Stellungnahmen zur Sitzung des UN-Sicherheitsrates vom 30.10.2018

Quellen: die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken, dan-news, lug-info sowie ukrinform, tass, sputnik und ria.ru
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Lug-info.com: Die Erörterung der Wahlen in der LVR und der DVR im UN-Sicherheitsrat ohne Vertreter der Republiken des Donbass ist absurd, erklärte heute das Oberhaupt der LVR Leonid Pasetschnik.
„Auf der Sitzung des UN-Sicherheitsrat haben die Teilnehmer die Legitimität der Durchführung von Wahlen im Donbass erörtert. Dabei hat niemand die Zeit gefunden, Vertreter der Republiken des Donbass zum Dialog einzuladen. So beobachten wir ein weiteres Mal eine heuchlerische Position des Westens ‚für andere zu entscheiden‘“, erklärte er.
„Ich erinnere die Kollegen aus dem Westen daran, dass die Einwohner der Donbass selbständig ihre Wahl im Jahr 2014 getroffen haben und bereit sind, sie am 11. November zu bestätigen. Wir sind vollständig zur Durchführung gesetzlicher Wahlen bereit, die entsprechend der Verfassung und unseren Gesetzen stattfinden, was den Minsker Vereinbarungen nicht widerspricht. Ich merke an, dass im Rahmen des Maßnahmekomplexes Bedingungen nur für die Durchführung von Kommunalwahlen vorgesehen sind. In den Punkten 4, 9 und 12 ist angegeben, dass es notwendig ist, die Modalitäten für die Durchführung von Kommunalwahlen vor deren Durchführung zwischen den beiden Konfliktseiten – Kiew und dem Donbass – zu vereinbaren. Im Donbass wurden keine Kommunalwahlen durchgeführt und werden bislang nicht geplant“, erklärte Pasetschnik.

Lug-info.com: Die Erörterung der LVR und DVR im UN-Sicherheitsrat in Abwesenheit von Vertretern der Republiken widerspricht den Normen des internationalen Rechts, erklärte der Außenminister der LVR Wladislaw Dejnego.
„Die Sitzung des UN-Sicherheitsrats, auf der die Frage der Legitimität der Wahlen im Donbass behandelt wird, fand ohne die Vertreter der Volksrepubliken selbst statt. Dies widerspricht den Normen des internationalen Rechts und einfach dem gesunden Menschenverstand“, sagte er.
„Die Wahlen im Donbass widersprechen den Minsker Vereinbarungen nicht und werden in erster Linie entsprechend den Verfassungen und verfassungsmäßigen Rechten der Bürger durchgeführt, was auf der Ebene des internationalen Rechts festgeschrieben ist. Und die Frage der Durchführung von Wahlen ohne unsere Vertreter zu behandeln ist mindestens unprofessionell“, unterstrich Dejnego.

Dan-news.info: Kommentar des kommissarischen Oberhaupts der DVR Denis Puschilin zur Sitzung des UN-Sicherheitsrats
Die Erörterung der Wahlen in der DVR und LVR auf so hoher Ebene wie dem UN-Sicherheitsrat, der auf Initiative der USA, Frankreichs, Großbritanniens, Schwedens, der Niederlande und Polens ohne Beteiligung von Vertretern der DVR und LVR einberufen wurde, ruft Fassungslosigkeit hervor. Mir ist unverständlich, warum diese Länder keine Sitzung des UN-Sicherheitsrats initiieren, wenn aufgrund von Beschuss der ukrainischen Streitkräfte völlig unschuldige Einwohner des Donbass sterben, wenn der Donbass durch Blockaden erstickt wird, wenn Kiew alles tut, um die Minsker Vereinbarungen zu sabotieren, indem es die Trennung von Kräften und Mitteln behindert, den Gefangenenaustausch sabotiert, den politischen Teil der Minsker Vereinbarungen nicht erfüllt. All dies ruft bei den westlichen Ländern keinerlei Reaktion hervor. Als schließlich Diversanten des Sicherheitsdienstes der Ukraine in hinterhältiger Weise das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko ermordeten äußerte kein einziges dieser oder anderer westlicher Länder Bedauern und beabsichtigt nicht zu erörtern, wie dieser Terrorakt sich auf den Prozess der friedlichen Regelung auswirken kann.
Dabei hat der UN-Sicherheitsrat beschlossen, die Frage der Durchführung von Wahlen in den Republiken, die absolut nicht den Minsker Vereinbarungen widersprechen, zu erörtern. Und das obwohl der Maßnahmekomplex zur Erfüllung der Minsker Vereinbarungen eine Vereinbarung der Seiten nur für die Durchführung von Kommunalwahlen vorsieht, die weder in der DVR noch in der LVR durchgeführt wurden und bisher auch nicht durchzuführen geplant sind.
Nach dem von Agenten ukrainischer Spezialdienste durchgeführten terroristischen Akt, bei dem das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko starb, hatte die Republik das Problem der vorzeitigen Beendigung der Vollmachten des Oberhaupts. Wir konnten einfach kein Machtvakuum zulassen, es war notwendig die Kontinuität der staatlichen Leitung zu gewährleisten und es wurden Wahlen zum Oberhaupt und zum Parlament angesetzt. Die Erörterung der Frage über die im Donbass bevorstehenden Wahlen plant der UN-Sicherheitsrat ohne Beteiligung von Vertretern der DVR und LVR, was mindestens nicht korrekt und nicht objektiv ist.
Ich hoffe aufrichtig darauf, dass der UN-Sicherheitsrat nicht auf den Weg der doppelten Standards geht, die den westlichen Ländern und insbesondere den USA zueigen sind.
Ich bin überzeugt, dass die RF – Mitglied des UN-Sicherheitsrats – uns weiter in der diplomatischen Arena Hilfe leistet und ein Maximum an Anstrengungen einbringt, um die Interessen des Volks des Donbass zu verteidigen.
In jedem Fall werden die Wahlen in der DVR stattfinden. Sie werden transparent, offen sein, sie finden nach unseren Gesetzen und entsprechend der Verfassung und allen internationalen Normen und Standards statt.

Dan-news.info: Kommentar der bevollmächtigten Vertreterin der DVR in der Kontaktgruppe und Außenministerin der DVR Natalja Nikonorowa zur Sitzung des UN-Sicherheitsrats
Von Seiten der Republiken werden alle Punkte der Minsker Vereinbarungen zur Regelung des Konflikts im Donbass in vollem Umfang erfüllt. Haupthindernis auf dem Weg einer politischen Regelung des Konflikts bleibt die unversöhnliche Position der ukrainischen Seite, die alle ihr möglichen Schritte zur Verzögerung des Konflikts geht. Kein einziger Punkt des Maßnahmekomplexes wurde von der ukrainischen Seite erfüllt – das Gesetz über einen besonderen Status des Donbass war keinen Tag in Kraft, der Gesetzesentwurf zur Amnestie wurde nicht einmal vom Vorsitzenden des Parlaments unterzeichnet, die Verfassungsreform wurde nur in erster Lesung und ohne jede Abstimmung mit dem Donbass angenommen, die Durchführung von Kommunalwahlen ist durch ein neues Gesetz über die Wiederaufnahme der Souveränität der Ukraine blockiert.
Vor dem Hintergrund all dieser Aktivitäten oder eher Untätigkeit und Blockade geschah der Mord am Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko, der von Agenten ukrainischer Spezialdienste begangen wurde, was nur unsere Thesen bestätigt. Unter solchen Bedingungen war das Parlament der Republik verpflichtet, die Kontinuität der Arbeit der legitimen ausführenden Staatsmacht in der Republik zu gewährleisten und setzte Wahlen zum Oberhaupt und zum Volkssowjet für den 11. November an. In unserer Republik leben etwa 2,5 Millionen Menschen und unser Volk ohne legitime Staatsorgane zu lassen bedeutet ihnen das Recht der Wahl zu nehmen.
Die Wahlen, die für den 11. November angesetzt sind, entsprechen vollständig der republikanischen Gesetzgebung und widersprechen auch nicht den Minsker Vereinbarungen, weil im Rahmen des Maßnahmekomplexes nur Bedingungen für Kommunalwahlen vorgesehen sind. Die Punkte 4, 9 und 12 dieses Dokuments sehen vor, die Modalitäten für die Durchführung der Kommunalwahlen vor deren Durchführung zwischen den zwei Konfliktseiten – Kiew und dem Donbass – zu vereinbaren. Weder in der DVR noch in der LVR wurden Kommunalwahlen durchgeführt und sie sind bisher nicht geplant.
Die Republiken bleiben weiter verlässliche Partner bei der friedlichen Regelung in Minsk.

Ria.ru: Der UN-Sicherheitsrat hat der Leiterin der zentralen Wahlkommissionen der LVR Jelena Krawtschenko nicht die Möglichkeit gegeben, auf der Sitzung zu den Wahlen im Donbass zu sprechen, indem er gegen ihre Aufnahme in die Tagesordnung stimmte.
Für ihre Teilnahme stimmten Russland, Frankreich, die USA, Schweden, Polen, die Niederland, Großbritannien, die übrigen Teilnehmerstaaten der Sitzung enthielten sich.
Die Sitzung des Sicherheitsrats, den die Länder, die gegen die Beteiligung von Krawtschenko gestimmt haben, einberufen hatten, beantragte die Sitzung zunächst als geschlossene Sitzung. Aber Russland war nach den Worten des ständigen Vertreters Wassilij Nebensja gegen eine solche Initiative und beantragte eine offene Durchführung.

Ukrinform.ua: UNO unterstützt Souveränität der Ukraine – Poroschenko
Die Sitzung des UN-Sicherheitsrates war ein Beweis dafür, dass die internationale Isolation Russlands fortgesetzt und die territoriale Integrität und Souveränität der Ukraine stark unterstützt werden.
Das erklärte Präsident der Ukraine Petro Poroschenko auf seiner Facebook-Seite nach der Sitzung des Gremiums am Dienstag. Er nannte die Ergebnisse der Sitzung zur Lage in den besetzten Gebieten der Ostukraine überzeugend und anschaulich. „Ich bedanke mich bei internationalen Partnern, bei der Führung des Sekretariats der UNO für eine starke Solidarität mit der Ukraine und für den Aufruf, humanitäre Hilfe zur Milderung der Auswirkungen der zerstörenden russischen Aggression zu erhöhen“, schrieb der Staatschef.
Russland müsse seine Aggression im Donbass, Waffenlieferungen in die besetzten Gebieten, die Blockierung der Vereinbarungen von Minsk, die Besetzung der Krim stoppen. Die aggressive Politik Russlands im Asowschen Meer und in der Straßen von Kertsch sei inakzeptabel.
Poroschenko betonte weiter, Moskau müsse auf Fake-Wahlen im besetzten Donbass im November verzichten. Sie seien illegal und ein weiteres Beispiel der russischen Aggression.

Ria.ru: „Der Mord am Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko war auf die Destabilisierung der Lage in der Region gerichtet, es gibt gewichtige Gründe anzunehmen, dass die ukrainische Seite daran beteiligt war“, sagte der ständige Vertreter der RF beim UN-Sicherheitsrat Wassilij Nebensja.

Ria.ru: Frankreich, die Niederlande, Polen, Schweden und Großbritannien – Mitglieder des UN-Sicherheitsrats – sowie zu ihnen neigenden ehemaligen und zukünftigen Mitglieder des Rats, Italien, Belgien und Deutschland, haben eine Erklärung abgegeben, in der sie erklärten, dass sie die geplanten Wahlen in den Republiken des Donbass am 11. November nicht anerkennen und Russland bitten, diesen Prozess zu stoppen.
„Wir rufen die internationale Gemeinschaft auf sich im Widerstand gegen diese ungesetzlichen „Wahlen“ zu vereinen … und rufen Russland auf, erheblichen Einfluss darauf auszuüben, diese sogenannten „Wahlen“ zu stoppen“, erklärt im Namen aller dieser Länder die bevollmächtigte Vertreterin Großbritanniens Karen Pierce.
„Wir sind wie zuvor überzeugt davon, dass eine friedliche Regelung des Konflikts möglich ist. Nur ein Fortschritt auf diplomatischer Front wird uns dahin führen, dass gesetzliche und Vertrauen verdienende Wahlen im Osten der Ukraine entsprechend den Minsker Vereinbarungen durchgeführt werden können“, fügte Pierce hinzu.

Standard

Presseschau vom 30.10.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


abends/nachts:

lug-info.com: Die Einwohner von Lugansk haben den 100. Jahrestag des Leninschen Komsomol mit einer Festveranstaltung begangen, bei der die Zeitkapsel mit der Botschaft der Komsomolzen des Jahres 1967 an ihre Nachfahren geöffnet wurde….
„Der Komsomol ist nicht
nur eine die Zeit unserer Jugend und helle Erinnerungen an große Dinge. Es ist eine Jugendorganisation, die eine Zeitgenossin der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution ist, die direkt darauf eingewirkt hat, was für ein Land geschaffen wurde. Der Komsomol war eine echte Kaderschmiede für alle Bereiche des Lebens“, sagte der Bürgermeister von Lugansk Manolis Pilawow.
„Es vergehen Jahre und Jahrzehnte, aber die Idee der Komsmolbewegung, der Geist der Jugend, die dem Land helfen will, bleibt unverändert. Die Vertreter der Jugendorganisationen der LVR können aus meiner Sicht ganz als Nachfahren der Komsomolzen gesehen werden. Ihr kämpft für die Zukunft unserer Republik und die heutige Realität ist im vielen der Situation vor 100 Jahren ähnlich. Die lange Erfahrung des Komsomol wird zweifellos der Jugend der Republik von Nutzen sein“, fügte er hinzu.
Mit schönen künstlerischen Vorführungen begrüßten Aktivisten der Jugendorganisation „Junge Garde“, des Jugendrats beim Bürgermeister von Lugansk, studentischer Baubrigaden der Republik sowie Mitglieder des operativen Stabs zur Feier des Jahrestags des Komsomol.
Außerdem wurde bei der Veranstaltung die Zeitkapsel geöffnet.
„Die Teilnehmer erwartete eine historische Überraschung. In der Kapsel, auf der das Jahr 1968 stand, wurde eine andere Kapsel mit einer Botschaft zu Ehren des 100. Jahrestags der Großen sozialistischen Oktoberrevolution gefunden. Diese Kapsel wurde 1967 hinterlegt“, erzählte die Abteilungsleiterin der Stadtverwaltung Olga Inagamowa.
Das Recht die Kapsel zu öffnen und die Postschaft der Komsomolzen des Jahres 1967 an die Nachkommen zu verlesen, erhielt
en die Leiterin der Abteilung für die lernende Jugend des Woroschilowgrader Stadtkomitees in den Jahren 1980-1985 Natalja Lysenko und der Ehrenbürger von Lugansk, das Mitglied des Zentralkomitees des Leninschen Komsomol der Ukraine Wjatscheslaw Malow.
„Über Jahre und Jahrzehnte schicken wir Euch, der Generation des Jahres 2017, unseren heißen Gruß und Glückwünsche zum frohen Feiertag, dem 100. Jahrestag des Großen Oktober. Unsere Herzen sind mit dem Gefühl einer großen Freude und Stolz für unsere große Heimat gefüllt. In einigen Tagen wird das Sowjetvolk, die gesamte fortschrittliche Mensch
heit, den 50. Jahrestag des Großen Oktober begehen, der den Beginn einer neuen Ära in der Geschichte der Menschheit gelegt hat. In diesen Jahren hat sich unsere Heimat aus einem zurückgebliebenen zu einem mächtigen Weltstaat entwickelt“, heißt es in dem Text der Botschaft.
„Wir sind stolz darauf, dass es bei den Erfolgen des sowjetischen Volk
es einen Anteil unserer Arbeit, unserer Energie und unseres Willens gibt … Seid würdige Mitglieder dieser Gesellschaft, haltet die Fahne des Internationalismus und der Freundschaft zwischen den Völkern, die Arbeit und den Fortschritt im Namen des Wohls der Menschen hoch. Das aus euren Herzen niemals der Drang nach Wissen und Schaffen verschwindet. Immer nur vorwärts und vorwärts“, wünschten die Komsomolzen des Jahres 1967 den Nachkommen.

vk-Seite der Union der Kommunisten des Lugansker Landes: Kommunisten und Komsomolzen der LVR haben den 100. Jahrestag des Leninschen Komsomol begangen
Heute ha
ben sich die Komsomol-Organisation von Lugansk und das Aktiv der Kommunisten im Park des 30. Jahrestags des Leninschen Komsomol versammelt, um Ehrenmedaillen des ZK der KPRF zu übergeben. Neben Redebeiträgen legten die Versammelten Blumen am Denkmal der Junggardisten nieder. Das Bürgermeisteramt von Lugansk hatte sich geweigert, den Organisatoren der Veranstaltung eine Kopie der Botschaft aus der geöffneten Zeitkapsel, die an die Komsomolzen des Jahres 2018 gerichtet ist, zur Verfügung zu stellen.

dnr-online.ru: Vor 47 Jahren fand in Donezk das erste unionsweite Treffen der Arbeitsdynastien statt, bei dem sich die besten Menschen der Arbeit aus allen Ecken des Landes versammelten. Während dieses Treffens wurde entschieden, zu Ehren des 53. Jahrestags des Leninschen Komsomol eine Botschaft an die Vertreter der Arbeitsdynastien der Jugend des Jahres 2018 zu senden. Heute, am 29. Oktober, sollte die Botschaft, die in einer „Zeitkapsel“ bewahr wurde, veröffentlicht werden. Aber das geschah nicht. Die Situation kommentierte der leitende wissenschaftliche Mitarbeiter der Abteilung zum Erhalt von archäologischen Denkmälern des Donezker republikanischen heimatkundlichen Museums Eduard Krawtschenko.
„Am 11. Oktober haben wir einen Versuch unternommen, die Kapsel zu finden. Dort war eine repräsentative Kommission aus der Stadtverwaltung, der Verwaltung des Woroschilowskij-Bezirks usw. Die Steinplatte wurde angehoben, nachgesehen. Eine Kapsel haben wir dort nicht gefunden. Wahrscheinlich wurde sie irgendwann von dort entfernt. Wann, das wissen wir nicht“, berichtete Eduard Krawtschenko.


vormittags:

de.sputniknews.com: Idlib: Transport von Giftstoffen durch „Weißhelme“ und Al-Nusra-Kämpfer gesichtet
In der Nähe des syrischen Idlib sind Bewegungen von Dschabhat-al-Nusra-Kämpfern und Mitgliedern der „Weißhelme“ mit Giftstoffen gesichtet worden, erklärte der stellvertretende UN-Botschafter Russlands, Wladimir Safronkow.
„Zugleich hören die dort stationierten Bandentruppen nicht auf, die Vertragsbedingungen zu verletzen, indem sie naheliegende Ortschaften beschießen; dabei tauchen erneut Mitteilungen über verdächtigte Bewegungen von Al-Nusra-Kämpfern und ,Weißhelmenʻ mit Giftstoffen auf“, sagte der Diplomat.
Die Vereinbarungen über Idlib werden Safronkow zufolge erfolgreich umgesetzt.
„Unsere türkischen Partner machen alles, was von ihnen abhängt, um die Gruppierungen und deren schwere Bewaffnung aus dieser Zone abzuziehen.“
„Die Deeskalationsvereinbarungen waren zunächst provisorischer Art; niemand hat die Aufgabe zur Eliminierung der Terrorpräsenz in Syrien von der Tagesordnung genommen“, präzisierte der russische Vize-UN-Botschafter.
Im Falle der Fortsetzung der Provokation wird sich Russland ihm zufolge das Recht vorbehalten, das Vorgehen Syriens bei der Eliminierung der Terroristen zu unterstützen.
Ende September hatte der russische Vizeaußenminister Sergej Werschinin erklärt, dass „die Kämpfer in Idlib mit Hilfe der pseudohumanitären Komplizen der Terroristen von den ,Weißhelmenʻ die Vorbereitung auf Fake-Aktionen“ zur Inszenierung eines C-Waffen-Einsatzes fortsetzen würden.
Die Organisation „Weißhelme“ erlangte Bekanntheit durch Videos im Internet, auf denen ihre Mitglieder syrische Zivilisten aus den Trümmern retteten. Zugleich sind aber Aufnahmen aufgetaucht, die zeigen, wie „Weißhelme“ inszenierte Aktionen filmen. Das russische Außenministerium bezeichnet die Tätigkeit der Organisation als Teil des Informationskrieges zur Diskreditierung der syrischen Behörde


lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden zweimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete Golubowskoje und Kalinowka..
Geschossen wurde mit Schützenpanzerwaffen.

de.sputniknews.com: USA denken an „Adventsgeschenk“ für China – Bloomberg
Die US-Administration wird voraussichtlich Anfang Dezember erhöhte Zölle auf mehrere Arten von Importwaren aus China einführen. Diese „Geschenkaktion“ wird erfolgen, sollte das Treffen von Präsident Donald Trump mit dem Vorsitzenden der VR China, Xi Jinping, beim G20-Gipfel in Buenos Aires ergebnislos verlaufen.
Darüber berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Montag unter Berufung auf Insiderquellen. Die erhöhten Zölle könnten chinesische Waren im Gesamtwert von 257 Milliarden US-Dollar betreffen, hieß es.
Sollten die Zollmaßnahmen im November angekündigt werden, treten sie ab Februar nächsten Jahres in Kraft.
Die Handelsbeziehungen zwischen Peking und Washington verschlechterten sich, nachdem Trump China des Diebstahls von US-Technologien und US-amerikanischem geistigem Eigentum beschuldigt hatte. Aufgrund dessen erhöhten die USA die Zölle auf chinesische Waren im Gesamtwert von 50 Milliarden US-Dollar auf 25 Prozent. Ende September führten die USA einen 10-Prozent-Zoll auf chinesische Waren im Gesamtwert von 200 US-Dollar ein, wobei der Zollsatz Anfang 2019 auf 25 Prozent angehoben werden soll. Peking reagierte dementsprechend.
Wie der chinesische Außenminister Wang Yi am 8. Oktober äußerte, widerspricht das Vorgehen der USA im Bereich der Handelsbeziehungen mit China den Interessen beider Länder.


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 29. Oktober 3:00 Uhr bis 30. Oktober 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 23.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der
Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Dolomitnoje, Sajzewo, Donezker Flughafen (Volvo-Zentrum), Spartak, Krutaja Balka, Wasiljewka, Jasinowataja, Shabitschewo, Staromichajlowka, Dokutschajewsk, Leninskoje, Sachanka, Kominternowo.
Wie bereits mitgeteilt wurde, entstand infolge der Verwendung einer Kampfdrohne mit Brandmunition durch die bewaffneten Formationen der Ukraine in Staromichajowka ein Brand in dem Haus in der Dnjepropetrowskaja-Straße 56.
Außerdem wurde gestern durch Beschuss von Seiten der ukrainischen bewaffneten Formationen auf Dokutschajewsk die Verglasung der Wohnung Nr. 12 in der Melnikow-Straße 3 beschädigt.
Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 366.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 167.
Ab 00:01 Uhr am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.

de.sputniknews.com: Russland zu Lage im Asowschen Meer: Nato kommt hier nicht durch
Iswestija
Das Oberhaupt der Republik Krim, Sergej Aksjonow, hat vor Kurzem angekündigt, die nationalen Interessen notfalls mit aller Härte zu verteidigen.
Nato-Schiffe werden keinen Zugang zum Asowschen Meer bekommen. Russland wird keine gemeinsamen Übungen der Nato und der Ukraine in diesem Gewässer zulassen, so Aksjonow. Ihm zufolge wird Russland „hart und kontinuierlich die eigenen nationalen Interessen verteidigen“.
Die Absichten Kiews, neue antirussische Sanktionen zu provozieren, würden sich ins Gegenteil verkehren. Die Nato äußerte Besorgnis wegen der Destabilisierung der Lage im Asowschen Meer. Wegen der Spannungen in diesem Gebiet stellen die Initiatoren der Resolution zur Ausweitung der Strafmaßnahmen unerfüllbare Forderungen an Russland.
Moskau ist gegen eine Eskalation im Asowschen Meer, weshalb es Nato-Schiffen keinen Zugang gewähren wird. „Es wird keine Nato-Schiffe im Asowschen Meer geben. Unser Land wird hart und kontinuierlich die eigenen nationalen Interessen verteidigen, daran sollte niemand Zweifel haben“, sagte Aksjonow.
„Die ukrainischen Behörden hoffen vielleicht, dass das Ergebnis ihrer Provokationen weitere antirussische Sanktionen sein werden. Doch das Paradoxe an der Situation besteht darin, dass Sanktionen gegen Russland eingeführt werden und es der Ukraine dabei schlecht geht. Auf der einen Seite beschwert sich Kiew darüber, dass es Milliarden verliert, auf der anderen Seite freut es sich über die Sanktionen und fordert neue. Das ist politische Schizophrenie, die für die aktuellen ukrainischen Behörden typisch ist. Nicht zufällig wird gesagt, dass weise Menschen aus fremden Fehlern lernen, der kluge aus den eigenen und Dummköpfe nie etwas“, sagte Aksjonow.
Kiew absolvierte vom 9. bis 12. Oktober Militärübungen im Asowschen Meer. Während der Manöver wehrten die ukrainischen Militärs Angriffe gegnerischer Landungstruppen ab. Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko sagte nach den Übungen, dass Kiew zur Abwehr der russischen Aggression im Asowschen Meer bereit ist. Die ukrainischen Behörden kündigten zudem gemeinsame Übungen mit der Nato an.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow sagte, dass man ohne Zustimmung Moskaus nicht mit Schiffen ins Asowsche Meer fahren kann, weil der Vertrag mit der Ukraine die Zustimmung beider Länder für das Eintreffen von Kriegsschiffen erfordert.
Wie es bei der Nato hieß, hat Generalsekretär Jens Stoltenberg die Situation im Asowschen Meer beim jüngsten Treffen mit dem ukrainischen Außenminister Pawlo Klimkin besprochen.
„Die Ukraine muss freie Meereskanäle haben, was natürlich auch für die Schiffe der Nato-Staaten wichtig ist, die Handelsbeziehungen mit der Ukraine haben. Das ist ein Problem, mit dem wir uns befassen“, hieß es im Pressedienst der Nato.
Stoltenberg hatte zuvor gesagt, dass die Nato über angeblich destabilisierende Handlungen Russlands in diesem Gewässer besorgt ist. Außerdem gab er an, dass er über den Bau der Kertsch-Brücke verärgert sei.
Das EU-Parlament verabschiedete am 25. Oktober eine Resolution, in der „überflüssige Handlungen Russlands“ in diesem Gewässer verurteilt werden. Laut den EU-Parlamentariern hindert Moskau angeblich ukrainische Schiffe an der Weiterfahrt und provoziert einen bewaffneten Konflikt in dieser Region. In der Resolution heißt es, dass „gezielte Sanktionen gegen Russland verstärkt werden, falls der Konflikt im Asowschen Meer sich weiter zuspitzt“. Die Verfasser dieses Dokuments sind Tunne Kelam und Urmas Paet, EU-Abgeordneten aus Estland.
Auf die Frage der Zeitung „Iswestija“, warum gerade Russland aggressive Handlungen in diesem Gewässer vorgeworfen werden, denn die Zuspitzung hätte doch mit den Handlungen der Ukraine, die russische Schiffe im Asowschen Meer festhielt und sogar beschlagnahmte, begonnen, sagte der Außenminister Estlands und Urheber der antirussischen Resolution, Urmas Paet: „Alle diesen Fragen werden gelöst, wenn Russland aufgehört hat, das Völkerrecht zu ignorieren und die Krim zu besetzen.“
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, nannte das Thema Asowsche Meer eine weitere „propagandistische Karte”, die von den westlichen Kollegen gespielt werde.
In den kommenden Monaten findet eine Sitzung des EU-Ukraine-Assoziierungsrats mit dem ukrainischen Premier Wladimir Groisman statt. Wie die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini kürzlich Tage sagte, wird ein Teil dieser Sitzung der Frage gewidmet sein, wie man auf die Zuspitzung im Asowschen Meer reagieren sollte und welche Unterstützung die EU der Ukraine bei dieser Frage leisten kann. Der EU-Rat nahm auf Anfrage der „Iswestija“ keine Stellung zur Situation im Asowschen Meer, betonte aber, dass die vollständige Themenliste des Treffens im Dezember wenige Tage vor den Verhandlungen veröffentlicht werde.
Die Situation um das Asowsche Meer spitzte sich zu, nachdem die Ukraine am 25. März 2018 den russischen Fischkutter „Nord“ festgesetzt hatte. Zehn Seeleute mit russischer Staatsbürgerschaft wurden zu ukrainischen Staatsbürgern erklärt, gegen sie wurde Anklage erhoben. Gegen neun Besatzungsmitglieder wurde eine Geldstrafe verhängt. Dem Schiffskapitän droht eine Haftstrafe von bis zu fünf Jahren.


