Presseschau vom 31.08.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Abends:

 

Dan-news.info: „Gegen 20:00 Uhr haben die ukrainischen Truppen einen Beschuss des Territoriums in Alexandrowka begonnen, wo der Beobachtungspunkt des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung stationiert ist. Einige Mörsergeschosse schlugen in unmittelbarer Nähe ein, die russischen Offiziere mussten evakuiert werden“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Nach Angaben des Kommandos wurde vom Gebiet des besetzten Marijnka aus unter Verwendung von Mörsern des Kalibers 120mm geschossen. Insgesamt wurden auf das Territorium des Beobachtungspunkts 10 Mörsergranaten abgefeuert.

 

Dan-news.info: „Heute Abend wurde in Alexandrowka in Folge des Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte ein ziviler Einwohner, geb. 1981, verletzt. Drei private Wohnhäuser wurden beschädigt“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.

 

Vormittags:

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„In der Nacht starb auf der Schkolnaja-Straße in Jasinowataja durch Beschuss der ukrainischen Streitkräfte ein Zivilist, geb. 1986. In Donezk wurde in Alexandrowka, Petrowskij-Bezirk, eine Frau, geb. 1944, verletzt“, teilte heute eine Quelle aus militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Außerdem wurden in Jasinowataja gemäß den Angaben der Quelle mindestens 7 Häuser beschädigt, darunter auch Mehrfamilienhäuser.
„In der letzten Nacht wurden durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte zwei Frauen und zwei Männer in Jasionwataja und in Alexandrowka im Westen von Donezk verletzt“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Das Kommando berichtete weiter, dass durch das Feuer der ukrainischen Streitkräfte auch der Kindergarten Nr. 282 im Petrowskij-Bezirk der Hauptstadt und 16 Häuser in Donezk, Jasinowataja sowie in den südlichen Dörfern der DVR beschädigt wurden.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden achtmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte heute die Verteidigungsbehörde mit.
Aus Richtung Popasnaja wurde mit Artilleriegeschützen des Kalibers 152mm das Gebiet von Perwomajsk beschossen. Ebenfalls aus Richtung Popasnaja wurde mit Panzergeschützen Kalinowo-Bortschtschewatoje beschossen.
Die Kiewer Truppen haben beim Beschuss der Gebiete von Wesjolaja Gora und Kalinowo Artilleriegeschütze des Kalibers 152mm verwendet.
Das Gebiet am Denkmal des Fürsten Igor wurden dreimal aus Richtung Staniza-Luganskaja unter Verwendung von 82mm-Mörsern und Schusswaffen beschossen.
Das Gebiet von Sholtoje wurde mit Granatwerfern beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

Ukrinform.ua: Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, besucht am Mittwoch, 31. August, die Frontlinienstadt Mariupol.
Darüber berichtet die Website des Mariupoler Stadtrates.
„Am 31. August findet der Arbeitsbesuch des Präsidenten der Ukraine in Mariupol statt“, heißt es in der Meldung.

 

De.sputniknews.com: Die USA erweisen der Ukraine militärische und finanzielle Unterstützung, aber Kiew findet seinerseits Möglichkeiten, unter Umgehung des internationalen Rechts Waffen an andere Staaten zu verkaufen, wie die US-Wochenzeitschrift „The Nation“ schreibt.
„Selbsternannte Russland-Experten“ sprechen demnach gern davon, dass sich Russland angeblich WikiLeaks, Flüchtlinge, Kakerlaken-Roboter und sogar Jedi-Tricks zunutze mache, allerdings sollten sie lieber darauf achten, was bei ihnen im Land vor sich gehe, heißt es in dem Artikel. „All diesen erdachten Beschuldigungen an Russlands Adresse kann man die durchaus reale Rolle der Waffen in der Außenpolitik der USA in den letzten Jahren gegenüberstellen“, heißt es in dem Heft
Seit Amtsantritt des US-Präsidenten Barack Obama habe der US-Rüstungsexport stark zugenommen – eine „Goldader“ für die Rüstungsproduzenten. Im Jahr 2014 sollen die USA an mehr als der Hälfte aller in der Welt abgeschlossenen Waffen-Lieferverträge beteiligt gewesen sein. Die Aktienpreise der Rüstungsauftragnehmen L-3 Communications, Northrop Grumman, Raytheon, General Dynamics  und Lockheed Martin seien schon jetzt ihrem Fünf-Jahres-Maximum nahe.
Die amerikanischen Waffenhändler setzten dabei, so der Bericht, auf den „Kalten Krieg“ mit Russland. „Es ist kaum erstaunlich, dass sich die Ukraine, die sich an der Front dieses Kalten Krieges befindet, seit dem Frühjahr 2014 in einen echten Waffen-Basar verwandelt hat“, heißt es.
Bis zum Jahresende 2015 habe Kiew von Washington Militärhilfe in Höhe von insgesamt über 780 Millionen Dollar sowie Kreditgarantien über zwei Milliarden erhalten, wobei der ukrainische Präsident Petro Poroschenko gar kein Geheimnis daraus mache, dass er selbst die Gelder des Internationalen Währungsfonds (IWF) für den Krieg auszugeben beabsichtige. Letztendlich sei „die Ukraine ein Supermarkt für illegale Waffen geworden“, schlussfolgert der Autor des Beitrags.
Laut von The Nation zitierten Menschenrechtlern von Amnesty International soll die Ukraine Maschinengewehre und Hubschrauber an den Südsudan verkaufen – „an ein Land, wo Schläge gegen die Zivilbevölkerung in Krankenhäusern und Kirchen geführt werden“. Dabei verstoße die Waffenlieferung an den Südsudan gegen das internationale Waffenabkommen (engl. — The Arms Trade Treaty, ATT).
„Da entsteht eine interessante Frage: Wie kann ein Land, das ständig behauptet, angeblich einen russischen Überfall auf sein Territorium abzuwehren, sich erlauben, Waffen ins Ausland zu verkaufen“, fragt der Autor.
„Der ‚Waffenverkauf‘ und die ‚Hilfe in der Sicherheitssphäre‘, die Bürgerkonflikte anfachen, Kriegsverbrechen und regionale Instabilität hervorrufen, stehen im unmittelbaren Widerspruch zu den Grundprinzipien des Weißen Hauses selbst. Die Regierung und die Rüstungsindustrie der USA sollten schon lange zur Verantwortung gezogen werden“, schließt der Artikel.

 

Lug-info.com: Der Ministerrat der LVR hat einen Erlass herausgegeben, dass Schüler der Klassen 1 bis11 der allgemeinbildenden Schulen der LVR ab dem 1. September kostenlos die städtischen und vorstädtischen öffentlichen Verkehrsmittel benutzen können.
Außerdem wurden vom Ministerrat die Regelungen für die Schulmahlzeiten festgelegt
In Vorschuleinrichtungen werden die Kosten für die Mahlzeiten aus dem Staatshaushalt bezahlt.
An allgemeinbildenden Schulen erhalten die Schüler der Klassen 1 bis 4, Kinder aus finanziell schlecht ausgestatteten Familien, die staatliche Unterstützung erhalten, Kinder aus kinderreichen Familien, Waisen und behinderte Kinder kostenlose Mahlzeiten.
In Einrichtungen der mittleren Berufsbildung erhalten die Schüler kostenlos Mahlzeiten, die Waisen sind, aus Familien kommen, die staatliche Unterstützung erhalten, oder aus kinderreichen Familien kommen oder die getrennt von ihren Eltern leben.

 

Nachmittags:

 

Ukrinform-ua: Seit gestrigem Tag wurden im Gebiet der Antiterror-Operation (ATO) 3 Besatzer getötet und 8 verletzt, berichtet per Facebook die Hauptverwaltung des Aufklärungsdienstes des Verteidigungsministeriums der Ukraine.
„Am 30. August sind drei Kämpfer des separaten motorisierten Schützenregiments (Makejewka) und des 9. separaten motorisierten Sturmregiments der Marine (Nowoasowsk) des 1. Armeekorps der Streitkräfte der Russischen Föderation sowie des 6. separaten motorisierten Schützenregiments (Stachanow) des 2. Armeekorps der Streitkräfte der Russischen Föderation getötet und acht verletzt worden“, heißt es in der Meldung.

 

De.sputniknews.com: Baltikum: Erstes Nato-Truppendorf eröffnet.
Litauen hat das erste Truppenübungsdorf im Baltikum in Betrieb genommen, wie AFP unter Berufung auf den Verteidigungsminister Juozas Olekas meldet.
Ziel sei es, „die Heimat zu verteidigen und den Feind abzuwehren“, so der Verteidigungsminister am Dienstag bei der Einweihung.
Das Übungsdorf soll sowohl von der litauischen Armee als auch von Nato-Truppen genutzt werden. Sein Territorium beläuft sich auf 15 Hektar und verfügt über zwei Dutzend Gebäude, darunter auch eine Kirche, ein Sportstadion und ein Einkaufszentrum. Die Errichtung soll rund fünf Millionen Euro gekostet haben. Wachsende Sorgen über die Außenpolitik des Nachbarlands Russland hätten ein solches Truppendorf nötig gemacht, hieß es.
Beim Nato-Gipfel in Warschau Anfang Juli war eine Stärkung der „östlichen Flanke“ beschlossen worden. Die Allianz plant bereits für 2017 eine Stationierung von vier zusätzlichen Bataillonen in den baltischen Ländern und in Polen.
Die russischen Behörden haben wiederholt hervorgehoben, sie seien nicht an einer Konfrontation mit der Nato interessiert, jedoch bereit, eine angemessene Antwort auf die Aktivitäten des Westens zu geben.
Der russische Staatchef Wladimir Putin hatte ebenfalls mehrmals darauf verwiesen, dass die Nato ihre aggressive Rhetorik und ihr Vorgehen nahe den russischen Grenzen verstärke. „Unter diesen Bedingungen sind wir gezwungen, der Verstärkung der Verteidigungsfähigkeit unseres Landes besondere Aufmerksamkeit zu schenken“, so Putin.

 

Lnr-online.ru: Der Vertreter der LVR bei den Minsker Vereinbarungen Wladislaw Dejnego nimmt an der außerordentlichen Videokonferenz der Teilnehmer der Kontaktgruppe, die für den 1. September um 12 Uhr geplant ist, teil:
„Mich hat Herr Sajdik angerufen und informiert, dass die Kontaktgruppe morgen um 12 Uhr eine Videokonferenz abhalten möchte, ich habe vorläufig zugesagt“, sagte Dejnego.
„Die Frage ist die Feuereinstellung, das heißt, wie real entwickelt sich die Situation zur Frage der Feuereinstellung ab 0 Uhr am 31. August“, sagte er.
„Alle Seiten haben zugestimmt, aber es ist nicht so, dass der Initiator dieser Frage die Ukraine war, auch noch in außerordentlicher Weise, eine solche Frage wurde nicht erörtert“, erklärte der Vertreter der LVR.
„Die Initiative ging vom Koordinator der Kontaktgruppe Herrn Sajdik aus und die Ukraine versucht wie üblich, die Decke zu sich rüberzuziehen“, unterstrich er.

 

Lug-info.com: Wohnhäuser im Dorf Rajewka im Slawjanoserbskij-Bezirk wurden während des nächtlichen Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte beschädigt, teilte die Volksmiliz mit.
„In der letzten Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte das Dorf Rajewka im Slawjanoserbskij-Bezirk beschossen, nach vorläufigen Informationen wurden in Folge des Beschusses zwei private Wohnhäuser beschädigt. Derzeit arbeiten Vertreter der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination vor Ort“, heißt es in der Mitteilung.

 

Ukrinform.ua: Kabinett genehmigt Konzept der Wiederherstellung des Friedens im Donbass.
Das Ministerkabinett der Ukraine hat das Konzept des staatlichen Zielprogramms „Wiederherstellung und Entwicklung des Friedens in den östlichen Regionen der Ukraine“ genehmigt.
Eine entsprechende Entscheidung wurde heute in der Regierungssitzung angenommen, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Dieses Dokument wurde vorbereitet, um die finanziellen, intellektuellen und menschlichen Bemühungen zu konzentrieren, um die Folgen der Krise in den Gemeinden zu überwinden, die jetzt in den östlichen Regionen auf dem Territorium bestehen, das sich nicht unter Kontrolle ukrainischer Behörden befindet“, sagte der Minister für die vorübergehend besetzten Gebiete und Binnenvertriebene, Wadym Tschernysch.
Ihm zufolge stützten sich die Autoren des Dokuments auf die internationale Erfahrung und Methodik. Ukrainische Experten nutzten bei der Arbeit die Hilfe ausländischer Experten.
Gleichzeitig betonte der Minister, dass die Behörden die Projekte zur Wiederherstellung der ukrainischen Gebiete bereits ins Leben riefen, trotz der Tatsache, dass das Konzept erst heute zur Behandlung der Regierung vorgelegt wurde.

 

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko
„Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte verheimlicht nach wie vor nicht kampfbedingte Verluste. Dies ist verbunden mit einem mangelhaften moralisch-psychischen Zustand der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte sowie mit den Zahlungen von Kompensationen, die den Familien Getöteter und Verletzter in der Zone der sogenannten „ATO“ gezahlt werden müssen“, sagte Marotschko.
„So wurde der Aufklärung des Volksmiliz der LVR bekannt, dass ein Soldat der ukrainischen Streitkräfte aus dem 1. mechanisierten Bataillon der 54. Brigade in Folge der Explosion eines Mörsergeschosses im Lauf eines ukrainischen Mörsers „Molot“ getötet und drei verletzt wurden, als sie in der Nacht einen Beschuss auf die Positionen der Volksmiliz der LVR im Gebiet von Logwinowo durchführten“, erläuterte der Vertreter der Verteidigungsbehörde der Republik.
„Außerdem ist in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte ein ernster Personalmangel zu beobachten, da Personen fehlen, die ihr Leben für die Banditen, die die Macht in Kiew ergriffen haben, hergeben möchten. Im Zusammenhang damit führt die ukrainische Führung Mobilisierungsmaßnahmen für den Vertragsdienst in der „ATO“-Zone durch. Diese Maßnahmen sind auf eine erneute Einberufung der am Leben gebliebenen Soldaten der ersten bis dritten Mobilisierungswelle gezielt, die nicht ihren Platz in der Gesellschaft in der Friedenszeit finden konnten“, fügte Marotschko hinzu.
Die ukrainische Führung greift zur Behebung des Personalmangels wie zuvor zu ausländischen Söldnern.
„In Gorskoje ist eine Abteilung georgischer Söldner stationiert, etwa 30 Mann. Die Versorgung der Abteilung erfolgt durch Freiwillige und Oligarchen“, unterstrich er.
Wie bisher leisten die USA den ukrainischen Streitkräften technische Hilfe, um eine Eskalation des Konflikts im Donbass zu erreichen.
„Die transatlantischen Kuratoren übergeben Aufklärungsdaten, die von Satelliten der US-Aufklärung erfasst wurden, was direkt den Minsker Vereinbarungen widerspricht“, unterstrich der Major.

 

De.sputniknews.com: Zurück zur G8? Putins Sprecher antwortet Steinmeier.
Russland ist mit dem G20-Format durchaus zufrieden. Mit diesen Worten hat Kreml-Sprecher Dmitri Peskow die Äußerung des deutschen Außenministers Frank-Walter Steinmeier kommentiert, der für eine Rückkehr Russlands zu G8-Gipfeln plädiert hatte.
Steinmeier hatte sich dafür ausgesprochen, Russland im kommenden Jahr wieder zu den Treffen der wichtigsten Industrienationen einzuladen. Der Schlüssel für eine Rückkehr zum G-8-Format liege jedoch in Moskau, sagte er den Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland.
Laut Dmitri Peskow, dem Pressesprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, hält Moskau die Treffen der wichtigsten Industrie- und Schwellennationen (G20) für wirksamer.
„Was die G8-Problematik angeht, so besteht das Wichtigste wohl darin, dass Moskau mit dem G20-Format zufrieden ist“, sagte Peskow am Mittwoch. Das G20-Format entspräche am besten der wirtschaftlichen Kräftekonstellation in der Welt, Russland könne sein Potenzial da besser zur Geltung bringen.
Die sieben führenden Industrienationen (USA, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Kanada, Japan und Italien) hatten 2014 vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise ihre Teilnahme am Gipfel mit Russland (G8) in Sotschi abgesagt. Stattdessen trafen sich die G7-Spitzenpolitiker ohne Russland in Brüssel. Damit war die Gruppe der Acht (G8) zur Gruppe der Sieben (G7) geschrumpft.
Die Regierung in Moskau hatte bereits zuvor angedeutet, sie halte die G20-Gruppe, der 19 Staaten und die Europäischen Union angehören, für handlungsfähiger.

 

Ukrinform.ua: Der Premierminister der Ukraine, Wolodymyr Hrojsman, erklärte in der heutigen Regierungssitzung, dass die vorrangigen Bestandteile des Haushaltsentwurfs für das Jahr 2017 die Ausgaben für die Sicherheit und Verteidigung werden sollten, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Ich möchte über die Prioritäten sprechen, die wir in die Struktur dieses Haushalts legen. Die erste Priorität hat die Verteidigung, die Verteidigung und die Sicherheit unseres Landes. Daher ist die Frage der Finanzierung der Sicherheit und Verteidigung innerhalb mit 5 % des BIP das Thema Nummer eins“, sagte Hrojsman.
Er fügte auch hinzu, es sei wichtig für die Regierung, das Wirtschaftswachstum sicherzustellen.
„Wir arbeiten an verschiedenen Mechanismen, die ermöglichen werden, Voraussetzungen für die Wiederherstellung des Industriepotenzials unseres Landes, für die Steigerung der Möglichkeiten für den internationalen Handel zu schaffen, um den Inlandsverbrauch unserer Bürgerinnen und Bürger zu stimulieren“, sagte der ukrainische Regierungschef.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Edaurd Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR bleibt angespannt. In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Straftruppen 404-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Der Gegner verwendet weiterhin Artillerie beim Beschuss des Territoriums der Republik. Insgesamt wurden 107 Artilleriegranaten der Kaliber 152mm und 122mm, 182 Mörsergranaten der Kaliber 120 und 82mm sowie acht Panzergeschosse abgefeuert. Außerdem wurden Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
Die Kriegsverbrecher Gorbatjuk, Wodolaskij, Sabolotnyj, Subanitsch, Deljatizkij, Garas, Pantschenko, Brusow und Malinowskij setzten den Beschuss von Ortschaften der Republik mit dem Ziel der Vernichtung der Zivilbevölkerung fort. In den letzten 24 Stunden wurden folgende Ortschaften beschossen: Sajzewo, Jasinowataja, Alexandrowka, Jelenowka, Dokutschajewsk, Kominternowo, Leninskoje und Sachanka. 17 Häuser wurden beschädigt.
Unter der Zivilbevölkerung starb ein Einwohner von Jasinowataja, Ruslan Witaljewitsch Beresowik, geb. 1986. Vier Menschen wurden verletzt: in Jasinowataja – Sergej Nikolajewitsch Fabrizkij, geb. 1964, Margarita Akimowna Swgal, geb. 1944 und Swetlana Alexandrowna Pantschenko, in Alexandrowka – Jewegenij Anatoljewitsch Golubow, geb. 1982.
Von uns wurde eine Verschiebung von durch die Minsker Vereinbarungen verbotener Technik der ukrainischen Streitkräfte entlang der Kontaktlinie festgestellt. So in den Gebieten folgender Ortschaften:
– Natajlowo, 12 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von drei 152mm-Haubitzen „Akazija“ und drei 122mm-Haubitzen „Gwosdika“ beobachtet;
– Olginka, 7 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von vier 122mm-Haubitzen „Gwosdika“ festgestellt;
– Talakowka, 3 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von vier 120mm-Mörsern registriert.
Alle Angaben über die Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden den Vertretern der OSZE-Mission und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Trotz der Ankunft des stellvertretenden Leiters der OSZE-Mission in der Ukraine A. Hug wurden unsere Hoffnungen bezüglich einer Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Straftruppen zerstört.
Ein weiteres Mal wurde ein Stationierungspunkt der russischen Vertreter im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung, der in Alexandrowka am westlichen Rand von Donezk stationiert ist, beschossen. Zur Korrektur des Mörserfeuers wurde eine Drohne der 10. Luftlandesturmbrigade verwendet. Durch glücklichen Zufall wurde niemand verletzt. Aber die Beschüsse der ukrainischen Truppen führen weiterhin zu vielen Toten unter der Zivilbevölkerung und zahlreichen Zerstörungen
Wir lenken die Aufmerksamkeit der Vertreter der OSZE-Beobachtermission auf die Notwendigkeit die genannten Fakten festzuhalten, um die Weltöffentlichkeit über den andauernden Genozid am Volk des Donbass und über den Unwillen der Kiewer Junta, die Minsker Vereinbarungen einzuhalten, zu informieren.

