Presseschau vom 30.03.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

Vormittags:

 

Ukrinform.ua: Am heutigen Mittwoch geht die Internetseite „Stop Terrorismus“ in Betrieb. Die Internetseite wird über „jedes Mitglied der illegalen Militärformation Volksrepublik Donezk“ informieren, schrieb Chef der Polizei in der Region Donezk Wjatscheslaw Abroskin auf seiner Facebook-Seite.
„Stop Terrorismus“ werde Angaben zu „jedem Mitglied der illegalen Militärformation Volksrepublik Donezk, von „Ministern“, so genannten Vertretern der „Organen der Selbstverwaltung“ bis „Mitarbeitern der Gerichte“ enthalten, erklärte Abroskin.
Die Internetseite werde laut dem Polizei-Chef von einer Gruppe der Freiwilligen betrieben und sei keine offizielle Webseite der regionalen Polizei.

 

Dan-news.info:  Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte haben gestern Abend das Gebiet von Mineralnoje bei Jasinowataja mit Artillerie des Kalibers 152mm beschossen. Dies teilte heute eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Am Abend haben die ukrainischen Gruppen das Gebiet der Ortschaft Mineralnoje mit Artillerie beschossen. Während des Beschusses wurden 13 Geschosse des Kalibers 152mm abgeschossen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Er fügte hinzu, dass auch die Stadt Jasinowataja beschossen wurde, auf die 12 Granaten des Kalibers 120mm abgefeuert wurden, und die Positionen der DVR im Gebiet des Jasinowatajer Checkpoints: auf ihn schoss der Gegner 12 Granaten des Kalibers 82mm ab, ebenfalls wurden Beschüsse mit Panzertechnik festgestellt.

 

Dan-news.info:  Die Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte haben in dieser Nacht auf die nördlichen Außenbezirke von Gorlowka und Donezk insgesamt 27 Granatgeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen. Dies teilte heute eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Der Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte auf Sajzewo begann gegen 22:20. Um 23:00 haben die ukrainischen Truppen einen Beschuss der Dörfer Shabitschewo und Wesjoloje begonnen. Insgesamt wurden im Verlauf der Beschüsse auf die Ortschaften 27 Granatgeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Nach Angaben der Quelle schoss der Gegner jeweils von den Positionen in den besetzten Ortschaften Showanka bzw. Peski. Informationen über Zerstörungen und Verletzte werden noch eingeholt.

 

De.sputniknews.com: Gefangenen-Tausch? – Kiew betont Kompromissbereitschaft im Fall Sawtschenko
Kiew ist zu jedem Kompromiss bereit, um einen Austauschdeal für die ukrainische Soldatin Nadeschda Sawtschenko zu erwirken, die in Russland wegen der Verwicklung in den Mord an zwei russischen Journalisten verurteilt wurde, sagte am Mittwoch der Berater des ukrainischen Geheimdienst-Chefs, Juri Tandit.
Am Montag berichteten Medien, dass angeblich die russische Seite den USA vorgeschlagen habe, Sawtschenko gegen eine Gruppe von russischen Bürgern in amerikanischen Gefängnissen auszutauschen, darunter den Unternehmer Viktor Bout und den Piloten Konstantin Jaroschenko.
Wie der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, sagte, habe er diese Meldungen zwar registriert, verfüge jedoch selbst über keine Informationen dazu. Dabei kommentierte die US-Botschaft in Russland, dass Washington die Möglichkeit, Sawtschenko gegen Bout und Jaroschenko auszutauschen, nicht in Erwägung ziehe.
Tandit zufolge werden noch immer Verhandlungen geführt, „um Sawtschenko zu befreien“. „Wir sind zu jedem Kompromiss bereit“, sagte er den ukrainischen Medien. Dabei betonte er, dass er sich Sorgen um die Gesundheit der Pilotin mache.
Zuvor hatte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko Moskau angeboten, Sawtschenko gegen die zwei in Kiew verhafteten russischen Bürger Alexander Alexandrow und Ewgenij Jerofejew auszutauschen. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte damals, dass nur der russische Präsident eine Entscheidung über die Freilassung der ukrainischen Pilotin treffen könne.
Die Russen Alexandrow und Jerofejew waren im Mai während eines Gefechts im abtrünnigen ostukrainischen Gebiet Lugansk vom ukrainischen Militär festgenommen worden. Das Verteidigungsministerium in Moskau bestätigte, dass die Beiden Bürger Russlands ihren Armeedienst jedoch schon längst quittiert hätten.
In der Ukraine wurden sie wegen illegalen Grenzübertritts, Waffenbesitz und Mitgliedschaft in einer Terrororganisation angeklagt. Die beiden weisen die Vorwürfe von sich. Bei einer Verurteilung droht ihnen die lebenslange Haft.
Am Dienstag bezeichnete der Vizechef des ukrainischen Außenministeriums den Vorschlag Poroschenkos als „ein sehr großzügiges Angebot“. „Das ist schon genug für Russland, mehr wird nicht angeboten“, fügte er hinzu.
Die ukrainische Kampfpilotin Nadeschda Sawtschenko war am 22. März wegen Mitwirkung am Mord von zwei russischen Journalisten zu 22 Jahren Haft verurteilt worden. Ein Gericht der südrussischen Kleinstadt Donezk nahe der ukrainischen Grenze sprach die Ukrainerin schuldig, im Juli 2014 in der Ostukraine die Koordinaten des Aufenthaltsortes der Journalisten Anton Woloschin und Igor Korneljuk für einen

 

Ukrinform.ua: Die Ukraine ist zu jedem Kompromiss im Fall der in Russland illegal inhaftierten ukrainischen Kampfpilotin und Parlamentsabgeordneten Nadija Sawtschenko bereit.
Das erklärte Berater des Chefs des Sicherheitsdienstes SBU Juri Tandit im TV-Sender „112 Ukraine“.
„Die Verhandlungen laufen derzeit. Wir haben alles für die Freilassung von Nadja gemacht.  Wir sind zu jedem Kompromiss bereit, alle warten auf sie“, sagte Tandit.
Zuvor sagte er in einem Interview für „Doschd“, Kiew erwarte bald eine Entscheidung Moskaus über die Freilassung von Sawtschenko.

 

Dan-news.info:  Die ukrainischen Truppen haben in der Nacht das Dorf Sachanka im Nowoasowskij-Bezirk im Süden der DVR beschossen. Dies teilte heute eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Die ukrainische Seite hat das Feuer auf Sachanka gegen 22:20 Uhr eröffnet. Der Beschuss endete gegen 23:10 Uhr“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Nach Angaben der Quelle wurde aus dem frontnahen Dorf Schirokino unter Anwendung von Granatwerfern des Kalibers 82 und 120mm geschossen. Insgesamt wurden im Verlauf der Beschüsse vom Gegner 10 Granaten abgeschossen. Informationen über Zerstörungen werden noch geklärt.

 

Lug-info.com:  Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden viermal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Insbesondere wurde mit 120mm-Granatwerfern und automatischen Granatwerfern aus Richtung Popasnaja das Dorf Molodjoshnoje beschossen. Ebenfalls beschossen die Kiewer Truppen aus Richtung Luganskoje mit automatischen Granatwerfern das Dorf Kalinowka. Mit der gleichen Art von Waffen wurde aus Richtung Trjochisbjonka das Gebiet von Prischib beschossen. Außerdem wurde aus Richtung Staryj Ajdar das Gebiet des Dorfes Rajowka beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

De.sputniknews.com: Ein Ableger der Terrorormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) hat sich zu dem Doppelanschlag auf eine Polizeikolonne in der russischen Teilrepublik Dagestan im Nordkaukasus bekannt. Das melden die Agenturen Reuters und Amaq übereinstimmend.
Zwei Bomben waren am Dienstagabend auf einer Autobahn unweit der dagestanischen Hauptstadt Machatschkala explodiert (Video). Sie töteten einen und verletzten zwei Polizisten der vorbeifahrenden Kolonne des Innenministeriums.
Die Terrormiliz Daesh kontrolliert mehrere Gebiete in Syrien und im Irak. Die russische Luftwaffe fliegt seit September Angriffe gegen die Dschihadisten in Syrien und hat der syrischen Regierungsarmee bei der Befreiung mehrere Gebiete, darunter auch der antiken Oasenstadt Palmyra, entscheidend geholfen.

 

Dan-news.info:  Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte haben heute am frühen Morgen das frontnahe Dorf Kominternowo im Süden des Donbass mit schweren Granatwerfern beschossen. Dies teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Der Beschuss des Dorfes Kominternowo begann gegen 4:00 Uhr. Die ukrainische Seite hat mit Granatwerfern des Kalibers 120 und 82mm geschossen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Er fügte hinzu, dass die Ortschaft von den Positionen der ukrainischen Truppen im besetzten Dorf Wodjanoje aus beschossen wurde. Nach Angaben der Quelle wurden insgesamt während des Beschusses vier Granatgeschosse des Kalibers 120mm und fünf Granatgeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen.

 

Dan-news.info:  Zwei Soldaten der DVR starben in der Folge eines Scharfschützenbschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte im Petrowskij-Bezirks von Donezk. Dies teilte heute eine Quelle aus den militärischen Strukturen der Republik mit.
„In der Nacht starben zwei Soldaten, Geburtsjahr 1997 und 1980, durch einen Scharfschützenbeschuss“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.

 

De.sputniknews.com: Britische Experten: Poroschenko fördert Korruption in Ukraine
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko ist eine der Ursachen für das hohe Korruptionsniveau in der Ukraine, wie britische Experten für internationalen Handel in ihrem für die Behörden des Vereinigten Königreichs vorbereiteten Bericht mitteilen.
„Die Experten für internationalen Handel heben das hohe Niveau von Inkompetenz und Korruption in der Administration unter Präsident Petro Poroschenko hervor. Nachdem die Verwaltungen praktisch aller Regierungs- und Staatsorgane des Landes Änderungen unterzogen wurden, sind auf allen Ebenen deutliche Anzeichen für Schwierigkeiten zu beobachten“, zitiert Ria Novosti den Bericht.
„Während die Ukraine in der schwierigsten Periode ihrer Geschichte steckt, kündigt die Präsidialverwaltung immer wieder ihre Bemühungen um Veränderungen, Ausrottung der Korruption und Schaffung eines günstigen Geschäftsklimas an und bittet den Westen weiter um finanzielle Hilfe!“, heißt es.
Für die meisten Verwaltungsprobleme werde Premierminister Arsenij Jazenjuk verantwortlich gemacht, obwohl immer klarer werde, dass der Präsident selbst sowie über sein Beziehungsnetzwerk indirekt die Korruption begünstige, so der Bericht.
Zuvor hatte die Partei „Block von Petro Poroschenko“ eine Resolution angenommen, die Regierungschef Jazenjuk zum Rücktritt bewegen will. Bereits am 16. Februar hatte die Werchowna Rada (ukrainisches Parlament) ein Misstrauensvotum gegen die Regierung Jazenjuk nicht durchsetzen können. Dies führte zum Zerfall der Regierungskoalition und zum Ausbruch einer politischen Krise in der Ukraine.

 

Ukrinform.ua: Die Reallöhne in der Ukraine sind im Februar 2016 um 8,3 Prozent im Vergleich mit dem Februar 2015 gesunken. Das meldet die staatliche Statistikbehörde der Ukraine.
Gegenüber dem Januar 2016 stiegen die Reallöhne im Februar um mehr als fünf Prozent.
Nach Angaben des Statistikamtes stieg der durchschnittliche Nominallohn im Februar gegenüber dem Januar um 5,1 Prozent auf 4585 Hrywnja (im Januar – 4362 Hrywnja). Der Nominallohn im Februar 2015 lag bei 3633 Hrywnja.
Der größte Zuwachs des Durchschnittslohns wurde im Februar in den Region Kiew (10,7%), Cherson (8,2%), Ternopil (6,7%), Winnyzja (6,1%) und Charkiw verzeichnet.

 

Nachmittags:

 

Lug-info.com:  Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Kiewer Truppen haben die Ortschaft Nowoalexandrowka (Bezirk Perwomajsk) beschossen, es wurden zehn Häuser zerstört, einige Einwohner wurden verletzt.
„Als Ziele sieht das Kommando der ukrainischen Streitkräfte nicht nur militärische Objekte an, sondern auch die friedliche Bevölkerung und Objekte der sozialen Infrastruktur der Städte und Ortschaften“, unterstrich Marotschko.
„So wurde gestern aus Richtung Popasnaja von den ukrainischen Straftruppen ein Beschuss auf die friedliche Bevölkerung von Nowoalexandrowka durchgeführt“, teilte der Vertreter der Volksmiliz mit. „Ich erinnere daran, dass wir dort keine Positionen haben, dort leben nur Zivilisten“.
„In der Folge des Beschusses wurden mindestens zehn Häuser zerstört, einige Einwohner wurden verletzt“, fügte Marotschko hinzu.
Die Kiewer Truppen haben in Verletzung der Minsker Vereinbarungen eines zweites Mal seit Beginn dieser Woche Panzer an die Kontaktlinie an die Eisenbahnstation Olchowaja im Staniza-Luganskaja-Bezirk gebracht, teilte Marotschko mit.
„Unsere Aufklärung stellt weiterhin Konzentrationen von Kräften und Mitteln entlang der Kontaktlinie fest. Gestern wurde die Entladung einer Panzerkolonne an der Eisenbahnstation Olchowaja inklusive einer Kompanie festgestellt“, sagte er.
„Außerdem fuhr gestern im Gebiet von Nishneteploje in Richtung Malinowo eine Kolonne Militärtechnik aus acht Lastwagen „KrAS“, zwei Panzern und zwei Einheiten Militärtechnik“, berichtete Marotschko.
„Um 18:10 Uhr am 29. März wurde aus Richtung Popasnaja in Richtung Molodjoshnoje ein Beschuss mit automatischen Granatwerfern durchgeführt, dabei wurden 120 Granaten abgeschossen, mit 120mm-Granatwerfern wurden 18 Geschosse abgeschossen, mit kleineren Granatwerfern wurden 20 Schüsse durchgeführt“, erklärte er.

 

De.sputniknews.com: Deutschland hilft Binnenflüchtlingen aus Donbass mit einer Million Euro an Kiew
Deutschland wird eine Million Euro für Binnenflüchtlinge aus dem Osten der Ukraine bereitstellen. Nach Angaben der ukrainischen Regierung haben rund 1,7 Millionen Menschen wegen des Bürgerkrieges in der Donbass-Region ihre Häuser verlassen müssen.
„Das Hilfsprojekt unterstützt die Unterbringung von Binnenflüchtlingen, die den größten Gefahren ausgesetzt sind, innerhalb der Ukraine  und erhielt bereits im vergangenen Jahr von der Bundesregierung eine finanzielle Unterstützung in Höhe von einer Million Euro“, teilte die Deutsche Botschaft in der Ukraine mit.
Nach Angaben der amtlichen Vertretung soll das von Deutschland unterstützte Projekt in 13 Regionen der Ukraine realisiert werden. In erster Linie soll älteren Menschen, Behinderten, Alleinerziehenden und Mehrkindfamilien geholfen werden.

 

Lug-info.com: Mitarbeiter der militärischen Strukturen der LVR haben gemeinsam mit dem Zivilschutzministerium an der Brücke über den Fluss Lugan auf der Straße Irmino-Perwomajsk sechs Antipanzerminen gefunden und unschädlich gemacht. Dies teilte der Pressedienst der Staatssicherheitsministeriums der LVR mit.
„Im Verlauf der Durchführung von operativen Ermittlungsmaßnahmen an der Straße Irmino-Perwomajsk wurde eine Verminung der Brücke über den Fluss Lugan festgestellt. Eine Untersuchung des Orts des Geschehens  wurde gemeinsam mit einer operativen Gruppe aus Mitarbeitern des Staatssicherheitsministeriums, der Innenministeriums und der Zivilschutzministeriums der LVR durchgeführt. Im Verlauf der Arbeit stellte die operative Gruppe eine Verminung eines Pfeilers der Brücke  mit sechs Antipanzerminen fest“, heißt es in der Mitteilung.
Im Ministerium wurde gesagt, dass die Sprengeinrichtungen durch Sprengtechniker des Innenministeriums der LVR entschärft wurden.

 

De.sputniknews.com: Russlands Präsident Wladimir Putin reist nicht zum diesjährigen Nuklearen Sicherheitsgipfel nach Washington. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow nennt eine „defizitäre Zusammenarbeit“ als Grund, während das Außenministerium das von den USA angeregte Treffen für „ausgedient“ hält.
Moskau lege großen Wert auf Atomsicherheit, gehe jedoch davon aus, dass bei der Bearbeitung einschlägiger Fragen gemeinsame Anstrengungen nötig seien und die Interessen des jeweils anderen respektiert werden müssten, so Peskow.  „Bei den Vorbereitungen auf den Gipfel sind wir auf ein gewisses Kooperationsdefizit gestoßen. Deshalb wird sich sich die russische Seite heraushalten“, so der Kreml-Sprecher.
Gipfel unnötig
Das russische Außenministerium hält den anstehenden Gipfel gar für unnötig. Die politische Tagesordnung des Atomgipfels sei längst überholt, sagte Michail Uljanow, Ressortleiter für Nichtweiterverbreitung und Rüstungskontrolle im russischen Außenministerium.
Der erste Atomgipfel, der im Jahr 2010 auf Anregung von Präsident Barack Obama zustande kam, habe noch Sinn gehabt, weil er auf höchster Ebene Aufmerksamkeit auf diese Probleme gelenkt habe, sagte der Diplomat. „Worin der Sinn des jetzigen Gipfels bestehen könnte, verstehen wir nicht, da er spezifische Probleme behandelt, die sich eher an Atomphysiker, Geheimdienste und Techniker richten. Das sind nämlich keine Themen, die auf höchster Ebene zu besprechen sind“, so Uljanow.
Der Diplomat wies den Vorwurf aus Washington zurück, Russland vertue eine Gelegenheit, sich über Atomsicherheit auszutauschen. Russland bleibe weiter einer der Spitzenreiter, was die „physische Atomsicherheit“ anbetreffe. „Seit mehr als zehn Jahren sind wir neben den Amerikanern Vorsitzende der Globalen Initiative zur Bekämpfung des Nuklearen Terrorismus (GICNT)“, betonte Uljanow.
Der diesjährige Atomgipfel findet vom 31. März bis zum 1. April in Washington statt.

 

Dnr-online.ru: Am 30. März fand ein runder Tisch zu Fragen der Schaffung einer gesellschaftlichen Vereinigung „Assoziation der Jugend des Donbass“ statt. An der Veranstaltung nahmen Vertreter von Ministerien und  Behörden, gesellschaftlicher Organisationen und Vereinigungen teil.
„Die Assoziation der Jugend des Donbass ist ein kreativer Ort zur Entwicklung der Jugend sowohl in der DVR als auch außerhalb. Die Kollektive, die uns unterstützen, werden in die Assoziation einbezogen. Wir werden der ganzen Welt zeigen, dass wir unsere Jugendpolitik verwirklichen können“, teilte gegenüber Journalisten der Abgeordnete des Volkssowjets der DVR von der Fraktion „Donezkaja Respublika“, der Vorsitzende der gesellschaftlichen Organisation „Molodaja Respubika“ Sergej Kondrykinskij mit.
Er unterstrich, dass im Unterschied zu „Molodaja Respublika“, die eine politische Kaderschmiede ist, die „Assoziation der Jugend des Donbass“ Menschen vereint, die sich mit kreativen Tätigkeiten befassen. Der Gründungskongress findet am 1. April in Sneshnoje statt.
„Das Informationsministerium ist bereit, nicht nur die Aktivitäten der „Assoziation der Jugend des Donbass“ bekannt zu machen, sondern auch an ihrer Arbeit teilzunehmen. Wir hoffen sehr, dass von uns die ukrainische Jugend erfährt, die durch die örtlichen Massenmedien zu Zombies gemacht wird. Sie wird beginnen zu verstehen und sich in Richtung des Donbass wenden“, erklärte die Direktor der Abteilung für staatliche Informationspolitik des Informationsministeriums der DVR Maja Pirogowa.
Nach den Worten des Vorsitzenden der Journalistenunion der DVR Wiktor Petrenko wird es die „Assoziation der Jugend des Donbass“ kreativen Kollektiven erlauben, nach einheitlichen Prinzipien zu arbeiten.

 

De.sputniknews.com: Lukaschenko: „Nicht heute, aber morgen“ – USA könnten Ukraine-Konflikt beenden
Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko ist der Auffassung, dass ein paar Schritte der USA zur Beilegung des Konfliktes im Osten der Ukraine ausreichen würden, um die dortigen Kriegshandlungen zu stoppen.
„Wenn die USA den Krieg in der Ukraine morgen beenden wollen und einige Schritte in diese Richtung tun, dann wird mit dem dortigen Gemetzel Schluss sein“, sagte Lukaschenko bei einem Treffen mit dem stellvertretenden Berater des US-Verteidigungsministers Michael Carpenter in Minsk. „Ohne die USA ist es unmöglich, die Situation hier in der Ukraine und andere Tendenzen auszugleichen“, so Lukaschenko.
Er habe diese Position wiederholt öffentlich dargelegt, auch vor dem Gipfel der Normandie-Vier in Minsk. „Ich habe vorgeschlagen, die USA zur Beilegung der Krise heranzuziehen. Die Zeit hat gezeigt, dass ich Recht hatte“, so der weißrussische Staatschef.
Zu den Sicherheitsproblemen in Europa sagte Lukaschenko, die Herausforderungen, mit denen Osteuropa heute konfrontiert sei, „können, wenn nicht heute, so doch morgen die Situation in Europa insgesamt beeinflussen“.
Die USA erweisen Kiew Militärhilfe, die sich heute vorerst in der Versorgung mit Uniformen, Ausrüstung, aber keinen „letalen Waffen“, zeigt. Außerdem werden Angehörige der Nationalgarde der Ukraine von US-amerikanischen Instruktoren im Westen des Landes ausgebildet.
Nach Angaben der US-Botschaft in der Ukraine haben die USA seit dem Beginn des Donbass-Konflikts über 260 Millionen US-Dollar, Kriegsgerät und Ausrüstung inbegriffen, an Kiew bereitgestellt. Jeb Bush, einer der Präsidentschaftskandidaten der Republikanischen Partei, hat bereits dazu aufgerufen, die Ukraine weiter auszurüsten und das Land bei der Ausbildung der Streitkräfte weiter zu unterstützen.
Der Konflikt in der Ukraine stellt laut Lukaschenko auch für Weißrussland eine Bedrohung dar, da große Waffenmengen ins Land kommen könnten. „Spricht man von neuen Bedrohungen in Bezug auf die Ukraine, so geht es dabei zwar nicht um Terrorismus, so doch um die Überflutung Weißrusslands mit Waffen von ukrainischer Seite“, so Lukaschenko. Ihm zufolge werden derartige Fakten von den weißrussischen Sicherheitsorganen immer wieder registriert….

 

Dan-news.info:  Pressekonferenz der Direktorin des republikanischen Arbeitsamts Tamara Kosenko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Arbeitsämter der DVR haben seit Anfang des Jahres mehr als 16.000 Menschen auf feste oder befristete Arbeitsstellen vermittelt.
„Mit Unterstützung der örtlichen Arbeitsämter wurden mehr als 16.000 Menschen vermittelt, darunter etwa 4000 auf feste Stellen und mehr als 12.000 auf befristete Stellen“, sagte sie.
Nach den Worten Kosenkos haben sich in den ersten drei Monaten des Jahres 2016 25.000 Menschen als arbeitslos gemeldet. Somit wurden 64 Prozent von ihnen vermittelt.
Insgesamt haben die Betriebe der Republik im ersten Quartal 2016 8000 freie unbefristete Arbeitsstellen gemeldet, davon wurden 4000 durch die Arbeitsämter besetzt, 4000 durch die Arbeitgeber selbst.
„Ab April 2016 werden die Arbeitsämter aktiv in die Realisierung des „Programms 2000“ zum Wiederaufbau von privaten Wohnhäusern, die durch die Kämpfe beschädigt wurden, eingebunden. Auf befristete Stellen können hier qualifizierte Fachleute aus dem Baubereich eingestellt werden“, erklärte Kosenko.

 

De.sputniknews.com: Russland lag 2015 bei den in die Ukraine erfolgten Geldüberweisungen an der Spitze. Laut der Nationalbank der Ukraine betrug ihre Summe 1,2 Mrd. US-Dollar, was 29,2 Prozent aller aus dem Ausland eintreffenden Mittel waren. Dabei verweist sie darauf, dass der Geldstrom im Vergleich zu 2014 (2 Mrd. Dollar) um 42,5 Prozent abgenommen habe.
Auf die Länder der GUS entfielen im vergangenen Jahr mehr als 32 Prozent des Volumens der in der Ukraine eingetroffenen Geldüberweisungen. Aus den EU-Ländern kamen 1,6 Mrd. Dollar (39 Prozent aller Geldüberweisungen), was um 16,3 Prozent weniger als 2014 war. Unter den EU-Ländern liegt Deutschland mit 6,5 Prozent in Führung, wobei die Gesamtsumme um 17,8 Prozent abgenommen hat. Was die Länder der übrigen Welt betrifft, so stammt die Mehrzahl der Überweisungen aus den USA. Es handelt sich um 12,4 Prozent aller überwiesenen Mittel bei einer Verringerung um 4,2 Prozent.
Wie die Nationalbank der Ukraine zugleich bemerkt, ist eine Zunahme der Geldüberweisungen aus Israel, Kanada, China und Polen in die Ukraine zu beobachten. Ihr Anteil am Gesamtvolumen beträgt 15,4 Prozent.

