Presseschau vom 15.12.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 15-mal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Kalinowo, Losowoje, Logwinowo, Kalinowka Sokoloniki und Wesjologorowka.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.

 

Armiyadnr.su: In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 35-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 17 Ortschaften der Republik mit Artillerie, Antipanzerlenkraketen, Mörsern verschiedenen Kalibers, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In Dokutschajewsk gab es vom 14. auf den 15. Dezember durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte folgende Verletzte und Schäden:
– Watutin-Straße 15, Wohnung 47 – Jegewnij Fjodorowitsch Gutyrja, geb. 3.1.1987, erlitt eine Splitterverletzung am Brustkorb, es wurde die Scheibe eines Holzfensters beschädigt, die Balkontür, die Zimmerdecke wurde auf 6 Quadratmetern von Splittern durchschlagen, eine Klimaanlage und Polstermöbel wurden durch Splitter beschädigt;
– Friedensstraße 70 – das Dach wurde beschädigt;
– Friedensstraße 34 – das Dach wurde beschädigt;
– Gretschko-Straße 8 – Treffer auf ein Garagendach, ein Auto vom Type Was 2106 wurde durch Splitter beschädigt;
– Gorkij-Straße 82, Wohnung 2 – durch Splitter sind eine Wand und der Abfluss beschädigt.
Im Petrowskij-Bezirk von Donezk gab es vom 14. auf den 15. Dezember durch Beschussvon Seiten der ukrainischen Streitkräfte folgende Schäden:
– Safonow-Straße 1-4 – Dachboden ausgebrannt;
– Kirpitschnosawodskaja-Straße 19a – eine Garage mit einem zivilen Fahrzeug geriet in Brand;
– Anantschenko-Straße 19 – die Ambulanz einer kinderärztlichen Station wurde beschädigt;
– Mark-Osernyj-Straße 70 – direkter Treffer auf das Dach;
– Seljonyj-Gaj-Straße – wird noch ermittelt.

 

de.sputniknews.com: Nach Russlands Truppenabzug: USA wollen ihre Militärkräfte in Syrien behalten.
Die USA müssen laut dem Ex-Berater des US-Außenministers, Stuart Jones, in Syrien mit Russland zusammenarbeiten. Wie er bei Anhörungen im US-Senat sagte, stellen die im Südwesten Syriens eingerichteten Schutzzonen ein positives Modell für eine solche Zusammenarbeit in Zukunft dar.
Er denke auch, dass Russland dadurch von bestimmten Handlungen abgehalten werde, fügte Jones hinzu.
Er sehe nichts Liebenswertes darin, dass Russland in die Situation um Syrien involviert sei, so Jones weiter. „Russland hat 2015 das Regime von Baschar (Assad – Anm. d. Red.) gerettet. Aber die Russen sind aus etlichen Gründen an einer Zusammenarbeit mit den USA interessiert. So stellen die Vereinbarungen über die Schutzzonen ein positives Modell für die Zusammenarbeit mit den Russen dar“, sagte Jones. Solche Vereinbarungen würden es auch ermöglichen, „Russland zur Verantwortung zu ziehen“, ergänzte er.
Nach Auffassung von Ryan Crocker, der in den Nahostländern Irak, Kuwait, Syrien und Libanon als US-Botschafter tätig gewesen war, „haben sich die Russen in die Situation in Syrien … eingemischt, weil sie die durchaus reale Gefahr erblickten, ihr Hauptaktiv in der Region – Baschar Assad – zu verlieren“.
Trotz der Tatsache, dass Russland den Truppenabzug aus Syrien verkündet habe, seien in diesem Land zwei Militärobjekte – in Tartus und in Hmeimim – zurückgeblieben. Die Russen „gehen nicht, sondern nutzen Syrien weiterhin als Einflusshebel für ihre umfassende Strategie in der Region“, so Crocker.
Wie der Ex-CIA-Mitarbeiter und Exekutivdirektor des US-Rates für nationale Interessen, Philip Giraldi, gegenüber Sputnik sagte, wollen die USA nach dem Abzug der russischen Truppen aus Syrien ihre militärischen Kräfte und Mittel dort behalten, um die Situation in diesem Land nach dem Krieg beeinflussen zu können.

Dnr-onlinr.ru: Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 35.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie des „Schulwaffenstillstands“ mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse, sowie bereits an anderer Stelle angegebener Folgen der Beschüsse; Anm. d. Übers.).
In Folge eines Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte von Nowotroizkoje auf Dokutschajewsk wurde die Fassade eines Wohnhauses in der Gorkij-Straße 82, Wohnung 2 beschädigt. 1,5 m vom Ort des Geschehens wurde eine Schützenpanzergeschoss gefunden.
Ein ziviler Einwohner, geb. 1987, erlitt eine Splitterverletzung am Brustkorb.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 1057.
In den vorhergehenden 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 1292.

 

ukrinform.ua: Vier Soldaten bei Angriffen im Donbass verletzt.
Die russisch-terroristischen Truppen verletzen die Waffenruhe im Gebiet der Antiterror-Operation (ATO) im Donbass weiter. Dabei setzten sie verbotene Waffen ein. Nach dem Einbruch der Dämmerung ist die Zahl der feindlichen Angriffe gestiegen, teilte die Pressestelle des Stabs der Antiterror-Operation auf Facebook mit.
Im Raum Lugansk habe der Feind in der Dunkelzeit mehrmals mit 120-mm- und 82-mm-Mörsern und Granatwerfern nahe Troizkoje, Luganskoje, Nowoalexandrejewka und Trjochizbenka geschossen, so die Pressestelle weiter. Waffen der Schützenpanzer seien in der Nähe von Swjetlodarsk zum Einsatz gekommen. Im Raum Donezk sei der Feind nahe Marjinka aktiv gewesen. In der ersten Hälfte des Tages hätten die Besatzer Mörser und Infanteriewaffen eingesetzt. Am Abend habe dort ein Kampfpanzer auf die Armeestellungen geschossen. In der Nähe von Peski, Werchnotorezkoe, Wodjane, Lebedinskoje und Talakowka hätten die Terroristen mit Granatwerfern und leichten Infanteriewaffen gefeuert. Insgesamt habe es in den letzten 24 Stunden 24 Verletzungen des Waffenstillstands durch die russischen Besatzungstruppen gegeben. In mehr als der Hälfte der Fälle habe das ukrainische Militär das Feuer erwidert. Bei Kämpfen seien zwei Soldaten verwundet worden. Weitere zwei Soldaten hätten Kampfverletzungen erlitten.

 

de.sputniknews.com: Darum hat der Westen sein Versprechen über Nato-Nichterweiterung nicht gehalten:
Die „widerspenstige geopolitische Position“ Russlands gegenüber dem Westen lässt sich laut der Nachrichtenagentur Bloomberg damit erklären, dass die westlichen Staats- und Regierungschefs nach der Wiedervereinigung Deutschlands versprochen hatten, auf die Osterweiterung der Nato zu verzichten, ihr Wort aber gebrochen haben.
Nach dem Zerfall der Sowjetunion habe der Westen „keinen Sinn“ mehr gesehen, von der Osterweiterung der Nato abzusehen, so Bloomberg.
Die Nato-Vertreter behaupten, dass die Garantien hinsichtlich der Nicht-Erweiterung der Allianz ein „Mythos“ seien und sich keines der vom Westen damals gegebenen Versprechen in ein konkretes Abkommen verwandelt habe.
Laut Bloomberg hatte der Westen die Sowjetunion wie „ein Sieger den Verlierer“ behandelt und sich nicht um die Erfüllung seiner Garantien und Versprechen gekümmert.
„Daher hat später, als die Sowjetunion endgültig zerfallen ist und die Länder Osteuropas den Schutz der Sieger im Kalten Krieg wollten, keiner mehr einen Sinn darin gesehen, sie nicht in die Nato aufzunehmen.“
Der russische Präsident Wladimir Putin soll die sowjetischen Dokumente der Jahre 1990 und 1991 im Detail studiert haben und jetzt „mit dem Westen genauso umgehen wollen wie jener damals mit der Sowjetunion“, so Bloomberg.
Die Position Putins gegenüber dem Westen gründe sich auf „totalen Zynismus sowie Misstrauen“. Die westlichen Politiker seien von dieser Vorgehensweise irritiert.
Es sei aber wenig wahrscheinlich, dass die Nachfolger des russischen Präsidenten die Geschichte um die „Nicht-Erweiterung der Nato“ vergessen würden:
„Über mehrere Jahre und vielleicht sogar Jahrzehnte wird es einfacher sein, die Konfrontation mit Russland zu unterstützen als zu versuchen, das Vertrauen wiederherzustellen.“
Die Nato-Erweiterung war das Schlüsselthema, als die USA, Westeuropa und die Sowjetunion Deutschlands Wiedervereinigung verhandelten, was aus Geheimakten hervorgeht, die jetzt freigegeben und vom Nationalen Sicherheitsarchiv der George Washington University veröffentlicht wurden.
Die russische Führung hat immer wieder erklärt, dass die Vereinigten Staaten ihre Versprechen nicht eingehalten hätten: Die Nato expandierte bekanntlich über die Grenze Ostdeutschlands hinaus und nahm 13 weitere osteuropäische Staaten als Mitglieder auf – zuletzt Montenegro im Juni 2017.
Dann habe die Ukraine-Krise, ausgelöst durch den Putsch vom Februar 2014, infolgedessen in Kiew eine pro-westliche Regierung installiert wurde, als Vorwand dafür gedient, weitere Nato-Kräfte in Europa zu stationieren.

 

Dan-news.info: Die gesellschaftliche Organisation „Oplot Donbassa“ hat Soldaten der Republikanischen Garde der DVR in ihre Reihen aufgenommen. Die Veranstaltung fand gestern in der Hauptstadt im Gebäude der Gardisten statt.
„Unsere gesellschaftliche Organisation bedeutet nicht nur Kühnheit und militärischen Mut, sondern auch eine breite gesellschaftliche und soziale Aktivität, aktive Teilnahme an der Entwicklung unseres jungen Staates, wir helfen Schulen und Kinderheimen, arbeiten mit Kadetten, führen eine große militärisch-patriotische Arbeit durch. Die neuen Mitglieder unserer Organisation werden diese Arbeit fortsetzen“, sagte das Mitglied der Leitung der Organisation, der Leiter der Donezker höheren allgemeinmilitärischen Lehranstalt Generalmajor Michail Tichonenkow.
Mehr als 100 Soldaten erhielten ihre Mitgliedsbücher.
Wir merken an, dass die gesellschaftliche Organisation „Oplot Donbassa“ in der DVR im Mai 2014 gegründet wurde. Ehrenpräsident ist das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko.

 

Lug-info.com: „Am 14.12. um 20:00 Uhr wurde an der Pumpstation vierter Ebene der westlichen Filterstation durch die Detonationswelle eines Geschosses das Glas zerschlagen. Opfer unter dem Personal gibt es nicht“, teilte das staatliche Unternehmen Luganskwoda mit.
Die Reparaturarbeiten laufen, die Funktion der Station wurde nicht beeinträchtigt.

 

nachmittags:

de.sputniknews.com: Mord an russischem Botschafter: Türkischer Ex-Polizist festgenommen.
Der türkische Ex-Polizist Ramazan Yücel ist wegen des Verdachts der Beteiligung an der Ermordung des russischen Botschafters in Ankara, Andrej Karlow, festgenommen worden, wie türkische Medien berichten.
Laut der Agentur Anadolu habe der Verdächtigte in Verbindung zur Organisation des oppositionellen islamischen Predigers Fethullah Gülen (FETÖ) gestanden, weshalb er aus der Polizei entlassen worden sei. Die Staatsanwaltschaft Ankara habe gegen Yücel Anschuldigungen wegen Mordes erhoben, und später sei er aufgrund der Gerichtsentscheidung festgenommen worden.
Karlow wurde am 19. Dezember 2016 in Ankara getötet. Nach Angaben der türkischen Behörden handelte es sich bei dem Täter um den Polizisten Mevlüt Mert Altıntaş, der nach dem Attentat von türkischen Sicherheitskräften erschossen wurde.
Zuvor waren vier Tatverdächtige festgenommen worden, darunter zwei Ex-Polizisten und der Chef des Verlagshauses Guru Medya, Hayreddin Aydınbaş.

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin:
In der letzten Woche wurden in den Verbänden und Truppenteilen der Streitkräfte der DVR Kommandostabsübungen, komplexe taktische und taktische Feuerübungen in den Einheiten durchgeführt.
In den letzten 24 Stunden wurden 35 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte aus festgestellt.
In Richtung Donezk hat der Gegner auf die Gebiete von 12 Ortschaften 68 Artilleriegranaten des Kalibers 152mm, sechs Antipanzerlenkraketen sowie 104 Mörsergeschosse der Kalibers 120 und 82mm abgefeuert, außerdem hat der Gegner mit verschiedenen Arten von Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
In Richtung Mariupol haben Einheiten der ukrainischen Streitkräfte auf die Gebiete von zwei Ortschaften 22 Mörsergeschosse der Kalibers 120 und 82mm abgefeuert und mit Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
In Richtung Gorlowka hat der Gegner auf die Gebiete von drei Ortschaften zehn Mörsergeschosse der Kaliber 82mm abgeschossen und außerdem verschiedene Arten von Granatwerfern und Schusswaffen verwendet.
In den letzten 24 Stunden wurden in der Folge des Beschusses von Dokutschajewsk durch die ukrainischen Streitkräfte E.F. Gutyrja, geb. 1987, und W.I. Werschow, geb. 1956, verletzt, außerdem wurden fünf Häuser beschädigt. Außerdem wurden während eines massiven Beschusses von den Positionen der ukrainischen Bande Ukrainische Freiwilligenarmee im Petrowskij-Bezirk von Donezk weitere fünf Häuser beschädigt.
Insgesamt hat der Gegner in der letzten Woche das Regime der Feuereinstellung 247 mal verletzt und 1336 Artillerie- und Panzergeschosse sowie Mörsergeschosse der Kaliber 120 und 82mm auf das Territorium der Republik abgeschossen.
Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 23 Ortschaften der Republik beschossen.
Durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden vier Zivilisten verletzt. Es wurden 36 Häuser und eine Gasleitung in Dokutschajewsk, neun in Gorlowka, fünf in Trudowskije, darunter die Ambulanz des Kinderkrankenhauses, und vier in Golmowskij beschädigt.
In Folge von Artilleriebeschuss von Seiten der Gegners starben zwei Soldaten der Streitkräfte der DVR, drei wurden verletzt.
Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte konzentriert weiter schwere Waffen in der Nähe der Kontaktlinie. Im einzelnen:
6 152mm-Artilleriegeschütze „Akazija“;
8 122mm-Mehrfachraketenwerfer „Grad“.
Außerdem wird das Fehlen von schweren Waffen an den Lagerorten täglich in den Berichten der OSZE-Mission festgestellt:
12 152mm-Artilleriegeschütze „Akazija“;
76 152mm-Haubitzen „MSTA-B“ und „Giazint-B“;
18 122mm-Haubitzen „D-20“;
35 122mm-Artilleriegeschütze „Gwosdika“;
54 Panzer T-64 und T-72;
43 100mm-Antipanzergeschützen MT-12 „Rapira“.
Insgesamt wurde in der letzten Woche das Fehlen von 233 Stück schweren Waffen der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
Die ukrainische Seite hat eine weitere vernichtende Niederlage erlitten, ohne überhaupt aktive Kämpfe begonnen zu haben.
Wir haben die Öffentlichkeit mehrfach vor Anzeichen der Vorbereitung der ukrainischen Streitkräfte zu einem großflächigen Angriff in Richtung Gorlowka und Mariupol gewarnt.
Nun, diese Pläne gelang es nicht umzusetzen.
Dieses Mal hat nicht so sehr die Bereitschaft und Fähigkeit unserer Kräfte eine weitere blutige Provokation des Stabs der „ATO“ verhindert, als das zunehmende Durcheinander in den Einheiten des Gegners an der vordersten Linie, das durch das Aufblühen von Korruption, Diebstahl, Alkoholismus und Drogensucht in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte bedingt ist.
Insbesondere wurde in der 28. Brigade, die gegenüber von Dokutschajewsk stationiert ist, der größte Fehlbestand an Waffen und Munition in der gesamten Geschichte der „ATO“ entdeckt (wenn man die vor der Brandstiftung in den Lagern in der Ukraine gestohlene Munition nicht mitrechnet). Dies ist die Ursache für den Stopp der weiteren Auffüllung der Vorräte dieser Brigade. Die Schuldigen wurden bisher nicht bekannt gegeben – es laufen Ermittlungen. Aber bereits jetzt wird beschleunigt der Abzug dieser Brigade aus der „ATO“-Zone zu einem ständigen Dislozierungspunkt vorbereitet, um eine genauere Untersuchung durchzuführen. Die Entscheidung, wer sie ersetzen wird, ist noch nicht gefallen. Weil dafür die 92. mechanisierte Brigade vorgesehen war, die sich auf dem Tschugujewskij-Übungsplatz befindet, die aber derzeit führungslos ist, weil die Kommandeure untereinander nicht die Ströme von Schmuggelwaren und die Abschreibung von Finanzmitteln zur Reparatur von Militärtechnik aufgeteilt haben.
Und nur in Richtung Gorlowka können die ukrainischen Truppen nicht angreifen, weil es keinen ablenkenden Schlag aus Süden geben würde, der es erlaubt sich unbemerkt unseren Positionen zu nähern oder aus dem „Gladosower Kessel“ auszubrechen und zum Sturm auf die beherrschenden Höhen anzusetzen, an deren Fuß die ukrainischen Streitkräfte sich so bequem Grabstätten organisiert haben.
Aber nicht alle sind so bekümmert durch das Scheitern des Angriffs. Beispielsweise hat der Sicherheitsdienst der Ukraine viele erfreuliche Boni erhalten, indem er der politischen Führung des Landes die Unfähigkeit der militärischen Leiter, ihre Unterstellten zu leiten und strategische Operationen zu planen, bewiesen hat. Dieser Fakt kann die Richtigkeit der Entscheidung über die Umbildung des Stabs der „ATO“ und dessen alleinige Unterstellung unter das Verteidigungsministerium und den Präsidenten der Ukraine in Zweifel ziehen.
Nach unseren Informationen wird derzeit in der zentralen Leitung des Sicherheitsdienstes der Ukraine ein großer Bericht für Poroschenko vorbereitet, in dem über die reale Lage der Dinge in der Armee berichtet werden wird: Fälle von Diebstahl, Korruption, Alkoholismus, Drogensucht und Anarchie. Der größte und wichtigste Abschnitt des Berichts ist namentlich dem „Gladosower Kessel“ gewidmet (übrigens ist es uns eine Freude, dass der Sicherheitsdienst der Ukraine gerade diese Bezeichnung verwendet).
In diesem Abschnitt werden unter anderem auch die realen Verluste der ukrainischen Streitkräfte während der Durchführung dieser gescheiterten Operation angegeben und sie sind nicht klein.
So betrugen im Zeitraum vom 22. November bis zum 15. Dezember 2017 die Verluste der 54. mechanisierten Brigade in diesem Gebiet (ACHTUNG!) 23 Tote und 14 Verletzte! So herrscht „dank“ der unprofessionellen Entscheidungen des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte und des Stabs der „ATO“ in 37 Familien der Ukraine Trauer.
Wir haben es zuerst auch nicht geglaubt, aber die Mitteilungen ukrainischer Freiwilliger bestätigen diese Verluste. Diese Verluste bestätigt auch der Presseoffizier des Stabs der „ATO“ Labaj selbst in einem Gespräch mit einer ukrainischen Journalistin.
Ich möchte anmerken, dass in diesem Fall die Mehrheit der genannten Opfer Folge von Aktivitäten von Scharfschützengruppen des Sicherheitsdienstes der Ukraine sind, die die Soldaten aus dem Hinterland beschossen haben, sowie von „freundschaftlichem“ Feuer von Artillerieeinheiten der benachbarten 128. Brigade. Ein anderer Teil der Verluste der ukrainischen Streitkräfte, nämlich sechs tote und drei verletzte Soldaten, sind die Folge von erwidernden Aktivitäten der Streitkräfte der DVR, bei denen die Minsker Vereinbarungen nicht verletzt wurden, auf Beschuss von friedlichen Einwohnern von Golmowskij, Dolomitnoje und Sajzewo durch ukrainische Terroristen.
Und zum Abschluss möchte ich mich an die internationale Gemeinschaft in Person des stellvertretenden Leiters der OSZE-Mission A. Hug wenden. Derzeit hat die ukrainische Seite begonnen, aktiv von den Minsker Vereinbarungen und von internationalen Konventionen verbotene Munition zu verwenden. Sie schießen mit Phosphormunition auf das Gebiet der Donezker Filterstation, schießen in Richtung Mariupol mit 122mm-Granaten, die mit Schrapnellen gefüllt sind. Und sie verbreiten durch Agitationsartilleriegeschosse Flugblätter mit offen nazistischem Inhalt mit Drohungen, Frauen und Kinder des Donbass zu töten.
Wir bitten darum, die ständige Aufmerksamkeit auf die Handlungen der ukrainischen Seite zu richten, sie entschieden zu verurteilen und Maßnahmen zum Schutz der Bürger unserer Republik und des internationalen Rechts zu ergreifen.
Derzeit sehen wir in Ihrer Untätigkeit, Herr Hug, den offensichtlichen Unwillen die Kriegsverbrechen des derzeitigen ukrainischen Regimes festzuhalten. Tatsächlich ist trotz unserer Mitteilungen und der Mitteilungen des GZKK keiner der Vertreter der OSZE-Mission auch nur an den Orten der Beschießungen gewesen. Und die Bürger unserer Republik sterben weiter durch die verbrecherischen Handlungen der ukrainischen Soldaten oder werden verletzt.

 

Ukronform.ua: OSZE-Beobachtermission: Höchste Zahl der Waffenstillstandsverletzungen seit dem März 2107.
Die Sonderbeobachtermission (SMM) der Organisation für Sicherheit berichtet über eine bedeutende Verschlechterung der Sicherheitslage in der Ostukraine.
Wie der Vizechef der Beobachtermission, Alexander Hug, mitteilte, hätten die OSZE-Mitarbeiter während der letzten Beobachtungswoche mehr als 3000 Verletzungen der Waffenruhe registriert. „Das ist um 25 Prozent mehr als in den beiden Vorwochen und die höchste Zahl seit dem März 2017“, sagte er.
Nach Angaben von Hug entfällt die Hälfte der registrierten Verletzungen auf Explosionen. Die meisten hätten die Beobachter im Raum Jasinowataja, Region Donezk, registriert.
Laut der OSZE gab es 2017 mehr als 300.000 Verletzungen der Waffenruhe im Donbass. Etwa 400 Zivilisten wurden getötet oder verletzt.

 

de.sputniknews.com: Wie sich US-Botschaft durch die Hintertür in Russlands Wahlkampf einmischt – Lawrow
Russland stellt laut Außenminister Sergej Lawrow immer wieder Versuche fest, den Präsidentschaftswahlkampf im Land von außen zu beeinflussen.
„In unsere Wahlen mischt man sich ständig ein. Der Präsident hat mehrmals konkrete Beispiele dafür angeführt“, sagte Lawrow am Freitag im Rahmen einer „Regierungsstunde“ im Föderationsrat (russisches Oberhaus).
Einmischungen erfolgten Lawrow zufolge unter anderem seitens der diplomatischen Vertretung der USA in Moskau.
„Auch die US-Botschaft befasst sich damit, beispielsweise über die Teilnahme ihrer Diplomaten an Kundgebungen der Oppositionsparteien, darunter der sogenannten ‚nicht-systemischen‘ Opposition“, so der Chefdiplomat.
Zuvor hatte Präsident Wladimir Putin auf seiner Großen Pressekonferenz am Donnerstag gesagt, dass sich der ganze Rummel um die angebliche Einmischung Russlands in die Präsidentschaftswahlen in den USA gegen seinen US-Amtskollegen Donald Trump richte.

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen);
In der letzten Woche haben die ukrainischen Truppen 89 mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Es wurde mit allen Arten von Waffen geschossen, darunter Artilleriegeschützen des Kalibers 152 und 122mm, Mörsern des Kalibers 82 und 120mm, Schützenpanzerwaffen, Abwehrgeschütze, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 2060 Artillerie-, Mörser- und Granatgeschosse abgefeuert. Im Vergleich zu letzten Woche hat sich die Zahl der Beschießungen um 15 erhöht, bezüglich der abgefeuerten Geschosse hat sich die Intensität praktisch verdoppelt.
In der letzten Woche wurden von Seiten der ukrainischen Streitkräfte die Gebiete von Kalinowka, Lgowinowo, Wesjologorowka, Losowoje, Sansharowka, Nishneje Losowoje, Kalinowo, Kalinowo-Bortschtschewatoje, Perwomajsk, Molodjoshnoje, Nowoalexandrowka,Marjewka, Stachanow, Sokolniki, Dolgoje, Frunse, Sholtoje, Krasnyj Liman, Snamenka, Prischib und Slawjanoserbsk beschossen.
In der Ausführung verbrecherischer Befehle der Kiewer Führung haben die ukrainischen Streitkräfte in der letzten Woche zielgerichtet eine Reihe von Ortschaften der Republik beschossen, dabei wurden Objekte der zivilen Infrastruktur in sieben Ortschaften beschädigt. Kranyj Jar – 12, Stachaow – 11, Kalinowo – 5, Solotoje-5, Machajlowskij und Krasnyj Liman je 1. Perwomajsk – 15, Smeloje – 8.
Dies ist die größte Zahl von Zerstörungen in einer Woche im ganzen Jahr 2017. Außerdem wurden in Folge der ukrainischen Aggression drei friedliche Bürger unterschiedlich schwer verletzt.
Die Befehle zur Eröffnung des Feuers erteilten der Kommandeur der 53. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Oberst Grusewitsch, der Kommandeur der 10. Gebirgssturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte Oberst Subanitsch, der Kommandeur der 58. Panzergrenadierbrigade Oberst Drapatyj.
Die militärisch-politische Führung der Ukraine betrügt weiter die Bevölkerung des Landes, indem sie sich mit ausgedachten Siegen über die Einwohner des Donbass in der Zone der Antivolksoperation brüstet.
In der letzten Woche haben eine Reihe ukrainischer Massenmedien Informationen über die Einnahme eines Stützpunktes auf der Höhe 195,3 in der Nähe der Kontaktlinie im Gebiet von Krymskoje durch Soldaten der ukrainischen Streitkräfte verbreitet. Offensichtlich wurde diese Erklärung vom Kommandeur der 58. Panzergrenadierbrigade Oberst Drapatyj abgegeben, um eine weitere Auszeichnung und ein Lob des Kommandeurs der „ATO“ General Sabrodskij zu erhalten, wobei diese Höhe sich seit 2014 unter Kontrolle der ukrainischen Streitkräfte befindet.
Die Großteil der ukrainischen Technik und Waffen, die sich an der Kontaktlinie befindet, kommen regelmäßig in den täglichen offiziellen Berichten der OSZE-Mission als in den Lagerorten fehlend zum Ausdruck, was bei der Kontrolle der abgezogenen Waffen entdeckt wird.
In der letzten Woche wurde in den OSZE-Berichten das Fehlen folgender Waffen festgehalten: 19 152mm-Haubitzen 2S3 „Akazija“; 18 152mm-Haubitzen D-20; 16 122mm-Haubitzen 2S1 „Gwodiska“; 8 120mm-Artilleriegeschützen 2S9 „Nona-S“ wurden zum ersten Mal als fehlend festgehalten; 20 Panzer T-72, 21 Panzer T-64, 41 Mörser, darunter 9 PM-38, 6 PM-42, 6 M-120 „Molot“, 18 2B11 „Sani“ und 2 82mm 2B9 „Wasilek“; zwei Abwehrraketenkomplexe 9K33 „Osa“; 6 100mm-Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira“.
In den Einheiten der 10. Gebirgssturmbrigade ist aus der Kommunikationsabteilung des Stabs der „ATO“ eine Kommission zur Durchführung einer Ermittlung zum Fehlen der Verbindung im Abschnitt Kompanie-Bataillon-Brigade sowie mit den Einheiten an der Front eingetroffen.
Die Arbeit der Kommission hängt mit dem Verlust der Koordination durch das Brigadekommando am 12. Dezember zusammen, in dessen Folge Einheiten des 8. Gebirgssturmbataillons mit einem 120mm-Mörser die Umgebung von Popasnaja, das von den ukrainischen Truppen kontrolliert wird, beschossen haben.

 

de.sputniknews.com: Ostukraine: Donbass-Gespräche reif für neues Format.
UN-Generalsekretär António Guterres hat sich in New York mit dem ukrainischen Außenminister Pawel Klimkin getroffen. Klimkin erläuterte bei dem Treffen Kiews Position zum Format beziehungsweise Mandat einer möglichen UN-Friedensmission im Donezbecken. Dies berichtet die Zeitung „Nesawissimaja Gaseta“ am Freitag.
In der kommenden Woche soll im ukrainischen Parlament die Abstimmung des Gesetzes „Über Besonderheiten der Staatspolitik zwecks Förderung der staatlichen Souveränität der Ukraine über die provisorisch okkupierten Territorien in den Gebieten Donezk und Lugansk“ in zweiter Lesung stattfinden. In erster Lesung wurde das Dokument bereits im Oktober gebilligt.
Die Vereinten Nationen haben jedoch einige Zweifel bezüglich dieses Gesetzes.
Bekanntlich will die Oberste Rada (Parlament) Russland als „Aggressor“ und die von Kiew nicht kontrollierten Teile der Gebiete Donezk und Lugansk als „provisorisch okkupiert“ bestimmen. Außerdem sollen in dem Dokument nach Auffassung der ukrainischen Abgeordneten die Minsker Friedensvereinbarungen nicht erwähnt werden.
In Kiew will man also gesetzlich festlegen, dass es sich bei der Situation im Osten des Landes nicht um einen inneren Konflikt, sondern um die Folge einer äußeren Aggression handelt, so dass Russland dafür verantwortlich ist.
Angesichts dessen fordern die ukrainischen Behörden, dass die UN-Friedenstruppen auf dem ganzen Territorium der Donbass-Region stationiert werden sollten, insbesondere an der russisch-ukrainischen Grenze.
Russland behauptet bekanntlich, nicht zu den Teilnehmern dieses Konflikts zu gehören, und verlangt von Kiew, einen Dialog direkt mit den selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk aufzunehmen. Daher ist es nach Auffassung Moskaus unnötig, die UN-Friedensstifter an der russisch-ukrainischen Grenze zu stationieren.
Der russische Präsident Wladimir Putin sagte auf seiner großen Jahrespressekonferenz am Donnerstag: „Im Donezbecken gibt es keine russischen Truppen. Aber dort gibt es tatsächlich gewisse Miliz-Formationen, die (…) bereit sind, jegliche umfassende militärische Aktionen gegen die Donbass-Region abzuwehren. Unseres Erachtens entspricht das den Interessen der auf diesem Territorium lebenden Menschen.“ Wenn sie solche Möglichkeiten nicht hätten, könnten ukrainische nationalistische Bataillone ein Massaker verüben, das noch schlimmer als in Srebrenica wäre, betonte der Kreml-Chef.
Er räumte die mangelnde Effizienz des Minsker Prozesses ein, gab aber den Behörden in Kiew die Schuld dafür. Nach seinen Worten „wollen sie nicht die Minsker Vereinbarungen erfüllen und den wahren politischen Prozess beginnen“.
Was das ukrainische sogenannte „Reintegrationsgesetz“ angeht, so warnen manche Experten, dass es die humanitären Probleme der Donbass-Region nicht lösen könne. Der ukrainische Diplomat Bogdan Jaremenko findet, dass dieses Dokument in Wahrheit ganz andere Aufgaben verfolge:
„Die ‚kochende‘ ukrainische Patriotengemeinschaft, die die Situation um die rechtliche Festlegung der russischen Aggression gegen die Ukraine inakzeptabel findet, müsse beruhigt werden. Andererseits soll dieser Gesetzentwurf die Umsetzung der Minsker Vereinbarungen vorantreiben, was den westlichen Partnern zuliebe getan wird, die diese Vereinbarungen für ein Instrument zur Konfliktregelung halten. Aber diese beiden Ziele sind taktisch, und sie machen die Situation nicht rechtlich korrekt.“
Denn selbst wenn Russland zum „Aggressor“ abgestempelt werden sollte, würde dadurch keine Antwort auf die Frage gegeben, was die Ukraine für die Regelung der Situation unternehmen will. Die Behörden in Kiew wollen nicht den Kriegszustand verhängen oder auch andere Maßnahmen ergreifen, die in diesem Gesetzentwurf vorgesehen seien, so der Experte.
Mit diesem Gesetz seien auch latente Gefahren für die Ukraine selbst verbunden, fuhr Jaremenko fort. So sollen in dem Dokument die Verpflichtungen der Behörden gegenüber den Einwohnern der „provisorisch besetzten Territorien“ der Donbass-Region verankert werden. Aber in der ersten Fassung des „Reintegrationsgesetzes“ seien die Einwohner der Krim, die man in Kiew nach wie vor für ukrainisches Territorium halte, nicht einmal erwähnt worden. „Wir sollten entweder allen die sozialen Garantien versprechen oder darauf vollständig verzichten“, so der Politologe.
Diese und auch andere Mängel des „Reintegrationsgesetzes“ bemerkt man auch in der Uno. Im jüngsten Bericht der UN-Beobachtungsmission heißt es unter anderem, dass darin Fragen des Schutzes der Rechte und Freiheiten der Einwohner der „provisorisch besetzten“ Gebiete nicht deutlich genug formuliert seien.
Inzwischen haben die USA und Kanada beschlossen, die Ukraine mit Waffen zu versorgen. Der ukrainische Staatschef Petro Poroschenko begrüßte diese Entscheidung Washingtons und Ottawas und betonte, dass Kiew dadurch „ein starkes und rechtzeitiges unterstützendes Signal“ erhalten habe und dass „der Weg zur verstärkten militärischen Hilfe für die Ukraine offen“ sei.
Einige Experten in Kiew schließen nicht aus, dass man zwecks Vorbeugung eines allumfassenden Krieges das Format der Donbass-Verhandlungen verändern müsste.

ukrinform.ua: Außenministerium führt keine Gespräche über Auslieferung von Saakaschwili.
Das Außenministerium der Ukraine führt keine Gespräche mit Georgien über eine Auslieferung des Ex-Präsidenten dieses Landes Micheil Saakaschwili.
Das gab der stellvertretende Außenminister der Ukraine, Wasyl Bodnar, vor der Presse am Freitag, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform. Georgien gehöre in seinen Zuständigkeitsbereich, doch es habe keine Kontakte auf der Ebene der Außenbehörden gegeben.

 

Wpered.su: Heute, am 15. Dezember, wurde in Donezk das Andenken der getöteten Journalisten geehrt. Die Veranstaltung fand in der Donezker Nationaluniversität statt.
Mehr als zehn Donezker Korrespondenten starben während der Kämpfe. Unter ihnen der ehemalige Mitarbeiter des Informationsministeriums der DVR Wsewolod Petrowskij. Seit Februar 2014 nahm Wsewolod an den Ereignissen des Donezker „Antimaidan“ als einer der Koordinatoren der linken Vereinigung „Arbeiterklub ‚Gernika‘“ teil. Im Sommer wurde er Autor und Moderator des analytischen Programms „Stimme der Republik“ beim republikanischen Radio, er arbeitete als Korrespondent für die Agentur „Interfax“ und als Journalist des Informationsministeriums der DVR. Im August wechselte Wsewolod in die Politabteilung des Verteidigungsministeriums, wo er als Militärkorrespondent arbeitete und nach drei Monaten in die Politabteilung beim Stab der Brigade „Prisrak“ von Alexej Mosgowoj. Im Dezember wurde der Donezker Journalist Soldat der freiwilligen kommunistischen Abteilung.
Wsewolod Petrowskij starb am 8. Februar 2015 im Gebiet von Komissarowka in der Lugansker Volksrepublik. Er fiel unter dem Sturmfeuer ukrainischer Nazisten, als er verletzte Aufklärer vom Kampffeld holte.


Dnr-online.ru: In der Donezker Nationaluniversität wurde am 15. Dezember das Andenken eines Absolventen dieser Hochschule, des Militärkorrespondenten Wsewolod Petrowskij, und aller Journalisten, die bei der Erfüllung ihrer beruflichen Pflichten getötet wurden, geehrt. Heutige Studenten der philosophischen Fakultät der Donezker Nationaluniversität berichteten über die Verantwortung und die Gefahren des Journalistenberufs.
„Ich glaube aufrichtig an die Menschen, die bei uns in der Fakultät studieren und an die, die in unseren republikanischen Massenmedien arbeiten. Ich möchte Worte der Dankbarkeit denen gegenüber äußern, die hier geblieben sind, mit ihrem Volk, und denen, die jetzt unsere Republik aufbauen“, sagte der stellvertretende Informationsminister der DVR Arjom Olchin. Er erklärte, dass bei weitem nicht die ganze Liste von Journalisten bekannt ist, die seit 2014 im Donbass umkamen. „Ich bin überzeugt, dass es sehr viele solcher Menschen gibt, die ihre Leben dafür gegeben haben, unser Land und unser Recht wir selbst zu bleiben zu verteidigen! Wir müssen ihr Andenken ehren!, sagte er.
Der Vorsitzende des Journalistenverbandes der DVR, der Generaldirektor des Ersten Republikanischen Kanals Wiktor Petrenko unterstrich, dass der 15. Dezember ein besonderer Tag ist. „Wir gedenken aller Journalisten aus Russland, die gekommen sind, um uns in einer schweren Zeit zu helfen. Die Menschen, die starben, kannten wir persönlich – Wsewolod Petrowskij, Anatolij Kljan und andere. Jeden Tag, wenn Du zur Arbeit gehst, musst Du auch für die Kollegen arbeiten, die starben, damit wir leben“, sagte er.
Der Veteran der Journalisten des Donezker Gebiets Wiktor Wowenko erzählte seinen jungen Kollegen über die Journalisten des Donbass, Teilnehmer des Großen Vaterländischen Krieges, darunter 5 Helden der Sowjetunion.
Nach Meinung des Leiters des Pressedienstes der Streitkräfte der DVR, Hauptmann Daniil Bessonow, ist der Beruf eines Militärjournalisten nicht sehr attraktiv hinsichtlich der Löhne, aber deswegen wertvoll, weil der Journalist, indem er wahrheitsgemäße Informationen von den vordersten Positionen übermittelt, der Welt berichten kann, was wirklich in der Konfliktzone geschieht. Dabei erinnerte er an die Verantwortung des Reporters, der den Menschen, die monatelang in Schützengräben sitzen und ihre Heimat gegen einen realen Feind verteidigen, nicht schaden darf.
Nach Meinung des Studenten des 1. Semesters des Lehrstuhls für Journalistik Wladislaw Dolgyj ist das wichtigste am Beruf des Journalisten, den Menschen die Wahrheit zu vermitteln.

