Presseschau vom 31.07.2022

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, snanews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein. Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet. Die Wiedergabe russischer und anderer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Technischer Hinweis:

Bei den ‚Lesetipps‘ und für Bilder verwenden wir externe Verweise auf die Originalquellen.
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In vielen Fällen lässt sich das Problem beheben, indem man in
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Reicht das nicht aus, bietet sich die Nutzung eines VPN mit einem Server außerhalb der EU an. Ein Beispiel hierfür ist ZenMate, das für alle gängigen Browser als kostenlose Erweiterung verfügbar ist. In der kostenlosen Version eignen sich hier die Server in den USA und Singapur.
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Außer der Reihe – Lese- und Medientipps:

de.rt.com: Live-Ticker zum Ukraine-Krieg
Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen. Hier lesen Sie die neuesten Entwicklungen. …
https://kurz.rt.com/2tg9 bzw. hier

Alexander Männer: BRICS als neues globales Machtzentrum? – Teil 1: Kooperation im Wandel des Weltfinanzsystems
Die Vereinigung BRICS – bis vor Kurzem noch als ein „Diskussionsklub“ der aufstrebenden Volkswirtschaften Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika bekannt – ist dabei, sich zu einem Hauptakteur der Weltpolitik zu entwickeln. Kann ihre fortschreitende politische und wirtschaftliche Integration das Herzstück einer gerechteren Weltordnung bilden? …
https://kurz.rt.com/33qp
bzw. hier

de.rt.com: Tag der Marine in Sankt Petersburg – deutsche Simultanübersetzung (Video)
Das ist die Hauptparade zum Tag der Marine Russlands: Hochmoderne Kriegsschiffe, Grenzschutzkutter und die neuesten Militärflugzeuge. Mit dabei ist auch der „Opa der russischen Flotte“ – das Schiff von Peter dem Großen, der den Grundstein für die russische Flotte legte. …
https://kurz.rt.com/33qu bzw. hier

Roman Schimajew: Staatsduma-Präsident Wolodin: „Washington und Kiew beseitigen Zeugen ihrer Verbrechen“
Wladimir Selenskij und Washington sind für den Raketenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf das Untersuchungsgefängnis in Jelenowka verantwortlich, in dem ukrainische Kriegsgefangene, darunter auch Asow-Kämpfer, festgehalten wurden. Dieser Meinung ist der Sprechers der russischen Staatsduma, Wjatscheslaw Wolodin. …
https://kurz.rt.com/33qt
bzw. hier

Susan Bonath: Krieg, Zerstörung, Verarmung: Ein globales System in der Krise
Die heutige Technologie könnte allen Menschen ein angenehmes Leben bescheren. Die Realität ist anders: Der Westen eskaliert die Kriegstreiberei – weltweit nehmen soziale, wirtschaftliche und ökologische Verwerfungen zu. Ein Ausweg scheint nicht in Sicht zu sein. Stecken wir fest? …
https://kurz.rt.com/33ng
bzw. hier

Timur Fomenko: Der mögliche Taiwan-Besuch von Pelosi wird nicht zu einem Krieg führen – noch nicht
Hochrangige US-Beamte halten es für akzeptabel, gegen Chinas rote Linien vorzugehen und US-Politiker wie Nancy Pelosi und ihre Unterstützer scheinen zu glauben, dass man sich darüber lustig machen könne. Ein Besuch in Taiwan mag nicht direkt zu einem Krieg führen, aber er wird die Gefahr künftiger Konflikte deutlich erhöhen. …
https://kurz.rt.com/33s7
bzw. hier


Nachträge vom 29.7.:

wpered.su: Die DVR schlägt der DVRK vor, sich am internationalen Tribunal über die ukrainischen Truppen und Söldner zu beteiligen
Die Botschafterin der DVR in der RF übergab ihrem Kollegen aus der DVRK eine Note mit dem Vorschlag, diplomatische Beziehungen zwischen den Republiken herzustellen, teilt die Internetseite DNR Online mit.
Olga Makejewa schlug der DVRK vor, sich am internationalen Tribunal über die ukrainischen Truppen und Söldner zu beteiligen. Außerdem teilt die Botschafterin der DVR in der RF mit, dass Denis Puschilin bereit sei, Nordkorea zu besuchen und sich mit dem Staatsoberhaupt Kim Jong Un zu treffen.

Dan-news.info: Die Werchnekalmujskaja-Filterstation, deren Betrieb infolge von Beschuss seitens der bewaffneten Formationen der Ukraine eingestellt worden war, ist wieder in Betrieb. Dies teilte heute der Bürgermeister von Donezk Alexej Kulemsin mit.


abends/nachts:

19:21 de.rt.com: Deutsche Waffen versagen laut Medienberichten in der Ukraine
Der Westen liefert weiterhin in großem Umfang verschiedene Waffensysteme an die Ukraine in der Hoffnung, dass diese die russische Offensive aufhalten können. Doch nun geben sogar westliche Medien zu, dass diese Waffensysteme oft sehr problemanfällig sind.
Deutsche Artilleriegeschütze haben begonnen, einen Monat nach ihrer Lieferung an die Ukraine auszufallen. Das berichtete „Der Spiegel“ am Freitag. Die Waffen haben Berichten zufolge Probleme, mit der hohen Feuerrate umzugehen, der das ukrainische Militär sie aussetzt.
Einige der sieben Panzerhaubitzen 2000, die Ende Juni an die Ukraine geliefert wurden, zeigten Anzeichen von „Verschleiß“, berichtete die deutsche Nachrichtenseite unter Berufung auf anonyme Quellen. Einige der Geräte zeigten Fehlermeldungen an und müssten repariert werden.
Das deutsche Militär geht davon aus, dass die Probleme auf die schiere Anzahl der täglich von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Granaten zurückzuführen sind, die den Lademechanismus der Haubitzen beschädigen. Dem Bericht zufolge gelten 100 Schuss pro Tag als intensive Nutzung, wobei die Ukrainer „weit mehr“ als diese Zahl abfeuern.
Trotz der offensichtlichen Überlastung der deutschen Geschütze feuern die Kiewer Streitkräfte nur einen Bruchteil der Granaten ab, die das russische Militär im Gegenzug schickt. Ukrainische Beamte erklärten Anfang des Monats, dass ihre Geschütze täglich 6.000 Granaten abfeuerten, während Russland 20.000 abfeuerte. Dieses Arbeitspensum verteilt sich auch nicht auf eine gleiche Anzahl von Artilleriegeschützen, da Russland 15 Geschütze für jedes ukrainische Geschütz einsetzt.
Da die Munitionsvorräte zur Neige gehen, hat die Ukraine auch versucht, inkompatible Munition aus den deutschen Haubitzen abzufeuern, berichtet Der Spiegel. Nachdem das deutsche Militär erfuhr, dass seine Geschütze keine Hochpräzisionsmunition verschießen konnten, hat es dem Bericht zufolge Ersatzteile geschickt, um die Situation zu verbessern. Berichten zufolge arbeitet Berlin auch daran, ein Reparaturzentrum in Polen einzurichten, um die Haubitzen wieder einsatzfähig zu machen.
Die Panzerhaubitze 2000 ist nicht die einzige ausländische Waffe, die auf dem ukrainischen Schlachtfeld zu versagen scheint. Gefangene ukrainische Truppen haben die Javelin-Raketenwerfer – schultergestützte Panzerabwehrlenkwaffen, die sowohl vom Vereinigten Königreich als auch von den USA geschickt wurden – im Stadtkampf als „völlig nutzlos“ bezeichnet. Berichten zufolge haben die ukrainischen Soldaten ebenfalls Probleme mit der Panzerabwehrlenkwaffe NLAW, „sodass sie nicht eingesetzt werden kann“.
Auch bei den deutschen Gepard-Flugabwehrpanzern, von denen fünf an die Ukraine geliefert wurden, gab es Kompatibilitätsprobleme mit der norwegischen Munition, wie „Der Spiegel“ berichtet. Diese Vermischung von Waffensystemen verschiedener Lieferanten wurde von britischen und US-amerikanischen Analysten als „ernsthafte Herausforderung“ für Kiew bezeichnet.

Panzerhaubitze 2000

19:30 de.rt.com: Charkow: Im August erste russische Pässe
Die Einwohner der Region Charkow werden ab August Pässe der Russischen Föderation erhalten können, sagte der stellvertretende Vorsitzende des Duma-Ausschusses für Eurasische Integration, Artjom Turow.
„Die Ausgabe von Pässen hat in den Regionen Saporoschje und Cherson in vereinfachter Version begonnen,“ sagte er. Im August soll dies nun auch für die Einwohner der Region Charkow möglich sein.
Das russische Innenministerium sei bereits mit den Vorbereitungen befasst. Die Nachfrage soll groß sein. Auch die russischen Lehrpläne sollen zur Anwendung kommen, wenn am 1. September das neue Schuljahr beginnt. „Ich denke, jetzt begreift jeder klar, dass Russland hier ist, um zu bleiben,“ sagte Turow.
Die ukrainische Regierung hatte auf den Beginn der Ausgabe russischer Pässe in der Region Cherson damit reagiert, die Annahme der russischen Staatsbürgerschaft zur Straftat zu erklären. Bisher liegen keine Aussagen vor, dass dieser Schritt die Nachfrage verringert hätte.

20:15 de.rt.com: Beschuss von Jelenowka: von 193 Gefangenen nur 50 unverletzt
Der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, äußerte sich erneut zum Angriff auf das Kriegsgefangenenlager in Jelenowka. „Der absichtliche Raketenangriff des Kiewer Regimes auf die Haftanstalt in Jelenowka, der am 29. Juli mit einem in den USA hergestellten HIMARS-Raketensystem durchgeführt wurde, führte dazu, dass die meisten der 193 ukrainischen Kriegsgefangenen entweder getötet oder verstümmelt wurden“, sagte er.
„Die Überreste von 48 ukrainischen Kriegsgefangenen wurden entdeckt und aus dem Schutt geborgen. Zwei weitere ukrainische Kriegsgefangene starben im Krankenhaus an ihren Wunden,“ sagte er, „insgesamt 73 ukrainische Kriegsgefangene wurden schwer verletzt“, und fügte hinzu, dass die Verletzten medizinisch versorgt wurden.
Die ukrainische Seite erklärt, Russland habe das Gefangenenlager beschossen. Inzwischen kursieren im Internet die ersten Videos mit Aussagen Überlebender.
Am Tag vor dem Angriff veröffentlichte der russische Reporter Andrei Rudenko ein Interview mit einem der gefangenen Asow-Kämpfer, in dem dieser aussagte, Selenkskij selbst habe Gräueltaten angeordnet. Sofern diese Aussagen der Wahrheit entsprachen, dürfte Ähnliches auch bei einem Prozess zur Sprache kommen.

21:09 de.rt.com: Lettland fordert von Russen, dass sie bei der Einreise die russische Militäroperation verurteilen
Laut Berichten in staatlichen lettischen Medien, müssen Russen und Weißrussen, die ins Land einreisen wollen, Erklärungen unterschreiben, mit denen sie ihre Heimatländer als „Aggressor“ verurteilen. Laut Lettlands Außenminister sei diese Prozedur vollkommen legal.
Berichten zufolge müssen Staatsbürger, die aus Russland oder Weißrussland nach Lettland einreisen, eine Erklärung unterschreiben, mit der sie die Militäroperation Moskaus in der Ukraine als „Aggression“ verurteilen. Bei einer Weigerung dies zu tun, wird ihnen das Schengen-Visum entzogen. Das berichtet der lettische Staatssender LSM, der hinzufügte, dass laut dem lettischen Staatssicherheitsdienst (VDD), Ausländer, die aus den „Aggressorländern“ Russland oder Weißrussland nach Lettland einreisen, an den Grenzkontrollpunkten „intensiveren Kontrollen“ ausgesetzt werden.
Der VDD gab in einer Erklärung bekannt:
„Der Zweck der Inspektionen besteht darin, Personen zu identifizieren, die Russlands militärische Aggression gegen die Ukraine unterstützen und somit eine Bedrohung für die nationale Sicherheit Lettlands darstellen.“
Er fügte hinzu, dass man sich auf Personen konzentriere, die möglicherweise beim Militär oder bei den Sicherheitsdiensten der Streitkräfte gedient haben und „öffentlich Symbole zur Verherrlichung der russischen Aggression zur Schau stellen oder eine negative Haltung gegenüber dem lettischen Staat zum Ausdruck bringen“.
Der VDD behauptete:
„Eine große Zahl von Ausländern, denen die Einreise nach Lettland verweigert wurde, drückte offen eine Unterstützung für Russlands militärische Aggression gegen die Ukraine und ihre Bevölkerung aus, wobei sie dabei typische Botschaften der Kreml-Kriegspropaganda verwendeten.“
Seit Februar wurde insgesamt 62 Ausländern die Einreise nach Lettland verweigert, darunter 41 russischen Staatsangehörigen, 14 Weißrussen und sieben Angehörigen anderer Staaten. Der VDD bewertete diese Personen als „eine Bedrohung für die nationale Sicherheit Lettlands“. Denjenigen, die abgewiesen wurden, wurden auch ihre Schengen-Visa für Reisen in andere Länder der EU entzogen.
Der Sender LSM sprach mit einer Frau namens Svetlana, deren Ehemann – ein russischer Staatsbürger mit ständiger Aufenthaltsgenehmigung in Lettland – kürzlich zur Beerdigung seiner Mutter nach Russland gereist ist. Nach seiner Rückkehr musste er ein Dokument unterzeichnen, in dem er Russland für seine militärische Operation in der Ukraine verurteilen sollte.
„Er fuhr beim Zollamt vor und die Grenzschutzbeamten nahmen ihm seine Dokumente ab. Dann kam ein Mann in Zivil, der eine Weste mit der Aufschrift ‚Grenze. Sicherheit.‘ trug. Er forderte meinen Mann auf, ihn ins Zollhaus zu begleiten und händigte ihm dort ein Papier aus, das keine staatliche Symbole trug. Der Text auf dem Papier war auf Russisch und Englisch vorgefasst und mein Mann musste nur noch seinen Namen, Nachnamen, Passdaten und seine Unterschrift einfügen“, sagte die Frau dem Sender, die ihre Aussage mit verzerrter Stimme gesendet hat, um ihre Identität zu schützen.
Als Svetlanas Ehemann danach fragte, warum er ein solches Dokument unterschreiben müsse, wurde er vom Grenzbeamten darauf hingewiesen, dass ihm seine Aufenthaltsgenehmigung in Lettland entzogen würde, wenn er es nicht täte.
Wegen dieser erzwungenen Erklärungen an der Grenze entsandte Moskau am Mittwoch eine Protestnote nach Lettland. Lettlands Außenminister Edgars Rinkevics hingegen behauptete, die angewendete Praxis sei vollkommen legal.
„Gegen etwas zu protestieren, das wir in unserem Staatsgebiet tun oder nicht tun, um unsere Sicherheit zu schützen und Risiken zu reduzieren, ist sinnlos. Wir werden weiterhin gemäß unseren Sicherheitsinteressen handeln“, sagte er gegenüber LSM. Rinkevics forderte die Letten außerdem auf, nicht nach Russland oder Weißrussland zu reisen, weil es jetzt „nicht die beste Zeit“ für Tourismus sei.
Allein in den vergangenen zwei Monaten verließen über 50.000 Menschen Lettland in Richtung Russland – aber nur 4.000 von ihnen unterlagen der lettischen Gerichtsbarkeit, teilte der staatliche Grenzschutz mit. Lettland verweigert weiterhin seiner ethnisch russischen Bevölkerung die Staatsbürgerschaft.

21:50 de.rt.com: Volksmiliz der LVR nutzt Drohnen zur Luftaufklärung

(Von der Aufklärungsdrohne übermittelte Aufnahme, Screenshot)
Die russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti zeigt in einem kurzen Clip, wie die Volksmiliz der Lugansker Volksrepublik (LVR) Aufklärungsdrohnen einsetzt. Im Grenzgebiet zur Region Charkow werden mithilfe solcher Drohnen die Koordinaten ermittelt, an denen sich Stellungen der Kiewer Truppen befinden.

Aufklärungsdrohne der LVR-Volksmiliz (Screenshot)

22:05 de.rt.com: Minen-Alarm in Donezk: Straßen gesperrt, Pioniere im Einsatz
Der Telegram-Kanal Tipitschnyj Donezk warnt vor den zahlreichen und in vielen Donezker Stadtvierteln niedergegangenen Anti-Personenminen, die von den ukrainischen Truppen über der Stadt abgeworfen oder per Artillerie verschossen wurden. Es werden Listen und Karten der betroffenen Viertel und Straßenzüge veröffentlicht.
Es ist nicht das erste Mal, dass das ukrainische Militär diese für Menschen und (Haus-)Tiere höchst gefährlichen und tückischen Waffen in ziviler Umgebung einsetzt.
Die Behörden in Donezk haben dazu aufgerufen, sich in der Dunkelheit nicht nach draußen zu begeben und auch tagsüber nur mit größter Vorsicht auf die Straße zu gehen.

22:25 de.rt.com: OBI verkauft sein Russland-Geschäft für einen Euro
Nach Meldung der Zeitung Wedomosti hat die deutsche OBI GmbH am 27. Juli einen Vertrag mit zwei russischen Investoren, der Baufirma GISK Max und dem Geschäftsmann Josef Ljukomowitsch, unterzeichnet. Ihnen wurden sechs Niederlassungen der russischen OBI-Baumarktkette zum symbolischen Preis von einem Euro überzeichnet. Wedomosti beruft sich dabei auf zwei verschiedene Quellen.
Die russischen Antimonopolbehörden mussten dem Kauf durch GISK Max zuvor zustimmen.
Ljukomowitsch soll langjähriger Freund der Familie Haub sein, der die Tengelmann-Gruppe und OBI gehört. Ein Bekannter von Ljukomowitsch nannte ihn einen „professionellen Verhandler“, OBI sei sein kleinstes Geschäft und alle seine anderen Firmen befänden sich im Ausland.
Bisher war Ljukomowitsch als Vertreter der österreichischen Suernova-Gruppe aufgefallen, die Einkaufszentren in Zentral- und Osteuropa betreibt. 2015-16 vermittelte eben diese Gruppe Teile des bankrotten österreichischen Baumarkts bauMAX an OBI.

vormittags:

7:00 de.rt.com: Selenskij ruft Bewohner zum Verlassen des Gebiets Donezk auf
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat die Bewohner des Gebiets Donezk aufgefordert, das Gebiet zu verlassen. In seiner abendlichen Videoansprache am Samstag sagte der Politiker, im Donbass seien hunderttausende Menschen, zehntausende Kinder, viele lehnten es ab, zu gehen. Der Staatschef appellierte eindringlich an die Bewohner im Donbass, diese Entscheidung zu treffen.
„Glauben Sie mir. Je mehr Menschen aus dem Donezker Gebiet gehen, desto weniger Leute kann die russische Armee töten.“
Zuvor hatte die ukrainische Regierung eine verpflichtende Evakuierung mit der Begründung angeordnet, dass die Bürger sich vor dem Beginn der Heizsaison rechtzeitig in Sicherheit bringen müssten, da die Gasleitungen durch den Krieg im Gebiet Donezk zerstört seien.
Selenskij betonte, dass alles für die Flucht der Menschen aus den von der Ukraine noch kontrollierten Gebieten der Region organisiert werde. Der Präsident beklagte, dass viele Bürger noch immer nicht einsichtig seien.
„Brechen Sie auf, wir helfen.“
Der Präsident bezeichnete Russland erneut als einen „Terrorstaat“ und forderte die internationale Gemeinschaft auf, das Land zu isolieren.

7:24 de.rt.com: Mutmaßlicher Drohnenangriff: Fünf Verletzte im Stab der Schwarzmeer-Flotte in Sewastopol
Der Gouverneur von Sewastopol, Michail Raswoschajew, hat von einem Angriff auf den Stab der russischen Schwarzmeer-Flotte berichtet. Nach vorläufigen Angaben ist in den frühen Morgenstunden in den Hof des Stabs eine ukrainische Drohne eingedrungen, dabei seien fünf Menschen verletzt worden. Bei ihnen handelt es sich um Stabsmitarbeiter, Todesopfer gebe es keine.
„Heute haben die ukrainischen Nazis am frühen Morgen beschlossen, uns den Tag der Seekriegsflotte zu verderben.“
Raswoschajew schrieb auf Telegram, dass der russische Inlandsgeheimdienst FSB nun alle Umstände des Vorfalls kläre. Aus Sicherheitsgründen seien in der Stadt alle feierlichen Veranstaltungen anlässlich des Tages der russischen Seekriegsflotte, der an diesem Sonntag begangen wird, gestrichen worden. Der Gouverneur riet den Einwohnern, zu Hause zu bleiben.

Russische Seeleute proben für die Marineparade in Sewastopol, 23. Juli 2021

Telegram-Kanal des Stabs der Territorialverteidigung der DVR: Zum Stand am 31. Juli 2022 hat die Truppengruppierung der DVR und der LVR mit Feuerunterstützung der Streitkräfte der RF auf dem Territorium der DVR 263 Ortschaften, einschließlich Krinitschnoje, befreit.
Unsere Truppen setzten die Offensive in mehrere Richtungen fort!

8:03 de.rt.com: Russland evakuiert binnen 24 Stunden mehr als 26.500 Menschen aus Donbass und Ukraine
Der Leiter des Nationalen Zentrums für Verteidigungsmanagement der Russischen Föderation, Generaloberst Michail Misinzew, hat auf seinem Pressebriefing am Samstagabend mitgeteilt, dass Menschen aus den gefährlichen Zonen in der Ukraine und den Donbass-Republiken trotz aller Hindernisse, die die Regierung in Kiew errichtet hat, weiterhin nach Russland evakuiert würden. Allein in den vergangenen 24 Stunden seien 26.531 Menschen, davon 3.585 Kinder, in Sicherheit gebracht worden. Misinzew zufolge sind seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar insgesamt 2.976.342 Menschen, darunter 487.413 Minderjährige, nach Russland evakuiert worden. Russlandweit gebe es mehr als 9.500 Unterkunftseinrichtungen für Geflüchtete aus der Ukraine und den Donbass-Republiken.
Der hochrangige Militär berichtete auch über fünf humanitäre Aktionen in den Volksrepubliken Donezk und Lugansk sowie in den Gebieten Charkow und Cherson. Dabei seien dort in den vergangenen 24 Stunden etwa 421 Tonnen Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs an die Bevölkerung verteilt worden. Seit dem 2. März 2022 habe Russland knapp 49.754 Tonnen humanitäre Hilfe an die Ukraine geliefert.

Ein Mitarbeiter des Innenministeriums der Volksrepublik Lugansk hilft einer evakuierten Frau aus dem Bus, 19. Juli 2022.

Dan-news.info: Der Verkehr der Straßenbahnen auf der Linie 1, die das Zentrum von Donezk mit dem Bahnhof verbindet, ist zeitweilig gestoppt, weil ukrainische Terroristen in der Stadt Antipersonenminen „Lepestok“ abgeworfen haben, teilte der Bürgermeister von Donezk Alexej Kulemsin mit.
Er teilte mit, dass heute Antipersonenminen „Lepestok“ im Kirowskij-Bezirk der Hauptstadt abgeworfen wurden, sie wurden in der Uliza Krasnaja Sarja, Jushnogorzjazkaja, Grusinskaja, Gasety Komsomolez Donbassa und in der Siedlung Shilkop entdeckt. Gestern Abend wurde wegen des „Lepestok“ die Uliza Universitetskaja im Zentrum der Stadt gesperrt.
Die PFM-1 „Lepestok“ ist eine Antipersonenmine aus sowjetischer Produktion, die durch Druck ausgelöst wird. Es gibt zwei Varianten: PFM-1 und PFM-1S. Die erste Variante der Mine hat keine Selbstvernichtungseinrichtung, die zweite ist mit einer solchen Einrichtung versehen, die eine Selbstvernichtung der Mine durch Detonation in einem Zeitraum zwischen 1 und 40 Stunden nach der Installation gewährleistet. Die Zeit bis zur Selbstvernichtung hängt von der Umgebungstemperatur der Luft ab. Wenn ein Erwachsener auf eine „Lepestok“ tritt, wird er auf jeden Fall schwer verletzt. Für Kinder und für Tiere wird die „Bekanntschaft“ mit einer gefundenen „Lepestok“ sehr wahrscheinlich tödlich enden.

8:37 de.rt.com: Russland lädt UN- und IKRK-Experten zur Untersuchung des Angriffs auf Haftanstalt in Jelenowka ein
Das russische Verteidigungsministerium hat am Sonntag mitgeteilt, dass Russland eine offizielle Einladung an die Vereinten Nationen (UN) und das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) geschickt habe, um den tödlichen Angriff auf das Untersuchungsgefängnis mit ukrainischen Kriegsgefangenen in Jelenowka in der Volksrepublik Donezk zu untersuchen. Moskau sei an einer objektiven Ermittlung interessiert und habe zu diesem Zweck UN- und IKRK-Experten eingeladen.
Am Samstag hatte die Militärbehörde in Moskau bekannt gegeben, dass bei der Attacke mit Mehrfachraketenwerfern vom Typ HIMARS aus US-Produktion 50 ukrainische Bürger getötet worden seien. 73 ukrainische Armeeangehörige seien mit schweren Verletzungen in umliegende medizinische Einrichtungen eingeliefert worden. Der Behördensprecher, Generalleutnant Igor Konaschenkow, machte den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij persönlich und die USA für „das blutige Massaker gegen die Ukrainer“ verantwortlich. Die Ukraine wiederum warf Russland vor, die Soldaten gezielt getötet zu haben.

Folgen des Angriffs auf das Untersuchungsgefängnis in Jelenowka am 29. Juli 2022

8:38 de.rt.com: Sankt Petersburg: Neueste Technik und „Großvater der russischen Flotte“ zum Tag der Marine
Rund dreitausend Soldaten, dutzende Kriegsschiffe und Flugzeuge – die Hauptparade zum Tag der Marine in Russland findet in Sankt Petersburg statt. Genau dort, wo schon Peter der Große seine Schiffsparade abhielt, um den ersten bedeutenden Sieg der russischen Flotte zu feiern.
Einige Teilnehmer nahmen einen weiten Weg nach Sankt Petersburg auf sich: Die Kriegsschiffe der Kaspischen Flotte waren seit fast drei Wochen unterwegs, um an der Hauptparade zum Tag der russischen Marine am 31. Juli teilzunehmen.
Der Tag der russischen Marine wird seit dem Jahr 2017 wieder alljährlich gefeiert und in ganz Russland würdig begangen. An diesem Tag finden an verschiedensten Orten im ganzen Land große Schiffsparaden statt: In Wladiwostok wie in Seweromorsk, in Kaspijsk wie in Noworossijsk. Die Hauptschau findet jedoch in Sankt Petersburg statt, wo im Jahr 1714 die erste Flottenparade von Zar Peter dem Großen abgehalten wurde. Im benachbarten Kronstadt wird die Militärparade nicht nur aus Schiffen, sondern auch aus U-Booten bestehen, darunter auch das Mehrzweck-Atom-U-Boot „Wepr“ der russischen Nordflotte, das für diesen Anlass aus der Barentssee eingetroffen ist.
Das russische Verteidigungsministerium erklärte dazu:
„Bei der Parade werden Land-, See- und Luftfahrzeuge beteiligt sein, was eine ganzheitliche Präsentation des modernen Bildes der Marine ermöglichen wird. Mehr als 3.500 Soldaten, über 40 Überwasserschiffe, U-Boote sowie 42 Flugzeuge werden an dieser Parade teilnehmen.“
Für diese Parade werden auch Militärflugzeuge der Ostsee-, Nord-, Schwarzmeer- und Pazifikflotte eingesetzt: Mehr als 40 Kampfflugzeuge und Hubschrauber werden am 31. Juli über Sankt Petersburg fliegen. Wie das Verteidigungsministerium bereits mitteilte, handelt es sich dabei unter anderem um „Flugzeuge Suchoi Su-24M, Suchoi Su-25BM, Mikojan-Gurewitsch MiG-29K, Suchoi Su-27, Hubschrauber der Typen Mil Mi-8, Kamow Ka-27M, Kamow Ka-29 und Kamow Ka-31R sowie weitere Flugzeuge der Luftstreitkräfte und der Marine“.
Nach Angaben von Fontanka.ru soll auch das Patrouillenboot „Jewgeni Kolesnikow“ mit einer weiblichen Besatzung an der Hauptparade der Marine teilnehmen. Auch Segelschiffe schließen sich der Schau an. Die berühmte Brigg „Rossija“ fährt ebenfalls mit – ihre scharlachroten Segel begleiteten in den letzten Jahren das legendäre Fest der Petersburger Absolventen „Scharlachrote Segel“. Die Segel der Brigg werden allerdings zum Tag der Marine gewechselt, berichtet Delowoi Peterburg. Welche Farbe sie haben werden, sei noch ein Geheimnis.
In dem historischen Teil der Parade wird der „Großvater der russischen Flotte„, ein damals wiederentdecktes ramponiertes englisches Boot, das für den späteren Zaren Peter den Großen überholt wurde, die Newa passieren. Die Fahrt des jungen Zarewitsch auf diesem Boot im Moskauer Teich bei Ismailowo war einst der Startschuss für die russische Flotte. Botik (das Bötchen) wurde dieser „Großvater der russischen Flotte“ einst vom russischen Zaren selbst liebevoll genannt – nachdem dieser bereits eine russische Seekriegsflotte aufgebaut hatte.
Das Zarenboot wird auf das Deck eines Schiffes geladen und feierlich durch Sankt Petersburg gefahren. Die Idee, den Gründer der russischen Flotte in die Flottenparaden einzubeziehen, wurde vom Zaren Nikolaus I. aufgegriffen. Der Nachrichtenagentur Regnum zufolge fand am 3. Juli des Jahres 1836 in Kronstadt eine große Schau der Baltischen Flotte mit dem Kahn statt. Nikolaus I. ließ ihn damals auf dem Schiff „Herkules“ aufbauen.
Peter der Große brachte die Idee der Flottenparaden aus dem Ausland mit: 1698 sah er in England paradierende Schiffe. Ein Jahr später organisierte er seine eigene Parade auf dem Asowschen Meer. An der Feier zur Gründung der Asow-Flotte nahm auch der türkische Sultan teil – Peter wollte damit die diplomatischen Beziehungen zur Türkei fördern.
Die erste richtige Flottenparade fand im Jahr 1714 in Sankt Petersburg statt, um den Sieg Russlands über Schweden in der Schlacht bei Gangut zu feiern. Die siegreichen russischen Schiffe – sie hatten einen technisch überlegenen Gegner besiegt – und die als Trophäen erbeuteten schwedischen Wasserfahrzeuge zogen unter dem Triumphbogen an der Newa entlang.
Zu Zeiten der Sowjetunion wurden am 24. Juli Feierlichkeiten zu Ehren der Marine begangen. Nun hat der Tag der russischen Marine traditionell kein festes Datum – er wird am letzten Sonntag im Juli begangen. Für die Parade dieses Jahres wurde ab dem 19. Juli ein Nachttraining in Sankt Petersburg abgehalten, und am 28. Juli fand eine Generalprobe statt.

Tag der Marine in Sankt Petersburg im Jahr 2020

Telegram-Kanal der Volksmiliz der LVR: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Hauptmann I.M. Filiponenko über die Lage am 31.7.2022
Bei aktiven Offensivhandlungen von Einheiten der Volksmiliz der LVR erlitt der Gegner in den letzten 24 Stunden große Verluste an Personal und Technik. Vernichtet wurden:
– bis zu 40 Mann;
– 5 Schützenpanzerwagen;
– 5 Spezialfahrzeuge;
– 2 dauerhafte Feuer
stellungen.
In den von den ukrainischen Nationalisten befreiten Territorien der Lugansker Volksrepublik geht der Aufbau eines friedlichen Lebens weiter.
Technische Pioniereinheiten der Volksmiliz der LVR setzen die Minenräumung fort.
Während des 30. Juli haben sie mehr als 4 Hektar Territorium von explosiven Objekten gesäubert, die von ukrainischen Nationalisten in den Gebieten von Metelkino und Sirotino wurden, gesäubert.
Die Volksmiliz der LVR setzt gemeinsam mit gesellschaftlichen Organisationen die Lieferung von humanitärer Hilfe an Einwohner dieser Bezirke fort.
Außerdem haben Vertreter der gesellschaftlichen Bewegung „Volksfront“ mit Unterstützung der Volksmiliz der LVR Lebensmittelpakete und Baumaterialien für Einwohner von Rubeshnoje, Borowskoje und Stschastje geliefert.

9:04 de.rt.com: Volksrepublik Donezk meldet 95 Angriffe aus der Ukraine binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der letzten 24 Stunden 95 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik mindestens 513 Geschosse abgefeuert. Dabei setzte das ukrainische Militär Raketen vom Typ Grad und Uragan sowie Geschosse im Kaliber 155, 152, 122 und 120 Millimeter ein. Unter Beschuss gerieten dreizehn Wohngebiete, darunter Donezk.
Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 6:00 Uhr am 30. Juli bis 6:00 Uhr am 31. Juli wurde ein Mensch in Donezk getötet. Weitere neun friedliche Einwohner von Donezk, Gorlowka und Wladimirowka erlitten Verletzungen. Insgesamt wurden bei den Attacken fünfzig Wohnhäuser und sieben zivile Infrastrukturobjekte in vier Bezirken von Donezk sowie in Gorlowka und Makejewka beschädigt.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk über 75 Angriffe aus der Ukraine berichtet. Dabei wurden acht Zivilisten getötet, vierzehn weitere erlitten Verletzungen.

Ein Mann steht vor einer Einschlagstelle in Donezk, 30. Juli 2022

9:29 de.rt.com: Stopp der Ausstellung von Schengen-Visa für Russen rechtlich nicht haltbar
Ein Verbot von Schengen-Visa für Russen wegen Russlands Militäroperation in der Ukraine wurde von politischen Parteien in Finnland gefordert. In Brüssel wird jedoch darauf hingewiesen, dass eine solche regionale Maßnahme nicht möglich sei.
Wie die finnische Zeitung Helsingin Sanomat am 28. Juli unter Berufung auf eine Antwort der Europäischen Kommission berichtete, erlauben die Regeln der Europäischen Union kein vollständiges Verbot der Erteilung von Schengen-Visa an russische Staatsangehörige.
„Visa sollten immer für bestimmte Kategorien von Antragstellern verfügbar sein. Die Bearbeitung von Visumsanträgen liegt in der Verantwortung der Mitgliedsstaaten, die verpflichtet sind, von Fall zu Fall zu entscheiden“, zitierte die Zeitung die Europäische Kommission. Brüssel bekräftigte auch, dass die EU-Sanktionen nicht auf den Durchschnittsrussen abzielten.
Zuvor hatten mehrere finnische Parlamentsparteien gefordert, die Ausstellung von Visa für russische Staatsangehörige aufgrund des Konflikts in der Ukraine auszusetzen. Die finnische Ministerin für europäische Angelegenheiten Tytti Tuppurainen erklärte jedoch, dass die Frage auf EU-Ebene behandelt werden müsse.
Das russische Außenministerium bezeichnete die mögliche Aussetzung der Erteilung von Schengen-Touristenvisa durch Finnland an russische Bürger als eindeutig diskriminierende politische Maßnahme. Ministeriumssprecherin Maria Sacharowa betonte:
„Aus politischen Gründen Reisen für russische Bürger einzuschränken, wäre ein weiterer Schritt zur Verschärfung der Konfrontation in den bilateralen Beziehungen. Die russische Seite behält sich das Recht auf Vergeltung vor, falls diese Pläne umgesetzt werden.“
Finnland ist nicht das einzige EU-Land, das versucht, russischen Bürgern den Zugang zu einem Visum zu erschweren. So beschloss die estnische Regierung am 28. Juli, dass Russen von nun an weder ein Visum für ein Studium in Estland noch eine befristete Aufenthaltsgenehmigung erhalten werden.

Finnisch-russische Grenze bei Räikkölä

9:33 de.rt.com: Gouverneur von Sewastopol: Zahl der Verletzten beim Drohnenangriff auf Stab der Schwarzmeer-Flotte steigt auf sechs
Der Gouverneur von Sewastopol, Michail Raswoschajew, hat auf Telegram bekannt gegeben, dass die Zahl der Verletzten durch den Angriff einer ukrainischen Drohne auf das Stabsquartier der Schwarzmeer-Flotte inzwischen auf sechs gestiegen sei. Der Politiker bezeichnete den Zustand zweier Betroffener als mittelschwer. Die restlichen Betroffenen wiesen leichte Verletzungen auf.
Ferner teilte der Gouverneur mit, dass der Zwischenfall untersucht wird. Es gebe keinen Grund zur Panik. Trotzdem empfahl Raswoschajew den Stadtbewohnern, Menschenansammlungen zu meiden. Demnächst könnte die Terrorwarnstufe ausgerufen werden.
Nach Angaben der russischen Behörden war am frühen Sonntagmorgen in den Hof des Stabs eine ukrainische Drohne eingedrungen. Mehrere Mitarbeiter wurden dabei verletzt. Todesopfer gab es keine. Alle feierlichen Veranstaltungen anlässlich des Tages der Seekriegsflotte, der an diesem Sonntag russlandweit begangen wird, wurden in Sewastopol aus Sicherheitsgründen gestrichen. In der Pressestelle der Schwarzmeer-Flotte hieß es, auf dem Gelände des Stabsquartiers sei ein auf einer Drohne befestigter Sprengsatz explodiert.

Telegram-Kanal der Volksmiliz der LVR: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR zur Lage am 31.7.22 um 10:30 Uhr
Die ukrainische Seite terrorisiert weiter die
Zivilbevölkerung der Republik, indem sie massive Artillerieschläge auf Wohngebiete und Objekte der zivilen Infrastruktur verübt, die ihrerseits keine Gefahr für den Gegner darstellen und keine militärischen Objekte sind.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner nach Informationen der GZKK-Vertretung der DVR 513 Geschosse mit Mehrfachraketenwerfern „Uragan“ und „Grad“, Rohrartillerie des Kalibers 155mm, 152mm und 122mm sowie 120mm-Mörsern abgefeuert.
Die Gebiete von 13 Ortschaften der Republik wurden beschossen. Infolge von Beschuss starb ein Zivilist und 9 wurden verletzt. 50 Wohnhäuser und 7 zivile Infrastrukturobjekte wurden beschädigt.
Zusätzliche Informationen über verletzte Zivilisten und Schäden an Infrastruktur werden noch ermittelt.
Durch gemeinsame Handlungen von Soldaten der Donezker Volksrepublik und der Streitkräfte der Russischen Föderation wurden in den letzten 24 Stunden folgende feindliche Waffen und Militärtechnik vernichtet: 1 M-777-Haubitze, 2 D-30-Haubitzen, ein Feldmunitionslage und 15 Mann.
4 Feuer
stellungen des Gegners im Gebiet von Awdejewka wurden beseitigt.

10:05 de.rt.com: Kardinal Müller: Putin versündigt sich am Christentum
Kardinal Gerhard Ludwig Müller hat in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa) die Meinung geäußert, dass Russlands Präsident Wladimir Putin als Christ durch den Ukraine-Krieg besondere Schuld auf sich lade.
„Hitler und Stalin hatten kein Gewissen, aber Putin bekreuzigt sich in der Christus-Erlöser-Kirche. Damit versündigt er sich am Christentum.“
Der Krieg in der Ukraine sei durch nichts zu rechtfertigen, betonte der Richter am obersten Kirchengericht im Vatikan. Putin sei für furchtbarste Verbrechen verantwortlich, Verbrechen an unschuldigen Männern, Frauen und Kindern.
„Leider gibt es auch bei uns immer noch Menschen, die ihn verteidigen.“
Es sei zutiefst deprimierend, dass ein einzelner Mensch einen solchen Krieg mit Tausenden von Opfern vom Zaun brechen könne. Der Geistliche bezichtigte den Politiker „eines Machtspieltriebs mit der Gefühlswelt eines Triebtäters“. Putin genieße es, die ganze Welt in Atem zu halten. Müller sagte, möglicherweise sei der zur Schau getragene Glaube des russischen Staatschefs nur eine Fassade, die er aus machtpolitischen Gründen aufrechterhalte. In jedem Fall werde er sich vor Gott für seine Taten verantworten müssen.

Russlands Präsident Wladimir Putin bei der Ostermesse am 24. April 2022 in der Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau

10:33 de.rt.com: Trotz der Sanktionslockerung: Probleme mit russischen Düngemittelexporten halten an
Trotz der Zusicherung der EU, dass die Sanktionen nicht für Geschäfte mit Düngemitteln gelten, haben die russischen Produzenten von Düngemitteln weiterhin Exportprobleme. Um die Versorgung zu gewährleisten, seien klare EU-Verordnungen erforderlich, so die Experten.
Am 21. Juli gab der EU-Rat eine Erklärung ab, in der es hieß, dass die EU-Sanktionen gegen Russland „den Handel mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Lebensmitteln, einschließlich Weizen und Düngemitteln, zwischen Russland und Drittländern in keiner Weise beeinträchtigen“. Laut der Nachrichtenagentur Interfax haben die russischen Düngemittelhersteller jedoch weiterhin Schwierigkeiten mit dem Export.
Das russische Unternehmen EuroChem, eines der weltweit führenden agrochemischen Unternehmen, das hauptsächlich Stickstoff- und Phosphatdünger sowie organische Erzeugnisse herstellt, äußerte sich zum Beispiel so:
„Während die EU, die Vereinten Nationen und die USA erklärt haben, dass angesichts der sich abzeichnenden Krise die Ernährungssicherheit gewährleistet werden muss, sehen sich viele Düngemittelhersteller, darunter auch EuroChem, weiterhin täglich mit Schwierigkeiten konfrontiert, die auf allzu gesetzestreue Geschäftspartner zurückzuführen sind, die eine Verletzung der Sanktionen befürchten.“
Im Fall von EuroChem könnte das Problem darin bestehen, dass der Unternehmensgründer Andrei Melnitschenko und seine Frau Alexandra mit persönlichen Sanktionen der EU belegt sind, was die Geschäftspartner abschreckt.
„Wir fordern die Europäische Kommission auf, die Mitgliedstaaten der Union proaktiv darüber zu informieren, dass alle Teilnehmer der Lebensmittel- und Düngemittelbranche, einschließlich EuroChem, keinen EU-Sanktionen unterliegen und dass lokale Behörden, Banken, Lieferanten und andere Auftragnehmer mit allen Personen und Organisationen in diesem Bereich geschäftlich zusammenarbeiten können, ohne Gefahr zu laufen, gegen das Gesetz zu verstoßen – so wie sie es auch vor den Sanktionen getan haben“, betonte der Vorsitzende von EuroChem, Samir Brikho, in einer Presseerklärung.
Experten aus der Düngemittelindustrie erklärten gegenüber Interfax, dass in dem Fall eine EU-Lizenz ähnlich der Lizenz von dem amerikanischen Office of Foreign Assets Control (OFAC) erforderlich sei, um Lieferungen zu garantieren.
Die für die Durchsetzung von Sanktionen zuständige Abteilung des US-Finanzministeriums hat bereits im Februar Düngemittel in die Liste der humanitären Güter aufgenommen, die keinen Sanktionen unterliegen.
Wie die Nationale Agraragentur am 30. Juli berichtete, hat der russische Verband der Düngemittelproduzenten Brüssel um ein Schreiben gebeten, „in dem bestätigt wird, dass es keine Sanktionen gegen Personen gibt, die mit russischen Düngemitteln handeln“.

10:34 de.rt.com: Einwohner von Donezk stößt auf Streulandmine
Nach Berichten über zahlreiche und in vielen Stadtvierteln von Donezk verstreute Antipersonenminen ist ein Einwohner auf einen solchen Sprengsatz gestoßen und verletzt worden. Nach Angaben der Donezker Behörden handelt es sich bei dem Betroffenen um einen 42-jährigen Mann. Die Stadtbewohner werden gebeten, bis auf Weiteres zu Hause zu bleiben und auf Fahrten mit dem Auto zu verzichten.
Inzwischen werden in den sozialen Netzwerken Fotos und Videos mit Streulandminen vom Typ PFM-1 veröffentlicht, die auf den Straßen in Donezk herumliegen. Den Aufnahmen zufolge decken Einwohner die Sprengsätze mit Kartons zu oder kennzeichnen sie auf eine andere Weise, damit Minenräumer sie später entschärfen können.
Die Behörden der Volksrepublik werfen der ukrainischen Armee vor, die Minen über der Stadt per Artillerie abzuwerfen. Die Regierung in Kiew hat auf diese Anschuldigungen bislang nicht reagiert. Antipersonenminen vom Typ PFM-1 sind international verboten.

11:10 de.rt.com: Militärisch-zivile Stadtverwaltung von Energodar: Ukrainische Truppen nehmen Getreidesilos unter Beschuss
Die Pressestelle der militärisch-zivilen Verwaltung der Stadt Energodar im teilweise von der russischen Armee eingenommenen Gebiet Saporoschje hat erklärt, dass die ukrainische Armee ein Flusshafenterminal für Getreide und Ölpflanzen unter Beschuss genommen hat. Die Attacke sei gegen 3 Uhr MESZ erfolgt. Betroffen war die Infrastruktur des Landwirtschaftsunternehmens Nubulon in der Stadt Kamenka-Dneprowskaja. Dabei seien Silos mit Mais und Gerste beschädigt worden.
Die Behörden teilten mit, dass das Terminal ein wichtiger Komplex ist und als Abnahmestelle für Getreide fungiere, das auf den umliegenden Farmen angebaut wird. Sollte sein Betrieb eingestellt werden, könnte das zu einer humanitären Katastrophe in der Region führen.

11:28 de.rt.com: Türkische Exporte nach Russland steigen rasant an
Die westlichen Sanktionen gegen Russland ermöglichen es anderen Staaten wie der Türkei, die Marktlücken mit ihren Produkten zu füllen. Erneut erweisen sich die westlichen Sanktionen vor allem als für die eigene Wirtschaft schädlich.
Die türkischen Exporte nach Russland sind im Juni sprunghaft angestiegen, da neben den traditionellen Lebensmitteln auch vermehrt Maschinen und Ausrüstungen geliefert wurden. Das berichtete das türkische Statistikamt am Freitag.
Dem Bericht zufolge stiegen die Ausfuhren nach Russland im vergangenen Monat im Vergleich zum Vorjahr um 46 Prozent auf 791 Millionen US-Dollar. Damit ist das Land auf dem besten Weg, von Platz zehn im Jahr 2021 zum fünftgrößten Warenlieferanten Russlands aufzusteigen. Die Sanktionen des Westens wegen des Ukraine-Kriegs veranlassten Moskau, weniger aus den als „unfreundlich“ eingestuften Ländern zu importieren. Die Türkei liegt nunmehr auf der Liste der russischen Einfuhrländer vor Italien, Polen, Japan, den Niederlanden, Frankreich und den USA. China, Weißrussland, Deutschland und Kasachstan waren im Mai die größten Lieferanten Russlands. Analysten gehen davon aus, dass diese Länder ihre Position auch in naher Zukunft behalten werden.
Die Einfuhr von türkischen Früchten wie Pfirsichen und Kirschen nach Russland sind im Juni immens angestiegen. Türkische Erzeuger lieferten im vergangenen Monat Früchte und Nüsse im Wert von 168 Millionen Dollar nach Russland, 33 Prozent mehr als im Juni 2021 (113 Millionen Dollar) und doppelt so viel wie im Mai 2022 (72 Millionen Dollar).
Allerdings importierte Russland im Juni auch deutlich mehr türkische Maschinen, Geräte und elektronische Komponenten als in den Vormonaten. Die Lieferungen von Ausrüstungen und mechanischen Geräten stiegen von 73 Millionen im Mai auf 102 Millionen Dollar im Juni, die von elektrischen Maschinen und Geräten von 28 auf 32 Millionen Dollar, die von Kraftfahrzeugen und Bauteilen von 25 auf 34 Millionen und die von Kunststofferzeugnissen von 34 auf 48 Millionen Dollar.
Laut der UN-Handelsdatenbank Comtrade waren die türkischen Lieferungen nach Russland pro Monat die höchsten seit mindestens Anfang 2010.
In der ersten Jahreshälfte 2022 gingen nur 2,3 Prozent (oder 2,9 Milliarden US-Dollar) der türkischen Gesamtausfuhren (125,9 Milliarden US-Dollar) nach Russland, da sich die Lieferungen eher auf die USA und die EU konzentrierten. Im gleichen Zeitraum wurde Russland jedoch mit 27,7 Milliarden Dollar (16 Prozent der Gesamteinfuhren des Landes) zur wichtigsten Quelle für Importe in die Türkei. Davon entfielen mehr als 60 Prozent auf Öl und Gas.
Der bilaterale Handel könnte in Umfang und Volumen weiter zunehmen, da die beiden Länder Berichten zufolge darüber diskutieren, den Handel in der türkischen Währung, der Lira, abzuwickeln. Dies würde es Moskau ermöglichen, beim Kauf von Waren und Dienstleistungen von lokalen Anbietern die Lira zu verwenden und so den mit Sanktionen belegten US-Dollar und Euro zu umgehen, sagen Analysten.

11:33 de.rt.com: Krim-Senatorin über Attacke auf Stab der Schwarzmeer-Flotte: Täter agierten von Sewastopol aus
Die Senatorin der Schwarzmeer-Halbinsel Krim, Olga Kowitidi, hat im Gespräch mit der Agentur RIA Nowosti die Attacke auf den Stab der Schwarzmeer-Flotte in Sewastopol als Terrorakt bezeichnet. Ihr zufolge sei der Drohnenangriff von Sewastopol aus gestartet worden – und nicht von außerhalb der Stadt. Nach den Tätern werde inzwischen gefahndet. Bis zum Sonntagabend werde man sie gefasst haben.
„Die Schuldigen werden bestraft werden. Daraus sollen langfristige Konsequenzen gezogen werden.“
Kowitidi betonte, dass die Situation in Sewastopol ruhig sei. Einwohner feierten den Tag der Seekriegsflotte.
Nach Angaben der russischen Behörden war am frühen Sonntagmorgen in den Hof des Stabsquartiers eine mit Sprengstoff beladene ukrainische Drohne eingedrungen. Sechs Stabsmitarbeiter wurden dabei verletzt. Todesopfer gab es keine. Alle feierlichen Veranstaltungen anlässlich des Tages der Seekriegsflotte wurden in Sewastopol aus Sicherheitsgründen gestrichen.

nachmittags:

13:02 (12:02) novorosinform.org: Kräfte der russischen Koalition vertrieben die Streitkräfte der Ukraine aus Stellungen am südlichen Stadtrand von Awdejewka – Bessonow
Soldaten der Volksmiliz der DVR und der russischen Streitkräfte drängten die Nationalisten Kiews aus ihren Stellungen im Bereich des Lüftungsschachts des Bergwerks Butowka am südlichen Stadtrand von Awdejewka zurück. Dies erklärte der erste stellvertretende Informationsminister der Republik Daniil Bessonow.
Ihm zufolge waren diese Befestigungen von großer Bedeutung. Sie spielten eine wichtige Rolle im allgemeinen Verteidigungssystem der feindlichen
Gruppierung bei Awdejewka.
Zuvor sagte Be
ssonow, dass Einheiten des 11. Regiments der DVR-Armee den südöstlichen Rand von Peski erreicht hätten. Nachdem sie dort Fuß fassen konnten, begann die Säuberung des Territoriums. Die 1. Slawjansker Brigade der Republikanischen Armee dränge den Feind von Stellungen in der Nähe von Newelskoje zurück.
Laut Be
ssonow wurden heute über 15 ukrainische Nationalisten im Gebiet von Schewtschenkoje liquidiert. Auch das Munitionsdepot der 59. Brigade der Streitkräfte der Ukraine sei zerstört worden.

12:43 de.rt.com: Türkei rechnet mit Start von ukrainischen Getreideexporten am Montag
Die Türkei rechnet schon am Montag mit der Aufnahme von Getreideexporten aus der Ukraine über das Schwarze Meer. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein mit Getreide beladenes Schiff am Montagmorgen einen ukrainischen Hafen verlasse, sei sehr hoch, so der Sprecher des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Es gebe nur noch ein, zwei Details zu lösen, so Ibrahim Kalin in einem Interview für den Fernsehsender Kanal 7.
Am 22. Juli hatten die Ukraine und Russland mit den Vereinten Nationen und der Türkei ein Abkommen unterzeichnet, um von drei Häfen Getreideausfuhren aus der Ukraine zu ermöglichen. Am Mittwoch wurde in Istanbul ein Zentrum zur Kontrolle der Getreideexporte eröffnet. Schiffe sollen bei der Durchfahrt durch die Meerenge Bosporus inspiziert werden um sicherzustellen, dass sie keine Waffen geladen haben. Das Zentrum ist mit Vertretern aus der Ukraine, Russland, der UN und der Türkei besetzt.

13:13 de.rt.com: Russlands Verteidigungsministerium berichtet über tödlichen Präzisionsschlag gegen Nationalisten-Verband Kraken in Charkow
Der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalleutnant Igor Konaschenkow, hat auf dem täglichen Briefing über einen hochpräzisen Schlag gegen Einheiten der 72. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte bei der Ortschaft Kodema auf dem Territorium der Volksrepublik Donezk berichtet. Dadurch seien bis zu 50 ukrainische Armeeangehörige getötet und zwei Haubitzen vom Typ Msta-B außer Gefecht gesetzt worden. In Charkow ist ein Quartier des Nationalisten-Verbandes Kraken angegriffen worden. Durch die Präzisionsattacke seien bis zu 350 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden.
Ferner berichtete Konaschenkow von zahlreichen herkömmlichen Angriffen auf Militärziele im Nachbarland, bei denen 13 Kommandopunkte und 227 Ansammlungen von Technik und Personal der ukrainischen Armee getroffen worden sind. Die russische Luftwaffe habe in den Gebieten Cherson und Nikolajew bis zu 100 Kämpfer getötet und 25 Stück Militärgerät zerstört. Außerdem seien vier Munitionslager zerstört worden. In der Nähe der Ortschaft Nowopawlowka auf dem Territorium der Volksrepublik Donezk ist eine Haubitze vom Typ ?777 aus US-Produktion außer Gefecht gesetzt worden.
Nach Angaben des Ministeriumssprechers habe die russische Flugabwehr im Himmel über dem Gebiet Charkow fünf ukrainische Drohnen abgeschossen. Zudem sollen in den Gebieten Charkow und Cherson sowie in den Volksrepubliken Donezk und Lugansk elf reaktive Geschosse abgefangen worden sein.
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar insgesamt 261 Flugzeuge, 145 Hubschrauber, 1.649 Drohnen, 361 Flugabwehrraketensysteme, 4.195 Panzer und andere Panzerfahrzeuge, 773 Mehrfachraketenwerfer sowie 3.220 Geschütze und Mörser verloren.

Russisches Jagdflugzeug vom Typ Su-35 am 18. Juli 2022 bei der Sonderoperation in der Ukraine

14:15 de.rt.com: Ukrainischer Getreidegroßunternehmer stirbt bei Beschuss in Nikolajew
Bei einem Beschuss in der südukrainischen Stadt Nikolajew ist der Besitzer eines der größten ukrainischen Unternehmen im Getreidehandel getötet worden. Der Tod von Alexei Wadaturski wurde von Gouverneur Witali Kim und dem Leiter des Präsidentenamts, Andrij Jermak, bestätigt. Demnach kam auch die Gattin des Generaldirektors des Landwirtschaftskonzerns Nibulon ums Leben. Laut örtlichen Medien soll das von einer Rakete getroffene Haus des Paares in den 2000er-Jahren auf dem früheren Gelände einer Militärbasis errichtet worden sein. Der Unternehmer soll ukrainische Kampfverbände gesponsort haben.
Wadaturski wurde 74 Jahre alt. Er hatte den Ehrentitel Held der Ukraine. Sein Vermögen wurde zuletzt auf umgerechnet über 400 Millionen Euro geschätzt. Somit belegte der Unternehmer im Jahr 2021 den 24. Platz im Forbes-Ranking der reichsten Geschäftsleute der Ukraine.
Der Bürgermeister von Nikolajew, Alexander Senkewitsch, bezeichnete auf Telegram den nächtlichen Beschuss als „wahrscheinlich den stärksten der ganzen Zeit“ seit Kriegsausbruch. Drei weitere Zivilisten seien verletzt worden.

14:16 de.rt.com: „Ich hasse Russen!“ – Norwegische Konsulin bekommt russophoben Wutanfall in Murmansker Hotel
Die norwegische Konsulin sorgte für einen Skandal in einem Murmansker Hotel, nachdem sie gebeten worden war zu warten, bis ihr Zimmer gereinigt ist. Sie schrie den Hotelangestellten an und erklärte in obszöner Sprache, dass sie „Russen hasst“. Der Vorfall schlägt nun hohe Wellen.
Der russophobe Wutanfall einer norwegischen Diplomatin in einem Murmansker Hotel hat für einen diplomatischen Skandal gesorgt.
Der russische Telegram-Kanal Mash veröffentlichte am 30. Juli ein Überwachungsvideo des Azimut-Hotels in Murmansk, auf dem die norwegische Konsulin Elisabeth Ellingsen dabei zu sehen ist, wie sie das Empfangspersonal mit obszönen Worten beschimpft.
Die Diplomatin war offenbar verärgert, dass sie wie alle anderen Hotelkunden warten musste, bis die Zimmermädchen mit der Reinigung des Zimmers fertig waren. Die Konsulatsbeamtin scheute sich nicht, Schimpfwörter zu benutzen. Sie kommentierte das Geschehen zum Beispiel mit Bemerkungen wie „In eurem Hotel ist ja alles im Arsch.“ Dann verlor sie völlig die Fassung und rief:
„Ich hasse Russen!“
Und fügte hinzu:
„Wie ekelhaft. Und wie entscheiden Sie, ob das Zimmer sauber ist? Wissen Sie, ich bin Sauberkeit gewohnt, ich komme aus Skandinavien. Ich bin nicht wie eine Russin, die kaum putzt.“
Der Fall erregte in den russischen Medien großes Aufsehen und sorgte für zahlreiche Reaktionen.
Andrei Tschibis, der Gouverneur der Region Murmansk, reagierte empört auf den von der norwegischen Diplomatin verursachten Skandal. In seinem Telegram-Kanal erklärte er, dass die Russen keine Russophobie in ihrem Land dulden werden. „Wir werden keine Russophobie in unserem Land dulden. Jeder, der Russen hasst, soll von Russland aus zum Teufel gehen“, schrieb er.
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bezeichnete das Verhalten der Mitarbeiterin des norwegischen Konsulats in Murmansk als einen Akt des Hasses und der Fremdenfeindlichkeit. Sie erklärte:
„Das russische Außenministerium arbeitet derzeit an Maßnahmen, um auf diesen ungeheuerlichen Akt des Hasses, des Nationalismus und der Fremdenfeindlichkeit zu reagieren. Es sei denn, das norwegische Außenministerium kommt uns zuvor. Das wäre richtig. Die Äußerungen dieser Frau zeugen eindeutig vom Hass auf eine bestimmte Nationalität und von unverhohlenen nationalen Überlegenheitsgefühlen.“
Das norwegische Außenministerium beeilte sich, die Wogen zu glätten und versicherte, dass das Verhalten der Konsularbeamtin nichts mit der offiziellen Haltung des Landes gegenüber Russland und den Russen zu tun habe. Die Pressestelle des norwegischen Außenministeriums betonte gegenüber dem TASS-Korrespondenten:
„Das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten bedauert diesen Vorfall zutiefst. Die geäußerten Gefühle spiegeln in keiner Weise die norwegische Politik oder die Haltung der Norweger gegenüber Russland und dem russischen Volk wider. Das Ministerium verfolgt den Vorfall über die dafür vorgesehenen Wege.“
Der Senator und Vorsitzende der Kommission für Informationspolitik des russischen Föderationsrates, Alexei Puschkow, äußerte jedoch die Ansicht, dass Ellingsen lediglich die aktuellen Stimmungen der europäischen Diplomatie verbreite – und dass sie unverzüglich des Landes verwiesen werden sollte.
Auf seinem Telegram-Kanal schrieb er:
„Eine Mitarbeiterin des norwegischen Konsulats in Murmansk sagte in einem russischen Hotel, sie hasse Russen. Obwohl sich das norwegische Außenministerium politisch von den Worten seiner Mitarbeiterin distanzierte, glaube ich, dass sie die Meinung vieler ihrer Kollegen zum Ausdruck brachte – angesichts der antirussischen Hysterie, die derzeit in vielen westlichen Ländern herrscht. Die Antwort sollte nicht politisch korrekt sein: Sie sollte sofort aus Russland ausgewiesen werden und Oslo müsste man zumindest davor warnen, dass jeder rassistische Ausbruch gegen russische Bürger direkte Auswirkungen auf die Arbeit der norwegischen diplomatischen Vertretungen in unserem Land haben wird.“
Russischen Medienberichten zufolge hat die Polizei eine strafrechtliche Überprüfung der Aussagen von Ellingsen eingeleitet. Nach russischem Recht könnte die Beamtin unter Anwendung des Paragrafen „Anstiftung zu Hass oder Feindschaft sowie Erniedrigung der Menschenwürde“ belangt werden.
Maria Jarmusch, Rechtsanwältin und Spezialistin für Zivil- und Völkerrecht, erklärte jedoch gegenüber RT, dass die norwegische Diplomatin in Russland wahrscheinlich nicht bestraft werden wird, da alle diplomatischen Mitarbeiter, einschließlich der norwegischen Konsularbeamtin, durch das Wiener Übereinkommen vor administrativer und strafrechtlicher Verfolgung geschützt sind.
„Es sei denn, es handelt sich um eine schwere Straftat, die der Konsul im Hoheitsgebiet des Gastlandes begangen hat“, betonte die Expertin.
Laut der Anwältin kann Elisabeth Ellingsens diplomatischer Status nun im Rahmen des Überprüfungsverfahrens geklärt werden:
„Wenn sie keine Immunität oder kein konsularisch-diplomatisches Privileg genießt, könnte sie zumindest verwaltungsrechtlich haftbar gemacht werden. Wenn sie den Diplomatenstatus hat und aufgrund ihrer Immunität keine Strafe erhält, hat sie jedoch gute Chancen, Russland als ‚Persona non grata‘ zu verlassen.“

Hotel „Azimut“ in Murmansk, Russland

14:41 de.rt.com: Mitarbeiter des Katastrophenschutzes bei Entschärfung von Streulandmine in Donezk verletzt
Der Bürgermeister von Donezk, Alexei Kulemsin, hat am Sonntag mitgeteilt, dass ein Mitarbeiter des örtlichen Katastrophenschutzes beim Entschärfen einer Anti-Personen-Landmine verletzt worden sei. Durch die Explosion sei dem 36-Jährigen der linke Fuß abgerissen worden. Er habe auch Splitterverletzungen erlitten und sei ins Krankenhaus eingeliefert worden.
Kulemsin rief die Einwohner zur Wachsamkeit auf. Solche Minen könnten über die ganze Stadt verstreut sein. Im Gras ließen sie sich kaum bemerken. Beim Fund einer Mine sollten die Polizei und der Katastrophenschutz alarmiert werden.
Inzwischen werden in den sozialen Netzwerken Fotos und Videos mit Streulandminen vom Typ PFM-1 veröffentlicht, die auf den Straßen in Donezk herumliegen. Den Aufnahmen zufolge decken Einwohner die Sprengsätze mit Kartons zu oder kennzeichnen sie auf eine andere Weise, damit Minenräumer sie später entschärfen können.
Die Behörden der Volksrepublik werfen der ukrainischen Armee vor, die Minen über der Stadt mittels Artillerie abzuwerfen. Die Regierung in Kiew hat auf diese Anschuldigungen bislang nicht reagiert. Antipersonenminen vom Typ PFM-1 sind international verboten.

15:30 de.rt.com: Papst fordert Verhandlungen in Ukraine-Konflikt
Papst Franziskus hat im laufenden Konflikt in der Ukraine zu Verhandlungen aufgerufen. Das 85 Jahre alte Oberhaupt der katholischen Kirche sagte am Sonntag vor zahlreichen Pilgern und Rom-Besuchern auf dem Petersplatz:
„Wenn man den Schaden bedenkt, den der Krieg dem Volk, aber auch der gesamten Welt jeden Tag zufügt, wäre die einzig vernünftige Sache, damit aufzuhören und zu verhandeln.“
Weisheit möge zu konkreten Friedensschritten inspirieren, ergänzte er.
Jorge Mario Bergoglio – so heißt Franziskus bürgerlich – erklärte, auf seiner zurückliegenden Kanada-Reise stets für die Menschen in der Ukraine und ein Ende des Krieges gebetet zu haben. Er fordert seit Monaten Frieden. In seiner Auslegung der tagesaktuellen Bibelstelle, die er traditionell am Sonntag vorträgt, kritisierte der Papst die Gier nach Reichtum, die hinter Kriegen und Konflikten stecke. Eines dieser Interessen sei der Waffenhandel:
„Dieser Handel ist ein Skandal, den wir nicht akzeptieren können und dürfen.“

Papst Franziskus zelebriert eine Messe in Kanada (28.07.22)

15:58 de.rt.com: Wladimir Putin ratifiziert die neue russische Marinedoktrin
Das überarbeitete, von Wladimir Putin ratifizierte Dokument, spiegelt den „geopolitischen Wandel“ wider und soll die Widerstandsfähigkeit der Marine stärken. Der Präsident skizzierte auch die geplante Ausrüstung der Flotte mit Zirkon-Hyperschallraketen.
Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Sonntag seine Zustimmung zu einer überarbeiteten Marinedoktrin gegeben, in der die „Veränderungen der geopolitischen und militärstrategischen Lage in der Welt“ berücksichtigt werden. Die Zeremonie für die Unterzeichnung der Doktrin fand kurz vor Beginn der Schiffsparade zum Tag der Marine im Staatlichen Museum für Geschichte in der Peter-und-Paul-Festung in St. Petersburg statt. Der Präsident unterzeichnete auch ein Dekret zur Genehmigung der Grundsatzung für das Chartern von Schiffen durch die russische Marine.
Im vergangenen Mai erklärte der damalige stellvertretende Ministerpräsident Juri Borissow, dass inmitten der laufenden Militäroperation in der Ukraine und des vom Westen gegen Moskau begonnenen „umfassenden hybriden Kriegs Fähigkeiten aufgebaut werden müssen, um die nationalen Interessen auf den Weltmeeren, die für Russland lebenswichtig sind, zu gewährleisten und zu schützen“. Borissow zufolge beziehen sich die grundlegend neuen Bestimmungen der Doktrin auf die Mobilmachungsvorbereitung und Mobilmachungsbereitschaft im Bereich der maritimen Aktivitäten. „Besonders wichtig ist, dass diese Maßnahmen die Indienststellung von zivilen Schiffen und Besatzungen bei der Marine sowie den Betrieb von maritimen Infrastruktureinrichtungen in Kriegszeiten sicherstellen“, erklärte er.
Gleichzeitig betonte Borissow, der kürzlich zum Leiter der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos ernannt wurde, dass die Neufassung der Doktrin nicht auf Konfrontation abzielt, sondern vielmehr darauf, die nationale maritime Sicherheit zu stärken und die Abhängigkeit der Marine von äußeren Faktoren und Marktbedingungen deutlich zu verringern.

(Der russische Präsident Wladimir Putin und Verteidigungsminister Sergei Schoigu, St. Petersburg, 31. Juli 2022)
Russlands Marinedoktrin wurde erstmals 2001 verabschiedet. Die Vorgängerversion, die für fünf Jahre gelten sollte und aufgrund der Erweiterung der NATO und des Beitritts der Krim zu Russland angepasst worden war, wurde von Putin im Juli 2015 genehmigt und sah eine Verstärkung der Präsenz der russischen Flotte in der Arktis, im Schwarzen Meer, im Mittelmeer sowie im Atlantik vor.
Präsident Wladimir Putin kündigte zudem an, dass die russische Flotte innerhalb der kommenden Monate mit leistungsstarken Zirkon-Hyperschallraketen ausgestattet wird. Hyperschallraketen können sich mit neunfacher Schallgeschwindigkeit fortbewegen. Russland hat im vergangenen Jahr bereits Teststarts der Zirkon von Kriegsschiffen und U-Booten aus durchgeführt.
Laut dem Präsidenten soll die Ausstattung der Fregatte Admiral Gorschkow mit diesen Marschflugkörpern in Kürze beginnen. Ihr jeweiliger Einsatzort werde von den entsprechenden russischen Interessen abhängen, fügte er hinzu. „Das Wichtigste hier ist die Leistungsfähigkeit der russischen Marine, die in der Lage sein muss, rasch auf alle zu reagieren, die beschließen, unsere Souveränität und Freiheit zu bedrohen.“
Währenddessen berichtete auf der Krim der Gouverneur der Hafenstadt Sewastopol, Michail Raswoschajew, ukrainische Diversanten hätten am frühen Sonntag das Hauptquartier der russischen Schwarzmeerflotte angegriffen und sechs Mitarbeiter verletzt. Alle feierlichen Veranstaltungen anlässlich des Tages der Seekriegsflotte, der an diesem Sonntag russlandweit begangen wird, wurden in Sewastopol aus Sicherheitsgründen gestrichen.

16:00 de.rt.com: Rapper Timati kauft alle Starbucks-Filialen in Russland
Der bekannte russische Rapper Timati (bürgerlicher Name Timur Junussow) hat am Sonnabend bekannt gegeben, er habe alle russischen Aktiva der Kaffeehaus-Kette Starbucks erworben und werde sie nun unter einer neuen Marke fortführen.
Die ersten Filialen sollen seinen Angaben zufolge bereits im August wiedereröffnen, was die Stadtregierung Moskaus inzwischen bestätigte.
Timati stammt aus einem wohlhabenden Elternhaus und hat jüdische und tatarische Wurzeln. Starbucks hatte nach Beginn der russischen Militäroperation in der Ukraine angekündigt, sich aus dem Russland-Geschäft zurückzuziehen.

Timati bei einem Auftritt zur Unterstützung von Wladimir Putin im Luzhniki-Stadion (03.03.18)

16:27 de.rt.com: Ukraine streitet Beschuss des Flottenstabs in Sewastopol ab
Die ukrainische Marine bestritt am frühen Nachmittag in einer auf Telegram und in anderen sozialen Medien veröffentlichten Mitteilung, den Stab der russischen Schwarzmeerflotte in Sewastopol auf der Krim mit Drohnen angegriffen zu haben.
„In Wirklichkeit“, so die Darstellung der ukrainischen Seite, hätten sich „die Russen aus Angst vor ukrainischen Angriffen nicht getraut“, dort wie geplant die Feierlichkeiten zum Tag der Marine abzuhalten. Um sich nicht „vor der ganzen Welt zu blamieren“, weil er (der Feind) die Streitkräfte der Ukraine fürchtet, „erfand er einen Grund, um die Veranstaltungen abzusagen“, heißt es in der Erklärung auf Telegram weiter.
Die russische Seite hatte die Feierlichkeiten in Sewastopol anlässlich des Feiertags, der in vielen Regionen Russlands begangen wird, mit Verweis auf den nach russischer Darstellung ukrainischen Angriff ausfallen lassen. „Am heutigen frühen Morgen haben ukrainische Nationalisten entschieden, uns den Tag der Marine zu verderben“, hatte der Gouverneur von Sewastopol, Michail Raswoschajew, am Morgen geschrieben. Raswoschajew veröffentlichte zudem Fotos von Zerstörungen im Hof des Marinestabs.
Sewastopol ist eine eigenständige Föderationseinheit und gehört nach der Verfassung der Russischen Föderation nicht der Krim an, wie auch die Stadt in der Zeit der Sowjetunion sowie in der Ukraine als eine eigenständige territoriale Einheit geführt wurde.

16:57 de.rt.com: Russischer unbemannter Minenräumer Uran-6 bei der Beseitigung der am Sonnabend über Donezk verstreuten Personenminen
Ein von örtlichen Kriegsberichterstattern am Sonntag veröffentlichtes Kurzvideo zeigt die Beseitigung von am gestrigen Sonnabend über dem Zentrum von Donezk durch die ukrainischen Streitkräfte zahlreich verstreuten Antipersonenminen in einem städtischen Park.
Bei der Räumung werden seit dem frühen Morgen auch eilig aus Russland herbeigeschaffte ferngesteuerte Minenräumkomplexe des Typs Uran-6 eingesetzt. Die Minenräumung funktioniert so, dass das unbemannte Fahrzeug das verminte Gebiet durchfährt und dabei die Minen zur Explosion bringt. Am gepanzerten URAN-6 selbst entstehen durch die Explosion allenfalls leicht zu reparierende Beschädigungen. Da die tödlichen Elemente der Antipersonenmine dieses Typs nur einen Wirkungsradius von wenigen Metern haben, ist der Einsatz von ferngesteuerten Räumrobotern der effektivste – wenn auch sehr laute – Weg der Minenräumung in Situationen wie diesen.
Noch mehr Aufnahmen des Einsatzes des Uran-6-Roboters veröffentlichte Boris Rozhin in seinen sozialen Netzwerken.

Telegram-Kanal des Stabs der Territorialverteidigung der DVR: Abendbericht des Stabs der Territorialverteidigung der DVR am 31. Juli 2022
Wir erinnern daran, dass einige Ortschaften der Donezker Volksrepublik mit explosiven Objekten übersät sind.
So haben die bewaffneten Formationen der Ukraine
Antipersonenminen „Lepestok“ auf dem Gebiet von Donezk, Luganskoje, Makejewka, Pantelejmoniwka und Jassinowataja abgeworfen. Zurzeit ergreifen Spezialdienste der DVR alle notwendigen Maßnahmen zur Minenräumung.
Seien Sie aufmerksam und vorsichtig! Bei der Entdeckung von explosiven Objekten rufen sie das Zivilschutzministerium an.
Das Innenministerium und die Militärkommandantur der DVR überprüfen weiter Ausweise und gewährleisten den Schutz der öffentlichen Ordnung in allen befreiten Ortschaften.
Bei Informationen über verdächtige Personen oder mögliche rechtswidrige Aktivitäten bitten wir, sich unverzüglich an die Telefonnummern des Staatssicherheitsministerium der DVR zu wenden.

17:20 de.rt.com: Russische Behörden: Die ukrainischen Streitkräfte verstreuten auch im Norden der Region Charkow Antipersonenminen
Die ukrainischen Streitkräfte haben im Norden der Region Charkow, nahe dem Dorf Tokarewka, mit verbotenen Antipersonenminen gefüllte Streumunition eingesetzt. Dies berichtete am Sonntag der Telegramkanal der zivil-militärischen Verwaltung der Region Charkow.
Der Post erinnert daran, dass die Ukraine die Verträge von Ottawa unterschrieben und ratifiziert hatte, die den Einsatz von Antipersonenminen generell verbietet. Der Einsatz gegen die Zivilbevölkerung ist ohnehin ein Kriegsverbrechen.
Anders als in Donezk, wo die „Blütenblatt“ genannten Antipersonenminen seit gestern von zehntausenden Zeugen gesic htet wurden und zahlreiche Aufnahmen vorliegen, lassen sich die Angaben der abtrünnigen Behörden in der Region Charkow derzeit nicht unabhängig überprüfen.


17:40 de.rt.com:
Erstmals seit neun Jahren: Berdjansk feiert den Tag der Marine
Die südostukrainische Hafenstadt Berdjansk feiert zum ersten Mal seit dem Sieg auf dem Maidan in Kiew den traditionellen Tag der Marine, der zuvor von ukrainischen Nationalisten verboten worden war. Darüber berichtete am Sonntag der TV-Sender Swesda.
Veteranen des Zweiten Weltkriegs und Seeleute, die in der Marine gedient haben, versammelten sich im Schmidt-Park in der Nähe des Denkmals für die Helden, die Berdjansk 1943 von den deutschen Truppen befreit haben. Sie gedachten der Verstorbenen, weihten und hissten anschließend Fahnen zu Ehren des Feiertags. Gesungen wurde ein bekanntes Lied des Barden Bulat Okudschawa, das den Landetruppen der Marine gewidmet ist.

abends:

18:20 de.rt.com: Schon der dritte Zivilist in Donezk durch ukrainische Streuminen schwer verletzt
Ein weiterer Zivilist in Donezk wurde verletzt, nachdem er versehentlich auf eine „Lepestok“-Antipersonenmine trat, die dadurch explodierte. Dies meldet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf den Telegramkanal des Hauptquartiers der territorialen Verteidigung der Volksrepublik Donezk.
„Die Bevölkerung von Donezk leidet nach wie vor unter den verstreuten verbotenen PFM-1-Antipersonenminen. Ein 1969 geborener Zivilist wurde im Stadtbezirk Kiewskij [in Donezk], in der Nowojasinowatskaja Straße verletzt“, heißt es in der Veröffentlichung.
Nach Informationen der Nachrichtenagentur wird der Mann mit schweren Verletzungen in einem örtlichen Krankenhaus behandelt. Sein Zustand soll ernst, aber stabil sein.

