Kommunisten in den Volksrepubliken des Donbass – Neuigkeiten vom 23.01.2017

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

skl-kplnr.wixsite.com/kplnr: Am 14. Januar 2017 wurde vom Staatssicherheitsministerium der LVR im Ergebnis der Behandlung einer Erklärung der KP der LVR und der republikanischen Rats der Kriegs- und Arbeitsveteranen bezüglich des Todes von zivilen Einwohnern und der Entfachung eines militärischen Konflikts ein Strafverfahren aufgenommen und Ermittlungen gegen Pjotr Poroschenko, Alexandr Turtschinow, Arsenij Jazenjuk, Julija Timoschenko und andere Verbrecher aufgenommen.
(s. Artikel von Rusvesna https://alternativepresseschau.wordpress.com/2017/01/15/presseschau-vom-14-01-2017/ – Anm. d. Übers.)
Juristen der KPRF haben im Verlauf einiger Monate die Lugansker Kommunisten beratend unterstützt, um eine Beweisbasis für eine systematisch rechtliche Bewertung des ungesetzlichen Umsturzes im Jahr 2014 zu sammeln, der von einer Reihe höchster staatlicher Funktionsträger, Abgeordneten und politischen Aktivisten der Ukraine durchgeführt wurde, die ein einheitliches Ziel und den kriminellen Vorsatz hatten, auf ungesetzliche Weise die Macht zu ergreifen. Zu staatlichen Funktionsträger wurden Personen ernannt, die keine gesetzlich gewählten Vertreter der Bürger der Ukraine sind. Vor kurzem hat der Dragomilowskij-Gerichtshof in Moskau den Maidan bereits als Staatsstreich bewertet und die Personen, die ihn durchgeführt haben, als Staatsverbrecher. Daraus folgt, dass die Schuldigen für ihre Verbrechen nach internationalen juristischen Normen für ihre Vergehen verantwortlich gemacht werden müssen! Die KPRF wird die Lugansker Kommunisten weiter in ihrer internationalen Zusammenarbeit mit Kommunistischen Parteien europäischer Staaten unterstützen, die auf die Organisation eines internationalen Protestes gegen den profaschistischen Genozid des Volks des Donbass gerichtet sind! Der vor kurzem erfolgte Auftritt von Gennadij Sjuganow in der Staatsduma, der erklärt hat, dass es notwendig ist, die Souveränität der LVR Und der DVR anzuerkennen, ist ein weiteres Zeugnis für die unbeirrbare Linie der KPRF bei der Unterstützung Novorossias!
 

Skpkpss.ru: http://skpkpss.ru/novosti-kplnr-v-lnr-pochtili-pamyat-v-i-lenina/?_utl_t=tw
Am 21. Januar 2017 fand in der Hauptstadt der Lugansker Volksrepublik eine Versammlung des Aktivs der Stadtorganisation der KP der LVR zum Thema „Quellen und Bedeutung des Leninismus in der Weltgeschichte“ statt. Die Teilnehmer der Versammlung ehrten das Andenken des sowjetischen Führers mit einer Schweigeminute und legten Blumen am Denkmal W. I. Lenins nieder.
Vor den Versammelten sprachen der 1. Sekretär des ZK der KP der LVR Igor Gumenjuk, der ehemalige 1. Sekretär des Lugansker Oblastkomitees Wladimir Semljakow, der erste Volksgouverneur des Lugansker Gebiets Alexandr Charitonow, der Sekretär des Showtnewyj-Bezirkskomitees der KP der LVR Gennadij Sarshewskij und der Ideologiesekretär des ZK der KP der LVR Oleg Popow. In seinem Beitrag sagte Igor Gumenjuk unter anderem: „Alles, wovon unsere Republik lebt und auch die RF und sogar die Ukraine, die Kurs auf eine Dekommunisierung genommen hat, die gesamte Infrastruktur, die Krankenhäuser Schulen, Kindergärten, Kulturpaläste – das ist alles Lenin! Werke, Fabriken, Elektrostationen, Eisenbahngleise – alles wurde auch nach Plänen gebaut, die von Wladimir Iljitsch benannt wurden! Und solange unsere Gesellschaft auf der Basis der sozialistischen Errungenschaften lebt, wird es nicht möglich sein, den Namen des Gründers unserer Partei aus dem Gedächtnis der Menschen zu löschen! Er wird noch lauter klingen, als Sturmläuten, für alle vom rohen Kapitalismus Entrechteten, welcher uns Hunger, Zerstörung und Krieg gebracht hat!“
In allen Städten und Bezirken der Lugansker Republik legten die Kommunisten Blumen am Denkmal des sowjetischen Führers W. I. Lenin nieder.

Skpkpss.ru: In Melitopol führten Kommunisten und Einwohner der Stadt einen Gedenkmarsch zu Ehren W.I. Lenins durch
Am 21. Januar 2017, dem Tag der Erinnerung an W.I. Lenin führten in Melitopol Kommunisten und Einwohner der Stadt einen Gedenkmarsch in der Leninstraße durch mit seinem Bildnis, das mit Blumen geschmückt war. Die Teilnehmer des Gedenkmarsches hielten auch rote Fahnen in ihren Händen.
Sie zogen zum Platz, auf dem früher das Denkmal des Gründers des weltweit ersten Arbeiter- und Bauernstaates, der Sowjetunion, des Führers des Weltproletariats stand, legten Blumen nieder und hielten eine kurze Kundgebung ab.
Die Erinnerung an W.I. Lenin ist ewig!
Der Pressedienst des Saporoshje-Oblastkomitees der KPU

Standard

Presseschau vom 22.01.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Abends:

Dan-news.info: „Am späten Abend wurde Jasinowataja beschossen. Es wurde ein direkter Treffer eines Geschosses auf ein neunstöckiges Haus im dritten Stadtteil der Stadt festgestellt“, sagte der Bürgermeister von Jasinowataja Oleg Morgun.
Nach vorläufiger Informationen wurde mit Artilleriegeschützen des Kalibers 122mm geschossen.
„Es war ein direkter Treffer, aber das Geschoss detonierte nicht“, unterstrich Morgun.
Vor Ort arbeiten Vertreter des Zivilschutzministeriums der DVR.

Vormittags:

de.sputniknews.com: Moskau zu Spekulationen über Militärbasis in Libyen
Russland verhandelt derzeit nicht mit Libyen über den Bau eines Militärstützpunktes auf dessen Territorium, wie Viktor Oserow, Vorsitzender des Verteidigungsausschusses des Föderationsrates, mitteilte. „Solche Gespräche werden nicht geführt“, so Oserow.
Er betonte außerdem, dass der bereits bestehende Versorgungsstützpunkt der russischen Kriegsmarine im syrischen Tartus ein Beispiel dafür sei, dass zwischenstaatliche Zusammenarbeit im Bereich der Marine „nicht gegen jemanden, sondern für jemanden“ erfolgen kann.
Die russische Marine könne durchaus „eine Frieden schaffende Rolle im Mittelmeerraum spielen“. Auch Militärbasen könnten „im Kampf gegen Piraten und bei der Grenzüberwachung“ nützlich sein.
Zuvor war von der Neuen Zürcher Zeitung unter Berufung auf italienische Medien berichtet worden, dass Khalifa Haftar, der Staatschef Libyens, eine Vereinbarung für den Bau von zwei russischen Militärobjekten in Tobruk und Bengasi ratifiziert hätte.
Am 18. Januar hatten Russland und Syrien ein Abkommen unterzeichnet, welches die russische Basis für 49 Jahre aus der syrischen Jurisdiktion nimmt. Russland darf den Versorgungsstützpunkt seiner Kriegsmarine im syrischen Tartus ausbauen und modernisieren.
Zu Sowjetzeiten hatte ein aus 30 bis 50 Schiffen bestehendes Geschwader der sowjetischen Kriegsmarine im syrischen Hafen Tartus seinen Stützpunkt. Derzeit befindet sich dort eine materiell-technische Basis der russischen Kriegsflotte.

Dan-news.info: „Die ukrainischen Truppen haben gestern Abend Sajzewo im Norden von Gorlowka beschossen, durch einen direkten Treffer wurde ein Haus auf der Poletajewa-Straße 167 beschädigt“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit.
Er fügte hinzu, dass Informationen über Verletzte nicht eingegangen sind.

De.sputniknews.com: Russland hat die negativen Auswirkungen der westlichen Sanktionen überwunden, während die österreicheschen Lebensmittellieferanten weiter unter den Gegensanktionen Moskaus leiden. Dies schreibt der österreichische „Kurier“.
Russland ist demnach kein „paradiesischer Absatzmarkt“ mehr für österreichische Lieferanten, wie es einst war. Wie die Kurier-Kolumnistin Irmgard Kischkodas schreibt, hätten noch vor vier Jahren Russen alles gekauft, was gut und teuer war. „Die Zeiten sind vorüber, Paradies ist das keines mehr“, zitiert sie den ehemaligen österreichischen Wirtschaftsdelegierten in Moskau, Dietmar Fellner.
Die Anti-Russlands-Sanktionen hätten die Mentalität der Russen verändert, so Fellner, sie seien „preisbewusster und kritischer“ geworden. Die Sanktionen hält er für ein falsches Mittel und hofft, dass sie sich bald „in Luft auflösen“ würden: Schließlich habe man damit den Ukraine-Konflikt nicht beilegen können. Aber selbst wenn die antirussischen Sanktionen aufgehoben werden sollten, werde es den österreichischen Exporteuren, vor allem jenen von der Lebensmittel- und Agrarwirtschaft, schwerfallen, sich auf dem russischen Markt wieder zu etablieren. Dank der von den russischen Behörden ins Leben gerufenen Politik der Importsubstitution habe Russland seine eigene Inlandsproduktion kräftig ausgebaut
Kischkodas verweist weiter darauf, dass Österreichs Ausfuhren nach Russland 2013 mit 3,5 Milliarden Euro einen Rekordwert erreicht hatten. Mittlerweile hätten sie sich halbiert.
Fellner hoffe auf die Wiederherstellung der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Russland  und Österreich. Die  Jahre der wirtschaftlichen Rezession seien in Russland vorüber, 2017 soll die russische Wirtschaft um 1,5 Prozent wachsen, die Inflation auf ein historisches Tief fallen. Das Land brauche nach wie vor Maschinen und Anlagen sowie Holzprodukte und Baustoffe, so Fellner. Zudem  könne eine eventuelle Verbesserung der Beziehungen zwischen Russland und den USA dem Wirtschaftsaufschwung zugute kommen.
Ganz einfach nur liefern, funktioniere meist aber nicht, betont die Kolumnistin, denn die Auslands-Unternehmen, die in Russland  ihre Produkte absetzen wollen, werden nach Verhängung der antirussischen Sanktionen dazu verpflichtet, eine Produktion im Land zu errichten. Allerdings versuchten einige Lebensmittelproduzenten die Sanktionen zu umgehen, indem sie nach Serbien auswichen.

Dan-news.info: An einer Trauerkundgebung zum Gedenken an die vor zwei Jahren beim Beschuss im Stadtteil Bosse im Leninskij-Bezirk von Donezk getöteten Menschen nahmen etwa 3000 Menschen teil. Die Kundgebung fand am Ort der Tragödie im zentralen Teil der Hauptstadt der DVR statt.
An der Kundgebung nahmen auch der Vorsitzende des Volkssowjets der Republik Denis Puschilin, der Leiter der Fraktion „Donezkaja Respublika“ Alexandr Kostenko, der stellvertretende Vorsitzende des zentralen Exekutivkomitees der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respubika“ Andrej Krama, die Leiter der Bezirksverwaltung von Donezk sowie Aktivisten und Einwohner der Hauptstadt teil.
„Wir haben uns heute aus Anlass des Jahrestags der Tragödie versammelt, die unerwartet und plötzlich erfolgte, als die illegitime ukrainische Regierung und ihrer Komplizen hier Beschüsse durchführten und völlig unschuldige Bürger des Donbass starben. Hier wurde vor zwei Jahren ein Trolleybus getroffen, es gab Tote und Verletzte“, erinnerte Kostenko.
Puschilin unterstrich, dass der Beschuss von Bosse im Jahr 2015 unerwartet war, selbst unter Berücksichtigung der Verbrechen, die die Kiewer Truppen bis dahin begangen hatten.
„Es war Krieg, aber dennoch bleibt eine gewisse Hoffnung darauf, dass hier, fast im Zentrum der Stadt, keine Checkpoints zu sehen waren. Aber nein: die ukrainischen Straftruppen beschlossen, dass sie das Recht haben, einen abscheulichen, unmenschlichen Beschuss durchzuführen, dass sie das Recht haben, Leben zu nehmen, Schicksale zu zerstören, dass sie das Recht haben zu entscheiden, wer Recht hat, wer schuldig ist“, unterstrich der Sprecher des Parlaments.
Er fügte hinzu, dass es die Pflicht der Einwohner der DVR ist, sich an die Tragödie von vor zwei Jahren zu erinnern und alles ihnen Mögliche zu tun, um eine Wiederholung in der Zukunft nicht zuzulassen.
Nach Abschluss des offiziellen Teils, der etwa 20 Minuten dauerte, ehrten die Teilnehmer der Kundgebung das Andenken der Toten mit einer Schweigeminuten und legten Blumen am Denkmal wieder, das im letzten Jahr am Ort des Beschusses errichtet wurde.
Wir erinnern daran, dass am 22. Januar 2015 ukrainische Soldaten die Haltestelle „Donezkgormasch“ in Bosse mit Artillerie  beschossen. Dabei starben acht Menschen, 26 wurden verletzt.

Dan-news.info: Aufruf des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko zum zweiten Jahrestag der Tragödie in Bosse
Liebe Landsleute! Am 22. Januar 2015 erfuhr unsere Republik eine große Erschütterung. Genau vor zwei Jahren haben ukrainische Diversanten hinterhältig, zynisch und erbarmungslos das Feuer mit Mörsern auf einen der belebtesten Bezirke von Donezk eröffnet. Der Beschuss erfolgte zur Hauptverkehrszeit, als die Menschen zur Arbeit fuhren. Es starben unsere Landsleute. Einwohner der Donezker Volksrepublik. Unser ganzer Staat versank in Trauer.
Der Feind versuchte, uns in Schrecken zu versetzen, Panik zu säen. Es gelang nicht. Wir alle verspürten den Schmerz eines großen Verlustes… Den Schmerz über den Verlust und Wut. Hass gegen die Mörder, Nazisten, Strafsoldaten. Wir wurden nicht eingeschüchtert, bissen die Zähne zusammen und führten unseren Kampf weiter.
In unserer Natur, in der Mentalität russischer Menschen liegt es, sich in Zeiten einer allgemeinen Gefahr zusammenzuschließen. Als unsere Heimat, unsere Freunde und Verwandten vom Schlag eines gemeinen Feinds getroffen wurden, haben wir uns vereint. Wir bleiben eine vereinte Faust, Kraft, der niemand widerstehen kann.
So war es auch nach Bosse. Bald nach der Tragödie in Donezk befreiten die Truppen der DVR Uglegorsk, Debalzewo. Wir zwangen die Ukraine, die Minsker Vereinbarungen zu unterzeichnen. Unsere Feinde badeten in Blut.
Aber leider hat Kiew seine Fehler nicht begriffen. Die grausamen Straftruppen greifen immer wieder auf dieselbe Weise an. Beschüsse von friedlichen Städten und Bezirken der DVR gingen im Jahr 2015 weiter. Es gab zahlreiche terroristische Drohungen auch im letzten Jahr 2016. Wir werden niemals die Opfer der unmenschlichen ukrainischen Aggression vergessen – unsere Landsleute, die im Bus bei Wolnowacha ermordet wurden. In unserem Gedächtnis bleiben die erschossenen friedlichen Einwohner an den Checkpoints in Jelenowka und Majors. Wir werden niemals denen vergeben, die den gemeinen terroristischen Akt in Donezk ausführten und befahlen, in dessen Ergebnis Arsen Pawlow und Jewgenij Gadlija starben.
Wir werden uns immer an die blutigen Verbrechen der nazistischen Straftruppen erinnern. Und der Feind soll wissen – für jeden Tropfen Blut wird er dreifach bezahlen. So war es und so wird es immer sein!
Das Oberhaupt der DVR, Alexandr Sachartschenko

De.sputniknews.com: Fifa-Chef drohte russischem Vize-Premier
Gianni Infantino, Chef des Weltfußballverbandes Fifa, hat den russischen Vize-Premier Witali Mutko gebeten, seine Kandidatur zur Wahl des Präsidenten des russischen Fußballverbandes zurückzuziehen, wie die Zeitung Daily Mail schreibt.
Demnach soll Infantino Mutko im September letzten Jahres angerufen und ihn gebeten haben, vor dem Hintergrund des Doping-Skandals mit russischen Sportlern von der Leitung des russischen Fußballs abzusehen.
Das Telefongespräch soll einige Tage vor den Wahlen stattgefunden haben.
Der Fifa-Chef soll Mutko dabei auch mitgeteilt haben, dass dessen Engagement auf administrativer Ebene auch dem Weltfußballverband Probleme bereiten könne, so die Zeitung unter Berufung auf „eine Quelle in Moskau“.
Der russische Vize-Premier habe zwar Infantinos Nachricht bekommen, sie aber ignoriert. Die Fifa sah von jeglichen Kommentaren ab.
Mutko war im September 2015 als Chef des russischen Fußballverbandes wiedergewählt worden.

Dnr-news.com: Bis zur Lösung der Sicherheitsfragen im Donbass wird es keine Änderungen in der Verfassung geben – Poroschenko
Bis zur Lösung der Fragen der Sicherheit im Donbass (die Übergabe der Kontrolle der Grenzen der Republiken zu Russland an die Ukraine – Anm. d. Red.) wird es keine Verfassungsänderungen geben, dies erklärte bei einer Feierlichkeit zum Tag der Einheit der Ukraine das Staatsoberhaupt Petr Poroschenko.
„Bis zur Lösung dieser Probleme werden auf der Tagesordnung keine politischen Fragen stehen, das gilt auch für Änderungen in der Verfassung“, sagte er.
„Wir sind den Minsker Vereinbarungen verpflichtet, so schwer uns das auch fällt, aber wir verzichten auf keine unserer prinzipiellen Positionen. Darüber hinaus haben wir unserer westlichen Partner in einem schwierigen Dialog davon überzeugt, dass jeglichen Schritten der politischen Regulierung ein klarer und unstreitbarer Fortschritt in den Fragen der Sicherheit vorangehen muss – ein dauerhafter Waffenstillstand, der Abzug der russischen Besatzertruppen, der Abzug der Militärtechnik, die Entwaffnung der militanten Kämpfer, die Kontrolle über die unkontrollierten Abschnitte der ukrainisch-russischen Grenze zunächst durch die OSZE und dann durch unsere ruhmreichen Grenzschützer“, erklärte Poroschenko.

Nachmittags:

Dnr-news.com: Poroschenko erklärte, dass er nicht vorhabe, auf den Donbass zu verzichten
Der Präsident der Ukraine Petr Poroschenko kritisierte scharf die Idee „einiger Politiker“, die Aufgabe des Donbass betreffend….
„Es ist schmerzlich, an einem solchen Tag (Tag der Einheit der Ukraine – Anm. d. Übers.) davon zu sprechen, aber es gibt bei uns politische Kräfte, die uns in sorgfältig verschleierter Form vorschlagen, auf den Donbass zu verzichten….“
Poroschenko erklärte, dass diese politischen Kräfte dazu aufrufen, „sich zu den Einwohnern der okkupierten Gebiete so zu verhalten, als wären sie nicht mehr unsere Staatsbürger“.
„Diese Strategie wird hundertprozentig nicht zum Frieden führen. Das Ziel Russlands ist nicht Donezk oder Lugansk, das Ziel Russlands ist die gesamte Ukraine, nicht nur die Krim und Sewastopol“, sagte der ukrainische Präsident.

de.sputniknews.com: „So ein Quatsch!“ – Mutko dementiert angeblichen Fifa-Chef-Anruf
Der russische Vize-Premier Witali Mutko hat die Daily-Mail-Meldung über einen angeblichen Anruf von Fifa-Chef Gianno Infantino vor seiner Wiederwahl zum Präsidenten des russischen Fußballverbandes 2015 als „Quatsch“ bezeichnet. „Wenn er mich darum gebeten hätte, hätte ich nicht kandidiert“, so Mutko. Er pflege gute Beziehungen zu dem Weltfußballverband und wenn die Fifa etwas „empfohlen hätte“, hätte er sich das auch zu Herzen genommen.
Am Sonntag hatte die Zeitung Daily Mail von einem Telefongespräch berichtet, in welchem Infantino Mutko, gebeten haben soll, seine Kandidatur zur Wahl des Präsidenten des russischen Fußballverbandes, vor dem Hintergrund des Doping-Skandals mit russischen Sportlern, zurückzuziehen.
Wada-Chef Richard McLaren hatte Russland in seinem Bericht vom 18. Juli staatlich organisiertes Doping vorgeworfen. Die Wada forderte Fifa dazu auf, Mutkos Rolle dabei zu untersuchen.
Am 9. Dezember hatte der kanadische Anwalt Richard McLaren den zweiten Teil seiner Ermittlungen im Auftrag der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) vorgestellt. Aus welchen hervorgeht, dass es keinerlei Beweise für eine Beteiligung Mutkos an dem Doping-Skandal gebe.

de.sputniknews.com: Doping-Verdacht: IBU trifft erste Entscheidung zu russischen Biathleten
Der Biathlon-Weltverband IBU hat die Verfahren gegen 22 von insgesamt 29 russische Biathleten, die unter Doping-Verdacht standen, aufgrund fehlender Beweise abgeschlossen, wie Alexander Krawzow, der Präsident des russischen Biathlon-Verbandes, mitteilte. Demnach wurden 22 russische Sportler freigesprochen. Der russische Biathlon-Verband wird bis 5. Februar Informationen über die restliche Sportler liefern. Damit ermittelt IBU nun noch gegen sieben russische Sportler.
In Antholz findet derzeit ein außerordentlicher Kongress der IBU statt, bei welchem die Ermittlungsergebnisse der IBU-Kommission bezüglich der Wada-Berichte analysiert werden.
Wada-Ermittler Richard McLaren hatte in seinen im Dezember veröffentlichten Untersuchungen zum Doping-Skandal, 31 Biathleten sowie mehrere Skilangläufer aus Russland belastet. Die Internationale Biathlon-Union IBU gründete daraufhin eine fünfköpfige Expertengruppe, die sich der Fälle annehmen und den Weltverband beraten sollte.
Daraufhin leitete die IBU ein Verfahren gegen den russischen Biathlon-Verband sowie 29 Athleten ein.

