Presseschau vom 31.05.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends/ nachts:

de.sputniknews.com: „Putin-Feind“ tot mehr wert als lebend: Blick in Abgrund des deutschen Journalismus
Ein Held, ein Feind Putins, ein Märtyrer: Der getötet geglaubte Journalist Arkadi Babtschenko ist von den Toten auferstanden. Was man allerdings nicht von einigen Journalisten und Medien behaupten dürfte. Ein kleiner Exkurs in die verwahrloste Landschaft des medialen Jenseits.
Der russische TV-Journalist Arkadi Babtschenko, dessen angebliche Ermordung in Kiew am Dienstag weltweit für Schlagzeilen gesorgt hat, ist am Leben. Am Mittwoch erschien der 42-Jährige auf einer Pressekonferenz des ukrainischen Geheimdienstes SBU und erzählte, dass das Attentat nichts weiter als Theater gewesen sei.
Putin-Feind – tot mehr wert als lebend
Arkadi Babtschenko. Einst bekannter Kriegskorrespondent für renommierte russische Zeitungen und Begründer der modernen Kriegsprosa in Russland.
2017 kehrte er mit seinem weit verbreiteten ukrainischen Nachnamen aber seinem Heimatland den Rücken. Wegen Drohungen gegen ihn, wie er selbst behauptete.
Seit August 2017 hielt sich Babtschenko in Kiew auf, moderierte eine wohl eher unbekannte Sendung im krimtatarischen TV-Sender ATR. In seiner Freizeit sammelte der heute 42-Jährige über Crowdfunding-Plattformen Geld für „freien Journalismus“. Darunter verstand er hauptsächlich das Schreiben von Facebook-Posts, die jedoch zu wenig Likes brachten, um ihm außerhalb des russischsprachigen Raums mediale Bekanntheit zu verschaffen.
Babtschenko übte heftige Kritik an Russland, an seiner Regierung, befürwortete den Gewalteinsatz Kiews im Donezbecken. Die Art, seine Kritik gegen den Kreml zu äußern, war (und ist) umstritten.
Im Dezember 2016 hatte die Reaktion Babtschenkos auf die Tu-154-Katastrophe in Sotschi für großes Aufsehen gesorgt. Damals kamen alle Insassen ums Leben – Besatzungsmitglieder, Mitglieder des Alexandrow-Ensembles, Journalisten. Das Flugzeug war auf dem Weg zum russischen Stützpunkt Hmeimim in Syrien abgestürzt.
„Ich habe weder Mitleid noch Erbarmen. Ich drücke den Verwandten und Angehörigen nicht mein Beileid aus… Ich habe nur ein Gefühl – scheiß drauf“, schrieb Babtschenko.
Später änderte er sein Posting. Er fügte hinzu, dass Beileidsworte an Angehörige russischer Verunglückter in der Ukraine nicht verstanden würden. Die Drohungen, die er bei seiner Abreise erwähnte, stammen offenbar aus dieser Zeit.
Kurz nach seiner Ausreise aus Russland, im August 2017, versprach er, nach Moskau zurückzukehren. „Ich habe da noch eine Angelegenheit. Im ersten Abrahams-Panzer, der die Twerskaja-Straße entlangrollen wird, werde ich mich mit einer Nato-Flagge aus der Panzerluke herausstrecken“, schrieb er in seinem Account.
Wirklich bekannt wurde Babtschenko nur nach seinem angeblichen Tod, dafür innerhalb weniger Stunden.
Trauermesse in der deutschen Medienlandschaft
Um bekannt zu werden, muss man tolle Musik spielen und jung sterben. Oder eben ein Putin-Kritiker sein. Innerhalb weniger Stunden wurde ein Mensch, zu dessen Lebzeiten ihn kaum jemand kannte, auf den Altar der elitären Journalistik emporgehoben, sodass man den Eindruck bekommen könnte, dass ein Putin-Feind für die deutschen Medien tot mehr wert ist als lebend.
In gewisser Weise bestätigte dies nach dem vermeintlichen Ableben von Babtschenko auch gleich der Deutsche Journalisten-Verband: „Prominenter regierungskritischer Journalist #ArkadiBabtschenko in Kiew erschossen — Spätestens jetzt sollen die EU-Staaten ernsthaft über einen Boykott der #WM2018 nachdenken“, hieß es in einem Tweet der Organisation, den diese noch vor Abschluss der noch nicht einmal begonnenen Ermittlungen, die sich zudem kurz darauf als vorgetäuscht entpuppten. Der Tweet ist mittlerweile gelöscht.
Der Meinung schloss sich auch der politische Redakteur der „Bild“ Julian Röpcke an: „Putins Regime mordet und mordet und mordet“, twitterte er.
Auf die Frage, warum das „Regime“ das tue, hat Röpcke eine klare Antwort: „Weil es weiß, dass es wie immer straffrei ausgeht und am Ende doch alles bekommt, was es will“. Und wollen tue das Regime die kommende WM und die Nord-Stream-2-Pipeline. Dass das Ermorden von Journalisten diese Pläne in den Kamin schreiben könnte, scheint für Röpcke kein Widerspruch zu sein.
Cui bono? Kreml sowieso schuld, egal ob Lazarus tot oder lebend
Cui bono, oder anders ausgedrückt: Wozu sollte denn Putin im Vorfeld der WM und im Hinblick auf die Nord-Stream-2-Pläne einen unbekannten Journalisten ermorden lassen? Für den „Bild“-Journalisten wirft das keine Fragen auf, im Gegenteil: „Witzig, dass die Kemlfreunde in Deutschland nie ‚Cui bono?‘ fragen, wenn die schärfsten Kritiker Putins Innen-und Außenpolitik ermordet werden“, so Röpcke, womit er offenbar auch den ebenfalls wiederauferstandenen Skripal meinte.
Bei dem Publizisten und Osteuropa-Experten Boris Reitschuster verwandelte sich Babtschenko gar in den „lautstärksten Putin-Kritiker“. „Ich habe keine Worte mehr. Nur Tränen. Leb wohl, Arkadi!“, schrieb Reitschuster in seinem Twitter-Account. In Russland würden Menschen sogar in den Knast kommen, weil sie seine Posts teilen, erinnert sich der Experte und Moskauer „Focus“-Leiter a.D. an Babtschenkos Worte. Nun sei jener tot.
Einem Julian Hans von der „Süddeutschen Zeitung“ wird sogar schlecht bei solchen Gedanken: „Mir wird jetzt schon wieder übel, wenn ich daran denke, dass wir in den nächsten Wochen wieder zig Versionen zu hören bekommen, warum dieser Mord allen genutzt hat – Kiew, ukrainischen Nationalisten, den Briten, den Amis – nur das Naheliegende kann’s nicht gewesen sein.“
Kremlkritische Wiedergeburt
In Retweets verschiedener Kollegen nach dem Comeback von Babtschenko scheint sich die Übelkeit von Julian Hans nur verschlechtert zu haben: Das Ganze sei offenbar Zirkus und Provokation, das stimmt. Doch der Kreml sei sowieso schuld, liest es sich zwischen den Zeilen: Indem die ukrainischen Behörden das Ganze nämlich nun ins Lächerliche gezogen hätten, werde den Kremlmedien ein „großes“ Geschenk gemacht.
„Indem sie Medien eine Lüge präsentierten, haben Babtschenko und die ukrainischen Behörden allen, die gestern von einem ‚Mord‘ berichteten, zum Narren gemacht“, heißt es in einem von Hans verbreiteten Tweet eines Journalisten vom kremlkritischen Portal „Meduza“. Man werde in Zukunft Berichten aus der Ukraine misstrauen.
Nach der Wiederauferstehung des „lautstärksten Putin-Kritikers“ scheint auch der bereits erwähnte Boris Reitschuster die Schnauze voll zu haben: Er sei zwar riesig erleichtert, aber auch zutiefst irritiert über das Vorgehen der ukrainischen Behörden. „Ich hoffe, sie haben sehr, sehr gute Gründe für diese Inszenierung. Sonst würden sie großen Schaden anrichten – für ihre Glaubwürdigkeit“, betont er in einem seiner jüngsten Tweets. Was Reitschuster aber lieber außen vor lassen würde: Für seine persönliche Glaubwürdigkeit und die von Kollegen könnte dieser Zwischenfall wohl sicher auch Folgen haben.
Postskriptum post resurrectio
Die vermeintliche Ermordung von Babtschenko war wohl der erste „Mord“ an einem Journalist in der Ukraine, der außerhalb des Landes für so großes Aufsehen sorgte.
Man erinnere sich in diesem Zusammenhang an Juli 2016, als der russisch-ukrainische TV-Moderator Pawel Scheremet getötet wurde. Sein Auto explodierte im Zentrum von Kiew.
Oder an April 2015, wo der ukrainische, eher kiew-kritische Publizist Oles Busina nahe seinem Haus erschossen wurde.
Nach diesen aufsehenerregenden Morden an Journalisten machte Kiew unmittelbar die russischen Sicherheitsdienste für diese Taten verantwortlich. Beweise wurden keine vorgelegt.
Dabei stellten ukrainische Journalisten fest, dass das Haus von Scheremet kurz vor seinem Tod vom SBU-Mitarbeiter Igor Ustimenko ausgespäht worden war. Als Mörder wurden auch Personen verdächtigt, die dem Neonazi-Regiment Asow nahestehen. Als Verdächtige im Fall des Mordes an Busina wurden die Nationalisten Andrej Medwedjko und Denis Polischtschuk festgenommen.
Darüber wird der werte Leser aber in den meisten deutschen Massenmedien wohl nichts erfahren. Über tote Journalisten, die nicht unbedingt direkt „Kreml-Kritiker“ sind, wird offenbar ein Schleier des Vergessens gelegt. Dabei sind seit 1991 in der Ukraine über 70 Journalisten eines unnatürlichen Todes gestorben. Und es werden immer mehr.

de.sputniknews.com: Nordkoreas Emissär in New York eingetroffen
Der Vizevorsitzende des nordkoreanischen Zentralkomitees der Arbeiterpartei Koreas, General Kim Yong-chol, ist am Mittwoch in New York eingetroffen, meldet die südkoreanische Agentur Yonhap.
Als erster Punkt stehen auf dem Aufenthaltsprogramm von Kim Yong-chol Verhandlungen mit US-Außenminister Mike Pompeo, die noch in dieser Woche stattfinden sollen. Es wird erwartet, dass die Seiten Details zum USA-Nordkorea-Gipfel besprechen werden, der für den 12. Juni in Singapur anberaumt ist.
Das Weiße Haus hatte in der Vorwoche einen Brief von Donald Trump verbreitet, laut dem der US-Präsident das angesetzte Gipfeltreffen mit dem nordkoreanischen Staatschef Kim Jong-un absage. Als Grund wurden feindselige Äußerungen Nordkoreas genannt.
Pjöngjang reagierte mit der Erklärung, es sei weiterhin bereit zu einem Dialog. Daraufhin sagte der US-Präsident, er schließe nicht aus, dass das Gipfeltreffen doch noch stattfinden werde.

Vormittags:

de.sputniknews.com: Von Berlin nach Moskau: Mit dem Druschba-Freundschaftszug zur Fußball-WM
Vom 4. bis zum 16. Juni fahren rund 100 Friedensbotschafter aus fünf Ländern der Welt mit dem Druschba-Freundschaftszug nach Russland, um das Land besser kennenzulernen und die Eröffnung der Fußball-Weltmeisterschaft am 14. Juni in Moskau zu erleben. Auf dem Reiseprogramm stehen mehrere Städte, darunter Simferopol und Jalta auf der Krim.
2017 habe man schon gesehen, dass Russland ein großes Turnier optimal organisieren könne. Der damalige Confed Cup sei ein voller Erfolg gewesen, und genauso werde es sicherlich auch 2018 bei der Fußball-WM sein, sagte Rainer Rothfuß während einer Liveschaltung in der Informationsagentur „Rossiya Segodnya“. Der Vorsitzende und Mitgründer des Vereins Druschba Global e.V. hofft, dass diese WM viele Herzen der Menschen in der Welt für Russland öffne und sich daraus Millionen neuer Freundschaften ergeben. Allerdings bemerkte Rothfuß, dass Geopolitik keine Feiertage und Ferien kenne.
„Die Länder, denen das gesunde und starke Russland ein Dorn im Auge ist, haben in den letzten Wochen diesen Mega-Event genutzt, um ihre Interessen durchzusetzen und das Image Russlands möglichst zu beschädigen. Als Geopolitik-Analyst fürchte ich, dass die Ukraine die Situation ausnutzen könnte, während der Fußball-WM eine Offensive gegen die Volksrepubliken (Donezk und Lugansk – Anm. d. Red.) zu starten, genauso wie Georgien 2008 während der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in China eine Offensive (gegen Südossetien) gestartet hatte“, so Rothfuß.
Der diesjährige Druschba-Freundschaftszug ist schon das dritte derartige Projekt. 2016 und 2017 hatte Druschba Global zwei Friedensfahrten von Berlin nach Moskau mit Autos organisiert, um das negative Bild zu bekämpfen, das Medien und Politik im Westen von Russland zeichnen. 578 Menschen aus 20 Ländern nahmen an den beiden Aktionen teil und machten sich auf, um die russische Kultur, Geschichte und Gastfreundschaft zu erleben.
Daraus entstand die Idee eines Freundschaftszuges. Die habe es schon zu DDR-Zeiten gegeben, sagte das Vorstandsmitglied des Vereins Druschba Global e.V. Konstantin Ermisch im Sputnik-Gespräch. Erwachsene und Kinder seien damals mit solchen Zügen in die Sowjetunion gefahren: nach Leningrad, Moskau und Kiew, auch in das Pioniercamp Artek. Man habe sich gefragt: Warum machen wir nicht das gleiche?
„Wir haben gesehen, mit den Autos ist es etwas umständlich. Wenn sich 120 Fahrzeuge in einer Kolonne bewegen, entstehen immer irgendwelche Probleme mit den Autos, die Menschen sind übermüdet, und man ist trotzdem allein. Nun haben wir eine wunderschöne Gelegenheit, 24 Stunden zusammen in einem Zug zu fahren, ins Gespräch zu kommen, uns näher kennenzulernen.“
Die Organisatoren wollten diese Plattform nutzen, um auf ihre Initiative „Geopolitik von unten“ aufmerksam zu machen. „Die Teilnehmer sind aufgeregt, manche kaufen Gastgeschenke, viele fragen: Was erwartet mich dort?“
„Wir leben im 21. Jahrhundert mit dem Internet und Fernsehen, aber viele haben nach wie vor Vorstellungen – z.B. in Russland ist es sehr kalt. Wir fahren im Juni und man erwartet sibirische Kälte! Damit haben wir jeden Tag zu kämpfen! Es gibt einen Standardspruch: Man glaubt, es laufen Bären auf den Straßen rum in Russland. Wir sagen immer: Glauben Sie nicht daran, es laufen keine Bären auf den Straßen, in Russland gibt es keine Straßen“, so Ermisch.
Nach der Ankunft in Moskau geht es für die Gäste weiter in verschiedene Städte Russlands: St. Petersburg, Nischni Nowgorod, Wologda, Grosny, Krasnodar und Sotschi, Simferopol und Jalta auf der Krim. Individuelle Routen werden entlang des Baikalsees und des Goldenen Rings organisiert. Vor der Eröffnung der Fifa Fußball-Weltmeisterschaft am 14. Juni kehren sie nach Moskau zurück.

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden fünfmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Shelolobok, Prischib und Kalinowika.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Assad: In Syrien gibt es keine iranischen Truppen, sondern…
Trotz Erklärungen aus Israel gibt es in Syrien keine iranischen Truppen. Dies sagte der syrische Staatschef Baschar al-Assad gegenüber dem TV-Sender RT.
„Auf unserem Territorium gibt und gab es keine iranischen Truppen. Man kann sie nicht verstecken. Und wir würden dies nicht geheim halten“, sagte der syrische Staatschef gegenüber dem TV-Sender RT.
Er betonte, dass sich im Land iranische Offiziere aufhielten, „die der syrischen Armee Beistand leisten“. „Aber keine iranischen Truppen“, präzisierte Assad.
„Der nächste Fakt demonstriert besonders klar die israelische Lüge bezüglich der Iraner in Syrien: Vor wenigen Wochen hat Israels Luftwaffe unser Territorium angegriffen. Wie man behauptet hat, sollen iranischen Militärstützpunkte und Lager das Ziel gewesen sein. Aber unter den Verletzten und Toten gab es Dutzende Syrer und kein Iraner. Alle diese Behauptungen sind nur eine Lüge“, fügte der Präsident hinzu.
Die israelische Armee hatte in der Nacht zum 10. Mai Dutzende Objekte der iranischen Quds-Brigaden auf syrischem Territorium attackiert. Das russische Verteidigungsministerium informierte darüber, dass Israel in der Nacht auf Donnerstag ungefähr 70 Raketen auf das syrische Territorium abgefeuert hätte. Laut Israel sei das eine Antwort auf den Beschuss israelischer Positionen auf den Golanhöhen durch iranische Einheiten gewesen. Mehr als die Hälfte aller Flugkörper war laut syrischen Meldungen abgefangen worden.

de.sputniknews.com: Syriens Präsident: Der Begriff „Bürgerkrieg“ in Bezug auf Syrien ist falsch
Die Ereignisse in Syrien können laut Präsident Baschar al-Assad nicht als Bürgerkrieg bezeichnet werden. Der Begriff werde jedoch selbst von den Verbündeten von Damaskus fälschlicherweise gebraucht.
„Der Begriff,Bürgerkrieg‘ wird seit Beginn des syrischen Konflikts fälschlicherweise gebraucht – selbst von unseren Freunden und Verbündeten, ohne dass sie den Sinn des Wortes ganz verstehen“, sagte Assad in einem Interview für den Sender RT.
Der syrische Staatschef fährt fort: „Ein Bürgerkrieg würde bedeuten, dass es in Syrien eine Spaltung aufgrund ethnischer oder religiöser Zugehörigkeit oder zum Beispiel politischer Bewegungen gibt. Das haben wir nicht.“
Stattdessen sei das ein Krieg gegen Söldner und Terroristen.
„Von Anfang an waren das einfach Söldner, Syrer und Ausländer, die vom Westen angeheuert wurden, um die Regierung zu stürzen. Heute gibt es wegen der US-amerikanischen und türkischen Marionetten keine geographische Einheit. Aber wenn ein Bürgerkrieg im Gange wäre, wäre unsere Gesellschaft gespalten.“
In den syrischen Regionen, die von der Regierung kontrolliert werden, leben laut Assad Menschen unterschiedlicher Religionen und Nationalitäten. Und sie alle unterstützten Damaskus, so der Präsident weiter.

Dnr-online.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 30. Mai 3:00 bis 31. Mai 3:00
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte
9.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der
Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Golmowskij, Sajzewo, Krutaja Balka, Spartak, Jasinowataja, Belaja Kamenka, Dsershinskoje.
Gestern wurde in der Folge eines Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte der Schichtwechsel der Mitarbeiter der Donezker Filterstation verhindert.
Es wurden Schäden an zwei Wohnhäusern in Sajzewo festgestellt.

Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgeschossenen Geschosse betrug 91.
In den vorhergehenden 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgeschossenen Geschosse
42.

Ukrinform.ua: Außenminister Maas reist in den Donbass
Bundesaußenminister Heiko Maas kommt am Donnerstag zu einem zweitägigen Besuch in die Ukraine.
Der ukrainische Außenminister Pawlo Klimkin empfängt Maas in Kiew, teilt die Pressestelle des Außenministeriums mit. Schwerpunktthemen des Gesprächs werden eine Verstärkung der Kooperation zur Lösung des Militärkonfliktes im Donbass sowie bilaterale Zusammenarbeit sein. Klimkin und Maas werden auch gemeinsam den Oblast Donezk besuchen.

de.sputniknews.com: Vorwurf aus ukrainischem Parlament: Berlin verletzt Kiews Interessen
Die Gaspipelines Turkish Stream und Nord Stream 2 werden der Ukraine den Transit von russischem Gas nehmen, wie die Chefin des Auswärtigen Ausschusses der Werchowna Rada (ukrainisches Parlament), Anna Gopko, gegenüber dem Parlaments-TV-Sender sagte. Dabei warf sie Deutschland die Verletzung von ukrainischen Interessen vor.
„Wir müssen begreifen, dass es bereits unmöglich ist, (das Pipeline-Projekt) Turkish Stream zu stoppen, es wird uns circa 30 bis 40 Milliarden Kubikmeter pro Jahr wegnehmen. Sollte Turkish Stream so viel nehmen, dann bleiben uns 50 Milliarden. Das ist das, was für die Gaspipeline Nord Stream 2 vorgesehen ist. Im Endeffekt braucht man überhaupt kein ukrainisches Rohr, und das heißt, dass die Ukraine ohne Pacht bleibt“, sagte Gopko.
Sie betonte dabei, dass Deutschland mit seiner Teilnahme am Projekt Nord Stream 2 seine wirtschaftlichen Aufgaben löse, wobei es die Interessen der Ukraine in den Hintergrund gerückt habe.
„Sie haben uns einfach gebeten, sich ruhig zu dieser Frage zu verhalten. Ich meine schon, dass der einzige Kompromiss in Bezug auf Nord Stream 2, den die Ukraine eingehen kann, nur das volle Verbot und die Verhinderung des Baus (der Gaspipeline) ist. Das ist für uns ein wirtschaftlich unprofitables Projekt“, so die Politikerin weiter.
Zuvor hatte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier während seines Kiew-Besuchs die Ukraine dazu aufgerufen, die Position Berlins zum Gaspipelineprojekt Nord Stream 2 nicht zu kritisieren.
Das Projekt Nord Stream 2 sieht die Verlegung von zwei Pipelinesträngen mit einer Jahresgesamtkapazität von 55 Milliarden Kubikmetern vor. Die Stränge sollen parallel zur bereits bestehenden Gaspipeline Nord Stream von der russischen Ostseeküste bis nach Deutschland verlaufen.
Turkish Stream sieht den Verlauf einer Gaspipeline auf dem Schwarzmeergrund vor, die aus zwei Strängen mit einer Kapazität von jeweils 15,75 Milliarden Kubikmeter besteht. Der erste Strang ist für Gaslieferungen an die Türkei bestimmt, der zweite für Lieferungen an die Länder Süd- und Südosteuropas.

Dan-news.info: „Die ukrainischen Streitkräfte haben wieder das Feuer mit Mörsern auf eine Patrouille der OSZE-Mission eröffnet, diesmal im Gebiet von Petrowskoje“, teilte heute das operative Kommando der DVR mit.
Der Vorfall geschah gestern am 30. Mai.

de.sputniknews.com: Dialog mit USA: Lawrow gibt seinem Kollegen aus Nordkorea Ratschläge
Nordkorea muss laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow selbst entscheiden, welche Garantien seitens der USA es für ausreichend hält, um sich zu verständigen.
Wie Lawrow am Donnerstag nach dem Treffen mit seinem nordkoreanischen Amtskollegen Ri Yong Ho in Pjöngjang sagte, ist Russland nicht berechtigt, sich in den Verhandlungsprozess zwischen beiden Ländern einzumischen.
Zugleich zeige sich Moskau bereit, konkrete Vereinbarungen zur Korea-Regelung zu unterstützen, die den Interessen aller beteiligten Seiten entsprechen würden.
Laut Lawrow begrüßt Moskau Kontakte zwischen Washington und Pjöngjang sowie zwischen Pjöngjang und Seoul. Zudem rief er alle Teilnehmer auf, ein Scheitern der Verhandlungen zu verhindern.
Dabei verwies der Chefdiplomat darauf, dass das Problem „mehrere Komponenten beinhalte“, und forderte dazu auf, im Verhandlungsprozess nichts zu übereilen.
„Ich will erneut die Notwendigkeit hervorheben …, sich möglichst behutsam zu dem zu verhalten, was jetzt hinsichtlich der Anbahnung von Kontakten und der Normalisierung der Beziehungen zwischen den beiden Koreas vor sich geht, und die Versuchung zu vermeiden, morgen alles und sofort einzufordern“, so Lawrow.
Seiner Ansicht nach werden die Denuklearisierung der Korea-Halbinsel und die Erlangung der Stabilität in der Region viel Zeit in Anspruch nehmen….

Dan-news.info: Die ukrainischen Truppen haben gestern Abend Dokutschajewsk beschossen, in der Folge des Feuers wurde ein mehrstöckiges Wohnhaus beschädigt. Dies teilte heute die Stadtverwaltung mit.
„Die Armee der Ukraine hat am Abend Dokutschajewsk beschossen, in der Folge wurde die Verglasung einer der Wohnungen eines fünfstöckigen Wohnhauses in der Lenin-Straße 84 beschädigt“, sagte die Gesprächspartnerin der Agentur.
Informationen über Verletzte sind nicht eingegangen.

de.sputniknews.com: OSZE-Beobachter in Gefahr? Zunächst Explosion, dann Feuer durch ukrainische Kämpfer
Die ukrainischen Kämpfer haben am Mittwoch bei dem Dorf Petrowskojo, wo sich eine Patrouille der OSZE-Sonderbeobachtermission befand, das Feuer eröffnet. Darüber informiert das operative Kommando der selbsterklärten Volksrepublik Donezk. Zuvor soll es auch eine Explosion gegeben haben.
„Die ukrainische Seite betreibt weiter eine Einschüchterungspolitik gegenüber Vertretern der OSZE-Sonderbeobachtermission. Gestern haben die ukrainischen Kämpfer erneut das Feuer aus Minenwerfern gegen eine Patrouille der internationalen Mission eröffnet, nun bei der Ortschaft Petrowskoje“, sagte ein Sprecher vom Donezker Kommando.
In dieser Woche hätten die ukrainischen Kämpfer „dreimal das Leben und die Gesundheit der OSZE-Vertreter gefährdet“.
Zuvor hatte die OSZE-Sonderbeobachtermission auf ihrer offiziellen Homepage mitgeteilt, dass es am Mittwoch zu einer Explosion in der Nähe von ihrer Patrouille bei Petrowskoje gekommen sei.
„Am 30. Mai um 10.22 Uhr ist die Patrouille der Sonderbeobachtermission aus sechs Personen mit zwei gepanzerten Fahrzeugen zu einem Ort gekommen, wo sich die Kameras der Sonderbeobachtermission befinden. Dieser liegt außerhalb des Bezirks von der Trennungslinie bei Petrowskoje (41 Kilometer südlich von Donezk entfernt). Um 10.58 Uhr (…) haben alle ein Pfeifen gehört und dann folgte die Explosion (…) 200 bis 300 Meter vom Bezirk der Trennungslinie entfernt“, hieß es in der Mitteilung.

de.sputniknews.com: Wie gelang es, Russland-USA-Konflikt in Syrien zu verhindern? Assad erläutert
Russland und die USA haben sich einem Konflikt in Syrien stark genährt, aber dank der Weisheit der russischen Führung hat man ihn verhindern können. Dies sagte der syrische Staatschef Baschar al-Assad gegenüber dem TV-Sender RT.
„Wir haben uns ziemlich nah einem direkten Konflikt zwischen Russland und den USA genähert. Aber glücklicherweise konnte man dies verhindern. Aber nicht dank der Weisheit der amerikanischen, sondern der russischen Führung“, sagte Syriens Staatschef.
Er betonte, dass man die Unterstützung Russlands zur Stabilisierung der Situation in Syrien benötigt habe. „Gleichzeitig mussten wir dumme Handlungen seitens der Amerikaner verhindern“, fügte Assad hinzu.
In Bezug auf die Raketenschläge der Koalition Mitte April sagte der syrische Staatschef, dass die USA die Variante eines komplexen Angriffs gegen ganz Syrien erwogen hätten, aber die Gegenerklärungen Russlands hätten sie gestoppt: „Damals haben die Russen offen erklärt, dass sie bereit seien, die Abschussorte von Raketen zu vernichten. Laut unseren Informationen, wir haben keine Beweise, sondern zuverlässige Informationen, haben sie die Variante eines komplexen Angriffs gegen ganz Syrien erwogen. Und nur diese Drohung hat den Westen gezwungen, viel geringere Maßnahmen zu ergreifen“, so Syriens Präsident…

Dan-news.info: „Aktivisten der Volkskontrolle haben im April und Mai 2018 mehr als 500 Handelsobjekte überprüft, es wurden 564 Verstöße entdeckt, davon sind 277 bereits beseitigt, die übrigen befinden sich unter Kontrolle der Aktivisten“, teilte die Leiterin des Projekts Volkskontrolle, die Abgeordnete des Volkssowjets Jekaterina Martjanowa mit.
Am häufigsten handelte es sich um Fälle von Verkauf von Waren mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum, Verstöße gegen Lagerungsregeln, Nichteinhaltung sanitärer Normen. „Ich merke an, dass im Zusammenhang mit dem Erwärmung die Verstöße gegen Lagerungstemperaturen zugenommen haben“, fügte Martjanowa hinzu.
Außerdem wurden mehr als 20 Bildungseinrichtungen kontrolliert.

de.sputniknews.com: Verbesserung der Beziehungen: Pompeo stellt Lawrow Bedingung
US-Außenminister Mike Pompeo hat am Mittwoch bei einem Telefonat mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow die Beziehungen zwischen beiden Ländern und Wege zu ihrer Normalisierung zur Sprache gebracht. Das geht aus einer Mitteilung des Weißen Hauses hervor.
Wie es heißt, kann Russlands Bereitschaft, die für die USA prinzipiell wichtigen Probleme zu lösen, als Voraussetzung für die Verbesserung der bilateralen Beziehungen dienen.
„Obwohl die USA eine Verbesserung der Beziehungen zu Russland anstreben, wird dies erfolgen, wenn Russland seine Bereitschaft zeigen wird, konkrete Maßnahmen zum Abbau unserer Besorgtheit, einschließlich der Einmischung in die inneren Angelegenheiten der USA, zu ergreifen“, wird Pompeo von seinem Pressedienst zitiert.
Wie das russische Außenministerium mitteilte, sind sich Lawrow und Pompeo darin einig, dass die vorhandenen Differenzen durch einen „professionellen Dialog“ zu überwinden seien.
Das Telefonat erfolgte auf Initiative der US-amerikanischen Seite.
Dabei handelt es sich um das erste Telefongespräch mit Lawrow nach dem Amtsantritt von Pompeo als Außenminister am 26. April.
Die Diplomaten besprachen die bilateralen Beziehungen, die Situation in der Ukraine und in Syrien….

de.sputniknews.com: Assad: Diese Anweisungen bekommen Militante aus dem Ausland
Militante in Syrien sind von ihren ausländischen Geldgebern angewiesen worden, keine Versöhnung mit den syrischen Regierungstruppen zuzulassen. Das sagte der syrische Präsident Baschar Assad in einem Gespräch mit dem TV-Sender RT. Dabei versicherte er, dass die Syrer keine Wahl hätten, außer zu siegen.
„Je näher wir dem Abschluss kommen, desto stärker ist der Widerstand“, sagte Assad. „Als wir diesen Prozess begonnen haben, versuchten in vielen Regionen die dort anwesenden Kräfte, ihn zu untergraben, weil sie Anweisungen aus dem Ausland haben, keine Versöhnung zuzulassen.“
„Natürlich kommen mit dem Geld auch die Anweisungen.“
Die Syrer seien jedoch entschlossen, dieses Problem zu lösen.
„Weil wir keine Wahl haben. Entweder haben wir ein Land oder wir haben es nicht“, sagte Assad….

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
Wir bemerken einen
Rückgang der provokativen Beschüsse des Territoriums unserer Republik.
In Richtung Gorlowka hat der Feind die Gebiete von Sajzewo und Golmowskij beschossen und drei Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgeschossen sowie Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
In Richtung Donezk haben die ukrainischen Kämpfer Jasinowataja und Spartak beschossen. Dabei hat der Gegner 23 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen und außerdem Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
In Richtung Mariupol haben die Terroristen 40 Geschosse mit Schützenpanzern abgeschossen sowie mit Handgranatwerfern auf Besymennoje und Telmanowo geschossen.
In der Folge eines zielgerichteten Beschusses von den Positionen der Besatzungs- und Terrorkräfte auf Sajzewo wurden zwei Häuser beschädigt. Informationen über Opfer unter der
friedlichen Bevölkerung werden ermittelt.
Im Zusammenhang mit dem vollständigen Verlust eines Arsenals von Munition und Militärtechnik in dem Lager im Gebiet von Pradowka bilden die ukrainischen Kämpfer ein
neues Raketenartilleriewaffenlager in der Nähe Weroljubowka und spucken dabei wieder auf die Forderungen der friedlichen Einwohner, die gefährlichen Objekte weit aus dem Gebiet von Ortschaften abzuziehen. Denn häufige Brände von Lagern und der Flug von Geschosssplittern stellen eine direkte Gefahr für das Leben und die Gesundheit von friedlichen Einwohnern dar. Aber Najew hat verboten, die Lager von den Wohngebieten zu entfernen und derzeit ist die Bevölkerung von Wolnowacha, Kurachowo, Krasnowgorowka und in anderen Ortschaften in Gefahr, vor allem dort, wo die Stäbe von Truppenteilen der Besatzungskräfte stationiert sind.
Uns wurde von örtlichen Einwohnern bekannt, dass im Gebiet von Dsershinsk im Verantwortungsbereich der 24. mechanisierten Brigade zwei Filmteams der Fernsehsender „1+1“ und „ICTV“ aktiv sind. Die Journalisten mit unsauberen Händen haben die Aufgabe, Einwohner der Ortschaften Jushnoje, Shelesnoje und Dsershinsk zu finden, die die Besatzungs- und Terrorkräfte Najews und das verbrecherische Oligarchenregime Poroschenkos loben werden. Es ist wichtig anzumerken, dass ein großer Teil der Einwohner sich weigert, mit den verlogenen Massenmedien zu sprechen, in diesem Zusammenhang sind die Journalisten gezwungen, Interviews zu schneiden, einzelne Sätze, die Loyalität zur ukrainischen Regierung ähneln könnten, herauszuziehen. Außerdem haben diese Journalisten die Aufgabe, die Tragödie mit dem 15 jährigen Mädchen lächerlich zu machen, die Augenzeugen des Wahnsinns zu beschuldigen und trotz deren direkten Zeugenaussagen weiterhin die Streitkräfte der DVR der Beschüsse des von den ukrainischen Streitkräften besetzten Territoriums zu beschuldigen.
Übrigens muss angemerkt werden, dass eine Reihe ukrainischer Massenmedien ihre Version der Tragödie mit dem Mädchen ein wenig verändert haben, weil sie die Zeugenaussagen der Betroffenen nicht ignorieren konnten. Diese bestätigen, dass das Geschosse der Terroristen der OOS vom Zeitpunkt des Abschusses bis zur Detonation insgesamt drei Sekunden flog. Jetzt behaupten die ukrainischen Journalisten, dass der Beschuss aus Shelesnoje selber kam, aber angeblich von einer Einheit des Gegners. Das heißt, um die Kriegsverbrecher aus den ukrainischen Streitkräften weiter zu decken, sind die ukrainischen Massenmedien bereit zuzugeben, dass die Kämpfer der OOS nicht in der Lage, sind ihre Verteidigung aufrechtzuerhalten und es unseren Einheiten erlauben, im Hinterland in aller Ruhe zu handeln. Natürlich sind das sehr dumme Rechtfertigungen der Besatzer. Ich schlage den Terroristen der OOS vor, ihr Verbrechen zuzugeben und die Schuldigen demonstrativ zu bestrafen.
Nach der Niederlage der Besatzungskräfte bei Gorlowka führen die Einheiten der 24. Brigade weiter Maßnahmen zur Wiederherstellung der Kampffähigkeit durch. Die vernichtete Technik wird zu Altmetallannahmestellen gebracht, aber neue Technik nimmt wieder die uns bekannten Positionen ein. Viele verbotene Waffen der Terroristen sind in Wohngebieten von Dsershinsk und Jushnoje getarnt. Zur Kontrolle der Qualität der Tarnmaßnahmen seiner Einheiten verwendet der Gegner eine Drohne des Typs „Mara-2“, deren Bilder regelmäßig in den sozialen Netzwerken erscheinen. Dabei stellen die Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte auch Videobeweise für die Vernichtung ihrer Militärtechnik ins Netz. Diese Bilder demonstrieren deutlich das schmähliche Scheitern der ukrainischen Truppen bei Gorlowka.

de.sputniknews.com: WM 2018 und „Fall Skripal“: Russlands Außenministerium sieht Zusammenhang
Das „Thema Skripal“ wird dafür benutzt, um die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland zu torpedieren. Dies sagte der Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, Andrej Nesterenko.
Vorige Woche waren in englischsprachigen Medien Mitteilungen aufgetaucht, gemäß denen britische Fußballfans russische Sportanhänger während der Fußball-Weltmeisterschaft „unangespitzt in den Boden rammen“ und einen „dritten Weltkrieg“ starten wollen.
Diese Aussagen brachte der Diplomat mit „der allgemeinen Linie der politischen Führung Großbritanniens“ und ihrem Anti-Russland-Kurs in Zusammenhang.
Die Äußerungen über „einen dritten Weltkrieg“ bezeichnete der Botschafter als Unsinn und Erfindung von denen, die das Fußballfest in Russland torpedieren wollen.
„Daran wird auch das ,Thema Skripalʻ geknüpft“, fügte der russische Diplomat hinzu.
Er bestätigte, dass dieses Thema benutzt werde, um die WM 2018 zu torpedieren….

Nachmittags:

de.sputniknews.com: Medien nennen Nordkoreas „ausdrückliche Forderungen“ an USA
Im Vorfeld des USA-Nordkorea-Gipfels hat Pjöngjang Washington „ausdrückliche Forderungen“ gestellt, diplomatische Beziehungen aufzunehmen und Sanktionen aufzuheben. Das schreibt die südkoreanische Zeitung „Chosun Ilbo“ am Donnerstag unter Verweis auf gut unterrichtete diplomatische Quellen.
Laut einer Quelle gab Nordkorea bei einem Treffen mit US-Vertretern am 27. Mai in Panmunjeom zu verstehen, dass es bereits Schritte zur Denuklearisierung der Korea-Halbinsel (unter anderem die Schließung des Atomtestgeländes Punggye-ri) getan habe. Es strebe eine vollständige nukleare Abrüstung an und erwarte nun Gegenschritte seitens der USA.
„Nordkorea hat erklärt, es werde keine Gründe geben, Atomwaffen zu besitzen, wenn die USA diplomatische Beziehungen herstellen und ihre Nordkorea gegenüber betriebene feindliche Politik einstellen werden“, so das Blatt.
Dabei hielt eine weitere Quelle die Unterzeichnung eines Vertrages über die nukleare Abrüstung Nordkoreas, die Aufhebung der Einschränkungen und die Aufnahme von diplomatischen Beziehungen für durchaus möglich, sollte das Treffen zwischen dem US-Außenminister Mike Pompeo und dem Vizevorsitzenden des Zentralkomitees der Arbeiterpartei Nordkoreas, Kim Jong-chol, erfolgreich verlaufen.
Washington stellt aber Gegenbedingungen.
„Die USA haben von Nordkorea erste Schritte gefordert, damit es nicht von seiner Position abweichen kann, wo es die Absicht bekundet, eine Denuklearisierung vorzunehmen, z. B. Atomwaffen (aus Nordkorea — Anm. d. Red.) abzuziehen“, sagte ein weiterer Insider gegenüber der Zeitung.
Zudem fügte er hinzu, dass Pjöngjang im Gegenzug darauf bestehe, dass Washington seine strategischen Objekte nicht mehr auf der Halbinsel stationiere. Die Absage der für August anberaumten amerikanisch-südkoreanischen Militärübungen „Ulchi-Freedom Guardian“ gehöre auch zu den Voraussetzungen.
Dies wird laut Pjöngjang ermöglichen, das militärische Gleichgewicht zwischen Nord- und Südkorea wiederherzustellen.
Im April wurde berichtet, dass Nordkorea seine Atomtests und den Start von ballistischen Interkontinentalraketen stoppen sowie sein Atomtestgeländer schließen wolle.
Trump hatte zuvor das für den 12. Juni geplante Gipfeltreffen mit Kim in Singapur unter Verweis auf „offene Feindseligkeit“ Nordkoreas abgesagt. Später erklärte der US-Präsident, das Treffen könnte doch stattfinden.
Am vergangenen Dienstag wurde bekannt, dass der frühere nordkoreanische Geheimdienstchef und Kims „rechte Hand“, Kim Jong-chol, zur Vorbereitung des Treffens in die USA gereist sei.

