.
„Wir hoffen aufrichtig, dass wir im nächsten Jahr unsere Fähigkeiten nicht in der Praxis anwenden müssen und die ukrainische Regierung die einzig richtige Entscheidung trifft und auf dem Weg der friedlichen Regelung bleiben wird“, fügte der Leiter der Koordination der Volksmiliz der LVR hinzu.

De.sputniknews.com: Die Transitmenge des russischen Gases durch die Ukraine ist seit dem 22. Dezember um 19 Prozent zurückgegangen. Dies ist auf eine Erhöhung der Gaslieferungen durch die Nord-Stream-Pipeline bis zur deutschen Ostsee-Pipeline-Anbindungsleitung (OPAL) zurückzuführen, erklärte das ukrainische Gasversorgungsunternehmen Naftogaz.
Das ukrainische Unternehmen teilte unter Berufung auf das europäische Betreiber-Netzwerk der Gastransportsysteme ENTSOG gleichzeitig mit, dass der russische Konzern Gazprom die Gaslieferungen durch die Nord-Stream-Pipeline wesentlich vergrößert hat….

Ukrinform: Das Chemiewerk Hafenwerk Odessa hat vorübergehend den Betrieb eingestellt.
Das teilte das Unternehmen auf seiner Webseite mit. Das Werk begründete die Entscheidung mit dem hohen Gaspreis, das vom Energiekonzern Naftogaz geliefert wird, und mit Gasschulden des Unternehmens.

Gefunden auf der Facebook-Seite der Brigade Prisrak: Neujahrsgeschenke von „Prisrak“
Das neue Jahr bricht an, und auch wenn wir Erwachsenen keinen Feiertag für uns einrichten können, so schenken wir den Kindern auf alle Fälle einen solchen. Nun ist dieses Neujahr das dritte Jahr des Krieges. Eines Krieges, der das Land zerriss, von dem alle ermüdet sind und in dem alle leiden. Ich erster Linie – und vor allem die Kinder. Desto größer ist die Freude, wenn man selbst unter diesen Bedingungen ein, wenn auch kleines, Wunder geschehen lassen kann.
Eben eine solche Atmosphäre herrschte am 26. Dezember im Hotel „Jubilejnaja“ in Altschewsk, wo das Neujahrsfest für die Kinder der „Prisrak“-Kämpfer stattfand. Wunderbar war alles daran: das singende und tanzende Väterchen Frost, die Tanne, die von den Kindern selbst geschmückt und beleuchtet wurde, Spiele und Wettbewerbe. Und natürlich auch Geschenke…

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Presseschau vom 29.12.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Vormittags:

 

Dan-news.info: „Von 18:00 Uhr bis Mitternacht hat die ukrainische Seite 72 Mörsergeschosse der Kalibers 82 und 120mm auf Trudowskije und Alexandrowka am westlichen Rand von Donezk, die Umgebung von Debalzewo, die Dörfer Krutaja Balka und Wasiljewka im Jasinowataja-Bezirk, Sachanka und Leninskoje im Nowoasowskij-Bezirk im Süden des Landes abgeschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Neben Mörsern haben die ukrainischen Streitkräfte bei den Beschüssen der Republik auch Panzertechnik, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
Informationen über Verletzte und Zerstörungen werden noch geprüft.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden achtmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Es wurde ein Beschuss der Positionen der Volksmiliz im Gebiet von Frunse mit Granatwerfern, Panzertechnik und Mörsern des Kalibers 82mm festgestellt.
Die Positionen der Volksmiliz im Gebiet von Smeloje wurden viermal von den Kiewer Truppen unter Verwendung von Panzertechnik und Abwehrgeschützen beschossen.
Das Gebiet von Kalinowka wurde zweimal aus Richtung Luganskoje mit Panzertechnik, Mörsern des Kalibers 82mm, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Ebenfalls wurde ein Beschuss der Positionen der Volksmiliz der LVR bei Sansharowka aus Richtung Troizkoje mit Granatwerfern festgestellt.

 

Dnr-online.ru: Der Leiter der Verwaltung des Kujbyschewskij-Bezirk der russischen Stadt Samara Alexandr Morgun hat den Einwohnern des „zweiten Stadtteils“ des Kujbyschewskij-Bezirk von Donezk kostenlos Ölheizgeräte übergeben. Die Übergabe fand am 28. Dezember statt. „Wir haben erfahren, dass die Einwohner dieses Teils des Kujbyschewskij-Bezirks sehr unter dem Artilleriebeschuss leiden. Die Menschen frieren im Winter. Die Bezirksverwaltung hat eine Anfrage gestellt und wir haben Heizgeräte gebracht“, sagte er. Die Übergabe der Hilfe fand im Rahmen der gesamtrepublikanischen Aktion „Alle gemeinsam“ statt.
„Derzeit gehen die Wiederaufbauarbeiten an Häusern, die zum kommunalen Wohnraum der Stadt Donezk gehören, weiter. Es werden systematisch Arbeiten zum Wiederaufbau der technischen Infrastruktur durchgeführt – Stromleitungen, Gasversorgung, Wasserversorgung des Stadtteils. Wir sind unseren Gästen, die uns unterstützen, sehr dankbar“, erzählte der Leiter der Verwaltung des Kujbyschewskijbezirks von Donezk Iwan Adamez.
Das Gebiet des „zweiten Stadtteils“ im Kujbyschewskij-Bezirk befindet sich anderthalb km von der Frontlinie entfernt.

 

Nachmittags:

 

De.sputniknews.com: Tu-154-Tragödie: Verkehrsminister nennt vermutliche Absturzursache.
Die Bordtechnik der über dem Schwarzen Meer abgestürzten Tu-154 hat nicht richtig funktioniert, wie Russlands Verkehrsminister Maxim Sokolow am Donnerstag auf einer Pressekonferenz erklärte. „Offenbar war es ein nicht ordnungsgemäßes Funktionieren der Technik. Wodurch das ausgelöst wurde, das werden die Experten herausfinden, wozu eine spezielle technische Kommission gebildet wurde“, so der Minister. Einen Terroranschlag sieht Sokolow nicht als Hauptversion für die Absturzursache.
„Es begann und läuft eine Untersuchung, technische Ermittlungen zur Absturzursachen durch das Verteidigungsministerium. Alle möglichen Versionen werden geprüft, wobei parallel hierzu die Ermittlungsarbeiten fortgesetzt werden. Ich möchte betonen, dass die Version eines Terroranschlags – und heute gab es viele Fragen zu diesem Thema – selbstverständlich nicht als Hauptursache des Flugzeugunglücks betrachtet wird“, so Sokolow auf der Pressekonferenz.
Am frühen Sonntagmorgen war ein Flugzeug vom Typ Tu-154 des russischen Verteidigungsministeriums sieben Minuten nach dem Start vom Flughafen Adler bei Sotschi aus bisher ungeklärter Ursache ins Schwarze Meer gestürzt. An Bord waren acht Besatzungsmitglieder und 84 Passagiere: Unter ihnen waren Sänger, Solisten, Musiker und Tänzer des weltberühmten Alexandrow-Chors, drei TV-Filmteams mit insgesamt neun Journalisten sowie die weltweit engagierte Ärztin und Leiterin der Wohltätigkeitsstiftung „Gerechte Hilfe“, Jelisaweta Glinka, auch bekannt als „Doktor Lisa“.

 

Dan-news.info: Mitarbeiter des Staatssicherheitsministeriums der DVR haben den Bürger der Ukraine Leonid Sytschew unter dem Verdacht der Spionage festgenommen.
„Vom Staatssicherheitsministerium der DVR wurde Leonid Michajlowitsch Sytschew, geb. 1984, Bürger der Ukraine aus Antrazit im Lugansker Oblast unter dem Verdacht der Spionage festgenommen“, heißt es in der Mitteilung.
Beim Staatssicherheitsministerium wurde erläutert, dass Sytschew, der früher beim Innenministerium der Ukraine Dienst getan hat, von Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes der Ukraine angeworben wurde. In der Folge sammelte er Informationen über Verschiebungen von Soldaten und Technik auf dem Territorium der Ukraine und übergab sie ihnen.
Während der Ermittlungsmaßnahmen wurde auch festgestellt, dass Systschew freiwillig ein Dokument über vertrauliche Zusammenarbeit mit den Organen des Sicherheitsdienstes der Ukraine unterzeichnete, um die Möglichkeit zu erhalten ,unbehindert die Kontaktlinie im Donbass passieren zu können.
„Der Festgenommene hat sich mehrfach mit Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes der Ukraine getroffen, die ihm Aufgaben verschiedener Art erteilten, hauptsächlich verbunden mit der Sammlung von Informationen über Verschiebungen und Stationierungsorte von verschiedenen militärischen und administrativen Objekten auf dem Territorium der DVR“, fügte das Ministerium hinzu.
Die Ermittlungen gehen weiter.

 

De.sputniknews.com: Syrien: 62.000 Rebellen willigten in Waffenruhe ein.
Insgesamt sieben große Rebellengruppen in Syrien haben das Waffenstillstandsabkommen mit der Regierung des Landes unterzeichnet, das von Russland, dem Iran und der Türkei vermittelt wurde. Laut dem russischen Verteidigungsminister Sergej Schoigu bilden diese Verbände mit insgesamt mehr als 60.000 Kämpfern den Kern der bewaffneten Opposition.
„Diese Verbände kontrollieren weite Gebiete im zentralen und nördlichen Syrien, die nicht unter Kontrolle von Damaskus stehen“, berichtete Schoigu am Donnerstag dem russishcen Staatschef Wladimir Putin. „Die gesamte Stärke dieser Verbände beträgt 60.000 Mann.“ Die Verhandlungen mit ihren Anführern hätten zwei Monate gedauert.
Die Regierung und die Opposition in Syrien haben am Donnerstag ein neues Waffenstillstandsabkommen geschlossen. Die Waffenruhe, die ab Freitag 00.00 Uhr in ganz Syrien in Kraft treten soll, war unter Vermittlung Russlands, der Türkei und des Iran ausgehandelt worden. Darüber hinaus vereinbarten die Seiten Kontrollmaßnahmen und erklärten sich zu Friedensverhandlungen bereit. Russland und die Türkei treten als Garanten der Waffenruhe auf, sagte Schoigu.
In Syrien herrscht seit 2011 Krieg, der laut Uno-Angaben bereits mehr als 280.000 Todesopfer gefordert hat. Den Regierungstruppen von Präsident Baschar al-Assad stehen von den USA unterstützte Rebellen, aber auch die islamistischen Terrormilizen Daesh (auch Islamischer Staat, IS), al-Nusra-Front und andere gegenüber. Die russische Luftwaffe unterstützt seit 2015 auf Bitte der Regierung in Damaskus die syrischen Regierungstruppen im Kampf gegen die Terroristen. Parallel dazu vermittelt das russische Militär zwischen Regime und lokalen Rebellenchefs. Dazu wurde am dem Luftwaffenstützpunkt Hmeimim im syrischen Latakia ein Versöhnungszentrum eröffnet.

 

De.sputniknews.com: Paris behindert EU-Visafreiheit für Ukrainer – meint Kiew.
Frankreichs Position ist schuld daran, dass die EU der Ukraine noch immer keine Visafreiheit gewährt, wie am Donnerstag der stellvertretende Chef des Präsidialamtes der Ukraine, Konstantin Jelissejew, gegenüber dem ukrainischen Online-Portal „Obosrevatel“ sagte.
„Zu der Verzögerung kam es wegen der Position einzelner Mitgliedsstaaten, denen es sehr schwer fällt, die psychologische Grenze hinsichtlich einer Visaliberalisierung für eines der größten Länder Europas zu überschreiten. Jetzt würde ich nur von Frankreich reden. Obwohl die französische Seite diese Tatsache sensibel wahrnimmt, muss man sie anerkennen“, so Jelissejew. Es sei darum falsch, konkrete Fristen für die Visafreiheit für die Ukraine zu setzen, „um die Optimisten nicht zu desorientieren und den Pessimisten keinen neuen Gesprächsstoff zu liefern“.
Am 15. Dezember hatte das Europaparlament mehrheitlich die Visafreiheit für Kurzreisen in die EU für Bürger der Ukraine und Georgiens befürwortet. Diese Entscheidung muss nun noch der Europäischen Rat bestätigen. Zuvor hatte das Europaparlament die Mechanismen zur Aufhebung der Visafreiheit bestätigt. Demnach ist vorgesehen, den visafreien Reiseverkehr in dem Fall zu stoppen, sollte sich auf dem Territorium der EU-Länder eine große Anzahl von Bürgern aus der Ukraine oder Georgien erweisen, welche eine Rückkehr in die Heimat ablehnen.
Noch Ende November behauptete der ukrainische Präsident Poroschenko, die Dokumente zur Gewährung der Visafreiheit der EU für Kiew würden vom Europäischen Parlament zum 24. November unterzeichnet und ratifiziert werden. Das war allerdings nicht geschehen. EU-Parlamentspräsident Martin Schulz erklärte dies mit der ablehnenden Position einiger Länder wie Frankreich, Belgien, Ungarn, Italien und Deutschland.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Trotz des Inkrafttretens eines „Regimes der Ruhe“ haben die ukrainischen Soldaten in den letzten 24 Stunden 473 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Dabei hat der Gegner 90 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm sowie 323 Geschosse mit verschiedenen Arten von Granatwerfern abgeschossen. Außerdem wurden Panzertechnik und Schusswaffen verwendet.
Von Seiten der ukrainischen Terroristen Gruswewitsch, Nikojuk, Sokolow und Deljatizkij wurden folgende Ortschaften der Republik beschossen:  Sajzewo, Gorlowka, Schirorkaja Balka, Werchnetorezkoje, Wasiljewka, Krutaja Balka, Jasinowataja, Alexandrowka, Leninskoje, Sachanka und die Siedlung Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk.
In der Folge der Beschüsse unserer Positionen mit Granatwerfern starb ein Soldat der Volksmiliz der DVR.
Unsere Aufklärung stellt weiter eine Verstärkung der Positionen der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie fest. So in den Gebieten folgender Ortschafaten:
– Jelisawetowka, 18 km von der Kontaktlinie, es wurde die Ankunft von drei Mehrfachraketenwerfern „Uragan“ festgestellt;
– Starognatowka, 4,5 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von zwei 152mm-Haubitzen „Akazija“ festgestellt.
Die Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden an die Vertreter des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination und die OSZE-Mission übergeben.
Das Regime der Feuereinstellung, das im Minsker Format abgestimmt wurde, hält die ukrainischen Truppen nicht von der Durchführung militärischer Provokationen im Vorfeld der Neujahrsfeiertage ab. Ein weiteres Mal bemerken wir eine Aktivierung der Tätigkeit von Spezialoperationskräften des Verteidigungsministeriums der Ukraine in der Nähe der Kontaktlinie mit dem Ziel, Provokationen durchzuführen. So hat gestern im Gebiet von Krutaja Balka eine Diversions- und Erkundungsgruppe des Gegners mit zehn Mann mit Unterstützung von Mörsern und Schusswaffen einen Versuch unternommen, unsere Positionen zu durchbrechen. Bei Vorrücken an die Positionen der Streitkräfte der DVR gerieten drei Soldaten der ukrainischen Streitkräfte auf eine Mine und starben, die anderen kehrten in Panik auf ihre Ausgangspositionen zurück.
Gleichzeitig führen die Kräfte für psychologische Operation der Ukraine ihre Informations- und Propagandaarbeit unter der Bevölkerung der von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Territorien und besetzten Ortschaften in der „grauen Zone“ fort. Es wurde bekannt, dass in Granitnoje, Nowoluganskoje, Pitschtschewik und Pawlopol ukrainische Propagandaspezialisten propagandistische Arbeit unter den örtlichen Einwohnern durchführen und vergeblich versuchen zu erklären, warum die ukrainischen Soldaten ihre Häuser einnehmen und sie zwingen, die Ortschaften zu verlassen, indem sie für alles Elend die Streitkräfte der DVR verantwortlich machen.

 

De.sputniknews.com: Syrische Regierungsarmee: In Aleppo jede Menge US-Waffen entdeckt
Soldaten der syrischen Regierungsarmee haben in Ost-Aleppo eine große Menge von in den USA hergestellten Waffen entdeckt, schreibt die Zeitung „Iswestija“ am Donnerstag.
„Wir haben Lager mit Waffen für mehrere Millionen Dollar aufgefunden“, sagte eine hochrangige Quelle in den syrischen Sicherheitsstrukturen. „Die meisten von ihnen wurden in den USA hergestellt. Aber eigentlich war das für uns keine Überraschung, denn Damaskus hatte schon öfter darauf verwiesen, dass die Terroristen in Aleppo, die als ‚gemäßigte‘ Oppositionelle bezeichnet wurden, von türkischem Territorium aus unterstützt und von mehreren Monarchien aus der Golfregion finanziert wurden. Ein Teil dieser Waffen wurde auch aus Lagern der syrischen Armee gestohlen – das wissen wir und müssen es einräumen.“
Auf YouTube war jüngst ein achtminütiges Video veröffentlicht worden, auf dem Hunderte Kisten mit verschiedenen Waffen zu sehen waren. Dort waren Schusswaffen, Minenwerfer samt Minen, Raketen, Startanlagen, Panzertechnik usw. zu sehen.
In diesem Kontext muss an die zahlreichen Debatten um die Versorgung Aleppos mit humanitären Hilfsgütern während des Einsatzes zur Befreiung der Stadt von den Terroristen erinnert werden. Die Behörden in Damaskus bestanden darauf, dass ihre Vertreter die Lastwagen mit Hilfsgütern kontrollieren dürften. Damit hingen große Kontroversen zwischen der Assad-Regierung und verschiedenen UN-Verwaltungen und internationalen humanitären Organisationen zusammen. Die Syrer behaupteten, dass nach Ost-Aleppo keine bzw. nicht nur Hilfsgüter, sondern auch Waffen, Munition und Medikamente für die Terroristen geliefert worden wären.
„Dieses Video ist schockierend“, sagte der russische Orientalist und ehemalige Diplomat Wjatscheslaw Matusow. „Denn es gab so viele propagandistische Behauptungen, die russische und syrische Luftwaffe hätte Konvois mit humanitären Hilfsgütern bombardiert. Und nun stellt sich heraus, dass die Lastwagen der Uno und verschiedener humanitärer Organisationen nicht nur Lebensmittel, sondern auch Waffen beförderten.
Es stellt sich auch die logische Frage: Woher hatten die Terroristen amerikanische und laut einigen Berichten auch bulgarische Waffen? Zudem erklärte auch die Türkei, sie verfüge über Beweise, dass die Amerikaner dem IS militärische Hilfe geleistet hätten. Es ist interessant, wie die Reaktion der scheidenden US-Administration sowie mehrerer internationaler Organisationen aussehen wird, die neben den USA von den angeblichen Verbrechen Damaskus‘ und Moskaus gegen humanitäre Konvois sprachen“, so der Experte.
Die Behörden in Damaskus werfen dem Westen und vor allem den USA seit Jahren vor, die so genannte „moderate“ Opposition mit Waffen zu unterstützen. Diese Waffen bekommen die Extremisten aus Nachbarländern wie dem Libanon und der Türkei.

 

De.sputniknews.com: Organhandel durch „Notärzte“ in Syrien: $50 für Leiche, $290 für Verletzten
Nach der Vertreibung der Terroristen aus Aleppo sind dort deren weitere Verbrechen ans Licht gekommen. Sie sollen beispielsweise mit Menschen und mit deren Organen gehandelt haben. In einem Sputnik-Interview spricht unter anderem einer der „Patienten“ über die weiteren Gräueltaten der Dschihadisten.
Wie Abu Muhammed, einer der „Patienten“ einer „Notärzte-Brigade“, gegenüber Sputnik Arabic sagte, wurde er nach einem Granatwerferbeschuss in einen „Rettungswagen“ geladen, wo ihm eine Niere und ein Teil der Milz entfernt wurden. Ihm zufolge wurde auch eine Einwohnerin des von Dschebhat an-Nusra kontrollierten Bezirks Bustan al-Kasr unter dem Vorwand der Behandlung in einer türkischen Klinik an einen Großmarkt an der Grenze zur Türkei gebracht, wo unter anderem mit Frauen und Kindern gehandelt wurde.
„Die Leiche eines Getöteten kostet 25.000 Lira (50 US-Dollar) und ein Verletzter 150.000 Lira (290 US-Dollar). Täglich werden vom Krieg betroffene Menschen in Krankenhäuser gebracht, wo sie als potentielle Organspender angesehen werden“, so Abu Muhammed.
Nach vorliegenden statistischen Angaben sind im Norden Syriens 18 Fälle von illegaler Entfernung von Menschenorganen registriert worden. Aber die meisten dieser Verbrechen seien noch nicht aufgeklärt, weil man Angst habe, offen darüber zu sprechen.
Wie ein gerichtsmedizinisches Expertenteam aus Aleppo gegenüber Sputnik Arabic sagte, war es ziemlich einfach, menschliche Organe in der Stadt zu erhalten. Ausländer, die Aleppo zu angeblich humanitären Zwecken besucht hätten, seien in Wirklichkeit Mitglieder einer Mafia gewesen, die menschliche Organe entwendet und über die syrisch-türkische Grenze transportiert habe, hieß es.
Laut dem Arzt Bagjat Akrush sind viele syrische Ärzte in dieses verbrecherische Geschäft verwickelt worden, das vor allem in den Konfliktgebieten im Norden und im Osten Syriens florierte. Er beschuldigte die Regierungen vieler Länder, direkt oder indirekt an den genannten Verbrechen teilgenommen bzw. diese gefördert zu haben.
Dem Arzt zufolge sind 100.000 Kinder, die sich in den Flüchtlingscamps in der Türkei aufhalten, dieser Gefahr ausgesetzt. Frauen und Kinder machten rund 80 Prozent der Lagerbewohner aus – mit ihnen werde seit drei Jahren gehandelt. Es sei außerdem kein Geheimnis, dass türkische Bürger in Zehntausende Fälle von Menschenhandel verwickelt seien, so Bagjat Akrush.
Ihm zufolge hilft der Krieg den Verbrechern, menschliche Organe sehr billig zu bekommen. Die Transplantationen würden außerdem völlig illegal durchgeführt, weil der Menschenhandel nach syrischem Recht bestraft wird.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Im Zusammenhang mit den sich häufenden Fällen der Verletzung der militärischen Disziplin in den ukrainischen Streitkräften erfolgen in einigen Abteilungen Kontrollen der übergeordneten Stäbe“, sagte Marotschko.
„Es wurde bekannt, dass in der 24. Brigade eine Kommission zur Aufdeckung von Verstößen im Zusammenhang mit der Unterschlagung und dem Verkauf von Treibstoff, Militäreigentum und Lebensmitteln sowie mit dem Einsammeln von Geldern durch die Kommandeure beim Personal im Vorfeld der Neujahrsfeiertage eingetroffen ist“, sagte er.
„In der 14. und der 54. Brigade wurden in dieser Woche zehn Fälle von eigenmächtigem Verlassen der Stationierungsorte durch ukrainische Soldaten bekannt. Die Einführung von Strafgeldern bei den ukrainischen Streitkräften (40.000 Griwna oder ein Abzug von 6800 Griwna monatlich für ein halbes Jahr im Falle des Genusses von Alkohol) hat nicht die erwünschten Ergebnisse gebracht“, unterstrich er.
„Diese Fakten zeigen, dass die ukrainischen Streitkräfte demoralisiert sind und die normalen Soldaten überhaupt nicht kämpfen wollen“, stellte Marotschko fest.
„Gestern hat eine Diversions- und Erkundungsgruppe des Gegners einen Versuch unternommen, in Richtung Debalzewo auf das Territorium der LVR vorzudringen, um eine Lücke in der Verteidigung der Volksmiliz zu finden“, teilte Marotschko mit.
„In der Folge dieser groben und dummen Provokation haben die ukrainischen Streitkräfte drei Soldaten verloren.
„Das ukrainische Kommando führt die Verstärkung der Positionen an der Kontaktlinie mit Abteilungen der ukrainischen Armee, darunter auch mit nationalistischen Bataillonen fort. So sind in Stschastje einige Gruppe von Abteilungen des „Rechten Sektors“ eingetroffen“, sagte Marotschko.
„Ebenfalls sind bei den Positionen der ukrainischen Streitkräfte am Kontroll- und Passierpunkt „Staniza Luganskaja“ Soldaten einer Spezialkompanie der 3. operative Brigade der Nationalgarde der Ukraine eingetroffen“, fügte der Major hinzu.
Er fügte hinzu, dass die Volksmiliz bereit ist zu einer Lösung des Konflikts im Donbass auf friedlichem Weg und die Minsker Vereinbarungen genau einhält.
„Aber im Fall ihres Bruchs durch die ukrainische Seite und einer Verschärfung der Situation behält sich die Volksmiliz der LVR das Recht vor, mit entschiedenen Handlungen die von den Kiewer Banditen besetzten Territorien zu befreien“, versicherte er.

 

Ukrinform: In den letzten 24 Stunden sind im Gebiet der Antiterror-Operation (ATO) zwei ukrainische Soldaten gestorben, gab heute auf dem Briefing in Kiew der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für ATO, Oleksandr Motusjanyk, bekannt, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Während des letzten Tages sind zwei ukrainische Soldaten gestorben, zwei weitere Soldaten wurden verletzt“, sagte er.
Ihm zufolge soll ein Soldat infolge des Angriffs von Rebellen im Raum des Dorfes Kruta Balka getötet und der zweite während der Minenräumung im Raum der Ortschaft Troizke ums Leben gekommen worden sein.