ukrinform: Obwohl die Vereinigung der UVR (Ukrainische Volksrepublik) und der WUVR (Westukrainischen Volksrepublik) im Jahr 1919 nur symbolischen Charakter hatte, so markierte sie doch die geografischen, politischen und identitätsstiftenden Konturen der vereinten Ukraine.
Dies erklärte der Präsident der Ukraine Petro Poroschenko während der feierlichen Veranstaltung zum Tag der Einheit in Kiew, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent….
Das Staatsoberhaupt stellte fest, dass die Einheit eine starke, lebendige Idee geblieben sei, die an die Nachkommen übertragen wird und deretwegen die Ukrainer diesen Tag feierlich begehen.
„Die Einheit, wie ich bereits sagte, das ist ein unteilbares Ganzes aller ukrainischer Gebiete, die irgendwann einmal zu verschiedenen Imperien gehörten, aber jetzt vereint sind in einem unabhängigen europäischen Staat. Die Einheit ist nicht nur territorial. Das ist auch die geistige Einheit, gemeinsame Werte, Ideale, Bestrebungen. Das ist die starke Familie aller Bürger der Ukraine“, sagte Poroschenko.
Außerdem hob er die konsolidierende Rolle der ukrainischen Sprache hervor.
„Im Alltag und in der Familie sprechen wir ukrainisch, russisch, krimtatarisch, und in anderen Sprachen, doch uns vereint die einzige Staatssprache – das Ukrainische. Wir gehen in unterschiedliche Kirchen, aber wir haben denselben Gott. Und das Land ist ein einziges. Wir haben eine gemeinsame Vergangenheit und die gleichen Probleme. Wir freuen uns gemeinsam und wir sind gemeinsam traurig. Wir haben denselben Feind und dasselbe Ziel“, sagte der Präsident…
Poroschenko betonte, dass die ukrainischen Helden heute im Osten nicht für die Rückkehr einzelner Territorien kämpfen, sondern für die ungeteilte ukrainische Erde: Vom äußersten nördlichen Punkt, dem Dorf Gremjatsch in Tschernigow bis zum südlichsten Punkt, Foros, auf unserer Krim, vom westlichsten Dorf Solomonow in Transkarpartien bis zum östlichsten Ranaja Sara im Lugansker Gebiet.“

de.sputniknews.com: Medwedew: Agrarbranche muss Sanktionen ausnutzen
Russlands landwirtschaftliche Produktionsbetriebe sollen die gegen Russland verhängten Sanktionen ausnutzen, wie Premierminister Dmitri Medwedew am Sonntag beim Parteikongress von „Einiges Russland“ äußerte. Moskau rechne nicht mit einer baldigen Aufhebung der Beschränkungen. „Unsere Agrarier, für die im Allgemeinen eine günstige Situation entstanden ist, sollten diese aktiv ausnutzen. Wir unterstützen sie dabei, weil wir uns selbst unter allen Umständen mit Lebensmitteln versorgen können müssen“, so Medwedew.
Ihm zufolge hatte Russland im Jahr 2016 eine Rekord-Getreideernte von 119 Millionen Tonnen eingebracht. Die Landwirtschaft sei um drei Prozent gewachsen.
„Man sollte besonders aussichtsreiche Wirtschaftszweige unterstützen, die selbst in dieser nicht ganz einfachen Situation wachsen“, so der Premier.
Zuvor hatte Russlands Erster Vizepremier Igor Schuwalow beim Gaidar-Forum betont, dass Russland früher oder später seinen eigenen Nahrungsmittelmarkt öffnen werden müsse.
Die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen sind seit dem Ausbruch der Ukraine-Krise im Jahr 2014 nachhaltig belastet. Die EU und die USA haben die anfangs gegen natürliche Personen und einzelne Unternehmen verhängten Sanktionen auf ganze Sektoren der russischen Wirtschaft ausgedehnt. Russland reagierte mit Einschränkungen der Lebensmittelimporte aus jenen Ländern, die diese Sanktionen unterstützten.
Sechs Tage vor seinem Amtsende hatte US-Präsident hatte Barack Obama die Sanktionen gegen Russland wegen der Lage in der Ukraine für ein weiteres Jahr verlängert.

Dnr-news.com: In Kiew wurde eine Gedenktafel für den Gründer der OUN Jewgenij Konowalez enthüllt
Die Gedenktafel für den Gründer der Organisation ukrainischer Nationalisten (OUN) und Mitkämpfer Stepan Banderas Jewgenij Konowalez wurde in der Schützen-Straße in Kiew enthüllt.
„Jewgenij Konowalez ist einer der Erbauer der ukrainischen Armee. Diese Idee besteht 100 Jahre“, erklärte bei der Eröffnungszeremonie der Kulturminister der Ukraine Jewgenij Nimschtschuk.
Gesegnet wurde sie durch die Geistlichkeit der ukrainischen orthodoxen Kirche des Kiewer Patriarchats und die ukrainischen griechisch-katholischen Kirche.

Dnr-online.ru/rusvesna.su/youtube-Seite des Pressedienstes der Volksmiliz der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR hat sich in den letzten 24 Stunden verschlechtert.
Die verbrecherischen Streitkräfte der Ukraine haben die Zahl der Beschüsse des Territoriums der Republik im Vergleich zu den vorgehenden 24 Stunden fast verdreifacht. Die Zahl der Beschüsse betrug 1428.
Dabei hat der Gegner 60 Artilleriegeschosse, 8 vom Kaliber 152mm und 52 vom Kaliber 122mm, 306 Mörsergeschosse Mörsergeschosse, darunter 97 vom Kalibers 120mm und 209 vom Kaliber 82mm, sowie 860 Geschosse mit verschiedenen Arten von Granatwerfern abgeschossen. Außerdem wurden Schützenpanzer und Schusswaffen verwendet.
Von Seiten der ukrainischen Terroristen unter Führung der Kommandeure der 53., 72., 92. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Grusewitsch, Sokolow, Nikoljuk, des Kommandeurs der 55. Artilleriebrigade Brusow und des Kommandeurs der 36. Marineinfanteriebrigade Deljatizkij wurden folgende Ortschaften der Republik beschossen: Sajzewo, Shelesnaja Balka, Schirokaja Balka, Michajlowka, Jasinowataja, Shabitschewo, Spartak, Krutaja Balka, Jasinowataja, Wesjoloje, Signalnoje, Alexandrowka, Sachanka, Leninskoje, Kominternowo,Oktjabrj, das Gebiet des Flughafens und die Siedlung Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk.
In der Folge eines Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte traf ein Geschoss des Kalibers 122mm ein Wohnhaus in Jasinowataja. Zum Glück detonierte das Geschoss nicht und friedliche Einwohner wurden nicht verletzt. Von einer operativen Gruppe des Zivilschutzministeriums wurde das Geschoss geborgen und für die weitere Verwendung abtransportiert.
Die ukrainische Militärführung liefert weiter Technik aus Lagern in die Zone des militärischen Konflikts, die zuvor schon von Personal der ukrainischen Streitkräfte ausgeschlachtet wurde. So wurde festgestellt, dass Abteilungen der Luftabwehr aus nicht funktionstüchtiger Technik in der „ATO“-Zone eingetroffen ist, die entlang der gesamten Kontaktlinie verteilt wurde und die jetzt versucht wird durch die Truppenteile auf Rechnung der Soldaten zu reparieren.
Ebenfalls ist aufgrund des Absinkens des moralisch-psychischen Levels der Soldaten eine Kommission aus dem Stab der „ATO“ zur Überprüfung der 36. Marineinfanteriebrigade eingetroffen. Es ist festzustellen, dass die Abteilungskommandeurs Treffen von Vertretern der Kommission mit demoralisierten Teilen der Soldaten verhindert haben, indem sie die schwächsten Soldaten in diesen Tagen an die vordersten Positionen verbannt haben. Dabei befassen sich Strafbataillone der Nationalgarde aus den Reihen eifriger Nazisten, die in der zweiten Verteidigungslinie oder im Hinterland stationiert sind, damit, die Marineinfanteristen dort festzuhalten.
Nachdem sie die Zahl der Beschüsse trotz der Arbeit des stellvertretenden Leiters der OSZE-Mission in der Ukraine A. Hug festgehalten hat, beschuldigt das ukrainische verbrecherische Kommando weiterhin uns der Verletzung der Vereinbarungen und der Durchführung von Provokationen in Bezug auf die ukrainischen Streitkräfte. Dies ist mit einem Versuch des ukrainischen Marionettenregimes verbunden, das Mitleid seiner westlichen Kuratoren zu erregen, um weiterhin Hilfe bei der militärischen Einnahme der Territorien des Donbass zu erhalten, die es wegen des volksfeindlichen Kurses und systematischer Akte des Genozids und des Terrorismus verloren hat.

de.sputniknews.com: Doping-Doku: Neue Details über ARD-Whistleblower bekannt
Der russische Leichtathlet und Whistleblower der neuen ARD-Doku über angebliches Doping im russischen Sport, Andrej Dmitrijew, hat fünf Jahre lang an einer US-Militär-Fachhochschule in Virginia studiert, wie die „Sportschau“ am Sonntag berichtete. Demnach soll Dmitrijew 2009 in die USA gereist sein. Damals sei er Mitglied der Junioren-Nationalmannschaft Russlands gewesen.
Die neue „Doping-Enthüllungs-Geschichte“ soll in der Nacht auf Montag gesendet werden.
Am Freitag hatte der deutsche Journalist Hajo Seppelt in seinem Twitter-Profil mitgeteilt, am 22. Januar werde die  ARD seinen neuen Dokumentarfilm über Doping im russischen Sport zeigen. Unter anderem wurde bekannt, dass der russische Läufer Andrej Dmitrijew einer der Whistleblower ist.
Die russische Leichtathletin Anastasija Basdirewa, die ebenfalls in der neuen Doku zu sehen sein soll, hatte in einem Interview mit dem Nachrichtenportal RT erläutert, dass man in dem Film „nicht existierende Geschichten und Fakten“ erwarten sollte.
Laut Basdirewa hat Dmitrijew Lügen verbreitet, um damit Geld zu verdienen. Seine größte Errungenschaft sei die Teilnahme an der Junioren-Weltmeisterschaft im Jahr 2009 gewesen.
„Leider wollen die Journalisten, die gierig nach Sensationen sind, in der Regel nichts über die Besonderheiten des psychologischen und faktischen Porträts derjenigen Menschen wissen, die ‚die ganze Wahrheit offenbaren‘“, sagte Basdirewa in diesem Zusammenhang.

Lug-info.com: Mitteilungen der Volksmiliz der LVR (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Die Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte verstärken ihre Positionen entlang der Kontaktlinie, unter anderem auch im Gebiet von Staniza Luganskaja, wo gemäß der Rahmenvereinbarung eine Trennung von Kräften und Mitteln stattfinden soll, die für den 25. Januar angesetzt ist“, heißt es in der Mitteilung der Volksmiliz.
„Trotz unseres Bestrebens nach einer friedlichen Regelung des Konflikts und bei vollständiger Einhaltung der Bedingungen des  Regimes der  Feuereinstellung von unserer Seite, heizt das ukrainische Kommando die Lage in der Region weiter an, indem es seine schwere Technik, die von den Minsker Vereinbarungen verboten ist, an der Abgrenzungslinie umgruppiert.“
„Es wurde festgestellt, dass im Verantwortungsbereich  der 14. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Staniza Luganskaja trotz der Vereinbarung zum Abzug von Abteilungen auf Anweisung des Kommandos der ukrainischen Streitkräfte ein Maßnahmekomplex zur Verstärkung der Positionen durchgeführt wird. Außerdem werden auf Fahrzeugen Eisenbetonplatten zur zusätzlichen Schaffung von Befestigungen herangebracht. Nach unseren Informationen werden im Gebiet von Makarow im Staniza-Luganskaja-Bezirk eine Verlegung von Kolonnen mit Waffen und Militärtechnik des Gegners in Richtung Walujskoje bemerkt, darunter drei 152mm-Artilleriegeschütze „Akazija“ auf Sattelschleppern und sechs Lastwagen „Ural“.“
„Im Gebiet von Olchowoje wurde eine Konzentration von 10 Einheiten Panzertechnik des Gegners, darunter 4  MTLB und ebenso viele Schützpanzer, entdeckt“.
Die Volksmiliz hält weiterhin alle Punkte der Minsker Vereinbarungen ein und reagiert nicht auf Provokationen des Aggressor, die die Absicht haben, Kämpfe zu entfachen.
„Auf den Übungsplätzen der Volksmiliz der LVR gehen die planmäßigen Übungen zur militärischen Ausbildung und Erhöhung der Geschlossenheit von Panzergrenadier- und technischen Abteilungen sowie von Kommunikationsabteilungen und dem Hinterland weiter. Es werden regelmäßig Übungen mit dem Personal der Abteilungen durchgeführt, um ein höheres Niveau der militärischen Fertigkeiten zu erreichen“, teilte die Volksmiliz mit.
„Unter anderem wurden am 18./19. Januar in den Abteilungen der 7. Einheit Übungen zur Organisation der Kommunikation in der Kette Kompanie-Bataillon-Kolonne durchgeführt. Die militärischen Kommunikationsexperten haben Aufgaben zur Stationierung von Feldknotenpunkten auf militärischen Fahrzeugen und zur Einrichtung von Kommunikation unter Bedingungen, dass der Gegner Funkstörungen durchführt sowohl an einem Ort als auch während der Bewegung durchgeführt, wobei die Regeln des Funkverkehrs eingehalten wurden und auftauchende Störungen beseitigt wurden“, teilte die Verteidigungsbehörde mit.
de.sputniknews.com: DOSB-Präsident fordert Komplettausschluss Russlands bei Olympia
Der Chef des Deutschen Olympischen Sportbundes, Alfons Hörmann, ruft zum völligen Ausschluss Russlands aus Olympia auf, sollten sich die Doping-Vorwürfe bestätigen. Dies sagte er in einem Interview gegenüber der „Welt am Sonntag“. Demnach sieht Hörmann die Notwendigkeit, ein „klares Signal“ zu senden, dass Sport mit Doping nicht funktionieren könne.
Falls sich bestätigen sollte, „dass es in Russland Staatsdoping gegeben hat“ und, dass die offiziellen Institutionen in Russland daran beteiligt waren, so habe „das russische Nationale Olympische Komitee damit gegebenenfalls eindeutig gegen die IOC-Charta verstoßen“, betonte Hörmann. Damit sei ein Ausschluss Russlands von den olympischen Spielen in „Pyeongchang und gegebenenfalls auch für Tokio“ unumgänglich.
Bei solch harten Verstößen gegen die IOC-Charta müsse eine Nation „die härteste Form der Strafe erfahren”, so Hörmann weiter.
Auch den Auftritt der russischen Mannschaft bei den olympischen Spielen im letzten Jahr halte er für falsch. „Die Mannschaft Russlands hätte niemals unter diesen Gegebenheiten und in dieser großen Mannschaft dort auflaufen dürfen”, so der Funktionär. Der Auftritt der russischen Mannschaft sei für „die Außenwirkung des Weltsports“ schädlich gewesen…

Lug-info.com: Beschuss von Dolgoje (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Am 22. Januar um 10:45 wurde von den ukrainischen Straftruppen aus dem Gebiet von Lopaskino ein barbarischer Terrorakt gegen die friedliche Bevölkerung begangen – der Beschuss von Wohnhäusern von Dolgoje. Die ukrainischen Soldaten verwendeten Granatwerfer (mehr als 10 Schüsse) sowie großkalibrige Maschinengewehre“, teilte die Volksmiliz der LVR mit.
In der Folge des Beschusses wurde auf der Friedensstraße das Dach des Hauses Nr. 6 beschädigt und die Fensterscheiben des Hauses Nr. 5 zerstört. Ebenfalls wurde die Fassade des Hauses Nr. 2 auf der Sadowa-Straße beschädigt und dort die Fensterscheiben herausgeschlagen.
„Opfer gibt es keine. Der Beschuss begann unerwartet, aber die örtlichen Einwohner haben schnell die Schutzräume erreichen können“, fügte die Volksmiliz hinzu.
Die Kiewer Truppen haben heute ein zweites Mal das Dorf Dolgoje im Slawjanoserbskij-Bezirk beschossen.
„Es waren insgesamt sechs Stunden seit dem Zeitpunkt vergangen, zu dem die ukrainischen Truppen private Häuser in Dolgoje beschossen haben, als die Kriegsverbrecher der ukrainischen Streitkräfte wieder das Regime der Feuereinstellung verletzt haben“, teilte die Volksmiliz mit.
„Um 17:00 haben die ukrainischen Straftruppen der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte das Feuer mit Antipanzerraketen und Schusswaffen in Richtung von Vertretern des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination und einer Gruppe Journalisten eröffnet, die sich auf der Zentralnaja-Straße in Dolgoje befanden, um dort die Folgen der Beschüsse zu dokumentieren. Durch einen glücklichen Zufall konnten Opfer vermieden werden“, teilte die Verteidigungsbehörde mit.
„Wir hoffen, dass dieser Vorfall von der OSZE-Mission nicht unbemerkt bleibt und der stellvertretende Leiter der OSZE-Mission Alexander Hug bei seinem Besuch in der LVR am 24. und 25. Januar eine angemessene Bewertung der systematischen Beschüsse der ukrainischen Streitkräfte gibt“, erklärte die Volksmiliz.

abends:

de.sputniknews.com:„Nichtskönner bleiben Nichtskönner“: Saakaschwili wettert gegen ukrainische Medien
Der Ex-Gouverneur des ukrainischen Schwarzmeer-Gebiets Odessa und Ex-Präsident Georgiens, Michail Saakaschwili, hat via Facebook seine Unzufriedenheit über einige ukrainische Medien geäußert, die seine Teilnahme am Amtsantritt des neuen US-Präsidenten Donald Trump kritisierten. Die Medien, die zuerst laut Saakaschwili über seine Anwesenheit bei der Zeremonie erst gar nichts  hätten schreiben wollen, hätten jedoch später „seine Fotos gepostet, die von Menschen aufgenommen wurden, die Kontakte zu Russland unterhalten“.
Die Fotos wurden folgendermaßen beschriftet: „Saakaschwili hat die Inauguration hinterm Zaun angeschaut.“ Saakaschwili will in dem Moment jedoch nur Ausgang auf den restlichen Teil seiner Gruppe gewartet haben.
„Nichtskönner bleiben Nichtskönner. Ich habe nichts zu beweisen und nichts zu sagen! In den vergangenen Wochen habe ich Kontakte mit dem Trump-Team geknüpft, von denen ich die meisten persönlich kenne. Ich habe vor, mit Freunden der Ukraine in dieser Administration zusammenzuarbeiten, egal welche Äußerungen unsere Feinde unterbreiten“, sagte Saakaschwili.
„Sie machen unerlaubt von mir Fotos, entweder im Flughafen oder beim Ausgang nach dem Amtsantritt, und reden dann das Blaue vom Himmel. All dies beweist, dass wir in die richtige Richtung gehen und Feinde uns fürchten.“
Donald Trump war am Freitag in Washington feierlich ins Amt eingeführt worden.
Saakaschwili hatte 18 Monate als Gouverneur die südukrainische Schwarzmeerregion Odessa regiert. Am 7. November trat er zurück. Grund für diese Entscheidung war ein Konflikt mit Staatschef Petro Poroschenko. Saakaschwili warf dem Präsidenten vor, korrupte Clans in Odessa zu schützen.
Saakaschwili war von 2004 bis 2013 Präsident Georgiens. In seiner Heimat liegt gegen ihn ein Haftbefehl wegen Unterschlagung und Amtsmissbrauch vor.

Dan-news.info: Der stellvertretende Leiter der OSZE-Mission Alexander Hug bestätigte, dass die ukrainischen Truppen ihre Positionen in der Nähe der Donezker Filterstation stationiert haben. Eine solche Erklärung gab Hug auf einer Pressekonferenz in Donezk ab.
„Als wir uns an der DFS befanden, sahen wir, dass auf dem von der Regierung der Ukraine kontrollierten Gebiet neue militärische Objekte gebaut werden. Sie befinden sich nicht auf dem offenen Feld, sondern an einem Ort, wo Schaden zugefügt werden kann. Die Ortschaft Krutaja Balka und die DFS befinden sich im Grunde zwischen diesen Positionen. Wenn dieser Prozess nicht endet, verstehen Sie selbst, was geschehen wird“, sagte der stellvertretende Leiter der Mission.
Er unterstrich die Notwendigkeit, die Anstrengungen zur Trennung der Kräfte in der Konfliktzone und zur Feuereinstellung entlang der gesamten Kontaktlinie fortzusetzen.

Standard

Kommunisten in den Volksrepubliken des Donbass – Neuigkeiten vom 22.01.2017

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Wpered.su: http://wpered.su/2017/01/22/na-vremenno-okkupirovannoj-territorii-dnr-kommunisty-prodolzhayut-borbu-za-interesy-trudyashhixsya/
Auf dem zeitweilig besetzten Territorium der DVR geht der Kampf für die Interessen der Werktätigen weiter
Am 21. Januar, dem Gedenktag an Wladimir Iljitsch Lenin, haben sich die Kommunisten der Stadtorganisation von Krasnoarmejskoje der ukraineweiten Parteiversammlung angeschlossen. Vor Beginn der Direktübertragung legte das Aktiv der Grundorganisationen Blumen am Denkmal des sowjetischen Führers nieder, teilt der Pressedienst des Krasnoarmejsker Stadtkomitees der KPU mit.
Nachdem sie aufmerksam dem Bericht von Pjotr Nikolajewitsch Simonenko über die politischen Ergebnisse des vergangenen Jahres und die vorrangigen Aufgaben der Kommunisten zugehört hatten, zog das Parteiaktiv der Stadtorganisation den Schluss, dass die Arbeit des Stadtkomitees unter den Bedingungen des frontnahen Krasnoarmejsk zufriedenstellend genannt werden muss.
Während der Zeit der Kämpfe hat sich die Zahl der Grundorganisationen nicht wesentlich vermindert. Die Hauptverluste an Menschen, die die Reihen der KPU verlassen haben, erfolgte Ende 2014. Jetzt sind in der Stadtorganisation die zuverlässigsten und treuesten Parteigenossen geblieben.

Standard

Presseschau vom 21.01.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Vormittags:

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„Von 19:00 bis 22:00 Uhr hat die ukrainische Seite Alexandrowka im Westen von Donezk, Krutaja Balka im Jasinowataja -Bezirk und das Nikolajewka im Telmanowo-Bezirk im Süden der Republik beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit. „In diesem Zeitraum wurden auf diese Gebiete insgesamt 81 Panzergeschosse, Artilleriegranaten der Kaliber 122 und 152mm bzw. Mörsergranaten der Kaliber 82 und 120mm abgeschossen“.
Gemäß den Informationen des Gesprächspartners wurden beim Beschuss der frontnahen Territorien des Landes von den Abteilungen des Gegners auch einige Dutzend Geschosse mit Schützenpanzern und Granatwerfern abgefeuert.
„Gestern gegen 17:00 Uhr wurde der Rand von Jasinowataja von den ukrainischen Positionen aus beschossen. Während des Beschusses wurde ein Eisenbahndepot beschädigt. Zivilisten wurden nicht verletzt“, sagte der Bürgermeister von Jasinowataja Oleg Morgun.

