Presseschau vom 28.07.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


vormittags:

de.sputniknews.com: Venezuelas Militär meldet Luftraumverletzung durch US-Flugzeuge
Aufklärungsflugzeuge der USA sind erneut in den von Venezuela kontrollierten Luftraum eingedrungen. Dies wird auf der Twitter-Seite des strategischen Kommandos der Streitkräfte der südamerikanischen Republik mitgeteilt.
„Heute sind Spionageflugzeuge der USA ein weiteres Mal in die von Venezuela kontrollierte Zone eingedrungen und haben damit die Flugsicherheit und internationale Verträge verletzt. Die USA beleidigen unser Land unverhohlen weiter“, heißt es in der Mitteilung.
Es ist nicht der erste Fall einer Verletzung des Luftraums von Venezuela in den vergangenen Tagen. Das Verteidigungsministerium des Landes hatte zuvor erklärt, dass solche Vorfälle als eine ernstzunehmende Bedrohung von außen einzuschätzen seien.


mil-lnr.info: In den letzten 24 Stunden wurde kein Beschuss von Seiten der ukrainischen Truppen auf das Territorium der LVR festgestellt.


de.sputniknews.com:
„Neue Klima-Ära“: Expertin erklärt anormale Hitze in Europa und Kälte in Russland
Die gegenwärtige außergewöhnliche Hitze in Europa und ein starker Temperaturrückgang in Russland sind auf eine Veränderung von Luftströmen zurückzuführen, wie die Chefexpertin des Wetterdienstes Moskau, Tatjana Posdnjakowa, gegenüber der „Komsomolskaja Prawda“ sagte.
Diese globalen Wetterveränderungen würden den Beginn einer neuen Klima-Ära markieren, so Posdnjakowa. Sie erläuterte, dass die Erde bis zuletzt eine 25- bis 30-jährige Epoche durchlebt habe, in der sich das Klima von West nach Ost wandelte und von einem stabilen Wetter geprägt war. Heute habe eine kurze Epoche meridionaler Prozesse mit wechselhaftem Klima begonnen.
Laut der Expertin wissen die Klimaforscher nicht, wodurch der Epochenwechsel bedingt sei und wie lange die jeweilige Epoche dauern werde. Angenommen werde, dass dieser Faktor sowohl von der menschlichen Tätigkeit als auch von astronomischen und geologischen Prozessen beeinflusst werde.
Am vergangenen Mittwoch haben russische Wetterspezialisten vor einer herannahenden Abkühlung gewarnt, wobei es in etlichen Gebieten sogar schneien könne.


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 27. Juli 3:00 Uhr bis 28. Juli 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 2.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Spartak, Sachanka.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an Wohnraum und Infrastrukturobjekten wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse betrug 8.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 4.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


de.sputniknews.com: Putin kündigt Bau „einzigartiger Kriegsflotte“ an
Präsident Wladimir Putin hat die Stärke der russischen Seestreitkräfte gewürdigt und den Aufbau einer mächtigen und technisch „einzigartigen“ Flotte angekündigt. Der Kremlchef wohnte am Sonntag in Sankt Petersburg einer Marineparade bei.
Die russischen Seestreitkräfte sorgten schon jetzt zuverlässig für die Sicherheit des Landes und seien in der Lage, „jedem Aggressor eine Abfuhr zu erteilen“, sagte Putin in einer Ansprache vor Tausenden Gästen und Zuschauern.
„Auf lange historische Sicht werden wir eine Flotte aufbauen, die von ihren Möglichkeiten her einzigartig ist, die Flotte einer starken und souveränen Macht.“
Die Marine nutze bereits die „neusten Techniken und zukunftsträchtige technische Lösungen, die weltweit ihresgleichen suchen“, äußerte Putin. Schiffe und Flugzeuge würden ständig erneuert und die Infrastruktur modernisiert. Allein in diesem Jahr würden 15 neue Schiffe und Boote hinzustoßen. Viel wichtiger seien aber „die Tapferkeit und das Können“ der Matrosen, so der Kremlchef.
Mit einer großen Schiffsparade in Sankt Petersburg hat die russische Kriegsmarine am Sonntag ihren Berufsfeiertag begangen. Paraden gab es am Sonntag auch an den Flottenstandorten Seweromorsk, Wladiwostok, Sewastopol, Astrachan und Baltijsk sowie im syrischen Tartus, wo sich eine Basis der russischen Marine befindet.