Dnr-sckk.ru: Wie
bereits mitgeteilt wurde, haben die bewaffneten Formationen des übrig gebliebenen Teils der Ukraine das Feuer auf Staromichajlowka eröffnet.
Durch den Beschuss entstanden zahlreiche Schäden an Fassaden, Dächern und Verglasungen von sieben Wohnhäusern in der Shukowskij-Straße (Hausnummern 2, 14, 15, 16, 17, 17a, 18).
Nach vorläufigen Informationen gibt es keine
Opfer unter der Zivilbevölkerung. Genauere Informationen werden ermittelt.

nachmittags:


de.sputniknews.com:
Kiew kurz vor der Wahl: Für Poroschenko muss der Donbass brennen
Swobodnaja Pressa
Ukrainische Nationalisten rufen dazu auf, den Donbass anzugreifen, um die Volksrepubliken vom Asowschen Meer abzuschneiden. Präsident Poroschenko könnte einen militärischen Erfolg in de Tat gut gebrauchen: In der Ukraine stehen Wahlen an. Und die EU signalisiert, die Kiewer Führung bei einer Offensive gegen den Donbass unterstützen zu wollen.
Ein Vorstoß – und die Volksrepublik Donezk ist vom Asowschen Meer abgeschnitten. Dazu rufen ukrainische Nationalisten die Regierung in Kiew auf. „Die Zeit drängt. Um die schleichende Annexion des Asowschen Meeres von russischer Seite sofort zu stoppen, muss unverzüglich eine Offensive unserer Truppen zu Lande begonnen werden“, fordert Wjatscheslaw Wlassenko, Kämpfer des Nationalbataillons „Donbass“, via Facebook.
Ein kleiner, siegreicher „Blitzkrieg“ gegen die Stadt Nowoasowsk – den einzigen Zugang der Volksrepublik Donezk zum Asowschen Meer – käme dem ukrainischen Präsidenten wirklich sehr gelegen.
„Wir beobachten seit einigen Tagen, dass es im Donbass entlang der ganzen Front wieder eskaliert. Wieder sterben die Verteidiger des Donbass und Zivilisten, während die ukrainische Führung die innenpolitische Lage weiter verschärft“, sagt der Politologe und Fachjournalist Wladimr Orlow.
Poroschenko würde dem Aufruf der Nationalisten gerne folgen, sagt der Experte. „Je näher die Wahlen rücken, desto dringender braucht Poroschenko einen lokalen Erfolg im Donbass.“ Eine Offensive wagt der ukrainische Präsident aber nur, „wenn er vom Westen Garantien bekommt, dass sein Vorstoß unterstützt wird und Russland sich nicht einmischen kann“.
Der Westen hat die Unterstützung bereits signalisiert. Das EU-Parlament zeigt sich „wegen der instabilen Sicherheitslage im Asowschen Meer, die zu einem offenen Konflikt auswachsen kann“ beunruhigt.
In einem Dokument des Parlaments vom 25. Oktober heißt es, „die Militarisierung des Gewässers vonseiten Russlands“ sei eine Aggression. Die größte Sorge der EU: Ukrainische Öl- und Gasvorkommen könnten besetzt und das Asowsche Meer in ein russisches Binnengewässer verwandelt werden. Natürlich drohen EU-Abgeordnete Russland deshalb mit neuen Sanktionen.
Ob Unterstützungsbekundungen auf dem Papier den ukrainischen Präsidenten wirklich veranlassen, eine Offensive zu beginnen, ist aber fraglich. Schließlich hat Poroschenko noch die Geschichte seines einstigen Kumpels Saakaschwili vor Augen: „Der ehemalige georgische Präsident hatte offensichtlich auch Garantien vom Westen erhalten, als er Südossetien angriff. Was daraus wurde, wissen wir“, sagt der Politologe Orlow.
Laut dem Experten hat Poroschenko noch Bedenken. „Es wäre nicht das erste Mal, dass der Westen seine Verbündeten fallen lässt“, so Orlow. Zumal Russlands Präsident Putin unzweideutig klar gemacht hat, der Versuch, die Volksrepubliken Donezk und Lugansk anzugreifen, würde ernsthafte Folgen für die Staatlichkeit der Ukraine nach sich ziehen.
Ohnehin ist der Sinn und Zweck einer Militäraktion im Donbass ungewiss, sagt der GUS-Experte Wladimir Scharichin. „Die ukrainische Armee müsste herbe Verluste einstecken, würde sie versuchen, die Stadt Nowoasowsk einzunehmen. Und die Volksrepublik Donezk hätte dann ja immer noch Zugang zum Asowschen Meer, bei Bedarf über russisches Gebiet.“
Die Ukrainer würden wirklich einen hohen Preis für die Offensive zahlen müssen, sagt auch Orlow. Aber: „Rein militärisch betrachtet könnte die ukrainische Armee so viele Kräfte an einer Stelle aufbringen, dass sie die Verteidigung des Donbass durchbricht und innerhalb von fünf bis sechs Tagen bis an die russische Grenze vorstößt.“
Die ukrainische Armee ist laut dem Experten gegenwärtig in einer besseren Ausgangsposition: „Die Ukrainer sind zahlenmäßig überlegen und verbessern seit Jahren auch die Qualität ihrer Ausrüstung.“
Bei den Kiewer Streitkräften sei eine ständige Zunahme der Schlagkraft zu beobachten – „was man von den Volksmilizen im Donbass nicht behaupten kann“, so Orlow. „Die Volksmilizen haben keine Aufklärungskameras. Und die Wärmebildkameras, die sie besitzen, haben sie bei den Kämpfen 2014 von den ukrainischen Truppen erbeutet. Es fehlt auch an Scharfschützengewehren usw.“
Natürlich könnte diese gegenwärtige Überlegenheit der ukrainischen Armee die ukrainischen Generäle dazu veranlassen, eine Offensive gegen den Donbass als machbar einzuschätzen.
Denn, so Orlow: „Für das Kiewer Regime wäre eine erfolgreiche Offensive gegen den Donbass sehr von Vorteil. Man muss ja den Wählern einen Sieg über die ‚Separatisten und Aggressoren aus dem Osten‘ auftischen, und auch dem Westen zeigen, dass man sein Geld wert ist.“
„Billige Propaganda“ – so bezeichnet indes der GUS-Experte Scharichin die Aufrufe ukrainischer Nationalisten. „Die ukrainischen Kräfte haben Hunderte Zivilisten in den Volksrepubliken getötet oder verletzt“, sagt der Politologe. „Jetzt müssen Poroschenkos PR-Leute die Lage weiter verschärfen, damit die Wähler zum Zeitpunkt der Wahlen endgültig das Gefühl haben, die Ukraine sei eine belagerte Festung.“
Aber eine Offensive? Das Risiko würde Poroschenko nicht eingehen, sagt Scharichin: „Erst recht nicht, nachdem Putin klargemacht hat, dass eine Reaktion Russlands auf einen Angriff nicht ausbleiben würde.“

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR über die Lage am 30.10.2018
In den letzten 24 Stunden wurden
23 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten des Gegners festgestellt, der die Gebiete von 14 Ortschaften der Republik beschossen hat.
In
Richtung Gorlowka haben die Kriegsverbrecher der 72. mechanisierten Brigade unter Kommando von Tatus Sajzewo und Dolomitnoje mit Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In
Richtung Donezk wurden von den Positionen der 92. und der 28. mechanisierten Brigade unter Kommando der Henker Kokorjew und Martschenko sowie der 56 Panzergrenadierbrigade unter Kommando von Iwanow aus Shabitschewo, Krutaja Balka, Jasinowataja, Wasiljewka, Spartak, Staromichajlowka sowie das Gebiet des Volvo-Zentrums und der Flughafen von Donezk mit Mörsern rdes Kaliber 120 und 82mm, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In
Richtung Mariupol haben die Kriegsverbrecher der 128. Gebirgssturmbrigade und der 79. Luftsturmbrigade auf Befehl von Sobko und Kuratsch während des Beschusses von Dokutschajewsk, Kominternowo, Leninskoje und Sachanka Schützenpanzerwaffen, Granatwerfer, großkalibrige Maschinengewehre und Schusswaffen eingesetzt.
In
folge des Beschusses von Dokutschajewsk wurde die Verglasung einer Wohnung des Hauses in der Melnikow-Straße 3 beschädigt.
Nach Angaben unserer Aufklärung besuchen
im Zeitraum vom 31. Oktober bis 1. November NATO-Berater und Kuratoren der Einheiten ausländischer privater Militärkompanien Kramatorsk, um gemeinsam mit Vertretern ukrainischen Spezialdienste eine Serie aufsehenerregender terroristischer Akte und Provokationen an der Kontaktlinie zu planen, um die Wahlen zu den Oberhäuptern der DVR und der LVR zum Scheitern zu bringen. Auf Befehl von Najew werden für die örtlichen Einwohner erhebliche Verkehrsbeschränkungen eingeführt, um die Bewegungen der ausländischen Kämpfer in der Stadt zu verheimlichen.
Die an die Straflosigkeit gewöhnten ukrainischen Kämpfer spucken weiter in das Gesicht der Weltgemeinschaft und überziehen die friedlichen Bürger der Republik mit Terror.
Am 29. Oktober dieses Jahres haben die ukrainischen Straftruppen von den Positionen der 28. Brigade einen Schlag auf Wohnhäuser in Staromichajlowka verübt.
Dadurch entstand ein Brand in einem Haus in der Dnjepropetrowskaja-Straße. Aber mit dieser Heldentat haben die ukrainischen Kämpfer nicht aufgehört. Eine Brigade des Zivilschutzministeriums, die an den Beschussort fuhr, geriet unter Beschuss und war gezwungen, die Brandort zu verlassen.
Ich will anmerken, dass auch heute im Ergebnis eines Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte sieben Häuser in der Shukowskij-Straße in Staromichajlowka beschädigt wurden. Nach vorläufigen Angaben wurden keine Opfer unter der
Zivilbevölkerung festgestellt, Weitere Informationen werden noch ermittelt.
Wir rufen die Weltgemeinschaft ein weiteres Mal auf, die ukrainische Seite zu zwingen, ihre Verpflichtungen zu erfüllen.
Wir erhalten weiter
Informationen über nicht kampfbedingte Verluste der ukrainischen Streitkräfte.
Am 26. Oktober dieses Jahres verlor der Unterfeldwebel Jefimow, geb. 1992, das linke Auge, als er im Gebiet von Kamenka während eines Streits in betrunkenem Zustand zwischen Kämpfern der 92. Brigade einen Schlag mit einer zerbrochenen Flasche ins Gesicht erhielt.
Am 28.
Oktober fand im Gebiet von Marjinka ein Konflikt vor dem Hintergrund nicht ordnungsgemäßer gegenseitiger Beziehungen zwischen Kämpfern der 28. Brigade statt. Im Ergebnis eines begonnenen Schusswechsels starb der Kommandeur einer Aufklärungseinheit, Leutnant Gawriljuk, geb. 1970, von der Hand seines eigenen Untergebenen. Der Rädelsführer, Feldwebel Kopylez, geb. 1990, befindet sich mit Schuss- und Splitterverletzungen im Krankenhaus.
Um die Umstände des Geschehens zu
verheimlichen und um disziplinarischen Maßregelungen zu entgehen, hat das Kommando der 28. Brigade ein weiteres Mal über den Tod und die Verletzung von Soldaten angeblich in folge von zwei verschiedenen Fällen von Beschießungen von Seiten der Einheiten der Volksmiliz berichtet.


de.sputniknews.com:
Israel fliegt erstmals seit Il-20-Abschuss Luftangriffe in Syrien
Israel hat zum ersten Mal nach dem Abschuss des russischen Aufklärungsflugzeugs Il-20 im vergangenen Monat Luftangriffe in Syrien geflogen. Das teilte ein hochrangiger israelischer Beamter Reuters mit.
„Die israelischen Streitkräfte haben in Syrien Angriffe durchgeführt, auch nach dem Abschuss des russischen Flugzeugs. Die militärische Koordination mit den Russen geht wie früher weiter“, zitiert Reuters den namentlich nicht genannten Beamten.
Nach Angaben des israelischen Fernsehsenders Channel 1 galt der Luftschlag einem iranischen Konvoi, der der libanesischen Hisbollah Militärausrüstung bringen sollte.
Nach dem versehentlichen Abschuss der russischen Il-20 über Latakia am 17. September hatte Israel seine Luftangriffe in Syrien eingestellt. Moskau hatte Tel Aviv für den Vorfall beschuldigt: Das verantwortungslose Vorgehen des israelischen Militärs habe die Maschine einem Angriff der syrischen Luftabwehr ausgesetzt.
Als Reaktion auf den Abschuss lieferte Russland S-300-Raketensysteme an Syrien. Zuvor hatte Moskau auf diesen Schritt aus Rücksicht auf Israels Bedenken verzichtet.

mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich verändert und bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner das
Regime der Feuereinstellung zweimal verletzt.
Auf Befehl des Kriegsverbrechers, des Kommandeurs der 10. Gebirgssturmbrigade Subanitsch wurde das Gebiet von
Golubowskoje mit Schützenpanzerwaffen beschossen.
Kalinowka haben die ukrainischen Truppen auch mit Schützenpanzerwaffen beschossen. Die Befehle zur Eröffnung des Feuers erteilte der Kommandeur der 72. mechanisierten Brigade, der Verbrecher Tatus.
Insgesamt wurden mehr als 20 verschiedene Geschosse auf das Territorium der Republik abg
feuert.
Die Führung des verbrecherischen brudermörderischen Krieges durch die Kiewer Regierung wirkt sich verderblich auf alle Bürger der Ukraine aus und bringt katastrophale Folgen für das Land insgesamt. Diese Tatsache geben bereits hochrangige ukrainische Beamte zu.
Auf einer Pressekonferenz mit Vertretern der Medien hat der leitende Militärstaatsanwalt der Ukraine Matios dargelegt, dass die nicht kampfbedingten Verluste von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte in vier Jahren 2700 betrugen.
Die hauptsächlichen Fälle nicht kampfbedingte
r Verluste sind Mord, Selbstmord, unvorsichtiger Umfang mit der Waffe, Alkoholvergiftungen und Überdosierung von Drogen. Er unterstrich, dass ein Drittel der Selbstmorde in der OOS-Zone während des Dienstes erfolgen.
Er fügte auch hinzu, dass sich in den Jahren des Krieg
es mehr als 15.000 aktive und in die Reserve entlassene Soldaten hinter Gittern befunden haben, 90% der Verurteilten verbüßen eine Freiheitsstrafe wegen schwerer oder besonders schwerer Verbrechen.
Unsererseits will ich hinzufügen, dass bei praktisch allen Verbrechen der ukrainischen Soldaten Waffen verwendet werden, die sie aus der OOS-Zone mitgebracht haben. Dies alles zeugt davon, dass die Ukraine als Rechtsstaat nicht mehr existiert und sie den Status eines kriminellen mafiösen Staats angenommen hat.
Die Volksmiliz der LVR hält trotz der ständigen Provokationen von Seiten der ukrainischen Truppen die übernommenen Verpflichtungen zur Wiederherstellung von Frieden im Donbass ein.
Unsere Einheiten tun ununterbrochen Dienst, führen Übungen durch, um eine hohe Kampffähigkeit aufrechtzuerhalten, um jeder Aggression der ukrainischen Seite standhalten zu können.


de.sputniknews.com: Schlechtes Zeugnis für Deutschlands Bildungschancen – Unicef
Marcel Joppa
Wie stehen die Chancen auf eine gute Bildung in Deutschland? Ist die Chancengleichheit gerecht verteilt? In einer internationalen Untersuchung von 41 Industrieländern schneidet die Bundesrepublik schlecht ab. Trotz boomender Wirtschaft und einem üppigen Staatshaushalt scheint das Geld nicht dort anzukommen, wo es gebraucht wird: Bei den Kindern.
Deutschland steht bei der Bildungsgerechtigkeit im Vergleich zu anderen Industrieländern gerade einmal im Mittelfeld. Das ergab eine Studie des UN-Kinderhilfswerks Unicef, für die das Unicef-Forschungszentrum Innocenti 41 Industrieländer verglichen hat.
Elternhaus, Migration, Geschlecht …
Die geringste Bildungsungleichheit gibt es demnach in Lettland, das als bestes Land das Ranking anführt. Bulgarien und Malta stehen am Ende der Rangliste. Deutschland belegt Platz 23 und liegt damit im unteren Mittelfeld, hieß es. Das bedeutet, dass auch Kinder in reichen Ländern nicht automatisch gleiche Chancen auf gute Bildung haben.
Für die Studie untersuchten Experten die frühkindliche Förderung sowie Grundschulen und weiterführende Schulen. Wichtig dabei: Wie sehr beeinflussen beispielsweise der Beruf der Eltern, ein Migrationshintergrund, das Geschlecht oder die Schulformen die Bildungsgerechtigkeit? Die Experten werteten vor allem Daten der Europäischen Union und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung aus.
Deutschland hat noch viel zu tun …
Bei der frühkindlichen Förderung sieht es in Litauen, Island und Frankreich besonders gut aus. In der Türkei, den USA und Rumänien ist es bei dem Thema am schlechtesten bestellt. Auch hier liegt Deutschland nur im Mittelfeld. Bei Grundschulen gibt es demzufolge in den Niederlanden, Lettland und Finnland die größte Chancengleichheit, in Malta, Israel und Neuseeland die geringste. Deutschland liegt im unteren Drittel.
Und wie sieht es bei den Teenagern aus? Bei den Bildungschancen für 15-Jährige liegen laut der Studie Lettland, Irland und Spanien vorne. Malta, Bulgarien und Israel bilden das Schlusslicht. Deutschland liegt im Mittelfeld.
Wie der Vater, so der Sohn …
Das Elternhaus erwies sich dabei in allen Ländern als wichtiger Faktor: In 16 der untersuchten europäischen Länder gehen Kinder aus den ärmsten Familien seltener in Kitas als Kinder aus wohlhabenderen Familien. Jeder vierte Jugendliche aus einer gebildeten Familie in Deutschland könne sich demnach vorstellen, eine weiterführende Schule zu besuchen. Bei den bildungsferneren Elternhäusern ist es nur jeder siebte – und das bei gleichem Leistungsniveau.
Was ist das Fazit dieser Untersuchung? Um mehr Bildungsgleichheit zu gewähren, forderte Unicef unter anderem, die frühkindliche Förderung für jedes Kind zu gewährleisten. Außerdem wird innerhalb der deutschen Politik die Forderung immer lauter, das Kooperationsverbot zwischen Bund und Ländern zu kippen, damit Investitionen in die Bildung auch aus Bundesmitteln finanziert werden können. Derzeit streiten Bundesregierung und Opposition, wann und in welcher Form dies passieren könnte.

Lug-info.ru: Ein Drittel der auf dem Territorium der LVR aktiven Märkte hat 12 Mio. Rubel Steuern in den Haushalt der Republik eingezahlt, erklärte heute das Oberhaupt der LVR Leonid Pasetschnik.
„Als ich kam, gab es 80 Märkte auf dem Territorium der Republik, aber es wurde keine einzige Kopeke gezahlt, ich meine, das ist nicht richtig“, sagte er.
Er erklärte, dass die Leiter der Märkte Abgaben und Pachtzahlungen von den Marktständen erhalten aber keinerlei Mittel in den Haushalt der Republik gezahlt haben.
„Jetzt befassen wir uns mit dieser Frage, jetzt haben wir ein Drittel dieser Märkte bearbeitet und sie haben 12 Millionen Rubel Steuern gezahlt“, sagte Pasetschnik.
Bereits im März hatte Pasetschnik erklärt, dass alle Märkte in das staatliche Unternehmen „Märkte der LVR“ überführt werden, um damit verschiedene Korruptionswege auszuschalten.

de.sputniknews.com: Serbiens Präsident zu Kosovo: Bin besorgt darüber, was im November kommt
Der serbische Präsident Aleksandar Vucic hat sich in einem Sputnik-Interview besorgt über die Pläne des Kosovo zur Schaffung einer eigenen Armee geäußert: Diese soll nämlich bereits im November gebildet werden. Dies kann laut Vucic jede Chance auf einen Kompromiss zerstören.
Die Kosovo-Albaner haben, so der serbische Staatschef, bereits die Entscheidung getroffen, am 28. November, dem Tag der albanischen Flagge, eine kosovarische Armee zu gründen. Dies sei als Geschenk an die albanischen Nation gedacht. Derzeit laufen jedoch Gespräche zwischen Pristina und Belgrad über mögliche Lösungen der gemeinsamen Probleme.
„Wie Sie sehen, sind sie absolut nicht geneigt, auch nur irgendetwas in der Frage der Assoziierung der serbischen Gemeinden zu tun. Offensichtlich werden wir mit immer größeren Problemen konfrontiert sein“, so Vucic. Unter der Assoziierung der serbischen Gemeinden wird die Einräumung erweiterter Autonomierechte für die Teile des Kosovo verstanden, die mehrheitlich von Serben besiedelt sind.
Als eine weitere Bedrohung sieht der serbische Präsident die Strategie der Kosovo-Albaner, sich die Unterstützung auf dem Weg in die Interpol zu sichern: „Das wird uns große Probleme schaffen und viel Leid provozieren. Ich meine lügnerische Beschuldigungen gegen Serben und die weitere Selbstdarstellung des sogenannten Kosovo als Opfer.“
Die Atmosphäre bei den künftigen Verhandlungen könne dadurch verschlechtert werden. „Das wäre ein Signal, dass sie alles tun können, was sie wollen. Und ich fürchte, dass wir in einen Teufelskreis geraten, ohne jede Chance auf ein glückliches Ende“, so Vucic.
Der serbische Präsident hat nach eigenen Worten große Sorgen vor dem, was in November kommen wird. „Ich werde alles in meiner Macht Stehende tun, um den Frieden mit allen Mitteln zu wahren und meinem Volk zu helfen.“
Erst vor einem Monat war es zwischen Serbien und dem Kosovo zu einem gefährlichen Vorfall gekommen: Vucic ließ das Militär in volle Gefechtsbereitschaft bringen. Der Hintergrund war die Besetzung der Zugänge zum Wasserkraftwerk „Gazivoda“ am gleichnamigen Stausee im Norden des Kosovo durch kosovarische Spezialeinheiten.
Vor knapp zwei Wochen war bekannt geworden, dass das Kosovo eine eigene Armee gründen wolle. Dafür stimmten im Parlament der teilweisen anerkannten Republik 101 der insgesamt 102 anwesenden Abgeordneten.
Für die Gründung einer eigenen Armee soll im Kosovo die Verfassung geändert werden. Gegen diesen Schritt tritt Belgrad aktiv auf und beruft sich dabei auf die Resolution 1244 des UN-Sicherheitsrates über die Regelung im Kosovo und in Metochien.
Seit 2011 gibt es unter Vermittlung der EU einen Dialog zwischen Serbien und der Führung des Kosovo. Kosovo hatte am 17. Februar 2008 seine Unabhängigkeit von Serbien erklärt. Seitdem haben 111 von 193 Uno-Mitgliedsstaaten sowie 23 von 28 EU-Staaten die Unabhängigkeit der Region anerkannt. Zu den Ländern, die das nicht getan haben, zählen Russland, Serbien, China und zahlreiche andere.


Dnr-online.ru: Am 30. Oktober hat sich das kommissarische Staatsoberhaupt der DVR Denis Puschilin mit den Leitern der Dienste des staatlichen Unternehmens „Donezker Eisenbahn“ getroffen.
„Auf der Tagesordnung der Republik stehen Fragen der Erhöhung des Wohlstands unserer Bürger, einschließlich natürlich des Kollektivs des staatlichen Unternehmens ‚Donezker Eisenbahn‘. Es ist sehr wichtig, Menschen persönlich zu treffen, wenn sie
so die Möglichkeit haben, Fragen zu stellen und offene Antworten zu erhalten. In meiner Tätigkeit gehe ich gerade so vor, deshalb schlage ich vor, direkt zu Ihren Fragen überzugehen“, sagte Puschilin zu den Anwesenden.
Die erste Frage, die an das kommissarische Republikoberhaupt gestellt wurde, betraf die Maßnahmen zur Erhöhung des Prestiges der Eisenbahnerberufs.
„Das ist ist die Erhöhung des Koeffizienten auf 1,1 ab dem 1. Oktober. Dies wird die Situation mit den Löhnen nach Dienstalter ändern. Aber diese Erhöhung sind erst die ersten Schritte.
Ich meine, dass wir nicht ein Gebiet von Spezialisten abtrennen können, deshalb werden wir in allen Richtungen gleichzeitig arbeiten. Hier werden wir uns gemeinsam mit anderen Branchen, Kategorien von Spezialisten entwickeln. Überall müssen die Löhne erhöht werden“, sagte Denis Puschilin.
Außerdem unterstrich das kommissarische Oberhaupt der DVR, dass die Arbeit zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in allen Bereichen nötig ist, um ein Abwandern von Kadern aus der Republik zu verhindern.
„Wir müssen andere Herangehensweisen an die Wirtschaft finden. Wir haben nicht viel Zeit, um in Gang zu kommen, wir müssen alle schnell und qualitativ hochwertig tun. Jetzt werden alle Anstrengungen auf die Verbesserung des Lebensstandards unserer Bürger der Republik gerichtet werden. Und die Eisenbahnbranche ist für die Republik wichtig, weil ohne Güterverkehr wir die Wirtschaft nicht entwickeln können“, unterstrich Denis Puschilin.
Außerdem interessierten sich die Eisenbahner dafür, was den Verkehrsbereich der Republik in der Zukunft erwartet.
„Ich wiederhole, jetzt müssen wir die Wirtschaft entwickeln und die Eisenbahnverbindungen sind ein nützliches Gebiet für die Logistik. Wegen des Fehlens von Flugverbindungen sind die Güter- und Passagiereisenbahnverbindungen für die Republik vorrangig. Diese Arbeit läuft dauern“, sagte Denis Puschilin.
Er unterstrich, fehlende Initiative in der Republik strafbar ist.
„Dies wird absolut alle betreffen. Wenn Sie von einem Problem wussten und es verschwiegen und es dann plötzlich einfach nur nennen, wird das Ihre Schuld sein. Es müssen alle Ressourcen für die Lösung der Probleme verwendet und eingesetzt werden. Die Verantwortet für fehlende Initiative wird viele zur Aktivität bewegen, zur Suche nach Lösungen. Wenn Sie sehen,
dass es in der Gesetzgebungsbasis Mängel gibt, Änderungen erfolgen müssen, werden Sie initiativ“, unterstrich Denis Puschilin.
Außerdem interessierte sich das Kollektiv des Unternehmens für die Frage der Erholung von Arbeitern der Eisenbahn, das heißt die Möglichkeit der Übergabe eines Ferienheims in Sedowo an das staatliche Unternehmen „Donezker Eisenbahn“, um es wiederaufzubauen.
„Jetzt findet eine Inventarisierung statt, nach deren Abschluss werden Entscheidungen über die Verteilung der Ferienheime an die Behörden der Republik erfolgen. In Sedowo steht viel Arbeit bevor, weil früher niemand damit gerechnet hat, dass sich dort die Einwohner der zwei Republiken erholen werden. Das heißt, es müssen eine Menge Probleme gelöst werden, die erhebliche Finanzen erfordern“, sagte Denis Puschilin.
Es wurde auch die Frage gestellt, ob in der Republik ein Absinken der Lebensmittelpreise zu erwarten ist.
„Ich hoffe, dass das Senken der Treibstoffpreise darauf eine Auswirkung hat. Das ist natürlich die Frage nicht nur eines Tages. Die Unternehmen müssen die Reste ihrer Produkte verkaufen, dann hoffe ich, dass die Preise sinken werden. Die Volkskontrolle wird diesen Prozess kontrollieren können.
Ich Denke, in der nächsten Zeit werden die Preise für die grundlegenden Warengruppen sinken“, sagte Denis Puschilin.

abends:

de.sputniknews.com: Experte lüftet Details russischer Sanktionen gegen Ukraine
Die russische Regierung wird die ukrainischen Sanktionen demnächst mit ökonomischen Gegenschritten beantworten. Der Entwurf eines dahin gehenden Beschlusses wird zurzeit vorbereitet, teilte ein Regierungsvertreter am Dienstag in Moskau mit.
„Die Gegensanktionen betreffen etwa 360 Unternehmen und rund 50 natürliche Personen“, sagte der Sprecher, der anonym bleiben wollte. Die Liste werde für Bürger der Ukraine viele Überraschungen enthalten.
Russlands Präsident Wladimir Putin hatte in der Vorwoche einen Ukas über ökonomische Sondermaßnahmen im Zusammenhang mit feindseligen und völkerrechtswidrigen Handlungen der Ukraine gegenüber Russland unterzeichnet. Regierungschef Dmitri Medwedew kündigte an, dass russische Strafmaßnahmen hunderte Bürger der Ukraine und Firmen tangieren werden.
„Strafmaßnahmen werden gegen natürliche Personen in der Ukraine verhängt, die mit ihren Aktivitäten Russland einen Schaden zugefügt hatten“, erklärte Medwedew. „Aktiva dieser Personen in Russland werden gesperrt. Das heißt, dass beliebige Transaktionen mit diesen Aktiva untersagt werden“, sagte der Premier auf die Frage, wie Russland auf feindselige Handlungen der Ukraine reagieren wird. Verboten werde auch der Transfer von Kapital dieser Personen.
Es gehe um Hunderte von Menschen in der Ukraine, die die Interessen Russlands geschmälert hätten. Eine entsprechende Liste werde zusammengestellt. „Von den Sanktionen werden auch ukrainische Unternehmen und sonstige juristische Personen betroffen, die von den aufgelisteten Bürgern der Ukraine kontrolliert werden, in welcher Form auch immer“, sagte Medwedew.
Zugleich hob er hervor, dass das ukrainische Volk als Ganzes nicht unter russische Sanktionen fallen wird. Moskau hatte bereits Einfuhrverbote für einzelne Warengruppen aus der Ukraine verhängt, zum Beispiel für Milchprodukte, und den Transit ukrainischer Güter über russisches Gebiet untersagt.

Standard

Presseschau vom 29.10.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


abends/nachts:

Dan-news.info: „Um 19:15 Uhr wurde ein Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte aus Richtung Schirokino auf Sachanka festgestellt. Es wurden 17 Geschosse des Kalibers 120 mm abgefeuert,“, teilte die Vertretung der DVR im GZKK mit.

Dan-news.info: „Zwischen 17:30 und 19:35 Uhr hat die Armee der Ukraine mit Mörsern die Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks im Westen von Donezk sowie die Dörfer Sachanka, Kominternowo und Leninskoje im Nowoasowskij-Bezirk der DVR beschossen. Insgesamt wurden auf die Ortschaften 42 Mörsergeschosse der Kaliber 82 und 120 mm abgefeuert“, teilte der Leiter der Vertretung der DVR im GZKK Ruslan Jakubow mit.
Bei den Beschießungen wurden auch Schützenpanzerwaffen, Granatwerfer und Schusswaffen eingesetzt.