Rusvesna.su: Antifaschistischer Widerstand: In Cherson werden die Häuser von „ATO-Teilnehmern“ mit Hakenkreuzen in ukrainischen Flaggen versehen
In Cherson begannen Aktivisten Häuser mit Hakenkreuzen in ukrainischen Flaggen zu kennzeichnen, in denen Teilnehmer der Straftruppen der „ATO“ wohnen. Darüber berichtet auf seiner Seite in Sozialen Netzwerken der ehemalige Abgeordnete Der Obersten Rada Alexej Shurawko.
„In der Stadt wurden Häuser und Wohnungen markiert, in denen Mitglieder der ATO wohnen, Nazisten, die gemordet haben, die auf die Zivilisten im Donbass geschossen haben, die die verbrecherischen Befehle der blutigen Führung der Ukraine ausführten“, schrien Alexej Shurawko.
Als Beispiel brachte er das Foto eines Hauses, an dessen Wand das erwähnte Zeichen zu sehen ist. Seinen Worten nach sind solche Zeichen auch schon in der Schmidt-Straße, der Straße 200 Jahre Cherson, der Karl-Marx-Straße und der Dekabristenstraße aufgetaucht.
„Die Aktivisten von ‚Freies Cherson’  haben beschlossen, alle diejenigen mit einem solchen Zeichen zu versehen, die direkt beteiligt waren an der ‚antiterrorischen Operation’. Jetzt werden die Einwohner Chersons diese wirklichen Verbrecher kennen“, fasst der ehemalige Abgeordnete zusammen.

De.sputniknews.com: Snowden als Geschenk zur Amtseinführung? Kreml kommentiert: Edward ist kein Spielzeug.
Die Auslieferung von Edward Snowden an die USA kann nur von Russlands Migrationsbehörde oder dem russischen Präsident persönlich beschlossen werden. So kommentiert Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber BBC den Vorschlag des Ex-Vizechefs der CIA, Michael Morell, dem designierten US-Präsidenten „ein Geschenk zu machen“.
„Dieser Beschluss kann nur von unseren Migrationsbehörden oder Präsident Putin getroffen werden. (…) Er (Snowden – Anm. d. Red.) ist kein Spielzeug, das man verschenken kann – er ist ein Mensch“, sagte Peskow.
Falls Snowden in die USA zurückkehren sollte, drohe ihm die Todesstrafe, betonte er. Die USA seien einer der wenigen Staaten der Welt, wo diese Strafe noch existiere.
Zuvor hatte der Ex-Vizechef der CIA, Michael Morell, geäußert, Russland könnte dem designierten US-Präsidenten „ein Geschenk machen“, indem es Edward Snowden an die amerikanischen Geheimdienste ausliefere. Unlängst wurde Snowdens Aufenthaltserlaubnis in Russland um weitere zwei Jahre verlängert.
Der ehemalige Mitarbeiter der US-Geheimdienste CIA und NSA Edward Snowden hatte im Juni 2013 den Zeitungen „Washington Post“ und „The Guardian“ eine Reihe von Geheimdokumenten über Ausspähaktivitäten der USA und Großbritanniens übergeben. Er brachte unter anderem ans Licht, dass US-Geheimdienste das private Handy von Bundeskanzlerin Angela Merkel abgehört hatten. Daraufhin flüchtete er zuerst nach Hongkong, dann nach Moskau. Russland gewährte dem Whistleblower einjähriges Asyl. Im August 2014 wurde die Aufenthaltsgenehmigung für Snowden um drei Jahre verlängert.

Lug-info.com: Das Staatssicherheitsministerium der LVR (MfS LVR) hat ein Strafverfahren gegen den Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine Alexandr Owtschinnikow eingeleitet, der durch Anwendung von Folter einen Einwohner der LVR angeworben hat. Dies teilte heute die Leiterin des Zentrums zur Verbindung mit der Öffentlichkeit des MfS Jewgenija Ljubenko mit.
„Vom Staatssicherheitsministerium der LVR wurde die Identität des Mitarbeiters des Spezialdienstes der Ukraine festgestellt, der mit der Anwerbung eines Einwohners der LVR befasst war. Es ist Alexandr Anatoljewitsch Owtschinnikow, im Jahr 2014 hatte er die Funktion des Leiters der 4. Abteilung der Hauptabteilung „K“ in der Leitung des Sicherheitsdienstes der Ukraine im Lugankser Oblast inne“, sagte sie.
Ljubenko berichtete, dass sich ein Bürger an das MfS LVR gewandt hat und berichtete, dass Owtschinnikow ihn unter Anwendung von Folter gezwungen hat eine schriftliche Zustimmung zur Zusammenarbeit mit dem ukrainischen Spezialdienst zu geben. Der Mann erhielt ein operatives Pseudonym und bekam die Aufgabe, Informationen über die Tätigkeit des Kommandos und von Abteilungen der Volksmiliz der LVR zu sammeln sowie andere Informationen, die unter das Staatsgeheimnis fallen.
„Gegen den Bürger der Ukraine Alexandr Anaoljewitsch Owtschinnikow, geb. 1975, hat das MfS LVR ein Strafverfahren wegen Vergehen nach Teil 3, § 33 – „Anwerbung von Mittätern eines Verbrechens“, § 336 – „Spionage“ des Strafrechtsbuchs des LVR eingeleitet …..“, erläuterte Ljubenko und merkte an, dass Owtschinnikow zur Fahndung ausgeschrieben ist.
Das MfS erinnerte daran, dass gemäß den Anmerkungen zu § 335 Strafrechtsbuch der LVR „Landesverrat“ eine rechtzeitige Mitteilung über die Heranziehung zur Mitarbeit von Seiten ausländischer Spezialdienste eine Grundlage für die Befreiung von strafrechtlicher Verantwortung ist.
Im Fall von rechtswidrigen Handlungen von Seiten der Streitkräfte, von Freiwilligenbataillonen, Rechtsschutzorganen und Spezialdiensten der Ukraine wird gebeten, darüber das MfS LVR zu informieren.

De.sputniknews.com: Kreml: Unsere Raketen bleiben solange in Kaliningrad, bis…
Die Iskander-Raketen bleiben in der russischen Exklave Kaliningrad, bis die Situation um die in Europa stationierten Nato-Raketen geklärt ist. Dies erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow im Gespräch mit BBC.
„Es ist nicht möglich, diese Raketen einfach aus Kaliningrad abzuziehen, ohne zu wissen, ob die Pläne zur Einrichtung eines Raketenabwehrkomplexes auf dem europäischen Kontinent aufgegeben werden“, sagte Peskow.
Polnische Politiker hatten zuvor im Zusammenhang mit der Stationierung von Waffen in Kaliningrad wiederholt von einer angeblichen „russischen Bedrohung“ gesprochen. US-Außenamtssprecher John Kirby hatte am 22.November vergangenen Jahres erklärt, die USA betrachteten die Stationierung der Iskander-Raketen bei Kaliningrad als Bedrohung für die europäische Sicherheit. Daraufhin hieß es im russischen Verteidigungsministerium, die Bedrohung gehe nicht von Russland aus, sondern hänge mit der Versorgung Europas mit „nicht aus Europa stammenden“ Waffen und Militärs zusammen.
In Moskau hat man mehrmals betont, dass Russland nicht vorhabe, einen Nato-Staat zu überfallen. Der russische Außenminister Sergej Laworow sagte, Anlass für die Stationierung der Iskander-Raketenkomplexe in der russischen Exklave Kaliningrad seien die vorherigen destruktiven Schritte der Nato. Die USA und das nordatlantische Bündnis würden ganz bewusst Spannungen im Verhältnis zu Moskau schüren. Lawrow verwies dabei auf die „beispiellose Verstärkung des Militärpotenzials seit Ende des Kalten Krieges“.

Ukrinform: Ukroboronprom stellt Zusammenarbeit mit russischem Unternehmen „Wolga-Dnepr“ ein.
Der stellvertretende Generaldirektor des ukrainischen Staatskonzerns „Ukroboronprom“, Denis Gurok, hat auf einem Briefing im Werk „Antonow“ erklärt, die Zusammenarbeit mit der russischen Fluggesellschaft „Wolga-Dnepr“ sei komplett eingestellt worden, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Die Ukraine hat die Zusammenarbeit mit dem russischen Unternehmen Wolga-Dnepr im Bereich des Lufttransports komplett eingestellt. Den Transport im Auftrag der Nato-Länder führt die Ukraine selbstständig aus“, erklärte Gurok.
Lange Zeit hat die Ukraine mit dem russischen Unternehmen „Wolga-Dnepr“ im Auftrag von Nato-Mitgliedstaaten im Bereich des Luftverkehrs kooperiert.

Nachmittags:

De.sputniknews.com: Moskau zweifelt an baldigem Trump-Putin-Treffen – Telefonat kommt demnächst.
Das Treffen der Präsidenten der USA und Russlands wird in absehbarer Zeit wohl nicht stattfinden, teilte Kremlsprecher Dmitri Peskow in der BBC-Sendung „HARDtalk“ mit. Allein die Vorbereitungen dürften mehrere Monate lang dauern.
„Das wird nicht in den kommenden Wochen sein. Lasst uns das Beste hoffen – dass das Treffen in den nächsten Monaten stattfindet“, sagte er. Er habe keine Zweifel daran, dass „Putin dafür bereit sein wird“.
Außerdem sei Trump verständlicherweise derzeit vor allem mit inneren Angelegenheiten beschäftigt. Präsident Putin werde ihm in den kommenden Tagen zu seinem Amtsantritt bei einem Telefongespräch gratulieren, kündigte Peskow an.
Zuvor hatte die Zeitung „Sunday Times“ behauptet, dass US-Präsident Donald Trump sich auf seiner ersten Auslandsreise nach seinem Amtsantritt mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin in Island treffen wolle.
Die Meldung der „Sunday Times“ wurde laut der Agentur Blomberg von einem Trump-Vertreter dementiert und als „hundertprozentige Lüge“ bezeichnet.
Vor 30 Jahren hatten in der isländischen Hauptstadt Reykjavik Gespräche zwischen dem damaligen US-Präsidenten Ronald Reagan und dem sowjetischen Staatschef Michail Gorbatschow stattgefunden. Im Laufe dieses Gipfeltreffens hatten Moskau und Washington einen wichtigen Schritt zur Überwindung des Kalten Krieges unternommen und die Grundlagen zur atomaren Abrüstung geschaffen.

Ukrinform: Die Ukraine verfolge in ihren Beziehungen mit den Vereinigten Staaten drei wichtige Blöcke, sagte vor ukrainischen Journalisten der Botschafter der Ukraine in den Vereinigten Staaten, Walerij Tschalyj.
Der erste Block ist ihm zufolge der Sicherheitssektor, der den Kampf gegen die russische Aggression und die Besetzung der Krim umfasst. Der zweite bezieht sich auf die Entwicklung der Reformen in der Ukraine, einschließlich der Gewährleistung der makroökonomischen Stabilität. Und der dritte Block ist mit institutionellen Mechanismen verbunden.
„Wir haben eine Kommission der strategischen Partnerschaft, aber leider hat sie sich schon viele Jahre nicht mehr versammelt. Wir arbeiten in verschiedenen Bereichen zusammen und es wäre logisch, die Sitzung dieser Kommission in diesem Jahr abzuhalten“, sagte er.
„Man muss jetzt mehr mit der neuen Administration in Fragen der Investitionen, Reformen und des Handels arbeiten…“, sagte der ukrainische Botschafter.

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Trotz der zurückgehenden Zahl von Beschüssen zieht die ukrainische Junta weiterhin eine militärische Einnahme unserer Territorien in Betracht. Dazu führt das Kommando der ukrainischen Streitkräfte unter Nutzung der vorgeblichen Ruhe eine Umgruppierung der Kräfte und eine Verschiebung verbotener Waffen zur Kontaktlinie durch“, sagte Marotschko.
„So wurde in Popasnaja die Verschiebung von zwei 152mm-Artilleriegeschützen „Akazija“ festgestellt, in Solotoje ist die Ankunft von zwei Schützenpanzern und 20 Soldaten aus dem 2. Bataillon der 24. Brigade der ukrainischen Streitkräfte bemerkt worden“, teilte der Major mit.
„Wir stellen weiter Fälle von Selbstverletzung und Hinterziehung von Munition durch Soldaten der ukrainischen Streitkräfte in der Zone der sogenannten „ATO“ fest“, sagte der Major.
„So wurde im Verantwortungsbereich des 2. Bataillons der 54. Brigade ein stark betrunkener Soldat der 25. Fallschirmjägerbrigade beim Versuch der Flucht festgenommen“, teilte er mit.
Marotschko erläuterte, dass während der Durchsuchung bei dem Soldaten Munition, darunter acht Handgranaten, drei Antipersonenminen MON-50 und Zünder für USRGM-Granaten, gefunden wurden.
„Es wurde festgestellt, dass dieser Soldat vor seinem Dienst in den ukrainischen Streitkräften einige Male wegen Diebstahls und Raubes verurteilt wurde“, fügte der Vertreter der Volksmiliz hinzu.
„Gleichzeitig schoss sich ein Offizier der 54. Brigade der ukrainischen Streitkräfte aufgrund der Weigerung des Brigadekommandos, ihn an einen neuen Dienstort zu versetzen, wegen der Verschiebung der Rotation und der Furcht in das Gebiet des Swetlodarsker Bogens versetzt zu werden, selbst in den rechten Oberschenkel und kam ins Krankenhaus“, teilte Marotschko fest.
„Banditen des ukrainischen Freiwilligenkorps „Rechter Sektor“, die Abgaben am Checkpoint bei Troizkoje eintreiben, haben eine junge Frau mit Gefängnis wegen Unterstützung und Spionage im Interesse der LVR bedroht und vergewaltigt, danach zwei Tage lang ungesetzlich festgehalten und in dieser Zeit weiter geschlagen und vergewaltigt“, teilte der Major mit.
„Die nicht weniger „berühmten“ Kämpfer des 2. Bataillons der 54. Brigade, die in Troizkoje stationiert sind, haben einen Schützpanzer „gesattelt“ und haben begonnen, damit durch die Straßen der Stadt zu fahren“, sagte der Vertreter der Volksmiliz. Dabei haben sie wild geflucht und ungeordnet mit Maschinengewehren und anderen Waffen geschossen“.
„Im Zusammenhang damit hat die örtliche Bevölkerung eine Beschwerde bei der Staatsanwaltschaft gegen die Handlungen der Soldaten eingereicht, aber mit scheint, dass all diese Beschwerden aus dem Volk wieder ohne eine gerechte Bestrafung der Schuldigen bleiben werden“, teilte er mit.
„Als weiterer Schritt auf dem Weg der Erfüllung der Minsker Vereinbarungen war von uns für den 21. Januar 2016 eine Entminung des Gebiet von Perwomajsk-Solotoje und die Entfernung nicht detonierter Geschosse geplant. Dazu wurde über das Gemeinsame Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung eine Regime der Ruhe von 10:00 bis 16:00 Uhr am 21. Januar angefragt“, erinnerte der Major.
„Trotz unserer guten Absichten zur einseitigen Erfüllung von Punkten der Minsker Vereinbarungen hat die ukrainische Seite sich geweigert, ein „Regime der Ruhe“ von Seiten ihrer Strafabteilungen der ukrainischen Streitkräfte zu garantieren, weil sie sie nicht mehr kontrollieren und ihre Aktivitäten willkürlich laufen“, stellte er fest.
Marotschko stellte fest, dass dieser Fall ein weiteres Mal die Unfähigkeit der ukrainischen Führung, die eigene Armee zu kontrollieren, bestätigt.
„Diese Fakten zusammengefasst zeugen nur von einem – die verbrecherische Regierung der Ukraine plant nicht, die Minsker Vereinbarungen zu erfüllen und tut alles ihr Mögliche zu ihrem Scheitern und zur Fortführung des brudermörderischen Kriegs“, erläuterte er.

Ukrinform: Das Bezirksgericht von Petschers (Stadtviertel in Kiew) hat dem Antrag des Ermittlungsbeamten der Militärstaatsanwaltschaft auf die Erteilung der Erlaubnis für die spezielle Voruntersuchung in Abwesenheit gegen den Ex-Präsidenten Wiktor Janukowitsch wegen des Verdachts des Staatsverrats stattgegeben.
Diese Entscheidung hat am Freitag die Untersuchungsrichterin Chrystyna Tarasjuk getroffen, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.

De.sputniknews.com: Die Position des Iran, als an den Syrien-Gesprächen beteiligtem Land, erschwert die Teilnahme der USA an dem Treffen in Astana, wie der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, in einem BBC-Interview sagte.
Die Lage sei „sehr kompliziert“. Iran sei eine wichtige Partei bei den Syrien-Gesprächen und „begrüßt die USA nicht“. Es sei eine „sehr komplizierte Frage in einem sehr vorsichtigen Spiel“, so Peskow.
Zugleich würde die russische Seite die Teilnahme der USA an den Gesprächen begrüßen, betonte der Kremlsprecher.

 
Ukrinform: In den letzten 24 Stunden wurde durch Kämpfe im Gebiet der Antiterror-Operation (ATO) ein ukrainischer Soldat getötet, gab heute auf dem Briefing in Kiew der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für ATO, Oberst Oleksandr Motusjanyk, bekannt, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Während des letzten Tages wurde durch Kampfhandlungen ein ukrainischer Soldat getötet, Verletzte gibt es nicht. Wir sprechen unser Beileid an Familienangehörigen des Soldaten aus, der für die Ukraine gefallenen ist“, sagte Motusjanyk.

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Pressedienstes der Volksmiliz der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR hat die Tendenz zur Verschärfung im Zusammenhang damit, dass das ukrainische Marionettenregime aktiv die letzten Anweisungen der scheidenden amerikanischen Administration erfüllt. Dies ist charakteristisch nach dem Besuch von Joseph Biden in der Ukraine, der den kontrollierten ukrainischen Funktionären feste Instruktionen zur Demonstration einer Verschärfung der Lage in der Zone der sogenannten ATO und zu einer hysterischen Anheizung einer mythischen Gefahr gab.
So haben die verbrecherischen Kräfte der Ukraine in den letzten 24 Stunden 579 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Dies sind 500 Geschosse mehr als in den letzten 24 Stunden. Dabei hat der Gegner 40 Artilleriegeschosse des Kalibers 152 und 122mm, zwei Panzergeschosse, 129 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm sowie 407 Geschosse mit verschiedenen Arten von Granatwerfern abgeschossen. Außerdem wurden Schützenpanzer und Schusswaffen verwendet.
Von Seiten der ukrainischen Terroristen unter Führung der Kommandeure der 53., 72., 92. mechanisierten Brigaden der ukrainischen Streitkräfte Grusewitsch, Sokolow, Nikoljuk, des Kommandeurs der 55. Artilleriebrigade Brusow und des Kommandeurs der 36. Marineinfanteriebrigade Deljatizkij wurden folgende Ortschaften der Republik geschossen: Sajzewo, Shelesnaja Balka, Shabitschewo, Jasinowataja, Krutaja Balka, Jelenowka, Staromichajlowka, Nikolajewka, Sachanka, Leninskoje, Kominternowo, das Gebiet des Flughafens und die Siedlung Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk.
Durch einen glücklichen Zufall fielen alle Geschosse, die bei den ungeordneten Beschüssen der ukrainischen Terroristen verwendet wurden, wie man sagt, in die Milch. Informationen über Zerstörungen und Verletzte liegen derzeit nicht vor.

Unsere Aufklärung stellt einen Zustrom ausländischer Söldner in die „ATO“-Zone fest, die nach dem Abschiedsbesuch der Vizepräsidenten der USA J. Biden die Lage an der Kontaktlinie verschärfen sollen. So in den Gebieten der folgenden Ortschaften:
– Marjinka, 6 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von 10 ausländischen Scharfschützen entdeckt;
– Memrik, 18 km von der Kontaktlinie, auf der Gebiet eines Pionierlagers wurde die Stationierung von 100 Söldnern einer privaten Militärkompanie entdeckt.
Außerdem wurde in Kurachowo, 18 km von der Kontaktlinie, auf dem Territorium der Erholungseinrichtung des Innenministeriums „Pensionat Zenit“ die Ankunft von 45 Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes der Ukraine bemerkt, die Bürger, die die DVR unterstützten, auffinden sollen und auch die Zusammenarbeit der Abteilungen der Territorialbataillone der ukrainischen Streitkräfte und des Sicherheitsdienstes der Ukraine kontrollieren sollen. Wie die Praxis zeigt, werden Säuberungen durch die ukrainischen Strafsoldaten unter der friedlichen Bevölkerung gewöhnlich vor der Verlagerung verbotener Waffen und ausländischer Söldner durchgeführt.
Von ukrainischen Massenmedien wird auf Betreiben der militärischen Führung der Ukraine weiterhin die DVR in den Augen der Weltöffentlichkeit diskreditiert. So wurde gestern im Pressezentrum des Stabs der „ATO“ versucht, die Schuld für die Verbrechen der ukrainischen Nazisten gegen die friedliche Bevölkerung auf Soldaten der Volksmiliz der DVR abzuwälzen. Ich wiederhole ein weiteres Mal, Ort und Richtung des Beschusses zeigen deutlich, dass das Feuer auf den Bus im Gebiet von Jelenowka von den Positionen der Strafbataillone der ukrainischen Streitkräfte kam. Ergebnis dieses Verbrechens war die Verletzung einer älteren Frau am Bein. Wir haben zur Ermittlung dieses Verbrechens bereits internationale Organisationen eingeschaltet.

Auf diese Weise versucht das ukrainische Kommando ein weiteres Mal in peinlicher Weise, sich vor dem stellvertretenden Leiter der OSZE in der Ukraine A. Hug zu rechtfertigen und einer gerechten Bestrafung zu entgehen. Dabei muss angemerkt werden, dass gerade die Abteilungen der Nazisten die Handlungen der ukrainischen Streitkräfte im Donbass diskreditieren und die Kommandeure bloßstellen, wenn sie Beschüsse auf das Territorium der DVR durchführen, während sie sich in deren Verantwortungsbereich befinden.
Die Nachsicht mit einer speziellen Kategorie von Soldaten, die sich in fantastischer Weise dem Nationalismus ergeben, in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte und die Verheimlichung ihrer Handlungen durch das ukrainische Kommando führt zu einer noch größeren Kluft zwischen den Behörden der Ukraine und den Einwohnern des Donbass, auch auf dem Territorium, das von den ukrainischen Streitkräften kontrolliert wird.
Dabei muss angemerkt werden, dass die ukrainische Regierung nicht versucht, sich für ihre Verbrechen zu rechtfertigen, wenn nicht Hug auf dem Territorium der DVR ist. Beispielsweise haben beim Beschuss von Dolomitnoje durch die Straftruppen, wodurch ein Kind verletzt wurde und ein zweites ein psychische Trauma erlitt, die ukrainischen Soldaten in schweigendem Einverständnis die Verantwortung für dieses zynische Verbrecher übernommen.
Weiter will ich die Aufmerksamkeit darauf lenken, dass, als die OSZE-Beobachter nach dem Besuch der Donezker Filterstation, zu der sie durch die Vertreter des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination von der russischen Seite eingeladen wurden, und nachdem sie den Ort gesehen haben, wo die ukrainischen Streitkräfte in 200 Metern Entfernung von der DFS ihre Unterstände stationiert haben, sie dies in ihrem Bericht als „irgendeine Befestigung“ erwähnten. Dabei muss angemerkt werden, dass das Fahrzeug der OSZE-Mission in unmittelbarer Nähe von einem Unterstand mit Personal der ukrainischen Streitkräfte anhielt und diese dort feststellte. Wir haben sogar ein Foto der ukrainischen Position mit dem Fahrzeug der internationalen Beobachter.
Ein solches Herangehen an die die genannte Frage lässt Gedanken bezüglich der, gelinde gesagt, Kompetenz einzelner Vertreter der Mission aufkommen. Dabei identifizieren einige nicht pflichtbewusste Vertreter dieser Mission weiterhin nicht vorhandene Exemplare von Militärtechnik auf dem Territorium der DVR, ohne überhaupt irgendwelche Beweise vorzubringen und beschuldigen unbewiesen uns.
Ich will ein weiteres Mal erklären, dass die DVR die übernommenen Verpflichtungen zur Einhaltung eines Regimes der Feuereinstellung erfüllt hat und erfüllen wird sowie auch alles von ihr Abhängige unternehmen wird, um den Konflikt im Donbass auf friedlichem Weg zu lösen.