Dnr-online.ru: Die ukrainische Seite sabotiert zielgerichtet den Schichtwechsel in der Donezker Filterstation, teilt die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination und im Verhandlungsprozess mit.
„Heute gegen 10:00 hat eine Kolonne von Fahrzeugen des Zivilschutzministeriums der DVR und der OSZE-Mission sich auf der Straße N-20 aus Jasinowataja in Richtung der Station bewegt, um für die Mitarbeiter eine sichere Fahrt zu gewäh
rleisten.
Aus einem der Unterstände der ukrainischen Streitkräfte, die am westlichen Rand der Straße liegen, kam ein ukrainischer Soldat und eröffnete zielgerichtet das Feuer mit Schusswaffen in Richtung der fahrenden Autos des Zivilschutzministeriums. Zum Glück gab es weder Schäden noch Verletzte.
Außerdem wurde, wie bereits mitgeteilt, das Gebiet in der Nähe der DFS auch mit Schützenpanzern und automatischen Granatwerfern aus Richtung Kamenka und mit Handgranatwerfern aus Richtung Awdejewka beschossen.
Derzeit sind wieder Techniker des Zivilschutzministeriums der DVR vor Ort, um Entminungsmaßnahmen vorzunehmen, um eine sichere Fahrt der Mitarbeiter und der OSZE-Patrouille zur DFS zu gewährleisten.
Die Vertretung der DVR im GZKK und im Verhandlungsprozess bringt eine Maximum an Anstrengungen ein, um ein Scheitern des Schichtwechsels und einen möglichen Ausfall der Station zu verhindern. Wir merken an, dass der Schichtwechsel an der DFS gestern durch die Schuld der ukrainischen Streitkräfte zum Scheitern gebracht wurde.
Wir rufen die ukrainische Seite im GZKK auf, ein nachhaltiges Regime der Ruhe in diesem Gebiet zu gewährleisten, damit das Personal der Station mit seinen Aufgaben beginnen kann“, heißt es in der Mitteilung.

de.sputniknews.com: US-Geheimgefängnis in Litauen? Europäischer Gerichtshof bestätigt
Der US-Auslandsgeheimdienst CIA besaß ein Geheimgefängnis in Litauen. Das geht aus einem Beschluss des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) hervor.
„Das Gericht ist zur Schlussfolgerung gekommen, dass Litauen auf seinem Territorium in der Periode von Februar 2005 bis März 2006 ein geheimes CIA-Gefängnis untergebracht hatte“, hieß es.
Zuvor hatte ein Bürger Saudi-Arabiens, bekannt als Abu Subeiba, dem Terrorismus vorgeworfen wird, eine Klage gegen Litauen erhoben. Ihm zufolge habe Litauen der CIA im Rahmen eines Geheimprogramms sein Territorium zur Verfügung gestellt. Abu Subeiba soll dort gefoltert worden sein. Die USA legen ihm die Verwicklung in die Organisation der Terrorattacke in den USA am 11. September 2001 zur Last.
Das Gericht hat Litauen nun verpflichtet, 130.000 Euro an Subeiba zu zahlen.
Litauen hatte im Juni 2016 vor dem Gericht erklärt, dass es auf seinem Territorium kein CIA-Geheimgefängnis gab, wo der US-Geheimdienst angeblich Personen wegen Terrorverdacht festhielt.

Mil-lnr.info: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich geändert und
bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Straftruppen
fünfmal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Von Seiten der ukrainischen Verbrecher wurden die Positionen unserer Einheiten in den Gebieten von
Kalinowoka, Donezkij, Prischib und Shelobok beschossen.
Im Verlauf der Beschüsse haben die ukrainischen Terroristen 120mm- und 82mm-Mörser, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen verwendet.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 40 Geschosse abgeschossen.
Wir haben Informationen erhalten, dass zwei Filmteams der ukrainischen Fernsehsender „1+1“ und „ICTV“ an der Kontaktlinie arbeiten, um Informationen zur Diskreditierung der Volksrepubliken im Medienraum zu sammeln. Im Zusammenhang damit schließen wir die Möglichkeit inszenierter Beschüsse einschließlich dem Tod friedlicher Einwohner sowohl auf dem Territorium der
Republik als auch auf dem von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Territorien nicht aus.
Es wurden weitere Fälle entdeckt, dass in der 54. mechanisierten Brigade im Gebiet von Luganskoje Verluste verheimlicht wurden. In der Folge sogenannten „freundschaftlichen“ Feuers zwischen der 14. und der 54. Brigade der ukrainischen Streitkräfte wurden zwei Soldaten der ukrainischen Streitkräfte mittelschwer verletzt.
Unter der friedlichen Bevölkerung, die in Popasnaja und Solotoje lebt,verbreiten die ukrainischen Truppen Informationen über eine mögliche Verschärfung der Lage vom 3. bis zum 5. Juni. Die friedlichen Einwohner werden aufgerufen, ihre Häuser zu verlassen und dies wird mit einem Angriff auf die LVR begründet. Nach unseren Informationen plant das ukrainische Kommando Soldaten, die sich an der Kontaktlinie befinden, in die Häuser friedlicher Einwohner, die eingeschüchtert diese Ortschaften verlassen, einzuquartieren.
Die Volksmiliz der LVR geht trotz der ständigen Beschüsse der ukrainischen Truppen nicht auf Provokationen der ukrainischen Streitkräfte ein und beachtet die übernommenen Verpflichtungen. Unsere Handlungen sind auf eine friedliche Lösung des Konflikts im Donbass gerichtet. Aber im Fall grober Verstöße von Seiten der Ukraine behalten wir uns das Recht auf erwidernde Maßnahmen vor.
Frage: Die ukrainischen Truppen haben die Bereitschaft der Luftwaffe zur Erfüllung von Aufgaben in der Zone der militärischen Operation überprüft. Kann die Republik im Fall einer Verwendung von Flugzeugen und Hubschraubern der ukrainischen Streitkräfte standhalten?
Antwort: Die Demonstration der Nutzung der Luftwaffe der ukrainischen Streitkräfte im Donbass ist eine weitere PR-Aktion und ein Versuch, die Kampfgeist der ukrainischen Soldaten anzuheben. Im Unterschied zum Zeitpunkt der Gründung der Republik haben wir Luftabwehrkräfte, die täglich Dienst tun. Dies ist der Ukraine gut bekannt. Im Fall einer Verletzung des Luftraums behalten wir uns das Recht auf deren Vernichtung vor. Möglichkeiten und Mittel dafür haben wir und wenn notwendig, werden wir unser Recht zur Verteidigung unserer Bürger nutzen.

Frage: Während eines Auftritts in Charkow hat der leitende Militärstaatsanwalt Anatolij Matios erklärt, dass das Niveau der Kriminalität in der Armee in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat. Die Militärstaatsanwaltschaft der Ukraine hat seit April 2014 mehr als 27.000 Strafverfahren gegen 42.000 ukrainische Soldaten aufgenommen, das ist etwa ein Viertel aller Soldaten in den ukrainischen Streitkräften. Außerdem sagte er, dass in den nicht ganz fünf Monaten des Jahres 2018 von Soldaten 5179 Straftaten, zu denen Verfahren aufgenommen wurden, begangen wurden. Was meinen Sie, warum wurden diese Daten genannt, die gelinde gesagt die ukrainischen Streitkräfte diskreditieren?
Antwort: Nach unseren Informationen ist das nicht einmal das vollständige Bild. Strafverfahren wurden einfach gegen die aufgenommen, die nicht die Möglichkeit hatten, sich freizukaufen. Die schockierenden, nicht einmal vollständigen Daten, wurden aus einem Grund genannt, in der Ukraine hat inoffiziell der Wahlkampf begonnen. Es läuft ein ernsthafter Kampf um das Recht, an den sogenannten „Haushaltsfuttertrog“ zu gelangen oder zu bleiben, und dafür sind die Kandidaten zu allem bereit, auch wenn das dem Image ihres Staates Schaden zufügt. Einmal haben solche Handlungen zum Krieg im Donbass geführt, jetzt können sie zu Konflikten in anderen Regionen der Ukraine führen…

de.sputniknews.com: Fake-Mord an Babtschenko ist „unglaublicher Idiotismus“ – „The Guardian“
Durch die unerwartete „Auferstehung“ des russischen Journalisten Arkadi Babtschenko fühlen sich viele westliche Journalisten veräppelt. Die britische Zeitung „The Guardian“ hat einen Russland-Experten zitiert, der den ukrainischen Behörden „unglaublichen Idiotismus“ vorwirft.
Der fingierte Mord an dem Kremlkritiker, der für seine radikalen Äußerungen bekannt ist, spielt Moskau in die Hände, schreibt „The Guardian“. Der Trick des ukrainischen Geheimdienstes SBU verleihe nur den Argumenten Glaubwürdigkeit, dass westliche Medien gegen Russland voreingenommen seien.
Die „Auferstehung“ habe prorussische Medien und Aktivisten begeistert, die endlich mal einen handfesten Beweis für mediale Manipulationen des „Gegnerstaates“ hätten.
Der „vom Kreml unterstütze“ TV-Sender RT hat laut dem Blatt die Journalisten verhöhnt, die nach dem Vorfall nun um das Vertrauen in die Medien bangen.
Die Zeitung zitiert den RT-Moderator Afshin Rattansi, der Entschuldigungen von den Medien gefordert hat. Laut Rattansi müssen diese erklären, warum sie Nachrichten aus nicht überprüften Quellen verbreitet haben, die Russland schaden wollten.
RT habe zudem an vorherige Fälle erinnert, als Russland für Morde an Journalisten verantwortlich gemacht worden sei. Dazu gehörten die Ermordung des russischen Abgeordneten Denis Woronenkow, des prorussischen Reporters Olez Bezina sowie des Journalisten Pawel Scheremet in der Ukraine.
Wegen des inszenierten Mordes klängen nun die Argumente, wonach westliche Medien Russland um jeden Preis anschwärzen wollen, überzeugender, so die Zeitung weiter. Denn prorussische Organisationen hätten die Version des Westens zu dem Abschuss der malaysischen Maschine MH17 2014 und der Vergiftung der Skripals im englischen Salisbury ständig zu widerlegen versucht.
„Das ist unglaublicher Idiotismus seitens der ukrainischen Geheimdienste“, zitiert „The Guardian“ den Professor und Russland-Experten an der University of Manchester, Stephen Hutchings. „Das spielt direkt in die Hände der Russen und untermauert die Geschichten, wonach das alles nur ,Provokationen‘ von Russlands Gegner sind.“
Der Redakteur der englischen Version der liberalen russischen Nachrichtenwebseite Meduza, Kevin Rothrock, verurteilte die SBU-Operation in einem Tweet: „Indem sie Medien belogen haben, haben Babtschenko und die ukrainischen Behörden alle diejenigen, die gestern über den,Mord‘ berichtet haben, wie Narren aussehen lassen. Ich entschuldige mich bei all meinen Abonnenten für die Verbreitung dieses völligen Schwachsinns. Die Lehre ist, den Berichten aus der Ukraine nicht zu glauben.“
Auch in den deutschen Medien gab es reichlich Zweifel an der Zweckmäßigkeit der „Auferstehung“. „Die Welt“ titelte am Mittwoch: „Kiew spielt mit der Glaubwürdigkeit.“ „Was der Kiewer Geheimdienst mit Sicherheit schaffte: Jeden Journalisten und jede Presseagentur zu diskreditieren, die den Informationen der Ukrainer Vertrauen schenkte. Die Aktion ist ein Geschenk für all jene, die den Geschichten der etablierten Medien misstrauen“, hieß es.

de.sputniknews.com: „Brenn, brenn lichterloh“: Leitmedienliebling Babtschenko über Flammentod von Kindern
Wie es sich für einen Kremlkritiker, Freiheitsprediger und Moralapostel gehört, klagt der russische Exil-Journalist Arkadi Babtschenko – ja der, der vorgestern ermordet wurde und dann auf einer Pressekonferenz erschienen ist – gerne an. Dafür wird er von deutschen Leitmedien geschätzt. Doch was für eine Ausgeburt feiern die da eigentlich?
Gerade erst auferstanden, streckte Babtschenko seine beiden Mittelfinger aus: den einen jenen entgegen, die seinen (inszenierten) Tod bedauert haben, den anderen in Richtung Moskau. „Darauf (auf seinen Tod) können die lange warten“, twitterte der Aktivisten-Journalist nach seiner „Ermordung“. Sogleich erinnerte er an seine Absicht, in nicht allzu ferner Zukunft in einem Abrams-Panzer über die Moskauer Prachtmeile Twerskaja-Straße auf den Kreml zurollen zu wollen.
Im August 2017, sechs Monate nachdem er seine Heimat verlassen hatte, schrieb Babtschenko:
„Ich komme unbedingt nach Moskau zurück. Ich hab‘ da noch was zu erledigen. Auf dem ersten Abrams, der die Twerskaja entlang fahren wird, werde ich in der Luke unter der Nato-Flagge stecken. Und die dankbaren Russen – von der Krim nichts mehr wissend – werden den Befreiern Blumen entgegenwerfen und mit gesenktem Haupt nach Dosenfleisch betteln. Und sie werden Putins Denkmal mit Füßen treten und beteuern, sie hätten von alledem nichts gewusst und seien sowieso immer schon innerlich dagegen gewesen. Merkt euch diesen Tweet.“
Jetzt, nach seiner Auferstehung, bekräftigte Babtschenko sein Versprechen sichtlich weniger siegesgewiss: „Ich werde versuchen, das zu tun“, twitterte er. Diese Episode mit den Nato-Panzern inmitten der russischen Hauptstadt ist aber wohl die harmloseste seiner vielen… wie soll man‘s denn nennen? Na ja, hier eine Auswahl aus der Gebetsmühle des Hasspredigers.
„Lasst uns Hitlers Tod betrauern“
Kürzlich ist in Russland ein sehr beliebter Schauspieler gestorben: Oleg Tabakow. Aus der russischen Provinz kommend, eroberte das Talent die Herzen des Publikums im Nu. Viele Rollen spielte er, auch unsympathische. In Erinnerung bleibt er vor allem durch die brillante Vertonung eines Katers aus einem kultigen Zeichentrick.
Für den Pseudo-Dissidenten Babtschenko ist der beliebte Darsteller aber mindestens ein Hitler:
„Sagt mal, ist es irgendwie so eine besondere Mentalität, dass man sich jeder Berühmtheit zu Füßen wirft, egal um welches Arschloch es sich handelt? (…) Seit Jahren bestatte ich meine Freunde und Bekannten. Seit Jahren werden meine Freunde und Bekannten eingesperrt. Ich selbst lebte jahrelang in Angst vor jedem noch so kleinen Geräusch in der Nacht. Jahrelang wartete ich auf meine Verhaftung (…). Zehntausende, Millionen, Millionen (!!!) zerstörte Schicksale, zertrümmerte Leben. Ich hasse sie. Ich hasse diese Fo**en. Talent ist in diesem Fall kein mildernder Umstand, keine Indulgenz. Nein, meine Freunde. (…) Man hört, dass Hitler auch ganz hübsche Bildchen malte. Lasst uns doch den Tod des Künstlers betrauern“, schrieb der Journalist Babtschenko anlässlich des Todes von Tabakow.
Was ihn derart erzürnte, war wohl der Umstand, dass der Schauspieler vom russischen Präsidenten 2012 zum Mitglied des Fernsehrats ernannt worden war.
„Putin bleibt für immer“
Wen Arkadi Babtschenko natürlich am meisten kritisieren muss, ist der russische Präsident Wladimir Putin, der nach Ansicht des Journalisten gar keiner ist. Eine anstehende Pressekonferenz Putins kommentierte Babtschenko im Januar 2018 so:
„Es gibt keine Politik im Lande. Zur Politik werden die Versuche, an der Farbe eines Nasenpopels des Zaren etwas abzulesen (…). In Russland kann es keine Pressekonferenz des Präsidenten geben, weil es in Russland keinen Präsidenten gibt. (…) Ein Präsident wird gewählt. Wladimir Putin aber ist ein Usurpator. Er hat die Macht 2012 bei einem gewaltsamen Umsturz ergriffen. Bei einem gewaltsamen. Ich bestehe auf dieser Formulierung. Wer damals in Moskau war, weiß, wie das ganze Stadtzentrum mit Spezialeinheiten und Militär vollgestopft war. Es wird keine Wahlen geben. Nawalny wird nicht zugelassen. Den Donbass werden sie nicht räumen. In Syrien werden sie sich festlaufen. Für lange Zeit. Und Putin bleibt auf ewig. Viel Spaß beim Zuschauen.“
„Brenn, brenn lichterloh“
Selbst da, wo Worte fehlen, findet Babtschenko einen kräftigen Ausdruck. Den verheerenden Großbrand in einem Kaufhaus in Kemerowo, bei dem mehrere Dutzend Kinder starben, wertete der geflohene Journalist als eine Rache Gottes an den Russen:
„Wenn das einzige Mittel, euren imperialen Sumpf zum Nachdenken über den Wert des Menschenlebens zu bringen, Brände und Tode sind, dann: Brenn, brenn lichterloh. Wenn es die einzigen Momente sind, wenn eure ach so geisterfüllten Landsleute aufhören, alle ihre Nachbarn mit ihren verf***ten Flaggen, Bären, Balalaikas, Panzern, Raketenwerfern zu belästigen, wenn sie deren Angehörige mit Geschrei und Geheul bestatten, dann soll es an jedem gottverdammten Tag in euren Städten brennen. (…) Ich hab‘ hier mal eine Statistik gesehen: Wegen des Kriegs sind in der Ukraine 1.200 Kinder vaterlos geworden. (…) Solange ihr Fo**en mit eurem ganzen Land nicht auf die Knie fallt vor jedem einzelnen dieser Kinder, solange gehen mir alle eure Tragödien am A*sch vorbei. Solange ihr keine Reparationen gezahlt und all den Müttern nicht in die Augen geschaut, all das Zerstörte nicht wiederaufgebaut habt, solange ihr all die Verwundeten nicht geheilt und keinen öffentlichen Prozess geführt, das Urteil nicht vollstreckt und nicht bewiesen habt, dass ihr euch gewandelt und gebessert habt – solange f***t euch einfach. War das eingängig genug?“

ukrinform.ua: Poroschenko stärkt die ukrainische Sprache
Der Präsident der Ukraine Petro Poroschenko hat ein Dekret über Maßnahmen zur Stärkung der ukrainischen Sprache unterzeichnet.
Das sagte der Staatschef beim Besuch einer Schule im Oblast Iwano-Frankiwsk. Das Dekret erklärt ab 2018 ein Jahrzehnt der ukrainischen Sprache.

de.sputniknews.com: Gegen US-Dominanz: Nordkorea schätzt Kurs Russlands hoch – Kim Jong-un
Nordkorea schätzt den Kurs der russischen Regierung, der US-Vorherrschaft die Stirn zu bieten, hoch. Dies erklärte der nordkoreanische Staatschef Kim Jong-un während des Treffens mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow am Donnerstag.
„Die Situation auf der koreanischen Halbinsel ändert sich im Einklang mit den Interessen der beiden Völker (von Nord- und Südkorea – Anm. d. Red.). Ich schätze hoch, dass Putins Regierung sich gegen die US-Vorherrschaft stemmt“, so Kim Jong-un.
„Sie gehen das scharf an, und wir sind immer bereit, Verhandlungen und einen tiefgreifenden Meinungsaustausch mit der russischen Seite zu diesem Thema zu führen.“
Wie der nordkoreanische Staatschef ferner betonte, zeugt der Besuch des russischen Außenministers von der Sorge Moskaus um die Entwicklung der Beziehungen zu Pjöngjang. Er habe ebenso unterstrichen, dass sich die Situation auf der koreanischen Halbinsel in Richtung der Gespräche rasch ändere.
Am Donnerstag traf Lawrow zu einem offiziellen Besuch in Nordkorea ein. Bei dem Treffen mit Kim Jong-un wurden laut dem russischen Außenministerium die aktuelle Lage und die Zukunft der Beziehungen zwischen Moskau und Pjöngjang besprochen. Lawrow unterstrich die Bereitschaft Russlands, bei der Umsetzung der Vereinbarungen zwischen Nord- und Südkorea zu helfen.
Zuvor hatte Lawrow mit seinem nordkoreanischen Amtskollegen Ri Yong Ho gesprochen. Bei dem Gespräch hatte der russische Chefdiplomat betont, Moskau wolle sich aus den Verhandlungen zwischen Nordkorea und den USA heraushalten. „Momentan laufen vorbereitende Expertenberatungen, und wir fühlen uns nicht berechtigt, uns in diesen Prozess irgendwie einzumischen.“

Lug-info.com: Der vom Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) angeworbene Einwohner der LVR Wladislaw Stepanow meldete sich mit einem Schuldeingeständnis bei den Rechtsschutzorganen der Republik. Dies teilte das Staatssicherheitsministerium der LVR mit.
„Ein Agent des SBU, der Einwohner der LVR Wladislaw Stepanow mit dem Pseudonym „Adept“ hat sich der Spionage zugunsten der Ukraine verweigert und hat sich mit einem Schuldeingeständnis beim Staatssicherheitsministerium der LVR gemeldet“, heißt es in der Mitteilung.
Stepanow erklärte, dass er am Passierpunkt in Staniza Luganskaja von einem Mitarbeiter des SBU angeworben wurde, der ihm mit Gefängnis drohte. Stepanow erhielt ein Pseudonym und die Aufgabe, Informationen militärischer Art, bei denen es sich um ein Staatsgeheimnis handelt, zu sammeln.
„Sie (Unbekannte am Passierpunkt) begannen mir zu erzählen, dass ich strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werde und schlugen mir vor, dass ich, wenn ich keine Probleme
haben will, ein Papier über Zusammenarbeit unterzeichnen soll“, berichtete Stepanow.
„Ich begriff, dass dies strafrechtliche Verantwortung nach sich zieht und ich bin (bei der Ankunft in der LVR) zu den Organen des MfS der LVR gegangen und habe über meine Situation berichtet, was mit mir geschehen ist“, teilte der Einwohner der Republik mit.
Das MfS der LVR hat die Einwohner aufgerufen, im Fall von rechtswidrigen Handlungen von Seiten von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, von freiwilligen Strafbataillonen, Polizei oder Spezialdiensten der Ukraine sich an folgende Telefonnummern/E-Mail-Adressen zu wenden…

de.sputniknews.com: Donezk: Ukrainische Sicherheitskräfte nehmen OSZE-Autokolonne unter Beschuss
Ukrainische Sicherheitskräfte haben am Donnerstagmorgen eine Autokolonne der OSZE-Sonderbeobachtermission und des Zivilschutzministeriums der selbsterklärten Volksrepublik Donezk beschossen. Das gab ein Sprecher der Republik im Gemeinsamen Zentrum für Kontrolle und Koordination (JCCC) bekannt.
„Ein ukrainischer Soldat ist aus einem Unterschlupf der ukrainischen Armee gegangen und hat gezielt auf einen fahrenden Wagen des Zivilschutzministeriums das Feuer mit Schusswaffen eröffnet. Glücklicherweise hat es weder Tote oder Verletzte noch Beschädigungen gegeben“, so der Sprecher.
Ihm zufolge hat sich der Vorfall nahe der Donezker Wasserfilteranlage ereignet. Der Autokonvoi sei aus der Ortschaft Jassinowataja gekommen.
„Der Schichtwechsel ist erneut einer Gefahr ausgesetzt“, sagte der Sprecher weiter.
Zurzeit führen Sprengstoffexperten der Behörde Entminungsarbeiten am Ort durch, damit OSZE-Mitarbeiter zur Filteranlage fahren könnten.
Die Donezker Filteranlage versorgt rund 400.000 Bewohner an beiden Seiten der Trennlinie im Donbass mit Trinkwasser. Seit Ausbruch des Konfliktes in der Ostukraine im April 2014 wurde sie mehrmals wegen Feuerangriffen stillgelegt.

de.sputniknews.com: „Gruß an Putin“: Kim lobt Russen als „hervorragende Freunde“
Nach seinen Verhandlungen mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow hat der nordkoreanische Staatschef Kim Jong-un dem russischen Präsidenten Wladimir Putin Grüße übermitteln lassen.
„Nach Ihrer Rückkehr richten Sie Präsident Putin meinen herzlichen Gruß aus“, sagte Kim dem russischen Minister. „Sie sind hervorragende Freunde für uns“, lobte er.
Lawrow war am Donnerstag zu einem offiziellen Besuch nach Nordkorea gekommen, wo er sich unter anderem mit seinem Amtskollegen Ri Yong-ho traf. Als Geschenk für den nordkoreanischen Staatschef brachte Lawrow eine bemalte Schatulle mit, in der Kim „geheime Sachen aufbewahren“ kann.

dnr-online.ru: Die Akkreditierung des staatlichen Unternehmens „Donezkstandartmetrologija“ (Einrichtung, die die Zertifizierung von in der DVR hergestellten Produkten durchführt, Anm. d. Übers.) und der Erhalt des Rechts der Zertifizierung der republikanischen Produkte entsprechend der Standards der RF und der Länder der eurasischen Union war Thema eines Interviews des Ministers für Industrie und Handel der DVR Alexej Granowskij mit der offiziellen Seite der DVR.
„Das Ministerium für Industrie und Handel der DVR und das staatliche Unternehmen „Donezkstandartmetrologija“ haben eine sehr große Arbeit zur Zertifizierung unserer Produkte erledigt. Dies ist eine Art von Anerkennung. Unsere Produkte können jetzt nicht nur nach Russland, sondern auch in die Länder der eurasischen Union gehen. Mit einem solchen Zertifikat, ohne Abweichungen, wird es einen deutlich Sprung in unserer Ökonomie geben, dies wird unseren Produzenten die Möglichkeit eröffnen, wieder die Positionen einzunehmen, die wir aufgrund des Kriegs verloren haben“, kommentierte er.
Der Minister merkte auch an, dass er weitere Wege der Entwicklung in der Aktivierung und dem Vordringen in russische und eurasische Märkte für Produkte der Maschinenbaubranche sieht, die in der DVR hoch spezialisiert, aber von hoher
Qualität ist.
„Wir s
ind einen schweren Weg gegangen und faktisch haben wir jetzt die Anerkennung des staatlichen Unternehmens „Donezkstandartmetrologija“ und seine Akkreditierung in der RF. Wir haben Zugang zur Register der Standards der RF, wir können Zertifikate ausgeben, dass Produkte diesen staatlichen Standards entsprechen. Faktisch ist das eine Anerkennung der Qualität der von uns hergestellten Produkte, eine ökonomische Anerkennung“, unterstrich Alexej Granowskij.

de.sputniknews.com: Bundesregierung: Informationen zum Fall Skripal unterliegen Geheimhaltung
Armin Siebert
Die Partei Die Linke hat noch einmal eine Anfrage an die Bundesregierung zum bis heute unaufgeklärten Fall um die Vergiftung des Ex-Spions Sergej Skripal gestellt. Der Vorfall hatte für schwere diplomatische Zerwürfnisse mit Russland gesorgt. Die Bundesregierung liefert allerdings keine Antworten, sondern beruft sich auf die Geheimhaltung.
Ursprünglich hatte Die Linke bereits im April eine ausführliche Anfrage zum Fall Skripal gestellt. Die Antworten der Bundesregierung auf die 26 Fragen der Linkspartei beginnen überwiegend mit der Formulierung „Die Bundesregierung hat keinerlei Kenntnis davon …“.
Darüber hinaus wird auf die geheimdienstliche Relevanz verwiesen, weshalb nicht näher Auskunft gegeben werden kann:
„Gegenstand der Fragen sind solche Informationen, die in besonders hohem Maße das Staatswohl berühren“, heißt es in der Vorbemerkung der Bundesregierung.
Der Informationsgehalt der Antworten der Bundesregierung geht gegen Null. Entsprechend zeigt sich die Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen, die die Anfrage der Linken mit verfasst hatte, gegenüber dem Onlinemagazin Telepolis empört über das Mauern der Regierung:
„Es ist ein politischer Offenbarungseid, dass die Bundesregierung keine Antworten gibt und stattdessen in blinder Gefolgschaft die britischen Vorverurteilungen gegen Russland übernommen hat. Die Ausweisung russischer Diplomaten war vorschnell und falsch. Zugriff auf das Nervengift Nowitschok hatten viele Länder.“
Auch BND hatte Nowitschok – was wusste die Bundesregierung?
Die beiden russischen Staatsbürger sollen mit dem Nervengift Nowitschok vergiftet worden sein, das bereits in der Sowjetunion entwickelt wurde. In den Wirren der 1990er Jahre tauchte Nowitschok in diversen ehemaligen Sowjetrepubliken und auch auf dem Schwarzmarkt auf. Eine Probe des Nervengiftes geriet auch in die Hände des deutschen Geheimdienstes BND, der es an verbündete Geheimdienste in Europa und den USA weitergab, darunter auch an den britischen Geheimdienst. Auch Tschechien räumte ein, Nowitschok besessen zu haben.
Trotzdem beharrte Englands Premierministerin Theresa May auf der Darstellung, dass der Giftstoff nur aus Russland stammen könne. Sie änderte ihre Haltung auch nicht, nachdem das britische Militärlabor, das mit der Analyse des Stoffes beauftragt war, dieser Version widersprach und betonte, die Herkunft nicht bestimmen zu können.
Nachdem Anfang Mai bekannt wurde, dass auch Deutschland und andere Länder im Besitz von Nowitschok waren, wollte Dagdelen in einer Nachfrage von der Bundesregierung wissen, ob ihr zu dem Zeitpunkt der Ausweisung der russischen Diplomaten bekannt war, dass auch der BND Zugang zu Nowitschok hatte.
Wieder berief sich die Bundesregierung in ihrer Antwort auf das „Staatswohl“ und beantwortete weder Fragen zum BND noch dazu, ob andere Staaten Nowitschok besitzen oder besaßen.
„Vorverurteilung Russlands bricht zusammen“
Dagdelen sieht dadurch ihre Rechte als Bundestagsabgeordnete beschnitten, wie sie Telepolis berichtete:
„Es ist ungeheuerlich, dass die Bundesregierung im Fall Skripal eine Antwort verweigert, ob sich der BND und andere westliche Geheimdienste in den 1990er Jahren Nowitschok beschafft haben. Das ist eine eklatante Verletzung des Fragerechts der Bundestagsabgeordneten. Mit der Weigerung der Bundesregierung, naheliegende Fragen im Fall Skripal zu beantworten, bricht zudem die Legende und die Vorverurteilung Russlands zusammen. Wenn die Bundesregierung sich nicht dem Vorwurf der bewussten Täuschung von Bundestag und Öffentlichkeit aussetzen will, muss sie endlich Antworten liefern.“
Diplomatische Beziehungen bleiben kühl
Großbritannien hatte unmittelbar nach der Vergiftung des russischen Ex-Doppelagenten Sergej Skripal und seiner Tochter Julia im März diesen Jahres im englischen Exil die Schuld eindeutig Russland zugewiesen. Der darauf folgenden Ausweisung russischer Diplomaten schlossen sich mehr als 20 Staaten an. Auch Deutschland übernahm die englische Position uneingeschränkt und verwies ebenfalls vier russische Diplomaten des Landes.
Sergej Skripal und seine Tochter sind inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen. Es soll ihnen den Umständen entsprechend gut gehen. Experten sind dagegen der Meinung, dass man einen Kontakt mit Nowitschok nicht überleben kann.
Bis heute halten die Skripals sich unter Obhut des britischen Geheimdienstes an einem geheimen Ort in Großbritannien auf. Der russischen Botschaft wird jeglicher Kontakt zu den beiden russischen Staatsbürgern verweigert.
Bei der Aufklärung des Anschlages im März 2018 hat es bis heute keine, zumindest keine öffentlich bekannten Fortschritte gegeben. Die Vorwürfe der britischen Regierung gegenüber Russland bleiben bestehen. Die 140 ausgewiesenen russischen Diplomaten durften nicht an ihre Arbeitsplätze zurückkehren.

Ukrinform.ua: Poroschenko: Russland schickt voll mit Waffen geladene LKW, um Ukrainer zu töten
Russland höre nicht auf, die Situation in der Ukraine zu destabilisieren, erklärte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko während seiner Reise beim Besuch in der Region Iwano-Frankiwsk, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Der Aggressor hört mit den Versuchen nicht auf, die Situation in der Ukraine von innen zu destabilisieren“, sagte Poroschenko.
Insbesondere erinnerte er in diesem Kontext an die Sonderoperation des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU), die er als glänzend verzeichnete und die das Leben des russischen Journalisten Arkadij Babtschenko in Kiew gerettet hatte.
„Sie (Russen – Red.) schicken die Waffen, ganze Lastwagen voll, sie schicken Geld, um die Ukrainer, Journalisten, Staatsmänner zu töten. Aber wir haben sie ertappt, und jetzt sagen sie, dass wir nicht so handeln“, sagte der Staatschef der Ukraine.

de.sputniknews.com: „Rügt Russland, nicht Ukraine“: Reaktion auf Babtschenkos „Mord“ empört Poroschenko
Nicht die Ukraine, sondern Russland ist im Zusammenhang mit der Inszenierung des Mordes an dem Journalisten Arkadi Babtschenko zu rügen. Dazu rief der ukrainische Präsident Petro Poroschenko bei einem Auftritt vor Schülern im Gebiet Iwano-Frankiwsk auf, wie der ukrainische TV-Sender „112“ am Donnerstag berichtet.
Die Operation der ukrainischen Sicherheitsdienste lobte Poroschenko als „glänzend“ und betonte, dass nun „die ganze Welt das Gesicht unseres Feindes gesehen hat“. „Es werden Waffen, ganze Lkws, Geld geschickt, um Ukrainer, Journalisten, Staatsfunktionäre zu töten“, sagte der ukrainische Präsident. Danach äußerte er seine Empörung darüber, dass einige Medien die Handlungen der Ukraine kritisiert hätten.
„Sie sollen nicht die Ukrainer, sondern Russland beschuldigen“, sagte Poroschenko.
Zuvor hatte auch der ukrainische Innenminister Arsen Awakow seine Befremdung über die Kritik aus einigen internationalen Organisationen geäußert.
Der Generalsekretär von Reporter ohne Grenzen, Christophe Deloire, hat den fingierten Mord an Babtschenko als „miserablen Trick“ kritisiert.
​Auch der Medienbeauftragte der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE), Harlem Desir, rügte die Ukraine scharf dafür, „falsche Informationen über das Leben eines Journalisten“ zu verbreiten.
Am Dienstag hatte die ukrainische Polizei mitgeteilt, dass der Journalist Arkadi Babtschenko mit Schusswunden am Rücken in seiner Kiewer Wohnung aufgefunden worden und auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben sei. Russland, andere Staaten und internationale Organisationen verurteilten das Attentat und forderte von Kiew eine Aufklärung.
Der Chef des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes SBU, Wassil Grizak, beschuldigte Geheimdienste Russlands, einen Mordanschlag auf Babtschenko in Auftrag gegeben zu haben. Das Attentat sei jedoch durch den SBU verhindert worden. Die Inszenierung sei nötig gewesen, um die Anschlagspläne zu enttarnen.

de.sputniknews.com: EU distanziert sich von Mord-Inszenierung in Ukraine
Die EU hat sich von der Inszenierung des Mordes am russischen Journalisten Arkadi Babtschenko distanziert. Die Vertreterin der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini, Maja Kocijancic, gab eine entsprechende Erklärung am Donnerstag ab.
Die EU-Delegation in der Ukraine habe mit der Aktion nichts zu tun gehabt, so Kocijancic.
„Ja, wir haben eine Mission in der Ukraine, die mit den ukrainischen Behörden an Reformen im Sicherheitsbereich arbeitet. Doch diese Operation war eine Operation des Sicherheitsdienstes der Ukraine, ohne Beteiligung unserer Mission“, sagte sie bei einem Briefing in Brüssel.
Der belgische Außenminister Didier Reynders hatte zuvor erklärt, man solle von Kiew eine Erklärung zum vorgetäuschten Mord an Babtschenko fordern. Solche Methoden seien fragwürdig und würden auch kaum zur Wiederaufnahme von Diskussionen im Rahmen des Normandie-Formats beitragen.
„Im Rahmen von Reformen müsste man doch vermeiden, auf das zurückzugreifen, was man anderen vorwirft – und zwar Fake-News, derartige inszenierte Operationen“, sagte Reynders. Falschmeldungen bekämpfe man nicht mit anderen Falschmeldungen.
„Die Beteiligung eines Journalisten an einer derartigen Inszenierung wirft Fragen auf. Andererseits glaube ich nicht, dass dies die Wiederaufnahme von Diskussionen im Rahmen des,Normandie-Formats‘ erleichtern wird“, fügte er hinzu.
Der litauische Außenminister Linas Linkvecuis hat sich ebenfalls verblüfft über den „Trick“ gezeigt.
„Ich verstehe solche,Sonderoperationen‘ nicht, für mich ist das unfassbar“, wird der Diplomat vom Nachrichtenportal „Delfi“ zitiert.
Auch die OSZE hatte zuvor ihr Bedauern über Kiews Entscheidung geäußert, Informationen über den „Mord“ verbreitet zu haben.

ukrinform.ua: SBU zeigt Festnahme des Organisators des Mordes an Babtschenko
Der Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) hat die Festnahme eines Verdächtigen bei der Organisation des Mordes an dem Journalistin Arkadij Babtschenko gezeigt.
Von dem ukrainischen Geheimdienst ist dokumentiert, dass für die Realisierung dieses zynischen Plans von den russischen Geheimdiensten ein Bürger der Ukraine „G“ angeworben wurde, der für eine Belohnung den Auftrag bekam, die Täter für die Begehung einer Serie von Terroranschlägen mit zahlreichen Opfern zu finden.
„Für die Verwirklichung des Auftrags der russischen Geheimdienste hat er seinem Bekannten – dem ehemaligen Kämpfer der Antiterror-Operation in der Ostukraine – 30 000 US-Dollar für die Tötung des russischen Journalisten Arkadij Babtschenko angeboten, und als Abschlag wurden ihm 15 000 US-Dollar übergeben“, sagte der SBU-Leiter, Wasyl Hryzak.
Der SBU hat auch die Aufzeichnung eines Gesprächs im Moment der Übergabe des Geldes vom möglichen Organisator des Attentats an seinen „Täter“ veröffentlicht. Nach den Worten des Generalstaatsanwalts der Ukraine, Jurij Luzenko, sei er bereit, zu kooperieren.
Früher wurde berichtet, dass der 41-jährige Journalist Arkadij Babtschenko am Dienstag, dem 29. Mai, mit drei Schüssen an der Schwelle zu seiner Wohnung in Kiew tödlich verwundet wurde.
Am Mittwoch, dem 30. Mai, hat es sich herausgestellt, dass Arkadij lebt.
Hryzak hat erklärt, dass die russischen Geheimdienste den Mord an Babtschenko bestellt haben und der SBU eine Sonderoperation durchgeführt und den Mordversuch vereitelt hat.

de.sputniknews.com: Kreml zu vermeintlichem Mord in Kiew: SBU-Chef sollte für seine Worte geradestehen
Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hat den vorgetäuschten Mord am russischen Journalisten Arkadi Babtschenko in Kiew „eine merkwürdige Geschichte“ genannt und es erfreulich gefunden, dass „der Mann am Leben ist“. Laut Peskow müsse der Chef des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU, Wassili Grizak, für seine Vorwürfe gegen Moskau Verantwortung tragen.
„Wir werden keinen Kommentar dazu geben. Die Geschichte ist zumindest merkwürdig. Ich weiß auch nicht, inwiefern der Zweck in dieser Geschichte die Mittel heiligt. Gott sei Dank, der Mann ist am Leben“, sagte Peskow.
Er merkte zugleich an, die Situation um die inszenierte „Ermordung“ des TV-Journalisten könne die Vorstellung nicht ändern, dass der Aufenthalt in der Ukraine für einen Journalisten gefährlich sei.
Die ukrainischen Behörden sollten für ihre Worte über eine Beteiligung Russlands am „Attentat“ auf Babtschenko Verantwortung tragen, sonst würden sie ähnlich aussehen wie ihr britisches Pendant, so Peskow. Er nahm damit offensichtlich Bezug auf den spektakulären Fall Skripal.
Am Dienstag hatte die ukrainische Polizei mitgeteilt, dass Babtschenko mit Schusswunden am Rücken in seiner Kiewer Wohnung aufgefunden worden und auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben sei. Am Mittwoch hatte SBU-Chef Wassil Grizak jedoch auf einer Pressekonferenz mitgeteilt, dass der Journalist am Leben sei. Grizak beschuldigte Geheimdienste Russlands, einen Mordanschlag auf Babtschenko in Auftrag gegeben zu haben. Das Attentat sei jedoch durch den SBU verhindert worden. Die Inszenierung sei nötig gewesen, um die Anschlagspläne zu enttarnen, so Grizak.
Wie inzwischen bekannt wurde, können die ukrainischen Sicherheitsbehörden keine direkten Beweise dafür vorbringen, dass die Personen aus Russland, mit denen der mutmaßliche „Mord-Drahtzieher“ in Kontakt gestanden hatte, russischen Geheimdiensten angehören.

Abends:

de.sputniknews.com: MH17-Abschuss: Malaysias Regierung entlastet Russland
Knapp vier Jahre nach dem Abschuss einer malaysischen Passagiermaschine über der Ost-Ukraine(Flug MH17) hat die Regierung Malaysias, das gemeinsam mit anderen Staaten zu der Katastrophe mit fast 300 Toten ermittelt, die Vorwürfe des Westens gegen Russland als nicht nachweisbar eingestuft.
„Es gibt keine stichfesten Beweise, die Russland überführen“, sagte der malaysische Verkehrsminister Anthony Loke dem Portal ChannelNews Asia. „Man kann nicht einfach mit dem Finger auf Russland zeigen.“
Damit widersprach Loke der Mutmaßung des internationalen Ermittlungsteams JIT, laut der die Boden-Luft-Rakete Buk, mit der die Boeing am 17. Juli 2014 vom Himmel geholt worden war, aus Russland stammen soll.
Laut Loke hat JIT vorerst keine Beweise, die Erkenntnisse der Ermittler reichten nicht, um Russland zu überführen.

