Presseschau vom 26.08.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

Abends:

 

De.sputniknews.com: Europäische Rabbiner positiv erstaunt über fehlenden Antisemitismus in Russland
Europäische Rabbiner haben bei ihrem Treffen in Moskau ihr Erstaunen über fehlenden Antisemitismus in Russland geäußert, sagte der Oberrabbin Russlands, Berel Lazar.
„Das wichtigste Problem, das es heute in Europa gibt, besteht darin, dass unsere Brüder eine neue Welle des Antisemitismus erleben, die es seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben hat“, sagte Lasar.
Viele Teilnehmer haben laut dem Oberrabbiner bemerkt, dass man in Moskau frei durch die Stadt gehen kann. Dabei brauche man keine Angst zu haben, selbst in religiöser Kleidung fühle sich man in Sicherheit.
An der Veranstaltung in der russischen Hauptstadt nahmen etwa 500 Rabbiner aus mehr als 30 europäischen Ländern teil. Die Geistlichen gedachten der jüdischen Soldaten des Zweiten Weltkrieges. Bei dem Forum wurden die Terrorbekämpfung, die Lage der jüdischen Gemeinden in Russland und anderen Ländern sowie der Dialog zwischen verschiedenen Nationen und Religionen besprochen. Zudem erörterten die Rabbiner die Zukunft des Judentums in Europa.
In Europa hat die Zahl der Verbrechen gegenüber Juden in letzter Zeit zugenommen. Am 19. August war ein Mann in Straßburg mit einem Messer auf einen Rabbiner losgegangen. Dabei hatte er „Allahu Akbar“ gerufen. Im November 2015 hatten drei Unbekannte in Marseille einen jüdischen Lehrer auf offener Straße angegriffen. Im Februar desselben Jahres wurde in Kopenhagen ein Wachmann vor einer Synagoge erschossen.

 

Vormittags:

 

Dnr-online.ru: Gestern kommentierte das Republikoberhaupt Alexandr Sachartschenko während der Pressekonferenz die Ernennung eines neuen Bürgermeisters für Jasinowataja.
„Heute habe ich während einer Besprechung mit Vertretern der Verwaltung von Jasinowataja den neuen Bürgermeister der Stadt Oleg Morgun vorgestellt. Jetzt werden als Bürgermeister der Städte und Bezirke hauptsächlich Wirtschaftsexperten ernannt. Die Etappe, wo die Städte von Militärs geleitet wurden, geht vorbei.
Jetzt ist das Wichtigste, dass sich um die Einwohner der Republik gekümmert wird, die Entwicklung der Städte, die Erhaltung der lebensnotwendigen Infrastruktur. Deshalb laufen im Moment solche Kaderwechsel. Die Realität ändert sich und jetzt steht das Wohlergehen des Volkes an erster Stelle. Kämpfen können wir, wir sind stark genug, um auf jede Gefahr angemessen zu antworten.
Jetzt müssen wir alles tun, damit die Einwohner sich sicher fühlen, dass sie sehen, dass die Organe der Republik einen sozialen Staat aufbauen“, sagte Alexandr Sachartschenko.

 

Lug-info.com: Mehr als 70% der Heizwerke der Republik sind für die Heizperiode bereit, teilte das Ministerium für Bauwesen und Kommunalwirtschaft der Republik mit.
„Der Stand am 24. August ist so, dass von 740 Heizwerken in der Republik 548 für den Betrieb in der Heizperiode bereit sind, das sind 74% der Gesamtzahl“, heißt es in der Mitteilung.
„Die Länge der Heizleitungen in der Republik beträgt 540.351 km, davon sind 350.569 km betriebsbereit, also 65%“, teilte das Ministerium mit.
Von allen Regionen der Republik ist Altschewsk am weitesten auf die Heizperiode vorbereitet – 93%, am wenigsten Perwomajsk – 46%.
Das Ministerium erläuterte, dass zu den Problemen bei der Vorbereitung zur Heizperiode der Zugang zu geschlossenen Wohnungen gehört.
„Wir haben nicht die Möglichkeit die Heizsysteme zu reparieren, wenn die Bewohner abwesend sind. Besonders aktuell ist die Frage für Perwomajsk“, unterstrich das Ministerium.
Außerdem gibt es ein Defizit an Wasser, um den Druck in den Heizrohren abzusichern.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden viermal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte heute die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Das Gebiet am Denkmal des Fürsten Igor wurde mit Granatwerfern aus Richtung Staniza Luganskaja beschossen.
Aus Richtung Mironowskij wurde das Gebiet von Logwinowo mit Mörsern des Kalibers 82mm beschossen.
Ebenfalls mit 82mm-Mörsern wurde aus Richtung Rassadki das Gebiet von Sansharowka beschossen.
Das Gebiet von Kalinowo wurde aus Richtung Nowoswanowka mit Granatwerfern beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„Von 19:00 bis 1:10 Uhr hat die ukrainische Seite mit Artillerie des Kalibers 122mm und Panzergeschützen die Dörfer Jasnoje und Jelenowka bei Dokutschajewsk, das Gebiet des Donezker Flughafens, die Dörfer Mineralnoje bei Jasinowataja und Sachanka im Nowoaswoskij-Bezirk beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Außerdem verwendete die ukrainische Armee Mörser. Beschossen wurden vom Gegner auch Trudowskije und Alexandrowka im Westen von Donezk sowie die Dörfer Leninskoje und Kominternowo im Nowoaswoskij-Bezirk im Süden der DVR.
Die Quelle fügte hinzu, dass insgesamt von den Positionen der ukrainischen Soldaten 185 Mörsergranaten der Kaliber 82 und 120mm, 39 Panzergeschosse und 21 Artilleriegranaten abgefeuert wurden.
„Es gab etwa 15 Treffer auf das Territorium des Bergwerks „Oktjabrskij Rudnik“, um 4:45 Uhr morgens  haben sie begonnen und etwa nach 20 Minuten aufgehört. Das Territorium des Bergwerks ist stark betroffen“, teilte der Leiter der Bezirksverwaltung des Kujbyschewskij-Bezirks von Donezk Iwan Adamez mit.
Er fügte hinzu, dass es keine Toten und Verletzten gibt, in der Nähe befindliche Häuser wurden nicht beschädigt.