 

de.sputniknews.com: Putin und Trump einigen sich: So soll mit Nordkorea umgegangen werden
Die Präsidenten Russlands und der USA, Wladimir Putin und Donald Trump, haben sich nach Kreml-Angaben bei ihrem Telefonat in der Nacht auf Freitag für einen Dialog mit Pjöngjang ausgesprochen.
„Sie (die Staatschefs – Anm. d. Red.) haben sich darauf verständigt, einen Dialog und Kontakte mit der nordkoreanischen Seite anzubahnen sowie Informationen und Initiativen in dieser Hinsicht auszutauschen“, sagte Putins Sprecher Dmitri Peskow am Freitag gegenüber Journalisten.
Obwohl Peskow nicht mitteilte, wie lange das Gespräch gedauert habe, betonte er, dass es „durchaus lang und inhaltsvoll“ gewesen sei.
Nach Angaben des Kreml-Pressedienstes erfolgte das Telefonat auf Initiative Washingtons.

 

de.sputniknews.com: Russland-Sanktionen ohne Debatten verlängert.
In Brüssel geht heute das zweitägige EU-Gipfeltreffen zu Ende. Im Mittelpunkt stehen die „Brexit“-Verhandlungen und die Perspektiven für die Regelung der Flüchtlingskrise, schreibt die Zeitung „Kommersant“ am Freitag.
Russland wird in der Abschlusserklärung des Gipfels voraussichtlich nicht einmal erwähnt werden. Allerdings wurde auf die Tagesordnung das Thema der Minsker Vereinbarungen zur Regelung der Ukraine-Krise gesetzt, mit deren Erfüllung bekanntlich die Aufhebung der antirussischen Restriktionen verbunden ist.
Die Teilnehmer des Gipfeltreffens hörten sich gestern die entsprechenden Berichte der deutschen Kanzlerin Angela Merkel und des französischen Präsidenten Emmanuel Macron an. Da die Vereinbarungen kaum umgesetzt werden, steht quasi außer Frage, dass die Ende Januar 2018 auslaufenden Russland-Sanktionen für weitere sechs Monate verlängert werden. Das bestätigte auch eine Quelle in den EU-Strukturen.
Vielmehr beschäftigen sich die EU-Spitzenpolitiker mit ihren internen Angelegenheiten. Heute sollen die Bedingungen der zweiten Phase der Gespräche über den Austritt Großbritanniens aus der Union vereinbart werden. Im Rahmen der zweiten Verhandlungsphase werden die Seiten diverse Handels- und Sicherheitsfragen für die zweijährige Übergangszeit nach dem „Brexit“ besprechen, der am 29. März 2019 offiziell erfolgen wird.
Darüber hinaus verkündeten 25 EU-Länder – alle außer Großbritannien, Malta und Dänemark – den Beginn des so genannten Pesco-Programms (Permanent Structured Cooperation) im Sicherheits- bzw. Verteidigungsbereich. Dadurch soll die Kooperation zwischen der EU und der Nato, der 22 der 28 EU-Länder angehören, gefördert werden. Die Kooperationsvereinbarung sieht beispielsweise die gemeinsam finanzierte Anpassung von zivilen Infrastrukturobjekten (Straßen, Flughäfen usw.) für die eventuelle militärische Nutzung vor.
Viele Kontroversen sind dagegen nach wie vor mit der Frage der Flüchtlingskrise verbunden. Im Vorfeld des Gipfels hatte der EU-Ratspräsident und Ex-Premier Polens, Donald Tusk, für Wirbel gesorgt, als er die europäischen Politiker aufrief, einzuräumen, dass das Flüchtlingsquoten-System ineffizient ist und de facto die Union gespalten hat.
Zu einem Beweis dafür wurde die jüngste Klage der EU-Kommission gegen Tschechien, Ungarn und Polen, weil sie ihre Verpflichtungen zur Aufnahme der Zuwanderer aus dem Nahen Osten ignorieren. Dennoch warfen einige Politiker Tusk vor, er würde die Interessen nicht der EU, sondern Polens verteidigen. Als eine alternative Maßnahme plädierten die Mitglieder der Visegrád-Gruppe (Polen, Ungarn, Tschechien und die Slowakei) für die Bereitstellung von 35 Millionen Euro für den Schutz der Staatsgrenzen Libyens, aus dem bekanntlich enorm viele Zuwanderer nach Europa kommen. Die anderen Länder traten jedoch gegen diese Initiative auf.

ukrinform.ua: Poroschenko begrüßt Verlängerung von EU-Sanktionen gegen Russland
Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, hat eine Verlängerung der europäischen Wirtschaftssanktionen gegen Russland begrüßt.
In seinem Beitrag auf Facebook nannte der Staatschef die Verlängerung eine „wichtige politische Entscheidung“. „Eine würdige Antwort an Moskau wegen Nichterfüllung seiner Verpflichtungen und ein klarer Aufruf zu Änderungen der Politik des Kremls“, schrieb Poroschenko. Die Staats- und Regierungschefs der EU haben sich am 14. Dezember auf die Verlängerung der Strafmaßnahmen gegen Russland geeinigt. Diplomaten zufolge sollen sie bis Juli gelten. Die 2014 eingeführten Sanktionen wurden um weitere sechs Monaten verlängert.

 

Dan-news.info: In dieser Woche sind beim Apparat der Bevollmächtigten für Menschenrechte in der DVR Meldungen über die Festnahmen von 14 Menschen eingegangen“, teilte der Pressedienst des Apparats mit.
Außerdem gingen noch sechs Vermisstenmeldungen ein.

 

de.sputniknews.com: Telefonterror ist auch ein Kampfmittel – Nato geht in die Cyber-Offensive.
Die Nato plant die Einrichtung eines Cyberabwehr-Zentrums als eine der gegen Russland und seine Verbündeten gerichteten Maßnahmen. Unter dieser Prämisse soll der Besuch des Vorsitzenden des Militärausschusses der Nato, Petr Pavel, in Estland betrachtet werden, der das Cyberabwehr-Zentrum besuchte, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Freitag.
Laut offizieller Version soll das Zentrum dem gemeinsamen Schutz der Nato-Länder vor Cyberbedrohungen dienen. Doch demnächst wird es weitere Aufgabe bekommen – es soll für Cyberoperationen genutzt werden. Ein Beschluss darüber wurde vor einem Monat von Nato-Verteidigungsministern getroffen.
Wo das Zentrum eingerichtet wird, wurde nicht mitgeteilt. Doch der Besuch Pavels in Estland und seine Verhandlungen mit der Militärführung der Allianz bedeuten, dass mögliche virtuelle Kampfhandlungen gegen Russland gerade von dort aus organisiert werden. Der Vorsitzende des Nato-Militärausschusses empfahl am Donnerstag bei einem Treffen mit dem Befehlshaber der Verteidigungskräfte Estlands Riho Terras, sich auf die Cyberabwehr zu konzentrieren.
In diesem Land sollen im kommenden Jahr eigene Cybertruppen auftauchen. Nach dem Beispiel der USA haben bereits fast alle Länder und viele ihrer Partner, darunter die Ukraine und Georgien, solche Truppen ausgebildet. Jetzt sollen sie ihre Effizienz zeigen – nicht nur bei der Cyberabwehr, sondern auch bei Cyberoffensiven.
Beim Nato-Gipfel in Warschau im Juli 2016 wurde der Cyberraum als ein Bereich der Operationen bezeichnet, in dem die Organisation sich ebenso effektiv verteidigen soll wie in der Luft, auf dem Boden und auf dem Meer. Dabei sei es wichtig, Möglichkeiten der Verteidigung zu entwickeln und zu Reaktionen bereit zu sein, sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg. Die Nato-Cybertruppen werden auch offensive Aufgaben erfüllen, die wohl das neue Zentrum übernehmen wird. Es soll auf allen Ebenen das Cyber-Element in die Allianz integrieren. Damit soll laut Stoltenberg die Cyberabwehr der Nato-Mitgliedsstaaten im Rahmen der neuen modernisierten Kommandostruktur gefestigt werden, ähnlich der seit 2010 in den USA geltenden Struktur.
Das Pentagon legt besonderen Wert auf den Schutz der Militärstäbe und der Kommunikations- und Steuerungsobjekte. Zugleich ist es bereit, zusammen mit Verbündeten Cyberangriffe gegen den Gegner auszuführen, darunter mithilfe von Propaganda-Aktionen, Verbreitung von Informationen und Desinformationen.
Laut dem Militärexperten Juri Netkatschew haben einige Nato-Länder (USA, Türkei, Kanada) und ihre postsowjetischen Partner (Ukraine) bereits effektive Strukturen, die solche langfristigen Cyber-Operationen gegen Russland durchführen können. Ein Beispiel für eine solche Operation sind zahlreiche Anrufe virtueller Terroristen im September während der Durchführung der strategischen Übungen „West 2017“. Laut dem stellvertretenden Innenminister Igor Subow ging es angesichts der Intensität dieser Anrufe de facto um einen Cyberangriff gegen die Russische Föderation.
Doch wer diesen Angriff durchführte, ist bis heute unklar. Laut Netkatschew steht dahinter das Cyberkommando der USA. „Mithilfe von IT-Technologien riefen Telefonterroristen aus Syrien, der Türkei, der Ukraine, den USA und Kanada an. Das sind die Länder, wo die Cybertruppen Pentagons und seiner Verbündeten Militärstützpunkte, Objekte, Zentren haben, weshalb sie ungehindert agieren konnten“, sagte der Experte.

Av-zakharchenko.su: Pressekonferenz des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko:
Wie ist die derzeitige Situation in der Wirtschaft und an der Front, werden die Tarife für kommunale Dienste erhöht, wovon träumt der Führer des Donbass – auf diese und andere Fragen der Medien antwortete Alexandr Sachartschenko während einer Pressekonferenz am 15.12. in Donezk.
– In den letzten Tagen hat sich die Lage an der Kontaktlinie heftig verschärft: die ukrainische Seite verwendet Phosphorbomben, mit Schrapnellen gefüllte Kassettengeschosse, die Einnahme von Gladosowo und Metallist usw. Womit meinen Sie, hängt diese Verschärfung zusammen?
– Tatsächlich befindet sich die militärische Situation in einer normalen Lage. Eine solche Aktivität ist ständig vorhanden. Es werden Städte beschossen, deshalb hören wir mehr. Ich sage nicht, dass die Intensität sich erhöht hat, sie haben nur begonnen mit schweren Waffen zu schießen. Dies muss sich auf einen bestimmten Teil der Bevölkerung der Republik auswirken.
Bezüglich der Einnahme der Ortschaften: Dies ist keine Einnahme, weil niemand diese Ortschaften verteidigt hat, sie befanden sich in der grauen Zone und unsere Einheiten waren nicht dort. Die Ukraine hat so die Minsker Vereinbarungen verletzt. Dies hängt mit der instabilen Situation in Kiew und der politischen Gefahr zusammen, die um Poroschenko heranreift. Nach meiner Meinung braucht die Regierung den Krieg, um die Ukrainer von den ökonomischen, sozialen und politischen Prozessen, die jetzt in ihrem Land laufen, abzulenken. Keine einzige Ortschaft, in der sich unsere Truppen befinden, wird irgendjemand einnehmen können.
Ihre Einschätzung der Minsker Vereinbarungen am Ende des Jahres 2017. Gibt es irgendeinen Fortschritt in den Untergruppen und gibt es einen Sinn in den Minsker Vereinbarungen?
– Meine Einschätzung ist äußerst negativ. Die Verhandlungen führen zu nichts. Die Ursache ist die Tatenlosigkeit Kiews bei der Erfüllung der Bedingungen der Minsker Vereinbarungen. Dazu gehört auch der Gefangenenaustausch. Die Skype-Konferenz zu dieser Frage, die für Dienstag geplant war, hat die ukrainische Seite zum Scheitern gebracht. Das hat die OSZE bestätigt. Die nächste soll am Montag stattfinden, aber ich bin nicht überzeugt, dass sie effektiv sein wird.
Kiew will die Minsker Vereinbarungen einfach nicht erfüllen, weil das für die jetzige Regierung äußerst ungünstig ist. In keiner einzigen Untergruppe wurden im Verlauf dieses Jahres Entscheidungen getroffen. Wenn das so weitergeht, wird „Minsk“ in den „schlafenden Modus“ übergehen.
– Haben die Einwohner der Republik im nächsten Jahr eine Erhöhung der Kosten für kommunale Dienstleistungen zu erwarten?
– Wir bauen eine sozial orientierte Ökonomie auf. Eine ihrer Aufgaben ist die Gewährleistung sozialer Gerechtigkeit für die Bürger, deshalb werden die Regierung und der Volkssowjet die Tarife für kommunale Dienstleistungen im nächsten Jahr nicht erhöhen. Dabei wird eine Reihe von Tarifen für die Industrie überdacht werden, in Richtung Senkung.
– Gestern fand die jährliche große Pressekonferenz des Präsidenten Russlands Wladimir Putins statt. Traditionsgemäß hat Wladimir Wladimirowitsch auch das Thema unseres Konflikts angesprochen. Was sind Ihre Eindrücke insgesamt aus dem Dialog, haben sie irgend etwas Wichtiges aus dem Mund des russischen Präsidenten zu unserer Frage gehört? Wir würden Sie die Worte des russischen Staatsoberhaupts kommentieren?
– Putin hat eine für uns wichtige Sache gesagt, dass er den Donbass unterstützt und unterstützen wird. Russland ist an unserer Seite – das ist das Wichtige.
In diesem Jahr wurden viele Schritte auf dem Weg zur Lebensmittelselbständigkeit der Republik getan: die Entwicklung der Schatjorsker Geflügelzucht, der Beginn einer Treibhauswirtschaft und des Gartenbaus, die Eröffnung der Agrarakademie… Welche Pläne gibt es in diesem Bereich für das nächste Jahr?
– Ich würde sagen, dass die Rede nicht von Lebensmittelselbständigkeit ist, sondern von Sicherheit. Die Lebensmittelsicherheit der Ukraine und gesondert des Donezker Oblast wurde auf ihrem eigenen Weg geschaffen. Jetzt sind wir ein selbständiger Staat und bauen unsere Strategie auf. Das Wichtige ist hier die Möglichkeit, die gesamte Bevölkerung mit Grundlebensmitteln des täglichen Bedarfs zu ernähren. Das Landwirtschaftsministerium der DVR hat 2017 die gestellten Aufgaben erfüllt. Das beinhaltet sowohl die Eröffnung der Schatjorsker Geflügelzucht als auch die Anlage von Gärten und die Ernte von Getreide und anderen landwirtschaftlichen Kulturen. Im nächsten Jahr steht vor dem Ministerium die Aufgabe, die Republik mit eigenen „Suppenpaketen“ zu versorgen. Die Pläne sind ehrgeizig – die grundlegenden Gemüse nicht zu kaufen, sondern selbst anzubauen.
– Was sind Ihre Erwartungen und Wünsche zur Zusammenarbeit der Republiken des Donbass und wurden schon irgendwelche Pläne mit dem neuen Oberhaupt der LVR Leonid Pasetschnik vereinbart?
– Mit der LVR arbeiten wir in der Wirtschaft, im militärischen Bereich, in der Politik eng zusammen. Wir sind ein Brudervolk, ein Territorium – der Donbass. Jetzt sind wir zwei selbständige Staaten. Um die Entwicklung jedes Territoriums, Fehler und Errungenschaften besser zu verstehen, sind bestimmte Grenzen notwendig. Aber es ist die Zeit gekommen, einige ökonomische Verbindungen zu überdenken, darunter auch in Bezug auf den Zoll.
All dies wird bei meinem Treffen mit Leonid Pasetschnik erörtert werden. Über die Ergebnisse werde ich mit Ihnen sprechen.
– Zu welchem Prozentsatz kann die Republik ihre Ausgaben abdecken (Steuerzahlungen usw.)?
– Ich antworte: so viel wir erarbeiten, so viel geben wir auch aus.
– Von Ihnen wurde ein wichtiges soziales Projekt initiiert – die Umbildung der gesellschaftlichen Sprechstunden der Bewegung „Donezkaja Respublika“. Hauptziel der Reform ist nach Ihren Worten eine maximale Zugänglichkeit zu den Vertretern der Regierung für die Bevölkerung. In welchem Stadium befindet sich die Verwirklichung dieses Projekts, wie müssen Ihrer Meinung nach diese Sprechstunden funktionieren, welche Aufgaben müssen sie lösen?
– Das abschließende Ziel der Umbildung habe ich bereits auf dem Kongress der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“ genannt. Unsere grundlegende Aufgabe ist, dass die Bewegung eine echte Volksbewegung ist. Sie muss maximal offen sein. Die Arbeit zur Umbildung der gesellschaftlichen Sprechstunden ist praktisch abgeschlossen. In der nächsten Woche wir die erste erneuerte gesellschaftliche Sprechstunde in Gorlowka stattfinden. Die Aufgabe solcher Zentren ist es, Probleme, mit denen die Einwohner der Republik kämpfen, an die Staatsorgane zu bringen und umgekehrt der Bevölkerung diese oder jene Aktivitäten der Staatsorgane zu erläutern. Wir sind eine Volksrepublik, deshalb muss sich jede Bewegung an den Interessen der Menschen orientieren. Das befindet sich unter meiner persönlichen Kontrolle.
– Während der Kämpfe auf dem Territorium der Republik wurden etwa 1000 Hektar Wald vernichtet. Besonders die Bezirke Amwrosiewka und Schachtjorsk waren betroffen. Wie wird der Wiederaufbau der Wälder durchgeführt, welches Bild gibt es am heutigen Tag und kann man Ergebnisse nennen?
– Nach unseren Daten wurden viel mehr Wälder vernichtet. Und der Prozess geht leider weiter. Das ist eine große Tragödie. Der Wiederaufbau läuft, aber es sind Jahrzehnte notwendig, um das Verlorene zu ergänzen. Ich fürchte, das Ergebnis werden erst unsere Kinder sehen können.
– Das humanitäre Programm zur Wiedervereinigung des Volkes des Donbass hat ein lebhaftes Interesse bei den Einwohnern der Region hervorgerufen, wird es im Jahr 2018 weitergeführt und wird es neue Bereiche zur Leistung von Unterstützung für die Bevölkerung des Donbass geben?
– Tatsächlich hat das humanitäre Programme Interesse hervorgerufen. Zum Glück haben wir vielen Menschen geholfen. Aber nicht so vielen, wie wir wollten. Die Menschen vom von der Ukraine kontrollierten Territorium sind eingeschüchtert. Jeder Antrag, jede Reise auf unsere Seite ruft das Interesse des Sicherheitsdienstes der Ukraine hervor. Ich denke, dass wenn es nicht einen solchen Druck gäbe, die Ergebnisse des humanitären Programm größer wären.
Alles, was im Rahmen dieses Programms geschieht, ist sehr wichtig, denn jede Hilfe ist menschliche Gesundheit, Leben, Vereinigung von Familien und Kollektiven. Diese Arbeit wird 2018 fortgesetzt. In Abhängigkeit von den Problemen der Menschen von jenem Territorium werden wir die Struktur und die Bereiche der Hilfe ändern.
– Meine Heimat, Finnland, gehört seit kurzem zu der wachsenden Zahl von Ländern, in denen es eine Vertretung der DVR gibt, wie bekannt ist, hat eine große Eröffnungszeremonie die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft erregt. Was sind Ihre Ansichten und Hoffnungen bezüglich der Arbeit der Vertretungen und der Programme der internationalen Zusammenarbeit mit dem Donbass im kommenden Jahr?
– Ich möchte den Bürgern Finnlands für die Unterstützung danken. Die grundlegende Aufgabe ist die frühere – die Wahrheit zu vermitteln. Damit die Weltgemeinschaft nicht nur die unausgewogene Information aus der Ukraine erhält. Wir haben unsere Sicht, wir tun unsere Dinge, die wir für notwendig halten. Wir wollen der ganzen Welt vermitteln, dass die Ideen des Globalismus nicht richtig sind, es können nicht alle über einen Kamm geschoren werden, man darf nicht alle Völker und Nationalitäten zu einer grauen Masse machen. Die Vertretungen der DVR in anderen Ländern unterstützten in der Zukunft unsere Wahrheit.
– Kommentieren Sie die Absicht der UNO, eine Bewachung für die OSZE einzuführen. Wird die Republik darauf bestehen, dass Russland an der Bewachungsmission teilnimmt?
– Wenn wir erlauben, dass die OSZE-Mission bewacht wird, heißt das, dass wir erlauben dass sich bewaffnete Menschen auf dem Territorium der Republik befinden. Die OSZE bewegt sich frei auf dem gesamten Territorium der DVR. Aber das heißt nicht, dass die OSZE ihren Kontroll- und Passierpunkt an der Grenze mit Russland aufbauen kann.
Damit wir auf etwas bestehen können, ist es nötig, dass man uns in diesen Verhandlungsprozess einschließt. Leider nehmen wir an diesen Verhandlungen nicht teil. Aber wir können bestimmten Kräften verbieten, sich hier zu befinden. Dies ist unser Land, wir kämpfen für es. Niemand in der Welt kann uns Bedingungen für diese Bewachungsmission aufzwingen. Wir sind die Herren unseres Landes!
– Wird die Sperrstunde zu Neujahr aufgehoben?
– ja: am 31. Dezember und am 7. Januar.
– Bald sind Präsidentschaftswahlen in Russland, dann Wahlen in der Ukraine. Erwarten Sie davon Veränderungen, unter anderem die Erfüllung der Minsker Vereinbarungen durch die Ukraine?
– Erstens erwarten wir, dass das Volk Russlands Wladimir Wladimirowitsch Putin unterstützt. Wenn es die Möglichkeit gäbe, würden wir auch abstimmen.
Zur Ukraine. Die Situation, die sich dort entfalten wird, ist nicht vorherzusagen. Es kann alles mögliche passieren, bis hin zu einem revolutionären Machtwechsel. Was „Minsk“ betrifft, so meine ich, dass dies der einzige Ort ist, wo wir eine Beendigung des Konflikts, eine Befreiung der Territorien, die wir beanspruchen (den ehemaligen Donezker und Lugankser Oblast) auf nicht militärischem Weg vereinbaren können. Die Zeit wird zeigen, ob das gelingt.
Die Republik erwartet vom Jahr 2018 vor allem ein ökonomisches Wachstum. Einen Aufschwung des Maschinenbaus, der Chemiebranche, der Landwirtschaft, der Schwerindustrie insgesamt. Natürlich, das ist die Hauptsache und mein Traum – die Anerkennung der Donezker Volksrepublik. Wir haben uns dieses Recht verdient und haben es mit der Waffe in der Hand verteidigt. Das ist meine Erwartung für das neue Jahr.
– Welche Entscheidung war in diesem Jahr für sie die schwerste?
– Da gab es viele. Das ist sowohl die Umbildung der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“, als auch die Inbetriebnahme der Jusowskij Metallfabrik, die Suche nach Mitteln zur Realisierung von Projekten in der Landwirtschaft. Alle daran beteiligten Menschen haben eine Heldentat der Arbeit vollbracht! Für die Regierung war es am schwersten, die Tarife auf dem früheren Niveau zu halten und die Sozialunterstützungen anzuheben.
Natürlich ist noch nicht alles getan. Aber das, was irgendwie erreichbar war, wurde getan. In diesem Jahr haben wir das Fundament für die Zukunft gelegt: wenn wir im Jahr 2017 einen Haushalt des Überlebens hatten, so gibt es 2018 Chancen, dass wir einen Haushalt der Entwicklung erhalten. Das ist unser gemeinsamer großer Sieg!
Was die internationale Aktivität der DVR 2018 betrifft, welche grundlegenden Ziele gibt es? In welchem Bereichen der internationalen Zusammenarbeit möchten Sie im nächsten Jahr einen Fortschritt sehen?
– Weil wir durch die fehlende Anerkennung unserer Republik eingeschränkt sind, ist die grundlegende Aufgabe im äußeren Bereich eine maximale Integration mit der RF in den Fragen der Ökonomie und der Politik. Ich hoffe, dass wir 2018 in diesem Bereich auch einen Durchbruch schaffen. Das übrige ist eine lange und anstrengende Arbeit – wir werden der gesamten Weltgemeinschaft zeigen, dass wir ein unabhängiger Rechtsstaat sind, dass man mit uns sprechen muss, dass wir keine Terroristen sind, sondern Menschen, die in ihrem Land leben wollen.
– Kiew hat in den letzten Monaten offen seinen Unwillen geäußert, die Minsker Vereinbarungen zu erfüllen. Woher kommt diese Kühnheit und was bedeutet das für den Donbass?
– Eine Ratte, die in die Ecke getrieben wird, beginnt anzugreifen. Diese Kühnheit, die einige ukrainische Kräfte zeigen, hängt damit zusammen, dass sie in die Ecke getrieben wurden. Das ist ein Schrei der Verzweiflung. Sie konnten uns weder militärisch noch politisch oder ökonomisch ersticken. Die Situation in der Ukraine entwickelt sich nicht in der besten Weise. Der Lebensstandard und die Kaufkraft sind in der Republik höher als in der Ukraine.
Kann es so sein, dass der Gefangenenaustausch in der von der Kontaktgruppe verabredeten Frist – vor den Neujahrs- und Weihnachtsfeiertagen – ein Ausgangspunkt für eine reale Erfüllung von „Minsk-2“ im Jahr 2018 wird?
– Die Erklärung der Ukraine zum Gefangenenaustausch ist nicht mehr als PR. Die Ukraine bringt alle Möglichkeiten eines Austausches zum Scheitern: von der Skype-Konferenz bis zu Verhandlungen bei Minsker Treffen. Dies wird kaum ein Ausgangspunkt sein. Ich sehe nicht die Kraft, die die Ukraine zwingen kann, die Minsker Vereinbarungen zu erfüllen. Möglicherweise sollte Amerika an den Treffen teilnehmen, weil es die Ukraine regiert. Wir sind nicht dagegen. Uns ist ganz egal, wer Kiew zwingt, seine Verpflichtungen zu erfüllen. Wenn man uns sagt, dass Simbabwe auf die Ukraine einwirkt, sollen sie an den Minsker Verhandlungen teilnehmen.
– Sind die Treffen der Vertreter Russlands und der USA zur Frage des Donbass effektiv?
– Wir verfolgen sie aufmerksam. Meine Meinung dazu ist, dass die USA nicht wissen, was sie mit der Ukraine tun sollen, deshalb ist das Ergebnis aller Treffen minimal. Die USA müssen eine bestimmte Politik in dieser Frage ausarbeiten, dann werden die Treffen und Gespräche zu Verhandlungen werden.
– Wie planen Sie den Neujahrstag zu feiern, welche Neujahrstraditionen gibt es in Ihrer Familie? Was ist Ihr Traum nicht als Staatsoberhaupt, sondern einfach als Mensch?
– Der größte Traum ist, mehr Zeit der Familie zu widmen. Es gibt eine Tradition – Neujahr auf jeden Fall in der Familie zu verbringen. An diesem Feiertag zusammen an einem Tisch zu sitzen.

 

de.sputniknews.com: Nach zweijähriger Pause: Moskau und Kairo nehmen Flugverkehr wieder auf.
Russland und Ägypten haben am Freitag in Moskau ein Protokoll über die Wiederaufnahme des 2015 eingestellten Flugverkehrs zwischen den beiden Ländern unterzeichnet. Das teilte das russische Verkehrsministerium mit.
Demnach geht es derweil nur um Linienflüge zwischen Moskau und Kairo.
„Ich möchte meinem ägyptischen Amtskollegen, Sherif Fathy, danken und gratulieren sowie weitere Schritte und die Umsetzung unserer gemeinsamen Pläne wünschen“, sagte Russlands Verkehrsminister Maxim Sokolow bei der Unterzeichnung des Dokuments.
Wie Fathi seinerseits bekannt gab, wird der Flugverkehr am 1. Februar aufgenommen. Bereits im April 2018 soll dann auch eine Wiederaufnahme von Charterflügen besprochen werden.
Nach dem Sprengstoffanschlag vom 31. Oktober 2015, der die Verkehrsmaschine A321 über der Sinai-Halbinsel zum Absturz gebracht hatte, hatte Russland den Flugverkehr nach Ägypten eingestellt.
Der Airbus A321 der russischen Fluggesellschaft Kogalymavia (Metrojet), der auf dem Weg von Scharm el-Scheich nach St. Petersburg gewesen war, war kurz nach dem Start über der Sinai-Halbinsel abgestürzt. Keiner der 224 Insassen überlebte. Es war das schlimmste Flugzeugunglück in der Geschichte der sowjetischen und russischen Luftfahrt.

 

ukrinform.ua: Ukraine und China erörtern Möglichkeit, Teil chinesischen Kredits vorfristig zu bezahlen.
Die Regierungen der Ukraine und Chinas besprechen die Möglichkeit, einen Teil des chinesischen Kredits vorfristig zurückzuzahlen, der an die Staatliche Nahrungsmittel-Getreidekorporation vergeben wurde, und die Senkung des Zinssatzes für diesen Kredit, erklärte während einer Online-Konferenz der erste stellvertretende Minister für Agrarpolitik der Ukraine, Maksym Martynjuk.
„Derzeit finden Konsultationen statt, sowohl zwischenbehördliche auf der Ebene der ukrainischen Regierung als auch mit unseren chinesischen Partnern. Erörtert werden die Variante der vorfristigen Rückzahlung des Kredits, die Überprüfung der Zinssätze für die Nutzung des Kredits in Richtung der Senkung und die Umstrukturierung der restlichen Schulden. Dabei haben wir die Unterstützung der zwischenstaatlichen ukrainisch-chinesischen Kommission, deren Sitzung im Dezember stattgefunden hat“, gab Martynjuk bekannt.
Ihm zufolge könnte der Satz des Kredits auf bis zu bis 2,5 % gesenkt werden.

 

de.sputniknews.com: Moskau verklickert US-Bürgern Möglichkeit zur Beteiligung an Wahlbeobachtung:
US-Bürger dürfen laut dem russischen Vize-Außenminister Sergej Rjabkow als Mitglieder internationaler Beobachtermissionen im kommenden Jahr die Präsidentschaftswahl in Russland überwachen.
Rjabkow sieht seinen eigenen Worten zufolge kein Problem darin, dass Amerikaner internationalen Beobachtermissionen angehören.
„Das wird auf einer gemeinsamen Grundlage bei der Erarbeitung des Themas der internationalen Wahlbeobachtung entschieden“, sagte der Diplomat.
Was Beobachter von den diplomatischen Missionen der USA betreffe, so würden sie nach dem Gegenseitigkeitsprinzip nicht zu Wahllokalen zugelassen.
„Vor Kurzem haben wir unseren US-amerikanischen Kollegen in einer Note mitgeteilt, dass wir in dieser Frage angesichts ihres Verzichts, Beobachter aus unseren diplomatischen Vertretungen im Ausland zu den jüngsten Wahlen in den USA zuzulassen, vom Gegenseitigkeitsprinzip ausgehen werden“, betonte Rjabkow.
Zuvor am heutigen Freitag hatte die Leiterin der russischen Wahlbehörde, Ella Pamfilowa, gegenüber Journalisten erklärt, dass das Außenministerium eine Entscheidung bezüglich der Zulassung von US-Diplomaten zu der Präsidentschaftswahl am 18. März 2018 treffen müsse.
„Das liegt nicht in unserem Zuständigkeitsbereich. Dies erfolgt im Rahmen des Zusammenwirkens zwischen Diplomaten… Wir führen eine Vorarbeit mit der OSZE durch, während das Außenministerium offizielle Einladungen verschickt“, sagte sie.
Die nächste Präsidentschaftswahl in Russland ist für den 18. März 2018 angesetzt. Der langjährige Amtsinhaber Wladimir Putin hatte unlängst bekannt gegeben, dass er als unabhängiger Kandidat kandidieren wird.

abends:

de.sputniknews.com: Kreml: Darum will Putin den Oppositionellen Alexej Nawalny nicht beim Namen nennen
Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hat am Freitag erläutert, warum der russische Präsident Wladimir Putin auf seiner Jahrespressekonferenz in seiner Antwort auf eine Frage über die Opposition den Politiker Alexej Nawalny nicht beim Namen nennen wollte.
„Allem Anschein nach hat das mit den Beziehungen zu diesem Menschen zu tun, die der Präsident eigentlich auch gar nicht bemäntelt hatte“, so Peskow gegenüber Journalisten.
Auf Putins Jahrespressekonferenz am Donnerstag hatte dessen Herausforderin Xenia Sobtschak ihn darauf hingewiesen, dass den Oppositionspolitikern wie etwa Alexej Nawalny Hindernisse in den Weg gelegt würden, um sie an einer Kandidatur bei den Wahlen zu hindern. Die TV-Moderatorin fragte, ob die Regierung denn Angst vor einer ehrlichen Konkurrenz habe. Darauf Putin klipp und klar: „Nein, sie hat keine Angst.“
Die nächste Präsidentschaftswahl in Russland ist für den 18. März 2018 angesetzt. Obwohl der langjährige Amtsinhaber Wladimir Putin erst unlängst seine Kandidatur bekannt gegeben hat, sehen ihn die Umfragen schon seit Monaten als haushohen Favoriten.

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Presseschau vom 14.12.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 12-mal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Perwomajsk, Kalinowo, Losowoje, Logwinowo, Snamenka, Molodjoshnoje, Kalinowka und Prischib.
Geschossen wurde mit 152mm-Artilleriegeschützen, 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.

 

Armiyadnr.su: In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 40-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 22 Ortschaften der Republik mit Mörsern verschiedenen Kalibers, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In Folge des Beschusses auf Dokutschajewsk von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden in der Komsomolskaja-Straße 51 das Dach und die Scheiben eines Glasfensters beschädigt.

 

de.sputniknews.com: Kreml-Sprecher erläutert Ursachen des Informationskrieges gegen Russland:
Der Informationskrieg gegen Russland ist mit den Versuchen verbunden, seine Souveränität zu ersticken. Dies erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, im Gespräch mit dem TV-Sender „Rossija 24“.
„Das, was wir jetzt beobachten, ist eine Konfrontation, die mit Versuchen verbunden ist, Russlands Souveränität, die souveräne Stimme Russlands zu ersticken. Mit Versuchen, die wachsenden Möglichkeiten und Fähigkeiten Russlands, von der Weltgemeinschaft vernommen zu werden, das wachsende Potential, darunter auch das technologische aus der Sicht der Informationstechnologien, die eigene Stimme zur Widerlegung jener Fake News zu Gehör zu bringen, die in Bezug auf unser Land verbreitet werden, zu ersticken“, sagte Peskow.
Jene, die die Konfrontation im Informationsfeld entfesseln, „versuchen, uns zu ersticken“. „Wir antworten“, fügte Peskow dem hinzu.
Wie der Pressesprecher ferner sagte, seien viele in Russland tätige Massenmedien engagiert, doch sie würden weiterhin im Land arbeiten, und es behindere sie niemand dabei.
„Diese Medien haben die Möglichkeit, bei uns im Land frei zu arbeiten. Und gewiss ist es das, worauf wir stolz sind. Das ist übrigens auch das, wozu wir unsere Partner aufrufen, – dem Aufmerksamkeit zu schenken, welche Arbeitsbedingungen hier für ausländische Medien geschaffen werden“, erklärte Peskow.
Ferner betonte er, dass das Gesetz über ausländische Agenten die Tätigkeit der ausländischen Journalisten keineswegs behindere. „Es reglementiert lediglich und, sagen wir es so, es mehrt für diese Medien die Pflichten, gewisse Handlungen vorzunehmen“, ergänzte der Pressesprecher.
Peskow verwies darauf, dass sich der TV-Sender RT in einer Reihe von Ländern, insbesondere in Frankreich, mit einem widersprüchlichen Verhalten ihm gegenüber konfrontiert sehe. Er erinnerte daran, dass dieses Thema beim Treffen der Präsidenten Russlands und Frankreichs, Wladimir Putin und Emmanuel Macron, in Versailles zur Sprache gekommen sei. Doch der französische Staatschef habe gesagt, dass diese Frage mit seinem persönlichen Verhältnis zu dem russischen TV-Sender verbunden sei.
„Wir achten zutiefst den Präsidenten Frankreichs, wir schätzen seine Bemühungen in dem Sinne, trotz allem die bilateralen russisch-französischen Beziehungen zu entwickeln. Aber wir können damit nicht einverstanden sein“, schloss Peskow.

 

FB-Seite der Vertretung der DVR im GZKK: Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 40.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie des „Schulwaffenstillstands“ mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse, sowie bereits an anderer Stelle angegebener Folgen der Beschüsse; Anm. d. Übers.).
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 1292.
In den vorhergehenden 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 1539.

 

Dan-news.info: „Gestern um 12:00 Uhr wurde in Krasnyj Partisan bei Jasinowataja ein Haus in der Krasnaja-Straße 78a durch einen direkten Treffer auf das Dach beschädigt“, teilte die Stadtverwaltung mit.
Informationen über Verletzte unter der Zivilbevölkerung sind nicht eingegangen.

 

de.sputniknews.com: Erste Sitzung: Russische und nordkoreanische Militärs verhandeln miteinander.
Eine Delegation des russischen Verteidigungsministeriums hat in Pjöngjang die Umsetzung des zwischenstaatlichen Abkommens über die Verhinderung gefährlicher militärischer Tätigkeit mit dem nordkoreanischen Militär besprochen. Dies teilt die russische Botschaft in Nordkorea auf ihrer Facebook-Seite mit.
„Gemäß der zuvor getroffenen Vereinbarung findet in Pjöngjang die erste Sitzung der gemeinsamen Militärkommission zur Erörterung der Erfüllung des zwischenstaatlichen Abkommens über die Verhinderung gefährlicher militärischer Tätigkeit statt“, so die Botschaft.
Die russische Delegation sei am Mittwoch in Nordkorea eingetroffen und werde sich dort bis zum 16. Dezember aufhalten. Die Verhandlungen würden in einer konstruktiven und sachlichen Atmosphäre verlaufen.
Laut der Botschaft wurde das erwähnte zwischenstaatliche Abkommen am 12. November 2015 unterzeichnet.