 

De.sputniknews.com: Wegen angeblicher Hackerangriffe: Washington will neue Russland-Sanktionen verhängen.
Washington wird heute voraussichtlich neue antirussische Sanktionen verkünden. Grund ist die angebliche Einmischung Moskaus in die US-Präsidentschaftswahlkampagne, schreibt die „Rossijskaja Gaseta“ am Donnerstag.
Wie der Sender CNN unter Berufung auf Quellen im Weißen Haus berichtete, geht es um „erweiterte Sanktionen und diplomatische Maßnahmen“. Unter anderem sollen die Namen der Personen genannt werden, die nach Einschätzung der US-Führung mit der „Desinformationskampagne“ verbunden sind, darunter mit dem Einbruch in die Server der Demokratischen Partei und der Mitarbeiter des Wahlstabs von Hillary Clinton. Auch kämen CNN zufolge gewisse Handlungen gegen Russland im Cyberraum infrage.
Diese Informationen waren zuvor von der Enthüllungs-Website WikiLeaks veröffentlicht worden. Die US-Administration behauptet allerdings, sie wären von gewissen Hackern, die im Interesse der russischen Führung gehandelt hätten, gestohlen und an WikiLeaks weitergeleitet worden. Dabei erklärte CNN nicht, warum dieser Informationsverlust als „Desinformationskampagne“ gilt, wenn der veröffentlichte E-Mail-Wechsel der Demokraten zwar gestohlen wurde, aber  echt ist.
Früher hatte die Zeitung „Washington Post“ unter Berufung auf eigene Quellen mitgeteilt, die USA würden einen Maßnahmenkomplex gegen Russland vorbereiten, darunter Sanktionen und diplomatische Schritte. Das sehe ein 2015 unterzeichneter Erlass Präsident Barack Obamas vor, der dem Staatsoberhaupt Reaktionen auf Cyberattacken vorbehält.
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, warnte ihrerseits, Moskau würde jegliche feindselige Handlungen der USA, darunter gegen Russlands diplomatische Missionen, angemessen beantworten. Zugleich betonte sie, Washington verbreite Lügen über „russische Hacker“, weil Obamas Administration damit ihre eigenen Fehler rechtfertigen wolle.
Im Sommer hatte WikiLeaks den E-Mail-Wechsel verschiedener Mitglieder der Demokratischen Partei veröffentlicht, in dem Beweise enthalten waren, dass Clintons Herausforderer bei den Vorwahlen, Bernie Sanders, absichtlich benachteiligt worden war, damit die frühere Außenministerin gewinnt. Im Oktober wurde auch der E-Mail-Wechsel von John Podesta, dem Wahlstabschef von Clinton, ans Licht gebracht, so dass diese Machenschaften allgemein bekannt wurden.
Zunächst hatten Clinton und dann auch die Obama-Administration Russland für die Hackerangriffe verantwortlich gemacht. Dabei behauptete das Weiße Haus vor der Abstimmung am 8. November, Moskau wollte Zweifel um die US-Präsidentschaftswahl säen, aber nicht ihre Ergebnisse beeinflussen. Nach dem überraschenden Sieg Donald Trumps behauptete das Weiße Haus jedoch plötzlich, Russland hätte die Wahlergebnisse beeinflusst, um Trumps Sieg zu ermöglichen.
Der designierte US-Präsident wies solche Vermutungen jedoch vehement zurück und betonte, dass keine Beweise für Moskaus Einmischung in den Wahlprozess veröffentlicht worden seien. Zudem verwies Trump darauf, dass davon „dieselben Personen sprechen, die zuvor behauptet hatten, Saddam Hussein hätte Massenvernichtungswaffen gehabt“. Unter diesem Vorwand hatte Washington 2003 den Irak-Krieg entfesselt, wobei sich später herausstellte, dass das Hussein-Regime keine Massenvernichtungswaffen besaß.

 

Ukrinform: Ukrainisches Außenministerium fordert von Russland Freilassung aller Geiseln
Das Außenministerium der Ukraine protestiert entschieden wegen Repressionen, illegaler Festnahmen, Durchsuchungen gegen ukrainische Staatsbürger in Russland und fordert ihre Freilassung.
„Das Außenministerium der Ukraine verlangt von der Russischen Föderation, alle rechtswidrig inhaftierten Staatsbürger der Ukraine unverzüglich und bedingungslos freizulassen, und politische Verfolgungen und Repressionen gegen unsere Landsleute zu stoppen“, heißt es in einer Erklärung der Außenbehörde.
Die Ukraine, gemeinsam mit ihren internationalen Partnern bemüht sich um die Freilassung ihrer Bürger aus der russischen Gefangenschaft, so die Erklärung. Doch Moskau verletzte das Völkerrecht und hält Oleh Senzow, Olexand Koltschenko, Achtem Tschyigos, Roman Suschtschenko, Mykola Karpjuk, Ferat Saifullajew, Serhij Litwinow und zahlreiche weitere Ukrainer fest. Die russische Führung benutze die ukrainischen Staatsbürger als Geiseln seiner aggressiven Politik gegen die Ukraine.
Dem Ministerium zufolge wolle Russland seinen Verpflichtungen aus dem Abkommen von Minsk über einen Gefangenenaustausch „aller gegen alle“ nicht nachkommen. Nach Angaben des Ministeriums seien in Russland mindestens 17 Ukrainer aus politischen Motiven inhaftiert. Zahlreiche Landsleute seien auf der besetzen Krim ohne Grund festgenommen worden. Mehr als 100 Ukrainer würden unter schrecklichen Bedingungen in den besetzten Gebieten in der Ostukraine festgehalten. In der letzten Zeit habe sich die Lage mit Ukrainern verschärft, die heimtückisch in den Drogenhandel in Russland einbezogen würden.
Das Außenministerium rief die die UNO-Länder auf, notwendige Schritte zu unternehmen, um den Druck auf Russland wegen der Verletzung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, des Internationalen Übereinkommens zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung, des Übereinkommens gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe, der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten und der UN-Resolution „Über Menschenrechte auf Krim und in der Stadt Sewastopol“ zu erhöhen.

 

Lug-info.com: Die Gewerkschaftsföderation der LVR hat im Jahr 2016 dabei geholfen, die Arbeit von 16 Kohleunternehmen der Republik wieder in Gang zu bringen. Dies teilte der Vorsitzende Oleg Akimow mit.
Er merkte an, dass im Jahr 2016 die Gewerkschaftsföderation und ihre territorialen Organisationen besondere Aufmerksamkeit auf den Kohlebereich gelegt haben.
„In der Folge ist es gelungen, die Produktions- und Wirtschaftssituation im Kohlebereich der Republik zu stabilisieren und in eine positive Richtung zu bewegen“, teilte Akimow mit.
„So wurde nach einer langen Unterbrechung aufgrund der Kämpfe unter Bedingungen der Wirtschafts- und Transportblockade von Seiten der Ukraine die Förderung von Kohle in zwei Bergwerken des staatlichen Unternehmens „Antrazit“ wieder aufgenommen, sowie die Arbeit der zentralen Aufbereitungsfabrik „Nagoltschanskaja“. Außerdem wurde die Produktion in fünf von sieben Bergwerken des staatlichen Unternehmens der LVR „Donbassantrazit“ wieder aufgenommen. Es arbeiten auch wieder sieben von neun Bergwerken des staatlichen Unternehmens der LVR „Zentrugol““, erläuterte der Gewerkschaftsvorsitzende.
Akimow unterstrich, dass „in der Perspektive auch die übrigen Bergwerke der Republik wieder in Betrieb genommen werden“….
Akimow erinnerte daran, dass zur Versorgung der Arbeiter und Rentner mit Haushaltskohle die Arbeitskollektiv der Kohleunternehmen und die Gewerkschaften die Aktion „Stachanow-Schicht“ initiiert haben, in deren Rahmen die Arbeit der Bergwerke der Republik Verpflichtungen zur erhöhter Kohleförderung übernommen haben.
„Derzeit wird die über den Plan hinaus geförderte Kohle kostenlos an Rentner und Veteranen der staatlichen Unternehmen der LVR „Zentrugol“, „Antrazit“ und „Donbassanstrazit“ ausgegeben“, teilte er mit.
„Daneben kontrolliert die Gewerkschaftsföderation ständig die Situation beim staatlichen Unternehmen der LVR „Uglerestrukturisazija“, bei dem 13 Bergwerke, die stillgelegt werden sollen, angesiedelt sind. Aufgrund eines Beschlusses des Ministerrats hat das Unternehmen die Verpflichtung die Rentner der aufzulösenden Kohleunternehmen mit Haushaltskohle zu versorgen“, erklärte Akimow.
Die Gewerkschaftsföderation der LVR hat etwa 200.000 Mitglieder.

 

Ukrinform: Ein Soldat der 92. Brigade hat in einem Militärkrankenhaus in Charkow Selbstmord begangen.
Nach Angaben der Militärstaatsanwaltschaft wurde der zuvor verletzte Soldat ins Krankenhaus zur Rehabilitation eingeliefert. Er wurde in einer Toilette mit der Halsverletzung aufgefunden worden. Die Verletzung sei tödlich gewesen.

 

Lug-info.com:
Die Renten werden in der LVR ab dem 1. Januar 2017 um 5% steigen, teilte der Pensionsfond der LVR mit.

 

Abends:

 

Dan-news.info/Dnr-online.ru/lug-info.com: Zusammenfassung mehrerer Meldungen
Heute wurden am Kontroll- und Passierpunkt „Majorsk“ im Norden von Gorlowka 15 Menschen an Vertreter der DVR und der LVR übergeben, die von den ukrainischen Behörden gefangen gehalten wurden.
Fünfzehn Menschen wurden von der ukrainischen Seite der Bevollmächtigten der DVR für Menschenrechte Darja Morosowa und der Leiterin der Arbeitsgruppe der LVR zum Gefangenenaustausch Olga Kobzewa übergeben. Bei der Übergabe waren der Leiter des Stabs des operativen Kommandos der DVR Ruslan Jakubow, Vertreter des Verteidigungsministeriums der DVR und der Militärstaatsanwaltschaft der LVR anwesend.
Unter den Befreiten sind acht Männer und sieben Frauen, unter den ehemaligen Gefangenen sind Schwerkranke. Zehn Menschen werden nach Donezk fahren, fünf nach Lugansk.
„Ich hoffe, dass neun von denen, die heute freigelassen werden, Begnadigungsdokumente des Präsidenten der Ukraine haben. Das war die erste Forderung in Minsk, dass sie strafrechtlich unbelastet sind“, hatte Morosowa zuvor gesagt. „Sieben Frauen sind in dieser Liste, dabei ist eine junge Frau, Alexandra Andrienko, geb. 1987, auf die wir sehr lange gewartet haben. Sie war so lange in Gefangenschaft wie viele ältere Männer nicht. Dies ist eine Geste des guten Willens der ukrainischen Seite, aber ich erinnere auch daran, dass wir von unserer Seite  80 Menschen freigelassen haben, einschließlich der letzten beiden Frauen, die wir vor zwei Tagen übergeben haben. Wir sind bereit, die Gefangenen sofort nach der Formel „alle gegen alle“ austauschen. Aber die ukrainische Seite versucht die Listen zu fälschen. Wir wissen sehr gut, dass es für sie keinerlei Hindernisse gibt, jeden Menschen aus unserer Liste sofort freizulassen“.
Morosowa merkte auch an, dass das wichtigste Hindernis für den Austausch von Gefangenen der Präsident der Ukraine Pjotr Poroschenko ist, der die Verantwortung für seine politische Entscheidung bei der Unterzeichnung der Minsker Vereinbarungen nicht übernehmen will.
Zuvor hatte Morosowa erklärt, dass die Regierung der DVR bereit ist, einen Austausch von Gefangenen mit der Ukraine nach der Formel „690 gegen 47“ durchzuführen.
„Von Seiten Lugansks wurde an die Ukraine die Anfrage über 458 Menschen gestellt. Dies sind Menschen, von denen wir wissen, dass sie in Gefängnissen in der Ukraine festgehalten werden, aber das ist bei weitem keine vollständige Liste“, sagte die Leiterin der Arbeitsgruppe zum Gefangenenaustausch der LVR Olga Kobzewa
„Dies ist kein Akt des guten Willens. Ich werde auch nicht sagen, dass er den Austauschprozess in Bewegung setzt. Denn diese 15 Menschen wurden nicht eher übergeben, bis die Republikoberhäupter nicht in einer Geste des guten Willens zwei Frauen übergeben haben. Die Erklärung von Frau Geraschtschenko, dass dies als Geste des guten Willens getan wird, entspricht nicht der Wirklichkeit“, sagte Kobzewa. Nach ihren Worten kann man dies als einen Austausch in zwei Etappen bezeichnen.

 

Lug-info.com: „Die Übergabe fand im Prinzip normal statt, aber der politische Protistuierte Tandit (Berater des Leiters des Sicherheitsdienstes der Ukraine), der gern eine Show aufzieht, hat aus der Ukraine Frauen und Mütter mitgebracht, deren Verwandte auf dem Terriorium der DVR festgehalten werden, er hat auch Priester mitgebracht, um auf uns psychologischen Druck auszuüben und uns über diese Menschen zu zwingen weitere Menschen freizulassen“, berichtete die Leiterin der Arbeitsgruppe der LVR zum Gefangenenaustausch Olga Kobzewa.
„Darja Morosowa ûnd ich haben diesen Frauen in einer korrekten Art erklärt, warum der Prozess des Gefangenenaustauschs eingefroren ist. Dabei hat Tandit die ganze Zeit versucht seine Repliken einzubringen, um sowohl Kobzewa als auch Morosowa zu verleumden und alle negativen Momente von unserer Seite darzustellen“, sagte die Vertreterin der LVR.
Drei der heute an die Vertreter der LVR und der DVR übergebenen Einwohner der LVR benötigen stationäre Behandlung. Dies teilte die Leiterin der Arbeitsgruppe der LVR zum Gefangenenaustausch Olga Kobzewa mit.
Von ihrer Seite aus haben sie diese Menschen psychologisch beeinflusst und versucht zu zeigen, dass von Seiten der Führung der Ukraine angeblich alles getan wird, um die Menschen zu befreien, aber das entspricht nicht der Wirklichkeit“, unterstrich Kobzewa.
„Tandit kann ohne eine solche politische Show nicht auskommen und solche wie Tandit müssen aus diesem Prozess schnell herausgezogen werden, sonst wird es zu einem völligen Stopp kommen“, meint sie.
„Dies war eine Art von Provokation von Seiten der Ukraine. Selbst in solchen Momenten, wo die Übergabe von Menschen erfolgt, können sie ohne diese politischen Shows nicht auskommen“, fügte sie hinzu.
Kobzewa informierte weiter darüber, dass drei der Freigelassenen stationäre medizinische Behandlung benötigen.

 

Av-zakharchenko.su: Am 28. Dezember führte das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko ein Treffen mit Einwohnern der Republik und Journalisten durch. Als Antwort auf die Frage über die Zukunft des Minsker Prozesses und welche Ziele sich die Führung in staatlich-politischer Hinsicht setzt, unterstrich Sachartschenko, dass er die Zukunft der DVR nur in der Rückkehr der zeitweise von den ukrainischen Streitkräften besetzten Territorien sieht.
„Sie haben recht. Im Minsker Protokoll ist die Zukunft unserer Republik nicht festgelegt. Zu Beginn war Minsk dafür notwendig, um das Blutvergießen zu beenden. Ich wiederhole – nicht wir haben die Ukraine überfallen, kein einziges unserer Geschosse auf Kiew gefallen, kein einziges Kind aus Lwow ist umgekommen, kein einziger alter Mensch in Saporoshje oder Cherson an Hunger gestorben. All dies ist bei uns geschehen. Bei uns starben Kinder, unsere Häuser wurden zerstört, unsere alten Leute und Behinderten froren und starben an Hunger und Kälte. Und unsere vorrangige Aufgabe war es, nicht einmal so sehr Kiew, sondern Europa und Amerika zu zwingen zu begreifen, dass wir Menschen sind und unsere Rechte haben. Deshalb wurde Minsk von uns unterzeichnet. Wir haben damit versucht, das Blutvergießen zu stoppen und den Verhandlungsprozess auf ein anderes Gleis zu bringen.
Und jetzt erinnern wir uns daran, dass bei uns im Jahr 2014 ein Referendum stattfand. Und Sie alle wissen sehr gut, welche Fragen bei diesem Referendum zur Abstimmung gestellt wurden. Das Referendum fand auf dem gesamten Territorium der Donezker Volksrepublik statt, d.h. auf dem gesamten Territorium des ehemaligen Donezker Oblast der Ukraine. Und wenn sich die Hoffnung darauf erfüllt, dass Minsk in eine andere Phase übergeht, dann werden wir schon die Anerkennung der Ergebnisse des Referendums auf dem gesamten Territorium der DVR erörtern. Das sind Mariupol, Slawjansk, Kramatorsk, Konstantinowka, Krasnowarmejsk, Selidowo… Und die Hauptaufgabe von Minsk ist es, genau zu diesen Verhandlungen überzugehen. Die Zukunft der Minsker Vereinbarungen ist die Zurückerlangung der territorialen Integrität der DVR. Es so zu machen, dass die ukrainischen Straftruppen aus unseren Städten abziehen, unser Land verlassen und uns die Möglichkeit geben, die Ergebnisse des Referendums in die Realität umzusetzen.
Ob sie friedlich abziehen oder ob wir sie vertreiben müssen – das wird bereits der zweite Teil der Verhandlungen zeigen. Wir betrachten jenes Territorium nicht als fremdes. Es ist zeitweilig (das Schlüsselwort ist „zeitweilig) vom Gegner besetzt. Während des Großen Vaterländischen Krieges haben wir auch nicht sofort alles zurückerobert. Mit Mühe sind wir an die Grenzen der UdSSR gelangt, mit großen Verlusten. Aber wird sind dahin gelangt. Ich will die ukrainische Regierung daran erinnern, dass dies letztendlich mit der Einnahme von Berlin endete. Sie verstehen das nicht. Vielleicht wollen sie es nicht verstehen… Wir sind Menschen, natürlich friedliche, aber der Panzerzug steht bei uns auf dem Ersatzgleis. Deshalb wiederhole ich noch einmal. Das Referendum fand in allen Städten und Dörfern des ehemaligen Donezker Oblast statt. Und wenn alle Versuche, auf friedlichem Weg in unsere Grenzen zurückzukehren, nicht von Erfolg gekrönt sein werden, dann werden wir auf dem Weg zurückkehren, auf dem wir es können. Und das wird für die Ukraine schlecht sein.“.

 

De.sputniknews.com: Die Befreiung Aleppos und das Waffenstillstandsabkommen in Syrien legen laut dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad erstmals eine langfristige und aussichtsreiche Grundlage zu einer Normalisierung der Situation, wie der Chef des Auswärtigen Ausschusses beim russischen Föderationsrat (Oberhaus), Konstantin Kossatschjow, am Donnerstag sagte.
„Laut Assad legen die Befreiung Aleppos, die ohne Russland unmöglich wäre, und die unter Mitwirkung Russlands und der Türkei erzielten Vereinbarungen über die Feuereinstellung ab dem 30. Dezember 2016 erstmals eine langfristige und aussichtsreiche Basis zu einer Normalisierung der Situation im Land und einem nachfolgenden politischen Prozesses zur Reform der Verfassung und der Bildung der neuen legitimen Machtorgane in Syrien“, zitiert der Pressedienst des Föderationsrates Kossatschjow, der sich in Damaskus mit Assad getroffen hat.
Zudem hat Assad laut Kossatschjow gesagt, es sei jetzt nötig, sich darum zu bemühen, dass sich andere Staaten der Region sowie der Westen, vor allem die EU-Staaten, diesem Abkommen anschließen könnten. Kossatschjow hält sich zurzeit als Mitglied einer Delegation von russischen und Europarlamentariern in Damaskus auf. Am heutigen Donnerstag schlossen die Regierung und die Opposition ein Waffenstillstandsabkommen, der ab Freitag 00.00 Uhr in ganz Syrien in Kraft treten soll. Das Abkommen war unter Vermittlung Russlands, der Türkei und des Iran ausgehandelt worden. Darüber hinaus vereinbarten die Seiten Kontrollmaßnahmen und erklärten sich zu Friedensverhandlungen bereit. Russland und die Türkei treten als Garanten der Waffenruhe auf. Nach erbitterten Gefechten hatte die syrische Armee im Dezember die wichtige Großstadt Aleppo im Norden des Landes unter ihre Kontrolle gebracht. Einen Tag davor war es der Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) jedoch gelungen, die antike Stadt Palmyra im zentralen Syrien wieder zu erobern.

 

Dan-news.info: Interview mit dem Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko (Auszüge)
Alexandr Wladimirowitsch, sie haben den Behörden die Aufgabe gestellt, die ökonomische Integration mit Russland auszuweiten. Soweit uns bekannt ist, ist heute die Transportlogistik mit der RF organisiert, es gibt Passagier- und Güterströme, Unternehmen haben Kontakte mit russischen Partnern. Könnten Sie konkretisieren, in welchem Bereich ein Schwerpunkt der Zusammenarbeit sein muss und was dies der Ökonomie der DVR geben wird?
Dies kann nicht ein bestimmter Bereich sein. Worin besteht die ökonomische Zusammenarbeit? Wir geben unseren Partnern das, was wir haben und erhalten im Gegenzug das, was uns fehlt. Das heißt mindestens zwei Richtungen. Und tatsächlich sind es weitaus mehr.
Zum Beispiel hat die RF einen starken Agrarsektor. Trotzdem haben unsere Landwirte bereits eine Reihe Vereinbarungen mit Landwirten des Moskauer Oblast abgeschlossen. Wir haben mildere klimatische Bedingungen, deshalb können wir eine Reihe von landwirtschaftlichen Erzeugnissen einige Wochen früher nach Moskau liefern als die örtlichen Produzenten. Unsererseits können wir aus dem Moskauer Gebiet eine Reihe Waren erhalten, die bei uns nicht produziert werden. Die Zusammenarbeit im landwirtschaftlichen Bereich läuft also schon, aber sie wird sich mit er Zeit noch verstärken. Dies betrifft auch den Pharmabereich – solange wir keine eigene Produktion von Medikamenten haben, ist diese Richtung eine der vorrangigsten.
Aber ökonomische Integration ist ein allgemeinerer Begriff. Wir müssen unsere Ökonomie möglichst stark und möglichst eng in die Ökonomie der RF integrieren. Dies betrifft alle Gebiete der Volkswirtschaft.
Die Vorwahlen in Donezk haben gezeigt, dass die DVR und ihre Einwohner bereit sind zur Durchführung örtlicher Wahlen. Aber Kiew ignoriert nach wie vor das politische Paket der Minsker Vereinbarungen und die Wahlen als abschließender Schritt des Staatsaufbaus werden auf unbestimmte Zeit verschoben. Gibt es reale Pläne für die Lösung er genannten Probleme?
Die Minsker Vereinbarungen sind der einzige reale Plan für die Lösung des genannten Problems, ohne dass es wieder zu großflächigen Kämpfen kommt. Auf jeden Fall ist er für uns real. Mehr noch, Frankreich, Deutschland und die RF halten ihn für real. Ich gehe davon aus, dass diese Länder im nächsten Jahr den Druck auf Kiew fortsetzen und die Chancen, dass auch die Ukraine die Realität dieses Plan anerkennt, sind einigermaßen hoch. Wir von unserer Seite unterstützen ständig alle Punkte der Vereinbarungen, wir sind bereit zum Dialog und selbst zu Kompromissen in vernünftigen Grenzen. Wir bewahren diese Bereitschaft nun schon seit zwei Jahren. Ewig wird das nicht weitergehen.
Alexandr Wladimirowitsch, glauben Sie, dass die ukrainische Seite irgendwann auf einen konstruktiven Dialog mit dem Donbass eingehen wird und trotz allem eine etappenweise Erfüllung der Minsker Vereinbarungen beginnen wird? Wann kann Ihrer Meinung nach dies wirklich geschehen? Was wird der Grund dafür sein?
Die Kiewer Regierung, insbesondere ihre radikalsten Teile, behindern dies in jeder Weise, aus nachvollziehbaren Gründen: die Erfüllung der Minsker Vereinbarungen bedeutet den Zusammenbruch des politischen Bandera-Regimes in der Ukraine. Dennoch meine ich, dass eine etappenweise Erfüllung der Minsker Vereinbarungen in Übereinstimmung mit einem Fahrplan, der von der Normannischen Vier mit uns abgestimmt wird, schon im Jahr 2017 beginnen kann.
Natürlich gibt es keine hundertprozentige Überzeugung und kann es nicht geben: die Kiewer Regierung ist wie ein Affe mit einer Granate, es ist schwer zu verstehen, was in seinem Kopf vorgeht, wohin er diese Granate werfen wird. Oder, was wahrscheinlicher ist, wann die Granate in seinen Händen explodieren wird. Aber die Voraussetzungen für eine positive Lösung der Frage gibt es. Sie sind mit vielen Faktoren verbunden. Der wachsenden politischen und ökonomischen Krise im Inneren des Landes, dem äußeren Druck der Länder der Normannischen Vier, einem möglichen Wechsel des außenpolitischen Kurses der USA, des Hauptideologen und Anfacher des Krieges im Donbass, all dies kann den Stein vom toten Punkt wegbringen.
Seit der Gründung der DVR sind zwei Jahre und acht Monate vergangen. Wenn man jetzt einen Strich sieht, welches sind Ihrer Meinung nach die grundlegenden Errungenschaften, die bei der Entwicklung des Staates genannt werden können? Ist das gelungen zu verwirklichen, was Sie sich im Sommer/Herbst 2014 vor den Wahlen vorgestellt haben?
Es ist noch zu früh, einen Strich zu ziehen. Ja, etwas ist gelungen zu realisieren, aber bis zum letztendlichen Ziel ist es noch weit. Wichtig ist: wenn man von konkreten Errungenschaften spricht, so ist beispielsweise die Schaffung einer einheitlichen, erfahrenen und professionellen Armee der DVR wichtig. Aus verstreuten Abteilungen der Miliz ist es uns gelungen, eine mächtige Faust zu bilden, die jedem Gegner einen Schlag versetzen kann. Außerdem konnten wir den sozialen Bereich bewahren. Trotz der ökonomischen und finanziellen Blockade haben wir den alten Leuten die Renten zurückgegeben, zahlen Löhne im öffentlichen Dienst. Wir haben den Prozess des Wiederaufbaus der Republik begonnen. Übrigens kann auch aus diesem Grund kein Strich gezogen werden – bis zum vollständigen Wiederaufbau ist es noch weit.
Aber tatsächlich ist das Wichtigste das, dass wir als Staat entstanden sind, als vereintes Volk. Wir fühlen uns zwar vollständig als Teil der russischen Welt, aber wir schätzen unsere Identität als Bürger der Donezker Volksrepublik. Dies ist sehr wichtig, die Einheit macht uns stark. Was das betrifft, was ich mir vorgestellt habe… Nicht ich habe mir das vorstellt, sondern das Volk der Donezker Volksrepublik – ein unabhängiger Staat in den Grenzen des ehemaligen Donezker Oblast. Daran arbeiten wir.
Was meinen Sie, wann wird der Krieg im Donbass enden?
Wenn wir siegen werden. Für uns ist der Frieden wichtig, aber nicht Frieden zu jedem Preis. Erst nach dem Sieg, nach der Rückkehr unserer Territorien, nach der Bestrafung aller ukrainischen Kriegsverbrecher. Erst dann.
Ist geplant eine Straße oder eine Einrichtung oder Abteilung der Armee der DVR nach dem legendären Kommandeur, dem Helden der Republik Arsen Pawlow zu nennen? Vielleicht gibt es ein Denkmal in Donezk? Wie real sind diese Pläne?
Das ist durchaus möglich. Aber ich meine, dass in solchen Fragen die Initiative von den Bürgern ausgehen muss. Wir werden alle Vorschläge behandeln. Ich meine wie zu zuvor, dass ein Denkmal für Arsen in Slawjansk errichtet werden muss, nachdem die Stadt in die DVR zurückgekehrt sein wird – auf friedlichem Weg oder irgendwie anders.
Am 16. Dezember hat der Sekretär des ukrainischen Sicherheits- und Verteidigungsrats Alexandr Turtschinow erklärt, dass er für eine feste ökonomische Blockade der Republiken des Donbass eintritt. Was meinen Sie, wie weit kann die Blockade noch verstärkt werden und wie wirkt sich das auf die Ökonomie der DVR aus unter Berücksichtigung dessen, dass die Transportlogistik und die Handelsbeziehungen auf die RF gerichtet sind?
Man kann Turtschinow verstehen. Diese Blockade, die sie schon ausgebaut haben, hat nicht nur nicht die Ergebnisse gebracht, mit denen Kiew gerechnet hat, sondern uns sogar ökonomisch stärker gemacht, die örtliche Produktion in verschiedenen Sektoren der Industrie angeregt, und wirkt jetzt in vielen gegen die Ukraine selbst:
Obwohl, natürlich, in seinen Worten mehr Dummheit ist. Die Ukraine befindet sich jetzt im Zustand eines zielgerichteten ökonomischen Falls und anstatt zu versuchen diesen Fall zu stoppen, unter anderem mit uns Vereinbarungen zu treffen, schalten sie die Turbinen ein und beschleunigen. Sie wollen verstärken? Sollen sie verstärken. Ich bin überzeugt, wir werden dies zu unserem Nutzen verwenden können. Und sie werden ihrer Wirtschaft und dem Wohlergehen ihrer Bürger noch größeren Schaden zufügen.
Welcher politische und ökonomische Kurs wird von der DVR im nächsten Jahr gewählt? Welche Ziele wird sich der Staat stellen.
Wir haben den Kurs nicht geändert. Sowohl in politischer als auch in ökonomischer Richtung halten wir den Kurs der Annäherung an die RF. Die Ziele haben wir auch nicht geändert – Wiederaufbau und Entwicklung der Wirtschaft und der Industrie, Stärkung des sozialen Bereichs, Reform des Gesundheitswesens und des Bildungsweisen, Ausweitung der internationalen Kontakte. Und natürlich ist das Hauptziel für mich, für jeden Bürger der DVR, der Sieg. Der vollständige, bedingungslose Sieg.