Ort der Explosion im Zentrum von Donezk (31.07.22)

Telegram-Kanal der Volksmiliz der DVR: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR über die Lage um 19:30 am 31.07.22
Am heutigen Tag hat der Gegner nach Informationen der GZKK-Vertretung der DVR mehr als 230 Geschosse mit Mehrfachraketenwerfern „Grad“, Rohrartillerie des Kalibers 155, 152 und 122mm sowie 120mm-Mörsern abgefeuert.
Die Gebiete von 6 Ortschaften der Republik wurden beschossen. Durch Beschuss starb ein Zivilist, 2 wurden verletzt. 6 Wohnhäuser und ein ziviles Infrastrukturobjekt wurden beschädigt.
Gleichzeitig teilen wir mit, dass das verbrecherische Kiewer Regime ein weiteres Mal seine Bereitschaft gezeigt hat, Waffen gegen die Zivilbevölkerung der Republik einzusetzen. Wir lenken die Aufmerksamkeit darauf, dass die ukrainischen Truppen weiter Raketenschläge auf Ortschaften der Donezker Volksrepublik unter Einsatz von Mehrfachraketenwerfern mit Kassettenmunition, die mit Antipersonenminen PFM-1 „Lepestok“ (PFM-1C) gefüllt sind.
Derzeit wird ein Komplex von Maßnahmen zur Minenräumung durchgeführt. Wir bitten die Einwohner der DVR dringend, bei der Bewegung vorsichtig zu sein und die Kontrolle über Kinder zu verstärken.

Zusätzliche Informationen über verletzte Zivilisten und Schäden an Infrastruktur werden noch ermittelt.
Mit Trauer teilen wir mit, dass bei der Ausführung ihrer militärischen Pflicht im Kampf für die Unabhängigkeit 3 Verteidiger der Donezker Volksrepublik starben und 8 verletzt wurden.
Wir sprechen den Verwandten und Freunde
n der Toten unser aufrichtiges Mitgefühl aus.

18:59 de.rt.com: Russisches Militär vernichtet Elitebataillon von Präsident Wladimir Selenskij
Dutzende Neonazis in den Reihen der ukrainischen Truppen seien in den vergangenen zwei Tagen eliminiert worden, darunter auch Kämpfer der berüchtigten Formation „Kraken“, teilte das russische Militär mit. Ebenfalls ausgeschaltet wurde das „Elite-Angriffsbataillon der 1. separaten Brigade des Präsidenten der Ukraine“.
Russlands Streitkräfte haben ein „Elite-Angriffsbataillon“ des ukrainischen Präsidenten sowie Dutzende Kämpfer der berüchtigten Neonazi-Formation „Kraken“ vernichtet, gab der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Generalmajor Igor Konaschenkow, am Samstag bekannt.
Konaschenkow informierte über den Fortschritt der Militäroperation in der Ukraine und sagte, das russische Militär habe am 28. Juli am Bahnhof Krasnoarmejsk in einem noch von der Ukraine besetzten Teil der Volksrepublik Donezk einen „hochpräzisen Luftangriff mit einer luftgestützten Waffe durchgeführt“ und dabei einen Zug vernichtet, in dem sich das „Elite-Angriffsbataillon der 1. separaten Brigade des Präsidenten der Ukraine“ befand.
„Mehr als 140 ukrainische Soldaten wurden auf der Stelle getötet, etwa 250 weitere unterschiedlich schwer verletzt. Die gesamte militärische Ausrüstung, die von der Brigade mitgeführt wurde, ist zerstört worden“, sagte Konaschenkow.
Am nächsten Tag trafen ballistische Raketen vom Typ „Iskander“ in der Nähe von Bogoduchow in der Region Charkow die Hallen einer Fabrik für Fleischverarbeitung, in denen die nationalistische Formation „Kraken“ eine vorübergehende Basis errichtet hatte, so der Militärsprecher weiter. „Mehr als 30 militante Neonazis und zehn Einheiten militärischer Ausrüstung wurden zerstört.“
Die Formation „Kraken“ bezeichnet sich selbst als spezielle Aufklärungs- und Sabotageeinheit des Verteidigungsministeriums, die getrennt von den Streitkräften der Ukraine operiert. Moskau wirft dem Bataillon seit Beginn des Konflikts eine Reihe von Kriegsverbrechen vor.
Ebenfalls am 29. Juli eliminierten russische Streitkräfte 30 ukrainische Soldaten, ein Lager mit Raketen für Mehrfachraketenwerfer vom Typ „Grad“ und weitere militärische Ausrüstung in der Siedlung Jasnobrodowka, das ebenfalls in der Volksrepublik Donezk liegt. In der Gegend von Artemowsk beliefen sich die ukrainischen Verluste laut Konaschenkow auf 50 Soldaten und acht Einheiten militärischer Ausrüstung.
Das russische Verteidigungsministerium informiert nicht regelmäßig über die Zahl der ukrainischen oder russischen Verluste. Zuletzt gab der russische Verteidigungsminister Sergei Schoigu am 4. Juli bekannt, dass die Ukraine allein in den letzten zwei Wochen fast 5.500 Soldaten verloren habe, darunter über 2.000 Tote. In Bezug auf die eigenen Opfer hat Moskau die Zahlen seit März nicht aktualisiert. Damals waren 1.351 gefallene Militärangehörige gemeldet worden.
Kiew hat seine gesamten militärischen Verluste seit Beginn des Konflikts nicht offengelegt, behauptet jedoch, dass die Zahl der ukrainischen Verluste um ein Vielfaches niedriger sei als jene Russlands, wohingegen Moskaus Einschätzung der ukrainischen Verluste im Vergleich zu den eigenen Verlusten wesentlich höher liegt.

Start einer Iskander-Rakete, 18.07.2022

Standard

Neuigkeiten aus Wirtschaft und öffentlichem Leben der Volksrepubliken des Donbass vom 23. bis 29.07.2022

Quellen: offizielle Seiten der Regierungen der Volksrepubliken, dan-news, lug-info, dnr-online.ru, mptdnr.ru, dnrailway.ru, tkzhd.ru, vsednr.ru, dontimes.ru sowie ukrinform, ria.ru und sputnik
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Sonnabend:

Krauskopfpelikane
Vsednr.ru: Das Staatliche Komitee für Umweltpolitik und natürliche Ressourcen beim Präsidenten der DVR schreibt den nationalen Umweltwettbewerb »Goldener Pelikan« vom 1. Juli bis 14. Oktober 2022 aus. Das dritte Jahr in Folge sind alle aktiven Mitbürger, denen der Zustand der Umwelt nicht gleichgültig ist und die erhebliche Anstrengungen unternehmen, sie zu erhalten und zu verbessern, zur Teilnahme eingeladen.
Der Name des Wettbewerbs ist nicht zufällig. Jedes Jahr kommen Krauskopfpelikane – die Vögel haben ihren Namen von dem eleganten krausen Federbüschel auf dem Rücken – auf die
›Kríwaja Koßa‹ (»Gekrümmte Nehrung«) in der Nähe von Sedowo, um dort saisonal zu übernachten und zu nisten. Diese Vögel sind im Roten Buch der Weltnaturschutzunion (IUCN) als bedroht eingestuft.
In der Mitte des 19. stieg ihre Zahl auf mehrere Millionen an und sank bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts Der Hauptgrund für den Rückgang des Krauskopfpelikans in der ehemaligen Sowjetunion in den letzten 50 Jahren ist die Zerstörung von Lebensräumen durch das Aufstauen von Flüssen und die Bewässerung. Darüber hinaus hat die intensive Nutzung von Schilfrohr durch den Menschen den Pelikanen geschützte Nistplätze genommen, und die Verschmutzung der Gewässer durch Industrieabwässer und Öl hat zum Tod der Fische und der Vögel selbst geführt.
Seit Beginn der Kämpfe sind die Pelikane schon mehrere Jahre nicht mehr eingeflogen. Doch seit die systematische Arbeit aufgenommen wurde und die Spezialisten des Biosphärenreservats (BOOPT)
›Meotida‹ (antike Bezeichnung für das Asòvsche Meer – Anm. d. Übers.) die notwendigen Voraussetzungen geschaffen haben, sind die Vögel zurückgekehrt. Heute nisten diese empfindlichen Vögel jedes Jahr entlang der Küste von der Donau- bis zur Donmündung nur noch auf der ›Kríwaja Koßa‹.

(›Kríwaja Koßa‹ – otdyhaem.com.ua)
DIE HAUPTZIELE DES WETTBEWERBS SIND:
Ermittlung der Produktion sowie wissenschaftlicher und technischer Errungenschaften im Bereich der Ökologie, vielversprechender theoretischer Entwicklungen und Projekte zur Umsetzung von Technologien für den Naturschutz und die Ressourcenschonung;
Ermutigung von Industrieunternehmen zur Entwicklung und Durchführung von Projekten zur Verringerung ihrer negativen Umweltauswirkungen;
Durchführung von innovativen Umweltprojekten;
Anziehung von Investitionen für die vorgestellten Projekte;
Gestaltung und Förderung einer Kultur des Umweltmanagements;
Berichterstattung über aktuelle Umweltprobleme in den nationalen Medien;
Förderung einer Umweltkultur und einer aktiven Einstellung zu Umweltproblemen bei Erwachsenen und Kindern;
Verwirklichung von Umweltproblemen durch verschiedene Formen der Kreativität. […]

Montag:

Wiederaufbau auf vollen Touren
Dnrailway.ru: Oberbauspezialisten setzen die Instandsetzung der Gleise in den Bahnhöfen Wolnowacha, Mariupol, Mariupol Hafen, Weliko-Anadol, Sachatjevskaja und Krasnyj Liman sowie der Streckenabschnitte Wolnowacha – Karan, Karan – Kalczik, Mariupol – Sartana und Mariupol – Mariupol Hafen fort. Beschädigte Schienen und Betonschwellen werden ausgetauscht, Schotter wird erneuert, Gleise werden gerichtet sowie die Reparaturen an Weichen durchgeführt. Energietechniker arbeiten mit Hochdruck an der Wiederherstellung der Stromversorgung in Richtung Mariupol. […]

Auf den Strecken Karan – Wolnowacha und Karan – Kaltschik haben die Fachleute der Energieversorgung die modularen Umspannwerke zur Versorgung der Signalanlagen repariert. Im Bahnhof Sartana wurden das Stellwerk und die Telekommunikation wieder angeschlossen. Die Energietechniker haben viel Arbeit in die Oberleitung gesteckt. Allein in der vergangenen Woche wurden 3.500 Meter Oberleitung im Knoten Mariupol, einschließlich des Bahnhofs Mariupol Hafen und der Gleise 2, 3 und 4 des Bahnhofs Mariupol Sort. (Rbf), reguliert. In Wolnowacha wurden 1650 Meter Oberleitung reguliert. […]
Das Kommunikationsteam der Donezker Eisenbahn nahm im Bahnhof Wolnowacha die Fernschreibstelle wieder in Betrieb. Die Gleisfreimeldeanlage im Nordkopf wurde repariert und wieder in Betrieb genommen. […] Ein Lichtwellenleiter-Kabel auf dem Abschnitt Sartana – Mariupol wurde repariert.
Bei den Kampfhandlungen wurden Produktionsstätten, Verwaltungsgebäude und Lagerhallen der Eisenbahn schwer beschädigt oder sogar vollständig zerstört. Derzeit führen die Fachleute der Bauabteilungen Reparaturen an Gebäuden in Weliko-Anadol, Wolnowacha und Krasnyj Liman sowie am Wasserturm und den Gebäuden der Betriebs- und Bauverwaltung in Mariupol durch. Zur Zeit restaurieren Bauarbeiter das Dach des Unterwerks
Kislorodnaja und die Fassade des Güterschuppens in Wolnowacha. Auf dem Stellwerk Weliko-Anadol wird derzeit das Dach neu mit Blech eingedeckt. Das Dach der Radsatzwerkstatt im Betriebswagenwerks für Reisezugwagen in Mariupol wird demontiert und das der Kardangetriebewerkstatt (für Lichtmaschinen – Anm. d. Übers.) neu eingedeckt. Das beschädigte Dach des Übernachtungsgebäudes im Lokomotivdepot Mariupol wird zur Zeit ebenfalls demontiert.
Parallel dazu werden die automatisierten Systeme und Arbeitsplätze in den befreiten Gebieten durch Fachleute des Rechenzentrums an das Netz der staatlichen „Donezker Eisenbahn“ angeschlossen, wird Software installiert und Personal geschult.

Alle Lehrerinnen und Lehrer in den befreiten Gebieten bleiben im Amt
Vsednr.ru: In den befreiten Gebieten werden die Lehrer der Schulen, an denen der Unterricht im September noch nicht wieder beginnt, vorübergehend an andere Schulen versetzt. Dies berichtete die Ministerin für Bildung und Wissenschaft der DVR, Olga Koludarowa, gegenüber TASS. Sie versicherte, dass kein einziger Lehrer ohne Arbeit bleiben wird.
Darüber hinaus werden die Lehrkräfte bis zum 1. September erforderlichenfalls an Fortbildungskursen teilnehmen, die insbesondere für Fachlehrer zur Verfügung stehen.
Insgesamt planen etwa 600 Schulen in der DVR, das Schuljahr am 1. September zu beginnen, darunter etwa 100 in den befreiten Gebieten.

Die Nachfolger der Plattenbauten
Vsednr.ru: In Mariupol werden von Fachleuten aus der Russischen Föderation neue Stadtviertel gebaut. Ruslan Terjajev, Direktor der Abteilung für die Entwicklung der Bauindustrie im Bauministerium der DVR, sprach über den Baufortschritt.
Ihm zufolge sollen in dem Gebiet entlang der
»Straße des Friedens«, Der »Irtysch«- und der »Amur«-Straße sowie der »Baku«-Gasse fünf fünfstöckige und fünf neunstöckige Gebäude mit der erforderlichen Infrastruktur errichtet werden. Zurzeit sind die ersten vier Gebäude mit 266 Wohnungen, zwei fünf- und zwei neunstöckige, von Bautrupps aus der Oblast Rostòv und der Region Krasnodar im Bau.
Es wurde bereits mit der Herstellung der Segmente für das Blocksystem begonnen. Diese Technologie ermöglicht es, den Bauprozess erheblich zu beschleunigen. Trotz des hohen Bautempos handelt es sich nicht um provisorische Bauten, sondern um qualitativ hochwertige und dauerhafte Häuser.

(Blocksystem – Bauen und Architektur Belgorod, outbel.ru)
69 Fachleute und 19 Maschinen sind auf der Baustelle im Einsatz. […] Der erste Bauabschnitt soll im November dieses Jahres abgeschlossen sein. Der Rest wird im nächsten Jahr gebaut“, sagte er.

Heute gibt es drei große Baustellen in der Stadt, aber perspektivisch soll auch dort gebaut werden, wo es bisher noch nicht vorgesehen war. Weil diese Gebiete aber bereits erschlossen sind, wird es dort sogar schneller gehen. Die Stadtverwaltung hat mit der Planung der Wohnungsvergabe begonnen. Vorläufigen Daten zufolge beläuft sich die Zahl der nicht zum Wiederaufbau vorgesehenen Häuser auf 570 (etwa 20 %).

Dienstag:

„Wir werden unser großes Russland weiter aufbauen“
Denis-pushilin.ru – Das Oberhaupt der Donezker Volksrepublik, Denis Puschilin, hat ein Arbeitstreffen mit dem Oberhaupt der Republik Czuwaschija, Oleg Nikolajev, abgehalten.
Bei der Begrüßung wies Denis Puschilin darauf hin, dass dies nicht der erste Besuch einer Delegation von dort sei, und dankte der befreundeten russischen Region für ihre Unterstützung. Er merkte an, dass die DVR trotz der Tatsache, dass die militärische Sonderoperation noch nicht beendet ist, der Wirtschaft und der Gründung neuer Unternehmen große Aufmerksamkeit widmet.
„Die Tatsache, dass ganz Russland involviert ist und viele, viele Regionen der Russischen Föderation in den Prozess einbezogen sind, gibt uns die Zuversicht, dass die Volksrepublik Donezk wiederaufgebaut werden wird“, sagte der Staatschef.
Er betonte, dass der Donbass für die Annahme der Hilfe Russlands nichts schuldig bleiben würde.
„Wenn wir das industrielle Potenzial der gesamten Republik erschließen, können wir nicht nur für uns selbst sorgen, sondern auch anderen Regionen helfen. Das ist unser Ziel, und ich bin sicher, dass wir es erreichen werden. Die Geschwindigkeit, mit der wir dies erreichen können, hängt weitgehend von der engen Zusammenarbeit ab, die wir aufbauen.
Wie Sie vielleicht schon bemerkt haben, gab es in der Donezker Volksrepublik aufgrund der Feindseligkeiten auch bei der Energieversorgung sehr große Schäden. Denn der Feind versuchte, maximalen Schaden anzurichten, unter anderem durch den Beschuss kritischer Infrastruktureinrichtungen. Wir müssen auch in dieser Hinsicht arbeiten und kooperieren.
Ich weiß, dass Sie bereits an der Arbeit von Unternehmen beteiligt sind, in den Elektrotechnischen Werken Donezk und Tores. Ich danke Ihnen für den unternehmerischen Ansatz, mit dem Sie Ihre Arbeit durchgeführt haben. Das ist wichtig für uns“, sagte Denis Puschilin.
Die Beziehungen zwischen dem Donbass und der Republik Czuwaschija haben eine interessante Geschichte.
„Czuwaschija ist heute eine sehr bedeutende Industrieregion. Historisch gesehen war es eine Agrarregion, aber die Situation änderte sich nach dem Großen Vaterländischen Krieg durch die Tatsache, dass es evakuierte Unternehmen gab, einschließlich solcher aus der Ukrainischen Sozialistischen Sowjetrepublik (USSR). Und wir wissen, dass eine Reihe dieser Unternehmen ihre Wurzeln bei uns haben.
Jetzt ist die Situation so, dass Sie dabei helfen, Unternehmen auf dem Gebiet der DVR wieder aufzubauen. Ich bin zuversichtlich, dass wir Berührungspunkte finden und eine für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit aufbauen werden. Das ist es, was Donbass anstrebt“, betonte der Staatschef.
Oleg Nikolajev wies seinerseits darauf hin, dass die Region bereits 2014 begann, dem Donbass zu helfen und Kinder aus der Donezker Volksrepublik aufnahm.
„Als in diesem Jahr durch einen Beschluss des russischen Präsidenten die militärische Sonderoperation begonnen wurde hat dies alle Menschen in Czuwaschien und der gesamten Russischen Föderation zusammengeführt.
Natürlich haben wir uns damit beschäftigt, wer wobei stark ist. Sie haben völlig Recht, wenn Sie sagen, dass die Republik Czuwaschija eine entwickelte Industrieregion ist, gleichzeitig haben Sie zu Recht darauf hingewiesen, dass einige der stärksten Elektrounternehmen der Welt auch ukrainische Wurzeln haben.
Heute freuen wir uns doppelt, aktiv an der Wirtschaft vor allem der DVR, aber auch anderer Nachbarländer teilzunehmen. Hier folgen wir dem Prinzip, nicht nur Produkte zu liefern, sondern diese Kompetenzen auch bei Ihnen vor Ort umzusetzen“, so Nikolajev.
Bereits im Mai dieses Jahres war eine czuwaschische Delegation in die Volksrepublik Donezk gereist und es wurde ein Kommuniqué über die Zusammenarbeit unterzeichnet. Im Juni stattete eine DVR-Delegation einen Gegenbesuch in der Hauptstadt Czeboksary ab.
„In kürzester Zeit werden in Donezk und Tores mehr als hundert neue Arbeitsplätze entstehen. Die Republik wird Teile zum Bau moderner, modularer Umspannwerke erhalten“, sagte Oleg Nikolajev.
Ebenfalls im Rahmen dieses Besuchs hat der Leiter der Staatlichen Universität Czuwaschija ein Abkommen mit der Nationalen Universität Donezk unterzeichnet.
„Auch Kollegen aus dem Sektor der integrierten Bauwerksteile Türen und Fenster sind mit uns gekommen. Diese unsere Branche produziert heute 33 % aller Türen in Russland, und wir liefern auch ins Ausland. […]
Der Präsident wies darauf hin, dass die Menschen im Donbass sich auf die Arbeit konzentrieren und nicht von humanitärer Hilfe leben, so dass der Aufbau wirtschaftlicher Beziehungen und die Produktion im eigenen Land es ermöglichen werden, das Land viel schneller wieder aufzubauen.
„Sie und ich denken und orientieren uns an den Interessen unserer Bürger. Wir werden arbeiten, wir werden uns entwickeln und wir werden unser großes Russland weiter aufbauen“, fasste Denis Puschilin zusammen.

In die Lage kommen, mit Strom zu handeln
Dan-news.info: „Die Befreiung des Kohlekraftwerks Uglegorsk vom ukrainischen Militär wird zur Aufrechterhaltung einer stabilen Energieversorgung der Donezker Volksrepublik beitragen“, sagte Igor Sacharjewicz, Leiter der Verwaltung von Debalzewo, heute gegenüber DAN.
„Das hat nicht nur Einfluss auf die Energieversorgung von Debalzewo und der administrativ zu ihm gehörenden Siedlungen, sondern auch darauf, dass die Republik in der Lage kommt, im allgemeinen Energiesystem der DVR, der LVR und Russlands mit Strom zu handeln“, sagte Sacharjewicz. […]
(mapio.net)
Das Kraftwerk Uglegorsk ist eines der größten Wärmekraftwerke in Europa, das bis zu 3.600 MW erzeugen kann. Es liegt etwa drei Kilometer von der Satellitenstadt Swetlodarsk entfernt. Swetlodarsk liegt 18 km nördlich von Debalzewo und gehört administrativ dazu.

Westen verschweigt Ignoranz internationaler Abkommen
Dnrailway.ru: Seit zwei Wochen untersuchen die Pioniere des Ministerium für Zivil- und Katastrophenschutz (MCzS) der DVR das Gebiet an der Frontlinie bei Jassinowataja und im gleichnamigen Eisenbahnknoten und beseitigen Antipersonenminen PFM-1 Lepestok(»Kronblatt«). Diese tödlichen Fallen wurden am 16. Juli mit Panzerfäusten verstreut. Nach Angaben von Dmitrij Schevczenko, dem Leiter der Stadtverwaltung von Jassinowataja, haben die Dienste gestern 89 Minen dieses Typs entschärft; insgesamt konnten sie bereits über 300 Minen in der Stadt identifizieren und entschärfen. Die Entminung wird fortgesetzt. Die von der ukrainischen bewaffneten Formationen eingesetzten Druckminen vom Typ PFM-1 Lepestok stellen eine große Gefahr für die Zivilbevölkerung dar. Diese Mine ist schwer zu erkennen: Sie ist nur 116 mm lang, 64 mm breit, 20 mm dick und wiegt nur 80 g. Sie hat zwei „Flügel“, von denen einer die Ladung enthält und der andere als Stabilisator beim Herabfallen dient. Zwischen ihnen befindet sich eine Verdickung mit einer Sicherung. Die Mine ist mit einem Zünder MBDM mit Fernauslösemechanismus ausgerüstet. Sie verfügt über keinen separaten Zielsensor. Seine Funktion erfüllt ein Seitenflügelballon, der 40 g Flüssigsprengstoff enthält. Wenn man mit 10-25 kg auf den Zylinder drückt, fließt die Flüssigkeit in den Hohlraum des Zünders und bringt ihn zum Laufen. Form und Farbe der Minen erleichtern die Tarnung auf dem Boden; das Minimum an Metallteilen erschwert die Entdeckung durch technische Mittel. 40 Gramm Flüssigsprengstoff können bei Erwachsenen schwerste Verletzungen bis hin zum Verlust von Extremitäten verursachen. Ein Kind können sie töten.

Jede Kassette eines Systems fasst bis zu 72 Minen und wirft sie auf eine Entfernung von 30-35 m aus. Die Minen können auch mit dem Raketenwerfer Uragan ausgebracht werden. Eine Rakete trägt 12 Kassetten mit 312 Minen und verteilt sie über ein großes Gebiet. Durch den Einsatz der PFM-1 Lepestok gefährdet die Ukraine nicht nur die Zivilbevölkerung, sondern verstößt gleich gegen mehrere Konventionen und Verträge. In der Tat handelt es sich um Kriegsverbrechen. In erster Linie verstößt die Ukraine gegen ihre Verpflichtungen aus dem Ottawa-Übereinkommen. Gemäß diesem Dokument hätte sie ihre Bestände an PFM-1 und einigen anderen Antipersonenminen vernichten müssen, was sie jedoch noch nicht getan hat. Außerdem sind Minen dieser Klasse seit 2014 sogar aktiv im Einsatz. Seit Anfang 2022 hat das MCzS mehr als 166.000 Sprengkörper im Gebiet der DVR entschärft. Um Verletzungen und Todesfälle zu vermeiden, erinnert das Ministerium an die Verhaltensregeln bei der Entdeckung von explosiven Gegenständen. […]

Wie das Rayonskrankenhaus Nowoasòvsk wieder aufgebaut wird
Vsednr.ru: Spezialisten des russischen Bauunternehmens
Enèrgjia-Om aus Moskau haben die wichtigsten Arbeiten am Hauptgebäude des Krankenhauses in Nowoasòvsk abgeschlossen.
Die Arbeiter haben die Innenbeleuchtung, die Heizkörper, die Anschlüsse der Kommunikationsnetze und die interne Stromversorgung, die sanitären Anlagen, die Fenster- und Türeinheiten, die Holzfußböden demontiert und Granitfliesen auf dem Boden verlegt.

Gegenwärtig sind die Installation von Brandmeldeanlagen, des internen lokalen Netzwerks und der Telefonie, die Verkabelung der Stromversorgung, die Anbringung von Gipskartonplatten und die Fertigstellung von Wänden und Trennwänden im Gange.
Geplant sind der Kauf von Mobiliar und Ausrüstung, Fassadenarbeiten, Landschaftsgestaltung und Umzäunung.
Diese Sanierungsarbeiten erfolgen im Rahmen der Förderung durch die Moskauer Oblast.

Donnerstag:

Starker Charakter
Lug-info.com: Die Grubenverwaltung
Krasnodonskoje der »Republikanischen Brennstoffgesellschaft« (RTK) Wostòkúgol(»Ostkohle«) hat seit Jahresbeginn eine halbe Million Tonnen Kohle gefördert. Dies teilte der Pressedienst der LVR-Regierung mit.

Die Regierung teilte mit, dass diese Zahl das Ergebnis der Leistung der Belegschaften von vier Bergwerken ist: Molodogwardejskaja, Sàmsonovskaja-Sápadnaja, Súchodolskaja-Wostòcznaja und das nach Barakov benannte.
Produktionsdirektor Oleg Babenko erklärte, dass
Molodogwardejskaja in Bezug auf die Fördermengen der führende Betrieb ist.
„Heute ist jede geförderte Tonne wertvoller als je zuvor. In Anbetracht der Situation, in der sich die Republik befindet, haben die Bergleute gezeigt, wie stark ihr Charakter ist“, fügte er hinzu.

Freitag:

Steuerbefreiung für Kleinunternehmen
Dan-news.info: In der DVR wurden für kleine Unternehmen Steuerbefreiungen bis zum Jahresende eingeführt. Die Ermäßigungen und die Begünstigten sind im Beschluss No. 169 des Staatlichen Verteidigungskomitees festgelegt und heute auf der Website des Staatsoberhauptes der Republik veröffentlicht.
Für Wirtschaftssubjekte, Steuerzahler der vereinfachten ersten Gruppe, wird ein Steuersatz von 0 % / 0,00 Rubel eingeführt. Ein Nullsatz tritt auch im sog. Patentsystem (s.u.) in Kraft.
Die Ermäßigungen gelten für Barverbindlichkeiten, die von Juli bis Dezember 2022 gezahlt werden. Der Beschluss wurde gefasst, „um die am stärksten gefährdeten Gruppen von Wirtschaftssubjekten während der Kampfhandlungen und der allgemeinen Mobilisierung zu unterstützen.

Nach dem Gesetz »Über das Steuersystem« der DVR unterliegen der ersten Gruppe Unternehmen, die nicht mehr als zehn Personen beschäftigen und deren jährlicher Bruttoumsatz nicht mehr als 3 Mio. Rubel beträgt. Das Gesetz sieht auch das Patentsystem bei der Besteuerung von Einzelpersonen vor, d.h. von Unternehme(r)n, deren jährliches Bruttoeinkommen 1 Mio. Rubel nicht übersteigt.

Standard

Presseschau vom 30.07.2022

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, snanews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein. Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet. Die Wiedergabe russischer und anderer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Technischer Hinweis:

Bei den ‚Lesetipps‘ und für Bilder verwenden wir externe Verweise auf die Originalquellen.
Wegen aktuell bestehender Einschränkungen innerhalb der EU kann es vorkommen, dass einzelne Verweise zeitweilig nicht funktionieren.
In vielen Fällen lässt sich das Problem beheben, indem man in
den Verbindungseinstellungen des jeweiligen Browsers ‚DNS über HTTPS‘ aktiviert (Anleitungen u.a. hier) und einen geeigneten DNS-Server (z.B. Cloudflare) festlegt.
Reicht das nicht aus, bietet sich die Nutzung eines VPN mit einem Server außerhalb der EU an. Ein Beispiel hierfür ist ZenMate, das für alle gängigen Browser als kostenlose Erweiterung verfügbar ist. In der kostenlosen Version eignen sich hier die Server in den USA und Singapur.
Referenzierte Bilder werden manchmal nicht sofort angezeigt, weil die jeweiligen Quellen eine eingebaute DDoS-Prüfung verwenden. Hier hilft meist, das jeweilige Bild über das Kontextmenü des Browsers explizit neu zu laden.

Außer der Reihe – Lesetipps:

de.rt.com: Live-Ticker zum Ukraine-Krieg
Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen. Hier lesen Sie die neuesten Entwicklungen. …
https://kurz.rt.com/2tg9 bzw. hier

de.rt.com: Ehemaliger französischer Söldner berichtet von ukrainischen Kriegsverbrechen
Westliche Politik und Medien tun russische Berichte über ukrainische Kriegsverbrechen meist als Propaganda ab. Gerade was die Ermordeten von Butscha angeht, hat man sich im Westen festgelegt: Moskau sei für ihren Tod verantwortlich. Ein früherer französischer Söldner widerspricht dieser Darstellung. …
https://kurz.rt.com/33p2 bzw. hier

Dagmar Henn: Großbritannien entsorgt die Magna Carta, um Graham Phillips zu strafen
Es ist schon etwas Eigenartiges mit diesem Kampf um eine „regelbasierte Weltordnung“. In seinem Verlauf fällt ein grundlegendes Prinzip nach dem anderen. Das letzte, das geopfert wurde, lässt erkennen, dass es im Westen kein Recht mehr gibt. …
https://kurz.rt.com/33ou
bzw. hier

Timofei Bordatschew: Die UNO ist nicht mehr zweckdienlich, aber sollte sie abgeschafft oder reformiert werden?
Die UNO wurde von den Siegern des verheerendsten Krieges der Menschheitsgeschichte ins Leben gerufen – aber das war vor 80 Jahren und die geopolitischen Verhältnisse haben sich seitdem verändert. Ist eine Organisation, die aus den Trümmern des Zweiten Weltkrieges entstanden ist, heutzutage in ihrer bestehenden Form noch zeitgemäß und relevant? …
https://kurz.rt.com/33oz
bzw. hier

de.rt.com: Niedriglöhnerei und Ausbeutung – Europäische Werte in der Ukraine
In der Ukraine herrschen schlechtere Arbeitsbedingungen als in Bangladesch. Aufgrund niedrigster Löhne und Renten leben viele Menschen und vor allem Frauen in Armut. Große Teile der Bevölkerung verdingen sich als Arbeitsmigranten in der Altenpflege, als LKW-Fahrer oder vermieten ihre Körper als Leihmutter. …
https://kurz.rt.com/33p7
bzw. hier

Rachel Marsden: Was ist eigentlich mit dieser „regelbasierten internationalen Ordnung“ gemeint?
Die USA und ihre Verbündeten lieben es, verschlüsselte Begriffe zu verwenden, wenn gemeint ist „Es steht ihnen frei das zu tun, wozu wir sie zwingen“. Aber was genau soll eigentlich diese „regelbasierte internationale Ordnung“ sein, auf die sich die westlichen Eliten immer wieder berufen? …
https://kurz.rt.com/33jo bzw. hier

de.rt.com: Militär-Projekte: Wie Spezialeinheiten weltweit durch Wände schauen
Mobile Spionagegeräte, die durch Wände sehen können – was nach einem Schreckensszenario klingt, ist längst Wirklichkeit. Ob über den WLAN-Router zu Hause oder mittels Satellit – der Komplex militärischer Überwachungseinrichtungen kann auch jeden zu jeder Zeit ausspionieren.
https://kurz.rt.com/33gg bzw. hier

Dagmar Henn: Der grüne Würgegriff des Westens
„Nachhaltige Entwicklung“ klingt hübsch, oder? Verantwortung für künftige Generationen? In Wirklichkeit hat Sri Lanka gerade vorgeführt, wohin diese Experimente führen. Und Ghana ist der nächste Spielort für dieses Drama. Auch die Ukraine ist mit im Spiel. …
https://kurz.rt.com/33pl
bzw. hier

Timur Fomenko: Militanz und Imperialismus drohen Großbritannien zu Fall zu bringen
Im Wahlkampf um den Parteivorsitz bei den britischen Konservativen ist die Konfrontation mit Russland und China zum Hauptthema der Debatten geworden. Die Konkurrenten Rishi Sunak und Liz Truss wollen sich gegenseitig mit militanten Aussagen übertrumpfen. …
https://kurz.rt.com/33fx
bzw. hier


abends/na
chts:

19:38 de.rt.com: Krasnyj Liman: 85 Prozent der Stadt durch ukrainisches Militär zerstört
Etwa 85 Prozent der Gebäude in der Stadt Krasnyj Liman in der Donezker Volksrepublik sind durch die ukrainische Armee zerstört worden. Dies meldete der Nachrichtenagentur RIA Nowosti der Bürgermeister der Stadt, Alexander Petrikin.
Er gab an, dass bei allen mehrstöckigen Häusern die Verglasung zerstört wurde, während zahlreiche Einfamilienhäuser massive Dachschäden aufwiesen.
Petrikin erklärte, dass die Stadt weiterhin unter Beschuss stehe, täglich würden 20 bis 30 Geschosse abgefeuert. Er fügte hinzu:
„Wir möchten die Stadt ordentlich einrichten, aber die Artillerieangriffe kommen jeden Tag. Alles, was wir heute räumen und säubern, kommt morgen wieder. Die Stadt wird wieder dreckig und wir beginnen das Aufräumen von Neuem.“

20:21 de.rt.com: Russlands stellvertretender Botschafter bei der UNO spricht von Erfolgen bei militärischer Operation
Russland habe im Erreichen der Aufgaben der militärischen Spezialoperation bedeutende Fortschritte gemacht, verkündete der erste Stellvertreter des russischen Botschafters bei der UNO, Dmitri Poljanski, während einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats. Eine vollständige Befreiung des Donbass sei lediglich eine Frage der Zeit, fügte er hinzu.
„Im vergangenen Monat haben wir bei der Verwirklichung der im Rahmen der speziellen Militäroperation gestellten Aufgaben große Fortschritte gemacht. Mit der Befreiung von Sewerodonezk und Lissitschansk haben die Streitkräfte der Volksrepubliken das Gebiet der LVR vollständig zurückerobert. Eine planmäßige Offensive in der DVR wird fortgesetzt. Insgesamt wurden bereits 255 Ortschaften befreit und es ist nur eine Frage der Zeit, wann das Gebiet der Republiken unter die Kontrolle der Bevölkerung des Donbass zurückkehrt.“
Poljanski kritisierte die westlichen Waffenlieferungen, da diese nur den Krieg verlängern würden. Das ukrainische Volk werde indessen „als Kanonenfutter“ verheizt. Der Diplomat wies außerdem darauf hin, dass die gelieferten Waffen von der ukrainischen Regierung vorrangig gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt werden.

20:47 de.rt.com: DVR: Fünf Zivilisten während des Tages durch ukrainischen Beschuss getötet
Durch den ukrainischen Beschuss der Donezker Volksrepublik sind während des heutigen Freitags fünf Zivilisten ums Leben gekommen, 15 weitere wurden verwundet. Dies meldete der Stab für Territorialverteidigung der DVR. Die Behörde gab über Telegram bekannt:
„Als Ergebnis des heutigen Beschusses durch das ukrainische Militär sind in der Donezker Volksrepublik fünf Personen getötet und 15 Zivilisten, darunter ein Jugendlicher des Jahrgangs 2007, verwundet worden.“

21.54 de.rt.com: Gazprom: lediglich ein Viertel der Turbinenmängel durch Siemens beseitigt
Der stellvertretende Vorsitzende der Gazprom-Gesellschaft, Witalij Markelow, hat behauptet, dass Siemens nicht mehr als ein Viertel der Mängel an den Turbinen von Nord Stream beseitigt hätte. In einer Sendung des Kanals Rossija-24 sagte er:
„Wir haben uns mehrmals an die russische Vertretung von Siemens gewandt. Wir schickten zehn Briefe. Die Firma hat nicht mehr als ein Viertel der festgestellten Mängel beseitigt. Was den Rest angeht, haben wir leider immer noch keine konstruktiven und ausreichenden Vorschläge zur Wiederherstellung der Sicherheit der Triebwerke erhalten.“
Markelow fügte hinzu, dass für die deutsche Firma keine Einschränkungen im Hinblick auf den Zugang zu den Triebwerken und ihre Reparatur bestehen. Eine zeitnahe Reparatur sei indessen für Gaslieferungen im kommenden Herbst und Winter wichtig. Markelow kündigte außerdem die Publikation des Briefverkehrs mit Siemens an, um Gazproms Position zu belegen.

22:53 de.rt.com: Verbände der Lugansker Volksrepublik stoßen auf Soledar vor
Die Volksmiliz der LVR stößt erfolgreich auf die Stadt Soledar im Nordosten der DVR vor. Eine entsprechende Meldung wurde zusammen mit einem Video auf dem Telegramkanal der Miliz veröffentlicht. Die Offensive werde von russischen Luftstreitkräften unterstützt. „Der Sieg wird sicher unser sein“, sagt ein Soldat der LVR im Video.
Zuvor hatte der Pressesprecher der Lugansker Volksmiliz Iwan Filiponenko gemeldet, dass Einheiten Russlands und der LVR etwa 2,5 Kilometer von Soledar entfernt Stellungen bezogen hätten und von dort auf die Stadt vorstießen.

vormittags:

7:00 de.rt.com: Russland liefert knapp 50.000 Tonnen Hilfsgüter an Donbass und Ukraine
Der Leiter des Nationalen Zentrums für Verteidigungsmanagement der Russischen Föderation, Generaloberst Michail Misinzew, hat auf seinem Pressebriefing am Freitagabend mitgeteilt, dass Menschen aus den gefährlichen Zonen in der Ukraine und den Donbass-Republiken trotz aller Hindernisse, die die Regierung in Kiew errichte, weiterhin nach Russland evakuiert würden. Allein in den vergangenen 24 Stunden seien 25.285 Menschen, darunter 3.557 Kinder, in Sicherheit gebracht worden. Misinzew zufolge seien seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar insgesamt 2.949.811 Menschen, darunter 467.354 Minderjährige, nach Russland evakuiert worden. Russlandweit gebe es mehr als 9.500 Unterkunftseinrichtungen für Flüchtlinge aus der Ukraine und den Donbass-Republiken.
Der hochrangige Militär berichtete auch über fünf humanitäre Aktionen in den Volksrepubliken Donezk und Lugansk sowie in den Gebieten Charkow und Cherson. Dabei seien dort am Freitag etwa 421 Tonnen Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs an die Bevölkerung verteilt worden. Seit dem 2. März 2022 habe Russland mehr als 49.333 Tonnen humanitäre Hilfe an die Ukraine geliefert.

Freiwillige aus Russland verteilen am 27. Juli humanitäre Hilfe unter Einwohnern von Mariupol

7:34 de.rt.com: Lawrow und Blinken sprechen über Ukraine-Krieg und Getreideausfuhren
Sergei Lawrow und Antony Blinken haben am Freitag erstmals seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs telefoniert. Der US-Außenminister betonte nach eigenen Angaben, seinem russischen Amtskollegen deutlich gesagt zu haben, dass die USA russische Pläne, weitere Territorien der Ukraine zu annektieren, nicht akzeptieren würden.
„Wir werden Russland weitere erhebliche Kosten auferlegen, wenn es mit seinen Plänen fortfährt.“
Lawrow warf Blinken vor, dass die an die Ukraine gelieferten schweren Waffen des Westens Kinder im Kriegsgebiet töten würden. Der Konflikt werde durch die westlichen Waffenlieferungen nur in die Länge gezogen. Dies erhöhe auch die Zahl der Opfer. Der russische Chefdiplomat betonte außerdem, dass alle Ziele der militärischen Sonderoperation in der Ukraine erreicht würden.
Ein weiteres Thema in der Unterredung war der unter Vermittlung der Vereinten Nationen vereinbarte Deal über die Ausfuhren von Millionen Tonnen Getreide aus der Ukraine. Blinken forderte im Gespräch Lawrow dazu auf, dass Russland seine Verpflichtungen einhalte. Lawrow kritisierte seinerseits, dass Russland durch die illegalen Sanktionen des Westens daran gehindert werde, sein Getreide und seine Düngemittel zu exportieren.
Darüber hinaus sprachen die beiden Außenminister über ein US-Angebot zur Freilassung der in Russland inhaftierten US-Basketballerin Brittney Griner und des US-Bürgers Paul Whelan. Die US-Regierung gab bisher keine Details zu dem Angebot bekannt. In US-Medien wurde aber über einen Gefangenaustausch spekuliert. Demnach soll ein Austausch mit dem in den USA inhaftierten Russen Wiktor But Teil des Angebots sein.

8:06 de.rt.com: Siedlung im russischen Grenzgebiet Brjansk gerät unter Beschuss aus Ukraine
Der Gouverneur des russischen Gebiets Brjansk, Alexander Bogomas, hat am Samstagmorgen von einem ukrainischen Angriff auf die Siedlung Lomakowka berichtet. Durch den Artilleriebeschuss seien ein Umspannwerk und mehrere Häuser beschädigt worden. Berichte über mögliche Opfer unter den Einwohnern lagen zunächst nicht vor.
Es ist nicht das erste Mal, dass die ukrainische Armee infolge der russischen Sonderoperation russische Wohngebiete entlang der Grenze unter Beschuss nimmt. In den russischen Grenzgebieten Brjansk, Kursk, Belgorod und auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim gilt deshalb seit Monaten die Terrorwarnstufe Gelb.


8:37 de.rt.com:
Internationales Rotes Kreuz bietet Hilfe bei Evakuierung verwundeter Kriegsgefangener aus Jelenowka an
Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) hat angeboten, verwundete Kriegsgefangene aus der angegriffenen Haftanstalt in Jelenowka in Sicherheit zu bringen. In einer Mitteilung schrieb die Organisation am Freitag:
„Wir haben um Zugang gebeten, um den Gesundheitszustand aller Personen festzustellen, die zum Zeitpunkt des Angriffs vor Ort waren.“
Das IKRK habe zudem die Bereitstellung von Medizinzubehör, Schutzausrüstung und forensischem Material angeboten. Die Versorgung der lebensgefährlich Verletzen habe jetzt Priorität. Die Organisation stehe in Kontakt mit den Familien und nehme ihre Wünsche und Anfragen entgegen. Angehörige wurden aufgefordert, sich beim Roten Kreuz in Genf zu melden.
Bei dem Angriff auf die Haftanstalt mit ukrainischen Kriegsgefangenen in der Ortschaft Jelenowka in der Nähe von Donezk waren mindestens 53 Menschen getötet worden. Mindestens 75 weitere erlitten Verletzungen. Die russische und die ukrainische Seite machten sich gegenseitig für die Attacke verantwortlich.

9:00 Telegram-Kanal der Volksmiliz der LVR: Erklärung des offiziellen Vertreters des NM der LVR, Hauptmann I.M.Filiponenko , am 30. Juli 2022
Am vergangenen Tag erlitt der Feind während der aktiven Offensivoperationen der Einheiten der Volksmiliz der LPR schwere Verluste an Arbeitskräften und militärischer Ausrüstung.
Vernichtet wurden:
– bis zu 65
Personen;
– 3 Schützenpanzerwagen;
– 2 Artillerieanlagen;
– 4 Einheiten von Spezialfahrzeugen.
Der Feind beschießt weiterhin zivile Infrastruktureinrichtungen in Siedlungen der LVR. Diese Einrichtungen sind nicht militärisch und werden nicht von der Volksmiliz genutzt.
In den vergangenen 24 Stunden haben die bewaffneten Formationen der Ukraine auf die Siedlung Swatowo unter Einsatz des taktischen Raketensystems Totschka-U geschossen.
Infolge des
Angriffs wurden drei Zivilisten verletzt, 8 Wohngebäude, 4 Garagen und 2 Autos beschädigt.
Das friedliche Leben wird in den von ukrainischen Nationalisten befreiten Gebieten der Volksrepublik Lugansk wiederhergestellt:
Ingenieur- und Pioniereinheiten der Volksmiliz der L
VR setzen die Minenräumung fort.
Am 29. Juli säuberten sie mehr als 8 Hektar Territorium von explosiven Gegenständen, die ukrainische Nationalisten in den Gebieten der Siedlungen Tschabanowka und Nowoachtyrka zurückgelassen hatten.
Die Streitkräfte der
Volksmiliz der LVR leisten zusammen mit öffentlichen Organisationen humanitäre Hilfe für die Bewohner dieser Gebiete.
Außerdem haben Einwohner der Russischen Föderation mit Unterstützung des Volksmiliz der LVR humanitäre Hilfe nach Sewerodonezk geliefert.

9:01 de.rt.com: Volksrepublik Donezk meldet acht tote Zivilisten durch Angriffe aus Ukraine binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der letzten 24 Stunden 75 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik mindestens 632 Geschosse abgefeuert. Dabei setzte das ukrainische Militär Raketen vom Typ Grad und Uragan sowie Geschosse im Kaliber 155, 152, 122 und 120 Millimeter ein. Unter Beschuss gerieten elf Wohngebiete, darunter Donezk.
Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 6:00 Uhr am 29. Juli bis 6:00 Uhr am 30. Juli wurden acht
zivile Einwohner von Donezk, Gorlowka, Makejewka und Jassinowataja getötet. Weitere 14 Zivilisten, darunter ein Minderjähriger, erlitten Verletzungen. Insgesamt wurden bei den Attacken 55 Wohnhäuser und sieben zivile Infrastrukturobjekte in fünf Bezirken von Donezk sowie in Alexandrowka, Staromichailowka und Gorlowka beschädigt.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk über 70 Angriffe aus der Ukraine berichtet. Dabei wurde ein Zivilist getötet, 23 weitere erlitten Verletzungen.

Folgen eines Beschusses auf Donezk, 27. Juli 2022

9:24 de.rt.com: Gazprom stellt Gaslieferungen an Lettland ein
Der russische Energiekonzern Gazprom hat am Samstagmorgen die Gaslieferungen nach Lettland eingestellt. Das Unternehmen begründet den Schritt mit einem Verstoß gegen die „Konditionen der Gasentnahme“. Weitere Details führt Gazprom nicht an.

9:30 Telegram-Kanal der Volksmiliz der DVR: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR zur Lage am 30.07.2022 um 10.30 Uhr
Die ukrainische Seite terrorisiert weiterhin die Zivilbevölkerung der Republik, indem sie Wohngebiete und zivile Infrastruktur mit massive mit Artillerie angreift, die
ihrerseits keine Gefahr für den Feind darstellen und keine militärischen Ziele sind.
In den letzten 24 Stunden hat der
Gegner laut der Vertretung der DVR im GZKK mehr als 630 Granaten aus MLRS Grad, 155-, 152- und 122-mm-Kanonenartillerie sowie 120-mm-Mörsern abgefeuert.
Das Feuer wurde auf die
Gebiete von 11 Ortschaften der Republik eröffnet. Infolge des Beschusses wurden 8 Zivilisten getötet und 14 verletzt. 56 Wohngebäude und SIEBEN zivile Infrastruktureinrichtungen wurden beschädigt.
Zusätzliche Informationen über verletzte Zivilisten und Schäden an der Infrastruktur werden spezifiziert.
Durch gemeinsame Aktionen des Kräfte der Volksrepublik Donezk und der Streitkräfte der Russischen Föderation wurden die folgenden feindlichen Waffen und militärische Ausrüstung zerstört: 1 Panzer, 2 Haubitzen M-777, 1 gepanzerter Mannschaftswagen, 2 Geländewagen und mehr als 20 Personen. In den Siedlungsgebieten von Marinka und Peski wurden 3 feindliche Feuerstellungen unterdrückt.

10:02 de.rt.com: Volksrepublik Donezk erklärt weitere vier Ortschaften für befreit
Am Samstagmorgen hat die Volksrepublik Donezk nach eigenen Angaben weitere vier Ortschaften unter eigene Kontrolle gebracht. Dabei handelte es sich um Oktjabrskoje, Jalynskoje, Georgijewka und Maly Krementschik. Dies sei dank einer aktiven Feuerunterstützung durch die russische Armee möglich geworden. Wie in der entsprechenden Mitteilung auf Telegram steht, seien mit Stand 30. Juli bereits 262 Ortschaften auf dem Territorium der Volksrepublik befreit.

10:30 de.rt.com: Russischer Parlamentschef über Angriff auf Haftanstalt in Jelenowka: Kiew und Washington beseitigen Zeugen ihrer Verbrechen
Der Vorsitzende des Unterhauses des russischen Parlaments hat Kiew und Washington für den Angriff auf die Haftanstalt mit ukrainischen Kriegsgefangenen in Jelenowka verantwortlich gemacht. Am Samstagmorgen schrieb Wjatscheslaw Wolodin auf Telegram, das Ziel der Attacke, hinter der der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij stecke, sei es gewesen, einen neuen Nürnberger Prozess zu verhindern, bei dem gefangene Nationalisten aus dem Bataillon hätten aussagen können.
„Washington und Kiew beseitigen Zeugen ihrer Verbrechen gegen die Menschlichkeit, damit Bürger der europäischen Staaten und der USA ihnen nicht den Rücken kehren und damit die Lieferungen von Waffen und Munition weitergehen.“
Wolodin zufolge hätten die Aussagen der Asow-Kämpfer über ihre Gräueltaten unausweichlich zu Forderungen geführt, die führende Politiker mehrerer NATO-Staaten zur Verantwortung zu ziehen.
Bei dem offenbar gezielten Angriff auf die Haftanstalt mit ukrainischen Kriegsgefangenen in der Ortschaft Jelenowka in der Nähe von Donezk waren mindestens 53 Menschen getötet worden. Mindestens 75 weitere erlitten Verletzungen. Die russische und die ukrainische Seite machten sich gegenseitig für die Attacke verantwortlich.


10:33 de.rt.com:
Erstes Spitzentelefonat zwischen Moskau und Washington seit Februar
Es ist das erste Mal seit dem erneuten Aufflammen des Ukraine-Krieges im Februar, dass sich die Außenminister beider Staaten zumindest telefonisch beraten. Zuvor wurde in Washington erklärt, die USA hätten bereits mehrmals bei Lawrow um ein Gespräch angefragt.
Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat am Freitag nach Anfragen aus Washington, D.C. mit dem US-Außenminister Antony Blinken telefoniert, wie das russische Außenministerium bestätigte. Es war das erste Gespräch zwischen den Spitzendiplomaten in Moskau und Washington, seit Russland im Februar seine Militäroffensive in der Ukraine gestartet hatte.
Neben dem militärischen Konflikt wurde auch über den Getreideexport aus der Ukraine, über den in der letzten Woche in der Türkei eine Vereinbarung unterzeichnet wurde, und über einen möglichen Gefangenenaustausch zwischen den USA und Russland gesprochen, berichtete das Ministerium.
Am Freitag hatte Blinken bei einer Pressekonferenz erklärt, er habe ein „offenes und direktes Gespräch“ mit dem russischen Minister geführt und „den Kreml gedrängt, den substanziellen Vorschlag zu akzeptieren, den wir zur Freilassung von Paul Whelan und Brittney Griner unterbreitet haben“.
Der Basketballstar Brittney Griner und der ehemalige US-Marine-Soldat Paul Whelan befinden sich derzeit beide in russischer Haft. Griner wurde unter dem Vorwurf des Drogenschmuggels festgenommen, Whelan wurde wegen Spionage verurteilt.
CNN hatte zuvor berichtet, dass die beiden gegen den russischen Waffenhändler Wiktor But ausgetauscht werden könnten, der 2012 von einem Bundesgericht in Manhattan zu 25 Jahren Haft verurteilt wurde, weil er angeblich einer von den USA als terroristisch eingestuften Organisation Unterstützung gewährt und sich zur Tötung von US-Bürgern verschworen haben soll.
Moskau hat nicht bestätigt, dass von den USA konkrete Vorschläge in dieser Angelegenheit unterbreitet wurden, und erklärte stattdessen, Lawrow habe die USA aufgefordert, „zu einem professionellen Dialog in Form einer ’stillen Diplomatie‘ ohne jegliche Spekulationen zurückzukehren“. Das US-Außenministerium gab keine Einzelheiten über seinen „substanziellen Vorschlag“ bekannt und hat den Russen But bisher auch nicht namentlich erwähnt.
Der russische Außenminister sagte auch, dass fortgesetzte Waffenlieferungen des Westens an Kiew den andauernden Konflikt in der Ukraine nur verlängern und zu weiterem menschlichem Leid führen würden. Die russischen Streitkräfte in der Ukraine halten sich laut Lawrow streng an die Normen des Völkerrechts. Lawrow fügte hinzu, dass Russland auch „systematische Anstrengungen“ unternehme, um den Menschen in den von Russland kontrollierten Gebieten bei der Rückkehr zu einem normalen Leben zu helfen.
Das Gespräch fand statt, nachdem US-Diplomaten erklärt hatten, sie hätten bereits wiederholt um ein Telefongespräch zwischen Lawrow und Blinken gebeten, um den möglichen Gefangenenaustausch zu besprechen. Am Donnerstag teilte Moskau mit, dass Lawrow die Anfrage prüfen werde, sobald es sein voller Terminkalender erlaube. So wird der russische Außenminister demnächst am Ministergipfel der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit teilnehmen und mehrere bilaterale Treffen abhalten.

11:05 de.rt.com: Militärisch-zivile Verwaltung von Energodar wirft Kiew Attacke auf humanitäre Kolonne vor
Die Militärisch-zivile Verwaltung der Stadt Energodar in dem von der russischen Armee eingenommenen Teil des Gebiets Saporoschje hat dem ukrainischen Militär vorgeworfen, eine Transportkolonne mit humanitären Gütern angegriffen zu haben. Die Attacke sei in der Nacht zum Samstag mittels Drohnen erfolgt. Zwar gebe es keine Todesopfer und Verletzten. Die regulär als Hilfstransport gekennzeichneten Lkw der humanitären Mission seien jedoch zerstört worden. Auch drei Wohnhäuser, ein Lebensmittelgeschäft, ein Hotel sowie ein Wohnheim des Atomkraftwerks Saporoschje seien bei dem Angriff in Mitleidenschaft gezogen worden.

11:25 de.rt.com: Medienbericht: USA nahmen mehr als 100.000 ukrainische Flüchtlinge auf
Der US-Fernsehsender CBS berichtet unter Berufung auf Regierungsstatistiken, dass die USA seit dem Beginn des Ukraine-Krieges am 24. Februar bereits mehr als 100.000 Flüchtlinge aus dem osteuropäischen Land aufgenommen hätten. Etwa 47.000 davon seien demnach mit befristeten oder Einwanderungsvisa in den USA eingetroffen. Ungefähr 30.000 seien Teilnehmer eines privaten Hilfsprogramms. Mehr als 22.000 Ukrainer seien entlang der Grenze zwischen den USA und Mexiko aufgegriffen worden. Lediglich 500 ukrainische Bürger seien aufgrund des traditionellen Asylsystems ins Land eingereist.
Zuvor hatte sich die US-Regierung verpflichtet, bis zu 100.000 Ukrainer aufzunehmen. Im April kündigte US-Präsident Joe Biden ein Aufnahmeprogramm an, das die Weiterreise von ukrainischen Flüchtlingen aus Europa in die USA beschleunigen sollte.

Ukrainische Flüchtlinge bekommen am 23. Mai in New York humanitäre Hilfe

12:32 (11:32) novorosinform.org: In den Vereinigten Staaten die Einnahme von Cherson durch Kiew als unmöglich bezeichnet
Ukrainische
Kämpfer werden nicht in der Lage sein, einen Gegenangriff auf die Region Cherson zu starten, da dies ihre Fähigkeiten übersteige, sagte der ehemalige Oberstleutnant der US-Armee, Daniel Davis.
Davis
erklärte, dass die Ukraine bei dem Versuch, auf Cherson vorzudringen, noch mehr ihres Territoriums verlieren würde, ohne eine einzige Siedlung in der Region zu einzunehmen.
„Ein Versuch ukrainischer Truppen, die russischen Streitkräfte aus Cherson zu vertreiben,
dürfte unsinnig sein“, wurde der pensionierte Oberstleutnant vom Magazin 19Fortyfive zitiert.
Er fügte hinzu, dass derzeit keine einzige Armee der Welt in der Lage
wäre
, die Gebiete der Region Cherson von den russischen Streitkräften zurückzuerobern.

nachmittags:

12:28 de.rt.com: Russlands Verteidigungsministerium über Angriff auf Haftanstalt in Jelenowka: Blutiges Massaker von Selenskij
Der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums Generalleutnant Igor Konaschenkow hat am Samstagnachmittag den Angriff auf das Gefängnis mit inhaftierten ukrainischen Soldaten und Söldnern in Jelenowka kommentiert. Demnach habe das ukrainische Militär die Haftanstalt mit modernen US-Mehrfachraketenwerfern vom Typ HIMARS attackiert. Durch den bewussten zielgenauen Schlag sei die Mehrzahl der 193 ukrainischen Kriegsgefangenen getötet oder verstümmelt worden.
Nach jüngsten Angaben der russischen Militärbehörde seien bei der Attacke 50 ukrainische Bürger getötet worden: 48 Leichen seien aus den Trümmern geborgen worden, zwei weitere ukrainische Kriegsgefangene seien ihren Verletzungen auf dem Weg in ein Krankenhaus erlegen. 73 ukrainische Armeeangehörige seien mit schweren Verletzungen in umliegende medizinische Einrichtungen eingeliefert worden. Dort sei ihnen alle erforderliche ärztliche Hilfe erwiesen worden, fügte Konaschenkow hinzu.
„Jegliche politische, strafrechtliche und moralische Verantwortung für das blutige Massaker gegen die Ukrainer tragen Selenskij persönlich, sein verbrecherisches Regime und das diese unterstützende Washington.“
Darüber hinaus veröffentlichte das Verteidigungsministerium in Moskau die namentliche Liste der durch den ukrainischen Schlag getöteten Kriegsgefangenen.

Folgen des Angriffs auf das Untersuchungsgefängnis in Jelenowka am 29. Juli 2022

12:34 de.rt.com: Gazprom erwartet weitere Reduzierung der Gaslieferungen nach Europa
Der Westen wirft Moskau gerne vor, dass die Reduktion der Gaslieferungen eine Art Reaktion auf die beschlossenen westlichen Sanktionen sei. Russland verweist hingegen auf technische Probleme sowie die mangelhafte Kooperation westlicher Firmen.
Russland hat seinen Gasfluss nach Europa durch die Nord Stream 1-Pipeline aufgrund von Turbinenfehlfunktionen reduziert. Dies gab der stellvertretende Vorstandsvorsitzende von Gazprom, Witali Markelow, am Freitag bekannt. Die Probleme seien darauf zurückzuführen, dass das deutsche Unternehmen Siemens, das die Turbinen herstellt, seinen Verpflichtungen nicht nachkomme, sagte er gegenüber Russia-24 TV.
Siemens habe bisher nur ein Viertel aller insgesamt festgestellten Störungen an seinen Turbinen beseitigt, kritisierte Markelow. Am Mittwoch meldete der Nord Stream 1-Betreiber GASCADE, dass der Gasfluss durch die Pipeline auf ein Fünftel der maximalen Kapazität reduziert worden sei. Einen Tag zuvor hatte Gazprom angekündigt, dass es den Betrieb seiner zweiten Siemens-Turbine für eine Überholung unterbrechen müsse.
Nach der Abschaltung wird der Gasfluss durch Nord Stream 1 voraussichtlich 33 Millionen Kubikmeter pro Tag nicht überschreiten. Dies geschieht zu einem Zeitpunkt, als der Energieriese noch immer auf eine weitere Turbine für die Pipeline wartete, die aus Deutschland kommen sollte, nachdem sie in Kanada gewartet worden war. Markelow beklagte:
„Unsere europäischen Partner werfen uns vor, die Gaslieferungen nach Europa ohne ausreichende Gründe zu reduzieren. Doch nichts kann weiter von der Wahrheit entfernt sein.“
Der Gazprom-Vertreter fügte hinzu, dass es die westlichen Partner des Unternehmens seien, die „ihren Verpflichtungen – den vertraglichen Verpflichtungen – für die Wartung der Verdichterstation nicht nachkommen“.
Einem früheren Bericht der russischen Wirtschaftszeitung Kommersant zufolge müssen mehrere Turbinen der Verdichterstation Portowaja an der russischen Ostseeküste gewartet werden. Die aktuelle Lizenzvereinbarung erlaubt es Siemens Energy, bis Ende 2024 fünf weitere Turbinen für Wartungsarbeiten abzunehmen.
„Wir fordern unsere Partner auf, ihre eigenen Probleme so schnell wie möglich zu lösen“, sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende und fügte hinzu, dass sich dann die Gasversorgung Europas „in kürzester Zeit wieder normalisieren“ werde. Markelow fügte hinzu, dass sein Unternehmen plane, einen Teil der Korrespondenz mit seinen westlichen Partnern zu veröffentlichen. Die Dokumente wurden einige Stunden später veröffentlicht.
Die verringerten Lieferungen aus Russland haben in Europa zu einem sprunghaften Anstieg der Gaspreise geführt. Allein am Mittwoch stiegen die Preise um mehr als 20 Prozent auf fast 2.500 Euro pro tausend Kubikmeter. Die europäischen Staats- und Regierungschefs machen Russland für die Gaspreiserhöhungen verantwortlich.
Letzte Woche sagte der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), Berlin könne sich bei den Gaslieferungen nicht mehr auf Russland verlassen, was eine scharfe Reaktion Moskaus auslöste. Derartige Aussagen stünden „in absolutem Widerspruch zur Realität und zur Geschichte der Lieferungen“.
Die Entwicklungen folgen auf einen Streit über eine Siemens-Turbine, die zur Reparatur nach Kanada geschickt worden war, aber von Ottawa aufgrund der Sanktionen gegen Moskau wegen dessen Militäroperation in der Ukraine nicht rechtzeitig zurückgeschickt wurde. Gazprom führte die Verzögerung als Grund für die 60-prozentige Verringerung des Gasflusses durch Nord Stream 1 im Juni an. Nach Verhandlungen mit Berlin beschloss Ottawa, eine indirekte Lieferroute über Deutschland zu nutzen, um die Sanktionen nicht zu verletzen.

13:06 de.rt.com: Russland verhängt Sanktionen gegen Neuseeland: Einreiseverbot für weitere 32 Beamte, Militärs und Journalisten
Russlands Außenministerium hat weitere Sanktionen gegen Neuseeland bekannt gegeben. Betroffen sind 32 Beamte, Amtsträger, Militärs und Journalisten, die nach Darstellung der diplomatischen Behörde zum Russenhass in Neuseeland beigetragen haben sollen. In der entsprechenden Mitteilung steht, dass diesen Personen die Einreise nach Russland fristlos untersagt sei.
Dabei wird besonders unterstrichen, dass es sich um eine Gegenmaßnahme handele, nachdem die Regierung in Wellington mehrere russische Amtsträger und deren Familienmitglieder sowie Unternehmer und Medienschaffende mit Sanktionen belegt habe.
„Da die Regierung in Wellington auf ihren antirussischen Kurs nicht verzichten will und weitere Restriktionen hervorbringt, wird die Arbeit an der Aktualisierung der ’schwarzen Liste‘ weitergehen.“
Auf der jüngst aktualisierten russischen Sanktionsliste stehen unter anderem der Vizeverteidigungsminister Mike Yardley, der Vizechef der Marine Shane Arndell, der Vizechef der Luftwaffe Ian Mower, der Bürgermeister von Auckland Phil Goff, der Bürgermeister von Wellington Andy Foster sowie namentlich mehrere Mitarbeiter der Zeitung New Zealand Herald.

Gebäude des Außenministeriums der Russischen Föderation in Moskau

13:36 de.rt.com: Russisches Verteidigungsministerium berichtet über hohe Personalverluste der ukrainischen Armee
Der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalleutnant Igor Konaschenkow, hat auf seinem täglichen Briefing am Samstagnachmittag über andauernde Präzisionsschläge der russischen Streitkräfte auf Militärobjekte in der Ukraine berichtet. So sei am Abend des 28. Juli am Bahnhof Krasnoarmeisk ein Zug mit einem ukrainischen Sturmbataillon der 1. Sonderbrigade des ukrainischen Präsidenten zerstört worden. Dabei seien mehr als 140 Armeeangehörige getötet worden. Rund 250 weitere Kämpfer hätten Verletzungen erlitten. Sämtliches Militärgerät sei außer Gefecht gesetzt worden. Bei einem weiteren Präzisionsangriff auf eine ukrainische Einheit in der Nähe der Ortschaft Jasnobrodowka seien bis zu 30 Armeeangehörige getötet sowie ein Lager mit Grad-Geschossen zerstört worden. Die ukrainische Armee habe auch in der Nähe von Artjomowsk und Bogoduchow Verluste an Technik und Personal erlitten. Insgesamt seien dort mit präzisen Raketenangriffen ungefähr 80 ukrainische Soldaten getötet und 18 Stück Militärgerät außer Gefecht gesetzt worden.
Ferner berichtete Konaschenkow über zahlreiche herkömmliche Angriffe auf Ansammlungen von Technik und Personal der ukrainischen Streitkräfte. Dabei seien unter anderem acht Kommandopunkte und drei Lager mit Raketen und Artilleriemunition zerstört worden. Die russische Luftwaffe habe in der Nähe der Stadt Kriwoi Rog ein ukrainisches Kampfflugzeug vom Typ MiG-29 zerstört. Außerdem seien in der Nähe der Ortschaften Nikiforowka und Nowoworonzowka zwei Feuerleit-Radaranlangen vom Typ ?N/TPQ-36? und ?N/TPQ-37 aus US-Produktion zerstört worden. In der Nähe der Stadt Stepnogorsk seien zwei Haubitzen vom Typ ?777 aus US-Produktion außer Gefecht gesetzt worden.
Der Militärsprecher teilte abschließend mit, dass die russische Flugabwehr in den vergangenen 24 Stunden am Himmel über den Gebieten Charkow und Cherson sowie über der Volksrepublik Donezk 13 ukrainische Drohnen abgeschossen habe. Außerdem seien sechs reaktive Geschosse und zwei ballistische Raketen vom Typ Totschka-U abgefangen worden.
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar insgesamt 261 Flugzeuge, 145 Hubschrauber, 1.644 Drohnen, 361 Flugabwehrraketensysteme, 4.190 Panzer und andere Panzerfahrzeuge, 772 Mehrfachraketenwerfer sowie 3.217 Geschütze und Mörser verloren.

Begräbnis von zwei Angehörigen des ukrainischen Bataillons Asow in Lwow, 29. Juli 2022

14:07 de.rt.com: Britisches Unternehmen Lloyd’s versichert Getreideexporte aus Ukraine
Das britische Unternehmen Lloyd’s versichert Schiffe, die Getreide aus der Ukraine exportieren. Das Versicherungsunternehmen teilt mit, mit der Exporteinrichtung hätten Schiffe, die Getreide und andere Lebensmittelprodukte aus ukrainischen Häfen transportieren, eine zuverlässige Abdeckung für ihre Reisen. Dies biete zusätzlichen Schutz zu dem vereinbarten Deal, so der zuständige Lloyd’s-Manager Patrick Tiernan.

Nach den Worten der britischen Außenministerin Liz Truss sei dies ein weiterer wichtiger Schritt, „um sicherzustellen, dass Getreideexporte nach dem grundlegenden UN-Abkommen der vergangenen Woche die Häfen des Schwarzen Meeres verlassen können“.

Zuvor hatten Russland und die Ukraine unter Vermittlung der Vereinten Nationen und der Türkei ein Abkommen zur Freigabe der Getreideexporte unterzeichnet. Reeder und Händler warnten aber bisher, sie könnten nicht ohne Sicherheitsgarantien durch die verminten Gewässer navigieren. Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij kündigte bei einem Besuch in der ukrainischen Hafenstadt Odessa am Freitag den baldigen Start der Getreideexporte per Schiff über das Schwarze Meer an.

14:33 de.rt.com: Russische Ombudsfrau besorgt über Zustand von in der Ukraine festgesetzten zivilen Seeleuten aus Russland
Die russische Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa hat sich über die Situation der zivilen Seeleute aus Russland besorgt gezeigt, die seit Monaten in der Ukraine festgesetzt sind. Sie habe mit den Kapitänen der sieben Schiffe telefoniert und erfahren, dass drei Besatzungsmitglieder schwer krank seien. Sie habe die ukrainische Seite gebeten, ihnen die Heimkehr zu ermöglichen.
Nach Angaben von Moskalkowa verbiete die ukrainische Seite den Seeleuten nach wie vor, ihre Schiffe zu verlassen. Sie würden von Sicherheitskräften bewacht. Die Betroffenen hätten zwar Wasser, Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs, der lange Aufenthalt in einem geschossenen Raum wirke sich jedoch schlecht auf die Psyche der Crewmitglieder aus.
Die Ombudsfrau teilte mit, dass sieben Köchinnen von den festgesetzten Schiffen inzwischen nach Russland zurückgekehrt seien. Ihr Zustand sei normal. Im Schwarzmeerhafen von Ismail ganz im Süden der Ukraine würden derzeit 67 russische Seeleute festgehalten.

Hafen der ukrainischen Stadt Ismail im Donau-Delta

14:46 de.rt.com: Lettland kauft russisches Gas über Zwischenhändler
Als eines der ersten EU-Länder hatte Lettland die völlige Abkehr von russischem Gas erklärt. Nun geben Vertreter des lettischen Gasversorgungsunternehmens Latvijas Gaze jedoch zu, wieder Gas aus Russland zu beziehen – allerdings über einen Zwischenhändler.
Latvijas gaze kauft wieder russisches Gas. Dies teilte der Unternehmenschef Aigars Kalvitis kürzlich in einer Sendung von Latvijas Televizija mit. Allerdings werde das Gas nicht direkt von Gazprom gekauft, erklärte er, weil man „mit Gazprom nicht abrechnen“ könne. Laut Kalvitis werden die Gaslieferungen daher über einen Zwischenhändler bezogen und in Euro bezahlt.
Wer dieser Zwischenhändler ist, gab der Chef von Latvijas gaze nicht bekannt. „Dies sind Geschäftsinformationen, die wir nicht öffentlich diskutieren“, sagte er.
Igor Juschkow, Experte an der Finanzuniversität der russischen Regierung und führender Analyst des Nationalen Energiesicherheitsfonds, erläuterte dazu im Gespräch mit RT:
„Offenbar handelt es sich bei diesem Zwischenhändler um ein estnisches Unternehmen. Jetzt strömt Gas aus Russland durch die Gaspipeline an der estnisch-lettischen Grenze nach Estland. Wie sich herausstellte, gelangt das Gas zunächst auf estnisches Territorium und von dort weiter in einen lettischen Untergrundspeicher.“
Juschkow zufolge sei der Speicher in Lettland der einzige für das gesamte Baltikum. „Von Estland aus wird Gas gesondert nach Finnland exportiert“, glaubt der Experte. „Höchstwahrscheinlich wird Estland zu einem Vertriebsknotenpunkt.“ Dazu sei die Gründung einer Tochtergesellschaft von Latvijas gaze wahrscheinlich:
„Diese könnte das Gas in Rubel kaufen und Latvijas gaze könnte wiederum, um das Gesicht zu wahren, sagen: ‚Ich kaufe es [das russische Gas] nicht‘.“
Zuvor hatte der lettische Außenminister Edgars Rinkevics erklärt, dass das Land auf Lieferungen aus Russland vollständig verzichten werde.
Am 30. Juli wurde außerdem bekannt, dass Gazprom seine Gaslieferungen nach Lettland einstellt. Die Nachrichtenagentur TASS zitierte das Unternehmen wie folgt:
„Heute hat Gazprom die Gaslieferungen an Lettland im Rahmen des Auftrags vom Juli wegen Verletzung der Gasentnahmebedingungen beendet“.
Das Unternehmen gab nicht an, um welche Verstöße es sich dabei handelte.

16:00 (15:00) novorosinform.org: Ukrainische Drohnen griffen humanitäre Fahrzeuge in Energodar an
Die Streitkräfte der Ukraine haben mit
Drohnen auf Autos mit humanitärer Hilfe für die Bewohner von Energodar in der Region Saporoschje geschossen, teilten die Stadtbehörden in einem Interview mit RIA Novosti mit.
Die Stadtverwaltung erklärte, dass nachts,
als Autos mit Erkennungszeichen einer humanitären Mission auf dem Parkplatz standen, selbst hergestellter Sprengstoff von Drohnen abgeworfen wurde, so dass es bei dem Angriff keine Opfer gegeben habe.
„Heute Nacht haben ukrainische bewaffnete Formationen mit UAVs, die mit improvisierten Sprengkörpern ausgestattet waren, die Autos eines humanitären Konvois angegriffen, der sich an der Fahrerraststätte befand“, wurden die Behörden von Energodar
zitiert.
Die Autos selbst wurden jedoch vollständig zerstört, und drei Wohnhäuser und andere Gebäude in der Nähe des Parkplatzes wurden ebenfalls beschädigt.