 

De.sputniknews.com: 65 Prozent der ukrainischen Bevölkerung wollen das Land verlassen. Damit ist die Zahl seit der letzten Umfrage von vor zwei Jahren um 50 Prozent gestiegen, geht aus der jüngsten Studie des internationalen Meinungsforschungsinstitutes TNS hervor, die auf dessen Website veröffentlicht wurde.
„65 Prozent der Befragten gaben an, dass sie bereit wären, das Land zu verlassen. Von ihnen habe jedoch ein Drittel nicht die Möglichkeiten dazu, acht Prozent hingegen würden nur solange im Ausland bleiben, bis sich die Situation im Land stabilisiert hat, und 20 Prozent würden ihre Heimat für immer wechseln wollen“, heißt es in der Studie.
Nach Angaben der Umfrage hat sich der Anteil der Frauen, die ständig im Ausland leben wollen, seit August 2014 verdoppelt. Seitdem sei die Zahl derjenigen, die zwar die Ukraine verlassen möchten, aber nicht die Möglichkeit dazu hätten, um 14 Prozent gestiegen. Hingegen seien 24 Prozent der ukrainischen Männer bereit, ihr Land für immer zu verlassen.
Interessanterweise gaben 20 Prozent der Jugendlichen an, dass sie das Land nicht verlassen wollen, während es bei der älteren Generation 34 Prozent waren. 12 Prozent der Befragten gaben an, noch nie über das Thema nachgedacht zu haben.
Die Online-Umfrage des internationalen Meinungsforschungsunternehmens TMS fand von 16. bis 21. Juli statt. 1.000 Ukrainer im Alter von 18 bis 55 Jahren haben daran teilgenommen.

 

Dnr-online.ru: Heute berichtete auf einer Pressekonferenz die Arbeits- und Sozialministerin der DVR Larisa Tolstykina über die neue Ordnung für den Erhalt zielgerichteter humanitärer und materieller Hilfe.
„Am 15. August trat der Erlass des Oberhaupts der DVR Nr. 109 über Änderungen am Erlass Nr. 87 „Über die Ordnung der Bereitstellung zielgerichteter humanitärer Hilfe“ in Kraft. Dieser Erlass konkretisiert die Empfänger humanitärer Hilfe und die derzeit geltenden Kategorien von Bürgern, die ein Recht auf Hilfe haben – dies sind vor allem Familien mit Kindern zwischen 0 und 1 Jahr und mit Kindern von 1 bis 3 Jahren – ein humanitäres Paket für jedes Kind. Der Anspruch hängt an der materiellen Lage, das heißt, wenn ein Antrag eingereicht wird, ist eine Angabe über Einkünfte erforderlich, die gesamte Familie wird betrachtet, bis zu 3000 Rubel pro Person“, sagte Larisa Tolstykina.
Ebenfalls wies sie darauf hin, dass mit dem genannten Erlass auch der Bezug von materieller Hilfe in Geldform festgelegt wird.
„Vor allem haben Personen ein Recht auf materielle Hilfe, die keinen Anspruch auf Rente haben: Invaliden, die auf der Liste der Abteilung für Arbeit und sozialen Schutz stehen; Rentner mit einer geringen Rente auf Grundlage der Mitteilung des Rentenfonds der DVR; Familien, die drei oder mehr Kinder im Alter bis zu 18 Jahren versorgen, und als weitere Kategorien Bürger, die sich in schwierigen Lebensumständen befinden, Menschen, deren Wohnung durch die Kämpfe zerstört wurde und die nicht wieder aufgebaut werden kann oder einen grundlegenden Wiederaufbau benötigt, Flüchtlinge sowie Familien gefallener Verteidiger unserer Republik“, fügte die Ministerin hinzu.
Zum Abschluss wurde darauf hingewiesen, dass, wie im Fall der Bereitstellung humanitärer Hilfe, die konkreten Empfänger materieller Hilfe aufgrund ihrer materiellen Lage festgelegt werden. Dafür werden in den Städten und Bezirken Kommissionen bei den Verwaltungen eingerichtet. Auf Grundlage eines festgelegten Pakets von Dokumenten werden die konkreten Empfänger und ihre Kategorie im Verlauf von 15 Kalendertagen festgelegt.

 

De.sputniknews.com: Moskau: US-Erklärungen über Gewaltszenario in Syrien widersprechen Friedensinitiative.
Die Erklärungen der USA in der UN über ein Gewaltszenario in Syrien widersprechen den Versuchen Moskaus und Washingtons zu einer friedlichen Regelung im Land, wie am Mittwoch die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa sagte.
„Was für ein Gewaltszenario kann man nur einige Tage später besprechen, nachdem stundenlang (bei Verhandlungen der Außenministerien Russlands und der USA in Genf – Anm. d. Red.) und während zahlreicher Telefonate ständig die Frage der friedlichen Regelung des syrischen Konflikts erörtert wurde“, sagte Sacharowa im Zusammenhang damit, dass zurzeit im UN-Sicherheitsrat Erklärungen über eine potentielle militärische Lösung der Krise in Syrien laut werden.
„Was hindert jemanden daran, die Lage nicht zur Notwendigkeit von Gewaltmethoden zu führen und stattdessen internationale Rechtshebel zu nutzen?“ fügte sie hinzu.
Unter anderem hindert laut der Diplomatin irgendetwas die USA daran, sich mit Russland an den Verhandlungstisch zu setzen und ein gemeinsames Dokument auszuarbeiten, welches darauf gerichtet wäre, dass das „Gelangen chemischer Waffen in die Hände der Terroristen nicht zugelassen wird“.
Dabei bezweifelte Sacharowa, dass die gegenwärtige amerikanische Diplomatie Konsequenz in ihren Handlungen habe. Ihr zufolge zeigen Gewaltmethoden in der Diplomatie ihre Kraftlosigkeit und führen zur noch weiteren Verschärfung der Lage. Die „Folgen solcher Gewaltoperationen sind immer traurig“, betonte die Außenamtssprecherin.
„Es besteht das Gefühl, dass unsere amerikanischen Kollegen den UN-Sicherheitsrat zu ihren PR-Zwecken nutzen. Das ist eine weitere sehr gefährliche Tendenz“, sagte Sacharowa abschließend.

 

Abends:

 

De.sputniknews.com: Ukraine verkauft ihren „Traum“: Chinesen nun stolze Inhaber des weltgrößten Jets.
Die Antonow An-225 „Mrija“ (ukrainisch für Traum), die trotz ihrer sowjetischer Herkunft als Erfolg des ukrainischen Flugzeugbaus verherrlicht wird, ist jetzt an das Unternehmen „China Aerospace“ verkauft worden, berichtet der chinesische Sender CCTV. Von nun an dürfen nur Chinesen den Riesenflieger nachbauen.
Die Verhandlungen hätten schon im Mai 2016 begonnen, wobei der Deal am 30. August in Peking ausgehandelt worden sei. Laut dem Vertrag werden alle Rechte nun an das chinesische Unternehmen übertragen. Darüber hinaus erhält die Firma sämtliche technischen Zeichnungen und Spezifikationen der Maschine. Das erste Flugzeug könnte bereits 2017 von einem chinesischen Fließband rollen.

 

De.sputniknews.com: Das Schweizerische Bundesgericht hat die Berufung des nationalen Paralympischen Komitees Russlands (RPC) gegen den Ausschluss der russischen Paralympics-Delegation abgelehnt, heißt es in einer Pressemitteilung des Gerichts, die der Agentur „R-Sport“ vorliegt.
„Soweit vom RPC eine Zulassung der einzelnen russischen Athleten zu den Paralympischen Spielen gefordert wird, geht die Beschwerde beziehungsweise das Massnahmengesuch über den Streitgegenstand hinaus“, heißt es in der Gerichtsentscheidung. „Deshalb und weil die einzelnen Athleten nicht Partei der Verfahren vor dem CAS und dem Bundesgericht sind, kann sich das RPC nicht auf Individualrechte der einzelnen Athleten berufen.“
Am 7. August war Russlands Auswahl von der Teilnahme an den Paralympics 2016 in Rio de Janeiro, die vom 7. bis 18. September stattfinden, ausgeschlossen worden. Diese Entscheidung wurde aufgrund des Berichts der von Richard McLaren geleiteten unabhängigen Kommission der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) getroffen.
In dem am 18. Juli vorgelegten Dokument war insbesondere von 35 verschwundenen Doping-Proben russischer Paralympioniken die Rede. Außerdem wurde behauptet, in Russland existiere ein staatlich gestütztes Programm zur Vertuschung von Dopingsünden.
Daraufhin hatte Russland am 15. August beim Internationalen Sportgerichtshof in Lausanne Berufung gegen diese Entscheidung des IPC eingelegt. Doch lehnte der CAS diese ab. Das Paralympische Komitee Russlands wendete sich dann an das Schweizerische Bundesgericht.

 

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Offizielle Stellungnahmen zum Prozess der Minsker Vereinbarungen vom 30.08.2016

Quellen: die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken, dan-news, lug-info sowie ria.ru
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Lug-info.com: „Die Erklärung des Beraters des Leiters des Sicherheitsdienstes der Ukraine Jurij Tandit über die Bereitschaft der jederzeitigen Freilassung nach dem Prinzip „alle gegen alle“  und dass dafür alles ihnen möglich getan werde, die er am 27. August in einer Sendung von „112 Ukraina“ vortrug, entspricht nicht der Wirklichkeit“, erklärte heute die Abgeordnete des Volkssowjets der LVR und bevollmächtigte Vertretern der LVR in der Untergruppe zu humanitären Fragen der Kontaktgruppe und Leiterin der Arbeitsgruppe der LVR zum Gefangenenaustausch Olga Kobzewa.
„Wenn Kiew konkrete Ziffern zur Durchführung eines Gefangenenaustauschs nach der Formel „alle gegen alle“ nennt, verheimlicht Kiew das wahre Bild: die Zahl der auf dem von der Ukraine kontrollierten Territorium wegen ihrer Beteiligung an Ereignissen, die in den einzelnen Gebieten der Donezker und Lugansker Oblaste stattgefunden haben, festgehaltenen Personen beträgt Tausende. Mehr noch, das Herangehen an die Befreiung von Personen, die auf den Territorien der LVR und DVR festgehalten werden ist selektiv: Kiew wählt nicht alle Gefangenen, sondern nur die, die es sucht“, erklärte Kobzewa.
„Das ernsteste Problem im Prozess der Befreiung besteht darin, dass die Personen, die heute in der Ukraine festgehalten werden, durch Strafverfahren gehen und Anklagen durch die Strafverfolgungsorgane vorliegen oder die Sache befindet sich schon vor Gericht. Ehe sie ausgetauscht werden können, muss die ukrainische Seite die Strafsachen in Hinblick auf die Vertreter der Republiken schließen. Aber die Gerichte und Organe der Staatsanwaltschaft weigern sich die Verfahren einzustellen und diese Menschen aus der Haft zu entlassen“, sagte die Vertreterin der LVR in der humanitären Untergruppe.
„In vollem Maße kann der Austausch nur in Folge einer Erfüllung der Minsker Vereinbarungen realisiert werden, unter anderem von Punkt fünf, der eine Begnadigung und Amnestie auf dem Weg der Inkraftsetzung eines Gesetzes vorsieht, dass die Verfolgung und Bestrafung von Personen in Zusammenhang mit den Ereignissen, die in den einzelnen Gebieten der Donezker und Lugansker Oblaste stattfanden, verbietet“, unterstrich sie.
„Die Frage des Gefangenenaustauschs nach der Formel „alle gegen alle“ und der Amnestie für alle Teilnehmer der Ereignisse im Donbass könnte gelöst sein, wenn de Ukraine ausreichend politischen Willen zeigte“, fasste Kobzewa zusammen.

 

Dan-news.info: Erklärungen der Bevollmächtigten der DVR für Menschenrechte Darja Morosowa vor Journalisten (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Vertreter der Ukraine in der humanitären Untergruppe halten es nicht für notwendig, dass Milizangehörige des Donbass nach dem Austausch ihre Dokumente zurückerhalten.
„Wir haben (auf der Sitzung der humanitären Untergruppe in Minsk am 26.8.) die Frage der Rückgabe von Dokumenten, die die Identität unserer Gefangenen bestätigen, aufgeworfen. Aber die Vertreter der Ukraine meinen, dass alles in einem rechtmäßigen Bereich abläuft“, berichtete Morosowa.
Sie erinnerte daran, dass gerade aufgrund der Austausche mehr als hundert Gefangene bereits nach Hause zurückgekehrt sind. „Wir alle erinnern uns, was geschah, als unsere Leute ohne Pässe in die Republik zurückkamen, sie alle befanden sich in einer ausweglosen Situation: sie waren auf die Grenzen der Republiken beschränkt und hatten nicht die Möglichkeit irgendwohin zu fahren“, unterstrich die Bevollmächtigte.
„Gerade aufgrund solcher unbegründeten Argumente der ukrainischen Seite sind die Verhandlungen in eine Sackgasse geraten“, fasste Morosowa zusammen.
„Bereits zum wiederholten Mal realisiert die ukrainische Seite bei den Treffen in Minsk zuvor inszenierte Szenarien – verzögert bewusst die Erfüllung des Maßnahmekomplexes im Rahmen der Minsker Vereinbarungen“, sagte Morosowa.
Obwohl einzelne Vertreter der militärischen Behörden der Ukraine Erklärungen über die Bereitschaft des offiziellen Kiews abgeben, einen Austausch von Gefangenen nach der Formel „alle gegen alle“ durchzuführen, „machen die bevollmächtigten Vertreter der Ukraine in der humanitären Untergruppe keine offiziellen Vorschläge“.
„Ich unterstreiche ein weiteres Mal, dass wir auf der genauen Einhaltung aller Verpflichtungen durch die ukrainische Seite bestehen, die in den Minsker Vereinbarungen festgelegt sind“, fasste Morosowa zusammen.
Der Koordinator der humanitären Untergruppe der Kontaktgruppe Toni Frisch hat vor, in der nächsten Zeit Gefangene, die von der ukrainischen Seite festgehalten werden, zu besuchen.
„Toni Frisch soll sich bald mit unseren gefangenen Leuten treffen, die jetzt von der ukrainischen Seite festgehalten werden. Ich hoffe sehr, dass dieses Treffen eine Anregung für die ukrainische Seite sein wird, normale Haftbedingungen und einen menschlichen Umfang mit unseren Leuten zu garantieren“, sagte sie.

Standard

Presseschau vom 30.08.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Nachts:

 

Dan-news.info: Die ukrainische Armee hat mit dem Beschuss der Umgebung von Donezk aus schweren Waffen begonnen. Dies teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit:
„Gegen Mitternacht haben die ukrainischen Streitkräfte mit schweren Waffen begonnen den Kiewski- und den Kujbyschewskij-Bezirk zu beschießen. Auf die Wohngebiete der Hauptstadt der Republik wurden mindestens sechs Artilleriegranaten des Kalibers 152mm und fünf des Kalibers 122mm abgeschossen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Nach Angaben der Quelle wurde auch die Umgebung des Gewerbegebiets bei Jasinowataja mit Artillerie beschossen. „Das Feuer erfolgte aus Geschützen des Kalibers 122mm“, sagte der Gesprächspartner.
Informationen über Opfer und Zerstörungen werden noch geprüft.

 

Vormittags:

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 14-mal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Das Gebiet von Kalinowo wurde sechsmal aus Richtung Popasnaja, Nowoswanowka und Troizkoje aus mit Artillerie der Kaliber 152mm und 122mm sowie 82mm-Mörsern beschossen.
Aus Richtung Luganskoje haben die Kiewer Truppen mit Mörsern der Kaliber 120mm und 82mm Kalinowka und Losowoje beschossen.
Zweimal wurde mit Mörsern des Kalibers 82mm Sholtoje beschossen.
Das Gebiet von Perwomajsk wurde zweimal aus Richtung Popasnaja mit Mörsern des Kalibers 120mm und Granatwerfern beschossen.
Aus Richtung Staniza Luganskaja wurde mit 120mm-Mörsern das Gebiet am Denkmal des Fürsten Igor beschossen.
Das Gebiet von Nishneje Losowoje wurde aus Richtung Mironowskij mit 120mm-Mörsern beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„Von 19:35 bis 1:10 Uhr hat die ukrainische Seite Jasinowataja und die vor der Stadt liegenden Dörfer Mineralnoje und Krasnyj Partisan, Dokutschajewsk, den nördlichen Rand von Donezk, Jelenowka, die Dörfer Kominternowo und Sosnowskoje im Nowoasowskij-Bezirk und den Telmanowo-Bezirk im Süden des Landes beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit. „Auf diese Ortschaften wurden 153 Artilleriegranaten der Kaliber 122 und 152mm, 56 Mörsergranaten der Kaliber 82 und 120mm und sechs Panzergeschosse abgefeuert“.
Die Quelle fügte hinzu, dass die ukrainische neben schweren Waffen und Mörsern Seite beim Beschuss des Territoriums der DVR auch Panzertechnik, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet hat.
„In Dokutschajewsk wurde auf der Leninstraße ein zweistöckiges Mehrparteienhaus beschädigt. Im Kiewskij-Bezirk von Donezk entstand ein Brand in einem vierstöckigen Mehrparteienwohnaus auf der Dworshakstraße. Zwei Häuser wurden in Molodjoshnoje im Süden von Donezk beschädigt. In Kominternowo wurden zwei Hauptgasleitungen beschädigt“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Während des Beschusses des Petrowskij-Bezirks wurde eine Frau, 1975 geb., verletzt“, teilte der Leiter des Bezirks Maxim Shukowskij mit.
„In der Nacht wurde eine Frau, geb. 1957, verletzt. Sie ist Arbeiterin an einem Heizwerk an der Sasjadko-Straße. Dort gab es einen direkten Treffer, die Frau ist im Krankenhaus“, teilte der Leiter des Kiewskij-Bezirks von Donezk Walentin Lewtschenko mit.
Nach den Angaben der Stadtverwaltung wurden in Donezk und seinen Vororten sieben Gebäude beschädigt. Teilweise gibt es in den Bezirken Kujbyschewskij und Kirowskij der Hauptstadt keinen Strom. Es wurden Beschädigungen an der Gasversorgung festgestellt. Weitere Informationen über die nächtlichen Beschüsse der ukrainischen Armee werden noch zusammengetragen.
„Zwischen 1:00 und 3:00 Uhr am 30. August wurden in Folge von Artilleriebeschuss drei Abschnitte von Gasleitungen im Kiewskij- und im Petrowskij-Bezirk von Donezk beschädigt. 50 Verbraucher sind von der Gasversorgung abgeschnitten“, teilte der Pressedienst des staatlichen Konzerns „Donbassgas“ mit.
Derzeit führen Mitarbeiter des Störungsdienstes bereits Reparaturarbeiten durch.
„Insgesamt wurden während der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 35 Häuser sowie Strom- und Gasleitungen in den Bezirken Kiewskij, Kujbyschewskij und Petrowskij von Donezk, Dokutschajewsk, im Nikitowskij-Bezirk von Gorlowka und in Jelenowka beschädigt“, teilte das operative Kommando der DVR mit.

