Presseschau vom 31.07.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Außer der Reihe- Lesetipp:

de.sputniknews.com: Folterknechte der Ostukraine: Geheime SBU-Gefängnisse gab es im ganzen Donbass – Teil 4
https://sptnkne.ws/8Q7H

abends/nachts:

de.sputniknews.com: „Patriotische Erziehungslager“ in Ukraine: Kinder spielen Krieg … mit Nazi-Abzeichen
In der Ukraine steht die Armee wieder vor einem neuen Skandal, der mit der Verwendung von Nazi-Symbolik zu tun hat. Das Brisante diesmal: Es handelt sich um ein sogenanntes „patriotisches Erziehungslager“ für Kinder, die Krieg üben sollen.
Als Erste haben mehrere ukrainische Internetaktivisten auf den Vorfall aufmerksam gemacht und auch entsprechende Fotos gepostet.
Ihrer Beschreibung nach haben gleich mehrere ukrainische Fernsehsender, darunter auch der „Sender 5“, der dem Ex-Präsidenten des Landes Petro Poroschenko gehört, Beiträge über die sogenannte neue „patriotische Erziehung“ von Kindern in der Ukraine gepostet.
In diesem konkreten Fall ging es um ein militärisches Kinderlager in der Stadt Tscherkassy, in dem Jugendliche unter Anleitung von Militärs eine militärische Grundausbildung erhalten.
Solche militärischen Lager gebe es durchaus in verschiedenen Ländern, auch etwa in den USA, in China, Frankreich oder Russland.
Doch wie die Aktivisten betonen, üben diese Kinder zumindest unter den Flaggen des eigenen Landes … nicht so jetzt im ukrainischen Tscherkassy.
In dem „patriotischen Erziehungslager“ der Stadt übten sich die Jungen in Krieg unter der Symbolik des „Dritten Reiches“.
(Liebe Leser, wir verzichten bewusst darauf, die SS-Symbolik offen im Artikel zu zeigen. Sie können sich aber die entsprechenden Beiträge eigenständig unter den unten angegeben Links anschauen.)
Der Beitrag des „Senders 5“, wo die SS-Symbolik in ukrainischen Lagern zu sehen ist, finden Sie unter diesem Link.
Die Stellen mit der Nazisymbolik sind im Video unter folgenden Minuten zu finden:
– 0:31,
– 1:01,
– 1:06.
Konkret ist in mehreren Ausschnitten zu sehen, dass die Ausbilder in diesen Lagern auf den Ärmeln das Emblem der Waffen-SS-Division „Totenkopf“ tragen.
Die Fotos der SS-Symbolik aus dem entsprechenden Post auf Facebook finden Sie unter Link 1 und Link 2.
„Ich betone, es handelt sich um ein Erziehungslager für Kinder, über die das ukrainische Fernsehen und ukrainische Medien uns so stolz erzählen“, schreiben dazu die Aktivisten in ihrem Kommentar.


dnr-online.ru: Heute fand eine Schulung in der Schule des Volkskontrolleurs bei der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“ im Bereich der Ökologie statt.
Die Abgeordnete des Volkssowjets Tatjana Shurawlewa merkte an, dass die Volkskontrolle aus Menschen besteht, denen das Schicksal unserer Republik nicht gleichgültig ist.
„Alle Aktivisten des Projekts durchlaufen Schulungen in der Schule der Kontrolleure, wo qualifizierte Spezialisten erläutern, wie man die Aktivitäten im jeweiligen Bereich durchführt, ohne aus dem Rahmen des Gesetzes zu fallen“, fügte sie hinzu.
Die Ökologie war für unsere Region immer ein aktuelles Thema, wenn man die Spezifik der Industrie und die natürlichen Faktoren des Donbass berücksichtigt. Der Vorsitzende des staatlichen Komitees für Forst- und Jagdwirtschaft der DVR Alexej Schebalkow unterstrich, dass im Zusammenhang mit diesen Besonderheiten in der Republik die Frage der Vergrößerung der Wald- und Grünflächen auf mindestens das Doppelte dringend ansteht.
„Für die Volkskontrolleure planen wir Seminare durchzuführen, nach denen sie mit unseren Einrichtungen am Wohnort in allen Städten und Bezirken der DVR zusammenarbeiten werden, gemeinsame Kontrollen zur Verhütung von illegalem Holzschlag und zur Brandverhütung durchführen. Das wichtigste ist nicht nur Jugend, sondern auch der älteren Generation, klar zu machen, dass man mit dem Wald sorgsam umgehen muss“, sagte er.
In den letzten Monaten hat sich die Zahl der Aktivisten der Volkskontrolle fast auf zweifache gesteigert, in allen Städten und Bezirken gibt es örtliche Komitees.


de.sputniknews.com: Westen will „terroristische Präsenz in Idlib bewahren“ – Russischer UN-Diplomat
Das Ziel von westlichen Appellen an Russland, die Angriffe in Idlib zu unterlassen, ist es laut Wassili Nebensja, dem russischen UN-Botschafter, die Präsenz von Terroristen in dieser Zone aufrechtzuerhalten, damit sie künftig gegen die syrische Regierung kämpfen können.
„Heute hieß es, Russland führe gezielt Bombenangriffe auf Krankenhäuser und Schulen. Das ist eine Lüge – ich wiederhole es noch einmal“, sagte Nebensja auf einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats.
Ihm zufolge ist der Zweck, den der Westen mit all seinen Aufrufen verfolgt, offensichtlich.
„Das Ziel (des Westens) ist es, die terroristische Präsenz in Idlib für die Zukunft aufrechtzuerhalten, um diese zur Bekämpfung der legitimen Regierung Syriens zu nutzen“, so der russische UN-Diplomat weiter.
Zuvor hatten die Vertreter der USA, des Vereinigten Königreichs sowie der UN-Nothilfekoordinator Mark Lowcock auf einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates die syrischen Behörden und Russland beschuldigt, humanitäre Einrichtungen in Syrien, darunter Krankenhäuser, angegriffen zu haben.


de.sputniknews.com: US-Sanktionen provozieren „patriotische Stimmung” – Huawei verzeichnet erheblichen Gewinn
Der chinesische Technologiekonzern Huawei steht eigentlich unter US-Sanktionen, doch dem Unternehmen scheint das derzeit nicht zu schaden. Mehr noch: Da China derzeit ein Nachfrageboom erlebt, wächst der Konzern sogar noch weiter.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hat ein Nachfrageboom in China die Geschäfte von Huawei kräftig angetrieben.
Allein im ersten Halbjahr sei der Umsatz um mehr als 23 Prozent geklettert, teilte der Netzwerkausrüster und Smartphonehersteller am Dienstag mit.
Damit übertraf das Plus trotz der US-Sanktionen sogar das Wachstum im Vorjahr von rund 15 Prozent. Während Apple und die heimischen Rivalen Oppo, Vivo und Xiaomi Einbußen hinnehmen mussten, verkaufte Huawei im zweiten Quartal dort fast ein Drittel mehr Smartphones, wie Zahlen der Marktforscher von Canalys zeigen.
Canalys-Analyst Mo Jia betont in diesem Zusammenhang, dass die US-Sanktionen „eine patriotische Stimmung geweckt“ haben.
Diese sei von Aufrufen für Huawei in den sozialen Medien und einer starken Expansion des Konzerns auf dem Heimatmarkt weiter unterstützt worden.
Auch deshalb seien nun die Verkaufszahlen erheblich gestiegen.
Dennoch geben sich die Chinesen vorsichtig.
„Das heißt nicht, dass wir keine Schwierigkeiten vor uns haben“, betonte Liang Hua.
Die Probleme könnten kurzfristig das Wachstum beeinflussen. Der US-Bann habe sich bislang aber nicht auf das Geschäft mit dem Ausbau der superschnellen 5G-Netze ausgewirkt. Huawei gilt in dieser Technologie als führender Anbieter. Seit dem US-Bann habe Huawei elf Verträge für die Lieferung von 5G-Technologien erhalten.
Zuvor hatte Trump den chinesischen Konzern auf eine Schwarze Liste gesetzt. Damit durfte der weltweit größte Hersteller von Telekommunikationsgeräten keine Komponenten mehr von US-Firmen ohne spezielle Genehmigung beziehen. Die USA und andere Staaten befürchten, dass sich die Regierung in Peking über die Huawei-Technologie Zugriff auf Kundendaten verschaffen könnte. Huawei weist alle Spionage-Vorwürfe entschieden zurück.


vormittags:

mil-lnr.info: In den letzten 24 Stunden wurde kein Beschuss von Seiten der ukrainischen Truppen auf das Territorium der LVR festgestellt.

 

de.sputniknews.com: Trump hofft auf neuen Waffenkontrolle-Vertrag mit Russland
US-Präsident Donald Trump hält offenbar ein neues Abkommen mit Moskau im Bereich der Waffenkontrolle für möglich. Trump schließt zudem eine Kürzung des US-Militäretats nicht aus.
„Ich glaube, wir werden einen Deal mit Russland schließen, bei dem wir eine Waffenkontrolle haben werden (…)“, so Trump in einem Interview für den Sender C-Span.
Zugleich hat Trumps Sicherheitsberater John Bolton am Dienstag erklärt, der Vertrag zur Verringerung strategischer Atomwaffen (New Start) mit Russland, der 2021 ausläuft, werde wohl nicht verlängert.
„Wozu ein fehlerhaftes System verlängern, um bloß sagen zu können, dass wir ein Abkommen haben?“ Stattdessen sollten die USA sich auf etwas „Besseres“ fokussieren, so Bolton.
Trump betonte in dem Interview zugleich die Möglichkeit, die US-Militärausgaben in Zukunft zu kürzen: „Wir haben zurzeit ein sehr starkes Militär, und irgendwann werden wir in der Lage sein, die Ausgaben zu kürzen. Wir mussten aber unser Militär neu aufbauen. Wir haben keine andere Wahl.“ Wenn sein Land sich nicht verteidigen könne, ergebe ein ausbalanciertes Budget keinen Sinn.
Der US-Verteidigungsetat für das Finanzjahr 2019 betrug 716 Milliarden US-Dollar – das sind drei Prozent (20 Milliarden Dollar) mehr als im Vorjahr.
Am 5. April 2009 kündigte US-Präsident Barack Obama an, die beim Londoner G20-Gipfel begonnenen Abrüstungsgespräche mit Russland fortzuführen und noch im selben Jahr einen neuen Vertrag zur Verringerung strategischer Atomwaffen auszuhandeln. Am 8. April 2010 unterzeichneten Barack Obama und der damalige russische Präsident Dmitri Medwedew in Prag den bis 2020 gültigen New-START-Vertrag über Maßnahmen zur weiteren Reduzierung und Begrenzung der strategischen Angriffswaffen.


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 30. Juli 3:00 Uhr bis 31. Juli 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 3.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Oktjabrj, Kominternowo, Sachanka.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an Wohnraum und Infrastrukturobjekten wurden bisher nicht festgestellt.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorngegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 18.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.

de.sputniknews.com: Schutzmission in Straße von Hormus: Scholz spricht sich gegen Deutschlands Einsatz aus
Deutschlands Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz hat sich gegenüber dem TV-Sender ZDF zu einer gemeinsamen Schutzmission in der Straße von Hormus geäußert.
Scholz sieht nach eigenen Aussagen die deutsche Beteiligung an einem Einsatz in der Straße von Hormus skeptisch. Er sagte unter anderem:
„Eins müssen wir ja verhindern: dass es zu einer Eskalation kommt, die immer weitergeht – wo wir dann schlafwandlerisch am Ende in einem viel größeren Konflikt landen.“
Seiner Meinung nach ist das „kein guter Einfall“. Auf die Frage, ob man den USA bereits eine offizielle Absage abgegeben habe, antwortete Scholz:
„Alle wissen, was unsere Haltung zu dieser Frage ist – und das ja nicht erst seit gestern.“
Am Vortag war mitgeteilt worden, dass die USA Deutschland offiziell darum gebeten hätten, sich an der Sicherung der Handelsroute in der Straße von Hormus zu beteiligen.
Nach Angriffen auf Öl-Tanker in der strategisch wichtigen Wasserstraße, die vom Persischen Golf in den Golf von Oman führt, haben die USA die Verbündeten zu einem gemeinsamen Einsatz aufgerufen. Die Regierung in Washington macht den Iran für die Angriffe verantwortlich, der die Vorwürfe aber zurückweist.
Nach der Festsetzung eines britischen Öltankers in der Straße von Hormus hatte auch die Regierung in London einen europäischen Marineeinsatz auf der für Öltransporte wichtigen Route gefordert.
Offiziell soll es sich dabei um eine „Schutzmission” für Handelsschiffe handeln. Frankreich, Italien und Dänemark haben ihre Unterstützung signalisiert. Die Bundesregierung hat bislang zurückhaltend auf eine mögliche Beteiligung an dem Einsatz reagiert.

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Armiyadnr.su: Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR
Nach Informationen unserer Aufklärung hat das Kommando der Besatzungskräfte Anweisungen an die unterstellten Verbände an der Front herausgegeben, aus dem Bestand der Aufklärungsabteilungen mobile Gruppen zu bilden, die die Aufgabe haben, das Territorium unserer Republik zu beschießen, um unsere Verteidiger zur Erwiderung des Feuers zu provozieren, um uns anschließend der Verletzung des Waffenstillstands zu beschuldigen und so die in Minsk stattfindende nächste Etappe der Verhandlungen der dreiseitigen Kontaktgruppe zum Scheitern zu bringen.
Bisher sind Handlungen einer Provokationsgruppe von Aufklärern der 56. Panzergrenadierbrigade in Richtung Donezk festgestellt worden, wo ukrainische Provokateure seit 8 Uhr morgens mit Granatwerfern geschossen und versucht haben, uns zu erwiderndem Feuer zu bewegen. Unsere Verteidiger sind nicht auf die Provokation eingegangen und halten die geltenden Vereinbarungen über einen Waffenstillstand weiter ein.

nachmittags:

de.sputniknews.com: Gasstreit: Naftogaz strengt gegen Gazprom Millliarden-Klage an
Der ukrainische Energiekonzern Naftogaz hat beim Ständigen Schiedshof in Den Haag Klage erhoben. Er fordert von dem russischen Erdgasriesen Gazprom 5,2 Milliarden Dollar Entschädigung.
„Die nationale Aktiengesellschaft ‚Naftogaz Ukraine‘ und die Unternehmen der Gruppe ‚Naftogaz‘ haben Ende Juni beim Ständigen Schiedsgericht in Den Haag eine Klage auf Entschädigung für Verluste eingereicht, die durch die Enteignung von Aktiva der Naftogaz-Gruppe auf der Krim (gemeint ist die Wiedervereinigung der Krim mit Russland – Anm. d. Red.) entstanden sind”, heißt es in der am Mittwoch veröffentlichten Erklärung des Konzerns.
Ein Gerichtsentscheid wird nicht früher als Ende 2020 erwartet.
Der Ständige Schiedshof in Den Haag hatte bereits im März einer weiteren Klage von Naftogaz gegen Russland stattgegeben, in der es ebenfalls um verlorene Vermögenswerte durch die Wiedervereinigung der Krim mit Russland ging.
Moskau hatte das Teilurteil nicht anerkannt.

armiyadnr.su: Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR
Die ukrainische Seite schafft weiter eine Gefahr des Scheiterns des heuee in Minsk stattfindenden Treffens der dreiseitigen Kontaktgruppe. Um uns fälschlich der Verletzung des geltenden Waffenstillstands zu beschuldigen, befasst sich die ukrainische Seite mit klarer Verfälschung von Beweisen.
So haben unsere Beobachter in Richtung Mariupol festgestellt, dass im Gebiet von Wodjanoje ukrainische technische Einheiten eine Reihe von gelenkten Detonationen im Hinterland der ukrainischen Positionen durchgeführt und so Detonationen von Artilleriegeschossen imitiert haben.
Die von den Technikern durchgeführten Aktivitäten wurden von auf der Position eingetroffenen Journalisten des ukrainischen Fernsehsenders „ICTV“ festgehalten. Nach unseren Informationen arbeiten die Journalisten dort zum Zweck der Erstellung einer Fake-Videoreportage über Beschüsse der Positionen der 36. Panzergrenadierbrigade von Seiten der DVR.
Inzwischen ist infolge der Detonationen ein Feld in der Nähe der ukrainischen Positionen in Brand geraten. Aber die ukrainischen Kämpfer löschen das Feld nicht, weil es vollständig vermint ist.
Unsere Beobachter verfolgen die Lage weiter.
Die Einheiten der Volksmiliz der DVR halten den geltenden Waffenstillstand vollständig ein.

de.sputniknews.com: Twitter blockt Konto russischer Botschaft in Syrien
Das soziale Netzwerk Twitter hat den Account der Botschaft Russlands in Syrien gesperrt. Dies teilte die Russische Botschaft in Südafrika am Mittwoch mit.
Grund für die Blockierung sollen kritische Aussagen über die Zivilschutzorganisation „Weißhelme“ gewesen sein.
„Die Gedankenpolizei ist bereits hier – Twitter hat das Konto der russischen Botschaft in Syrien (!) gesperrt, nachdem es sachliche Kritik an den Weißhelmen gepostet hatte“, hieß es in der Mitteilung der Botschaft in Südafrika.
​Das blockierte Konto sei noch nicht verifiziert worden, verlautete es weiter. Dies sei den Diplomaten zufolge nur ein weiterer Beweis dafür, dass über „gewöhnliche“ Accounts keine abweichenden Meinungen geäußert werden dürften.
Das Außenministerium Russlands verurteilte den Schritt als eine Verletzung der Meinungsfreiheit und forderte von Twitter eine unverzügliche Entsperrung des betroffenen Kontos. …

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 31.07.2019
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Kämpfer
dreimal das Feuer auf Ortschaften der Republik mit großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen eröffnet.
In Richtung Mariupol haben Kämpfer der 36. Brigade unter Kommando des Kriegsverbrechers Gnatow Oktjabrj, Kominternowo und Sachanka mit großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
Die ukrainische Seite nutzt den geltenden Waffenstillstand und führt eine Rotation ihrer Einheiten an der Abgrenzungslinie durch.
So hat nach uns vorliegenden Informationen die 92. mechanisierte Brigade am 26. Juli eine Rotation einer Panzerkompanie, die sich in Suchaja Balka befindet, durchgeführt. Der Prozess der Rotation wurde von Beobachtern der OSZE-Mission beobachtet, was sie in ihrem Bericht anführen. Ich möchte anmerken, dass sich Suchaja Balka sechs Kilometer von der Abgrenzungslinie befindet und der Aufenthalt ukrainischer Panzer dort eine grobe Verletzung der Minsker Vereinbarungen in der Frage der Abzugs von Technik ist.
Wir rufen die internationalen Beobachter auf, Nachdruck zu zeigen und von den bewaffneten Formationen der Ukraine den Abzug der Technik auf den festgelegten Abstand zu erreichen.
Eine andere Informationen von der Aufklärung der Volksmiliz der DVR.
Am 30. Juli haben im Gebiet von Ds
hershink Mitarbeiter des militärischen Rechtsordnungsdienstes drei Kämpfer der 24. Bataillons „Ajdar“ der 53. Brigade beim Versuch, Waffen an örtliche Einwohner zu verkaufen, festgenommen. Alle Festgenommenen befanden sich unter Drogeneinfluss.
In den Verantwortungsbereich der 56. Panzergrenadierbrigade wurden zwei universale Sperrminengeräte geliefert, die es erlauben, eine Örtlichkeit aus einem Abstand von 120 Meter mit verbotenen Antipersonenminen zu verminen. Nach uns vorliegenden Informationen werden nach der Verminung der Abgrenzungslinie im Gebiet von Opytnoje und Peski
die Geräte in den Verantwortungsbereich der 53. Brigade im Gebiet von Dsershinsk verlegt werden.

de.sputniknews.com: Durch Umgehung von US-Sanktionen: Schweden will Handel mit Iran fortsetzen – Botschafter
Schweden hat laut seinem Botschafter in Russland Peter Ericson beschlossen, für die Aufrechterhaltung der Handelsbeziehzungen mit dem Iran dem Zahlungssystem „Instex“ beizutreten. Damit soll Stockholm die Wirtschaftsrestriktionen Washingtons gegen Teheran umgehen können.
Ericson zufolge hofft sein Land, den Handel mit der islamischen Republik fortzusetzen und plant daher den Beitritt zum eigens für die Umgehung der US-Sanktionen entwickelten Zahlungssystem Instex.
„Soweit ich das verstehe, haben sich bislang nur drei Länder – Frankreich, Deutschland und Großbritannien – (dem Zahlungsmechanismus Instex – Anm. d. Red.) angeschlossen, aber dieser Zahlungskanal wird auch für andere EU-Länder offen sein. Soweit ich weiß, will Schweden diesem Zahlungssystem beitreten. Wir möchten den Handel mit dem Iran fortsetzen, wir unterstützen den ‚Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplan JCPOA‘“, so der schwedische Botschafter in Russland.
Ferner sagte Ericson, dass sich der Handel zwischen Schweden und dem Iran erfolgreich in der ersten Phase nach der Verabschiedung des JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action, ein Aktionsplan, in dessen Rahmen entsprechende Fragen der Umsetzung und der Auslegung des Abkommens zur Verhinderung einer iranischen Atombombe erörtert werden – Anm. d. Red.) gestaltet habe. Schweden hoffe noch immer auf eine Besserung der Situation.
„INSTEX SAS“ („Instrument for Supporting Trade Exchanges“) ist ein von Deutschland, Großbritannien und Frankreich Anfang 2019 geschaffener Zahlungskanal und eine sogenannte „Special Purpose Vehicle“ (SPV), um US-Sanktionen gegen den Iran zu umgehen und den Handel zwischen europäischen Wirtschaftsakteuren und der islamischen Republik aufrechtzuerhalten. Der US-Austritt aus dem Iran-Atomabkommen und die in diesem Zusammenhang durch Washington wieder in Kraft gesetzten Wirtschaftsrestriktionen gegen Teheran im vergangenen Jahr sollen maßgeblich zur Schaffung von Instex beigetragen haben.
Instex funktioniert wie eine „Tauschbörse“, indem er Forderungen europäischer und iranischer Unternehmen miteinander verrechnet. Der Iran kann dadurch Erdöl oder andere Produkte in die EU exportieren und bekommt dafür Erträge in Form von Waren, die europäische Unternehmen im Gegenzug für das iranische Öl in die islamische Republik verkaufen.
Im Mai 2018 kündigte US-Präsident Donald Trump den Ausstieg aus dem Atom-Deal mit dem Iran an und erklärte, die USA würden alle Sanktionen wieder in Kraft setzen, die infolge des Abkommens aufgehoben worden seien. Die anderen Teilnehmer des Atom-Deals mit dem Iran erklärten hingegen, weiter hinter dem Abkommen zu stehen.


