Presseschau vom 28.12.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Abends / nachts:

de.sputniknews.com: „Verdammt, Landeklappen“ – letzte Worte von Tu-154-Pilot kurz vor Crash
„Verdammt, Landeklappen! Kapitän, wir stürzen ab!“ Das waren die letzten Worte eines Co-Piloten, wie russische Medien nach den ersten Auswertungen des am Dienstag im Schwarzen Meer geborgenen Voice-Recorders der verunglückten Maschine inoffiziell berichteten.
„Vorläufigen Angaben zufolge hatten die Landeklappen an den beiden Flügeln nicht synchron funktioniert, die Hubkraft war unzureichend, die Maschine stürzte ins Meer“, sagte ein Experte des operativen Stabes, der anonym bleiben wollte.
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die ersten Auswertungen die Zahl der möglichen Absturzursachen deutlich verringert. „Die endgültigen Resultate liegen aber erst nach der Prüfung aller Faktoren vor“, hieß es.
Von ausschlaggebender Bedeutung wird die Auswertung des Flugdaten-Recorders sein. Dann wird endgültig klar, was sich an Bord der Maschine kurz vor dem Absturz abgespielt hat….

Vormittags:

de.sputniknews.com: „Russische Cyberattacken“? – US-Bürger bringen Geheimdienste vor Gericht
Der Journalist Jason Leopold und Doktorand des Massachusetts Institute of Technology (MIT), Ryan Shapiro, verklagen gleich mehrere US-Sicherheits- und Geheimdienste, wie die Zeitung „The Hill“ in ihrer Online-Ausgabe berichtet.
Demnach forderten sie zunächst Beweise zu den angeblichen russischen Hackerangriffen im Vorfeld der US-Präsidentschaftswahlen im November, konkret Daten zum Nachrichtenaustausch zwischen den Sicherheitsbehörden, dem Kongress und den nationalen Komitees der Demokraten und Republikaner sowie anderen politischen Organisationen.
Als diese ausblieben, so berichtet „The Hill“, reichten Leopold und Shapiro Klage gegen insgesamt vier Institutionen ein: die CIA, das FBI, das Innenministerium sowie das Büro des Direktors der nationalen Nachrichtendienste.
Beide Kläger sollen angegeben haben, dass sie am 14. Dezember eine Anfrage gemäß dem Gesetz zur Informationsfreiheit an die Sicherheitsbehörden geschickt, jedoch bis heute keine Antwort erhalten hätten. Die Aktivisten fordern nun vom Bundesgericht in Washington, die Sicherheitsbehörden zur öffentlichen Darlegung der Informationen zu verpflichten.
Leopold hatte zuvor bereits die Veröffentlichung wichtiger Informationen gefordert und mehrmals versucht, die US-Regierung zu verklagen.
Im Oktober hatte das US-Innenministerium die russische Regierung der Beteiligung an Hackerangriffen beschuldigt, die vor den Wahlen auf US-Politiker und Parteien verübt worden sein sollen. Daraufhin hatte Russlands Präsident Wladimir Putin im Interview mit der Agentur Bloomberg mitgeteilt, Moskau beschäftige sich nicht mit Hacker-Angriffen auf Staatsniveau und habe mit den Angriffen nichts zu tun. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow ergänzte, Washington solle seine an Moskau gerichteten Vorwürfe entweder einstellen oder stichhaltige Beweise vorlegen. „Sonst sieht das sehr unanständig aus“, gab er an.
Zuvor hatte WikiLeaks mehr als 19.000 interne E-Mails der Demokraten veröffentlicht. Diese Korrespondenz zeugte davon, dass die Parteifunktionäre bei den Präsidentschaftsvorwahlen, allen Regeln zum Trotz, Hillary Clinton zu Ungunsten ihres Konkurrenten Bernie Sanders ihre Unterstützung zusicherten. Die Verantwortung für die Cyber-Attacke auf die Server der US-Demokraten hat angeblich der Hacker Guccifer 2.0 übernommen.

Ukrinform: Das Weiße Haus wird bald die Verhängung einer Reihe von Maßnahmen als Antwort auf die Hackerangriffe der Russen auf politische Institutionen der Vereinigten Staaten während der Präsidentschaftswahlen in diesem Jahr ankündigen, unter denen auch die Verhängung von Wirtschaftssanktionen gegen Russland vorgesehen wird.
Darüber schreibt The Washington Post.
„Die Obama-Administration ist kurz davor, eine Reihe von Maßnahmen zu verkünden, um Russland für seine Einmischung in die Präsidentschaftswahlen im Jahr 2016 zu bestrafen, auch in Form von Wirtschaftssanktionen und diplomatischer Verurteilung“, schreibt die Ausgabe unter Berufung auf offizielle Quellen.
In diesem Monat hatte die CIA in Washington auf einem geschlossenen Briefing mit den Senatoren die geheime Bewertung vorgelegt. Das Büro stellte „ganz klar“ fest, dass das Ziel der russischen Hackerangriffe darin bestand, Donald Trump zu helfen, die Präsidentschaftswahl zu gewinnen.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden siebenmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Das Gebiet von Kalinowka wurde viermal aus Richtung Luganskoje mit Mörsern des Kalibers 82mm beschossen.
Die Kiewer Truppen haben zweimal mit Granatwerfern das Gebiet am Denkmal des Fürsten Igor aus Richtung Staniza Luganskaja beschossen.
Das Gebiet von Slawjanoserbsk wurde aus Richtung Krymskoje mit 82mm-Mörsern beschossen.

Dan-news.info: „Von 18:00 bis 2:00 hat die ukrainische Armee 128 Mörsergeschosse der Kalibers 82 und 120mm auf Trudowskije im Westen von Donezk, die Umgebung von Debalzewo, die Dörfer Leninskoje, Sachanka, Grigorowka im Nowoasowskij-Bezirk bzw. im Telmanowo-Bezirk im Süden der Republik beschossen“, informierte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR.
Nach Angaben der Quelle wurden von den Positionen der ukrainischen Abteilungen auch Dutzende von Geschossen mit Panzertechnik und Granatwerfern abgeschossen. Informationen über Verletzte und Zerstörungen werden noch geprüft.