Wpered.su: In Charzysk fand eine feierliche Kundgebung anlässlich des 100. Jahrestags des Komsomol statt
Am 28. Oktober legten die Kommunisten und Komsomolzen von Charzysk am Lenin-Denkmal Blumen nieder und führten eine Kundgebung zum 100. Jahrestag des Leninschen Komsomol durch. Grüße und Glückwünsche sprach die erste Sekretärin des Charzysker Stadtkomitees der KP der DVR Walentina Judina, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
Aus Russland, aus Norilsk, hatten Landsleute einen Glückwunsch geschickt, den Natalja Bojewa verlas. Auf der Kundgebung wurden Medaillen zum 100. Jahrestag des Komsomol überreicht.

vormittags:

de.sputniknews.com: US-Flugzeug späht an Krim-Küste
Ein Flugzeug vom Typ Boeing P-8A Poseidon der US-Luftstreitkräfte hat einen Aufklärungsflug entlang der russischen Schwarzmeerküste absolviert, berichtet das Portal PlaneRadar.
Das Flugzeug mit der Bordnummer 168438 flog demnach um die Krim und an der Küste der Region Krasnodar. Bei Sewastopol soll sich die Maschine bis auf 35 Kilometer der Küste genähert haben.
​Darüber hinaus habe am Sonntag eine vom Luftstützpunkt Sigonella auf Sizilien gestartete US-Aufklärungsdrohne Global Hawk denselben Bezirk gespäht. Zunächst habe das Fluggerät mit der Aufklärung an der Trennlinie im Donbass begonnen. Danach sei die Drohne entlang der russischen Schwarzmeerküste geflogen.
​In der letzten Zeit hat die Aktivität ausländischer Aufklärungsflugzeuge und —drohnen nahe den russischen Grenzen zugenommen. Diese wurden unter anderem bei der Krim und der Region Krasnodar sowie nahe den westlichen Regionen des Landes gesichtet.
Das russische Verteidigungsministerium hat das Pentagon mehrmals aufgerufen, solche Operationen einzustellen. Die USA verweigern das.

wpered.su: „Nur im Kampf kann man Glück finden…“ Der Leninsche Komsomol ist erst 100 Jahre alt
Liebe Genossen! Freunde! Komsomolzen aller Generationen! Einwohner der kämpfenden Donezker Volksrepublik!
Vor 100 Jahren wurde eine einmalige Jugendorganisation gegründet, in der Mitglied zu sein eine Ehre für junge Menschen des großen Landes war. Millionen von Sowjetmenschen im Alter von 14 bis 28 Jahren trugen mit Stolz das Komsomol-Abzeichen an der Brust.
Der, der die stolze Bezeichnung eines Komsomolzen trug, durchlief den Weg des Erwachsenwerdens als Bürger, die Suche nach seiner Antwort auf die Frage, was es bedeutet ein Patriot und ein wirklicher Mensch zu sein. Und die, die die Schule des Komsomol durchliefen, waren glücklich, weil sie eine Antwort in selbstloser Arbeit, hartnäckigem Lernen, würdiger Erfüllung der militärischen Pflicht, großen Errungenschaften in Wissenschaft, Kultur und Sport fanden.
Alle großen Errungenschaften des sowjetischen Staates, der Bau der ersten Elektrokraftwerke, von gigantischen Werken, großen Verkehrswegen, die Aneignung von Neuland und die Eroberung des Kosmos, fanden nicht ohne die tätige Beteiligung des Komsomol statt. Jeder Komsomolze tat auf seinem Platz alles, was er für sein Volk, für das Land tun konnte, um besser, geistig reicher zu leben.
In unserer Erinnerung werden für immer die Namen derer bleiben, die ihr Leben für die Freiheit und die Unabhängigkeit ihrer Heimat gaben, die ihre Interessen verteidigten, ohne ihr Leben zu schonen.
Wie im fernen Jahr 1917, als die Jugend aktiv an der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution teilnahm, standen im Frühjahr 2014 die jungen Menschen des Donbass kühn in den Reihen des Volkswiderstands gegen den ukrainischen Nationalfaschismus, und sie verteidigen schon im fünften Jahr mit der Waffe in der Hand die Ideen der sozialen Gerechtigkeit und der Volksmacht. Unter den heutigen Kämpfern und aktiven Erbauern unseres Staats sind nicht wenige Komsomolzen und junge Kommunisten.
Im Juni 2015 gründete die Jugend der Donezker Volksrepublik, die durch sozialistische Ansichten und die Prinzipien des proletarischen Internationalismus vereint war, in dem jungen Staat den Leninschen Kommunistischen Jugendverband der DVR.
Dem Komsomol der DVR steht eine große Arbeit zur Stärkung seiner Organisation unter neuen historischen Bedingungen bevor. Aber bereits jetzt, bei der Vorbereitung auf den 100. Jahrestag, haben Aktivisten des Donezker Komsomol Dutzende von Sportwettbewerben für Kinder und Jugendliche vorbereitet. Eine helle Errungenschaft war der Sieg des Parteifußballclubs „Avantgarde“ in der Futsal-Meisterschaft im Jahr 2018. Ihren Meistertitel widmete die Mannschaft dem 100. Jahrestag des Leninschen Komsomol.
Hunderte von Jungen und Mädchen der Republik haben an kreativen Wettbewerben zum Jahrestag teilgenommen. Mehr als 20 Teilnehmer wurden Preisträger russischer und Donezker republikanischer Wettbewerbsprogramme. Die Zentralkomitees des Komsomol Russlands und der DVR ehrten die sich auszeichnende Jugend mit wertvollen Preisen und Urkunden.
Zu Ehren des 100. Jahrestags des Komsomol wurden mehr als 400 Veteranen und Aktivisten der ruhmreichen Organisation mit dem Ehrenorden „100. Jahre Leninscher Komsomol“ ausgezeichnet, die den ZK der KPRF herausgegeben hat.
Die Komsomolzen der Republik arbeiten aktiv an der Entwicklung der Pionierbewegung.
Der Komsomol war und bleibt ein Begleiter und Kampfgenosse der Kommunistischen Partei, weil seine wichtigste Bedeutung der Kampf ist!
Und wie bei den sowjetischen Komsomolzen, so bleiben auch bei den Komsomolzen der Donezker Volksrepublik der wichtigste moralische Orientierungspunkt die großen Worte des sowjetischen Klassikers Nikolaj Ostrowskij: „
Das Wertvollste, was der Mensch besitzt, ist das Leben. Es wird ihm nur ein einziges Mal gegeben, und nutzen soll man es so, dass einen die Schande einer niederträchtigen und kleinlichen Vergangenheit nicht brennt, und dass man sterbend sagen kann: Mein ganzes Leben, meine ganze Kraft habe ich dem Herrlichsten in der Welt, dem Kampf um die Befreiung der Menschheit gewidmet“.
Wir glauben an die Zukunft des Leninschen Komsomol und äußern die Zuversicht, dass die Jugend der Republik gemeinsam mit den älteren Genossen, wenn sie die Stafette der Generationen übernimmt, das Donezker Land, seine Macht und Größe auf der Grundlage eines erneuerten Sozialismus wird wieder aufbauen können.
Es lebe der heldenhafte Leninsche Komsomol!
Zur Feiertag liebe Freunde!
Der erste Sekretär des ZK der Kommunistischen Partei der DVR Boris Litwinow

de.sputniknews.com: Trotz bedenklichen Rufs: „Weißhelme“ in Kanada willkommen geheißen
Mindestens 117 Mitglieder der Organisation „Weißhelme“ und ihre Angehörigen sind in der Vorwoche in Kanada eingetroffen, teilte der dortige Fernsehsender CBC News mit. Sieben Familien seien am Dienstag im Toronto Lester Pearson Airport gelandet, hieß es.
Die Eingetroffenen werden voraussichtlich in den vier Provinzen Britisch-Kolumbien, Saskatchewan, Ontario und Neuschottland untergebracht.
Wie zuvor aus dem jordanischen Außenministerium verlautete, haben rund 300 Mitglieder der in Syrien agierenden Organisation „Weißhelme“ Jordanien verlassen, wo sie eine Zwischenstation vor der Weiterreise in westliche Länder eingelegt haben sollen.
Großbritannien, Deutschland und Kanada hätten früher gegenüber Amman ihre Bereitschaft bekräftigt, die „Weißhelme“ binnen dreier Monate unterzubringen. Ursprünglich seien insgesamt 422 Personen – „Weißhelme“ und ihre Familien – nach Jordanien gekommen. Inzwischen habe sich diese Zahl um sechs Neugeborene vergrößert.
Der Pressesprecher des israelischen Außenministeriums hatte im Juli mitgeteilt, dass Israel Aktivisten der „Weißhelme“-Organisation samt Familien auf Bitte der USA, Kanadas und europäischer Länder aus Syrien abtransportiert habe.
Laut israelischen Medien wurden während einer nächtlichen Operation etwa 800 Menschen über Israel nach Jordanien gebracht.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow hatte Mitte Oktober gegenüber dem Sender Euronews angemerkt, dass immer neue Fakten der Verbindung der „Weißhelme“ zu den Terrorgruppierungen IS und Dschabhat an-Nusra auftauchen würden.
Die „Weißhelme“, die im Westen breite Unterstützung genießen, haben als ihr Ziel verkündet, die Zivilbevölkerung in Kampfgebieten zu retten. Dabei werden sie von der syrischen Führung der Verbindung zu Extremisten und feindseliger Propagandaaktivitäten bezichtigt.
Das russische Außenministerium hat bereits früher die Aktivitäten der „Weißhelme“ als Teil einer Informationskampagne zur Anschwärzung der syrischen Behörden qualifiziert.


lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden viermal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Akalinowo, Shelobok und Sokolniki.
Geschossen wurde mit 122mm- Artilleriegeschützen, 120mm- und 82mm-Mörsern und Schützenpanzerwaffen.

Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 28. Oktober 3:00 Uhr bis 29. Oktober 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 22.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Sajzewo, Donezk (Trudowskije), Donezker Flughafen (Volvo-Zentrum), Spartak, Krutaja Balka, Staromichajlowka, Alexandrowka, Jelenowka, Leninskoje, Sachanka, Kominternowo.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an ziviler Infrastruktur wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 167.
Wir erinnern daran, dass die Zahl derGeschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgeschossenen Geschosse 390
Ab 00:01 Uhr am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.

de.sputniknews.com: Moskau: Keine Normalisierung ohne Abkehr der Nato von Konfrontation
Sollte die Nato weiter auf ihrem Konfrontationskurs bleiben, wird laut dem russischen Vize-Außenminister Alexander Gruschko eine Rückkehr zu normalen Beziehungen zwischen der Allianz und Moskau unmöglich sein.
„Es ist heute offensichtlich, dass die Beziehungen Russland-Nato nicht wieder normal werden können, wenn die Nato nicht auf ihre Konfrontationslinie verzichtet“, sagte Gruschko bei einer Expertendiskussion zum Thema „Die Zukunft der Nato: Quellen der Ungewissheit und mögliche Entwicklungsszenarien“.
Angesichts der zunehmenden Aktivität der Nato-Länder an Russlands Grenzen hat Moskau wiederholt erklärt, es stelle für niemanden eine Bedrohung dar, werde jedoch dieses Vorgehen, das für seine Interessen potentiell gefährlich sei, nicht unbeachtet lassen.

Dnr-online.ru: Das staatliche Unternehmen „Post des Donbass“ bringt eine Briefmarke, einen Ersttagsumschlag und einen Ersttagsstempel zum 100. Jahrestag des Komsomol heraus.
Dies teilt
e der Pressedienst des republikanischen Postunternehmens mit.
Die Marke Nr. 129 „100 Jahre Komsomol“ schmückt eine Abbildung eines Komsomol-Mitgliedsbuchs. Außerdem ist ein Wappen der DVR zu sehen …
Auf dem Ersttagsumschlag „100 Jahre Komsomol“ ist das Abzeichen des Leninschen Komsomol der Donezker Volksrepublik zu sehen, dass auf dem 2. Kongress des Leninschen Komsomol der DVR beschlossen wurde sowie eine Abbildung eines Fragments der Staatsflagge der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken.

nachmittags:

de.sputniknews.com: Nimmt Putin Trumps Einladung an? Kreml antwortet
Das Weiße Haus hat am Freitag den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu einem Gipfeltreffen in Washington eingeladen. Laut Kreml-Pressesprecher Dmitri Peskow muss diese Einladung zuerst abgestimmt werden.
„Sie ist gemacht worden, muss aber noch abgestimmt werden. Bislang wurde noch nichts abgestimmt“, so Peskow.
Bei dem bereits vereinbarten Treffen im November in Paris würden die beiden Präsidenten sich zu mehreren Fragen austauschen. Hauptziel sei, „Uhrenvergleiche durchzuführen“:
„Es gibt immer noch viele Fragen zur strategischen Stabilität, insbesondere im Zusammenhang mit der angekündigten Absicht der USA, aus dem INF-Vertrag auszusteigen“, betonte der Pressesprecher des russischen Staatschefs.
Am Freitag hatte US-Sicherheitsberater John Bolton mitgeteilt, dass Trump seinen russischen Amtskollegen Wladimir Putin zu einem Gipfeltreffen nach Washington eingeladen habe.
Die beiden Staatschefs wollen ebenso am 11. November zu einem kurzen Gespräch bei den Feierlichkeiten zum Ende des Ersten Weltkrieges vor hundert Jahren in Paris zusammenkommen.
Zuvor war berichtet worden, dass sich Putin und Trump mehrfach am Rande von internationalen Zusammenkünften getroffen hätten. Im Juli hielten sie einen Gipfel in der finnischen Hauptstadt Helsinki ab. Trump wurde daraufhin vorgeworfen, vor Putin eingeknickt zu sein. Trump erklärte, es sei im Interesse der Vereinigten Staaten, eine gute Arbeitsbeziehung zu Putin zu entwickeln.


armiyadnr.su:
Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 29.10.2018
In den le
tzten 24 Stunden wurden 22 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten des Gegners festgestellt, der die Gebiete von 12 Ortschaften beschossen hat.
In
Richtung Gorlowka hat der Gegner von den Positionen der 72. mechanisierten und der 58. Panzergrenadierbrigade unter Kommando der Verbrecher Tatus und Drapatyj aus mit großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen Sajzewo und die Siedlung des Gagarin-Bergwerks beschossen.
In
Richtung Donezk haben Kämpfer der 92. und der 28. mechanisierten Brigaden unter Kommando der Verbrecher Kokorjew und Martschenko sowie der 56. Panzergrenadierbrigade unter Kommando des Henkers Iwanow Krutaja Balka, Spartak, Staromichajlowka, Alexandrowka, Jelenowka, Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk und das Gebiet des Flughafens von Donezk mit 120mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In
Richtung Mariupol haben die Terroristen der 128. Gebirgssturmbrigade und der 79. Luftsturmbrigade auf Befehl der Verbrecher Sobko und Kuratsch zum Beschuss von Kominternowo, Leninskoje und Sachanka Mörser der Kaliber 120 und 82mm, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfer, großkalibrige Maschinengewehre und Schusswaffen eingesetzt.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 80 Geschosse abge
feuert.
Das Niveau der militärischen Disziplin des Personals der ukrainischen Streitkräfte bleibt kritisch niedrig. Am 25. Oktober wurden vom Komm
ando der 58. Panzergrenadierbrigade unter Beteiligung von Vertretern des militärischen Rechtsordnungsdienstes Maßnahmen zur Kontrolle von Soldaten des 15. und 16. Bataillons der Brigade bezüglich der Einnahme von Alkohol und Drogen durchgeführt. Bei der Kontrolle wurden 25 Soldaten entdeckt, die unter Alkohol- oder Drogeneinfluss standen. Außerdem haben die Kontrolleure festgestellt, dass zwei Soldaten fehlten, deren Aufenthaltsort bis jetzt nicht festgestellt wurde.
Man muss anmerken, dass im Ergebnis der Analyse der von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte abgegeben
en Proben im Rahmen der jährlichen medizinischen Gesundheitsvorsorge festgestellt wurde, dass etwa 50% der Soldaten der 58. Brigade diese oder jene Drogen einnehmen.
Wir erhalten weiter Informationen über
nicht kampfbedingte Verluste des Gegners in der OOS-Zone.
Am 24. Oktober dieses Jahres geriet im Gebiet von Kamenka ein Soldat der 92. Brigade, der Oberleutnant Jakubowskij, geb. 1971, auf eine eigene Minensperre. Der Soldat wurde in einem äußerst ernsten Zustand in ein Krankenhaus eingeliefert. Das Kommando der OOS verheimlicht die täglichen nicht kampfbedingten Verluste nach bereits bestehender Tradition und beschuldigt weiter die Einheiten der Volksmiliz der DVR des Tod
es und der Verletzung von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte.
Ich will unsererseits versichern, dass die Einheiten der Volksmiliz der DVR das Regime der Feuereinstellung streng einhalten und adäquate Maßnahmen im Rahmen der Minsker Vereinbarungen nur dann ergreifen, wenn der Gegner eine Gefahr für das Leben und die Gesundheit von
zivilen Einwohnern schafft.


de.sputniknews.com:
Krim-Brücke feiert dreimillionstes Fahrzeug
Mehr als drei Millionen Fahrer haben die Autobahnstrecke der Krim-Brücke seit deren Einweihung im Mai benutzt, teilte der Pressedienst der Autobahnverwaltung „Taman“ mit.
Laut der Behörde machen Lastkraftwagen hier fast 18 Prozent des Verkehrs aus. In knapp einem Monat seit der Aufnahme des Lkw-Verkehrs hätten mehr als 46.000 Schwerlaster die Brücke befahren. Die Intensität des Frachtverkehrs habe durchschnittlich bei 1.650 Fahrzeugen pro Tag gelegen.
Die Brücke zwischen der Region Krasnodar und der Krim ist mit 19 Kilometern die längste in Russland. Nach ursprünglichem Plan sollte der Kraftverkehr im Dezember 2018 aufgenommen werden, aber die Straßenbauarbeiten wurden vorfristig abgeschlossen.
Der russische Präsident Wladimir Putin hat am 15. Mai die Autobahnstrecke der Krim-Brücke offiziell eingeweiht. Am 1. Oktober wurde die Strecke auch für den LKW-Verkehr freigegeben. Der erste Eisenbahnzug soll im Dezember 2019 über die Brücke fahren.


Mil-lnr.info:
Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich verändert und bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner das
Regime der Feuereinstellung viermal verletzt.
Auf Befehl
des Kriegsverbrechers, des Kommandeurs der 10. Gebirgssturmbrigade Subanitsch, wurden die Gebiete von Shelobok und Sokolniki mit Artilleriegeschützen, 120mm- und 82mm-Mörsern beschossen.
Kalinowo haben die ukrainischen Truppen mit 82mm-Mörsern und Schützenpanzerwaffen beschossen. Die Befehle zur Eröffnung des Feuers erteilte der Kommandeur der 14. mechanisierten Brigade, der Verbrecher Wojtschenko.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als
70 Geschosse abgefeuert.
Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte spitzt weiter die Lage in der Region zu und konzentriert Kräfte und Mittel in der Nähe der Kontaktlinie. Mit ihren Handlungen unterstreicht die Kiewer Regierung ihre aggressive Einstellung bei der Lösung des Konflikts im Donbass.
Im Verantwortungsbereich der 10. Gebirgssturmbrigade im Gebiet von Stschastje ist eine Kolonne Technik mit zwei Schützenpanzern und sieben Lastwagen vom Typ Ural mit Munition und Treibstoff eingetroffen.
In einem Wohngebiet von Solotoje im Verantwortungsbereich der 14. mechanisierten Brigade wurde die Funktion einer
Radarstation zur Artillerieaufklärung AN/TPQ-48 amerikanischer Herkunft registriert. Die Station gibt Daten für Mörsermannschaften der ukrainischen Streitkräfte aus, die Wohngebiete unserer Ortschaften beschießen.
Der moralisch-psychische Zustand der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte in der „OOS“-Zone verschlechtert sich weiter.
Unsere Aufklärung hat die Ankunft einer Kommission des Stabs der Brigade unter Leitung des für Personal zuständigen stellvertretenden Brigadekommandeurs Oberst Wolkskij in einer Einheit der 59. Panzergrenadierbrigade festgestellt.
Nach uns vorliegenden Informationen f
ührt Wolskij eine Inspektion aller Einheiten der Brigade durch. Hauptsächliche Aufgabe der Kommission ist die Durchführung von Testungen der Soldaten und die Entdeckung von Ursachen dafür, dass sie sich militärischen Aufgaben entziehen und den Vertragsdienst nicht fortsetzen wollen.
Die Volksmiliz der LVR hält trotz der ständigen Provokationen von Seiten der ukrainischen Truppen das Regime der Ruhe ein, um die Minsker Vereinbarungen zu beachten.
Unsere Einheiten tun ununterbrochen Dienst und führen Übungen durch, um eine hohe Kampffähigkeit
aufrechtzuerhalten, um jeder Aggression von der ukrainischen Seite standhalten zu können.


de.sputniknews.com:
Was die Nato an Land kann…
… kann sie auf dem Wasser schon lange. An Land heißt die Großübung des atlantischen Bündnisses „Trident Juncture“. Da aber jedes Kind einen eigenen Namen braucht, heißen die Kriegsspiele der Seestreitkräfte „Northern Coasts“. Sie finden derzeit in der Ostsee statt – mit jeder Menge Material.
Genau genommen üben Marineverbände der Nato derzeit an zwei Fronten. Die eine ist nach Angaben der deutschen Marine die Norwegensee. Die andere ist die mittlere Ostsee. Ziel in beiden Übungen ist es, die Seewege um Skandinavien freizuhalten.
Mögliche Gefahren lauern hier reichlich, heißt es weiter in der Pressemitteilung der Marine. So drohten: Seeminen, Anti-Schiffs-Raketen, feindliche Bomber und Jagdbomber, U-Boote, Kriegsschiffe. Die Risiken in der Ostsee seien größer als im offenen Atlantik. Darum sei die Seekriegsführung hier schwieriger.
Doppelmanöver an der Nato-Nordflanke
„Northern Coasts soll eine maritime Lage in der Ostsee darstellen, die die Nato-Übung in Norwegen unterstützt. Dazu gehört die Einbeziehung der Nachschub- und Verbindungswege durch die Ostsee.“ Das betreffe auch die Nachversorgung Nordnorwegens.
„Northern Coasts“ sei eine nationale Einladungsübung des Nato-Partners Deutschland und habe darüber hinaus große Bedeutung für Schweden und Finnland. Beide Länder sind keine Bündnispartner, aber EU-Mitglieder. Darum hätten Finnland und Schweden wirtschaftliches und militärisches Interesse an der freien Nutzung der Seewege in der mittleren und nördlichen Ostsee.
13 Nationen mit 40 Schiffen dabei
Die Deutsche Marine nimmt nach eigenen Angaben mit einer Fregatte, einer Korvette und drei Minenabwehrbooten an dem Manöver teil.
Insgesamt werden demnach 13 Nationen mit 40 Schiffen und Booten, 30 Flugzeugen und Helikoptern sowie rund 4000 Soldatinnen und Soldaten bei „Northern Coasts“ dabei sein. Neben Deutschland und Finnland kommen sie laut Marine aus Belgien, Kanada, Dänemark, Estland, Lettland, Litauen, Frankreich, den Niederlanden, Polen, USA und Schweden. Ziel von Northern Coasts sei es, die Zusammenarbeit der Seestreitkräfte in der Ostsee zu stärken.

Dan-news.info: „Heute um 14:00 Uhr haben bewaffnete Formationen der Ukraine wieder eine Kampfdrohne eingesetzt und Brandmunition auf Staromichajlowka im Westen von Donezk abgeworfen“, teilte die Vertretung der DVR im GZKK mit.
In
folge des Beschusses entstand ein Brand in einem Haus in der Dnjepropetrowskaja-Straße 56.
Nach vorläufigen Informationen gibt es keine Opfer unter der
Zivilbevölkerung. Vor Ort arbeiten Feuerwehrleute des Zivilschutzministeriums der DVR.
Eine operative Gruppe der Vertretung der DVR im GZKK ist vor Ort.
„Um 14:25
Uhr wurde in Richtung der Feuerwehrmannschaften das Feuer von Seiten der ukrainischen Streitkräfte mit automatischen Granatwerfern eröffnet“, teilte das GZKK später mit.

de.sputniknews.com: Russland offenbart Verteidigungsplan gegen Ukraine und Georgien
Der Beitritt der Ukraine und Georgiens zur Nato würde Russland laut dem Direktor des Departements für Gesamteuropäische Zusammenarbeit des russischen Außenministeriums, Andrej Kelin, zur Verteidigung zwingen.
„Für uns wäre dies ein militärisches und wirtschaftliches Riesenproblem. Wir würden dann einen Verteidigungsgürtel nahe unserer heutigen dritten Hauptstadt – Sotschi – aufbauen müssen“, sagte Kelin in einer Sitzung des Diskussionklubs „Waldai“.
Ihm zufolge würde Moskau enorme Ressourcen aufwenden müssen, um mögliche Handlungen eines eventuellen Gegners zu verhindern. Bei einem solchen Szenario werde Russland auch gezwungen sein, „Verteidigungsanlagen an der Grenze zur Ukraine zu bauen“, fügte er hinzu.
Zugleich äußerte Kelin Bedenken darüber, dass die Ukraine und Georgi
en in nächster Zeit der Nato beitreten könnten. „Wenn aber unsere Beziehungen ihrem Lauf überlassen werden und wenn unsere westlichen Partner – die allerdings kaum noch so genannt werden können -, die Konfrontation weiter schüren sollten, kann das zweifellos geschehen. Und wir müssen darauf gefasst sein“, so Kelin.
Der georgische Premier Mamuka Bachtadse hatte im September erklärt, der Betritt Georgiens zur Nato wäre für Russland nützlich, weil dieser Schritt die Stabilität im Kaukasus stärken würde.
Der Generalsekretär der Nordatlantischen Allianz, Jens Stoltenberg, hat am 12. Juli erklärt, dass Georgien der Nato beitreten werde. Er sei sehr beeindruckt von den Reformen, die Tiflis in der letzten Zeit durchführe, so Stoltenberg.
Kiew hatte im Juni 2017 den Nato-Beitritt als seine außenpolitische Priorität bezeichnet. Wie der Sicherheitsberater des US-Präsidenten, John Bolton, jedoch im August dieses Jahres äußerte, werde das Land noch vieles leisten müssen, um Mitglied der Allianz zu werden.

Dnr-online.ru: Ab dem 29. Oktober beginnt im Donezker Republikanischen Heimatkundlichen Museum eine neue Ausstellung „Die Zeit hat uns gewählt!“ zum 100. Jahrestag des Komsomol. In ihr werden Materialien aus den Sammlungen des Museums vorgestellt – etwa 70 Dokumente, Fotos, persönliche Sachen, Plakate, Abzeichen, Fahnen, die die Geschichte des Komsomol des Donbass zeigen.
Die Besuche
r können sich mit der aktiven Beteiligung der Komsomolzen des Donbass an der Erschließung von Neuland in Kasachstan und am Bau der Baikal-Amur-Magstrale bekannt machen. Eine große Rolle spielten die Komsomolzen bei der Schaffung neuer Bergwerke im Donbass.

Dan-news.info: Die ukrainischen Behörden sabotieren trotz der Vereinbarungen von Minsk weiter den Prozess der Wiederherstellung des Mobilfunknetzes von Vodafone im Donbass.
Dies teilte heute der Kommunikationsminister der DVR Wiktor Jazenko mit.
„Am Morgen des 24. Oktober hat die ukrainische Seite ein Auto mit Telekommunikationsausrüstung einfach nicht über ihren Kontroll- und Passierpunkt gelassen und so die Vereinbarungen verletzt und vorsätzlich den Prozess der Stabilisierung der Funktion des ukrainischen Operators (Vodafone) in der Republik verzögert“, heißt es in einer Mitteilung des Ministers.
Nach den Worten Jazenkos sollte das Fahrzeug Ersatzteile für die Ausrüstung der Datenübertragungssysteme und für Basisstationen, die Reparatur des optischen Kabels sowie Elektroausrüstung in die DVR liefern. Der Minister erinnerte daran, dass die Vereinbarung darüber am 16. Oktober in Minsk erzielt wurde.


de.sputniknews.com:
Moskau über Boltons „Frechheit“ in Armenien empört
Eine Äußerung des Sicherheitsberaters des US-Präsidenten, John Bolton, die er in der armenischen Hauptstadt Eriwan gemacht hat, hat in Moskau für Entsetzen gesorgt. Das Außenministerium sprach von einer „Frechheit“.
Bolton soll bei seinem Besuch in Armenien in der vergangenen Woche das kaukasische Land indirekt dazu aufgerufen haben, die Freundschaft mit Russland zu überdenken. Konkret soll Bolten gefordert haben, dass Armenien in seinen internationalen Beziehungen auf „historische Klischees“ verzichte. Moskau sah in dieser Aussage eine klare Anspielung auf die traditionelle Freundschaft mit Russland. Der Präsidentenberater hatte außerdem für US-amerikanische Waffen geworben.
Das russische Außenministerium zeigte sich am Montag empört und verglich Boltons Worte mit einer früheren Erklärung des US-Botschafters in Armenien, Richard Mills. Dieser hatte zuvor von Washingtons langer gezielter Unterstützung bestimmter Gruppen im kaukasischen Land gesprochen. Der Botschafter versprach zudem, Eriwan 26 Millionen US-Dollar zur „Stärkung der Zivilgesellschaft und Medien“ zur Verfügung zu stellen.
„Man könnte meinen, dass es an Frechheit, die man von einer direkten Einmischung in die inneren Angelegenheiten nur schwer unterscheiden kann, nicht zu überbieten ist. Wie sich herausgestellt hat, ist das nicht der Fall“, hieß es im Außenministerium.
Bolton habe zudem betont, dass er vom armenischen Premierminister Nikol Paschinjan nach der Parlamentswahl Schritte in Bezug auf die Regelung des Bergkarabachkonflikts erwarte. „Natürlich hat er nicht vergessen, für US-Waffen Werbung zu machen, die Armenien statt den russischen kaufen soll“, hieß es weiter. Die US-Waffen seien „auf jeden Fall besser“ als die russischen, betonte der US-Beamte.
Der armenische Parlamentarier Wagram Bagdasarjan kommentierte die Worte Boltons und betonte dabei, dass Eriwan keine historischen Klischees, sondern nationale Werte habe. Ein Verzicht auf diese Werte sei unzulässig. Der Politiker riet den Ländern der Minsker Gruppe der OSZE, auf das „Erwecken des Interesses an Waffen“ zu verzichten, weil dies einer Ermutigung zum Krieg gleichkomme.
Zuvor hatte der armenische Verteidigungsminister David Tonojan erklärt, dass sein Land momentan keine US-Waffen brauche.