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il-lnr.info: Erklärung des Offiziers des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR I. M. Filiponenko
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich verändert und bleibt angespannt.
Die ukrainischen Kämpfer nutzen den Waffenstillstand und konzentrieren weiter verbotene Waffen und Militärtechnik in unmittelbarer Nähe der Kontaktlinie.
Im Gebiet von Solotoje-4 wurde die Ankunft von T-72-Panzer festgestellt. Außerdem wurden in diesem Gebiet Positionen von drei Mannschaften von 82mm-Mörsern, die auf dem Gebiet eines Wohnhauses stationiert sind, entdeckt.
Die ukrainischen Spezialdienste führen weiter eine aktive Arbeit zur Auffindung von mit dem Kiewer Regime unzufriedenen Einwohnern des Donbass auf den von den BFU besetzten Territorien. Die schwierigste Situation besteht in den Gebieten von Sewerodonezk und Lisitschansk, wo die mit dem Kiewer Besatzungsregime Unzufriedenen immer mehr werden. Dies liegt an den zielstrebig steigenden Preisen für Lebensmitteln und kommunale Dienste sowie an der Beschneidung der Rechte der Bevölkerung von Seiten der Kämpfer der BFU. Um Kundgebung und Streiks zu verhindern, führen Spezialdienste unter dem Anschein des Kampfes gegen den Terrorismus Säuberungen in diesen Städten durch. Aktiv wird ein System von D
enunziationen genutzt. Grundlage für die Festnahme ein Personal kann eine anonyme Anzeigen sein, dass er sich gegenüber der LVR und der DVR loyal verhält. Solche ein Fall fand in der letzten Woche in Staniza Luganskaja statt, wo eine Frau wegen eines alltäglichen Konflikts einen Nachbarn denunzierte und er wurde am selben Tag festgenommen.
Außerdem wer
ben Spezialdienste weiterhin örtliche Einwohner, die in den Ortschaften in der Nähe der Kontaktlinie leben zur Zusammenarbeit an. Im Verantwortungsbereich der 25. Brigade der BU im Gebiet von Stschastje wurde die Aktivität von operativen Mitarbeitern des SBU bemerkt, besonderes Interesse rufen bei diesen Menschen hervor, die Verwandte in der LVR und der DVR haben.
Außerdem sind Fälle von gewaltsamer Anwerbung örtlicher Einwohner bekannt, die der SBU angeblich zum Zweck einer Befragung festgehalten hat.
Die ukrainischen Straftruppen schaffen bewusst Warteschlagen am KPP „Staniza Luganskaja“, um Personen, die auf der Territorium der Republik gehen, festzuhalten und zu befragen.
So haben gestern Morgen am KPP „Staniza Luganskaja“ Mitarbeiter des SBU einen Mann, geb. 1969, festgehalten. Nach den Worten von Augenzeugen haben die Mitarbeiter des SBU den Mann zielgerichtet festgenommen und dabei physische Gewalt angewendet.
Wir rufen die internationalen Rechtsschutzorganisationen auf, die Aufmerksamkeit auf die grobe Verletzung der Menschenrechte auf dem von den BFU kontrollierten Territorium zu richten und Maßnahmen gegenüber den Kriegsverbrechen, die das Volk des Donbass terrorisieren, zu ergreifen.
Die Volksmiliz ist ein Garant der Sicherheit der Bevölkerung der Republik. Wir erhöhen weiterhin das Niveau der Professionalität des Personals und sind bereit zur Abwehr beliebiger aggressiver Handlungen der ukrainischen Besatzer.


de.sputniknews.com: Maas: Deutschland beteiligt sich nicht an US-Mission im Golf
Bundesaußenminister Heiko Maas hat einer deutschen Beteiligung an einer von den USA geführten Militärmission in der Straße von Hormus eine klare Absage erteilt.
„An der von den USA vorgestellten und geplanten Seemission wird sich die Bundesregierung nicht beteiligen”, sagte Maas am Mittwoch in Warschau.
„Wir befinden uns da in enger Abstimmung mit unseren französischen Partnern”, so Maas.
Maas begründete die deutsche Absage damit, dass die Bundesregierung die US-Strategie des „maximalen Drucks” auf den Iran für falsch halte. Deutschland wolle keine militärische Eskalation und setze weiterhin auf Diplomatie.
Die USA haben Deutschland und andere Nato-Verbündete darum gebeten sich an ihrer „Operation Sentinel” zum Schutz der Handelsschiffe in der Straße von Hormus vor möglichen iranischen Angriffen zu beteiligen. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hatte am Mittwoch kurz vor der Maas-Äußerung noch gesagt, eine Entscheidung sei noch nicht gefallen. Zugleich machte die CDU-Vorsitzende den USA wenig Hoffnungen darauf, dass es zu einer positiven Antwort kommen könnte.
Sie verwies sie unter anderem darauf, dass Deutschland und die Europäer im Gegensatz zu den USA am Erhalt des internationalen Atomabkommens mit dem Iran interessiert sind. Deutschland setze alles daran, dass es zu einer diplomatischen und friedlichen Lösung mit dem Iran komme und dass der Vertrag zur Verhinderung einer iranischen Atombombe eingehalten werde.


A
rmiyadnr.su: Dringende Mitteilung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR
Die ukrainische Seite behindert weiter auf verschiedene Weise den Verkehr
ziviler Einwohner über die Abgrenzungslinie.
Wir wir
dchon mitgeteilt haben, haben die Besatzer aus der 36. Brigade heute tagsüber während Dreharbeiter für eine inszenierte Reportage ein Feld in der Nähe der Positionen, das mit trockenem Gebüsch bedeckt war, in Brand gesetzt. Dabei haben sie keinerlei Anstrengungen unternommen, um es zu löschen.
Inzwischen hat sich das Feuer wegen des Windes verbreitet und hat das Gebiet des Passierpunkts „Gnutowo“ erreicht. In der Folge des Brandes haben ukrainische Minen, die in Verletzung der Minsker Vereinbarungen und internationaler Konventionen um den Passierpunkt installiert wurden, begonnen zu detonieren.
Das Kommando der OOS unternimmt keinerlei Handlungen zur Löschung des Brandes auf dem von ihnen besetzten Territorium. Stattdessen haben sie einfach den Passierpunkt auf unbestimmte Zeit geschlossen.
Wir fordern von den internationalen Beobachtern und der Weltöffentlichkeit, beständige Aufmerksamkeit auf die Handlungen der ukrainischen Seite zu richten,
die ihre propagandistischen Losungen über ihren Absicht, der friedlichen Bevölkerung des Donbass zu helfen, fraglich macht und außerdem eine vollständige Missachtung der Minsker Vereinbarungen und der internationalen Konventionen demonstriert.


abends:

de.sputniknews.com: Teilausstieg aus Atomabkommen: Iran gibt Vertragsparteien „letzten Aufschub“
In der dritten Phase des Teilausstiegs aus dem Atomabkommen kann der Iran den Unterzeichnerstaaten zum letzten Mal einen Aufschub gewähren, um die Interessen des Landes zu sichern, sagte der Sprecher des iranischen Außenministers, Abbas Mousavi, der örtlichen Zeitung „Farheekhtegan“.
„Ich denke, das ist der letzte Aufschub, die die Vertragsparteien haben werden. Wenn es nicht gelingen sollte, die Interessen des Iran zu sichern, werden wir einen weiteren Schritt machen, und wenn es keine besondere Arbeit (in dieser Richtung) geben sollte, wird die Islamische Republik Iran solche Maßnahmen nicht ausweiten“, sagte er und betonte gleichzeitig, dass die Führung des Landes Entscheidungen trifft.
Seit Monaten droht der Iran, unbegrenzt Uran anzureichern. Am 8. Mai, genau nach einem Jahr, seitdem US-Präsident Donald Trump den Ausstieg der USA aus dem Atom-Deal verkündet hatte, gab der Iran die erste Phase des Teilrückzuges aus dem Atomabkommen von 2015 bekannt.
Anfang Juli erklärte Teheran, sich nicht mehr an seine Verpflichtungen halten zu wollen, weil seine wirtschaftlichen Interessen nicht gewährleistet würden. Der Iran reichte Uran bereits auf 4,5 Prozent an. Das Land setzt den Verhandlungspartnern die letzte Frist bis zum 5. September. Teheran will zur dritten Phase des Teilausstiegs aus dem Atomabkommen übergehen, falls die Unterzeichnerstaaten (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Russland und China) seine Interessen „angesichts des wirtschaftlichen US-Terrorismus“ nicht schützen. Der iranische Außenminister, Mohammed Dschawad Sarif, unterstreicht aber, dass alle Schritte des Iran „umkehrbar“ seien.


de.sputniknews.com: Europäer werden Anschluss an Nord Stream 2 anstreben – Experte
Dänemark verweigert weiterhin, den Bau von Nord Stream 2 in seinen Hoheitsgewässern zu genehmigen, weshalb das Gaspipeline-Projekt bis Ende 2019 vielleicht nicht abgeschlossen werden kann. Bedeutet das, dass Russland Kiew um Erlaubnis für den Transit seines Gases bitten muss?
Das Pipeline-Vorhaben im Wert von 9,5 Milliarden Euro, das russische Gaslieferungen nach Deutschland sichert, bekam bereits die notwendigen Genehmigungen von allen baltischen Staaten, durch dessen Territorialgewässer die Pipeline verlaufen wird – außer von Dänemark. Russland wartet seit vielen Monaten auf einen Beschluss der Dänischen Energieagentur bezüglich zwei vorgeschlagener Routen, was den Abschluss der Bauarbeiten in der geplanten Frist gefährdet. Dänemark zeigt bislang überhaupt keine Reaktionen auf die russischen Vorschläge.
Die Zeitung „Financial Times“ schreibt, dass jede Verzögerung beim Bau der Pipeline einen weiteren Schlag gegen das Gasleitung-Projekt bedeutet. Der für Jahresende geplante Abschluss der Bauarbeiten stimmt zeitlich mit dem Auslaufen des Gastransit-Vertrags zwischen Gazprom und der Ukraine überein. Bedeutet das, dass Russland damit in eine Sackgasse gerät und „die Ukraine dann um eine Transitgenehmigung inständig bitten muss“? Welche Folgen gibt es für Lieferanten und Empfänger des russischen Gases in dem Fall, dass Dänemark weiterhin schweigen wird? Diese Fragen beantwortete der Direktor des Moskauer Instituts für nationale Energie, Sergej Prawossudow.
„Selbst wenn Nord Stream 2 bis zum Jahresende in Betrieb genommen wird, wird es nicht sofort in vollem Maße funktionieren. Das war auch theoretisch nicht vorgesehen. Denn gleichzeitig mit der Verlegung des Rohres über den Meeresboden werden Arbeiten zur Schaffung der Infrastruktur und Gastransportnetzes auf dem Kontinent zum weiteren Gastransport geführt. Deutsche Unternehmen bauen die Gaspipeline Eugal zum zentraleuropäischen Gashub bei Baumgarten in Österreich. In Tschechien wird die Gaspipeline Capacity4Gas mit einer Inbetriebnahme in zwei Etappen 2019 und 2021 gebaut. Neue Gaspipelines laufen nie in voller Leistung. Es sind zwei beziehungsweise drei Jahre notwendig, bis sich Verbraucher an eine neue Route gewöhnen. Dieselbe Situation ist auch bei der Schaffung des Transportsystems auf dem Festland bei Turkish Stream zu erkennen“, sagte Prawossudow.
Dem Experten zufolge wird es natürlich notwendig sein, einen Vertrag für den Gastransit über die Ukraine abzuschließen. Dabei stellen sich folgende Fragen: mit welchen Mengen, für welchen Zeitraum und mit welchen Tarifen? Die Ukraine fordert einen Vertrag für zehn Jahre mit einer Transitmenge von 60 Milliarden Kubikmeter und einem wesentlich höheren Tarif als aktuell.
Laut Prawossudow ist das Gazprom-Management der Ansicht, dass der Preis für den Ukraine-Transit schon jetzt viel höher als bei allen alternativen Routen ist: „Was die Vertragsfristen betrifft, ist die einfachste Variante – den schon existierenden Vertrag für ein Jahr zu verlängern und erst dann beschließen, welche Änderungen vorgenommen werden sollen. Es ist ein Kompromiss erforderlich. Ich hoffe, dass er gefunden wird“, so Prawossudow.
Der Artikel in der Zeitung „Financial Times“ wurde auch vom ehemaligen Industrieminister Polens, Jerzy Markowski, kommentiert.
„In Europa gibt es Menschen, die besonderes Vergnügen daran finden, Russland zu ärgern, wobei eine merkwürdige Sturheit gezeigt wird – nicht politisch, sondern irgendwie primitiv. Doch ich sehe darin ein tieferes wirtschaftliches Ziel. Keine Pipeline ist tatsächlich für die Inbetriebnahme mit sofortiger hundertprozentiger Kapazität geplant. Die Empfänger sollen sich anpassen. Ich erinnere mich noch daran, wie es mit Nord Stream 1 war. Das dauerte lange – vier Jahre waren notwendig, bis die Höchstleistung in vollem Umfang erreicht und die Möglichkeit der Abnahme von Endstationen – den Gasverbrauchern – erreicht wurde. Zudem denke ich, dass man auch damit rechnet, dass wenn sich die Fristen der Inbetriebnahme von Nord Stream 2 verschieben, man die Möglichkeit in Europa bekommt, in dieser Zeit mehr Gas über eine Pipeline aus Norwegen und Dänemark zu beziehen. Ihre Effizienz hängt auch von der Zahl der Abnehmer – also der Gasmenge – ab. Man kann darin einen politischen Hintergrund sehen, doch bei einem solchen Herangehen geht es eigentlich nur darum, dem Konkurrenten eins auszuwischen“, sagte Markowski.
Er hat keine Zweifel daran, dass das Nord-Stream-2-Projekt umgesetzt wird.
„Nord Stream 2 wird gebaut, das ist offensichtlich. Vielleicht entsteht nach einiger Zeit sogar eine Situation, bei der andere europäische Länder selbst den Anschluss zum Nord Stream 2 anstreben werden, weil sich herausstellen wird, dass es eine der attraktivsten Routen mit dem größten Vorteil ist“, so Markowski.
Nach dem aktuellen Zeitplan soll die Nord-Stream-2-Pipeline Ende 2019 fertiggestellt werden. In dieser Zeit laufen auch die früheren Liefer- und Transitabkommen mit der Ukraine ab. Ein möglicher neuer Vertrag wird bei dreiseitigen Treffen Russlands, der Ukraine und der EU-Kommission besprochen.
Wie der Vertreter des ukrainischen Präsidenten in der Regierung, Andrej Gerus, im Interview mit der Zeitung „RBC Ukraine“ sagte, plant Kiew schon in der nächsten Zukunft die Wiederaufnahme der Verhandlungen mit Moskau über den Transit und den Ankauf von Gas. Zuvor hatte Gazprom-Chef Alexej Miller Ende Juni gesagt, dass Moskau bereit ist, die früher abgeschlossenen Verträge unter der Bedingung zu verlängern, dass sie umsetzbar sind.


de.sputniknews.com: Paris soll Moskau nicht über Reaktion auf Proteste belehren – Sacharowa
Die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa hat am Mittwoch die Besorgnis des französischen Außenministeriums im Zusammenhang mit den nicht genehmigten Protestaktionen in Moskau am Wochenende kritisiert.
„Das französische Außenministerium zeigte sich besorgt über die Proteste in Moskau. Dasselbe Frankreich, in dem es fast jahrelang gewaltsame Zusammenstöße zwischen Demonstranten und der Polizei gab – wie selbst die Franzosen die Situation bezeichnen”, schrieb Sacharowa in einem Facebook-Beitrag.
Die Behörden hätten dabei zu jeder Art „repressiver” Druckausübung auf die Bevölkerung gegriffen. Die Beamten hätten Tränengas, Betäubungsgranaten und Wasserwerfer eingesetzt. Es sei zu Massenverhaftungen gekommen. Die Aktionen in Frankreich seien nicht genehmigt worden. Die Vorgehensweise der Polizei sei so gewesen, als ob die Teilnehmer „fremde Besatzer” wären, führte Sacharowa aus.
Sie erinnerte auch daran, dass nach Angaben von Frankreichs Innenminister, Christophe Castaner, elf Menschen während der Gelbwesten-Krise ums Leben kamen und 2500 Aktivisten verletzt wurden.
„Paris sollte nach all dem nicht irgendjemanden über die Verhältnismäßigkeit der Reaktion belehren”, betonte die Sprecherin.
Bei einer nicht genehmigten Aktion im Zentrum Moskaus wurden am Samstag laut der Moskauer Hauptpolizeibehörde 1074 Menschen wegen verschiedener Straftaten festgenommen.
Die Demo, die am Samstag stattfand, wurde nicht mit den Stadtbehörden abgestimmt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft gab es in sozialen Netzwerken Aufrufe, am 27. Juli zu einer nicht genehmigten Aktion in der Twerskaja-Straße 13 zu kommen, in der sich das Moskauer Rathaus befindet. Sie wurde von den Oppositionellen organisiert, die wegen einer extrem hohen Anzahl an gefälschten Unterstützerunterschriften als Teilnehmer an der anstehenden Wahl zum Moskauer Parlament im September nicht registriert wurden.

 

Standard

Presseschau vom 30.07.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


abends/nachts:

armiyadnr.su: Dringende Erklärung der offiziellen Vertreter der Volksmiliz der DVR am 29.07.2019
Unsere Beobachter an der Front in Richtung Mariupol haben einen Fall nicht kampfbedingter Verluste unter den Kämpfern der BFU festgestellt.
So war nach uns vorliegenden Informationen auf einer der Positionen der 36. Marineinfanteriebrigade im Gebiet von Gnutowo auf einem Kompaniestützpunkt gegen 19 Uhr eine Detonation zu hören.
Nach einer vereinzelten Detonation folgten eine Reihe weiterer Explosionen, darunter auch kleine.
Vermutlich ist bei den Kämpfern ein Kompaniemunitionslager explodiert. Nach vorläufigen Informationen starben bisher zwei Kämpfer, drei wurden schwer verletzt.
Gleichzeitig damit ging auf einer anderen Positionen gegenüber von Kominternowo ein Kämpfer derselben 36. Brigade unbewaffneten aus dem Unterstand und ging in Richtung der Positionen unserer Verteidiger. 10 Meter von den ukrainischen Positionen geriet der Kämpfer auf eine eigene Mine, danach wurde er notfallmäßig evakuiert.
Wir warnen vor ukrainischer lügnerischer Propaganda und unterstreichen, dass die Verteidiger der Republik weder im ersten noch im zweiten Fall das Feuer eröffnet haben und den geltenden Waffenstillstand streng einhalten.
Alle Opfer unter den ukrainischen Kämpfern sind nur die Folge ihres Verstoßes gegen die Sicherheits
bestimmungen, geringer Disziplin und völligem Rückzug ihrer Kommandeure von der Leitung.


D
an-news.info: Durch einen Erlass des Oberhaupts der DVR Denis Puschilin wurde die Gültigkeit des Erlassens vom 28. Juni 2018, der für Verbraucher, die in Wohnhäusern leben, die aufgrund von Beschüssen keine Gasversorgung oder zentrale Heißwasserversorgung haben, einen günstigen Spezialtarif für Strom vorsieht, bis zum 31.12.2020 verlängert. Es ist der gleiche Tarif, der auch für Verbraucher in Häusern, in denen mit Elektroherden gekocht werden muss, gilt.


Dan-news.info: Das Oberhaupt der DVR Denis Puschilin hat einen Erlass unterzeichnet, am 15. Februar einen Gedenktag für internationalistische Kämpfer einzurichten.


Dan-news.info: Das Oberhaupt der DVR Denis Puschilin hat eine Verfügung unterzeichnet, dass ein Organisationskomitee gegründet werden soll, um eine internationale Spartakiade unter nicht anerkannten Staaten durchzuführen.


vormittags:

mil-lnr.info: In den letzten 24 Stunden wurde kein Beschuss von Seiten der ukrainischen Truppen auf das Territorium der LVR festgestellt.


Armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR zu Fällen von Verletzung von Rechten und Freiheiten ziviler Einwohner auf dem von der Ukraine besetzten Territorium
Wir stellen weiter Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung auf dem besetzten Teil der Donezker Oblast von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine fest.
In der Mehrheit der Fälle entlässt das Kommando der Besatzungskräfte die Kämpfer, die an Verbrechen beteiligt waren, „rückwirkend“, um die Beteiligung regulärer Soldaten an dem Verbrechen zu verheimlichen.
So wurden in der letzten Woche in der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“ folgende Verbrechen begangen:
25. Juli – in Mariupol wurde ein Kämpfer der 36. Marineinfanteriebrigade wegen Diebstahl von persönlichen Dingen aus dem Auto eines örtlichen Einwohners festgenommen. In dem Truppenverband wurde er am selben Tag entlassen.
26. Juli – in Dobropolje wurde ein Soldat der 81. Luftlandebrigade wegen eines Versuchs, Drogen zu verkaufen, festgenommen. Der Festgenommene betrieb das kriminelle Geschäft zusammen mit auch festgenommenen örtlichen Einwohnern. Er wurde Vertretern des militärischen Rechtsordnungsdienstes übergeben.
Am selben Tag wurden im Dorf Makedonowoka zwei Kämpfer der 406. Artilleriebrigade wegen Zucht von Hanf im Garten eines von ihnen besetzten leeren Hauses festgenommen. Sie wurden dem militärischen Rechtsordnungsdienst übergeben.
Dem Kommando der Besatzungskräfte wurde von der Polizei der Donezker Oblast Mitteilungen über einen Verdacht gegen den Kommandeur der 53. mechanisierten Brigade Poljakow wegen des Versuchs der feindlichen Übernahme eines landwirtschaftlichen Unternehmens in Konstantinowka übergeben.
Am 28. Juli wurde ein Strafverfahren gegen einen Kämpfer des Regiments „Asow“ wegen eines Mordanschlags auf eine friedliche Einwohnerin von Mariupol aufgenommen. Der vorbestrafte Nazist installierte an der Eingangstür eine Sprengeinrichtung, die zufällig niemanden verletzte.


de.sputniknews.com:
Indien plant Kauf russischer Raketen für Su-30-Jets – Medien
Indien soll ein Abkommen mit Russland über den Erwerb russischer Luft-Luft-Raketen für die Ausrüstung seiner Kampfjets Su-30MKI unterzeichnet haben. Dies meldet die Nachrichtenagentur ANI unter Berufung auf Regierungsquellen.
„Mit Russland wurde der Vertrag über den Erwerb der Luft-Luft-Raketen R-27 unterzeichnet, mit denen die Flugzeuge Su-30MKI der indischen Luftstreitkräfte ausgerüstet werden“, so die Quellen.
Der Vertragspreis beläuft sich demnach auf etwa 218 Millionen US-Dollar.
Die R-27 (Nato-Codename: Alamo) ist eine russische, ehemals sowjetische, BVR-Luft-Luft-Lenkwaffe für mittlere Kampfentfernungen.