Ukrinform: Heute dürfen bereits 277 ukrainische Unternehmen ihre Produkte in die Europäische Union (EU) exportieren, erklärte der ukrainische Minister für Landwirtschaft und Ernährung Taras Kutowyj beim Treffen mit dem EU-Kommissar für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Vytenis Andriukaitis, im Rahmen des globalen Forums für Ernährung und Landwirtschaft in Berlin, berichtet das Regierungsportal.
„Schon heute können 277 ukrainische Unternehmen ihre Produkte in die Europäische Union exportieren. Wir arbeiten weiter aktiv an dem Ausbau des Exportpotentials der Ukraine und die vielseitigen Treffen im Rahmen des globalen Forums sind ein wirksames Instrument zur Erreichung dieses Ziels“, sagte der ukrainische Minister.
Während des Treffens wurden die Möglichkeiten der Ausweitung des Zugangs von ukrainischen landwirtschaftlichen Erzeugnissen zum EU-Markt, die Steigerung des Exports von Milchprodukten und Erzeugnissen tierischen Ursprungs erörtertet. Beide Seiten tauschten die Meinung über die Ausfuhr von Erzeugnissen tierischen Ursprungs aus und einigten sich über die Wichtigkeit ihrer Qualität und Sicherheit.
Kutowyj informierte den EU-Beamten über den Verlauf der Reform der Milchproduktion und Einhaltung der Herstellungsverfahren.

De.sputniknews.com: Wer steckt hinter Cyber-Angriffen? – Kremlsprecher weiß es
Hinter den Cyber-Angriffen auf russische Banken könnten ausländische Geheimdienste stehen, sagte der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, in einem BBC-Interview.
Seinen Worten nach gibt es Beweise dafür, dass irgendwelche ausländischen Geheimdienste hinter „einigen äußerst intensiven Attacken auf unsere Banken und offizielle Webseiten stehen könnten“, so der Kremlsprecher.
Zuvor war berichtet worden, dass Russlands größte Bank Sberbank 78 schwere Cyber-Angriffe fixiert und abgewehrt habe.

Dan-news.info: Die ukrainischen Truppen haben das Gebiet der Donezker Filterstation beschossen, während der stellvertretende Leiter der OSZE-Mission Alexander Hug die Station inspizierte. Dies teilte das operative Kommando der DVR mit.
„Die Inspektion von Alexander Hug und Vertretern des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination bei der DFS verlief unter Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte. Das Feuer erfolgte mit großkalibrigen Maschinengewehren, Schusswaffen, ebenfalls wurden Detonationen von Mörsergeschossen des Kalibers 82mm festgestellt“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Aus Sicherheitsgründen waren auf dem Territorium der Station die Medienvertreter, die zur Berichterstattung über die Reise des stellvertretenden Leiters der OSZE-Mission gekommen waren, nicht zugelassen.

De.sputniknews.com: Eine „symmetrische Reduzierung“ des Nuklearpotenzials kann nur unter Einhaltung des Gleichgewichts stattfinden, sagte der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, in einem Interview für den TV-Sender Vesti.ru.
Die Komponenten des Nuklearpotenzials seien in USA und Russland unterschiedlich. Eine „symmetrische Reduzierung“ des Nuklearpotenzials sei deshalb „unzulässig“, da sie „zur Störung des Gleichgewichts“ führen kann, so Peskow.
Er fügte hinzu, dass Russland immer für eine Reduzierung des nuklearen Arsenals eintrete, aber diese müsse „gerecht“ und „proportional“ verlaufen, ohne „Verletzung des Gleichgewichts“, so der Kremlsprecher.
Noch vor seinem Amtseintritt hatte Trump das Ende der Sanktionen gegen Russland mit der nuklearen Abrüstung in Zusammenhang gebracht.

Abends:

Dnr-news.com: Die endgültige Lösung des Sprachenproblems: In der Oberste Rada wurde das Gesetz „Über die Sprache“ registriert
In der Obersten Rada der Ukraine wurde ein Gesetzentwurf „Über die Sprache“ eingebracht, das die verpflichtende und alternativlose Verwendung der ukrainischen Sprache in allen Sphären des Staates und des gesellschaftlichen Lebens vorsieht.
Verfasser des Gesetzentwurfs Nr 5670 sind 33 Abgeordnete aus verschiedenen Fraktionen (vor allem aus den „Block Poroschenko“).
Der Gesetzentwurf sieht vor, das Gesetz „Über die Grundlagen der staatlichen Sprachenpolitik“ abzulösen, anstelle dessen die verbindliche Verwendung der ukrainischen Sprache in praktisch allen Bereichen des Lebens, mit Ausnahme des persönlichen Bereichs sowie bei der Ausübung religiöser Riten.
So soll die ukrainische Sprache verbindlich in allen Staatsorganen und den Organen der regionalen Selbstverwaltung sein….Auch sollen alle offiziellen Dokumente und alle Anträge der Bürger an die Staatsorgane und regionalen Organe in ukrainischer Sprache geschrieben sein.
Gemäß dem Gesetzesentwurf soll die ukrainische Sprache in allen Bereichen des Bildungsprozesses verbindlich werden: in Vorschul-, Schul-, Berufs- und Hochschulen. Während in Vorschulen und Schulen noch die Verwendung von Sprachen der nationalen Minderheiten vorgesehen ist, soll es diese Möglichkeit an Hochschulen nicht mehr geben. Hier soll die Ausbildung nur in ukrainischer Sprache erfolgen, einige Fächer können in einer der offiziellen EU-Sprachen unterrichtet werden….
Alle Kulturveranstaltungen sollen ausschließlich in der Staatssprache erfolgen….
Filme in der Ukraine dürfen nur in ukrainisch gedreht werden…. Die ukrainische Sprache soll verpflichtend in allen Medien genutzt werden…
Auch für die Dienstleistungssphäre (Geschäfte, Restaurants etc) soll die Verwendung der ukrainischen Sprache als ausschließliche gelten.
Eine wichtige Neuerung in diesem Entwurf ist die Einführung eines Bußgeldes für den Verstoß (Ordnungswidrigkeit) gegen die Nutzung der ukrainischen Sprache … Es sieht eine Geldstrafe von … 3400-6800 Griwna… vor.

De.sputniknews.com: Drei Schiffe der portugiesischen Seestreitkräfte haben die Überwachung der Flugzeugträgerkampfgruppe der russischen Nordflotte auf dem Rückweg vom Mittelmeer aufgenommen, berichten russische Medien am Samstag. Die Nato-Kommandobehörde zur Führung von Seestreitkräften hatte zuvor angekündigt, die Bewegungen russischer Schiffe beobachten zu wollen….

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Kommunisten in den Volksrepubliken des Donbass – Neuigkeiten vom 21.01.2017

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Wpered.su: http://wpered.su/2017/01/16/k-73-j-godovshhine-prekrashheniya-deyatelnosti-molodoj-gvardii/
Am 16. Januar fand auf Initiative des Makejewker Stadtkomitees des Leninschen Komsomol der DVR gemeinsam mit der historischen Fakultät der Donezker Nationaluniversität in einer der Schulen von Makejewka eine Unterrichtsstunde zu Mut und Heldentum „Mit wie viel Blut wurde der Planet durch sie gerettet“, die dem 73. Jahrestag des Endes der Aktivität der antifaschistischen Untergrundorganisation „Junge Garde“ gewidmet war.
Die Kriegsjahre sind immer weiter entfernt. Die Veteranen des Großen Vaterländischen Kriegs sterben. Auch die Erinnerung an jenen Krieg lässt nach. Was weiß die heutige Jugend über den Krieg? Zwei, drei Schlachten, den Namen des großen Heerführers. Und dieser Krieg stellt sich schon als ein weit entfernter Krieg aus dem letzten Jahrhundert dar. Aber noch ist die Generation am Leben, die sich an diesen Krieg erinnert und über ihn erzählen kann.
„Im Jahr 1942, am 29. September, haben Hitler-Soldaten 32 Bergleute, die die Arbeit des Bergwerks sabotiert haben, im Stadtpark von Krasnodon lebendig begraben. Dieses schreckliche Ereignis wurde der Ausgangspunkt für die Bildung einer Untergrundjugendorganisation, die auf Vorschlag von Sergej Tjulenin „Junge Garde“ genannt wurde.
Es ist nicht schwer, die militärischen Heldentaten und den Mut der Krasnodoner Jungen und Mädchen dieser weit entfernten vierziger Jahre richtig einzuschätzen. Der Sieg entstand aus großen und kleinen Schlachten, bekannten und unbekannten, aus Mut und Heldentum konkreter Menschen. Und Gott sei Dank, dass die Geschichte die Namen derer bewahrt hat, die in den Reihen der „Jungen Garde“ gekämpft haben“, erzählte der erste Sekretär des Makejewker Stadtkomitees des Leninschen Komsomol der DVR Anton Saenko den jungen Leuten.
Für die Schüler der Schule erfolgte ein Exkurs in die Geschichte, es wurden interessante Fälle und historische Fakten über das Leben der bekanntesten Junggardisten erzählt – Uljana Gromowa, Wasilij Gukow, Iwan Semnuchow, Oleg Koschewoje, Wasilij Lebaschow, Anatolij Lopuchow, Sergej Tretjakewitsch, Ljubow Schewzowa und andere. Die Kinder hörten gesapannt die Geschichte über die Helden des antifaschistischen Untergrunds, die in ihrem Alter für die Verteidigung der Heimat für ihre Land, die Sowjetunion, aufstanden. Den Kindern gefiel auch die Erzählung über die Aktivität der Komsomol-Organisation in den Jahren des Großen Vaterländischen Kriegs, in der Nachkriegszeit und der Gegenwart.
Nicht ganz drei Monate existierte die Jugendorganisation „Junge Garde“, die in Krasnodon von Oktober 1942 bis Januar 1943 aktiv war. Am 20. Juli 2042 wurden Krasnodon von den Faschisten eingenommen. Die Hitlersoldaten errichteten ihre „Ordnung“. Es wurde ein Verwaltung geschaffen, ein Arbeitsamt, es wurde Polizei eingerichtet, die Gestapo kam. Direkt nach der Ankunft begannen Massenfestnahmen von Kommunisten, Komsomolzen. Auf den Straßen von Krasnodon, an den Wänden der Häuser erschienen Aushänge der Besatzer. Nur unter den härtesten nazistischen und faschistischen Regimen, wo jede Moral, Respekt gegenüber Menschen, Toleranz und Bestreben zu Frieden und Freundschaft fehlt, ist die Tätigkeit der kommunistischen Bewegung verboten – dies ist die höchste Erscheinung der Menschenfeindlichkeit, umso mehr, wenn sie sich gegen die Jugend richtet.
Den jungen Leuten wurde der Eid vorgelesen, den die Junggardisten ablegten „Ich, der ich in die Reihen der „Jungen Garde“ eintrete, gelobe angesichts meiner Waffenbrüder, angesichts meines vielgeprüften Landes, angesichts des gesamten Volks feierlich, widerspruchslos jede Aufgabe zu erfüllen, die mir die übergeordneten Genossen erteilen. Alles als tiefstes Geheimnis zu wahren, was meine Arbeit in der „Jungen Garde“ betrifft. Ich schwöre, erbarmungslos für verbrannte, verwüstete Städte und Dörfer, für das Blut unserer Menschen, für den Märtyrertod von 30 Bergleuten Rache zu nehmen. Und wenn für diese Rache mein Leben verlangt wird, werde ich es ohne eine Minute des Zögerns geben. Wenn ich diesen heiligen Eid unter Foltern oder aus Feigheit breche, so soll mein Name, meine Verwandten auf ewig verflucht sein und mich soll die harte Hand meiner Genossen strafen. Blut für Blut. Tod für Tod.“
Manchen Schülern traten die Tränen in die Augen aufgrund dieser Worte, aufgrund der Kriegslieder und -gedichte. Am Ende der Unterrichtsstunde verabredeten die jungen Leute, den Veteranen, den Kindern des Kriegs mehr Aufmerksamkeit zu widmen, mehr patriotische Treffen zu historischen Themen durchzuführen und auf jeden Fall die Patenschaft über ein Denkmal zur Geschichte des Großen Vaterländischen Kriegs zu übernehmen.
Im Namen der Makejewker Komsomolorganisation danken wir der Kandidatin der Geschichtswissenschaften, der Dozentin am Lehrstuhl für die Geschichte Russland und der slawischen Völker Jelena Schkribitjko für die geleistete methodische Hilfe bei der Organisation der Unterrichtsstunde zu Mut und Heldentum.

Wpered.su: http://wpered.su/2017/01/21/doneckie-kommunisty-vozlozhili-cvety-k-pamyatniku-leninu-foto/
Heute am 21. Januar haben aus Anlass des 93. Todestags von W. I. Lenin Vertreter des ZK der KP der DVR, des Donezker Stadtkomitees der KP der DVR, der Union Sowjetischer Offiziere der DVR, des Komsomol der DVR und der gesellschaftlichen Organisation „Frauenunion – Hoffnung des Donbass“ Blumen am Denkmal des sowjetischen Führers niedergelegt. Insgesamt nahmen einige hundert Menschen an der Veranstaltung teil.
„Wir sind deshalb zum Lenin-Denkmal gekommen, weil der Weg, den er gezeigt hat, unser Weg ist, der Weg der Donezker Volksrepublik. Vor drei Jahren sind wir für unsere Sache, für den Weg, den uns Wladimir Iljitsch schon im Jahr 1917 gewiesen hat, aufgestanden. Wir wissen, wenn die Ideen die Massen ergreifen, dann wird eine gerechte Gesellschaft errichtet. Heute läuft die Suche nach den ideologischen Wegen der weiteren Entwicklung unseres Staates, laufen heftige Debatten. Aber die grundlegende Ideologie liegt in der Benennung unseres Staates – Donezker Volksrepublik“, sagte der erste Sekretär des ZK der KP der DVR Boris Litwinow.
Niederlegungen von Blumen am Lenindenkmal fanden praktisch in allen Städten und Bezirken der DVR statt.

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Presseschau vom 20.01.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Vormittags:

 

De.sputniknews.com: Syrische Soldaten durch Oppositionskämpfer hingerichtet – UN-Dokument.
Kämpfer der sogenannten Levante-Front haben sich in Aleppo grausam an Militärs der syrischen Regierungstruppen gerächt, wie Syriens UN-Botschaft am Freitag mitteilte.
Wie aus einem Schreiben des Interims-Geschäftsführers der syrischen Vertretung, Munzer Munzer, an den UN-Generalsekretär und den Vorsitzenden des UN-Sicherheitsrates hervorgeht, haben die syrischen Behörden nach der Befreiung von Ost-Aleppo in einer Schule „Muhadassa“ im Stadtviertel Al-Sukkari 23 Leichen entdeckt.
„Diese Schule diente als Stab einer Terroristengruppe der ‚Levante-Front‘, der Brigade ‚Morgenrot des Islam‘, die von den Regierungen mancher Staaten zur ‚gemäßigten syrischen Opposition‘ gezählt wird“, heißt es weiter.
Die syrischen Behörden hätten bereits 20 Opfer identifizieren können. Sie alle seien „Angehörige der syrischen Armee“. Zudem seien weitere 37 Leichen gefunden worden, die allerdings derzeit noch identifiziert würden.
„Den meisten Toten wurde die Kehle durchgeschnitten. Manche wurden per Kopfschuss getötet, der das Gesicht verunstaltete, andere weisen Folterspuren auf“, schreibt Munzer weiter.
Ende Dezember hatten Vertreter der syrischen Militärpolizei berichtet, dass im Stadtviertel al Sukkari die Leichen hingerichteter Menschen gefunden worden seien, darunter auch tote Kinder.
Die syrische Stadt Aleppo war im Dezember vollkommen von den bewaffneten Gruppierungen befreit worden und wird nun von den syrischen Regierungstruppen kontrolliert.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden einmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Das Gebiet von Kalinowka wurde aus Richtung Luganskoje mit 82mm-Mörsern beschossen.

 

Dan-news.info/dnr-online.ru: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
Die Straße Donezk – Dokutschajewsk und Wohnhäuser in Jelenowka wurden von den ukrainischen Streitkräften provokativ beschossen. Dabei wurden eine Frau verletzt und ein Haus beschädigt.
„Heute Morgen gab es einen Durchbruchversuch der ukrainischen Streitkräfte aus Richtung Beresowoje, der von einem Artilleriebeschuss begleitet war. Es wurde eine Frau verletzt, die mit dem Bus Donezk – Dokutschajewsk fuhr, in einem Haus wurden die Fenster zerschlagen. Derzeit ist die Straße gesperrt“, teilte der Leiter der Ortsverwaltung von Jelenowka Igor Sjakerin mit.
„Die Frau die heute Morgen zu uns gekommen ist hat Splitterverletzungen am Oberschenkel, ihr Zustand ist zufriedenstellend“, teilte der leitende Arzt des Republikanischen Traumatologischen Zentrums Alexandr Krawtschenko mit.
Er fügte hinzu, dass die Frau trotzdem weiter unter ärztlicher Beobachtung bleibt.

 

De.sputniknews.com: Amphitheater Palmyra durch IS-Terroristen teilweise gesprengt.
Die Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) hat in Syriens antiker Oasenstadt Palmyra Berichten zufolge das römische Amphitheater teilweise in die Luft gespregt.
Die IS-Extremisten haben das zentrale Teil des Amphitheaters zertört, das zum Unesco-Weltkulturerbe gehört, wie das syrische Staatsfernsehen am Freitag berichtet.
Im Mai 2016 hatte das Orchester des russischen Mariinski-Theater im Amphitheater – anlässlich der Befreiung Palmyras – ein Konzert gegeben.
Die IS-Dschihadisten, die Palmyra erstmals im Mai 2015 eingenommen hatten, waren im März von der syrischen Armee und der russischen Luftwaffe aus der historischen Stadt verdrängt worden. Im Dezember gelang es den Terroristen jedoch, die antike Stadt zurückzuerobern. Nach heftigen Kämpfen mussten sich die syrischen Regierungstruppen zurückziehen. Davor waren die Einwohner aus der Stadt gebracht worden.

 

Dnr-online.ru: In der Republik Krim hat das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko während der Veranstaltungen zum Jahrestag des Vertrags von Perejaslaw eine Reihe von Vereinbarungen zur Zusammenarbeit zwischen den Republiken unterzeichnet.
Insbesondere wurden Vereinbarungen zwischen der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“, deren Vorsitzender Alexandr Sachartschenko ist, und einer Reihe gesellschaftlicher Bewegungen der Krim unterzeichnet.
Wir während der abschließenden Pressekonferenz war die Rede von einer sachbezogenen Zusammenarbeit zwischen den Republiken. Dies betrifft sowohl den humanitären Bereich als auch eine Vertiefung der ökonomischen Zusammenarbeit. Es wurden Mechanismen erörtert, dass möglichst viele Kinder aus der DVR in Erholungsheimen der Krim Ferien machen können, es wurden Wege der Vertiefung der ökonomischen Integration zwischen der DVR und der Republik Krim erörtert, es liefen Verhandlungen mit Organisationen und Unternehmen, die bereit sind an diesem Prozess teilzunehmen.
Während der Pressekonferenz sagte der Vorsitzende des Ministerrats der Republik Krim Sergej Aksjonow, dass noch viel Arbeit bevorsteht.
„Die Krim hat unsere Freunde, unsere Brüder immer unterstützt. Umso mehr damals, als sie wirklich Unterstützung brauchten. Was die Vereinbarungen betrifft, so wurden Arbeitsgruppen gebildet, sie erörtern konkrete Wege zur Umsetzung und arbeiten diese auf. Vielen Dank an die Staatsoberhäupter der Republiken. Sie sind heute an der vordersten Linie der russischen Welt. Ich fügte hinzu: das russische Volk war immer zusammen und die russische Welt ist eine Kraft, die sich wiedervereinigt“, sagte Sergej Aksjonow.
Das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko sagte, dass die unterzeichneten Vereinbarungen nicht nur ökonomische und humanitäre Bedeutung haben, sie spielen auch eine große ideologische Rolle.
„Die Dokumente, die heute unterzeichnet wurden, haben eine große Bedeutung für unsere Republik. Neben humanitären und ökonomischen Verbindungen, die mit Hilfe dieser Vereinbarungen gestärkt wurden, ist dies auch eine Unterstützung, die die ganze Welt gesehen hat. Heute haben sich die Menschen davon überzeugt, dass wir nicht allein sind, die Krim ist mit uns, wird sind ein einiges Volks und betreiben eine Sache“, sagte Alexandr Sachartschenko.
An diesem Tag wurde auch eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit zwischen der Krim und der LVR unterzeichnet. Unter anderem wird entsprechend diesem Dokument auf dem Territorium der Republik Krim in der nächsten Zeit eine Vertretung der gesellschaftlichen Bewegung „Mir Luganschtschine“ eröffnet.

 

Dnr-online.ru: Eine Delegation der Gewerkschaft der Arbeiter im Bauwesen und der Baumaterialproduktion der DVR hat an einer Sitzung des Rats der Internationalen Konföderation der Gewerkschaft der Arbeiter im Bauwesen und der Baumaterialproduktion der Länder der GUS (IKG) teilgenommen. Die Sitzung wurde vom Vorsitzenden der IKG Gennadij Arshanow geleitet. An ihm nahmen 24 Vertreter von Baugewerkschaften aus Modawien, Weißrussland, Kasachstan, Kirgisien, Armenien und anderer GUS-Staaten teil.
Auf der Tagesordnung standen organisatorische Fragen der bevorstehenden Rechenschafts- und Wahlkonferenz der IKG, die am 20. Januar stattfindet. Es wurden auch die Fragen des Austritts der Baugewerkschaft der Ukraine aus der IKG aufgrund seit langem fehlender Verbindungen und der Aufnahme der Gewerkschaft der DVR vorläufig behandelt. Abschließend werden diese Fragen auf der heutigen Konferenz behandelt. An ihrer Arbeit nimmt auch der Vorsitzende der Baugewerkschaft der DVR Sergej Ponomartschuk teil.