 

Dnr-online.ru/Dan-news.info/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs der Milizen der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR hat eine Tendenz zur Verschärfung. Die ukrainische Seite führt die Eskalation des Konflikts fort.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen 515 Mal das Territorium der Republik im Zusammenhang mit 43 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung beschossen. Insgesamt hat der Gegner 35 Artilleriegeschosse des Kalibers 122 und 152mm abgeschossen, sechs Panzergeschosse, 222 Geschosse mit Granatwerfern des Kalibers 82 und 120mm. Außerdem hat der Gegner Panzertechnik, verschiedene Arten kleinerer Granatwerfer und Schusswaffen verwendet. Wieder wurde das Territorium der Republik auf Befehl derselben Kriegsverbrecher,  der Kommandeure der 93. Brigade Klotschkow, der 56. Brigade Melnik, der 72. Brigade Sokolow, der 57. Brigade Krasilnikow und der 58. Brigade Sablolotnyj, beschossen.
Am intensivsten wurden unter Anwendung schwerer, von den Minsker Vereinbarungen verbotener Waffen die folgenden Ortschaften der Republik beschossen: Sajzewo, Jasinowataja, Dokutschajewsk, Spartak, Wesjoloje, Shabunki, Sachanka, Kominternowo, das Gebiet des Flughafens und der Petrowskij-Bezirk von Donezk.
In der Folge des heftigen Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte starb ein Soldat der Streitkräfte der DVR, ein weiterer wurde verletzt.
Die Aufklärung der DVR stellt weiterhin Verschiebungen und Konzentrationen von Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte entlang der gesamten Kontaktlinie fest.
Es wurden Fakten in folgenden Ortschaften festgestellt: Sajzewo, 1,5 km von der Kontaktlinie, fünf Artilleriegeschütze 152mm; Majorsk, 1,5 km von der Kontaktlinie, die Ankunft von fünf Fahrzeugen „KamAS“ mit Personal aus nationalistischen Abteilungen; Nowgorodskoje, 6 km von der Kontaktlinie, drei Mehrfachraketenwerfer „Grad“; Mirnoje, 11 km von der Kontaktlinie, drei Panzer, sechs Einheiten Panzertechnik und drei Fahrzeug „Ural“ mit Munition.
Alle Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden an die Vertreter des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination und die OSZE-Mission übergeben.
Wir haben bereits mehrfach die Aufmerksamkeit darauf gelenkt, dass Soldaten der ukrainischen Abteilungen der Straftruppen chaotisches Feuer sowohl tagsüber als auch nachts auf die Ortschaften der Republik richten und dabei keinerlei Angst oder Bedauern haben. Sie beachten nicht mehr die Vertreter internationaler Organisationen, die zu uns geschickt wurden, um diese unmenschlichen Aktivitäten festzuhalten. So gerieten gestern in Sajzewo ein weiteres Mal Vertreter der OSZE-Mission, des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination und Journalisten unter Beschuss der Ukronazisten.
Auch teilen unsere Quellen mit, dass aus dem Gebiet der kokschemischen Fabrik von Awdejewka Soldaten mit Artillerie in Richtung der Wohngebiete von Donezk schießen. Bemerkenswert ist, dass in dem genannten Bezirk sich ein Beobachtungspunkt des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination befindet, der über diesen Fakt schwieg.
Es ruft sehr große Beunruhigung hervor, dass die Anwesenheit der OSZE-Mission schon aufgehört hat, einen Einfluss auf die militärisch-politische Führung der Ukraine zu haben. In ihrem Bericht vom 29. März bringen die OSZE-Vertreter zum Ausdruck, dass außerhalb der Abzugslinie für schwere Waffen  20 Haubitzen „Msta-B“ des Kalibers 152 mm, 30 Haubitzen „Akazija“ des Kalibers 152mm, 17 Haubitzen „Gwosdika“ des Kalibers 122mm und 6 Antipanzergeschütze „Rapira“ festgestellt wurden.
Alle Anstrengungen, die von der Führung und den Vertretern des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination von der russischen Seite zur Erreichung von Frieden in unserem Land aufgebracht werden, werden von dem Mörder und Verbrecher Taran (Leiter der ukrainischen Seite des Gemeinsamen Zentrums; Anm. d. Übers.)  ignoriert. Wir schließen daraus, dass die militärisch-politische Führung der Ukraine die Absicht hat, den Konflikt mit militärischen Methoden zu lösen, nämlich das Territorium des freien Donbass mit Hilfe von Waffen zu besetzen.
Wir rufen die Weltöffentlichkeit auf, auf die Verbrechen zu reagieren, die die ukrainische Regierung begeht, und die Vernichtung der Bevölkerung der Volksrepubliken zu stoppen!
Vor mir liegen Splitter eines 152mm-Geschosses, das auf unser Land geschossen wurde,  auf diese Weise zeigt der Präsident der Ukraine, wie er auf friedlichem Weg den Ausgang dessen entscheiden will, was hier geschieht.

 

Ukrinform.ua: Die Ortschaften Awdiiwka und Saizewe in der Region Donezk sind Brennpunkte der Kämpfe im Gebiet der Antiterror-Operation.
Wie der Sprecher der Präsidialverwaltung für die Antiterror-Operation, Andrij Lysenko, mitteilte, wird dort pausenlos gekämpft. „Binnen 24 Stunden haben die Besatzer rund 250 Mörsergranaten auf unsere Stellungen abgefeuert“, sagte er.
In Saizewe habe der Feind 152-mm Geschütze eingesetzt. Die feindlichen Scharfschützen seien in Nowhordske, Awdiiwka und Opytne aktiv gewesen.

 

Dan-news.info:  Der Kommandeur eines Panzerbataillons der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte bereichert sich durch die Verbreitung von Drogen unter den Soldaten. Dies teilte heute das Verteidigungsministerium der DVR mit Bezug auf Informationen der Aufklärung mit.
„Die Aufklärung der Streitkräfte der DVR stellt weiterhin Fakten von Alkohol- und Drogenmissbrauch unter den Soldaten der ukrainischen Streitkräfte fest“, sagte der Gesprächspartner der Agentur. „Nach Informationen von ukrainischen Soldaten des Panzerbataillons der 14. mechanisierten Brigade kommen Informationen in den übergeordneten Stab über den Verkauf von Drogen unter den Soldaten durch die Offiziere“.
Das Ministerium fügte hinzu, dass „mit der Verbreitung von Drogen in den Abteilungen unter den Soldaten sich das Unteroffizierspersonal beschäftigt und die eingenommenen Gelder gehen beim Bataillonskommandeur ein“.
Der Vertreter des Verteidigungsministeriums unterstrich, dass im Zusammenhang damit, nach Mitteilung der örtlichen Bevölkerung, ein Anwachsen der Kriminalität in den Gebieten festzustellen ist, wo die 1. Taktische Bataillonsgruppe der 72. mechanisierten Brigade, die 2. Taktische Bataillonsgruppe der 72. mechanisierten Brigade in Richtung Mariupol stationiert sind, insbesondere in den Ortschaften Nowotroizkoje, Nowognatowka, Starognatowka und Granitnoje.
„Diese Fakten bestätigen auch die Aussagen des Sergeanten des Panzerbataillons der 14. mechanisierten Brigade des ukrainischen Streitkräfte Andrej Jurjewitsch Jankowskij gegenüber den Ermittlungsorganen der Militärstaatsanwaltschaft der Ukraine“, fasste das Verteidigungsministerium zusammen.

 

De.sputniknews.com: Einen Monat vor ihrer neuen Gedenktour durch Europa machen die „Nachtwölfe“ einige Punkte ihres Reiseprogramms bekannt. Am 71. Jahrestag des Kriegsendes wollen russische Biker unter anderem Ausschwitz besuchen und mit einer Veranstaltung am Brandenburger Tor der Kriegsopfer gedenken.
Die Rocker machen sich am 29. April von Moskau auf den Weg. Ihre Reise soll dann über Weißrussland, Polen, die Slowakei, Österreich und Tschechien führen und am 9. Mai in Berlin enden.
In Weißrussland wollen die „Nachtwölfe“ Chatyn und die Brester Festung besuchen, wie der Sprecher des Biker-Clubs Andrej Bobrowski mitteilte. In Polen stehen ein Soldatenfriedhof in Breslau und das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz auf dem Besuchsprogramm.
Nach den Problemen vom vorigen Jahr hoffen die Biker, dass die polnischen Behörden jetzt keinen Skandal machen werden. „Wir planen, am 1. Mai die Grenze zu überqueren. Ich hoffe, dass in diesem Jahr mehr Adäquatheit seitens der polnischen Behörden gegeben sein wird.“
Nach Polen wollen die Biker den Friedhof der Sowjetsoldaten und das Kriegerdenkmal Slavín in Bratislava sowie Denkmäler in Wien und Dresden besuchen. Am 9. Mai wollen sie gemeinsam mit deutschen Motorradfahrern und Veteranen an Gedenkveranstaltungen im Treptower Park, in Berlin-Schönholz und am Brandenburger Tor teilnehmen.
Der Leiter der Nachwölfe, Alexander Saldostanow alias Chirurg, muss dieses Mal zuhause bleiben. Weil die USA und dann auch die EU gegen ihn persönliche Sanktionen verhängt haben, kann der 53-Jährige kein Einreisevisum bekommen.
Bereits im vergangenen Jahr haben die „Nachtwölfe“ — anlässlich 70 Jahre Kriegsende – versucht, mit einer Motorradtour von Moskau nach Berlin an den Sieg der Sowjetunion über Hitlerdeutschland zu erinnern und der Kriegsopfer zu gedenken. Doch schon an der polnischen Grenze wurde klar, dass sich das Vorhaben nicht nach Plan umsetzen lassen würde.
Polen verweigerte den „Nachtwölfen“ die Einreise. Auch Deutschland annullierte mehreren Bikern die Einreisevisa. Dennoch gelang es vereinzelten Biker-Gruppen, die „Siegestour“ fortzusetzen und im Treptower Park sowie im Deutsch-Russischen Museum in Karlshorst Blumen niederzulegen. Zahlreiche örtliche Sympathisanten begleiteten die Biker auf ihrer 6000 Kilometer langen Reise.

 

Dan-news.info:  Kiew hat aufgrund von Lücken in der 72. Brigade der ukrainischen Streitkräfte 100 wehrpflichtige Soldaten an die Kontaktlinie gebracht. Dies teilte heute das Verteidigungsministerium der DVR mit Bezug auf Aufklärungsdaten mit.
„Von unserer Aufklärung wurde die Ankunft von 100 wehrpflichtigen Soldaten bei der 72. mechanisierten Brigade festgestellt. Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte hat ein weiteres Mal die Bevölkerung der Ukraine bezüglich des Übergangs zu Vertragsgrundlagen betrogen. Unsere Quellen in der Stadt der operativ-taktischen Gruppe „Mariupol“ bestätigen das Fehlen von 14.000 Vertragssoldaten, im Zusammenhang damit werden zur „Schließung von Lücken“ Wehrpflichtige an die Kontaktlinie versetzt.
Nach Angaben der Aufklärung werden auch in den Abteilungen der 92. Brigade der ukrainischen Streitkräfte Wehrpflichtige erwartet „unter der Bedingungen, dass die Brigade nicht aufgrund der Unmöglichkeit, sie vollständig zu besetzen, umgebildet wird“.
„Die Verteilung von Wehrpflichtigen auf die Abteilungen erfolgt von Olginka (südlich von Donezk) aus“, heißt es beim Verteidigungsministerium.

 

Gefunden auf der Facebook-Seite von Antimaidan: Die Frauen aus dem Donbass erzählen, wie sie in der Gefangenschaft der ukrainischen Armee behandelt wurden. Direkt, unmittelbar. Die Information aus erster Hand. Russisches Video mit deutschen Untertiteln.

 

De.sputniknews.com: Ukraine: Timoschenko torpediert Koalitionsbildung
Die Vorsitzende der Partei „Batjkiwschtschina“ Julia Timoschenko hat am Dienstag ihre Bedingungen zu einem Beitritt ihrer Partei zur Regierungskoalition gestellt, schreibt die Zeitung „Wedomosti“ am Mittwoch.
Timoschenko fordert, der Cliquenwirtschaft zwischen Politikern, dem Schattengeschäft und den Oligarchen Einhalt zu gebieten. Stattdessen müssten kleine und mittelständische Unternehmen gefördert und das Verbot für den Verkauf von Agrarflächen verlängert werden.
„Wir verhandeln weiter, doch unsere Bedingung ist, dass wir zuerst das Paket der Gesetzentwürfe, die die Situation im Lande deutlich regeln, verabschieden. Uns wird aber gesagt, wir sollten erst der Koalition beitreten“, sagte Timoschenko.
Die Parteien „Batjkiwschtschina“ (deutsch: Vaterland) und „Samopomoschtsch“ (deutsch: Selbsthilfe) kehrten Mitte Februar nach dem gescheiterten Versuch, Premier Arseni Jazenjuk zum Rücktritt zu zwingen, der Koalition den Rücken. „Samopomoschtsch“ wechselte in die Opposition. Am Dienstag stieg auch die Radikalen-Partei aus der Koalition aus. Parteichef Oleg Ljaschko sagte, dass die neue Koalition vom Poroschenko-Block, der Volksfront und der „Batjkiwschtschina“ gebildet werde. Falls innerhalb von 30 Tagen nach dem Auseinanderbrechen der Koalition keine neue gebildet wird, müssen Neuwahlen ausgerufen werden. Die politische Krise in der Ukraine könne sich in diesem Fall sicher um ein halbes Jahr mehr in die Länge ziehen.
Die Forderungen Timoschenkos sind für die aktuellen Regierenden inakzeptabel, wie der ukrainische Politologe Ruslan Bortnik erklärt. „Die Bedingungen hinsichtlich Sozialzahlungen, Besteuerung und Kampf gegen Oligarchen sind kaum zu erfüllen, ein Teil davon widerspricht dar den Absprachen mit dem IWF. Timoschenko treibt Poroschenko und sein Team in die Enge“, so der Experte.
Laut Wadim Karassew vom ukrainischen Institut für globale Strategien hat Timoschenko gute Umfragewerte, weshalb sie bei vorgezogenen Wahlen profitieren würde. Für Poroschenko und seine Partei könnte sich das Fehlen einer dritten Partei in der Koalition aus Image-Gründen sehr unvorteilhaft auswirken. Von sechs Parteien in der Werchowna Rada (ukrainisches Parlament) wären dann also nur zwei in der Regierungskoalition, eine solche Koalition sei eine „lahme Ente“.
Laut Bortnik ist eine solche Koalition keinesfalls stabil. „Selbst wenn sie gebildet wird, bedeutet das nicht, dass alle Abgeordneten einhellig abstimmen werden. Im Poroschenko-Block gibt es eine Gruppe der so genannten EU-Optimisten, die nicht immer nach Vorgabe der Partei abstimmt. Das sind 20 bis 50 Abgeordneten“. Jazenjuk und Poroschenko dürften aufgrund ihrer derzeitig schlechten Umfragewerte an vorgezogenen Wahlen kaum interessiert sein.

 

Dan-news.info: Spezialisten des kommunalen Unternehmens „Koordination für Straßenbau und -reparatur“ planen im Sommer die Reparatur von etwa 135.000 Quadratmetern städtischer Hauptstraßen Straßen. Dies teilte heute der Leiter des Unternehmens Sergej Skidanow mit.
„In dieser Saison planen wir in allen neun Stadtbezirken, einschließlich der Stadt Mospino,  etwa 135.000 Quadratmeter in Ordnung zu bringen. Das bedeutet die Reparatur von etwa 360 Straßen. Das sind Hauptstraßen, über die der öffentliche Verkehr läuft“, sagte er.
Nach den Worten Skidanows werden die Arbeiten in drei Etappe ablaufen, bis zum 1. Mai, dann bis zum Tag der Stadt und schließlich werden die Straßen für den Winter vorbereitet.
„Die Reparaturarbeiten werden Tag und Nacht stattfinden, aber so, dass die Straßen nicht gesperrt werden und keine Staus entstehen. Deshalb werden die Straßen mit großem Verkehrsaufkommen nachts oder am Wochenende repariert werden“, sagte Skidanow.
Zurzeit läuft schon die Reparatur von Straßen, wo der Belag weniger als zu 40 Prozent zerstört ist. Dazu wird eine Straßenbaumaschine aus deutscher Herstellung verwendet „Remexier-2500“, die es ermöglicht, den Straßenbelag unter Wiederverarbeitung der Reste des alten zu erneuern. Diese Maschine wird derzeit in den Bezirken Kujbyschewskij, Kiewskij, Kalininskij und Proletaskij eingesetzt.
In den Wohngebieten der Bezirke Proletarskij, Leninskij und Petrowskij der Hauptstadt der DVR wurde bereits mit der Reparatur der Straßen begonnen. In diesem Jahr ist nach den Worten des Bürgermeisters von Donezk Igor Martynow geplant  dass 30.000 Quadratmeter Straßen im Inneren von Wohngebieten in allen neun Stadtbezirken instand gesetzt werden.

 

Dan-news.info:  Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte haben heute tagsüber das Dorf Grigorjewka im Telmanowo-Bezirk im Süden der DVR beschossen. Dies teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Die ukrainische Seite hat einen Beschuss des Dorfes Grigorjewka gegen 16:00 begonnen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Nach Angaben der Quelle schoss der Gegner von den Positionen im besetzten Dorf Granitnoje unter Verwendung von Granatwerfern des Kalibers 82mm .Insgesamt wurden während des Beschusses acht Geschosse auf die Ortschaft abgeschossen.

 

De.sputniknews.com: Kiew führt 80-prozentige Inflation auf „Aggression Russlands“ zurück
Die 80-prozentige Inflation in den letzten drei Jahren in der Ukraine ist Resultat der „russischen Aggression“, erklärte der Minister für Sozialpolitik, Pawel Rosenko, am Mittwoch in Kiew. Eine weitere Ursache sei der Verlust des Industriepotentials in den Jahren 2013-2015.
Der Minister sagte ferner, dass das Kabinett die sozialen Verpflichtungen in dieser Zeit nur zu 13 Prozent erfüllt hat. In diesem Zusammenhang rief Rosenko auf, im Etatentwurf für 2017 mehr Geld für soziale Leistungen einzuplanen, um die Inflationsverluste der Bevölkerung auszugleichen….

 

Abends:

 

De.sputniknews.com: Umstrittenes Sprachgesetz: Ukrainische Bands rebellieren gegen „Ukrainisierung“
In der ukrainischen Musikszene wächst der Widerstand gegen die so genannte Ukrainisierung. Dutzende heimische Musikbands haben sich in einem Brief an den Kulturminister gegen die geplante Pflichtquote für ukrainische Lieder gewandt. Laut ihnen kann das neue Gesetz nicht erfüllt werden, weil es einfach nicht genug Lieder auf Ukrainisch gibt.
Wie die Onlinezeitung Podrobnosti.ua berichtet, haben 55 ukrainische Sänger und Musikbands in einem Brief an den Kulturminister Wjatscheslaw Kirilenko appelliert, keine sprachliche Quotierung einzuführen.
„Wir, ukrainische Künstler, äußern hiermit unsere Besorgnis über die sprachliche Quotierung des Rundfunks, wie sie im Änderungsantrag zum Gesetz der Ukraine ‚Über Fernsehen und Rundfunk‘ vorgeschlagen wird (betreffend Quote der Lieder in der Amtssprache in Musiksendungen) vom 27.01.2016“, heißt es in dem Schreiben.
Das neue Gesetz schreibt vor, dass mindestens 50 Prozent der Lieder, die ukrainische Radiosender übertragen, von ukrainischen Dichtern und Komponisten geschrieben und 75 Prozent von ukrainischen Sängern gesungen werden sollen.
„Wir verstehen, dass diese Regelung von dem Streben getragen ist, den nationalen Kulturraum  zu verteidigen, aber wir müssen konstatieren, dass die gewählten Methoden für die Unterstützung der nationalen Musikkunst unwirksam sind“, sagte Andrej Chlywnjuk, Frontman der Band BoomBox.
In ihrem kollektivem Brief warnen die Musiker, dass „die Aufteilung der Autoren und Sänger in unsere und fremde, in richtige und falsche ein falscher Weg ist und zu einem Zwist in der Musikszene führen kann“.
Auch die Radioindustrie lehne die Gesetzesinitiative kategorisch ab, so die Künstler weiter. „Diese Reaktion ist durchaus begründet, denn es gibt eine ganze Reihe von Musikstilen, in denen es nicht genug Lieder auf Ukrainisch gibt.“ Deshalb würde die Annahme des neuen Gesetzes für viele Sender das Aus bedeuten. Die Künstler berufen sich auch auf Artikel zehn der ukrainischen Verfassung, der dem Russischen und anderen Minderheitssprachen in der Ukraine freie Entwicklung und freien Gebrauch garantiert.

 

Ukrinform.ua: Sprengstoff im Honigglas: Terrorrist zu 15 Jahren Haft verurteilt
Ein Gericht in der Stadt Swatowe, Region Luhansk, hat einen Einwohner des Landkreises Stanyzja Luhanska wegen Terroranschlags und versuchten Terroranschlags zu 15 Jahren Haft verurteilt.
Das meldet die Pressestelle der Staatsanwaltschaft in der Region mit.
Der Mann hatte im Januar 2015 den Soldaten im Ort Stanyzja Luhanska 3-Liter-Glas mit Honig geschenkt. Als die Soldaten das Glas öffneten, kam es zur Explosion. Dabei wurde ein Soldat getötet und drei verletzt. Im Februar 2015 versuchte der Mann, wieder den Anschlag zu verüben, wurde aber von der Polizei verhaftet.

 

Rusvesna.su: Der heldenhafte Großvater-Partisan, der die Okkupanten mit einem Glas Honig in die Luft gesprengt hatte, wurde verurteilt
Zu 15 Jahren Gefängnis wurde der Bewohner des Bezirks Staniza-Luganskaja für die Sprengung eines Kontrollpunktes der ukrainischen Eindringlinge mit einem Sprengsatz, der in einem Glas Honig versteckt war.
Dies wird von ukrainischen Staatsanwaltschaft berichtet…

 

Novorosinform.org:Die Generalstaatsanwältin der Krim Natalja Wladimirowna Poklonskaja hat festgestellt, dass ihre Aufnahme in die „Liste der Sawtschenko“ eine gute Nachricht ist.
„Man könnte sagen, dass ich mich über die Aufnahme in die ukrainischen Sanktionslisten freue. Lassen Sie sie nur machen. Sawtschenko, Senzow – das sind Terroristen, Mörder, die Menschen gefoltert, die Kinder im Süd-Osten der Ukraine getötet haben. Senzow hat hier versucht, einen terroristischen Anschlag zu begehen, am 9. Mai, ich persönlich habe ihn verhaftet. Es ist daher eine gute Sache, dass sie mich ich in die Listen aufgenommen haben“, sagte sie.

 

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Offizielle Stellungnahmen zum Prozess der Minsker Vereinbarungen vom 29/30.03.2016

Quellen: die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info sowie ria.ru

 

29.03.

 

Dan-news.info: Mitteilungen des Leiters der Delegation der DVR in der Kontaktgruppe, des Vorsitzenden des Volkssowjets Denis Puschilin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Einwohner der DVR, die an der Kontaktlinie leben, bemerken keine Verbesserung der Situation nach den Erklärung des Präsidenten der Ukraine Petr Poroschenkos über Frieden in der Region.
„Leider ist es so, obwohl die Minsker Vereinbarungen unterschrieben sind und wir ständig hören, dass die Vereinbarungen erfüllt werden müssen, unsere Einwohner, die sich an der Kontaktlinie befinden, das nicht sehen“, sagte Puschilin.
Er sagte, dass die Situation an der Frontlinie sich verschärft, die Beschüsse zeitweise zu „vollwertigen Kämpfen“ anwachsen.
Als Kommentar zur Politik des Präsidenten der Ukraine Petr Poroschenko sagte Puschilin kurz: „Bis auf den heutigen Tag zerstört er nur und wir sehen das.“
Gestern hatte das Oberhaupt der ukrainischen Staats bei einem Besuch des von den ukrainischen Streitkräften besetzten Kramatorsk erklärt, dass „der Löwenanteil seines Besuchs im Donbass friedlichen Angelegenheiten gewidmet ist“. „Friedens ist das, wonach sowohl der Donbass als auch die Ukraine strebt“, gibt die Agentur Interfax-Ukraina seine Worte wieder.
Puschilin ist der Auffassung, dass die Erklärungen des Präsidenten der Ukraine Petr Poroschenko über die Notwendigkeit von Friedenstruppen im Donbass eine Verletzung der Minsker Vereinbarungen sind.
„Wir wiederholen eines weiteres Mal, dass es den Maßnahmekomplex gibt und er unterzeichnet ist. Wir wissen sehr gut, dass es den dritten Punkt dieses Dokuments gibt, der die Verifikation und Kontrolle nur von Seiten der OSZE-Mission vorsieht. Keinerlei Friedenstruppen. Weder UNO noch irgendwelche anderen „Polizeimissionen“ sind vorgesehen. Deshalb sind all diese Erklärungen darüber nichtig“, sagte er.
Nach seinen Worten will Poroschenko mit solchen Erklärungen nur den ganzen Prozess der friedlichen Regelung in die Länge ziehen.
Wir fügen hinzu, dass gestern bei einem Besuch des von den ukrainischen Streitkräften besetzten Nikolajewka der Präsident der Ukraine erklärte, dass Kiew in der Region „ein internationales Kontingent braucht, das die Sicherheit garantiert“.
„Wir verstehen sehr gut, dass der Besuch Poroschenkos mit der Unzufriedenheit an der Front verbunden ist. Die ukrainischen Soldaten erhalten ihr Sold schon nicht mehr regelmäßig“, erklärte Puschilin zur allgemeinen Situation an der Abgrenzungslinie und zu den Aktivitäten Kiews im Donbass. „Aber es gibt die Minsker Vereinbarungen – sollen sie sie erfüllen“.
Die Ideen Poroschenkos über die Durchführung von örtlichen Wahlen im Donbass laufen Punkten des Minsker Maßnahmekomplexes entgegen, erklärte Puschilin.
„Wenn Sie die Erklärungen Poroschenkos über die Wahlen analysieren, so ist es dort nicht damit genug, dass er Friedenstruppen braucht, zuerst soll noch die ukrainische Kontrolle über die Grenzen die Souveränität hergestellt werden“, sagte der Bevollmächtigte der DVR. „Er lehnt wieder die Regelungen des Maßnahmekomplexes ab. Das heißt, zuerst müssen Verfassungsreformen durchgeführt werden, der Punkt über die Nichtzulassung der Verfolgung von Konfliktteilnehmern erfüllt werden, Gesetze über den besonderen Status angenommen werden und schließlich über die Wahlen. Und all dies muss mit den Vertretern von Donezk und Lugansk abgestimmt werde.
Puschilin erinnerte daran, dass die DVR bereit ist Wahlen bis Juli 2016 durchzuführen, wie dies zuvor der Außenminister der BRD Frank-Walter Steinmeier vorgeschlagen hatte. „Wir unsererseits sind dazu bereit. Jetzt liegt der Ball auf der Seite der Ukraine. Wenn sie etwas tun, werden die Wahlen stattfinden. Aber wir können die Situation in Kiew nicht lenken“, fasste er zusammen.
Über die Bereitschaft, im Donbass „ehrliche Wahlen“ durchzuführen, gab Poroschenko auf seinem Mikroblog in Twitter am 28. März nach einem Arbeitsbesuch in Kramatorsk eine Erklärung ab. Er bemerkte, dass er bereits ist, „an Wahlen, die von einem ukrainischen Donbass durchgeführt werden“, mitzuarbeiten. Dabei stellte der Präsident der Ukraine Bedingungen auf – zuerst müssen die Grenzen mit Russland unter die Kontrolle des ukrainischen Grenzschutzes kommen, was direkt Punkt 9 der Minsker Vereinbarungen widerspricht.