 

Dnr-online.ru: In den vergangenen Sommermonaten haben in den Ferieneinrichtungen am Asowschen Meer über die Gewerkschaften mehr als 5000 Arbeiter der staatlichen Kohleunternehmen und Mitglieder ihrer Familien Urlaub gemacht, teilte der Vorsitzende der Gewerkschaftsföderation der DVR Maxim Parschin mit.
„In diesem Jahr haben wir uns besser auf die Sommerferienzeit vorbereitet als im letzten. Mit den Mitteln der Gewerkschaft der Arbeiter des Kohlebereichs der DVR wurden mit Unterstützung des Kohle- und Energieministeriums des DVR drei Ferieneinrichtungen am Asowschen Meer vorbereitet. Dort wurden die Bedingungen für eine vollwertige Erholung der Bergleute und ihrer Familien geschaffen. Die Sommersaison ist noch nicht beendet und in diesen Ferieneinrichtungen erholen sich auch jetzt noch unsere Werktätigen.
Außerdem haben viele Bergleute die Möglichkeit genutzt, in den beiden Sanatorien in Tores und Sneshnoje etwas für ihre Gesundheit zu tun.

 

Dnr-online.ru: Die Eröffnung neuer Abbaugebiete und das Wachsen des Förderumfangs bei Kohle erlauben es, die sozialen Probleme der Arbeiter des Kohlesektors der Republik zu lösen, vor allem die Rückstände bei der Auszahlung der Arbeitsentgelte zu verringern. Dies erklärte in einem Interview mit der offiziellen Seite der DVR der Kohle- und Energieminister der DVR Eduard Golenko.
„Von unserem Ministerium wurde ein Programm zur Tilgung der Rückstände bei den Entgeltzahlungen an die Arbeiter des staatlichen Bereichs der Kohleindustrie der Republik ausgearbeitet und jetzt realisiert“, informierte Eduard Golenko.
„In dem staatlichen Unternehmen „Toresantrazit“ betragen die Rückstände bei den Entgeltzahlungen heute nur noch einen Monat. In den anderen staatlichen Unternehmen, die zum Kohle- und Energieministerium gehören, beträgt der Rückstand noch zwei, manchmal drei Monate, aber diese Lücke verringert sich stetig. Man kann eindeutig sagen, dass der mehrmonatige Rückstand bei den Entgeltzahlungen schon überwunden ist“, sagte der Vorsitzende der Gewerkschaftsföderation der DVR Maxim Parschin.

 

Nachmittags:

 

Dan-news.info: Das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko hat heute mit Medaillen und Auszeichnungen herausragende Arbeiter des Kohlebereichs ausgezeichnet. Die Zeremonie fand in feierlicher Atmosphäre im Gebäude der Administration des Republikoberhaupts statt.
Die Veranstaltung fand aus Anlass des Tags der Bergleute statt, der traditionell am letzten Sonntag im August begangen wird. Auszeichnungen erhielten Ausschachtarbeiter, Bergarbeiter, Leiter von Abteilungen und weitere Spezialisten aller kohlefördernden Unternehmen der Republik.
„Ich bin heute glücklich euch zum Berufsfeiertag zu gratulieren. Wir schätzen eure Arbeit, umso mehr unter den Bedingungen, in denen wir uns heute befinden – Krieg und ökonomische Blockade. Der Beruf des Bergmanns ist wirklich einer der schwersten. Dank eurer Arbeit erhält die Republik Kohle und wir haben die Möglichkeit, Entgelte und Sozialzahlungen auszuzahlen“, sagte Sachartschenko.
Das Republikoberhaupt zeichnete elf Bergleute mit Medaillen „Für Heldentum bei der Arbeit“ aus, zehn erhielten die Auszeichnung „Verdienter Bergmann“.
An der Zeremonie nahmen der Kohle- und Energieminister Eduard Golenko und der Vorsitzende der Gewerkschaftsföderation Maxim Parschin teil. Dem Republikoberhaupt wurde die Auszeichnung „Bergmannsruhm“ 1. Grades überreicht und ihm wurde ein Stück Kohle geschenkt, die aus dem am 24. August eröffneten Stollen im Bergwerk „Progress“ in Torez stammt.
Die Geschichte des Tages der Bergleute begann zur Zeit der Sowjetunion. Nach dem Zerfall der UdSSR wird er wie zuvor in den Ländern des postsowjetischen Raums am letzten Sonntag im August begangen. Das Datum wurde nicht zufällig gewählt. In der Nacht vom 30. auf den 31. August 1935 stellte der Bergmann A. G. Stachanow einen Rekord auf, er förderte in einer Schicht 102 Tonnen bei einer Normen von 7 Tonnen, dies war der Beginn der Stachanowbewegung.

 

Lug-info.com: Bürger europäischer Staaten, die an den Kämpfen im Donbass an der Seite der Republiken teilgenommen haben und bleiben möchten, können einen Pass der LVR erhalten. Dies erklärte heute auf einer Apparatsbesprechung des Ministerrats das Republikoberhaupt der LVR Igor Plotnizkij.
„Mir liegen Anträge von Ausländern vor, die sich auf unserem Territorium befinden, an den Kämpfen teilgenommen haben und sagen: „wir wollen nicht zurückkehren, wir wollen hier bleiben und hier leben, arbeiten und wenn es nötig ist auch kämpfen“, berichtete er.
„Es sind Europäer, die bleiben wollen. Deshalb nehmen Sie all diese Dokumente und fangen Sie an zu arbeiten. Wenn noch irgendetwas zusätzlich benötigt wird, nehmen Sie dies und beginnen Sie, den Soldaten Pässe auszugeben. Berichten Sie nächste Woche, wie viele ausgegeben wurden“, wies Plotnizikij an.
Der Innenminister der LVR Igor Kornet erklärte, dass am 8. September eine Regelung in Kraft tritt, nach der Europäer einen LVR-Pass erhalten können.

