Presseschau vom 30.09.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends / nachts:

lug-info.com: Die Arbeitsentgelte der Beschäftigten im öffentlichen Dienst der LVR werden ab dem 1. Oktober um 5% erhöht. Dies teilte heute die Ministerin des Ministerrats der LVR Natalja Chorschewa im Ergebnis der Ministerratssitzung mit.

de.sputniknews.com: „Absoluter Quatsch“ – Experte zu angeblicher Einmischung Russlands in Katalonien
Die Behauptungen über die angebliche russische Einmischung in die Situation mit dem Katalonien-Referendum sind laut dem Politikexperten Alexej Martynow absurd und eine westliche Mode, der nun auch Spanien folgt.
Die Zeitung „El País“ hat zwei Beiträge veröffentlicht, in denen sie einigen russischen Medien – darunter RT, Sputnik und RIA Novosti – nicht objektive Berichterstattung über die Ereignisse in Katalonien vorgeworfen hat. Die Autoren schrieben, dass „der Apparat für die Verbreitung von falschen Nachrichten“, die Russland angeblich für die Schwächung der Vereinigten Staaten und der Europäischen Union eingesetzt hatte, nun wohl im vollen Gang auch in Katalonien gestartet sei.
„Erstens – das ist absoluter Quatsch. Zweitens – wissen Sie – das ist so ein westlicher Modetrend, der bekanntlich hinter dem Ozean entstanden ist. Eine Reihe von europäischen Länder will in diesem Trend irgendwie bleiben“, so Martynow. Spanien wolle auch in diesem Mainstream sein.
Dieser Modetrend sei eher nicht nur für Spanien selbst, sondern für globale Medien in der Welt typisch.
Der spanische Botschafter in Russland Ignacio Ybanez hat am Donnerstag gesagt, dass es keine Bestätigung für eine so genannte „russische Spur“ bei der angeblichen Unterstützung der Seiten, die dem Katalonien-Referendum gewidmet seien, gebe. Der russische Botschafter in Spanien, Juri Kortschagin, erklärte am Mittwoch, einige spanische Medien versuchten, die Schuld für den Prozess in Katalonien dem Kreml in die Schuhe zu schieben. In den Texten solcher Medien seien verschiedene Quellen und Behauptungen in einen Topf geworfen worden: WikiLeaks, Bots, Beschuldigungen der angeblichen Wahleinmischung anderer Länder gegenüber Russland. Diesen Behauptungen widersprach Kortschagin. Der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hatte zuvor geäußert, die Situation mit dem Referendum in Katalonien sei eine innere Angelegenheit Spaniens, und Russland halte es für unmöglich, sich darin irgendwie einzumischen.

Dan-news.info: In der letzten Woche sind beim Apparat der Bevollmächtigten drei Meldungen über Festnahmen eingegangen sowie drei Vermisstenmeldungen, teilte der Pressedienst der Bevollmächtigten für Menschenrechte in der DVR mit.
Zwei Männer wurden im August dieses Jahres von Spezialdiensten der Ukraine festgenommen, ein weiterer im Dezember des letzten Jahres. Unter den Vermissten sind auch drei Männer, geb. 1972, 1992 und 1967. Sie waren seit Juni 2016, August 2014 bzw. April 2017 nicht mehr mit ihren Verwandten in Kontakt.

de.sputniknews.com: CIA sucht russischsprachige Mitarbeiter – Um „Wahrheit ans Licht zu bringen“
Der US-Auslandsgeheimdienst CIA hat auf seinem Twitter-Account eine Stellenanzeige veröffentlicht, mit der russischsprachige Mitarbeiter gesucht werden.
„Sie können Russisch? Sie sind US-Bürger, haben Hochschulbildung und interessieren sich für nationale Sicherheit? Dann brauchen wir hier Ihre Fertigkeiten“, heißt es in einem Tweet von CIA.
Die Mitteilung beinhaltet auch ein Bild, auf dem auf Russisch geschrieben ist: „Wissen Sie, was Sie als CIA-Linguist tun können? Die Wahrheit ans Licht bringen“.

Dnr-online.ru: In der frontnahen Ortschaft Jelenowka wurde nach fast anderthalb Jahren die zentrale Wasserversorgung wieder in Betrieb genommen. Dies teilte der Minister für Bauwesen und Kommunalwirtschaft der DVR Sergej Naumez mit.
„Bereits etwa 80% von Jelenowka sind mit Wasser versorgt, mit Ausnahme der Abschnitte, wo die Schalter abgestellt sind und der Zustand der Wasserleitung noch nicht bekannt ist“, sagte der Minister.
Er erläuterte, dass seit dem 26. September ein Komplex von Arbeiten an der Wasserversorgung durchgeführt wurde. Das Netz wurde chloriert. Spezialisten der Dokutschajewsker Abteilung der Wasserversorgungs- und Kanalisationswirtschaft, die Jelenowka versorgen, sind in ständiger Bereitschaft, um gegebenenfalls mögliche Störungen zu beseitigen, die eine völlig natürliche Folge davon sind, dass die Wasserleitung lange Zeit ungenutzt war.
Nach den Worten des Ministers wurde in den ganzen anderthalb Jahren Jelenowka durch die Dokutschajewsker Wasserwerke und das Zivilschutzministerium mit Trinkwasser und technischem Wasser versorgt.
Die Wasserversorgung der Ortschaft, die sich an der Abgrenzungslinie befindet, sowie von einigen kleineren Ortschaften auf dem zeitweise von der Ukraine kontrollierten Territorium wurde am 15. April 2016 eingestellt, als die Pumpstation durch den Abriss einer Stromleitung im Wolnowacha-Bezirk der Ukraine von der Stromversorgung abgeschnitten wurde. Zur Reparatur der Stromversorgung war es nötig das Territorium zu entminen, in dem sich die beschädigte Leitung befindet, was sich als unmöglich herausstellte. Danach wurde die Unterstation aus einer anderen Quelle im Wolnowacha-Bezirk gespeist, was durch Mittel des Roten Kreuzes erfolgte.

de.sputniknews.com: Wegen Bau von Krim-Brücke: Poroschenko will gegen Russland vor Gericht ziehen
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat den Auftrag erteilt, eine Klage gegen Russland wegen des vermutlichen Umweltschadens zu erheben, der durch den Bau der Brücke über die Straße von Kertsch verursacht wurde. Dies geht aus einer Mitteilung seines Pressesprechers, Swjatoslaw Zegolko, in dessen Twitter-Profil hervor.
Dabei präzisierte Zegolko nicht, was für ein Gericht der ukrainische Staatschef gemeint hatte.
„Ich möchte, dass wir die Frage durcharbeiten, die mit der Katastrophe verbunden ist, die durch den Bau der Brücke über die Straße von Kertsch verursacht wurde, und eine entsprechende Klage in den entsprechenden internationalen Strukturen vorlegen“, heißt es in einer Pressemitteilung des ukrainischen Präsidenten. Er rechne mit einer schnellstmöglichen Reaktion zu diesem Thema, betonte Poroschenko.
Zuvor hatte die ukrainische Staatsanwaltschaft ein Strafverfahren wegen der angeblichen Verletzung der Umweltsicherheitsregeln beim Bau der Brücke über die Straße von Kertsch eingeleitet. Kiew befürchtet, dass die Bauarbeiten das Asowsche Meer zu einem Meerbusen des Schwarzen Meeres machen und die chemische Zusammensetzung des Wassers im Asowschen Meer ändern könnten.
Außerdem hatten die ukrainischen Behörden bereits ihren Wunsch bekanntgegeben, eine Klage gegen Russland zu erheben wegen der Einschränkung der Schifffahrt in der Straße von Kertsch während der Montage der Brückenbögen.
Die 19 Kilometer lange Brücke über die Straße von Kertsch, die die Halbinsel Krim und mit dem russischen Festland verbinden soll, wird die längste in Russland sein. Die Brücke soll für den Autoverkehr im Dezember 2018 eröffnet werden.

 

ukrinform.ua: Brücke über die Straße von Kertsch: Poroschenko beauftragt, Klage gegen Russland vorzubereiten
Der ukrainische Staatspräsident Petro Poroschenko hat bei der Beratung über die Fragen der Reform der Forstwirtschaft und Verbesserung der staatlichen Umweltpolitik in Iwano-Frankiwsk erklärt, er habe beauftragt, eine Klage gegen die Russische Föderation im Zusammenhang mit den negativen Folgen durch den illegalen Bau der Brücke über die Straße von Kertsch vom russischen Territorium bis auf die besetzte Krim vorzubereiten, berichtete sein Pressedienst.
Poroschenko erwarte in kürzester Zeit Informationen über diese Angelegenheit.
Bekanntlich hat Russland nach der Annexion der Krim im Frühjahr 2014 mit dem Bau der Brücke über die Straße von Kertsch begonnen.
Das Ministerium für auswärtige Angelegenheiten der Ukraine hatte einen Protest gegen die Verhängung durch Russland des Verbots für die Schifffahrt durch die Straße von Kertsch im August und September 2017 im Zusammenhang mit dem Bau der Brücke erhoben.

Av-zakharchenko.su: Ab Oktober erhalten alle Rentner der DVR eine höhere Rente. Dies erklärte heute auf einer Pressekonferenz das Oberhaupt der DVR.
„Die Regierung hat ihr Versprechen erfüllt: ab Oktober werden die Renten in der DVR um 5% erhöht“, sagte Alexandr Sachartschenko.
Nach der Erhöhung beträgt die Mindestrente im Land 2730 Rubel. Insgesamt erhalten in der DVR 680.000 Menschen Renten. Die Gesamtsumme, die monatlich vom Staat für diese Zahlungen aufgebracht wird, wird auf 3 Milliarden Rubel anwachsen.

Vormittags:

de.sputniknews.com: „ISIS Love“ und „Özdemir Soldier“ – Der satirische Soundtrack zur „Jamaika-Koalition“:
Die nach der Bundestagswahl mögliche „Jamaika-Koalition“ beschäftigt derzeit nicht nur Politik und Medien. Auch die Unterhaltungsbranche hat das Thema für sich entdeckt und fragt: Was hat die Troika aus CDU, FDP und den Grünen mit der sonnigen und entspannten Karibikinsel außer den Farben gemein?
Für den Betreiber des Youtube-Channels von „Snickers für Linkshänder“, Willy Karma, ist das Wort Jamaika in letzter Zeit ein paar Mal zu oft gefallen. Es habe ihn „irgendwann so gestresst, weil Jamaika sich so nach Sun und Fun anhört“, dass er es künstlerisch verarbeiten musste.
Karma bezeichnet das Produkt als eine „fiktive Compilation mit Bob-Marley-Songs, die das aktuelle politische Geschehen so widerspiegelt“. Die CDU habe er als „urdeutsche Partei“ karikieren wollen und ist sich sicher: „Bob Marley hätte mir seinen Segen gegeben, bestimmt.“
Auch Lindners Wahlkampf als Ego-Tour hat der Channelbetreiber aufs Korn genommen, indem er ein Lied über die Selfies des Kandidaten zum Album hinzufügte. Und Gauland ruft sein Album zu: „Stand up for the Right“.
Etwas aus der Reihe fällt der Song „Özdemir Soldier“, den Karma so erklärt, dass die „Jamaika-Koalition“ „aus der Not geboren“ sei. Die Grünen würden vielleicht bald bei Dingen mitmachen, „die dem Urprogramm der Grünen gar nicht entsprechen“. Also habe er Cem Özdemir eine Uniform angezogen und ein Gewehr in die Hand gedrückt.
Satirische Antworten auf ernste Fragen
Hier zeigt sich, dass „Jamaica Flavor Bundestags-Edition“ ein Konzeptalbum ist, denn der Track „ISIS Love“ baut für Karma auf „Özdemir Soldier“ und „No Wummen, no Cry“ auf. Denn die Antwort auf Fragen wie die rund um die ISIS sei teilweise die, dass durch Kriege und Waffen Gegenaggressionen entstünden. „Und so hat die Bundesregierung auch wieder mit der ISIS zu tun.“
Ein Track auf dem Album hat mit ihnen allen zu tun – egal, ob in der Jamaika-Koalition, in der Opposition oder auf der Karriereleiter weiter unten: „It wasn’t me“ (Deutsch: Das war nicht ich). „Der Song ist so geil, weil sozusagen die Sachen so offensichtlich sind, die im Video passieren – und das ist ja auch in der Politik so“, so Karma. „Alle wollen für gute Dinge sein und wollen Macht. Aber wenn es dann darum geht, was man erreicht oder vermasselt habe, dann war es am Ende keiner. Es waren immer die anderen.“
Das „Time Lies“-Format, in dem Willy Karma solche Compilations produziert, baut auf der „Time Life“-Werbung auf, die früher im Fernsehen zu sehen war. Das Format komme gut an und sei „ein Weg, die Sachen nicht ganz so ernst, aber pointiert und aktuell und mit viel Spaß zu verarbeiten.“ Karma ist aber nicht nur als Satiriker auf Youtube unterwegs, sondern veröffentlicht auch lustige sowie ernste Bücher. Zwei seiner Bücher können derzeit per Crowdfinanzierung erworben werden.
Valentin Raskatov

de.sputniknews.com: Deir ez-Zor: Syrische Armee wehrt IS-Attacke auf Hauptversorgungsweg ab
Syriens Regierungsarmee und die alliierte Truppen haben einen Angriff der Terrormiliz Islamischer Staat auf den wichtigsten Transportkorridor nach Deir ez-Zor abgewehrt. Das hat eine eine Quelle aus syrischen Militärkreisen RIA Novosti mitgeteilt.
„Die Milizen haben versucht, die Straße im Bereich zwischen Deir ez-Zor und der Kleinstadt as-Suchna (südlich von Deir ez-Zor) zu kappen. Nach einem heftigen Kampf erlitten die Terroristen Verluste und zogen sich zurück“, hieß es.
As-Suchna (auch Al Sukhne) gilt als strategisches Objekt für die weitere Offensive auf Deir ez-Zor.
Die südliche Nachschub-Route zwischen Palmyra und Deir ez-Zor wird derzeit für den Transport von Hilfsgütern und Medikamenten in die umkämpfte Stadt genutzt.
Zuvor war berichtet worden, dass die syrische Regierungsarmee laut übereinstimmenden Angaben aus Damaskus und Moskau die seit 2014 andauernde Belagerung der Stadt Deir ez-Zor durchbrochen habe.

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden neunmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von F
runse, Kalinowo, Shelobok und Losowoje und die Umgebung des Denkmals für den Fürsten Igor bei Staniza Luganskaja.
Geschossen wurde mit 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: USA kündigen Verschärfung der Russland-Sanktionen an
Die Sanktionen gegen russische Banken und Energieunternehmen treten gemäß dem entsprechenden US-Gesetz ab dem 28. November in Kraft. Das hat das US-Finanzministerium gemeldet.
Das US-Sanktionsgesetz schränkt die zulässige Zeit für die Finanzierung von russischen Banken, die unter die restriktiven Maßnahmen fallen, auf maximal 14 Tage sowie von Öl- und Gasunternehmen – auf 60 Tage ein. Zuvor waren es 30 bzw. 90 Tage.
Donald Trump hatte Anfang August nach langem Zögern das vom Kongress geschnürte Sanktionspaket gegen Russland, den Iran und Nordkorea unterzeichnet. Der US-Präsident selbst steht den neuen Strafmaßnahmen kritisch gegenüber und warnt sogar vor Schaden für Amerikas Wirtschaft und Verbündete. Er legte jedoch kein Veto ein, weil es im Kongress genug Stimmen gab, um das Veto zu blockieren.
Weil die neuen Sanktionen auch europäische Unternehmen und die Energieversorgung in Europa gefährden, stoßen sie auch in der EU auf Widerstand. Die EU-Kommission hat den USA mit Vergeltungsmaßnahmen gedroht.

de.sputniknews.com: Laden in Polen: Ukrainer werden besonders streng gefilzt
Der Besitzer eines lokalen Supermarkts in der Stadt Barlinek im Nordwesten Polens hat eine Anzeige aufgehängt, die warnt, dass alle Ukrainer, die einkaufen möchten, am Ausgang einer Inspektion unterzogen werden. Das hat das polnische Zentrum zur Überwachung von rassistischem und fremdenfeindlichem Verhalten auf seinem Facebook-Account berichtet.
„Achtung! Jeder Bürger der Ukraine soll nach der Kasse überprüft werden“, hieß es in der Anzeige, die auf Ukrainisch und Polnisch geschrieben wurde.
Der Ladenbesitzer erklärte, dass diese Entscheidung nach einem gescheiterten Diebstahl eines Ukrainers getroffen worden sei. Der Mann habe versucht, zwei Tüten mit Lebensmitteln zu klauen.
Wie die polnischen Medien berichten, sei die Anzeige am selben Tag entfernt worden. Der Unternehmer gab zu, dass die Formulierung nicht angemessen war.
Gleichzeitig betonte er, dass „Ukrainer ein Problem sind“ sowohl in seinem Laden als auch in Barlinek. Seiner Meinung nach stehlen sie öfter als die Polen und das erfordere zusätzliche Schutzmaßnahmen.
Zuvor hatten Medien berichtet, dass ukrainische Staatsbürger ab 11. Juli visafrei mit einem biometrischen Pass in EU-Staaten reisen können. Der Aufenthalt der ukrainischen Bürger in den Mitgliedsländern der Schengen-Zone wird nur für 90 Tage innerhalb von 6 Monaten erlaubt, dabei ist es nicht nötig, alle genehmigten Tage durchgehend zu nutzen. Das visafreie Regime genehmigt keine Erwerbstätigkeit in den EU-Ländern. Der Zweck eines kurzen Aufenthalts kann Tourismus, Business, Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen, Besuch von Verwandten und Familienangehörigen sein.

Armiyadnr.su: In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 40 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 15 Ortschaften der Republik mit Panzern, Mörsern, Schützenpanzerwagen und Schützenpanzern, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen. In Folge von Beschuss wurden zehn Häuser in Jasinowataja beschädigt:
– Reparaturhalle des staatlichen Unternehmens Donezker Eisenbahn
– die Unterstation der elektrotechnischen Abteilung
– Ordshonikidse-Straße 215 (Staatliches Unternehmen „Straßenbau“)
– Engelsstraße 17
– Suworow-Straße 10
– Suworow-Straße 19
– Nabereshnaja-Straße 30
– Gogol-Straße 13
– Kozjubinskij-Straße 27
– Kozjubinskij-Straße 33

de.sputniknews.com: Kiew wirft Russland Nicht-Abzug der Truppen aus Weißrussland vor – Moskau dementiert
Das russische Verteidigungsministerium hat die Erklärung des ukrainischen Generalstabs dementiert, laut dem Russland seine Truppen nach dem Manöver „Zapad-2017“ aus Weißrussland nicht abgezogen habe.
„Alle Einheiten der russischen Truppen, die an den gemeinsamen strategischen Militärübungen ‚Zapad-2017‘ teilnahmen, kehrten zu den ständigen Unterkunftsorten zurück“, heißt es in einer offiziellen Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums.
Zuvor hatte der Chef des ukrainischen Generalstabs Viktor Muschenko in einem Interview mit der Agentur Reuters erklärt, dass Russland seine Truppen nach dem Manöver „Zapad-2017“ angeblich weiterhin in Weißrussland stationiert halte.

Nachmittags:

ukrinform.ua: USA gewähren der Ukraine über 5 Mio. Dollar für Cyber-Sicherheitsmaßnahmen.
Die Vereinigten Staaten werden der Ukraine mehr als 5 Millionen Dollar gewähren, damit sie den Cyber-Bedrohungen widerstehen kann.
Darum ging es während des ersten bilateralen Dialogs über die Cyber-Sicherheit am Freitag in Kiew, berichtet BBC-Ukraine (bbc.com) unter Bezugnahme auf den Pressedienst der US-Botschaft.
„Die US-Botschafterin Marie Yovanovitsch hat während des Dialogs erklärt, dass die Vereinigten Staaten der Ukraine mehr als 5 Millionen Dollar im Rahmen der neuen Hilfe im Bereich der Cyber-Sicherheit gewähren werden, damit sie die Cyber-Angriffe verhindern, ihren Einfluss abbauen und auf sie reagieren kann“, teilten die Diplomaten mit.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben das Territorium der LVR am Passierpunkt bei Staniza Luganskaja beschossen und vergeblich versucht, eine Erwiderung des Feuers von Seiten der Soldaten der Volksmiliz hervorzurufen. Dies berichtete vom Ort des Geschehens der offizielle Vertreter der Verteidigungsbehörde der Republik Oberstleutnant Andrej Marotschko.
„Heute Nacht, etwa gegen 4:00 Uhr wurde der für die Trennung von Kräften und Mitteln vorgesehene Abschnitt mit Granatwerfern beschossen“, berichtete er.
Marotschko merkte an, dass die von den Kiewer Soldaten abgeschossene Granate einige dutzend Meter von einer Bushaltestelle und einem von Mitarbeitern des IKRK betriebenen Aufwärmpunkt detonierte.
„Ausgerechnet am Vortag des Beschusses sahen wir, dass am Kontroll- und Passierpunkt der ukrainischen Streitkräfte eine Videokamera installiert wurde. Wir nehmen an, dass diese Kamera mit dem Beschuss zusammenhängt, der gestern Nacht erfolgte“, teilte Marotschko mit.
„Wir wissen, dass die ukrainischen Streitkräfte unsere Soldaten zur Erwiderung des Feuers provozieren wollen, aber unsere Soldaten erwiderten das Feuer nicht, deshalb hat die Kamera auf der Seite der ukrainischen Streitkräfte nichts aufgezeichnet“, unterstrich er.
„Dieser Beschuss wurde von Vertretern des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung registriert, sie haben den Beschuss vollständig erfasst. Wir hoffen auch, dass dieser Beschuss von der OZSE-Kamera festgehalten wurde, die sich weiter oben am Denkmal des Fürsten Igor befindet“, sagte der Vertreter der Volksmiliz.

de.sputniknews.com: Russlands Syrien-Einsatz: Britische Journalistin zieht Bilanz:
Mit dem Beginn des russischen Syrien-Einsatzes vor zwei Jahren hat sich die Situation im Land markant geändert. Das hat die britische Journalistin und Friedensaktivistin Vanessa Beeley in einem Interview für Sputnik gesagt.
Während die USA es ihr zufolge Terroristen erlaubten, sich auszubreiten, zwang Russland sie zum Rückzug. Auch auf diplomatischer Ebene erzielte Moskau signifikante Erfolge.
Ein Jahr vor Russlands Militäroperation auf Bitte der Regierung in Damaskus hatte die US-geführte Koalition einen vermeintlichen Kampf gegen die Terroristen in Syrien geführt. „In dieser Zeit haben wir gesehen, wie der IS (Islamischer Staat, auch Daesh – Anm. d. Red.) seine Positionen gestärkt hat. Terroristen eroberten riesige Territorien. Das waren Gelände, wo sich sehr wichtige Infrastrukturobjekte befanden: Wasserversorgungssysteme, Kraftwerke, Erdöllagerstätten“, so die Journalistin.
Mit dem Beginn des russi
schen Syrien-Einsatzes habe sich die Situation stark verändert. Mit Unterstützung der russischen Luftwaffe habe die syrische Armee große Erfolge im Kampf gegen die Terroristen im Land erzielt. Die Menschen hätten zudem eindeutig verstanden, dass die US-Koalition als kein fairer Vermittler bei der Regelung von internationalen Problemen gelten könne, während Moskaus Position zur Syrien-Krise unverändert bleibe und es alle internationalen Gesetze einhalte.
Unter allen Errungenschaften der russischen Luftwaffe unterstrich die Journalistin die Befreiung von Aleppo. „Das wurde zu einem Wendepunkt im Krieg gegen den IS und andere Terrorgruppierungen“, so Beeley. „Das hat auch das wahre Gesicht der westlichen Propaganda gezeigt, deren falsche Wiedergabe von Fakten, sowie die Art und Weise, wie westliche Medien die Öffentlichkeit über das Vorgehen der syrischen Regierung und seiner Verbündeten desinformieren.“
Die Expertin unterstrich auch die jüngste Befreiung von Deir ez-Zor und somit die faktische Versetzung des Vernichtungsschlags gegen Terrorgruppierungen in Syrien. „Die Befreiung der beiden Städte hat aus militärischer Sicht einen riesigen Einfluss auf den Kriegsverlauf in Syrien gehabt“, sagte Beeley.
Auf diplomatischer Ebene äußerte sich die Journalistin positiv über die Bildung von Deeskalationszonen, was „Zivilisten die Möglichkeit gab, eine Atempause einzulegen“. Es habe zudem ermöglicht, zwei Gruppierungen voneinander zu unterscheiden — diejenigen, die tatsächlich eine Regelung der Krise anstrebten von denjenigen, die die legitime Regierung stürzen wollten.

Lug-info.com: Das Staatssicherheitsministerium der LVR hat eine Liste von Empfehlungen zu Vorsichtsmaßnahmen für Einwohner, die auf das Territorium der Ukraine reisen, herausgegeben.
„Jeder, der auf das Territorium der Ukraine reist, muss wissen, dass er ein potentielles Objekt für ungesetzliche Handlungen von Seiten der ukrainischen Polizei, Spezialdiensten und bewaffneten neonazistischen Formationen wird“, heißt es in der Mitteilung.
Das MfS der LVR empfiehlt, die folgenden Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen:
1. Haben Sie immer Ausweisdokumente dabei, die Ihre Identität bestätigen.
2. Nehmen Sie nicht Ihren LVR-Pass oder andere Dokumente, die von republikanischen Staatsorganen ausgestellt wurden, mit.
3. Benachrichtigen Sie unbedingt Ihre Verwandten über die Reise auf das Territorium der Ukraine, über Ihren Aufenthaltsort, sprechen Sie rechtzeitig Zeiten für Telefonanrufe ab, damit sie im Fall Ihrer Entführung oder Festnahme die Rechtsschutzorgane der LVR und internationale Rechtsschutzorganisationen informieren können.
4. Speichern Sie keine Materialien auf Ihren Mobiltelefonen oder digitalen Speichern, die als Anlass für Erpressung, Drohungen oder ungesetzliche Festnahmen dienen können (alle Informationen über die LVR oder Information, die indirekt auf Kontakte verweisen, die Verdacht auf „antiukrainische“ Aktivitäten hervorrufen könnten).
5. Beginnen Sie keine Gespräche mit zufälligen Begegnungen oder wenig bekannten Menschen. Jeder von ihnen kann ein Agent ukrainischer Spezialdienste sein oder ein Provokateur aus neonazistischen Organisationen. Bemühen Sie sich, keine offenen Gespräche über gesellschaftlich-politische Themen zu führen, auch nicht mit bekannten Einwohnern der Lugansker Region.
6. Geben Sie keinerlei bewertende Urteile über die Situation in der Ukraine und der LVR ab. Denken Sie daran: selbst die geringsten kritischen Bemerkungen in Richtung des derzeitigen Regimes werden in der Ukraine für Beschuldigung der gegen den Staat gerichteten Aktivität, Separatismus, Terrorismus und für darauf folgende Repressionen verwendet.
7. Wenn Sie trotz Einhaltung alle Vorsichtsmaßnahmen Opfer von Provokationen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte oder Spezialdiensten wurden, teilen Sie dies unter folgender Telefonnummer mit:…

de.sputniknews.com: Tillerson als Chef der Russland-Sanktionen – Moskau reagiert
Der russische Sicherheitspolitiker Alexej Puschkow hat die Zweckmäßigkeit der Ernennung von US-Außenminister Rex Tillerson zum Betreuer der Russland-Sanktionen bezweifelt.
Der Politiker erinnerte daran, dass der ehemalige US-Botschafter in Moskau John Tefft bereits zugeben musste, dass die restriktiven Maßnahmen gegen Russland die Situation in der Ukraine nicht geändert hätten. „Bald wird sich auch der Kurator Tillerson davon überzeugen, wenn dies nicht bereits geschehen ist“, schrieb Puschkow auf Twitter.
US-Präsident Donald Trump hatte zuvor ein Dokument über die Verteilung von Ermächtigungen für die Verhängung von Sanktionen gegen Russland, den Iran und Nordkorea unterzeichnet. Tillerson wird demnach die Durchführung restriktiver Maßnahmen gegen Moskau betreuen.

ukrinform.ua: In Ostukraine vier Soldaten verletzt.
In den letzten 24 Stunden seien durch Kämpfe im Gebiet der Antiterror-Operation (ATO) vier ukrainische Soldaten verletzt worden, gab heute auf einem Briefing in Kiew der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für ATO, Oberst Andrij Lysenko, bekannt.
„Während des letzten Tages sind durch Kämpfe keine ukrainischen Soldaten getötet worden, vier Soldaten wurden jedoch verletzt“, sagte er.

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin:
In den letzten 24 Stunden wurden 40 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte aus festgestellt.
In Richtung Donezk hat der Gegner Panzer, Mörser, Schützenpanzerwaffen, verschiedene Arten von Granatwerfern und Schusswaffen verwendet. Auf die Gebiete von zehn Ortschaften, Krutaja Balka, Jakowlewka, Spartak, Jasinowataja, Mineralnoje, Wasiljewka, Shabitschewo, Dokutschajewsk, Jasnoje, den Kirowskij- und den Petrowskij-Bezirk von Donezk, wurden 58 Panzergeschosse, 79 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 110 des Kalibers 82mm abgefeuert.
Während eines Beschusses von Jasinowataja wurden zehn Gebäude beschädigt: zwei technische Gebäude des Jasinowatajer Bahnhofs, Häuser in folgenden Straße: Ordshonikidse-Straße 215, Engels-Straße 17, Suworow-Straße 19, 20, Nabereshnaja-Straße 30, Gogol-Straße 13, Kozjubinskij-Straße 27 und 33.
In Richtung Mariupol hat der Gegner 23 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 41 des Kalibers 82mm auf die Gebiete von Sachanka, Kominternowo und Leninskoje abgefeuert, Sosnowskoje wurde mit verschiedenen Arten von Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Nach Angaben unserer Aufklärung füllt der Gegner seine Munitions- und Treibstoffvorräte weiter auf.
In Richtung Gorlowka wurde die Anlieferung von Munition und Treibstoff für Einheiten aus dem Bataillon „Ajdar“ im Verantwortungsbereich der 53. mechanisierten Brigade entdeckt.
In Richtung Mariupol wurde die Aktivierung von Scharfschützengruppen in den Gebieten von Granitnoje und Kominternowo bemerkt.
Die militärisch-politische Führung ist nicht mehr in der Lage, den moralischen Zerfall des Mannschafts- und des Offizierspersonals der ukrainischen Streitkräfte und die daraus folgenden Verletzungen der militärischen Disziplin zu verheimlichen.
Ukrainische Beamte sprechen in Fernsehsendungen offen über den verbreiteten Alkoholismus in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte.
Der leitende Militärstaatsanwalt der Ukraine Matios hat am Tag nach dem großen Brand im Munitionslager bei Winniza in einer Direktübertragung eine Erklärung über die Probleme mit Alkohol unter den Stabsoffizieren der ukrainischen Streitkräfte abgegeben.
Während einer Pressekonferenz in Odessa hat er auch erklärt, dass in einem der Truppenteile der ukrainischen Streitkräfte, in einem Lager für Raketen „Totschka-U“, von der Militärstaatsanwaltschaft und der Polizei zwei Stabsoffiziere in stark betrunkenem Zustand festgenommen wurden.
Neben dem Alkoholismus blüht in den ukrainischen Streitkräften der Waffenhandel, sowohl innerhalb des Kommandos als auch unter dem Mannschaftspersonal.
Im Gebiet von Malinowka wurde der Mannschaftssoldat der 92. Brigade der ukrainischen Streitkräfte I. W. Pogonko festgenommen, als er in Richtung Charkow fuhr. Der Soldat versuchte, ein Scharfschützengewehr „Barret“, 64 Patronen des Kalibers 12,7mm und eine Granate RGL-5 aus der Zone der sogenannten „ATO“ herauszubringen, um sie zu verkaufen. Es muss angemerkt werden, dass es schon zuvor allgemein bekanntwar, dass es eine Menge von Fällen des Verkaufs von Waffen und Munition durch Soldaten der ukrainischen Streitkräfte gibt.
Die ukrainische Armee wird mit jedem Tag gefährlicher, aber nicht als militärische Kraft, die im Interesse des Staates handelt, sondern eher als Verbrechersyndikat, das eine Gefahr für die friedliche Bevölkerung im gesamten Land ist.

de.sputniknews.com: „Operation undenkbar“: Großbritannien wollte in UdSSR eindringen – Medien
Während des Zweiten Weltkriegs hat Großbritannien einen Geheimplan zur Invasion in die Sowjetunion entwickelt, schrieb der Historiker Jonathan Walker in seinem Buch „Churchills dritter Weltkrieg: britische Pläne das sowjetische Reich anzugreifen“.
Die Operation unter der Bezeichnung „Unthinkable“ („Undenkbar“) bereitete der damalige britische Premierminister Winston Churchill vor. Die Invasion sollte am 1. Juli 1945 beginnen.
Der Plan sei jedoch zum Scheitern verurteilt gewesen. In den letzten Kriegsmonaten verfügten die Verbündeten in Europa über rund vier Millionen Soldaten, während die Rote Armee zu dieser Zeit elf Millionen Kämpfer hatte. Auch haben die Briten sehr schnell begriffen, dass, wenn es ihnen nicht gelingen würde, die Rote Armee auf dem Territorium Europas zu besiegen, die einzige Alternative in einem Vordringen über Polen nach Russland bestanden hätte.
„Die Planer wurden blass, als sie an die riesigen Strecken dachten, die sie überwinden müssen, um an Russlands Grenzen zu geraten“, zitiert das Portal „The National Interest“ den Historiker.
Unter den umstrittensten Punkten des Planes war die Verwendung von deutschen Truppen unter den Truppen der Alliierten. Es sollten zehn deutsche Fallschirmjägerdivisionen eingesetzt werden, die jedoch zum 1. Juli nicht bereit gewesen wären.
Letztendlich verzichtete Großbritannien auf seinen Plan, was laut Walker die richtige Entscheidung war: Sonst wären die Briten „in die Falle eines Landkrieges mit der größten Weltmacht geraten“.