15:15 de.rt.com: Gazprom: „Unsere europäischen Partner kommen ihren Verpflichtungen nicht nach“
Russland hat seinen Gastransport nach Europa durch die Pipeline Nord Stream 1 aufgrund von Turbinenfehlfunktionen reduzieren müssen. Das sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende von Gazprom, Witali Markelow, am Freitag. Die Probleme seien darauf zurückzuführen, dass das deutsche Unternehmen Siemens, das die Turbinen herstellt, seinen Verpflichtungen nicht nachkomme.
Siemens habe bisher nur ein Viertel aller insgesamt festgestellten Störungen an seinen Turbinen beseitigt, sagte Markelow. Am Mittwoch meldete der Nord Stream 1-Betreiber Gascade, dass der Gastransport durch die Pipeline auf ein Fünftel der maximalen Kapazität reduziert worden sei. Einen Tag zuvor warnte Gazprom, dass es den Betrieb seiner zweiten Siemens-Turbine für eine Überholung unterbrechen müsse.
Nach der Abschaltung wird der Gastransport durch Nord Stream 1 voraussichtlich 33 Millionen Kubikmeter pro Tag nicht überschreiten. Dies geschah zu einem Zeitpunkt, als der Energieriese noch immer auf eine weitere Turbine für die Pipeline wartete, die aus Deutschland kommen sollte, nachdem sie in Kanada gewartet worden war. Markelow beklagte sich: „Unsere europäischen Partner werfen uns vor, die Gaslieferungen nach Europa ohne ausreichende Gründe zu reduzieren. Doch nichts kann weiter von der Wahrheit entfernt sein.“

https://vk.com/video-134310637_456255808


15:34 de.rt.com:
DVR: Kiew hat bewusst ukrainische Kriegsgefangene beschossen, um „Kriegsverbrechen zu vertuschen“
Bei einem ukrainischen Angriff auf ein Gefängnis bei Jelenowka sind am Freitagmorgen 53 Menschen ums Leben gekommen. Nach DVR-Angaben wollte Kiew mit dem Angriff gezielt Gefangene des Asow-Bataillons mundtot machen, um eigene Kriegsverbrechen zu vertuschen.

https://vk.com/video-134310637_456255796
Laut den Behörden der Volksrepublik Donezk, hat das ukrainische Militär das Gefängnis angegriffen, um „Kriegsverbrechen zu vertuschen“, die von den Insassen preisgegeben werden könnten. Kiew habe genau gewusst, wo die ukrainischen Kriegsgefangenen festgehalten werden, als es den Angriff auf die Haftanstalt im Donbass befahl, teilte Eduard Basurin, der Sprecher der Armee der Volksrepublik Donezk (DVR), mit.
Der Angriff auf das Gefängnis in der Nähe des Dorfes Jelenowka am vergangenen Freitagmorgen, forderte nach Angaben der DVR 53 Menschenleben. 75 weitere Insassen und Gefängnisaufseher wurden verletzt. Das russische Verteidigungsministerium bestätigte, dass in der Einrichtung Mitglieder des ukrainischen Bataillons „Asow“ festgehalten werden, deren Kämpfer sich während der Belagerung des Fabrikgeländes von Asow-Stahl in Mariupol den russischen und Donbass-Streitkräften ergeben hatten. Das Bataillon ist für die nationalistischen und neonazistischen Kämpfer in seinen Reihen berüchtigt.
Basurin sagte gegenüber Journalisten:
„Ich möchte darauf hinweisen, dass die Ukraine selbst den Ort der Inhaftierung von Kriegsgefangenen bestimmt hat, sodass Kiew genau wusste, wo und an welchem Ort sie festgehalten werden.“
Weitere Einzelheiten gab er nicht bekannt. Die Ombudsfrau der DNR, Daria Morozowa, erklärte, dass die ukrainischen Behörden zuvor darauf bestanden hätten, dass die Einrichtung in Jelenowka zum Internierungslager für ukrainische Kriegsgefangene werde. Sie erläuterte gegenüber der Zeitung Iswestija:
„Es wurde darüber verhandelt und es war deren Vorschlag. Das heißt, sie wussten genau, wo die Gefangenen festgehalten wurden. Auf zynische Weise haben sie mehr als 50 ihrer eigenen Offiziere und Soldaten getötet.“
Nach Ansicht von Basurin wurde das Gefängnis ins Visier genommen, „nachdem die ukrainischen Kriegsgefangenen begonnen hatten, die Verbrechen zu beichten, die sie auf Befehl ihrer Kommandeure begangen haben“. Da die Befehle zur Durchführung dieser Verbrechen laut Basurin aus Kiew kamen, „befahl die politische Führung der Ukraine den Angriff auf das Internierungslager mithilfe US-amerikanischer HIMARS-Mehrfachraketenwerfer, um jene Verbrechen zu vertuschen, von denen die ukrainischen Kriegsgefangenen zu reden begannen.“
Besurin betonte:
„Ich möchte darauf hinweisen, dass selbst der Mangel an Munition Kiew nicht davon abhielt, die ukrainischen Kriegsgefangenen mundtot zu machen, nachdem diese damit begannen zu erzählen, wie sie töteten, wo sie töteten und warum sie auch die Zivilbevölkerung töteten.“
Er nahm Bezug auf frühere Äußerungen des Chefs der Volksrepublik Donezk, Denis Puschilin, der behauptete, die Ukrainer hätten das Internierungslager vorsätzlich angegriffen, um Mitglieder des Asow-Bataillons zu töten, die über mögliche Kriegsverbrechen ihrer Kommandeure hätten aussagen können.
Kiew hat diese Vorwürfe kategorisch zurückgewiesen und „die russischen Besatzer“ beschuldigt, den Angriff durchgeführt zu haben. Laut einer Erklärung des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte auf Facebook war es Russlands Ziel, die Ukraine der Begehung von Kriegsverbrechen zu beschuldigen.

Internierungslager in Yelenowka, 29. Juli 2022

16:00 de.rt.com: Weitere US-Haubitzen zerstört
Nach Angaben des Sprechers des russischen Verteidigungsministeriums, Generalleutnant Igor Konaschenkow, wurden im Gebiet von Stepnogorsk in der Region Saporoschje zwei US-amerikanische Haubitzen vom Typ M777 zerstört.
Die USA hatten insgesamt 126 Stück dieser Haubitzen vom NATO-Kaliber 155 mm in die Ukraine geschickt. Am 06. Juni kamen sie erstmals zum Einsatz. Seitdem wurden sie häufig zum Beschuss der Städte im Donbass eingesetzt.
Außerdem meldete Konaschenkow Treffer auf eine Batterie Uragan-Raketenwerfer in der Nähe von Kurdjumowka sowie zwei Artilleriebatterien von Hyazinth-B-Haubitzen. Kurdjumowka ist einer der Orte, von denen aus die Stadt Gorlowka beschossen wird.

Haubitze M777 bei der US-Armee

17:00 (16:00) novorosinform.org: Das Verteidigungsministerium veröffentlicht Listen der toten Gefangenen im Gefängnis Jelenowka
Das russische Verteidigungsministerium hat die Namen der Toten und Verwundeten nach dem Angriff ukrainischer Militanter auf die Kolonie im Dorf Jelenowka veröffentlicht, wo gefangene Soldaten des ukrainischen Streitkräfte und der Nazis von Asow festgehalten wurden.
„Infolge eines absichtlichen Raketenangriffs
mit dem amerikanischen Mehrfachraketensystem HIMARS am 29. Juli auf ein Untersuchungsgefängnis in der Gegend des Dorfes Jelenowka tötete und verstümmelte das Kiewer Regime die meisten der 193 ukrainischen Kriegsgefangene, die dort untergebracht waren“, sagte der offizielle Vertreter des russischen Verteidigungsministeriums, Generalleutnant Igor Konaschenkow.
Er erklärte, dass 48 Leichen von Kriegsgefangenen unter den Trümmern des angegriffenen Untersuchungsgefängnisses
geborgen wurden, zwei weitere starben Gefangene auf dem Weg zum Donezker Krankenhaus. 73 Verwundete wurden in Krankenhäusern behandelt, alle sind in ernstem Zustand. Der Bericht des Verteidigungsministeriums besagt, dass der älteste der Kriegsgefangenen 49 Jahre alt und der jüngste 20 Jahre alt ist.
„Die gesamte Verantwortung für den Tod und die Verletzungen von Gefangenen liegt allein bei
Selenskij und Washington, die ihn unterstützen“, schloss Konaschenkow.

17:00 de.rt.com: Polen bittet um besseres Angebot bei Panzer-Ringtausch
Polen bittet Deutschland um ein besseres Angebot für einen Ringtausch von Panzern, um die Ukraine zu unterstützen. Verteidigungsminister Mariusz Blaszczak hat einen entsprechenden Brief an seine deutsche Kollegin Christine Lambrecht geschrieben. Wie das Nachrichtenortal wPolityce.pl aus dem Schreiben zitiert, hoffe der Minister auf ein „seriöses Angebot“, das „wesentlich zur Stärkung der polnischen und regionalen Verteidigungskapazitäten beitragen“ werde.
Polen habe der Ukraine Rüstung für knapp 1,7 Milliarden Euro überlassen, so Blaszczak. Dazu zählten Panzer, Schützenpanzer und andere schwere Waffen – teils postsowjetischer Bauart, teils hochmoderne wie die Haubitze Krab.
„Diese Lieferungen haben Lücken in unseren Verteidigungskapazitäten geschaffen.“
Mit dem bisherigen deutschen Angebot von 20 Panzern Leopard 2 mit schrittweiser Lieferung ab dem Jahr 2023 hatte sich Polen nicht zufrieden gezeigt. Als der Unmut in Warschau öffentlich wurde, erläuterte Lambrecht in einem Brief an Blaszczak noch einmal, wie gering die deutschen Bestände seien. Sie schlug vor, beide Länder sollten gemeinsam neue Leopard 2 bestellen. Polen solle bei der Auslieferung vorrangig behandelt werden.

Polens Verteidigungsminister Mariusz Blaszczak

Telegram-Kanal des Stabs der Territorialvertridigung der DVR: Abendbericht des Stabs der Territorialverteidigung der DVR am 30. Juli 2022
Die Behörden der DVR führen weiterhin vorrangige Maßnahmen zur Wiederherstellung des sozialen und humanitären Bereichs durch.
In den Dörfern Respublika und Pria
sowskoje wurden Kommunikationseinrichtungen in Betrieb genommen. Eine Kommunikationseinrichtung in Mariupol wurde auf die Inbetriebnahme vorbereitet. In Belosarajskaja Kos wurden Geräte installiert und eine Basisstation im 4G-Standard in Betrieb genommen.
Mehr als 5.000 Personen beantragten die Aufnahme in Gesundheitseinrichtungen.
Spezialisten führten Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an Hochspannungsleitungen und Umspannwerken in den Siedlungen Mariupol,
Wolnowacha, Sachanka, Krasny Liman, Nowoje, Losowoje, Jatskowka und Rubzy durch.
Reparaturarbeiten am Gasversorgungssystem wurden in
Wolnowachs, Mariupol, Krasny Liman, Mironowskoje und Agrobas durchgeführt.
Pioniere untersuchten über 19 Hektar Territorium und entschärften 66 explosive Objekte.
Wir erinnern Sie daran, dass einige Siedlungen der Volksrepublik Donezk mit explosiven Gegenständen übersättigt sind.
So haben die bewaffneten Formationen der Ukraine Antipersonenminen „Lepestok“ auf de
n Territorien von Donetsk, Luganskoje, Makejewka, Pantelejmonowka und Jasinowataja gestreut. Derzeit führen Spezialdienste der DVR alle erforderlichen Minenräumungsmaßnahmen durch.
Seien Sie aufmerksam und vorsichtig! Wenn Sie einen
Arzt benötigen, rufen Sie das Ministerium für Notsituationen unter 101 an.
Das Innenministerium und die Militärkommandantur der DVR überprüfen weiterhin das Passregime und gewährleisten den Schutz der öffentlichen Ordnung in allen befreiten Siedlungen.
Bei Erhalt von Hinweisen auf verdächtige Personen und mögliche rechtswidrige Handlungen wenden Sie sich bitte umgehend an die Telefonnummern
des Ministeriums für Staatssicherheit.

17:10 de.rt.com: HIMARS-Raketen verhindern Inspektion
Das Mitglied des Rates der zivil-militärischen Verwaltung der Region Saporoschje, Wladimir Rogow, erklärte in einem Interview mit einem russischen Sender, die ukrainische Armee beschieße die zivile Infrastruktur und Siedlungen der Region beständig mit HIMARS-Raketen.
„Das Selenskij-Regime ist vor allem mit Zivilisten und zivilen Einrichtungen im Krieg,“ erklärte er.
Die ständigen Angriffe machten zudem einen Besuch von Vertretern der Internationalen Atomenergieagentur IAEA im Kraftwerk von Energodar unmöglich. Bei Saporoschje liegt das größte Atomkraftwerk des Landes.
In der Nacht zum Samstag hatten die ukrainischen Streitkräfte mit einer Drohne einen humanitären Konvoi angegriffen, der Fracht nach Energodar bringen sollte; dabei wurden die Fahrzeuge zerstört und drei Wohngebäude, ein Supermarkt und ein Hotel beschädigt. Schon Donnerstag Nacht war ein weiterer Drohnenangriff auf Energodar erfolgt, ohne Opfer.
HIMARS-Raketen waren bereits auf Wohngebiete von Donezk abgefeuert worden, und auch der Angriff auf das Gefangenenlager bei Jelenowka soll mit HIMARS-Raketen erfolgt sein.

abends:

18:00 de.rt.com: Verstoß gegen Ottawa-Abkommen: Ukrainische Armee verstreut hunderte Antipersonenminen in Donezk
Beim erneuten Beschuss von Donezk soll die ukrainische Armee Tretminen des Typs PFM-1 „Lepestok“, (zu Deutsch: Baumblatt), über der Stadt abgeworfen haben. Es handelt sich um kleine Antipersonenminen, die mittels Raketen in der Luft über ein bestimmtes Gebiet abgeworfen werden. Sie können sehr leicht übersehen werden und richten sich ausschließlich gegen Personen. Die Minen dieses Typs sind seit dem Ottawa-Abkommen von 1997 verboten.
Im Jahr 1999 trat Kiew dem Ottawa-Abkommen bei, das den Einsatz von Antipersonenminen verbietet. Die Ukraine war verpflichtet, ihre Arsenale an Antipersonenwaffen zu vernichten.

https://vk.com/video-134310637_456255798


18:30 Telegram-Kanal der Volksmiliz der DVR:
Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR zur Lage am 30. Juli 2022 um 19:30 Uhr
Am heutigen Tag hat der Gegner nach Angaben Desr Vertretung der DVR im GZKK mehr als 300 Granaten aus MLRS Grad, Artillerie mit einem Kaliber von 155, 152 und 122 mm sowie 120-mm-Mörsern abgefeuert.
Das Feuer wurde auf die Gebiete von 12 Ortschaften der Republik eröffnet. Infolge des Beschusses wurde ein Zivilist verletzt. 19 Wohngebäude und 4 zivile Infrastruktureinrichtungen wurden beschädigt.
Zusätzliche Informationen über verletzte Zivilisten und Schäden an der Infrastruktur werden spezifiziert.
Wir bedauern, Ihnen mitteilen zu müssen, dass bei der Ausübung ihres Militärdienstes im Kampf um die Unabhängigkeit
4 Verteidiger der Volksrepublik Donezk getötet und 11 verletzt wurden.
Wir sprechen den Familien und Freunden der Opfer unser aufrichtiges Beileid aus.

Standard

Presseschau vom 29.07.2022

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, snanews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein. Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet. Die Wiedergabe russischer und anderer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Technischer Hinweis:

Bei den ‚Lesetipps‘ und für Bilder verwenden wir externe Verweise auf die Originalquellen.
Wegen aktuell bestehender Einschränkungen innerhalb der EU kann es vorkommen, dass einzelne Verweise zeitweilig nicht funktionieren.
In vielen Fällen lässt sich das Problem beheben, indem man in
den Verbindungseinstellungen des jeweiligen Browsers ‚DNS über HTTPS‘ aktiviert (Anleitungen u.a. hier) und einen geeigneten DNS-Server (z.B. Cloudflare) festlegt.
Reicht das nicht aus, bietet sich die Nutzung eines VPN mit einem Server außerhalb der EU an. Ein Beispiel hierfür ist ZenMate, das für alle gängigen Browser als kostenlose Erweiterung verfügbar ist. In der kostenlosen Version eignen sich hier die Server in den USA und Singapur.
Referenzierte Bilder werden manchmal nicht sofort angezeigt, weil die jeweiligen Quellen eine eingebaute DDoS-Prüfung verwenden. Hier hilft meist, das jeweilige Bild über das Kontextmenü des Browsers explizit neu zu laden.

Außer der Reihe – Lesetipps:

de.rt.com: Live-Ticker zum Ukraine-Krieg
Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen. Hier lesen Sie die neuesten Entwicklungen. …
https://kurz.rt.com/2tg9 bzw. hier

Elem Raznochintsky: Gespräche mit Polen über die Ukraine: Wenig Dialog, viel Kriegsrausch
Als ein in Deutschland sozialisierter Pole habe ich nach fast drei Jahren Auswanderung das erste Mal Russland verlassen, um mein Heimatland wieder zu besuchen. In zehn Tagen ergaben sich viele interessante Eindrücke und Gespräche. …
https://kurz.rt.com/339o
bzw. hier

Dagmar Henn: Zentrum Liberale Moderne: verzückte Bellizisten mit Staatsförderung
Die Stiftung der altgrünen Kriegsprediger Fücks und Harms lässt sich mit staatlichen Mitteln finanzieren, um zu erklären, dass ihre Gegner auch die des Staates sind. Ein geschlossener Kreislauf. Aber wäre das nur alles, was sie uns eingebrockt haben…
https://kurz.rt.com/33n5
bzw. hier

Seyed Alireza Mousavi: Die gescheiterte Isolierung Russlands – Lawrow lässt Blinken abblitzen
Die meisten Länder des Globalen Südens unterstützen das westliche Narrativ über den Ukraine-Krieg nicht. Auch das ist eine Lektion aus diesem Konflikt für die westlichen Eliten, die sich in letzter Zeit immer selbst überschätzt haben.

Caitlin Johnstone: Der verlogenste und PR-intensivste Krieg aller Zeiten
Der Präsident und die First Lady der Ukraine ließen sich für die renommierte Modezeitschrift „Vogue“ in romantischen Posen für eine Fotostrecke ablichten, in deren Begleittext der Präsident der Ukraine poetisch über seine Liebe zu seiner geliebten Frau schwärmen durfte.
https://kurz.rt.com/33oj
bzw. hier

de.rt.com: Deutschland: 600.000 Heizlüfter verkauft – Experten warnen vor Blackouts
Durch die unveränderte Energie- und Gaspolitik der aktuellen Bundesregierung fürchten viele Deutsche einen kalten Winter. Laut Branchenangaben erwerben immer mehr Bürger mobile elektrische Direktheizgeräte. Verbände warnen nun vor drohenden lokalen Netzüberlastungen bis hin zu Stromausfällen. …
https://kurz.rt.com/33p6 bzw. hier


abends/nachts:

20:38 de.rt.com: Russland: Ukraine wollte Atomkatastrophe herbeiführen
Das Außenministerium in Moskau wirft Kiew vor, mit seinen Angriffen auf das Kernkraftwerk in Saporischschja ein gigantisches Chaos lostreten zu wollen. Das AKW ist derzeit unter Kontrolle russischer Truppen und war in den vergangenen Wochen das Ziel mehrerer Angriffe.
Verschiedenen Angriffe mit Drohnen auf das Kernkraftwerk Saporischschja durch die Ukraine scheinen aus Sicht des Kremls ein Versuch zu sein, eine massive Industriekatastrophe herbeizuführen und dies mit Billigung des Westens, sagte der stellvertretende Sprecher des russischen Außenministeriums, Ivan Netschajew, am Mittwoch.
„Die Streitkräfte der Ukraine führen wie besessen Angriffe gegen das Kernkraftwerk, das als das größte auf dem europäischen Kontinent gilt, ignorieren dabei die Sicherheit für die Menschen und die Umwelt und ignorieren damit zudem Entscheidungen und Resolutionen der IAEA“, sagte Netschajew in der wöchentlichen Pressekonferenz des Ministeriums und bezog sich dabei auf die zahlreichen Beschlüsse der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), die Angriffe auf zivile Nuklearanlagen als Verletzung des Völkerrechts verurteilen.
„Es ist jetzt offensichtlich, dass die ukrainische Seite absichtlich auf eine massive Industriekatastrophe hinarbeitet. Und wir sehen, dass sowohl die USA als auch ihre europäischen Verbündeten nichts dagegen einzuwenden haben“, schlussfolgerte Netschajew.
Das Kernkraftwerk Saporischschja unweit der Kleinstadt Energodar im Südosten der Ukraine, das sich derzeit unter der Kontrolle russischer Streitkräfte befindet, war in den vergangenen Wochen Ziel mehrerer Angriffe.
Am 12. Juli warfen ukrainische Drohnen mehrere 120-mm-Granaten auf ein Gebäude neben dem Kraftwerk und verletzten dabei elf Mitarbeiter des Werks. Dies wurde von den Behörden von Energodar bestätigt. Am 20. Juli griffen drei ukrainische „Kamikaze-Drohnen“ das Werk erneut an, jedoch ohne dass sie Schäden an der Struktur des Atommeilers anrichten konnten.
Bereits im April warnte Generalleutnant Igor Kirillow, der Leiter der russischen Kräfte zur Abwehr vor radioaktiven, chemischen und biologischen Stoffen, dass eine „Operation unter falscher Flagge“ bei einer der ukrainischen Kernenergieanlagen, einschließlich jener in Saporischschja, durchgeführt werden könnte.
Die ukrainischen Behörden haben ihrerseits Russland beschuldigt, das Werk angegriffen zu haben. Anfang März, als russische Streitkräfte in Saporischschja vorrückten, behauptete der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij, die Anlage sei absichtlich von Russland beschossen worden, um „eine Katastrophe wie die von Tschernobyl“ herbeizuführen.
Am 21. Juli teilte der Präsident der ukrainischen staatlichen Nuklearbehörde Energoatom, Petro Kotin, ukrainischen Medien mit, dass russische Streitkräfte schwere Waffen in der Turbinenhalle der ersten Reaktoreinheit von Saporischschja stationiert, sowie Munition und Treibstoff in unmittelbarer Nähe gelagert haben. Laut Kotin würden diese Waffen und die Munition eine „Brandgefährdung“ darstellen. Die erste Reaktoreinheit des Werks wurde jedoch seit Beginn der russischen Offensive außer Betrieb genommen.

Kernkraftwerk Saporischschja

21:11 de.rt.com: Bürgermeister von Mariupol erwartet Wiederaufbau der Wasserversorgung bis Herbstanfang
Die zentrale Wasserversorgung von Mariupol könnte bis Ende August wiederhergestellt werden. Dies erklärte der Bürgermeister der Stadt, Konstantin Iwaschtschenko, laut Angaben der Donezker Nachrichtenagentur (DAN). In drei von vier Stadtbezirken funktionieren 90 Prozent der Wasseranschlüsse, während es im vierten 60 bis 70 Prozent seien, so Iwaschtschenko. Er fügte hinzu, dass täglich über zehn Arbeiterbrigaden an der Wiederherstellung der Wasserversorgung arbeiten und äußerte die Hoffnung, dass die Reparaturen in diesem Bereich bis zum Herbstanfang beendet sein werden:
„Ich denke, die Anlieferung von Wasser wird für die Menschen Ende August Geschichte sein.“

22:18 de.rt.com: Pfiffe und Buhrufe gegen Habeck in Bayreuth
Eine Rede des Bundeswirtschaftsministers Robert Habeck ist bei einem Bürgerdialog in Bayreuth am Abend des heutigen Donnerstags von zahlreichen lauten Pfiffen und Buhrufen begleitet worden. Viele Bürger riefen Habeck zu: „Hau ab!“ Auf Plakaten wurde der Grünen-Politiker unter anderem als Lügner und Kriegstreiber bezeichnet. Nach Angaben der dpa und der Welt seien die Protestierenden in der Minderheit gewesen, obwohl sich dies in einem in sozialen Netzwerken kursierenden Video so nicht eindeutig erschließt.
Habeck verteidigte den Kurs der Bundesregierung und gab Russland die Verantwortung an gestiegenen Energiepreisen. Er fügte hinzu, dass über eine grundlegende Änderung des gegenwärtigen politischen Kurses nicht diskutiert werden soll.

vormittags:

7:41 de.rt.com: Ukrainische Truppen bereiten Sprengung des Staudamms in Artjomowsk vor
Das ukrainische Militär hat den Damm in der Stadt Artjomowsk im Gebiet der Volksrepublik Donezk mit Sprengstoff präpariert und plant eine Provokation – einen Angriff unter falscher Flagge. Nach der Sprengung plane Kiew, Russland öffentlichkeitswirksam wahllose Angriffe vorzuwerfen. Vor dieser Provokation warnte Michail Misinzew, Leiter des Nationalen Verteidigungskontrollzentrums der Russischen Föderation, am Donnerstag gegenüber Journalisten:
„Nach vorliegender verlässlicher Information haben Kämpfer der ukrainischen bewaffneten Formationen in der Stadt Artjomowsk der Volksrepublik Donezk den Damm des städtischen Stausees mit Sprengstoff präpariert und planen, ihn zu sprengen, wonach die Kiewer Regierung nach ihrem bestens eingeübten Szenario die russischen Streitkräfte beschuldigen wird, wahllos hydrodynamisch gefährliche Objekte anzugreifen – was die ukrainischen und westlichen Medien weit verbreiten werden.“
Eine Sprengung dieses Staudamms würde Stadtviertel fluten, in denen etwa 35 Tausend Menschen wohnen. Zudem würde sie ie Wasserversorgung, die Kanalisation und die Wasseraufbereitungsanlagen der Stadt beschädigen, was die epidemiologische Lage auf einen Schlag enorm verschärfen würde.

dan-news.info: Etwa 40 gefangene ukrainische Kämpfer wurden durch Beschuss durch die bewaffneten Formationen der Ukraine auf ein Gefängnis bei Donezk getötet, etwa 130 verletzt, teilte der stellvertretende Informationsminister der DVR Daniil Bessonow mit.
„In der Nacht haben die Ukrys vermutlich mit ‚Himars‘ auf das Gefängnis in Jelenowka geschossen. Ein direkter Treffer auf eine Baracke mit Gefangenen. Das Ergebnis nach jetzigem Stand: 40 Tote, 130 Verletzte. Noch werden die Trümmer beseitigt. Die Zahlen können größer sein“, schrieb Bessonow in seinem Telegram-Kanal.

8:10 de.rt.com: Lawrow: Gespräch mit Blinken sobald es „die Zeit erlaubt“
Russlands Außenminister Sergei Lawrow hat dem Wunsch seines amerikanischen Amtskollegen Antony Blinken nach einem Telefongespräch in den kommenden Tagen aus Zeitgründen vorerst eine Absage erteilt. Sein Terminkalender sei derzeit voll, sagte die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa der russischen Nachrichtenagentur Tass:
„Außenminister Sergei Lawrow wird sich dieser Anfrage widmen, sobald es seine Zeit erlaubt. Im Moment ist sein Terminkalender mit internationalen Kontakten vollgepackt. Das Treffen des SCO-Außenministerrats in Taschkent und bilaterale Treffen.“
Zuvor hatte Blinken mitgeteilt, bei einem Telefonat „in den kommenden Tagen“ mit Lawrow solle es um die Freilassung der in Moskau inhaftierten US-Basketballerin Brittney Griner und ihres Landsmanns Paul Whelan gehen. Der Außenminister der Vereinigten Staaten und sein russischer Kollege haben seit Kriegsbeginn des Ukraine-Kriegs am 24. Februar nicht mehr miteinander gesprochen.

8:57 de.rt.com: DVR: Verbündete Truppen um 1,5 Kilometer in Richtung Awdejewka vorgerückt, ukrainische Soldaten aus Marjinka geflohen
Die verbündeten Streitkräfte Russlands und der Volksrepubliken Donezk und Lugansk sind nördlich von Awdejewka um eineinhalb Kilometer vorgerückt. Dies teilte der erste stellvertretende Leiter des Informationsministeriums der Volksrepublik Donezk Daniil Bessonow am Donnerstag auf seinem Telegram-Kanal mit:
„Heute zeichneten sich die Kämpfer des neunten Regiments der DVR-Armee aus, die um 1,5 km nördlich von Awdejewka vorgerückt sind. Auch die 5. Brigade und das 11. Regiment zeichneten sich aus.“
Nicht zuletzt seien ukrainische Stellungen im Dorf Marjinka gestürmt und der Gegner dort in die Flucht geschlagen worden:
„Infolge der erfolgreichen Aktionen unserer Truppen in dieser Stoßrichtung ist die ukrainische Soldateska aus ihren Stellungen im Bereich des Bewitterungsschachts der Kohlenzeche am nördlichen Stadtrand von Marjinka geflüchtet.“
Zuvor hatte der Sprecher der DVR-Volksmiliz Eduard Bassurin daran erinnert, dass Awdejewka seit dem Jahr 2014 ein von der ukrainischen Armee stark befestigtes Gebiet ist. Demzufolge ist bereits ein Fortschritt von 1 bis 2 Metern in dieser Richtung ein großer Erfolg – von Kilometern ganz zu schweigen.
Awdejewka ist eine Stadt mit etwa 30.000 Einwohnern nördlich von Donezk mit der größten Koksfabrik Europas. Während des Konflikts im Donbass wurde die von den ukrainischen Streitkräften besetzte Stadt zu einer ihrer wichtigsten Hochburgen. Von dort aus beschießen ukrainischen Truppen Wohngegenden in den Städten Donezk, Jassinowataja, Makejewka und umliegende Gebiete, darunter auch wichtige Verkehrsadern mit Rohr- und Raketenartillerie.

Telegram-Kanal der Volksmiliz der LVR: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Hauptmann I.M. Filiponenko über die Lage am 29.7.2022
Bei aktiven Offensivhandlungen von Einheiten der Volksmiliz der LVR erlitt der Gegner in den letzten 24 Stunden große Verluste an Personal und Technik. Vernichtet wurden:
bis zu 50 Mann;
5 Schützenpanzerwagen;
3 Spezialfahrzeuge;
2 befestigte Feuerstellungen.
In den von den ukrainischen Nationalisten befreiten Territorien der Lugansker Volksrepublik geht der Aufbau eines friedlichen Lebens weiter.
Technische Pioniereinheiten der Volksmiliz der LVR setzen die Minenräumung fort.
Während des 2
8. Juli haben sie mehr als 6 Hektar Territorium von explosiven Objekten gesäubert, die von ukrainischen Nationalisten in den Gebieten von Metelkino und Sirotino zurückgelassen wurden, gesäubert.
Die Volksmiliz der LVR setzt gemeinsam mit gesellschaftlichen Organisationen die Lieferung von humanitärer Hilfe an Einwohner
dieser Bezirke fort.
Außerdem haben Vertreter der gesellschaftlichen Bewegung „Volksfront“ mit Unterstützung der Volksmiliz der LVR humanitäre Hilfe für Übersiedler in Stschastje geliefert.

9:20 de.rt.com: Kiewtreue Truppen beschießen Gefängnis in der DVR – 53 ukrainische Gefangene tot, über 130 verwundet
Die ukrainischen Streitkräfte haben ein im Dorf Jelenowka in der Volksrepublik Donezk befindliches Gefängnis, in dem ukrainische Kriegsgefangene interniert sind, einem Artilleriebeschuss ausgesetzt. Dabei kamen nach den ersten Daten 40 Menschen ums Leben und mehr als hundert wurden verwundet. Dies meldet Daniil Bessonow, stellvertretender Informationsminister der Donezker Volksrepublik, am Freitag auf Telegram.
„In der Nacht beschoss das ukrainische Militär vermutlich mit HIMARS-Mehrfachraketenwerfern das Gefängnis in Jelenowka. Direkter Einschlag in die Baracken der Kriegsgefangenen. Die vorläufige Bilanz lautet 40 Tote und 130 Verwundete. Die Trümmer werden immer noch geräumt, und die Zahlen könnten noch steigen.“
Bessonow betonte mit Verweis auf Gespräche mit ukrainischen Kriegsgefangenen, dass die ukrainischen Artilleristen die Gefangenenbaracken absichtlich angegriffen hätten: Er stellte die Hypothese auf, dass somit die Gefangenen an Aussagen gehindert werden sollen, die die Kiewer Führung belasten könnten.
Nach letzten Daten wurden beim nächtlichen Angriff mindestens 130 Menschen verwundet; die Zahl der Todesopfer wuchs im Laufe der Räum- und Bergungsarbeiten auf 53 Mann an. Diese laufen noch.
Eine Videoaufnahme vom Einschlagsort der ukrainischen Raketen liegt vor, die das Ergebnis des Angriffs zeigt. Achtung, potenziell verstörende Bilder!

Telegram-Kanal der Volksmiliz der DVR: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR zur Lage am 29.7.22 um 10:30 Uhr
Die ukrainische Seite terrorisiert weiter die Zivilbevölkerung der Republik, indem sie massive Artillerieschläge auf Wohngebiete und Objekte der zivilen Infrastruktur verübt, die ihrerseits keine Gefahr für den Gegner darstellen und keine militärischen Objekte sind.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner nach Informationen des GZKK der DVR mehr als 500 Geschosse mit Mehrfachraketenwerfern „Grad“, Rohrartillerie des Kalibers 155mm, 152mm und 122mm sowie 120mm-Mörsern abgefeuert.
Die Gebiete von
16 Ortschaften der Republik wurden beschossen. Infolge von Beschuss starb ein Zivilist und 23, darunter ein Mädchen, geb. 2016, wurden verletzt. 51 Wohnhäuser und 16 zivile Infrastrukturobjekte wurden beschädigt.
Zusätzliche Informationen über verletzte Zivilisten und Schäden an Infrastruktur werden noch ermittelt.
Durch gemeinsame Handlungen von Soldaten der Donezker Volksrepublik und der Streitkräfte der Russischen Föderation wurden in den letzten 24 Stunden folgende feindliche Waffen und Militärtechnik vernichtet: 3 D-30-Haubitzen, eine M-777-Haubitze, 2 Schützenpanzerwagen und 40 Mann.
3 Feuerpstellungen des Gegners in den Gebieten von Peski und Opytnoje wurden beseitigt.

9:39 de.rt.com: Ukrainisches Parlament gewährt polnischen Bürgern „besonderen Status“
Das ukrainische Parlament gewährte im Land ansässigen Polen zahlreiche besondere Rechte, die anderen Ausländern verwehrt bleiben. Die Kiewer Politiker begründeten diesen Schritt mit der besonderen Unterstützung der Ukraine durch Polen.
Das ukrainische Parlament hat am Donnerstag ein Gesetz verabschiedet, das es polnischen Bürgern ermöglicht, sich eineinhalb Jahre lang legal im Land aufzuhalten, ohne eine Sondergenehmigung einholen zu müssen, und dabei ähnliche Rechte wie Ukrainer zu genießen.
Der Gesetzentwurf über die „besonderen Garantien“ für polnische Staatsangehörige wurde nach Angaben des Abgeordneten Jaroslaw Scheleznyak von 283 Abgeordneten unterstützt. Nach der Unterzeichnung durch den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij wird das neue Gesetz den Polen das Recht auf Beschäftigung, Wirtschaftstätigkeit, Bildung und medizinische Versorgung einräumen und ihnen Anspruch auf einige Sozialleistungen geben.
Wie die ukrainische Abgeordnete Olga Sowgirja Mitte Juli erklärte, werden Polen mit europäischen Qualifikationen, etwa Ärzte, Gesundheitspfleger oder Geburtshelfer, zusätzlich zu diesen sozialen Garantien in den staatlichen ukrainischen Kliniken arbeiten können.
Selenskij brachte den Gesetzentwurf am 11. Juli ein, dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Wolhynien-Massakers, bei dem Zehntausende von Polen während des Zweiten Weltkrieges von ukrainischen Nationalisten ermordet wurden. Die Nachricht über die Einbringung des Gesetzentwurfs in das ukrainische Parlament wurde vom polnischen Präsidenten Andrzej Duda verkündet, der sagte, Selenskijs Schritt habe eine symbolische Bedeutung, da die Nation, die „um jeden Preis versucht hatte, die Polen loszuwerden“, sie nun willkommen heiße.
Bereits im Mai hatte Selenskijs Büro erklärt, dass die Ukraine den Polen als Geste der Dankbarkeit einen „Sonderstatus“ einräumen werde: Seit Beginn der russischen Militäroperation in der Ukraine hat Polen die meisten ukrainischen Flüchtlinge aufgenommen (nach Angaben des UNHCR derzeit mehr als 1,2 Millionen) und ihnen ein 18-monatiges legales Aufenthaltsrecht gewährt.
Vor einiger Zeit hatte der ehemalige ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch die Entscheidung Selenskijs kritisiert. Seiner Meinung nach könnte die derzeitige Annäherung zwischen der Ukraine und Polen zu einer tatsächlichen Fusion der beiden Länder und zur „totalen Vernichtung“ des ukrainischen Staates führen.
Seine Äußerungen wurden am Donnerstag von Olga Kowitidi, Mitglied des Oberhauses des russischen Parlaments, aufgegriffen. In einem Gespräch mit der Zeitung Iswestija erklärte die Senatorin, die Entscheidung des ukrainischen Parlaments, den Polen einen „Sonderstatus“ zu gewähren, sei ein Verrat an den nationalen Interessen der Ukraine. Kowitidi sagte:
„Ohne einen Schuss abzufeuern, hat Selenskij die Polen in die Ukraine gelassen, die seit Jahrhunderten davon geträumt haben.“

9:40 de.rt.com: Estland stoppt Visaverfahren für russische Studenten
Estland hat die Vergabe von Visa sowie Aufenthaltsgenehmigungen an russische Studenten angesichts neuer Sanktionen des Landes gegen Russland vorerst eingestellt. „Die Fortsetzung der Sanktionen gegen Russland ist unerlässlich, um den unnachgiebigen Druck auf das Land zu gewährleisten“, sagte Außenminister Urmas Reinsalu in einer Erklärung:
„Wenn die Sanktionen dazu beitragen, die russische Aggression zu stoppen, wird sich dies auch positiv auf unsere eigene Sicherheit auswirken.“
Auch die kurzfristige Beschäftigung russischer und weißrussischer Bürger mit einer von einem anderen EU-Mitgliedstaat ausgestellten Aufenthaltsgenehmigung sei in Estland demnach nicht mehr erlaubt. Mit dieser zusätzlichen Maßnahme solle sichergestellt werden, so Reinsalu weiter, dass russische und weißrussische Bürger die Sanktionen nicht umgehen können, indem sie ein Kurzzeitvisum für ein anderes Land erhalten.
Der estnische Außenminister gilt als Verfechter der westlichen Sanktionspolitik. So hatte Reinsalu die europäischen Staats- und Regierungschefs unlängst gar dazu aufgefordert, die Visavergabe an russische Staatsbürger europaweit einzustellen:
„Es ist wirklich merkwürdig, dass russische Bürger jetzt in Massen über die Westgrenzen Russlands reisen – durch Finnland, Lettland, Litauen –, um im Sommer den Louvre zu besuchen, während in der Ukraine Kinder getötet werden. Das ist sicherlich moralisch falsch.“

Estlands Außenminister Urmas Reinsalu

10:04 de.rt.com: Bauernpräsident wirft Bundesregierung „wissentliche“ Verschärfung der Lebensmittelkrise vor
Joachim Rukwied, der Präsident des Deutschen Bauernverbands, hat sich angesichts der drohenden Getreidekrise infolge des Ukraine-Kriegs für eine vorübergehende Aussetzung der von Deutschland im Rahmen des Green-Deals erzwungenen Stilllegungen von Agrarflächen ausgesprochen.
Die Aussetzung der strengen Regelung würde es beispielsweise ermöglichen, „auf zusätzlichen 200.000 Hektar 1,4 Millionen Tonnen Weizen zu erzeugen“, erklärte Rukwied am Freitag im ARD-Morgenmagazin. „Unsere Landwirte wollen das tun und sind enttäuscht, sind frustriert, dass dieses Angebot seitens der Agrarministerkonferenz einfach nicht aufgenommen wurde.“ Mit ihrer Agrarpolitik verschärfe die Bundesregierung die Ernährungskrise „wissentlich“, so Rukwied.
Bei den deutschen Landwirten sorgen die drohenden Stilllegungen von Ackerflächen und andere Vorschriften im Rahmen des sogenannten Green Deals bereits seit längerem für großen Unmut. „Wir Landwirte nehmen unsere Verantwortung wahr, die aufziehende Hungersnot, die vor allem die Ärmsten betrifft, so weit wie möglich abzumildern, sagte Landwirt Willi Kremer-Schillings kürzlich gegenüber agrarheute. Über die deutsche Agrarpolitik herrsche derweil nur noch Unverständnis:
„Das ist angesichts der kommenden vorhersehbaren Hungerkrise in vielen armen Ländern der Welt ein nicht erklärbarer Wahnsinn.“

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Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes

11:14 (10:14) novorosinform.org: Die Streitkräfte der Ukraine bereiten sich auf den Versuch einer eGegenoffensive vor
Der Generalstab plant, Artillerie von der Ostfront zu verlegen, um die Artillerievorbereitung durchzuführen.
Der Telegram-Kanal „Resident“ berichtete, dass das Büro des Präsidenten der Ukraine mit dem Generalstab die Strategie des Kampfes um Cherson vereinbart habe. Das Kommando unterstützte auch den Vorschlag, zusätzliche
BFU-Artillerie in den Regionen Dnepropetrowsk und Mykolajiw einzusetzen.
Die Behörden und das Kommando der bewaffneten Formationen der Ukraine wollen die Kontrolle über die Stadt Cherson übernehmen, um die Erfolge der ukrainischen Armee zu fördern. Artillerie wird verlegt, um mit der Artillerievorbereitung
für einen Angriffsversuch auf das Verwaltungszentrum der Region Cherson zu beginnen.
Es wird berichtet, dass Artillerie von der Ostfront verlegt wird, was zu einer Verringerung des Gefahrenniveaus in den Grenzdörfern Russlands führen
würde.

10:30 Uhr de.rt.com: FSB meldet Festnahme eines ukrainischen Saboteurs: wollte Busbahnhof in die Luft sprengen
Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat offenbar einen Anschlag eines ukrainischen Saboteurs auf einen Busbahnhof in der russischen Stadt Lipezk vereitelt. Wie die russische Nachrichtenagentur Interfax berichtet, hat der FSB am Freitag ein Video über die Verhaftung und einen Teil des Geständnisses einer Gruppe ukrainischer Saboteure veröffentlicht, die zuvor wegen der Vorbereitung eines Terroranschlags in Lipezk festgenommen worden waren.
In dem auf der Website des Zentrums für Öffentlichkeitsarbeit der Sonderdienste veröffentlichten Video gesteht der festgenommene Mann, er sei ein Mitglied des Rechten Sektors, der als extremistisch eingestuft und in der Russischen Föderation verboten ist. „In der Stadt Lipezk, am Busbahnhof Sokol, sollte ich einen Terroranschlag verüben“, erklärte der festgenommene Mann in dem Video weiter.
Seinen Angaben zufolge reisten die Mitglieder der Gruppe, die neben ihm aus zwei Frauen bestand, demnach mehrmals zum Ort des geplanten Terroranschlags, studierten die dortigen Gegebenheiten. Kurz darauf wurden die sie festgenommen.
Der Inhalt eines sichergestellten Sprengsatzes bestand nach Angaben eines Sprengstoffspezialisten des Sonderdienstes aus „gefährlichen Materialien“.

Telegram-Kanal des Stabs der Territorialverteidigung der DVR: Zum Stand am 29. Juli 2022 hat die Truppengruppierung der DVR und der LVR mit Feuerunterstützung der Streitkräfte der RF auf dem Territorium der DVR 258 Ortschaften, einschließlich Pokrowskoje und Klinowoje, befreit.
Unsere Truppen setzten die Offensive in mehrere Richtungen fort!

10:49 de.rt.com: DVR zieht traurige Zwischenbilanz: 269 getötete Zivilisten seit Eskalation durch Kiew am 17. Februar – darunter 16 Kinder
Seit Beginn der Eskalation des Konflikts im Donbass durch die Ukraine am 17. Februar dieses Jahres sind in der Volksrepublik Donezk 269 Zivilisten, darunter 16 Kinder, durch Angriffe der ukrainischen Streitkräfte getötet worden. Dies teilte die Vertretung der DVR beim Gemeinsamen Kontroll- und Koordinierungszentrum des Waffenstillstandsregimes (JCCC) am Freitag mit.
„In 163 Tagen der Eskalation kamen 269 Zivilisten, darunter 16 Kinder, ums Leben.“

Dan-news.info: Die bewaffneten Formationen der Ukraine haben zielgerichtet die Gefängnis in Jelenowka südlich der Hauptstadt der DVR beschossen, wo ukrainische Kriegsgefangene festgehalten wurden. Dies erklärte das Oberhaupt der Republik Denis Puschilin.
„Offensichtlich war dies ein vorsätzlicher Beschuss und die Absicht solche Vertreter, insbesondere von „Asow“, zu vernichten, die begonnen haben, Aussagen zu machen“, sagte das Staatsoberhaupt in einer Sendung des Ersten Kanals.
Er führte auch die letzten Informationen an, gemäß derer etwa 47 Toten und 75 Verletzte gibt. „Wir leisten ihnen medizinische Hilfe, sie werden ja nach Schwere der Verletzung auf Einrichtungen verteilt. Insgesamt befanden sich 193 Menschen unmittelbar in dem Gefängnis in Jelenowka“, erläuterte Puschilin.

11:19 de.rt.com: 8,9 Prozent: Inflation in Eurozone springt auf neuen Rekordwert
Die Inflation in der Eurozone ist auf den höchsten Stand seit Einführung der Gemeinschaftswährung gestiegen. Laut Eurostat erhöhte sie sich im Juli auf 8,9 Prozent. Am stärksten steigen die Energiepreise, gefolgt von den Preisen für Lebensmittel.
Die Inflation in der Eurozone hat sich im Juli beschleunigt und abermals einen Rekordwert erreicht. Gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhten sich die Verbraucherpreise um 8,9 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Freitag mitteilte.
Dies ist die höchste Rate seit Einführung des Euros als Buchgeld 1999. Im Vormonat waren die Verbraucherpreise um 8,6 Prozent gestiegen. Experten hatten eine Beschleunigung auf 8,7 Prozent erwartet.
Getrieben wurde die Teuerung erneut durch die Energiepreise, die sich zum Vorjahresmonat um 39,7 Prozent erhöhten. Der Anstieg war allerdings etwas schwächer als im Vormonat. Dafür beschleunigte sich der Preisauftrieb bei Lebens- und Genussmitteln von 8,9 auf 9,8 Prozent.
Die Kerninflation, bei der besonders schwankungsanfällige Preise von Energie, Lebens- und Genussmitteln nicht berücksichtigt werden, stieg von 3,7 auf 4 Prozent. Die höchsten Inflationsraten im Währungsraum wiesen mit mehr als 20 Prozent erneut die drei baltischen Staaten auf. In Deutschland betrug die nach europäischen Standards berechnete Inflationsrate 8,5 Prozent.
Die Europäische Zentralbank hatte vor gut einer Woche ihre Leitzinsen erstmals seit elf Jahren angehoben. Verglichen mit anderen Notenbanken fällt die Reaktion der EZB spät aus, obwohl ihr Inflationsziel von zwei Prozent seit längerem klar übertroffen wird.

EZB-Zentrale in Frankfurt am Main

11:08 de.rt.com: Kiews Reserven in den Gebieten Kiew und Tschernigow mit Präzisionswaffen angegriffen – eine mechanisierte Brigade kampfunfähig, eine Motschützenbrigade kritisch getroffen
Die russischen Streitkräfte haben die Reserven der ukrainischen Streitkräfte in den Gebieten Kiew und Tschernigow mit Präzisionswaffen getroffen. Generalleutnant Igor Konaschenkow, der offizielle Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, gab dies am Freitag in Anwesenheit von Journalisten bekannt:
„See-, luft- und bodengestützte Hochpräzisionswaffen trafen am 28. Juli feindliche Reserven in den Regionen Kiew und Tschernigow.“
Nach Angaben des Sprechers verlor eine der vom Angriff betroffenen Brigaden des Gegners dadurch ihre Kampffähigkeit vollständig, die andere erlitt kritische Verluste:
„Im Ergebnis der Angriffe hat die 30. mechanisierte Brigade, die auf dem Truppenübungsplatz in der Nähe der Siedlung Ljutesch im Gebiet Kiew auf den Einsatz im Donbass vorbereitet wurde, ihre Kampffähigkeit vollständig eingebüßt. Darüber hinaus erlitt die 57. motorisierte Infanteriebrigade, die in der Region Tschernigow auf dem Truppenübungsplatz Gontscharowskoje ihre Kampfbereitschaft wiederherstellte, schwere Verluste.“

12:21 (11:21) novorosinform.org: Moskau stimmt das Datum für Kontakte mit Blinken ab
Die russische Seite wird sich bald auf einen Kontaktzeitpunkt mit US-Außenminister Anthony Blinken einigen. Dies erklärte der russische Außenminister Sergej Lawrow.
„In Bezug auf Tony Blinken und seine Kommentare, ja, wir haben zum ersten Mal davon erfahren, als wir in Afrika waren, und er ging ins Fernsehen und sagte, dass er mich telefonisch kontaktieren würde“, sagte der Diplomat.
Laut Lawrow verging etwa ein Tag, bis die russische Seite eine offizielle Anfrage erhielt.
„Wir koordinieren jetzt den Zeitpunkt eines solchen Kontakts“, sagte er.
Gleichzeitig betonte der Leiter des russischen Außenministeriums, dass
ein heutiger Anruf unwahrscheinlich sei.

11:31 de.rt.com: Ungarn und Russland planen gemeinsames Gasabkommen
Ungarn beabsichtigt nach Angaben des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán einen Vertrag mit Russland über den Kauf von weiteren 700 Millionen Kubikmetern Gas abzuschließen. Ein entsprechendes Abkommen könne bis zum Ende des Sommers unterzeichnet werden, sagte Orbán am Freitag im staatlichen Hörfunk.
„Wir verhandeln mit Russland über den Kauf von weiteren 700 Millionen Kubikmetern Gas. Ein Vertrag kann im Sommer unterzeichnet werden – und dann sind wir sicher“, erklärte der Ministerpräsident mit Blick auf die Energiekrise.
„Ungarn wird genug Gas haben.“ Man habe bereits Gespräche über weitere Lieferungen geführt, so Orbán.
Am Vortag hatten Orbán und der österreichische Bundeskanzler Karl Nehammer die Maßnahmen Brüssels zur Lösung der Probleme bei der Gasversorgung der EU erneut scharf kritisiert. Bei dem Treffen äußerte Ungarns Staatschef zudem Zweifel an der Sanktionsstrategie der EU gegen Russland als geeignetes Mittel zur Beendigung des Ukraine-Krieges und warnte in diesem Zusammenhang auch vor einer zukünftigen Kriegswirtschaft. Eine vorgeschriebene Rationierung des Erdgases „ist das erste Zeichen einer Kriegswirtschaft“, so Orbán.

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban

12:51 de.rt.com: Deutschland bereitet Lieferung von 16 Brückenlegepanzern an die Ukraine vor
Deutschland hat der Ukraine nach Angaben des Bundesministeriums der Verteidigung die Lieferung von 16 Brückenlegepanzern noch in diesem Herbst zugesichert. Mit den Panzern vom Typ Biber könnten Truppen im Gefecht Gewässer oder Hindernisse überwinden, teilte das Ministerium am Freitag mit. Der Biber kann laut Bundeswehr bis zu 20 Meter breite Gräben oder Flüsse überbrücken.
Die ersten sechs Systeme würden demnach bereits ab Herbst 2022 in die Ukraine geliefert. Die restlichen zehn Panzer würden dem osteuropäischen Land im kommenden Jahr übergeben, so das Verteidigungsministerium. Die Lieferung der Panzer sei demnach eine Ergänzung zu den bereits geleisteten Unterstützungsleistungen der Bundeswehr im Juli.
Deutschland hatte der Ukraine im Rahmen seiner Waffenlieferungen im Juli mehrere Panzerhaubitzen, Mehrfachraketenwerfer vom Typ Mars II sowie Flugabwehrpanzer vom Typ Gepard geliefert.

Brückenlegepanzer vom Typ Biber

nachmittags:

13:12 (12:12) deu.belta.by: Belarus beruft Botschafter aus Großbritannien ab
Nach einer Reihe unfreundlicher Handlungen Großbritanniens, die systematisch darauf abzielten, belarussischen Bürgern und juristischen Personen größtmöglichen Schaden zuzufügen, hat das belarussische Außenministerium beschlossen, seine diplomatische Vertretung in London auf den Status eines Geschäftsträgers ad interim zurückzustufen. Das teilte Behördensprecher Anatoli Glas der Telegraphenagentur BelTA mit.
Ein vollwertiger umfassender Dialog mit Großbritannien ist im Moment unmöglich, und zwar aus folgenden Gründen: Großbritannien hat beispiellose Sanktionen gegen belarussische Bürger, Beschäftigte, gegen die belarussische Wirtschaft und das Finanzsystem eingeführt. Für für belarussische Journalisten und Medien gelten Einschränkungen, gegen die Fluggesellschaft Belavia wurde unbegründet das Flugverbot verhängt. Belarussischen Abgeordneten, die zur Sitzung der Parlamentarischen Versammlung der OSZE reisen wollten, wurden vollkommen willkürlich Visen verweigert. Außerdem wurden gegen Belarus andere restriktive Maßnahmen verhängt.
„Es ist ermutigend, dass die einfachen Belarussen trotz allem, was geschieht, gute Beziehungen und gute persönliche Kontakte zu den Briten aufrechterhalten haben. Das offizielle Minsk wird diese Kontakte weiterhin fördern, etwa durch mehr Reisefreiheit. Das lässt uns mit einem gewissen Optimismus in die Zukunft blicken. Wenn wir die Möglichkeiten für eine Wiederaufnahme der konstruktiven Zusammenarbeit mit dem Vereinigten Königreich sehen
sollten, werden wir eine entsprechende Entscheidung treffen“, erklärte Anatoli Glas.
Die Abberufung des Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafters von Belarus bedeutet nicht, dass die Kommunikationskanäle mit London geschlossen werden, hieß es aus dem Außenministerium. „Wir haben keine Schritte gegen dieses Land eingeleitet und treten nach wie vor für einen respektvollen konstruktiven Dialog ein. Wenn die derzeitige innenpolitische Show vorbei ist und verantwortungsbewusste Politiker in der britischen Regierung auf die Bühne treten, die nicht für ihr persönliches Ansehen, sondern zum Wohle des britischen Volkes und der Stabilität in der europäischen Region arbeiten, werden die Voraussetzungen für die Wiederaufnahme des Dialogs und eine umfassende diplomatische Präsenz gegeben sein“, so das Außenministerium.

13:21 (12:21) novorosinform.org: Der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine dementierte den Angriff auf die Strafkolonie in Jelenowka
Ukrainische
Kämpfer hätten das Gebiet des Dorfes Jelenowka nicht angegriffen, erklärte der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine.
Nach Angaben der ukrainischen Seite erfolgte der Beschuss durch Artillerie der russischen Streitkräfte, um „die Folter von Gefangenen und Hinrichtungen zu verschleiern“.
„Die Streitkräfte der Ukraine haben keine Raketen- und Artillerieangriffe im Gebiet der Siedlung Olenevka (
Jwlenowka – Red.) durchgeführt“, heißt es in der offiziellen Erklärung des Generalstabs der Streitkräfte der Ukraine.
Die ukrainische Armee beschieße „nur russische Militäreinrichtungen“, fügte der Generalstab der Militanten der Ukraine hinzu.
Nach Angaben des
Stabs der Territorialverteidigung der DVR wurden durch nächtlichen Beschuss einer Strafkolonie in Jelenowka, in der sich ukrainische Kriegsgefangene befinden, 53 Menschen getötet und 75 verletzt. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurde der Angriff mit in den USA hergestellten HIMARS-Raketensystemen durchgeführt.

13:51 (12:51) novorosinform.org: Ukrainische Nationalisten eröffneten die Jagd auf „Beteiligte an den Ereignissen in Jelenowka“
Der Ex-Kommand
eurdes Asow-Regiments erklärte, die Nationalisten hätten begonnen, nach Personen zu suchen, die für den Beschuss des Untersuchungsgefängnisses in Jelenowka verantwortlich seien.
Der ehemalige Kommandeur des Asow-Regiments, Andr
ej Bilezkij, erklärte Rache an allen, die für den Beschuss und den Tod ukrainischer Gefangener im Untersuchungsgefängnis Jelenowka verantwortlich sind.
Laut dem Militärko
rrespondenten Georgi Medwedew gehe es um Rache am Militärpersonal der alliierten Streitkräfte. Jeder, der während des Artilleriebeschusses durch die BFU starb, wird dem russischen Militär zugeschrieben, das sie der Beteiligung an dem beschuldigt, was sie nicht begangen haben, und seine Tötng als „Vergeltung“ bezeichnet.
Der
Korrespondent bemerkte auch, dass sich die Bürger in der Ukraine „in glücklicher Ekstase schlagen“ würden, in der Gewissheit, dass „Gerechtigkeit“ eingekehrt sei und kein terroristischer Akt begangen worden sei.

14:11 (13:11) novorosinform.org: Die Botschafter Nordkoreas und der DVR erörterten die wirtschaftliche Zusammenarbeit
Der Botschafter der DVRK Sin Hong-chul besprach mit der Botschafterin der DVRK in Russland, Olga Make
jewa, die Entwicklung der bilateralen Beziehungen, auch in der Wirtschaft.
Das berichtet RIA Novosti unter Berufung auf die nordkoreanische Botschaft in Russland.
„Am 29. Juli fand ein Treffen zwischen dem Botschafter der DVRK in der Russischen Föderation und d
er Botschafterin der DVR in der Russischen Föderation statt. Beide Seiten besprachen die Entwicklung der bilateralen Beziehungen in verschiedenen Bereichen“, erklärte die Botschaft.
Zuvor
erklärte das Oberhaupt der DVR, Denis Puschilin, dass die Republik an der Hilfe der DVRK beim Wiederaufbau der während der Feindseligkeiten zerstörten Städte interessiert sei. Er fügte hinzu, dass die DVR Pläne für eine vielfältige Zusammenarbeit mit Pjöngjang habe.
Nordkorea hatte am 13. Juli die Unabhängigkeit der Volksrepubliken Lugansk und Donezk anerkannt. Als Reaktion auf diese Entscheidung der DVRK
erklärte die Ukraine den Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Pjöngjang.

13:13 de.rt.com: 14 italienische Radpanzer aus Norwegens Beständen in die Ukraine geliefert
Norwegen hat der Ukraine 14 Radschützenpanzer vom Typ IVECO LAV III aus italienischer Produktion geliefert. Dies teilte das Verteidigungsministerium des Königreichs am Freitag mit. Der Verteidigungsminister Bjørn Arild Gram kommentierte:
„Die Regierung prüft laufend Möglichkeiten für zusätzliche Unterstützung für Kiew.“
Nach Angaben des Ministeriums verfügen diese Fahrzeuge über eine hohe Mobilität und ein gutes Schutzniveau.
Zuvor hatte Norwegen der Ukraine 22 Panzerhaubitzen M109, 100 „Mistral“-Boden-Luft-Raketensysteme, 4.000 Panzerabwehrgranatwerfer sowie hochpräzise Mehrfachraketenwerfer übergeben. Der Verteidigungsminister des Königreichs Norwegen Bjørn Arild Gram betonte, der Ukraine müsse man noch „mehr Waffen liefern“.

14:33 (13:33) novorosinform.org: Selenskij kontrollierte gemeinsam mit G7-Botschaftern den Export von Getreide aus Odessa
Der Präsident der Ukraine traf in der Region Odessa ein, um gemeinsam mit den Botschaftern der G7-Staaten den Prozess des Exports ukrainischen Getreides zu kontrollieren.
Der Präsident der Ukraine,
Wladimir Selenskij, besuchte zusammen mit ausländischen Botschaftern den Hafen von Tschjornomorsk, wo ukrainisches Getreide verladen wird, wie der Telegram-Kanal „Odessa wie es ist“ berichtete.
Der Präsident und diplomatische Vertreter der G7-Staaten gingen in Begleitung von Sicherheitskräften um die Plattform herum,
von der Container auf das türkische Schiff Polarnet Istanbul verladen werden. Selenskij sagte, dass die Ukraine inzwischen bereit sei, Getreide zu exportieren und nun auf Signale von Partnern über den Beginn des Transports warte. Er wies darauf hin, dass es für Kiew wichtig sei, ein Garant für Ernährungssicherheit zu bleiben.
„Während jemand, der das Schwarze Meer blockiert, anderen Staaten das Leben nimmt, geben wir ihnen die Möglichkeit zu überleben“, fügte der Präsident der Ukraine hinzu.


13:56 de.rt.com: „Frankreich verscherbelt seine Di­plomatie für ein paar Tropfen Öl“ – Bin Salman in Paris
Der rote Teppich für Mohammed bin Salman wurde am Dienstag im Ehrenhof des Élysée ausgerollt. Auf der Agenda des Gipfeltreffens zwischen dem saudischen Kronprinzen und dem französischen Präsidenten stand ganz oben, das Königreich zu einer Ausweitung der Öllieferungen zu bewegen, um den Ausfall durch die Sanktionen gegen Russland auszugleichen.
Der französische Präsident, Emmanuel Macron, verkürzte seine Afrikatour, um den saudi-arabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman am Donnerstag im Élysée-Palast zu einem Abendessen zu empfangen – als Teil der verstärkten westlichen Bemühungen, den weltweit größten Ölproduzenten inmitten des Krieges in der Ukraine zu umwerben. Der faktische Herrscher des Königreichs Saudi-Arabien, Mohammed bin Salman, betrat bereits erstmals wieder europäischen Boden, als er am Dienstag in Athen vom griechischen Premierminister Kyriakos Mitsotakis empfangen wurde.
Der französische Präsident war im vergangenen Dezember der erste westliche Staatschef, der bin Salman in Riad besucht hatte, nachdem dieser von westlichen Regierungen wegen der grausamen Ermordung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi im Jahr 2018 in Istanbul geächtet worden war. Der US-Geheimdienst CIA macht den Kronprinzen für den Auftragsmord an Khashoggi verantwortlich. Vor zwei Wochen hatte auch US-Präsident Joe Biden, der den Saudi zuvor noch als „Paria“ eingestuft hatte, bin Salman im Rahmen einer Nahostreise besucht.
Während die Generalsekretärin von Amnesty International,Agnès Callamard, sich darüber entrüstete, dass Macron „den Mörderprinzen“ in Europa wieder salonfähig mache, erhoben die von Khashoggi vor seiner Ermordung im Jahr 2018 gegründete Nichtregierungsorganisation Democracy for the Arab World Now (DAWN) sowie die Schweizer Organisation Trial International in Paris eine Klage gegen den Kronprinzen wegen „Beihilfe zu Folter und gewaltsamem Verschwinden“. Die Grünen in Frankreich protestierten zudem gegen die Einladung von Bin Salman: „Frankreich verscherbelt seine Diplomatie für ein paar Tropfen Öl“, sagte der grüne Parteichef Julien Bayou. „Ich halte es für einen Skandal und bin empört, dass Macron mit allen Ehren den Henker meines Verlobten empfängt“, erklärte die Lebensgefährtin Khashoggis, Hatice Cengiz.
Auf der Tagesordnung des Treffens in Paris stand, das Königreich zu einer Ausweitung der Öllieferungen zu bewegen, um den Ausfall durch die Sanktionen gegen Russland auszugleichen. Frankreich ist einer der wichtigsten Waffenlieferanten von Riad, sieht sich jedoch einem wachsenden Druck ausgesetzt, da Saudi-Arabien im Jemen einen verheerenden Krieg gegen die Bevölkerungen vor Ort führt.

Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman und Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron bei ihrem Treffen in Paris

14:12 de.rt.com: Deutsche Panzerhaubitzen 2000 nach einem Monat in der Ukraine verschlissen
Einige Panzerhaubitzen 2000, die im letzten Monat von Deutschland an die Ukraine geliefert wurden, müssen nach intensivem Einsatz bereits repariert werden. Das berichtete das Magazin
Der Spiegel am Freitag unter Berufung auf Quellen.
Die ukrainische Seite habe das deutsche Verteidigungsministerium diese Woche über die auftretenden Probleme informiert. In Berlin sei man der Ansicht, dass diese auf die übermäßige Intensität des Waffeneinsatzes zurückzuführen sind: Jede Haubitze ist bei den im Einsatz üblichen Wartungsintervallen für durchschnittlich 100 Schuss pro Tag ausgelegt – doch die Ukrainer feuern deutlich mehr, so der Bericht. Deutschland sagt zu, der Ukraine die für die Wartung der Haubitzen erforderlichen Ersatzteile zu liefern.
Sieben Panzerhaubitzen dieses Modells aus der BRD wurden Ende Juni an Kiew geliefert. Einen Monat später erteilte die deutsche Regierung eine Genehmigung für die Lieferung von weiteren 100 Fahrzeugen im Wert von 1,7 Milliarden Euro. Die Umsetzung des Vertrags wird allerdings mehrere Jahre dauern.

Panzerhaubitze 2000 von Rheinmetall auf Transportauflieger in Munster, Niedersachsen 14. Februar 2022

14:25 de.rt.com: Kiewtreue Truppen beschießen Getreidelager im Gebiet Saporoschje
Die Streitkräfte der Ukraine haben in der Nacht zum Freitag einen Artillerieangriff auf Getreidespeicher im Bezirk Wassiljewski im Gebiet Saporoschje durchgeführt, wo bereits die neue Ernte eingelagert wird. Dies teilte der Leiter der zivil-militärischen Verwaltung des Gebiets Jewgeni Balizki auf seinem Telegramm-Kanal mit:
„Ukrainische Naziformationen haben heute Abend einen Artillerieangriff auf Getreidelager mit der neuen Ernte im Bezirk Wassiljewski durchgeführt. Ihr Ziel war die Vernichtung des wichtigsten Lagerpunkts für die Getreideernte, eines wichtigen humanitären Objekts.“
Die Beschädigung dieses Getreidespeichers in der Region Saporoschje durch die ukrainischen Streitkräfte werde jedoch die Getreidelieferungen weder für den Inlandsmarkt noch für die Exporte beeinträchtigen.

Telegram-Kanal von dnronline.su: Aussagen des Oberhaupts der DVR Denis Puschilin in Sendungen russischer Fernsehsender:
– Die Menschen des Donbass werden im Winter Wohnungen mit Heizung haben.
– In Brest war ich bei Unsrigen! Die Unterstützung für die Menschen des Donbass war ständig zu spüren.
– Unsere Einheiten haben bestimmte Erfolge in Richtung Awdejewka erzielt. Die Situation dort wird sich gemäß dem von Militärkommando ausgearbeiteten Plan entwickeln.
– Es gab gleich mehrere Treffer mit Mehrfachraketenwerfern HIMARS auf das Gefängnis in Jelenowka.
– Der Beschuss des Gefängnisses in Jelenowka, wo Gefangene von „Asow“ waren, erfolgte, um ukrainische Kommandeure und Personal, die verbrecherische Befehle Selenskijs gegen friedliche Bürger ausführten, physisch zu beseitigen. Die Aussagen von Gefangenen sind eine Beweisbasis. Kiew beschloss diese zu vernichten.

14:38 de.rt.com: Sanktionen: DHL beendet ab 1. September auch innerhalb Russlands Zustellung von Briefen und Paketen
Das deutsche Post- und Logistikunternehmen DHL wird die Zustellung von Waren und Briefen innerhalb Russlands ab dem 1. September eigenen Angaben zufolge komplett einstellen. Wie das Unternehmen über seine Website mitteilte, ginge die Entscheidung demnach überwiegend auf den inneren Betriebsablauf störende technische Schwierigkeiten sowie rechtliche Einschränkungen infolge westlicher Sanktionen gegen Russland zurück:
„Aufgrund erheblicher technischer Schwierigkeiten im Zusammenhang mit dem Funktionieren von Informationssystemen und Infrastruktur, der globalen Betriebsstruktur sowie rechtlicher Einschränkungen hat die Deutsche Post DHL Group, die alleinige Anteilseignerin von JSC DHL International ist, beschlossen, die Bereitstellung von Dienstleistungen für den Expressversand von Waren und Briefen innerhalb der Russischen Föderation ab 01.09.2022 einzustellen“, heißt es auf der Website.
Dementsprechend habe JSC DHL International somit künftig auch keinen Zugriff mehr auf das globale Informationssystem von DHL Express, das die Prozesse der Erbringung von Expresszustelldiensten innerhalb Russlands automatisiert, erklärte das Unternehmen weiter. „Das bedeutet, dass Kunden keine neuen Anfragen für die Zustellung von Dokumenten und Waren innerhalb Russlands im globalen Informationssystem von DHL Express erstellen oder stellen können.“
Dokumente und Sendungen, die vor dem 31. August 2022 zur Zustellung innerhalb Russlands angenommen wurden, würden den Empfängern allerdings noch zugestellt, so DHL. Das deutsche transnationale Post- und Logistikunternehmen hatte als Reaktion auf den Krieg in der Ukraine Anfang März bereits den Transport von Sendungen als Import nach Russland eingestellt.
Sendungen von Russland ins Ausland seien von der Maßnahme laut Mitteilung derzeit nicht betroffen: „Nach dem 1. September 2022 wird JSC DHL International weiterhin Dienstleistungen für die Zustellung von Briefen und Waren von Russland ins Ausland erbringen.“

15:42 (14:42) novorosinform.org: Am Ort des Beschusses des Untersuchungsgefängnisses in Jelenowka wurden Fragmente von HIMARS-Munition gefunden
Munitionsteile des amerikanischen MLRS HIMARS wurden in der Nähe der Justizvollzugsanstalt in Jelenowka gefunden. Ein entsprechendes Video wurde von Journalisten von RIA Novosti verbreitet.
Laut Eduard Basurin, dem stellvertretenden Leiter der
Volksmiliz der DVR, wusste Kiew eindeutig, dass sich gefangene ukrainische Soldaten im Untersuchungsgefängnis Jelenowkai befanden, das angegriffen wurde. Er stellte fest, dass die Ukraine selbst die Orte ihrer Inhaftierung bestimmt habe.
Zuvor hatte bereits Militärkorrespondent Alexander Sladkov den Angriff der Streitkräfte der Ukraine auf das Untersuchungsgefängnis in Jelenowka kommentiert. Ihm zufolge beschlossen die ukrainischen Sonderdienste, „ihre eigenen zu töten“ und zerstörten das in eine „richtige Stadt“ umgewandelte Gefängnis.
Er bemerkte auch, dass er nicht verstehe, warum es notwendig sei, diesen Ort zu bombardieren, wenn alle „Trumpf“-Gefangenen
(besonders wichtige Gefangene, A.d.Ü.) längst an sichere Orte gebracht worden seien.

15:05 de.rt.com: Wenn Kiew die Menschen nicht haben kann, sollen sie sterben: Ukrainische Artillerie beschießt zivile Siedlungen an der Frontlinie
Die ukrainischen Streitkräfte beschossen am Freitag im befreiten Territorium des Gebiets Saporoschje entlang der Kontaktlinie mehrere Siedlungen, in denen Zivilisten leben. Russische Soldaten erwiderten das Feuer, um die ukrainischen Feuerstellungen daran zu hindern. Dies erklärte Wladimir Rogow, Mitglied des Hauptrates der militärisch-zivilen Verwaltung des Gebiets Saporoschje, auf seinem Telegramm-Kanal:
„Es geht heute heiß her an der Linie der Kampfzusammenstöße in Saporoschje: Bewohner von Wassiljewka, Dnjeprorudny und Dörfern des Bezirks hören den Lärm von starken Explosionen und Artilleriesalven. Als Reaktion auf den Beschuss friedlicher Städte durch Selenskijs Kämpfer unterdrückt unsere Armee nun die Feuerstellungen der ukrainischen Streitkräfte: An der Kontaktlinie laufen Artillerieduelle.“

16:10 (15:10) novorosinform.org: Kräfte der DVR haben „gewisse Erfolge“ in Richtung Awdejewka erzielt – Puschilin
Die
Soldaten der DVR haben bei Awdejewka mehrere Aufgaben erfolgreich abgeschlossen und setzen die Befreiungsoperation fort, sagte das Oberhaupt der DVR Denis Puschilin in einer Sendung des „Perwy Kanal“
„Bisher kann ich nur allgemein sagen, dass unsere Einheiten in Richtung Avdeevka bereits einige Erfolge erzielt haben.“,
sagte er in der Fernsehsendung.
Der Staatschef der DVR stellte fest, dass er die Entwicklung der Situation verfolge und dass sie dem vom Militärkommando der DVR vorgezeichneten Kurs folge.
Zuvor berichtete Puschilin, dass ukrainische Kämpfer die Strafkolonie in Jelenowka absichtlich beschossen hätten, um die „Azow“-Kämpfer zu zerstören, die begannen, über die Verbrechen des Kiewer Regimes auszusagen.

16:10 de.rt.com: Trümmer hochpräziser GMLRS-Raketen für HIMARS-Mehrfachwerfer in Jelenowka gefunden – DVR-Milizsprecher: Kiew wusste, wo ukrainische Gefangene interniert sind
Die Führung in Kiew versucht, die Kriegsverbrechen des ukrainischen Militärs zu vertuschen, und ist bereit, dafür ihre eigenen Soldaten, sofern diese in Gefangenschaft geraten, kompanieweise zu ermorden. Diese Folgerung drängt sich anhand von zweierlei Tatsachen auf. Zuallererst wurden in der Ortschaft Jelenowka in der Volksrepublik Donezk in jener Untersuchungshaftanstalt, wo gefangene ukrainische Soldaten und Mitglieder faschistischer Terrormilizen interniert sind, Trümmer von GMLRS-Raketen aufgefunden, berichtet Swesda.
Diese satellitengesteuerten Geschosse für die von den USA wohlgemerkt in nur sehr geringer Stückzahl gelieferten Mehrfachwerfer HIMARS haben einen Streukreisradius von lediglich sieben bis zehn Metern um die Zielkoordinaten. Somit muss jedweder Einsatz dieses Systems durch die ukrainischen Streitkräfte als ein sehr zielgenauer Angriff angesehen werden.
Da zahlreiche Videoaufnahmen von Zeugenaussagen und Geständnissen gefangen genommener ukrainischer Soldaten und Angehörigen rechtsextremer Terrormilizen wie Asow, die in großer Zahl in der U-Haftanstalt in Jelenowka inhaftiert sind, bereits veröffentlicht wurden, liegt auch somit ein Tatmotiv vor. Und dass diese Gefangenen in Jelenowka interniert wurden, ist nicht nur schon länger öffentlich bekannt, sondern Jelenowka wurde sogar als der Internierungsort vereinbart, als sich ein Teil der Kämpfer ergab, erinnert der stellvertretende Leiter der Volksmiliz der DVR Eduard Bassurin:
„Sie wussten präzise, wo genau die Kriegegefangenen gehalten werden. Nachdem die Gefangenen begannen, über die von ihnen begangenen Verbrechen auszusagen – und darüber, dass die Befehle dafür aus Kiew kamen –, fasste die politische Führung der Ukraine den Entschluss, hier einen Angriff auszuführen.“
Beim nächtlichen Angriff am 29. Juli auf die Untersuchungshaftanstalt in Jelenowka wurde eine Baracke vollständig zerstört, nach aktuellen Daten kamen 53 ukrainische Gefangene ums Leben und mindestens 75 weitere wurden verletzt.

16:15 de.rt.com: Kreml zu Medienberichten über Opferzahlen unter russischen Soldaten: Fake News
Kremlsprecher Dmitri Peskow beklagt, dass auch Medien, die sich als seriös bezeichnen, nicht davor zurückschrecken, Fake News zu verbreiten. Indessen kommentierte er die derzeit kursierenden Zahlen über Verluste unter den Angehörigen der russischen Streitkräfte.
Dmitri Peskow, der Sprecher des russischen Präsidenten, hat einen Bericht der New York Times über das Ausmaß der Verluste unter den russischen Streitkräften in der Ukraine zurückgewiesen und die Zeitung beschuldigt, Narrative der US-Regierung unkritisch zu übernehmen.
„Wir reden hier nicht von einer Erklärung der US-Regierung, sondern von einem Bericht in einer renommierten Zeitung“, sagte Peskow. „Scheinbar schrecken heutzutage auch die seriösesten Medien nicht davor zurück, diverse Fake News zu verbreiten. Leider häufen sich solche Praktiken und dementsprechend sollten wir auch damit umgehen.“
Am Donnerstag berichtete die New York Times, dass die Regierung von US-Präsident Joe Biden davon ausgehe, dass Russland im laufenden Ukraine-Konflikt bis zu 75.000 Soldaten verloren habe, entweder getötet oder verwundet. Als Quelle zitierte das Nachrichtenunternehmen einen „anonymen Abgeordneten“, der angeblich ein geheimes Briefing des Außenministeriums, des Verteidigungsministeriums, der Stabschefs und des Büros des Direktors des Nationalen Geheimdienstes einsehen konnte.
Gleichzeitig warnte die britische Zeitung The Times, dass die Schätzungen der Opfer bei den Streitkräften auf beiden Seiten höchst spekulativ seien. Zudem stellte das Blatt fest, dass die Zahlen um den Faktor zehntausend abweichen könnten.
Das letzte Mal, dass Russland seine Verluste offiziell bekannt gab, war am 25. März, als das Verteidigungsministerium berichtete, dass seit Beginn der Offensive in der Ukraine 1.351 Militärangehörige gefallen und 3.825 im Kampf verwundet worden sind. Im Juni behauptete Andrey Kartapolow, der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses der russischen Duma, dass die russische Armee aufgrund von Anpassungen in ihrer Strategie „praktisch keine Soldaten mehr verliert“.
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat hingegen eingeräumt, dass die Streitkräfte seines Landes schwere Verluste erleiden. Vergangene Woche gab er bekannt, dass die ukrainischen Streitkräfte täglich bis zu 30 Soldaten im Kampf verliere, was deutlich weniger sei als im Mai und Juni, als die Zahl der Gefallenen und Verwundeten mit 100 bis 200 Soldaten pro Tag beziffert wurde.
Am 4. Juli gab der russische Verteidigungsminister Sergei Schoigu bekannt, dass die Ukraine allein in den zwei Wochen davor fast 5.500 Soldaten verloren habe, darunter mehr als 2.000 Gefallene.