 

De.sputniknews.com: C-Waffen-Fabrik in befreitem Aleppo entdeckt
Die syrische Armee hat bei der Untersuchung der von Rebellen befreiten Viertel von Aleppo eine Werkstatt entdeckt, in der offenbar Bomben mit chemischen Kampfstoffen hergestellt worden waren. Eine Untersuchung der syrischen Armee habe ergeben, dass die giftigen Substanzen, mit denen die Bomben gefüllt wurden, aus US-Produktion stammen, sagte ein Armee-Sprecher in einem Gespräch mit Sputnik.
Vermutlich in dieser Werkstatt wurde die C-Munition hergestellt, mit der die Militärschule Hafez Assad im Südwesten der Stadt angegriffen worden war. Die syrischen Behörden und auch russische Militärexperten hatten in den vergangenen Monaten der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) nach eigenen Angaben Beweise dafür vorgelegt, dass hinter den Giftgas-Attacken im syrischen Aleppo Rebellen gestanden hatten.
Aleppo, das fünf Jahre unter Kontrolle von diverser Kämpfergruppen stand, wurde im Dezember durch die syrische Armee endgültig befreit. … Am heutigen Donnerstag schlossen die Regierung und die Opposition ein Waffenstillstandsabkommen, das ab Freitag 00.00 Uhr in ganz Syrien in Kraft treten soll. Das Abkommen war unter Vermittlung Russlands, der Türkei und des Iran ausgehandelt worden. Darüber hinaus vereinbarten die Seiten Kontrollmaßnahmen und erklärten sich zu Friedensverhandlungen bereit.

 

De.sputniknews.com: Der scheidende US-Präsident Barack Obama hat gegen neun russische Organisationen und Privatpersonen Sanktionen verhängen lassen. Die Maßnahmen richten sich unter anderem gegen den militärischen Nachrichtendienst GRU und den Inlandsgeheimdienst FSB. Die USA machen beide für Hackerangriffe auf Computer politischer Organisationen verantwortlich. Russland bestreitet das.
Darüber hinaus weisen die USA 35 russische Diplomaten aus. Die betroffenen Russen, die Obama als „Agenten“ bezeichnet hat, sollen binnen 72 Stunden das Land verlassen.
De.sputniknews.com: Sanktionen und Ausweisungen – Kreml verspricht USA angemessene Antwort
Russland bedauert die neuen Sanktionen der USA und wird sie angemessen beantworten. Das teilte Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, mit.
Die USA haben am Donnerstag 35 russische Diplomaten des Landes verwiesen und zwei russische Niederlassungen dicht gemacht.
Er könne jetzt nicht genau sagen, welche Gegenmaßnahmen genau Russland ergreifen werde, sagte Peskow. „Doch da gilt das Prinzip der Gegenseitigkeit. Es wird eine angemessene Antwort gegeben.“ Die Entscheidung werde Präsident Wladimir Putin treffen.
Die heutigen Entscheidungen der USA bezeichnete Peskow als völkerrechtswidrig.
Der scheidende US-Präsident Barack Obama hat am Donnerstag 35 russische Diplomaten als Agenten abgestempelt und des Landes verwiesen. Die betroffenen Russen sollen binnen 72 Stunden die USA verlassen. Darüber hinaus schließen die USA zwei russische Niederlassungen in New York und Maryland und verhängen gegen neun russische Organisationen und Privatpersonen Sanktionen.
Betroffen sind unter anderem der militärische Nachrichtendienst GRU und der Inlandsgeheimdienst FSB. Die USA machen beide für Hackerangriffe auf Computer politischer Organisationen verantwortlich. Russland bestreitet das.

Standard

Presseschau vom 28.12.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Abends / nachts:

de.sputniknews.com: „Verdammt, Landeklappen“ – letzte Worte von Tu-154-Pilot kurz vor Crash
„Verdammt, Landeklappen! Kapitän, wir stürzen ab!“ Das waren die letzten Worte eines Co-Piloten, wie russische Medien nach den ersten Auswertungen des am Dienstag im Schwarzen Meer geborgenen Voice-Recorders der verunglückten Maschine inoffiziell berichteten.
„Vorläufigen Angaben zufolge hatten die Landeklappen an den beiden Flügeln nicht synchron funktioniert, die Hubkraft war unzureichend, die Maschine stürzte ins Meer“, sagte ein Experte des operativen Stabes, der anonym bleiben wollte.
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die ersten Auswertungen die Zahl der möglichen Absturzursachen deutlich verringert. „Die endgültigen Resultate liegen aber erst nach der Prüfung aller Faktoren vor“, hieß es.
Von ausschlaggebender Bedeutung wird die Auswertung des Flugdaten-Recorders sein. Dann wird endgültig klar, was sich an Bord der Maschine kurz vor dem Absturz abgespielt hat….

Vormittags:

de.sputniknews.com: „Russische Cyberattacken“? – US-Bürger bringen Geheimdienste vor Gericht
Der Journalist Jason Leopold und Doktorand des Massachusetts Institute of Technology (MIT), Ryan Shapiro, verklagen gleich mehrere US-Sicherheits- und Geheimdienste, wie die Zeitung „The Hill“ in ihrer Online-Ausgabe berichtet.
Demnach forderten sie zunächst Beweise zu den angeblichen russischen Hackerangriffen im Vorfeld der US-Präsidentschaftswahlen im November, konkret Daten zum Nachrichtenaustausch zwischen den Sicherheitsbehörden, dem Kongress und den nationalen Komitees der Demokraten und Republikaner sowie anderen politischen Organisationen.
Als diese ausblieben, so berichtet „The Hill“, reichten Leopold und Shapiro Klage gegen insgesamt vier Institutionen ein: die CIA, das FBI, das Innenministerium sowie das Büro des Direktors der nationalen Nachrichtendienste.
Beide Kläger sollen angegeben haben, dass sie am 14. Dezember eine Anfrage gemäß dem Gesetz zur Informationsfreiheit an die Sicherheitsbehörden geschickt, jedoch bis heute keine Antwort erhalten hätten. Die Aktivisten fordern nun vom Bundesgericht in Washington, die Sicherheitsbehörden zur öffentlichen Darlegung der Informationen zu verpflichten.
Leopold hatte zuvor bereits die Veröffentlichung wichtiger Informationen gefordert und mehrmals versucht, die US-Regierung zu verklagen.
Im Oktober hatte das US-Innenministerium die russische Regierung der Beteiligung an Hackerangriffen beschuldigt, die vor den Wahlen auf US-Politiker und Parteien verübt worden sein sollen. Daraufhin hatte Russlands Präsident Wladimir Putin im Interview mit der Agentur Bloomberg mitgeteilt, Moskau beschäftige sich nicht mit Hacker-Angriffen auf Staatsniveau und habe mit den Angriffen nichts zu tun. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow ergänzte, Washington solle seine an Moskau gerichteten Vorwürfe entweder einstellen oder stichhaltige Beweise vorlegen. „Sonst sieht das sehr unanständig aus“, gab er an.
Zuvor hatte WikiLeaks mehr als 19.000 interne E-Mails der Demokraten veröffentlicht. Diese Korrespondenz zeugte davon, dass die Parteifunktionäre bei den Präsidentschaftsvorwahlen, allen Regeln zum Trotz, Hillary Clinton zu Ungunsten ihres Konkurrenten Bernie Sanders ihre Unterstützung zusicherten. Die Verantwortung für die Cyber-Attacke auf die Server der US-Demokraten hat angeblich der Hacker Guccifer 2.0 übernommen.

Ukrinform: Das Weiße Haus wird bald die Verhängung einer Reihe von Maßnahmen als Antwort auf die Hackerangriffe der Russen auf politische Institutionen der Vereinigten Staaten während der Präsidentschaftswahlen in diesem Jahr ankündigen, unter denen auch die Verhängung von Wirtschaftssanktionen gegen Russland vorgesehen wird.
Darüber schreibt The Washington Post.
„Die Obama-Administration ist kurz davor, eine Reihe von Maßnahmen zu verkünden, um Russland für seine Einmischung in die Präsidentschaftswahlen im Jahr 2016 zu bestrafen, auch in Form von Wirtschaftssanktionen und diplomatischer Verurteilung“, schreibt die Ausgabe unter Berufung auf offizielle Quellen.
In diesem Monat hatte die CIA in Washington auf einem geschlossenen Briefing mit den Senatoren die geheime Bewertung vorgelegt. Das Büro stellte „ganz klar“ fest, dass das Ziel der russischen Hackerangriffe darin bestand, Donald Trump zu helfen, die Präsidentschaftswahl zu gewinnen.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden siebenmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Das Gebiet von Kalinowka wurde viermal aus Richtung Luganskoje mit Mörsern des Kalibers 82mm beschossen.
Die Kiewer Truppen haben zweimal mit Granatwerfern das Gebiet am Denkmal des Fürsten Igor aus Richtung Staniza Luganskaja beschossen.
Das Gebiet von Slawjanoserbsk wurde aus Richtung Krymskoje mit 82mm-Mörsern beschossen.

Dan-news.info: „Von 18:00 bis 2:00 hat die ukrainische Armee 128 Mörsergeschosse der Kalibers 82 und 120mm auf Trudowskije im Westen von Donezk, die Umgebung von Debalzewo, die Dörfer Leninskoje, Sachanka, Grigorowka im Nowoasowskij-Bezirk bzw. im Telmanowo-Bezirk im Süden der Republik beschossen“, informierte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR.
Nach Angaben der Quelle wurden von den Positionen der ukrainischen Abteilungen auch Dutzende von Geschossen mit Panzertechnik und Granatwerfern abgeschossen. Informationen über Verletzte und Zerstörungen werden noch geprüft.

De.sputniknews.com: Russland und die Türkei haben am Mittwoch nach Angaben der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu einen Plan für eine umfassende Waffenruhe in Syrien vereinbart.
Nähere Details nennt die Agentur nicht. Auch gibt es bislang keine offiziellen Statements in Bezug auf die Meldung.
Am Vortag hatte eine diplomatische Quelle gegenüber RIA Novosti gesagt, dass russische und türkische Militärs in Ankara mit der syrischen Opposition über die Bedingungen einer Feuerpause verhandeln…

Dnr-online.ru: Pressekonferenz der Bevollmächtigten der DVR für Menschenrechte Darja Morosowa vor allem zum Thema Binnenflüchtlinge
„In der letzten Zeit haben sich die Zahl der erzwungenen Übersiedler vom Territorium der Ukraine deutlich erhöht. Die Ursache dafür ist die Erhöhung der kommunalen Tarife, das Anwachsen von Lebensmittelpreisen und Verfolgung aus politischen Gründen. Derzeit leben in der DVR etwa 8000 erzwungene Übersiedler, dabei ist der Anteil der Menschen, deren Wohnraum zerstört wurde, sehr gering, die Haupt zahl von Personen ist aus den zeitweilige besetzten Gebieten gekommen.
An der Pressekonferenz nahmen Übersiedler aus Awdejewka und Peski teil, die derzeit in den Punkten vorübergehender Unterbringung der Republik leben. Als Hauptursachen für die Übersiedlung auf das Territorium der DVR wurden Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte und Plünderungen durch ukrainische Soldaten genannt.
Es muss angemerkt werden, dass Einwohner der frontnahen Ortschaften, die von der Ukraine kontrolliert werden, das unsichere Territorium dank der Anstrengungen der Vertreter der DVR verlassen konnten, die eine zentralisierte Übersiedlung von Menschen unter Bedingungen der nicht endenden Kämpfe organisiert haben. „Danke, dass wir in der Republik aufgenommen wurden, man uns kostenlosen Wohnraum zur Verfügung gestellt hat und die notwendige Hilfe geleistet“, sagte Olga Radionowa.
Morosowa unterstrich, dass in den letzten Monaten die Zahl der Übersiedler aus Charkow, Odessa und anderen großen Städten der Ukraine gewachsen ist, was vor allem durch die Aktivierung der repressiven Politik zur Aufdeckung von Andersdenkenden verursacht ist, die von den ukrainischen militärischen Strukturen durchgeführt wird. „Neben Übersiedlern aus der frontnahen Zone trifft bei uns eine große Zahl von Menschen aus Charkow, Kramatorsk, Artjomowsk ein. Auf dem von der Ukraine kontrollierten Territorium haben wieder Razzien stattgefunden, in den letzten Monaten wurden aus unklaren Gründen etwa 50 Menschen festgenommen – Zivilisten. All diese Menschen werden des Separatismus und des Terrorismus beschuldig“, stellte Darja Morosowa fest.

de.sputniknews.com: Immer mehr Ukrainer stürmen die Krim – als Touristen
Etwa zwei Millionen ausländische Touristen haben im Jahr 2016 die Halbinsel Krim besucht, darunter mit überwiegender Mehrheit Ukrainer. Das ist viermal so viel wie im vergangenen Jahr, wie Alexej Tschernjak, Chef des Tourismus-Ausschusses des Krim-Parlaments, mitteilte.
Demnach kamen 2016 Menschen aus insgesamt 64 verschiedenen Ländern auf die Krim, insgesamt etwa 1,9 Millionen. „Dabei waren der Großteil der Ausländer ukrainische Bürger, die über die Grenzkontrollpunkte kommen“, erläuterte Tschernjak. Aus anderen Ländern seien nur etwa 100.000 Personen auf die Krim gekommen, hieß es.
Außerdem ergänzte Tschernjak auch Zahlen der letzten zwei Jahre: Demnach besuchten im Jahr 2014 gerade einmal rund 150.000, im Jahr 2015 etwa 450.000 Ukrainer die Krim nach deren Vereinigung mit Russland…

Dan-news.info: Pressekonferenz der gesellschaftlichen Kommission zur Registrierung von Kriegsverbrechen der ukrainischen Regierung im Donbass (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Die Materialien befinden sich in der Ausarbeitung und ich kann ankündigen, dass wir im Januar 2017 planen, sie an den Internationalen Strafgerichtshof nach Den Haag zu geben. Derzeit sind 70 Fälle im Zusammenhang mit dem Tod von Kindern schriftlich niedergelegt“, sagte die Rechtsanwältin und Mitglied der Kommission Jelena Schischkina.
Sie fügte hinzu, dass die Kommission sich in der zweiten Hälfte des Jahres 2016 aktiv mit dem Sammeln solcher Informationen befasst hat. Jetzt erfolgt die Arbeit zur Sammlung von Informationen über die Umstände der Verletzung Minderjähriger.
„An den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte haben wir 840 Anzeigen geschickt. Wir haben die Antwort erhalten, dass unsere Anzeigen angenommen wurden. Sie sind bisher nicht aufgenommen worden, aber sie wurden registriert“, sagte das Mitglied der Kommission die Juristin Julija Nikitina.
Nikitina unterstrich, dass derzeit keine Absagen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte bezüglich der Behandlung der Anzeigen von betroffenen Einwohnern der DVR eingetroffen sind.

de.sputniknews.com: Odessa gedenkt Tupolew-Absturz-Opfer – Radikale „entsorgen“ Blumen und Trauerplakate
Nach dem tödlichen Absturz des russischen Flugzeugs Tu-154 mit 92 Insassen an Bord bringen die Einwohner der ukrainischen Stadt Odessa Blumen, Laternen und Kerzen zum russischen Konsulat. Nun haben mehrere Mitglieder der nationalistischen Organisation Rechter Sektor die Andenken in einen Müllcontainer geworfen, teilt ein Sprecher des Konsulats mit.
„Gestern kam eine Gruppe junger Menschen aus dem Rechten Sektor zum Generalkonsulat Russlands, sammelte die Blumen und Laternen ein, die zuvor als Andenken an die Opfer der Tu-154-Flugzeugkatastrophe dort niedergelegt wurden, und warfen sie in eine Mülltonne“, sagte er.
Obwohl ukrainische Polizisten, die das Konsulat rund um die Uhr bewachen, anwesend gewesen seien, hätten sie dies nicht verhindert. Die Radikalen hätten auch Trauerplakate vom Zaun gerissen und eigene Zettel mit verhöhnenden Sprüchen und obszönen Worten angebracht. Die Fotos der „Aktion“ wurden später auf Facebook veröffentlicht.
Am frühen Sonntagmorgen war ein Flugzeug vom Typ Tu-154 des russischen Verteidigungsministeriums sieben Minuten nach dem Start vom Flughafen Adler bei Sotschi aus bisher ungeklärter Ursache ins Schwarze Meer gestürzt. An Bord waren acht Besatzungsmitglieder und 84 Passagiere. Unter ihnen waren Sänger, Solisten, Musiker und Tänzer des weltberühmten Alexandrow-Chors, drei TV-Filmteams mit insgesamt neun Journalisten sowie die weltweit engagierte Ärztin und Leiterin der Wohltätigkeitsstiftung „Gerechte Hilfe“, Jelisaweta Glinka, auch bekannt als „Doktor Lisa“.
(Foto: timer-odessa.net)

Nachmittags:

Timer-odessa.net: Der „Rechte Sektor“ ist kein Hindernis: die Odessiten bringen erneut Blumen zum russischen Generalkonsulat
Seit dem Morgen bringen Einwohner Odessas erneut Blumen zum Gedenken an die 92 Toten der jüngsten russischen Flugzeugkatastrophe der TU-154 zum Gebäude des Generalkonsulats der RF.
Gestern, am Abend des 27. Dezember, hatten Aktivisten der Partei „Rechter Sektor“ die niedergelegten Blumen und Kerzen eingesammelt und weggeworfen. Der Leiter der Parteiorganisation Odessas der o.g. politischen Kraft nannte dieses Vorgehen „Generalreinigung“ und untermalte diese Worte mit einem zufrieden lächelnden Gesicht auf seinem Selfie…

De.sputniknews.com: Tu-154-Absturz: Zweite Blackbox aus Meer geborgen
Der zweite Flugschreiber der am Sonntagmorgen über dem Schwarzen Meer abgestürzten Tu-154-Maschine ist am Mittwoch aus dem Meer gezogen worden, wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte. Obwohl die Analyse der am Dienstag aus dem Meer gezogenen ersten Blackbox die Absturzursachen eingeschränkt habe, sei es noch verfrüht, endgültige Schlüsse zu ziehen.
Zuvor hatte eine der Kommission zur Ermittlung der Absturzursachen nahestehende Quelle mitgeteilt, dass zurzeit alle möglichen Ursachen geprüft würden – von schlechter Reparatur des Flugzeuges, dem Geraten eines Fremdkörpers ins Triebwerk und nicht qualitätsgerechtem Treibstoff bis zu einem Pilotierungsfehler, technischem Versagen und einem Terroranschlag. Derweil würde keiner der Versionen besondere Aufmerksamkeit geschenkt.
Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hatte am Montag mitgeteilt, er habe keine Spuren eines Terroranschlages an Bord der Maschine gefunden.
Dem Verteidigungsministerium zufolge konnten bisher 15 Leichen der Flugzeuginsassen sowie zwölf große und mehr als 1.500 kleine Wrackteile der verunglückten Maschine geborgen werden.
Die vom Kranschiff „Tschernomorez-11“ aus dem Meer gezogenen großen Wrackteile von Fahrwerkbeinen, Triebwerken, der Rumpfbekleidung sowie persönlichen Dingen von Insassen würden jetzt an die Küste transportiert und den Ermittlungsorganen übergeben, heißt es.
An der Such-Operation beteiligten sich 45 Schiffe, 15 Tiefseeapparate, 192 Taucher, zwölf Flugzeuge und fünf Hubschrauber…

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Im Zusammenhang damit, dass es den ukrainischen Streitkräften aufgrund des ernsten Mangels an Waffen, Militärtechnik und Personal nicht möglich ist, großflächige Kämpfe zu führen, hat der Gegner die Aufklärung von Örtlichkeiten aktiviert, um Breschen in unserer Verteidigung zu finden, um im folgenden seine Erkundungs- und Diversionsgruppen zu nutzen und Diversionen auf dem Territorium der LVR durchzuführen“, sagte Marotschko.
„Es wurde festgestellt, dass die Militärtechnik, die bei der 54. Brigade der ukrainischen Streitkräfte zum Ersatz der im Verlauf der gescheiterten Angriffsoperationen Richtung Debalzewo vernichteten und beschädigten eingetroffen ist, sich auch in einem nicht funktionsfähigen Zustand befindet und zur Reparatur in das Gebiet von Artjomowsk gebracht wurde“, fügte der Vertreter der Verteidigungsbehörde der Republik hinzu.
„Die ukrainischen Streitkräfte verstecken sich hinter dem Rücken friedlicher Einwohner der Ukraine und haben auf dem Gebiet eines Krankenhauskomplexes am östlichen Rand von Popasnaja getarnte schwere Waffen stationiert: vier Panzer, zwei Artilleriegeschütze, fünf Fahrzeuge“, erklärte Marotschko.
„Wir wenden uns ein weiteres Mal an die Vertreter der OSZE-Mission mit der Bitte, diese Fakten nicht außer Acht zu lassen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen“, sagte der Major.
Er fügte hinzu, dass die Praxis der Verwendung von lebenden Schilden durch die ukrainischen Streitkräfte für diese normal ist und überall verwendet wird.
„Dies ist ein direktes Verbrechen gegen das eigene Volk und eine Verletzung der internationalen Menschenrechte“, unterstrich Marotschko.
„Im Gebiet von Nowoalexandrowka wurde eine Scharfschützengruppe registriert, die einige Male das Feuer in Richtung der Positionen der Volksmiliz eröffnete“, erläuterte Marotschko.

de.sputniknews.com: Moskau: Kiew will Donbass-Konflikt nicht mit friedlichen Mitteln lösen
Der Ukraine fehlt der Wille, den Donbass-Konflikt auf friedlichem Wege lösen zu wollen, wie Maria Sacharowa, Sprecherin des russischen Außenministeriums, am Mittwoch sagte.
Am 26. Dezember hatten Angehörige ukrainischer Freiwilligenbataillone den Beginn einer Handelsblockade  gegen die selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk verkündet. Die Sperre werde ihren Worten zufolge solange dauern, bis alle ukrainischen Häftlinge freigelassen würden.
Zudem sagten die Organisatoren der Aktion zu, Beobachtergruppen zu den Kontrollpunkten an der Trennlinie zu entsenden, während mobile Gruppen andere Abschnitte der „Grenze“ kontrollieren würden.
„Niemand ist mehr über derartige Absichten erstaunt. Sie wurden von denjenigen verlautbart, die sich als Fortsetzer von Nazi-Verbrechern wie Bandera und Schuchewitsch nennen. All dies zeigt anschaulich, dass der Ukraine der geringste Wunsch fehlt, den Donbass-Konflikt auf friedlichem Wege zu lösen“, so Sacharowa.
Ihr zufolge setzt die Ukraine mit dieser Blockade ihr Vorgehen im Südosten des Landes seit 2015 weiter fort. Moskau rief Kiew auf, diese „Affäre zu verhindern“, die die ohnehin angespannte Situation nur weiter zuspitzen könnte.
„Es ist die Zeit gekommen, die Donbass-Bewohner nicht länger als Feinde zu betrachten. Sie sind ebenso Bürger der Ukraine wie jene, die in anderen Gebieten des Landes leben“, so die Sprecherin.
„Man muss den Krieg beenden, sich an den Verhandlungstisch setzen und bei einem direkten, offenen Dialog eine Kompromisslösung finden. Nur auf dieser Basis ist die andauernde Krise in der Ukraine zu regeln.“
Gerade diese Herangehensweise nannte Sacharowa einen Grundstein der Minsker Abkommen zur Regelung der Situation im Donbass…

Dnr-online.ru: Über die Situation, die derzeit in Debalzewo herrscht, berichtete der Bürgermeister der Stadt Alexandr Rejngold in einem Interview mit der offiziellen Seite der DVR.
„Seit dem 19. Dezember haben bei uns wieder die Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte begonnen, die es seit Anfang 2015 nicht mehr gab. Bei uns gibt es neue Zerstörungen: 11 beschädigte Wohnhäuser, 2 Kindergärten, eine Schule, eine Kirche, der zentrale Markt und Eisenbahnobjekte. Heute ist die Situation ruhig. Der schrecklichste Tag war der 23. Dezember, als etwa acht Geschosse den zentralen Teil der Stadt trafen. In diesem Moment befanden sich etwa tausend Menschen mit Kindern auf dem Platz, die auf die Einweihung der Neujahrstanne warteten. Nur durch einen glücklichen Zufall wurde niemand verletzt. Die städtischen Behörden haben die Situation unter Kontrolle, sie befassen sich mit dem Aufbau der beschädigten Häuser und Objekte“, kommentierte Alexandr Rejngold die Situation in der Stadt.