Standard

Presseschau vom 30.05.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends/ nachts:

Lug-info.com: Die Generalstaatsanwaltschaft der LVR hat die Ermittlungen zu der Strafsache gegen 16 ukrainische Diversanten, die der Begehung von Morden und Terrorakten auf dem Territorium der Republik, darunter auch des Mordes am Leiter der Koordination der Volksmiliz der LVR Oberst Oleg Anaschtschenko, beschuldigt werden, abgeschlossen.
„Die Ermittlungsabteilung der Generalstaatsanwaltschaft der LVR hat die Ermittlung zur Strafsache gegen 16 Personen, die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte sind oder von Spezialdiensten der Ukraine angeworben wurden, um Terrorakte, Diversionen, Morde und andere besonders schwere Verbrechen auf dem Territorium der LVR zu begehen, beendet“, teilte der Leiter der Ermittlungsabteilung der Generalstaatsanwaltschaft der LVR Jurij Linnik mit.
„Im Verlauf der Ermittlung wurde die Beteiligung der Angeklagten an 30 Verbrechen festgestellt, darunter Terrorakten, wie dem, in dessen Folge der Leiter der Koordination der Volksmiliz der LVR Oleg Anaschtschenko starb, der Sprengung der Transformatorstation „Pobeda“ in Swerdlowsk, dem Mord an der Bachmutker Straße am Kommandeur eines Zuges der Volksmiliz der LVR Armjon Bagirjan und seinem Kameraden, dem Mord an dem Mitarbeiter der Rechtsschutzorgane der Republik Oleg Didenko und seiner zivilen Ehefrau“, erläuterte Linnik.
„Für die genannten Verbrechen ist eine lebenslängliche Freiheitsstrafe vorgesehen. Die Angelegenheit wurde zur Behandlung an den Militärgerichtshof der LVR übergeben“, fügte er hinzu.
Der Leiter der Koordination der Volksmiliz der LVR Oberst Anaschtschenko starb am Morgen des 4. Februar 2017 in Lugansk in Folge der Sprengung seines Autos. Die Ermittlung wurde an das Staatssicherheitsministerium der LVR übergeben. Der damalige Staatssicherheitsminister Leonid Pasetschnik teilte am 10. März mit, dass Mitarbeiter des MfS gemeinsam mit dem Innenministerium ein Netz von auf dem Territorium der Republik aktiven Diversanten aufgedeckt haben, zu denen einige Diversions- und Erkundungsgruppen gehören. Die festgenommenen Diversanten erklärten, dass Soldaten des 8. Regiments der Spezialoperationskräfte der ukrainischen Streitkräfte, zu dem sie gehörten, an Terrorakten auf dem Territorium der LVR, der DVR und Russlands beteiligt sind. Dazu gehören der Mord an Anaschtschenko und den Kommandeuren der Bataillone „Somali“ und „Sparta“ des Verteidigungsministeriums der DVR Oberst Michail Tolstych „Giwi“ und Arsen Pawlow „Motorola“. Außerdem bereiteten die Diversanten den Mord am Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko vor.

de.sputniknews.com: Weitere US-Inszenierungen mit C-Waffen in Syrien in Vorbereitung.
Die US-Geheimdienste bereiten weitere Inszenierungen mit dem Einsatz von chemischen Waffen gegen syrische Bürger vor. Dies meldet die syrische staatliche Nachrichtenagentur „Sana“ unter Verweis auf eine nicht genannte Quelle im Nationalkomitee für Vernichtung von chemischen Waffen am Dienstag.
„Die USA und ihre Geheim- und Militärdienste bereiten weiterhin die aufgeführten Operationen in einigen Bezirken Syriens vor, indem sie ihre Agenten (…) zum Einsatz von chemischen Waffen gegen unschuldige Bürger anspornen, und beschuldigen den syrischen Staat des Betrugs“, so die Quelle.
Wie die Agentur unter Verweis auf die Quelle berichtet, verurteilt Syrien diese „neue Aufführung“ und bestätigt die Beteiligung einiger anderer westlicher Staaten daran, darunter Frankreich und Großbritannien, zur Rechtfertigung von Angriffen gegen Syrien.
Laut der Quelle hatte das Komitee den Erhalt einer genauen Information bestätigt, dass Terroristen, die früher mit dem Islamischen Staat kooperiert haben, heute mit den USA und den sogenannten „Demokratischen Kräften Syriens“ (DKS) zusammenarbeiten, Familien aus den sich unter der Kontrolle der DKS befindlichen Bezirken auf die US-Basis im Bezirk Al-Jafra überführen, um sie auf die Inszenierung der Folgen von den C-Waffen-Angriffen seitens der syrischen Armee vorzubereiten.
Anfang April hatte der Westen Damaskus einen chemischen Angriff auf die syrische Stadt Duma in Ost-Goutha vorgeworfen. Moskau hat die Information über die Chlorbombe widerlegt, die angeblich von den syrischen Militärs abgeworfen wurde.
Das russische Außenministerium erklärte, dass das Ziel der Falschinformationen über den Einsatz von Giftgas durch die syrischen Streitkräfte darin bestehe, Terrorkämpfer und mögliche Gewaltangriffe von außen zu rechtfertigen.
In der Nacht zum 14. April hatte US-Präsident Donald Trump einen Angriff auf Syrien als Vergeltung für die vermeintliche Giftgasattacke in der Stadt Duma angeordnet. Wenige Zeit später feuerten die USA, Großbritannien und Frankreich 103 Marschflugkörper sowie Luft-Boden-Raketen gegen Objekte in Syrien ab. Laut dem russischen Generalstab hat die syrische Luftabwehr 71 der Marschflugkörper abgefangen.
Die syrischen Behörden hatten mehrmals erklärt, dass sie nie gegen die friedlichen Bürger sowie gegen Terroristen C-Waffen eingesetzt hätten. Das gesamte C-Waffen-Arsenal sei aus dem Land unter Kontrolle der OPCW ausgeführt worden.

Vormittags:

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden dreimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Donezkij und Losowoje.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern und Granatwerfern.

de.sputniknews.com: „Schizophrenie-Niveau übersteigt alle Grenzen“: Nebensja stellt Ukraine Diagnose.
Der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja hat in einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates zur Situation in der ostukrainischen Region Donbass klargestellt, an welcher Diagnose die Ukraine leidet. Damit kommentierte er die andauernden Vorwürfe des Westens gegen Moskau, die sich auf ukrainische Medienberichte stützen.
Laut dem Diplomaten übersteigt das „Niveau der Schizophrenie“ in der Ukraine jedes Maß. Dabei sei es kein Schimpfwort. Die Schizophrenie sei ein „psychisches Syndrom der Bewusstseinsspaltung“.
Kiews Vorgehen habe dazu geführt, dass das Land in „zwei parallelen Welten“ lebt, so Nebensja.
Eine Welt ist der Zustand eines „erdachten Hybridkrieges mit Russland“. In Wirklichkeit gebe es aber keinerlei Invasion seitens Russlands. Um die „virtuelle Welt“ zu unterstützen, hätten die ukrainischen Behörden eine „harte Kontrolle über den Informationsraum hergestellt“, sagte der Boschafter.
Wie er weiter ausführte, stützt sich die Politik des Westens in der Ukraine-Frage nicht auf eine ernsthafte Analyse der Situation, sondern ebenfalls auf antirussische Klischees.
Die sogenannte russische Spur sei in der Ukraine bereits zu einer „universellen These“ in jeglichen Situationen geworden.
Was die russlandfeindlichen Ausfälle der Kollegen anbelange, so betonte Nebensja, dass sie sich in Bezug auf die Situation in der Ukraine in einer tiefen informatorischen Selbstisolation befänden. Als Nährboden dafür sollen „Klischees westlicher Medien“ sowie die Thesen der „ukrainischen Schützlinge“ dienen.
Die andauernde Gesetzlosigkeit in der Ukraine hätte kein einziger Rechtsstaat geduldet. Kiew mache Gebrauch von Methoden eines Polizeistaates und fördere wachsende extremistische und neonazistische Stimmungen.
Am Dienstag fand die erste offene Sitzung des UN-Sicherheitsrates zur Situation im Osten der Ukraine seit Februar 2017 statt.
In diesem Zeitraum wurde kein Durchbruch bei der Konfliktregelung erzielt. Auch der Charakter der Diskussionen im UN-Sicherheitsrat zu diesem Thema hat sich nicht geändert. Der Westen setzt seine Vorwürfe gegen Moskau weiter fort. Die russische Seite rief die westlichen Länder dazu auf, das Geschehen in der Ukraine kühl und objektiv einzuschätzen, anstatt blind das zu glauben, was das offizielle Kiew sagt.

 

Dnr-online.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 29. Mai 3:00 Uhr bis 30. Mai 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 5.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Jasinowataja (Krutaja Balka), Shabitschewo, Dokutschajewsk, Telmanowo (Petrowskoje).
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 42.
In den vorhergehenden 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 210.

de.sputniknews.com: Donezk: Umfangreiche Kampfhandlungen im Donbass seitens Kiews nicht ausgeschlossen.
Kiew bereitet sich bisher nicht auf umfangreiche Kampfhandlungen im Donbass vor, wie der Vize-Chef des Operativkommandos der selbsterklärten Volksrepublik Donezk, Eduard Basurin, sagte. Alles kann sich ihm zufolge aber ändern.
„Dies ist immer möglich. Aber derzeit fixieren wir in vollem Umfang keine Vorbereitung seitens des Gegners auf großangelegte Kampfhandlungen. Aber sie sind möglich“, sagte Basurin gegenüber Sputnik.
Aus militärischer Sicht sind für die ukrainischen Kämpfer die Richtungen Gorlowka und Mariupol besonders „interessant“. „Mariupol: Man kann Panzer verlegen, weil die Gegend dies ermöglicht. Gorlowka: Aus taktischer Sicht ermöglicht es die Besetzung dieser Ortschaft durch sie (die ukrainischen Kämpfer – Anm. d. Red.), den Erfolg nach Norden in Richtung Debaltsewo sowohl nach Süden in Richtung Schachtjorsk, Donezk umfassend, zu entwickeln und zur russischen Grenze vorzudringen“, erläuterte Basurin.
Er betonte dabei, dass die Situation an der Berührungslinie derzeit „stabil angespannt“ sei. „Die Sinuswelle hat nun bereits begonnen. Vorgestern gab es eine Steigerung und gestern eine Verminderung der Zahl von Schüssen. Was morgen wird, ist es bislang unklar“, fügte Basurin hinzu.
Zuvor hatte der Sprecher der Volkswehr der selbsterklärten Volksrepublik Lugansk, Andrej Marotschko, mitgeteilt, dass die ukrainische Armee Mehrfachraketenwerfersysteme vom Typ BM-21 „Grad“ im Raum der Siedlung Bolostennoje im Donbass stationiert und somit die Minsker Abkommen ein weiteres Mal verletzt habe…

Dan-news.info: „Heute um 8:15 Uhr haben ukrainische Truppen Sajzewo beschossen. Dabei wurden die Fassaden von privaten Häusern in der Tokarjow-Straße 20 und 22 beschädigt“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit.
Informationen über Verletzte sind nicht eingegangen.

Ukrinform.ua: Abschuss von MH17: Russland weist die Schuld von sich.
Moskau erkennt Ergebnisse des offiziellen Ermittlungsteams zum Abschuss von Flug MH17 über der Ukraine nicht an.
Das erklärte der russische UN-Botschafter Wassili Nebensia am Dienstag bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform.
„Wir können die gegenstandslosen Schlussfolgerungen des JIT (Joint Investigation Team – Red.) nicht akzeptieren“, sagte Nebensia. Moskau könne nur den Ergebnissen der Ermittlungen vertrauen, an denen Russland beteiligt sei. Laut dem Botschafter seien russische Beweise, die belegen, dass die Rakete nicht von dem von Separatisten kontrollierten Gebiet der Ostukraine abgefeuert wurden, vom Ermittlerteam nicht berücksichtigt worden.
Das internationale Ermittlerteam stellte am 24. Mai seinen Zwischenbericht zum Abschuss des Flugzeuges vor. Nach Ergebnissen der Ermittler wurde die Boeing von Malaysia Airlines mit Flugnummer MH17 mit einem Buk-Raketensystem aus Beständen der 53. Luftabwehr-Brigade, die in der russischen Stadt Kursk stationiert ist, abgeschossen. Die Maschine war auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur war. Alle 298 Menschen an Bord, darunter 196 Niederländer und 39 Australier, kamen ums Leben.

de.sputniknews.com: „Keine gemeinsame Sprache“: Politologe analysiert Kiew-Besuch von Steinmeier.
Am Dienstag hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Verhandlungen mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko geführt. Der russische Politologe Oleg Bondarenko analysierte dieses Treffen und zog folgende Schlussfolgerungen.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier unterstützt – entgegen der Hoffnung der Kiewer Eliten – keine härteren Statements des ukrainischen Präsidenten zu Russland und der Situation im Donbass, schreibt das Portal rueconomics. Darüber hinaus ruft Steinmeier die Ukraine dazu auf, die Position Berlins zum Gaspipelineprojekt Nord Stream 2 nicht zu kritisieren.
„Die Sicherheit und territoriale Integrität der Ukraine liegen uns am Herzen“, so Steinmeier nach seinem Treffen mit dem ukrainischen Staatschef. Das Minsker Abkommen sei bisher der einzige Weg, „mühsam, aber Schritt für Schritt voranzukommen“, wird der Bundespräsident von deutschen Medien zitiert.
Der russische Politologe und Chef der Stiftung für progressive Politik, Oleg Bondarenko, ist der Meinung, dass Steinmeier persönlich an der Umsetzung der Minsker Abkommen interessiert sei, weil diese unter seiner unmittelbaren Teilnahme geschlossen wurden, als er Deutschlands Außenminister war. Aber derzeit verstehen Bondarenko zufolge alle in Deutschland, darunter sein Präsident, dass Kiew die Minsker Abkommen weder erfülle noch beabsichtige, dies zu tun.
„Poroschenko erklärt offen, dass es keine ,Minskerʻ Umsetzung geben wird. Deswegen ist kaum wahrscheinlich, dass er und Steinmeier eine gemeinsame Sprache finden werden. Ihr Treffen war nur eine Formalität“, sagte der Experte.
Der Politologe nannte einen weiteren Grund für keine weiteren Perspektiven bei der gegenseitigen Verständigung zwischen Steinmeier und Poroschenko: Der ukrainische Präsident regiert ihm zufolge das Land de facto nicht, und Deutschland hat keinen Einflusshebel auf Kiew. Alles, was Steinmeier in dieser Situation könne, sei, an humanitäre und weitere Werte im Donbass-Kontext zu appellieren, aber für Poroschenko seien solche Gespräche „ein wenig mehr als nichts“. Nach den Ereignissen auf dem Maidan habe nur Washington die Möglichkeit, Druck auf Kiew auszuüben und Poroschenko zur Vernunft in notwendige Richtungen zu bewegen.

Nachmittags:

Dan-news.info: Die ukrainischen Truppen haben im Zeitraum seit der Ausrufung des „Oster“waffenstillstands mehr als 50 Schläge gegen Gorlowka von den Positionen in der Nähe des Damms der Dsershinsker Phenolfabrik aus verübt. Dies teilte heute der Leiter der Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung (GZKK) Ruslan Jakubow mit.
„Allein seit dem „Oster“waffenstillstand wurden mehr als 50 Fälle von Beschuss aus dieser Richtung festgestellt, darunter 20 mit Artillerie und anderen schweren Waffen“, sagte Jakubow.
Nach Informationen des GZKK gingen die o.g. Beschießungen von den Positionen der ukrainischen Truppe aus, die in der Nähe des beschädigten Damms der Dsershinsker Phenolbarik eingerichtet sind. Die Wiederaufnahme der Reparaturarbeiten in diesem Bereich ist wegen der Anwesenheit der ukrainischen Streitkräfte nicht möglich.
„Nach der Einrichtung neuer Feuerstellungen der ukrainischen Streitkräfte ist eine Tendenz zu einer erheblichen Zunahme der Zahl der Beschießungen in Richtung Gorlowka aus Richtung Nowogorodskoje zu beobachten“, fügte der Vertreter der GZKK hinzu.

de.sputniknews.com: Lawrow benennt große „Schande“ der Normandie-Treffen:
Ein mögliches Außenministertreffen im Rahmen des Normandie-Formats wäre laut dem russischen Chefdiplomat Sergej Lawrow nur in dem Fall sinnvoll, wenn man sich an die „Steinmeier-Formel“ halte. Er nannte zudem zwei Themen des Normandie-Formats, die er als „Schande“ bezeichnete.
Zuvor hatte der russische Präsident Wladimir Putin nach seinem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärt, ein mögliches Normandie-Treffen sei besprochen worden. Ein konkretes Datum nannte er allerdings nicht.
Lawrow sprach sich am Mittwoch für die Erfüllung der Steinmeier-Formel aus: „Alle unsere Bemühungen, diese Formel auf Papier festzuhalten, stoßen einfach auf den Widerstand von Kiew.“
„Dieses Treffen wäre nur in dem Fall sinnvoll, wenn diese zwei Misserfolge, die ich erwähnt habe – die Truppenentflechtung in der Staniza Luganska und das schriftliche Festhalten der,Steinmeier-Formel‘– erfüllt werden“, so Lawrow weiter.
Diese zwei Themen seien eine „Schande“ in der Arbeit der Normandie-Vier. „Ohne Erklärung zu diesen zwei Themen ist es sinnlos, sich zu treffen.“
Die Formel, die vom Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vorgeschlagen wurde, sieht das zeitweilige Inkrafttreten des Gesetzes über einen Sonderstatus für die Volksrepubliken Lugansk und Donezk am Tag der Wahlen und das dauerhafte Inkrafttreten des Gesetzes nach der Veröffentlichung eines OSZE-Berichts zu den Wahlen vor.
2016 hatte eine Kontaktgruppe zur Regelung der Ukraine-Krise in Minsk ein Rahmenabkommen zur Truppenentflechtung im Donbass unterzeichnet. Diese Aufgabe wurde in den Ortschaften Solotoje und Petrowskoje erfüllt. In der Staniza Luganska wurde die Truppenentflechtung mehrmals torpediert.
Die Behörden der Ukraine hatten im April 2014 eine Militäroperation gegen die selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk gestartet, die nach dem nationalistischen Umsturz in der Ukraine im Februar 2014 ihre Unabhängigkeit erklärt hatten. Nach den jüngsten Angaben der Uno sind dem Konflikt im Südosten der Ukraine bisher bereits mehr als 10.000 Menschen zum Opfer gefallen.

Dan-news.info/dnr-online.ru: Zusammenfassung mehrerer Meldungen zur Lage an der Donezker Filterstation:
Heute, am 30. Mai, gegen 12:00 Uhr haben ukrainische Terroristen während der Arbeit von OSZE-Vertretern im Gebiet der DVR Scharfschützenfeuer auf die Filterstation eröffnet, teilt das operative Kommando der DVR mit.
„Die Vertretung der DVR im GZKK bestätigt, dass das Feuer der ukrainischen Terroristen aus Richtung des Awdejewker Waldes kam. Dies ist eine zielgerichtete Provokation der Kiewer Besatzungskräfte, die auf die Einschüchterung der internationalen Beobachter gerichtet ist“, heißt es in der Mitteilung.
Die OSZE-Mission hat sich um 12 Uhr geweigert, das Monitoring beim Schichtwechsel für die DFS durchzuführen, weil sie ein nachhaltiges Regime der Ruhe nicht erreichen konnte. In der Station arbeitet weiterhin die vorherige Schicht“, teilte die Vertretung der DVR im GZKK mit.

de.sputniknews.com: IS-Kämpfer starten neue Offensive in Richtung Palmyra – Medien
Die Kämpfer der Terrormiliz IS („Islamischer Staat“, auch Daesh) haben in der Nacht zum Mittwoch eine große Offensive im östlichen Bezirk der syrischen Provinz Homs begonnen, wie das Portal Al Masdar News unter Berufung auf eine militärische Quelle berichtet.
Laut der Quelle unternahmen die Terroristen eine Attacke auf Stellungen der syrischen Regierungstruppen bei Badiya und versuchten, die Blockade zu durchbrechen, um von dort aus in Richtung Palmyra vorzurücken. Die IS-Kämpfer hätten unter anderem die syrischen Truppen im strategischen Bezirk Hamimah attackiert, der zuvor ein Stützpunkt der Terrormiliz in dieser Region gewesen war. Die heftigen Kampfhandlungen dauern dem Portal zufolge an.
Palmyra, eine wertvolle Oase der Kulturgeschichte, war von Mai 2015 an vom „Islamischen Staat“ kontrolliert worden. Im März 2016 hatte die syrische Armee Palmyra mit Unterstützung der russischen Fliegerkräfte befreit. Im Dezember 2016 geriet Palmyra erneut unter Kontrolle der IS-Kämpfer, die die antiken Denkmäler teilweise zerstörten.
Am 2. März 2017 haben die syrischen Regierungstruppen mit Unterstützung der russischen Luftwaffe Palmyra samt dessen historischem Teil völlig befreit.


de.sputniknews.com: Putin steht am 7. Juni Rede und Antwort.
Wladimir Putin wird am 7. Juni zum 16. Mal im Fernsehen live auf Fragen seiner Mitbürger antworten. Sputnik wird Sie über die Highlights auf dem Laufenden halten. Russen und auch Ausländer können ihre Fragen an den russischen Staatschef vorab schicken – per Anruf, SMS, E-Mail oder soziale Netzwerke.
Eine Woche vor dem „heißen Draht“ sind bereits mehr als 220.000 Fragen eingegangen, wie der Staatssender Rossija 24 am Mittwoch mitteilte. Fragen und Anregungen kämen nicht nur aus Russland, sondern auch aus anderen Ländern, größtenteils aus den USA und Australien. Bei der vorjährigen Fragestunde im Juni 2017 hatte Putin im Laufe von 3:56 Stunden 73 Fragen beantwortet.
Putin, der vor 18 Jahren seine erste Amtszeit als russischer Präsident angetreten hat, spricht fast jährlich im Fernsehen live mit den Bürgern des Landes. Seine erste TV-Konferenz hatte 2001 mit 2:20 Stunden etwa 50 Minuten länger als geplant gedauert. Seitdem stand Putin bereits 15 Mal live Rede und Antwort, darunter viermal (2008 bis 2011) als Ministerpräsident. Bei seiner bislang längsten Live-Fragestunde im Jahr 2013 (4:47 Stunden) hat er insgesamt 85 Fragen beantwortet.

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin:
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Kämpfer an der Kontaktlinie im Allgemeinen die Feueraktivität etwas gesenkt, aber an einigen Abschnitten gingen der Beschuss weiter.
In Richtung Donezk haben die ukrainischen Kämpfer Dokutschajewsk, Shabitschewo und Krutaja Balka beschossen. Dabei hat der Gegner acht Mörsergeschosse des Kalibers 120 bzw. 82mm abgefeuert, außerdem wurden Schusswaffen, darunter auch großkalibrige, eingesetzt.
In Richtung Mariupol haben die Terroristen das Gebiet von Petrowskoje beschossen und 20 Schüsse mit Schützenpanzern abgegeben.
In Folge zielgerichteten Beschusses heute Morgen von den Positionen der Besatzungs- und Terrorkräfte Najews aus auf Wohngebiete von Sajzewo wurden zwei Häuser in der Tokarjow-Straße 20 und 22 beschädigt. Informationen über Opfer unter der Zivilbevölkerung werden noch ermittelt.
Unsere Aufklärung hat Informationen erhalten, dass nach der großen Niederlage der ukrainischen Besatzungs- und Terrorkräfte bei Gorlowka der Kommandeur, der „blutige Humanist“ Najew, die Aufgabe gestellt hat, im Zeitraum vom 15. bis zum 30. Juni Übungen zur Tarnung durchzuführen, die darauf gerichtet sind, den ukrainischen Kämpfern elementare Vorstellungen über die Tarnung der eingenommenen Positionen zu vermitteln. Die Pläne für die Durchführung der Übungen aus der 81. Luftlandebrigade, der 17. Panzerbrigade, der 43. Artilleriebrigade, des 107. Raketenartillerieregiments, der 27. Raketenartilleriebrigade, der 19. Raketenbrigade, die heute im Stab der OOS vorgestellt wurden, liegen uns bereits vor.
Die ukrainischen Kämpfer verbreiten weiter unter den Einwohnern von Dsershinsk Panikstimmung bezüglich einer schwachen Verteidigung ihrer Truppen und möglicher Verluste im Fall eines Gegenangriffs von Seiten der Streitkräfte der DVR bei einer Reihe strategischer Positionen der OOS-Kräfte in der Nähe der Stadt. Um die Panik bei der örtlichen prooligarchischen Verwaltung zu senken und den Kampfgeist der Terroristen auf einem annehmbaren Niveau zu halten, wurden Filmteams ukrainischer Fernsehsender in das genannte Gebiet geschicht, die eine Reihe von Fakereportagen über neue Lügensiege, über die starke Verteidigung und die Bereitschaft der Besatzer, die DVR zu beschießen, erstellen sollen. In diesem Zusammenhang erwarten wir in bei einigen ukrainischen Massenmedien neue Lügenreportagen über nicht existierende Erfolge der ukrainischen Besatzer.
Der „SelbstPR-Fachmann“ Najew ist sehr durch Fälle beunruhigt, in denen örtliche Einwohner auf von Kiew besetztem Territorium über ukrainische Massenmedien die Besatzungs- und Terrorkräfte der OOS der Verwendung von Waffen gegen friedliche Einwohner und gegen die eigenen Truppen beschuldigen. Ich erinnere daran, dass in Folge solchen Beschusses von den Positionen der ukrainischen Terroristen aus vor zwei Tagen ein 15-jähriges Mädchen starb, zwei Schulen in Troizkoje und Swetlodarsk beschädigt wurden und außerdem eine Menge Wohnhäuser der dem Kiewer Regime nicht genehmen Bevölkerung zerstört wurden. Gegen all diese Fälle haben Einwohner Proteste durchgeführt, die gewaltsam unterdrückt wurden. Das Heraussickern von Informationen über die Kriegsverbrechen der OOS-Kräfte macht natürlich den Hauptterroristen Najew nervös, der durch einzelne wahrheitsliebende Journalisten sowie die örtliche Bevölkerung, die offen gegen die sogenannten „Befreier“ auftritt, erzürnt ist. Aus diesem Grund hat sich der „Narziss“ Najew wieder mit einer heuchlerischen Erklärung an die Einwohner des Donbass gewandt und die massenhaften Kriegsverbrechen seiner Untergebenen gerechtfertigt. Aber die Bevölkerung des Donbass glaubt keiner einzigen auf Lügen gegründeten Erklärung des Pressezentrums des Stabs der OOS und schon gar nicht dem Kommandeur der Besatzungskräfte Najew.
Nach Informationen unserer Aufklärung liegt die Verantwortung für den Tod des 15-jährigen Mädchen in Shelesnoje ausschließlich beim Kommandeur der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ W.A. Krawtschenko, der eine unkontrollierte Verwendung verbotener Waffen durch die ihm unterstellten Einheiten zugelassen hat, und beim Kommandeur der 24. Brigade W.F. Guds, der den Befehl zum Beschuss des von den ukrainischen Streitkräften besetzten Territoriums der DVR gegeben hat. Die unmittelbaren Täter aus der Gesamtheit der ukrainischen Terroristen werden noch ermittelt.
Wir haben Informationen erhalten, dass Najew zur Verminderung der negativen Folgen die Aufgabe gestellt hat, über seine Propagandaoffiziere die nahe Verwandte des 15-jährigen Mädchen, die die Besatzer des Mordes an dem Kind beschuldigt hat, zu diskreditieren. Dazu werden von den Kämpfern käufliche Journalisten herangezogen werden, die in ihren Reportagen die Frau der Unzurechnungsfähigkeit und des Wahnsinns beschuldigen werden, weil sie Zeugin eines Kriegsverbrechens des Kiewer Regimes gegen ein minderjähriges Kind geworden ist. Wir schließen auch nicht aus, dass dank der Anstrengungen des Kiewer Strohmanns der Besatzungsverwaltung Shebriwskij plötzlich eine Bescheinigung über eine psychische Erkrankung der Hauptzeugin auftauchen könnte. Wir werden die Zeugin sofort schützen und warnen die Öffentlichkeit, dass dies eine weitere Lüge der ukrainischen Regierung ist, die Kriegsverbrecher deckt. Und all dies ist das Wesen der Besatzungs- und Terrortruppen und des verbrecherischen oligarchischen Kiewer Regimes, dass seit 2014 gegen das eigene Volk handelt, um die Ukraine zu zerstören.
Und zum Abschluss, uns wurde vor einigen Tagen bekannt, dass in Folge eines Brandes ein weiterer Schützenpanzer aus dem Bestand der 36. Marineinfanteriebrigade vernichtet wurde. Dieser weitere Verlust der terroristischen Truppen im Donbass erfolgte zu der Zeit, als die Marineinfanteristen müßig den Gründungstag der Marineinfanterie begingen. Übrigens sind die ukrainischen Marineinfanteristen nach Informationen örtlicher Einwohner noch nicht wieder aus dem Alkoholrausch herausgekommen. Also, während die einen tranken, setzten andere – Partisanen aus der örtlichen Bevölkerung – einen Schützenpanzer in Brand.
Es gibt übrigens zuverlässige Informationen, dass diese Technik gerade von ukrainischen Freiwilligen abgeholt wird, die sie dann siegesgewiss als unsere von ukrainischen Terroristen zerstörte Technik darstellen.
In den letzten drei Tagen haben die Besatzungskräfte Najews durch ukrainische Partisanen drei Stück Kampftechnik verloren. Einen Schützenpanzer aus dem Bestand der 36. Marineinfanteriebrigade in Richtung Mariupol, einen Schützenpanzer aus dem Bestand der 30. mechanisierten Brigade bei Dokutschajewsk und einen Schützenpanzer aus dem Bestand der 24. mechanisierten Brigade im Gebiet von Dsershinsk. Den leichtsinnigen Verlust von Militärtechnik bestätigen unter anderem ukrainische Freiwillige auf ihren Seiten in den sozialen Netzen und schreiben diese Verluste auf professionelle Aktivitäten der Streitkräfte der DVR ab.

de.sputniknews.com: „An Zynismus nicht zu überbieten“: Kreml zu Kiews Vorwürfen wegen Journalisten-Mord
Die Ukraine wird laut dem Pressesprecher des russischen Präsidenten Dmitri Peskow in letzter Zeit für Journalisten immer gefährlicher. Kiews Vorwürfe gegenüber Moskau, an dem Mord am russischen Journalisten Arkadi Babtschenko beteiligt zu sein, seien an Zynismus nicht zu überbieten.
„In der jüngsten Zeit entwickelt sich die Ukraine leider zu einem äußerst gefährlichen Ort für die Arbeit von Journalisten. Wir wissen, dass dort viele Menschen, viele Journalisten ums Leben kommen. Journalisten werden aus dem Land vertrieben, sie werden wegen ihrer journalistischen Tätigkeit eingekerkert. Wir halten das für unzulässig“, sagte Peskow.
Darüber hinaus sollte dies laut dem Kreml ein Thema für eine harte internationale Reaktion sein.
Zuvor hatte Peskow erklärt, dass Russland die Ermordung des russischen Journalisten Arkadi Babtschenko in der Ukraine entschieden verurteilt. Der Menschenrechtsrat Russlands erklärte, er werde eine gründliche Ermittlung des Falls fordern.
Der ständige Vertreter Russlands bei der Uno, Wassili Nebensja, hatte zuvor erklärt, dass die ukrainische Seite die Morde an unabhängigen und oppositionellen Journalisten im Land nicht ermittele.
Der Kreml bezeichnete die Erklärungen Kiews hinsichtlich einer Beteiligung Moskaus an der Ermordung des russischen Journalisten Arkadi Babtschenko als äußersten Zynismus.
„Das ist an Zynismus nicht zu überbieten – angesichts eines solchen brutalen Mordes so russophobisch die Luft zu erschüttern“, sagte Peskow.
Zuvor hatte der ukrainische Premierminister Wladimir Groisman Russland der Beteiligung am Mord an Babtschenko bezichtigt.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow, der die Worte von Groisman kommentierte, betonte, dass die „Mode“, auf derartige Weise, internationale Angelegenheiten zu führen, sehr traurig sei.
Babtschenko war am 29. Mai in seiner Wohnung in Kiew erschossen worden. Am Tatort wurden drei Geschosshülsen von einer Makarow-Pistole gefunden.
Babtschenko hatte als Kriegsreporter für die russischen Zeitungen „MK“, „Nowaja Gaseta“ und andere gearbeitet und unter anderem über den georgisch-südossetischen Krieg von 2008 berichtet.
Im Februar 2017 reiste Babtschenko nach Tschechien aus, dann zog er nach Israel und lebte seit August 2017 in Kiew. Dort arbeitete er als Moderator beim TV-Sender ATR.
Das russische Außenministerium hat von den ukrainischen Behörden eine Aufklärung gefordert. Seit der Unabhängigkeit der Ukraine im Jahr 1991 sind in dieser ehemaligen Sowjetrepublik fast 70 Journalisten eines unnatürlichen Todes gestorben.

Ukrinform.ua: Streit mit Gazrpom: Naftogaz leitet Zwangsvollstreckung in der Schweiz ein.
Der ukrainische Energieversorger Naftogaz hat die Zwangsvollstreckung von 2,6 Milliarden US-Dollar von dem russischen Konzern Gazprom gemäß dem Schiedsspruch des Stockholmer Schiedsgerichts eingeleitet.
Das erklärte die Naftogaz-Sprecherin Ajona Osmolowska in einem Kommentar für die Presse, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform. Da Gazprom seinen Verpflichtungen nicht nachkommt, habe Naftogaz die Zwangsvollstreckung eingeleitet.
Osmolowska bestätigte, dass das Unternehmen seine Forderungen in der Schweiz gerichtlich geltend gemacht habe. Maßnahmen zur Vollstreckung seien in der Schweiz schon getroffen worden. Eine Berufung gegen den Schiedsspruch könne die Zwangsvollstreckung nicht stoppen.
Das Schiedsgericht der Stockholmer Handelskammer hatte zuvor entschieden, dass Gazprom dem ukrainischen Naftogaz 4,63 Milliarden US-Dollar für vereinbarte aber nicht gelieferte Gas-Transitmengen zahlen muss. Angesichts der Kompensation, die zuvor dem russischen Unternehmen vom Schiedsgericht zugesprochen wurde, muss Gazprom insgesamt 2,56 Milliarden US-Dollar dem Konzern Naftogaz zahlen. Nach dem Schiedsspruch leitete Gazprom ein Verfahren zur Kündigung der Verträge zur Lieferung und zum Transit von Erdgas mit Natfogaz ein und weigerte sich, die Zahlung zu leisten.

de.sputniknews.com: Ukrainischer Minister: „Man muss Moskau niederbrennen“.
Der ukrainische Infrastrukturminister Wladimir Omeljan hat Russland ein „Barbaren-Reich“ genannt und auf seinem Facebook-Account dazu aufgerufen, Moskau niederzubrennen.
Das Ziel der Barbaren sei es, „alles zu zerstören, was sie nicht in ihre Gewalt bringen, nicht verstehen oder nicht stehlen können“, schreibt Omeljan. Er wirft „manchen westlichen Politikern“ vor, weiterhin gute Beziehungen zu Russland aufrechtzuerhalten. Er verliert sich dabei in historischen Fakten und verweist warnend auf eine Bedrohung durch „die Moskauer Horde“.
„Es ist unmöglich, Moskau zu verändern oder zu resozialisieren – es kann nur niedergebrannt werden“, so der Minister.
Ukrainische Politiker haben wiederholt den Wunsch geäußert, Russland in der einen oder anderen Weise zu schaden. So drohte der Abgeordnete der Werchowna Rada, Igor Mossijtschuk, die Brücke über die Straße von Kertsch zu vernichten. Wie Georgi Tuka, Vize-Minister für vorübergehend besetzte Territorien und Inlandsumsiedler, eingestand, stimmt er mit dem Parlamentarier in dieser Frage „auf emotioneller Ebene“ überein.
Wie der Abgeordnete der Staatsduma von der russischen Region Sewastopol, Dmitri Belik, zu den „Offenbarungen“ von Omeljan sagte, messen sich ukrainische Minister und Beamte miteinander im hinterwäldlerischen Scharfsinn. „… Das ukrainische Establishment von heute ist eine Art Zirkus, in dem es nur Clowns gibt, die sitzen geblieben waren und wegen Leistungsversagens von der Zirkusschule entlassen wurden“, sagte der Abgeordnete gegenüber Sputnik.

Mil-lnr.info: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko:
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Straftruppen das Regime der Feuereinstellung dreimal verletzt.
Von den Terroristen wurden die Positionen unserer Einheiten in den Gebieten von Donezkij und Losowoje beschossen.
Dabei haben die ukrainischen Terroristen 120mm- und 82mm-Mörser, Granatwerfer und Schusswaffen eingesetzt.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 80 verschiedene Geschosse abgefeuert.
Wir erhalten weiter Informationen von unseren Quellen im Stab der OOS über Verluste der ukrainischen Streitkräfte in Folge davon, dass sie auf eigene Minensperren geraten. Im Gebiet von Solotoje starben zwei Soldaten als ein Schützenpanzer der 14. mechanisierten Brigade auf eine Mine geriet, einer wurde verletzt. Ich möchte anmerken, dass die ungeordnete Verminung der grenznahen Gebiete durch die ukrainische Seite regelmäßig zu Opfern, sowohl unter der Zivilbevölkerung als auch unter Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, führt. Trotz der sorgfältigen Verheimlichung solcher Vorfälle dürfen sie nicht ohne Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit bleiben und müssen mindestens zur Durchführung von Entminungsarbeiten in diesen Gebieten führen, um weitere Opfer unter den friedlichen Bürgern zu verhindern.
In den Reihen der ukrainischen Streitkräfte gibt es weitere Fälle nicht kampfbedingter Verluste unter dem Personal. Dass Kommando der 26. Artilleriebrigade führt eine administrative Untersuchung zu einer Schusswaffenverletzung eines Soldaten der Brigade durch. Der Soldat wurde in Folge von unvorsichtigem Umgang mit der Waffe in betrunkenem Zustand verletzt. Der Fall wird sorgfältig gegenüber dem übergeordneten Kommando verheimlicht.
Das ukrainische Kommando behindert weiter die Arbeit der Beobachter der OSZE-Mission an der Kontaktlinie. Um die Aufdeckung von Verletzungen der Minsker Vereinbarungen zum Abzug schwerer Waffen durch die ukrainischen Streitkräfte im Vorfeld der Sitzung der dreiseitigen Kontaktgruppe zu verhindern, hat das Kommando der 54. mechanisierten Brigade die Aufgabe gestellt, im Gebiet von Luganskoje nach Drohnen der OSZE-Mission zu suchen und sie im Falle einer Entdeckung zu vernichten.
Die Volksmiliz der LVR geht trotz ständigen Beschusses durch die ukrainischen Truppen nicht auf Provokationen der ukrainischen Streitkräfte ein und hält die übernommenen Verpflichtungen ein. Unsere Handlungen sind auf eine friedliche Lösung des Konflikts im Donbass gerichtet.

de.sputniknews.com: Kiew: „Getöteter“ russischer Journalist erscheint plötzlich auf Pressekonferenz.
Überraschende Wende im Fall Arkadi Babtschenko: Der russische TV-Journalist, dessen angebliche Ermordung in Kiew am Dienstag weltweit für Schlagzeilen gesorgt hat, ist am Leben. Am Mittwoch erschien der 42-Jährige auf einer Pressekonferenz des ukrainischen Geheimdienstes SBU und erzählte, dass das Attentat nichts weiter als Theater gewesen sei.
Am Dienstag hatte die ukrainische Polizei mitgeteilt, dass Babtschenko mit Schusswunden am Rücken in seiner Kiewer Wohnung aufgefunden worden und auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben sei. Russland, andere Staaten und internationale Organisationen verurteilten das Attentat und forderte
n von Kiew eine Aufklärung.
SBU-Chef Wassil Grizak beschuldigte auf der Pressekonferenz Geheimdienste Russlands, einen Mordanschlag auf Babtschenko in Auftrag gegeben zu haben. Das Attentat sei jedoch durch den SBU verhindert worden. Die Inszenierung sei nötig gewesen, um die Anschlagspläne zu enttarnen.
Der „Drahtzieher“ des Anschlags sei „vor drei Stunden in Kiew“ festgenommen worden, so Grizak auf der Pressekonferenz, die im ukrainischen Fernsehen live übertragen wurde.
Der Journalist selbst sagte auf der Konferenz, er habe vor rund einem Monat vom SBU erfahren, dass ein Attentat auf ihn geplant werde. Ihm sei angeboten worden, an einer „Sonderoperation“ teilzunehmen.
Selbst seine Frau habe von der Inszenierung des Mordes nichts gewusst und ihn für tot gehalten. „Ich möchte mich bei meiner Frau entschuldigen – für die Hölle, die sie in diesen beiden Tagen erlebt hat“, sagte Babtschenko. Er dankte dem ukrainischen Geheimdienst für die „Rettung seines Lebens“.
„Äußerst dumme Provokation“
Der russische Außenpolitiker Konstantin Kossatschow, Chef des Auswärtigen Ausschusses des Föderationsrats (russisches Parlamentsoberhaus) sagte, er bedauere, dass Babtschenko „an dieser Provokation der ukrainischen Geheimdienste teilgenommen hat“.
Kossatschows Vize Wladimir Dschabarow bezeichnete die SBU-Inszenierung als „äußerst dumme Provokation“. Nach seiner Einschätzung hat sich Kiew damit „vor der ganzen Welt blamiert“.
Der Duma-Abgeordnete Michail Jemeljanow („Gerechtes Russland“) verwies auf Gemeinsamkeiten zwischen dem „Attentat“ auf Babtschenko und dem auf die Russen Sergej und Julia Skripal in Großbritannien, die nach Angaben der britischen Behörden mit einem gefährlichen Giftstoff angegriffen worden waren, jedoch genesen konnten.

