Neuigkeiten aus der Wirtschaft der Volksrepubliken des Donbass und der Ukraine vom 27. Mai 2018

Quellen: offizielle Seiten der Regierungen der Volksrepubliken, dan-news, lug-info, dnr-online.ru, mptdnr.ru sowie ukrinform, ria.ru und sputnik
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

de.sputniknews.com: Preisanstieg: Werden Ukrainer um 70 Prozent mehr für Gas zahlen müssen?
Die vom Internationalen Währungsfonds (IWF) geforderte Erhöhung der Gastarife kann laut dem Chef der ukrainischen Nationalen Kommission für staatliche Steuerung der Elektroenergie und der kommunalen Dienstleistungen, Dmitri Wowk, einen 70-prozentigen Anstieg der Gaspreise für die ukrainischen Bürger zur Folge haben.
Nach der Revidierung der Tarife sollen die Gaspreise also um 60 bis 70 Prozent steigen, sagte Wowk gegenüber dem TV-Sender „112 Ukraine“.
Dabei hätten die Tarife bereits vor einer langen Zeitperiode revidiert werden sollen, sagte Wowk: Wäre diese Frage schon zu dem Zeitpunkt geklärt worden, als der Internationale Währungsfonds (IWF) das gefordert habe, so würden die Preise höchstens um 15 Prozent steigen, behauptete er.
Die Erhöhung der internen Gaspreise in der Ukraine ist eine der Hauptvoraussetzungen bei den Gesprächen zwischen Kiew und dem IWF über die Bereitstellung einer weiteren Finanzhilfe in Höhe von 1,9 Milliarden US-Dollar.
Zuvor hatte der ukrainische Ministerpräsident Wladimir Groisman versprochen, dass die Gaspreise in der laufenden Heizperiode nicht wachsen würden. Laut der Formel der Regierung sollten die Gaspreise für die ukrainische Bevölkerung innerhalb von anderthalb Jahren um 16 Prozent steigen, sagte er.

Mptdnr.ru: Im Mittwoch, den 23. Mai fand im Ministerium für Industrie und Handel der DVR ein Runder Tisch zur Frage der Versorgung von Metall- und Maschinenbauunternehmen mit qualifizierten Kadern statt.
An der Veranstaltung nahmen der Direktor der Abteilung für Industrie Ruslan Nong, die Leiter von Fachabteilungen des Ministeriums, der Leiter der Abteilung für mittlere Berufsbildung und Berufsausbildung des Bildungs- und Wissenschaftsministeriums der DVR Wassilij Wassiljew sowie Vertreter von Unternehmen der Metall- und Maschinenbaubranche teil.
„Junge Spezialisten sind die Zukunft der Industrie. Eine der Richtungen der Kaderpolitik ist heute das Heranziehen von jungen Spezialisten in die Unternehmen – von Absolventen republikanischer Bildungseinrichtungen. Wir haben viel Arbeit in unseren Unternehmen durchgeführt, um den Bedarf an Spezialisten zu ermitteln, und die Aufgabe des heutigen Treffens ist es, den Dialog zwischen den Industrie- und den Bildungseinrichtungen der Republik zu gewährleisten“, eröffnete Ruslan Nong die Sitzung des
Runden Tisches.
„Heute ist die wichtigste Aufgabe die Erneuerung der beruflichen Bildung, die Stärkung ihrer Verbindung mit der realen Produktion. Unser Unternehmen arbeitet aktiv mit Bildungseinrichtungen zusammen, bei uns machen die Studenten Praktika. Und sie machen nicht nur Praktika, sondern bleiben auch um zu arbeiten“, berichtete der Direktor des staatlichen Unternehmens „Charzysker Stahlseilfabrik Silur“ Sergej Artjomow.
„Unsere gemeinsame Aufgabe ist es, eine unterbrechungsfreie Verbindung der Bildungseinrichtungen und der Industrieunternehmen bei der Ausbildung junger Kader zu gewährleisten. Und ich denke, im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Industrie und Handel wird uns das gelingen“, merkte Wassilij Wassiljew an.
Die Teilnehmer des
Runden Tisches erörterten Probleme, legten Wege für ihre Lösung fest und äußerten die Überzeugung, dass die Zusammenarbeit zwischen den Industrieunternehmen und den Bildungseinrichtungen es in Zukunft erlauben wird, das Niveau der Ausbildung von Spezialisten zu erhöhen und das System der staatlichen Berufsbildung insgesamt an heutige Anforderungen anzupassen.

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