Lug-info.com: Kiew fürchtet die in der Republik bevorstehenden Wahlen zum Oberhaupt der LVR und der Abgeordneten zum Volkssowjet und erpresst die, die planen an der Abstimmung am 11. November teilzunehmen. Dies teilte der Journalist und Vorsitzende des Schriftstellerverbands der LVR Gleb Bobrow mit.
Der Sicherheitsdienst der Ukraine hat im Vorfeld der Wahlen in der DVR eine Kampagne zum psychologischen Druck auf Einwohner der Republiken organisiert, die die Kontaktlinie an den Kontroll- und Passierpunkten passieren. Auf Plakaten wird vom SBU erklärt, dass die Teilnahme an den Wahlen als „Landesverrat“ qualifiziert wird und das bedeutet, das
s jeder, der daran teilnimmt, strafrechtlich zur Verantwortung gezogen wird. Darunter auch Rentner, die ihre Rente auf von Kiew kontrolliertem Territorium erhalten. Ein solches Plakat hängt zum Beispiel in den Räumen des Rentenfonds der Ukraine im Popasnaja-Bezirk.
„Psychischer Terror und manipulative Technologien zur Einschüchterung der LVR und ihrer Einwohner sind eine gewöhnliche Praxis des heutigen ukrainischen Regimes und seiner militärischen Strukturen. Aber diese Technologien haben auch eine andere Seite. Nach dem zu urteilen, dass anstelle einer offiziellen und gesetzlich formulierten Entscheidung des SBU eine klassische PR-Aktion organisiert wird, ein Prozess der Generierung von Gerüchten, kann man den eindeutigen Schluss ziehen: Kiew fürchtet die Wahlen in der Republik und erpresst einfach die alten Menschen mit den Renten“, meint Bobrow.
„Ein charakteristische Beispiel zur Illustration dieses Prozesses ist für mich das Gespräch mit einer Frau, die über den Passierpunkt in Staniza Luganskaja nach Lugansk zurückkehrte. Sie brachte ein ganz und gar bezeichnendes Beispiel vor. Beim Rentenfonds von Sewerodonezk, wo sie ihre Rente erhält, hatte sie ein unangenehmes Gespräch mit einer Verwaltungsangestellten. Die Beamt
in warnte die Luganskerin in recht heftiger Form, dass wenn die Einwohner der LVR für das jetzige Staatsoberhaupt stimmen, dass sie dann die Menschen nicht mehr zum Erhalt der Renten passieren lassen. Angeblich wird das die Antwort der Ukraine sein“, erzählte der Journalist.
„Ich antwortete ihr, dass, egal für wen wir stimmen, die Ukraine das tun wird, was sie vorhat zu tun“, zitierte Bobrow die Antwort der Frau.
„Und hier hat die Luganskerin absolut recht. Die endgültige Verweigerung der Rentenzahlungen an die Einwohner der Republiken des Donbass ist für die ukrainische Regierung eine Frage der Zeit. Früher oder später werden sie wie auch immer die Renten für die Einwohner der Republik vollständig einfrieren. Jetzt verwenden sie diesen Prozess in Form von manipulativen Technologien, versuchen gleichzeitig mehrere Aufgaben zu lösen. Erstens, die Wahlbeteiligung und die Ergebnisse der Abstimmung zu senken – denn die Rentner sind die disziplinierteste Wählergruppe. Und zweitens, die gesellschaftliche Meinung im ganzen Land vorzubereiten, denn die Verweigerung der Rentenzahlungen an die Einwohner des Donbass ist nur der erste Schritt. Später können die Rentenzahlungen in irgendeiner mehr oder weniger gesetzlichen Form auf dem gesamten Territorium der Ukraine eingefroren werden“, meint der Journalist.
„Das ist offensichtlich. Das ganze Geschehen in der Ukraine ze
ugt deutlich von einer ganzen Reihe destruktiver Tendenzen, die wichtigsten davon: Deindustrialisierung, Entvölkerung und systematischer kultureller Verfall. All das sehen wir vom Morgen bis in die Nacht in den ukrainischen Nachrichten. Die Industrie stirbt vor den Augen. Die Menschen verlassen das Land buchstäblich millionenfach. An der Regierung sind Mörder, Huren, unfähige Trottel, oft mit einer psychiatrischen Diagnose. Die Abgeordneten und Beamten verprügeln einander fast täglich im Parlament und in den Direktsendungen, und das ganze Land gerät in einen nationalistischen Taumel und freut sich öffentlich über Todesfälle im Donbass. Rentner haben in dieser Welt der „Würde“ einfach keinen Platz. Und diesen Ballast will Kiew so schnell wie möglich loswerden“, prognostiziert Bobrow.

ukrinform.ua: Omeljan rechnet mit Sanktionen gegen russische Schwarzmeerhäfen
Das ukrainische Infrastrukturministerium erwarte die Verhängung der Sanktionen gegen russische Schwarzmeerhäfen, sagte vor Journalisten während des Besuchs der Delegation von 12 US-Unternehmen in der Ukraine Infrastrukturminister der Ukraine, Wladimir Omeljan, berichtet ein Ukrnform-Korrespondent.
„Die jüngsten Erklärungen des Außenministeriums der Vereinigten Staaten, des Europäischen Parlaments und der Europäischen Kommission sind kein Zufall, das ist das Ergebnis der Arbeit der ukrainischen Behörden, die Information unserer Partner… Ich hoffe aufrichtig, dass die nächste Etappe der Reaktion die Verhängung der Sanktionen gegen die russischen Schwarzmeerhäfen sein wird“, sagte Omeljan.
Ihm zufolge wäre das eine absolut angemessene Maßnahme, die russische Behörden zwingen würde, nochmals zu überlegen, wie viel die sowjetische Besatzung und militärische Handlungen kosten.


de.sputniknews.com: US-Ausstieg aus INF-Vertrag: Schoigu warnt vor schweren Folgen für Europa
Die US-Entscheidung, aus dem INF-Vertrag über nukleare Mittelstreckensysteme auszusteigen, wird vor allem für Europa ernsthafte Konsequenzen haben. Dies teilte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu bei einem Treffen mit seinem griechischen Amtskollegen Panos Kammenos mit.
„Wir sind an der Reaktion Europas auf diese US-Entscheidung über den Austritt aus dem INF-Vertrag interessiert. Und wir möchten, dass Europa sich der Konsequenzen, die sich im Falle des Stationierung von Mittelstreckenraketen in Europa ergeben würden, bewusst wird“, unterstrich Schoigu.
Er hat ebenso betont, dass nicht alle in Europa begreifen würden, dass diese Entscheidung schwere Folgen vor allem für Europa haben werde.
„Uns scheint, dass es richtig wäre, diese Entscheidung im Rahmen der NATO und der EU ausführlich zu besprechen“, so Schoigu weiter.
Am 20. Oktober hatte US-Präsident Donald Trump den Ausstieg der Vereinigten Staaten aus dem Washingtoner Vertrag über nukleare Mittelstreckensysteme (INF-Vertrag) angekündigt. Das 1987 unterzeichnete Papier verpflichtet beide Staaten zur Vernichtung aller Raketen mittlerer und kürzerer Reichweite und untersagt deren Produktion…

wpered.su: In Donezk fand eine feierliche Kundgebung aus Anlass des 100. Jahrestags des Komsomol statt
Am 29. Oktober fand in Donezk, auf dem Lenin-Platz, auf Initiative der Kommunistischen Partei der DVR und des Komsomol der DVR eine feierliche Kundgebung zum 100. Jahrestag des Leninschen Kommunistischen Allunionsjugendverbandes statt. An ihr nahmen Kommunisten und Komsomolzen verschiedener Generationen teil, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
Die Teilnehmer der Kundgebung begrüßte der erste Sekretär des ZK der KP der DVR Boris Litwinow. In seiner Rede merkte er an, dass die Komsomolzen immer an der Front des Kampfes für den Sozialismus standen und er unterstrich die Wichtigkeit des Erhalts der Traditionen des Komsomol. Nach seinen Worten sind die Aktivsten des Leninschen Komsomol der DVR in der Donezker Volksrepublik diejenigen, die die Sache der sowjetischen Komsomolzen fortsetzen.
Während der Kundgebung wurden Blumen am Fuß des Lenin-Denkmals niedergelegt, es fand im Namen des ZK der KPRF eine Auszeichnung mit Ehrenorden „100 Jahre Leninscher Komsomol“ statt und es wurde eine Botschaft an die zukünftigen Generationen von Komsomolzen verlesen.


abends:

de.sputniknews.com: Verteidigungsminister Schoigu besorgt über Militarisierung Europas
Russland ist über den Nato-Kurs der aktiven Militarisierung des europäischen Kontinents besorgt, erklärte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu.
„Mit Sorge verfolgen wir den Kurs der aktiven Militarisierung des europäischen Kontinents durch die NATO. Wir sehen, wie Anstrengungen unternommen werden, um neue Länder in die Allianz einzubeziehen, ich meine dabei in erster Linie die Balkanstaaten“, sagte Schojgu bei einem Treffen mit seinem griechischen Amtskollegen Panos Kammenos.
Gemeint ist vermutlich die ehemalige jugoslawische Teilrepublik Mazedonien. Das mazedonische Parlament hatte am Freitag über die umstrittene Änderung des Staatsnamens abgestimmt. Mit Mehrheit der Stimmen wurden Verfassungsänderungen beschlossen, damit das Land seinen Namen in „Republik Nordmazedonien“ ändern kann.
Zugleich hatten in dieser Zeit der Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg, der Pentagon-Chef James Mattis sowie die Bundeskanzlerin Angela Merkel die mazedonische Hauptstadt Skopje besucht.
Nach Aussage des russischen Außenministers Lawrow hätten alle „unverblümt“ und ohne jede Zimperlichkeit von den mazedonischen Wählern gefordert, beim Referendum mit „Ja“ zu stimmen, um den Weg für die Mitgliedschaft in der EU und der Nato zu ebnen.
Für die Namensänderung haben im Parlament 80 Abgeordnete der insgesamt 120 ihre Stimme abgegeben. Dagegen waren es 39 Stimmen.
Die Namensänderung, wie es mit Griechenland vereinbart worden war, ist ein Schritt, der als Voraussetzung für die Annäherung Mazedoniens an die EU und die Nato gilt.
Zuvor war berichtet geworden, dass der Regierungschef Zoran Zaev diesen Kompromiss im Namensstreit mit Griechenland ausgehandelt hatte.


de.sputniknews.com: Ständige UN-Sicherheitsratsmitglieder gegen Atomwaffenverbotsvertrag
Russland, Großbritannien, China, die USA und Frankreich sind gegen den Atomwaffenverbotsvertrag aufgetreten. Dies geht aus einer gemeinsamen Erklärung dieser Länder hervor, die auf der Webseite des russischen Außenministeriums veröffentlicht wurde.
„Wir sind fest davon überzeugt, dass die beste Methode zum Erzielen einer Welt ohne Atomwaffen ein etappenweiser Prozess ist, der die Situation im Bereich der internationalen Sicherheit berücksichtigt. Diese bewährte Herangehensweise an die nukleare Abrüstung hat bereits spürbare Ergebnisse gebracht, einschließlich der tiefen Reduzierung der Weltarsenale von Kernwaffen“, wird im Dokument betont.
Nach Ansicht der fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates berücksichtige der Atomwaffenverbotsvertrag keine Schlüsselprobleme, die es zu lösen gelte, um eine beständige Kernwaffenabrüstung im globalen Maßstab zu erzielen. Darüber hinaus widerspreche dieser Vertrag dem INF-Vertrag, der eine dauerhafte Nichtverbreitung von Atomwaffen zum Ziel hatte.
„Er wird nicht zur Vernichtung auch nur einer einzigen Waffeneinheit führen. Er entspricht nicht den höchsten Standards der Nichtweiterverbreitung. Er provoziert Diskrepanzen im Rahmen der internationalen Instrumente zur Nichtverbreitung und Abrüstung, was den weiteren Prozess im Abrüstungsbereich noch mehr erschweren kann“, heißt es in der Erklärung.
Moskau, London, Peking, Paris und Washington unterstrichen, dass sie den Vertrag nicht unterzeichnen würden, und riefen andere Länder dazu auf, „ernsthaft über die damit verbundenen Folgen nachzudenken“.
Zugleich haben die ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates ihr Festhalten am Vertrag über die Nichtweiterverbreitung von Atomwaffen bekräftigt.
„Wir unterstützen das Endziel – eine Welt ohne Kernwaffen unter den Bedingungen einer gleichen und unteilbaren Sicherheit für alle. Wir bleiben der Arbeit zur Gestaltung einer internationalen Lage treu, die zum weiteren Fortschritt im Bereich der atomaren Abrüstung beiträgt“, heißt es im Dokument.
Der Atomwaffenverbotsvertrag (Treaty on the Prohibition of Nuclear Weapons, TPNW) ist ein internationales Abkommen, das die Entwicklung, Tests, Aufbewahrung, Anschaffung, Beförderung und Gebrauch von Atomwaffen verbietet. Der Vertrag wurde am 7. Juli 2017 im Uno-Hauptquartier in New York verabschiedet und am 20. September zur Unterzeichnung offengestellt. Der Vertrag wird in Kraft treten, nachdem er von mindestens 50 Staaten ratifiziert sein wird.
Dieser Vertrag ist nicht mit dem Washingtoner Vertrag über nukleare Mittelstreckenraketen (INF-Vertrag – Intermediate Range Nuclear Forces) zu verwechseln, der am 8. Dezember 1987 zwischen der Sowjetunion und den USA unterzeichnet wurde. Dieser Vertrag beinhaltete einige bilaterale Verträge zwischen den beiden Mächten über die Vernichtung aller landgestützten Flugkörper mit mittlerer und kürzerer Reichweite, über das Verbot ihres Besitzes, der Produktion und der Flugtests.


de.sputniknews.com: Russische Armee: „Weißhelme“ für C-Waffen-Provokation in Aleppo eingetroffen
Mehrere Dutzend Mitglieder der Organisation „Weißhelme“ sind nach Angaben des russischen Versöhnungszentrums in Syrien in der Provinz Aleppo eingetroffen, um dort eine Provokation unter Einsatz von Chemiewaffen zu organisieren.
Die „Weißhelme“ seien in den Dörfern Azaz, Marea und Tschobanbei eingetroffen. Zudem hätten Terroristen Behälter mit Giftstoffen aus Idlib mit Lastwagen in diese Städte gebracht. Vermutlich handelt es sich dabei um Chlor.
Außerdem filmen die „Weißhelme“ inzwischen inszenierte Chemiewaffen-Angriffe, teilt der russische Generalleutnant Wladimir Sawtschenko am Montag mit. An den Dreharbeiten nehmen laut Sawtschenko den Einwohnern unbekannte Zivilisten teil.
Das russische Versöhnungszentrum meldet unter Berufung auf eigene Quellen, dass Militante in der Nähe des Dorfes Marea das Gegenfeuer der syrischen Armee provozieren wollen. Daraufhin soll auf dem Gebiet, das von den Terroristen kontrolliert wird, ein Artilleriebeschuss unter Einsatz von Giftstoffen inszeniert werden, der angeblich von der Regierungsarmee ausgegangen sein soll.
Die Organisation „Weißhelme“ erlangte ihre Bekanntheit durch Videos im Internet, auf denen deren Mitglieder syrische Zivilisten aus den Trümmern retteten. Zugleich sind aber Aufnahmen aufgetaucht, die zeigen, wie „Weißhelme“ inszenierte Aktionen filmen. Das russische Außenministerium bezeichnet die Tätigkeit der Organisation als Teil des Informationskrieges zur Diskreditierung der syrischen Behörden und Militärs.

de.sputniknews.com: USA starten globales Manöver strategischer Atomstreitkräfte
Die Vereinigten Staaten haben die alljährlichen Militärübungen ihrer strategischen Atomstreitkräfte „Global Thunder – 2019“ begonnen. Dies meldet der Pressedienst des Strategischen Kommandos der US-Streitkräfte (USSTRATCOM) am Montag.
Wie aus der Mitteilung hervorgeht, werde das Manöver durchgeführt, um „strategische Angriffe gegen die USA und ihre Verbündeten zu zügeln, zu orten und bei Notwendigkeit abzuwenden“.
Es sei geplant, während der Manöver den Einsatz der Mittel eines globalen Schlags und der Raketenabwehr zu üben. Daran würden sich Militärs aus Australien, Kanada, Dänemark, Südkorea und Großbritannien beteiligen.
„Im 21. Jahrhundert soll die Zügelung über eine globale Vorgehensweise verfügen, sie soll unsere Verbündeten und Partner einbeziehen. Daher sind ‚Global Thunder‘ multinationale Übungen in einem globalen Maßstab“, erklärte der Oberbefehlshaber des Strategischen Kommandos der US-Streitkräfte, General John Hyten.

Standard

Neuigkeiten aus der Wirtschaft der Volksrepubliken des Donbass vom 28. Oktober 2018

Quellen: offizielle Seiten der Regierungen der Volksrepubliken, dan-news, lug-info, dnr-online.ru, mptdnr.ru sowie ukrinform, ria.ru und sputnik
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Pre“sseschau“

Mpt-dnr.ru: Im Ministerium für Industrie und Handel der DVR wurde die Arbeit der zwischenbehördlichen Kommission zur Inbetriebnahme des Straßenbahnwagens „Ja Donezkij“ (Ich bin ein Donezker) erörtert
Am Montag, den 22.Oktober fand in diesem Ministerium ein Arbeitstreffen zu Themen der Inbetriebnahme des „T3 DT1-DON“ statt. An der Sitzung nahmen der Berater des Ministers für Industrie und Handel Alexej Granowskij, der Leiter der Industrieabteilung Ruslan Nong, der Leiter der Maschinenbauabteilung Alexandr Nakonjetschnyj, der stellvertretende Verkehrsminister Rostislaw Markelow, der Direktor des städtischen Verkehrsbetriebs „Donelektroawtotrans“ Jurij Atamanow, Vertreter der Stadtverwaltung und des Herstellerwerkes und andere teil. „Entsprechend der geltenden Gesetzgebung wurde eine Kommission gegründet, zu deren Kompetenzen die Durchführung der vorgeschriebenen Tests, die Ermittlung notwendiger Daten und – wenn die Ergebnisse dies erlauben – die Zulassung des Wagens zur Personenbeförderung gehören. Nach der Übergabe des Wagens an den Verkehrsbetrieb fanden lauftechnische Erprobungen statt, und wir können mit Überzeugung erklären, dass er den Erwartungen entspricht und schon in kurzer Zeit in Betrieb genommen werden wird“, sagte Alexej Granowskij. „Im Rahmen der Arbeit der Kommission werden auch die notwendige technische Dokumentation sowie die Zertifizierung der eingesetzten Ausrüstung und der Materialien kontrolliert“, sagte der stellvertretende Verkehrsminister Rostislaw Markelow. „Zusammen mit den Bürgern der Republik erwarten wir die Inbetriebnahme von ‚Ja Donezkij‘ auf der Linie 1 mit Ungeduld“, sagte der Direktor von „Donelektroawtotrans“ Jurij Atamanow. Mit dem strategischen Projekt einer ausgereiften Straßenbahn wurde im staatlichen „Donezkij Elektrotechnitscheskij Sawod“ (DETS) am 7. Dezember 2017 begonnen.

Lug-info.com: Das Ministerium für Industrie und Handel der LVR untersucht die Vergabe
von Reparaturen an Eisenbahnfahrzeugen an Dritte

Gemeint ist die Lugansker Firma „LugaMasch“ GmbH. Darüber berichtete heute der Minister für Industrie und Handel der Republik Dmitrij Boshitsch bei einem Besuch des Unternehmens durch Staatschef Leonid Pasetschnik.
„Selbstverständlich müssen wir die Eisenbahnen voranbringen. Sie sind die Lebensadern unserer Wirtschaft. Aber in Anbetracht dessen, was wir haben, ist das rollende Material, sind Kessel- und andere Güterwagen in einem fürchterlichen Zustand; alles muss repariert werden. Ein Teil davon wird auch in Ihrem Werk behandelt werden. Soweit ich weiß, laufen dort Verhandlungen“, sagte Pasetschnik
im Gespräch mit Mitarbeitern der Firma.
„Zur
zeit führen wir mit Vertretern der Donezker Volksrepublik Gespräche – es gab schon einige Treffen – und wir hoffen, dass sie erfolgreich sein werden. Wir haben praktisch einen gemeinsamen Wagenpark, der ausgebessert werden muss und das Schwergewicht liegt bei den Güterwagen, aber wir schließen auch die Reparatur von Lokomotiven nicht ganz aus. Unsere Arbeiten gehen in diese Richtung. Gespräche gibt es schon, aber ich denke, es wird bald auch zu konkreten Taten kommen“, sagte Boshitsch.
Er erklärte, es ginge in erster Linie um die Organisation der Reparatur der Fahrzeuge beider Bahnen.
„Bisher wurde die Ausbesserung in beiden Republiken als interne Angelegenheit angesehen. Deshalb gehen wir jetzt unsere Aufträge durch und hoffen, bei der Durcharbeitung dieser Fragen auch Weitsicht zu beweisen“, fügte der Minister hinzu. Vorher am Tage hatte Pasetschnik sich von der Inbetriebnahmebereitschaft der Abteilung für galvanische Beschichtung im Werksteil für Diesellokomotiven von „LugaMasch“ überzeugt.
Im Mai d. J. hatte Pasetschnik im Zusammenhang mit dem sozialökonomischen Programm der LVR „Nasch Wybor“ (Unsere Wahl) grundlegende Anstrengungen in verschiedenen Bereichen des Bankensystems und der Industrie angekündigt.

Smdnr.ru: Ministerrat schließt Partnerschaftsvertrag mit „Wneschtorgserwis“
Am Mittwoch, dem 24. Oktober, wurde zwischen dem Ministerrat der Donezker Volksrepublik und der geschlossenen Aktiengesellschaft (SAO) „Wneschtorgser
wis“ (WTS) ein Vertrag über eine Partnerschaft im sozialökonomischen Bereich geschlossen.
Den Vertrag unterzeichneten der stellvertretende Vorsitzende des Ministerrates Alexandr Anantschenko und der Generaldirektor von WTS Wladimir Paschkow. Beide Seiten verpflichteten sich, mit der Zusammenarbeit zur Schaffung einer stabilen sozialökonomischen Situation in der Republik, der wissenschftlich-technischen Kooperation und der Entwicklung gesellschaftlicher Kontakte zu beginnen. Zu den wichtigsten Gebieten der Zusammenarbeit gehören die Schaffung eines guten Investitionsklimas auf dem Territorium der DVR, das Stimulieren von Investitionen und die ökologische Sicherheit in der Republik. Dem Vertrag zufolge verpflichtet sich WTS, für ein Kalenderjahr Geldmittel in Höhe von monatlich RUB 12.500.000 für soziale Zwecke – für Bildung, Medizin, Kultur und Sport – bereitzustellen. Die Gesamtsumme beträgt RUB 150.000.000 und die Beträge werden an einen zielgerichteten Fond der Partnerschaft überwiesen. Der Vertrag sieht vor, dass WTS seinen eigenen Bedarf an Waren und Dienstleistungen in der Volksrepublik bestellt, insbesondere auch bei Firmen, in denen Behinderte arbeiten.
WTS verpflichtet sich weiterhin, Verträge mit Einrichtungen der Berufsbildung in der DVR für die Ausbildung von Spezialisten der Organisation zu schließen, Studenten für Produktionspraktika einzustellen, die Einarbeitung der Hochschulabgänger sicherzustellen, der Jugend und den Studenten Jobs anzubieten, die Partnerschaft zu entwickeln sowie Weiterbildung und (höhere) Qualifikation des Personals durchzuführen. Die Organisation wird auch Maßnahmen zur Verbesserung der Lage der Kinder von Mitarbeitern ergreifen.
Der Ministerrat wird Stabilität für wirtschaftliche Aktivitäten in der DVR, speziell auch für WTS, sicherstellen, die Entwicklung der Produktionskapazitäten begleiten, die soziale Infrastruktur und die Kontakte zwischen den verschiedenen Branchen in der Donezker Volksrepublik verbessern. …

Dnr-online: Umsatz industrieller Produktion in der Donezker Volksrepublik wächst überzeugend
Das berichtet der Pressedienst des Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung der DVR. So stiegen die Umsatzindikatoren von Januar bis September d. J. auf das 1,6fache, im September um 28,7%. In der Umsatzstruktur der Unternehmen der Republik nimmt die verarbeitende Industrie 61% ein, davon entfallen auf die metallurgische Produktion 38%, auf Lebensmittel und Tabak 10%, auf Koks und Erdölderivate 8%. Der Maschinenbau ist zurzeit für 1,4% verantwortlich und steigert seinen Anteil am Gesamtumsatz weiter. Auf die Gewinnung von Bodenschätzen und den Abbau in Tagebauen entfallen 9%, 8,8% davon auf Steinkohle. … Außerdem war in den ersten neun Monaten des Jahres eine positive Entwicklung in den wichtigsten Industriezweigen zu beobachten:
– gewöhnliche Steinkohle um 16,3%
– Koks und Kokskohle auf das Doppelte
– Gusseisen auf das Doppelte
– Stahldraht auf das 2,3fache
– Haushaltskühl- und -gefrierschränke auf das 1,6fache
– Transformatoren auf das 2,4fache
– Elektroenergie um 37%
– Dampf und Heißwasser um 30,3%.
Die Unternehmen der Lebensmittelindustrie steigern Produktion und Umsatz weiter:
– Schweinefleisch (frisch oder gefroren) auf das 7,6fache
– Schokolade und kakaohaltige Produkte auf das 1,5fache
– Nudelprodukte um 27,1%
– Geflügel (frisch oder gefroren) um 25,8%
– Wurstwaren um 23,5%
– Konditoreiwaren um 19,7%
– Milch um 17,9%
– Mehl um 4,1%
– Graupen auf das 3,3fache
Auf die drei Städte Donezk, Makejewka und Jenakiewo entfallen 79% des gesamten Industrieumsatzes. Die Umsätze stiegen in Donezk um 30%, in Makejewka auf das 1,9fache und in Jenakiewo auf das 2,3-fache.

Dan-news: Ministerium für Steuern und Abgaben erlässt privatem Beregwerk Millionenschuld, wenn es einen Entwicklungsplan erfüllt
Das private Bergwerk „Gornjak-95“ in Makejewka wird möglicherweise von der ihm durch das Ministerium vor einigen Jahren auferlegten Strafzahlung von RUB 71.000.000 befreit. Die Schuld wird im Falle der Erfüllung des heute durch Staatschef Denis Puschilin bei einem Treffen der Fachministerien und der Werksleitung in Donezk verkündeten Entwicklungsprogramms für das Bergwerk erlassen. „Unsere Aufgabe ist es, das Business im Auge zu behalten, und hier ist es das Wichtigste, dass all diese gerechten Wechselwirkungen zwischen Staat und Wirtschaft helfen, das Investitionsklima zu verbessern”, sagte das Staatsoberhaupt. Das Unternehmen „Gornjak-95“ existiert schon über 20 Jahre. In den Jahren 2014 – 2015 wurde der Kohlegesellschaft eine Strafe von 90 Millionen Rubeln wegen wegen Steuerhinterziehung auferlegt; 19 Millionen davon wurden beglichen. Der Fall wurde von Spezialisten des Ministeriums für Steuern und Abgaben untersucht, und es wurde vorgeschlagen, die Strafe auszusetzen. „Wir rechnen mit einem Moratorium für diese Strafe”, sagte Minister Jewgenij Lawrenow. Die Leitung des Bergwerks schlug ihrerseits ein Entwicklungsprogramm für das Unternehmen vor. Der Plan beinhaltet den Vortrieb zweier neuer Stollen, eine Verdopplung der Kohlegewinnung und eine Mehrung der Arbeitsplätze. Das würde auch dem Staatshaushalt der Republik zugute kommen. „Wenn das Bergwerk alle Bedingungen des Ministeriums für Kohle und Energie erfüllt und den technischen Aspekt der beiden neuen Stollen umsetzt, könnte das Ministerium für Steuern und Abgaben die finanziellen Verpflichtungen für erfüllt erklären. …”, wandte sich Lawrenow an den Regierungschef.

Dan-news: Das kommissarische Oberhaupt der DVR eröffnet bei den Kämpfen 2015 zerstörte, strategisch wichtige Brücke in Debalzewo
Dies berichtet ein Korrespondent von DAN am 27. Oktober vom Ort des Geschehens. An der Veranstaltung nahmen unter anderen auch Verkehrsminister Dmitrij Podlipanow und der Bürgermeister von Debalzewo Igor Marinkow teil. „Diese Brücke schafft nicht nur wieder ununterbrochene Verbindungen im Autoverkehr, sie erhöht auch die Sicherheit im Güter- und Personenverkehr. Es ist symbolisch, dass zu fast derselben Zeit auch eine Brücke in der Lugansker Volksrepublik repariert wurde, und die Republiken rückten näher zusammen”, sagte Puschilin. Die Straßenüberführung befindet sich am Ortsausgang von Debalzewo und überquert die Eisenbahnstrecke (nach Uglegorsk, A. d. Übers.). Das Objekt war bei den Kämpfen im Jahre 2015 beinahe vollständig zerstört worden. Vier von sechs Stahlträgern des Überbaus und Pfeiler wurden zerstört. Die anderen beiden Träger waren stark beschädigt und drohten einzustürzen. Mit den Arbeiten wurde im Juli 2017 durch das staatliche Unternehmen „Donezker Eisenbahn“ begonnen. Die schwierigste Etappe des Baus war die Montage der Stahlträger des Überbaus. Die neuen Träger wurden im Donezker Werk für Metallkonstruktionen gefertigt, wiegen jeweils ca. 9 t und sind über 20 m lang. Sie bestehen aus zwei Teilen, wurden auf einer Nachbarfläche vormontiert und ersetzen die zerstörten Betonträger. Bei der Wiederherstellung der Zufahrten zur Brücke haben Spezialisten der Firma „Awtoban“ GmbH fast 2100 Quadratmeter Schwarzdecke repariert.

Mptdnr: In Donezk begann das internationale Forum „Die Welt Russlands und der Donbass, von Zusammenarbeit zur Integration“ mit seiner Arbeit
Am 23. Oktober fand in der Hauptstadt der Republik die feierliche Eröffnung dieses Forums statt. An der Veranstaltung nahmen die Staatschefs der DVR und der LVR Denis Puschilin und Leonid Pasetschnik, Gäste aus der Russischen Föderation und aus den Republiken Südossetien und Abchasien teil.
„Das heutige Forum ist der Integration des Donbass, also auch unserer Republik, in die Russische Föderation gewidmet. Für die Mehrheit der Bevölkerung unseres Staates ist das ein wichtiges politisches Thema. Im Jahre 2014 nahmen wir alle – auch die Bewohner der jetzt vorübergehend von der Ukraine kontrollierten Gebiete – am Referendum teil, für Freiheit, Unabhängigkeit und Selbstbestimmung. Wir alle wussten: Wir stehen für die Welt Russlands, die die in Kiew an die Macht gekommenen Faschisten uns nehmen wollten. Wir haben gestritten und werden weiter streiten für das Recht, Russisch zu sprechen, für unsere Geschichte und unsere Kultur. Wir kämpfen dafür, dass das Andenken an unsere Vorfahren bewahrt bleibt und dass die Errungenschaften unserer Helden nie vergessen werden. Wir stehen dazu, ein Teil des großen Hauses vieler Nationalitäten, ein Teil der russischen Welt, zu sein!”, sagte das kommissarische Staatsoberhaupt der DVR Denis Puschilin.
Über die Wichtigkeit des Integrationsprozesses der Republiken nach Russland sprach auch der Staatschef der LVR Leonid Pasetschnik: „Die Integration in die Russische Föderation ist heute unsere grundlegende Aufgabe und das höchste Ziel. Die Wahl, die wir 2014 getroffen haben, besteht unverändert. Und keine Schwierigkeiten, mit denen wir zu kämpfen haben, können uns von dem gewählten Weg abbringen. Die Tatsache, dass wir im Laufe des Integrationsprogramms mit den Regionen Russlands über 1000 gemeinsame Projekte durchgeführt haben, ist ein augenscheinlicher Beweis für meine Worte”, sagte er.
Mit einem Grußwort wandte sich auch der Koordinator des Integrationskomitees „Russland – Donbass“, der Abgeordnete der Staatsduma der RF Andrej Kosenko an die Anwesenden: „Bald werden fünf Jahre vergangen sein, in denen der Donbass sein Recht auf Staatlichkeit und Selbstbestimmung mit der Waffe in der Hand verteidigt hat. Die Ukraine hat sich selbst mit der Wirtschaftsblockade und den Qualen der Bevölkerung des Donbass ins Abseits gebracht. Und das bedeutet, dass es für uns keinen anderen Weg gibt als unsere Anstrengungen für die Integration des Donbass mit unseren gleichgesinnten, mit dem großen Russland, zu verstärken. Und diese Integration ist nicht zu verhindern.
An der feierlichen Eröffnung nahmen über 500 Menschen teil. Im Rahmen des Forums werden Diskussionen, runde Tische und Konferenzen zu Fragen der Integration des Donbass in den Bildungs-, Kultur- und Wirtschaftsraum der RF abgehalten.

Standard

Presseschau vom 28.10.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


vormittags:

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden sechsmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurde das Gebiet Almasnaja, Losowoje, Kalinowka, Kalinowo-Borschtschewatoje und Shelobok.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen, darunter auch großkalibrigen.

de.sputniknews.com: Größter US-Waffentransport des 21. Jahrhunderts perfekt – Zielort ist Deutschland
Das US-Militär hat rund 100 Container mit Waffen und Munition auf seinen Luftwaffenstützpunkt Ramstein gebracht. Die Lieferung, die umfangreichste seit fast 20 Jahren, ist in diesem Monat erfolgt, teilt die Air Base mit.
Die gelieferten Militärgüter seien für eine operative Reaktion auf Bedrohungen durch „aggressive Player“ bestimmt, hieß es.
Es handelt sich um die größte amerikanische Waffen- und Munitionslieferung nach Europa seit dem Angriff auf Jugoslawien im Frühjahr 1999.
Die Ramstein Air Base nahe Ramstein-Miesenbach in Rheinland-Pfalz ist mit rund 15.000 Soldaten und etwa 30.000 zivilen Angestellten der größte Luftwaffenstützpunkt der USA im Ausland.
Von Ramstein aus werden vermutlich US-Drohneneinsätze im Irak, Afghanistan und anderen Ländern gesteuert.