 

30.3.

 

Dan-news.info: Die ukrainische Seite diskreditiert dadurch, dass sie den Minsker Maßnahmekomplex ignoriert, Deutschland und Frankreich, die als Garanten der Erfüllung der Friedensvereinbarungen auftreten. Diese Auffassung vertrat heute auf einem Treffen mit der örtlichen Organisation von „Donezkaja Respublika“ in Kirowskoje der Leiter des Exekutivkomitees der Bewegung, der Vorsitzende des Volkssowjets, das Oberhaupt der Delegation der DVR in Minsk Denis Puschilin.
„Die Ukraine desavouiert jetzt die Garantenstaaten, die durch ihre Unterschrift unter die Vereinbarungen erklärt haben, dass sie alles ihnen Mögliche tun werden, damit Kiew die Minsker Vereinbarungen erfüllt“, erklärte der Sprecher des Parlaments. „Die Ukraine sagt, dass sie für die Erfüllung der Vereinbarungen ist, aber wie wir sehen, ist die Situation besonders an der Kontaktlinie eine andere, ganz zu schweigen von der Lösung der politischen oder irgendwelcher anderen Fragen“.
Puschilin erklärte, dass sich Paris nun bemüht, sich vom Prozess der Regelung des Konflikts im Donbass zurückzuziehen, weil die Regierung Frankreichs ihre Unfähigkeit, auf Kiew einzuwirken, erkennt. Wir merken an, dass am 23. März 2016 ein Treffen der Außenminister Russlands und Deutschlands, auf dem die Außenminister den Verlauf der Realisierung der Minsker Vereinbarungen erörterten, ohne die Teilnahme Frankreichs stattfand.

Standard

Presseschau vom 29.03.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

 

Vormittags:

 

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 12 Granatgeschosse auf Positionen der Volksmiliz der LVR abgeschossen.
Das Feuer erfolgte mit Granatwerfern des Kalibers 82mm aus Richtung Luganskoje auf das Gebiet von Kalinowka. Verluste gibt es keine.

 

De.sputniknews.com: Die größte internationale Bedrohung für Russland bleibt die Politik der USA, die auf eine Schwächung Russlands gerichtet ist, stellen Experten des Diskussionszentrums Valdai in ihrem Bericht „Internationale Bedrohungen 2016“ fest.
Weitere Gefahren für das Land seien internationaler Terrorismus und möglicher Konflikt mit der Türkei. Zugleich fehlt die Ukraine in der Liste der unmittelbaren Bedrohungen, schreibt die „Iswestija“ am Dienstag unter Berufung auf das Dokument.
Der Bericht wird am 29. Mai vom Diskussionsklub Valdai und der Agentur Wneshnjaja Politika (Außenpolitik) offiziell vorgestellt.
Wie Andrej Suschenzow, einer der Verfasser und Programmdirektor des Klubs Valdai, in der Zeitung feststellte, dominieren momentan zwei Standpunkte zur Einschätzung der US-Politik. Laut der einen wirken die USA bewusst auf eine Schwächung Russlands hin, laut der anderen schaden die Amerikaner indirekt den Interessen Russlands, indem sie eigene Ziele verfolgen.
Nach dem erfolgreichen Einsatz seiner Streitkräfte in Syrien komme Russland schrittweise zu einem neuen Vektor in den Beziehungen mit dem Westen. „Russland wird als eine führende Kraft im Nahen Osten Fuß fassen, die Fähig ist, Militärexpeditionen effektiv durchzuführen“, stellen die Verfasser des Berichts fest.
Zugleich wird darauf verwiesen, dass Russlands Teilnahme an der Operation in Syrien zu einem Konflikt mit der Türkei führen könnte. „Russlands Pläne im Verteidigungsbereich bis 2020 werden revidiert. Abgehalten werden Übungen, an denen Szenarien eines Konflikts mit der Türkei im Mittelpunkt stehen. Auch die Türken führen ihre Übungen durch“, so Suschenzow.
Verwiesen wird auch auf die terroristische Bedrohung für Russland durch die islamischen Radikalen. Diese werde selbst bei einem völligen Sieg über den Terroristen in Syrien weiter bestehen, weil „besonders effektive Kämpfer und Warlords höchstwahrscheinlich aus Syrien in andere Länder mit einer schwachen Staatsmacht weiterziehen werden (der Irak, Libyen, Mali, Afghanistan, Somalia u. a.), wo sie ihre zerstörerischen Aktivitäten weiter betreiben werden“.
Unter anderen internationalen Bedrohungen werden etwaige zunehmende Spannungen im Fernen Osten und in Südostasien genannt, wo eine Konfrontation Chinas mit den USA und ihren Verbündeten zu beobachten ist.
Was die Ukraine anbelangt, so gleite Situation dort „langsam, aber sicher zur Kategorie eingefrorener Konflikte hinab“, heißt es im Bericht der Valdai-Experten.

 

Dan-news.info:  Die ukrainischen Truppen haben in der Nacht das Feuer auf den Kiewskij-Bezirk von Donezk eröffnet. Dies teilte heute der Leiter der Bezirksverwaltung Walentin Lewtschenko mit.
„In der Kotschubeja-Straße Nr. 84 wurde ein zufälliger Treffer eines Antipanzergeschosses festgestellt“, sagte er. „Eine Explosion und einen Brand gab es nicht. Das Dach eines Trakts des Wohnhauses wurde beschädigt. Während des Beschusses befand sich ein 16jähriges Mädchen in dem Haus. Die Schäden an dem Haus sind unwesentlich, Haushaltsgegenstände wurden beschädigt“.
Nach Angaben der Bezirksverwaltung sind keine Informationen über Verletzte eingegangen. Die Einzelheiten des Beschusses werden ermittelt.

 

De.sputniknews.com: Deutsche und lettische Inspekteure werden im Rahmen des Vertrages über den Offenen Himmel (OH-Vertrag) einen Überwachungsflug über dem Staatsgebiet Russlands unternehmen, sagte der Leiter des russischen Zentrums für Verminderung der Nuklear-Gefahr, Sergej Ryschkow.
Der Flug werde mit einem schwedischen Beobachtungsflugzeug SAAB-340B  im Zeitraum vom 29. März bis 2. April 2016 ausgeführt. Auf einer im Voraus vereinbarten Route sollen russische Fachleute an Bord des Flugzeuges die Einhaltung der abgestimmten Flugparameter und die Anwendung der im Vertrag vorgesehenen Beobachtungsgeräte kontrollieren.
„Die Flugzeuge vom Typ SAAB-340B tragen keine Waffen. Die Maschine selbst und die an Bord installierten Geräte sind bereits unter Teilnahme russischer Experten begutachtet worden“, betonte Ryschkow.
Der Vertrag über den Offenen Himmel war im Jahr 1992 in Helsinki von 27 Mitgliedstaaten der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) unterzeichnet worden. Sein Ziel ist es, gegenseitige Verständigung und Vertrauen zu festigen. Russland ratifizierte den Vertrag am 26. Mai 2001.

 

Ukrinform.ua: Der ehemalige slowakische Vize-Premierminister und Finanzminister, Ivan Miklos, bestätigte seine Bereitschaft, einen Posten in der Regierung der Ukraine zu bekleiden, aber nur unter der Bedingung, dass er die slowakische Staatsbürgerschaft behält.
Das erklärte er in einem Interview mit der slowakischen Ausgabe Dennik N, meldet radiosvoboda.org.
„Er hat solche Möglichkeit persönlich mit dem Präsidenten der Ukraine, Petro Poroschenko, und seinem Kandidaten für das Premierministeramt, dem Parlamentspräsidenten, Wolodymyr Hroisman, erörtert, und vorherige Zustimmung gegeben, aber er besteht auf seiner Forderungen bezüglich der Beibehaltung der Staatsbürgerschaft sowie des Aktionsprogramms“, wird in der Meldung angegeben.

 

Dan-news.info: Zwanzig Häuser wurden auf dem von der DVR kontrollierten Teil von Sajzewo in der Folge von Beschüssen von Seiten der ukrainischen Truppen in dieser Nacht beschädigt. Dies teilte heute eine Vertreterin der Ortsverwaltung mit.
„In der letzten Nacht wurden aufgrund von Beschüssen von Seiten der ukrainischen Armee 20 private Häuser in den Straßen Poltajewa, Rybalko und Kondratenko beschädigt“, sagte die Gesprächspartnerin der Agentur.
Sie fügte hinzu, dass das Feuer aus dem benachbarten Dorf Showanka kam. Der Beschuss der Ortschaft geht zurzeit weiter. Informationen über Verletzte werden noch ermittelt.
„Vertreter des Verteidigungsministeriums haben die Informationen über den Beschuss von Sajzewo bereits an die OSZE übermittelt“, erklärte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR.

 

De.sputniknews.com: Eine erste Gruppe russischer Pioniere hat sich zur Entminung der Stadt Palmyra nach Syrien aufgemacht. Ein Militärflugzeug vom Typ An-124 wird zudem die notwendige Ausrüstung und Diensthunde dorthin bringen, berichtet der russische TV-Sender Erster Kanal….

 

Dan-news.info:  Mehr als 60.000 Einwohner der DVR haben am ersten gesamtrepublikanischen Subbotnik in diesem Jahr mehr als tausend Bäume und Sträucher gepflanzt. Zusammengefasste Informationen dazu wurden heute vom Pressedienst des Ministeriums für Bauwesen und Kommunalwirtschaft veröffentlicht.
„Mehr als 60.000 Menschen haben am gesamtrepublikanischen Subbotnik am 26. März teilgenommen“, heißt es beim Ministerium. „Die Einwohner haben fast das gesamte Gebiet in der Nähe von Wohngebieten gereinigt, mehr als 60 Parks und Plätze und 153 Spiel- und Sportplätze in Ordnung gebracht, 1300 Bäume und Sträucher gepflanzt und Hunderte von Blumenbeeten“.
In manchen Städten der Republik wurde wegen des schlechten Wetters der Subbotnik auf andere Tage verschoben. Für die Reinigung der Flächen haben die kommunalen Dienste der DVR mehr als 200 Geräte verschiedenster Art herangezogen.
Wir erinnern daran, dass die Behörden der DVR in diesem Jahr zwei gesamtrepublikanische Subbotniks am 26. März und am 16. April vorgesehen haben, um das Gebiet der Städte und Bezirke der Republik in Ordnung zu bringen.

 

De.sputniknews.com: Die USA wollen die ukrainische Pilotin Nadeschda Sawtschenko, die in Russland wegen Mitwirkung bei zwei Morden verurteilt worden ist, nicht gegen die Russen Viktor Bout und Konstantin Jaroschenko austauschen, die in umstrittenen Prozessen in den USA zu Gefängnisstrafen verurteilt worden waren.
Laut Medien hat die russische Seite den USA vorgeschlagen, Sawtschenko gegen Bout und Konstantin auszutauschen. Die amerikanische Seite schloss einen Austausch jedoch aus. „Nein, wir prüfen diese Option nicht“, sagte William Stevens, Sprecher der US-Botschaft in Moskau, am Dienstag.
Der russische Pilot Konstantin Jaroschenko war 2010 in Liberia von US-Geheimagenten völkerrechtswidrig gefasst und heimlich in die USA verschleppt worden. In einem fragwürdigen Verfahren wurde der Mann 2011 wegen „verbrecherischer Absichten“ zu 20 Jahren Haft verurteilt. Ein US-Geschworenengericht sprach ihn schuldig, Drogen im Millionenwert nach Südamerika liefern „gewollt zu haben“.
Der russische Transportunternehmer Viktor Bout war 2008 auf US-Begehren in Bangkok verhaftet und 2012 zu 25 Jahren Freiheitsentzug verurteilt worden. Die amerikanische Justiz beschuldigte ihn, illegalen Waffenhandel betrieben sowie Mordanschläge auf US-Bürger geplant und Terroristen unterstützt zu haben. Laut Experten wurde Bout schlichtweg als Konkurrent für die US-Rüstungsindustrie ausgeschaltet.
Die ukrainische Kampfpilotin Nadeschda Sawtschenko wurde in der vergangenen Woche wegen Mitwirkung am Mord von zwei russischen Journalisten zu 22 Jahren Haft verurteilt. Ein Gericht der südrussischen Kleinstadt Donezk nahe der ukrainischen Grenze sprach die Ukrainerin schuldig, im Juli 2014 in der Ostukraine die Koordinaten des Aufenthaltsortes der Journalisten Anton Woloschin und Igor Korneljuk für einen Granatangriff geliefert zu haben, bei dem die beiden Reporter getötet wurden.
Sowohl die beiden Russen als auch die Ukrainerin beteuern ihre Unschuld.

 

Ukrinform.ua: Der US-Botschafter in der Ukraine, Geoffrey Pyatt, bezeichnete die durch Medien gegangene Idee mit dem Austausch der in Russland gefangenen Nadija Sawtschenko gegen Russen, die in den Vereinigten Staaten ihre Strafe verbüßen, als lächerlich.
Das sagte er während der Debatten über das Audit der Außenpolitik Ukraine-USA, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Der Vorschlag zum Austausch ist einfach lächerlich. Sawtschenko wird in Russland widerrechtlich gefangen gehalten, sie wurde in Verletzung des Gesetzes festgenommen. Sie muss gemäß den Abkommen von Minsk freigelassen werden. Punkt“, sagte Pyatt.
Früher nahm der Anwalt von Sawtschenko, Mark Feigin, an, Russland interessiere der Austausch von Sawtschenko nicht gegen die in der Ukraine festgenommenen Soldaten Jewgen Jerofejew und Alexander Alexandrow, sondern gegen die in den Vereinigten Staaten wegen Spionage verurteilten Wiktor Buta und Konstantin Jaroschenko.

 

 

Nachmittags:

 

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Aufklärung der Volksmiliz stellt weiter Verschiebungen von Militärtechnik und Personal fest, sagte Marotschko.
„In Sisoje (Staniza-Luganskaja-Bezirk) sind zusätzliche Kräfte zu den dort schon stationierten Truppen der ukrainischen Streitkräfte eingetroffen: zwei Einheiten Panzertechnik, vier Lastwagen „Ural“, zwei Jeeps. Die gesamte Technik kam mit zusätzlichem Personal“, erklärte Marotschko.
Er unterstrich, dass die Soldaten gut ausgerüstet waren, sie trugen Gesichtsmasken.
„Diese Gruppe von etwa 20 Personen hat sich abends aus Sisoje zum Fluss Sewerskij Donezk bewegt und auch am Abend wieder zurück“, sagte der Vertreter der Volksmiliz.
Die Frauen, die gestern bei Staniza Luganskaja verletzt wurden, wurden deshalb beschossen, weil sie keine Bestechungsgelder an die ukrainischen Soldaten für das Überqueren der Kontaktlinie zahlen wollten, sagte Marotschko.
„Die verletzten Frauen erzählen, dass die ukrainischen Grenzschützer ein System von „freiwilligen“  Geldzahlungen für den Transport von Gütern und einfach für das Überschreiten betreiben. Da sie aber kein Geld hatten, haben die Frauen entschieden, einen etwas anderen Weg zu gehen und gerieten unter Beschuss, weil sie sich nicht über die Beobachtungsposten der ukrainischen Soldaten im Klaren waren“, berichtete Marotschko.
„Das heißt, wir sehen, dass es bei den ukrainischen Streitkräften nichts Menschliches mehr gibt, sie kommen nur zu uns um sich zu bereichern. Dieses weitere Beispiel zeigt, wie zynisch sich die Straftruppen zum menschlichen Leben und zum Geschehen im Ganzen verhalten. Für ein Bestechungsgeld von 200 Griwna sind sie bereit jeden zu töten, selbst völlig unschuldige friedliche Einwohner“, fügte der Major hinzu.

 

De.sputniknews.com: Mit der Zwille: Rogosin schlägt Kiew „Waffen“ zu Bekämpfung russischer Satelliten vor
Russlands Vizepremier Dmitri Rogosin hat die Idee zur Erhebung einer Gebühr für den Durchflug russischer Satelliten über der Ukraine als Ironie bezeichnet und vermutet, dass die Soldaten dieses Landes diese gemeinsam mit Steinschleudern abschießen werden.
„Die Bandera-Anhänger haben beschlossen, Satelliten der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos abzuschießen. Es ist anzunehmen, dass die ganze Nationalgarde am Ziehen der Schleuder teilnehmen wird“, schrieb Rogosin in seinem Twitter-Account.
​Zuvor tauchte auf der Webseite des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko eine Petition mit dem Aufruf auf, „Gebühren für den Durchflug russischer Raumfahrzeuge über dem ukrainischen Staatsgebiet zu erheben“.
Sollte Russland den Durchflug nicht bezahlen, ist Kiew laut dem Autor der Petition berechtigt, Satelliten zu konfiszieren oder „als Schmuggelwaren zu vernichten“.
Für die Prüfung der Petition durch den Präsidenten müssen Bürger innerhalb von 90 Tagen 25.000 Unterschriften sammeln. Vorläufig haben nur drei ukrainische Bürger ihre Unterschriften unter das Dokument gesetzt.
Auf dem Portal des ukrainischen Staatschefs tauchen oft merkwürdige Petitionen auf, die aber manchmal von der Bevölkerung unterstützt werden. So wurde Poroschenko im Dezember 2015 vorgeschlagen, das orthodoxe Weihnachtsfest mit den „europäischen Weihnachten“ zusammenzulegen.
Sehr populär war unter den Ukrainern die Petition, die Vorsitzende der Partei Batkiwschtschina, Julia Timoschenko, als Botschafterin nach Honduras zu entsenden. Diese im September 2015 auf der Webseite des Präsidenten veröffentlichte Initiative bekam in nur einem Monat mehr als 27.000 Unterschriften.
Poroschenko hatte diese Initiative laut geltender Gesetzgebung geprüft, aber später abgelehnt. Laut dem Staatschef vertreten zurzeit die Botschaften in Mexiko und auf Kuba die Interessen der Ukraine in Zentralamerika und in der Karibik, sodass Kiew keine Absicht hat, eine zusätzliche diplomatische Vertretung in Honduras zu eröffnen.
Unterdessen kann jeder Interessierte seine Petition auf der Webseite von Poroschenko veröffentlichen. So haben die Ukrainer in letzter Zeit „die Gründung einer einheitlichen Ukrainisch-orthodoxen Landeskirche und die Durchführung eines Resets der ukrainischen Staatsmacht“ vorgeschlagen.

 

Lug-info.com: In der LVR ist geplant, bis Ende Mai diesen Jahres 145 kommunale Wohnhäuser, die im Verlauf der Strafoperation 2014-2015 beschädigt wurden, wieder aufzubauen. Dies teilte der stellvertretende Bauminister Igor Schilin während einer Inspektion der Wiederaufbauarbeiten in Perwomajsk mit.
„Zurzeit läuft der Wiederaufbau von 145 Objekten nach dem Programm, das im letzten Jahr festgelegt wurde: es betrifft die Jahre 2015 und 2016. Dies betrifft kommunalen Wohnraum“, teilte er mit.
„Etwa 60% sind schon erfüllt, das Übrige ist in Arbeit. Das Programm soll bis Ende Mai abgeschlossen sein“, fügte der stellvertretende Minister hinzu.
Aber er ergänzte, dass bei einigen Objekten wegen konstruktionsbedingter Besonderheiten der Zeitraum länger sein kann.
„Außer diesem Programm, das derzeit in Kraft ist, ist ein Programm der „dritten Etappe“ geplant“, fügte Schilin hinzu und sagte, dass zu diesem eine Reihe beschädigter sozialer Objekte der Republik gehören.
Insgesamt ist in der zweiten und dritten Wiederaufbauetappe geplant, in Perwomajsk 242 von 245 durch die Beschüsse beschädigte Mehrparteienhäuser wiederaufzubauen:
„Im Verlauf der Kämpfe wurden in Perwomajsk 924 Häuser zerstört, darunter 245 Mehrparteienhäuser“, sagte er.
„Bis heute ist in der zweiten Etappe der Wiederaufbau von 41 Häusern vorgesehen. Derzeit befinden sich 30 Häuser in Arbeit, sieben sind fertiggestellt“, sagte der stellvertretende Minister.
„Im Weiteren wird das Programme der dritten Etappe erfolgen, wozu 201 Mehrparteienhäuser gehören, die in Perwomajsk zerstört wurden“, fügte er hinzu.
Schilin sagte, dass nach Aussagen von Experten ein Teil der Mehrparteienhäuser „faktisch neu gebaut werden müssen“, indem die Betonkonstruktionen auseinandergenommen werden, auf Stabilität untersucht und dann wieder zusammengebaut werden.
„Menschen und Technik reichen, das Material reicht, die Arbeit wird von Vertragsorganisationen durchgeführt, von Vertretern eines Generalauftragsnehmers, der Unterauftragnehmer eingestellt, die Menschen helfen mit“, sagt er.
„Natürlich möchte ich mich an die Einwohner der LVR wenden, dass qualifizierte Baufachleute gebraucht werden. Dies ist unsere Republik und sie muss wiederaufgebaut werden“, sagte der stellvertretende Minister.

 

De.sputniknews.com: Statt die Minsker Abkommen zu erfüllen, betreibt die Führung der Ukraine ein Tauziehen, wie die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, auf ihrer Facebook-Seite schreibt.
Damit kommentierte die Ministeriumssprecherin den Beschluss der Partei Poroschenkos über den Austritt aus der Regierungskoalition in der Werchowna Rada.
„Kann denn von der Erfüllung der Minsker Abkommen durch die Ukraine überhaupt die Rede sein, wenn in Kiew so etwas vor sich geht“, schreibt Sacharowa.
„Wer soll sich denn dort mit der Verfassungsreform beschäftigen, mit dem Gesetz über den Sonderstatus… Das ist rein physisch unmöglich, angesichts dessen, dass sich in dem dortigen politischen Guckkasten eine neue bunte Vorstellung anbahnt“, so die Sprecherin.
„Der wahre Feind der Ukraine ist also doch derjenige, der sich dieses unrealistische Regierungssystem ausgedacht hat, das auf dem ewigen Tauziehen zwischen dem Präsidenten, dem Premier und der Rada basiert“, betont Sacharowa.
In der Ukraine sei ein „unglaublich reichhaltiger Nährboden für externe Spieler“ geschaffen worden.
Zuvor sind die Abgeordneten des Poroschenko-Blocks in der Werchowna Rada bis zu den Neuwahlen des Premiers aus der Regierungskoalition ausgetreten: „Im Poroschenko-Block wurde beschlossen, die Mitgliedschaft in der Koalition auszusetzen, bis eine neue Entscheidung hinsichtlich des Premiers getroffen wird“, sagte der Abgeordnete der Partei Alexei Gontscharenko.
Die Regierungskrise in der Ukraine ist entbrannt, nachdem die Delegierten der Werchowna Rada die Arbeit der Regierung als unbefriedigend bezeichnet hatten, ohne jedoch die notwendigen Stimmen für den Rücktritt von Premier Arsenij Jazenjuk zusammenbekommen zu haben. Das hat de facto den Zerfall der Regierungskoalition provoziert, wodurch dem Land Parlaments-Neuwahlen drohen. Die Lage retten können nach Ansicht zahlreicher Abgeordneter nur die Bildung einer neuen Koalition, die Erneuerung der Regierung und Neuwahlen des Premiers. Jazenjuk lehnt jedoch einen freiwilligen Rücktritt ab.