Ukrinform.ua: Berlin fordert vom Kreml Freilassung von Umerow und Semena
Die Regierung von Deutschland sei besorgt über die Urteile, die durch das sogenannte Gericht der Krim über den stellvertretenden Leiter von Medschlis des krimtatarischen Volkes, Ilmi Umerow, und den Journalisten Mykola Semena gefällt wurden, erklärte die stellvertretende Regierungssprecherin der deutschen Bundesregierung, Ulrike Demmer, berichtet die Korrespondentin von Ukrinform in Deutschland.
Ihr zufolge bestätigen diese Urteile erneut den Bericht des UN-Hochkommissars für Menschenrechte vom 25. September über die schwierige Situation mit den Menschenrechten auf der durch Russland illegal annektierten Krim.
Zudem, fügte sie hinzu, seien die Urteile auf der annektierten Krim durch die russischen Institutionen gefällt worden, die nicht dazu berechtigt seien.
Die Bundesregierung fordere die Freilassung von Gefangenen, sagte die Regierungssprecherin.

de.sputniknews.com: Russischer General zu US-Chancen, Nordkorea-Rakete über Russland abzuschießen
Das US-Militärkommando geht davon aus, dass Nordkorea bald über eine Interkontinentalrakete verfügen wird und diese über den Nordpol in Richtung USA schicken könnte. Als eine der Abwehroptionen zieht Washington in Betracht, die Rakete über Russland abzuschießen.
Der russische General-Leutnant und Ex-Vizeoberbefehlshaber der russischen Luftwaffe in Fragen der gemeinsamen Luft- und Raketenabwehr der GUS-Staaten Ajtetsch Bischew erklärt dem russischen Nachrichtenportal rueconomics.ru, warum dies absolut unwahrscheinlich ist.
Bischew hält Washingtons Idee, eine potentielle nordkoreanische Interkontinentalrakete über Russland abzuschießen, gleich aus mehreren Gründen kaum für möglich.
Zuallererst sei im Moment überhaupt nicht sicher, ob Pjöngjang überhaupt über solch eine Rakete verfüge oder in naher Zukunft tatsächlich verfügen werde.
So müsste die Rakete mindestens 10.000 Kilometer überwinden können, um tatsächlich amerikanisches Festland erreichen zu können. Solche Trägerraketen besitze Nordkorea aber im Moment definitiv nicht. Daher sein ein Angriff auf das amerikanische Festland an sich unwahrscheinlich.
Im Konfliktfall würde Pjöngjang eher die US-Militärbasis auf der Pazifikinsel Guam angreifen. In dem Fall würde die Rakete aber auf einer völlig anderen Route fliegen.
Weiterhin könne die technische Fähigkeit der USA, die Rakete über Russland abzuschießen, generell in Frage gestellt werden.
Die amerikanische Idee, die Rakete über russischem Territorium abzufangen, sei daher nichts weiter als ein „mathematisches Modellieren“ Washingtons – oder mit anderen Worten ein „Algorithmus des US-Oberkommandos“, aber eben nicht mehr. Unter realen Bedingungen könnte alles ganz anders aussehen.
Was dagegen klar sei, sei dass die USA die Rakete nicht vom eigenen Territorium aus abschießen könnten. Sie müssten auf ihre Kriegsschiffe in der Nähe der russischen Fernost-Region setzen. Ein Patrouillieren der Schiffe in der Region rund um die Uhr sei aber nicht möglich.
„Und auch generell ist das amerikanische Raketenabwehrsystem so aufgebaut, dass es nur in der Lage ist, einzelne Ziele abzufangen. Bei einem massiven Raketenstart wird es das nicht bewältigen“, betont der General.
Sergei Denisenzev vom Zentrum für Strategien und Technologien bestätigt, dass eine mögliche Route für eine nordkoreanische Rakete in Richtung des amerikanischen Festlandes tatsächlich über Russland führen könnte.
„Inwiefern ein Abfangen der Rakete durch US-Abwehrsysteme realistisch ist, ist diskussionswürdig, denn die amerikanischen Raketenabwehrsysteme wurden noch nie unter realen Kampfbedingungen erprobt“, betont der General.
Schließlich sollte die Gefahr für Russland durch solch einen Abschuss auch nicht überschätzt werden. Interkontinentalraketen fliegen Hunderte Kilometer hoch.
„Es geht hier also nicht um den Luftraum unseres Landes, sondern um den Weltraum über Russland – und dies ist überhaupt nicht das Gleiche“, hebt Denisenzev hervor.
Ein Abschuss würde somit längst nicht bedeuten, dass irgendwelche Trümmerteile tatsächlich auf russisches Territorium fallen würden.
Dennoch, ein Restrisiko bestehe trotzdem, weil man einfach zu wenig über den Aufbau einer nordkoreanischen Rakete wisse.
„Wir wissen nicht endgültig, wie die nordkoreanischen Sprengköpfe konzipiert sind und ob sie beispielsweise über die Option der Selbstzerstörung verfügen, falls die Rakete selbst getroffen wird“, warnt der Experte.
Schließlich betont Denisenzev, dass in dem unwahrscheinlichen Fall, dass Pjöngjang doch eine atomar bestückte Interkontinentalrakete über Russland in Richtung der USA starten würde, Moskau zwangsläufig in alle möglichen Reaktionsoptionen einbezogen wäre.
Schließlich würde solch eine Rakete eine Gefahr für beide Länder darstellen. Vermutlich würde in dem Fall eine Koordinierung der Maßnahmen zwischen den Militärmächten über Notfall-Kommunikationskanäle erfolgen.
Niemand würde unüberlegt mit Raketen im Weltraum über Russland schießen, unterstreicht der russische Experte abschließend.
Das amerikanische Militär-Nachrichtenportal Defense One hatte zuvor berichtet, das Oberkommando der USA ziehe in Betracht, eine nordkoreanische ballistische Interkontinentalrakete im russischen Radarraum oder gar direkt über Russland abzuschießen.
Eine entsprechende Erklärung hatte die Oberbefehlshaberin des United States Northern Command, General Lori Robinson, abgegeben.
Bereits zuvor hatte das Pentagon die Vermutung geäußert, dass Nordkorea schon in der näheren Zukunft über eine Interkontinentalrakete mit einem atomaren Sprengkopf verfügen könnte.
Die Verteidigungsbehörde konnte allerdings nicht präzisieren, wann genau dies passieren würde.

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen):
Es wurde festgestellt, dass in Stschastje und Staniza Luganskaja Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine in Zusammenarbeit mit Soldaten der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte durch Einschüchterung und Erpressung Einwohner anwerben, die die Möglichkeit haben, das Territorium der LVR zu besuchen.
Einfache Menschen werden gezwungen, Informationen über die Standorte unserer Positionen, die Zahl des Personals, von Kräften und Mitteln der Volksmiliz zu sammeln.
Solche Arbeitsmethoden sind eine grobe Verletzung, nicht nur der Gesetzgebung der Ukraine, sondern auch eine direkte Verletzung des Zusatzprotokolls zur Genfer Konvention vom 12. August 1949, das am 8. Juli 1977 in Genf angenommen wurde, namentlich des Punkts 2 von Artikel 51, der besagt, dass die Zivilbevölkerung als solche sowie Zivilisten kein Objekt von Angriffen sein dürfen. Es werden Akte der Gewalt und Drohung mit Gewalt, die das grundlegende Ziel haben, die Zivilbevölkerung zu terrorisieren, verboten.
In der Nähe der Eisenbahnstation „Iljenko“ im Staniza-Luganskaja-Bezirk, 800 Meter von der Grenze mit Russland, starben am 28. September ein Inspektor und ein Abschnittsinspektor des Grenzdienstes der Ukraine aus der Abteilung Staniza Luganskaja, als sie vermutlich auf eine Antipanzermine gerieten. Im Pressedienst der sogenannten „Lugansker militärisch-zivilen Oblastverwaltung“ wurde später erklärt, dass die Grenzschützer starben „weil sie auf eine Mine gerieten, die von einer feindlichen Diversions- und Erkundungsgruppe gelegt worden war“.
Diese Information ist falsch und hat keinerlei Grundlagen. Die Eisenbahnstation „Iljenko“ im Staniza-Luganskaja-Berzik liegt 800 Meter von der Staatsgrenze mit Russland.
Die Paranoia der ukrainischen Regierung, die alle mit einem Angriff aus der RF erschrecken, ist bekannt, daher ist die ganze Grenze mit Minen gesättigt. Der Inspektor und der Abschnittsinspektor des Grenzdienstes gerieten während ihres Dienstes auf ein eigenes Minenfeld und starben vor Ort.
Für die ukrainischen Truppen ist es nicht vorteilhaft, wahrheitsgemäße Informationen zu geben, und sie schieben ihre Nachlässigkeit eher auf einen Terrorakt und die Handlungen einer Diversions- und Erkundungsgruppe.

de.sputniknews.com: „Degeneration und professionelle Unfähigkeit“: Wie Ukraine Nato gefährdet
Russlands Verteidigungsministerium hat die Äußerungen des ukrainischen Generalstabs über angeblich „versteckte russische Truppen“ in Weißrussland als ein Zeichen der „Degeneration“ eingestuft. Wie es heißt, gefährdet die professionelle Unfähigkeit der ukrainischen Armee vor allem die Nato.
„Die Äußerung des Chefs des ukrainischen Generalstabs Viktor Muschenko über ‚versteckte‘ russische Truppen in Weißrussland zeigen das Ausmaß der Degeneration des Generalstabs der Ukraine und die professionelle Unfähigkeit seines Chefs“, äußerte der Pressesprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow.
Er sieht in „der absoluten Unkenntnis der operativen Lage hundert Kilometer von der Hauptstadt des eigenen Landes“ und in „den Fantasien über die Zahl der sich dort befindenden Truppen“ einen Anlass, „solch einen Generalstabschef sofort zu entlassen“.
Konaschenkow äußerte sich skeptisch über den Übergang der ukrainischen Streitkräfte zu den Nato-Standards, der unter der Leitung der USA vollzogen werde.
„In diesem Zustand ist die ukrainische Armee eine direkte und offensichtliche Gefahr vor allem für die Nato selbst“, so Konaschenkow.
Zuvor hatte der Chef des ukrainischen Generalstabs, Viktor Muschenko, in einem Interview mit der Agentur Reuters erklärt, dass Russland seine Truppen nach dem Manöver „Zapad-2017“ angeblich weiterhin in Weißrussland stationiert halte. Das russische Verteidigungsministerium dementierte diese Erklärung.

Dnr-online.ru: Der bekannte russische Kinoregisseur, der Abgeordnete der Staatsduma Russlands Wladimir Bortko (Fraktion KPRF – Anm. d. Übers.) dreht einen Spielfilm über die Ereignisse des Jahres 2014 im Donbass. Dies berichtete heute in Donezk seine Assistentin Tatjana Ponomarenko.
„Zurzeit dreht Wladimir Bortko einen Film nach dem Roman von Alexandr Prochanow „Mord an Städten“. Das ist ein Film über uns gemeinsam, über unser Leben, über unseren Kampf. Der Film über den Donbass wurde viermal verboten. Aber wirkliche Menschen, Patrioten in der Regierung verstehen die Notwendigkeit dieses Films. Bezüglich des Genres ist das absolut neues Kino, eine Reaktion auf die Ereignisse buchstäblich auf der Spur. Dieser Film ist notwendig, damit der Donbass nicht vergessen wird, damit er nicht „aufgegeben wird“. Wir haben nicht das Recht, die russischen Menschen zu vergessen, die sich hier befinden., trotz des Widerstands der liberalen Öffentlichkeit. Kultur – das ist eine weiche Kraft. Und wir werden siegen. An dieser und an anderen Fronten“, sagte sie.
In den Hauptrollen des Films spielen die bekannten Schauspieler Wladimir Menschow und Alexej Tschadow. Die Szenen bei Saur-Mogila sind bereits fertig, bei den Kämpfen haben Truppenteile mitgespielt. Tatjana Ponomarenko zitierte die Auffassung Wladimir Menschows: „Das ist kein Film – das ist eine Tat!“
Wladimir Bortko ist ein bekannter russischer Kinoregisseur, Filmautor und Produzent. Er ist Volkskünstler der RF, Abgeordneter der Staatsduma, stellvertretender Vorsitzender des Komitees für Kultur. Den Zuschauern sind seine Spielfilme „Hundeherz“, „Afghanischer Bruch“, „Der Meister und Margarita“, „Taras Bulba“ und andere gut bekannt.

de.sputniknews.com: Krim-Regierung reagiert auf angebliche Ukraine-Klage wegen Brückenbau
Der Vizepremier der Krim-Regierung, Dmitri Polonskij, hat die Absicht der Ukraine, eine Klage gegen Russland wegen des Baus der Brücke über die Straße von Kertsch zu erheben, als „verfehlte Angelegenheit“ bezeichnet.
„Ich werde die Aussichten dieser verfehlten Angelegenheit nicht einschätzen. Ich weiß nur, die Vorbereitung und die mögliche Prüfung einer solchen Klage werden einen klaren prätentiösen Charakter haben, und wir können auch heute die Entscheidung voraussagen. Unabhängig davon, welche Schritte sie tun werden, wird die Krim-Brücke auf jeden Fall gebaut und wird endlich die Halbinsel Krim mit dem russischen Festland verbinden“, sagte Polonskij in einem Interview für RIA Novosti.
Er fügte hinzu, die russischen Bürger und die Touristen würden gern über die Brücke fahren, und keine Klagen und Beanstandungen seitens der Ukraine würden diesen historischen Prozess stoppen…

abends:

dnr-news.com: Ein Einwohner aus dem Petrowskij-Bezirks im Westen von Donezk wurde infolge eines Beschusses durch die ukrainische Armee verletzt
Ein Zivilist wurde im Zuge des abendlichen Beschusses des Dorfes Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk durch die Streitkräfte der Ukraine verletzt. Dies wurde heute im operativen Kommando der DVR erklärt.
„Um 19:30 wurde von der Position der 92. separaten Motschützenbrigade der ukrainischen Armee ein Beschuss des Dorfes Trudowskie des Petrowskij-Bezirks von Donezk durchgeführt unter Verwendung von Mörsern des Kalibers 82mm, Granatwerfern verschiedener Typen und Schusswaffen durchgeführt. In Folge des Beschusses erhielt ein Zivilist, Geburtsjahr 1960, eine Verletzung“, sagte der Vertreter des Kommandos.
Er fügte hinzu, dass der Verletzte in ein Krankenhaus gebracht wurde. Außerdem brannten durch den Mörserbeschuss Wohnhäuser in der Mark-Osernij-Straße 38 und 42 ab.
„Wie von der ukrainischen Seite gewohnt, geschah die Verletzung der Waffenruhe unter dem Deckmantel falscher Anschuldigungen gegen die Armee der DVR, das Feuer auf die Seite des Gegners eröffnet zu haben“, wurde im Kommando angegeben.

de.sputniknews.com: Litauen will Haushaltslücken mit EU-Cybertruppen stopfen
Die litauische Präsidentin Dalia Grybauskaitė hat von Brüssel gefordert, EU-weite Cyber-Security-Truppen aufzustellen – und verlangt nebenbei neue Finanzspritzen von der EU für das eigene Budget. Inwiefern beide Forderungen verknüpft sind, berichtet das russische Nachrichtenportal rueconomics.ru.
Mit dem Vorschlag, neue Cyber-Security-Truppen für ein schnelles Reagieren in der EU aufzustellen, zeige die litauische Präsidentin Dalia Grybauskaitė lediglich ihre Befürchtung, ohne EU-Gelder zu bleiben, so das Nachrichtenportal rueconomics.ru.
Die Präsidentin Litauens traf sich am Samstag in der estnischen Hauptstadt Tallinn mit Jean-Claude Juncker, dem Präsidenten der Europäischen Kommission, und präsentierte ihm Litauens Plan zum Aufbau einer Art „Cyber-Schengenraum“ in Europa.
Laut Grybauskaitė müsse die EU endlich gemeinsame „Cyber-Truppen“ aufstellen, um schnell auf Cyber-Attacken reagieren zu können bzw. sie erst gar nicht aufkommen zu lassen.
Litauens Präsidentin rief zudem dazu auf, die Cyber-Sicherheit als einen Bestandteil der europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik anzuerkennen.
Zusammen mit diesen Forderungen wies Grybauskaitė den Präsidenten der Europäischen Kommission aber auch auf den allgemeinen Finanzbedarf des baltischen Landes im Vorfeld der anstehenden EU-Budgetverhandlungen hin.
Wladimir Olentschenko, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Zentrums für Europa-Studien an der Russischen Akademie der Wissenschaften, erklärt in diesem Zusammenhang:
„Die Cyber-Chimäre ist in dem Fall nur ein Vorwand, um die Eurokommission auf den Finanzbedarf von Vilnius hinzuweisen. Ohne Subventionen aus Brüssel könnte Litauen kaum überleben.“
Zudem ist die litauische Präsidentin laut Olentschenko extrem besorgt, dass im Jahr 2020 der siebenjährige Finanzierungsplan ausläuft. Die Verhandlungen über die Finanzierung der kommenden sieben Jahre seien dabei bereits für das nächste Jahr geplant.
Grybauskaitė greife mit ihren Forderungen also diesen Verhandlungen zuvor und deute schon einmal Litauens Notwendigkeit für den Erhalt von EU-Subventionen an.
Ein anderes Gesprächsthema zwischen Litauens Präsidentin und dem Chef der Europäischen Kommission war außerdem der Bau des Atomkraftwerkes in Weißrussland. Das nahe der Grenze zu Litauen im Bau befindliche Atomkraftwerk sei eine Gefahr für ganz Europa, daher müsse Brüssel härter und klarer seine Position in dieser Frage aufzeigen, so Grybauskaitė.
Laut Olentschenko ist es klar, dass die litauische Präsidentin den Bau des weißrussischen Atomkraftwerkes nicht begrüßt – dies hänge aber längst nicht nur mit Sicherheitsfragen zusammen.
Es gehe auch darum, dass unter Grybauskaitė das einzige litauische Atomkraftwerk – das Kernkraftwerk Ignalina – stillgelegt worden sei, welches ebenfalls nur 30 Kilometer von der weißrussischen Grenze entfernt liege.
Das Kraftwerk hatte Strom nicht nur für den Eigenbedarf, sondern auch für den Export nach Estland, Lettland und eben Weißrussland produziert.
Das Kraftwerk musste allerdings im Januar 2010 stillgelegt werden.
Damit werde der fehlende Strombedarf der gesamten Region nun von Weißrussland gedeckt werden können.
Zudem würden durch niedrige Energiepreise die weißrussischen Waren zu einer spürbaren Konkurrenz für die litauische Produktion – und genau dies sei der Grund für Grybauskaitė Verärgerung.
„Sie versteht, dass Litauen diesen Konkurrenzkampf verliert und verbreitet daher die These von einer mysteriösen Gefahr (vom weißrussischen Kernkraftwerk – Anm.d.Red.) – und versucht damit auf die angebliche Unvollkommenheit der russischen Kern-Technologie hinzuweisen“, erklärt Olentschenko.
All diese Versuche seien aber sinnlos, so der Experte weiter. Schließlich produziere beispielsweise das benachbarte Finnland erfolgreich Strom mit einem Atomkraftwerk, das nach russischer Technologie errichtet worden sei.

 

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Neuigkeiten aus der Wirtschaft der Volksrepubliken des Donbass vom 30. September 2017

Quellen: offizielle Seiten der Regierungen der Volksrepubliken, dan-news, lug-info, dnr-online.ru, mptdnr.ru sowie ria.ru und sputnik
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Smdnr.ru: Im Ministerium für ökonomische Entwicklung der DVR wurden die Ergebnisse des Monitorings der Umsatzstruktur der Industrieproduktion im Zeitraum von Januar bis August dieses Jahres vorgestellt.
Vom Gesamtumfang des Umsatzes von Industrieprodukten entfallen:
– 46,6% – auf Produktion der weiterverarbeitenden Industrie;
– 39,3% auf Unternehmen zur Lieferung von Strom, Gas, Dampf und temperierter Luft, davon entfallen 32,4% auf die Produktion, Übertragung und Verteilung von Strom;
– 11,8% auf die fördernde Industrie und die Nutzung von Steinbrüchen, davon entfallen 11,6% auf Steinkohle;
– 2,4% – auf Wasserversorgung, Kanalisation, Müllbeseitigung.
In der Struktur des Umsatzes der Produkte der weiterverarbeitenden Industrie überwiegt die Metallproduktion, die Produktion fertiger Metallprodukte – 21%, die Produktion von Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren – 13,6%, die Produktion von Koks und Erdölverarbeitung – 5,8%. Auf die Produktion von Gummi- und Kunststoffprodukten, andere nicht metallische mineralische Produkte entfallen 2% des Gesamtumfangs des Umsatzes, auf den Maschinenbau – 1,4%.
Vom Gesamtumfang der seit Anfang 2017 umgesetzten Industrieproduktion entfallen:
– 26,4% auf Zwischenprodukte (deren Anteil ist in der allgemeinen Struktur um 15,3 Prozentpunkte gesunken);
– 1,5% auf Investitionsgüter (der Anteil hat sich um 0,3 Prozentpunkte erhöht);
– 12,9% auf Verbrauchswaren kurzfristiger Verwendung (der Anteil ist um 3,4 Prozentpunkte gewachsen);
– 05% auf Verbrauchswaren langfristiger Verwendung (Vergrößerung des Anteils um 0,1 Prozentpunkte);
– 58,7% auf Energie (das Wachstum des Anteils in der Struktur betrug 11,5 Prozentpunkte).

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Sonderthema vom 29.09 2017: Pressekonferenz mit Alexandr Sachartschenko zu aktuellen Fragen

Av-zakharchenko.su: Auf einer Pressekonferenz am 29. September kommentierte das Republikoberhaupt die letzten skandalösen Ereignisse in der Ukraine und berichtete über die Entwicklung der Ökonomie in der DVR und den Vorbereitungsstand des Landes auf den Winter.

– Kommentieren Sie die vor kurzem erfolgten Explosionen in Waffenlagern in der Ukraine. Ist das Nachlässigkeit, ein Versuch, die Waffenverkäufe in den Sudan zu verheimlichen oder etwas anderes?
– Im Internet gehen viele Versionen um. Eine von ihnen lautet Rache für den Anschlag auf den Vizepremier Alexandr Timofejew. Aber ich will das ukrainische Volk beruhigen. Wir sind keine Terroristen, wir befassen uns nicht mit der Organisation von Explosionen, Terrorakten, Anschlägen. Das sind eindeutig nicht wir.
Für die Detonation kann es einige Gründe geben. Erstens den Versuch, den Verkauf von Waffen in ein drittes Land zu verheimlichen. Wenn sie wirklich Waffen beispielsweise in den Südsudan verkauft haben, so ist das sicherlich nicht ohne dieses Lager gegangen. Erinnern Sie sich an den Film „Operation Y“: „Vor einer Revision kann uns nur ein Diebstahl retten“. Nun und hier gab es eine Detonation… Oder das ist banale Nachlässigkeit. Eine Zigarettenkippe, ein Kurzschluss… Es gibt viele Varianten.

– Eine Frage zur ukrainischen Bildungsreform. Halten Sie das für eine Beschneidung der Rechte der russischsprachigen Bürger und nicht nur der russischsprachigen?
– Die Ukraine hat mit der Bildungsreform vor, eine vollständig verdummte Generation heranzuziehen. Irgendwann einmal lebten wir in der Ukrainischen Sozialistischen Sowjetrepublik. Wir lernten die ukrainische Sprache und die russische, der Staat war multinational. Aber die Ukraine will alle über einen Kamm scheren. Eine Generation von verdummten und betäubten Menschen. Dies ist nicht nur eine Beschneidung von Rechten. Das ist ein Genozid. Ein Genozid, nicht nur an der russischsprachigen Bevölkerung – ein Genozid an den Ungarn, Rumänen, Polen, die besonders auf dem Territorium der westlichen Ukraine leben.

– Was meinen Sie, warum das ukrainische Volk nicht gegen diese unmenschlichen Reformen protestiert? Warum organisiert es nicht einen „Bildungs“-Maidan, ist es mit dem Verlust der zukünftigen Generation einverstanden? Sind Sie nicht der Auffassung, dass das Schweigen der Bürger der Ukraine bezüglich dieses Gesetzes bedeutet, dass die Oberste Rada der Ukraine jetzt das gegen das Volk gerichtete Gesetz ohne Gefahr von Volkszorn beschließen kann?
– Kehren wir ein wenig in die Vergangenheit zurück. Die Ukraine hat im 2014 die unmenschliche Entscheidung über die Durchführung der ATO getroffen. Aber eine ATO wird von den Kräften der Spezialdienste und von Polizeieinheiten durchgeführt, hier ist die Armee in die ATO gekommen, die nicht das Recht hat, ohne Kriegszustand auf dem eigenen Territorium zu kämpfen.
Im Jahr 2014 war der Donbass Territorium des Staats Ukraine. In Folge der allen bekannten Ereignisse haben wir gesagt „Nein zu Willkür! Nein zum Banditenumsturz!“ „Nein zu Banderafahnen, Fackelmärschen, Nazismus“… Und gegen uns wurden Flugzeuge eingesetzt, es kam Militärtechnik, es wurde begonnen mit schwerer Artillerie zu schießen. Ein Krieg begann. Das ist unmenschlich. Damals wurde der Rubikon beim Treffen von Entscheidungen überschritten. Also kann die Ukraine seit 2014 jedes beliebige Gesetz beschießen, das auf die Beschneidung der Rechte und Freiheiten der Menschen gerichtet ist. Warum gibt es keine Proteste? Jeder beliebige Maidan ist eine finanzielle Operation, die große finanzielle Einsätze verlangt. Einfach so kommt er nicht auf. Das ukrainische Volk ist duldsam, ohne Geld geht es nirgendwo hin. Ich habe gesehen, was auf dem Maidan geschehen ist. Menschen ohne festen Wohnsitz, die von irgendwoher herangebracht wurden, haben 200 Griwna pro Tag dafür erhalten, dass sie dort standen. Das sind betäubte Studenten, die benutzt wurden. Deshalb wird es keinen Maidan geben. Eine zweite Ursache für das Fehlen eines Maidans – die Menschen, die „Nein“ sagen könnten, wurden entweder in Odessa verbrannt oder in Gefängnisse gesteckt, oder physisch vernichtet oder, wenn sie Glück hatten, kämpfen sie schon auf unserer Seite.

– In welchem Stadium befindet sich jetzt der Austausch von Gefangenen nach der Formel „alle gegen alle“?
– Er befindet sich in keinem Stadium. Die Ukraine behindert den Gefangenenaustausch „alle gegen alle“ künstlich. Für sie ist das nicht günstig, deshalb geht die Sache über Gespräche nicht hinaus. Dort gibt es nicht die Zahl an Gefangenen, über die wir sprechen. Und wenn alle gegen alle ausgetauscht werden, werden die Verbrechen, die die Ukraine gegen unsere Kriegsgefangenen, politischen Gefangenen begangen hat, aufgedeckt werden. Ich denke, dass etwa 30% der Menschen von dieser Liste bereits nicht mehr am Leben sind.

– Am 18. Oktober tritt das Gesetz über einen besonderen Status außer Kraft. Die Ukraine will es nicht verlängern. Was wird weiter sein, denn dieses Gesetz lag den Minsker Vereinbarungen zugrunde?

– Auf der nächsten Sitzung in Minsk wird es auch darum gehen. Man sollte die Ergebnisse dieses Treffens abwarten. Aber ich persönlich meine, dass die Ukraine dieses Gesetz nicht verlängern wird. Erstens ist zu wenig Zeit, um diese Entscheidung zu treffen. Zweitens ist dies der Ukraine nicht nützlich, weil der besondere Status das Ende des Regimes Poroschenko ist. Die Situation in der Ukraine wird jetzt auch durch die Aktivitäten der sogenannten Opposition erschwert. Deshalb meine ich, dass die Verlängerung des besonderen Status maximal behindert werden wird. Sie werden einen Haufen Ausreden für die Weltgemeinschaft finden… Übrigens wird sich das hier, auf unserem Territorium, in keiner Weise auswirken. Deshalb werden wir leben, wie wir gelebt haben. Wir arbeiten und kämpfen.

– Zurzeit ist im Internet ein Video vom Geburtstagskonzert Josif Dawydowitsch Kobsons sehr populär, in dem er Sie im Kreml vorstellt und begrüßt. Die sogenannten ukrainischen Analytiker schreiben, dass das ganze Konzert deshalb organisiert wurde, damit Sie sich mit Putin treffen. Kommentieren Sie das. Und erzählen Sie bitte von dem Konzert selbst.
– Das Konzert war sehr gut, herzlich. Josif Dawydowitsch ist wirklich ein großartiger Mensch, ein großer Künstler. All die Stunden, die er auf der Bühne stand… Gebe Gott dem Mann Gesundheit. Physisch ist das eine sehr große Belastung.
Was den Beginn der Frage betrifft … Es schmeichelt mir sehr, dass die Ukraine denkt, dass das Konzert speziell für ein Treffen von mir mit Wladimir Wladimirowitsch Putin organisiert wurde. Tatsächlich war alles einfacher. Josif Dawydowitsch hat uns als Landsleute eingeladen. Er ist ein wirklicher Patriot des Donbass. Übrigens fährt er heute nach Donezk zu einem weiteren Konzert. Und mein Besuch in Moskau ist ein Zeichen des Respekts unserem großen Landsmann gegenüber.