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 27. Oktober 3:00 Uhr bis 28. Oktober 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 16.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Jasinowataja, Krutaja Balka, Shabitschewo, Donezk (Terminal, Volvo-Zentrum, Alexandrowka), Leninskoje, Sachanka.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an ziviler Infrastruktur wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 272.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 390
Ab 00:01 Uhr am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.

Dan-news.info: „Heute Morgen zwischen sieben und neun Uhr wurde der südliche Rand von Jasinowataja beschossen… Etwa der Bereich des Straßenverkehrspolizeipostens an der Einfahrt zu Stadt wurde beschossen“, teilte die Stadtverwaltung von Jasinowataja mit.
Außerdem waren auch Schüsse im Gebiet der südlichen Eisenbahneinrichtungen von Jasinowataja zu hören. Es ist nicht ausgeschlossen, dass in beiden Fällen schwere Waffen verwendet wurden. Informationen dazu werden noch ermittelt.
Auch gestern Abend wurde Besch
uss festgestellt. Insbesondere wurde durch „eine großkalibrige Kugel das Dach eines Wohnhauses in der Worowskij-Straße 31a, die im südwestlichen Teil der Stadt liegt, beschädigt“.
Eine operative Gruppe der Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung (GZKK) ist vor Ort, um Informationen über die Folgen de
s Beschusses zu ermitteln.

de.sputniknews.com: Nach Krim und Donbass: Kiew hält nun Kontrollverlust über Westregion für möglich
Nach der Krim im Südosten und dem Donbass im Osten befürchtet die Regierung der Ukraine nun einen Verlust der Kontrolle über Transkarpatien im äußersten Westen des Landes.
Seit dem Zeitpunkt, als die Ukraine ihre Unabhängigkeit erlangte, seien drei Regionen des Landes – die Krim, der Donbass und Transkarpatien – „den dortigen Eliten im Austausch gegen ihre Loyalität in die Hand gebracht“ worden, sagte der Vizechef des so genannten Ministeriums für zeitweilig okkupierte Territorien der Ukraine, Georgi Tuka.
„Wir haben faktisch schon zwei Territorien verloren, Transkarpatien noch nicht. Aber ich bin völlig davon überzeugt, dass wir die Territorien verlieren, wo es keine Politik der Zentralführung gibt“, sagte Tuka in einem Interview mit dem Portal „Obozrevatel“.
Die Krim hatte nach dem Referendum im März 2014, bei dem 96,77 Prozent der Bewohner der Republik Krim und 95,6 Prozent der Einwohner von Sewastopol für den Beitritt zum Staatsbestand Russlands gestimmt hatten, der Russischen Föderation beigetreten. Grund für die Volksabstimmung war der Staatsstreich im Februar 2014 in Kiew.
Die ukrainischen Behörden hatten im April 2014 eine Militäroperation gegen die selbsterklärten Volksrepubliken Lugansk und Donezk gestartet, die nach dem Umsturz in der Ukraine ihre Unabhängigkeit erklärt hatten. Für die Regelung der Situation im Donbass sind bereits drei Dokumente angenommen worden, die Maßnahmen zur Deeskalation festlegen. Trotzdem konnte in dieser Region noch kein Frieden hergestellt werden.
Die Beziehungen zwischen Budapest und Kiew hatten sich vor dem Hintergrund von Diskussionen über das ukrainische Bildungsgesetz verschlechtert, das unter anderem den Unterricht in anderen Sprachen außer dem Ukrainischen drastisch einschränkt. Das Gesetz verletze die Rechte der nationalen Minderheiten, darunter der ethnischen Ungarn, hieß es in Budapest.
Im September kam es zu einem Skandal um die Ausstellung von ungarischen Pässen an ukrainische Staatsbürger in der Stadt Beregowo, denn das ukrainische Recht verbietet eine Doppelstaatsbürgerschaft. Kiew erklärte den ungarischen Konsul in Beregowo zur unerwünschten Person und verfügte seine Ausweisung aus der Ukraine. Budapest antwortete dementsprechend.


Dnr-online.ru/
Dan-news.info: Erklärung der Bevollmächtigten für Menschenrechte in der DVR Darja Morosowa zur Veröffentlichung eines Interviews mit Julija Prosolowa
„Am 25. Oktober wurde ein Interview mit Julija Prosolowa veröffentlicht, in dem sie sich selbst bezichtigt, ihre Schuld faktisch zugibt. Wir haben keinerlei Zweifel daran, dass dies unter Druck und gegen ihren Willen geschah, was ein weiteres Mal demonstriert, dass die Ukraine die Rechte und Freiheiten der Menschen nicht beachtet.
Ich will auf die Tatsache hinweisen, dass wir mehrfach den Koordinator der humanitären Untergruppe in Minsk, den OSZE-Vertreter Toni Frisch gebeten haben, Julija Prosolowa im Untersuchungsgefängnis zu besuchen und sich mit ihr zu unterhalten, aber er wurde nicht dorthin gelassen. Während sich gleichzeitig ein ukrainischer Journalist schon im April 2018 unbehindert mit Julija traf. Es ist bezeichnend, dass das Interview erst an dem Tag veröffentlicht wurde, als die Frist für für die Einreichung einer Berufung für das gefällte Urteil ablief. Dies verweist auf den im
Voraus inszenierten und arrangierten Charakter der Handlungen der ukrainischen Seite und demonstriert auch die verächtliche Haltung der Kiewer Regierung gegenüber internationalen Organisationen, dem Minsker Verhandlungsprozess und der Einhaltung der Menschenrechte in der Ukraine insgesamt.
Die Aussagen von Juli
ja Prosolowa sind wirr, haben eine Reihe von Unstimmigkeiten und Widersprüchen, was Zweifel an ihrer Zuverlässigkeit hervorruft. Außerdem wurde keine Videoaufzeichnung des Interviews veröffentlicht, und das heißt, dass selbst die Tatsache, ob es stattfand, in Zweifel steht. Das und vieles Andere sind Zeugnisse dafür, dass die Angelegenheit von Prosolowa fabrizierten Charakter hat.
Wir unsererseits
legen weiter alle uns möglichen Anstrengungen in die Information der internationalen Öffentlichkeit mit dem Ziel einer möglichst schnellen Freilassung von Julija. Ich habe offizielle Anfragen an die OSZE-Mission, die UN-Beobachtermission für Menschenrechte in der Ukraine und das Internationale Komitee vom Roten Kreuz geschickt.
Ich hoffe, dass die ständige Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit eine wiederholte, sorgfältige und unvoreingenommene Untersuchung des Verbrechens, weswegen Julija Prosolowa ungerechtfertigt verurteilt wurde,
unterstützt.“
Wir erinnern daran, dass am 4. Oktober ein Gericht in Mariupol die Bürgerin der DVR Julija Prosolowa zu 12 Jahren Freiheitsentzug verurteilte. Sie wurde im Oktober 2017 unter der Beschuldigung des Mordes am Oberst des SBU Alexandr Charaberjusch festgenommen. Nach Behauptungen des Vorsitzenden des Sicherheitsdienstes der Ukraine Wassilij Grizak hat die Frau angeblich mit dem Staatssicherheitsministerium der DVR zusammengearbeitet, aber das MfS hat diese Information dementiert.

de.sputniknews.com: Syriens einzige Insel heißt Urlauber willkommen
Die einzige Insel Syriens, Arwad, die im Mittelmeer wenige Kilometer von der Stadt Tartus entfernt liegt, lädt Touristen ein. Das wurde Journalisten in der Inselverwaltung mitgeteilt.
Die Fläche der Inselstadt beträgt etwa sechs Quadratkilometer. Die rund 5000 Einwohner betätigen sich vorwiegend in Fischerei und Bootsbau.
Die Stadt wurde im zweiten Jahrtausend v. u. Z. von Phöniziern gegründet, ihre historischen Sehenswürdigkeiten werden heute nur von Touristen aus Syrien besucht.
„Wir leben in Homs. Wir sind oft nach Tartus gekommen, haben bisher jedoch nicht die Insel Arwad besuchen können. Hier ist es sehr interessant. In Syrien gibt es viele historische Orte. Arwad gehört mit Recht auf diese Liste und verdient besondere Aufmerksamkeit der Besucher“, sagt der syrische Tourist Bakhcet Sannun.
Die Verwaltung von Arwad, wo erst vor kurzem eine Grundreinigung vorgenommen wurde, lädt nun ausländische Touristen, darunter Gäste aus dem Libanon und aus Zypern, zum Besuch ein.


nachmittags:

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 28.10.2018
In den letzten 24 Stunden wurden
16 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten des Gegners festgestellt, der die Gebiete von neun Ortschaften beschossen hat.
In
Richtung Gorlowka haben die ukrainischen Kämpfer aus der 58. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte unter Kommando des Kriegsverbrechers Drapatyj die Siedlung des Gagarin-Bergwerks mit Abwehrgeschützen, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern verschiedener Art und großkalibrigen Maschinengewehren beschossen.
In
Richtung Donezk haben die Kämpfer der 28. mechanisierten Brigade unter Kommando von Martschenko sowie der 56. Panzergrenadierbrigade unter Kommando von Iwanow 13 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm auf die Ortschaften Shabitschewo, Krutaja Balka, Alexandrowka, Jasinowataja, das Volvo-Zentrum und das Gelände des Flughafens von Donezk abgefeuert. Außerdem hat der Gegner Schützenpanzerwaffen, Granatwerfer und großkalibrige Maschinengewehre eingesetzt.
In
Richtung Mariupol haben die Kriegsverbrecher der 79. Luftsturmbrigade unter Kommando des Kriegsverbrechers Kuratsch die Gebiete von Leninskoje und Sachanka beschossen und dabei 35 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 20 des Kalibers 82mm abgefeuert. Außerdem wurden aktiv Granatwerfer und großkalibrige Maschinengewehre eingesetzt.
Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte verletzt weiter die Minsker Vereinbarungen bezüglich der Verwendung von Drohnen.
In den letzten 24 Stunden haben die diensthabenden Kräfte der Luftabwehr der DVR
einen weiteren Versuch der Anwendung einer Kampfdrohnen im Gebiet von Kominternowo verhindert. Nach der Entdeckung der sich nähernden Drohnen wurde sie abgeschossen und fiel in das Gebiet der Positionen der Gegners. Am Absturzort wurde eine Detonation festgestellt, was davon zeugt, dass an Bord der Drohne Sprengeinrichtungen waren. Am ehesten planten die ukrainischen Terroristen den Abwurf von Sprengeinrichtungen auf zivile und militärische Objekte. Dank der fachkundigen Handlungen unserer Soldaten gelang es, eine Tragödie zu verhindern.
Wir erhalten weiter Informationen über zunehmende Fälle von
Selbstverletzungen von Kämpfern der ukrainischen Streitkräfte, die sich damit dem Aufenthalt in der OOS-Zone entziehen wollen.
So schoss sich im Gebiet von Krasnogorowka im Verantwortungsbereich der 28. Brigade der Soldat Timtschak, geb. 1998, selbst in die linke Hand. Traditionsgemäß hat das Kommando der 28. Brigade diesen Fall als Verletzung während eines Beschusses dargestellt.
Die ukrainischen Kämpfer terrorisieren weiter die
Zivilbevölkerung des Donbass, im Zusammenhang damit wächst auf dem von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Territorium die soziale Spannung.
In Konstantinowka hat eine Gruppe von Kämpfern des 90. Bataillons der 82. Luftlandbrigade der ukrainischen Streitkräfte in betrunkenem Zustand ein Lebensmittelgeschäft überfallen. Da sie ihre Straflosigkeit spürten, beeilten die Kämpfer sich nicht, den Ort des Geschehens zu verlassen. Am Ort des Verbrechens eintreffende „Wachmänner“ wendeten physische Gewalt an, wodurch die ukrainischen „Helden“ in die Flucht getrieben wurden. Aber einem von ihnen, dem Gefreiten Koltun, gelangt es nicht, weit zu entfliehen. Ihn fingen örtliche Einwohner und begingen Selbstjustiz. In Folge ein
er Prügelattacke kam der Kämpfer mit einem Schädel-Hirn-Trauma und verschiedenen Brüchen ins Krankenhaus.

de.sputniknews.com: 100 Jahre Unabhängigkeit: Putin erkennt „geistige Verwandtschaft“ mit Tschechen
Der russische Präsident Wladimir Putin hat seinem tschechischen Amtskollegen Miloš Zeman zum Tag der Entstehung eines selbstständigen tschechoslowakischen Staates gratuliert. Die feierliche Botschaft wurde auf der Webseite des Kremls veröffentlicht.
Putin betonte, Tschechien werde in Russland respektiert, und verwies auf die kulturellen und geistigen Bande der beiden Länder.
„In diesem Jahr feiern Sie ein bedeutendes Jubiläum: Vor genau hundert Jahren haben das tschechische Volk und das slowakische Volk ihr Recht auf staatliche Souveränität verteidigt. In Russland respektiert man die Tschechische Republik, unsere Länder haben eine kulturelle und geistige Verwandtschaft“, heißt es in dem Telegramm.
Darüber hinaus äußerte der russische Staatschef seine Zuversicht, dass die Entwicklung des bilateralen Dialogs und der konstruktiven Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen den gemeinsamen Interessen der beiden Länder entspreche.
„Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen Gesundheit und Erfolg und allen tschechischen Bürgern Wohlergehen und Gedeihen“, so der russische Präsident.

Mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt angespannt aber kontrollierbar.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner das
Regime der Feuereinstellung sechsmal verletzt.
Auf Befehl des Kriegsverbrechers des Kommandeurs der 72. mechanisierten Brigade Oberst Tatus wurden die Gebiete von
Almasnoje, Kalinowka und Losowoje mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen und Granatwerfern beschossen.
Auf Befehl eines anderen Kriegsverbrechers, des Kommandeurs der 10. Gebirgssturmbrigade Subanitsch wurden das Gebiet von
Shelobok mit Mörsern des Kalibers 82mm und Granatwerfern beschossen.
Kalinowo-Bortschtschewatoje haben die ukrainischen Truppen mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen. Die Befehle zur Eröffnung des Feuers erteilte der Kommandeur der 14. mechanisierten Brigade der Verbrecher Wojtschenko.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 120 Geschosse abge
feuert.
Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte hat die Lage in der Region destabilisiert und in der Nähe der Abgrenzungslinie seine Technik stationiert.
Unter anderem ist im Verantwortungsbereich der 59. Panzergrenadierbrigade im Gebiet von Walujskoje eine Kolonne Technik mit drei Ural-Lastwagen und zwei Schützenpanzerwagen eingetroffen.
Unsere Aufklärung hat die Ankunft einer Kommission des Stabs der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ am 25. Oktober in den Einheiten der 10. Gebirgssturmbrigade festgestellt, die den Zustand der Waffen und der Technik kontrollieren soll. Zur Kommission gehören neben Stabsoffizieren auch Mitarbeiter der Militärstaatsanwaltschaft.
Im Verlauf der Arbeit der Kommission wird jeden Tag eine Menge Unzulänglichkeiten entdeckt. Unter anderem läuft bei 70 Prozent der Rad- und Raupentechnik Öl und Kühlflüssigkeit aus, und die Technik wird nicht gewartet oder dies geschieht formal, auf dem Papier. Außerdem wurde in einer der Einheiten das Fehlen von drei Dienstfahrzeugen des Typs Ural entdeckt, auf die Treibstoff abgeschrieben wird. Zu allen entdeckten Fällen erfolgen Ermittlungen, einige Funktionsträger der Brigade wurden ihrer dienstlichen Obliegenheiten entbunden.
Die Volksmiliz der LVR hält trotz der ständigen Provokationen von Seiten der ukrainischen Truppen das Regime der Ruhe ein, um die Minsker Vereinbarungen zu beachten.
Unsere Einheiten tun ununterbrochen Dienst und führen Übungen durch, um eine hohe Kampffähigkeit zur Verteidigung der Republik gegen die ukrainischen Aggression aufrechtzuerhalten.

de.sputniknews.com: Kosovo will 300 Millionen Euro für Aufrüstung ausgeben
In den nächsten drei Jahren planen die Behörden der teilweise anerkannten Republik Kosovo, rund 300 Millionen Euro für die Ausstaffierung ihrer neu gegründeten Armee auszugeben. Darüber berichtet die kroatische Zeitung „Večernji list“.
Letzte Woche hatte das kosovarische Parlament für die Umwandlung der Sicherheitskräfte der Republik in eine richtige Armee gestimmt.
Wie die Zeitung feststellt, hatten die Abgeordneten unter anderem drei Dokumenten zugestimmt, welche die Befugnisse der Kosovo-Sicherheitskräfte erweitern und sie zu vollwertigen Streitkräften machen werden. Die Stärke der neuen Armee soll rund 5.000 Mann betragen.
Darüber hinaus soll das Gesetz der neu geschaffenen Armee erlauben, Waffen entsprechend ihren Möglichkeiten und der Verfügbarkeit von Geldern im Budget der Republik zu kaufen. So sieht das Budget des Kosovo dem Blatt zufolge bereits 300 Millionen Euro für den Kauf von Waffen und militärischer Ausrüstung sowie für die Ausbildung von Militärs vor.
Die Sicherheitskräfte des Kosovo wurden im Januar 2009 gegründet, knapp ein Jahr nach der Unabhängigkeitserklärung der Republik. Sie wurden in einer begrenzten Anzahl von Missionen eingesetzt, um die internationalen Nato-Truppen zu unterstützen.
Bisher habe jedoch die Wahrung der kosovarischen Souveränität nicht zu ihren Aufgaben gehört, und die USA hätten ihnen die Uniformen und Ausrüstung gespendet.
Ende September hatte der serbische Präsident Alexander Vučić die Armee seines Landes wegen der Verschärfung der Lage im Norden des Kosovo in Gefechtsbereitschaft versetzt. Anfang Oktober hatte er bei einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über zahlreiche Provokationen geklagt, mit denen Belgrad rechnen müsse.
Im Jahr 2008 hatte das Kosovo seine Unabhängigkeit von Serbien erklärt, aber Belgrad hat es bislang als Staatsgebilde nicht anerkannt. Die Verhandlungen zwischen den beiden Seiten waren im März 2017 eingestellt worden


Dnr-online.ru: Heute fand in der Verwaltung des Budennowskij-Bezirks der Hauptstadt der Republik eine
Festveranstaltung zum 100. Jahrestag des Leninschen Kommunistischen Allunionsjugendverbands statt. Es fand ein Festkonzert statt, bei dem Künstlerkollektive des Bezirks auftraten.
„Beim heutigen Fest sind ehemalige Mitglieder des Komsomol mit ihren Mitgliedsbüchern gekommen, es kamen Vertreter der jungen Generation, die den Taten ihrer Großväter und Urgroßväter nacheifern. Mir gefällt es, dass die K
omsomolzen das Feuer ihrer Herzen, ihr Wissen, ihre Fähigkeiten der Zukunft der Donezker Volksrepublik übergeben – der jungen Generation“, unterstrich die Vorsitzende des Bezirksorganisation der gesellschaftlichen Organisation „Frauen des Donbass“, die Sekretärin der örtlichen Grundorganisation von „Donezkaja Respublika“ Olga Shukowa.
Sie merkte auch an, dass die Veteranen der Komsomolbewegung nicht nur ihre Erfahrung mit Vertretern der jungen Generation der Republik teilen, sondern auch selbst am Leben ihres Heimatbezirks aktiv teilnehmen.

de.sputniknews.com: Zeitung: Xi besucht Militär und ordnet „Kriegsvorbereitungen“ an
Xi Jinping soll seinen Streitkräften befohlen haben, sich auf einen Krieg vorzubereiten. Dieses Statement gab der chinesische Staatschef während eines Inspektionsbesuchs beim Militär ab, das für das Südchinesische Meer zuständig ist. Vor knapp vier Wochen war es dort zu einem gefährlichen Zwischenfall mit einem US-Kriegsschiff gekommen.
Das Südliche Kommando habe in den vergangenen Jahren eine „schwere militärische Verantwortung“ zu tragen gehabt, sagte Xi am Donnerstag beim Besuch in der Küstenprovinz Guangdong nach Angaben der in Hongkong erscheinenden Zeitung „South China Morning Post“.
„Es ist nötig, die Mission zu stärken… und sich auf Vorbereitungen auf einen Krieg zu konzentrieren“, sagte Xi nach Angaben des Blattes. Dabei sollten die komplexe Situation berücksichtigt und entsprechend „Notfallpläne“ erstellt werden.
„Wir müssen Kampfbereitschaftsübungen, gemeinsame und Konfrontationsübungen verstärken, um die Fähigkeiten der Soldaten und die Kriegsvorbereitungen zu verbessern“, zitiert die Zeitung den chinesischen Staatschef.
Der Besuch von Xi findet vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen mit den USA im Südchinesischen Meer statt. Stein des Anstoßes ist das rohstoffreiche Seegebiet um die dort liegenden Spratly-Inseln, das von China, aber auch von Vietnam, den Philippinen und weiteren Staaten beansprucht wird.
China hat in den vergangenen Jahren in der Region, durch die internationale Schifffahrtswege führen, künstliche Inseln aufgeschüttet und Militärbasen gebaut. Die USA ignorieren Chinas Anspruch auf die Region demonstrativ und schicken immer wieder Kriegsschiffe, um ihr Recht auf eine freie Durchfahrt zu betonen. China sieht sich dadurch provoziert.
Anfang Oktober wurde bekannt, dass ein chinesisches und ein US-amerikanisches Kriegsschiff im Südchinesischen Meer nur knapp einer Kollision entgangen sind.


D
nr-online.ru: Am 28. Oktober fand in Donezk in der Krupskaja-Bibliothek das Forum „Treffen der Generationen“ statt, dass dem 100. Jahrestag des Leninschen Kommunistischen Allunionsjugendverbands gewidmet war.
„Heute übernimmt „Molodaja Respublika“ die Erfahrung der Arbeit des Komsomol. Ich will euch eine Kontinuität der Generationen wünschen. Ohne Verständnis der Geschichte, ohne Verständnis dessen, wie sie sich entwickelt hat, ohne Verständnis dessen, was wir unseren Kindern übergeben wollen, wird uns nichts gelingen. Ich wünschen euch alles Gute, Erfolge und einen friedlichen Himmel über dem. Ich gratuliere zum 100. Jahrestag des Komsomol“, sagte das kommissarische Oberhaupt der DVR Denis Puschilin zu den Anwesenden.
Er überreichte Teilnehmern des Forum Dankesschreiben für die aktive Beteiligung am gesellschaftlichen Leben des Donbass, für aufopferungsvolle Arbeit, langjährige Treue zu den Traditionen des Komsomol und einen erheblichen Beitrag zur Erziehung der heranwachsenden Generation. Denis Puschilin seinerseits erhielt ein Dankesschreiben des internationalen Organisationskomitees „100. Jahre Komsomol“,
von dem ein Kovorsitzender der Volkskünstler der UdSSR und der DVR Josif Kobson war.
Mit Begrüßungsworten wandten sich auch der Informationsminister der DVR Igor Antipow, der stellvertretende Kommandeur des operativen Kommandos Oberst Eduard Basurin, der Abgeordnete des Volkssowjets der DVR Wladimir Bidjowka, der Leiter des zentralen Stabs der gesellschaftlichen Organisation „Molodaja Respublika“ Wiktor Tormos an die Komsomolzen verschiedener Generationen.


de.sputniknews.com: Bolton weicht Lawrows Frage aus: „Mazedonien ist ein kompliziertes Land“
Während die USA Russland die Einmischung in ihre Wahlen vorwerfen, übt der Westen ganz unverhohlen Druck auf Mazedonien vor dem Hintergrund der Namensänderung aus. Diese Meinung äußerte der russische Außenminister Sergej Lawrow bei seinem Treffen mit dem Sicherheitsberater des US-Präsidenten, John Bolton, in Moskau.
Als Bolton von der „russischen Einmischung“ in die US-Angelegenheiten zu sprechen begann, hat Lawrow ihn nach eigenen Worten auf die Situation um das mazedonische Referendum zur Verfassungsänderung hingewiesen.
„Ich habe ihm gesagt, dass wir nicht nur einer Einmischung in die USA, in Spanien (Katalonien) und in den Brexit beschuldigt werden, sondern dass es inzwischen Trend geworden ist, uns für alles verantwortlich zu machen, was in den Westbalkan-Staaten passiert“, so Lawrow in einem Interview für den TV-Sender „Rossiya 1“
Russland habe aber im Gegensatz zum Westen „komplett geschwiegen“, als die mazedonische Volksabstimmung noch in Vorbereitung gewesen sei. Zugleich hätten in dieser Zeit aber der Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg, der Pentagon-Chef James Mattis sowie die Bundeskanzlerin Angela Merkel die mazedonische Hauptstadt Skopje besucht.
Sie hätten alle „unverblümt“ und ohne jede Zimperlichkeit von den mazedonischen Wählern gefordert, beim Referendum mit „Ja“ zu stimmen, um den Weg für die Mitgliedschaft in der EU und der Nato zu ebnen. Dafür brauche „nur“ der Namen des Landes geändert werden, hieß es. „Diese hinterhältige Formulierung verstößt gegen Vieles“, so der russische Chefdiplomat weiter.
Lawrow erinnerte zudem daran, dass das mazedonische Parlament nach dem Namensänderungs-Referendum, das wegen seiner zu niedrigen Wahlbeteiligung von 36 Prozent gescheitert war, eine entsprechende Abstimmung zur Verfassungsänderung durchgeführt habe. Dafür brauchte es eine Zweidrittelmehrheit.
„Und die fehlenden neun Stimmen (wegen des Widerstands der Opposition) – und das wurde in Mazedonien offen gesagt – wurden teilweise durch Bestechung und teilweise mit dem Versprechen erzwungen, kein Strafverfahren (gegen oppositionelle Politiker – Anm. d. Red.) einzuleiten … Die ganze Zeit befand sich dabei der US-Botschafter im Parlamentssaal.“
Als er dies alles Bolton erzählt habe, habe dieser nur geschmunzelt und gesagt, Mazedonien sei ein „sehr kompliziertes Land“, so Lawrow weiter.
Mit einer hauchdünnen Mehrheit hatte zuvor das Parlament in Mazedonien den Weg für die Umbenennung des Landes in „Republik Nordmazedonien“ freigemacht. Nach tagelangen Debatten stimmten 80 der 120 Abgeordneten für die umstrittene Namensänderung, die einen jahrzehntelangen Streit mit Griechenland beenden soll.
Davor hatte eine Volksabstimmung stattgefunden. Eine große Mehrheit stimmte zwar der Namensänderung Mazedoniens zu, doch war die Wahlbeteiligung mit 36 Prozent zu niedrig.
Griechenland drängt seit fast drei Jahrzehnten auf die Namensänderung und blockiert wegen des Streits seit Langem jede Annäherung Mazedoniens an die Nato und die EU. Hintergrund ist, dass die an Mazedonien grenzende nordgriechische Provinz denselben Namen trägt wie der Nachbarstaat.


Wpered.su:
Im Petrowskij-Bezirk von Donezk wurde der 100. Jahrestag des Komsomol gefeiert
Im Petrowskij-Bezirk von Donezk fand auf Initiative des örtlichen Bezirkskomitees der KP der DVR eine Festveranstaltung zum 100. Jahrestag des Leninschen Kommunistischen Allunionsjugendverbands statt. An ihm nahmen Komsomolzen verschiedener Generationen teil, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“
mit.
Auf der Veranstaltung wurden Soldaten ausgezeichnet, die die Republik an der vordersten Linie verteidigen. Auszeichnungen wurden auch denen verliehen, die sich heute mit der kommunistischen
Erziehung der Jugend befassen: die Familie Jerjomenko, Mitgliedern des Petrowsker Abteilung des Union der Offiziere der DVR. Außerdem wurden vier Parteibücher überreicht, acht weitere Anträge auf Mitgliedschaft sind in Bearbeitung.
Nach dem festlichen Teil begann das Kulturprogramm. Für die Anwesenden wurden Lieder und Gedichte des Komsomol vorgetragen.

de.sputniknews.com: Politikerin fordert Antwort auf „Diversionen“ an ukrainischen Waffendepots
Die Abgeordnete des ukrainischen Parlaments und Beraterin des Innenministers der Ukraine, Tatjana Chernovol, hat laut Medien dazu aufgerufen, Waffendepots in Russland zu sprengen.
„Wissen Sie, es ist unser Unglück: In der letzten Zeit hat es Explosionen in unseren Munitionslagern gegeben. Wissen Sie, ähnliche Munitionsdepots gibt es auch auf dem besetzten Territorium, wo man auf uns schießt. Solche gibt es auch an der Grenze zur Ukraine auf der russischen Seite, jener, wo man auf uns schießt“, zitieren russische Medien Chernovol unter Berufung auf den ukrainischen TV-Sender „Prjamoj“.
Dabei habe die Abgeordnete bedauert, dass „es keine Antwort auf die Sabotageakte in den ukrainischen Depots gegeben hatte“.
Am 9. Oktober war in einem Munitionslager unweit der Stadt Itschnja im Gebiet Tschernihiw ein Brand ausgebrochen. Daraufhin war es zu einer heftigen Explosion gekommen. Obwohl der ukrainische Präsident Petro Poroschenko auf eine russische Beteiligung angespielt hatte, hatten andere Politiker der Ukraine die Ansicht vertreten, dass mittels solcher Vorfälle im Land versucht werde, den Diebstahl zu vertuschen.
Zuvor war es zu Explosionen in Munitionsdepots des Militärs in der Ortschaft Staraja Nikolajewka im Gebiet Donezk, in der ostukrainischen Stadt Balakleja bei Charkow sowie unweit der Siedlung Kalinowka im westukrainischen Gebiet Winnyzja gekommen.

Wpered.su: In Tores wurde der 100. Jahrestag des Komsomol gefeiert
Am 27. Oktober fand in Tores eine Veranstaltung zum 100. Jahrestag des Leninschen Kommunistischen Allunionsjugendverbandes statt, darüber berichtet ein Korrespondent von „Wperjod“.
Bei der Feier erinnerten Mitglieder der Kommunistischen Partei und des Leninschen Kommunistischen Jugendverbands an die große Geschichte des Komsomol. Aktivisten wurden mit Ehrenorden „100. Jahre Leninscher Komsomol“ und Urkunden für die aktive Beteiligung am Parteileben ausgezeichnet. Außerdem nahm an der Veranstaltung die Autorin des Buchs „Hallo Großvater“ Ljudmila Lysenko teil, die in ihren Werken über die Soldaten schreibt, die während der Ereignisse im Donbass gefallen sind. Zum 100. Jahrestag des Komsomol schrieb sie ein Gedicht, dass sie bei ihrem Beitrag vortrug.


de.sputniknews.com: Syrien: Weitere Luftangriffe der US-Koalition in Deir ez-Zor gemeldet
Die internationale US-geführte Koalition hat am Sonntag Luftangriffe auf ein Dorf in der Provinz Deir ez-Zor geflogen, wie das staatliche Fernsehen Syriens meldet. Fünf Zivilisten seien dabei ums Leben gekommen.
Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Sana gemeldet, dass die Luftangriffe der US-Koalition auf die Dörfer as-Susa und al-Bubadran im Osten der syrischen Provinz Deir ez-Zor mehr als 60 Todesopfer unter Zivilisten gefordert hätten.
Die Koalition mit den USA an der Spitze hatte ihrerseits die Meldungen über den Tod von Zivilisten bei den Luftangriffen zurückgewiesen. Nach Angaben der Koalition waren dabei nur die Kämpfer der Terrormiliz „Islamischer Staat“* betroffen worden.