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 29. Juli 3:00 Uhr bis 30. Juli 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 4.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Siedlung des Bergwerks 6/7), Sajzewo, Donezk (Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks).
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an Wohnraum und Infrastrukturobjekten wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 18.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


Mil-lnr.info: Informationen der Volksmiliz der LVR über die Situation in den Truppenteilen der ukrainischen Streitkräfte in der OOS-Zone
Das Kommando der Ukrainischen Streitkräfte versucht das Absinken der Motivation des Personals bezüglich der Fortsetzung des Dienstes in der OOS-Zone zu verhindern.
Unter dem Anschein einer angeblichen Steigerung des rechtlichen Schutzes der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte wurden Beschränkungen für sogenannte „militärische Rechtsschutzorgane“ bezüglich deren Reaktion auf Kriegsverbrechen und Rechtsverletzungen, auch gegenüber der Zivilbevölkerung, eingeführt.
Im Ergebnis stieg in der OOS-Zone die Zahl der Verbrechen, die durch Kämpfer der BFU begangen wurden, insbesondere:
am 21. Juli starben zwei Soldaten infolge der Detonation einer Mine einer einer Pioniergruppe der 25. Luftlandebrigade, zwei wurden verletzt;
am 23. Juli unternahm ein Soldat der 5. Kompanie des 2. Bataillons der 54. Brigade einen Selbstmordversuch;
am 24. Juli geriet ein Soldat 14. Brigade der BFU im Gebiet von Pretschepilowka auf eine Mine;
am 24. Juli wurde bei der Arbeit einer Kommission des Raketenartilleriewaffendienstes in den Einheiten der 25. Luftlandebrigade ein Fehlbestand von sieben Antipanzerraketenkomplexen „Stugna-P“ entdeckt. Derzeit wird eine Ermittlung zu diesem Fall durchgeführt. Die Kommission untersucht die Beteiligung des Brigadekommandeurs an dem Fehlbestand;
am 24. Juli führten betrunkene Kämpfer der 25. Brigade einen Mörserbeschuss von Wohngebieten von Dmitrowka durch, um friedliche Einwohner der besetzten Gebiete einzuschüchtern, in der Folge wurden drei Wohnhäuser beschädigt;
am 26. Juli erlitt ein Soldat der 14. Brigade im Gebiet von Krymskoje eine Verletzung, als er auf eine eigene Mine geriet;
am 27. Juli wurde in der 14. Brigade der BFU bei einer Inventarisierung von Infrarotsichtgeräten und Nachtsichtgeräten aus ausländischer Militärhilfe das Verschwinden von 12 Nachtsichtgeräten aus US-Produktion entdeckt.
Dabei versuchen die Brigadekommandos der BFU die Verbrechen in jeder Weise zu verheimlichen.


nachmittags:

de.sputniknews.com: „Kein politischer Katechismus“: Russland präsentiert bei UNO Sicherheitskonzept für Persischen Golf
Russland hat laut seinem stellvertretenden UN-Botschafter Wladimr Safronkow ein Konzept der kollektiven Sicherheit im Persischen Golf vorgestellt.
„Unter dem Tagesordnungspunkt ‚Verhütung bewaffneter Konflikte‘ haben wir ein Konzept der kollektiven Sicherheit im Persischen Golf als offizielles Dokument des Sicherheitsrates und der Generalversammlung verbreitet“ , sagte Safronkow.
Ihm zufolge „wurde ein echter Vorschlag unterbreitet, welche Alternative zur Regelung der Situation im Nahen Osten führen kann.“
Auf die Frage, ob die Partner im Sicherheitsrat bereits auf das russische Konzept geantwortet hätten, sagte Safronkow, dass „ein Tanz auf jeden Fall die Teilnahme von zwei oder einer Gruppe von Menschen erfordert“.
„Unser Vorschlag ist unterbreitet, wir sind den unseren Weg gegangen, wir sind bereit zu einem konstruktiven Dialog“, unterstrich er.
„Das ist kein geschlossenes Dokument, es ist kein ‚politischer Katechismus‘.Alle Ideen, die den Dialog, politische Verhandlungen, gegenseitigen Respekt und die Berücksichtigung von Interessen umfassen, sind akzeptabel“, schlussfolgerte Safronkow.
Zuvor hatte das russische Außenministerium ein Konzept der kollektiven Sicherheit im Persischen Golf vorgeschlagen. Alle Seiten sollten sich gegenseitig zu militärischer Transparenz verpflichten, einschließlich dem Austausch über ihre Militärkonzepte, zu Treffen der regionalen und überregionalen Verteidigungsminister, zur Einrichtung von Hotlines, zum Austausch über bevorstehende Manöver und militärische Überflüge und zum Verzicht auf ständige Truppenstationierung von Staaten, die außerhalb der Golfregion liegen. Ein „gleichmäßiger Abbau der Streitkräfte auf allen Seiten“ sollte angestrebt werden.
Ferner schlägt Moskau vor, Waffenkontrollvereinbarungen zu unterzeichnen und entmilitarisierte Gebiete zu schaffen. Entsprechend der Ziele des nuklearen Nichtverbreitungspaktes im Mittleren Osten (NPT-Abkommen) soll die Region in eine „Zone frei von Massenvernichtungswaffen“ (WMDFZ, „Weapons of Mass Destruction Free-Zone“) umgewandelt werden. Auch Abkommen über den Kampf gegen grenzüberschreitenden Terrorismus sowie gegen den illegalen Waffenhandel und Menschenschmuggel sind vorgesehen, organisiertes Verbrechen und Drogenhandel sollen gestoppt werden.


armiyadnr.su:
Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 30.07.2019
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Kämpfer
die Gebiete von drei Ortschaften der Republik mit 82mm-Mörsern, Antipanzergranatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In
Richtung Gorlowka haben Kämpfer von Poljakow und Garas aus der 53. und 30. Brigade Sajzewo und die Siedlung des Bergwerks 6/7 mit 82mm-Mörsern, Antipanzergranatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In
Richtung Donezk haben Kämpfer der 24. Brigade unter Kommando des Kriegsverbrechers Guds die Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks im Petrowskij-Bezirk von Donezk mit Schusswaffen beschossen.
Die Gesamtzahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der BFU betrug vier.
Unsere Aufklärung hat genauere Informationen über den gestrigen Fall, dass ein Kämpfer der 36. Brigade eine Mine geriet erhalten.
Nach uns vorliegenden Informationen
ereignete sich der Vorfall, was nicht verwunderlich ist, nachdem die Besatzer alkoholische Getränke getrunken hatten.
Wie der Kämpfer der 3. Kompanie des 1. Bataillons
S.I. Derkatsch den am Ort des Geschehens eintreffenden Kommandeuren mitteilte, befanden er und der verletzte O.I. Petrow sich auf einer Frontposition und tranken Alkohol. Nachdem sie zwei Flaschen Wodka getrunken hatten, entspann sich zwischen ihnen ein Gespräch über die Notwendigkeit der Beendigung der Kämpfen zwischen Ukrainern und der Wiederherstellung der Integrität der Ukraine auf friedlichem Weg. Danach entfernte sich Derkatsch von der Positionen um zusätzlichen Alkohol zu holen und Petrow kam aus dem Schützengraben und ging in Richtung der Positionen der Volksmiliz. Nachdem er einige Schritte gegangen war, trat er auf eine zuvor von Pionieren des Bataillons installierte Antipersonenmine PMN.
Nach Aussage der Ärzte erlitt Petrow in
folge der Detonation eine Verletzung am Bein, die zu einer Amputation führte.
Während der Befragung erklärte Petrow seine Handlungen mit dem Wunsch, friedliche Beziehungen mit den Soldaten der Volksmiliz aufzunehmen.
Bezüglich des Falls der
Detonation eines Kompaniemunitionslagers der 36. Brigade im gleichen Gebiet werden noch Informationen ermittelt.
Seit dem 28. Juli arbeiten auf den Frontpositionen der 56. Panzergrenadierbrigade Vertreter des SBU, des militärischen Rechtsordnungsdienstes und des Brigadekommandos, um das Vorhandensein von Waffen und Munition im Zusammenhang mit in Odessa entdeckten Maschinenpistolen und Pistolen, die bei der Brigade inventarisiert sind, zu überprüfen.
Am 26. Juli haben Mitarbeiter des SBU in Kurachowo gemeinsam mit der Polizei und den ukrainischen Streitkräften unter dem Anschein der Durchführung von Antiterrorübungen Durchsuchungen von 34 Häusern vorgenommen und 13 Einwohner der Ortschaft festgenommen. Neun der Festgenommenen sind private Unternehmer.
Gestern, am 29. Juli, haben Mitarbeiter des militärischen Rechtsordnungsdienstes in Kurachowo drei Kämpfer des 8. Spezialregimens nach einer Streit in einem Café, in dem sie den Tag der Spezialoperationskräfte begingen, festgenommen.


de.sputniknews.com:
China lehnt Tokios Vorschlag zu Umwandlung von INF-Vertrag ab
China wird den Vorschlag des japanischen Außenministers, anstatt des Vertrages über das Verbot landgestützter Mittelstreckensysteme (INF) eine neue Struktur aufzubauen, nicht akzeptieren. Dies teilte die amtliche Sprecherin des chinesischen Außenministeriums, Hua Chunying, am Dienstag bei einem Briefing in Peking mit.
Wie der japanische Außenminister Taro Kono zuvor erklärt hatte, müsste die Welt eine neue Struktur anstatt des Vertrages über das Verbot landgestützter Mittelstreckensysteme (INF-Vertrag) bilden, der alle Nuklearmächte – Russland, die USA, China, Großbritannien und Frankreich – beitreten würden.
„Was die Idee belangt, den INF-Vertrag multilateral zu machen, so haben wir schon gesagt, dass dies ein bilateraler Vertrag ist, der von Russland und den USA geschlossen wurde. Sollte der Vertrag multilateral werden, würde dies eine ganze Reihe von komplizierten politischen, militärischen und juristischen Fragen aufkommen lassen (…) Die chinesische Seite ist nicht damit einverstanden“, betonte Hua Chunying.


m
il-lnr.info: Erklärung des Offiziers des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR I. M. Filiponenko
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich verändert und bleibt angespannt.
In Ausführung der vom Kommandeur der OOS Syrskij gestellten Aufgabe, zu jedem Preis die Trennung von Kräften und Mitteln im Gebiet von Solotoje zu verhindern unterstützt der Kommandeur der 54. mechanisierten Brigade der Kriegsverbrechen Majstrenko weiterhin einen Spannungsherd in Richtung Popasnaja.
So ist trotz der zahlreichen Beschwerden der örtlichen Bevölkerung
in einem Wohngebiet von Popasnaja die Ankunft von zwei Schützenpanzern festzustellen, die in unmittelbarer Nähe eines Wohnhauses und 150 Meter von einer Schule entfernt stationiert sind.
Um die Stationierung von Militärtechnik in Wohngebieten vor den internationalen Beobachtern zu verheimlichen, beobachten die ukrainischen Verbrecher rund um die Uhr die OSZE-Patrouillen unter Einsatz von Drohnen und behindern auch in jeglicher Weise die Arbeit der OSZE, indem sie Drohnen der Mission beschießen.
Trotz der Versuche des Kommandos der Besatzungskräfte, die Lage an der Kontaktlinie zu destabilisieren, bleiben
die ewigen Feinde der BFU – Korruption und Gier – das Haupthindernis für die ehrgeizigen Pläne der Straftruppen, den Konflikt auf militärischem Weg zu lösen.
So wurde im Ergebnis der Arbeit einer Kommission des Dienstes für Raketentruppen und Artillerie der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ im zeitweiligen Stationierungspunkt der 1. Artillerieabteilung der 14. Brigade der BFU ein Fehlbestand von 70 122mm-Artillerieg
ranaten und 17 Tonnen Treibstoff entdeckt.
Im Ergebnis der Arbeit der Kommission wird eine dienstliche Ermittlung gegenüber dem Kommandeur der Abteilung durchgeführt.
Die Einheiten der Volksmiliz der LVR dagegen sind mit allem Not
wendigen versorgt.
Die Einhaltung des Regimes der Ruhe ist eine der wichtigsten Aufgaben der Volksmiliz, bei deren Erfüllung die Verteidiger der Republik nicht auf Provokationen der ukrainischen Mörser reagieren. Wir sind nach wie vor auf eine Lösung des Konflikts am Verhandlungstisch ausgerichtet. Aber im Fall einer Verschärfung der Lage behält sich die Volksmiliz der LVR das Recht vor, entschieden im Interesse der Verteidigung ihrer Bürger zu handeln.
Zu diesem Zweck werden in den Einheiten der Volksmiliz der LVR Übungen zur Erhöhung der Fertigkeiten und der Kampffähigkeiten durchgeführt.


de.sputniknews.com:
Nun offiziell: Russland und Indien schließen Vertrag über Lieferung von Luft-Luft-Raketen
Russland wird circa 1000 Luft-Luft-Raketen für unterschiedliche Zwecke an Indien liefern. Dies teilte am Dienstag der Pressedienst des Föderalen Dienstes für militärtechnische Zusammenarbeit mit.
„Vor einiger Zeit wurden ziemlich große Abkommen unterzeichnet“, präzisierte ein Sprecher der Behörde, ohne weitere Details dazu anzugeben.
Am Montag hatte die indische Nachrichtenagentur gemeldet, dass Indien ein Abkommen mit Russland über den Erwerb russischer Luft-Luft-Raketen vom Typ R-27 für die Ausrüstung seiner Kampfjets Su-30MKI unterzeichnet hätte.


L
ug-info.com: „Eine Delegation der Gewerkschaftsföderation der LVR besuchte Frankreich auf Einladung der Eisenbahnergewerkschaft der CGT in Versailles, die Mitglied des Weltgewerkschaftsbundes ist“, teilte die Gewerkschaftsföderation der LVR mit.
„In Paris fand im Büro der Organisation ein Treffen mit Aktivisten der Eisenbahnergewerkschaft von Versailles statt. Die französische Delegation leitete der stellvertretende Vorsitzende der der Eisenbahnergewerkschaft von Versailles Axel Person“, heißt es in der Mitteilung weiter.
Bei dem Treffen wurde die Möglichkeit der Unterzeichnung einer Vereinbarung über die Zusammenarbeit zwischen den Gewerkschaftsorganisationen erörtert.
„Es wurde eine Vereinbarung erreicht, dass auf einer Sitzung des Präsidiums der Eisenbahnergewerkschaft von Versailles im August diese Frage behandelt wird. Nach werden die Kollegen aus der LVR im Oktober oder November nach Frankreich zur Unterzeichnung eingeladen“, teilte die Gewerkschaftsföderation weiter mit.
Außerdem gibt es eine Vereinbarung über die Teilnahme der Eisenbahnergewerkschaft von Versailles an den Feierlichkeiten zum 1. Mai in der LVR und den Feiern zum Tag der Republik im Jahr 2020“, heißt es weiter.
Außerdem fand ein Erfahrungsaustausch über Maßnahmen zum sozialökonomischen Schutz durch Tarifverträge statt. Außerdem wurden die französischen Kollegen über den Stand der Dinge und den Entwicklungsstand der Transportbrache in der LVR, insbesondere der Eisenbahn informiert.
Auch die Frage der Informationsblockade bezüglich des Geschehens im Donbass wurde erörtert. Die französischen Kollegen äußerten ihre Bereitschaft, Informationen über die Ereignisse in den Republiken des Donbass zu verbreiten. Dafür erhielten sie Foto- und Videomaterialien.


de.sputniknews.com: USA bitten Deutschland und weitere Länder offiziell um Unterstützung in Straße von Hormus
Indizien und Gespräche dazu gab es schon zuvor, nun ist dieser Schritt auch offiziell erfolgt: die USA haben Deutschland förmlich darum gebeten, sich an der Sicherung der Handelsroute in der Straße von Hormus zu beteiligen. Dies bestätigte die US-Botschaft in Berlin am Dienstag.
Wie die US-Botschaft in diesem Zusammenhang ebenfalls mitteilte, sei die Anfrage auch an die Regierungen in Paris und London gestellt worden.
„Wir haben Deutschland förmlich gefragt, zusammen mit Frankreich und Großbritannien bei der Sicherung der Straße von Hormus mitzuhelfen und iranische Aggression zu bekämpfen”, teilte eine Sprecherin der US-Botschaft am Dienstag auch der Deutschen Presse-Agentur in Berlin mit.
Nach Angriffen auf Öl-Tanker in der strategisch wichtigen Wasserstraße, die vom Persischen Golf in den Golf von Oman führt, haben die USA Verbündete zu einem gemeinsamen Einsatz aufgerufen. Die Regierung in Washington macht den Iran für die Angriffe verantwortlich, der die Vorwürfe zurückweist.
Nach der Festsetzung eines britischen Öltankers in der Straße von Hormus hatte auch die Regierung in London einen europäischen Marineeinsatz auf der für Öltransporte wichtigen Route gefordert.
Offiziell soll es sich dabei um eine „Schutzmission” für die Handelsschiffe handeln.
Frankreich, Italien und Dänemark haben ihre Unterstützung signalisiert. Die Bundesregierung hat bislang zurückhaltend auf eine mögliche Beteiligung an dem Einsatz reagiert.
Nach dpa-Informationen wurde die US-Anfrage an Deutschland und andere Verbündete bereits vor mehreren Tagen schriftlich übermittelt. Es wurden auch konkrete militärische Fähigkeiten abgefragt. Eine formelle Antwort Deutschlands gebe es bislang aber nicht.
Das Auswärtige Amt machte am Dienstag seinerseits aber klar, dass kein deutscher Beitrag zu der geplanten US-Mission mit dem Namen „Sentinel” (Wache) zu erwarten ist.
„Zu einer US-geführten Schutzmission in der Straße von Hormus hat die Bundesregierung bisher keinen Beitrag in Aussicht gestellt”, hieß es aus dem Ministerium.
Auch in der Regierungskoalition gab es starke Vorbehalte gegen einen möglichen Einsatz in der Straße von Hormus – vor allem bei der SPD. Deutschland wolle sich von US-Präsident Donald Trumps Politik des „maximalen Drucks” auf den Iran abgrenzen, so die Stimmung in Berlin.
Ein Marineeinsatz gemeinsam mit den USA gilt deshalb als kaum denkbar. Es gibt Befürchtungen, in einen bewaffneten Konflikt der USA mit dem Iran gezogen zu werden.
„Deutschland wird sich nicht an einer US-Mission beteiligen. Da ist man plötzlich auf Seiten der Amerikaner in einem Krieg mit dem Iran”, sagte hierzu der außenpolitische Sprecher der SPD, Nils Schmid, dem „Tagesspiegel” in der Mittwochsausgabe.


Dnr-online.ru: Die Frage der Impfung von Einwohnern der Republik im Herbst und Winter ist im Wesentlichen gelöst, berichtete die Gesundheitsministerin der DVR Olga Dolgoschapko.
„In dem letzten humanitären Konvoi aus der RF haben wir die grundlegenden Impfstoffe erhalten: Tuberkulose, Tetanus, Kinderlähmung und Masern. Außerdem ist auch die Frage der Impfung gegen Tollwut im Grunde gelöst“, sagte sie.


de.sputniknews.com: Ukrainisches Gericht ordnet Arrest des russischen Tankers an – Oberster Militärstaatsanwalt
Ein ukrainisches Gericht hat den Ende Juli im Hafen Ismail festgesetzten russischen Tanker „Nika Spirit“ mit Arrest belegt. Das teilte der Oberste Militärstaatsanwalt der Ukraine, Anatoli Matios, am Dienstag via Twitter mit.
„Nach der Erörterung des entsprechenden Antrags hat das Gericht eine Beschlagnahme des besagten Schiffs und der bei seiner Durchsuchung sichergestellten Dokumente angeordnet“, schrieb Matios auf seinem Twitter-Account.
Ihm zufolge hat das ukrainische Gericht die Rechtmäßigkeit des Vorgehens der Militärstaatsanwälte und Ermittler des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU bei der Durchsuchung des russischen Tankers am 25. Juli geprüft.
Die ukrainische Gesetzgebung sehe nicht vor, dass bei Ermittlungshandlungen auf einem in der Ukraine weilenden See- und Binnengewässertransport eines fremden Staates eine Bewilligung oder Erlaubnis eines Konsuls oder Vertreters der diplomatischen Mission dieses Staates nötig sei.
Zuvor wurde mitgeteilt, dass der ukrainische Sicherheitsdienst SBU gemeinsam mit der Militärstaatsanwaltschaft des Landes den russischen Tanker „Nika Spirit“ festgesetzt habe. Der russische Tanker sei durchsucht, die Besatzung befragt und Dokumente seien gesichert worden, hieß es.
Der Tanker, der zuvor „Neyma” hieß und in den Vorfall in der Straße von Kertsch im vergangenen November mit der Blockade ukrainischer Kriegsschiffe involviert gewesen sein soll, wurde am Donnerstag im Hafen Ismail in der ukrainischen Schwarzmeer-Region Odessa festgesetzt. Die Besatzungsmitglieder wurden nach einiger Zeit freigelassen. Sie sind schon nach Russland zurückgekehrt. Der Tanker wurde aber als Beweismittel anerkannt. Der SBU wollte Dokumente, Funkaufzeichnungen und Bordbücher von dem Zwischenfall im November suchen.


Dnr-online.ru: Die Mitglieder der militärisch-patriotischen Bewegung „Junge Garde – Jungarmee“ leisten regelmäßig Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges Hilfe, teilte der Leiter des Zentralstabs der Bewegung Wiktor Pudak mit.
„Im Juli haben die jungen Leute Pjotr Iljitsch Gurgatsch und Pjotr Onefrijewitsch Ostapowitsch aus Komsomolskoje besucht sowie Nikolaj Dmitrijewitsch Tronsa aus Makejewka. Alle sind weit über 90“, berichtete Pudak.
Er merkte an, dass die Jungarmisten Subbotniks in den Höfen der Veteranen durchgeführt und mit kleinen Reparaturen an Wirtschaftsgebäuden geholfen haben.
„Der Besuch unserer Veteranen ist bereits zu einer guten Tradition geworden. Seit der Schaffung unserer Bewegung haben die Jungarmisten der Republik bereits 93 Veteranen besucht, jedem wurde nach Kräften geholfen. Solche Besuche werden fortgesetzt werden“, fügte er hinzu.


abends:

Dan-news.info: „Im Internet ist eine Erklärung eines der Minister der Ukraine erschienen, dass der Föderale Sicherheitsdienst der RF die Verleihung der russischen Staatsbürgerschaft an Einwohner des Donbass eingeschränkt habe“, teilte der Migrationsdienst des Innenministeriums der DVR mit. „Die Verbreitung offensichtlich falscher Informationen ist nichts anderes als die Fantasien ukrainischer Beamter, die versuchen, nicht so sehr die Bürger der Volksrepubliken in die Irre zu führen, sondern die Einwohner der Territorien, die sich unter der Jurisdiktion des Kiewer Regimes befinden“.
Zuvor hatte heute der sogenannte Minister für Fragen der zeitweilig besetzten Territorien und Binnenflüchtlinge der Ukraine Wadim Tschernysch erklärt, dass die Mitarbeiter der Föderalen Sicherheitsdienstes Russlands zusätzliche Kontrolle vor der Ausgabe von RF-Pässen an Bürger der DVR eingeführt hätten.
Das Innenministerium der DVR fügte hinzu, dass jeder Bürger der DVR das Recht hat, Dokumente für die russische Staatsbürgerschaft einzureichen. Es gibt in diesem Prozess keinerlei Hindernisse oder Privilegien.
Bisher haben 6808 Bürger der DVR einen russischen Pass erhalten.