 

Dnrsovet.su: Der Volkssowjet hat heute den Gesetzesentwurf „Über die Ratifizierung des Vertrages über Freundschaft, Zusammenarbeit und gegenseitige Hilfe zwischen der Donezker Volksrepublik und der Republik Südossetien“ behandelt und beschlossen….
„Die Ratifizierung des Vertrags wird es erlauben, die Beziehungen zwischen den Staaten in den politischen, sozialökonomischen, sozial-humanitären, kulturellen und anderen Bereichen zu stärken und zu entwickeln, und auch im Falle einer Aggression Unterstützung zu leisten, was derzeit besonders aktuell ist“, erläuterte die Außenministerin der DVR Natalja Nikonorowa.

 

de.sputniknews.com: Weißes Haus und US-Außenministerium widersprechen sich in Bewertung Nordkoreas.
US-Präsident Donald Trump und Außenminister Rex Tillerson haben am Mittwoch zwei entgegengesetzte Äußerungen zu Nordkorea abgegeben, schreibt die Zeitung „Kommersant“ am Donnerstag.
US-Außenminister Rex Tillerson sagte, dass die USA endlich bereit zu einem Dialog mit Nordkorea sind. „Wir sind bereit, das erste Treffen ohne jegliche Vorbedingungen abzuhalten“, sagte er.
„Wir wollen uns einfach treffen. Wenn sie wollen, können wir über das Wetter reden. Wir können die Form des Tisches besprechen – ob er rund oder rechteckig ist. Doch wir werden uns zumindest an den Tisch setzen und einander in die Augen sehen und können dann damit beginnen, eine Roadmap zu erstellen“, sagte Tillerson.
Diese Äußerung kam ziemlich unerwartet. In den vergangenen Monaten hatten die USA ständig den Druck auf Nordkorea erhöht, indem von anderen Ländern gefordert wurde, jede Verbindung zu Pjöngjang abzubrechen, die Wirtschaftskooperation zu stoppen und nordkoreanische Mitarbeiter auszuweisen. Parallel hielten die USA zusammen mit ihren Verbündeten Japan und Südkorea mehrere überraschende Militärübungen ab, letztmalig am 4. Dezember. Tillersons Worte bedeuteten de facto, dass sich das Weiße Haus vom Konfrontationskurs verabschiedet und zu einer diplomatischen Lösung übergehen will.
Allerdings klang die Mitteilung der Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, nur wenige Stunden später de facto völlig entgegengesetzt.
„Die Ansichten des Präsidenten zu Nordkorea haben sich nicht geändert. Nordkorea verhält sich nicht zuverlässig, indem es nicht nur Japan, China und Südkorea, sondern die ganze Welt bedroht. Seine Handlungen sind unzuverlässig für alle, vor allem für Nordkorea selbst“, sagte Sanders.
Tillersons Äußerungen wurde nicht direkt widersprochen, doch Trump sieht einen Übergang zu Verhandlungen erst nach dem Verzicht Nordkoreas auf sein Atomprogramm vor.
Im Kreml wurden die Äußerungen Tillersons positiv wahrgenommen. „Solche konstruktiven Verkündigungen sind viel besser als Konfrontationsrhetorik, die wir bislang gehört haben“, sagte der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow. „Das entspricht den Aufrufen der russischen Seite, dass Konfrontationsrhetorik und alle Schritte, die weitere Spannungen auf der koreanischen Halbinsel provozieren können, absolut kontraproduktiv sind“, so Peskow. Auf die Mitteilung des Weißen Hauses folgte bislang keine Reaktion aus dem Kreml.

Dnr-online.ru: Am 14. Dezember wurde in Donezk die I. Internationale Konferenz „Aktuelle Probleme und Perspektiven der Arbeitsplatzvermittlung für Absolventen von Bildungseinrichtungen der höheren beruflichen Bildung“ statt. An ihr nehmen Vertreter der Staatsorgane und Hochschulen der DVR und LVR sowie Gäste aus höheren Bildungseinrichtungen der RF teil.
Zu Beginn der Plenarsitzung wurde ein Grußwort des stellvertretenden Vorsitzenden des Ministerrats der DVR Dmitrij Trapesnikow verlesen. „Die I. Internationale Konferenz ist einem der wichtigsten Themen für die DVR gewidmet – dem Heranziehen junger, perspektivreicher Spezialisten zur Sache des Aufbaus eines neuen Staates. Solche Spezialisten gibt es zu wenige, aber dennoch ist das Kaderpotential der Republik sehr groß. Bei uns werden talentierte junge Leute ausgebildet, die bereitet sind, ihr Leben der Entwicklung der DVR zu widmen. Alte ökonomische, administrative und industrielle Verbindungen befinden sich im Umbau – notwendig sind neue Herangehensweisen, notwendig sind Spezialisten einer neuen Generation. Vor dem Bildungssystem steht die Aufgabe, Spezialisten für alle Bereiche auszubilden und dieser Prozess hat begonnen. Inzwischen wurden Strukturen staatlicher Aufträge geschaffen. Wir wissen, in welchen Branchen wir mehr von diesen oder jenen Spezialisten benötigen. Bereits 2018 erhalten Einrichtungen der mittleren Berufsbildung und der höheren Bildung staatliche Aufträge zur Ausbildung der nötigen Zahl von Spezialisten in allen Bereichen. Außerdem hat das Bildungs- und Wissenschaftsministerium die Aufgabe, die Qualifikation bereits vorhandener Spezialisten zu erhöhen“, heißt es dort.
Die Bildungs- und Wissenschaftsministerin der DVR Larissa Pojakowa sagte, dass derzeit eine Zusammenarbeit des Systems der höheren Berufsbildung mit den Unternehmen erörtert wird. „Die Lösung des gesamten Komplexes der von uns behandelten Aufgaben wir es nicht nur erlauben die Beschäftigungsrate unter den Absolventen zu erhöhen, ein Fundament für ihre persönliche Karriere zu legen und das Vertrauen in den nächsten Tag für junge Menschen zu schaffen, sondern auch die Konkurrenzfähigkeit der Unternehmen und Organisationen zu erhöhen, in denen sie arbeiten werden“, sagte sie.
Die Ministerin für ökonomische Entwicklung der DVR Wiktorija Romanjuk sagte, dass dieses Treffen für den Aufbau unserer Republik sehr wichtig ist. „Die ökonomischen und politischen Umwälzungen, die heute in der DVR erfolgen, bedingen die Notwendigkeit von Änderungen auf dem Arbeitsmarkt und bei der Ausbildung von Kadern“, sagte sie.
Nach der Plenarsitzung und einem Runden Tisch geht die Arbeit der Konferenz in Sektionen weiter.

 

Nachmittags:

de.sputniknews.com: Russland garantiert eigene Sicherheit, ohne sich in Wettrüsten zu verwickeln – Putin
„Was unsere Militärausgaben angeht: Wir kennen, wir sehen diese Prozesse und verstehen, wozu das Vorgehen (der USA) konkret führen kann. Wir werden unsere Sicherheit garantieren, ohne uns in ein Wettrüsten zu verwickeln“, sagte der russische Präsident.
„Unsere Militärausgaben sind so ausbalanciert, dass sie unsere Sicherheit gewährleisten und unserer Wirtschaft nicht schaden“, fügte Putin hinzu. „Wir geben knapp 46 Milliarden US-Dollar für das Militär aus“, in den USA seien das beispielweise circa 700 Milliarden US-Dollar.
Außerdem sprach Putin den Ausstieg der USA aus dem INF-Vertrag an.
„Tatsächlich sind sie bereits daraus (dem INF-Vertrag) ausgestiegen. Sie versuchen, Beschuldigungen und Vorwürfe gegen uns zu erheben. Was haben sie selbst getan? Sie haben Startsysteme nach Rumänien verlegt, sie haben Aegis-Kampfsysteme stationiert“, erläuterte der russische Präsident.
Diese Systeme hätte man leicht durch Mittelstreckenraketen ersetzen können.
„Dieser Prozess läuft tatsächlich, und falls das so weitergeht, kommt dabei nichts Gutes heraus. Wir beabsichtigen nicht, aus irgendetwas auszusteigen“, versicherte Russlands Präsident.
Was den START-3-Vertrag angehe, sagte Putin: „Aus den USA hören wir, dass dies für sie nicht profitabel ist, dass sie dies nicht mehr benötigen. Es gibt solche Gespräche. Falls dies passiert und die USA erneut einseitig daraus aussteigen, wird das schlecht für die internationale Stabilität und Sicherheit sein.“
Der INF-Vertrag war 1987 von der Sowjetunion und den USA unterzeichnet worden und 1988 in Kraft getreten. Demnach hatten sich die Seiten verpflichtet, alle ballistischen Raketen mittlerer und kurzer Reichweite (zwischen 500 bis 5500 Kilometern) zu vernichten. Russland und die USA werfen sich gegenseitig vor, gegen den Vertrag zu verstoßen.

de.sputniknews.com: „Zweifellos“: Dopingskandal hat politischen Hintergrund – Putin.
Der Dopingskandal ist laut Russlands Präsident Wladimir Putin „zweifellos“ politisch motiviert. Dies erklärte der Staatschef bei seiner jährlichen Pressekonferenz.
„Meine Kollegen und ich haben bereits gesagt: Für uns ist der Umstand absolut offensichtlich, dass der Skandal im Zusammenhang mit den in Russland anstehenden innenpolitischen Ereignissen aufgeblasen wird. Wer was auch immer sagt, ich weiß, dass es so ist“, sagte Putin am Donnerstag.
Daran sei Russland jedoch selbst schuld, setzte er fort. „Wir haben den Vorwand dafür gegeben, weil in der Tat reale Fälle des Einsatzes von Doping aufgedeckt wurden“, fügte der Staatschef hinzu.
Ihm zufolge gibt es auch in anderen Ländern Doping-Fälle, aber rund um diese Staaten gebe es keine politisierte Aufregung.
„Also gibt es hier einen politischen Hintergrund, zweifellos“, betonte Putin.

 

de.sputniknews.com: „Dekommunisierung“ der Eisenbahn bringt ukrainischen Waggonbau aufs Abstellgleis.
Der neue Passagierwaggon des ukrainischen Bahnkonzerns war auch als Symbol gedacht. Das neue Design und vor allem die neue, europäische Spurweite sollten zeigen: Die Ukraine hat die Weichen für die EU-Aufnahme längst gestellt, der Übergang ist ohne Zwischenhalt möglich. Nur in der Praxis zeigt sich ein ganz anderes Bild.
Die Strecke von Kiew nach Wien hatte der neue Waggon noch geschafft. Auf dem Rückweg aber fiel das Prestigeobjekt des ukrainischen Bahnkonzerns nach gerade mal 50 Kilometern unvermittelt aus, berichtet das Portal „rueconomics“. Wer von den Fahrgästen einen EU-Pass hatte, wurde mit Bussen in die nächstgelegenen Hotels gebracht; die anderen mussten es sich auf ihren Sitzen bequem machen. Nach 16 Stunden kam dann endlich ein Ersatzzug.
Dieser Vorfall zeige allzu deutlich, wie es um die Ukraine wirklich steht, sagte der Politologe Bogdan Bespalko im Gespräch mit dem Portal: „Die ukrainische Industrie wird massiv abgebaut. Noch versucht die Wirtschaft des Landes, den Eindruck zu erwecken, als wäre sie am Leben. Doch das Ergebnis können wir sehen.“
Sicher, bei technischen Abläufen kommen Unfälle schon einmal vor, das ist normal. Doch: „In Russland fahren längst Hochgeschwindigkeitszüge, und es ist nicht zu vernehmen, dass es irgendwo zu Ausfällen kommt. Aber dass die Ukraine mit ihrem riesigen Sowjeterbe nach nur einem Vierteljahrhundert nicht mal einen Eisenbahnwaggon auf die Reihe kriegt – dafür habe ich kein Verständnis“, so der Politologe.
Überraschend sei dieser Zustand der ukrainischen Wirtschaft indes nicht: „Die ukrainische Führung ist durch einen Staatsstreich an die Macht gekommen, sie führt einen Bürgerkrieg und wirtschaftet nur in die eigene Tasche. Unter solchen Umständen kann von Investitionen und Industrieförderung keine Rede sein. Wie soll das auch gehen, wenn der ukrainische Staat lieber überteuerte Steinkohle in den USA kauft als in den eigenen Regionen? Oder Gas nicht direkt aus Russland importiert, sondern lieber Zwischenhändlern in der EU noch eine Vermittlungsgebühr zahlt – einfach so, aus Prinzip.“
Dass die Industrie und die gesamte Wirtschaft in der Ukraine immer weiter sinken, sei übrigens keine Zukunftsprognose – das finde heute schon statt, und zwar massiv.
Derweil verkündet Kiew die Absicht, das gesamte Bahnnetz der Ukraine auf die europäische Spurweite umzurüsten, schreibt das Portal. Geschätzte Kosten: Mindestens 50 Milliarden Dollar. Und das bei einem Bruttoinlandsprodukt von insgesamt 90 Milliarden Dollar in 2016.
Von der offensichtlichen Unrealisierbarkeit dieses Vorhabens mal abgesehen: „Man muss auf die alte Spurweite überhaupt nicht verzichten. In Russland fahren längst Züge, die die Spurweite beim Übergang automatisch ändern. Alle Bahnschienen im Land auszuwechseln und dafür unvorstellbare Kosten auf sich zu nehmen, das ist beim heutigen Stand der Technik nicht notwendig“, erklärt der Experte. Insofern sei das Vorhaben entweder eine Torheit oder ein großangelegter Betrug.
Angesichts dieser Entwicklung hält der Experte fest: „Im besten Fall bleibt die ukrainische Wirtschaft auf dem heutigen Stand stecken. Wahrscheinlicher aber ist, dass der Abstieg rasant weitergeht.“ Dabei sei auch keine Hilfe von Europa zu erwarten, denn europäische Konzerne brauchen keine neue Konkurrenz: „Warum sollte Siemens beispielsweise eine neue Fabrik in der Ukraine eröffnen, wenn der Konzern die Ukraine auch von Europa aus mit Bahntechnik versorgen kann?“
Eine Zeit lang werde die ukrainische Wirtschaft noch für den Binnenmarkt etwas herstellen und vielleicht sogar nach Weißrussland und Kasachstan exportieren können. Aber: „Ohne Investitionen, ohne Forschung und Entwicklung, ohne kompetente Fachkräfte wird die ukrainische Industrie ganz bestimmt absterben – langsam und leise, aber unaufhaltsam“, so der Analytiker.

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin:
Die Lage in der DVR bleibt angespannt.
In Richtung Donezk hat der Gegner auf die Gebiete von 14 Ortschaften 141 Mörsergeschosse der Kaliber 120 und 82mm abgefeuert, außerdem hat der Gegner mit verschiedenen Arten von Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
In Richtung Mariupol haben Einheiten der ukrainischen Streitkräfte auf die Gebiete von drei Ortschaften sechs Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgefeuert und mit Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
In Richtung Gorlowka hat der Gegner auf die Gebiete von fünf Ortschaften vier Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgefeuert sowie mit verschiedenen Arten von Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Beim Beschuss von Dokutschajewsk wurde Olga Tichnowna Kobsar, geb. 1955, wohnhaft in der Komsomolskaja-Straße 110, verletzt, außerdem wurde ein Haus in der Komsomolskaja-Straße 51 beschädigt.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden 40 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung registriert.
Unsere Aufklärung stellt weiter eine Konzentration von schweren Waffen des Gegners entlang der Kontaktlinie fest. So wurde im Gebiet von Awdejewka (8,5 km von der Kontaktlinie) auf dem Gebiet der Awdejewker Kokerei die Stationierung von acht Mehrfachraketenwerfern „Grad“ beobachtet. Nach unseren Informationen waren diese Mittel am Beschuss nicht nur des Territoriums der DVR, sondern auch des Territoriums, das zeitweilig von den ukrainischen Streitkräften besetzt ist, beteiligt. Dabei bemerken wir, dass die Arbeiter der Awdejewker Kokerei versucht haben, ihren Unmut diesbezüglich zum Ausdruck zu bringen, aber die Kämpfer der 25. Brigade haben den Willen und den Widerstand der protestierenden friedlichen Einwohner schnell unterdrückt.
Außerdem wurden am südöstlichen Rand von Awdejewka (700m von der Kontaktlinie) von uns Feuerstellungen eines Mörserzuges entdeckt, der zielgerichtet das Territorium der Republik beschießt.
Ich rufe die OSZE-Mission auf, ihre Aufmerksamkeit auf diese Fakten zu richten, um die groben Verletzungen der Minsker Vereinbarungen festzuhalten.
Es sind Fälle nicht abgestimmter Handlungen zwischen Vertretern der militärisch-zivilen Administration und dem Kommando der ukrainischen Streitkräfte in der „ATO“-Zone festzustellen. Unter anderem reizen die Aktivitäten des Leiters der militärisch-zivilen Administration des von den ukrainischen Streitkräften besetzten Territoriums in letzter Zeit den neuen Kommandeur der „ATO“-Kräfte sehr stark. Dieser äußerst sich negativ bezüglich der populistischen Erklärungen von Zivilisten über Zerstörungen der zivilen Infrastruktur, die es tatsächlich nicht gab. Nach unseren Informationen konnten Soldaten der 25. Brigade gegenüber dem Kommandeur der „ATO“-Kräfte eine Reihe von Fällen, über die sich Sherbriwskij und andere geäußert haben, nicht bestätigen.
Durch Informationen von Quellen aus der militärisch-zivilen Administration wurde bekannt, dass der Leiter der militärisch-zivilen Administration des von den ukrainischen Streitkräften besetzten Territoriums gezielt solche Falschmeldungen in ukrainischen Massenmedien lanciert, vor allem zur Begründung der Abschreibung finanzieller Mittel, die angeblich für den Wiederaufbau beschädigten Wohnraums verwendet wurden. Dabei fasst das Kommando der „ATO“ solche Erklärungen als Beschuldigungen an sich auf, dass sie nicht in der Lage seien, an der Kontaktlinie Ordnung schaffen.
Durch Informationen von einer Quelle aus der Umgebung von Shebriwskij wurde bekannt, dass Vertreter der militärisch-zivilen Administration im Donzeker Oblast im letzten Quartal aus dem Haushalt der Ukraine 15 Millionen Griwna unterschlagen haben. Diese Finanzmittel waren für humanitäre Programme für die Einwohner der frontnahen Ortschaften sowie zum Wiederaufbau von Wohnraum und Straßen vorgesehen. Tatsächlich sind diese Mittel wieder in den Taschen ukrainischer Beamter gelandet.
Ukrainische Soldaten der 54. mechanisierten Brigade erleiden nach dem Willen ihres verbrecherischen Kommandos seit dem 22. November nicht zu rechtfertigende Verluste beim Halten ungünstiger Positionen. Darüber schreiben ukrainische Freiwillige auf ihren Seiten. Und dies bestätigt auch der Presseoffizier des Stabes der „ATO“ Wassilij Labaj bei einem persönlichen Gespräch mit Journalisten seines Vertrauens.
Worin besteht die ungünstige Lage der Positionen und warum sterben Dutzende von ukrainischen Soldaten? Wir bringen eine Reihe von Argumenten vor.
1. Die geografisch tiefe Lage in Bezug auf die Positionen der Streitkräfte der DVR. Mit der Geografie kann man nicht streiten. Im Zusammenhang damit sitzen die Soldaten und Technik der ukrainischen Streitkräfte wie auf dem Servierteller. Jeder zielgerichtete Beschuss von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte aus auf zivile Einwohner von Golmowskij, Dolomitnoje oder Sajzewo endet mit der Liquidierung ukrainischer Terroristen.
2. Nicht befahrbare langgezogene Straßen, die auch von den Positionen der Streitkräfte der DVR vollständig beschossen werden können. Jedes Vorrücken von Panzertechnik wird also durch die Vernichtung des führenden Fahrzeugs „beerdigt“ und nach diesem bleiben dann alle übrigen im unwegsamen Gelände stecken. Bisher sind die ukrainischen Einheiten nicht in der Lage, sich selbst normal zu versorgen, und bleiben ständig im Dreck stecken. Deshalb sind sie gezwungen, bei örtlichen Einwohnern oder die humanitäre Hilfe von Freiwilligen zu stehlen.
3. Die Unmöglichkeit der Nutzung des Territoriums als Brückenkopf für einen Angriff, weil es im „Gladosower Kessel“ nicht möglich ist, unbemerkt Ressourcen zusammenzuziehen. Jede Konzentration von verbotener Technik kann sofort mit deren Vernichtung enden, um auszuschließen, dass sie gegen friedliche Einwohner verwendet wird. Diese Ortschaften können auch nicht für den Transit genutzt werden. Alles aus demselben Grund – den schlechten Straßen.
So gibt es eine Erklärung, wofür Dutzende ukrainischer Soldaten sterben? Die Antwort ist eindeutig, zur Rechtfertigung des schmählichen Scheiterns der großen ukrainischen Militärführer. Schon abzuziehen ist unangenehm und ungerechtfertigte Verluste zuzugeben, ist peinlich.
Dabei wurde uns bekannt, dass die ukrainischen Streitkräfte ursprünglich Gladosowo und Metallist ausschließlich auf Grundlage von Informationen aus „Wikipedia“ als Brückenkopf für einen Angriff auf Gorlowka zu in Betracht zu ziehen begonnen haben. Es gibt eine Kategorie unbegabter militärischer Führer, die mit Bezug auf diese Ressource die Notwendigkeit der Einnahme dieser ungünstigen Positionen begründen konnten. Faktisch haben sie sich selbst in eine Falle geführt. So beträgt nach Angaben aus „Wikipedia“ der Höhenunterschied zwischen den mittleren Punkten der Ortschaften Gladosowo und Golmowskij insgesamt 15 Meter. Namentlich diese MITTLEREN Zahlen haben die miserablen ukrainischen Taktiker hereingelegt. Tatsächlich beträgt der Höhenunterschied 25 Meter und mehr. Wir werden nicht alle Geheimnisse aufdecken, auf welche Weise ein solcher Vorteil erreicht wird, wir sagen eines – die ukrainischen Truppen sind in einer Falle.
Im Zusammenhang damit äußern wir riesige Dankbarkeit gegenüber allen, die sich und die ukrainische Seite von der Wichtigkeit dieser ungünstigen Positionen überzeugt und so ihre eigene Inkompetenz bestätigt haben.
Dabei stellen wir ein erhebliches Absinken des Kampfgeistes der ukrainischen Soldaten der 54. Brigade fest. Im Zusammenhang damit behandelt das Kommando der „ATO“ die Frage deren vollständigen Ersatzes durch Einheiten der 128. oder der 95. Brigade.
Zur Anhebung des Kampfgeistes der demoralisierten ukrainischen Soldaten werden praktisch täglich Filmteams ukrainischer Fernsehsender nach Gladosowo und Metallist (Trawnewoje) geschickt. Diese haben die Aufgabe, die Wirklichkeit zu verzerren und der ukrainischen Öffentlichkeit die Nützlichkeit der eingenommenen Positionen zu vermitteln. Leider verhalten sich die örtlichen Einwohner weiterhin außerordentlich negativ gegenüber der gewaltsamen Besetzung der Ortschaften durch ukrainische Truppen. Aber diese Zeugenaussagen werden im ukrainischen Fernsehen nicht gezeigt werden.
Gleichzeitig verbieten die Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte den zivilen Einwohnern weiterhin, republikanische Fernsehsender zu sehen, und sie verhindern auch, dass sie humanitäre Hilfe erhalten, die von der Führung der DVR zur Verfügung gestellt wurde. Das Fehlen von realer Hilfe von Seiten der ukrainischen Okkupationsorgane fühlen die örtlichen Einwohner am eigenen Leib, ein Teil von ihnen ist nach wie vor im Ort blockiert, um von den Straftruppen als „lebendes Schild“ benutzt zu werden.

 

Ukrinform.ua: Tillerson beschuldigt den Kreml der Invasion in der Ukraine.
Russland habe sich nicht einfach nur auf die Seite der Separatisten im Konflikt im Donbass gestellt, sondern sei in die Ukraine eingefallen, erklärte der US-Außenminister Rex Tillerson auf dem Forum des analytischen Zentrums Atlantic Council in Washington, berichtet Ukrinform unter Bezugnahme auf die Internetressource voanews.com.
„Es ist eine Sache, wenn die Länder die eine oder andere Seite in dem Konflikt wählen, Russland hat die Seite von Bashar Al-Assad gewählt, und unsere Wahl war anders; aber wenn ein Land ins Territorium eines anderen Landes einfällt, so kann es nicht weiter gehen. Die Invasion Russlands in der Ukraine ist nicht akzeptabel“, sagte der US-Außenminister.
Er fügte ferner hinzu, die gegen Russland verhängten Sanktionen würden nicht aufgehoben werden, bis die Invasion in der Ukraine beendet und die territoriale Integrität des Staates wiederhergestellt wird.
Ihm zufolge ist die Einstellung der Gewalt im Osten der Ukraine das dringendste Thema.
„Im Jahr 2017 gibt es dort mehr Opfer unter der Zivilbevölkerung als im Vergleich mit dem Jahr 2016. Die Anzahl der Verletzungen der Waffenruhe ist um 60 % gestiegen. Unsere Priorität ist, die Gewalt und
das Morden im Osten der Ukraine zu stoppen, und wir prüfen, ob man bestimmte Vereinbarungen erreichen, sich Friedenstruppen beteiligen lassen kann, um diese Gewalt zu stoppen“, sagte Tillerson.
Er betonte außerdem, dass die Krim-Frage nicht vom Tisch ist.
„Wir werden auf die Krim-Frage zurückkommen. Ich weiß, dass Putin klar festgestellt hat, dass diese Frage nicht behandelt wird, aber mit der Zeit wird sie aufgehen“, sagte Tillerson.
Am Vorabend hat
te
der US-Außenminister Rex Tillerson erklärt, dass die USA gegenüber Russland hartnäckig bleiben werden und fügte hinzu, Washington werde Sanktionen aufrechterhalten, bis die russischen Truppen die Ukraine verlassen.

de.sputniknews.com: Nordkorea-Frage: Putin zweifelt an Vernunft der US-Senatoren.
Das Setzen Russlands auf die Sanktionslisten der USA auf gleicher Ebene mit Nordkorea und die Aufrufe zur gemeinsamen Arbeit rund um das Atomprogramm Pjöngjangs liegen außerhalb der Grenzen der Vernunft, sagte Präsident Wladimir Putin am Donnerstag.
„Ihre Kongressleute, Senatoren, die gut aussehen und anscheinend kluge Menschen sind, haben uns in eine Reihe mit Nordkorea und dem Iran gestellt und bewegen den Präsidenten (Donald Trump – Anm. d. Red.) dazu, dass er uns dazu überredet, zusammen mit euch die Probleme Nordkoreas und des iranischen Atomprogramms zu lösen. Seid ihr normale Leute?“, sagte Putin während seiner jährlichen Pressekonferenz gegenüber einer AP-Reporterin.
„Das ist doch seltsam. Das ist außerhalb allen Niveaus, aller Grenzen der Vernunft“, betonte der russische Staatschef.
Dabei bezeichnete er die Äußerungen von US-Außenminister Rex Tillerson über die Bereitschaft Washingtons zu direkten Verhandlungen mit Pjöngjang als gutes Signal.
„Wir sind der Meinung, dass beide Seiten (die USA und Nordkorea – Anm. d. Red.) damit aufhören müssen, die Lage zu eskalieren. Diese Spirale muss beendet werden, weil das eine äußerst gefährliche Sache ist“, erläuterte Putin.
Unter anderem sagte der Präsident, Russland erkenne den Atomstatus Nordkoreas nicht an, weil die Geschehnisse auf der koreanischen Halbinsel kontraproduktiv seien. Dabei müsse Pjöngjang aus Sicherheitsgründen sein Atomprogramm entwickeln.
„2005 wurden Vereinbarungen mit Nordkorea erreicht, aber einige Monate später schien das den USA zu wenig: Auf einmal beschlossen sie, die Forderungen zu erhöhen, und beschlagnahmten nordkoreanische Konten. Sie haben Nordkorea provoziert. Da hat es darauf gepfiffen und ist aus dem Vertrag ausgestiegen. Nordkorea sieht einfach keine andere Möglichkeit für die Gewährleistung seiner Sicherheit“, schloss Putin und warnte zugleich Washington vor einem Atomangriff.
„Auch wenn die USA sich für einen nichtnuklearen Angriff entschieden, würden die Folgen katastrophal sein.“

Dan-news.info: „Heute gegen 10:00 Uhr wurde bei uns geschossen. Bei der Überprüfung wurde festgestellt, dass in Folge von Geschosstreffern zwei Garagen in der Safonow-Straße ¼ und der Kirpitschno-Sawodskaja-Straße 9a beschädigt wurden, ein Auto brannte ab. Außerdem wurde die Verglasung der Ambulanz des Zentrums für medizinische Basisversorgung in Trudowskije beschädigt“, teilte der Leiter der Verwaltung des Petrowskij-Bezirks von Donezk Maxim Shukowskij mit.

 

de.sputniknews.com: Donbass: Ohne Milizen richten ukrainische Nationalistenbataillone Massaker an – Putin
Die ukrainischen Nationalistenbataillone im Donbass könnten laut Russlands Präsident Wladimir Putin ein Massaker wie das im bosnischen Srebrenica anfachen, wenn ihnen die Milizverbände keinen Widerstand leisten würden.
„Wir sind der Meinung, dass dies (die Milizverbände im Donbass – Anm. d. Red.) den Interessen jener Menschen entspricht, die auf diesem Territorium leben. Falls sie eine solche Möglichkeit nicht hätten, dann würden die sogenannten Nationalistenbataillone ein Massaker, von dem Sie gesprochen haben, heraufbeschwören, das sogar schlimmer als in Srebrenica sein könnte“, sagte Putin am Donnerstag auf seiner traditionellen Großen Pressekonferenz in Moskau.
„Und nichts wird sie stoppen, auch keine Appelle an internationale Menschenrechtsorganisationen, wie mir einige westliche Kollegen im Fall der Entwicklung der Ereignisse solcher Art empfohlen haben. Und wir begreifen dies ganz gut“, antwortete Russlands Präsident auf die Frage eines ukrainischen Journalisten.
Gleichzeitig versicherte er: „Im Donbass gibt es keine russische Armee.“
In Bezug auf die Stationierung von Friedenssoldaten im Donbass verwies Putin darauf, dass der ukrainische Präsident Petro Poroschenko zunächst vorgeschlagen habe, OSZE-Mitarbeiter aufzurüsten. Nachdem die OSZE dies abgelehnt habe, habe Poroschenko gefordert, die Sicherheit der OSZE-Mitarbeiter mittels UN-Hilfe zu gewährleisten. Danach soll Bundeskanzlerin Angela Merkel in einem Telefongespräch den russischen Präsidenten darum gebeten haben, diese Friedenstruppen auf dem ganzen Donbass-Territorium zur Verteidigung der OSZE-Mission zu stationieren.
„Ich sagte ihr: Ja, Du hast recht, und wir haben sofort dementsprechend unsere Resolution abgeändert“, erläuterte Putin. „Das ist aber nicht genug. Tatsächlich läuft alles darauf hinaus, dass dieses Territorium unter internationale Kontrolle gestellt werden soll. Dafür sollen die Kiewer Behörden Verhandlungen mit den Donbass-Vertretern führen. Solche Probleme lassen sich nicht durch Vermittler bewältigen, nur durch direkte Kontakte zwischen den Kriegsparteien. Die Kiewer Behörden meiden leider solche Kontakte.“ …

ukrinform.ua: ATO-Gebiet: Ein Soldat bei Awdijiwka gestorben.
Bei Kämpfen im Gebiet der Antiterror-Operation (ATO) ist in den letzten 24 Stunden ein ukrainischer Soldat getötet, ein weiterer wurde verletzt.
Das teilte der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für die Antiterror-Operation, Oberst Olexandr Motusjanyk, in einem Briefing mit. Laut dem Sprecher sei ein Militärangehöriger nahe der Ortschaft Awdijiwka tödlich verletzt worden. Das Leben des anderen Soldaten sei außer Gefahr.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen):
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich verändert und bleibt stabil angespannt. In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen 12mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten in den Gebieten von Snamenka, Perwomajsk, Molodjoshnoje, Kalinowo, Losowoje, Kalinowka, Smeloje, Logwinowo und Prischib. Dabei haben die ukrainischen Streitkräfte 152mm-Artilleriegeschütze, 120mm- und 82mm-Mörser, Schützenpanzerwaffen, Abwehrgeschütze, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen eingesetzt.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 340 Geschosse abgefeuert.
In ihrem speziellen Bericht, der heute veröffentlicht wurde, teilen Vertreter der OSZE-Mission mit, dass im Abstand von weniger als 500 Metern von der Frontpatrouillenbasis der Mission in Popasnaja mit Artillerie in Richtung Perwomajsk und Stachanow geschossen wurde. Diese Aktivitäten der ukrainischen Seite haben nicht nur die Vertreter der OSZE-Mission, die sich praktisch an der Feuerlinie befanden, in Gefahr gebracht, sondern sie sind auch ein unwiderlegbarer Beweis für den Beschuss von friedlichen Einwohnern der Republik durch die Ukraine.
Solche Handlungen der ukrainischen Streitkräfte demonstrieren deutlich den Unwillen der militärisch-politischen Führung der Ukraine, die Minsker Vereinbarungen zu erfüllen.
Im Gebiet von Solotoje starb ein Soldat des 109. Bataillons der 10. Gebirgssturmbrigade als ein Schützenpanzer auf eine eigene Mine geriet, drei ukrainische Soldaten wurden verletzt.
Die ungeordnete Verminung der Grenzgebiete durch die ukrainische Seite führt regelmäßig zu Opfern, sowohl unter der Zivilbevölkerung als auch unter Soldaten der ukrainischen Streitkräfte.
Im Ergebnis der Durchführung einer weiteren Mobilisierungswelle sind beim Generalstab der Ukraine Berichte eingegangen, dass der Mobilisierungsplan nur zu 40% erfüllt ist.
Weil in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte ein ernster Mangel an Personal besteht, hat die Führung entschieden, auch sozial benachteiligte Bürger einzuberufen, die unter Alkoholismus oder Drogenabhängigkeit leiden und wegen ihres Gesundheitszustands nicht für den Dienst geeignet sind.
Es muss angemerkt werden, dass in die „ATO“-Zone wehrpflichtige Soldaten geschickt werden, die keine besondere Ausbildung durchlaufen haben. Junge unausgebildete Rekruten werden in diesem Fall vom Kommando als Kanonenfutter verwendet. Wir lenken die Aufmerksamkeit der Mütter auf diese Tatsache und rufen sie auf, dies mit allen möglichen Mitteln zu behindern.

 

de.sputniknews.com: Geheimakten belegen: USA versprachen Russland mehrmals, die Nato nicht zu erweitern.
Die Nato-Erweiterung war das Schlüsselthema, als die USA, Westeuropa und die Sowjetunion Deutschlands Wiedervereinigung verhandelten. Dies geht aus Geheimakten hervor, die jetzt freigegeben und vom Nationalen Sicherheitsarchiv der George Washington University veröffentlicht wurden.
Westliche Staats- und Regierungschefs versprachen demnach ihren Partnern aus der Sowjetunion in den frühen 1990er Jahren, dass die Nato nicht nach Osteuropa erweitert werde.
„Die berühmte Zusage des US-Außenministers James Baker über die Nato-Erweiterung bei seinem Treffen mit dem Sowjetpräsidenten Michail Gorbatschow am 9. Februar 1990 – nämlich: ‚Nicht einen Deut nach Osten‘ – war Teil einer ganzen Flut von Sicherheitszusagen, die Gorbatschow und anderen hochrangigen Sowjets von westlichen Anführern im gesamten Prozess der deutschen Wiedervereinigung von 1990 bis ins Jahr 1991 hindurch gegeben wurden“, heißt es in der Mitteilung der Universität zum freigegeben Geheimarchiv.
Die Nato-Erweiterung war ein Schlüsselthema, als die US-amerikanischen, westeuropäischen und sowjetischen Anführer die Wiedervereinigung Deutschlands verhandelten. Denn im Zuge der Wiedervereinigung würden die Grenzen der Allianz voraussichtlich das ehemalige Ostdeutschland umfassen.
Das Archiv enthält auch ein Telegramm der US-Botschaft in Bonn, das Washington darüber informiert, dass der damalige Außenminister der Bundesrepublik, Hans-Dietrich Genscher, die Nato dazu auffordert, die Idee der „Erweiterung ihres Territoriums nach Osten, d. h. deren Verschiebung näher an die sowjetische Grenze“ aufzugeben.
Zugleich schlug Genscher vor, Ostdeutschland aus dem Sicherheitsschirm der Nato nach der Wiedervereinigung Deutschlands auszuschließen.
In den darauffolgenden Jahren expandierte die Nato bekanntlich über die Grenze Ostdeutschlands hinaus und nahm 13 weitere osteuropäische Staaten als Mitglieder auf – zuletzt Montenegro im Juni 2017.
Die russische Führung hat immer wieder erklärt, dass die Vereinigten Staaten ihre Versprechen nicht hielten. Zuletzt habe die Ukraine-Krise – ausgelöst durch den Putsch vom Februar 2014, infolgedessen eine pro-westliche Regierung in Kiew installiert wurde – als Vorwand dafür gedient, weitere Kräfte in Europa zu stationieren.
2016 hat die Allianz beschlossen, vier multinationale Verbände nach Polen sowie in die drei baltischen Staaten Litauen, Lettland und Estland zu entsenden. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat jüngst erklärt, die Allianz werde ihre verstärkte Präsenz in Osteuropa und den baltischen Staaten „so lange wie nötig“ aufrechterhalten. Zuvor hatten die Allianzmitglieder der Einrichtung einer neuen Kommandostruktur zugestimmt, um die Fähigkeit der Nato „zur Verlegung von Kräften quer durch Europa“ zu verbessern.

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Dan-news.info: „Im Rahmen der Arbeit des gesellschaftlichen Stabes für die frontnahen Gebiete, der auf Initiative des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko bei der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“ gegründet wurde, haben wir heute den Einwohnern von Sajzewo Kohle und finanzielle Unterstützung für den Kauf von Medikamenten, Baumaterialien und Waren des täglichen Bedarfs“ geschickt“, teilte die Abgeordnete des Volkssowjets der DVR, die Leiterin des Stabs Jekaterina Martjanowo mit. „Wie unser Staatsoberhaupt Alexandr Sachartschenko sagte, haben wir zwei Ziele, unsere Bürger zu verteidigen und zu siegen. Das Team des Oberhaupts der DVR wird diese Ziele auf jeden Fall umsetzen“.
Martjanowa erläuterte, dass 28 Familien des frontnahen Sajzewo Kohle erhalten haben und zehn weitere materielle Unterstützung, Die Ausgabe der materiellen Unterstützung erfolgte im Gebäude der Ortsverwaltung. Dabei waren die stellvertretende Bürgermeisterin von Gorlowka Wiktorija Shukowa und die Leiterin der Ortsverwaltung von Sajzewo Irina Dikun anwesend. Die Kohle wurde mit Lastwagen zu den Häusern der Einwohner gebracht. Insgesamt wurden an diesem Tag 84 Tonnen Kohle nach Sajzewo gebracht.