 

Ukrinform.ua: Der ukrainische Staatspräsident Petro Poroschenko werde im Rahmen seines Besuchs in den USA für die Teilnahme am nuklearen Gipfel eine Reihe von bilateralen Treffen abhalten. Geplant seien insbesondere seine Verhandlungen mit dem US-Vizepräsidenten Joe Biden, dem UN-Generalsekretär Ban Ki-moon und dem niederländischen Premierminister Mark Rutte, teilte dem Ukrinform-Korrespondenten der Pressesprecher des Staatschefs, Swjatoslaw Zeholko, mit.
Außerdem plant Poroschenko, sich mit dem Präsidenten von Polen, Andrzej Duda, und dem Präsidenten von Argentinien, Mauricio Macri, zu treffen.
Petro Poroschenko wird sich von 30. März bis 2. April zu einem Arbeitsbesuch in den Vereinigten Staaten aufhalten.

 

Dan-news.info.  Die Vertreter der OSZE-Mission haben die Patrouille des Territoriums der Donezker Filterstation in Zusammenhang damit verlassen, dass die ukrainischen Streitkräfte in der Nacht deren Umgebung verstärkt beschossen haben. Dies teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Der Beschuss des Gebiets, wo sich der Jasinowatajer Teil der Donezker Filterstation befindet, begann gegen 22:30 und endete gegen ein Uhr nachts. Die Lage hat sich zugespitzt, nachdem die OSZE-Beobachter vor ein paar Tagen aufgehört haben, dieses Territorium zu patrouillieren“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Er fügte hinzu, dass die Ursache für den Stopp des Monitorings der Situation auf dem Territorium der Donezker Filterstation durch die OSZE die regulären Beschüsse von Seiten von Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte war.
Außerdem wurde der nächtliche Beschuss des Gebiets der Donezker Filterstation auch von dem kommunalen Unternehmen „Woda Donbassa“ bestätigt. „In diesem Gebiet ist die Situation immer unruhig. In der Nacht haben wir Schüsse nicht weit von der Station gehört. Auf ihr Territorium selbst ist nichts gekommen, aber die Beschüsse waren wieder recht nah“, heißt es dort.

 

De.sputniknews.com: Donbass: Munition explodiert während Mathestunde – sieben Kinder verletzt
In einer Schule in der selbsterklärten Volksrepublik (VRD) Donbass ist es zu einer Explosion gekommen, teilte der Pressedienst des Innenministeriums der Republik am Dienstag mit.
„Am 29. März hat sich in einer Schule in der Stadt Dokutschajewsk eine Explosion ereignet. Ein Achtklässler hatte fünf Patronen für ein schweres Maschinengewehr vom Typ Utjos zu einer Mathematikstunde mitgebracht und begonnen, eine Patrone zu zerlegen. In dem Augenblick war die Munition detoniert. Der Schüler hat eine schwere Handverletzung erlitten. Sechs Mitschüler wurden ebenfalls verletzt“, heißt es in der Mitteilung.
Alle Betroffenen mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Chirurgen versuchen nun, die Hand des Schülers zu retten. „Es ist aber bereits bekannt, dass das nicht gelingen wird“, so der Pressedienst.
Laut dem Innenministerium soll ein Freund des Schülers die Munition in der Kampfzone gefunden und ihm später geschenkt haben. Nach dem Vorfall haben Polizisten bei Minderjährigen mehr als 200 ähnliche Stücke Munition sichergestellt…

 

Dan-news.info:  Der staatliche Konzern „Donbassgas“, der heute die Rolle als Monopolist bei den Lieferungen von Erdgas in die DVR spielt, hat im Jahr 2015 Steuern in die Haushalte der verschiedenen Ebenen von mehr als 140 Mio. Rubel gezahlt. Dies teilte heute der Pressedienst des Konzerns mit.
Der Pressedienst fügte hinzu, dass derzeit das Arbeitskollektiv von „Donbassgas“ mehr als 4000 Menschen umfasst. Der staatliche Konzern sichert mehr als 700.000 Verbraucher in 19 Städten und mehr als 200 Ortschaften der Republik ab.
Der staatliche Konzern „Donbassgas“ wurde durch einen Erlass des Oberhaupts der DVR vom 16. Januar 2015 gegründet. Dem Unternehmen obliegt die Lieferung und der Transport von Erdgas durch die Verteiler- und Hauptgasleitungen sowie die Dienste zum Gasanschluss und der technische Support für das Gasversorgungssystem. Gemäß einem Beschluss des Ministerrats vom 16. Oktober des gleichen Jahren wurde der Staatskonzerns zum garantierten Lieferanten von Erdgas in die Republik.
Wir merken an, dass die Ukraine seit Februar 2015 kein Erdgas mehr in die DVR liefert.

 

De.sputniknews.com: Ukraine vor Regierungswechsel – Timoschenko provoziert mit KZ-Vergleich
Die ukrainische Ex-Ministerpräsidentin Julia Timoschenko hat den sich abzeichnenden Regierungswechsel in Kiew mit einem „Wäschetausch im Konzentrationslager“ verglichen. Eine Ersetzung von Premier Jazenjuk durch Parlamentschef Wladimir Groisman wird ihr zufolge kaum etwas bringen.
„Ich erinnere mich an den alten unlustigen Witz: Ein Wäschetausch im Konzentrationslager ist, wenn Baracke eins und Baracke zwei ihre Wäsche austauschen“, sagte Timoschenko am Dienstag während ihrer Ansprache in der Rada (ukrainisches Parlament) nach Angaben der Zeitung „Ukrainskaja prawda“. Sie mutmaßte, dass der Rada-Vorsitzende Wladimir Groisman, der als neuer Premierminister vorgeschlagen wurde, und der Amtsinhaber Jazenjuk infolge des Regierungswechsels einfach ihre Plätze tauschen würden.
Timoschenko, die in der Rada die Fraktion der populistischen Oppositions-Partei „Batkiwschtschyna“ leitet, war auch früher mit menschenverachtenden Äußerungen und wüsten Drohungen aufgefallen.
Die inzwischen 55-Jährige war von 2007 bis 2010 Ministerpräsidentin der Ukraine und verbrachte danach zweieinhalb Jahre wegen Amtsmissbrauchs im Gefängnis. Im Zuge des Februar-Umsturzes von 2014 kam Timoschenko frei und wurde auf Einladung von Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Berliner Charité medizinisch behandelt.
Die Ukraine steckt seit Monaten in einer Regierungskrise. Staatschef Petro Poroschenko drängt auf einen Rücktritt des korruptionsumwitterten Premierministers Arsenij Jazenjuk. Dieser hat im Februar überraschend ein Misstrauensvotum überstanden und kann bis September nicht mehr abgewählt werden.
In der vergangenen Woche erklärte sich der ukrainische Parlamentschef Wladimir Groisman bereit, als Ministerpräsident zu kandidieren. Vorgeschlagen hat ihn die Präsidentenpartei „Block Petro Poroschenkos“. Auch Jazenjuks „Volksfront“ sicherte Groisman Unterstützung zu.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR: Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs der Milizen der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR hat sich verschärft. In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen 371 Mal das Territorium der Republik in der Folge von 39 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung beschossen. Insgesamt schoss der Gegner 17 Artilleriegeschosse des Kalibers 12mm, 99 Geschosse mit Granatwerfern des Kalibers 82 und 120mm ab. Außerdem verwendete der Gegner Panzertechnik, verschiedene Arten von kleineren Granatwerfern und Schusswaffen. Die Beschüsse von Ortschaften und Territorien des Republik erfolgten auf Befehl der Kommandeure der 93. Brigade Klotschkow, der 56. Brigade Melnik, der 72. Brigade Sokolow, der 57 Brigade Krasilnikow und de 58. Brigade Sabolotnyj.
Am intensiven wurden unter Anwendung schwerer, von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen folgende Ortschaften beschossen: Sajzewo, Jasinowataja, Spartak, Sachanka, Kominternowo, das Gebiet des Flughafens, der Petrowskij- und der Kirowskij-Bezirk von Donezk. Unter den Soldaten der Armee der DVR gibt es keine Tote und Verletzten.
Nach Angaben unserer Aufklärung wurde die Ankunft von Militärtechnik und Personal der ukrainischen Streitkräfte an der Abgrenzungslinie festgestellt.
Um Sajzewo und Gorlowka zu beschießen, sind nordwestlich von Werschina, 14 km von der Kontaktlinie, 10 Artilleriegeschütze des Kalibers 152mm konzentriert worden, in Sorjanoje, 12 km von der Kontaktlinie, wurde die Ankunft von drei Mehrfachraketenwerfern „Grad“ und von Lastwagen mit Munition festgestellt. In Mirnoje, 11 km von der Kontaktlinie, wurde auf dem Gebiet eines Wohnheims die Ankunft von drei Kompanien (180 Mann), wahrscheinlich aus nationalistischen Abteilungen, festgestellt.
Alle Angaben über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden wieder den Vertretern des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination und der OSZE-Mission übergeben.
Trotz der Minsker Vereinbarungen gibt die  ukrainische militärisch-politische Elite weiter Befehle zur Konzentration von Truppen an der gesamten Kontaktlinie. Das offizielle Kiew führt weiterhin den Kurs einer aggressiven Politik in Bezug auf den Donbass und weigert sich kategorisch, die Probleme auf friedlichem Weg zu lösen.
Systematische Beschüsse des Gorlowsker Bezirks von Seiten der ukrainischen Streitkräfte und nationalistischen Abteilungen führten heute zur Zerstörung von zwanzig Häusern in Sajzewo, zurzeit arbeiten dort Vertreter der OSZE-Mission und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination. Informationen über Verletzte in der Folge der Beschüsse werden noch geprüft. Den ukrainischen militärischen Führern schlage ich vor, ernsthaft nachzudenken, bevor sie Befehle zum Beschuss friedlicher Ortschaften geben und zur Durchführung von militärischen Provokationen in Bezug auf die Abteilungen der Armee der DVR geben, die in der Folge zu Opfern auf beiden Seiten führen werden.

 

De.sputniknews.com: Lettlands Behörden schließen Webseite von Sputnik
Die lettische Filiale der Nachrichtenagentur Sputnik ist über die Schließung ihrer Website mit der Domain .lv offiziell informiert worden.
Unter Berufung auf das Außenministerium des Landes wurde mitgeteilt, dass die Registrierung des Namens sputniknews.lv „eine Verletzung des Beschlusses des EU-Rates bezüglich der Beschränkungsmaßnahmen im Kontext der Gefahr für die territoriale Integrität, Souveränität und Unabhängigkeit der Ukraine“ sei.
In dem Schreiben heißt es, dass die Verletzung des erwähnten Beschlusses ein Grund für eine strafrechtliche Verfolgung gemäß des Strafgesetzbuchs der Republik Lettland werden könnte.
„Sputniknews in der lettischen Sprache hatte keinen einzigen Punkt der geltenden Gesetze Lettlands und der EU verletzt“, erklärte Sputnik-Chefredakteurin Margarita Simonjan.
„Die Schließung unserer Website mit der Domain.lv zeugt von einer unverhohlenen Zensur durch die lettischen Behörden. Damit verletzen sie das Recht der Massenmedien auf Suche nach Informationen und deren Weiterverbreitung.“
Sputnik ist eine Nachrichtenagentur mit Multimedia-Nachrichtenhubs in Dutzenden Ländern. Sputnik hat Websites in mehr als 30 Sprachen, analogen und digitalen Rundfunk, mobile Apps und Webseiten in sozialen Netzwerken. Sputnik-Nachrichtenticker in englischer, arabischer, spanischer und chinesischer Sprache werden rund um die Uhr betrieben.

 

Lug-info.com : Die Einwohnerzahl des frontnahen Perwomajsk, die während der intensiven Beschüsse von Seiten der Kiewer Truppen im Herbst 2104/Winter  2015 etwa 3000 betrug, hat sich im letzten Jahr auf das Fünffache vergrößert, auf 17.000. Dies teilte die Bürgermeisterin von Perwomajski Olga Ischtschenko mit.
Sie sagte, dass nach Beendung der Kämpfe und dem Beginn der Wiederaufbauarbeiten die Einwohner aktiv in ihre Häuser zurückkehrten.
„Die Stadt lebte nicht nur in Worten wieder auf. Wenn es bei uns auf dem Höhepunkt der Beschüsse 3000 Einwohner gab, so waren es, als es sich ein wenig beruhigte, 5000 Menschen“, sagte sie. „Im ruhigeren letzten Jahr waren es 8000 und in diesem Jahr sind es bei uns schon 15.000 bis 17.000“.
„Heute beschießt man uns nicht mehr mit schweren Waffen und, ehrlich gesagt, ich wünsche mir sehr, dass das nicht geschieht. Die Einwohner wollen Frieden und Ruhe“, unterstrich Ischtschenko.

 
De.sputniknews.com: Ukrainischer Oligarch empört: Ukraine von USA regiert
„Ich kann das nicht akzeptieren, dass wir unter einer äußeren Verwaltung stehen. Es gefällt mir nicht, dass die Amerikaner die Ukraine regieren“, sagte Firtasch. Er selbst habe nichts gegen die USA. Man solle jedoch nicht vergessen, dass die Ukraine ein souveräner Staat sei, der von den Ukrainern regiert werden müsse.
Firtasch betonte, dass es Washington innerhalb von zwei Jahren nicht gelungen sei, die Ukraine zu einem erfolgreichen Projekt zu verwandeln. Ganz im Gegenteil, die Amerikaner haben ihm zufolge das Land ebenso wie Syrien zum Bettler gemacht.
Der Geschäftsmann kritisierte die Regierung von Jazenjuk scharf und nannte ihn „einen politischen Bankrott“. Im Laufe von zwei Jahren haben die Beamten in Kiew deutlich gezeigt, dass „sie doof, ratlos sind und außer Selbst-PR nichts mehr können“, hieß es in dem Artikel.
Firtasch äußerte auch seinen Wunsch, in die Ukraine zurück zu kehren. Der Chef des ukrainischen Innenministeriums hat jedoch bereits versprochen, Firtasch auf dem ukrainischen Territorium sofort festzunehmen, falls ein entsprechender Antrag von US-Behörden eingehen sollte.
In den USA wird gegen Firtasch seit 2006 ermittelt. Die US-Justiz legt dem Geschäftsmann unter anderem Bestechung und die Bildung einer kriminellen Vereinigung zur Last. Der Unternehmer weist alle Anschuldigungen zurück.
Per US-Haftbefehl wurde Firtasch 2014 in Wien festgenommen, später wurde er gegen eine Kaution von 125 Millionen Euro – die höchste Kautionssumme in der österreichischen Rechtsgeschichte – freigelassen.

 

Dnr-online.ru: Über das Programm zum Bau und Wiederaufbau von sozialen Objekten und Wohnfonds in der DVR berichtete heute in einem Interview mit der offiziellen Seite der DVR der stellvertretende Bauminister der DVR Alexandr Kowalenko.
„Zurzeit gibt es bei uns 6 verschiedene Programme. Das sind der Bau von sozialen Objekten und deren Wiederaufbau, der Wiederaufbau von Mehrparteienwohnhäusern, die Vorbereitung für den Winter, der Bau von Ersatzwohnraum für zeitweise umgesiedelte Einwohner. Und zwei Programme für den privaten Sektor: der Neubau der vollständig zerstörten Häuser und die Reparatur von beschädigten Häusern. Insbesondere in Ilowajsk gibt es fünf Programme, außer dem Ersatzwohnraum. Insgesamt sind in der Republik mehr als 15.000 Objekte zerstört worden, darunter mehr als 2000 soziale Objekte, etwa 3000 Mehrparteienhäuser und etwa 10.000 Privathäuser. Die Programme zum Wiederaufbau sind für drei Jahre angesetzt“, sagte Alexandr Kowalenko.

 

De.sputniknews.com: „Siegestour“ auf Rädern: Russische Biker wollen wieder nach Berlin
Im Vorfeld des 71. Jahrestages des Kriegsendes plant der russische Bikerclub „Nachtwölfe“ wieder eine „Siegestour“ von Moskau nach Berlin, um der Kriegsopfer zu gedenken. Vor einem Jahr waren die Biker mit einer ähnlichen Reise in mehreren europäischen Ländern auf Probleme gestoßen, schafften es jedoch bis zum Treptower Park in Berlin.
„Nach dem Erfolg vom vorigen Jahr wollen wir unsere Tour wiederholen“, teilte der Chef der „Nachtwölfe“, Alexander Saldostanow, laut russischen Medien mit. Er selbst möchte, dass die Siegesfeier auf Rädern zu einer Tradition werde.
In diesem Jahr wollen sich die Motorrad-Rocker am 29. April von Moskau auf den Weg machen. Die Reise soll über Weißrussland, Polen, die Slowakei, Österreich und Tschechien führen und am 9. Mai in Berlin enden.
Trotz der Probleme vom vorigen Mal erwartet Saldostanow in diesem Jahr sogar mehr Teilnehmer. „Je mehr uns unsere Feinde in die Suppe spucken, desto mehr Menschen unterstützen uns“, sagte Saldostanow. Er warf seinen Widersachern im Westen vor, die „Geschichte neuschreiben“ zu wollen.
Anlässlich 70 Jahre Kriegsende wollten die „Nachtwölfe“ im vergangenen Jahr mit einer Motorradtour von Moskau nach Berlin an den Sieg der Sowjetunion über Hitlerdeutschland erinnern und der Kriegsopfer gedenken. Doch schon an der polnischen Grenze wurde klar, dass sich das Vorhaben nicht nach Plan umsetzen lassen würde.
Polen verweigerte den „Nachtwölfen“ die Einreise. Auch Deutschland annullierte mehreren Bikern die Einreisevisa. Dennoch gelang es vereinzelten Biker-Gruppen, die „Siegestour“ fortzusetzen und im Treptower Park sowie im Deutsch-Russischen Museum in Karlshorst Blumen niederzulegen. Zahlreiche örtliche Sympathisanten begleiteten die Biker auf ihrer 6000 Kilometer langen Reise.

 

 

Abends:

 

 

De.sputniknews.com: Putin verweist Kerry auf gesetzwidrige Haft zweier Russen in USA
Moskau hat kein Verständnis für die exterritoriale Ausweitung des US-Rechts und wird die Interessen seiner in US-Haftanstalten gefangenen Bürger auch weiter konsequent verfechten. Dies wurde bei dem Treffen von Präsident Wladimir Putin und US-Außenamtschef John Kerry besprochen, wie Kremlsprecher Dmitri Peskow am Dienstag mitteilte….

 

Dan-news.info:  Ukrainische Soldaten haben tagsüber den von der DVR kontrollierten Teil von Sajzewo bei Gorlowka beschossen. Dies teilte heute eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Heute um 15:5 haben ukrainische Truppen das Feuer auf Sajzewo im Norden von Gorlowka eröffnet“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Er fügte hinzu, dass das Feuer mit Granatwerfern des Kalibers 82mm, kleineren Granatwerfern und Schusswaffen von den Positionen m benachbarten Dorf Showanka aus eröffnet wurde.
Informationen über Zerstörungen und Verletzte werden noch eingeholt.

 

De.sputniknews.com: Böllerattacke auf russische Grenzer: Ukrainer wollten Bresche in Grenzzaun schlagen
Mehrere Unbekannte haben mit Seil und Haken versucht, einen Zaunabschnitt an der Grenze zu Russland zu demontieren, berichtet das Nachrichtenportal Lenta.ru unter Berufung auf eine Pressemitteilung der russischen Sicherheitsdienste.
„Die Täter in schwarzen Masken versuchten, eine Bresche in die Zaunkonstruktion zu schlagen, um diesen Weg später eventuell für den Transport von Schmuggelwaren zu verwenden“, zitiert das Portal eine Mitteilung des Geheimdienstes FSB im Oblast Rostow.
Mit einem Seil und Haken hätten die Straftäter versucht,  einen Zaunabschnitt auf das ukrainische Territorium fallen zu lassen. Als russische Grenzsoldaten auf den versuchten Grenzdurchbruch aufmerksam geworden seien, seien sie von den maskierten Tätern mit Böllern beworfen worden.
Nachdem die Soldaten das Seil durchgeschnitten haben,  haben sich die Angreifer aus das ukrainische Territorium zurückgezogen.

 

Dan-news.info: Ukrainische Abteilungen haben heute Abend 10 Granatgeschosse des Kalibers 82mm auf das Dorf Sachanka im Nowoasowskij-Bezirk im Süden der DVR abgeschossen. Dies teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Gegen 17:00 hat die ukrainische Seite das Feuer auf das Dorf Sachanka eröffnet. Im Verlauf des Beschusses wurden auf das Wohngebiet etwa 10 Granatgeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Nach Angaben der Quelle schoss der Gegner von den Positionen im besetzen Schirokino und verwendete auch Granatwerfer, großkalibrige Maschinengewehre und Schusswaffen.

 

De.sputniknews.com: Die Werchowna Rada (ukrainisches Parlament) hat das Verbot russischer Filme erweitert, wie die Plattform Podrobnosti.ua berichtet. Doch werden sie dem Generaldirektor des Moskauer Filmstudios „Mosfilm“, Karen Shakhnazarov, zufolge in der Ukraine weiterhin ungestört gekauft.
Die ukrainischen Abgeordnete haben der Aufnahme von Änderungen in das Gesetz „Über das Filmwesen“, das das Zeigen von Filmen im Fernsehen verbietet, die von russischen Staatsbürgern gemacht und nach dem Januar 2014 zum ersten Mal gezeigt wurden, mehrheitlich zugestimmt. Für den Gesetzentwurf stimmten 237 Parlamentarier.
Doch werden die verbotenen Filme in der Ukraine „trotzdem weiterhin gekauft“, wie Shakhnazarov dem Portal RNS in einem Interview sagte.
„Der Sender ‘1+1‘ von Igor Kolomoiski (ukrainischer Milliardär – d. Red.) hat die Einkäufe stark reduziert. Im Gegensatz dazu entwickelt sich unser Geschäft mit ‚Inter‘ sehr aktiv, er kürzt die Einkäufe nicht. Alle, außer Militärfilme, werden weiterhin eingekauft“, so Shakhnazarov.
Dabei erwerben ukrainische Internet-Portale dem Generaldirektor zufolge auch russische Militärfilme, und alles Weitere, was auf der Schwarzen Liste steht.

 

Dan-news.info:  Mehr als 90.000 Kinder wurden in der DVR gegen Kinderlähmung geimpft, was  96,6% aller für die Impfung vorgesehenen Kinder ausmacht. Damit wurde offiziell die dritte Etappe der Impfkampagne gegen Kinderlähmung abgeschlossen, teilte der Pressedienst des Gesundheitsministeriums mit. ….
Wir erinnern daran, dass die abschließende Impfetappe gegen Kinderlähmung in der Republik Anfang März 2016 begann. Die erste Etappe fand vom 9. bis 18. November 2015 statt. Damals wurden 95,7 Prozent der geplanten Impfungen durchgeführt. Die zweite Etappe vom 7. bis 16. Dezember erfasste 96,4% der vorgesehenen Kinder.
Das Impfprogramm begann auf Anweisung des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko am 2. Oktober 2015. Der Grund war der Ausbruch der schweren, unheilbaren Krankheit in der Ukraine, wo im Verlauf der letzten Jahre dem Problem der Impfung von Kindern keine Aufmerksamkeit gewidmet wurde. Nach Informationen des Gesundheitsministeriums der Ukraine waren im ersten Halbjahr 2015 nur 14 % der Kinder vollständig gegen Kinderlähmung geimpft.
Mitte März 2016 haben die Botschafter der EU-Länder in Kiew Beunruhigung über den niedrigen Impfstand im Land geäußert. Sie bemerkten, dass dies nicht nur einen Ausbruch der Krankheit provozierte, sondern auch die Gefahr einer Ausbreitung von Kinderlähmung in anderen Ländern hervorruft. „Korruption und die unbegründete Anzweiflung der Qualität der Impfung führt zu sinnlosen Ausgaben und Missbrauch von Mitteln, die für den Kauf von Impfstoffen vorgesehen sind. Diese Situation wirkt sich ernsthaft auf die Auffassung der Geberländer bezüglich der Effektivität der Nutzung der Hilfe durch die Ukraine aus“, gab damals TASS die Erklärung des Leiters der EU-Vertreter in der Ukraine Jan Tombiński wieder.

 

De.sputniknews.com: Ukraine: Nationalist Jarosch wirbt um „Freiwilligenarmee“
Der ukrainische Nationalist Dmitri Jarosch, Ex-Chef des (in Russland verbotenen) Rechten Sektors, hat Pläne zur Aufstellung einer „Freiwilligenarmee“ bekanntgegeben. „Kernstück der Armee sollen Veteranen der Donbass-Operation werden“, betonte Jarosch am Dienstag in Kiew.
Derzeit würden Unterschriften zur Unterstützung eines entsprechenden Gesetzentwurfs gesammelt, sagte Jarosch, der jetzt Abgeordneter der Werchowna Rada ist, in einem Interview des ukrainischen Nachrichtenportals apostrophe.com.ua. Der Chef der Partei Samopomitsch, Andrej Sadowy, habe versprochen, den Gesetzentwurf in der Rada zu unterstützen.
„Jetzt bin ich im Kontakt mit fraktionslosen Abgeordneten und Vertretern verschiedener Fraktionen. Ich denke, dass die Radikale Partei von (Oleg) Ljaschko nichts dagegen haben wird. Nicht ausgeschlossen ist, dass auch die Partei Batkiwschtschina (von Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko) die Idee ebenfalls unterstützt“, sagte Jarosch.
Laut Gesetz werden die Freiwilligen, die vom Donbass heimkehren, ihre Waffen behalten dürfen. „Das wird sie zum Schutz der Heimat anspornen. Zudem soll die Freiwilligenarmee die militärische und patriotische Erziehung (Jugendlicher) übernehmen“, sagte Jarosch.