16:33 de.rt.com: Nordmazedonien übergibt T-72-Panzer an die Ukraine
Laut einer Meldung der serbischen Rundfunkgesellschaft RTS hat Nordmazedonien eine ungenannte Anzahl von Panzern vom Typ T-72 an die Ukraine übergeben. Wie aus der Meldung hervorgeht, bestätigte das nordmazedonische Verteidigungsministerium die Echtheit eines Videos, das den Transport der Panzer zeigt.
Das Ministerium verkündete weiter, dass ein mit T-72-Panzern ausgestattetes Bataillon im Rahmen der Modernisierung der nordmazedonischen Streitkräfte aufgelöst werden soll. Die Panzer sollen „unter Berücksichtigung der Bedürfnisse des Verteidigungsministeriums der Ukraine“ unentgeltlich an Kiew übergeben werden. Die genaue Anzahl der gelieferten Panzer wurde nicht präzisiert.
Angaben der Nachrichtenagentur TASS zufolge verfüge Nordmazedonien insgesamt über 31 Panzer vom Typ T-72. Sie alle waren im Jahr 2000 von Russland an Skopje zur Bekämpfung von albanischen Separatisten übergeben worden.

16:57 de.rt.com: Oberhaupt des Gebiets Saporoschje berichtet über Normalisierung des Lebens in der Region
In einem auf Telegram veröffentlichten Video hat das Oberhaupt der militärisch-zivilen Verwaltung des Gebiets Saporoschje Jewgeni Balizki von einer Normalisierung des Lebens gesprochen und die ukrainischen Streitkräfte aufgerufen, den Raketenbeschuss der Region einzustellen.
Das Video zeigt, wie Balizki am Steuer seines Autos durch die Straßen von Melitopol fährt, und es soll nach seiner Darstellung proukrainische Narrative widerlegen, nach denen im Gebiet Saporoschje „überall Militärs marschieren und sich die Menschen um einen Brotlaib in riesigen Warteschlangen prügeln“. Balizki zufolge verlaufe das Leben normal, soziale Leistungen werden regelmäßig ausbezahlt und Betriebe arbeiten. Allerdings gebe es keine „mit Stöcken fuchtelnde ‚Ruhm der Ukraine‘ brüllende Nazis“ mehr. Zum Schluss seines Berichts wandte sich Balizki direkt an das ukrainische Militär:
„Wir leben ein normales Leben. Hört auf, uns mit Raketen zu beschießen. Glaubt ihr, dass ihr euch an uns rächt? Nein, ihr rächt euch an euch selbst.“

Telegram-Kanal des Stabs der Territorialverteidigung der DVR: Abendbericht des Stabs der Territorialverteidigung der DVR am 29. Juli 2022
Die Behörden der DVR führen weiter vorrangige Maßnahmen zum Wiederaufbau des sozial-humanitären Bereichs durch.
In Kassjanowka und Mariupol wurden 4G-Basisstationen montiert und in Betrieb genommen. In Wolnowacha gehen die Arbeiten an der Wiederherstellung der Datenübertragungsnetze in Mehrparteienwohnhäusern weiter.
An Einrichtungen des Gesundheitsversorgung wandten sich fast 6000 Menschen.
Spezialisten der Elektrizitätswerke haben Reparatur- und Wiederaufbauarbeiten an Hochspannungsleitungen und Umspannwerken in Mariupol, Sachanka und Rubzy durchgeführt.
In
Wolnowacha, Mariupolm Mironowskij und Mangusch wurden Reparaturarbeiten am Gasversorgungssystem durchgeführt.
Zivilschutzkräfte haben mehr als 29 Hektar Territorium und mehr als 9000 Quadratmeter Gebäude untersucht und fast 2000 explosive Objekte entschärft.
Wir erinnern daran, dass einige Ortschaften der Donezker Volksrepublik mit explosiven Objekten übersät sind.
So
haben die bewaffneten Formationen der Ukraine Antipersonenminen „Lepestok“ auf dem Gebiet von Jassinwowataja, Luganskoje, Pantelejmoniwka, den Kiewskij und den Kujbyschewskij-Bezirk von Donezk abgeworfen. Zurzeit ergreifen Spezialdienste der DVR alle notwendigen Maßnahmen zur Minenräumung.
Seien Sie aufmerksam und vorsichtig! Bei der Entdeckung von explosiven Objekten rufen sie das Zivilschutzministerium und die Polizei an.
Das Innenministerium und die Militärkommandantur der DVR überprüfen weiter Ausweise und gewährleisten den Schutz der öffentlichen Ordnung in allen befreiten Ortschaften.
Bei Informationen über verdächtige Personen oder mögliche rechtswidrige Aktivitäten bitten wir, sich unverzüglich an die Telefonnummern des Staatssicherheitsministerium der DVR zu wenden.

17:35 de.rt.com: Server der Nationalen Verteidigungsuniversität der Ukraine gehackt
Ein anonymes Mitglied der Hackergruppe RaHDIt hat der Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtet, dass russische Hacker die Server der Nationalen Verteidigungsuniversität der Ukraine geknackt und dort Beweise ukrainischer Kriegsverbrechen im Donbass hinterlassen hätten. Die Quelle gab bekannt:
„Heute, am Tag der ukrainischen Spezialtruppen, wurden im Rahmen einer gemeinsamen Operation der Hackergruppen Beregini und RaHDIt die Server der Kaderschmiede dieser Struktur angegriffen, nämlich der Nationalen Verteidigungsuniversität der Ukraine. Es wurden Unterrichtsmaterialien, Listen von Lehrern, Studenten und Alumni der vergangenen Jahre und Angaben zu ihren Einsatzorten heruntergeladen.“
Am Ende sollen die Hacker „echte Materialien, welche die Gräuel des Kiewer Regimes im Donbass beleuchten“, hinterlassen haben.
Bereits zu Beginn des russischen Militäreinsatzes hatten Mitglieder von RaHDIt insgesamt 755 Websites der ukrainischen Regierung gehackt.

abends:

18:01 de.rt.com: Nach Raketenangriff durch Kiews Militär: verwundete ukrainische Kriegsgefangene in Krankenhäuser verlegt
Ukrainische Kriegsgefangene, die nach dem ukrainischen Raketenangriff auf die Untersuchungshaftanstalt in Jelenowka verwundet wurden, wurden in die Krankenhäuser der Stadt Donezk verlegt. Dies teilte der Sprecher der Donezker Volksmiliz Eduard Basurin Journalisten mit. Er sagte, dass die Verwundeten auf drei bis vier Krankenhäuser verteilt wurden. Es soll bei den Opfern sowohl leichte als auch schwere Verwundungen geben.
Wie der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums zuvor gemeldet hatte, wurde die Untersuchungshaftanstalt, in der bekanntermaßen ukrainische Kriegsgefangene, darunter auch Angehörige des neonazistischen „Asow“-Regiments, verwahrt waren, unter Einsatz eines HIMARS-Raketenwerfers angegriffen. Nach jüngsten Angaben sind dabei 53 von 193 Insassen ums Leben gekommen, 71 weitere wurden verwundet.

Telegram-Kanal der Volksmiliz der DVR: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR über die Lage um 19:30 Uhr am 29.07.22
Am heutigen Tag hat der Gegner nach Informationen des GZKK der DVR mehr als 440 Geschosse mit Mehrfachraketenwerfern „Grad“, Rohrartillerie des Kalibers 155, 152 und 122mm sowie 120mm-Mörsern abgefeuert.
Die Gebiete von 18 Ortschaften der Republik wurden beschossen. Durch Beschuss wurden 11 Zivilisten, darunter ein Kind, geb. 2007, verletzt, 2 starben. 39 Wohnhäuser und 4 zivile Infrastrukturobjekte wurden beschädigt.
Zusätzliche Informationen über verletzte Zivilisten und Schäden an Infrastruktur werden noch ermittelt.
Mit Trauer teilen wir mit, dass bei der Ausführung ihrer militärischen Pflicht im Kampf für die Unabhängigkeit 3 Verteidiger der Donezker Volksrepublik starben und 14 verletzt wurden.
Wir sprechen den Verwandten und Freunde
n der Toten unser aufrichtiges Mitgefühl aus.

18:39 de.rt.com: UNO sieht keine Anzeichen für Ende des Ukraine-Konflikts
Die UNO sieht keine Anzeichen dafür, dass ein Ende des Konflikts in der Ukraine absehbar wäre. Dies verkündete nach Angaben von TASS die stellvertretende Generalsekretärin für Angelegenheiten der Politik und Friedensstiftung und frühere US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen Rosemary DiCarlo während einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates. Sie meinte, der Konflikt dauere bereits fünf Monate und es gebe keine Anzeichen für sein Ende – im Gegenteil, die Kampfhandlungen würden sich intensivieren. Der politische Dialog sei praktisch zum Erliegen gekommen, erklärte DiCarlo. Sie fügte hinzu, eine Vorbereitung auf den kommenden Winter in humanitärer Hinsicht halte sie für notwendig.

18:57 de.rt.com: Fünfköpfige Familie beim ukrainischen Beschuss von Brilewka im Gebiet Cherson gestorben
Eine Familie aus zwei Erwachsenen und zwei Kindern ist beim ukrainischen Beschuss der Siedlung Brilewka im Gebiet Cherson unter den Trümmern ihres Wohnhauses gestorben. Dies meldete die Nachrichtenagentur RIA Nowosti dem stellvertretenden Leiter der regionalen Verwaltung, Kirill Stremousow. Er betonte, dass das ukrainische Militär seine Angriffe auf Zivilisten konzentriere, wie es auch bei Artillerieangriffen auf Donezk der Fall war:
„Niemand schert sich um die Anzahl der Gefallenen, die acht Jahre andauernde Geschichte von Donezk setzt sich fort, wenn wir unsere Kinder begraben müssen.“

Standard

Presseschau vom 28.07.2022

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, snanews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein. Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet. Die Wiedergabe russischer und anderer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Technischer Hinweis:

Bei den ‚Lesetipps‘ und für Bilder verwenden wir externe Verweise auf die Originalquellen.
Wegen aktuell bestehender Einschränkungen innerhalb der EU kann es vorkommen, dass einzelne Verweise zeitweilig nicht funktionieren.
In vielen Fällen lässt sich das Problem beheben, indem man in
den Verbindungseinstellungen des jeweiligen Browsers ‚DNS über HTTPS‘ aktiviert (Anleitungen u.a. hier) und einen geeigneten DNS-Server (z.B. Cloudflare) festlegt.
Reicht das nicht aus, bietet sich die Nutzung eines VPN mit einem Server außerhalb der EU an. Ein Beispiel hierfür ist ZenMate, das für alle gängigen Browser als kostenlose Erweiterung verfügbar ist. In der kostenlosen Version eignen sich hier die Server in den USA und Singapur.
Referenzierte Bilder werden manchmal nicht sofort angezeigt, weil die jeweiligen Quellen eine eingebaute DDoS-Prüfung verwenden. Hier hilft meist, das jeweilige Bild über das Kontextmenü des Browsers explizit neu zu laden.

Außer der Reihe – Lesetipps:

de.rt.com: Live-Ticker zum Ukraine-Krieg
Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen. Hier lesen Sie die neuesten Entwicklungen. …
https://kurz.rt.com/2tg9 bzw. hier

Rainer Rupp: Polit-Eliten am Abgrund: Jetzt rächen sich die Sünden der Vergangenheit
Die Manipulation von Wirtschaftsnachrichten aus politischer Zweckmäßigkeit ist nicht neu. Derzeit versucht die Biden-Regierung in den USA, den Begriff „Rezession“ aus dem Diskurs zu verbannen. Und in Berlin gaukeln die Polit-Eliten dem Volk vor, alles im Griff zu haben. Dabei steuern sie zielgenau auf den Abgrund zu. …
https://kurz.rt.com/33kj bzw. hier

Slobodan Kolomoets: Wie Lobbyisten Washington zu einem langen militärischen Konflikt in der Ukraine überreden konnten
Wer sich gefragt haben sollte, warum die westliche Medienberichterstattung über den Ukraine-Konflikt sich meist auf „laut Kiew“ beruft, dann ist die Antwort größtenteils auf die Macht von Lobbyisten zurückzuführen, bei denen die Ukrainer immer die Guten und die Russen immer die Bösen sind. Doch dieses Narrativ kommt nicht von ungefähr. …
https://kurz.rt.com/33kt bzw. hier

de.rt.com: Angst vor Aufständen? Österreich und Deutschland bereiten sich auf Militäreinsätze im Innern vor
Wächst bei europäischen Politikern etwa die Angst vor Volksaufständen? Vermehrte Einsätze der eigenen Streitkräfte im Inneren sowie fragwürdige Armee-Übungen lassen vermuten: offenbar schon. Dabei rüttelt die Politik bereits seit Langem an den Hürden, die bislang noch Inlandseinsätzen entgegenstehen. Doch mit welchem Ziel? …
https://kurz.rt.com/33ic bzw. hier

Maxim Artemjew: „Es ist die Sache nicht wert“ – Ukrainer wollen nicht für Selenskijs Ziele sterben
Rund fünf Monate nach Beginn von Russlands militärischer Sonderoperation in der Ukraine nimmt der Widerstand in der Öffentlichkeit des Landes gegen Zwangsrekrutierungen für den Kriegsdienst zu. Kiews Siegespropaganda verliert mit jedem Tag an Kraft. …
https://kurz.rt.com/33if bzw. hier

Scott Ritter: NATO-Brandstifter Stoltenberg verlangt, dass die westliche Öffentlichkeit die Zeche bezahlt
Im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine sollen die Mitglieder der Europäischen Union „aufhören, sich zu beschweren“, und „den Preis zahlen, den es zu zahlen gilt“, sagte der Vorsitzende der militärischen Allianz, der maßgeblich daran beteiligt war, dass der Konflikt überhaupt zustande kam. …
https://kurz.rt.com/33lb bzw. hier

Dagmar Henn: Nach dem Scheitern in der Ukraine: Wo ist die Hintertür für die USA?
Die USA haben eine gute alte Tradition, nämlich Verbündete auf verlorenem Posten im Stich zu lassen. Eigentlich wäre die Ukraine jetzt an der Reihe. Schon allein wegen der US-Zwischenwahlen im November. Aber wie könnte das aussehen? Hier ein paar Spekulationen. …
https://kurz.rt.com/33js bzw. hier

Dagmar Henn: Lawrows Afrika-Reise: Macrons geheime Panik
Er war voll Empörung, der französische Präsident Macron. Wie konnten die Afrikaner nur der Ukraine die Solidarität verweigern und nicht nur keine Sanktionen gegen Russland verhängen, sondern den russischen Außenminister auch noch herzlich empfangen? Macron schwimmen gerade die Felle davon …
https://kurz.rt.com/33mj bzw. hier

Tom J. Wellbrock: Da gehen, wehen und kämpfen sie – die woken Ideologien
Voller Stolz hisst Deutschlands Gesundheitsminister die Regenbogen-Fahne. Voller „unangenehmer“ Gefühle erzwingen Besucher eines Konzertes dessen Abbruch, weil die Band es wagte, Rastalocken zur Schau zu tragen. Der Christopher-Street-Day wird zu einem politikarmen Politikum und die Ideologisierung schreitet in Kriegszeiten unaufhaltsam voran. …
https://kurz.rt.com/33lu bzw. hier


abends/nachts:

20:47 de.rt.com: Russlands Außenministerium warnt vor Einsatz US-amerikanischer Mehrfachraketenwerfer gegen russisches Staatsgebiet
Ein möglicher Einsatz US-amerikanischer Mehrfachraketenwerfer oder sonstiger von der NATO gelieferten Ferngeschütze durch ukrainische Streitkräfte gegen russisches Staatsgebiet könnte überaus ernste Folgen haben. Darüber warnte während der Verhandlungen zur militärischen Sicherheit und Waffenkontrolle in Wien der Leiter der russischen Delegation Konstantin Gawrilow. Er sagte nach Angaben des russischen Außenministeriums:
„Kollegen, lasst eure Achtsamkeit bitte nicht von transatlantischen Herren abstumpfen. Sollten die ukrainische Streitkräfte US-amerikanische Mehrfachraketenwerfer oder sonstige Ferngeschütze der NATO gegen russisches Gebiet einsetzten, wird es mehr als ernste Folgen haben.“
Gawrilow warnte außerdem vor einer weiteren Anstachelung Europas zur Eskalation gegen Russland:
„Washington stachelt seine europäischen Satelliten dazu an, die Beziehungen zu Moskau zu verschlimmern, zwingt sie, ukrainische Soldaten auszubilden und das eigene Gebiet als Transitzone für Waffenlieferungen zu nutzen. Dies könnte zu einer Erweiterung der Zone des bewaffneten Konflikts führen.“

dan-news.info: Die DVR und Belarus haben eine Menge Möglichkeiten für gegenseitige Zusammenarbeit, erklärte heute das Oberhaupt der DVR Denis Puschilin bei einem Arbeitsbesuch in der Oblast Brest.
„Diese belorussische Region hat ein großes Industriepotential, das aus dem Bausektor und der Lebensmittelindustrie besteht. Außerdem ist die Zusammenarbeit mit dem landwirtschaftlichen Sektor interessant. Der Donbass braucht heute verlässliche Partner und wir sind den Einwohnern des befreundeten Belarus dankbar, für eine gegenseitig fruchtbringende Zusammenarbeit haben wir viele Möglichkeiten. Wir haben verabredet, dass wir das auf der Arbeitsebene erarbeiten werden“, schrieb Puschilin in seinem Telegram-Kanal.
Er fügte hinzu, dass er sich in der Hauptstadt der Oblast mit dem stellvertretenden Vorsitzenden des Exekutivkomitees der Oblast Dmitrij Gorodezkij, dem Vorsitzenden des Stadtrats Nikolaj Krasowskij und dem Leiter der regionalen Organisation „Belaja Rus“ Alexendr Bachanowitsch getroffen hat. Es wurden die Perspektiven der Zusammenarbeit der belorussischen Region und der DVR erörtert.

21:04 de.rt.com: Medien: G7 wollen bis Dezember Preisobergrenze für Erdöl aus Russland einführen
Nach Angaben von Reuters planen die G7-Staaten bis Dezember eine Preisobergrenze für russisches Öl einzuführen. Der Preisbegrenzungsmechanismus für russisches Öl soll gleichzeitig mit dem Teilembargo der EU eingeführt werden, das am 5. Dezember in Kraft tritt.
Die G7 (Großbritannien, Deutschland, Italien, Kanada, Frankreich, Japan und die USA) wollen bis zum 5. Dezember eine Preisobergrenze für russisches Rohöl verhängen, wenn die Sanktionen der Europäischen Union in Kraft treten, die die Einfuhr von russischem Rohöl auf dem Seeweg verbieten. Dies wurde von einer Quelle gegenüber Reuters berichtet. Ein hochrangiger G7-Beamter sagte:
„Das Ziel ist es, sich an den Zeitplan anzupassen, den die EU bereits festgelegt hat. Wir wollen sicherstellen, dass der Preisbegrenzungsmechanismus zur gleichen Zeit in Kraft tritt.“
Er fügte hinzu, dass eine Reihe von asiatischen Ländern an der Einführung einer Preisobergrenze durch die G7 interessiert sind, da sie dadurch ihre Verhandlungsposition gegenüber Russland bei neuen Verträgen verbessern könnten.
Die von der Gruppe der Sieben eingeführte Preisobergrenze soll so berechnet werden, dass der Ölpreis etwas über den Produktionskosten, aber deutlich unter den aktuellen Marktpreisen liegt. Anfang Juni verhängte die EU ein Teilembargo gegen russisches Öl. Die Lieferung von russischem Rohöl auf dem Seeweg in die EU soll ab dem 5. Dezember eingestellt werden. Darüber hinaus wird die Versicherung und Rückversicherung von Seetransporten von russischem Öl und Ölprodukten in Drittländer verboten.
Ende desselben Monats trafen sich die G7-Staaten zu einem Gipfel in den bayerischen Alpen und vereinbarten, die Preise für russisches Öl zusätzlich zum EU-Embargo zu begrenzen. Nach Angaben des japanischen Premierministers Fumio Kishida ist geplant, die Obergrenze auf etwa die Hälfte des derzeitigen Preises festzusetzen.
Laut Bloomberg kann die Obergrenze durch Versicherungs- und Transportmechanismen durchgesetzt werden. Das bedeutet, dass es nur möglich sein wird, Öl zu versichern und zu transportieren, dessen Preis einen bestimmten Schwellenwert nicht überschreitet. In diesem Zusammenhang äußerte das US-Finanzministerium auch die Hoffnung, dass der Mechanismus der Preisobergrenze gleichzeitig mit dem Teilembargo funktionieren wird. Der Unterstaatssekretär des US-Finanzministeriums, Adewale Adeyemo, sagte:
„Unser Ziel ist es, dass wir bis Dezember, wenn das Versicherungsverbot in Kraft tritt, eine Preisobergrenze einführen können.“
Die russischen Behörden warnten ihrerseits davor, dass die Ölpreise erheblich steigen würden, wenn die Obergrenze eingeführt wird. Nach Ansicht von Russlands Präsident Wladimir Putin treten die westlichen Länder „auf die gleiche Harke“, die sie bei russischem Gas eingesetzt haben. Er erklärte:
„Das Ergebnis wird das gleiche sein – ein Anstieg der Preise. Die Ölpreise werden in die Höhe schießen.“
Der stellvertretende Ministerpräsident Alexander Nowak erklärte seinerseits, dass Russland seine Lieferungen einstellen wird, wenn die Obergrenze für den Preis des russischen Öls unter den Produktionskosten läge.

21:18 de.rt.com: Volksrepublik Donezk meldet über 50 Raketeneinschläge innerhalb einer Stunde – Maschinenwerk in Gorlowka brennt
Die Vertretung der Volksrepublik Donezk bei der Gemeinsamen Kontrollkommission zur Überwachung der Einhaltung des Waffenstillstands meldet für die Zeit zwischen 20.00 Uhr und 21.00 Uhr 51 Raketen- und Mineneinschläge in den Städten und Siedlungen der Republik. Mehrheitlich handelt es sich dabei um Geschosse des NATO-Kalibers 155 mm, die durch die ukrainische Republik auf das Gebiet der DVR abgefeuert wurden.
Insgesamt hat nach Angaben der Waffenstillstandskontrolleure die ukrainische Artillerie am Mittwoch über 700 Raketen, Geschosse und Minen auf das Territorium der Volksrepublik Donezk abgefeuert. Am Nachmittag hatten die Behörden den Tod von zwei Zivilisten im Stadtbezirk Petrowski der Stadt Donezk gemeldet, darüber hinaus lagen zunächst keine amtlichen Angaben über Tote und Verletzte vor.
Getroffen wurde unter anderem eine Maschinenfabrik in der Stadt Gorlowka, die dadurch in Brand geraten ist.

21:23 de.rt.com: BASF, Erdgas und Bananen
Inzwischen haben wir gelernt, dass viele Sektoren der Industrie Erdgas benötigen, nicht nur als Brennstoff. Die BASF will jetzt ihre energieintensive Ammoniakproduktion drosseln. Aber auch das hat überraschende Nebenwirkungen – auch bei der Nahrungsversorgung.
Während in deutschen Medien das Halbjahresergebnis von BASF bejubelt wird, das trotz der Sanktionsfolgen (800 Millionen Euro Mehrkosten für Erdgas) positiv ist, ging eine kleine Information unter.
Der Vorstandsvorsitzende Martin Brudermüller sagte auf der Pressekonferenz zur Vorstellung des Berichts: „Wir fahren die Produktion in Anlagen zurück, die große Mengen Erdgas benötigen, wie Ammoniakanlagen.“
Ammoniak ist Ausgangsprodukt für Stickstoffdünger, aber auch für Sprengstoffe. Wenn im Moment die Produktion an Stickstoffdünger zurückgeht, ist das zumindest in Deutschland nicht problematisch, weil dieser Dünger im Frühjahr eingesetzt wird. Bezogen auf andere Länder, womöglich auf der südlichen Halbkugel, sieht das natürlich anders aus; BASF ist immerhin der weltgrößte Chemiekonzern.
Aber dahinter verbirgt sich noch ein anderes Problem, das auf den ersten Blick nicht sichtbar ist. Bei der Produktion von Ammoniak entsteht als Nebenprodukt sehr reines Kohlendioxid, und dieses Gas, das in der Presse nur als „Treibhausgas“ und „Klimakiller“ auftaucht, ist ein zentrales Produkt für die Lebensmittelindustrie. Steht die Produktion von Ammoniak, steht die von CO2 automatisch ebenfalls.
Das Kohlendioxid, das anfällt, wird nicht nur Getränken zugesetzt oder dient als Trockeneis zur Kühlung. Und auch wenn wir heute kohlensäurehaltige Getränke gewohnt sind, der ursprüngliche Zweck war Konservierung. Heute wird CO2 unter anderem in Lebensmittelverpackungen eingesetzt, um die Haltbarkeit von Produkten zu verlängern. Auf die gleiche Weise wird in Lagerhäusern gearbeitet – die natürliche Atmosphäre wird durch eine Gasmischung ersetzt, die Reifung und Verderb verzögert.
Kohlendioxid ist dabei das meistverwendete Gas. Das nächste Gas, das auf diese Weise eingesetzt wird, ist Stickstoff. Der allerdings wird ebenfalls aus Ammoniak erzeugt, fällt also mit aus.
Kein Problem, mag man denken, dann hält das Gemüse halt nicht ganz so lang, und man muss öfter Brot kaufen gehen. Aber so simpel ist das nicht. Diese Formen der Lagerung und Verpackung wurden nicht erfunden, um den Verbrauchern einen Gefallen zu tun, sondern um einen Transport über weitere Wege und eine Lagerhaltung für längere Zeit zu ermöglichen. Die gesamte Logistikkette ist darauf eingestellt. Obst und Gemüse, das nicht unter den etablierten optimalen Bedingungen gelagert wird, kommt womöglich verdorben am Zielort an. Damit verringert sich insgesamt die Menge der zur Verfügung stehenden Nahrungsmittel, weil sich eingeführte Handelswege und Lagerverfahren nicht von einem Tag auf den anderen ersetzen lassen.
Eines der ersten Nahrungsmittel, das auf diese Weise transportiert wurde, waren Bananen. Die veränderte Atmosphäre im Inneren eines Bananentransporters stellt sicher, dass die Bananen unterwegs nicht reifen und immer noch halb grün im Supermarkt ankommen. Das hat natürlich auch den Vorteil, dass grüne Bananen weniger druckempfindlich sind als reife. Wären sie bei Anlandung reif, wäre der Transport wesentlich aufwendiger und die Bananen dementsprechend teurer.
Es ist aber nicht nur Obst und Gemüse, bei denen diese „Schutzatmosphäre“ zum Einsatz kommt, es ist auch Fleisch – und mit derselben Wirkung. Fleischangebote bei Discountern gibt es erst, seit das angebotene Fleisch so verpackt wird, weil es dort eingekauft werden kann, wo es am billigsten ist, dann lange Wege zurücklegen, und beim Endverbraucher immer noch einige Tage lang haltbar ist. Sofern nicht zufällig doch ein regionaler Lieferant dahinter steht, dürfte dieses Angebot entfallen, wenn das Schutzgas nicht zur Verfügung steht.
Selbst in dem Fall, dass sich dieses Gas andernorts erwerben lässt, wird es auf jeden Fall teurer, die gesamte Lieferkette entlang. Damit enthält der Preisanstieg bei Nahrungsmitteln, der ohnehin über der allgemeinen Inflation liegt und insbesondere die ärmere Bevölkerung trifft, zusätzlichen Schub. Das ist ein weiteres Beispiel, wie eine hochvernetzte Produktion auf einen Ausfall einzelner Bestandteile reagiert. Ein Mangel an Erdgas erzeugt Probleme in Bereichen, auf die man auf den ersten Blick nicht käme. Wer denkt bei Erdgas schon an Bananen?

21:42 de.rt.com: DVR: Wasserversorgung der Städte Donezk, Jassinowataja und Makejewka durch ukrainischen Beschuss unterbrochen
Die Wasserversorgung der Städte Donezk, Jassinowataja und Makejewka in der Donezker Volksrepublik ist aufgrund ukrainischer Artillerieangriffe unterbrochen worden. Wie der Bürgermeister von Donezk, Aleksei Kulemsin, auf Telegram erklärte, hat der ukrainische Beschuss die Stromversorgung einer Filterstation unterbrochen und damit die Wasserzufuhr in die genannten Städte unmöglich gemacht. Kulemsin fügte hinzu, dass Reparaturarbeiten nach dem Ende des Beschusses begonnen werden.
Der Bürgermeister von Jassinowataja, Dmitri Schewtschenko, meldete außerdem, dass der ukrainische Beschuss auch die Stromversorgung der Stadt lahmlegte. Einzig das zentrale Bezirkskrankenhaus könne zurzeit in Jassinowataja mit Elektrizität versorgt werden, schrieb Schewtschenko auf Telegram.
Die Städte der Donezker Volksrepublik stehen seit dem Morgen des heutigen Mittwochs unter schwerem ukrainischen Beschuss. Die Vertretung der DVR beim Internationalen Zentrum für Kontrolle und Koordination meldete über 50 Artillerieangriffe, bei denen Geschosse der Kaliber 122, 152 und 155 Millimeter sowie diverse Raketen eingesetzt wurden. Drei Zivilisten in Donezk und einer in Jassinowataja sind durch den Beschuss ums Leben gekommen.

22:00 de.rt.com: Tischtennis-Weltverband schließt Russland und Weißrussland von WM in Chengdu aus
Der Tischtennis-Weltverband ITTF hat die russischen und weißrussischen Teams von der Mannschafts-Weltmeisterschaft im chinesischen Chengdu ausgeschlossen. Das gab der Dachverband am Mittwoch nach einer zweitägigen Sitzung seines Exekutivkomitees in Malmö bekannt.
Wegen des Ukraine-Kriegs hatte die ITTF bereits am 1. März alle russischen und weißrussischen Spieler von internationalen Wettbewerben ausgeschlossen. Die ITTF behielt sich seinerzeit jedoch vor, weitere Entwicklungen zu beobachten und diese Entscheidung jederzeit zu überprüfen. Zwei Monate vor den Weltmeisterschaften vom 30. September bis 9. Oktober in der chinesischen Millionenstadt wurde der Ausschluss der russischen und weißrussischen Teams nun aber bestätigt.

22:26 de.rt.com: LVR: Wärmekraftwerk von Uglegorsk könnte wieder in Betrieb gehen
Ein Sprecher der Lugansker Volksmiliz hat der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti mitgeteilt, dass die wichtigste Ausrüstung des jüngst eingenommenen Wärmekraftwerks von Uglegorsk funktionsfähig sei. Das Elektrizitätswerk lasse sich wieder in Betrieb nehmen. Andrei Marotschko räumte gleichzeitig ein, dass es doch auch Schäden und Zerstörungen gebe:
„Aber bei der anfänglichen Begutachtung teilten unsere Fachleute vorläufig mit, dass man das Wärmekraftwerk wieder hochfahren könnte.“
Zuvor hatte der offizielle Vertreter der Lugansker Volksmiliz, Iwan Filiponenko, das Wärmekraftwerk von Uglegorsk für befreit erklärt. Das Gelände sei nun völlig von ukrainischen Kräften gesäubert. Demnächst müsse es minenfrei gemacht werden. In den sozialen Netzwerken tauchten inzwischen erste Drohnenaufnahmen des eingenommenen Elektrizitätswerks in der Nähe der Stadt Swetlodarsk auf.

22:53 de.rt.com: Botschafterin der DVR in Russland: Internationale Organisationen ignorieren Kiews Verbrechen
Die internationalen Organisationen ignorieren alle Hinweise der Donezker Volksrepublik auf ukrainische Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung, erklärte die Botschafterin der DVR in Russland, Olga Makejewa, gegenüber der Nachrichtenagentur TASS. Sie hob hervor, dass während der acht Jahre, die der Konflikt im Donbass andauert, „keine einzige Erklärung über die Unzulässigkeit der Anwendung verbotener Kriegsführungsmittel gegen die Zivilbevölkerung“ abgegeben worden sei. Makejewa fügte hinzu:
„Es scheint, als ob die Weltgemeinschaft in einer parallelen Realität leben würde, wo ein Schmerz, der nur ihnen verständlich ist, existiert, nur Eingriffsanlässe, die für sie verständlich, profitabel und nötig sind. Alles, was den Donbass angeht, ‚ist etwas Anderes‘, wie sie gerne sagen.“
Die Botschafterin merkte an, dass sich die DVR dennoch weiterhin an internationale Organisationen wenden und Resolutionen zum Schutz der Zivilbevölkerung fordern werde:
„Das ist ihre heilige Pflicht, zu reagieren, zu beobachten, keine Rechtsverletzungen zuzulassen. […] Auch, wenn es nur ihren ruhigen Schlaf stört, aber solange es ihre Aufgabe ist, mögen sie es lesen.“
Zuvor hatte die Außenministerin der DVR, Natalja Nikonorowa, die Absicht verkündet, unter russischer Mitwirkung bei den Vereinten Nationen eine Verurteilung von Waffenlieferungen an die Ukraine zu fordern.

vormittags:

7:59 de.rt.com: Volksrepublik Donezk meldet traurige Tagesbilanz: Vier tote und elf verwundete Zivilisten nach Artilleriebeschuss durch ukrainische Streitkräfte
Im gesamten Gebiet der Volksrepublik Donezk kamen in den vergangenen 24 Stunden vier Zivilisten bei Artilleriebeschuss durch ukrainische Einheiten ums Leben. Weitere elf wurden verwundet. Damit korrigiert die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum für Kontrolle und Koordinierung des Waffenstillstandsregimes die entsprechende Zahl vom Vorabend um jeweils eine Person nach oben.
Stand 27. Juli 22 Uhr flogen auf das Gebiet der Republik 658 Geschosse, einschließlich Raketenartillerie und Haubitzen aller gängigen Kaliber.

Telegram-Kanal der Volksmiliz der LVR: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Hauptmann I.M. Filiponenko über die Lage am 28.7.2022
Bei aktiven Offensivhandlungen von Einheiten der Volksmiliz der LVR erlitt der Gegner in den letzten 24 Stunden große Verluste an Personal und Technik. Vernichtet wurden:
bis zu 45 Mann;
3 Schützenpanzerwagen;
6 Spezialfahrzeuge;
2 dauerhafte Feuerpunkte.
4 Soldaten der ukrainischen Streitkräfte haben die richtige Entscheidung getroffen, die Waffen niedergelegt und so ihr Leben erhalten.
In den von den ukrainischen Nationalisten befreiten Territorien der Lugansker Volksrepublik geht der Aufbau eines friedlichen Lebens weiter.
Technische Pioniereinheiten der Volksmiliz der LVR setzen die Minenräumung fort.
Während des 2
7. Juli haben sie mehr als 8 Hektar Territorium von explosiven Objekten gesäubert, die von ukrainischen Nationalisten in den Gebieten von Warwarowka und Pschenitscnoje zurückgelassen wurden, gesäubert.
Die Volksmiliz der LVR setzt gemeinsam mit gesellschaftlichen Organisationen die Lieferung von humanitärer Hilfe an Einwohner
dieser Bezirke fort.
Außerdem haben Vertreter der gesellschaftlichen Bewegung „Volksfront“ mit Unterstützung der Volksmiliz der LVR humanitäre Hilfe nach Sewerodonezk und die umliegenden Ortschaften gebracht.

9:15 de.rt.com: Ukrainische Raketenartillerie beschießt Donezk mit Fernverminungsgeschossen
Das ukrainische Militär hat Raketen mit Personen-Streuminen vom Typ PMF-1 Lepestok auf Donezk abgefeuert. Dies meldete das Hauptquartier für territoriale Verteidigung der DVR auf Telegram.
„Ukrainische Kämpfer haben einen Raketenangriff auf Donezk gestartet und dabei verbotene Personen-Druckminen PMF-1 Lepestok verstreut. Sanitäter, die sich zu Außeneinsätzen aufmachten, fanden sie zahlreich vor.“
Die Minen wurden in den Donezker Stadtteilen Kievski und Kuibyschewski verstreut.
Der Bürgermeister der Stadt Alexei Kulemsin gab bekannt, dass Pyrotechniker und Rettungskräfte im Zusammenhang mit dem Beschuss im Einsatz seien. Auch fahren Spezialfahrzeuge durch die Stadt, die die Bewohner über Lautsprecher vor der Gefahr warnten, sagte der Bürgermeister. Er warnte:
„Seien Sie vorsichtig! Heben Sie nichts von der Straße auf und halten Sie sich von unbekannten Gegenständen fern!“
Zuvor erhielten ukrainische Artilleristen in der Stadt Tschassow Jar nahe Donezk eine große Charge von Raketengeschossen zur Fernverminung, meldete der Militärsprecher der verbündeten Miliz der Volksrepublik Lugansk, Oberstleutnant Andrei Marotschko, mit Verweis auf Aufklärungsdaten.
Die PMF-1 ist eine kleine, unter Druck wirkende Antipersonenmine, die über ein Gebiet verstreut wird – etwa mit Raketengeschossen von Mehrfachwerfern, ähnlich wie Streumunition. Sie ist klein, grün, beinahe vollständig aus Kunststoff und daher visuell schwer von der Vegetation zu unterscheiden und kaum mit Metallsuchgeräten zu finden. Diese Minen sind sogenannte Kumulativdruckzünder, deren gesamtes flaches Gehäuse als Trittknopf dient, und lassen sich daher sehr schwer entschärfen. Sie werden unter anderem vom 220-Milllimeter-Mehrfachraketenwerfer BM-27 Uragan ausgestreut. Jede Rakete fasst 312 davon, jeder Werfer hat 16 Startrohre für je eine Rakete. Das ukrainische Arsenal hat nahezu ausschließlich die Version ohne zeitlichen Selbstzerstörungsmechanismus im Einsatz.
Seit Beginn der russischen Intervention im Ukraine-Konflikt verminten kiewtreue Artilleristen mit diesen Kampfmitteln wiederholt den Norden des Gebiets Charkow, aber auch Ortschaften im Donbass.

Telegram-Kanal der Volksmiliz der DVR: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR zur Lage am 28.7.22 um 10:30 Uhr
Die ukrainische Seite terrorisiert weiter die Zivilbevölkerung der Republik, indem sie massive Artillerieschläge auf Wohngebiete und Objekte der zivilen Infrastruktur verübt, die ihrerseits keine Gefahr für den Gegner darstellen und keine militärischen Objekte sind.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner nach Informationen des GZKK der DVR 842 Geschosse mit Mehrfachraketenwerfern „Grad“, Rohrartillerie des Kalibers 155mm, 152mm und 122mm sowie 120mm-Mörsern abgefeuert, außerdem hat der nicht lenkbare Luftraketen des Kalibers 80mm eingesetzt (ohne Einsatz von Fluggeräten).
Die Gebiete von
15 Ortschaften der Republik wurden beschossen. Infolge von Beschuss starben 3 Zivilisten und 11 wurden verletzt. 33 Wohnhäuser und 7 zivile Infrastrukturobjekte wurden beschädigt.
Zusätzliche Informationen über verletzte Zivilisten und Schäden an Infrastruktur werden noch ermittelt.
Durch gemeinsame Handlungen von Soldaten der Donezker Volksrepublik und der Streitkräfte der Russischen Föderation wurden in den letzten 24 Stunden folgende feindliche Waffen und Militärtechnik vernichtet: ein Zug Mehrfachraketenwerfer BM-21 „Grad“, eine Haubitze M-777, 3 Lastwagen und mehr als 40 Mann.
2 Feuerstellungen des Gegners im Gebiet von Awdejewka wurden beseitigt.

9:39 de.rt.com: Mehr als 20.000 Haushalte der Volksrepublik Donezk nach Artilleriebeschuss ohne Strom
Mehr als 20.000 Haushalte in der Volksrepublik Donezk sind nach Artillerieangriffen durch ukrainische Streitkräfte weiterhin ohne Strom. Dies teilte das Donezker Ministerium für Kohlewirtschaft und Energie mit.
„Stand 07:00 Uhr am 28. Juli waren auf dem Gebiet der Volksrepublik Donezk 175 Umspannwerke und 22.965 Haushaltsanschlüsse stromlos.“
Weiter wies das Ministerium darauf hin, dass die Umspannwerke, die die Verbraucher in Makejewka und Jassinowataja versorgen, aufgrund von Beschuss durch die ukrainischen Streitkräfte keinen Strom führen. Einige von ihnen in Makejwka konnten über eine Notstromleitung versorgt werden.
Infolge der Angriffe fiel der Strom auch in der Trinkwasseraufbereitungsanlage Werchnekalmiusskaja, die Donezk, Jassinowataja und Makejewka mit Wasser versorgt, aus. Infolgedessen fehlt vielen Haushalten dort auch fließend Wasser. Der andauernde Beschuss erschwert Reparaturen, so das Ministerium – und dennoch laufen sie, soweit möglich:
„Die Notfall- und Wiederherstellungsmannschaften des ‚Regionalen Energieversorgungsunternehmens‘ sind bereits dabei, die Schäden zu beheben, soweit dies möglich ist. Aufgrund des anhaltenden Beschusses können die Elektriker jedoch nicht alle Anlagen erreichen, um Reparaturen durchzuführen.“

10:07 de.rt.com: Russischer Generalstaatsanwalt: 1.000 Fälle der Vernichtung von Einwohnern des Donbass durch das Kiewer Regime werden untersucht
Erste Exemplare der an die Ukraine gelieferten westlichen Waffen sind aufgetaucht, auch auf dem Schwarzmarkt. Dies sagte der russische Generalstaatsanwalt Igor Krasnow am Donnerstag bei einem Arbeitstreffen mit dem kirgisischen Generalstaatsanwalt Kurmankul Suluschew.
Krasnow erinnerte insbesondere daran, dass in Russland mehr als tausend Strafverfahren wegen der „Vernichtung von Einwohnern des Donbass durch das Kiewer Regime“ untersucht werden. Zahlreiche Morde und Gräueltaten an Zivilisten durch die ukrainischen Kämpfer wurden bereits festgestellt. Krasnow erklärte:
„Nach wie vor werden täglich solche Verbrechen begangen, an denen auch Söldner aus den GUS-Staaten beteiligt sind. Es wird ein fast unkontrollierter Umsatz von Waffen und Munition verzeichnet, wobei auch viele, vor allem westliche Modelle auf dem Schwarzmarkt auftauchen.“

Igor Krasnow

10:15 de.rt.com: Ukrainische Kriegsgefangene sollen an Reparaturarbeiten an Antonowski-Brücke im Cherson-Gebiet teilnehmen
Die staatliche Regionalverwaltung von Cherson plant, kriegsgefangene ukrainische Truppen an der Instandsetzung der Antonowski-Brücke zu beteiligen, die die Stadt Cherson mit dem auf der anderen Seite des Dnjepr gelegenen Teil der Region Cherson verbindet. Die Brücke wurde im Juli durch den Beschuss der ukrainischen Streitkräfte beschädigt. Kirill Stremoussow, stellvertretender Leiter der zivil-militärischen Verwaltung der Region, erklärte am Donnerstag gegenüber der russischen Nachrichtenagentur TASS:
„Die Reparatur der Antonowski-Brücke wird vorerst provisorisch durchgeführt. Aber wenn andere Gebiete befreit sind, werden die Kriegsgefangenen sie wieder ordentlich instand setzen – und selbst wieder aufbauen, was sie zerstört haben.“
Das ukrainische Militär beschießt regelmäßig Wohnorte im Gebiet Cherson, seitdem diese nicht mehr unter der Kontrolle Kiews stehen. Auch feuerten die ukrainischen Streitkräfte wiederholt mit US-HIMARS-Mehrfachraketenwerfern (High Mobility Artillery Rocket System) auf die Antonowski-Brücke und beschädigten die Straßendecke. Zuvor hatten die Behörden beschlossen, den Verkehr auf der Straße einzuschränken, indem sie die Durchfahrt zunächst für Lastwagen untersagten. Nach dem Beschuss in der Nacht des 27. Juli wurde der Verkehr auf der Brücke vollständig untersagt, was jedoch nach Angaben der zivil-militärischen Verwaltung aus militärischer Sicht keine Rolle spielt und lediglich das Leben der Zivilisten erschwert. Die Brückenpfeiler wurden von den US-Raketen bis jetzt nicht in Mitleidenschaft gezogen, doch die durch die Einschläge entstandenen Schäden an der Straßendecke erschweren den Verkehr und der immer wieder stattfindende ukrainische Beschuss macht sowohl den Verkehr als auch Reparaturarbeiten sehr gefährlich.
Die Antonowski-Brücke ist die einzige Straßenbrücke, die die Stadt Cherson auf der westlichen Seite des Dnjepr mit dem Teil des Gebiets Cherson am anderen Ufer verbindet.

10:32 de.rt.com: Russische Schwarzmeerflotte übernimmt Herrschaft im Asowschen Meer
Die Kampfhandlungen der Schwarzmeerflotte während der russischen Sonderoperation in der Ukraine haben es ermöglicht, die Vorherrschaft im Asowschen Meer zu erlangen und die Kontrolle über den nordwestlichen Teil des Schwarzen Meeres herzustellen. Diese Erklärung wurde vom Befehlshaber der Schwarzmeerflotte, Admiral Igor Ossipow, abgegeben. Er beglückwünschte die Soldaten und Veteranen anlässlich des bevorstehenden Tags der russischen Marine mit den Worten:
„Die Kampftätigkeit der Schwarzmeerflotte während der militärischen Sonderoperation ermöglichte es, die Vorherrschaft über den Feind im Asowschen Meer zu erlangen und die Kontrolle über den nordwestlichen Teil des Schwarzen Meeres zu erlangen. Die Schiffe und Flugzeuge der Flotte zerstören kritische feindliche Einrichtungen mit Präzisionswaffen mit großer Reichweite und unterstützen die Offensivaktionen der Bodentruppen.“
Ihm zufolge erfüllen die Schwarzmeerkrieger heute mit Mut und Heldentum erfolgreich die Kampfaufgaben der speziellen Militäroperation in der Ukraine und beweisen damit, dass sie würdige Erben des militärischen Ruhms der Generation der Sieger des Großen Vaterländischen Krieges sind, die ihre Mission zur Ausrottung des Nazismus fortsetzen. Ossipow betonte:
„Niemand zweifelt mehr daran, wie wichtig es für Russland ist, eine moderne, leistungsfähige und kampffähige Marine zu haben.“

Gepanzerte Fahrzeuge der russischen Streitkräfte werden vom großen Landungsschiff Orsk der russischen Schwarzmeerflotte auf dem Marinestützpunkt Wostok in Berdjansk entladen

11:00 de.rt.com: Kim Jong-un sieht Nordkorea zu jedem militärischen Zusammenstoß mit USA vollkommen bereit
Anlässlich des Siegestages am 27. Juli hat Pjöngjang erneut Seoul und Washington vor jeglichen „gefährlichen Versuchen“ gewarnt, das Land anzugreifen. Kim Jong-un zeigte sich sicher, dass Nordkorea auf eine militärische Konfrontation mit den USA völlig gefasst sei.
Am Mittwoch hat Nordkorea den Tag des Sieges im Großen Vaterländischen Befreiungskrieg gefeiert, der jeweils am 27. Juli begangen wird. Am 69. Jahrestag der Unterzeichnung des koreanischen Waffenstillstandsabkommens warnte Kim Jong-un Südkorea und die USA vor einem Angriff auf sein Land. Die Regierung in Seoul und das südkoreanische Militär müssten mit Vernichtung rechnen, sollten sie einen „gefährlichen Versuch“ unternehmen, Nordkorea zu überfallen. Unter Berufung auf die örtlichen Medien zitierte die südkoreanische Agentur Yonhap den nordkoreanischen Staatschef mit den Worten:
„Wenn das südkoreanische Regime und militärische Gangster daran denken, uns militärisch einzunehmen, und glauben, dass sie unsere militärische Stärke präventiv mit bestimmten Mitteln oder Methoden zum Teil neutralisieren oder zerstören können, dann irren sie sich.“
Kim unterstrich in diesem Zusammenhang, dass sein Land zu jedem möglichen Zusammenstoß mit den USA bereit sei. Pjöngjang könne seine Kräfte zur Eindämmung eines Atomkrieges schnell und präzise mobilisieren. Die entsprechenden Mittel stünden kampfbereit.
Weiter warf der nordkoreanische Staatschef den USA vor, die grundsätzlichen Interessen der Demokratischen Volksrepublik grob zu verletzen. Washington bezeichne Pjöngjangs Handlungen fälschlicherweise als Provokationen, während es selbst gemeinsame Übungen mit Seoul durchführe, die eine ernsthafte Bedrohung für die Sicherheit Nordkoreas darstellten. Mit solchem Tun bringe Washington sein Verhältnis mit Pjöngjang an einen irreversiblen Punkt.
Zuvor hatte das nordkoreanische Außenministerium Washington und Seoul für ihre gemeinsamen Militärübungen scharf kritisiert. Diese können zu einem neuen bewaffneten Konflikt auf der koreanischen Halbinsel führen, hieß es in einer Mitteilung am Dienstag.
Während seiner Asien-Tour hatte sich US-Präsident Joe Biden im Mai mit seinem südkoreanischen Amtskollegen Yoon Suk-yeol darauf geeinigt, den Umfang der gemeinsamen militärischen Manöver und Übungen auszuweiten. Die nächsten Manöver sollen voraussichtlich im August stattfinden.

Nordkoreas Staatschef Kim Jong-un nimmt am 27. Juli 2022 an der feierlichen Veranstaltung anlässlich des 69. Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Befreiungskrieg teil

11:21 de.rt.com: LVR: Kiew schickt Militärpsychologen ins Kriegsgebiet, um „Kollaborateure“ aufzudecken und antirussische Launen zu schüren
Dem Aufklärungsdienst der Volksrepublik Lugansk liegen Daten vor, wonach das ukrainische Militär eine große Gruppe von Militärpsychologen in die Zone der Kriegshandlungen entsandt hat, um prorussische Bürger zu identifizieren. Dies legte der Sprecher der LVR-Volksmiliz Andrei Marotschko am Donnerstag gegenüber der TASS offen:
„Das ukrainische Kommando hat eine große Gruppe von Militärpsychologen in das Gebiet der militärischen Sonderoperation geschickt. Zu ihren Aufgaben gehört nicht nur die psychologische Betreuung der eigenen Soldaten, sondern auch die Arbeit mit der örtlichen Bevölkerung. Ziel ist es, pro-russische Bürger zu identifizieren und russenfeindliche Launen in der Gesellschaft zu schüren.“
Am 24. Juli erklärte der Leiter der ukrainischen Nationalpolizei Igor Klimenko, dass innerhalb von fünf Monaten mehr als tausend Strafverfahren wegen „Kollaborateur-Aktivitäten“ in der Ukraine eingeleitet und bereits 174 Personen angeklagt worden seien.
Auch die Behörden anderer von Kiew kontrollierter Landkreise und Städte außerhalb der bislang umkämpften Gebiete hatten angekündigt, dass sie nach „Kollaborateuren“ suchen. So erklärte unter anderem der Leiter der regionalen Militärverwaltung von Nikolajew, Vitali Kim, dass er plane, die Stadt für ein oder zwei Tage abzusperren, um „Kollaborateure und Verräter zu neutralisieren“.

11:36 de.rt.com: Ukrainischer Drohnenangriff auf Wohnhaus der Mitarbeiter am Atomkraftwerk Saporoschje
Ein ukrainischer Drohnenangriff hat am Donnerstagabend ein Haus getroffen, in dem Angestellte des Kernkraftwerks Saporoschschje wohnen. Glücklicherweise kam bei diesem Angriff niemand zu Schaden, wie ein Vertreter des Pressedienstes in der Verwaltung der Stadt Energodar, wo sich das Kraftwerk befindet, gegenüber der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti erklärte:
„Heute Abend wurde die Siedlung Sosnowy Bor in Energodar, in der Mitarbeiter des Kernkraftwerks Saporoschschje leben, von einer Drohne der ukrainischen Sicherheitskräfte angegriffen. Bei diesem Angriff wurde ein Wohnhaus in der Pridnjeprowskaja-Straße beschädigt. Zu Opfern kam es nicht.“
Auch zuvor hatten ukrainische Drohnen wiederholt das Gebiet des AKW Saporoschschje angegriffen. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, kommentierte bei einer Pressekonferenz in Moskau, Kiew bedrohe mit seinen Drohnenangriffen die ukrainischen Atomanlagen und versuche, eine nukleare Katastrophe in Europa zu provozieren. Russland wandte sich wegen der Drohnenangriffe Kiews auf das Kernkraftwerk Saporoschschje an die Internationale Atomenergieorganisation und wartet seitdem auf die Reaktion der internationalen Gemeinschaft.
Kiews wiederholte Angriffe, die in der Vergangenheit auch dem Kühlsystem des Kernreaktors galten, legen nahe, dass das ukrainische Militär nach Erhalt der ballistischen Gefechtsfeldraketen ATACMS (Army Tactical Missile System) aus US-Produktion mit einer Reichweite von bis zu 300 Kilometern bald nicht nur Objekte auf der Krim beschießen wird. In Reichweite der jeweiligen Abschussplattformen befinden sich dann ebenso die drei russischen Atomkraftwerke.

nachmittags:

12:20 de.rt.com: Selenskij: Die Ukraine ist der einzige legitime Erbe der Kiewer Rus
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat am Donnerstag erklärt, die Ukraine sei die einzige und legitime Erbin der Kiewer Rus. Diese Erklärung gab er in einer Videoansprache anlässlich des Tages der ukrainischen Staatlichkeit ab. Vor einem Denkmal für Wladimir den Großen am Ufer des Dnepr stehend, sagte Selenskij:
„Wir sind keine Kolonie, keine Autonomie, keine Provinz, sondern ein unteilbares und unabhängiges Land, das mindestens 1500 Jahre alt ist, als Kiy, Schtschek, Choriw und Lybed die Hauptstadt der Ukraine gründeten. Die Ukraine ist die einzige legitime Erbin der Kiewer Rus, der Errungenschaften unserer Herrscher Askold und Dir, des Propheten Oleg, des Fürsten Igor, der gleichberechtigten apostolischen Prinzessin Olga, von Wladimir dem Großen, Jaroslaw dem Weisen und Wladimir Monomach.“
Die Ukraine zelebrierte den Tag der ukrainischen Staatlichkeit zum ersten Mal am 28. Juli 2022. Auf Initiative von Präsident Selenskij wurde der Gedenktag „Tag der Taufe der Rus“ im vergangenen Jahr zum Feiertag aufgewertet. In der Ukraine wurde der Tag in „Tag der Taufe der Kiewer Rus“ umbenannt.

13:29 (12:29) novorosinform.org: Salushny berichtete Selenskij über die Ineffektivität von HIMARS während der Gegenoffensive im Süden
Der Oberbefehlshaber der Streitkräfte der Ukraine
Waleri Salushny glaubt, dass westliche Waffen in der Offensive der Streitkräfte der Ukraine in der Region Cherson unwirksam sind, berichtet der Telegram-Kanal „Residen“ unter Berufung auf eine Quelle.
Die amerikanischen MLRS HIMARS könnten nur punktgenaue Schläge
ausführen, und für eine Gegenoffensive sei es notwendig, ein Sperrfeuer zu erzeugen, glaubt Saluahny. Darüber hinaus verfügten die Streitkräfte der Ukraine über eine kleine Anzahl von Raketen, die nur für drei Tage Artillerieangriffe ausreichend seien.
„Resident“ berichtet, dass Kiew auch auf westliche „Caesars“ und „Javelins“ gehofft habe, aber ihre Zahl reiche nicht aus, um das Blatt zu wenden. Es wird darauf hingewiesen, dass die ukrainische Armee für eine Gegenoffensive eine große Anzahl von Luftverteidigungssystemen, Panzern und Mehrfachraketensystemen benötige. Darüber hinaus
litten die Streitkräfte der Ukraine unter einem Mangel an Flugzeugen

12:31 de.rt.com: USA bieten Russland Gefangenenaustausch an – Russisches Außenamt weist auf fehlende Anfragen hin
Nach Angaben von CNN bieten die USA Russland an, den russischen Geschäftsmann Wiktor But gegen die US-Amerikaner Paul Whelan und Brittney Griner auszutauschen. Wiederum betonte Moskau, dass es keine offiziellen Anfragen diesbezüglich erhalten habe.
US-Außenminister Antony Blinken teilte am 27. Juli mit, die USA hätten Russland ein „substanzielles Angebot“ für die Freilassung der Basketballspielerin Brittney Griner und des wegen Spionage inhaftierten Paul Whelan gemacht. Einem CNN-Bericht zufolge werde der Austausch den russischen Waffenhändler Wiktor But und die beiden US-Amerikaner betreffen. Blinken wörtlich:
„In den kommenden Tagen werde ich voraussichtlich mit dem russischen Außenminister Lawrow sprechen. Ich habe vor, ein Thema anzusprechen, das für uns höchste Priorität hat, nämlich die Freilassung der Amerikaner Paul Whelan und Brittney Griner.“
Laut Blinken hätten die Regierungen der beiden Länder mehrmals und direkt über diesen Deal kommuniziert. Der US-Chefdiplomat ging jedoch nicht näher auf die Einzelheiten der Angelegenheit ein. Nach Angaben von CNN habe US-Präsident Joe Biden den Austauschplan persönlich genehmigt.
Wiederum erklärte das russische Außenministerium, dass Moskau keine Anfragen aus Washington bezüglich des Telefongesprächs von US-Außenminister Antony Blinken mit dem russischen Außenminister Sergei Lawrow erhalten habe. Das russische Außenamt unterstrich, es lasse sich von der „normalen diplomatischen Praxis und nicht von der Praxis des Megaphons“ leiten.
CNN-Quellen sollen behauptet haben, dass sich Bidens Regierung seit mehreren Monaten für die Freilassung der beiden US-Amerikaner einsetze. CNN zitierte einen Beamten der US-Regierung:
„Wir haben ein substanzielles Angebot unterbreitet, von dem wir glauben, dass es aufgrund der Geschichte der Gespräche mit den Russen erfolgreich sein könnte.“
Ferner soll der US-Beamte präzisiert haben, dass das Angebot im Juni an Moskau gerichtet worden sei. Die Pressesprecherin des russischen Außenamtes Maria Sacharowa bedauerte bereits am 14. Juli, dass Washington den Weg der öffentlichen Erklärungen gewählt habe, anstatt sich auf diplomatische Kanäle zu konzentrieren. Ihr zufolge stehe das Aufsehen um solche Prozesse „manchmal einfach im Weg“.
Brittney Griner wird seit Februar in Russland wegen Drogenvergehen festgehalten, während Paul Whelan, ein ehemaliger US-Marineinfanterist, 2020 wegen Spionage verurteilt wurde und derzeit eine 16-jährige Haftstrafe in einem russischen Gefängnis verbüßt.
Wiktor But war 2008 in Thailand festgenommen und zwei Jahre später an die USA ausgeliefert worden. Er wurde der Bewaffnung einer terroristischen Organisation und der Verschwörung zur Tötung von US-Bürgern für schuldig befunden und 2012 zu 25 Jahren Haft in einem Bundesgefängnis verurteilt. Vor seiner Verhaftung und Verurteilung war But einer der erfolgreichsten Waffenhändler der Welt, dessen Leben den Hollywood-Film „Lord of War“ aus dem Jahr 2005 inspirierte.

Wiktor But, Brittney Griner und Paul Whelan

12:42 de.rt.com: Aufklärungsdaten: Internationale humanitäre Hilfsgüter statt an Zivilisten größtenteils an ukrainische Truppen weitergeleitet
Bewohner des von der Ukraine kontrollierten Artjomowsk (heute auch Bachmut) sind äußerst unzufrieden: Die örtliche zivil-militärische Verwaltung gibt einen Großteil der internationalen humanitären Hilfen schnurstracks an das ukrainische Militär weiter – darunter vor allem Lebensmittel und Alltagsgebrauchsgegenstände. Dies geht aus Daten hervor, die der Lugansker Volksmiliz vorliegen, meldete der Sprecher, Oberstleutnant Andrei Marotschko, am Donnerstag:
„In der Ortschaft Artjomowsk wächst der Unmut der Bevölkerung über die ‚Umverteilung‘ der für die Zivilbevölkerung bestimmten internationalen humanitären Hilfe. Aufgrund der geringen Versorgung der ukrainischen Einheiten schickt die zivil-militärische Verwaltung den größten Teil der Lebensmittel und lebensnotwendigen Güter an die Truppen – und beraubt damit Menschen dieser Unterstützung in einer schwierigen Lebenslage.“
Zuvor hatte Marotschko berichtet, dass die ukrainischen Streitkräfte versuchten, ihre Stellungen in der Nähe der Städte Artjomowsk und Soledar zu verstärken. Dabei legen die ihm verfügbaren Aufklärungsberichte auch zu den in Soledar sowie dem Dorf Krasnopoljewka stationierten ukrainischen Territorialverteidigungseinheiten offen, dass die Streitkräfte mit Versorgungsproblemen zu kämpfen haben und mit Waffen und Fahrzeugen unzureichend ausgestattet sind.

12:56 de.rt.com: National Grid-Tochter sagt Briten für den Winter Stromversorgungsengpässe wegen des Mangels an russischem Gas voraus
Im kommenden Winter könnte es in Großbritannien zu Stromausfällen kommen, da die russischen Gaslieferungen nach Europa unsicher sind und sich da auf die Treibstoffpreise auch für die britischen Kraftwerke auswirkt. Dies besagt eine Prognose von National Grid ESO, einer Tochtergesellschaft des britischen Netzbetreibers National Grid, auf die Reuters verweist:
„Obwohl das Vereinigte Königreich nicht so stark von russischem Gas abhängig ist wie das übrige Europa, ist klar, dass eine Unterbrechung der europäischen Gasversorgung indirekte Folgen haben könnte, einschließlich sehr hoher Preise.“

14:12 (13:12) novorosinform.org: Der Kreml unterstützte Puschilin: Die Ukraine wird vollständig befreit
Der Pressesprecher des russischen
Präsidenten Dmitri Peskow stimmte der Erklärung des Oberhaupts der DVR über die Notwendigkeit zu, russische Städte in der Ukraine von neonazistischen Erscheinungen zu befreien.
Peskow merkte an, dass die Ukraine als Ganzes von neonazistischen
Tendenzen befreit und Menschen aus russischen Städten, vor allem die Einwohner der LVR und DVR, geschützt werden müssen.
„Der Kreml unterstützt die Haltung, dass es notwendig ist, die Ukraine im Allgemeinen von allen
Erscheinungsformen des Neonazismus zu befreien … Und es ist notwendig, die Maßnahmen zu ergreifen, die derzeit tatsächlich im Zusammenhang mit der speziellen Militäroperation ergriffen werden, um die Menschen in der LVR und DVR zu schützen“, sagte er. Peskow auf die Bitte von Journalisten, die entsprechende Aussage von Puschilin zu kommentieren.
Zuvor hatte
das Oberhaupt der DVR, Denis Pushilin, auf seinem Telegram-Kanal geschrieben, dass die sowjetischen Truppen Brest vor 78 Jahren, am 28. Juli, vom Nazismus befreit hätten. Jetzt sei die Zeit gekommen, Kiew, Tschernigow, Poltawa, Odessa, Dnepropetrowsk, Charkow, Saporoschje und Luzk zu befreien.

13:16 de.rt.com: Österreichs Bundespräsident Van der Bellen: Sanktionskritiker sind Kollaborateure
Der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat scharfe Kritik an Menschen geäußert, die sich gegen die aktuelle Sanktionspolitik gegen Russland positionieren. Den russischen Präsidenten bezeichnete er als einen Diktator, der einen „imperialistisch geprägten Krieg“ führe. Oppositionspolitiker sprechen von einer „unglaublichen Entgleisung“.
Bei seinem vierten öffentlichen Auftritt in den zurückliegenden Wochen – zur Eröffnung der Salzburger Festspiele – musste sich der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen erneut vor Betreten des Veranstaltungsortes verbalen und akustischen Unmutsäußerungen anwesender kritischer Bürger stellen. Die Salzburger Festspiele gelten als das weltweit bedeutendste Festival der klassischen Musik und darstellenden Kunst.
Bei seiner diesjährigen Eröffnungsrede (ab Min. 01:53:52) lag der Fokus seiner Äußerungen weniger auf den Inhalten des Salzburger Festspielprogramms, sondern vielmehr auf seiner persönlichen Einschätzung zu den Ereignissen in der Ukraine sowie den daraus resultierenden aktuellen Sanktionsmaßnahmen gegen Russland. Dabei wählte Van der Bellen sehr direkte und scharfe Worte, die sich mehrheitlich gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin wie auch gegen Kritiker der westlichen Sanktionspolitik richteten. Zu Beginn seiner Rede stellte Van der Bellen fest: „Unsere Demokratie wird angegriffen.“ Der Bundespräsident wörtlich:
„Wir befinden uns in dieser Lage, weil ein Diktator es nicht ertragen kann, dass Menschen in individueller Freiheit und Unabhängigkeit leben wollen. Weil er uns Europäer belächelt und für verweichlicht hält. Weil er es nicht erträgt, dass wir in einer Gesellschaft leben wollen, in der jeder Mensch gleich viel wert ist.“
In einem durchgehend eher aggressiven Tonfall unterstellt Van der Bellen dem russischen Präsidenten Putin, dass dieser „glaube, das Recht des Stärkeren sei das einzig gültige Recht“. Die westlichen Demokratien würden jedoch „seine Aggression nicht einfach stillschweigend hinnehmen“, da diese „allem widerspricht, woran wir glauben, deswegen will er nicht nur die Ukraine, sondern auch uns in die Knie zwingen“.
Putin führe auch „keinen Krieg gegen Sanktionen“. Der russische Präsident betreibe laut Einschätzung Van der Bellens einen „imperialistisch geprägten Krieg“ und „träumt offenbar von der vergangenen Größe Russlands im 18. und 19. Jahrhundert“. Diejenigen Politiker und Bürger, die „jetzt insgeheim oder ganz ungeniert mit den Interessen Putins sympathisieren oder tatsächlich oder vermeintlich mit ihm kollaborieren“, würden „unseren Zusammenhalt doppelt“ gefährden.
Bezüglich der aktuellen Sanktionspolitik der NATO-Staaten gegenüber Russland sei vor dem Ukraine-Krieg laut Van der Bellen nicht bedacht worden, „was die Absicht Putins war, als er halb Europa großzügig mit billigem Gas versorgt hat. Als er in halb Europa lukrative Aufsichtsratsmandate verteilte“. Dennoch müsse Europa nun hart bleiben:
„Jetzt die Sanktionen zu beenden, zurückzuweichen, würde bedeuten, das Recht des Stärkeren zu akzeptieren. Und warum sollte der vermeintlich Stärkere dann aufhören, sich auch künftig den Raum zu nehmen, den er will? Wir würden künftig einen noch höheren Preis bezahlen. Davon bin ich überzeugt. Wir würden in diesem Szenario mit unserer Souveränität, mit unserer Sicherheit und vor allem mit unserer Freiheit bezahlen.“
Van der Bellen befürchtet, dass „Putin den brutalen Krieg fortführt und uns die Gaslieferungen weiter drosselt und diese möglicherweise sogar einstellt, wenn es ihm gefällt. Er wird keine Sekunde zögern, das zu tun, wenn er es für opportun hält. Darauf müssen wir uns vorbereiten. Und zwar jetzt“. Als möglichen Ausweg aus der Energiekrise nannte Van der Bellen Folgendes:
„Vor diesem Hintergrund kann niemand einen Anspruch auf Egoismus geltend machen. Wir alle gemeinsam sollten jetzt damit beginnen, den Überfluss dort zu reduzieren, wo es möglich ist, damit wir im Winter das Notwendige für alle aufrechterhalten können. Jede und jeder, so gut er oder sie eben kann.“
Laut Van der Bellen sei „der Preis unserer Freiheit“, dass die Menschen in Österreich bereit sein müssten „zu akzeptieren, dass unser Leben in diesen Zeiten nicht einfach so weitergehen kann wie bisher“, um festzustellen:
„Wir sind in dieser Situation eine Schicksalsgemeinschaft.“
Zum Ende seiner Rede entschärfte der Bundespräsident seinen Tonfall und erklärte, dass „in diesen dunklen Zeiten die Sterne Europas heller leuchten als je zuvor“. Davon sei er überzeugt, um zu finalisieren:
„Diese Sterne sind Menschenwürde, Freiheit, Demokratie, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit, die Wahrung der Minderheitenrechte. Und Solidarität. Diese Sterne werden uns trotz alledem den Weg in eine blühende, gemeinsame, friedliche Zukunft weisen.“
Der österreichische Kolumnist und Autor Gerald Grosz bezeichnete Van der Bellen in einer unmittelbaren Reaktion auf die Rede als „Verzichtspaulus und Heuchlersaulus“:
Die Reaktionen der österreichischen Oppositionspolitik auf die Rede fielen eher kritisch aus. Der EU-Parlamentarier Harald Vilimsky (FPÖ) kommentierte: „Große Teile der Bevölkerung, die den Sanktionen kritisch gegenüberstehen, sind also für Bundespräsident Van der Bellen ‚Kollaborateure‘ eines Kriegsverbrechers? Was für eine unglaubliche Entgleisung.“ Der FPÖ-Politiker Herbert Kickl bemerkte: „Ein Bundespräsident, der die Gesellschaft spaltet und keine andere Meinung zulässt, gehört abgewählt.“

Der österreichische Bundespräsident Van der Bellen und seine Ehefrau als Gast bei den Salzburger Festspielen, Österreich, 26. Juli 2022

13:27 de.rt.com: Selenskijs Büro erlaubt Auslieferung von Kolomoiskij an die USA
Sergei Leschtschenko, Berater des Büroleiters von Wladimir Selenskij, hat nicht ausgeschlossen, den Oligarchen Igor Kolomoiskij an die USA auszuliefern, wo Sanktionen gegen den Milliardär verhängt wurden und ein Ermittlungsverfahren läuft. Er sagte:
„Meiner Meinung nach ist es besser, ihn an Amerika auszuliefern, damit es schnell eine gerichtliche Untersuchung durchführt und ihn zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, wenn es das für richtig hält. Und das beschlagnahmte Geld wird dem ukrainischen Volk als denjenigen gegeben, die darunter gelitten haben.“
Ukrainische Medien hatten zuvor berichtet, dass Selenskij möglicherweise Dekrete unterzeichnet hätte, mit denen einer Reihe von Personen die Staatsbürgerschaft entzogen werden soll, insbesondere Kolomoiskij, dem Chef der Dnepr-Verteidigung, Gennadi Korban, und dem Ko-Vorsitzenden der Oppositionspartei Plattform – Für das Leben, Wadim Rabinowitsch. Auf der Webseite von Selenskijs Büro gibt es kein solches Dokument.
Die USA haben wegen Korruptionsvorwürfen Sanktionen gegen Kolomoiskij und dessen Familie verhängt. Washington hält die Aktivitäten des Oligarchen in Bezug auf die von ihm gegründete Privatbank für korrupt. Das US-Justizministerium erklärte, der Unternehmer habe unter dem Vorwand von Krediten an angeschlossene Organisationen große Summen von der Bank abgehoben. Die ukrainische Regierung verstaatlichte die Privatbank im Jahr 2016. Der Milliardär versuchte, diese Entscheidung im Jahr 2019 vor Gericht zu kippen, doch die Werchowna Rada verabschiedete ein Sondergesetz, das ihn daran hindert, die Bank an sich selbst zurückzugeben.
Überdies hat das US-Justizministerium ein US-Gericht ersucht, drei Gebäude in den USA zu beschlagnahmen, die dem Oligarchen gehören und einen Wert von rund 60 Millionen US-Dollar haben. Die Behörde beschuldigt ihn, dass diese Investitionen von Kolomoiskijs Mitarbeitern mit dem von der Privatbank gestohlenen Geld getätigt wurden.

Igor Kolomoiskij

13:51 de.rt.com: USA bereiten militärischen Notfallplan für Nancy Pelosis geplanten Taiwan-Besuch vor
Washington könnte zusätzliche Streitkräfte in die Region des Südchinesischen und Ostchinesischen Meeres verlegen, um die Sprecherin des Repräsentantenhauses Pelosi zu schützen, sollte sie im August auf die Insel reisen. China hatte zuvor mit einer scharfen Reaktion auf den geplanten Besuch gedroht.
Zum Schutz der Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, könnte das Pentagon zusätzliche Schiffe, Flugzeuge und Überwachungssysteme in die Region entsenden, sollte Pelosi an ihrem Plan festhalten, Taiwan zu besuchen. Dies berichtete die Nachrichtenagentur AP am Mittwoch unter Berufung auf namentlich nicht genannte US-Beamte.
Ein Notfallplan, der derzeit vom US-Militär entwickelt wird, sieht vor, „überlappende Schutzzonen“ während des Fluges von Pelosi auf die Insel und für die Dauer ihres Aufenthalts einzurichten, um auf mögliche Vorfälle im Zusammenhang mit China vorbereitet zu sein, schrieb die Nachrichtenagentur weiter.
Peking, das die selbstverwaltete Insel als abtrünnige Provinz und somit als Teil seines Territoriums betrachtet, hatte wiederholt davor gewarnt, dass der Besuch von Pelosi in Taiwan eine ernsthafte Reaktion auslösen und zu „untragbaren Folgen“ für die Beziehungen zwischen China und den USA führen könnte. „Wenn die USA darauf bestehen, ihren eigenen Weg zu gehen und Chinas rote Linien auszutesten, dann werden sie sicherlich mit energischen Reaktionen konfrontiert werden“, sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Zhao Lijian, am Mittwoch vor Journalisten.
General Mark Milley, der ranghöchste General der USA, stellte kürzlich fest, dass das Abfangen von US-amerikanischen und alliierten Flugzeugen und Schiffen durch die chinesischen Streitkräfte in den letzten fünf Jahren erheblich zugenommen habe. Er warnte auch vor einer steigenden Zahl „unsicherer“ Interaktionen.
Die US-Beamten, die mit AP sprachen, bezweifelten, dass China direkt gegen Pelosi selbst vorgehen werde. Einige Analysten befürchten jedoch, dass eine chinesische Machtdemonstration „schiefgehen“ und zu einem gefährlichen Unfall, zum Beispiel einem Flugzeugabsturz, führen könnte. Zuvor deuteten mehrere Medienberichte an, dass Peking sogar so weit gehen könnte, eine Flugverbotszone über Taiwan zu erklären, oder Kampfflugzeuge in die Lüfte steigen lässt, um das Flugzeug der Sprecherin des Repräsentantenhauses zu „eskortieren“.
Die Beamten sagten zudem, dass die USA während des Besuchs Möglichkeiten zur Rettung und Evakuierung vor Ort haben müssten, und fügten hinzu, dass zu diesem Zweck Hubschrauber und Schiffe in das Gebiet geschickt werden könnten. Sie sagten auch, dass die Gefahr eines Abfangmanövers oder eine andere Machtdemonstration durch das chinesische Militär es notwendig mache, dass amerikanische Flugzeuge während des Anfluges von Pelosi in der Region anwesend sind.
General Milley äußerte sich nicht dazu, welche genauen Maßnahmen ergriffen werden könnten, um die Sicherheit von Pelosi zu gewährleisten. Er sagte jedoch, das Pentagon werde „alles Notwendige veranlassen, um eine sichere Durchführung ihres Besuchs zu gewährleisten“, falls Pelosi am Ende tatsächlich nach Taiwan reisen werde.
Laut AP operieren bereits genügend Streitkräfte der USA in der Pazifikregion, die das Pentagon für einen zusätzlichen Schutz einsetzen könnte. Unter diesen Kräften nannte die Nachrichtenagentur ausdrücklich den US-Flugzeugträger USS Ronald Reagan und seine Begleitgruppe von Kriegsschiffen, die am Wochenende in Singapur eingelaufen sind. Die Trägergruppe umfasst den Flugzeugträger selbst, zwei weitere Schiffe der Navy und das Träger-Luftgeschwader 5, bestehend aus einer Anzahl von F/A-18-Kampfflugzeugen, Hubschraubern und Flugzeugen zur Luftraumüberwachung und elektronischer Kriegsführung. Auch der Zerstörer USS Benfold, der letzte Woche die Straße von Taiwan passierte, wurde genannt.
Pelosi, die ursprünglich geplant hatte, im April nach Taiwan zu reisen, ihre Reise jedoch verschieben musste, nachdem sie positiv auf COVID-19 getestet worden war, hat noch keinen neuen Termin für den angekündigten Besuch bestätigt. Wenn sie ihr Vorhaben durchzieht, wird sie die ranghöchste US-Politikerin, die der Insel seit 25 Jahren einen Besuch abstattet. Newt Gingrich, der zu seiner Zeit ebenfalls Sprecher des Repräsentantenhauses war, besuchte Taiwan 1997.