 

Ukrinform.ua: Seit Beginn der Antiterror-Operation in der Ostukraine ist der Titel „Held der Ukraine“ an 26 Soldaten der ukrainischen Armee verliehen worden.
Etwa 11.000 Militärs erhielten andere staatliche Auszeichnungen, sagte am Freitag die Sprecherin des Verteidigungsministeriums der Ukraine Oxana Hawryljuk vor der Presse. Zum Tag der Unabhängigkeit seien rund 2.500 Soldaten ausgezeichnet worden.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz hat sich nicht wesentlich verändert und bleibt angespannt.
„Die ukrainische Führung verletzt weiter die Minsker Vereinbarungen bezüglich der Stationierung von Waffen und Militärtechnik. So wurden im Gebiet von Trjochisbjonka eine Batterie Mehrfachraketenwerfer „Grad“ und Panzer aus dem Bestand der 24. Brigade stationiert, ebenfalls traf dort die Spezialabteilung des Innenministeriums der Ukraine „Heilige Maria“ mit 40 Mann, drei gepanzerten Fahrzeugen „Hammer“, zwei Lastwagen „Ural“ und zwei Einheiten Panzertechnik ein“, teilte Marotschko mit.
Das ukrainische Kommando verheimlicht nach wie vor die Verluste an Personal in der sogenannten „ATO“-Zone.
„Im Gebiet von Popasnaja starb während einer nächtlichen Verlegung einer Batterie Haubitzen D-30 auf die Feuerpositionen ein Offizier der 59. Brigade. Er kam ums Leben, als ein Fahrzeug auf eine Artilleriegeschütz auffuhr“, fügte der Major hinzu.

 

De.sputniknews.com: Die vom Westen gegen Russland verhängten Sanktionen haben absolut nichts gebracht, besonders in den empfindlichen Bereichen, auf die sie sich auswirken sollten. So kommentierte der slowakische Premier Robert Fico seine Verhandlungen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau. Das meldet die Bratislavaer Zeitung „Pravda“ am Freitag.
„Ich denke, dass die Zeit gekommen ist, diesem Problem durchaus rational gegenüberzustehen und zu gestehen, dass die Sanktionen (gegen Russland – Anm. d. R.) sowohl der EU als auch Russland Schaden zufügen“, so Fico.
Ihm zufolge muss die Slowakei als EU-Mitglied einerseits den Beschluss über die Russland-Sanktionen achten, andererseits gefallen der Republik diese Sanktionen nicht. Unter anderem sei es unlogisch, eine Liste von Menschen zusammenzustellen, die nicht durch EU-Länder reisen dürften.
„Einerseits sagen wir, dass die Streitigkeiten mittels Dialog gelöst werden müssen, andererseits können wir selbst diesen Dialog nicht führen“, sagte der Premier.
Am Donnerstag hatte in Moskau ein Treffen zwischen Putin und Fico stattgefunden.
Die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Russland und der EU hatten sich nach dem nationalistisch geprägten Umsturz in der Ukraine von 2014 verschlechtert.
Nach dem Beitritt der Krim zu Russland verhängten die USA und – auf ihr Drängen hin – die EU in vier Etappen politische und wirtschaftliche Sanktionen gegen Russland.
Moskau konterte mit einem Einfuhrverbot für eine ganze Reihe von Lebensmitteln aus den Ländern, die zuvor Sanktionen gegen Russland verhängt hatten.
Im Juni hatte Brüssel seine Sanktionen gegen Russland um sechs Monate, bis Ende Januar 2017, verlängert. Russlands Präsident Wladimir Putin hatte eine Anordnung über die Verlängerung des Lebensmittel-Embargos, das als Gegenreaktion auf die Sanktionen des Westens gegenüber Russland eingeführt wurde, bis zum 31. Dezember 2017 unterzeichnet.

 

Ukrinform.ua: Die stellvertretende Sprecherin der Werchowna Rada der Ukraine Irina Geraschtschenko hat Belorussland aufgerufen, zu den Wahlen zur Staatsduma der Russischen Föderation auf der besetzten Krim keine Beobachter zu entsenden.
Geraschtschenko erklärte dies auf einer Pressekonferenz in Minsk.
„Wir wissen, dass die Russische Föderation Wahlen im September Wahlen zur Staatsduma ab hält. Die ukrainische Seite appelliert an alle unsere internationalen Partner, an alle unsere Nachbarn, auf die Entsendung von Beobachtern auf besetzte Gebiete, namentlich die Krim., zu verzichten. Die Ukraine erkennt diese Wahlen nicht an, die auf der Ukraine gestohlenem Land stattfinden.“, sagte Geraschtschenko.
Zuvor hatte das Ministerium für die besetzten Gebiete und Binnenvertriebene erklärt, dass Personen, die bei der Organisation der Wahlen zur Staatsduma der Russischen Föderation auf dem Territorium der Krim mitwirken, strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden.
Die Wahlen sind für den 18. September geplant.
Wie Ukrinform bereits berichtete, wird die OSZE keine Beobachter zu den Wahlen zur Staatsduma auf die Krim entsenden.

 

De.sputniknews.com: Solidarität: Russische Olympia-Handballerinnen spenden Preisgeld an Paralympioniken.
Das russische Frauen-Handball-Team, das bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro Gold gewonnen hatte, will 1,5 Millionen Rubel (etwa 20.000 Euro) an russische paralympische Sportler überweisen, die von der Paralympiade ausgeschlossen sind. Dies berichtet die Agentur R-Sport.
„Sie (die russischen Olympia-Handballerinnen – Anm. d. Red.) haben die Entscheidung getroffen, dass jede von ihnen 100.000 Rubel aus ihren Preisgeldern nimmt und an das Paralympische Team weiterleitet. Die Gesamtsumme beträgt demnach 1,5 Millionen Rubel. Sie werden an einen Empfänger gerichtet, der vom nationalen Paralympischen Komitee Russlands genannt wird, als Unterstützung derjenigen, die an den Paralympischen Spielen nicht teilnehmen werden. Ich begrüße diese Initiative komplett: gut gemacht, ich bin sehr dankbar dafür“, sagte der Präsident des russischen Handballverbandes, Sergej Schischkarew, gegenüber der Agentur.
Mit der Überweisung der Preisgelder sei bereits begonnen worden. Bereits Anfang nächster Woche wird sich Schischkarew eigenen Angaben zufolge an das nationale Paralympische Komitee Russlands wenden, das dann einen Empfänger und ein Konto wählt. Nächste Woche könne man bereits die erfolgreiche Überweisung bekanntgeben.
Schischkarew teilte außerdem mit, dass er den paralympischen Handball entwickeln will. „Ich hoffe, dass wir im Verband in Zukunft systematische Beziehungen zu unserem Paralympischen Komitee aufbauen werden und wir damit die Entwicklung des Paralympischen Handballs fördern können.“
Der Internationale Sportsgerichthof CAS hatte am 23. August die russische Klage gegen das Urteil des Internationalen Paralympischen Komitees zum Ausschluss der russischen Delegation von den Paralympischen Spielen 2016 abgewiesen und die Komplett-Sperre für Russland bekräftigt.