Wpered.su: Eine Ausstellung zum 100. Jahrestag des Leninschen Komsomol fand in Donezk statt
In diesem Jahr
wird in den Ländern des postsowjetischen Raums einer der wichtigsten Jubiläen des Jahres 2018 begangen – der 100. Jahrestag des Leninschen Komsomol. Die Donezker Volksrepublik steht dabei nicht am Rand dieser Ereignisse, denn im letzten Jahrhundert gab es im Donbass eine der stärksten kommunistischen Jugendorganisationen in der gesamten Sowjetunion. Zu diesem Datum haben Schüler von Donezk beschlossen, in ihren Einrichtungen Ausstellungen zu erarbeiten, die die historischen Meilensteine der Entwicklung des Komsomol, seine Rolle im Schicksal des Landes zum Ausdruck bringen und über die Helden des Komsomol berichten, unter anderem über die Junge Garde u.s.w. Darüber berichtete ein Korrespondent von „Wperjod“.
Bei der Organisation einer derartigen Ausstellung half in dieser Woche der zweite Sekretär des Zentralkomitees des Leninschen Komsomol der DVR Anton Sajenko, der die Schüler besuchte und den jungen Leuten, die aktiv an der Ausstellung teilnahmen, Urkunden überreichte und außerdem Gratulation zum Jahrestag von den Komsomolzen und Pionieren der Heldenstadt Moskau, aus Pjatigorsk, Sachalin und dem Bezirk Krasnodar überbrachte.


de.sputniknews.com: „Nicht bloß ein Verdacht“: Lawrow über US-Einmischung in Russlands Innenpolitik
Die USA versuchen laut dem russischen Außenminister selbst, die Situation in Russland zu beeinflussen, werfen Moskau dabei aber Wahleinmischung vor. Dies sagte Sergej Lawrow in einem Interview mit dem TV-Sender „Rossiya-1“.
Nach Lawrows Worten seien die amerikanischen Diplomaten „mehrmals bei öffentlichen Veranstaltungen der Opposition, einschließlich der nicht systemhaften, wo Losungen einen Regimewechsel forderten“, gesichtet worden. Das US-Außenministerium hätte Geld für Programme bereitgestellt, die ihrem Wesen nach eine Änderung der Innenpolitik Russlands zum Ziel hätten.
„Wir hegen nicht einfach irgendeinen Verdacht, sondern kennen ihr Gesetz, das 2015 verabschiedete ‚Gesetz zur Unterstützung der Ukraine‘. Gemäß diesem Gesetz ist dem Außenministerium befohlen worden, 20 Millionen Dollar pro Jahr auszugeben, um die Demokratie in Russland zu fördern, einschließlich der Finanzierung der russischen Nichtregierungsorganisationen, die für die,Demokratisierung‘ aller Bereiche des Lebens eintreten.
Alle Organisationen, die eine Finanzierung im Rahmen dieses Gesetzes erhalten, würden zurzeit geprüft. „Natürlich, wenn alle diese Geldmittel dafür verwendet werden, was im Gesetz verankert ist, und zwar für die ‚Förderung der Demokratie‘ in Russland, dann heißt dies Veränderung der Innenpolitik des Landes“, sagte Lawrow in der Sendung „Moskau. Kreml. Putin“ des TV-Senders ‚Rossija-1“.
„All das versuchten und versuchen unsere amerikanischen Kollegen weiterhin in einen Scherz umzuwandeln. Sie sagen, dass sich die Beziehungen normalisieren würden und alles wieder ‚gut sein wird‘, aber zu den Fakten der Einmischung gibt es keinerlei Reaktion“, so der russische Chefdiplomat.


de.sputniknews.com: Kurz vor Ankündigung des INF-Austritts: Washington übergab Moskau Liste der Vorwürfe
Einige Tage vor der Ankündigung des Ausstiegs aus dem INF-Vertrag über nukleare Mittelstreckensysteme hat Washington eine Liste von Fragen zur russischen Umsetzung dieses Vertrags vorgelegt. Laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow hat Moskau begonnen, Antworten darauf vorzubereiten.
Die USA hätten schon seit vielen Jahren Russland vorgeworfen, dass es die Rakete, die mit dem Index 9M729 bezeichnet werde, in einer vom INF-Vertrag verbotenen Reichweite getestet habe, so Lawrow. Bemerkenswert sei, dass die Vereinigten Staaten den Typ der Rakete, die sie im Blick hätten, gar nicht genannt hätten. Als Russland um spezifische Daten gebeten habe, hätten die Amerikaner „zuerst nur die Raketennummer angegeben, dann sagten sie, es seien zwei Tests gewesen, sie nannten die Daten dieser Tests und erwähnten dabei, dass sie auf dem Testgelände Kapustin Jar stattfanden“.
„Erst vor einer Woche, einige Tage vor der Ankündigung des Austritts aus dem INF-Vertrag, haben die Amerikaner durch ihre Botschaft in Moskau dem russischen Außenministerium eine detaillierte Liste jener Fragen übergeben, die Verdacht bei ihnen erregten“, sagte der russische Chefdiplomat in einer Sendung des TV-Senders „Rossija 1“.
„Wir haben die Liste an das Verteidigungsministerium Russlands und andere Behörden versandt, sie sollen diese Ansprüche prüfen. Wir haben damit begonnen, eine Antwort auf die US-Besorgnisse vorzubereiten“, ergänzte der Minister.
Ferner hat Lawrow vermutet, dass die Vereinigten Staaten keine genauen Daten und Behauptungen sofort geliefert hätten, weil sie befürchtet hätten, „ihre Quellen zu kompromittieren, wenn sie irgendwelche Informationen zeigen“.
„Ich beschäftige mich mit diesen Fragen nicht professionell, daher kann ich nur raten, aber es ist so, dass sie einige Tage, nachdem sie uns einen sehr detaillierten Fragebogen übergeben hatten, auf den wir schon reagieren konnten, den Austritt angekündigt haben. Dies trägt auch nicht zu einem nachhaltigen Dialog und zu Vorhersehbarkeit bei“, fügte der Politiker hinzu.
Lawrow hat die USA auch aufgerufen, mitzuteilen, was sie im Bereich der Rüstungskontrolle nach ihrem Ausstieg aus dem INF-Vertrag tun würden.
„Unkontrolliert, nicht transparent, so dass niemand weiß, was der andere tut, so geht es nicht“, betonte der russische Außenminister.
Darüber hinaus äußerte sich Lawrow zum Vorschlag der Vereinigten Staaten, China, Indien, Pakistan und den Iran in den Vertrag einzubeziehen:
„Vor acht oder neun Jahren oder vielleicht zehn Jahren, in den Jahren 2007-2008, haben wir zusammen mit den Amerikanern in den Vereinten Nationen allen Ländern, die über Mittel- und Kurzstreckenraketen verfügen, vorgeschlagen, dem Vertrag beizutreten und ihn universell zu machen. Die Antwort war negativ. Ehrlich gesagt hatten wir nichts anderes erwartet, wollten aber alle Möglichkeiten der Universalisierung nutzen“, brachte Lawrow in Erinnerung.
Am 20. Oktober hatte US-Präsident Donald Trump den Ausstieg der Vereinigten Staaten aus dem Washingtoner Vertrag über nukleare Mittelstreckensysteme (INF-Vertrag) angekündigt. Das 1987 unterzeichnete Papier verpflichtet beide Staaten zur Vernichtung aller Raketen mittlerer und kürzerer Reichweite und untersagt deren Produktion.
Die USA würden den Vertrag aufkündigen, weil Russland ihn verletze, sagte Trump. Der INF-Vertrag war am 8. Dezember 1987 von den damaligen Staatschefs der UdSSR und der USA, Michail Gorbatschow und Ronald Reagan, unterzeichnet worden. Darin verpflichteten sich beide Staaten, sämtliche Raketen mit mittlerer (1000 bis 5500 Kilometer) und kürzerer (500 bis 1000 Kilometer) Reichweite zu vernichten und keine neuen mehr zu produzieren.

Standard

Presseschau vom 27.10.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


vormittags:

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden einmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurde das Gebiet von Kalinowka.
Geschossen wurde Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und großkalibrigen Maschinengewehren.

de.sputniknews.com: „USA bereiten einen Krieg vor“ – russischer Diplomat
Der Vizechef der Abteilung für Nichtverbreitung und Waffenkontrolle des russischen Außenministeriums Andrej Beloussow hat bei einer Sitzung des Ausschusses der UN-Generalversammlung für Abrüstung und internationale Sicherheit am Freitag den Unterschied zwischen den Haltungen zu einem Krieg in Russland und den USA betont.
Am Freitag hatte der Ausschuss der Generalversammlung für Abrüstung und internationale Sicherheit (Hauptausschuss 1) gegen die Unterbreitung des russischen Resolutionsentwurfes zum INF-Vertrag gestimmt, den die USA kündigen wollen.
„Da haben die Vereinigten Staaten vor Kurzem verkünden lassen, Russland bereite sich zum Krieg vor. Ja, Russland bereitet sich zu einem Krieg vor, ich bestätige das. Ja, wir bereiten uns darauf vor, unsere Heimat, unsere territoriale Integrität, unsere Prinzipien, unsere Menschen zu verteidigen. Wir bereiten uns auf solch einen Krieg vor. Aber es gibt ernsthafte Unterschiede zwischen uns und den Vereinigten Staaten von Amerika. Und aus linguistischer Sicht besteht der Unterschied lediglich aus einem Wort, sei es auf Russisch oder Englisch“, so Beloussow.
„Die Russische Föderation bereitet sich auf einen Krieg vor und die Vereinigten Staaten von Amerika bereiten einen Krieg vor“, betonte er.
„Wozu sollten die USA denn sonst aus dem (INF-)Vertrag austreten, Nuklearwaffenpotential aufstocken und eine neue Atomwaffendoktrin verabschieden, die das Niveau des Nuklearwaffeneinsatzes senkt? Das ist eine Frage für uns alle“, äußerte er.
Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump einen Ausstieg aus dem INF-Vertrag angekündigt. Seine Position begründete er mit „Verstößen Russlands gegen dieses Abkommen“, ohne jedoch Beweise vorzulegen. Die Vereinigten Staaten würden ihr nukleares Potential so lange verstärken, bis die Leute zur Vernunft kommen würden. Dann werde Washington bereit sein, diesen Prozess einzustellen und sogar mit der Abrüstung zu beginnen, äußerte er. Seine Botschaft sei vor allem an China und Russland gerichtet.
Der INF-Vertrag war am 8. Dezember 1987 während eines Besuchs des damaligen Generalsekretärs der Kommunistischen Partei der Sowjetunion Michail Gorbatschow in Washington unterzeichnet worden. Zum ersten Mal sollten ganze Raketenklassen mit einer Reichweite zwischen 500 und 1000 sowie zwischen 1000 und 5500 Kilometern verschrottet werden.
Bis Mai 1991 wurde der Vertrag komplett erfüllt. Moskau vernichtete 1752 und Washington 859 ballistische Raketen sowie bodengestützte Marschflugkörper. Der Vertrag ist unbefristet.

Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 26. Oktober 3:00 Uhr bis 27. Oktober 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 25.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der
Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Sajzewo, Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Jasinowataja, Wasiljewka, Mineralnoje, Spartak, Donezk (Terminal, Siedlung des Trudowskja-Bergwerks), Dokutschajewsk, Staromarjewka, Leninskoje, Kominternowo, Sachanka.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an ziviler Infrastruktur wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 390.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgeschossenen Geschosse 43.
Ab 00:01 Uhr am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.

de.sputniknews.com: Maidan-Proteste brachten „Monster“ hervor – ukrainische Politikerin
Die ukrainische Rada-Abgeordnete Olga Bogomolez hat in ihrem Artikel für das Portal „Ukrainska Prawda“ verraten, was ihrer Meinung nach eine der schrecklichsten Folgen der „Euromaidan“-Proteste in Kiew 2014 ist.
In ihrem Beitrag unter dem Titel „Die Revolution hat ein Monster geboren“ schreibt Bogomolez, die Ukraine habe die Früchte des Umsturzes nicht richtig ernten können und stattdessen ein neues „schreckliches Phänomen“ kreiert.
Sie erinnerte daran, dass der IWF in diesem Jahr die Ukraine als das ärmste Land in Europa anerkannt habe. Bogomolez zufolge führen der Krieg, steigende Gebühren und die Inflation zur wachsenden Armut der ukrainischen Bevölkerung, während sich die Schicht der regierungsnahen Oligarchen bereichere.
„Nachdem wir den Politikern nach der Revolution Macht gegeben hatten, erlaubten wir ihnen, ein neues Monster zu erschaffen – das noch schlauer, noch einfallsreicher und noch grausamer ist. Heute hat die Macht das Patriotismusmonopol an sich gerissen, und nennt jeden, der den Mut aufbringt, sich gegen die Plünderung des Landes auszusprechen, einen nationalen Verräter“, so die Abgeordnete des ukrainischen Parlaments.
Die Lage sei schlimmer, als zu Zeiten des Ex-Präsidenten des Landes, Wiktor Janukowitsch. Denn damals habe jeder gewusst, dass es ein kriminelles Regime und eine demokratische Opposition gebe, die das moralische Recht habe, menschenrechtliche, wirtschaftliche und politische Forderungen an die Macht zu stellen. Damals sei die moralische Macht auf der Seite der Menschen gewesen, glaubt Bogomolez.
„Heute sind die Oligarchen zu den heftigsten ‚Patrioten‘ geworden. Sie plündern unter dem Schlagwort der Reform sowie des Patriotismus und unter ukrainischer Flagge das Land ohne Strafe und beseitigen jeden Widerstand gegen ihr hässliches System“, empört sich Bogomolez.
Darum werde es schwieriger sein, sie der Macht zu entheben. Denn das Regime von Janukowitsch habe sich auf Gewalt gestützt, während die heutigen Oligarchen schlauer seien und dabei auch Ideologie einsetzen würden, so Bogomolez.
„Bald werden wir die Chance haben, etwas im Staat zu ändern, und wir haben nicht das Recht, diese Chance zu verpassen. Entweder wir entheben sie der Macht, oder sie uns – des Lebens…“, resümiert die Politikerin.


nachmittags:

de.sputniknews.com: US-Aufklärungsdrohne späht Nordwest-Russland aus
Eine strategische Drohne vom Typ RQ-4A Global Hawk der US-Luftwaffe soll einen elfstündigen Aufklärungsflug entlang der Grenzen zum nordwestlichen Teil Russlands absolviert haben. Dies geht aus den Angaben des Portals „PlaneRadar“ hervor.
Die Drohne startete demnach von dem auf Sizilien gelegenen Militärflugplatz Sigonella (Italien). Ab etwa 8:30 Uhr MESZ am Freitag soll sie vom litauischen Luftraum aus einen fünfstündigen Aufklärungsflug in der Nähe des Gebiets Kaliningrad durchgeführt haben. Anschließend soll das unbemannte Luftfahrzeug mehrere Male zwischen der estnischen Stadt Tartu und dem Finnischem Meerbusen der Ostsee entlang der Grenze zu den nordwestrussischen Gebieten Pskow und Leningrad kursiert sein.
Vor der Rückkehr nach Sigonella um 19:30 MESZ soll die Drohne erneut entlang der Grenze zu dem Gebiet Kaliningrad geflogen sein.
​US-Drohnen und -Aufklärungsjets sind in letzter Zeit immer häufiger in der Nähe der russischen Grenzen zu sehen. Das russische Verteidigungsministerium bat das Pentagon mehrmals, diese Aktivitäten zu stoppen. Washington weigerte sich jedoch, dem nachzukommen.


armiyadnr.su:
Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 27.10.2018
In den letzten 24 Stunden wurden
25 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten des Gegners festgestellt, der die Gebiet von 13 Ortschaften beschossen hat.
In
Richtung Gorlowka wurden von den Positionen der 72. mechanisierten Brigade und der 58. Panzergrenadierbrigade unter Kommando der Verbrecher Tatus und Drapatyj aus Sajzewo und die Siedlung des Gagarin-Bergwerks mit 120mm-Mörsern, Abwehrgeschützen, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In
Richtung Donezk haben die Kämpfer der 92. und 28. mechanisierten Brigade unter Kommando von Kokorjew und Martschenko sowie der 56. Panzergrenadierbrigade unter Kommando von Iwanow Wasiljewka, Jasinowataja, Spartak, Staromichajlowka, Dokutschajewsk, Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk und das Gelände des Flughafens von Donezk mit 120mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In
Richtung Mariupol haben die Kriegsverbrecher der 128. Gebirgssturmbrigade und der 79. Luftsturmbrigade auf Befehl von Sobko und Kuratsch die Gebiete von Staromarjewka, Kominternowo, Leninskoje und Sachanka mit Mörsern des Kalibers 82mm, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
Die ukrainische Seite verletzt weiter grob die Minsker Vereinbarungen bezüglich der Anwendung von Drohnen. In den letzten 24 Stunden wurde
während eines Versuchs des Gegners, einen Schlag auf ein bewachtes Militärobjekt der Volksmiliz der DVR abzugeben, mit Luftabwehrmitteln eine weitere Kampfdrohne der ukrainischen Streitkräfte vernichtet.
Wir wenden uns ein weiteres Mal an die Weltgemeinschaft und insbesondere an die OSZE-Mission mit der Forderung, diesen Fall festzuhalten und die ukrainische Seite zu zwingen, die übernommenen Verpflichtungen zu erfüllen.
Wir lenken
die Aufmerksamkeit darauf, dass die Verwendung von Kampfdrohnen durch die ukrainische Seite häufig zu Opfern unter der Zivilbevölkerung der Republik führt, worüber die Vertreter der OSZE mehrfach informiert wurden. Trotzdem gefährden die ukrainischen Kämpfer weiter das Leben und die Gesundheit friedlicher Einwohner.
Das moralisch-psychische Niveau der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte bleibt kritisch niedrig, was sich direkt auf die Zunahme der nicht kampfbedingten Verluste in der OOS-Zone auswirkt.
Am 26. Oktober dieses Jahres beging im Gebiet von Werchnetorezkoje der Soldat der 92. Brigade Simonow, geb. 1997, Selbstmord. Man kann anmerken, dass dies schon der zweite Fall von Selbstmord in der letzten Woche in der genannten Einheit ist. Um Ermittlungen zu diesem Fall durchzuführen und die schuldigen Funktionsträger festzustellen, arbeitet im Verantwortungsbereich der 92. Brigade eine Kommission des Stabs der OOS unter Leitung des stellvertretenden Kommandeurs der
Vereinigten Kräfte General Salushnyj.

de.sputniknews.com: Plan für „Rückgewinnung“ von Asowschem Meer in Ukraine präsentiert
Der Kapitän zur See der ukrainischen Marine und Vizevorsitzende des Offiziersvereins der Ukraine Jewgeni Lupakow hat in einem Interview für das Portal „Obosrewatel´“ einen Plan für die „Rückgewinnung“ des Asowschen Meeres vorgeschlagen.
Für die Gewährleistung der Sicherheit des Asowschen Meeres müsse Kiew radikalere Schritte unternehmen, ohne sich auf die EU zu verlassen. Er schlug vor, dafür einen Plan aus vier Schritten umzusetzen. Der erste Schritt müsse die Kündigung des russisch-ukrainischen Vertrages über Zusammenarbeit bei der Nutzung des Asowschen Meeres und der Straße von Kertsch sein.
Darüber hinaus äußerte Lupakow die Gewissheit, dass Kiew die Linie der ukrainischen Seegrenze bestimmen und festsetzen, und dann eine Erklärung über das Abhalten von Übungen der Raketenartillerie im ukrainischen Verantwortungsgebiet abgeben sollte.
„Und sobald diese Gesetze angenommen werden, ist dann Schluss, das Meer wird kein gemeinsames sein, sondern jeder wird seinen eigenen Teil besitzen. Und dann müssen wir Nato-Schiffe für gemeinsame Militärübungen im Asowschen Meer einladen. Und das wär’s. Dann wird es keine Probleme mehr geben“, sagte Lupakow gegenüber dem ukrainischen Portal.
Zuvor hatte Kiew die Absicht verkündet, seine Militärpräsenz im Asowschen Meer zu verstärken. Der Oberbefehlshaber des ukrainischen Heeres, Generaloberst Sergej Popko, kündigte eine Vergrößerung der entlang der Küste des Asowschen Meeres stationierten Armeeabteilung an. Laut dem stellvertretenden Infrastrukturminister Juri Lawrenjuk wurden zwei zusätzliche Panzerboote ins Asowsche Meer verlegt.
Der ukrainische Außenminister Pawel Klimkin hatte erklärt, die Ukraine habe einen „Geheimplan“ zur Lösung des Problems des Asowschen Meeres. Dem Minister zufolge hatten die ukrainischen Behörden die bestehenden Optionen bereits mit Freunden und Partnern der Ukraine besprochen. Darüber hinaus hatte er versprochen, den russisch-ukrainischen Vertrag über Zusammenarbeit bei der Nutzung des Asowschen Meeres und der Straße von Kertsch zu überprüfen. Klimkin hatte auf die Notwendigkeit hingewiesen, die Präsenz der Ukraine im Asowschen Meer auszubauen. Ein Erfolg in der Situation um das Asowsche Meer könne nur dank Handlungen gleichzeitig auf allen Ebenen erzielt werden, so der ukrainische Chefdiplomat.


Mil-lnr.info:
Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich geändert und bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner
einmal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Auf Befehl des Kommandeurs der 72. mechanisierten Brigade des Verbrechers Tatus wurde die
Umgebung von Kalinowka mit Schützenpanzerwaffen und Granatwerfern beschossen.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als zehn Geschosse abge
feuert.
Im Zusammenhang mit dem kritisch niedrigen Stand der militärischen Disziplin der ukrainischen Soldaten haben das Kommando der OOS und die Leitung der Lugansker militärisch-zivilen Oblastverwaltung (ukrainische Besatzungsbehörde, Anm. d. Übers.) entschieden, Soldaten der ukrainischen Streitkräfte keine alkoholischen Getränke zu verkaufen. Aber diese erzwungene Maßnahme stoppt die ukrainischen Soldaten nicht.
So haben am 23. Oktober in Trjochisbjonka Soldaten der wieder eingetroffenen 10. Gebirgssturmbrigade von einem örtlichen Einwohner, einem alten Menschen, verlangt, im Geschäft Alkohol zu kaufen, aber sie erhielten eine Absage. Danach fand ein Streit statt, bei dem der Zivilist mittelschwer verletzt wurde. Dem
Geschlagenen kamen einige Bürger zur Hilfe und leisteten den brutalen Soldaten harten Widerstand. Im Ergebnis der Prügelei nahmen die örtlichen Einwohner den „Verteidigern“ ein AK-74-Gewehr und drei Magazine mit Patronen ab. Die Waffe wurden dann nur dem Kommandeur der Einheit persönlich zurück gegeben. Ein weiterer Fall von brutalem und unmenschlichem Verhalten von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte gegenüber der örtlichen Bevölkerung wurde in Nowotoschkowskoje festgestellt. Ein Soldat derselben 10. Brigade versuchte am 24. Oktober, in betrunkenem Zustand ein minderjähriges Mädchen zu vergewaltigen, das aus einem Geschäft nach Hause ging. Durch einen glücklichen Zufall gelang des zwei vorbeigehenden örtlichen Einwohnerinnen, die auf den herzzerreißenden Schrei des Mädchens reagierten, das Verbrechen zu verhindern.
In beiden Fällen wird eine dienstliche Ermittlung durchgeführt, in den Einheiten sind Ermittler der Militärstaatsanwaltschaft eingetroffen.
Ich rufe unsererseits alle Einwohner der von Kiew kontrollierten Territorien des Lugansker Land
es auf, wachsam und sein und nach Möglichkeit nur mit mehreren Personen zusammen auf die Straße zu gehen. Leider werden solche Fälle von Brutalität und hemmungslosem Verhalten gegenüber Menschen von Seiten der sogenannten „Verteidiger“ der Ukraine wie die Praxis zeigt weitergehen.
Die Volksmiliz der LVR hält trotz der ständigen Provokationen von Seiten der ukrainischen Truppen die übernommenen Verpflichtungen zur Wiederherstellung von Frieden im Donbass ein. Unsere Einheiten tun ununterbrochen Dienst, führen Übungen durch, um eine hohe Kampffähigkeit aufrechtzuerhalten, um jeder Aggression von ukrainischer Seite standhalten zu können.
Außerdem wurden in dieser Woche gemeinsame Kommandostabsübungen durchgeführt, um das Niveau der Bereitschaft der militärischen Ministerien und Behörden der
LVR zur Bekämpfung von Terrorakten zu erhöhen. Das Kommando der Volksmiliz der LVR hat gemeinsam mit dem MfS, dem Innenministerium und dem Zivilschutzministerium verschiedene Fragen der Gewährleistung der Sicherheit der Bürger der Republik bearbeitet. Im Ergebnis der Übungen hat die Führung der LVR eine hohe Bewertung abgegeben, alle Teilnehmer der Kommandostabsübungen haben hohe Professionalität und Kenntnisse gezeigt.
Frage: Heute wurde vom Pressezentrum des Stabs der OOS erklärt, dass präventive Verteidigungsmaßnahmen von den Einheiten der vereinigten Kräfte in der Konfliktzone angewandt werden. Wie weit ist dies im Rahmen der Minsker Vereinbarungen nach Ihrer Auffassung zulässig?
Antwort: Präventive Verteidigung besteht in Schlägen auf einen potentiellen Aggressor, bevor er sich auf einen Angriff vorbereiten kann. Mit einfachen Worten, der Stab der „OOS“ gibt zu, dass die ukrainischen Streitkräfte das Feuer als erste eröffnen. Unsere Einheiten befinden sich seit dem Zeitpunkt der Unterzeichnung der Vereinbarungen auf ihren Positionen und haben nicht die Absicht die Positionen der ukrainischen Streitkräfte anzugreifen. Folglich versuchen die ukrainischen militärischen Leiter mit solchen verschleierten Erklärungen, ihre verbrecherischen Aktivitäten zu legalisieren.

abends:

de.sputniknews.com: „Fall des Scheiterns“: Naftogaz-Chef gibt fehlende Wirtschaftsaussichten Kiews zu
Der Chef des ukrainischen Energiekonzerns Naftogaz Andrej Kobolew hat in einem Interview mit der Zeitschrift „Nowoje wremja“ (dt. „Die neue Zeit“ oder „Die Moderne“) die Chance der Ukraine auf einen Platz in der Spitzengruppe der wirtschaftlich hochentwickelten Länder bewertet.
„Wenn wir von den Emotionen absehen, sind wir ein klassischer Failcase (dt. „Fall des Scheiterns“). Wir sind keine Anführer und keine Mittelständler. Die Frage, wie wir im globalen Wettbewerb gewinnen können, wird daher mit jedem Jahr komplizierter“, zitiert ihn die ukrainische Zeitschrift.
Die Anführer der Weltwirtschaft würden sich in einem hohen Tempo entwickeln und dadurch hochqualifizierte Fachkräfte anlocken, glaubt Kobolew: „Die Qualität des menschlichen Potentials wird als einer der wichtigsten Faktoren fungieren. Dabei wird die Chance der Ukraine, zu einem der Anführer zu werden, in einer geometrisch gestuften Zahlenfolge sinken“.
Zuvor hatte die regionale Weltbank-Direktorin für die Ukraine, Weißrussland und Moldawien, Satu Kahkonen, verlautbart, die Ukraine werde bei den heutigen Wachstumsraten des Bruttoinlandsprodukts hundert Jahre brauchen, um die europäischen Nachbarländer einzuholen.
Die ukrainische Wirtschaft befindet sich nach den Ereignissen von 2014 auf einem Tiefstand: Die Schlüsselbranchen entwickeln sich nicht mehr, die größten Betriebe werden stillgelegt. Kiew ist bemüht, Wirtschaftsreformen durchzuführen und nimmt Kredite beim Internationalen Währungsfonds auf. Dies hat negative Konsequenzen für den Wohlstand der Bürger. Die Tarife im Bereich Wohnungs- und Kommunalwirtschaft werden weiter erhöht, während die Löhne und Renten auf einem niedrigen Niveau bleiben.
Die Situation verschlechtert sich auch wegen der beispiellosen Korruption, des wachsenden Schattensektors der Wirtschaft, des Abbruchs der wirtschaftlichen Beziehungen zu Russland und wegen Kiews Politik gegenüber dem Donbass.
Die Außenverschuldung der Ukraine ist in den Jahren 2016 und 2017 um 18,9 beziehungsweise 10,9 Prozent gewachsen. Im Zeitraum von Anfang 2013 bis Anfang 2018 hat sich das Verhältnis der Staatsschulden zum BIP beinahe verdoppelt (von 36,6 auf 71,8 Prozent).