nachmittags:

de.sputniknews.com: Wirbel um Atomdeal: Russland warnt Iran vor Eskalation
Moskau fordert Teheran weiterhin dazu auf, von Eskalationsschritten um den Atomdeal, darunter in Bezug auf den Umfang des zu gewinnenden schweren Wassers, abzusehen. Das sagte der Vize-Außenminister Russlands, Sergej Rjabkow, kurz vor der am Sonntag in Wien stattfindenden Sitzung der Kommission für den gemeinsamen umfassenden Aktionsplan.
Rjabkow äußerte auch, dass alle Teilnehmer des gemeinsamen umfassenden Aktionsplans Verantwortungsbewusstsein an den Tag legen sollten.
„Die iranischen Kollegen haben die von ihnen bekundete Weigerung, die im Aktionsplan festgelegte höchste Volumensgrenze für das zu gewinnende Wasser zu berücksichtigen, nicht fallen lassen. Diese Haltung bleibt meines Erachtens nach weiter in Kraft, obwohl wir die Iraner weiterhin dazu aufrufen, von Eskalationsschritten abzusehen“, führte Rjabkow weiter aus.
Der Diplomat betonte zugleich, Moskau habe „Verständnis für die Motive, nach denen Teheran sich auf den Arbeitsmodus nach dem Prinzip ‚weniger für weniger‘ umgestellt habe.
„Eine Reduzierung der zu erfüllenden Verpflichtungen im Rahmen des Gemeinsamen umfassenden Aktionsplanes provoziert selbstverständlich jene Kräfte, die seinen totalen Abbruch wollen – vor allem in Washington – zu einer neuen Zuspitzung. Deshalb sollten die Iraner Verantwortungsbewusstsein an den Tag legen. Genauso wie alle anderen“, so Rjabkow.


armiyadnr.su:
Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 28.07.2019
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Kämpfer die Gebiete von
zwei Ortschaften der Republik mit 82mm-Mörsern und Antipanzerhandgranatwerfer beschossen.
In
Richtung Donezk haben Kämpfer der 56. Brigade unter Kommando des Kriegsverbrechers Iwanow Spartak mit 82mmmm-Mörsern beschossen und dabei sechs Mörsergeschosse abgefeuert.
In Richtung Mariupol haben Kämpfer aus der 36. Brigade unter Kommando von Gnatow Sachanka mit Antipanzerhandgranatwerfern beschossen.
Die Gesamtzahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der BFU betrug 2.
Nach uns vorliegenden Informationen hat das Kommando der Besatzungskräfte den ihm unterstellten Kommandeuren des 20. und 305. Bataillons für elektronische Kriegführung die Anweisung gegeben, die Bekämpfung der Drohnen der OSZE-Mission in der Nähe der Kontaktlinie auf einem Streifen von 10km entlang der Kontaktlinie auf von der Ukraine kontrolliertem Territorium und von 5km auf dem Territorium unserer Republik zu verstärken.
Dabei wurde in den Anweisungen der Besatzer zum ersten Mal eine disziplinarische Verantwortung der Kommandeure der Einheiten für elektronische Kriegsführung der ukrainischen Streitkräfte festgeschrieben für den Fall, dass die OSZE-Mission mit Hilfe von Drohnen verbotene Technik, Positionen oder andere die ukrainischen Streitkräfte diskreditierende Informationen entdeckt.
Nach unseren unseren Informationen erhielt der Kommandeur des 20. Bataillons für elektronische Kriegführung einen „strengen Verweis“, weil im Bereich der OSZE-Mission, der am 26. Juli herausgekommen ist, Informationen über die Entdeckung der Verlagerung einer Kompanie der 92. Brigade auf zwölf
Schützenpanzerwagen im Gebiet von Awdejewka erschienen sind.
Unsere Aufklärung hat festgestellt, dass derzeit im 1. Bataillon der 36. Marineinfanteriebrigade in Richtung Mariupol eine gemeinsame Ermittlungsgruppe des SBU, des militärischen Rechtsordnungsdienstes und der Militärstaatsanwaltschaft zum Fall der offenen Nichtunterordnung unter Befehle des Kommandos sowie von Aufrufen zur Befehlsverweigerung durch eine organisierte Gruppe von 16 Kämpfern arbeitet.
Nach uns vorliegenden Informationen ist der Hauptaufrührer der Obermatrose Roman Alexejewitsch Bondarenko, der die Kämpfe des Bataillons dazu aufruft, die Ausführung der Befehle der Führung der Einheit einzustellen, solange nicht die materielle und Lebensmittelversorgung an den vordersten Position
en in einen der Norm entsprechenden Zustand gebracht wird.
Es ist wichtig a
nzumerken, dass der Kämpfer Bondarenko beim Kommando gut angesehen ist. So hat er durch einen Erlass des Verteidigungsministers der Ukraine vom 8. Juli eine Prämie von 10.000 Griwna für besondere Erfolge bei Kampfhandlungen gegen unsere Republik erhalten.