Unterwegs im Pazifik: Der US-Flugzeugträger Ronald Reagan im Juni 2022

13:59 de.rt.com: US-Senat fordert Aufnahme Russlands in die Liste der Länder, die den Terrorismus unterstützen
Der US-Senat hat am Mittwoch eine Resolution verabschiedet, in der das Außenministerium aufgefordert wird, Russland wegen der Ereignisse in Tschetschenien, Georgien, Syrien und der Ukraine als staatlichen Sponsor des Terrorismus anzuerkennen. Auf der Webseite des US-Kongresses ist zu lesen:
„Im Senat angenommen/bestätigt: Die Entschließung wurde im Senat mit einem Änderungsantrag und einer geänderten Präambel durch Stimmabgabe angenommen.“
Konkret wird die russische Regierung beschuldigt, während der zweiten Militäraktion in Tschetschenien eine Kampagne des Terrors und der Gewaltanwendung gegen die Zivilbevölkerung geführt zu haben. Sie soll Streiks in Syrien realisiert haben, seit dem Jahr 2014 „Separatisten“ im Donbass unterstützen und so weiter.
Laut der Webseite des Kongresses wurde die Resolution am 9. Mai eingebracht. In dem Dokument heißt es, dass der US-Senat „die Handlungen der russischen Regierung unter der Leitung des russischen Präsidenten Wladimir Putin als Förderung terroristischer Handlungen betrachtet“. Deshalb wird der US-Außenminister aufgefordert, Russland in die Liste der staatlichen Sponsoren des Terrorismus aufzunehmen.
In der Vorlage heißt es zudem, dass „nichts in der Resolution so ausgelegt werden darf, dass es die Anwendung militärischer Gewalt oder die Streitkräfte der Vereinigten Staaten zur Teilnahme an Feindseligkeiten ermächtigt“. Die Zeitung The New York Times stellt fest, dass die Vereinbarung „nicht bindend“ ist.
Am Mittwoch erklärte US-Außenminister Anthony Blinken, die USA prüften Russlands Vorgehen in der Ukraine anhand der Kriterien eines „staatlichen Sponsors des Terrorismus“, seien aber der Ansicht, dass das Land bereits die vollen Kosten der Operation trage. Blinken räumte ein, dass die Gewährung eines solchen Status für Russland in der Praxis wenig ändern würde.
Der russische Präsidentensprecher Dmitri Peskow hatte zuvor erklärt, der Kreml sieht die Folgen für die Beziehungen zu Washington sehr negativ, wenn der US-Kongress Russland als „Sponsor des Terrorismus“ anerkenne. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, erklärte, Moskau betrachte Erklärungen aus Washington, wonach Russland als Sponsor des Terrorismus anerkannt wird, als „Propaganda“. Russland werde solche Maßnahmen nicht unbeantwortet lassen.

14:23 de.rt.com: „Für Russland günstige Narrative“: Emmanuel Macron besorgt über Russlands Einfluss in Afrika
Infolge der Spannungen zwischen dem Westen und Russland wird Afrika zu einem begehrten Partner. Diese Woche ist der Kontinent ein wichtiges Reiseziel für gleich zwei ranghohe Amtsträger: Russlands Außenminister Sergei Lawrow und Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron.
Nur wenige Tage nach dem russischen Außenminister Sergei Lawrow ist auch der französische Präsident Emmanuel Macron zu einer Afrika-Tour aufgebrochen. Am Dienstag traf der Politiker in Kamerun ein. Nach den Verhandlungen mit seinem Amtskollegen Paul Biya zeigte sich Macron auf einer Pressekonferenz in Yaoundé besorgt über immer reger werdende Kontakte zwischen afrikanischen Ländern und russischen Diplomaten und Armeeangehörigen.
„Das ist eine neue Form. Ich würde sie nicht einmal als Kooperation bezeichnen. Es geht eher darum, geschwächten politischen Führungen oder absolut illegitimen militärischen Junten zu gefallen. Dies erregt im Wesentlichen Besorgnis um den afrikanischen Kontinent.“
Macron zufolge gebe es „zwei Typen der russischen Präsenz“ in Afrika. Einerseits baue die russische Diplomatie seit Jahrzehnten Kontakte zu afrikanischen Ländern auf. Russland sei eine „politische und militärische Großmacht“, die historisch bedingt wirtschaftliche und mitunter militärische Beziehungen zu vielen Staaten in Afrika aufrechterhalte. Gleichzeitig zeigte sich der französische Präsident über die „hybride Präsenz“ Russlands auf dem Kontinent besorgt und verurteilte die angebliche Verbreitung von Falschinformationen und „für Russland günstigen Narrativen“. Dabei bezog sich der Politiker auf die Eröffnung von neuen Büros der russischen Auslandsmedien Sputnik und RT in Afrika. Macron weigerte sich, ihre Mitarbeiter als Journalisten zu bezeichnen.
Außerdem warf der französische Präsident Moskau vor, seine diplomatischen Kontakte mit der Intervention von privaten Militärunternehmen zu ergänzen. Frankreich werde deswegen alles Mögliche tun, damit die afrikanischen Regierungen diplomatische Kontakte zu Paris aufrechterhielten und die Interessen ihrer Völker verteidigten. Nach wie vor setze sich Frankreich für die Sicherheit des Kontinents ein und leiste auf Bitte seiner afrikanischen Partner Unterstützung.
Ferner kritisierte Macron die „Dummheiten“, die sich seiner Ansicht nach infolge des Ukraine-Kriegs in Afrika verbreitet hatten.
„Wir werden von gewissen Menschen attackiert, die behaupten, dass die europäischen Sanktionen die Ursache der globalen Lebensmittelkrise, darunter in Afrika, seien.“
Darüber hinaus warf er bestimmten afrikanischen Kreisen Heuchelei vor, indem sie sich weigerten, die Situation in der Ukraine direkt einen Krieg zu nennen.
Macrons Afrika-Reise nach Kamerun, Benin und Guinea-Bissau erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Frankreich seinen Einfluss als frühere Kolonialmacht in Westafrika schrumpfen sieht – vor allem wegen der handelswirtschaftlichen Aktivitäten Chinas, Indiens und Deutschlands. Eines der Ziele dieser Reise sei es, das Engagement des Präsidenten für den Neustart des Verhältnisses mit dem afrikanischen Kontinent zu demonstrieren, zitiert die Nachrichtenagentur AFP einen namentlich nicht genannten Vertreter des Élysée-Palasts. Die Reise fällt praktisch zeitlich mit Lawrows Besuch in Ägypten, Äthiopien, Uganda und der Demokratischen Republik Kongo zusammen.
Der Beniner Politologe Joël Atayi-Gbèdègbé ist der Meinung, dass Macron mit seiner Afrika-Tour neben allen handelswirtschaftlichen Aspekten auch versuche, die öffentliche Meinung für sich zu gewinnen und sein Ansehen bei den afrikanischen Regierungen wiederherzustellen. Yves Tsala, Wirtschaftswissenschaftler von der Universität Yaundé, erklärte, dass der französische Staatschef vorhabe, von den afrikanischen Staaten mehr Unterstützung in der UNO zu bekommen, nachdem sich acht afrikanische Länder, darunter Kamerun, bei einer Dringlichkeitssitzung der UNO Anfang dieses Jahres geweigert haben, für eine Resolution zur Verurteilung der militärischen Sonderoperation Russlands in der Ukraine zu stimmen.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron gibt am 26. Juli 2022 eine Pressekonferenz in der französischen Botschaft in Yaoundé

14:38 de.rt.com: Russisches Verteidigungsministerium: Ukrainisches Bataillon verliert Kampfkraft im Gebiet Cherson, über 130 Soldaten vernichtet
Nach Angaben des Sprechers des russischen Verteidigungsministeriums, Generalleutnant Igor Konaschenkow, hat ein Bataillon der 60. Infanteriebrigade der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Siedlung Topolinoje im Gebiet Cherson durch Präzisionsschläge der russischen Luftwaffe auf die Kampfstellungen der ukrainischen Truppen seine Kampfkraft vollständig verloren. Er fügte hinzu, dass allein in den letzten 24 Stunden über 130 Angehörige dieser Einheit vernichtet wurden.
Außerdem wurden bei einem Angriff der russischen Luftwaffe auf den vorübergehenden Stationierungsort des ukrainischen Bataillons der 72. mechanisierten Brigade in der Nähe der Stadt Artjomowsk bis zu 70 Personen und mehr als fünf gepanzerte Fahrzeuge zerstört. Die Reste des 15. Bataillons der 58. motorisierten Infanteriebrigade der ukrainischen Streitkräfte gerieten ihrerseits unter schweren Beschuss und wurden von Kämpfern der 118. Brigade des ukrainischen Verteidigungsministeriums abgeschossen.
Konaschenkow fasste zusammen, dass im Laufe des Tages Folgendes getroffen wurde: neun Kontrollpunkte sowie Personal und militärische Ausrüstung in 173 Bezirke, sechs Munitionsdepots, zwei Uragan-Salvenbatterien, eine Grad und eine Artilleriebatterie von Msta-B-Haubitzen. Er fügte hinzu, dass ein russischer Su-35S-Kampfjet auch eine ukrainische S-300-Abschussrampe zerstört habe.

14:58 de.rt.com: Ukrainische Vize-Ministerpräsidentin ruft Bürger des Gebiets Donezk zur „Evakuierung“ in Regionen unter Kiews Kontrolle auf
Die ukrainischen Behörden haben ein Evakuierungszentrum eingerichtet und fordern die Bewohner des Gebiets Donezk auf, sich in den Westen des Landes zu begeben. Dies gab die stellvertretende Ministerpräsidentin und Ministerin für die sogenannte „Reintegration der nicht kontrollierten Gebiete der Ukraine“, Irina Wereschtschuk, am Donnerstag auf ihrem Telegram-Kanal bekannt:
„Wir bereiten die Bewohner des Gebiets Donezk auf die Evakuierung vor! Es wurde ein Hauptquartier eingerichtet, wir bringen Kräfte und Mittel in Bereitschaft. Die Gebiete in der Mitte und im Westen des Landes bereiten sich darauf vor, unsere Leute aus dem Osten aufzunehmen.“
Das letzte Mal, als Wereschtschuk von der Vorbereitung von humanitären Korridoren sprach, war im April – dabei ging es um die Evakuierung von Menschen aus der damals umkämpften Stadt Mariupol. Die in der belagerten Stadt eingesperrten ukrainischen Truppen – davon viele Rechtsextreme, vor allem von der Terrormiliz Asow – gingen indes mit Waffengewalt gegen Zivilisten vor, die sich für die Evakuierung in von Russland oder den Volksrepubliken Donezk und Lugansk kontrollierte Gebiete entschieden.
Mitte Juli hat der ukrainische Verteidigungsminister Alexei Resnikow erklärt, dass die Streitkräfte des Landes eine „Gegenoffensive“ vorbereiten würden. Die jüngste Erklärung der Vize-Premierministerin Wereschtschuk könnte daher als Hinweis auf ein mögliches Ziel dieser Gegenoffensive gelesen werden.

15:05 de.rt.com: Laut dem Bürgermeister von Donezk verstreut die Ukraine in der Stadt verbotene Landminen
Der Bürgermeister der Stadt Donezk warnte auf seinem Telegram-Kanal die Einwohner seiner Stadt vor herumliegenden Streuminen und forderte sie zu erhöhter Aufmerksamkeit für die international verbotenen Sprengkörper auf.
Ukrainische Streitkräfte haben am Mittwochabend verbotene Antipersonen-Streumunition vom Typ PFM-1 über der Hauptstadt der Volksrepublik Donezk abgeworfen, schrieb Bürgermeister Aleksei Kulemsin. Auf mehreren Straßen im Nordwesten der Stadt seien Minen gefunden worden, schrieb der Bürgermeister auf seinem Telegram-Kanal. „Ein Kommando für die Räumung von Sprengmittel und weitere Kräfte sind seit dem frühen Morgen im Einsatz. Ein mit einem Lautsprecher ausgestattetes Fahrzeug fährt herum und warnt die Anwohner“, schrieb Kulemsin weiter und forderte alle Bürger auf, besonders aufmerksam zu sein und sich den Minen nicht zu nähern.
Die kleinen schmetterlingsförmigen Landminen sind gemäß der Ottawa-Konvention von 1997, die auch von der Ukraine angenommen und ratifiziert wurde, verboten. Selbst wenn eine Mine das Opfer nicht tötet, reißt sie der Person, die auf sie tritt, in der Regel zumindest den Fuß ab. Kinder hingegen, insbesondere Kleinkinder, riskieren auf Grund ihrer geringen Körperhöhe den sicheren Tod. Da ihr gesamtes Gehäuse einen einzigen Druckknopf darstellt und der Auslösemechanismus ein sogenannter „kumulativer“ ist, also auf ihn wirkenden Druck „sammelt“, ist die Mine nahezu nicht entschärfbar. Die grüne Farbe und geringe Größe lassen die Mine inmitten von Vegetation wie ein Blatt einer Pflanze aussehen, was sie noch gefährlicher macht – der nachfolgende Post in einem Telegram-Nachrichtenkanal zeigt die Mine neben einem Baumzweig auf dem Boden in Donezk, Stadtteil Kiewski, nach Abwurf durch ukrainische Raketenartillerie:
Zuvor berichteten die Behörden der Volksrepublik Lugansk, dass man PFM-1-Minen an Orten gefunden habe, aus denen sich die ukrainischen Truppen zurückgezogen haben.
Sowohl Russland als auch die Ukraine beschuldigen sich gegenseitig, international verbotene Munition einzusetzen und damit Wohngebiete und andere zivile Ziele beschossen zu haben.
Im Februar 2022 erkannte der Kreml die Donbass-Republiken als unabhängige Staaten an und forderte die Ukraine auf, sich offiziell zu einem neutralen Land zu erklären, das sich niemals einem westlichen Militärblock anschließen werde. Kurz darauf, am 24. Februar, startete Russland seine militärische Sonderoperation und liess russische und alliierte Truppen der Volksrepubliken in die Ukraine einmarschieren. Unter anderem sind die strategischen Ziele der Operation die Demilitarisierung und die Denazifizierung der Ukraine.

Laut dem Bürgermeister von Donezk verstreut die Ukraine in der Stadt verbotene Landminen (Sowjetische Personendruckmine PFM-1 zum flächendeckenden Abwurf aus der Luft – oder Fernverminung mithilfe von Raketenartillerie. Die Ukraine nutzt meist die alte Version ohne zeitliche Selbstzerstörung.)

15:36 de.rt.com: Österreichischer Bundeskanzler: Sanktionen gegen Russland wirken nicht so schnell wie erhofft
Die Situation in der Ukraine zeigt, dass die Sanktionen gegen Russland nicht so schnell greifen, wie es sich die EU erhofft hatte, sondern Zeit brauchen. Dies sagte der österreichische Bundeskanzler Karl Nehammer am Donnerstag. Auf der Pressekonferenz in Wien im Anschluss an ein Gespräch mit dem ungarischen Premierminister sagte er:
„Die Sanktionen wirken nicht so schnell wie vielleicht erhofft. Aber das hängt davon ab, dass die russische Armee und die Russische Föderation selbst aufgrund ihrer Größe so widerstandsfähig sind, dass sie noch Bestand haben werden.“
Zudem brachte er seine Überzeugung zum Ausdruck, dass „intelligente“ Sanktionen gegen Russland, die auch Maßnahmen gegen die Wirtschaft des Landes umfassen, greifen würden. Der Bundeskanzler stellte fest:
„Es braucht aber Zeit.“

Karl Nehammer

16:38 (15:38) novorosinform.org: „Verkauf des Landes“: Die Rada hat für das Privatisierungsgesetz gestimmt
Die Werchowna Rada der Ukraine verabschiedete das Gesetz Nr. 7451 über die Privatisierung. Das sagte der Ex-Sprecher des Parlaments, der Abgeordnete Dmitri Rasumkow.
„Akzeptiert mit Änderungen, die eine Privatisierung im großen Maßstab tatsächlich erlauben. Die erste Version schlug ein Verbot der Privatisierung im großen Maßstab vor, also den Verkauf großer Industrieunternehmen, in der zweiten wurde es erlaubt“, sagte er.
Laut Ra
sumkow sei es dank dieses Gesetzes nun möglich, Unternehmen mit 50 Prozent Rabatt zu verkaufen. Es bestehe auch die Möglichkeit, Daten darüber zu verbergen, wer an der Auktion teilgenommen hat.
„Vor dem Hintergrund des Kursverfalls ist das eigentlich ein Verkauf des Landes“, resümierte der ehemalige
Rada-Sprecher.


15:57 de.rt.com:
Selenskij suggeriert US-Amerikanern: Inflation und Corona nichts im Vergleich zum Krieg in Ukraine
Wladimir Selenskij hat zum Ausdruck gebracht, dass die USA die Ukraine bis zum Sieg unterstützen sollen. Dabei versuchte er, die US-Amerikaner davon zu überzeugen, dass die Inflation und das Coronavirus im Vergleich zum Krieg in der Ukraine absolut unwichtig seien.
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat in einem Interview mit dem britischen Moderator und Journalisten Piers Morgan verkündet, dass die Inflation und die COVID-19-Pandemie „nichts“ im Vergleich zum Krieg in der Ukraine seien. Daher sollten die US-Amerikaner Kiew unterstützen, „bis wir gewinnen“, sagte der Staatschef weiter. In dem Interview erinnerte Selenskij die US-Bürger daran, dass beide Länder „für absolut gemeinsame Werte kämpfen“:
„Der Krieg in der Ukraine ist immer noch ein Krieg gegen die Werte, die in den Vereinigten Staaten und in Europa vertreten werden. Wir geben unser Leben für eure Werte und die gemeinsame Sicherheit der Welt.“
Aktuell haben die USA mit einer Inflationsrate auf dem höchsten Stand seit 40 Jahren und Gaspreisen auf Rekordniveau zu kämpfen. Daher werden diese wirtschaftlichen Sorgen in mehreren Umfragen von den US-Amerikanern als dringlicher eingestuft als der Konflikt in der Ukraine.
Zudem macht die Mehrheit der US-Bürger die Politik von US-Präsident Joe Biden für die Misere verantwortlich und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin ungeachtet der Bemühungen Washingtons die steigenden Lebenshaltungskosten nicht zum Vorwurf.
Kiew erklärt, dass es in diesem Jahr bis zu 65 Milliarden US-Dollar an ausländischer Hilfe benötige, nur um sich über Wasser halten zu können, während Selenskij vom Westen immer mehr Waffenlieferungen fordert. Anfang dieses Monats berichtete der ukrainische Verteidigungsminister Alexei Resnikow, die Ukraine benötige mindestens 100 HIMARS-Raketenartilleriesysteme – circa ein Drittel des gesamten US-Bestands –, um eine „wirksame Gegenoffensive“ gegen die russischen Streitkräfte durchzuführen.
In diesem Zusammenhang unterstrich Selenskij gegenüber Morgan, er erwarte unbegrenzte Unterstützung und dass Militärhilfe kommen solle, „bis der Krieg vorbei ist und wir ihn gewonnen haben“. Selenskij wörtlich:
„Deshalb ist die Inflation nichts. Corona ist nichts. Diese Dinge sind zweitrangig. Das Wichtigste ist, zu überleben und Leben, Familie und Land zu schützen. Deshalb machen wir diese Arbeit im Moment, aber der Westen soll uns dabei helfen.“
Obwohl die Mehrheit der republikanischen Abgeordneten im Mai gemeinsam mit den Demokraten für die Bereitstellung von 43 Milliarden US-Dollar an Militär- und Wirtschaftshilfe für die Ukraine stimmte, gibt es Anzeichen dafür, dass die Konservativen es satthaben, Selenskijs Ziele zu finanzieren. Der ehemalige US-Präsident Donald Trump warf Biden vor, die USA in den Dritten Weltkrieg zu führen. Der konservative Journalist Tucker Carlson verurteilt die US-Regierung für die Unterstützung eines „korrupten und tyrannischen US-Klientenstaats“.

17:01 (16:01) novorosinform.org: Russland hilft bei der Wiederherstellung des Gesundheitssystems der LVR
Die Regionen Russlands stellen gemeinsam das Gesundheitssystem der L
VR wieder her, sagte Anna Todorowa, stellvertretende Regierungschefin der Republik.
Sie stellte fest, dass Russland umfangreiche Hilfe leiste, die es ermögliche, viele Probleme zu lösen. Insbesondere w
ürden im LVR bereits 16 Stationen von Krankenhäusern in Städten und Gemeinden renoviert.
„Wir werden Röntgengeräte in sechs Krankenhäusern installieren. Medizinische Einrichtungen erhalten Diagnose-, Labor- und Ausrüstung für minimalinvasive chirurgische Eingriffe. Wir werden 10 Krankenwagen kaufen“, sagte Todoro
wa dem Telegram-Kanal „Donbass reschajet“.
Zuvor berichtete „Luganskinfom
zentr“, dass das Gebiet Brjansk kommunale Ausrüstung, Baumaterialien und Medikamente in die Stadt Brjanka in der LVR geliefert habe.

16:07 de.rt.com: Russlands Bildungsminister: Schulbücher für DVR und LVR enthalten keine Aggression gegen Ukraine
Der russische Bildungsminister Sergei Krawzow hat erklärt, dass die neuen Schulbücher für alle Fächer, die ab dem 1. September an den Schulen der Donezker und Lugansker Volksrepubliken eingeführt werden sollen, „keine Aggression“ gegen die Ukraine oder die westlichen Länder enthalten würden. Nach Angaben von RIA Nowosti sagte er:
„Gegenwärtig ist die Frage mit den Lehrbüchern geklärt. Zum 1. September erhalten alle Schulen [der DVR und LVR] neue Lehrbücher für alle Fächer. Wenn Sie sich diese anschauen, findet sich darin keine Aggression gegen die Ukraine, die europäischen Länder, die Vereinigten Staaten von Amerika. Hingegen finden sich darin konkrete historische Fakten, damit die Schüler selbst ihre Schlüsse ziehen können.“
Krawzow gab ebenfalls bekannt, dass die Schüler der Donbass-Republiken optional auch die ukrainische Sprache erlernen könnten, ein entsprechender Lehrplan sei kurz vor der Fertigstellung.

Russlands Bildungsminister Sergei Krawzow, Aufnahme vom 30. März

16:35 de.rt.com: Gebiet Charkow: Annahme von Anträgen auf russische Staatsbürgerschaft begonnen
In den von Russland kontrollierten Teilen des Gebiets Charkow hat die Annahme von Unterlagen für den Erhalt einer russischen Staatsangehörigkeit begonnen. Dies meldete das Oberhaupt der regionalen Verwaltung, Witali Gantschew, der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Er erklärte, dass bereits eine Datenbank angelegt worden sei und dass die Ausgabe der Pässe direkt im Gebiet Charkow stattfinden werde.
Die russische Staatsbürgerschaft ist bereits in den Gebieten Cherson und Saporoschje erhältlich, wo entsprechende Ausgabestellen eingerichtet wurden.

16:45 de.rt.com: USA werden zum LNG-Exporteur des Jahres
Europas erklärtes Ziel, immer mehr Gasmengen außerhalb Russlands einzukaufen, lässt die USA zum größten LNG-Exporteur werden. Die Ausfuhren des verflüssigten Erdgases aus den Vereinigten Staaten schossen in der ersten Jahreshälfte in die Höhe.
Das LNG-Geschäft in den USA brummt wie nie zuvor. Die Vereinigten Staaten wurden in der ersten Hälfte des Jahres 2022 zum weltweit größten Exporteur von verflüssigtem Erdgas. Dies geht aus den
Daten der staatlichen Energy Information Administration (EIA) hervor, einer statistischen US-Behörde, die sich mit Erfassung, Analyse und Verbreitung von Informationen aus dem gesamten Spektrum der Energiequellen befasst.

Demnach seien die US-Ausfuhren laut EIA in den ersten sechs Monaten des Jahres 2022 im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2021 um 12 Prozent gestiegen. Dadurch konnten die Vereinigten Staaten Australien und Katar, die beiden anderen führenden LNG-Exporteure, überholen. Die Statistikbehörde beruft sich dabei auf Daten von Cedigaz, dem Internationalen Verband für Naturgas.
Als Gründe für den Anstieg nannte die EIA steigende Erdgas- und LNG-Preise sowie die weltweit steigende Nachfrage – insbesondere in Europa. Seit Ende letzten Jahres hätten die europäischen Länder ihre LNG-Importe erhöht, um die geringeren Pipeline-Lieferungen aus Russland zu kompensieren und die Erdgas-Lagerbestände aufzufüllen, die sich auf einem historischen Tiefstand befänden, erklärte die Behörde weiter.
Die EU und das Vereinigte Königreich steigerten demnach ihre LNG-Importe in der ersten Hälfte dieses Jahres um 63 Prozent. Etwas mehr als 70 Prozent des in den USA produzierten verflüssigten Erdgases gingen in die EU und nach Großbritannien, so die Behörde.
Das russische Energieministerium erklärte im Mai, dass das US-amerikanische LNG mindestens 30-40 Prozent teurer ist als russisches Pipelinegas.
In Deutschland gibt es derzeit kein einziges LNG-Terminal. Der Import läuft über die Terminals in Belgien oder den Niederlanden. Die Ampelkoalition hatte deshalb jüngst ein Gesetz beschlossen, um die Verfahren für den Bau der LNG-Infrastruktur zu beschleunigen. Das Gas, das unter Druck tiefgekühlt, flüssig per Schiff transportiert, angelandet, erwärmt, regasifiziert und dann in die Netze gepumpt wird, soll Europa dabei helfen, Gaslieferungen aus Russland zu ersetzen. Mit dem beschleunigten Bau von LNG-Terminals in Deutschland wolle man laut Wirtschaftsminister Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen) imstande sein, „russisches Gas so schnell es geht ersetzen zu können“.

Der LNG-Tanker „Arctic Voyager“, ein Tankschiff für den Transport von verflüssigtem Erdgas, wird in den Hafen von Rotterdam in den Niederlanden geschleppt.

16:57 de.rt.com: Werchowna Rada verabschiedet Gesetzentwurf über besondere Garantien für Polen
Das ukrainische Parlament hat ein Gesetz verabschiedet, das die Rechte polnischer Staatsbürger mit denen der Ukrainer gleichstellt. Dies berichtete der Rada-Abgeordnete Jaroslaw Schelesnjak. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb er:
„Die Rada hat den Gesetzesentwurf über besondere Garantien für polnische Staatsbürger in seiner Gesamtheit unterstützt. Dafür – 283.“
Nach der Verabschiedung des Gesetzes können sich Polen eineinhalb Jahre lang ohne Sondergenehmigung legal in der Ukraine aufhalten und während dieser Zeit alle Rechte und Freiheiten eines Bürgers genießen. Insbesondere können sie ohne besondere Genehmigung arbeiten, steuerlich ansässig werden, eine Ausbildung absolvieren, eine medizinische Behandlung erhalten und Sozialleistungen in Anspruch nehmen.
Die Tatsache, dass der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij einen Gesetzentwurf über einen Sonderstatus für polnische Staatsbürger eingebracht hat, war zuvor von dem polnischen Staatschef Andrzej Duda angekündigt worden. Wie die Rada-Abgeordnete Olga Sowgirja Mitte Juli erklärte, werden Polen mit einer europäischen Qualifikation als Arzt, Krankenschwester oder Hebamme in staatlichen ukrainischen Kliniken arbeiten können und darüber hinaus umfassende soziale Garantien erhalten.

Die Werchowna Rada

16:59 de.rt.com: „Welt“-Reporter: Fakt ist, Ukraine positioniert ihre Geschütze auch inmitten von Wohngebieten
Der Journalist Steffen Schwarzkopf berichtet für die „Welt“ live aus dem Donbass über die Kriegsschäden und die militärische Lage. Dabei weist er insbesondere darauf hin, dass das ukrainische Militär seine Abwehrsysteme absichtlich in Wohngebieten positioniert.
Am Mittwoch berichtete der Journalist Steffen Schwarzkopf in einem
Video-Interview für die Welt live über die militärische Lage aus der Stadt Kramatorsk im Donbass. Dabei konnte der Zuschauer nun auch aus einem Mainstream-Medium erfahren, dass das ukrainische Militär seine Kriegsgeräte mitten in Wohngebieten sowie in der Nähe von Schulen und Krankenhäusern aufstellt.
Zunächst beschreibt der Welt-Journalist die Kriegsschäden in der Stadt Kramatorsk, wo es zerstörte Wohngebäude und Schulen gäbe. Doch er macht für die Schäden an den zivilen Einrichtungen nicht nur das russische Militär verantwortlich, sondern verweist mit dem Hinweis „auch das muss einmal klar formuliert werden“ auch auf die ukrainische Militärtaktik:
„Es ist Fakt, auch das gehört zur Wahrheit dieses Krieges dazu, dass die Ukraine – und das haben wir jetzt schon wiederholt sehen und hören können – ihre Geschütze, ob es Haubitzen sind, ob es Mörser, ob es Granatwerfer sind, dass sie diese auch in Wohngebieten positionieren. Und das oftmals auch in der Nähe von zivilen Einrichtungen, Krankenhäusern etc.“
Bislang wurden Berichte über ukrainische Abwehrsysteme in Wohngebieten und in der Nähe ziviler Einrichtungen vom Mainstream als russische Propaganda diffamiert, genauso wie
Berichte über die Nutzung von Zivilisten als „Schutzschilde“ für das ukrainische Militär. Nun scheinen auch die sogenannten Leitmedien diese ukrainische Militärtaktik, bei der das Leben vieler Zivilisten, darunter explizit das von Schulkindern und Kranken, aufs Spiel gesetzt wird, nicht mehr ignorieren zu können.

Telegram-Kanal des Stabs der Territorialverteidigung der DVR: Abendbericht des Stabs der Territorialverteidigung der DVR am 28. Juli 2022
Die Behörden der DVR führen weiter vorrangige Maßnahmen zum Wiederaufbau des sozial-humanitären Bereichs durch.
In Belossarajskaja Kosa wurde eine 4G-Basisstation an einem Kommunikationsobjekt montiert und in Betrieb genommen. Eine neue Klimaanlage wurde an einem Kommunikationsobjekt in Kasjanowka montiert.
An Einrichtungen des Gesundheitsversorgung wandten sich mehr als 5600 Menschen.
Spezialisten der Elektrizitätswerke haben Reparatur- und Wiederaufbauarbeiten an Hochspannungsleitungen und Umspannwerken in Mariupol, Wolnowacha, Sopino und Sachanka durchgeführt.
In Mariupol gehen die Inbetriebnahme von Gasleitungen weiter.

Zivilschutzkräfte haben mehr als 20 Hektar Territorium und mehr als 32.000 Quadratmeter Gebäude untersucht und fast 2500 explosive Objekte entschärft.
Wir erinnern daran, dass einige Ortschaften der Donezker Volksrepublik mit explosiven Objekten übersät sind.
So haben die bewaffneten Formationen der Ukraine
Antipersonenminen „Lepestok“ auf dem Gebiet von Jassinwowataja, Luganskoje, den Kiewskij und den Kujbyschewskij-Bezirk von Donezk abgeworfen. Zurzeit ergreifen Spezialdienste der DVR alle notwendigen Maßnahmen zur Minenräumung.
Seien Sie aufmerksam und vorsichtig! Bei der Entdeckung von explosiven Objekten rufen sie das Zivilschutzministerium und die Polizei an.
Das Innenministerium und die Militärkommandantur der DVR überprüfen weiter Ausweise und gewährleisten den Schutz der öffentlichen Ordnung in allen befreiten Ortschaften.
Bei Informationen über verdächtige Personen oder mögliche rechtswidrige Aktivitäten bitten wir, sich unverzüglich an die Telefonnummern des Staatssicherheitsministerium der DVR zu wenden.

17:24 de.rt.com: UN hofft auf erste Lieferungen von ukrainischem Getreide am Freitag
Der UN-Untergeneralsekretär für humanitäre Angelegenheiten, Martin Griffiths, hofft, dass die erste Getreidelieferung aus der Ukraine über das Schwarze Meer bereits am Freitag erfolgen kann. Während eines Briefings sagte er:
„Wir hoffen, dass die erste Tour in den nächsten Tagen, hoffentlich schon morgen, stattfinden wird.“
Am 22. Juli wurden in Istanbul multilaterale Abkommen zur Aufhebung der russischen Ausfuhrbeschränkungen und zur Unterstützung Russlands bei der Ausfuhr ukrainischen Getreides unterzeichnet. Das Abkommen, das von Vertretern Russlands, der Türkei, der Ukraine und der UNO geschlossen wurde, sieht die Ausfuhr von ukrainischem Getreide, Lebensmitteln und Düngemitteln über das Schwarze Meer aus drei Häfen vor, unter anderem aus Odessa.
Die UNO hat wiederholt darauf hingewiesen, dass eine Nahrungsmittelkrise aufgrund von Getreideknappheit drohe. Der Westen beschuldigte Russland, ukrainisches Getreide am Zugang zu den Weltmärkten zu hindern, während Moskau diese Vorwürfe vehement zurückwies. Gleichzeitig haben die Kiewer Behörden selbst zahlreiche Hindernisse für den Getreideexport geschaffen: Neben einer aufgedeckten Brandstiftung im Hafen von Mariupol haben die ukrainischen Truppen die Gewässer des Schwarzen Meeres vermint, was die Lieferung von Getreide per Schiff auf die Weltmärkte verhindert. Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte, Russland würde die Getreideexporte aus der Ukraine nicht verhindern, und wenn Kiew die Häfen räume, könnten die mit Getreide beladenen Schiffe ohne Probleme auslaufen.


18:41 (17:41)
novorosinform.org: In der Region Cherson wurde die Öffnung einer Passage über den Dnjepr bekanntgegeben
Der Leiter der
Verwaltung der Region Cherson, Wladimir Saldo, erklärte, dass die Passage über den Dnjepr entlang des Damms des Wasserkraftwerks Kachowka geöffnet wurde.
Er
betonte, dass der Damm des Wasserkraftwerks Kachowka eine Alternative zur Verbindung von Cherson mit dem Teil der Region Cherson auf der anderen Seite der Antonowskij-Brücke sei. Saldo schrieb darüber in seinem Telegram-Kanal.
Er fügte hinzu, dass auf dem Territorium
von Berislaw, wo sich der Damm befindet, der Busbahnhof voll funktionsfähig sei.
„Der Busbahnhof funktioniert, Busse sind bereit, sogar auf die Krim zu fahren. Die Fahrten entlang des Staudamms des Wasserkraftwerks
Kachowka wurden wieder aufgenommen“, schrieb Saldo.
Er
erklärte auch, dass die Vorbereitungen für ein Referendum über den Beitritt zu Russland in der Region Cherson in vollem Gange seien. Darüber hinaus werde in naher Zukunft eine Stelle für den Erhalt von Dokumenten für die Beantragung der russischen Staatsbürgerschaft ihre Arbeit aufnehmen.

17:55 de.rt.com: Mariupol: Testbetrieb von Fernsehen und Rundfunk aufgenommen
Das Rundfunk- und Fernsehzentrum der Donezker Volksrepublik hat den Testbetrieb von TV und Radio in Mariupol gestartet. Dies meldete die Donezker Nachrichtenagentur (DAN) unter Verweis auf den Pressedienst des Ministeriums für Fernmeldewesen der DVR. Es können russische sowie Donezker und Lugansker Kanäle empfangen werden, so die Meldung weiter.

abends:

18:00 de.rt.com: US-Senatoren tief besorgt über Reichweite von RT auf Spanisch: Zugriff in Lateinamerika einschränken
Mehrere US-Senatoren fordern, den Zugriff auf spanischsprachige Inhalte der russischen Auslandssender RT und Sputnik in Lateinamerika einzuschränken. Die russische Botschaft in den USA sieht darin eine Bestätigung für die journalistische Qualität der beiden Medien.
US-amerikanische Gesetzgeber sind auf die große Einschaltquote der russischen Auslandssender RT und Sputnik in Lateinamerika aufmerksam geworden. In einem Schreiben zeigen sie sich über diese Tatsache besorgt und fordern, den Zugriff auf die Inhalte von RT en Español und Sputnik Mundo in den sozialen Netzwerken einzuschränken. In der Petition, die von dem Vorsitzenden des Außenausschusses des US-Senats Robert Menendez und den Senatoren Bill Cassidy und Tim Kaine unterzeichnet wurde, steht unter anderem:
„Wir sind tief besorgt über die Berichte, dass die Tätigkeit und die Reichweite der genannten Medien vor dem Hintergrund der Handlungen Putins in der Ukraine nur zugenommen haben.“
In dem Schreiben werden die Chefetagen der Unternehmen Meta, Twitter und Telegram eindringlich aufgerufen, ihre Bemühungen wesentlich zu steigern, um die Inhalte von RT und Sputnik zu moderieren. Diese russischen Auslandsmedien werden in dem Appell als „Eckstein des Desinformations- und Propagandasystems des Kremls auf Spanisch“ gebrandmarkt. Zugleich werden die Plattformen gebeten, zusätzliche Ressourcen bereitzustellen, um der Verbreitung von Desinformationsinhalten auf Spanisch entgegenzuwirken.
„Wir müssen hinsichtlich der Fähigkeit der notorischen Anbieter der russischen Desinformation, Unwahrheiten zu verbreiten, wachsam bleiben.“
Die russische Botschaft in den USA ist der Meinung, dass diese Forderung eine klare Aufregung Washingtons widerspiegele, da das spanischsprachige Publikum RT und Sputnik wähle. Dies geschehe dank der Qualität und der Aktualität der Berichterstattung.
„Der Grund für die Anschuldigungen ist der Unmut wegen des Interesses des lateinamerikanischen Publikums an einer objektiven Berichterstattung über Ereignisse in Russland und weltweit.“
Die Zuschauer könnten selbstständig bestimmen, welche Inhalte sie bekommen möchten, und deren Informationswert einschätzen. Dem Publikum den Zugriff auf eine alternative Sichtweise zu verwehren widerspreche den Grundsätzen der Pressefreiheit. Außerdem gerate diese Petition der US-Senatoren in Widerspruch zu der Ablehnung jeglicher Zensur, wofür sich die US-Regierung so eifrig einsetze, so die russischen Diplomaten.
Zuvor hat die Kommandierende Generalin von United States Southern Command, Laura J. Richardson, erklärt, dass ihr Land nicht nur wegen des Einflusses von China und Russland in Lateinamerika besorgt sei. Die US-Regierung sei auch wegen der 30 Millionen Nutzer beunruhigt, die RT und Sputnik auf Spanisch in den sozialen Netzwerken folgen.

19:02 (18:02) novorosinform.org: Der Prozess gegen die „SS-Bären“ findet am Jahrestag des Prozesses gegen General Wlassow statt
Der Anwalt des Kommand
eurs der „SS-Bären“ Pawel Kosowan sagte, dass der Prozess gegen die Kämpfer der Nationalistengruppe am 1. August in der DVR stattfinden werde.
Er
erklärte, dass der Fall des Kommandeurs der ukrainischen Sabotage- und Angriffsgruppe Alexander Krawzow zu einem Verfahren mit dem Fall der anderen Mitglieder der Formation zusammengefasst wurde. Nach Angaben des Anwalts wird der Prozess gegen den Kommandanten und andere Mitglieder der Volksgruppe hinter verschlossenen Türen vor dem Obersten Gericht der DVR verhandelt, schreibt TASS. Das Gericht bestätigte die Information, dass der Prozess hinter verschlossenen Türen stattfinden werde.
Früher wurde berichtet, dass die Ermittler den Kommand
eur der „SS-Bären“ Alexander Krawzow angeklagt haben. Ihm droht die Todesstrafe. Krawzow bekannte sich in den gegen ihn erhobenen Anklagepunkten schuldig. Wenn seine Schuld vom Obersten Gericht der DVR bewiesen wird, wird er zum Tode verurteilt werden.

18:26 de.rt.com: Viktor Orbán: „Energieprobleme lassen sich nur lösen, wenn es Frieden gibt“
Bei der heutigen gemeinsamen Pressekonferenz des österreichischen Bundeskanzlers Karl Nehammer mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán äußerten sich beide auch zu ihrer jeweiligen Kooperationsbereitschaft mit der Gaspolitik der EU-Kommission.
Anlässlich seines Besuches in Wien stellte der ungarische Ministerpräsident Orbán heute auf der gemeinsamen Pressekonferenz mit dem österrreichischen Bundeskanzler Nehammer zunächst einen Zusammenhang zwischen der Kriegsposition des Westens gegenüber der Ukraine und Russland und der Wirtschafts- und Energiesituation in den Ländern der europäischen Union her. Seiner Meinung nach unterstütze die NATO die Ukraine mit Waffen und mit militärischer Ausbildung. Doch die Ukraine sei „eine solche Konstruktion, bei der sich erwiesen hat, dass das nicht zum Sieg der Ukraine führt.“
Daraus schlussfolgerte der ungarische Premier, dass es ohne eine Änderung der westlichen Strategie keinen Frieden in der Ukraine geben würde und somit auch das Energieproblem nicht gelöst werden könne. Ohne Energie würde die EU in eine Kriegswirtschaft versetzt, die mit einer Mangelwirtschaft, Preisanstiegen, Rezession und Arbeitslosigkeit einhergehen würde. Frieden und damit zunächst auch eine Änderung der westlichen Strategie seien die Voraussetzung für die Lösung aller anderen Probleme.
„Es geht jetzt nicht darum, die Heizung um 1 bis 2 Grad herunterzudrehen. Wir müssen jetzt alles für den Frieden tun.“
Auf die Frage, was er über die neue EU-Gasersparnisverordnung denken würde, freiwillig und im Notfall verpflichtend, äußerte Orbán Bedenken. Er verwies auf die Grundverträge der EU-Energiepolitik, wonach der Energiemix von jedem Land in eigener Regie festgelegt würde. Das Brüsseler „Reinreden“, wieviel Gas gespeichert, wieviel gespart und wie der Verbrauch gesenkt werden solle, sähen die Ungarn negativ. Man würde Solidarität zwar auch als etwas Schönes betrachten, aber man wolle doch auf die eigene Leistung bauen nach dem Motto:
„Hilf Dir selbst, dann hilft Dir auch der liebe Gott.“
Allerdings fügte Orbán dann hinzu, dass die Ungarn die europäische Einheit als großen Wert betrachten würden.
„Daher nehmen wir die EU-Entscheidung zur Kenntnis und versuchen, sie unter geringstmöglichen Schäden umzusetzen.“
Er betonte nochmal, dass er sich weiterhin für einen Strategiewechsel, also für den Frieden einsetzen wolle, der wäre „gut für die Ukraine, für uns, für die europäische Wirtschaft und für die Haushalte, die für die Energieblase zahlen müssen.“ Demgegenüber sähe er eine gemeinsame europäische Energiebeschränkung bereits als Warnsignal, als ersten Schritt in Richtung Kriegswirtschaft und die beschriebenen Folgen.
Der österreichische Bundeskanzler Nehammer stellte als erstes fest, dass in Österreich 52 Prozent der Vorräte für die Energiesicherheit im Winter vorhanden wären. Im Moment würde in Russland mit Energiefragen Politik betrieben. Daher habe Österreich ein starkes Interesse, von der russischen Gasversorgung unabhängig zu werden.
„Um dagegen resilienter zu werden, haben wir uns das Ziel gesetzt, deutlich mehr von anderen Anbietern zu kaufen, als von der russischen Föderation. Dafür haben wir in Österreich nun ein Gesetz geschaffen, dass für Unternehmer der höhere Preis anderer Anbieter kompensiert wird. Zum ersten mal in der Geschichte der zweiten Republik hat Österreich beschlossen, eine strategische Gasreserve in Höhe von 20 Terrawatt Gas anzulegen.“
Der Bundeskanzler bewertete Energieeffizienz und Einsparungen grundsätzlich als gute Grundlagen. Diese EU-Vorgabe solle ja insbesondere dazu dienen, dass sich auch die Staaten daran halten müssten, die nicht so sehr von der Abhängigkeit von russischem Gas betroffen wären. Die Vorgabe solle der EU insgesamt zugutekommen. Nehammer beendete das Thema mit der Feststellung, dass er sich aber in einem Punkt mit Viktor Orbán einig sei:
„Es gibt viele Ankündigungen von der EU-Kommission, aber es gibt ganz wenige Umsetzungen.“
Hier erinnerte Nehammer an die Einrichtung einer sogenannten Plattform für den gemeinschaftlichen Gaseinkauf, damit sich die EU-Länder am Weltmarkt nicht gegenseitig Konkurrenz machen würden. Bisher sei von dieser Plattform nichts mitzubekommen. Einerseits würde die Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen dazu aufrufen, sich nicht gegenseitig Konkurrenz zu machen, andererseits gäbe sie Österreich den Auftrag, seine Landesspeicher mit 80 Prozent zu befüllen. So würde das nach Nehammers Meinung nicht funktionieren. Die Kommission müsse mehr von dem umsetzen, wovon sie spricht.

Pressekonferenz des österreichischen Bundeskanzlers Karl Nehammer mit dem ungarischen Premierminister Viktor Orban, Wien 28.07.2022

Telegram-Kanal der Volksmiliz der DVR: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR über die Lage um 19:30 Uhr am 28.07.22
Am heutigen Tag hat der Gegner nach Informationen des GZKK der DVR mehr als 300 Geschosse mit Mehrfachraketenwerfern „Grad“, Rohrartillerie des Kalibers 155, 152 und 122mm sowie 120mm-Mörsern abgefeuert, außerdem hat er nicht lenkbare Luftraketen des Kalibers 80mm eingesetzt.
Die Gebiete von 14 Ortschaften der Republik wurden beschossen. Durch Beschuss wurden 13 Zivilisten verletzt. 38 Wohnhäuser und 11 zivile Infrastrukturobjekte wurden beschädigt.
Zusätzliche Informationen über verletzte Zivilisten und Schäden an Infrastruktur werden noch ermittelt.
Mit Trauer teilen wir mit, dass bei der Ausführung ihrer militärischen Pflicht im Kampf für die Unabhängigkeit 4 Verteidiger der Donezker Volksrepublik starben und 11 verletzt wurden.
Wir sprechen den Verwandten und Freunde
n der Toten unser aufrichtiges Mitgefühl aus.

18:34 de.rt.com: Ukraine räumt ein, dass es unmöglich ist, Russland zu besiegen, ohne Geschichte umzuschreiben
Der Berater des ukrainischen Innenministers Wadim Denissenko hat erklärt, dass die Geschichte des Zweiten Weltkriegs umgeschrieben werden muss, um die russische Welt zu besiegen. In einem Beitrag für den Fernsehsender Ukraine 24 sagte er:
„Unser globaler Fehler war, dass wir trotz unseres Sieges, trotz allem, die russische Welt nicht wirklich bekämpfen können, wenn wir nicht unsere Geschichte des Zweiten Weltkrieges schreiben.“
Er sagte auch, dass die derzeitigen Kiewer Behörden „eine neue Geschichte der Städte und Dörfer der Ukraine“ schreiben müssten, da diejenige, die in den 1970er Jahren geschrieben wurde, bereits „moralisch veraltet“ sei.
Zuvor hatten Vertreter der russischen Behörden wiederholt erklärt, dass es inakzeptabel sei, die Geschichte umzuschreiben, auch die Geschichte des Zweiten Weltkriegs. So rief der russische Botschafter in den USA, Anatoli Antonow, am 22. Juni dazu auf, das Umschreiben der Geschichte in den USA und Westeuropa zu verhindern, insbesondere die Gleichsetzung der Verantwortung von Nazideutschland und der Sowjetunion für die Entfesselung des Zweiten Weltkriegs.

19:18 de.rt.com: Ukrainischer Offizier räumt Verbindungen der heutigen Ukraine zu Nazi-Deutschland ein
Der Pressesprecher der 112. Brigade der Territorialen Verteidigung der Ukraine, Andrei Kowaljow, hat das 1941 von Nazi-Kollaborateuren ausgearbeitete Gesetz als eine der Grundlagen der modernen ukrainischen Staatlichkeit bezeichnet.
Zu den Grundlagen der ukrainischen Staatlichkeit gehöre das von den ukrainischen Nazi-Kollaborateuren im Jahr 1941 entwickelte Gesetz. Dies verkündete Andrei Kowaljow, Pressesprecher der 112. Brigade der Territorialen Verteidigung der Ukraine, anlässlich des Tages der ukrainischen Staatlichkeit. Kowaljow unterstrich, dass er den Feiertag unterstütze.
Kowaljow präzisierte ferner, dass es in der Geschichte der Ukraine mehrere Daten gebe, die als Unabhängigkeitstag oder Tag der Wiederherstellung der Unabhängigkeit bezeichnet werden könnten. Als Beispiele nannte er die Wiederherstellung der Unabhängigkeit zu Beginn des 20. Jahrhundert, am 22. Januar 1918, die Proklamation der Unabhängigkeit der Karpaten-Ukraine am 15. März 1938 und den 30. Juni 1941.
Laut Kowaljow habe es in dem Akt von 1941, der in der Zeitung Samostojatelnaja Ukraina (zu Deutsch: Selbstständige Ukraine) veröffentlicht wurde, geheißen, dass „der neu gegründete ukrainische Staat eng mit dem nationalsozialistischen Großdeutschland zusammenarbeiten wird, das unter der Führung von Adolf Hitler eine neue Ordnung in Europa und in der Welt schafft und dem ukrainischen Volk hilft, sich von der Moskauer Besatzung zu befreien“.
Dieses Dokument wurde von der Organisation Ukrainischer Nationalisten – ihr Kampfflügel war die Ukrainische Aufständische Armee – verfasst, deren Anführer Stepan Bandera und Roman Schuchewitsch in Kiew zu „Helden“ erklärt wurden, die wiederum eng mit Hitler-Deutschland kollaboriert hatten.
Erst kürzlich hatte der Oberste Gerichtshof der Krim die Handlungen der Nazis während der Besetzung der Halbinsel im Zweiten Weltkrieg als Völkermord anerkannt. Während des Prozesses wurden Zeugen befragt und Archivdokumente – auch solche, die zuvor als geheim eingestuft waren – untersucht. Die Beweise über die gezielte Massenvernichtung der Zivilbevölkerung und der Kriegsgefangenen auf der Krim durch die Nazis und ihre ukrainischen Komplizen wurden wirksam dargelegt. Der Westen übersieht weiterhin die Tatsache, dass in der Ukraine Nazi-Kollaborateure als Nationalhelden verehrt werden.

20:02 de.rt.com: Kiew droht mit Angriff auf russisches Territorium: „Es fehlt uns nicht an politischem Willen“
Die Ukraine hat erklärt, dass sie nicht zögern werde, die Dokumente für Angriffe auf Militäreinrichtungen in Russland zu unterzeichnen. Den ukrainischen Behörden soll es nicht an politischem Willen für diese Entscheidung fehlen.
Der Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats der Ukraine Alexei Danilow hat Russland mit einem Angriff auf Militäreinrichtungen gedroht. Der Sicherheits- und Verteidigungsrat verfolge alle Raketen- und Luftangriffe Russlands auf die Ukraine sehr genau, hieß es weiter. Danilow fügte hinzu, dass den ukrainischen Behörden zudem alle Standorte in Russland bekannt seien, von denen Angriffe durchgeführt würden. Wörtlich hieß es:
„Was den Willen anbelangt, so fehlt es uns nicht an diesem. Und wenn es nötig ist, glauben Sie mir, wird niemand zögern zu unterschreiben, was zu unterschreiben ist, um die Einrichtungen, von denen Sie sprechen, zu zerstören. Die Erklärung unseres Präsidenten, dass wir einen Gegenangriff auf die Gebiete machen werden, aus denen dies kommt, ist ein klarer Beweis dafür.“
Vor Kurzem erklärten einige ukrainische Beamte, die Kiewer Streitkräfte könnten Ziele auf der Halbinsel Krim oder die Krim-Brücke angreifen, die sie als wichtige Nachschubroute für die russischen Streitkräfte betrachten. Der Sprecher des ukrainischen Militärgeheimdienstes Wadim Skibitski betonte, die Krim könne mit den von den USA gelieferten Mehrfachraketenwerfern ?142 HIMARS und M270 MLRS beschossen werden.
Moskau antwortete daraufhin, dass die Ukraine einen hohen Preis zahlen werde, wenn sie sich zu einem Angriff auf die Krim entschließen werde. Russlands ehemaliger Präsident Dmitri Medwedew teilte Mitte Juli mit, dass Moskau in einem solchen Fall mit einem „massiven Schlag“ gegen die ukrainische Leitung reagieren könnte.
Anfang Juni hatte Präsident Wladimir Selenskij einen Angriff auf russisches Gebiet ausgeschlossen. Er unterstrich dies im Zusammenhang mit der Lieferung amerikanischer HIMARS-Raketensysteme an die Ukraine, die je nach Geschoss eine Reichweite von mehreren Dutzend bis Hunderten von Kilometern haben können. Damals teilte Selenskij mit:
„Wir sind nicht daran interessiert, was in Russland passiert. Wir sind nur an unserem eigenen Territorium interessiert.“
Der Kreml schenkte den Versprechungen Selenskijs jedoch keinen Glauben und wies darauf hin, dass die ukrainische Seite „keine Erfahrung mit Fällen, in denen Versprechen eingehalten wurden“, habe.

M142 HIMARS im Einsatz

Standard

Presseschau vom 27.07.2022

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, snanews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein. Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet. Die Wiedergabe russischer und anderer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Technischer Hinweis:

Bei den ‚Lesetipps‘ und für Bilder verwenden wir externe Verweise auf die Originalquellen.
Wegen aktuell bestehender Einschränkungen innerhalb der EU kann es vorkommen, dass einzelne Verweise zeitweilig nicht funktionieren.
In vielen Fällen lässt sich das Problem beheben, indem man in
den Verbindungseinstellungen des jeweiligen Browsers ‚DNS über HTTPS‘ aktiviert (Anleitungen u.a. hier) und einen geeigneten DNS-Server (z.B. Cloudflare) festlegt.
Reicht das nicht aus, bietet sich die Nutzung eines VPN mit einem Server außerhalb der EU an. Ein Beispiel hierfür ist ZenMate, das für alle gängigen Browser als kostenlose Erweiterung verfügbar ist. In der kostenlosen Version eignen sich hier die Server in den USA und Singapur.
Referenzierte Bilder werden manchmal nicht sofort angezeigt, weil die jeweiligen Quellen eine eingebaute DDoS-Prüfung verwenden. Hier hilft meist, das jeweilige Bild über das Kontextmenü des Browsers explizit neu zu laden.

Außer der Reihe – Lesetipps:

de.rt.com: Live-Ticker zum Ukraine-Krieg
Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen. Hier lesen Sie die neuesten Entwicklungen. …
https://kurz.rt.com/2tg9 bzw. hier

Julia Melnikowa: Russland als Hauptfeind? Warum sich die NATO das nicht leisten kann
Die Welt verändert sich derzeit so schnell, dass der Begriff „neue Normalität“ zum Vokabular nicht nur all derer hinzugefügt wurde, die das Weltgeschehen verfolgen, sondern sogar zum Vokabular derjenigen, die dies nicht tun. …
https://kurz.rt.com/33ed bzw. hier

Thomas Frank: Meinungsfreiheit? – In Deutschland darf man eben nicht „alles“ sagen!
In unserer ach so „bunten“ Multikulti-Gesellschaft geht es ansonsten ziemlich faschistisch zu: Denk-, Sprech- und Schreibverbote. Internet- und Social-Media-Zensur, das „Draufschlagen“ auf politisch Andersdenkende und vieles andere mehr. Nur erlaubte Meinungen sind noch zulässig. Kritiker werden an die politisch-korrekte Wand gestellt. Die Vernichtung des politisch Andersdenkenden wird mit beinahe inquisitorischer Vehemenz vollzogen. …
https://kurz.rt.com/33hm bzw. hier

de.rt.com: Vom „Gottes-Leugner“ zum „Corona-Leugner“ – Sprache als Waffe in der Pandemie
Der Schriftsteller und Philosoph Prof. Dr. Michael Schneider analysiert, welche Rolle die Sprache bei der Einführung der neuen Corona-Ideologie spielt. Anhand von Beispielen erläutert er, wie Begriffe für dieses scheinwissenschaftliche Glaubenssystems neu geschaffen oder manipuliert werden. …
https://kurz.rt.com/33bm bzw. hier

Gert Ewen Ungar: Die deutschen Grünen: Für das Land, das Klima und den Frieden eine einzige Katastrophe
Glaubt man den Grünen, möchten sie den Klimawandel bekämpfen und die Energiewende umsetzen. Ihre reale Politik bewirkt jedoch das genaue Gegenteil, denn die Grünen verhindern die dafür notwendige globale Zusammenarbeit. Grüne Politik ist aktuell für das Klima schädlich. …
https://kurz.rt.com/33fm bzw. hier


abends/nachts:

20:05 de.rt.com: Habeck: „Nord Stream 2 zu genehmigen wäre eine Kapitulation“
Die angekündigte Drosselung der Gaslieferungen des Gaskonzerns Gazprom bezeichnete Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck am Dienstag als eine Strategie des Kremls. Moskau gehe es seiner Ansicht nach um „zwei strategische Druckmomente“. Der erste sei, aufgrund der hohen Gaspreise die Solidarität in Europa aufzubrechen. Der zweite sei der Druck auf Nord Stream 2. Immer wieder höre man derzeit aus dem Kreml, es gebe ja noch eine zweite Pipeline, die nach einer Genehmigung Gas im Überfluss liefern könnte. Habeck sagte diesbezüglich:
„Nord Stream 2 zu genehmigen wäre die Abhängigkeit von russischem Gas noch einmal zu verstärken – das Gegenteil von dem, was wir das letzte halbe Jahr hier unternommen haben – und damit aber natürlich auch die Kapitulation mit allen Sanktionsmaßnahmen, die wir ergriffen haben“.
Die Einigung auf einen europäischen Notfallplan zur Drosselung des Gaskonsums bezeichnete Habeck als ein „starkes Zeichen gegen alle Spötter und gegen alle Verächter“ der EU.

20:06 de.rt.com: Israel droht Iran mit „hartem Schlag“
Die Verhandlungen über eine erhoffte Wiederbelebung des im Jahr 2015 geschlossenen Atomdeals mit Iran stocken seit März. Indessen wird im Westen die Rhetorik um das Atomprogramm von Teheran schärfer. Israel sieht den Nachbarn im Nahen Osten nach wie vor als Gefahr für sich selbst Der israelische Verteidigungsminister Benny Gantz hat am Dienstag Iran gedroht, dessen Atomprogramm mit einem „harten Schlag“ aufzuhalten. In einem Interview für den Fernsehsender 13 zeigte sich der israelische Politiker skeptisch gegenüber einem Atomabkommen mit der Regierung des Landes im Nahen Osten. Der Minister sagte unter anderem:
„Iran ist kein privates Problem von Israel, sondern ein Problem für die ganze Welt. Letztendlich können wir ihm einen harten Schlag versetzen, um sein Atomprogramm zurückzuhalten.“
In Bezug auf die Verhandlungen um eine anderswo erhoffte Wiederbelebung des Gemeinsamen umfassenden Aktionsplans (JCPOA) erklärte Gantz, dass Israel mit dem Atomdeal ohnehin äußerst unzufrieden sei. Eine Einigung in dieser Angelegenheit schloss er aus:
„Das wird ein schlechtes Abkommen sein, weil es einen zeitlichen Verzug geben wird: Die Iraner werden die Wirtschaft öffnen, was ihnen die Legitimität zurückgeben wird.“
Mitte Juli hatte der US-Präsident Joe Biden während seines Besuchs in Jerusalem im Rahmen seiner Nahost-Reise erklärt, dass man in Washington, D.C. keine Atomwaffen im Besitz von Teheran zulassen werde. Es sei ein „vitales Sicherheitsinteresse“ der gesamten Welt, dass sich Iran nicht atomar bewaffne. Der israelische Ministerpräsident Jair Lapid drohte Teheran bei einer Pressekonferenz mit Biden offen mit Gewalt, sollte Iran sein Atomprogramm ausweiten. Die Regierung in Teheran antwortete auf die Äußerungen des US-Präsidenten, das iranische Atomprogramm sei friedlichen Charakters. Das Ziel dieser Erklärung von Biden sei es gewesen, die Spannungen in der Region zu schüren.
Die Verhandlungen über eine Wiederbelebung des im Jahr 2015 geschlossenen Abkommens zwischen Iran und der sogenannten Gruppe 5+1 (China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Russland und die USA) stocken seit März 2022. Hintergrund sollen in erster Linie Differenzen zwischen der Führung in Teheran und der US-Regierung über den Status der Iranischen Revolutionsgarde sein. Die USA stufen diese bisher als eine Terrororganisation ein.
Im damaligen Atomdeal hatte sich Iran verpflichtet, sein Atomprogramm wesentlich einzuschränken. Im Gegenzug wurde ihm die Aufhebung von Sanktionen in Aussicht gestellt, ohne dies allerdings vollständig zu gewährleisten. Die USA stiegen jedoch im Jahr 2018 unter dem damaligen US-Präsidenten Donald Trump einseitig aus dem gültigen Abkommen aus und verhängten stattdessen neue Sanktionen gegen Iran. Das Nahostland suspendierte später stufenweise seine eigenen vertraglichen Verpflichtungen im Rahmen des Abkommens.

21:00 de.rt.com: Erste Waggons mit Zement kommen über Litauen in Kaliningrad an
Wie die russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtete, sind am Dienstag die ersten Waggons mit Zement über Litauen in Kaliningrad angekommen. „60 Waggons kamen in Kaliningrad an, dies ist der erste Zug mit Zement“, sagte Dmitri Lyskow, Leiter des Pressedienstes der Regionalregierung.
Anfang März war das Volumen der Zementlieferungen aus Russland in die russische Ostsee-Exklave aufgrund der litauischen Beschränkungen für den Warentransit zurückgegangen. Einwohner der Region beschwerten sich über den Mangel an Zement. Der Gouverneur des Kaliningrader Gebiets sagte damals, dass die Wiederaufnahme des Transits äußerst wichtig sei, auch weil die Bausaison gerade im Gange sei.
Mitte Juli hatte Litauen den Streit über den Transitverkehr dann für beendet erklärt. Russland darf nun wieder auf der Sanktionsliste stehende zivile Güter ohne große Einschränkungen per Bahn durch Litauen transportieren.

21:25 de.rt.com: IWF erkennt Wirksamkeit der russischen Antisanktionsmaßnahmen an
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Prognose für das russische Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2022 verbessert. Nun geht der IWF von einem Rückgang von sechs Prozent aus, während er im April noch einen Rückgang von 8,5 Prozent prognostiziert hat. Als Grund für die Berichtigung nennt der IWF-Chefökonom Pierre-Olivier Gourinchas die Wirksamkeit der Maßnahmen, die die russische Regierung im monetären Bereich zur Stabilisierung des Finanzsektors und der Wirtschaft unternommen hat, und die „sehr hohen“ Einkommen aus Öl- und Gasexporten.
In einem Kommentar für die Nachrichtenagentur TASS betont Gourinchas aber, dass in Russland trotzdem eine „ziemlich ernsthafte Rezession“ zu erwarten sei. Die im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg verhängten westlichen Sanktionen würden zu einem weiteren Rückgang der Produktion in Russland führen.

21:45 de.rt.com: Boris Johnson überreicht Wladimir Selenskij den Winston-Churchill-Führungspreis
Der scheidende Premierminister Boris Johnson überreichte dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij den Winston-Churchill-Führungspreis. Die Zeremonie fand in der Downing Street statt, Selenskij nahm per Videoschalte daran teil. Die Auszeichnung sei „für unglaublichen Mut, Trotz und Würde“ verliehen worden, twitterte die britische Regierung.
Selenskij schrieb auf Telegram, dass „diese Auszeichnung nicht möglich gewesen wäre, wenn sich nicht das gesamte ukrainische Volk erhoben hätte“, um seine Freiheit zu verteidigen.
Ein Twitternutzer wunderte sich in den Kommentaren, was diese Auszeichnung bedeute, da es diesbezüglich fast keine Informationen gebe. Er schrieb, eine sehr ähnliche Büste sei für rund 300 Pfund (rund 350 Euro) auf Amazon erhältlich.

22:05 de.rt.com: Ungarns Außenminister kritisiert EU-Notfallplan
Am Dienstag hat die EU bei einem Sondertreffen der für Energie zuständigen Minister das Beschlussverfahren für einen Notfallplan zur Drosselung des Gaskonsums auf den Weg gebracht. Der Plan sieht vor, den nationalen Konsum im Zeitraum vom 1. August 2022 bis zum 31. März 2023 freiwillig um 15 Prozent zu senken.
Die Entscheidung sei zweifelhaft, unvernünftig und undurchführbar, sagte der ungarische Außenminister Péter Szijjártó zu Reportern. Ihm zufolge habe Ungarn dagegen gestimmt, weil der Vorschlag die Interessen des ungarischen Volkes völlig ignoriere.
Der Vorschlag schaffe eine seltsame Rechtslage, „in der die Energiefragen eines Landes von einem anderen Land bestimmt werden“. Szijjártó fügte hinzu, dass der Plan schädlich sei, da er dazu führen könnte, dass sein Land zwar Gas haben werde, die Ungarn es aber nicht verwenden dürften, „weil es jemand in Brüssel so entschieden hat“.

22:58 de.rt.com: Russland erlegt Google hohe Geldstrafe wegen willkürlicher Sperren auf YouTube auf
YouTube hat in den vergangenen zwei Jahren zahlreiche Videokanäle russischer Bürger und Medien, die einen vom westlichen Mainstream abweichenden Standpunkt etwa zur Ukraine-Krise oder zur Corona-Thematik vertraten, gesperrt und gelöscht. Nun hat die russische Antimonopolbehörde deshalb eine Geldstrafe gegen den Internetriesen festgesetzt.
Die russische Bundesmonopolbehörde (FAS) hat gegen Google eine Geldstrafe in Höhe von zwei Milliarden Rubel (etwa 34,9 Millionen US-Dollar) verhängt, weil das Unternehmen die marktbeherrschende Stellung seiner Videoplattform YouTube bei der Sperrung von Konten missbraucht habe, teilte die Behörde mit.
Die FAS befand Google im Februar für schuldig, gegen die russischen Antimonopolgesetze verstoßen zu haben, weil die angewandten Regelwerke von YouTube nicht transparent waren. Damals war eine Geldstrafe angedroht, aber noch nicht konkret festgesetzt worden. Da Google bis heute die aus russischer Sicht willkürlich gesperrten Kanäle russischer Nutzer, unter anderem auch renommierter Medienunternehmen nicht freigeschaltet hat, folgte nun die Festsetzung der Strafe.
Google hat nun zwei Monate Zeit, die festgesetzte Geldstrafe zu bezahlen. Kommt der US-Konzern dem nicht nach, drohen Vollstreckungsmaßnahmen bis hin zur Abschaltung von Google und YouTube in Russland.

vormittags:

7:55 de.rt.com: US-Senator Rubio will Sanktionen gegen China für den Kauf russischen Erdöls – Gesetzesvorlage eingereicht
Der US-Senator Marco Rubio, Republikaner im US-Bundesstaat Florida, hat einen Gesetzentwurf über Sanktionen für den Transport von Erdöl und Flüssigerdgas von Russland nach China vorbereitet, berichtet die US-Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf eine Erklärung des Autors der Initiative.
Rubio zufolge unterstütze China durch den Kauf von Kohlenwasserstoffen aus Russland Moskaus Intervention in den Ukraine-Konflikt. Der Politiker erklärte:
„Jede Organisation einschließlich staatlicher chinesischer Unternehmen, die ihnen dabei hilft, muss mit ernsthaften Konsequenzen rechnen“.
Kevin Kramer, ein Senatsmitglied aus dem US-Bundesstaat North Dakota, und Rubios Mitstreiter in Florida Rick Scott unterstützen den Vorstoß.
Bei Bloomberg gab man sich allerdings skeptisch: Der Gesetzentwurf laufe der aktuellen Außenpolitik des Weißen Hauses zuwider, sodass eine Annahme durch das Oberhaus des US-Parlaments unwahrscheinlich sei. Außerdem würde ein Stopp der Öllieferungen aus Russland China dazu zwingen, mit dem Westen um Rohöl aus dem Nahen Osten und Afrika zu konkurrieren. Das würde zu einem weiteren Preisanstieg führen, den die USA selbstredend nicht wünschen.
Vor dem Hintergrund des russischen Sondereinsatzes in der Ukraine prüfen die G7-Staaten derzeit aktiv die Möglichkeit, Preisobergrenzen für Erdöl aus Russland einzuführen sowie weitere Maßnahmen zu ergreifen, um Moskaus Exporteinnahmen zu begrenzen. Dies wurde jedoch bisher weder durch ein Ölembargo, auch nicht von der EU, noch durch freiwillige Selbsteinschränkungen seitens der dortigen Unternehmen erreicht. Das US-Finanzministerium erklärte, dass für Dezember eine Preisobergrenze für russisches Öl geplant sei.
Wie der Leiter des russischen Energieministeriums Alexander Nowak betonte, wird Russland kein Öl liefern, wenn eine Preisobergrenze unter den Produktionskosten eingeführt wird.

Telegram-Kanal der Volksmiliz der LVR: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Hauptmann I.M. Filiponenko über die Lage am 27.7.2022
Bei aktiven Offensivhandlungen von Einheiten der Volksmiliz der LVR erlitt der Gegner in den letzten 24 Stunden große Verluste an Personal und Technik. Vernichtet wurden:
bis zu 50 Mann;
3 Panzer;
4 Schützenpanzerwagen;
8 Spezialfahrzeuge.
Die Volksmiliz setzt die Kämpfe fort und befreit das vom Gegner besetzte Territorium der Donezker Volksrepublik.
So haben Einheiten der Volksmiliz der LVR im Gebiet von Swetlodarsk das
Uglegorsker Kraftwerk, ein industrielles Schlüsselprojekt der Region, unter Kontrolle genommen. Zurzeit läuft die Säuberung des Territoriums der Elektrostation von den Überresten der bewaffneten Formationen der Ukraine.
Die Volksmiliz der LVR ist bestrebt, das Leben ukrainischer Soldaten zu retten, und ruft auf, die Waffen niederzulegen, so werfen Artillerieeinheiten der Volksmiliz weiter Agitationsflugblätter über den Positionen der ukrainischen Streitkräfte ab.

In den von den ukrainischen Nationalisten befreiten Territorien der Lugansker Volksrepublik geht der Aufbau eines friedlichen Lebens weiter.
Technische Pioniereinheiten der Volksmiliz der LVR setzen die Minenräumung fort.
Während des 2
6. Juli haben sie mehr als 8 Hektar Territorium von explosiven Objekten gesäubert, die von ukrainischen Nationalisten in den Gebieten von Malorjasanzewo und Lissitschanskij zurückgelassen wurden, gesäubert.
Die Volksmiliz der LVR setzt gemeinsam mit gesellschaftlichen Organisationen die Lieferung von humanitärer Hilfe an Einwohner
dieser Bezirke fort.

8:40 de.rt.com: A-10 Kampfflugzeuge „nicht nötig“ – Kiew zeigt sich mit Angebot des Pentagons unzufrieden
Der Berater des ukrainischen Verteidigungsministers Jurij Sak hat erklärt, dass sein Land die alten US-Bodenkampfflugzeuge vom Typ A-10 Warthog nicht benötige. Stattdessen rechne Kiew mit Lieferungen modernerer Flugzeuge wie der F-16.
In einer schriftlichen Antwort auf eine Frage des US-Onlinenachrichtenportals zu militärischen Themen Military.com betonte Sak am Dienstag, dass die alten Bodenkampfflugzeuge seiner Meinung nach nicht in der Lage seien, der Ukraine zu helfen, „den Luftraum zu schließen und Bomber und Raketen zu stoppen“:
„Sie würden zu Zielscheiben für russische Kampfflugzeuge und Luftabwehrsysteme werden, weil wir nicht über die Mittel verfügen, für sie wirksamen Geleitschutz zu gewährleisten oder das gegnerische Luftabwehrsystem zu durchbrechen.“
Wie das Portal erinnert, hatten Beamte des Pentagons zuvor die Möglichkeit einer Übergabe der A-10-Bodenkampfflugzeuge, die die US-Luftwaffe entgegen dem Widerstand des US-Parlaments langsam aus dem aktiven Dienst zieht, an Kiew nicht ausgeschlossen. „Es liegt weitgehend an der Ukraine“, zitiert die Publikation den US-Luftwaffenminister Frank Kendall, der vergangene Woche auf dem jährlichen Sicherheitsforum des Aspen-Instituts in Colorado sprach.
„Die Übergabe älterer US-Systeme ist möglich. Wir sind bereit, über ihre Anforderungen zu sprechen und darüber, wie wir diese Anforderungen erfüllen können.“
Sak zufolge wäre die Übergabe älterer US-Kampfflugzeuge an Kiew jedoch ein „strategischer Fehler“, da dadurch lediglich Ressourcen von der Aufgabe der Neuausrüstung des ukrainischen Militärs mit modernen Mehrzweckkampfflugzeugen wie der F-16 abgezogen würden.

10:00 (9:00) novorosinform.org: In Tschechien wurden ukrainische Flaggen von Verwaltungsgebäuden entfernt
Die Behörden der tschechischen Städte haben damit begonnen, die Flaggen der Ukraine von den Verwaltungsgebäuden zu entfernen, berichtet das Portal IDNES.
Von den Leitern der Verwaltungen der Städte in der Tschechischen Republik werden dafür unterschiedliche Gründe genannt: Forderungen der Anwohner, Reparaturen oder unangemessene Anbringung der Flagge eines anderen Staates an Verwaltungsgebäuden, stellt das lokale Portal fest.
Nina Adolf, Sprecherin der Stadtverwaltung von Nachod, erklärte, dass sie angeordnet habe, das ukrainische Banner vom Rathaus zu entfernen, weil die Bürger dort den Wunsch geäußert hätten, die tschechische Flagge zu sehen.
Der Bürgermeister der Stadt Cerveny-Kostelez, Tomas Prousa, sprach über die Bedeutung der bewussten Verwendung ausländischer Staatssymbole im Land.
„Wir leben in der Tschechischen Republik, nicht in der Ukraine. Wir sehen keinen Grund, die Flaggen aufzugeben“, sagte er.


9:15 de.rt.com: Preise für Erdgas in Europa jenseits 2.300 US-Dollar pro 1.000 Kubikmeter
Die Preise für Erdgas in Europa haben die Marke von 2.300 US-Dollar pro 1.000 Kubikmeter überschritten. Dies geht aus den Handelsdaten der Londoner Börse ICE hervor.
So stieg der Preis für August-Futures am TTF-Hub in den Niederlanden auf 2307 US-Dollar pro 1.000 Kubikmeter. Seit Beginn der Börsensitzung beträgt der Anstieg mehr als zehn Prozent.
Zuletzt waren die Gaspreise Anfang März so hoch. Noch ist der März-Rekord allerdings nicht erreicht: Damals wurde Erdgas in Europa auch schon einmal für 3.800 US-Dollar gehandelt.
Der Preisanstieg erfolgte angesichts der Nachricht, dass die Gaslieferungen der Nord Stream-Magistralrohrleitung nach Europa ab dem 27. Juli auf 33 Millionen Kubikmeter pro Tag reduziert werden, was etwa 20 Prozent der geplanten Durchsatzkapazität der Pipeline entspricht. Grund dafür war die Aussetzung eines weiteren Siemens-Gasturbinentriebwerks in der Verdichterstation Portowaja.