De.sputniknews.com: Russland und die Türkei haben am Mittwoch nach Angaben der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu einen Plan für eine umfassende Waffenruhe in Syrien vereinbart.
Nähere Details nennt die Agentur nicht. Auch gibt es bislang keine offiziellen Statements in Bezug auf die Meldung.
Am Vortag hatte eine diplomatische Quelle gegenüber RIA Novosti gesagt, dass russische und türkische Militärs in Ankara mit der syrischen Opposition über die Bedingungen einer Feuerpause verhandeln…

Dnr-online.ru: Pressekonferenz der Bevollmächtigten der DVR für Menschenrechte Darja Morosowa vor allem zum Thema Binnenflüchtlinge
„In der letzten Zeit haben sich die Zahl der erzwungenen Übersiedler vom Territorium der Ukraine deutlich erhöht. Die Ursache dafür ist die Erhöhung der kommunalen Tarife, das Anwachsen von Lebensmittelpreisen und Verfolgung aus politischen Gründen. Derzeit leben in der DVR etwa 8000 erzwungene Übersiedler, dabei ist der Anteil der Menschen, deren Wohnraum zerstört wurde, sehr gering, die Haupt zahl von Personen ist aus den zeitweilige besetzten Gebieten gekommen.
An der Pressekonferenz nahmen Übersiedler aus Awdejewka und Peski teil, die derzeit in den Punkten vorübergehender Unterbringung der Republik leben. Als Hauptursachen für die Übersiedlung auf das Territorium der DVR wurden Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte und Plünderungen durch ukrainische Soldaten genannt.
Es muss angemerkt werden, dass Einwohner der frontnahen Ortschaften, die von der Ukraine kontrolliert werden, das unsichere Territorium dank der Anstrengungen der Vertreter der DVR verlassen konnten, die eine zentralisierte Übersiedlung von Menschen unter Bedingungen der nicht endenden Kämpfe organisiert haben. „Danke, dass wir in der Republik aufgenommen wurden, man uns kostenlosen Wohnraum zur Verfügung gestellt hat und die notwendige Hilfe geleistet“, sagte Olga Radionowa.
Morosowa unterstrich, dass in den letzten Monaten die Zahl der Übersiedler aus Charkow, Odessa und anderen großen Städten der Ukraine gewachsen ist, was vor allem durch die Aktivierung der repressiven Politik zur Aufdeckung von Andersdenkenden verursacht ist, die von den ukrainischen militärischen Strukturen durchgeführt wird. „Neben Übersiedlern aus der frontnahen Zone trifft bei uns eine große Zahl von Menschen aus Charkow, Kramatorsk, Artjomowsk ein. Auf dem von der Ukraine kontrollierten Territorium haben wieder Razzien stattgefunden, in den letzten Monaten wurden aus unklaren Gründen etwa 50 Menschen festgenommen – Zivilisten. All diese Menschen werden des Separatismus und des Terrorismus beschuldig“, stellte Darja Morosowa fest.

de.sputniknews.com: Immer mehr Ukrainer stürmen die Krim – als Touristen
Etwa zwei Millionen ausländische Touristen haben im Jahr 2016 die Halbinsel Krim besucht, darunter mit überwiegender Mehrheit Ukrainer. Das ist viermal so viel wie im vergangenen Jahr, wie Alexej Tschernjak, Chef des Tourismus-Ausschusses des Krim-Parlaments, mitteilte.
Demnach kamen 2016 Menschen aus insgesamt 64 verschiedenen Ländern auf die Krim, insgesamt etwa 1,9 Millionen. „Dabei waren der Großteil der Ausländer ukrainische Bürger, die über die Grenzkontrollpunkte kommen“, erläuterte Tschernjak. Aus anderen Ländern seien nur etwa 100.000 Personen auf die Krim gekommen, hieß es.
Außerdem ergänzte Tschernjak auch Zahlen der letzten zwei Jahre: Demnach besuchten im Jahr 2014 gerade einmal rund 150.000, im Jahr 2015 etwa 450.000 Ukrainer die Krim nach deren Vereinigung mit Russland…

Dan-news.info: Pressekonferenz der gesellschaftlichen Kommission zur Registrierung von Kriegsverbrechen der ukrainischen Regierung im Donbass (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Die Materialien befinden sich in der Ausarbeitung und ich kann ankündigen, dass wir im Januar 2017 planen, sie an den Internationalen Strafgerichtshof nach Den Haag zu geben. Derzeit sind 70 Fälle im Zusammenhang mit dem Tod von Kindern schriftlich niedergelegt“, sagte die Rechtsanwältin und Mitglied der Kommission Jelena Schischkina.
Sie fügte hinzu, dass die Kommission sich in der zweiten Hälfte des Jahres 2016 aktiv mit dem Sammeln solcher Informationen befasst hat. Jetzt erfolgt die Arbeit zur Sammlung von Informationen über die Umstände der Verletzung Minderjähriger.
„An den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte haben wir 840 Anzeigen geschickt. Wir haben die Antwort erhalten, dass unsere Anzeigen angenommen wurden. Sie sind bisher nicht aufgenommen worden, aber sie wurden registriert“, sagte das Mitglied der Kommission die Juristin Julija Nikitina.
Nikitina unterstrich, dass derzeit keine Absagen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte bezüglich der Behandlung der Anzeigen von betroffenen Einwohnern der DVR eingetroffen sind.