deutsch.rt.com:
Russischer Föderationsrat arbeitet an Maßnahmen zur Abwehr westlicher Informationskriege
Eine Kommission des Russischen Föderationsrates arbeitet daran, den Versuchen einer Reihe westlicher Länder zu widerstehen, Informationskriege auszulösen. Der Vorsitzende der Kommission erklärte, dass die Information selbst zur Politik geworden sei.
Die Zwischenkommission für Informationspolitik und Zusammenarbeit mit den Medien des Russischen Föderationsrates arbeitet daran, den Versuchen einer Reihe westlicher Länder zu widerstehen, Informationskriege auszulösen und die Medienfreiheit einzuschränken. Das erklärte Kommissionschef Alexei Puschkow am Freitag in einer Plenarsitzung. Er sagte:
„Sie bieten uns eine neue Informationsrealität. Bislang diente die Information der Politik, aber jetzt ist die Information selbst zur Politik geworden, sie prägt die Politik. Dies erfordert eine Antwort. Wir können das Schlachtfeld nicht denjenigen überlassen, die Informationskriege führen. In diesem Zusammenhang beabsichtigt unsere Kommission, einen Aktionsplan zu erstellen, um diesen Bemühungen in der nächsten politischen Saison zu widerstehen.“
Er schlug auch vor, dass russische Senatoren versuchen sollten, Fragen der Medienfreiheit auf die Tagesordnung internationaler Treffen und Konferenzen zu setzen.
Laut Puschkow sind Informationskriege im Begriff, eine neue umfassendere Ebene zu erreichen. Er stellte fest:
„Ich möchte darauf hinweisen, dass die westlichen Länder offiziell Haushaltsmittel für diese Zwecke bereitstellen.“
Der Senator fügte hinzu, dass der US-Kongress in diesem Jahr Zigmillionen US-Dollar bereitgestellt habe, „um so genannte zuverlässige Informationen in Osteuropa zu verbreiten und die so genannten unabhängigen Medien zu unterstützen“. Außerdem versuche der Westen „schwarze und weiße Listen von Medien zu erstellen und sie in unzuverlässige und zuverlässige Medien zu unterteilen“.
Er werde die Initiative ergreifen, eine internationale Konferenz über die Medienfreiheit inmitten von Informationskriegen abzuhalten. Die Vorsitzende des Föderationsrates Walentina Matwijenko unterstützt die Idee.