 

Lug-info.com: Mitarbeiter des Staatssicherheitsministeriums der LVR haben einen Agenten des Sicherheitsdienstes der Ukraine festgenommen. Dies teilte das Pressezentrum des Staatssicherheitsministeriums mit.
„Im Rahmen der Arbeit zur Aufdeckung und Unterbindung von Erkundungs- und Sabotageaktivitäten durch Agenten ausländischer Spezialdienste zum Schaden der Sicherheit und der Interessen der LVR, wurde von Mitarbeitern des Staatssicherheitsministeriums der LVR der Einwohner der Belowodskij-Bezirks Anatolij Alexandrowitsch Semirenko, geb. 1993, unter dem Verdacht der Spionage und Anwerbung von Soldaten der Volksmiliz der LVR zu Gunsten des Sicherheitsdienstes der Ukraine festgenommen“, heißt es in der Mitteilung.
Das Ministerium berichtete, dass Semirenko, der zuvor Dienst bei der Volksmiliz geleistet hatte, auf die provokativen Erklärungen ukrainischer Spezialdienste über die Realisierung des Programms „Du wirst zu Hause erwartet“ hereingefallen und auf das von den Kiewer Truppen kontrollierte Territorium des Belowodskij-Bezirks des Lugansker Landes gefahren war. Bei der Ankunft wurde er festgenommen, des Separatismus beschuldigt und unter Androhung von Repressionen gegen seine Verwandten von Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes der Ukraine angeworben.
Semirenko wurde das operative Pseudonym „Belyj“ zugeordnet und die Aufgabe gegeben, Soldaten der LVR anzuwerben sowie Informationen sozialökonomischen und militärischen Charakters zu sammeln. Für Informationen über Bewegungen von Soldaten, Militärtechnik und über andere wesentliche Ereignisse in der Republik wurden dem Agenten Geldprämien versprochen.
„Beim Versuch die übertragenen Aufgaben zu erfüllen – in die Reihen der Volksmiliz zurückzukehren – wurde „Belyj“ entlarvt und von Mitarbeitern des Staatssicherheitsministeriums festgenommen“, teilte das Ministerium mit.
„Aufgrund dieses Sachverhalts wurde gegen Semirenko ein Strafverfahren gemäß § 336 Strafrechtsbuch der LVR „Spionage“ eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an“, teilte das Ministerium mit.

 

De.sputniknews.com: In der nordukrainischen Stadt Baraniwka haben Aktivisten ein Bildnis von Jesus Christus zerstört, da es als „separatistisch“ eingestuft wurde, wie örtliche Medien berichten.
Das Bild vom Antlitz Jesu und dem Evangelium-Zitat „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ ist am 23. August von Aktivisten mit Farbe beschmiert worden.
„Jede Äußerung oder auch nur Hauch von Separatismus oder „Russkij Mir“ („Russische Welt“, ein ideologisches Kulturkonzept – Anm. d. Red.), wird ungeachtet der Ränge oder Parteizugehörigkeit aus der Welt geschafft“, betonte der Abgeordnete des Stadtrats, Oleg Kowalskij.
Man habe den Künstlern des Bildes zunächst vorgeschlagen, die Wand mit dem Bild selbst zu tünchen. Aber die hätten sich, nachdem sie doch den Auftrag von der Stadtverwaltung bekommen hatten, geweigert.
„Dann haben wir es einfach selber gemacht“, fügte Kowalskij hinzu. Statt des Jesusbildes sollen nun Nationalflaggen an der Wand erscheinen. Offenbar ist damit auch die rot-schwarze Fahne der Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA) gemeint, mit der die Aktivisten dann vor der Wand für ein Foto posierten.
Die beiden ukrainischen Nationalisten-Organisationen OUN und UPA hatten im Zweiten Weltkrieg in der Westukraine auf der Seite der Wehrmacht gegen die Sowjetarmee und andere Staaten der Anti-Hitler-Koalition gekämpft. Im Sommer 1943 verübten die Nationalisten ein Massaker an der polnischen Zivilbevölkerung in Wolhynien.
Am 9. April 2015 hatte das ukrainische Parlament (Rada) in einem Gesetz die ehemaligen Mitglieder der beiden Organisationen als Unabhängigkeitskämpfer eingestuft und ihnen gesetzlich weite Sozialprivilegien gewährt.

 