de.sputniknews.com: Odessa gedenkt Tupolew-Absturz-Opfer – Radikale „entsorgen“ Blumen und Trauerplakate
Nach dem tödlichen Absturz des russischen Flugzeugs Tu-154 mit 92 Insassen an Bord bringen die Einwohner der ukrainischen Stadt Odessa Blumen, Laternen und Kerzen zum russischen Konsulat. Nun haben mehrere Mitglieder der nationalistischen Organisation Rechter Sektor die Andenken in einen Müllcontainer geworfen, teilt ein Sprecher des Konsulats mit.
„Gestern kam eine Gruppe junger Menschen aus dem Rechten Sektor zum Generalkonsulat Russlands, sammelte die Blumen und Laternen ein, die zuvor als Andenken an die Opfer der Tu-154-Flugzeugkatastrophe dort niedergelegt wurden, und warfen sie in eine Mülltonne“, sagte er.
Obwohl ukrainische Polizisten, die das Konsulat rund um die Uhr bewachen, anwesend gewesen seien, hätten sie dies nicht verhindert. Die Radikalen hätten auch Trauerplakate vom Zaun gerissen und eigene Zettel mit verhöhnenden Sprüchen und obszönen Worten angebracht. Die Fotos der „Aktion“ wurden später auf Facebook veröffentlicht.
Am frühen Sonntagmorgen war ein Flugzeug vom Typ Tu-154 des russischen Verteidigungsministeriums sieben Minuten nach dem Start vom Flughafen Adler bei Sotschi aus bisher ungeklärter Ursache ins Schwarze Meer gestürzt. An Bord waren acht Besatzungsmitglieder und 84 Passagiere. Unter ihnen waren Sänger, Solisten, Musiker und Tänzer des weltberühmten Alexandrow-Chors, drei TV-Filmteams mit insgesamt neun Journalisten sowie die weltweit engagierte Ärztin und Leiterin der Wohltätigkeitsstiftung „Gerechte Hilfe“, Jelisaweta Glinka, auch bekannt als „Doktor Lisa“.
(Foto: timer-odessa.net)

Nachmittags:

Timer-odessa.net: Der „Rechte Sektor“ ist kein Hindernis: die Odessiten bringen erneut Blumen zum russischen Generalkonsulat
Seit dem Morgen bringen Einwohner Odessas erneut Blumen zum Gedenken an die 92 Toten der jüngsten russischen Flugzeugkatastrophe der TU-154 zum Gebäude des Generalkonsulats der RF.
Gestern, am Abend des 27. Dezember, hatten Aktivisten der Partei „Rechter Sektor“ die niedergelegten Blumen und Kerzen eingesammelt und weggeworfen. Der Leiter der Parteiorganisation Odessas der o.g. politischen Kraft nannte dieses Vorgehen „Generalreinigung“ und untermalte diese Worte mit einem zufrieden lächelnden Gesicht auf seinem Selfie…

De.sputniknews.com: Tu-154-Absturz: Zweite Blackbox aus Meer geborgen
Der zweite Flugschreiber der am Sonntagmorgen über dem Schwarzen Meer abgestürzten Tu-154-Maschine ist am Mittwoch aus dem Meer gezogen worden, wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte. Obwohl die Analyse der am Dienstag aus dem Meer gezogenen ersten Blackbox die Absturzursachen eingeschränkt habe, sei es noch verfrüht, endgültige Schlüsse zu ziehen.
Zuvor hatte eine der Kommission zur Ermittlung der Absturzursachen nahestehende Quelle mitgeteilt, dass zurzeit alle möglichen Ursachen geprüft würden – von schlechter Reparatur des Flugzeuges, dem Geraten eines Fremdkörpers ins Triebwerk und nicht qualitätsgerechtem Treibstoff bis zu einem Pilotierungsfehler, technischem Versagen und einem Terroranschlag. Derweil würde keiner der Versionen besondere Aufmerksamkeit geschenkt.
Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hatte am Montag mitgeteilt, er habe keine Spuren eines Terroranschlages an Bord der Maschine gefunden.
Dem Verteidigungsministerium zufolge konnten bisher 15 Leichen der Flugzeuginsassen sowie zwölf große und mehr als 1.500 kleine Wrackteile der verunglückten Maschine geborgen werden.
Die vom Kranschiff „Tschernomorez-11“ aus dem Meer gezogenen großen Wrackteile von Fahrwerkbeinen, Triebwerken, der Rumpfbekleidung sowie persönlichen Dingen von Insassen würden jetzt an die Küste transportiert und den Ermittlungsorganen übergeben, heißt es.
An der Such-Operation beteiligten sich 45 Schiffe, 15 Tiefseeapparate, 192 Taucher, zwölf Flugzeuge und fünf Hubschrauber…

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Im Zusammenhang damit, dass es den ukrainischen Streitkräften aufgrund des ernsten Mangels an Waffen, Militärtechnik und Personal nicht möglich ist, großflächige Kämpfe zu führen, hat der Gegner die Aufklärung von Örtlichkeiten aktiviert, um Breschen in unserer Verteidigung zu finden, um im folgenden seine Erkundungs- und Diversionsgruppen zu nutzen und Diversionen auf dem Territorium der LVR durchzuführen“, sagte Marotschko.
„Es wurde festgestellt, dass die Militärtechnik, die bei der 54. Brigade der ukrainischen Streitkräfte zum Ersatz der im Verlauf der gescheiterten Angriffsoperationen Richtung Debalzewo vernichteten und beschädigten eingetroffen ist, sich auch in einem nicht funktionsfähigen Zustand befindet und zur Reparatur in das Gebiet von Artjomowsk gebracht wurde“, fügte der Vertreter der Verteidigungsbehörde der Republik hinzu.
„Die ukrainischen Streitkräfte verstecken sich hinter dem Rücken friedlicher Einwohner der Ukraine und haben auf dem Gebiet eines Krankenhauskomplexes am östlichen Rand von Popasnaja getarnte schwere Waffen stationiert: vier Panzer, zwei Artilleriegeschütze, fünf Fahrzeuge“, erklärte Marotschko.
„Wir wenden uns ein weiteres Mal an die Vertreter der OSZE-Mission mit der Bitte, diese Fakten nicht außer Acht zu lassen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen“, sagte der Major.
Er fügte hinzu, dass die Praxis der Verwendung von lebenden Schilden durch die ukrainischen Streitkräfte für diese normal ist und überall verwendet wird.
„Dies ist ein direktes Verbrechen gegen das eigene Volk und eine Verletzung der internationalen Menschenrechte“, unterstrich Marotschko.
„Im Gebiet von Nowoalexandrowka wurde eine Scharfschützengruppe registriert, die einige Male das Feuer in Richtung der Positionen der Volksmiliz eröffnete“, erläuterte Marotschko.