 

Wpered.su: Am 29. August haben die russischen Kommunisten aus der Lenin-Sowchose bei Moskau den 55. humanitären Konvoi, der zum 1. September, dem Beginn des Schuljahrs, vorbereitet wurde, verabschiedet. Auf einer Kundgebung vor der Abfahrt des humanitären Konvois sprach der Vorsitzende der KPRF Gennadij Sjuganow, teilte ein Korrespondent von „Krasnaja Linija“ mit.
„Ich danke den Einwohnern des Donbass, die gegen die Nazisten und Banderaleute aufgestanden sind und es nicht zugelassen haben, dass ihr Gewissen, ihre Ehre, ihre Sieg geschändet wurde, die den Gräueln Widerstand geleistet haben, die aus der Bandera-Nazi-Regierung in Kiew sickern“, erklärte Gennadij Suganow.
„Ich bin überzeugt, dass die Regierung in Kiew verdammt ist, dass die Wahrheit siegen wird“, unterstrich der Vorsitzende der KPRF. „Wir sind überzeugt, dass das Brudervolk der Ukraine dieser Invasion entkommen kann“.
Insgesamt hat die KPRF in die DVR und die LVR etwa 7000 Tonnen humanitäre Hilfe geschickt.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des Direktors des staatlichen Unternehmens der LVR „Luganskwoda“ Alexandr Awerschin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die LVR versorgt sich zu 84% selbst mit Wasser, die Lieferungen aus der Ukraine sind auf 15% zurückgegangen. Er erklärte, dass in die Ortschaften, die sich auf dem Territorium der LVR befinden, vor dem 12. Mai 2014 vom Territorium der Ukraine 258.000 Kubikmeter Wasser geliefert wurden und auf dem Territorium der LVR 132.000 Kubikmeter gefördert wurden. Das hießt es waren 66% aus der Ukraine und 34% vom Territorium der LVR, erklärte Awerschin.
„Derzeit sieht es so aus: vom Territorium der Ukraine erhalten wir im Mittel 45.000 bis 50.000 Kubikmeter pro Tag und auf dem Territorium der LVR fördern wird 215.000 Kubikmeter. Das heißt die Verteilung hat sich geändert. Derzeit fördern wir 84% des Wassers aus eigenen Quellen auf dem Territorium der Republik und erhalten nur 15% vom Territorium der Ukraine“, sagte er.
„Früher erhielten wir 390.000 Kubikmeter Wasser pro Tag, jetzt fördern wir 250.000 Kubikmeter. Der Unterscheid beträgt 35%. Dieses Wasser erhalten wir zu wenig, wir haben ein Defizit“, fügte Awerschin hinzu.
Die Spezialisten von „Luganskwoda“ haben das Leck an der Petrowskij-Wasserleitung repariert, aber die ukrainische Seite hat die Wasserlieferung aus dem Petrowskij-Wasserwerk nicht wieder aufgenommen.
„Im östlichen Teil von Lugansk ist die Situation der Wasserzufuhr mit den Beschädigungen an der Petrowskij-Wasserleitung verbunden gewesen“, sagte er.
„Das Petrowskij-Wasserwerk lieferte etwa 20.000 Kubikmeter Wasser pro Tag nach Lugansk. Das Leck war an der Hauptwasserleitung im Gebiet von Obosnoje, an der Kontaktlinie. Das Leck war an unserem Teilstück der Wasserleitung, für das wir verantwortlich sind. Das Leck haben wir repariert, aber die Wasserzufuhr von der ukrainischen Seite ist nicht erfolgt“, erklärte Awerschin.
„Derzeit laufen Verhandlungen über eine Wiederaufnahme. Sobald die Wasserlieferung wieder beginnt, können wir die Situation in östlichen Stadtteilen verbessern“, sagte er.
Insgesamt beträgt die Versorgung der Republik mit Wasser 72% des Bedarfs.
„Die Versorgung mit Wasser in den Städten der Republik: Lugansk 79% des Bedarfs im Vergleich mit der Vorkriegsperiode, Lutugino 100%, Rowenki 98%, Swerdlowsk 78%, Perewals 95%, Krasnyj Lutsch 69%, Antrazit 58%, Stachanow 55%, Brjanka 57%, Perwomajsk 34%, Kirwosk 51%, Altschewsk 53%“, sagte Awerschin.
Er unterstrich dass „Luganskwoda“ die eigenen Quellen der maximal nutzt.

 

Ukrinform.ua: Das Ministerium für besetze Gebiete und vertriebene Personen wird in der Regierungssitzung am Mittwoch eine Strategie zur „Deokkupation“ der ukrainischen Gebiete vorstellen.
Die Sitzung findet hinter verschlossenen Türen statt, sagte der stellvertretende Minister Georgi Tuka im Fernsehsender ICTV. Nach der Sitzung werde lediglich eine „Roadmap“ veröffentlicht werden. 

 

Nachmittags:

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Heute, am 30. August, begeht die ganze Welt den internationalen Tag des Vermissten. An diesem Tag gedenken wir der Menschen, deren Schicksal während der Verteidigung unserer Republik gegen die Aggression der ukrainischen Straftruppen in Folge verschiedener Umständen unbekannt ist“, sagte Marotschko
„Wir unsererseits tun alles uns Mögliche, damit das Schicksal jedes Vermissten in kürzester Zeit geklärt wird. Dafür arbeitet die Volksmiliz sowohl mit internationalen Rechtsschutzorganisationen als auch mit gesellschaftlichen Organisationen zusammen, deren Tätigkeit direkt mit der Suche von Vermissten verbunden ist“, sagte er.
„Wir tun alles uns Mögliche, um das Leid der Verwandten und Freunde der Vermissten zu mildern. Der Krieg ist nicht zu Ende, bevor nicht jeder Soldat gefunden wurde“, unterstrich Marotschko.
„In den ukrainischen Streitkräften werden wie zuvor Fälle von Munitionsschmuggel aus der Zone der sogenannten „ATO“ hinaus festgestellt“, sagte er.
„So wurde ein Fall der Unterschlagung von Munition in besonders großen Ausmaßen aus den Lagern für Raketenartilleriewaffen der 54. Brigade bekannt. Als Folge davon sind die Abteilungen der 1. Haubitzenartilleriedivision der 54. Brigade, die in Podgorodnoje („Donezker Oblast“ – Anm. Lug) stationiert sind, nicht in kampffähigem Zustand“, teilte Marotschko mit.

 

De.sputniknews.com: Russland und die USA sind noch immer weit von einer echten Zusammenarbeit bei der Regelung der Syrien-Krise entfernt, wie am Dienstag der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, auf einer Pressekonferenz sagte.
„Zu unserem Bedauern sind wir immer noch weit von einer realen Zusammenarbeit entfernt“, so Peskow über die Lage in Syrien.
„Wir möchten eine höhere Bereitschaft zur realen Zusammenarbeit sehen.“ Das Zusammenwirken beider Länder müsse ein neues Niveau erreichen, in dessen Rahmen nicht nur Informationen ausgetauscht werden, sondern beide Länder eine gründliche Zusammenarbeit entwickeln, „ohne die die Regelung des schweren Syrien-Problems nicht möglich ist“.
Zuvor hatte Russlands Außenminister Sergej Lawrow auf der Pressekonferenz mit seinem Amtskollegen John Kerry in Genf mitgeteilt, dass Moskau und Washington vereinbart hätten, die bilateralen Kontakte zu intensivieren. „Ich meine dabei die alltäglichen Kontakte zwischen unseren Unterhändlern in Genf sowie zwischen der Leitung der russischen Basis in Hmeimim und dem US-Kommando in Amman in Jordanien.“ Außerdem waren bei dem Treffen bedeutende Schritte zu einer erneuten Feuerpause besprochen worden.

 

Lug-info.com: „In Folge eines Beschusses von Perwomajsk erlitt ein Mitarbeiter der mechanischen Fabrik eine Streifverletzung am Kopf durch einen Splitter eines 122mm-Artilleriegeschosses“,  teilte die Volksmiliz der LVR mit.
„Nachdem er medizinische Hilfe erhalten hatte, wollte der Mitarbeiter der Fabrik nicht ins Krankenhaus und derzeit ist seine Gesundheit durch nichts bedroht“, teilte die Volksmiliz mit.

 

De.sputniknews.com: China stoppt Ernte-Import aus Ukraine.
China hat die Einfuhr bestimmter Ernteerträge von Soja, Mais und Gerste aus der Ukraine wegen darin entdeckter Schädlinge und Nematoden verboten, wie ukrainische Medien berichten.
„Alle Landwirtschaftsbetriebe, auf deren Feldern man Schadorganismen bei Mais, Soja und Gerste entdeckt hat, wurden über die Ergebnisse der Kontrollen und Gutachten informiert. Ihnen wurde der Getreideexport von den befallenen Flächen in Zukunft untersagt“, zitiert das Nachrichtenmagazin „Korrespondent“ eine Mitteilung der ukrainischen Lebensmittelaufsichtsbehörde.

 

Ukrinform.ua: Bei Kämpfen im Gebiet der Antiterror-Operation in der Ostukraine sind am 29. August sechs Terroristen getötet worden.
Das teilte die Hauptverwaltung für Aufklärung im ukrainischen Verteidigungsministerium mit. Weitere 13 Terroristen seien verletzt worden. Vier Terroristen seien bei einem Beschuss der eigenen Stellungen mit provokativem Ziel schwer verwundet worden.
Die Opfer gehörten dem 11. Schützenregiment (Makeiewka) und dem 9. Marineinfanterie-Regiment (Nowoasowsk) des 1. Armeekorps der russischen Besatzungstruppen und der 7. Selbständigen motorisierten Schützenbrigade (Debalzewo) des 2. Armeekorps an, meldet die Aufklärung.

 

Dnr-online.ru/Dan-news.info/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen):
Die Lage in der DVR bleibt angespannt. In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Straftruppen 332-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Wir merken an, dass die Zahl der auf das Territorium der Republik abgefeuerten Artilleriegranaten die Zahl der Schüsse mit Mörsern übersteigt.
Der Gegner verwendet weiterhin Artillerie beim Beschuss des Territoriums der Republik. Insgesamt wurden 159 Artilleriegranaten der Kaliber 152 und 122mm sowie 141 Mörsergranaten der Kalibers 82 und 120mm abgeschossen und außerdem 15 Schüsse aus Panzergeschützen abgegeben. Außerdem wurde mit Granatwerfern und Schusswaffen geschossen. Die blutrünstigen Straftruppen störte nicht einmal die Anwesenheit des leitenden Beobachters der OSZE-Mission in der Ukraine Apakan in der „ATO“-Zone.
Die Kriegsverbrecher Gorbatjuk, Wodolaskij, Sabolotnyj, Subanitsch setzten den Beschuss von Ortschaften der Republik mit dem Ziel der Vernichtung der Zivilbevölkerung fort. In den letzten 24 Stunden wurden folgende Ortschaften beschossen: Sajzewo, Jasinowataja, Spartak, Minieralnoje, Jelenowka, Dokutschajewsk, Kominternowo, Sosnowskoje, Sachanka und die Bezirke Kiewskij und Petrowskij von Donezk.
35 Häuser wurden beschädigt. In Kominternowo und im Petrowskij-Bezirk von Donezk wurde jeweils eine Gasleitung beschädigt. Durch einen Treffer auf eine Stromleitung wurden Staromichajlowka und der Kujbyschewskij-Bezirk von Donezk teilweise vom Strom abgeschnitten.
Die Einwohnerin des Kiewskij-Bezirks von Donezk Ljudmila Grgorjewna Orlowa, geb. 1957, wurde verletzt.
Von uns wurde die Verschiebung von durch die Minsker Vereinbarungen verbotener Technik der ukrainischen Streitkräfte entlang der Kontaktlinie festgestellt. So in den Gebieten folgender Ortschaften:
Klinowoje, 15 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von sechs 122m-Haubitzen „Gwosdika“ registriert;
Swetlodarskoje, 7 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von vier 152mm-Artilleriegeschützen „Akazija“ beobachtet.
Im Gebiet von Awdejewka wurde die Verschiebung einer Kompanie der ukrainischen Streitkräfte festgestellt,  deren Personal in Uniformen der Streitkräfte der DVR gekleidet war. Wir schließen eine Provokation in dieser Richtung nicht aus, in deren Folge die ukrainischen Medien das Kommando der Republik der Verletzung der Minsker Vereinbarungen und anderer rechtswidriger Handlungen beschuldigen werden.
Alle Angaben über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden an die Vertreter der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Vor dem Hintergrund der Unordnung und des Chaos, die in der „fünftbesten Armee Europas bezüglich der Kampffähigkeit“ herrschen und ihrer Unfähigkeit großflächige Kämpfe zu führen, wurde im letzten Monat eine Aktivierung der Spezialoperationskräfte der Ukraine, sowohl in der Republik als auch auf dem von Kiew kontrollierten Territorium, festgestellt.
Ihre Aktivierung ist auch damit verbunden, dass die ukrainische militärisch-politische Führung, die den Zorn ihrer amerikanischen und europäischen Kuratoren fürchtet, sich scheut, die Minsker Vereinbarungen offen zu verletzen und zu einer Taktik der Durchführung von Terrorakten und Diversionen auf dem Territorium der Republik übergeht.
In den zwei Jahren der Existenz der sogenannten ATO waren alle von den ukrainischen Streitkräften durchgeführten Operationen von dilettantischer Planung begleitet, mit der Folge von großen Verlusten von Personal und Technik. In diesem Zusammenhang ist bei der Kiewer Führung die Frage nach der Schaffung von Spezialoperationskräften aufgekommen. So wurde zum 1. Juni 2016 in Abstimmung mit den NATO-Strukturen von der Obersten Rada der Ukraine ein Gesetzesentwurf „Über die Spezialoperationskräfte der Streitkräfte der Ukraine“ vorbereitet, gemäß dem die Spezialoperationskräfte den Status eines eigenen Teils der ukrainischen Streitkräfte erhalten.
Hauptaufgaben der Spezialoperationskräfte der Ukraine im Donbass sind die Durchführung von Diversionen an Infrastrukturobjekten, die Durchführung von Terrorakten gegen die Zivilbevölkerung; Sabotage und Werbung; Gefangennahme oder Liquidierung bekannter politischer, staatlicher oder militärischer Persönlichkeiten; Durchführung von informationspsychologischen und propagandistischen Operationen.
Ausgehend von diesen Aufgaben führen die Spezialoperationskräfte der Ukraine die Planung eines Komplexes von Diversionen und Provokationen auf dem Territorium der DVR durch.
Allein im August wurden von uns schon eine Reihe von Fällen des Einsatzes dieser Spezialoperationskräfte durch das militärische Kommando der Ukraine aufgedeckt, die das Ziel der Schaffung von Spannungen und der Zerstörung der innenpolitischen Stabilität in der Republik verfolgen.
Bei der Wahl der Ziele lag das Hauptaugenmerk der Straftruppen auf zielgerichteten Schlägen gegen die Zivilbevölkerung und Durchführung von Diversionen an Infraukturobjekten. So haben sie im Verlauf des letzten Monats zweimal Diversionen an grundlegenden Magistralen der Mobilfunkverbindungen der Republik durchgeführt, in deren Folge die Verbindungen der Operatoren „MTS“, „Live“ und „Phönix“ in den Bezirken Petrowskij, Kujbyschewskij, Woroschilowskij von Donezk und in Uglegorsk, Jelenowka und Dokutaschajewsk gestört wurden. Die zivilen Einwohner hatten nicht die Möglichkeit Notdienste anzurufen, darunter auch den Krankenwagen.
Es wurden 50 Mörserbeschüsse der Donezker Filterstation festgestellt, in deren Folge die Ortschaften Jasinowataja, Makejewka und ein Teil der Bezirke von Donezk sowie Awdejewka, das sich unter Kontrolle der ukrainischen Streitkräfte befindet, ohne Wasserversorgung waren.
In Gorlowka wurden in Folge eines Artillerieschlags 40 Transformatorunterstationen vom Strom getrennt, was zur Unterbrechung der Stromversorgung von Gorlowka, Sajzewo sowie der sich unter Kontrolle der ukrainischen Streitkräfte befindlichen Orte Kirowo und Artjomowo führte.
Die Durchführung von Provokationen von Seiten der Spezialoperationskräfte der ukrainischen Streitkräfte erfolgt auch an den Kontroll- und Passierpunkten. An den KPP wird auf der ukrainischen Seite durch die Schaffung von Bedingungen, die die Passierkapazität vermindern, künstlich die Lage zugespitzt und Unruhe unter der Bevölkerung provoziert. Dann wird zur Verstärkung der allgemeinen Panik ungeordnet das Scharfschützenfeuer eröffnet, um anschließend die Volksmiliz der DVR einer angeblichen geplanten Provokation zu beschuldigen.
Außerdem werden Personen, die die KPP passieren, auf Fotos und Videos festgehalten, um sie dann in die Datenbanken des Sicherheitsdienstes der Ukraine einzuspeichern, um sie als Werbungs- und Erpressungsobjekte zu nutzen.
Es sind Fälle der Anwerbung solcher Personen durch Erpressung und Drohung mit physischen Repressionen bekannt. Sie wurden dann zurück in die Republik geschickt um spezielle Aufgaben zu erfüllen.
Von Provokationen und Diversionen geht die „Elite“ der ukrainischen Streitkräfte direkt zum Mord an Einwohnern über.
Am 23. August starb ein Zivilist auf einer Mine, die im Gebiet von Wohnhäusern am Rand von Sajzewo installiert worden war.
Am 25. August starb ein Einwohner von Donezk in Folge der Explosion einer selbstgebauten Sprengeinrichtung. Die Sprengeinrichtung sollte im Moment einer Massenveranstaltung am „Tag der Stadt“ am 28. August losgehen, aber durch einen Fehler wurde der Explosionszeitpunkt geändert.
Am 28. August, am Tag der Stadt, starb in Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk eine Frau durch Scharfschützenfeuer ukrainischer Mörder aus Richtung Marjinka.
Das ist die Liste der „Heldentaten“ der sogenannten Spezialoperationskräfte, für die die ukrainische militärisch-politische Führung sie mit Orden, Medaillen und Beförderungen auszeichnet.
Zur Verheimlichung dieser Verbrechen vor der Öffentlichkeit und um den Mördern den Status von Helden zu geben, haben die Spezialoperationskräfte auch Strukturen für informationspsychologische Operationen in Form der 16., 72., 74. und 83. Zentren für informationspsychologische Operationen, die in Zusammenarbeit mit ukrainischen Massenmedien und verlogenen Erklärungen der Kiewer Junta das Bewusstsein der Ukrainer und des ausländischen Auditoriums manipulieren.
Abteilungen von Spezialoperationskräften zur Abwehr einer äußeren Aggression existieren weltweit, aber die Ukraine ist ein einzigartiger Staat, der die Strukturen gegen das eigene Volk anwendet hat, indem sie Infrastruktur vernichtet und friedliche Einwohner tötet.
Im August 2016 ist vom Territorium der Ukraine eine Gruppe von drei Frauen eingetroffen, die eine Ausbildung unter Kontrolle von Instruktoren der Spezialoperationskräfte und der Hauptabteilung Aufklärung durchlaufen haben. Ihre Hauptaufgabe ist die Durchführung von Terrorakten auf dem Territorium der Republik, die Anwerbung von Mitarbeitern der militärischen Strukturen, die Schaffung eines Agentennetzes, den Erhalt und die Weitergabe von Aufklärungsdaten. Die genannten Personen können sowohl als Gruppe als auch einzeln aktiv sein. Sie treten leicht in Kontakt, interessieren sich für Vertreter der militärischen Behörden.
Wir warnen davor, dass die an den o.g. Verbrechen schuldigen Personen sowie ihre Unterstützer mit der Höchststrafe nach den Gesetzen der Kriegszeit bestraft werden.
Alle Bürger, die über irgendwelche Informationen verfügen, werden gebeten, die nächsten Organe der Militärkommandanturen oder des Innenministeriums zu benachrichtigen.
Wir rufen die gesamte Bevölkerung der Republik auf, eine aktive Position als Bürger zu zeigen und im Fall der Entdeckung verdächtiger Personen oder Gegenstände sofort die Militärkommandanturen der Volksmiliz oder das Staatssicherheitsministerium zu informieren.