Ukrinform.ua: Putin für Gefangenenaustausch vor Neujahr.
Der russische Präsident, Wladimir Putin, hat die Bereitschaft zu einem Gefangenaustausch im Donbass bestätigt.
Auf die entsprechende Frage des ukrainischen Journalisten Roman Zymbaljuk antwortetete Putin auf seiner Jahrespressekonferenz in Moskau, er habe zuvor auf Bitten von Wiktor Medwedtschuk mit Anführern der „Volksrepubliken Donezk und Lugansk“ über den Gefangenaustausch telefoniert. „Ich habe meiner Meinung nach überhaupt zum ersten Mal mit ihnen gesprochen. Sie stimmten zu“, sagte Putin. Dann habe Wiktor Medwedtschuk eine „mit der ukrainischen Seite vereinbarte Liste“ mitgebracht. In der Liste habe es „67 Menschen einerseits und etwa 300, oder so ähnlich, andererseits“ gegeben.
Putin sagte weiter, vor dem Neujahr, vor Weihnachten müsse man „diesen guten Schritt machen“ und dann weiter gehen.
Die Vertreterin der Ukraine in der humanitären Untergruppe der trilateralen Ukraine-Kontaktgruppe, Iryna Heraschtschenko, sagte am 13. Dezember, das Datum des Austauschs stehe noch nicht fest, weil die Ukraine die Menschen, die in die besetzten Gebiete nicht zurückzukehren wollen, nicht zwingen könne, das zu tun.

 

de.sputniknews.com: Putin gibt Herausforderin Xenia Sobtschak Rat:
Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Donnerstag auf seiner traditionellen Großen Pressekonferenz die Frage der TV-Moderatorin Xenia Sobtschak, die gegen ihn bei der Präsidentschaftswahl im März antreten will, bezüglich Konkurrenz beantwortet und ihr den Rat gegeben, ein positives Aktionsprogramm zu formulieren.
„Sie treten bei der Wahl mit der Losung ‚Gegen alle‘ an. Ist das ein positives Aktionsprogramm? Und was bieten Sie für die Lösung jener Probleme an, die wir heute besprechen?“, fragte Putin.
Sobtschak warf den Behörden vor, den Oppositionskandidaten Hindernisse in den Weg zu legen und führte dabei Alexej Nawalny als Beispiel an. Auch sie selbst habe als Präsidentschaftskandidatin Hürden zu nehmen. „Hat die Regierung etwa Angst vor einer ehrlichen Konkurrenz?“, wollte Sobtschak wissen.
„Nein, sie hat keine Angst“, antwortete Putin und fragte, ob sie selbst es wünsche, dass in Russland (wie in der Ukraine) Leute wie der georgische Ex-Präsident Michail Saakaschwili „herumlaufen“ würden.
Die Opposition solle nicht nur auf der Straße Kritik üben, sondern konkrete Vorschläge unterbreiten, wie gewisse Dinge verbessert werden können, sagte der russische Staatschef weiter. Sie soll den Wählern keine „marktschreierische“, sondern eine klare und realistische Tagesordnung anbieten.
Russland werde keinen Umsturz wie in der Ukraine zulassen, versicherte Putin. „Ich bin überzeugt: Die überwältigende Mehrheit der russischen Bürger will das nicht.“
Dabei präzisierte Putin, dass es Konkurrenz doch geben solle.
Die nächste Präsidentschaftswahl in Russland ist für den 18. März 2018 angesetzt. Der langjährige Amtsinhaber Wladimir Putin hatte unlängst bekannt gegeben, dass er erneut kandidieren werde.
In der Ukraine war es im Februar 2014 zu einem Umsturz gekommen. Nach monatelangen, von den USA und EU-Staaten unterstützten Protesten erklärte die Opposition den Staatschef Viktor Janukowitsch für abgesetzt. Obwohl die von der Verfassung vorgeschriebene 75-Prozent-Mehrheit im Parlament nicht erreicht wurde, stellten Oppositionsparteien eine Übergangsregierung, die von den westlichen Staaten unverzüglich anerkannt wurde.
Dagegen haben die von Russischsprachigen dominierten Gebiete im Osten und Süden der Ukraine den dubiosen Machtwechsel und die neue, nationalistische Regierung in Kiew nicht anerkannt. In Donezk und Lugansk hatte der entmachtete Präsident Janukowitsch immer am meisten Anhänger gehabt. Nach seinem Sturz demonstrierten dort Tausende Menschen für ein Referendum und mehr Selbstständigkeit ihrer Regionen. Regimegegner besetzten Verwaltungsgebäude, bauten Barrikaden und riefen „Volksrepubliken“ aus.

Dnr-online.ru: Heute, am 14. Dezember, um 14:15 Uhr, haben ukrainische Truppen von Nowotroizkoje aus Dokutschajewsk beschossen“, teilte die Vertretung der DVR im GZKK und im Verhandlungsprozess mit.
In Folge des Beschusses mit Schützenpanzern sowie großkalibrigen und leichten Schusswaffen wurde ein Wohnhaus in der Gorkij-Straße 83 beschädigt.
Der Beschuss hält noch an, genauere Informationen werden eingeholt.

 

Dnr-online.ru: Die ukrainischen Truppen beschießen weiter Wohngebiete des frontnahen Sajzewo. Die militärische Situation hat sich nach der Einnahme der Ortschaften Gladosowo und Metallist (Trawnewoje) durch die ukrainischen Streitkräfte erheblich verschärft. Darüber berichtete heute die Leiterin der Ortsverwaltung von Sajzewo Irina Dikun.
„Die Lage ist schwierig, die Intensität des Beschusses hat sich in der letzten Zeit nur erhöht. Und wenn es vor einer Woche nur der Rand der Ortschaft war, so wird jetzt das Zentrum beschossen“, teilte das Oberhaupt von Sajzewo mit.
Nach den Worten Irina Dikuns ist die Zahl der Beschießungen nach der Einnahme von Ortschaften in der „grauen Zone“ durch die ukrainischen Streitkräfte gestiegen.
In Sajzewo leben derzeit 1680 Menschen. Trotz der schwierigen militärischen Lage funktionieren in der Ortschaft alle sozial bedeutsamen Objekte und Lebenserhaltungssysteme. „Es gibt Strom in der Ortschaft, mit Wasser gibt es kleinere Probleme, aber ich denke, dass wir diese Frage in der nächsten Zeit lösen werden. Eine humanitäre Katastrophe gibt es nicht, die Einwohner sind mit Kohle versorgt“, unterstrich Irina Dikun.
Sie berichtete auch über Maßnahmen, die nach dem Beschuss eines Schulbusses durch ukrainischen Soldaten, in dem sich mehr als 40 Kinder befanden, getroffen wurden. „Der Unterrichtsprozess läuft, unsere Kinder fahren trotzdem jeden Tag. Natürlich ist es schrecklich, alle Eltern und Lehrer kontrollieren diese Fahrten jetzt vollständig“, sagte sie.

 

Abends:

de.sputniknews.com: Russisches Parlament stuft Kanada als Konfliktpartei in Ostukraine ein.
Nach der Entscheidung in Ottawa, tödliche Waffen an die Ukraine zu liefern, hat die Staatsduma Russlands Kanada als eine Konfliktpartei im Donbass eingestuft. Ottawa sei bestrebt, den Bürgerkrieg im Osten der Ex-Sowjetrepublik zu verstärken, hieß es in Moskau.
„Kanada stellt Schnellfeuerwaffen nach NATO-Standards her“, sagte Oberst a. D. Alexander Schilin dem Portal rueconomics.ru. „Deshalb wird die ukrainische Armee einfach nicht in der Lage sein, diese Waffen sofort einzusetzen, weil dem Personal der Umgang damit noch beigebracht werden muss. Das nimmt Monate in Anspruch. Dabei wird Kiew seine Armee nicht komplett auf NATO-Standards umstellen können. Folglich werden beachtliche Summen einfach verschleudert“, meinte der Militärexperte.
Nach dem Zerfall der Sowjetunion erbte die Ukraine derart viel Schusswaffen und Munition, dass ihre Reserven noch 25 Jahre lang geplündert werden konnten. Gerade damit befasst sich Kiew seit der Erlangung der Unabhängigkeit. Deshalb werden kanadische Waffenlieferungen bei weitem nicht ausschlaggebend sein.
Die russische Staatsduma wies darauf hin, dass der Beschluss Kanadas, die Ukraine auf die Liste von Ländern zu setzen, die mit kanadischen Schusswaffen beliefert werden dürfen, die Zahl der Opfer im Konflikt im Südosten der Ukraine nur erhöhen wird.
„Das ist unbestritten. De facto bekundete Ottawa die Absicht, Waffen an eine Seite im Bürgerkrieg zu liefern und somit die Tötung ukrainischer Bürger durch andere ukrainische Bürger anzuspornen. Dabei sind tödliche Waffen für eine radikale Seite bestimmt, die sich bislang mehrmals für eine gewaltsame Lösung der Krise ausgesprochen hat. Das Schema sieht genauso aus wie in Syrien, wo die USA Extremisten mit Waffen versorgen, die gegen Damaskus kämpfen“, fuhr Schilin fort.
Das Prinzip sei ganz einfach: Es komme darauf an, noch mehr Öl ins Feuer zu gießen, um den Konflikt weiter schwelen zu lassen, koste es was es wolle, um Chaos zu stiften, die Konfrontation zu verstärken und keine Feuerpausen zuzulassen.
Dem Experten zufolge erhielt die Ukraine nach dem Zerfall der Sowjetunion Anfang der 1990er Jahre eine ausgezeichnete Armee: Drei äußerst starke Wehrbezirke mit einem Personal von insgesamt rund 800.000 Mann. „Die Truppen waren mit großer Zahl moderner Kampftechnik ausgerüstet. Der Zahl der Panzer (etwa 6.100 Stück) und der Flugzeuge (rund 1.100 Stück) nach lag die Ukraine an vierter Stelle hinter den USA, Russland und China. Im Land gab es fast 700 Rüstungsbetriebe, die im Grunde genommen beliebige Kriegstechnik herstellen konnten“, sagte Schilin.
Jetzt bettele der ukrainische Präsident Petro Poroschenko in den USA um Javelin-Panzerabwehrraketen, Luftabwehrraketen und Kriegsschiffe. Aber das Pentagon sehe von Lieferungen tödlicher Waffen an Kiew weiterhin ab und stelle der Ukraine lediglich ausgemusterte Geländewagen zur Verfügung. Dazu kämen auch Ernährungs-Sets, Bekleidung, Zielrohre, Funkgeräte und Nachtsichtgeräte.
„Die alten sowjetischen Waffenarsenale in der Ukraine sind so groß, dass sie auch in den zurückliegenden 25 Jahren nicht ausverkauft werden konnten. Die Ukraine hat auch jetzt noch genug Schusswaffen, so dass NATO-Gewehre und –Schnellfeuerwaffen nicht nötig sind“, betonte der Militärexperte.

de.sputniknews.com: Syrien: Medien melden Abfangen von Su-25-Jets durch US-Bomber – Moskau dementiert.
Das russische Verteidigungsministerium hat am Donnerstag die Meldungen von US-amerikanischen und britischen Medien über das angebliche Abfangen zweier russischer Kampfflugzeuge durch einen US-amerikanischen F-22-Bomber über Syrien dementiert.
„EinigeUS-amerikanische und britische Medien üben sich erneut im Wunschdenken“, hieß es in der Erklärung der Behörde. „Am 13. Dezember haben zwei Jagdbomber des Typs Su-25 in einer Höhe von 3300 Metern eine humanitäre Kolonne in der Nähe der Stadt al-Mayadin (am West-Ufer des Euphrat-Flusses) begleitet. Aus der Richtung des Ost-Ufers näherte sich ihnen ein US-Bomber des Typs F-22 an.“
Der US-Bomber habe Täuschkörper ausgestoßen, um die russischen Su-25 abzulenken.
Daraufhin habe sich ein Su-35S-Kampfjet, der in einer Höhe von 10.000 Metern die Luftüberwachung leistete, dem amerikanischen Bomber von hinten genähert, wonach sich dieser wieder entfernt habe.

de.sputniknews.com: EU verlängert abermals Sanktionen gegen Russland.
Die EU-Staats- und Regierungschefs haben sich am Donnerstag in Brüssel auf eine weitere Verlängerung der europäischen Wirtschaftssanktionen gegen Russland geeinigt. Dies teilte EU-Ratspräsident Donald Tusk auf Twitter mit.
Der Grund für die weitere Verlängerung seien unzureichende Fortschritte im Friedensprozess für die Ukraine, heißt es. Die Entscheidung sei einstimmig getroffen worden.
Zuletzt hatte die EU die Sanktionen im Sommer bis zum 31. Januar 2018 verlängert.

Standard

Presseschau vom 13.12.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 12-mal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen.
Beschossen wurden die Gebiete von Stachanow, Perwomajsk, Kalinowo, Losowoje, Dolgoje, Kalinowo-Borschtschwatoje, Shelobok, Logwinowo und Sansharowka.
Geschossen wurde mit 152mm-Artillerie, 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.
In Perwomajks wurden zwei zivile Einwohner verletzt, teilte der offizielle Vertreter der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko mit. In Perwomajsk wurden Beschädigungen ziviler Infrastruktur an acht Orten, in Stachanow an drei festgestellt.
Während des Beschusses auf Perwomajsk waren die Vertreter des GZKK gezwungen, sich in Sicherheit zu bringen.

 

Dan-news.info: „Heute Nacht, gegen 2:20 Uhr, haben die ukrainischen Streitkräfte das Zentrum von Gorlowka beschossen. Beschädigt wurden: Stachanow-Straße 98a – ein privates Haus, Straße 60 Jahre UdSSR 51 – ein direkter Treffer in eine Wohnung“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka mit.
Außerdem wurde in der Grigoraschtschenko-Straße eine Gasleitung beschädigt. Informationen über Verletzte und weitere Zerstörungen werden noch ermittelt.

 

de.sputniknews.com: Als neuer Premierminister? Saakaschwili enthüllt Details von Poroschenko-Vorschlag.
Der georgische Ex-Präsident und ehemalige Gouverneur des ukrainischen Gebiets Odessa, Michail Saakaschwili, hat gegenüber dem TV-Sender Zik gesagt, dass der ukrainische Staatschef Petro Poroschenko ihm vorgeschlagen habe, das Premierministeramt zu bekleiden.
„Er (Poroschenko – Anm. d. Red.) hat ständig (dem Regierungschef Arseni – Anm. d. Red.) Jazenjuk angedeutet, dass ich der nächste Premierminister bin, aber als ich erfahren habe, was er angedeutet hat, sagte ich: Petro Aleksejewitsch, sagen Sie dies wirklich? Er antwortete: Warum nicht? Ich sagte: Nein!“, zitiert der TV-Sender Saakaschwili.
Zuvor hatte Saakaschwili gegenüber Zik erklärt, dass er bereit sei, Premierminister der Ukraine zu werden, aber betont, dass er keine Präsidenten-Ambitionen habe. „Ich bin eindeutig bereit, die Verantwortung für eine normale Regierung der Ukraine zu übernehmen. Ich werde mich nie um das Präsidentenamt bewerben … Meiner Meinung nach dürfen ukrainische Präsidenten nur Ukrainer sein, die hier geboren und aufgewachsen sind“, sagte er.
Saakaschwili saß seit Freitag in U-Haft. Die Generalstaatsanwaltschaft und der Inlandsgeheimdienst SBU begründeten seine Festnahme mit dem Verdacht, der Georgier habe angeblich mit einer kriminellen Gruppierung zusammengearbeitet.

 

Armiyadnr.su: In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 39-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 16 Ortschaften der Republik mit Artillerie des Kalibers 122mm, Mörsern verschiedenen Kalibers, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In Gorlowka gab es vom 12. bis zum 13. Dezember in Folge von Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte folgende Schäden:
– Grigoraschtschenko-Straße 58 – Gasleitung beschädigt,
– Stachanow-Straße 91a – privates Haus,
– Straße 60 Jahre UdSSR 51 – direkter Treffer in eine Wohnung;
– Bolotnikow-Straße 21a – der Kindergarten 134 wurde beschädigt.
Zerstörungen ziviler Objekte in Dokutschajewsk in der Folge von Beschüssen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte am 12. Dezember 2017:
– Frunse-Straße 6 – Gasleitung und Fassade des Hauses beschädigt;
– Frunse-Straße 8 – Zaun beschädigt;
– Frunse-Straße 11 – Zaun beschädigt;
– Frunse-Straße 1A – Verglasung beschädigt;
– Frunse-Straße 2A – Dach des Hauses beschädigt;
– Watutin-Straße 24 – an einer Tankstelle ist die Fassade des Büros des Tankstellenwärters beschädigt;
– Tschapajew-Straße 3 – Dach des Hauses beschädigt;
– Tschapajew-Straße 6 – Dach einer Sommerküche beschädigt;
– Tschapajew-Straße 8 – Tor beschädigt;
– Furman-Straße 7A – Dach beschädigt;
– Furman-Straße 4A – Tor beschädigt;
– Furman-Straße 8 – Fassade und Verglasung des Hauses beschädigt;
– Zentralnaja-Straße 83, Wohnungen 14, 33, 29 – Fassade und Verglasung beschädigt;
– Komsomolskaja-Straße 120, Wohnung 2 – Fassade beschädigt;
– Komsomolskaja-Straße 124, Wohnung 1 – Fassade, Dach beschädigt;
– Komsomolskaja-Straße 118, Wohnung 1 – Fassade beschädigt;
– Komsomolskaja-Straße 116, Wohnung 1 – Fassade, Dach beschädigt;
– Komsomolskaja-Straße 94 – Fassade, Dach, Verglasung beschädigt;
– Ostrowskij-Straße 99 – Fassade, Dach, Verglasung beschädigt;
– Ostrowskij-Straße 112 – Dach beschädigt;
– Rabotschaja-Straße 85, Wohnung 2 – Dach, Verglasung beschädigt;
– Rabotschaja-Straße 83, Wohnung 2 – Dach beschädigt;
– Rabotschaja-Straße 84, Wohnung 2 – Dach beschädigt;
– Rabotschaja-Straße 80, Wohnung 1 – Fassade beschädigt;
– Rabotschaja-Straße 80, Wohnung 2 – Dach beschädigt;
– Rabotschaja-Straße 79, Wohnung 1 – Dach beschädigt;
– Rabotschaja-Straße 78, Wohnung 2 – Garagentor beschädigt;
– Rabotschaja-Straße 77 – Dach beschädigt

 

Dan-news.info: „Im Rahmen des Projekts „Unterstützung der Bevölkerung im Winter“ hat das Zentrum zur Entwicklung des Donbass gemeinsam mit Spendern am 12. Dezember mit der Leistung von humanitärer Hilfe in Form von Kohle begonnen. Es ist geplant, mit Anthrazit-Kohle mehr als 3000 Menschen zu versorgen“, teilte das Zentrum mit.
Die Kohle wird Invaliden der 1. und 2. Gruppe, Familien mit behinderten Kindern unter 18 aowie alleinstehenden Bürgern über 75 übergeben. Jeder erhält drei Tonnen. Die Ausgabe hat mit Uglegorsk begonnen, dann werden Jenakiewo, Schachtorsk, Tores, Sneshnoje, Jasinowataja, Charzysk, Kirowskoje und Shdanowka Brennstoff erhalten. Insgesamt werden 9000 Tonnen Kohle ausgegeben.
„Leider können diese Menschen nicht selbst teuren Brennstoff kaufen. Die Kosten einer Tonne Kohle übersteigt die monatlichen Einkommen der Menschen, deshalb ist diese Art von humanitärer Unterstützung im Winter sehr nötig“, sagte die Leiterin des Zentrums Anastasija Chmelnizkaja.

 

Dan-news.info: „Heute Nacht haben ukrainische Truppen den Kiewskij-Bezirk von Donezk beschossen. Dabei wurde eine Verteilungsgasleitung durch Splitter beschädigt. Mehr als 300 Verbraucher der Siedlungen Gorkij, insbesondere in der Panas-Mirnyj-, der Domostroitelej-, der Swetlow- und der Menshinskij-Straße haben kein Gas“, teilte der Leiter der Bezirksverwaltung Walentin Lewtschenko mit.
Er fügte hinzu, dass es keine Toten und Verletzten in Folge deschusses gibt. Die Reparaturbrigaden haben schon mit der Beseitigung der Schäden begonnen.

 

de.sputniknews.com: Polens neuer Premier deklariert Annäherung an Ukraine.
Polen will zur „echten strategischen Partnerschaft im Osten“ zurückkehren und dabei unter anderem die Beziehungen zur Ukraine festigen, erklärte der neuernannte polnische Premier Mateusz Morawiecki.
„Wir beabsichtigen, unsere Beziehungen zur Ukraine, zu Litauen und Georgien auszubauen und diesen Beziehungen eine neue Eigenschaft zu verleihen“, zitiert die ukrainische Agentur Ukrinform Morawiecki.
Der polnische Premier sieht die Nordatlantische Allianz als Fundament für die Sicherheit Polens. Er nannte die USA als den Hauptverbündeten seines Landes.
Morawiecki, der die bisherige polnische Regierungschefin Beata Szydło abgelöst hat, hatte am Montag den Diensteid geleistet. Szydło war am Donnerstag zurückgetreten und hatte das Amt der Vize-Ministerpräsidentin übernommen…

Dnr-online.ru: Am Abend des 12. Dezember um 20:10 Uhr ging beim Feuer- und Rettungsdienst von Jasinowataja eine Mitteilung über Zerstörung durch einen Artilleriebeschuss ein, der gegen 19:25 Uhr in Krutaja Balka, Donezker Filterstation des kommunalen Unternehmens „Woda Donbassa“ erfolgte. Eine Inspektion des Orts zeigte Schäden an einer Backsteinmauer und an einem Fenster. Die Filterstation ist in Betrieb. Dies teilte heute die Verwaltung von Jasinowataja mit.

 

Dnr-online.ru: Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 39
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie des „Schulwaffenstillstands“ mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse, Anm. d. Übers.).
Weiter Folgen die zahlreichen Schäden in Dokutschajewsk, über die auch der Pressedienst der Armee informiert hat, s. o. (Anm. d. Übers.)
Außerdem erlitt ein ziviler Einwohner, geb. 1955, zahlreiche Splitterverletzungen.
Durch Beschuss seitens der ukrainischen Streitkräfte aus Richtung Awdejewka auf Spartak wurde eine Gasleitung beschädigt.
Weiter folgen die bereits o.a. Schäden in Gorlowka (Anm. d. Übers.).
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 1539
In den vorhergehenden 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgeschossenen Geschosse 721.

 

de.sputniknews.com: Gastransit über Ukraine um ein Viertel geschrumpft.
Nach der jüngsten Gasexplosion im Gas-Hub Baumgarten in Österreich hat sich der Transit dieses Brennstoffs über das ukrainische Territorium um 23 Prozent auf 200 Millionen Kubikmeter pro Tag verringert, sagte der Berater des ukrainischen Ministers für Energie und Kohle, Maxim Beljawski, gegenüber Sputnik.
„Die Ukraine kommt den Anträgen der europäischen Importeure termingerecht nach und ist bereit, die Transitmengen des blauen Brennstoffs für Europa auf entsprechende Anträge hin zu vergrößern“, so Beljawski.
Dabei bleibe der Import von Erdgas aus der EU stabil: Die Liefermenge belaufe sich auf 32,2 Millionen Kubikmeter pro Tag, sagte der Ministerberater. Der Vorfall in Österreich habe sich auf die ukrainischen Verbraucher ebenfalls nicht ausgewirkt, ergänzte er.
Der Berater nannte drei Quellen, aus denen die ukrainischen Verbraucher Gas erhalten: die nationale Gasförderung von 58,1 Millionen Kubikmeter pro Tag, die Gasvorräte in den Gasspeichern (48,1 Millionen Kubikmeter pro Tag) und der Gasimport aus Europa.
Am Dienstagmorgen hatte sich im österreichischen Gas-Hub Baumgarten eine Explosion ereignet, bei der ein Mensch ums Leben kam und 21 Personen verletzt wurden. Die Gasstation, über die rund ein Drittel des für Westeuropa bestimmten Gases aus Russland transportiert wird, ist vorübergehend stillgelegt worden. Der österreichische Gas-Regulator E-Control meldete die Einstellung der Transit-Gaslieferungen in Richtung Italien, Slowenien und Ungarn.

 

Dan-news.info: „Absolventen der Charkower Nationaluniversität für Zivilschutz der Ukraine sind beim Zivilschutzministerium der DVR eingestellt worden“, teilte der Pressedienst des Ministeriums mit. Im Rahmen des humanitären Programms zur Wiedervereinigung des Volkes des Donbass hat das Zivilschutzministerium der Republik Kursanten von zeitweise von der Ukraine kontrolliertem Territorium in den Dienst genommen, die aus dem Donbass stammen“.
Der Zivilschutzminister, Generalmajor des Zivilschutzes Alexej Kostrubizij, hat drei Absolventen die Abzeichen eines Leutnants des Zivilschutzes in feierlicher Atmosphäre überreicht und ihnen einen erfolgreichen Dienst gewünscht.

 

Lug-info.com: „Derzeit sind bei uns 16 Wohnhäuser unterschiedlich schwer beschädigt. Ein Haus in der Kowalenko-Straße 7 hat einen direkten Treffer, die Einwohner, zwei Kinder und drei Erwachsene, sind zum Glück mit dem Schrecken davon gekommen“, teilte der Bürgermeister von Perwomajsk Sergej Afanasjew mit.
1241 Verbraucher in drei Stadtteilen haben keinen Strom. Bei einer Schule sind die Fensterscheiben beschädigt. Die Gasversorgung, die durch Beschuss unterbrochen wurde, ist in einer Reihe von Stadtteilen bereits wieder in Betrieb.
Der leitende Arzt des Perwomajsker Zentralkrankenhauses Nikolaj Suchow teilte mit, dass nach dem Beschuss drei Menschen ins Krankenhaus gekommen seien, zwei davon mit Splitterverletzungen. Ihr Zustand ist zufriedenstellend. Eine weitere Frau kam nach einem direkten Treffen auf ihr Haus, sie wird gerade untersucht. Ihr Leben ist nicht bedroht.
Die Stadtverwaltung wird bei erneutem Beschuss die Kinder aus Schulen und Kindergärten sofort in Schutzräume bringen.

 

de.sputniknews.com: Putins Syrien-Besuch: „Klare Botschaft für die Welt – USA unter Zugzwang“.
Russlands erfolgreicher Einsatz in Syrien ist für alle Welt ein Signal: Moskau lässt seine Verbündeten nicht im Stich. Dies ist die einhellige Meinung syrischer Experten, die im Sputnik-Interview Putins jüngsten Besuch auf der Luftwaffenbasis Hmeimim kommentiert haben. Demnach hat Russlands Präsident die US-Amerikaner unter Zugzwang gesetzt.
Es sei vor allem eine politische Botschaft gewesen, das Treffen der beiden Präsidenten Putin und Assad in Hmeimim: „Dem Herbeireden eines großen Krieges im Nahen Osten wurde dadurch ein Ende gesetzt“, sagte der syrische Offizier und Parlamentsabgeordnete Muhannad al Haj im Sputnik-Gespräch.
Überdies sei der Abzug russischer Truppen eine Mahnung an die USA. Die würden weiterhin Kräfte in At-Tanf am östlichen Euphrat-Ufer halten. „Russland jedoch hatte seine Präsenz in Syrien mit der syrischen Regierung abgestimmt und zieht seine Truppen jetzt ab. Mal schauen, wie die Amerikaner darauf reagieren – sie sind jedenfalls am Zug“, so der Abgeordnete.
Der syrische Politologe Timur Dwidar sagte: „Putin hat den Terroristen und ihren Herren klar gezeigt, dass sie sich in Syrien nicht noch einmal blicken lassen sollten.“ Putins Besuch auf der Luftwaffenbasis Hmeimim sei auch eine klare politische Botschaft: „Der Krieg gegen den Terror ist zu Ende, Putin hat sein Wort gehalten“, so der Experte. Russische Truppen könnten indes jederzeit innerhalb von 24 Stunden wieder nach Syrien verlegt werden.
Es gibt aber auch die Meinung, Putins Besuch sei Teil seiner Wahlkampagne zuhause.
„Dem kann ich definitiv nicht zustimmen“, sagt der Politologe Dwidar. „Der russische Präsident ist sehr beliebt, er braucht keine künstlichen Tricks. Es gibt in Russland keine Person, die sich in Sachen Beliebtheit mit Putin messen könnte.“
Diese Beliebtheit reiche bis in den Nahen Osten: „Wir haben gesehen, wie warmherzig Putin in der Region empfangen wurde. In Ägypten hat man ihn so empfangen, als würde er einfach dazugehören.“
Der syrische Sicherheitsexperte Akram al Shalli erinnert indes an ein weiteres wichtiges Ziel des russischen Einsatzes in Syrien: „Der Krieg in Syrien war für Moskau ein präventiver Kampf gegen den Terror. Denn es bestand die Gefahr, dass der Terrorismus auch Russland erreicht.“
Das Ergebnis dieses Krieges: „Syrien ist von Terroristen befreit.“ Wobei natürlich noch vereinzelte Terrorzellen vertrieben werden müssen. Ein klares Signal für die Welt ist der Syrien-Einsatz aber jetzt schon: „Die Sieger-Länder haben wertvolle Erfahrungen gesammelt und können andere Ländern im Kampf gegen den Terror unterstützen“, so der Sicherheitsexperte.

Lug-info.com: „Nach vorläufigen Informationen sind in Folge von Beschuss Wohnhäuser im privaten Sektor in der Nikitin-Straße 23, 29, 30, 31 beschädigt. Es handelt sich um Schäden an Fenstern und Dächern. Außerdem wurde eine Stromleitung beschädigt“, teilte die Stadtverwaltung von Stachanow mit.
Auch in der Jakir-Straße 6 wurde die Verglasung eines Wohnhauses, eine Mitteldruckgasleitung sowie eine Stromleitung beschädigt.
Um 8 Uhr morgen war der Schaden an der Gasleitung bereits beseitigt. Die Stromleitung wird gerade repariert.
Nach vorläufigen Informationen wurde niemand verletzt oder getötet.

 

Dnr-online.ru: Vom 12. auf den 13. Dezember haben die ukrainischen Streitkräfte das Territorium der DVR beschossen. Vom Feuer der ukrainischen Truppen waren Häuser und Infrastruktur in Gorlowka betroffen. Der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko kommentierte die Folgen der nächtlichen Beschießungen.
„Leider haben die Gorlowker heute praktisch die ganze Nacht nicht geschlafen. Etwa ab 22 Uhr waren starke Detonationen zu hören. Gegen drei Uhr nachts begannen Geschosse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte das Zentrum von Gorlowka zutreffen, was es seit etwa anderthalb Jahren nicht gab. Einige Häuser wurden beschädigt. In einem der privaten Wohnhäuser befand sich eine Frau mit einem minderjährigen Kind, sie konnte zu Nachbarn fliehen. Durch einen direkten Treffer auf ein neunstöckiges Haus, in einer Wohnung in der Straße 60 Jahre UdSSR, wurde ein Mann von Betonteilen einer Wand getroffen, wie durch ein Wunder wurde er nicht verletzt. Auch der Kindergarten Nr. 134 wurde beschädigt. Außerdem wurde Infrastruktur beschädigt – eine Gasleitung in der Grigarjaschtschenko-Straße wurde durch Splitter beschädigt“, sagte Iwan Prichodko.
Die Folgen des letzten Beschusses von Seiten der ukrainischen Truppen werden bereits beseitigt, Reparaturarbeiten laufen. Das staatliche Unternehmen Stirol hat Spezialtechnik zur Verfügung gestellt, um die Betontrümmer in einer Wohnung zu beseitigen. Im Kindergarten werden die Fenster repariert.

 

ukrinform.ua: Taktische Drohne Sparrow-LE in Odessa getestet.
In Odessa fand die Erprobung von neuen taktischen Drohnen Sparrow-LE statt.
Die Flughöhe bis 5000 Meter, die Arbeitshöhe etwa 1000 Meter, Kommunikationsreichweite etwa 50 Kilometer, optischer Sensor, die Kamera mit 20-fachem Zoom-Objektiv, Nachsichtsensor, das sagte über die Drohne der Direktor des Unternehmens, das die Drohen baut, Wolodymyt Bolta.
Die Drohne kann bei Tempertauren bis minus 30 Grad und bei Windgeschwindigkeiten bis 12 m/s fliegen. Gemäß der Flugdauer und Flughöhe ist Sparrow-LE besser als ihre Vorgänger. Die Drohne stellte drei nationale Rekorde auf.
Die Drohne wiegt 3 Kilogramm und erreicht eine Geschwindigkeit von 120 Kilometer pro Stunde. Deswegen kann sie in einem Rucksack getragen werden.
Sparrow-LE werden im Gebiet der Antiterror-Operation (ATO) eingesetzt. Auch die ukrainische Marine ist an diese Drohnen interessiert.


Dan-news.info/Dnr-online.ru: „Die ukrainische Seite hat heute Vormittag das Feuer zielgerichtet auf eine Gruppe von Arbeitern eröffnet, die in Krasnyj Partisan zur Durchführung von Arbeiten an Stromleitungen gekommen waren, die erneut durch Beschuss des Gegners beschädigt wurden. Die Arbeiten sind unterbrochen, die Gruppe versucht, die Beschusszone zu verlassen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Es wird mit Mörsern und großkalibrigen Schusswaffen geschossen. Weitere Informationen werden ermittelt.
Die Vertretung der DVR im GZKK teilte dazu mit, dass bereits 14 Mörsergeschosse abgefeuert wurden, davon sechs des Kalibers 120mm und acht des Kalibers 82mm. Eine Reparaturbrigade befindet sich derzeit noch unter Feuer der ukrainischen Streitkräfte, die übrigen konnten in Sicherheit gebracht werden.
Etwas später teilte das Kohle- und Energieministerium mit, dass alle Mitarbeiter in Sicherheit sind.
Zuvor waren für den Zeitraum von 9. bis 30. Dezember von beiden Seiten Sicherheitsgarantien für Reparaturarbeiten vereinbart worden, die aber von der ukrainischen Seite nicht eingehalten werden.

 

Dnr-online.ru: Die ukrainischen Streitkräfte zerstören vorsätzlich die Infrastruktur von Ortschaften der Republik. Wegen Beschusses von ukrainischer Seite haben Einwohner des Donbass keine Wasserversorgung, keinen Strom und keine Heizung, teilte die Vertretung der DVR im GZKK und im Verhandlungsprozess mit.
„Heute, am 13. Dezember um 00:25 Uhr haben ukrainische Truppen aus Richtung Kurdjumowka zielgerichtet Golmowskij beschossen und 10 Granaten des Kalibers 122mm, sowie 30 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgefeuert. Außerdem wurden großkalibrige und leichte Schusswaffen eingesetzt.
In Folge eines Beschusses wurde die Kläranlage von Golmowskij, Stromleitungen sowie die Gesteinsfabrik UTES „Sawodskaja“ beschädigt, in Dolomitnoje wurde ein Transformator außer Betrieb gesetzt, der die Einwohner der Ortschaft mit Strom versorgt. Dadurch haben 5000 Menschen weder Strom noch Wasser, vier Heizwerke sind außer Betrieb. Eine Poliklinik, eine allgemeinbildende Schule zwei Vorschuleinrichtungen und mehr als 70 Mehrparteienwohnhäuser haben keine Heizung.
Mit jedem Tag verstärken die ukrainischen Streitkräfte die militärische Aggression gegen die DVR. Der Beschuss des Territoriums der Republik findet trotz der Minsker Vereinbarungen und „lauter Erklärungen“ der ukrainischen Seite über die Feuereinstellung und die vorgebliche Sorge um die friedlichen Bürger statt“, heißt es in der Mitteilung.

 

nachmittags:

de.sputniknews.com: Kreml kommentiert Erdogans Jerusalem-Vorschlag:
Die Position der Türkei bezüglich des palästinensisch-israelischen Konflikts ist Russland bekannt, stimmt jedoch mit dem Standpunkt Moskaus nicht überein, wie der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Mittwoch sagte. Damit reagierte er auf den jüngsten Aufruf Erdogans, Jerusalem als die Hauptstadt von Palästina anzuerkennen.
„Wir kennen diese Position. In diesem Fall stimmt sie mit unserem Standpunkt nicht überein. Russlands Position zu Jerusalem und zur Nahost-Regelung ist sehr gut bekannt“, sagte Peskow.
Erdogan hatte Trumps Jerusalem-Entscheidung bei einer Sondersitzung der Organisation für Islamische Zusammenarbeit scharf kritisiert. Er bezeichnete Israel als einen „Terror-Staat“ und schlug vor, Jerusalem zur Hauptstadt des „besetzten“ Staates Palästina auszurufen.
Vorige Woche hatte Trump Jerusalem als die Hauptstadt Israels anerkannt und die Verlegung der US-Botschaft aus Tel-Aviv nach Jerusalem angeordnet. Dieser Schritt löste eine Kritikwelle in der ganzen Welt aus, besonders in den Ländern des Nahen Ostens. Viele Politiker kritisieren Trumps Beschluss als eine gefährliche Verletzung des Völkerrechts und der Resolutionen des UN-Sicherheitsrates.