ukrinform.ua: Medwedew kam zur Parade auf die Krim. Das das Außenministerium der Ukraine drückt entschiedenen Protest aus.
Das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der Ukraine bekundet seinen entschiedenen Protest im Zusammenhang mit dem nicht mit der ukrainischen Seite abgestimmten Besuch Besuch einer vom russischem Premierminister Dmitri Medwedew geleiteten Delegation auf der von Russland vorübergehend besetzten Krim.
Eine entsprechende Mitteilung wurde auf der Website des Außenministeriums der Ukraine veröffentlicht. …
Das Außenministerium betont, dass der Besuch entgegen den wiederholten Warnungen der Ukraine stattfindet. In den Kommentaren wird angemerkt, dass der Zweck des Besuchs zynisch ist – die Teilnahme an der Parade der Besatzungsflotte Russlands.
Außenministerium hält weiterhin an der weiterhin prinzipiellen Position fest, wonach nicht mit den ukrainischen Seite abgestimmte Besuche von russischen Beamten auf dem Territorium der Ukraine innerhalb seiner international anerkannten Grenzen, wozu die Autonomen Republik Krim und die Stadt Sewastopol gehören, unzulässig sind.
„Versuche der Russische Seite, solche ‚Besuche‘ als Inlandsreisen zu interpretieren, sind für die Ukraine nichtig und zeigen eklatante die Missachtung Russlands für allgemein anerkannte Prinzipien und Normen des Völkerrechts und seine Verpflichtungen aus bilateralen und multilateralen Abkommen“, erklärte das Außenministerium.
Die Behörde weist darauf hin, dass die volle Verantwortung für die negativen Auswirkungen der temporären der Präsenz russischen Besatzungsverwaltung auf der Halbinsel Krim für die Autonome Republik Krim und Sewastopol in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht auf der Russischen Föderation als Staat ruht.
Wie schon berichtet, kündigte der russische Ministerpräsident Dmitri Medwedew für den 28. und 29. Juli einen Besuch im annektierten Sewastopol an. Er hat bereits das besetzte Sewastopol besucht, wo er anlässlich des Tages der russischen Marine an Veranstaltungen teilgenommen hat.


de.sputniknews.com: Nach erneutem Spionageflug: Amerikaner zu legalem Krim-Besuch eingeladen
Nach einem erneuten Flug von US-Aufklärungsjets unweit der Grenzen der russischen Halbinsel Krim hat der Abgeordnete der Staatsduma (Russlands Unterhaus) von der Krim-Region, Ruslan Balbek, am Sonntag in einem Sputnik-Gespräch die Amerikaner eingeladen, der Krim einen offiziellen Besuch abzustatten.
„Wir können den US-amerikanischen Flugzeugen nicht verbieten, nahe unseren Grenzen zu fliegen. Das Wichtigste ist für sie, die Grenzen des Erlaubten nicht zu überschreiten. Wenn die US-Behörden so stark daran interessiert sind, wie sich die Krim und deren militärische Stärke entwickeln, so können sie die russische Region offiziell besuchen, um Erfahrungen im Bereich der umfassenden Entwicklung von Territorien zu übernehmen“, sagte Balbek.
Ihm zufolge widerspiegelt keinerlei Luftbildaufnahme die Sachlage auf der Krim so wie ein persönliches Treffen mit den Krim-Bewohnern.
„Ich rufe die US-Beamten und Politiker dazu auf, der Wahrheit ins Auge zu blicken, politischen Mut und Weisheit an den Tag zu legen, zu einem Besuch auf die Krim zu kommen und dies über das russische Außenministerium zu vereinbaren“, betonte Balbek.
Zuvor hatte das Überwachungsportal PlaneRadar darüber informiert, dass zwei US-amerikanische Flugzeuge am Samstag wieder Aufklärungsflüge im Luftraum nahe der Halbinsel Krim absolviert hätten. …