de.sputniknews.com: Moskau: Kiew will Donbass-Konflikt nicht mit friedlichen Mitteln lösen
Der Ukraine fehlt der Wille, den Donbass-Konflikt auf friedlichem Wege lösen zu wollen, wie Maria Sacharowa, Sprecherin des russischen Außenministeriums, am Mittwoch sagte.
Am 26. Dezember hatten Angehörige ukrainischer Freiwilligenbataillone den Beginn einer Handelsblockade  gegen die selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk verkündet. Die Sperre werde ihren Worten zufolge solange dauern, bis alle ukrainischen Häftlinge freigelassen würden.
Zudem sagten die Organisatoren der Aktion zu, Beobachtergruppen zu den Kontrollpunkten an der Trennlinie zu entsenden, während mobile Gruppen andere Abschnitte der „Grenze“ kontrollieren würden.
„Niemand ist mehr über derartige Absichten erstaunt. Sie wurden von denjenigen verlautbart, die sich als Fortsetzer von Nazi-Verbrechern wie Bandera und Schuchewitsch nennen. All dies zeigt anschaulich, dass der Ukraine der geringste Wunsch fehlt, den Donbass-Konflikt auf friedlichem Wege zu lösen“, so Sacharowa.
Ihr zufolge setzt die Ukraine mit dieser Blockade ihr Vorgehen im Südosten des Landes seit 2015 weiter fort. Moskau rief Kiew auf, diese „Affäre zu verhindern“, die die ohnehin angespannte Situation nur weiter zuspitzen könnte.
„Es ist die Zeit gekommen, die Donbass-Bewohner nicht länger als Feinde zu betrachten. Sie sind ebenso Bürger der Ukraine wie jene, die in anderen Gebieten des Landes leben“, so die Sprecherin.
„Man muss den Krieg beenden, sich an den Verhandlungstisch setzen und bei einem direkten, offenen Dialog eine Kompromisslösung finden. Nur auf dieser Basis ist die andauernde Krise in der Ukraine zu regeln.“
Gerade diese Herangehensweise nannte Sacharowa einen Grundstein der Minsker Abkommen zur Regelung der Situation im Donbass…

Dnr-online.ru: Über die Situation, die derzeit in Debalzewo herrscht, berichtete der Bürgermeister der Stadt Alexandr Rejngold in einem Interview mit der offiziellen Seite der DVR.
„Seit dem 19. Dezember haben bei uns wieder die Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte begonnen, die es seit Anfang 2015 nicht mehr gab. Bei uns gibt es neue Zerstörungen: 11 beschädigte Wohnhäuser, 2 Kindergärten, eine Schule, eine Kirche, der zentrale Markt und Eisenbahnobjekte. Heute ist die Situation ruhig. Der schrecklichste Tag war der 23. Dezember, als etwa acht Geschosse den zentralen Teil der Stadt trafen. In diesem Moment befanden sich etwa tausend Menschen mit Kindern auf dem Platz, die auf die Einweihung der Neujahrstanne warteten. Nur durch einen glücklichen Zufall wurde niemand verletzt. Die städtischen Behörden haben die Situation unter Kontrolle, sie befassen sich mit dem Aufbau der beschädigten Häuser und Objekte“, kommentierte Alexandr Rejngold die Situation in der Stadt.

De.sputniknews.com: Anfang 2017 übernimmt Österreich den Vorsitz in der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Die Regelung der Ukraine-Krise, die Verbesserung der Beziehungen zwischen Russland und dem Westen sowie die europäische Sicherheit stehen im Mittelpunkt, wie der österreichische Politologe Heinz Gärtner im Gespräch mit Sputnik sagte.
Laut dem Professor am Wiener Internationalen Friedensinstitut (International Institute for Peace) wird Österreich die Themen des deutschen OSZE-Vorsitzes übernehmen: Rüstungskontrolle, Radikalisierung der Gesellschaft, langgezogene Konflikte wie in der Ukraine. Wie der Experte betonte, bietet die OSZE einen geeigneten Rahmen für die Verbesserung der Beziehungen zwischen Russland und dem Westen. Insbesondere weil die OSZE ein Gesprächspartner sei, in dem alle europäischen Staaten plus Kanada und die USA vertreten sind…

Dnr-online.ru: Das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko hat das Kinderfest im Donezker Staatlichen Akademischen Solojanenko-Theater für Oper und Ballett besucht.
Heute sind zur Theateraufführung „Zwölf Monate“ und zur Neujahrstanne des Oberhaupts des DVR etwa 750 Kinder aus Familien mit Anspruch auf Ermäßigungen, begabte Kinder und Schüler der Klassen 1-3 von Schulen der Republik gekommen.
„Guten Tag, liebe Kinder! An den Neujahrsfeiertagen glauben wir alle an Wunder und warten auf Geschenke von Väterchen Frost und Snegurotschka (Schneeflöckchen – Anm. d. Übers.)!
Liebe Erwachsene! Sie wissen sehr gut, was unsere Kinder durchleben mussten. Sie haben alle Schrecken und Tragödien dieses Kriegs durchlebt. Und unsere gemeinsame Aufgabe ist es, alles zu tun, damit diese Kinderfeste ihnen lange in Erinnerung bleiben.
Ich bin überzeugt, dass 2017 uns den Sieg bringt. Und unsere Kinder werden beginnen zu vergessen, was Minen und Geschosse sind.
Liebe Kinder! Ich gratuliere Euch zum märchenhaftesten Feiertag! Ich wünsche euch im Jahr 2017 Lächeln, eine glückliche Kinder, gute Laune und das Allerbeste!, wünschte Alexandr Sachartschenko.
Zum Abschluss der Vorführung bekamen alle Kinder Neujahrsgeschenke vom Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko.
Von der Bühne des Solowjanenko-Theaters begrüßten der Abgeordnete der Staatsduma der RF, das Mitglieder der Kommunistischen Partei Russlands Kasbek Tajsajew und der Abgeordnete der 6. Staatsduma der RF Wladimir Rodin alle Anwesenden zur den Neujahrsfeiertag im Namen der Führung der RF.
„Wir gratulieren zum Neuen Jahr! Heute ist zu Ihnen eine große Delegation aus Russland gekommen: Vertreter Jakutiens, Moskaus, Rostows-am-Don, des Moskauer Oblast.
Wir teilen schon zwei Jahr lang mit Euch Freude und Leid. Heute haben wir mehr als 10.000 Neujahrsgeschenke für die Kinder der Republik gebracht. Wir hoffen, dass im neuen Jahr der Himmel über dem Donbass friedlich sein wird“, sagte Wladimir Rodin.
Insgesamt ist geplant, dass 7500 Kinder aus allen Städten und Bezirken die Neujahrstanne des Oberhaupts der DVR besuchen.