 

Tass.ru: Statt eines trilateralen Treffens zwischen den Staats- und Regierungschefs Russlands, der BRD und Frankreichs am Rande des G20-Gipfels zum Thema Ukraine werden zwei bilaterale Treffen stattfinden, sagte der russische Präsidentenberater Juri Uschakow gegenüber Journalisten.
Nach seinen Worten werde – nach vorläufiger Planung – das Treffen mit dem französischen Präsidenten Francois Hollande am 4. September und das mit der deutschen Bundeskanzlerin am 5. September stattfinden.
„Ursprünglich war vereinbart worden, ein trilaterales treffen abzuhalten, um die aktuelle Situation in der Ukraine und Möglichkeiten der weiteren Zusammenarbeit im Rahmen des „Normannischen Formats“ und des Prozesses von Minsk zu erörtern. Dann aber haben unsere Kollegen vorgeschlagen, mit Rücksicht auf den Zeitplan zwei bilaterale Treffen durchzuführen. Das bedeutet, es wird getrennte Treffen mit Hollande am 4. September und einen Tag später mit der Kanzlerin Deutschlands Merkel geben. Hauptthema der Treffen wird die Ukraine sein“, sagte Uschakow.

 

De.sputniknews.com: In der Ukraine unterstützt die Hälfte der Bürger vorfristige Wahlen des Präsidenten und des Parlaments. Das bezeugt eine im August durchgeführte Meinungsumfrage des ukrainischen Instituts für Analyse und Prognose. Am heutigen Dienstag sind ihre Ergebnisse präsentiert worden, wie die Medien berichten.
„Die Idee vorfristiger Wahlen in die Oberste Rada (das Parlament der Ukraine – Anm. d. Red.) unterstützten im vergangenen Monat 47,6 Prozent der Bevölkerung, in diesem Monat ist diese Zahl auf 52,7 Prozent gestiegen“, teilte der Geschäftsführer des Kiewer Presseklubs, Michail Peressunko, mit. Ferner sagte er, die meisten Anhänger habe diese Initiative in Kiew, die wenigsten hingegen im Westen der Ukraine.
Würden die Parlamentswahlen im laufenden Monat stattfinden, so würde ein bedeutender Teil der Ukrainer nicht wissen, für wen er stimmen sollte, oder stattdessen die Wahlen einfach ignorieren: „16,5 Prozent gaben an, schwer sagen zu können, für wen sie stimmen würden, 20 Prozent wären nicht zu den Wahlen gegangen – demnach hätten 36 Prozent der Bürger keine Wahl getroffen“, sagte der Direktor des Instituts für Analyse und Prognose, Juri Lesnitschi, bei der Präsentation der Studie.
Unter jenen, die zu den Wahlen gekommen wären, hätten laut der Umfrage 16,7 Prozent für die Vaterlandspartei von Julia Timoschenko gestimmt. Die Partei „Selbsthilfe“, geführt vom Lwower Bürgermeister Andrej Sadowoj, hätte 11,7 Prozent der Wählerstimmen bekommen, der Oppositionsblock – 11,3 Prozent, der einst führende Block Petro Poroschenko – 11,1 Prozent, die Radikale Partei von Oleg Ljaschko — 10,5 Prozent, die Partei „Für das Leben“ von Wadim Rabinowitsch – 7,1 Prozent, die nationalistische Partei „Freiheit“ – 5,9 Prozent, die Partei „Bürgerliche Position“ von Anatoli Hryzenko (Ex-Verteidigungsminister) – 5,9 Prozent.
Die übrigen politischen Parteien hätten den Einstieg ins Parlament nicht geschafft, darunter auch die Partei von Michail Saakaschwili  „Wolna“ (dt. Welle) mit 3,9 Prozent, die Partei von Dmitri Jarosch „Dejstwije“ (dt. Handlung) – 1,9 Prozent und die Volksfront des Ex-Premiers Arseni Jazenjuk – 1,6 Prozent.
Laut Lesnitschi hatten alle politischen Parteien im vergangenen Monat in ihrem Rating Einbußen zu verzeichnen, mit Ausnahme der Partei von Rabinowitsch, die eine aktive PR-Kampagne im ukrainischen Fernsehen betreibt.
„Für Neuwahlen des Staatschefs haben sich im vergangenen Monat 55 Prozent der Bevölkerung ausgesprochen, im Rahmen der vorliegenden Studie – 52,7 Prozent, also die Hälfte der Bürger der Ukraine“, sagte Michail Peressunko. Mehr als 38 Prozent seien sich indes noch nicht im Klaren, wen sie an der Spitze des Staates sehen möchten, ergänzte er.
Wie Juri Lesnitschi konkretisierte, liegen in der Präsidenten-Rangliste der amtierende Staatschef Petro Poroschenko und die Ex-Ministerpräsidentin Julia Timoschenko an der Spitze. Für sie würden jeweils 12,5 Prozent bzw. 9,9 Prozent der Bevölkerung stimmen. Um den dritten Platz in dieser Rangliste konkurrieren der Studie zufolge Andrej Sadowoj, Oleg Ljaschko, Wadim Rabinowitsch und Juri Bojko, der Führer des Oppositionsblocks. Eine gewisse Unterstützung unter den Bürgern würden auch die Ex-Soldatin Nadeschda Sawtschenko (2,3 Prozent), Michail Saakaschwili (1,9 Prozent) und Dmitri Jarosch (1,1 Prozent) genießen.
Die gesamtnationale Studie unter der Bevölkerung der Ukraine wurde vom 11. bis 16. August durchgeführt. Es wurden 2016 Personen aus allen Regionen der Ukraine befragt, ausgenommen das von der ukrainischen Regierung nicht kontrollierte Gebiet des Donbass.

 

Lug-info.com: Die Volksmiliz der LVR ruft die Einwohner auf, die Wachsamkeit im Zusammenhang mit der gestiegenen Zahl von Beschüssen, Provokationen und Diversionsakten von Seiten der Kiewer Truppen zu verstärken. Eine entsprechende Erklärung gab der Leiter der Koordination der Volksmiliz der LVR Oberst Oleg Anaschtschenko ab.
Er sagte, dass sich derzeit in der Republik eine schwierige Situation ergeben hat, weil Kiew „terroristische Methoden der Kriegsführung gewählt hat“.
„Indem sie versuchen lebenswichtige Infrastrukturobjekte zu zerstören, versuchen die Straftruppen eine Schlinge um den Hals der Zivilbevölkerung zu legen und ihre zynischen Pläne zum Genozid am Volk des Donbass umzusetzen“, sagte der Oberst.
„Im letzten Monat sind wir Zeugen einer Verstärkung des Einsickerns von Diversanten und der Durchführung einer Reihe von Terrorakten geworden, sowohl in Bezug auf unsere Führer als auch auf lebenswichtige Objekte unserer Republik“, stellte der Vertreter der Volksmiliz fest.
Er nannte unter anderem den heutigen Beschuss der mechanischen Fabrik in Perwomajsk, der zielgerichtet erfolgte, der „Gegner versuchte vorsätzlich noch bestehende Produktionskapazitäten zu schädigen um die ökonomische Situation in der Region zu verschlechtern“.
„Wir rufen unsere Bürger auf, Ruhe und Kaltblütigkeit zu bewahren, die Wachsamkeit auch im Vorfeld des neuen Schuljahrs zu verstärken und auf alle verdächtigen Aktivitäten zu achten, die von der Vorbereitung und Durchführung von Diversions- und Terrorakten zeugen könnten“, rief Anaschtschenko auf.
„Wenn verdächtigte Personen, verlassene Fahrzeuge, Provokateure oder Aggressoren auf unseren Straßen und besonders an Orten mit vielen Menschen entdeckt werden, können Sie sich immer um Hilfe an die Notrufnummern der militärischen Ministerien und Behörden wenden“, sagte er und fügte hinzu, dass sich die Einwohner auch an die nächste Polizeistation oder Militärkommandantur wenden können.
„Gegenüber Personen, die an Diversions- und Terroraktivitäten auf unserem Territorium beteiligt sind, werden die entschiedendsten und härtesten Maßnahmen in Entsprechung mit den Normen der Gesetzgebung über den Kriegszustand, der in der Republik gilt, angewandt werden“, versicherte der Oberst.

 

Novorosinform.org: Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte erweiterte die Verlegung von Verstärkungen in Richtung Mariupol und an den gesamten südlichen Bereich der Donezker Front. Dies berichtet die Korrespondentin Marina Charkowa auf ihrer Seite.
Die Kriegskorrespondentin stellt mit Bezug auf mehrere Quellen fest, dass die Ukraine im Donbass etwa 78% der Streitkräfte des Landes zusammengezogen hat.
„In den letzten Tagen kamen nach Mariupol und an den südlichen Frontabschnitt nicht weniger ukrainische Soldaten und militärische Ausrüstung, als bei Donezk, Gorlowka und Debalzewo stationiert sind.
Gleichzeitig mit der Verstärkung ihrer Gruppierungen bei Mariupol verbreiten die Kiewer Machthaber und das militärische Kommando ihre wahnhafte Version künftigen Geschehens, wonach die ‚russischen Aggressoren’  angeblich bereit seien, auf einem Landkorridor zur Krim durchzubrechen“, schrieb sie.

Abends:

 

Ukrinform.ua: Der Minister für auswärtige Angelegenheiten der Ukraine, Pawlo Klimkin, bezeichnete im Interview mit dem Hörfunksender „Echo Moskaus“ die Verhandlungen im Normandie-Format als die Möglichkeit, einen Fahrplan für die Umsetzung des Abkommens von Minsk zu erstellen.
„Was haben wir, um die Umsetzung von Minsk zu fördern? Das Normandie-Format existierte die ganze letzte Zeit. Allein Ministertreffen, wenn ich mich nicht irre, gab es 11 oder 12. Daher ist das Normandie-Format die Gelegenheit, wie ich sehr hoffe, einen Fahrplan für die Umsetzung von Minsk zu erstellen. Und die Möglichkeit, Russland nicht zu erlauben, von der Umsetzung abzuweichen… Das ist für mich wirklich der Weg, der zum Erfolg mit Minsk führen kann und muss“, sagte Klimkin.

 

De.sputniknews.com: Wegen Krim-Sabotage: Poroschenko kommt nicht zur G20 – Putins Berater
Moskau hat den Vorschlag des ukrainischen Präsidenten, beim G-20-Gipfel in Guangzhou ein Treffen im Normandie-Format durchzuführen, abgelehnt. Die Ukraine gehört nicht zur G-20, und somit wird Poroschenko dort nicht erscheinen.
„Nach den vereitelten Terroranschlägen auf der Krim hat  Russland auf ein Treffen  im „Normandie-Format“ unter der Teilnahme des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko vollständig verzichtet“, sagte der Berater des russischen Präsidenten, Jurij Uschakow,  in einer Pressekonferenz am Dienstag.
„Die Ukraine ist kein G-20-Staat. Allerdings hatte Poroschenko bei einem Telefonat vorgeschlagen, den G-20-Gipfel  in Guangzhou Gebrauch zu nutzen und ein Gipfeltreffen im Normandie-Format abzuhalten. Das Treffen wurde nach den bekannten Ereignissen  auf der Krim nicht vereinbart. Unser Präsident gab seine Einstellung zu einem eventuellen Kontakt deutlich zu verstehen, das heißt, wir haben es abgelehnt, eine solche Perspektive zu behandeln, obwohl diese Möglichkeit noch nicht vereinbart worden war. Das war bloß eine Idee, die die ukrainische Seite ‚zugeschoben‘ hatte“, betonte er.
Anfang August hatte der russische Inlandsgeheimdienst FSB bekanntgegeben, eine Reihe  von Terroranschlägen gegen die wichtigsten Elemente der Krim-Infrastruktur vereitelt zu haben, die von der Hauptverwaltung für Aufklärung des  ukrainischen Verteidigungsministeriums vorbereitet worden waren. Die Anschläge sollten die soziale und politische Lage auf der Halbinsel vor dem Hintergrund der Parlaments- und Kommunalwahlen destabilisieren, die auf den 18. September 2016 angesetzt sind.

Standard

Presseschau vom 29.08.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Vormittags:

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden siebenmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte heute die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Aus Richtung Luganskoje wurden viermal Logwinowo und zweimal Kalinowka beschossen. Im Verlauf der Beschüsse wurden Artilleriegeschütze des Kalibers 152mm, Mörser des Kaliber 120mm und 82mm, Panzertechnik und Granatwerfer verwendet.
Das Gebiet von Sholtoje wurde aus Richtung Lobatschewa mit Granatwerfern beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„Um 20:15 Uhr hat die ukrainische Seite das Feuer mit Panzergeschützen auf Jelenowka eröffnet, um 21:10 Uhr begann der Artilleriebeschuss auf Jasinowataja und den Nikitowskij-Bezirk von Gorlowka“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Gemäß den Angaben der Quelle wurden auf diese Ortschaften 68 Artilleriegranaten des Kalibers 122mm und fünf Panzergeschosse abgefeuert.
Die Quelle fügte hinzu, dass die ukrainischen Truppen neben Artillerie auch Mörser der Kaliber 82 und 120mm verwendet haben. Vom Gegner beschossen wurden auch Dokutschajewsk, Alexandrowka und Trudowskije im Westen der Hauptstadt, die Dörfer Sachanka, Kominternowo und Leninskoje im Nowoasowskij-Bezirk im Süden der DVR.
Nach vorläufigen Angaben wurden mindestens fünf Häuser beschädigt. „In der Nacht wurde in Nikitowskij-Bezirk von Gorlowka auf der Artjomowsker Chaussee ein Wohnhaus beschädigt, drei weitere Häuser in Jasinowataja auf der Gogol-Straße, zwei Häuser im Petrowskij-Bezirk von Donezk auf der Andrusow- und der Pawlowskaja-Straße“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
„In der letzten Nacht wurden in Jasinowataja und im Dorf Mineralnoje in seiner Umgebung sowie in Gorlowka drei zivile Einwohnerinnen verletzt, Geburtsjahr 1940, 1964 und 1970“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Während des nächtlichen Beschusses der frontnahen Territorien der DVR wurden 19 Wohnhäuser, eine Schule, ein Geschäft und ein Wasserverteilungspunkt beschädigt. Zerstörungen wurden in Donezk, Gorlowka und den Dörfern des Nowoasowskij-Bezirks festgestellt“, teilte das operative Kommando der Republik mit.
Nach dessen Informationen sind bei der Mehrheit der Objekte Dächer und Verglasung beschädigt, in einigen Fällen wurden durch Splitter die Wände durchlöchert oder es sind direkte Treffer festzustellen. So ist in Gorlowka auf der Artjomowsker Chausse ein Geschoss in einen privaten Hof gefallen, die Sommerküche wurde beschädigt, eine Scheune wurde vollständig zerstört.
„Im Kujbyschewskij-Bezirk von Donezk geriet die Schule Nr. 50 unter Beschuss, es wurden 15 Fenster zerschlagen, im Petrowskij-Bezirk wurde ein direkter Treffer auf das Dach eines Geschäftes registriert, auf der Maschdeburgskaja-Straße ein direkter Treffer auf das Reservoir eines Wasserverteilungspunktes. Die Wasserversorgung wurde auf ein Reservereservoir umgeschaltet“, zählte der Gesprächspartner der Agentur auf.
Nächtliche Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden auch in den Dörfern Sachanka und Kominternowo im Nowoasowskij-Bezirk im Süden der Republik und Nikitowskij-Bezirk von Gorlowka festgestellt. Das Kommando der DVR bestätigte die Verletzung einer Zivilistin in Gorlowka. Sie hat eine Verletzung am rechten Unterschenkel.
„Ein dreistöckiges Mehrparteienwohnhaus auf der Gogol-Straße in Jasinowataja wurde in Folge eines Beschusses mit Geschützen des Kalibers 122mm beschädigt“, teilte heute ein Vertreter des operativen Kommandos der DVR mit, der sich vor Ort befindet. Er fügte hinzu, dass das Feuer von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet des besetzten Dorfes Kamenka ausging.
Wie ein Korrespondent von DAN vom Ort des Geschehens mitteilte, werden derzeit die Positionen der DVR im Bereich des Gewerbegebiets in der Nähe von Jasinowataja beschossen – im direkten Blickfeld (etwa 1km) vom Ort der Inspektion.
„Die ukrainischen Truppen haben das Feuer auf den Wasserverteilungspunkt im Petrowskij-Bezirk von Donezk mit Artillerie des Kalibers 152mm eröffnet“, teilte der stellvertretende Kommandeur des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin mit. Er sagte, dass mit gleichartigen Waffen auch Wohngebiete am westlichen Rand der Hauptstadt beschossen wurden.

 

De.sputniknews.com: Aus einem geheimen Gefängnis des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU sind 13 Häftlinge auf freien Fuß gesetzt worden, wie aus dem Bericht „Human Rights Watch“ der internationalen Menschenrechtsorganisation Amnesty International hervorgeht.
Die Gefangenen sollen demnach nach der Veröffentlichung des UN-Berichtes „Sie existieren nicht“ über geheime Gefängnisse in der Ukraine freigelassen worden sein: Sechs Menschen am 25. Juli, weitere sieben, darunter eine Frau, am 2. August, hieß es.
„Die Freilassung von 13 Menschen ist eine positive Wandlung, die nur die Notwendigkeit bestätigt, diesen Verstößen ein Ende zu setzen und Ermittlungen aufzunehmen, um Gerechtigkeit zu erlangen“, sagte der AI-Regionaldirektor für Europa und Zentralasien, John Dalhuisen.
„Wir rufen Kiew dazu auf, unverzüglich Maßnahmen zur Befreiung der restlichen Häftlinge zu ergreifen.“
Angehörige des ukrainischen Sicherheitsdienstes (SBU) sollen die Häftlinge aus Charkow (Ostukraine) nach Druschkowka und Kramatorsk im Gebiet Donezk gebracht und dort freigelassen haben.
Im Juni 2016 hatte der Assistent für Menschenrechte des UN-Generalsekretärs, Ivan Šimonović, mitgeteilt, der SBU organisiere systematisch Razzien und setze Folter gegen die Personen, die als Sympathisanten der Kämpfer im Donbass gelten.
Den entsprechenden Bericht über die Lage in der Ukraine hatte die Uno im Juni dieses Jahres vorgestellt. Das Dokument berichte von Hunderten Fällen rechtswidriger Festnahmen, Folter und unmenschlicher Behandlung in Kiew sowie im Donbass. Außerdem seien die Menschenrechtler sehr darüber besorgt, dass es in der Ukraine weitere fünf geheime Gefängnisse unter der Kontrolle Kiews gebe.

 

Nachmittags:

 

Lug-info.com: Die Eigentümer von 692 Häusern in Lugansk, die durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte im Sommer 2014 beschädigt wurden, haben den Rohbau ihres Wohnraums im Rahmen des republikanischen Programms „2000“ und „2000+“ wieder aufgebaut. Dies teilte der Pressedienst der Lugansker Stadtverwaltung mit Bezug auf den Leiter der Bauabteilung Igor Gurskij mit.
„Baumaterial haben schon 1523 Besitzer beschädigter Häuser erhalten. 692 Eigentümer haben schon den Rohbau wieder aufgebaut, 831 Häuser befinden sich in Arbeit“, sagte er.
Gurskij berichtete auch, dass Arbeiten zum Wiederaufbau von Häusern sozial nicht abgesicherter Lugansker mit Unterstützung von Bauunternehmen der Stadt laufen.
„Zurzeit haben schon vier Unternehmen mit der Arbeit begonnen – jedes baut zwei Häuser auf. In dieser Woche beginnen drei weitere Unternehmen“, erläuterte der Abteilungsleiter.