 

Dan-news.info: „In der gesamten Zeit der Kämpfe wurden im Telmanowo-Bezirk 316 private und Mehrparteienwohnhäuser sowie 10 soziale Objekte wiederaufgebaut“, teilte der Leiter der Bezirksverwaltung Alexandr Sursjakow mit.
Nach seinen Worten wächst die Zahl der durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte entstandenen Schäden weiter an, deshalb untersucht die Verwaltung regelmäßig neue Zerstörungen und nimmt diese auf. Insgesamt wurden seit Beginn des Krieges auf dem Gebiet des Bezirks 1169 Objekte beschädigt, darunter sind 1097 private Häuser.
Der Telmanowo-Bezirk liegt im Süden der DVR. Zu ihm gehören etwa 80 Ortschaften. Es leben dort derzeit etwa 18.000 Menschen.

de.sputniknews.com: Angst vor neuem Tschernobyl? Massenkündigungen bei ukrainischen AKWs.
Mitarbeiter der ukrainischen Atomkraftwerke geben wegen mangelnder Finanzierung der Branche massenweise ihre Arbeitsstellen auf und reisen nach Russland, Weißrussland oder in die Türkei aus. Das teilt die Abgeordnete der Werchowna Rada, Viktoria Woizizkaja, auf ihrem Facebook-Account mit.
„Eine der größten Herausforderungen besteht darin, dass Fachkräfte – von Diesellok-Führern, Montagearbeitern und Baggerführern bis hin zu Ingenieuren für Reaktoren und andere hochtechnologische Ausrüstungen — massenweise kündigen. Die Leute emigrieren nach Russland, Weißrussland oder in die Türkei“, so Woizizkaja.
Der Parlamentarierin zufolge „leidet die Atombranche unter einem kritischen Finanzierungsmangel“, was auf eine diskriminierende Tarifpolitik des Regulators zurückzuführen sei. Die Tarifpolitik bedürfe dringend einer Veränderung, fügte sie hinzu.
Wie zuvor berichtet worden war, haben Veteranen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl vor dem Haus des Ministerkabinetts in Kiew eine Protestkundgebung veranstaltet. Die Forderungen der Mitglieder des „Tschernobyl-Verbands der Ukraine“ liefen darauf hinaus, die Bewohner der von dem Reaktorunglück betroffenen Gebiete mit gebührenden Renten zu versorgen.


Dan-news.info: „Die Entscheidung der Führung der Ukraine, russische Seiten zu blockieren, wirkt sich nicht auf die Nutzung dieser Ressourcen in unserer Republik aus“, teilte das Kommunikationsministerium der DVR mit.
Die Infrastruktur des Segments des Netzes der DVR ist von ukrainischem Einfluss abgetrennt, deshalb „wirken sich solche Sanktionen auf örtliche Telekommunikationsoperatoren in keiner Weise aus“.

de.sputniknews.com: UN-Sonderberichterstatter: „EU-Sanktionen tragen zum Leid des syrischen Volkes bei“.
Karin Leukefeld
Der Europarat hat am 28. Mai 2018 einstimmig die seit 2011 geltenden Wirtschaftssanktionen gegen Syrien um ein weiteres Jahr bis Juni 2019 verlängert. Sie richten sich angeblich gegen die syrische Führung. Doch Leidtragende sind auch diesmal zuerst die Menschen in Syrien, deren Situation neben dem Krieg ebenso durch die Sanktionen erschwert wird.
Erstmals waren EU-Sanktionen gegen Syrien 2011 in Kraft getreten. Seitdem wurden die offiziell als „Einseitige Zwangsmaßnahmen/Beugemittel“ bezeichneten Sanktionen jährlich verlängert und Dutzende Male verschärft. Offiziell heißt es, die Sanktionen richteten sich „gegen das syrische Regime und seine Unterstützer“, die weiterhin für die „anhaltende Unterdrückung der Zivilbevölkerung“ verantwortlich seien.
Auf der Sanktionsliste stehen inzwischen 67 Firmen und 259 Einzelpersonen, darunter die Familien Assad und Makhlouf, Geschäftsleute, Militärs, Geheimdienstbeamte und fast die gesamte syrische Regierung. Gegen diese Personen besteht ein Einreiseverbot (in die EU). Sollten sie Vermögen auf einem europäischen Konto haben, ist das Geld „eingefroren“. Personen, die angeblich „beim Einsatz chemischer Waffen eine Rolle gespielt“ haben sollen, wurden der Liste hinzugefügt.
Die EU-Zwangsmaßnahmen gegen Syrien umfassen ein Öl- und Gasembargo, Beschränkungen bei Investitionen, und Vermögen der Syrischen Zentralbank auf Banken der EU wurden eingefroren. Beschränkt ist auch der Export von Waren und Technologie aus der EU nach Syrien, die der „internen Unterdrückung dienen“ oder die bei der Überwachung des Internet und der Telekommunikation eingesetzt werden könnten.
EU ignoriert UN-Einschätzung
Ein Bericht des UN-Sonderberichterstatters Idriss Jazairy, der Syrien kürzlich besucht und festgestellt hatte, dass die Sanktionen „zum anhaltenden Leid des syrischen Volkes beitragen“, wurde vom EU-Rat nicht berücksichtigt. Laut Presseerklärung fiel die Entscheidung stattdessen „in Übereinstimmung mit der EU-Syrien-Strategie“.
Die EU-Syrien-Strategie wurde am 17. April 2017 beschlossen. Demnach will die EU dazu beitragen, den Krieg in Syrien durch „politische Veränderung“ zu beenden. Weiterhin will man sich für „Demokratie, Menschenrechte und Redefreiheit“ in Syrien einsetzen. Den Syrern, „die Hilfe am dringendsten brauchen“, will die EU helfen, Kriegsverbrecher will sie identifizieren und zur Rechenschaft ziehen und die syrische Bevölkerung und Gesellschaft in ihrer „Resilienz“ stärken. „Resilienz“ bedeutet laut Duden: „psychische Widerstandskraft; Fähigkeit, schwierige Lebenssituationen ohne anhaltende Beeinträchtigung zu überstehen“.
Der aus dem Lateinischen stammende Modebegriff „Resilienz“ wird neuerdings in der humanitären und entwicklungspolitischen Terminologie eingesetzt und ist zu einem „alles durchdringenden Begriff einer Weltordnungspolitik“ geworden.
UN weist auf Folgen für Bevölkerung hin
Idriss Jazairy ist UN-Sonderberichterstatter für negative Auswirkungen von „Einseitigen Zwangsmaßnahmen“ oder Sanktionen auf die Menschenrechte.
Er ist seit 2015 im Amt und besuchte Syrien kurz vor der EU-Ratsentscheidung vom 13. bis 17. Mai 2018. In einer ausführlichen Erklärung am Ende seines Besuches machte Jazairy klar, dass die Sanktionen die ohnehin durch den schon sieben Jahre währenden Krieg erschwerten Lebensbedingungen der Syrer noch schlimmer machten. Die USA verhängten bereits 1979 Sanktionen gegen Syrien, die Europäische Union 2011.
Der UN-Berichterstatter stellte einen „dramatischen Anstieg des Leids der syrischen Bevölkerung“ fest. Die syrische Wirtschaft gehe in einem „alarmierenden Ausmaß“ weiter zurück. Seit Verhängung der Sanktionen 2011 sei das Bruttoinlandsprodukt um zwei Drittel gefallen. Syrisches Geld und Werte seien in ausländischen Banken eingefroren. 2010 kostete ein US-Dollar 45 Syrische Pfund (SYP), 2017 mussten 510 SYP für einen Dollar bezahlt werden. Lebensmittel haben sich um das
Acht- bis Zehnfache verteuert. Der Krieg habe die Wirtschaft des Landes erschüttert, die Sanktionen erschütterten sie noch mehr.
Humanitäre Krise wird verschärft
Vor dem Krieg habe niemand in Syrien Hunger leiden müssen – 2015 hingegen seien 32 Prozent der Syrer auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen, heißt es weiter in der Erklärung. Die Arbeitslosigkeit habe 2010 bei 8,5 Prozent gelegen – 2015 bei mehr als 48 Prozent. Die meisten Syrer könnten nur mit Hilfe von Geldzahlungen ihrer Verwandten aus dem Ausland überleben. Das Geld werde über Firmen ausgezahlt, die hohe Gebühren verlangten. Andere private Überweisungswege würden teilweise von bewaffneten Terrorgruppen kontrolliert. Geldzahlungen für Hilfsprojekte an Konten im Libanon würden gestoppt, wenn das Projekt in Syrien liegt.
Die medizinische Versorgung sei umfassend betroffen. Medikamente, Ersatzteile und Software könnten von Syrien aus nicht eingekauft werden. Europäische Firmen liefern tatsächlich in den Libanon oder in einen Golfstaat, von wo die Produkte dann weiter nach Syrien transferiert werden. Damit fallen für den Endabnehmer doppelte Steuerzahlungen an. Die Wartezeit kann bis zu einem Jahr betragen, da alle offiziell aus Syrien bestellten Produkte vor der Liefergenehmigung von einem Sanktionskomitee in der EU und in den USA überprüft werden. Enthält ein Produkt einen bestimmten Prozentsatz Material, das in den USA hergestellt wurde, darf das Produkt nicht nach Syrien geliefert werden. Auch sogenannte „Dual-Use“-Produkte, die möglicherweise für die Waffenherstellung benutzt werden können, werden gestoppt.
Jazairy bezeichnete es als „ironisch, dass die Maßnahmen von den Verursacherstaaten verhängt wurden, weil sie in Sorge um die Menschenrechte“ gewesen seien. Nun trügen diese Maßnahmen als „unbeabsichtigte Konsequenz“ dazu bei, dass „die humanitäre Krise sich verschlimmert“.
Interessen der Syrer ignoriert
„Behauptungen, dass es Sanktionen gibt, um die syrische Bevölkerung zu schützen oder eine demokratische Veränderung voranzutreiben, vertragen sich schwerlich mit dem wirtschaftlichen und humanitären Leid, das sie verursachen“, heißt es in seiner Erklärung. Und weiter:
„Es ist an der Zeit sich zu fragen, warum die unbeabsichtigten Konsequenzen heute schwerer wiegen, als es vernünftigerweise von demokratischen Staaten akzeptiert werden kann.“ Was immer die „politischen Ziele“ seien, die mit den Zwangsmaßnahmen einseitig verfolgt worden seien, „es muss menschlichere Wege geben, sie im vollen Einklang mit dem Völkerrecht zu erreichen“.
Kirchen, Politiker und zivilgesellschaftliche Gruppen in Syrien fordern seit Jahren die Aufhebung der Sanktionen – ohne Erfolg. Befragt zu der aktuellen Entscheidung des EU-Rates, die Sanktionen gegen Syrien erneut zu verlängern, erklärte Pater Zehri aus Saidal (Homs), die Syrer hätten sieben Jahre Krieg überstanden und seien noch immer da. „Alles, was wir brauchen, ist Frieden. Wenn Ihr uns endlich in Ruhe lasst, werden wir uns und Syrien
heilen können.“
EU handelt als Partner der US-Politik

Dass der EU-Rat – und damit auch die Bundesregierung – nun wider besseres Wissen an den Sanktionen gegen Syrien festhält, dürfte auf die weiterhin enge Partnerschaft der EU und der US-Administration in Sachen Syrien zurückzuführen sein. Der frühere US-Außenminister Rex Tillerson hatte Mitte Januar 2018 in einem Vortrag an der Stanford Universität über den US-„Weg nach vorne in Syrien“ referiert. Der dort gewiesene Weg dürfte auch vom neuen US-Außenamtschef Pompeo fortgeführt werden.
Tillerson erklärte unter anderem die „Stabilsierung“ Syriens zu einer zivil-militärischen Aufgabe. „Unsere militärische Präsenz in Syrien wird vom Außenministerium und von Teams der US-AID (staatliche US-Organisation für internationale Hilfe und Entwicklung) abgesichert, die bereits mit lokalen Verwaltungen arbeiten, um dem befreiten Volk zu helfen, ihre eigenen Kommunen zu stabilisieren.“ Weder die USA, Europa oder regionale Partner sollten „Wiederaufbauhilfe für irgendein Gebiet unter Kontrolle des Assad-Regimes“ leisten, so Tillerson. „Wir haben alle, die an der Zukunft Syriens interessiert sind, aufgefordert, das gleiche zu tun.“ Internationale Hilfe solle es nur in Gebieten geben, die vom IS befreit seien und unter Kontrolle der Globalen Koalition (Anti-IS-Koalition) und ihrer lokalen Partner stünden. Tillerson führte weiter aus:
„Wenn Assad nicht mehr an der Macht ist, werden die USA gern die Normalisierung der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Syrien und anderen Staaten fördern. Bis dahin fordern die USA alle Staaten auf, den wirtschaftlichen Druck auf Assad aufrechtzuerhalten und Syrien (erst) nach einer politischen Transition (deutsch: Wandel, Veränderung, Regime-Change) wieder aufzubauen. Wir erwarten, dass der Wunsch nach einem normalen Leben und der (wirtschaftliche, politische, militärische) Druck das syrische Volk und Einzelpersonen aus dem Regime aufrüttelt, um Assad zum Rücktritt zu zwingen.“
Mit der Verlängerung der EU-Sanktionen gegen Syrien trägt der EU-Rat seinen Teil zu dieser Strategie bei. Mit Hilfe für „die schwächsten Syrer, die Hilfe am dringendsten brauchen“, hat das wenig zu tun.
Sanktionen werden im Alltag umgangen
Die Syrer sind derweil ganz ohne EU-Hilfe dabei, ihre psychische und physische Widerstandskraft und Fähigkeit zu stärken, um ihre schwierige Lebenssituation zu überstehen. Hilfe kommt dafür aus den befreundeten Staaten Syriens, aus Russland, Iran, China und den Bri
cs-Staaten. Der russische Präsident Wladimir Putin appellierte beim Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel kürzlich in Sotschi an die EU, die Sanktionen gegen Syrien zu stoppen und dem Land beim Wiederaufbau zu helfen.
Auch deutsche Firmen wollen sich von einer falschen Politik in Berlin und Brüssel offenbar nicht weiter gängeln lassen. Der syrische Geschäftsmann M., der seinen Namen nicht genannt haben möchte, zeigte der Autorin vor wenigen Tagen freudig Fotos, auf denen zu sehen ist, wie erstmals medizinische Geräte einer deutschen Firma direkt per Schiff in Latakia angeliefert werde. Seine Firma hatte sie bestellt, um ein Krankenhaus auszubauen. Er hoffe, das werde sich in Zukunft ausweiten, der lange Weg über die Golfstaaten oder den Libanon sei kostspielig und dauere lange. Und ein Kollege fügte hinzu: „Deutsche, britische und andere europäische Firmen wollen mit Syrien Geschäfte machen. Und wir wollen ihre Produkte kaufen. Sanktionen hin oder her, die Firmen finden einen Weg.“


Dnr-online.ru: Heute, am 30. Mai, begann während der Fahrt der Arbeitsbrigade der Donezker Filterstation zum Schichtwechsel ein Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte. Der stellvertretende Minister für Städtebau und Kommunalwirtschaft Witalij Kishajew berichtete in einem Kommentar für die offizielle Seite der DVR, dass die Arbeitsbrigade von einem Patrouillenfahrzeug der OSZE begleitet wurde.
„Das Fahrzeug mit der Arbeitsbrigade der DFS begleitete eine Patrouille der OSZE. Sobald die Geschosse im Fahrbereich der Autokolonne auftrafen, wendeten die Mitarbeiter der Mission die Fahrzeuge und verließen den Beschussort, ohne offiziell etwas erfasst zu haben. Das heißt, die Mitarbeiter der OSZE-Mission waren Initiatoren der Abfahrt der Arbeitsschicht der Filterstation. In der DFS ist die vorherige Brigade für den zweiten Tag geblieben“, sagte Witalij Kishajew.

de.sputniknews.com: Krone-Schmalz, Wagenknecht, Drewermann: Gemeinsamer Kampf gegen US-Militär
Marcel Joppa
Mit schlagkräftigen Aktionen will das Bündnis „Stopp Air Base Ramstein“ im Juni die Schließung der US-Militärbasis nahe Kaiserslautern vorantreiben. Geplant ist neben einem großen Demonstrationszug auch eine komplette Massenblockade der Ramstein-Basis. Unterstützung gibt es von gleich mehreren prominenten Gegnern der US-Kriegsstrategie.
Die US Air Base Ramstein nahe Kaiserslautern ist Friedensaktivisten und Gegnern der US-Militärpolitik ein besonderer Dorn im Auge. Deshalb soll auch in diesem Jahr wieder eine Aktionswoche gegen die Militärbasis mobil machen. Doch diesmal ist die Unterstützung besonders groß – auch mit Blick auf drohende Konflikte mit Russland oder dem Iran.
Ende der Hass-Politik
Für das letzte Juni-Wochenende 2018 plant die Initiative „Stopp Air Base Ramstein“ die größte Protestaktion ihrer Art. Dafür konnte sie prominente Unterstützung gewinnen: So findet am 29. Juni in der Versöhnungskirche Kaiserlautern eine Abendveranstaltung mit der ehemaligen ARD-Korrespondentin Gabriele Krone-Schmalz statt. Mitorganisator Reiner Braun, Co-Präsident des Internationalen Friedensbüros, will damit ein Zeichen setzen:
„Eine Konfrontation und Hass-Politik gegen Russland ist das Verkehrteste, was deutschen Interessen entspricht. Wir müssen alles tun, um wieder zu kooperativen Beziehungen zu Russland zu kommen. Und wir müssen da auch unseren Außenminister deutlich in die Schranken weisen.“
Krone-Schmalz hat über Jahrzehnte als Korrespondentin der ARD aus und über Russland berichtet. Schon seit Jahren kritisiert sie nun allerdings die konfrontative Politik des Westens gegenüber Moskau. Die Air Base Ramstein ist dafür der passende Ort: Sie ist auch die Einsatzbefehlszentrale für den US-Raketenabwehrschild.
Prominenter Widerstand
Höhepunkt der Aktionen gegen die US-Basis wird der 30. Juni, ein Datum mit trauriger Geschichte: Vor 30 Jahren stürzten an diesem Tag drei US-Kampfjets bei einer Flugschau in die Besuchermenge. Das Unglück forderte rund 70 Todesopfer und etwa 1000 Verletzte. Gleich zwei Demonstrationszüge sollen sich deshalb in diesem Jahr vor der Air Base treffen und an die Opfer erinnern, so Reiner Braun:
„Dort werden Sahra Wagenknecht, Eugen Drewermann und die US-Whistleblowerin Ann Wright sprechen. Und wir werden erinnern und deutlich machen: Wenn so etwas nie wieder passieren soll, muss diese Air Base geschlossen werden.“
Neben der Fraktionsvorsitzenden der Partei Die Linke, Sahra Wagenknecht, dem Theologen Eugen Drewermann und der ehemaligen US-Militärangehörigen Ann Wright werden weitere namhaften Redner erwartet. Im Mittelpunkt soll dabei auch das Problem stehen, dass Deutschland bei einem US-Angriff auf den Iran direkt involviert wäre. Denn von der Air Base Ramstein steuert das US-Militär seine Lufteinsätze für die gesamte eurasische Region.
Massenblockade gegen US-Militär
Als ein Highlight der Proteste planen die Organisatoren außerdem eine ganz besondere Aktion, die vor allem der Polizei nicht gefallen dürfte: Die Air Base soll von den Demonstranten komplett abgeriegelt werden. Durch die „Aktion des zivilen Ungehorsams“ sollen die Eingänge zur Basis dichtgemacht werden:
„Das ist unser Ziel: Friedlich, gewaltfrei, aber gewaltig. Wir wollen, dass diese Air Base geschlossen wird. Dafür sind wir, auch mit ganzem Einsatz. Diese Aktion machen wir das erste Mal, wir bereiten sie durch mehrere Aktionstrainings sorgfältig vor. Wir haben eine große Unterstützung für diese Aktion.“
Während das US-Militär bisher noch keine Stellung zu der geplanten Protestaktion nehmen wollte, kündigte die Polizei bereits große Präsenz an. Laut Reiner Braun soll es von Seiten der Demonstranten keine zusätzlichen Provokationen gegenüber den Einsatzkräften geben:
„Wir wollen versuchen, das so friedlich wie möglich zu machen. Wir wollen auch symbolisch Menschen dabeihaben, die eine gewisse Repräsentanz haben: Wir werden eine ganze Reihe von Abgeordneten des deutschen Bundestages und des Europaparlaments dabeihaben, wir werden Pfarrer und Ärzte in ihrer Berufskleidung dabei haben, und auch Hochschullehrer.“
Die Aktionen rund um die US Air Base in Ramstein werden seit 2015 jährlich ausgerichtet. Im vergangenen Jahr waren bei einer Menschenkette über 5000 Demonstranten vor Ort. Es sind die größten Einzelaktionen der Friedensbewegung der letzten Jahre, die auch immer mehr Zulauf aus der Bevölkerung bekommen. Sputnik wird die Protestaktionen am 29. und 30. Juni rund um die Air Base Ramstein auch in diesem Jahr vor Ort begleiten.

Abends:

de.sputniknews.com: Russischer Bahnmitarbeiter klagt über Folter durch SBU.
Jewgeni Petrasch, Eisenbahnmitarbeiter im russischen Gebiet Samara, hat sich freiwillig an die regionale Sicherheitsbehörde (UFSB) gewandt und über seine Anwerbung durch Mitarbeiter des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes SBU berichtet.
Laut seiner Aussage wurde er im August 2016 während eines Besuchs bei Verwandten im Gebiet Donezk entführt. Unter Folter habe er in die Zusammenarbeit mit den ukrainischen Geheimdiensten eingewilligt, hieß es aus der russischen Sicherheitsbehörde.
Als Petrasch dem SBU seine Absicht mitgeteilt habe, über die selbsterklärte Donezker Volksrepublik nach Russland zurückzukehren, soll er beauftragt worden sein, Informationen über Militärobjekte der Donezker Volkswehr zu sammeln.
„Besondere Aufmerksamkeit galt Foto- und Videodokumentationen von einer möglichen Teilnahme russischer Soldaten an den Kampfhandlungen in den südöstlichen Regionen der Ukraine“, so der FSB-Pressedienst.
Außerdem sollte Petrasch nach seiner Rückkehr nach Russland eine visuelle Aufklärung von Eisenbahn-Objekten, darunter von Sonder- und Militärtransporten, im Gebiet Samara führen.
Petrasch habe keine Aufgaben des SBU ausgeführt und keinerlei Informationen nach Kiew geschickt, hieß es. Er habe sich an den russischen Inlandsgeheimdienst gewandt, um eventuelle Beschuldigungen des Hochverrats und der Spionage zu vermeiden. Nach Angaben der Behörde hat eine Prüfung ergeben, dass die Handlungen von Petrasch der Sicherheit Russlands keinen Schaden zugefügt haben.

de.sputniknews.com: Litauen erlaubt Nato Luftlandungen landesweit.
Nato-Soldaten müssen auf ihrem Weg nach Litauen künftig nicht zwingend die vorgesehenen Grenzübergänge passieren, sondern können sich nach Sputnik-Informationen auch über Luftlandungen im Land absetzen. Das soll bei Übungen und anderen Veranstaltungen im Rahmen der Militärkooperation gelten.
Die litauische Regierung hat demnach Änderungen zu den Regeln des Grenzübertritts angenommen, die es dem Innenminister auf Bitte des Verteidigungsministers ermöglichen, neben den gewohnten Grenzübergangen noch andere Kontrollpunkte festzulegen.
Laut dem Verteidigungsminister Raimundas Karoblis wird dies für die Verbesserung der Militärmobilität getan.
„Die Fähigkeit, ruhig, schnell und effektiv Truppen und Technik aus einer Region der Allianz in eine andere und sogar über ihre Grenzen zu verlegen, ist nötig, um in Krisensituationen operativ reagieren zu können“, so Karoblis.
Ihm zufolge ist die Luft- oder Meereslandung eines der wirksamsten Verteidigungsmittel, um dem Feind schnellen Widerstand zu leisten.
Bislang war den Militärs die Überquerung der litauischen Staatsgrenze nur über Straßen, Flug- und Seehäfen erlaubt. In Fällen, in denen noch kein Kriegszustand ausgerufen wurde, aber auf dem litauischen Territorium dringend Kräfte der Verbündeten gebraucht wurden, hatten die Militärs aus den Schengen-Staaten bislang keine Möglichkeit, schnell in die Republik zu gelangen.
Das Ministerkabinett hatte die Änderungen angesichts des bevorstehenden Nato-Manövers „Saber Strike 2018“ angenommen, das vom 3. bis zum 15. Juni in Litauen stattfinden wird. Bei den Übungen sind Luftlandungen von Kräften der verbündeten Länder auf dem Territorium Litauens vorgesehen.

 

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Stellungnahmen zum Prozess der Minsker Vereinbarungen vom 30.05.2018

Quellen: die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken, dan-news, lug-info sowie ukrinform, tass, sputnik und ria.ru
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Lug-info.com: Erklärung des Außenministers der LVR Wladislaw Dejnego:
In einem Kommentar gegenüber Journalisten in den Korridoren des UN-Hauptquartiers zu einer Erklärung des Außenministers der RF Sergej Lawrow hat sein, mit Verlaub gesagt, ukrainischer Kollege Pawel Klimkin im Vorübergehen die Zurückweisung des Protokolls, das am 5. September 2014 von der Kontaktgruppe in Minsk unterzeichnet wurde und das dem Minsker Prozess der Regelung des Konflikts im Donbass zugrunde liegt, durch die ukrainische Seite erklärt.
Heißt das, dass die Ukraine offiziell ihren Rückzug aus den Minsker Vereinbarungen erklärt? Oder wie anders kann man den Satz Klimkins „Und welchen zusätzlichen Status brauchen die Besatzungsverwaltungen und besetzten Territorien?“ interpretieren (3. Punkt des erwähnten Protokolls: „Durchführung einer Dezentralisierung der Staatsmacht unter anderem durch die Annahme eines Gesetzes der Ukraine „Über eine vorläufige Ordnung eines örtlichen Selbstverwaltung in den einzelnen Gebieten der Donezker und Lugansker Oblaste (Gesetz über einen besonderen Status)“)? Denn diese vom „Leiter der Außenpolitik der Ukraine“ erklärte Position ist eine Errungenschaft der Transparenz…
Keineswegs. Minsk war und bleibt der einzige offizielle Verhandlungsort. Und die Sache liegt nicht im Wunsch der Ukraine, sich offiziell von ihren Unterschriften zurückzuziehen. Hätten sie die Kühnheit, hätten sie sich schon lange zurückgezogen. Aber die „Herren“ erlauben es nicht.
Die Sache ist die, dass bei der Erwägung der Perspektiven der Lösung des Konflikts die obersten Persönlichkeiten der ukrainischen Diplomatie nicht über eine materielle Basis für den Verhandlungsprozess verfügen. Dies sieht etwas so aus, als wenn ein Blinder die Arbeiten von Künstlern beurteilt, indem er die Form der Rahmen ertastet.
Und wenn es noch so wäre, dass auf diesem besonderen Status nur die Vertreter der Republiken bestehen würden. Aber Frank-Walter Steinmeier kann man schlecht Sympathien für „Separatisten“ unterstellen. Und die bis zum Überdruss im Minsker Verhandlungsprozess genannte Formel mit seinem Namen, die einen Kompromiss bei der Einführung des besonderen Status in den Republiken des Donbass geschaffen hat, wurde von ihm beim Gipfel der „Normannischen Vier“ schon am 2. Oktober 2016 vorgeschlagen.
Und deswegen wird der Prozess der friedlichen Regelung behindert, denn solche „Klimkins“ mischen sich ständig in Dokumente, Begriffe und Beurteilungen im Verlauf der Minsker Verhandlungen ein. Sie sehen bleich und mutlos aus. Bis hin zur Verwendung absolut nicht diplomatischer Ausdrücke in Richtung der Gesprächspartner, was auch dazu geführt hat, dass der derzeitige hauptsächliche Vertreter der Ukraine in der politischen Untergruppe aus der nächsten Verhandlungsrunde entfernt wurde.
Aber „Schau den Dingen auf den Grund“, wie Kosma Prutkow sagte. Wenn die Ukraine den Konflikt im Donbass real lösen wollte, wäre jedem „Weichensteller“ eine offiziell formulierte Positionen zugestellt worden und ihr unbegabtester Vertreter in Minsk würde einen brauchbaren Eindruck machen.

Dnr-online.ru: Während der Sitzung der Kontaktgruppe in Minsk haben Vertreter der DVR und der LVR die Frage des Gefangenenaustauschs aufgeworfen.
„Den Republiken ist es nicht gelungen, eine positive Antwort der ukrainischen Seite auf den Vorschlag des Austausches aller festgestellten Personen, die auf dem Territorium der Ukraine festgehalten werden, gegen alle festgestellten Personen, die auf dem Territorium der Republiken gefangen gehalten werden, zu erlangen.
Außerdem wurde kein Einvernehmen über die Unterzeichnung einer Deklaration über ein Verbot von Folter gegenüber Gefangenen durch die Seiten erreicht. Wir erinnern daran, dass die ukrainische Seite über vier Sitzungen hinweg Ursachen sucht, dem Text der Deklaration, in dem sich die Konfliktseite verpflichten würdige Haftbedingungen für die Gefangenen zu gewährleisten, darunter auch medizinische Behandlung zu gewährleisten, nicht zuzustimmen.
Leider ist das Verzögern des Verhandlungsprozesses in der humanitären Untergruppe in erster Linie durch das ständige Fehlen von ukrainischen Verhandlern, die bevollmächtigt sind, Entscheidungen zu treffen und einen Dialog zu führen, zu erklären“, teilte eine Quelle bei den Verhandlungen der Kontaktgruppe in Minsk mit.

Lug-info.com: „Bei der Erörterung der Frage des Austauschs von festgehaltenen Personen versucht die Ukraine wieder das Gespräch auf den Austausch „politischer Gefangener“ mit Russland zu lenken statt diese Fragen mit den Vertretern der Republiken zu erörtern. Außerdem wird auch versucht, die RF in die Lösung der Frage der Suche von Vermissten (im Verlauf des Konflikts im Donbass) hereinzuziehen“, berichtete die Vertreterin der LVR in der humanitären Untergruppe Olga Kobzewa.
Wegen der Positionen der Vertreter Kiews ist die Frage der Rückgabe der Dokumente und die Feststellung des prozessualen Status der Freigelassenen vollständig blockiert.
Bei der Frage des Wiederaufbaus der Brücke bei Staniza Luganskaja weichen die Vertreter Kiews einer Vereinbarung mit der LVR aus und versuchen ihre Position aufzudrängen.
Die Vertreterin Kiews Geraschtschenko hat sich wie immer verspätet, beherrscht die Situation im Verhandlungsprozess nicht, und ihre Erklärungen in Facebook sind weit von der realen Erörterung in Minsk entfernt.

Dan-news.info: „Die Kontaktgruppe hat die Arbeit an einem Fahrplan von Maßnahmen für die Wartung des Vodafone-Netzes auf dem Territorium der DVR und der LVR fortgesetzt, den die Republiken auf der letzten Sitzung vorgeschlagen haben. In Bezug auf die Mehrheit der Punkte des Fahrplans haben sich die Vertreter des Mobilfunkoperators positiv geäußert und ihre Zustimmung zusammenzuarbeiten zum Ausdruck gebracht“, teilte die Pressesekretärin des Leiters der Vertretung der DVR bei den Minsker Verhandlungen Denis Puschilin, Wiktorija Talakina mit.

Dan-news.info: Kommentar der Außenministerin der DVR Natalja Nikonorowa zu den Ergebnissen der Sitzung der politischen Untergruppe in Minsk am 30. Mai:
Auf der heutigen Sitzung der politischen Gruppe war nur der zweite Vertreter der Ukraine anwesend, entsprechend waren heute keine Ergebnisse oder irgendwelche Entscheidungen zu erwarten. Während der Diskussion mit der ukrainischen Seite war eine Bestätigung zu hören, dass die Oberste Rada einseitig Modalitäten für örtliche Wahlen in das Gesetz über den besonderen Status des Donbass als Vorbedingungen für das Inkrafttreten des Gesetzes eingefügt hat. Solche Handlungen Kiews sind ein deutliches Beispiel für die Verletzung des Maßnahmekomplexes, der vorschreibt, Entscheidungen in Konsultationen und in Abstimmungen mit den Vertretern der Republiken zu treffen. Während die Vertreter Kiews hartnäckig der Frage des Inkraftsetzens des Gesetzes über einen besonderen Status des Donbass, das die einzig mögliche Grundlage für eine langfristige Regelung des Konflikts ist, ausweichen, bevorzugen sie lautstark ihre Wünsche zur Wiederherstellung eines einheitlichen Rechtsraums zu äußern.
Mit solchen unerfreulichen Ergebnissen nähern wir uns wieder dem Zeitpunkt des Endes der formalen Gültigkeit des besonderen Status, bis dahin bleiben weniger als fünf Monate. Die ukrainische Regierung muss begreifen, dass es nicht möglich ist, den Konflikt beizulegen, ohne das beide Seiten dazu den politischen Willen haben. Eine friedliche Regelung kann nicht einseitig sein und hat ohne Entgegenkommen keinen Sinn. Es ist offensichtlich, dass nur gemeinsame Anstrengungen zur Arbeit an einem Kompromissmechanismus der Implementierung eines besonderen Status und eine begleitende Amnestie die Situation in ein konstruktives Gleis bringen können.

Dnr-online.ru: Am 30. Mai 2018 fand eine weitere Sitzung der Arbeitsgruppe zu Fragen der Sicherheit der Kontaktgruppe bei den Verhandlungen in Minsk statt, teilte die Vertretung der DVR im GZKK und im Verhandlungsprozess mit.
„Die Arbeit der Gruppe war auf die Erörterung der von der OSZE-Mission vorgeschlagenen zwei Dokumentwürfe konzentriert, die zusätzliche Maßnahmen zur Kontrolle der Sicherheitssituation sowohl an der Kontaktlinie im ganzen als auch im Gebiet der Donezker Filterstation im besonderen enthalten.
Die Vertreter der Republiken und die russische Delegation haben diese Vorschläge vollständig unterstützt und die Bereitschaft geäußert, beide Dokumente zu unterzeichnen.
Die ukrainische Delegation war mit den vorgeschlagenen Varianten nicht einverstanden, sie hat ihre traditionellen Änderungen eingebracht, die sich auf die Linie vom 19. September 2014 beziehen.
Eine der brennendsten Fragen der Tagesordnung des Treffens blieb die Sabotage der Rahmenvereinbarung für drei Pilotabschnitte zur Trennung von Kräften und Mitteln durch die ukrainische Seite.
Der Koordinator der OSZE-Mission, Botschafter Ertugrul Apakan rief die Seiten auf, konkrete Schritte zur Stabilisierung der Situation an allen drei Abschnitten zu äußern und keinen Rückschritt in den Abschnitten zuzulassen, wo es gelungen ist, ein positives Ergebnis zu erreichen. Er sagte auch, dass die letzte Verletzung des Regimes der Feuereinstellung am Abschnitt zur Trennung von Kräften und Mitteln Nr. 1 „Staniza Luganskaja“ am 22. Mai festgestellt wurde.
Die Vertreter der Republik merkten an, dass dank der zuverlässigen Information der OSZE-Mission, die in den Berichten zum Ausdruck kommt, derzeit festgestellt werden kann, dass die Rahmenvereinbarung an allen drei Abschnitten gebrochen wurde.
Die Mission hat neue Positionen der ukrainischen Streitkräfte am Pilotabschnitt Nr. 3 „Petrowskoje – Bodanowka“ dort festgestellt, wo sie nicht sein dürfen, die Einrichtung neuer Minenfelder innerhalb des Trennungsabschnitts Nr. 2 „Solotoje“, wo diese nicht sein dürfen. Am ersten Abschnitt „Staniza Luganskaja“ hat es nicht den geringsten Fortschritt gegeben.
Der einzig wirksame Schritt zur Rückkehr zur Verwirklichung der Rahmenvereinbarung ist der Abzug der Kräfte und Mittel der ukrainischen Streitkräfte vom Territorium des Trennungsabschnitts und die Liquidierung der neuen Positionen. Andernfalls wird die Republik gezwungen sein, ihre militärischen Kräfte und Mittel auf die Ausgangspositionen vor Beginn der Trennung zurückzuführen.
Leider nutzt die ukrainische Seite wieder vorsätzlich den Verhandlungsraum, um die Weltöffentlichkeit und alle Teilnehmer des Minsker Prozesses in die Irre zu führen und die Versuche den Konflikt mit militärischen Mitteln zu lösen fortzusetzen.
Außerdem nutzt sie die Minsker Vereinbarungen als Druckmechanismus, unter dessen Deckung sie aktiv die Situation in der Kampfzone zuspitzt.
Zum großen Bedauern erfolgen praktisch alle Verletzungen der Minsker Vereinbarungen durch die ukrainische Seite mit vollständiger Nachsicht und Tatenlosigkeit ihrer westlichen Kuratoren, was den nachhaltigen Eindruck hervorruft, dass es irgendwelche anderen, vor der Öffentlichkeit geheimen Vereinbarungen gibt.
Außerdem untergräbt die eine solche Lage der Dinge ernsthaft das Vertrauen normaler friedlicher Bürger in die Minsker Vereinbarungen und in das internationale Recht als Institut zum Schutz der verletzten Menschenrechte insgesamt.
Zweifellos wirkt sich das äußerst negativ auf die Reputation, sowohl der OSZE-Mission als auch der Mitgliedsländer des UN-Sicherheitsrats aus, die einstimmig die Resolution gebilligt und den Maßnahmekomplex zur Erfüllung der Minsker Vereinbarungen, der am 12. Februar 2015 angenommen und unterzeichnet wurde, unterstützt haben.
Die Vertreter der Republiken haben über diese erschreckenden Verletzungen durch die ukrainische Seite eine Erklärung abgegeben und die OSZE-Mission und die Garantenstaaten zu aktiven Handlungen aufgerufen“, heißt es in der Erklärung der Vertretung der DVR im GZKK und im Verhandlungsprozess.

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Presseschau vom 29.05.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends/ nachts:

de.sputniknews.com: Stoltenberg gesteht ein: Nato uneins über Nord Stream 2
Es gibt inzwischen viele Meinungsverschiedenheiten in der Nato über den Bau der Ostseepipeline Nord Stream 2, wie der Generalsekretär der Allianz, Jens Stoltenberg, am Montag erklärte.
„Was Nord Stream 2 betrifft, haben die Nato-Mitglieder verschiedene Ansichten dazu. Einige sind dagegen, andere glauben aber, dass es sich um ein kommerzielles Projekt handelt“, sagte Stoltenberg nach der Sitzung der Parlamentarischen Versammlung der Nato in Warschau.
Wie er weiter betonte, basiert die Tätigkeit der Nato auf der Konsensbereitschaft. Laut Stoltenberg soll die Nato eine Position im Namen all ihrer Mitglieder vertreten, allerdings sei dies im Fall der Nord-Stream-2-Pipeleine schwer zu erledigen, da ein Konsens derzeit nicht in Sicht sei. Die Nato-Staaten sollten dieses Problem nicht untereinander, sondern zusammen mit der EU besprechen, hieß es.
Stoltenberg ist aber nach eigenen Worten damit einverstanden, dass die Nato die Probleme der europäischen Energiesicherheit ansprechen müsse.
Das Projekt Nord Stream 2 sieht die Verlegung von zwei Strängen mit einer Jahresgesamtkapazität von 55 Milliarden Kubikmeter Gas vor. Die Stränge sollen parallel zur bereits bestehenden Pipeline Nord Stream von der russischen Ostseeküste bis nach Deutschland verlaufen. Die Pipeline soll im Jahr 2019 in Betrieb genommen werden.