– Wie gehen die Ermittlungen bezüglich des Anschlags auf den Vizepremier der DVR Alexandr Timofejew weiter?
– Es wurden Verdächtige festgenommen. Das übrige ist ein Ermittlungsgeheimnis.

– Kommentieren Sie die Absage Kiews an die Initiative Putins zur Stationierung von UN-Friedenstruppen an der Abgrenzungslinie. Und warum schlägt Kiew nach Ihrer Auffassung vor, die Vollmachten der UN-Friedenstruppen auszuweiten?
– Wladimir Wladimirowitsch hat keinen Vorschlag über Friedenstruppen im Donbass eingebracht, sondern über eine Schutzmission der UNO zur Gewährleistung der Sicherheit der Vertreter der OSZE. Das sind verschiedene Begriffe. Eine Schutzmission ist für die Ukraine nicht günstig, weil die UN-Mitarbeiter bestätigen werden, dass die Ukraine Kriegsverbrechen begeht, den Waffenstillstand verletzt und uns zur Eröffnung des Feuers provoziert.
Poroschenko will eine UN-Mission bei uns stationieren, um das Territorium schnell zu säubern. Erinnern Sie sich daran, wie das in Serbien war. Auch will der Präsident der Ukraine mit uns fertig werden. Selbstständig kann er das schon im vierten Jahr nicht, deshalb hat er beschlossen, Friedenstruppen einzuberufen.

– Wie weit ist die Republik derzeit für die Heizperiode bereit?
– Etwa zu 98%. Wir haben bereits im Mai damit begonnen, uns auf die Herbst- und Winterperiode vorzubereiten. Es gibt Probleme mit der Heizung in Sugres, aber ich denke, innerhalb von zehn Tagen werden Spezialisten die Frage lösen. Unser Land geht ruhig und planmäßig in die Heizperiode.

– Es sind bereits mehr als sieben Monate vergangen, seit eine Reihe sehr großer Industrieunternehmen unter äußere Leitung gestellt wurden. Wie sieht jetzt die Lage in diesen Unternehmen aus, ist es gelungen, sichtbare Erfolge und Ergebnisse zu erzielen? Wie ist die Lage in den Kollektiven dieser Unternehmen?
– Das Wachstum der Produktion seit dem Moment, als die Produktion wegen der ukrainischen Blockade gestoppt wurde, beträgt etwa 40%. Das sind 10% weniger als geplant. Bis Ende des Jahres ist geplant das Versäumte nachzuholen. Es gibt noch eine Reihe Probleme. Es gab auch direkte Widerstände unmittelbar zu Beginn, und sie lassen es auch jetzt nicht zu, die Produktion im notwendigen Tempo planmäßig zu entwickeln. Aber alle Unternehmen arbeiten, die Mitarbeiter erhalten Löhne, Rohstofflieferungen und der Absatz der Produkte sind organisiert.
Gestern, am 28. September, hat unsere Jusowskij-Metallfabrik den ersten technologischen Guss abgeschlossen. Heute wird das erste Metall erzeugt sein. In einem Jahr und vier Monaten haben wir eine vollständig neue Produktion aufgebaut. Dank an alle Mitarbeiter der Fabrik und an das Ministerium für Industrie und Handel für die kontinuierliche, organisierte und zuverlässige Arbeit. Die Republik hat ihre eigene Metallfabrik geschaffen.

– Eine Frage, die alle Journalisten interessiert. Sie betrifft die Freiheit des Wortes in der Ukraine. Vor kurzem hat ein ukrainisches Gericht unsere Kollegen zu ernsthaften Freiheitsstrafen verurteilt. Es sind auch weitere Fälle der Verfolgung von Journalisten bekannt. Uns ist das allen unverständlich, denn die Journalisten in der Republik arbeiten normal, arbeiten frei mit den Behörden zusammen. Wie bewerten Sie dieses Level von Freiheit oder Unfreiheit? Und was wünschen Sie den ukrainischen Journalisten?
– Zu fliehen. Normalen Journalisten, die ihre Arbeit tun, ohne die Berufsethik zu ignorieren, rate ich aus dem Staat Ukraine zu fliehen. Bei uns ist die Freiheit des Wortes um Größenordnungen größer. Öffnen Sie eine beliebige Internetressource und lesen Sie. Viele von denen, die Negatives schreiben, leben auf dem Territorium der DVR. Nehmen wir sie etwa fest? Wie wir uns ihnen gegenüber auch verhalten, mit Spott oder Ärger, wir verbieten nichts. Die Menschen können ihre eigene Meinung offen äußern. Wir sind ein freies Land.

– Bald werden die Mitarbeiter aus Bildung und Wissenschaft ihren Berufsfeiertag begehen. Was bedeutet für Sie der Tag des Lehrers und der Beruf überhaupt?
– Ich will allen unseren lieben Pädagogen gratulieren. Ich habe ein sehr respektvolles Verhältnis zu diesem Beruf. Die Bedeutung des Lehrers in der Herausbildung der Persönlichkeit kann nicht hoch genug geschätzt werden. Ich hatte in meinem Leben Glück mit Lehrern. Bis heute besuche ich meine Klassenlehrerin, frage um Rat, ich ziehe Kraft aus dem Gespräch mit ihr.
Liebe Lehrer, Glückwunsch zum Feiertag! Ihnen allen das Beste, Gesundheit, Liebe, ein Meer von Lächeln und Blumen, einen friedlichen Himmel! Eine tiefe Verbeugung und riesige Dankbarkeit für Ihre Arbeit!

Standard

Presseschau vom 29.09.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends/nachts:

de.sputniknews.com: Brand in Munitionslager: Kiew gab „geschickte“ Version über Saboteure – Experte
Der jüngste Brand in einem Munitionsdepot im Raum der westukrainischen Stadt Winnyzja hat sich laut dem Experten Wadim Kolesnitschenko auf eine ‚wundersame Weise‘ gleichzeitig mit den Vorwürfen an die Ukraine ereignet, dass dieses Land illegal Waffen aus seinen Beständen an den Sudan verkauft.
„Der erneute Brand in einem Munitionsdepot ist auf eine wundersame Weise mit den Informationen und Vorwürfen gegen die Ukraine zusammengefallen, dass sie einen illegalen Waffenhandel mit dem Sudan betreibt. In der Ukraine hat man einen ‚geschickten‘ Zug gemacht, der die öffentliche Meinung beeinflusst: Es hat angeblich eine Drohne, einen Sprung aus dem Himmel, fremde Saboteure und eine ‚russische Spure‘ gegeben“, so Kolesnitschenko, Präsident des Internationalen Rates der russischen Landsleute.
Diese erste Meldung sei in die Presse und damit in die Gehirne lanciert worden. Jetzt müsse man aber den Vorfall doch irgendwie erklären. Die Aussagen des militärischen Hauptstaatsanwalts der Ukraine, Anatolij Matios, würden aber keine große Wirkung haben. Diese werde man weder verbreiten noch erörtern. Matios hat zuvor gesagt, dass die Information über Saboteure und eine Drohne, die den Brand angeblich verursacht hatten, sich nicht bewahrheitet habe.
Laut Kolesnitschenko sind aber für Kiew beide Seiten zufriedengestellt. Den Menschen habe man mit dieser Version über Saboteure einen Bären aufgebunden.
“Wir können die Schlussfolgerung ziehen, dass man in der Ukraine gewohnheitsmäßig stiehlt. Dort verdient man Geld um jeden Preis und befürchtet dabei keine internationalen Sanktionen. Und das alles nur aus einem Grund: Die Ukraine ist ein Werkzeug in den Händen der Vereinigten Staaten, um Instabilität in der Nähe von Russland zu schaffen“, sagte Kolesnichenko.
Zuvor war berichtet worden, dass die ersten Geschosse in Kaliniwka bei Winnyzja am späten Dienstagabend explodiert waren. Aus den umliegenden Siedlungen mussten rund 30.000 Menschen in Sicherheit gebracht werden. Zwei Bewohner wurden verletzt. In dem Depot waren unter anderem Geschosse für Mehrfachraketenwerfer der Typen „Grad“, „Smertsch“ und „Uragan“ gelagert.

de.sputniknews.com: Syrien beschwert sich bei Uno über Verbrechen der US-Koalition
Das Außenministerium Syriens hat sich erneut bei der Uno gegen das Vorgehen der von den USA angeführten Koalition beschwert, meldet die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA.
„Das Außenministerium hat Briefe an den UN-Generalsekretär und den Vorsitzenden des Sicherheitsrates über die Verbrechen gegen unschuldige Bürger und über die Eingriffe in die syrische Souveränität gerichtet, die die von den USA angeführte internationale Koalition weiter begeht“, so das syrische Außenamt.
Syrien appelliere an den Sicherheitsrat, „grausame Verbrechen und grobe Verletzungen des internationalen Humanitären Völkerrechts und der Menschenrechte seitens der Koalition“ dringend zu stoppen.
Die von den USA angeführte Anti-Terror-Koalition befindet sich in Syrien ohne Einwilligung von Damaskus. Zuvor war berichtet worden, dass Russlands Außenminister Sergej Lawrow bei seinem Treffen mit seinem US-Amtskollegen Rex Tillerson in New York am 19. September daran erinnert hatte, die syrische Regierung habe die US-Koalition nicht nach Syrien eingeladen. Deswegen sei sie dort „ein ungebetener Gast“.

Vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden neunmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Krasnyj Jar, Krasnyj Liman, Sansharowka, Kalinowka, Dolgoje und Shelobok.
Geschossen wurde mit Granatwerfern und Schusswaffen.

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„Um 5:50 haben die ukrainischen Streitkräfte einen Beschuss von
Jasinowataja begonnen. Einige Detonationen wurden in unmittelbarer Nähe des Beobachtungspunktes des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung festgestellt. Die Offiziere wurden in den Schutzraum evakuiert“, sagte der Vertreter der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination Ruslan Jakubow.
Nach seinen Angaben wurde mit Mörsern des Kalibers 120mm geschossen.
„Gegen 6:00 wurde von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte
Spartak beschossen. Es wurde mit Panzergeschützen geschossen“, teilte der Vertreter der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination Ruslan Jakubow mit.
Nach seinen Angaben wurden vom Gegner mehr als 20 Schüsse abgegeben. Informationen über Verletzte und Zerstörungen werden ermittelt.
Die ukrainischen Truppen haben gestern Abend das Feuer auf Alexandrowka eröffnet. In der Schewtschenko-Straße wurde eine Sommerküche beschädigt. Informationen über Verletzte sind nicht eingegangen“, teilte die Verwaltung des Petrowskij-Bezirks von Donezk mit.
Bereits am Morgen haben die ukrainischen Truppen das Feuer auf
Jasinowatja eröffnet. „Heute morgen war es schrecklich, ukrainische Truppen haben das Feuer auf friedliche Stadtteile von Jasinowataja eröffnet, es gab Treffer auf den Bahnhof, dort wurde die Verglasung beschädigt, außerdem ein Heizwerk“, teilte das Bürgermeisteramt von Jasinowataja mit. „Weitere Treffer gibt es auf der Engelsstraße, aber bisher ist nicht bekannt, was beschädigt wurde“.

de.sputniknews.com: Moskau: Fehler der USA führten zu humanitären Katastrophe in Rakka
Zahlreiche wiederholte Fehler der US-Luftwaffe, Schläge gegen zivile Objekte sowie fehlende humanitäre Hilfeleistung haben laut dem russischen Vizeaußenminister Oleg Syromolotow zu einer humanitären Katastrophe in Rakka geführt.
Laut dem Außenminister, der für die Anti-Terror-Zusammenarbeit verantwortlich ist, leistet Russland systematisch humanitäre Hilfe für die syrische Bevölkerung und bemüht sich um die Anschließung der internationalen Gesellschaft zur Wiederherstellung des Friedens in Syrien.
„Das gleiche kann ich über das Vorgehen der USA und ihrer Schützlinge nicht sagen“, betonte der Vizeaußenminister in einem Interview mit der Agentur RIA Novosti. „Somit stellen wir eine humanitäre Katastrophe in Rakka, wie zuvor in Mossul fest, die auf fehlende effektive Sofortmaßnahmen zur Lieferung von humanitären Hilfsgütern sowie die Bildung von Korridoren für die Evakuierung von Zivilisten zurückzuführen ist.“ Syromolotow erinnerte vor diesem Hintergrund auch an die zahlreichen Fehler der US-Luftwaffe, einschließlich der Versetzung von Luftschlägen auf zivile Objekte in Syrien.

Armiyadnr.su: In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 23 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräften wurden die Gebiete von elf Ortschaften der Republik mit Panzern, Mörsern, Schützenpanzerwagen und Schützenpanzern, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In Folge der Beschüsse wurden 17 Häuser beschädigt:
Petrowskij-Bezirk von Donezk, Schestakow-Straße 93, 97, Schewtschenko-Straße 37;
Dokutschajewsk: Gajdar-Straße 3, Wohnung 1; Stasjuk-Straße 6; Leninstraße 104, Wohung 67; 100, Wohnung 58; 112, Wohnung 86; 106;
Kominternowo, Achmatowa-Straße 1a und 16;
Jasinowataja, Engels-Straße 17; Station Donezk-Sewernyj, Bahnhofsgebäude, Hotel; in der Podlesnaja-Straße und der Pobeda-Straße wurden Strompfeiler beschädigt.

de.sputniknews.com: US-Senatoren mit Twitter-Bericht über Russlands „Einmischung“ unzufrieden
Vertreter von Twitter sind bei den geschlossenen Anhörungen im Aufklärungskomitee des US-Senats im Rahmen der Ermittlung zur angeblichen Einmischung Moskaus in die US-Präsidentschaftswahlen aufgetreten.
In seiner Pressemitteilung gibt Twitter bekannt, dass 450 im Rahmen der Ermittlung erwähnten Facebook-Accounts überprüft worden seien. 22 davon sollen mit den Twitter-Accounts verbunden gewesen sein. Das Unternehmen habe sie blockiert – „vor allem für die Verletzung der Spam-Verbote“.
Restriktive Maßnahmen seien zudem auch gegen weitere 179 Accounts, die mit den ersten 22 in Verbindung standen, getroffen worden. Keiner davon sei auf Twitter als Werbung registriert gewesen.
Twitter gab auch bekannt, dass der russische TV-Sender, den US-Geheimdienste für einen „Einflussagent“ der russischen Regierung halten, mehr als 274.000 Dollar über die Accounts @RT_com, @RT_America und @ActualidadRT für Werbung in den USA ausgegeben haben soll. Twitter gibt jedoch zu, dass RT seine Werbung vor allem für die eigenen Nachrichtenbeiträge gemacht habe. In der öffentlichen Version des Twitter-Berichts sind zudem veraltete und ungenaue Angaben über RT enthalten. Dabei fehlen zudem jegliche Beweise für die „Einmischung“ des Senders in die Wahlen.
Unter den Verbrechern enthüllte Twitter auch keine User aus Russland.
Daraufhin erklärten die Senatoren Mark Warner und Adam Schiff, dass die sozialen Netzwerke unzureichende Bemühungen bei der S
Die Chefredakteurin von Sputnik und RT, Margarita Simonjan sagte dazu: „Twitter veröffentlichte schreckliche Informationen im Kongress – wir gaben Gelder für die eigenen Werbekampagnen aus. Wie dies alle normalen Mediaorganisationen in der Welt tun“. Ihr zufolge konnte man in RT kaum ahnen, dass „in der entwickelten Demokratie Werbung von Massenmedien als verdächtiges und schädigendes Vorgehen erscheinen kann“.

Armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des Kommandos der Streitkräfte der DVR
Zwischen 6:00 und 9:00 hat die ukrainische Seite achtmal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Dabei wurden die Ortschaften der Republik
Krutaja Balka, Wasiljewka, Jasinowataja, Jakowlewka, Mineralnoje, Spartak aus Richtung des von den ukrainischen Streitkräften besetzten Awdejewka massiv mit Mörsern und Panzergeschützen beschossen. Der Gegner schoss 53 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm, 40 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 57 Panzergeschosse des Kalibers 152mm ab.

de.sputniknews.com: Zwei ukrainische Spione auf Krim festgenommen
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat auf der russischen Schwarzmeerhalbinsel Krim zwei Russen festgenommen, die Informationen über die Tätigkeit der Schwarzmeerflotte an die ukrainischen Sicherheitsdienste übergeben hatten.
„Der FSB hat die Bürger Russlands, Suchonossowa Anna Stanislawowna und Dolgopolow Dmitrij Aleksandrowitch, festgenommen“, teilte der Dienst mit.
Dolgopolow leistet demnach seinen Militärdienst auf dem Territorium der Krim ab.
„Diese Personen haben geheime Angaben über die Tätigkeit der Einheiten und Verbände der russischen Schwarzmeerflotte gesammelt und an die Sicherheitsdienste der Ukraine übergeben“, hieß es vom FSB.
Es wurde ein Strafverfahren wegen Staatsverrats eingeleitet.


de.sputniknews.com: Moskau will von Uno: Krim und Sewastopol russische Bezeichnung geben
Die russische Delegation, die an der Sitzung des UN-Menschenrechtsrates in Genf teilnimmt, hat verlangt, die russische Schwarzmeerhalbinsel Krim und die Stadt Sewastopol so zu nennen, wie sie jetzt in Russland offiziell heißen.
Im Bericht des Amtes des Hohen Kommissars für Menschenrechte der Uno steht „die Autonome Republik Krim und die Stadt Sewastopol“. Der Sprecher der Delegation, Dmitrij Worobjow, forderte, die Subjekte der Russischen Föderation gemäß ihrer offiziellen Bezeichnung zu nennen: Die Republik Krim und die föderale Stadt Sewastopol.
Worobjow wies darauf hin, dass die meisten UN-Mitglieder die Resolutionen der Generalversammlung, die die Krim als „zeitweilig okkupiert“ bezeichnet, nicht unterstützt hatten. Diese UN-Resolutionen „widersprechen dem internationalen Recht und spiegeln die politische Stellung einer engen Gruppe der Staaten“…

Dan-news.info: „Seit August 2017 bis heute wurden bereits 14 Beschüsse von Beobachtungspunkten des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination registriert“, teilte der Vertreter der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination Ruslan Jakubow mit.

de.sputniknews.com: Moskau: Ukrainisches Bildungsgesetz verschärft Donbass-Konflikt
Das neue ukrainische Bildungsgesetz schafft die gleichen Bedingungen, die 2014 zum Beginn des Bürgerkriegs im Donbass geführt haben, und steht der Versöhnung der Konfliktparteien im Wege. Das hat der ständige OSZE-Vertreter Russlands, Alexander Lukin, bei der Sitzung des ständigen Rats der Organisation gesagt.
„Durch die Fortsetzung der bisherigen Linie bei der Sprachfrage provoziert die Regierung in Kiew erneut die Situation und stellt die Gründe wieder her, die zum größten Teil der Ausgangspunkt für die Entwicklung des Konflikts, und dann auch des Bürgerkriegs im Osten der Ukraine waren“, sagte der Diplomat. „Die Verabschiedung dieses Gesetzes steht der Annäherung der Parteien des innerukrainischen Konflikts im Wege und hält die Perspektiven für dessen endgültige Regelung fern.“
Obwohl die russische Sprache, so Lukin weiter, im neuen Gesetz nicht direkt erwähnt werde, sei es offensichtlich, dass „das Hauptziel der ukrainischen Gesetzgeber eine maximale Benachteiligung von Millionen von russischsprachigen Bürger der Ukraine sowie die gewaltsame Herstellung eines monoethnischen Sprachregimes in einem multinationalen Land“ sei.
„Dieser Schritt von Kiew ist ein Versuch der Maidan-Regierung, eine ‚Sprach-Razzia‘ im Bildungswesen des Landes durchzuführen, was direkt sowohl ihrer Verfassung, hier vor allem den Artikeln 10, 24 und 53, als auch den übernommenen internationalen Verpflichtungen widerspricht“, so Lukin.
Das neue Bildungsgesetz, das die Rechte der nationalen Minderheiten in der Ukraine einschränkt, trat am Donnerstag in Kraft. Demnach sollen ab 1. September 2018 alle russischsprachigen, polnischen und anderen „fremdsprachigen“ Schulen in der Ukraine geschlossen werden. In der Grundschule darf nur noch bis 2020 in den Sprachen der nationalen Minderheiten unterrichtet werden. Ab 2020 soll in allen Schulen nur in ukrainischer Sprache unterrichtet werden.
Mehrere europäische Länder, darunter Rumänien, Bulgarien, Ungarn, Griechenland Moldawien und Polen, hatten das neue Bildungsgesetz scharf kritisiert.
Russland hatte ebenfalls auf die Novelle reagiert. So bezeichnete der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, diese als nachteilig und der Moderne nicht entsprechend. Das russische Unterhaus verabschiedete eine Erklärung, in der es das neue ukrainische Bildungsgesetz als einen Akt des Ethnozids einstufte.

ukrinform.ua: Poroschenko über Wirtschaft: Das Schlimmste ist vorbei
Die Ukraine tut alles Mögliche für den Frieden im Land. Das erklärte Präsident der Ukraine Petro Poroschenko bei seinem Besuch im Oblast Iwano-Frankiwsk, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform.
Der Staatschef sagte auf einer Brücke über den Fluss Bystryzja Solotwynska: „Die ukrainische Wirtschaft wächst schon das sechste Quartal in Folge. Das Schlimmste ist schon vorbei. Wir werden alles für den Frieden in der Ukraine und für eine friedliche Befreiung von Donbass und Krim tun.“
Poroschenko berichtete auch über seinen Besuch in New-York, wo er „sehr wichtige Gespräche mit der Führung der USA, Frankreichs, Kanadas und anderen Ländern, die eine UN-Friedensmission im Donbass unterstützen, durchführte“. Die ganze Welt unterstütze die Initiative der Ukraine einer Friedensmission im Donbass.

Nachmittags:

Dnr-online.ru: Am 29. September fand ein Arbeitstreffen der Bevollmächtigten für Menschenrechte in der DVR Darja Morosowa mit der Leiterin der UN-Beobachtermission für Menschenrechte in der Ukraine Fiona Frazer in der Hauptstadt der Republik statt.
Im Rahmen des Arbeitstreffen wurde wieder
die Frage der Rückgabe von Dokumenten durch die ukrainische Seite an Personen, die durch einen Austausch in die Republik zurückgekehrt sind, aufgeworfen. Die Vertreter der UNO stimmten zu, dass diese Frage unbedingt wieder auf hoher Ebene aufgeworfen werden muss und ihre Lösung erreicht werden muss.
Während des Treffens wurde die destruktive Position der bevollmächtigten Vertreter Kiews in der humanitären Untergruppe erörtert. Die Bevollmächtigte für Menschenrechte erinnerte die UN-Vertreter wieder daran, dass die Minsker Vereinbarungen keine Aufteilung der Menschen in Kategorien vorsehen.
Außerdem lenkte Darja Morosowa die Aufmerksamkeit der UN-Vertreter auf die Nichterfüllung der Vereinbarungen über eine allgemeine Amnestie für die Beteiligten des Konflikts im Donbass durch das offizielle Kiew, obwohl dies eine der verpflichtenden Bedingungen der Minsker Vereinbarungen ist.
Das Arbeitstreffen fand hinter verschlossenen Türen statt.

de.sputniknews.com: Putin: Druck auf russische Medien im Ausland inakzeptabel
Der russische Präsident Wladimir Putin hat während einer Sitzung des russischen Sicherheitsrats den zunehmenden Druck auf russische Medien im Ausland als unannehmbar bezeichnet.
„Der andauernde und manchmal auch zunehmende Druck auf russische Medien in einigen Ländern im Ausland war bei der Sitzung des Sicherheitsrats ein Thema“, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Freitag. Sowohl der Präsident als auch Mitglieder des Sicherheitsrats haben ihm zufolge ein derartiges Vorgehen gegen Massenmedien als „inakzeptabel“ bezeichnet.
Anfang September hatte das US-Justizministerium das Unternehmen, welches die Tätigkeit des russischen TV-Senders RT und die Fernsehproduktion betreut, aufgefordert, sich offiziell als Auslandsagent“ eintragen zu lassen.
Zudem soll die US-Bundespolizei FBI den ehemaligen Sputnik-Mitarbeiter Andrew Feinberg vernommen haben – wegen des Verdachts, dass dieser die russische Nachrichtenagentur „Propaganda“ verbreite und dadurch gegen das amerikanische Agentengesetz (Foreign Agents Registration Act, FARA) verstieße. Laut Yahoo News verschaffte sich das FBI auch Zugriff auf einen dienstlichen Briefwechsel zwischen Feinberg und seinem ehemaligen Washingtoner Sputnik-Kollegen John Fionda.
RT- und Sputnik-Chefredakteurin Margarita Simonjan sprach von einem Ende der Redefreiheit in den USA. Das Außenministerium in Moskau versprach den USA eine angemessene Antwort.

de.sputniknews.com: Vernichtung des Terrorherds in Syrien: Russland wird US-Störversuche verhindern
Der Dialog mit Washington über den Kampf gegen den Terrorismus hängt von der Bereitschaft der US ab, gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (auch Daesh, IS) zu kämpfen. Das hat der russische Vizeaußenminister Oleg Syromolotow, mitgeteilt. Russland habe die US-Versuche, die Vernichtung des Terrorherds in Syrien zu bremsen, immer zurückgewiesen.
„In diesem Kontext muss ich noch einmal betonen, dass wir die US-Versuche, die Vernichtung des Terrorherds in Syrien und den Vormarsch der Regierungstruppen zu bremsen, immer zurückgewiesen haben und dies auch in Zukunft tun werden“, sagte Syromolotow.
Die Situation, in der die in Syrien illegal anwesende Außenkraft geografische Rahmen für die syrische Regierungsarmee, die ihr eigenes Land von Terroristen befreit, bestimme, sehe absurd aus, so der Politiker weiter.
Der Vizeaußenminister kündigte zudem an, Russland sei bereit, mit den Amerikanern bei der Regelung des Syrien-Konflikts zusammenzuarbeiten. Zugleich fügte er aber hinzu: „Von der US-Absicht, nicht gegen Terroristen des IS und von Al-Qaida zu kämpfen und die Lage in Syrien zu stabilisieren, hängt letztlich der russisch-amerikanische Dialog in der Frage der Terrorismusbekämpfung ab“.
Zuvor hatte Syromolotow angekündigt, die Strategie der Vereinigten Staaten im Kampf gegen den IS sei vollkommen haltlos. Er hatte an die Geschehnisse erinnert, die bereits ein Jahr zurückliegen, als die Jets der US-angeführten Koalition stundenlang die Stellungen der syrischen Armee beschossen hatten. Damals habe dies erfolgreiche Gegenmaßnahmen der Terroristen provoziert, die die Defensive der syrischen Armee auseinander gerissen hätten.

Lug-info.com: Pressekonferenz des Leiters der Koordination der Volksmiliz der LVR Oberst Michail Filiponenko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen, Wochenrückblick)
In der letzten Woche haben die ukrainischen Truppen 50 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Es wurde mit allen Arten von Waffen geschossen. Es wurden 82mm-Mörser, Granatwerfer verschiedener Art, Schützenpanzer und Schusswaffen verwendet.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 220 Geschosse abgeschossen. Im Vergleich zu vorangegangenen Woche ist die Zahl der Beschüsse von Seiten der ukrainischen um 26 zurückgegangen, aber in Bezug auf die Geschosse ist die Intensität auf ein Drittel gefallen.

Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte beschossen wurden Kalinowka, Logwinowo, Losowoje, Nishneje Losowoje, Sansharoka, Kalinowka, Kalinowo-Bortschtschwatoje, Beresowskoje, Frunse, Shelobok, Prischib, Snamenka, Smeloje, Dolgoje, Sheltoje, Krasnyj Liman, Krasnyj Jar.
Die Befehle zur Eröffnung des Feuers erteilten der Kommandeur der 53. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Oberst Krusewitsch, der Kommandeur der 10. Gebirgssturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte Oberst Subanitsch, der Kommandeur der 58. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Oberstleutnant Drapatyj, der Kommandeur der 14. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Oberst Shakun.
Das Fehlen von ukrainischen Waffen und Technik, die abgezogen sein müssten, kommt täglich in den offiziellen OSZE-Berichten zum Ausdruck.
Neben den zuvor als fehlend festgestellten Waffen haben die Beobachter dieses Mal zusätzlich das Fehlen von folgenden Waffen der ukrainischen Streitkräfte in den Lagerorten festgestellt: 7 152mm-Haubitzen 2A36 „Giazint“, 6 122mm-Haubitzen 2S1 „Gwosdika“, 3
82mm-Mörser 2B9 „Wasilek“.
Am 25. September haben wir bereits berichtet, dass eine komplexe Kommission in der 10. Gebirgssturmbrigade im Zusammenhang mit dem kritischen Niveau des moralisch-psychischen Zustands, des Diebstahls von Munition und der nicht zufriedenstellenden materiell-technischen Versorgung arbeitet.
Von Quellen im Stab der „ATO“ wurde bekannt, dass im Ergebnis der Arbeit der Kommission der Kommandeur der 10. Brigade Oberst Subanitsch seiner Funktion enthoben wurde.
Ein Soldat des 3. mechanisierten Bataillons der 14. mechanisierten Brigade hat seinen Truppenteil an der Kontaktlinie in Staniza-Luganskaja verlassen und ist auf die Seite der Republik übergegangen.
Aus verständlichen Gründen nenne ich seinen Namen nicht. Derzeit führen die Ermittlungsorgane der LVR eine Überprüfung bezüglich der Beteiligung dieses Soldaten an Beschüssen der LVR durch. Und wenn sich dieser Fakt nicht bestätigt, so ist dem ehemaligen Soldaten der ukrainischen Streitkräfte auf dem Territorium der Republik ein friedliches Lebens garantiert und wenn er möchte, kann er in die Reihen der Volksmiliz der LVR eintreten.
Von dem Überläufer wurde bekannt, dass
mehr als 20 Soldaten des 3. mechanisierten und Panzerbataillons der 14. mechanisierten Brigade in Staniza Luganskaja und Teploje in Hungerstreik getreten sind, als sie von der Verschiebung der Zeiträume für die Rotation aus der Zone der Antivolksoperation gehört haben.
Die Kommandeure dieser Bataillone, die Oberstleutnants Jazinjuk und Durichin versuchen mit allen möglichen Mitteln diesen Sachverhalt vor dem Kommando der „ATO“ zu verheimlichen, genauso wie die zahlreichen Fälle von eigenmächtigem Verlassen des Truppenteils durch ukrainische Soldaten.

de.sputniknews.com: Sanktionen beeinflussen Wirtschaft Sewastopols nicht – Gouverneur
Die vom Westen verhängten Sanktionen haben Gouverneur Dmitri Owsjannikow zufolge das wirtschaftliche Wachstum von Sewastopol (die größte Stadt auf der Halbinsel Krim) nicht beeinflusst.
Die Stadt entwickelt sich unabhängig von Sanktionen. Die Aktivität der Wirtschaftssubjekte sowie der Investitionsumfang steigen. Das kann man sowohl an den Rückstellungen für Steuern als auch an der Beschäftigung der Bevölkerung und der Zunahme des Durchschnittslohnes sehen“, sagte Owsjannikow…

ukrinform.ua: Explosionen in Munitionsdepot: Etwa 2000 Häuser beschädigt
Durch die Explosionen in einem Munitionslager bei der Stadt Kalyniwka, Gebiet Winnyzja, sind mehr als 2000 Wohnhäuser beschädigt worden.
Das gab der Leiter der Gebietsverwaltung Winnyzja Valeri Korowij bekannt. Nach seinen Angaben geht es vor allem um zerstörte Fensterscheiben. Auch Fenster und Türen wurden durch die Druckwelle aus ihren Verankerungen gerissen. 16 Häuser wurden komplett zerstört.
Am meisten ist das dem Munitionslager nahe gelegene Dorf Pawlika betroffen. Dort wurden bis zu 90 Prozent der Häuser beschädigt.
Die Explosionen verursachte ein Brand, der am 26. September im Munitionsdepot ausgebrochen war.

de.sputniknews.com: RT unter Druck: Chefredakteurin befürchtet Sendeschluss in USA
Angesichts des jüngsten Vorgehens der US-Behörden befürchtet RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan weitere Restriktionen, die den russischen Fernsehsender in den USA zum Einstellen des Sendebetriebs zwingen könnten.
Anfang September hatte das US-Justizministerium das Unternehmen, welches die Tätigkeit des russischen TV-Senders RT und die Fernsehproduktion betreut, aufgefordert, sich offiziell als Auslandsagent“ registrieren zu lassen.
„Das könnte Restriktionen nach sich ziehen, die uns die Arbeit in dem Land (USA – Red.) einfach unmöglich machen werden“, sagte Simonjan (37) am Donnerstag. „Die Redefreiheit, die von unseren so genannten westlichen Partnern einst erfunden wurde, ist nun von ihnen selbst mit Pauken und Trompeten begraben worden. Das ist alles sehr traurig.“
Sie selbst habe keine Zweifel, dass hinter dem Vorgehen gegen RT in den USA Politik stecke, sagte Simonjan. „Ich bin auch überzeugt, dass Russland mit gleicher Münze reagieren wird. Das wird weder uns noch ihnen etwas nützen.“
Der „Kampf“ gegen RT in den USA habe bereits vor vielen Jahren begonnen, „als unsere Einschaltquoten ein beängstigendes Ausmaß angenommen haben“, sagte die Chefredakteurin weiter. Zuerst habe man in US-Medien versucht, den Sender als „verlängerter Arm des Kreml“ darzustellen und so sein Ansehen zu beschädigen. Danach seien potenzielle Interviewpartner unter Druck gesetzt worden. „Doch weder das eine noch das andere hat die gewünschte Wirkung gebracht.“

de.sputniknews.com: Aufschwung der Phantasie im offenen Himmel: USA erfinden neue Vorwürfe gegen Russland
Dieser Wirbel hat seine Hintergründe. In Washington hat man plötzlich die einstige Besorgnis wiederentdeckt, die früher aus welchem Grund auch immer nicht störte. Und man beschuldigte Moskau der Verletzung des Open-Skies-Vertrages. Es sieht so aus, als ob die USA etwas zu verheimlichen versuchten.
Ein einfacher Mitarbeiter des US-Außenministeriums arbeitete mehrere Tage hinweg ganz hart an einer schwierigen Aufgabe. Er sollte etwas ausdenken, was es in der Reihe der US-Vorwürfe an Moskau noch nicht gab. Er saß mit gefurchter Stirn in seinem Arbeitszimmer und schaute zum blauen Himmel auf. Welche Verträge sind übriggeblieben, deren Verletzung man Moskau noch nicht beschuldigt hat? Genau! Der Vertrag über den offenen Himmel!
Genauso wurde anscheinend die neue Idee des Außenministeriums geboren, Maßnahmen gegen Moskau wegen der angeblichen Nichtumsetzung dieses Vertrages zu ergreifen. Das wird aber natürlich niemand so sagen. Weil Washingtons Besorgnis eine alte ist. Der Vertrag, der noch 1992 unterzeichnet worden war, sieht gegenseitige Inspektionen zur Kontrolle der militärischen Tätigkeit vor.
Es gibt aber einige Nuancen. Russland erlaubt es US-Flugzeugen beispielsweise nicht, über dem Territorium des Gebietes Kaliningrad zu fliegen. Dies entspricht aber den Regeln: Hier liegen die Grenzen anderer Staaten sehr nahe, weswegen die Flüge auch verboten sind.
Die Amerikaner versprechen daraufhin, auch die Flüge russischer Flugzeuge über dem eigenen Territorium einzuschränken. Dabei weisen sie aber darauf hin, dass neue Verbote jeder Zeit aufgehoben werden könnten, wenn sich Russland gut verhalten werde. Solche Erklärungen werden bislang nicht offiziell abgegeben. Deswegen sehen einige Experten hier ausschließlich Bedingungen für einen Handel. Denn für die USA ist es einerseits ungünstig, komplett aus dem Vertrag auszusteigen, andererseits ist der Wunsch, über Kaliningrad zu fliegen, sehr stark.
Andere glauben, dass dieser Wirbel seine Hintergründe hat. Und da man in Washington seine alte Besorgnis plötzlich wiederbelebt hat, die zuvor gar nicht störte, versucht man anscheinend etwas zu verbergen.
Und man wird Russland solange beschuldigen, bis alle bilateralen und internationalen Verträge, die es unterzeichnete, überprüft werden

de.sputniknews.com: Schröder wird Chef des Rosneft-Aufsichtsrats
Der deutsche Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder, der am Freitag in den Aufsichtsrat des russischen Ölkonzerns Rosneft gewählt wurde, hat in dem Gremium den Vorsitz übernommen.
Rosneft ist der größte Ölproduzent Russlands und der Welt. Bereits Schröders Nominierung in den Aufsichtsrat des Unternehmens war bei der deutschen Politik auf Kritik gestoßen.
Der Altkanzler sieht hinter der Kritik „eine politische Kampagne zugunsten von Frau Merkel. Man will ihr über die Diffamierung meiner Person helfen“. Nach seiner Einschätzung haben die Deutschen ein großes Interesse daran, vernünftige Beziehungen zu Russland zu haben

de.sputniknews.com: Moskau trifft Gegenmaßnahmen – falls USA Himmel für russische Flugzeuge schließen
Moskau wird adäquate Gegenmaßnahmen ergreifen, falls Washington die Beobachtungsflüge der russischen Luftstreitkräfte über den USA im Rahmen des Vertrags über den Offenen Himmel (Open Sky) beschränken sollte. Das teilte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, mit.
„Wir bewerten sie (die US-Beschränkungsmaßnahmen – Anm. d. Red.), unter anderem auch ihre Entsprechung dem Vertrag. Wir bewerten sie und entscheiden über adäquate Schritte“, betonte Sacharowa.
Ihr zufolge sei der Zweck der US-Vorwürfe gegen Russland, „die Aufmerksamkeit von wirklich ernsthaften Fällen von Vertragsverletzungen seitens der USA selbst, ihrer Verbündeten und Schützlinge abzulenken“.
„Solche Fälle hat es nicht wenig gegeben“, schloss die Diplomatin.
Zuvor sah sich Russland gezwungen, die vom Vertrag über den Offenen Himmel (Open Sky) vorgesehenen Flüge über dem Gebiet Kaliningrad zu kürzen, weil Flüge der USA und der NATO den Betrieb des Zivilflughafens Kaliningrad gestört hatten und alle Versuche, das Problem zu lösen, fehlgeschlagen gewesen waren.
„Die Entscheidung Moskaus verstößt nicht gegen den Vertrag“, betonte damals Maria Sacharowa.
Der Open-Sky-Vertrag war am 24. März 1992 in Helsinki von 23 Mitgliedsländern der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) unterzeichnet worden. Russland ratifizierte das Dokument im Mai 2001. Beobachtungsflüge über dem Territorium der jeweiligen Länder haben zum Ziel, militärische Aktivitäten zu kontrollieren.

ukrinform.ua: Freilassung von Roman Suschtschenko: Präsident hofft auf positive Nachrichten bis Ende 2017
Der Präsident der Ukraine Petro Poroschenko will alles, was von ihm abhängig ist, für die Freilassung des in Russland inhaftierten Mitarbeiter der Nachrichtenagentur Ukrinform, Roman Suschtschenko, tun.
Das antwortete er auf die Frage eines Ukrinform-Korrespondenten in der Stadt Kolomyja. Er habe darüber mit dem französischen Präsidenten Macron gesprochen. Macrons Ehefrau Brigitte wendete sich an Putin. „Ich bin sicher, unsere koordinierte Bemühungen bringen ihn nach Hause zurück“, sagte Poroschenko.
Er hoffe bis zum Ende des Jahres auf positive Nachrichten in dieser Frage.
Der Korrespondent von Ukrinform in Frankreich Roman Suschtschenko war zu einem Privatbesuch nach Moskau gereist und dort am 30. September 2016 festgenommen worden. Am 7. Oktober wurde er wegen Spionage angeklagt. Der russische Geheimdienst FSB erklärte, dass Suschtschenko Mitarbeiter der ukrainischen Militäraufklärung ist. Die Hauptverwaltung für Aufklärung im Verteidigungsministerium der Ukraine dementierte diese Erklärung.
Die Untersuchungshaft für Suschtschenko wurde Ende September bis zum 30. November verlängert

de.sputniknews.com: Roskomnadsor: CNN verstößt gegen russische Gesetze
Der amerikanische Fernsehsender „CNN International“ verstößt gegen die Gesetzgebung Russlands. Dies hat die russische Behörde für Medienaufsicht Roskomnadsor festgestellt und nun Vertreter des Senders zu einem Klärungsgespräch vorgeladen, teilt die Behörde am Freitag auf ihrer offiziellen Seite mit.
„Bei der Tätigkeit des Fernsehsenders ‚CNN International‘ wurden Verstöße gegen die russische Gesetzgebung über Massenmedien festgestellt, für die laut dem Ordnungswidrigkeitsgesetzbuch Russlands eine verwaltungsrechtliche Haftung vorgesehen ist. Vertreter des Senders sind zu Roskomnadsor zur Klärung der Angelegenheit vorgeladen“, lautet die Mitteilung der Medienaufsicht.
Man werde entscheiden, ob gegenüber dem Sender eine Verwarnung wegen Verletzung eines Gesetzes sowie der Lizenzbedingungen im Bereich der Fernsehübertragung erteilt werde. Die Verstöße seien bei der Überprüfung des Unternehmens festgestellt worden, das „CNN International“ in der Russischen Föderation ausstrahlt.
Unabhängig vom Sitz des Hauptquartiers der Massenmedien, die nach den Gesetzen der Russischen Föderation registriert worden sind, wird Roskomnadsor weiterhin die Einhaltung der Normen der russischen Gesetzgebung überwachen, heißt es weiter in der Mitteilung der Behörde

ukrinform.ua: Suschtschenko schreibt Unterstützungsworte an Umerow
Der Journalist von Ukrinform, Roman Suschtschenko, der rechtswidrig in russischer Untersuchungshaft gehalten wird, hat an den von russischen Besatzern rechtswidrig verurteilten Krimtataren Ilmi Umerow einen Unterstützungsbrief geschrieben, twitterte der Anwalt von Suschtschenko, Mark Fejgin.
„Sehr geehrter Ilmi! Nehmen Sie meine Worte der Unterstützung, des Respekts und der Bewunderung Ihre Stärke, Weisheit und Mut an. Halten Sie durch. Ich glaube aufrichtig an Ihr Schicksal und Ihre Mission“, schrieb Suschtschenko.

de.sputniknews.com: Lawrow: Politische Situation in USA nach den Wahlen ist „Anomalie“
Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat die Vorgänge in der amerikanischen Innenpolitik nach den Präsidentschaftswahlen 2016 als „Anomalie“ bezeichnet und die Demokratische Partei für die ständigen Vorwürfe gegen Moskau mitverantwortlich gemacht.
Bei einem Treffen mit einer Gruppe amerikanischer Experten unter der Leitung von Dimitri Simes gab der russische Außenminister zu verstehen, dass Moskau die US-Innenpolitik als einen der Gründe für die Verschlechterung der russisch-amerikanischen Beziehungen ansieht.
„Wir verstehen absolut die Anomalie, die im amerikanischen politischen Raum als Konsequenz der Wahlen entstanden ist, die die Demokratische Partei immer noch nicht verkraften kann“, erklärte der russische Außenminister.
Man werde aber die Versuche der amerikanischen Seite niemals akzeptieren, Russland als den Hauptschuldigen für alles Mögliche, was in den USA negativ laufen würde, erscheinen zu lassen, so Lawrow weiter.
Dennoch sehe man laut dem Politiker auch, dass partnerschaftliche Beziehungen mit Washington durchaus möglich seien.
„Wir freuen uns, dass neben der politischen Führung der USA es auch andere Menschen gibt, für die es nicht gleichgültig ist, wie sich unsere Beziehungen entwickeln“, erklärte Lawrow.
Russland sei für jegliche Formen von Kooperation offen, die beiderseitig vorteilhaft wären.
„Die amerikanischen Partner wissen das“, unterstrich Lawrow.

armiyadnr.su: Bericht des Leiters des Pressedienstes der Streitkräfte der DVR Daniil Bessonow (Wochenrückblick)
In der letzten Woche haben in den Verbänden und Truppenteilen der Streitkräfte der DVR Übungen zur Erhöhung des Niveaus der professionellen Fertigkeiten der Soldaten in den Einheiten stattgefunden.
Die Streitkräfte der DVR führen weiter gemeinsam mit anderen militärischen Strukturen der Republik Maßnahmen zur Bekämpfung des Terrorismus und zum Kampf gegen Diversions- und Erkundungsgruppen des Gegners durch.
In den letzten 24 Stunden wurden 31 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte aus festgestellt.
In Richtung Donezk hat der Gegner Mörser, Panzer, Schützenpanzerwaffen, verschiedene Arten von Granatwerfern und Schusswaffen verwendet. Auf die Gebiete von neun Ortschaften, Krutaja Balka, Jasinowataja, Mineralnoje, Wasiljewka, Shabitschewo, Spartak, Dokutschajewsk, Jasnoje und den Petrowskij-Bezirk von Donezk wurden 132 Mörsergeschosse des Kalibers 82 und 120mm sowie 57 Panzergeschosse abgeschossen.
In der Folge von Beschüssen wurden 17 Häuser beschädigt:
Petrowskij-Bezirk von Donezk: Schestakow-Straße 93, 97, Schewtschenko-Straße 37;
Dokutschajewsk: Gajdar-Straße 3, Stasjuk-Straße 6, Lenin-Straße 104, 100, 112, 106;
Kominternowo: Achmatowa-Straße 1a und 1b;
Jasinowataja: Engels-Straße 17; Station Donezk-Sewernyj, das Bahnhofsgebäude; in der Podlesnaja- und der Pobeda-Straße wurden Strompfeiler beschädigt.
In Richtung Mariupol hat der Gegner mit Mörsern und Schusswaffen das Gebiet von Sosnowskoje beschossen, auf das er fünf Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen hat.
Die ukrainische Seite versucht weiter zynisch, die Streitkräfte der DVR der Verletzung des Waffenstillstands zu beschuldigen.

So hat gestern der Leiter der Donezker Militärisch-zivilen Verwaltung Sherbriwskij die Streitkräfte der DVR des Beschusses des Gebiets des Kontroll- und Passierpunkts Majorsk und von Showanka beschuldigt, obwohl die Streitkräfte der DVR das Feuer nicht eröffnet haben. Heute hat das Pressezentrum des Stabs der ATO eine Videoreportage der morgendlichen Erklärung des Pressesekretärs des Stabs der ATO zum Stand um 6:00 am 29. September veröffentlicht, in dem Geräusche angeblich eines Mörser- und Panzerbeschusses des von der Ukraine kontrollierten Territoriums zu hören waren. Aber es ist festzustellen, dass dieses Video bereits am Abend des 28. September auf youtube veröffentlicht war, was bestätigt, dass eine falsche Beschuldigung fabriziert wurde. Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte hat bewusst einen Bruch des Regimes der Feuereinstellung begangen, indem es Ortschaften der Republik massiv mit schweren Waffen beschossen hat.
Zur Verheimlichung seiner verbrecherischen Handlungen und zur Diskreditierung der Streitkräfte der DVR zieht das Kommando der ukrainischen Streitkräfte rechtzeitig das Pressezentrum des Stabs der sogenannten ATO und Journalisten von kontrollierten ukrainischen Massenmedien heran, um Informationen zu verbreiten, in denen die Streitkräfte der DVR beschuldigt werden.
Allein während des heutigen Morgens haben die Verbrecher der ukrainischen Streitkräfte acht Beschüsse des Territorium
s der Republik vorgenommen. Auf die Ortschaften Krutaja Balka, Jasinowataja, Jakowlewka, Mineralnoje, Wasiljewka, Spartak wurden 57 Panzergeschosse, 40 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm, 53 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen.
Insgesamt hat der Gegner in der letzten Woche 177 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt und 469 Artillerie-, Panzer- und Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm auf das Territorium der Republik abgeschossen.
Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von
21 Ortschaften der Republik beschossen.
Am meisten waren Jasinowataja, Dokutschajewsk, Kominternowo und der Petrowskij-Bezirk von Donezk von den Aktivitäten der Kriegsverbrecher der ukrainischen Streitkräfte betroffen, in ihnen wurde in der Folge von Beschüssen ein ziviler Einwohner verletzt und 25 Häuser beschädigt.
Bei der Verteidigung der Republik s
tarb ein Soldat der republikanischen Streitkräfte, einer wurde verletzt.
Nach Angaben unserer Aufklärung verlagert der Gegner in Verletzung der Minsker Vereinbarungen weiter schwere Waffen.

So wurde die Ankunft von drei Haubitzen „Giazint-B“ aus dem Bestand der 55. Artilleriebrigade in Umanskoje festgestellt;
nördlich von Gornjak wurden die Stationierung von zwei Artilleriegeschützen „Gwosdika“ aus dem Bestand der 92. mechanisierten Brigade entdeckt;
in Richtung Primorskoje (Sartana) wurde die Verlagerung von sechs Panzern der 59. Panzergrenadierbrigade bemerkt;
in Richtung Granitnoje wurde die Ankunft von vier Mehrfachraketenwerfern „Grad“ bemerkt.
Das Fehlen schwerer Waffen in den Lagerorten wird auch täglich in den Berichten der OSZE-Mission festgehalten. Im Verlauf der letzten Woche wurde das Fehlen folgender Technik registriert:
7 152mm-Haubitzen „Giazint-B“;
30 125mm-Panzergeschütze;
6 122mm-Haubitzen D-30 „Ljaguschka“;
31 122mm-Artilleriegeschütze „Gwosdika“;
11 122mm-Mehrfachraketenwerfer „Grad“.
Die politische Führung der Ukraine gibt die Versuche nicht auf, die Lieferung von NATO-Waffen zu legalisieren und auch zu beginnen, sie auf dem Territorium der Ukraine selbst zu produzieren.
Am 26. September, einige Tage nach dem Besuch Poroschenkos in Kanada, ist der
Verteidigungsminister Kanadas Harjit Sajjan zu einem offiziellen Besuch in Kiew eingetroffen, um Fragen der Lieferung tödlicher Waffen und der gemeinsamen Produktion von Munition nach NATO-Art zu erörtern. Von der kanadischen Delegation wurde auch die Arbeit ihrer Militärinstrukteure kontrolliert, die ukrainische Scharfschützen und Diversanten auf dem Jawowrowskij-Truppenübungsplatz im Oblast Lwow ausbilden.
Aber trotz aller Versuche der ukrainischen Regierung, auf ihre westlichen Schutzherren einen guten Eindruck zu machen, ist es ihr nicht gelungen, das nicht zu lenkende Chaos, das in den ukrainischen Streitkräften vor sich geht, zu verheimlichen.
So ist am 26. September m 48. Arsenal für Raketenartilleriewaffen in Kalinowka im Oblast Winniza ein Lager mit Waffen und Munition explodiert. Das 48. Arsenal gilt als eines der drei größten Munitionslager in der Ukraine. Die Lagerfläche für Munition betrug etwa 1000 Hektar.

Geschosse wurden in einer Entfernung von bis zu 40 km festgestellt, alle in der Nähe liegenden Ortschaften wurden vollständig evakuiert.
Nach Augenzeugenberichten erfolgte die Detonation der Munition aufgrund von Nachlässigkeit von Seiten der Leitung des Arsenals und der örtlichen Behörden, die es nicht geschafft haben, rechtzeitig Maßnahmen zur Löschung des Brands zu ergreifen.
Es muss angemerkt werden, dass dies nicht der erste derartige Vorfall in der letzten Woche ist. Am 22. September wurde das Lager der operativ-taktischen Gruppe „Mariupol“ im Gebiet von Nowojanisol zielgerichtet vernichtet, um am Vortag einer erwarteten Inspektion die Fehlbestände an Munition zu verheimlichen. Der Fakt der vorsätzlichen Brandstiftung wird durch das Fehlen von Verletzten unter dem Personal bestätigt, weil das gesamte Personal rechtzeitig evakuiert wurde.
Die Vernichtung von Munitionslagern in der Ukraine ist schon zu einer traditionellen Art geworden, Spuren von Diebstählen aus den ukrainischen Streitkräfte zu verwischen. Wir erinnern an die Brände der Lager in Balakleja und Swatowo, die wie das 48. Arsenal auch strategische Bedeutung hatten.
Wenn man berücksichtigt, dass nach den Erklärungen der Regierung der Ukraine in diesem Jahr für zahlreiche Kommissionen, Inspektionen von Lagern und Arsenalen mehr als 300 Mio. Griwna ausgegeben wurden, kann man sich das Ausmaß der Korruption vorstellen, in dem die ukrainischen Streitkräfte versunken sind und das sie bequem auf mythische Diversanten schieben.
Das höchste kommandierende Personal der ukrainischen Streitkräfte ist nur um die eigene Bereicherung besorgt und hat die Verbände und Truppenteile und überhaupt die Situation in der ATO-Zone, wo jeder Brigadekommandeur sich schon lange in einen sich völliger Freizügigkeit und Straflosigkeit erfreuenden Fürsten verwandelt hat, der buchstäblich alles raubt und verkauft, was in seinen Verantwortungsbereich gerät, völlig ohne die notwendige Kontrolle gelassen.
Nach Informationen unserer Quellen in den Reihen der 92. mechanisierten Brigade wurde ein Korruptionsschema bekannt, nach dem der Brigadekommandeur Kokorjow Bezahlung für die Ausgabe der notwendigen Dokumente für die Beantragung von Landanteilen, die ATO-Teilnehmern zugeteilt wurden, verlangte.
Außerdem wurde bemerkt, dass Kokorjow in mehreren Fällen Militäreigentum verkaufte. In den letzten zwei Monaten wurden von ihm sieben Fahrzeuge UAS-452 verkauft, die in den Berichten der Brigade als Verluste in Kampfhandlungen abgeschrieben wurden.
Außerdem wird festgestellt, dass auf dem Markt von Krasnogorowka individuelle Lebensmittelrationen neuer Art der ukrainischen Armee verkauft werden. Örtliche Einwohner bestätigen, dass solche Lebensmittelrationen oft für Naturalientausch gegen Alkohol aus eigener Produktion verwendet werden.

Nach Informationen unserer Quellen haben allein in der letzten Woche neun Personen Disziplinarstrafen wegen Trunkenheit im Dienst erhalten, die Soldaten Karpenko, Baltjan, Derenewskij, Baranowskij, Shiber, Barachtjanskij, Koljadenko, Bogdanow, Boshko.
Im Zeitraum v
om Dezember 2016 bis zum September 2017 wurden 321 Fälle von Verletzung der militärischen Disziplin unter Alkohol- und Drogeneinfluss registriert.
Es muss angemerkt werden, dass in den Verbänden seit Beginn des Jahres mehr als 1300 registrierte Fälle von Verletzung der militärischen Disziplin gezählt werden, die oft eine Folge von Druck auf Soldaten waren, die mit der Willkür des scharfen Brigadekommandeurs Kokorjow unzufrieden waren. Davon wurden 902 Disziplinarverstöße von einfachem Personal begangen und 462 von Offizierspersonal. Ein klares Beispiel ist der Soldat der 92. Brigade Leutnant Wolkow, der schon zu Beginn seiner Karriere Willkür in der ihm anvertrauten Einheit duldete. Der Wolkow unterstellte Feldwebel Buntschikow und der Soldat Schandula befanden sich häufig betrunken im Dienst und haben auch den Dienstort eigenmächtig unter Mitnahme der Waffe verlassen.
Allein in der letzten Woche Woche sind in dem Verband zwei Fälle von Desertion von Soldaten festzustellen, die die Willkür von Seiten der Kommandeure nicht ausgehalten haben: der Soldat Kurinnyj und der leitende Soldat Schijak. Sie flohen mit der Waffe aus ihren Einheiten und bis heute wird nach ihnen gefahndet.

Im Zeitraum vom Dezember 2016 bis zum September 2017 wurden 321 Fälle von Trunkenheit von Soldaten des Verbandes während der Ausübung der Dienstpflichten festgestellt und 83 Fälle von eigenmächtigem Verlassen des Truppenteils, auch mit der Waffe.
Derzeit ist die Lage in der ukrainischen Armee so, dass sie weder in kurzfristiger noch in langfristiger Perspektive in der Lage sein wird, großflächige Kämpfe zu führen. Alles, was die ukrainischen Strafsoldaten tun können, sind hinterhältige Beschüsse von friedlichen Städten und Dörfern der Republik mit von den Minsker Vereinbarungen verbotenen schweren Waffen, u
m dafür zusätzliche Zahlungen zu erhalten.
Der Krieg wird nicht enden, solange das Kommando und auch das Personal der ukrainischen Streitkräfte nicht aufhören, ihn als einträgliches Geschäft zu betrachten.
Von unserer Seite aus werden die Anforderungen der Minsker Vereinbarungen in vollem Umfang erfüllt. Aber im Fall der Entfachung einer Aggression gegen unsere Republik durch das Kommando der ukrainischen Streitkräfte sind wir bereit, den Gegner angemessen abzuwehren.

de.sputniknews.com: Kiew will mithilfe von Blauhelmen den Donbass „säubern“ – Donezk-Chef
Die ukrainische Regierung hat laut dem Chef der selbsterklärten Volksrepublik Donezk, Alexander Sachartschenko, nur aus einem Grund Interesse für einen Blauhelmeinsatz im Donbass bekundet.
„Der Präsident Russlands sprach nicht von einem Friedenseinsatz, sondern ausschließlich von einer UN-Mission für den Schutz der OSZE-Beobachter. Kiew möchte aber eine Friedensmission hierher aufmarschieren lassen, um unser Territorium blank zu ‚säubern‘“, sagte er am Freitag zu Journalisten.
Eine Mission für den Schutz der OSZE-Beobachter sei für die ukrainische Führung hingegen ungünstig, da dies das Nichterfüllen der Minsker Vereinbarungen durch Kiew an den Tag legen würde, fügte er hinzu.
Zuvor hatte Präsident Putin erklärt, dass er die Idee der Entsendung von UN-Blauhelmen in die Ukraine unterstütze, die aber ausschließlich die OSZE-Beobachter schützen und sich nur an der Trennlinie aufhalten sollten. Putins Sprecher Dmitri Peskow zufolge ist die Position Russlands zu diesem Problem flexibel genug.
Dagegen plädiert Kiew für ein umfassenderes Mandat der UN-Mission, die auf dem gesamten Territorium des Donbass bis hin zur russischen Grenze stationiert werden sollte. UN-Generalsekretär Antonio Guterres erklärte in einer Stellungnahme zur Idee der UN-Mission, dass die Vereinten Nationen alles in ihren Kräften Stehende zur Beilegung der Ukraine-Krise tun werden, sollten sich die Seiten auf den Modus der Mission einigen.
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat am Donnerstag, den 28. September, mit Bundeskanzlerin Angela Merkel telefoniert. Sie hätten die Lageentwicklung im Donbass und den derzeitigen Stand des Minsker Prozesses erörtert. Es seien Ansätze zur Stationierung einer Friedensmission der Vereinten Nationen im Donbass und an der ukrainisch-russischen Grenze koordiniert worden, hieß es in Kiew.

Abends:

de.sputniknews.com: Moskau: Verleumdung russischer Luftwaffe in Syrien stärkt Terroristen den Rücken
Die von westlichen Medien betriebene Verleumdung der Tätigkeit der russischen Luftwaffe in Syrien trägt zur Unterstützung der Terroristen bei. Diese Auffassung äußerte der russische Vize-Außenminister Oleg Syromolotow in einem Kommentar, der auf der Webseite des Außenministeriums veröffentlicht ist.
Laut dem Vize-Außenminister entwickelten die westlichen Medien eine „abscheuliche Verleumdungskampagne gegen die Aktivitäten der russischen Luftwaffe in Syrien, die bis hin zur Rechtfertigung der terroristischen Handlungen „gegen Russen“ reichte.
„Wir glauben nach wie vor, dass derartige zynische Manipulationen der ausländischen Staaten den Terroristen in die Hände gespielt haben und spielen, indem sie die Radikalisierung der öffentlichen Stimmungen fördern und direkt und gefährlich zur Verübung von Terrorakten anstiften“, sagte Syromolotow.
„Es ist gut, dass bei unseren Partnern — ich sage das mit ein wenig Optimismus — ein Gefühl für die Grenze entsteht, wo es tatsächlich keinen Platz für die berüchtigten Doppelstandards im Anti-Terror-Kampf gibt und geben darf“, betonte Syromolotow.