 

De.sputniknews.com: Warnstufe „orange“: Moskau reagiert auf Steinmeiers Aufruf zur Rüstungskontrolle.
Russland bereitet Gegenvorschläge auf die jüngste Initiative des deutschen Außenministers Frank-Walter Steinmeier zu einem neuen Abkommen über die Rüstungskontrolle vor, schreibt die Zeitung „Iswestija“ am Montag.
„Wenn einer der führenden europäischen Politiker für Vorsicht plädiert, sollten wir meines Erachtens genauso konkret darauf reagieren“, sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Föderationsrat (Parlamentsoberhaus), Konstantin Kossatschow. „Wir sollten einen Komplex von Initiativen erwägen, die die Basis für grundsätzliche Vereinbarungen im Bereich der Sicherheit und Rüstungskontrolle bilden könnten.“
Steinmeiers Motiv sei dem Senator klar: Die Gefahren für Europa seien heutzutage wirklich groß und realistisch. „Vertrauensmaßnahmen sind nicht nur nötig – für sie gibt es einfach keine Alternativen“, betonte Kossatschow.
Steinmeier hatte in seinem jüngsten Beitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ zum Abschluss eines neuen Vertrages mit Russland über die Rüstungskontrolle aufgerufen, um eine Eskalation der Lage in Europa zu verhindern. Das wäre ihm zufolge „ein bewährtes Mittel für Transparenz, Risikovermeidung und Vertrauensbildung“.
Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses in der Staatsduma (Russlands Parlamentsunterhaus), Wladimir Komojedow, zeigte sich seinerseits überzeugt, dass Moskau seine Streitkräfte in Übereinstimmung mit seinen nationalen Interessen entwickeln sollte. „Das Wort ‚Kontrolle‘ hat hier eine Schlüsselbedeutung. Ich habe nichts dagegen, dass die Seiten am Verhandlungstisch zusammenkommen, aber das Wort ‚Kontrolle‘ (über Rüstungen) gefällt mir gar nicht. Mit wem sollten wir über die Parität geschweige denn Kontrolle verhandeln? Mit der deutschen Bundeswehr, die in jeder Hinsicht schwächer als die russische Armee ist? Es gibt viel zu viele verantwortungslose Kontrollgremien. Alle wollen Russland kontrollieren, aber unsere Partner wollen nicht zu ihren Worten stehen: Sie schließen Verträge ab, die sie dann nicht erfüllen oder willkürlich novellieren“, so der Abgeordnete.
„Denken Sie nur: Wir hatten alle unseren Verpflichtungen erfüllt, darunter alle sowjetischen Truppen aus Europa abgezogen, wobei man uns versprach, es würde keine Nato-Osterweiterung geben. Wurde dieses Versprechen aber gehalten? Die Amerikaner hatten 1972 mit uns den ABM-Vertrag abgeschlossen, traten aber später daraus einseitig aus. (…) Jetzt erzählt man uns wieder verschiedene Märchen, um uns auf die Knie zu zwingen und zu kontrollieren. Wir werden unsere Streitkräfte so entwickeln, wie es für den Schutz unserer Interessen bzw. der Interessen unserer Verbündeten und Partner in jeder Region der Welt nötig ist.“

Der Direktor des russischen Zentrums für Waffenhandelsanalysen und Mitglied des Gesellschaftsrates beim Verteidigungsministerium, Igor Korotschenko, ist der Meinung, dass Moskau die Initiativen des deutschen Chefdiplomaten gründlich prüfen und sich vergewissern sollte, dass dieses Dokument die Sicherheit und das Kräftegleichgewicht garantieren würde:
„Russland wäre zu einem solchen Abkommen bereit, allerdings unter der Bedingung, dass es Gleichberechtigung vorsieht: dass die Sicherheit für alle gleich ist und dass die Nato-Truppen reduziert werden, die derzeit vier Mal so groß wie die russischen Streitkräfte sind.“

 

Ukrinform.ua: Bei Kämpfen im Konfliktgebiet in der Ostukraine sind in den vergangenen 24 Stunden ein ukrainischer Soldat getötet und neun verletzt worden.
Das gab am Montag der Sprecher des Präsidialamtes für die Antiterror-Operation, Oberst Andrij Lysenko, bekannt.

 

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Die Verschärfung des Konflikts zwischen örtlichen Einwohnern und Kämpfern der Nationalgarde geht weiter. Verbrecher mit den Abzeichen nationalistischer Bataillone verüben nach wie vor Ausschreitungen und randalieren auf den grenznahen Territorien“, sagte Marotschko.
„So ist nach der Zerstörung eines Busses und einem Brand im Supermarkt „Brusnitschka“ in Swetlowdarsk eine Spezialabtelung von Vertretern des ukrainischen Freiwilligenkorps „Rechter Sektor“ eingetroffen, die durch Panzertechnik und Hundestaffeln verstärkt ist, um die nationalistischen Kämpfer im Fall einer weiteren Zuspitzung des Konflikts zu liquidieren“, teilte der Major mit.
„Außerdem werden im privaten Sektor von Swetlodarsk von Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes der Ukraine Fahndungsmaßnahmen durchgeführt, in deren Verlauf Vertreter der Strukturen Häuser abgehen und die Dokumente überprüfen, um unmittelbar an dem Brand Beteiligte zu finden, die sich auf der Flucht befinden“, fügte der Vertreter der Volksmiliz hinzu.
„Die ukrainischen Straftruppen terrorisieren in Verletzung aller Normen des internationalen humanitären Rechts, dass die Beachtung der Menschenrechte garantiert, weiterhin die örtliche Bevölkerung in den grenznahen Gebieten, sie nehmen sie unter anderem ungesetzlich fest“, sagte Marotschko.
„So haben Soldaten des 1. mechanisierten Bataillons der 54. Brigade unter der Anschuldigung der Unterstützung der Republiken im Verlauf des Augusts etwa 20 Menschen ungesetzlich festgenommen – Einwohner der Orte Swetlodarsk, Luganskoje und Mironowskij“, teilte Marotschko mit.
Der Vertreter der Volksmiliz berichtete, dass im Weiteren „die Festgenommenen durch eine kriminelle Absprache mit Offizieren der Leitung der Brigade zu technischen Arbeiten zur Erstellung von Befestigungen im Gebiet von Swetlodarsk geschickt wurden“.
Er fügte hinzu, dass durch die ungesetzlichen Handlungen „die Komplizen Geld sparen, das für die technischen Arbeiten und die Miete für zivile Ingenieurstechnik an außenstehende Organisationen bestimmt ist“.
„Indem sie darüber gefälschte Dokumente anfertigten, konnten sie Budgetmittel in einer Gesamtsumme von mehr als 300.000 Griwna unterschlagen, die unter den Beteiligten an der kriminellen Absprache aufgeteilt wurden“, sagte Marotschko.
„Solche Fakten ungesetzlicher Freiheitsberaubung, des Festhaltens von völlig unschuldigen Zivilisten und im Grunde Sklaverei, dürfen nicht ohne Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit und der Menschenrechtsorganisationen bleiben“, unterstrich der Vertreter der Volksmiliz.

 

De.sputniknews.com: Russland und die USA könnten sich bald auf gemeinsame Schritte in Syrien einigen, schreibt die „Rossijskaja Gaseta“ am Montag.
Nach ihrem jüngsten Treffen in Genf, das etwa zwölf Stunden gedauert hatte, teilten die Außenminister Sergej Lawrow und John Kerry der versammelten Presse zwar keine Einzelheiten mit, versprachen jedoch, schon „in der nächsten Zeit“ die Ergebnisse ihrer Kooperation zu präsentieren.
„Dass wir keine Dokumente veröffentlichen, bedeutet nicht, dass wir keine neuen Berührungspunkte finden“, erläuterte Lawrow. „Es ist ohnehin eine wichtige Errungenschaft, dass es immer weniger Bereiche gibt, wo wir uns überhaupt nicht einig sind, und dass wir versuchen, das gegenseitige Misstrauen zu überwinden.“
Nach seinen Worten haben die Seiten „mehrere sehr wichtige Schritte zur Vervollkommnung der Vereinbarungen gemacht“, die bei Kerrys Moskau-Besuch im Juli getroffen worden waren. Damals hatte der US-Chefdiplomat dem russischen Präsidenten Wladimir Putin Initiativen zur „engeren Koordinierung der Handlungen gegen die Terroristen“ präsentiert.
Vor den Genfer Außenminister-Gesprächen hatten entsprechende russisch-amerikanische Expertenberatungen stattgefunden. Ihre Teilnehmer müssen „nur noch wenige technische Fragen“ behandeln, die „konkretisiert werden müssen“, so Lawrow. Kerry dankte seinerseits „meinem Freund Sergej“ für „die ehrliche und erfolgreiche Arbeit“. „Unsere Teams haben Klarheit auf dem Weg nach vorne erreicht“, bestätigte er. Laut einer Quelle in der russischen Delegation könnten einige bereits getroffene Vereinbarungen Anfang September publik gemacht werden.
Unter anderem geht es um den humanitären Zugang zu Gebieten, wo weiterhin Gefechte geführt werden. Zudem arbeiten beide Seiten an der Vereinbarung von Zielen für Luftschläge auf syrischem Territorium. Das deutete auch Lawrow auf der Pressekonferenz in Genf an: „Unsere Aufgabe besteht nicht darin, dass diese oder jene Teilnehmer des Konflikts nicht mehr fliegen, sondern darin, dass diejenigen, die fliegen, die Terroristen mit Bomben bewerfen.“
Bisher wurde aber die wichtigste Bedingung nicht erfüllt: Der Unterschied zwischen der so genannten „moderaten Opposition“ und den Terrorgruppierungen „Islamischer Staat“ und al-Nusra-Front ist immer noch nicht festgelegt. Beide Chefdiplomaten räumten ein, dass dies eine sehr schwierige Aufgabe sei. „Die mit den USA bzw. der von ihnen angeführten Koalition zusammenwirkenden Kräfte befinden sich auf demselben Territorium wie die al-Nusra-Front. Manchmal beteiligen sie sich sogar an ihren Einsätzen“, betonte Lawrow.
Allerdings haben die Amerikaner den Russen erstmals die Liste der Organisationen in Syrien überreicht, die sich der auf Washingtons Initiative ausgerufene Waffenruhe angeschlossen haben.
Lawrow und Kerry sicherten zu, sie würden ihr Bestes tun, um die syrischen Konfliktseiten zu beeinflussen, damit sie baldmöglichst direkte Verhandlungen über Syriens politische Zukunft beginnen.

 

Dan-news.info: Die Beobachter der OSZE-Mission haben sich geweigert, die Folgen des Artilleriebeschusses am Rand von Jasinowataja festzuhalten, die in der Nacht auf den 29. August erfolgten. Dies teilte heute das operative Kommando der DVR mit.
„Die OSZE hat sich geweigert, die Folgen der nächtlichen Artilleriebeschusses von Wohngebieten von Jasinowataja von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festzuhalten, und dies mit dem Fehlen von Sicherheit in diesem Abschnitt erklärt“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Das operative Kommando fügte hinzu, dass die Ermittlungen zum Fakt des Artilleriebeschusses der Außenbezirke von Jasinowataja von Seiten der ukrainischen Streitkräfte durch die russischen Offiziere im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung erfolgten.

 

De.sputniknews.com: Interpol lehnt Fahndung nach Chefs der Volksrepubliken Lugansk und Donezk.
Interpol hat die Anfragen von Kiew, nach den Anführern der selbsternannten Volksrepubliken Lugansk und Donezk, Igor Plotnizki und Alexander Sachartschenko, zu fahnden, abgelehnt. Dies teilte am Montag der Chef des ukrainischen Interpol-Büros, Wassili Newolja, gegenüber Segodnja.ua mit.
Auf eine Frage der Journalisten, ob das wegen der in den Anfragen der ukrainischen Behörden vorhandenen militärpolitischen Komponente geschehen ist, antwortete Newolja:
„Interpol zweifelt die Ernsthaftigkeit der erhobenen Vorwürfe nicht an, hält sich aber an die Satzung und verstößt nicht dagegen“ erklärte der ukrainische Interpol-Chef.
Ähnliche Entscheidungen fällte Interpol in Bezug auf einen der Kommandeure der Landwehr, Arsenij Pawlow (alias Motorola), den ehemaligen Kommandanten von Gorlowka, Igor Besler (alias Teufel), und den ehemaligen Verteidigungsminister der Volksrepublik Donezk, Igor Strelkow (auch Girkin).
Kiew hatte sich im Dezember 2014 mit der Bitte an Interpol gewandt, Sachartschenko und Plotnizki zur Fahndung auszuschreiben. Im Mai desselben Jahres hatte die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft die Volksrepubliken Donezk und Lugansk als terroristische Organisationen eingestuft.
In der Ukraine war es im Februar 2014 zu einem nationalistisch geprägten Umsturz gekommen. Die neuen Machthaber setzten ein Gesetz außer Kraft, das 13 der 27 ukrainischen Provinzen das Recht auf zwei Amtssprachen einräumte. Dagegen lehnten sich von Russischstämmigen dominierte Gebiete im Osten und Süden der Ukraine auf. Dort demonstrierten Tausende Menschen für ein Referendum und eine Föderalisierung der Ukraine, also für mehr Selbständigkeit für ihre Regionen.
Weil die Gebiete Donezk und Lugansk den nationalistisch geprägten Machtwechsel nicht anerkannten und unabhängige Volksrepubliken ausgerufen hatten, schickte die neue ukrainische Regierung Truppen in das Donezbecken. Der Konflikt in der Region dauert weiter an.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Die Lage in der DVR bleibt angespannt. In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Straftruppen 520-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Der Gegner verwendet weiterhin Artillerie beim Beschuss des Territoriums der Republik. Insgesamt wurden von den Straftruppen 80 Artilleriegranaten des Kalibers 122mm, 390 Mörsergranaten der Kalibers 82 und 120mm abgeschossen und zehn Schüsse mit Panzergeschützen abgefeuert. Außerdem wurde mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Die Kriegsverbrecher Gorbatjuk, Wodolaskij, Sabolotnyj, Subanitsch setzten den Beschuss von Ortschaften der Republik mit dem Ziel der Vernichtung der Zivilbevölkerung fort. In den letzten 24 Stunden wurden folgende Ortschaften beschossen: Gorlowka, Oserjanowka, Jasinowataja, Spartak, Mineralnoje, Wesjoloje, Staromichajlowka, Jelenowka, Alexandrowka, Dokutschajewsk, Kominternowo, Leninskoje, Sachanka und der Petrowskij-Bezirk von Donezk. 33 Häuser wurden beschädigt. Unter der Zivilbevölkerung wurden vier Menschen verletzt: in Gorlowka – Olga Walerjewna Puzewa geb. 1979, in Jasinowataja – Olga Iwanowna Tischulina geb. 1964, in Mineralnoje – Lidija Stepanowna Poplawskaja geb. 1940, in Alexandrowka – Anatolij Nikolajewitsch Majstrenko geb. 1940. Außerdem starb aufgrund von Scharfschützenfeuer der ukrainischen Straftruppen die Einwohnerin des Petrowskij-Bezirks von Donezk Natalja Iwanowna Grebenjuk geb. 1955.
Unter den Soldaten wurden in Folge des Mörserbeschusses durch die ukrainischen Truppen zwei Menschen verletzt.
Wie zuvor geht die zielgerichtete Vernichtung von Infrastrukturobjekten der Republik weiter. In der Nacht auf den 29. August wurde durch einen direkten Treffer eines Artilleriegeschosses auf einen Wasserverteilungsknoten des Petrowskij-Bezirks von Donezk ein Reservoir mit 10.000 Kubikmetern Wasser beschädigt. Die Reparaturarbeiten finden gerade statt. Zur Absicherung einer unterbrechungsfreien Versorgung des Bezirks mit Wasser wurde eine Reservequelle für die Wasserversorgung angeschlossen.
Von uns wurde die Verlagerung von durch die Minsker Vereinbarungen verbotener Technik entlang der Kontaktlinie festgestellt. So in den Gebieten folgender Ortschaften:
Kurachowo, 13 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von zwei 122mm-Haubitzen „Gwosdika“ registriert;
Mirnoje, 5 km von der Kontaktlinie, es wurde die Verlagerung von 17 Panzern festgestellt, darunter zehn, die zuvor an der Parade in Kiew teilgenommen hatten;
Sladkoje, 11 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung eines Lagers von Artilleriemunition der 10. Gebirgssturmbrigade festgestellt, was eine weitere Bestätigung dessen ist, dass das Kommando der ukrainischen Streitkräfte gefährliche Objekte in unmittelbarer Nähe von Wohnorten friedlicher Bürger stationiert.
Alle Angaben über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden den Vertretern der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Die Vergrößerung der Zahl der Zerstörungen von Häusern und verletzten Zivilisten zeugt davon, dass die ukrainischen Straftruppen im Zusammenhang mit der Kontrolle über die Ausgabe von Munition von ungeordneten Beschüssen zur Taktik des zielgenauen Beschusses von Wohngebieten von Ortschaften übergegangen sind. Vor dem Hintergrund der bevorstehenden Winterzeit können diese Verbrechen nicht anders als ein Genozid an der friedlichen Bevölkerung genannt werden. Aber den Beschuss mit schweren Waffen haben die ukrainischen Truppen nicht eingeschränkt.
Die Spezialoperationskräfte begehen weiterhin unmenschliche Verbrechen auf dem Territorium der Republik. Gestern wurden durch ihre Schuld die Feiern zum Tag der Stadt und zum Tag der Bergleute in Donezk durch Tragödien verdunkelt. Durch zielgerichtetes Scharfschützenfeuer ukrainischer Mörder starb eine Frau in Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk. Nach vorliegenden Informationen kam die Frau heraus, um vor der Tür ihres Hauses zu kehren, wo sie die Kugel eines Scharfschützen erreichte. Der Schuss kam aus Richtung Marjinke und der genannte Mord ist ein weiteres Zeugnis für blutige Strafaktionen gegen die Zivilevölkerung. Vor diesem Hintergrund klingt der Glückwunsch Poroschenkos an die Donezker zum Feiertag und seine Worte, dass „die Ukraine den Donbass liebt und nicht vergisst“ heuchlerisch. Ich wage zu versichern, dass auch wir den Schmerz, den das blutige Regime der Bevölkerung der Republik zugefügt hat und für den das ukrainische Staatsoberhaupt die Verantwortung tragen muss, nicht vergessen werden.

 

De.sputniknews.com: In der Ukraine sollen schon wieder massenhaft Männer im wehrdienstfähigen Alter zum Militär eingezogen werden, wie die ukrainische Zeitung „Vesti“ unter Berufung auf eine Quelle in Militärkreisen schreibt.
Für die „sofortige“, bereits siebte seit Anfang der Donbass-Krise, Masseneinberufung  seien bereits „geheime Dekrete“ erlassen und an in die ukrainischen Musterungsbehörden übergeben worden.
Nach Angaben des Informanten aus dem Verteidigungsministerium sollen die Einberufenen an der südöstlichen Front unweit der abtrünnigen Gebiete im Donbass oder womöglich auch an den Grenzen zur Schwarzmeerhalbinsel Krim eingesetzt werden.
Auf Anfragen von örtlichen Medien wurde diese Information von den ukrainischen Militärkommissariaten noch nicht bestätigt. Man sei zwar stets für eine Mobilmachung offen, diesmal aber sei die Rede von Vertragssoldaten. Dabei sei jedoch unklar, ob die Anzahl der Berufssoldaten ausreiche, um die bislang demobilisierten zu ersetzen, wie der stellvertretende Militärkommissar der Kiewer  Musterungsbehörde, Igor Sljusarenko, betonte.
Zuvor hatte Poroschenko behauptet, dass die Wahrscheinlichkeit einer Eskalation im Donbass und einer umfassenden Invasion russischer Militärs in die Ukraine hoch bleibt. „Wir schließen eine groß angelegte russische Intervention nicht aus. Aber wir sind darauf gefasst. Unsere Streitkräfte sind bereit, den Feind sowohl im Osten als auch entlang der administrativen Grenze zur Krim abzuwehren“, sagte Poroschenko.
Im Osten der Ukraine schwelt seit rund zwei Jahren ein militärischer Konflikt. Die ukrainische Regierung hatte im April 2014 Truppen in die östlichen Kohlefördergebiete Donezk und Lugansk geschickt, nachdem diese den nationalistischen Staatsstreich vom Februar in Kiew nicht anerkannt und unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten. Bei den Gefechten zwischen dem kiewtreuen Militär und örtlichen Bürgermilizen sind laut UN-Angaben mehr als 9.500 Menschen ums Leben gekommen. Seit September 2015 gilt in der Region eine Waffenruhe, die jedoch immer wieder verletzt wird.
Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hatte nach eigenen Angaben auf der Krim eine Reihe von Terroranschlägen vereitelt, die der militärische Nachrichtendienst der Ukraine geplant haben soll. Bei Kämpfen mit ukrainischen Spezialtrupps am 7. und 8. August seien auf der Krim ein russischer Soldat und ein FSB-Mitarbeiter getötet worden. Mehrere mutmaßliche ukrainische Agenten seien festgenommen worden und hätten Aussagen gemacht. Es seien Bomben und ukrainische Waffen sichergestellt worden. Die Ukraine bestreitet jede Verwicklung.