 
De.sputniknews.com: Die Interimschefin der Russischen Antidopingagentur Rusada, Anna Anzeliowitsch, hat bestätigt, dass ihre Worte über das „Dopingsystem in Russland“, die sie gegenüber der Zeitung „The New York Times“ äußerte, aus dem Kontext herausgegriffen seien. Dies schreibt am Mittwoch die Agentur R-Sport.
„Natürlich, die Worte sind aus dem Kontext herausgerissen. In dem einstündigen Interview habe ich vieles gesagt. Insbesondere, dass es, solange die Sportler keine Antwort erhalten und die Föderationen bzw. der (Internationale Sportgerichtshof) CAS keine Entscheidung getroffen haben, im Prinzip sinnlos ist, über diese Situation zu sprechen, da bislang nur eine Seite vertreten ist. Die Tatsache, dass mich der McLaren-Bericht schockiert hat, — das sind meine Worte. Ich denke, wir waren alle darüber schockiert. Ich war noch vor (Nikita) Kamajew zur Rusada gekommen“, schreibt Anzeliowitsch in ihrem Kommentar zum Beitrag eines Facebook-Nutzers.
„Ich meine aufrichtig, dass es nicht in der Kompetenz der Rusada liegt, solche Schlüsse zu ziehen. Unsere Probleme in der Rusada haben wir anerkannt und versuchen, sie zu lösen“, ergänzte sie.
Am Dienstag war bei The New York Times ein Bericht über Doping im russischen Sport erschienen. Darin wird behauptet, Russland habe „zum ersten Mal eingeräumt“, dass auch Beamte in eine der größten Verschwörungen der Sportgeschichte verwickelt gewesen seien. Dabei beruft sich das Blatt auf die Interimschefin der russischen Antidopingagentur Rusada, Anna Anzeliowitsch. Diese soll in einem Interview mit NYT von einer „institutionellen Verschwörung“ gesprochen haben, allein Russlands Spitzen- und Regierungspolitiker wie Präsident Wladimir Putin seien nicht eingeweiht gewesen.

Dan-news.info: Abgeordnete verschiedener Regionen Russlands haben zum Neuen Jahr 11.000 Geschenke für die jungen Einwohner der DVR gebracht. Dies teilte der Abgeordnete der gesetzgebenden Versammlung des Oblast Rostow Jewgenij Bessonow auf einer Pressekonferenz mit.
„Delegationen aus Moskau, Jakutien und dem Oblast Rostow der RF haben 11.000 Geschenke für die Kinder der DVR gesammelt“, sagte er.
Bessonow merkte an, dass zur Delegation unter anderem der stellvertretende Vorsitzende des Parlaments der Republik Sacha (Jakutien) Wiktor Gubarjew, der Abgeordnete des Parlaments der Oblast Rostow Wiktor Bulgakow und der Assistent eines Abgeordneten des Parlaments des Oblast Rostow Walerij Titarenko gehören.
Heute haben die Gäste aus der RF vor, Neujahrsfeste zu besuchen und persönlich Kindern gefallener Soldaten, Kindern von Opfern der Folgen des Unfalls am Tschernobyler Kraftwerk und Kindern aus bedürftigen Familien im Kiewskij- und Woroschilowskij-Bezirk von Donezk zu gratulieren.

de.sputniknews.com: Medien berichten über „großartige“ Prügeleien auf Poroschenkos Silvester-Party
Bei der Neujahrsfeier der Fraktion Block Petro Poroschenko soll es innerhalb nur einer Stunde zwei große Handgemenge gegeben haben, wie das ukrainische Nachrichtenportal Vesti unter Berufung auf einen nicht namentlich genannten Abgeordneten der Werchowna Rada (des Parlaments der Ukraine) berichtet, der Augenzeuge des Ganzen gewesen sein will.
Bei einer dieser Raufereien soll angeblich auch der Abgeordnete Borislaw Rosenblat zu Schaden gekommen sein. Rosenblat selbst hat diese Informationen bereits zurückgewiesen. Eine Prügelei sei geradezu „wunderbar“, die andere „sehr laut“ gewesen, schreibt „Vesti“, aber die Bodyguards hätten den Zugang für Unbefugte gesperrt, sodass nicht zu sehen gewesen sei, wer da gegen wen handgreiflich geworden war.
Die Party soll am 22. Dezember in Poroschenkos Sportklub „5 Elemente“ stattgefunden haben. Der Präsident habe dort eine Rede über die Lage im Land gehalten und sie so beschrieben, dass selbst die Mitglieder seines Blockes meinten, er sei „völlig losgelöst von der Realität“, erzählte der Abgeordnete.
Die ukrainischen Politiker geraten oft aus Wortgefechten in Schlägereien. Im September war der Abgeordnete Wladimir Parasjuk im Gebäude des TV-Senders „112 Ukraina“ gegen seinen Parlamentskollegen Alexander Wilkul handgreiflich geworden. Im November war dann der Chef der Fraktion „Oppositioneller Block“, Juri Boiko, während einer Sitzung der Werchowna Rada auf den Chef der Radikalen Partei, Oleg Ljaschko, losgegangen, nachdem dieser ihm vorgeworfen hatte, „Instruktionen im Kreml zu erhalten“.