De.sputniknews.com: Anfang 2017 übernimmt Österreich den Vorsitz in der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Die Regelung der Ukraine-Krise, die Verbesserung der Beziehungen zwischen Russland und dem Westen sowie die europäische Sicherheit stehen im Mittelpunkt, wie der österreichische Politologe Heinz Gärtner im Gespräch mit Sputnik sagte.
Laut dem Professor am Wiener Internationalen Friedensinstitut (International Institute for Peace) wird Österreich die Themen des deutschen OSZE-Vorsitzes übernehmen: Rüstungskontrolle, Radikalisierung der Gesellschaft, langgezogene Konflikte wie in der Ukraine. Wie der Experte betonte, bietet die OSZE einen geeigneten Rahmen für die Verbesserung der Beziehungen zwischen Russland und dem Westen. Insbesondere weil die OSZE ein Gesprächspartner sei, in dem alle europäischen Staaten plus Kanada und die USA vertreten sind…

Dnr-online.ru: Das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko hat das Kinderfest im Donezker Staatlichen Akademischen Solojanenko-Theater für Oper und Ballett besucht.
Heute sind zur Theateraufführung „Zwölf Monate“ und zur Neujahrstanne des Oberhaupts des DVR etwa 750 Kinder aus Familien mit Anspruch auf Ermäßigungen, begabte Kinder und Schüler der Klassen 1-3 von Schulen der Republik gekommen.
„Guten Tag, liebe Kinder! An den Neujahrsfeiertagen glauben wir alle an Wunder und warten auf Geschenke von Väterchen Frost und Snegurotschka (Schneeflöckchen – Anm. d. Übers.)!
Liebe Erwachsene! Sie wissen sehr gut, was unsere Kinder durchleben mussten. Sie haben alle Schrecken und Tragödien dieses Kriegs durchlebt. Und unsere gemeinsame Aufgabe ist es, alles zu tun, damit diese Kinderfeste ihnen lange in Erinnerung bleiben.
Ich bin überzeugt, dass 2017 uns den Sieg bringt. Und unsere Kinder werden beginnen zu vergessen, was Minen und Geschosse sind.
Liebe Kinder! Ich gratuliere Euch zum märchenhaftesten Feiertag! Ich wünsche euch im Jahr 2017 Lächeln, eine glückliche Kinder, gute Laune und das Allerbeste!, wünschte Alexandr Sachartschenko.
Zum Abschluss der Vorführung bekamen alle Kinder Neujahrsgeschenke vom Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko.
Von der Bühne des Solowjanenko-Theaters begrüßten der Abgeordnete der Staatsduma der RF, das Mitglieder der Kommunistischen Partei Russlands Kasbek Tajsajew und der Abgeordnete der 6. Staatsduma der RF Wladimir Rodin alle Anwesenden zur den Neujahrsfeiertag im Namen der Führung der RF.
„Wir gratulieren zum Neuen Jahr! Heute ist zu Ihnen eine große Delegation aus Russland gekommen: Vertreter Jakutiens, Moskaus, Rostows-am-Don, des Moskauer Oblast.
Wir teilen schon zwei Jahr lang mit Euch Freude und Leid. Heute haben wir mehr als 10.000 Neujahrsgeschenke für die Kinder der Republik gebracht. Wir hoffen, dass im neuen Jahr der Himmel über dem Donbass friedlich sein wird“, sagte Wladimir Rodin.
Insgesamt ist geplant, dass 7500 Kinder aus allen Städten und Bezirken die Neujahrstanne des Oberhaupts der DVR besuchen.

 
De.sputniknews.com: Die Interimschefin der Russischen Antidopingagentur Rusada, Anna Anzeliowitsch, hat bestätigt, dass ihre Worte über das „Dopingsystem in Russland“, die sie gegenüber der Zeitung „The New York Times“ äußerte, aus dem Kontext herausgegriffen seien. Dies schreibt am Mittwoch die Agentur R-Sport.
„Natürlich, die Worte sind aus dem Kontext herausgerissen. In dem einstündigen Interview habe ich vieles gesagt. Insbesondere, dass es, solange die Sportler keine Antwort erhalten und die Föderationen bzw. der (Internationale Sportgerichtshof) CAS keine Entscheidung getroffen haben, im Prinzip sinnlos ist, über diese Situation zu sprechen, da bislang nur eine Seite vertreten ist. Die Tatsache, dass mich der McLaren-Bericht schockiert hat, — das sind meine Worte. Ich denke, wir waren alle darüber schockiert. Ich war noch vor (Nikita) Kamajew zur Rusada gekommen“, schreibt Anzeliowitsch in ihrem Kommentar zum Beitrag eines Facebook-Nutzers.
„Ich meine aufrichtig, dass es nicht in der Kompetenz der Rusada liegt, solche Schlüsse zu ziehen. Unsere Probleme in der Rusada haben wir anerkannt und versuchen, sie zu lösen“, ergänzte sie.
Am Dienstag war bei The New York Times ein Bericht über Doping im russischen Sport erschienen. Darin wird behauptet, Russland habe „zum ersten Mal eingeräumt“, dass auch Beamte in eine der größten Verschwörungen der Sportgeschichte verwickelt gewesen seien. Dabei beruft sich das Blatt auf die Interimschefin der russischen Antidopingagentur Rusada, Anna Anzeliowitsch. Diese soll in einem Interview mit NYT von einer „institutionellen Verschwörung“ gesprochen haben, allein Russlands Spitzen- und Regierungspolitiker wie Präsident Wladimir Putin seien nicht eingeweiht gewesen.

Dan-news.info: Abgeordnete verschiedener Regionen Russlands haben zum Neuen Jahr 11.000 Geschenke für die jungen Einwohner der DVR gebracht. Dies teilte der Abgeordnete der gesetzgebenden Versammlung des Oblast Rostow Jewgenij Bessonow auf einer Pressekonferenz mit.
„Delegationen aus Moskau, Jakutien und dem Oblast Rostow der RF haben 11.000 Geschenke für die Kinder der DVR gesammelt“, sagte er.
Bessonow merkte an, dass zur Delegation unter anderem der stellvertretende Vorsitzende des Parlaments der Republik Sacha (Jakutien) Wiktor Gubarjew, der Abgeordnete des Parlaments der Oblast Rostow Wiktor Bulgakow und der Assistent eines Abgeordneten des Parlaments des Oblast Rostow Walerij Titarenko gehören.
Heute haben die Gäste aus der RF vor, Neujahrsfeste zu besuchen und persönlich Kindern gefallener Soldaten, Kindern von Opfern der Folgen des Unfalls am Tschernobyler Kraftwerk und Kindern aus bedürftigen Familien im Kiewskij- und Woroschilowskij-Bezirk von Donezk zu gratulieren.

de.sputniknews.com: Medien berichten über „großartige“ Prügeleien auf Poroschenkos Silvester-Party
Bei der Neujahrsfeier der Fraktion Block Petro Poroschenko soll es innerhalb nur einer Stunde zwei große Handgemenge gegeben haben, wie das ukrainische Nachrichtenportal Vesti unter Berufung auf einen nicht namentlich genannten Abgeordneten der Werchowna Rada (des Parlaments der Ukraine) berichtet, der Augenzeuge des Ganzen gewesen sein will.
Bei einer dieser Raufereien soll angeblich auch der Abgeordnete Borislaw Rosenblat zu Schaden gekommen sein. Rosenblat selbst hat diese Informationen bereits zurückgewiesen. Eine Prügelei sei geradezu „wunderbar“, die andere „sehr laut“ gewesen, schreibt „Vesti“, aber die Bodyguards hätten den Zugang für Unbefugte gesperrt, sodass nicht zu sehen gewesen sei, wer da gegen wen handgreiflich geworden war.
Die Party soll am 22. Dezember in Poroschenkos Sportklub „5 Elemente“ stattgefunden haben. Der Präsident habe dort eine Rede über die Lage im Land gehalten und sie so beschrieben, dass selbst die Mitglieder seines Blockes meinten, er sei „völlig losgelöst von der Realität“, erzählte der Abgeordnete.
Die ukrainischen Politiker geraten oft aus Wortgefechten in Schlägereien. Im September war der Abgeordnete Wladimir Parasjuk im Gebäude des TV-Senders „112 Ukraina“ gegen seinen Parlamentskollegen Alexander Wilkul handgreiflich geworden. Im November war dann der Chef der Fraktion „Oppositioneller Block“, Juri Boiko, während einer Sitzung der Werchowna Rada auf den Chef der Radikalen Partei, Oleg Ljaschko, losgegangen, nachdem dieser ihm vorgeworfen hatte, „Instruktionen im Kreml zu erhalten“.

Dan-news.info: „Gegen 10:00 haben ukrainische Soldaten das Feuer auf das Gewerbegebiet bei Jasinowataja mit Mörsern des Kalibers 120mm eröffnet. Etwa zur gleichen Zeit wurde das Dorf Sachanka im Nowoasowskij-Bezirk im Süden der Republik beschossen. Geschossen wurde mit Mörsern des Kalibers 82 und 120mm“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit. „Insgesamt wurden 22 Mörsergeschosse von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte abgeschossen“.
Außerdem haben nach Angaben der Quelle bei den Beschüssen der Republik die ukrainischen Soldaten Panzertechnik, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet. Informationen über Verletzte und Zerstörungen werden noch geprüft.

Ukrinform: Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, ist nach Meinung von 9,5 Prozent der Ukrainer Politiker des Jahres 2016 im Land. Auf Platz zwei ist Regierungschef Wolodymyr Hrojsman mit 7,6 Prozent der Stimmen und auf Platz drei die Parlamentsabgeordnete Nadija Sawtschenko mit 6,7 Prozent.
Das sind die Ergebnisse einer vom Rasumkow-Zentrum und des Fonds „Demokratische Initiative“ jährlichen Umfrage, die am Dienstag vom Leiter des soziologischen Dienstes des Rasumkow-Zentrums, Andrij Bytschenko, präsentiert wurden.
Der Chef der Radikalen Partei, Oleh Ljaschko, habe laut Bytschenko mit 5,7 Prozent der Befragten Platz vier belegt. Die Chefin der Partei „Batkiwschtschyna“, Julia Tymoschenko sei mit 5,7 Prozent der Stimmen auf Platz fünf gelandet.
Die Umfrage wurde vom 16. bis 20. Dezember in allen Regionen des Landes durchgeführt.

De.sputniknews.com: Die Mehrheit der Ukrainer vertritt die Auffassung, dass sich die Situation im Land 2016 wesentlich verschlechtert habe. Das ergab eine Umfrage des Fonds „Demokratische Initiativen“.
Demnach äußerten 88,5 Prozent der Befragten die Meinung, dass besonders negative Wandlungen im Preis- und Tarifbereich zu beobachten seien.
Negativ hätte sich auch die Wirtschaftslage (77 Prozent) verändert, gefolgt von dem Maß an Stabilität (75 Prozent), der Existenzsicherheit (74 Prozent) und dem Wohlstandsniveau der Familie (73 Prozent).
Zudem machten 62 Prozent der Befragten auf eine Verschlechterung der Kriminalitätslage aufmerksam, 59 Prozent auf die des Verhältnisses der Bürger gegenüber den Behörden, 54 Prozent auf die der Lage im Gesundheitswesen, 54,5 Prozent bei der Arbeitsentlohnung, 49 Prozent im Sozialbereich.
Der einzige Bereich, in dem die knappe Hälfte der Ukrainer (40 Prozent) eine Verbesserung bemerkt hat, ist die Verteidigungsfähigkeit.

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
In den Einheiten und Truppenteilen der Volksmiliz der DVR gehen Maßnahmen zur Ausbildung von Soldaten bei der Ausführung von Kampfaufgaben mit Mannschaften und Zügen weiter.
Trotz des in Kraft getretenen „Regimes der Ruhe“ haben die ukrainischen Soldaten in den letzten 24 Stunden 533 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Dabei hat der Gegner 103 Mörsergeschosse des Kalibers 82 und 120mm sowie 371 Geschosse mit verschiedenen Arten von Granatwerfern auf das Territorium der Republik abgeschossen. Außerdem wurden Panzertechnik und Schusswaffen verwendet.
Von Seiten der ukrainischen Terroristen Grusewitsch, Nikoljuk, Sokolow und Deljatizkij wurden folgende Ortschaften der Republik beschossen: Sajzewo, Gorlowka, Schirokaja Balka, Krasnyj Partisan, Jasinowataja, Alexandrowka, Nikolajewka, Grigorowka, Kominternowo, Oktjabrj, Leninskoje, Sachanka und die Siedlung Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk.
Unsere Aufklärung stellte weiterhin eine Verstärkung der Positionen der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie fest. So im Gebiet der Ortschaften:

– Nowoselowka Wtoraja, 6 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von vier Mörsern des Kalibers 120mm entdeckt;
– Kremenewka, 25 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von 12 122mm-Haubitzen D-30 festgestellt;
– Wodjanoje, 3 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von drei Mörsern des Kalibers 120mm entdeckt.
Die Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden an die Vertreter des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination und der OSZE-Mission übergeben.
Die Vergrößerung der Zahl der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte auf fast das Fünffache im Vergleich zum gestrigen Tag zeugt davon, dass für die ukrainische Seite die Vereinbarungen über eine Feuereinstellung leere Worte sind. Ich merke auch an, dass nach den Erklärungen hochgestellter ukrainischer Beamter über die Zunahme der Provokationen von Seiten der DVR im Vorfeld der Neujahrsfeiertage die ukrainischen Truppen das Feuer in alle Richtungen verstärken. So wird ein weiteres Mal bestätigt, dass sie beim Verfolgen ihrer Ziele weder Menschenleben noch die Feiern der friedlichen Einwohner zu den Familienfesten zum Neuen Jahr und zu Weihnachten zurückhalten werden.

Lug-info.com: Die Verwaltung von Lugansk plant, die Arbeiten zum Bau einer Filterstation am Wasserwerk an der Karl-Liebknecht-Straße im Kamennobrodskij-Bezirk im Jahr 2017 abzuschließen. Dies teilte der Bürgermeister der Hauptstadt Manolis Pilawow mit.
„Derzeit ist eine der wichtigsten Fragen für die Stadt der Bau der Filterstation an der Karl-Liebknecht-Straße. Leider konnten wir sie in diesem Jahr nicht in Betrieb nehmen. Wir haben nicht wenige Arbeit durchgeführt und sind bis an einen bestimmten Punkt gekommen. Es musste die Wahl getroffen werden: entweder Mittel in den Bau der Straßenüberführung geben oder sie zu verteilen. Die Wahl wurde zugunsten der zentralen Überführung getroffen und wir haben sie vollständig in Betrieb genommen“, berichtete er.
Pilawow teilte mit, dass die Arbeiten zum Bau der Station im Jahr 2017 wiederaufgenommen werden sollen.
„Im Finanzplan für 20217 sind die Arbeiten zum Bau der Filteranlage vorgesehen. Wenn es Gelder geben wird, so können wir alle Arbeiten in 4-5 Monaten ausführen, die notwendige Ausrüstung kaufen und die Filterstation in Betrieb nehmen“, sagte der Bürgermeister von Lugansk.
Er erläuterte, dass jetzt in Lugansk auf Grundlage eigener Quellen 105.000 Kubikmeter Wasser pro Tag gefördert werden.
„Alle wissen, dass wir von äußeren Quellen abgeschnitten sind. Aber wir haben die Stadt durch eigene Quelle mit Wasser versorgt. Bisher gibt es Probleme. Der Showtnewyj-Bezirk ist betroffen und der zentrale Teil von Lugansk, wo es Wasser, außer an Wochenenden, einmal am Tag gibt“, erklärte Pilawow.
„Mit Inbetriebnahme der Filterstation wird das Wasser, das bei uns in der Stadt gefördert wird, für eine Versorgung der Einwohner rund um die Uhr im Herbst und im Winter reichen“, unterstreich der Bürgermeister.
Er fügte hinzu, dass im Sommer im Zusammenhang mit dem Bewässern von Gärten „möglicherweise eine bestimmtes Ungleichgewicht bleiben wird“.
„Im Sommer stört uns immer das Bewässern, für das 25.000 – 30.000 Kubikmeter am Tag gebraucht werden. Für die Absicherung eines normalen Lebens der Stadt sind in diesem Zeitraum 160.000 Kubikmeter pro Tag notwendig. Eine solche Menge können wir ohne äußere Quellen nicht bekommen“, berichtete Pilawow.
„Aber dass mit der Inbetriebnahme der Filterstation wir Menschen mit Wasser versorgen können, ist eindeutig“, fasste der Bürgermeister von Lugansk zusammen.

De.sputniknews.com: Die russische Botschaft in Damaskus ist am Mittwoch erneut Ziel eines Minen-Angriffs geworden. Nach Angaben des Moskauer Außenministeriums feuerten Terroristen am Nachmittag mindestens zwei Minen auf die diplomatische Vertretung.
„Eine Mine schlug im Innenhof ein. Nur durch einen glücklichen Zufall blieb die Explosion aus“, hieß es. Die zweite Mine, ebenfalls ein Blindgänger, sei „in unmittelbarer Nähe“ der Botschaft niedergegangen. Die beiden Geschosse seien von Sprengstoffexperten entschärft worden.
Die Terrorgruppen, die sich in Vororten von Damaskus verschanzt hätten, „stellen für die Botschaft eine reale Bedrohung dar.“

Wperjod.su: http://wpered.su/2016/12/28/rossijskie-kommunisty-privezli-detyam-respubliki-novogodnie-podarki/
Am 28. Dezember ist in der DVR eine Delegation der KPRF eingetroffen. Kommunisten aus Moskau und dem Moskauer Oblast, Jakutien und dem Rostower Oblast haben 11.000 Neujahrsgeschenke für die Kinder der Republik gebracht.
Seit Beginn des militärischen Konflikts leisten die russischen Kommunisten den Einwohnern der DVR und der LVR Unterstützung. Insgesamt habe die KPRF 58 humanitäre Konvois in den Donbass geschickt. Mehrfach haben Abgeordnete der Staatsduma der RF von der KPRF-Fraktion die Frage der Anerkennung der Volksrepubliken durch Russland aufgeworfen.

Dnr-online.ru: Die KPRF tritt für die Anerkennung der Donezker Volksrepublik durch die RF ein. Dies berichteten heute Vertreter der Delegation der KPRF während der Pressekonferenz im Donezk am 28. Dezember.
„Die Frage der Anerkennung der Donezker Volksrepublik steht an der Spitze der Aktivitäten der KPRF. Einige Male wurde von uns die Frage der Anerkennung der DVR durch die RF gestellt. Ihrerseits hat die KPRF die DVR bereit anerkannt“, sagte der Abgeordnete des Parlaments der Rostower Oblast, der Vorsitzende der Fraktion der KPRF im Oblastparlament von Rostow Jewgenij Bessonow.

de.sputniknews.com: Russlands Undercover-Agent? Weihnachtsmann in Ukraine unter Verdacht
Laut dem Berater des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko, Oleh Medwedew, könnten die Märchengestalten Väterchen Frost und seine Enkelin Snegurotschka den russischen Geheimdiensten in die Hände spielen.
„Müssen Väterchen Frost und Snegurotschka als Symbole der Kommunismus-Epoche dekommunisiert werden? Es kann durchaus sein, dass sie engagierte Agenten der russischen Geheimdienste sind, eine Art soft power des Kremls“, so Medwedew in seinem Facebook-Account.
Er zweifle daran, dass diese „finno-ugrischen“ Märchenfiguren zu dem öffentlichen „Wehnachts-Diskurs“ in der Ukraine gehören sollten. Dieses Thema sollte weiter „politisch“ erörtert werden, fügte er hinzu.
In den letzten Jahren wird in der Ukraine immer öfter die ukrainische Gestalt des heiligen Nikolaus anstatt des seit Sowjet-Zeit traditionellen Väterchen Frosts und Snegurotschka verwendet. Ein offizielles Verbot der sowjetischen Märchengestalten gibt es allerdings nicht.
Nach dem Machtwechsel vom Februar 2014 war im Mai 2015 in der Ukraine ein Gesetz in Kraft getreten, welches das kommunistische und das NS-Regime gleichgestellt verurteilt sowie die Propaganda sowjetischer Symbole verbietet. Laut diesem Entkommunisierungs-Gesetz sollen die Städte und Straßen der Ukraine, die die Namen sowjetischer Staatsfunktionäre tragen, umbenannt werden.

dnr-news.com: Das Ministerkabinett der Ukraine hat eine Road-Map für die Entwicklung einer Strategie zur informatorischen Wiedereingliederung des Donbass, hieß es im Pressedienst des Ministeriums für Informationspolitik.
„Heute haben während der Sitzung des Ministerkabinetts der Ukraine die Mitglieder der Regierung die „Road-Map“ zur Ausarbeitung einer Strategie der informatorischen Reintegration des Donbass unterstützt, die vom Ministerium für Informationspolitik der Ukraine erarbeitet worden war“, hieß es in der Erklärung.
Weiterhin stellte man im Ministerium fest, das diese Strategie Schritte vorsehen sollte zur Schaffung eines „effektiven Systems der staatlichen Kommunikation mit den Einwohnern des Donbass, die geeignet sein sollten, die Distanz zwischen ihnen und der Ukraine zu überwinden“.

Dan-news.info: „Direkte Linie“ mit dem Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Militärische Lage, Außenpolitik
„Die Lage entlang der gesamten Frontlinie ist beunruhigend. Die Kämpfe, die bei Debalzewo stattfanden, haben gezeigt, dass der Feind erzürnt ist, Kämpfe finden auch im Süden statt. Die Situation ist angespannt“.
„Das Territorium, in dem im Mai 2014 das Referendum stattfand, ist der gesamte ehemalige Donezker Oblast, deshalb ist dies nun alles Territorium der DVR. Wir werden darauf bestehen, dass die Ergebnisse des Referendums auf dem gesamten Territorium des Donezker Oblast anerkannt werden. Die ukrainischen Straftruppen müssen unser Land verlassen: Ob sie sie nun abziehen oder nicht, ob wir sie hinauswerfen müssen oder nicht, wird die Zeit zeigen“.
Sachartschenko merkte an, dass der derzeit von den ukrainischen Streitkräften besetzte Teil des ehemaligen Donezker Oblast zeitweise besetztes Territorium ist.
„Ich unterstreiche, zeitweise besetzt. Wenn die Versuche der Befreiung des Landes auf friedlichem Weg nicht von Erfolg gekrönt sein werden, dann werden wir sie so lösen, wie wir es können“, fügte das Republikoberhaupt hinzu.
„ „Minsk“ ist notwendig. Es ist ein klarer Unwille Kiews zu erkennen, es zu unterstützen: im gesamten Jahr 2016 haben wir nichts entschieden außer der Trennung der Abteilungen. Für die Ukraine ist „Minsk“ wie Bohren an einer Stelle, es ist ungünstig und unbequem. Wir wollen eine Feuereinstellung erreichen und auf ein anderes Verhandlungsniveau kommen. Ich hoffe, dass „Minsk“ im Jahr 2017 die Situation ein wenig verändert“, erklärte Sachartschenko.
Wirtschaftliche Situation
„Im Jahr 2015 waren wir leider gezwungen, viele Unternehmen einfach zu schließen. Das Jahr 2016 war ein Jahr der Stabilisierung. Unsere Wirtschaft hat sich stabilisiert. In diesem Jahr haben wir ein Wirtschaftswachstum von 52% gehabt“. Sachartschenko fügte hinzu, dass in diesem Jahr viele Unternehmen der Republik mit der Lieferung von Waren in die RF begonnen haben, was es erlaubt die Staatskasse aufzufüllen.