m
il-lnr.info: Erklärung des Leiters des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR Hauptmann Ja. A. Osadtschij
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich verändert und bleibt angespannt.
In den Truppenteilen und Verbänden der BFU in der OOS-Zone ist ein hohes Niveau an Korruption zu bemerken, es wurden zahlreiche Fälle von Diebstahl von Waffen und Militärtechnik entdeckt.
Allein in den letzten zwei Wochen hat das Kommando der „OOS“ sechs Kommissionen zur Untersuchung des Vorhandenseins und Zustands von Waffen und Militärtechnik in der 25. Luftlandebrigade initiiert, aber die Arbeit der Kommission hat nicht die
gebührenden Ergebnisse erbracht.
Trotz der aufgedeckten zahlreichen Fälle von Diebstahl von Waffen und Munition ist es dem Kommandeur der 25. Luftlandebrigade gelungen, durch Schmiergelder an die Leiter der Kommissionen und die Mitarbeiter der Militärstaatsanwaltschaft zu entgehen.
Um die Absatzkanäle für Waffen, Militärtechnik und Material zu verbergen, hat Sabrodskij nach der Ankunft einer weiteren Inspektion im Verantwortungsbereich der 25. Brigade die Entscheidung getroffen, den Verband außerplanmäßig aus der OOS-Zone abzuziehen. Nach Informationen von einer zuverlässigen Quelle im Stab der Luftsturmkräfte ist geplant, beim Eintreffen des Verbandes am ständigen Stationierungspunkt dienstliche Ermittlungen gegen das kommandierende Personal der Brigade durchzuführen, um in der Folge die Schuldigen zu entlassen oder in andere Einheiten zu versetzen.
Ein hohes Niveau der Korruption ist auch in an deren Verbänden der BFU in der „OOS“-Zone festzustellen.
So wurde in der 14. mechanisierten Brigade bei der Durchführung einer Inventarisierung von Infrarotsichtgeräten und Nachtsichtgeräten, die im Rahmen von ausländischer Militärhilfe erhalten wurden, das Verschwinden von 12 Nachtsichtgeräten aus US-Produktion entdeckt.
Derzeit wird im Verantwortungsbereich der 14. Brigade eine Ermittlung zum Diebstahl von Militäreigentum durchgeführt. In Bezug auf den für Bewaffnung zuständigen stellvertretenden Brigadekommandeur Schtscherbin und den Brigadekommandeur Wojtschenko führt die Militärstaatsanwaltschaft Ermittlungsmaßnahmen durch.
Die Volksmiliz der LVR hält die Vereinbarungen über den Waffenstillstand streng ein. Wir sind nach wie vor offen für einen Dialog und bereit zu einer friedlichen Lösung des Konflikts, aber im Fall von Provokationen von Seiten des Gegners, sind wir zu den entschiedensten Handlungen bereit.


de.sputniknews.com: „Feindlicher“ Plan: Teheran über Stationierung europäischer Flotte im Persischen Golf
Der amtliche Regierungssprecher des Irans, Ali Rabii, hat die Pläne etlicher europäischer Länder zur Flottenstationierung im Persischen Golf als „feindlich“ bezeichnet, meldet die Agentur ISNA.
Zuvor hatte der britische Außenminister Jeremy Hunt erklärt, Großbritannien wolle eine gesamteuropäische Mission zum Schutz von Handelsschiffen in der Straße von Hormus initiieren, nachdem der Iran den britischen Öltanker „Stena Impero“ festgesetzt habe. Wie der französische Außenminister Jean-Yves Le Drian äußerte, arbeite Frankreich gemeinsam mit Großbritannien und Deutschland an „der europäischen Initiative“, um die maritime Sicherheit im Persischen Golf zu gewährleisten.
„Wir haben gehört, dass sie die Stationierung einer europäischen Flotte im Persischen Golf planen. Das ist selbstverständlich ein feindlicher Plan, der Spannungen provoziert und verschärft“, sagte Rabii. Der Iran sei einer der Hauptgaranten für die Sicherheit im Persischen Golf, fügte er hinzu.
US-Außenminister Mike Pompeo hatte zuvor angekündigt, dass die USA eine internationale Koalition bilden würden, um die Straße von Hormus zu patrouillieren, die den Persischen Golf und den Golf von Oman miteinander verbinde.
Am 19. Juli hatten die Iranischen Revolutionsgarden den unter britischer Flagge fahrenden Öltanker „Stena Impero” in der Straße von Hormus festgesetzt und ihn später zum Hafen Bandar Abbas begleitet. Die 23 Besatzungsmitglieder, darunter drei Russen, halten sich derzeit an Bord des vor Anker liegenden Schiffes auf. Indes haben die Schiffsbesitzer einen Besuch auf dem Öltanker offiziell beantragt und warten nun auf die Antwort der iranischen Behörden.
Der Vorfall mit der „Stena Impero“ war faktisch die Antwort der iranischen Behörden auf die Aufbringung des iranischen Öltankers „Grace 1“ durch das britische Gebiet Gibraltar am 4. Juli. Das Schiff stand im Verdacht, die EU-Sanktionen gegen Syrien verletzt zu haben.