Dan-news.info: „Gegen 10:00 haben ukrainische Soldaten das Feuer auf das Gewerbegebiet bei Jasinowataja mit Mörsern des Kalibers 120mm eröffnet. Etwa zur gleichen Zeit wurde das Dorf Sachanka im Nowoasowskij-Bezirk im Süden der Republik beschossen. Geschossen wurde mit Mörsern des Kalibers 82 und 120mm“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit. „Insgesamt wurden 22 Mörsergeschosse von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte abgeschossen“.
Außerdem haben nach Angaben der Quelle bei den Beschüssen der Republik die ukrainischen Soldaten Panzertechnik, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet. Informationen über Verletzte und Zerstörungen werden noch geprüft.

Ukrinform: Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, ist nach Meinung von 9,5 Prozent der Ukrainer Politiker des Jahres 2016 im Land. Auf Platz zwei ist Regierungschef Wolodymyr Hrojsman mit 7,6 Prozent der Stimmen und auf Platz drei die Parlamentsabgeordnete Nadija Sawtschenko mit 6,7 Prozent.
Das sind die Ergebnisse einer vom Rasumkow-Zentrum und des Fonds „Demokratische Initiative“ jährlichen Umfrage, die am Dienstag vom Leiter des soziologischen Dienstes des Rasumkow-Zentrums, Andrij Bytschenko, präsentiert wurden.
Der Chef der Radikalen Partei, Oleh Ljaschko, habe laut Bytschenko mit 5,7 Prozent der Befragten Platz vier belegt. Die Chefin der Partei „Batkiwschtschyna“, Julia Tymoschenko sei mit 5,7 Prozent der Stimmen auf Platz fünf gelandet.
Die Umfrage wurde vom 16. bis 20. Dezember in allen Regionen des Landes durchgeführt.

De.sputniknews.com: Die Mehrheit der Ukrainer vertritt die Auffassung, dass sich die Situation im Land 2016 wesentlich verschlechtert habe. Das ergab eine Umfrage des Fonds „Demokratische Initiativen“.
Demnach äußerten 88,5 Prozent der Befragten die Meinung, dass besonders negative Wandlungen im Preis- und Tarifbereich zu beobachten seien.
Negativ hätte sich auch die Wirtschaftslage (77 Prozent) verändert, gefolgt von dem Maß an Stabilität (75 Prozent), der Existenzsicherheit (74 Prozent) und dem Wohlstandsniveau der Familie (73 Prozent).
Zudem machten 62 Prozent der Befragten auf eine Verschlechterung der Kriminalitätslage aufmerksam, 59 Prozent auf die des Verhältnisses der Bürger gegenüber den Behörden, 54 Prozent auf die der Lage im Gesundheitswesen, 54,5 Prozent bei der Arbeitsentlohnung, 49 Prozent im Sozialbereich.
Der einzige Bereich, in dem die knappe Hälfte der Ukrainer (40 Prozent) eine Verbesserung bemerkt hat, ist die Verteidigungsfähigkeit.

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
In den Einheiten und Truppenteilen der Volksmiliz der DVR gehen Maßnahmen zur Ausbildung von Soldaten bei der Ausführung von Kampfaufgaben mit Mannschaften und Zügen weiter.
Trotz des in Kraft getretenen „Regimes der Ruhe“ haben die ukrainischen Soldaten in den letzten 24 Stunden 533 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Dabei hat der Gegner 103 Mörsergeschosse des Kalibers 82 und 120mm sowie 371 Geschosse mit verschiedenen Arten von Granatwerfern auf das Territorium der Republik abgeschossen. Außerdem wurden Panzertechnik und Schusswaffen verwendet.
Von Seiten der ukrainischen Terroristen Grusewitsch, Nikoljuk, Sokolow und Deljatizkij wurden folgende Ortschaften der Republik beschossen: Sajzewo, Gorlowka, Schirokaja Balka, Krasnyj Partisan, Jasinowataja, Alexandrowka, Nikolajewka, Grigorowka, Kominternowo, Oktjabrj, Leninskoje, Sachanka und die Siedlung Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk.
Unsere Aufklärung stellte weiterhin eine Verstärkung der Positionen der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie fest. So im Gebiet der Ortschaften:

– Nowoselowka Wtoraja, 6 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von vier Mörsern des Kalibers 120mm entdeckt;
– Kremenewka, 25 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von 12 122mm-Haubitzen D-30 festgestellt;
– Wodjanoje, 3 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von drei Mörsern des Kalibers 120mm entdeckt.
Die Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden an die Vertreter des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination und der OSZE-Mission übergeben.
Die Vergrößerung der Zahl der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte auf fast das Fünffache im Vergleich zum gestrigen Tag zeugt davon, dass für die ukrainische Seite die Vereinbarungen über eine Feuereinstellung leere Worte sind. Ich merke auch an, dass nach den Erklärungen hochgestellter ukrainischer Beamter über die Zunahme der Provokationen von Seiten der DVR im Vorfeld der Neujahrsfeiertage die ukrainischen Truppen das Feuer in alle Richtungen verstärken. So wird ein weiteres Mal bestätigt, dass sie beim Verfolgen ihrer Ziele weder Menschenleben noch die Feiern der friedlichen Einwohner zu den Familienfesten zum Neuen Jahr und zu Weihnachten zurückhalten werden.