 

 

Standard

Presseschau vom 28.03.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

 

Vormittags:

 

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden dreimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte heute die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Insbesondere wurden zweimal aus Richtung Luganskoje auf Logwinowo geschossen. Bei den Beschüssen wurden Antipanzerraketenkomplexe, automatische Granatwerfer und Panzertechnik verwendet.
Außerdem haben die Kiewer Truppen aus Richtung Troizkoje mit einem Granatwerfer des Kalibers 120mm das Gebiet von Kalinowo beschossen.

 

Lug-info.com: Der Leiter der sogenannten „Lugansker militärisch-zivilen Oblastverwaltung“ (LMZOV) Georgij Tuka und seine Zöglinge vertreiben in der Absicht sich zu bereichern und die Finanzströme zu lenken, alle professionellen Personen aus der Verwaltung. Dies teilte ein ehemaliger Mitarbeiter der „LMZOV“ mit.
So kommentierte er die Entlassung des Direktors der Finanzabteilung der „LMZOV“ Jurij Balkowojs, der 18 Jahre die Finanzverwaltung des Oblasts geleitet hat, sowie aller Mitarbeiter der Abteilung.
Zuvor hatte der Abgeordnete des Lissitschansker Stadtrats Witalij Schwedow mitgeteilt, dass die erste stellvertretende Leiterin der „LMZOV“ Jelisaweta Puschko-Zibuljak, die zuvor aus dem Oblast Tschernowzy in das Lugansker Gebiet gekommen war, Balkowoj zu sich gerufen hatte und ihm nahe legte, einen Erklärung über seinen Rücktritt zu unterschreiben. Nach den Worten des Abgeordneten unterschrieb Balkowoj die Erklärung und außer ihm äußerten weitere 27 Mitarbeiter diese Abteilungen den Wunsch auszuscheiden, das heißt das gesamte Kollektiv. Schwedow unterstrich, dass eine solche Situation auch in den Abteilungen Ökologie und Landwirtschaft entstanden ist.
„Derzeit wurden in der Verwaltung Tukas gesunder Menschenverstand und Professionalität durch „revolutionäre Zielgerichtetheit“ ersetzt und durch den totalen Wunsch, angesichts des Fehlens eines Oblast-Rats und erweiterter Vollmachten des Oblastverwaltung alle Finanzströme zu kontrollieren“, sagte der ehemalige Mitarbeiter der „LMZOV“.
„Fähige Menschen von der Art Balkowojs hält man von allen Entscheidungen fern. Das traurigste ist, dass dieser Balkowoj hundertprozentig nicht ohne Arbeit bleibt und eine professionelle Kraft dieses Niveaus lässt sich durch niemanden ersetzen“, meinte der Gesprächspartner von LugInformZentr.
„Frau Puschko-Zybuljak hält wie eine graue Eminenz alles bei sich. In die Führung der Abteilungen kamen die „nötigen“ lenkbaren Menschen, alle aus Saporoshe und Ternowez, die keine Ahnung von der Spezifik des Territoriums haben und oft auch nicht von denen ihnen anvertrauten Fachgebieten, und sie verfolgen ein Ziel – möglichst schnell an die Futterkrippen zu gelangen und möglichst viel an sich zu reißen“, unterstrich der ehemalige Mitarbeiter der Verwaltung.
Nach seinen Worten verfolgt die oberste Leitung des Oblasts die gleichen Ziele.
„Für sie sind dies Gastspiele und die Arbeit in der Verwaltung ist ein Häkchen im Arbeitsbuch, die Möglichkei,t den Rang eines „Teilnehmers der „ATO““ zu erhalten und dann einfach nach rechts und nach links über ihr grenzenloses „Heldentum“ zu berichten“, sagte der ehemalige Mitarbeiter.
„Die Dummheit, die erschreckende Unprofessionalität und Inkompetenz, das ist alles, was man über die heutigen Kaderentscheidungen des Leiters der „LMZOV“ wissen muss“, fasste er zusammen.

 

De.sputniknews.com: Russlands Präsident Wladimir Putin hat das Verteidigungsministerium beauftragt, bei der Minenräumung in Palmyra bestmöglich zu helfen. Das teilte er in einem Telefongespräch mit Syriens Präsident Baschar al-Assad mit.
„Das Verteidigungsministerium der Russischen Föderation wurde beauftragt, die syrische Seite bei der Minenräumung auf dem befreiten Territorium angesichts dessen Bedeutung für die Weltkultur maximal zu unterstützen“, heißt es in einer Mitteilung des Kreml-Pressedienstes.
Assad erklärte seinerseits, dass er mit aktiver Teilnahme der internationalen Völkergemeinschaft am Wiederaufbau von Palmyra rechnet.
Die Minen seien von den IS-Kämpfern vor ihrer Flucht aus der Stadt gelegt worden. Der historische Teil der Stadt ist von der syrischen Armee abgeriegelt, da die Zahl der Minen an Straßenrändern und in einzelnen Gebäuden sehr hoch ist.
In einem Telefonat mit der  Unesco-Generaldirektorin  Irina Bokowa versicherte Putn, dass das russische Kontingent am Minenräumen in der von den IS-Kämpfern befreiten Oasenstadt teilnehmen wird.
Der russische Präsident und die Unesco-Generaldirektorin haben sich darauf geeinigt, dass „die Unesco, Russland und Syrien in nächster Zukunft alle notwendigen Maßnahmen ergreifen werden, um den Schaden, den die Terroristen Palmyra zugefügt haben, zu begutachten sowie einen Plan zur Widerherstellung dessen, was noch gerettet werden kann, auszuarbeiten“.
Bokowa dankte Putin für dessen Beistand und bestätigte die Bereitschaft der Unesco zur Zusammenarbeit, so der Kreml-Pressedienst.

 

Dan-news.info: Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte haben in der Nacht 25 Granatgeschosse auf den Abschnitt der Straße Donezk-Gorlowka im Gebiet des Jasinowatajer Checkpoints abgeschossen. Dies teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Ukrainische Truppen haben den Beschuss des Checkpoints gegen 22:00 wieder aufgenommen. Auf diesen Abschnitt wurden zehn Granatgeschosse des Kalibers 82mm und 15 Granatgeschosse des Kalibers 120mm abgeschossen“, erklärte die Quelle.
Er fügte hinzu, dass im Verlauf des Beschusses der Gegner auch kleinere Granatwerfer, schwere Maschinengewehre und Schusswaffen anwendete. Geschossen wurde von den Positionen der ukrainischen Truppen im Gebiet von Awdejewka. Die Quelle unterstrich, dass seit den ersten Tagen der Verschärfung der Lage im Gebiet des Checkpoints (Anfang März) die Beschüsse der ukrainischen Scharfschützen nicht aufhören, das Feuer auf die Positionen der DVR erfolgt regelmäßig.

 

De.sputniknews.com: Absturz-Drama in Südrussland: Führte Pilotenstreit zum Boeing-Crash?
Ein Konflikt zwischen den zwei Piloten kann den Absturz der Boing 737 der Fluggesellschaft Flydubai in der russischen Stadt Rostov am Don verursacht haben, wie die Zeitung Kommersant unter Berufung auf eine den Ermittlungen nahestehende Quelle berichtet.
Die Auswertung der Flugschreiber, des Voice-Recorders und des Flugdatenspeichers, hat ergeben, dass die Piloten beim Aufstieg in eine zweite Warteschleife den Autopiloten abgeschaltet und die Kontrolle über das Flugzeug auf sich genommen haben.
Sie sollen dem Zeitungsbericht zufolge die Besonderheiten der Boeing-Maschine beim Übergang vom Landungsregime zum Aufstieg nicht mitberücksichtigt haben. Anstatt gleichmäßig zu steigen sei das Flugzeug wie ein Jäger-Flugzeug in die Höhe geschossen.
Möglicherweise aus Müdigkeit oder Erfahrungsmangel hätten die Piloten das automatische Manöver der Maschine nicht erkannt. Als die Geschwindigkeit rasch abzunehmen begann, sei es zu einem Konflikt im Cockpit gekommen.
Der Kapitän habe die Triebwerke auf Aufstiegsmodus gebracht, um die Geschwindigkeit zu erhöhen. Der Co-Pilot meinte hingegen, das Flugzeug sollte noch sinken. Mit einem Schrei „Stopp! Wohin? Stopp!“ habe er sich an den Kollegen gewandt und das Steuerrad von sich gelenkt, um den Anstieg zu beenden.
Die Piloten haben sich erst einigen können, als sie die negative G-Kraft gespürt haben. Da sei jedoch schon zu spät gewesen, resümiert Kommersant.

 

Dan-news.info: Die ukrainischen Streitkräfte haben in der der letzten Nacht den von der DVR kontrollierten Teil von Sajzewo bei Gorlowka mit Granatwerfern beschossen. Dies teilte heute die Ortsverwaltung mit.
„Die Nacht verlief sehr schwer, wir wurden wieder beschossen. Granatgeschosse gingen sowohl auf die Außenbezirke als auf den zentralen Teil des Dorfes nieder“, sagte die Gesprächspartnerin der Agentur.
Informationen über Zerstörungen und Verletzte werden noch eingeholt.

 

De.sputniknews.com: Das staatliche Kunstmuseum Eremitage in St. Petersburg hat sich laut seinem Direktor Michail Piotrowski bereiterklärt, den Wiederaufbau der antiken Weltkulturerbe-Stadt Palmyra in Syrien zu unterstützen.
„Es ist sehr wichtig für uns, die symbolische Rolle Palmyras bei der Wiederherstellung zu bewahren. Ich glaube, dass die Restaurierung die internationalen Bemühungen vereinen wird. Selbstverständlich werden auch wir uns mit all unserer umfangreichen Erfahrung beteiligen“, so der Eremitage-Direktor in einem Interview mit dem Sender Rossija-24.
Die Befreiung Palmyras sei Piotrowski  zufolge ein erfreuliches Ereignis, das noch einmal vor Augen führe, dass der Kulturaspekt alle Geschehnisse in einem neuen Licht zeige.
Zuvor hatten sich der russische Präsident Wladimir Putin und die Unesco-Generaldirektorin Irina Bokowa darauf geeinigt, dass „die Unesco, Russland und Syrien in nächster Zukunft alle notwendigen Maßnahmen ergreifen werden, um den Schaden, den die Terroristen Palmyra zugefügt haben, zu begutachten sowie einen Plan zur Widerherstellung dessen, was noch gerettet werden kann, auszuarbeiten“. Darüber berichtete der Kreml-Pressedienst.
Die syrischen Regierungstruppen haben die historische Oasenstadt Palmyra am Sonntag zusammen mit der Volksmiliz „Wüstenfalken“ wieder gänzlich unter ihre Kontrolle gebracht, wie eine Quelle aus der Kommandantur der Stadt der Agentur RIA Novosti mitteilte.
Die Einnahme von Palmyra ist ein wichtiger militärischer Erfolg für die syrischen Truppen. Die Stadt werde nun die Basis sein, von der aus weitere Militäroperationen gegen den IS insbesondere in Rakka und in Deir ez-Zor geführt würden, teilte das syrische Oberkommando mit.

 

Lug-info.com:  Die Zahl der staatlichen Tankstellen in der Republik hat sich im März verdoppelt. Dies teilte heute der stellvertretenden Minister für Treibstoff, Energetik und Kohleindustrie Sergej Romanow mit.
„Wir haben jetzt 30 Tankstellen in der Republik, im April planen wir noch 7 weitere“, sagte er.
Wir erinnern daran, dass Ende Februar der Direktor des staatlichen Unternehmens der LVR „Lugansnefteprodukt“ Iwan Tolok mitteilte, dass das Unternehmen n der Republik 15 staatliche Tankstellen eingerichtet hat. Insgesamt sind etwa 80 staatliche Tankstellen geplant.

 

News-front.info: Die pro-amerikanische Regierung der Ukraine bat seine Kuratoren aus den USA, das Referendum in den Niederlanden zu verlegen
In weniger als zwei Wochen wird in den Niederlanden ein Referendum über das EU-Assoziierungsabkommen mit der Ukraine stattfinden. Es gilt dabei eine Frage zu beantworten: «Sind Sie für oder gegen die Ratifizierung des Abkommens über die Assoziation der Ukraine mit der Europäischen Union?»
Wegen der Annäherung an das historische Datum ist die Führung der Ukraine in Panik geraten. Einer nach dem anderen fangen die ukrainischen Politiker an zu begreifen, dass die Europäische Gemeinschaft die Ukrainer nicht unterstützen wird, und die Assoziation mit der EU könnte sich wieder weiter hinauszögern.
Darüber hinaus beginnen die meisten Niederländer die ernsten Folgen der «Freundschaft» mit der Ukraine zu verstehen und intensivierten die Kampagne gegen die Ukrainer. Hinzu kommt, dass die ukrainischen Behörden wegen ihrer Unfähigkeit eine Reihe von Fehlern begangen hatten, die in der EU zu negativen Reaktionen geführt hat.
Zuerst geht in Lemberg das Festival der sexuellen Minderheiten schief, und dann kündigten ukrainische Beamte «die Jagd auf Homosexuelle» an. Wir sind in einer Sackgasse gefangen, so schrieb die Leiterin des ukrainischen Finanzministerium Natalia Jaresko (US-Investmentbankerin, die im Dezember im Eilverfahren „eingebürgert“ wurde) in einem Brief und schickte diesen in die USA zu Victoria Nuland („»Fuck the EU»“) mit der Forderung, das Referendum zu verlegen.
«Die Regierung der Ukraine ergreift ihrerseits alle möglichen Maßnahmen, um die volle Unterstützung für die Informationskampagne zugunsten des Assoziierungsabkommens zu schaffen. Aber die Ukraine hat keine ausreichende Hebelwirkung, um erheblich den Prozess der Organisation und Durchführung des Referendums zu beeinflussen. Zur gleichen Zeit könnte aber die große Autorität der Vereinigten Staaten dies tun…
Wir bitten Sie, uns bei der Verschiebung des Referendums Beistand zu leisten. Dies würde uns ermöglichen, eine hochwertige qualitative Informationskampagne zu organisieren und durchzuführen. Um die niederländische Gesellschaft von der Notwendigkeit zu überzeugen, dass diese Vereinbarung unterzeichnet werden muss…
Die ukrainische Führung ist überzeugt, dass die Verlegung der Abstimmung auf einen späteren Zeitpunkt die beste Option ist, um ein Ergebnis zu erzielen, das alle Beteiligten zufrieden stellen wird“, ist in dem Dokument angegeben.
Die Niederlande ist der einzige EU-Mitgliedstaat, der das 394-seitige Abkommen über die Assoziation der Ukraine und der EU nicht ratifiziert hat.

 

Dnr-news.com: Am Montag, dem 28. März griffen Unbekannte in der Nähe der Stele der Befreier der Stadt Nikolaew Kommunisten an, die dort Blumen zu Ehren der Befreiung der Stadt von den Nazi-Invasoren niederlegten.
Zum Denkmal waren die Demonstranten mit roten Tüchern ohne Symbole gekommen. Während der Kranzniederlegung drang eine Gruppe aus 10 maskierten Personen zu den Aktivisten vor. Sie begannen, die Teilnehmer der Veranstaltung mit Buttermilchpackungen zu bewerfen und Tränengas zu sprühen.
Bei diesem Überfall wurden  zwei Männer verletzt, einer von ihnen war Tränengas in die Augen gelangt, der zweite hatte einen starken Schlag auf den Kopf erhalten. Die Demonstranten riefen die Polizei.

 

 

Nachmittags:

 

 

De.sputniknews.com: Poroschenko im Konfliktgebiet Donbass – Aber warum und wo genau?
Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko ist zu einem Dienstbesuch im ostukrainischen Gebiet Donezk eingetroffen, wie sein Pressesprecher per Twitter mitteilt. Erst kurz vor seiner Ankunft sind die ersten Details der Visite bekannt geworden.
„Der Präsident besucht das Donezker Gebiet“, heißt es in dem Ausgangs-Post von Svjatoslav Tsegolko.
Später wurde klar, dass Poroschenko die Stadt Kramatorsk besucht, den Sitz des Generalstabs der so genannten Anti-Terror-Operation der Ukraine.
Eduard Bassurin, Vizechef der Donezker Volkswehr, hatte noch am vergangenen Sonntag erklärt, dass den Minsker Vereinbarungen zum Trotz die ukrainischen Regierungskräfte bis zu 40.000 Soldaten, 700 Granatwerfer und Artilleriegeschütze, 300 Panzer und bis zu 100 Raketenwerfer in der demilitarisierten Zone stationiert haben.
Das zeuge Bassurin zufolge davon, dass Kiew keinerlei Interesse an einer friedlichen Konfliktlösung hat und die Situation, im Gegenteil, nur zuzuspitzen beabsichtigt.
Über Poroschenkos Besuchsprogramm twitterte Pressesprecher Tsegolko weiter: Erst lauscht Poroschenko im Generalstab von Kramatorsk einem Lagebericht über die Front.
Dann ernannte Poroschenko den Leiter der Militäroperation im Donbass, Sergej Popko, zum Chef der Landstreitkräfte.
Gegen 13 Uhr Ortszeit ist die Übergabe von Rettungsfahrzeugen auf dem Hauptplatz der Stadt Kramatorsk stattgefunden:
Nähere Angaben zu dem Ziel des Besuches blieben weiter unklar.
Am 17. März sind Bundeskanzlerin Angela Merkel, der französische Präsident François Hollande und Poroschenko in Brüssel zusammengetroffen. Dabei informierte der ukrainische Präsident über die politische Lage in der Ukraine. Merkel und Hollande erinnerten daran, dass die Umsetzung der Minsker Vereinbarungen sowie die Fortführung des Reformkurses der Ukraine dringend nötig seien.
Noch am Tag zuvor hatte der ukrainische Staatschef erklärt, dass ein Ende des Konflikts im Osten des Landes in absehbarer Zeit eher unmöglich sein wird.
Seit dem Staatsstreich 2014 schwelt im Osten der Ukraine weiter der Konflikt zwischen der Kiewer Regierung und den abtrünnigen Volksrepubliken Donezk und Lugansk.Trotz der vor über einem Jahr vereinbarten Waffenruhe werden immer wird Schusswechsel zwischen dem ukrainischen Militär und den lokalen Volksmilizen gemeldet.

 

Lug-info.com: Das Oberhaupt der LVR Igor Plotnizkij hat heute bei einer Sitzung des Ministerrats angewiesen, die Bewohner von stark durch die Kämpfe der Jahre 2014-2015 beschädigten Häuser von den kommunalen Gebühren zu befreien.

 

De.sputniknews.com: Mehr als 6.000 Menschen sind am Sonntag in Belgrad auf die Straße gegangen, um gegen die Kooperation zwischen Serbien und der Nato zu protestieren. Ein entsprechendes Abkommen, das im Februar unterzeichnet wurde, gewährleistet den Nato-Truppen diplomatische Immunität sowie Bewegungsfreiheit in ganz Serbien.
„Wir halten es für Heuchelei, die Nato als Schutz der Stabilität und Sicherheit für unser Volk im Kosovo oder  Metohija zu bezeichnen. Besonders wenn wir eine langjährige Nato-Basis im Kosovo beachten,” so Milica Djurdjevic, Pressesprecherin der Organisation “Zavetnici“.
„Wir glauben nicht nur, dass das Militärbündnis keinerlei Stabilität bringt, sondern die Nato provoziert Terrorismus, Migration und andere Probleme, die sie derzeit nicht gelöst bekommen – im Unterschied zu Russland, wo den Problemen auf den Grund gegangen wird”, sagte die Aktivistin.
Die Demonstranten zogen mit Plakaten wie „Nein zu Nato“, „Nato raus aus Serbien“ und anderen vom Republikplatz zum Gebäude des Staatsrundfunks durch die Stadt, wo sich das Denkmal der während der Nato-Bombenanschläge von 1999 getöteten Zivilisten befindet. Die Hauptforderung der Demonstranten ist ein Referendum.
Das Abkommen zwischen Serbien und der Nato ist Anfang März in Kraft getreten. Es beinhaltet unter anderem gemeinsame Militärmanöver und Schaffung eines positiven Images der Allianz. Laut jüngsten Umfragen sind 80 Prozent der Bevölkerung gegen diese Zusammenarbeit.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Marotschko stellte fest, dass die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz sich in den letzten 24 Stunden nicht wesentlich geändert hat und als stabil angespannt charakterisiert werden kann.
„Die ukrainischen Truppen ignorieren weiter die Minsker Vereinbarungen und unternehmen weitere Versuche, die Lage in der Region zu destabilisieren, und sie bereiten auch aktiv ein Aufmarschgebiet zur Führung von aktiven Kämpfen vor“, unterstrich der Major.
So ist nach seinen Worten an der Eisenbahnstation Olchowaja im Staniza-Luganskaja-Bezirk ein Zug eingetroffen, mit dem sechs „frisch gestrichene Panzer T-64“, sechs Artilleriegeschütze und vier Waggons mit Munition geliefert wurden.
„Ich verheimliche nicht, dass wir frisch reparierte Technik brauchen, in Debalzewo haben wir etwas schlechtere erbeutet. Wir hoffen, dass diese jetzt in gutem Zustand ist“, sagte Marotschko.
„Uns wurde bekannt, dass in Staniza Luanskaja eine teilweise Rotation von Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte gegen Einheiten des sogenannten ukrainischen Freiwilligenkorps „Rechter Sektor“ durchgeführt wird“, teilte Marotschko mit.
„Nach Auffassung der einfachen Soldaten bringt man sie speziell in die Konfliktzone. Man sagt ihnen, dass hier irgendwelche großen Kämpfe nach Provokationen stattfinden werden“, erklärte der Major.
Dabei wirkt sich nach Auffassung Marotschkos der genannte Fakt „negativ auf den moralisch-psychischen Zustand des Personals des „Rechten Sektors“ aus.
„Auf diese Weise unternimmt die Führung der Ukraine einen Versuch sie zu liquidieren, weil die Kiewer Führung sie nicht braucht“, sagte er.
„Wir sind bereit die zusätzlichen Kräfte auf gebührende Weise zu empfangen und den ukrainischen Heerführern einen „herzlichen“ Empfang und einen weiteren „Kessel“ zu garantieren“, versprach der offizielle Vertreter der Volksmiliz.

 

De.sputniknews.com: Mehrere Medien arbeiten an einer unverhüllten Auftragsattacke auf Russlands Präsidenten Wladimir Putin und seinen nächsten Kreis, wie Kreml-Sprecher Dmitri Peskow mitteilte.
Falls erlogene Fakten, die dem Ruf des Präsidenten schaden sollten, veröffentlicht würden, seien Klagen und daraus folgende Gerichtsverfahren wegen Verleumdung nicht ausgeschlossen, so Peskow.
„Eine nächste Informationsattacke, die Objektivität beansprucht, ist für die nächsten Tage geplant“, sagte Peskow. „Wir haben äußerst salbungsvolle, in einer Verhör-Manier verfasste Anfragen von einer Organisation bekommen, die sich ‚internationales Konsortium für investigativen Journalismus‘ nennt“.
Das Ziel bestehe nicht in objektiven Recherchen, sondern darin, eine „Informationsattacke zu fabrizieren und auf die informelle Tagesordnung zu setzen“.
In den geplanten Publikationen werde von Putin persönlich die Rede sein. Man werde versuchen, die Familie des Präsidenten „informationsseitig zu treffen“, sagte der Sprecher. Auch würden dort „Putins Freunde aus der Kindheit erwähnt werden, Unternehmer wie Kowalschuk, Rottenberg und andere.“ Zudem werde dort von Offshore-Unternehmen die Rede sein, „von einer großen Menge von Unternehmern, die Putin persönlich nie gesehen hat“.
Die Publikationen seien für die nächsten Tage in Deutschland, in den USA, Großbritannien, Frankreich, in der Schweiz sowie in Russland vorbereitet. Peskow äußerte die Vermutung, dass diesem Konsortium nicht nur Journalisten, sondern auch Vertreter von Spezialdiensten und anderen Organisationen angehören könnten.

 

Dnr-online.ru: Bis heute sind in der DVR 50 Konvois mit russischer humanitärer Hilfe eingetroffen. Von der „Russischen Union der Rettungskräfte“ ist mehrfach humanitäre Hilfe an das Zivilschutzministerium der DVR eingegangen. Darüber berichtete in einem Interview mit der offiziellen Seite der DVR der Zivilschutzminister, Mitglied der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“ Alexej Kostrubizkij.
Die „Russische Union der Rettungskräfte“ hat dem Zivilschutzministerium der DVR mehr als 100 Tonnen Ausrüstung und Material für die Rettungskräfte der DVR übergeben…..
Nach den Worten des Ministers hat die „Russische Union der Rettungskräfte“ in den letzten zwei Jahren auch zum Neujahrsfest Geschenke für die Veteranen geschickt. Die russischen Kollegen unterstützen auch regelmäßig die Rentner der DVR.
„Das Tempo des Wiederaufbaus der DVR wird sich um ein Mehrfaches erhöhen, wenn auf ihrem Territorium Frieden eintritt“, sagte Kostrubizkij. „Wenn Frieden sind wird, dann werden alle Kräfte und Mittel und die Erfahrung, die es in den Ministerien und Behörden gibt, auf den Wiederaufbau gerichtet werden. Die Ausgaben, die wir jetzt im Zusammenhang mit den Kämpfen haben, werden auf den Wiederaufbau der Wirtschaft gerichtet werden. Das, was jetzt in einem Monat getan wird, wird dann in einigen Tagen erfolgen können“.
Persönlich und im Namen des gesamten Ministeriums dankte Alexej Kostrubizkij der RF dafür, dass ihre Unterstützung es ermöglicht hat, eine humanitäre Katastrophe zu vermeiden und die Bedingungen zur Stabilisierung der sozialökonomischen und epidemologischen Lage auf dem Territorium der Republik zu schaffen.