 

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin:
Die Lage in der Donezker Volksrepublik bleibt angespannt.
In Richtung Donezk hat der Gegner auf die Gebiete von neun Ortschaften elf Artilleriegranaten des Kalibers 122mm, 15 Panzergeschosse sowie 185 Mörsergeschosse der Kaliber 120 und 82mm abgefeuert, außerdem hat der Gegner mit verschiedenen Arten von Granatwerfern und Schusswaffen geschossen. In Folge von Beschuss wurde eine Gasleitung im Kiewskij-Bezirk von Donezk in der Obskij-Gasse 1 beschädigt.
In Richtung Mariupol haben Einheiten der ukrainischen Streitkräfte auf die Gebiete von fünf Ortschaften 63 Mörsergeschosse der Kaliber 120 und 82mm abgefeuert und mit Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
In Richtung Gorlowka hat der Gegner auf die Gebiete von Gorlowka und Golmowskij 14 Artilleriegranaten des Kalibers 122mm und 38 Mörsergeschosse der Kaliber 120 bzw. 82mm abgefeuert sowie mit verschiedenen Arten von Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Vier 122mm-Artilleriegranaten, die gegen zwei Uhr nachts auf Gorlowka abgeschossen wurden, trafen eine Gasleitung, eine Wohnung in der 6. Etage eines neunstöckigen Hauses in der Straße 60 Jahre UdSSR und ein privates Haus in der Stachanow-Straße sowie den Kindergarten Nr. 134.
In Folge des Beschusses von Seiten der ukrainischen Truppen auf Dokutschajewsk wurde der zivile Einwohner L. Ja. Swinorenko, geb. 1955, verletzt.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden 39 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte registriert.
Wir stellen weiter Fälle der Stationierung verbotener Waffen in der Nähe der Kontaktlinie fest, sowie die Vorbereitung der ukrainischen Seite auf die Durchführung aktiver Angriffshandlungen in Richtung Gorlowka.
So hat unsere Aufklärung die Stationierung einer 152mm-Haubitzenbatterie 2S3 „Akazija“ im Gebiet von Semigorje 11 km von der Kontaktlinie festgestellt. Unter Beschuss dieser verbotenen Waffen kann ganz Gomowskij sowie ein Teil von Gorlowka und Sajzewo geraten.
Außerdem befinden sich diese Ortschaften im Schussbereich einer Brigadenartilleriegruppe der 128. Brigade. Im Zusammenhang damit, dass das Ausbildungsniveau der für die Feuerleitung zuständigen Personen des Leitungsbataillons und der Artillerieaufklärung sehr gering ist, kann man prognostizieren, dass es Treffer auf Wohngebiete unserer Ortschaften sowie auf Positionen der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie geben wird. Wie dies oft geschieht.
Eine andere Methode zur Erhöhung des militärischen Ausbildungsstands wurde im 1. Bataillon der 28. Brigade, die durch Waffenhandel, Legalisierung von Drogenkonsum sowie den in Korruption versunkenen Bataillonskommandeur Ju. Ju. Krupko traurig bekannt ist, gewählt.
Diese „bekifften Bestien“ verwenden Dokutschajewsk als Schießstand, in dem es sowohl statische Ziele – Wohnhäuser – als auch bewegliche Ziele – die Einwohner dieser Stadt – gibt.
Das Beschusstraining wird mit allen Arten von Waffen durchgeführt und sowohl nachts als auch tagsüber, ohne sich selbst wegen der Arbeit von internationalen Beobachtern in diesem Gebiet zu genieren.
Solche Aktivitäten der 28. Brigade blamieren die Regierung der Ukraine sehr stark, die angeblich für eine politische Lösung dieses Konflikts eintritt. Aber tatsächlich ist sie nicht in der Lage ihre Unterstützung eines friedlichen Dialogs zu beweisen. Deshalb neigen wir zu der Auffassung, dass die ukrainische Regierung auf internationaler Ebene offene Heuchelei zeigt. Andernfalls kann dies nur dadurch erklärt werden, dass die Soldaten der 28. Brigade sich einfach weigern, sich ihrem Kommando und der obersten Führung unterzuordnen und deshalb mit niemandem abgestimmte Ausschreitungen betreiben.
Im Zusammenhang damit wenden wir uns an die Vertreter der OSZE-Mission. Während der letzten Tage beschießen die ukrainischen Truppen täglich Dokutschajewsk, dabei ist in den letzten vier Tagen kein einziges Mal eine Patrouille der Mission am Ort der Zerstörungen gewesen und hat die Schäden an Wohnhäusern festgehalten. Und das, obwohl die Beschießungen seitens der ukrainischen Truppen selbst tagsüber stattfinden.
Wir stellen weiter Fälle von Kriegsverbrechen ukrainischer Soldaten beim Beschuss von Ortschaften fest. Von den Positionen der 128. Brigade der ukrainischen Streitkräfte aus ist ein verstärkter Einsatz von verbotener Artillerie beim Beschuss von Gorlowka und Golmowskij festzustellen. Gleichzeitig werden verbotene Mittel beim Beschuss von Golmowskij von den Straftruppen der 54. Brigade der ukrainischen Streitkräfte verwendet. Der Beschuss erfolgt erbarmungslos, selbst auf die besetzten Ortschaften Gladosowo und Metallist (Trawnewoje). Möglicherweise gelangt ein Teil der Munition der ukrainischen Streitkräfte nicht bis zu den Wohngebieten von Golmowskij und trifft das Territorium von Gladosowo und Metallist (Trawnewoje). Aber möglicherweise sind diese Beschießungen zielgerichtet, um die Einwohner der „befreiten“ Ortschaften in ständiger Spannung zu halten.
Dadurch sind unsere Einheiten gezwungen, als Antwort die Feuerstellungen des Gegners ohne Verwendung von durch die Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen zu unterdrücken. So wurden gestern von unseren Einheiten mit Schusswaffen zwei weitere ukrainische Terroristen aus dem 1. mechanisierten Bataillon der 54. mechanisierten Brigade vernichtet, die zielgerichtet Zivilisten beschossen haben.
Wir warnen die übrigen Kriegsverbrecher aus den ukrainischen Streitkräften, der Nationalgarde der Ukraine, die Söldner und Terroristen, wir verbieten euch friedliche Ortschaften zu beschießen! Andernfalls wird jeder von euch die verdiente Strafe erhalten.

 

Ukrinform.ua: Bei den Kämpfen im Gebiet der Antiterror-Operation (ATO) sind in den letzten 24 Stunden ukrainische Soldaten weder verletzt noch getötet worden.
Das teilte der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für die Antiterror-Operation, Oberst Olexandr Motusjanyk, in einem Briefing am Mittwoch mit.
Laut dem Sprecher verletzten die russisch-terroristischen Truppen in den letzten 24 Stunden die Waffenruhe weiter. Dabei setzten sie verbotene Waffen ein, darunter Mörser, Panzer und schwere Artillerie.

 

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen):
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der Republik bleibt stabil angespannt. In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen 12-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten in den Gebieten von Dolgoje, Losowoje, Shelobok, Logwinowo, Kalinowo, Sansharowka, Kalinowo-Borschtschewatoje und Stachanow. Dabei haben die ukrainischen Streitkräfte 152mm-Artilleriegeschütze, 120mm- und 82mm-Mörser, Schützenpanzerwaffen, Abwehrgeschütze, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen eingesetzt.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 340 Geschosse abgefeuert.
Im Gebiet von Nowoalexandrowka wurde die Verlegung von drei T-72-Panzern beobachtet, im Gebiet von Popasnaja Feuerpositionen von zwei 152mm-Haubitzen.
Diese Waffen werden für den nächtlichen Beschuss des Territoriums der Republik genutzt.

 

de.sputniknews.com: Explosion in Österreichs Gas-Hub: Kreml plädiert für stabile Lieferungen nach Europa.
Der Kreml ist zufrieden, dass es gelungen sei, die Havarie im Gas-Hub im österreichischen Baumgarten innerhalb kürzester Zeit zu beheben. Er sieht in dieser Situation die Wichtigkeit eines zuverlässigen Systems der Gaslieferung nach Europa. Dies sagte der Präsidentensprecher Dmitri Peskow am Mittwoch gegenüber Journalisten.
„Das ist gewiss eine Havarie. Wir sind damit zufrieden, dass es innerhalb einer ziemlich kurzen Frist gelungen ist, die Folgen dieser Havarie beheben zu können“, so Peskow.
Der Politiker hat auch betont, dass die Havarie zeige, wie wichtig und zuverlässig Gaslieferungen und Lieferungen von Energieressourcen nach Europa seien und wie heikel die Frage der Zuverlässigkeit des ganzen Systems sei.
Laut Peskow können die internationalen „Gazprom“-Projekte die Energiesicherheit Europas stärken:
„Wie Sie wissen, bekommt Baumgarten Gas mithilfe des ukrainischen Systems, das über die Ukraine geht, Sie kennen die Situation um die starke Abnutzung dieses Systems, und natürlich sind die internationalen Großprojekte, an denen bei Gazprom jetzt gearbeitet wird, in diesem Kontext dazu geeignet, einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung der Energiesicherheit Europas zu leisten.“

 

Dan-news.info: „Die kommunalen Arbeiter haben die zuvor durch Beschuss der ukrainischen Streitkräfte unterbrochene Gasversorgung in Gorkij wieder in Betrieb genommen. Alle Verbraucher, das sind mehr als 300, haben bereits wieder Gas“, teilte der Leiter der Verwaltung des Kiewskij-Bezirks der Hauptstadt Walentin Lewtschenko mit.
Das Kohle- und Energieministerium teilte mit, dass in Golmowskij bei Gorlowka die Stromversorgung wieder in Betrieb ist. Dies war durch einen Anschluss an Reserveleitungen möglich. Dabei ist die Reparatur der Stromleitung bei Gorlowka derzeit durch anhaltenden Beschuss erschwert.

 

de.sputniknews.com: Washington verkündet „Sieg in Syrien“ – Kreml kontert mit Kennedys Worten.
Donald Trump hat den USA bei der Unterzeichnung des Wehretats für das Jahr 2018 den Sieg über die IS-Terroristen in Syrien und im Irak zugeschrieben. Der Kreml kommentiert nun die Erklärung des US-Staatschefs mit den Worten des 35. Präsidenten der USA, John F. Kennedy, die zu einem Sprichwort geworden sind.
„Sie wissen, wie man sagt: Die Niederlage ist ein Waisenkind, und der Sieg hat viele Väter“, so der Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, Dmitri Peskow, am Mittwoch. Darüber hinaus bestätigte er die Angaben, laut denen Russland nicht sein ganzes Kontingent aus Syrien abziehen wird. Die Stützpunkte in Hmeimim und Tartus würden ihre Arbeit fortsetzen, „so wie das zuvor der Präsident und der Oberbefehlshaber Putin gesagt hatte“.
Putin habe die Entscheidung über den Truppenabzug aus Syrien getroffen, nachdem „kein Objekt für massive Kampfeinsätze übrig geblieben ist“. Peskow betonte: „Es liegt nicht am Sieg.“
Zuvor hatte Pentagon-Sprecher Adrian Rankine-Galloway seine Zweifel geäußert, dass russische Soldaten Syrien tatsächlich verlassen werden. Nach den vorherigen ähnlichen Erklärungen Moskaus habe es „keine bedeutsame Reduzierung der Kräfte gegeben“, sagte er.
Trump hatte am gestrigen Dienstag geäußert, dass Washington den Sieg über die IS-Terroristen in Syrien und im Irak erzielt habe und die Extremisten in anderen Regionen weiter verfolgen werde.
Die Worte „Der Sieg hat viele Väter, die Niederlage ist aber immer ein Waisenkind“ werden dem 35. US-Präsidenten John F. Kennedy zugeschrieben. Damit soll er die fehlgeschlagene Invasion der USA in der Schweinebucht in Kuba kommentiert haben.

Dnr-online.ru: „Reparaturbrigaden haben in Gorlowka die Stromversorgung der Heizwerke operativ wieder in Betrieb genommen und die Heizungsversorgung in den Wohnhäusern und den Objekten des sozialen Bereichs wieder aufgenommen“, teilte der stellvertretende Minister für Bauwesen und Kommunalwirtschaft der DVR Roman Misewitsch mit.

 

de.sputniknews.com: Aus Kiewer Sicht: „USA billigen Lieferung todbringender Waffen an Ukraine“.
Der Verteidigungsetat der USA erlaubt laut dem ukrainischen Botschafter in den USA, Valeri Tschaly, die Lieferung von letalen Defensivwaffen an Kiew.
Auf seiner Facebook-Seite schreibt der Diplomat, dass das Haushaltsgesetz die Parameter der Unterstützung für die Ukraine im Sicherheitsbereich erheblich erweitere. Das Dokument ermögliche, Geldmittel für die Rehabilitation ukrainischer Militärangehöriger in amerikanischen medizinischen Einrichtungen und die Ausbildung ukrainischer Mediziner in diesem Bereich auszugeben. Das Geld könne auch „für die Luft- und die Seestreitkräfte unseres Staates“ verwendet werden, so Tschaly.
US-Präsident Donald Trump hat am Dienstag den Verteidigungsetat für das Finanzjahr 2018 unterzeichnet, der 350 Millionen Dollar Militärhilfe für die Ukraine vorsieht. Die Hälfte davon kann allerdings nur anhand der Ergebnisse der ukrainischen Reformen im Militärbereich bereitgestellt werden.
Wie die US-Zeitung „The Wall Street Journal“ unter Verweis auf Quellen in der US-Administration schreibt, hat das Weiße Haus die Lieferung von Panzerabwehrraketen-Komplexen Javelin an die Ukraine im Prinzip gebilligt.
Die amtliche Sprecherin des US-Außenministeriums, Heather Nauert, hatte zuvor erklärt, sie schließe die Möglichkeit von Lieferungen letaler Waffen an die ukrainische Regierung nicht aus.
Ende September hatte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko erklärt, dass Washington keine letalen Waffen an Kiew liefern werde. Es gehe nur um Verteidigungsmittel. „Wir sprechen nicht von Javelin-Komplexen, sondern von radioelektronischen Kampfmitteln, um die Handlungen meiner Streitkräfte effektiv zu machen“, so Poroschenko. Seinen Worten nach stellt die Ukraine selbst effektive Panzerabwehrraketen her.
Poroschenko hatte früher behauptet, dass der US-Senat die Bereitstellung von 500 Millionen Dollar für die Unterstützung Kiews im Sicherheits- und Verteidigungsbereich gutgeheißen habe und der Verteidigungsgesetz-Entwurf die Lieferung von „letalen Defensivwaffen“ an Kiew vorsehe. Diese Erklärung wurde von keiner offiziellen Quelle in den USA bestätigt.
Die USA erweisen der Ukraine heute eine Militärhilfe, bei der es sich offiziell nur um Dienstbekleidung und Ausrüstungen handelt. Außerdem bilden US-Instrukteure Soldaten der ukrainischen Nationalgarde aus.
In Moskau wird die Meinung vertreten, dass die Versorgung Kiews mit Waffen nur zur Eskalation des Donbass-Konflikts führen kann. Auch die meisten europäischen Politiker plädieren gegen die Lieferung von todbringenden Waffen an die Ukraine.

Dan-news.info: „In diesem Jahr wurden im Rahmen der zweiten und dritten Etappe des Wiederaufbauprogramms in Donezk 342 Mehrparteienwohnhäuser und 157 Objekte der sozialen Infrastruktur, darunter Schulen, Krankenhäuser und Kindergärten wieder aufgebaut“, sagte der Bürgermeister von Donezk Alexej Kulesmin.
Er fügte hinzu, dass die Behörden in diesem Zeitraum 720 private Häuser wiederaufgebaut haben und 1353 Eigentümer von privatem Wohnraum wurden mit Baumaterialien für den selbständigen Wiederaufbau nach den Beschüssen versorgt.
„Im nächsten Jahr haben wir vor, 244 Mehrparteienwohnhäuser und 35 Objekte des sozialen Bereichs wiederaufzubauen. Es ist auch vorgesehen, weitere 633 private Häuser in acht Bezirken von Donezk wiederaufzubauen“, sagte Kulesmin.

 

ukrinform.ua: Bildungsministerin Hrynewytsch: Keine Änderungen im Bildungssgesetz.
Die Empfehlungen der Venedig-Kommission (Europäische Kommission für Demokratie durch Recht) verpflichten die Ukraine nicht, den Artikel 7 des Bildungsgesetztes zu ändern.
Das erklärte die Bildungsministerin der Ukraine, Lilia Hrynewytsch, am Mittwoch vor der Presse. „Wir werden keine Änderungen am Artikel 7 des Gesetzes „Über die Bildung“ vornehmen. Praktisch bedeuten die Empfehlungen der Venedig-Kommission nur, dass eine Übergangsperiode verlängert werden muss. Besonders aktuell ist das für die nationalen Minderheiten, die es schwer haben, ukrainisch zu lernen“, sagte die Ministerin. Gemäß den Empfehlungen müsse die Ukraine ein Bildungsmodell für die nationalen Minderheiten im Gesetz über die Sekundärbildung formulieren.
Das ukrainische Parlament hatte das Bildungsgesetz am 5. September verabschiedet. Am 25. September unterzeichnete Staatspräsident Poroschenko das Gesetz. Für die Diskussion sorgte die Norm des Gesetzes über die Unterrichtssprache in den Schulen für nationale Minderheiten. Einige Nachbarländer äußerten sich besorgt über diese Norm. Das ukrainische Außenministerium schickte das Gesetz zur Prüfung an die Venedig-Kommission. Am 8. Dezember veröffentlichte die Kommission ihre Empfehlungen.

 

Lug-info.com: Reparaturbrigaden haben in Stachanow die durch einen Beschuss der Stadt seitens der Kiewer Truppen beschädigten Stromleitungen repariert. Dies teilte von vor Ort der stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats der LVR, der Zivilschutzminister Sergej Iwanuschkin mit.
„Die Verwaltung von Stachanow hat operative Reparaturbrigaden zusammengestellt. Bei allen Häusern, wo die Stromversorgung unterbrochen war, wo es Treffer auf Elektroausrüstung gab, wurde diese Ausrüstung ersetzt, die Stromversorgung ist wieder in Betrieb“, sagte Iwanuschkin.
Der Bürgermeister von Stachanow Sergej Shewlakow teilte mit, dass es an zehn Häusern Schäden gibt. Glücklicherweise gab es keine Verletzten.

 

de.sputniknews.com: Mittelmeer: Moskau zu Schicksal von Schiffsverband nach Truppenabzug aus Syrien
Vor dem Hintergrund des von Präsident Wladimir Putin angeordneten Abzugs des Großteils des russischen Kontingents aus Syrien wird der Schiffsverband vorerst weiter im Mittelmeer bleiben. Das berichtete das Portal flot.com am Mittwoch.
Wie es heißt, ist der russische Schiffsverband seit Anfang 2013 im Mittelmeer nach einer „Verschlechterung der politischen Lage in der Region“ präsent.
Dem Verband gehören zehn Schiffe an, darunter auch mit Kalibr-Marschflugkörpern ausgestattete und mehrmals beim Anti-Terror-Kampf eingesetzte Fregatten und U-Boote. Als Kern des Verbandes dienten Kriegsschiffe der Schwarzmeer-Flotte, wobei er auch durch die Schiffe der Baltischen, der Nord- und der Pazifikflotte verstärkt wurde. Das Ziel des Verbandes ist es, die südliche Grenze Russlands zu schützen.
Am heutigen Mittwoch hatte Putin der Staatsduma (Parlamentsunterhaus) ein russisch-syrisches Abkommen über die Erweiterung der materiell-technischen Basis im syrischen Tartus zur Ratifizierung vorgelegt.
In Tartus könnten demnach bis zu elf Kriegsschiffe stationiert werden. Zudem werde das Dokument den russischen Schiffen ermöglichen, in Territorial- und Binnengewässer sowie syrischen Häfen einzulaufen.
Putin hatte am Montag bei seinem Besuch auf dem russischen Luftwaffenstützpunkt Hmeimim angeordnet, mit dem Abzug des russischen Kontingents aus Syrien zu beginnen. Wie Viktor Oserow, Abgeordneter des Föderationsrates (Parlamentsoberhaus) dazu sagte, kann der Truppenabzug aus Syrien „Wochen oder sogar nur wenige Tage“ dauern.

abends:

de.sputniknews.com: Ukrainischer General listet akute Probleme der Armee auf.
Der für Logistik zuständige Vizebefehlshaber der ukrainischen Landstreitkräfte Juri Tolotschny hat in einem Interview mit dem Portal „Verteidigungs- und Industriekurier“ die aktuell größten Probleme der ukrainischen Armee genannt.
Zunächst verwies der Generalmajor auf fehlende Mittel für den Bau von Objekten zur Stationierung von Truppen, wodurch neu gebildete oder aus dem Donbass nach dem Rotationsprinzip abgezogene Truppenteile in Zeltlagern untergebracht werden müssten.
Darüber hinaus reichen ihm zufolge die für die Sicherheit der Waffenarsenale und -depots bereitgestellten Mittel nicht aus. Für diese Zwecke würden nur fünf von zehn Prozent der erforderlichen Gelder zur Verfügung gestellt.
Es mangele außerdem an Schützen-, Artillerie- und Raketenwaffen. Wie Tolotschny erläuterte, benötigt die ukrainische Armee Geschosse sowjetischer Produktion, da der Großteil der Waffen noch aus den Sowjetzeiten stammte.
„Erstens passt die Munition nach dem Nato-Standard nicht. Zweitens gehört Munition zu den letalen Waffen. Jeder kennt ja die Einstellung unserer westlichen Partner zu den Lieferungen letaler Waffen an die Ukraine“, fügte der General hinzu.
Bei der jetzigen Sachlage werde der Mangel an Munition in ein paar Jahren für die Armee kritisch sein.
Des Weiteren hob er misslungene Entwicklungen von Panzertechnik hervor. Beispielsweise habe sich der modernisierte Panzer vom Typ T-64 BM „Bulat“ unter realen Gefechtsbedingungen als ineffizient erwiesen. Zugleich sei das Modernisierungspotential bei alten Panzern praktisch erschöpft.
Auch die ukrainischen Luftstreitkräfte seien mit ernsthaften Problemen konfrontiert: Ersatzteile würden fehlen, der Flugzeugpark sei veraltet.
Zuvor wurde berichtet, dass sich etwa 70 Prozent der ukrainischen Wehrpflichtigen während der Einberufungskampagne im Herbst 2017 nicht bei den zuständigen Militärkommissariaten gemeldet hätten.

Standard

Presseschau vom 12.12.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 14-mal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Perwomajsk, Donezkij, Kalinowo, Frunse, Losowoje, Nishneje Losowoje, Dolgoje und Kalinowka.
Geschossen wurde mit 122mm-Artillerie, 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern, Abwehrgeschützen und Schusswaffen.

 

Armiyadnr.su: In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 35-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 18 Ortschaften der Republik mit Artillerie des Kalibers 152 und 122mm, Antipanzerlenkraketen, Mörsern verschiedenen Kalibers, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.

 

de.sputniknews.com: Trump: US-Angriffe auf Regierung und Armee Syriens „legitim“.
US-Präsident Donald Trump hat in einem am Montag an den Kongress geschickten Brief die jüngsten Schläge des US-Militärs gegen die syrische Armee als „legitime Maßnahmen“ bezeichnet.
„Seit dem letzten periodischen Bericht haben die an der Kampagne zur Bekämpfung des IS in Syrien beteiligten Streitkräfte der USA eine begrenzte Zahl von Schlägen gegen die syrische Regierung und die regierungstreuen Kräfte geführt. Diese Schläge sind legitime Maßnahmen zur Abwehr offensichtlicher Bedrohungen gegen die Kräfte der USA und ihrer an der Kampagne beteiligten Partner gewesen“, heißt es in dem Schreiben, das der Pressedienst des Weißen Hauses im vollen Wortlaut veröffentlicht hat.
Die US-geführte Koalition hatte am vergangenen Freitag die syrischen Regierungskräfte im Raum der Ortschaft At-Tanf angegriffen. Wie die Koalition verlauten ließ, sind dabei ein Panzer und Artillerieanlagen vernichtet worden, die in den so genannten Bereich der Konfliktprävention eingerückt seien und die Kräfte der Verbündeten bedroht hätten.
Die Luftwaffe der Koalition hatte am 18. Juni ein syrisches Jagdflugzeug Su-22 in der Provinz Rakka abgeschossen, nachdem die Maschine angeblich Bomben nahe der Stellungen der „Syrischen demokratischen Kräfte“ (SDF, deren Kern syrische Kurdenabteilungen bilden) abgeworfen hatte. Wie aus Damaskus verlautete, hatte das Flugzeug eine Aufgabe zur Bekämpfung des IS.
Am 20. Juni hatte die Koalition in der Nähe des Raums At-Tanf eine syrische Drohne vom Typ Shahed-129 aus iranischer Produktion abgeschossen.
Das russische Verteidigungsministerium erklärte daraufhin, dass die Flugzeuge und Drohen, die in den Gebieten der Ausführung von Kampfaufgaben durch die Luft- und Weltraumstreitkräfte (Russlands) in Syrien auftauchen sollten, von Fla-Mitteln als Luftziele begleitet würden. Die Behörde versprach, das Zusammenwirken mit den USA im Rahmen des Memorandums über die Verhinderung von Zwischenfällen im syrischen Luftraum einzustellen.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainischen Beschuss und dessen Folgen:
„Heute wurde in Folge nächtlichen Beschusses in Sajzewo in der Rybalko-Straße 28 ein Haus beschädigt. Ein direkter Treffer eines Geschosses auf das Dach“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit.
Er fügte hinzu, dass es keine Toten und Verletzten in Folge des Beschusses gibt.
„In der Ortschaft Golmowskij, die zu Gorlowka gehört, gibt es Unterbrechungen bei der Stromversorgung. In Folge eines Artilleriebeschusses haben vier Heizwerke keinen Strom. Keine Heizung haben die Poliklinik (mit Ausnahme der stationären Abteilung), zwei Vorschuleinrichtungen und 19 Mehrparteienwohnhäuser“, teilte der Pressedienst des Zivilschutzministeriums der DVR mit.
Der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko teilte mit, dass die Arbeit der Wiederherstellung der Strom- und Heizungsversorgung heute in Kürze beginnen wird.

 

de.sputniknews.com: Unter neutraler Flagge: Russlands Olympische Versammlung für Olympia-Teilnahme.
Die Olympische Versammlung des Nationalen Olympischen Komitees Russlands hat die jüngste Erklärung der russischen Sportler über ihre Teilnahme an den Winterspielen 2018 einstimmig unterstützt.
Am Montag hatte die Kommission der Sportler des Nationalen Olympischen Komitees Russlands ein Statement veröffentlicht, in dem erklärt wurde, dass die russischen Olympia-Sportler bereit seien, unter neutraler Flagge an den Winterspielen 2018 teilzunehmen. Die Olympische Versammlung hat somit heute diese Entscheidung gebilligt.
Die Olympische Versammlung „ruft dazu auf, jede Wahl zu respektieren und jene Sportler zu unterstützten, die zu den Winterspielen fahren, aber auch jene, die darauf verzichten, sowie jene, die (zur Olympiade – Anm. d. Red.) nicht eingeladen werden.“
Zuvor hatte das Internationale Olympische Komitee Dopingmissbrauch in Russland als erwiesen eingestuft und die russische Nationalmannschaft von den Winterspielen 2018 in Südkorea ausgeschlossen.
Saubere russische Sportler dürfen zwar in Pyeongchang starten, doch nur unter neutraler Flagge. Das Nationale Olympische Komitee Russlands will den IOC-Chef Thomas Bach bitten, die Entscheidung über den Ausschluss Russlands zu ändern und den Sportlern zu erlauben, unter der Nationalflagge anzutreten.
Am 7. Dezember hatte der Präsident Russlands Wladimir Putin die Sportler unterstützt und sie aufgerufen, die Winterspiele nicht zu boykottieren.

 

Dnr-online.ru: Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 35.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie des „Schulwaffenstillstands“ mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse, Anm. d. Übers.).
Wir erinnern daran, dass die ukrainischen Streitkräfte in Richtung Mariupol verbotene Schrapnellgeschosse verwendet haben.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 721.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgfeuertenGeschosse 754.

 

Ukrinform.ua: Planung von Sea Breeze 2018
In Odessa begann gestern die erste Konferenz zur Planung der ukrainisch-amerikanischen Übungen der Serie „Sea Breeze 2018“, ließ die Pressestelle des Verteidigungsministeriums der Ukraine berichten.
„In Odessa hat die erste Planungskonferenz über das ukrainisch-amerikanische Manöver „Sea Breeze 2018“ mit der Einladung der Streitkräfte anderer Länder begonnen. Die Aufgabe der Konferenz besteht darin, das Szenario auszuarbeiten, die Lernziele abzustimmen, die Zusammensetzung der Kräfte zu bestimmen, deren Beteiligung an den Übungen geplant ist“, heißt es im Bericht.
Dies ist die erste von drei Konferenzen, die traditionell in der Vorbereitungsphase durchgeführt werden.

 

nachmittags:

Dan-news.info: Pressekonferenz des Leiters des Fonds „Einiger Donbass“ Oleg Balykin.
„Zum Stand am 11. Dezember 2017 wurden 1200 Zahlungen in einer Gesamtsumme von 34.700.740 Rubel durchgeführt. Davon 18.629.945 Rubel in den Donezker Oblast und 16.070.795 in die DVR“, sagte Balykin.
„Ich möchte anmerken, dass eine große Menge an Anträgen beim Fonds eingeht, bei denen es um in der Tat sehr schwierige Lebenssituationen geht, die wir 2017 nicht behandeln konnten. Ich kann den Einwohnern des Donbass mit voller Überzeugung versichern, dass die Arbeit des Fonds „Einiger Donbass“ im Rahmen des humanitären Programms im Jahr 2018 weitergeführt wird“, sagte Bylakin.
Der Fonds plant auch eine Ausweitung der Gebiete und Kategorien für Zahlungen, was es ermöglichen wird, die Zahl der behandelten Anträge im Bereich von Erholung, Wiederaufbau, Rehabilitation sowie zur Leistung von materieller, Lebensmittel-, medizinischer und sozialer Hilfe für die Einwohner des Donbass zu erhöhen.

 

de.sputniknews.com: „Der einzige Sieg“ – Warum ukrainische Armee ihren unnötigen Eroberungsfeldzug feiert:
In der selbsterklärten Volksrepublik Donezk behauptet man, die ukrainischen Streitkräfte würden eine neue Offensive vorbereiten. Zuvor hatten sie bereits zwei Dörfer im neutralen Gebiet unter ihre Kontrolle genommen und das als Erfolg ausgegeben.
Vor einigen Tagen wehrte das Volksheer einen Versuch der ukrainischen Militärs ab, noch weiter vorzurücken. Sputnik erzählt, wie die Menschen in den „befreiten“ Dörfern leben und warum es für Kiew so wichtig ist, von seinen „Erfolgen“ zu berichten.
Funkstille an der Front
Die ukrainischen Kräfte versuchten nämlich, eine Stellung in der Nähe von Dolomitnoje (bei Gorlowka) auf dem Territorium der Volksrepublik Donezk einzunehmen. Das Volksheer hatte die Gruppe der Ukrainer allerdings rechtzeitig entdeckt und neutralisiert. Die ukrainische Seite hatte Dolomitnoje und das naheliegende Dorf Golmowski beschossen.
Kurz zuvor hatte die Volksrepublik gewarnt, dass die Ukrainer eine umfassende Offensive in alle Richtungen im Donezbecken planen würden. Der Einsatz solle zwischen dem 8. und 15. Dezember beginnen.
Davon zeugt nämlich die allmähliche Verlegung von Artilleriewaffen und Raketenanlagen an die Trennungslinie. Die Führung des ukrainischen Sicherheitsdienstes (SBU) ist offenbar auf die Idee gekommen, an der Trennungslinie einen Raum einzurichten, wo es keine Mobiltelefonie gibt. Zu diesem Zweck müssen die Mobilfunkanbieter ihre Stationen innerhalb von 50 Kilometern um die Trennungslinie ausschalten. Offenbar hatten die ukrainischen Soldaten bei ihren privaten Telefonaten verschiedene Geheimnisse ausgeplaudert.
Darüber hinaus setzt Kiew in letzter Zeit immer öfter Drohnen zu Aufklärungszwecken ein. Am 6. Dezember schossen die Volksheer-Kämpfer eine Drohne ab, die bei der Feuerlenkung auf Golmowski eingesetzt worden war. Das Territorium der Volksrepublik hatten die Kämpfer des Bataillons „Aidar“ beschossen, die zuvor die Dörfer Trawnewoje und Gladossowo eingenommen hatten.
„Schauten mit Feindseligkeit in den Augen“
Mit der „Eroberung“ dieser Dörfer in der „grauen Zone“ hatte man ebenfalls eine Offensive der Ukrainer verbunden, die am Ende jedoch abgesagt wurde. Die beiden Dörfer liegen in der neutralen Zone, und bis zuletzt hatte es dort weder ständig ukrainische Kräfte noch Volksheerkämpfer gegeben.
Der Journalist Andrej Zaplijenko aus Kiew beschrieb das Auftauchen der ukrainischen Soldaten im Dorf als „Befreiung“.
„Unsere Soldaten haben dort eine medizinische Stelle eingerichtet und viele humanitäre Hilfsgüter unter den Einwohnern verteilt. Viele von ihnen weinten vor Dankbarkeit und sagten, endlich sei die Ukraine hierhergekommen.“
Allerdings ergänzte der Reporter, dass manche Einwohner die Ukrainer „mit unverhohlener Feindseligkeit“ ansahen.
Was jetzt in den eroberten Dörfern passiert, erzählt man inzwischen nicht nur in den ukrainischen Medien, sondern auch in Donezk. Der Sprecher des operativen Kommandos der Volksrepublik, Eduard Bassurin, berichtete über Repressalien gegenüber den Einwohnern seitens der ukrainischen Soldaten.
„Im Laufe einer Woche wurden 24 Einwohner dieser Dörfer gefasst. Elf von ihnen werden immer noch in Kellern gehalten. Sie alle traten offen gegen die Okkupation ihrer Dörfer durch die ukrainische Armee auf.“
Über die Situation in Trawnewoje und Gladossowo erzählte auch ein Volontär der humanitären Hilfsgruppe „Engel“ namens Roman. Er versorgt nämlich die Einwohner mit Lebensmitteln, Medikamenten und mit Kleidung, unter anderem die Einwohner der in der „neutralen Zone“ liegenden Ortschaften. „Seit der Eroberung dieser Dörfer durch die ukrainische Armee werden dorthin keine Vertreter der Uno, der OSZE und des Roten Kreuzes gelassen. Den Einwohnern wurde verboten, ihre Häuser zu verlassen. Die Stadtverwaltung Gorlowkas ist bereit, 60 Menschen aus Gladossowo und Trawnewsoje aufzunehmen, aber es gibt keinen normalen Verkehr mehr.“
„Einige Einwohner wurden für reale oder auch vermeintliche Kontakte mit der Volksrepublik Donezk Repressalien unterzogen. Was man mit ihnen machte und um wie viele Menschen es dabei geht, ist unbekannt – es gibt kaum Informationen von der anderen Seite“, betonte der Volontär.
Allerdings hofft er nach eigenen Worten, dass sich diese Situation nicht auf anderen Abschnitten der „grauen Zone“ wiederholen wird, so dass die Volontäre den kleinen Einwohnern der „grauen Zone“ Neujahrsgeschenke bringen können.
Medialer Militäreinsatz
In ihren Berichten über die Eroberung der Dörfer in der „grauen Zone“ erzählten die ukrainischen Militärs, sie hätten ursprünglich eine große Offensive geplant. Die „Silowiki“ wollten nach ihren Worten den Stadtrand von Gorlowka erreichen. Aber der Blogger Juri Mysjagin hätte in einem sozialen Netzwerk alle geheimen Pläne veröffentlicht, und die Offensive sei gescheitert. Deshalb mussten sich die Ukrainer „nur“ mit Trawnewoje und Gladossowo „begnügen“.
Volontär Mysjagin entblößte im Gegenzug eine Absprache des Leiters eines Übungsplatzes der 54. mechanisierten Brigade der ukrainischen Armee mit Journalisten. Nach seinen Worten hatten die Militärs tatsächlich einen Einsatz vorbereitet, aber keinen militärischen, sondern einen medialen: Sie wollten nämlich ihr Auftauchen in den Dörfern als einen „Sieg“ darstellen. Das Brigadekommando habe die Journalisten gebeten, eine entsprechende exklusive Reportage zu machen, aber Mysjagin habe alles vermasselt.
Auch in der Volksrepublik Donezk behauptete man, die Ukrainer hätten anfangs eine große Offensive vorbereitet. Wie der Sprecher des operativen Kommandos, Bassurin, mitteilte, hatten die Aufklärungskräfte des Volksheeres entsprechende Informationen auf Fotos des Pressedienstes des ukrainischen Verteidigungsministeriums gesehen. Darauf seien Generalstabschef Viktor Muschenko und mehrere Offiziere mit verschiedenen Landkarten abgebildet gewesen.
Die Eroberung von Gladossowo und Trawnewoje war aber nicht nur durch rein militärische Gründe bedingt.
„Diese Dörfer liegen in einer Niederung, und von diesen Positionen aus ist es schwer, das Feuer zu führen. Aus rein operativer Sicht ist es ein Problem, sich dort zu befinden – man kann sie nur schwer verteidigen und nur schwer angreifen von dort aus“, erläuterte der Parlamentssprecher des so genannten „Noworossija“ („Neurussland“), Oleg Zarjow.
Er verwies auf den propagandistischen Effekt dieser Aktion der ukrainischen Seite. „Die Ukrainer haben Hilfsgüter der Uno dorthin gebracht, diese für eigene Hilfsgüter ausgegeben und unter den Einwohnern verteilt, zu denen zuvor ein Lastwagen mit Brot nicht hatte durchkommen können – wegen der Gefahr von Artillerieangriffen. Das wurde im Fernsehen gezeigt – und so will Kiew eben die Eroberung Donezks sehen. Man kann immer Menschen finden, die vor laufenden Kameras ihre ‚Befreier‘ mit Blumen empfangen. Die ukrainischen Massenmedien stellen diese ‚Eroberung‘ als ihren einzigen Sieg während der ganzen Konfrontation in der Region dar. Und aus politischer Sicht wäre es für Kiew jetzt falsch, diese Dörfer zu verlassen“, so Zarjow.
Die militärischen Aktivitäten Kiews in der Donbass-Region sind auch von rein politischen Aspekten bedingt. Angesichts der andauernden innenpolitischen Krise müssen die Behörden den Mitbürgern dringend von irgendwelchen Siegen berichten. Und dieser Umstand kann manchmal wichtiger als jegliche rationalen Gründe sein.

Dan-news.info: „In Donezk wurden bis heute etwa 8000 Häuser des privaten Sektors beschädigt, davon haben wir etwa 1000 mit einem Zerstörungsgrad der ersten Kategorie, d. h. sie können nicht mehr wiederaufgebaut werden“, teilte der Bürgermeister von Donezk heute auf einer Versammlung mit.
Außerdem wurden während des Krieges in der Hauptstadt der DVR etwa 2500 Mehrparteienwohnhäuser beschädigt.
Diese Zahlen wurden heute bei einem Runden Tisch zu Fragen der Zusammenarbeit von Abgeordneten des Volkssowjets mit der Verwaltung von Donezk im Bereich der Gewährleistung der Lebensfähigkeit der Stadt und der Schaffung bequemer Lebensbedingungen für die Bevölkerung genannt.