Lug-info.com: Die Verwaltung von Lugansk plant, die Arbeiten zum Bau einer Filterstation am Wasserwerk an der Karl-Liebknecht-Straße im Kamennobrodskij-Bezirk im Jahr 2017 abzuschließen. Dies teilte der Bürgermeister der Hauptstadt Manolis Pilawow mit.
„Derzeit ist eine der wichtigsten Fragen für die Stadt der Bau der Filterstation an der Karl-Liebknecht-Straße. Leider konnten wir sie in diesem Jahr nicht in Betrieb nehmen. Wir haben nicht wenige Arbeit durchgeführt und sind bis an einen bestimmten Punkt gekommen. Es musste die Wahl getroffen werden: entweder Mittel in den Bau der Straßenüberführung geben oder sie zu verteilen. Die Wahl wurde zugunsten der zentralen Überführung getroffen und wir haben sie vollständig in Betrieb genommen“, berichtete er.
Pilawow teilte mit, dass die Arbeiten zum Bau der Station im Jahr 2017 wiederaufgenommen werden sollen.
„Im Finanzplan für 20217 sind die Arbeiten zum Bau der Filteranlage vorgesehen. Wenn es Gelder geben wird, so können wir alle Arbeiten in 4-5 Monaten ausführen, die notwendige Ausrüstung kaufen und die Filterstation in Betrieb nehmen“, sagte der Bürgermeister von Lugansk.
Er erläuterte, dass jetzt in Lugansk auf Grundlage eigener Quellen 105.000 Kubikmeter Wasser pro Tag gefördert werden.
„Alle wissen, dass wir von äußeren Quellen abgeschnitten sind. Aber wir haben die Stadt durch eigene Quelle mit Wasser versorgt. Bisher gibt es Probleme. Der Showtnewyj-Bezirk ist betroffen und der zentrale Teil von Lugansk, wo es Wasser, außer an Wochenenden, einmal am Tag gibt“, erklärte Pilawow.
„Mit Inbetriebnahme der Filterstation wird das Wasser, das bei uns in der Stadt gefördert wird, für eine Versorgung der Einwohner rund um die Uhr im Herbst und im Winter reichen“, unterstreich der Bürgermeister.
Er fügte hinzu, dass im Sommer im Zusammenhang mit dem Bewässern von Gärten „möglicherweise eine bestimmtes Ungleichgewicht bleiben wird“.
„Im Sommer stört uns immer das Bewässern, für das 25.000 – 30.000 Kubikmeter am Tag gebraucht werden. Für die Absicherung eines normalen Lebens der Stadt sind in diesem Zeitraum 160.000 Kubikmeter pro Tag notwendig. Eine solche Menge können wir ohne äußere Quellen nicht bekommen“, berichtete Pilawow.
„Aber dass mit der Inbetriebnahme der Filterstation wir Menschen mit Wasser versorgen können, ist eindeutig“, fasste der Bürgermeister von Lugansk zusammen.

De.sputniknews.com: Die russische Botschaft in Damaskus ist am Mittwoch erneut Ziel eines Minen-Angriffs geworden. Nach Angaben des Moskauer Außenministeriums feuerten Terroristen am Nachmittag mindestens zwei Minen auf die diplomatische Vertretung.
„Eine Mine schlug im Innenhof ein. Nur durch einen glücklichen Zufall blieb die Explosion aus“, hieß es. Die zweite Mine, ebenfalls ein Blindgänger, sei „in unmittelbarer Nähe“ der Botschaft niedergegangen. Die beiden Geschosse seien von Sprengstoffexperten entschärft worden.
Die Terrorgruppen, die sich in Vororten von Damaskus verschanzt hätten, „stellen für die Botschaft eine reale Bedrohung dar.“

Wperjod.su: http://wpered.su/2016/12/28/rossijskie-kommunisty-privezli-detyam-respubliki-novogodnie-podarki/
Am 28. Dezember ist in der DVR eine Delegation der KPRF eingetroffen. Kommunisten aus Moskau und dem Moskauer Oblast, Jakutien und dem Rostower Oblast haben 11.000 Neujahrsgeschenke für die Kinder der Republik gebracht.
Seit Beginn des militärischen Konflikts leisten die russischen Kommunisten den Einwohnern der DVR und der LVR Unterstützung. Insgesamt habe die KPRF 58 humanitäre Konvois in den Donbass geschickt. Mehrfach haben Abgeordnete der Staatsduma der RF von der KPRF-Fraktion die Frage der Anerkennung der Volksrepubliken durch Russland aufgeworfen.

Dnr-online.ru: Die KPRF tritt für die Anerkennung der Donezker Volksrepublik durch die RF ein. Dies berichteten heute Vertreter der Delegation der KPRF während der Pressekonferenz im Donezk am 28. Dezember.
„Die Frage der Anerkennung der Donezker Volksrepublik steht an der Spitze der Aktivitäten der KPRF. Einige Male wurde von uns die Frage der Anerkennung der DVR durch die RF gestellt. Ihrerseits hat die KPRF die DVR bereit anerkannt“, sagte der Abgeordnete des Parlaments der Rostower Oblast, der Vorsitzende der Fraktion der KPRF im Oblastparlament von Rostow Jewgenij Bessonow.

de.sputniknews.com: Russlands Undercover-Agent? Weihnachtsmann in Ukraine unter Verdacht
Laut dem Berater des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko, Oleh Medwedew, könnten die Märchengestalten Väterchen Frost und seine Enkelin Snegurotschka den russischen Geheimdiensten in die Hände spielen.
„Müssen Väterchen Frost und Snegurotschka als Symbole der Kommunismus-Epoche dekommunisiert werden? Es kann durchaus sein, dass sie engagierte Agenten der russischen Geheimdienste sind, eine Art soft power des Kremls“, so Medwedew in seinem Facebook-Account.
Er zweifle daran, dass diese „finno-ugrischen“ Märchenfiguren zu dem öffentlichen „Wehnachts-Diskurs“ in der Ukraine gehören sollten. Dieses Thema sollte weiter „politisch“ erörtert werden, fügte er hinzu.
In den letzten Jahren wird in der Ukraine immer öfter die ukrainische Gestalt des heiligen Nikolaus anstatt des seit Sowjet-Zeit traditionellen Väterchen Frosts und Snegurotschka verwendet. Ein offizielles Verbot der sowjetischen Märchengestalten gibt es allerdings nicht.
Nach dem Machtwechsel vom Februar 2014 war im Mai 2015 in der Ukraine ein Gesetz in Kraft getreten, welches das kommunistische und das NS-Regime gleichgestellt verurteilt sowie die Propaganda sowjetischer Symbole verbietet. Laut diesem Entkommunisierungs-Gesetz sollen die Städte und Straßen der Ukraine, die die Namen sowjetischer Staatsfunktionäre tragen, umbenannt werden.