 

Lug-info.com:  Die Kiewer Truppen haben in Anwesenheit von Vertretern der OSZE-Mission zwei Zivilisten beschossen, die die Kontaktlinie im Bezirk von Staniza Luganskaja überschritten haben. Dies teilte die Volksmiliz der LVR mit.
„Heute Mittag wurden zwei Frauen, 37 und  45 Jahre alt, von ukrainischen Soldaten bei der Überschreitung der Kontaktlinie zwischen der LVR und der Ukraine im Gebiet von Staniza Luganskaja beschossen“, teilte die Verteidigungsbehörde mit.
„Zeugen des Beschusses waren Vertreter der OSZE-Mission, die sich in dem genannten Gebiet befanden“, fügte die Verteidigungsbehörde der Republik hinzu.
„Nachdem die Frauen die Brücke über den Sewerskij Donez passiert hatten und den Weg in Richtung des von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Territoriums fortsetzten, wurden sie von ukrainischen Soldaten mit Granatwerfern beschossen“, erläuterte die Volksmiliz.
Wie in der Behörde erklärt wurde, wurden die Frauen in der Folge des Beschusses unterschiedlich schwer verletzt.
„Auf die Schreie der Frauen haben die Soldaten der Volksmiliz sofort reagiert und den Verletzten erste Hilfe geleistet. Jetzt sind die Verletzten in ein Krankenhaus in Lugansk gebracht worden“, informierte die Volksmiliz.

 
De.sputniknews.com: Kiew ist weiterhin nicht in der Lage, die Minsker Friedensvereinbarungen umzusetzen, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Montag.
Im letzten Halbjahr ist die Sache so gut wie in eine Sackgasse geraten, weil Präsident Pjotr Poroschenko die Oberste Rada (Parlament) nicht dazu bewegen kann, die Verfassung im Interesse der Konfliktregelung im Osten des Landes (sprich im Interesse der Erfüllung der Minsker Vereinbarungen) zu novellieren.
Ein Teil der Abgeordneten ist bereit, dafür zu stimmen. Ziemlich viele Parlamentarier treten jedoch dagegen auf. Ihr Hauptargument ist die Verflechtung von Fragen der territorialen Strukturierung des Landes und der Wege zur Konfliktregelung in den in Minsk unterzeichneten Dokumenten. Zudem gibt es Abgeordnete, die davor warnen, dass eine Novellierung der Verfassung im Kontext des Konfliktes im Donezbecken ein Präzedenzfall für andere Regionen werden könnte.
Die Behörden in Kiew stehen also vor der Wahl: Entweder folgen sie den Minsker Vereinbarungen und ändern die Verfassung oder sie geben die Minsker Vereinbarungen auf und verabschieden eine neue Verfassung.
Diese Initiativen wurden bereits 2015 geäußert. So wurden gleich mehrere mögliche Verfassungsversionen entwickelt. Im Dezember präsentierte der fraktionslose Abgeordnete Sergej Taruta einen entsprechenden Gesetzentwurf, der im Januar 2016 registriert wurde. Im Februar ging auch der „Oppositionsblock“ diesen Weg und stellte im Februar seine Version der Verfassung vor. Die früheren Mitglieder der Partei der Regionen schlagen vor, die Vollmachten der Regionen zu erweitern, dabei aber die Minsker Vereinbarungen nicht aufzugeben.
Zur Arbeit an einer neuen Verfassung zwingt das ineffiziente aktuelle unitarische Staatsmodell, in dessen Rahmen die Konfliktregelung in der Donbass-Region nahezu unmöglich scheint. Dabei sehen die meisten neuen Versionen der Verfassung vor, dass der unitarische Staatsaufbau weiter besteht. Da sich aber verschiedene Zweige des Establishments nicht einigen können, wird das Land weiterhin instabil bleiben.
Das Thema der Novellierung der Verfassung, ohne die die Umsetzung der Minsker Vereinbarungen unmöglich ist, polarisiert die politischen Kräfte in der Ukraine immer mehr. Dass an der Debatte immer aktiver regionale Eliten teilnehmen, könnte die Positionen der Seiten korrigieren und zu einer Änderung der regionalen Politik führen, was in Kiew jedoch auf Ablehnung stößt.
Inzwischen gewinnt die Idee – vor allem im Westen des Landes – an Popularität, dass die Ukraine die rebellierenden östlichen Gebiete loswerden sollte. Kürzlich wurden die Ergebnisse einer Meinungsumfrage veröffentlicht, der zufolge fast 20 Prozent der Ukrainer eine Aussonderung der von Kiew nicht kontrollierten Territorien befürworten würden. Bislang sind diese Ideen in der Hauptstadt kaum populär. Aber der politische Druck seitens der radikalen Kräfte und der Rückgang der Popularitätswerte werden Poroschenko zur Suche nach neuen Wegen zur Konfliktregelung im Donezbecken zwingen – zumal er um jeden Preis darauf besteht, den unitarischen Staatsaufbau beizubehalten.
Möglicherweise hätte Kiew die Minsker Vereinbarungen schon längst aufgegeben, wenn die westlichen Länder nicht wären, die ihre Umsetzung mit den antirussischen Sanktionen verbinden. Unter diesen Bedingungen muss die ukrainische Führung zwischen den Forderungen ihrer westlichen Partner und dem Druck seitens der Radikalen lavieren.

 

Dnr-news.com: Reisen der Krimbewohner in die Ukraine können gefährlich werden wegen des am Montag beginnenden Dienstes sogenannter „Aktivisten der Zivilblockade“ an den ukrainischen Grenzübergängen, teilte der Vize-Sprecher des Staatsrat der Krim Andrej Kozenko mit. Er empfiehlt den Bewohnern der Region, vorsichtig zu sein und diese Fahrten nur zu machen, wenn es unbedingt notwendig ist.
„Genau wie diese Karikatur einer Patrouillenpolizei von innen heraus das Strafverfolgungssystem der Ukraine zerstört, so zerstören die so genannten Aktivisten der Krim-Blockade die Reste der Rechtsstaatlichkeit des Grenzdienstes. Der Beginn ist heute für 10 Uhr geplant“, schrieb Kozenko auf seiner Seite im sozialen Netzwerk Facebook.
„Im Zusammenhang mit den jüngsten Äußerungen von Chubarov über eine bewaffnete Eroberung der Krim  und die uns vorliegenden Daten der Anwesenheit türkischer Söldner an der Grenze zur Halbinsel erhöht sich die Möglichkeit von Provokationen gegen russische Bürger deutlich“, ist Konzenkos Auffassung.
Die so genannten Aktivisten der Krim-Blockade sind den Worten des stellvertretenden Sprechers nach Terroristen, die elektrische Leitungen zerstören sowie ein Nahrungsmittel- und Energieblockade durchführen….

 

De.sputniknews.com: 240-jähriges Bestehen: Großartiges Bolschoi-Theater
Ursprünglich hatte das Theater kein eigenes Gebäude, weshalb die Aufführungen im privaten Woronzow-Haus in der Snamenka-Straße stattfanden. 1780 zog das Theater in ein speziell nach einem Entwurf von Christian Rosenberg gebautes Gebäude um, das sich an der Stelle des heutigen Bolschoi-Theaters befand.
Das Bolschoi-Theater ist die größte Bühne in Russland und eines der weltweit bekanntesten Schauspielhäuser für Oper und Ballett. Das Theater befindet sich im Zentrum von Moskau, auf dem Theater-Platz. Gegründet wurde das Bolschoi-Theater am 28. März 1776.

 

De.sputniknews.com: Ungebetene Begleitung: Nato-Jets folgen Russlands Verteidigungschef auf Dienstreise
Das Flugzeug des russischen Verteidigungsministers Sergej Schoigu ist auf dem Weg nach Kaliningrad nicht nur wie gewohnt von russischen Su-27 begleitet worden, ihnen haben sich über neutralem Ostsee-Gewässer auch noch Nato-Bomber Eurofighter angeschlossen, wie RIA Novosti berichtet.
Die Nato-Kampfjets flogen zwei Kilometer von dem Flugzeug Schoigus entfernt und unternahmen keinerlei Versuche, sich der Maschine weiter zu nähern. Der Minister ist bereits sicher in Kaliningrad gelandet und reiste wie geplant weiter.
Im Gebiet Kaliningrad soll Schouigu den Militärflugplatz Tschkaliwski inspizieren, der derzeit modernisiert wird, sowie das Baltische Uschakow-Marine-Institut besuchen, wo er Berichte des Oberkommandos anhören wird.
Zuvor hatte Schoigu die Zunahme an Aktivitäten der Streitkräfte der USA und Nato in Osteuropa wegen der Zuspitzung der Lage in der Ukraine als beispiellos bezeichnet. Genau deswegen stärke das russische Verteidigungsministerium auch seine Militärkontingente im Gebiet Kaliningrad und anderen Regionen des Westlichen Wehrkreises.

 

Dnrsovet.su: In der letzten Woche fand eine Arbeitsreise einer Delegation des Parlaments der DVR in die RF statt. Im Verlauf der Reise durchliefen die Abgeordneten des Volkssowjets ein Praktikum beim Föderationsrat der RF.
Die Vertreter des Volkssowjets nahmen an einer Sitzung der Obersten Kammer des russischen Parlaments teil sowie an der Arbeit von Komitees und anderen Veranstaltungen.
Zu der Delegation des Volkssowjets der DVR gehörten die Abgeordneten Alexandr Awdejew, Alexandr Serjoschenko, Sergej Sawdowejew, Alexandr Kurenkow und Wladimir Bidjowka.
Ihre Eindrücke von dem Treffen mit den Parlamentariern aus der DVR teilte die stellvertretende Vorsitzende des Komitees für Verfassungsgesetzgebung und Staatsaufbau des Föderationsrats der RF Jelena Misulina mit.
„Weil ich seit mehr als 20 Jahren im Parlament bin und Erfahrung in der Arbeit in beiden Kammern des russischen Parlaments habe, habe ich den Abgeordneten aus Donezk und Lugansk über die Nuancen aller Zyklen eines Gesetzgebungsprozesses in Russland berichtet. Das Treffen verlief sehr gehaltvoll und, ich hoffe, nützlich. Aber natürlich konnte in so kurzer Zeit nicht alles erörtert werden. Wir haben verabredet, dass wir in Verbindung bleiben und ich werde die Kollegen bei allen bei ihnen aufkommenden Fragen bezüglich der russischen Gesetzgebung konsultieren und unterstützen“, kommentiert die Senatorin Jelena Misulina die Ergebnisse des Treffens.
Von seinen Eindrücke von der Reise berichtete der Abgeordnete Sergej Sawdowejew.
„Für uns war es sehr wichtig, dass wir offiziell im Föderationsrat der RF empfangen wurden. Dies ist für uns eine große Ehre. Wir waren mit unserem offiziellen Status als Abgeordnete des Volkssowjets der DVR bei der Plenarsitzung anwesend, auf Sitzungen von Komitees. Wir haben neues Wissen und Kenntnisse über die Organisation des Gesetzgebungsprozesses, die Haushaltspolitik, die Zusammenarbeit zwischen gesetzgebender und ausführender Gewalt erlangt“, berichtete er.

 

De.sputniknews.com: Ein Güterzug hat sich Anfang des Jahres aus der Ukraine unter Umgehung Russlands auf den Weg der „Seidenstraße“ nach China gemacht. Jetzt ist er wegen mangelnder Kundschaft in Mittelasien stehengeblieben, wie die Zeitung „Ekonomitscheskaja Prawda“ am Montag meldet.
Laut Experten der Forschungsabteilung des Logistikunternehmens Zammler soll der Zug am 31. Januar sein Reiseziel, die Bahnstation Dostyk an der Grenze zwischen Kasachstan und China, erreicht haben. Der Zug stehe noch immer an dieser Station, von seiner Rückkehr könne vorläufig keine Rede sein, so die Experten.
„Der Zug ist nicht mit Waren beladen, weil es keine Kunden für die Warenbeförderung gibt. Darum kann der Zug seinen Rückweg nicht antreten“, so Zammler.
Zuvor hatte der Chef der Ukrainischen Eisenbahnen (Ukrsalisnyzi), Alexander Sawgorodny, so die „Ekonomitscheskaja Prawda“, die Rückkehr des Zuges für den 15. und 17. März angekündigt.
Früher war am 1. Februar mitgeteilt worden, dass sich der Zug in Kasachstan verirrt habe. Später stellte es sich heraus, dass er sich an der Bahnstation Dostyk aufhält.  Der erste Testzug auf der Strecke Ukraine-Georgien-Aserbaidschan-Kasachstan-China hatte am 15. Januar den ukrainischen Hafen Iljitschowsk (Gebiet Odessa) per Fähre verlassen.
Der Güterzug war durch zwei Meere – das Schwarze Meer und das Kaspische Meer – befördert worden. Der Transport nahm insgesamt 15 Tage in Anspruch. Die Waggons waren praktisch leer, um die Visaformalitäten an der Grenze zu vereinfachen. Zuerst war geplant, dass der Zug aus China über den ukrainischen Hafen Iljitschowsk in „höchstens neun Tagen“ Europa erreichen wird, anstatt „30 Tage via Russland“.
Die Idee zur Schaffung eines Transports-, Energie- und Handelskorridors zwischen Zentral-, Südasien und Europa ohne Russland hatte der Vorsitzende der VR China Xí Jìnpíng während seines Kasachstans-Besuchs im September 2013 unterbreitet.
In letzter Zeit fördert China aktiv die Idee zur Nutzung seines Staatsgebiets für die Güterbeförderung im Rahmen dieses Projektes unter dem Namen „Große Seidenstraße“.

 

Dan-news.info: Das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko hat als neuen Landwirtschaftsminister der Republik Iwan Michajlow ernannt, der derzeit die Verwaltung des Starobeschewo-Bezirks leitet. Ein entsprechender Erlass wurde heute auf der offiziellen Seite der DVR veröffentlicht.
Der Erlass tritt mit dem Zeitpunkt seiner Unterzeichnung am 25. März 2016 in Kraft.
Zuvor leitete Maxim Sawenko das Landwirtschaftsministerium. Mit einem  Erlass vom 24. März 2016 wurde er  von diesem Amt entbunden.

 

De.sputniknews.com: Erstmals Gewalt bei Schachturnier: Ukrainer schlägt Spieler ins Gesicht
Die Ukrainer Anastasia Rachmangulowa und Wladimir Sakun sind wohl als erste Schachspieler in die Geschichte eingegangen, bei denen es bei einem Turnier zu einer Körperverletzung gekommen ist. Der Trainer von Rachmangulowa hat ihren Gegner Sakun der Respektlosigkeit verdächtigt und ihm ins Gesicht geschlagen, wie RT am Montag berichtet.
Das Schachturnier „Memorial von Nikolaj Schelest“ im ukrainischen Nilokajew mündete laut RT in einen Skandal.  Anastasia Rachmangulowa, die 2015 ukrainische Meisterin wurde, trat gegen einen der stärksten Schachspieler von Nilokajew, Wladimir Sakun, an.
Der 21-jährigen  Rachmangulowa, die mit weißen Figuren gespielt hatte, sei am Ende ein Fehler unterlaufen. Nach Angaben von Augenzeugen hatte Sakun alles kalkuliert und mit unbedeutenden Zügen einfach die Zeit totgeschlagen.
Die Schachspielerin sei deswegen dermaßen verstimmt gewesen, dass ihr Trainer, Michail Gerassimenjuk, ihr zu Hilfe geeilt sei. Doch anstatt seinen Schützling zu beruhigen, hat er laut örtlichen Medien Sakun „zwei Ohrfeigen“ verpasst. Dieser musste sich dann an einen Arzt wenden: Er hatte eine aufgeplatzte Augenbraue und Nasenwurzel sowie geplatzte Kapillaren im Auge.
Rachmangulowa habe sich später allerdings für ihren Trainer entschuldigt, dem nun eine Disqualifizierung drohe. Über den Zwischenfall  sei inzwischen auch die Schachföderation der Ukraine informiert worden.
Einem in Schachkreisen bekannten Experten zufolge sind Schachspieler ein heißblütiges Volk. Wenn sie aber die Situation mit Fäusten regeln wollen, würden sie dafür einen Platz außerhalb der Clubs wählen, in dem sie spielen und trainieren. Das sei das erste Mal in der Geschichte des Schachspiels gewesen, dass es mitten in einer Schachpartie zu einem tätlichen Übergriff gekommen sei, und das bei einem angesehenen Schachturnier.

 

Dnr-online.ru: Mitteilungen des stellvertretenden Kommandeurs der Milizen der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR bleibt angespannt. In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen 253 Mal das Territorium der Republik in der Folge von 27 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung beschossen.
Insgesamt hat der Gegner 98 Geschosse mit Granatwerfern des Kalibers 82 und 120mm abgeschossen. Ebenfalls wendete der Gegner Panzertechnik, verschiedene Arten von kleineren Granatwerfern und Schusswaffen an. Die Beschüsse von Ortschaften und dem Territorium der Republik erfolgten auf Befehl der Kommandeure der 93. Brigade Klotschkow, der 56. Brigade Melnik, der 72. Brigade Sokolow, der 57. Brigade Krasilnikow und der 58. Brigade Sabolotnyj.
Am intensiven wurden unter Anwendung schwerer, von den Minsker Vereinbarungen verbotener Waffen die folgenden Ortschaften beschossen: Sajzewo, Spartak, Dokutschajewsk, Jasinowataja, Sachanka, das Gebiet des Flughafens von Donezk. In der Folge der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden drei Soldaten der Streitkräfte der DVR verletzt.
Im Gewerbegebiet bei Awdejewka, im Verantwortungsbereich des 16. Panzergrenadierbataillons der 58. Panzergrenadierbrigade wurden in den letzten 24 Stunden zwei ukrainischen Soldaten schwer verletzt. Ursache der Verletzungen der Soldaten ist ein grober Fehler des Kommandeurs der Gruppe mit dem Codenamen „Tatrin“, der die Abteilung an einen Ort brachte, der von Scharfschützen aus seiner eigenen Brigade beschossen wurde.
Gleichzeitig wird von unserer Aufklärung im Gebiet von Awdejewka die Arbeit einer Scharfschützenkompanie aus dem 16. Panzergrenadierbataillon der 58. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte festgestellt. Gemäß abgefangener Dokumente hat den Beschusssektor und den Tätigkeitsbereich der für die Scharfschützenabteilung der Kommandeur des Bataillons Sentschenko festgelegt. In dem Befehl des Bataillonskommandeurs steht die Aufgabe, Positionen einzunehmen und zur Einschüchterung des Gegners auf alle lebenden Ziele an der Kontaktlinie zu schießen.
Verluste wurden auch in den Abteilungen der taktischen Kompaniegruppe  des 16. Panzergrenadierbataillons der 58. Panzergrenadierbrigade unter dem Kommando des Leutnants Kuzenko festgestellt. Wegen der Unerfahrenheit des Kommandeurs starb durch seine Schuld ein ukrainischer Soldat, zwei wurden verletzt. Grund war das Unwissen über die Örtlichkeit und die fehlende Beherrschung der Situation durch den Kommandeur, der seine Soldaten unter das Feuer einer anderen Abteilung der ukrainischen Streitkräfte führte.
Es wurde ein Wechsel der Positionen eines Panzerzugs (3 Panzer) aus einer Panzerkompanie der 58. Panzergrenadierbrigade bei Awedejewka zum Beschuss des Territoriums der DVR festgestellt. Dem Zug wurde folgende Aufgabe gestellt: Feuerunterstützung für die Abteilungen des 16. Panzergrenadierbataillons der 58. Panzergrenadierbrigade zu geben, die im Bereich des Gewerbegebiets bei Awdejewka tätig ist. Diese Informationen stammen aus militärischen Dokumenten des Stabs der operativ-taktischen Gruppe „Donezk“.
Die Aufklärung der Streitkräfte der DVR stellt weiterhin Fälle einer totalen Trunkenheit unter ukrainischen Soldaten fest.
So erfolgte im Gebiet von Nowobachmutowka ein Gefecht eines Panzers des 16. Panzergrenadierbataillons der 58. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte mit leichten Fahrzeugen. Den Panzer lenke unter Alkoholeinfluss ein Fahrer, der in ein stehendes Fahrzeug des Kommandeurs einer der Abteilungen fuhr. Nachdem er ein psychisches Trauma erlitt, weigerte sich der Offizier der ukrainischen Streitkräfte seinen Aufgaben zu erfüllen und erklärte sein Verhalten mit einem depressiven Zustand.
Zur Durchführung von Provokationen an der Kontaktlinie ist eine Verschiebung von Abteilungen der Luftaufklärung der 43. Luftlandebrigade in den nordwestlichen Bereich von Awdejewka zur Verstärkung der 58. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte geplant.
Durch die Aufklärung der Streitkräfte der DVR wurde der Beginn von Maßnahmen festgestellt, die mit der Entlassung von ukrainischen Soldaten der 4. Mobilisierungswelle verbunden sind.
Aber durch die Kommandeure wurde die ungerechte Entscheidung getroffen, die einfachen Soldaten erst nach der Entlassung des Offizierpersonals zu demobilisieren. So werden ab dem 5.4.2016 zuerst Offiziere entlassen werden und dann ab dem 30.04.2016 die einfachen Soldaten. Dabei wird festgestellt, dass eine Reihe Soldaten zum Unterzeichnen von Verträgen über eine Verlängerung des Dienstes gezwungen wird, angesichts der Unvollständigkeit der meisten Abteilungen. Solche Fakten wurden unter anderem in der 72. mechanisierten Brigade festgestellt, die in Bereich von Wolnowacha stationiert ist.

 

De.sputniknews.com: Kreml kritisiert: Ausländische Akteure wollen Einfluss auf Wahlen in Russland nehmen
Ausländische Geheimdienste sowie einige gemeinnützige Organisationen und Medien haben sich in die russische Wahlkampagne noch vor ihrem Beginn eingeschaltet und versuchen, die Situation im Land zu destabilisieren, wie der Kremlsprecher Dmitri Peskow am Montag zu Journalisten sagte.
„Wir haben schon gesagt, dass aus unserer Sicht einige ausländische gesellschaftliche und Regierungsorganisationen, Geheimdienste und Medien sich in die  Wahlkampagne unseres Landes noch vor ihrem Beginn eingeschaltet haben. Bemerkenswert ist, dass all die von mir aufgezählten Organisationen in ihrer Tätigkeit nicht nachlassen“, so Peskow.
Wie er zudem betonte, versuchen diese Organisationen, Russland weiter zu beeinflussen und die Situation im Land zu destabilisieren.
„Sie diskreditieren weiter die Führung des Landes, und vor allem den russischen Präsidenten Wladimir Putin, indem sie schmutzige Tricks anwenden“, fügte der Kremlsprecher hinzu.

 

 

Abends:

 

 

Dan-news.info:  Mitarbeiter des staatlichen Konzern „Donbassgas“ haben mit dem Wiederaufbau des Gasversorgungssystems nach Beschüssen im Dorf Wesjologe im Norden der Hauptstadt der DVR begonnen.
„Donbassgas hat planmäßig mit den Reparatur- und Wiederaufbauarbeiten an dem Gasverteilungssystem in Wesjoloje begonnen. Der große Umfang der Arbeiten ist mit dem Betonieren der Pfeiler und der Reparatur von mehr als neun Kilometern unter- und oberirdischer Gasleitung verbunden, die in Folge der aktiven Kämpfe zerstört wurden“, heißt es bei dem Unternehmen.
Dort wurde unterstrichen, dass die Gastechniker jetzt die Vorbereitungsarbeiten durchführen. Dazu sind täglich bis zu sechs Brigaden und 6-8 Einheiten Spezialtechnik beteiligt. Früher waren in dem Dorf 218 private Wohnhäuser an das Gassystem angeschlossen.
„Die Arbeiten zum Wiederaufbau der Gasversorgung werden etappenweise durchgeführt und bis zum Beginn der Heizsaison sollen alle unsere Verbraucher Gas ins Haus bekommen“, teilte der Pressedienst mit.
Das Dorf Wesjoloje befindet sich in administrativer Hinsicht beim Jasinowataja-Bezirk. Im Zusammenhang mit der Nähe zur Kontaktlinie gibt es dort nicht die Möglichkeit, operativ auf Störungen zu regieren und Reparaturen durchzuführen. Deshalb hat die Leitung des Konzerns die Entscheidung getroffen, das System unter die Leitung der Gastechniker des Kujbyschewskij-Bezirks von Donezk zu stellen.
Wesjoloje grenzt an den nordwestlichen Teil der Hauptstadt an. Es ist von den nächsten Positionen der ukrainischen Streitkräfte im Umkreis des Flughafens nur durch einige hundert Meter getrennt. Nach Angaben von „Donbassgas“ lebten im letzten Winter dort etwa 30 Menschen. Etwa 80% des Wohnraums ist ganz oder teilweise zerstört.