 

De.sputniknews.com: „Tango tanzt man zu zweit“: Was der Kreml vom Verhältnis Moskau-Washington erwartet.
Russland kann ohne die USA die Probleme in der Welt nicht lösen, wie der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, in einem BBC-Interview sagte. Einen Auszug daraus veröffentlichte der TV-Sender am Freitag auf seiner Webseite.
Grundlegende Veränderungen in den Beziehungen zwischen den USA und Russland erwartet Peskow eigenen Aussagen zufolge allerdings nicht. Bislang könne man in Russland daran „leider nicht glauben“.
„Alles, was wir können, ist, Hoffnung zu bekunden. Wir wollen gute Beziehungen zu Amerika. Wir meinen, dass wir unzählige Probleme in dieser Welt und in den Regionen, die unser Land bedrohen, ohne Zusammenarbeit mit den Amerikanern nicht bewältigen können“, so der Kremlsprecher.
Peskow betonte, dass die Herangehensweise des künftigen US-Präsidenten Donald Trump, der am 20. Januar offiziell sein Amt antrete, bislang noch nicht klar sei. „Deshalb brauchen wir gute Beziehungen zu Washington, aber, wie es so schön heißt: Einen Tango tanzt man zu zweit. Welcher Art die Herangehensweise des Präsidenten Trump sein wird, ist eine große Frage“, fuhr er fort.
Der BBC-Moderator erinnerte daran, dass manche Peskow verdächtigen würden, während des US-Wahlkampfes im Jahr 2016 die Cyberangriffe auf amerikanische Regierungsserver organisiert zu haben. Dieser entgegnete, diese Beschuldigungen seien für ihn „eine große Ehre“. „Aber ich bin in dieser Cybersphäre nicht so gut. Also ist das die Unwahrheit“, resümierte er.
Russland wehre derweil täglich Tausende Hacker-Attacken aus westlichen Staaten auf russische Server unterschiedlicher Organisationen und Institutionen ab. Aber Moskau gehe nie davon aus, so Peskow, dass alle aus den USA, Großbritannien oder Deutschland kommenden Hack-Angriffe „etwas mit den Regierungen zu tun haben“. Allerdings gebe es durchaus „Beweise“ dafür, dass hinter einigen „sehr aggressiven Attacken“ auf russische Banken und die Webpräsenz von Staatspräsidenten Wladimir Putin „bestimmte Sicherheitsdienste aus dem Ausland“ stehen.
Früher hatte Peskow gegenüber dem US-Fernsehsender NBС bestätigt, Putins Webpräsenz werde manchmal bis zu tausendmal pro Tag attackiert. Dennoch habe Moskau nie daraus geschlossen, dass der nun scheidende US-Präsident Obama diese Cyber-Angriffe „dirigierte“ oder das Weiße Haus „dafür verantwortlich war“.
Russlands Staatschef Dmitri Medwedew hatte zuvor via Facebook geschrieben, die bilateralen Beziehungen zwischen Russland und den USA hätten den tiefsten Punkt der letzten Jahrzehnte erreicht. Die Arbeitsergebnisse der Barack Obama-Regierung bezeichnete er als „äußerst widersprüchlich“.

 

Ukrinform: Ministerium für besetzte Gebiete und Binnenflüchtlinge bereitet sich auf Deokkupation von Donbass vor.
Das Ministerium für besetzte Gebiete und Binnenflüchtlinge bereitet sich auf eine Rückkehr der Gebiete im Donbass unter die Kontrolle der Ukraine vor.
Das sagte der Minister für besetzte Gebiete und Binnenflüchtlinge der Ukraine, Wadym Tschernysch im Fernsehsender „5. Kanal“, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform. Er könne nicht behaupten, dass die Deokkupation im laufenden Jahr beginnen werde. Das Ministerium müsse dafür bereit sein und derzeit werde eine Roadmap für die Rückkehr der Gebiete ausgearbeitet.

 

Dnr-online.ru/dan-news.info:: Besuch des stellvertretenden Leiters der OSZE-Mission Alexander Hug in der DVR (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Heute, am 20. Januar, ist der erste stellvertretende Leiter der OSZE-Mission in der Ukraine, Alexander Hug, in der DVR eingetroffen. Er hat sich bereits mit Vertretern des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination und des Verteidigungsministeriums der DVR getroffen. Im Verlauf des Gesprächs wurde die Frage der Entminung der Straße von Mariupol nach Kominternowo aufgeworfen.
Später besuchte Hug Sachanka, wo er die durch Beschuss der ukrainischen Streitkräfte am 11. Dezember 2016 beschädigte Schule inspizieren will.
Außerdem äußerte Hug beim Besuch von Kominternowo seine Vorschläge bezüglich einer spiegelbildlichen Entminung der Straße von Mariupol nach Kominternowo von beiden Seiten.
Außerdem erklärte Hug, dass er diese Frage während eines persönlichen Treffens mit dem Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko erörtern möchte.
Die russische Seite im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination übergab Hug Informationen über den Beschus von Jelenowka südwestlich von Donezk am heutigen Morgen, in dessen Verlauf eine Frau verletzt wurde.
„Ich möchte anmerken, dass es in den letzten zwei Tagen in Richtung Mariupol keine Verletzung des Regimes der Feuereinstellung gab, sagte der Vertreter des Gemeinsamen Zentrums.
Wenig später berichtete aber ein Korrespondent von DAN, dass während der Inspektion von Vertretern der russischen Seite im Gemeinsamen Zentrum, Hugs und von Vertretern des operativen Kommandos der DVR in Kominternowo von Seiten der ukrainischen Streitkräfte Schüsse zu hören waren. Der Korrespondent berichtete mit, dass einer der Abteilungskommandeure der Kräfte der DVR mitteilte, dass ein Beschuss der Umgebung des Dorfes aus dem Gebiet des von den ukrainischen Streitkräften besetzten Wodjanoje erfolgt. Nach Informationen von Soldaten der Republik verwenden die ukrainischen Soldaten dabei Mörser des Kalibers 82mm.
Gegenüber Journalisten sagte Hug, dass die OSZE-Mission die Installation weiterer Überwachungskameras an der Kontaktlinie in Erwägung zieht.
Hug führte bei seinem Besuch in Sachanka eine Videokonferenz mit Vertretern aller 57 Teilnehmerstaaten der Mission vor der durch ukrainischen Beschuss teilweise zerstörten Dorfschule von Sachanka durch. Das Gespräch in Form einer Skype-Konferenz dauerte etwa eine halbe Stunde. Außerdem führte Hug ein Gespräch mit der Direktorin der Schule Oxana Samarskaja, die vom Beschuss der Bildungseinrichtung berichtete.
„In der letzten Woche haben wir entlang der gesamten Kontaktlinie eine Verschärfung des Konflikts beobachtet. Beginnend mit Dienstag dieser Woche und bis heute haben wir eine Verringerung der Gewalt entlang der Kontaktlinie festgestellt. Dies ist ein Beweis dafür, dass die Situation entlang der Kontaktlinie nicht stabil ist und dass jeden Augenblick eine Explosion erfolgen kann“, erklärte Hug gegenüber Journalisten.

 

De.sputniknews.com: „Löwenjungen des Kalifats“: IS entführt im Irak 150 Kinder für Selbstmordanschläge.
Die Kämpfer der Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) im Irak rekrutieren nun gewaltsam auch Kinder, um sie dann zu Selbstmordattentätern auszubilden, wie das Mitglied des irakischen politischen Bündnisses „Staat der Gesetzes“, Nala Al-Habibi, am Freitag gegenüber dem arabischen Nachrichtenportal „Al-Masdar“ sagte.
Die Gruppierung Islamischer Staat habe in der Stadt Tal Afar 150 Kinder entführt und sie gewaltsam in die sogenannte Zelle „Löwenjungen des Kalifats“ rekrutiert, schreibt das Portal.
Laut Al-Habibi sind vor allem jesidische Kinder aus Tal Afar und Mossul betroffen, die dann ausgebildet werden sollen, um Zivilisten, Soldaten und sich selbst mit verminten Autos und Sprengstoffgürteln zu töten.
Der IS hatte im Sommer 2014 Teile Syriens und des Irak eingenommen. Die Terroristen riefen in den besetzten Gebieten ein Kalifat aus. Die offiziellen Regierungen in Bagdad und Damaskus sowie eine internationale Koalition unter US-Führung kämpfen gegen die Besatzer. Russland setzt seit Herbst 2015 seine Luftstreitkräfte gegen die Islamisten in Syrien ein.

 

Nachmittags:

 

De.sputniknews.com: Die Ukraine hat die Umsetzung des Projektes „Mauer“ im Gebiet Charkow an der Grenze zu Russland wegen mangelnder Finanzierung gestoppt, wie die ukrainische Agentur UNIAN am Freitag unter Verweis auf die Leiterin der Gebietsverwaltung Julia Swetlitschnaja mitteilte.
Derzeit würden die örtlichen Behörden nur für den technischen Zustand der bereits gebauten Grenzanlagen sorgen.
Das ukrainische Mauerprojekt, auch als „europäische Mauer“ bezeichnet, sieht den Bau von Gräben und Sonderobjekten an der russisch-ukrainischen Grenze vor. Die Länge der Grenze beträgt mehr als 2.000 Kilometer. Laut Plänen der ukrainischen Regierung soll die Mauer zur östlichen Grenze der Europäischen Union werden. Der Bau sollte in zwei Etappen erfolgen: zuerst in den Gebieten Tschernigow, Sumy, Charkow und dann auch in den Gebieten Lugansk und Donezk.
Wie 2014 der damalige Premierminister der Ukraine, Arseni Jazenjuk, erklärt hatte, sollte dieser Schutzwall bis Ende 2018 fertig gestellt werden. Die Gesamtkosten des Projekts sollten sich auf etwa vier Milliarden Griwna (etwa 136 Millionen Euro) belaufen.

 

Ukrinform: Das Kommando der russischen Besatzungstruppen in der Ostukraine will den Terroristen 9000 Rubel monatlich für den Dienst an der Front und für die Teilnahme an den Kampfhandlungen gegen die ukrainische Armee zahlen.
Das teilte die Hauptverwaltung für Aufklärung im Verteidigungsministerium der Ukraine auf ihrer Facebook-Seite mit. Trotzt der Maßnahmen zur Erhöhung der Motivation für den Frontdienst steige die Zahl der Fahnenflüchtigen an. Das Kommando der 1. und 2. Armeekorps der russischen Streitkräfte verspreche, 9000 russischer Rubel pro Monat für den Fronteinsatz zu zahlen, heißt es.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des Leiters der Koordination der Volksmiliz Oberst Oleg Anaschtschenko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Vertreter der OSZE-Mission haben in ihren Berichten das Fehlen von 140 Einheiten Technik und Waffen der Kiewer Truppen in den Abzugsorten festgehalten.
„So wurde in dieser Woche das Fehlen folgender Waffen der ukrainischen Streitkräfte in den benannten Lagerorten bemerkt: 11 Mehrfachraketenwerfer „Uragan“; 8 152mm-Haubitzen „Giazint-B“; 21 152mm-Haubitzen 2S3 „Akazija“; 18 122mm-Haubitzen 2S1 „Gwosdika“; 6 122m-Haubitzen D-30; 30 120mm-Mörser 2B11 „Sani“; 16 100mm-Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira“; 30 Panzer T-64 und T-72“, erläuterte Anaschtschenko.
Er schloss nicht aus, dass gerade mit diesen Waffen die Kiewer Truppen regelmäßig das Territorium der LVR beschießen.
Anaschtschenko merkte an, dass die verbotene Technik im Gebiet von Mironowka, Nowoluganskoje, Luganskoje, Popasnaja, Lopaskino entdeckt wurde. In diesen Gebieten wurden von der Volksmiliz vier Mehrfachraketenwerfer „Grad“, zwei 122mm-Haubitzen D-30, fünf Feuerstellungen von 120mm-Mörsern, vier Panzer und fünf Panzertransporter bemerkt.
„Im Zeitraum vom 14. bis 20. Januar haben die ukrainischen Truppen 24-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Es wurde mit von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen geschossen, mit Artillerie des Kalibers 122mm und Mörsern der Kaliber 120 und 82mm. Außerdem wurden beim Beschuss Schützenpanzer, Abwehrgeschütze, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet“, berichtete Anaschtschenko.
„Dabei wurden auf das Territorium der Republik 540 Geschosse abgefeuert“, erläuterte er.
Er unterstrich, dass die Korrektur des Feuers mit Hilfe von Drohnen erfolgte, die „von westlichen Unterstützern der Terroristen geliefert wurden“.
Von Seiten der ukrainischen Truppen wurden die Positionen der Volksmiliz im Gebiet von Kalinowka, Logwinowo, Nishneje Losowoje, Losowoje, Kalinowo, Smeloje, Sokolnikik, dolgoje sowie im Gebiet des Denkmals des Fürsten Igor beschossen.
„Den Befehl zu Eröffnung des Feuer auf das Territorium der Volksmiliz der LVR gaben folgende Kriegsverbrecher und überzeugte Nationalisten, Mörder der friedlichen Einwohner des Donbass:
– der Kommandeur der 54. mechanisierten Brigade Gorbatjuk,
– der Kommandeur der 44. Artilleriebrigade Baranow,
– der Kommandeur der 24. mechanisierten Brigade Schewtschenko,
– der Kommandeur der 14. mechanisierten Brigade Shakun,
– der Kommandeur der 93. mechanisierten Brigade Klotschko“,
teilte Anaschtschenko mit.
„Nach unseren Informationen befinden sich im Lugansker Oblast mehr als 300 ausländische Söldner, die in verschiedenen Formationen Dienst tun“, ergänzte der Oberst.
„Wir stellen weiterhin Fälle von Plünderungen und Verbrechen gegen friedliche Bürger von Seiten von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte und nationalistischer Bataillone in der „Grauen Zone“ fest“, sagte Anaschtschenko.
„So haben ukrainische Strafsoldaten aus der 24. Brigade aus Richtung Nowotoschkowka mit Schusswaffen eine Eisenbahnerbrigade beschossen, die Arbeiten zur Untersuchung und Reparatur von Eisenbahngleisen vornahm. Die OSZE-Mission stellte vor Ort fest, dass es Kugeleinschläge in der Kabine des Maschinisten gab“, erläuterte Anaschtschenko.
Er teilte mit, dass „ein weiterer schändlicher Fall in Troizkoje festgestellt wurde“.
„Dort führen Nationalisten vor allem aus dem Bataillon „Dnjepr-1“, die aus der Westukraine kommen, Razzien in Kirchengemeinden und privaten Häusern durch und nehmen gewaltsam bei der Bevölkerung Ikonen, Altarlampen und andere Kirchengegenstände mit, um sie anschließend außerhalb der „ATO“-Zone auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen“, berichtete er.
„Außerdem wurde uns ein erschreckender Fall von Vandalismus bekannt, der von Kämpfern des „Rechten Sektors“ durchgeführt wurde, vergleichbar mit den Aktionen des Faschismus in der Zeit des Großen Vaterländischen Kriegs“, sagte Anaschtschenko.
„Die Nationalisten nehmen Literatur und Lehrbücher in russischer Sprache aus den Schulbibliotheken in der Zone der sogenannten ATO und vernichten sie“, erklärte er.
„Am 19. Januar haben drei Soldaten der 54. Brigade in betrunkenem Zustand ihren Truppenteil mit einem Schützenpanzer verlassen. Während der Fahrt eröffnete einer der Soldaten ungeordnet das Feuer mit einer Kalaschikow“.
„Während der Festnahme wurden drei Soldaten der ukrainischen Streitkräfte verletzt, neben den Schusswaffen wurden bei den Festgenommenen sechs Handgranaten gefunden“, sagte Anaschtschenko.
„Insgesamt betragen die nicht kampfbedingten Verluste der ukrainischen Streitkräfte in der letzten Woche 15 Tote und mehr als 20 Verletzte. Im Ergebnis von provokativen Beschüssen starben 12  Soldaten, 16 wurden verletzt“, stellte der Vertreter der Volksmiliz fest.
Er fügte hinzu, dass 26 Soldaten der 14., 24. und 54. Brigade der ukrainischen Streitkräfte in der letzten Woche ihren Dienstort in der Zone der sogenannten „ATO“ eigenmächtig verlassen haben.

 

Ukrinform: Bei Kämpfen in der Ostukraine sind in den vergangenen 24 Stunden ukrainische Soldaten weder verletzt noch getötet worden.
Das gab am Freitag der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für die Antiterror-Operation, Olexandr Motusjanyk, bekannt.

 

De.sputniknews.com: Ukraine inspiziert Militäreinheiten im Süden Russlands.
Der Leiter des russischen Zentrums für Verringerung der Atomgefahr, Sergej Ryschkow, hat am Donnerstag das Ende der militärischen Inspektionsreise ukrainischer Experten im südrussischen Gebiet Rostow bekannt gegeben.
Während der Zeitperiode vom 16. bis zum 19. Januar 2017 habe eine ukrainische Gruppe, die unter anderem aus Vertretern von Dänemark und Kanada bestanden habe, im Rahmen des Wiener Dokuments der OSZE von 2011 über vertrauensbildende Maßnahmen das Gebiet auf dem Territorium des russischen Militärkreises Süd inspiziert und die Gegenden in der Nähe der Städte Rostow-am-Don, Asow, Taganrog, Nowoschachtinsk, Kamensk-Schachtinski und Noewotscherkassk besichtigt, heißt es in einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums.
Laut Ryschkow hat die internationale Inspektionsgruppe „keine militärischen Aktivitäten“ der russischen Streitkräfte beobachtet, die „obligatorisch im Voraus gemeldet werden müssen“.
Die Inspekteure haben unter anderem Schießplätze und Bahnhöfe besuchen sowie alle erforderlichen Informationen vom Kommando aller militärischen Verbände bekommen können, die sich in dieser Region befänden, hieß es.
Allerdings habe sich der Leiter der ukrainischen Inspektionsgruppe „trotz der entstandenen Praxis der Umsetzung“ des Wiener Dokuments nach dem Ende seiner Mission ausdrücklich geweigert,  der russischen Begleitergruppe die Zusammenfassungen und Ergebnisse seiner Arbeit mitzuteilen und dadurch den Unwillen der ukrainischen Seite  nochmals bekräftigt, Transparenz an den Tag zu legen.
„Wir möchten darauf hoffen, dass die ukrainische Seite diesmal auf das Ignorieren der tatsächlichen Ergebnisse der Inspektion und das Erheben ausgeklügelter Vorwürfe an die russische Seite verzichten wird“, hieß es in der Mitteilung des Verteidigungsministeriums.
Die Regierung der Ukraine, die im Osten des Landes seit drei Jahren eine militärische Operation gegen Regimegegner durchführt, beschuldigt Russland, die bewaffneten Milizen zu unterstützen und eigene Truppen im Grenzgebiet zu konzentrieren.
Moskau weist diese Vorwürfe zurück. Dennoch sprechen die Machthaber in Kiew immer wieder Drohungen gegen Russland aus. Im November hatte Juri Birjukow, Berater von Staatschef Petro Poroschenko, der russischen Marine mit einer „todbringenden Horror-Rakete“ gedroht.

 

Ukrinform: Russland stellt eine Division aus 10.000 Soldaten nahe der ukrainischen Grenze auf. Das stellte eine Gruppe von Militärinspektoren aus der Ukraine, Kanada und Dänermark während einer Inspektion in der russischen Oblast Rostow fest, teilte der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte auf seiner Facebook-Seite mit.
Die Beobachter bestätigten „die Verletzung der Punkte des Wiener Dokuments 2011 (WD -2011) durch Russland bezüglich Informierung von allen OSZE-Ländern über die Streitkräfte. In der Nähe von der ukrainischen Grenze wird die 150. motorisierte Schützendivision aus mehr als 10.000 Soldaten aufgestellt. Es wurde das Datum der Aufstellung, der 10. Januar 2017, veröffentlicht“, heißt es in der Meldung. Nach Angaben des ukrainischen Generalstabs teilte Russland im November 2016 den OSZE-Ländern mit, dass es 2017 die Aufstockung des Personals der regulären Einheiten gemäß dem Punkt 10.3 WD-2011 nicht plane.
Die Teilnehmerstaaten der OSZE werden über die Ergebnisse der Inspektion binnen 14 Tagen informiert.

 

De.sputniknews.com: Nato nimmt russischen Flugzeugträger „aufs Korn“.
Die Nato hat offiziell angekündigt, die Bewegungen des russischen Flugzeugträgers „Admiral Kusnezow“ aufmerksam beobachten zu wollen. Mehrere Videos im Netz beweisen jedoch: Die „Admiral Kusnezow“ wurde auf ihrer Mittelmeer-Mission bereits seit Wochen von Schiffen des Nordatlantik-Paktes beschattet.
„Die russische Kriegsmarine ist kampffähig. Deshalb gehört es zu unseren Plänen, deren Schiffe zu observieren“, erklärte Vizeadmiral Clive Johnstone, Kommandeur des Allied Maritime Command.
Die russische Flugzeugträgerkampfgruppe mit der „Admiral Kusnezow“ an der Spitze befand sich seit November im Mittelmeer, um die syrische Armee im Krieg gegen den Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS), Al-Nusra-Front und andere Terrormilizen zu unterstützen. Jetzt befindet sich die Flugzeugträgerkampfgruppe auf dem Rückweg nach Russland.

 

Dan-news.info: Bericht des Apparats der Bevollmächtigten für Menschenrechte in der DVR für die letzte Woche
„Es ist eine Vermisstenanzeige für einen Soldaten eingegangen, der bereits im September 2014 während der Kämpfe am Flughafen von Donezk die Verbindung mit Verwandten verloren hat“, teilte der Pressedienst mit.
„Vom 14. bis 19. Januar 2017 sind auf dem Territorium der DVR sechs Menschen getötet worden, alle waren Soldaten der Republik“, teilte der Apparaat mit. „Vom 13 bis 19. Januar 2017 wurden durch die nicht endenden Artilleriebeschüsse von Seiten der Ukraine vier Menschen verletzt zwei Soldaten der Republik und zwei zivile Einwohner, darunter ein Kind“.
Wir fügen hinzu, dass die Methodik der Erfassung von Verletzten und Toten durch den Apparat von Morosowa sich von den Mitteilungen des operativen Kommandos der DVR unterscheiden kann. In die Daten des Apparats gehen alle Fälle ein, die mit dem Konflikt in der Region verbunden sind.
Wir merken an, dass insgesamt seit Beginn des Jahres in der DVR 12 Menschen durch den Konflikt starben, alles Soldaten der Republik. In dieser Zeit wurden 17 Menschen verletzt, davon 13 Soldaten der Republik und vier Zivilisten, darunter 2 Kinder unter 18 Jahren.