 

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Presseschau vom 29.07.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


vormittags:

mil-lnr.info: In den letzten 24 Stunden wurde kein Beschuss von Seiten der ukrainischen Truppen auf das Territorium der LVR festgestellt.


de.sputniknews.com:
Vorschlag abgelehnt: Pompeo beschwert sich über Teheran
Der Iran hat laut dem jüngsten Twitter-Beitrag des amerikanischen Außenministers Mike Pompeo seinen Vorschlag, den Iran zu besuchen und mit der iranischen Bevölkerung zu sprechen, abgelehnt.
„Ich habe vor kurzem vorgeschlagen, nach Teheran zu fahren und direkt mit dem iranischen Volk zu sprechen. Das Regime hat meinen Vorschlag nicht angenommen“, twitterte Pompeo.
Ferner schrieb er, dass der iranische Außenminister Javad Zarif ständig die USA besuche, wo er das Recht habe, „frei zu sprechen“.
„Steht es um das Regime von Khamenei so schlecht, dass er mich nicht dasselbe in Teheran tun lassen kann? Was wäre, wenn sein Volk die ungefilterte, ungekürzte Wahrheit hören würde?“
Zuvor hatte der amerikanische Außenminister gegenüber dem TV-Sender „Bloomberg“ seine Bereitschaft zu einem Iran-Besuch signalisiert.
„Ich würde die Möglichkeit begrüßen, direkt mit dem iranischen Volk sprechen zu können“, so Pompeo.
Sollte es dazu kommen, wolle er keine Propaganda betreiben, „sondern dem iranischen Volk die Wahrheit darüber zu sagen, was seine Führung getan hat“.
Der iranische Präsident Hassan Ruhani hat sich Mitte Juli zu Verhandlungen mit den USA bereit erklärt, allerdings unter der Bedingung, dass die Amerikaner vorher zur Vernunft kommen und den Druck beenden sowie die Sanktionen gegen die islamische Republik aufheben. …


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 28. Juli 3:00 Uhr bis 29. Juli 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 1.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Sachanka.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an Wohnraum und Infrastrukturobjekten wurden bisher nicht festgestellt.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 8.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


de.sputniknews.com: Machtkampf in Venezuela: Moskau gesteht Kontakte zu Guaido-Lager
Die russische Regierung hat Kontakte zur Umgebung des venezolanischen Oppositionschefs Juan Guaidó bestätigt. Der 36-Jährige hatte sich zuvor zum Interimspräsidenten erklärt, wurde von Moskau als solcher jedoch nicht anerkannt. In dem andauernden Machtkampf in Venezuela steht Russland hinter dem gewählten Staatschef Nicolás Maduro.
Moskau habe Vertreter von Guaidó mehrere Male zwecks Informationsaustausches kontaktiert, teilte der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow am Montag mit.
„Wir hatten mehrmals die Gelegenheit, von ihnen Informationen und Beurteilungen zu bekommen und sie über unsere Sicht der Dinge und unser Herangehen zu informieren“, sagte er in einem Sputnik-Gespräch.
Diese Kontakte seien „sporadisch“ und erfolgten „in einer für die legitime Regierung Maduro überschaubaren Weise“, betonte Rjabkow. Das Ziel sei es, sich „aus erster Hand“ über Dinge zu informieren, was wohl „für alle von Nutzen“ sei. Einen ständigen Verbindungskanal zwischen Moskau und der venezolanischen Opposition gebe es nicht.
Rjabkow betonte, dass Moskau die Regierung Maduro weiterhin für legitim halte und von seiner Position auch nicht nach der jüngsten Sanktionsandrohung aus den USA abweichen werde. …


ukrinform.ua:
Ukraine könnte noch 2019 in den USA Waffen kaufen
Die Ukraine verhandelt mit den USA über den Kauf einer großen Partie Waffen.
„Wir erwarten, dass das große Projekt zum Kauf von letalen Verteidigungswaffen noch in diesem Jahr realisiert wird“, sagte der scheidende Botschafter der Ukraine in den USA, Valeri Tschalyi, in einem Interview für die Nachrichtenagentur Ukrinform. Einzelheiten zu Waffentypen wollte er nicht bekanntgeben, betonte jedoch, dass der Waffenkauf dank dem „Vertrauen in die Ukraine, das es 2015 noch nicht gab“ und den Änderungen in den ukrainischen Gesetzen möglich ist. So habe das Verteidigungsministerium der Ukraine die Möglichkeit bekommen, Waffen direkt im Ausland, in erster Linie in den USA, zu kaufen. „Ich sage ‚in erster Linie‘, weil 92 Prozent der ganzen militärisch-technischen Hilfe, die die Ukraine in den letzten vier Jahren erhalten hat, aus den USA kam“, sagte Tschalyi.


nachmittags:

de.sputniknews.com: Tote und Verletzte bei Angriff der US-geführten Koalition auf syrisches Dorf
Die von den USA geführte internationale Koalition hat Luftangriffe auf ein Dorf in der syrischen Provinz Deir-ez-Zor geflogen. Unter den Zivilisten gibt es Tote und Verletzte, meldet die syrische Nachrichtenagentur SANA unter Berufung auf eine örtliche Quelle.
„Bei den Luftangriffen der Fliegerkräfte der illegitimen internationalen Koalition auf das Dorf Al-Zer im Osten von Deir-ez-Zor sind mehrere Zivilisten getötet und weitere verletzt worden“, so die Quelle.
Die USA und ihre Verbündeten führen seit dem Jahr 2014 in Syrien und im Irak eine Operation gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS). Der Einsatz in Syrien erfolgt ohne Genehmigung der Behörden des Landes.
Die USA haben im Dezember 2018 ein Ende des „Kalifats“ bekanntgegeben und den Truppenabzug aus Syrien angekündigt. Dabei bleiben US-Einheiten noch immer in Syrien. Es werden keine intensiven Kämpfe mehr geführt, gegen die Terroristen werden nur lokale Operationen vorgenommen.


de.sputniknews.com:
Sicherheit am Golf geht anders – Moskaus Alternative zu westlichen „Schutzmissionen“
Karin Leukefeld
Politiker von CDU und Grünen fordern einen militärischen Einsatz der Bundeswehr im Persischen Golf. Der Vorschlag für ein umfassendes Sicherheitskonzept für die Region, das vor wenigen Tagen in Moskau vorgestellt wurde, ist dabei kein Thema. Auch die deutschen Medien haben bisher weitgehend darüber geschwiegen. Dabei bietet Moskau allen etwas an.
Am 23. Juli gab es im russischen Außenministerium in Moskau ein zukunftsweisendes Treffen: Mikhail Bogdanov, stellvertretender Außenminister und Sonderbeauftragter des russischen Präsidenten für den Mittleren Osten und Afrika, präsentierte vor internationalen Gästen das „Russische Konzept für die kollektive Sicherheit der Persischen Golfregion“. Eingeladen waren nach Angaben des russischen Außenamts die in Moskau ansässigen Vertreter der fünf Vetomächte im UN-Sicherheitsrat, der Europäischen Union (EU), der Arabischen Liga und der BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika). Ebenfalls eingeladen waren die Vertreter der arabischen Staaten, Irans und der Türkei.
Die aktuelle Entwicklung macht das Treffen in Moskau bedeutsam: Angesichts zunehmender Spannungen in der Persischen Golfregion sendet Washington weitere Truppen- und Flottenverbände in die Region und ermuntert Israel, Saudi Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) beim Aufbau einer „Arabischen NATO“ zu kooperieren. Auch die EU-Staaten, allen voran Großbritannien, planen eine Militärmission zum Schutz der Öltanker, die von den Öl- und Gasverladestationen im Persischen Golf durch die Meerenge bei Hormuz in alle Welt fahren. Mehr als 20 Millionen Barrel Öl werden von dort täglich in die USA, nach Westeuropa und Asien geschifft.
Deutsche Politiker: Dabei sein ist alles
Auch die neue bundesdeutsche Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer schließt eine militärische Beteiligung Deutschlands an einer „europäischen Schutzmission“ nicht aus. Der Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, fordert von der Bundesregierung, Truppen an den Golf zu schicken. „Kaum ein Land hängt von der Freiheit der internationalen Schifffahrt so stark ab wie der Exportweltmeister Deutschland“, sagte Ischinger der „Welt am Sonntag“.
Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages, der CDU-Politiker Norbert Röttgen sagte im „Deutschlandfunk“, die Sicherheit des freien Seeweges in der Straße von Hormuz sei in europäischem Interesse. Deutschland, Großbritannien und Frankreich, sollten mit einer gemeinsamen Militärmission in der Region dafür sorgen. Der Grünen-Politiker Omid Nouripour erklärte im Gespräch mit der Zeitung „Neue Presse“ in Passau, dass ein Bundeswehreinsatz in der Straße von Hormus zur Deeskalation der angespannten Lage im Golf beitragen könne. Der Iran hat einen solchen Einsatz bereits scharf zurückgewiesen.
Friedensplan aus Moskau statt westlichem Säbelrasseln
Inmitten des Säbelrasselns hat Moskau nun einen langfristigen Friedensplan vorlegt, um alle Staaten, die an der Sicherheit der Persischen Golfregion interessiert sind, miteinander ins Gespräch zu bringen. Angesichts der vielen, oft miteinander verknüpften regionalen Probleme könne ein Sicherheitskonzept für die Golfregion die Sicherheit für den gesamten Raum des Mittleren Ostens gewährleisten, heißt es in dem vorgelegten Konzept. Zentral dafür seien Prinzipien wie der Respekt der Souveränität und territorialen Integrität der Staaten und die Lösung von innenpolitischen Konflikten durch nationalen Dialog im Rahmen der jeweiligen Verfassung. Ausländische Einmischung müsse unterbleiben.
Mit Blick auf die Golfregion müssten bestimmte Prinzipien eingehalten werden. Dazu gehöre der Respekt des Völkerrechts. Das wiederum bedeute, dass im Falle eines Streits Gewalt nicht eingesetzt und auch nicht angedroht werden dürfe. Territoriale und Grenzstreitigkeiten dürften nur und ausschließlich durch Verhandlungen und in jedem Fall friedlich ausgetragen werden. Alle Seiten sollten sich gegenseitig auf militärische Transparenz verpflichten, einschließlich dem Austausch über die Militärkonzepte, Treffen der regionalen und überregionalen Verteidigungsminister, die Einrichtung von Hotlines, Austausch über bevorstehende Manöver und militärische Überflüge und der Verzicht auf ständige Truppenstationierung von Staaten, die außerhalb der Golfregion liegen. Ein „gleichmäßiger Abbau der Streitkräfte auf allen Seiten“ wird angestrebt.
Ferner schlägt Moskau vor, Waffenkontrollvereinbarungen zu unterzeichnen und entmilitarisierte Gebiete zu schaffen. Entsprechend der Ziele des nuklearen Nichtverbreitungspaktes im Mittleren Osten (NPT-Abkommen) soll die Region in eine „Zone frei von Massenvernichtungswaffen“ (WMDFZ, „Weapons of Mass Destruction Free-Zone“) umgewandelt werden. Auch Abkommen über den Kampf gegen grenzüberschreitenden Terrorismus sowie den illegalen Waffenhandel und Menschenschmuggel sind vorgesehen, organisiertes Verbrechen und Drogenhandel sollen gestoppt werden.
Pläne für atomwaffenfreien Nahen Osten
Die Bildung einer nuklearwaffenfreien Zone im Mittleren Osten (NWFZ) wurde in der UN-Vollversammlung erstmals 1974 befürwortet. Der Vorschlag war vom Iran und von Ägypten eingebracht worden. Seit 1980 wurde diese Resolution jährlich – ohne Abstimmung – von der UN-Vollversammlung bestätigt und verschiedentlich für Resolutionen des UN-Sicherheitsrates übernommen. 2018 stimmte die UN-Vollversammlung über die Resolution ab, die USA und Israel stimmten dagegen.
Eine wichtige Voraussetzung für die Einrichtung einer NWFZ ist die Kontrolle aller Nuklearanlagen im Mittleren Osten durch die Internationale Atomenergiebehörde, IAEA. Das verweigert Israel, das als einziger Staat in der Region unterschiedlichen Quellen zufolge über 75 bis zu 400 nukleare Sprengköpfe verfügt. Den NPT-Vertrag will Israel aus „Gründen der nationalen Sicherheit“ nicht unterzeichnen.
Nur wenige Staaten in der Region verfügen überhaupt über Nuklearanlagen. Die einzige Atomanlage im Irak – Temmuz I und Temmuz II –, die mit französischer Hilfe gebaut worden war, wurde im Juni 1981 von israelischen Kampfjets zerbombt. Es folgten 1991 Angriffe von insgesamt 121 US-Kampfjets, die aus der Anlage vollends einen Trümmerhaufen machten. Die iranischen Atomanlagen werden von der IAEA kontrolliert. Die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi Arabien werden voraussichtlich im kommenden Jahr ihr jeweils erstes Atomkraftwerk – gebaut mit südkoreanischer bzw. argentinischer Hilfe – in Betrieb nehmen. Bisher weigert sich Saudi Arabien, die Kontrolleure der IAEA zuzulassen.
Russischer Lösungsvorschlag versus US-Politik
Obwohl alle Staaten der Region im Prinzip der Einrichtung einer WMDFZ – einer Massenvernichtungswaffenfreien Zone – zustimmen, stagniert der Prozess. Israel besteht darauf, dass erst ein dauerhafter Frieden in der Region eine solche Zone möglich machen kann. Für die arabischen Staaten wird dagegen die Einrichtung einer solchen Zone friedliche Beziehungen unter den Ländern der Region, auch mit Israel, möglich machen.
Die Vorschläge in dem vorgestellten russischen Sicherheitskonzept sind also nicht neu. Ihre Präsentation zum jetzigen Zeitpunkt zeigt, dass Russland die eigenen geostrategischen Interessen in der Region behauptet und gleichzeitig als vermittelnde Ordnungsmacht allen Akteuren Lösungsansätze für die vielfältigen Probleme anbietet. Die eingenommene Position Russlands ist das komplette Gegenteil zu dem Auftreten der US-amerikanischen Anti-Iran-Hardliner wie Sicherheitsberater John Bolton und Außenminister Mike Pompeo. Tatsächlich ist diese konfrontative Iran-Politik in den USA höchst umstritten.
Diejenigen, die sagen, dass sie keinen Krieg gegen den Iran wollen, sollten sich für den Plan aus Moskau interessieren. Das trifft auch für europäische Staaten zu, die – wie Großbritannien – mit weiterer Militärpräsenz in der Region drohen. Ihnen bietet Russland mit seinem Konzept einen völkerrechtlich basierten Ausweg an, über den sie von ihrem hohen Ross wieder herunter klettern können, ohne dabei das Gesicht zu verlieren.


de.sputniknews.com:
Deeskalationszone Idlib: Generalstab Russlands warnt vor Terror-Offensive
Einheiten aus bis zu 300 Kämpfern haben am Sonntag die Stellungen der syrischen Armee bei zwei Ortschaften attackiert. Die Attacken wurden laut dem Chef der Hauptverwaltung Operatives im russischen Generalstab, General Sergej Rudskoj, abgewehrt. Darüber hinaus warnte er vor einer Offensive durch die Kämpfer in der Deeskalationszone Idlib.
„Gestern um 05:40 Uhr und 06:10 Uhr wurden von Terroristen zwei Massenattacken auf die Stellungen der syrischen Armee bei den Ortschaften Kafr Yahud und Jalama verübt“, sagte Rudskoj. In jeder Richtung wurden Einheiten aus bis zu 300 Kämpfern mit Unterstützung von fünf Panzern, zehn Panzerfahrzeugen und 20 Geländewagen eingesetzt.
„Diese Attacken wurden von den syrischen Regierungstruppen unter Mitwirkung der russischen Luftstreitkräfte abgewehrt.“
Terror-Offensive im Südwesten der Deeskalationszone Idlib?
Rudskoj teilte unter anderem mit, dass die Aufklärungsmittel derzeit eine heimliche Verlegung von Terroristen im südwestlichen Teil der Idliber Deeskalationszone in Syrien beobachten würden. „Mindestens 500 Terroristen von ,Haiʾat Tahrir asch-Schamʻ wurden aus nördlichen Bezirken der Provinz Idlib umquartiert“. Diese befinden sich demnach im südwestlichen Teil der Deeskalationszone.
„Nun erfolgt die Vorbereitung auf eine Offensive.“
Opferzahl der letzten vier Monate
In den letzten vier Monaten fielen 110 syrische Militärs und 65 Zivilisten den Terror-Angriffen, Mörser- und Artilleriebeschuss, ausgehend vom Territorium der Deeskalationszone Idlib, zum Opfer. Mehr als 240 syrische Militärs und 100 Zivilisten wurden dabei verletzt.
Im September 2018 hatte der russische Präsident Wladimir Putin mit seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan die Schaffung einer Demilitarisierungszone im syrischen Idlib vereinbart. Die Waffenruhe in Idlib wird immer wieder von Terroristen verletzt.


dnr-online.ru: Im Rahmen des humanitären Programms zur Wiedervereinigung des Volkes des Dobass haben in der letzten Woche 82 kinderreiche Familien, die auf dem zeitweilig von der Ukraine kontrollierten Territorium des Donbass leben, Unterstützung erhalten.


de.sputniknews.com:
Libyen: Haftar beginnt zweite Angriffsphase gegen Tripolis
Die Libysche Nationalarmee (LNA) unter Führung von Marschall Khalifa Haftar hat die zweite Etappe ihrer Offensive gegen die libysche Hauptstadt Tripolis gestartet. Dies sagte der Parlamentsabgeordnete im libyschen Tobruk, Ali al-Kaidi, gegenüber Sputnik.
Laut einem früheren Bericht der LNA sei die erste Etappe des Angriffs auf Tripolis erfolgreich beendet worden.
„Die Kräfte (der Libyschen Nationalarmee – Anm. d. Red.) greifen Tripolis im Rahmen eines neuen Tages der ‚Operation Flood of Dignity‘, das heißt der zweiten Etappe der Militäroperation, an. Denn die Armee hat die meisten ihrer Ziele erreicht und unter anderem die Kräfte der bewaffneten Formationen in Bezug auf Personalstärke, Ausrüstung und Kämpfer erschöpft“, so Al-Kaidi.
Der Abgeordnete schätzte den jüngsten Besuch einer Delegation des libyschen Parlaments in den USA positiv ein. Das Hauptziel des Besuchs sei es gewesen, darüber zu informieren, „was in Libyen wirklich vor sich geht“. Laut Al-Kaidi ging es dabei um die Wahrheit über „die Unterstützung des Terrorismus durch die Nationale Einheitsregierung (in Tripolis – Anm. d. Red.)“.
Haftar hatte am 4. April eine Offensive gegen Tripolis gestartet, „um es von den Terroristen zu befreien“. Daraufhin begannen die der Regierung in Tripolis treuen Kampfkräfte eine Gegenoperation. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind bei den Kämpfen in Tripolis rund 1.050 Menschen getötet und mehr als 5.500 weitere verletzt worden.
In Libyen herrscht seit dem Sturz von Staatschef Muammar Gaddafi im Jahr 2011 Chaos. Libyen kann nicht mehr als ein einheitlicher Staat funktionieren. In der ostlibyschen Stadt Tobruk sitzt ein vom Volk gewähltes Parlament, während die Nationale Einheitsregierung unter Ministerpräsident Fajez Sarradsch in der Hauptstadt Tripolis im Westen Libyens ihren Sitz hat. Letztere wurde mit Unterstützung der Uno und der EU gebildet. Die Behörden im östlichen Teil des Landes handeln unabhängig von Tripolis und kooperieren mit der Libyschen Nationalarmee.


de.sputniknews.com: Russischer Militär: Amerikaner plündern Ölobjekte in Syrien
Die sich in Syrien aufhaltenden Amerikaner plündern im Euphrat-Einzugsgebiet Ölobjekte und Ölvorkommen, die der legitimen syrischen Regierung gehören. Dies sagte der Chef der Hauptverwaltung des Generalstabs der russischen Streitkräfte, Generaloberst Sergej Rudskoi.
„Neben der Ausbildung von Terrorkämpfern sind die US-Strukturen in Syrien auch mit der Plünderung von Ölobjekten und Ölvorkommen im Euphrat-Einzugsgebiet beschäftigt, die der legitimen syrischen Regierung gehören“, so Rudskoi.
Nach Angaben des Generalobersts sei die Gewinnung und der Verkauf syrischen Erdöls von den Vorkommen Conaco, Al-Omar und Tanak am östlichen Euphrat-Ufer organisiert worden. Es funktioniere ein kriminelles Schema der grenzüberschreitenden Lieferungen von syrischem Öl. „Es handelt sich einfach um die Plünderung von Nationaleigentum Syriens“, betonte Rudskoi.


armiyadnr.su:
Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 29.07.2019
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Kämpfer
aus der 36. Brigade unter Kommando von Gnatow Sachanka mit Schusswaffen beschossen.
In Richtung Donezk und Gorlowka wurden keine Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der BFU festgestellt.

Die Gesamtzahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der BFU betrug 1.
So hat sich die Zahl der Verletzungen des geltenden Waffenstillstands durch die ukrainischen Kämpfer, zu denen die ukrainische Seite Ermittlungen mit Angabe der Strafe, die die Schuldigen erhalten, vorlegen muss, auf 33 erhöht.
Wir fordern von der ukrainischen Seite, für ihre Wort
e Verantwortung zu übernehmen und aufzuhören, die geltenden Vereinbarungen über eine Feuereinstellung zu verletzen!
Am 26. Juli haben die Beobachter der OSZE-Mission im Gebiet von Wesjolaja Dolina (4 km südöstlich von Artjomowsk) in
folge des Einwirkens einer Störanlage des 20. Bataillons für elektronische Kriegführung der BFU die Kontrolle über eine ihrer Drohnen, die die Einhaltung der Minsker Vereinbarungen kontrollierte, verloren.
Es ist sichtbar, dass der Kommandeur des 20. Bataillons, der am 26. Juli einen strengen Verweis wegen der Ent
deckung von Technik in Awdejewka durch eine OSZE-Drohne erhielt, sich sofort gebessert, alle Anstrengungen eingesetzt und die Leitungskanäle der Drohnen der Mission bei Artjomowsk unterdrückt.
Nach unseren Informati
onen ist im Gebiet von Wesjolaja Dolina eine der Panzereinheiten der 30. mechanisierten Brigade konzentriert.
Es ist wichtig anzumerken, dass die Kämpfer der 30. Brigade die Beobachter bei der Suche nach der Drohne aktiv behindern und sie mit Bezug auf eine angebliche Minengefahr nicht in den möglichen Absturzbezirk lassen.
Wir haben genauere Informationen über den Schusswechsel zwischen ukrainischen Besatzer am KPP „Marjinka“ erhalten, über den wir gestern berichtet haben.
So sind in der Nacht am KPP Mitarbeiter des SBU mit einem Kleinbus eingetroffen, mit der Aufgabe Grenzschützer festzunehmen, die
der Korruption überführt sind. Es handelte sich um Major S.Ju. Jemeljanenko und Oberleutnant S.A. Lewtschenko.
Während der Festnahme versuchten die verdächtigten Grenzschützer zu flie
hen, aber wurden erschossen. Jemeljanenko starb sofort, Lewtschenko starb nach etwa 4 Stunden an seinen Verletzungen.
Informationen der Aufklärung der Volksmiliz der DVR.
In den taktischen Richtungen Donezk und Gorlowka:
Seit dem 25. Juli arbeitet in der 92. und der 30. Brigade eine Kommission des medizinischen Dienstes der ukrainischen Streitkräfte unter Leitung des Leiters des militärmedizinischen Hauptabteilung Generalmajor I. Chomenko, um die medizinische Versorgung nach dem Fall von Massenvergiftungen von Kämpfern des Verbandes zu überprüfen.
Am 26. Juli wurden auf einem Übungsplatz in einem Gebiet 3 km westlich von Kalinowo mit dem Personal des 2. Bataillons der 92. Brigade praktische Übungen mit Schusswaffen, Granatwerfern und Mörsern durchgeführt.
In der taktischen Richtung Mariupol:
Im Verantwortungsbereich der 35. Marineinfanteriebrigade ist
ein mechanisiertes Bataillon aus dem Bestand der 17. Panzerbrigade eingetroffen. Der Stab des Bataillons ist in Wolnowacha stationiert. Am 27. Juli wurde in der Panzereinheit von Fall von Gruppendesertion von fünf Kämpfern festgestellt. Außerdem hat der militärische Rechtsordnungsdienst im Laufe der letzten Woche zwölf Panzersoldaten, die unter Alkohol- und Drogeneinfluss standen, festgenommen. Derzeit arbeiten der Vertreter des militärischen Rechtsordnungsdienstes im Stab des Bataillons.
Entlang der gesamten Kontaktlinie:
Mitarbeiter der militärischen Gegenaufklärung des SBU haben Mobilfunkgeräte beim kommandierenden Personal der Kämpfer bis hin zum Bataillonskommandeur einschließlich konfisziert, um die Nutzung von Internetmess
angern zu kontrollieren und um ein spezielles Programm zu installieren, dass es erlaubt die Gespräche und Schriftwechsel im Realzeitregime vollständig zu kontrollieren. Nach vorliegenden Informationen wird als nächste Etappe eine analoge Kontrolle der Mobilfunkgeräte der Kommandeure der Einheiten in der Kette „Kompanie – Zug“ durchgeführt werden.