Dan-news.info: „In Dokutschajewsk an der Abgrenzungslinie haben Mitarbeiter der Polizei einen betrunkenen Mann festgenommen. Wie festgestellt wurde, kam der Einwohner des Oblast Tschernigow, Wladimir Woskobojnik, der Dienst in der 30. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte leistet, zu den republikanischen Polizisten zu Besuch“, heißt es in einer Mitteilung des Innenministeriums der DVR.
Der Festgenommene hatte ein Maschinengewehr und ein Granate bei sich.

de.sputniknews.com: Neues Geld aus EU: Brüssel will eine Milliarde Euro an Ukraine in zwei Etappen zahlen
Die EU will eine weitere Finanzhilfe für die Ukraine in der Gesamthöhe von bis zu einer Milliarde Euro bereitstellen. Die Zahlung soll für einen Zeitraum von zweieinhalb Jahren gelten. Dies geht aus dem Entwurf des Hilfspakets hervor, der dem EU-Rat sowie dem EU-Parlament zur endgültigen Genehmigung vorliegt.
Die Ukraine soll laut den EU-Behörden die makrofinanzielle Unterstützung von der Europäischen Kommission in zwei Etappen erhalten. „Der Umfang jeder Tranche soll in einer Absichtserklärung festgelegt werden”, hieß es.
Der gesamte Betrag aus dem Unionsbudget soll demnach der Ukraine in Form von Krediten vergeben werden.
„Man muss die EU-Kommission beauftragen, im Namen der Union die erforderlichen Mittel auf den Kapitalmärkten oder bei Finanzinstituten zu leihen und der Ukraine bereitzustellen. Die Kredite sollen eine maximale Durchschnittslaufzeit von 15 Jahren haben“, so die offizielle Erklärung.
Auf der Plenartagung des EU-Parlaments Mitte Juni sollen die finanziellen Zuweisungen an die Ukraine endgültig genehmigt werden.

ukrinform.ua: Finanzhilfe: EU-Rat genehmigt eine Milliarde Euro für die Ukraine
Der Rat der Europäischen Union hat mit dem EU-Parlament Bedingungen für Makrofinanzhilfe in Höhe von einer Milliarde Euro vereinbart.
Diese Hilfe muss laut dem Rat die finanziellen Bedürfnisse der Ukraine für 2,5 Jahre decken, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform aus Brüssel. Die Gelder würden zur wirtschaftlichen Stabilisierung des Landes und zur Fortsetzung der Strukturreformen beitragen, zusätzlich zu den Krediten des IWF und anderer Geldgeber.
Die Finanzhilfe muss noch vom EU-Parlament gebilligt werden. Die Abstimmung wird im Juni erwartet.

de.sputniknews.com: Donald, das hier ist ein Spiegel! Russland führt Importzölle auf US-Waren ein
Ab Ende Juni werden alle Waren, die Russland aus den USA importiert, mit zusätzlichen Zöllen belegt, die „dem Schaden wegen der von den USA verhängten Beschränkungen für russische Stahl- und Aluminiumexporte entsprechen werden“. Mit anderen Worten: Diese Summe wird sich auf mehr als eine halbe Milliarde Dollar belaufen.
Nach Angaben des russischen Wirtschaftsministeriums übertrifft der Stahlexport aktuell 1,5 Milliarden Dollar pro Jahr, und der Export von Aluminium liegt bei mehr als 1,6 Milliarden Dollar. Wegen der von US-Präsident Donald Trump verhängten Importzölle von 25 Prozent verliert die russische Metallurgie-Industrie 378,1 Millionen Dollar. Die Zölle auf Aluminium betragen zehn Prozent, was die russischen Exporteure 159,5 Millionen Dollar kostet.
Insgesamt machen die Verluste also 537,6 Millionen Dollar jährlich aus. Denselben Preis werden aber auch die US-Unternehmen zahlen müssen, die ihre Produkte an Russland verkaufen. Über seine Gegenmaßnahmen hat Russland die Welthandelsorganisation (WTO) bereits informiert.
Ohne Gespräche
Die Verfügung zur Erhöhung der Importzölle auf Stahl und Aluminium hatte Trump Anfang März unterzeichnet. Washington begründete diesen Schritt mit den Interessen der nationalen Sicherheit: Der Import des billigen Stahls und Aluminiums würde negative Folgen für die amerikanische Rüstungsindustrie haben. Die Importzölle wurden am 23. März verhängt.
Mitte April beantragte Russland bei der WTO entsprechende Beratungen mit den USA. Solche Konsultationen sind laut den WTO-Regeln eine unentbehrliche Bedingungen für Gegenmaßnahmen. Ähnliche Forderungen äußerten auch Japan, Indien, die Türkei, China und die EU.
Aber außer China erhielten sie alle eine Absage. Der US-Vertreter in der WTO sagte: Da die Tarife aus Sicherheitsgründen verhängt worden seien, gebe es „keinen Grund für die WTO-Mitglieder, Beratungen mit den USA zu beantragen“. Konkret antworteten die Amerikaner Russland, die Beratung wären „grundlos, denn bei diesen Importzöllen geht es nicht um Schutzmaßnahmen“.
Allerdings sieht die WTO-Satzung ein solches Vorgehen nur „aus Gründen der nationalen Sicherheit“ und nur in Ausnahmefällen vor, beispielsweise wenn sich ein Land im Kriegszustand befindet. Da die USA offiziell keine Kriege führen, sind die Berufungen auf die Sicherheitsgründe inkorrekt, und die von ihren Sanktionen betroffenen Länder, insbesondere Russland, haben damit das Recht auf eine Antwort nach dem „Spiegelprinzip“. „Die Russische Föderation hält die von den USA verhängten Maßnahmen im Grunde für Schutzmaßnahmen“, hieß es in der Nachricht, die Moskau an die WTO schickte.
Laut den WTO-Regeln können Gegenbeschränkungen innerhalb von 30 Tagen nach der Benachrichtigung verhängt werden. Gegebenenfalls also Ende Juni.
Die Ziele werden ausgewählt
Russland kauft in den USA Flugapparate, Fahrzeuge samt Zulieferteilen, Arzneimittel, medizinische Anlagen, Flugzeugmotoren und Gasturbinen, Tabak und Alkoholgetränke sowie Produkte der Agrarindustrie. Auf welche Produkte die Importzölle erhöht werden, hat die russische Regierung noch nicht beschlossen.
Experten vermuten, dass vor allem Produkte infrage kämen, die auch in Russland hergestellt werden (Autos, Agrarprodukte, Lebensmittel) oder die Moskau auch aus anderen Ländern importieren könnte (beispielsweise Airbus- statt Boeing-Flugzeuge).
Jedenfalls könnte Russland der US-Wirtschaft nur einen bedingten Schaden zufügen – einfach weil der Handelsumsatz zwischen beiden Ländern ziemlich gering ist.
Laut dem Wirtschaftsministerium liegt er aktuell bei 23,1 Milliarden Dollar. Auffallend ist, dass er im vorigen Jahr trotz der Sanktionen und der politischen Auseinandersetzungen um fast 16 Prozent gewachsen ist. Jegliche protektionistischen Maßnahmen schaden nur einzelnen Unternehmen, aber nicht der Wirtschaft des jeweiligen Landes im Allgemeinen.
Die Amerikaner müssen sich auch auf Gegensanktionen anderer Länder gefasst machen. Die EU plant beispielsweise schon ab Juni Importzölle von 25 Prozent auf US-amerikanischen Carbon-Stahl. Und ab März 2012 könnten Importzölle von bis zu 50 Prozent auf Rohre und Erzeugnisse aus rostfreiem Stahl aus Amerika verhängt werden.
Indien hat seinerseits die WTO über die Erhöhung der Importzölle auf Soja und andere Landwirtschaftsprodukte aus den USA benachrichtigt – um insgesamt 165 Millionen Dollar. Und die Türkei warnte, sie würde die Zölle auf etwa 20 Warenkategorien – Nüsse, Reis, Tabak sowie Fahrzeuge und Produkte der Hüttenindustrie – um insgesamt 267 Millionen Dollar erhöhen. Auch Japan plant antiamerikanische Gegensanktionen für 440 Millionen Dollar, hat aber noch nicht entschieden, gegen welche US-Erzeugnisse.

ukrinform.ua: Trudeau: Kanada und Estland unterstützen Ukraine
Mit ihrem aktiven Präsenz in der Ukraine helfen Kanada und Estland, die Aggression Russlands aufzuhalten.
Dies erklärte der Premierminister Kanadas, Justin Trudeau, bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Regierungschef Estlands, Jüri Ratas, meldet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Wir stehen Estland sehr nah hinsichtlich dessen Besorgnis gegenüber Russland. Wir unterstützen die Präsenz in der Ukraine, zusammen überzeugt, dass wir der Ukraine helfen, der gesetzwidrigen Invasion und der Besatzung der Krim sowie der Einmischung im Donbass entgegenzuwirken“, sagte Trudeau.
Kanada stelle auch die Einheit der NATO bei „der russischen Frage“ sicher, fügte der Premierminister hinzu.
Im Rahmen der Trainingsmission UNIFER bildet Kanada mehrere Jahre lang ukrainische Militärs aus.

de.sputniknews.com: Donbass: Kiew stationiert schwere Mehrfachraketenwerfer an Berührungslinie – Lugansk
Die ukrainische Armee hat Mehrfachraketenwerfersysteme vom Typ BM-21 „Grad“ im Raum der Siedlung Bolostennoje im Donbass stationiert und somit die Minsker Abkommen ein weiteres Mal verletzt. Dies teilte der Sprecher der Volkswehr der selbsterklärten Volksrepublik Lugansk Andrej Marotschko am Montag bei einem Briefing mit.
Wie die Aufklärung der Lugansker Volksmiliz feststelle, bringe die ukrainische Armee Personal sowie Waffen und Militärtechnik in Objekten der zivilen Infrastruktur sowie in Privathäusern unter, sagte Marotschko: „So wurden im Raum der Siedlung Bolostennoje auf dem Territorium eines privaten Hausgrundstücks drei Grad-Mehrfachraketenwerfersysteme entdeckt.“
Die Militärtechnik sei unter Schutzdecken versteckt worden, der Zugang der Ortsbewohner zu dem Gebiet sei blockiert, hieß es.

de.sputniknews.com: So bewacht Russland Krim-Brücke: Grenzschutz zeigt neue Wachschiffe
Zum 100. Jubiläum des russischen Grenzdienstes haben die Bewohner und Gäste der Krim am Montag Schiffe besichtigen können, die die Seegrenze der Schwarzmeer-Halbinsel sowie die Krim-Brücke schützen.
Das Video zeigt unter anderem auch das Wachschiff „Ametist“, ein Küstenschutzschiff der Rubin-Klasse (Projekt 22460), das auch im Einsatz ist und alle Versuche unterbinden soll, unentdeckt an die Brücke zu gelangen. „Auch ein Gummiboot kann sie (die Krim-Brücke) nicht unbemerkt erreichen“, sagte der Mitarbeiter des Grenzdienstes, Kapitän des zweiten Ranges (Fregattenkapitän) Alexander Glaskow.
Zu den Aufgaben des Wachschiffes gehört auch der Kampf gegen Terror und Piraterie.
https://www.facebook.com/sputnik.deutschland/videos/2017336598277891/

de.sputniknews.com: „Dilettantische Dummheit“: Moskau dementiert Abfangen israelischer F-16 durch Su-34
Das russische Verteidigungsministerium hat die Berichte israelischer Medien über das angebliche Abfangen von zwei israelischen Kampfflugzeugen F-16 durch Jagdbomber Su-34 im Himmel über dem Libanon dementiert.
„Die von einer israelischen Nachrichtenressource verbreitete Information, dass russische Su-34 angeblich zwei israelische F-16 im libanesischen Luftraum abgefangen hätten, ist eine dilettantische Dummheit“, heißt es in einer Erklärung des russischen Verteidigungsministeriums.
Die Behörde verwies darauf, dass die Su-34 bei Abfangmanövern von Luftzielen nicht eingesetzt würden. Diese Kampfjets würden außerdem im libanesischen Luftraum keine Aufgaben erfüllen.
Zuvor hatten mehrere Medien unter Berufung auf die israelische Zeitung „The Times of Israel“ berichtet, dass russische Jagdbomber Su-34 zwei F-16 der israelischen Luftwaffe im libanesischen Luftraum abgefangen haben sollen.
Es wurde behauptet, dass der Vorfall trotz der Tatsache stattgefunden habe, dass Russland und Israel regelmäßig Kontakte unterhalten würden, um Unfälle in der Luft zu verhindern. Nach den Informationen der Zeitung sollen russische Flugzeuge an Übungen über dem Mittelmeer teilgenommen und wegen Schlechtwetters den libanesischen Luftraum betreten haben.
Das israelische Verteidigungsministerium kommentierte die Medienberichte bisher nicht.

Wpered.su: In Makejewka wurde der 100. Jahrestag der Grenztruppen des KGB der UdSSR begangen
Am 28. Mai wurde in Makejewka der 100. Jahrestag der Grenztruppen des KGB der UdSSR begangen. Darüber berichtet ein Korrespondent von „Wperjod“.
Auf Vorschlag des Makejewker Stadtkomitees der Kommunistischen Partei der Donezker Volksrepublik wurden die Musiker und Solisten des Blasorchesters „Schachtjorskije Sori“ mit der Gedenkmedaille des ZK der KPRF „100 Jahre Rote Armee“ ausgezeichnet. Bei der Überreichung der Auszeichnungen merkte der erste Sekretär des Stadtkomitees der KP der DVR Sergej Jurtajew an, dass der große russische Heerführer Alexandr Suworow der Militärmusik und den Soldatenliedern große Bedeutung beimaß. In seiner Arbeit „Die Wissenschaft zu siegen“ schrieb er: „Musik verdoppelt, verdreifacht die Armee… Mit wehenden Fahnen und donnernder Mus
ik nahm ich Ismail!“

Vormittags:

rusvesna.su: Ukrainer geben die Hälfte ihres Gehalts für Lebensmittel aus
Die absolute Mehrheit der Ausgaben von Ukrainern (mehr als 70%) wird für Essen und kommunale Dienstleistungen benötigt. Das bedeutet, dass man sich in allem anderen sehr beschränken muss.
Nach Angaben des ukrainischen Staatlichen Statistikamtes für die ersten 9 Monate 2017 fielen 48,4% der Ausgaben der Ukrainer auf Lebensmittel und nichtalkoholische Getränke. Auf dem zweiten Platz kommen Ausgaben für Miete und kommunale Dienstleistungen – 16,7%. Auf Platz Drei verschiedene nicht-verbrauchende Ausgaben wie Unterstützung von Verwandten, Einlagen in Banken, Wohnungsreparatur und dergleichen – 7%. Und weitere 12% fielen auf den Kauf von Kleidung und Schuhen, Gesundheit und Verkehrsmittel.
Dagegen machen solche Dinge wie Urlaub oder Bildung weniger als 2% der Ausgaben aus.
Was die Lebensmittel betrifft, so geben die Ukrainer das meiste Geld für Milchprodukte, Eier, Gemüse und Brot aus.
Diese Zahlen sagen deutlich, dass den Ukrainern ihr Geld grob gesagt gerade mal zum Überleben reicht. Von solchen wichtigen Dingen wie jährlicher Urlaub, Selbstentwicklung oder der Kauf von wichtigen Alltagswaren kann die Mehrheit der Ukrainer nicht einmal mehr träumen….
Im Durchschnitt betrugen die Gesamtausgaben im oben genannten Zeitraum pro Kopf 6903 Griwna. Das durchschnittliche Einkommen in diesem Zeitraum waren 6848 Griwna….

de.sputniknews.com: „Zwei Gashähne“: Kiew findet Weg zur Schadensminderung von Nord Stream 2
Nach der Inbetriebnahme der Gaspipeline Nord Stream 2 soll die Ukraine laut ihrem ständigen Vertreter im Europarat, Dmitri Kuleba, mit Russland einen Vertrag über den garantierten Gastransit über ukrainisches Staatsgebiet schließen.
„Sollte das Projekt zum Bau von Nord Stream 2 doch in die Tat umgesetzt werden, muss es juristische Garantien geben. Nicht so etwas wie das Budapester Memorandum, sondern konkrete zwischenstaatliche Abkommen. Und zwar nicht bilaterale, sondern trilaterale – zwischen Deutschland, der Ukraine und Russland“, sagte er gegenüber der Agentur „RBK Ukraina“.
Zum Beispiel sollten in den Dokumenten im Voraus vereinbarte konkrete Gasmengen definiert werden, die Russland unter allen Umständen über das ukrainische Gastransportsystem pumpen werde.
„Das heißt, dass es zwei Hähne geben wird – einen in Moskau und einen weiteren in Berlin. Das ist alles. Über die deutsche Wirtschaft, die an und für sich im Anstieg ist und Gas braucht, wird sie auch Osteuropa beeinflussen“, meinte Kuleba.
Dabei verwies Kuleba darauf, dass die ukrainische Seite durch die Lieferung von russischem Gas über Nord Stream 2 „kolossalen Schaden“ erleiden werde. Zudem werde Kiew seiner Ansicht nach politische Hebel verlieren.
Das Projekt Nord Stream 2 sieht die Verlegung von zwei Pipelinesträngen mit einer Jahresgesamtkapazität von 55 Milliarden Kubikmetern vor. Die Stränge sollen parallel zur bereits bestehenden Gaspipeline Nord Stream von der russischen Ostseeküste bis nach Deutschland verlaufen.
Ende März wurde eine Baugenehmigung für Nord Stream 2 von Deutschland und im April von Finnland erteilt.
Gegen das Pipeline-Projekt machen mehrere Länder Front. Dazu gehören die Ukraine, die um ihre Einnahmen aus dem Transit des russischen Gases bangt, und die USA, die ambitionierte Pläne zum Export von Flüssiggas nach Europa hegen.

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden sechsmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Donezkij, Golobowskoje, Shelobok, Prischib und Losowoje.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Syrien erkennt Unabhängigkeit Südossetiens und Abchasiens an
Syrien hat die Unabhängigkeit der ehemaligen georgischen autonomen Republiken Abchasiens und Südossetiens anerkannt.
Dies teilte das syrische Außenministerium am Dienstag in einer Stellungnahme mit.
Demnach erklärten Damaskus, Zchinwali und Sohumi, die Hauptstädte der umstrittenen und von einigen Stataten anerkannten Republiken Südossetien und Abchasien, die gegenseitige Anerkennung und den Beginn einer Kooperation sowie diplomatischer Beziehungen auf einer Botschafter-Ebene. Außerdem bestätigten sie das Bestreben, an den Grundprinzipien des Völkerrechts festzuhalten.
Alle drei Staaten beziehen sich in ihrer Erklärung auf das Wiener Übereinkommen über diplomatische Beziehungen von 1961 sowie das Wiener Übereinkommen über konsularische Beziehungen von 1963.
Die Unabhängigkeit Südossetiens und Abchasiens wurde bisher von sechs Staaten — Russland, Nicaragua, Venezuela und die Inselstaaten im Pazifischen Ozean Nauru, Vanuatu und Tuvalu — anerkannt worden.
Im August 2008 schickte Georgien Truppen nach Südossetien, das von den meisten Staaten als Teil Georgiens angesehen wird, jedoch bereits seit Anfang der 90er nach dem Zerfall der Sowjetunion de facto unabhängig ist. Der Angriff, bei dem die südossetische Hauptstadt Zchinwal weitgehend zerstört und zahlreiche Zivilisten sowie russische Friedenssoldaten getötet wurden, konnte erst nach der Intervention russischer Truppen abgewehrt werden.
Nach dem Fünf-Tage-Krieg erkannte Russland Südossetien sowie den anderen De-facto-Staat in Georgien, Abchasien, als unabhängig an und richtete dort Militärstützpunkte ein.

Dnr-online.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 28. Mai 3:00 bis 29. Mai 3:00
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte
4.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Werchnetorwzkoje, Spartak, Dokutschajewsk.
Nach genaueren Informationen wurden in der Folge eines Beschusses am 27. Mai 2018 von Seiten der ukrainischen Streitkräfte mit Mörsern des Kalibers 120mm vermutlich zwischen 23:00 und 23:30 zehn Mörsergeschosse abgeschossen und die Verglasung des Hauses Nr. 8 in der Sedow-Straße in Dokutschajews beschädigt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgeschossenen Geschosse betrug 210.
In den vorhergehenden 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgeschossenen Geschosse
236.

de.sputniknews.com: Britischer Arzt kann rasche Genesung der Skripals „nicht ganz erklären“
Der ehemalige GRU-Agent Sergej Skripal und seine Tochter Julia sind laut dem BBC dank dreier Faktoren vor dem sicheren Tod gerettet worden: durch die rechtzeitige Einlieferung ins Krankenhaus, die medikamentöse Betäubung und die Hilfe von Experten des Labors Porton Down. Dass Vater und Tochter überlebt haben, soll jedoch an Wunder grenzen.
Bei der Behandlung zogen die Ärzte demnach Experten des Labors Porton Down, des Zentrums der britischen Chemie- und Biowaffenforschung, zu Rate. Diese hätten Tests durchgeführt und anschließend die besten Behandlungsmethoden empfohlen.
Es seien komplett neue Mittel erprobt worden. Die rasche Genesung der Skripals bezeichnet Dr. Stephen Jukes, Facharzt auf der Intensivstation des Krankenhauses im englischen Salisbury, als „angenehme Überraschung“, die er nicht ganz erklären könne. Denn alle Anzeichen hätten darauf hingedeutet, dass Vater und Tochter nicht überleben würden.
Als die Skripals ins Krankenhaus gebracht wurden, hatten die Ärzte laut BBC anfangs gedacht, es handle sich um eine Opiat-Überdosis. Später habe die Polizei jedoch die Identität der neuen Patienten offenbart und klargestellt, dass die Umstände ihrer plötzlichen Erkrankung „verdächtig“ seien. Bald habe das Krankenhaus-Personal begriffen, dass die Skripals Anzeichen der Vergiftung mit einer Nervensubstanz aufwiesen….

Dnr-online.ru: Die Arbeiten zur Reparatur sozialer Objekte in Alexandrowka und Luganskoje sollen bis zum Beginn der Heizperiode abgeschlossen sein. Dies teilte der Minister für Städtebau und Kommunalwirtschaft der DVR Sergej Naumez mit.
„In der Ambulanz der frontnahen Ortschaft Alexandrowka sind die Dacharbeiten zu zwei Drittel abgeschlossen. Im Juni ist geplant, die Reparatur des Daches fortzusetzen und mit der Reparatur des inneren Heizungssystems zu beginnen. Bei der kommunalen Kultur- und Bildungseinrichtung „Luganskojer dörfliches Kultur- und Sportzentrum“ im benachbarten Luganskoje ist auch geplant, die Reparatur des Daches fortzusetzen und mit der Verglasung zu beginnen“, sagte Sergej Naumez.
Wir der Pressedienst des Bauministeriums anmerkte, haben die Reparaturen in beiden Ortschaften im Rahmen der Arbeit des gesellschaftlichen Stabs für die frontnahen Gebiete bei der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“ begonnen. Für die Dacharbeiten hat das Bauministerium der Stadtverwaltung von Donezk die nötigen Baumaterialien zugeteilt, die im Rahmen der humanitären Hilfe eingetroffen sind. Die Reparatur des Ambulatoriums in Alexandrowka erfolgte durch Mitarbeiter des Zivilschutzministeriums, das Luganskojer dörfliche Kultur- und Sportzentrum wird von örtlichen gesellschaftlichen Aktivisten repariert.

de.sputniknews.com: Kiew schickt Kampfjets in den Donbass
Die ukrainischen Luftstreitkräfte haben unangekündigt eine Prüfung der Fliegerkräfte unternommen, die bei der Operation der Vereinten Kräfte (OOS) im Donbass eingesetzt sind. Dies teilte das OOS-Pressezentrum auf seinem Facebook-Account mit.
„Es wurde als Übungsziel festgesetzt, ein hohes Niveau des Zusammenwirkens bei der Unterstützung der Truppenverbände am Boden durch die Luftwaffe zu erreichen“, ließ das ukrainische Militär verlauten.
Wie die Militärs versicherten, habe die Luftwaffe während der einwöchigen Prüfung die ihr gestellten Aufgaben gut gemeistert.
Die bisherige „Anti-Terror-Operation“ (ATO) im Donbass, vom Sicherheitsdienst SBU geleitet worden war, war offiziell am 30. April 2018 beendet worden. Sie wurde von der „Operation der Vereinten Kräfte“ (OOS) abgelöst, die vom ukrainischen Militär geführt wird.
https://www.facebook.com/pressjfo.news/videos/377165309442758/

ukrinform.ua: NATO plädiert für Mitgliedschaft der Ukraine und Georgiens
Die Ukraine und Georgien müssen die Hoffnung auf die Integration in die Nordatlantische Allianz erhalten.
Das geht aus der Abschlusserklärung der Parlamentarischen Versammlung der NATO hervor, die am 28. Mai in Warschau abgeschlossen wurde.
In der Allianz ist man der Meinung, es sei notwendig, der Politik Moskaus, die auf die Destabilisierung der Situation in den Partner- und Nachbarländern der NATO gerichtet ist, zu widerstehen und entgegenzuwirken.
Die Parlamentarier haben außerdem die Chefs der Allianz aufgerufen, „die Einigkeit“ auf dem Gipfel in Juli an den Tag zu bringen und zu beweisen, dass die Organisation angesichts der Sicherheitsbedrohung zuverlässig bleibe.
Die Erklärung richtet auch einen Appell, Bosnien und Herzegowina einen Reformplan für die Vorbereitung auf die NATO-Mitgliedschaft zu gewähren.

de.sputniknews.com: Georgien bricht diplomatische Beziehungen zu Syrien ab
Nachdem Syrien die ehemaligen georgischen Provinzen Abchasien und Südossetien als souveräne Republiken anerkannt hat, will Georgien nun die diplomatischen Beziehungen zu Damaskus abbrechen. Tiflis hat bereits eine entsprechende Initiative in Gang gesetzt, wie das Außenministerium des Landes am Dienstag mitteilte.
Die Schuld an der Entscheidung Syriens schob Georgien dabei Russland zu und warf Moskau „Manipulationen“ vor, die Damaskus zur Anerkennung der Unabhängigkeit der zwei Kaukasus-Republiken verleitet haben sollen. „Damit hat Assads Regime Russlands Militäraggression gegen Georgien unterstützt“, hieß es in der Pressemitteilung des georgischen Außenministeriums.
Mit der Aggression meint Tiflis wohl den Fünf-Tage-Krieg im August 2008, als Georgien Truppen nach Südossetien schickte, um diese abtrünnige Region zurückzuerobern. Der Angriff, bei dem die südossetische Hauptstadt Zchinwal weitgehend zerstört wurde und zahlreiche Zivilisten starben, konnte erst nach der Intervention russischer Soldaten einen Tag nach Beginn des bewaffneten Konflikts abgewehrt werden. Auch Abchasien, das mit Südossetien vertraglich verbündet war, hatte in dem Krieg Freiwillige gegen Georgien entsandt….

ukrinform.ua: Poroschenko empfängt Steinmeier mit militärischen Ehren
Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist zu einem zweitägigen Besuch in der Ukraine eingetroffen. Der Präsident der Ukraine Petro Poroschenko hat ihn vor dem Marienpalast in Kiew mit militärischen Ehren empfangen.
Im Mittelpunkt der Gespräche zwischen Poroschenko und Steinmeier werden die bilaterale und multilaterale Zusammenarbeit und die Unterstützung der europäischen und euroatlantischen Integration der Ukraine durch Deutschland stehen. Auch die Lage in der Ostukraine und eine mögliche UN-Friedensmission im Donbass sind Schwerpunktthemen des Gesprächs.

ukrinform.ua: Poroschenko und Steinmeier sprechen über Lage in der Ostukraine
Die Intensität der feindlichen Angriffe ist in den letzten Wochen in der Ostukraine stark gestiegen. Die Terroristen versuchen, Offensivaktionen durchzuführen.
Das sagte der Präsident der Ukraine Petro Poroschenko vor der Presse nach einem Treffen mit dem deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier. Er nannte das „absolut inakzeptabel“. Poroschenko versicherte jedoch, dass die ukrainische Armee diese Angriffe „“hoch effektiv“ abwehrt. Die Erfahrung, Qualifikation und Effektivität der Armee seien deutlich gestiegen.
Nach Worten von Poroschenko hält der Bundespräsident seine „Hand am Puls“ bezüglich der Situation in der Ostukraine. Er habe mit Steinmeier Details zur Umsetzung der Vereinbarungen von Minsk, darunter eine UN-Friedensmission im Donbass besprochen.

Nachmittags:

Dan-news.info: „Ab dem 1. Juni öffnen in der DVR die Schulsommerlager und Erholungsplätze. Nach vorläufigen Informationen werden von der Erholungskampagne auf der Basis von allgemeinbildenden Schulen verschiedener Art mehr als 37.200 Kinder erfasst“, teilte der Pressedienst des Bildungs- und Wissenschaftsministeriums der DVR mit.
Auf der Grundlage von allgemeinbildenden Schulen werden 431 Schullager in Tagesform und zweimaligen Mahlzeiten und 72 Erholungsplätze eröffnet. Bei den Internaten öffnen 25 Schullager, wo sich die Kinder rund um die Uhr aufhalten.
Für die Kinder sind sportliche, Bildungs- und Kulturveranstaltungen in Form von Exkursionen, Wettbewerben, Ausflügen vorgesehen. Die Kinder können sich mindestens 14 Tage in den Lagern aufhalten.
Im letzten Jahr wurden von 420 Lagern etwa 33.000 Kinder erfasst.

ukrinform.ua: Krimtataren erhoffen Unterstützung Deutschlands
Putin werde die Ukraine und die Krimtataren nicht veranlassen, auf die Krim und auf die Ukraine zu verzichten. Um eine Deokkupierung zu erzielen, sei aber die Unterstützung Deutschlands und des Westens insgesamt nötig.
Dies betonten der stellvertretende Leiter des Medschlis des Krimtatarischen Volkes, Achmet Tschijgos, der Direktor des Krim-Instituts für strategische Forschungen, Arsen Schumadilow, und der Programmdirektor des „Krimtatarisches Hauses“, Alim Aliew, bei der Podiumsdiskussion in der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin.
„Wir hoffen, dass Deutschland eine entschlossenere Haltung bezüglich der möglichst baldigen Deokkupierung und der Verhandlungsplattform einnimmt. Wir möchten, dass Sie unsere Probleme zu hören bekommen, uns helfen und unterstützen“, sagte Achten Tschijgos.
Alim Aliew seinerseits versicherte den deutschen Kollegen, dass der Widerstand des Krimtatarischen Volkes ausschließlich friedlich sei, ungeachtet dessen, dass Russland versuche, die Tataren zu provozieren, teilt der Ukrinform-Korrespondent in Deutschland mit

de.sputniknews.com: Krim-Streit: Kiew meldet nun auch Kontrollverlust über Grenzgebiete
Vier Jahre nach der Loslösung der Krim von der Ukraine entgleitet der Regierung in Kiew nach ihren eigenen Angaben nun auch die Kontrolle über Gebiete, die an die Schwarzmeerhalbinsel grenzen. Kiew ist über angeblich zunehmende „anti-ukrainische“ Proteste besorgt, die die lokalen Behörden nicht in den Griff zu bekommen scheinen.
Im Bezirk Henitschesk und weiteren Bezirken gebe es „Anzeichen eines Entgleitens der staatlichen Kontrolle“, teilte Boris Babin, der Krim-Beauftragte des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko, in einem Interview mit der Onlinezeitung „Obozrevatel“ mit. Nach seinen Worten tauchten in diesen Regionen „massenhaft Verbrechergruppen auf, die anti-ukrainische Aktionen veranstalten“.
„Die Situation hat zwar noch keinen militärischen Zusammenhang, ist aber nicht mehr sicher“, sagte Babin. Er gestand, dass die lokalen Behörden die Situation im Alleingang nicht wieder in Griff bekommen könnten. Ein Eingreifen des Geheimdienstes sei nötig.
„Auf lokaler Ebene ist es für die Polizei und die Behörden nicht einfach, dagegen vorzugehen. Aber ich bin sicher: Unsere Geheimdienste und der zentrale Apparat sind schon am Werk“, so Babin. Und weiter: „Aber das ukrainische Volk muss über dieses Problem Bescheid wissen.“…

de.sputniknews.com: „Hoheitsverlust“: Abgeordneter warnt vor Repressalien im Grenzgebiet zur Krim
Die Kiewer Behörden bereiten großangelegte Repressalien in den an die Krim grenzenden Regionen des Gebiets Cherson vor, um Russland in einen Militärkonflikt hineinzuziehen. Dies erklärte der Abgeordnete der Staatsduma von der Krim-Region, Ruslan Balbek, am Dienstag gegenüber Sputnik.
Zuvor hatte Boris Babin, der in der Ukraine das Amt des ständigen Vertreters des Präsidenten des Landes auf der Krim bekleidet, erklärt, dass in einigen der an die Krim grenzenden Bezirke, und zwar in Genitschesk, ein „Verlust von Merkmalen der Staatsverwaltung“ zu verzeichnen sei. Ihm zufolge sind in den Grenzgebieten angeblich organisierte kriminelle Gruppierungen aufgetaucht, die sogenannte „antiukrainische Aktionen“ durchführen und die Situation aus dem Gleichgewicht zu bringen versuchen. Babin erklärte, dass Russland versuche, sich diese Situation zunutze zu machen, und zu „irgendwelchen Gewalt- oder Hybridhandlungen greifen kann, um die Region unter seine Kontrolle zu nehmen“.
„Mit Hilfe der Erklärungen in Bezug auf den Verlust der Kontrolle über das Gebiet Cherson bereitet Kiew die Legitimierung von Massenrepressalien gegen Andersdenkende vor. Indem sich die ukrainischen Geheimdienste mit dem sogenannten russischen Faktor decken, machen sie sich die Hände für rechtswidrige Verhaftungen, Durchsuchungen und sogar Folterungen frei“, so Balbek.
Ihm zufolge sind die ukrainischen Geheimdienstler bereits gut darin geübt, Repressalien gegen die Bevölkerung des Landes einzusetzen.
„Das sind ukrainische Staatsbürger, und Russland kann da nur an die Weltöffentlichkeit appellieren, es kann nicht seine Truppen zur Herstellung der Ordnung in das Gebiet Cherson schicken. Wenn Kiew aber auf militärische Handlungen hofft, so ist das eine strategische Fehlkalkulation. Allerdings ist man zu möglichen Provokationen seitens der Ukraine an der Krim-Grenze bereit. Und wenn es nötig sein wird, so erfolgt die Truppenverlegung nach Tschongar oder Armjansk (die auf der russischen Seite liegen – Anm. d. Red.) schneller als man in Kiew denkt“, unterstrich der Abgeordnete….

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Kämpfer
im allgemeinen an der gesamten Kontaktlinie die Feueraktivität etwas gesenkt, aber an einigen Abschnitten sind die Beschüsse fortgesetzt worden.
In Richtung Gorlowka hat der Gegner zweimal Werchnetorezkoje (nishneje) beschossen. Es wurden 50 Schüsse mit Schützenpanzern, etwa 100 Schüsse mit verschiedenen Arten von Granatwerfern abgegeben, es wurden Schusswaffen, darunter auch großkalibrige, verwendet.
In Richtung Donezk haben die ukrainischen Kämpfer Dokutschajewsk und Spartak beschossen. Dabei hat der Gegner drei Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgeschossen, außerdem wurden 20 Schüsse mit Schützenpanzern, etwa 30 Schüsse mit verschiedenen Arten von Granatwerfern festgestellt, es wurden Schusswaffen, darunter auch großkalibrige, verwendet.
In der Folge der Beschüsse, die eine weitere Bestätigung der Weigerung der ukrainischen Kämpfer, die übernommenen Verpflichtungen zu erfüllen, sind, starb ein Verteidiger der Republik.
Der relative Rückgang der Beschüsse an der gesamten Kontaktlinie ist zu unserem Bedauern keine Folge davon, dass das Kommando der Besatzungskräfte sich plötzlich an die Existenz des Regimes der Feuereinstellung erinnert hat. Die Ursache ist einfach – die Niederlagen auf dem Kampffeld haben den Kommandeur der ukrainischen Kämpfer Najew gezwungen, sich selbst um die Situation zu kümmern, deshalb waren die Stäbe aller Ebenen in den letzten Tagen praktisch durch Kontrollen durch das übergeordnete Kommando paralysiert.
Najew hat viele Anstrengungen in das ukrainische Fernsehen und in Internetangebote eingebracht, um für sich das unverdiente Bild eines „erfolgreichen Heerführers“ zu schaffen. Deshalb versucht er, die militärischen Misserfolge auf seine Untergebenen, die Kommandeure der Gruppierungen „Ost“ und „Nord“, die sogenannten Generäle Krasnook und Krawtschenko „abzuwälzen“. Besonders dann, wenn einer von ihnen ihm vom SBU als Gegengewicht hingesetzt wurde.
So hat Najew gestern mit einer Kommission des Stabs der Besatzungskräfte eine Kontrolle des Stabs der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“ durchgeführt. Im Ergebnis der Überprüfung wurde ein Bericht an den Leiter des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte Mushenko erstellt, dass eine Reihe von Funktionsträgern der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“ für die eingenommenen Funktion nicht geeignet sind, darunter der Kommandeur Alexandr Krasnook. Dies beweist die Tatsache eines
Konflikts zwischen SBU und ukrainischen Streitkräften. Insbesondere versucht Najew mit diesen Handlungen den vom Sicherheitsdienst unterstützten Krasnook loszuwerden, über den sich Mushenko beschwert hat.
In dem Bericht wird auch das kritische Niveau der Rechtsordnung und Disziplin in der 36. Marineinfanteriebrigade und die Unfähigkeit ihres Kommandeurs Gnatow, seine Pflichten zu erfüllen, erwähnt. Als Argumente werden Vorfälle und Verbrechen vorgebracht, die von der „Elite“ der ukrainischen Streitkräfte, den Marineinfanteristen, im Mai dieses Jahres begangen wurden. Im einzelnen: Am 19. Mai haben betrunkene Soldaten der 36. Marineinfanteriebrigade in Mariupol ihren Saufkumpan, den Soldaten der 46. Panzergrenadierbrigade Kowal, heftig geschlagen; am 20. Mai schlief der stark betrunkener Soldat der 36. Marineinfanteriebrigade, der Matrose Popow, beim Feuer auf einem Kampfposten nicht weit von Schirokino ein, in der Folge erlitt er auf 20% der Hautfläche Brandverletzungen… Gestern haben sie mitgeteilt, dass sie während eines Diversionsausfalls einen ihrer Aufklärer verloren haben. Ich wiederhole noch einmal, das ist die „Elite“ der ukrainischen Streitkräfte, die, auf die Poroschenko so stolz ist! Es ist nicht schwer sich vorzustellen, was in normalen Truppenteilen geschieht, besonders in der normalen Infanterie!
Bei der Ermittlung zum Brand im Raketenartilleriewaffenlager in Prawdowka haben sich Vertreter des Kommandos der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ in die Kommission aus der 92. mechanisierten Brigade eingeschaltet und festgestellt, dass in der Folge des Brandes nach vorläufigen Informationen 279,4 t Munition (darunter auch für Mehrfachraketenwerfer), sieben Fahrzeuge und Spezialtechnik (Funkaufklärungsmittel) und ein Abwehrgeschütz 3U-23-2 abgebrannt sind. Übrigens ist uns bekannt, dass das Kommando der 92. mechanisierten Brigade bereits einige Stück Technik abgeschrieben hat und dies durch den Brand deckt.
Die Mitglieder der Kommission verheimlichen diesen Schaden nicht und erörtern das Gesehene aktiv mit allen Soldaten der Brigade und des operativ-taktischen Kommandos. Dabei bestätigen die Kontrolleure, dass sie die Aufgabe aus dem Stab der OOS haben, den Brandfall einem der bei der Detonation der Munition Verletzten anzuhängen – dem Munitionssoldaten einer ABC-Abwehrkompanie der 92. mechanisierten Brigade S.W. Fandej.
Und zum Abschluss, wir bemerken eine
Zunahme der Fälle von Überlaufen ukrainischer Soldaten auf unsere Seite. Nicht nur, dass die Kämpfer aufgrund der durchgängigen Lügen über den Krieg im Donbass aufgehört haben, ihrem Kommando zu vertrauen, sie weigern sich massenhaft, verbrecherische Befehle ihres Kommandos auszuführen. Eine Erleuchtung tritt bei denen ein, die an der Kontaktlinie das republikanische Fernsehen sehen und unser Radio hören und ins Internet gehen und zur verlogenen ukrainischen Propaganda alternative Informationen finden.
Die zunehmenden Fälle von Überlaufen beweisen, dass das Kiewer verbrecherische Oligarchenregime seine Kämpfer ausschließlich durch Geldzahlungen sowie durch Betrug mit Hilfe der verlogenen ukrainischen Massenmedien hält. Dabei manipuliert es aktiv mit den Almosen und entzieht den Soldaten die Geldprämien. So haben nach unseren Informationen die Soldaten der 24. Brigade für die gescheiterte Spezialoperation in Tschigari nicht die versprochenen 30.000 Griwna erhalten. Mehr noch, die Überlebenden erwiesen sich nach der Niederlage als diejenigen, denen die Misserfolge angehängt werden. Einige Dutzend Tote bei Gorlowka werden bis jetzt als vermisst aufgelistet (gemäß internen Dokumenten des Stabs der OOS) und das heißt, dass ihre Verwandten selbst die Groschen für den Verlust des Ernährers nicht erhalten. Dabei werden sie vom Schicksal ihrer Verwandten im besten Fall nach einigen Jahre erfahren, nachdem man ihre Überreste in einem weiteren „Versteck“ Najews gefunden haben wird.
Solange das verbrecherische Kiewer Oligarchenregime seine Bevölkerung mit Lügen füttert, wird im Donbass der Krieg weitergehen. Deshalb wenden wir uns an die ukrainischen Freiwilligen, Blogger und Journalisten, denken Sie an Ihre Ehre, an die Treue zum ukrainischen Volk und zum Kampf um die Freiheit vor der oligarchischen Tyrannei. Stoppen Sie den blutigen Lügenstrom, der den Konflikt in einem Brudervolk verstärkt. Werden Sie zu Sprachrohren, die dabei helfen, die Ukraine von Kriegsverbrechern und Verrätern am ukrainischen Volk zu befreien.

ukrinform.ua: Poroschenko: Einsatz der Ukraine bei UN-Missionen – Recht auf Unterstützung
Der erhebliche Beitrag der Ukraine zur Erhaltung des Friedens und der Sicherheit auf der Welt spreche der Ukraine das Recht zu, mit einer adäquaten Unterstützung der UNO gegen die russische Aggression zu rechnen.
Dies erklärte der Präsident der Ukraine Petro Poroschenko in seiner Botschaft anlässlich des Internationalen Tages der Friedenssicherungskräfte der Vereinten Nationen, die auf der Webseite des Staatsoberhauptes veröffentlicht wurde.
„Der erhebliche Beitrag der Ukraine zur Erhaltung des internationalen Friedens und der Sicherheit gibt der Ukraine das Recht, in harten Zeiten, wenn unser Staat der heimtückischen Außenaggression widersteht, auf eine adäquate Unterstützung der UNO zu rechnen“, betonte Poroschenko.
Er hat überdies versichert, dass die Ukraine auch weiterhin ein zuverlässiger Partner der UNO bei der Umsetzung der würdigen Mission zur Erhaltung des internationalen Friedens und der Sicherheit bleiben werde.
Im Dezember 2002 beschloss die UN-Generalversammlung den 29. Mai zum Internationalen Tag der Friedenssicherungskräfte der Vereinten Nationen zu erklären.

de.sputniknews.com: Darum bricht Skripal-Affäre vor aller Augen zusammen – Lawrow
Der „Skripal-Fall“ bricht laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow vor aller Augen zusammen, da es keine Beweise für Russlands Verwirklichung darin gibt.
Laut Lawrow spekulieren einige westliche Länder – eine „relative Minderheit“, missbrauchen das Prinzip der Solidarität und versuchen, die konstruktiv eingestellten Seiten auf eine Bahn der Konfrontationspolitik gegenüber Russland zu bringen.
„Ein gutes Beispiel in dieser Reihe ist der Fall Skripal, der wegen fehlender Beweise zusammenbricht. Bedauerlicherweise versuchen einige Länder, dasselbe Schema in anderem Vorwand nachzubilden“, sagte Lawrow am Dienstag bei einer Pressekonferenz in der weißrussischen Hauptstadt Minsk….

de.sputniknews.com: MH17: Kreml kritisiert Australien und Niederlande wegen Entschädigungsanspruch
Russland hält die ultimative Vorgehensweise Australiens und der Niederlande in Bezug auf Entschädigungen bezüglich der MH17-Katastrophe 2014 in der Ukraine vor dem Abschluss der Ermittlungen für unangemessen. Dies teilte der russische Außenminister Sergej Lawrow während einer Pressekonferenz mit seinem weißrussischen Amtskollegen am Dienstag mit.
Der Außenminister betonte, dass die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen seien, und betonte: „Bereits in diesem Stadium soll die russische Seite Verhandlungen mit Australien und der Niederlande zur Vereinbarung der Entschädigungssumme aufnehmen.“
Er unterstrich, dass dies absolut dieselbe Logik sei wie im Fall-Skripal, als gesagt wurde, dass es „höchstwahrscheinlich Russen gemacht haben“.
„Daher geben Sie bitte Ihre Schuld zu, und wir werden die Ermittlungen fortsetzen, sie sind noch nicht zu Ende“, fügte der Minister hinzu, wobei er dies als „Versuchung, mit der Russophobie zu spekulieren und die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit abzulenken“, bezeichnete….