 

Dnr-online.ru: Am 12. Dezember haben ukrainische Truppen von 10:50 bis 11:30 Uhr mit Schützenpanzern, Handgranatwerfern – 6 Granaten -, automatischen Granatwerfern – 10 Granaten, großkalibrigen und Schusswaffen aus dem Gebiet von Nowotroizkoje heraus Dokutschajewsk beschossen, teilt die Vertretung der DVR im GZKK mit.
In Folge des Beschusses wurde ein ziviler Einwohner, geb. 1955 verletzt. Art und Schwere der Verletzung werden noch genauer ermittelt.
Außerdem wurden in der Frunse-Straße vier Häuser beschädigt sowie eine Tankstelle in der Watutin-Straße.

 

de.sputniknews.com: UNO ermittelt Zahl der Toten seit Konfliktausbruch im Donbass.
Im Donbass sind nach Angaben der UN-Beobachtungsmission seit dem Beginn des militärischen Konflikts im Jahr 2014 mehr als 10.300 Menschen getötet worden. Weitere rund 25.000 Menschen seien verletzt worden.
„Im Zeitraum vom 14. April 2014 bis zum 15. November 2017 hat das Amt des Hohen Kommissars der Uno für Menschenrechte (UNHCHR) insgesamt 35.081 Opfer des Konflikts in der Ukraine, darunter Angehörige der Streitkräfte der Ukraine, Zivilpersonen und Mitglieder bewaffneter Gruppen, registriert“, heißt es.
Wie die spezielle Beobachtermission der OSZE zuvor berichtet hatte, sind im Donbass im Jahr 2017 mehr als 400 Zivilisten Opfer des Militärkonflikts geworden. In der Vorwoche wurde bekannt, dass das UN-Welternährungsprogramm (WFP) mit der Lebensmittelhilfe für die Donbass-Bewohner aufhören wolle. Als Ursache nannte ein WFP-Sprecher Probleme, die durch eine Ressourcen-Verringerung ausgelöst worden seien.

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin:
Die Lage in der Donezker Volksrepublik bleibt angespannt.
In Richtung Donezk hat der Gegner auf die Gebiete von zehn Ortschaften sechs Artilleriegranaten des Kalibers 152mm, sechs Antipanzerlenkraketen sowie 70 Mörsergeschosse der Kaliber 120 und 82mm abgefeuert, außerdem hat der Gegner mit verschiedenen Arten von Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
In Richtung Mariupol haben Einheiten der ukrainischen Streitkräfte auf die Gebiete von fünf Ortschaften neun Artilleriegranaten des Kalibers 122mm und 47 Mörsergeschosse de Kaliber 120 bzw. 82mm abgefeuert sowie mit Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
In Richtung Gorlowka hat der Gegner auf die Gebiete von drei Ortschaften 29 Artilleriegranaten des Kalibers 122mm und 29 Mörsergeschosse der Kaliber 120 und 82mm abgefeuert sowie verschiedene Arten von Granatwerfern und Schusswaffen eingesetzt.
In Folge des Artilleriebeschusses von Seiten des Gegners starb ein Soldat der Streitkräfte der DVR und drei wurden verletzt.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden 35 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
Das erste Mal seit 2015 haben die ukrainischen Streitkräfte von internationalen Konventionen verbotene Kassettengeschosse verwendet, die mit Schrapnellen gefüllt sind.
Ich erinnere daran, dass vor einigen Tagen das Gebiet der Donezker Filterstation mit Phosphormunition beschossen wurde.
Es entsteht der Eindruck, dass die Ukraine beschlossen hat, an friedlichen Einwohnern und Soldaten unserer Republik alle verbotenen Waffen zu erproben!
Was wird als nächstes kommen – chemische oder biologische Munition?
Wir wenden uns an die internationalen Beobachter – die Verwendung von verbotenen Methoden der Kriegsführung widerspricht schon nicht mehr einfach den Minsker Vereinbarungen, sondern internationalen Konventionen. Und Ihre Untätigkeit fügt der Bevölkerung der Republiken des Donbass Schaden zu.
Solche Handlungen des Gegners bringen wir mit dem Versuch in Verbindung, die Aufmerksamkeit unserer Streitkräfte von der Richtung Gorlowka abzulenken.
So erfolgt derzeit nach Informationen unserer Aufklärung eine breit angelegte Zufuhr von Munition, Material und Treibstoff in die 54. und 128. Brigade. Außerdem wird von uns die Ankunft zusätzlicher Panzereinheiten in den Verantwortungsbereich dieser Brigaden festgestellt.
Dies kann nur von einem zeugen – der Feind bereitet einen Angriff zur Einnahme von Territorien im Gebiet von Gorlowka und Sajzewo vor.
Eine Bestätigung dessen ist auch die verstärkte Propaganda von Seiten der ukrainischen Massenmedien über angeblichen völligen Zerfall und Elend in Gorlowka.
Was ist das, wenn nicht eine Vorbereitung zur Einnahme dieser Städte und eine Darstellung von sich selbst in der Rolle des Befreiers und Verteidigers aller Erniedrigten und Beleidigten.
Außerdem wird von unserer Aufklärung eine Reaktion auf die zuvor bekanntgegebene Information bezüglich der Fälle von Diebstählen von Waffen und Munition im 1. Bataillon der 28. mechanisierten Brigade registriert.
So hat inzwischen in diesem Bataillon eine Inspektion zur Überprüfung der Raketenartilleriewaffen mit der Arbeit begonnen. Außerdem ist im Verantwortungsbereich der Brigade dringlich der Kommandeur der operativ-taktischen Gruppe „Donezk“ eingetroffen.
Wir hoffen, dass die Arbeit der Inspektion und solch hochrangiger Funktionsträger es erlauben werden, die Situation in Ordnung zu bringen und einen Abfluss der gestohlenen Waffen in die Ukraine zu verhindern, aber angesichts der Informationen über die hohe Korrumpierbarkeit des Kommandeurs der operativ-taktischen Gruppe „Donezk“ selbst sowie seiner engen Bekanntschaft mit dem Leiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine im Donezker und Lugansker Oblast Kuz ist diese Hoffnung sehr schwach.
Am ehesten wird der Bataillonskommandeur, der sich übernommen hat, entlassen, und der Strom von Finanzen aus dem Verkauf von Waffen wird in die Tasche des Kommandeurs der operativ-taktischen Gruppe fließen.
Ebenfalls stellen wir weiter offene Lügen offizieller Persönlichkeiten der Ukraine fest, die von den nicht minder verlogenen ukrainischen Massenmedien verbreitet werden.
Wie Sie sich erinnern, war einer der Punkte der Minsker Vereinbarungen, die im Februar 2015 unterzeichnet wurden, der Abzug von ungesetzlichen militärischen Formationen des „Rechten Sektors“ und anderer nationalistischer Freiwilligeneinheiten aus der Konfliktzone.
Die ukrainische Seite hat, nachdem sie einen Teil der Freiwilligenbataillone in die ukrainischen Streitkräfte und die Nationalgarde der Ukraine übernommen hat, tapfer Rechenschaft über die Erfüllung dieses Punktes abgelegt. Tatsächlich erweist es sich als ganz anders.
So hat der Feind gestern im Gebiet von Marjinka unsere Positionen und die Ortschaft Trudowskije mit Mörsern, Granatwerfern und Maschinengewehren beschossen.
Nach Angaben unserer Aufklärung starben in Folge der Erwiderung des Feuers durch unsere Einheiten zwei Kämpfer der ungesetzlichen militärischen Formation „Ukrainische Freiwilligenarmee“ mit den Codenamen „Sapal“ und „Selja“.
So sehen wir, dass die nationalistischen Einheiten sich nicht nur in der Konfliktzone an der Front befinden, sondern auch aktiv am Beschuss unserer friedlichen Ortschaften beteiligt sind.
Wir schließen nicht aus, dass diese Einheiten von Kämpfern vorsätzlich die Positionen beider Konfliktseiten gleichzeitig beschießen, um sie so zu aktiven Kämpfen zu provozieren.
Die offene Verletzung der Rechte und Freiheiten der Einwohner der Ortschaften Gladosowo und Metallist (Trawnewoje), die „dank“ der Handlungen der ukrainischen Streitkräfte das Zentrum des „Gladosower Kessels“ sind, geht weiter.
Inzwischen ist zum Verbot der freien Bewegung nach Golmowskij, wo viele der Einwohner arbeiten, das Verbot, Fernsehsender unserer Republik, die in dieses Gebiet hinein senden, zu sehen, hinzugekommen.
Nachdem die Besatzer einige Häuser mit Strom versorgt haben, haben sie in den Ortschaften davor gewarnt, dass der Strom abgeschaltet wird, falls Fälle entdeckt werden, dass verbotene Sendungen gesehen werden.
Der Feind weiß, dass die verlogene ukrainische Propaganda verliert, handelt offen mit faschistischen Methoden, die davor nur von den deutschen Besatzern unserer Heimat während des Großen Vaterländischen Krieges verwendet wurden.

 

ukrinform.ua: Poroschenko bespricht morgen mit Duda russische Aggression.
Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, trifft sich mit dem polnischen Präsidenten Andrzej Duda am 13. Dezember in Charkow, steht auf der Webseite des Staatsoberhauptes.
„Das Hauptthema der Gespräche werden die strategischen Fragen der bilateralen politischen Zusammenarbeit sein, aber auch die Stärkung der Zusammenarbeit im Bereich der Sicherheit und Verteidigung, auch im Kontext des Widerstands der russischen Aggression“, heißt es in der Meldung.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen):
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat eine Tendenz zur Verschärfung, in den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen 14mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Die Positionen unserer Einheiten in den Gebieten von Losowoje, Nishneje Losowoje, Perwomajsk, Kalinowo, Kalinowka Dolgoje, Donezkij und Frunse wurden beschossen. Dabei haben die ukrainischen Streitkräfte 122mm-Artillerie, 120mm- und 82mm-Mörser, Schützenpanzerwaffen, Abwehrgeschütze, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen eingesetzt.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 260 Geschosse abgefeuert.
Im Zusammenhang mit dem ernsthaften Mangel an Personal in den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte in der „ATO“-Zone verwendet das Kommando der ukrainischen Streitkräfte in der Zone der Antivolksoperation weiter Söldner aus verschiedenen Ländern.
So wurde bekannt, dass in Konstantinowka („Donezker Oblast“) zwei Busse mit Odessaer Nummernschildern eingetroffen sind, in denen sich etwa 60 georgische Söldner zwischen 25 und 40 Jahren befanden.
Ein Teil der Söldner sind mit Fahrzeugen der 58. Panzergrenadierbrigade nach Krymskoje gefahren, der zweite Teil mit Fahrzeugen der 10. Gebirgssturmbrigade nach Luganskoje.
Die verbrecherische Regierung der Ukraine gruppiert weiter Truppen um und verstärkt ihre Positionen an der Kontaktlinie.
Im Gebiet einer Fischzucht in Walujskoje (Staniza-Luganskaja-Bezirk) hat der Gegner von den Minsker Vereinbarungen verbotene Waffen aus der 80. Luftsturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte stationiert, darunter ein 122mm-Artilleriegeschütz „Gwosdika“ und einen Panzer.

 

de.sputniknews.com: „Beunruhigende Tendenz“ – Uno zu Abschiebung ausländischer Journalisten aus Ukraine.
Die Verwaltung des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte hat auf die beunruhigende Tendenz der Ausweisung ausländischer Journalisten aus der Ukraine aufmerksam gemacht und dazu aufgerufen, Beschränkungsmaßnahmen sorgfältiger zu prüfen, wie es im Bericht der UN-Beobachtungsmission für Menschenrechte in der Ukraine heißt.
„Die Verwaltung des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte (UNCHR) macht auf eine beunruhigende Tendenz aufmerksam: Die ausländischen Journalisten, die den Konflikt im Osten (die Ostukraine – Anm. d. Red.) beleuchten, werden als ‚Propagandisten‘ gebrandmarkt, was einen Grund für ihre Abschiebung aus der Ukraine darstellt“, heißt es in dem am Dienstag veröffentlichten Bericht.
Drei Journalisten aus Russland sowie zwei aus Spanien seien wegen ihrer Reportagen inhaftiert sowie verhört und abgeschoben worden.
„Der UNCHR betont, dass eine Beschränkung der Meinungsfreiheit, falls diese vorgenommen wird, dem verfolgten gesetzlichen Ziel angemessen sein muss, und ruft dazu auf, jede Beschränkungsmaßnahme aufgrund der internationalen Normen einschließlich der Praxis des Europäischen Gerichtshofs eingehend zu prüfen.“

 

Dan-news.info: „Bis heute wurden in Makejewka 697 Objekte wieder aufgebaut: 113 im Rahmen der 1., 2. und 3. Etappe des Wiederaufbauprogramms, 77 auf Kosten des „Programms 3728“, 105 durch die Kräfte der Betreiberorganisationen, 402 durch die Eigentümer“, teilte das Bürgermeisteramt von Makejewka mit.
107 Eigentümer von privaten Häusern wurden mit Baumaterial für einen selbständigen Wiederaufbau des Wohnraums versorgt.
Nach Angaben der Verwaltung wurden während der Kämpfe in Makejewka 1383 Infrastrukturobjekte der Stadt und Wohnhäuser beschädigt, davon 112 Einrichtungen des Sozialbereichs und des Lebenserhaltungsbereichs der Stadt, 319 Mehrparteienwohnhäuser und 953 private Wohnhäuser.

 

ukrinform.ua: Außenministerium: Russland verwandelt besetzte Krim ins Territorium von Terror und Gesetzlosigkeit.
Das ukrainische Außenministerium verurteile weitere Durchsuchungen auf der Krim, schreibt auf Twitter die Sprecherin des ukrainischen Außenministeriums, Marjana Beza.
„Der Besatzer verwandelt die Autonome Republik Krim in ein Territorium des Terrors und der Gesetzlosigkeit. Wieder verurteilen wir das rechtswidrige Vorgehen der Russischen Föderation und erheben unseren Protest“, schrieb Beza.
Am Dienstag haben die Sicherheitsbeamte in dem Krimer Dorf Uroschajne das Haus des Vorsitzenden des lokalen Medschlis Ibraim Osmanow durchsucht und seinen Sohn, Rustem Osmanow, entführt, der nach Simferopol gebracht wurde.

 

Dan-news.info: „Um 12:15 Uhr hat der Störungsdienst der Dokutschajewsker Abteilung des staatlichen Konzerns „Donbassgas“ einen Splitterschaden an einer Niederdruckverteilungsgasleitung in der Frunse-Straße festgestellt. Die Störungsbrigade hat den Schaden lokalisiert, wobei 12 Häuser des privaten Sektors von der Gasversorgung abgeschaltet werden mussten. Nach Notfallmaßnahmen zur Beseitigung der Folgen des Artilleriebeschusses wurde die Gasversorgung wieder in Betrieb genommen“, teilte der Pressedienst von Donbassgas mit.
Seit Anfang des Monats ist dies bereits der vierte Fall, dass Schäden bei der Gasversorgung von Dokutschajewsk aufgrund von Beschuss der ukrainischen Streitkräfte repariert wurden.

 

de.sputniknews.com: US-Zeitung: Erstarken Russlands und Chinas veranlasst USA zu neuen Militärausgaben.
Der Schutz des Staates war seinerzeit die primäre Aufgabe des Staates. Wegen der Sozialfürsorgeprogramme werde der Verteidigungsetat gekürzt, was die USA „verwundbar“ mache, behauptet die Zeitung „The Washington Post“. Das alles erfolge bei einem Erstarken Russlands und Chinas sowie neu auftauchenden Herausforderungen für die USA.
Zwischen dem Pentagon und dem amerikanischen Staat des allgemeinen Wohlstands habe es jahrzehntelang erbitterte Kämpfe gegeben, in denen das Pentagon vernichtende Niederlagen erlitten habe, stellt die Zeitung in ihrem Artikel fest.
Sie verweist ferner darauf, dass die Vereinigten Staaten heute Rekruten nehmen, die nicht einmal den Anforderungen der „barmherzigen“ Clinton-Epoche entsprechen könnten. Seit fast 20 Jahren sei eine Verringerung des Ausbildungsniveaus der Militärangehörigen in beliebigen Sphären der militärischen Tätigkeit zu beobachten.
„In einer Zeit, in der die konkurrierenden Staaten ihre Kräfte vervollkommnen, ist das Verteidigungsministerium erstarrt und erlaubt den potentiellen Gegnern, einen relativen militärischen Vorteil zu erlangen“, behauptet der Verteidigungsexperte des Amerikanischen Instituts für Unternehmertum (American Enterprise Institute), Mackenzie Eaglen.
Der Verteidigungsetat des Landes übersteige zwar die 600 Milliarden Dollar im Jahr, werde aber gekürzt. Die bedeutende Erhöhung des Verteidigungsetats scheine wegen der Notwendigkeit, die frühere ungenügende Finanzierung auszugleichen und neue Aufgaben zu bewältigen, gerechtfertigt. China und Russland würden zu potentiellen Gegnern, Nordkorea bedrohe die ganze Welt, und der Nahe Osten bleibe ein Spannungsherd. Gleichzeitig bestehe das Problem des weltweiten Terrorismus weiter. Es würden auch neue Arten der Kriegsführung auftauchen, die neue Herangehensweisen erfordern, schreibt die „The Washington Post“.
Sie erinnert an die vielen Vorschläge für die Aufteilung der Mittel für Verteidigungszwecke. Der Plan von Eaglen sieht zum Beispiel vor, die Zahl der Soldaten zum Jahr 2025 bis auf 519.000 Mann zu erhöhen, die Zahl der Schiffe der Marine bis auf 339 bis zur selben Frist. Der Flugzeugpark soll auf 6391 Stück zum Jahr 2022 aufgestockt werden. Zudem sollen die Forschungsarbeiten beschleunigt und die Lieferfristen für militärische Ausrüstung verringert werden. Derartige Vorschläge hatten die Senatoren John McCain (Bundesstaat Arizona) und Mac Thornberry (Bundesstaat Texas) unterbreitet, aber auch die Trump-Regierung selbst.
Der Eaglen-Plan werde mit 672 Milliarden Dollar teurer als die im existierenden Gesetz fixierte Summe sein. Aber wird der Kongress der USA für eine derartige Verteilung der Mittel stimmen? Wenn ja, werde dies dann auf Kosten höherer Steuern, einer Kürzung anderer staatlicher Programme oder Kredite finanziert werden? Laut der Zeitung ist bei den künftigen Haushaltsdebatten im Kongress zum Etat des Finanzjahres 2018 lediglich eine unwesentliche Erhöhung der Verteidigungsausgaben vorgesehen.
Kaum jemandem erscheinen die Verteidigungsausgaben als notwendig, meint die Zeitung. Die Republikaner seien für eine Reduzierung der Steuern, wogegen es die Demokraten gewohnt seien, Mittel für die Sozialfürsorge auszugeben. In der Konkurrenz um die beschränkten staatlichen Mittel befinde sich der Militärindustriekomplex deshalb in einer unvorteilhaften Lage gegenüber dem Staat des allgemeinen Wohlstandes – des wichtigen und stetigen Teils der sozialen Struktur.
Das Festhalten der USA an den sozialen Programmen schwäche die Streitkräfte, schlussfolgert „The Washington Post“ und appelliert: „Es ist an der Zeit, diese Tendenz zuzugeben und zu korrigieren, da sie eine fundamentale Bedrohung für unser kollektives Wohlbefinden darstellt.“

Dan-news.info: „Mitarbeiter der kommunalen Dienste der Republik haben heute in Golmowskij einen ganzen Komplex von Arbeiten zur Wiederinbetriebnahme der Strom- und Heizungsversorgung durchgeführt, die zuvor durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte beschädigt wurden, durchgeführt. Zurzeit haben die Einwohner sowohl Strom als auch Heizung“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit.

 

Armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des operativen Kommandos der DVR:
Ukrainische Massenmedien verbreiten aktiv Informationen über ein Vordringen der ukrainischen Streitkräfte in die „Graue Zone“ und die Einnahme von Wiktorowka bei Dokutschajewsk.
Wir erklären offiziell, dass diese Behauptungen keinerlei Grundlage haben und nur mit einem PR-Versuch einzelner militärischer Persönlichkeiten in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte verbunden sind, namentlich des Kommandeurs des 1. Bataillons der 28. Brigade Ju. Ju. Krupko, der versucht, auf solche „Potjomkinschen Dörfer“ die Fehlbestände an Waffen und Munition abzuschreiben, die zurzeit von einer Kommission aus dem Raketenartilleriewaffendienst, die in dem Bataillon arbeitet, entdeckt werden.
Wir schließen nicht aus, dass die Erklärungen des Bataillonskommandeurs die Folge der Legalisierung des Drogenkonsums in seinen Einheiten und der dadurch hervorgerufenen Halluzinationen sind.

 

ukrinform.ua: Aneignung des Eigentums auf Krim durch Russland: Ukraine wendet sich an Internationalen Gerichtshof.
Die Ukraine habe zwei neue Informationsbriefe an den Internationalen Strafgerichtshof über die Verletzung des Eigentumsrechts auf dem Territorium der Krim geschickt, sagte auf einem Briefing der Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine, Jurij Luzenko.
„Neben der Verteidigung der Interessen des Staates auf dem Territorium der Krim sind auf dem vorübergehend besetzten Territorium praktisch das Kinderzentrum „Artek“, das militärische Sanatorium „Jaltinskij“, das Sanatorium „Sori Ukrainy“, der internationale Flughafen „Simferopol“, eine Reihe von anderen Vermögenkomplexen angeeignet worden, wir bekommen auch die Anträge von privaten Eigentümern“, sagte er.
Nun hat sich die Generalstaatsanwaltschaft Luzenko zufolge an den Internationalen Strafgerichtshof gewandt.
Er räumte auch ein, dass diese beiden Informationsbriefe über den Schutz der Rechte des Staates auf dem vorübergehend besetzten Territorium sowie privates Eigentums in Zukunft entscheidend für das Schicksal des gesamten Eigentums auf dem Territorium der Krim sein würden.

 

Dnrsovet.su: Am 12. Dezember fand eine Sitzung der zeitweiligen Kommission des Volkssowjets zur Frage der Verteilung von humanitärer Hilfe und der Arbeit der Komitees, die nicht zur Struktur des Ministerrats der DVR gehören, statt.
Die Parlamentarier behandelten die Antwort, die aus dem Kohle- und Energieministerium auf eine Abgeordnetenanfrage zur Zahlung von Kompensationen zum Kauf von Haushaltskohle und die Versorgung einzelner Kategorien von Bürgern der DVR mit Kohle eintraf.
Die Vorsitzende der Kommission Alla Barchatnowa teilte mit, dass das Fachministerium in seiner Antwort auf die Notwendigkeit verwiesen hat, eine genauere Untersuchung dieser Frage durchzuführen, unter anderem die Anfrage an das Republikanische Unernehmen „Donbassuglerestrukturisazija“ weiterzugeben.
„Nach den von Bürgern eingehenden Anfragen zu urteilen, wird gegen die Erlasse des Oberhaupts der DVR über die Zahlung von Kompensationen zum Kauf von Haushaltskohle und die Ausgabe von Kohle an bestimmte Kategorien von Bürgern systematisch verstoßen. Insbesondere ist die Kohle, die die Menschen erhalten, oft von geringer Qualität, es gibt eine Reihe von Fragen zur Lieferung von Kohle und zum Einreichen der Dokumente für den Erhalt“, sagte die Abgeordnete.
Außerdem haben die Abgeordneten die Aufmerksamkeit darauf gelenkt, dass sich in der letzten Zeit die Fälle gehäuft haben, wo die Fristen für die Antworten der Organe der ausführenden Gewalt auf Abgeordnetenanfragen nicht eingehalten wurden. Diese Situation erschwert die Arbeit der zeitweiligen Kommission und erfordert eine unverzügliche Einmischung der bevollmächtigten Organe der Staatsmacht.
Während der Diskussion wurde die Entscheidung getroffen, einen Antrag an die Generalstaatsanwaltschaft der DVR zu den genannten Fragen zu stellen.

 

de.sputniknews.com: Sprachunterricht für Kiew: EU stellt 1,2 Millionen Euro bereit.
Die Europäische Union wird für den Fremdsprachenunterricht ukrainischer Beamter 1,2 Millionen Euro bereitstellen, berichtet RT am Dienstag unter Berufung auf ein entsprechendes Dokument der EU-Kommission.
Laut den Verfassern des Programms soll dessen Umsetzung die Kompetenzen der ukrainischen Staatsbeamten erweitern, die Beziehungen der Ukraine zu ihren EU-Nachbarstaaten festigen und die EU-Integration des Landes voranbringen.
Durch dieses Projekt sollen die Beamten der ukrainischen Staatsbehörden die Möglichkeit bekommen, die umfangreichen, fremdsprachigen, methodischen EU-Grundlagen zu nutzen sowie mit ihren europäischen Kollegen frei kommunizieren können. Wie aus dem Schreiben weiter hervorgeht, sei das ein nützlicher Beitrag zum Ausbau der Kompetenzen der ukrainischen Staatspolitik und zur Förderung der politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen EU-Integration des Landes.
Seit Mitte Juni können alle Ukrainer mit biometrischem Pass ohne Visum in die EU einreisen. Die neue Freiheit gilt nur für Touristen.

 

Dan-news.info: „Heute um 17:00 Uhr haben die ukrainischen Streitkräfte wieder Golmowskij beschossen. dadurch hat diese Ortschaft keinen Strom, das ist schon das zweite Mal innerhalb von 24 Stunden. Die Einwohner der Ortschaft haben wieder keinen Strom und keine Heizung“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit.
Er fügte hinzu, dass die Wiederaufbauarbeiten beginnen werden, sobald es eine Möglichkeit gibt, dass kommunale Arbeiter an den Ort des Geschehens kommen.

 

abends:

Dan-news.info: Informationen des Bevollmächtigten für Menschenrechte in der DVR Darja Morosowa über die heutige Videokonferenz der humanitären Untergruppe der Kontaktgruppe:
„Wir kehren zur Verifikation zurück, die schon im Sommer abgeschlossen wurde. Wir haben Kiew vorgeschlagen, die Verifikation an der Kontaktlinie während des Austauschs durchführen, aber sie haben das verweigert. Die DVR ist auf den Austausch vollständig vorbereitet, aber durch die Schuld der ukrainischen Seite kommen wir wieder nicht weiter“, teilte Morosowa mit. (Unter Verifikation wird verstanden, dass überprüft wird, ob eine Person tatsächlich ausgetauscht werden will, Anm. d. Übers.).
Sie fügte hinzu, dass die Ukraine derzeit „weniger Menschen übergeben will, obwohl des eine Vereinbarung über 306 gegen 74 gibt. Ich erinnere daran, dass sich von unserer Seite aus die Zahl der Personen nicht verändert.
Die nächste Videokonferenz zur Frage des Gefangenenaustauschs wird am 15. Dezember stattfinden.
„Wir hoffen, dass die ukrainische Seite bis Freitag alle ihre Probleme wird beseitigen können und mit uns über Skype in Verbindung tritt, aber unter der Bedingung, dass der Verantwortliche für den Prozess Wiktor Medwedtschuk anwesend sein wird. Heute war er nicht da“, sagte die Bevollmächtigte.

 

de.sputniknews.com: Ukraine: 70 Prozent der Einberufenen drücken sich vor Wehrdienst.
Während der Einberufungskampagne im Herbst 2017 haben sich laut dem Pressedienst der ukrainischen Armee etwa 70 Prozent der Rekruten nicht bei den zuständigen Militärkommissariaten gemeldet.
„Es gibt genug Probleme mit denjenigen, die den Wehrdienst verweigern. Rund 70 Prozent der Einberufenen haben sich nicht bei den Militärkommissariaten gemeldet. Fast ein Drittel von ihnen wurde zur Fahndung ausgeschrieben“, heißt es in der Mitteilung des Pressedienstes auf Facebook.
Vor diesem Hintergrund seien Vertreter der Militärkommissariate berechtigt, Vorladungen überall auszuhändigen. Wie es ferner heißt, drohen den Wehrdienstverweigerern bis zu drei Jahre Freiheitsentzug.
Zuvor wurde mitgeteilt, dass Kiew im Jahr 2018 bis zu 20 Prozent seines Haushaltes für Militärtechnik ausgeben wolle.

Lug-info.com: „Die Videokonferenz zu den Verhandlungen zur Durchführung eines Austauschs ungesetzlich festgehaltener Personen ist beendet. Leider ist während der Verhandlung nichts Konstruktives geschehen. Die ukrainische Seite hat mit ausgedachten Gründen Zeit geschunden“, teilte die Vertreterin der LVR in der humanitären Untergruppe Olga Kobzewa mit.
„Leider war der hauptsächliche Verhandlungsteilnehmer, der für die Durchführung des Austauschs verantwortlich ist, Medwedtschuk, nicht anwesend. Ein Datum für den Austausch wurde nicht genannt. Bereitschaft zum Austausch haben wir bei der ukrainischen Seite nicht gesehen. Genauso wie wir natürlich keine Bestätigung gehört haben“, erklärte Kobzewa.
„Heute herrschte bei der Videokonferenz nur das Chaos. Die Vertreter der ukrainischen Seite haben jeder für sich erdachte Gründe und Vorwände vorgebracht, um keinen Austausch von Menschen durchzuführen“, fügte die Vertreterin der LVR hinzu. „Bis zum neuen Jahr ist noch Zeit und die LVR hofft, dass die ukrainische Seite ihr Versprechen erfüllt. Schließlich wurde das Versprechen auf einem sehr hohen Niveau abgegeben, wir hoffen, dass sie ein Maximum an Anstrengungen für die Befreiung der Menschen einbringen werden. Das nächste Treffen der Arbeitsgruppe wird vom Koordinator der Gruppe festgelegt, weil es keinerlei Sinn hat, eine Videokonferenz durchzuführen, wenn die ukrainische Seite nicht bereit ist, die Frage des Austausches zu erörtern“.

 

Armiyadnr.su: Die ukrainische Seite verletzt grob die Minsker Vereinbarungen. Derzeit beschießt der Gegner mit einem Panzer und 120mm-Mörsern Spartak. In Folge des Beschusses leiden zivile Einwohner. Im Zusammenhang damit sind die Streitkräfte der DVR gezwungen, das Feuer mit Waffen zu eröffnen, die nicht von den Minsker Vereinbarungen verboten sind.

 

de.sputniknews.com: Jemen als Schauplatz der Konfrontation – Russland zieht Diplomaten zurück.
Der Konflikt im Jemen eskaliert weiter. Bombardements der Hauptstadt Sana haben die Sicherheit des Personals der diplomatischen Mission Russlands ernsthaft gefährdet. Experten zufolge sei die zeitweilige Evakuierung der Botschaft durchaus berechtigt.
Nach Angaben der amtlichen Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hatten bereits alle Mitarbeiter der diplomatischen Mission Sana verlassen. Der Botschafter und ein Teil des Personals würden ihre Funktionen in Riad erfüllen, sagte die Sprecherin.
Es sei daran erinnert, dass seit Anfang Dezember auf Sana intensive Angriffe geflogen werden und Bomben auch unweit der russischen Botschaft fallen. „Der Konflikt zwischen Saudi-Arabien und dem Iran dauert im Jemen an, mit einer Stabilisierung ist in absehbarer Zeit kaum zu rechnen“, betont Sergej Balmassow vom Nahost-Institut.
Die Situation sei festgefahren. Der Krieg gehe weiter. Und der Jemen bleibe Schauplatz der Konfrontation zwischen den interessierten Seiten, sagt der Experte.

 

Dan-news.info: „In Folge des Beschusses von den Positionen der ukrainischen Armee aus wurden in Dokutschajewsk eine Gasleitung und 29 Häuser in der Frunse-, der Ostrowskij-, der Zentralnaja-, der Gorkij-, der Rabotschaja-, der Komsomolskaja-, der Furmanow-, der Tschapajew- und der Watutin-Straße beschädigt“, teilte die Stadtverwaltung von Dokutschajewsk mit.
„Eine Frau, geb. 1955, wurde in der Komsomolskaja-Straße 110 während des Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte auf Dokutschajewsk verletzt“, teilte die Stadtverwaltung weiter mit.

Standard

Presseschau vom 11.12.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Vormittags:

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 13-mal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Slawjanoserbsk, Kalinowo, Frunse Logwinowo, Marjewka, Snamenka, Losowoje und Prischib.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.

 

armiya-dnr.su: In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 26-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 14 Ortschaften der Republik mit Mörsern verschiedenen Kalibers, Schützenpanzern, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In Folge des Beschusses mit Schützenpanzern auf Dokutschajewsk von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurde eine Gasleitung in der Donezkaja-Straße 14 beschädigt.

 

de.sputniknews.com: Russland lässt alle Züge unter Umgehung der Ukraine fahren.
Die Russische Eisenbahnen AG (RZD) lässt seit Montag alle Züge auf der neuen Strecke Schurawka–Millerowo unter Umgehung der Ukraine fahren.
Die Umlegung des gesamten Zugverkehrs dauerte 24 Stunden. Seit Montag fahren alle Züge nur noch durch russisches Territorium.
Die neue Bahnstrecke zwischen zwei russischen Städten – Schurawka im Gebiet Woronesch und Millerowo im Gebiet Rostow – beträgt 137 Kilometer und verbindet Zentral- und Südrussland. Die Kosten für die Bauarbeiten wurden auf 56 Milliarden Rubel (800 Millionen Euro) geschätzt.
Im Jahr 2015 begann Russland mit dem Bau der Strecke, nachdem sich die Beziehungen zur Ukraine im Jahr 2014 rapide verschlechtert hatten. Im August 2017 wurden alle Bauarbeiten für beendet erklärt, und im September begann der Güterverkehr auf der Strecke.

Dnr-online.ru: Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 26.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie des „Schulwaffenstillstands“ mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse, Anm. d. Übers.).
Durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte unter Verwendung von Schützenpanzern in der Richtung Nowotroizkoje – Dokutschajewsk wurde eine Gasleitung beschädigt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 754
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 1472.