de.sputniknews.com:
Angeblich von Russland „zerstörter“ Markt in Idlib völlig intakt – Generalstab
Der Markt in der syrischen Provinz Idlib, den nach Behauptungen der „Weißhelme“ Russland bei einem Luftangriff vernichtet haben soll, ist vollkommen unbeschädigt und funktioniert einwandfrei. Das teilte der Chef der Hauptverwaltung Operatives des Generalstabs der russischen Streitkräfte, Generaloberst Sergej Rudskoi, am Montag mit.
Dabei berief sich Rudskoi auf Lichtbildaufnahmen.
„Um die Meldungen über einen angeblich zerstörten Markt in der Ortschaft Maaret al-Numan zu prüfen, haben russische Drohnen am 24. und 26. Juli Aufnahmen von diesen Ort und den nahegelegenen Territorien gemacht, d. h. bereits nach dem angeblichen Luftangriff auf diese Objekte“, sagte er.
Wie Rudskoi weiter betonte, seien auf den von Mitteln für objektive Kontrolle aufgenommenen Bildern „keinerlei Merkmale für irgendwelche Zerstörungen zu sehen, die unbedingt aufgetreten sein müssten, wenn dieser Ort tatsächlich von einem Luftangriff mit Einsatz von sechs Fliegerbomben getroffen worden wäre“.
Auch Aufnahmen eines russischen Raumfahrzeuges vom Freitag und unmittelbar ein Video von diesem Markt vom Samstag bewiesen dies, so Rudskoi.
Wie der Vertreter des russischen Generalstabs sagte, hätten Terroristen in letzter Zeit eine Täuschungskampagne mit dem Ziel entfesselt, das Vorgehen Russlands in der Deeskalationszone Idlib zu diskreditieren. Der russischen Luftwaffe werde vorgeworfen, „Angriffe auf Zivilisten geflogen zu haben“.
Die Falschinformationen aus Idlib würden von den „Weißhelmen“ verbreitet, die inszenierte Videos über „Luftangriffe der russischen Luftstreitkräfte auf zivile Einrichtungen“ gedreht hätten.
Zuvor hatte das Verteidigungsministerium Russlands die Erklärungen von anonymen Vertretern der von Großbritannien und den USA finanzierten Organisation „Weißhelme“ über einen angeblichen Angriff auf einen Markt in der Ortschaft Maaret al-Numan (Provinz Idlib) durch Flugzeuge der russischen Luft- und Weltraumkräfte als ein Fake bezeichnet.
Am 22. Juli hatten westliche Medien unter Berufung auf Weißhelm-Aktivisten berichtet, dass Russland einen Luftangriff auf einen Markt in der syrischen Provinz Idlib verübt habe.


m
il-lnr.info: Erklärung des Leiters des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR Hauptmann Ja. A. Osadtschij
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich verändert und bleibt angespannt.
Der Kommandeur der OOS Syrskij hat dem Kommandeur der 54. mechanisierten Brigade Majstrenko die Aufgabe gestellt, zu jedem Preis eine Trennung von Kräften und Mitteln in Solotoje zu verhindern.
Unter Nutzung der Vereinbarung über einen Waffenstillstand setzt Majstrenko die verdeckte Stationierung von verbotenen Waffen entlang der Kontaktlinie, Maßnahmen zur Ausrüstung neuer, zur zusätzlichen Ausrüstung und Tarnung vorhandener Positionen fort.
So wurde im Gebiet von Solotoje die Bewegung von zwei T-72-Panzer
n bemerkt.
Im Gebiet von Popasnaja wurden auf dem
Grundstück eines Wohnhauses Feuerstellungen von drei Mörsern des Kalibers 120mm entdeckt.
Möglicherweise werden diese Waffen von den Kiewer Straftruppen für provokative
n Beschuss des Territoriums der Republik verwendet werden. Wir rufen die Vertreter der OSZE-Mission auf, die Beobachtung der Örtlichkeit zu verstärken, um verbotene Waffen der ukrainischen Streitkräfte festzustellen und im Fall ihrer Entdeckung deren Abzug auf die vorgeschriebene Entfernung zu erreichen.
Außer
dem verwenden die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte in Verletzung der Minsker Vereinbarungen weiter Drohnen in der Nähe der Kontaktlinie.
Am 28. Juli waren ukrainische Drohnen im Gebiet von Solotoje aktiv. Diese Maßnahmen werden von einer Drohnenmannschaft der 54. mechanisierten Brigade zum Zweck der Beobachtung der Patrouillen der internationalen Beobachter durchgeführt.
Nachdem wir Informationen über mehrfache Fälle von Diebstahl von Waffen und Munition in den Truppenteilen und Verbänden der BFU in der OOS-Zone veröffentlicht hatten, haben die westlichen Kuratoren der ukrainischen Kämpfer vom 30. Juli bis 2. August eine Reihe von Kontrollen in der der 14., 30., 54. mechanisierten Brigade und der 25. Luftlandebrigade geplant, um das Vorhandensein der amerikanischen Waffen, die im Rahmen der militärisch-technischen Unterstützung der Ukraine geliefert wurden, zu überp
rüfen. Im Ergebnis eines Besuchs einer Delegation des Apparats der Verteidigungsattachés der US-Botschaft in der OOS-Zone wird die militärisch-politische Führung der USA eine Entscheidung treffen, ob weitere Waffenlieferungen in die Ukraine zielführend sind. Im Zusammenhang damit hat das Kommando des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte vorläufige Kontrollen der Truppenteile und Verbände der BFU in den Vereinigten Kräften initiiert.
So wurde
n im Ergebnis einer Kontrolle in der 130. Aufklärungsbataillonsgruppe Rowno folgende Fehlbestände entdeckt: vier Infrarotvisiergeräte „Archer TSA 975-640“, drei Infrarotbinokulare „Archer TGX 8/75640“, 27 Nachtsichtgeräte „AN/PVS-14“, die im Rahmen der technischen Hilfe aus den USA kamen.
Zum Diebstahl dieser Geräte füh
rt eine Kommission des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte eine Ermittlung durch.
Zum Abschluss will ich erklären, dass die strenge Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung, ein unabtrennbarer Teil des Maßnahmekomplexes zur Gewährleistung von Schutz und Sicherheit unserer Republik ist. Unsere Bestrebungen zu einer friedlichen Regelung des Konflikts bleiben unverändert. Die Einheiten der Volksmiliz eröffnen das Feuer nicht,
aber sie betreiben eine ständige Beobachtung der Handlungen des Gegners. Uns sind die Feuerpunkte, die Stützpunkte sowie die Verkehrsrouten der ukrainischen Kämpfer bekannt. Im Fall einer Gefahr oder Provokation von Seiten der ukrainischen Truppen sind wir bereit, adäquat das Feuer mit von den Minsker Vereinbarungen erlaubten Waffen zu eröffnen und die Feuerpunkte des Gegners zu unterdrücken.


de.sputniknews.com: Ukraine will Gasverhandlungen mit Russland bald wieder aufnehmen
Laut Andrej Gerus, dem Vertreter des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenski in der Regierung, werden die Verhandlungen mit Russland über den Transit und den Kauf des Erdgases in naher Zukunft wieder aufgenommen.
„Der russische Gaskonzern Gazprom und Russland waren bereit, die Verhandlungen nach den Wahlen wiederaufzunehmen, wenn die politische Palette der Ukraine und die neue Regierung klar geworden sind“, sagte Gerus in einem Interview mit der ukrainischen Nachrichtenagentur RBK-Ukraine.
Ihm zufolge ist dies jetzt schon offensichtlich, daher werden in naher Zukunft die Verhandlungen mit Russland über den Transit und den Kauf von Gas wieder aufgenommen.
Zuvor hatte Alexander Nowak, der russische Energieminister, erklärt, Moskau trete dafür ein, dass Kiew das russische Gas direkt aus Russland beziehen würde.
Im Januar kündigte Natalja Bojko, stellvertretende Ministerin für Energie und Kohleindustrie der Ukraine, an, dass Moskau ein neues Gastransitabkommen mit Kiew wegen der Nichtverfügbarkeit der Gasleitung Nord Stream 2 abschließen müsse.


abends:

de.sputniknews.com: Russland beginnt mit Lieferung des zweiten S-400-Regiments nach China – ein neuer Game-Changer?
Im Rahmen eines 2014 unterzeichneten Vertrages hat Russland begonnen, ein zweites Regiment des Raketenabwehrsystems vom Typ S-400 an die chinesische Volksbefreiungsarmee zu liefern. Darüber schreibt das US-Fachblatt „Military Watch“.
Demzufolge ist China trotz erfolgreicher Produktion eigener Luftverteidigungssysteme einer der Hauptkunden für russische Raketenabwehrkomplexe mit großer Reichweite. Die Armee Chinas verfüge derzeit über ein S-400-Regiment mit hyperschallschnellen 40H6E-Raketen mit einer maximalen Reichweite von 400 Kilometern, so das Magazin.
Die neue Charge der Fla-Komplexe soll mit drei Schiffen geliefert werden. Dazu gehören der Kommandoposten des Regiments, S-400-Trägerraketen und -Munition, Radarstationen, Strom- und Zusatzgeräte sowie Ersatzteile.
Laut der „Military Watch“ ermöglicht der Einsatz von S-400-Komplexen an der Ostküste des Landes China die vollständige Kontrolle über die Taiwanstraße und die Insel Taiwan. Der Zerstörungsradius der 40H6E-Raketen soll die effektive Landung aller Flugzeuge der taiwanesischen Luftstreitkräfte erfassen können.
China gilt laut der Zeitschrift auch als Hauptkäufer der Fla-Raketenkomplexe S-500.
S-500 ist ein Langstrecken-Raketenabwehrsystem, das Luftobjekte abfangen kann und ein erhöhtes Raketenabwehrpotenzial hat. Nach Informationen aus offenen Quellen kann das Raketenabwehrsystem S-500 Objekte im erdnahen Weltraum abfangen und hat eine Reichweite von 600 Kilometern. Dieses Raketenabwehrsystem kann gleichzeitig bis zu zehn ballistische Hyperschallziele orten und treffen. Im Mai 2018 hatte der russische Präsident Wladimir Putin befohlen, mit der Serienproduktion von S-500 zu beginnen.


de.sputniknews.com: Russland und Iran planen gemeinsame See-Militärübungen – Medien
Russland und der Iran werden laut dem Oberbefehlshaber der iranischen Seestreitkräfte, Hossein Hanzadi, gemeinsame Marinemanöver durchführen. Dies meldet die iranische Nachrichtenagentur IRNA.
Ihm zufolge haben die Seiten die Durchführung von Militärübungen bereits vereinbart. Der Konteradmiral ergänzte, dass sie im nördlichen Teil des Indischen Ozeans stattfinden werden, darunter auch im Gebiet der Straße von Hormus.
Es besteht bislang kein genaues Datum für die Marinemanöver. Hanzadi hatte die Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass sie „in absehbarer Zeit“ und „bis zum Ende des laufenden Jahres“ abgehalten würden. IRNA betont, dass der Oberbefehlshaber der iranischen Seestreitkräfte zurzeit zu einem dreitägigen Besuch in Russland weile.
In der letzten Zeit hatte sich die Situation im Gebiet des Persischen Golfs eskaliert. Der Grund dafür sind einige mit dem Iran verbundene Vorfälle. So hatte am 19. Juli Teheran die Festsetzung des britischen Tankers „Stena Impero“ in der Straße von Hormus mitgeteilt. Den Medienangaben zufolge haben die Militärs das Schiff wegen Missachtung gleichzeitig mehrerer Regeln aufgebracht.
Davor hatten die USA erklärt, dass sie eine iranische Drohne in der Straße von Hormus abgeschossen hätten, als diese sich einem US-Landungsschiff zu sehr angenähert haben soll. Zuvor war mitgeteilt worden, dass die iranische Seite eine US-amerikanische Militärdrohne abgeschossen hätte.
Dies alles passierte, nachdem am 13. Juni in Golf von Oman zwei Öltanker angegriffen worden seien. Der eine soll Naphtha und der andere eine Fracht mit Methanol befördert haben.

 

Standard

Fünf Jahre LVR – Die Direktorin der Staatsbibliothek: Ein gewaltiges Feld, sich einzubringen

Lug-info.com, 9. März – Natalja Rostorgújewa, Direktorin der wissenschaftlichen Universalbibliothek Maxim Gorki erzählt dem Informationszentrum im Rahmen des Projektes Fünf Jahre LVR – mit der Republik im Herzen über das Leben der Staatsbibliothek.
30 Jahre Bibliotheksarbeit
Ich bin in der Lugansker Gegend geboren, in Nowostrelzòwka, Rajon Mjelowoje, damals noch Woroschílowgrader Oblast. Habe das staatliche Kulturinstitut in Charkow, Fachrichtung ‚Bibliothekar-Bibliograph‘ besucht und arbeite jetzt über 30 Jahre im Bibliothekswesen. Vor dem Krieg arbeitete ich knapp zehn Jahre als Expertin für Bibliotheken im Kulturdezernat der Oblastverwaltung.
Eine Ohrfeige für die Generation
Die dramatischen Ereignisse von 2014 erlebte ich wie fast jeder, der damals dort gewohnt und zum Wohle seiner kleinen Heimat, der Luganschtschina, gearbeitet hat. Noch nie haben sich die Ereignisse derart überstürzt wie im Frühli
ng 2014: Euromaidan, Staatsstreich im Kiew, neuer Termin für die Wahlen, Referendum auf der Krim, Versammlungem im Zentrum Lugansks, Besetzung des Geheimdienstgebäudes, Beginn der sogenannten ‚Antiterroristischen Operation‘ (der Ukraine, Anm. d. Übers.), Slawjansk (konnte nach dreimonatigen Kämpfen nicht gehalten werden, Anm. d. Übers.), die Tragödie des 2. Mai in Odessa.
Schock, Fassungslosigkeit, Empörung …
An eine Episode erinnere ich mich ganz besonders: Eine Reportage über ‚Feierlichkeiten‘ zum T
ag des Sieges in Lwow (eins der Zentren des Faschismus in der Westukraine, Anm. d. Übers.). Schwarz maskierte, faschistische Jugendliche bereiteten Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges, die auf den Lytschakow-Friedhof gekommen waren, um ihre gefallenen Kameraden zu ehren, ein Spießrutenlaufen. Zwei Reihen herbeigesprungener Halbwüchsiger skandierten ”Schande!” und die ergrauten Veteranen mussten dort hindurch. Für uns, die wir in den patriotischen Traditionen unseres Landes aufgewachsen sind, gab es keine größere Empörung und wird es wahrscheinlich nie geben. Eine solche Ohrfeige für eine ganze Generation zu vergessen, fällt schwer.
Nur auf ‚meiner‘ Erde
Nach dem Luftangriff auf die Oblastverwaltung am 2. Juni 2014 und dem Beginn des Krieges gegen die friedliche Lugansker Bevölkerung gab es im Leben ein striktes ‚Davor‘ und ein ‚Danach‘. Anfang August, zur Zeit des schlimmsten Beschusses der Stadt, fuhr ich in meine Heimat Mjelowoje und nach Swatowo – das
Foto im Pass musste ich ändern. Zu der Zeit gab es dort die Oblastkulturverwaltung, deren Mitarbeiterin ich formal noch war. In zwei Wochen wuchs in mir die Erkenntnis, dass ich nur in meinem Land werde leben und arbeiten können, wo mein Haus steht, die Gräber meines Volkes sind, Freunde und Verwandte, wo ich in meiner Muttersprache reden darf.
Die einfachen Worte ‚wir müssen‘
Nach der Rückkehr nach Lugansk ging ich in das Gebäude der Verwaltung, in die Kulturverwaltung, in meine Abteilung. Peu à peu kehrten auch die Kollegen zurück, wir brauchten ein klares Bild der Lage: Welche Kultureinrichtungen haben unter dem Beschuss gelitten, wo waren Wiederaufbau oder Reparaturen nötig, wer von den Leitern war noch auf seinem Platz?
Von unseren Einrichtungen hatten das Zirkusgebäude, das Heimatmuseum und die Staatsbibliothek die ärgsten Schäden erlitten. Außerdem waren die ‚Gorkowka‘ (die Bibliothek) und das ukrainische musikalisch-dramatische Theater führungslos – sie waren auf die andere Seite verschwunden.
Es begann eine Verwaltungsreform, die Kulturverwaltung wurde reorganisiert und wir alle ‚freigesetzt‘.
Die Notwendigkeit, Gebäude und Kommunikationseinrichtungen wieder herzustellen sowie die Wiederaufnahme der Aktivitäten angesichts des herannahenden Winters zwangen die Führung der Republik, schnelle und unerwartetete Entscheidungen zu treffen. Es wurde niemand groß gefragt ”Wollen Sie?” oder ”Wollen Sie nicht?” – es gab nur die Worte ‚wir müssen‘. Deshalb war ich überhaupt nicht überrascht, als ich den Befehl bekam, den Posten der Direktorin der ‚Gorkowka‘ einzunehmen, erhielt.
Krisenmanagement
Ein Gebäude mit durchschlagener Fassade – Fenster kaputt, kein Licht, kein Wasser, keine Heizung. Über 40% des Kollektivs waren nicht auf ihre Arbeitsplätze zurückgekehrt. Die Website ‚geklaut‘, kein Internet, seit Monaten kein Gehalt ausgezahlt bekommen … Aber, das Grundgerüst eines einzigartigen Kollektivs war erhalten geblieben: Die, die an den ersten Tagen nach dem Beschuss in die Bibliothek zurückkamen, die in dem beschädigten Haus übernachteten, die Diebstähle und Feuer verhinderten, die Fassade und Fenster notdürftig verschlossen: Leute, dank derer die ‚Gorkowka‘ schon am 1. Oktober 2014 wieder die ersten Leser empfing. Das war auch die Motivation, der grundsätzliche Aufhänger für den neuen Krisenmanager (lacht), nicht an den ersten Tagen gleich wieder wegzulaufen. Das Vertrauen dieser Menschen durfte man nicht enttäuschen.
Aber Gott sei Dank haben wir ausgehalten. Mit besonderer Wärme erinnern wir uns an unsere Freunde vom Schriftstellerverband der LVR und sind ihnen immer dankbar. Von ihnen erhielten wir mehrmals nicht nur Bücher, sondern auch Lebensmittel, Zucker, Butter, Konserven, Säfte.
Dem Krieg zum Trotz
Es macht Mühe, mit wenigen Worten zu beschreiben, was unserem Kollektiv in den vergangenen vier Jahren gelungen ist. Das ist nicht nur ein zweites Leben, sondern sicherlich auch der Wunsch, aller Unbill zum Trotz zu leben, die Bedeutung dieser Bibliothek für die Republik und die Verantwortung für die Zukunft verstanden zu haben.
Hier kurz und in groben Zügen, was dem Kollektiv von 2015 bis heute gelang:
eine neue Website – eine enorme Informationsquelle (http://lib-lg.com/)
– Wiederinbetriebnahme des elektronischen Lesesaals
– Zugang zur elektronischen Datenbasis von Dissertationen und Referaten der Russischen Staatsbibliothek
– Gründung eines wissenschaftlich-methodischen Koordinationsrates der wichtigsten Bibliotheken der LVR
– finanzielle Unterstützung durch den allrussischen Fond
Russkij Mir (Welt)
– das riesige kulturell-humanitäre Projekt
Unsterblich wie das Wort zum 215. Geburtstag Wladimir Dals
– das kulturell-humanitäre Zentrum
Territorium der Gedanken mit einer Abteilung für Leser mit Behinderungen
zwei wissenschaftlich-praktische Konferenzen, 19 literarische und heimatkundliche Lesungen
– die Erweiterung der materiell-technischen Basis mit Hilfe des Fonds
Russkij Mir, russischer Schriftsteller und Verlage
– sich als Kommunikationsplattform zu etablieren: über 500 Runde Tische, Buchpräsentationen, literarisch-musikalische Abende, Treffen mit Schriftstellern u.a. im Jahr
– 100 bis 250 Leser täglich

Ein Wort des Dankes …
… der Führung unserer Republik, die in diesen schweren Zeiten Möglichkeiten gefunden hat, Mittel zum Wiederaufbau der Bibliothek zur Verfügung zu stellen. In zwei Jahren konnten wir fast alle unsere Wunden heilen: die Fassade wurde neu verkleidet, es gibt neue Fenster, die Kommunikationseinrichtungen wurden erneuert, sechs Abteilungen und zwei große Säle wurden vollständig renoviert, wofür wir besonders dankbar sind, denn in einigen davon gab es seit 30 Jahren keine Renovierung!

Das Russische Zentrum
2019 jährt sich Gründung des Russischen Zentrums in der ‚Gorkowka‘ (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Regierungseinrichtung der DVR, Anm. d. Übers.) zum zehnten Mal.
Für November planen wir die öffentliche wissenschaftlich-praktische Konferenz
Prawo na slowo. Donbass.ru (Das Recht auf das Wort ..), die diesem Ereignis gewidmet ist.
Es ist sehr angenehm, dass sowohl viele unserer Partner aus der Russischen Föderation und der DVR, als auch führende Philologen, Historiker und Autoren unserer Republik ihre Teilnahme zugesagt haben.
Der Fond
Russkij Mir ist uns bis heute ein vertrauenswürdiger Partner. Ab 2015 konnten wir dank einem Kooperationsvertrag die Computer- und Multimedia-Ausrüstungen der Bibliothek etwas erneuern und jedes Jahr erhalten wir eine Partie neue, aktuelle Literatur.
Die partnerschaftlichen Beziehungen zu führenden Bibliotheken Russlands, die es uns gelang, aufzubauen, erlauben uns, professionell auf dem Stand der Technik zu bleiben. So nehmen wir nicht nur an verschiedenen Konferenzen teil, sondern haben auch Möglichkeiten, professionell drucken zu lassen, gemeinsame Projekte zu realisieren. Das ist auch eine wichtige Stimulanz für unsere weitere Arbeit.
Die Auferstehung der heimatlichen Erde
Die gegenwärtige historische Epoche ist schwierig und widersprüchlich. Wir empfinden dabei die leibhaftige Teilhabe unserer Bibliothek an allem, was vor sich geht, und die Verantwortung dafür, es für kommende Generationen in würdiger Erinnerung zu halten. Deshalb dient alles, was uns gelang zu machen, zu erhalten, zu vermehren, einem großen Ziel, der Auferstehung der heimatlichen Lugansker Erde und ihrer Menschen.

Standard

Presseschau vom 28.07.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


vormittags:

de.sputniknews.com: Venezuelas Militär meldet Luftraumverletzung durch US-Flugzeuge
Aufklärungsflugzeuge der USA sind erneut in den von Venezuela kontrollierten Luftraum eingedrungen. Dies wird auf der Twitter-Seite des strategischen Kommandos der Streitkräfte der südamerikanischen Republik mitgeteilt.
„Heute sind Spionageflugzeuge der USA ein weiteres Mal in die von Venezuela kontrollierte Zone eingedrungen und haben damit die Flugsicherheit und internationale Verträge verletzt. Die USA beleidigen unser Land unverhohlen weiter“, heißt es in der Mitteilung.
Es ist nicht der erste Fall einer Verletzung des Luftraums von Venezuela in den vergangenen Tagen. Das Verteidigungsministerium des Landes hatte zuvor erklärt, dass solche Vorfälle als eine ernstzunehmende Bedrohung von außen einzuschätzen seien.


mil-lnr.info: In den letzten 24 Stunden wurde kein Beschuss von Seiten der ukrainischen Truppen auf das Territorium der LVR festgestellt.


de.sputniknews.com:
„Neue Klima-Ära“: Expertin erklärt anormale Hitze in Europa und Kälte in Russland
Die gegenwärtige außergewöhnliche Hitze in Europa und ein starker Temperaturrückgang in Russland sind auf eine Veränderung von Luftströmen zurückzuführen, wie die Chefexpertin des Wetterdienstes Moskau, Tatjana Posdnjakowa, gegenüber der „Komsomolskaja Prawda“ sagte.
Diese globalen Wetterveränderungen würden den Beginn einer neuen Klima-Ära markieren, so Posdnjakowa. Sie erläuterte, dass die Erde bis zuletzt eine 25- bis 30-jährige Epoche durchlebt habe, in der sich das Klima von West nach Ost wandelte und von einem stabilen Wetter geprägt war. Heute habe eine kurze Epoche meridionaler Prozesse mit wechselhaftem Klima begonnen.
Laut der Expertin wissen die Klimaforscher nicht, wodurch der Epochenwechsel bedingt sei und wie lange die jeweilige Epoche dauern werde. Angenommen werde, dass dieser Faktor sowohl von der menschlichen Tätigkeit als auch von astronomischen und geologischen Prozessen beeinflusst werde.
Am vergangenen Mittwoch haben russische Wetterspezialisten vor einer herannahenden Abkühlung gewarnt, wobei es in etlichen Gebieten sogar schneien könne.