Dan-news.info: Kommentar der Außenministerin der DVR Natalja Nikonorowa zur Erklärung des Präsidenten Weißrusslands Alexandr Lukaschenko
Die Republik Weißrussland ist seit mehr als vier Jahren der Staat, wo der Verhandlungsprozess zur Regelung des Konflikts im Donbass stattfindet. Die Bereitschaft von Herrn Lukaschenko, noch wirksamer am Minsker Prozess teilzunehmen, falls dies dringend nötig sein wird, ruft außerordentlichen Respekt hervor.
Dennoch muss hier unterstrichen werden, dass als Vermittler bei den Verhandlungen entsprechend den vereinbarten und unterzeichneten Dokumenten die OSZE und die RF auftreten, und wirkungsvoll an den Verhandlungen teilnehmen muss vor allem die Ukraine selbst als zweite Konfliktseite, und keinerlei Fortschritt bei der Erfüllung der Minsker Vereinbarungen ist möglich ohne den politischen Willen Kiews, seine Verpflichtungen nach dem Maßnahmekomplex zu erfüllen.
Die Außenministerin der DVR und bevollmächtigte Vertreterin der DVR in der Kontaktgruppe Natalja Nikonorowa

Zuvor hatte Alexander Lukaschenko auf dem ersten Forum der Regionen der Ukraine und Weißrusslands in Gomel seine Bereitschaft erklärt, sich in die Lösung des Konflikts im Donbass einzuschalten und erklärt, dass die Situation im Donbass die drei slawischen Völker, die Ukrainer, die Russen und die Weißrussen, regeln müssten.

de.sputniknews.com: Syrien-Gespräche mit Merkel, Erdogan und Macron: Putin zieht Bilanz
Der russische Präsident Wladimir Putin hat sich zu den Ergebnissen des Vierer-Gipfels zu Syrien in Istanbul geäußert, an dem er am Samstag mit seinen Amtskollegen aus der Türkei und Frankreich, Recep Tayyip Erdogan und Emmanuel Macron, sowie der Bundeskanzlerin Angela Merkel teilnahm.
Unter anderem kommentierte der russische Staatschef die Lage um die Deeskalationszone in Idlib, die Veranstaltung der internationalen Konferenz zum Problem der syrischen Flüchtlinge und das Verfassungskomitee zum Staatsaufbau Syriens. Er legte auch seine weiteren Pläne offen.
„Die Verhandlungen haben in einer geschäftsmäßigen Atmosphäre stattgefunden. Ich möchte mich der Meinung unserer Kollegen anschließen und mich bei der Führung der Türkei für die Veranstaltung dieser gemeinsamen Arbeit bedanken“, sagte Putin vor der Presse.
Moskau rechne damit, dass die Türkei so schnell wie möglich den Abzug der Opposition, schwerer Waffen und Waffeneinheiten aus der Deeskalationszone in der syrischen Provinz Idlib gewähren würde.
Moskau behalte sich das Recht vor, die syrischen Regierungskräfte bei der Vernichtung einer möglichen Terrorbedrohung aus Idlib zu unterstützen, falls „radikale Elemente“ bewaffnete Provokationen von der Deeskalationszone aus unternehmen würden.
„Russland behält sich das Recht vor, den entschlossenen Handlungen der syrischen Regierung zur Liquidierung dieser Herde der Terrorbedrohung eine aktive Unterstützung zu gewähren“, so Putin.
Der Präsident schlug seinen Verhandlungspartnern vor, Russlands Initiative zur Einberufung einer internationalen Konferenz zu unterstützen, die sich mit den Problemen der syrischen Flüchtlinge auseinandersetzten soll.
„Wir verstehen, was damit verbunden ist, verstehen die Probleme. Wenn wir aber nicht zusammenarbeiten, erreichen wir kein Ergebnis“.
Laut Putin ist es nötig, den Begriff der humanitären Hilfe breiter zu definieren. Darunter sollten auch die „Lieferung von Medizintechnik, von Medikamenten sowie der Wiederaufbau der Infrastruktur und Wasserversorgung verstanden“ werden.
Es sei Zeit, mit der Arbeit des Verfassungskomitees zu beginnen. Das Komitee soll in Genf die „grundlegenden Fragen des zukünftigen Staatsaufbaus von Syrien behandeln“. „Dabei müssen die Entscheidungen berücksichtigt werden, die beim Syrischen Kongress des Nationalen Dialogs in Sotschi getroffen worden sind“.
Alle Seiten sollen das Komitee als legitim anerkennen. Erst dann werde diese Struktur effektiv. An der Arbeit zur Bildung des Komitees werde Russland als Garant der Verhandlungen in der Hauptstadt Kasachstans Astana „aktiv teilnehmen“.
Der Präsident betonte, dass das syrische Volk selbst über das Schicksal seines Landes entscheiden solle.
„Unsere prinzipielle Position besteht darin, dass das syrische Volk das Schicksal seines eigenen Landes selbst bestimmen muss, darunter auch die Wahl der Personalien auf der politischen Bühne“, sagte Putin. Dafür brauche das Land bestimmte Bedingungen, zu denen auch die Gründung des Verfassungsausschusses und der Beginn seiner Arbeit gehören würden.
Putin teilte mit, dass er „ganz ergiebige“ separate Treffen mit Erdogan und Merkel gehabt habe. Ihm stehe noch ein Gespräch mit Macron in Aussicht. Bei ihrem gemeinsamen Treffen haben die Teilnehmer eine „große Arbeit zur Abstimmung der Herangehensweisen bei prinzipiellen Fragen der Syrien-Regelung“ erledigt, so der russische Staatschef.


Wpered.
su In Donezk fand ein Fußballspiel statt, das dem 100. Jahrestag des Komsomol gewidmet war
Am 27. Oktober fand in Donezk im Rahmen des zweiten Runde der zweiten Futsal-Liga von Donezk ein Spiel zwischen dem Futsalclub „Avantgarde“ und dem Futsalclub „Astra-2“ statt. Dieses Spiel widmete das Team der KP der DVR dem 100. Jahrestag des Komsomol, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
„In diesem Jahr wird der Leninsche Komsomol 100 Jahre alt. Die Komsomolzen war immer in der Avantgarde des Kampfes für den Sozialismus. Zu Ehren der Feier des 100. Jahrestag des Allrussischen Leninschen Komsomol findet dieses Spiel statt“ sagte der erste Sekretär des ZK der KP der DVR Boris Litwinow zu den Anwesenden.
Vor Beginn des Spiels wurden die Spieler von „Avantgarde“ ausgezeichnet, die im Ergebnis der Sommermeisterschaft Pokale und Goldmedaillen errungen hatten. Die Auszeichnungen wurden Oleg Tschistjakow, dem Kapitän der Mannschaft, überreicht. Nach den Worten der Ärzte ist dessen Gesundheit nicht gefährdet, und er wird schon in der nächsten Saison an der Meisterschaft teilnehmen können.
Das heutige Spiel endet mit 7:5 zugunsten von „Avantgarde“.


de.sputniknews.com: Russischer Präsident nennt Zahl von abgeschossenen Terrordrohnen
Am Samstag hat sich der russische Präsident Wladimir Putin mit Recep Tayyip Erdogan und Emmanuel Macron sowie mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Istanbul getroffen, um über die Lage in Syrien zu beraten. Dabei nannte der russische Staatschef auch die Zahl der Terrordrohnen, die die russische Luftabwehr über der Basis Hmeimim abschießen musste.
Laut Putin haben die Angriffe der Terrordrohnen auch in den letzten Monaten nicht aufgehört. Allein in der letzten Zeit hätte sich ein halbes Hundert dieser Flugobjekte der russischen Basis genähert.
„In den vergangenen anderthalb bis zwei Monaten haben unsere Luftverteidigungskräfte 50 Flugobjekte in der Nähe unserer Basis in Hmeimim abgeschossen“, erklärte Putin auf der Pressekonferenz in Istanbul.
Zudem verwies der russische Präsident darauf, dass alle Seiten die friedliche Lösung des Konfliktes in Syrien unterstützen würden. Sollten jedoch gerade aus der Provinz Idlib Provokationen kommen, sei man bereit, der syrischen Regierung bei der Beseitigung dieser Gefahren zu helfen.
Zuvor hatte Russlands Verteidigungsministerium den USA vorgeworfen, vor einigen Monaten einen massiven Drohnen-Angriff auf den russischen Stützpunkt im syrischen Hmeimim von einem Aufklärungsflugzeug aus gesteuert zu haben.
Ein US-Aufklärungsflugzeug des Typs Boeing P-8 Poseidon habe nahe des syrischen Luftraumes am Tag des Angriffs stundenlang patrouilliert, um die Drohnen zu bedienen.
Die Drohnen seien von einem einheitlichen Befehl geleitet worden, jedoch auf eine elektronische Sperre der russischen Abwehrsysteme gestoßen und daraufhin zurückgezogen worden.
Dennoch seien alle 13 Fluggeräte schließlich von der russischen Luftverteidigung vernichtet worden.


de.sputniknews.com: Das sind die wichtigsten Erklärungen von Teilnehmern des Vierer-Gipfels in Istanbul
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan, der russische Präsident Wladimir Putin, der französische Präsident Emmanuel Macron und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel haben sich am Samstag in Istanbul auf dem Syrien-Gipfel getroffen. Sputnik hat die wichtigsten Äußerungen der vier Staats- bzw. Regierungschefs zusammengefasst.
Alle Seiten stimmten überein, dass die Krise in Syrien endgültig nur auf politischem Wege gelöst werden könne sowie dass die Souveränität Syrien nicht verletzt werden dürfe. Die syrische Bevölkerung müsse selbst über ihr Schicksal entscheiden können.
Des Weiteren legten die Spitzenpolitiker ihre Positionen zu verschiedenen Themen dar:
Wladimir Putin
„Unsere prinzipielle Position besteht darin, dass das syrische Volk das Schicksal seines eigenen Landes selbst bestimmen muss, darunter auch die Wahl der Personalien auf der politischen Bühne“, sagte Putin. Dafür brauche das Land bestimmte Bedingungen, zu denen auch die Gründung des Verfassungsausschusses und der Beginn seiner Arbeit gehören würden.
Russland rechne auch damit, dass die Türkei in der nächsten Zeit den Abschluss des Rückzuges von schweren Waffen sowie von militärischen Formationen aus der demilitarisierten Zone in Idlib gewährleiste.
Darüber hinaus habe Russland vorgeschlagen, eine internationale Konferenz zum Thema Flüchtlinge zu veranstalten.
„Die multilateralen Verhandlungen fanden in einer sachlichen Atmosphäre statt. Ich möchte mich bei der Führung der Türkei für die Organisation dieser gemeinsamen Arbeit bedanken“, so der russische Präsident.
Angela Merkel
Laut der Bundeskanzlerin Merkel haben die Staatschefs auf dem Gipfel auch den Fall des getöteten saudischen Journalisten Dschamal Chaschukdschi (Jamal Khashoggi) erörtert. Die Bundesregierung habe den Rüstungsexport nach Saudi-Arabien wegen des Krieges im Jemen beschränkt, und im Zusammenhang mit dieser noch nicht beendeten Ermittlung gebe es keine Waffenlieferungen an Saudi Arabien.
Merkel betonte, die EU könne eine kollektive Entscheidung über den Verzicht auf Waffenlieferungen an Saudi-Arabien wegen der Ermordung von Chaschukdschi treffen.
Recep Tayyip Erdogan
„Unser Ziel war es, die Waffenruhe zu gewährleisten… Die Syrien-Krise wurde ein internationales Problem. Astana (Syrien-Gespräche in der kasachischen Hauptstadt unter Beteiligung von Russland, der Türkei und dem Iran – Anm. d. Red.) wurde ein Muster für uns, hier setzten wir unsere Bemühungen fort und bestätigten unsere Haltung, dass das syrische Problem auf militärischem Wege nicht gelöst werden kann…Ich rufe die anderen Länder auf, diese Bemühungen zu unterstützen“, unterstrich der türkische Präsident.
Russland und die Türkei hätten ihre gemeinsamen Vereinbarungen über Idlib bestätigt. Die beiden Länder würden auch den Iran informieren und die Zusammenarbeit mit ihm an der Lösung der Syrien-Krise fortsetzen.
Erdogan verwies zudem darauf, dass die Türkei die Präsenz von Terroristen in Syrien nahe der türkischen Grenze nicht zulassen und den Terror weiter bekämpfen werde.
Emmanuel Macron
Der Kampf gegen den Terror habe bei allen vier Teilnehmern den Vorrang, sagte Macron. Dieser Kampf laufe heute ebenfalls vor Ort.
„Wir dürfen auf keinen Fall außer Acht lassen, dass das unsere erste militärische und politische Priorität ist…Das ist der erste Krieg in Syrien gegen Terroristen, die unsere Länder angreifen und tödliche Anschläge verüben“, so Frankreichs Präsident.
Gleichzeitig betonte der französische Staatschef, dass eine militärische Operation von Damaskus in Idlib, bei der es zu großen Opfern unter den Zivilisten kommen könnte, wegen der sehr schwierigen humanitären Lage dort nicht akzeptiert werden könne.
Er äußerte sich auch zum Fall Chaschukdschi. Sanktionen, die gegen Saudi-Arabien verhängt werden könnten, würden von den Ermittlungsergebnissen abhängen. „Diese Sanktionen müssen logisch und komplett sein. Logisch im Zusammenhang mit den Fakten. Sie (die Sanktionen) müssen äußerst konkret und ausgewogen sein, und dürfen sich nicht auf einen bestimmten Bereich beschränken. Alles hängt von den Fakten und den Verantwortlichen ab, die bei der Ermittlung festgestellt werden“.

Standard

Presseschau vom 26.10.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


a
bends/nachts:

Dan-news.info: Das internationale Buch der Erinnerung „Chronik des ‚Unsterblichen Regiments‘“ wurde heute in der Hauptstadt der Republik im Pressezentrum von DAN vorgestellt.
Bei der Veranstaltung waren der Vorsitzende der gesellschaftlichen Organisation „Molodaja Respublika“ Nikita Kiosew, der Leiter der regionalen Abteilung der Bewegung „Unsterbliches Regiment Russland“ in Sankt Petersburg Sergej Borodulin sowie der Soziologe aus Moskau Sergej Baranow
anwesend.
„Dieses Buch ist dem Andenken eines Menschen gewidmet, der die Verbindung der Generationen der heldenhaften Vergangenheit und Gegenwart verkörpert, eines Menschen, der sehr viele Menschen begeistert hat, hier und in vielen Städte Russlands –
dem Andenken des ersten Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko“, sagte Kiosew.
Auf dem Titelbild
sind ein Foto Sachartschenkos und der Schriftzug „In Erinnerung an Alexandr Wladimirowitsch Sachartschenko“, der für immer in den Reihen des „Unsterblichen Regiments“ steht. Insgesamt hat das Buch etwa 500 Seiten. Einige von ihnen sind gefüllt. Baranow erklärte, dass auf den freien Blättern, diejenigen, die wollen, Worte des Gedenkens über die Helden des Kriegs eintragen können.
Die erste Eintragung machte das kommissarische Oberhaupt der DVR Denis Puschilin. „Das
Unsterbliche Regiment ist die unzerreißbare Verbindung der Generationen, ein Tribut der großen Verehrung unserer heldenhaften Vorfahren für den friedlichen Himmel über dem Kopf. Millionen unserer Landsleute ehren das Andenken der Generation der Sieger, der Erschaffer des Großen Sieges und die Zahl der Teilnehmer dieser Aktion wächst mit jedem Jahr“, heißt es in dem Text von Puschilin.
Das Buch wurde in einem einzigen Exemplar herausgegeben. Es wird in einer symbolischen Reise in die Heldenstädte, die Städte der militärischen Tapferkeit und des Ruhmes geschickt. Der erste Ort ist St. Petersburg. Zum Feiertag des 75. Jahrestages des großen Sieges wird das Buch wieder in Donezk sein.
Das „Unsterbliche Regiment“ ist eine gesellschaftliche Aktion, bei der die Menschen Fotos von Verwandten tragen, die am Großen Vaterländischen Krieg beteiligt waren. Sie wird zum Tag des Sieges in Russland und vielen Ländern der Welt durchgeführt. Die erste Aktion fand 2012 in Tomsk statt, im Jahr 2013 bereits in 120 Städten.
Seit 2015 unterstützt die DVR die Aktion. 2018 nahmen in der DVR 116.000 Menschen am Marsch des „Unsterblichen Regiments“ teil. In Donezk marschierten die Menschen mit Fotos von Verwandten, nicht nur von solchen, die am Großen Vaterländischen Krieg beteiligt waren, sondern auch von solchen, die in Kämpfen für die Freiheit und Unabhängigkeit des Donbass gefallen sind.

de.sputniknews.com: Ungarn: Beziehungen zur Ukraine „wesentlich verschlechtert
Laut dem ungarischen Außenminister Peter Szijjarto haben sich die Beziehungen zwischen Budapest und Kiew wesentlich verschlechtert. Der Grund ist die Politik der Ukraine gegenüber den nationalen Minderheiten im Land.
„Die Lage mit den Beziehungen zur Ukraine hat sich wesentlich verschlechtert im Hinblick auf die Tatsache, dass nichts mit den Änderungen des Bildungs- und des neuen Sprachgesetzes geschehen ist, das den nationalen Minderheiten das Recht entzieht, ihre Sprache nicht nur in der Ausbildung, sondern auch in der Kultur, in den Medien und in der öffentlichen Verwaltung zu verwenden“, zitiert die offizielle Seite der ungarischen Regierung den Minister.
Im November 2016 waren in der Ukraine Änderungen zum „Gesetz über Fernsehen und Radio“ in Kraft getreten. Laut der Gesetzgebung soll seit 8. November 2017 der Anteil der Sendungen in ukrainischer Sprache mindestens 55 Prozent betragen. Am 4. Oktober dieses Jahres hat die Oberste Rada (ukrainisches Parlament) beim fünften Anlauf den Gesetzentwurf „Zur Gewährleistung des Funktionierens der ukrainischen Sprache als Amtssprache“ als Grundlage angenommen. Er sieht ernsthafte Einschränkungen für die Verwendung des Russischen sowie der Sprachen der ethnischen Minderheiten des Landes vor.
Ende September 2017 hatte der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, das neue Bildungsgesetz unterzeichnet. Es schränkt die Möglichkeit, Unterricht in den Sprachen der nationalen Minderheiten zu erteilen, wesentlich ein. Das Dokument war am 28. September in Kraft getreten und soll bis zum Jahr 2020 etappenweise durchgesetzt werden.


vormittags:

de.sputniknews.com: Golanhöhen: Russische Militärs und UN-Mission gehen erstmals zusammen auf Streife
Die russische Militärpolizei und Vertreter der UN-Mission haben erstmals eine gemeinsame Patrouille im südlichen Teil der entmilitarisierten Zone der Golanhöhen an der syrisch-israelischen Grenze durchgeführt. Dies teilte der Bataillonskommandeur der russischen Militärpolizei gegenüber Reportern mit.
Die Hauptaufgabe des russischen Bataillons sei die Gewährleistung der Sicherheit der UN-Mission im Gebiet.
„Das Kommando der Streitkräfte Russlands hat die Organisation einer Zusammenarbeit sowie gemeinsamer Patrouillen mit der UN-Mission in der entmilitarisierten Zone in der Region der Golanhöhen befohlen“, erklärte der Bataillonskommandeur.
Dem fügte er noch hinzu, dass die Patrouillenzone in Zukunft erweitert werden solle.
„Patrouillen werden in der ganzen entmilitarisierten Zone stattfinden, in der sich zuvor die UN-Posten befunden hatten“.
Wie der stellvertretende Befehlshaber der russischen Truppen in Syrien, Generalleutnant Sergej Kuralenko, berichtete, sollten sich die gemeinsamen Patrouillen künftig bis zum südlichsten Punkt der entmilitarisierten Zone erstrecken.
Die 1944 international als Teil Syriens anerkannten Golanhöhen wurden während des Sechstagekrieges 1967 größtenteils von Israel besetzt. Mit dem 1981 von Israel verabschiedeten Gesetz über die Golanhöhen wurde einseitig die Souveränität des jüdischen Staates über dieses Territorium verkündet.
Die Annexion der Golanhöhen wurde mit einer UN-Resolution für gesetzwidrig erklärt. Demnach wurden ein Teil der Golanhöhen und der Ort Quneitra zu Bedingungen einer demilitarisierten Zone an Syrien zurückgegeben.
Anfang August 2018 unternahm eine UN-Mission, erstmals seit 2011 von syrischem Territorium kommend, in Begleitung der russischen Militärpolizei eine Patrouillenfahrt in der demilitarisierten Zone. Bis dahin hatten die UN-Kräfte, deren Hauptsitz sich in Damaskus befand, über den Libanon in die demilitarisierte Zone einreisen müssen. Denn der syrische Teil der demilitarisierten Zone war von Terroristen kontrolliert worden.

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden sechsmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Donezkij, Kalinowo, Sokolniki, Losowoje und Logwinowo.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern. Und Schusswaffen.
Etwas später teilte die Volksmiliz mit, dass beim Beschuss von Logwinowo ein Soldat der Volksmiliz verletzt wurde.

de.sputniknews.com: Pentagon stoppt Flüge Dutzender F-35-Kampfjets
Das Pentagon hat laut der Zeitung „Marine Times“ zeitweilig die Flüge einer Reihe von F-35-Kampfjets eingestellt, um Störungen im Kraftstoffsystem zu beheben.
„Neben dem zuvor entdeckten Defekt hat die Analyse zwei weitere Kraftstoffversorgungsröhren zu Tage gefördert, die überprüft werden müssen“, heißt es aus dem Pentagon.
Die Behörde präzisierte die Zahl der Maschinen nicht, deren Flüge für die Untersuchung eingestellt werden. Laut der Zeitung handelt es sich um ein paar Dutzend. Dem Blatt „The Hill“ nach sollen es circa 24 Kampfjets sein.
Mitte Oktober hatte das Pentagon bereits einen zeitweiligen Flugstopp für Kampfjets dieses Typs verhängt. Die Entscheidung folgte auf den Absturz eines US-Kampfjets vom Typ F-35B Lightning II am 28. September in South Carolina. Der Pilot konnte sich damals mit dem Schleudersitz retten.
Zuvor hatte das US-Magazin „The National Interest“ berichtet, dass der F-35-Kampfjet aufgrund seiner Konstruktionseigenschaften anfällig für Blitzschläge sein soll. Das Unternehmen Lockheed Martin testet derzeit neue Kapazitäten, um das lebenswichtige Autonomic Logistics Information System (ALIS) des Flugzeugs angemessen vor einem plötzlichen Blitzschlag zu schützen.
Früher hatte das Nachrichtenmagazin „The Washington Examiner“ berichtet, dass das Pentagon kritische Probleme des Kampfjets F-35 zu verdecken versuche, die zur Einstellung der Serienfertigung der Maschine führen könnten.
Die F-35 Lightning II ist ein Tarnkappen-Mehrzweckkampfflugzeug der fünften Generation. Als technisch auffälligstes Merkmal gelten die ausgeprägten Tarnkappeneigenschaften, welche die Möglichkeit einer Ortung durch feindliche Aufklärungstechnik auf einen Bruchteil reduzieren soll.


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 25. Oktober 3:00 Uhr bis 26. Oktober 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 19.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Sajzewo, Donezk (Trudowskije), Donezker Flughafen (Volvo-Zentrum), Spartak, Krutaja Balka, Staromichajlowka, Oktjabrj, Sachanka, Kominternowo.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an ziviler Infrastruktur wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 43.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 307.
Ab 00:01 Uhr am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.


de.sputniknews.com:
Trotz US-Sanktionen: Souveränes Rating Russlands sinkt nicht – Moody’s
Die Vizepräsidentin der Agentur Moody’s Kristin Lindow hat in einem Sputnik-Interview verraten, dass eine mögliche Verschärfung der antirussischen Sanktionen zu keiner Senkung des souveränen Ratings Russlands führen wird.
Ihren Worten zufolge wird die Agentur im Falle einer Verhängung härterer Sanktionen gegen Russland wahrscheinlich „eine Pause einlegen, um den tatsächlichen Einfluss auf das Kreditprofil des Landes zu eruieren, ehe das Rating auf das Investitionsniveau erhöht wird.
Erwartet wird, dass eine solche Entwicklung der Ereignisse (Verschärfung der Sanktionen) zu keiner Senkung des Ratings führen wird. Allerdings könnte die Prognose von positiv auf stabil revidiert werden“, erklärte sie.
Zuvor war bekannt geworden, dass Moody’s die Prognose für das BIP-Wachstum Russlands verbessert hatte.


Dan-news.info: „Gestern um 20:10
Uhr wurde durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte eine Überlandstromleitung im Bereich eines Pionierlagers in Jasinowataja durchtrennt. Dadurch sind vier Straßen der Stadt ohne Strom: die Kuortnaja-, die Worowskij-, die Puschkin- und die Solnetschnaja-Straße“, teilte der Verwaltung von Jasinowataja mit.
Derzeit haben etwa 100 Einwohner keinen Strom. Spezialisten sind bereits mit den Reparaturen befasst.
Eine operative Gruppe der Vertretung der DVR im GZKK ist vor Ort, um die Informationen zu erfassen.

de.sputniknews.com: Überschwemmungen in Südrussland: Opferzahl steigt
Ein mächtiger Zyklon hat in der südrussischen Region Kuban bereits sechs Menschen das Leben gekostet, wie ein Vertreter der regionalen Rettungsdienste gegenüber Sputnik mitteilte.
50 Menschen sollen medizinische Hilfe beantragt haben, dreizehn wurden laut Angaben des Gesundheitsamts der Region ins Krankenhaus gebracht.
Eine Person wird vermisst: in Tuapse sucht man nach einer Rentnerin, die nicht mehr mit ihren Verwandten in Kontakt getreten sein soll.
Insgesamt sind 1662 Wohngebäude überflutet, mehr als 460 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Das Wasser in den betroffenen Ortschaften steht rund zwei Meter hoch.
Wegen des verheerenden Unwetters ist die Eisenbahnverbindung gebietsweise unterbrochen, 25 Züge hatten Verspätung. Zudem wurde ein 20 Meter langer Abschnitt der Fahrstrecke A-147 Dschubga-Sotschi zerstört.


n
achmittags:

de.sputniknews.com: Denken wie im Kalten Krieg: Trident Juncture – so sieht Nato einen Angriff auf Europa
Wsgljad
Die Nato übt einen „Befreiungskrieg“ hoch im Norden Europas. In der Nacht auf den 25. Oktober hat das Manöver „Trident Juncture“ begonnen. Es ist so groß wie kein anderes bisher gewesenes Manöver des nordatlantischen Militärbündnisses. Dass die Gefechtsübung gegen Russland gerichtet ist, wird offiziell nicht gesagt. Aber…
Für die Nato geht es bei der Übung in Norwegen um die Substanz: Sind die Truppen der Allianz überhaupt noch fähig, einen konventionellen Krieg erfolgreich zu führen, zumal in der eisigen Umgebung des Nordens?
Gemäß dem Übungskonzept werden Norwegens Nord- und Mittelregionen von einer bösen Macht – der „Gruppe Nord“ – besetzt. Ist Russland der Bösewicht? So wird das natürlich nicht gesagt. Nur von einer „aggressiven Regionalmacht“ ist die Rede. Und schon Präsident Obama bezeichnete Russland einst als eine solche.
Jedenfalls: Der fiktive Aggressor besetzt Teile Norwegens und nimmt, nachdem er seine Stellung gefestigt hat, Kurs auf die Hauptstadt Oslo. An dieser Stelle greift der „Befreier“ ein: die „Gruppe Süd“ – die Nato-Truppen.
Sie halten den fiktiven Eindringling auf und beginnen eine Gegenoffensive zur Befreiung des Landes. Das oberste Ziel der „Befreier“ ist die „Wiederherstellung der Souveränität Norwegens“.
Erstaunlich auffällig ist, dass der Ablauf der Übung bis ins Detail jenen Strategien eines konventionellen Krieges in Europa folgt, die noch in den späten Achtzigern entwickelt wurden. Damals gingen die Strategen von einer Landeoperation sowjetischer Truppen in Nordnorwegen aus.
Dadurch sollte die norwegische Flugabwehr ausgeschaltet und eine strategische Basis für die sowjetische Bomberflotte geschaffen werden. Von dieser Plattform aus würden die russischen Langstreckenbomber den gesamten Nord- und Mittelatlantik kontrollieren und könnten die Seekonvois aus den USA und Kanada in Richtung Europas abblocken.
Im weiteren Schritt, so die Überlegungen aus dem Kalten Krieg, würden die Sowjettruppen Island besetzen – nicht den ganzen Inselstaat, sondern nur die Hafenstadt Keflavik samt dem Luftwaffenstützpunkt.
Damit würden die Nato-Pläne zur Verlegung von Gerät und Personal aus Nordamerika nach Europa durchkreuzt, wonach Russland eine Bodenoffensive zunächst gegen Deutschland starten würde. Eine Woche später würden die Russen gemäß dem damaligen Planspiel die französische Grenze erreichen.
Enden würde der sowjetische Vormarsch siegreich am Ärmelkanal und den Pyrenäen – so stand es zumindest in den Strategiepapieren der Achtzigerjahre.
Zurück zum diesjährigen „Trident Juncture“-Manöver. Den aggressiven Eindringling stellen bei der Übung in Norwegen – so seltsam es erscheinen mag – die Marineinfanteristen aus den USA. Die 24. Marine Expeditionary Unit geht vom großen Landeschiff „USS Iwo Jima“ im norwegischen Tröndelag an Land, begleitet vom Flugzeugträger „USS Harry Truman“.
Das ist übrigens das erste Mal seit 30 Jahren, dass ein Flugzeugträger der USA sich so nah an die russische Grenze in den arktischen Gewässern nähert. Selbst in den schwersten Zeiten des Kalten Krieges erlaubte es die US Navy sich nicht, Flugzeugträger hinter den Polarkreis zu schicken.
Die Seeleute der US-Marine sind unerfahren, was Einsätze hinter dem Polarkreis angeht. Es wird berichtet, die Marineinfanteristen werden bei der Übung in Norwegen erstmals einen neuen Kälteschutzkampfanzug, die „Nord-Uniform“, erproben. Bisher hat es ein solche Kampfmontur bei den US Marines einfach nicht gegeben.
Westliche Experten überschlagen sich bereits in ihren Einschätzungen dessen, was daraus werden könne, wenn die US-Truppen sich nach jahrzehntelangen Kriegen im Nahen Osten und in Afghanistan in eine ganz andere Klimazone begeben.
Die amerikanische „Besatzerarmee“ beim TRJE 18 in Norwegen zählt rund 14.000 Mann. Alle Nato-Staaten plus Schweden und Finnland nehmen am Manöver teil. Das größte Kontingent stellt der Gastgeber Norwegen.
Die Verteidigung und der Gegenangriff vom Süden her ist die Aufgabe der Deutschen und Briten. Das Bundeswehr-Kontingent umfasst rund 10.000 Mann, insgesamt sind rund 50.000 Nato-Soldaten am „Trident Juncture“ beteiligt – mit 10.000 Fahrzeugen, 150 Flugzeugen und 65 Schiffen.
Geführt wird das Manöver von Admiral James Foggo, dem Kommandeur der 6. Flotte der US Navy. Er hat bereits erklärt, Norwegen sei ein „hervorragender Ort für derlei Manöver“.
Das letzte „Trident Juncture“-Manöver fand 2015 an der Nato-Südflanke statt: in Italien, Spanien und Portugal. Trotz der erklärten 35.000 Teilenehmer war diese Übung jedoch hauptsächlich ein computersimuliertes Planspiel.
Analysten werden indes nicht müde, die Notwendigkeit zu betonen, die klassischen Fähigkeiten der Nato – die konventionellen Streitkräfte in Europa – wieder zu stärken. Operationsmöglichkeiten im Cyber- und Weltraum sind natürlich wichtig, doch letztlich kontrollieren Soldaten, Matrosen und Piloten das Land, die Gewässer und den Luftraum.
Also muss die herkömmliche Kampffähigkeit der Nato-Truppen auch in Manövern wiederhergestellt werden, was, nebenbei bemerkt, nicht billig ist: Allein Deutschland gibt bis zu 90 Millionen Euro für die Teilnahme an „Trident Juncture“ aus.