Dan-news.info: „Die Post des Donbass hat eine weitere Postfiliale in der Frontzone eröffnet – in Mineralnoje, in der Friedensstraße 2. Die Filiale plant, etwa 250 Einwohner der Ortschaft und etwa 400 Einwohner von Jakowlewka zu versorgen“, teilte der Pressedienst des staatlichen Unternehmens mit.
In der Ortschaft gibt es zum ersten Mal seit mehr als 20 Jahren wieder eine Postfiliale. Bei der Eröffnung leistete auch der gesellschaftliche Stab für die frontnahen Bezirke Unterstützung.

de.sputniknews.com: BBC und Co im WM-Fake-Rausch: Schwarze in Russland leiden, ahnen aber nichts
Die Versuche britischer Behörden und Medien, Fans vor der Fußball-WM in Russland Angst einzujagen, nehmen inzwischen groteske Formen an. Der Kommentator Wladimir Kornilow hat entsprechende Medienberichte analysiert und Schlüsse daraus gezogen.
Angefangen hat damit die britische Boulevardzeitung „The Daily Mirror“. Das Blatt schob vor einigen Tagen den jüngsten Angriff auf „Liverpool“-Anhänger in Kiew russischen Fans in die Schuhe. Andere britische Zeitungen griffen diese Meldung auf.
Die Begründung: Die Angreifer sprachen Russisch. Dass die Mehrheit der Bevölkerung in Kiew Russisch spricht, ist den britischen Medien wohl nicht bekannt.
Das Thema wurde dann von „The Daily Mail“ aufgegriffen, die englische Fans vor russischen „Schlägern“ warnte, die den englischen Fußball-Anhängern „die Hölle heißmachen“ würden.
Die Boulevardzeitung „The Daily Star“ gab ihren Senf dazu und zitierte den Parlamentsabgeordneten Chris Bryant. Dieser soll englische Fans gewarnt haben, dass sie bei der WM mit Sicherheit von „korrupten russischen Polizisten“ gefoltert werden. Bryant ist übrigens derjenige, der dem britischen Außenminister Boris Johnson vor dessen Reise nach Russland geraten hatte, dort Wodka, Frauen und Fahrstühle zu meiden. „The Daily Mail“ geht aber noch weiter:
„Russische Fußball-Hooligans drohen, schwule und Transgender-Fans aus England abzustechen“. Das Blatt fügt ohne weiteres hinzu, dass die russische Gesellschaft „intolerant bleibt“.
Interessanterweise wurden all diese Meldungen innerhalb der letzten drei oder vier Tage veröffentlicht. Dazu kommt noch das, was in den vorigen Monaten zu dem Thema veröffentlicht wurde.
Die britische Presse liebt Horror-Geschichten darüber, was mit Vertretern anderer Rassen und nationaler Minderheiten in Russland passiert. Besonders tut sich dabei die BBC hervor: Seitdem Russland zum Gastgeberland für die WM 2018 erklärt wurde, tritt der Staatssender dieses Thema breit.
Diese Woche hat die BBC eine neue Sendung unter dem Namen „Schwarz sein in Russland“ ausgestrahlt. Sie wurde zum meistgeklickten Beitrag auf der Webseite des Senders. Die Macher haben offensichtlich versucht, den Teilnehmern Geschichten zu entlocken, welche die unabwendbare Gefahr für englische Fans in Russland bestätigen würden.
Dabei mussten sie sich aber richtig abmühen: Der Großteil der Befragten soll so etwas in Russland nicht erlebt haben. Mehr noch, ein russischer Bürger nigerianischer Herkunft, Samson Schalodemi, hatte die Frechheit, zu behaupten: „In Russland gibt es keine Probleme mit Rassismus.“
Doch die BBC-Leute gaben nicht auf und erklärten den Zuschauern: „Dunkelhäutige in Russland begreifen in der Tat nicht, dass sie in gewissem Sinne gebrandmarkt sind“. Also haben die Menschen mit nicht weißer Hautfarbe, die in Russland aufgewachsen sind, aus Sicht der britischen Presse einfach noch nicht begriffen, in welch einem fremdenfeindlichen Land sie leben.
Für mehr Effekt werden die Aufnahmen in der Sendung mit „richtigen“ Untertiteln versehen. So wird beispielsweise die saubere Moskauer U-Bahn gezeigt. Plötzlich tauchen die Untertitel auf: „Viele Opfer von rassistischen Verbrechen sagen, dass das in öffentlichen Verkehrsmittel passiert ist“. Das heißt: Dunkelhäutige englische Fans sollten sich in der Moskauer U-Bahn gefälligst nicht blicken lassen. Allerdings hat der Sender keines dieser „vielen Opfer“ gezeigt.
Auch der Umgang mit der Statistik ist freizügig: „Mindestens 71 rassistische Attacken wurden in Russland 2017 registriert“, warnt BBC unter Berufung auf die Nichtregierungsorganisation Sowa. Doch in dem entsprechenden Bericht heißt es, dass es im vergangenen Jahr 28 „ethnisch motivierte“ Angriffe gegeben habe. Bei 71 handelt es sich wiederum um die Gesamtzahl der Verbrechen, welche diese Organisation als „rassistisch und neonazistisch motiviert“ einstuft. Dazu gehören Zusammenstöße zwischen rechtsextremen Gruppierungen mit der Antifa. Zu diesen Übergriffen wird auch die nicht zustande gekommene Vorführung des ukrainischen Films über den Donbass gezählt, die von Aktivisten unterbrochen wurde.
Dabei wurden in den letzten zwölf Monaten laut der offiziellen Statistik allein in England und Wales 62 rassistisch motivierte Verbrechen registriert.
In den letzten zwölf Monaten haben solche Straftaten in Großbritannien fast um 30 Prozent zugenommen, so Kornilow. Und in Russland, und das habe sogar Sowa eingestehen müssen, sei ein deutlicher Rückgang der Zahl fremdenfeindlicher Verbrechen zu beobachten.
Doch man sollte sich natürlich trotzdem vor Russen fürchten: Von ihnen geht nach Darstellung der britischen Medien die größte Gefahr für Dunkelhäutige aus. Allerdings scheinen die Dunkelhäutigen selbst nichts davon zu wissen. Vielleicht schauen sie einfach die BBC nicht.

Mil-lnr.info: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR
bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Straftruppen sechsmal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Die ukrainischen Terroristen haben die Positionen unserer Einheiten in den Gebieten von
Golubowskoje, Shelobok, Prischib und Losowoje beschossen.
Im Verlauf der Beschüsse haben die ukrainischen Terroristen von den Minsker Vereinbarungen verbotene 120mm- und 82mm-Mörser, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.

Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 95 Geschosse abgeschossen.
Auf Befehl des Kriegsverbrechers, des Kommandeurs der 53. mechanisierten Brigade Grusewitsch wurden Donezkij mit Mörsern beschossen, in der Folge wurden vier Häuser zerstört.
Seit dem 25. Mai hat der Kommandeur der sogenannten OOS, Generalleutnant Najew mit einer Kontrolle der Abzugsgebiete für schwere Waffen der ihm unterstellten Einheiten begonnen. Nach unseren Informationen hängt dies mit den sich häufenden Beschüsse
n des Territoriums der LVR mit verbotenen Waffen zusammen. Außerdem werden vom ukrainischen Kommando Informationen über inszenierte Beschüsse von von Kiew kontrollierten Ortschaften überprüft.
Die ukrainischen Truppen installieren weiter Minensperren in der Nähe von Ortschaften in Gebieten von Dislokationspunkten von Einheiten der ukrainischen Streitkräfte. Aktivitäten in dieser Richtung zeigen zurzeit Einheiten der 14. mechanisierten Brigaden im Gebiet von Katerinowka, was die Gesundheit und Sicherheit der Einwohner der Ortschaft gefährdet.
Wir haben zuvor erklärt, dass Soldaten der Volksmiliz zwei ukrainische Soldaten festgenommen haben. In der 14. Brigade sind Mitarbeiter der militärischen Gegenaufklärung und des SBU eingetroffen, um Ermittlungen bezüglich dessen zu unternehmen, dass sie ihre Positionen verlassen haben. Ihre Aufgabe ist es, die Ursachen dafür aufzuklären, warum die Soldaten die Positionen verlassen haben und auf die massenhaften Weigerungen des Personals, Befehle auszuführen, einzuwirken.
Die Volksmiliz der LVR geht trotz der ständigen Beschüsse durch die ukrainischen Truppen nicht auf Provokationen der ukrainischen Streitkräfte ein und hält die übernommenen Verpflichtungen ein. Unsere Handlungen sind auf eine friedliche Lösung des Konflikts im Donbass ausgerichtet.

Abends:

Armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des operativen Kommandos der Streitkräfte der DVR
Das operative Kommando hat zuvor erklärt, dass es von den Plänen der ukrainischen Streitkräfte, mit ihren Luftabwehrmitteln alle Drohnen der OSZE-Mission abzuschießen, um zu verhindern, dass verbotene Waffen der ukrainischen Kämpfer in der Nähe von Dsershinsk bemerkt werden, weiß. Aber die Besatzungskräfte haben nichts Klügeres gefunden, als das Startgebiet einer Drohne der Mission zu beschießen und die DVR dessen zu beschuldigen. Es ist wichtig anzumerken, dass in diesem Gebiet in diesem Zeitraum selbst die ukrainische Vertretung im GZKK keine Beschüsse registriert hat. Das heißt, man kann mit Überzeugung sagen, dass die Aktion zur Einschüchterung der internationalen Beobachter aus der Tiefe der Positionen der ukrainischen Besatzer erfolgt ist.
Wir lenken die Aufmerksamkeit darauf, dass das Kommando der Besatzungs- und Terrorkräfte unsere Streitkräfte mehrfach der Beschüsse von Ortschaften auf von den ukrainischen Streitkräften kontrolliertem Territorium beschuldigt hat, aber alle diese Fälle haben sich als offene Lügen herausgestellt. Insbesondere gab es heute bei einem der ukrainischen Fernsehsender eine Sendung, in der eine nahe Verwandte des gestern in Shelesnoje umgekommenen 15jährigen Mädchens die ukrainischen Terroristen des Mords an dem Kind beschuldigt. Dabei haben das Kommando der OOS, Shebriwskij und die gesamte ukrainische Propaganda versucht, ihre Verantwortung für das begangene Verbrechen auf die DVR zu schieben.
Diese Tatsachen zeugen davon, dass das Kommando der OOS vollständig das Vertrauen der Bevölkerung sowie den Respekt gegenüber den Vertretern der OSZE-Mission, die regelmäßig von ukrainischen Kämpfern eingeschüchtert werden, verloren hat.

de.sputniknews.com: Lawrow packt über Obamas Ukraine-Anliegen an Putin aus
Gut vier Jahre nach dem Staatsstreich in der Ukraine rücken neue Details über die Rolle der USA dabei ans Licht. Einen Tag vor der Machtergreifung durch die Opposition im Februar 2014 soll der damalige US-Präsident Barack Obama seinen russischen Amtskollegen Wladimir Putin angerufen und ihm eine ausdrückliche Bitte ausgesprochen haben.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow teilte am heutigen Dienstag mit, dass Obama im Februar 2014 mit dem Kreml wegen des geplanten Abkommens zwischen dem damaligen ukrainischen Staatschef Viktor Janukowitsch und den Protestführern telefoniert habe. Laut diesem Abkommen, das von Westmächten vermittelt wurde und eine friedliche Beendigung der politischen Krise vorsah, musste Janukowitsch die Sicherheitskräfte abziehen und vorgezogene Neuwahlen ausrufen.
„Als dieses Abkommen schon fertig vorlag, rief Obama Präsident Putin an und bat ihn, Janukowitsch nicht von der Unterzeichnung abzuraten“, teilte Lawrow bei einem Treffen mit Studenten der Verwaltungsakademie beim weißrussischen Präsidenten in Minsk mit.
„Wir rieten ihm auch nicht ab. Putin antwortete, dass Janukowitsch als legitimer Präsident souverän entscheiden darf“, so Lawrow. Er erinnerte daran, dass die Opposition schon einen Tag nach der Unterzeichnung mit der Besetzung der Präsidentenresidenz, des Parlaments und anderer Regierungseinrichtungen begonnen habe.
Am 21. Februar 2014 hatte sich Janukowitsch — nach monatelangen Unruhen in Kiew — bereit erklärt, auf die wichtigsten Forderungen der Opposition einzugehen. In einem Abkommen, das vom damaligen deutschen Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier und anderen westlichen Politikern mitunterzeichnet wurde, verpflichteten sich Janukowitsch und seine Gegner, auf Gewalt und illegale Aktionen zu verzichten.
Der ukrainische Präsident willigte zudem in eine Verfassungsreform und vorgezogene Präsidentschaftswahlen ein. Schon am nächsten Tag wurde er von der Opposition für abgesetzt erklärt und musste aus seinem Land fliehen.

Lug-info.com: „Die Frühjahrsaussaatkampagne 2018 in der LVR ist auf der Schlussgeraden. Unter anderem ist der Plan für die Aussaat von Frühgetreide, Hülsenfrüchten und Futterkulturen praktisch zu 100 Prozent erfüllt. Zum Abschluss erfolgt die Aussaat von technischen und Gemüse- und Kürbiskulturen, der Aussaatplan ist hier fast zu 90% erfüllt“, teilte das Landwirtschaftsministerium der LVR mit.
Das Ministerium teilte mit, dass die Aussaat mit einer erheblichen Übererfüllung des Plans bei einer Reihe von Kulturen einhergeht.
„Bei Getreide und Hülsenfr
üchten ist der Plan bei Frühweizen, Frühgerste und Kichererbsen übererfüllt. Bei den technischen Kulturen ist die Aussaatfläche bei Lein um 179%, bei Soja um 32%, bei Senf um 10% erweitert“, teilte das Ministerium mit.
„Bei der Gemüse- und Kürbisgruppe gibt es eine Überfüllung bei folgenden Kulturen: Kräuter (Petersilie, Koriander u.a.) auf das 3,2 fache, Gurken – auf das Dreifache, Schmorkürbis – auf das Dreifache, Knoblauch auf das Doppelte, der Plan für die Aussaat von Kartoffeln wurde um 107% übererfüllt“, fuhrt das Ministerium fort.
„Bei den Futterkulturen ist die Aussaat von Bohnen- und Grasmischungen erheblich über dem Plan erfolgt, 3,5mal mehr, Futterkürbis wurde um 52% mehr ausgesät, mehrjähriges Gras um 45%. So läuft eine Arbeit zu Schaffung einer stabilen Futterbasis für den Bedarf der Viehzucht“, merkte das Ministerium an.
„Dank der organisierten Arbeit der Spezialisten des Ministeriums, der Leiter der Abteilungen für landwirtschaftliche Entwicklung in Städten und Bezirken der Republik, den Leitern und Spezialisten der landwirtschaftlichen Betreibe findet eine planmäßige Arbeit zur Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit unseres Staates statt“, informierte das Landwirtschaftsministerium.

ukrinform.ua: Politisches Projekt: Poroschenko kritisiert Nord Stream 2
Das Projekt der Gas-Pipeline Nord Stream 2 ist ein politisches Projekt zur Spaltung der Europäischen Union.
Das erklärte der Präsident der Ukraine Petro Poroschenko vor der Presse nach einem Treffen mit dem deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier in Kiew. „Die Ukraine gibt sich alle Mühe, um ihre Partner, darunter auch in Europa, zu überzeugen, dass Nord Stream ein absolut politisches und nicht wirtschaftliches Projekt ist, um die Europäische Union zu spalten, der Ukraine Schaden zuzufügen und das Sicherheitsniveau in der ganzen Region zu senken und nicht nur die Konkurrenzfähigkeit der europäischen Wirtschaft“, sagte der ukrainische Staatschef. Die Ukraine hoffe auf eine „optimale Lösung“ bezüglich des Projekts.
Frank-Walter Steinmeier nannte die Besorgnisse der Ukraine, dass sie kein Transitland sein wird, „unbegründet“. Deutschland bemühe sich auch über die Gewährleistung des Gastransits durch die Ukraine. Darüber würden Gespräche zwischen Deutschland und der Ukraine sowie mit der EU geführt, so der Bundespräsident. Steinmeier hoffe auf baldige Ergebnisse dieser Gespräche.

de.sputniknews.com: Steinmeier: Kiews Kritik an Nord Stream 2 fehl am Platz
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Ukraine aufgerufen, die Position Berlins zum Gaspipelineprojekt Nord Stream 2 nicht zu kritisieren. Kiews Kritik an dem Vorhaben sei nicht hinnehmbar, denn Deutschland unternehme Anstrengungen zur Beibehaltung des Gastransits durch die Ukraine, sagte Steinmeier am Dienstag in Kiew.
Der ukrainische Staatschef Petro Poroschenko übte seinerseits scharfe Kritik an der geplanten Gas-Pipeline Nord Stream 2 von Russland durch die Ostsee nach Deutschland. Dies sei ein „politisches Projekt, um die Europäische Union zu spalten und der Ukraine Schaden zuzufügen“. Steinmeier sagte dazu, er hoffe auf eine Lösung, die den Gastransit durch die Ukraine auch in Zukunft sicherstelle.

Av-zakharchenko.su: Heute, am 29. Mai haben die Republiken Abchasien und Südossetien ihre wechselseitige Anerkennung und die Herstellung diplomatischer Beziehungen zwischen diesen Ländern auf Botschaftsebene mit der Syrischen Arabischen Republik (SAR) bekannt gegeben.
Gestern fand in der RF ein dreiseitiges Treffen der Botschaft
er der drei Staaten statt, bei dem die Seiten einen Text und einen Zeitpunkt für die Herausgabe eines Kommuniqués abstimmten und die entsprechenden Noten austauschten.
Als einer der ersten Staatsoberhäupter von Bruderrepubliken gratulier
te das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko.
„Die Völker von Südossetien und Syrien haben sich das Recht auf Selbstbestimmung, Frieden und einen eigenen Entwicklungskurs mit der Waffe in der Hand erkämpft. Ich bin überzeugt, dass dieser erste Schritt ein Anfang für eine gegenseitig nützliche Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen sein wird. Enge diplomatische Beziehungen führen zur Einrichtung und Entwicklung starker und breit angelegter politischer, ökonomischer und kultureller Verbindungen“, heißt es in einer Glückwunschadresse an den Präsidenten von Südossetien Anatolij Bibilow.

Alexandr Sachartschenko äußerte auch die Überzeugung, dass die Annäherung von Abchasien und Syrien ein Ausgangspunkt für die weitere gegenseitig nützliche Entwicklung der Länder wird.
„Die Völker Abchasiens und Syriens haben mehrfach der ganzen Welt ihr Recht bewiesen, einen blühenden Staat aufzubauen, in denen die verfassungsmäßigen Rechte und Freiheiten gelten und Frieden und Ruhe herrschen w
erden. Ich bin überzeugt, dass die Anerkennung ein Hebel für die gegenseitig nützliche Anerkennung der beiden Länder wird“, gratulierte Alexandr Sachartschenko dem abchasischen Volk in Person des Präsidenten der Republik Raul Chadshimba.

de.sputniknews.com: Russischer TV-Moderator in Kiew erschossen
In der Ukraine ist erneut ein Journalist bei einem Attentat getötet worden. Der Journalist Arkadi Babtschenko aus Russland ist am Dienstag Medienberichten zufolge in seiner Wohnung in Kiew erschossen worden. Das ukrainische Innenministerium bestätigte, dass der 41-Jährige ermordet worden sei.
Der Mann sei durch Schüsse in den Rücken schwer verletzt worden und auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben, teilte eine Polizeisprecherin mit. Die Umstände seien noch unklar.
Babtschenko hatte als Kriegsreporter für die russischen Zeitungen „MK“, „Nowaja Gaseta“ und andere gearbeitet und unter anderem über den georgisch-südossetischen Krieg von 2008 berichtet.
Im Februar 2017 reiste Babtschenko nach Prag aus, dann zog er nach Israel und lebte seit August 2017 in Kiew. Dort arbeitete er als Moderator beim TV-Sender ATR.
Das russische Außenministerium hat von den ukrainischen Behörden eine Aufklärung gefordert. Seit der Unabhängigkeit der Ukraine 1991 sind in dieser ehemaligen Sowjetrepublik fast 70 Journalisten unnatürlichen Todes gestorben.

de.sputniknews.com: Flucht in EU verhindern: Saakaschwili fordert Sanktionen gegen Poroschenko
Der Ex-Gouverneur des Gebietes Odessa und frühere Präsident von Georgien Michail Saakaschwili hat die Europäische Union aufgerufen, gegen den ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko und seine Umgebung Sanktionen zu verhängen.
„Ihre Konten in Europa müssen gesperrt werden, weil es sich um beim ukrainischen Volk gestohlene Mittel handelt“, so Saakaschwili.
Sanktionen gegen Poroschenko seien nur dazu nötig, dass er im Fall seiner Niederlage bei den Wahlen 2019 sich nicht nach Europa absetzen könnte, um dort wohnhaft zu werden.
„Er wird sich nirgendwohin begeben können. Er wird nicht nach Russland flüchten können. Und ich werde alles Mögliche tun, damit auf ihn niemand in Europa wartet. Und wenn schon, dann eben nur Staatsanwälte, Ermittler und Polizei“, fügte der frühere georgische Staatschef hinzu.
Zugleich kündigte Saakaschwili seine baldige Rückkehr in die Ukraine an, um „der ukrainischen Demokratie im Kampf gegen die Korruption zu helfen“.
Zuvor hatte der ukrainische Innenminister, Arsen Awakow, erklärt, dass bei einem Versuch von Saakaschwili und seiner Anhänger, die ukrainische Grenze zu durchbrechen, „Leichen zu erwarten seien“.
Saakaschwili war von 2004 bis 2013 Staatspräsident Georgiens. Nach dem Ende seiner Amtszeit floh er wegen Vorwürfen des Amtsmissbrauchs und der Unterschlagung zuerst in die USA und dann in die Ukraine. Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko gewährte Saakaschwili die ukrainische Staatsbürgerschaft und ernannte ihn 2015 zum Gouverneur der Schwarzmeerregion Odessa.
Doch schon ein Jahr später trat Saakaschwili zurück und ging auf Konfrontationskurs zu Poroschenko, den er zu seinem Feind erklärte. Daraufhin wurde dem Politiker auch die ukrainische Staatsbürgerschaft entzogen. Sein Heimatland Georgien hatte Saakaschwli bereits 2015 ausgebürgert und ihn zur Fahndung ausgeschrieben.

Standard

Presseschau vom 28.05.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends/ nachts:

de.sputniknews.com: Konflikt zwischen Geheimdienst und Armee: Lugansk zu Tod von SBU-Mitarbeitern
Der Sprecher der Volkswehr der selbsterklärten Volksrepublik Lugansk Andrej Marotschko hat die Ukrainischen Streitkräfte für den Tod von zwei Mitarbeitern des Inlandsgeheimdienstes SBU verantwortlich gemacht, den der Sicherheitsdienst zuvor bekanntgegeben hatte.
Der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU hatte den Tod von zwei Mitarbeitern bei einem Artilleriebeschuss im Donbass bekanntgegeben.
„Nach unseren Angaben sind die SBU-Mitarbeiter bei einem weiteren Konflikt mit den Soldaten der ukrainischen Streitkräfte ums Leben gekommen, während einer Umverteilung ihrer Interessensphären im Gebiet des sogenannten Einsatzes der gemeinsamen Kräfte (der heutige Name des ukrainischen Militäreinsatzes im Donbass, der zuvor als Anti-Terror-Einsatz bezeichnet worden war — Anm. d. Red.)“, erläuterte Marotschko.
Trotz Kiews Behauptungen seien die Einheiten der Lugansker Volksmiliz nicht imstande gewesen, einen Artilleriebeschuss vorzunehmen, sagte er, denn die schwere Militärtechnik sei von der Berührungslinie abgezogen worden. Dieser Abzug sei in den Berichten der Sonderbeobachtungsmission für die Ukraine bestätigt worden, betonte er.

de.sputniknews.com: Russland-Ermittlungen haben „zerstörte Leben“ zur Folge – Trump
Die Ermittlungen zur angeblichen Einmischung Russlands in die US-Präsidentschaftswahl haben laut Donald Trump das Leben vieler Menschen ruiniert.
„Wer wird die jungen und schönen Leben zurückbringen, die durch die fiktive Hexenjagd um Absprachen mit Russland verwüstet und zerstört wurden? Diese Menschen kamen nach Washington mit offenen Augen und mit dem Wunsch, unserem Land zu helfen…“, twitterte der US-Präsident.
Trump hatte zuvor erklärt, dass sogar ein Spion in seinem Wahlkampfteam keine Russland-Verschwörung nachweisen gekonnt habe, da es keine Verschwörung gegeben habe.
In den USA laufen noch immer Ermittlungen zu der angeblichen Einmischung Russlands in den US-Wahlkampf. Zuvor hatte der Sonderermittler Robert Müller 13 russische Bürger und Unternehmen einer Einmischung in die US-Wahl beschuldigt.
Dabei wurden keinerlei Beweise für diese Vorwürfe erbracht.
Moskau hat die Anschuldigungen dieser Art wiederholt entschieden zurückgewiesen. Wie der russische Präsident Wladimir Putin sagte, sollten die US-Behörden Moskau konkrete Dokumente mit Beweisen für die „Einmischung“ vorlegen, anstatt im Kongress zu „schreien“.

de.sputniknews.com: So viele Terrorverdächtige wurden 2017 von russischen Grenzwächtern aufgedeckt
Der Chef des russischen Grenzdienstes, Wladimir Kulischow, hat am Sonntag über die Zahl der Terrorverdächtigen gesprochen, die von den russischen Grenzwächtern im vorigen Jahr aufgedeckt wurden.
Kulischow sagte gegenüber Sputnik, die aus den Gebieten der bewaffneten Konflikte herausgedrängten Kämpfer würden versuchen, durch internationale Transportkanäle illegal nach Russland und in andere GUS-Staaten einzudringen.
„2017 wurden mehr als 1400 Menschen, die der Beteiligung an terroristischen Aktivitäten verdächtig sind, sowie 50 ausländische Bürger, die planten, durch das russische Territorium in Gebiete mit bewaffneten Konflikten zu reisen, aufgedeckt“, sagte Kulischow.

de.sputniknews.com: Ukrainische Sabotageagenten gefährden nach wie vor Halbinsel Krim – FSB
Der Vizechef des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB und Leiter der Grenzschutzbehörde Wladimir Kulischow hat auf die noch bestehenden Risiken von Sabotageakten durch ukrainische Agenten verwiesen, die die Grenze zur Halbinsel Krim und dem südrussischen Gebiet Rostow überqueren können.
„Die Lage an der russisch-ukrainischen Grenze ist schwierig“, sagte er im Interview mit Sputnik, das er im Vorfeld des Tages der Grenzschützer gab, der in Russland am 28. Mai begangen wird. Die größte „Dynamik“ sollen die Grenzabschnitte zur Halbinsel Krim und zum Gebiet Rostow haben. Dort bestehe das Risiko, dass Sabotage- und Aufklärungsgruppen in das russische Staatsgebiet eindringen sowie Waffen und Munition geschmuggelt werden könnten.
Provokationen gegen russische Objekte des Geschäftslebens in dem Teil des Schwarzmeerbeckens, der an die Halbinsel Krim angrenze, sowie gegen Schiffe, die in Richtung der Krimer Häfen fahren würden, würden regelmäßig stattfinden.
Zudem verwies Kulischow darauf, dass die Ukraine seit Anfang des laufenden Jahres die biometrische Kontrolle für russische Bürger eingeführt habe, die die Grenze überqueren würden. Dabei würden Beamte der kontrollierenden ukrainischen Behörden russische Bürger unbegründet daran hindern, die Grenze zu passieren, und sich gegenüber ihnen grob und unkorrekt verhalten.
Außerdem würden „rechtsradikale Kräfte“ versuchen, provokative Handlungen gegenüber den die Grenze überquerenden russischen Staatsbürgern zu unternehmen, so Kulischow.
Allerdings sei die russische Grenzschutzbehörde in der Lage, die Rechtsordnung an der Grenze zur Ukraine zu unterstützen: Grenzverletzungen würden rechtzeitig entdeckt und unterbunden, sagte Kulischow.

Vormittags:

Mil-lnr.info: Operativer Bericht der Volksmiliz der LVR
In den letzten 24 Stunden wurden keine Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.

de.sputniknews.com: US-Schiffe im Südchinesischen Meer: Pentagon beantwortet Chinas Vorwürfe
Die Schiffe der US-Kriegsmarine operieren im Rahmen der internationalen Gesetzgebung zur Schifffahrtsfreiheit regelmäßig im Südchinesischen Meer. Dies erklärte der Sprecher des Pentagons Christopher Logan gegenüber Sputnik.
„Die US-Streitkräfte operieren täglich im asiatisch-pazifischen Raum, einschließlich im Südchinesischen Meer. Alle Aktionen werden in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht durchgeführt und zeigen, dass die Vereinigten Staaten überall fliegen, navigieren und operieren werden, wo es gesetzlich erlaubt ist“, so Logan.
Laut seinen Worten werden die Details der Handlungen der Marine im Jahresbericht gemäß den Grundsätzen der Schifffahrtsfreiheit bekanntgegeben.
Früher hatte das chinesische Verteidigungsministerium den USA wegen des Eintreffens von US-Kriegsschiffen im Seegebiet der Paracel-Inseln im Südchinesischen Meer die Verletzung der Souveränität Chinas vorgeworfen.
Die chinesischen Streitkräfte sollen schiffsbasierte Flugzeuge geschickt haben, die laut Gesetz eine Freund-Feind-Identifizierung durchgeführt und die US-Schiffe aufgefordert hätten, das Seegebiet zu verlassen.

de.sputniknews.com: So verwandelt sich Krim in „uneinnehmbare Festung“ – deutsche Medien
Nach der Wiedervereinigung mit Russland baut das Land die militärische Macht auf der Halbinsel weiter aus, wie das Nachrichtenmagazin „Focus“ berichtete.
Laut „Focus“ ist kürzlich auf der Krim das modernste kleine mit Kalibr-Raketen ausgerüstete Raketenschiff „Wyschni Wolotschok“ eingetroffen. Diese Raketen „bewiesen ihre Leistungsfähigkeit in Syrien und haben westliche Militäranalysten alarmiert“, schrieb das Magazin.
Darüber hinaus seien auf der Halbinsel zwei Divisionen des Flugabwehrsystems S-400 sowie Küstenartillerie stationiert und die russische Schwarzmeerflotte habe mehrere neue Fregatten und U-Boote erhalten. „Die Krim verwandelt sich damit immer mehr in eine nahezu uneinnehmbare Festung“, behauptete „Focus“.
Zuvor hatte der Vorsitzende des Verteidigungs- und Sicherheitsausschusses des Föderationsrats (russisches Parlaments-Oberhaus), Wiktor Bondarew, erklärt, die Stationierung von S-400 sowie Panzir-S-Systemen auf der Krim sei von einem zunehmenden Einsatz der Nato in der Schwarzmeerregion sowie von ihrer steigenden Aufmerksamkeit gegenüber der Halbinsel bedingt. Bondarew hatte darauf verwiesen, diese Systeme würden die Region vor jedweden feindlichen Ansprüchen schützen.
Die Krim war im März 2014 – nach mehr als 20 Jahren in der unabhängigen Ukraine – wieder Russland beigetreten, nachdem die Bevölkerung der Halbinsel in einem Referendum mehrheitlich dafür gestimmt hatte. Die Volksabstimmung war von den örtlichen Behörden nach dem Februar-Umsturz in Kiew organisiert worden. Kiew betrachtet die Krim als „zeitweise okkupiertes Territorium“. Moskau hat allerdings schon mehrmals unterstrichen, dass der Beitritt der Halbinsel zu Russland nicht gegen das Völkerrecht und die UN-Charta verstoße.

Dnr-news.com: Ukrainischer Admiral sprach von „hybrider Bedrohung“ im Asowschen Meer
Die Ukraine sollte an der Küste des Asowschen Meeres patrouillieren, um der Bedrohung durch Russland zu begegnen. Dies wurde in einem Interview mit der Ausgabe „Obosrewatel“ durch den ehemaligen stellvertretenden Verteidigungsminister der Ukraine Admiral der Reserve Igor Kabanenko angegeben.
Dem Admiral zufolge führt Moskau im Asowschen Meer in der Nähe der ukrainischen Küste Marineübungen durch, die eine „Provokation“ und eine „hybride Bedrohung der Invasion vom Meer aus“ darstellen.
Laut Kabanenko müssen die ukrainischen Behörden auf Russland reagieren, um „eine Krise zu verhindern“.
„Vor allem – Patrouillen an der Küstenzone und auf dem Territorialgewässer- 12 Meilen von der Küste entfernt. Permanentes Patrouillieren durch die Seeschutzkräfte des Staatsgrenzdienstes der Ukraine. Dies ist ein abschreckender Faktor“, erklärte er.
Außerdem hat der ukrainische Admiral die Schaffung von beweglichen Gruppen der Seestreitkräfte gefordert.
„Ja, sie werden nicht supermodern sein, aber sie werden in der Lage sein, die schlimmsten Szenarien in den Küstengewässern einzudämmen“, sagte Kabanenko.
Darüber hinaus erklärte der Admiral die Notwendigkeit der Zusammenarbeit der Ukraine mit den westlichen Ländern in dieser Frage. Dabei gibt Kabanenko zu, dass die Zusammenarbeit Kiews mit der NATO durch die Position Ungarns erschwert wird, das eine Reihe von Initiativen blockiert wegen der Unterdrückung von Minderheitensprachen in der Ukraine.

de.sputniknews.com: Polen will zwei Milliarden Dollar für ständige US-Basis zahlen – Medien
Warschau ist bereit, bis zu zwei Milliarden Dollar für die Errichtung einer ständigen US-Militärbasis auf dem Territorium Polens auszugeben. Das berichtet das Portal Onet unter Berufung auf ein im Netz veröffentlichtes Dokument des polnischen Verteidigungsministeriums.
Dieser Vorschlag umreißt den klaren und gegenwärtigen Bedarf an einer permanent in Polen stationierten US-Militärdivision sowie die Verpflichtung Polens, beträchtliche Unterstützung zu leisten, die zwischen 1,5 und 2 Milliarden Dollar erreichen kann, indem es gemeinsame Militärobjekte errichtet und eine flexiblere Truppenverlegung gewährleistet“, hieß es im Dokument.
Warschau sei bereit, die „Verteidigungsausgaben aufzuteilen und die Entscheidung rentabler für die US-Regierung zu machen“.
Dem Portal zufolge handelt es sich im Dokument um eine mögliche Errichtung von Militärobjekten und Lazaretten sowie von Schulen und Sporthallen für das Personal und dessen Familien. Dieser Vorschlag soll an das Weiße Haus und den US-Kongress gerichtet worden sein.
Früher hatte das polnische Außenministerium die Anwesenheit amerikanischer Truppen in Europa als Basis für Warschaus Sicherheitspolitik bezeichnet. Moskau brachte seinerseits eine Besorgnis über Polens Militarisierung zum Ausdruck.

Dnr-online.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 27. Mai 3:00 bis 28. Mai 3:00
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung
von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 16.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Gorlowka (Sajzewo jushnoje, Oserjanowka, Schirokaja Balka), Donezk (Spartak), Dokutschajewsk, Besymennoje (Kominternowo, Leninskoje, Oktjabrj).
Am 17. Mai wurden in der Folge eines Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkrfte in Dokutschajewsk die folgenden Häuser beschädigt:
– Sedow-Straße 11 – direkte Treffer auf den Anbau des Hauses, in der Folge geriet der Anbau in Brand;
– Lesi-Ukrainki-Straße 16 – direkter Treffer auf ein Haus.

Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgeschossenen Geschosse betrug 236.
In den vorhergehenden 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgeschossenen Geschosse
80.

de.sputniknews.com: Russland baut vor Jahresende Drohneneinheiten in allen Luftlandetruppen-Verbänden auf
In allen Verbänden der russischen Luftlandetruppen entstehen noch vor dem Jahreswechsel Einheiten für Drohnen und elektronische Kampfführung. Das offenbarte der Stabschef der Luftlandetruppen Generalleutnant Nikolaj Ignatow gegenüber der Zeitung „Krassnaja Swesda“.
„Vor dem Ende des laufenden Jahres wird in der 56. Luftsturmbrigade ein Luftsturmbataillon gebildet. In allen Formationen werden die Maßnahmen zur Bildung von Einheiten für die elektronische Kampfführung und unbemannte Fluggeräte abgeschlossen sein“, so Ignatow.
Demzufolge sind in Russlands Luftlandetruppen bis zu 70 Prozent Berufssoldaten beschäftigt und komplett mit Spezialtechnik – wobei mehr als die Hälfte der Geräte moderne Modelle sind – ausgerüstet.

Lug-info.com: Gratulation des Oberhaupts der LVR Leonid Pasetschnik zum Tag des Grenzschützers
Genossen Grenzschützer! Sehr geehrte Veteranen der Grenzschutztruppen!
Nehmen Sie meine herzlichen Glückwünsche zum Berufsfeiertag – dem Tag des Grenzschützers – entgegen! In diesem Jahr ist er mit einem bedeutsamen Datum zusammengefallen – dem 100. Jahrestag der Gründung der Gren
zschutztruppen.
An diesem Tag wenden wir uns an Sie – die Verteidiger der
Grenzen unserer großen, unermesslich weiten Heimat – mit Worten der Dankbarkeit. Gerade Sie haben über die ganze Geschichte mit Ehre und Würde ihre dienstliche Pflicht erfüllt.
Grade die Grenzschützer haben am 22. Juni 2941 als erste den Schlag der faschistischen Armada auf sich genommen, sind mutig und uneingeschränkt in den ungleichen Kampf mit dem Feind eingetreten.
Die heutige Generation der Grenzschützer der Lugansker Volksrepublik trägt diese
n hohen Rang mit Ehre und führt die Traditionen ihrer Vorgänger fort. Und ich bin überzeugt, dass sie die Stafette sorgsam an die zukünftige Generation von Mitarbeitern der Grenzschutztruppen weitergeben wird.
An diesem Feiertag will ich Ihnen für den zuverlässigen Dienst an der Republik und am Volk danken.
Frieden Ihnen, Gesundheit und Wohlergehen.
Das Oberhaupt der LVR, L.I. Pasetschnik

de.sputniknews.com: „Hyperinflation und Staatsbankrott“: Handelsblatt bewertet Aussichten von Ukraine
Die Beziehungen zwischen Russland und der Ukraine sind so schlecht wie nie zuvor und ukrainische Unternehmen leiden bis heute am Abbruch der Handelsbeziehungen zu Russland. Das war bei dem CL-Finale sichtbar, obwohl sich Kiew glänzend präsentieren wollte. Wie die Zeitung „Handelsblatt“ schrieb, könnte dem Land der Staatsbankrott drohen.
Die ukrainische Hauptstadt habe sich vor dem Champions-League-Finale herausgeputzt. Auf bunten Plakaten sei die Werbung aller Sponsoren der Uefa zu sehen gewesen außer Gazprom. In der Ukraine sei der russische Konzern unerwünscht, weil er dem Land den Gashahn abgedreht habe, schrieb das „Handelsblatt“.
Russland und die Ukraine seien sich so fremd wie nie zuvor, meldete das Blatt weiter. Aber das habe der Feierlaune in Kiew keinen Abbruch getan. Politisch, wirtschaftlich und moralisch sei die Ukraine heute ein anderes Land, als es vor sechs Jahren gewesen sei. Politisch sei die Ukraine mit der EU assoziiert und dafür habe das Land einen hohen Preis zahlen müssen.
Das Aus des Handels mit Russland habe sich tief in die Bilanzen der ukrainischen Unternehmen gegraben, jetzt würden sie beginnen, sich zu erholen. Die Ukraine habe enormes Potential, vor allem bei der Landwirtschaft, das Land sei auf dem Weg, wieder zur Kornkammer der Welt zu werden, behauptete die Zeitung.
Es könnte alles noch besser sein, wenn die Werchowna Rada (das Landesparlament – Anm. d. Red.) das Gesetz zur Schaffung eines Anti-Korruptions-Gerichtshofs annehmen würde. Damit könne die Ukraine den Standby-Kredit des Internationalen Währungsfonds erhalten und sich aus dem „sich zu drehen beginnenden Strudel“ befreien.
Laut dem „Handelsblatt“ würden die Turbulenzen in der Türkei und in Argentinien der Ukraine mit einem „Todeskuss“ drohen, was einen rasanten Fall der Hriwna (nationale Währung – Anm. d. Red.), Schwierigkeiten bei der Bedienung der Milliarden-Kredite, Hyperinflation sowie die Staatsinsolvenz mit sich bringen könne.