Dnr-news.com: Poroschenko wies an, eine Klage gegen Russland wegen der Krimbrücke einzureichen
Der Präsident der Ukraine Petr Poroschenko hat verfügt, Russland vor Gericht zu verklagen aufgrund der Verursachung von „Umweltschäden“ beim Bau der Brücke zur Krim. Dies schrieb der Pressesekretär des Staatsoberhauptes Swjatoslaw Zegolko auf Twitter.
„Der Präsident ordnete an, Russland wegen ökologischen Schäden beim Bau der Krim-Brücke zu verklagen“, schrieb Zegolko, ohne Einzelheiten der Anordnung zu nennen.

de.sputniknews.com: Harte Antwort: Wie Russland gegen das „gelenkte Chaos“ der USA in Syrien kämpft
Russland will hart auf die Versuche Washingtons antworten, die schnelle und endgültige Vernichtung des Terrorherdes in Syrien zu behindern. In Erklärungen des russischen Außenministeriums dazu heißt es, dass die USA nicht an einem realen Kampf gegen den Terror interessiert sind. Warum das so ist, erklärt der Militärexperte Andrej Koschkin.
Andrej Koschkin, Militärexperte und Leiter des Lehrstuhls für Politikwissenschaft und Soziologie an der Russischen Wirtschaftsuniversität, unterstreicht, dass die langfristige Strategie der Vereinigten Staaten im Nahen Osten lange vor der Inauguration des amerikanischen Präsidenten Donald Trump geplant worden sei.
„Washington braucht in dieser Region ein gelenktes Chaos, in dem verschiedene Kräfte dauerhaft gegeneinander kämpfen“, unterstreicht der Experte.
Denn genau unter diesen Bedingungen könnten die USA nicht nur nach Belieben mit Hilfe von politischen und wirtschaftlichen Maßnahmen Regimewechsel durchführen, sondern auch die gesamte Region komplett kontrollieren.
Diese Strategie habe ursprünglich auch den Plan beinhaltet, dass die von den USA geschaffenen Gruppen der „moderaten Opposition“ Syrien in einen dauerhaften Krieg stürzen und den syrischen Präsidenten Baschar Al-Assad töten würden, so Koschkin weiter.
„Diese Pläne hat Russland zerschlagen“, betont der Professor.
Dennoch, die USA hätten ihre Strategie lange Zeit unverändert gelassen: Unter dem Deckmantel des Kampfes gegen den IS hätten sie die „moderate Opposition“ aufgebaut, aber den IS in keinerlei Weise geschwächt.
Der angebliche Kampf der US-geführten Koalition gegen den IS sei beispielsweise an den „Erfolgen“ der Koalition zu messen. Obwohl 63 Staaten der Anti-IS-Koalition angehören und seit Jahren Luftangriffe fliegen würden, habe sich der IS problemlos ausbreiten und immer stärker werden können.
Der russische Vizeaußenminister Oleg Syromolotow erinnerte in diesem Zusammenhang auch an die Vorfälle, als die US-Luftwaffe „versehentlich“ Stellungen der syrischen Regierungstruppen bei Deir ez-Zor angriff und dem IS zur nahezu gelungenen Einnahme der Stadt verholfen hätte.
Darum werde Russland hart alle Versuche der USA abwenden, das Ende des Terrorherdes in Syrien hinauszuzögern.
Es sei generell paradox, dass die Vereinigten Staaten sich nicht nur völkerrechtswidrig in Syrien aufhalten würden, sondern zudem auch noch den syrischen Regierungstruppen irgendwelche Bedingungen stellen würden, so Syromolotow weiter.
Zudem würden die USA versuchen, die Kurden als ihr Werkzeug zu benutzen und versprächen diesen hierzu mehr Autonomie. Dennoch, alle einflussreichen Staaten der Region träten entschieden gegen einen kurdischen Staat ein, darunter auch das offizielle Damaskus.
„Es ist daher unwahrscheinlich, dass Washingtons Plan, die Staaten der Region zu zersplittern, aufgehen wird“, unterstrich der Experte.
Nicht umsonst habe Syrien vor kurzem erneut den UN-Sicherheitsrat aufgefordert, die ständigen Verbrechen und Verletzungen des Völkerrechts seitens der US-geführten Koalition in Syrien zu stoppen.
Dazu gehören etwa auch Angriffe mit den international geächteten Phosphorbomben, die die Flugzeuge der Koalition einsetzen würden.
„Die Strategie der USA ist überall gleich in der Welt: Die Amerikaner intervenieren in ein fremdes Territorium und bauen dort ihre Militärbasen. (…) Danach erklären sie diese zu besonders bewachten Objekten. Das heißt: Jeder Angriff auf sie könne als Kriegserklärung gegen die USA gewertet werden“, so Koschkin abschließend.
Jegliche Einwände, die USA würden mit dieser Politik das Völkerrecht verletzen, schmettere Washington dann mit Slogans über die „Unterstützung der Demokratie“ und „den Kampf gegen das Böse“ ab

 

Standard

Presseschau vom 28.09.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends/nachts:

de.sputniknews.com: Sawtschenko: Brand in Munitionsdepot sollte Spuren von Waffendiebstahl vernichten
Der jüngste Brand in einem Munitionsdepot im Raum der westukrainischen Stadt Winnyzja hätte organisiert werden können, um Spuren des Waffendiebstahls zu vernichten. Das erklärte Nadeschda Sawtschenko, Abgeordnete der Werchowna Rada (Parlament) der Ukraine, am Mittwoch in Kiew.
„In der Ukraine explodieren viele Munitionsdepots. Wie das passiert, müssten Ermittler feststellen. Aber in diesen Depots florierte seit langer Zeit Waffenhandel. Es kommt darauf an zu analysieren, was in den betroffenen Depots eingelagert war“, sagte die Parlamentarierin in einem Interview des TV-Senders 112. Ukraine.
Sawtschenko erinnerte daran, dass die Menschenrechtsorganisation Amnesty International kurz vor dem Brand bei Winnyzja einen Bericht präsentiert hatte, in dem der Ukraine illegale Waffenlieferungen an den Südsudan vorgeworfen wurden. Die ukrainische Exportkontrollbehörde dementierte die Angaben.
Die ersten Geschosse in Kaliniwka bei Winnyzja waren am späten Dienstagabend detoniert. Aus umliegenden Siedlungen mussten rund 30.000 Menschen in Sicherheit gebracht werden. Zwei Bewohner wurden verletzt. Im Depots wurden unter anderem Geschosse für Mehrfachraketenwerfer des Typs „Grad“, „Smertsch“ und „Uragan“ gelagert.
Die Behörden mussten den Luftraum in einem Radius von 50 Kilometern vom Depot sperren. Eingeleitet wurde ein Ermittlungsverfahren.

Vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden fünfmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Frunse, Sheltoje, Prischib und Logwinowo.
Geschossen wurde mit Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Moskau für neuen Ansatz bei nuklearer Abrüstung – Alle Atommächte einschließen
Es reicht nicht aus, dass nur die USA und Russland miteinander verhandeln, die Atomwaffenpotenziale zu reduzieren. Das muss mehrseitig geschehen und die anderen Atomwaffenmächte einbeziehen. Das hat die russische Botschaft bei den Vereinten Nationen (UNO) erklärt, wie RIA Novosti am Donnerstag berichtet.
Es sei inzwischen notwendig, dass die entsprechenden Verhandlungen mehrseitig sein müssen, habe die russische UN-Vertretung auf ihrer Website erklärt. Das Potential anderer Atommächte dürfe dabei nicht unbeachtet gelassen werden. Zugleich wurde kritisiert, dass die Position der Administration des US-Präsidenten Donald Trump zur Reduzierung und Begrenzung der strategischen Angriffswaffen sowie zu den INF-Verträgen über nukleare Mittelstreckenwaffen (Intermediate Range Nuclear Forces) unklar sei.
Die allgemeinen Aussichten für eine nukleare Abrüstung lassen sich laut der russischen UN-Vertretung nur vorsichtig einschätzen. Es müsse berücksichtigt werden, dass die USA eine globale Flugabwehr entwickeln und die Militärstrategie „Prompt Global Strike“ („Sofortiger weltweiter Schlag“) umsetzen wollen. Zu beachten sei auch, dass möglicherweise Weltraumwaffen entwickelt werden, einige Länder den Kernwaffenteststopp-Vertrag nicht ratifizieren und dass es ein Ungleichgewicht im Bereich der nichtnuklearen Waffen gibt.
Am Vorabend hatte Russlands stellvertretender UN-Botschafter Wladimir Safronkow die am 7. Juli von mehr als 100 Staaten unterzeichnete Konvention über das vollständige Verbot von Atomwaffen kritisiert. Daran hätten sich die Atommächte nicht beteiligt. Laut RIA Novosti hatte sich das russische Außenministerium gegen die Konvention ausgesprochen, da sie nicht den nationalen Interessen Russlands entspreche.

Lug-info.com: Nach Abschluss der Einschreibungskampagne 2017 hat die Lugansker Nationaluniversität 5340 Studenten im ersten Semester, darunter fast 187 aus den von Kiew kontrollierten Gebieten. Dies teilte heute die Rektorin der Hochschule, Dr. der Wirtschaftswissenschaften, Prof. Natalja Swiridowa mit.
Davon belegen 4421 Studenten eine grundständigen Studiengang.
Auch Studenten aus der DVR und der RF haben ihr Studium an der Lugansker Hochschule begonnen. Es gibt sogar einen Studenten aus Turkmenistan und einen aus Indien, erklärte die Rektorin.

de.sputniknews.com: Damaskus: USA verschonen IS und verlegen Oppositionskämpfer nach Deir ez-Zor
Die US-geführte internationale Koalition hat syrische Oppositionskämpfer von Rakka nach Deir ez-Zor verlegt. Das gab der syrische UN-Botschafter Baschar al-Dschafari bei der Sitzung des UN-Sicherheitsrates am Mittwoch bekannt.
Statt Rakka von IS-Terroristen vollständig zu befreien, habe die USA begonnen, mit der syrischen Armee um die Befreiung von Deir ez-Zor zu wetteifern. Darauf machte der syrische UN-Botschafter aufmerksam. Er erinnerte daran, dass die Verteidigungsministerien Russlands und Syriens die baldige Befreiung von Deir ez-Zor bekannt gaben, nachdem sie etwa 850 Terroristen getötet und die Kontrolle über die Stadt und die angrenzenden Gebieten zurückgewonnen hatten.
Al-Dschafari erklärte in New York: „Stellen Sie sich, Damen und Herren, vor, was weiter geschah. Die US-geführte internationale Koalition stellte alle Operationen in Rakka, der IS-Hochburg, ein, und schickte die so genannte Freie Syrische Armee nach Deir ez-Zor, das zu dem Zeitpunkt bereits unsere Truppen befreiten.“
Er warf Washington vor, die US-Luftwaffe habe noch vor einem Jahr den Kämpfern der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) geholfen, als sie die strategische Höhe in Deir ez-Zor, die damals unter Kontrolle von syrischen Truppen gewesen sei, bombardierte habe. Die Situation habe sich am 21. September 2017 wiederholt, so der syrische Botschafter.
Darüber hinaus wies er darauf hin, dass die von Russland erhaltenen Luftbilder deutlich darauf hinweisen, „wie US-amerikanische Kräfte und IS-Formationen ihre Positionen gegenseitig kampflos abbauen“.
Das russische Verteidigungsministerium hatte am Sonntag Luftbilder eines Gebiets nördlich von Deir ez-Zor veröffentlicht, das zu dem Zeitpunkt der Aufnahme unter Kontrolle der IS-Dschihadisten gestanden haben soll. Auf den Bildern sind diverse Fahrzeuge erkennbar, bei denen es sich nach russischen Angaben um Panzerwagen des Typs Hummer und andere Technik US-amerikanischer Sondereinheiten handelt.
Die Tatsache, dass auf den Bildern „jede Spur von Wachposten“ fehle, könnte nach Einschätzung des russischen Verteidigungsministeriums dafür sprechen, „dass sich alle dort befindlichen US-Militärs auf den von IS-Terroristen besetzten Territorien völlig in Sicherheit fühlen.“

Armiyadnr.su: In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte das Regime der Feuereinstellung 17 Mal verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurde das Gebiet von neun Ortschaften der Republik mit Mörsern, Schützenpanzerwagen und Schützenpanzern, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In der Folge von Beschüssen des
Petrowskij-Bezirks von Donezk wurden drei Häuser in der Schestakow-Straße 93, 97 und 99 sowie eine Gasleitung in der Pawlunowskij-Straße 2 beschädigt.

de.sputniknews.com: Ukraine: Poroschenko unterzeichnet Notstandsgesetz
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat ein Dekret unterzeichnet, das die Entscheidung des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates (RNBO) vom 13. September über das „Konzept der Reformierung und weiteren Entwicklung des Staatsleitungssystems im Notstand und im besonderen Zeitraum“ in Kraft setzt.
Das ukrainische Ministerkabinett soll die Umsetzung von Bestimmungen dieses Dekrets gewährleisten. Die Regierung soll zudem jährlich bis zum 1. Februar den Präsident über den Stand der Umsetzung dieses Konzepts informieren. Den ganzen Prozess soll der Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats der Ukraine, Alexander Turtschinow, kontrollieren.

Dan-news.info: Die Streitkräfte der DVR haben mit den Beschüssen des von Kiew kontrollierten Marjinka im Westen von Donezk und von Showanka im Norden von Gorlowka nichts zu tun. Dies teilte heute das operative Kommando der DVR als Kommentar zu einer Erklärung des Leiters der sogenannten Donezker militärisch-zivilen Verwaltung (ukrainische Besatzungsbehörde, Anm. d. Übers.) Pawel Shbriwskij mit.
„Das ist eine Lüge. Es gab keinerlei Beschüsse von den Positionen der Streitkräfte der DVR aus. Unsere Einheiten halten die in Minsk erreichten Vereinbarungen ein. Das Feuer wurde nicht eröffnet“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Dagegen wurden nach Angaben des Kommandos Beschüsse mit Schusswaffen von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte aus auf Trudowskije im Westen von Donezk festgestellt.

Ukrinform.ua: Verteidigungsminister Poltorak: Nur 68 Tonnen einsatzbereite Munition in Munitionslager Kalyniwka
In einem Munitionsdepot in Kalyniwka haben sich 83.000 Tonnen Munition befunden. 68 Tonnen waren einsatzbereite Munition, der Rest sind Komponenten der Munition und Schrott, erklärte Verteidigungsminister der Ukraine, Stepan Poltorak in der Sitzung des Militärkabinetts. Die Folgen des Brandes im Munitionslager hätten laut Poltorak noch tragischer sein können, weil die Lagerkapazitäten für 140.000 Tonnen Munition reichen.
Nach Angaben des Ministers wurden zahlreiche Offiziere nach den vorherigen Bränden in den Munitionslagern in Balaklija und Swatowo zur Verantwortung gezogen. Der stellvertretende Generalstabschef Generalleutnant Wolodymyr Chyschyi sein entlassen worden.
Dem Präsidentenberater Juri Birjukow zufolge detonierten im Munitionsdepot ein Teil der Raketen zum Flugabwehrkomplex „Kub“ und ein Teil von „Luna“-Raketen

de.sputniknews.com: „Keine Sabotage“: Ukrainische Ermittler kommentieren Brand im Munitionslager
Die Information über Saboteure und eine Drohne, die den jüngsten Brand in einem Munitionsdepot im Raum der westukrainischen Stadt Winnyzja angeblich verursacht haben, hat sich nicht bewahrheitet. Das hat der militärische Hauptstaatsanwalt der Ukraine, Anatolij Matios, mitgeteilt.
„Die Ermittler haben die Materialien des SBU (Sicherheitsdienst der Ukraine, Anm. d. Red.) und anderer Rechtsschutzbehörden geprüft und keine Diversionsgruppen, über die man auf Facebook spricht, auf dem Territorium des Gebiets ausgemacht“, zitiert der TV-Sender 112 Ukraine Matios.
Die Information über eine Drohne wurde ihm zufolge auch nicht bestätigt…

Lug-info.com: Heute ist der 69. humanitäre Konvoi der RF mit 15 Lastwagen eingetroffen. Zehn Lastwagen lieferten 135 Tonnen Lebensmittel und fünf Fahrzeuge lieferten 45 Tonnen medizinische Ausrüstung und Medikamente“, teilte der Leiter des Zentrums zur Koordination in Krisensituationen des Zivilschutzministeriums der LVR Jewgenij Kazawalow mit.

Dan-news.info: Der 69. humanitäre Konvoi des Zivilschutzministeriums der RF hat heute etwa 266 Tonnen Kindernahrung, 11,5 Tonnen Medikamente und 70 kg medizinische Materialien in die DVR geliefert. Dies teilte der stellvertretende Direktor des Zentrums zur Lagerung und Ausgabe humanitärer Hilfe des Zivilschutzministeriums der DVR Alexej Petruschetschkin mit.

nachmittags:

Ukrinform.ua: Militärstaatsanwalt Matios: Brandmeldeanlage in Kalyniwka funktionierte nicht
Die Militärstaatsanwaltschaft nennt die Bürokratie als eine der möglichen Ursachen des Brandes im Munitionslager bei der Stadt Kalyniwka.
Nach Angaben des Obersten Militärstaatsanwalts der Ukraine Anatolij Matios wurden in diesem Jahr 25 Millionen Hrywnja für verschiedene Sicherheitsmaßnahmen im Munitionslager, darunter Brandschutz und Zaun, bereitgestellt. Derzeit seien nur 2 Millionen ausgegeben worden, sagte er auf einer Pressekonferenz in der Nachrichtenagentur Ukrinform.
Nach Angaben des Militärstaatsanwalts habe die Brandmeldeanlage nicht funktioniert. Das Lager werde von älteren Wächtern bewacht. Zum Zeit des Brandes seien nur einige Flak-Posten und 17 bewaffnete Wächter im Einsatz gewesen. Schuld für die schlechte Bewachung trage der Generalstab der Streitkräfte. „Der Verteidigungsminister Poltorak hat alles getan, um nach den Ereignissen in Balaklija gemeinsam mit dem Premier Mittel bereitzustellen, die dann begannen, die bürokratische Prozedur zu durchlaufen.“
Der Brand im Munitionsdepot war am 26. September ausgebrochen. Wegen der Explosionen wurden aus Kalyniwka und der Umgebung 30.000 Menschen evakuiert. Ein Mensch wurde verletzt und in Krankenhaus gebracht.

de.sputniknews.com: Syrien: Russisches Militär bestreitet Tod von 150 Zivilisten durch Luftangriffe
Das Verteidigungsministerium in Moskau hat Berichte über zivile Opfer durch Luftangriffe in der syrischen Provinz Idlibals als falsch zurückgewiesen.
Die Agentur Reuters hatte unter Berufung auf den „syrischen Zivilschutz“ gemeldet, dass Angriffe russischer und syrischer Flugzeuge in Idlib in der vergangenen Woche 150 Zivilisten das Leben gekostet hätten.
Beim „syrischen Zivilschutz“ handle es sich um die berühmtberüchtigten Weißhelme, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums Igor Konaschenkow am Donnerstag.

Der Versuch der Medien, „diese Betrüger unter einem neuen Aushängeschild zu präsentieren“, sei eine „Manipulation für Dilettanten“.

armiyadnr.su: Bericht des Leiters des Pressedienstes der Streitkräfte der DVR Daniil Bessonow
In den letzten 24 Stunden wurden
17 Verletzungen des Regime des Feuereinstellung von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte aus festgestellt.
In Richtung Donezk hat der Gegner Mörser, Schützenpanzerwaffen, verschiedene Arten von Granatwerfern und Schusswaffen verwendet. Auf die Gebiete von sechs Ortschaften, Krutaja Balka, Wasiljewka, Shabitschewo, Spartak, Dokutschajewsk, den Petrowskij- und den Kirowskij-Bezirk von Donezk sowie auf das Gebiet des Flughafens von Donezk zehn Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen.
In der Folge eines Beschusses des Petrowskij-Bezirks von Donezk wurden drei Häuser in der Schestakow-Straße 93, 97, 99 beschädigt.
Außerdem wurde eine Gasleitung in der Pawlunskij-Straße 2 beschädigt.
In Richtung Mariupol hat der Gegner zehn Mörsergeschosse des Kalibers 82mm auf das Gebiet von Kominternowo abgeschossen, das Gebiet von Sachanka und Oktjabrj wurde mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Bei der Verteidigung der Republik wurde
ein Soldat der Streitkräfte der DVR verletzt.
Nach Angaben unserer Aufklärung verstärkt der Gegner weiter seine Truppengruppierungen. So in den Gebieten der folgenden Ortschaften:
Granitnoje, es wurde die Ankunft von drei Schützenpanzern, acht Panzern und zwei Artilleriegeschützen „Gwosdika“ festgestellt;
Krasnogorowka, die Ankunft von zehn Lastwagen alter Art, die zuvor zu den Beständen von NATO-Ländern gehörten, die mit Munition beladen waren sowie mehr als hundert Mann Personal aus dem „Rechten Sektor“.

Im Ergebnis des Fehlens der notwendigen materiell-technischen Ausstattung der Einheiten der ukrainischen Streitkräfte an der vordersten Linie verschlechtert sich der moralisch-psychische Zustand des Personals und in der Folge gibt es neue nicht kampfbedingte Verluste.
So haben nach uns vorliegenden Informationen angesichts des Fehlens elementarer Orte zum Aufwärmen Soldaten aus der 28. mechanisierten Brigade während des Dienstes auf den Positionen
ein Feuer entfacht, um sich aufzuwärmen. Da sie aber betrunken waren, haben sie ihre Aufmerksamkeit nicht auf die in der Nähe des Lagerfeuers liegende Granate BOG-25 gerichtet, in der Folge deren Detonation starb ein Soldat, drei wurden verletzt.
Im Stab der ATO beeilte man sich, die Situation als Beschuss mit einem Unterlaufgranatwerfer von Seiten der Streitkräfte der DVR darzustellen, aber hat nicht berücksichtigt, dass die maximale Schussreichweite mit einer BOG-25-Granate, die für Unterlaufgranatwerfer verwendet wird, nicht mehr als 400 Meter beträgt, aber die Entfernung bis zu den Positionen der Streitkräfte der DVR überschreitet die Schussreichweite dieser Art von Unterlaufgranatwerfern.

de.sputniknews.com: Kiew: Poroschenko-Abgeordneter knockt Kollegen am Pult brutal aus – VIDEO
Ukrainische Abgeordnete haben wieder einmal einen Streit durch eine wilde Schlägerei ausgetragen. Vor laufenden TV-Kameras hat ein Abgeordneter aus der Präsidentenpartei Block Petro Poroschenko seinen oppositionellen Kollegen bewusstlos geschlagen. Dieser musste mit einem Kieferbruch ins Krankenhaus gebracht werden.
Zu der gewaltsamen Auseinandersetzung war es am Dienstag im Kiewer Stadtrat gekommen. Der Auslöser sei die Forderung der Poroschenko-Partei gewesen, die Ratsvorsitzende Anna Starikowa abzusetzen, berichtet der Abgeordnete Alexander Aronez (Swoboda-Partei) auf Facebook.
Auf dem Video ist zu sehen, wie der Abgeordnete Vitali Karljuk (Block Petro Poroschenko) sich Starikowa nähert und ihr das Mikrofon aus der Hand reißt. Wladislaw Chahulin von der oppositionellen Batkiwschtschyna-Partei der Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko versucht, die Vorsitzende in Schutz zu nehmen, kassiert jedoch von Karljuk einen schweren Faustschlag ins Gesicht und fällt zu Boden. „Rufen Sie den Arzt!“, schreit jemand.
Der Abgeordnete wurde ins Krankenhaus gebracht. Nach Angaben des Nachrichtenportals Strana.ua wurden dort ein Kieferbruch und eine Gehirnerschütterung festgestellt.
Prügeleien im ukrainischen Parlament sind keine Seltenheit. Im Netz tauchen regelmäßig Videos auf, wo Abgeordnete ihre Fäuste sprechen lassen.

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Angesichts der letzten Ereignisse wurden die Zeiträume für die Rotationsmaßnahmen in der 14. mechanisierten Brigade, die Ende September – Anfang Oktober 2017 beginnen sollten, wieder auf unbestimmte Zeit verschoben, im Zusammenhang damit ruft der Kommandeur des 3. Zugs der 1. Kompanie des 2. Bataillons der 14. Brigade mit dem Codenamen „Cholk“ seine Untergebenen auf, die Befehle der übergeordneten Leitung zu boykottieren.
Einwohner auf dem von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Territori
um, das in unmittelbarer Nähe von Lagern, Basen und Arsenalen mit Munition liegt, fürchten um ihr Leben und das Leben ihrer Freunde sowie um ihre Häuser.
In Tschwonyj Showtenj, Staniza-Luganskaja-Bezirk ist ein Raketenartilleriewaffenlager in einer aufgegebenen Milchfarm in Wirtschaftsgebäuden stationiert, die nicht den Sicherheitsanforderungen für die Lagerung von Munition entsprechen.
Das Territorium des Lagers ist nicht von einem Damm umgeben und die Munition wird ohne richtige Abdeckung auf dem Boden unter offenem Himmel gelagert.
Bei einem Arsenal mit Artilleriegeschossen in Schirokij gibt es die gleichen Verstöße gegen die Lagerbedingungen, die Sicherheitsmaßnahmen werden auch ignoriert, auf dem Territorium gibt es keinen Feuerschutz, Löschtechnik befindet sich in unzulässiger Entfernung.
Es muss angemerkt werden, dass das Raketenartilleriewaffenlager in unmittelbarer Nähe von privaten Wohnhäusern liegt.
Nicht zufällig hat der Berater des Innenministers der Ukraine Anton Geraschtschenko dem Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat der Ukraine vorgeschlagen, sich an den Präsidenten der Ukraine Pjotr Poroschenko mit dem Vorschlag zu wenden, die Leiter des Generalstabs Wiktor Mjshenko und seinen Stellvertreter, der für die Sicherheit der militärischen Lager verantwortlich ist, zu entlassen.

Nach den Worten Awakows ist der Brand in Kalinowka wegen Nachlässigkeit und Straflosigkeit der obersten militärischen Führung entstanden, die in drei Jahren kein einziges Mal die Verantwortung für die zahlreichen Verletzungen der Lagerbedingungen für Munition übernommen hat.
Der Brand im Waffenlager in Swatowo am 29. November 2015 führte zum Tode von vier Menschen, 16 wurden verletzt.
Und obwohl ukrainische Massenmedien die LVR und DVR wild der Diversion beschuldigt haben, ist die Militärstaatsanwaltschaft der Ukraine zu dem Schluss gekommen, dass die Ursache des Brands Nachlässigkeit der zuständigen Personen war.

de.sputniknews.com: USA wollen Korea-Frage ohne Russland lösen
US-Außenminister Rex Tillerson reist heute nach Peking. Bei seinen Verhandlungen werden die Nordkorea-Frage und Probleme des bilateralen Handels im Mittelpunkt stehen, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Donnerstag.
China unterstützte zwar neue Sanktionen gegen Pjöngjang im UN-Sicherheitsrat, Washington meint allerdings, dass sie nicht vollständig umgesetzt werden. Peking weist diese Vorwürfe zurück und wehrt sich gegen neue mögliche Sanktionen gegen chinesische Banken.
Der Besuch des Außenministers soll eine günstige Atmosphäre für die China-Reise von US-Präsident Donald Trump im November schaffen. Allerdings werden ihre Aussichten durch die angespannte Atmosphäre auf der Koreanischen Halbinsel belastet. Trump sagte zuvor, dass jede militärische Variante für Pjöngjang zerstörerisch sein werde. Zugleich räumte Trump ein, dass Washington Gewaltanwendung vermeiden wolle.
Die Sprecherin des US-Außenministeriums, Heather Nauert, lobte sogar China für „bedeutende Schritte“ zur Erfüllung der letzten UN-Resolution. Zugleich hob sie aber hervor, dass noch mehr getan werden könne. Der Preis dieses Kompliments wird klar, wenn man die Tatsache berücksichtigt, dass das US-Finanzministerium am Dienstag Sanktionen gegen weitere 26 natürliche Personen sowie gegen neun nordkoreanische Banken ankündigte. Einige von ihnen haben Verbindungen zu China.
Wie Reuters berichtete, stemmt sich China als größter Handelspartner Nordkoreas gegen einseitige Schritte der USA. Es ist darüber besorgt, dass Washington die Verbindungen der chinesischen Banken zu dem globalen Finanzsystem einfrieren kann.
Laut dem russischen Fernostexperten Wassili Kaschin werden bei den Verhandlungen in Peking zwei Themen dominieren. „Ein Thema ist traditionell. Die USA werden von China die Erfüllung der eingeführten Sanktionen gegen Nordkorea anstreben und mit zusätzlichen Sanktionen gegen chinesische Unternehmen drohen, die wegen Verstößen gegen diese Strafmaßnahmen im Verdacht stehen. China verschärft zwar die Sanktionen, sie werden aber nicht in vollem Umfang erfüllt. Es wurden unter anderem Kohlelieferungen aus Nordkorea fortgesetzt. Zudem stellt sich die Frage nach einer möglichen Entwicklung der Ereignisse, falls Nordkorea einige seiner Drohungen umsetzt, beispielsweise der Test eines thermonuklearen Gefechtskopfs über dem Pazifischen Ozean. Offenbar wird es eine Abstimmung dazu geben“, so Kaschin.
Anscheinend wird auch der steigende Druck der USA gegen China beim Thema Handel besprochen, das nun in keinem Bezug zu Nordkorea steht. US-Handelsminister Wilbur Ross habe Kritik an der Handelspraxis Chinas geübt, so der Experte.
Peking sagte immer, dass die militärische Variante beim Konflikt mit Nordkorea inakzeptabel ist. Die Lösung kann nur auf dem Verhandlungsweg gefunden werden. Russland war Teilnehmer der Sechser-Gespräche in Peking (Nordkorea, China, Russland, USA, Südkorea, Japan), bis sie abgebrochen wurden.
Anscheinend wollen die USA nun die koreanische Frage mit Unterstützung ihrer Verbündeten direkt mit China lösen. Russland wird von Washington nicht als Verhandlungspartner, sondern als Verletzer der Sanktionen betrachtet. Nicht zufällig wurden einseitige Strafmaßnahmen der USA auch gegen einige russische Unternehmen verhängt.
Wie „Asia Times“ berichtet, wächst in der Welt die Befürchtung, dass der Austausch von Drohungen zwischen Pjöngjang und Washington dazu führen kann, dass Unvorstellbares geschieht. Was werden die USA und China in diesem Fall unternehmen?
Die Zeitung „Global Times“ hatte im April berichtet, dass China bei einem Einmarsch nach Nordkorea seine Truppen entsenden wird, weil es laut Vertrag mit Pjöngjang dazu verpflichtet ist. Doch später berichtete die Zeitung, dass China neutral bleiben muss, falls der Konflikt von Nordkorea begonnen wird.
Laut chinesischen Experten wird in Peking ein militärisches Szenario in Erwägung gezogen, bei dem das Regime von Kim Jong-un gestürzt wird. Peking sollte zu dieser Variante bereit sein. So wird von Experten unter anderem vorgeschlagen, dass China und die USA im Voraus das Zusammenwirken in einem solchen Fall absprechen sollten. Sie sollen entscheiden, was getan werden soll, damit die Atombomben nicht in falsche Hände geraten. Zudem sollen sie sich um die Errichtung von Flüchtlingslagern kümmern. Darüber hinaus soll die internationale Gemeinschaft zur Schaffung einer neuen Regierung im Norden herangezogen werden.
Natürlich werden solche Diskussionen in der chinesischen Führung geheim gehalten. Doch wenn Experten das schlimmste Szenario besprechen dürfen, schließt Peking es nicht aus.