armiyadnr.su: P
ressekonferenz des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR über die Situation an der Kontaktlinie vom 20. bis 26. Oktober 2018
In der letzten Woche wurden in den Einheiten der Volksmiliz der DVR Übungen zur Erhöhung des professionellen Niveaus der Soldaten durchgeführt sowie Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Kampffähigkeit.
Es wurden Kontrollübungen mit Panzer-, Panzergrenadier-, Artillerie- und technischen Einheiten durch
geführt, bei denen Besatzungen und Mannschaft ihre Kenntnisse bei der Beherrschung von Militärtechnik, beim Schießen aus dem Stand und in der Bewegung, bei der Durchführung von Manövern und bei der Überwindung von Hindernissen perfektionierten.
Die Einheiten der Luftabwehr der DVR haben die gestellten Übungsaufgaben auch erfolgreich erfüllt. Die Soldaten zeigten ein hohes Ausbildungsniveau, sie
schlugen überzeugend hypothetische Luftziele des Gegners und im Ergebnis der Überprüfung gab das Kommando eine deutliche positive Bewertung ab.
Außerdem führen Vertreter der Volksmiliz der DVR gemeinsam mit den republikanischen Staatsorganen Maßnahmen zur Bekämpfung des Terrorismus, zur Verhinderung technogener Katastrophen und zur Gewährleistung der Sicherheit der Bevölkerung der Republik durch.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Besatzungskräfte 19-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Folgende Ortschaften der Republik wurden mit 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen, wobei der Gegner mehr als 20 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abfeuerte: Sajzewo, die Siedlung des Gagarin-Bergwerks in Gorlowka, Spartak, Krutaja Balka, Staromichajlowka, die Siedlung Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk, das Gelände des Flughafens von Donezk, Oktjabrj, Kominternowo und Sachanka.
Insgesamt wurden in der letzten Woche 158 Fälle von Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung durch die ukrainischen Kämpfer festgestellt. Auf die Gebiete von 24 Ortschaften der Republik hat der Gegner 13 Artilleriegranaten des Kalibers 122mm sowie 183 Mörsergeschosse der Kaliber 120 und 82mm abgefeuert, er hat fünf Schüsse mit Panzern abgegeben, Schützenpanzerwaffen, verschiedene Arten von Granatwerfern, großkalibrige Maschinengewehre und Schusswaffen eingesetzt.
Durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Kämpfer starben vier Soldaten der Volksmiliz der DVR. Wir bringen den Familien der gefallenen Helden der Republik unser aufrichtiges Mitgefühl zum Ausdruck.
Die ukrainischen Straftruppen haben ihre Besch
ießungen fortgesetzt, in deren Ergebnis in der letzten Woche zwei Häuser im Petrowskij-Bezirk von Donezk beschädigt wurden. Ich will anmerken, dass gestern während des Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte eine Überlandstromleitung im Gebiet von Jasinowataja durchtrennt wurde. Dadurch haben vier Straßen der Stadt keinen Strom: die Kurortnaja-, die Worowskij-, die Puschkin- und die Solnetschnaja-Straße.
Der Gegner verstärkt die Verwendung von Drohnen zur Aufklärung und zur Feuerleitung beim Beschuss des Territoriums unserer Republik in allen Richtungen.
So verletzt das Kommando der OOS, das von dem Kriegsverbrecher Najew geleitet wird, zielgerichtet die Minsker Vereinbarungen bezüglich des Verbots der Nutzung von Drohnen, das in Punkt 7 des Memorandums festgehalten ist.
Wir verfügen über eine sehr große
Menge von Beweisen, die diese Tatsache bestätigen, darunter abgeschossene Drohnen des Gegners, die wir mehrfach der Öffentlichkeit demonstriert haben.
Allein
in der letzten Woche wurden mit Mitteln der Luftabwehr der Volksmiliz der DVR in der Nähe der Kontaktlinie Flüge von neun Drohnen des Gegners festgestellt, von denen fünf beim Flug über unser Territorium abgeschossen wurden.
In den Verantwortungsbereichen der 56., der 28. und der 128. Brigade hat eine Kommission des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte unter Leitung des Kommandeurs der operativ-taktischen Gruppierungen „Ost“ General Krasnook ihre Arbeit abgeschlossen. Bei der Überprüfung wurde die Aufmerksamkeit hauptsächlich auf die materiell-technische Ausstattung der Einheiten sowie den Zustand der militärischen Disziplin konzentriert.
Im Ergebnis der Arbeit der Kommission wurde festgestellt:
– die materiell-technische Ausstattung bleibt nicht zufriedenstellen
d, infolge von Diebstählen besteht in der Mehrheit der Einheiten weiterhin ein Mangel an Treibstoff, während gleichzeitig die Lieferungen den Normen entsprechen;
die militärische Disziplin befindet sich in allen Einheiten auf einem niedrigen Niveau, wovon regelmäßiger Alkoholmissbrauch durch das gesamte Personal, sowohl bei der Durchführung von Kampfaufgaben als auch in der dienstfreien Zeit, und dadurch eine Zunahme an Verletzungen und nicht kampfbedingten Verlusten der ukrainischen Streitkräfte zeugen.
– der militärische Rechtsordnungsdienst stellt eine Zunahme der Zahl der Rechtsverletzungen durch ukrainische Kämpfer gegenüber Zivilisten fest;
– eine geringe Kontrolle von Seiten des Kommandos führt zu einer Zunahme der Fälle von Desertionen von Kämpfern der ukrainischen Streitkräfte von ihren Positionen an der Kontaktlinie.
So ist die 28. Brigade der „Spitzenreiter“ bezüglich Alkoholismus unter den Soldaten, in ihr wurden nach offiziellen Angaben im Oktober 39 Fälle von Alkoholmissbrauch und Rechtsverletzungen in betrunkenem Zustand festgestellt.
Wie viele noch von den Kommandeuren verheimlicht werden, bleibt ein Rätsel. Dabei wurden allein während der Zeit der Arbeit der Kommission mehr als 10 Fälle un
mittelbar entdeckt. Selbst der Besuch der übergeordneten Führung konnte das Personal der Einheiten der ukrainischen Streitkräfte nicht vom Trinken abhalten.
„Spitzenreiter“ bezüglich der Zahl der Desertionen ist die 128. Brigade, in der im Oktober 13 Kämpfer ihre Truppenteile und Positionen verließen, 3 Kämpfer während der Zeit der Arbeit der Kommission.
In der 56. Brigade weigern sich die Kämpfer ihr Essen anzunehmen, weil es nicht genießbar ist, unter unhygienischen Bedingungen und aus abgelaufenen Lebensmitteln zubereitet wird. Deswegen sind die ukrainischen Kämpfer gezwungen, Lebensmittel in nahe gelegenen Ortschaften zu beschaffen, indem sie private Geschäfte ausrauben und die örtliche Bevölkerung berauben. Die ukrainischen Streitkräfte nennen die Plünderungen unter sich „Lebensmittel-Razzia“.
Die kriminologische Situation im Gebiet der OOS bleibt kritisch und verschärft sich weiter. In der letzten Woche haben Mitarbeiter der militärischen Rechtsordnungsdienstes 30 Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte in betrunkenem Zustand festgenommen, sechs Fälle von ungesetzlichem Verkauf von Waffen und zehn Fälle von Verkauf von Drogen festgestellt, in der Folge wurden gerade einmal fünf Strafverfahren eingeleitet.
Dabei wächst das Niveau der sozialen Angespanntheit unter der Bevölkerung auf dem von der Ukraine kontrollierten Territorium unaufhaltsam an. Die
zivilen Einwohner, die durch den täglichen Terror und den nicht endenden Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte ermüdet und verzweifelt sind, sind bereit, die Waffen in die Hand zu nehmen.
Nach Informationen unserer Aufklärung haben
vor diesem Hintergrund Konfliktsituationen zwischen Einwohnern der grenznahen Gebiete und Kämpfern der ukrainischen Streitkräfte zugenommen, die nicht selten mit Opfern auf beiden Seiten enden.
Unter anderem wurde in Awdejewka in
folge eines Streits zwischen Kämpfern und örtlichen Einwohnern ein Besatzer des 37. Bataillons der 56. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, der Soldat Ungefucht, mit einem geschlossenen Schädel-Hirn-Trauma, einem Nasenbruch und einer Verletzung am Rücken in ein Krankenhaus eingeliefert.
Insges
amt wurden in der letzten Woche infolge solcher Konflikte sechs Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte und vier Zivilisten ins Krankenhaus eingeliefert. Ein Soldat der 58. Brigade, der Feldwebel Klimenko, starb an seinen Verletzungen.
So müssen die Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte in der OOS-Zone in der nächsten Zukunft um ihr Hinterland fürchten. Vergeltungsakte von Seiten
örtlicher Einwohner sind das traditionelle Entgelt für Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte für die Leiden in der Besatzung.

de.sputniknews.com: Ischinger zu Syrien: Das wäre politischer und moralischer Bankrott des Westens
Der Chef der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, hat die Beteiligung des Westens am Wiederaufbau Syriens unter der Präsidentschaft von Baschar al-Assad gegenüber RIA Novosti kommentiert.
Ischinger wies darauf hin, dass der Westen seit mehreren Jahren behauptet habe, Assad sei ein Massenmörder und habe einen wesentlichen Teil seiner Bevölkerung umgebracht. Danach könnte keiner ernsthaft erwarten, dass der Westen den Wiederaufbau Syriens während Assads Präsidentschaft unterstützen werde. Das wäre eine Erklärung des politischen und moralischen Bankrotts, so der Politiker.
Man brauche demnach einen vollwertigen politischen Plan, der ein Abkommen zwischen Russland und den westlichen Ländern über den Rücktritt Assads einschließen müsse. Erst dann könne man von einer Zusammenarbeit in Syrien sprechen.
Der Krieg in Syrien war 2011 ausgebrochen. Den Regierungstruppen von Präsident Baschar al-Assad standen sowohl die islamistischen Terrormilizen Daesh, al-Nusra-Front und andere, auch vom Westen unterstützte Rebellen gegenüber. Im Dezember 2017 erklärte der russische Präsident, Wladimir Putin, Syrien sei von den IS-Terroristen komplett geräumt worden. Russland unterstützt die Regierung Assad seit September 2015 militärisch im Kampf gegen die Islamisten.
Russland hat wiederholt erklärt, dass nur das syrische Volk über Assads Schicksal entscheiden sollte. Früher hatten aber westliche Länder, einschließlich der USA, auf dem Rücktritt von Assad bestanden und dies als Hauptbedingung für eine Regelung des Syrien-Konflikts bezeichnet.


Lug-info.com: Am 29. Oktober 2018 bringt das staatliche Unternehmen der LVR „Post der LVR“ einen Briefmarkenblock zum Thema „100 Jahre allrussischer Leninscher Komsomol“ aus Anlass des 100. Jahrestags seit der Gründung des allrussischen Leninschen Kommunistischen Jugendverbands heraus.
Der Block besteht aus zwei Marken. Auf einer ist eine
Collage aus Gebäuden aus der Zeit der UdSSR sowie Abbildungen des Lenin-Ordens, des Ordens der Oktoberrevolution, des Ordens des Roten Stern und des Ordens der Roten Fahne der Arbeit zu sehen.
Auf der anderen ist das Abzeichen des Komsomol zu
abgebildet.

de.sputniknews.com: Kiew mit „bescheuerter“ OSZE-Erklärung zu Donbass unzufrieden
Der stellvertretende Leiter der Special Monitoring Mission (SMM) der OSZE, Alexander Hug, hat in einem Gespräch mit der US-Zeitschrift „Foreign Policy“ die Lage im Donbass kommentiert. Das ukrainische Parlament reagierte auf seine Erklärung mit einer scharfen Kritik.
Im Interview sagte Hug, die OSZE habe keinen unmittelbaren Beweis für Russlands Beteiligung am Konflikt in der Ostukraine gesehen. Die erste Vizesprecherin der Werchowna Rada (ukrainisches Parlament), Iryna Geraschtschenko, bezeichnete das Statement als „offenbar bescheuert“.
„Es tut mir aufrichtig leid, dass Alexander Hugs Mission als Stellvertreter des Chefs der Special Monitoring Mission der OSZE, von (Ertugrul – Anm. d. Red.) Apakan, mit dieser offenbar bescheuerten und misslungenen Erklärung zum Abschluss kommt“, schrieb Geraschtschenko auf Facebook….


mil-lnr.info:
Wochenpresskonferenz des Leiter des Koordination der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant M. Ju. Filiponenko
Heute informiere ich über die Lage an der Kontaktlinie sowie über die Ergebnisse der Tätigkeit der Einheiten der Volksmiliz der LVR in der letzten Woche.
Insgesamt haben die ukrainischen Truppen
in der letzten Woche 22-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Auf das Territorium der Republik wurden mehr als 400 Geschosse abgefeuert.
Von Seiten der ukrainischen Truppen wurden die Gebiete von
elf Ortschaften beschossen.
Die verbrecherischen Befehle zur Eröffnung des Feuers auf das Territorium der LVR erteilten die Kriegsverbrecher und Brigadekommandeure der 14. Brigade Wojtschenko, der 10. Brigade Subanitsch, der 59. Brigade Schwedjuk, der 72. Brigade Tatus.
Jeder Fall von Beschuss wird dokumentiert. Alle Materialien, die die Kriegsverbrechen der ukrainischen Regierung gegen die Einwohner des Donbass beweisen, werden an Ermittlungsorgane der LVR übergeben. Jeder Verbrecher wird die verdiente Strafe erhalten.
Die ukrainische Regierung konzentriert weiter ihre Kräfte und Mittel an der Kontaktlinie und zeigt so ihre Unterstützung für einen militärischen Weg der Lösung des Konflikts im Donbass.
Von unserer Aufklärung wurden Fälle von Verschiebung
en von Technik und Waffen zur Verstärkung der ukrainischen Einheiten festgestellt.
In Kjrakowka im Verantwortungsbereich der 10. Gebirgssturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte wurde die Ankunft von drei T-72-Panzern, acht Schützenpanzern und sechs Lastwagen bemerkt.
In Nowoswanoka, im Verantwortungsbereich der 14. mechanisierten Brigade, wurde die Ankunft von zwei T-72-Panzern festgestellt.
Außerdem greift die Kiewer Regierung weiter zu Diensten ausländischer Söldner. Nach unseren Informationen sind in der letzten Woche in Staniza Luganska im Verantwortungsbereich der 59. Panzergrenadierbrigade
20 Söldner als Instrukteure eingetroffen. Außerdem ist uns bekannt, dass die Mehrzahl von ihnen auf die Einrichtung von Minen und Sprengeinrichtungen spezialisiert ist. …
In der letzten Woche
wurden folgende Verstöße von Seiten der ukrainischen Streitkräfte in OSZE-Berichten festgehalten, die das Fehlen von Waffen und Technik in den Lagerorten betreffen:
5 152mm-Haubitzen 2S3 „Akazija“;
10 122mm-Haubitzen D-30;
10 120mm-Mörser 2B11 „Sani“;
12 Mehrfachraketenwerfer „Grad“;
8 T-72-Panzer.
Der Hauptteil dieser Waffen wird von den ukrainischen Streitkräften beim Beschuss des Territoriums unserer Republik verwendet und ist in Wohngebieten der von Kiew kontrollierten Ortschaften konzentriert.
Wir stellen täglich Fälle von nicht kampfbedingten Verlusten unter dem Personal der Einheiten der ukrainischen Streitkräfte in der „OOS“-Zone fest.
In der letzten Woche betrugen die nicht kampfbedingten Verluste der ukrainischen Armee im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR fünf Tote und neun Verletzte. Hauptursache von Tod und Verletzung der Besatzer sind der
schlechte moralisch-psychische Zustand und die Nichteinhaltung von Sicherheitsbestimmungen bei der Bedienung von Technik.
Uns wurden weitere Fälle von unmenschlichem Verhalten der ukrainischen Soldaten gegenüber
zivilen Einwohnern der von Kiew kontrollierten Ortschaften bekannt.
So haben im letzten Abschnitt der Rotation und der Abfahrt der verbliebenen Einheiten der 53. Brigade der ukrainischen Streitkräfte in die ständigen Dislokationspunkte die Kämpfer dieses Verbandes eine sogenannte „Abschiedsrazzia“ durchgeführt, um die Wohnhäuser und Wohnungen in Krymskoje von ihrer Meinung nach unnötigen Wertsachen und Haushaltstechnik zu befreien. Mit der Auffassung der ukrainischen Besatzer nicht übereinstimmende Eigentümer der Sachen wurden einfach geschlagen und verprügelt.
Ein weiterer erschreckender Fall ereignete sich in der letzten Woche an der Eisenbahnstation Rubeshnoje. Hier haben sogenannte Verteidiger der Ukraine aus derselben 53. Brigade mit Gewehrläufen Mitarbeiter der Station und zufällig
Vorbeigehende gezwungen, die Hymne der Ukraine dem abfahrenden Zug mit Technik hinterher zu singen. Ich unterstreiche, dass die in der Station anwesenden Mitarbeiter der Polizei keinerlei Maßnahmen zur Herstellung der Ordnung unternahmen.
Die Einheiten der Volksmilz der LVR ihrerseits reagieren nicht auf die Provokationen des Gegners, halten das „Regime der Ruhe“ und die Minsker Vereinbarungen ein. Aber im Fall einer Verschärfung der Lage behält sich die Volksmiliz der LVR das Recht vor, entschieden im Interesse des Schutzes unserer Bürger zu handeln.
In der letzten Woche wurden in den Verbänden und Truppenteilen der Volksmiliz der LVR die Ausbildungsmaßnahmen und die Überfügung der Technik in den Winterzustand fortgesetzt.
Außerdem leistet die Volksmiliz der LVR weiter bedürftigen Einwohnern und sozialen Objekten der Republik humanitäre Hilfe. In der letzten Woche haben Soldaten der Volksmiliz der LVR eine Aktion zur Leistung von humanitärer Hilfe an das republikanische Kinderhaus in Lugansk durchgeführt, es wurden Kindernahrung, Malsachen, Hygienmittel und medizinische Materialien geliefert.

de.sputniknews.com: Trump hat Putin nach Washington eingeladen – US-Sicherheitsberater
US-Präsident Donald Trump hat seinen russischen Amtskollegen Wladimir Putin zu einem Gipfeltreffen nach Washington eingeladen. Dies hat Trumps Sicherheitsberater, John Bolton, am Freitag während seines Besuchs nach Georgien mitgeteilt.
„Wir haben Präsident Putin nach Washington eingeladen“, zitiert die Agentur Reuters Bolton.
Zuvor war berichtet worden, dass sich Putin und Trump mehrfach am Rande von internationalen Zusammenkünften getroffen hatten. Im Juli hielten sie einen Gipfel in der finnischen Hauptstadt Helsinki ab. Trump wurde daraufhin vorgeworfen, vor Putin eingeknickt zu sein. Trump erklärte, es sei im Interesse der Vereinigten Staaten, eine gute Arbeitsbeziehung zu Putin zu entwickeln.
Die beiden Staatschefs wollen am 11. November zu einem kurzen Gespräch bei den Feierlichkeiten zum Ende des Ersten Weltkriegs vor hundert Jahren in Paris zusammenkommen.

abends:

de.sputniknews.com: „Meeresspiegel gesenkt“: EU-Parlament mit absurden Vorwürfen gegen Russland
Das EU-Parlament hat die EU dazu aufgerufen, neue Russland-Sanktionen zu verhängen, wenn der Konflikt im Asowschen Meer sich zuspitzen sollte. In Straßburg ist eine Resolution mit dem Aufruf an Moskau verabschiedet worden, die Inspektionen der ukrainischen Schiffe zu stoppen.
Das EU-Parlament unterstützt die Position Kiews: Nach dem Aufbringen des russischen Fischkutters “Nord “ trägt die Ukraine Verluste, indem sie sich in einer juristischen Sackgasse erwies.
Straßburgs Forderungen
Die Situation im Asowschen Meer könnte sich in einen offenen Konflikt verwandeln – das befürchten die Parlamentarier in Straßburg. „Wir sind über die andauernde Militarisierung des Asowschen Meeres und der Schwarzmeerregion tief besorgt“, so die Parlamentarier. Sie machten unter anderem darauf aufmerksam, dass Russland in der Region S-400-Systeme stationiert und Schiffe vom Kaspischen Meer dorthin verlegt habe.
Zudem drückte das EU-Parlament sein Bedauern wegen der angeblichen Tatsache aus, dass das Gewässer zu einem „Bereich militärischer Handlungen Russlands gegen die Ukraine“ wird: Moskau will angeblich das „Asowsche Meer in seinen Binnensee“ verwandeln und sich ukrainische Öl- und Gasressourcen aneignen.
Darüber hinaus verurteilte Straßburg die „Inspektionen von kommerziellen Schiffen – sowohl ukrainischer als auch unter Flaggen von Drittstaaten“. Die Parlamentarier riefen dazu auf, die Inspektionen nicht zu politischen Zwecken zu missbrauchen, weil das „die weitere Destabilisierung der Sicherheit, Einheitlichkeit und sozialwirtschaftlichen Situation in der Ukraine“ verschärfen würde. Das Dokument enthält die Forderung, unverzüglich die „intensiven und diskriminierenden Inspektionen von Schiffen“ zu stoppen. Andernfalls könne die EU „entsprechende Gegenmaßnahmen erörtern“. Die Handlungen Russlands werden als „überflüssig“ und Verstoß gegen das internationale Seerecht betrachtet.
Zugleich bevollmächtigte das EU-Parlament die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini, nach Absprache mit den Mitgliedsstaaten zu verkünden, dass die Sanktionen gegen Russland verschärft werden, falls sich der Konflikt im Asowschen Meer zuspitzen sollte.
Zudem wurde wie üblich die Unterstützung der Unabhängigkeit und territorialen Integrität der Ukraine erwähnt. Darüber hinaus bestätigte Straßburg die Souveränität der Ukraine über die Krim und seinen Teil des Asowschen Meeres. Beileid wegen der Tragödie in Kertsch, wo bei einem Angriff auf eine Berufsfachschule 20 Menschen ums Leben kamen, wurde nicht Moskau, sondern Kiew ausgedrückt – alles nach dem alten Szenario.
Die Parlamentarier erinnerten sich auch an die Krim-Brücke. Der Brückenbau sowie die Verlegung einer Gaspipeline und eines Unterwasserkabels ohne Zustimmung Kiews wurde als „eine weitere Verletzung der Souveränität und der territorialen Integrität der Ukraine durch die Russischen Föderation“ bezeichnet. In der Resolution wird behauptet, dass diese Brücke einen negativen Einfluss auf die Umwelt habe und den Meeresspiegel in der Straße von Kertsch senke. Zudem sind die Parlamentarier darüber besorgt, dass an der Errichtung der Brücke europäische Unternehmen beteiligt sind.
Allerdings machte Straßburg darauf aufmerksam, dass Kiew Initiator der Aufkündigung des Freundschaftsvertrages mit Russland war und einen eigenen Militärstützpunkt am Asowschen Meer errichtete, wobei zusätzliche militärische Kräfte in die Region verlegt wurden.
Die Parlamentarier riefen zur Ausdehnung des Mandats der OSZE-Sonderbeobachtungsmission im Donezbecken auf das ganze Territorium der Ukraine, darunter die Küstengebiete, auf. Sie schlugen zudem vor, einen separaten EU-Gesandten für Krim und Donezbecken zu ernennen.
Reaktionen aus Moskau und Kiew
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bezeichnete die Resolution des EU-Parlaments als „eine weitere propagandistische Karte, die von den westlichen Kollegen gespielt wird“. „Die Erklärungen von US-Vertretern, europäischen Vertretern und nun der Parlamentarier des EU-Parlaments – sie sind alle identisch, sie beruhen allesamt nicht auf Fakten, sondern sind ein Beispiel für politische Propaganda“, sagte Sacharowa. Das Dokument sei ein neues propagandistisches Thema.
Der Vorsitzende des Duma-Ausschusses für Auswärtiges, Leonid Sluzki, bezeichnete das Dokument als „Grundlage für neue Sanktionen im EU-Rat“. „Das EU-Parlament hat sich
seit langem auf Pfiff der US-Kuratoren in ein übliches Instrument in den Händen der Russlandhasser zur Durchführung eines Kurses zur Verunglimpfung und Marginalisierung Russlands im europäischen Informationsraum verwandelt“, so Sluzki.
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko begrüßte die Initiative Straßburgs. Er drückte auf Twitter seine Dankbarkeit an die Parlamentarier für die „ Einführung der zusätzlichen Sanktionen wegen aggressiver Handlungen des Kreml im Asowschen Meer und in der Straße von Kertsch“ aus. Also nichts Neues.
Das Wesen des Streits
Die Situation im Asowschen Meer spitzte sich nach der Festsetzung des russischen Fischerkutters “Nord” durch die ukrainischen Behörden zu. Dem Schiffskapitän wurde vorgeworfen, die Halbinsel Krim besucht zu haben. Zudem wurde russischen Schiffen untersagt, Frachten im ukrainischen Gewässer zu befördern. Die Einschränkungen betreffen auch ausländische Schiffe, die in den Häfen der Krim vor Anker gingen.
Danach begann Russland die Inspektionen der Schiffe, die sich in die Häfen der Ukraine im Asowschen Meer begeben. Dabei geht Moskau gemäß dem 2004 unterzeichneten Kooperationsabkommen zwischen der Ukraine und Russland im Asowschen Meer vor. Laut dem Dokument gehört das Asowsche Meer zum Binnengewässer beider Länder. Das heißt, dass sowohl Kiew als auch Moskau Schiffe stoppen und überprüfen darf.
Kriegsschiffe von Drittländern dürfen sich im Asowschen Meer aufhalten, um die Ukraine zu besuchen, jedoch nur nach Absprache mit Russland (und umgekehrt).
Das ukrainische Parlament (Oberste Rada) forderte bereits mehrmals die Aufkündigung des Abkommens über das Asowsche Meer. Im Sommer wurde sogar ein entsprechender Gesetzentwurf eingereicht. Im ukrainischen Außenministerium hieß es jedoch, dass ein Ausstieg aus dem Abkommen nicht im Interesse Kiews sei. „Das würde Russland ermöglichen, einen Territorialstreit auszurufen“.
Poroschenko sagte damals, dass sich Kiew nicht mit der Festsetzung von Schiffen abfinden werde, die sich in Richtung der ukrainischen Häfen bewegen, darunter Mariupol. Er beauftragte den Verteidigungsminister und den Befehlshaber der Marine, diese Situation irgendwie zu lösen. Doch der Befehlshaber der Seestreitkräfte, Igor Worontschenko, konnte nur bestätigen, dass die Handlungen des russischen Grenzschutzes und der Schwarzmeerflotte zur Inspektion von Schiffen nicht rechtswidrig seien. Zugleich verstärkte Kiew seinen Schiffsverband im Asowschen Meer, indem aus Odessa das Rettungsschiff Donbass und der Schlepper Korez dorthin verlegt wurden. Zudem begannen die ukrainischen Behörden, einen Marinestützpunkt in Berdjansk zu errichten.
Auch das ukrainische Außenministerium musste die Rechtmäßigkeit der Position Moskaus anerkennen. „Laut internationalem Seerecht sind Kriegsschiffe berechtigt, zivile Schiffe zur Begutachtung zu stoppen, dazu sind keine Mandate erforderlich“, sagte die stellvertretende Außenministerin Jelena Serkal.
Der ukrainische Grenzschutz berichtete im August, dass russische Seeleute insgesamt 150 Schiffe gestoppt hätten. Nach seinen Angaben müssen einige Schiffe mehrere Tage auf die Erlaubnis zur Durchfahrt unter der Krim-Brücke warten. Der ukrainische Infrastrukturminister Wladimir Omeljan kalkulierte, dass sich die Verluste der ukrainischen Häfen bereits auf einige hundert Millionen Griwna belaufen würden.
Inzwischen tut Kiew alles, um die Situation um die Schifffahrt im Asowschen und im Schwarzen Meer zuzuspitzen. So wurde das festgehaltene Schiff “Nord” im Oktober zur Ausschreibung gestellt. Im Hafen von Cherson steht bis heute das im August durch die ukrainischen Behörden unbegründet blockierte Schiff „Mechaniker Pogodin“.


de.sputniknews.com: A
ngebliche Donbass-Präsenz russischer Truppen: US-Magazin redigiert OSZE-Erklärung
Die US-Zeitschrift „Foreign Policy“ hat die Worte des stellvertretenden Leiters der Special Monitoring Mission (SMM) der OSZE, Alexander Hug, über das Fehlen unmittelbarer Beweise für Russlands Beteiligung am Donbass-Konflikt aus seinem jüngsten Interview gestrichen. Hug kommentierte die Entscheidung des Magazins.
Das Gespräch wurde am Donnerstag auf der Internet-Seite der Zeitschrift veröffentlicht. Laut einer Fußnote sagte Hug, dass die OSZE keinen unmittelbaren Beweis für Russlands Anwesenheit in der Ostukraine gesehen habe. Das Magazin strich jedoch diese Worte später aus dem Text und ersetzte sie mit Auslassungspunkten.
„Wir haben diese Bemerkung entfernt, da sie seine (Hugs – Anm. d. Red.) beabsichtigte Meinung nicht vermittelte“, so „Foreign Policy“.
Im Text des Interviews blieben nur die von Hug aufgezählten Beobachtungen, die die OSZE-Mission im Donbass gesammelt habe: Kolonnen, die die Ukraine verließen und in diese einreisten, an Stellen, wo es keine offiziellen Grenzübergänge gebe, sowie Ausrüstung für die elektronische Kampfführung.
Die Mission habe außerdem mit Gefangengenommenen gesprochen, die behauptet haben, Angehörige der russischen Streitkräfte zu sein.
„Wir haben Männer mit den Abzeichen der Russischen Föderation gesehen, man kann diese Jacken jedoch überall kaufen. Wir haben auch die Abzeichen Deutschlands, Spaniens und anderer Länder gesehen“, so Hug.
Später erklärte er vor der Presse, dass der Text seinen Standpunkt nicht widerspiegele.
„Der gestern (in „Foreign Policy“ – Anm. d. Red.) veröffentlichte Text hat irregeführt und spiegelt meinen Standpunkt nicht wider“, sagte der stellvertretende SMM-Leiter der OSZE.
Die richtige Version des Textes sei bereits der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. „Wie ihr wisst, ziehen wir keine Schlussfolgerungen auf der Basis der von uns festgestellten Tatsachen und liefern keine Beweise“.
Die Fakten, die die Mission ermittelt habe, „sprechen für sich selbst“.
Im Osten der Ukraine schwelt seit mehr als vier Jahren ein militärischer Konflikt. Die ukrainische Regierung hatte im April 2014 Truppen in die östlichen Kohlefördergebiete Donezk und Lugansk geschickt, nachdem diese den nationalistischen Staatsstreich in Kiew nicht anerkannt und unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten.
Die Regelung der Situation im Donbass wird unter anderem bei den Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe in Minsk erörtert, die seit September 2014 drei Dokumente verabschiedet hat, in denen Schritte zur Deeskalation des Konfliktes festgelegt sind. Aber selbst nach Vereinbarung der Waffenruhe gibt es weiter Schusswechsel zwischen den Konfliktparteien.
Kiew hatte Moskau mehrmals Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Ukraine und insbesondere eine militärische Beteiligung am Konflikt im Südosten des Landes vorgeworfen. Russland weist die Vorwürfe zurück und bestreitet jede Verwicklung in den innerukrainischen Konflikt.

Dan-news.info: Der Pressedienst der Republikanischen Zentralbank hat eine Lizenz zur Eröffnung einer Filiale an die „Internationale Verrechnungsbank“ GmbH aus Südossetien vergeben, auch die Posten des Direktors und Hauptbuchhalters der Filiale wurden abgestimmt.
Damit hat die Filiale der ausländischen Bank das Recht in der DVR Kundenkonten zu führen und damit verbundene Dienstleistungen anzubieten.
„Die Ausgabe einer Lizenz an eine ausländische Bank ist eine wichtige Etappe auf dem Weg der Entwicklung des Banksystems der DVR. Wenn man berücksichtigt, dass diese Erfahrung für uns einmalig ist, es ist eine weitere normativ-rechtliche Regulierung der Tätigkeit der Filiale notwenidg und eine schrittweise Regelung der Organisation des Prozesses der Zusammenarbeit sowohl mit Kunden als auch mit der ZRB als Regulator. Wir hoffen, dass ein erfolgreiches Funktionieren der Filiale der Entwicklung der Ökonomie der DVR dient“, wird der Leiter der ZRB Petrenko vom Pressedienst zitiert.

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