10:19 (9:19) novorosinform.org: Alliierte Streitkräfte führen Artillerievorbereitungen auf Stellungen der Streitkräfte der Ukraine in Awdejewka durch
Lokale Telegram-Kanäle melden den Beginn des Angriffs auf die Vororte von Donezk.
Am Mittwoch, dem 27. Juli, meldeten mehrere Telegram-Kanäle gewaltige Explosionen in dem von ukrainischen Streitkräften kontrollierten Awdejewka, das sich in unmittelbarer Nähe von Donezk und Makejewka befindet.
Der Militärkorrespondent Jurij Kotenok berichtet, dass in diesem Frontabschnitt über feindliche Kanäle Informationen über „starke Angriffe auf die Frontlinie der Streitkräfte der Ukraine“ eintreffen. Augenzeugen der Nachrichtenagentur „Novorossija“ berichten von lauten
Salven, die in fast allen Gegenden Donezks zu hören seien.
Unter Berücksichtigung der gestrigen Erklärung des stellvertretenden Informationsministers der DVR, Daniil Bezsonov, über die Bereitschaft der Alliierten, die Republik bis Ende August zu befreien, kann davon ausgegangen werden, dass die Säuberung von
Awdejewka in naher Zukunft beginnen wird, von wo seit mehreren Monaten Angriffe auf Donetsk und Makejewka stattfinden.

9:27 de.rt.com: Knallharte Warnung aus Peking: Militär wird nicht einfach zusehen, sollte Pelosi Taiwan besuchen
Die Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi (Demokratische Partei), will die abtrünnige chinesische Provinz Taiwan besuchen. Peking warnt, dass es einen solchen Schritt als ernste Verletzung seiner Souveränität betrachten und entsprechende Schritte einleiten werde.
Peking hat erneut eindringlich vor einem möglichen Besuch hochrangiger US-Vertreter in Taiwan gewarnt, wie die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua schrieb. Das chinesische Militär werde sich nicht zurückhalten, sollte die Sprecherin des US-Repräsentantenhauses Nancy Pelosi Taiwan besuchen, warnte der Sprecher des chinesischen Verteidigungsministeriums, Tan Kefei, während einer regulären Pressekonferenz am Dienstag.
China verlange, dass die Vereinigten Staaten ihr Versprechen einlösen, die sogenannte „Unabhängigkeit Taiwans“ nicht zu unterstützen, sagte Tan. Er fügte hinzu, dass das chinesische Militär, falls die US-Seite auf dem Besuch bestehe, entschiedene Maßnahmen ergreifen werde, um jegliche Einmischung von außen oder separatistische Pläne zur „Unabhängigkeit Taiwans“ zu vereiteln. Die Volksbefreiungsarmee werde die nationale Souveränität und territoriale Integrität Chinas entschlossen schützen.
Die chinesische Seite habe den USA gegenüber wiederholt deutlich gemacht, dass sie einen möglichen Besuch von Pelosi in Taiwan entschieden ablehne, so Tan. Weiter erklärte er:
„Ein Besuch der Sprecherin Pelosi in Taiwan würde das Ein-China-Prinzip und die Bestimmungen in den drei gemeinsamen Kommuniqués zwischen China und den USA ernsthaft verletzen, Chinas Souveränität und territoriale Integrität ernsthaft beeinträchtigen und die politische Grundlage der chinesisch-US-amerikanischen Beziehungen ernsthaft beschädigen.“
Dies werde unweigerlich zu einer äußerst schwerwiegenden Beeinträchtigung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern und den beiden Streitkräften sowie zu einer weiteren Eskalation der Spannungen in der Straße von Taiwan führen, so der Sprecher.
Zuvor hatte sich der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Zhao Lijian, ähnlich geäußert und erklärt, dass Peking „entschlossene und starke Maßnahmen zum Schutz (seiner) Souveränität und territorialen Integrität“ ergreifen werde, sollte Pelosi ihren Besuch durchziehen. Zhao warnte:
„Wir sind auf alle Eventualitäten vorbereitet.“
Im Rahmen der Ein-China-Politik sieht China Taiwan als chinesische Provinz an. Das ist auch die vorherrschende völkerrechtliche Sichtweise. Die USA hatten sich zwar in den 1970er Jahren gleichfalls offiziell zu diesem Prinzip bekannt – wie auch die taiwanesische Führung selbst Anfang der 1990er Jahre. Allerdings herrschen Differenzen hinsichtlich der genauen Auslegung des Prinzips.
Taiwan war jahrhundertelang Teil des chinesischen Reiches. Nach der Niederlage im Chinesischen Bürgerkrieg zogen sich die Nationalisten unter Chiang Kai-shek im Jahre 1949 auf die Inselgruppe zurück, wo sie beanspruchten, die alte „Republik China“ gegen die Kommunisten auf dem Festland fortzuführen. Die jetzige taiwanesische Regierungspartei DPP ist jedoch der Ansicht, dass Taiwan inzwischen ein gänzlich neuer Staat geworden sei.

Telegram-Kanal der Volksmiliz der DVR: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR zur Lage am 27.7.22 um 10:30 Uhr
Die ukrainische Seite terrorisiert weiter die Zivilbevölkerung der Republik, indem sie massive Artillerieschläge auf Wohngebiete und Objekte der zivilen Infrastruktur verübt, die ihrerseits keine Gefahr für den Gegner darstellen und keine militärischen Objekte sind.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner nach Informationen des GZKK der DVR 332 Geschosse mit Mehrfachraketenwerfern „Grad“, Rohrartillerie des Kalibers 155mm, 152mm und 122mm sowie 120mm-Mörsern abgefeuert.
Die Gebiete von
10 Ortschaften der Republik wurden beschossen. Infolge von Beschuss wurden 3 Zivilisten verletzt. 4 Wohnhäuser und 2 zivile Infrastrukturobjekte wurden beschädigt.
Zusätzliche Informationen über verletzte Zivilisten und Schäden an Infrastruktur werden noch ermittelt.
Durch gemeinsame Handlungen von Soldaten der Donezker Volksrepublik und der Streitkräfte der Russischen Föderation wurden in den letzten 24 Stunden folgende feindliche Waffen und Militärtechnik vernichtet: ein Mehrfachraketenwerfer BM-21 „Grad“, 2 Haubitzen M-777. 2 Feuerstellungen des Gegners in den Gebieten von Awdejewka und Kudrjumwoka wurden beseitigt.
Wir wenden uns an alle Bürger, die sich auf dem zeitweilig von ukrainischen Nationalisten kontrollierten Territorium befinden. Wenn sie Augezeugen von Verbrechen ukrainischer Kämpfer werden, versuchen Sie, verdeckt Videos oder Fotos der Sachverhalte zu machen, ohne sich selbst zu gefährden. Wir garantieren Ihnen Anonymität. Nach der Absendung der genannten Information über den offiziellen Kommunikations-Bot der Volksmiliz der DVR in „Telegram“ werden die genannten Material als Beweisbasis zur Bestrafung ukrainischer Kriegsverbrecher mit der ganzen Strenge des Gesetzes verwendet werden.

10:57 (9:57) novorosinform.org: Borrell beschwerte sich über westliche Journalisten wegen der Berichterstattung über Lawrows Aktivitäten
Westliche Medien schrieben häufiger über die Äußerungen des Chefs der russischen Diplomatie, Sergej Lawrow, und schenkten den „Gegenaktionen“ von Josep Borrell keine Beachtung, empörte sich der Hohe Vertreter der EU in einem Interview für einen spanischen Radiosender.
Borrell stellte fest, dass westliche Medien oft als „Resonator“ für den russischen Diskurs fungierten, was seiner Meinung nach nicht sein sollte.
„Lawrow reist nach Afrika, um zu sagen, dass europäische Sanktionen für das Problem verantwortlich sind, und die gesamte westliche Presse wiederholt dies. Ich reise nach Afrika, um das Gegenteil zu sagen, und niemand nimmt diese Informationen in den Medien auf“, sagte der EU-Vertreter.
Er stellte fest, dass es in den westlichen Medien eine Tendenz gebe, „sorgfältig auf den Feind zu hören“, was sich jedoch nicht immer positiv auf die Informationsagenda auswirke.


10:07 de.rt.com: Volksrepublik Donezk: Ukrainische Artillerie tötet sechsjähriges Mädchen
Wenige Tage vor der Tragödie hat die sechsjährige Kira Friedenslieder gesungen. Davon, dass Frieden das wichtigste Wort sei und solange Freundschaft existiert, alles gut werden würde. Ihr stolzer Vater hat ihren Gesang mit dem Handy aufgenommen und seiner Tochter versprochen, dass jeder auf der Welt dieses Lied hören wird.
Am 20. April 2022 wurden beim Beschuss von Schachtjorsk in der Donezker Volksrepublik (DVR) durch die ukrainische Armee vier Menschen verletzt, darunter ein Kind. Die sechsjährige Kira war auf der Stelle tot.
Kiras Mutter berichtet im Interview direkt von der Stelle, wo das Geschoss eingeschlagen war:
„Hier war der Einschlag. Das waren diese Kassetten, die mit allerlei Splittern vollgestopft waren. Hier standen zwei Autos, dazwischen war der Einschlag. Sie gerät ins Explosionszentrum, direkt diesen zwei Autos gegenüber. Ich bemerkte in dem Augenblick nicht – irgendwie war ich zerstreut und durcheinander –, wo Kira zu jenem Augenblick war.“
Sofort fing alles an zu brennen. Das kleine Mädchen lag bei den Autos. Daher dachte die Mutter, ihre Tochter sei nur ohnmächtig geworden oder sei einfach hingefallen. Sie begann nach ihr zu rufen und nach ihrem Mann Dima, der sofort zur Stelle war.
„Dima kam gerannt, sah, was geschehen war, rannte zu dieser Stelle, hob sie mit einer Hand an der Jacke hoch und schlüpfte mit ihr in unseren Hauseingang herein. Dort im Hauseingang atmete sie zweimal ein und hörte auf zu leben. Das war alles.“
Für das Kind kam jede Hilfe zu spät. Der Familie und den Nachbarn, den anderen Kindern bleibt Kira nur als Erinnerung. Sie war ein freundliches, unternehmungslustiges und aufgewecktes Kind und hatte viele Freunde. Ihr Vater hatte von ihr eine Aufnahme gemacht, als sie ein Kinderlied über den Frieden sang:
„Das allerwichtigste Wort ist Frieden – und unser Planet braucht ihn sehr. Sowohl Erwachsene als auch Kinder – alle brauchen den Frieden heut‘ sehr.“
RT-Kriegsberichterstatter Valentin Gorschenin will mit seinem Kurzfilm Kiras Vater dabei helfen, sein Wort zu halten und die Botschaft des Liedes zu verbreiten.

10:35 de.rt.com: Schweiz verletzt UN-Gastgeberpflicht: Russen Visa für Gremiensitzungen verweigert
Nicht nur die Vereinigten Staaten, sondern mittlerweile auch die Schweiz stellen russischen Diplomaten, die an der Arbeit von UN-Gremien teilnehmen wollen, keine Visa aus. Dies monierte die Vertreterin Russlands Irina Tjaschlowa auf einer Sitzung der UN-Arbeitsgruppe für internationale Informationssicherheit:
„Im Hinblick auf eine effektive Arbeit der offenen Arbeitsgruppe der UNO ist die volle Beteiligung der Staaten am Verhandlungsprozess von größter Bedeutung. Wir weisen hiermit auf die Weigerung der Pflichterfüllung zum Empfang der UN-Gremien nicht nur durch die Vereinigten Staaten, sondern auch durch die Schweiz hin.“
Tjaschlowa wies darauf hin, dass die russische Seite „ganz konkrete Vorwürfe“ in Bezug auf die Ausstellung von Visa für russische Experten zur Teilnahme an UN-Veranstaltungen in Genf habe.
Russland hält die diskriminierende Praxis, „Vertreter von Staaten unter dem Vorwand künstlicher Visahindernisse von Veranstaltungen unter der Schirmherrschaft der Organisation auszuschließen, für inakzeptabel“, schloss sie.
Zuvor hatte Russland bei den US-Behörden nachdrücklich gegen die Verweigerung von Visa für Andrei Krutskich, den Sonderbeauftragten des Präsidenten für die internationale Zusammenarbeit im Bereich der Informationssicherheit, und einige Mitglieder seiner Delegation protestiert, die auf dem Weg zu UN-Sitzungen waren.

10:40 de.rt.com: Strategische Brücke in Cherson erneut mit HIMARS-Raketenwerfern beschädigt
In der Nacht auf Mittwoch haben ukrainische Streitkräfte eine Brücke über den Dnepr-Fluss in der Stadt Cherson mit von den USA gelieferten Raketenwerfern vom Typ HIMARS beschädigt. Die Brücke sei derzeit geschlossen, sagte die militärisch-zivile Verwaltung des Gebietes.
Nach Angaben des Vizechefs der militärisch-zivilen Verwaltung des Gebiets Cherson habe das ukrainische Militär mit aus den USA gelieferten HIMARS-Mehrfachraketensystemen die Antonowski-Brücke in der Stadt Cherson in der Nacht auf Mittwoch erneut beschossen. Laut Kirill Stremoussow sei die Brücke beschädigt worden und bleibe weiterhin für den Verkehr geschlossen. Ihm zufolge werde die Schließung der Brücke die militärische Infrastruktur und den Verlauf der Sonderoperation jedoch nicht beeinträchtigen.
Im Internet verbreiten sich mittlerweile erste Aufnahmen, die die Zerstörungen zeigen.
Die strategische Antonowski-Brücke ist die einzige Brücke für Autos und Fußgänger über den Dnepr-Fluss in der Stadt Cherson. Sie ist etwa 1,4 Kilometer lang und verbindet die Stadt mit anderen Siedlungen des Gebietes. Die russische Armee hatte die Brücke bereits am 25. Februar unter ihre Kontrolle genommen. Kiew geht davon aus, dass, wenn die Brücke zerstört wird, pro-russische Kämpfer in der Stadt ohne Nachschub bleiben würden.
Das ukrainische Militär hat innerhalb der vergangenen zwei Wochen die Brücke mehrmals angegriffen. Am 20. Juli sagte Stremoussow, die Brücke sei „praktisch zerstört“ und könnte einstürzen, falls die Angriffe fortgesetzt würden.
Wladimir Saldo, der Leiter der Verwaltung, sagte am Mittwoch, zwei Raketen hätten außerdem eine Eisenbahnbrücke, die sich in der Nähe befindet, im Verlauf des Beschusses getroffen. „Stromaufwärts gibt es eine Eisenbahnbrücke, dort haben auch zwei Raketen eingeschlagen“, sagte der Lokalpolitiker.

21. Juli 2022: Ein Auto auf der Antonowski-Brücke über den Fluss Dnepr in Cherson

11:30 de.rt.com: Donezk fordert den Westen auf: „Stellt um unserer Kinder willen die Waffenlieferungen an Kiew ein“
Die Volksrepublik Donezk hat am Gedenktag für die bei Kriegshandlungen im Donbass ums Leben gekommenen Kinder den Westen aufgefordert, die Waffenlieferungen an Kiew einzustellen.
Einem entsprechenden Aufruf veröffentlichte die DVR-Menschenrechtsbeauftragte Darja Morosowa in einer Erklärung am 27. Juli auf ihrem Telegramm-Kanal:
„Der Gedenktag für die Kinderopfer des Krieges im Donbass ist nicht nur ein Gedenktag. Es ist unser Aufruf an die Welt: Wacht auf! Unsere Kinder werden ermordet! Und ihr, die ihr die Augen davor verschließt und weiterhin Waffen an die Ukraine liefert, macht euch zu Komplizen ungeheuerlicher Verbrechen!“
„Seit acht Jahren schlafen wir ein und wachen mit Angst um unsere Kinder und ihre Zukunft auf. Acht Jahre lang haben wir sie verzweifelt vor den Gefahren geschützt, die jede Minute auf sie lauern. Sie aber wurden zu früh erwachsen: Sie haben gelernt, nach dem Gehör zu erkennen, welche Waffen die Kiewer Kämpfer abfeuern. Und mit gebrochenem Herzen trauern sie um ihre Spielkameraden, wenn sie für immer im Getöse des Krieges verschwinden.“
Kinder brauchen Frieden, betonte Morosowa. „Und es gibt kein wichtigeres Ziel für uns Erwachsene heute. Wir müssen den Völkermord durch die ukrainischen Behörden aufhalten und Versuche, den Nationalsozialismus wieder aufleben zu lassen, für immer unterbinden. Zum Gedenken an die unschuldig Ermordeten. Für die Sicherheit all derer, die diese Erinnerung durch die Jahrhunderte tragen sollen.“
Menschen trugen am Tag des Gedenkens an bei Kriegshandlungen im Donbass ums Leben gekommenen Kinder Kuscheltiere, Blumen und Kerzen zur Allee der Engel genannten Gedenkstätte in Donezk.

11:55 de.rt.com: Reuters: Erstes Schiff mit Getreide aus der Ukraine könnte diese Woche Schwarzmeerhafen verlassen
Ein erstes Schiff mit Getreide aus der Ukraine könnte bis Ende der Woche von einem der Schwarzmeerhäfen entlang des sogenannten Getreidekorridors ablegen. Dies soll ein hoher türkischer Beamter in einem Interview mit Reuters erklärt haben. Ihm zufolge seien bereits alle Details dafür geregelt worden, einschließlich einer sicheren Route, die nicht entmint werden müsse. Reuters zitierte den Beamten:
„Es wird nicht länger als ein paar Tage dauern. Offensichtlich wird die erste Getreidecharge diese Woche aus der Ukraine verschifft.“
Zuvor hatte der Ibrahim Kalin, der Sprecher des türkischen Präsidenten durchblicken lassen, dass bis zum Ende dieses Jahres bis zu 50 Millionen Tonnen Getreide aus der Ukraine und Russland durch den Getreidekorridor transportiert werden könnten. Gleichzeitig könnten die Vereinbarungen über Getreidetransporte nach den ersten vier Monaten automatisch verlängert werden, sagte der Sprecher.

nachmittags:

13:02 (12:02) novorosinform.org: Donezk erinnert sich an Kinder – Opfer des Krieges im Donbass
Einwohner der DVR gedenken am 27. Juli der Kinder, die im Donbass durch den Beschuss der Streitkräfte der Ukraine ums Leben kamen.
Dieser Gedenktag wurde per Dekret des Oberhaupts der DVR Denis Puschilin festgelegt. Heute bringen die Menschen Blumen und Spielzeug in die „Allee der Engel“, um sie am Gedenkstein mit den eingemeißelten Namen der toten Kinder niederzulegen.
„In der Ukraine wissen die Menschen nicht, dass hier jeden Tag Menschen sterben, Kinder sterben. Im Laufe der Jahre sind 130 Kinder gestorben. Und wie viele weitere verletzte Kinder, sie zählen zu Hunderten, Tausenden. Ukrainische Granaten“, sagte Ilja, ein Einwohner von Donezk, der heute in die „Allee der Engel“ kam, einem Korrespondenten der Nachrichtenagentur Noworossija.
Donezk ist heute auch Gastgeber einer Konferenz, die organisiert wurde, um die Erinnerung an die toten Kinder zu verewigen.
„Wir werden die Verbrechen des ukrainischen Neonazi-Regimes nicht vergessen und die Welt nicht vergessen lassen. Die Täter müssen sich für jedes unschuldig getötete Kind verantworten“, sagte das Oberhaupt der DVR.


12:25 de.rt.com: Russischer Militärsprecher: 120 ukrainische Kämpfer und fast genauso viele HIMARS-Raketen im Gebiet Dnepropetrowsk liquidiert
Die russische Luftwaffe hat bei einem Angriff auf ein Munitionsdepot im ukrainischen Gebiet Dnepropetrowsk mehr als 100 MLRS-und GMLRS-Raketengeschosse für die Mehrfachwerfer HIMARS (High Mobility Artillery Rocket System) aus US- Produktion zerstört. Außerdem seien bei dem Angriff bis zu 120 ukrainische Soldaten nebst ausländischen Söldnern sowie technischen Spezialisten getötet worden, gab der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums Generalleutnant Igor Konaschenkow am Mittwoch bekannt:
„Überprüften Aufklärungsdaten zufolge wurden bei einem Angriff der russischen Luftwaffe auf ein Munitionsdepot in der Nähe des Dorfes Ljubimowka im Gebiet Dnepropetrowsk am 24. Juli mehr als einhundert Raketen für das US-amerikanische HIMARS-Mehrfachraketenwerfersystem zerstört. Bis zu 120 Soldaten, die das Objekt bewachten, sowie ausländische Söldner und technische Spezialisten wurden liquidiert.“

12:40 de.rt.com: Russisches Militär: Ukrainische Brigade ihrer Kampfkraft beraubt
Die russischen Streitkräfte sollen eine ukrainische Brigade in der Nähe des Dorfes Nowomichailowka in der Volksrepublik Donezk mit Präzisionsschlägen ihrer Kampfkraft beraubt haben. Dies berichtete das russische Verteidigungsministerium. In der Erklärung hieß es:
„Eine Kompanie der 10. Gebirgsjägerbrigade der ukrainischen Streitkräfte wurde in der Nähe von Artjomowsk durch den Beschuss vollständig zerstört. Darüber hinaus wurde die 53. mechanisierte Brigade der ukrainischen Streitkräfte durch einen Präzisionsschlag in der Nähe von Nowomichailowka in der Volksrepublik Donezk praktisch funktionsunfähig gemacht.“
Eine Brigade zählt normalerweise rund 4.000 Militärangehörige. Eine Kompanie besteht aus circa 100 Kämpfern.

13:03 de.rt.com: Iran will in Venezuela Landwirtschaft auf einer Million Hektar Land betreiben
Während die westlichen Staaten mit ihren einseitigen, völkerrechtswidrigen Sanktionen und weiteren feindseligen Wirtschaftsmaßnahmen die internationale Entwicklung zu sabotieren versuchen, wächst die Süd-Süd-Kooperation beständig an.
Die venezolanische Regierung hat Iran gestattet, eine Million Hektar Gelände landwirtschaftlich zu nutzen, wie die iranische Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf den stellvertretenden Innenminister Irans für wirtschaftliche Angelegenheiten Mohsen Kuschesch Tabar berichtete. Gegenüber Tasnim betonte das iranische Regierungsmitglied den Mehrwert, den die Produkte und Dienstleistungen iranischer wissensbasierter Unternehmen in anderen Ländern, wie etwa in Südamerika, schaffen würden.
Kuschesch Tabar sagte, ein solch großer Plan für den Anbau im Ausland, wie er von Venezuela Iran gestattet wurde, zeige, dass Iran so groß und stark geworden sei und ein so hohes Niveau im wissenschaftlichen Austausch erreicht habe, dass andere Länder auf die Islamische Republik zugehen. Er fügte hinzu:
„Es ist definitiv ein Zeichen für das technische Wissen dieser (iranischen) wissensbasierten Unternehmen, das sich auf internationaler Ebene durchgesetzt hat.“
Im Juni hatte der venezolanische Präsident Nicolás Maduro Teheran besucht und ein 20-jähriges Partnerschaftsabkommen über die Zusammenarbeit mit Iran in verschiedenen Bereichen unterzeichnet.
Das Abkommen umfasst Partnerschaften in den Bereichen Wissenschaft, Technologie, Landwirtschaft, Öl und Gas, Petrochemie, Tourismus und Kultur.
Auch in anderen Bereichen wächst die Zusammenarbeit zwischen beiden Staaten. Im Juli dieses Jahres erhielt etwa die staatliche Erdölfirma Venezuelas PDVSA vier Millionen Barrel Erdöl aus Iran, wie die iranische Nachrichtenagentur Mehr berichtete. Das war etwa eine Million Barrel mehr als im Vormonat. Bereits von Mai auf Juni war die Menge importierten Erdöls aus Iran um eine Million Barrel gestiegen.
Iran und Venezuela hatten ihre Zusammenarbeit im Energiebereich in den letzten Jahren verstärkt. Venezuela tauscht Schweröl und andere Güter mit Iran aus. Teheran liefert etwa Benzin, Gaskondensat, Raffinerieteile und technische Unterstützung. Im Mai unterzeichneten die staatlichen Unternehmen der beiden Länder einen Vertrag über die Modernisierung der venezolanischen Raffinerie El Palito.

13:10 de.rt.com: 10 HIMARS- und Olcha-Raketengeschosse in Cherson-Gebiet abgefangen
Die russische Flugabwehr hat über der Stadt Cherson und den Siedlungen Antonowka und Briljowka im Gebiet Cherson zehn Raketen der Mehrfachraketenwerfer-Systeme Olcha und HIMARS abgefangen. Dies gab Generalleutnant Igor Konaschenkow, offizieller Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, am Mittwoch bekannt:
„10 Geschosse der Mehrfachraketen-Systeme Olcha und HIMARS wurden über den Siedlungen Antonowka und Briljowka in der Region Cherson sowie über der Stadt Cherson abgefangen.“
Ob es sich bei den Raketengeschossen der Olcha, seinerseits ein ukrainischer Abkömmling des sowjetischen 300-Millimeter-Mehrfachraketenwerfers BM-30 Smertsch, um die Olcha-R oder die Olcha-M handelt, geht aus der Pressemitteilung nicht hervor. Die erstgenannte Rakete fliegt, ähnlich wie die US-amerikanische GMLRS-Munition der MLRS und HIMARS, bis zu 70 Kilometer weit; die modernisierte Olcha-M soll bis zu 120 oder 130 Kilometer weit fliegen. Ähnliche Raketen mit bis zu 120 Kilometern Reichweite wurden in Russland für die BM-30 Smertsch für das Militär eines Drittstaates fertig entwickelt, stehen zum Export und tragen die Bezeichnung 9?542. Bei allen genannten Geschossen handelt es sich um hochpräzise Lenkgeschosse mit Kurskorrektur nach Gyroskop- und Satellitnavigationsdaten.

14:05 de.rt.com: Zentrum für humanitäre Hilfe in Cherson stellt seine Tätigkeit ein – wegen Schließung der Brücke
Ein Zentrum für humanitäre Hilfe der Partei „Einiges Russland“ in Cherson hat seine Arbeit vorübergehend eingestellt. Grund dafür ist die Schließung der Antonowski-Brücke wegen des jüngsten Beschusses durch die Ukraine.
Diesbezüglich erklärte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende von „Einiges Russland“ Igor Kastjukewitsch, der für die humanitäre Arbeit der Partei im Gebiet Cherson zuständig ist, dass es während der Sperrung der Brücke nicht möglich sei, diese zu überqueren, um humanitäre Hilfe zu leisten. Weiter hieß es:
„Jetzt wird entschieden, wie die Arbeit des Zentrums unter den derzeitigen Bedingungen neu gestaltet werden kann. In den nächsten zwei oder drei Tagen werden wir die Situation definitiv meistern. Das Zentrum wird weiterhin funktionieren.“
Cherson liegt am rechten Ufer des Dnepr und ist über die Antonowski-Brücke mit dem linken Ufer verbunden. Außerhalb von Cherson befindet sich die nächste Straßenbrücke über den Fluss erst in Nowaja Kachowka.

Eine freiwillige Mitarbeiterin des Zentrums für humanitäre Hilfe von „Einiges Russland“

15:18 (14:18) novorosinform.org: Medwedew drängte darauf, die Anerkennung von Dokumenten der Ukraine zum Thema Bildung sicherzustellen
Die russischen Behörden müssen das Problem mit der Anerkennung ukrainischer Bildungsdokumente lösen, sagte Dmitri Medwedew, stellvertretender Vorsitzender des russischen Sicherheitsrates.
Der Politiker drängte darauf, eine „rechtliche Methode“ zu finden, die es Russland ermöglich
t, in der Ukraine ausgestellte Bildungsdokumente anzuerkennen, berichtet TASS.
Medwedew erinnerte daran, dass die Ukraine das Abkommen über die gegenseitige Anerkennung von Bildungsdokumenten einseitig gekündigt habe.
„Aber das ist ihre Sache. Lass sie leben, wie sie wollen. Aber auf jeden Fall müssen wir uns um unsere Bürger und diejenigen kümmern, die sich in einer schwierigen Situation befinden, Flüchtlinge“, betonte der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates.
Die Anerkennung von Bildungsdokumenten ist notwendig, damit ukrainische Flüchtlinge in Russland arbeiten und studieren können. Diese Entscheidung solle auch für Bewerber gelten, die in Bildungseinrichtungen eintreten, betonte Medwedew.


14:21 de.rt.com: Griechenland: Russische Touristen nur in „mikroskopischen Mengen“
In diesem Jahr kommen praktisch keine Touristen aus Russland nach Griechenland. Dies ist ein schwerer Schlag für die Reisebranche des Landes, denn sie verliert damit eine der wichtigsten Einnahmequellen, sagt Russlands Botschafter in Griechenland Andrei Maslow.
Laut Russlands Botschafter in Griechenland, Andrei Maslow, erleide die griechische Tourismusbranche enorme Verluste, da das Land derzeit Touristen aus Russland schmerzlich vermisst.
Obwohl der Premierminister Griechenlands Anfang März gesagt habe, dass sein Land bis zu 35 Millionen ausländische Touristen erwarte und das Ausbleiben von 500.000 russischen Touristen die griechische Wirtschaft in keiner Weise beeinträchtigen würde, habe diese Einschätzung einen politischen Hintergrund, mutmaßte Maslow. Er höre von großen griechischen Reiseveranstaltern und Hoteliers, dass sie in diesem Zusammenhang „eine etwas andere Sichtweise haben“. Ihm zufolge habe die Tourismusbranche in Griechenland ohne die Russen eine ihrer Haupteinnahmequellen verloren. Der Diplomat sagte:
„In mikroskopischen Mengen dringen die Touristen natürlich ein. Aber ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass es dieses Jahr praktisch keinen russischen Tourismus in Griechenland gibt“.
Große Hotelketten etwa, die sich in den vergangenen Jahrzehnten stark auf den russischen Markt orientiert hätten, würden nun erhebliche Einbußen erleiden, erklärte der Botschafter.
Der Grund, warum Russen Griechenland fernblieben, sei nicht der Unwille, in ein „unfreundliches“ Land zu reisen, sondern andere objektive Gründe, so Maslow.
Derzeit gibt es keine Direktverbindungen aus Russland in europäische Länder. Wer nach Griechenland will, muss dies über Umwege tun, beispielsweise über die Türkei. Dementsprechen steigen auch die Flugpreise. Außerdem können russische Touristen im Ausland ihre in Russland ausgestellten Bankomatkarten nicht nutzen.
Zudem bemängelte Maslow, dass Moskau und Athen die Zusammenarbeit eingestellt haben. Es gebe derzeit keine diplomatischen Beziehungen zwischen den Ländern. „Seit Ende Februar sind unsere bilateralen Beziehungen komplett zerstört, es gibt sie nicht mehr, es gibt keine Zusammenarbeit, keine Kontakte“, sagte er im russischen Fernsehen am Dienstag.

14:30 de.rt.com: Zwei Einwohner von Donezk durch ukrainischen Beschuss getötet
Die Vertretung der Volksrepublik Donezk beim Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung des Waffenstillstandsregimes hat mitgeteilt, dass im Donezker Stadtteil Kuibyschew zwei Zivilisten durch ukrainischen Beschuss getötet worden seien. Auf dem Telegram-Kanal der Einrichtung hieß es:
„Durch den Beschuss des Stadtteils Kuibyschew sind Zivilisten ums Leben gekommen: ein Mann, der 60 Jahre alt aussieht, die Angaben zur Person werden noch ermittelt; ein weiterer Mann, der 40 Jahre alt aussieht, die Angaben zur Person werden noch ermittelt.“
Weiter präzisierte die Vertretung, dass zudem das Dach, die Verglasung, die Türen und die Stromleitung in der Krapiwnizkaja Straße beschädigt worden seien.

Eine Frau neben der Leiche eines Mannes, der durch ukrainischen Beschuss im Petrowski-Bezirk von Donezk getötet wurde

15:43 (14:43) novorosinform.org: In Deutschland startete ein Projekt zu den Ereignissen im Donbass
Im Internet ist das deutschsprachige Projekt „donbass-complains.com“ gestartet.
Am Tag des Gedenkens an Kinder–Opfer des Krieges im Donbass wurde ein neues Projekt gestartet, dessen Ziel es ist, die Wahrheit über die Verbrechen der Ukraine aufzudecken. Das Projekt wurde von fürsorglichen Bürgern Deutschlands organisiert, die den Völkermord an der Bevölkerung von Donbass stoppen wollen,
teilte der Donezker Blogger Wjatscheslaw Djakow mit.
In einer Zeit, in der viele deutsche Politiker von „fünf Monaten Krieg“ sprechen, versteht die einfache Bevölkerung des Landes das Grauen dessen, was passiert. Deshalb widmeten sie jedem verstorbenen Kind auf der Projekt-Website eine eigene Seite. Darüber hinaus enthält die Website Geschichten von Augenzeugen und Zeugen der Gräueltaten der Streitkräfte der Ukraine. Beweise für die Folter von Zivilisten und die Kriegsführung mit kriminellen Methoden werden
nun auf der Ressource gesammelt.

14:50 de.rt.com: Meldungen: Ukrainische Stellungen in Awdejewka, Trabantenstadt von Donezk, unter schwerstem Artilleriebeschuss – Erstürmung erwartet
Am Mittwoch, den 27. Juli, berichten mehrere Nachrichtenkanäle im Messenger Telegram von starken Explosionen in dem von der ukrainischen Armee kontrollierten Gebiet von Awdejewka – einer Stadt in unmittelbarer Nähe zu Donezk und Makejewka. Dies deuten viele als Hinweis auf eine baldige Erstürmung der Stadt durch russische Truppen sowie Milizen der Volksrepubliken Donezk und Lugansk.
So berichtet der Militärkorrespondent Juri Kotenók, ukrainische Informationskanäle sprächen über eine „starke Bearbeitung der Frontlinie der ukrainischen Streitkräfte“ auf just diesem Abschnitt der Front. Augenzeugen der Nachrichtenagentur Noworossija berichteten von lauten Geschützsalven, die aus fast allen Stadtteilen von Donezk zu hören seien.
Am Vortag gab der stellvertretende Informationsminister der Donezker Volksrepublik, Daniil Bessonow, die Bereitschaft der verbündeten Streitkräfte bekannt, die Republik bis Ende August zu befreien. In Verbindung mit dieser Aussage ist eine baldige Erstürmung der Stadt Awdejewka und ihre Befreiung aus den Händen der ukrainischen Truppen tatsächlich nicht auszuschließen. Seit Monaten verübten die ukrainischen Streitkräfte von Awdejewka aus ununterbrochen Artillerieangriffe gegen Zivilisten in Donezk und Makejewka.

14:55 de.rt.com: Posse um genehmigte und ungenehmigte Regenbogenflaggen – Bundesministerien im Streit
Obwohl das Bundesinnenministerium die sogenannte Progress-Regenbogenflagge nicht genehmigt hat, ist sie seit dem 28. Juni vor dem Bundesfamilienministerium gehisst. Darüber entwickelte sich ein Streit zwischen den beiden Bundesbehörden.
Seit dem 28. Juni, dem Jahrestag des „Christopher Street Day“, weht vor dem Bundesfamilienministerium eine spezielle Form der Regenbogenflagge. Die sogenannte Progress-Regenbogenflagge unterscheidet sich von der normalen Regenbogenflagge durch mehrere zusätzliche Farbstreifen in Dreiecksform und einen zusätzlichen Punkt. Die ordnungsgemäße Beflaggung von Bundesbehörden liegt in der Zuständigkeit des SPD-geführten Bundesinnenministeriums, welches erstmals Mitte Mai dieses Jahres die vom BMI genehmigte Regenbogenflagge hisste.
Das Hissen der Progress-Regenbogenflagge vor dem von den Grünen geführten Familienministerium habe jetzt zu einem Streit zwischen den beiden Ministerien geführt, wie die Berliner Zeitung berichtete. Denn die Beflaggung vor der Familienbehörde sei entgegen der schriftlichen Information seitens des BMI erfolgt, wonach es keine Genehmigung für die Progress-Beflaggung gebe.
Einen Bericht über den interministeriellen Konflikt auf dem YouTube-Kanal des ehemaligen Bild-Chefredakteurs Julian Reichelt „Achtung Reichelt“ hätten laut Berliner Zeitung beide Ministerien auf Anfrage bestätigt.
Erst am 6. April habe das BMI das Hissen der traditionellen Regenbogenflagge an Bundesgebäuden genehmigt, so die Zeitung. Das Blatt berichtete weiter, dass das BMI nach eigenen Angaben am 13. Juni in einem weiteren Schreiben ausdrücklich darauf hingewiesen habe,
„dass das Hissen weiterer Logo-Flaggen nicht vom BMI-Schreiben vom 6. April 2022 umfasst ist und auch ansonsten nicht genehmigt werden kann.“
Auf die Frage, warum gerade die Progress-Regenbogenflagge gehisst worden sein, habe die Sprecherin des Familienministeriums geantwortet:
„Als Gleichstellungsministerium sind wir stolz, dieses Jahr die Progress-Regenbogenfahne zu hissen, um ein Zeichen besonderer Solidarität auch mit allen Trans- und Inter-Personen zu setzen. Damit drückt das Haus unmissverständlich aus, für alle queeren Menschen einzustehen.“
Bis zum 29. Juli soll die ungenehmigte Flagge den Angaben zufolge noch vor der Familienbehörde hängen bleiben.

15:00 de.rt.com: Tag des Gedenkens an im Krieg getötete Kinder des Donbass vor der US-Botschaft in Moskau begangen
Um an die Schuld der US-Regierungen – spätestens seit Obama – an den heutigen Entwicklungen in der Ukraine zu erinnern, haben Aktivisten der russischen Regierungspartei am 27. Juli eine Aktion veranstaltet: Zum Gedenktag an minderjährige Kriegsopfer des Donbass stellten sie sich in Moskau gegenüber der Botschaft der USA auf dem Platz der Volksrepublik Donezk auf – wobei sie in ihren Händen Portraits der durch das ukrainische Militär im Donbass ermordeten Kinder präsentierten. Eine Reaktion blieb bis zum Redaktionszeitpunkt aus.

15:14 de.rt.com: Iran führt russisches Zahlungssystem Mir ein
Irans Außenministerium hat Vereinbarungen mit Russland über die bevorstehende Einführung des russischen Zahlungssystems im Land angekündigt. Zuvor hatte der russische Verband der Reiseveranstalter berichtet, dass auch Geldautomaten in Kuba Mir-Karten akzeptieren.
Teheran wird in naher Zukunft das russische Zahlungssystem Mir einführen. Dies hat der stellvertretende iranische Außenminister für Wirtschaftsdiplomatie Mehdi Safari gesagt. Er erklärte:
„Ich denke, dass dieses Zahlungssystem bald in Iran aktiviert werden wird. Im Moment weiß ich allerdings nicht, ob es in Iran eingesetzt werden kann oder nicht, aber es gibt eine Vereinbarung darüber.“
Das Nationale Zahlungskartensystem, der Kartenbetreiber des russischen Mir-Systems, wurde im Jahr 2014 als Reaktion auf westliche Sanktionen angesichts der Wiedervereinigung der Krim mit Russland gegründet. Die russische Zentralbank führte das System für den Fall ein, dass die Karten des internationalen Zahlungssystems abgeschaltet werden.
Laut der Webseite des Zahlungssystems können Mir-Karten jetzt in der Türkei, Vietnam, Armenien, Südkorea, Usbekistan, Weißrussland, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Südossetien und Abchasien uneingeschränkt verwendet werden.
Am 26. Juli meldete der Verband der Reiseveranstalter Russlands (ATOR), dass Mir-Karten nun auch von Geldautomaten in Kuba akzeptiert werden. Mit Myanmar, Nigeria, Bahrain und Thailand haben mindestens vier weitere Länder erklärt, dass sie den Einsatz von Mir in ihrem Hoheitsgebiet in Betracht ziehen. Im April teilte die russische Zentralbank mit, dass neben Kuba noch mit zwei weiteren Ländern Verhandlungen über Mir-Karten geführt werden. Um welche Länder es sich dabei handelt, wurde jedoch nicht bekanntgegeben.

15:29 de.rt.com: Ukraine-Krieg: Berlin genehmigt Verkauf von 100 Panzerhaubitzen
Die Bundesregierung hat den Verkauf von 100 Panzerhaubitzen an die Ukraine genehmigt. Bereits im April hatte das Land eine direkte Anfrage an den Rüstungskonzern Krauss-Maffei Wegmann gestellt. Das Auftragsvolumen des nunmehr genehmigten Waffengeschäfts übersteigt das Volumen früherer Lieferungen um ein Vielfaches.
Die Bundesregierung hat den Verkauf von 100 modernen Panzerhaubitzen an die Ukraine genehmigt, wie das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtet. Bereits am 13. Juli habe das Bundeswirtschaftsministerium dem deutschen Rüstungshersteller Krauss-Maffei Wegmann (KMW) eine Herstellungsgenehmigung für die Systeme vom Typ „Panzerhaubitze 2000“ erteilt, so das Blatt weiter. Im April hatte die Ukraine bei dem Rüstungshersteller angefragt, ob man die Haubitzen direkt bei ihm erwerben könne. KMW hatte daraufhin ein entsprechendes Angebot abgegeben.
Nach Aussage eines Unternehmenssprechers habe KMW dann am 11. Juli einen entsprechenden Antrag beim Wirtschaftsministerium gestellt und bereits zwei Tage später die Genehmigung erhalten. Es werde nun umgehend mit der Produktion der Waffensysteme begonnen, so der Sprecher weiter. Wann die ersten Haubitzen an die Ukraine gehen, ist allerdings noch völlig offen. Die Fertigstellung aller Haubitzen dürfte sich über mehrere Jahre hinziehen.
Die Bundesregierung hatte in den letzten Wochen jedoch bereits einige Systeme desselben Typs aus Bundeswehrbeständen an die Ukraine geliefert. Zuvor waren ukrainische Soldaten in Deutschland an dem System ausgebildet worden. Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter kursierten wenig später Bilder, die das Waffensystem im Einsatz zeigten.
Das Budget für den nun genehmigten Auftrag bezifferte das Unternehmen auf eine Summe von rund 1,7 Milliarden Euro. Damit übersteigt das Auftragsvolumen den Wert aller bisherigen Waffenlieferungen in Höhe von rund 600 Millionen Euro um ein Vielfaches.

Panzerhaubitze 2000

15:51 de.rt.com: Israel: Russland feuerte im Mai „einmalig“ mit S-300-Raketen auf israelische Jets über Syrien
Der israelische Verteidigungsminister bestätigte, dass nach einem Angriff der israelischen Luftstreitkräfte auf Ziele in Syrien im Mai russische Streitkräfte das Feuer auf israelische Jets mit S-300-Flugabwehrraketen eröffnet hätten. Die syrischen S-300-Batterien dürfen vom russischen Militär betrieben werden und dürfen ohne dessen Zustimmung nicht abgefeuert werden.
Der israelische Verteidigungsminister Benny Gantz bestätigte, dass russische Streitkräfte im Mai nach einem Angriff der israelischen Luftstreitkräfte auf Ziele in Nordwestsyrien das Feuer auf israelische Flugzeuge mit S-300-Flugabwehrraketen eröffnet hätten.
Der Vorfall wurde erstmals von Channel 13 News eine Woche nach dem israelischen Angriff gemeldet, bei dem die israelischen Luftstreitkräfte Mitte Mai mehrere Ziele in einem Vorort von Stadt Masyaf im Nordwesten Syriens bombardiert hatten. Der Angriff soll nach israelischer Darstellung Waffendepots und Militärposten iranischer Milizen in der Region Masyaf gegolten haben. Gantz sagte, es wäre dem Zielerfassungsradar der S-300-Flugabwehrraketenkomplexe allerdings nicht gelungen, die israelischen Jets zu verfolgen.
„Es handelte sich um einen einmaligen Vorfall“, unterstrich Gantz am Dienstag auf einer von Channel 13 veranstalteten Konferenz. Der Vorfall war der erste Einsatz der S-300 gegen die aggressiven israelischen Luftangriffe gegen Syrien.
Da die syrischen S-300-Batterien vom russischen Militär betrieben werden und ohne dessen Zustimmung nicht abgefeuert werden dürfen, war der Vorfall für Israel eine durchaus besorgniserregende Entwicklung, weil das Land in den vergangenen Jahren bereits Hunderte von Luftangriffen unbehelligt über Syrien ausgeführt hatte.
Die Lieferung der S-300-Flugabwehrraketen-Komplexe von Russland an Syrien erfolgte nach dem Abschuss eines russischen Militärflugzeugs durch syrische Streitkräfte. Damals schoss die syrische Luftabwehr irrtümlich statt angreifender Israelis ein russisches Aufklärungsflugzeug ab, das sich im Landeanflug auf den Militärflugplatz Hmeimim bei Latakia befand. Die ganze Mannschaft aus 15 russischen Soldaten kam dabei ums Leben. Die syrische Luftverteidigung hatte eigentlich auf israelische Kampfjets gezielt, als diese einen Angriff auf Latakia flogen und dabei aber das russische Flugzeug im Landeanflug als Deckung benutzt hatten. Russland machte somit seinerzeit Israel für den Vorfall verantwortlich.
Israel und dessen Verbündete hatten sich jahrelang dafür eingesetzt, dass eine Lieferung von S-300-Baterien an Syrien und an andere regionale Akteure verhindert wird, da das Israels Fähigkeit spürbar einschränken würde, seine Aggressionen gegen Nachbarländer fortzusetzen.
Die Bestätigung des Vorfalls durch Gantz erfolgt im Zuge einer Verschlechterung der Beziehungen zwischen Israel und Russland u.a. wegen der Pläne in Moskau, die Jewish Agency in Russland zu schließen. In Tel Aviv wächst zugleich die Sorge, dass Russland seine bisherige Politik eines „offenen Himmels“ für die israelischen Luftstreitkräfte über Syrien revidieren könnte. Nach Darstellung der israelischen Beamten hat Moskau bislang Israel stets „Bewegungsfreiheit“ über Syrien gewährt.

S-300-Flugabwehrrakete nach dem Start

16:00 de.rt.com: Russisches Außenministerium: Kiews Beschuss des KKW Saporoschje führt zur technologischen Katastrophe
Der stellvertretende Leiter der Informations- und Presseabteilung des russischen Außenministeriums, Iwan Netschajew, hat erklärt, dass die ukrainischen Besch
ießungen des KKW Saporoschje zu einer massiven technologischen Katastrophe führen, was die USA und ihre Verbündeten jedoch für akzeptabel halten. Wörtlich hieß es:
„Es ist offensichtlich, dass sich die ukrainische Seite absichtlich in Richtung einer großen, von Menschen verursachten Katastrophe bewegt. Wir sehen, dass die Vereinigten Staaten und ihre europäischen Verbündeten damit völlig zufrieden sind.“
Netschajew unterstrich, als Beweis hierfür diene die Entscheidung des Weißen Hauses, Kiew zusätzliche 270 Millionen US-Dollar an Militärhilfe zu gewähren.

16:13 de.rt.com: Sergei Lawrow über westliche Sanktionspolitik: Nach Russland könnte China folgen
Im Rahmen seiner Afrika-Reise hat sich Russlands Außenminister Sergei Lawrow am Mittwoch in Addis Abeba mit seinem äthiopischen Kollegen Demeke Mekonnen getroffen. Danach gab Lawrow eine Pressekonferenz, auf der er sich auch über die Energiekrise in Europa äußerte.
Nach Ägypten, Kongo und Uganda ist der russische Außenminister Sergei Lawrow im Rahmen seiner großen Afrika-Reise in Äthiopien eingetroffen. Am Mittwoch traf er sich in Addis Abeba mit seinem äthiopischen Amtskollegen Demeke Mekonnen. Gesprächsinhalt waren sowohl bilaterale als auch internationale Angelegenheiten der beiden Länder. Nach dem Treffen gab Lawrow in der russischen Botschaft in Addis Abeba eine Pressekonferenz für ausländische Diplomaten und ging ausführlich auf akute internationale Probleme ein.
Dem russischen Chefdiplomaten zufolge seien sich die afrikanischen Staaten über die Ursachen der jetzigen Situation in der globalen Politik absolut klar. Es gehe nämlich darum, dass der Westen versuche, „sich an die schwindende Perspektive der unipolaren Welt zu klammern“ sowie „den objektiven historischen Prozess und die Herausbildung einer gerechten demokratischen Ordnung zu bremsen“.
Lawrow warf den USA vor, alle Länder zu zerstören, in denen die Regierung in Washington eine Bedrohung für ihre eigenen politischen Interessen sehe. Der Minister verwies in diesem Zusammenhang auf die US-Militäroperationen im ehemaligen Jugoslawien, dem Irak, Libyen, Syrien und anderen Staaten. Dabei seien Städte wie Mossul im Irak und Rakka in Syrien praktisch zerstört worden. Für den Westen sei dies jedoch kaum ein Gesprächsthema gewesen.
„Sie begannen Militäroperationen rücksichtslos, ohne jemandem den Grund zu erklären, und oft unter einem falschen Vorwand, wobei sie Städte zerstörten und tausende unschuldige Menschen töteten.“
Der russische Chefdiplomat betonte, dass die Welt an einem wichtigen Scheideweg stehe:
„Entweder wir leben in einer Welt, die den Grundsätzen der UN-Charta folgt, die auf der Gleichheit der souveränen Staaten basiert, oder wir leben in einer Welt, in der die Stärksten dominieren.“
Wie jedes Land, das sich selbst respektiere, habe Russland das Recht, eigenständig zu bestimmen, war für seine Sicherheit gut sei. Mit Blick auf die Situation in der Ukraine sagte Lawrow, dass die NATO, angeführt von den USA und der EU, in diesem Fall für Moskau entschieden habe, was für Russland gut sein solle. Dabei habe Moskau mindestens seit dem Jahr 2013 die westlichen Staaten vor seinen roten Linien gewarnt. Als eine davon bezeichnete der Minister die Schaffung einer russophoben Ukraine an der Grenze zu Russland.
Die westlichen Sanktionen gegen sein Land verurteilte Lawrow als unrechtmäßig. Dabei hob er hervor, dass mit einigen wenigen Ausnahmen kein Entwicklungsland in Afrika, Asien und Lateinamerika die gegen Russland verhängten Restriktionen unterstützt habe. Der Minister warnte gleichzeitig, dass Washington und Brüssel die Währungsreserven eines jeden Landes einfrieren könnten, wenn es sie „verärgern“ sollte. Der Westen bereite jetzt im Fall Russlands eine Rechtsgrundlage dafür vor. Nach Russland könnte China folgen. Es sei die nächste Zielscheibe des Westens.
„Das ist ein sehr interessantes Beispiel dafür, was die Amerikaner von dem fairen Wettbewerb in der Praxis halten.“
Unter diesen Umständen könne man sich nicht mehr auf den US-Dollar als ein Instrument stützen, das die Weltwirtschaft aufrechterhalte. Deswegen würden immer mehr Länder auf alternative nationale Währungen umstellen.
Lawrow äußerte sich auch über die akute Energie-Krise in Europa. Er warf dem Westen eine „unwissenschaftliche und verantwortungslose Herangehensweise an die Energie-Märkte“ vor. Die Probleme der europäischen Länder im Energie-Sektor seien eine Folge ihrer eigenen Energie-Politik.
„Wir empfinden keine Freude und kein Vergnügen daran, was Europa momentan erlebt. Aber sie haben es sich selbst angetan.“
Nun suche Europa hektisch nach einer Energiequelle, die es in diesem Winter retten könnte. Dabei verzichte es für die nächste Zeit auf seine grüne Agenda, wobei die Kohle mit ihren Emissionen als Energiequelle zurückkehre. Die jetzige europäische Energie- und Umweltpolitik sehe ungeordnet aus, sagte Lawrow.

https://vk.com/video-134310637_456255710


16:30 de.rt.com:
DVR-Chef Puschilin: Zeit gekommen, russische Städte zu befreien
Das Oberhaupt der Donezker Volksrepublik Denis Puschilin hat erklärt, dass die Zeit zur Befreiung russischer Städte, zu denen er mehrere gegenwärtig von der Ukraine kontrollierte Städte zählt, gekommen sei. In einem Text, der anlässlich des 78. Jahrestags der Befreiung der Stadt Brest von den Nazis auf Telegram veröffentlicht wurde, schrieb Puschilin:
„Heute ist wieder die Zeit gekommen, russische Städte, die von russischen Menschen gegründet wurden, zu befreien: Kiew, Tschernigow, Poltawa, Odessa, Dnepropetrowsk, Charkow, Saporoschje, Luzk…“

Telegram-Kanal des Stabs der Territorialverteidigung der DVR: Abendbericht des Stabs der Territorialverteidigung der DVR am 27. Juli 2022
Die Behörden der DVR führen weiter vorrangige Maßnahmen zum Wiederaufbau des sozial-humanitären Bereichs durch.
In Mariupol wurden Arbeiten zur Montage von 4G-Ausrüstung an Kommunikationsobjekten und zur Inbetriebnahme von Basistationen an zwei Kommunikationsobjekten durchgeführt.
Die Arbeiten zur Montage von Funkrelaisverbindungen und zur Vorbereitung der Inbetriebnahme eines Kommunikationsobjekts in Kljutschewoje gehen weiter.
An Einrichtungen des Gesundheitsversorgung wandten sich 5300 Menschen.
Gasleitung im Bezirk Wolodarskoje wurden an die Gasversorgung angeschlossen.

Zivilschutzkräfte haben mehr als 28 Hektar Territorium und fast 50.000 Quadratmeter Gebäude untersucht und 112 explosive Objekte entschärft.
Wir erinnern daran, dass einige Ortschaften der Donezker Volksrepublik mit explosiven Objekten übersät sind.
So haben die bewaffneten Formationen der Ukraine
Antipersonenminen „Lepestok“ auf dem Gebiet von Jassinwowataja und Luganskoje abgeworfen. Zurzeit ergreifen Spezialdienste der DVR alle notwendigen Maßnahmen zur Minenräumung.
Seien Sie aufmerksam und vorsichtig! Bei der Entdeckung von explosiven Objekten rufen sie das Zivilschutzministerium und die Polizei an.
Das Innenministerium und die Militärkommandantur der DVR überprüfen weiter Ausweise und gewährleisten den Schutz der öffentlichen Ordnung in allen befreiten Ortschaften.
Bei Informationen über verdächtige Personen oder mögliche rechtswidrige Aktivitäten bitten wir, sich unverzüglich an die Telefonnummern des Staatssicherheitsministerium der DVR zu wenden.

17:00 de.rt.com: Bürgermeister bringen in Schreiben an Regierung Nord Stream 2 ins Spiel
Kommunalpolitiker der Insel Rügen haben in einem Schreiben an die Landes- und Bundesregierung die Nutzung der Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 vorgeschlagen. Der Brief, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, ist von sieben Bürgermeistern unterschrieben. Nach Angaben des Sassnitzer Bürgermeisters Frank Kracht (Die Linke) sollen ihn nachträglich mehrere weitere Gemeinden unterzeichnet haben.
Es gehe nicht darum, Nord Stream 2 „auf Krampf“ zu reaktivieren. Vielmehr stehe die dauerhafte Energiesicherheit im Mittelpunkt, so Kracht. Wenn es technische Schwierigkeiten gebe, die Energiesicherheit über die Pipeline Nord Stream 1 zu gewährleisten, müsse man neue Wege finden. Nord Stream 2 sei eine Möglichkeit.
Mit Blick auf den Ukraine-Krieg heißt es in dem Schreiben der Bürgermeister, man verurteile „auf das Schärfste dieses Kriegsgeschehen“. Dennoch gelte es abzuwägen, wie groß die Schäden für die Bevölkerung und die Wirtschaft in der eigenen Region werden könnten.
„Wir sind der Meinung, dass der von der Bundesregierung eingeschlagene Weg, sich von den Energieträgern Russlands zu trennen, nicht der
richtige ist.“
Um die Energiesicherheit, insbesondere die Versorgung mit Gas, ausreichend zu gewährleisten, empfehle man zusätzlich zu Nord Stream 1 die Nutzung von Nord Stream 2. In dem Papier ist die Rede von Sorgen angesichts der Planungen der Bundesregierung zur Gasversorgung und der dafür notwendigen Infrastruktur.

17:10 de.rt.com: Lawrow auf Afrika-Tour: Macron beklagt „Scheinheiligkeit“ in Afrika
Die meisten Länder des Globalen Südens unterstützen nicht das westliche Narrativ über den Ukraine-Krieg. Während der Westen in letzter Zeit vergeblich versucht hat, Russland auf der geopolitischen Ebene zu isolieren, ist der französische Staatschef nun genervt vom warmen Empfang der afrikanischen Spitzenpolitiker für Lawrow.
Während der Westen versucht, Russland im Zuge der Militäroperation in der Ukraine mittels Medienzensur als vom Rest der Welt isoliert darzustellen, machten die ersten Bilder von Lawrows Rede bei der arabischen Liga deutlich, dass der Kreml diplomatisch alles andere als im Abseits steht. Der russische Top-Diplomat Lawrow sprach in Kairo am Sonntag vor den Vertretern der Staaten der Arabischen Liga, die aus 22 Mitgliedern besteht.
Der französische Staatschef ist nun offenbar genervt von der positiven Resonanz, die Lawrow bei seinem Aufenthalt in Afrika erfährt. Emmanuel Macron hat auf seiner Afrikareise am Dienstag den Afrikanern „Scheinheiligkeit“ bezüglich des Ukraine-Krieges vorgeworfen. “
Vor allem auf dem afrikanischen Kontinent“ werde die „einseitige Aggression gegen die Ukraine durch Russland“ nicht beim Namen genannt, sagte Macron bei einer Pressekonferenz mit seinem kamerunischen Amtskollegen Paul Biya in Jaunde. Macron sagte, die Europäer benötigten die Unterstützung der Afrikaner, weil sich „das Schema einer Invasion“ wie in der Ukraine sonst immer aufs Neue wiederholen werde.
Lawrow lobte bereits in einem auf der Website des russischen Außenministeriums veröffentlichten Artikel den „unabhängigen Weg“, den afrikanische Länder bei der Ukraine-Frage eingeschlagen hätten, indem sie sich dem Westen bei der Verhängung der Sanktionen gegen Russland und den „unverhohlenen Versuchen der USA und ihrer europäischen Satelliten, der internationalen Gemeinschaft eine unipolare Weltordnung aufzuzwingen“, nicht angeschlossen hätten. Als sich die UNO-Generalversammlung im März 2022 zu einer Sitzung zusammenfand, um Russlands Operation in der Ukraine zu verurteilen, votierten nur 28 von 54 afrikanischen Mitgliedern dafür.

17:41 de.rt.com: Kiew verlangt von Washington Erdgaslieferungen zu denselben Bedingungen wie bei den Waffen
Das ukrainische Erdgasunternehmen Naftogaz ist in Schwierigkeiten und will Hilfe von der Regierung. Die kommt sogleich auf die Idee, sich von den USA Erdgas auf Pump liefern zu lassen. Die Schieflage von Naftogaz könnte allerdings Resultat von Korruption sein.
Die Ukraine will die USA um Erdgaslieferungen zu denselben Bedingungen bitten, wie sie bei den Waffen- und Munitionslieferungen gelten. Das sagte der ukrainische Ministerpräsident, Denis Schmigal, am Dienstag. Er betonte, dass dieses „Lend-Lease-Prinzip“ (zu Deutsch: Leihen und Pachten) für den kommenden Winter dringend nötig werde, während die Europäische Union gleichzeitig eine Gasrationierung innerhalb der EU ins Auge fasst.
„Die Regierung der Ukraine hat beschlossen, bei der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika zu beantragen, dass sie unserem Staat einen ‚Gas-Leihvertrag‘ für eine stabile Heizperiode gewährt“, kündigte Schmigal während einer Kabinettssitzung an. Dies geht aus einem Video hervor, welches er auf seinem Telegramkanal veröffentlicht hat. „Die Vorbereitungen für den schwierigsten Winter unserer Geschichte gehen weiter und wir suchen nach allen möglichen Mitteln, um für jedes Szenario gerüstet zu sein“, fügte er hinzu.
Während Schmigal nicht näher darauf einging, wie die vorgeschlagene Vereinbarung funktionieren soll, deutet seine Verwendung des Begriffs „Lend-Lease“ darauf hin, dass Kiew erwartet, Lieferungen von US-Flüssigerdgas (LNG) kostenlos zu erhalten. Die USA haben lange versucht, ihr LNG auf dem europäischen Markt zu verkaufen, aber sie konnten preislich nicht mit dem russischen Gas konkurrieren. Im Rahmen eines Lend-Lease-Plans aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs, der im April neu aufgelegt wurde, schickt Washington derzeit Waffen und Munition im Wert von etlichen Millionen Dollar in die Ukraine.
Der Vorschlag von Schmigal kommt zeitgleich mit der Ankündigung des staatlichen Gasunternehmens Naftogaz, dass es mit der Bedienung seiner Verpflichtungen aus Anleihen in Verzug gerät. Das Unternehmen hat daher die Regierung in Kiew aufgefordert, „die volle Verantwortung für die Beschaffung der erforderlichen Finanzmittel für den Import von Erdgas für die bevorstehende Heizperiode“ zu übernehmen.
Die ehemalige ukrainische Ministerpräsidentin Julia Timoschenko hingegen beschuldigte Naftogaz am vergangenen Montag der Unterschlagung. Das Unternehmen soll in den „Betrug des Jahrhunderts“ verwickelt sein, indem es Milliarden fordert, um Gas zu kaufen. Aber die Ukraine brauche dieses Gas gar nicht und werde möglicherweise sogar einen Überschuss produzieren, so Timoschenkos Behauptung. Die Politikerin leitete von 2007 bis 2010 das von den USA unterstützte ukrainische Kabinett und sitzt heute als Vorsitzende der Partei „Vaterland“ im Parlament.
Unterdessen hat die EU einen Plan zur Rationierung des Gasverbrauchs ab August angekündigt, um potenzielle Engpässe zu bewältigen. Der größte Teil des Erdgases der EU wurde bisher aus Russland importiert und Moskau hat zugesagt, seine Verträge trotz der von Brüssel verhängten Sanktionen zu erfüllen. Allerdings haben Wartungsarbeiten an Kompressionsanlagen der Pipeline Nord Stream 1 den Gasfluss nach Deutschland in den letzten Wochen wesentlich reduziert. Berichten zufolge fließen derzeit nur noch 20 Prozent der üblichen Mengen nach Westeuropa. Berlin hat eine Umgehung dieses Problems durch die Inbetriebnahme von Nord Stream 2 allerdings kategorisch ausgeschlossen.

Schwimmendes LNG-Terminal in Finnland

17:59 de.rt.com: EU-Gericht weist Klage von RT France ab – Kreml kündigt Gegenmaßnahmen an
Das Gericht der Europäischen Union in Luxemburg hat eine Klage des Fernsehsenders RT France vom März zurückgewiesen. RT France wollte damit die Aufhebung seines Sendeverbots in den EU-Mitgliedsstaaten erreichen. Kremlsprecher Peskow sagte zur Abweisung der Klage, die EU trete damit „auf jenen Idealen herum“, die sie der Welt zu vermitteln versuche.
RT France hatte in seiner Klage argumentiert, dass der Sender sich zuvor nicht habe gegen die Anschuldigungen verteidigen dürfen. Zudem würden Meinungs- und Informationsfreiheit, das Recht auf unternehmerische Betätigung und der Grundsatz der Nichtdiskriminierung aus Gründen der Staatsangehörigkeit verletzt. Außerdem stellte RT France infrage, ob der Rat der EU die fragliche Entscheidung überhaupt treffen durfte.
Das Gericht der Europäischen Union in Luxemburg wies all diese Punkte zurück. „Das Gericht weist die Klage in vollem Umfang ab“, hieß es in einer Pressemitteilung vom Mittwoch. Die Richter argumentieren unter anderem, dass die verhängten Sanktionen „unter Berücksichtigung des außergewöhnlichen Kontextes“ mit Blick „auf die verfolgten Ziele angemessen und erforderlich“ seien.
Nach dem Urteil vom Mittwoch sagte RT France, die Entscheidung stelle einen „beispiellosen und inakzeptablen Angriff“ auf den Grundsatz der Meinungsfreiheit dar. Der Sender will das Urteil anfechten.
Der Kreml bewerte das Urteil negativ, reagierte Sprecher Dmitri Peskow am Mittwoch. Die europäischen Länder „treten selbst auf jenen Idealen herum“, die sie der Welt zu vermitteln versuchen.“ Der Angriff auf die Meinungsfreiheit, auf die Pressefreiheit in europäischen Staaten, einschließlich Frankreich, ist ein Prozess, der uns sowohl Sorge als auch Bedauern bereitet“. Russland werde ähnliche Maßnahmen ergreifen, warnte der Kremlsprecher:
„Da wird es keine milde Position geben.“
Er sagte, bei RT arbeiteten „sehr talentierte, energische Leute“, und er habe „keinen Zweifel“, dass sie trotz aller Schwierigkeiten Möglichkeiten finden werden, um ihre Inhalte über verschiedene Kanäle auszustrahlen.
Die Europäische Union hatte die Ausstrahlung einiger russischer Medien, darunter RT, kurz nach Beginn der militärischen Sonderoperation in der Ukraine verboten. RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan warf der EU daraufhin vor, den Grundsatz der Meinungsfreiheit zu verletzen, und erklärte, die Sperrung zu dem Zeitpunkt sei „nur ein bequemer Vorwand“ gewesen.

abends:

18:00 de.rt.com: Außenministerium der DVR will UNO zur Verurteilung von Waffenlieferungen an die Ukraine aufrufen
Die Außenministerin der Donezker Volksrepublik Natalja Nikonorowa hat Journalisten über ihre Absicht informiert, sich an den Beauftragten des Hohen Kommissars für Menschenrechte sowie an den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zu wenden, um eine Verurteilung von Waffenlieferungen an die Ukraine durch westliche Staaten zu erwirken. Angaben der Nachrichtenagentur RIA Nowosti zufolge erklärte Nikonorowa:
„Die westlichen Länder wenden das Recht nicht nur willkürlich auf einzelne Staaten an, sondern leben auch in einer Art selektiver Realität: Sie bemerken keine Kinder, die an ebenjenen Geschossen sterben, die von westlichen Ländern geliefert werden.“
Die Außenministerin der DVR fügte hinzu, dass sie beabsichtige, sich an Russlands Außenministerium zu wenden, damit diese Informationen verbreitet werden, und konkretisierte ihre Forderungen wie folgt:
„In erster Linie fordern wir, Waffenlieferungen an die Ukraine zu verurteilen, denn genau mit diesen Waffen werden unsere Kinder und unsere Zivilisten getötet. Zweitens – aufzuhören, die Augen vor der Wahrheit zu verschließen, vor dem Sterben von Zivilisten.“

18:30 de.rt.com: Kriegsvertriebene Ukrainer kehren allmählich in die ehemaligen Kriegsgebiete zurück
Tausende Ukrainer, die vor den Kriegshandlungen geflohen sind, kehren sowohl in den ukrainischen als auch in den von Russland eroberten Gebieten allmählich in die Frontstädte zurück.
Menschen, die vor den Kämpfen im Osten und Süden der Ukraine geflohen sind, kehren nach und nach in ihre Heimat zurück, sowohl in die von der Kiewer Regierung kontrollierten Städte und Gebiete, als auch in Gebiete, die von russischen Truppen erobert worden sind, berichtete Euronews. Aussagen deuten darauf hin, dass die Rückkehrer die Risiken des Lebens in der angestammten Heimat der Ungewissheit einer dauerhaften Vertreibung vorziehen.
Zehntausende Ukrainer, die zu Beginn des Konflikts aus der Region Donezk evakuiert wurden, sollen seitdem zurückgekehrt sein, berichtete der russischsprachige Dienst von Euronews am Montag. Nach Angaben des Bürgermeisters von Pokrowsk sind bisher etwa 70 Prozent der Evakuierten in die Stadt zurückgekehrt, die auf einem von der Ukraine kontrollierten, aber von der Volksrepublik Donezk beanspruchten Gebiet liegt.
„Wir bekamen zu essen, es gab auch genug Nahrung, aber nur anfänglich. Dann wurde uns gesagt, wir müssten in ein Pflegeheim umsiedeln. Mein Sohn wollte das nicht“, sagte Tamara Markova, 82, dem Nachrichtensender. Sie und ihr Sohn Nikolay verbrachten weniger als eine Woche in der Stadt Dnjepr, bevor sie zum Schluss kamen, dass sie es doch lieber zu Hause versuchen wollen, wieder neu anzufangen.
Karina Smulskaya, 18, die derzeit als Kellnerin arbeitet um ihre Familie zu unterstützen, sagte gegenüber Euronews: „Ich verstehe, dass es sehr riskant ist, in der Stadt zu leben. Aber wenn wir von hier weg gehen, wer wartet woanders auf uns? Wer braucht uns da? Wir müssen Geld verdienen!“ Pokrowsk, früher bekannt als Krasnoarmeisk, liegt in der Nähe von Donezk und etwa 60 Kilometer von der Front entfernt.
Moskau bietet Bewohnern von Regionen die unter seiner Kontrolle stehen die russische Staatsbürgerschaft an. Die Regierung in Kiew hat daraufhin ein Gesetz vorgeschlagen, das Ukrainern, die eine russische Staatsbürgerschaft beantragen, bis zu 15 Jahre Gefängnis androht. Trotzdem entscheiden sich nicht wenige Menschen dafür, in die von Russland kontrollierten Gebiete wie Saporischschja zurückzukehren.
Laut einem anderen Bericht von Euronews passieren täglich bis zu 200 Autos den einzigen Kontrollpunkt der ukrainischen Armee im Süden von Saporischschja. Manche warten bis zu 10 Tage auf die Erlaubnis zur Überquerung. Ukrainische Truppen warnen sie vor möglichen Gefahren und inspizieren die Autos auf Waffen und mitgeführten Treibstoff, dann lässt man sie widerwillig passieren.
Nur wenige der Rückkehrer sind bereit, mit Journalisten zu sprechen, wählen ihre Worte sorgfältig und ziehen es meist vor, anonym zu bleiben. Einige sagen, dass sie wieder mit der Familie zusammenkommen und Arbeit suchen wollen und jemand fügte hinzu, dass Arbeitsplätze in den von der Ukraine kontrollierten Gebieten knapp sind. „Meine Mutter und meine Schwester leben drüben“, sagte eine Person dem Sender. „Wenn einen die Anwesenheit der Russen nicht stört oder man sie nicht provoziert, kann man da mehr oder weniger normal leben.“
Die Vereinten Nationen schätzen, dass etwa sieben Millionen Ukrainer aufgrund des Konflikts innerhalb des eigenen Landes vertrieben wurden.

Einwohner von Lissitschansk, 07.07.2022

18:30 de.rt.com: LVR meldet vollständige Einnahme des Wärmekraftwerks von Uglegorsk
Der offizielle Vertreter der Lugansker Volksmiliz, Iwan Filiponenko, hat erklärt, dass das Wärmekraftwerk von Uglegorsk vollständig von Verbänden ukrainischer Streitkräfte befreit wurde. Er sagte in einer Sendung des Fernsehkanals Rossija-1:
„Das Wärmekraftwerk von Uglegorsk, das nach der Befreiung von Swetlodarsk unter der Kontrolle der ukrainischen Streitkräfte verblieb und von wo aus sie die Stadt beschossen haben, ging vollständig in unsere Kontrolle über. Die Verbände des Gegners dort wurden vernichtet.“
Der russische Kriegsberichterstatter Alexandr Koz veröffentlichte indessen in seinem Telegramkanal erste Bilder aus dem Inneren des Krafftwerks.

Telegram-Kanal der Volksmiliz der DVR: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR über die Lage um 19:30 Uhr am 27.07.22
Am heutigen Tag hat der Gegner nach Informationen des GZKK der DVR mehr als 400 Geschosse mit Mehrfachraketenwerfern „Grad“, Rohrartillerie des Kalibers 155, 152 und 122mm sowie 120mm-Mörsern abgefeuert, außerdem hat er nicht lenkbare Luftraketen des Kailbers 80mm eingesetzt (ohne Einsatz von Fluggeräten).
Die Gebiete von 14 Ortschaften der Republik wurden beschossen. Infolge von Beschuss starben 4 Zivilisten und 8 wurden verletzt. 25 Wohnhäuser und 5 zivile Infrastrukturobjekte wurden beschädigt.
Zusätzliche Informationen über verletzte Zivilisten und Schäden an Infrastruktur werden noch ermittelt.
Mit Trauer teilen wir mit, dass bei der Ausführung ihrer militärischen Pflicht im Kampf für die Unabhängigkeit 6 Verteidiger der Donezker Volksrepublik starben und 14 verletzt wurden.
Wir sprechen den Verwandten und Freunde
n der Toten unser aufrichtiges Mitgefühl aus.

19:19 de.rt.com: Ugandas Präsident lobt Russlands langjährige Unterstützung für antikoloniale Bewegung in Afrika
Ugandas Präsident Yoweri Museveni hat am Dienstag Russlands Außenminister Sergei Lawrow empfangen. Nach den Gesprächen erklärte der afrikanische Politiker, dass seine Regierung weder prowestlich noch proöstlich sei und nicht gegen die Feinde anderer Staaten kämpfe.
Im Rahmen seiner Afrika-Tour hat der russische Außenminister Sergei Lawrow am Dienstag nach Ägypten und Kongo die Republik Uganda besucht. Dort traf er sich in der ehemaligen Hauptstadt Entebbe mit dem Präsidenten Yoweri Museveni. Auf der anschließenden gemeinsamen Pressekonferenz erklärte der ugandische Staatschef, dass sein Land nach einer engeren Kooperation mit Russland strebe. Zugleich weigerte sich Museveni, gegen „die Feinde der anderen“ zu kämpfen.
„Wir wollen mit Russland Handel treiben. Wir wollen aber auch mit allen anderen Ländern der Welt handeln. Wir denken nicht daran, uns jemandes Feind zum eigenen Feind zu machen.“
Der Staatschef wies zugleich darauf hin, dass die UdSSR und später Russland das afrikanische Land immer unterstützt hätten. Museveni lobte außerdem Moskaus Unterstützung für die antikoloniale Bewegung in Afrika innerhalb der letzten 100 Jahre. Russland habe Uganda niemals Schaden zugefügt. Er verstehe nicht den Appell an die afrikanischen Länder, „automatisch“ eine antirussische Stellung zu beziehen. In diesem Zusammenhang machte Museveni darauf aufmerksam, dass Uganda sogar seinen ehemaligen Unterdrückern aus der Kolonialzeit verziehen habe und dass es heute mit diesen Ländern zusammenarbeite.
Die Strategie der afrikanischen Freiheitsbewegung bestehe darin, dass man alle progressiven Kräfte willkommen heiße, die unabhängig von ihrem sozialen System die Lebensbedingungen der Menschen verbessern helfen. Als Beispiel führte er China und Saudi-Arabien an, die jeweils ein anderes soziales System als Uganda hätten und trotzdem die Lebensverhältnisse der ugandischen Bevölkerung erfolgreich verbesserten. Diese beiden Staaten kämpften unter anderem gegen Krankheiten und Überschwemmungen in dem afrikanischen Land.
„Das ist das korrekte Verständnis des Fortschritts für die ganze Menschheit.“
Uganda suche insbesondere dies – eine gegenseitig vorteilhafte Kooperation für alle Staaten der Welt. Eine Rivalität zwischen den Ländern lehne Uganda ab, erklärte Museveni. Auf Lawrows Frage, ob Museveni von westlichen Diplomaten vor gemeinsamen Fotos mit dem russischen Außenminister gewarnt worden sei, antwortete der ugandische Präsident, niemand sei so dumm gewesen, ihn darum zu bitten. Die Position seiner Regierung sei schon immer eindeutig gewesen: Uganda sei weder prowestlich noch proöstlich, das Land sei „proselbst“, das heißt prougandisch.
Mit Blick auf die reichen Bodenschätze Ugandas betonte der Politiker den Wunsch seiner Regierung, die Zusammenarbeit mit Russland auszubauen – darunter in den Bereichen Raumfahrt, Atomenergie, Medizin und Landwirtschaft.