Abends:

de.sputniknews.com: Russische Abgeordnete kommentiert Charlie-Hebdo-Karikatur zum Tu-154-Absturz
Die jüngste Karikatur des französischen Magazins Charlie Hebdo zum Absturz der russischen Tu-154 über dem Schwarzen Meer ist außerhalb von Moral und Gesetz. So kommentierte die Vizevorsitzende der russischen Duma, Irina Jarowaja, am Mittwoch das Werk des skandalösen Magazins.
Die Karikatur zeigt einen Solisten des weltberühmten Alexandrow-Armeechors vor dem Hintergrund der stürzenden Maschine, der ein langes „Aaaaaa“ singt. „Der Chor der Roten Armee erweitert sein Repertoire“, beschriftete das Magazin seine Karikatur.
„Das ist purer Extremismus, der nichts zu tun hat mit Journalismus und Schaffen.“ Die Karikatur sei ekelhaft, sie stelle eine direkte und bewusste Unterstützung des Terrorismus dar, sagte Jarowaja.
Beim Absturz der Maschine kamen acht Besatzungsmitglieder und 84 Passagiere ums Leben — mehrere Dutzend Mitglieder des Armeechores sowie neun Journalisten und einige Amtsträger. Derzeit wird im Schwarzen Meer nach Leichen sowie nach Trümmern des Flugzeugs gesucht.

Novorosinform.su: Die ukrainische Seite plant für morgen, den 29. Dezember, die Übergabe von 15 Einwohnern des Donbass an die DVR und die LVR. Dies sagte die Vertreterin der LVR in der Arbeitsgruppe für humanitäre Fragen der Kontaktgruppe, die Leiterin der Arbeitsgruppe zum Austausch von Gefangenen der LVR Olga Kobzewa, berichtet LUG.
„Morgen wird die Ukraine einseitig 15 Personen übergeben: 5 Menschen aus Lugansk und 10 aus Donezk“, sagte sie.
„Die Übergabe erfolgt zwischen 14:00 und 15:00 ukrainischer Zeit (15:00-16:00 Uhr Lugansker Zeit“, erklärte Kobzewa.

Standard

Presseschau vom 27.12.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Abends / nachts:

Novorossia.su: Zwei ukrainische Soldaten gingen in der LVR verloren
Zwei Militärangehörige verschwanden, als sie aus dem Krankenhaus in einem Auto zurückfuhren. Dies berichtet das Pressezentrum der „ATO“.
„Etwa gegen 16:00 am 26. Dezember 2016 kehrten im Gebiet Solotoje zwei Militärangehörige einer der Einheiten, die ihre Kampfaufgabe im Lugansker Gebiet erfüllen, von einer medizinischen Behandlung in einem Autotransport zurück, kamen vom Weg ab und fuhren auf das Territorium, dass von den Rebellen kontrolliert wird. Jetzt gibt es keinen Kontakt zu ihnen“, heißt es in der Erklärung.

Vormittags:

De.sputniknews.com: Der erste Flugschreiber der am Sonntagmorgen über dem Schwarzen Meer abgestürzten Tu-154-Maschine ist am Dienstagmorgen aus dem Meer gezogen worden, wie eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden am Dienstag mitteilte.
Medienberichten zufolge ist die Blackbox augenscheinlich zunächst in gutem Zustand. Am Dienstag soll er zur Entschlüsselung nach Moskau gebracht werden. Mittlerweile sei außerdem der Ort eines zweiten Flugschreibers ausfindig gemacht worden. Er könne ebenfalls in kürze geborgen werden.
Bisher konnten 13 Leichen der Flugzeuginsassen, darunter die des Flugkapitäns, Major Roman Wolkow, geborgen werden. Entdeckt wurden außerdem drei Rumpfteile des Tupolew-Jets, zwei davon wurden geborgen. Die Suchteams fanden zudem das rechte Triebwerk der verunglückten Maschine…

Wpered.su: http://wpered.su/2016/12/27/molodezh-makeevki-peredast-deputatam-gosdumy-ot-frakcii-kprf-novogodnie-pisma-i-risunki/
Die Jugend Makejewkas übergibt den Abgeordneten der KPRF-Fraktion in der Staatsduma Neujahrsbriefe und Zeichnungen
Pioniere, Komsomolzen und andere Einwohner von Makejewka werden den Abgeordneten der KPRF-Fraktion in der Staatsduma und Gennadij Andrejewitsch Sjuganow persönlich Zeichnungen und Neujahrsbriefe übergeben. Initiator der Aktion ist das Makejewkaer Stadtkomitee des Leninschen Komsomol der DVR, berichtet ein Korrespondent der Webseite „Wpered“.
„Die Kommunistische Partei der Russischen Förderation schickt regelmäßig humanitäre Güter in die Donezker Volksrepublik und unterstützt nachdrücklich die Bewohner des Donbass. Unsere Genossen aus Russland leisten unschätzbare Hilfe für Kinder und sozial schwache Gruppen der Bevölkerung. Dafür ein riesiges herzliches Danke! Wir haben beschlossen, unseren russischen Genossen zu gratulieren und ihnen Neujahrsbriefe und Bilder zu übergeben“, sagte der erste Sekretär des Makejewkaer Stadtkomitees des Leninschen Komsomol der DVR Anton Sajenko.
In den Briefen erzählen die Kinder und Jugendlichen von ihrem Leben in der jungen Republik, wie sie das Neujahrsfest feiern und darüber natürlich, was sie ihren älteren Genossen für das Neue Jahr wünschen. Insgesamt wurden mehr als 30 Briefe und Zeichnungen gesammelt, die nach Moskau gebracht werden sollen.

De.sputniknews.com: Das Unternehmen „Ukrainische Donau-Reederei“ hat auf seiner offiziellen Webseite den Erhalt von 60 Frachtkähnen aus Österreich, gemäß einem Vertrag von 1989, mitgeteilt.
Der Vertrag war damals noch von dem Staatskonstrukt „Sowkomflot“ unterzeichnet worden, dessen Verpflichtungen nach dem Zerfall der UdSSR die „Ukrainische Donau-Reederei“ übernahm. Bei der Bestellung wurde ein Vorschuss in Höhe von 15 Prozent vom Gesamtpreis aller Frachtkähne geleistet, aber wegen des kurz darauf ausgebrochenen Jugoslawienkrieges wurde die Realisierung des Vertrags immer wieder verschoben – insgesamt 27 Jahre.
2015 einigte sich die Ukraine dann mit Österreich auf einen Schuldenabbau von 90 Prozent im Gegenzug für deren Begleichung bis zum 30. November 2016. Im November wurden die Restschulden beglichen, woraufhin am 13. Dezember die Übermittlung der Frachtkähne rechtskräftig wurde.
Russland hatte 2015 zuvor eine Gerichtsverhandlung gegen die „Ukrainische Donau-Reederei“ gewonnen, die einen Gebäudekomplex und ein Grundstück der ehemaligen „Donau Seeschiffsreederei“ beanspruchte. Das Oberste Gericht Österreichs ordnete dann an, dass alle Immobilienobjekte der ehemaligen UdSSR Russland angehören.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 20 Mal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Das Gebiet von Kalinowka wurde 12 Mal aus Richtung Luanskoje mit Mörsern  des Kalibers 82mm, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Ebenfalls aus Richtung Luganskoje wurde Logwinowo zweimal mit Granatwerfern beschossen.
Aus Richtung Staniza Luganskaja wurde das Gebiet am Denkmal des Fürsten Igor zweimal mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Das Gebiet von Shelobok wurde mit 82mm-Mörsern, Granatwerfern und Schusswaffen aus Richtung Nowotoschkowskoje und Krymskoje beschossen.
Auch aus Richtung Krymskoje wurde Frunse mit Granatwerfern beschossen.
Das Gebiet von Nowokiewka wurde mit Schusswaffen aus Richtung des Waldstücks Scharow Kut beschossen.

Dan-news.info: „Von 18:00 bis 2:00 haben die ukrainischen Truppen 86 Mörsergeschosse der Kaliber 82 und 120mm auf die Siedlungen Trudowskije, Staromichajlowka am westlichen Rand von Donezk, die Umgebung von Debalzewo und Jasinowataja sowie das Dorf Leninskoje im Nowoasowskij-Bezirk im Süden des Landes abgeschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach Angaben der Quelle wurden von den Positionen der ukrainischen Soldaten auch Dutzende von Geschossen mit Panzertechnik und Granatwerfern abgeschossen.

de.sputniknews.com: Moskau und Washington winkt neuer „Vermittler“
Der amerikanische Ex-Außenminister Henry Kissinger soll einen Plan zur Normalisierung der Beziehungen zwischen Russland und den USA entwickeln, wie die „Bild“-Zeitung am Montag schreibt.
Kissinger soll demnach Vermittler zwischen den beiden Staaten werden. Er meint, „ein Zugehen auf Russland ist der richtige Schritt, um sich gegen das militärisch immer mächtiger werdende China zu positionieren“. Ein Gleichgewicht zwischen den USA und Russland stärke die globale Stabilität.
„Laut einer Analyse für westeuropäische Nachrichtendienste, die sich auf Informationen aus dem Trump-Team beruft, strebt der künftige Präsident die Aufhebung der Russland-Sanktionen auf Empfehlung Kissingersʻ an“, berichtet das Blatt.
Außerdem empfehle es der Ex-Außenminister, die vorrangige Rolle Russlands auf dem Territorium der ehemaligen Sowjetrepubliken anzuerkennen.
Für die Ukraine solle ein Masterplan zur politischen und wirtschaftlichen Entwicklung erstellt werden, Russland solle die Sicherheit der Ost-Ukraine garantieren. Aber gleichzeitig „stört sich der Westen nicht weiter an der Krim-Frage“, schreibt die Zeitung weiter. Die Halbinsel Krim solle kein Streitthema mehr zwischen den alten Supermächten sein.
Die Krim war im März 2014 — nach gut 22 Jahren im Bestand der unabhängigen Ukraine — wieder Russland beigetreten, nachdem die Bevölkerung der Halbinsel bei einem Referendum mehrheitlich dafür gestimmt hatte. Anlass für die Volksabstimmung war der nationalistisch geprägte Staatsstreich in Kiew gewesen, bei dem der damalige Präsident Viktor Janukowitsch entmachtet worden war.
Der Westen hatte die Abspaltung der Krim nicht anerkannt und Sanktionen gegen die Halbinsel verhängt.

Dan-news.info: Die Regierung der DVR hat heute Morgen dem Leiter des ukrainischen Zentrums zur Befreiung von Gefangenen „Offizierkorps“ Wladimir Ruban zwei Frauen als Geste des guten Willens übergeben, berichtet ein Korrespondent von DAN vom Ort des Geschehens.
Die Prozedur erfolgte zwischen Donezk und Makejewka. Von Seiten der DVR waren Vertreter des Staatssicherheitsministeriums anwesend. Sie übergaben Ruban Anshelika Presnjakowa und Olga Sworak.
In einem kurzen Kommentar gegenüber Journalisten sagte Ruban, dass die heutige Übergabe „bei der Beschleunigung des Prozesses des Austauschs von Gefangenen im Donbass helfen wird“.
Wie DAN bekannt wurde, waren an der Vorbereitung der Übergabe auch Behörden der LVR aktiv beteiligt.
Zuvor hatten das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko und das Oberhaupt der LVR Igor Plotnizkij erklärte, dass sie bereit seien, „ohne irgendwelche Bedingungen der Vertreterin des Volks der Ukraine Nadeshda Sawtschenko“ (Abgeordnete der Obersten Rada) Presnjakowa und Sworak zu übergeben. Diesen Schritt taten die Staatsoberhäupter der Republiken in der Hoffnung, damit den Prozess der Befreiung von Einwohnern des Donbass, die sich in der Ukraine in der Gefangenschaft befinden, zu aktivieren….
Zuvor hatten ukrainische Medien mitgeteilt, dass Ruban bei dem Treffen Sachartschenkos und Plotnizkijs mit Sawtschenko in Minsk anwesend war. Es wurde die Aktivierung des Prozesses des Austauschs von Gefangenen im Donbass erörtert.

De.sputniknews.com: Frankreich will mit Russland zusammenarbeiten, um dem Krieg in Syrien bald ein Ende zu setzen, wie der französische Botschafter in Russland, Jean-Maurice Ripert, mitteilte.
„Natürlich wollen wir mit Russland sowie mit anderen Partnern zusammenarbeiten, um den Krieg zu beenden. Moskau ist damit einverstanden“, sagte der französische Diplomat im RIA-Novosti-Interview.
„Selbst wenn wir uns bis jetzt noch nicht auf konkrete Schritte, was zu tun ist, geeinigt haben, sind wir überzeugt, dass wir kooperieren müssen. Wir werden von ein und demselben Bestreben getrieben – der Vernichtung des Terrorismus“, so Ripert weiter. Frankreich und Russland seien sich „im Kampf gegen alle Formen des Terrorismus“ einig, so der Botschafter.
Paris und Moskau hätten zuletzt gemeinsam eine humanitäre Resolution ausgehandelt, die am vergangenen Montag vom UN-Sicherheitsrat verabschiedet worden war. Das Dokument sieht das internationale Monitoring der Evakuierung von Zivilisten aus dem syrischen Aleppo sowie sofortige humanitäre Hilfeleistung für die Bevölkerung vor…

Dnr-online.ru: Am 18. Dezember 2016 wurde der Bürger der RF Wladislaw Kondalow, der vom Sicherheitsdienst der Ukraine am 21. Mai 2016 entführt wurde, auf das Territorium der DVR gebracht. Dies teilte der Pressedienst des Staatssicherheitsministeriums der DVR mit.
Es ist bekannt, dass Wladislaw Michajlowitsch Kondalow (geb. 24.09.77, Bürger der RF aus Nowokujbyschewsk, Oblast Samara, RF) im November 2014, um die Einwohner der LVR zu unterstützen, freiwillig in die Reihen einer Kosakenabteilung eingetreten ist, wo er Militärdienst bis Anfang März 2016 tat.
Am 5. März 2016 wurde Wladislaw Kondalow, der Dienst im Gebiet von Stschatje tat, von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte gefangen genommen. Während zwei Tagen wurde Wladislaw Kondalow heftig geschlagen, danach wurde er Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes der Ukraine übergeben. In der Folge wurde er in einem Untersuchungsgefängnis in Kiew festgehalten, wo er sich bis zum 21. Mai 2016 befand, und wurde in einer Videoverhandlung vom Gericht von Sewerodonezk verurteilt. Gemäß dem Urteil erhielt Wladislaw Kondalow eine Bewährungsstrafe und es wurden Dokumente bezüglich seiner sofortigen Freilassung erstellt.
Ebenfalls ist bekannt, dass Wladislaw Kondalow am 21. Mai 2016 beim Verlassen des Kiewer Untersuchungsgefängnisses von Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes der Ukraine entführt und nach Kramatorsk gebracht wurde und danach in das Untersuchungsgefängnis des Sicherheitsdienstes der Ukraine in Charkow, wo er bis zum 21. August 2016 ungesetzlich festgehalten wurde.
Am 21. August wurde er in eines der geheimen Gefängnisse des Sicherheitsdienstes der Ukraine gebracht, wo er sich bis zum 11. Dezember 2016 befand. Am 12. Dezember 2016 wurden Wladislaw Kondalow und zwei weitere Menschen in ein Auto gebracht und in eine für sie unbekannte Richtung gefahren. Bei der Ankunft am Bestimmungsort in der Nähe von Nowoluganskoje übergab einer der Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine Wladislaw Kondalow und seinen Begleitern Umschläge, jeder von ihnen enthielt 1000 US-Dollar und 4000 russische Rubel, danach mussten sie die Fahrzeuge verlassen, ihnen wurde befohlen, sich auf den Boden zu legen und 10-20 Minuten liegen zu bleiben.
In der Folge gelang es Wladislaw Kondalow, die nächste Ortschaft zu erreichen, nämlich Nowolunganskoje, das sich in der „grauen Zone“ befindet, danach gelangte er auf das Territorium der DVR.
Das Staatssicherheitsministerium der DVR verfügt über zuverlässige Informationen darüber, dass die Praxis der Entführung und ungesetzlicher Inhaftierung sowohl von Bürgern der Ukraine als auch von Bürgern ausländischer Staaten vom Sicherheitsdienst der Ukraine ständig angewandt wird.
Außerdem verfügt das Staatssicherheitsministerium der DVR über Informationen, dass von Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes der Ukraine Zeugen ihrer verbrecherischen Aktivitäten liquidiert werden. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Wladislaw Kondalow und seinen Begleitern ausgehändigten Geldmittel ein Honorar für denjenigen ist, der sie physisch beseitigen sollte.

de.sputniknews.com: „Feindlicher Schritt“: US-Waffen für Syrien gefährden Russlands Luftwaffe – Moskau
Die jüngste Entscheidung der USA, weiter Rüstungstechnik nach Syrien zu liefern, bedeutet eine direkte Bedrohung für die russische Armee sowie die russische Botschaft in Syrien, wie Maria Sacharowa, amtliche Sprecherin des russischen Außenministeriums, erklärte.
„Washington setzt auf Militärhilfe an die Opposition, die sich kaum von blutigen Messerhelden unterscheiden. Jetzt ist die Möglichkeit, ihnen die Waffen, unter anderem tragbare Raketenkomplexe, zu liefern, sogar per Gesetz erlaubt“, heißt es in der Erklärung auf der Webseite des russischen Außenministeriums.
„Wir betrachten diesen Schritt als feindlich“, heißt es weiter.
Die Administration des amtierenden US-Präsidenten Barack Obama müsse doch einmal begreifen, dass diese Waffen früher oder später in die Hände der Dschihadisten fielen, „mit denen die fiktiven gemäßigten Oppositionellen seit langem zusammenarbeiten“.
„Vielleicht rechnen sie sogar damit, weil sie sich als Vormund der Terrorgruppierung Dschabhat Fatah asch-Scham, die als eine Abteilung der Al-Qaida gilt, verstehen. Sonst kann es nicht anders denn als Handlangerdienst für die Terroristen bezeichnet werden“, so Sacharowa weiter.
Darum sei die entsprechende Entscheidung eine Gefährdung der russischen Luftstreitkräfte, des russischen Militärpersonals sowie der diplomatischen Vertretung Russlands in Syrien, die schon früher mehrmals beschossen wurde.
Der scheidende US-Präsident Barack Obama hatte letzte Woche das jährliche Gesetz über die Verteidigungspolitik des Landes  sowie den damit verbundenen Rüstungsetat unterzeichnet. Laut AP wurden die Verteidigungsausgaben auf 611 Milliarden US-Dollar festgelegt. Das Gesetz sieht unter anderem die Vorbereitung von Militärs für den Kampf mit gegen den Terror sowie die Lieferung von Militärhilfe an die Anti-Regierungs-Kämpfer in Syrien vor.

Dan-news.info: Die Freilassung von drei Anhängern der DVR und der LVR am 18. Dezember durch Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine war keine Geste des guten Willens der ukrainischen Seite. Dies erklärte heute bei einer Pressekonferenz die Bevollmächtigte der DVR für Menschenrechte Darja Morosowa.
„Am letzten Freitag haben Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine drei Gefangene in der Pufferzone ohne irgendwelche Erklärungen zurückgelassen. Dies war auf keinen Fall eine Geste des guten Willens von Seiten der Ukraine, was das war – es ist nicht möglich, es zu erklären. Für uns bleibt das ein Rätsel“, sagte sie.
Die auf der Pressekonferenz anwesende Pressesekretärin des Staatssicherheitsministeriums der DVR Marija Petrowa unterstrich, dass das Ministerium nicht ausschließt, dass von Seiten des Sicherheitsdienstes der Ukraine Auftragsmorde an Anhängern der DVR in der „grauen Zone“ vorbereitet wurden. „Wir schließen nicht aus, dass die drei an der Abgrenzungslinie zurückgelassenen Menschen liquidiert werden sollten. Bei ihnen wurden Dollar gefunden, die ihnen von Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes der Ukraine übergeben wurden. Möglicherweise war dieses Geld für den vorgesehen, der sie dort in der „grauen Zone“ beseitigen sollte“, fügte Petrowa hinzu.
Morosowa bemerkte in diesem Zusammenhang, dass bei der letzten Sitzung der Kontaktgruppe in Minsk am 21. Dezember ukrainische Vertreter die Handlungen ihrer Spezialdienste auch nicht erklären konnten. „Bei der letzten Sitzung in Minsk wurde von mir dieses Thema angesprochen, die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine konnten keinerlei Antwort geben, sie wissen nichts darüber“, sagte die Bevollmächtigte.
Außerdem berichtete einer der befreiten Gefangenen – der Milizangehörige Wladislaw Kondalow aus der LVR – während der Pressekonferenz, dass er sich von 21. August bis zum 11. Dezember 2016 in einem der Gefängnisse des Sicherheitsdienstes der Ukraine befunden hat, danach wurde er von Mitarbeitern der ukrainischen Behörde in die „graue Zone“ gebracht.
„Ab dem Zeitpunkt der Gefangennahme war es sehr hart. Ständige Drohungen, Schläge auf den Kopf, sie wollten mir die Hand abschneiden, dazu haben sie mich an ein Reck gebunden und brachten eine Motorsäge. Sie haben mich gezwungen Lösungsmittel zu trinken, damit ich den Schmerz nicht fühle. Die schlimmsten Foltern waren ganz am Anfang meiner Haft“, sagte Kondalow.

de.sputniknews.com: Tu-154-Absturz: Keine Sprengstoffspuren an Opfern und Wrackteilen – Medien
An den bislang geborgenen Wrackteilen sowie Leichen der am Sonntagmorgen ins Schwarze Meer abgestürzten Tu-154-Maschine sind keine Sprengstoff- oder Feuerspuren gefunden worden, die auf eine „äußere Einwirkung“ hinweisen könnten, wie russische Medien am Dienstag berichten.
„Bisher haben die Experten weder an den Wrackteilen noch an Leichnamen Spuren entdeckt, die davon zeugen könnten, dass das Flugzeug durch äußere Einflüsse zum Absturz gebracht worden sei“, hieß es.
Somit sei ein möglicher Terroranschlag als Absturzursache nicht bestätigt. Auch Aussagen von Augenzeugen würden einen Terroranschlag an Bord der Maschine ausschließen. Zudem ergänzte der Informant, sei kein SOS-Signal von Bord der Maschine abgegeben worden.
„Die Tatsache, dass der Pilot kein SOS-Signal abgegeben hat, zeugt davon, dass sich die Piloten in solch kritischem Zustand befunden und versucht haben müssen, sich zu retten, sodass sie nicht einmal Zeit für das SOS-Signal hatten. Es ging um Sekunden“, meint der Informant….

Dnr-online.ru: Glückwünsche des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko zum Tag der Rettungskräfte
Sehr geehrte Mitarbeiter und Veteranen des Zivilschutzministeriums!
Ich gratuliere Ihnen herzlich zu Ihren Berufsfeiertag!
Die Rettung von Menschenleben ist eine schwierige und verantwortliche Arbeit, denn selbst in Friedenszeiten sind die Mitarbeiter des Zivilschutzministeriums täglich an der Front.
Zum Los der Rettungskräfte der DVR gehört die schwierige Aufgabe, Menschenleben unter Bedingungen nicht endender Beschüsse, Provokationen und Kämpfen zu retten. Sie haben diese Aufgabe ehrenvoll bewältigt.
Liebe Landsleute! Es ist schwer die Wichtigkeit der Mission, der Sie Ihr Leben gewidmet haben, hoch genug zu bewerten. Jeden Tag treffen Sie auf fremdes Leid ohne abzustumpfen. Ich danke Ihnen für die tägliche selbstlose Arbeit, die hohe Meisterschaft und die Treue zur Pflicht!
Ich gratuliere Ihnen herzlich zum beruflichen Feiertag und zum Neuen Jahr!
Ich wünsche Ihnen starke Gesundheit, Gutes und Erfolge bei Ihrer schwierigen Arbeit! Dass das neue Jahr 2017 möglichst selten Ihre Standfestigkeit erprobt.
Das Oberhaupt der Donezker Volksrepublik Alexandr Sachartschenko

de.sputniknews.com: Moldawiens neuer Präsident feuert Nato-nahen Verteidigungschef
Der neue Präsident Moldawiens, Igor Dodon, hat den Verteidigungsminister Anatol Şalaru, der für seine Aufrufe zum Nato-Beitritt des Landes und eine Vereinigung mit Rumänien bekannt ist, zurücktreten lassen.
Via Facebook äußerte Dodon, Grund dafür seien Şalarus wiederholte Aufrufe, sich entgegen der in der Verfassung verbrieften Neutralität mit Rumänien zu vereinigen und sich der Nato anzuschließen. Der Minister habe, so Dodon, auch hinter dem Auftauchen amerikanischer Militärtechnik am Tag des Sieges in der Hauptstadt Chişinău  gestanden, „was nur als Provokation zu werten ist“.
Şalaru habe eine solide Anzahl erfahrener Militärs aus dem Verteidigungs- und Sicherheitssystem entlassen und sie durch der Liberalen Partei  nahestehende Leute ersetzt, welche die Unionisten, die Anhänger einer Angliederung der Republik mit Rumänien, unterstützen.
„Außerdem war dieser Mann mehrmals beschuldigt worden, dem Eigentum der Verteidigungsbehörde und dem nationalen Budget durch den Verkauf von Munition sowie durch zweifelhafte Geschäfte mit Waffen und materiellen Gütern aus dem Zuständigkeitsbereich des Ministeriums einen Schaden in Höhe von zig Millionen Leu (umgerechnet sind es mehrere Millionen Euro – Anm. d. Red.) zugefügt zu haben. Das Amt des Chefs dieser Behörde muss ein professioneller, ehrlicher und der Republik Moldau ergebener Mensch ausüben“, schloss Dodon.
Dodon, der bei der Präsidentschaftswahl Mitte November gewann, galt als prorussischer Kandidat — im Unterschied zu seiner Hauptrivalin Maia Sandu, die Anhängerin der EU-Integration Moldawiens ist.