Dnr-online.ru: Heute traf sich das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko mit einer Initiativgruppe des Stadtteils Administratiwnyj des Kujbyschewskij-Bezirks und der Wsletnaja-Straße im Kiewskij-Bezirk von Donezk. An dem Treffen nahmen auch der Bürgermeister von Donezk Igor Martynow, der Leiter der Verwaltung des Kiewskij-Bezirks Walentin Lewtschenko und der stellvertretende Leiter der Verwaltung des Kujbyschewskij-Bezirks Iwan Adamez teil.
„Unser heutiges Treffen ist den Problemen der von Zerstörungen betroffenen Bezirke von Donezk gewidmet. Vor kurzem war ich im Petrowskij-Bezirk und habe bei der Unterhaltung mit Einwohnern erfahren, dass sie enttäuscht sind, dass wir die Probleme der von Zerstörungen betroffenen Bezirke nicht aufnehmen: ständig gibt es Beschüsse, Häuser werden zerstört.
Ich wende mich an Sie und an alle Einwohner von Donezk: Wir kennen eure Probleme, wir sehen sie und bemühen uns, sie nach Möglichkeit zu lösen.
Heute ist unser Treffen den Problemen gerade Ihrer Bezirke gewidmet. Ich bin bereit alles anzuhören, was die Führung der Republik tun muss. Alles, was in unseren Kräften steht, werden wir unbedingt tun. Sie, die in diesen Bezirken leben, sehen, welche Hilfe Sie brauchen und was getan werden muss. Ihre Meinung ist von uns sehr wichtig“, sagte Alexandr Sachartschenko.
Igor Martynow sagte nach dem Treffen, dass alle Fragen und Probleme der Einwohner dieser Bezirke aufgenommen und unter Kontrolle der Führung der Republik genommen wurden.
„Die Hauptfrage, die auf dem Treffen aufgeworfen wurde, betrifft das Haus 11A auf der Wsletnaja-Straße. Diese Frage besteht schon lange, es ist eines der Häuser, die als erste unter den Beschüssen der ukrainischen Streitkräfte gelitten haben. Die Menschen interessiert, wann dieses Haus wieder aufgebaut wird oder ob Kompensationen gezahlt werden.
Die Einwohner des Stadtteils Administratiwnyj hatten hauptsächlich soziale Fragen, die vor Ort gelöst wurden. Eines der Hauptprobleme ist die Ausgabe von Trinkwasser im Stadtteil. Leider wird dorthin bisher nur Brauchwasser geliefert. Mit diesem Problem befassen wir uns schon, aber seine Lösung ist mit den Kämpfen verbunden“, sagte Igor Martynow.
Nach den Worten Igor Martynows erhielt die Initiativgruppe Antworten auf all ihre Fragen. Alle Probleme der Menschen wurden angehört und – das ist das Wichtigste – die Einwohner der Bezirke haben eine konkrete Lösung dieser Probleme gesehen.

 

Lug-info.com: Die medizinischen Einrichtungen der LVR haben 270 Ärzte nach Abschluss der Ausbildung eingestellt. Dies berichtete heute der Gesundheitsminister der LVR Igor Soljanik.
Er erläuterte weiter, dass die Einrichtungen des Gesundheitswesens der Republik nur zu 60% mit medizinischem Personal ausgestattet sind.

 

Dan-news.info: Die erste und bis heute einzige weibliche Panzerbesatzung in der DVR hat in diesem Jahr an dem Panzerwettbewerb teilgenommen, der gestern auf dem Truppenübungsplatz „Tores“ stattgefunden hat. Dies teilte heute das operative Kommando der DVR mit.
„In diesem Jahr nimmt an den Wettbewerben, die gestern begannen, eine besondere Mannschaft teil, die vollständig aus jungen Frauen besteht: der Kommandeurin des Panzers, der Mechanikerin-Fahrerin und der Schützin, die gleichzeitig stellvertretende Leiterin des Stabs des Panzerbataillons ist“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Die jungen Frauen haben einen Panzerausbildungskurs auf einem Übungs-T-64 durchlaufen, dann auf ihrem eigenen T-72-Panzer. Die Konkurrenten der Frauenmannschaft sind die Teams aller Einheiten und Truppenteile der Republik.
„Als Erkennungszeichen hat ihr Panzer, außer den taktischen Zeichen und der Ordnungsnummer, die normalerweise an Militärtechnik zu finden sind, auch ein Scherzemblem in der Form eines Hackenschuhs“, wurde im Kommando berichtet.
Nach Angaben des operativen Kommandos der DVR erfüllen am ersten Tag des Wettbewerbs alle Teilnehmer je drei individuelle Wettbewerbe auf drei Runden. Die Gesamtlänge beträgt 16km. Die Panzerfahrer überwanden hypothetische Minenfelder, Panzersperrhügel, erfüllten Aufgaben zur Ortung von Zielen und trafen sie mit dem Hauptgeschütz, Abwehrmaschinengewehren und Kalaschnikows. Die zweite Etappe des Turniers beginnt am 29. August. „Dann werden auch die Ergebnisse der Wettbewerbe und das Siegerteam bekannt gegeben“, fasste der Gesprächspartner zusammen.

 