Ugandas Präsident Yoweri Museveni gibt am 26. Juli 2022 in Entebbe eine gemeinsame Pressekonferenz mit Russlands Außenminister Sergei Lawrow

19:20 de.rt.com: Russisch-Orthodoxe Kirche verurteilt Litauens Einreiseverbot für Patriarchen Kirill als Verzicht auf europäische Rechtstradition
Die Russisch-Orthodoxe Kirche hat am Mittwoch Litauens Entscheidung scharf kritisiert, dem Kirchenoberhaupt, Patriarch Kirill, die Einreise ins Land bis Juni 2027 zu verbieten. Den Behörden in Vilnius sei es egal, dass es im Land eine große orthodoxe Gemeinde gebe, die nicht nur Russen, sondern auch Litauer umfasse, erklärte Wachtang Kipschidse, Vizechef der Synodalabteilung für die Beziehungen der Kirche mit der Gesellschaft und den Medien, in einem Interview für den Fernsehsender Rossija 24.
Mit diesem Einreiseverbot verletze das EU-Land auf eine „absolut undemokratische und politisierte Art und Weise“ die Rechte der gläubigen Litauer.
„Es geht um den Verzicht auf jegliche Vorstellungen über die religiöse Freiheit und über die europäische Rechtstradition.“
Kipschidse äußerte die Meinung, dass die Regierung in Vilnius somit nicht die Interessen des litauischen Volkes, sondern ihre „eigenen kleinteiligen politischen Verpflichtungen gegenüber den älteren Partnern“ durchsetze. Dieses Handeln sehe hilflos und nicht überzeugend aus. Das sei Teil einer Kampagne, deren Zielscheibe nicht nur die politischen Handlungen Russlands seien, sondern auch die russische Kultur.
Am 16. Juni hatte Großbritannien den Patriarchen Kirill auf seine Sanktionsliste gesetzt. London begründete dies damit, dass der Geistliche den Ukraine-Krieg unterstütze. Am 8. Juli verhängte auch Kanada Sanktionen gegen das Oberhaupt der Russisch-Orthodoxen Kirche.

21:10 (20:10) novorosinform.org: Die Ausrüstung des Kraftwerks Uglegorsk hat überlebt, die Anlage kann gestartet werden – Marotschko
Die Kämpfe auf dem Territorium des
Kraftwerks Uglegorsk haben die Hauptausrüstung des Werks nicht beschädigt, sagte Andrej Marotschko, Sprecher der Volksmiliz der LVR.
Experten
gingen davon aus, dass die Anlage in Betrieb genommen werden könne, sagte Marotschko in einem Kommentar für RIA Novosti.
„Die Hauptausrüstung, die sich im Unternehmen befindet, ist glücklicherweise erhalten geblieben“, sagte der Vertreter der
Volksmiliz der LVR.
Während der Feindseligkeiten seien an der
Anlage einige Schäden aufgetreten, aber im Allgemeinen könne das Unternehmen laut Experten in Betrieb genommen werden, fügte Marochko hinzu.
Zuvor gab die L
VR bekannt, dass das Kraftwerk Uglegorsk unter die volle Kontrolle der Volksmiliz gekommen sei. Sie fügten hinzu, dass vor der Aufnehme des Betriebs des Unternehmens erforderlich sei, Minen zu räumen.

Standard

Presseschau vom 26.07.2022

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, snanews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein. Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet. Die Wiedergabe russischer und anderer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

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Bei den ‚Lesetipps‘ und für Bilder verwenden wir externe Verweise auf die Originalquellen.
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Referenzierte Bilder werden manchmal nicht sofort angezeigt, weil die jeweiligen Quellen eine eingebaute DDoS-Prüfung verwenden. Hier hilft meist, das jeweilige Bild über das Kontextmenü des Browsers explizit neu zu laden.

Außer der Reihe – Lesetipps:

de.rt.com: Live-Ticker zum Ukraine-Krieg
Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen. Hier lesen Sie die neuesten Entwicklungen. …
https://kurz.rt.com/2tg9 bzw. hier

Tom Luongo: Die Zinserhöhungen der EZB sind Europas letzte Chance, eine Kernschmelze zu verhindern
Egal, was passiert – solange Davos das Gefühl hat, die US-Außenpolitik unter Kontrolle zu haben, wird man weiterhin so tun, als ob alles in Ordnung wäre. Während man gleichzeitig die Weltwirtschaft ruiniert. …
https://kurz.rt.com/33ct bzw. hier

Tom J. Wellbrock: Volksaufstände oder Unterwerfung – wie werden die Deutschen im Herbst reagieren?
Nachdem Außenministerin Annalena Baerbock (Bündnis 90/die Grünen) kürzlich öffentlich die Sorge vor Volksaufständen geäußert und schnell wieder relativiert hatte, sollte man sich Gedanken über ein weiteres Szenario machen: Unterwerfung. …
https://kurz.rt.com/33du bzw. hier

de.rt.com: US-Geheimdienstausschuss warnt vor DNA-Tests: Daten könnten zur Entwicklung von Biowaffen führen
Nach Russland warnen jetzt auch die USA davor, dass Bioproben, die von verschiedenen DNA-Testdiensten gesammelt werden, zur Entwicklung von perfekt angepassten Biowaffen verwendet werden könnten. In Deutschland übergibt man die Gen-Daten hingegen freiwillig ans Militär – allerdings nicht an das Deutsche. …
https://kurz.rt.com/33e0 bzw. hier

Irina Taran, Elisaweta Komarowa: Innovation in der russischen Luftfahrt: Der neue Hubschrauber Mi-171A3
Auf der Messe „Innoprom“ wurden neue Fluggeräte vorgestellt. Die Ergebnisse dieser Entwicklungen haben alle Erwartungen übertroffen. Der Mi-171A3 soll die technologische Unabhängigkeit von Unternehmen im Kraftstoff- und Energiesektor gewährleisten und die Effizienz von Such- und Rettungseinsätzen in der Polarregion erhöhen. Die Hauptaufgabe der BAS-200 wiederum ist der Frachttransport in schwer zugängliche oder ansonsten völlig unzugängliche Regionen des Landes. …
https://kurz.rt.com/33en bzw. hier

Daria Platonowa: Macrons Frankreich: Kriegsgetrommel zur Ablenkung von der Wirtschaftskrise
Inmitten einer wachsenden Unsicherheit in der französischen Außenpolitik vollzog Macron eine scharfe Abkehr von einer diplomatischen Haltung hin zu einer militärischen, während seine zweite Amtszeit von einer steigenden Inflation, einer Energiekrise und zahlreichen Skandalen begleitet wird. …
https://kurz.rt.com/33dm bzw. hier

Anton Gentzen: Eine Wolke trägt Regen: Der Kapitalismus wird sich Russland schnappen oder untergehen
Führt der Ukraine-Konflikt uns in den Dritten Weltkrieg? Und: Wer ist bei all dem eigentlich der Aggressor? Nicht automatisch ist es die Partei, die den ersten Schlag führt. …
https://kurz.rt.com/324k bzw. hier

Ian Miles Cheong: Transgender in die Geschichte gebeamt – Die woke Bewegung nimmt die Archäologie ins Visier
Die Identifizierung des Geschlechts menschlicher Überreste muss laut woken Akademikern aufhören. Falls man dieser Aufforderung Folge leistet, dann wird das zu einer Katastrophe für die Wissenschaft führen. …
https://kurz.rt.com/33dh bzw. hier

de.rt.com: Eis nach „Kiewer Art“? Edeka benennt traditionelles russisches Speiseeis um
Das „Canceln“ der russischen Kultur und des russischen Lebensstils nimmt in Deutschland immer bizzarere Formen an. Nun hat die Einzelhändlerkette Edeka ihr Waffeleis umbenannt. Hieß es zuvor „Sandwich Moskauer Art“, so soll es nach dem Willen der Verantwortlichen nun plötzlich von „Kiewer Art“ sein. Wir erinnern an die Geschichte eines sowjetischen Produkts mit Kultstatus. …
https://kurz.rt.com/33h0 bzw. hier


abends/nachts:

19:10 de.rt.com: Gazprom muss weitere Turbine bei Nord Stream 1 stoppen und reduziert Gaslieferung auf 20 Prozent
Wie der russische Energiekonzern Gazprom am Montag mitteilte, werde man den Betrieb einer weiteren Siemens-Turbine einstellen müssen. Berichten zufolge wird damit die Erdgasversorgung über diese Ostsee-Pipeline Nord Stream 1 auf 20 Prozent ihrer Maximalkapazität reduziert.
Der russische Energiekonzern Gazprom wird den Betrieb einer weiteren Siemens-Turbine einstellen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Gazprom begründet die Entscheidung, diese Turbine abzuschalten, mit deren technischem Zustand und der Tatsache, dass deshalb eine Überholung anstehe. Die Lieferungen durch die Ostsee-Pipeline Nord Stream 1 werden daher ab dem 27. Juli nicht mehr als 33 Millionen Kubikmeter pro Tag betragen, berichtet die Wirtschaftszeitung Kommersant. Das entspreche 20 Prozent der Kapazität der Pipeline.
Laut einem früheren Bericht der Zeitung Kommersant sind derzeit mehrere von neun Turbinen der Verdichterstation Portowaja reparaturbedürftig. Der Zeitung zufolge habe Gazprom noch keine weiteren Reparaturen genehmigt, und die Überholung einer Turbine dauere etwa drei Monate. Die aktuelle Lizenzvereinbarung erlaube es Siemens Energy, bis Ende 2024 fünf weitere Turbinen zur Reparatur anzunehmen.
Vorausgegangen war unlängst bereits ein Streit zwischen Russland, Kanada und Deutschland über eine Siemens-Turbine, die zur Reparatur nach Montreal geschickt worden war und aufgrund der Sanktionen gegen Russland dann von Ottawa nicht rechtzeitig auf den Weg zurück zum Betreiber gesandt wurde. Gazprom führte diese Verzögerung als einen Grund für eine im letzten Monat 60-prozentige Verringerung des Gasexports nach Deutschland durch diese Pipeline an. Kanada gab die Turbine schließlich zum Transport nach Deutschland frei, wo sie derzeit auf den Versand nach Russland wartet. Gazprom sagte am Montag, dass die Unterlagen, die es von Kanada und Siemens bezüglich der Lieferung der Turbine erhalten habe, keine der Fragen im Zusammenhang mit den Sanktionen klären würden.
In der vergangenen Woche hatte Bundeskanzler Olaf Scholz angedeutet, dass sich Berlin in Sachen Gaslieferungen angeblich auf Moskau nicht mehr verlassen könne, und erklärte in diesem Zusammenhang, er sei von den russischen Erklärungen nicht überzeugt, dass die verzögerte Lieferung der reparierten Siemens-Turbine für das volle Funktionieren der Erdgas-Trasse Nord Stream 1 überhaupt notwendig sei. Moskau wies diese Behauptung am Montag zurück. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow erklärte dazu, der Rückgang der russischen Lieferungen sei auf technische Probleme infolge der westlichen Sanktionen zurückzuführen.

19:20 de.rt.com: Ukraine beschießt Dorf Alexejewka im Gebiet Kursk
Der Gouverneur des an die Ukraine grenzenden russischen Gebiets Kursk, Roman Starowojt, hat über Telegram berichtet, dass das ukrainische Militär das Grenzdorf Alexejewka unter Mörserfeuer genommen habe. Starowojt schrieb:
„Im Bezirk Gluschkowo beschießt der Gegner das Grenzdorf Alexejewka. Der Mobilfunkmast steht unter gezieltem Mörserfeuer. Verletzte und Beschädigungen unter zivilen Objekten gibt es im Moment nicht.“
Seit dem Beginn des russischen Militäreinsatzes in der Ukraine nehmen ukrainische Verbände Dörfer in russischen Grenzregionen unter Beschuss.

19:40 de.rt.com: Ukrainische Streitkräfte zerstören Schule in Isjum – vermutlich mit US-HIMARS-System
RIA Nowosti berichtet in seinem Telegram-Kanal, dass das ukrainische Militär in der Nacht zum heutigen Montag die Schule Nr. 8 in Isjum angegriffen habe. Derzeit würden die Angaben zu den Opfern überprüft, so die Regionalverwaltung von Charkow.
In der ausführlicheren Meldung heißt es zu dem Vorfall:
„Ukrainische Kämpfer haben die Schule Nr. 8 in Isjum angegriffen. (…) Informationen über Opfer werden derzeit geklärt“, so die Behörde.
In dem Bericht habe man auch darauf hingewiesen, dass der Beschuss in der Nacht von Sonntag auf Montag stattgefunden hat, und dass der Angriff nach vorläufigen Informationen mit einem aus den USA stammenden HIMARS-Raketenwerfer durchgeführt worden sei.
Die Schule sei irreparabel zerstört worden.

Schule Nr. 8 in Isjum nach dem Angriff

20:00 de.rt.com: Bürgermeister von Gorlowka berichtet über Einkesselung ukrainischer Truppen in Nowoluganskoje in der DVR
Wie RIA Nowosti schreibt, hat der Bürgermeister von Gorlowka, Iwan Prichodko, mitgeteilt, dass die Siedlung Nowoluganskoje, die nördlich der Stadt Gorlowka am westlichen Ufer des Stausees des Wärmekraftwerks von Uglegorsk liegt, vollständig eingekesselt wurde.
„Eine Aufräumoperation ist im Gange“, habe er auf seinem Telegram-Kanal geschrieben.
Zuvor hatte Eduard Basurin, Sprecher der Volksmiliz der Donezker Volksrepublik (DVR), erklärt, die verbündeten Streitkräfte hätten den größten Teil der Siedlung unter ihre Kontrolle gebracht. Darüber hinaus sei auch eine Aufklärungsaktion am Kraftwerk Uglegorsk im Gange.

Flaggen vor einer Fabrik in der Stadt Gorlowka (Beiname auf dem Sockel unter dem Schriftzug Gorlowka: „Stadt des militärischen Ruhms“), 24. Februar 2022

20:20 de.rt.com: Jetzt könnte es offenbar doch schnell gehen – Siemens Energy: Transport der Turbine könnte sofort starten
Wie dpa meldet, sei der Transport einer Turbine für die Ostsee-Pipeline Nord Stream 1 nach Angaben des Herstellers „Siemens Energy“ vorbereitet und könnte sofort starten. Das teilte das Unternehmen am Montagabend mit.
„Siemens Energy hatte bereits Anfang letzter Woche alle erforderlichen Dokumente für die Ausfuhr von Deutschland nach Russland vorliegen und Gazprom darüber auch informiert“, hieß es in einem Statement. „Was allerdings fehlt, sind erforderliche Zolldokumente für den Import nach Russland.“ Diese Informationen könnten nur vom Kunden bereitgestellt werden.
Die Wartung der Turbinen sei Routine, betonte Siemens Energy. In den vergangenen zehn Jahren habe es „keine wesentlichen Komplikationen“ gegeben. Die aktuelle Genehmigung der kanadischen Regierung sehe auch vor, dass weitere Turbinen von Siemens Energy in Montréal gewartet und anschließend ausgeführt werden könnten. „Wir sehen daher zum jetzigen Zeitpunkt keinen Zusammenhang zwischen der Turbine und den durchgeführten bzw. angekündigten Gasdrosselungen.“

Produktion einer Siemens-Gasturbine im Werk Berlin-Moabit, November 2017

20:40 de.rt.com: Ungarns Außenminister hält EU-Energiesanktionen für eine „rote Linie“
Ungarns Regierung wird breite Sanktionen gegen Russland im Bereich der Energiewirtschaft, darunter in Bezug auf Öl- und Gaslieferungen, nicht unterstützen. Dies erklärte der Leiter des ungarischen Außenministeriums, Péter Szijjártó, in einem Interview, das am heutigen Montag auf der Titelseite der Zeitung The Washington Times veröffentlicht wurde. Szijjártó sagte:
„Wir gaben klar zu verstehen, dass wir einige ‚rote Linien‘ haben, und eine eindeutige ‚rote Linie‘ für uns ist die Sicherheit unserer Energieversorgung. Ob es uns gefällt oder nicht, wir sind von Russland abhängig, wenn es ums Gas und Öl geht.“
Ungarns Außenminister fügte hinzu, dass es „kaum realistisch, wenn überhaupt möglich“ sei, diese Abhängigkeit zu ändern. „Daher gaben wir klar zu verstehen, dass wir nicht bereit sind, unsere Energieversorgungssicherheit zu riskieren, denn es ist nicht das ungarische Volk, das für diesen Krieg zahlen muss.“

20:52 de.rt.com: Russische Olympiasiegerin Lassizkene zu Staatsbürgerschaftswechsel: „Bin zu alt dafür“
Marija Lassizkene, russische Leichtathletin und Olympiasiegerin im Hochsprung, bleibt – wie auch ihre Sportkollegen – von internationalen Turnieren ausgesperrt. Dennoch will sie die Staatsbürgerschaft nicht ändern, um ihre Titel im Ausland zu verteidigen.
Die dreimalige Weltmeisterin Lassizkene durfte ihren Titel bei den jüngsten Leichtathletik-Weltmeisterschaften im US-Bundesstaat Oregon nicht verteidigen. In Abwesenheit von Lassizkene gewann die Australierin Eleanor Patterson im Hochsprung.
Der Ausschluss der russischen Athleten von allen internationalen Sportveranstaltungen hat in ihrem Herkunftsland eine Diskussion darüber ausgelöst, ob Sportler ihre Nationalität ändern sollten, um die Sperre zu umgehen. Roman Terjuschkow, ein Abgeordneter der russischen Staatsduma, schlug sogar vor, dass jeder Sportler, der seine Staatsbürgerschaft wechselt, des Hochverrats für schuldig befunden werden sollte. Er betonte auch, dass der Staat in die Sportler investiere, und dementsprechend das Recht auf Loyalität oder „zumindest eine Rückerstattung“ habe, falls sich jemand entscheidet, für ein anderes Land anzutreten.
Lassizkene sagte zu russischen Medien, sie habe nicht vor, diesen Schritt in Betracht zu ziehen. „Ich denke nicht darüber nach, die Sportbürgerschaft zu ändern. Dafür bin ich zu alt. Ich will es nicht tun. Punkt“, sagte die 29-Jährige, als sie am Wochenende bei einer Veranstaltung in Moskau antrat. Mit der Denkweise von Terjuschkow sei sie aber nicht einverstanden. Sie empfahl jungen Athleten, selbst und ohne Druck über ihr Leben zu entscheiden:
„Jeder hat nur ein Leben, jeder muss erfüllt und glücklich sein. Dies ist eine sehr ernste Frage. Das muss jeder für sich selbst entscheiden.“
Es gäbe viele Leute in der Staatsduma, deren Kräfte „ein wenig in die falsche Richtung gelenkt sind“, meinte sie:
„Es gibt in Russland mehr Probleme, als den Wechsel der sportlichen Staatsbürgerschaft mit Landesverrat gleichzusetzen.“
Die russische Spitzensportlerin gehört zu den schärfsten Kritikern des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) und seines Präsidenten Thomas Bach für dessen Empfehlung, russische und weißrussische Sportler wegen des Ukraine-Krieges von der Teilnahme an internationalen Veranstaltungen auszuschließen. In einem offenen Brief an Bach warf sie ihm vor, es fehle an „Mut und Würde“, um die Sperre aufzuheben. Zwar zeigte sie Mitgefühl mit den Athleten aus der Ukraine: „Sie erleben, was kein Mensch jemals erleben sollte“, meinte aber zugleich, dass der Ausschluss von russischen Athleten den Krieg nicht stoppe, sondern „einen neuen Krieg um und im Sport“ entfacht hätte.
Der Leichtathletik-Weltverband World Athletics hatte Russland und Weißrussland im Februar von den Welttitelkämpfen in den USA ausgeschlossen. „Es wäre undenkbar gewesen, hier eine Weltmeisterschaft mit Athleten aus Belarus und Russland zu veranstalten, zwei aggressiven Nationen, die in einen unabhängigen Staat eingefallen sind“, betonte Weltverbands-Präsident Sebastian Coe kurz vor dem WM-Start.
Vor dem Ukraine-Krieg waren viele russische Sportler aufgrund von Dopingvorwürfen bereits gezwungen, unter neutraler Flagge anzutreten.

Marija Lassizkene holte Gold im Hochsprung bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio

21:20 de.rt.com: Afrika-Tour: Lawrow lobt afrikanische Länder für deren unabhängigen Weg bei Ukraine-Frage
Der russische Außenminister sprach in der ersten Etappe seiner Afrika-Tour in Kairo vor Diplomaten der Arabischen Liga. Der Besuch Lawrows erfolgte weniger als zwei Wochen nach der Nahostreise von Präsident Joe Biden und dessen Rede auf dem Golfgipfel in Saudi-Arabien.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow spricht bei der Sitzung der Arabischen Liga in Anwesenheit des Generalsekretärs der Organisation, Ahmed Aboul Gheit, am 24. Juli 2022 in deren Hauptsitz in der ägyptischen Hauptstadt Kairo.
Sergej Lawrow besuchte am Sonntag Ägypten als erste Etappe seiner Afrikareise, die auch weitere Treffen in Äthiopien, Uganda und der Demokratischen Republik Kongo umfasst. Lawrow traf in Kairo den ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah Al-Sisi und danach sprach er mit dem ägyptischen Außenminister Samih Schukri. Ägypten nahm im Ukraine-Krieg eine neutrale Position ein. Mit den Gesprächen in Afrika zielt der russische Top-Diplomat darauf ab, der groß angelegten westlichen Kampagne gegen Russland inmitten des Ukraine-Krieges entgegenzuwirken.
Lawrow sprach in Kairo am Sonntag vor den Vertretern der Staaten der Arabischen Liga, wobei er die russische Position bezüglich der Ukraine wiederholte und für die militärische Spezialoperation Russlands in der Ukraine argumentierte. Zudem wies er die Anschuldigungen zurück, das Vorgehen Russlands in der Ukraine sei für die sich abzeichnende Ernährungskrise in manchen Teilen der Welt verantwortlich. Im Vorfeld der Sitzung der Arabischen Liga traf Lawrow auch mit dem Generalsekretär der panarabischen Organisation, Ahmed Aboul Gheit, zusammen, bevor er eine Rede vor der Organisation hielt, die aus 22 Mitgliedern besteht.
Lawrow nutzte seine Rede vor der Arabischen Liga, um die russische Sicht über Entwicklungen in der Ukraine zu erklären: Der Westen habe sein Land zum Einmarsch in die Ukraine gedrängt und er beschuldigte den Westen, Russlands Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit der NATO-Osterweiterung zu ignorieren.
In Kairo versicherte Lawrow seinem ägyptischen Amtskollegen, Sameh Schukri, dass Moskau sich für die Wiederaufnahme von Getreideexporten nach Afrika einsetzt. Auf der Pressekonferenz in Kairo sagte Lawrow auch, dass Mitte 2023 ein zweiter Russland-Afrika-Gipfel stattfinden wird. Das erste Gipfeltreffen fand 2019 in der Schwarzmeerstadt Sotschi statt.
In einem auf der Website des russischen Außenministeriums veröffentlichten Artikel wies Lawrow die Anschuldigungen des Westens, Russland sei für die weltweite Nahrungsmittelkrise verantwortlich, zurück als „einen weiteren Versuch, die Schuld auf andere zu schieben“. Lawrow lobte den „unabhängigen Weg“, den afrikanische Länder bei Ukraine-Frage eingeschlagen hätten, indem sie sich dem Westen bei der Verhängung der Sanktionen gegen Russland und den „unverhohlenen Versuchen der USA und ihrer europäischen Satelliten, der internationalen Gemeinschaft eine unipolare Weltordnung aufzuzwingen“, nicht angeschlossen hätten. Der Artikel wurde auch laut AP-Informationen in vier afrikanischen Zeitungen veröffentlicht.
Weniger als zwei Wochen zuvor hatte US-Präsident Biden eine Nahostreise angetreten und besuchte dabei Israel und auch das israelisch besetzte Westjordanland, bevor er nach Saudi-Arabien reiste. Außerdem nahm er in Saudi-Arabien an einem Regionalgipfel der arabischen Golfstaaten sowie Ägyptens, Jordaniens und des Iraks teil, um eine Allianz gegen Irans Einfluss in Nahost zu schmieden, sowie Saudi-Arabien zur höheren Ölförderung zu bewegen.
Der Präsident des Senegals Macky Sall, der derzeit den Vorsitz der Afrikanischen Union (AU) innehat, und der südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa sehen westliche Sanktionen gegen Russland mit großer Skepsis. Als sich die UNO-Generalversammlung im März 2022 zu einer Sitzung zusammenfand, um Russlands Operation in der Ukraine zu verurteilen, votierten nur 28 von 54 afrikanischen Mitgliedern dafür. 17 enthielten sich der Stimme. Die Enthaltungen werden in Afrika als Antwort auf die westliche Doppelmoral in der Internationalen Politik gewertet, da afrikanische Probleme bei der westlichen Führung anders als europäische Probleme behandelt werden.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow spricht bei der Sitzung der Arabischen Liga in Anwesenheit des Generalsekretärs der Organisation, Ahmed Aboul Gheit, am 24. Juli 2022 in deren Hauptsitz in der ägyptischen Hauptstadt Kairo.

21:20 de.rt.com: Selenskij ersetzt Kommandeur der ukrainischen Spezialeinheiten
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat am Montag den Befehlshaber der Spezialeinheiten der Streitkräfte der Ukraine, Grigorij Galagan, entlassen. Das entsprechende Dekret wurde auf der Webseite des ukrainischen Staatsoberhauptes veröffentlicht. Der Text des Dokuments lautet wie folgt:
„Mit diesem Erlass wird Galagan, Grigorij Anatoljewitsch vom Posten des Kommandanten der Spezialeinheiten der Streitkräfte der Ukraine entlassen.“
Mit einem weiteren Erlass ernannte Selenskij Wiktor Chorenko zum neuen Kommandanten.
Generalmajor Grigorij Galagan wurde am 25. August 2020 zum Befehlshaber der Spezialeinheiten der Streitkräfte der Ukraine bestimmt. Vor dieser Ernennung war er erster stellvertretender Leiter des Zentrums für spezielle Anti-Terror-Operationen des Sicherheitsdienstes der Ukraine. Von 2014 bis 2019 war Galagan an der Sicherheitsoperation im Donbass beteiligt, wo er das Zentrum für Sondereinsätze des Sicherheitsdienstes der Ukraine „A“ aufbaute und leitete.

21:52 de.rt.com: Nordkorea: USA betreiben weltweites Netz von Laboren für Biowaffen
Die USA hatten mehrere ihrer völkerrechtswidrigen Militäreinsätze und Sanktionen gegen andere Staaten mit der angeblichen Präsenz von Massenvernichtungswaffen begründet. Doch Washington besitzt nicht nur selbst solche Waffen, sondern hat sogar in Drittstaaten Forschungszentren dafür errichtet.
Staatliche nordkoreanische Medien haben den Vereinigten Staaten vorgeworfen, weltweit biologische Labore zu unterhalten, mit dem Ziel, „biochemische Waffen herzustellen“. Die Korean Central News Agency (KCNA) schrieb auf ihrer Website, dass die USA ein weltweites Netzwerk von Laboren errichtet hätten, unter anderem in der Ukraine. Die Agentur vermeldete:
„Heute haben die USA nicht nur viele biologische Labore in Dutzenden von Ländern und Regionen, einschließlich der Ukraine, unter Missachtung internationaler Verträge und Vereinbarungen eingerichtet, sondern auch die Entwicklung biochemischer Waffen vorangetrieben, die das Leben und die Sicherheit der Menschheit bedrohen.“
Laut KCNA sei es bekannt, dass die von den USA in verschiedenen Teilen der Welt aufgestellten Verteilungspläne für biologische Labore mit den Karten der Gebiete übereinstimmen, in denen in den letzten Jahren Krankheiten und Viren ausgebrochen sind.
Anfang letzten Monats veröffentlichte das Pentagon ein Informationsblatt, in dem es heißt, dass die US-Behörden in den letzten zwanzig Jahren 46 verschiedene zivile Labore und Gesundheitszentren in der Ukraine im Rahmen von Friedensprogrammen unterstützt hätten.
Zuvor hatte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, erklärt, dass die russischen Streitkräfte während der militärischen Sonderoperation in der Ukraine auf Beweise gestoßen sind, die darauf hindeuten, dass das Kiewer Regime die Spuren eines biologischen Militärprogramms beseitigt habe, das in der Ukraine durchgeführt und vom US-Verteidigungsministerium finanziert worden sei.
Nach Angaben von Konaschenkow vernichteten Mitarbeiter dieser vom Pentagon betriebenen ukrainischen Forschungsstätten am 24. Februar besonders gefährliche Krankheitserreger wie Pest, Milzbrand, Tularämie, Cholera und andere tödliche Krankheiten.
Die US-Unterstaatssekretärin Victoria Nuland hatte am 9. März bei einer Anhörung vor dem Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten des US-Senats erklärt, dass es in der Ukraine Einrichtungen gibt, die im Bereich der Biologie forschten und dass Washington zu verhindern versuche, dass diese unter die Kontrolle der russischen Streitkräfte gerieten.

21:55 de.rt.com: Kiew bittet EU-Länder um Visaerteilung für Russen auf Grundlage ihrer schriftlichen Verurteilung der Sonderoperation
Die ukrainischen Behörden sind der Ansicht, dass die EU-Mitgliedstaaten Russen, die die spezielle Militäroperation in der Ukraine unterstützen, nicht in ihr Hoheitsgebiet einreisen lassen sollten. Außerdem sollte die EU eine entsprechende Frage in den Fragebogen aufnehmen, der bei der Beantragung eines Visums auszufüllen ist. Dies hat der ständige Vertreter der Ukraine bei der EU, Alexei Makejew, in einem am Montag veröffentlichten Interview mit der europäischen Ausgabe der Zeitung Politico gesagt. Der Botschafter behauptete:
„Wir bestehen darauf, dass diejenigen Russen, die diesen genozidalen Krieg unterstützen – und verschiedene Umfragen zeigen, dass 80 Prozent der Russen den Krieg unterstützen -, keinen Zugang zur freien Welt haben sollten.“
Der Zeitung zufolge beinhaltet die Initiative einen obligatorischen Fragebogen für russische Bürger, die ein Visum beantragen. Der Fragebogen soll nach Angaben Kiews Fragen zur Einstellung des Antragstellers zu der Sonderoperation und dazu enthalten, ob er oder sie „Verwandte hat, die Kriegsverbrechen begangen haben“.
Auf diese Weise, so Makejew, könne man die russische Bevölkerung „kritisch“ gegenüber der Sonderoperation stimmen und „Druck auf die russische Regierung ausüben“.

22:10 de.rt.com: Lugansker Volksrepublik erhält russische Telefonvorwahl
Wie der Telegram-Kanal Tipitschnyj Donezk meldet, soll das Telefonnetz der Lugansker Volksrepublik (LVR) an das russische Netz angeschlossen und in diesem Zuge eine neue Vorwahl bekommen. Ab dem heutigen Tage seien die Orte in der LVR über die Vorwahl 857 aus dem Festnetz der Russischen Föderation zu erreichen.
Laut RIA Nowosti habe die Regierung der LVR dazu erläutert:
„Ab dem 25. Juli 2022 wird die Festnetzkommunikation in der Volksrepublik Lugansk auf eine Nummer im Code des russischen Nummerierungssystems ‚857‘ umgestellt. Für Anrufe aus der Russischen Föderation zu Festnetznummern in der LVR ist es also notwendig, die Nummer im Format ‚857-Ortsnetzvorwahl-Teilnehmernummer‘ zu wählen. Um aus der LVR in der Russischen Föderation anzurufen, muss die Nummer im alten Format ‚007-Ortsnetzvorwahl-Teilnehmernummer‘ gewählt werden“,
teilte die Regierung in einer Telegram-Nachricht mit.
Das Ministerium für Kommunikation der LVR habe darauf hingewiesen, dass Anrufe nach Lissitschansk, Sewerodonezk, Rubeschnoje, Kremennaja und Popasnaja aufgrund der Arbeiten zur Wiederherstellung der Kommunikationsverbindungen derzeit noch nicht wieder möglich sind.
Anfang Mai meldete das Kommunikationsministerium der LVR, dass Mobiltelefonbesitzer in der Republik eine zusätzliche Nummer im russischen Nummernsystem mit der Vorwahl +7 959 zu ihrer derzeitigen Mobilfunknummer, die mit +38 072 beginnt, erhalten. Ebenfalls Anfang Mai hatte der Chef der Donezker Volksrepublik (DVR), Denis Puschilin, angekündigt, dass Teilnehmer in der DVR zusätzlich zu ihren Mobilfunknummern eine weitere Nummer mit der russischen Vorwahl +7 erhalten werden.
Damit dürften die wesentlichen fernmeldetechnischen Voraussetzungen für eine weitere und vertiefte Integration der Donbass-Volksrepublik in die Russische Föderation geschaffen worden sein.

22:23 de.rt.com: Sergei Lawrow: Russlands Position zum Abkommen über Getreideexporte durch Westen verzerrt
Mit der Unterzeichnung des Abkommens über Getreideexporte in Istanbul habe sich Russland nicht zur Beendigung der Militäroperation verpflichtet. Dies erklärte Sergei Lawrow nach dem Angriff auf ein ukrainisches Schiff und Munitionslager mit Harpoon-Raketen im Hafen von Odessa.
Die westlichen Länder sollen den Kern des Istanbuler Abkommens über die Lieferung von Nahrungsmitteln und Getreideexporten verfälscht haben. Dies verkündete der russische Chefdiplomat Sergei Lawrow. Wörtlich hieß es:
„Unsere westlichen Kollegen sind im Prinzip schon erfahren darin, jede Nachricht verzerrt darzustellen, und zwar ausschließlich in der Form, in der sie gegen Russland verwendet werden kann, was mich nicht mehr überrascht.“
Mit diesen Worten antwortete Sergei Lawrow auf die Bitte eines Journalisten, sich zu den im Westen geäußerten Aussagen über den russischen Angriff auf das ukrainische Schiff im Hafen von Odessa zu äußern. Der Minister betonte, dass es keine Hindernisse für den Export von Getreide gebe:
„Die Ziele der Präzisionsschläge befinden sich in einem separaten Teil des Hafens von Odessa, im sogenannten militärischen Teil des Militärhafens. Bei den Zielen handelt es sich um ein Kampfboot der ukrainischen Marine und ein Munitionslager, in das kürzlich Harpoon-Raketen zur Schiffsabwehr geliefert wurden.“
Dabei unterstrich der russische Außenminister, die von Russland eingegangenen Verpflichtungen, auch im Rahmen der am 22. Juli in Istanbul unterzeichneten Vereinbarungen „verbieten Russland in keiner Weise“, die spezielle Militäroperation fortzusetzen, indem die russischen Streitkräfte weiter militärische Infrastruktur und andere militärische Ziele zerstören.
Sergei Lawrow präzisierte ferner, die Harpoon-Raketen hätten eine Bedrohung für die russische Schwarzmeerflotte dargestellt, jetzt „stellen sie keine Bedrohung für uns dar“. Der hochrangige Diplomat betonte, dass der Getreideterminal weit vom militärischen Teil des Hafens von Odessa entfernt sei, sodass es keine Hindernisse für die Lieferung von Getreide an die Kunden gemäß den in Istanbul getroffenen Vereinbarungen gebe.
Wladimir Selenskij und Vertreter westlicher Länder äußerten sich negativ über den russischen Luftangriff. Das russische Verteidigungsministerium teilte später mit, dass dadurch ein ukrainisches Militärboot und ein Lager mit von den USA gelieferten Harpoon-Raketen im Hafen von Odessa vernichtet worden seien.

22:55 de.rt.com: Fall des ukrainischen „Nationalen Frontkommandanten“ der „SS-Bären“ kommt vor Gericht
Die russische Nachrichtenagntur RIA Nowosti meldet, dass das Strafverfahren gegen den gefangenen Kommandeur des ukrainischen nationalistischen Bataillons „SS-Bären“, Alexander Krawzow, an das Gericht weitergeleitet wurde, wie ein Vertreter der Generalstaatsanwaltschaft der Donezker Volksrepublik gegenüber RIA Nowosti erklärte:
„Am 25. Juli 2022 wurde das Strafverfahren gegen A. A. Krawzow mit einer Anklageschrift an das Gericht weitergeleitet.“
Die Behörde erklärte gegenüber RIA Nowosti, dass Krawzow wegen Verbrechen gemäß drei Artikeln des Strafgesetzbuches der Donezker Volksrepublik (DVR) angeklagt wurde, wobei die Höchststrafe die Todesstrafe ist.
Zuvor habe die Generalstaatsanwaltschaft der DVR mitgeteilt, dass Krawzow, Kommandeur einer Gruppe ukrainischer Kämpfer, wegen der Bildung einer bewaffneten Formation, die nicht im Gesetz vorgesehen ist, sowie wegen der Führung einer solchen Formation und deren Finanzierung angeklagt wurde.
Offenen Quellen zufolge gehört das nazistische Bataillon „SS-Bären“ zu den ukrainischen Streitkräften. In der Ukraine wird sie als Sabotage- und Angriffseinheit bezeichnet, während ihre Mitglieder in Russland als Neonazis gelten.

Alexander Krawzow, 14. Juli 2022 (ria.ru)

vormittags:

7:27 de.rt.com: Peskow: Scholz‘ Behauptungen, Russland sei unzuverlässiger Gaslieferant, sind aus der Luft gegriffen
Es fließt wieder Gas durch „Nord Stream“ – aber nicht zur Freude aller EU-Politiker. Die Behauptung von der angeblichen Unzuverlässigkeit russischer Gaslieferungen lässt sich so kaum aufrechterhalten. Bundeskanzler Scholz versucht es trotzdem. Und Berlin beendet das Hickhack um die Siemens-Turbine nicht.
Nachdem Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am 22. Juli erklärt hatte, man dürfe sich bei Gaslieferungen nicht auf Russland verlassen, denn Moskau sei ein unsicherer Lieferant, hat nun der Kreml auf die Anwürfe von deutscher Seite reagiert.
So bezeichnete Dmitri Peskow, der Sprecher des russischen Präsidenten, laut TASS die Äußerungen von Scholz, Russland sei angeblich ein unzuverlässiger Gaslieferant, als Widerspruch zur Realität und zu den bisherigen Liefererfahrungen:
„Diese Aussagen stehen im krassen Gegensatz zur Realität und zur Geschichte der Versorgung. Selbst in den schwierigsten Momenten ist die russische Seite ihren Verpflichtungen nachgekommen. Und die Tatsache, dass es jetzt zu einem Rückgang der Lieferungen gekommen ist, ist auf die illegalen Beschränkungen zurückzuführen, die von den Europäern selbst auferlegt wurden, insbesondere von der BRD“,
sagte der Kreml-Sprecher am Montag gegenüber Reportern.
Sanktionen schlagen auf Europäer zurück
Peskow erinnerte an Putins Worte, dass „Gazprom seine Verpflichtungen zuverlässig erfüllt hat, erfüllt und erfüllen wird.“ Er fügte hinzu, dass im Hinblick auf die Normalisierung der Gaslieferungen angesichts der Verringerung des Nord-Stream-Durchflusses „ein Dialog mit Gazprom stattfindet und alle Modalitäten nur auf dieser Ebene diskutiert werden können und sollten.“
„Es geht hier nicht um Politik, sondern um die Folgen der von den Europäern selbst auferlegten Beschränkungen, und die Europäer leiden selbst unter diesen Beschränkungen“,
betonte Peskow.
Unterdessen hat Siemens laut der russischen Nachrichtenagentur Interfax Gazprom einen Teil der Dokumente über die Ausnahmen von den Sanktionen in Bezug auf die Gasturbinenmotoren der Nord-Stream-Verdichterstation zur Verfügung gestellt. Die vorgelegten Dokumente hätten jedoch die Bedenken der russischen Seite nicht vollständig zerstreuen können.
Unklare Dokumentation zur überholten Turbine
Der russische Gaskonzern hat über Siemens die Dokumente von den kanadischen Behörden erhalten. „Gazprom hat die genannten Dokumente geprüft, muss aber feststellen, dass sie die zuvor genannten Risiken nicht beseitigen und zusätzliche Fragen aufwerfen“, so das Unternehmen in einer Erklärung.
„Darüber hinaus gibt es auf Seiten von Gazprom noch offene Fragen zu den Sanktionen der EU und des Vereinigten Königreichs, deren Klärung für die Lieferung des Triebwerks nach Russland und die dringende Überholung anderer Gasturbinentriebwerke für die Portowaja-Kompressorstation wichtig ist“,
schrieb der russische Konzern weiter.
„Unter diesen Umständen hat Gazprom Siemens erneut um sofortige Unterstützung bei der Bereitstellung der notwendigen Dokumente und Klärungen gebeten, um die verbleibenden offenen Fragen zu klären“,
heißt es in der Mitteilung.
Die NordStream-Pipeline sei derzeit zu 40 Prozent ausgelastet. Dies sei sowohl auf die verfrühte Rückkehr einer Turbine von der Reparatur in Kanada (das Sanktionen gegen Gazprom verhängte) als auch auf die Laufzeit zwischen den Reparaturen und auf Ausfälle anderer Anlagen zurückzuführen. Wie der russische Präsident Wladimir Putin bereits sagte, soll ein weiteres Gaspumpwerk Ende Juli wegen zwischenzeitlich stattfindender Reparaturarbeiten abgeschaltet werden. Das bedeutet, dass die Pumpleistung der Hauptleitung auf 20 Prozent der Kapazität der Hauptleitung sinkt, wenn die verspätete Turbine aus Kanada nicht in Betrieb genommen werden kann.
Zuvor hatten Beamte in Brüssel und Berlin berichtet, dass die Turbine aus Kanada nach Deutschland gelangt sei – und sich offenbar immer noch dort befinde.

Dmitri Peskow, der Pressesprecher des russischen Präsidenten, während seines Auftrittes bei dem russischen föderalen Bildungsmarathon „Neue Horizonte“, Moskau, 18. Mai 2022

8:20 de.rt.com: Moskau warnt Kiew vor weiteren gefährlichen Provokationen gegen Atomkraftwerke
Russland warnt die ukrainische Führung unter Präsident Wladimir Selenskij vor weiteren Provokationen gegen das Kernkraftwerk Saporoschschje und vor der Verbreitung von Desinformation diesbezüglich. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa erklärte in einem Kommentar am Montag:
„Wir warnen das Selenskij-Regime vor weiteren Provokationen gegen Europas größtes Kernkraftwerk. Diese bergen stets das Risiko nuklearer Unfälle, deren schwerwiegende Folgen nicht nur die Ukraine betreffen könnten. Wir fordern die internationale Gemeinschaft auf, in dieser Frage wachsam zu sein und das Vorgehen der Kiewer Regierungsbehörden zu verurteilen.“
Weiter erklärte Sacharowa: „In letzter Zeit ist die angespannte Situation rund um das KKW Saporoschschje, die von den ukrainischen Behörden unter anderem durch die Verbreitung von Fehlinformationen über die angeblichen negativen Auswirkungen der dort anwesenden Vertreter Russlands auf die Sicherheit der Anlage angeheizt wird, immer besorgniserregender geworden.“
UN torpedierte IAEO-Inspektion
Zudem erinnerte die Sprecherin des russischen Außenministeriums daran, dass der gemeinsame Besuch der Russischen Föderation und des Sekretariats der Internationalen Atomenergie-Organisation unter der Leitung des IAEO-Generaldirektors Rafael Grossi ausschließlich „aufgrund der destruktiven Haltung der Führung des UN-Sekretariats, die sich weigerte, die Initiative des IAEO-Sekretariats unter dem weit hergeholten Vorwand der unzureichenden Sicherheit und der zeitlichen Unangemessenheit der Veranstaltung zu unterstützen“, nicht stattgefunden habe.
Sacharowa wertete, dass die Absage des Besuchs „dem Kiewer Regime und seinen westlichen Sponsoren in die Hände gespielt hat. Diese waren nicht damit zufrieden, dass die Teilnehmer der Mission – der Generaldirektor, die Experten der Agentur und die internationalen Vertreter – die Möglichkeit haben würden, sich ein Bild von der tatsächlichen Situation im KKW Saporoschschje zu machen und sich vom Normalbetrieb dort zu überzeugen“.
Kiews Drohnenangriffe auf Kühlsystem und Personal
Der Diplomatin zufolge hat sich nach der Unterbrechung der Reise „die Zahl der gegen das Atomkraftwerk Saporoschje gerichteten bewaffneten Provokationen Kiews vervielfacht. Es gab Angriffe auf das Gelände des Kraftwerks mit Hilfe unbemannter Flugzeuge sowie Aktionen zur Einschüchterung des Personals“:
„Tatsächlich hat die Ukraine mit ihrem Vorgehen alle sieben vom IAEO-Generaldirektor formulierten Grundsätze der nuklearen Sicherheit und Sicherung eklatant verletzt und die Resolutionen der IAEO-Generalkonferenzen von 1985 und 1990 ignoriert, wonach jeder bewaffnete Angriff oder die Androhung eines Angriffs auf friedlich genutzte kerntechnische Anlagen einen Verstoß gegen die Grundsätze der UN-Charta, des Völkerrechts und der IAEO-Satzung darstellt.“

Schaden an einem Gebäude am AKW Saporoschje. Energodar, 12. Juli 2022

8:40 de.rt.com: Großbrand in Öllager in Donezk nach Artilleriebeschuss durch ukrainische Streitkräfte
In einem Öllager im Donezker Stadtteil Budjonnowski ist beim Artilleriebeschuss durch ukrainische Streitkräfte ein Großbrand ausgebrochen, berichtet ein Korrespondent der russischen Nachrichtenagentur TASS vor Ort.
Das Feuer ist von mehreren Stadtteilen aus zu sehen, die Flammen schlagen mehrere Dutzend Meter hoch. In Brand stehen dort Eisenbahnfrachtwaggons mit Kraftstoff- und Schmierstoffzisternen. Truppen des Ministeriums für Notfallsituationen und der DVR-Volksmiliz sind vor Ort mit Sonderfahrzeugen im Einsatz. Es gibt bisher keine Information über etwaige Verletzte, Tote oder das genaue Ausmaß des Brandes.
Zuvor war berichtet worden, dass das Stadtgebiet, in dem sich das Öldepot befindet, aus Haubitzen im NATO-Kaliber 155 Millimeter mit insgesamt drei Granaten beschossen wurde.
Der Brand wurde mittlerweile gelöscht:
Todesopfer oder Verletzte gab es nicht.
Im Laufe des Vormittags wurden 15 Raketen aus einem Mehrfachwerfer vom Typ Grad und 12 Haubitzengranaten im sowjetischen und postsowjetischen Kaliber 152 Millimeter auf mehrere Donezker Stadtteile abgefeuert.

9:47 (8:47) novorosinform.org: Der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine bereitete 200.000 Kämpfer auf den Kampf um Cherson vor – Quelle
Der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine bildete Reserven in Höhe von 200.000
Mann und 1.700 schweren Geschützen, um Cherson anzugreifen, berichtet der der Telegram-Kanal „Resident“ unter Berufung auf eine eigene Quelle im Büro des Präsidenten der Ukraine.
Laut der Quelle begann die Vorbereitung der ukrainischen bewaffneten Formationen für den Kampf um Cherson vor einem Monat. Das US-Verteidigungsministerium und das britische Militär waren die Kuratoren des Trainings für die Gegenoffensive.
„Zu diesem Zweck wurden in den Gebieten Odessa, Nikolae
jew, Dnepropetrowsk, Winniza, Kirowograd und Tscherkassy Reserven der Streitkräfte der Ukraine in Höhe von 200.000 Mann und 1.700 schweren Geschützen gebildet“, schreiben die Autoren des Kanals.
Kiew versuchte, die Vorbereitungen für
den Gegenangriff geheim zu halten. Zu den Plänen der ukrainischen Streitkräfte gehörte auch ein Überraschungsangriff auf Cherson, „aber der Verteidigungsminister ließ alle Pläne aus PR-Gründen an die Medien durchsickern“, schreibt der „Resident“.

Telegram-Kanal der Volksmiliz der LVR: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Hauptmann I.M. Filiponenko über die Lage am 26.7.2022
Bei aktiven Offensivhandlungen von Einheiten der Volksmiliz der LVR erlitt der Gegner in den letzten 24 Stunden große Verluste an Personal und Technik. Vernichtet wurden:
bis zu 67 Mann;
5 Schützenpanzerwagen;
3 Spezialfahrzeuge;
1 dauerhafter Feuerpunkt.
Der Gegner setzt den Beschuss von Objekten der zivilen Infrastruktur von Ortschaften der LVR fort. Diese Objekte sind nicht militärisch und werden von der Volksmiliz nicht genutzt.
Allein
in den letzten 24 Stunden haben die bewaffneten Formationen der Ukraine Altschewsk unter Einsatz amerikanischer Mehrfachraketenwerfer M142 HIMARS beschossen und 5 Raketen abgefeuert.
Informationen über Verletzte und Beschädigungen werden noch ermittelt.
Alle Schläge der ukrainischen Artillerie auf Objekte der zivilen Infrastruktur werden sorgfältig erfasst und werden für Eingaben an internationale Gerichtshöfe genutzt werden, um die Ukraine zur Verantwortung zu ziehen.
In den von den ukrainischen Nationalisten befreiten Territorien der Lugansker Volksrepublik geht der Aufbau eines friedlichen Lebens weiter.
Technische Pioniereinheiten der Volksmiliz der LVR setzen die Minenräumung fort.
Während des 2
5. Juli haben sie mehr als 9 Hektar Territorium von explosiven Objekten gesäubert, die von ukrainischen Nationalisten in den Gebieten von Lesnaja Datscha und Sirotino zurückgelassen wurden, gesäubert.
Die Volksmiliz der LVR setzt gemeinsam mit gesellschaftlichen Organisationen die Lieferung von humanitärer Hilfe an Einwohner
dieser Bezirke fort.

9:05 de.rt.com: Donezker Volksrepublik nach 24 Stunden Artillerieterror: Ein toter Zivilist und fünf verwundete, darunter zwei Kinder und eine alte Frau
Die ukrainischen Streitkräfte haben in den vergangenen Tagen 52 Mal das Feuer auf Ortschaften im Gebiet der Donezker Volksrepublik eröffnet. Dabei wurde ein Zivilist getötet und fünf weitere Zivilisten verwundet, so die DVR-Vertretung beim Gemeinsamen Zentrum für Kontrolle und Koordinierung des Regimes der Einstellung der Feindseligkeiten. In dem Bericht heißt es:
„In den vergangenen 24 Stunden meldete die Vertretung 52 Fälle von Beschuss durch die bewaffneten Formationen der Ukraine.“
„Aus Gorlowka wurde der Tod eines Zivilisten gemeldet. Fünf Zivilisten, darunter Kinder der Geburtsjahre 2007 und 2008, wurden unterschiedlich schwer verwundet.“
Eine weitere beim ukrainischen Artilleriebeschuss verwundete Person ist eine alte Frau Jahrgang 1944 in der Siedlung Kirillowka im Landkreis Wolnowacha.
Die ukrainischen Streitkräfte setzten Raketen- und Rohrartillerie sowie Mörser ein. Insgesamt wurden 316 Geschosse abgefeuert. Dreizehn DVR-Ortschaften gerieten unter Beschuss. Zwölf Häuser und fünf zivile Infrastruktureinrichtungen wurden beschädigt.

Telegram-Kanal der Volksmiliz der DVR: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR zur Lage am 26.7.22 um 10:30 Uhr
Die ukrainische Seite terrorisiert weiter die Zivilbevölkerung der Republik, indem sie massive Artillerieschläge auf Wohngebiete und Objekte der zivilen Infrastruktur verübt, die ihrerseits keine Gefahr für den Gegner darstellen und keine militärischen Objekte sind.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner nach Informationen des GZKK der DVR 316 Geschosse mit Mehrfachraketenwerfern „Grad“, Rohrartillerie des Kalibers 155mm, 152mm und 122mm sowie 120mm-Mörsern abgefeuert.
Die Gebiete von
13 Ortschaften der Republik wurden beschossen. Infolge von Beschuss starb ein Zivilist und 5, darunter 2 Kinder, geb. 2005 und 2008, wurden verletzt. 12 Wohnhäuser und 5 zivile Infrastrukturobjekte wurden beschädigt.
Zusätzliche Informationen über verletzte Zivilisten und Schäden an Infrastruktur werden noch ermittelt.
Durch gemeinsame Handlungen von Soldaten der Donezker Volksrepublik und der Streitkräfte der Russischen Föderation wurden in den letzten 24 Stunden folgende feindliche Waffen und Militärtechnik vernichtet: ein Mehrfachraketenwerfer „Uragan“, 2 Mehrfachraketenwerfer BM-21 „Grad“, 3 Lastwagen und mehr als 20 Mann. 2 Feuerstellungen des Gegners in den Gebieten von Awdejewka und Newelskoje wurden beseitigt.

9:45 de.rt.com: Financial Times sagt Ukraine Finanzkatastrophe voraus: Kiew ab Herbst ohne Finanzmittel
Die Ukraine hat ihr Haushaltsbudget fast aufgebraucht und könnte bald am Rande einer finanziellen Katastrophe stehen. Hiervor warnte die britische Zeitung Financial Times am Dienstag.
Vor dem Hintergrund einer ernsthaften „Erhöhung der Militärausgaben könnten die finanziellen Ressourcen der Ukraine bereits in diesem Herbst erschöpft sein“, so die Financial Times. Derartige Geldknappheit „wäre eine Katastrophe für die Regierung der Republik“. Kiew wird nicht einmal genug Geld für den sozialen Bereich haben, der aus dem Haushalt finanziert wird, etwa um Schulen und Krankenhäuser zu betreiben, machen die Analytiker des Fachblatts deutlich.
Die Regierungsbehörden der Ukraine seien nun „in ihren Finanzierungsquellen stark eingeschränkt“. Hiermit sei eine Erhöhung der Steuerlast für Betriebe und „Massenkonkurse von Unternehmen verbunden“, was wiederum die Arbeitslosigkeit in die Höhe katapultieren und so „die humanitäre Krise verschärfen“ würde.
Die von den westlichen Ländern angekündigten Finanzhilfepakete kämen derweil nur in kleinen Tranchen und „zu langsam“ an, so die Quellen der Zeitung. Außerdem könne die ukrainische Regierung sich derzeit nicht mehr auf eine lockere Geldpolitik verlassen, da diese zu einem „weiteren Anstieg der Inflation und höheren Preisen für Importe führen“, auf die die Republik angewiesen sei. Hierüber sei man sich in Kiew im Klaren.
Ohne finanzielle Unterstützung aus dem Ausland werde die ukrainische Wirtschaft „einen steilen Absturz erleiden“, was eine Fortsetzung der Kampfhandlungen unmöglich machen werde.

10:54 (9:54) novorosinform.org: In der Region Odessa kam es in mehreren Militäreinrichtungen der Streitkräfte der Ukraine zu Explosionen
In der Region Odessa wurden mindestens drei Militäreinrichtungen der ukrainischen bewaffneten Formationen angegriffen.
Nach vorläufigen Daten wurden mindestens vier
Angriffe registriert, berichtet der Telegrammkanal „Typitschnaja Odessa“ am 26. Juli.
„Zwei
Treffer – im Bereich der Brücke in Satoka und in der Nähe des Dorfes Belenkoje, wo sich das Artillerie-Munitionsdepot 1513 befindet“, heißt es in der Mitteilung.
Zwei weitere Explosionen ereigneten sich in den Einrichtungen der Streitkräfte der Ukraine im Dorf Karolino-Buga
s in der Region Odessa, schreiben die Autoren des Kanals.
Zuvor zerstörten die russischen Streitkräfte ein Kriegsschiff und ein Har
poon-Raketendepot im Hafen von Odessa. Dies wurde im Verteidigungsministerium der Russischen Föderation bestätigt.

10:00 de.rt.com: LVR: Ukraine will durch HIMARS-Einsatz Referendum verhindern
Die Ukraine greift zivile Infrastrukturobjekte der Volksrepublik Lugansk mit HIMARS-Mehrfachraketenwerfern an, um die Vorbereitung des Referendums über den Beitritt zu Russland zu verhindern. Dies erklärte der Botschafter der Republik in Moskau Rodion Miroschnik auf Telegram. Er betonte, dass das Gebiet der Republik innerhalb von vier Tagen sieben Mal angegriffen worden sei, darunter sechs Mal unter Einsatz von HIMARS. Unter den Zielen hätten sich ein Agrarunternehmen, ein Studienkolleg, ein Kindergarten und ein Hotel befunden, so Miroschnik weiter. Er folgerte:
„Kostspielige westliche Waffen werden eingesetzt, um die Bevölkerung zu terrorisieren, um den Wiederaufbau und die Vorbereitung zum Referendum zu verhindern. Für Kiew ist das Referendum sehr erschreckend. Denn es ist die Feststellung einer demokratischen Willensäußerung der Bürger, das Recht auf Selbstbestimmung und eine Veränderung des territorialen Status.“

10:30 de.rt.com: LVR-Aufklärungsdaten: Ukrainische Truppen in Artjomowsk werfen Menschen aus ihren Wohnhäusern
Die Kommandeure ukrainischer Einheiten haben den Befehl erhalten, sich in Artjomowsk (auch Bachmut genannt) in der Volksrepublik Donezk einzuquartieren und dafür auch die Bewohner gewaltsam aus ihren Häusern zu vertreiben. Dies teilte der Sprecher der Lugansker Volksmiliz Oberstleutnant Andrei Marotschko unter Verweis auf Aufklärungsdaten mit:
„Um zu vermeiden, dass es zu gleichzeitigen schweren Personalverlusten kommt, hat das Oberkommando große Einheiten, die sich in der Ortschaft Artjomowsk dislozieren, angewiesen, sich in Privathäusern von Einwohnern einzuquartieren.“
„Bei der Auswahl der Häuser wird nicht berücksichtigt, ob in ihnen aktuell Zivilisten leben. Unter Berufung auf das Kriegsrecht werden Menschen gewaltsam vertrieben.“
Diese Information reiht sich nahtlos ins offensichtliche Vorhaben Kiews ein, aus Artjomowsk eine Stadtfestung zu machen wie seinerzeit Mariupol. Das ukrainische Militär begann bereits spätestens in der vergangenen Woche, Waffen und Kriegsfahrzeuge in den Höfen von Wohnhäusern sowie auf den Geländen von Unternehmen in der Stadt zu platzieren.

10:44 de.rt.com: „Kein Krieg, kein Embargo!“ – Handwerker begehren gegen Sanktionspolitik der Regierung auf
Immer mehr deutsche Handwerker begehren gegen die Sanktionspolitik auf. Ein Kreishandwerksmeister griff zudem den Präsidenten des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks scharf an. Hintergrund für die Auseinandersetzung sind dessen „allgemeinpolitische Äußerungen zum Ukraine-Konflikt“.
Karl Krökel, Kreishandwerksmeister in Dessau-Roßlau (Sachsen-Anhalt), hat zusammen mit den Obermeistern der verschiedenen Handwerkerinnungen der Region einen Brief an die Handwerkskammer Halle/Saale zum Ukraine-Konflikt verfasst. In diesem erklären die Handwerker, dass sie Krieg als Mittel der Politik ablehnen und sich daher auch gegen Waffenlieferungen an die Ukraine stellen. Der Konflikt werde nicht auf militärischem Wege zu lösen sein.
Auch die Sanktionspolitik des Westens lehnen die Handwerksvertreter ab. Die Sanktionen beeinflussen ihnen zufolge die Kriegsführung nicht. Es sei damit auch nicht gelungen, den Profit Russlands aus den Geschäften mit seinen fossilen Energiequellen zu verringern. Ganz im Gegenteil: Die Handwerker verweisen darauf, dass die Exporteinnahmen im Vergleich zum Vorjahr um 60 Prozent gestiegen sind. Der Brief kritisiert scharf die Absurditäten der westlichen Sanktionspolitik:
„Private indische Ölraffinerien, die billiges Öl aus Russland abnehmen, beliefern den Weltmarkt mit Benzin und Diesel, während die PCK-Raffinerie in Schwedt vor dem Aus steht.“
Das heize zudem die Inflation in Europa weiter an, da die Importe auf dem Seeweg teurer seien als per Pipeline.
„Für Millionen von Menschen führt das Handeln der EU zu immer höheren Preisen und der Frage, wie sie ihre täglichen Grundbedürfnisse noch erfüllen können. Die Menge Öl aus Russland, die in Nicht-EU- und Nicht-G7-Häfen angelandet wurde, ist sprunghaft angestiegen.“
Die Wirtschaftssanktionen würden sich „massiv“ gegen die eigene Bevölkerung und Wirtschaft richten.
„Es sind durch gravierende Unfähigkeit (der Politiker) erhebliche materielle Schäden in der Bevölkerung und der Wirtschaft entstanden und das ist erst der Anfang. Das Embargo ist zum Bumerang geworden, nimmt zunehmend kuriosere Züge an, trifft die eigene Bevölkerung und Wirtschaft. Hinzu kommen Milliarden Unterstützung für den Krieg in der Ukraine.“
Die Obermeister der Leipziger Handwerkerinnungen verfassten einen ähnlichen Appell, der auch vom Präsidenten des Zentralverbandes des Deutschen Schuhmacherhandwerks unterzeichnet wurde. Darin heißt es, an die Politiker gerichtet, unter anderem:
„Denken Sie die Dinge vom Ende her! Unterlassen Sie außenpolitische Provokationen, die uns als rohstoffarmes Land und globalisierte Volkswirtschaft schaden! … Kein Krieg, kein Embargo, zurück zu unseren Wurzeln, die in den letzten Jahrzehnten unsere Lebensgrundlage gesichert haben!“
Ohne eine „Rückkehr zum realpolitisch Machbaren und Verantwortbaren“ werde die deutsche Gesellschaft auseinanderdriften.
Die Dessauer Handwerker kritisierten zudem scharf den deutschen Handwerkspräsidenten Hans Peter Wollseifer, wie die Berliner Zeitung berichtete:
„Umso unverständlicher und unverantwortlicher ist es, wenn ZDH-Präsident Wollseifer nun behauptet, ‚dass das Handwerk den Sanktionskurs der Bundesregierung gegen Russland ausdrücklich unterstützt‘.“
Erstens seien die Positionen unter Handwerkern „deutlich differenzierter“, die „Kriegs- und Sanktionspolitik“ stoße sogar „auf breiten Widerstand“. Zudem dürfe sich „eine Handwerksorganisation, die sich auf die Zwangsmitgliedschaft gründet, (nicht) allgemeinpolitisch … äußern“.
Der Chef des deutschen Handwerks hatte sich gegenüber der Deutschen Presse-Agentur positiv zur Politik der Sanktionen Berlins gegen Russland geäußert.

Vor dem Aus: PCK-Raffinerie in Schwedt

10:46 de.rt.com: Bellingcat bestätigt Beteiligung an ukrainischem Komplott zum Diebstahl russischer Jets
Die umstrittene Organisation für Recherchen im Internet besteht jedoch darauf, dass man dies lediglich im Rahmen der Produktion eines „Dokumentarfilms“ getan habe.
Christo Grozev, selbsternannter „leitender Russland-Ermittler“ bei Bellingcat, hat am 25. Juli seine Beteiligung an einem Komplott des ukrainischen Geheimdienstes bestätigt. Ziel war es, russische Militärpiloten dazu anzustiften, zusammen mit ihren Kampfjets auf die ukrainische Seite überzulaufen und dabei ihre Maschinen zu entführen. Das hochrangige Mitglied der umstrittenen und vom Westen finanzierten Organisation stellte allerdings die von der russischen Seite verbreitete Version der Geschichte infrage.
Der russische Sicherheitsdienst (FSB) habe „seine traditionelle Mischung aus gefälschten ‚Beweisen‘ und locker interpretierten Fakten“ zu dieser Affäre vorgelegt, behauptete Grozev und wies Vorwürfe zurück, direkt in das Komplott verwickelt zu sein. Laut einem vom FSB festgenommenen Mittelsmann hatte dieser direkt von Grozev Anweisungen erhalten, wie er den Piloten Bargeld im Austausch für Videomaterial übergeben sollte, das beweist, dass sie tatsächlich Zugang zu Kampfflugzeugen haben.
„Es ist allerdings wahr, dass ich an dieser verrückten Geschichte von Dreifach-Agenten, gefälschten Pässen und falschen Freundinnen beteiligt war – und zwar als Dokumentarfilmer“, beteuerte er in einem langen Twitter-Thread über die Affäre. Grozev ging jedoch nicht direkt auf die Beschuldigungen des inhaftierten Verdächtigen gegen ihn ein. „Grozev hat mir eigentlich keine Details erläutert, er hat mir nur den Namen des Kuriers genannt, der das Geld überbringen würde“, hatte der Verdächtige im Verhör behauptet.
Grozev bestand auch darauf, dass die ganze Affäre für den russischen Geheimdienst letztendlich eher mit einem „schweren Pfusch“ als mit einer erfolgreichen Operation endete. Er behauptete, der Geheimdienst habe „unbeabsichtigt die Identitäten von Dutzenden von russischen Beamten der Spionageabwehr, ihre Operationsmethoden und ihre verdeckten Mittel“ offengelegt. Einer der Piloten zum Beispiel soll sich kurzerhand entschlossen haben, mit seiner angeblichen „Liebhaberin“ an Stelle seiner Ehefrau aus Russland zu fliehen – was dem Team um Bellingcat umgehend verdächtig erschien. In erster Linie wurde der angebliche „Liebhaber“ als „viel zu gutaussehend“ für einen Kampfpiloten eingeschätzt, während laut Grozev ihre Telefonkontakte darauf hindeuteten, dass er bereits mit Beamten des FSB in Kontakt stand.
Die gesamte Operation lief letztendlich darauf hinaus, dass sich beiden Seiten gegenseitig mit Fehlinformationen über Luftverteidigung, Flugkorridore, Höhenkorridore und so weiter versorgten. „Dieses bizarre Spiel gegenseitiger Täuschung endete, als der FSB feststellte, dass niemand bei einem der vorgeschlagenen Treffen auftauchen würde, obwohl der FSB sehr daran interessiert war, ukrainische Agenten zu identifizieren und auch erkannte, dass er aufgeflogen war. Die Ukrainer wiederum erkannten, dass sie wahrscheinlich keinen echten Piloten bekommen werden“, schrieb Grozev weiter.
Er behauptete weiter, dass die Operation von „ehemaligen Mitgliedern des ukrainischen Geheimdienstes, die auf eigene Faust handelten“, und nicht von aktiven ukrainischen Geheimdienstleuten inszeniert worden sei. „Wenn dem so wäre, wären wir auf keinen Fall auf die Sache eingegangen“, betonte er. Bellingcat habe „von der Initiative erfahren“, die von den angeblich unabhängigen „Agenten“ ergriffen wurde, die man von früher kannte und die „uns einen Platz in der ersten Reihe in der Affäre zusicherten“, erklärte Grozev. Er bestritt auch entschieden die Beteiligung westlicher Geheimdienste an dem Komplott und wies derlei Anschuldigungen elegant als „ungetrübten Schwachsinn“ zurück.
Russland hat wiederholt die Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit von Bellingcat infrage gestellt. Obwohl die Organisation sich selbst als eine auf Faktenprüfung und Open-Source-Informationen spezialisierte Ermittlergruppe anpreist, an der sowohl professionelle als auch Bürgerjournalisten beteiligt sind, hat Bellingcat von mehreren westlichen Staaten staatliche Fördermittel erhalten. Die Gruppe wurde Anfang Juli in Russland als „unerwünscht“ eingestuft, wobei diese Bezeichnung ihr praktisch jegliche Tätigkeiten im Land verbietet.
Im Jahr 2021 beschuldigte Sergei Naryschkin, der Chef des russischen Auslandsgeheimdienstes (SWR), Bellingcat, eng mit westlichen Geheimdiensten zusammenzuarbeiten. Mit dem einzigen Ziel, „Druck auf Russland oder auf Einzelpersonen und Organisationen auszuüben.“
„Sie wenden unehrliche Methoden an. Und die Informationen, die in solchen Fällen verwendet werden, sind falsch und unbestätigt. Sie verfolgen ihre eigenen Ziele und sind bereit, jede Aufgabe zu erledigen, weil sie es für Geld tun und nicht aus objektiven Gründen“, behauptete Naryschkin.

Schablonenkunst vom Künstler 1GoodHombre in Los Angeles

11:05 de.rt.com: DVR-Vertreter erwartet vollständige Befreiung bis Ende August
Der erste Stellvertreter des Informationsministers der Donezker Volksrepublik Daniil Bessonow ist davon überzeugt, dass das Gebiet der Republik bis Ende August komplett befreit sein wird. Dies erklärte er in einer Sendung des Fernsehkanals Solowjow Live.

11:25 de.rt.com: Verwaltung im Gebiet Saporoschje stellt mehr als 8.000 russische Pässe aus
Mehr als 8.000 Bewohner des Gebiets Saporoschje haben die russische Staatsbürgerschaft erhalten, weitere 15.000 Anträge sind in Bearbeitung. Dies teilte das Oberhaupt der regionalen Verwaltung Jewgeni Balizki auf Telegram mit. Er schrieb:
„Gegenwärtig wurden mehr als 8.000 Pässe der Russischen Föderation ausgestellt, 15.000 Anträge wurden angenommen, auf der vorläufigen Warteliste stehen bereits mehr als 20.000 Personen.“
Balizki fügte hinzu, dass Einbürgerungsstellen bereits in den Städten Energodar und Melitopol geöffnet seien. Er kündigte an, die Anzahl von Mitarbeitern im Bereich Passwesen zu vergrößern.

nachmittags:

12:02 de.rt.com: Subventionierte „Pattex-Kinder“: Regierung unterstützte indirekt Aktionen der „Letzten Generation“
Die Straßenblockaden der Klimaaktivisten der „Letzten Generation“ sorgen für Unmut in der Bevölkerung und beschäftigen auch die Justiz. Dennoch wollen sie im Herbst weitermachen. Einem Bericht zufolge hilft bei der Finanzierung ihrer Aktionen auch ein vom Wirtschaftsministerium gefördertes Projekt.
Die Gruppe „Letzte Generation“ fordert von der Bundesregierung mehr Maßnahmen im Kampf gegen den Klimawandel. Ihre Straßenblockaden wie hier am 21. Juni 2022 in Berlin unterbrechen die Aktivisten während des Sommers. Im Herbst sollen die Aktionen jedoch weitergehen.
Mit ihren radikalen Protestaktionen will die Gruppe „Letzte Generation“ laut eigenen Angaben die Bevölkerung aufrütteln und auf den „Klimanotstand“ aufmerksam machen. Denn das „Zeitfenster, eine lebensfeindliche Heißzeit abzuwenden“, schließe sich laut den Aktivisten „rasant“. Man habe den Angaben auf ihrer eigenen Internetseite zufolge lediglich nur noch etwa drei Jahre, um „den fossilen Pfad der Vernichtung“ zu verlassen. Deshalb leisteten die radikalen Klimaaktivisten nach eigener Aussage „entschlossen gewaltfreien Widerstand gegen den fossilen Wahnsinn unserer Gegenwart“. Einem aktuellen Medienbericht zufolge wurde dieser Kampf der in den sozialen Netzwerken auch als „Pattex-Kinder“ verspotteten Gruppe indirekt auch vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz unterstützt.
Wie die Welt am Sonntag berichtet, habe das Ressort mit dem Grünen-Politiker Robert Habeck an der Spitze bis April dieses Jahres einen Verein gefördert, der Gruppenkonten anbietet, die an kein privates Konto gebunden seien. Durch das Programm, mit dem demnach digitale und datengetriebene Innovationen von jungen Unternehmen unterstützt werden sollen, flossen vom Ministerium rund 156.400 Euro an den Verein Elinor. Dieser wiederum stellt seinen Service auch den Klimaaktivisten zur Verfügung. Laut der Welt am Sonntag profitierte die „Letzte Generation“ von diesem unterstützten Projekt, denn ihre Spenden landeten demnach auf dem vom Verein geführten Gruppenkonto.
Wie es in dem Bericht weiter heißt, hätten die Klimaaktivisten eigenen Angaben zufolge bislang mehr als 118.000 Euro an Zuwendungen erhalten. Wofür die Aktivisten die Spenden genau verwenden würden, sei laut der Zeitung nicht bekannt, da die Gruppe eine Anfrage demnach unbeantwortet ließ.
Den Protest der „Letzten Generation“ zu spüren bekamen zuletzt vor allem die Autofahrer. Einer Umfrage der Welt am Sonntag bei Polizeibehörden der Länder zufolge hätte die Gruppierung allein dieses Jahr bundesweit hunderte Straßen blockiert. Die meisten Behinderungen im Verkehr wurden demnach aus Berlin (149 Blockaden) und Hessen (34 Blockaden) gemeldet. Vor allem die Autobahnblockaden in der Bundeshauptstadt sorgten für Schlagzeilen. Neben dem Unmut, Unverständnis, gar Zorn, den sie in der Bevölkerung hervorriefen, beschäftigt sich inzwischen auch die Berliner Justiz mit den Aktionen der Gruppe. Laut einem Bericht des Tagesspiegel würden inzwischen mehr als 70 Verfahren gegen die Klimaaktivisten bei der Berliner Staatsanwaltschaft laufen.
Der Verein Elinor sieht trotzdem kein Problem in der Unterstützung der Gruppe. Einen Ausschluss vom Kontoservice muss die „Letzte Generation“ wohl nicht befürchten. Dies drohe jenen, die sich gegen die Demokratie wendeten, zur Gewalt aufriefen oder andere Menschen diskriminierten, so der CEO gegenüber der Welt am Sonntag. Den Klimaaktivisten stehe man allerdings „aufgeschlossen“ gegenüber. Es sei wichtig, dass Wandel auf vielen Ebenen gelebt werde. Deshalb unterstütze man auch Klimagruppen, die für Veränderung in den zivilen Ungehorsam gingen, zitiert die Zeitung den CEO.
Das Wirtschaftsministerium seinerseits verwies darauf, dass es dem „Fördermittelgeber oder dem Projektträger“ nicht obliege, „potenzielle Kunden einer geförderten Entwicklung zu prüfen oder Beschränkungen aufzuerlegen“.

Die Gruppe „Letzte Generation“ fordert von der Bundesregierung mehr Maßnahmen im Kampf gegen den Klimawandel. Ihre Straßenblockaden wie hier am 21. Juni 2022 in Berlin unterbrechen die Aktivisten während des Sommers. Im Herbst sollen die Aktionen jedoch weitergehen.

12:25 de.rt.com: Kiewtreue Truppen erhalten große Ladung Fernverminungsmunition für Mehrfachraketenwerfer in Tschassow Jar: Umliegende Ortschaften gefährdet
Eine große Charge von Raketengeschossen für ihre Mehrfachwerfer sollen die ukrainischen Artilleristen in Tschassow Jar, etwa 50 Kilometer von Artjomowsk und Gorlowka entfernt, erhalten haben. Es sind Geschosse zur entfernten Minenlegung, meldet der Sprecher der Volksmiliz Lugansk Oberstleutnant Andrei Marotschko mit Verweis auf Aufklärungsdaten. Das Kaliber wird nicht angegeben, doch derartige Geschosse wurden für alle drei der wichtigsten sowjetischen Raketenartillerie-Kaliber entwickelt, die auch die Ukraine nutzt: 122, 220 und 300 Millimeter für die Mehrfachwerfer Grad, Uragan und Smertsch mit Reichweiten von 13, 35 und 70 Kilometern.
Solche Geschosse können Panzerabwehrminen ausstreuen, doch im Donbass erlangten vor allem Episoden traurige Bekanntheit, bei denen Menschen durch Personen-Streuminen vom Typ PFM-1 verletzt wurden. Die Minen dieses Typs werden von Mehrfachraketenwerfern vom Typ Uragan ausgestreut. Jede Rakete fasst 312 davon, jeder Werfer hat 16 Startrohre für je eine Rakete. Diese Minen sind sogenannte Kumulativdruckzünder und lassen sich daher sehr schwer entschärfen. Das ukrainische Arsenal hat nahezu ausschließlich die Version ohne zeitlichen Selbstzerstörungsmechanismus im Einsatz.
Seit Beginn der russischen Intervention im Ukraine-Konflikt verminten kiewtreue Artilleristen mit diesen Kampfmitteln wiederholt den Norden des Gebiets Charkow, aber auch Ortschaften im Donbass.

12:50 de.rt.com: Ukrainischer Angriff auf Grenzübergang im Gebiet Brjansk
Der Gouverneur des an die Ukraine grenzenden Gebietes Brjansk, Alexander Bogomas, hat über einen Beschuss eines Grenzübergangs in der Region durch das ukrainische Militär berichtet. Er schrieb auf Telegram:
„Heute Morgen erfolgte ein Angriff vonseiten der Ukraine auf die Grenzübergangsstelle ‚Trojebortnoje‘ im Bezirk Sewsk.“
Bogomas meldete weiter, dass auf den Grenzübergang von einem Quadrokopter aus eine Sprengladung abgeworfen wurde. Dabei seien vier Personen verletzt worden.