Nachmittags:

De.sputniknews.com: Nach dem Flugzeugabsturz bei Sotschi am Sonntagmorgen ist bis zur Klärung der Unglücksursache der Betrieb aller russischer Tupolew-154 der russischen Sicherheitsbehörden eingestellt worden, wie es russischen Medien zufolge am Dienstag aus Sicherheitskreisen hieß.
„Aufgrund der Flugzeugkatastrophe mit der Tu-154 des Verteidigungsministeriums Russlands, ist entschieden worden, alle Flüge dieser Marke zeitweise bis zum Ende der Ermittlungen einzustellen“, hieß es. Schon jetzt sei nur eine begrenzte Anzahl von Tu-154-Maschinen im Einsatz. Deshalb werde diese Unterbrechung keinen wesentlichen Einfluss auf den Flugverkehr haben….

Dan-news.info: Die Regierungen der DVR und der LVR sind bereit, einen Austausch von Gefangenen mit der Ukraine nach der Formel „690 gegen 47“ durchzuführen. Dies teilte heute gegenüber Journalisten die Bevollmächtigte der DVR für Menschenrechte Darja Morosowa mit.
„Derzeit sind dies zusammen mit Lugansk etwa 690 Menschen, das sind die, die die ukrainische Seite bestätigt hat. Und von unserer Seite sind es 47 Menschen, die wir bereit sind zu übergeben. Wenn man es einzeln nimmt, für die DVR ist die Zahl „494 gegen 41“ und „196 gegen 6“ von Seiten der LVR“, sagte die Bevollmächtigte.

de.sputniknews.com: „Minen unter Trump-Team“: Moskau kommentiert neues US-Verteidigungsgesetz
Die scheidende US-Administration unter Barack Obama will dem künftigen Präsidenten Donald Trump mit ihrem neuen Verteidigungsgesetz möglichst stark das Handeln auf der globalen Szene erschweren und einen anti-russischen Kurs aufdrängen, kommentierte die Sprecherin des russischen Außenministerium, Maria Sacharowa.
Im Gesetzestext „wimmelt es wie auch in allen ähnlichen Dokumenten aus den vergangenen Jahren von Anweisungen an das Pentagon, welche Linie es gegenüber Russland beibehalten soll“, so Sacharowa.
„Man bekommt den Eindruck, dass Obamas Team, das seine letzten Tage an der Macht ist, versucht, der künftigen Administration von Trump eine Mine unterzuschieben und das Agieren auf der globalen Szene zu erschweren“, hieß es. Dafür sprächen auch die „fieberhafte Einführung“ neuer Sanktionen gegen Russland.
„Dieser Kurs hat die heutigen Insassen des Weißen Hauses in eine komplette Sackgasse geführt. Wir hoffen, dass diejenigen, die sie bald auswechseln, weiser sein werden“, sagte Sacharowa.
Das neue Verteidigungsgesetz zeigt außerdem laut dem russischen Außenministerium, dass Washington mit seiner Raketenabwehr die nukleare Parität mit Russland brechen will. Die dort angeführten Anschuldigungen an Moskau wegen angeblicher Verletzung der INF-Verträge über die Vernichtung aller Flugkörper mit mittlerer und kürzerer Reichweite und deren Produktionsverbot sowie über den Offenen Himmel seien grundlos, hieß es aus Moskau.
Russland betrachtet auch die jüngste US-Entscheidung über die Lieferung von tragbaren Fla-Raketen an die Kämpfer in Syrien als einen feindlichen Schritt.

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
In den Einheiten und Truppenteilen der Volksmiliz der DVR werden Maßnahmen zur Vervollkommnung der Ausbildung der Soldaten zur Erfüllung von Kampfaufgaben in Mannschaften und Zügen durchgeführt. Ebenfalls werden Übungen mit Kommandeuren von Kompanien (Batterien) und ihren Stellvertretern durchgeführt, um die professionellen Fertigkeiten zu verbessern.
Trotz des Inkrafttretens eines „Regimes der Ruhe“ haben die ukrainischen Soldaten in den letzten 24 Stunden 103 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Dabei hat der Gegner 18 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und zehn Mörsergeschosse des Kalibers 82mm sowie 52 Geschosse mit verschiedenen Arten von Granatwerfern auf das Territorium der Republik abgeschossen. Außerdem wurden Panzertechnik und Schusswaffen verwendet.
Von Seiten der ukrainischen Terroristen Grusewitsch, Nikoljuk, Sokolow und Deljatizkij wurden folgende Ortschaften der Republik beschossen: Sajzewo, Gorlowka, Schirokaja Balka, Krasnyj Partisan, Wasiljewka, Krutaja Balka, Jasinowataja, Shabitschewo, Staromichajlowka, Kominternowo, Oktjabrj, Leninskoje, Sachanka und die Siedlung Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk.
In der Folge der Beschüsse unserer Positionen starb ein Soldat der Volksmiliz der DVR.

Unsere Aufklärung stellte weiterhin eine Verstärkung der Positionen der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie fest. So in den Gebieten der Ortschaften:
– Nowoluganskoje, 5 km von der Kontaktlinie, es wurden die Stationierung von vier 122mm-Haubitzen D-30 und drei Panzern festgestellt;
– Nelepowka, 6 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von vier 122mm-Haubitzen D-30 entdeckt;
– Dsershinsk, 5 km von der Kontaktlinie, es wurde die Ankunft von sechs Mehrfachraketenwerfern „Grad“ bemerkt;
– Gornjak, 15 km von der Kontaktlinie, es wurde auch die Ankunft von sechs Mehrfachraketenwerfern „Grad“ bemerkt.
Die Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden an die Vertreter des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination und die OSZE-Mission übergeben.
Die Erklärung des Innenministers der Ukraine Awakow über die Absicht, den Konflikt im Donbass auf militärischem Weg zu lösen, bestätigte auch sein Stellvertreter Schkirjak, der sagte, dass es nötig sein, einen Schlusspunkt unter alle Verhandlungen über die Möglichkeit des Abschlusses eines Waffenstillstands im Donbass zu setzen und dass die sogenannte „Befreiung der besetzten Territorien“ nur mit militärischen Methoden erfolgen kann. Dabei wurde dies in einer solch groben und vulgären Form gesagt, die klar das intellektuelle Niveau der ukrainischen Beamten höherer Kategorien demonstriert. Es bleibt nur zu bedauern, dass heute gerade solche Unmenschen die Befehle zur Eröffnung des Feuers während eines Waffenstillstands und zur Einnahme von Ortschaften in der „grauen Zone“ geben. Gerade wegen solcher Personen wie diesen starb eine große Zahl von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte bei Swetlodarskoje. Und von solchen ukrainischen Politikern wird das Schicksal eines ganzen Landes entschieden…

De.sputniknews.com: Die syrischen Regierungstruppen verstärken ihre Offensive im Tal Wadi Barada bei Damaskus, welches die Hauptstadt mit Wasser versorgt.
Das Tal liegt rund 20 Kilometer nordwestlich von Damaskus und gilt als eine wichtige Wasserversorgungs-Quelle für die Metropole. Syrische Soldaten sind auch weiter auf dem Vormarsch gegen Terroristen in Damaskus, wo die Kämpfe weiter andauern.
Zuvor hatten die Kämpfer einen Anschlag auf eine Wasserleitung in Damaskus verübt. Wie der zuständige Behördenchef der staatlichen Nachrichtenagentur Sana mitteilte, sei diese jedoch sofort repariert worden.
Zudem hatten die Rebellen nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters ein Wasserreservoir mit Diesel verseucht.

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Im Zusammenhang mit der Kette von militärischen Misserfolgen und dem Fehlen von Freiwilligen, die ihr Leben für die Gelder der Oligarchen geben wollten, hat die Kiewer Junta zu äußersten Mitteln gegriffen und die Unterstützung nationalistischer Strafbataillone herangezogen“, sagte Marotschko.
„So sind im Gebiet von Pestschanoje 70 und im Gebiet von Staniza Luganskaja 50 Nationalisten des „Rechten Sektors“ eingetroffen“, berichtete der Major.
„Im Zusammenhang damit empfehlen wir den Einwohnern der nahe liegenden Ortschaften, ihre Wohnungen nachts nicht zu verlassen und alle kriminellen Aktivitäten unter den Notrufnummern den Rechtsschutzorganen der Ukraine zu melden“, fügte Marotschko hinzu.
Der Vertreter der Verteidigungsbehörde der LVR fügte hinzu, dass „die ukrainische Junta die Versuche einer militärischen Einnahme der Territorien der Republik nicht aufgibt, trotz des vollständigen Scheiterns während des Angriffs in Richtung Debalzewo im Gebiet von Kalinowka“.
„Das Kommando der ATO führt eine Verlagerung von Waffen und Militärtechnik an die Kontaktlinie durch, um die Verluste auszugleichen. Insgesamt haben im Verlauf des sinnlosen Angriffs die ukrainischen Streitkräfte mehr als hundert Tote und Verletzte gehabt“, erinnerte er.
„In Bestätigung meiner Worte werden die Informationen zu Verlusten auch durch einen Erlass des Kommandeurs der ATO über die Verlegung von 170 Mann in den Verantwortungsbereich der 54. Brigade der ukrainischen Streitkräfte bestätigt“, merkte Marotschko an.
„Ich will die Meldungen kommentieren, die in ukrainischen Massenmedien veröffentlicht wurden und in denen Falschinformationen über die Verluste der Volksmiliz der LVR im Verlauf der Gefechte am Swetlodarsker Bogen in der Zeit vom 18. bis 25. Dezember angegeben werden“, sagte er.
„Wir erklärten offiziell, dass im Verlauf der Unterbindung der Provokationen der ukrainischen Straftruppen die Verluste der Volksmiliz der LVR vom 18. bis 25. Dezember sechs Tote und sieben Verletzte betragen, zwei weitere Soldaten sind vermisst“, sagte Marotschko.
„Außerdem will ich die ukrainischen Lügner bezüglich der Informationen über die überfüllten Krankenhäuser von Lugansk betrüben. Jeder, der es möchte, kann sich davon überzeugen, dass in den Krankenhäusern der Stadt keine Soldaten der Volksmiliz sind“, fügte der Vertreter der Verteidigungsbehörde der Republik hinzu.
Er merkte an, dass die „Volksmiliz die Minsker Friedensvereinbarungen einhält, trotz der ständigen Provokation von Seiten der ukrainischen Truppen“.
„Derzeit finden auf den Übungsplätzen der Volksmiliz der LVR Übungen zur militärischen Ausbildung zur Aufrechterhaltung einer hohen Kampffähigkeit statt, um beliebige Provokationen und Aggressionen von Seiten der ukrainischen Straftruppen abzuwehren“, berichtete Marotschko.

De.sputniknews.com: Moskau begrüßt laut Kremlsprecher Dmitri Peskow die Beteiligung des Ex-US-Außenministers Henry Kissinger am Wiederaufbau der Beziehungen zwischen Russland und den USA. Doch liege nun die Entscheidung allein bei Washington.
„Kissinger bleibt auch weiterhin einer der weisesten Politiker und klügsten Experten, der über ein tiefgründiges Wissen im Bereich russischer Angelegenheiten sowie der russisch-amerikanischen Beziehungen verfügt“, so Peskow am Dienstag gegenüber Journalisten.
„Sollten ein solches Expertenwissen und die jahrzehntelang gesammelten Erfahrungen auf irgendeine Art und Weise gefordert, würden wir dies nur begrüßen“, so Peskow weiter.
Doch liege die Entscheidung hinsichtlich einer Anwendung dieser Erfahrung nicht bei Moskau, sondern allein bei den Kollegen in Washington. „Wir können uns hier nicht einmischen“, schloss Peskow…

Lug-info.com: Pressekonferenz des stellvertretenden Generaldirektors des staatlichen Unternehmens „Luganskgas“ Sergej Kotschetow (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Im Jahr 2017 ist geplant, acht Ortschaften der Republik an die zentrale Gasversorgung anzuschließen, erklärte Kotschetow.
Er berichtete, dass nach dem Investitionsprogramm von Luganskgas für 2017 der Bau von Gasleitungen in den Krasnodon-Bezirk nach Sewernyj geplant ist und eine darauf folgender Anschluss der Dörfer Podgornoje und Popowka….
Ebenfalls ist im nächsten Jahr der Gasanschluss von Lomowatka, Jushnaja Lomowatka, Wergulewka, Tschwonyj Prapor geplant.
Ebenfalls wird im nächsten Jahr die zweite Seite der Jaltinskaja-Straße im frontnahen Weseljonkoje an die zentrale Gasversorgung angeschlossen. Die erste Seite der Straße wurde bereits im Oktober angeschlossen.
Luganskgas wird die Gaspreise in der Republik nicht erhöhen.
„Diese Fragen stehen nicht an und wurden nicht aufgeworfen. Die Preise sind noch dieselben, die am 1. März 216 vom Ministerrat bestätigt wurden“, unterstrich Kotschetow.

de.sputniknews.com: Russische Schüler machen syrischen Kindern tonnenweise Geschenke
Mehr als 40 Tonnen Geschenke sind im Rahmen der Aktion „Kinder Russlands den Kindern Syriens“ nach Syrien geliefert worden, wie die Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit des russischen Verteidigungsministeriums meldet.
„Schüler der Regionen Kursk und Wologda haben im Rahmen der Aktion ,Kinder Russlands den Kindern Syriensʻ über Tausende Kartons mit Geschenken gesammelt, in denen es neben traditionellen Basteleien, Postkarten und Schreibwaren auch für diese Regionen typische Souvenirs gibt“, heißt es in der Mitteilung.
Die Schüler aus Wologda schickten Basteleien wie Leinspitze, Tujes aus Birkenrinde, Spielzeuge aus Wolle, Keramik und klassische Matrjoschkas nach Syrien
. Die Kinder aus Kursk schenkten selbstgemachte Geschenke mit ihrem Symbol – der Kursker Nachtigall.
Außerdem soll jeder Schüler eine Postkarte vorbereitet haben. Alle Geschenke wurden dem Ministerium zufolge zum Militärflugplatz Tschkalowski geliefert und von dort aus zum russischen Luftwaffenstützpunkt Hmeimim gebracht.
Insgesamt 45 Tonnen Weihnachtsgeschenke wurden im Rahmen dieser Aktion nach Syrien geliefert. Daran beteiligten sich Suworow-Schüler, Kadetten, Schülerinnen der Mädchenpension des Verteidigungsministeriums sowie gewöhnliche Schüler aus Moskau und vielen anderen Regionen Russlands.

Av-zakharchenko.su: Erklärung des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko bezüglich der Übergabe von zwei Kriegsgefangenen an die ukrainische Seite.
Am Dienstag, den 27. Dezember wurden der ukrainischen Seite einseitig zwei Kriegsgefangene übergeben.
„Als ich mich mit Igor Plotnizkij und mit der Abgeordneten der Obersten Rada der Ukraine Nadeshda Sawtschenko in Minsk traf, erörterten wir eine Reihe von Fragen, die den Gefangenenaustausch betreffen. Die Formel, die im Minsker Protokoll festgeschrieben ist, – „alle gegen alle“ – funktioniert nicht. Sie funktioniert nicht, weil der Präsident der Ukraine und seine Regierung in dieser Frage schwach sind und den Minsker Prozess künstlich verzögern. Deshalb wurde die Initiative von Nadeshda Sawtschenko und ihr Vorschlag, diesen Prozess zur besseren Seite zu verändern, von uns positiv aufgenommen.
Heute haben wir einseitig zwei gefangene Frauen – Soldatinnen der ukrainischen Streitkräfte – als Geste des guten Willens übergeben. Dies sind Anshelika Presnjakowa und Olga Sworak. Wir hoffen, dass die Versprechungen des Präsidenten der Ukraine, der zugesichert hat, uns zum Feiertag 15 Menschen zu übergeben, auch erfüllt werden.
Wir sind bereit, alle aufzunehmen, die er uns geben wird. Außerdem zeigt unsere Geste des guten Willens, dass wir, wie kein anderer, daran interessiert sind, dass all unsere Leute nach Hause zurückkehren. Und die Formel „alle gegen alle“ muss genau eingehalten werden. Wir sind bereit, mit allen vernünftigen Kräften in Verbindungen zu treten, die verstehen, dass dies sehr wichtig ist. Wir sind offen für den Dialog“.

De.sputniknews.com: In der Ukraine sind im Rahmen des Entkommunisierungs-Gesetzes über 50.000 Straßen umbenannt und mehr als tausend Lenin-Denkmäler demontiert worden, wie der Pressedienst des ukrainischen Instituts für nationales Gedächtnis mitteilt.
In der Ukraine sind demnach bereits genau 2389 Denkmäler, darunter auch 1320 zu Ehren Lenins, demontiert worden. „Die Ukraine war nach Russland das Land mit den meisten ,Leninsʻ im öffentlichen Raum“, heißt es in der am Dienstag veröffentlichten Mitteilung des Instituts.
Zudem soll Kiew bereits 25 Gemeinden und 987 Ortschaften, darunter auch 32 Städte, überall im Land umbenannt haben.
Im Mai 2015 war in der Ukraine ein Gesetz in Kraft getreten, das das kommunistische und das NS-Regime verurteilt und die Propaganda sowjetischer Symbole verbietet. Laut diesem Entkommunisierungs-Gesetz sollen die Städte und Straßen der Ukraine, die die Namen sowjetischer Staatsfunktionäre tragen, umbenannt werden.

de.sputniknews.com: Lawrow an Trump-Team: Lasst uns Behörden-Kontakte wiederbeleben!
Moskau rechnet laut Außenminister Sergej Lawrow damit, dass mit der neuen US-Administration auch ein konstruktiver Dialog aufgenommen werden kann, und beide Länder bei der Regelung der Syrien- und Ukraine-Krisen besser vorankommen werden.
„Zunächst muss die zwischenbehördliche Kommunikation, die fast komplett eingestellt worden war, wieder aufgenommen werden“, so Lawrow gegenüber russischen Medien. „Früher hatten wir eine erfolgreiche bilaterale Präsidialkommission, bestehend aus 21 Arbeitsgruppen zu einem weiten Spektrum an Kooperationsrichtungen. Aber Washington legte deren Tätigkeit im März 2014 auf Eis.“
Sollten sich die USA tatsächlich zu einer konstruktiven Zusammenarbeit bereit zeigen, so Lawrow, würden Moskau und Washington nicht nur bei der Lösung bilateraler Fragen Fortschritte machen, sondern auch einen gemeinsamen wichtigen Beitrag zur Überwindung akuter globaler und regionaler Probleme wie der Syrien- und Ukraine-Krise leisten.
Allerdings seien dafür noch ernsthafte Anstrengungen nötig, um den schweren Schaden, der unter Barack Obama angerichtet worden sei, zu überwinden.
„Noch ist es anscheinend zu früh, darüber zu sprechen, wie sich die Arbeit mit dem Republikaner-Team zu konkreten Fragen gestalten wird. Wenigstens den Amtsantritt Trumps am 20. Januar kommenden Jahres sowie die von ihm dann zu ernennenden Behördenleiter, die für nationale Sicherheit und Außenangelegenheiten verantwortlich sein werden, müssen wir abwarten“, fuhr Lawrow fort.
Erst nach der Aufnahme neuer offizieller Kontakte zu der neuen Administration werde man dann auch gewisse Schlüsse hinsichtlich der Perspektive der bilateralen Beziehungen ziehen können, schloss der Russlands Chefdiplomat.

De.sputniknews.com: Für Timoschenko wirtschaften Ukrainer wie ein pazifisches Inselvölkchen
Die ukrainische Wirtschaft wird immer primitiver und archaischer, wie Julia Timoschenko, Chefin der Oppositionspartei „Batkiwschina“, in einem Interview mit dem TV-Sender NewsOne sagte.
„Wir handeln heute wie die Papua mit Getreide, Sonnenblumen, Raps und Weizen und bekommen für diese Exporte arme 18 Milliarden US-Dollar“, kritisierte Timoschenko. „Italien, das auf den Handel mit Rohstoffen verzichtet und Spaghetti, Pizza, Gebäck und andere Waren beziehungsweise Produkte verkauft, erhält von einem Hektar um das Zehnfache mehr Einkommen“.
Am 1. Dezember hatte Timoschenko erklärt, dass der ukrainische Präsident Petro Poroschenko für einen Rücktritt bereit sei: Er wolle nur noch möglichst viel in der „verbleibenden Zeit verdienen“.
„Er braucht außerdem gewisse Garantien für die Zeit, nachdem er der Macht enthoben wird“, so die frühere Premierministerin.
Im November hatte Timoschenko die Ukrainer zu langfristigen Protestaktionen in Kiew aufgerufen. Sie kritisierte Poroschenko und die Nationalbank der Ukraine als einen Korruptionshalter.
Ukrinform: Der Export von ukrainischen Waren und Dienstleistungen in die Länder der Europäischen Union (EU) belief sich innerhalb von 9 Monaten des Jahres 2016 auf 35,7 %, sagte auf dem TV-Kanal hromadske.ua die stellvertretende Ministerin für wirtschaftliche Entwicklung und Handel der Ukraine, Natalja Mykolska.
„Wir sehen den Trend, dass die EU in der Tat weiter unsere wichtigste Handelspartnerin bleibt und unser Export in die Europäische Union zunimmt. Der Großteil des Exports, mehr als 85 %, sind Waren und nur 15 Prozent sind Dienstleistungen. Die Tatsache, dass man bei uns die Zunahme des Exports in die EU beobachtet, spricht dafür, dass das Freihandelsabkommen funktioniert“, sagte sie.
Laut Frau Mykolska bleibt die Europäische Union die Haupthandelspartnerin der Ukraine. Dabei wächst nach und nach der Export von Produkten mit dem Mehrwert. Auch sei der Verkauf von Hemden und Kinderwagen in der EU gestiegen.
„Diese Tatsachen bestätigen, dass die ukrainischen Hersteller beginnen, ihren Platz auf dem EU-Markt zu finden. Wir sehen ein ziemlich reges Interesse seitens der Unternehmen, die an der Erschließung der EU-Markte interessiert sind“, fügte sie hinzu.

De.sputniknews.com: Gaspipeline auf die Krim nimmt Betrieb auf
Russlands Präsident Wladimir Putin hat den Startschuss für die Inbetriebnahme der Gaspipeline auf die Krim gegeben.
„Das ist eine weitere sehr wichtige Entscheidung für die Entwicklung der Krim in der langfristigen Perspektive“, sagte Putin bei der feierlichen Inbetriebnahme. Die Pipeline auf der Halbinsel wurde an die Ferngasleitung auf dem russischen Festland angeschlossen und erstreckt sich über rund 358 Kilometer.
Wie Putin zuvor mitgeteilt hatte, kann auf der Krim nach der Inbetriebnahme der Gasleitung an zwei Kraftwerken mit einer Gesamtleistung von etwa 940 Megawatt gebaut werden. Somit soll die Stromproduktion auf der Krim auf 2.000 Megawatt steigen, was den Bedarf der Halbinsel völlig decken werde.

Ukrinform: Ein Entwurf des staatlichen Programms der Entwicklung der Streitkräfte bis 2020 ist am Dienstag im Verteidigungsministerium der Ukraine vorgestellt worden. Das teilte der Vize-Leiter der Hauptverwaltung für Verteidigungsplanung und Mobilisierung, Mykola Sadekow, mit.
Das Programm verfolge laut Sadekow fünf Ziele. Das seien Schaffung eines einheitlichen Logistiksystems und Versorgung im  Hinterland, des Verwaltungssystems der Streitkräfte, Verbesserung der Verteidigungsplanung, Medizinversorgung, Entwicklung des Reservedienstes. Die Regierung habe das Programm schon gebilligt. Jetzt solle Oberbefehlshaber der Streitkräfte das Programm per Dekret in Kraft setzen.
An der Programmentwicklung waren die NATO-Vertretung in der Ukraine, das Büro für Reformen im Verteidigungsministerium, der Rat für Armeehelfer und ausländische Berater beteiligt.

de.sputniknews.com: Moskauer Gericht: Machtwechsel in Kiew im Februar 2014 war Staatsstreich
Das Moskauer Dorogomilowski-Bezirksgericht hat der Klage des ehemaligen Abgeordneten der Obersten Rada (Parlament) der Ukraine Wladimir Olejnik stattgegeben und die Ereignisse in Kiew im Februar 2014 als Staatsstreich anerkannt.
„Dieser Umstand wurde durch Beweise bestätigt, die während der Ermittlungen analysiert wurden“, heißt es in dem am Dienstag veröffentlichten Beschluss der Richterin Anna Schipikowa.
Der frühere ukrainische Parlamentarier Wladimir Olejnik, der auch Mitglied des Ausschusses für die Rettung der Ukraine war, hatte sich an das Moskauer Bezirksgericht gewandt und gefordert, die Ereignisse auf dem Unabhängigkeitsplatz (Maidan) in Kiew im Februar 2014 als Umsturz anzuerkennen. Er bestand darauf, dass der damalige Präsident Viktor Janukowitsch mit einem illegitimen Parlamentsbeschluss entmachtet worden sei, weil die entsprechende Formulierung in der Verfassung gar nicht vorgesehen gewesen sei. Damit seien die Entmachtung des Staatsoberhauptes und die Präsidentschaftswahl am 25. Mai 2014 ungesetzlich gewesen, findet Olejnik.
Laut dem Artikel 264, Punkt 28 der russischen  Zivilprozessordnung hat das Gericht Fakten festzustellen, von denen die Entstehung, Veränderung und Einstellung von Persönlichkeits- oder Vermögensrechten der Bürger abhängt.
Das Dorogomilowski-Gericht stellte fest, dass es auf dem Maidan in Kiew „wegen einer einseitigen Unterstützung durch Vertreter westlicher Staaten“ zu Ereignissen gekommen war, die zu Massenunruhen, zur Eroberung von Regierungsgebäuden, zur Tötung von Beamten der Rechtsschutzorgane, zur Veränderung der Gesetzgebung und zur illegalen Entmachtung des Präsidenten Viktor Janukowitsch führten.
Dass es sich tatsächlich um einen Staatsstreich handelt, wird nach Einschätzung des Gerichts unter anderem durch die Aussagen Janukowitschs selbst, des ehemaligen ukrainischen Premiers Nikolai Asarow, des früheren Präsidialamtschefs, Innenministers und Leiters des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU), Andrej Kljujew, des früheren Innenministers Vitali Sachartschenko, des ehemaligen SBU-Chefs Alexander Jakimenko sowie des früheren Generalstaatsanwalts Viktor Pschonka bestätigt.
Nach Auffassung des Gerichts durfte sich Olejnik an ein russisches Gericht wenden, damit seine Rechte wiederhergestellt werden könnten, denn in der Ukraine könne er das nicht mehr erreichen.
Zudem pflegen die Völker Russlands und der Ukraine „einmalige Beziehungen“, was das russische Gericht dazu verpflichte, die Ereignisse im Nachbarland rechtlich zu bewerten, hieß es in der Erläuterung des Dorogomilowsko-Gerichts.