Dnr-online.ru: Heute, am 28. September fand eine Pressekonferenz des Ministers für Bauwesen und Kommunalwirtschaft der DVR Sergej Naumez statt. Der Minister berichtete über die Vorbereitung des kommunalen Bereichs auf die Herbst- und Winterperiode 2017-2018.
„Derzeit sind die geplanten Arbeiten im Durchschnitt zu 97,5% erledigt. Außerdem ist in den Plänen vorgesehen, für die jetzige Saison mehr als 200 Stück Spezialtechnik für die Arbeit bei schlechtem Wetter vorzubereiten. Wenn es nötig ist können weitere 100 Stück Spezialtechnik herangezogen werden“, sagte der Minister.
Sergej Naumez teilte auch mit, dass das Republikoberhaupt am 11. September den Erlass Nr. 283 „Über die Heizperiode“ unterzeichnet hat, wo die Zeiträume für die bevorstehende Heizsaison, die Bedingungen für ihren Beginn und ihr Ende, Mechanismen für ihren Ablauf festgelegt sind.
Gemäß diesem Erlass dauert die Heizperiode, wie es Tradition ist, von 15. Oktober bis zum 15. April. Ihre Beginn und ihr Ende werden durch Erlasse der Leiter der örtlichen Verwaltungen entsprechenden territorialen Einheiten festgelegt. Die Zeitpunkte für Beginn und Ende der Heizperiode können aufgrund von Wetterbedingungen in Abhängigkeit von der Tagesdurchschnittstemperatur – höher oder niedriger als +8 Grad Celsius – festgelegt werden. Das Bauministerium der DVR hat die Aufgabe, die Arbeiten zur Vorbereitung von Objekten der Wohn- und Kommunalwirtschaft und des sozialen Bereichs zur Herbst- und Winterperiode und die Durchführung der Heizperiode zu koordinieren.
Daneben berichtete Sergej Naumez über problematische Momente der Vorbereitung auf den Winter.
„Derzeit gibt es in der Suewsker experimentellen Heizelektrozentrale, die ein Teil von Sugres mit Wärme versorgt, eine schwierige Situation bei der Vorbereitung auf die Heizperiode. Das staatliche Unternehmen „Donbassteploenergo“ hat einen Plan zur Durchführung der Arbeiten zur Reparatur grundlegender Ausrüstung erarbeitet, gemäß dem die Inbetriebnahme der
Heizenergiequelle in möglichst kurzen Zeiträumen erfolgen soll“, sagte er.
Während der Pressekonferenz berichtete Sergej Naumez auch über die Vorbereitung der frontnahen Ortschaften auf den Winter: „Die Vorbereitung des Wohnraums in den frontnahen Bezirken läuft in den Wohnhäusern, in denen noch Menschen wohnen und wo es der Zustand der Bauten erlaubt, die Funktion der Heizsysteme zu gewährleisten.
Derzeit sind in Alexandrowka die Arbeiten zum Wiederaufbau des Heizwerks fast abgeschlossen. Nach dem Wiederaufbau wird es vier soziale Objekte heizen: die Schule, den Kindergarten, die Bibliothek und den Club. An das Heizwerk wurden unterirdische Gasleitungen angeschlossen, wodurch die Einrichtung der Gasversorgung der Ortschaft wieder aufgenommen wurde, die bereits in den Vorkriegsjahren begonnen wurde. Etwa 60 Verbraucher konnten an das Hauptnetz angeschlossen werden. Die Inbetriebnahme des Heizwerks ist nach der allgemeinen Zeitplan vorgesehen“, sagte der Minister.

Ukrinform.ua: Amnesty International kritisiert Urteil gegen Ilmi Umerow
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat die Verurteilung von Ilmi Umerow als einen weiteren Angriff auf fundamentale Rechte und Freiheiten der Menschen auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim bezeichnet.
Das berichtet Radio Free Europe/Radio Liberty. Der Prozess und die Verurteilung des krimtatarischen Aktivisten sei ein weiteres Zeugnis von Verfolgungen der Kritiker auf der Krim, heißt es in der Erklärung der Organisation. Die Direktorin von Amnesty International in der Ukraine Oksana Pokalchuk, nannte das eine direkte Verletzung der Meinungsfreiheit.
Ein vom Kreml kontrolliertes „Gericht“ auf der Krim verurteilte am 27. September den krimtatarischen Aktivisten zu zwei Jahren Kolonie. Ihm wird auch die öffentliche Tätigkeit für zwei Jahre verboten. Umerow leidet an Parkinson, Diabetes und an der koronaren Herzkrankheit. Sein Anwalt Nikolai Polosow ist der Meinung, dass die russische Justizvollzugsbehörde Umerow eine entsprechende medizinische Versorgung nicht gewährleisten kann

de.sputniknews.com: WADA-Whistleblower Rodtschenkow in Russland verurteilt
Der ehemalige Leiter des Moskauer Anti-Doping-Zentrums, WADA-Whistleblower Grigori Rodtschenkow, ist in seiner Abwesenheit wegen der Amtsüberschreitung verurteilt worden. Das hat die Pressesprecherin des Moskauer Basmanny-Gerichts, Junona Zarjowa, am Donnerstag mitgeteilt.
Der Doping-Skandal in Russland war 2016 ausgebrochen, als ein entsprechender Bericht von WADA-Präsident Richard McLaren veröffentlicht wurde, dem zufolge es in Russland ein umfassendes Doping-System gegeben hatte, von dem auch höchste Staatsbeamte gewusst hätten.
McLaren berief sich dabei zum Teil auf Rodtschenkow, der in die USA geflohen war und in einem großen Interview – ebenfalls für die „New York Times“ – sehr offen von vielen Manipulationen bei den Dopingtests russischer Sportler während der Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi gesprochen hatte. Als Ergebnis können viele russische Athleten nicht mehr für ihr Land auftreten.
Gegen Rodtschenkow liefen im Jahr 2011 Ermittlungen bezüglich des illegalen Verkaufs von Drogen. Er soll Sportlern verbotene Dopingmittel gegeben haben, die er für Vitamine ausgab.

Dnr-online.ru: Im Föderationsrat der Föderationsversammlung der RF findet ein Runder Tisch zum Thema „Die letzte Grenze: was geschieht im Zusammenhang mit dem Ende der Gültigkeit des Gesetzes der Ukraine über einen besonderen Status des Donbass am 18. Oktober“ statt.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Arbeit des Komitees zur gesellschaftlichen Unterstützung der Einwohner des Südostens der Ukraine statt.
An der Arbeit nehmen der stellvertretende Vorsitzende des Föderationsrats Jurij Worobjow, der stellvertretende Vorsitzende des Komitees des Föderationsrats für internationale Angelegenheiten Wladimir Dshabarow, das Mitglied des Komitees des Föderationsrats für Verteidigung und Sicherheit Alexej Puschkow, das Mitglied der gesellschaftlichen Kammer der RF Weronika Krascheninnikowa, der Vorsitzende des Volkssowjets der DVR Denis Puschilin
und der Außenminister der LVR Wladislaw Dejnego teil.

de.sputniknews.com: Ukraine: Umstrittenes Bildungsgesetz tritt in Kraft
Das neue Bildungsgesetz, das die Rechte der nationalen Minderheiten in der Ukraine einschränkt, tritt am heutigen Donnerstag in Kraft. Das Gesetz ist in der Zeitung des ukrainischen Parlaments, „Golos Ukrainy“ (Dt. „Stimme der Ukraine“), veröffentlicht worden.
Demnach sollen ab 1. September 2018 alle russischsprachigen, polnischen und anderen „fremdsprachigen“ Schulen in der Ukraine geschlossen werden. In der Grundschule darf nur noch bis 2020 in den Sprachen der nationalen Minderheiten unterrichtet werden. Ab 2020 soll in allen Schulen nur in ukrainischer Sprache unterrichtet werden…

de.sputniknews.com: Putin: Russland erlässt Afrika rund 20 Millionen Dollar Schulden
Russland hat dem Präsidenten des Landes Wladimir Putin zufolge den afrikanischen Ländern Schulden in Höhe von rund 20 Millionen Dollar erlassen.
„Im Rahmen der Initiative zur Hilfe-Leistung für die kreuzarmen Länder mit einer hohen Staatsverschuldung haben wir Schulden der afrikanischen Länder im Wert von mehr als 20 Millionen Dollar erlassen“, sagte Putin im Anschluss an die Verhandlungen mit dem Staatspräsident Guineas, Alpha Condé.
Zuvor war berichtet worden, dass die USA zum ersten Mal in der Geschichte mehr als 20 Billionen Dollar an Staatsschulden angehäuft hatten.

de.sputniknews.com: Brüssel fordert von Kiew: Bildungsgesetz an internationale Normen anpassen
Die ukrainische Regierung soll Kiews internationalen Verpflichtungen nachkommen und die Meinung des EU-Rats bei der Umsetzung des neuen Bildungsgesetzes berücksichtigen. Das hat die Sprecherin der EU-Chefdiplomatin Catherine Ashton, Maya Kosyanchich, gesagt.
„Bei unseren Kontakten zur ukrainischen Regierung haben wir stets betont, dass die entsprechende Gesetzgebung den internationalen Verpflichtungen der Ukraine entsprechen soll, darunter der Rahmenkonvention des EU-Rates über den Schutz von nationalen Minderheiten und der Europäischen Charta der Minderheitsrechte“, äußerte sie.
Die EU habe das Inkrafttreten des Bildungsgesetzes in der Ukraine zur Kenntnis genommen.

de.sputniknews.com: Russland hat keine C-Waffen mehr, Amerika doch: „Verpflichtungen nicht erfüllt“
Während Russland seine chemischen Waffen komplett entsorgt hat, ist das entsprechende Programm in den USA noch nicht zu Ende. Die russische Onlinezeitung vz.ru befragte Experten zum Thema – sie berichteten auch darüber, wie sich das 20 Jahre lange Entsorgungsprojekt hierzulande gestaltete.
Wie der russische Militärexperte Igor Nikulin betonte, war es vor allem ökologisch wichtig, alle C-Waffen-Vorräte in Russland endlich zu entsorgen: „Viele Geschosse waren 50 Jahre alt und mehr. Es war nicht mehr ungefährlich, sie zu lagern.“
Insgesamt hatte Russland 40.000 Tonnen Kampfstoffe aus der Sowjetzeit geerbt. In der laufenden Woche wurden die letzten noch übriggebliebenen Vorräte entsorgt – und damit die Verpflichtungen im Sinne der internationalen Chemiewaffenkonvention erfüllt. Das entsprechende staatliche Zielprogramm wurde vorzeitig umgesetzt – ein Jahr vor dem geplanten Termin. Das Mammutprojekt nahm mehr als 20 Jahre in Anspruch.
Gennadi Onischtschenko, Ex-Chef der russischen Verbraucherschutzbehörde, die auch für Seuchenvorbeugung zuständig ist, kommentierte für vz.ru:
„Russland hat seine Vorräte vernichtet. Die Amerikaner, die uns ständig drängten, verweisen indes auf den Geldmangel und haben ihre Verpflichtungen nicht erfüllt.“
Als die Konvention in Kraft getreten war, verfügten die USA über 28.000 Tonnen Kampfstoffe. Mehr als 25.000 Tonnen davon wurden seitdem entsorgt. Zum Jahr 2023 soll die Entsorgung nach US-Angaben zu Ende gebracht werden.
Im Hinblick auf diese Verzögerung bei den US-Amerikanern sagte Nikulin: „Bei uns haben die internationalen Verpflichtungen Vorrang vor den inneren. Bei ihnen ist alles umgekehrt: Sie werden abrüsten, wenn sie innere Gründe dazu haben; wenn nicht, schieben sie die Frage auf die lange Bank.“
Onischtschenko räumte unterdessen ein, dass Russlands Fortschritte bei der C-Waffen-Entsorgung auch dank der Kooperation mit ausländischen Fachleuten erzielt wurden, denn manche Ausrüstungen standen dem Land halt nicht zur Verfügung.
Wie Onischtschenko weiter sagte, wurden mehrere Entsorgungsanlagen in Russland gebaut. Durch ein kompliziertes Verfahren wurden Kampfstoffe in unschädliche Substanzen verwandelt – beispielsweise in Sand, der dann in Fässern eingegraben wurde.
Um mögliche Umweltschäden rechtzeitig zu registrieren, wurden in Entsorgungsanlagen laut Onischtschenko Kaninchen und weitere Säugetiere gehalten, denn sie sind selbst für kleine Giftdosen empfindlich. Doch es gab keine Zwischenfälle.
Präsident Wladimir Putin, der am Mittwoch die Entsorgung der letzten Geschosse per Konferenzschaltung beobachtete, mahnte, dass die gebauten Anlagen nun nicht vernachlässigt, sondern auf andere Projekte umorientiert werden sollen.

Kprf.ru: In der letzten Zeit ist in der DVR eine ganze Reihe von Terrorakten erfolgt. Zwei Explosionen erfolgten im Zentrum von Donezk – im Gebiet des Friedensprospektes. Ein weiterer am Schewtschenko-Boulevard, wo eine bewegliche selbst gebaute Einrichtung detonierte, weswegen die Warneinrichtungen gleich an mehreren Objekten in der Nähe des Explosionsortes losgingen. Zum Glück wurde niemand verletzt.
Und ein ganz aus der Reihe fallender Vorfall geschah vor einigen Tagen im Zentrum von Donezk, wo Diversanten das Fahrzeug des Ministers für Einnahmen und Abgaben der DVR Alexandr Timofejew sprengten. Nach vorläufigen Informationen war unter dem Fahrzeug eine Sprengeinrichtung angebracht worden, die mit einer Fernsteuerung gezündet wurde. Möglicherweise handelte es sich um eine gerichtete Antipersonenmine aus der Zeit der UdSSR. Es wurde auch mitgeteilt, dass in der Folge des Terrorakts acht Menschen verletzt wurden.
Die Führung der DVR hat den Sachverhalt des Anschlags auf den Minister offiziell bestätigt: „In der Folge einer Diversion wurde das Fahrzeug des Vizepremiers gesprengt, aber Alexandr Timofejew selbst blieb am Leben. Derzeit ist sein Leben und seine Gesundheit durch nichts bedroht. Bald nach dem Vorfall begab sich der Vizepremier zu einem Arbeitsbesuch zu einer der Treibhausanlagen der DVR“.
Die Massenmedien der benachbarten Ukraine dagegen stellen mit Schadenfreude fest, dass der Beamte sich auf der Intensivstation befindet – in kritischem Zustand.
Aber derartige Desinformation dementierte später Alexandr Timofejew selbst, als er am selben Tag im örtlichen Fernsehen auftrat. Er berichtete über die Lebensmittelsicherheit der Republik und Pläne für ihre ökonomische Entwicklung. Dabei kam der Minister auch auf den Anschlag.
Unter anderem erklärte er, dass die Ukraine als solche schon lange nicht mehr existiert, es gebe nur ein „Territorium des Terrors“. Nach seinen Worten sind die Methoden, die die ukrainischen Soldaten im Krieg gegen die friedliche Bevölkerung anwenden, ähnlich denen, die heute die in Russland verbotene Terrororganisation „Islamischer Staat“ anwendet – Sprengungen, Diversion, Vergiftungsversuche. Auf die Frage nach der Explosion des Fahrzeugs, in dem er sich befanden, antwortete der Minister: „Hofft nicht darauf“.
Wer hinter all diesen Terrorakten steht, ist nicht schwer zu erraten. Im übrigen nannte auch der Minister selbst diejenigen, die die Explosion seines Fahrzeugs verursacht haben könnten. Nach seinen Worten ist dies die Tat einer ukrainischen Diversions- und Erkundungsgruppe. Und tatsächlich wurde in der DVR auf „heißer Spur“ bereits eine ganze Gruppe von ukrainischen Diversanten mit sechs Personen festgenommen.
„Bis dahin haben ukrainische Diversions- und Erkundungsgruppen ihre Jagd nur auf bekannte Persönlichkeiten der DVR betrieben – auf Bataillonskommandeure oder ihr Staatsoberhaupt Alexandr Sachartschenko“, sagte der stellvertretende Vorsitzende des Zentralrats der Union Kommunistischer Parteien – KPdSU, der Sekretär des ZK der KPRF, Mitglied des Komitees der Staatsduma der RF zu Angelegenheiten der GUS, der eurasischen Integration und Verbindungen mit Landsleuten K. K. Tajsajew. Im Aufzug seines eigenen Hauses wurde zum Beispiel der Kommandeur des Bataillons „Sparta“ Arsen Pawlow ermordet und einige Zeit später in seinem eigenen Büro mit einem Schuss aus einem Flammenwerfer „Schmel“ der Kommandeur des Bataillons „Somali“ Michail Tolstych. Auf Alexandr Sachartschenko gab es bereits mindestens fünf Anschläge. Sie haben auch versucht, das Mitglied der Kontaktgruppe bei den Verhandlungen zu den Minsker Vereinbarungen Denis Puschilin zu vernichten und die Bevollmächtigte für Menschenrechte in der DVR Darja Morosowa. Aber Minister der Regierung der DVR sind bis heute außerhalb der Interessenszone der Diversanten geblieben.
Es gibt einige Versionen des Anschlags auf den stellvertretenden Vorsitzenden des Ministerrats der DVR, des Minister für Einnahmen und Abgaben der DVR Alexandr Timofejew. Es gibt beispielsweise die Meinung, dass die Aufmerksamkeit der Terroristen auf die Person des Minister im Zusammenhang mit dem Beginn der Kampagne zur Umregistrierung des ukrainischen Eigentums auf dem Territorium der DVR verbunden ist, die die Oberhäupter der Volksrepubliken nach der Ausrufung einer vollständigen Transport- und Handelsblockade der DVR und LVR begonnen haben. Und dann ist es vollständig möglich, dass der Minister aus Rache für verlorene Aktiva beseitigt werden sollte.
Oder eine andere Meinung: die ganze Sache ist eine „ideologische“ Komponente. Weil Alexandr Timofejew, ehe er in die Regierung der DVR eintrat, die Kampfeinheit „Oplot“ leitete, die unter anderem in den Kämpfen um den Donezker Flughafen beteiligt war.
Aber aus meiner Sicht hatten die Auftraggeber des blutigen Verbrechens das Ziel, den Minister als einen der effektivsten Manager der Republik zu beseitigen und auch als unversöhnlichen Kämpfer gegen die Korruption. Gar nicht erst davon zu sprechen, dass Alexandr Jurjewitsch einer der ergebensten Anhänger der Unabhängigkeit der DVR ist, ein ehrlicher und anständiger Mensch.
Als stellvertretender Vorsitzender des Ministerrats der DVR konnte er die Arbeit des ökonomischen Blocks der Regierung organisieren, für den er zuständig ist, sowie die Tätigkeit des Ministeriums für Einnahmen und Abgaben selbst, so dass die Kasse der Republik sich erheblich gefüllt hat und ihre Bevölkerung begann, ohne Verzögerungen die kommunalen Dienste zu bezahlen.
Ich spreche gar nicht erst von der Rekordernte an Gemüse, die es gelang in diesem Jahr anzubauen, trotz allen Widerstands von Seiten der benachbarten Ukraine. Dies wurde möglich, nachdem auf Initiative von Alexandr Jurjewitsch alle Kulturen, die zuvor angebaut wurden, überprüft wurden und das Anbauland umorientiert wurde, wie übrigens die Landwirtschaft der Republik selbst. Mit einem Wort, die Ergebnisse seiner erfolgreichen ökonomischen Aktivität als Leiter waren sehr offensichtlich.
Natürlich konnte sich die feindliche Führung des benachbarten Staates damit nicht abfinden – deshalb haben sie die Jagd auf den Minister eröffnet. Und nur durch glücklichen Zufall wurde er bei der Explosion nicht verletzt und das heißt, dass er auch weiter aktiv für das Wohl der jungen Volksrepublik arbeiten kann“.

de.sputniknews.com: Keine Blauhelm-Soldaten für Donbass
Die Kiewer Variante der UN-Mission im Donbass wird nicht von Moskau unterstützt und die russische wird von den USA blockiert, schreibt die Zeitung „Iswestija“ am Donnerstag.
Moskau wird ein Veto gegen den Kiewer Entwurf der UN-Friedensmission im Donezbecken einlegen, verlautbaren russische Quellen aus Diplomatenkreisen. Ihnen zufolge würde die ukrainische Variante de facto die Fortsetzung des Konfliktes bedeuten. Kiew strebe damit die Blockade der Region an. Dabei trete Moskau weiterhin für die Entsendung der UN-Friedenstruppen an die Trennungslinie und die Gewährleistung der Sicherheit für OSZE-Beobachter ein. Dieses Szenario werde eigentlich auch wegen der Position Washingtons kaum unterstützt.
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko sagte im Interview mit CBC News, dass die Teilnahme Russlands an der Friedensmission im Donezbecken absolut unmöglich sei. Er drohte mit einer Klage vor dem UN-Gerichtshof, falls Moskau sein Veto gegen die ukrainische Variante der Resolution im UN-Sicherheitsrat einlegt.
Laut einer hochrangigen russischen diplomatischen Quelle wird Moskau auf keinen Fall die ukrainische Variante billigen, weil Kiew vorschlägt, Blauhelme in allen Volksrepubliken, darunter an der russisch-ukrainischen Grenze, zu stationieren, indem versucht werde, den Bürgerkrieg im Osten des Landes als internationalen Konflikt darzustellen.
„Es wird im Donezbecken nicht die UN-Mission in der Form geben, die Poroschenko anstrebt. Der Friedenseinsatz soll an der Trennungslinie erfolgen und die Sicherheit der OSZE-Beobachter gewährleisten“, so die Quelle.
Bislang bleibt der russische Entwurf der Friedensmission in der Region der einzige, der in den UN-Sicherheitsrat eingereicht wurde. Demnach soll die Mission nach der völligen Trennung der Kräfte und Technik von der Trennungslinie für sechs Monate eingerichtet werden. Im Dokument wird der völlige Respekt der Souveränität, Unabhängigkeit und territorialer Integrität der Ukraine sowie die Tatsache hervorgehoben, dass die Konfliktregelung nur bei der Erfüllung der Minsker Abkommen möglich ist. Laut Moskau sollen die Friedenssoldaten die Sicherheit der Überwachungsmission der OSZE gewährleisten.
Es wurde zwar viel über die ukrainische Version der Mission gesprochen, aber eine Alternative wurde bislang nicht vorgelegt. Laut dem Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses des russischen Föderationsrats, Konstantin Kossatschow, ist diese Verzögerung nicht zu erklären. „Es entsteht das Gefühl, dass es für die Ukraine wichtig ist, diesen Prozess zu bremsen, die Besprechung des russischen Entwurfs nicht zulassen“, so Kossatschow.
Die Ukraine wolle den Konflikt im Donezbecken als zwischenstaatlichen Konflikt darstellen – in diesem Fall verlaufe die Trennungslinie an der Grenze. Doch das entspreche nicht der Position der Teilnehmer der Minsker Abkommen, wo der Konflikt als innerukrainisch eingestuft wird. Gerade an der Trennungslinie zwischen den Volksrepubliken und der restlichen Ukraine wird die OSZE-Mission eingesetzt, kommt es zu Provokationen, zur Torpedierung der Minsker Abkommen und es kommen Menschen ums Leben. Dort sind die Friedenssoldaten vonnöten. Darin besteht die Logik der russischen Initiative, so Kossatschow.
Es bleiben laut Kossatschow zwei Varianten – entweder können europäische Partner die Amerikaner und Ukrainer davon überzeugen, dem bislang einzigen Resolutionsentwurf zuzustimmen, der den Minsker Vereinbarungen entspricht, oder eine andere Seite wird ein drittes Szenario für die Blauhelme im Donezbecken ausarbeiten.

de.sputniknews.com: Moskau bestreitet Gefangennahme russischer Soldaten in Syrien
Das russische Militär hat Berichte über eine Gefangennahme seiner Soldaten durch Terroristen in Syrien als falsch zurückgewiesen.
Keine Soldaten der russischen Streitkräfte seien in Gefangenschaft geraten oder getötet worden, teilte ein Sprecher des russischen Luftwaffenstützpunktes Hmeimim in Latakia (Nordsyrien) am Donnerstag mit. „Weder in Deir ez-Zor noch irgendwo sonst in Syrien.“
Medien hatten berichtet, bei den Kämpfen um die IS-Hochburg Deir ez-Zor seien zwei russische Soldaten gefangen genommen und ein weiterer getötet worden.
Am Sonntag hatte das Verteidigungsministerium in Moskau bestätigt, dass General Valeri Assapow, der als Leiter der russischen Militärberater in Syrien tätig war, bei einem Granatenbeschuss durch die Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) während der Befreiung von Deir ez-Zor getötet worden sei.

Ukrinform.ua: Premier: Industrielle Entwicklung hilft, Wirtschaftswachstum um 5 % zu beschleunigen
Die Entwicklung der Industrie der Ukraine, insbesondere des Maschinenbaus, werde ermöglichen, das Wirtschaftswachstum im Allgemeinen um nicht weniger als 5 % zu erhöhen, erklärte der ukrainische Premierminister Wolodymyr Hrojsman bei der Eröffnung der Beratung „Strategische Richtungen der Entwicklung des Maschinenbaus der Ukraine: von regionalen Initiativen zur nationalen Industriepolitik“ in Charkow, gibt das Regierungsportal an.
„Wir sprechen über ein stabiles Wirtschaftswachstum und es erfordert die Entwicklung des eigenen Maschinenbaus und die Einführung von Innovationen. Und wir müssen zusätzliche Möglichkeiten schaffen, damit solche Entwicklung qualitativ wird“, sagte Hrojsman.
Er betonte, dass die Ukraine heute eine einmalige Chance hat, in den Weltmarkt mit ihren Produkten einzutreten.
„Der ukrainische Export wächst, es wächst der Anteil der Exporte in die EU. Wir arbeiten heute ständig an der Erweiterung der Absatzmärkte, und es ist sehr wichtig, dass unser Maschinenbaukomplex auch einer der Spitzenreiter wird. Und hier sehen wir positive Tendenzen“, sagte der Ministerpräsident weiter

Abends:

de.sputniknews.com: Diplomaten Russlands und Deutschlands erörtern mögliche Blauhelmmission in Ostukraine
Russlands Vizeaußenminister Grigori Karassin und der deutsche Botschafter in Moskau, Rüdiger von Fritsch, haben am Donnerstag die Idee einer Blauhelmmission im Donbass im Osten der Ukraine erörtert. Das teilte das russische Außenamt nach der Unterredung mit.
„Dem deutschen Diplomaten wurden russische Einschätzungen der Lage im Osten der Ukraine im Hinblick auf die Umsetzung der Minsker Vereinbarungen dargelegt. Viel Raum nahm dabei die Initiative des russischen Präsidenten (Wladimir Putin) ein, eine UN-Mission zum Schutz der Beobachtermission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) im Südosten der Ukraine zu entsenden“, hieß es in Moskau.
Karassin informierte von Fritsch auch über das Herangehen Russlands an die Beziehungen zu Moldawien und an die Beilegung des Transnistrien-Konflikts. Erörtert wurde auch die Lage in Zentralasien….

de.sputniknews.com: Blauhelme für Donbass: „Deal zwischen Kiew und Berlin zerschellt am Moskauer Veto“
Wird Berlin die Position Kiews zum Blauhelmeinsatz in der Ostukraine mittragen? In der jetzigen politischen Situation ist dies durchaus möglich und wahrscheinlich, wie das Portal „rueconomics“ schreibt. Nur fallen solche bilateralen Absprachen kaum ins Gewicht, solange es den UN-Sicherheitsrat gibt und Russland dessen ständiges Mitglied ist.
Die ständige Mitgliedschaft im UN-Sicherheitsrat berechtige Russland zu einem Veto, mahnt der Politologe Bogdan Bespalko, Mitglied des Rates für interethnische Beziehungen beim russischen Präsidenten.
Da kann der ukrainische Präsident Petro Poroschenko in Gesprächen mit Angela Merkel die Ansätze, so viel er will, koordinieren, wie der Politologe sagt – „das ändert jedoch an einer einfachen Tatsache nichts: Den Standpunkt der Russischen Föderation und der Volksrepubliken Donezk und Lugansk wird man berücksichtigen müssen.“
Dass Deutschland und die Ukraine gemeinsam oder im Alleingang ihren Resolutionsentwurf zum Blauhelmeinsatz im Donbass präsentieren, ist nicht ausgeschlossen. Doch habe Moskau seine Sicht auf die Dinge längst vorgestellt. Und die Stationierung eines ausländischen Kontingents – womöglich noch Nato-Truppen – direkt vor der russischen Grenze „ist für Russland keine Option“, sagt der Analyst. „Das sieht man sicherlich ein, sowohl in Kiew als auch in Berlin.“
Und Poroschenkos Ankündigung, ein russisches Veto gegen die ukrainische Resolution bei den Vereinten Nationen gerichtlich anzufechten, „ist absurd“, betont der Politologe. Es sei gegen die Logik, bei der Uno rechtliche Schritte gegen „ein rechtmäßiges, von der Satzung des UN-Sicherheitsrats vorgesehenes Verfahren“ zu unternehmen.
„Solange die Ukraine und Deutschland – anders als Russland – keine ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates sind, wird Moskau sein Veto gegen jede, seiner Ansicht nach unvernünftige Initiative verhängen“, sagt der Experte….

 

Standard

Presseschau vom 27.09.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends/nachts:

de.sputniknews.com: Botschafter Wladimir Grinin: Russland baut auf Dialog mit Bundesregierung
Russland rechnet damit, dass die neue Bundesregierung auf die Wiederherstellung des politischen Dialogs und des in den vergangenen Jahren untergrabenen gegenseitigen Vertrauens hinarbeiten wird. Das sagte der Botschafter Russlands in Deutschland, Wladimir Grinin, am Dienstag in Berlin.
„Nach wie vor bauen und hoffen wir auf die Wiederherstellung des in den vergangenen Jahren spürbar untergrabenen gegenseitigen Vertrauens, auf den Aufbau eines umfassenden politischen Dialogs wie auch darauf, die bilaterale Tagesordnung in allen Bereichen der Kooperation mit Positivem zu erfüllen. Wir rechnen damit, dass die Regierung, die nach der jüngsten Wahl gebildet werden wird, eine ähnliche Position bezieht. In diesem Zusammenhang könnte im Großen und Ganzen von gewissen positiven Signalen während der Wahlkampagne die Rede sein“, fuhr der Botschafter fort.
Grinin zufolge rechnet die russische Seite mit einem „konstruktiven Zusammenwirken mit allen Kräften: Mit jenen, die die Regierung bilden werden, wie auch mit jenen, die in die Opposition wechseln“. Es gehe vor allem um den „Aufbau eines interparlamentarischen Dialogs“, der es in vollem Maße gestatten werde, „Probleme und Schwierigkeiten offen zu diskutieren, mit denen wir konfrontiert sind, und gegenseitig annehmbare Lösungen herbeizuführen“.
Die Tatsache, dass die CDU/CSU in der künftigen Bundesregierung höchstwahrscheinlich der „ältere Partner“ bleibt, solle zu einem „Garant für Stabilität und Kontinuität werden, darunter auch in den russisch-deutschen Beziehungen“. Zugleich schloss der Diplomat nicht aus, dass jede in der künftigen Regierung vertretene Partei zu außenpolitischen Richtlinien beitragen werde, die im Koalitionsabkommen festgeschrieben würden.
„Ungeachtet der vorhandenen Gegensätze gibt es offenkundig keine Alternative zu unserem Zusammenwirken in einem weiten Kreis von Problemen. Und Berlin ist sich darüber voll und ganz im Klaren“, betonte Grinin.

de.sputniknews.com: Putin hat Litauens Präsidentin nie unter Druck gesetzt – Außenministerium
Die litauische Präsidentin Dalia Grybauskaitė hat versucht, sich selbst auf Kosten einer unwahren Aussage über einen angeblichen Druck seitens des russischen Staatschefs Wladimir Putin im Februar 2010 in Helsinki zu behaupten. Das hat das russische Außenministerium am Dienstag mitgeteilt.
„Derartige provokative Behauptungen, die nichts mit den realen Tatsachen zu tun haben, machen der litauischen Staatsführung wenig Ehre. Man darf sich nicht auf Kosten einer offensichtlichen Fälschung behaupten“, heißt es in einer auf der Webseite des Außenministeriums veröffentlichten Erklärung.
Zuvor hatte man den litauischen Behörden angeboten, die Audio-Aufnahme des Gespräches zu veröffentlichen, allerdings kam darauf keine Reaktion.
„Das ist ja auch verständlich“, heißt es in der Erklärung.
Anfang September hatte der Pressesprecher Putins, Dmitri Peskow, die Erklärungen von Grybauskaite zurückgewiesen, dass Putin im Jahr 2010 angeblich statt der litauischen Gesprächspartnerin zuzuhören, ihr einfach eine Liste von Forderungen ausgestellt habe. In den diplomatischen Kreisen habe man die Erklärung der litauischen Präsidentin als „Nonsens in jeder Hinsicht“ bezeichnet.

Vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden fünfmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Frunse, Beresowskoje, Smeloje und Logwinowo.
Geschossen wurde mit Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Brand in ukrainischem Munitionslager: 22.500 Familien evakuiert und Luftraum gesperrt
Ein ukrainisches Munitionsarsenal im Gebiet Winnyzja brennt seit Dienstag. Die Ukraine hat den Luftraum über dem Gebiet gesperrt. Das hat der stellvertretende Minister für die Infrastruktur des Landes, Jurij Lawrenjuk, via Facebook mitgeteilt. Danach sind fast 22.500 Familien evakuiert worden.
Laut Lawrenjuk hat die zuständige Behörde des Landes den Luftraum im Umkreis von 50 Kilometern von dem Brand gesperrt. Flugzeugen sei es verboten, auf jeder Höhe in das gefährliche Gebiet hineinzufliegen. Das Lager befindet sich nahe der südwestlich von Kiew gelegenen Stadt Winnyzja.
Der Verkehr auf der Autobahn aus Schytomyr nach Mohyliw-Podilskyj ist den Angaben zufolge ebenfalls blockiert. Eine Eisenbahnstrecke unweit der Brandstätte sei gesperrt worden.
Nach Angaben der ukrainischen Polizei brennt das Arsenal seit Dienstagabend. Geschosse seien explodiert. Medienberichten zufolge werden in dem Munitionslager Raketen für Raketenwerfer vom Typ „Smertsch“, „Uragan“ und „Grad“ gelagert.
Eine Frau sei mit mittelschweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden. Feuerwehrleute sind laut den berichten im Einsatz. Brände in vier Wohnhäusern, die von Raketen getroffen worden waren, seien bereits gelöscht.
Es ist nicht der erste Brand in einem ukrainischen Munitionslager in der letzten Woche. Am 23. September war ein Arsenal der ukrainischen Armee neben der Stadt Mariupol im Gebiet Donezk in Flammen aufgegangen. Es gab Explosionen, Bewohner wurden evakuiert. Der Brand sei gelöscht worden, wurde berichtet.

https://youtu.be/c2m9vOJ_Mp8

ukrinform.ua: Brand in Munitionslagern in Kalyniwka: Generalstab schließt Provokation durch Saboteure nicht aus
Für die Liquidierung des Brandes auf dem Territorium des Waffenlagers des ukrainischen Verteidigungsministeriums in der Nähe der Stadt Kalyniwka des Gebiets Winnyzja seien mehr als 1250 Menschen und 47 Fahrzeuge eingesetzt, ließ die Pressestelle des ukrainischen Staatsdienstes für Notsituationen berichten.
Im Generalstab schließe man Sabotage als Ursache für den Brand in den Munitionslagern in Kalyniwka nicht aus, erklärte auf einem der ukrainischen TV-Sender der Leiter der PR-Abteilung des Generalstabs der Streitkräfte der Ukraine, Bohdan Senyk.
„Nicht ausgeschlossen ist auch die Information über Sabotage, die von Journalisten angesprochen wurde. Es werden verschiedene Versionen überprüft…“, sagte Senyk.
Er fügte hinzu, dass das Lager ein geschlossenes Territorium war und niemand das Gelände des Lagers einfach so betreten durfte.
Senyk stellte ferner fest, dass die wahre Ursache für den Brand nach Ergebnissen der Arbeit der Spezialisten und Experten genannt wird, die jetzt am Lager arbeiten.
Bestätigt hat diese Version auch der Journalist Jurij Butusow.
Er weist darauf hin, dass das Waffenlager in Kalyniwka zu den drei größten Munitionslagern in der Ukraine gehört. Die Fläche der Munitionslagerung beträgt etwa 1000 Hektar. Es ist um etwa 10 % weniger als die Größe des in Brand gesteckten Waffenlagers in Balakleja im Charkiwer Gebiet.

de.sputniknews.com: Spanische Medien über „Hand des Kreml“ in Katalonien – Botschafter widerspricht
Einige Medien in Spanien versuchen, die Schuld für den Prozess in Katalonien dem Kreml in die Schuhe zu schieben. Das hat der russische Botschafter in Spanien, Juri Kortschagin, am Mittwoch erklärt und solchen Behauptungen widersprochen.
In einem Beitrag in der Wochenendausgabe der Zeitung „El País“ sei über die angebliche Einmischung Russlands in den katalanischen Prozess geschrieben worden, sagte der Botschafter gegenüber RIA Novosti. Im Text seien verschiedene Quellen und Behauptungen in einen Topf geworfen worden: WikiLeaks, Bots, Beschuldigungen der Wahleinmischung anderer Länder gegenüber Russland.
Der Diplomat betonte: „Dort werden katalanische Politiker erwähnt, von denen wir noch nie gehört haben. All dies stellt einen wilden Salat dar, den die „Hand von Moskau“ schon Mal aus Ekel nicht berühren würde.“
Der Autor des Artikels in „El País“ habe am Montag im staatlichen Fernsehsender „24 Horas“ seine „Phantasien“ weiter verbreitet. Das zeugt für Botschafter Kortschagin davon, dass es in Spanien Kreise gebe, die Russland für „egal was“ verantwortlich machen wollen: „Der Kreml hat also den Brexit arrangiert, die Wahlen in den USA beeinflusst, den Einzug einer rechten Oppositionspartei in den Bundestag verursacht. Und Spanien scheint hier ja ganz beiseite zu bleiben. Das geht ja nicht – so ein wichtiges Land, wo sich niemand einmischt. So hatte Autor beschlossen, das alles auszubessern und fand auch gleich ein passendes Szenario: Katalonien.“

Dan-news.info: „Abends, gegen 19:30 haben ukrainische Einheiten Kominternowo beschossen, in der Folge brannte ein privates Haus in der Kirow-Straße ab“, teilte die Bezirksverwaltung des Nowoasowskij-Bezirks der DVR mit.
Informationen über Verletzte sind nicht eingegangen.

de.sputniknews.com: Internationale Rangliste: Russland hat Wettbewerbsfähigkeit verbessert
Russland ist in der Rangliste des Weltwirtschaftsforums (WEF) mit den wettbewerbsfähigsten Ländern der Welt weiter aufgestiegen. Es hat um fünf Plätze zugelegt und befindet sich nun auf Rang 38.
Die Rangliste wurde im aktuellen „Global Competitiveness Report“ des in der Schweiz ansässigen WEF am Dienstag veröffentlicht. Die verbesserte Position Russlands in der globalen Wettbewerbsfähigkeit sei mit der makroökonomischen Situation im Land verbunden, hieß es.
Russland hat laut der WEF-Untersuchung noch viele Probleme aufgrund der schwachen Entwicklung verschiedener Bereiche, so bei den Finanzmärkten, insbesondere im Bankensektor, bei Fragen der Eigentumsrechte und der Unabhängigkeit der Justiz sowie durch Korruption.
Nach dem „Global Competitiveness Index“ des WEF belegt die Schweiz im neunten Jahr in Folge den Spitzenplatz. Auf den weiteren Rängen liegen erneut die USA, Singapur, die Niederlande und Deutschland. Dabei haben die USA und Singapur den zweiten und dritten Platz in diesem Jahr getauscht.

Armiyadnr.su: Operative Information über die Lage
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 25 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von zehn Ortschaften der Republik mit Panzern, Mörsern, Schützenpanzerwagen und Schützenpanzern, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen. In der Folge der Beschüsse wurde ein Haus in Dokutschajewsk in der Zentralnaja-Straße 38/4 beschädigt.

de.sputniknews.com: Moskau reagiert auf Kurden-Referendum: Streitigkeiten durch Dialog lösen
Die Kurden im Irak und die irakische Zentralregierung sollen ihre Kontroversen durch Dialog lösen. Dazu ruft Moskau im Zusammenhang mit dem Referendum über die Unabhängigkeit Irakisch-Kurdistans auf.
Das russische Außenministerium forderte beide Seiten in Erbil und Bagdad dazu auf, beliebige Schritte, die die Situation im Nahen Osten noch zusätzlich erschweren und destabilisieren könnten, zu vermeiden. Die Souveränität und territoriale Integrität des Irak werde wie die anderer Staaten im Nahen Osten unverändert unterstützt, heißt es in der Mitteilung des Außenministeriums vom Mittwoch.
Moskau stehe den nationalen Bestrebungen von Kurden mit Respekt gegenüber, hieß es: „Wir gehen davon aus, dass alle Streitfragen zwischen der föderalen Regierung des Irak und der Führung der kurdischen autonomen Region mittels eines konstruktiven und respektvollen Dialogs, der eine gegenseitig annehmbare Formel der Koexistenz innerhalb eines irakischen Staates zu erarbeiten helfen soll, gelöst werden können und müssen.“
Am Montag hatte der russische Präsident Wladimir Putin in einem Telefongespräch mit seinem türkischen und seinem iranischen Amtskollegen, Recep Tayyip Erdogan und Hassan Rouhani, über das Referendum zur Unabhängigkeit in Irakisch-Kurdistan gesprochen.
Die Wahlkommission Kurdistans hatte RIA Novosti mitgeteilt, dass nach Auszählung von 3,44 Millionen Stimmen beim kurdischen Unabhängigkeitsreferendum 91,83 Prozent der Wahlberechtigten mit „Ja“ gestimmt haben sollen.

Dan-news.info: „Bis zum 22. September sind im Jahr 2017 33.825 Menschen auf Arbeitsplätze vermittelt worden, im letzten Jahr waren es insgesamt 44.138, im Jahr 2015 32.878“, teilte die Direktorin des Republikanischen Arbeitsamts Tamara Kosenko mit.
Sie fügte hinzu, dass von der Gesamtzahl der Vermittelten 55.000 unbefristete Stellen erhalten haben, die übrigen befristete.

de.sputniknews.com: Russische Kritik an US-Neuinterpretation des „Offenen Himmels“
Die USA interpretieren den „Open Skies“-Vertrag neu. Dazu nutzen sie die Vorwürfe gegen Russland, es halte den Vertrag nicht ein. Das hat Igor Korotschenko, Mitglied des Gesellschaftsrates beim Verteidigungsministerium, gegenüber dem russischen TV-Sender RT festgestellt.
Die von Washington angekündigten Einschränkungen für russische Beobachtungsflüge über den USA im Rahmen des vereinbarten Programms „Offener Himmel“ („Open Skies“) haben laut Korotschenko nichts mit den Bestimmungen des entsprechenden Vertrages zu tun. Er ist Direktor des russischen Zentrums für Waffenhandelsanalysen. Für ihn handelt es sich um „eine subjektive Entscheidung der USA“, was Washington in den letzten Monaten häufig mache, sagte er gegenüber RT. Er erinnerte dabei an das Vorgehen der US-Behörden gegen das russische diplomatische Eigentum in den USA.
Korotschenko sieht in den geplanten Maßnahmen nicht einfach einen „feindlichen Schritt“. Damit werde vielmehr der „Open Skies“-Vertrag an sich unterbunden, betonte er. Dadurch würde Washington den Vertrag gar nicht mehr lebensfähig machen und eindeutig feindliche Schritte gegen Moskau unternehmen.
Wie die US-Zeitung „The Wall Street Journal“ zuvor berichtete, bereiten sich US-Behörden darauf vor, die Flüge von russischen Militärflugzeugen über dem Territorium der USA im Rahmen des Open-Skies-Vertrags einzuschränken. Das könne Flüge über Alaska und Hawaii betreffen. Der Zeitung zufolge handelt es sich dabei um eine Antwort der US-Behörden auf das Verbot des Kremls für Flüge über Kaliningrad.

Nachmittag:

Dan-news.info: „Heute tagsüber, gegen 11:00 haben ukrainischen Truppen Wasiljewka beschossen. In der Folge des Beschusses wurde eine 80jährige Frau verletzt“, teilte der Bürgermeister von Jasinowataja Oleg Morgun mit.
Er erläuterte, dass die Verletzte im Jasinowatajer Stadtkrankenhaus ist. Ihr Zustand ist derzeit nicht bekannt.

de.sputniknews.com: US-Koalition setzt weißen Phosphor bei Luftangriff in Syrien ein: Tote – Medien
Die Luftwaffe der US-geführten internationalen Koalition hat Angriffe mit dem Einsatz von weißem Phosphor gegen ein Wohnviertel in der syrischen Provinz Deir ez-Zor durchgeführt. Die Chemikalie ist den internationalen Konventionen zufolge verboten. Das meldet die Agentur Sana unter Berufung auf Einwohner und Medien.
Demnach traf der jüngste Luftschlag der internationalen Kräfte das Viertel as-Suar im Nordosten der Provinz. „Quellen teilten mit, dass bei der Attacke drei Zivilisten ums Leben kamen und fünf weitere verletzt wurden“, heißt es in der Meldung. Viele öffentliche und private Eigentumsobjekte seien dabei stark beschädigt worden.
Die US-geführte Anti-IS-Koalition hatte zuvor den Tod von 624 Zivilisten infolge der Luftangriffe, die im Zeitraum von August 2014 bis Juni 2017 gegen die Terroristen in Syrien und im Irak geführt worden waren, zugegeben.
Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) hatte bereits in ihrem Bericht im Juni die US-geführte Koalition für den Einsatz von Phosphorbomben in Syrien scharf kritisiert.
Das Vorgehen der US-geführten Koalition unter dem Vorwand des Anti-IS-Kampfes in Syrien ist vom Standpunkt des internationalen Rechts illegitim, da es weder auf einem Uno-Mandat basiert noch die Zustimmung der syrischen Staatsführung hat.

de.sputniknews.com: Ukraine: Sprachdiktat sorgt für große Empörung in Europa
Die endgültige Billigung des ukrainischen Bildungsgesetzes, das den Unterricht in den Sprachen der nationalen Minderheiten einschränkt, hat eine ernsthafte Krise zwischen der Ukraine und einigen EU-Mitgliedern provoziert, schreibt die Zeitung „Kommersant“ am Mittwoch.
Ungarns Außenminister Péter Szijjártó kritisiert den Beschluss des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko als beschämend und schändlich. Ihm zufolge kann sich Kiew fortan von der Idee der EU-Integration verabschieden. Die Position Ungarns wurde auch im Parlament Rumäniens unterstützt. Zuvor war das Gesetz von Vertretern Bulgariens und Griechenlands scharf kritisiert worden. Aber auch die ukrainischen Behörden wählten einen sehr harten Ton. In der Obersten Rada (Parlament) in Kiew wurde die Reaktion Ungarns als Einmischung in innere Angelegenheiten des Landes bezeichnet.
„Die Verabschiedung des Gesetzes wird es ermöglichen, eine tiefe und allumfassende Bildungsreform durchzuführen, die die Konkurrenzfähigkeit der jungen Generation auf dem Arbeitsmarkt erhöhen würde. Das Gesetz wird reale Schritte zur Aufnahme der Ukraine in den europäischen Bildungsraum gewährleisten“, so Poroschenko.
Ihm zufolge sichert das Gesetz gleiche Möglichkeiten für alle und das Niveau zur Beherrschung der ukrainischen Sprache, das für eine erfolgreiche Karriere in der Ukraine nötig ist.
Wie der Pressedienst Poroschenkos berichtete, beauftragte er das Außenministerium und das Bildungsministerium, Konsultationen mit den europäischen Partnern durchzuführen, darunter mit dem Europarat. Der ungarische Außenminister sagte indes, dass sein Land jede Initiative der Ukraine in der EU blockieren würde, die ihr weiteres Vorankommen bei der EU-Integration im Rahmen des Programms „Östliche Partnerschaft“ bedeuten würde. „Wir können garantieren, dass das die Zukunft der Ukraine schwer belasten wird“, sagte der Minister. Er bezeichnete den Beschluss Poroschenkos als „beschämend“ und „schändlich“.
Als Zeichen des Protests sagte der rumänische Präsident Klaus Iohannis den für Oktober geplanten Ukraine-Besuch an. Der rumänische Abgeordnete von der Partei der Volksbewegung und der Vorsitzende der Kommission der rumänischen Gemeinden im Ausland, Constantin Codreanu, rief dazu auf, die euroatlantische Integration Kiews nicht mehr zu unterstützen, weil „sich die Ukraine nicht mehr als Staat verhält, der europäische Werte respektiert“. Besorgnisse über das neue Gesetz wurden auch von Bulgarien, Griechenland, Polen und Moldawien geäußert.
Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, sagte, dass der Kreml zahlreiche Punkte dieses Gesetzes als unangemessen betrachtet. Das russische Außenministerium hatte zuvor berichtet, dass es auf der Hand liege, dass das Hauptziel der aktuellen ukrainischen Gesetzgeber die maximale Einschränkung der Interessen von Millionen russischsprachigen Einwohnern der Ukraine und die gewaltsame Aufstellung eines monoethnischen Sprachregimes in einem multinationalen Staat sei. Laut russischen Behörden widerspricht das Gesetz der Verfassung der Ukraine und den internationalen Verpflichtungen Kiews.
Die Kritiker des Gesetzes nahmen vor allem an Artikel 7 des Dokumentes Anstoß, wo in Punkt 1 steht – die „Sprache des Bildungsprozesses in Bildungseinrichtungen ist die Amtssprache“. Nach statistischen Angaben gibt es in der Ukraine rund 400 000 Kinder, die nationale Minderheiten vertreten. Die absolute Mehrheit davon (356 000) sind russischsprachige Schüler. Etwa jeweils 16 000 Schüler stellen ungarische und rumänische Gemeinden. Rund 2700 Schüler lernen auf Moldawisch, 1800 – auf Polnisch. Gemäß dem neuen Gesetz werden die Kinder der Vertreter der nationalen Minderheiten in Kindergärten und Grundschule Fächer in ihrer Muttersprache lernen, wobei parallel die Amtssprache gelernt wird. Ab der 5. Klasse wird der Unterricht auf Ukrainisch erfolgen. Ab dem 1. September 2020 wird der Unterricht vollständig auf Ukrainisch abgehalten.
Die Vertreterin des „Oppositionsblocks“ in der Obersten Rada, Julia Kowalewskaja, erklärte, dass das Bildungsgesetz gegen die Verfassung der Ukraine verstoße, die die freie Entwicklung aller Sprachen der nationalen Minderheiten gewährleiste und nicht nur den Sprachen der Krimtataren und Gagausen. Ihr zufolge spaltet dieses Dokument die Gesellschaft und löst Unzufriedenheit im Ausland aus.

Armiyadnr.su: Bericht des Leiters des Pressedienstes der Armee der DVR Daniil Bessonow
In den letzten 24 Stunden wurden
25 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte aus festgestellt.
In Richtung Donezk hat der Gegner Panzer, Mörser, Schützenpanzerwaffen, verschiedene Arten von Granatwerfern und Schusswaffen verwendet. Auf die Gebiete von sieben Ortschaften, Krutaja Balka, Jasinowataja, Mineralnoje, Schachta Abakumowa, Spartak, Dokutschajewsk und den Petrowskij-Bezirk von Donezk, wurden 27 Panzergeschosse, 28 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 40 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen.
In der Folge von Beschüssen wurde die
Einwohnerin von Wasiljewka Galina Samuilowna Sereda, geb. 1937, verletzt, außerdem wurde in Dokutschajewsk ein Haus in der Zentralnaja-Straße 38/4 beschädigt.
In Richtung Mariupol hat der Gegner auf das Gebiet von Kominternowo zehn Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen, mit Granatwerfern und Schusswaffen wurde außerdem das Gebiet von Sachanka beschossen.
In Richtung Gorlowka hat der Gegner auf das Gebiet von Sajzewo neun Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgeschossen.
Bei der Verteidigung der Republik
starb ein Soldat der Streitkräfte der DVR.
Regelmäßige Fälle von nicht ordnungsgemäßen Verhaltensweisen zwischen Soldaten der ukrainischen Streitkräfte haben begonnen Massencharakter anzunehmen.
Der entlassene Soldat einer Artillerieeinheit der 1. Panzerbrigade Feldwebel Chaljawka fuhr mit seinem privaten Fahrzeug in betrunkenem Zustand und verursachte einen Verkehrsunfall. Die geschädigte Seite waren zwei Soldaten der 28. mechanisierten Brigade, die ebenfalls betrunken waren.
In der Folge des Unfalls und eines Konflikts zwischen den Soldaten wurde Feldwebel Chaljawka mit einem geschlossenen Schädel-Hirn-Trauma und einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus eingeliefert.

Nach uns vorliegenden Informationen hat das Kommando der 36. Marineinfanteriebrigade der ukrainischen Seestreitkräfte einen in einer Einheit erfolgten Zwischenfall verheimlicht, der mit Drogenhandel unter Soldaten der Brigade zusammenhängt.
In der Zone der sogenannten „ATO“ wurde ein Soldat der Brigade, der Matrose Bojtschenko, bei dem ein Päckchen mit Drogen gefunden wurde, festgenommen. Wie bei einem Verhör deutlich wurde, plante Bojtschenko, sie unter seinen Kameraden zu verbreiten. Eine in der Folge durchgeführte Überprüfung deckte auf, dass von den Soldaten des Marineinfanteriebataillons regelmäßig Drogen konsumiert werden.
Um keinen Lärm aufkommen zu lassen, verabredet das Brigadekommando mit Hilfe von Korruptionsschemata mit den Rechtsschutzorganen, dass ein Strafverfahren nur gegen den Matrosen W. W. Bojtschenko aufgenommen wird, der unter Druck zugab, dass er die Drogen für den persönlichen Gebrauch transportiert hat.
Drogenabhängigkeit, nicht ordnungsgemäße Verhaltensweisen, ein ununterbrochenes Anwachsen der Zahl der Selbstmorde und Strafverfahren in den Reihen der sogenannten „Verteidiger der Ukraine“ rufen beim Kommando der ukrainischen Streitkräfte Panik hervor.
Zur Überprüfung des moralisch-psychischen Zustands der ukrainischen Soldaten hat das Kommando der ukrainischen Streitkräften Kommissionen in die Einheiten der 92., 28., 72. mechanisierte Brigade und die 128. Gebirgsjägerbrigade der ukrainischen Streitkräfte geschickt. Aber die
Ergebnisse der Überprüfungen werden sorgfältig verheimlicht und Soldaten, die aufgedeckte Fakten in den sozialen Netzen veröffentlichen, erleiden Repressionen von Seiten des Kommandos.

de.sputniknews.com: Donezk: Letale US-Waffen werden Kiew nicht zum Sieg verhelfen
Die tödlichen Waffen aus den USA werden laut dem offiziellen Vertreter der Volksrepublik Donezk, Alexander Kostenko, der ukrainischen Regierung nicht helfen, den Bürgerkrieg im Donbass zu gewinnen.
„Die ukrainische Regierung versteht nicht, dass letale Waffen aus den USA ihr nicht helfen werden, den Bürgerkrieg, den Kiew im Donbass entfesselt hat, zu gewinnen“, sagte Kostenko. „Man darf zudem nicht vergessen, dass der Westen schon seit 2014 Waffen an die Ukraine liefert, wobei weder das Ausmaß noch der Preis dieser Lieferungen geheim gehalten wurden.“
Somit reagierte der Vertreter der Volkrepublik Donezk auf die Erklärung des Vorsitzenden des Vereinten Komitees der Stabsleiter der amerikanischen Streitkräfte, General Joseph Danford, darüber, dass die Versorgung von der Ukraine mit letalen Waffen ihr helfen werde, „Russland einzudämmen“. Er unterstrich vor diesem Hintergrund zudem, dass nicht Russland, sondern Kiew und die selbsternannten Republiken in den Donbass-Konflikt involviert seien.
„Der Westen betreibt erneut Populismus, indem er die ‚russische Gefahr‘ betont, die absolut grundlos ist und jede rechtliche Grundlage entbehrt. Die internationale Gemeinschaft hat bei den Minsker Verhandlungen nicht Russland, sondern die Ukraine und die Donbass-Republiken als Seiten des Konflikts anerkannt“, betonte Kostenko.
Zuvor hatte der fraktionslose Abgeordnete der Obersten Rada (ukrainisches Parlament), Viktor Baloga, gesagt, dass Kiew aufhören solle, auf die Lieferung von letalen Waffen aus den USA und Kanada zu hoffen.
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hatte am Montag in der vergangenen Woche mitgeteilt, dass der US-Senat angeblich 500 Millionen US-Dollar Militärhilfe für die Ukraine gebilligt habe. Derzeit sieht das offizielle, vom US-Senat gebilligte Verteidigungsbudget nur 150 Millionen Dollar für die Ukraine vor. Davon sollen jedoch lediglich 75 Millionen Dollar sofort zugänglich werden, für die restliche Summe ist eine Extra-Zustimmung des Senats erforderlich…


Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Der Gegner konzentriert weiter Kräfte und Mittel in der Nähe der Kontaktlinie.
Nach uns vorliegenden Informationen ist im Verantwortungsbereich der 14. mechanisierten Brigade im Gebiet von Staryj Ajdar zur Verstärkung des 1. und des 2. Bataillons eine Kolonne von Technik der Gegners, bestehend aus zwei Schützenpanzern und drei Lastwagen, und Personal und Munition eingetroffen.
In Stschastje wurde die Ankunft von sechs Lastwagen auch mit Munition und Personal und vier Schützenpanzern bemerkt.
Am Abend des 26. September ist ein großer
Brand in einem Munitionslager der ukrainischen Streitkräfte, das im Gebiet von Kalinowka im Oblast Winniza liegt, erfolgt. Nach operativer Information des staatlichen Dienstes für Notfallsituation des Ukraine wurden bis um 10 Uhr morgens am 27. September in Kalnowka zwei Menschen verletzt, die sich in einer medizinischen Einrichtung befinden. Mehr als 30.000 Menschen wurden evakuiert. Die Maßnahmen zur Evakuierung der Bevölkerung und der Beseitigung der Folgen des Unfalls gehen weiter.
Die Volksmiliz betrachtet mehrere Versionen dieses Vorfalls.
Die erste – in diesem Gebiet begannen am 26. September antiterroristische Übungen und unter Berücksichtigung der Praxis der ukrainischen Streitkräfte, an die Lagerung von Munition nachlässig heranzugehen, könnte sich so eine Detonation ereignet haben, Ursache könnte auch der menschliche Faktor und die
Nichteinhaltung von Sicherheitsmaßnahmen gewesen sein.
Die zweite und grundlegende – es handelt sich um die Verheimlichung von Diebstahl von Militäreigentum, das dann verkauft wurde, sowie die Abschreibung von Munition, die in der „ATO“-Zone verwendet wurde.
All diese Versionen können aktuell sein, aber dass man uns beschuldigen wird und es der Aktivität von Diversions- und Erkundungsgruppen der Republik zuschreiben wird, daran haben wir keine Zweifel, weil das die einzige Variante ist, bei der niemand für den Vorfall zur Verantwortung gezogen wird.
Ich möchte anmerken, dass nicht lange vor dem Unglücksfall der Leiter des Generalstab
s der Ukraine Mushenko einen Bericht über den beklagenswerten Zustand der Dinge in diesem Lager erhielt, aber statt irgendwie darauf zu reagieren und Maßnahmen zu ergreifen, hat er eine Dienstreise ins Ausland angetreten, was einen auch auf bestimmte Gedanken bringt.

de.sputniknews.com: Krim nach wie vor beliebtes Urlaubsziel für Ukrainer
Nach wie vor reisen ukrainische Touristen auf die Krim – ungeachtet des Temperaturrückgangs und des nahenden Endes der Urlaubssaison. Das hat der Pressedienst der Grenzschutzverwaltung für die Autonome Republik Krim am Mittwoch mitgeteilt.
Nach den Angaben der Grenzwächter überqueren täglich etwa 9000 Menschen und 1000 Autos die Kontrollposten bei Armjansk, Dshankoj und Perekop. Am Wochenende steigen die Zahlen auf 12 000 Menschen und 1500 Autos.
Die Grenzübergänge bei Armjansk und Dshankoj werden derzeit umgebaut, was zu einer geringeren Wartezeit beim Übergang führen und die staatliche Kontrolle vereinfachen soll. Trotz der Umbauarbeiten ist eine Kontrolle der Reisenden sowie der Autos — auf insgesamt neun Bahnen — rund um die Uhr gewährleistet.

ukrinform.ua: Umerow zu zwei Jahren Kolonie verurteilt
Das Bezirksgericht in Simferopol hat am Mittwoch, dem 27. September, einen der Anführer der Krimtatarischen Nationalbewegung, Ilmi Umerow, zu zwei Jahren Kolonie verurteilt.
Das teilte per Twitter der Rechtsanwalt Nikolaj Polosow mit.
„Das russische Gericht auf der Krim hat Ilmi Umerow zu 2 Jahren Kolonie verurteilt und ihm eine öffentliche Tätigkeit für 2 Jahre verboten“, schrieb er.

de.sputniknews.com: Putin: „Heute ist ein historisches Ereignis“
Als ein Ereignis von historischem Ausmaß hat Präsident Wladimir Putin die endgültige Vernichtung der russischen Chemiewaffen bezeichnet.
Der letzte chemische Sprengkopf aus dem einst weltweit größten Arsenal wurde am Mittwoch in der Entsorgungsanlage Kisner in Udmurtien (an der Wolga) vernichtet.
Präsident Putin beobachtete den Vorgang per Videozuschaltung.
„Heute ist bei uns ein historisches Ereignis“, äußerte er. Das letzte Geschoss aus den gewaltigen C-Waffenbeständen, die Russland von der Sowjetunion geerbt habe, sei liquidiert worden. „Das ist ohne jedes Pathos ein historisches Ereignis“, lobte der Staatschef.
Die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) bestätigte am selben Tag, dass sämtliche russische Kampfstoffe vollends vernichtet worden seien. „Ich gratuliere Russland und schätze die Leistung der beteiligten Experten hoch ein“, erklärte OPCW-Generaldirektor Ahmet Üzümcü.
Russland war 1997 der Internationalen Chemiewaffenkonvention beigetreten, welche Herstellung, Besitz, Weitergabe und Einsatz chemischer Waffen verbietet. Zu dem Zeitpunkt verfügte das Land mit 40.000 Tonnen über die größten C-Waffen-Vorräte der Welt. Die Entsorgung begann 2002 und sollte laut Plan bis Ende 2018 dauern.