 

de.sputniknews.com: USA starten Informationskampagne zum Ausstieg aus INF-Vertrag – Experte
Die von Medien veröffentlichten Publikationen, dass Washington von Moskau fordert, den INF-Vertrag einzuhalten, zeugen vom Start einer Informationskampagne, die die Gesellschaft auf den Ausstieg der USA aus dem Vertrag vorbereiten soll. Diese Meinung äußert der russische Militärexperte Konstantin Siwkow in einem Sputnik-Gespräch.
So kommentierte er einen Artikel, den zuvor die „Financial Times“ veröffentlicht hatte. Laut der Zeitung haben die USA Russland über Pläne informiert, neue nukleare Raketen zu entwickeln, falls Russland „nicht zur Einhaltung des INF-Vertrages zurückkehrt“. Außerdem seien die USA bereit, Einschränkungen gegen russische Unternehmen einzuführen, die die Rakete Novator 9M729 herstellen.
„Diese Publikationen zeugen davon, dass in den USA eine Informationskampagne begonnen hat, die die Gesellschaft auf den Ausstieg aus dem INF-Vertrag vorbereiten soll. Die USA planen offensichtlich, eine neue Mittelstreckenrakete zu entwickeln, denn sie brauchen solche Waffen, um die Strategie eines ‚Enthauptungsschlages‘ (massiver strategischer Angriff auf die politischen und militärischen Führungsstrukturen des Gegners – Anm. d. Red.) umzusetzen“, sagte Siwkow.
Der Experte nimmt an, dass die neue amerikanische Rakete durch ihre taktisch-technischen Kampfmöglichkeiten der Rakete Pershing II ähneln werde. Treffweite und Treffergenauigkeit der neuen Rakete sollen aber höher sein.
„Falls der INF-Vertrag außer Kraft tritt, darf Russland nicht auf die Entwicklung von Mittelstreckenraketen setzen, denn sie stellen eine Gefahr für Europa, aber nicht für die USA dar. Wir müssen bereit sein, eine asymmetrische Antwort zu geben, und wir haben Waffen dafür“, betont der Experte.
In letzter Zeit gab es immer wieder Vorwürfe seitens Washingtons, Russland würde gegen den INF-Vertrag verstoßen. 2008 soll ein angeblich vertragswidriger Test mit einer russischen Langstreckenrakete erfolgt sein. Einem weiteren Vorwurf vonseiten der USA zufolge hat das russische Militär in Wolgograd und anderen Regionen angeblich Raketensysteme stationiert, die Kontinentaleuropa gefährden. Russland wirft wiederum den USA vor, für das Raketenabwehrsystem in Polen und Rumänien Startgeräte für schiffsgestützte Marschflugkörper zu verwenden, was der INF-Vertrag verbietet.
Am 8. Dezember 1987 war der INF-Vertrag zwischen der Sowjetunion und den USA unterzeichnet worden. Er hatte die beiderseitige Vernichtung sowie den Produktionsstopp von nuklearen Mittelstreckenraketen zum Ziel.
Drei Jahre später erfüllten beide Seiten die Forderungen des INF-Vertrags. Moskau vernichtete insgesamt 1846 Raketenkomplexe, insbesondere mobile Startanlagen für Raketen mit Mehrfach-Sprengköpfen, stationäre Raketen R-12 und R-14, Marschflugkörper RK-55 sowie operativ-taktische Komplexe Temp-S und Oka. Die Amerikaner vernichteten im Gegenzug 846 Raketenkomplexe mit Raketen Pershing-2, Marschflugkörpern Tomahawk und operativ-taktischen Raketen Pershing-1A…

 

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin:
Die Lage in der Donezker Volksrepublik bleibt angespannt.
In Richtung Donezk hat der Gegner auf die Gebiete von zehn Ortschaften 102 Mörsergeschosse der Kaliber 120 und 82mm abgefeuert, außerdem hat der Gegner mit verschiedenen Arten von Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
In Richtung Mariupol haben Einheiten der ukrainischen Streitkräfte auf die Gebiete von zwei Ortschaften 59 Mörsergeschosse der Kaliber 120 und 82mm abgefeuert, außerdem wurden Granatwerfer und Schusswaffen eingesetzt.
In Richtung Gorlowka hat der Gegner auf die Gebiete von zwei Ortschaften 12 Mörsergeschosse der Kaliber 120 und 82mm abgefeuert und mit verschiedenen Arten von Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
In Folge des Beschusses auf Dokutschajewsk von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurde eine Gasleitung auf der Donezkaja-Straße beschädigt.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden 26 Fälle von Verletzung des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte registriert.
Unsere Aufklärung stellt weiter Korruption und Diebstahl in den Einheiten und Truppenteilen der ukrainischen Streitkräfte fest. So ist nach Informationen aus dem Stab der 28. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, der sich in Wolnowacha befindet, in der nächsten Zeit geplant, Maßnahmen zum Abzug der Brigade aus der „ATO“-Zone zu beginnen. Zu diesem Zweck hat der Brigadekommandeur Subrowskij seinen Bataillonskommandeuren bereits die Aufgabe gestellt, einen Teil des Versorgungsmaterials abzuschreiben, um so Einnahmen zu erzielen. Außerdem sind Informationen über die Absicht Suborowskijs eingegangen, die Auszeichnung einer Reihe von Offizieren der Brigade mit staatlichen Auszeichnungen zu betreiben. Geldmittel zum Kauf von Orden und Medaillen wurden bereits auf Basis von Waffen- und Drogenhandel erwirtschaftet.
Nach einer Vereinbarung mit der Führung im Stab der „ATO“ wird die Auszeichnung nach der Rotation der Brigade erfolgen. Es ist bereits bekannt, dass der Kriegsverbrecher, der Kommandeur des 1. mechanisierten Bataillons Ju. Ju. Krupko, sich als der „kämpferischste Offizier“ einen „Bogdan Chmelnizkij-Orden“ erkauft hat und seine Untergebenen werden etwas einfachere kleine Medaillen erhalten.
Die Quelle teilte auch mit, dass in der Brigade nicht alle mit der Verteilung der staatlichen Auszeichnungen nach dem Kriterium „Wer am meisten gestohlen hat, erhält die höchste Auszeichnung“, einverstanden sind. Einige Leiter und Brigadekommandeure meinen, dass sie für ihre realen Verdienste eine höhere Auszeichnung als die Medaille „Verteidiger des Vaterlands“ erhalten könnten. In diesem Zusammenhang reift in der Brigade ein Konflikt heran. Unter anderem versucht der Kommandeur der 28. Brigade O. W. Subowskij, die Bearbeitung der Dokumente über eine Auszeichnung des Leiters des Stabs der Brigade A. N. Olejnik und des Kommandeurs des 3. Bataillons S. W. Kutischtschew zu verhindern. Diese Personen sind ihrerseits bereit, sich an ihrem Brigadekommandeur dafür zu rächen.
So verstärken sich in den Einheiten und Truppenteilen der ukrainischen Streitkräfte vor dem Hintergrund des Diebstahls von staatlichen Mitteln und Material die Auseinandersetzungen zwischen Banditen. Ein Beispiel dafür gibt es auch in der 92. Brigade der ukrainischen Streitkräfte auf dem Tschugujewskij-Truppenübungsplatz, wo es einen Anschlag des Brigadekommandeurs W. W. Kokorjow auf seinen Stellvertreter gab.
Dabei war die reale Ursache der Auseinandersetzungen der Unwille des stellvertretenden Brigadekommandeurs, sich an der Unterschlagung von Mitteln, die für die Reparatur von Technik, Material und Inventar der Brigade vorgesehen sind, zu beteiligen. Der Stellvertreter plante, die Beteiligung Kokorjows an der Unterschlagung von Material an kompetente Organe weiterzugeben, wofür er büßen musste.
Derzeit ist die Armee der Ukraine ein Epizentrum von Diebstahl und Kriminalität. Von keiner einzigen patriotischen Komponente kann die Rede sein. Und angesichts dessen, dass jeder Soldat ein wenig mehr und schneller dazu verdienen will, gleitet alles in gewöhnliches kriminelles Verhalten ab, das mit Diebstählen, Erpressung und Korruption verbunden ist.
Und den Kommandeuren gelingt es nur, die Soldaten dazu zu bringen in den Kampf zu gehen, wenn sie Versprechungen über märchenhafte Prämien oder die Möglichkeit zu Plünderung und Ausraubung der besetzten Territorien abgeben, wie es jetzt in Gladosowo und Metallist (Trawnewoje) geschieht.
Und zum Abschluss: wir stellen weiter verbrecherische Verhaltensweisen der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte gegenüber den Einwohnern von Gladosowo und Metallist (Trawnewoje) fest. Insbesondere erörtern nach Informationen von örtlichen Einwohnern die Kriegsverbrecher der ukrainischen Streitkräfte nach massenhaften Verlusten der Einheiten der 54. Brigade beim Halten taktisch ungünstiger Positionen im „Gladosower Kessel“ die Möglichkeit, die örtlichen Einwohner als lebenden Schild zu nutzen.
Außerdem wurde bekannt, dass die Straftruppen noch zwei weitere örtliche Einwohner festgenommen haben, weil sie Zeugen von zielgerichtetem Beschuss von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte auf Wohngebiete von Golmowskij und Sajzewo waren. Derzeit wird mit ihnen prophylaktische Arbeit unter Anwendung von Gewalt betrieben.
So terrorisieren die ukrainischen Soldaten weiterhin die örtlichen Einwohner der besetzten Ortschaften, wobei sie unter anderem die Häuser derjenigen, die am wenigsten mit ihnen einverstanden sind, von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte aus beschießen.

 

Nachmittags:

de.sputniknews.com: Treffen in Hmeimim: Assad dankt Putin
Der syrische Präsident Baschar Assad hat dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und den russischen Piloten für den Sieg über die IS-Terroristen in Syrien gedankt, den er auch als von Bedeutung für die syrischen Nachbarländer bezeichnete.
„Die Errungenschaften sind sehr bedeutsam, sehr wichtig für uns. Das Thema unseres Treffens – die Vernichtung der IS-Kämpfer – ist sehr wichtig für die ganze Welt“, sagte Assad am Montag bei seinem Treffen mit Putin auf dem Luftstützpunkt Hmeimim.
„Ich äußere im Namen des Volkes der Syrischen Arabischen Republik eine tiefe Anerkennung für diese Rolle, die Ihre Streitkräfte gespielt haben“, so der syrische Staatschef. „Die erzielten Siege betreffen nicht nur unser Land, sondern auch die Nachbarländer“.
Putin sicherte dem syrischen Präsidenten die Bereitschaft Russlands zu, gemeinsam mit der Türkei und dem Iran bei der Wiederherstellung des friedlichen Lebens in Syrien zu helfen.
„Ich hoffe sehr, dass wir gemeinsam mit dem Iran und der Türkei, die bei der Ausrottung des Terrorismus mitwirken, es schaffen, das friedliche Leben und den politischen Prozess in Ordnung zu bringen“, sagte Putin.
Es sei wichtig, den Kongress der Völker Syriens vorzubereiten und den Prozess der friedlichen Regelung zu starten. Putin werde dies eigenen Worten zufolge in Kairo mit dem ägyptischen Präsidenten und danach mit dem türkischen Staatschef besprechen.
Putin schätzte das Ergebnis des Anti-Terror-Einsatzes in Syrien sehr hoch ein. „Das ist ein wirklich bedeutsames Resultat unserer gemeinsamen Arbeit. (..) Die Niederlage, die wir in Syrien einer der wichtigsten IS-Gruppierungen beigebracht haben, ist äußerst wichtig sowohl für Syrien als auch für Russland und für die ganze Welt“.

lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen):
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt angespannt. In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen 13-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten in den Gebieten von Kalinowo, Frunse, Slawjanoserbsk, Logwinowo, Marjewka, Losowoje, Snamenka und Prischib. Dabei haben die ukrainischen Streitkräfte 120mm- und 82mm-Mörser, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfer und Schusswaffen eingesetzt.
Insgesamt wurde mehr als 200 Geschosse auf das Territorium der LVR abgefeuert.
Die militärische Führung der Ukraine hat nicht die Absicht, die Minsker Vereinbarungen einzuhalten, und die Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte sind dafür eine Bestätigung.
Es wurde bekannt, dass am 9. Dezember 2017 der Leiter des Stabs, der stellvertretende Leiter der ukrainischen Seite im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination Kutschinskij im Verantwortungsbereich der 58. Panzergrenadierbrigade eingetroffen ist, um eine Untersuchung bezüglich der ständigen Verletzung der Minsker Vereinbarungen durch das Kommando dieser Brigade durchzuführen.
Die Verteidigungsbehörde der Republik stellt weiter verbotene Waffen und Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte an der Kontaktlinie fest.
Im Gebiet von Nowoswanowka wurde die Ankunft von einem Schützenpanzer an der Kontaktlinie festgestellt.
Diese Technik wird jetzt von den Einheiten der 10. Brigade der ukrainischen Streitkräfte für provokativen Beschuss unserer Positionen während der Nacht genutzt.
Es sind Informationen über Zerstörungen an einem privaten Haus in Folge von Beschuss durch die ukrainischen Streitkräfte um 22:55 Uhr am 10. Dezember 2017 aus Richtung Trjochisbjonka in Richtung Krasnyj Liman mit Mörsern des Kalibers 120mm eingegangen.

 

de.sputniknews.com: Privatläden, Internet und …: Was russische Delegation in Nordkorea noch überraschte
Vor kurzem hat eine Delegation der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus) Nordkorea besucht. Darüber, was die russischen Abgeordneten dort überrascht hat, hat der Leiter der Delegation, Kasbek Tajsaew, mitgeteilt.
„Cafés, Restaurants, geöffnete Läden. Man kann dorthin gehen und alles kaufen. Man hat dort Privatläden erlaubt, wo die Menschen alles kaufen können“, sagte Tajsaew, Mitglied der Kommunistischen Partei (KPRF), in einem Interview, das auf der Webseite der KPRF veröffentlicht wurde.
Laut dem Abgeordneten werden in Nordkorea Computer, Fernsehgeräte und Handys hergestellt. „Sie haben eine große Menge an Handy-Modellen. Sie haben einen heimischen Mobilfunk, ein heimisches Internet, das sie nutzen“, sagte Tajsaew.
Er fügte hinzu, Nordkorea erlebe derzeit einen großen Bildungsboom. „Sie haben Bildungszentren gegründet, wo gleichzeitig mehr als 3000 Computer in Betrieb sind“.
Die Delegation der russischen Staatsduma unter der Leitung von Tajsaew war von Ende November bis Anfang Dezember in Pjöngjang zu Besuch gewesen. Wie die russische Botschaft in Nordkorea mitteilte, hätten sich die russischen Abgeordneten mit hochrangigen nordkoreanischen Beamten getroffen.

 

de.sputniknews.com: Israel verweigert Ukraine Unterstützung in der Krim-Frage.
Israel weigert sich, die Ukraine in der Krim-Frage zu unterstützen, obwohl sich Kiew wiederholt mit solchen Bitten an Tel Aviv gewandt hat, schreibt die Zeitung „Iswestija“ am Montag.
Der stellvertretende Generaldirektor des israelischen Außenministeriums, Alexander Ben-Zvi, sagte zu diesem Thema: „Uns würde jede Entscheidung passen, die auf Basis des russisch-ukrainischen Dialogs getroffen wird. Falls sich Moskau und Kiew einigen, dass die Krim russisch ist, hätten wir nichts dagegen. Solange kein Konsens gefunden wird, wird Israel neutral bleiben. Natürlich hat sich Kiew mehrmals an das Außenministerium Israels mit der Bitte gewandt, sich auf seine Seite zu stellen. Wir werden aber unsere Position nicht ändern“, so der Diplomat.
Er unterstrich, dass sich die Krim-Frage grundsätzlich von der einseitigen Abspaltung des Kosovo von Serbien 2008 unterscheide, dessen Unabhängigkeit Tel Aviv nicht anerkenne. „Das bedeutet nicht, dass wir keine Kontakte mit Pristina haben. Aber da gibt es eine offensichtliche Korrelation mit der Palästina-Frage“, so Alex Ben-Zvi.
Der Pressesprecher des israelischen Außenministeriums, Emmanuel Nachschon, sagte seinerseits gegenüber „Iswestija“, das Thema Anerkennung bzw. Nichtanerkennung des Krim-
Referendums im Jahr 2014 stehe aktuell nicht auf der Tagesordnung und gehöre nicht zu den Prioritäten des bilateralen Dialogs mit Russland.
„Der Dialog zwischen Russland und Israel erlebt seinen Höhepunkt seit der Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen unseren Ländern Anfang der 1990er Jahre. Das Zusammenwirken wird in alle Richtungen entwickelt. Was die Krim angeht, so muss diese Frage natürlich geregelt werden, aber für den Anfang sollten das Moskau und Kiew tun“, so Nachschon.
Die sowjetisch-israelischen diplomatischen Beziehungen waren 1967 auf Initiative Moskaus wegen des Sechstagekriegs unterbrochen worden, um erst 1991 – schon mit Russland – wiederaufgenommen zu werden.
Trotz seiner neutralen Stellung zur Krim-Frage bezieht Tel Aviv eine äußerst harte Position gegenüber den rechtsradikalen Stimmungen in der Ukraine. Im israelischen außenpolitischen Amt sagte man, dass die Glorifizierung der Nazi-Helfershelfer in der Ukraine, die sich an der Vernichtung von Juden vor und während des Zweiten Weltkriegs beteiligt hatten, sehr beunruhigend sei.
Diese pragmatische Linie gestattet es Israel, die politischen Veränderungen in Osteuropa bzw. im postsowjetischen Raum ausbalanciert zu bewerten. Der jüdische Staat lehnt die antirussische Hysterie, die sich in den Nato- bzw. EU-Ländern beobachten lässt, ab. Außerdem bemerkt man in Tel Aviv auch die gefährlichen Tendenzen in der Ukraine. Das alles schafft eine gute Basis für die Vertrauensförderung zwischen Moskau und Tel Aviv.

Dan-news.info: „Insgesamt wurden in der letzten Woche auf das Territorium der Republik mehr als 1350 Geschosse abgefeuert, was etwa 22 Tonnen Munition ausmacht“, teilte der Leiter der Vertretung der DVR im GZKK Ruslan Jakubow mit.
Insgesamt wurden in der letzten Woche auch 264 Fälle der Verletzung des „Regimes der Ruhe“ von Seiten der ukrainischen Truppen festgestellt, dabei wurden zwei Zivilisten verletzt und 33 Häuser beschädigt.
In der vorangegangenen Woche wurden nach Mitteilung des GZKK von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte aus 1064 Geschosse abgefeuert, was 17 Tonnen Munition entspricht.

 

de.sputniknews.com: Kooperationsrat bricht entzwei: Zwischen Golf-Monarchien herrscht Kriegsgefahr.
Nur einige Stunden hat das jüngste Treffen des Golf-Rats gedauert – statt der geplanten zwei Tage. Die Gipfelteilnehmer sind nach Hause gefahren, ohne die Krise auf der Arabischen Halbinsel gelöst zu haben. Dies berichtet die Zeitschrift „Expert“.
Als wäre der außenpolitische Druck auf den Nahen Osten nicht groß genug, spitzen sich die inneren Widersprüche der arabischen Länder weiter zu. Der jüngste Gipfel des Golf-Kooperationsrates hat dies klar gezeigt:
„Der Konflikt zwischen Saudi-Arabien und Katar ist nicht nur ungelöst“, schreibt das Blatt, „sondern nimmt weiter Fahrt auf und kann spürbaren Einfluss auf die gesamte Region ausüben – und auf die Ölmärkte.“
Lang in Erinnerung bleiben werde der 38. Gipfel des Golf-Kooperationsrats allemal. Denn bei diesem Treffen haben Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate die Gründung einer bilateralen Wirtschafts- und Verteidigungsunion verkündet – einer Union abseits des Kooperationsrates, der inzwischen seit über drei Jahrzehnten besteht.
Die Experten seien sich sicher, so die Zeitschrift: Die Gründung dieser Union komme einem Todesstoß gegen den Kooperationsrat gleich, werde dieser damit doch im Grunde für überflüssig erklärt.
Der Schulterschluss zwischen Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten bringt die anderen Mitglieder des Golf-Kooperationsrates, allen voran Katar, in eine heikle Lage: Die Gründung zeige, dass zwei führende Ratsmitglieder ihre eigene Strategie fahren – und zwar eine gegen die Politik des gesamten Rates.
Ja, die Zusammenarbeit zwischen den Golfmonarchien sei immer schon schwierig gewesen, räumt der „Expert“ ein. Immer wieder habe es Widersprüche gegeben, zwischen Saudi-Arabien sowie den Vereinigten Arabischen Emiraten auf der einen und Oman, Kuweit und jetzt auch Katar auf der anderen Seite. Nun komme noch das gescheiterte Gipfeltreffen dazu. Die Katar-Krise werde dadurch – dies könne man getrost annehmen – mit neuer Kraft entfacht.
Und dies zur offensichtlichen Freude der beiden Erzfeinde Israel und Iran, die in dieser Hinsicht ein gemeinsames Ziel verfolgen: die geschlossene Front der Golfstaaten aufzubrechen. Zudem sei beiden daran gelegen, von den Vorgängen in Syrien und dem Irak abzulenken.
Indes wird die Gründung der bilateralen Wirtschafts- und Verteidigungsunion laut dem Blatt einen weiteren Konflikt in der Region zur Folge haben: den Krieg in Jemen. Diesen Konflikt beizulegen, wird jetzt besonders schwierig – zumal nach dem Tod von Ex-Präsident Saleh, der im November erst einen Frieden vorgeschlagen hatte.
„Die Wahrscheinlichkeit eines Krieges zwischen den Golf-Monarchien ist nach dem Gipfeltreffen des Kooperationsrates größer geworden. Hat sich die Katar-Krise auf die Ölmärkte bislang nicht sonderlich ausgewirkt, wird sich das mit dem Kriegsausbruch natürlich ändern – vorausgesetzt, es kommt dazu. Und angesichts der riesigen Gasvorkommen in Katar kann man davon ausgehen, dass dieser Konflikt sich auch auf dem Gasmarkt bemerkbar macht“, schreibt „Expert“.
Üblicherweise werde Instabilität in ölfördernden Ländern als eine Ursache für höhere Ölpreise gewertet. „Diesmal aber kann es ganz anders kommen“, so das Blatt. „Die zunehmenden Gegensätze zwischen Saudi-Arabien und den VAE auf der einen und Katar sowie dem Iran auf der anderen Seite können auch die OPEC ereilen.“
Die Organisation habe kürzlich erst beschlossen, die Ölförderung bis Ende 2018 einzufrieren. Diese Vereinbarung zu erfüllen, werde mit dem Scheitern des Gipfels sicherlich schwieriger, was einen weiteren Verfall der Ölpreise nach sich ziehen könnte – natürlich zum größten Missfallen Russlands.
Moskau sei an normalen Beziehungen mit allen Mitgliedern des Kooperationsrates interessiert und lege Wert darauf, Neutralität zu wahren. Es sei jedoch nicht überraschend, so das Blatt, dass Moskaus Position in diesem Punkt mit jener Washingtons und Brüssels übereinstimme: Es komme darauf an, einen Kompromiss zu finden und den Konflikt am Persischen Golf schnellstens beizulegen.

Dnr-online.ru: Die Informationen, die von der Nationalpolizei der Ukraine im Donezker Oblast veröffentlicht werden, entsprechen nicht der Wirklichkeit.
Die Nationalpolizei verwendet gemeinsam mit den Organen der örtlichen Selbstverwaltung weiter ukrainische Massenmedien, um aus Kiew Finanzen zur Wiederaufbau angeblich durch Beschuss von Seiten der Streitkräfte der DVR zerstörter Wohnhäuser und Bauten „herauszuholen“, um diese aber dann zu unterschlagen und die Haushaltsmittel unter sich aufzuteilen.
Mit der heutigen Erklärung der Hauptabteilung der Nationalpolizei im Donezker Oblast über einen Artilleriebeschuss von Seiten der Streitkräfte der DVR am 10. Dezember wird versucht, die Öffentlichkeit in die Irre zu führen. Außerdem widerspricht diese Erklärung der offiziellen Erklärung des Stabs der „ATO“, die bestätigt, dass keine Artillerie verwendet wurde.

 

Dnr-online.ru: Heute, am 11. Dezember 2017, um 15:45 Uhr haben die ukrainischen Streitkräfte mit verbotener Schrapnellmunition des Kalibers 122mm Sosnowskoje im Süden der Republik beschossen“, teilte die Vertreter der DVR im GZKK und im Verhandlungsprozess mit.
Bisher wurden drei Detonationen von verbotenen Schrapnellgeschossen des Kalibers 122mm registriert. Genauere Informationen werden noch eingeholt.

 

de.sputniknews.com: Ukraine schafft keinen Durchbruch aus Korruptions-Sumpf – Ernst & Young:
In seiner jüngsten Studie attestierte das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen Ernst & Young der Ukraine das höchste Korruptionsniveau. Der TV-Sender Euronews erhielt in diesem Zusammenhang Kommentare von der ukrainischen Antikorruptionsbehörde und einheimischen Rechtsanwälten.
In seine Liste nahm Ernst & Young 41 Länder auf und untersuchte sie auf Korruption. Laut den Ergebnissen der Untersuchung steht die Ukraine ganz an der Spitze dieser Liste.
Vier Jahre nach dem Maidan und der Absetzung des damaligen Präsidenten Viktor Janukowitsch sei kein Rückgang der Korruption festzustellen, betonte „Euronews“ in Bezug darauf.
Den Chef der ukrainischen gemeinnützigen Organisation „Zentrum für Korruptionsbekämpfung“, Vitali Schabunin, überraschte diese Entwicklung nicht: Die heutige politische Elite sei nichts anderes als eine Verlängerung der alten Elite, sagte er gegenüber dem Sender. Präsident Poroschenko nämlich sei als Wirtschaftsminister unter Janukowitsch tätig gewesen: „Das ist dieselbe Elite, das sind dieselben Leute, bloß mit einer anderen politischen Vertretung. Allerdings sind die Denkweise und die Ziele dieselben.“
In dieser Hinsicht bezog sich der Sender auf die Konfrontation zwischen der Generalstaatsanwaltschaft und dem Nationalen Antikorruptionsbüro der Ukraine (NABU), das beispielsweise eine Anklage wegen illegaler Bereicherung gegen den Generalstaatsanwalt Jurij Luzenko erhoben hatte. Zuvor waren Strafverfahren gegen den Chef des ukrainischen Fiskalamtes, Roman Nassirow, und den Sohn des Innenminister Arsen Awakow eingeleitet worden.
Allerdings habe diese Konfrontation eine längere Geschichte, denn ähnliche Strafverfahren habe es schon seit Langem gegeben, so der Chef des Antikorruptionsbüros, Artjom Sytin. Dennoch nehme das Ausmaß der „Attacken“ auf das Büro kontinuierlich zu. „Das ist darauf zurückzuführen, dass wir in immer mehr Fällen ermitteln, die mit Menschen zu tun haben, die über materielle sowie Medien- und Verwaltungsressourcen verfügen.“
„Wir hören von Aufsehen erregenden Gerichtsverfahren. Aber es ist bei uns in der Ukraine wie im TV-Sender ‚Discovery‘: ein korrupter Beamter wird festgenommen, vorgezeigt und freigelassen“, war die unerfreuliche Schlussfolgerung des ukrainischen Rechtsanwalts Andrej Domanski im Interview mit dem Sender.
Nach Angaben von „Euronews“ werden die meisten Fälle, die von dem Antikorruptionsbüro ermittelt werden, in den Gerichtssitzungen zunichte gemacht. Das sei sowohl auf unerfahrene Ermittler der Behörde als auch auf die vorsätzliche Gegenwirkung anderer Behörden zurückzuführen.
Im November hatte der ukrainische Migrationsdienst die Festnahme eines NABU-Agenten bei einer versuchten Bestechung eines Beamten bekanntgegeben. Das Antikorruptionsbüro warf seinerseits der Generalstaatsanwaltschaft und dem Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) vor, eine Operation zur Aufdeckung eines Korruptionsschemas vereitelt zu haben.
Das US-Außenministerium verurteilte die offene Konfrontation zwischen den ukrainischen Behörden und stellte sogar die internationale Unterstützung der Ukraine angesichts der stockenden Korruptionsbekämpfung im Lande in Frage. Selbst der ukrainische Präsident Petro Poroschenko musste zugeben, dass die Konflikte zwischen ukrainischen Behörden weit außerhalb eines „vernünftigen Wettbewerbs“ liegen.

 

Lug-info.com: Die Landwirte der Republik werden im nächsten Jahr die mangelnde Aussaat der Winterkulturen, die während der Herbstaussaatkampagne 2017 entstanden ist, durch eine Vergrößerung der Anbauflächen für Frühkulturen kompensieren. Dies teilte das Landwirtschaftsministerium der LVR mit.
Die Herbstaussaatkampagne erfolgte in der Republik 2017 unter „äußerst schwierigen Wetterbedingungen“, was es den Landwirten nicht erlaubte die Planaufgaben in vollem Umfang zu erfüllen.
„Wegen unzureichender Feuchtigkeit dauerten die Aussaatarbeiten mehr als zwei Monate statt der empfohlenen 14 Tage und wurden gestoppt, um das Risiko zu vermindern, dass schwach entwickelte Pflanzen aus den späten Zeiträumen im Winter absterben“, erklärte das Ministerium.
„Nach Angaben der Abteilungen für landwirtschaftliche Entwicklung der Bezirksverwaltungen betrug die Gesamtfläche für Winterkulturen 60.200 Hektar. Davon wurde auf 58.300 Hektar ausgesät, was 97% der Gesamtfläche sind. Der Entwicklungsstand ist bei 51% der Saatflächen als gut und zufriedenstellend zu bewerten, bei 49% befinden sich die Sämlinge in schwachem und dünn gekeimtem Zustand“, teilte das Ministerium mit.
„Um ein Defizit an Getreide im Jahr 2018 zu verhindern, werden die nicht ordnungsgemäß ausgesäten Flächen der Winterkulturen durch eine Vergrößerung der Aussaatflächen für Frühkulturen kompensiert“, teilte das Ministerium mit.

 

de.sputniknews.com: Neue Welle der Spionomanie in Großbritannien: „Ihr Nachbar könnte KGB-Schläfer sein“.
Sie leben mitten unter uns, sind bestens integriert und von den Mitbürgern geschätzt. Doch wenn ein Signal aus der Zentrale kommt, starten sie ihre verdächtigen Aktionen: Die Schläfer-Agenten ausländischer Geheimdienste. In England soll es ganz viele davon geben – und sie stammen größtenteils aus Russland, wie die britische „Express“ berichtet.
Falls Sie noch keinen russischen Schläfer-Agenten kennen, würde sich ein Abstecher nach England empfehlen. Dort leben ganz viele solcher Leute. Dies erklärte laut „Express“ der Experte Viktor Madeira vom Institut für Staatswesen vor dem britischen Parlament.
Einen Haken gäbe es dabei aber: Es seien ja Geheimagenten, also nicht so leicht zu entdecken. Wie Herr Madeira sie gezählt hat, erklärt er auch nicht. Man muss es dem Experten einfach glauben, dass es mehr sind „als zu Zeiten des Kalten Krieges“, wie er laut dem Blatt im Parlament sagte.
„Ein Banker oder ein Reiseanbieter könnten Spione sein“, so Madeira laut der Zeitung.
Und weil so schwer zu unterscheiden, seien sie ja auch so gefährlich.
Aber angeblich hat der Experte auch Beweise vorgelegt, dem britischen Parlament natürlich – nicht der breiten Öffentlichkeit. Man will es den britischen Abschirmdiensten ja nicht so einfach machen.
Wie dem auch sei: Die Hysterie um die angebliche Einmischung russischer Geheimdienste in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten kennt offenbar keine Grenzen. Angefangen hat es mit dem US-Wahlkampf – vielleicht ja als Mittel der politischen Gegner, um das eigene Scheitern zu rechtfertigen, wie es der amtierende US-Präsident gesagt hat? Und auch wenn die Beweise für eine Einmischung Russlands immer noch fehlen, sprechen westliche Politiker davon weiterhin wie von einer Tatsache.

Abends:

de.sputniknews.com: Putin kommentiert erstmals Trumps Jerusalem-Beschluss.
Für die Lösung des palästinensisch-israelischen Konflikts sind langwierige und gerechte Vereinbarungen erforderlich, die den Interessen beider Seiten entsprechen. Schritte, die den Dialogausgang zwischen den Parteien vorwegnehmen, sind kontraproduktiv, wie der russische Präsident Wladimir Putin auf einer Pressekonferenz in Kairo am Montag sagte.
„Russland unterstützt völlig alle Entscheidungen, die der UN-Sicherheitsrat zuvor getroffen hat und hält jegliche Schritte, die den Ausgang des Dialoges zwischen den Palästinensern und Israelis vorwegnehmen, für kontraproduktiv“, sagte Putin nach dem Treffen mit seinem ägyptischen Amtskollegen Abd al-Fattah as-Sisi und kommentierte damit erstmals die jüngste Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen.
Solche Schritte seien destabilisierend und würden kaum die Beilegung des Problems fördern, sondern im Gegenteil einen Konflikt provozieren. Moskau und Kairo seien für eine schnellstmögliche Wiederaufnahme des palästinensisch-israelischen Dialogs, auch zum Status von Jerusalem.
„Diese Vereinbarungen müssen natürlich mit den zuvor getroffenen Entscheidungen der internationalen Gemeinschaft im Einklang stehen“, betonte Putin.