 

Ukrinform: Zivilistin bei Bus-Beschuss in Region Donezk verletzt.
Die russischen Besatzungstruppen haben am Freitagmorgen einen Bus mit Zivilisten nahe der Ortschaft Jelenowka, Region Donezk, beschossen. Eine Frau wurde dabei verletzt, gab die Pressestelle der Antiterror-Operation auf Facebook bekannt.
Jelenowka befindet sich in den besetzten Gebieten. Nach Angaben der Pressestelle beweisen die Schusslöcher, dass der Bus seitens der Stellungen von Terroristen beschossen wurde. Es sei nicht ausgeschlossen, dass diese Provokation die Diskreditierung der ukrainischen Armee während des Besuchs des Vize-Chefs der OSZE-Beobachtermission in der Ukraine ins Konfliktgebiet zum Ziel hätte.

 

av-zakharchenko.su: Am Donnerstag, dem 19. Januar nahm eine Delegation der DVR unter Leitung von Alexandr Sachartschenko auf Einladung der Oberhaupts der Republik Krim Sergej Aksjonow an einer Sitzung des Ministerrats der RK teil.
An dem Treffen nahmen auch die Vizepremiers des Ministerrats der DVR Dmitrij Trapesnikow und Alexandr Timofejew teil sowie der Vorsitzende Volkssowjets der DVR Denis Puschilin.
Von Seiten der Republik Krim waren bei dem Treffen: der stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats der RK, der Minister für Innere, Information und Kommunikation Dmitrij Polonskij, die stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats der RK Alla Paschkunowa, der Minister für ökonomische Entwicklung Andrej Melnikow, die Arbeits- und Sozialministerin Jelena Romanowskaja, der Industrieminister Andrej Wasjuta und andere Mitglieder der Regierung der Republik Krim.
Die Seiten erörterten Schritte zur Festigung der Zusammenarbeit zwischen den Republiken im ökonomischen, humanitären und politischen Bereich.
Die Delegation der DVR wurde vom Oberhaupt der Krim Sergej Aksjonow eingeladen, dass Festival „Großes russisches Wort“ zu besuchen, dass unter anderem von dem Mitglied des Föderationsrats der Republik Krim Sergej Pawlowitsch Zekow und der „Russischen Gemeinschaft der Krim“ initiiert wurde. Die Kollegen von der Krim betonten die Wichtigkeit solcher Treffen. „Gerade bei solchen Veranstaltungen versammeln sich Menschen, die Anhänger unserer Sache, der Prinzipien und Ideen sind, aufgrund derer Russland lebte und lebt. Ich bin überzeugt, dass unsere Zusammenarbeit sich mit Siebenmeilenstiefeln entwickeln wird. In der Einheit ist die Kraft! Solange wir zusammen sind, kann uns niemand besiegen. Ich übermittle den Einwohnern des Donbass die besten Wünsche von den Krim-Bewohnern“, sagte Sergej Aksjonow.
Das Oberhaupt der DVR dankte der Regierung der Halbinsel für die Einladung und die Teilnahme am Schicksal des Donbass. Alexandr Sachartschenko schlug dem Oberhaupt der Krim-Regierung Sergej Aksjonow vor, der DVR einen Gegenbesuch abzustatten.
„Wir werden uns immer freuen, unsere Freunde von der Krim im Donbass zu sehen. Glauben Sie, alle Einwohner der Republik sehen die Krim-Einwohner als Brüder und Mitkämpfer“, sagte Alexander Sachartschenko.

 

De.sputniknews.com: Kreml erklärt, warum Trump nicht „unser Mann“ ist.
Die weit verbreitete Meinung, der künftige US-Präsident Trump sei „ein Mann des Kremls“, ist der größte Fehler westlicher und einiger russischer Politikwissenschaftler, wie Dmitri Peskow, Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, am Freitag sagte.
„Das ist nicht unser Mann, er ist Amerikaner. Er ist der Präsident der Vereinigten Staaten“, so Peskow.
Der designierte US-Präsident Donald Trump
In Moskau will man die künftige Gestalt der Beziehungen zu Washington bisher nur vorsichtig kommentieren. Man hoffe auf eine konstruktive Herangehensweise der neuen US-Regierung. Wie Peskow zuvor sagte, müssten „wir Geduld üben, den Augenblick des Amtsantritts des Herrn Trump als Präsident abwarten, erst dann können wir diese oder jene Initiativen einschätzen“.
Wie die Agentur Bloomberg unter Verweis auf ranghohe russische Beamte vor kurzem berichtete, habe die anfängliche Euphorie über Trumps Wahlsieg mittlerweile der Skepsis Platz gemacht. Insbesondere sei man in Moskau nicht mehr überzeugt, dass es in kurzer Frist gelingen werde, das Verhältnis zu Washington zu verbessern, und dass Trump die Russland-Sanktionen schnell aufheben werde.
Laut der Agentur Bloomberg seien die russischen Beamten besonders stutzig geworden, als Trump in seinen jüngsten Interviews die Milderung der Russland-Sanktionen mit Moskaus Zugeständnissen in Atomwaffenfragen in Verbindung brachte.
Noch während des Wahlkampfes hätten die US-Demokraten Trump mehrmals prorussische Stimmungen vorgeworfen. Man habe dabei auf Erklärungen des Milliardärs verwiesen, in denen er seine Bereitschaft erklärte, mit Putin zu verhandeln und Kompromisse zu verschiedensten Fragen der internationalen Politik zu suchen.

 

Lug-info.com: Das staatliche Komitee für Steuern und Gebühren der LVR teilte mit, dass die mittleren monatlichen Einnahmen in den Haushalt der Republik im Jahr 2016 dreimal so hoch waren wie die entsprechenden Kennziffern im Jahr 2015. Was die quartalsweise Entwicklung im Jahr 2016 betrifft, so betrug die Steigerung gegenüber dem vorhergehenden Quartal im 2. Quartal 9%, im 3. Quartal 3%, im 4. Quartal 16%.
Auch die Einnahmen in den einheitlichen Fonds für Sozialabgaben sind im monatlichen Mittel im Jahr 2016 dreimal so hoch gewesen wie im Jahr 2015.

 

De.sputniknews.com: Syrien-Regelung ohne Assad? Unrealistisch! – Türkischer Vizepremier
Laut dem türkischen Vizepremier Mehmet Şimşek darf Ankara nicht auf einer Beilegung der Syrien-Krise ohne die Beteiligung des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad bestehen.
„…Das ist unrealistisch, und ich glaube, wir müssen einfach mit dem arbeiten, was wir haben“, so Şimşek laut Spuntik beim Weltwirtschaftsforum in Davos.
Die Syrien-Verhandlungen, die auf Initiative des russischen Präsidenten Wladimir Putin und dessen türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan im kasachischen Astana stattfinden, sollen am 23. Januar beginnen. Daran nehmen Vertreter von Damaskus und eine einheitliche Delegation der syrischen bewaffneten Opposition teil.

 

De.sputniknews.com: Russisches Unterhaus ratifiziert Turkish-Stream-Abkommen.
Die Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus) hat Medienberichten zufolge am Freitag die Ratifizierung des Abkommens zum Bau der Gaspipeline „Turkish Stream“ einstimmig gebilligt.
Nun soll das Dokument dem Föderationsrat (Oberhaus) zur weiteren Ratifizierung vorgelegt werden.
„Vom Standpunkt der Infrastruktur aus ist es ein bedeutsames Projekt für die Zusammenarbeit im Gassektor sowohl zwischen Russland und europäischen Ländern, als auch der Türkei“, zitieren russische Medien Leonid Sluzki, Leiter des Auswärtigen Ausschusses bei der Staatsduma.
Russland und die Türkei hatten sich Ende 2014 auf den Bau einer Gaspipeline auf dem Grund des Schwarzen Meeres geeinigt. Der Turkish-Stream ist als Ersatz für das russisch-europäische Projekt South Stream gedacht, welches am Widerstand der EU-Kommission gescheitert war. Moskau und Ankara haben am 10. Oktober ein entsprechendes Regierungsabkommen zum Bau der Pipeline unterzeichnet.
Geplant sind zwei Stränge mit einer Leistung von jeweils 15,7 Milliarden Kubikmetern. Der eine Strang soll die Verbraucher in der Türkei versorgen. Über den zweiten soll Erdgas einem künftigen Gas-Hub an der türkisch-griechischen Grenze zufließen.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs der operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Guten Tag.
In der letzten Woche, vom 14. bis zum 20. Januar, wurden in den Einheiten und Truppenteilen der Volksmiliz der DVR gemäß dem Plan zur militärischen Ausbildung Übungen zur Koordination von Zügen erarbeitet. Außerdem wurden mit Artillerieabteilungen Normative zum Anti-Batterie-Kampf durchgeführt. Mit Luftabwehrmannschaften wurden Übungen zur Abwehr von Luftangriffen durchgeführt und Normative zur Vorbereitung und Eröffnung des Feuers auf tieffliegende und kleine Ziele durchgeführt. Derzeit werden alle Übungen mit einer Verteidigungsthematik durchgeführt.
Insgesamt hat der Gegner in der letzten Woche das Territorium der DVR 4348-mal beschossen.
Es wurde unter Anwendung von Artillerie, Panzern und Mörsern 1031-mal geschossen. Von Seiten der Straftruppen wurden 33 Ortschaften der Republik beschossen: Oserjanowka, Sajzewo, Dolomitnoje, Golmowskij, Jasinowataja, Spartak, Jelenowka, Signalnoje, Luganskoje, Dokutschajewsk, Jasnoje, Sachanka, Kominternowo, Leninskoje, Oktjabrj, Shelesnaja Balka, Wasiljewka, Wesjoloje, Staromichajlowka, Belaja Kamenka, das Gebiet des Abakumow-Bergwerks, Gorlowka, Michajlowka, Schirokaja Balka, Krutaja Balka, Shabitschewo, Alexandrowka, Werchnetorezkoje, Dsershinskoje (die Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Petrowskoje, das Gebiet des Flughafens und die Siedlung Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk. Der Beschuss erfolgte von den Positionen der ukrainischen Verbrecher Schaptala, Mazejko, Sokolow und Deljatizkij aus.
Aktiv wurde von den Positionen der Artilleriebrigaden von Pantschenko und Brusow Artillerie des Kalibers 152mm angewandt.
Die Verluste unter den Soldaten der Armee der DVR betrugen 2 Tote und 3 Verletzte.
In der letzten Woche war die größte Aktivität von Beschüssen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte im Westen und Nordwesten von Donezk zu beobachten. Ihre Folge war die Verletzung eines dreijährigen Kindes und ein psychisches Trauma bei einem achtjährigen Kind in Dolomitnoje.
Durch den Artilleriebeschuss der ukrainischen Streitkräfte wurden 20 Wohnhäuser und Wirtschaftsgebäude in Jelenowka, Jasnoje, Gorlowka und im Petrowskij-Bezirk von Donezk beschädigt.
Damit bestätigen die ukrainischen Kriegsverbrecher ihre Politik des Genozids am eigenen Volk.
Während sie das Territorium der Republik beschießen und danach streben, dessen Infrastruktur zu vernichten, verstärken sie die ökonomische Blockade der Bevölkerung des Donbass. Als Grundlage dafür dienen die Beschädigung der Eisenbahnverbindung Nikitowka – Majorsk und der Hochspannungsleitung Jasinowataja – Skotowataja. Besonders zynisch sieht die Tatsache aus, dass die ukrainischen Terroristen einen Beschuss von örtlichen Einwohnern von Krutaja Balka in dem Moment vornahmen, als dort die Ausgabe von humanitärer Hilfe erfolgte.
Ein anderer Beweis für die Verletzung von internationalen Vereinbarungen, darunter der Genfer Konvention, ist die Schaffung einer Verteidigungsanlage – Unterstände – in unmittelbarer Nähe der Donezker Filterstation und die Stationierung von Personal der ukrainischen Streitkräfte dort. …
Ich will auf den heutigen erschreckenden Fall eingehen. Etwa gegen 8 Uhr morgens am 20. Januar wurde der Linienbus „Dokutschajewsk-Donezk“ im Gebiet von Jelenowka von Scharfschützen beschossen. Ergebnis des zynischen Verbrechens war die Verletzung einer friedlichen Einwohnerin – Natalja Grigorjewna Melikowa, geb. 1965 – am Bein. Sie wurde inzwischen operiert, ihr Zustand ist zufriedenstellend. Bezüglich dieser Sache haben die Ermittlungsorgane der DVR ein Strafverfahren eingeleitet.
Es ist wichtig anzumerken, dass  dieses Verbrechen in dem Moment erfolgte, als der stellvertretende Leiter der OSZE-Mission Alexander Hug auf dem Territorium der DVR arbeitete, was das bedauerliche Verhältnis der ukrainischen Terroristen zu der internationalen Mission demonstriert.
Das ukrainische militärisch-politische Kommando greift weiter zu verschiedenen Arten von Winkelzügen zur Erfüllung ihrer gemeinen Absichten zur Destabilisierung der Situation im Donbass.
Ein solcher Fall ist  die Lieferung von Artilleriemunition an die Artillerieabteilungen der 25. und der 79. Brigade, über die ich schon berichtet habe. Dies bestätigt, dass die verbrecherische ukrainische militärische Spitze ihre eigene „humanitäre“ Hilfe von den westlichen Kuratoren erhält.
Die westlichen Instrukteure versuchen, die Hoffnungen des Aggressors zur Forcierung einer Eskalation des Konflikts im Donbass zu erfüllen und organisieren Provokationen in Bezug auf die Abteilungen der Volksmiliz der DVR, um sie anschließend der Verletzung der Vereinbarungen über eine Feuereinstellung zu beschuldigen.
Aber die entstandene Situation in den Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte verweist weiter auf die Unfähigkeit des Kommandos, auf den Lauf der Ereignisse einzuwirken und adäquate Maßnahmen zu ergreifen: die Gefangenennahme eines Soldaten der DVR, seine Misshandlung und die darauf folgende Vergeltung sowie die Verbreitung von Falschinformationen durch die Hauptabteilung Aufklärung der Ukraine.
Die Hauptabteilung Aufklärung hat sich als hauptsächlicher militärischer Fantast des Landes erwiesen, anders kann man sie nicht nennen, was auf die Bereitschaft des Kommandos verweist, beliebige Opfer in Kauf zu nehmen, damit nur der brudermörderische Krieg im Donbass weitergeht.
Ich will ein weiteres Mal erklären, dass wird immer bereit sind adäquat auf verbrecherische Handlungen der ukrainischen Regierung zu reagieren, aber es wäre zu wünschen, dass in das Bewusstsein der ukrainischen Politiker und militärischen Leiter gelangt, dass der Konflikt auf friedlichem Weg geregelt werden sollte, um Leiden der friedlichen Bevölkerung zu vermeiden.
Trotz alldem sammeln wir weiter Informationen über die Verschiebung von Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte entlang der Kontaktlinie und stellen ihre Stationierungsorte fest, damit sie im Fall einer ukrainischen Aggression vorrangig vernichtet werden.
So wurde in der letzten Woche von uns das Folgende festgestellt:
– in Richtung Gorlowka – eine Batterie Artilleriegeschütze 2S1 „Gwosdika“, ein Panzerbataillon, eine Kompanie auf Schützenpanzerwagen und ein Zug auf Schützenpanzern,
– in Richtung Donezk – eine Abteilung Mehrfachraketenwerfer „Smertj“, eine Abteilung Mehrfachraketenwerfer „Grad“, eine Batterie 120mm-Mörser,
– in Richtung Mariupol – eine Batterie 122mm-Artilleriegeschütze, eine Batterie Mörser des Kalibers 82mm und zwei Panzerkompanien.
Ich will die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf einen weiteren Fall der unmenschlichen und verräterischen Beziehung des Kommandos der ukrainischen Streitkräfte zu seinen Soldaten lenken. Nach uns vorliegenden Informationen verwendet das nazistische Kommando der ukrainischen Streitkräfte ein Krematorium, das sich im Gebiet von Dsershinsk befindet, um Leichen getöteter Soldaten der ukrainischen Streitkräfte einzuäschern.
Diese Maßnahmen werden im Geheimen durchgeführt, das Personal der Einrichtung wurde von Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes der Ukraine von der Arbeit entfernt und die ganze Arbeit führen speziell ausgebildete Personen aus dem ukrainischen Sicherheitsdienst durch. Die letzte Aktivität dieses Krematoriums wurde nach Beendigung der Kämpfe im Bereich von Debalzewo registriert.
Auf diese Weise hat das Kommando der ukrainischen Streitkräfte ein weiteres Mal die wirklichen Verluste der Abteilungen verheimlicht. Es hat sie nicht nur verheimlicht, sondern in Asche verwandelt!!! Ich wende mich an das Kommando der ukrainischen Streitkräfte: Wie haben Sie vor, über die Soldaten Rechenschaft abzulegen, die es jetzt einfach nicht mehr gibt, und ihren Verwandten in die Augen zu schauen?

 

De.sputniknews.com: Russland baut Marine-Basis in Syrien aus.
Russland darf den Versorgungsstützpunkt seiner Kriegsmarine im syrischen Tartus ausbauen und modernisieren. Beide Staaten haben ein Abkommen unterzeichnet, welches die russische Basis für 49 Jahre aus der syrischen Jurisdiktion nimmt.
Laut dem Abkommen, das auf dem Rechtsportal der russischen Regierung im Wortlaut veröffentlicht ist, darf Russland den Meeresgrund im Küstenbereich ausbaggern sowie alte Bauten auf dem Gelände der Basis abreißen und neue errichten. Der Küstenschutz im Raum der Basis obliegt weiter der syrischen Seite, während das russische Militär den Schutz der Seegrenze vor und des Luftraums über Tartus übernimmt.
Zu Sowjetzeiten hatte ein aus 30 bis 50 Schiffen bestehendes Geschwader der sowjetischen Kriegsmarine im syrischen Hafen Tartus seinen Stützpunkt. Das Geschwader, das im Kalten Krieg der 6. Flotte der US Navy gegenüberstand, wurde am 31. Dezember 1992, ein Jahr nach dem Zerfall der Sowjetunion, aufgelöst. Derzeit befindet sich im syrischen Hafen Tartus eine materiell-technische Basis der russischen Kriegsflotte.

 

Abends:

 

De.sputniknews.com: Trump versetzt Deutschland in große Sorge.
In Deutschland wird der Amtsantritt des neuen US-Präsidenten Donald Trump als eine Art Tag des jüngsten Gerichts wahrgenommen, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Freitag.
„Am Freitag werden Menschen in aller Welt voller Sorge, ja Angst, nach Washington schauen“, schreibt die „Zeit“. In deutschen TV-Talkshows stellt man die Frage, wie gefährlich Trump für Europa und die Welt ist. In den deutschen Leitmedien ist statt den üblichen täglichen Vorwürfen und Verdächtigungen gegen den Kreml nun dasselbe gegen Trump zu hören.
Die Kampagne gegen Trump zieht große Kreise. Ihr schloss sich sogar der US-Botschafter in Deutschland, John Emerson, der seinen Posten als Vertreter der scheidenden Obama-Administration verlässt, an. Emerson zufolge kann er sich keine grundlegenden Veränderungen in Bezug auf die Nato vorstellen. Er hofft, dass sich alles in Washington regelt und Trump seine Versprechen nicht umsetzen wird. Der Diplomat stimmte Trumps  Einschätzung nicht zu, dass die Flüchtlingspolitik Merkels ein „katastrophaler Fehler“ ist. Auf die Frage, ob die Bundeskanzlerin die „letzte Stütze der Freiheit“ ist, führte er die Meinung von vielen Amerikanern an: „Gott sei Dank gibt es Angela Merkel“.
Die Regierungsorgane, Partei- und Parlamentskreise in Berlin verheimlichen nicht, dass die Ansichten Trumps hinsichtlich der Nato, EU, Russland für die deutsche Seite inakzeptabel sind. Die Bundeskanzlerin geht nicht auf Polemik ein, sagt nur, dass ihre Einstellung zu diesen Fragen  bekannt sei.
Wozu das alles führen wird, will sich in Berlin bislang niemand vorstellen. Die Situation wurde in der Regierungspressekonferenz von einem Vertreter des deutschen Außenministeriums beschrieben. In Bezug auf die Schritte zur Aufnahme der Kontakte mit dem Umfeld des neuen US-Präsidenten sagte er, dass es kein völliges, verständliches und allumfassendes Bild gebe, was die Administration Trumps selbst in der Außenpolitik und im Sicherheitsbereich machen will.
Allerdings äußern die Bundeskanzlerin und die Bundesregierung ihre Bereitschaft, mit Trump und seiner Administration zu kooperieren. Das ist die Realpolitik.
Die prinzipielle Position Merkels sieht so aus – „Wir sind Europäer und unser Schicksal ist in unseren Händen“. Die Formel wird nicht erläutert, kann jedoch als Warnung verstanden werden. Besonders wenn die Regierung Merkels und die Administration Trumps mit der Erörterung der europäischen Themen und bilateralen Beziehungen beginnen werden.
Allerdings könnten die Verhandlungsplattformen wohl noch einige Zeit nach dem Amtsantritt Trumps brach liegen. Die propagandistische Polemik wird wohl nicht so schnell enden.
Laut dem Vorsitzenden des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten des EU-Parlaments, Elmar Brok, bedeuten die Äußerungen Trumps über die Nato einen Verzicht auf die Allianz in der jetzigen Form. Der Experte warnt vor der Gefahr einer neuen Weltordnung unter Präsident Wladimir Putin und dem neuen Präsidenten Donald Trump.
Auch die Wirtschaft ist besorgt. Die USA sind ein wichtiger Handelspartner Deutschlands. Der deutsche Export in die USA machte allein in zehn Monaten des vergangenen Jahres mehr als 90 Milliarden Euro aus. Die Äußerungen Trumps über mögliche hohe Zölle für deutsche Autos, die in Mexiko hergestellt werden, werden als Drohung wahrgenommen. Das Institut für Weltwirtschaft in Kiel warnt vor einem möglichen Handelskrieg mit Amerika unter Trump.

 

De.sputniknews.com: Trump gibt erstes Versprechen als US-Präsident
Der gewählte US-Präsident Donald Trump hat versprochen, den Kurs der Entwicklung der USA und der Welt für lange Jahre zu bestimmen und die Macht an das Volk zu übergeben. „Kriminalität, Banditentum und Drogen raffen Amerikaner dahin, ich verspreche, dass dieses Sterben heute noch aufhört“, sagte Trump in seiner Rede bei der Amtseinführung.
Der zuvor vereidigte Präsident wies auf den kläglichen Zustand der US-Armee hin. Die USA hätten andere Länder, aber nie ihre eigenen Grenzen geschützt, sagte Trump.
Die USA würden freundschaftliche Beziehungen zu anderen Ländern anstreben. Dabei würden die USA von ihrem Recht ausgehen, ihre eigenen Interessen in den Vordergrund zu stellen. Trump versprach ferner, die amerikanische Lebensweise anderen Ländern nicht aufzuzwingen. „Aber wir werden bestrebt sein, ihnen ein Beispiel zu liefern.“
Der Präsident sprach sich ferner für die Ausmerzung des radikalislamischen Terrorismus aus.