Dan-news.info: „Bis zum September dieses Jahres wurden in Jasinowataja 247 private Häuser wiederaufgebaut, bei den Mehrparteienwohnhäusern wurden neun Objekte repariert“, teilte der Leiter der Bauabteilung der Stadtverwaltung von Jasinowataja Artjom Polikarpow mit.
Zuvor hatte der Bürgermeister von Jasinowataja Oleg Morgun mitgeteilt, dass insgesamt während des Konflikts in den Ortschaften in seinem Verantwortungsbereich mehr als 2000 private Wohnhäuser sowie etwa 150 Mehrparteiwohnhäuser und etwa 30 Infrastrukturobjekte beschädigt wurden.

de.sputniknews.com: Russland appelliert an USA: INF-Vertrag darf nicht verletzt werden
Russland ruft die USA laut Vizeaußenminister Sergej Rjabkow dazu auf, den INF-Vertrag nicht zu verletzen, was jedoch durch eine Stationierung von Raketenabwehrkomplexen in Rumänien und Polen der Fall wäre.
Washington verletzt Rjabkow zufolge den INF-Vertrag, der alle bodengestützten Raketen mit einer Reichweite von 500 bis 5500 Kilometern verbietet, wenn es — zunächst in Rumänien und bald auch in Polen — die bodengestützten Startvorrichtungen Aegis Ashore stationiert. „Das sind Doppelzweckkomplexe, von denen nicht nur Abwehrraketen sondern auch Marschflugkörper gestartet werden können, wobei die Stationierung letzterer an Land in diesem Vertrag untersagt ist“, betonte Rjabkow.
Russland halte sich an den INF-Vertrag und habe ihn nie verletzt. „Wir wollen nicht aus ihm aussteigen“, so der Vizeaußenminister.
Moskau wolle zudem den sinnlosen Austausch von grundlosen Anschuldigungen nicht fortsetzen und strebe stattdessen einen diplomatischen Fortschritt bezüglich dieser Frage an. Das Einzige, worauf die USA mit der Verbreitung von öffentlichen Vorwürfen abziele, sei die Aufrechterhaltung der angespannten Lage und des Konfliktpotentials.
„Wir wissen immer noch nicht, worauf sich ihre Anschuldigungen gründen. Alles, was man uns über diplomatische Kanäle mitteilte, erlaubt uns nicht darauf zu schließen, dass die Amerikaner Beweise für ihre Anschuldigungen haben“, unterstrich Rjabkow

de.sputniknews.com: Putin: USA kneifen vor Vernichtung eigener C-Waffen
Russlands Präsident Wladimir Putin hat die USA beschuldigt, mit der Vernichtung der eigenen Chemiewaffen zu zögern und damit ihre Verpflichtungen zu verletzen.
Nach der vollständigen Entsorgung des russischen Arsenals verfügen nun die USA über die weltweit größten C-Waffen-Bestände.
„Die Vereinigten Staaten kommen ihren Verpflichtungen nicht nach“, konstatierte Putin am Mittwoch. Er verwies darauf, dass der späteste Termin für die Vernichtung der amerikanischen C-Waffen schon dreimal wegen Finanzmangel verschoben worden sei.
„Das ist ziemlich eigenartig… Wir erwarten aber, dass die USA wie auch die anderen Länder ihren Verpflichtungen aus internationalen Abkommen nachkommen werden“, äußerte er.
Der letzte chemische Sprengkopf aus dem einst weltweit größten russischen C-Waffen-Arsenal wurde am Mittwoch in der Entsorgungsanlage Kisner in Udmurtien (an der Wolga) vernichtet. Putin beobachtete den Vorgang per Videozuschaltung.

Av-zakharchenko.su: Das Oberhaupt der DVR hat am 27. September eine Versammlung mit Vertretern des landwirtschaftlichen Bereichs des Landes durchgeführt. Hauptthema der Diskussion war die Notwendigkeit der Optimierung der Kosten für Treibstoff für die Unternehmen.
Wie der Landwirtschaftsminister Wladimir Antonow mitteilte, ist es in diesem Jahr gelungen, ein Treibstoffdefizit zu vermeiden, aber bei den Erzeugerkosten für die Produkte machen die Ausgaben für Treibstoff im Mittel 12% aus, was für die Landwirte erheblich ist. Die Arbeit auf den Feldern hält an. Die Erntekampagne für späte technische Kulturen läuft – Mais ist zu 27% der Gesamtmenge geerntet, Sonnenblumen zu 20%. Außerdem ist die Aussaat der Winterkulturen i
n vollem Gang. Von geplanten 6000 Hektar haben die Betriebe bisher nur 2000 Hektar ausgesät. Deshalb bleibt die Frage der Treibstoffpreise aktuell.
Aufgrund der Vorschläge des Fachministeriums und der Vertreter der Betriebe wies Alexandr Sachartschenko an, einen Zahlungsaufschub von 60 Tagen für Treibstoff festzulegen. Für die Landwirte wurde ein Limit von 6000 Tonnen pro Monat festgelegt. Das ist das Maximum, das sich der Staat erlauben kann, ohne anderen Wirtschaftsbereichen Schaden zuzufügen. Das Landwirtschaftsministerium wurde angewiesen, den Kreis von Unternehmen festzulegen, die diese Erleichterung erhalten.
Bei dem Treffen wurden auch andere problematische Fragen verschiedener Bereiche des landwirtschaftlichen Komplexes erörtert. Das Republikoberhaupt erinnerte daran, dass die Lebensmittelsicherheit die Priorität bei der Entwicklung der Branche ist.
„Unsere Aufgabe ist es, für die Bevölkerung eine defizitfreie Versorgung mit Lebensmitteln aus örtlicher Produktion zu annehmbaren Preisen zu gewährleisten. Nicht weniger wichtig ist es, sich daran zu erinnern, dass wir von der Rohstoffökonomie abgehen. Alle müssen auf ein Ergebnis hinarbeiten: danach zu streben, fertige Produkte für den Verkauf zu produzieren. Heute ist der Staat bereit, den Landwirten Zugeständnisse zu machen, aber die Eigentümer dürfen solche wichtige Verpflichtungen wie die Zahlung von Steuer
n, die Zahlungen an Anteilseigner und von Arbeitslöhnen nicht vergessen“, sagte Alexandr Sachartschenko.
Auf der Besprechung wurde auch eine Reihe von Entscheidungen getroffen, die es in der Zukunft erlauben werden, die Ausgaben für Verbrauchsmaterialien und Futter zu senken, indem sie durch Erzeugnisse aus republikanischer Produktion ersetzt werden.

de.sputniknews.com: Trump findet Alternative zum Nordkorea-Krieg
Donald Trump hat Nordkorea zwar mit einem verheerenden Schlag gedroht. Doch statt mit Krieg will der US-Präsident Pjöngjang anders davon abhalten, sein Atomprogramm voranzutreiben, wie das Portal „rueconomics“ berichtet.
Trumps erster und wichtigster Lösungsansatz für das Nordkorea-Problem sei die Destabilisierung, sagte der Politologe Leonid Krutakow dem Portal. Diese funktioniere so: „Die US-Amerikaner versuchen die Chinesen wo es nur geht an der Gründung von Freihandelszonen zu hindern. Dafür stiften sie künstlich Gefahren, politische und militärische.“ Diese Strategie hat einen weiteren Vorteil:
„Nach dem Tod der Transpazifischen Partnerschaft bleibt Asien eine am wenigsten integrierte Weltregion, auch wenn asiatische Länder einer der Haupttreiber der Weltwirtschaft sind. Die Integration könnte dieser Region große Möglichkeiten eröffnen, doch Chinas Machtstellung ängstigt seine Nachbarn – was die USA auszunutzen versuchen.“
Kurzum: „Wenn die USA Konfliktherde schaffen, hindern sie andere Länder daran, Einigkeit zu erzielen“, sagte der Experte.
Aber Trump hat noch eine zweite Variante in petto – eine Strategie wie im Nahen Osten. „Der Arabische Frühling war eine Reaktion Washingtons auf Chinas Versuch, mit den arabischen Ländern eine Freihandelszone zu vereinbaren. Einer der Anhänger dieser Vereinbarung war ausgerechnet der dann gestürzte ägyptische Präsident.“
Jedoch hält der Experte ein solches Gewaltszenario in Asien für möglich, aber für unwahrscheinlich. Die Nordkorea-Krise habe eines ganz deutlich gezeigt:
„Trump wird benutzt, er selbst trifft keine Entscheidungen. Zugleich muss der US-Präsident ständig beweisen, dass er ein starker Führer ist – und dadurch tappt er in die Falle: Wenn es um konkrete Entscheidungen geht, kann er nicht das ausführen, was er im Wahlkampf versprochen hat.“
Ein echter Krieg gegen Nordkorea sei nicht zu erwarten, betont der Experte. Es bleibe bei Drohgebärden, denn „alle verstehen sehr gut, dass Nordkorea keine kleine Insel ist. Man kann das Land nicht zerbomben, ohne die Nachbarländer zu treffen.“ Und wenn Pjöngjangs Atombombe auch nur auf nordkoreanischem Boden explodiere, könnten die Folgen schon verheerend sein.
„Theoretisch ist ja gar nichts auszuschließen. Aber einen solchen radikalen Schritt würden die USA nur im Extremfall machen: kurz vor einem massiven innenpolitischen Chaos zum Beispiel“, resümiert der Politologe.

ukrinform.ua: Kiewer Gericht bestätigt Rechtmäßigkeit der Eintreibung bei Gazprom von 79,8 Mio. UAH
Das Wirtschaftsgericht der Stadt Kiew habe die Rechtmäßigkeit der Eintreibung von 79,8 Millionen Hrywnja (UAH) bei Gazprom bestätigt, teilte auf seiner Seite auf Facebook der Justizminister der Ukraine, Pawlo Petrenko, mit.
„Gerade vor ein paar Minuten hat das Wirtschaftsgericht der Stadt Kiew die Rechtmäßigkeit der Eintreibung von 79,8 Millionen UAH bei Gazprom bestätigt“, schrieb Petrenko.
Er erklärte, es gehe um Dividenden des russischen Gasmonopolisten bei der Aktiengesellschaft „Gastransit“, die in den Haushalt der Ukraine eingefordert wurden.
„Wir machen weiter mit der Vollstreckung der gerichtlichen Entscheidung über die Eintreibung bei dem russischen Gasmonopolisten in das Budget der Ukraine von 171 Milliarden Hrywnja“, betonte der Justizminister weiter.
Am 28. April hatte die Hauptversammlung der Aktionäre von „Gastransit“ beschlossen, 90 % des Reingewinns für das Jahr 2016 in Höhe von 209 Millionen UAH auf die Zahlung von Dividenden zu richten.

de.sputniknews.com: „Independent“ enthüllt Westens Lüge über Russland
Trotz der Besorgnis seitens Europa und der USA haben die russisch-weißrussischen Übungen „Zapad 2017“ weder zu einem Dritten Weltkrieg noch zu einer Invasion in irgendein Land geführt. Das hat die Journalistin Mary Dejevsky in einem Artikel der britischen Zeitung „Independent“ geschrieben.
Ihr zufolge kann Russland jetzt seine westlichen Partner darauf hinweisen, dass genau sie Falschinformationen verbreiten und in Stereotypen des Kalten Krieges denken. Europäische Medien, Politiker und Militärs bezeichneten das Manöver als nahezu „präzedenzlose Bedrohung“.
„Das einzige, was in die Medien gelangte, war eine Aufnahme des Präsidenten Wladimir Putin, auf der er das Manöver durch ein Fernglas beobachtet, und der Bericht, dass drei Menschen Verletzungen erlitten haben, als ein Hubschrauber versehentlich auf Zuschauer gefeuert hat. Es hat keine Invasion stattgefunden“, so die Journalistin.
Nach den Vorwürfen aus dem Westen, dass Russland angeblich einen Informationskrieg führe, können die Russen ihrerseits die Europäer fragen, wer in Wahrheit Falschinformationen verbreitet, so Dejevsky.
„Wie konnte das passieren, dass die Bedeutung und die Intention von Russlands ‚Zapad-2017‘ in solch wirklichkeitsferner Weise im Westen aufgebauscht worden waren – bis zu einer Vorhersage eines neuen Weltkrieges?“, stellte sie die rhetorische Frage.
Medien sollen Berichte wiedergegeben haben, die von angeblich informierten Personen stammten. Darunter sei auch Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg zu nennen, der behauptet hatte, dass Russland großangelegte Übungen benutzt, um gegen Nachbarländer zu kämpfen. Oder der britische Verteidigungsminister Michael Fallon: Ihm zufolge habe Moskau „Zapad-2017“ gestartet, um die Nato zu provozieren.
Der große Rummel sei letztendlich auch dem lettischen Außenminister Edgars Rinkevics zu verdanken: Er behauptete, dass Russland bei dem Manöver 100 000 Soldaten einsetzen werde, wobei es in Wirklichkeit zehnmal weniger waren.
An den „Zapad 2017“-Übungen, die vom 14. bis 20. September im Westen Russlands und in Weißrussland durchgeführt wurden, nahmen rund 12 000 Soldaten teil. Rund 70 Flugzeuge und Hubschrauber, 680 Kampfpanzer und weitere Kampffahrzeuge, fast 200 Geschütze, Raketenwerfer und Mörser sowie zehn Schiffe waren im Einsatz. Der Kreml betonte mehrmals, dass das Manöver nur einen defensiven Charakter habe und die Anheizung der Atmosphäre eine pure Provokation sei.
Nach dem Übungsszenario von „Zapad 2017“ seien extremistische Gruppierungen in das Territorium Weißrusslands und der russischen Exklave Kaliningrad eingedrungen, um Terroranschläge durchzuführen und die Lage zu destabilisieren. Laut Szenario wurden die Extremisten von außen unterstützt, indem sie finanzielle und technische Hilfe sowie Waffen und Kampfausrüstung erhielten.

Lug-info.com: Der offizielle Vertreter der Volksmilz der Republik Oberst Andrej Marotschko dementierte die heute in ukrainischen Medien erschienene Information, dass den Soldaten der LVR angeblich erlaubt wurde, Drohnen der OSZE-Mission abzuschießen.
„Heute wurde in ukrainischen Massenmedien eine weitere Falschinformation mit Bezug auf den Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine Oberst Lysenko veröffentlicht, dass angeblich den Soldaten der Volksmiliz der LVR erlaubt wurde, OSZE-Drohnen abzuschießen“, sagte er.

„Diese Erklärung hat keinerlei Grundlagen. Vor allem wäre dies für die Volksmiliz der LVR nicht nützlich, weil wir eine Zusammenarbeit mit den OSZE-Vertretern organisiert haben“, erklärte der Oberstleutnant.
Marotschko fügte hinzu, dass die Volksmiliz alle ihr möglichen Anstrengungen einbringt, um eine qualitativ hochwertige Arbeit der OSZE-Mission abzusichern.
„Mit Hilfe der Volksmiliz der LVR wurden der OSZE-Mission seit Anfang des Jahres sechs Drohnen zurückgegeben, die verloren wurden oder von ukrainischen Soldaten abgeschossen wurden“, erinnerte er.
„Allein im September hat die OSZE-Mission mehr als 30 Drohnenflüge auf dem Territorium der
LVR gestartet. Im Verlauf der Arbeit und des Monitorings mit Drohnen haben die internationalen Beobachter keinerlei Anmerkungen gegenüber der Volksmiliz der LVR gehabt“, unterstrich Marotschko.
„Wenn man eine Analyse der täglichen Berichte der OSZE-Mission in der letzten Zeit durchführt, so kann man sich davon überzeugen, dass von den Minsker Vereinbarungen verbotene Waffen und Technik an der Kontaktlinie ausschließlich auf dem von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Territorium festgestellt wurde“, sagte der Oberstleutnant und fügte hinzu, dass diese „Falschmeldung“ nur den ukrainischen Truppen von Nutzen ist.

de.sputniknews.com: Brand in ukrainischem Munitionslager: Explosionen hören nicht auf – VIDEO
Am Mittwochmorgen ist ein neues Video im Netz aufgetaucht, das die Explosionen in einem der größten Waffendepots des ukrainischen Gebiets Winnyzja zeigt.
Im brennenden Munitionsarsenal ereignen sich demnach drei Explosionen pro Minute, meldet die Nachrichtenagentur „112 Ukraine“ unter Berufung auf lokale Behörden.
Laut dem ukrainischen Rettungsdienst erschweren die Explosionen eine Eindämmung des Brandes. Bei den Löscharbeiten werden zwei Flugzeuge sowie drei Löschzüge und zwei Löschpanzer eingesetzt.
Das Waffenlager befindet sich im Dorf Kalyniwka, nahe der südwestlich von Kiew gelegenen Stadt Winnyzja, und brennt seit Dienstag.
Dort wurden Raketen für Raketenwerfer vom Typ „Smertsch“, „Uragan“ und „Grad“ aufbewahrt, insgesamt handelt es sich um rund 83 000 Tonnen Munition, teilte das ukrainische Verteidigungsministerium mit. Über 30 000 Menschen seien evakuiert worden, die Ukraine habe den Luftraum über dem Gebiet gesperrt.

https://youtu.be/vMkokUPzhPY

ukrinform.ua: Brennendes Waffenlager in Kalyniwka: Poroschenko beruft Militärkabinett ein
Präsident Petro Poroschenko hat auf seiner Facebook-Seite geschrieben, er habe beschlossen, das Militärkabinett unter Beteiligung des Ministerpräsidenten, des Sekretärs des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates, des Verteidigungsministers, des Chef des Generalstabs, des Leiters des Sicherheitsdienstes der Ukraine sowie der Führung der Nationalgarde, Nationalpolizei und des Staatsdienstes für Notsituationen im Zusammenhang mit den Explosionen auf dem Munitionslager in Kalyniwka einzuberufen.
Der Präsident teilte auch mit, dass er nach dem Erhalt eines Berichtes der Chefs des Generalstabs und des Sicherheitsdienstes sie sofort angewiesen habe, ins Gebiet Winnyzja zu fliegen.
Am 26. September entstand in den Waffenlagern in Kalyniwka ein Brand. Etwa 30 000 Menschen sollen bereits aus dem möglichen Schadensbereich evakuiert worden sein. Nach vorläufigen Angaben sei eine Person verletzt

de.sputniknews.com: „Offener Himmel“: Russland zu keinen Zugeständnissen an USA bereit
Bereits seit längerer Zeit schwelt zwischen Russland und den USA ein Konflikt über die korrekte Auslegung und die praktische Umsetzung des sogenannten Vertrages über den Offenen Himmel. Am Mittwoch reagierte nun der russische Vizeaußenminister Sergei Rjabkow auf US-Vorwürfe sowie die bevorstehende amerikanische Eingrenzung der Vertragswirkung.
Der Vertrag über den Offenen Himmel ist eine Vereinbarung aus dem Jahr 1992, die es den teilnehmenden Nationen – allen voran Russland und USA – gestattet, gegenseitig ihre Territorien auf festgelegten Routen zu überfliegen und Aufnahmen zu machen.
Durch diese vertrauensbildende Maßnahme sollen der Frieden zwischen den Militärmächten gesichert und Konflikte vermieden werden. Die korrekte Auslegung und die Umsetzung der Vereinbarung sorgt allerdings seit längerer Zeit für Streit zwischen den USA und Russland.
Beide Seiten werfen sich Verstöße gegen die Vereinbarung vor.
Russland habe Gegenforderungen an die Amerikaner im Kontext des sogenannten Vertrages über den Offenen Himmel und werde sich auf keine einseitigen Zugeständnisse an die USA einlassen, erklärte nun der russische Vizeaußenminister Sergei Rjabkow russischen Medien am Mittwoch.
„Wir haben eine Reihe von Gegenforderungen an die USA in Bezug auf die Erfüllung einiger Punkte des Vertrages“, so der Vizeaußenminister.
Es gebe eine Reihe von Problemen, die noch keine Lösung gefunden hätten.
Der Diplomat unterstrich, Moskau rechne mit einer einseitigen Eingrenzung des Vertrages seitens Washingtons ab dem kommenden Jahr.
„Die Vereinigten Staaten haben eine gewisse ‚Verschärfung der Bedingungen für die Durchführung der Flüge des Offenen Himmels‘ – so nennen die Amerikaner das – für unsere Flugzeuge angekündigt“, so Rjabkow.
Moskau rechne damit, dass diese Verschärfung wohl ab dem 1. Januar 2018 gelten werde.
Zuvor hatte das US-Außenministerium Russland Verletzungen des Vertrages über den Offenen Himmel beschuldigt und erklärt, es werde „angemessene und vergleichbare“ Schritte in diesem Zusammenhang unternehmen.
Rjabkow betonte in diesem Zusammenhang, Russland werde sich keinesfalls auf einseitige Zugeständnisse an die Amerikaner im Rahmen des Open-Skyes-Vertrages einlassen.
Der Vertrag gebe keinem der beiden Länder einen einseitigen Vorteil, sondern sei gleichermaßen gewinnbringend für beide Seiten und äußerst wertvoll. Daher sei es wünschenswert, den Vertrag zu erhalten.
„Aber die Vereinigten Staaten haben mit ihrem Vorgehen erneut demonstriert, dass sie die Politik des Druckes bevorzugen“, so Rjabkow.
Selbstverständlich würden sie mit dieser Politik des Druckes im Umgang mit Russland keine Vorteile für sich erringen oder einseitige Zugeständnisse von Russland bekommen können, fügte der Diplomat abschließend hinzu.

Abends:

dnr-news.com: Eine Abgeordnete des EU-Parlamentes aus Ungarn durfte nicht in die Ukraine einreisen
Der staatliche Grenzschutz der Ukraine verweigerte der Abgeordneten des Europaparlamentes Christina Morvai von der ungarischen Partei „Jobbik“ die Einreise in die Ukraine, weil diese im Jahr 2014 die nicht von Kiew kontrollierten Territorien des Donbass besucht hatte.Dies erklärte am Mittwoch der Pressesprecher des Grenzschutzes der Ukraine Oleg Slobodjan.
„Ungefähr um 15:00 wurde in Transkarpatien an der Grenze zu Ungarn eine ungarische Politikerin, der der Aufenthalt in der Ukraine vom SBU bis zum Juli 2019 verboten wurde, durch die Mitarbeiter des Grenzschutzes an der Einreise in die Ukraine gehindert.“, hieß es auf seiner Facebook-Seite.
Nach den Worten Slobodjans kam Morvai an den Grenzübergang „Luzhanka“, um auf das Territorium der Ukraine zu gelangen.
„Nach vorliegenden Informationenhat sie im Jahr 2014 die zeitweise nichtkontrollierten Territorien bestimmter Gebiete des Lugansker und Donezker Oblast besucht und sprach den selbsternannten Führern dieser Territorien ihre Unterstützung aus“, hieß es in der Information.
Der staatliche Grenzschutz übergab der Europaabgeordneten den Beschluss über die Verweigerung des Überquerens der Staatsgrenze, ergänzte Slobodjan.

de.sputniknews.com: Warten auf neuen US-Botschafter: Russland will „sofort mit dem Aufräumen beginnen“
Russland hofft laut Vize-Außenminister Sergej Rjabkow darauf, dass nach dem Amtsantritt Jon Huntsmans als neuer US-Botschafter in Moskau endlich Probleme aus dem Wege geräumt werden können, die seit Jahren die bilateralen Beziehungen zwischen beiden Staaten belasten.
„Wir hoffen, unverzüglich nach seiner Ankunft in einen Dialog zu treten und mit dem Aufräumen zu beginnen“, sagte Rjabkow am Mittwoch.
Der zuständige Ausschuss des US-Senats hatte am Dienstag Huntsman als neuen Botschafter in Russland abgesegnet
Unter dem früheren US-Präsidenten Barack Obama hatten die Beziehungen der USA zu Russland offenbar ihren Tiefpunkt seit dem Kalten Krieg erreicht. Donald Trump, der seit dem 20. Januar der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ist, hatte bereits im Wahlkampf angekündigt, die Beziehungen zu Russland verbessern zu wollen. Doch seitdem gibt es keinen Fortschritt. Im Sommer belastete ein diplomatischer Streit die Beziehungen noch mehr.

 

Standard

Sonderthema Bundestagswahl vom 26.09.2017

ein sehr interessanter Artikel aus de.sputniknews.com über Hintergründe zum Wahlerfolg der AfD von Tilo Gräser

Das erfolgreiche Treiben der „Systempartei“ AfD – und was andere dazu beitrugen

Längst hat die Suche nach den Ursachen für die hohe Wählerzustimmung zur Alternative für Deutschland (AfD) bei der Bundestagswahl, besonders in Ostdeutschland, begonnen. Natürlich hat den Nährboden dafür die regierende Politik bereitet. Aber das reicht nicht aus, um das Wachsen der AfD zu erklären.

Das hat nicht Angela Merkel zu verantworten, wie manche behaupten, darunter der Verlierer der SPD, Martin Schulz. Seine Partei hat dagegen zum Wachstum der AfD viel mehr beigetragen, wahrscheinlich am meisten, wie auch die Partei Die Linke. Beide linke Parteien haben schon lange das Feld des Protestes und des Widerstandes gegen eine unsoziale Politik verlassen und anderen überlassen. Der französische Soziologe Didier Eribon hat Ähnliches in Frankreich in seinem Buch „Rückkehr nach Reims“ beschrieben. Die Sozialdemokraten taten das noch stärker als die Linkspartei, aber beide mit dem ständigen Reden davon, dass „Verantwortung übernehmen“ durch Mitregieren wichtiger ist als das Artikulieren sozialer Proteste in der Opposition. Das missachtet nicht nur die demokratisch wichtige Funktion der Opposition, sondern auch, was diese erreichen kann, wenn sie stark genug ist.

Ausgerechnet die AfD hat es gezeigt mit ihrer Politik und Propaganda gegen Flüchtlinge: Nach der „Flüchtlingskrise“ 2015 hat die Bundesregierung die Asyl- und Flüchtlingspolitik in einem Maße verschärft, dass die AfD sich entspannt zurücklehnen konnte und mancher Beobachter schon meinte, dass diese Partei deshalb schlechter abschneidet als zu Zeiten der „Flüchtlingskrise“.

Beachtenswert ist, was Bayerns Innenminister Joachim Herrmann nach der Bundestagswahl stolz verkündete: „Wir haben Rot-Rot-Grün verhindert.“ Das ist auch dank der AfD gelungen. Es gibt Beobachter, die meinen, dass diese Partei deshalb ins Leben gerufen wurde. Lange Zeit galt eine mögliche Ablösung der zwölfjährigen CDU-Dominanz durch eine Koalition aus SPD, Linkspartei und Grünen als gar nicht so realitätsfern. Doch dann tauchte die „Alternative für Deutschland“ auf. Der gelang es, selbst das Wort „Alternative“ so negativ zu besetzen, dass jeder, der diesen einst linken Begriff benutzte, verdächtigt wurde, „rechtspopulistisch“ daher zu reden.

Eine „Alternative“ aus dem System heraus

Die AfD ist eine Antwort auf die Krise der etablierten Politik und der von dieser verursachten gesellschaftlichen Lage. Aber diese Antwort kommt ausgerechnet jenen Kreisen, die verantwortlich für die gesellschaftlichen Zustände sind. Die AfD ist nicht quasi aus dem Nichts entstanden, nur gedüngt vom Protest gegen die bisherige Politik. Davon künden unter anderem die Finanzquellen dieser Partei, die mit Hilfe des „Vereins zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und bürgerlichen Freiheiten“ organisiert, aber auch getarnt werden. Dieser hat nicht nur Verbindungen in die Schweiz zu Personen, die in dem Umfeld der dortigen rechtspopulistischen „Schweizer Volkspartei“ (SVP) aktiv sind.

Der Verein, der der AfD in mehreren Wahlkampagnen half, hat Mitglieder, die schon für Banken und Konzerne tätig waren. Er arbeitet unter anderem mit rechten Kreisen wie dem „Studienzentrum Weikersheim“ zusammen. Das wurde gegründet vom früheren CDU-Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Hans Filbinger, bekam schon Spenden von der Daimler Benz AG und Unterstützung von der Rüstungsschmiede Krauss Maffei und lud zu Veranstaltungen in Räumen der Allianz AG und der Deutschen Bank ein.

Angeblich bekommt die AfD nur Spenden von einzelnen Bürgern, von kleinen und maximal mittelständischen Unternehmern. Doch das dürfte ebenso eine Täuschung sein. Sie ist nicht weniger eine Partei des Kapitals wie die anderen Parteien. Sie wird gebraucht und ist nützlich mit ihrem Anschein, „gegen das System“ zu sein: Es geht darum, das Potenzial an Protest und Widerstand, das infolge gesellschaftlicher Probleme und Krisen vorhanden ist, aufzufangen und umzulenken. Es muss in Bahnen gebracht werden, die das bisherige System von Macht- und Eigentumsverhältnissen nicht in Frage stellen und antasten. Schon in den 1960er Jahren gab es solche Ideen, den Geist der Revolte aufzunehmen und umzulenken, weg von linken Gedanken, von Vorstellungen, die das herrschende System ernsthaft in Frage stellen.

Gezielte und erfolgreiche Strategien

Dazu bietet sich immer noch der „Sündenbock“-Mechanismus an, durch den Einzelne oder eine Gruppe verantwortlich für die Lage gemacht werden, ohne dass sie es sind. Aber eine solche Gruppe wie aktuell die Geflüchteten sind greifbar, sind erreichbar für jene, die enttäuscht, frustriert oder einfach nur verängstigt sind, weil sie fürchten, auch noch sozial abzusteigen wie andere vor ihnen und um sie herum. Und so werden Menschen für die soziale Lage verantwortlich gemacht, für die Folgen neoliberaler asozialer Sparpolitik in den letzten beiden Jahrzehnten, die als allerletzte etwas dafür können.

Das Fatale ist: Diese perfide Spiel der AfD und anderer funktioniert. Das „Empörungsmanagement“ ist längst Teil politischer Strategien, um Unmut und potenziellen Widerstand in Gesellschaften für politische Ziele zu nutzen und auch zu steuern. Neben recht einfachen Techniken, zu denen das Besetzen von Begriffen wie eben der „Alternative“ gehört, werden längst subtile psychologische Mechanismen von Entscheidungs- und Meinungsbildung für eine effektive Meinungssteuerung eingesetzt. Das ist keine Verschwörungstheorie, sondern unter anderem in Lehrbüchern der PR und des Marketings nachlesbar. Es ist sicher zu verurteilen – aber der Erfolg gibt jenen Recht, die sie einsetzen. Dafür werden bewusst auch Krisen geschaffen, wie die „Flüchtlingskrise“, in deren Folge laut Untersuchungen die Menschen mehr Sorgen über die Zuwanderung äußerten als zuvor über ihre eigene soziale Lage.

Und so gelingt es, dass die AfD sich nicht nur als Partei der angeblichen bürgerlichen Mitte präsentieren kann, sondern auch als „Partei des kleinen Mannes“. Und dieser kauft ihr das ab, ohne genau hinzuschauen, dass diese Partei eine genauso neoliberale und asoziale Politik vertritt und umsetzen will wie jene „Vertreter des Systems“, gegen die sie angeblich ist. Das in den AfD-Papieren schwarz auf weiß nachgelesen werden, es kann auch nachgeschaut und gehört werden. Auch die Herkunft vieler führender AfD-Köpfe zeigt das.

Protest gegen Dominanz der Wirtschaftsinteressen

Es bleibt: Diese Methoden haben Erfolg, wie sich am Wahltag gezeigt hat. Dabei spielen auch die Medien eine wichtige Rolle, die noch jeden alternativen Politikvorschlag von links diffamieren und vorn vornherein als nicht umsetzbar abqualifizieren. Dagegen haben sie bekanntermaßen der AfD über das notwendige Maß hinaus eine mediale Bühne gegeben, auch weil dies ganz bewusst

Wer vor diesem Betrug an den „Abgehängten“, Frustrierten, zu Recht Empörten und Wütenden nicht nur in Ostdeutschland warnt, findet nur schwer Gehör und wird mindestens als „Kommunist“ beschimpft. Dabei geht es nicht um links oder rechts, sondern darum, die sozialen Interessen der Menschen, die in diesem Land leben, zu verteidigen und in die Politik einzubringen. Es dominiert der Wunsch nach ganz einfachen Antworten – und auch das nutzt jenen, die die Wut gegen ihre Politik und ihre Herrschaft umlenken wollen, damit sie sich nicht gegen sie wendet.

Das gab es alles schon mal in der Geschichte des Landes, mit allen bekannten Folgen. Parteien wie die SPD und Die Linke müssten nun Konsequenzen ziehen und wieder Protestparteien werden – gegen die Dominanz einer Politik, die der Wirtschaft dient, egal ob sie von der Union, der FDP oder der AfD betrieben wird. Gebraucht wird Protest, der wirklich verändert und eine andere Politik bewirkt, die tatsächlich alle Interessen in dieser Gesellschaft beachtet.

Mag sein, dass das eine Illusion bleibt

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