 

De.sputniknews.com: Die meisten ausländischen Fachleute in Russland haben Freude an ihrer Arbeit und nehmen nach eigenen Worten die Möglichkeit war, neue Fähigkeiten zu erlernen, wie aus einer Studie zum Thema „Balancing life abroad“ von HSBC Expat Explorer hervorgeht.
Wie 62 Prozent der Befragten sagen, sind sie mit ihrer Arbeit in Russland zufrieden. 62 Prozent sprechen von der Chance, durch die Arbeit neue Fähigkeiten zu erwerben. Im Weltdurchschnitt liegen die gleichen Kennzahlen bei 48 bzw. 43 Prozent.
„Das Leben eines Expatriates erfordert ernsthafte Anpassungsanstrengungen. Doch Russland gehört zu den top ten Ländern, wo ausländische Arbeitskräfte sich in weniger als einem Jahr wie zu Hause zu fühlen beginnen…“, so die Studie. 57 Prozent der befragten Expatriates haben sich in knapp einem Jahr in Russland eingelebt. Im Weltdurchschnitt sind es 48 Prozent.
Außerdem rangiert Russland auf Platz neun bei den Kategorien „Bildungswesen und Kinderbetreuung“ sowie „Beziehungen“. Die letztgenannte Kategorie steht für die Einbezogenheit in die Kultur und in das soziale Leben des Landes.
45 Prozent der Befragten schätzen die einheimische korporative Kultur hoch ein, während nur 20 Prozent sie schlechter als in ihrem eigenen Land finden.
Laut den Verfassern der Studie ist das Erlernen der russischen Sprache ein Schlüssel für eine erfolgreiche Integration in Russland. 71 Prozent der in Russland engagierten Ausländer lernen und sprechen Russisch. Weltweit erlernen nur 55 Prozent der Expatriaten die Sprache des Aufenthaltslandes.

 

Lug-info.com:  Die Frauen, die bei der Überschreitung der Kontaktlinie bei Staniza Luganskaja von Kiewer Soldaten beschossen wurden, erlitten Splitterverletzungen verschiedenen Schweregrads. Dies teilte der leitende Arzt aus dem Gesundheitsministerium der LVR Dmitrij Katucha mit.
„Heute gegen 13:00 wurden von zwei Brigaden der Ersten Hilfe zwei Frauen in das Lugansker Republikanische Klinische Krankenhaus mit Splitterverletzungen verschiedenen Grads gebracht“, teilte der Arzt mit.
„Die Eingelieferten waren im Schockzustand aufgrund des unerwarteten Beschusses. Nach ihren Worten benutzen sie den Weg, auf dem sie gingen, regelmäßig, aber nach der Rotation auf der ukrainischen Seite wurden sie beschossen“, erklärte er.
„Die eine Frau hat eine Splitterverletzung an der linken Schulter. Die zweite Frau hat eine Splitterverletzung am behaarten Teil des Kopfes und am unteren Drittel des linken Beins“, erklärte Katucha.
Er erklärte, dass bei Frau Einwohnerinnen des von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Staniza Luganskaja sind, aus diesem Grund möchten sie nicht mit der Presse sprechen.
Der Kommandeur einer Kompanie der Territorialverteidigung der Volksmiliz der LVR Oleg Gasanow, dessen Soldaten den Checkpoint im Gebiet von Staniza Luganskaja kontrollieren, teilte mit, dass die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte wussten, auf wen sie schossen.
„Nach den Worten der Frauen haben sie vom Eisenbahndamm aus geschossen und sie sahen deutlich und ihnen war klar bewusst, auf wen sie schossen“, sagte er.
„Die ukrainischen Soldaten betrachten einfach alle Einwohner von Staniza Luganskaja als Unterstützer der LVR und für sie sind sie alle glühende Separatisten“, fügte Gasanow hinzu.
Wir erinnern daran, dass zuvor der offizielle Vertreter der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko mitgeteilt hatte, dass Kiew mit einer teilweisen Rotation der Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte in Staniza Luganskaja begonnen hat und sie gegen Soldaten der Gruppierung „Rechter Sektor“ austauscht.

 

De.sputniknews.com: Meinen die das ernst? In der Donezker Volksrepublik soll eine Spezialeinheit von in Russland ausgebildeten Zwergen gegründet worden sein, berichten ukrainische Medien unter Berufung auf die Facebook-Nachricht eines Freiwilligen bei den ukrainischen Streitkräften.
In ihren Berichten über eine „Spezialeinheit von Zwergen“ und „Kampf-Hobbits“ beriefen sich mehrere ukrainische Online-Zeitungen am Vorabend auf den Facebook-Post eines Mannes, der angeblich Mitglied eines der sogenannten Freiwilligen-Bataillone ist.
„Das ist kein Witz! Ich dachte zuerst, dass es ein Scherz ist, doch die Information wurde von einer Reihe von Quellen bestätigt“, schrieb der Mann, der sich im Facebook Alexander Tschernow nennt.
Die Menschen mit genetisch bedingtem Kleinwuchs sollen laut Tschernow für  Aufklärungsarbeiten und Sabotagetätigkeit eingesetzt werden. Auch bei geringem Abstand seien diese „Zwerge“ leicht mit Kindern zu verwechseln und würden deshalb nicht durchsucht. Außerdem  soll in die Donezker Volksrepublik etwa ein Dutzend  „Gnom-Saboteure“ aus Russland gebracht werden, betonte der Freiwillige.
„Ich entschloss mich, diese Information publik zu machen, damit die entsprechenden Dienste in der Frontzone kleinwüchsige Jugendliche im Auge behalten“, erklärte Tschernow.

Standard

Presseschau vom 27.03.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

Vormittags:

 

Dan-news.info: Ein Soldat der ukrainischen Streitkräfte ist heute am frühen Morgen auf einen Sprengkörper im Gebiet von Schirokino im Süden des Donbass geraten. Dies teilte heute eine Quelle aus den militärischen Strukturen der DVR mit.
„Heute gegen 5 Uhr morgens ist im Gebiet von Schirokino ein ukrainischer Soldat auf einen Sprengkörper geraten“, sagte der Gesprächspartner der Agentur, ohne die Art des Sprengkörpers anzugeben. „Durch die Explosion starb er“.
Nach vorläufigen Informationen der Quelle versuchte der ukrainische Soldat zu den Positionen der DVR vorzudringen.
„Heute gegen Mittag werden Vertreter der DVR die Leiche der ukrainischen Seite übergeben“, fügte der Gesprächspartner von DAN hinzu. Die Übergabe ist in dem Gebiet geplant, wo auch die Explosion erfolgte.

 

Lug-info.com: Informationen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko
„Die ukrainischen Streitkräfte verletzen weiterhin die Bedingungen für die Stationierung von Militärtechnik entlang der Kontaktlinie, die in den Minsker Vereinbarungen vorgesehen sind, und nutzen das Regime der Feuereinstellung für die Konzentration von militärischem Potential ihrer Abteilungen in der Zone der sogenannten ATO“, sagte er.
So sind nach den Worten Marotschkos am 25. März aus Sisoje, Staniza-Luganskaja-Bezirk, zwei Panzerzüge mit insgesamt sechs Panzern aus dem Panzerbataillon der 28. motorisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte im Bereich eines Waldstücks von bei Scharow Kut eingetroffen, sie wurden entlang des Flusses Derkul in unmittelbarer Nähe zur Kontaktlinie stationiert.
„Die Technik ist getarnt, das genannte Gebiet wird bewacht“, unterstrich er.
„An der Eisenbahnstation von Olchowaja im Staniza-Luganskaja-Bezirk, das sich im Verantwortungsbereich der 28. motorisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte in unmittelbarer Nähe der Kontaktlinie befindet, ist am 26. März ein Zug mit schwerer Raupentechnik eingetroffen, wahrscheinlich Panzer und Artilleriegeschütze. Nach dem Ausladen wurde die Technik am östlichen Rand von Olchowaja stationiert“, berichtete der Vertreter der Verteidigungsbehörde der Republik.
Dabei bekräftigte Marotschko, dass die Volksmiliz die in Minsk erreichten Vereinbarungen trotz der ständigen Provokationen von Seiten der ukrainischen Truppen einhält.

 

Nachmittags:

 

De.sputniknews.com: Militärexperten haben mit der Minenräumung im historischen Teil der Oasenstadt Palmyra begonnen, wie ein Korrespondent von RIA Novosti vor Ort berichtet.
Zuvor hatte eine Quelle im Kommandostab der Offensivoperation auf Palmyra gegenüber RIA Novosti mitgeteilt, dass Sprengstoffexperten der syrischen Armee mit der Minenentschärfung in Häusern und auf den Straßen Palmyras begonnen haben.
Die Minen seien von den IS-Kämpfern vor ihrer Flucht aus der Stadt gelegt worden.
Der Verkehr in der Stadt bleibt derzeit noch größtenteils blockiert. Möglich ist nur der Zugang zur Hauptmoschee über die Straße, die bereits am Vormittag entmint worden konnte. Der historische Teil der Stadt ist von der syrischen Armee abgeriegelt, da die Zahl der Minen an Straßenrändern und in einzelnen Gebäuden sehr hoch ist.
Zuvor war mitgeteilt worden, dass die syrischen Regierungstruppen Palmyra zusammen mit der Volksmiliz „Wüsten-Falken“ wieder gänzlich unter ihre Kontrolle gebracht haben.
Sowohl die antiken Ausgrabungsstätten als auch angrenzende Wohngebiete seien nun wieder unter Kontrolle der syrischen Armee. Die IS-Kämpfer hätten sich derweil in ihre Hochburgen Rakka, Suchnah und Deir ez-Zor im Osten und Norden Syriens zurückgezogen.

 

Dnr-online.ru: Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs der Milizen der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR bleibt angespannt. In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen 122-mal das Territorium der Republik im Zusammenhang mit 23 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung beschossen. Insgesamt schoss der Gegner 65 Geschosse mit Granatwerfern der Kaliber 82 und 120mm ab. Ebenfalls wandte der Gegner Panzertechnik, verschiedene Arten kleinerer Granatwerfer und Schusswaffen an. Die Beschüsse der Ortschaften und des Territoriums der Republik erfolgten auf Befehl der Kommandeure der 93. Brigade Klotschkow, der 56. Brigade Melnik und der 72. Brigade Sokolow.
Am intensivsten wurden unter Anwendung schwerer, von den Minsker Vereinbarungen verbotener Waffen die folgenden Ortschaften beschossen: Sajzewo, Kominternowo, Spartak, Shabitschewo, Dokutschajewsk, Jasinowataja, Wesjoloje, das Gebiet des Flughafens und das Volvo-Zentrum von Donezk.
In der Folge der unzulänglichen Planung der Provokationen an der Kontaktlinie und der erfolglosen Versuche eines Durchbruchs durch die Verteidigung der Streitkräfte der DVR von Seiten des Kommandos des 16. Panzergrenadierbataillons der 58. Brigade der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Awdejewka, haben die ukrainischen Soldaten ein weiteres Mal erhebliche Verluste erlitten. Nach unseren Informationen starben fünf Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, vier wurden verschieden schwer verletzt.
Durch die Aufklärung der DVR werden beträchtliche Verluste unter den ukrainischen Soldaten bestätigt.
Es wurde festgestellt, dass das Kommando der ukrainischen Streitkräfte einen Erlass herausgegeben hat, die Verluste der ukrainischen Abteilungen auf eine Woche zu verteilen und außerdem einen großen Teil der Toten vor der Öffentlichkeit zu verheimlichen. Vom Kommando des Generalstabs der Ukraine wurde empfohlen, pro Tag nie mehr als fünf Tote der Öffentlichkeit bekannt zu geben.
Die Aufklärung der DVR stellt weiterhin eine Verschiebung und Konzentration von Militärtechnik entlang der gesamten Kontaktlinie fest. Wenn man einige Ergebnisse von Verschiebungen von Technik und Abteilungen heranzieht, kann man mit Überzeugung sagen, dass die ukrainischen Streitkräfte unter Verletzung der Minsker Vereinbarungen 50 Bataillone mit 40.000 Mann, 700 Einheiten Artillerie und Granatwerfer, 300 Panzer, sowie 100 Mehrfachraketenwerfer in der demilitarisierten Zone konzentriert haben. Demnach hat die ukrainische militärisch-politische Führung nicht die Absicht zu einer friedlichen Lösung des Konflikts im Donbass zu kommen, im Gegenteil sie unternimmt alle Anstrengungen zur Verschärfung der Situation, zur Entfachung der nächsten Runde eines blutigen Kriegs im Zentrum von Europa.
Unter Nutzung der Massenmedien desinformiert die ukrainische Führung weiterhin die Bevölkerung des Donbass über die angebliche Einnahme der Ortschaften Leninskoje, Staromichajlowka, Trudowskije, Kaplany, Dokutschajewsk, Sajzewo, Gorlowka, was nicht den Tatsachen entspricht. Die genannten Ortschaften befinden sich unter unserer Kontrolle und wir haben nicht vor sie aufzugeben. Die sich in der letzten Zeit häufenden Lügen und der Wunsch, das Wünschenswerte für das Tatsächliche auszugeben, weist auf die Schwäche und Unfähigkeit der ukrainischen Führung hin, die Prozesse sowohl im Land auch in der Zone der sogenannten ATO zu kontrollieren. Wir werden wir zuvor alles tun, um die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit und der OSZE-Mission auf die Verbrechen von Seiten der ukrainischen militärisch-politischen Führung zu lenken und werden keinen Genozid in unserem Land zulassen.
Von unserer Aufklärung wurde die Ankunft von Abteilungen aus der 14. Brigade und der 72. Brigade der ukrainischen Streitkräfte in Awdejewka zur Durchführung von Maßnahmen zur Aufdeckung und Festnahme von Personen, die loyal zur DVR sind, registriert. Nach Mitteilungen örtlicher Einwohner sind in der letzten Nacht mehr als 20 friedliche Bürger verschwunden, es wurden Fälle von Festnahmen ganzer Familien einschließlich von Vorschul- und Schulkindern festgestellt.
Im Gebiet westlich von Wolnowacha konnte eine Kolonne Panzertechnik mit Personal der 3. taktischen Bataillonsgruppe der 72. Brigade nicht auf der Strecke Nikolajewka-Starognatowka an die Kontaktlinie vorrücken, weil die Fahrer die Fahrzeuge auf Grund von Trunkenheit nicht fahren konnten. Die Durchführung von Ermittlungen durch die Kommandeure bei dem Personal und der Austausch der Fahrer hielt das Vorrücken der Kolonne für vier Stunden auf. Solche Fakten werden von unserer Aufklärung nicht das erste Mal beobachtet, aber hauptsächlich betrafen sie bisher das Verschwinden von Personal während einer Rotation. Nach unserer Einschätzung haben ukrainischen Soldaten in der letzten Zeit zielgerichtet zum Alkoholmissbrauch gegriffen, um die Erfüllung der verbrecherischen Befehle des Kommandos der ukrainischen Streitkräfte zur Durchführung nächtlicher Beschüsse des Territoriums der DVR zum Scheitern zu bringen.
Wir stellen weiterhin Fakten von Sabotage durch ukrainische Soldaten mit dem Ziel, die Durchführung von militärischen Aufgaben zum Scheitern zu bringen, fest. So wurde die vorsätzliche Beschädigung einer zweiseitigen Satelliteninternetausrüstung „TooWay“ im Gebiet von Staryj Ajdar durch den Kommandeur einer Einheit eines Kommunikationstrupps festgestellt, die für die Weitergabe von Informationen über angeblich sichere Kommunikationskanäle bestimmt war. Außerdem wurde die Weitergabe von grundlegenden Einstellungen des Providers durch Personal des Trupps an unbekannte Personen zum Zweck des Abhörens des Internetverkehrs festgestellt.
Auch wurde durch Geheimdienstquellen unserer Aufklärung registriert, dass das Antennensystem einer Station für elektronische Kriegsführung, dass im Verantwortungsbereich der 92. mechanisierten Brigade stationiert ist, von ukrainischen Soldaten zielgerichtet außer Funktion gesetzt wurde. Derzeit wird versucht, es auf der Reparaturbasis im Gebiet des Kraftwerks von Stschastje zu reparieren. Es ist festzuhalten, dass die Reparatur sich über einen unbestimmten Zeitraum hinziehen kann, im Zusammenhang mit der Absicht der Spezialisten der Basis, noch funktionsfähige Teile zu verkaufen, die in kurzen Fristen nicht geliefert werden können.
Am heutigen Morgen fand im Gebiet von Oktjabrj die Übergabe der Leiche eines Soldaten der ukrainischen Streitkräfte an die ukrainische Seite unter unmittelbarer Beteiligung von Vertretern des OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination von der russischen Seite statt:
Das Personal der Abteilungen für psychologische Operationen der ukrainischen Streitkräfte überarbeitet sich nicht. Es wurde eine deutliche Gesetzmäßigkeit festgestellt – die Propagandakräfte der Ukraine erstellen billige Parodien von Erklärungen der offiziellen Vertreter der Volksrepubliken mit einer Verspätung von etwa ein bis zwei Monaten.

 

Dan-news.info: Das Verteidigungsministerium der DVR hat ein Dossier über Kommandeure der ukrainischen Truppen veröffentlicht, die an Kriegsverbrechen in der Konfliktzone im Donbass beteiligt sind. Die Materialien wurden heute an die Redaktion von DAN übergeben.
Insbesondere werden nach den Informationen des Verteidigungsministeriums auf Befehl der im Dossier genannten Offiziere der ukrainischen Streitkräfte in Verletzung der Minsker Vereinbarungen regelmäßig Ortschaften in der Nähe der Kontaktlinie beschossen, dadurch wird die Infrastruktur des Donbass zerstört, es werden zivile Einwohner verletzt und getötet.
Das Material ist bei DAN als Download verfügbar.

 

Abends:

 

Rusvesna.su: Während der andauernden Diskussion über die Ausgabe von Pässen der DVR und LVR gab es die Information aus einer offiziellen Quelle, dass mit diesen Pässen die Ein- und Ausreise von und nach Russland möglich ist.
Demnach handelt es sich um die offizielle Antwort des Grenzdienstes der Russischen Föderation auf eine Anfrage hinsichtlich des Verfahrens zur Überquerung der Grenze zur RF.
In der Antwort heißt es, dass Bürger der Ukraine und Staatenlose mit ständigem Wohnsitz in den Regionen Donezk und Lugansk ohne Visum mit gültigen Ausweispapieren der effektiv in den Gebieten Donezk und Lugansk handelnden Behörden in die Russische Föderation einreisen können.
Somit sind die Pässe der jungen Republiken ausreichend für die Überquerung der Staatsgrenze zur Russischen Föderation, was das Leben der Menschen stark vereinfacht, die beispielsweise ihren ukrainischen Pass verloren oder einen solchen bei Vollendung des 16. Lebensjahres nicht erhalten haben.

 

 

Standard

Offizielle Stellungnahmen zum Prozess der Minsker Vereinbarungen vom 27.03.2016

Quellen: die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info sowie ria.ru

 

Dan-news.info: Erklärung des Leiters der Delegation der DVR bei den Minsker Verhandlungen, des Sprechers des Volkssowjets der DVR Denis Puschilin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Kontaktgruppe zur friedlichen Regelung des Konflikts im Donbass wird im April zwei Treffen durchführen.
„Geplant sind zwei Treffen – am 6. und am 20. April“, sagte Puschilin. „Wie gewöhnlich wird die politische Untergruppe zwei Tage tagen, die übrigen einen“.
Puschilin bemerkte, dass die Tagesordnung der Treffen der Kontaktgruppe und der thematischen Untergruppen im Ganzen die frühere bleibt.
„Ich gehe nicht davon aus, dass es Änderungen geben wird. Gleichwohl sind die Positionen der Seiten klar. Es gibt die Meinung, die wir und Gryslow unterstützen: das ist die Position von Steinmeier, dass es notwendig ist Wahlen bis zum Juli dieses Jahres durchzuführen. Was tatsächlich sein wird, wird die Zeit zeigen“, sagte der Leiter der Delegation der DVR.
Die Führungen der DVR und der LVR rechnen nicht damit, dass eine Erfüllung des Minsker Vereinbarungen im Teil der Annahme eines Amnestiegesetzes durch die Ukraine ihnen selbst eine Immunität garantiert.
„In diesem Teil haben wir nicht die Hoffnung, dass das die Oberhäupter und die Staatsorgane der DVR und der LVR betreffen wird“, sagte der Sprecher des Parlaments. „Selbst wenn sie diese Gesetze annehmen, wird uns das nicht betreffen. Aber für uns hat der Schutz unserer Bürger Vorrang“.
Die DVR hofft, dass die Weltöffentlichkeit adäquat auf die von Kiew vorgebrachte Idee über eine Anwendung einer Schuldvermutung gegenüber den Teilnehmern des Konflikts im Donbass reagiert.
„Das ist Unsinn, wenn die OSZE und die Vertreter der Weltöffentlichkeit eine solche Verletzung der  Rechte der Menschen und aller Konventionen bemerken, wenn die Ukraine vorschlägt, alle als schuldig zu betrachten“, sagte der Sprecher des Parlamentes.
Er sagte, dass Autor dieser Idee Roman Bessmertnyj ist, „der sich schon durch lächerliche Erklärungen ausgezeichnet hat, aber trotzdem wie zuvor Vertreter Poroschenkos in der politischen Untergruppe bleibt“.
„Da kann man nur die Arme ausbreiten und eine entsprechende Reaktion der Weltöffentlichkeit abwarten. Ob wir diese erreichen oder nicht – wird die Zeit zeigen“, fasste Puschilin zusammen.
Die Entscheidung des Verfassungsgerichts der Ukraine bezüglich des Rechts der Obersten Rada, Änderungen an der Verfassung auf jeder Sitzung zu beschließen, wirkt sich nicht positiv auf die Erfüllung der Minsker Vereinbarungen aus.
„Dies ist nicht positiv, dies ist ein gegebener Fakt und auch noch eine Ausrede. Jetzt ist alles klar: wenn sie etwas ändern wollen, wird dies möglich sein“, sagte Puschilin. Nach seinen Worten sucht die ukrainische Seite bei den Verhandlungen zur friedlichen Regelung fortgesetzt Rechtfertigungen, um die Erfüllung der übernommenen Verpflichtungen zu verschieben.
„Die ukrainischen Vertreter in der politischen Untergruppe rechtfertigen sich damit, dass es für sie schwer sei die Minsker Vereinbarungen zu realisieren: angeblich wird die Oberste Rada auf keinen Fall für diese Gesetze stimmen – den besonderen Status, die Amnestie“, erklärte Puschilin. „Aber das ist eine Lüge. Wenn sie es brauchen, stimmen sie ab – senken die Renten und erhöhen das Rentenalter“.

 

Standard

Presseschau vom 26.03.2016

https://pp.vk.me/c630625/v630625541/21a69/hc4wdzaS4nU.jpghttps://pp.vk.me/c630625/v630625541/21a69/hc4wdzaS4nU.jpgQuellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

 

Abends / nachts:

 

 

Dan-news.info:  Ukrainische Soldaten haben mit der Sprengung von Wohnhäusern im besetzten Teil des Bezirks Jasinowataja begonnen, um für die Medien einen Beschuss von Seiten der DVR zu inszenieren. Dies teilte heute das Verteidigungsministerium der DVR mit
„Es wurde bekannt, dass ukrainische Soldaten mit der Sprengung der zuvor verminten Wohnhäuser in Werchnetorezkoje begonnen haben. Vor Ort sind ukrainische Journalisten, die die ukrainische Propaganda als Beschuss der DVR ausgeben“, teilte das Ministerium mit.
Zuvor hatte heute das Verteidigungsministerium der DVR mitgeteilt, dass Kämpfer der extremistischen Gruppierung „Rechter Sektor“ Wohnhäuser im besetzten Werchnetorezkoje vermint haben. Zur Aufnahme der vermeintlichen Beschüsse wurde insbesondere eine Gruppe des ukrainischen Fernsehsenders „1+1“ herangezogen.

 

Rusvesna.su: Der Neofaschist Jarosch verspricht der Ukraine „einen blutigen Frühling“
Der ehemalige Führer der faschistischen Gruppe „Rechter Sektor“, der fraktionslose Abgeordnete Dimitri Jarosch entdeckte wieder einmal die „russische Bedrohung“ – diesmal von der Seite der Krim.
Als erstes, nachdem Putin aus Syrien abgezogen war, sagte US-Senator John McCain, dass die Ukraine ein „blutiger Frühling“ erwarten könnte. Sie haben entspürechende Informationen von ihren Nachrichtendiensten. Ich denke, dass diese Worte nicht unbegründet sind, und sie sind in der Tat ein Hinweis auf die Möglichkeit eines groß angelegten Konflikts“- sagte Jarosch.
Er ist überzeugt, dass die russischen Truppen die Ukraine von der Krim her angreifen werden.
„Wenn wir die Konzentration der russischen Truppen entlang unserer Grenze analysieren und einen stetigen Anstieg der russischen Truppen auf der Krim bedenken, dann könnten wir mehreren Schlägen ausgesetzt sein“, erschreckt Jarosch die Ukrainer.
Der Extremist ist sich sicher, dass die Ukraine “ Stärke zeigen“ und „sich um die Schaffung der Sicherheit der Ostsee-Schwarzmeer-Region kümmern muss“…

 

 

Vormittags:

 

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden zweimal die Positionen der Volksmiliz beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Aus Richtung Luganskoje wurde mit Granatwerfern des Kalibers 82mm auf die Gebiete von Losowoje und Kalinowka geschossen.
Verluste gibt es keine.

 

Gefunden auf der VKontakte-Seite der Brigade Prisrak: Kinder aus Gorlowka malten, was sie schon seit 2 Jahren hören und sehen müssen. Sie malten den Krieg! Auf den Bildern ist Angst, Schmerz und Erinnerung zu sehen. Diese Gefühle sollten Kinder nicht haben. Kinder sollten glücklich sein. Und sie werden auf jeden Fall glücklich werden. Aber vorerst… rufen sie zum Frieden auf und erhalten Auszeichnungen für ihre Arbeiten.