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 27. Juli 3:00 Uhr bis 28. Juli 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 2.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Spartak, Sachanka.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an Wohnraum und Infrastrukturobjekten wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse betrug 8.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 4.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


de.sputniknews.com: Putin kündigt Bau „einzigartiger Kriegsflotte“ an
Präsident Wladimir Putin hat die Stärke der russischen Seestreitkräfte gewürdigt und den Aufbau einer mächtigen und technisch „einzigartigen“ Flotte angekündigt. Der Kremlchef wohnte am Sonntag in Sankt Petersburg einer Marineparade bei.
Die russischen Seestreitkräfte sorgten schon jetzt zuverlässig für die Sicherheit des Landes und seien in der Lage, „jedem Aggressor eine Abfuhr zu erteilen“, sagte Putin in einer Ansprache vor Tausenden Gästen und Zuschauern.
„Auf lange historische Sicht werden wir eine Flotte aufbauen, die von ihren Möglichkeiten her einzigartig ist, die Flotte einer starken und souveränen Macht.“
Die Marine nutze bereits die „neusten Techniken und zukunftsträchtige technische Lösungen, die weltweit ihresgleichen suchen“, äußerte Putin. Schiffe und Flugzeuge würden ständig erneuert und die Infrastruktur modernisiert. Allein in diesem Jahr würden 15 neue Schiffe und Boote hinzustoßen. Viel wichtiger seien aber „die Tapferkeit und das Können“ der Matrosen, so der Kremlchef.
Mit einer großen Schiffsparade in Sankt Petersburg hat die russische Kriegsmarine am Sonntag ihren Berufsfeiertag begangen. Paraden gab es am Sonntag auch an den Flottenstandorten Seweromorsk, Wladiwostok, Sewastopol, Astrachan und Baltijsk sowie im syrischen Tartus, wo sich eine Basis der russischen Marine befindet.


nachmittags:

de.sputniknews.com: Wirbel um Atomdeal: Russland warnt Iran vor Eskalation
Moskau fordert Teheran weiterhin dazu auf, von Eskalationsschritten um den Atomdeal, darunter in Bezug auf den Umfang des zu gewinnenden schweren Wassers, abzusehen. Das sagte der Vize-Außenminister Russlands, Sergej Rjabkow, kurz vor der am Sonntag in Wien stattfindenden Sitzung der Kommission für den gemeinsamen umfassenden Aktionsplan.
Rjabkow äußerte auch, dass alle Teilnehmer des gemeinsamen umfassenden Aktionsplans Verantwortungsbewusstsein an den Tag legen sollten.
„Die iranischen Kollegen haben die von ihnen bekundete Weigerung, die im Aktionsplan festgelegte höchste Volumensgrenze für das zu gewinnende Wasser zu berücksichtigen, nicht fallen lassen. Diese Haltung bleibt meines Erachtens nach weiter in Kraft, obwohl wir die Iraner weiterhin dazu aufrufen, von Eskalationsschritten abzusehen“, führte Rjabkow weiter aus.
Der Diplomat betonte zugleich, Moskau habe „Verständnis für die Motive, nach denen Teheran sich auf den Arbeitsmodus nach dem Prinzip ‚weniger für weniger‘ umgestellt habe.
„Eine Reduzierung der zu erfüllenden Verpflichtungen im Rahmen des Gemeinsamen umfassenden Aktionsplanes provoziert selbstverständlich jene Kräfte, die seinen totalen Abbruch wollen – vor allem in Washington – zu einer neuen Zuspitzung. Deshalb sollten die Iraner Verantwortungsbewusstsein an den Tag legen. Genauso wie alle anderen“, so Rjabkow.


armiyadnr.su:
Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 28.07.2019
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Kämpfer die Gebiete von
zwei Ortschaften der Republik mit 82mm-Mörsern und Antipanzerhandgranatwerfer beschossen.
In
Richtung Donezk haben Kämpfer der 56. Brigade unter Kommando des Kriegsverbrechers Iwanow Spartak mit 82mmmm-Mörsern beschossen und dabei sechs Mörsergeschosse abgefeuert.
In Richtung Mariupol haben Kämpfer aus der 36. Brigade unter Kommando von Gnatow Sachanka mit Antipanzerhandgranatwerfern beschossen.
Die Gesamtzahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der BFU betrug 2.
Nach uns vorliegenden Informationen hat das Kommando der Besatzungskräfte den ihm unterstellten Kommandeuren des 20. und 305. Bataillons für elektronische Kriegführung die Anweisung gegeben, die Bekämpfung der Drohnen der OSZE-Mission in der Nähe der Kontaktlinie auf einem Streifen von 10km entlang der Kontaktlinie auf von der Ukraine kontrolliertem Territorium und von 5km auf dem Territorium unserer Republik zu verstärken.
Dabei wurde in den Anweisungen der Besatzer zum ersten Mal eine disziplinarische Verantwortung der Kommandeure der Einheiten für elektronische Kriegsführung der ukrainischen Streitkräfte festgeschrieben für den Fall, dass die OSZE-Mission mit Hilfe von Drohnen verbotene Technik, Positionen oder andere die ukrainischen Streitkräfte diskreditierende Informationen entdeckt.
Nach unseren unseren Informationen erhielt der Kommandeur des 20. Bataillons für elektronische Kriegführung einen „strengen Verweis“, weil im Bereich der OSZE-Mission, der am 26. Juli herausgekommen ist, Informationen über die Entdeckung der Verlagerung einer Kompanie der 92. Brigade auf zwölf
Schützenpanzerwagen im Gebiet von Awdejewka erschienen sind.
Unsere Aufklärung hat festgestellt, dass derzeit im 1. Bataillon der 36. Marineinfanteriebrigade in Richtung Mariupol eine gemeinsame Ermittlungsgruppe des SBU, des militärischen Rechtsordnungsdienstes und der Militärstaatsanwaltschaft zum Fall der offenen Nichtunterordnung unter Befehle des Kommandos sowie von Aufrufen zur Befehlsverweigerung durch eine organisierte Gruppe von 16 Kämpfern arbeitet.
Nach uns vorliegenden Informationen ist der Hauptaufrührer der Obermatrose Roman Alexejewitsch Bondarenko, der die Kämpfe des Bataillons dazu aufruft, die Ausführung der Befehle der Führung der Einheit einzustellen, solange nicht die materielle und Lebensmittelversorgung an den vordersten Position
en in einen der Norm entsprechenden Zustand gebracht wird.
Es ist wichtig a
nzumerken, dass der Kämpfer Bondarenko beim Kommando gut angesehen ist. So hat er durch einen Erlass des Verteidigungsministers der Ukraine vom 8. Juli eine Prämie von 10.000 Griwna für besondere Erfolge bei Kampfhandlungen gegen unsere Republik erhalten.


deutsch.rt.com:
Russischer Föderationsrat arbeitet an Maßnahmen zur Abwehr westlicher Informationskriege
Eine Kommission des Russischen Föderationsrates arbeitet daran, den Versuchen einer Reihe westlicher Länder zu widerstehen, Informationskriege auszulösen. Der Vorsitzende der Kommission erklärte, dass die Information selbst zur Politik geworden sei.
Die Zwischenkommission für Informationspolitik und Zusammenarbeit mit den Medien des Russischen Föderationsrates arbeitet daran, den Versuchen einer Reihe westlicher Länder zu widerstehen, Informationskriege auszulösen und die Medienfreiheit einzuschränken. Das erklärte Kommissionschef Alexei Puschkow am Freitag in einer Plenarsitzung. Er sagte:
„Sie bieten uns eine neue Informationsrealität. Bislang diente die Information der Politik, aber jetzt ist die Information selbst zur Politik geworden, sie prägt die Politik. Dies erfordert eine Antwort. Wir können das Schlachtfeld nicht denjenigen überlassen, die Informationskriege führen. In diesem Zusammenhang beabsichtigt unsere Kommission, einen Aktionsplan zu erstellen, um diesen Bemühungen in der nächsten politischen Saison zu widerstehen.“
Er schlug auch vor, dass russische Senatoren versuchen sollten, Fragen der Medienfreiheit auf die Tagesordnung internationaler Treffen und Konferenzen zu setzen.
Laut Puschkow sind Informationskriege im Begriff, eine neue umfassendere Ebene zu erreichen. Er stellte fest:
„Ich möchte darauf hinweisen, dass die westlichen Länder offiziell Haushaltsmittel für diese Zwecke bereitstellen.“
Der Senator fügte hinzu, dass der US-Kongress in diesem Jahr Zigmillionen US-Dollar bereitgestellt habe, „um so genannte zuverlässige Informationen in Osteuropa zu verbreiten und die so genannten unabhängigen Medien zu unterstützen“. Außerdem versuche der Westen „schwarze und weiße Listen von Medien zu erstellen und sie in unzuverlässige und zuverlässige Medien zu unterteilen“.
Er werde die Initiative ergreifen, eine internationale Konferenz über die Medienfreiheit inmitten von Informationskriegen abzuhalten. Die Vorsitzende des Föderationsrates Walentina Matwijenko unterstützt die Idee.


ukrinform.ua: Medwedew kam zur Parade auf die Krim. Das das Außenministerium der Ukraine drückt entschiedenen Protest aus.
Das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der Ukraine bekundet seinen entschiedenen Protest im Zusammenhang mit dem nicht mit der ukrainischen Seite abgestimmten Besuch Besuch einer vom russischem Premierminister Dmitri Medwedew geleiteten Delegation auf der von Russland vorübergehend besetzten Krim.
Eine entsprechende Mitteilung wurde auf der Website des Außenministeriums der Ukraine veröffentlicht. …
Das Außenministerium betont, dass der Besuch entgegen den wiederholten Warnungen der Ukraine stattfindet. In den Kommentaren wird angemerkt, dass der Zweck des Besuchs zynisch ist – die Teilnahme an der Parade der Besatzungsflotte Russlands.
Außenministerium hält weiterhin an der weiterhin prinzipiellen Position fest, wonach nicht mit den ukrainischen Seite abgestimmte Besuche von russischen Beamten auf dem Territorium der Ukraine innerhalb seiner international anerkannten Grenzen, wozu die Autonomen Republik Krim und die Stadt Sewastopol gehören, unzulässig sind.
„Versuche der Russische Seite, solche ‚Besuche‘ als Inlandsreisen zu interpretieren, sind für die Ukraine nichtig und zeigen eklatante die Missachtung Russlands für allgemein anerkannte Prinzipien und Normen des Völkerrechts und seine Verpflichtungen aus bilateralen und multilateralen Abkommen“, erklärte das Außenministerium.
Die Behörde weist darauf hin, dass die volle Verantwortung für die negativen Auswirkungen der temporären der Präsenz russischen Besatzungsverwaltung auf der Halbinsel Krim für die Autonome Republik Krim und Sewastopol in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht auf der Russischen Föderation als Staat ruht.
Wie schon berichtet, kündigte der russische Ministerpräsident Dmitri Medwedew für den 28. und 29. Juli einen Besuch im annektierten Sewastopol an. Er hat bereits das besetzte Sewastopol besucht, wo er anlässlich des Tages der russischen Marine an Veranstaltungen teilgenommen hat.


de.sputniknews.com: Nach erneutem Spionageflug: Amerikaner zu legalem Krim-Besuch eingeladen
Nach einem erneuten Flug von US-Aufklärungsjets unweit der Grenzen der russischen Halbinsel Krim hat der Abgeordnete der Staatsduma (Russlands Unterhaus) von der Krim-Region, Ruslan Balbek, am Sonntag in einem Sputnik-Gespräch die Amerikaner eingeladen, der Krim einen offiziellen Besuch abzustatten.
„Wir können den US-amerikanischen Flugzeugen nicht verbieten, nahe unseren Grenzen zu fliegen. Das Wichtigste ist für sie, die Grenzen des Erlaubten nicht zu überschreiten. Wenn die US-Behörden so stark daran interessiert sind, wie sich die Krim und deren militärische Stärke entwickeln, so können sie die russische Region offiziell besuchen, um Erfahrungen im Bereich der umfassenden Entwicklung von Territorien zu übernehmen“, sagte Balbek.
Ihm zufolge widerspiegelt keinerlei Luftbildaufnahme die Sachlage auf der Krim so wie ein persönliches Treffen mit den Krim-Bewohnern.
„Ich rufe die US-Beamten und Politiker dazu auf, der Wahrheit ins Auge zu blicken, politischen Mut und Weisheit an den Tag zu legen, zu einem Besuch auf die Krim zu kommen und dies über das russische Außenministerium zu vereinbaren“, betonte Balbek.
Zuvor hatte das Überwachungsportal PlaneRadar darüber informiert, dass zwei US-amerikanische Flugzeuge am Samstag wieder Aufklärungsflüge im Luftraum nahe der Halbinsel Krim absolviert hätten. …


m
il-lnr.info: Erklärung des Leiters des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR Hauptmann Ja. A. Osadtschij
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich verändert und bleibt angespannt.
In den Truppenteilen und Verbänden der BFU in der OOS-Zone ist ein hohes Niveau an Korruption zu bemerken, es wurden zahlreiche Fälle von Diebstahl von Waffen und Militärtechnik entdeckt.
Allein in den letzten zwei Wochen hat das Kommando der „OOS“ sechs Kommissionen zur Untersuchung des Vorhandenseins und Zustands von Waffen und Militärtechnik in der 25. Luftlandebrigade initiiert, aber die Arbeit der Kommission hat nicht die
gebührenden Ergebnisse erbracht.
Trotz der aufgedeckten zahlreichen Fälle von Diebstahl von Waffen und Munition ist es dem Kommandeur der 25. Luftlandebrigade gelungen, durch Schmiergelder an die Leiter der Kommissionen und die Mitarbeiter der Militärstaatsanwaltschaft zu entgehen.
Um die Absatzkanäle für Waffen, Militärtechnik und Material zu verbergen, hat Sabrodskij nach der Ankunft einer weiteren Inspektion im Verantwortungsbereich der 25. Brigade die Entscheidung getroffen, den Verband außerplanmäßig aus der OOS-Zone abzuziehen. Nach Informationen von einer zuverlässigen Quelle im Stab der Luftsturmkräfte ist geplant, beim Eintreffen des Verbandes am ständigen Stationierungspunkt dienstliche Ermittlungen gegen das kommandierende Personal der Brigade durchzuführen, um in der Folge die Schuldigen zu entlassen oder in andere Einheiten zu versetzen.
Ein hohes Niveau der Korruption ist auch in an deren Verbänden der BFU in der „OOS“-Zone festzustellen.
So wurde in der 14. mechanisierten Brigade bei der Durchführung einer Inventarisierung von Infrarotsichtgeräten und Nachtsichtgeräten, die im Rahmen von ausländischer Militärhilfe erhalten wurden, das Verschwinden von 12 Nachtsichtgeräten aus US-Produktion entdeckt.
Derzeit wird im Verantwortungsbereich der 14. Brigade eine Ermittlung zum Diebstahl von Militäreigentum durchgeführt. In Bezug auf den für Bewaffnung zuständigen stellvertretenden Brigadekommandeur Schtscherbin und den Brigadekommandeur Wojtschenko führt die Militärstaatsanwaltschaft Ermittlungsmaßnahmen durch.
Die Volksmiliz der LVR hält die Vereinbarungen über den Waffenstillstand streng ein. Wir sind nach wie vor offen für einen Dialog und bereit zu einer friedlichen Lösung des Konflikts, aber im Fall von Provokationen von Seiten des Gegners, sind wir zu den entschiedensten Handlungen bereit.


de.sputniknews.com: „Feindlicher“ Plan: Teheran über Stationierung europäischer Flotte im Persischen Golf
Der amtliche Regierungssprecher des Irans, Ali Rabii, hat die Pläne etlicher europäischer Länder zur Flottenstationierung im Persischen Golf als „feindlich“ bezeichnet, meldet die Agentur ISNA.
Zuvor hatte der britische Außenminister Jeremy Hunt erklärt, Großbritannien wolle eine gesamteuropäische Mission zum Schutz von Handelsschiffen in der Straße von Hormus initiieren, nachdem der Iran den britischen Öltanker „Stena Impero“ festgesetzt habe. Wie der französische Außenminister Jean-Yves Le Drian äußerte, arbeite Frankreich gemeinsam mit Großbritannien und Deutschland an „der europäischen Initiative“, um die maritime Sicherheit im Persischen Golf zu gewährleisten.
„Wir haben gehört, dass sie die Stationierung einer europäischen Flotte im Persischen Golf planen. Das ist selbstverständlich ein feindlicher Plan, der Spannungen provoziert und verschärft“, sagte Rabii. Der Iran sei einer der Hauptgaranten für die Sicherheit im Persischen Golf, fügte er hinzu.
US-Außenminister Mike Pompeo hatte zuvor angekündigt, dass die USA eine internationale Koalition bilden würden, um die Straße von Hormus zu patrouillieren, die den Persischen Golf und den Golf von Oman miteinander verbinde.
Am 19. Juli hatten die Iranischen Revolutionsgarden den unter britischer Flagge fahrenden Öltanker „Stena Impero” in der Straße von Hormus festgesetzt und ihn später zum Hafen Bandar Abbas begleitet. Die 23 Besatzungsmitglieder, darunter drei Russen, halten sich derzeit an Bord des vor Anker liegenden Schiffes auf. Indes haben die Schiffsbesitzer einen Besuch auf dem Öltanker offiziell beantragt und warten nun auf die Antwort der iranischen Behörden.
Der Vorfall mit der „Stena Impero“ war faktisch die Antwort der iranischen Behörden auf die Aufbringung des iranischen Öltankers „Grace 1“ durch das britische Gebiet Gibraltar am 4. Juli. Das Schiff stand im Verdacht, die EU-Sanktionen gegen Syrien verletzt zu haben.


de.sputniknews.com: Trotz angedrohter US-Sanktionen: Indien will S-400-Kauf durchsetzen
Die Lieferung von S-400-Komplexen Triumph nach Indien wird laut dem stellvertretenden Direktor des russischen Föderalen Dienstes für militärtechnische Zusammenarbeit, Wladimir Droschschow, im Jahr 2020 beginnen.
Geplant ist auch, dass Neu Delhi bei Moskau Flugzeuge Su-30MKI sowie Kalaschnikow-Sturmgewehre AK-203 erwerben wird. Darüber hinaus werden sich die beiden Länder am Bau eines U-Bootes der Amur-Klasse beteiligen.
Wie die Agentur Bloomberg zuvor unter Berufung auf eigene Quellen mitgeteilt hatte, haben sich Indien und Russland darauf verständigt, die Verrechnungen für die Lieferung von S-400-Komplexen anhand eines besonderen Mechanismus zu leisten, der die Nutzung der nationalen Währungen der beiden Länder vorsieht.
Der Deal im Wert von 5,4 Milliarden US-Dollar war im Oktober 2018 geschlossen worden. Laut Vertrag sollen insgesamt fünf S-400-Abteilungen nach Indien gebracht werden. Wie der Erste Stellvertreter des indischen Verteidigungsministers, Shripad Naik, am 17. Juli sagte, sollen die Lieferungen von S-400-Abwehrsystemen zum April 2023 abgeschlossen werden.
Laut dem Experten des Instituts für Rüstungsforschungen in Neu Delhi, Amit Cowshish, sei Indien trotz der Drohung Washingtons, Sanktionen zu verhängen, nicht gewillt, auf den Erwerb von S-400 zu verzichten.
„Die USA treiben sich selbst in die Ecke, indem sie Sanktionen gegen chinesische Strukturen verhängt und der Türkei das Gleiche angedroht haben. Denn Indien wird kaum auf diese Druckausübung reagieren“, so Cowshish.
Wie Bloomberg berichtet, will Neu Delhi Washington dazu überreden, ausnahmsweise keine Sanktionen zu verhängen.


abends:

armiyadnr.su: Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR am 28.07.2019
Achtung! Die ukrainische Seite verbreitet offenkundige Falschinformationen!
Während der Ermittlung dazu, dass Einheiten der Volksmiliz der DVR des Beschusses des KPP „Marjinka“ beschuldigt wurden, wurde festgestellt, dass sich in diesem Gebiet heute Nacht ein Fall von Eröffnung des Feuers mit einer automatischen Waffe ereignete, dies aber unter anderen Umständen geschah als in der Erklärung der ukrainischen Besatzer angegeben.
Nach Informationen unserer Beobachter im vordersten Gebiet fuhr gegen 00:00 Uhr am 28. Juli ein Kleinbus an den Passierpunkt auf dem von der Ukraine kontrollierten Territorium heran, aus dem einige bewaffnete Personen ausstiegen und zu den Verwaltungsgebäuden des KPP gingen. Nach einiger Zeit sprangen zwei aus dem Verwaltungsgebäude heraus und rannten in Richtung des Checkpoints der Volksmiliz und schossen dabei mit Schusswaffen in Richtung der ukrainischen Kämpfer. Durch erwiderndes Feuer der ukrainischen Truppen wurden die Flüchtlinge ausgeschaltet. Nach unseren Informationen wurde einer getötet, der zweite schwer verletzt.
Die Körper der Flüchtlinge wurden von den BFU geborgen. Um 6:30 Uhr morgens traf am KPP „Marjinka“ eine Ermittlungsgruppe des militärischen Rechtsordnungsdienstes ein. Um 8:00 Uhr morgens waren die Ermittlungsmaßnahmen abgeschlossen und die Ermittler fuhren mit den Leichen weg. Vor Ort blieben nur Blutlachen, wovon zahlreiche Mitteilungen von Bürgern der Republik zeugen, die heute morgen den KPP passierten.
So liegen die offene Lüge und die Unkoordiniertheit der ukrainischen militärischen Behörden, die heute Morgen erklärten, dass es in den letzten 24 Stunden und in der Nacht keinen Beschuss von unserer Seite gab, aber schon mittags andere ihrer Propagandisten mit Beschuldigungen gegenüber den Soldaten der Volksmiliz der DVR auftreten, klar zu Tage.
Ich wende mich an das Kommando der BFU, anstatt Soldaten der Volksmiliz der eigenen Fehden zu bezichtigen, wäre es besser, eine Ermittlung zu den Fällen der Eröffnung von Feuer auf das Territorium der DVR während der Gültigkeit des allumfassenden Waffenstillstands durchzuführen und dann Materialien der Ermittlungen der Öffentlichkeit vorzustellen, wie dies die Verpflichtungen der Minsker Vereinbarungen fordern.


de.sputniknews.com: Nord Stream nimmt Gastransport vorfristig wieder auf
Die Gaspipeline Nord Stream hat ihre Arbeit drei Tage früher als geplant wiederaufgenommen. Das folgt aus einer Mitteilung des Betreibers der Gaspipeline Nord Stream.
Wie es heißt, wurde der Gastransport am Samstag nach einer zeitweiligen Betriebseinstellung des Rohrleitungssystems wieder in Gang gesetzt.
Zuvor wurde mitgeteilt, dass die Arbeit der Gasleitung vom 16. bis 30. Juli wegen planmäßiger Technologiearbeiten eingestellt worden sei.
„Jetzt kann die Gaspipeline ihre ganze Kraft nutzen, um alle gestellten Aufgaben zu lösen“, heißt es.
Die Gaspipeline Nord Stream besteht aus zwei Strängen mit einer Gesamtlänge von jeweils 1.224 Kilometern und einer Durchsatzkapazität von je 27,5 Milliarden Kubikmetern Gas pro Jahr.
Nord Stream ist eine Gaspipeline, durch die in Russland gefördertes Erdgas über den Meeresgrund der Ostsee in europäische Länder transportiert wird.
Als landgestützte Fortsetzung von Nord Stream in Deutschland gelten die Gasleitungen NEL Zuvor wurde es bekannt, dass es bei der Fortsetzung des weiteren Projektes – der Pipeline Nord Stream 2 – zu erheblichen Verzögerungen kommen könnte. Dies liegt vor allem an der Position von Dänemark.
Sollte Dänemark den Bau der Gaspipeline Nord Stream 2 in seinen Gewässern in den kommenden Wochen nicht genehmigen, könnte Russland die Frist für den Beginn der Gaslieferung nach Europa verpassen, so zumindest die Einschätzung des amerikanischen Wirtschaftsblattes „Financial Times“.
Entscheidend könnten dabei die nächsten Wochen werden. Der August könnte gar „kritisch” werden, schreibt die Zeitung.