Dan-news.info: „Gegen 15:00 haben die ukrainischen Truppen das Feuer mit Mörsern des Kalibers 120mm auf das Dorf Krasnyj Partisan im Jasinowataja-Bezirk eröffnet. Etwa zu gleichen Zeit gerieten die Dörfer Sergejewka und Oktjabrj im Nowoasowskij-Bezirk unter das Feuer ukrainischer Mörser des Kalibers 82 und 120mm“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach Angaben der Quelle befanden sich im Dorf Oktjabrj zum Zeitpunkt des Beschusses Vertreter der OSZE-Mission.
Beim Pressedienst der OSZE-Mission konnte diese Information nicht operativ kommentiert werden.

de.sputniknews.com: Warschau: Regelung des ukrainischen Konflikts in Kiews Händen
Der polnische Außenminister Witold Jan Waszczykowski hat die Rolle der Regierung in Kiew bei der Regelung des Ukraine-Konflikts unterstrichen und für die Erweiterung des Normandie-Formats plädiert.
„Es (die Beendigung des Konflikts — Anm. d. Red.) hängt leider in einem größeren Maße von der ukrainischen Regierung ab. Unserer Ansicht nach werden die Minsker Abkommen nicht umgesetzt werden, obwohl die Ukrainer nach wie vor damit zu rechnen scheinen, dass irgendein Wunder passiert“, sagte  Waszczykowski in einem Interview mit der Zeitschrift „wProst“.  „Damit es passiert, muss man das Normandie-Format erweitern, denn die Bemühungen von Europa allein, von Frankreich oder Deutschland, können keine Änderungen in dem Konfrontationszustand mit Russland veranlassen“.
Es seien die USA und Polen, die man zu den Verhandlungen heranziehen müsse,  so Waszczykowski, denn  Polen sei das einzige  Land, das sowohl an die Ukraine als auch an Russland grenze. „Jegliche Eskalation der Lage wird uns beeinflussen“, betonte er….

Dnr-online.ru: Der Zivilschutzminister der DVR Alexej Kostrubizkij und Vertreter der Zivilschutzministerien aus Russland, der Republik Abchasien und der Republik Südossetien, der LVR haben heute an der feierlichen Eröffnung der 52. Feuerwache im Tschwonogwardejskij-Bezirk von Makejewka teilgenommen.
„Davor gab es hier nur das Gerüst eines Hauses, weil unter der Ukraine im Jahr 2011 die Feuerwache an diesem Ort aufgegeben wurde. Jetzt ist sie vollständig renoviert. „Die Notwendigkeit für diese Abteilung ist gegeben. Sie deckt 70 Quadratkilometer zwischen zwei Städten – Donezk und Makejewka – ab. Diese Wache ist mit moderner Technik ausgerüstet: Löschfahrzeuge, es gibt Rettungswagen des schweren Typs, Autoleitern von 50m Höhe. Die Technik und die Ausrüstung haben wir von den Freunden aus der RF erhalten. Jetzt ist es für uns um einiges leichter, die uns gestellten Aufgabe zu erfüllen.
Das Personal der Wache leistet Dienst unter guten Bedingungen. Die gesamten Reparaturen wurden durch die Mitarbeiter dieser Wache selbst durchgeführt – die Menschen haben das mit ganzen Herzen getan“, erklärte der Zivilschutzminister Generalmajor des Zivilschutzes Alexej Kostrubizkij. Nach seinen Worten tun in der neu eröffneten Feuerwache 60 Menschen Dienst. Der Minister merkte an, dass zurzeit die Vorbereitungen zur Eröffnung einer weiteren solche Feuerwache in der Ortschaft Nishnjaja Krynka laufen….
„Für dieses Ereignis haben die Mitarbeiter ein Maximum an Kräften eingebracht. Unsere Leute müssen unter schwierigen Bedingungen arbeiten, weil wegen der Kämpfe die Zahl der Brände sich vergrößert hat. Aber unsere Leute beschweren sich nicht und kennen ihre Verantwortung bei der Erfüllung der gestellten Aufgaben. Ich kann sagen, dass die Technik, die wir erhalten haben, in einem sehr guten Zustand ist, vollständig mit allem Nötigen ausgerüstet“, sagte der Leiter der Abteilung, der Major des Zivilschutzes Witalij Brenj.

Abends:

Novorossia.su: Turtschinow versprach, die DVR und LVR im Jahre 2017 zu erobern
Der Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine Alexandr. Turtschinow erklärte, dass im Jahre 2017 die ukrainische Armee die Gebiete der Volksrepubliken des Donbass besetzen wird.
„Meter für Meter werden wir beginnen, das besetzte Territorium zu befreien. Ich bin überzeugt, dass das Jahr 2017 ein Wendepunkt in dieser Hinsicht sein wird“, sagte er bei einem Besuch der Basis der Nationalgarde im Kiewer Oblast, berichtet „Interfax-Ukraine“.
„Alle Versuche, vorwärts zu kommen und unsere Verteidigung zu durchbrechen, waren in diesem Jahr zum Scheitern verurteilt. Außerdem hat der Gegner schwere Verluste erlitten, die ukrainische Armee hat ihre Positionen verbessert“, erklärte Turtschinow und verschwieg die fehlgeschlagene Operation bei Debalzewo.

De.sputniknews.com: Die amtliche Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat am Dienstag Stellung zu den veröffentlichten „Abschusslisten“ russischer Diplomaten genommen. „Derartige Handlungen sprengen jedes Gesetz und begünstigen die Ausbreitung der terroristischen Ideologie“, sagte Sacharowa in Moskau.
„Die Drohungen an die Adresse unserer Botschaften sind ein klares Anzeichen der politischen Machtlosigkeit“, sagte die Sprecherin.
Zuvor hatte der Vizechef des russischen Föderationsrates, Iljas Umachanow, erklärt, ihm lägen Angaben darüber vor, dass die Terrormiliz Daesh (IS) und andere terroristische Organisationen „Abschusslisten“ russischer Diplomaten erstellt hätten….

Novorossia.su: Im Stab der „ATO“ ist man davon überzeugt dass die zwei verschwundenen Soldaten der ukrainischen Armee in Lugansk sind
Die zwei ukrainischen Militärdienstleistenden, die gestern auf dem Territorium der Lugansker Volksrepublik verschwunden waren, sind wahrscheinlich bereits in Gefangenschaft der bewaffneten Kräfte der LVR und nach Lugansk überstellt. So hieß es im Stab der so genannten „ATO“.
Den ukrainischen Propagandisten von TSN sagte man in der Behörde, dass die Militärs in Gefangenschaft der Volksmiliz geraten seien und angeblich schon nach Lugansk überstellt worden waren.
Auch stellte der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für Fragen der „ATO“, Alexandr Motysjanik, fest, dass die Wahrscheinlichkeit einer Gefangennahme der Soldaten hoch sei.
„Diese Soldaten waren nicht im Besitz von Waffen. Sie waren im Krankenhaus, danach, aks sie an den Stationierungsort zurückkehren wollten, kamen sie vom Weg ab und gerieten auf das zeitweilig besetzte Territorium. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sie in Gefangenschaft gerieten“, sagte er.

Standard

Presseschau vom 26.12.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Abends nachts:

Dan-news.info: Mitarbeiter des operativen Kommandos der DVR haben am Wochenende etwa 500kg Geschenke und humanitäre Hilfe für Schüler der frontnahen  Dörfer Sachanka, Leninskoje und Besymennoje im Nowoasowskj-Bezirk im Süden der Republik gebracht. Dies teilte heute ein Vertreter des Kommandos mit.
„Am Wochenende haben wir den Schülern in den Dörfern Sachanka, Lennskoje und Besymennoje süße Geschenke und humanitäre Hilfe gebracht, darunter auch Schreibsachen und Spielzeug, insgesamt etwa 500 kg. Ein Teil der Lieferung kam von Gleichaltrigen aus Moskauer Schulen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Außerdem haben im Vorfeld der Feiertage Schüler der Republikanischen Kunstschule den Soldaten der DVR gratuliert. Sie führten ein Festmusikprogramm in einem der Truppenteile auf.
Gestern führten in einer anderen Abteilung die Schüler der Donezker Republikanischen spezialisierten Musikschule mit Internat für begabte Kinder für Soldaten der DVR ein Festprogramm auf.

Rusvesna.su: Den Ehrennamen Jelisaweta Glinka erhält eine medizinischen Einrichtung des Verteidigungsministeriums
Der Verteidigungsminister Russlands Sergej Schoigu fasste den Beschluss, einer der medizinischen Einrichtungen des Verteidigungsministeriums den Nanmen der beim Absturz der TU-154 ums Leben gekommenen Jelisaweta Glinka (bekannt als Dr. Lisa – Anm. d. Übers.) zu verleihen, sagte der erste Stellvertreter des Verteidigungsministers Russlands, Ruslan Zalikow, gegenüber Journalisten.
„Die humanitäre Hilfe des Fonds ‚Sprawedliwaja Pomosch’ wurde mit einem anderen Flugzeug verschickt. Sie befindet sich schon auf dem Flughafen in Hmeimim. Natürlich werden wir das Anliegen Jelisaweta Glinkas fortsetzen. Es war auch nicht ihre erste Reise nach Syrien…. Und der Verteidigungsminister hat beschlossen, eine unserer medizinischen Einrichtungen nach ihr zu benennen“, sagte er.

 

Dan-news.info: „Durch einen Erlass des Oberhaupts der DVR wird im Zusammenhang mit dem Tod von Menschen bei der Flugzugkatastrophe der TU-154 über dem Schwarzen Meer am 26. Dezember ein Trauertag ausgerufen. In der gesamten Republik werden die Staatsflaggen auf Halbmast gesetzt, Vergnügungsveranstaltungen abgesagt und die Fernsehprogramme geändert“, heißt es in der Mitteilung der Administration des Republikoberhaupts.

Novorossia.su: In der okkupierten Stadt Stschastje bei Lugansk fand ein Austausch von in den Kämpfen um Debalzewo Gefallenen zwischen der Ukraine und der LVR statt, erklärte der Pressedienst des Stabes der so genannten „ATO“.
„Am 25. Dezember wurden in der Stadt Stschastje im Lugansker Oblast, im Rahmendes humanitären Projektes der Streitkräfte der Ukraine „Evakuierung 200“, nach fünftägigen Verhandlungen, während derer die Vertreter der gegnerischen Seite beständig die Bedingungen für die Übergabe der sterblichen Überreste änderten, der ukrainischen seite zwei ukrainische Militärangehörige übergeben, die am 18. Dezember am Swetlodarsker Bogen getötet worden sind“, hieß es in der Erklärung.
Im Pressediest wurde auch über die Übergabe der sterblichen Überreste zweier Verteidiger des Donbass an die Vertreter der LVR berichtet. Die Übergabe erfolgte in Anwesenheit von Vertretern der OSZE-Mission im Rahmen der Minsker Vereinbarungen.

Lug-info.com: Einwohner von Lugansk haben eine durch die sozialen Netze organisierte Gedenkkundgebung für die Toten des Flugzeugabsturzes einer TU-154 des Verteidigungsministeriums der RF durchgeführt.
Während einer Stunde, beginnend um 17:00 kamen mitfühlende Lugansker und Gäste der Stadt an einen Gedenkstein zum 2000sten Jahrestag der Geburt Christi an der hauptstädtischen Marienkirche und legen als Zeichen echter Trauer Blumen nieder, stellten Kerzen und Leuchten auf.
„Heute sind Bürger der LVR gekommen, um das Andenken aller Toten bei der Flugzeugkatastrophe in Russland zu ehren. Wir sind sehr traurig, dass das Brudervolk heute eine solch schreckliche Nachricht erhalten hat. Wir wollen Blumen niederlegen und das Andenken aller Menschen ehren, deren Leben durch die heutige Tragödie beendet wurde“, sagte der Jugendaktivist Wladislaw Ljaschenko.
„Als wir aus den Nachrichtenquellen von der Tragödie erfuhren, die über dem Schwarzen Meer geschehen ist, so war natürlich der Tod von Doktor Lisa für die Einwohner der LVR und der DVR ein großer Schlag, weil sie eine bestimmte Verkörperung der unschätzbaren Hilfe und des Guten ist, das aus der RF in den Donbass gekommen ist. Von ihr wurden mehr als 500 schwerkranke Kinder des Donbass gerettet, das ist natürlich eine große Tat und wir müssen ihr Andenken heute ehren. Deshalb haben wir uns über das Internet organisiert und sind gekommen, um ihr Andenken und das aller, die in dieser Katastrophe starben, zu ehren“, sagte der Lugansker Sergej Below.
„Bei dieser Katastrophe starben viele Menschen, starb Doktor Lisa, die den Kindern des Donbass half. Wir sind gekommen, um uns an ihre edle Tätigkeit zu erinnern“, sagte die Luganskerin Jekaterina Ponomarewa.

Vormittags:

de.sputniknews.com: Tu-154-Absturz: Moskau zu Wahrscheinlichkeit eines Terroranschlags
Ein Terroranschlag wird nicht als Hauptursache für den Absturz der Tu-154 am Sonntagmorgen über dem Schwarzen Meer angesehen, wie Russlands Verkehrsminister Maxim Sokolow am Montag sagte. Experten gehen vielmehr von einer technische Störung oder menschlichem Versagen aus.
„Die Regierungskommission verfolgt nicht das Ziel, die Absturzursachen zu klären, die zu dieser Katastrophe geführt haben. Für die Organisation der Arbeiten müssen wir jedoch nachvollziehen, was eigentlich mit dem Flugzeug passiert ist“, so Sokolow.
„Soweit wir wissen, gehört ein möglicher Terroranschlag nicht zu den möglichen Hauptursachen für den Flugzeugabsturz. Deswegen gehen wir davon aus, dass eine technische Störung oder ein Pilotenfehler die Katastrophe verursachten.“
Die Ermittlungsorgane sowie eine speziell gebildete technische Kommission des Verteidigungsministeriums untersuchten nun den Unglückshergang, um die Absturzursache zu klären
Für Montag, den 26. Dezember, hat Präsident Wladimir Putin Staatstrauer angeordnet.
Am frühen Sonntagmorgen ist ein Flugzeug vom Typ Tu-154 des russischen Verteidigungsministeriums sieben Minuten nach dem Start vom Flughafen Adler bei Sotschi aus bisher ungeklärter Ursache ins Schwarze Meer gestürzt. An Bord waren acht Besatzungsmitglieder und 84 Passagiere: Unter ihnen waren Sänger, Solisten, Musiker und Tänzer des weltberühmten Alexandrow-Chors, drei TV-Filmteams mit insgesamt neun Journalisten sowie die weltweit engagierte Ärztin und Leiterin der Wohltätigkeitsstiftung „Gerechte Hilfe“, Jelisaweta Glinka, auch bekannt als „Doktor Lisa“.

de.sputniknews.com: Moskau, Ankara und Astana sprechen über Syrien
Die Präsidenten Russlands, der Türkei und Kasachstans, Wladimir Putin, Recep Tayyip Erdogan und Nursultan Nasarbajew, haben am Sonntag per Telefonkonferenz gemeinsam die Lage in Syrien erörtert, wie der Kreml-Pressedienst mitteilte.
„Es hat ein tiefgründiger Meinungsaustausch zur Situation in Syrien stattgefunden. An dem Gespräch war auch der Präsident der Republik Kasachstan, Nursultan Nasarbajew, beteiligt, der sich gerade zu einem Dienstbesuch in Russland aufhält“, heißt es in der Mitteilung.
Putin und Nasarbajew hatten am Sonntag das Laboratorium des Pharmabetriebes „Biokad“ im Leningrader Gebiet und den Betrieb „Diakont“ in St. Petersburg besucht.
Zuletzt hatte am 20. Dezember ein umfassender Meinungsaustausch zur Syrien-Regelung zwischen Russland, der Türkei und dem Iran auf Außenministerebene in Moskau stattgefunden.

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und die Folgen
„Heute Nacht, gegen 2:30 haben die ukrainischen Streitkräfte mit Mörsern Kominternowo beschossen, der Beschuss dauerte drei Stunden. Nach vorläufigen Informationen gibt es keine Verletzten und Zerstörungen“, sagte der Leiter des Novoasowskij-Bezirk Anatolij Janowskij.
„Gestern Abend gegen 20:30 und 23:00 hat die ukrainische Seite das Feuer auf die Umgebung von Debalzewo mit Mörsern des Kalibers 120mm beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach den Angaben der Quelle wurde von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Luganskoje aus geschossen.
Informationen über Verletzte und Zerstörungen werden noch geprüft.
„Von 18:00 bis Mitternacht haben die ukrainischen Soldaten die Umgebung von Debalzewo, die Umgebung von Dokutschajewsk und die Dörfer Leninskoje und Kominternowo beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit. „Auf diese Ortschaften wurden 62 Mörsergeschosse der Kalibers 82 und 120mm abgeschossen“.
Neben Mörsern hat die ukrainische Seite auch Panzertechnik, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 12 Mal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Aus Richtung Luganskoje wurde das Gebiet von Kalinowa siebenmal mit Panzertechnik, Mörsern des Kalibers 82mm und 120mm, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Mit Schusswaffen wurde aus Richtung Krymskoje das Gebiet von Sokolniki zweimal beschossen.
Das Gebiet am Denkmal des Fürsten Igor wurde zweimal aus Richtung Staniza Luganskaja mit Schusswaffen und Granatwerfern beschossen.
Es wurde ein Beschuss aus Richtung Nowotosckowskoje auf die Positionen der Volksmiliz im Gebiet von Shelobok mit Panzertechnik festgestellt.

De.sputniknews.com: Nach einer Analyse der Flugkontrolldaten der Funkmessstationen haben Experten nun die Flugbahn der am Sonntagmorgen überm Schwarzen Meer bei Sotschi abgestürzten Tu-154 rekonstruiert. Demnach war die Maschine nach dem Start sechs Kilometer vor der Küste abgestürzt, wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt.
Die Suchoperation im Absturzgebiet ist selbst in der Nacht aktiv fortgesetzt worden. 39 Schiffe und Boote, 135 Taucher und sieben Unterwasserapparate sind noch in den Morgenstunden daran beteiligt. Das Militär sucht die Küste nach eventuell angeschwemmten Opfern, Flugzeugtrümmern und Gepäckstücken ab. Es sind insgesamt etwa 3.500 Personen im Einsatz.
„Fünf Hubschrauber und das Team der unbemannten Aufklärungsdrohne ‚Orlan-10‘ erkunden die Lage zusätzlich aus der Luft“, teilt die Verteidigungsbehörde mit. Erschwert werde die Suchoperation im Absturzgebiet allerdings durch Besonderheiten des Meeresbodenreliefs….

De.sputniknews.com: Der designierte US-Präsident Donald Trump will nach seiner offiziellen Amtseinführung bis zu zwei Drittel aller Erlasse des scheidenden Staatschefs Barack Obama außer Kraft setzen, wie Trumps Vertrauter und Ex-Vorsitzender des US-Kongresses, Newt Gingrich, am Montag gegenüber dem TV-Sender Fox News sagte.
Die jüngsten Obama-Erlasse bezeichnete Gingrich als „verzweifelten Wahnsinn“. Sie seien wie eine „Puppe, der die Luft abgelassen wurde und der immer wieder die Puste ausgeht“.
Trump würde mit Hilfe „kluger Juristen“ sogar diejenigen Anordnungen außer Kraft setzen können, die eigentlich nicht rückgängig gemacht werden dürften. Außerdem werde Trump versuchen, Kontakt zu Vertretern der Demokratischen Partei aufzunehmen, um die Anzahl seiner Anhänger im Senat zu vergrößern.
Obama hatte beispielsweise am 20. Dezember den Verkauf von Genehmigungen für das Bohren von Öl- und Gaslöchern auf den Festlandssockeln der Arktis und des Atlantiks verboten. Dieser Erlass darf frühestens in fünf Jahren revidiert werden.
Donald Trump wird am 20. Januar 2017 sein Amt als US-Präsident offiziell antreten.

de.sputniknews.com: Damit erwidert Moskau Trumps Nuklear-Wettrüsten – Russlandexperte
Russlands intensive Modernisierung im Bereich seiner Atomwaffen ist als Antwort auf westliche Pläne zum Aufbau eines umfassenden Raketenabwehrsystems und einer fortschreitenden Rüstungsspirale anzusehen, wie Gerhard Mangott, Russlandexperte von der Universität Innsbruck sagte.
Russlands Präsident Wladimir Putin habe sich bei seiner diesjährigen Großen Pressekonferenz am Freitag vor allem auf taktische nukleare Waffen bezogen, als er über den einseitigen Ausstieg der USA aus dem ABM-Vertrag sprach, so Mangott im Interview mit Sputnik-Korrespondent Nikolaj Jolkin.
„Es stimmt, dass die USA taktische nukleare Waffen in Europa gelagert haben, etwa in den Niederlanden, in Italien oder auch in Deutschland“, erläuterte der Politikprofessor. „Aber im Bereich der taktischen nuklearen Waffen besitzt Russland seit langem schon eine deutliche Überlegenheit. Russland rechtfertigt diese höhere Zahl taktischer Nuklearwaffen auf der eigenen Seite jedoch damit, dass die Nato-Staaten wiederum eine deutliche Überlegenheit bei den konventionellen Streitkräften zeigten.“
Die Frage sei nun, ob man bei der Rüstungsdynamik in den nächsten Jahren unter dem künftigen US-Präsidenten Donald Trump Fortschritte – womöglich gar gemeinsame – erreichen könne. „Und da muss man vorsichtig sein, denn Trump hat gerade dieser Tage gesagt, er möchte das amerikanische Nukleararsenal stärken“, betont Margott. „Dann solle es nach seinen Worten ruhig ein Wettrüsten geben. Wir werden jedenfalls dieses Wettrüsten gewinnen‘, sagte Trump. Und darauf Putin:,Nein, Russland wird sich nicht auf ein Wettrennen einlassen‘.“
Das russische Herangehen schätzt Mangott als völlig realistisch ein: „Russland verfügt nicht über die nötige Wirtschaftskraft, um ein solches Wettrüsten mit den USA bewältigen zu können. Also wird man versuchen, durch asymmetrische Maßnahmen, die kostengünstiger sind, die eigene Verteidigungsfähigkeit aufrechtzuerhalten. Das Risiko, gegenüber den Vereinigten Staaten ins Hintertreffen zu gelangen und einen klaren Rückstand in den nuklearen Rüstungen aufzuweisen, ist für Russland sehr gering.“

De.sputniknews.com: Bomben-Alarm: Drei Großbahnhöfe in Moskau evakuiert
Wegen einer Bombendrohung sind rund 3.000 Menschen von drei benachbarten Bahnhöfen in Moskau evakuiert worden, wie ein Polizeisprecher mitteilte.
Zuvor soll die Polizei am Montagmorgen mehrere anonyme Nachrichten erhalten haben. Daraufhin seien etwa 2.700 Menschen vom Kasaner, Jaroslawler und dem Leningrader Bahnhof evakuiert worden. Die Polizei suche die Bahnhöfe mit Hunden und Spezialkräften ab.
Die drei größten Fernbahnhöfe der russischen Hauptstadt liegen in unmittelbarer Nähe zueinander am Komsomolskaja-Platz.

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Trotz des in Kraft gesetzten „Regimes der Ruhe“ haben die ukrainischen Soldaten in den letzten 24 Stunden 189 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Dabei wurden 34 Mörsergeschosse des Kalibers 120und 82mm sowie 87 Geschosse mit verschiedenen Arten von Granatwerfern abgeschossen.
Außerdem wurden Panzertechnik und Schusswaffen verwendet.
Von Seiten der ukrainischen Terroristen Grusewitsch, Nikoljuk, Sokolow und Deljatizkij wurden folgende Ortschaften der Republik beschossen: Gorlowka, Schirokaja Balka, Wasiljewka, Jasinowataja, Dokutschajewsk, Kominternowo, Leninskoje.
Unsere Aufklärung stellt weiter eine Verstärkung der Positionen der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie fest. So im Gebiet der Ortschaften:
– Werschina, 12 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von fünf 152mm-Haubitzen „Akazija“ entdeckt;
– Semigorje, 7 km von der Kontaktlinie, es wurden Feuerpositionen von sieben 122mm-Haubitzen D-30 entdeckt;
– Tonenkoje, 9 km von der Kontaktlinie, es wurden aktive Positionen von drei Abwehrgeschützen 3RK „Osa“ gefunden;
– Lastotschkino, 9 km von der Kontaktlinie, zur Verstärkung der 58. Panzergrenadierbrigade wurde die Ankunft einer Haubitzenartillerieabteilung aus der 55. Artilleriebrigade mit 14 152mm-Haubitzen „Akazija“bemerkt;
– Mirnoje, 11 km von der Kontaktlinie, wes wurde die Ankunft von 200 Man aus dem nationalistischen Bataillon der Ukraine „SITSCH“  zur Verstärkung der Positionen der 56. Panzergrenadierbrigade bemerkt.
Die Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden an die Vertreter des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination und der OSZE-Mission übergeben.
Gestern hat der stellvertretende Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats der Ukraine Kowal erklärt, dass die ukrainischen Streitkräfte in diesem Jahr gezeigt haben, dass sie zuverlässig ihre Positionen halten können, um die Streitkräfte der DVR nicht weiter in die Ukraine zu lassen und auch schon bereit sind, die sogenannten besetzten Territorien zu befreien.
Ich will anmerken, dass die ukrainischen Truppen ihrer Positionen im Zusammenhang damit zuverlässig halten, dass die Armee der DVR über das ganze Jahr die Minsker Vereinbarungen eingehalten hat und keinen Angriff geplant hat. Bislang. Und was seine Behauptung von der Bereitschaft zur „Befreiung des Donbass“ betrifft, sage ich, dass in dem ganzen Jahr das Kommando der ukrainischen Streitkräfte keine einzige erfolgreiche Operation durchgeführt hat, sondern sich auf Provokationen entlang der Kontaktlinie und „heldenhafte“ Einnahmen von Ortschaften in der „grauen Zone“, wo unsere Truppen niemals waren, beschränkt hat.
All diese verlogenen Erklärungen sind auf die Bildung einer öffentlichen Meinung über vorgebliche Erfolge der in Korruption versunkenen und vollständig zersetzte Organisation, die man als Armee nicht bezeichnen kann, gerichtet.