Lug-info.com: „In der Folge eines Mörserbeschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte auf Donezkij am 28. Mai um 8:55 wurden mindestens zwei Häuser beschädigt. Beschädigt ist die Straße, die von örtlichen Einwohnern genutzt wird, wie durch ein Wunder ist ein Bus mit Passagieren heil davon gekommen“, teilte der Pressedienst der Volksmiliz der LVR mit.

de.sputniknews.com: Angriff auf russische Militärs in Syrien: Militante von US-Stützpunkt unter Verdacht
Hinter dem jüngsten Angriff auf russische Militärs in Syrien stecken vermutlich auf der US-Basis Al-Tanf geschulte Kämpfer. Russlands Verteidigungsministerium prüft derzeit eigenen Angaben zufolge diese Version, wie die Zeitung „Kommersant“ am Montag schreibt.
Laut dem Ministerium könnten die Stellungen der syrischen Regierungsarmee auch die Kämpfer des Islamischen Staates* (Terrormiliz Daesh) angegriffen haben.
Einigen Angaben zufolge wurde eine Gruppe der Kämpfer zwei Tage vor dem Angriff von dem US-Stützpunkt Al-Tanf, bei dem vier russische Militärs getötet wurden, in die Provinz Deir ez-Zor verlegt. Das Verteidigungsministerium prüft derzeit, ob sie an dem Beschuss beteiligt waren.
Eine Gruppe von Militanten hat am 23. Mai eine Stellung der syrischen Artillerie angegriffen. Das Gefecht dauerte etwa eine Stunde an, 43 Terroristen wurden vernichtet. Bei dem Beschuss kamen auch vier russische Militärberater ums Leben.
Al-Tanf ist ein Stützpunkt der internationalen Koalition, der 2014 von den USA gegründet wurde und verschiedenen Angaben zufolge aktiv für das Training der Kämpfer von der so genannten „gemäßigten Opposition“ genutzt wird. Laut russischen Militärs werden auf der Basis islamische Radikale trainiert, die nicht gegen den Islamischen Staat, sondern gegen die Regierungsarmee von Baschar Assad kämpfen wollen, schreibt „Kommersant“.

Ukrinform.ua: Hochrangige Besuche. Botschafter gibt Aufschluss
Besuche des Bundespräsidenten und des Chefs des Auswärtigen Amtes zeugen davon, dass die Ukraine einer der Prioritäten der Außenpolitik der Bundesrepublik sei.
Dies erklärte der Botschafter der Ukraine in Deutschland, Andrij Melnik, im Gespräch mit einem Ukrinform-Korrespondenten.
„Dieser Doppelbesuch des Staatsoberhauptes und des Chefdiplomaten in Kiew innerhalb einer Woche ist ein maximal klares Signal für die Unterstützung des Präsidenten Petro Poroschenko und der reformatorischen Bemühungen der Staatsführung und der Regierung“, meinte der Botschafter.
Darüber hinaus hat Melnik die Besuche der hochrangigen Personen aus Deutschland, des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier und des Außenministers Heiko Maas, innerhalb von vier Tagen ohne Übertreibung ein historisches Event genannt, das in der Geschichte der einheimischen Diplomatie und des ukrainischen Staates der neuesten Zeit keine Analoga habe.
Wie bereits berichtet, werden sich Steinmeier am 29.-30.Mai und Maas am 1. Juni zu einem Besuch in der Ukraine aufhalten.

de.sputniknews.com: EU verlängert Syrien-Sanktionen um ein weiteres Jahr
Die Europäische Union hat die Sanktionen gegen die Regierung des syrischen Präsidenten Baschar Assad um ein weiteres Jahr bis 1. Juni 2019 verlängert. Das teilte die Pressestelle des EU-Rates nach der Sitzung der EU-Außenminister in Brüssel mit.
Dieser Schritt entspreche der Linie der EU, solange die Repression gegen Zivilisten weitergehe, hieß es in der Entscheidung des EU-Rates.
Auf der EU-Sanktionsliste stehen derzeit 259 Personen und 67 Unternehmen. Gegen Syrien gilt derzeit ein Öl-Embargo. Außerdem hat die EU bestimmte Investitionen in das Land beschränkt, Aktiva der syrischen Zentralbank in der EU eingefroren und Exporte von einigen Anlagen und Technologien verboten.

Dnr-online.ru: Mitarbeiter des republikanischen Unternehmens „Regionale Energielieferungsgesellschaft“ kontrollieren weiter rund um die Uhr die unterbrechungsfreie Energieversorgung von Ortschaften und Industrieobjekten der DVR, sie beseitigen operativ alle Störungen an den Stromleitungen, Unterstationen usw.
Wie der Pressedienst des Kohle- und Energieministeriums der DVR mitteilt, haben Energietechniker am letzten Wochenende die Stromversorgung, die durch schlechte Wetterbedingungen unterbrochen wurde, stabilisiert. Am 26. und 27. Mai haben die Brigaden
des Unternehmens die Stromversorgung für mehr als 42.500 Einwohner in 120 Ortschaften der Republik wieder in Betrieb genommen, die ganz oder teilweise durch den Sturm unterbrochen war. Es wurden 144 Stromleitungen repariert, 215 Transformatorunterstationen und Verteilungspunkte wieder in Betrieb genommen. Am meisten litten die Bezirke Telmanowo, Starobeschewo, Priasowskij und Amwrosiewksij unter dem schlechten Wetter.
Das Personal der Regionalen Energielieferungsgesellschaft hat verstärkt gearbeitet, in dem Unternehmen wurden zusätzliche Brigaden gebildet, um die Stromversorgung operativ wieder in Betrieb zu nehmen. Trotz der schwierigen Arbeitsbedingungen haben sich die Energietechniker bemüht, maximal schnell die Störungen im Netz zu beseitigen. Derzeit ist die Situation stabil und befindet sich unter Kontrolle.

de.sputniknews.com: Stationierung von US-Basis in Polen führt zu Gegenhandlungen Russlands – Peskow
Die Stationierung einer US-Basis in Polen ist eine souveräne Entscheidung Warschaus. Sie wird jedoch zu Gegenhandlungen seitens Russlands führen, erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, Dmitri Peskow am Montag.
Die Näherung der Nato-Infrastruktur an die russischen Grenzen ist laut Peskow für die Stabilität auf dem Kontinent nicht förderlich. Außerdem komme es darauf an, um welche Art von Basis es sich handeln werde.
„Wenn wir eine nachhaltige Ausbreitung der Militärstruktur der Nato zu unseren Grenzen, eine unmittelbare Näherung der Militärstruktur der Nato an unsere Grenzen feststellen, ist das natürlich auf keine Weise für die Sicherheit und die Stabilität auf dem Kontinent förderlich. Im Gegenteil führt das unvermeidlich zu Gegenhandlungen der russischen Seite, damit die auf diese Weise verletzte Parität wiederhergestellt wird“, sagte Peskow vor der Presse.
Er betonte, dass diese Handlungen zu souveränen Angelegenheiten jedes Landes gehören würden. „Die Folgen für die allgemeine Atmosphäre der Sicherheit in der Region sind aber offensichtlich“.
Am Sonntag hatte das Portal Onet unter Berufung auf ein im Netz veröffentlichtes Dokument des polnischen Verteidigungsministeriums berichtet, dass Warschau bereit sei, bis zu zwei Milliarden Dollar für die Errichtung einer ständigen US-Militärbasis auf dem Territorium Polens auszugeben.
Früher hatte das polnische Außenministerium die Präsenz amerikanischer Truppen in Europa als Grundlage für Warschaus Sicherheitspolitik bezeichnet. Moskau brachte seinerseits seine Besorgnis über die Militarisierung Polens zum Ausdruck.

Nachmittags:

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Besatzer
in Richtung Gorlowka die Gebiete von drei Ortschaften beschossen und 28 Mörsergeschosse abgeschossen, davon zehn des Kalibers 120mm und 18 des Kalibers 82mm, außerdem haben sie Schützenpanzerwaffen, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
In Richtung Donezk hat der Gegner die Gebiete von Ortschaften beschossen und 20 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgeschossen sowie Schusswaffen verwendet.
In Richtung Mariupol wurden die Gebiete von drei Ortschaften von Seiten des Gegners mit Schützenpanzerwaffen, automatischen Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden
16 Beschüsse von Ortschaften der Republik von Seiten der ukrainischen Besatzer festgestellt.
Beim Kommando der Besatzungskräfte der Ukraine sind panische Stimmungen festzustellen, die an die übrigen ukrainischen Kämpfer weitergegeben werden. Insbesondere nach dem Scheitern der grandiosen Pläne des „blutigen Humanisten“ Najew, Gorlowka zu besetzen und nach großen Verlusten deswegen unter den ukrainischen Kämpfern in diesem Gebiet. Den Besatzern wurde bewusst, dass ihnen die mächtigen Kräfte unserer Republik entgegenstehen, die in der Lage sind, nicht nur effektiv Schläge des Gegners abzuwehren, sondern auch in Erwiderung erfolgreiche Gegenangriffsmaßnahmen durchzuführen. In diesem Zusammenhang legen die Besatzungs- und Terrortruppen des verbrecherischen Kiewer Regimes eilig an der gesamten Kontaktlinie in der Nähe von Dsershinsk Minensperren an. Am meisten fürchtet der Gegner, seine Positionen im Verantwortungsbereich des 1. mechanisierten Bataillons der 24. mechanisierten Brigade zu verlieren. Außerdem haben die Besatzer im Gebiet von Dsershinsk eine elektronische Aufklärungsstation zum Abhören von Telefon- und Funkgesprächen auf offenen Kommunikationskanälen installiert, um überraschende Handlungen von unserer Seite auszuschließen.
Dies zeugt davon, dass die Diener des verbrecherischen Regimes sich in der Lage nicht mehr zurechtfinden. Zu Beginn haben sie Gorlowka für sich als schwache Stelle in der Verteidigung der Republik betrachtet, doch nachdem ihnen die Zähne gezeigt wurden, machen sie nun einen Bogen um es. Das heißt, die vollständige Beherrschung der Lage und außerordentliches Selbstbewusstsein auf Grundlage inszenierter Fakes haben den leitenden Besatzer Najew dazu gebracht, eine weitere fehlerhaft Entscheidung zu treffen, weswegen Dutzende ukrainischer Kämpfer starben.
Der Feind unterlässt die Versuche nicht, auch in anderen Richtungen unsere Verteidigung zu erkunden, indem er Diversions- und Terrorgruppen auf die Positionen der Streitkräfte der DVR schickt. Wir merken an, dass von unseren Einheiten in der letzten Woche zwei Gruppen vernichtet wurden, eine Dritte erlitt erhebliche Verluste. Außerdem hat der Feind gestern mit einer weiteren Gruppe einen erfolglosen Versuch unternommen, sich unseren Positionen
anzunähern, aber er traf auf ein Minenfeld und offenbarte sich, darauf eröffnete er chaotisch das Feuer. In der Folge des erwidernden Feuers unserer Einheiten erlitten die Terroristen weitere Verluste: zwei Kämpfer wurden liquidiert und zwei verletzt, einen ihrer Terroristen ließen die miesen Diversanten zurück, als sie vom Kampffeld flohen und erklärten ihn nachher als vermisst. Dies ist nicht das erste Scheitern der Absolventen der Terroristenschule westlicher Instrukteure. Aber leider beunruhigt die fehlende Ausbildung in keiner Weise, jedes Mal wird versucht, seine Nützlichkeit im Dienst des verbrecherischen oligarchischen Kiewer Regimes zu zeigen.

de.sputniknews.com: „Wir töten unsere Wirtschaft“: Französischer Experte zu antirussischen Sanktionen
Kleine Unternehmen in Westfrankreich gehen pleite, weil die EU Sanktionen gegen Russland verhängt. Dies hat Bertrand Loze, Vizepräsident der „Association Dialogue Franco-Russe“ (dt. Vereinigung für den russisch-französischen Dialog), gegenüber Sputnik kundgetan.
Laut Loze handelt Frankreich gegen sich selbst, wenn es auf die Aufhebung der Sanktionen gegen Russland verzichtet.
„Ich bin gegen die Sanktionen. Viele meiner Freunde in allen europäischen Ländern sind gegen die Sanktionen. Nicht nur wegen der Geschäfte, sondern weil wir wissen, dass es das Vertrauen und die Freundschaft bricht“, erklärte Loze am Rande des Internationalen Petersburger Wirtschaftsforums (SPIEF 2018).
„Diese Sanktionen kosten Europa und Frankreich viel mehr als Russland. Viele kleine Unternehmen in der Bretagne, die im Lebensmittelgeschäft sind, gehen in Frankreich Bankrott, weil sie früher 40-50-60 Prozent ihrer Produkte nach Russland verkauften und heute nicht mehr verkaufen. Wir provozieren das und wir töten unsere Wirtschaft“, sagte der Experte.
Loze nimmt seit Jahren am SPIEF teil. Außerdem arbeitet er seit Jahrzehnten mit Russland zusammen, um die Beziehungen zwischen den beiden Ländern zu stärken und den französisch-russischen Dialog zu fördern.
Der französische Präsident Emmanuel Macron hat beim SPIEF-2018 eine Aufhebung der Sanktionen gegen Russland ausgeschlossen.
Das 22. Internationale Petersburger Wirtschaftsforum (SPIEF) fand vom 24. bis 26. Mai 2018 statt und brachte mehr als 17.000 Teilnehmer zusammen. Frankreich und Japan hatten als Ehrengäste des SPIEF eigene Ausstellungspavillons auf dem Gelände. Vertreten unter den französischen Unternehmen waren Air Liquide, Auchan, Danone, Michelin, Sanofi, Schneider Electric, Servier, Societe Generale, Total und andere.

Dnr-online.ru: In der staatlichen allgemeinbildenden Einrichtung „Donezker Internat Nr. 1“ fand die 15. Abschlussfeier für Absolventen statt. Über das Leben und den Unterricht der jungen Leute in der Einrichtung berichtete die Direktorin Olga Wolkowa in einem Interview mit der offiziellen Seite der DVR.
„Die Türen unseres Internats öffneten am 1. September 2003. In diesem Jahr hat am 25. Mai der Unterricht für den 15. Jahrgang geendet. Sieben Absolventinnen verlassen ihre heimatlichen Schule. In 15 Jahren wurde sehr viel getan. Unsere Einrichtung ist keine gewöhnliche,
sie ist für viele Kinder ihr Zuhause geworden. Hier leben die Kinder nicht nur und werden erzogen, hier erhalten sie auch die Liebe, die ihnen die Eltern nicht gegeben haben. Wir sind eine große Familie, unsere Lehrer tun alles ihnen Mögliche, damit jedes Kinder individuell sein kann“, unterstrich Olga Wolkowa.
Bezüglich der Mitarbeiter sagte sie, dass es in dem Internat keine gleichgültigen Menschen gibt. Außer dem Schulwissen lehr
en die Pädagogen die Kinder auch, sich im Leben zu orientieren, im Kollektiv zu arbeiten und sozial zu sein.
„Ein Kind, das das Internat verlässt, muss alles können. Unsere Kinder lernen nähen und kochen. Für die Kinder gibt es einen Trainingsaal, wo sie Sport treiben können. Aber die wichtigste Aufgabe des Kollektivs besteht darin, die Kinder zu lehren, Freunde und Verwandte zu lieben. Zurzeit leben bei uns 145 Schüler und insgesamt 27 Pädagogen, was für eine solch große Zahl von Kinder äußerst wenig ist. Die Erzieher, die nach dem Unterricht mit den Kindern arbeiten, widmen den Kindern außerordentlich viel Zeit. In der ersten Tageshälfte vermitteln die Lehrer den Kindern das notwendige Wissen, aber dann beginnt die schwierige Arbeit der Erzieher, die die Funktion von Eltern erfüllen“, berichtete Olga Wolkowa.
Die Direktorin des Internats wandte sich auch an nicht gleichgültige Pädagogen und Lehrer: „Wir haben einen großen Mangel an qualifizierten Spezialisten. Kommen Sie zu uns, erproben Sie Ihre Kräfte. Das Internat Nr. 1 braucht Physik-, Chemie-, Biologie-, Mathematiklehrer, Erzieher. Wir nehmen mit Vergnügen junge Spezialisten auf, werden sie unterstützen und lehren, wie mit solchen Kindern umgegangen werden muss. Im Gegenzug erhalten Sie die Liebe der Kinder. Ihre Fürsorge und Ihre Arbeit werden angemessen gewürdigt werden“, sagte Olga Wolkowa.
Außerdem gratulierte sie allen Kindern zum bevorstehenden Feiertag – dem Kindertag – und wünschte jedem Kind einen friedlichen und sonnigen Himmel über de
m Kopf.

de.sputniknews.com: Was hinter „hybrider Bedrohung“ für Ukraine steht? – Militärexperte klärt auf
Der russische Militärexperte und Oberst a.D. Wiktor Litowkin kommentierte die Erklärung des ehemaligen Vizeverteidigungsministers der Ukraine, Igor Kabanenko, der Russland vorgeworfen hat, mit russischen Militärmanövern im Asowschen Meer eine „hybride Bedrohung einer Invasion“ zu schaffen.
„Das Wort ´hybrid´ ist derzeit gängig. Es ist eine Zusammensetzung aus politischen, wirtschaftlichen, propagandistischen und militärischen Methoden. Welche Methoden wenden wir gegen die Ukraine an? Keine. Es gibt einen Bürgerkrieg in der Ukraine – einen Krieg des Kiewer Regimes gegen das eigene Volk, dadurch sind alle ihre Erklärungen und Handlungen zu deuten. Lassen wir ihn sprechen, er löst lokale Aufgaben. Das Asowsche Meer ist leider klein und wir führen dort unsere Militärübungen durch. Wir verteidigen unsere nationalen und wirtschaftlichen Interessen gemäß dem Völkerrecht, wir verletzen es nicht“, so der Experte.
„Es gibt eine Trennungslinie, wir sind in unserer Zone“, sagte Litowkin.
Zuvor hatte Kabanenko erklärt, die Ukraine solle an ihrer asowschen Küste patrouillieren, um „der russischen Bedrohung“ entgegenzuwirken.

Lug-info.com: Heute wurde in Lugansk während einer Kundgebung zum 100. Jahrestag der Grenzschutztruppen eine Gedenktafel für die „Grenzschützer aller Generationen..“ eingeweiht.
Die Gedenktafel wurde von Veteranen der Grenztruppen des Lugansker Land
es mit Unterstützung von Unternehmern aus Lugansk eingerichtet.
„Dies ist ein Zeichen der Dankbarkeit für unsere Vorgänger und auch für unsere Generation von Grenzschützern, die über viele Jahren jeden Tag den Befehl erhielten „ich befehle die Staatsgrenzen der UdSSR zu schützen“ und diesen Befehl haben die Grenzschützer des Lugansker Lands mit Würde und Ehre erfüllt“, sagte der Vorsitzende des Veteranenverbands
Alexej Serdjukow.
„Besonders haben sich die Grenzschutztruppen in den Jahren des Großen Vaterländischen Kriegs ausgezeichnet und heute stehen die Grenzschützer an den Grenzen unserer jungen Republik. Das Lugansker Land ist eine besondere Region für Grenzschützer, weil tatsächlich jeder dritte in den Grenztruppen gedient hat und dieses Recht war nicht einfach zu erringen“, sagte der Bürgermeister von Lugansk Manolis Pilawow zu den Veteranen.
Der stellvertretenden Staatssicherheitsminister der LVR Oberst Alexandr Bassow erinnerte daran, dass die Grenzschützer zur Zeit der Ukraine aus den Organen der Staatssicherheit ausgeschlossen wurden.
„Im Jahr 2014 nach der Gründung der LVR haben die Grenztruppen wieder ihren Platz in der Struktur der Organe der Staatssicherheit eingenommen“, sagte er.
„Wir vor 100 Jahren tun die Soldaten der Grenztruppen heute einen verantwortlichen, schwierigen und gefährlichen Dienst und schützen die Grenzen unserer jungen Republik“, fügte der stellvertretende Minister hinzu.


de.sputniknews.com: USA annullieren UN-Visum von russischem Politiker nach Aufnahme in Schwarze Liste
Die USA haben dem Сhef des Auswärtigen Ausschusses des Föderationsrates (Russlands Oberhaus), Konstantin Kossatschjow, das UN-Visum annulliert, nachdem sein Name in die Schwarze Liste eingetragen worden war.
„Anfang April wurde ich in die US-Sanktionsliste aufgenommen und innerhalb von zwei Wochen annullierte man mein UN-Visum. Daher konnte ich nicht an der Tagung der UN-Generalversammlung Ende Mai teilnehmen“, sagte Kossatschjow am Montag.
Er fügte hinzu, dass eine weitere Botschaft an die amerikanische Regierung in dieser Frage kein Ergebnis gebracht hätte.
Der Chef der nordamerikanischen Abteilung des russischen Außenministeriums, Georgi Borisenko, bestätigte die Information: „Es gab keine Antwort seitens der USA (auf die zusätzliche Anfrage)“.

Dnr-online.ru: Im Zusammenhang mit der instabilen militärischen Lage in der DVR ist die Organisation der traditionellen Erholung für Schüler im Sommer eine schwierige Frage. Vor allem betrifft dies die frontnahen Städte und Bezirke. Wie diese Frage in Gorlowka gelöst wird, berichtete die Leiterin der Bildungsabteilung der Stadtverwaltung von Gorlowka Marina Poluban in einem Interview mit der offiziellen Seite der DVR.
„Im Zusammenhang mit der Verschärfung der Lage wurden die Schulen Nr. 6 (Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Nr. 10 (Kurganka), Nr. 28 und 77 (Golmowskij) Ende Mai auf Fernunterricht umgestellt. Auch die Kindergärten sind nicht in Betrieb. Im Zusammenhang damit bleibt die Frage der Eröffnung von Sommerkindereinrichtungen bei den Schulen, die ab 1. Juni vom 8 Uhr bis 12 Uhr in Betrieb sind, offen.
Am Morgen des 24. Mai gab es vor den Prüfungen in den 9. Klassen einen Beschuss, wir haben uns große Sorgen gemacht, aber die Prüfungen fanden statt. Was weiter sein wird, wir
d die Situation zeigen.
In den übrigen Schulen werden ab dem 1. Juni die Sommerlager an den Schulen mit
organisierten Mahlzeiten beginnen, die von 3000 Kindern besucht werden.
Außerdem arbeiten wir an der Frage der Erholung der Kinder, besonders aus den frontnahen Ortschaften, in Sommerlagern in der RF und in anderen Lagern. Dabei helfen uns die Beraterin des Oberhaupts der DVR für Angelegenheiten von Kindern Eleonora Fedorenko und die Stadtverwaltung sehr“, kommentierte Marina Poluban die Lage.

Ukrinform.ua: Stoltenberg gibt Aggression Russlands die Schuld an MH17
Russland habe die Verantwortung für die Katastrophe von MH17 über dem okkupierten Donbass zu übernehmen.
Dies betonte der NATO-Generalsekretär, Jens Stoltenberg, bei der Sitzung der Parlamentarischen Versammlung der Allianz in Warschau, meldet der eigene Ukrinform-Korrespondent.
Er teilte mit, dass man die aktiven Handlungen Russlands beobachten könne, das sich in demokratische Prozesse einmische, für Cyberangriffe verantwortlich sei, in die modernen Waffenarten investiere, „die Grenze zwischen gewöhnlichen und Kernkonflikten vernichtet zu haben“, die Annexion der Krim verwirkliche und die Ukraine destabilisiere.
„Als Folge dieser Aggression haben wir die Katastrophe von Flug MH17 gesehen“, stellte der NATO-Generalsekretär fest.
Die Niederlande und Australien haben am Freitag Russland offiziell die Schuld an den Abschuss des malaysischen Passagierflugzeuges gegeben.
Die Boeing der Malaysia Airlines mit der Flugnummer MH17 war am 17. Juli 2014 über dem umkämpften Donbass von einer Flugabwehrrakete abgeschossen worden. Alle 298 Insassen, die meisten von ihnen niederländische Bürger, kamen dabei ums Leben.

de.sputniknews.com: MH17: Der Russe war es! – War es der Russe?
Uli Gellermann
Kaum sind Vater und Tochter Skripal – die Opfer eines angeblich russischen Gift-Anschlages – mangels Beweisen in der Mediengruft des öffentlichen Schweigens verschwunden, zeigt der nächste deutsche Medienfinger auf die Russen. Der Raketenwerfer, mit dem 2014 das Flugzeug MH17 über der Ukraine abgeschossen wurde, soll vom russischen Militär stammen.
Ein internationales Ermittler-Team habe seinen Bericht zum Absturz des malaysischen Passagierflugzeuges MH17 über der Ukraine im Jahr 2014 vorgelegt, wird von der „Tagesschau“ berichtet. Und von den epigonalen deutschen Blättern im Chor nachgesungen: „Focus“, „Süddeutsche Zeitung“, „Spiegel“ – alle, alle verkünden diese angebliche Nachricht im Brustton der Überzeugung. Kaum jemand mag erzählen, wer denn dieses Team ist und was es denn genau gesagt hat.
Das „Joint Investigation Team JIT“ ist einfach eine „gemeinsame Ermittlungsgruppe“, die auf Zeit für einen bestimmten Fall unter Beteiligung von Behörden aus zwei oder mehr EU-Mitgliedstaaten zusammentritt. Im MH17-Team JIT arbeiten die niederländische Staatsanwaltschaft und die niederländische Nationalpolizei mit den Polizei- und Justizbehörden von Australien, Belgien, Malaysia und der Ukraine zusammen. Kein Russe, versteht sich. Denn die Russen wurden von Beginn an als Täter angesehen. So gehen voreingenommene Ermittlungen.
Auch wie die Ermittler zu ihren Ergebnissen gekommen sind, ist spannend: Jennifer Hurst, Kommandantin der australischen Bundespolizei und Teil des JIT, erläuterte den Befund der Ermittler auf der Grundlage einer Animation. Was mag das für eine Animation gewesen sein? Video? Photoshop? Virtuelle Realität? Jedenfalls hat das Team die Öffentlichkeit eindringlich aufgerufen, Hinweise für weitere Ermittlungsschritte zu geben. Von einer Schuldzuweisung ist nicht die Rede. Auch nicht von Beweisen.
Das alles lässt sich auf der Web-Site des „Openbaar Ministerie“, der niederländischen Staatsanwaltschaft, die in der Ermittlungsgruppe mitarbeitet, nachlesen. Auf deren Website lassen sich auch zwei fantasievolle Videos aufrufen, die kyrillisch untertitelt sind. Es sind Schriftzeichen, die in der Ukraine verwandt werden. Die Untertitel sind nicht in Englisch, der Sprache, die in den Niederlanden, in Australien und auch in Malaysia – den Nationen, aus denen die Ermittler kommen – verstanden und genutzt wird. Sondern in jener Schriftsprache, die das ukrainische Propagandaministerium verwendet. Und natürlich auch der ukrainische Geheimdienst.
Diesen Umstand mag zum Beispiel die „Süddeutsche Zeitung“ ihren Lesern nicht mitteilen. Dafür aber dies:
„Damit rückt auch die politische Verantwortung von Präsident Wladimir Putin für den Tod der 298 Insassen in den Fokus.“
Bei dieser Form von öffentlicher Schnell-Justiz muss es nicht verwundern, dass die offenkundig hilflose Sprecherin des internationalen Ermittler-Teams, Jennifer Hurst, eine imaginäre Öffentlichkeit um dringende Hilfe bittet: Sachdienliche Hinweise können sicher bei der nächsten Polizei-Dienststelle abgeliefert werden. Aber sicher auch bei den deutschen Medien: Denn die haben schon lange große Mühe, Gründe für die Sanktionen gegen Russland zu finden.

Ukrinform.ua: EU ruft Russland auf, die Schuld an MH17-Katastrophe anzuerkennen
Russland müsse seine Verantwortung für den Absturz des Passagierflugzeuges MH17 anerkennen und mit der Ermittlung zusammenarbeiten.
Dies erklärte die Hohe Vertreterin der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik Federica Mogherini am Montag, berichtet der eigene Ukrinform-Korrespondent in Brüssel.
„Wir rufen Russland auf, seine Verantwortung anzuerkennen und an den Bemühungen für die Feststellung der Schuldigen teilzunehmen“, betonte Mogherini.
Sie machte erneut deutlich, dass die Europäische Union und alle 28 Mitgliedsländer vollkommen die Ermittlung unterstützen, die das Gemeinsame Ermittlungsteam (JIT) durchführe.
Im September 2016 hat JIT angekündigt, aufgrund unwiderlegbarer Nachweise wurde festgestellt: die Maschine wurde am 17. Juli 2014 über der Ostukraine in der Nähe der Stadt Tores von einer Buk-Luftabwehrrakete abgeschossen. Nach den vorgelegten Beweisen sind prorussische Separatisten für den Abschuss verantwortlich.
Der internationalen Ermittlungsgruppe gehören Polizei- und Gerichtsbehörden der Niederlande, Australiens, Belgiens, Malaysias und der Ukraine an.

Dnr-online.ru: Das staatliche Unternehmen „Post des Donbass“ hat eine Veranstaltung anlässlich der Ausgabe der Briefmarke Nr. 109 „100 Jahre Organe des Grenzschutzes“ mit einem gleichnamigen Ersttagsumschlag durchgeführt.
Auf der Briefmarke ist ein Grenzschützer mit einem Diensthund abgebildet, der an einem Grenzpfosten auf dem Hintergrund von Haldenkegeln steht – eine passende Visitenkarte des Donbass. Auf der Marke ist das Wappen der DVR …
Vor 100 Jahren, am 28. Mai 2018, wurde durch ein Dekret des Rats der Volkskommissare der Gren
zschutz der RSFSR geschaffen, seine Traditionen übernahmen die Grenztruppen des NKWD und dann des KGB der UdSSR. Den Grenzschützern war die verantwortungsvolle Aufgabe des Schutzes der Staatsgrenzen anvertraut.

de.sputniknews.com: Gesetz gegen Sanktionen-Einhaltung: Kreml zu Ängsten von Business
Im Gesetz über die Bestrafung von Unternehmen für die Einhaltung westlicher Sanktionen gegen Russland soll auf übermäßige Beschränkungen und Reizfaktoren verzichtet werden. Dies hat der Kreml-Pressesprecher, Dmitri Peskow, gegenüber Reportern erklärt.
Das neue Statut werde so ausgestaltet, dass „die Ängste von Unternehmen, die auf unseren Märkten tätig sind, und von Investoren, die sich für unsere Wirtschaft interessieren, gelindert werden“, beteuerte Peskow.
Es sei „offensichtlich“, so Peskow, dass der Gesetzentwurf keine „unnötigen Beschränkungen oder Reizfaktoren für das Investitionsklima einführen sollte“.
Die Verabschiedung eines neuen Gesetzes, laut dem russische Staatsbürger sowie in Russland tätige Auslandsunternehmen für die Beteiligung an US-Sanktionen gegen Russland bestraft werden sollen, hat in der russischen Geschäftswelt und bei internationalen Vertretern für Wirbel gesorgt.
Der Gesetzentwurf beinhaltet ein Strafmaß von umgerechnet 8000 Euro bis zu vier Jahren Haft.
Im Rahmen des Internationalen Wirtschaftsforums in Sankt-Petersburg (SPIEF 2018) hatten ausländische Unternehmen bei einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin ihre Sorgen bezüglich des neuen Gesetzentwurfs ausgedrückt. Putin versicherte den Unternehmern, dass die Probleme gelöst werden.

Dnr-online.ru: Der stellvertretende Kommandeur der Streitkräfte der DVR Oberst Eduard Basurin nannte die Erklärung der ukrainischen Truppen über einen Beschuss von Shelesnoje im Donezker Oblast, das sich zeitweilig unter Kontrolle Kiews befindet, durch die Streitkräfte der Republik eine Falschmeldung.
„Es konnte keine Beschüsse von unserer Seite geben. Vielleicht irgendeine Sprengeinrichtung, unvorsichtiger Umgang mit Munition, aber sie versuchen diese Situation zu nutzen, um uns zu beschuldigen“, unterstrich Basurin in einem Kommentar zur kürzlich erfolgten Erklärung des Pressezentrums der Operation der vereinigten Kräfte der ukrainischen Truppen im Donbass.
Der stellvertretende Kommandeur der Streitkräfte der DVR merkte an, dass die von den Besatzungskräften vorgelegten Fotos Zweifel bezüglich der Lage der Krater hervorrufen.
„Am ehesten ist dieses Foto irgendwo in einem Waldstück aufgenommen, weit weg von der Ortschaft, und nicht im Hof eines Wohnhauses. Die Art der Kraterbildung sieht eher aus wie durch die Detonation eines Sprengstoffpakets entstanden. Es bildet sich die Überzeugung heraus, dass diese Fotos gestellt sind. Am wahrscheinlichsten ist es, dass Shebriwskij beschlossen hat, den Besatzungskräften Kiews zu helfen und einen Unfall als Beschuss dargestellt hat.
Wir haben schon über die chaotische Verminung dieses Gebiet durch den Gegner berichtet, weil das Kommando der OOS unsere Gegenangriffe fürchtet. Es ist nicht ausgeschlossen, dass der Tod einer jungen Frau
die Folge der verantwortungslosen Anlage von Minensperren in Waldstücken, Pfaden und Feldern durch die Besatzer ist“, fügte Oberst Basurin hinzu.

de.sputniknews.com: Ukraine: General offenbart nationale Tragödie
Der ukrainische General und der ehemalige Chef des Auslandsgeheimdienstes der Ukraine Nikolaj Malomusch hat in einem Gespräch mit dem Fernsehsender NewsOne erklärt, was er als „die große nationale Tragödie“ seines Landes ansieht.
Laut dem General ist die Abwanderung der arbeitsfähigen Bevölkerung aus der Ukraine eine nationale Tragödie. Ihm zufolge verlässt ausgerechnet der „aktive und ausgebildete“ Teil der Bevölkerung das Land. Rund neun Millionen Ukrainer seien in Länder wie Polen, Italien, Spanien, Portugal, Russland, Kanada und die USA ausgereist.
„Das ist unsere größte nationale Tragödie und unsere strategische Fehlkalkulation“, behauptete Malomusch.
Der Grund für die massenhafte Abwanderung der Bevölkerung seien schlechte Perspektiven sowie das Fehlen einer freien Geschäftsentwicklung in der Ukraine, die Arbeitsplätze und „hohe Standards“ gewährleisten könnte.
Zuvor hatte der ukrainische Außenminister, Pawel Klimkin, erklärt, rund 100.000 Ukrainer würden monatlich ihr Heimatland verlassen. Die gewaltigen Auswanderungszahlen hatte Klimkin mit dem Wegfall der Visumspflicht in der Europäischen Union verbunden.

Abends:

ukrinform.ua: Polen setzt auf Stoltenberg bei Regelung des Konfliktes zwischen Ukraine und Ungarn
Der Außenminister Polens Jacek Czaputowicz ist der Meinung, dass der NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg sich in die Situation betreffs des Versuchs Ungarns, die EU-atlantische Integration der Ukraine zu blockieren, einmischen könne.
Dies teilt der ukrainische Fernsehsender „112 Ukraina“ unter Berufung auf Рolsatnews mit.
Die Situation bezüglich Ungarns und der Ukraine hat Czaputowicz „einen Familienstreit“ genannt.
Er teilte ferner mit, dass er dieses Problem vor ein paar Tagen mit dem Außenminister Rumäniens Péter Szijjártó erörtert hatte.
Der Außenminister Ungarns Peter Szijjarto erklärte früher, dass Ungarn fortsetzen werde, sich gegen weitere Integrierungsschritte der Ukraine in die EU wegen des ukrainischen Gesetzes „Über Bildung“ einsetzen, das der Meinung von Budapest nach die Menschenrechte, darunter der in der Ukraine lebenden Ungarn verletze.

de.sputniknews.com: IWF-Chefin will Sanktionen überdenken: Was bedeutet das für Russland?
Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF) Christine Lagarde hat auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg (SPIEF) aufgerufen, die Sanktionen gegen natürliche Personen aus Russland zu „überdenken“. Russische Experten haben gegenüber dem Portal „Expert Online“ am Montag erläutert, wie Lagardes Aufruf zu deuten ist.
Bei ihrem Auftritt am Freitag äußerte Lagarde, es sei höchste Zeit, die Sanktionen, darunter auch die Sanktionen gegen natürliche Personen aus Russland, zu überdenken.
Zurzeit sei das Ziel der Sanktionen unklar: Es sei nicht verständlich, ob sie direkt auf natürliche Personen oder auf ihre Unternehmen und Holdings abzielen, betonte sie in einer Plenarsitzung des SPIEF: „Das ist eine tatsächliche Frage des Vertrauens, das es nicht gibt. Und das muss gelöst werden.“
In diesem Sinne seien auch die von den USA verhängten antiiranischen Sanktionen aufschlussreich, sagte die IWF-Chefin: Der „Doppelsinn“, der in der Gesetzgebung der USA enthalten sei, habe sich unter anderem auf viele Firmen, die auf dem Petersburger Wirtschaftsforum vertreten seien, negativ ausgewirkt: Selbst wenn die USA und ihre Verbündeten beschlossen hätten, die Sanktionen gegen den Iran aufzuheben, hätten sich viele Unternehmen nicht dafür entschieden, Geschäfte mit diesem Land einzugehen.
„Das juristische System und das System der Rechtsprechung in den USA sind so intransparent — ich meine vor allem die Anpassung an die kommerziellen Interessen der USA — dass niemand Interesse zeigte, obwohl die Sanktionen aufgehoben worden waren“, so Lagarde.
Russische Experten deuten Lagardes Appell
Die Äußerung der IWF-Chefin sei für das Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg abgegeben worden und bedeute noch keine Aufhebung der Sanktionen, sagte der Abteilungsleiter des russischen Beratungsunternehmens „Internationales Finanzzentrum“ Roman Blinow gegenüber „Expert Online“. Lagardes Botschaft sei für die USA gemacht, die die europäische Wirtschaft und den Finanzsektor „immer stärker erpressen“, betonte er.
Sollten die USA nicht nachgeben, so werde ein „zurzeit ziemlich ungebührlicher Gedanke“ ausgesprochen, und zwar die Schließung des Nato-Bündnisses, dessen Ziele recht verschwommen seien, außer dem Absatz der US-Waffen an die „Verbündeten“, so der Experte. Zum ersten Mal mache Europa einen solchen Schritt gegenüber Russland beim „Sanktionshandel“, da Geschäftsleute und Euroskeptiker die „amorphen“ Politiker der Nullerjahre aus ihren Sesseln reißen.
Auch Italien, das den Schuldenerlass und die Aufhebung der Sanktionen gegen Russland gefordert habe, gieße Öl ins Feuer. Einen Schuldenerlass könne die Europäische Zentralbank (EZB) zwar nicht genehmigen, da die darauffolgende Krise sich schon innerhalb eines Monats auf andere Länder auswirken würde, sagte der Analyst. Die Sanktionsfrage werde jedoch ernsthaft behandelt. Wenn Italien seine Stellung in Brüssel durchsetzen werde, dann könnten alle Restriktionen gegen Russland bereits im Herbst aufgehoben sein.
Die Sanktionen hätten außerdem keinen ernsthaften Einfluss auf Russland ausgeübt, während die EU nach Angaben verschiedener Agenturen 40 bis 70 Milliarden Euro verloren habe, betonte Blinow. Europa habe es seit Langem lediglich an einem Anlass gefehlt. Nun sei dieser endlich vorhanden, und russische Produzenten sollten den regionalen und Staatsbeamten erläutern, dass der russische Markt zu einer Öffnung für europäische Waren in den nächsten Jahren noch nicht bereit sei.
Das „pragmatische“ Russland werde viel Spielraum für die wirtschaftliche Entwicklung und die Stärkung des politischen Einflusses haben, ist sich der Experte sicher. Konkrete Zahlen könnten jedoch erst nach dem Erhalt von konkreten Vorschlägen behandelt werden.
Die Chefanalystin des Brokerunternehmens „Alpari“ Anna Bodrowa bewertete Lagardes Äußerungen auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg noch zurückhaltender: Europa und die USA würden der Meinung der IWF-Chefin kaum Gehör schenken, sagte sie.
Die Einstellung von Christine Lagarde gegenüber Russland sei grundsätzlich ziemlich loyal, erläuterte sie. Allerdings wisse die Welt ganz gut, unter welchen Bedingungen die Sanktionen gegen Russland aufgehoben werden könnten, und die Welt sei sich darüber im Klaren, dass Russland diesen Forderungen nicht entgegenkommen werde.
Es bleibe nichts anderes übrig als abzuwarten, dass die Länder, die die Sanktionen verhängt hatten, ihre Haltung mit der Zeit ändern, allerdings seien die Grundlagen dafür gering, resümierte die Expertin:
„Christine Lagarde spricht richtig von dem Vertrauen, das es tatsächlich nicht gibt. Und solange es kein Vertrauen gibt, werden die Sanktionen ihre Geltung behalten, und das heißt, die russische Wirtschaft wird sich unter eingeschränkten Bedingungen entwickeln müssen.“

mil-lnr.info: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat eine
Tendenz zur Stabilisierung.
In den letzten 24 Stunden wurden
keine Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung festgestellt.
Trotz einiger Ruhe setzt das ukrainische Kommando die Vorbereitung zu aktiven Handlungen an der Kontaktlinie fort. Nach unseren Informationen sind Provokationen und Terrorakte möglich, die von Saboteuren und Aufklärern der 53. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, die von ausländische Instrukteure aus NATO-Ländern ausgebildet wurden, organisiert werden.