 

Dan-news.info: Mehr als 50.000 Menschen haben am vergangenen Wochenende an den Massenveranstaltungen zum Tag der Bergleute und zum Tag der Stadt in Donezk und anderen Ortschaften der DVR teilgenommen. Dies teilte der Pressedienst des Innenministeriums der Republik mit.
„Auf dem Gebiet von 14 Ortschaften fanden festliche Massenveranstaltungen zum Tag der Bergleute statt, in der Hauptstadt der Republik und einer Reihe anderer Städte wurde auch der Tag der Stadt begangen. Insgesamt nahmen auf dem Territorium der DVR mehr als 50.000 Menschen an Massenveranstaltungen teil“, teilte die Polizei mit.

 

Ukrinform.ua: Der Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, Oleksandr Turtschynow, fordert die Oberste Rada der Ukraine auf, das Gesetz über die Beschlagnahme der Vermögenswerte von Wiktor Janukowitsch zu verabschieden.
Das sagte er bei der Präsentation im Staatsunternehmen „Ukroboronprom“ der neuesten Waffen und Technik zum 5. Jahrestag des Konzerns, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Viele Unternehmen der Verteidigungsindustrie der Ukraine sind heute unterfinanziert. Ich hoffe, dass die Abgeordneten mich erhören, die bald wieder an die Arbeit kommen, und dafür (Beschlagnahme der Vermögenswerte von Janukowitsch – Red.) stimmen werden. Es ist eure Verantwortung“, sagte Turtschynow.
Ihm zufolge sind viele Probleme, einschließlich der systematischen Unterfinanzierung der Streitkräfte der Ukraine, dadurch verursacht, dass das Parlament über die Budgetmittel, die vom geflüchteten Präsidenten gestohlen wurden, nicht beschließen kann.
„Ich verstehe nicht, woran es liegt“, empörte sich der Sekretär des Sicherheitsrates.

 

De.sputniknews.com: Wachsende Zweifel an „russischem Einmarsch“: Kiew verteidigt Fake-Fotos.
Juri Birjukow, Berater des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko, hat den Artikel der „Washington Post“ über gefälschte Bilder des ukrainischen Militäreinsatzes im abtrünnigen Donbass scharf kritisiert: Die Enthüllungen der US-Zeitung seien umso schädlicher, weil sie Kiew das Erwerben weiterer Militärhilfen aus dem Westen erschwerten.
Das Blatt hatte berichtet, dass der Fotograf des ukrainischen Verteidigungsministeriums, Dmitri Murawski, Kriegsszenen im Donbass für die offizielle Darstellung inszeniert hätte. Die Enthüllung führte zum Skandal, sodass der ukrainische Verteidigungsminister seinen Fotografen und Berater schließlich feuern musste.
Poroschenkos Berater Juri Birjukow befürchtet „um ein Mehrfaches mehr Schaden und Bedrohung für unseren Sieg“ durch den WP-Artikel.
„Denn wir sind jetzt mehr denn je auf Hilfe angewiesen“, schrieb der Politiker auf Russisch in seinem Facebook-Profil.
Er deutete an, dass sein Land neben offiziell gelieferten Militärgütern auch Hilfen empfängt, die nicht öffentlich bekannt sind: „All diese Humvee (Kampfwagen – Red.), AN-TPQ (Artillerieaufklärungsradare – Red.), Nachtsichtgeräte und vieles Weitere, worüber gar nicht berichtet wird, fallen ja nicht einfach vom Himmel.“
Mit Blick auf die Kämpfe im Donbass räumte Birjukow ein, dass es im Westen Zweifel an der offiziellen Darstellung Kiews gebe. „Im Ausland gibt es unterschiedliche Meinungen über die Geschehnisse in der Ukraine. (…) Dort glauben nicht alle, dass Russland uns angegriffen hat.“
„Im Westen, der uns hilft, gibt es Traditionen und politische Kultur“, schrieb Birjukow, der zuvor zum „Zertreten“ der Russen „als Ungeziefer“ aufgefordert hatte. Und weiter:
In westlichen Staaten sei die öffentliche Meinung wichtig für den Wahlkampf. „Etwa in Oklahoma oder in der Provence sind die Ereignisse in der entlegenen Ukraine nicht mehr als Bilder in der Fernsehröhre. Wer diese Bilder malt und auf welcher Grundlage, der bestimmt“, so Poroschenkos Berater. Der erwischte Fotograf hätte lieber freiwillig seinen Schreibtisch räumen sollen, „um die Wut der Öffentlichkeit auf sich zu lenken und die gemeinsame Sache, die gemeinsamen Ziele zu verteidigen. In dieser Etappe ist es egal, ob man Recht hat oder nicht.“ …

 
Lug.info.com: (Zusammenfassung mehrerer Meldungen zur Versorgung mit Medikamenten)
Die Medikamente, die im humanitären Konvoi des Zivilschutzministeriums der RF am 25. August geliefert wurden, erlauben es den Bedarf der medizinischen Einrichtungen der LVR für 2,5 Monate abzudecken. Dies teilte heute die Direktorin der Abteilung zur Organisation der medizinischen Hilfe des Gesundheitsministeriums der LVR Olga Schewtschenko mit.
Das Sortiment der gelieferten Medikamente ist sehr breit. Unter anderem sind dadurch auch die geplanten Impfungen von Kindern zu 100 Prozent und teilweise die Impfungen der erwachsenen Bevölkerung abgesichert.
Für die Verwendung der im Rahmen der humanitären Konvois gelieferten Medikamente wurden Prioritäten festgelegt, dazu gehören die Notfallmedizin und staatliche Programme, wie beispielsweise die für krebskranke Kinder.
Da auch für diese notwendigen Maßnahmen die gelieferten Medikamente nicht in jedem Fall ausreichen, wurden Bevölkerungsgruppen festgelegt, die auf jeden Fall von Zahlungen befreit sind. Dazu gehören Veteranen des Großen Vaterländischen Kriegs, des Afghanistankriegs, Teilnehmer der Liquidierung der Folgen des Unfalls in Tschernobyl, Behinderte der 1. und 2. Gruppe, behinderte Kinder sowie Personen mit einem niedrigen Einkommensniveau.

 

Ukrinform.ua: Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, hat in der Sitzung des Nationalen Reformrates die Oberste Rada der Ukraine aufgerufen, den Prozess der Privatisierung in der Landwirtschaft, im Transport- und Energiebereich zu beschleunigen, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Ich möchte besonders die Beschleunigung der Privatisierung betonen. Es geht nicht nur um den Hafen von Odessa, „Zentrenergo“ (staatliches Energieunternehmen – Red.) und Stromnetze. Ich erwarte von der Werchowna Rada die Entscheidung über die Erweiterung der Privatisierungsliste auch in der Landwirtschaft, im Transportsektor und in der Energiewirtschaft“, sagte der ukrainische Präsident.
Ihm zufolge wird die Verabschiedung des entsprechenden Beschlusses über die Privatisierung durch das Parlament den Investoren den politischen Willen unseres Staates zeigen, ihre Rechte und Möglichkeiten der Arbeit in der Ukraine zu gewährleisten.

 

Abends:

 

De.sputniknews.com: Nato „erlaubt“ Moskau Militärübungen auf russischem Territorium.
Viele in der Nato, einschließlich Generalsekretär Jens Stoltenberg, haben mehrmals gesagt, Russland gehe zu weit mit seiner Truppenüberprüfung, ohne die Nachbarländer zu benachrichtigen. Nun hat sich ein ranghoher amerikanischer Diplomat gegen diese Tendenz gestellt und gesagt, dass Moskau alle Rechte für solche Handlungen habe.
Laut dem stellvertretenden Nato-Generalsekretär Alexander Vershbow darf Russland solche Übungen organisieren und durchführen, ohne die Allianz um Erlaubnis zu fragen.
„Russland hat das Recht, solche Übungen durchzuführen. Leider gibt es im OSZE-Abkommen über die Benachrichtigung über Militärübungen Lücken, die das erlauben“, sagte er.
Dennoch sagte der Nato-Vertreter, dass Russlands Übungen „ein Potential für Missverständnisse und Fehlkalkulationen schaffen. Und es gibt Meinungen, dass diese Gesetzeslücken beseitigt werden müssen“.
Zuvor sagte der Direktor für Nichtweiterverbreitung und Rüstungskontrolle im Außenministerium Russlands, Michail Uljanow, dass der ehemalige Vertrag über Konventionelle Streitkräfte in Europa absolut veraltet sei.
„Es gibt keine Rückkehr dazu (zu dem Vertrag – Anm. d. Red.), aber man kann Verhandlungen über etwas Neues beginnen“, fügte der Diplomat hinzu.
Russland werde einen solchen Dialog jedoch nicht initiieren. Der Grund dafür sei, dass die letzten Versuche, die Kontrolle über die konventionellen Waffen aus der Krise zu führen, gescheitert seien.
„Und das, wie ich überzeugt bin, war nicht die Schuld der russischen Seite. In diesem Zusammenhang haben wir der Nato eine Möglichkeit gegeben, die Initiative auf sich zu nehmen“, erläuterte Uljanow.
Dabei sei dies „keine Forderung, wie aus dem Artikel von Steinmeier hervorgeht, sondern nur eine Bestätigung unserer Bereitschaft zu Verhandlungen, wenn die Allianz daran interessiert ist“, betonte er.
In seinem jüngsten Beitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung hatte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier zum Abschluss eines neuen Vertrages mit Russland über die Rüstungskontrolle aufgerufen, um eine Eskalation der Lage in Europa zu verhindern.

 

Standard

Offizielle Stellungnahmen zum Prozess der Minsker Vereinbarungen vom 29.08.2016

Quellen: die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken, dan-news, lug-info sowie ria.ru
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Dnr-online.ru: Informationen des Vorsitzenden des Volkssowjets der DVR Denis Puschilin zu den Minsker Verhandlungen im Rahmen der Sitzung des Volkssowjets (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Im Rahmen der Arbeit der politischen Untergruppe werden wieder Fragen der Wahlen, des Gesetzes über eine Amnestie und eines Fahrplans erörtert werden. Wenn man von der Untergruppe zur Sicherheit spricht, so bleibt die Frage einer Trennung der Seiten in abgestimmten Abschnitten aktuell – in Petrowskoje und Solotoje. Und hier muss gesagt werden, dass die Ukraine wieder beginnt, von zuvor erreichen Vereinbarungen zur Trennung der Kräfte in Petrowskoje Abstand zu nehmen. Was die Untergruppe zu humanitären Fragen betrifft, so ist die Rede vom Austausch von Gefangenen. In der Untergruppe zu ökonomischen Fragen wird die Wiederaufnahme der Sozialzahlungen durch Kiew erörtert werden“, teilte Puschilin mit.
Besondere Aufmerksamkeit widmete der bevollmächtigte Vertreter der Republik der Notwendigkeit, eine Vereinbarung zur Frage der Wiederaufnahme der Sozialzahlungen an die Einwohner des Donbass durch Kiew zu erreichen. „Diese Frage ist im Maßnahmekomplex fest vorgeschrieben. Die Ukraine hat die Verpflichtung zur Zahlung von Renten übernommen, aber faktisch sehen wir nur eine Verschlechterung. Wir werden an diesem Problem arbeiten, ob es gelingt, wird die Zeit zeigen. In jedem Fall erfüllt die Republik ihre Verpflichtungen“.
„Wir beobachten eine ernsthafte Verschärfung an der Kontaktlinie. Zur Lösung dieses Problems ist vor allem eine Erfüllung der Punkte 1 und 2 des Maßnahmekomplexes durch Ukraine unter Kontrolle und Verifikation durch die OSZE-Mission nötig. Neue Mechanismen gibt es nicht“, sagte Puschilin.
Denis Puschilin unterstrich auch, dass die DVR wie zuvor die Minsker Vereinbarungen in vollem Umfang einhält. „Wir verstehen sehr gut, dass wenn es notwendig ist, die Ukraine die Beschüsse stoppt. Von unserer Seite gibt es prinzipiell keine Provokationen. Es ist nur der politische Wille Kiews notwendig“.
Puschilin kommentierte die Ergebnisse der Arbeit der humanitären Untergruppe:
„Wir hören wieder nur Versprechungen und persönliche PR. Genauso können die Erklärungen der ukrainischen Seite charakterisiert werden. Damit ein Austausch nach der Formel „alle gegen alle“ möglich wird, ist es notwendig ein Amnestiegesetz anzunehmen, aber in dieser Frage gibt es wie zuvor keine Bewegung. Die ukrainische Seite verweigert einfach die Erörterung und bezieht sich auf irgendwelche mangelnde Abstimmung. Aber wir verstehen sehr gut, dass die Ukraine schon lange kein Handlungssubjekt mehr ist“, erklärte Puschilin.
Weiter kommentierte Denis Puschilin die Erklärungen Pjotr Poroschenkos über eine baldige Rückkehr des Donbass unter die Jurisdiktion der Ukraine.
„Das sind nur zynische Fantasien und Versuche Poroschenkos die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, die in einer normalen Gesellschaft schwer vorstellbar sind. Ein Mensch, der Befehle zur Vernichtung unserer Bürger gibt – Frauen, alte Leute und Kinder –  spricht von der Liebe zum Donbass und seiner Rückkehr unter die ukrainische Flagge. Dies ist ein Zynismus und reine PR“, erklärte Denis Puschilin.

 

Standard

Presseschau vom 28.08.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

 

Abends / nachts:

 

 

Dan-news.info: „In Sajzewo erlitt auf der Kondratenko-Straße ein 71-jähriger Mann eine Splitterverletzung am Kopf, sein Zustand wird als ernst eingeschätzt“, erklärte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko. „Auf der Poletewa-Straße, Haus 35, erlitt eine Frau, geb. 1950, eine schwere Splitterverletzung an der Brust“.

 

Dan-news.info: Ukrainische Truppen haben heute einen Beschuss des frontnahen Ortes Oktjabrskij im Kujbyschewskij-Bezirk von Donezk begonnen, berichtet ein Korrespondent von Dan vom Ort des Geschehens.
Die ukrainischen Streitkräfte eröffneten das Feuer auf den nördlichen Teil der Hauptstadt der DVR vor etwa 20 Minuten. Nach vorläufigen Informationen waren etwa sechs Detonationen zu hören. In die Beschusszone fuhren eine Brigade des Zivilschutzministeriums der Republik, ein Krankenwagen und der Gasdienst. Informationen über Tote und Verletzte werden noch eingeholt.

 

Gefunden auf der VKontakte-Seite der Volksmiliz von Novorossia: In der Nacht wurden in Folge  des schrecklichen Beschusses im Norden von Gorlowka seitens der Stellungen er ukrainischen Terroristen drei Einwohner des Dorfes Saizewo verletzt. Im Zusammenhang mit dem nicht enden wollenden Beschuss konnte die Schnelle Hilfe nicht kommen und die Verletzten evakuieren.
Zum Glück kam eine Einheit von Freiwilligen („Bataillon  Engel“ – Anm. d. Übers.) zu Hilfe und brachte die verletzten Menschen in ein Krankenhaus.

 

Dan-news.info: Zu einem Festkonzert zu Ehren des Tags der Stadt Makejewka kamen heute auf den Platz des Jugendtheaters mehr als 15.000 Bürger der Stadt, viele mit Kindern. Von der Bühne waren Festansprachen der städtischen und republikanischen Behörden zu hören. Unter anderem kamen, um ihren Landsleuten zu gratulieren, der Vorsitzende des Parlaments der DVR Denis Puschilin und der Bürgermeister von Makejewka Walerij Ljachowez.
„Ich gratuliere Ihnen aufrichtig zum Feiertag. Ich möchte sagen, Sie haben schon viel durchlebt, jetzt ist es auch sehr, sehr schwierig, aber wir haben uns sehr hohe Ziele gesetzt“, sagte der Sprecher des Volkssowjets.
„Wir haben ein sehr hohen Preis für unsere Freiheit gezahlt“, fuhr er fort, „für das Recht zu denken, wie wir es für richtig halten, für das Recht unsere Vorfahren zu ehren und uns wirklich um unsere Zukunft zu kümmern. Ich weiß, dass uns das gelingen wird, und wie schwer es jetzt auch ist, unsere Zukunft wird auf jeden Fall hell sein“.
Der Bürgermeister und die Leiter von fünf Stadtbezirken erhielten Auszeichnungen des Volkssowjets. Ljachowez dankte den aktivsten Bürgern: Ärzten, Lehrern, Installateuren, Rettungskräften und anderen.
Nach Einschätzung des Bürgermeisteramts waren mehr als 15.000 Einwohner und Gäste der Stadt auf dem Fest. Der Theaterplatz war voll, auf der Bühne traten Künstlerkollektive mit Tanzvorführungen und Musik auf. Der Abend endete mit einer großer Lasershow.
„Heute fanden in allen Stadtbezirken von Makejewka verschiedene Massenveranstaltungen statt, Märkte, Sportwettkämpfe, Ausstellungen von Schiffsmodellbauern, Ausstellungen, Paraden von Brautleuten und vieles andere. Nach unseren Berechnungen nahmen an den Feiern zum Geburtstag der Stadt etwa 50.000 Menschen teil“, teilte die Stadtverwaltung mit.
Makejewka ist die zweitgrößte Stadt auf dem Territorium der DVR, das von den gesetzlichen Behörden der Republik kontrolliert wird. Seine Bevölkerung beträgt mehr als 300.000 Einwohner. Die Stadt ist bekannt als Stadt des Bergbaus, der Metallindustrie, der Pharmaindustrie, der Leicht- und Lebensmittelindustrie. Heute wurde Makejewka 326 Jahre alt.

 

De.sputniknews.com: Lettland: Russophobie bestimmt Medien und Behörden – russischer Botschafter
In Lettlands Medien herrscht ein „russophober Hintergrund“ vor, die Behörden sind voreingenommen gegenüber russischen Nichtregierungsorganisationen. Dies sagte Russlands Botschafter in Lettland, Alexander Weschnjakow, gegenüber lettischen Medien.
„Heutzutage ist in den lettischen Medien ein ‚russophober Hintergrund‘ zu spüren. Die Rechtschutzorgane des Landes sind gegenüber russischen Nichtregierungsorganisationen und Vertretern der öffentlichen Meinung voreingenommen“, sagte Weschnjakow auf der Konferenz der russischen Landsleute, die am Samstag im Moskau-Haus in Riga eröffnet wurde. Laut dem Botschafter wird immer wieder versucht, Russland vom Rest der Welt abzuschneiden. „Einige Länder versuchen, Russland zu isolieren, aber das ist unmöglich“, so der russische Diplomat.