De.sputniknews.com: Die Präsidenten Russlands und der Türkei, Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan, haben in einem Telefonat die Lage in Syrien erörtert. Beide Staatschefs haben die Bedeutung der gemeinsamen Anstrengungen im Kampf gegen den Terrorismus betont, teilte die Pressestelle des Kremls am Freitag mit.
„Die Staatschefs hatten einen gründlichen Meinungsaustausch zur Situation in Syrien. Dabei wurde die Bedeutung der gemeinsamen Bemühungen im Bereich des Kampfes gegen den Terrorismus betont“, so die Meldung.
Die russische Operation gegen die terroristischen Organisationen Daesh (auch IS, „Islamischer Staat“) und Dschebhat an-Nusra auf syrischem Territorium hatte am 30. September 2015 begonnen
Wie der Kreml mitteilte, haben Putin und Erdogan unter anderem die bilaterale Kooperation zwischen Moskau und Ankara besprochen.
„Man hat sich darauf verständigt, die persönliche Kommunikation auf der bilateralen und internationalen Agenda fortzusetzen“, hieß es.
Außerdem haben die Staatschefs Fragen der weiteren Entwicklung der russisch-türkischen Zusammenarbeit in der Politik sowie in Handel und Wirtschaft besprochen, basierend auf den Vereinbarungen, die bei dem Treffen in Sankt Petersburg am 9. August getroffen worden waren, erläuterte die Pressestelle.
Wie die Agentur Anadolu unter Berufung auf einen Sprecher des Präsidialamtes in Ankara meldet, informierte Erdogan Putin über die türkische Militäroffensive in Nordsyrien. Darüber hinaus sollen sich beide Staatschefs auf Hilfstransporte nach Aleppo verständigt haben. Laut Anadolu vereinbarten Putin und Erdogan zudem einen bilateralen Termin am Rande des G20-Gipfels (4. und 5. September) in China.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR, Generalmajor Denis Sinenkow
Guten Tag! Heute stelle ich ein weiteres Mal die Ereignisse der letzten Woche vor.
Ich will auf die zielgerichteten Beschüsse von Objekten der zivilen Infrastruktur durch die ukrainischen Streitkräfte, die Schaffung von Spannungsherden in Richtung Gorlowka, Donezk und Mariupol durch die militärisch-politische Führung der Ukraine, die fortgesetzte Politik des Genozids der Zivilbevölkerung von Seiten der ukrainischen Truppen, die Aktivierung der Tätigkeit von Spezialoperationskräften der ukrainischen Streitkräfte in der Republik sowie auf die massenhafte Verheimlichung nicht kampfbedingter Verluste der ukrainischen Streitkräfte eingehen.
Im Zeitraum vom 20. bis zum 26. August wurden grundlegende Anstrengungen zur militärischen Ausbildung in den Abteilungen der Volksmiliz der DVR in Vorbereitung auf die Durchführung von taktischen Bataillonsübungen gelegt, mit dem Ziel, Fertigkeiten bei der Ausarbeitung von Entscheidungen der Koordination der Volksmiliz zur Abwehr von Angriffshandlungen des Gegners in den wahrscheinlichen Richtungen zu erwerben, auf die Durchführung taktischer Übungen zum Absetzen von Landetruppen an der Küste, zur Einrichtung von Befestigungen an der Grenze und zu Angriffen in die Tiefe der Verteidigung des Gegners sowie auf den Wettbewerb zur Feststellung der besten Panzermannschaft unter den Einheiten und Truppenteilen.
Im Verlauf der Woche haben die ukrainischen Truppen 3004-mal Ortschaften der Republik beschossen, dabei hat der Gegner 2518-mal durch die Minsker Vereinbarungen verbotene Waffen verwendet.
Intensiv beschossen wurden Ortschaften und Infrastrukturobjekte entlang der gesamten Kontaktlinie.
Im Zeitraum vom 1. bis 26. August wurden durch das Feuer der ukrainischen Artillerie 202 Häuser in Sajzewo, Gorlowka, Jasinowataja, Dokutschajewsk, Kominternowo, in den Bezirken Kiewskij, Kirowskij und Petrowskij von Donezk zerstört oder beschädigt.
In Folge der Beschüsse von Ortschaften der Republik durch die Straftruppen starben fünf Soldaten der Volksmiliz der DVR und fünf wurden verletzt. Es starben sieben zivile Einwohner und 26 wurden verletzt.
Die Verantwortung für den Tod der Zivilisten und die Zerstörung von Ortschaften der Republik liegt bei den folgenden Kriegsverbrechern: Gobatrjuk, Wodolaskij, Sabolotnyj, Subanitsch, Pantschenko und Goras, die offen das eigene Volk vernichten und dabei die Unterstützung des blutigen Kiewer Regimes verspüren.
Wie zuvor ist eine Verstärkung der Luftaufklärung des Gegners mit Hilfe von Drohnen festzustellen, die die Korrektur des Feuers der Artillerieabteilungen auf Ortschaften der Republik vornehmen. Es wurden Flüge von sieben Drohnen festgestellt, was von einem völligen Rückzug des ukrainischen militärischen Kommandos von der Erfüllung der Minsker Vereinbarungen zeugt, wenn Drohnen als Mittel zur Aufklärung und zur Führung der Artillerie verwendet werden.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin Verschiebungen von durch die Minsker Vereinbarungen verbotener Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie fest. Dadurch wurde die Kräftegruppierung des Gegners verstärkt.
So wurden folgende Standorte entdeckt:
In Richtung Gorlowka – ein Zug Mehrfachraketenwerfer „Grad, eine Batterie 122mm-Haubitzen D-30, eine Batterie 122mm-Haubitzen „Gwosdika“ und ein Zug 120mm-Mörser.
In Richtung Donezk – eine Batterie 152mm Haubitzen „Akazija“, zwei Batterien 122mm-Haubitzen „Gwosdika“, ein Zug 122mm-Haubitzen D-30, zwei Panzerkompanien, zwei Batterien 120mm-Mörser sowie ein mechanisiertes Bataillon.
In Richtung Mariupol – ein Zug Mehrfachraketenwerfer „Grad“, 152mm-Geschütze „Akazija“ und 122mm-Haubitzen „Gwosdika“, eine Batterie 152mm-Geschütze „Giazint-B“, eine Batterie 122m-Haubitzen D-30, ein Zug 120mm-Mörser „Nona-C“, eine Batterie 120mm-Mörser sowie auch ein mechanisiertes Bataillon.
Das Fehlen von Technik der ukrainischen Streitkräfte in den Abzugsorten bestätigt auch die OSZE-Mission, die in ihren täglichen Berichten Fakten der Verletzung der Vereinbarungen zum Abzug schwerer Waffen durch die ukrainische Seite veröffentlicht.
So wurde in dieser Woche in den Abzugsorten von OSZE-Vertretern das Fehlen von folgender Technik der ukrainischen Streitkräfte festgestellt:
31 152mm-Haubitzen Msta-B;
ein Antipanzerkomplex „Konkurs“;
6 152mm-Haubitzen D- 20;
17 122mm-Haubitzn „Gwosdika“;
32 152mm-Geschütze „Giazint“;
10 220mm-Mehrfachraketenwerfer „Uragan“;
ein Abwehrgeschütz „Strela“;
14 100mm-Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira“;
3 120mm-Mörser;
17 Einheiten Panzertechnik.
Ein weiteres Mal wurden Vertreter des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination von der russischen Seite im Bereich des Bahnhofs von Jasinowataja mit Mörsern beschossen. Und die Weigerung der OSZE-Mission, diese Verletzung festzuhalten, ruft Unverständnis hervor. In diesem Zusammenhang wenden wir uns an den stellvertretenden Leiter der OSZE-Mission Alexandr Hug, dass er seine Untergebenen an die Erfüllung ihrer funktionalen Verpflichtungen gemäß dem Mandat der Mission erinnert, im vollen Umfang und nicht wahlweise oder wenn es ihnen passt.