 

De.sputniknews.com: Neue ARD-Doping-Doku bringt neue Lügen – russische Sportlerin.
Die russische Leichtathletin Anastasija Basdirewa, die in der neuen Doku des deutschen Journalisten Hajo Seppelt zu sehen sein soll, hat in einem Interview mit dem Nachrichtenportal RT erläutert, dass man in dem Film „nicht existierende Geschichten und Fakten“ erwarten sollte.
Zuvor hatte Seppelt in seinem Twitter-Profil mitgeteilt, am 22. Januar werde in der ARD ein neuer Dokumentarfilm über Doping im russischen Sport erscheinen. Unter anderem wurde bekannt, dass der russische Läufer Andrej Dmitrijew einer der Whistleblower ist.
Laut Basdirewa hat der Sportler jedoch Lügen verbreitet und wollte dadurch Geld verdienen. Seine größte Errungenschaft sei die Teilnahme an der Junioren-Weltmeisterschaft im Jahr 2009. Der Läufer selbst sagte zuvor, ihm sei nichts für seine Hilfe gezahlt worden.
„Leider wollen die Journalisten, die gierig nach Sensationen sind, in der Regel nichts über die Besonderheiten des psychologischen und faktischen Porträts derjenigen Menschen wissen, die ‚die ganze Wahrheit offenbaren‘. Mir wird schlecht bei dem Gedanken, dass ich einen Menschen gekannt habe, der für 30 Silberlinge nicht existierende Geschichten und Fakten ausdachte“, sagte Basdirewa in diesem Zusammenhang.
Was ihre Teilnahme in der neuen Doku angehe, erläuterte Basdirewa, sie sei vor einigen Tagen von einem deutschen Journalisten angeschrieben worden, der ihr „eine Art Ultimatum stellte“. „Mir wurde Zeit bis zum 21. Dezember 10 Uhr morgens gegeben, um bestimmte Fragen zu beantworten. Zuerst wollte ich den Brief ignorieren, aber dann hielt ich das für falsch. Denn man könnte das Schweigen gegen (Russland – Anm. d. Red.) nutzen, beispielsweise, dass ‚die Russen sich wie Partisanen benehmen, also sind sie tatsächlich schuldig‘“.
Der Sportlerin zufolge hat sie anhand der Fragen sofort begriffen, es komme eine „neue Welle von Schmutz“. Dabei wolle niemand „die andere Seite hören“. In diesem Zusammenhang erinnerte sich Basdirewa an einen Vorfall von 2015 bei der Europameisterschaft in Prag, wo „man versuchte, mich in einem Zimmer mit drei WADA-Mitarbeitern einzuschließen“. „Man versuchte, mich zu erpressen und eine Vernehmung zu organisieren, indem man körperliche Gewalt anwendete. Anschließend wurde ich im WADA-Bericht als ‚aggressiver und nicht kontaktfreudiger Mensch‘ bezeichnet“, fügte die Athletin hinzu.
„Drei junge Stiere, ohne etwas zu erklären, versuchen, eine Frau in irgendein Zimmer in einer europäischen Hauptstadt zu schleppen, und ich bin dann aggressiv. Ich hatte einfach Angst in dem Moment“, betonte Basdirewa.
Der deutsche Fernsehsender ARD hatte am 3. und 7. Dezember 2014 den zweiteiligen Dokumentarfilm „Geheimsache Doping“ gezeigt, der von einer systematischen Dopingeinnahme durch russische Leichtathleten handelt. Der Film enthält ein mit verdeckter Kamera aufgenommenes Gespräch mit der Olympiasiegerin im 800-Meter-Lauf (2012) Maria Sawinowa, die die Einnahme von Doping gestanden haben soll. Dabei war die Stimme der Sportlerin jedoch nicht zu hören.
Valentin Balachnitschew, damals noch Präsident des WFLA, bezeichnete den Film als „Provokation, die zum Ziel hat, den russischen Sport zu untergraben“. Laut Balachnitschew hatte die ARD-Leitung es abgelehnt, originale Video- und Tonaufzeichnungen zur Dokumentation bereitzustellen.

Standard

Presseschau vom 19.01.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Vormittags:

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und die Folgen „Heute Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte Sajzewo beschossen, durch einen direkten Treffer wurden drei private Wohnhäuser beschädigt. Im Nikitowskij-Bezirk der Ortschaft wurden auf der Brusilow-Straße 30 ein Dach, Wände und die Decke beschädigt. Auf der Poletajewa-Straße 185 das Dach und die Wände und auf der Poletajewa-Straße 158 wurde das Dach durch Splitter beschädigt“, sagte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko. Er fügte hinzu, dass es nach vorläufigen Informationen Tote und Verletzte unter der friedlichen Bevölkerung nicht gibt. Derzeit untersuchen die örtlichen Behörden den Beschussort. „Gestern Abend und in der Nacht haben die ukrainischen Truppen mit Mörsern Spartak, Krutaja Balka, Sajzewo und das Gebiet des Donezker Flughafens beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit. Der Gesprächspartner der Agentur fügte hinzu, dass bei den Beschüssen des Territoriums der Republik auch Schützenpanzer, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet wurden.

 

De.sputniknews.com: Gefoltert, verätzt, verbrannt: Massengräber bei Damaskus entdeckt. Die syrische Armee hat in drei Vororten von Damaskus Massengräber entdeckt. Die Identifizierung der Leichen gestaltet sich äußerst schwierig, wie der Vorsitzende der Gesellschaft für Rechtsmedizin in Syrien, Husein Noafal, gegenüber Sputnik sagte. Mit den Ausgrabungen, so erhofft sich der Experte, könnten die Schicksale vieler verschollener Syrer geklärt werden. Tausende Körper seien jedoch bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt, einige von den Terroristen offenbar auf äußerst grausame Weise gefoltert, andere mit Säure übergossen oder verbrannt worden. „Wir können die genaue Zahl jener Menschen nicht angeben, deren sterbliche Überreste jetzt in Massengräbern in Syrien ihre Ruhe finden. Die Terroristen kontrollieren weiterhin viele Bezirke und wir wissen nicht, wie viele Gräber dieser Art es gibt. Es ist möglich, dass weitere verschollene Syrer gefunden werden. Deren Zahl liegt nach Angaben internationaler Organisation bei über 100.000“, so Noafal. Der Verband warte nun auf einen Sondergerichtsbeschluss, der es den Experten erlaube, in die von den Terroristen befreiten Regionen Syriens zu reisen und die Gräber zu öffnen.

 

Dan-news.info: Die Behörden der Hauptstadt der DVR planen, auf Initiative der Donezker Vereinigung behinderter Menschen „Neues Leben“ die städtischen Straßen und staatlichen Einrichtungen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität anzupassen. Dies teilte heute der Bürgermeister Alexej Kulesmin mit. „An uns wandten sich Vertreter der Vereinigung behinderter Menschen „Neues Leben“ mit der Bitte, die Straßen der Stadt für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, hauptsächlich für Rollstuhlfahrer, und für sehbehinderte Menschen zugänglich zu machen. Ich habe vorgeschlagen, dieses Projekt „Zugängliche Stadt“ zu nennen. Im Rahmen dieses Projekts werden die städtischen Straßen und Verwaltungsgebäude so verändert, dass es für Menschen mit eingeschränkten Möglichkeiten besser möglich ist, sich dort zu bewegen. Der Vertreter der Vereinigung „Neues Leben“ Jaroslaw Lisobej erläuterte, dass sich zur Unterstützung bei der Realisierung dieses Projektes bereits eine Gruppe aus zehn Menschen mit eingeschränkten Möglichkeiten gebildet hat. Unter ihnen sind sowohl Rollstuhlfahrer als auch sehbehinderte Menschen. Sie werden jede Woche einen bestimmten Teil der Stadt auswählen und ihn auf Zugänglichkeit überprüfen. Untersuchungen werden ein Jahr lang stattfinden. Die Ergebnisse jeder solchen Überprüfung werden an die Stadtverwaltung gegeben. „An einigen Straßenabschnitten ist es für Menschen mit eingeschränkter Mobilität sehr schwer sich zu bewegen oder sogar gar nicht möglich. Eine Reihe staatlicher Einrichtungen, Apotheken und Geschäfte entsprechen auch nicht den Standards der Barrierefreiheit. Unsere Aufgabe ist es, die Stadt zugänglicher zu machen, nicht nur für behinderte Menschen, sondern auch für alte Leute und Eltern mit Kindern im Kinderwagen“, sagte Lisobej. Es wird vorgeschlagen, dass im Rahmen des Projekts Fahrmöglichkeiten für Rollstühle an Haltestellen und Fußgängerüberwegen eingerichtet werden. Auch werden an Stufen bei Geschäften, Apotheken und Verwaltungsgebäuden Rampen eingerichtet. Außerdem werden Stufen und Überwege  mit hellen farbigen Markierungen für sehbehinderte Menschen versehen. Wir erinnern daran, dass seit Anfang des letzten Jahres die Verwaltung von Donezk für Menschen mit Behinderung einen Taxi-Dienst zur Verfügung stellt. Menschen der 1. und 2. Behinderungsgruppe können zweimal pro Monat kostenlose Fahrdienste in der Stadt in Anspruch nehmen.

 

De.sputniknews.com: Russlands Nato-Botschafter begrüßt Interesse der Allianz an Kontakten zu Moskau Dem russischeт Nato-Botschafter Alexander Gruschko zufolge wertet Russland die Erklärungen des Chefs des Nato-Militärkomitees, General Petr Pavel, über die Notwendigkeit von Kontakten mit dem Generalstabschef der russischen Streitkräfte, Armeegeneral Valeri Gerassimow, als ein positives Signal. „Wir betrachten sie (Pavels Erklärungen) als ein Zeichen des Verständnisses der Nato für die anomale Situation, bei der es keinen Dialog auf militärischer Ebene gibt“, sagte Gruschko gegenüber Sputnik. „Wir werten dies auch als ein positives Signal als Antwort auf Vorschläge unserer Militärs zu einer gemeinsamen Suche nach Wegen zur Deeskalierung der Situation im Bereich der europäischen Sicherheit, unter anderem bei der Durchführung sachlicher Konsultationen zu dieser Thematik“, so Gruschko. „Diese Vorschläge sind weiterhin in Kraft“, ergänzte er. Der Chef des Nato-Militärkomitees hatte am Mittwoch angekündigt, die Tagesordnung der Verhandlungen über den Abbau der Risiken von militärischen Zwischenfällen mit dem russischen Generalstabschef Valeri Gerassimow abstimmen zu wollen, noch bevor die Verhandlungen zu dieser Frage zwischen Militärexperten aufgenommen werden. „Selbstverständlich können wir die angekündigte Absicht nur unterstützen. Denn der Dialog zwischen den Militärs war nicht durch unser Verschulden unterbrochen worden“, so der russische Diplomat. Es müsse dabei nicht nur um Telefongespräche zwischen Militärführern gehen, sondern auch um systematische Kontakte, darunter auf Arbeitsebene, sowie um einen regelmäßigen Meinungsaustausch und die Suche nach einem möglichen Zusammenwirken in Bereichen von beiderseitigem Interesse, fügte Gruschko hinzu.

 

Ukrinform: Poroschenko: Nato kann russische Aggression stoppen. Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, hat die Nato als ein effektives Sicherheitssystem gegen eine Aggression bezeichnet. „Die Nato ist keine Frage des Geldes, sondern der Sicherheit. Die russische Aggression hat gezeigt, dass es kein anderes Sicherheitssystem gibt als die Nato, die eine Aggression effektiv stoppen kann“, sagte Poroschenko in einem Interview für die Nachrichtenagentur Reuters. Der Staatschef nannte die Entsendung der US-Truppen nach Polen und in die baltischen Staaten sehr wichtig. „In dieser Situation muss man für die Ukraine und die ganze Welt transatlantische Einheit bewahren. Und eine wichtige Demonstration der Führungsrolle der USA in der Welt“, betonte er. Poroschenko sprach sich auch für eine gemeinsame Cybersicherheit aus. „Cyberangriffe seitens Russlands sind nicht nur gegen die Ukraine gerichtet. Das ist ein globaler Cyberkrieg Russlands gegen die ganze Welt. Das ist eine globale Gefahr und die Welt muss gemeinsam entgegenwirken.“

 

De.sputniknews.com: Maduro verleiht Putin Chavez-Friedenspreis. Venezuelas Präsident Nicolas Maduro hat Russlands Staatschef Wladimir Putin den Hugo-Chavez-Friedenspreis zuerkannt, wie am Mittwoch das venezolanische Nachrichtenportal „El Nacional“ berichtet. „Wir sehen in Wladimir Putin einen Boten des Friedens. Viele Dinge lernen wir von ihm“, wird Maduro zitiert. Putin sei ein Präsident „mit einer großen strategischen Sicht der Welt“. Im Oktober hatte Maduro bereits angekündigt, den nach dem ehemaligen Staatschef Hugo Chavez benannten Preis für Frieden und die Souveränität der Völker zu stiften. „Putin verdient diese Auszeichnung als Kämpfer für den Frieden“, sagte der venezolanische Staatschef damals und ergänzte, der Preisträger werde eine verkleinerte Kopie des Chavez-Denkmals bekommen, welches einst der russische Bildhauer Sergej Kasanzew geschaffen hatte.

 

Nachmittags:

 

Ukrinform: Im Süden der Ukraine beginnen Übungen der Marine-Einheiten der Streitkräfte der Ukraine. In den Gebieten von Odessa und Mykolajiw beginnt der Kommandostab der Seestreitkräfte der Ukraine mit militärischen Übungen, teilt das Pressezentrum des Kommandostabs mit. Während der Übungen sind dem Bericht zufolge der Verkehr von Militärmaschinen, die Aufstellung von Blockstellen und andere Maßnahmen geplant. In diesem Zusammenhang bittet der Kommandostab bei der Bevölkerung um Verständnis bei bestimmten Unbequemlichkeiten, die bei geplanten Maßnahmen entstehen könnten.

 

Dan-news.info: Die Generalstaatsanwaltschaft der DVR hat ein Strafverfahren gegen den ukrainischen Offizier Wjatscheslaw Wlasenko eingeleitet, der den Beschuss der Umgebung von Gorlowka am 15. Januar kommandiert hat, in dessen Ergebnis ein Kind verletzt wurde. Dies teilte heute der Leiter der Ermittlungsabteilungen der Generalstaatsanwaltschaft Roman Belous mit. „Es wurde ein Strafverfahren in Bezug auf den Kommandeur des 46. Spezialbataillons „Donbass-Ukraina“ Oberst Wjatscheslaw Wlasenko und andere Personen wegen Durchführung von Terrorakten nach vorheriger Absprache, was schwere Folgen nach sich zog, sowie wegen Führung eines Angriffskriegs, es handelt sich um die Vergehen nach Punkt „a“ Teil 2 § 229 und Teil 2, § 423 Strafrechtsbuch der DVR“, sagte der Gesprächspartner der Agentur. Belous erläuterte, dass eben Wlasenko die Befehle zum Beschuss der Umgebung von Gorlowka am 15 Januar gab, in dessen Folge dort ein dreijähriger Junge verletzt wurde. Derzeit sammeln und dokumentieren die Ermittlungsorgane der Generalstaatsanwaltschaft der DVR Materialien, führen Befragungen von Zeugen und Betroffenen durch.

 

De.sputniknews.com: Immer mehr Waffen „wandern“ von USA an syrische Opposition Die US-Luftstreitkräfte setzen vermehrt Partien mit Waffen, Munition und Ausrüstung für die immer größer werdende Zahl von Einheiten der syrischen Antiregierungskämpfer ab, die sich unweit von Rakka befinden und sich auf den Vormarsch auf die Stadt vorbereiten, wie das Portal Military Times berichtet. Die US-geführte Koalition unterstützt 45.000 Kämpfer der syrischen Opposition aus der Luft und stellt ihnen Spezialeinsatzkräfte zur Verfügung, die als Instrukteure und Militärberater auftreten. Im US-Verteidigungsministerium unterstrich man, dass Washington ausschließlich den arabischen Teil der Demokratischen Kräfte Syriens unterstützt, die auch kurdische Einheiten einschließen. Somit wolle man jegliche Konfrontation mit der Türkei vermeiden. Ursprünglich bildeten die Kurden den Grundstock der oppositionellen Truppen im Norden Syriens. Derzeit versuchen die US-Instrukteure bei der Vorbereitung der Offensive auf Rakka jedoch immer mehr Araber in die Oppositionsarmee anzuwerben – wiederum aus Unwillen, mit der Türkei zu konfrontieren. Es wird dennoch berichtet, dass Araber aktuell nur ein Drittel der 45.000 Kopf starken Gruppierung ausmachen. Zuvor hatte Obama das Verbot für Waffenlieferungen an Oppositionsgruppen in Syrien aufgehobem, um der US-geführten Koalition und deren Verbündeten die Eroberung der Islamisten-Hochburg Rakka zu erleichtern. Für diese Hilfeleistung sollten der Außen- und der Verteidigungsminister des Landes dem Kongress eingehende Informationen vorlegen und die entsprechende Genehmigung bekommen. In Syrien herrscht seit 2011 Krieg, der laut Uno-Angaben bereits mehr als 280.000 Todesopfer gefordert hat. Den Regierungstruppen von Präsident Baschar al-Assad stehen von den USA unterstützte Rebellen, aber auch die islamistischen Terrormilizen IS, al-Nusra-Front und andere gegenüber. Die USA und ihre Verbündeten fliegen seit August 2014 Luftschläge gegen die Terroristen in Syrien und im Irak. Dabei wird die Operation in Syrien ohne Genehmigung der syrischen Behörden und ohne Abstimmung mit ihnen durchgeführt.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen) „Bei uns gehen weiterhin Informationen über nicht kampfbedingte Verluste der ukrainischen Streitkräfte ein, die vor dem übergeordneten Kommando verheimlicht werden“, sagte Marotschko. „So ist in der 24. Brigade der ukrainischen Streitkräfte ein Lastwagenfahrer auf der glatten Straße nicht zurecht gekommen und das Fahrzeug ist umgestürzt. In der Folge des Verkehrsunfalls starb ein Soldat der ukrainischen Streitkräfte und acht wurden unterschiedlich schwer verletzt“, teilte er mit. „Trotz der zurückgegangenen Zahl von Beschüssen setzt die ukrainische Junta wie zuvor auf eine militärische Einnahme unserer Territorien. Dafür nutzt das ukrainische Kommando die vorgebliche Ruhe zur Umgruppierung von Kräften und zur Verschiebung von Waffen an die Kontaktlinie“, sagte Marotschko. „So wurde im Gebiet von Popasnaja die Ankunft von vier Panzern aus einem Panzerbataillon der 24. Brigade gemeldet. Und im Gebiet von Mironowka wurden vier getarnte Mehrfachraketenwerfer „Grad“ entdeckt“, erläuterte Marotschko. Außerdem informierte der Vertreter der Volksmiliz, dass „im Zusammenhang mit dem Scheitern der Angriffsoperation der ukrainischen Straftruppen am Swetlodarsker Bogen sowie mit der Erfolglosigkeit der Provokationen am 25. Januar im Lugansker Oblast die Ankunft von Kuratoren aus den USA und kanadischen Instrukteuren erwartet wird“. „Ich möchte anmerken, dass die Unterstützer des ukrainischen Regimes die Chancen der ukrainischen Straftruppen auf einen Erfolg unter Bedingungen realer Gefechte mit den Abteilungen der Volksmiliz äußerst gering einschätzen. Im Zusammenhang damit ist die Lieferung einer Probepartie von tödlichen Waffen an die ukrainischen Streitkräfte geplant, namentlich 15 Sturmgewehre „M-16“ aus US-Produktion, die bis heute die grundlegende Waffen der amerikanischen Infanterie sind“, berichtete er. Marotschko unterstrich auch, dass die Volksmiliz als eine der hauptsächlichen militärischen Strukturen der Republik eine entscheidende Rolle in der Garantie ihrer Verteidigung und Sicherheit spielt. „Während wir die Minsker Vereinbarungen streng einhalten und nicht auf militärische, politische, Informations- und andere Provokationen von Seiten der Ukraine reagieren, vervollkommnen unsere Abteilungen weiterhin beständig ihre militärische Kenntnisse. Dies wird ein weiteres Mal durch die hohen Bewertungen der Ergebnisse der Schießübungen der Züge bestätigt.“, sagte der Vertreter der Volksmiliz. „Außerdem wird ein Wettbewerb unter Scharfschützen der Abteilungen der Volksmiliz der LVR durchgeführt. Die Teilnehmer der Wettbewerbe haben einen Sturmparcours durchlaufen, danach das Feuer mit Scharfschützengewehren eröffnet. Die Scharfschützen zeigten nicht nur eine individuelle Fähigkeit, sondern auch die Fähigkeit in Paaren zu handeln“, fügte er hinzu.

 

De.sputniknews.com: Russland hat nie ein anderes Land überfallen – Kreml antwortet Obamas Vize. Der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hat die Worte des US-Vizepräsidenten Joe Biden beim Wirtschaftsforum in Davos kommentiert, der Russland erneut als größte Gefahr für die Weltordnung bezeichnet hat. „Russland hat nie jemanden eingeschüchtert. Russland war immer ein zuverlässiger und berechenbarer Partner. Russland hatte schon immer absolut kein Verständnis in Bezug auf den hysterischen, emotionalen russophoben Hintergrund gezeigt, der unseren Nachbarstaaten oft von außen aufgezwungen wird. Seien es die baltischen Staaten oder Staaten in Osteuropa“, sagte der Pressesprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, Dmitri Peskow. Der Kreml sei mit dem US-Vizepräsidenten Joe Biden nicht einverstanden. Obamas Vize hat am Mittwoch auf dem Wirtschaftsforum in Davos erklärt, Russland sei die größte Bedrohung für die Weltordnung und wolle seine Interessen mit Gewalt kleinen schwachen Ländern aufdrängen. So versuche Russland auch, die Europäische Union zu zerstören und zur Politik der Einflusssphären zurückzukehren. Laut Peskow werden solche hysterische Stimmungen geschickt von Dritten gepflegt. Russland habe sich nie mit Interventionen in andere Länder beschäftigt. Russland habe keine Länder zerstört und habe auch nicht vor, dies zu tun. Gerade umgekehrt „nimmt es aktiv am Kampf gegen den Terrorismus teil, um Länder zu erhalten und viele Regionen vor möglichen unumkehrbaren Folgen zu bewahren“, so Peskow.