 

Dnr-online.ru: Gratulation des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko zum Tag der Bergleute
Sehr geehrte Arbeiter und Veteranen des Kohlesektors! Von ganzem Herzen gratuliere ich Ihnen zum Berufsfeiertag, dem Tag der Bergleute!
Für das ganze Volk des Donbass ist dies ein besonderer Feiertag. Es ist ein Tag des Stolzes für die Menschen mit dem schwersten und heldenhaftesten Beruf.
Heute setzt trotz der Schwierigkeiten der Kriegszeit und der ökonomischen Blockade von Seiten der Ukraine der Basisbereich der Industrie der DVR sein Wachstum fort. Hohe Produktionskennziffern der Kohleindustrie sichern die energetische Sicherheit und eine stabile ökonomische Entwicklung unseres Staates.
Nach guter Tradition feiern die Bergleute ihren Festtag mit Siegen und Rekorden bei der Arbeit. Seit Beginn des Jahres wurden von den Bergleuten aus 19 Bergwerken der DVR mehr als 7,5 Mio. Tonnen Kohle gefördert, dies sind 2,5 Mio. Tonnen mehr als in der gleichen Periode des Jahres 2015. Ausschachtungsbrigaden bereiten erfolgreich neue Stollen vor. Seit unser Land die Unabhängigkeit erlangt hat, wurden von den Bergleuten 15 neue Stollen in Betrieb genommen.
In der staatlichen Konzeption der Entwicklung der Kohleindustrie stehen unter den vorrangigen Aufgaben neben der Erhöhung des Umfangs der Kohleförderung die Fragen einer stabilen Auszahlung und Erhöhung der Arbeitsentgelte der Arbeiter des Bereichs, die Schaffung sicherer Arbeitsbedingungen, die Einführung neuer Technik, die Entwicklung der Fachwissenschaft und die wirtschaftliche Rentabilität der Bergwerke. Es gibt keinen Zweifel, dass nur ein komplexes Herangehen an die Lösung der Probleme der Kohleindustrie, hohe Professionalität der Leiter und der Einsatz der Arbeitskollektive es erlauben werden, den Bereich an neue Grenzen heranzuführen.
Die Bergbauarbeit wird zu Recht als die gefährlichste angesehen. Leider verliert die Garde der Arbeit jährlich Genossen… Gedenken an die, die nicht aus dem Schacht zurückkamen, sie bleiben für immer in unseren Herzen.
Ich wünsche euch, liebe Freunde, Erfolge in eurer schwierigen und edlen Arbeit. Dass euch im schwierigen Bergbaualltag Gott und die Liebe Eurer Verwandten beschützen mögen, dass das Dachgebirge fest und die Kohle weich sein möge! Starke Gesundheit, Glück, Wohlergehen, Frieden euch und euren Familien!
Das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko

 

 

Vormittags:

 

 

Dan-news.info: Festveranstaltungen aus Anlass des Tages der Stadt Donezk und des Tages des Bergmanns sind heute in allen Bezirken der Hauptstadt der DVR geplant, die Hauptveranstaltung findet im zentralen Schtscherbakow-Kultur- und Erholungspark statt.
Die Einwohner und Gäste der Stadt erwarten Aufführungen, Sportwettkämpfe, Festprogramme für Kinder, Musik- und Tanzfestivals. Zentrales Ereignis des Feiertags wird ein Konzert russischer Künstler sein, darunter des Folklore-Ensembles „Buranowskije Babuschki“.
Im Rahmen des Festtags es wieder von 16 bis 18 Uhr auf dem Puschkin-Boulevard ein Kinderprogramm „Märchenstadt, Traumstadt“ geben und um 17 Uhr wird im Gebiet des Amphitheaters ein Konzert mit dem Titel „Für dich unsere Talente, heimatliches Donezk“. In der Philharmonie findet ein Kunstfestival statt, im Donezker Staatlichen Musikalisch-Dramatischen Theater ist ein Konzert unter Teilnahme der Moskauer Künstler „Fortuna Brass“ und „Septett Jazz“ unter Leitung von Alexandr Kuslin (DVR) geplant.
Im Schtscherbakow-Park beginnt das Vergnügungsprogramm am frühen Morgen, um 9 Uhr. Dort werden Blumen ausgestellt und verkauft, es gibt einen Markt mit nationalen Gerichten, ein interaktives Programm für Kinder, Kunstaktionen, ein Karaoke-Turnier und Unterricht im Kunstschmieden.
Auf der Hauptbühne beginnt um 14:30 Uhr das Konzert „Donezk – Stadt der Millionen Rosen“ mit Künstlerkollektiven aus der Stadt. Ab 19:00 Uhr treten Gäste aus Russland auf.
Am Ende des Festtags wird ein schönes Feuerwerk erwartet, das für 22 Uhr geplant ist.

 

De.sputniknews.com: Kiew: Russischer Journalist tot gefunden
Der russische Journalist Alexandr Tschetinin ist in seiner Wohnung mit einer Schussverletzung am Kopf tot aufgefunden worden. Die Kiewer Polizei bestätigte den Tod des russischen Journalisten.
Der Journalist wurde Medienberichten zufolge von seinen Freunden auf dem Balkon gefunden, die zu ihm kamen, um ihm zum Geburtstag zu gratulieren. Tschetinin saß auf dem Stuhl mit einer Schussverletzung am Kopf (unter dem Stuhl lag eine Pistole). Der Russe ist am späten Samstag gestorben.
Laut ukrainischen Medien handelt es sich angeblich um einen Selbstmord. Der Grund für diese Annahme sei eine E-Mail, die Tschetinin an einen Verwandten geschickt haben soll.
„Die Polizei untersucht Umstände des Todes“, so eine Polizeivertreterin in ihrem Facebook-Account. Zudem verweist sie in der Mitteilung darauf, dass eine Pistole, Kugeln und ein Abschiedsbrief gefunden worden seien. Laut ihr wurde ein Verfahren eingeleitet. Der russische Journalist Alexandr Tschetinin, 1962 geboren, ist der Gründer der Agentur „Die neue Region“. Seit mehreren Jahren lebte und arbeitete er in der Ukraine.

 

De.sputniknews.com: Mord oder Selbstmord? Kiew untersucht Tod von russischem Journalisten
Ukrainische Polizeibeamte untersuchen mehrere Versionen des Todes des russischen Journalisten Alexandr Tschetinin, wie der Chef der Hauptverwaltung der Kiewer Polizei, Alexandr Krischenko, dem TV-Sender „112 Ukraina“ sagte.
Es gebe mehrere Versionen, an denen die Polizei arbeite: Selbstmord und die professionelle Tätigkeit von Tschetinin, so Krischenko. Laut dem Polizeichef weist alles auf Selbstmord hin, aber die Tat wird als bewusste Tötung qualifiziert, damit keine Details unberücksichtigt bleiben.
Zuvor war mitgeteilt worden, dass der russische Journalist Alexandr Tschetinin in seiner Wohnung mit einer Schussverletzung am Kopf tot aufgefunden worden war.

 

Lug-info.com: Sehr geehrte Arbeiter der kohlefördernden Unternehmen!
Ihr Berufsfeiertag war immer ein großes Fest für den ganzen Donbass. Denn König Kohle gab unserer Region sowohl Entwicklung als auch Auskommen und Ruhm und selbst den Namen. So war es und so wird es bleiben!
Jetzt übersteht ihr gemeinsam mit der ganzen Republik standhaft schwere Zeiten. Unsere Schwierigkeiten kommen von außen. Kiew kann nicht anders als unsere Kohle kaufen, aber es kann sie auch nicht kaufen.
Aber wir wissen, dass es am dunkelsten vor der Morgendämmerung ist. Und die ist aufgrund der Natur der Sache unausweichlich. Das Kiewer Regime ist genauso feindlich für den Donbass wie für die Ukraine, es wird bald verschwinden wie Tau in der Sonne. Und in unsere Häuser wie in unsere Bergwerke kommt die Morgendämmerung, und dann das Erblühen und dann das Gedeihen.
Dank denen, die während der Beschüsse und ohne Bezahlung ihre Bergwerke vor der Überflutung geschützt haben, sie im funktionsfähigen Zustand erhalten haben. Denn die Bergwerke sind nicht nur unerschöpfliche Lager unschätzbarer Kostbarkeiten, sondern auch das Fundament unseres zukünftigen industriellen Wunders, des Wohlstands unserer Kinder, Enkel und Urenkel. Und wenn wir eine wirkliche Einheit beim Aufbau bewahren, werden innerhalb einiger friedlicher Jahre ausländische Experten mit Bewunderung den Donbass das „russische China“ nennen.
Ich gratuliere Ihnen zum Tag der Bergleute! Ich wünsche Frieden, Auskommen und Eintracht in Ihren Familien und in der ganzen großen Familie der Bergleute! Und natürlich viele neue starke Dachgebirge und weiche Kohle.
Das Oberhaupt der LVR, I. W. Plotnizkij

 

De.sputniknews.com: Der französische Schauspieler Gérard Depardieu, der vor mehr als zwei Jahren die russische Staatsbürgerschaft angenommen hatte, hat versprochen, durch die Teilnahme am Wahltag am 18. September seine Bürgerposition zu äußern, wie das offizielle Portal der Regierung der russischen Teilrepublik Mordowien berichtet.
Bei der offiziellen Eröffnung des renovierten Kinogebäudes „Rossija“ („Russland“) sagte der bekannte Schauspieler, er sei stolz, in Saransk zu wohnen, und versprach dabei, am 18. September zur Wahl zu gehen.
Vor knapp drei Jahren hatte Depardieu auf Angebot von Präsident Wladimir Putin die russische Staatsbürgerschaft angenommen. Später erhielt der ständig außerhalb Russlands lebende Schauspieler eine Wohnsitzanmeldung in Saransk.
In Russland findet am 18. September 2016 der einheitliche Wahltag statt. Neben Duma-Abgeordneten werden in Saransk die Abgeordneten der Staatlichen Versammlung der Republik Mordowien und des Rates der Stadt gewählt.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden zehnmal die Positionen der Volksmiliz beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Aus Richtung Swetlodarsk wurde auf das Gebiet von Losowoje mit Artillerie des Kalibers 152mm geschossen.
Losowoje wurde auch aus Richtung Luganskoje mit Mörsern des Kalibers 82mm beschossen.
Das Gebiet am Denkmal des Fürsten Igor wurde fünfmal aus Richtung Staniza Luganskaja mit Mörsern der Kaliber 120mm und 82mm beschossen.
Aus Richtung Nowoswanowka wurde das Gebiet von Kalinowo zweimal mit 120mm-Mörsern und Panzertechnik beschossen.
Das Gebiet von Perwomajsk haben die Kiewer Truppen mit Panzertechnik aus Richtung Popasnaja beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„In der Nacht wurden in Sajzewo zwei Männer und eine Frau verletzt, einer der Verletzten befindet sich in einem äußerst ernsten Zustand. Zwei weitere zivile Einwohner wurden im Petrowskij-Bezirk von Donezk verletzt“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Außerdem erlitt eine Einwohnerin des Kujbyschewskij-Bezirks von Donezk Splitterverletzungen. „In Folge der Detonation eines Geschosses wurde auf der Prawowaja-Straße 80 eine Frau, Geburtsjahr 1963, verletzt“, fügte die Quelle hinzu.
Mindestens 23 Häuser, einschließlich eines Kindergartens und einer Schule, wurden in der Folge der nächtlichen Beschüsse der frontnahen Bezirke von Donezk und von Sajzewo im Norden von Gorlowka durch die ukrainische Armee beschädigt. Dies teilten heute Stadtverwaltungen und Vertreter der militärischen Einrichtungen der Republik mit.
„In der Nacht wurden vier Häuser im Petrowskij-Bezirk in Folge von Beschüssen der ukrainischen Streitkräfte beschädigt, zwei Häuser davon wurden vollständig zerstört und zwei stark beschädigt. In Alexandrowka wurden zwei weitere Häuser beschädigt und in Mandrykino wurden im Kindergarten Nr. 71 die Fenster durch Splitter zerschlagen“, berichtete der stellvertretende Leiter des Petrowskij-Bezirks von Donezk Sergej Tschub.
Nach den Worten des Leiters der Kujbyschewskij-Bezirks Iwan Adamez wurden durch die nächtlichen Beschüsse elf Häuser und ein Schulgebäude beschädigt. „Auf der Lusin-Straße drei Häuser und eines auf der Mirgorodskaja-Straße – Fenster herausgeschlagen, Häuser und Wohnungen mit Splittern durchschlagen, Fassaden von Häusern beschädigt. Fünf Häuser auf der Prawowaja-Straße und eine auf der Grekow-Straße – eine Gasleitung ist beschädigt, Fenster, Fundamente, in der Wachruschew-Straße 84 Fenster zerschlagen und in der Schule Nr. 50 etwa 20 Fenster herausgeschlagen“, fügte Adamez hinzu.
Im operativen Kommando der Republik wurde hinzugefügt, dass im Kirowskij-Bezirk von Donezk Beschädigungen auf der Kobsar-Straße 92 festgestellt wurden und in Sajzewo im Norden Gorlowka drei Häuser beschädigt wurden, Fassaden und Fenster.

 

Lug-info.com: Die Lebensmittelpakete, die vom Ministerrat der LVR für die Arbeitskollektive der Kohleindustrie zum Tag der Bergleute zugeteilt wurden, werden in der nächsten Zeit in den Unternehmen eintreffen und unter den Bergleuten verteilt werden. Dies teilte der Vorsitzende der Gewerkschaftsföderation der LVR Oleg Akimow mit.
Lebensmittelpakete erhalten die Arbeiter der staatlichen Unternehmen der LVR „Zentrugol“, „Uglerestrukturisazija“, „Antrazit“, „Donbassantrazit“ und des Lomowatskaja-Bergwerks.
„Heute arbeiten unsere Bergleute trotz der Wunden, die den Kohleunternehmen durch die Kämpfe hinzugefügt wurden, weiter am Wiederaufbau und der Aufrechterhaltung des Lebens ihrer Bergwerke. Unsere Republik und gemeinsam mit ihr auch die Kohleunternehmen stehen gerade erst auf eigenen Füßen, bauen die Produktionskapazitäten wieder auf, organisieren neue ökonomische Verbindungen“, sagte Akimow.
„Es braucht noch ein wenig Zeit, um die Bergleute mit Arbeit und sozialen Garantien zu versorgen. Es ist nicht einfach, dies unter den schwierigen Bedingungen des nicht endenden Kriegs und der ökonomischen Blockade zu tun. Die Führung der Republik legt alle Anstrengungen in die Wiedergeburt des Kohlesektors. Ich bin überzeugt, dass der Kohlebereich auf jeden Fall besteht, unsere Bergleute an die Arbeitsplätze zurückkehren und weiter zum allgemeinen Wohl arbeiten“, fügte der Gewerkschaftsvorsitzende hinzu.
Im Namen der Arbeiter der Kohlebetriebe dankte Akimow der Führung der Republik für die Aufmerksamkeit für die Probleme des Bereichs, für die Unterstützung der Bergleute und ihrer Familien in einer schwierigen Zeit.
„Und trotz allem, wir haben Grund für ein Fest, das unlöslich mit unserem Kohleland, mit unserem Donbass verbunden ist. Der Tag der Bergleute wird in der Republik feierlich begangen als Zeichen der Wertschätzung der Bergbauarbeit und als Anerkennung der Verdienste der Bergleute“, unterstrich er.

 

De.sputniknews.com: Die gegenwärtige Dämonisierungspolitik des Westens gegenüber Russland überbietet sogar den Kalten Krieg, wie der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses der Staatsduma (russisches Unterhaus), Alexej Puschkow, bei dem Weltforum „In Einheit mit Russland“ in Moskau sagte.
„Es handelt sich selbstverständlich nicht um einen Kalten Krieg schlechthin, obwohl manche Formen der Außenpolitik der westlichen Staaten tatsächlich dem Kalten Krieg ähnlich sind. Dieser Prozess hat einen anderen Charakter — allein schon deshalb, weil der Kalte Krieg eine Kollision zwischen zwei ideologisch-politischen und wirtschaftlichen Systemen darstellte, was wir heute nicht mehr beobachten. Doch das Maß von Erbitterung bei dieser Kollision – besonders von Seiten unserer westlichen Kontrahenten – ist wohl sogar höher, als während des Kalten Krieges“, so Puschkow.
„Noch niemals hat es eine so umfassende Kampagne der Dämonisierung Russlands gegeben. Noch niemals wurden so intensive Anstrengungen zur Dämonisierung der russischen Führung unternommen. Noch nie ist es zu persönlichen Sanktionen und zu der Erscheinung gekommen, die ich als ‚Kampagne des internationalen Maccartismus‘ bezeichnen würde, welche jetzt extrem russlandfeindliche Kreise im Westen betreiben“, so der Politologe.

 

Dnr-online.ru: Das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko besuchte eine feierliche Veranstaltung zum Tag der Stadt und zum Tag der Bergleute. Ehrengäste waren auch der Vorsitzende des Volkssowjets der DVR Denis Puschilin, der stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats der DVR Dmitrij Trapesnikow und die Leiter von Ministerien und Behörden der Republik, der Bürgermeister von Donezk Igor Martynow, die Bürgermeister von Städten und Regionen.
An der Feier nahmen auch Gäste aus der RF teil, darunter eine Delegation der „Gemeinschaft der Donbasser in Moskau“, der „Gemeinschaft der Donbasser in Sankt-Petersburg“, der „Gemeinschaft der Donbasser auf der Krim“, eine Delegation aus Lipezk und Städten aus der LVR.
„Wir haben uns nie auf den Krieg vorbereitet und wollten nicht kämpfen. Aber als wir die Waffen in die Hand nehmen mussten, haben wir der ganzen Welt gezeigt, dass wir kämpfen können. Dank an alle, die heute zu uns gekommen sind. Dank den Vertretern unserer Landsmannschaft in Russland und der Stadt Lipezk. Unseren Brüdern und Mitstreitern der DVR will ich aus reinem Herzen zum Tag der Stadt und zum Tag der Bergleute gratulieren. Für uns dies ein großer Feiertag, weil die Bergmannsarbeit jedem Einwohner unserer Republik bekannt ist. Ich gratuliere euch zum Feiertag und wünsche euch Frieden, Gesundheit, euch und euren Freunden, Siege“, sagte Alexandr Sachartschenko.
Der Bürgermeister von Donezk Igor Martynow zeichnete das Republikoberhaupt Alexandr Sachartschenko wegen herausragender Verdienste für Donezk mit dem Ehrenbürgertitel aus.
Der Verteidigungsminister der DVR Wladimir Kononow zeichnete die Einwohner von Donezk für ihre Standhaftigkeit und ihren Mut mit dem Orden „Für die Verteidigung von Donezk“ aus, den er dem Bürgermeister von Donezk übergab. Für Standhaftigkeit und Mut, für Treue zur Pflicht und zum Vaterland zeichnete Wladimir Kononow das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko sowie Kommandeure von Brigaden, Bataillonen und Regimentern mit dem Orden „Für die Verteidigung von Donezk“ aus.
„Ich denke, dass diese Auszeichnung nicht für mich ist, sondern für die ganze Abteilung, die ich im Jahr 2014 leitete. Mit ihnen bin ich den Kampf gegangen. Das sind die Menschen, mit denen ich die Waffe in die Hand nahm, deshalb ist dies eine Auszeichnung für die Abteilung „Oplot““, sagte Alexandr Sachartschnko.
Außerdem wurde auf Erlass des Verteidigungsministeriums der DVR gemeinsam mit dem Innenministerium und dem Staatssicherheitsministerium der DVR Alexandr Sachartschenko der Rang eines Generalmajors zuerkannt.

 

Dan-news.info: „In der Nacht vom 26. auf den 27. August wurden im Tschwonogwardesjkij-Bezirk von Makejewka im Stadtteil Krupskaja durch Beschüsse der ukrainischen Streitkräfte der Kindergarten „Malysch“ und benachbarte Wohnhäuser beschädigt. Bezüglich des Kindergartens wurde die Aufgabe gestellt, bis zum Montag alles in Ordnung zu bringen, bezüglich der Wohnhäuser, innerhalb von 24 Stunden die Verglasung zu reparieren. Heute werden die Wiederaufbauarbeiten vollständig abgeschlossen werden und die Kinder werden am Montag normal in den Kindergarten gehen“, teilte die Stadtverwaltung von Makejewka mit.
Beim Haus Nr. 13 auf der Uborewitsch-Straße wurde in 10 von 16 betroffenen Wohnungen bereits die Verglasung erneuert, im Haus Nr. 11 ist dies in allen fünf betroffenen Wohnungen der Fall. „Heute werden diese Arbeiten vollständig abgeschlossen“, erklärte das Bürgermeisteramt.