Außerdem nimmt das Personal der 53. mechanisierten Brigade gemeinsam mit den Einheiten der 26. Artilleriebrigade an taktischen Spezialübungen in Spewakowka teil, wo sie Fragen der Feuerausrichtung von Artilleriegruppen bearbeiten. Die inhaltliche Grundlage der Übungen ist die Anwendung von Artillerie bei Kämpfen unter städtischen Bedingungen. All diese Tatsachen bestätigen die Vorbereitung Kiews auf provokative und Angriffshandlungen im Donbass.
Unsere Aufklärung entdeckt weiter die Nutzung von Objekten ziviler Infrastruktur und von privaten Häusern für die Unterbring
ung von Personal sowie Waffen und Militärtechnik durch die ukrainischen Truppen. Im Gebiet von Bolotennoje wurden auf dem Gebiet eines privaten Hauses drei Mehrfachraketenwerfer „Grad“ entdeckt. Die gesamte Technik befindet sich unter Planen, die örtlichen Einwohner haben keinen Zutritt zu diesem Gebiet, sie werden unter Androhung von Waffengewalt aus ihren Häusern vertrieben.
Und zum Abschluss gratuliere ich im Namen des Kommandos der Volksmiliz und in meinem eigenen allen ehemaligen und derzeitigen Mitarbeitern der Grenztruppen zur ihrem Berufsfeiertag. Dank Ihnen für Ihren Mut,
Ihre Standhaftigkeit und Verantwortung, Treue zur Pflicht, Liebe zur Heimat und für Ihre Selbstlosigkeit! Wir wünschen starke Gesundheit, Wohlergehen im Leben, Optimismus, Frieden, wirklich treue Genossen. Dass das Haus, das Sie so wachsam und selbstlos verteidigen und schützen, Sie immer erwartet und liebt.

de.sputniknews.com: Angriff auf britische Fans in Kiew: Russland antwortet auf Anschuldigungen
Britische Medien, die russische Bürger für den Angriff auf britische Fußballfans in Kiew verantwortlich machten, sind entweder ignorant oder verbreiten absichtlich Fake-News. Das verlautete aus der russischen Botschaft in London als Reaktion auf einen Beitrag der Zeitung „The Daily Mirror“ zum Vorfall in der ukrainischen Hauptstadt am 24. Mai.
Als Beweis dafür, dass „Russen“ Engländer vor dem Finale der Champions League in Kiew angegriffen haben, führen britische Medien die russische Sprache an, in der diese gesprochen haben sollen. Doch ukrainische Sicherheitsdienste lassen offenbar bereits seit Langem keine russischen Staatsbürger im Alter von 16 bis 60 Jahren in die Ukraine einreisen. „Außerdem wird die russische Sprache am meisten in Kiew gesprochen“, twitterte die russische Botschaft.
Laut dem russischen Parlament sind die Unterstellungen der britischen Medien mit dem Wunsch verbunden, in allem „eine russische Spur“ zu sehen.
„Man versucht derzeit, Russland für alles Böse verantwortlich zu machen“, sagte Dmitri Swischew, Mitglied des russischen Komitees für Sport, Tourismus und Jugend. Er erwartet auch weitere ähnliche Beiträge westlicher Medien, um die Atmosphäre vor der Fußball-WM in Russland anzuheizen.
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 findet vom 14. Juni bis zum 15. Juli in elf russischen Städten statt.

Standard

Presseschau vom 27.05.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends/ nachts:

de.sputniknews.com: Russland und Japan interessiert an Frieden auf der koreanischen Halbinsel – Putin
Der russische Präsident Wladimir Putin und der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe haben am Samstag bei einem Treffen das Interesse beider Länder an der Erhaltung des Friedens auf der koreanischen Halbinsel bekräftigt. Außerdem haben die Spitzenpolitiker die Frage eines Friedensvertrags zwischen Russland und Japan besprochen.
„Bei der Erörterung der akuten internationalen Probleme haben wir besondere Aufmerksamkeit der Situation auf der koreanischen Halbinsel gewidmet und unser Interesse an der Erhaltung der Atmosphäre des Friedens in dieser Region bekräftigt. Wir sind der Meinung, dass alle Teilnehmer dieses Prozesses Zurückhaltung üben, eine neue Runde der Konfrontation verhindern und die Situation auf dem politisch-diplomatischen Feld erhalten sollen“, sagte Putin nach den Verhandlungen mit Abe.
Die Spitzenpolitiker besprachen außerdem das Thema Abschluss eines Friedensvertrags zwischen Russland und Japan. „Ich halte es für wichtig, die Suche nach einer Lösung fortzusetzen, die den strategischen Interessen Russlands und Japans entspricht und von den Völkern beider Länder akzeptiert wird“, betonte Putin.
Die Gespräche zwischen Putin und Abe fanden vor dem Hintergrund der unklaren Situation mit dem USA-Nordkorea-Gipfel statt, auf den aus der Sicht der Entspannung in der Region große Hoffnung gesetzt wurde. Das Gipfeltreffen war für den 12. Juni geplant, aber US-Präsident Donald Trump sagte es ab. Später schloss der US-Staatschef jedoch nicht aus, dass der Gipfel doch stattfinden wird. Am 26. Mai teilte die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, mit, das Team von Trump solle wie geplant nach Singapur reisen, um die entsprechenden Vorbereitungen für den Gipfel zwischen den USA und Nordkorea zu treffen.

de.sputniknews.com: Wegen Geschäften auf der Krim: Kiew fordert Sanktionen gegen europäische Firmen
Die Ukraine wird der EU und den USA ihre Initiativen zur Verschärfung der antirussischen Sanktionen vorschlagen. Dies teilte der Vize-Chef der sogenannten Vertretung des ukrainischen Präsidenten in der autonomen Republik Krim, Iset Gdanow, gegenüber der Nachrichtenagentur „Ukrinform“ mit.
„Wir bereiten einige Vorschläge für die EU und die USA in Bezug auf die Einführung von Sanktionen gegen einzelne Subjekte vor, und zwar gegen europäische Firmen, die am Bau des Krim-Brücke teilgenommen haben. Es gibt recht viele Unternehmen, die dabei geholfen haben“, sagte Gdanow.
Außerdem werde Kiew Sanktionen gegen russische Firmen vorschlagen, die ihre Geschäfte auf der Schwarzmeerhalbinsel und gleichzeitig in den EU-Ländern sowie in den USA haben und damit „gegen das Völkerrecht verstoßen“ würden.
Am Donnerstag hat die Ukraine die Verhängung von neuen Sanktionen gegen Russland angekündigt. In die Sanktionsliste wurden 1748 natürliche und 756 juristische Personen, darunter auch russische Medien, aufgenommen….

Vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen in den letzten 24 Stunden einmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Nishneje Losowoje.
Geschossen wurde mit Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: USA warnen Syrien vor Militäroperationen in Deeskalationszone
Die Pressesprecherin des US-Außenministeriums Heather Nauert hat Informationen über eine geplante Militäroperation der syrischen Regierungstruppen kommentiert und die Besorgnis der USA darüber geäußert.
Laut Nauert handelt es sich dabei um eine „herannahende Militäroperation des Assad-Regimes im Südwesten Syriens innerhalb einer Deeskalationszone, die die USA, Jordanien und Russland im vorigen Jahr vereinbart haben“.
Die Pressesprecherin präzisierte nicht, um welche Informationen es geht und welche Operation die syrischen Militärs vorbereiten. Zugleich warnte sie, die USA „werden entschiedene Maßnahmen als Antwort auf die Nichteinhaltung ergreifen“.
„Wir warnen das syrische Regime vor jeglichen Handlungen, die eine Eskalation des Konflikts bewirken oder den Waffenstillstand bedrohen könnten“, so Nauert.
Die von den drei Ländern vereinbarte Deeskalationszone befindet sich in der Nähe der syrischen Stadt Daraa.

Novorosinform.com: Nach dem Finale der Champions League in Kiew wurden 18 ukrainische Hooligans verhaftet
Nach dem Endspiel der UEFA Champions League verhaftete eine Spezialeinheit in der Nähe des Sportkomplexes „Olympiskij“ 18 ukrainische Fußball-Hooligans, die Konflikte provoziert hatten. Dies Berichtet der Leiter der Polizei in Kiew Krischtschenko, berichtet Gromadske.
Nach Angaben der Strafverfolgungsbehörden brüllten die Festgenommenen „Dynamo! Dynamo!“ und provozierten Konflikte.
Krischtschenko betonte gleichzeitig, dass Vorfälle mit ausländischen Fans bis jetzt vermieden werden konnten.
Wir merken an, dass das Spiel zwischen Real Madrid und Liverpool mit einem sicheren Sieg der Spanier mit 3:1 endete.
Am 24. Mai hatten Unbekannte Fans des englischen Fußballvereins Liverpool, die zum Finale der Champions League gekommen waren, angegriffen.
Nach Angaben britischer Medien ereignete sich der Vorfall in einem der Restaurants der Hauptstadt. Eine Gruppe aus 20 maskierten Hooligans griffen die Liverpool-Fans , die sich dort befanden, an. Sie bewarfen die englischen Fans mit Stühlen und Tischen. Die Fans von Liverpool erhielten Schnittwunden und Verletzungen an Kopf und Hals.
Die Polizei nahm zwei der Angreifer fest.Nach Angaben des Beraters des Innenministers Schkirak sind solche Überfälle eine übliche Erscheinung.
Der Liverpool-Fan Jason Frost, der zum Finale der Champions League nach Kiew gereist war, kommentierte den Vorfall des Angriffs auf die Fans des englischen Fußballvereins:
„Wir haben zu Abend gegessen, waren vollkommen mit unseren Dingen beschäftigt. Ich bin in Kiew, um Fußball zu sehen, aber nicht dafür. Wir waren 4 Stunden hier und schon wurden wir angegriffen. Sie haben uns überfallen wie eine Meute Hunde.Das ging weiter und weiter. Es war schrecklich“, sagte der Verletzte.

Rusvesna.su: Nach dem Champions-League-Finale in Kiew ist ein ausländischer Fan vermisst
Am Sonntag, dem 27 Mai ist in Kiew ein ausländischer Tourist verschwunden, der in die Ukraine zum Endspiel angereist war.
„Freunde, nach dem gestrigen Fest ging einer der Liverpool-Fans verloren“, heißt es auf der Seite der Fußballfans in den Sozialen Netzwerken unter einem Foto.
„Der Mann heißt Henrik Hulting. Die Situation wird dadurch erschwert, dass er weder Dokumente noch Telefon bei sich hat“, wendet sich die Gruppe an die Nutzer.
Auch bei vier anderen Fußballtouristen gingen in der Nacht nach dem Finalspiel Dokumente, Geld und andere Dinge verloren.
Der Leiter der Kiewer Polizei Andrej Krischtschenko sagte, dass sich vier Ausländer an ihn gewandt haben, denen Dokumente und andere Dinge abhanden gekommen waren.
„Insgesamt haben sich in dieser Nacht an uns 4 Menschen , die mit den anderen zum Finalspiel angereist waren, an uns gewandt. In allen vier Fällen ging es um den Verlust von Sachen oder Dokumenten. Im Augenblick entscheiden wir darüber, ob wir diese Fälle als kriminelle Vorfälle einstufen und Strafverfahren einleiten“, sagte Krischtschenko.

de.sputniknews.com: Sicherheit nach Denuklearisierung? Nordkorea traut US-Versprechen nicht – Moon Jae-in
Pjöngjang ist unsicher, ob es dem US-Versprechen einer Sicherheitsgewährung unter Bedingung einer kompletten Denuklearisierung völlig trauen kann. Das erklärte der südkoreanische Präsident Moon Jae-in, der dem nordkoreanischen Staatschef Kim Jong-un eine Botschaft von Washington übergeben hatte.
„Ich habe ihm (Kim Jong-un – Anm. d. Red.) ein Schreiben übermittelt. Darin steht, dass Präsident Trump inständig hofft, die Feindseligkeiten zwischen seinem Land und Nordkorea zu beenden und die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den beiden Staaten zu forcieren – wenn der Vorsitzende Kim (Jong-un – Anm. d. Red.) die Entscheidung über eine völlige Denuklearisierung trifft und erfüllt“, sagte Moon bei einer Pressekonferenz nach dem Treffen mit Kim.
Pjöngjang sei jedoch unsicher, ob die von Washington versprochenen Sicherheitsgarantien wirklich gewährt würden.
„Kim Jong-un zweifelt daran, dass sein Land dem Versprechen der USA, die Feindseligkeiten zu beenden und im Fall einer kompletten Denuklearisierung Sicherheit zu gewähren, wirklich trauen kann“.
Er äußerte die Hoffnung, dass ein Gipfeltreffen zwischen Washington, Pjöngjang und Seoul stattfinden und in seinem Rahmen der Koreakrieg offiziell beendigt werden könne. Bisher gebe es noch keinen Konsens darüber, wann und wie eine solche Zusammenkunft vonstattengehen könnte und was umgesetzt werden solle.
Am Samstag hatte Moon Jae-in sich mit Kim Jong-un nördlich der stark militarisierten Grenze zwischen den beiden koreanischen Staaten getroffen, um Meinungen auszutauschen und das mögliche Gipfeltreffen des nordkoreanischen Staatschefs mit dem US-Präsidenten, Donald Trump, zu behandeln. Es war bereits das zweite Treffen der zwei koreanischen Politiker in diesem Jahr.

Dnr-online.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 26. Mai 3:00 bis 27. Mai 3:00
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 3.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka ( Werchnetorezkoje, Golmowskij), Losowoje.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgeschossenen Geschosse betrug 80.
In den vorhergehenden 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgeschossenen Geschosse 263.

de.sputniknews.com: „Nur so“: Ukrainischer Politiker nennt Weg zu Russlands „Zerstörung“
Der ukrainische Vize-Minister für zeitweilig okkupierte Gebiete und vertriebene Personen Georgi Tuka hat im Gespräch mit dem TV-Sender „NewsOne“ erzählt, was seiner Meinung nach zum Verfall der UdSSR geführt hat und auch Russland „ruinieren“ könnte.
„Ich verlasse mich auf die Erhöhung des Drucks auf Russland, die Verschärfung der antirussischen Sanktionen, die Zerstörung der russischen Wirtschaft und mehr drastische Maßnahmen in dieser Richtung“, erklärte Tuka zum Thema der Regelung des Donbass-Konflikts.
„Nur so“, antwortete Tuka auf die Frage seines Gesprächspartners darüber, ob es auch andere Möglichkeiten geben könnte.
Seiner Ansicht nach soll man Russland unter Sanktionsdruck setzen, da dieser Weg auch zur Zerstörung der Sowjetunion geführt habe.
„Wir haben alle ein wunderbares Beispiel aus unserem eigenen Leben. Da gab es das größte Imperium der Welt – die Sowjetunion – das ohne einen einzigen Schuss auf diese Art zerstört wurde. Es wurde vernichtet und existiert nicht mehr – ohne einen einzigen Schuss, nur mittels Sanktionen“, betonte Tuka.
Nachdem einer der Diskutanten bemerkt hatte, dass die Sanktionen nicht der einzige Grund für den Zerfall der UdSSR gewesen seien, gab Tuka jedoch zu, dass zum Niedergang der Sowjetunion eine Reihe verschiedener Komponente geführt hätten, darunter der Rüstungswettlauf….

de.sputniknews.com: St. Petersburger Wirtschaftsforum: Neue Rekorde trotz Sanktionen – Washington Post
Die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen befinden sich auf einem seit dem Ende des Kalten Krieges nie dagewesenen Tiefpunkt, was aber mehrere führende US-Geschäftsleute nicht an einer Teilnahme an dem Forum gehindert hat, meldet die Zeitung „Washington Post“.
Laut dem Blatt haben seit 2014, als die USA und die EU Sanktionen wegen der Krim-„Annexion“ gegen Russland verhängt hatten, nicht mehr so viele Personen am St. Petersburger Wirtschaftsforum teilgenommen.
Neben dem russischen Präsidenten, Wladimir Putin, sei sein französischer Amtskollege, Emmanuel Macron, ein Hauptredner der Veranstaltung gewesen. Macron habe die Hoffnung geäußert, dass sein Land in der nächsten Zukunft der größte Investor in die russische Wirtschaft werden würde.
„Eine gegenseitige Isolation wird uns noch mehr voneinander entfernen. Deshalb fahre ich (zum Forum – Anm. d. Red.)“, erklärte der US-Botschafter in Russland, Jon Huntsman, seine Teilnahme.
Der Chef der Abteilung für Garten- und Landwirtschaftstechnik des US-Unternehmens Deere & Co., Mark von Pentz, habe die Verse des Gedichts „Verstehen kann man Russland nicht“ vom berühmten russischen Dichter Fjodor Tjuttschew zitiert. Von Pentz soll zudem hinzufügt haben, dass Russland über ein Potential verfüge, um die wachsende Weltbevölkerung zu ernähren.
Der Geschäftsleiter von Boeing International, Bertrand-Marc Allen, bezeichnete Russland als einen „Ort für eine langfristige Partnerschaft“.
Der Zeitung zufolge hat der ehemalige russische Botschafter in den USA Sergej Kislijak die sinnvollste Antwort auf die Frage über den heutigen Stand der US-Russland Beziehungen gegeben. „Ich glaube, dass die Menschen, die sich hier versammelt haben, auf ihre Art Vorreiter in den neuen Bedingungen der sich verbessernden Beziehungen zwischen Russland und den USA sind“.

de.sputniknews.com: Syrien: Russische Militärs bei Beschuss durch Terroristen getötet – Verteidigungsamt
In der syrischen Provinz Deir ez-Zor sind bei einem Beschuss von Terroristen vier russische Militärs ums Leben gekommen, meldet das Verteidigungsministerium Russlands am Sonntag.
Demnach ist eine Artilleriebatterie syrischer Regierungstruppen von mehreren mobilen Terroristengruppen attackiert worden.
„Zwei russische Militärberater, die das Feuer der syrischen Batterie kontrollierten, sind vor Ort gestorben. Fünf weitere russische Militärs erlitten Verletzungen und wurden in ein russisches Militärkrankenhaus gebracht“, heißt es im Bericht des Verteidigungsministeriums.
Die Ärzte hätten bis zum Ende um das Leben von zwei verletzten Soldaten gekämpft, die jedoch trotz allem ihren Verletzungen im Krankenhaus erlegen seien.
Der Kampf gegen die Terroristen ereignete sich in der Nacht und dauerte rund eine Stunde an. Im Laufe der Operation sollen 43 Terroristen sowie sechs Geländewägen mit darauf gestellten großkalibrigen Waffen vernichtet worden sein.

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
In den letzten 24 Stunden hat sich die
Lage an der Kontaktlinie stabilisiert. Die terroristischen Truppen der Ukraine verstehen nur die Sprache der Gewalt, dann verstummen die verbotenen Waffen der Besatzer.
In Richtung Donezk wurde eine Ortschaft – Losowoje – beschossen, auf die die ukrainischen Kämpfer mit automatischen Granatwerfern und Schusswaffen schossen.
In Richtung Gorlowka haben die ukrainischen Kämpfer mit Granatwerfern und Schusswaffen Werchnetorezkoje (nishneje) beschossen.
In Richtung Mariupol wurden keine Beschüsse festgestellt.
Insgesamt haben die ukrainischen Besatzungskräfte in den letzten 24 Stunden dreimal den Waffenstillstand verletzt.
Wir haben Informationen erhalten, dass der Kommandeur der 54. mechanisierten Brigade am 26. Mai vom „blutigen Humanisten“ Najew die Aufgabe erhalten hat, eine wiederholte Säuberung unter den örtlichen Einwohnern von Glodosowo und Majskoje (Trawnewoje) durchzuführen, um negative Aussagen ihrerse
its in Bezug auf die Besatzungskräfte auszuschließen. Diese Maßnahmen werden auf Anweisung des „Eigen-PR-Fachmanns“ Najew vor dem geplanten Besuchs einer Gruppe des IKRK am 31. Mai durchgeführt, deren Vertreter die Absicht haben, sich mit örtlichen Einwohnern zu unterhalten und Informationen über die schwierige humanitäre Situation in den Ortschaften zu sammeln.
Nach Informationen von örtlichen Einwohnern sind
Abwehrraketenkomplexe der Besatzungskräfte in das Gebiet von Belogorowka und Dylejewka eingerückt. Nach unseren Informationen hat das Kommando der 1129. Abwehrraketenregiments der ukrainischen Streitkräfte die Aufgabe erhalten, mit Feuergruppen der 2. Abwehrraketenabteilung Kräfte und Mittel des 1. mechanisierten Bataillons der 24. mechanisierten Brigade gegenüber der Luftaufklärung durch OSZE-Drohnen zu schützen. Das terroristische Kommando fürchtet, dass die OSZE-Mission wieder eine Konzentration verbotener Feuermittel der ukrainischen Streitkräfte in Richtung Gorlowka entdeckt und es dazu zwingt, sie auf den festgelegten Abstand abzuziehen. Die 2. Abteilung des Abwehrraketenregiments soll die Entdeckung des Stationierungsorts seiner Waffen durch Drohnen der Mission verhindern sowie, dass die Anwendung dieser Waffen registriert wird.
Nach Informationen unserer Aufklärung befinden sich im Verantwortungsbereich des 1. mechanisierten Bataillons der 24. mechanisierten Brigade 8 Panzer und 4 Artilleriegeschütze, mit denen das Territorium der Republik beschossen werden kann. Diese Mittel befinden sich in Wohngebieten von Dsershinsk sowie verstreut in der Nähe der Stadt.
Im Zusammenhang damit rufen wir die OSZE-Mission auf, die Luftbeobachtung sowie das Monitoring von Örtlichkeit mit Hilfe einer Patrouille zu aktivieren, um das Vorhandensein von verbotenen Waffen der ukrainischen Streitkräfte in diesem Gebiet festzustellen und ihren Abzug auf den festgelegten Abstand zu erreichen.

Und zum Abschluss: zum Fall des Brandes im Artillerielager in Prawdowka führt das Kommando der 92. mechanisierten Brigade Ermittlungen durch. Die Mitglieder der Kommission haben den Ort des Brandes der Lagereinrichtungen gefunden sowie Beweise dafür, dass es Brandstiftung war. Derzeit werden zwei Versionen betrachtet, dass die Brandstiftung einer der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte beging oder dass dies örtliche Einwohner waren. Diese Schlüsse wird die Kommission nicht offiziell verbreiten, weil der „blutige Humanist“ Najew befohlen hat, die offizielle fabrizierte Version zu veröffentlichen, dass das Lager angeblich durch einen treffsicheren Beschuss von Seiten der Streitkräfte der DVR in Brand geraten sei.

Nachmittags:

de.sputniknews.com: Moskau reagiert auf Kiews Appell zu Russlands „Zerstörung” durch Sanktionen
Sergei Zekow, Mitglied des Ausschusses für Internationale Angelegenheiten des Föderationsrates, hat in einem Gespräch mit dem Sender RT die kontroversen Aussagen des ukrainischen Politikers Georgi Tuka über die „Zerstörung” Russlands durch westliche Sanktionen kommentiert.
Die Sanktionen hätten zum Verfall der UdSSR geführt und könnten auch Russland „ruinieren“, hatte Tuka gegenüber „NewsOne“ erklärt.
Zekow wiederum meint, dass der Hauptgrund für den Zerfall der Sowjetunion nicht Sanktionen gewesen seien, sondern die fehlende Konsolidierung der sowjetischen Gesellschaft. „Heute ist Russland vor dem Hintergrund aller Angriffe sehr stark konsolidiert. (…) Die Sanktionen sind schlimm, aber wir haben der ganzen Welt in den letzten vier Jahren gezeigt, dass wir sehr erfolgreich beim Aufbau unserer Wirtschaft sind und Fortschritte machen“, sagte der Parlamentsabgeordnete.
Der Westen gelange gerade zu dem Verständnis, dass restriktive Maßnahmen zweischneidig sind, hieß es.
„Sanktionen schaffen Probleme für Russland, aber gleichzeitig treffen sie auch die EU-Länder und die Ukraine. Die Ukrainer leiden viel mehr unter den Beschränkungen, die sie selbst wie ein Papagei nach europäischem und amerikanischem Vorbild einführen. Die wirtschaftlichen Verluste der Ukraine in den letzten Jahren sind um ein Vielfaches größer als die Verluste Russlands“, betonte Zekow.
Im Osten der Ukraine schwelt seit mehr als vier Jahren ein militärischer Konflikt. Die ukrainische Regierung hatte im April 2014 Truppen in die östlichen Kohlefördergebiete Donezk und Lugansk geschickt, nachdem diese den nationalistischen Staatsstreich in Kiew nicht anerkannt und unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten.
Im Zuge der Ukraine-Krise hatten westliche Staaten Russland vorgeworfen, sich in die innenpolitischen Angelegenheiten der Ukraine einzumischen und Sanktionen verhängt.

Mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat eine
Tendenz zur Stabilisierung.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Straftruppen
einmal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Die Gebiete in der Nähe von
Nishneje Losowoje wurden mit Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen. Insgesamt wurden mehr als 30 verschiedene Geschosse abgeschossen.
Trotz der Konzentration von Waffen und Militärtechnik in der Nähe der Kontaktlinie durch die ukrainischen Straftruppen könnte die materielle Versorgung der Brigaden in der Zone der sogenannten Operation der Vereinigten Kräfte besser sein. Im Zusammenhang damit hat das
Kommando der OOS die Entscheidung getroffen, die Zusammenarbeit mit Freiwilligenorganisationen zu verstärken, um einen Teil der Verantwortung an die gesellschaftlichen Aktivisten zu übertragen. Am 25. Mai wurde in Kramatorsk unter Leitung von Generalleutnant Najew eine gemeinsame Sitzung des Kommandos der OOS mit Vertretern des Rats der Freiwilligen beim Verteidigungsministerium der Ukraine durchgeführt. Es wurden Regelungen für die Zusammenarbeit mit gesellschaftlichen und Freiwilligenorganisationen, Besonderheiten des Zugangs von Vertretern von gesellschaftlichen und Freiwilligenorganisationen in die Bereich der Durchführung der Operation der vereinigten Kräfte behandelt.
Außerdem wurden die Freiwilligen instruiert und ihnen verboten, ohne Abstimmung Informationen über das Geschehen an der Kontaktlinie und in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte herauszugeben.
Die ukrainischen Propagandisten setzen die Versuche fort, den gesunkenen Kampfgeist der Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte künstlich anzuheben. In einem Bericht des Stabs der „OOS“ erschien eine Information, dass die ukrainischen Streitkräfte angeblich einen Kommandobeobachtungspunkt einer der Einheiten der Volksmiliz der LVR vernichtet haben und es Verluste unter unseren Soldaten gibt. Diese Angaben haben nicht mit der Wirklichkeit gemein und wurden nur veröffentlicht, um nicht existierende Erfolge zu propagieren.
Die Volksmiliz der LVR hält die Minsker Vereinbarungen und die Verpflichtungen zur friedlichen Regelung des Konflikts genau ein. Dennoch sind unsere Einheiten im Fall einer Aggression von Seiten des Gegners bereits, den Feind entschieden abzuwehren.

de.sputniknews.com: Ukrainischer Geheimdienst meldet Verluste bei „Kampfeinsatz“ im Donbass
Der ukrainische Sicherheitsdienst SBU hat am Sonntag den Tod von zwei Mitarbeitern im Donbass bekanntgegeben. Dies geht aus einer Mitteilung hervor, die auf der Webseite der Behörde veröffentlicht ist.
„Bei der Erfüllung einer Kampfaufgabe geriet eine Gruppe von SBU-Mitarbeitern, die an einem Einsatz der gemeinsamen Kräfte teilnahm, unter Artilleriebeschuss“, heißt es in der Mitteilung. Zwei Militärs der SBU-Spezialeinheit Alpha seien getötet, ein weiterer sei schwer verletzt worden…

Dan-news.info:„Zwei der Schüler, die in der Folge der Detonation einer Granate verletzt wurden, sind auf dem Weg der Besserung. Einer von ihnen ist bereits aus dem Krankenhaus entlassen und befindet sich zu Hause. Das zweite Kind befindet sich in zufriedenstellendem Zustand“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit.
Wir erinnern daran, dass am Abend des 25. Mai im Nikitowskij-Berzik von Gorlowka zwei Schüler von 10 und 11 Jahren verletzt wurden, als eine Granate detonierte.

de.sputniknews.com: Rechtswidriger Nato-Betritt Georgiens möglich? Politiker nennt möglichen Grund
Bei Verstoß gegen die eigenen Regeln kann die Nato Georgien aufnehmen. Den Grund für diese mögliche Entscheidung hat Oleg Morosow vom Auswärtigen Ausschuss des russischen Föderationsrates (Parlamentsoberhaus) am Dienstag gegenüber Sputnik genannt.
„Das hängt überhaupt nicht von Georgien ab. Nach den Nato-Regeln können der Allianz bekanntlich keine Länder beitreten, die territoriale Probleme und nicht gelöste Militärkonflikte haben. Dort (in Georgien – Anm. d. Red.) gibt es eine ganze Menge davon“, meint der Politiker.
Aber „um zusätzlichen Druck auf Russland auszuüben“ könnte die Nato von Georgiens politischen Problemen absehen. In diesem Zusammenhang sollten die letzten Tendenzen in der Welt berücksichtigt werden.
„Formell darf man das nicht. Wenn der Wunsch, noch stärkeren Druck auf Moskau auszuüben jedoch überwiegt, wird sich eine Variante finden. Man weiß, dass das die Region nicht sicher macht“, schloss Morosow.
Seit längerer Zeit will das südkaukasische Georgien der EU und der Nato beitreten. Am Samstag hatte der georgische Premierminister, Giorgi Kwirikaschwili, erstmals das Jahr genannt, in dem er den Betritt zur Nato als möglich ansieht, nämlich 2021.
Im August 2008 schickte Georgien Truppen nach Südossetien, um diese Region zurückzuerobern. Südossetien wird von den meisten Staaten als Teil Georgiens angesehen, ist jedoch bereits seit Anfang der 90er de facto unabhängig. Der Angriff, bei dem die südossetische Hauptstadt Zchinwal weitgehend zerstört und zahlreiche Zivilisten sowie russische Friedenssoldaten getötet wurden, konnte erst nach der Intervention russischer Truppen abgewehrt werden.
Nach dem Fünf-Tage-Krieg erkannte Russland Südossetien sowie den anderen De-facto-Staat in Georgien, Abchasien, als unabhängig an und richtete dort Militärstützpunkte ein.

Lug-info.com: „Nach unseren Informationen sind zwei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine in der Folge eines weiteren Konflikts mit Soldaten der ukrainischen Streitkräfte während der Aufteilung von Einflusssphären in der Zone der sogenannten OOS getötet worden“, teilte der offizielle Vertreter der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko mit.
Er merkte an, dass der SBU den Tod seiner Mitarbeiter zugegeben, aber erklärt hat, dass sie Opfer eines Artilleriebeschusses wurden, der angeblich von den Positionen der Volksmiliz der LVR ausging.
„Wir wollen daran erinnern, dass die schweren Waffen der Volksmiliz von der Kontaktlinie abzogen sind, was durch die OSZE-Berichte bestätigt wird“, sagte der Vertreter der Volksmiliz.

de.sputniknews.com: Gegen „beispiellose antirussische Kampagne“: Botschafter setzt auf Landsleute
Der russische Botschafter in Belgien Alexander Tokowinin hat bei einer Konferenz in Brüssel die Notwendigkeit des Zusammenwirkens von russischen Landsleuten für die Förderung eines objektiven Russlandbilds unter den Bedingungen der heute in Europa betriebenen beispiellosen antirussischen Kampagne hervorgehoben.
An der 12. Konferenz von russischen Landsleuten in Belgien beteiligen sich Vertreter von Dutzenden russischsprachigen gesellschaftlichen Organisationen, Geistliche und Diplomaten.
„Unter den Bedingungen der in Europa betriebenen und in ihrem Maß beispiellosen antirussischen Kampagne ist die Unterstützung von Landsleuten bei der Förderung eines objektiven Russlandbilds unbezahlbar. Dabei kommt sowohl die Veröffentlichung der wahrheitsgetreuen Informationen zum Thema Russland in den Onlinemedien der Landsleute, als auch die Organisation von Gedenkveranstaltungen sowie historischen und kulturellen Veranstaltungen, die eine Annäherung von Ländern bewirken, in Frage“, sagte Tokowinin.
Bei der Konferenz, die unter Beteiligung der Belgischen Föderation der russischsprachigen Organisationen (BFRO) arrangiert worden war, waren Pläne für die nächste Zukunft besprochen worden – unter anderem die Vorbereitung des jährlichen Festivals „Rendezvous mit Russland“.
Darüber hinaus initiiert die BFRO die Gründung des Vereins von russischsprachigen Juristen, um Landsleuten in Belgien und in den benachbarten Ländern Hilfe zu leisten.

Wpered.su: Der Minifußballklub „Avantgarde“ errang den zweiten Sieg hintereinander in der Donezker Minifußballmeisterschaft
Im Rahmen der zweiten Runde der dritten Liga der Donezker Minifußballmeisterschaf
t besiegte „Avantgarde“ den Klub „Legion“ mit 5:1. Der zweite Sieg hintereinander erlaubt es den Kommunisten, die Tabelle anzuführen, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
„Wir wollen zeigen, dass Sport und Politik zusammengehen. Unsere Fußballer teilten und teilen die Ideen der Donezker Volksrepublik. In der Minifußballmeisterschaft wollen sie gerade die Kommunistische Partei der DVR vertreten. Wir kennen die Errungenschaft des Minifußballklubs der KPRF, wir verfolgen dessen Spiele aufmerksam. In der nächsten Zeit werden die Spieler von „Avantgarde“ Moskau besuchen, wo sie sich mit russischen Sportlern treffen werden“, berichtete der erste Sekretär des ZK der KP der DVR Boris Litwinow.
Der Minifußballklub „Avantgarde“ wurde Anfang 2018 gegründet. In dem Team spielen 17 Personen im Alter zwischen 24 und 33. Oleg Tschistjakow ist sowohl Kapitän der Mannschaft als auch deren Trainer. Die KP der DVR plant auch ein Basketballteam und Teams für Kampfsportarten zu gründen. Außerdem ist in der Perspektive geplant, auf Initiative der Kommunisten einen Minifußballwettbewerb durchzuführen, der nach Pawel Skakun benannt ist, einem der Gründer der KP der DVR und Initiator der Idee zur Gründung eines kommunistischen Sportklubs.
Die Initiative zur Organisation eines Minifußballklubs ging vom Woroschilowskij-Bezirkskomitee in Donezk aus. Die Kommunisten versorgten die Spieler mit Kleidung und übernahmen alle Ausgaben, die mit dem Training und den Spielen des Teams in einer Meisterschaft verbunden sind. Nach den Worten des ersten Sekretärs des Komitees Sergej Semitschastnyj haben sich die Donezker Kommunisten bei der Gründung des Fußballklubs ein Beispiel an der KPRF genommen. Die Spieler sind bereit, gemeinsam mit russischen Kameraden auch an internationalen Tournieren teilzunehmen. Alle Spieler kommen aus der Arbeiterklasse und betreiben Fußball als Hobby in ihrer Freizeit. Sie trainieren einmal in der Woche, dienstags, in Donezk. Jeden Sonntag ist ein Spiel. Ende August endet die Meisterschaft der dritten Liga, im Ergebnis werden die Teilnehmer der zweiten Liga festgelegt.

rusvesna.su: US-Drohne Global Hawk führt Aufklärung im Donbass durch
Zurzeit führt der strategische unbemannte Flugapparat der US Air Force Global Hawk Aufklärungsflüge im Donbass durch.
Dies wird durch Daten der westlichen Luftfahrtüberwachung belegt.
Der Aufklärungsflug erfolgt entlang der Abgrenzungslinie auf der seite der ukrainischen Okkupanten.
Wie rusvesna berichtete, hat am 8. Mai eine ebensolche Drohne Spionage an den Ufern der Krim betrieben….

de.sputniknews.com: Nato-Parlamentarier rufen den Westen zu gründlicher Prüfung russischer Gelder auf
Mitglieder der Parlamentarischen Versammlung der Nato haben die ausführliche Untersuchung der in den Westen kommenden russischen Gelder sowie Beschränkungen bezüglich der Auslandsguthaben reicher Russen gefordert. Dies meldet die Pressestelle der Behörde nach der jüngsten Versammlungssitzung in Warschau.
„Wir müssen das russische Geld, das in unsere Länder kommt, besser untersuchen“, erklärte der britische Sonderberichterstatter Thomas Jopling.
Zudem war in der Sitzung ein Aufruf zur Auferlegung von Beschränkungen auf das Auslandsvermögen der wohlhabenden russischen Bürger, welche der Westen als regierungsnah betrachtet, ertönt.
Im April hatte Jopling im Projekt seines Vortrags über die Bekämpfung der „hybriden Bedrohungen seitens der Russischen Föderation“ vorgeschlagen, darauf mit der „Anvisierung“ restriktiver Maßnahmen gegen russische Aktiva zu antworten.
Früher war berichtet worden, dass Großbritannien die Namen der Russen veröffentlichen könnte, die Vermögenswerte auf britischem Territorium aufbewahren. Das Dokument würde die Britischen Jungferninseln, die Kaimaninseln und andere Überseegebiete verpflichten, die dort registrierten Vermögenswerte offenzulegen.
Die britische Premierministerin Theresa May hatte im Rahmen der Skripal-Affäre mit dem Einfrieren russischer Staatskonten gedroht.
Der Kremlsprecher Dmitri Peskow betonte, dass Russland einen harten Kampf gegen „unsauberes Geld“ führe, und bezeichnete die Stellungnahme Großbritanniens, das selbst Offshore-Kontos habe, als heuchlerisch.

Standard

Neuigkeiten aus der Wirtschaft der Volksrepubliken des Donbass und der Ukraine vom 27. Mai 2018

Quellen: offizielle Seiten der Regierungen der Volksrepubliken, dan-news, lug-info, dnr-online.ru, mptdnr.ru sowie ukrinform, ria.ru und sputnik
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

de.sputniknews.com: Preisanstieg: Werden Ukrainer um 70 Prozent mehr für Gas zahlen müssen?
Die vom Internationalen Währungsfonds (IWF) geforderte Erhöhung der Gastarife kann laut dem Chef der ukrainischen Nationalen Kommission für staatliche Steuerung der Elektroenergie und der kommunalen Dienstleistungen, Dmitri Wowk, einen 70-prozentigen Anstieg der Gaspreise für die ukrainischen Bürger zur Folge haben.
Nach der Revidierung der Tarife sollen die Gaspreise also um 60 bis 70 Prozent steigen, sagte Wowk gegenüber dem TV-Sender „112 Ukraine“.
Dabei hätten die Tarife bereits vor einer langen Zeitperiode revidiert werden sollen, sagte Wowk: Wäre diese Frage schon zu dem Zeitpunkt geklärt worden, als der Internationale Währungsfonds (IWF) das gefordert habe, so würden die Preise höchstens um 15 Prozent steigen, behauptete er.
Die Erhöhung der internen Gaspreise in der Ukraine ist eine der Hauptvoraussetzungen bei den Gesprächen zwischen Kiew und dem IWF über die Bereitstellung einer weiteren Finanzhilfe in Höhe von 1,9 Milliarden US-Dollar.
Zuvor hatte der ukrainische Ministerpräsident Wladimir Groisman versprochen, dass die Gaspreise in der laufenden Heizperiode nicht wachsen würden. Laut der Formel der Regierung sollten die Gaspreise für die ukrainische Bevölkerung innerhalb von anderthalb Jahren um 16 Prozent steigen, sagte er.

Mptdnr.ru: Im Mittwoch, den 23. Mai fand im Ministerium für Industrie und Handel der DVR ein Runder Tisch zur Frage der Versorgung von Metall- und Maschinenbauunternehmen mit qualifizierten Kadern statt.
An der Veranstaltung nahmen der Direktor der Abteilung für Industrie Ruslan Nong, die Leiter von Fachabteilungen des Ministeriums, der Leiter der Abteilung für mittlere Berufsbildung und Berufsausbildung des Bildungs- und Wissenschaftsministeriums der DVR Wassilij Wassiljew sowie Vertreter von Unternehmen der Metall- und Maschinenbaubranche teil.
„Junge Spezialisten sind die Zukunft der Industrie. Eine der Richtungen der Kaderpolitik ist heute das Heranziehen von jungen Spezialisten in die Unternehmen – von Absolventen republikanischer Bildungseinrichtungen. Wir haben viel Arbeit in unseren Unternehmen durchgeführt, um den Bedarf an Spezialisten zu ermitteln, und die Aufgabe des heutigen Treffens ist es, den Dialog zwischen den Industrie- und den Bildungseinrichtungen der Republik zu gewährleisten“, eröffnete Ruslan Nong die Sitzung des
Runden Tisches.
„Heute ist die wichtigste Aufgabe die Erneuerung der beruflichen Bildung, die Stärkung ihrer Verbindung mit der realen Produktion. Unser Unternehmen arbeitet aktiv mit Bildungseinrichtungen zusammen, bei uns machen die Studenten Praktika. Und sie machen nicht nur Praktika, sondern bleiben auch um zu arbeiten“, berichtete der Direktor des staatlichen Unternehmens „Charzysker Stahlseilfabrik Silur“ Sergej Artjomow.
„Unsere gemeinsame Aufgabe ist es, eine unterbrechungsfreie Verbindung der Bildungseinrichtungen und der Industrieunternehmen bei der Ausbildung junger Kader zu gewährleisten. Und ich denke, im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Industrie und Handel wird uns das gelingen“, merkte Wassilij Wassiljew an.
Die Teilnehmer des
Runden Tisches erörterten Probleme, legten Wege für ihre Lösung fest und äußerten die Überzeugung, dass die Zusammenarbeit zwischen den Industrieunternehmen und den Bildungseinrichtungen es in Zukunft erlauben wird, das Niveau der Ausbildung von Spezialisten zu erhöhen und das System der staatlichen Berufsbildung insgesamt an heutige Anforderungen anzupassen.

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