Standard

Kommunisten in den Volksrepubliken des Donbass – Neuigkeiten vom 10.12.2017

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

wpered.su: http://wpered.su/2017/12/03/sekretar-ck-kpdnr-stanislav-retinskij-my-naxodimsya-v-takoj-zhe-blokade-kak-kuba/
Interview der bulgarischen Internetzeitung Barikada mit dem Sekretär des ZK der KP der DVR Stanislaw Retinskij
Ein schlanker, hellblonder junger Mann im roten T-Shirt mit einer Abbildung von Che Guevara hat die Aufmerksamkeit der Delegierten aus 22 Ländern, die am III. Internationalen Solidaritätstreffen mit Kuba der Länder Zentral- und Osteuropas teilnahmen, auf sich gezogen. Der junge Mann spricht russisch, aber er ist nicht aus Russland. Er vertrat die Solidaritätsbewegung mit Kuba in der nicht anerkannten Donezker Volksrepublik, die nach einem örtlichen Referendum im Mai 2014 ausgerufen wurde. Er heißt Stanislaw Retinskij. Er ist 31 Jahre alt. Der Ideologiesekretär des ZK der KP der DVR ist einer der Gründer der Freundschaftsgesellschaft „Donbass-Kuba“. Er ist Redakteur der Parteiseite „Wperjod“. Er arbeitet auch im Informationsministerium der DVR. Er hat eine Ausbildung als Elektromechanikingenieur. „Im Jahr 2014 hat die Mehrheit der Journalisten den Donbass verlassen. Sie begann
en aus Kiew oder Moskau zu schreiben, aber in Donezk ist fast niemand geblieben. Deshalb musste ich mit meinem zivilen Beruf aufhören und beginnen an der Regierungsseite der DVR und für unsere Partei-Online-Zeitung zu arbeiten. Die Mehrheit der Kollegen waren keine Professionellen, aber wir haben Erfahrungen gesammelt. Ich bin auch Mitglied der Union der Journalisten der DVR“, erklärt Stanislaw.
Er brachte den ganzen Plenarsaal des Solidaritätstreffens mit Kuba sich zu erheben, als er glühend zur Unterstützung der Insel der Freiheit sprach und dem Leiter der kubanischen Delegation eine geringe Summe, die von Freunden Kubas in der DVR gesammelt wurde, übergab, um die Opfer der großen Zerstörung durch den Hurrikan „Irma“ auf der Karibikinsel zu unterstützen.
Ich bat Stanislaw „Barikada“ zu erzählen, woher eine solch glühende Solidarität der Einwohner von Donezk mit der kubanischen Revolution kommt und wie die derzeitige Situation im Donbass ist. Hier unser Gesprächs.
Stanislaw, erzählen Sie unseren Lesern, wann und wie Sie beschlossen haben sich der Solidaritätsbewegung mit Kuba zu widmen.
Ich bin seit 2003 in der linken Bewegung, seit ich 17 Jahre alt war. Und seit 2005 ist ein untrennbarer Teil meiner Aktivitäten die Solidarität mit Kuba. Dann gab es die Freundschaftsgesellschaft mit Kuba und wir zeigten den Dokumentarfilm „Desafio“ („Aufruf“) mit russischen Untertiteln. Wir zeig
ten ihn in vielen Städten des damaligen Donezker Oblast – in Donezk, Kramatorsk, Slawjansk. Wir haben auch über die fünf Kubaner gesprochen, die sich noch in den Gefängnissen der USA befanden. (Das sind fünf kubanische Aufklärer, die in gegen Castro gerichtete Organisationen in Miami eingeschleust wurden, um über die Pläne gegen die kubanische Regierung nach Havanna zu berichten: die fünf wurden entdeckt und 1998 festgenommen, sie erhielten harte Urteile, zu ihrer Verteidigung erhob sich eine große internationale Bewegung: sie wurden am 17. Dezember 2014 freigelassen und dies wurde der Beginn einer Normalisierung der kubanisch-amerikanischen Beziehungen während der Präsidentschaft von Barack Obama – Anm. d. Aut.).
Wir konzentrierten uns au
f ein studentisches Auditorium. Wir sprachen über Kuba, das trotz der heftigen Blockade kostenlos die Kinder aus Tschernobyl behandelte. Tatsächlich ist uns über diese Kampagne, in der die Insel der Freiheit etwa 25.000 Menschen behandelte, wenig bekannt, obwohl im Donbass ganze Bezirke zur Evakuierung der Tschernbyler gebaut wurden. Das ist es, weshalb wir es für unsere Pflicht hielten zu berichten, dass Kuba sich neben an befindet, es ist uns nahe, ist hilft unseren Kindern und das absolut kostenlos. Kein einziges andere Land in der Welt hat etwas Ähnliches getan. Dabei befindet sich Kuba selbst wegen der Blockade in einer schwierigen Situation. Die Behandlung der Kinder Tschernbyls endete auch während der Zeit der kubanischen „besonderen Periode“ nicht, die sofort nach dem Zerfall der UdSSR und des sozialistischen Lagers begann, als die Insel der Freiheit zurückgelassen wurde und sich unter unglaublich schwierigen Bedingungen befand.
Im Jahr 20
05 wurde im Oblast Kiew in einem Rehabilitationszentrum eine Konferenz der Solidarität mit Kuba durchgeführt, wo Kinder aus Tschernobyl nach der Behandlung in Kuba eine Rehabilitation durchliefen. Im Jahr 2010 nahm ich an einer Konferenz in Kiew aus Anlass des 20. Jahrestags des medizinischen Programms für die Kinder aus Tschernobyl teil. Sie fand im Kiewer Polytechnischen Institut unter dem Slogan „Dankbare Ukraine – dem wohltätigem Kuba“ statt. Ich war auch Mitglied der internationalen Brigade am 1. Mai auf Kuba, habe an der Demonstration zum 1. Mai in Havanna teilgenommen. Und nun nehme ich am III. Internationalen Treffen der Solidarität mit Kuba der Länder Zentral- und Osteuropas in Sofia teil.
Für uns hat Kuba eine besondere Bedeutung. Es hat das letzte, was es hat, für die Kinder von Tschernobyl gegeben. Deshalb sind auch wir, die Einwohner der Donbass, bereit das letzte, was wir haben, mit unseren kubanischen Brüdern zu teilen. Wir sind davon überzeugt, dass es , wenn man sich in einer sehr schwierigen Lage befindet, immer nötig ist, sich daran zu erinnern, dass es
Jemandem noch schlechter geht und danach zu streben, ihm zu helfen. Wir haben eine Sammlung von Mitteln zur Hilfe für die vom Hurrikan „Irma“ betroffenen Menschen auf Kuba organisiert.
Im Donbass ist die Situation aufgrund der Kämpfe sehr schwierig. Aber unsere Komsomolzen haben begonnen Altpapier abzugeben, um Geld zu sammeln. Das ist eine geringe Summe. Sowjetische Offiziere, die einmal auf Kuba Dienst taten, gaben einer Teil ihrer Renten und die Renten sind derzeit in der DVR sehr niedrig. Die Mitglieder der KP der DVR, von denen die meisten wegen der Kämpfe ihre Arbeit verloren, haben auch von ihren Sozialunterstützungen abgegeben. Bevor ich nach Bulgarien fuhr, haben wir diese symbolische Summe gesammelt, mit der wir zeigen wollen, dass wir mit Kuba sind.
Die Insel der Freiheit ist auch heute ein Hauptpfeiler de
s Sozialismus, ein Hauptpfeiler im Kampf gegen den amerikanischen Imperialismus in der Welt. Und wir, die Einwohner des Donbass, meinen, dass wir, wenn wir Kuba unterstützen, auch gegen die Aggression des Kiewer Regimes gegen den Donbass kämpfen.
Wie ist die Lage im Donbass jetzt?
Schwierig. Obwohl schon die zweiten Minsker Vereinbarungen unterzeichnet wurden, gehen die Kämpfe jeden Tag weiter. Ich kann nicht allseitig über das urteilen, was sich in der Kompetenz des Verteidigungsministeriums der DVR befindet, in der Verantwortung des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination. Ich kann etwas als einfacher Einwohner der DVR sagen.
Ich lebe im Kujbyschewskij-Bezirk von Donezk. Das ist ein beschossener Bezirk, er grenzt unmittelbar an den Donezker Flughafen. Im Februar 2015 traf ein Geschoss unser Nachbarhaus. Im letzten Winter wurde eine Fahrzeugkolonne beschossen, die sich einige hundert Meter von unserem Haus befand.
Ich lebe mit meiner Familie, ich habe Frau und Kind. Sie ist gezwungen, ständig unter dem Feuer der ukrainischen Artillerie zu sein. Aber wir sind nicht weggezogen und
nehmen aktiv am Aufbau der Republik teil. Wir haben so entschieden, weil die Einwohner des Donbass ihre Wahl getroffen haben, die Mehrheit hat ihr Wort beim Referendum gesagt. (Es geht um das örtliche Referendum im Mai 214: die Mehrheit hat sich für eine Abtrennung von Ukraine und die Ausrufung der unabhängigen Donezker Volksrepublik ausgesprochen – Anm. d. Aut.).
Die Kommunisten haben aktiv daran teilgenommen, wir haben als erste Zelte aufgestellt und einen Dienst rund um die Uhr am Lenin-Denkmal im Januar-Februar 2014 organisiert, als die Faschisten massenhaft solche Denkmäler in der Ukraine niederrissen.
Die Kommunisten haben aktiv an den Kundgebungen teilgenommen. Sie sind Autoren der Deklaration der Unabhängigkeit der DVR. Wir haben im Grunde dieses Referendum organisiert und durchgeführt, weil wir im gesamten damaligen Donezker Oblast unsere Organisationen hatten. Mehr als 20 von 98 Abgeordneten des Obersten Sowjets der DVR, der sich heute Volkssowjet nennt, waren im Jahr 2014 Kommunisten. Das heißt mehr als ein Fünftel.
Wir meinen, dass wir jetzt in einer Epoche leben, wo wir nicht zwischen Kapitalismus und Sozialismus wählen, sondern zwischen dem amerikanischen Imperialismus und all denen, die ihm Widerstand leisten. Im Donbass findet genau solch einer Widerstand statt und wir hoffen, dass wir die Unterstützung aller progressiven Kräfte in Europa und der Welt erhalten.
Wir bringen Solidarität mit Kuba zum Ausdruck. Aber wir rechnen auch auf Genossen, die an internationalen Solidaritätsveranstaltungen teilnehmen, dass sie auch uns unterstützen.
Wie ist die humanitäre Lage in Donezk heute? Wie bewerten Sie sie?
Obwohl die Kämpfe weitergehen, die Renten niedrig sind, viele Unternehmen zerstört wurden, andere keine Arbeit hatten und gezwungen waren die Produktion zu stoppen und die Menschen wegziehen oder gezwungen sind unter Beschuss zu leben, würde ich die humanitäre Situation m Donbass dennoch nicht kritisch nennen.
So arbeitet meine Frau als Lehrerin in einer Grundschule, auf deren Gelände dreimal Geschosse detonierten. Jedes Mal wurden die Fenster vollständig ausgetauscht. Trotz der Zerstörungen werden maximale Anstrengungen in den Wiederaufbau gelegt.
Die humanitären Konvois, die das russische Zivilschutzministerium schickt, gehen an soziale Objekte.
Natürlich hat meine Frau mir viele Male erzählt, wie sie Unterricht mit den Kindern im Keller machen mussten – aus Sicherheitsgründen. Bis 2014 waren 30 Schüler in der Klasse. Dann verringerte sich die Zahl der Kinder auf 6. Die Hälfte des Lehrpersonals fuhr weg. Aber meine Frau blieb. Sie sagte: „Wenn auch ich weg gehe, wer wird dann statt meiner diese Kinder unterrichten?“
Wann ist Ihr Kind geboren? Ist es ein Junge oder ein Mädchen?
Unser Kind wurde unter den Bedingungen der Kämpfe geboren. Ein Junge, er heißt Artjom. Er ist anderthalb Jahre alt. Unabhängig von den Kämpfen werden medizinische Dienstleistungen zur Verfügung gestellt, die Krankenhäuser funktionieren. In dem Geburtshaus, wo sich meine Frau befand, erhielt sie alle notwendige Hilfe. Wir haben auch qualifizierte Spezialisten und alle notwendigen Medikamente.
Natürlich berichte ich hier über meine persönliche Erfahrung. Ich kann nicht über die ganze Situation in der DVR sprechen.
Welche Lösung kann es bezüglich des Status der Donezker und Lugansker Volksrepublik im Donbass geben? Diese Republiken wurden auch von Russland nicht anerkannt. Wie sehen Sie die Zukunft, was erwartet Sie? Wie können sie überhaupt existieren?
Ich kann nicht die Meinung des ganzen Donbass zum Ausdruck bringen, sondern nur die meiner Partei. Wir meinen, dass unabhängig davon, welcher Status – ob es die DVR ist oder ein anderer – unsere nächste Zukunft mit Russland verbunden ist. Und auch mit solchen internationalen Organisationen wie der Zollunion, zu der Russland gehört und auf seine Initiative gegründet wurden.
Wir wissen, dass der europäische Kurs Deindustrialisierung bedeutet. Stellen Sie sich vor, im September dieses Jahres hat man begonnen Kohle aus den USA in die Ukraine zu importieren. Gleichzeitig vernichtet die ukrainische Artillerie Donbasser Bergwerke. Mit anderen Worten, die Eurointegration erweist sich als Vernichtung der ukrainischen Industrie und als Übernahme des ukrainischen Energiemarkts durch die USA.
Wir haben uns auch deshalb von der Ukraine abgespalten, um dieses industrielle Potential zu erhalten. Wir wissen, dass die RF auch ein kapitalistisches Land ist. Die Zollunion ist nicht die UdSSR-2. Aber dennoch meinen wir, dass wir die ökonomischen Verbindungen, die in der Zeit der UdSSR geschaffen wurden, wenigstens teilweise erhalten können.
Im Donbass gibt es bereits einige Erfolge. Im letzten Jahr wurden die Charzysker Stahlseilfabrik und das Jusowskij-Metallkombinat wieder in Betrieb genommen, es wurden neue Stromleitungen gebaut, die Kohleproduktion wurde ausgeweitet, es entwickeln sich neue Branchen in der Landwirtschaft.
Ist die Produktion nur für die inneren Bedürfnisse oder betreiben Sie dennoch mit irgendwem Handel?
Hauptsächlich für den inneren Markt. Aber wie Sie wissen, ist das nicht genug. Von Seiten der Ukraine wurde gegen uns eine Blockade ausgerufen, seit März dieses Jahres eine vollständige Blockade. Nichts geht, weder von der Ukraine in den Donbass noch vom Donbass in die Ukraine.
Aber in der letzten Zeit haben wir begonnen auch auf äußere Märkte zu gehen. Über russische Häfen im Oblast Rostow gelangt Kohle aus dem Donbass auch in europäische Länder. Selbst die Regierung der RF hat offiziell erklärt, dass sie uns hilft auf äußere Märkte zu kommen, um die Sozialzahlungen im Donbass zu gewährleisten. Vielleicht wissen Sie, dass Donbasser Kohle sogar nach Polen gelangt ist. Dies ist kein einmaliger Fall. Nach einigen Informationen ist man in Bulgarien und in der Türkei bereit Kohle zu kaufen.
Die Donbasser Kohle ist qualitativ hochwertiger und billiger als amerikanische, afrikanische oder australische. Deshalb gelingt es Märkte zu finden. Es stimmt, die Unternehmen können noch nicht mit voller Kapazität arbeiten, aber dennoch gibt es eine Produktion, die verkauft werden kann.
Wir wissen sehr gut, dass wir im Donbass derzeit nicht den Sozialismus aufbauen. Und überhaupt steht diese Frage im postsowjetischen Raum bisher nicht. Das heutige Kräfteverhältnis erlaubt dies nicht. Aber jetzt ist es sehr wichtig, das industrielle Potential zu erhalten. Wenn wir es erhalten, erhalten wir das Proletariat, erhalten das Subjekt der Geschichte. Weil wenn es kein Proletariat gibt, so kann über Sozialismus schon nicht mehr gesprochen werden. In diesem Fall würde der Donbass wieder ein wildes Feld, wie es vor 200 Jahren der Fall war. Genau dies will das Kiewer Regime, das vom Imperialismus der USA und der EU unterstützt wird.
Sehen Sie in der nächsten Perspektive eine diplomatische Lösung der Situation? Was werden Sie überhaupt tun? Werden Sie sich Russland anschließen?
Viele Einwohnern des Donbass haben, als sie beim Referendum abgestimmt haben, ein „Krim-Szenario“ erwartet. Das heißt, sich auf friedlichem Weg der Russischen Föderation anzuschließen. Viele waren nicht darauf vorbereitet, dass die ukrainische Artillerie beginnt, Donezker Stadtteile dem Erdboden gleichzumachen.
Sie müssen auch wissen, dass das Territorium der DVR jetzt nur ein Drittel des Territoriums einnimmt, auf dem das Referendum durchgeführt wurde. Zwei Drittel besetzten ukrainische Truppen. In dieser Art kann die DVR nicht als sich selbst genügende Region existieren. Bei der heutigen Lage der Dinge wird die Lage einfach kritisch, wenn die russische Hilfe endet.
Außerdem kann auch nicht die Rede von einem Anschluss an die Ukraine sein. Nach dem 2. Mai in Odessa, nach dem 9. Mai in Mariupol wissen wir alle, dass wenn ein Schritt zurück getan wird, ein Genozid folgt. (Die erwähnten Städte und Daten betreffen harte Vorfälle mit menschlichen Opfern im Jahr 2014 gegenüber Gegnern der politischen Linie der Kiewer Regierung, die von äußerst rechten Kräften angegriffen wurden – Anm. d. Aut.)
Wir, die Kommunisten des Donbass, wissen, dass unsere Genossen, die Kommunisten in der Ukraine, auch gegen das faschistische Regime kämpfen. Wir unterstützen sie. Aber wir wissen, dass selbst wenn irgendwelche Verhandlungen über einen Wiederanschluss an die Ukraine und den Erhalt eines besonderen Status möglich sind, so sind sie nur in einer vollständig anderen Ukraine möglich, ohne Faschisten und Oligarchen. Andernfalls erwartet den Donbass ein Genozid wie in Odessa, ein Genozid an der friedlichen Bevölkerung, die sich geweigert hat, sich dem Staatsstreich in Kiew zu unterwerfen.
Mit einem Wort, die jetzige Situation kann noch lange andauern, bis in eine unbestimmte Zukunft?
Nun, was soll man tun. Schauen Sie, die Blockade Kubas dauert seit Anfang der 60er an…
Sind Sie bereit, so viele Jahre auszuhalten?
Aus Gesprächen mit den Menschen aus dem Donbass, der DVR, aus Donezk kann ich sagen, dass eine gewisse Ermüdung zu spüren ist. Nicht einmal so sehr wegen der nicht endenden Kämpfe, sondern wegen der Ungewissheit. Wenn man über die DVR spricht, so brauchen wir in erster Linie die Anerkennung. Wenn es keine Anerkennung gibt, wenigstens von Seiten der Russischen Föderation…
Entschuldigen Sie, dass ich Sie unterbreche, aber warum hat sie Sie noch nicht anerkannt?
Das muss man die Führung der Russischen Föderation fragen. Ich kann nicht an deren Stelle antworten. Die Sache ist die, dass es für uns ohne Anerkennung durch Russland sehr schwer sein wird, internationale Anerkennung zu erkämpfen. Wir erinnern uns, dass Südossetien und Abchasien zuerst von Russland anerkannt wurden und dann von Venezuela und Nicaragua.
Wie sind Sie nach Bulgarien gekommen? Mit einem ukrainischen Pass?
Ja. Ich bin über die Russische Föderation gekommen. Die Beantragung eines Visums erfolgte in der Botschaft in Moskau. Wir sind nicht einmal über die Ukraine geflogen. Wir sind über Weißrussland, Polen, die Slowakei, Rumänien geflogen und nach Bulgarien gelangt.
Es läuft ein vollständiger Abbruch der Beziehungen zwischen der Ukraine und Russland. Der Abbruch wird durch äußere Kräfte provoziert. Hitler ist es seinerzeit nicht gelungen, Ukrainer und Russen gegeneinander zu hetzen, aber die Amerikaner konnten das tun. Das ist natürlich eine große Tragödie.
Alle Kriege liefen über das Territorium der Ukraine – der erste Weltkrieg, der zweite Weltkrieg… Weil die Ukraine sich zwischen zwei Einflusszentren befindet. Und wir Kommunisten rufen die Weltöffentlichkeit auf, sich einzumischen. Ein lokaler Konflikt im Donbass kann als Vorspiel für einen weiteren Weltkrieg dienen. Es kann eine Katastrophe geschehen, weil die Welt nun Atomwaffen hat. Und die Folgen eines Aufglühens des Konflikts im Donbass können sich als unumkehrbar erweisen.
Kann dies irgendwie gebremst werden?
Wir Kommunisten wissen, dass die UdSSR seinerzeit der hauptsächliche bremsende Faktor war. Sie war die Haupthoffnung der Menschen darauf, eine Selbstvernichtung des Planeten zu verhindern.
Kuba ist heute beinahe die einzige solche Hoffnung. Wir leben selbst schon unter Bedingungen der Blockade. Und wir fühlen noch mehr mit Kuba mit. Weil es das Verständnis gibt, dass wenn die Kubanische Revolution zugrunde geht, wovon wir hoffen, dass es niemals geschieht, werden die Perspektiven des Sozialismus in der ganzen Welt, wenn nicht um Jahrhunderte, so doch um Jahrzehnte zurückgeworfen. Wir sind bereit das letzte zu geben, damit die Kubanische Revolution standhält. Wenn Kuba zugrunde geht, werden auch Venezuela, Nicaragua, Bolivien usw. zugrunde gehen. Alle Länder, die durch das kubanische Beispiel inspiriert wurden. Die Länder, die in den 90er Jahren zum Gegenangriff übergingen, als es schien, dass der Sozialismus auf immer zugrunde gegangen ist und das „Ende der Geschichte“ eintrat, wie ein bekannter Publizist meinte. Nichts Derartiges ist geschehen. Ende der 90er Jahre hat der Sozialismus wieder seinen Triumphzug durch Lateinamerika begonnen.
Bisher gibt es im postsowjetischen Raum keine Anzeichen für eine sozialistische Revolution. Wie Georg Hegel sagte, der Weltgeist besucht nicht ein und dieselbe Nation zweimal. Nachdem die UdSSR ihre historische Mission nicht erfüllt hat, wird es, so fürchte ich, keine zweite Chance geben.
Das Epizentrum des Klassenkampfes befindet sich jetzt in Lateinamerika. Und wir im Donbass sind bereit, Schläge vom Imperialismus entgegenzunehmen, um den Sozialismus in Lateinamerika und Südostasien zu stärken. Wir hoffen sehr darauf.
Das Gespräch führte Kadrinka Kadrinowa, Vertreterin des Journalistenverbands Bulgariens.

Standard

Presseschau vom 10.12.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Abends/nachts:

Dnr-online.ru: Heute hat der Leiter des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte das besetzte Metallist (Trawnewoje) besucht, von dessen Territorium der Gegner gestern friedliche Einwohner von Golmowskij beschossen hat. In das benachbarte Gladosowo weigerte sich der hochrangige Militär zu fahren, weil die Ortschaft nah an den Positionen der Streitkräfte der DVR liegt und das hießt, sich dort zu befinden ist gefährlich, teilt der Pressedienst des Verteidigungsministeriums der DVR mit.
„Nach Angaben unserer Aufklärung ist Mushenko in der Ortschaft eingetroffen, um sich persönlich bei den Soldaten der 54. Brigade für eine seiner katastrophalsten „Operationen“ zu entschuldigen, die für viele ukrainische Soldaten mit dem „Gladosower“ Kessel geendet hat. Dennoch sind die großen Verluste nach Meinung des Leiters des Generalstabs noch kein Grund zur Panik. Bei der Abfahrt befahl Mushenko seinen Soldaten, auch weiter bei der Haltung taktisch ungünstiger Positionen zu sterben. Die bestürzten Soldaten der ukrainischen Streitkräfte merken an, dass der Generalstab nicht den Mut gefunden hat, einen anderen Befehl zu geben, den sie alle erwarteten – auf die zuvor eingenommenen Positionen abzuziehen, um das Leben der Übriggebliebenen zu erhalten“, heißt es in der Mitteilung.

 

Vormittags:

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden elfmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Perwomajsk, Slawjanoserbsk, Kalinowo, Kalinowka, Nishneje Losowoje, Krymskoje, Shelobok und Krasnyj Liman.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.

 

Armiyadnr.su: In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 43-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 20 Ortschaften der Republik mit Artillerie, Mörsern verschiedenen Kalibers, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.

 

de.sputniknews.com: Ukrainer stimmen für Rückkehr des „verbrecherischen“ Janukowitsch-Regimes.
Die meisten Zuschauer des ukrainischen TV-Senders NewsOne haben während der Sendung „Subjektiver Rückblick mit Anna German“ für die erneute Machtübernahme durch den 2014 entmachteten Präsidenten des Landes, Wiktor Janukowitsch, gestimmt.
Die Frage lautete: „Sollten Sie jetzt zwischen der ehemaligen verbrecherischen Regierung und der heutigen wählen, für wen würden Sie stimmen?“ Nur acht Prozent der Zuschauer, die an der Befragung teilnahmen, zeigten sich bereit, die Politik des Präsidenten Petro Poroschenko zu unterstützen. Die restlichen 92 Prozent stimmten für die Rückkehr des ehemaligen Staatschefs Wiktor Janukowitsch, der 2014 infolge des Maidan-Aufstandes entmachtet wurde, weil er sich weigerte, das Assoziierungsabkommen mit der EU zu unterzeichnen.
Insgesamt nahmen 47.181 Zuschauer an der Befragung teil.
Im Oktober hatte der Generalstaatsanwalt der Ukraine, Jurij Luzenko, Janukowitsch der Aneignung von Aktiva im Gesamtwert von 40 Milliarden Dollar beschuldigt. Gegen den ehemaligen Staatschef sind mehrere Strafverfahren eingeleitet worden, sein Vermögen auf dem Territorium des Landes wurde beschlagnahmt.
Zuvor war berichtet worden, dass derzeit nur 16 Prozent der Bürger den Präsidenten des Landes, Petro Poroschenko, wählen würden.

 

FB-Seite der Vertretung der DVR im GZKK: Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit, dass die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte in den letzten 24 Stunden 43 betrug.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie des „Schulwaffenstillstands“ mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse, Anm. d. Übers.).
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 1472.
In den vorhergehenden 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 881.

 

de.sputniknews.com: Nordkorea: Seeblockade durch USA ist Kriegserklärung.
Nordkorea wird die mögliche Seeblockade seitens der USA und ihrer Verbündeten als eine direkte Kriegserklärung auffassen. Dies geht aus einem am Sonntag in der Zeitung „Rodong Sinmun“ veröffentlichten Kommentar hervor.
„Wir werden die Seeblockade durch die USA und ihre Mitläufer als einen Akt der Aggression gegen die Souveränität und Würde unserer Republik sowie als eine erneute öffentliche Kriegerklärung betrachten“, heißt es in der Zeitung. „Wir müssen bereit sein, auf Gegenmaßnahmen zurückzugreifen, sollten wir die praktische Umsetzung dieser Pläne bemerken.“
Nach dem Raketentest am 29. November hatte das US-Außenministerium erklärt, es sei notwendig die internationalen Maßnahmen zum Abfangen von verdächtigen nordkoreanischen Schiffen auf ein neues Niveau zu heben. Später berichtete die Agentur „Yonhap“, dass Südkorea und die USA derzeit keine Militäreinsätze, einschließlich
einer Seeblockade gegen Nordkorea, planten.
Die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel hatten sich in den vergangenen Monaten deutlich erhöht. Nordkorea hatte in der Nacht zum 29. November einen Raketenstart durchgeführt. Wie die Führung des Landes mitteilte, habe eine neuartige Rakete vom Typ Hwasong-15 in 53 Minuten eine Höhe von 4475 Kilometern erreicht und sei 950 Kilometer weit geflogen. Die Rakete soll im Japanischen Meer, 210 Kilometer von der japanischen Präfektur Aomori entfernt, niedergegangen sein.
Nach Behauptung der nordkoreanischen Behörden liegt das gesamte Territorium der USA in der Reichweite von Hwasong-15. Wie Nordkoreas Staatschef Kim Jong-un dazu äußerte, markiere der erfolgreiche Raketenstart „einen historischen Erfolg beim Abschluss der nuklearen Aufrüstung“ seines Landes.

 

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin:
Die Lage in der Donezker Volksrepublik bleibt angespannt.
In Richtung Donezk hat der Gegner auf die Gebiete von 13 Ortschaften drei Artilleriegranaten des Kalibers 122mm sowie 171 Mörsergeschosse der Kaliber 120 und 82mm abgefeuert, außerdem hat der Gegner mit verschiedenen Arten von Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
In Richtung Mariupol haben Einheiten der ukrainischen Streitkräfte auf die Gebiete von drei Ortschaften 70 Mörsergeschosse der Kaliber 120 und 82mm abgefeuert, außerdem wurde mit Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
In Richtung Gorlowka hat der Gegner auf die Gebiete von vier Ortschaften 15 Mörsergeschosse der Kaliber 120 und 82mm abgefeuert, außerdem hat er verschiedene Arten von Granatwerfern und Schusswaffen eingesetzt.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden 43 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
Gestern wurde die Ankunft des Leiters des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte Mushenko in Metallist (Trawnewoje) bekannt. Nach Angaben unserer Aufklärung beurteilte Mushenko persönlich den moralisch-psychischen Zustand der Soldaten der 54. Brigade, die sich in den beiden besetzten Ortschaften befinden. Nach Einschätzung des Generalstabs ist der Kampfgeist der Soldaten auf einem äußerst niedrigen Stand. Dies hängt mit den großen Verlusten beim Halten von taktisch ungünstigen Positionen zusammen, sowie mit dem Unverständnis der Zweckmäßigkeit einer Besetzung von Ortschaften, die für das eigene Image schädlich ist
Nach der Analyse der Generalstabsmitglieder der ukrainischen Streitkräfte schafft die Anwesenheit ukrainischer Soldaten nicht nur Probleme für die zivilen Einwohner der besetzten Ortschaften, sondern auch für die Soldaten der ukrainischen Armee selbst. Vor allem wegen der Entfernung der Ortschaften von ihren nächsten Positionen, des Fehlens von befahrbaren Straßen, der Unmöglichkeit Befestigungsanlagen zu schaffen (weil es sich gemäß den Minsker Vereinbarungen um eine „Pufferzone“ handelt) sowie der Lage in einer Niederung in Bezug auf die Positionen der Streitkräfte der DVR. Faktisch sind die Soldaten der 54. Brigade in den Ortschaften blockiert. Für sie wird es eine keine rechtzeitige Verstärkung geben. Wie die Erfahrung zeigt, haben sie auch nicht die Möglichkeit, Verletzte operativ zu evakuieren. In diesem Zusammenhang vergrößert sich die Zahl der Toten. Allein in den letzten fünf Tagen war der Gegner nicht in der Lage, das Leben von zwei seiner Soldaten zu erhalten. Es gelang ihm aufgrund der zerstörten Straße nicht, die Verletzten rechtzeitig in eine medizinische Einrichtung zu bringen, damit sie qualifiziert behandelt werden konnten. Dabei zwingt die Eröffnung des Feuers durch den Feind auf zivile Einwohner von Golmowskij und Sajzewo uns, unter Anwendung von nicht verbotenen Waffenarten zu antworten, um die betreffenden Feuerstellungen zu unterdrücken. Aufgrund dessen hat die 54. Brigade der ukrainischen Streitkräfte Verluste. So haben die Einheiten des Gegners nach präzisierten Daten bei Gorlowka am 8. Dezember Verluste von zwei Toten und einem Verletzten aus dem 25. Bataillon „Kiewskaja Rus“ und von zwei Toten aus dem 24. Bataillon „Ajdar“ erlitten. Wir schließen nicht aus, dass ein Teil dieser Verluste mit den Aktivitäten von Sperreinheiten aus der Nationalgarde der Ukraine in Zusammenhang stehen können.
Wir wollen die Gesamtsumme der Verluste des Gegners seit dem 22. November in den von den ukrainischen Streitkräften besetzten Ortschaften nicht einmal ausrechnen, weil das sehr erschreckende Zahlen sind. Sollen sie die ukrainischen Freiwilligen ausrechnen sowie die Familien der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, die durch die Schuld Mushenkos, Sabrodkijs und anderer großer Strategen, die in den Kategorien von „Kesseln“ denken, keinen Ernährer mehr haben.
Wir wenden uns an die Mütter der Ukraine: Ihre Söhne wurden wieder in einen „Kessel“ geführt, diesmal in den „Gladosower“. Die, die schon nicht mehr leben, können nicht mehr auferweckt werden, aber denen, die noch im „Kessel“ sind, kann das Leben gerettet werden. Nur durch Ihre Sorge um die Lebenden können Sie das Blutvergießen stoppen und das Leben Ihrer Söhne vor den unprofessionellen und fehlerhaften Handlungen des Kommandos der ukrainischen Streitkräfte retten. Stehen Sie nicht an der Seite, verurteilen Sie die verbrecherischen Handlungen des ukrainischen Kommandos! Retten Sie das Leben Ihrer Söhne!

 

Nachmittags:

 

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat eine Tendenz zur Verschärfung, in den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen elfmal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten in den Gebieten von Nishneje Losowoje, Kalinowo, Krymskoje, Shelobok, Perwomajsk, Slawjanoserbsk, Krasnyj Liman und Kalinowka. Dabei haben die ukrainischen Streitkräfte 120mm- und 82mm-Mörser, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen eingesetzt.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 120 Geschosse abgefeuert.
Die Volksmiliz bemerkt weitere Fälle von provokativem Beschuss aus Wohngebieten heraus, wo friedliche Bürger wohnen.
Im Gebiet von Staniza Luganskaja wurde von uns die Verlagerung einer Mörsermannschaft mit einem 120mm-Mörser bemerkt, der auf einem Lastwagen installiert ist. Während der dunklen Tageszeit hat diese Mannschaft mehrfach das Feuer aus Wohngebieten heraus in Richtung unserer Positionen eröffnet.
Die Volksmiliz der Republik stellt weiter verbotene Waffen und Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie fest.
So wurde im Gebiet von Popasnaja die Ankunft von zwei Schützenpanzern bemerkt. Diese Technik wird jetzt von Einheiten der 54. Brigade der ukrainischen Streitkräfte für provokativen Beschuss unserer Positionen während der Nacht verwendet.

 

Lug-info.com: Die LVR hat die Reparatur des Holzbelags abgeschlossen, der zuvor am Ort der zerstörten Brücke bei Staniza Luganskaja errichtet worden war. Dies teilte die Vertreterin der LVR in der humanitären Untergruppe der Kontaktgruppe Olga Kobzewa mit.
„Die von uns übernommenen Verpflichtungen
im Rahmen der Reparaturarbeiten an der Brücke, über die die Menschen die Kontaktlinie überqueren, sind von unserer Seite aus abgeschlossen“, sagte sie.
„Der Kontroll- und Passierpunkt bei Staniza Luganskaja wird morgen (11. Dezember) wieder geöffnet“, fügt Kobzewa hinzu.
„Der Übergang war zwei Tage lang geschlossen, worüber die Bevölkerung rechtzeitig informiert wurde“, sagte sie.


 

de.sputniknews.com: Kiew will „Russland in Teile zerschlagen“ – Moskau reagiert.
Der ukrainische Vizeminister für die Angelegenheiten der Inlandsflüchtlinge und der zeitweise okkupierten Territorien Georgi Tuka „arbeitet sein Essen ab“, indem er solche Erklärungen abgibt. Damit reagierte der Vizechef des Verteidigungs- und Sicherheitsausschusses des Föderationsrates, Franz Klinzewitsch, auf den jüngsten Aufruf aus Kiew.
„Das ist ganz eindeutig die Fortsetzung des Anheizens von russophoben Stimmungen“, sagte Klizewitsch in einem Interview mit dem TV-Sender RT. „Der ukrainische Vizeminister kann solche Thesen nicht ohne Grund aufstellen. Er unterhält sich jeden Tag mit Kuratoren, die heute praktisch jedes ukrainische Ministerium leiten.“ Ohne diese Kontrolle von außen wäre die Ukraine selbst zusammengebrochen.
Derweil halten die Amerikaner Kiew in der Hand, so Klinzewitsch weiter, setzen zugleich aber auch Russophobie immer wieder durch. „So legten sie beispielsweise diese Äußerung (Tuka – Anm. D. Red.) in den Mund“, betonte der russische Politiker.
Er unterstrich zugleich, dass keiner es je schaffen werde, Russland zu zerkleinern.
„Ich muss an der Stelle die ukrainischen und amerikanischen Herren beruhigen. Sie werden sich die Zähne ausbeißen, das Ziel aber nicht erreichen“, so Klinzewitsch. Russland werde sich weiterhin stärken und die ganze progressive Menschheit um sich herum vereinigen. Bis dahin bleibe nicht mehr viel Zeit. Ukrainische und US-Politiker sollten sich also beim Versuch, Russland zu zerschlagen, beeilen.
Zuvor hatte der ukrainische Vizeminister für die Angelegenheiten der Inlandsflüchtlinge und der zeitweise okkupierten Territorien Georgi Tuka aufgerufen, Russland in Teile zu zerschlagen.

 

Dan-news.info: Aktivisten der gesellschaftlichen Organisation „Molodaja Respublika“ haben eine Gedenktafel in Form eines Sterns an der Fassade des Hauses, in dem der Held der DVR Arsen Pawlow (Codename Motorala) lebte, angebracht.
Zu der Veranstaltung versammelten sich etwa 100 Menschen. Darunter der Vorsitzende von Molodaja Respublika Nikita Kiosew, Kameraden Pawlows und andere Einwohner der Hauptstadt sowie anderer Städte der Republik. Am Haus des Helden der DVR fand eine Trauerkundgebung statt, die Versammelten ehrten das Andenken „Motorolas“ mit einer Schweigeminute.
Die Aktion fand m Rahmen des Projekts „Stern des Helden“ der gesellschaftlichen Organisation „Molodaja Respublika“ statt.

 

de.sputniknews.com: Drei Jahre US-Koalition in Syrien – Moskau über die einzige „Errungenschaft“:
Der Kampf gegen den IS in Syrien ist zwei Jahre nach dem entschiedenen russischen militärischen Eingreifen nahezu beendet – der russische Luft- und Bodeneinsatz in dem Konflikt brachte die Wende und führte zum Untergang der Terrororganisation in dem Land.
Nun hat das russische Verteidigungsministerium auf die Äußerungen westlicher Politiker reagiert, die US-geführte Koalition sei maßgeblich für den Niedergang des IS verantwortlich, während die russischen Soldaten nur „einen geringen Anteil“ daran gehabt hätten.
Laut einer Stellungnahme der russischen Verteidigungsbehörde hat die US-geführte Koalition erst vor kurzem ihren ersten „Erfolg“ verbuchen können – nämlich die nahezu vollständige Zerstörung der syrischen Stadt Rakka.
„In den drei Jahren ihrer Existenz hat die Koalition erst vor kurzem ihre ersten ‚Ergebnisse‘ im Kampf gegen den IS in Syrien erreicht – und zwar indem sie durch massive Bombardements Rakka mitsamt den Zivilisten vernichtete“, heißt es in der Stellungnahme des Ministeriums.
Bemerkenswerterweise hat der britische Sender BBC berichtet, dass die US-Koalition selbst dem Gros der Terroristen erlaubt hätte, die Stadt zu verlassen und sich mit weiteren Terrorverbänden des IS in der Nähe der Stadt Deir ez-Zor im Osten Syriens zu vereinigen.
„Wenn es also irgendeine positive Rolle der ‚internationalen Koalition‘ beim Niedergang des IS in Syrien gibt, dann besteht sie ausschließlich darin, dass sie es nicht mehr geschafft hat, weitere syrische Städte durch Teppichbombardements zu vernichten, so wie es in Rakka geschehen ist“, unterstreicht Moskau.
Russland habe dagegen real die Zerschlagung des „Islamischen Staates“ in Syrien durch seine Unterstützung der legitimen Staatsmacht herbeigeführt – die größte Bürde des Sieges tragen aber unangefochten „die syrische Regierung und die Regierungstruppen“, heißt es weiter in der Mitteilung.
„Mit der Unterstützung durch die russischen Luft- und Weltraumkräfte hat die syrische Armee hunderte Ortschaften vom IS befreit und nahezu das gesamte Territorium des Landes unter die Kontrolle der legitimen Regierung gebracht.“
Die US-geführte Koalition habe dagegen nicht selten die syrischen Truppen aktiv am Vorankommen gehindert – „bis hin zu direkten Luftschlägen gegen ihre Positionen“, unterstreicht das russische Verteidigungsministerium.
Zuvor hatte der französische Außenminister Jean-Yves Le Drian sein Erstaunen darüber geäußert, dass Russland für sich den Sieg über den IS „unbegründet beansprucht“ habe.
Nach der Aussage von Le Drian hätten die russischen Soldaten erst „mit einer gewissen Verspätung“ der syrischen Regierung im Kampf gegen die Terrororganisation geholfen und hätten im Endeffekt die Befreiung der syrischen Stadt Deir ez-Zor erreicht.

 

de.sputniknews.com: Polnischer Dreck setzt US-Kriegstechnik außer Gefecht.
Im ländlichen Polen musste ein Militärkonvoi aus den USA eine unangenehme Erfahrung machen: Einige Hindernisse sind für US-Kriegstechnik unüberwindbar.
Der Zwischenfall hat sich polnischen Medien zufolge am vergangenen Wochenende unweit der Stadt Lubin ereignet, als einer der Lkw-Fahrer die Bremsen überprüfen wollte und dafür zur Seite fuhr.
Dies wurde für das tonnenschwere Fahrzeug zum Verhängnis: Unter dem schweren Gewicht des gepanzerten Gefährts soll die Erde eingebrochen sein, wonach der Lkw auch noch umgekippt sei.
Nachdem ein weiteres Kriegsfahrzeug versuchte, seinen Kollegen aus dem Graben herauszuziehen, ist auch diesem dasselbe Missgeschick passiert – es landete ebenfalls in dem Graben.
Um nicht auch noch ein drittes Mal in dieselbe Falle zu tappen, entschloss man sich schließlich zur Bergung mit Hilfe eines Krans.

https://youtu.be/NbRAUStRGTs

de.sputniknews.com: Friedensnobelpreis: Westliche Atommächte boykottieren Zeremonie.
In der norwegischen Hauptstadt Oslo fand am Sonntag die Verleihung des Friedensnobelpreises 2017 statt. Die Ehrenurkunde sowie die Medaille wurden an die Internationale Kampagne zur Abschaffung der Atomwaffen (ICAN) verliehen. Die meisten Atomwaffenstaaten, darunter die westlichen Nationen, blieben der Ehrung allerdings fern.
Die Verleihung findet traditionell im Rathaus der norwegischen Hauptstadt statt.
Die geschäftsführende Direktorin von ICAN Beatrice Fihn sowie Setsuko Thurlow, eines der aktivsten Mitglieder der Kampagne, die den amerikanischen Atomangriff auf Hiroshima im Jahr 1945 überlebt hatte, haben die Ehrung feierlich angenommen.
ICAN wurde im Oktober dieses Jahres zum Preisträger des Friedensnobelpreises erklärt. Die Auszeichnung wurde für die bahnbrechenden Bemühungen der Organisation beim Voranbringen des Verbots von Atomwaffeneinsätzen vergeben.
Fihn erklärte, sie wolle die gesamte Preissumme – über eine Million US-Dollar – für die Gründung eines Fonds aufwenden, dessen Aufgabe es sein werde, die Unterzeichnung des UN-Atomwaffenverbotsvertrages zu erreichen.
Einige Atommächte, darunter Großbritannien, Frankreich und die USA, haben allerdings die Zeremonie boykottiert.
Ihre Entscheidung begründeten die Staaten mit ihren Befürchtungen über das vom ICAN angestrebte Ziel des Komplettverbots der Atomwaffenanwendung.
ICAN verwies darauf, dass die Entscheidung dieser Atommächte, die Preisverleihung demonstrativ zu ignorieren, nur den Einfluss zeige, den die Kampagne bereits habe.
Russland dagegen nahm an der Zeremonie mit einem Botschaftsvertreter teil.
„Was die Position Russland bezüglich des durchaus umstrittenen Atomwaffenverbotsvertrages angeht, so bleibt sie unverändert. Wir glauben, dass in der jetzigen Etappe dieser Vertrag nur weitere Meinungsverschiedenheiten provozieren sowie dem Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen Schaden zufügen wird“, heißt es in einer Stellungnahme der russischen Botschaft hinsichtlich der Zeremonie.
Die Botschafter weiterer Atommächte waren bei der Zeremonie ebenfalls nicht anwesend. Die diplomatischen Vertretungen Indiens, Chinas und Pakistans haben norwegischen Journalisten erklärt, ihre Botschafter seien zurzeit außerhalb des Landes. Eine nordkoreanische Botschaft gibt es in Norwegen nicht.
ICAN (International Campaign to Abolish Nuclear Weapons) ist ein internationales Bündnis von Nichtregierungsorganisationen, das sich für das Komplettverbot aller Atomwaffen durch eine bindende völkerrechtliche Atomwaffenkonvention einsetzt.

abends:

de.sputniknews.com: 50.000 Ukrainer marschieren für Poroschenkos Absetzung in Kiew – Saakaschwilis Partei
Am Sonntag hat in Kiew der „Marsch für Impeachment“ stattgefunden. Nach Angaben der Organisatoren des Protestzugs sollen etwa 50.000 Menschen die Absetzung von Präsident Petro Poroschenko gefordert haben. Die Polizei gibt derweil deutlich niedrigere Zahlen an.
Die Anhänger des früheren Präsidenten Georgiens und Ex-Gouverneurs des ukrainischen Gebietes Odessa Michail Saakaschwili haben bei ihrem Protestmarsch am Sonntag die Absetzung von Poroschenko gefordert, dem wirtschaftliche und politische Missstände sowie Korruption im Land vorgeworfen werden.
Nach Angaben der Organisatoren waren 50.000 Ukrainer an der Aktion beteiligt.
„Etwa 50.000 Ukrainer kamen zusammen mit der Frau von Michail Saakaschwili sowie den Abgeordneten Jurij Derevjanko, Egor Sobolev, Viktor Tschumak und anderen zum Marsch für Impeachment“, heißt es in einer Mitteilung des Pressedienstes der ukrainischen Partei „Rukh Novykh Syl“ (deutsch: Bewegung neuer Kräfte), die von Saakaschwili angeführt wird.
Die Kiewer Polizei bezweifelt derweil die Angaben zur Anzahl der Teilnehmer. Sie geht von lediglich etwa 2.500 Teilnehmern aus.

Novorosinform.org: Poroschenko dankte den Einwohnern von Donbass und der Krim für ihren „Glauben an die Ukraine“
Der Präsident der Ukraine Pjotr Poroschenko dankte während einer Rede, die dem Tag der Menschenrechte gewidmet war, den Einwohnern des Donbass und der Halbinsel Krim „für den Glauben an die Ukraine“. Er dankte auch „Bewohnern der nicht kontrollierten Gebiete“ für ihre „Ausdauer“.
„Ich danke Ihnen aufrichtig für Ihren Mut und Ihre Standhaftigkeit, für Ihren unerschütterlichen Glauben an die Gerechtigkeit und unseren ukrainischen Staat“, sagte er.
Dem ist hinzuzufügen, dass solche lächerlichen Worte nicht zum ersten Mal vom ukrainischen Präsidenten zu hören sind. Im August gratulierte er den Bewohnern der Hauptstadt der Volksrepublik Donezk zum Tag der Stadt. Er versprach, dass die Hymne der Ukraine in Donezk wieder erklingen werde. Er nannte fälschlicherweise auch die Stadt eine ukrainische.

 

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