 

Standard

Neuigkeiten aus der Wirtschaft der Volksrepubliken des Donbass vom 22. bis 28. Juli 2019

Quellen: offizielle Seiten der Regierungen der Volksrepubliken, dan-news, lug-info, dnr-online.ru, mptdnr.ru, Dnrailway sowie ukrinform, ria.ru und sputnik
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


Montag:

Erntekampagne zurzeit noch mit alter Technik auf vollen Touren
Dan-news.info: Die Getreidefrüh- und Hülsenfrüchtekulturen sind in der DVR von 49,4% der Anbaufläche eingebracht. Am weitesten fortgeschritten ist die Ernte von Gerste (59,5%), Winterweizen (55,9%) und Winterroggen (55,2%). Die Erntekampagne hat in der dritten Junidekade im Rajon Starobeschewo begonnen; die gesamte Frühkulturen-Anbaufläche beträgt dieses Jahr 153.000 Hektar.
Elf neue Mähdrescher werden im Herbst dieses Jahres den Maschinen- und Traktorenpark der DVR vervollständigen. Die Technik wird im Rahmen eines Leasing-Programms aus Russland geliefert werden. Das berichtete heute das Ministerium für Landwirtschaft und Ernährung. „Das Ministerium hat Gespräche mit einem Landmaschinenhersteller in der Russischen Föderation geführt. Im Ergebnis wurden die Maschinen, Zusatzeinrichtungen und Ersatzteile spezifiziert. Die erste Bestellung umfasst elf Mähdrescher. Das Leasing-Programm über 100 Mio. Rubel ( 1,42 Mio.) war den landwirtschaftlichen Betrieben zuvor von Staatsoberhaupt Denis Puschilin angekündigt worden.


Dienstag:

Weitere Siedlungen an die Erdgasversorgung angeschlossen
Lug-info.com: In der Siedlung Sjēwernyj (die Nördliche) im Rayon Krasnodon wurde heute die Inbetriebnahme der Gasversorgung mit einer Mitteldruck-Verteilerleitung gefeiert. Das berichtete die örtliche Verwaltung. Die Ehre, die symbolische erste Flamme zu entzünden, wurde dem Verwaltungsleiter der Stadt Krasnodon und des Rayons, Sergej Kosenko, und der Generaldirektorin des staatlichen Unternehmens Luganskgas, Tatjana Bogorodko zuteil.
„Ich freue mich, Ihnen heute den erfolgreichen Abschluss der Arbeiten zum Bau der Gasleitung nach Sj
ēwernyj zu verkünden, die von den Spezialisten unseres Unternehmens geleistet wurden. Ebenso freue ich mich, die Einwohner zu diesem bemerkenswerten Tag zu beglückwünschen. Erdgas ist nicht nur die billigste und wirtschaftlichste Energiequelle, es bedeutet vor allem Wärme und Komfort im Haus , aber ebenso eine hohe Lebensqualität“, sagte die Generaldirektorin. Sie fügte hinzu, Luganskgas ginge immer auf die Kunden zu, wenn es darum geht, Versorgungsverträge für Wohngebäude abzuschließen und die dazugehörende Technik zu erwerben.
Kosenko rief in Erinnerung, dass die ‚Gasifizierung‘ von Sj
ēwernyj Teil des Programms zur sozialökonomischen Entwicklung der LVR bis 2023 Nasch Wybor (Unsere Wahl) ist. Die Abteilungsleiterin für Daseinsvorsorge der Siedlung, Irina Tararina, meinte, die Ausweitung der Gasversorgung sei ein bedeutender Schritt in der Entwicklung der Republik. Zum Abschluss des offiziellen Teils der Zeremonie hatten die Bewohner der jetzt an die blaue Flamme angeschlossenen Häuser traditionsgemäß eine Eierspeise zubereitet. …
Die Administration erinnerte daran, dass die Spezialisten von
Luganskgas seit Dezember 2017 10,2 Kilometer unterirdische Gasleitung aus Kunststoffrohr über die Siedlungen Popowka und Podgornoje nach Sjēwernyj verlegt haben. 2018 kamen noch über 1, 3 km zu sozialen Einrichtungen – einer Schule, einem Ambulatorium und dem Kulturhaus – hinzu. „2019 wurden auf Kosten der Kooperative Lider (Leader) 4410 Meter in verschiedenen Straßen gebaut. Dieses Jahr werden 65 Häuser angebunden“, hieß es in der örtlichen Verwaltung. … Luganskgas plant, dieses Jahr noch die Siedlung städtischen Typs Uralo-Kawkas im Rajon Krasnodon und die Siedlung Adrianopol im Rajon Pjerewalsk zu erschließen, wo auch die Kapelle ‚zu Ehren des Heiligen Geistes‘ versorgt werden wird. … Seit 2014 hat Luganskgas 17 Städte und Gemeinde an das Gasleitungsnetz angeschlossen.


Mittwoch:

Ein Symbol der Rückkehr zur Stabilität und des Glaubens an die Zukunft
Lug-info.com: Die Bergleute der Strukturellen Unterabteilung Swjerdlȯwantrazit der Filiale 2 der (geschlossenen) Wnjėschtorgserwis AG (‚WTS‘) haben seit Beginn des Jahres eine Million Tonnen Kohle zu Tage gefördert. Das berichtete die staatliche Verwaltung der Bergaufsicht und des industriellen Arbeitsschutzes der LVR. „Eine Million Tonnen – das ist ein Symbol der Rückkehr zur Stabilität und des Glaubens an die Zukunft“, heißt es in der Meldung. …
Swjerdlȯwantrazit hat im Februar sein 85. Jubiläum gefeiert. Der staatliche Unionstrust Swjerdlȯwūgol (-kohle), zu dem acht Bergwerke gehörten, war am 13. Febrauar 1934 auf Befehl des Volkskommissariats für Schwerindustrie der UdSSR gegründet worden.
Ab Dezember 2011 gehörte
Swjerdlȯwantrazit zu einer der größten privaten ukrainischen Holdings – DTEK. Auf der Basis der Unternehmens wurden zwei Schachtverwaltungen geschaffen – Tscherwōnopartisanskoje und Swjerdlȯwskoje.
2017 kam das Unternehmen unter Äußere Verwaltung durch
Wnjėschtorgserwis, wodurch es gelang, die Förderung stabil zu halten und den Verlust von Arbeitsplätzen zu vermeiden. Gegenwärtig arbeiten im Unternehmen 11.000 Menschen (!, d. Übers.). Direktor Konstantin Skrypnik erklärte, die Kohlebranche der Republik befände sich im Aufschwung und habe gute Perspektiven.


Freitag:

Es gibt mehr Fleisch
Lug-info.com: „Der Kälbernachwuchs in den Agrarbetrieben der Republik ist um 11% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum gestiegen“, berichtet der Pressedienst des Landwirtschaftministeriums der LVR. „Im ersten Halbjahr haben sich die Kennziffern der Reproduktion verbessert: Die Besamung von Kühen hat um 10%, die von Färsen um 38% zugenommen“, heißt es in der Meldung.
„Es sei noch angemerkt, dass der gesamte Rinderbestand am 1. Juni 103%, an Kühen sogar 111%, an Schweinen 119% und an Geflügel 104% dessen von 2018 betrug“, lautet die Pressemitteilung. Die Milchproduktion ist von Januar bis Juni 2019 auf 104% gestiegen, die Fleischproduktion sogar auf 146%.

Rindviecher werden es im Winter gut haben
Lug-info.com: Die Landwirte der LVR haben bereits fast 9000 Tonnen Futterballen für die Viehhaltung im kommenden Winter bereitet. Das berichtet der Pressedienst des Ministeriums für Landwirtschaft und Ernährung der LVR. Am 25. Juli waren es 8,9 Tonnen Heu und Silage – 28% mehr als im Vorjahr bzw. 67,5% des erwarteten Bedarfs.
„Unter Berücksichtigung dessen, dass gute Fütterung eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Tierproduktion ist, widmet das Ministerium dem große Aufmerksamkeit“, hieß es im Pressedienst. …

 

Standard

Presseschau vom 27.07.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


Außer der Reihe – Lesetipps:

Leo Ensel: Die schärfste Kritik der atomaren Abschreckung liefert zur Zeit – die katholische Kirche!
https://de.rt.com/1xww

Jochen Mitschka: Das Migrationschaos in Deutschland – Wie aus Unfähigkeit politisches Kapital wurde
Teil 1: https://de.rt.com/1xwr
Teil 2: https://de.rt.com/1xws


abends/nachts:

deutsch.rt.com: Siemens ergattert Großauftrag in umstrittener US-Basis Guantánamo
Der deutsche Elektrokonzern Siemens hat einen Großauftrag vom Pentagon erhalten. Für über 800 Millionen Euro soll der Konzern in den nächsten Jahren die Elektroinstallation der US-Basis Guantánamo in Kuba effizienter machen. Die Basis gilt als hoch umstritten.
Der deutsche Technologie- und Elektrokonzern Siemens hat einen lukrativen Großauftrag für ein Energieprojekt auf der US-Marinebasis Guantánamo Bay in Kuba erhalten. Das US-Verteidigungsministerium erklärte am Donnerstagabend, dass an den US-amerikanischen Ableger des Konzerns ein Auftrag im Umfang von über 828 Millionen US-Dollar vergeben wurde.
Die auszuführenden Arbeiten haben den Bau, den Betrieb und die Wartung energieeffizienter elektrischer Anlagen zum Gegenstand und sollen sich bis ins Jahr 2043 erstrecken.
Der US-Marinestützpunkt ist vor allem für das dort angesiedelte Gefangenenlager bekannt, in dem mutmaßliche Terroristen seit 2002 ohne ordentliche Gerichtsverfahren interniert und zum Teil auch gefoltert werden. Die Marinebasis ist aber noch wesentlich größer und besteht bereits seit 1903.
Die USA entrichten für die Nutzung des Geländes eine jährliche Pachtsumme, die seit 1934 knapp 4.100 Dollar beträgt. Seit der Revolution 1959 hat Kuba die Zahlungen nicht mehr angenommen. Havanna fordert die Rückgabe des Territoriums, weil der Pachtvertrag seinerzeit mit Gewalt durchgesetzt worden sei und nach modernem Völkerrecht keine Gültigkeit besitze.


de.sputniknews.com: Russland erklärt US-Denkfabrik „Atlantic Council“ zu unerwünschter Organisation
Die russische Staatsanwaltschaft hat die einflussreiche US-Denkfabrik Atlantic Council, die von manchen Experten als Lobbyorganisation der Nato bezeichnet wird, zu einer unerwünschten Organisation erklärt.
„Es wurde festgestellt, dass die Tätigkeit dieser Organisation eine Gefahr für die Verfassungsordnung und die Sicherheit der Russischen Föderation darstellt“, hieß es in der entsprechenden Erklärung der Behörde.
Der Atlantic Council soll nun vom russischen Justizministerium auf die Liste der im Land verbotenen ausländischen Nichtregierungsorganisationen gesetzt werden.
Die 1961 gegründete und in Washington D.C. ansässige Denkfabrik ist unter anderem für ihr Engagement gegen die Nato-kritische „Desinformation“ bekannt – also gegen alles, was der Nato-Propaganda irgendwie widerspricht. Der jetzige US-Botschafter in Russland, John Huntsmann, war mehrere Jahre Vorsitzender dieser Organisation.
Was bedeutet, als unerwünscht erklärt zu werden?
Ausländische Organisationen, die von Moskau als unerwünscht erklärt werden, können keine Niederlassungen mehr in Russland betreiben und müssen bestehende schließen.
Solchen Organisationen wird in Russland verboten, Beiträge in den Medien oder im Internet zu verbreiten und Projekte zu organisieren. Wenn eine unerwünschte Organisation an Geldgeschäften teilnimmt, sollen sich die Finanzinstitute weigern, diese abzuwickeln. Wiederholte Verstöße können auch zu Haftstrafen führen.

vormittags:

mil-lnr.info: In den letzten 24 Stunden wurde kein Beschuss von Seiten der ukrainischen Truppen auf das Territorium der LVR festgestellt.


de.sputniknews.com: Moskau dementiert: Keine Panzer in Rumänien festgesetzt
Medien berichten über die Festsetzung eines russischen Waffentransports in Rumänien. Das Verteidigungsministerium in Moskau weist die Berichte als falsch zurück.
Das russische Verteidigungsministerium hat Meldungen über einen in Rumänien festgesetzten Panzertransport als falsch zurückgewiesen. Am Freitag hatte das rumänische Außenamt wissen lassen, dass Russland die Transitgenehmigung für einen Waffentransport nach Serbien aufgrund der EU-Sanktionen verweigert worden sei.
Nach Angaben der Nachrichtenagentur Mediafax ging es um 30 Kampfpanzer des Typs Т-72B3 und ebenso viele Schützenpanzer. Der rumänische Sender Digi-24 berichtete sogar, dass ein Teil der Lieferung in Rumänien festgesetzt worden sei. Die Waffen seien angeblich über die Donau transportiert worden.
Moskau weist diese Informationen nun zurück. „Das Verteidigungsministerium Russlands hat keine Schiffe zur Beförderung von Kriegstechnik auf der Donau nach Serbien geschickt“, teilte die Behörde am Freitagabend mit.
Die gegenteiligen Informationen sowie Berichte über einen „angeblich festgesetzten russischen Schützenpanzertransport in Rumänien sind eine absolute Lüge“, hieß es. Das Verteidigungsministerium bestätigte dabei, dass russische Waffen nach Serbien geliefert worden seien. Der Export sei „in strikter Übereinstimmung mit dem internationalen Recht“ erfolgt.


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 26. Juli 3:00 Uhr bis 27. Juli 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 3.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Donezk (Volvo-Zentrum), Petrowskoje, Kominternowo.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an Wohnraum und Infrastrukturobjekten wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse betrug 4.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik der Zahl der Geschosse im täglichen Bericht eingeht.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


de.sputniknews.com: Russlands Außenamt reagiert auf Kommentar deutscher Botschaft zu Regionalwahlen
Das russische Außenministerium hat als Reaktion auf einen Kommentar der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Moskau zu den Regionalwahlen in Russland die diplomatische Vertretung aufgerufen, das Wiener Übereinkommen einzuhalten und sich nicht in die inneren Angelegenheiten eines souveränen Staates einzumischen.
Die deutsche Botschaft hatte zuvor bei Twitter den Gang der Vorbereitung auf die Regionalwahlen in Russland kommentiert und bemängelt, dass die Behörden viele Oppositionskandidaten nicht zu den Wahlen zugelassen hätten. „Wenige Wochen vor der Regionalwahl in Russland haben die Behörden viele Oppositionelle von der Wahl ausgeschlossen. Gestern dann Hausdurchsuchungen und Verhaftungen bei prominenten Politikern. All das besorgt uns sehr. Russische Bürger müssen fair und frei wählen dürfen“, heißt es.
In einem an die deutsche Botschaft gerichteten Tweet schreibt das russische Außenamt: „Haben Sie denn keinen wichtigeren Grund zur Sorge? Halten Sie sich an das Wiener Übereinkommen und mischen Sie sich nicht in die inneren Angelegenheiten souveräner Staaten ein.“
Das im Jahr 1961 angenommene Wiener Übereinkommen über diplomatische Beziehungen untersagt eine Einmischung von Diplomaten in die inneren Angelegenheiten des jeweiligen Residenzstaates.

Dnr-online.ru: Der Apparat der Bevollmächtigten für Menschenrechte in der DVR stellt Verletzungen der Rechte der Einwohner des Donbass – das Recht auf Leben, auf Sicherheit, auf Persönlichkeit – fest.
Vom 19. bis 25. 7.19 wurde auf dem Territorium der DVR infolge der militärischen Aggression von Seiten der Ukraine ein Einwohner des Petrowskij-Bezirks von Donezk verletzt.
Vom 1.1. bis 25.7.19 wurden infolge der militärischen Aggression von Seiten der Ukraine 134 Menschen verletzt, davon 90 Soldaten der Republik, 16 Zivilistinnen, 25 Zivilisten und 3 Minderjährige.
Vom 19. bis 25.7.19 starben auf dem Territorium der DVR 5 Menschen, davon eine Zivilistin, die infolge der Detonation einer Mine am 25. Juli in Sajzewo starb, sowie 4 Soldaten der Republik.
Vom 1.1. bis 25.7.19 starben auf dem Territorium der DVR infolge der militärischen Aggression von Seiten der Ukraine 115 Menschen, davon 107 Soldaten der Republik, 5 Zivilistinnen und 3 Zivilisten.
Seit Beginn des militärischen Konflikts starben in der DVR 4844 Menschen, darunter 81 Kinder.
Beim Apparat der Bevollmächtigten für Menschenrechte in der DVR gehen weiter offizielle bestätigte Informationen über Menschen ein, die seit Beginn des Konflikts verletzt wurden.


de.sputniknews.com: Zentralafrikanische Republik zieht Anerkennung des Kosovo zurück
Die Zentralafrikanische Republik hat laut dem serbischen Außenminister Ivica Dacic bekannt gegeben, die Anerkennung der selbsternannten Republik Kosovo widerrufen zu haben. Dies teilte Dacic im nationalen Fernsehen Serbiens mit.
Damit ist die Republik der 14. Staat, der die Anerkennung des Kosovo revidierte. Dacic zufolge bekräftigte die Zentralafrikanische Republik deshalb erneut die Position gegenüber dem Kosovo, weil Priština behaupten soll, die Republik würde die Anerkennung des Kosovo weiter unterstützen.
Dem serbischen Minister zufolge besteht die Aufgabe von Belgrad darin, die Zahl der Staaten, die die Unabhängigkeit des Kosovo anerkennen, auf 96 zu reduzieren. Das entspricht der Hälfte der UN-Mitgliedstaaten, sodass Pristina keiner internationalen Organisation beitreten kann. Dacic wies darauf hin, dass eine neue Abstimmung über den Beitritt des Kosovo zur Internationalen kriminalpolizeilichen Organisation (Interpol) im Oktober in Chile erwartet werde.
„Es ist klar, dass sie (Kosovo – Anm. d. Red.) keiner internationalen Organisation beitreten können, in der wie in der Uno abgestimmt wird“, betonte Dacic. Er gab auch bekannt, dass ein weiterer Staat die Anerkennung des Kosovo zurückgezogen haben soll. Darüber werde aber erst in ein paar Monaten berichtet, um „die internationale Gemeinschaft nicht zu irritieren“.
Zuvor hatte das serbische Außenministerium erklärt, dass die Anerkennung der einseitig proklamierten Unabhängigkeit des Kosovo von Palau, Madagaskar, den Salomonen, den Komoren, dem Commonwealth von Dominica, Suriname, Liberia, São Tomé und Príncipe, Guinea-Bissau, Burundi, Papua-Neuguinea, Lesotho und Grenada widerrufen worden wäre.
Die serbischen autonomen Provinzen Kosovo und Metochien hatten im Februar 2008 einseitig die Unabhängigkeit erklärt. Im Jahr 2010 wurde die Unabhängigkeit der Region vom Internationalen Gerichtshof anerkannt. Die selbsternannte Republik Kosovo wird derzeit von Serbien, Russland, China, Israel, Iran, Spanien, Griechenland und einer Reihe anderer Staaten nicht anerkannt. Anerkannt wird der Kosovo nach Angaben Serbiens von weniger als 100 Ländern. Pristina behauptet seinerseits, es wären 117 Staaten.

nachmittags:

Dan-news.info: Eine Trauerkundegebung zum fünften Jahrestag des Beginns der Kämpfe fand heute in Schachtjorsk statt.
Zum Gedenkstein für die Verteidiger und Einwohner der Stadt Schachtjorsk und des Bezirks Schachtjorsk kamen die Helden der DVR Wladimir Kononow, Achra Awidsba, Sergej Welikorodnyj, die Abgeordneten des Volkssowjets Maxim Parschin, Kirill Makarow, der Bürgermeister von Schatjorsk Alexandr Schatow, Soldaten und Bürger der Stadt. Insgesamt etwa 300 Menschen.
„Heute, am 27. Juli, vor genau fünf Jahren begannen in unserer Stadt Kämpfe. An diesem Tag kam der Krieg zu uns in die Stadt, den wir nicht verstanden und nicht kannten. Für uns war das irgendein schrecklicher Traum und wir verstanden nicht, dass all das mit uns passierte. Diese Handlungen des Kiewer Regimes haben das Verhältnis der Einwohner des Donbass zu jener Regierung für immer verändert und haben unser Leben in „davor“ und „danach“ geteilt“, sagte Parschin.
Am Anfang der Veranstaltung wurde ein
e Komposition im Gedenken an die getöteten Verteidiger und friedlichen Einwohner der Stadt „Sie sind für uns lebendiger als alle Lebenden“ aufgeführt. Dann wurde über die Ereignisse im Somme 2014 in Schatjorsk erzählt.
„Heute sind wir wieder alle zusammen im Zentrum unserer Stadt, wo vor
fünf Jahren Kämpfe stattfanden, wo Geschosse detonierten und Menschen starben. Aber dabei steht hinter mir ein Gedenkstein, zu dessen Bau jeder Einwohner von Schachtjorsk einen Beitrag leisten wollte. Denn wir Einwohner von Schachtjorsk erinnern uns immer an unsere getöteten Leute“, sagte Schatow.
Er dankte auch den Familien der gefallenen Soldaten der DVR für die Erziehung echter Helden ihrer Heimat.
Dann ehrten die Einwohner und Gäste von Schachtjorsk das Andenken der gefallenen Verteidiger und
zivilen Einwohner der Stadt mit einer Schweigeminute, und eine Ehrenwache schoss einen Salut. Danach feierten Priester einen Trauergottesdienst für die Toten.
Die Veranstaltung endete mit dem Niederlegen von Blumen am Denkmal. Sein Fuß war vollständig mit roten Nelken und Rosen bedeckt.
Wir erinnern daran, dass die Kämpfe in Schachtjrosk und den umliegenden Ortschaften, die früher zu dem gleichnamigen Bezirk gehörten, Ende Juli 2014 begannen. Die Kämpfe im Bezirkszentrum dauerten etwa zweieinhalb Wochen und der Beschuss des Bezirks bis Februar 2015, bis die Kräfte der DVR und der LVR eine große Gruppierung der ukrainischen Streitkräfte im Debalzew
oer Kessel einschlossen. Nach Angaben des Bürgermeisteramts von Schachtjorsk starben in dieser Zeit etwa 100 zivile Einwohner und mehr als 50 Milizangehörige, etwa 60 Menschen sind vermisst. Infolge der Feuerangriffe wurden Dutzende von Häusern, Infrastrukturobjekten und Verwaltungsgebäuden zerstört.