de.sputniknews.com: Trotz angedrohter US-Sanktionen: Indien will S-400-Kauf durchsetzen
Die Lieferung von S-400-Komplexen Triumph nach Indien wird laut dem stellvertretenden Direktor des russischen Föderalen Dienstes für militärtechnische Zusammenarbeit, Wladimir Droschschow, im Jahr 2020 beginnen.
Geplant ist auch, dass Neu Delhi bei Moskau Flugzeuge Su-30MKI sowie Kalaschnikow-Sturmgewehre AK-203 erwerben wird. Darüber hinaus werden sich die beiden Länder am Bau eines U-Bootes der Amur-Klasse beteiligen.
Wie die Agentur Bloomberg zuvor unter Berufung auf eigene Quellen mitgeteilt hatte, haben sich Indien und Russland darauf verständigt, die Verrechnungen für die Lieferung von S-400-Komplexen anhand eines besonderen Mechanismus zu leisten, der die Nutzung der nationalen Währungen der beiden Länder vorsieht.
Der Deal im Wert von 5,4 Milliarden US-Dollar war im Oktober 2018 geschlossen worden. Laut Vertrag sollen insgesamt fünf S-400-Abteilungen nach Indien gebracht werden. Wie der Erste Stellvertreter des indischen Verteidigungsministers, Shripad Naik, am 17. Juli sagte, sollen die Lieferungen von S-400-Abwehrsystemen zum April 2023 abgeschlossen werden.
Laut dem Experten des Instituts für Rüstungsforschungen in Neu Delhi, Amit Cowshish, sei Indien trotz der Drohung Washingtons, Sanktionen zu verhängen, nicht gewillt, auf den Erwerb von S-400 zu verzichten.
„Die USA treiben sich selbst in die Ecke, indem sie Sanktionen gegen chinesische Strukturen verhängt und der Türkei das Gleiche angedroht haben. Denn Indien wird kaum auf diese Druckausübung reagieren“, so Cowshish.
Wie Bloomberg berichtet, will Neu Delhi Washington dazu überreden, ausnahmsweise keine Sanktionen zu verhängen.


abends:

armiyadnr.su: Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR am 28.07.2019
Achtung! Die ukrainische Seite verbreitet offenkundige Falschinformationen!
Während der Ermittlung dazu, dass Einheiten der Volksmiliz der DVR des Beschusses des KPP „Marjinka“ beschuldigt wurden, wurde festgestellt, dass sich in diesem Gebiet heute Nacht ein Fall von Eröffnung des Feuers mit einer automatischen Waffe ereignete, dies aber unter anderen Umständen geschah als in der Erklärung der ukrainischen Besatzer angegeben.
Nach Informationen unserer Beobachter im vordersten Gebiet fuhr gegen 00:00 Uhr am 28. Juli ein Kleinbus an den Passierpunkt auf dem von der Ukraine kontrollierten Territorium heran, aus dem einige bewaffnete Personen ausstiegen und zu den Verwaltungsgebäuden des KPP gingen. Nach einiger Zeit sprangen zwei aus dem Verwaltungsgebäude heraus und rannten in Richtung des Checkpoints der Volksmiliz und schossen dabei mit Schusswaffen in Richtung der ukrainischen Kämpfer. Durch erwiderndes Feuer der ukrainischen Truppen wurden die Flüchtlinge ausgeschaltet. Nach unseren Informationen wurde einer getötet, der zweite schwer verletzt.
Die Körper der Flüchtlinge wurden von den BFU geborgen. Um 6:30 Uhr morgens traf am KPP „Marjinka“ eine Ermittlungsgruppe des militärischen Rechtsordnungsdienstes ein. Um 8:00 Uhr morgens waren die Ermittlungsmaßnahmen abgeschlossen und die Ermittler fuhren mit den Leichen weg. Vor Ort blieben nur Blutlachen, wovon zahlreiche Mitteilungen von Bürgern der Republik zeugen, die heute morgen den KPP passierten.
So liegen die offene Lüge und die Unkoordiniertheit der ukrainischen militärischen Behörden, die heute Morgen erklärten, dass es in den letzten 24 Stunden und in der Nacht keinen Beschuss von unserer Seite gab, aber schon mittags andere ihrer Propagandisten mit Beschuldigungen gegenüber den Soldaten der Volksmiliz der DVR auftreten, klar zu Tage.
Ich wende mich an das Kommando der BFU, anstatt Soldaten der Volksmiliz der eigenen Fehden zu bezichtigen, wäre es besser, eine Ermittlung zu den Fällen der Eröffnung von Feuer auf das Territorium der DVR während der Gültigkeit des allumfassenden Waffenstillstands durchzuführen und dann Materialien der Ermittlungen der Öffentlichkeit vorzustellen, wie dies die Verpflichtungen der Minsker Vereinbarungen fordern.


de.sputniknews.com: Nord Stream nimmt Gastransport vorfristig wieder auf
Die Gaspipeline Nord Stream hat ihre Arbeit drei Tage früher als geplant wiederaufgenommen. Das folgt aus einer Mitteilung des Betreibers der Gaspipeline Nord Stream.
Wie es heißt, wurde der Gastransport am Samstag nach einer zeitweiligen Betriebseinstellung des Rohrleitungssystems wieder in Gang gesetzt.
Zuvor wurde mitgeteilt, dass die Arbeit der Gasleitung vom 16. bis 30. Juli wegen planmäßiger Technologiearbeiten eingestellt worden sei.
„Jetzt kann die Gaspipeline ihre ganze Kraft nutzen, um alle gestellten Aufgaben zu lösen“, heißt es.
Die Gaspipeline Nord Stream besteht aus zwei Strängen mit einer Gesamtlänge von jeweils 1.224 Kilometern und einer Durchsatzkapazität von je 27,5 Milliarden Kubikmetern Gas pro Jahr.
Nord Stream ist eine Gaspipeline, durch die in Russland gefördertes Erdgas über den Meeresgrund der Ostsee in europäische Länder transportiert wird.
Als landgestützte Fortsetzung von Nord Stream in Deutschland gelten die Gasleitungen NEL Zuvor wurde es bekannt, dass es bei der Fortsetzung des weiteren Projektes – der Pipeline Nord Stream 2 – zu erheblichen Verzögerungen kommen könnte. Dies liegt vor allem an der Position von Dänemark.
Sollte Dänemark den Bau der Gaspipeline Nord Stream 2 in seinen Gewässern in den kommenden Wochen nicht genehmigen, könnte Russland die Frist für den Beginn der Gaslieferung nach Europa verpassen, so zumindest die Einschätzung des amerikanischen Wirtschaftsblattes „Financial Times“.
Entscheidend könnten dabei die nächsten Wochen werden. Der August könnte gar „kritisch” werden, schreibt die Zeitung.

 

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