 

De.sputniknews.com: Schwarzmeer: Ukrainische Kriegsschiffe im Eis eingefroren. Im Militärhafen der ukrainischen Schwarzmeer-Stadt Odessa sind Kriegsschiffe festgefroren, wie das örtliche Portal 048.ua am Donnerstag mitteilte. Es handele sich hierbei um das Flaggschiff der ukrainischen Kriegsmarine – die Fregatte „Getman Sagaidatschny“ –, das Segelboot „Druschba“ sowie ein Motorboot der Grenzschutztruppen und das Schiff „Lessosawodsk“. Laut dem Portal haben dicke Eisschollen die Schifffahrt in dem Militär-, Boot- und Ölhafen im Meerbusen von Odessa lahmgelegt. Damit nicht auch andere Schiffe vereisen, patrouillieren Schleppschiffe durch die Gewässer.

 

De.sputniknews.com: Kiew lädt ausländische Soldaten zu Manövern in Ukraine ein. Das Parlament der Ukraine, die Werchowna Rada, hat ein Gesetz verabschiedet, welches auch Streitkräften anderer Staaten für das Jahr 2017 die Teilnahme an multinationalen Militärmanövern im Lande erlaubt. Den Entwurf billigten am Donnerstag 236 Parlamentarier bei mindestens 226 erforderlichen Stimmen. Das nun verabschiedete Dokument sehe vor, Militäreinheiten der USA, anderer Nato-Staaten sowie der Teilnehmerstaaten des Programms „Partnerschaft für den Frieden“ mit bis zu 3.000 Militärangehörigen, Bewaffnung und Militärtechnik sowie mit bis zu sechs Flugzeugen und Hubschraubern für eine Dauer von bis zu 365 Tagen im Zeitraum von Januar bis Dezember 2017 die Präsenz in der Ukraine zu genehmigen. Das Gesetz muss laut der Agentur noch von Präsident Petro Poroschenko unterzeichnet werden. Der habe das Parlament zuvor um Erlaubnis gebeten, hieß es weiter in russischen Medien. Konkret gehe es um die Teilnahme an den ukrainisch-amerikanischen Militärübungen „Sea Breeze 2017“ und „Rapid Trident 2017“, heißt es. Gemäß der ukrainischen Gesetzgebung sind jegliche gesetzlich nicht speziell abgesegneten Militäreinsätze untersagt. In der Ukraine dürften auch keine ausländischen Militärstützpunkte eingerichtet werden. Aus diesem Grunde würden ausländische Truppen immer nur aufgrund eines vom Präsidenten eingebrachten speziellen Gesetzentwurfes eingelassen.

 

Ukrinform: Zwei Soldaten in Ostukraine verwundet. Bei Kämpfen in der Ostukraine sind in den letzten 24 Stunden zwei ukrainische Soldaten verwundet worden. Das teilte am Donnerstag der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für die Antiterror-Operation, Oberst Olexandr Motusjanyk, mit. Tote habe es nicht gegeben.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR: Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen) Die Lage in der DVR hat sich im Vergleich zu den vorhergehenden Tagen normalisiert. In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Terroristen 71 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Dabei hat der Gegner 18 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm sowie 36 Geschosse mit verschiedenen Arten von Granatwerfern auf das Territorium der Republik abgeschossen. Außerdem wurden Schützenpanzer und Schusswaffen verwendet. Von Seiten der ukrainischen Terroristen unter Führung der Kommandeure der 53., 72., 92. mechanisierten Brigaden der ukrainischen Streitkräfte Grusewitsch, Sokolow, Nikoljuk und des Kommandeurs der 36. Marineinfanteriebrigade Deljatizkij wurden folgenden Ortschaften der Republik beschossen: Sajzewo, Gorlowka, Spartak, Krutaja Balka, Dokutschajewsk, Sachanka, das Gebiet des Flughafens und die Siedlung Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk. In der Folge eines Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte in Gorlowka wurden zwei Häuser auf der Brusilow-Straße 30 und der Poletajewa-Straße 185 zerstört, ein Haus in der Poletajewa-Straße 158 wurde teilweise beschädigt. Unsere Aufklärung stellt weiterhin eine Verstärkung der Positionen der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie fest. So wird die Stationierung von Technik und Personal im Gebiet folgender Ortschaften festgestellt: – Nowgorodskoje, 6 km von der Kontaktlinie, 3 122mm-Artilleriegeschütze „Gwosdika“ und 3 T-64-Panzer; – Donskoje, 24 km von der Kontaktlinie, es wurde die Lieferung von Munition von insgesamt 200 Tonnen in die Lager bemerkt; – Artjomowsk, 20 km von der Kontaktlinie, es wurde die Ankunft eines militärischen Zugs festgestellt, in dessen fünf Waggons 300 Mann einer nicht bekannten Abteilung eintrafen. Die Normalisierung der Lage und die Verringerung der Beschüsse des Territorium der Republik bringen wir mit dem Besuch des stellvertretenden Leiters der OSZE-Mission in der Ukraine A. Hug am 20. Januar in Donezk in Verbindung. Die ukrainischen Verbrecher versuchen auf diese Weise, sich vor den Augen der Öffentlichkeit und der Vertreter der OSZE reinzuwaschen. Aber ich will die Aufmerksamkeit darauf lenken, dass dies nicht das erste Mal ist, und wir nehmen an, sind sogar überzeugt, dass nach der Abreise des oben genannten Funktionsträgers die ukrainischen Verbrecher die Beschüsse und die Provokationen in Bezug auf die Abteilungen der Volksmiliz und der Republik um das Doppelte verstärken werden. Außerdem führt die ukrainische Seite weiterhin Provokationen in Bezug auf die DVR durch. So wurde gestern von ukrainischen Streitkräften durch Betrug der ehemalige Soldat der Streitkräfte der DVR Jewgenij Wiktorowitsch Schatalow entführt. Er ist Bürger der RF, ist zuvor auf das Territorium der DVR gekommen und hat Militärdienst in einem der Truppenteile der Volksmiliz der DVR geleistet. Aber aufgrund von Vertragsverletzungen, die sich in groben Verstößen gegen die militärische Disziplin und im Alkoholgenuss äußerten, wurde er im Dezember des letzten Jahres aus den Reihen der Volksmiliz entlassen. Nach der Aussage von Bekannten von ihm in Donezk führte er nach der Entlassung ein zügelloses Leben und trank. Auch wurde er über die sozialen Netze mit einer Frau bekannt, die ihn wahrscheinlich zur Entführung durch Vertreter ukrainischer Spezialdienste lockte, um Provokationen zu organisieren. In dem veröffentlichten Video ist, wie man sagt, mit bloßem Auge erkennbar, dass der Festgenommene sich in einem Zustand von starkem Stress und Unruhe befindet, oft blinzelt und auf Fragen antwortet, ohne richtig zugehört zu haben und ohne nachzudenken. Seine Hände werden nicht gezeigt, um ein Zittern und Spuren von Folter zu verbergen. Auch ist das breite Wissen des ehemaligen Soldaten auffällig, der, wie er sagte, aus der Unterkunft des Truppenteils nicht herauskam. Aber dennoch weiß der ehemalige Gefreite von amerikanischen Fonds in Jekaterinenburg und zieht geopolitische Schlüsse. Es ist offensichtlich, dass dieser Mensch  unter Einwirkung von physischem und psychischem Druck und starken psychotropen Stoffen für gefälschte Beschuldigungen aller möglichen Vergehen gegen die Armee der DVR und Russland genutzt wird. Es ist am wahrscheinlichsten, dass der Soldat nach noch stärkeren Einwirkungen der Büttel des Sicherheitsdienstes der Ukraine auch weiterhin gezwungen wird, falsche Aussagen zu machen, die von der Ukraine für die Diskreditierung der DVR und Russlands benutzt werden. Ich meinerseits will erklärten, dass wir alle Anstrengungen unternehmen, um den Vertretern der OSZE-Mssion ein realistisches Bild der Verbrechen des ukrainischen Kommandos in Bezug auf die friedliche Bevölkerung der DVR zu  zeigen.

 

De.sputniknews.com: Wegen „russischer Gefahr“: Briten üben erstmals Panzertransport durch Eurotunnel. Der Bahntunnel unter dem Ärmelkanal zwischen Großbritannien und Frankreich ist erstmals militärisch genutzt worden: laut der britischen Zeitung „The Telegraph“ sind mehrere britische Panzer und Panzerfahrzeuge auf diesem Weg von der Insel auf das Festland gebracht worden – im Rahmen einer Übung „für den Fall einer Krise mit Russland“. Wie die Zeitung am Donnerstag schreibt, sind insgesamt fünf Einheiten Panzertechnik nach Frankreich und wenige Stunden danach zurück transportiert worden. Laut Quellen im britischen Verteidigungsministerium hatte es solche logistischen Übungen per Eisenbahn seit dem Kalten Krieg nicht mehr gegeben, und deswegen hätten die Militärs diese Fähigkeiten nahezu verloren. Zudem seien wegen der Kürzung des Militäretats in den letzten Jahren viele Verkehrsspezialisten der Militärbehörde entlassen worden. Dabei fanden die meisten Militäreinsätze der Briten weit weg von ihren eigenen Grenzen statt – in Afghanistan und im Irak, und bei Entfernungen in dieser Größenordnung sei die Militärtechnik natürlich per Luft oder per See transportiert worden. Laut britischen Reportern wurde die Bahnbeförderung der Panzer im Rahmen einer Nato-Konzeption zum schnellen Reagieren „im Falle einer Russland-Krise“ geübt. Es wird erwartet, dass London in den kommenden zwei Jahren seinen Stützpunkt in Deutschland endgültig schließen und seine Kräfte aus der Bundesrepublik abziehen wird.  Dann könnte Großbritannien aber nicht mehr seine Soldaten und Technik nach Osteuropa durch das Land transportieren, falls Einsätze und Aufgaben der Nato so etwas erfordern würden. „Die Streitkräfte haben einen Test der Zuverlässigkeit des Eurotunnels für die Beförderung von Technik und Waffen auf das europäische Festland erfolgreich durchgeführt und dadurch die bestehenden Optionen der Beförderung wesentlich erweitert“, sagte ein Sprecher des britischen Verteidigungsministeriums. In Moskau hatte man öfter darauf verwiesen, dass die Nato die so genannte „Gefahr aus dem Osten“ erfindet und die Situation um die Übungen Russlands künstlich anspannt, die allen internationalen Regeln entsprechen, weil ausländische Militärattachés darüber rechtzeitig benachrichtigt werden. „Dieses Problem wurde künstlich politisiert, denn die Nato politisiert künstlich auch andere Aspekte der russischen Militärpraxis“, sagte im November Russlands Nato-Botschafter Alexander Gruschko. „Das wird nur getan, um die so genannte ‚Gefahr aus dem Osten‘ zu begründen, obwohl allen vernünftigen Europäern absolut klar ist, dass es sich dabei um eine Gefahr handelt, die es gar nicht gibt.“

 

Ukrinform: Niederländischer Premier spricht sich für Verlängerung der Sanktionen gegen Russland. Der Premierminister der Niederlande, Mark Rutte, habe beim Treffen mit dem Präsidenten der Ukraine, Petro Poroschenko, in Davos die Notwendigkeit der Fortsetzung des Sanktionsdrucks auf Russland bis zur vollständigen Umsetzung der Abkommen von Minsk und Wiederherstellung der territorialen Integrität des Staates, einschließlich der Krim, bekräftigt, teilt der Pressedienst des ukrainischen Staatsoberhauptes mit. Während des Treffens betonte der ukrainische Präsident auch, die Ukraine erwarte die baldige Ratifizierung des Assoziierungsabkommens zwischen der Ukraine und der EU durch die Niederlande. Er stellte ferner fest, dass die Beschlüsse des Europäischen Rates im Dezember Perspektiven für den Abschluss des Ratifizierungsprozesses durch die Niederlande eröffnen. Die Gesprächspartner koordinierten auch die Bemühungen für die Heranziehung der Verantwortlichen für den Absturz des Flugzeuges der Malaysian Airlines MH-17 zur Rechenschaft.

 

De.sputniknews.com: Eklat im Landtag: Brandenburgs Regierungschef Woidke kritisiert US-Truppenverlegung. Die US-Truppenverlegung nach Osteuropa ist am Donnerstag im Rahmen einer Aktuellen Stunde im Brandenburger Landtag behandelt worden. Auslöser war Kritik von Ministerpräsident Dietmar Woidke an dieser groß angelegten Militäraktion. Das Thema der Diskussion lautete „Schulterschluss mit Polen und den baltischen Republiken“. Der Regierungschef versicherte dem polnischen Botschafter seine Solidarität, wiederholte aber seine Kritik an „Panzern auf beiden Seiten“. Dietmar Woidke (SPD) hatte sich bereits Anfang Januar kritisch zur US-Truppenverlegung nach Osteuropa geäußert, die zum Teil auch durch Brandenburg führte. „Es hilft uns nicht weiter, wenn Panzer auf beiden Seiten der Grenze auf und ab fahren“, sagte Woidke beim Neujahrsempfang der Cottbuser Handwerkskammer. Die CDU-Opposition im Brandenburger Landtag hat durchgesetzt, dass aufgrund Woidkes Zitats eine Aktuelle Stunde zum Thema „Schulterschluss mit Polen und den baltischen Republiken“ in der Landtagssitzung am 19.Januar einberufen wurde. Die CDU hatte zur Überraschung aller den Botschafter Polens in Deutschland zu dieser Sitzung eingeladen. Trotz dieses Drucks wiederholte Ministerpräsident Woidke sein ursprüngliches Zitat. Gleichzeitig betonte Woidke die Solidarität mit Polen, dem Hauptzielland der US-Truppen. Woidke sagte außerdem: „Wir dürfen nicht in eine Spirale von militärischen Maßnahmen und Gegenmaßnahmen kommen. Die Tür zum Dialog auch und vor allem mit Russland muss weiter offen bleiben.“ Die AfD solidarisierte sich überraschend mit den Aussagen Woidkes, wie deren Vorsitzender Alexander Gauland in seiner Rede betonte: „Es kommt nicht oft vor in diesem Hause, dass wir von der AfD dem Ministerpräsidenten beispringen. Aber mit seiner kritischen Bemerkung zur US-Operation ‚Atlantic Resolve‘ hat er den Nagel auf den Kopf getroffen.“ Der Vorsitzende der AfD Brandenburgs Alexander Gauland setzt in seiner Rede auch Hoffnungen auf den neuen US-Präsidenten Trump, was das Verhältnis zu Russland betrifft: „Vielleicht ist ein unkonventioneller amerikanischer Präsident eher in der Lage, aus dem Modus des Kalten Krieges herauszufinden als die alten transatlantischen Eliten, die die Feindschaft zu Russland über Jahre verinnerlicht haben. Soldaten und Panzer sind jedenfalls kein Ersatz für die in den Jahren 1989 bis 1991 versäumte Gelegenheit, eine wirklich neue Ordnung in Europa zu schaffen.“ Auch die Linkspartei unterstützte die Ansicht des Ministerpräsidenten. Der Fraktionschef der Linken, Ralf Christoffers, verteidigte die Teilnahme von Politikern seiner Partei an einer Demonstration gegen die US-Truppenverlegung. Es sei völlig legitim an Friedensprotesten teilzunehmen ohne dabei die Rolle Polens in Frage zu stellen. Die Verlegung der US-Truppen (4.000 US-Soldaten inklusive schwerem Gerät, darunter Panzern) nach Polen vor rund zwei Wochen ist Teil einer Initiative des scheidenden US-Präsidenten Barack Obama zur Rückversicherung aller Verbündeten. Alle neun Monate wird die Brigade vollständig ausgetauscht, womit auch die schnelle Truppenverlegung geübt werden soll. Ein Militär-Konvoi ist dabei auch durch Brandenburg gefahren.

 

Abends:

 

Ukrinform: Roman Suschtschenko ist kein Mitarbeiter der Militäraufklärung. Die Hauptverwaltung für Aufklärung im Verteidigungsministerium der Ukraine hat schriftlich bestätigt, dass der in Russland inhaftierte ukrainische Journalist Roman Suschtschenko kein Mitarbeiter der Aufklärung ist. Eine Kopie des Dokuments erhielt die Nachrichtenagentur Ukrinform von dem russischen Anwalt von Suschtschenko, Mark Feigin. Suschtschenko habe in der Hauptverwaltung für Aufklärung nicht gedient, heißt es im Dokument. Der Korrespondent der Nachrichtenagentur Ukrinform in Frankreich, Roman Suschtschenko, war zu einem Privatbesuch nach Moskau gereist und dort am 30. September festgenommen worden. Der russische Geheimdienst FSB wirft ihm Spionage vor und behauptet, dass Suschtschenko Mitarbeiter der ukrainischen Militäraufklärung ist. Suschtschenko befindet sich derzeit in Untersuchungshaft bis zum 30. Januar 2017. Roman Suschtschenko ist seit 2002 in der Nachrichtenagentur Ukrinform tätig. Seit 2010 ist er der Ukrinform-Korrespondent in Frankreich.

 

De.sputniknews.com: So können sich ukrainische Parlamentarier besser prügeln – US-Wrestler Jeff Monson Die ukrainischen Parlamentarier lassen gerne mal die Fäuste statt Argumente sprechen. Der US-Wrestler Jeff Monson hat ihre Kampftaktik analysiert und einige Tipps für die Volksvertreter parat, wie „RT“ berichtet. Ablenkungsmanöver Das taktische Manöver von Oleg Barna (Block Petro Poroschenko) hat es laut dem Wrestler in sich: Als er den ehemaligen ukrainischen Premier Arsenij Jazenjuk vom Rednerpult wegtragen wollte, lenkte er seine Aufmerksamkeit zunächst mit einem üppigen Blumenstrauß ab. „Um den Gegner hart zu treffen, reicht es nicht, einfach ranzukommen und mit den Händen um sich zu schlagen. Das einfachste: Ein linker Haken. Aber dieser Typ hier ist einsame Spitze. Er benutzt Blumen“, kommentiert Monson. Eigene Stärken Der Co-Vorsitzende des Oppositionsblocks, Jurij Bojko, habe es in seinem Faustkampf gegen Oleh Ljaschko von der Radikalen Partei genau richtig gemacht: „Er setzt seinen Größenvorteil richtig ein und wirft den Gegner erfolgreich zurück. Was mir am besten gefällt, ist, dass dieser stinknormale Typ aus dem Parlament beim Schlag mit der Rechten seine Hüfte einbringt, für mehr Kraft. Und dann schlägt er mit der linken durch“, so Monson. Richtiger Stand „Hier muss ich den Kerl kritisieren. Er macht alles, was man nicht machen sollte“, moniert der Wrestler. Der Parlamentarier hätte auf die Beinstellung achten sollen, um aus der Drehung heraus zuzuschlagen, so sein Tipp. Zuviel Kleidung Anzüge schränken die Bewegungsfreiheit ein – so lautet die Lektion aus einer weiteren Prügelei in der ukrainischen Rada: „Der Gegner greift nach der Kleidung, auch eine Art Schutz, zerrt daran hin und her. Du kannst dich nicht bewegen. Um zu kämpfen, braucht man Raum für Manöver“, hebt der Kampfsportler hervor.

 

Dan-news.info: Die Behörden des Petrowskij-Bezirks von Donezk haben für die Einwohner von abgelegenen Teilen des Bezirks Transportmöglichkeiten zum Ort des Dreikönigs-Schwimmens zur Verfügung gestellt. Dies teilte der Leiter des Bezirks Maxim Shukowskij mit. „Heute wurde zur Bequemlichkeit der Einwohner ein Sammelpunkt organisiert, von wo die Menschen mit Bussen zu den Schwimmorten gebracht wurden, es gab mehrere Fahrten für die Hin- und Rückfahrt. Für die Einwohner aus den abgelegenen Teilen, aus der Siedlung Trudowskije und der Siedlung des Tschljuskinzew-Bergwerks wäre es schwierig gewesen dorthin zu gelangen, sie hätten zwei oder dreimal umsteigen müssen“, erklärte er. Shukowskij fügte hinzu, dass insgesamt an den Dreikönigsfeierlichkeiten mehr als 300 Einwohner und Gäste des Petrowskij-Bezirks teilnahmen. Im Rahmen des Festes wurden auch eine Feldküche, ein Markt und auch ein Konzert von Künstlerkollektiven des Petrowskij-Kulturhauses organisiert. Zuvor war mitgeteilt worden, dass heute das erste Mal seit Beginn der Kämpfe es gelungen ist, Dreikönigsfeierlichkeiten im Petrowskij-Bezirk zu organisieren.

 

De.sputniknews.com: Sacharowa: Berlin legt keine Beweise für angebliche russische Cyberangriffe vor. Moskau hat bisher von Berlin keine amtliche Anfrage in Bezug auf Ermittlungen wegen angeblicher russischer Cyberattacken erhalten, wie die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, am Donnerstag bei einem Pressegespräch sagte. „Eine Reihe von westlichen Ländern bemüht sich nach wie vor darum, Russland in der Gestalt eines Cyberaggressors darzustellen, der eine Gefahr für den globalen Cyberraum bedeutet. Denselben Weg geht auch Deutschland. Anscheinend folgt es dem Beispiel der älteren Partner. Insbesondere haben die deutschen Sicherheitsdienste Russland vorgeworfen, OSZE-Server geknackt zu haben. Auch diesmal haben wir keine amtlichen Anfragen von den Behörden erhalten, die für die Ermittlungen derartiger Zwischenfälle zuständig sind. All dies gibt es nur im Informationsraum.“ „Daraus kann man nur eine einzige Schlussfolgerung ziehen: Unsere Partner haben nach wie vor weder Beweise noch Fakten“, so Sacharowa. Anfang Januar hatte der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), Hans-Georg Maaßen, Russland beschuldigt, hinter Hackerangriffen auf Computer der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) und des Bundestages im Dezember 2016 in Deutschland gesteckt zu haben. Die US-Nachrichtendienste hatten vor kurzem ihren von US-Präsident Barack Obama angeforderten Bericht über die Hackerangriffe vorgelegt. Schon im Oktober erklärten führende amerikanische Geheimdienstler, „russische Hacker“ ständen hinter den Cyberangriffen auf die Wahlsysteme des Landes. Washington hat indes keinerlei Beweise für Russlands Beteiligung daran vorgelegt. Moskau hat derartige Beschuldigungen entschieden zurückgewiesen.

 

De.sputniknews.com: Russland ruft UN auf, beim Freilegen Aleppos von Minen zu helfen. Moskau ruft die UN und andere internationale Organisationen auf, beim Freilegen der syrischen Millionenstadt Aleppo von Minen zu helfen. Das sagte ein ranghoher Diplomat, der anonym bleiben wollte, am Donnerstag in Genf. „Nach Schätzung russischer Militärs haben die Terroristen erhebliche Territorien der Stadt vermint. Das internationale Minenräumzentrum der russischen Streitkräfte arbeitet im Grunde genommen rund um die Uhr“, sagte der Gesprächspartner. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau wurden in Aleppo bereits rund 200 sozial wichtige Objekte und 3.210 Gebäude auf einem Gelände von mehr als 2.000 Hektar sowie 709 Kilometer Straßen von Minen geräumt. „Dabei wurden 26.395 Sprengsätze unschädlich gemacht“, hatte Generalleutnant Sergej Rudskoi vom Generalstab gesagt.

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