Nachmittags:

De.sputniknews.com: Massengräber mit Zivilisten in Ost-Aleppo entdeckt – Moskau
Im syrischen Aleppo sind Massengräber mit Dutzenden angeblich von Terroristen gefolterten Zivilisten entdeckt worden, wie der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, am Montag mitteilte.
Im syrischen Aleppo sind Massengräber mit Dutzenden angeblich von Terroristen gefolterten Zivilisten entdeckt worden, wie der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, am Montag mitteilte.

Ukrinform: Nach offiziellen Angaben des Sicherheitsdienstes SBU werden 110 Menschen als Geisel in Donezk und Luhansk festgehalten.
Das erklärte der Berater des SBU-Chefs, Juri Tandit, im TV-Sender „Inter“. Weitere 10 Ukrainer befinden sich rechtswidrig in Russland, sagte er. 
Dem Berater zufolge wolle die Ukraine bald 15 Menschen aus der Freilassungsliste der „Volksrepubliken“ übergeben.

Dan-news.info: Erklärung der Oberhäupter der LVR und der DVR über die Situation mit dem  Gefangenenaustausch zwischen den Republiken des Donbass und der Ukraine
Die Versuche von Vertretern der ukrainischen Öffentlichkeit, unter anderem der Abgeordneten der Obersten Rada Nadeshda Sawtschenko, den Prozesses des Gefangenenaustausch vom toten Punkt wegzubringen, ist auf heftige Kritik der offiziellen Kiewer Regierung gestoßen. Aber hinter den öffentlichen Beschuldigungen und Repressionen versteckt sich eine offensichtliche Schwäche und Handlungsunfähigkeit des Präsidenten der Ukraine und seiner Umgebung, die ihre Verpflichtungen im Rahmen des Minsker Prozesses nicht nachkommen wollen.
Die neueste Geschichte zeigt, dass es ukrainischen Frauen oft besser gelingt, politische und ökonomische Probleme zu lösen und bisweilen auch das Land zu leiten.
Wir bleiben offen für einen Dialog mit Vertretern eines vernünftigen Teils des ukrainischen Volks – Abgeordneten, gesellschaftlichen Aktivisten, Journalisten, die tatsächlich auf die Realisierung der Minsker Vereinbarungen, die Lösung der Probleme des vielgeprüften Donbass ausgerichtet sind.
Als Geste des guten Willens werden wir im Vorfeld des Neuen Jahres und Weihnachtens ohne irgendwelche Bedingungen der Vertreterin des Volks der Ukraine Nadeshda Sawtschenko zwei Frauen – Anshelika Presnjakowa und Olga Sworak – übergeben, in der Hoffnung, den Prozess der Befreiung unserer Bürger aus der Gefangenschaft zu aktivieren, mit der Hoffnung darauf, dass sie im nächsten Jahr mit ihren Verwandten und Freunden wieder vereint sein werden.

Ukrinform: Der Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) erklärt, dass im Jahr 2016 aus der Gefangenschaft der Rebellen 16 ukrainische Geiseln befreit wurden.
Das gab in den Kommentaren für radiosvoboda.org der Berater des SBU-Chefs, Jurij Tandit, bekannt.
„2014 und 2015 ist eine beträchtliche Anzahl von unseren Gefangenen befreit worden. Bisher wurden in diesem Jahr 16 Personen befreit. Der Grund dafür ist, dass das Thema der Befreiung der Geiseln sehr politisiert wurde“, sagte er.
Laut Tandit erwartet die ukrainische Seite die Freilassung von 48 ukrainischen Geiseln, über die in Minsk verhandelt wurde.
„Wir sind bereit, 228 Menschen freizulassen. Zudem lassen wir jetzt, als Zeichen des guten Willens, 15 Personen frei. Und diese 15 Personen sind in den Listen, die jene Seite eingereicht hat. Wir hoffen, dass außer zwei Frauen, die der Ukraine übergeben werden, Russland über die Zahl der Gefangenen entscheiden wird, über die in Minsk gesprochen wurde“, fügte der Berater des SBU-Chefs hinzu.
Heute haben sich die Rebellen aus den „Volksrepubliken LNR und DNR“ bereit erklärt, der ukrainischen Parlamentsabgeordneten Nadija Sawtschenko, zwei Gefangene – Andzelika Presnjakowa und Olha Sworak – zu übergeben. Die ukrainische Seite hat sich ebenfalls bereit erklärt, bis zum Neujahr 15 Personen zu übergeben.
Nach den letzten SBU-Angaben sind in der Gefangenschaft der Separatisten 109 Bürger der Ukraine.
Die Freilassung der Geiseln gehört zu den Anforderungen der Abkommen von Minsk über die Beilegung in den besetzten Gebieten von Donbass.

Ria.ru: In der Gesellschaftliche Kammer der Russischen Förderation wurde vorgeschlagen, den Staatspreis für karitative Arbeit zu Ehren Glinkas zu benennen
Das Mitglied der Gesellschaftlichen Kammer Russlands Diana Gurtskaja schlug vor, dem Staatspreis im Bereich Menschenrechtsschutz und Karitas den Namen Jelisaweta Glinkas zu verleihen, diese Initiative will die soziale Aktivistin dem Präsidenten der RF vorstellen….
Anfang Dezember war Glinka diese Staatsprämie im Bereich des Menschenrechtsschutzes verliehen worden. Ihre Kandidatur war von der gesamtrussischen gesellschaftlichen Organisation „Russisches Rotes Kreuz“ eingebracht worden.“…

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Die ukrainische Junta gibt wie bisher die Versuche einer militärischen Besetzung der Territorien der Republik nicht auf, dafür konzentriert sie Waffen und Militärtechnik an der Kontaktlinie“, sagte Marotschko.
„So wurden Waffen und Militärtechnik in den Verantwortungsbereich der 54. mechanisierten Brigade verschoben, um die Verluste auszugleichen und die Abteilungen an der vordersten Linie zu verstärken, um im weiteren die provokativen Beschüsse weiterzuführen. Es ist die Ankunft von zwei Züge mit Panzern und Panzertechnik festzustellen, die auf einer der Eisenbahnstationen von Artjomowsk entladen werden“, teilte der Major mit.
„Im Gebiet von Swetlodarskoje wurde die Verlagerung eines Feuerzugs mit Artilleriegeschützen „Dana“ auf Basis von Fahrzeugen tschechischer Herkunft entdeckt. Genau mit diesen Artilleriegeschützen haben die Straftruppen verbrecherische Beschüsse von Wohngebieten von Debalzewo durchgeführt“, fügte er hinzu.
„Aufgrund der Ergebnisse der Arbeit einer Kommission des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte unter Leitung des Sekretärs des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats der Ukraine Turtschinow und des Kommandeurs der „ATO“ Popko wurde die Entscheidung getroffen, den Kommandeur der 54. Brigade Oberst Gorbatjuk von seiner Funktion zu entbinden“, sagte der Major.
„Dies ist verbunden mit dem unfähigen Kommando, das zu zahlreichen Verlusten, riesigem Mangel an materiellen Mitteln und Munition sowie zur Verheimlichung der wirklichen Lage der Dinge während der Angriffsoperation der ukrainischen Streitkräfte geführt hat“, erläuterte Marotschko.
Der Vertreter der Volksmiliz fügte hinzu, dass „allem Anschein nach gerade mit dem Mangel an Munition das chaotische Feuer der ukrainischen Streitkräfte in Richtung Debalzewo verbunden war“.
„So hat Gorbatjuk versucht, die Unterschlagung und den Verkauf von Munition unter dem Deckmantel des Verbrauchs wegen der erfolglosen Angriffsoperation zu verstecken“, erklärte Marotschko.
„Im Gebiet von Staschstje sind auf dem Gebiet einer Jagdwirtschaft vier Lastwagen vom Type „KamAS“ mit Personal einer nicht identifizierten Abteilung eingetroffen“, teilte Marotschko mit.
„Uniform, Ausrüstung und Sprache geben uns die Grundlage, sie für litauische Söldner zu halten“, fügte der Vertreter der Volksmiliz hinzu.
„Die ukrainische Führung verheimlicht weiter in krimineller Weise das wahre Ausmaß der Verluste beim Personal der ukrainischen Streitkräfte“, sage Marotschko.
„Während der Angriffshandlungen unter persönlicher Führung von Gorbatjuk haben die Abteilungen der 54. Brigade der ukrainischen Streitkräfte riesige Verlust erlitten. Die chirurgischen Abteilungen der naheliegenden Ortschaften sind überfüllt, die städtischen Leichenhallen werden von Soldaten bewacht“, teilte der Major mit.
„Dies wird getan, um das Durchsickern von Informationen über die Identität von Toten und die Übergabe von Informationen an ihre Verwandten zu verhindern. Denn sonst wird die Führung die Leichen nicht in Krematorien verbrennen können und die Toten als Vermisste oder in Gefangenschaft Geratene ausgeben können“, erklärte der Vertreter der Verteidigungsbehörde der Republik.

De.sputniknews.com: Nach der Befreiung der nordsyrischen Stadt Aleppo von den Terroristen sind sieben große Munitionslager gefunden worden, die für die Ausrüstung mehrerer Infanteriebataillone ausreichen würden, wie der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, am Montag mitteilte.
„Allein an einem kleinen Stadtplatz wurden drei Panzer, zwei Kanonen, zwei Mehrfachraketenwerfer sowie mehrere selbstgebaute Granatwerfer und Mehrfachraketenwerfer eingezogen. Gefunden wurden unter anderem sieben große Munitionslager, die für die Ausrüstung von mehreren Infanteriebataillonen ausreichen würden, sowie mehrere Abrechnungsdokumente “, so der Sprecher…

Lug-info.com: Vertreter der muslimischen Gemeinschaften aus Städten und Bezirken der Republik haben heute den religiösen Feiertag der Verehrung Mohammeds des Propheten „Gnade für die Welt“ in der islamischen Moschee von Lugansk gefeiert. Dies berichtete die Abteilung für die Angelegenheit religiöser Organisationen und Religion des Ministeriums für Kultur, Sport und Jugend der LVR.
Teilnehmer des Festes waren Vertreter muslimischer Gemeinschaften der LVR aus Krasnyj Lutsch, Swerdlowsk, Stachanow, Antrazit, Kirowsk, Altschewsk, Rowenki, Krasnodon sowie Gäste aus Donezk, Schachtjorsk und Charzysk in der DVR.
„Die Veranstaltung begann mit einer festlichen Versammlung in der Moschee. Sie wurde vom Imam der Moschee von Lugansk Muchammad Ismail eröffnet“, berichtete das Ministerium.
Der Direktor des islamischen Kutlturzentrums „Al-Amal“ von Donezk Chamso Isa sagte, dass die Moschee von Lugansk viele Muslims der beiden Volksrepubliken begrüßen und vereinigen konnte.
Der Imam der Moschee von Antrazit Ildar Mutygullin äußerte die Hoffnung eine baldige enge und fruchtbare Zusammenarbeit von Vertretern der Regierung der LVR und der Führungen muslimischer Organisationen.
„An der Veranstaltung nahmen auch Kinder teil, die Suren aus dem Koran auf Arabisch vortrugen, was die Gläubigen sehr freute. Der jüngste Vorleser war drei Jahre alt“, berichtete das Ministerium.
„Als wir im Alter dieser Kinder waren, hatten wir nicht die Möglichkeit den Koran zu zitieren. Es freut sehr, dass unsere Kinder diese Möglichkeit haben und bereits viel wissen“, sagte der Imam von Lugansk.
„Wie wir vor dem Krieg Schulter an Schulter mit unseren muslimischen Brüdern gestanden haben, so tun wir das auch heute“, kommentierte der Leiter der Abteilung für religiöse Organisationen und Religion des Kulturministeriums der LVR Andrej Lizojew.
Am Ende der Veranstaltung wurden alle Gäste zu einem feierlichen Essen eingeladen.

de.sputniknews.com: Tu-154-Tragödie: Moskau dementiert Rettungswesten-Meldung
Das russische Verteidigungsministerium hat die jüngsten Meldungen, wonach einige der bereits aus dem Schwarzen Meer geborgenen Opfer des Tu-154-Absturzes Rettungswesten getragen haben sollen, dementiert.
„All diese Gerüchte unter Berufung auf anonyme Quellen darüber, dass Passagiere der abgestürzten Tu-154 Rettungswesten getragen hätten, sind nur verwerfliche Zwecklügen, die der Realität ganz und gar nicht entsprechen“, heißt es dazu aus der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit beim russischen Verteidigungsministerium.
Zuvor hatte die Nachrichtenagentur RIA Novosti unter Berufung auf eine mit der Suchoperation vertraute Quelle aus dem Rettungsdienst gemeldet, dass einige Passagiere Rettungswesten getragen haben sollen. Sie hätten sich offenbar auf eine Evakuierung vorbereitet, hieß es.
Zuvor hatte der Gouverneur der südrussischen Region Krasnodar, Weniamin Kondratjew, im russischen Fernsehen erklärt, dass die Leichen der meisten Passagiere der Tu-154 höchstwahrscheinlich immer noch in der Maschine unter Wasser seien und darum noch nicht entdeckt werden konnten…

de.sputniknews.com: Das syrische Militär hat westlich von Palmyra mindestens 25 Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS, auch Daesh) getötet, wie die nationale Nachrichtenagentur SANA am Montag unter Berufung auf eine Militärquelle meldet.
Demnach soll es östlich des Militärflugplatzes T-4 geschehen sein, den die Terroristen zuvor erfolglos anzugreifen versuchten…

de.sputniknews.com: FSB liefert Neuigkeiten zu Tu-154-Absturz (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Nach dem Absturz der Tu-154-Maschine am Sonntagmorgen über dem Schwarzen Meer sind neue Augenzeugen ausfindig gemacht worden, wie am Montag aus dem Pressedienst des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB verlautete. Außerdem gebe es auch neues Bildmaterial von dem Unglück.
„Augenzeugen der Flugzeugkatastrophe wurden bereits identifiziert. Es gibt auch Autokamera-Aufnahmen, die zurzeit von Mitgliedern der Ermittlungsgruppe geprüft werden“, hießt es.
Zuvor hatte der FSB mitgeteilt, dass ein Terroranschlag oder eine Manipulation an Bord der Maschine derweil nicht bestätigt werden könnten. Die Ermittlungsorgane gehen von vier möglichen Ursachen für den Tu-154- Absturz aus:
—  Treibstoff von niedriger Qualität,
—  Beschädigung der Triebwerke durch Fremdkörper,
—  ein Pilotenfehler oder
—  eine technische Störung….
Die im Schwarzen Meer abgestürzte Passagiermaschine Tu-154 hat weder Dual-Use- oder Militär-Güter noch Feuerwerkskörper transportiert, wie das Pressezentrum des Inlandsgeheimdienstes FSB mitteilt.
„An Bord des Flugzeugs befanden sich 84 Passagiere, vor allem Militärs aus dem russischen Verteidigungsministerium, acht Besatzungsmitglieder, sowie das Reisegepäck der Insassen und 150 Kilogramm Hilfsgüter – Lebensmittel und Medikamente. Diese Maschine transportierte keine Militär- oder Dual-use-Güter, ebenso wenig Feuerwerkskörper“, hieß es vom FSB….

de.sputniknews.com: Ost-Aleppo: „Opposition“ hinterlässt verminte Plüschtiere, Autos und Motorräder
In dem befreiten Ost-Aleppo kommen Dinge zutage, mit denen viele Mythen der westlichen Politiker zerstört werden, wie der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, am Montag mitteilte.
„Vermint wurde buchstäblich alles, soweit die Zeit und die Sprengstoffvorräte dies erlaubten: Straßen, Gebäudeeingänge, Autos, Motorräder und sogar Spielzeuge“, sagte er.
Der Abschluss der umfassenden humanitären Operation des russischen Zentrums für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien in Aleppo werde eine große Anzahl von Mythen zerstören, die „die westlichen Politiker der Weltgemeinschaft verfütterten“.
Die erste Untersuchung der von der „sogenannten Opposition“ verlassenen Viertel habe solche Dinge zutage gebracht, die „viele schockieren könnten“. Außer verminten Gegenständen seien auch Massengräber mit Dutzenden vermutlich von Terroristen gefolterten Zivilisten entdeckt worden.
„Während russische Offiziere des Versöhnungszentrums in den vergangenen Tagen die Zustellung von Bussen in die von den Extremisten kontrollierten Viertel  organisierten, hatten die Extremisten selbst sehr aktiv das Territorium ‚bereitet‘“, fügte er hinzu.
Alle Fakten würden als schwere Kriegsverbrechen der Terroristen fixiert, um diese dann öffentlich machen zu können, „damit europäische Beschützer der sogenannten Oppositionellen in London und Paris gut begreifen, wer tatsächlich ihre Schützlinge sind, und damit sie ihre Verantwortlichkeit für die Gräueltaten der Opposition begreifen können“.
Zuvor hatte der russische UN-Botschafter in Genf, Alexej Borodawkin, mitgeteilt, dass die Verbrechen der Extremisten bereits bestätigt worden seien und für die bevorstehende Ermittlung und Bestrafung der Verantwortlichen eine Datenbank dieser Straftaten geschaffen worden sei.
So sollen die Aufständischen, die selber genügend Lebensmittelvorräte und Medikamente besäßen, die Einwohner hungern lassen haben.
Des Weiteren seien sie in Morde an Kindern und Frauen, Massenerschießungen jener Einwohner, die vom Okkupationsgebiet fliehen wollten, sowie die Verminung humanitärer Korridore, den Beschuss von Menschenkolonnen, die Ost-Aleppo verließen, und eines russischen Feldkrankenhauses, bei dem mehrere russische Staatsangehörige ums Leben gekommen seien, involviert.
Nach erbitterten Gefechten hatte die syrische Armee am 13. Dezember die wichtige Großstadt Aleppo im Norden des Landes zu 98 Prozent unter ihre Kontrolle gebracht. Einen Tag davor war es der Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) gelungen, die antike Oasenstadt Palmyra im zentralen Syrien zurückzuerobern.

gefunden auf der Facebook-Seite der russischen Botschaft in Deutschland: Am 25. Dezember stürzte die Sondermaschine des Verteidigungsministeriums Tu154 über dem Schwarzen Meer ab. Alle Insassen, 92 Menschen, darunter die ganze Flugzeug-Mannschaft, 64 Musiker des Alexandrow-Ensembles, 9 Journalisten und Kinder-Ärztin Elisaweta Glinka, sind ums Leben gekommen. Sie sollten am Neujahrskonzert auf der russischen Luftstreitkräfte-Basis im syrischen Latakia teilnehmen. Doktor Glinka wollte dem Universitätsklinikum in Latakia Medikamente und humanitäre Hilfe überreichen.
Berliner und Gäste der deutschen Hauptstadt bringen Blumen zur Botschaft, um ihr Beileid auszudrücken. Wir danken allen, den diese Tragödie nicht gleichgültig ließ, und werden ihre Kondolenzen an die Familienangehörigen unbedingt übergeben.

Abends:

de.sputniknews.com: Tu-154-Crash: Taucher finden statt Flugzeug-Rumpf nur Wrackteile
Taucher haben im Schwarzen Meer entgegen früheren Meldungen den Rumpf der Tu-154 bislang nicht entdeckt, sondern große Wrackteile der Maschine, wie ein Vertreter des russischen Katastrophenschutzministeriums am Montag mitteilte.
Zuvor war berichtet worden, dass die Taucher in 27 Metern Tiefe den Rumpf der verunglückten Maschine entdeckt haben. Der Unglücksort werde derzeit mit Unterwasserortungsgeräten abgesucht.
Mehrere Trümmerteile seien bereits aus dem Wasser gezogen worden. In dem Video des Ministeriums ist zu sehen, wie ein Teil des Leitwerks des Flugzeugs geborgen wird.
Die Taucher konnten zwei Teile des Flugzeug-Leitwerks bergen, anhand der Seriennummer konnte festgestellt werden, dass diese von der verunglückten Maschine stammen.
Die Trümmerteile befinden sich nach Angaben des Ministeriums am Meeresgrund, 1700 Meter von der Küste entfernt. Mithilfe von Unterwasserschallanlagen haben Fachkräfte zudem festgestellt, dass die Wrackteile der Tupolew im Radius von etwa 500 Metern im Meer verstreut sind.

Dan-news.info: „Um 15:35 hat die ukrainische Seite das Feuer mit Mörsern des Kalibers 120mm auf das Gebiet des Kontroll- und Passierpunkts „Alexandrowka“ eröffnet“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Es ist bekannt, dass zum Zeitpunkt des Beschusses Zivilbevölkerung über den Passierpunkt fuhr, verletzt wurde niemand.
Nach Angaben der Quelle wurde zur gleichen Zeit das Territorium des ehemaligen Flughafens von Donezk mit Mörsern beschossen.

Dan-news.info: Die DVR wird der ukrainischen Seite am 27. Dezember zwei Gefangene übergeben. Dies teilte das Staatssicherheitsministerium der DVR mit.
„Um 9:00 findet eine Übergabe von zwei Gefangenen an die ukrainische Seite als Akt des guten Willens statt“, teilte das Ministerium mit.

de.sputniknews.com: Ukraine: Armee verzeichnet mehr Tote außerhalb von Gefechten als im Donbass-Krieg
Im Rahmen der sogenannten „Anti-Terror-Operation“ im Donbass sind seit Jahresanfang mehr als 450 Soldaten gestorben, wie der Pressedienst der ukrainischen Streitkräfte behauptet. Dabei seien nur 211 der Soldaten im Gefecht, die übrigen 256 außerhalb der Kampfhandlungen ums Leben gekommen.
Zu den Verlusten außerhalb der Kampfhandlungen zählen Tode, die mit fahrlässigem Umgang mit Waffen, Suizid, Unfällen und Krankheiten verbunden sind. Außerdem seien insgesamt 100 verschiedene Waffen und militärische Ausrüstung  eingebüßt worden.
Mitte Dezember hatte das Donezker Verteidigungsministerium mitgeteilt,  dass die zurzeit im Donbass herrschende Kälte der ukrainischen Armee stark zu schaffen mache. Seit dem Kälteeinbruch  sollen sich allein im dritten Bataillon der 72. Brigade der ukrainischen Armee (in Awdejewka — Anm. d. Red.) 30 Prozent der Militärs in ärztlicher Behandlung befinden, wobei zwei der Militärangehörigen an Unterkühlung gestorben seien.
Die Behörden der Volksrepubliken Donezk und Lugansk haben zuvor mehrmals behauptet, dass Kiew seine Probleme und Verluste im Krieg und außerhalb von Gefechten verharmlosen würde….
ukrinform: 2016 sind 211 Soldaten der ukrainischen Streitkräfte bei Kämpfen gefallen. Durch sonstige Umstände kamen 256 Soldaten ums Leben.
Das teilte die Pressestelle der Armee auf eine Anfrage von BBC Ukraine mit. „Die Verluste am Waffen und Militärtechnik belaufen sich auf mehr als 100 Stück“, heißt es.
Der Generalstabschef Wiktor Muschenko gab am 6. Dezember bekannt, dass insgesamt 3064 Angehörige aller Sicherheitsbehörden, davon 2636 Militärangehörige, seit Beginn des Konflikts im Donbass ums Leben gekommen sind.
2148 von ihnen sind im Einsatz gefallen.
Der Militärstaatsanwalt, Anatolij Matios, erklärte am 10. Juni, dass 1294 Soldaten durch Krankheiten, Suizid, Verkehrsunfälle, vorsätzliche Tötungen, Vergiftungen (auch Alkoholvergiftungen) starben.

Dnr-online.ru: Am Freitagabend wurde in der Folge von Beschüssen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte die Stromleitung, die die Donezker Filterstation versorgt, wieder beschädigt. Dies teilt am 26. September das Ministerium für Bauwesen und Kommunalwirtschaft der DVR mit.
Die Maschinen wurden abgeschaltet, die Station außer Betrieb gesetzt. Um keine Unterbrechungen in der Wasserversorgung der Verbraucher zuzulassen, wurde damals eine Umschaltung auf andere Wasserquellen vorgenommen.
Am Samstag begannen die Verhandlungen zur Abstimmung des Zugangs von Reparaturbrigaden zur Reparatur der Stromversorgung. Gestern kurz vor Mittag haben die Brigaden der Energietechniker mit den Reparaturarbeiten begonnen.
Die Einwohner der Ortschaften der DVR haben am Wochenende praktisch keine Unterbrechungen in der Wasserversorgung verspürt: die Wasserzufuhr lief normal.
Normalerweise benötigt eine vollständige Wiederinbetriebnahme der Filterstation einige Tage.
Heute Abend wurde in der Station mit den Arbeiten zur Wiederinbetriebnahme begonnen.

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