In der letzten Woche ist ein Sinken der Zahl der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festzustellen. Wir verbinden dies mit der Arbeit des stellvertretenden Leiters der OSZE A. Hug in der Republik und diese Tatsache bestätigt, dass die OSZE real auf die Situation im Bereich des Regimes der Feuereinstellung Einfluss nehmen kann. Aber das Sinken der Zahl der Beschüsse verringert nicht die Verantwortung für die verbrecherischen Aktivitäten der ukrainischen Soldaten. Öffentliche Resonanz rief der Artilleriebeschuss des Petrowskij-Bezirks von Donezk am 23. August hervor, in dessen Folge der Kindergarten Nr. 94 teilweise zerstört wurde. Zum Glück gab es keine Toten. Und die in Kiew am 24. August durchgeführte Parade von Technik und deren Sendung in die Zone der sogenannten ATO demonstriert offensichtlich, mit welchen Waffen die Häuser der zivilen Einwohner, die Schulen, Kindergärten vernichtet werden. Dank welchen Waffen hunderte von Kindern Waisen sind, ohne Kindheit und Zuhause, die keine Gegenwart und nur eine neblige Zukunft haben. Vor diesem Hintergrund  klingt die Erklärung Poroschenkos über die Rückkehr des Donbass ausschließlich auf politisch-diplomatischem Weg heuchlerisch. Es wird die Zeit kommen und er wird diesen Kindern in die Augen sehen müssen und erklären, warum sie ihre Eltern dank seiner sogenannten Diplomatie verloren haben.
So sehen wir ein weiteres Mal das wahre Gesicht der ukrainischen Kämpfer, die gegen nichts einen Widerwillen haben, die im Vorfeld des Beginns des Schuljahrs Schulen besetzen und zielgerichtet das Feuer auf Kindergärten eröffnen.
Die Durchführung der genannten Parade zeugt auch davon, dass die offizielle ukrainische Führung so in Lügen versunken ist, dass sie die Waffen schon nicht mehr versteckt, die sie angeblich nicht hat. Trotz der Behauptungen ukrainischer Militärs, die dem Westen versichert haben, dass die malaysische Boeing von ihnen einfach nicht abgeschossen werden konnte und dass alle Luftabwehrmittel der Ukraine schon lange an Georgien verkauft wurden, fuhren durch das Zentrum der ukrainischen Hauptstadt, als wenn nichts wäre, „Buk-M1“- und „C-300“-Komplexe sowie „Osa“-Komplexe. Und der Sprecher sagte über den gesamten Kreschtschatik mit Stolz: „Diese Abwehrraketenkomplexe sind bereit, Ziele auf Höhen bis zu 12.000 Kilometern unter Bedingungen starker Funkstörungen abzuschießen!“.
Vor dem Hintergrund des relativen Sinkens der Zahl der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte ist eine Aktivierung der Spezialoperationskräfte der Ukraine zur Durchführung von Diversionen an lebenswichtigen Infrastrukturobjekten der Republik festzustellen. So haben sie im Verlauf der Woche zweimal Diversionen an Hauptmagistralen der Kommunikationslinien der Republik durchgeführt, in deren Folge die Verbindungsleitungen der Operatoren „MTS“, „Life“ und „Phönix“ in den Bezirken Petrowskij, Kujbyschewskij, Woroschilowskij von Donezk, in Uglegorsk, Jelenowka und Dokutschajewsk beschädigt wurden. Mit Mörsern wurde die Donezker Filterstation beschossen und in Gorlowka wurden 40 Transformatorunterstationen wegen eines Artillerieschlags außer Funktion gesetzt. Die Aktivierung der Tätigkeit der Spezialoperationskräfte in der Republik führt nicht nur zu einer Unterbrechung in der Funktion der Infrastrukturobjekte, sondern auch zu Opfern und der Zivilbevölkerung. Die ukrainischen sogenannten Spezialkräfte, die den Rückzugsweg nach von ihnen geplanten oder durchgeführten Diversionen auf dem Territorium der Republik verminen, nehmen keine Rücksicht darauf, dass dadurch völlig unschuldige Bürger sterben. So starb aufgrund der Explosion einer Mine, die von ukrainischen Spezialoperationskräften im Gebiet von Wohnhäusern am Rand von Sajzewo installiert wurden, ein ziviler Einwohner.
So betreibt die militärisch-politische Führung der Ukraine zielgerichtet eine Politik der Zuspitzung der Lage im Donbass und wendet dabei Spezialoperationskräfte zur Vernichtung von lebenswichtigen Infrastrukturobjekten und der friedlichen Bevölkerung an.
Im Zusammenhang mit dem Fehlen einer Kontrolle über das Personal von Seiten der Kommandeure und dem niedrigen Stand der militärischen Disziplin erleiden die ukrainischen Truppen wie zuvor nicht kampfbedingte Verluste. Allein im 13. und im 16. Panzergrenadierbataillon der 58. Brigade, die im Gebiet von Awdejewka und Krasnogorowka stationiert sind, betrugen die nicht kampfbedingten Verluste etwa 35 Menschen. Und im 10. Panzergrenadierbataillon der 59. Brigade, das im Gebiet von Popasnaja stationiert ist, beging ein Major Selbstmord. Soldaten aus dem 1. mechanisierten Bataillon der 30. mechanisierten Brigade, die Dienst an den Frontpositionen entlang der Kontaktlinie im Gebiet von Nowotroizkoje tun, haben sich im betrunkenen Zustand vollständig zurückgezogen und weigerten sich Befehle und Anweisungen des Kommandos durchzuführen. Die Gesamtzahl der nicht kampfbedingten Verluste der ukrainischen Streitkräfte betrug mehr als 150.
Vor dem Hintergrund des Geschehens sehen die Erklärungen des Präsidenten der Ukraine über die Konzentration weiterer 141 neuer Einheiten schwerer Technik im Donbass, einschließlich Kampfflugzeugen und Hubschraubern, abstrus aus. Mörsersoldaten der 72. mechanisierten Brigade spürten am eigenen Leibe die Folgen der modernen ukrainischen Bewaffnung, als sie einen der neuesten ukrainischen 120mm-Mörser „Molot“ ausprobierten, von denen einer die Ukraine 480.000 Griwna kostet. Von 12 Mörsern fiel einer schon auf dem Weg auf die Feuerposition auseinander, ein weiterer nach dem ersten Schuss.
Die Aktivierung der Tätigkeit der Spezialoperationskräfte in der ATO-Zone ist auch damit verbunden, dass wegen der moralischen Lage und der technischen Zurückgebliebenheit die ukrainischen Streitkräfte nicht fähig sind, großflächige Kämpfe selbst in langfristiger Perspektive durchzuführen. Und wenn man von der zukünftigen Ukraine im Ganzen spricht, stellen wir fest, dass selbst die amerikanischen Kuratoren der Ukraine den Status eines europäischen Staates erst in 25 Jahren prognostizieren und auch dann nicht innerhalb der EU. Und bis dahin bleibt sie wie zuvor Rohstofflieferant des Westens, eine Müllkippe für radioaktive Abfälle und mit Schulden, für die nicht nur eine Generation von Ukrainern zahlen muss.
Unsererseits wollen wir eine friedliche Lösung des Konflikts und rufen die gesamte Weltöffentlichkeit auf, auf die Führung der Ukraine einzuwirken, damit sie das Blutvergießen im Donbass stoppt.
Wir warnen die militärisch-politische Führung der Ukraine vor Versuchen von Angriffshandlungen. Die Volksmiliz der DVR ist bereit angemessenen Widerstand zu leisten, ohne von den Minsker Vereinbarungen verbotene Waffen zu verwenden.