 

De.sputniknews.com: Die Blackbox-Aufzeichnung des Pilotengesprächs in den letzten Sekunden vor dem Absturz der Boeing 737 in Rostow am Don hat ergeben, dass der Kommandeur des Flugzeuges beim Aufstieg in eine neue Runde den Autopiloten abgeschaltet hatte, worauf die Maschine an Höhe zu verlieren begann und am Boden aufprallte.
Wie im russischen Fernsehen mitgeteilt wurde, waren in den letzten sechs Sekunden vor dem Crash „unmenschliche Schreie“ im Cockpit zu hören.
Nach Vermutung von Journalisten hatte das Flugzeug die geplante Flughöhe von 1500 Meter nicht erreicht und einen Sturzflug begonnen, nachdem der Autopilot abgeschaltet worden war. Laut dem Stimmenschreiber könnte der Crew-Chef versucht haben, die Boeing aufzurichten. Doch der vertikale Stabilisator schaltete sich ein, und das  Steuerrad wurde nicht mehr lenkbar.
Bisher ist unklar, warum sich der Stabilisator bei einem Sturzflug angeschaltet hatte. Es wird vermutet, dass der Pilot wegen Übermüdung versehentlich einen Schalter am Stabilisator gedrückt hatte.
Die  Boeing 737-800, die aus Dubai nach Rostow am Don unterwegs war, war am 19. März beim Landeanflug auf den Zielflughafen verunglückt.

 

Dan-news.info: Vier Wohnhäuser in Dokutschajewsk im Süden von Donezk wurden in der Folge von Beschüssen der ukrainischen Truppen beschädigt. Dies berichtete der Bürgermeister der Stadt Alexandr Katschanow.
„In der Siedlung Jushnyj wurden in der letzten Woche vier Häuser durch Beschüsse beschädigt, zwei von ihnen wurden sehr stark beschädigt. In der letzten Nacht war es am Rand der Stadt auch sehr laut“, sagte er.
Katschanow fügte hinzu, dass es unter der friedlichen Bevölkerung keine Verletzten gibt.

 

Ukrinform.ua: Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, hat ein Dekret über die Demobilisierung unterzeichnet.
Aus dem Militärdienst werden rund 45.000 Soldaten entlassen, die während der so genannten vierten Welle der Teilmobilisierung, gemäß dem Dekret vom 21. Juli 2014 und dem Dekret vom 14. Januar 2015 einberufen wurden, meldet die Pressestelle des Staatschefs.
In der Sitzung des Rates für Nationale Sicherheit und Verteidigung der Ukraine erklärte Poroschenko, dass das Dekret über die Demobilisierung keine Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit des Landes sowie auf die Stärke der Einheiten im Osten und nahe der Krim haben werde.
Der Präsident sagte weiter, dass sich immer mehr Menschen als Zeitsoldaten verpflichten. Er hoffe auf 14.000 Verträge seit Anfang des Jahres.
Nach Angaben von Poroschenko verdient ein Soldat auf Zeit im Gebiet der Antiterror-Operation 11.000 Hrywnja und mindestens 7.000 Hrywnja außerhalb des Gebiets der Antiterror-Operation.

 

 

Nachmittags:

 

 

De.sputniknews.com: Wäre er Sprecher des türkischen Präsidenten gewesen, hätte Kremlsprecher Dmitri Peskow nach dem Abschuss eines russischen Kampfjets durch die türkische Luftwaffe ein Rücktrittsgesuch eingereicht, erklärte Peskow am Samstag. „Russland ist nicht bereit, Kontakte zur Türkei wiederaufzunehmen, bis sich Ankara für den Jet-Abschuss entschuldigt hat.“
Russland werde nichts unternehmen, bis die Türkei das getan habe, was sich in solchen Situationen gebühre, sagte Peskow in einem Interview des russischen TV-Senders TVZ. Nur Ankara als Urheber der Krise könne deren Folgen minimieren. „Russland ist im Moment überhaupt zu keinen Kontakten zur Türkei bereit. Davon kann keine Rede sein.“ „Noch vor einem halben Jahr galten die Beziehungen zwischen Russland und der Türkei als beispielhaft.“
Die Beziehungen zwischen beiden Ländern sind auf dem Tiefpunkt, nachdem die Türkei am 24. November vergangenen Jahres im türkisch-syrischen Grenzraum einen russischen Kampfjet abgeschossen hatte.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz hat sich in den letzten 24 Stunden nicht wesentlich geändert und kann als stabil angespannt charakterisiert werden, sagte Marotschko.
„Im Verlauf der letzten Woche haben ukrainische Straftruppen zehn Mal unsere Positionen beschossen und dabei nicht nur das Regime der Feuereinstellung verletzt, sondern auch von den Minsker Vereinbarungen verbotene Waffen eingesetzt“, unterstrich Marotschko.
„Gestern haben die ukrainischen Straftruppen zweimal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Um 6:15 haben die Straftruppen der 54. motorisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte, deren Kommandeur Oberst Wojlokow ist, aus Richtung Luganskoje unsere Positionen im Gebiet von Losowoje mit Granatwerfern des Kalibers 82mm beschossen, es wurden 10 Granaten abgeschossen“, teilte der Vertreter der Volksmiliz mit.
„Um 13:05 hat die gleiche Abteilung einen Beschuss unserer Positionen im Gebiet von Kalinowka mit Granatwerfern des Kalibers 82mm durchgeführt, es wurden 20 Geschosse abgeschossen“, fügte er hinzu.
Tote und Zerstörungen gibt es nicht.
„Die genannten Beschüsse erfolgen auf Befehl der Kommandeure der Abteilungen, aber mitunter auch mit ihrer Duldung von normalen Soldaten, die sich an den vordersten Positionen befinden“, meint die Volksmiliz.
„Unter Alkohol- und Drogeneinfluss versuchen ukrainische Soldaten, unsere Soldaten zur Erwiderung des Feuers zu provozieren“, unterstrich Marotschko.
Die Kiewer Truppen verletzten weiterhin die Minsker Vereinbarungen und versuchen die Vertreter des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination der Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung in die Irre zu führen, indem sie behaupten, dass die Aktivitäten der Abteilungen der Volksmiliz aggressiven Charakter tragen.
„Gleichzeitig führt der Gegner weiterhin demonstrative Aktivitäten zur Verschiebung seiner Abteilungen und zur Rotation von Technik entlang der Kontaktlinie durch und manchmal sogar in ihrer unmittelbaren Nähe“, unterstrich Marotschko.
„So wurde am 25. März in Artjomowsk, das sich im Verantwortungsbereich der 54. motorisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte befinden, die Ankunft einer Kolonne mit Technik bemerkt: 12 Mehrfachraketenwerfer „Grad“, 12 152mm-Haubitzen „Akazija“ und 10 Panzer“, teilte der Vertreter der Volksmiliz mit.
Marotschko unterstrich, dass trotz aller Versuche des Gegners die Volksmiliz in den Augen der internationalen Beobachter als Aggressor darzustellen, die Soldaten der LVR keinerlei erwidernde Maßnahmen ergreifen.
„Aber wenn der Feind vorstößt und unser Land angreift, sind wir berei,t ihn heftig und entschieden abzuwehren, und wie die Praxis gezeigt hat, sind wir dazu in der Lage“, versicherte Marotschko.
„Es wurde festgestellt, dass Soldaten einer der Abteilung der 44. Artilleriebrigade der ukrainischen Streitkräfte in betrunkenem Zustand einen Kampf untereinander provoziert haben“, sagte Marotschko.
„In der Folge des Kampfes starb der Oberfeldwebel Igor Jazunda an seinen Verletzungen“, teilte Marotschko mit.
Er sagte, dass die Militärstaatsanwaltschaft der Ukraine derzeit dazu Ermittlungen durchführt.

 

News-front.info: Die 36-jährige Journalistin und Chefin einer Fernsehanstalt aus Odessa wird des Separatismus und des Staatsverrats beschuldigt. Sie wurde am 29. April 2015 von dem ukrainischen Sicherheitsdienst SBU verhaftet: Sie habe «mit den Vertretern Russlands ein Komplott geschmiedet mit dem Ziel, südliche Bezirke des Gebiets Odessa von der Ukraine abzutrennen.
Das Komplott sei unter der Deckung der Organisation «Volksrat Bessarabiens» geplant worden.
Laut der Anklage habe die Journalistin
— «die falsche Meinung verbreitet, dass die (ukrainischen) staatlichen Institutionen nicht in der Lage sind, ihre Funktionen (in den historischen Gebieten Bessarabiens, Anm. d. Üb) auszuüben.
— die Informationen über nationale und kulturelle Eigenarten dieser Gebiete und die Möglichkeiten der lokalen Selbstverwaltung verbreitet».
Mit diesen Materialien habe die Journalistin versucht, «Unzufriedenheit der Bewohner dieser Gebiete auszulösen und Voraussetzungen für die Abtrennung dieser Gebiete von der Ukraine zu schaffen».
Außerdem habe Glischtschinskaja laut SBU folgende verbrecherische Ideen verbreitet, dass
— «die Öffentlichkeit Bessarabiens eigenständig über die Mobilmachung entscheiden darf;
— es möglich ist, ein nationales Parlament Bessarabiens zu schaffen, was in der Verfassung der Ukraine nicht vorgesehen ist.
— Bessarabien einen Sonderstatus beanspruchen kann.
Die Journalistin soll diese Ideen verbreitet haben, indem sie Diskussionsclubs, Pressekonferenzen und Massenveranstaltungen organisieren sollte».
Die hochschwangere Journalistin, Mutter von zwei minderjährigen Kindern muss laut dem neusten Gerichtsbeschluss weitere zwei Monate in Untersuchungshaft verbringen, auch wenn die Ideen von Selbstverwaltung und Autonomie («Dezentralisierung») der ukrainischen Regionen schon längst nicht nur von Poroschenko, sondern auch von Biden verbreitet werden.

 

Dnr-online.ru: Informationen über eine Einnahme oder Einkreisung von Dokutschajewsk durch ukrainische Truppen entsprechen absolut nicht mehr Wirklichkeit. Dies erklärte heute, am 26. März, in Dokutschajewsk der stellvertretende Kommandeur der Milizen der DVR Eduard Basurin.
„Ukrainische Massenmedien berichteten von einer vollständigen Einkreisung von Dokutschajewsk. Aber wir sind ruhig hierher gefahren, niemand hat geschossen. Aber hier häufen sich die Fälle von Beschüssen mit Panzern, es gibt Zerstörungen an Gebäuden, die sich an der Kontaktlinie befinden.  Wir können sie nicht festhalten lassen, weil die OSZE-Mission nicht hierhin fährt und die Ukraine keinerlei Garantien gibt“, unterstrich Basurin.
Diese Information bestätigte die Koordinatorin der Stadtverwaltung von Dokutschajewsk Natalja Nikoforowa.
„Leider hat sich in der letzten Zeit die Lage in Dokutschajewsk verschärft. Die Woche war sehr schwer. Die Beschüsse häuften sich. Aber mehr noch beunruhigen die Informationen, die von der ukrainischen Seite eingeht.  Sie versuchen ständig zu sagen, dass die Stadt eingenommen wurde, dass die Stadt eingekreist ist. Dies erzeugt Beunruhigung. Grund zur Beunruhigung gibt es nicht. Unsere Stadt ist zuverlässig geschützt.  All diese Provokationen werden speziell geschaffen, um di Bevölkerung einzuschüchtern, Panik zu erzeugen. Tatsächlich entwickelt sich unsere Stadt, es laufen Wiederaufbauarbeiten, Renten und Sozialzahlungen werden stabil ausgezahlt. Am ehestens gefällt das der ukrainischen Seite gar nicht, deshalb organisieren sie solche Provokationen. Die Einwohner sollten sich beruhigen und zuverlässige Informationen aus offiziellen Quellen nutzen“, sagte Natalja Nikoforowa.

 

Ukrinform.ua: Nach Angaben der Hauptverwaltung für Aufklärung im ukrainischen Verteidigungsministerium liefert Russland Militärgerät und Munition für das 1. Armeekorps (Donezk) und 2. Armeekorps (Lugansk) der russischen Streitkräfte weiter.
„Seit Wochenbeginn sind in die Ortschaft Swerdlowsk sieben Züge mit Munition angekommen“, berichtet die Hauptverwaltung für Aufklärung. Außerdem sei ein Luftaufklärung- Komplex vom Typ Tiptschak aus Russland geliefert worden.

 

De.sputniknews.com: Peskow: Im Donbass keine Truppen Russlands, sondern dessen sympathisierende Bürger
Im Streit um die militärische Präsenz Russlands in der Ostukraine hat Kremlsprecher Dmitri Peskow ein weiteres Mal darauf hingewiesen, dass es im Donbass russische Truppen nie gegeben hat. „Aber Bürger Russlands, die sich mit den Einwohnern der Region solidarisieren, gab es immer und wird es auch künftig geben“, erklärte Peskow am Samstag.
„Sie wissen, dass viele Bürger Russlands tiefe Sympathiegefühle mit den Einwohnern des Donbass haben. Sie sollten auch über die Stimmung unter den Ostukrainern Bescheid wissen“, sagte Peskow in einem Interview des russischen TV-Senders TVZ. Diese Stimmung sei vor allem durch die Angst vor jenen geprägt, die sie real bedrohten: „Das sind die ukrainischen Streitkräfte und nationalistische Verbände.“
„Leider ist es wahr. Die Donbass-Bewohner sind fest entschlossen, um ihr Leben zu kämpfen und ihre Sicherheit zu verteidigen.“ Dabei erinnerte Peskow daran, dass es sich bei der Bevölkerung des Donbass um Bürger der Ukraine handelt, die Kiew selbst abgestoßen hat.

 

Dnr-online.ru/Dan-news.info: Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs der Milizen der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden haben ukrainische Truppen 182 Mal das Territorium der Republik in der Folge von 20 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung beschossen. Insgesamt hat der Gegner 137 Granatgeschosse mit Granatwerfern des Kalibers 82 und 120mm abgeschossen. Ebenfalls wandte der Gegner Panzertechnik, verschiedene Arten von Granatwerfern und Schusswaffen an. Die Beschüsse von Ortschaften und Territorien der Republik erfolgten auf Befehl der Kommandeure der 93. Brigade Klotschkow, der 56. Brigade Melnik, der 58. Brigade Sabolotnyj und der 72. Brigade Sokolow.
Am intensivsten wurde unter Anwendung schwerer, von den Minsker Vereinbarungen verbotener Waffen die folgenden Ortschaften beschossen: Sachanka, Sajzewo, Spartak, Shabitschewo, Jasinowataja, Wesjoloje, die Gebiete des Flughafens, des Volvo-Zentrums und des Petrowskij-Bezirks von Donezk.
Die Aufklärung der DVR stellt weiterhin eine Verschiebung und Konzentration von Militärtechnik entlang der gesamten Kontaktlinie fest.
Es wird täglich die Ankunft von Lastwagenkolonnen mit Munition in Richtung Awedejewka festgestellt. Dabei ist festzustellen, dass die ukrainischen Truppen in den letzten Tagen das Feuer auf Ortschaften und unsere Positionen im Gebiet von Jasinowataja mit allen Arten von Waffen verstärkt haben, darunter auch schwere Waffen – Artillerie und Panzer. Ebenfalls wurde eine Verschiebung von zwei Trawlern mit leichter Panzertechnik von Konstantinowka nach Mariupol festgestellt.
Alle Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden ordnungsgemäß an die Vertreter des Gemeinsamen Zentrums und die OSZE-Mission übergeben.
Die militärisch-politische Führung der Ukraine führt eine zusätzliche Ausrüstung ihrer Abteilungen mit Waffen und materiellen Mitteln durch und führt gleichzeitig die Führer der Weltstaaten Russland, Frankreich und Deutschland bezüglich seiner Aktivitäten und Absichten zur Erfüllung der Minsker Vereinbarungen in die Irre.
Ich rufe die ukrainischen Soldaten auf, die verbrecherischen Befehle ihres Kommandos zu sabotieren, in deren Folge friedliche Einwohner und einfache Soldaten leiden, und ich rufe die Führung der Ukraine und das Kommando der ukrainischen Streitkräfte auf, von aggressiven Absichten zur Besetzung des Territoriums der DVR Abstand zu nehmen und alle Kräfte in die Regelung des Konflikts auf friedlichem Weg zu legen.

 

De.sputniknews.com: Russland befindet sich zurzeit im Kriegszustand mit angelsächsischen Medien, behauptet Kremlsprecher Dmitri Peskow am Samstag.
„Man sagt, Russland habe schlechtes Image in der Welt. Wissen Sie, wer noch ein ebenfalls schlechtes Image hat? Die USA. Wir müssen uns jetzt in einem Informationskrieg gegen die Modemacher im Informationsraum verteidigen, vor allem gegen die Angelsachsen und ihre Massenmedien. Man kann diesen Krieg als erklärt, aber auch als unerklärt betrachten“, erklärte Peskow in einem Interview des russischen TV-Sender TVZ.
„Unter diesen Bedingungen wäre es fehl am Platze, sich der Lösung von Image-Problemen anzunehmen. Es geht doch vielmehr um Propaganda und Gegenpropaganda in gutem Sinne des Wortes“, sagte der Sprecher auf die Frage, ob der Kreml eine Strategie zur Verbesserung des Images Russlands in der Welt hat.
Zur Möglichkeit der Bildung einer Anti-Terror-Allianz Russlands mit den USA und dem Westen sagte Peskow: „Niemand hat diesbezüglich irgendwelche Illusionen. Man kann noch nicht sagen, dass wir unmittelbar vor Beginn einer Kooperation im Kampf gegen den Terrorismus stehen. Man kann nicht sagen, dass gleich nach dem jüngsten Besuch von US-Außenminister John Kerry in Moskau eine Anti-Terror-Allianz mit westlichen Ländern ins Leben gerufen wird.“
Zugleich lobte Peskow die Bereitschaft, diese Probleme zu erörtern, als einen überaus ernsthaften Schritt in die richtige Richtung. Denn vor einem oder zwei Jahren habe von dieser Bereitschaft jede Spur gefehlt. „Hoffentlich sind sich alle bereits darüber klar geworden, dass das Prinzip der Gleichheit das Basisprinzip ist, auf dessen Grundlage ein Dialog mit Moskau geführt werden kann“, sagte der Kremlsprecher.

 

Dnr-online.ru: Mitteilungen des stellvertretenden Kommandeurs der Milizen der DVR Eduard Basurin gegenüber der Presse (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die allgemeine Tendenz ist so, dass die Ukraine auf den Beginn von Angriffen vorbereitet. Die Konzentration von Truppen nimmt zu, es wird eine sehr große Menge von Treibstoffen und Munition geliefert. Die gefährlichen Richtungen bleiben dieselben: Richtung Mariupol, Donezk und  Gorlowka. Außer einer Truppenkonzentration führen sie die ganze Zeit angeblich eine Rotation entlang der Kontaktlinie durch und jeden Tag erhöht sich an einem Punkt die Konzentration, an einem anderen vermindert sie sich. Um zu verwirren, damit nicht klar ist, aus welcher Richtung sie die Angriffsaktivitäten durchführen werden. Dies ist die allgemeine Tendenz. Die Ukraine bereitet sich real auf den Beginn von Angriffen vor.
Ich habe bereits davon gesprochen, dass Gorbulin, der Assistenz des Präsidenten der Ukraine zu militärischen Fragen, einen Plan vorgestellt hat, nach denen die ukrainischen Truppen vorgehen. Was ist darin enthalten? Es sind beunruhigende Beschüsse entlang der gesamten Kontaktlinie, die Einnahme neutraler Zonen, die vollständige Blockade sowohl wirtschaftlich als auch sozial mit der folgenden Lösung des Konflikts nur auf militärischem Weg. Und die Ukraine geht danach vor. In der letzten Zeit zeigt die Ukraine, dass sie neue Arten von Waffen stationieren und dass sie die Zahl der stationierten Panzertechnik vergrößern. Deshalb bereiten sie sich real auf den Krieg vor. Eine andere Meinung dazu habe ich nicht. Bisher ist das Wetter auf unserer Seite. Wegen des Regens ist der Boden sehr weich, die Technik kann nicht vorrücken und ohne Technik kann die Infanterie nicht vorrücken. Deshalb denke ich, wenn es warm wird und die Erde trocknet, dann könnte die aktive Phase der Kämpfe beginnen.
Natürlich bereiten sich die Streitkräfte der DVR auf eine solche Entwicklung der Ereignisse vor. Es laufen militärische Übungen, gerade in zur Abwehr von Angriffen.

 

De.sputniknews.com: Russlands Militär übt in Tschetschenien Gefechtsschießen
Auf einem Truppenübungsgelände in Tschetschenien fand die aktive Phase der taktischen Bataillons-Übungen mit Gefechtsschießen von Einheiten des Motorisierten Infanterieverbandes des Militärbezirks Süd statt.
Dnr-online.ru: In der DVR gibt es eine Menge nicht zu Ende gebauter mehrstöckige Häuser und Gebäude, deren Bau im Zusammenhang mit dem Beginn der Kämpfe im Donbass gestoppt wurde. Über die Pläne des Ministeriums für Bauwesen und Kommunalwirtschaft für diese Objekte berichtete in einem Interview mit der offiziellen Seite der DVR der Minister Sergej Naumez.
„Die Gebäude, die die kommunalen Bauträger gebaut haben, werden als flexibler Fonds für die Umsiedlung von Bürgern genutzt, die ihre Wohnung durch die Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte vollständig verloren haben. Derzeit werden drei solcher Objekte fertig gebaut – in Debalzewo, Gorlowka und Junokommunarskoje. In der dritten Wiederaufbauetappe werden drei weitere solcher Objekte zu Ende gebaut. Niemand wird natürlich den Eigentümern nicht zu Ende gebauten Wohnraum, in den die Menschen investiert haben, wegnehmen. Die Verfassung der DVR widerspricht solchen Handlungen“, sagte Sergej Naumez.

 

Dan-news.info:  Drei Soldaten der DVR sind in der Folge eines Granatbeschusses von Seiten der ukrainischen Truppen verletzt worden. Dies teilte heute eine Quelle aus den militärischen Strukturen der DVR mit.

 

 

Abends:

 

 

Dan-news.info: Ukrainische Truppen haben Journalisten des föderalen Kanals LifeNews im Gebiet von Jasinowataja beschossen. Dies erklärte heute der stellvertretende Kommandeur der Milizen der DVR Eduard Basurin.
„Ein Drehteam von LifeNews war im Bereich des Checkpoints in Jasinowataja, sie drehten eine Reportage. Als sie sich dort befanden, gerieten sie unter Beschuss von Seiten der ukrainischen Truppen“, sagte er.

 

De.sputniknews.com: Russische Luftwaffe flog am Samstag 40 Angriffe bei Palmyra
Die russische Luftwaffe hat am Freitag und am Samstag 40 Raketen- und Bombenangriffe auf Positionen der Terrormiliz Daesh (IS/Islamischer Staat) im Raum der syrischen Stadt Palmyra geflogen. Dabei seien 158 Objekte angegriffen und etwa 100 Terroristen getötet worden, teilte das Zentrum für die Aussöhnung der rivalisierenden Seiten in Hmeimim mit.
Den Angaben zufolge wurden unter anderem vier Panzer, drei Artilleriegeschütze, vier Munitionsdepots und fünf Fahrzeuge vernichtet.
Die IS-Gruppierung stellt derzeit eine der größten Bedrohungen für die globale Sicherheit dar. Im Laufe von drei Jahren gelang es den Terroristen, beachtliche Territorien des Iraks und Syriens zu besetzen. Zudem versuchen sie, ihren Einfluss in Nordafrika, darunter in Libyen, auszuweiten.
Eine einheitliche Front gegen den IS gibt es bislang nicht. Gegen die Gruppierung kämpfen die Regierungstruppen Syriens und des Iraks, die US-geführte Koalition, die Kurden sowie libanesische und irakische Schiiten-Milizen. Seit Ende September fliegt auch die russische Luftwaffe Raketen- und Bombenangriffe gegen die Terrormiliz in Syrien.
Im Bürgerkrieg kamen bislang rund 220.000 Zivilisten ums Leben, einige Millionen Menschen wurden zu Flüchtlingen.

 

Dnr-online.ru: Am Samstag, den 26. März sprach das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko im Rahmen eines Bildungsforums für das Aktiv der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“ über die Wichtigkeit der Schaffung einer professionellen und ideologisch zuverlässigen Kaderreserve. Besondere Aufmerksamkeit widmete Alexandr Wladimirowitsch der Notwendigkeit einer ununterbrochenen Bildungs- und Aufklärungsarbeit unter der Jugend.
„Selbst wenn wir den Krieg auf dem Schlachtfeld gewinnen, und das werden wir tun und die Erfolge der Armee sind Ihnen gut bekannt, bleibt uns noch ein Kampf – der Aufbau des Staates und des friedlichen Lebens. Sie wissen, dass die besten Vertreter der Republik sich an den Fronten befinden. Ein großer Teil der schöpferischen Elite ist zu Beginn des Kriegs ausgereist, viele von ihnen verließen die DVR aus Notwendigkeit, die übrigen sind offene Feinde. Heute kommen sie zurück. Ich bin darüber nicht begeistert, weil es nicht möglich ist, Menschen, die hier geblieben sind, deren Verwandte und Genossen umgekommen sind, mit denen zu vergleichen, die ausgereist sind. Aber der Kadermangel ist sehr groß, es gibt einen großen Mangel nicht nur an fachlichen, sondern auch an ideologisch zuverlässigen Spezialisten. Deshalb steht vor uns eine wichtige Aufgabe – die Ausbildung einer Kaderreserve aus der Jugend, wir müssen sie lehren, gemäß ihrem Gewissen zu leben und zu arbeiten, ein Stützpfeiler für den Staat zu sein“, erklärte das Republikoberhaupt.

 

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