 

 

Nachmittags:

 

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in der Nacht auf den 28. August den Passierpunkt bei Staniza Luganskaja beschossen. Dies teilte die Volksmiliz der Republik mit.
„Heute Nacht haben die ukrainischen Straftruppen ein weiteres Mal einen barbarischen Beschuss des Gebiets am Passierpunkt „Staniza Luganskaja“ durchgeführt und 52 Mörsergranaten der Kaliber 120 und 82mm abgeschossen. Wie wir schon mehrfach gesagt haben, tragen solche Beschüsse des Passierpunkts von Seiten der nationalistischen Straftruppen des „Rechten Sektors“ systematischen und provokativen Charakter, vor dem Hintergrund, ihre Bedeutsamkeit mit Hinblick auf den bevorstehenden Abzug aus der Zone der sogenannten „ATO“ zu zeigen“, heißt es bei der Volksmiliz.
„Außerdem verletzt die ukrainische Führung weiterhin die Minsker Vereinbarungen bezüglich der Stationierung von Waffen und Militärtechnik und verheimlicht weiterhin die nicht kampfbedingten Verluste in der Zone der sogenannten „ATO“, heißt es in der Mitteilung
„So erfolgte durch Vernachlässigung von Sicherheitsbestimmungen und Verwendung von Waffen und Militärtechnik in nicht zufriedenstellendem Zustand auf den Feuerpositionen einer Artilleriebatterie aus dem 10. Panzergrenadierbataillon der 59. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Popasnaja eine Detonation von Munition. Dabei starben drei Soldaten der ukrainischen Streitkräfte“, fügte die Volksmiliz hinzu.
„So führen entgegen den Minsker Vereinbarungen und entgegen einfachen Sicherheitsregeln Soldaten der ukrainischen Streitkräfte im betrunkenen Zustand regelmäßig Schießübungen im Hinterhof eines der von ihnen eingenommenen privaten Häuser in einem Wohngebiet von Lopaskino durch. Nach einem Besuch von OSZE-Vertretern haben die erbosten Strafsoldaten die Wände des Gebäudes durchlöchert, dem Besitzer physische Repressionen angedroht und ihn der Unterstützung der Volksrepubliken beschuldigt“, fügte die Volksmiliz hinzu.
„Außerdem besetzen Soldaten der ukrainischen Streitkräfte weiterhin soziale Objekte und verstecken sich hinter zivilen Einwohnern für den Fall der Wiederaufnahme von Kämpfen. So ist in Kamyschewacha im Popasnaja-Bezirk eine Abteilung der ukrainischen Streitkräfte 100m von einer Schule stationiert, in die schon am 1. September Kinder gehen“, teilte die Verteidigungsbehörde mit.

 

de.sputniknews.com: Ukraine: Totes Kind provoziert Ausschreitungen im Gebiet Odessa –
Der Tod eines achtjährigen Mädchens im Gebiet Odessa hat zu heftigen Auseinandersetzungen geführt. Ein Video ist bereits im Internet aufgetaucht.
Am frühen Sonntag gab es Medienberichten zufolge im Dorf Loschinowka Massenausschreitungen. Die Ursache dafür war der Tod eines achtjährigen Mädchens.
Mehr als 300 aggressive Einwohner gingen auf Häuser einer Gemeinde von Roma los, nachdem die Leiche eines kleinen Mädchens mit Spuren von Gewalt in einem unbewohnten Haus gefunden worden war. Einigen Medien zufolge wurde das Kind vergewaltigt. Der mutmaßliche Täter sei ein 21-jähriger Roma.
Im Rahmen einer Kundgebung wurde entschieden, den Roma den Zugang zum Dorf zu versperren.
Obwohl die meisten Roma bereits vor dem Beginn der Krawalle geflohen waren, setzten die Einwohner ihre Suche fort. Als die Menge zwei Roma-Frauen fand, wollten die Menschen sie lynchen.

 

Dnr-online.ru/dan-news.info/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Straftruppen 297 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Der Gegner verwendet weiterhin Artillerie beim Beschuss des Territoriums der Republik. Insgesamt wurden 15 Artilleriegranaten der Kaliber 122 und 152mm sowie 243 Mörsergranaten der Kaliber 82 und 120mm abgeschossen. Außerdem wurde mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Die Kriegsverbrecher Gorbatjuk, Wodolaskij, Sabolotnyj, Subanitsch und Deljatizkij setzten den Beschuss von Ortschaften der Republik fort, mit dem Ziel der Vernichtung der Zivilbevölkerung. In den letzten 24 Stunden wurden folgende Ortschaften beschossen: Sazjewo, Gorlowka, Jasinowataja, Spartak, Mineralnoje, Alexandrowka, Kominiternowo, Sachanka der Kubjyschewskij- und der Petrowskij-Bezirk von Deonzek. Es wurden 25 Häuser beschädigt. Unter den zivilen Einwohnern wurden sieben Menschen verletzt: in Sajzewo – Alexandr Wasiljewitsch Orischko, geb. 1950, Anatolij Iwanowitsch Mutylin, geb. 1944, Michail Iwanowitsch Kryschkowez, geb. 1950, Nadeshda Walerjewna Rewnuwzewa, geb. 1981, im Petrowskij-Bezirk von Donezk – Sergej Sergejewitsch Alexejenko, geb. 1971, Irina Gennadijewna Schewzowa, geb. 1988, und im Kujbyschewskij-Bezirk von Donezk – Marija Alexandrowna Labodina, geb. 1963.
Von uns wurde die Verlagerung von durch die Minsker Vereinbarungen verbotener Technik der ukrainischen Streitkräfte entlang der Kontaktlinie bemerkt. So im Gebiet folgender Ortschaften:
– Dsershinsk, 5 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von vier Abwehrgeschützen „Schilka“ festgestellt;
– Blishneje, 20 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von zehn 152mm Haubitzen „Msta-C registriert;
– Awdejewka, 2 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von vier 120mm-Mörsern beobachtet.
Alle Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden den Vertretern der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Das Sinken der Zahl der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Truppen und gleichzeitig die Erhöhung der Zahl der verletzten zivilen Einwohner in der Republik zeugen davon, dass die ukrainischen Kriegsverbrecher das Feuer gezielt auf Wohnhäuser eröffnen. Dabei ist uns lange bekannt, dass das Feuer von Positionen kommt, die in Schulen, Krankenhäusern oder Kirchen sind, was ein weiterer Beweis dafür ist, dass die ukrainischen Kommandeure die Menschlichkeit und alles ihnen Heilige verloren haben, genauso wie die, die jetzt die Ukraine regieren.
Wenn man die genannten Fakten analysiert, können wir annehmen, dass die militärisch-politische Führung der Ukraine angesichts des innen- und außenpolitischen Scheiterns die Kontrolle über die Kommandeure der Abteilung endgültig verloren hat, die selbständig Entscheidungen über die Eröffnung des Feuers treffen und verschiedene Arten von Provokationen durchführen.
Auch wurde bekannt, dass in der letzten Woche in der ATO-Zone eine zuvor instruierte Journalistengruppe führender ukrainischer Massenmedien eingetroffen ist, um angebliche erwidernde Handlungen von Seiten der Armee der DVR festzuhalten und uns anschließend des Beschusses von sozial wichtigen Objekten zu beschuldigen.
Ich wage zu versichern, dass wir im Unterschied zu den ukrainischen Straftruppen niemals zu einer solchen Niederträchtigkeit und Gemeinheit gelangen werden und dass die Einhaltung der Minsker Vereinbarungen für uns kein leeres Gerede ist.

 

De.sputniknews.com: So profitiert Washington von der Sperre der russischen Paralympiker in Rio
Das Paralympische Komitee der USA hat 22 zusätzliche Starterlaubnisse bei den Paralympics 2016 in Rio de Janeiro erhalten, und das aufgrund der Umverteilung der Quoten, die der russischen Mannschaft gehörten, wie am Sonntag auf der offiziellen Seite des Komitees bekannt wurde.
Zuvor hatte das Paralympische Komitee der USA angekündigt, 267 Sportler nach Rio zu schicken. Somit war die amerikanische Mannschaft schon die größte bei den Paralympics. Nun hat sich die Zahl der US-Sportler bei diesen Wettbewerben auf 289 Athleten vergrößert.

 

de.sputniknews.com: Telegraph: Westen völlig unfähig zur Beilegung des Ukraine-Konfliktes
Die Ukraine-Krise rückt allmählich wieder in den Vordergrund, aber die „ukrainische Tragödie“ hatte sich von Anfang an durch das Verschulden westlicher Länder abgespielt, schreibt der Kommentator der britischen Zeitung „The Telegraph“, Christopher Booker.
„Es hatte nur einen Grund für die Tragödie vom Winter 2013-2014 gegeben, die Ukraine jetzt in Stücke zerreißt. Das ist das von den USA unterstützte unverschämte  Bestreben der Europäischen Union, die Ukraine in ihr sich ständig erweiterndes Reich aufzunehmen“, schreibt Booker.
Der Westen sei „glücklich“ gewesen, als der pro-russische, vom Volk gewählte Präsident der Ukraine, Viktor Janukowitsch, gestützt worden sei und eine nicht gewählte, aber der Europäischen Union und den USA nahe stehende Regierung an die Macht gekommen sei, so der Journalist. Dabei hätten die westlichen Länder nicht alle Folgen dieser Ereignisse überblickt, ergänzt Booker.
Man hätte damit rechnen sollen, dass die russischsprachige Bevölkerung der Krim und der Ostukraine die Macht ihrer ehemaligen Landsleute der ihnen fremden „bizarren Leitungsform“ Brüssels vorziehen werde.
„Es war ein gefährlicher Wahnsinn, so zu reagieren, wie das im Westen getan wurde, als US-Außenminister John Kerry die Volksabstimmung auf der Krim einen ‚unglaublichen Aggressionsakt‘ Russlands nannte, Prinz Charles (den russischen Präsidenten) Putin mit Hitler verglich und die damalige karikaturhafte  EU-Innenministerin, Baronin (Catherine) Ashton, Willkommensgrüße von 200.000 Ukrainern in Kiew entgegennahm. Diese skandierten ‚Europa. Europa‘, was mitunter von Brüssel selbst bezahlt wurde“, so der Kommentator.
Nach knapp drei Jahren Bürgerkrieg seien die Spitzenpolitiker der westlichen Länder weiterhin unfähig zu begreifen, was sie mit dem Chaos tun sollten, an dem sie mehr als jemand anderer schuld seien, resümiert Booker.

 

Ukrinform.ua: Der Präsident Petro Poroschenko betonte in seinem Glückwunsch anlässlich des Tages der Stadt an die Einwohner von Donezk, dass der Donbass schon immer ukrainisch war, es gegenwärtig ist und auch immer bleiben wird.
Dies schrieb das Staatsoberhaupt auf seiner Seite bei Istagram.
„Zum Feiertag unserer Unabhängigkeit wurde in Donezk die gelb-blaue Flagge erhoben und es erklang die ukrainische Nationalhymne. Dieses Ereignis war sehr symbolträchtig und erinnerte erneut die russischen Söldner daran, dass der Donbass ukrainisch war, ist und bleibt. Glückwunsch zum Feiertag, liebe Donezker! Wir sind an eurer Seite“, erklärte der Präsident.

 

Dan-news.info: „Heute tagsüber starb in der Folge eines Beschusses mit Schusswaffen durch die ukrainische Seite eine Frau. Es war ein Scharfschütze. Die Tragödie geschah auf der Mamina-Sibirjaka-Straße“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Außerdem wurde nach Angaben der Quelle ein weiterer Zivilist in Alexandrowka im Westen der Hauptstadt verletzt.
„Es wurde bekannt, dass eine weitere Frau im Petrowskij-Bezirk von Donezk starb, die von auf der Mark-Osernyj-Straße von einem ukrainischen Scharfschützen getötet wurde“, teilte wenig später der stellvertretende Kommandeur des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin mit.
Nach den Informationen Basurins waren beide Vorfälle von ukrainischen Spezialoperationsdiensten für den Tag der Feiern zum Tag der Bergleute in der Republik geplant worden.

 

de.sputniknews.com: Großbritannien: 15-Jährige kämpft gegen Deportierung in ukrainischen „Albtraum“
Eine 15-jährige Ukrainerin, die sich nach dem Tod ihrer Mutter bei einer britischen Familie in Cornwall befindet, bittet Premierministerin Theresa May um ihren weiteren Aufenthalt im Land, berichtet der Sender Sky News. Im Fall einer Deportierung in die Ukraine befürchtet sie das Schlimmste.
Das britische Innenministerium besteht dennoch auf ihre Rückkehr ins Heimatland, obwohl ihre Pflegeeltern in England ausdrücklich klar gemacht hatten, dass es dort niemanden gebe, der sich um das Mädchen kümmern könne.
„Bitte erlaubt mir in England zu bleiben (…) Wenn ich in die Ukraine zurückkehre, wird sich mein Leben in einen Albtraum verwandeln“, sagte die 15-jährige Irina Minitsch gegenüber Sky News.
In einem Brief hat sich die Ukrainerin an Theresa May gewandt und sie angefleht, nicht deportiert zu werden. Bis jetzt war ihr Kampf aber erfolglos. Am Dienstag findet eine Anhörung im Gericht statt, wo ihr Schicksal entschieden werden soll. Währenddessen fürchtet Minitsch um die eigene Sicherheit.
„Während meines Aufenthalts hier habe ich viel darüber gehört, was dort (in der Ukraine – Anm. d. Red.) geschieht: schreckliche Morde, Raubüberfälle und Ähnliches. Das jagt mir Angst ein“, sagte sie.
Das Haus, in dem sie einst gewohnt hatte, sei zurzeit in einem schrecklichen Zustand. Es gebe keine Toilette und kein warmes Wasser. Außerdem seien die Fenster inzwischen mit Brettern vernagelt. Und unter solchen Bedingungen müsste sie dann allein klar kommen.
„Für mich ist es eine Schande, dass ein Land, das sich als das großartige Britannien aufführt, so viele Anstrengungen gegen ein Kind unternimmt, das sich in solch einer verzweifelten Lage befindet“, sagte die Betreuerin des Mädchens.
Laut Brad Blitz, einem Experten für Migrationsfragen, sollte man daran denken, was für das Kind wichtig ist.
„Wenn man die langjährige Verpflichtung zur Verteidigung der Kinderrechte bedenkt, die Großbritannien auf sich genommen hat, müssen wir uns fragen, was wäre das Beste für das Kind. Und wenn man das berücksichtigt, was wir sehen, wäre es am besten, wenn sie zusammen mit ihrer Pflegefamilie in Cornwall bleibt“, betonte er.

 

 

Abends:

 

 

Rusvesna.su: Der Verteidigungsminister der Ukraine entließ seinen Berater wegen gefälschter Fotos über die Kämpfe im Donbass
Der Verteidigungsminister der Ukraine Stepan Poltorak entließ den Fotografen Dmitiri Murawsky aus dem Amt der Beraters des Ministers mit Zusammenhang mit der Resonanz auf dessen Fotos aus der „ATO-Zone“.
Wie der Pressedienst des Verteidigungsministeriums der Ukraine berichtet, verdächtigte man Murawsky der Inszenierung von Fotos aus der „ATO-Zone“. Im Verteidigungsministerium erklärte man, dass alle Fotos, die eine solche Resonanz hervorgerufen hatten, bis zur offiziellen Ernennung Murawskys ins Verteidigungsministerium ausgenommen worden waren.
„Das Vereidigungsministerium hat diese Fotos nicht als Fotos realer Kampfhandlungen veröffentlicht und auch nicht offiziell darüber berichtet – dies tat der Autor (der Bilder – Anm. d. Übers.) selbst. Niemand hat sich wegen eines Kommentars an das Verteidigungsministerium gewandt“, hieß es in der Erklärung.
Eines der Fotos Murawskys aus Schirokino rief eine besondere Resonanz hervor- Kollegen unter den Fotografen bezweifelten seinen dokumentarischen Charakter, während der Autor (Murawsky – Anm. d. Übers.) darauf besteht, dass das Foto unter Kampfbedingungen aufgenommen wurde.

 

Ukrinform.ua: Der Verteidigungsminister Stepan Poltorak betont, dass er das Recht gehabt habe, seinen Berater zu entlassen, wenn dessen persönlichen Erklärungen dem Ansehen der Behörde und der Streitkräfte schaden.
Dies erklärte der auf Facebook, als er die Situation mit der Entlassung des Fotografen Dmitri Murawsky kommentierte.
„Mit meiner Entscheidung habe ich Dmitri Murawsky Mitte Juni zum Berater auf freiwilliger Basis ernannt. Dies sollte dazu dienen, um das Projekt zur Schaffung eines Informatorischen Koordinationszentrums im Verteidigungsministerium zu realisieren, welches eine qualitativ hochwertige Berichterstattung über die Streitkräfte unter Heranziehung von Fotografen, Videofilmern, Künstlern und Regisseuren auf freiwilliger Basis ermöglicht hätte. Seine Ernennung als Berater war meine persönliche Entscheidung mit dem Ziel, diesen Prozess zu beschleunigen“, schreibt er.
„Ich denke, ich habe das Recht, einen von mir ernannten Berater zu entlassen, wenn dessen persönlichen Erklärungen dem Verteidigungsministerium und den Streitkräften schaden“, sagte Poltorak.
Nach Aussagen des Ministers hatte er die Entscheidung zur Entlassung getroffen, nachdem er die Meinung nicht nur von Experten, Fotografen und der Öffentlichkeit eingeholt hatte, sondern auch die der Soldaten selbst, die sich nicht eindeutig über den Realitätsbezug der Fotos äußerte: „Einige von ihnen hatten in Sozialen Netzwerken schon erklärt, wo und unter welchen Umständen diese Fotos aufgenommen worden waren.“
„Der Streit über Echtheit oder Inszenierung der Fotos ging weit über die Grenzen der ukrainischen Gesellschaft hinaus. Dmitri Murawsky stellt als Berater des Ministers für Verteidigung nicht nur seine eigene Sicht dar, sondern auch die der Verteidigungsbehörde. Deshalb meine ich, dass wir kein Recht haben, bei der Weltgemeinschaft Zweifel bezüglich der Echtheit der Kampfhandlungen im Osten der Ukraine aufkommen zu lassen“, sagte Poltorak.
Der Verteidigungsminister fügte hinzu: „Unter den Bedingungen des bewaffneten Kampfes können wir nicht zulassen, dass man an unseren Worten zweifelt. Die Folge der Verbreitung von Beschuldigungen der Weltgemeinschaft gegen die Ukraine, Fakten der russischen Aggression zu fälschen, ist eine Untergrabung der Autorität des Landes.“
Außerdem sagte Poltarak, dass er den Beitrag Murawskys schätze, und betonte, dass diesem seine Entlassung zukünftig nicht verbietet, Dinge zu tun, die er mag.

 

 

 

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Offizielle Stellungnahmen zum Prozess der Minsker Vereinbarungen vom 28.08.2016

Quellen: die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken, dan-news, lug-info sowie ria.ru
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Dan-news.info: Erklärungen des Leiters der Delegation der DVR in Minsk, des Vorsitzenden des Volkssowjets der DVR Denis Puschilin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Bei der letzten Runde der Friedensverhandlungen in Minsk ist kein Fortschritt erzielt worden.
„Leider hat sich auf dem letzten Treffen nichts nach vorn bewegt und die Ukraine hat sogar begonnen sich zu widersetzen und einige Protestauffassungen zu Petrowskoje abzugeben“, sagte der Sprecher des Parlaments. „Das heißt, die Situation hat sich jetzt sogar zurück bewegt“.
Puschilin erinnerte daran, dass zuvor im Verlauf der Verhandlungen in Minsk zwei Frontpunkte im Donbass zur Trennung der Seiten abgestimmt wurden – Petrowskoje in der DVR und Solotoje in der LVR. Jetzt steht Petrowskoje im Starobescheskij-Bezirk als Abschnitt für eine Trennung der Seiten in Frage.
„Derzeit sehen wir auch keinen Nutzen darin, erste Schritte zu tun, die nicht fest vorgeschrieben sind, die nicht durch deutliche Dokumente reglementiert, abgestimmt, paraphiert und auf dem höchsten Niveau in Minsk unterzeichnet sind“, unterstrich Puschilin.
Puschilin betonte weiter, dass während der Zeit des Konflikts im Donbass die DVR und die LVR mehrfach Gesten des guten Willens durchgeführt haben, aber Schritte von Seiten Kiews sind nicht erfolgt. „Im Gegenteil, die Situation hat sich nur verschlechtert dadurch, dass die Ukraine das als unsere Schwäche genutzt hat“, erklärte der Leiter der Delegation der DVR.

 

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