 

Wpered.su: Am 23. August fand in Amwrosiewka eine feierliche Veranstaltung aus Anlass des 73. Jahrestags der Befreiung der Stadt von den faschistischen deutschen Besatzern statt. Auf der Kundgebung sprachen der Leiter der Bezirksverwaltung von Amwrosiewka N. Tarasenko, der Vorsitzende des Bezirksrats der Veteranen O. Salamatina, die Abgeordnete des 5. und 6.  Amwrosiewsker Bezirksrats von der örtlichen Organisation der Kommunistischen Partei L. Jakubowskaja und andere. Nach der Kundgebung legten die Versammelten Blumen am Fuß des Denkmals nieder.

 

Abends:

 

De.sputniknews.com: Pentagon-Chef: Russland ist größere Bedrohung als Terrormiliz IS.
Russland führt die Liste der fünf Hauptprobleme der USA an und überholt damit China, Nordkorea, den Iran und die Terrorgruppierung „Islamischer Staat“ (IS), wie US-Verteidigungsminister Ashton Carter am Freitag bei der feierlichen Übergabe von Auszeichnungen an Reservisten der US-Streitkräfte sagte.
„Unsere große Nation, die eine globale Verantwortung trägt sowie globale Möglichkeiten und globale Interessen hat, ist heute mit fünf zunehmenden Herausforderungen konfrontiert: die erste davon ist der Widerstand gegen die Aggression und die Gewaltanwendung von Seiten Russlands, besonders in Europa“, so Carter.
Der Pentagon-Chef sieht China, Nordkorea, den Iran und – zuallerletzt – die Terrorgruppierung IS als Bedrohungen für die USA.
Die zweite Herausforderung sei die Notwendigkeit, „mit den historischen Veränderungen in der lebenswichtigen Asiatisch-Pazifischen Region fertig zu werden, wo die Hälfte der Weltbevölkerung lebt und die Hälfte der Weltwirtschaft funktioniert“. Carter findet das Wachstum Chinas schön, missbilligt aber das „aggressive Verhalten“ dieses Landes.
Unter weiteren Herausforderungen für die USA nannte Carter die Notwendigkeit, „die Möglichkeiten angesichts nuklearer und ballistischer Provokationen Nordkoreas zu erweitern, das Monitoring der iranischen Aggression und der Einflussnahme des Iran auf den Golfraum sowie den Widerstand gegen den Terrorismus, darunter den wachsenden Wunsch nach einem Sieg über den IS“.
Der Pentagon-Chef verwies außerdem darauf, dass die USA auf eine „unbekannte Zukunft“ und die dadurch bedingten Bedrohungen gefasst sein müsse.

 

Lug-info.com: Mehr als 45.000 Einwohner von Lugansk haben heute an dem traditionellen Subbotnik zum bevorstehenden Tag der Stadt teilgenommen, teilte der Pressedienst der Stadtverwaltung mit….
Die Beschäftigten der Stadtverwaltung, der kommunalen Betriebe und die Mitarbeiter der Fabrik „Marschal“ brachten den Park der Freundschaft in Ordnung. Um die Produktivität zu erhöhen, wurde spezielle Technik eingesetzt….
In der Stadtverwaltung von Lugansk wurde bemerkt, dass viele Einwohner der Stadt in diesen Tagen Subbotniks in Höfen und in den Gebieten um die Häuser, in Erholungszonen und auf Gebieten von Einrichtungen und Unternehmen durchführen.

 

De.sputniknews.com: Eine potentielle Herausforderung – Weißrussland reagiert scharf auf Nato-Erweiterung.
Die Stationierung von zusätzlichen Nato-Truppen an den Grenzen zu Weißrussland wird nicht als eine direkte Bedrohung für die Sicherheit angesehen, aber Minsk deutet sie als eine potenzielle Herausforderung im Militärbereich, äußerte am Freitag der Außenminister der Republik, Uladzimir Makej.
„Wir sehen, dass in einer Reihe unserer Nachbarländer im Westen weitere Nato-Truppenkontingente stationiert werden. Wir verfolgen natürlich diese Situation“, sagte Makej im Rahmen der Eröffnung einer Wohnsiedlung der weißrussischen Botschaft in der Ukraine.
Die Regierung des Landes versuche „entsprechende Reaktionsmaßnahmen auf nationaler Ebene zu treffen. Dabei gehe es um die Inbetriebnahme neuer Bewaffnungsarten, die wir entwickeln können, sowie die Steigerung der Einsatzbereitschaft und vieles andere mehr“, kommentierte der Minister.
Zuvor hatte Weißrussland mehrmals seine Besorgnis wegen der Aktivitäts- und Potenzialerhöhung der Nato an seinen Grenzen zum Ausdruck gebracht. Im Juni erklärte der Präsident des Landes, Alexander Lukaschenko, Weißrussland und Russland würden angemessen auf die Nato-Erweiterung an ihren Grenzen antworten.

 

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Ein Gedanke zu “Presseschau vom 26.08.2016

  1. Pingback: Presseschau vom 26.08.2016 — Alternative Presseschau | Steven25's Blog

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