dnr-news.com: Das Ministerkabinett der Ukraine hat eine Road-Map für die Entwicklung einer Strategie zur informatorischen Wiedereingliederung des Donbass, hieß es im Pressedienst des Ministeriums für Informationspolitik.
„Heute haben während der Sitzung des Ministerkabinetts der Ukraine die Mitglieder der Regierung die „Road-Map“ zur Ausarbeitung einer Strategie der informatorischen Reintegration des Donbass unterstützt, die vom Ministerium für Informationspolitik der Ukraine erarbeitet worden war“, hieß es in der Erklärung.
Weiterhin stellte man im Ministerium fest, das diese Strategie Schritte vorsehen sollte zur Schaffung eines „effektiven Systems der staatlichen Kommunikation mit den Einwohnern des Donbass, die geeignet sein sollten, die Distanz zwischen ihnen und der Ukraine zu überwinden“.

Dan-news.info: „Direkte Linie“ mit dem Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Militärische Lage, Außenpolitik
„Die Lage entlang der gesamten Frontlinie ist beunruhigend. Die Kämpfe, die bei Debalzewo stattfanden, haben gezeigt, dass der Feind erzürnt ist, Kämpfe finden auch im Süden statt. Die Situation ist angespannt“.
„Das Territorium, in dem im Mai 2014 das Referendum stattfand, ist der gesamte ehemalige Donezker Oblast, deshalb ist dies nun alles Territorium der DVR. Wir werden darauf bestehen, dass die Ergebnisse des Referendums auf dem gesamten Territorium des Donezker Oblast anerkannt werden. Die ukrainischen Straftruppen müssen unser Land verlassen: Ob sie sie nun abziehen oder nicht, ob wir sie hinauswerfen müssen oder nicht, wird die Zeit zeigen“.
Sachartschenko merkte an, dass der derzeit von den ukrainischen Streitkräften besetzte Teil des ehemaligen Donezker Oblast zeitweise besetztes Territorium ist.
„Ich unterstreiche, zeitweise besetzt. Wenn die Versuche der Befreiung des Landes auf friedlichem Weg nicht von Erfolg gekrönt sein werden, dann werden wir sie so lösen, wie wir es können“, fügte das Republikoberhaupt hinzu.
„ „Minsk“ ist notwendig. Es ist ein klarer Unwille Kiews zu erkennen, es zu unterstützen: im gesamten Jahr 2016 haben wir nichts entschieden außer der Trennung der Abteilungen. Für die Ukraine ist „Minsk“ wie Bohren an einer Stelle, es ist ungünstig und unbequem. Wir wollen eine Feuereinstellung erreichen und auf ein anderes Verhandlungsniveau kommen. Ich hoffe, dass „Minsk“ im Jahr 2017 die Situation ein wenig verändert“, erklärte Sachartschenko.
Wirtschaftliche Situation
„Im Jahr 2015 waren wir leider gezwungen, viele Unternehmen einfach zu schließen. Das Jahr 2016 war ein Jahr der Stabilisierung. Unsere Wirtschaft hat sich stabilisiert. In diesem Jahr haben wir ein Wirtschaftswachstum von 52% gehabt“. Sachartschenko fügte hinzu, dass in diesem Jahr viele Unternehmen der Republik mit der Lieferung von Waren in die RF begonnen haben, was es erlaubt die Staatskasse aufzufüllen.

Abends:

de.sputniknews.com: Russische Abgeordnete kommentiert Charlie-Hebdo-Karikatur zum Tu-154-Absturz
Die jüngste Karikatur des französischen Magazins Charlie Hebdo zum Absturz der russischen Tu-154 über dem Schwarzen Meer ist außerhalb von Moral und Gesetz. So kommentierte die Vizevorsitzende der russischen Duma, Irina Jarowaja, am Mittwoch das Werk des skandalösen Magazins.
Die Karikatur zeigt einen Solisten des weltberühmten Alexandrow-Armeechors vor dem Hintergrund der stürzenden Maschine, der ein langes „Aaaaaa“ singt. „Der Chor der Roten Armee erweitert sein Repertoire“, beschriftete das Magazin seine Karikatur.
„Das ist purer Extremismus, der nichts zu tun hat mit Journalismus und Schaffen.“ Die Karikatur sei ekelhaft, sie stelle eine direkte und bewusste Unterstützung des Terrorismus dar, sagte Jarowaja.
Beim Absturz der Maschine kamen acht Besatzungsmitglieder und 84 Passagiere ums Leben — mehrere Dutzend Mitglieder des Armeechores sowie neun Journalisten und einige Amtsträger. Derzeit wird im Schwarzen Meer nach Leichen sowie nach Trümmern des Flugzeugs gesucht.

Novorosinform.su: Die ukrainische Seite plant für morgen, den 29. Dezember, die Übergabe von 15 Einwohnern des Donbass an die DVR und die LVR. Dies sagte die Vertreterin der LVR in der Arbeitsgruppe für humanitäre Fragen der Kontaktgruppe, die Leiterin der Arbeitsgruppe zum Austausch von Gefangenen der LVR Olga Kobzewa, berichtet LUG.
„Morgen wird die Ukraine einseitig 15 Personen übergeben: 5 Menschen aus Lugansk und 10 aus Donezk“, sagte sie.
„Die Übergabe erfolgt zwischen 14:00 und 15:00 ukrainischer Zeit (15:00-16:00 Uhr Lugansker Zeit“, erklärte Kobzewa.

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Ein Gedanke zu “Presseschau vom 28.12.2016

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