ukrinform.ua: Russland will Gastransitvertrag mit Ukraine um ein Jahr verlängern
Russland hat der Ukraine vorgeschlagen, den gültigen Gastransitvertrag zu gleichen Bedingungen um ein Jahr zu verlängern.
Das sagte Energieminister Russlands Alexander Nowak vor der Presse, wie die russische Nachrichtenagentur TASS mitteilt. Mögliche Korrekturen seien Gegenstand der Verhandlungen von kommerziellen Unternehmen.
Nach Worten von Nowak wartet Russland auf trilaterale Beratungen über den Gastransit und Bildung einer neuen Regierung in der Ukraine. Russland wolle der Ukraine das Erdgas direkt verkaufen.
Reuters berichtete am 26. Juli, dass Russland den kurzfristigen Vertrag über den Gastransit durch die Ukraine schließen will. Die Ukraine strebt nach Angaben von Reuters den langfristigen Vertrag auf die Dauer von 10 Jahren an. Russland bevorzuge den einjährigen Transitertrag bis zur Inbetriebnahme von Nord Stream 2 und Turkish Stream.
Der Gastransitvertrag zwischen Naftogaz und dem russischen Konzern Gazprom läuft Ende 2019 aus.
Die trilaterale Gespräche über den neuen Transitertrag zwischen der Ukraine, Russland und der EU sind für den September geplant.


armiyadnr.su:
Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 27.07.2019
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Kämpfer die Gebiete von
drei Ortschaften der Republik mit 120mm- und 82mm-Mörsern und Antipanzerhandgranatwerfer beschossen.
In
Richtung Donezk haben Kämpfer der 35. und 56. Brigade unter Kommando der Kriegsverbrecher Palas und Iwanow Petrowskoje und das Gelände des Donezker Flughafens mit 120mm-Mörsern und Antipanzerhandgranatwerfern beschossen.
In Richtung Mariupol haben Kämpfer aus der 36. Brigade unter Kommando von Gnatow Kominternowo mit einem 120mm-Mörser beschossen.
Die Gesamtzahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der BFU betrug 3.
Nach uns vorliegenden Informationen wurden die von Mitarbeitern des SBU festgenommenen drei Kämpfer der 35. Brigade, die am 23. Juli mit einem Mörser den Rand von Dokutschajewsk beschossen haben, am 26. Juli ohne Anklageerhebung freigelassen.
Dabei wird im Bereich an das Kommando der Besatzungskräfte und die Führung des SBU in der besetzten Donezker Oblast darauf verwiesen, dass
die Verdächtigen keinerlei Bezug zum Beschuss hatten.
So
ist der Versuch des SBU offensichtlich, die am Beschuss von Dokutschajewsk Beteiligten einer Bestrafung zu entziehen.
Wir schließen nicht aus, dass die heutigen und folgenden Verletzungen des Waffenstillstands von Seiten ukrainischer Kämpfer auch ununtersucht und unbestraft bleiben.
Dank Freiwilligen, die regelmäßig den ukrainischen Verbrechern Hilfe leisten, haben wir zuverlässige Informationen über einen Versuch, nicht kampfbedingte Verluste und nicht ordnungsgemäße Beziehungen in der 92. mechanisierten Brigade
zu verheimlichen.
Am 25. Juli hat der Kommandeur des 1. Bataillons der 92. Brigade im Gebiet von Otscheretino die ihm unterstellte Soldatin aus dem militärmedizinischen Personal Julija Ogienko geschlagen. In
folge des Faustkampfes erlitt die Frau ernsthafte Verletzungen im Gesicht. Ursache der Prügel war ein nicht genehmigter Bericht der medizinischen Mitarbeiterin an den Stab der Brigade über eine Schussverletzung eines der Kämpfer des Bataillons, die er während eines Streits und einer Schießerei am Stationierungsort des Bataillons erlitten hatte. Ein vergleichbarer Bericht kam von der Krankenschwester und über den medizinischen Dienst in den Stab der OOS.
Der Bataillonskommandeur kam, als er von dem Durchsickern der Information erfuhr, in den Sanitätspunkt und begann seine Unter
gebene grob zu beleidigen und zu schlagen. Ihre Kameradinnen – die Krankenschwestern Schewtschenko und Kalywanowa – kamen der Verletzten zu Hilfe, sie wurden auch geschlagen.
Schließlich hat der Kommandeur der 92. Brigade Kokorjew die Frage der Verheimlichung der Verletzung mit dem Stab der OOS gelöst und der militärische Rechtsordnungsdienst hat „auf Bitten“ von Kokorjew die Fälle, dass der Bataillonskommandeur ihm unterstellte Sanitäterinnen geschlagen hat, nicht bemerkt.


de.sputniknews.com:
Rumänien verbietet Transit – Russische Spähpanzer erreichen Serbien per Luft
Serbien hat nach eigenen Angaben zehn Spähpanzer aus Russland erhalten. Zuvor hatte Rumänien einer russischen Waffenlieferung die Transitgenehmigung in Richtung des Balkanstaates verweigert. Medien berichteten sogar über die Festsetzung eines russischen Panzertransports auf der Donau, was Moskau jedoch umgehend dementierte.
„Zehn Panzerwagen des Typs BRDM-2 mit Ersatzteilen sind in Serbien eingetroffen“, teilte das Verteidigungsministerium in Belgrad am Samstag mit. Die Technik sei sicher auf dem Luftwege in den Balkanstaat gebracht worden; Probleme habe es keine gegeben.
Einen Tag davor hatte das russische Verteidigungsministerium Berichte zurückweisen müssen, laut denen russische Panzerwagen beim Transport auf der Donau in Richtung Serbien durch rumänische Behörden festgesetzt worden sein sollen. Moskau bestätigte, dass militärische Erzeugnisse entsprechend einem bilateralen Vertrag nach Serbien geliefert worden seien. Doch die Lieferung sei nicht über die Donau erfolgt.
Das rumänische Außenministerium teilte seinerseits am Freitag mit, dass das Land die Beförderung von russischer Kriegstechnik auf der Donau nach Serbien verboten habe – unter anderem wegen der gegen Russland verhängten EU-Sanktionen.
Aus der heutigen Mitteilung des serbischen Verteidigungsamtes geht nicht hervor, ob es sich um die betreffende oder eine andere Lieferung handelt. Darin bedankt es sich bei der russischen Seite jedoch für die erfolgreiche Zusammenarbeit und Umsetzung eines militärtechnischen Vertrages.


m
il-lnr.info: Erklärung des Leiters des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR Hauptmann Ja. A. Osadtschij
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich verändert und bleibt angespannt.
Trotz der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand
konzentriert das Kommando der „OOS“ weiter Kräfte und Mittel in der Nähe der Kontaktlinie.
Unsere Aufklärung hat die Ankunft von sieben Schützenpanzerwagen im Gebiet von Popasnaja bemerkt, die auf dem Gebiet eines Wohnhauses stationiert sind. Dieser Sachverhalt wird auch im offiziellen Bericht der OSZE festgehalten.
Wir erhalten weiter Informationen über
Verbrechen der ukrainischen Soldaten auf von den BFU besetztem Territorium.
So haben Kämpfer der 25. Brigade der BFU am 24. Juli der örtlichen Bevölkerung ein weiteres Mal ihr wahres Gesicht gezeigt. Um die friedlichen Einwohner der besetzten Territorien einzuschüchtern, haben betrunkene Kämpfer der 25. Brigade Wohngebiete von Dmitrowka mit Mörsern beschossen, dabei wurden drei Wohnhäuser beschädigt. Durch glücklichen Zufall konnten Opfer vermieden werden, zum Zeitpunkt des Beschusses waren die Besitzer der beschädigten Häuser nicht zu Hause.
Empörte Bürger von Dmitrowka gaben kollektive Beschwerden an die Polizei und den militärischen Rechtsordnungsdienst, aber die Rechtsschutzorgane haben keinerlei Handlungen unternommen. Die von ihrer Straflosigkeit betrunkenen Strafsoldaten, die keine Folgen fürchten, stellen Videos mit ihren Verbrechen ins Internet.
Die bewaffneten Formationen der Ukraine erleiden
weiter nicht kampfbedingte Verluste infolge von Detonationen eigener Minen.
Von einer Quelle wurde uns bekannt, dass im Zusammenhang mit chaotischen Verminung des kontrollierten Territoriums, dem Fehlen von Karten von Minenfeldern und der fehlenden Abstimmung der Aktivitäten des Kommandos ein Kämpfer der 14. mechanisierten Brigade im Gebiet von Krymskoje auf eine eigene Mine geriet.
In
folge der Detonation erlitt er eine Verletzung und wurde in ernstem Zustand in das Militärhospital in Sewerodonezk eingeliefert. In dieser Woche ist das schon der zweite Fall der Detonation einer Mine in der 14. mechanisierten Brigade.
Um seine kriminelle Nachlässigkeit zu rechtfertigen und die Verantwortung für die Verletzung des Soldaten von sich abzuwälzen, hat der Kommandeur der 14. Brigade Wojtschenko den Verlust als Verletzung
durch Beschuss von Seiten der Einheiten der Volksmiliz ausgegeben.
Die Volksmiliz der LVR hält die Vereinbarungen über den Waffenstillstand streng ein. Wir sind nach wie vor offen für einen Dialog und bereit zu einer friedlichen Lösung des Konflikts, aber im Fall von Provokationen von Seiten des Gegners, sind wir zu den entschiedensten Handlungen bereit.


de.sputniknews.com: MH17:
Wurde die Wahrheit mit abgeschossen? – JIT will von Privatermittler nichts wissen
Andreas Peter, Tilo Gräser
Das internationale Ermittlungsteam JIT zur Untersuchung der MH17-Katastrophe will die Beweismittel von Privatermittler Josef Resch nicht prüfen, vertraut aber Privatprojekten wie „Bellingcat“. Auch die Anwesenheit von Medien bei der Übergabe dieser Beweise wird abgelehnt. Ein Zwischenbericht.
Im Fall MH17 bleibt die Frage weiter auf der Tagesordnung, wer aus welchem Grund etwas vertuscht. Am 5. Juli hatte der Privatermittler Josef Resch dem internationalen Ermittlerteam JIT (Joint Investigative Team) angeboten, Informationen und Beweismittel zum Fall des am 17. Juli 2014 über der Ostukraine abgestürzten malaysischen Passagierflugzeuges öffentlich zu übergeben. Diese hatte er von einem Informanten erhalten, nachdem er 2014 für einen anonymen Auftraggeber mit Hilfe einer Millionen-Prämie nach Informationen suchte, die den Absturz aufklären helfen
(https://sptnkne.ws/7EHF).
Der Privatermittler musste lange auf eine Antwort auf sein Angebot aus den Niederlanden warten, wo das JIT arbeitet, geführt von der Justiz des Landes. Die ebenfalls informierten internationalen Medien schweigen bis heute zu seiner Offerte. Nur das Online-Magazin „Telepolis“ hatte bereits vor Sputnik darüber berichtet.
Erst nach mehr als drei Wochen bekam der Anwalt des Privatermittlers Post von der niederländischen Staatsanwaltschaft. Und die hat es in sich – weil sie nichtssagend ist und nur abwiegelt, wie Beobachter einschätzen. Die niederländische Staatsanwältin, die an Reschs Anwalt schrieb, bezeichnete sein Angebot als „sehr ungewöhnlich“.
Eigenartige Begründung aus den Niederlanden
Sie schrieb, es könne der Untersuchung schaden, wenn die Beweise von den Medien und anderen Personen vorher eingesehen werden. Doch das wollte Resch gar nicht, sondern nur, dass die Medien bei der Übergabe dabei sind. Es stellt sich die Frage, warum die JIT-Ermittler sich andererseits auf die vermeintlichen Erkenntnisse der privaten Plattform „Bellingcat“ stützen und diese anscheinend in ihre Arbeit einbeziehen. Das dürfte gar nicht sein, wenn der Argumentation der niederländischen Staatsanwältin gefolgt wird.
Stattdessen wird dem Privatermittler vorgeschlagen, er solle sich doch an die deutschen Behörden wenden. Mit diesen würde die niederländische Justiz im Fall MH17 eng zusammenarbeiten. Zudem seien die deutschen Behörden zuständig, weil Resch in der Bundesrepublik wohnt. Das ist aber nicht korrekt, weil für den Fall MH17 aufgrund internationaler Vereinbarungen die niederländischen Behörden und das JIT zuständig sind. Aber dafür haben die Niederländer Reschs Angebot an die deutschen Kollegen weitergegeben.
Doch die wissen längst von dem, was der Privatermittler für seinen Auftraggeber herausgefunden hat. Das ist in den Anlagen des Schreibens seines Anwaltes an das JIT vom 5. Juli zu lesen, die auch auf seiner Homepage einzusehen sind. So hatte Resch am 7. Dezember 2016 gegenüber dem Bundesgerichtshof (BGH) erklärt, um welche Informationen es sich handelt – und gebeten, das an das JIT weiterzuleiten. Doch darauf gab es keine Antwort, wie Sputnik erfuhr.
„Wurde auch die Wahrheit abgeschossen?“
Er erinnerte an das am 1. Juni 2016 geöffnete Schließfach in Zürich. Es wurde von den niederländischen Ermittlern geöffnet, wie die Zeitschrift „Capital“ berichtete: „Sie erhoffen sich von dem Inhalt Hinweise auf das Schicksal des Passagierflugzeugs MH-17. Das Schließfach gehört Josef Resch.“ Dieser fragt: „Wann ist mit der Rückgabe meine
r beschlagnahmten Unterlagen zu rechnen, die im Besitz der holländischen Staatsanwaltschaft sind, wenn nach ihrem Schreiben angeblich nur die Deutsche Behörde dafür zuständig ist?“
Für den Ermittler ist es unverständlich, warum die Antwort aus den Niederlanden nicht wenigstens in Englisch erfolgte, wenn schon nicht in Deutsch. Die Staatsanwaltschaft schickte ihr Schreiben auf Niederländisch an seinen Anwalt. Resch meinte: „Dass eine Absage aus Holland kam, hat mich nicht überrascht, aber für dieses Schreiben drei Wochen zu brauchen, mit solch einer Begründung, darüber staune ich schon.“
Für ihn ist die Frage, warum bei der Übergabe und Erklärung der Fakten und Beweise die Medien nicht anwesend sein sollen. „Die Medien können doch nur berichten, was übergeben wurde und was jeder einzelne Beweis beinhaltet, und dass es auch notiert und protokolliert wurde.“ Das könne doch kein Geheimnis sein, findet Resch. Er befürchtet, dass „mit MH17 auch die Wahrheit abgeschossen“ wurde.
Medienfreiheit versus Staatsinteresse
Zum anderen sieht er die Medien als einzigen Schutz und will, dass sie bei der Übergabe zur Sicherheit mit anwesend sind. „Was soll da abstoßend oder ungewöhnlich sein bei so einer hohen Brisanz?“, ist für ihn die Frage. Er betonte gegenüber Sputnik erneut, dass es um die Wahrheit in dem Fall MH17 geht und er sich den Angehörigen der Opfer verpflichtet fühlt. Die müssten erfahren, was wirklich am 17. Juli 2014 am Himmel der Ostukraine geschah.
Wie schwierig es gemacht wird, das herauszufinden, zeigt sich von Beginn an. 2017 beantragten die niederländischen Medien „NOS“, „Volkskrant“ und „RTL Nieuws“, nach dem Informationsfreiheitsgesetz Einsicht in bisher geheim gehaltene Dokumente zu MH17 zu bekommen. Zuvor hatten sie weitgehend geschwärzte Dokumente dazu erhalten. Laut „Telepolis“ erklärte die niederländische Staatsanwaltschaft, die Freigabe der Informationen könne die Beziehungen zu anderen Staaten und internationalen Organisationen beeinträchtigen. Der „freie Austausch von Argumenten“ könnte behindert werden, wenn die Dokumente freigegeben würden.
Genaueres wurde dem Online-Magazin zufolge dazu nicht erklärt. Zu den Hintergründen gehört, was die Niederlande gemeinsam mit Belgien, Australien und der Ukraine bereits am 8. August 2014 vereinbarten: Danach werden Informationen über die laufenden Untersuchungen nur veröffentlicht, wenn alle Parteien zustimmen. Danach hat also auch die Ukraine ein Veto-Recht.
Gefälschte Beweise statt Gerechtigkeit?
Der niederländische Journalist Max van der Werff und die russische Regisseurin Jana Jerlaschowa stellten am 16. Juli in Berlin ihre neue Dokumentation „MH17 – Call for Justice“ vor. Dabei wies van der Werff darauf hin, dass bei allen JIT-Pressekonferenzen immer ein Vertreter des ukrainischen Geheimdienstes SBU mit auf dem Podium saß. In dem Film erklären unter anderem malaysische und deutsche Experten, dass die vom SBU bereits am 17. Juli 2014 veröffentlichten Ton-Mitschnitte von Telefonaten ostukrainischer Rebellen gefälscht sind. Diese Mitschnitte gelten bisher als Beweise dafür, dass die Rebellen mutmaßlich für die MH17-Katastrophe verantwortlich sind.
Der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte hatte bei einer Trauerfeier am 17. Juli dieses Jahres erklärt, es gehe um „Gerechtigkeit für die Toten“. Für den Privatermittler Resch ist nicht verständlich, warum dann sein Angebot bisher anscheinend ignoriert wird, dass Rutte vorgelegen habe müsse.
Er wundert sich auch, warum in Deutschland allgemeines Schweigen herrscht, obwohl die Bundesregierung zum fünften Jahrestag erklären ließ, sie unterstütze „die Bemühungen der gemeinsamen internationalen Ermittlergruppe, das Verbrechen vollständig aufzuklären und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen“. Sputnik wird das in Kürze aufgreifen.


D
an-news.info: Einwohner von Gorlowka haben heute, am 5. Jahrestag des ersten Beschusses des Stadt, das Andenken ihrer getöteten Landsleute geehrt.
Vor genau 5 Jahren, am 27. Juli 2014, kam über die Einwohner von Gorlowka stürmisches Feuer der bewaffneten Formationen der Ukraine“, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung. „Um das Andenken der an diesem Tag Getöteten zu ehren, fand neben dem Denkmal für die gefallenen Einwohner der Stadt Gorlowka heute eine Kundgebung statt“.
Die stellvertretende Vorsitzende des Volkssowjets Olga Makejewa, der stellvertretende Bürgermeister von Gorlowka Pawel Kalinitschenko, der stellvertretende Leiter des Exekutivkomitees der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“ Sergej Kondykinskij, Vertreter der örtlichen Behörden und Bürger der Stadt besuchten die Veranstaltung.
Im Rahmen des humanitären Programms zur Wiedervereinigung des Volk
es des Donbass waren auf der Kundgebung auch Gäste aus den zeitweilig von Kiew kontrollierten Städten Dshershinsk und Kramatorsk anwesend. …
Die Anwesenden ehrten das Andenken der Toten mit einer Schweigeminute und ließen weiße Luftballons aufsteigen. Zum Abschluss der Trauerveranstaltung legten die Versammelten Blumen nieder und legten Spielzeug an dem Denkmal für die Toten nieder.


abends:

de.sputniknews.com: „Akustische Attacken“ auf Kuba führten zu Anomalie im Gehirn von US-Diplomaten – US-Medien
Forscher haben Veränderungen im Gehirn der Diplomaten festgestellt, die von der „akustischen Attacke“ in der US-Botschaft auf Kuba betroffen waren. Dies meldet die US-Zeitung „New York Post“.
Die Forscher haben 40 Mitarbeiter der Botschaft untersucht und die Daten mit der Kontrollgruppe verglichen.
„Der Unterschied im Gehirn zwischen diesen zwei Gruppen ist aktuell bestürzend“, betonte die führende Forscherin Ragini Verma.
Spezifische Symptome
Nach ihren Worten habe es bei den meisten Patienten spezifische Symptome gegeben. Darüber hinaus sei bei ihnen eine klinische Anomalie zu beobachten, die unter anderem in der Visualisierungsanomalie ausgeprägt sei.
Es wird präzisiert, dass sich viele von den Betroffenen bis dato in einer Rehabilitationsbehandlung befinden.
Beschwerden wegen seltsamer Laute von hoher Frequenz
Etwa seit 2016 waren von den Mitarbeitern der US-Botschaft in Havanna Beschwerden wegen seltsamer Laute von hoher Frequenz eingegangen. Diese Laute hätten Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel sowie Koordinations- und Gehörverlust hervorgerufen.
Die Behörden von Kuba verneinen ihre Beteiligung an dem Einsatz einer „akustischen Waffe“.
Zuvor war berichtet worden, dass die Forscher in den „akustischen Attacken“ auf US-Diplomaten auf die Spuren von Grillen gestoßen wären.


de.sputniknews.com: Nicht genehmigte Demo in Moskau: Polizei meldet 1.074 Festnahmen
Bei einer nicht genehmigten Aktion im Zentrum Moskaus sind am Samstag 1.074 Menschen wegen verschiedener Straftaten festgenommen worden. Dies teilte der Pressedienst der Moskauer Hauptpolizeibehörde gegenüber der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti mit.
„Bei einer nicht genehmigten Aktion im Zentrum der Hauptstadt wurden 1.074 Menschen wegen verschiedener Straftaten festgenommen. Entsprechend den Ergebnissen des Verfahrens werden ihnen gegenüber Entscheidungen in Übereinstimmung mit dem Gesetz getroffen“, sagte ein Mitarbeiter des Pressedienstes.
Die Demo, die am Samstag stattfand, wurde nicht mit den Stadtbehörden abgestimmt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft gab es in sozialen Netzwerken Aufrufe, am 27. Juli zu einer nicht genehmigten Aktion in der Twerskaja-Straße 13 zu kommen, in der sich das Moskauer Rathaus befindet. Sie wurde von den Oppositionellen organisiert, die wegen extrem hoher Anzahl der gefälschten Unterstützerunterschriften als Teilnehmer an der anstehenden Wahl zum Moskauer Parlament im September nicht registriert wurden.
Zu den Organisatoren der neuen Demo gehören dieselben Personen, die, wie die Staatsanwaltschaft zuvor ausführte, am 14. Juli eine ähnliche Kundgebung vor der Wahlkommission in Moskau trotz der Warnung vonseiten der Behörde abgehalten haben: Iwan Shdanow, Sergej Mitrochin, Ljubow Sobol, Konstantin Jankauskas, Ilja Jaschin und andere. Jetzt werden sie einer administrativen Untersuchung unterzogen.
Die Kundgebung vom 14. Juli hatte auch zur Einleitung eines Strafverfahrens wegen „Behinderung der Tätigkeit von Wahlkommissionen“ geführt. Der Untersuchung zufolge wurde sie organisiert, „um Druck auf die Mitglieder der Wahlkommissionen der Stadt und des Landkreises auszuüben“. Zudem sei sie mit „Gewaltandrohungen gegen die Mitglieder der Wahlkommissionen“ begleitet worden.
Zuvor hatte der Moskauer Oberbürgermeister Sergej Sobjanin erklärt, dass ein Versuch, Unruhen zu organisieren, nichts Gutes bringen werde, und die Ordnung in der Stadt werde gemäß dem Gesetz gewährleistet. Die Staatsanwaltschaft und die Polizei warnten vor der Rechtswidrigkeit der Aktion sowie vor der Verantwortung für deren Organisation, für die Aufrufe zur Teilnahme und die Beteiligung selbst.


de.sputniknews.com: Russisches Versöhnungszentrum in Syrien: Die Waffen in Idlib schweigen – erstmals seit drei Monaten
Russische Militärs haben erstmals seit drei Monaten keine Feuerangriffe in der syrischen Deeskalationszone Idlib gemeldet. Das teilte der Leiter des russischen Versöhnungszentrums in Syrien, Generalmajor Alexej Bakin, am Samstag gegenüber Journalisten mit.
„In den zurückliegenden 24 Stunden hat die russische Seite keine Verstöße gegen die Einstellung der Kampfhandlungen in der syrischen Deeskalationszone Idlib registriert“, sagte er.
Ihm zufolge hatten russische Militärs in den vergangenen 24 Stunden die Bewohner des Wohnviertels Hanano-2 der Stadt Aleppo mit humanitären Hilfsgütern versorgt.
Im September 2018 hatte der russische Präsident Wladimir Putin mit seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan die Schaffung einer Demilitarisierungszone im syrischen Idlib vereinbart. Die Waffenruhe in Idlib wird immer wieder von Terroristen verletzt.

 

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