13:57 (12:57) novorosinform.org: Budapest richtete einen von Orban geleiteten „Verteidigungsrat“ ein
In Ungarn wurde ein Verteidigungsrat gegründet, der von Ministerpräsident Viktor Orban geleitet wird. Das teilte sein Pressesprecher Bertalan Havasi mit.
Demnach werde das Gremium ermächtigt, politische Entscheidungen zu treffen. Die Schaffung eines solchen Machtinstruments sei mit der russischen Spezialoperation in der Ukraine und der europäischen Finanzkrise verbunden.
„Besondere Aufmerksamkeit muss in den kommenden Jahren dem Schutz der Sicherheit und Souveränität Ungarns gelten“, heißt es in dem Text.
Es wird davon ausgegangen, dass sich der Rat mit Fragen und Vorschlägen der nationalen Sicherheits-, Polizei- und Verteidigungsdienste befassen wird. Außerdem wird das Gremium mit Flüchtlingsangelegenheiten, dem Thema Schutz vor Naturkatastrophen und Terrorismusbekämpfung in Verbindung gebracht.
Orban hatte zuvor Erklärungen zum Verteidigungssektor abgegeben. Seiner Meinung nach
sei Budapest heute verpflichtet, die Macht seiner Armee zu stärken und eine aktive Ausbildung der Streitkräfte vor dem Hintergrund äußerer Bedrohungen durchzuführen.

13:19 de.rt.com: EU einigt sich auf Gas-Notfallplan – Ungarn stimmt dagegen
Wegen einer weiteren kaputten Gasturbine drosselt der russische Gaskonzern Gazprom weiter seine Lieferungen nach Europa. Die EU-Staaten reagieren mit einem Notfallplan zur nationalen Reduktion des Gaskonsums um 15 Prozent. Doch die Industrie sieht bereits schwarz. Mit den Sanktionen schade sich Europa lediglich selbst.
Die EU-Staaten haben sich angesichts der weiteren Reduzierung russischer Gaslieferungen über die Ostsee-Pipeline Nord Stream 1 auf einen Notfallplan für diesen Winter verständigt. Ziel ist es, 15 Prozent Gas einzusparen. Der Plan sieht allerdings auch zahlreiche Ausnahmen vor. Nach Angaben von Wirtschaftsstaatssekretär Sven Giegold war die Entscheidung bei dem Energieministertreffen in Brüssel ganz klar. „Riesenmehrheit, nur Ungarn war dagegen“, schrieb der Grünen-Politiker auf Twitter.
Notfallplan erst einmal bis März
Der Plan soll demnach die Risiken für die europäischen Länder reduzieren, die mit einem möglichen vollständigen Lieferstopp von russischem Gas einhergehen würden. Nach Informationen der dpa sieht der Plan eine Senkung des nationalen Konsums um 15 Prozent im Zeitraum vom 1. August 2022 bis zum 31. März 2023 auf freiwilliger Basis vor.
Bei weitreichenden Versorgungsengpässen sollen die EU-Länder künftig zudem einen „Unionsalarm“ auslösen können und verbindliche Einsparziele vorgeben dürfen. Im Vergleich zum ersten Entwurf der EU-Kommission sieht der Plan jedoch deutlich mehr Ausnahmemöglichkeiten vor. Auch die Hürden für die Einführung von verbindlichen Einsparzielen wurden von den Vertretern erhöht. Über letztere soll demnach nur vom Rat der Mitgliedstaaten und nicht von der EU-Kommission entschieden werden können.
Dies bedeutet, dass ein Kommissionsvorschlag für verbindliche Einsparziele die Zustimmung einer Gruppe von 15 der 27 EU-Länder benötigt. Zudem müssten diese laut der Beschlussvorlage zusammen mindestens 65 Prozent der Gesamtbevölkerung der Union stellen.
Dennoch soll es Ausnahmeregelungen geben
Überdies sind für Länder wie Zypern, Malta und Irland angesichts des Streits der letzten Tage Ausnahmeregelungen vorgesehen. Diese sollen demnach nicht zum Gassparen verpflichten werden können, solange sie nicht direkt mit dem Gasverbundnetz eines anderen EU-Mitgliedstaats verbunden sind.
Bei anderen Staaten sollen den Quellen zufolge etwa Anstrengungen zur Einspeicherung von Gas, eine drohende Stromkrise und der Verbrauch von Gas als Rohstoff etwa zur Erzeugung von Düngemitteln die verpflichtende Einsparmenge reduzieren können.
Bereits während der Beratungen der ständigen Vertreter der Mitgliedstaaten hatte sich gezeigt, dass ein Großteil der Länder Solidarität für äußerst wichtig halte und Gas einsparen wolle, so die Informanten. Lediglich drei andere Mitgliedstaaten hätten neben Ungarn zuletzt noch größere Vorbehalte geäußert.
Habeck spricht von Wirtschaftskrieg
Am Montag hatte der russische Gaskonzern Gazprom angekündigt, die Lieferungen von Gas durch die Ostsee-Pipeline Nord Stream 1 von derzeit 40 Prozent auf 20 Prozent der maximalen Kapazität zu senken. Demnach sollen täglich künftig lediglich noch 33 Millionen Kubikmeter Gas durch die Versorgungsleitung nach Deutschland fließen. Grund hierfür sei nach Angaben von Gazprom die nötig gewordene Reparatur einer weiteren Turbine.
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen) hatte Russland darauf hin vorgeworfen, einen Wirtschaftskrieg gegen den Westen zu führen. Die jüngste Drosselung sei „jetzt keine Überraschung, wenngleich immer wieder ärgerlich, dass Gazprom andere Gründe vorschiebt“, sagte Habeck am Montagabend in den ARD-Tagesthemen. „Dass sie nicht einmal den Mumm haben zu sagen, wir sind in einer wirtschaftskriegerischen Auseinandersetzung mit euch“, ergänzte er. Stattdessen würden „Farce-Geschichten“ verbreitet über nicht funktionierende Turbinen, die schlicht nicht der Wahrheit entsprächen.
Allerdings ließ der Grünen-Politiker während seiner Wutrede am Montagabend aus, dass die drohende Gasmangellage nicht auf ein „perfides Spiel“ des russischen Präsidenten Wladimir Putin, sondern vielmehr auf die Folgen der westlichen Sanktionen gegen Russland zurückzuführen ist.
Laut einem früheren Bericht der russischen Zeitung Kommersant sind an der Ostsee-Pipeline Nord Stream 1 derzeit mehrere Gasturbinen reparaturbedürftig. Zwar erlaube es eine aktuelle Lizenzvereinbarung der Turbinenherstellerfirma Siemens Energy bis Ende 2024 fünf weitere Turbinen zur Reparatur anzunehmen, angesichts der strengen Sanktionen gestaltet sich das jedoch schwierig. Somit ist es der Westen, der die von Bundeswirtschaftsminister Habeck als „Wirtschaftskrieg“ bezeichneten Drosselungen russischer Gaslieferungen verantwortet – nicht Russland.
Sanktionspolitik des Westens mit fatalen Folgen für die Wirtschaft
Der Vorsitzende des Bundestags-Ausschusses für Klimaschutz und Energie, Klaus Ernst (Die Linke), hatte die Bundesregierung angesichts der schwerwiegenden Folgen für die Wirtschaft kürzlich dazu aufgefordert, ihre Sanktionspolitik gegen Russland zu revidieren. Es könne nicht sein, „dass die Bundesregierung monatelang an der Sanktionsschraube im Energiesektor dreht und sich nun wundert, dass Russland seinerseits seine Lieferungen wohl drosselt“, erklärte der Linken-Politiker.
Die Bundesregierung sollte erkennen, so Ernst, dass die Sanktionen der eigenen Bevölkerung und den Unternehmen massiv schaden. „Wir brauchen keine Sanktionspolitik, die nur Symbolcharakter hat und die eigenen Beschäftigten, Rentner und Familien zu Leidtragenden macht.“
Derweil bereitet sich die deutsche Industrie auf einen drohenden Gaslieferstopp vor. Hintergründe für die neuen Planungen ist der jüngste Rückgang der Erdgaseinfuhren aus Russland. Großverbraucher der Chemie-, Metall- und Baustoffindustrie untersuchen bereits jetzt verschiedene Szenarien, um die Auswirkungen einer Erdgaskrise auf die eigenen Produktionsprozesse genau herauszufinden.
Und diese sind fatal, wie Jörg Rothermel vom Verband der Chemischen Industrie Deutschlands kürzlich im Gespräch mit der Zeitung Financial Times erklärte:
„Es besteht jetzt die Gefahr, dass wir in Deutschland bestimmte Dinge nicht mehr produzieren können, weil es einfach kein Gas mehr gibt oder die Energiepreise so hoch sind, dass es sich nicht mehr lohnt.“
Zwar hätten einige Unternehmen Anlagen, die mit anderen Brennstoffen wie Öl oder Kohle betrieben werden können, so Rothermel. Jedoch können auf diese Weise lediglich zwei bis drei Prozent des Gasverbrauchs der chemischen Industrie ersetzt werden. „Das reicht nicht aus, um unser Problem zu lösen.“
Auch Privathaushalte dürfen sich bereits jetzt schon über ausufernde Preissteigerungen und andere Einschränkungen „freuen“. So rationieren laut Medienberichten erste Wohnungsgesellschaften unter anderem die Zufuhr von Warmwasser oder senken die maximale Raumtemperatur, mit denen die Wohnungen beheizt werden dürfen. Neben dem drohenden Zusammenbruch der Industrie stehen Deutschland wegen der Sanktionspolitik also auch drastische soziale Folgen bevor. So bedeutet der nun von der EU forcierte Gas-Notfallplan für die Menschen in Europa nur eines: Eine willkürlich geführte Energieplanwirtschaft durch den Gesetzgeber, die bereits zuvor nur mit leeren Versprechungen sowie Verfehlungen punktete.

13:25 de.rt.com: Ukraine will in Lettland gelagerte russische Goldreserven konfiszieren – Verhandlungen mit Riga laufen
Die Ukraine verhandelt mit Lettland, damit Riga den Teil der russischen Gold- und Devisenreserven, die sich in diesem Land befinden, beschlagnahmt. Anschließend soll der Besitz über sie auf Kiew übertragen werden. Dies gab der ukrainische Justizminister, Denis Maljuska, in einem am Dienstag veröffentlichten Interview mit der Nachrichtenagentur RBC-Ukraine bekannt.
„Damit wir beträchtliche Geldbeträge – wir sprechen von Gold- und Devisenreserven – in den eigens eingerichteten Fonds zur Entschädigung für die von Russland verursachten Schäden bekommen können, muss das Land, in dem sich diese Mittel befinden, einen entsprechenden internationalen Vertrag abschließen. Laut diesem muss diesen Vermögenswerten die Immunität entzogen werden und das Partnerland sich bereit erklären, diese Gelder in einen Sonderfonds zu überführen. (…) Das erste Land wird wahrscheinlich Lettland sein. Sie haben dem Konzept zugestimmt. Dementsprechend befinden wir uns jetzt in der Phase der Aushandlung des konkreten Vertragstextes. Ich war letzte Woche in Riga – sie haben zugestimmt, ihn möglicherweise sehr kurzfristig zu unterzeichnen und zu ratifizieren.“
Der Minister räumte ein, dass in Lettland nur kleine russische Reserven lagern. Aber Kiew gehe bei derartigen Handlungen eben „den Weg des geringsten Widerstands“. Maljuska zufolge müsse der Text des vorgeschlagenen Vertrages zwischen der Ukraine und dem Land, wo sich die Goldreserven befinden, zuerst abgesprochen, dann von den Regierungen unterzeichnet und schließlich von den Parlamenten der beiden Länder ratifiziert werden – die Vorgehensweise mit individuellen bilateralen Verträgen mache all dies schneller:
„Da uns klar war, dass es Jahre dauern würde, sich mit einer großen Zahl von Ländern gleichzeitig auf einen Vertragstext zu einigen, haben wir versucht, den Weg des geringsten Widerstands zu gehen. Das heißt, wir wählen ein Land aus, das vielleicht nur über wenige russische Vermögenswerte verfügt, aber dafür möglicherweise bereit ist, schnelle einen Vertrag zu unterzeichnen.“
Kiew hoffe, dass sich nach Lettland in Zukunft auch andere Länder anschließen werden, so Maljuska.

13:40 de.rt.com: Russlands Verteidigungsministerium meldet ukrainische Verluste, darunter Tötung von über 40 ausländischen Söldnern
In seinem täglichen Pressebericht hat der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalleutnant Igor Konaschenkow, bekannt gegeben, dass Russlands Streitkräfte ein Übergangslager der ukrainischen „Fremdenlegion“ in der Nähe von Konstantinowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) aus der Luft angegriffen haben. Dabei seien über 40 Söldner, hauptsächlich polnischer Herkunft, getötet worden.
Des Weiteren soll die Artilleriedivision der 59. Brigade der motorisierten Infanterie der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe von Nikolajew bei einem russischen Präzisionsangriff über 70 Prozent an Personal und Technik verloren haben.
Konaschenkow vermeldete außerdem, dass bei einem russischen Luftschlag auf die Stellungen der 72. Mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte in Sajzewo in der DVR über 70 ukrainische Kämpfer getötet und ein Munitionslager vernichtet worden seien.

13:48 de.rt.com: „Sie werden es zurückbekommen“ – Erdogan verurteilt westliche Politiker für ihre Haltung zu Putin
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat die Vertreter westlicher Länder für ihren Umgang mit dem russischen Staatschef kritisiert. Erdogan betonte, Putin werde auf respektlose Haltung gegenüber seinem Land in gleicher Weise reagieren.
Der Präsident der Türkei Recep Tayyip Erdogan hat in einem Interview mit der türkischen Rundfunkgesellschaft TRT westliche Politiker für ihre Haltung gegenüber dem russischen Präsidenten Wladimir Putin kritisiert. Erdogan brachte zudem zum Ausdruck, dass dieses Verhalten nicht den politischen Normen entspreche:
„Sie kennen die Haltung der westlichen Politiker gegenüber Putin. Das ist der Politik nicht würdig. Was auch immer Sie ihm gegenüber tun, Sie werden es zurückbekommen.“
Vor kurzem hatte die Zeitung The New York Times geschrieben, dass Erdogan für den US-Präsidenten Joe Biden und die Staats- und Regierungschefs anderer NATO-Länder bereits zu einem „Kopfschmerz“ geworden sei. In dem Artikel heißt es, dass Erdogans Handlungen und Bidens begrenzte Fähigkeit, diese einzudämmen, die einzigartige Position des türkischen Staatschefs als militärischer Verbündeter unterstreichen, dessen Politik „oft von der Rhetorik des kollektiven Westens abweicht“.
Zuvor am 23. Juli hatte die Bundesaußenministerin Annalena Baerbock die Anwesenheit Erdogans auf einem gemeinsamen Foto mit seinen russischen und iranischen Amtskollegen Wladimir Putin und Ebrahim Raisi als unverständlich für einen Vertreter der Regierung eines Landes bezeichnet, das „wie die Türkei Mitglied der NATO ist und die Ukraine militärisch unterstützt“. Baerbock wörtlich:
„Die Tatsache, dass der türkische Präsident auf diesem Bild zu sehen ist, ist eine Herausforderung.“
Erdogan hob jedoch hervor, er habe während des Gipfeltreffens im Rahmen des Astana-Formats in Iran die Gelegenheit gehabt, die bilateralen Beziehungen mit dem russischen Präsidenten zu erörtern. Der Staatschef erklärte, das Treffen habe in einer freundschaftlichen Atmosphäre stattgefunden und es seien trotz der Meinungsverschiedenheiten mit Moskau wichtige Entscheidungen getroffen worden:
„Unser Treffen mit Putin war in der Tat anders. Denn wir betrachten hier niemanden als einen Feind. Dies bringt also einen wirklich aufrichtigen Ansatz von beiden Seiten.“
Der türkische Staatschef fügte hinzu, dass seine westlichen Kollegen mit Putins Vorgehen nicht zufrieden seien. Allerdings hätten die beiden Seiten bei dem Treffen in Iran wichtige Fragen in den bilateralen Beziehungen „mühelos gelöst“. Recep Tayyip Erdogan betonte, dass Ankara den Dialog mit Moskau auf der Grundlage gemeinsamer Interessen aufrechterhalten und in Bereichen mit Potenzial ausbauen sollte.

14:49 (13:49) novorosinform.org: Russland zieht sich nach 2024 aus dem ISS-Projekt zurück
Es wurde beschlossen, dass sich die Russische Föderation nach dem Ende des Abkommens im Jahr 2024 aus dem ISS-Programm zurück
zieht. Dies teilte Roskosmos-Chef Juri Borissow bei einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin mit.
Nach seiner Aussage werde bis dahin der Aufbau einer eigenen Orbitalstation beginnen.
„Natürlich werden wir alle unsere Verpflichtungen gegenüber unseren Partnern erfüllen, aber die Entscheidung
über den Rückzug von dieser Station nach 2024 ist gefallen“, sagte Borissow.
Der Konzernchef betonte, jeder Flug solle der russischen Wissenschaft zugute kommen, die Kosmonauten und alle Menschen im Allgemeinen mit Wissen auf dem Gebiet des Weltraums bereichern.
Boris
sow fügte hinzu, dass die Zukunft der russischen bemannten Kosmonautik auf einem ausgewogenen und systematischen wissenschaftlichen Programm sowie einem verantwortungsvollen Geschäftsansatz beruhen sollte.

14:09 de.rt.com: Ungarns Außenministerium: Gasplan der Europäischen Kommission kaum umsetzbar
Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó erklärte, der Gasplan der Europäischen Kommission sei nicht realisierbar. Er betonte, dass die Menschen nicht in die Irre geführt werden sollten, sondern dass die Situation auf dem Energiemarkt klar erläutert werden sollte.
Der Vorschlag der Europäischen Kommission, den Gasverbrauch um 15 Prozent zu senken, ist „praktisch nicht machbar“, sagte der ungarische Außenminister Péter Szijjártó laut der Zeitung Hirado. Der ungarische Minister wunderte sich:
„Was bedeutet es, den Gasverbrauch in Europa um 15 Prozent zu senken? Sollten alle Länder so reduzieren? Was bedeutet das für Ungarn oder ein anderes Land? Sind es 15 Prozent weniger für alle? Für industrielle Verbraucher? Für Hauseigentümer? Oder wird Ihnen jemand sagen, dass 15 Prozent so viel weniger zum Verbrennen von Licht, zum Heizen, zum Kochen bedeuten? Wie wird sich das alles entwickeln?“
Szijjártó ist der Ansicht, die EU-Kommission ergreife wieder einmal eine Maßnahme, die einen rein „kommunikativen Wert hat und deren physische Umsetzung fast unmöglich ist“. Er sagte, die EU-Kommission solle sich lieber nach neuen Gasquellen umsehen und neue Abkommen abschließen, aber im Moment „wird die Frage der Sanktionen wieder aufgeworfen, deren Wirksamkeit früher oder später diskutiert werden muss“.
Zuvor hatte Szijjártó darauf hingewiesen, dass der Vorschlag der EU-Kommission, den Gasverbrauch um 15 Prozent zu senken, im Widerspruch zu den Behauptungen der Politiker stehe, ihre Länder seien nicht mehr von Energieressourcen aus Russland abhängig. Er fügte hinzu, dass der Kauf von Gas „keine ideologische, sondern eine physische Frage“ sei. Die Heizsaison stehe vor der Tür, daher sei es „sinnlos, wenn die Politiker sagen, dass es Gas gibt, wenn es kein Gas gibt“.
Der ungarische Außenminister reiste am 21. Juli zu Gesprächen mit dem russischen Außenminister Sergei Lawrow nach Russland, nachdem Budapest aufgrund der steigenden Energiepreise den Energienotstand ausgerufen und beschlossen hatte, 700 Millionen Kubikmeter Gas zusätzlich zu kaufen.
Auch der ungarische Premierminister Viktor Orbán ist mit dem Vorgehen der Europäischen Kommission im Gasbereich nicht einverstanden. Er sagte:
„Die EU will alle dazu verpflichten, ihren Gasverbrauch um 15 Prozent zu senken. Ich verstehe nicht, wie sie es erzwingen wollen, obwohl es deutsches Know-how gibt. Aus der Vergangenheit meine ich.“
Am 20. Juli hatte die Europäische Kommission einen Plan zur Senkung des Gasverbrauchs ausgearbeitet. Dieser sieht vor, dass die EU-Länder den Kraftstoffverbrauch vom 1. August 2022 bis zum 31. März 2023 um 15 Prozent senken müssen. Spanien, Griechenland und Portugal lehnen dies ab. Reuters zitierte Quellen mit der Aussage, dass mindestens zwölf Länder Zweifel an dem Plan der EU-Kommission geäußert hätten. Nach Angaben von Bloomberg hätten sich auch Italien, Polen und Ungarn ablehnend geäußert.
Später erlaubte die EU-Kommission eine Aufweichung dieser Anforderung. So merkte der Sprecher der Europäischen Kommission Tim McPhee an, dass die einheitliche Quote von 15 Prozent gewählt wurde, um „Solidarität“ unter den EU-Ländern zu zeigen. Die Auflage sei nicht streng und Abweichungen seien möglich.
Russlands Präsident Wladimir Putin stellte fest, die europäischen Länder hätten „Fehler gemacht“. Nun suchten sie die Verantwortung bei sich selbst und forderten die Bürger auf, Wasser und Strom zu sparen, „um Putin zu ärgern“.
Im Juni forderte Budapest Brüssel auf, keine weiteren Sanktionen gegen Russland zu verhängen, da sich die EU dann „in diesem Krieg um wirtschaftliche Probleme auf der Verliererseite wiederfinden würde“.

14:33 de.rt.com: Grab des Nazi-Kollaborateurs Stepan Bandera in München verwüstet
Das Grab des einstigen ukrainischen Nationalistenführers und Nazi-Kollaborateurs Stepan Bandera in München ist mit Graffiti verunstaltet worden. Laut einem Bericht des Bayerischen Rundfunks ermittle das Staatsschutzkommissariat in dem Fall.
In den sozialen Netzwerken sind Fotos aufgetaucht, die ein mit Farbe verunstaltetes steinernes Denkmal zeigen. Die Bilder wurden von einem Besucher der Stätte aus Weißrussland verbreitet. Es stellte sich bald heraus, dass es sich hierbei um das Grabmal des ukrainischen Nazi-Kollaborateurs Stepan Bandera auf dem Münchner Waldfriedhof handelt, das von Vandalen heimgesucht wurde, so die Behauptung des weißrussischen Oppositionellen Ales Cajcyc am vergangenen Samstag in den sozialen Medien.
Cajcyc veröffentlichte auf Facebook vier Fotos, die das mit lila Sprühfarbe beschmierte Grab zeigen. Dazu schrieb er: „Das Grab von Stepan Bandera in München, beschädigt durch Vandalen. Ich beschloss, es zum ersten Mal zu besuchen und ich stieß hier auf Polizei und auf diesen Anblick.“ Die Bilder zeigen ein Grabmal, das mit dem sowjetischen Symbol von Hammer und Sichel übersät ist, zusammen mit einer Reihe von anarchistischen Emblemen und Hakenkreuzen. Auch die Inschrift von Banderas Name wurde stark durch Farbe in Mitleidenschaft gezogen.
Auch auf Kurznachrichtendienst Twitter teilten Nutzer Fotos vom beschmierten Grab.

Wie der Bayerische Rundfunk berichtet, habe das Polizeipräsidium München gegenüber dem Sender bestätigt, dass das Staatsschutzkommissariat in dem Fall ermittle. Mittlerweile soll das Grabmal gereinigt worden sein.
Es ist nicht der erste Farbanschlag auf das Grab des eingefleischten Nationalisten, der im Zweiten Weltkrieg mit den Nazis kollaborierte und in der heutigen Ukraine als Held gilt. Am 7. März berichtete der damalige ukrainische Botschafter Andrei Melnyk von „einem dreisten Akt des Vandalismus“ und forderte die örtliche Polizei auf, den „ekelhaften Abschaum“, der das Denkmal mit einer unbekannten Substanz verunstaltet hatte, zu finden und zu bestrafen. „Schade, dass die Dämonisierung von Bandera nicht nur seitens der Moskauer Propaganda betrieben wird, sondern auch von angesehenen deutschen Historikern“, schrieb er damals auf Twitter.
Während seiner fast achtjährigen Amtszeit als Spitzendiplomat seines Landes in Deutschland geriet Melnyk, der für seine tiefe Bewunderung für den umstrittenen ukrainischen Nationalhelden bekannt ist, in den Mittelpunkt mehrerer Skandale. Letzten Monat bestritt Melnyk in einem aufgezeichneten Gespräch mit dem deutschen Podcaster Tilo Jung wiederholt, dass Bandera in den Massenmord an Juden und Polen während des Zweiten Weltkriegs auf dem Territorium der heutigen Ukraine verwickelt war. Die Äußerungen des Botschafters lösten sowohl in Polen als auch in Israel heftige Kritik aus. Die internationale Empörung zwang das Außenministerium der Ukraine, einzugreifen und zu erklären, dass die Äußerungen nicht die offizielle Haltung Kiews widerspiegeln.
Am 9. Juli zog der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij Melnyk von seinem Posten in Deutschland ab.

Das Grab des ukrainischen Nationalistenführers und NS-Kollaborateurs, Stepan Bandera auf dem Waldfriedhof in München, 25. Juli 2022

14:35 de.rt.com: Durchsuchung von Schiffen zur Ausfuhr von Getreide aus Ukraine bei Türkeli geplant
Die Ladungsinspektion der Trockenfrachtschiffe, die Getreide aus der Ukraine ausfahren sollen, wird wahrscheinlich in der Nähe des Ankerplatzes von Türkeli in der Nähe des Bosporus durchgeführt. Dies offenbarte eine Quelle in Ankara am Dienstag gegenüber der russischen Nachrichtenagentur TASS. Der Gesprächspartner der TASS erklärte, das Areal, wo die Schiffe vor Anker gehen, befinde sich in der Nähe des nordwestlichen Eingangs zu der Meeresenge in einer Entfernung von mindestens fünf Seemeilen – und werde bereits auf diese Weise genutzt:
„Das Gebiet ist ziemlich groß, dort gehen auch bereits Schiffe vor Anker und die Einheiten der Küstenwache führen dort bei Bedarf Kontrollmaßnahmen durch.“
Die Kontrollen der Schiffe – und zwar sowohl bei der Einfahrt in den Bosporus als auch bei der Ausfahrt – werden von Vertretern der Gemeinsamen Koordinierungsstelle durchgeführt, die im Rahmen der am 22. Juli in Istanbul unterzeichneten Vereinbarungen des Quartetts über die Lieferung von Agrarerzeugnissen aus der Ukraine eingerichtet wurde. Somit soll einerseits Provokationen aller Art und andererseits dem Schmuggel aus dem Konfliktgebiet – vorwiegend von Waffen – vorgebeugt werden. Das Zentrum wurde auf der Grundlage der Kapazitäten der Nationalen Verteidigungsuniversität der Türkei eingerichtet und befindet sich im Istanbuler Stadtteil Levent. Lokalen Medienberichten zufolge werden dort 20 Personen beschäftigt sein: Offiziere der türkischen, russischen und ukrainischen Streitkräfte sowie Vertreter der Vereinten Nationen. Ein Admiral der türkischen Marine wird die Leitung übernehmen. Die Sicherheit des Schiffsverkehrs auf den Getreidetransportrouten zu und von den ukrainischen Häfen wird rund um die Uhr überwacht.
Am 22. Juli war in Istanbul ein Paket von Dokumenten unterzeichnet worden, um das Problem der Versorgung der Weltmärkte mit Nahrungsmitteln und Düngemitteln zu lösen. In einem Memorandum zwischen Russland und den Vereinten Nationen ist festgehalten, dass sich die Weltorganisation an den Bemühungen um die Aufhebung der antirussischen Beschränkungen für die Ausfuhr von Agrarprodukten und Düngemitteln beteiligt. In einem weiteren Dokument wird ein Mechanismus für die Ausfuhr von Getreide aus den von der Ukraine kontrollierten Schwarzmeerhäfen beschrieben.

15:56 (14:56) novorosinform.org: Kiew hat seit Beginn des Sonderoperation über 90 % des Militärpersonals verloren – Informationsministeriums der DVR
Etwa 10 % des regulären Militärpersonals blieben in der Ukraine,
seitdem Russland die spezielle Militäroperation begonnen hat. Dies erklärte der stellvertretende Leiter des Informationsministeriums der DVR Daniil Bessonow.
Nach seinen Angaben starben die meisten Berufssoldaten der Streitkräfte der Ukraine, wurden verwundet oder gefangen genommen.
„Sie (
die regulären Soldaten) wurden eilig durch mobilisierte Territorialverteidiger ersetzt. Sie haben zwar auch einen militärischen Status, aber bei derMotivation und Kampferfahrung gibt es beträchtliche Uterschiede. Dar Prozentsatz des Personals, das ursprünglich (zu Beginn der Operation) da war, beträgt etwa 10% ,“ – fügte Bessonow hinzu.
Gleichzeitig stellte Be
ssonow fest, dass er keine Daten über die genaue Anzahl der Söldner aus westlichen Ländern habe, die auf der Seite von Kiew stünden. In dem Zusammenhang fügte er hinzu, dass das ausländische Kontingent versuche, „ernsthafte Schlachten und die heißesten Zusammenstöße“ auf jede erdenkliche Weise zu vermeiden.

14:58 de.rt.com: Geldautomaten in Kuba akzeptieren nun auch russische Mir-Karten
Im Inselstaat Kuba werden nun die Karten des russischen Mir-Zahlungssystems akzeptiert, bisher jedoch nur an Geldautomaten, an denen man Pesos abheben kann. Dies wird auf der Website des Verbandes der Reiseveranstalter Russlands berichtet.
Geldautomaten des karibischen Inselstaates Kuba haben damit begonnen, Karten des russischen Zahlungssystems Mir zu akzeptieren. Bis Ende 2022 sollen sie in allen Geschäften des Landes genommen werden. Der Verband der Reiseveranstalter Russlands (ATOR=?????????? ????????????? ??????) wurde darüber von Juan Carlos Escalona, dem Tourismusberater der Botschaft der Republik Kuba, informiert. Carlos Escalona sagte wörtlich:
„Die erste Phase, die vorsah, dass Mir-Karten an Geldautomaten akzeptiert werden, ist abgeschlossen. Bis Ende 2022, in der zweiten Phase, sollen Mir-Karten an allen Verkaufsstellen in Kuba akzeptiert werden. Wir hoffen, dass diese Maßnahme zur Wiederaufnahme von Direktflügen und zur Wiederbelebung des russischen Tourismus auf Kuba beitragen wird.“
Geldautomaten staatlicher Banken gebe es in der Hauptstadt Havanna und in den wichtigsten Touristenzentren, einschließlich des beliebten Urlaubsortes Varadero, so Escalona weiter. Der Tourismusberater erinnerte daran, dass der größte Touristenstrom nach Kuba im Jahr 2021 von russischen Bürgern ausgegangen sei – fast 147.000 Russen besuchten damals das Land.
Seit März 2022 gibt es keine Direktflüge mehr nach Kuba, obwohl der Staat die Immunität von Aeroflot und anderen russischen Fluggesellschaften garantiert. Die Republik Kuba hofft, dass die russischen Touristen in der Wintersaison 2022/2023 zurückkehren werden. Derzeit ist es nur möglich, mit einem Umstieg in Istanbul nach Havanna zu fliegen. Ein Hin- und Rückflug wird etwa 250.000 Rubel (rund 4.000 Euro) pro Passagier kosten, fügte ATOR hinzu.
Die Zahlungssysteme Visa und Mastercard, die einst den wichtigsten Anteil am russischen Zahlungsmarkt bildeten, hatten beschlossen, ihren Betrieb in Russland ab dem 10. März einzustellen. Die russischen Banken bieten nun Karten des nationalen Zahlungssystems Mir und des chinesischen Zahlungssystems UnionPay (für Zahlungen im Ausland) an. Mit den Karten des russischen Mir-Zahlungssystems kann man bereits in 12 Ländern, Russland eingeschlossen, bezahlen.

15:25 de.rt.com: Altkanzler Schröder in Moskau – Kreml schließt Kontakte mit Putin nicht aus
Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder befindet sich derzeit in der russischen Hauptstadt Moskau. Kremlsprecher Dmitri Peskow schloss nicht aus, dass Schröder auch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Kontakt treten könnte. „Soweit uns bekannt ist, ja, ist er tatsächlich in Moskau“, sagte Peskow. Er fügte hinzu:
„Treffen als solche gibt es nicht, aber wir schließen einen Kontakt nicht aus.“
Schröder selbst sagte, er wolle in Moskau „ein paar Tage Urlaub“ machen. Seine Ehefrau, So-yeon Schröder-Kim, bestätigte dem Spiegel am Dienstag, dass sich ihr Ehemann derzeit in der russischen Hauptstadt aufhalte. Allerdings führe er dort Verhandlungen über die Energiepolitik, so Schröder-Kim weiter.

Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) am 28. November 2017 bei einer Ausstellung in Sankt Petersburg, Russland

15:55 de.rt.com: Lambrecht: Deutschland hat Mehrfachraketenwerfer an die Ukraine geliefert
Deutschland hat der Ukraine auch die zugesagten Mehrfachraketenwerfer vom Typ Mars II geliefert. Außerdem seien Kiew weitere drei Panzerhaubitzen überlassen worden, sagte Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) am Dienstag:
„Die zugesagten Mehrfachraketenwerfer vom Typ Mars II und weitere drei Panzerhaubitzen 2000 sind geliefert. Wir halten Wort.“
Die Ministerin sprach von inzwischen fünf gelieferten Gepard-Flugabwehrkanonenpanzern. Insgesamt werde die Ukraine 30 Gepard-Systeme von der Industrie mit rund 60.000 Schuss Munition erhalten, vor allem aus Beständen der Bundeswehr. Ebenfalls aus Bundeswehr-Beständen stammten die drei Mehrfachraketenwerfer Mars II sowie die insgesamt zehn Panzerhaubitzen 2000.
Von der Industrie werde als Ergänzung im September zudem ein Artillerieortungsradar vom Typ Cobra geliefert, erklärte Lambrecht weiter.
„Der Vertrag ist bereits unterschrieben, jetzt beginnt die Ausbildung der ukrainischen Soldaten an diesem hochkomplexen System.“
Auch die Ausbildung am zugesagten Flugabwehrraketensystem Iris-T SLM solle in wenigen Tagen beginnen. Die Herstellerfirma werde „fabrikneu“ im Herbst an die Ukraine liefern können.

22. Juli 2022: Verteidigungsministerin Christine Lambrecht in Neuburg a.d.Donau

16:18 de.rt.com: Außenministerium: EU-Reisen könnten für Russen unmöglich werden
Immer öfter werden Russen mit Problemen beim Beantragen von Visa in den Schengen-Raum konfrontiert. Das Außenministerium in Moskau schließt nicht aus, dass Mitgliedsländer der Europäischen Union (EU) künftig gar keine Einreisevisa für Russen mehr ausstellen werden. Der Kreml kündigt für diesen Fall nun Gegenmaßnahmen an.
In einigen Mitgliedsländern der EU werden immer öfter die Rufe laut, russischen Bürgern keine Schengen-Visa mehr auszustellen. Der Leiter der konsularischen Abteilung des russischen Außenministeriums, Iwan Wolynkin, schließt ein solches Szenario tatsächlich nicht aus. In einem Interview für die Nachrichtenagentur TASS hat der hochrangige Diplomat solche Aufrufe als „russophob“ verurteilt. Moskau verfolge diese Situation genau. Ihm zufolge würden solche Forderungen größtenteils von russlandfeindlichen Politikern und Prominenzen erhoben. So hätten Lettland, Litauen, Polen, Tschechien und Estland faktisch bereits aufgehört, Visa für russische Staatsbürger auszufertigen.
Wolynkin betonte, Moskau trete weiterhin für den gegenseitigen Reiseverkehr für russische und europäische Bürger ein und hoffe auf den Pragmatismus und den gesunden Menschenverstand innerhalb der EU.
„Selbst wenn man sich vorstellt, dass die hypothetische Situation einer völligen Einstellung der Visaausfertigung für russische Bürger Wirklichkeit werden sollte, könnten wir mit der Möglichkeit rechnen, unsere Wechselbeziehungen im Visabereich mit einzelnen verhandlungsfähigen europäischen Ländern auf bilateraler Grundlage einzurichten.“
Der Diplomat teilte ferner mit, dass Russland ständig an der Vereinfachung der Einreiseregelungen mit andern Ländern arbeite. Diesbezügliche Gespräche würden momentan mit 18 Staaten geführt. Darunter seien einige lateinamerikanische und karibische Länder , sowie Malaysia und China. Mit den Behörden in Peking und Hongkong verhandele man derzeit über günstigere Einreisebedingungen für touristische Gruppen und über eine Verlängerung der visumsfreien Aufenthaltsfrist.
Gleichzeitig kündigte der Kremlsprecher Dmitri Peskow am Dienstag Gegenmaßnahmen an, sollten europäische Länder der EU russischen Bürgern keine Schengen-Visa mehr ausstellen. Mit Blick auf die westlichen Länder sagte Peskow:
„Wir sehen, dass sie allmählich das Arsenal der Maßnahmen ausschöpfen, die ihrer Ansicht nach uns unter Druck setzten und dazu zwingen könnten, unsere Position zu ändern. Es werden immer mehr irrationale, unvernünftige und kaum erklärbare Entscheidungen getroffen.“
Zwar ließen sich solche „emotionalen Handlungen“ der westlichen Regierungen momentan nicht ausschließen, er hoffe jedoch sehr, dass die Gegner Russlands einen gesunden Menschenverstand zumindest teilweise bewahren würden, erklärte Peskow.
Eine Folge des Ukraine-Krieges ist, dass nicht mehr alle Teilnehmerländer des Schengen-Abkommens Einreisevisa für russische Bürger ausstellen. Als erster Staat in Europa hatte Tschechien die Ausfertigung von Visa in seinen diplomatischen Vertretungen in Russland eingestellt. Dem Beispiel folgten dann Lettland, Litauen und Estland. Unlängst schlug das finnische Parlament vor, die Ausstellung von Touristenvisa für Russen zu stoppen.
Zwar lassen sich Schengen-Visa in Russland theoretisch weiterhin in den diplomatischen Vertretungen und Visazentren anderer EU-Staaten, darunter Frankreichs, Griechenlands und Spaniens, beantragen, jedoch gibt es dort aber keine freien Termine mehr für die nächsten Wochen. Neue Termine sind schnell wieder vergriffen.

17:16 (16:18) novorosinform.org: Offensivversuche der Streitkräfte der Ukraine bei Cherson und Saporoschke sind gescheitert – Quelle
Ukrainische Kämpfer unternahmen zwei Versuche, die russische Verteidigung zu durchbrechen, und beide Angriffe waren erfolglos, berichtet der Telegram-Kanal „Legitimny“ unter Berufung auf seine eigene Quelle.
DEmnach haben die Streitkräfte der Ukraine zuerst den Versuch unternommen, die Stellungen Russlands in Richtung Cherson bei Wysokopolie anzugreifen, und danach in Richtung Saporoschje in der Nähe des Dorfes Schtscherbaki.
„Es könnte sich um einen Test auf dem Schlachtfeld gehandelt
haben, bei dem die Führung der Streitkräfte der Ukraine schnell erkannte, dass sie ein paar hundert Kämpfer in den sicheren Tod schickte“, schreibt „Legitimny.“
Es wird
vermutet, dass das ukrainische Kommando auf Kosten schwerer Verluste beschlossen hat, die russische Verteidigung zu testen. Ein weiterer möglicher Grund sind die so genannten „Fehlstarts“, die „zur Demoralisierung und zum Verlust von Kämpfern geführt haben“.
Früher wurde berichtet, dass sich die Führung der ukrainischen Streitkräfte auf schwere Verluste bei der Erstürmung von Cherson vorbereitete, aber die Aufgabe, die Stadt anzugreifen, wurde nicht aufgehoben.


16:50 de.rt.com: Erdogan reist zu Gesprächen mit Putin nach Sotschi
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan plant einen Besuch in Sotschi am 5. August. Das berichteten türkische Medien am Dienstag. Später bestätigte auch Kremlsprecher Dmitri Peskow die Vorbereitung von Gesprächen zwischen dem russischen Präsidenten und seinem türkischen Amtskollegen. Die beiden werden in Sotschi regionale Fragen und bilaterale Beziehungen erörtern, erklärte er.
Zuletzt trafen sich die beiden Staatschefs im Juli in Teheran, wo sie die Lage in Syrien und den Kampf gegen Terrororganisationen besprachen.

19. Juli 2022. Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan (links) bei einem Treffen in Teheran

17:19 de.rt.com: Russischer Botschafter in Griechenland bezeichnet bilaterale Beziehungen als völlig zerrüttet
Laut dem russischen Botschafter in Griechenland, Andrei Maslow, seien die bilateralen Beziehungen zwischen Russland und Griechenland völlig ruiniert. Maslow weist darauf hin, dass es keine Zusammenarbeit und keine Kontakte mehr gebe.
Die Zusammenarbeit und die diplomatischen Kontakte zwischen Russland und Griechenland wurden eingestellt, die Beziehungen zwischen den beiden Staaten seien „buchstäblich innerhalb weniger Tage“ zerstört worden. Dies erklärte der russische Botschafter in Griechenland, Andrei Maslow. Wörtlich hieß es:
„Seit Ende Februar sind unsere bilateralen Beziehungen völlig ruiniert, es gibt sie nicht mehr. All die Entwicklungen, all der Reichtum der bilateralen Beziehungen, der sich über viele Jahrzehnte angesammelt hatte, sind zunichte gemacht worden.“
Maslow präzisierte ferner, die Entscheidung der russischen Regierung, Griechenland auf die Liste der unfreundlichen Länder zu setzen, ist nicht unbemerkt geblieben, habe aber keine Russophobie ausgelöst. Das griechische Außenministerium habe erklärt, dass die Beschränkung der diplomatischen Mission auf 34 Personen durch Russland „keine großen Probleme für die tägliche Arbeit mit sich bringt“, so der Botschafter weiter.
Russland setzte Griechenland Ende letzter Woche, am 22. Juli, sowie Dänemark, die Slowakei, Slowenien und Kroatien auf die Liste der Länder, die unfreundliche Handlungen gegen russische diplomatische und konsularische Vertretungen im Ausland begehen.
Mitte Februar, vor dem Beginn der russischen Sonderoperation in der Ukraine, bezeichnete Maslow das Jahr 2021 als ein „unglaublich reiches Jahr“ für die Kontakte zwischen Russland und Griechenland. Damals betonte der Diplomat, dass „der Boden in Griechenland für antirussische Propaganda ungünstig ist“. Weniger als einen Monat später, Anfang März, teilte das russische Außenamt mit, dass Griechenland eine „noch nie dagewesene Kampagne zur Diskreditierung der russischen Politik“ führe.
Anfang April gab Griechenland seine Entscheidung bekannt, zwölf russische Diplomaten auszuweisen. Sie wurden jeweils zu Persona non grata erklärt. Ende Juni kündigte wiederum Russland an, dass es den gleichen Status für acht griechische Diplomaten erkläre.

17:20 de.rt.com: Außenminister Lawrow: Russland hat Verhandlungen mit der Ukraine niemals verweigert
D
er Chef des russischen Außenministeriums, Sergei Lawrow, hat nach Angaben der Nachrichtenagentur RIA Nowosti während einer Pressekonferenz erklärt, dass Russland Verhandlungen mit der Ukraine niemals verweigert habe. Er führte aus:
„Wir haben niemals Verhandlungen verweigert, denn alle wissen es sehr gut: Kampfhandlungen enden am Verhandlungstisch.“
Lawrow fügte hinzu, dass Russland bereits im frühen Stadium der Militäroperation Verhandlungen mit der Ukraine aufgenommen und dem am 29. März in Istanbul präsentierten Entwurf eines Abkommens zugestimmt habe. „Aber seitdem haben wir von ihnen keine Antwort erhalten, obwohl, ich unterstreiche, wir im Grunde ihrer Herangehensweise zugestimmt haben“, so der Außenminister weiter.
Lawrow vertrat zudem den Standpunkt, dass die russisch-ukrainischen Verhandlungen am Widerstand der USA, Großbritanniens und einiger europäischen Länder gescheitert seien, die Kiew weitere Gespräche verboten hätten. Er erklärte:
„Vor einigen Tagen habe ich in einem Interview gesagt, dass Russland keine Vorbehalte gegen Verhandlungen mit der Ukraine habe. Unverzüglich, nach wenigen Stunden, sagte ein offizieller Vertreter des US-Außenministeriums, dass die USA glauben, der Zeitpunkt für Verhandlungen der Ukraine mit Russland sei unpassend. Ziehen Sie die Konsequenzen und fragen Sie die amerikanischen Kollegen, was der Grund dafür sein mag.“

18:24 (17:24) novorosinform.org: Russland wird planmäßig strategische Übungen „Wostok-22“ durchführen – Verteidigungsministerium
Vom 30. August bis zum 5. September werden die geplanten strategischen Übungen in der östlichen Region Russlands unter der Leitung des Generalstabschefs der
russischen Streitkräfte durchgeführt, teilte das Verteidigungsministerium mit.
Das Ministerium fügte hinzu, dass die Truppen des östlichen Militärbezirks während der Übung den Einsatz von Truppenverbänden üben werden, um die Sicherheit in der östlichen Region zu gewährleisten. Gleichzeitig werden Luftlandetruppen, Langstreckenflugzeuge und militärische Transportflugzeuge sowie militärische Kontingente aus anderen Ländern an der Übung beteiligt sein.
Das russische Verteidigungsministerium betonte, dass diese Übungen nicht zum Zwecke der weiteren Mobilisierung von Truppen durchgeführt w
ürden, sondern nur zur Übung von Sicherheitsfragen in der Region:
„Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass nur ein Teil der Streitkräfte der Russischen Föderation an der militärischen Sonderoperation beteiligt ist, deren Zahl völlig ausreicht, um alle vom Oberbefehlshaber gestellten Aufgaben zu erfüllen. „


Telegram-Kanal des Stabs der Territorialverteidigung der DVR: Abendbericht des Stabs der Territorialverteidigung der DVR am 26. Juli 2022
Die Behörden der DVR führen weiter vorrangige Maßnahmen zum Wiederaufbau des sozial-humanitären Bereichs durch.
In Mariupol wurden Arbeiten zur Montage von 4G-Ausrüstung an Kommunikationsobjekten und zur Inbetriebnahme von Basistationen durchgeführt, um mobilen Internetzugang zu ermöglichen.
An Einrichtungen des Gesundheitsversorgng wandten sich 2250 Menschen.
An den Bahnstationen Wolnowacha, Mariupol-Hafen und Krasnyj-Liman wurden Arbeiten zur Reparatur von Eisenbahngleisen durchgeführt.
Zivilschutzkräfte haben
mehr als 24 Hektar Territorium und mehr als 49.000 Quadratmeter Gebäude untersucht und 248 explosive Objekte entschärft.
Wir erinnern daran, dass einige Ortschaften der Donezker Volksrepublik mit explosiven Objekten übersät sind.
So haben die bewaffneten Formationen der Ukraine Antipersonenminen „Lepestok“ auf dem Gebiet von Jassinwowataja
und Luganskoje abgeworfen. Zur Zeit ergreifen Spezialdienste der DVR alle notwendigen Maßnahmen zur Minenräumung.
Seien Sie aufmerksam und vorsichtig! Bei der Entdeckung von explosiven Objekten rufen sie das Zivilschutzministerium und die Polizei an.
Das Innenministerium und die Militärkommandantur der DVR überprüfen weiter Ausweise und gewährleisten den Schutz der öffentlichen Ordnung in allen befreiten Ortschaften.
Bei Informationen über verdächtige Personen oder mögliche rechtswidrige Aktivitäten bitten wir, sich unverzüglich an die Telefonnummern des Staatssicherheitsministerium der DVR zu wenden.

17:50 de.rt.com: LVR meldet Übernahme des Wärmekraftwerks Uglegorsk in Swetlodarsk
Witali Kisseljow, Assistent des Innenministers der Lugansker Volksrepublik, meldete am Dienstag auf Telegram die Übernahme des Wärmekraftwerks Uglegorsk in Swetlodarsk.
Demnach sei das gesamte Gelände heute Morgen von pro-russischen Kämpfern übernommen worden. Die Streitkräfte der Ukraine hätten sich wegen der Gefahr einer Einkreisung aus Swetlodarsk und den umliegenden Siedlungen zurückzogen.
RT-Korrespondent Murad Gasdijew berichtete, dass die pro-russischen Kräfte „das Gelände weiter säubern“, es gäbe dort immer noch Widerstandsnester.
Vertreter des ukrainischen und des russischen Verteidigungsministeriums haben die Lage bislang noch nicht kommentiert.
Das Wärmekraftwerk Uglegorsk liegt südöstlich von Bachmut und ist eines der größten Wärmekraftwerke Europas.

17:59 de.rt.com: Russland kritisiert Israel für antirussische Haltung seit dem Ukraine-Krieg
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums kritisierte die israelische Regierung, dass sie sich zugunsten der Ukraine positioniert habe, aber „nicht im Sinne des ukrainischen Volkes, sondern im Sinne des Regimes in Kiew“. Die Beziehungen zwischen Israel und Russland haben seit dem Ukraine-Krieg einen Tiefpunkt erreicht.
Der Kreml bedauere Israels antirussische Position zur Situation um die Ukraine, sagte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, am Dienstag. Israels Haltung sei „dekonstruktiv“ und beruhe auf „voreingenommener Rhetorik“. Sie kritisierte, dass sich die israelischen Behörden zugunsten der Ukraine positioniert haben, aber „nicht im Sinne des ukrainischen Volkes, sondern im Sinne des Regimes in Kiew“.
„Das ist ganz im Sinne der seltsamen wilden Stimmen des Westens“, sagte Sacharowa, bevor sie betonte, dass die Verschlechterung der bilateralen Beziehungen nicht auf die Handlungen Russlands zurückzuführen sei. „Jetzt hören wir Kommentare von der Spitze dieses Landes, dass russische Aktionen auf bilateraler Ebene die Beziehungen beeinträchtigen können. Ich möchte diese Leute fragen, ob sie nicht glauben, dass ihre Handlungen und Äußerungen der letzten Monate die bilateralen Beziehungen beeinträchtigt haben“, fügte sie hinzu.
Die Beziehungen zwischen Israel und Russland haben seit dem Ukraine-Krieg einen Tiefpunkt erreicht. Das Justizministerium in Moskau stellte kürzlich einen offiziellen Auflösungsantrag gegen den russischen Ableger der Organisation Jewish Agency. Israel reagierte prompt. Premierminister Jair Lapid drohte gen Moskau und warnte vor einer Verschlechterung der Beziehungen zu Russland, sollte die Jewish Agency for Israel aufgelöst werden. Berichten zufolge hat Lapid bereits das Außenministerium beauftragt, konkrete Maßnahmen auszuarbeiten, falls Russland seine erklärten Pläne zur Schließung der Operationen der Organisation vollzieht – einschließlich des Rückrufs des israelischen Botschafters in Moskau und einer Verstärkung der israelischen Unterstützung für die Ukraine.
Sacharowa reagierte auf Lapids Äußerungen zur Einstellung des Betriebes von Jewish Agency in Russland und sagte, dass die Angelegenheit der Jewish Agency im Rahmen des russischen Gerichtssystems behandelt werde.
Inzwischen schlug der israelische Präsident gemäßigtere Töne an, und erklärte am Dienstag, dass Israel versuche, sich in dem wachsenden Streit mit Moskau über die russischen Schritte zum Umgang mit der Jewish Agency im eigenen Land zurückzuhalten. „Ich glaube, je weniger wir darüber sprechen, desto besser ist es für uns. Das wird eine angemessene Behandlung des Streitthemas ermöglichen“, fügte er hinzu.

abends:

19:08 (18:08) novorosinform.org: Der Staatsduma wurde ein Gesetzentwurf zur Einstufung der Ukraine als terroristischer Staat vorgelegt
Abgeordnete der Fraktion „Gerechtes Russland – Für die Wahrheit“ legten der Staatsduma einen Gesetzentwurf vor, der die Ukraine als terroristischen Staat
einstuft.
Sie forderten auch die Beschlagnahme des Eigentums ukrainischer Bürger zugunsten Russlands. Das teilte der
Fraktionsvorsitzende Sergej Mironow in Telegram mit.
Er betonte, dass gegen die Komplizen und Unterstützer des Kiewer Regimes die gleichen Maßnahmen wie gegen den terroristischen Staat angewandt werden sollten. Gleichzeitig sollte das Eigentum d
ieser Bürger der Ukraine zur Entschädigung der Opfer des Terrorstates verwendet werden.
Mironow wies darauf hin, dass nach russischem Recht
eigentlich nur eine Organisation als terroristische Organisation eingestuft werden könne. Einige Länder verübten jedoch vorsätzlich Terroranschläge gegen Zivilisten.

18:10 de.rt.com: Uniper bekommt nur noch ein Drittel der zugesicherten Gasmenge
Die weiter gedrosselten Gaslieferungen aus Russland treffen auch den bereits angeschlagenen Energiekonzern Uniper. Laut einem Sprecher des Konzerns erhalte Uniper nur noch ein Drittel seiner vertraglich zugesicherten Gaslieferungen aus Russland. Am Montag hatte das Unternehmen noch 40 Prozent bezogen.
Trotz der Drosselung werde aber kein Gas aus den Speichern entnommen. Uniper schaffe Ersatz über andere Wege, teilte der Sprecher weiter mit.
Nur sechs Tage nach der Wiederaufnahme der Gasversorgung aus Russland über die Pipeline Nord Stream 1 hatte der russische Konzern Gazprom mitgeteilt, er werde die Gasmenge am Mittwoch auf 20 Prozent der maximalen Kapazität senken. Die Tagesleistung werde ab 7 Uhr Moskauer Zeit bis zu 33 Millionen Kubikmeter pro Tag betragen, hieß es.

19:39 (18:39) novorosinform.org: Großbritannien verhängt Sanktionen gegen den Journalisten Graham Phillips
Die britischen Behörden haben Sanktionen gegen einen britischen Staatsbürger, den Journalisten Graham Phillips, verhängt, berichtet „
Zargrad“.
Der unabhängige Blogger und Journalist Graham Phillips ist seit 2014 für seine Berichterstattung aus dem Donbass bekannt. Er war wiederholt an vorderster Front und berichtete über die Folgen der Angriffe der ukrainischen Armee auf die friedlichen Städte de Donbass.
Grund für die Verhängung von Sanktionen war die Berichterstattung von Phillips, die angeblich die Ukraine „destabilisiert“.
„Graham Phillips, ein Video-Blogger, der Medieninhalte erstellt und veröffentlicht hat, die Aktionen und politische Maßnahmen unterstützen und fördern, die die Ukraine destabilisieren“, heißt es in einem Dokument, das am 26. Juli auf der Website der britischen Regierung veröffentlicht wurde.


Telegram-Kanal der Volksmiliz der DVR: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR über die Lage um 19:30 Uhr am 26.07.22
Am heutigen Tag hat der Gegner nach Informationen des GZKK der DVR mehr als 250 Geschosse mit Mehrfachraketenwerfern „Grad“, Rohrartillerie des Kalibers 155, 152 und 122mm sowie 120mm-Mörsern abgefeuert.
Die Gebiete von 11 Ortschaften der Republik wurden beschossen. Durch Beschuss wurden 3 Zivilisten verletzt. 3 Wohnhäuser und ein ziviles Infrastrukturobjekt wurden beschädigt.
Zusätzliche Informationen über verletzte Zivilisten und Schäden an Infrastruktur werden noch ermittelt.
Mit Trauer teilen wir mit, dass bei der Ausführung ihrer militärischen Pflicht im Kampf für die Unabhängigkeit 3 Verteidiger der Donezker Volksrepublik starben.
Wir sprechen den Verwandten und Freunde
n der Toten unser aufrichtiges Mitgefühl aus.

18.45 de.rt.com: Ukraine beschießt Cherson zum zweiten Mal am Tag
Das stellvertretende Oberhaupt des russisch kontrollierten Gebiets Cherson, Kirill Stremousow, hat berichtet, das ukrainische Militär habe die Stadt Cherson bereits zum zweiten Mal an einem Tag unter Beschuss genommen. Die Angriffe seien durch das Luftabwehrsystem vereitelt worden. Stremousow sagte der Nachrichtenagentur RIA Nowosti:
„Das war schon der zweite Beschuss. Das Luftabwehrsystem hat einwandfrei reagiert. Alle Angriffe wurden abgewehrt.“
Stermousow fügte hinzu, dass die Stadt nicht zur Ukraine zurückkehren werde:
„Das sind vergebliche Mühen. Die ukrainischen Nationalisten sollten Cherson vergessen.“

19:15 de.rt.com: Brücke zwischen Genitschesk und Arabat-Nehrung soll wiederhergestellt werden
Die Brücke über die Meerenge von Genitschesk, welche die gleichnamige Stadt auf dem ukrainischen Festland von der Spitze der Arabat-Nehrung der Halbinsel Krim trennt, soll wiederaufgebaut werden. Dies erklärte der Leiter der militärisch-zivilen Verwaltung des Gebietes Cherson, Wladimir Saldo. Die Brücke war von ukrainischen Truppen bei ihrem Rückzug zerstört worden. In einer Videoaufnahme, die auf seinem Telegramkanal veröffentlicht wurde, sagte Saldo:
„Die Brücke, die von den Barbaren bei ihrem Rückzug gesprengt wurde, wird in nächster Zeit wiederaufgebaut.“
Er hob außerdem die Pläne für eine Zusammenarbeit mit der Krim hervor:
„Genitschesk, die Arabat-Nehrung und das ganze Umland sind bereit, ihre Zukunft zu so planen, dass die Entwicklung fortgesetzt wird. Die Landwirte arbeiten, alle die mit Geschäftsbeziehungen zu tun haben, arbeiten auch. Wir befinden uns ganz in der Nähe der Krim, und alles arbeitet zusammen.“

19:40 de.rt.com: Russisches Verteidigungsministerium: Westen verbreitet Fake News über Mobilmachung
Ausländische Medien verbreiteten unglaubwürdige Informationen über angebliche Mobilisierungsmaßnahmen in Russland, teilte das russische Verteidigungsministerium am Dienstag mit.
An der Sondermilitäroperation in der Ukraine sei nur jener Teil der russischen Streitkräfte beteiligt, deren Anzahl ausreiche, um alle gestellten Aufgaben zu erfüllen, hieß es in einer Erklärung. Um welche Medien es sich konkret handelt, ist unklar.
Russische Behörden hatten wiederholt betont, dass das Land keine Mobilmachung durchführen werde, und bezeichnete solche Medienberichte als Fake News.

Standard

Presseschau vom 25.07.2022

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, snanews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein. Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet. Die Wiedergabe russischer und anderer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Technischer Hinweis:

Bei den ‚Lesetipps‘ und für Bilder verwenden wir externe Verweise auf die Originalquellen.
Wegen aktuell bestehender Einschränkungen innerhalb der EU kann es vorkommen, dass einzelne Verweise zeitweilig nicht funktionieren.
In vielen Fällen lässt sich das Problem beheben, indem man in
den Verbindungseinstellungen des jeweiligen Browsers ‚DNS über HTTPS‘ aktiviert (Anleitungen u.a. hier) und einen geeigneten DNS-Server (z.B. Cloudflare) festlegt.
Reicht das nicht aus, bietet sich die Nutzung eines VPN mit einem Server außerhalb der EU an. Ein Beispiel hierfür ist ZenMate, das für alle gängigen Browser als kostenlose Erweiterung verfügbar ist. In der kostenlosen Version eignen sich hier die Server in den USA und Singapur.
Referenzierte Bilder werden manchmal nicht sofort angezeigt, weil die jeweiligen Quellen eine eingebaute DDoS-Prüfung verwenden. Hier hilft meist, das jeweilige Bild über das Kontextmenü des Browsers explizit neu zu laden.

Außer der Reihe – Lesetipps:

de.rt.com: Live-Ticker zum Ukraine-Krieg
Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen. Hier lesen Sie die neuesten Entwicklungen. …
https://kurz.rt.com/2tg9 bzw. hier

Michail Kotow: Russische Raumfahrt vor neuen Aufgaben – vor militärischen wie wissenschaftlichen
Es erfolgte nicht einfach nur ein Wechsel auf dem Spitzenposten bei Roskosmos. Die russische Raumfahrt steht vor neuen Aufgaben, militärischen wie wissenschaftlichen. Und für Russland, das den ersten Raumflug in der Geschichte der Menschheit vollbrachte, ist der Weltraum seitdem ein Teil der nationalen Identität. …
https://kurz.rt.com/333u bzw. hier

Rafael Fachrutdinow: Die USA verbergen plötzlich ihre Ausgaben für die Ukraine – Was soll versteckt werden?
Die US-Behörden ändern das Schema ihrer Waffenlieferungen an die Ukraine. Jetzt kann Präsident Biden über ein Haushaltsjahr hinweg militärische Hilfe im Wert von elf Milliarden Dollar an Kiew leisten – und das ohne Zustimmung des Kongresses. Dies entspricht dem 110-Fachen des bisherigen Höchstbetrags. Warum wollte Washington schnell und unauffällig Waffen an die Ukraine liefern? …
https://kurz.rt.com/338m bzw. hier

de.rt.com: Unser Gehirn als Wirklichkeitsgenerator – Warum wir denken, was wir glauben
Der Psychologieprofessor Dr. Harald Walach erklärt, welche neurologischen, psychologischen und soziologischen Faktoren die „Konstruktion der Wirklichkeit“ beeinflussen. Anhand vieler Beispiele zeigt er, welche Rolle diese Art der Wirklichkeits-Konstruktion in der Coronakrise spielt. …
https://kurz.rt.com/339c bzw. hier

de.rt.com: Özdemir will Umweltauflagen für Bauern nicht senken – trotz drohender Lebensmittelknappheit
Bundesagrarminister Cem Özdemir hat die Pläne der EU-Kommission, die derzeit geltenden strengen Umweltauflagen für Landwirte angesichts der drohenden Getreidekrise vorübergehend auszusetzen, stark kritisiert. Die deutschen Bauern warnte er indes vor „ähnlich radikalen“ Bauernprotesten wie in den Niederlanden. Dazu gäbe es keinen Grund. …
https://kurz.rt.com/33dl bzw. hier

abends/nachts:

21:10 de.rt.com: Medienbericht: Britische Spezialeinheiten bildeten in der Ukraine Marinekämpfer für einen Spezialeinsatz auf der Schlangeninsel aus
Die Londoner Tageszeitung Sun berichtet in ihrer Sonntagsausgabe, dass britische Spezialkräfte ukrainische Marineangehörige für eine Sonderoperation auf der damals von Russland besetzten Schlangeninsel im Schwarzen Meer ausgebildet hätten. Soldaten des Special Boat Service der Royal Navy seien in die Ukraine gereist, um ukrainische Kollegen in Otschakow im Umgang mit britischer Ausrüstung zu schulen, so der Bericht.
Am 30. Juni hatte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalleutnant Igor Konaschenkow, erklärt, dass die russischen Streitkräfte ihre Garnison von der Schlangeninsel abgezogen haben. Dies sollte nach russischer Darstellung der Weltgemeinschaft zeigen, dass Russland die Bemühungen um den Abtransport landwirtschaftlicher Erzeugnisse aus der Ukraine auf dem Seeweg nicht behindert.

Anfang Juli landeten ukrainische Marineinfanteristen auf der Schlangeninsel für dieses Foto mit der ukrainischen Fahne. Wie sich jetzt herausstellt, mit britischer Hilfe.

dontimes.ru: Lukaschenko erklärt, dass Belarus die LVR und die DVR de facto anerkannt hat
Nach den Worten des belorussischen Staatsoberhaupts gibt es für eine Anerkennung der LDVR de jure keinerlei Notwendigkeit:
„Dies würde weder für Lugansk noch für Donezk oder die Krim irgendetwas zusätzliches ergeben. Aber falls die Krim, Lugansk, Donezk Lebensmittel, Ziegel, Zement benötigen, Wiederaufbau und ähnliches, werden wir ihnen helfen. Wenn es nötig ist, werden wir sie anerkennen. Falls darin irgendein Sinn ist. Aber welchen Sinn hat das heute, ob ich offiziell anerkenne oder nicht. Wir arbeiten faktisch mit ihnen zusammen“, erklärte Lukaschenko.
Wir erinnern daran, dass die Republiken des Donbass bis heute von der Russischen Föderation, der Syrischen Arabischen Republik, der Demokratischen Volksrepublik Korea, Abchasien und Südossetien anerkannt wurden.

21:30 de.rt.com: Steinmeier zu Krieg: „Sind wir bereit für empfindliche Nachteile?“
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am Sonntag beim 500. Libori-Mahl in Paderborn für Solidarität mit der Ukraine geworben – selbst wenn das Nachteile im eigenen Land bedeuten würde. Man könne nur dann eine eindeutige Haltung an den Tag legen und sich über die eigene Verantwortung klar werden, wenn man bereit sei, „empfindliche Nachteile in Kauf zu nehmen“, sagte Steinmeier. Er fragte die Feiernden:
„Sind wir dazu bereit? Vor dieser Frage stehen wir alle – heute und in den kommenden Tagen, Wochen und Monaten.“
Er befürchte eine Rückkehr in eine Zeit der gegenseitigen Abschottung zwischen Ost und West, sagte Steinmeier weiter.
Das Libori-Fest geht auf die Überführung der Gebeine des Heiligen Liborius, Schutzpatron des Erzbistums Paderborn, im neunten Jahrhundert aus Le Mans in Frankreich nach Paderborn zurück.

Ob diese Flaneure beim Volksfest wohl zu Verzicht bereit sind? 500. Libori-Messe in Paderborn am 24.07.22

22:00 de.rt.com: Volksrepublik Donezk: Gorlowka und Nowobachmutowka wiederholt unter Beschuss
Ukrainische Truppen feuerten am Sonntagabend innerhalb von 30 Minuten sechs Granaten im Kaliber 122 Millimeter auf Nowobachmutowka und 18 Granaten im Kaliber 122 und 203 Millimeter auf Gorlowka ab, teilte die Vertretung der Volksrepublik Donezk beim Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung des Waffenstillstandsregimes mit.
Auch andere Orte in der Volksrepublik Donezk standen am Abend unter Artilleriebeschuss durch ukrainische Streitkräfte. So wurden allein auf die Hauptstadt im Verlauf des Abends mehr als 40 Geschosse im Kaliber 122 und 203 Millimeter abgefeuert.
Zu Todesopfern und Verletzten lagen zunächst keine Informationen vor.

wpered.su: Kasbek Tajsajew besuchte die Donezker Volksrepublik
Am 21. Juli traf eine Delegation der KPRF unter Leitung des Sekretärs des Zentralkomitees der Partei Kasbek Tajsajew in der Donezker Volksrepublik ein. Hauptpunkte des Programms in der DVR waren Treffen mit Soldaten der Bataillons „Somali“ und „Pjatnaschka“, teilt der Pressedienst der KPRF mit.
Kasbek Tajsajew zeichnete im Namen der Kommunistischen Partei der RF im Auftrag des Vorsitzenden der KPRF und der SKP-KPSS G.A. Sjuganow sowie der Leitung des ZK der KPRF Soldaten mit Medaillen zum 100. Jahrestag der Gründung der UdSSR aus und übergab in feierlicher Atmosphäre eine Kopie der Fahne des Sieges. Die Kommunistische Partei unterstützt seit 2014 nicht nur friedliche Bürger, sondern auch Militäreinheiten.
Am selben Tag fand ein Treffen mit dem Oberhaupt der DVR Denis Puschilin und Mitgliedern der Regierung statt, bei dem die Entwicklung der Infrastruktur der Republik und die Hilfe für die Bevölkerung erörtert wurde sowie die Aufmerksamkeit wichtigen Fragen der Zusammenarbeit der DVR und der RF gewidmet wurde.
Außerdem besuchte die Delegation der KPRF die Donezker medizinische Gorkij-Nationaluniversität. Die Seiten sprachen über die Integration russischer Bildungseinrichtungen und solcher des Donbass. Bei der Diskussion wurde festgestellt, dass in diesem Jahr etwa 6500 Donezker Absolventen russische Diplome erhalten. Bei dem Treffen war auch der Bildungsminister der DVR Michail Kuschakow anwesend.
Es fanden Treffen mit der Bevölkerung und dem Aktiv der Kommunistischen Partei der DVR unter Leitung des Ersten Sekretärs des ZK Boris Litwinow statt. Hauptthema beider Treffen war die mögliche Hilfe für die Bevölkerung des Donbass. „Heute ist die Hilfeleistung für das Volk der DVR und der LVR eine Schlüsselaufgabe für jeden von uns“, unterstrich Kasbek Kuzukowitsch.
Im Juli war der 99. humanitäre Konvoi der KPRF in den Donbass entsandt worden. Am 15. August ist die Entsendung des 100. humanitären Konvois in die Donezker und die Lugansker Volksrepublik und in andere von den Nazis befreite Territorien geplant.
Die Kommunisten legten Blumen für das Erste Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko und für die Helden des Donbass nieder.
„Während dieser Reise fand eine Menge wichtiger Veranstaltungen statt. Aber die Hauptsache waren die Treffen mit Soldaten – ich habe gesehen, wie hoch der Kampfgeist der Soldaten im Kampf gegen den Faschismus ist, wie sehr unsere Truppen motiviert sind. Wenn wir mit der Brutalität der Ukronazis zu tun haben, begreifen wir die Notwendigkeit der Vernichtung des Faschismus. Und ich bin überzeugt, dass unsere Truppen alle Aufgaben erfüllen werden, die während der Spezialoperation gestellt werden. Und unsere Partei wird verstärkt mit allem Notwendigen helfen – so, wie wir es auch in den letzten acht Jahren getan haben“, unterstrich Kasbek Tajsajew.


22:28 de.rt.com: Ukrainische Marinesoldaten werden in Schottland für den Kampf gegen Russland trainiert
Laut der britischen Royal Navy erhalten derzeit rund 80 ukrainische Marinesoldaten eine „umfassende, fachkundige Einweisung“ durch Spezialisten der britischen Marine. Zeitgleich hat London weitere Waffenlieferungen an die Ukraine angekündigt sowie eine substantielle Finanzhilfe freigegeben.
Die britische Royal Navy bildet derzeit ukrainische Marinesoldaten vor der Küste von Schottland aus, um damit Kiew im Kampf gegen Russland zu unterstützen, teilte das britische Militär am vergangenen Freitag mit. Die Übungen wurden von Wladimir Gawrilow, dem stellvertretenden Verteidigungsminister der Ukraine und seinem britischen Amtskollegen, James Heappey, besucht. Der genaue Standort, an dem die Übungen stattfinden, wurde aus Sicherheitsgründen nicht bekannt gegeben.
Die Minister sahen zu, wie die Soldaten grundlegende Fähigkeiten für den Einsatz auf See trainierten, Übungen an verschiedenen Waffen machten, Taktiken zur Schadensbegrenzung bei Feuer an Bord durchspielten und die Bedienung bordeigener Maschinen und Systeme erlernten. Nach Angaben der britischen Marine erhalten derzeit rund 80 ukrainische Marinesoldaten eine „umfassende, fachkundige Einweisung“. Gleichzeitig beabsichtigt Großbritannien, Kiew mit zwei Minenräumern der Sandown-Klasse zu beliefern, die von den britischen Seestreitkräften demnächst ausgemustert werden.
„Wir brauchen diese Boote dringend, um die ukrainischen Bemühungen im Schwarzen Meer bei der Minenräumung zu unterstützen, was auch Teil einer humanitären Mission darstellt, die für die Welt sehr wichtig ist“, sagte Gawrilow. „Die Intensität, mit der die ukrainischen Soldaten und Matrosen trainieren, ist beeindruckend. Sie arbeiten mit dem Fokus von Truppen, die genau wissen, dass sie in nur wenigen Wochen in einem echten Krieg kämpfen werden“, fügte Heappey hinzu.
Die Teilnahme ukrainischer Matrosen an den Übungen der Royal Navy ist Teil eines von Großbritannien geführten militärischen Programms zur Ausbildung ukrainischer Soldaten, an dem auch mehr als 1.000 britische Soldaten in verschiedenen Regionen des Landes beteiligt sind. Die Übungen sollen freiwilligen Rekruten aus der Ukraine, die nur eine begrenzte militärische Erfahrung mitbringen, Fähigkeiten vermitteln, mit denen sie sich im Frontkampf behaupten können.
Diese Übungen finden statt, nachdem Großbritannien beschloss hat, eine weitere Lieferung von Panzerabwehrwaffen, Drohnen, Artilleriegeschützen sowie Zehntausenden von Granaten in die Ukraine zu entsenden. Zuvor hatte London der Ukraine zudem eine finanzielle Unterstützung in der Höhe von 2,3 Milliarden Pfund (2,70 Milliarden Euro) zugesagt, um der Nation zu helfen, die russische militärische Offensive abzuwehren.

22:30 de.rt.com: US-Senator Black bezeichnet Washingtons Vorgehen gegen Moskau als irrational
Die US-Führung blockiere sich selbst mit ihrer Sanktionspolitik gegen Russland, die die Energiepreise in die Höhe treibe, sagte der ehemalige Senator des Bundesstaates Virginia und pensionierte Oberst Richard „Dick“ Black in seinem auf Twitter veröffentlichten Videoblog. Laut Black:
„Es ist an der Zeit, Putin nicht mehr für die hohen Kraftstoffpreise verantwortlich zu machen. Russland hat keine restriktiven Maßnahmen gegen Kohle-, Öl- und Erdgasexporte verhängt. Sie wurden vom Kongress auferlegt. Lassen Sie uns also aufhören, die Fehler woanders zu suchen, denn sie sind zu Hause.“
Außerdem bezeichnete Black die Ereignisse in der Ukraine als einen amerikanischen Stellvertreterkrieg gegen Russland, den weder Russland noch die Ukraine verursacht haben. Vielmehr macht Black das US-Außenministerium in Washington für die Eskalation verantwortlich. Man habe Russland mit der Aufrüstung der Ukraine „mit dem Rücken an die Wand“ gedrängt und Moskau keinen anderen Ausweg mehr gelassen.
Black erteilt zugleich Illusionen, eine Rückkehr der Republikaner an die Macht könne etwas an dieser verfahrenen Situation ändern, eine Absage: Der Einfluss der Politiker, die von Krieg und internationalen Konflikten profitieren, sei in der Republikanischen Partei noch zu groß.

vormittags:

7:12 (6:12) novorosinform.org: Ukrainische Streitkräfte haben bei Cherson eine Gegenoffensiveversucht – Stremousow
Der Vertreter der militärisch-zivilen Verwaltung von Cherson berichtete über die gedankenlosen Befehle von Präsident Wladimir Selenskij.
Der stellvertretende Leiter der militärisch-zivilen Verwaltung von Cherson, Kirill Stremousow, gab den erfolglosen Versuch einer Gegenoffensive der Streitkräfte der Ukraine in der Südukraine bekannt, berichtet RIA Novosti.
„Kürzlich unternahmen die ukrainischen Nazis einen weiteren Versuch, die Region Cherson anzugreifen. Ihr Angriffsversuch schlug fehl“, sagte er.
Stremousow stellte fest, dass das Scheitern dieses Versuchs sowie der vorherigen auf die geografischen Besonderheiten der Region zurückzuführen gewesen wei. Der Süden der Ukraine ist eine Steppe, und daher seien alle Versuche der Streitkräfte der Ukraine, auf einem solchen Gelände einen Gegenangriff durchzuführen, zu schweren Verlusten für die Angreifer verurteilt. Er betonte, dass die Befehle für solche Aktionen persönlich vom Präsidenten der Ukraine Wladimir Selenskij erteilt würden, der die Leute tatsächlich in den sicheren Tod schicke.
Der Zweck dieser Aktionen sei laut Stremousow der Versuch Kiews, die Situation zu eskalieren, um immer mehr Waffen vom Westen zu erbetteln.


7:51 (6:51) novorosinform.org: Der Westen verbietet Regierungsbeamten aus verschiedenen Ländern, Fotos mit Lawrow zu machen – Sacharowa
Vertreter des US-Außenministeriums fordern, dass die Führungen von Ländern, die nicht Mitglieder der „westlichen Koalition“ sind, sich weigern, Fotos mit dem Chef der russischen Diplomatie, Sergej Lawrow, zu machen, erklärte die Sprecherin des Außenministeriums, Maria Sacharowa, in ihrem Telegram-Kanal.
„Inzwischen rennen amerikanische Diplomaten in verschiedenen Ländern von Haus zu Haus und betteln (lachen Sie jetzt nicht laut), sich nicht mit Lawrow fotografieren zu lassen, damit diese Fotos nicht von Russland als Beweis für die fehlende Isolation verwendet werden“, schrieb Sacharowa.
Sie fügte hinzu, dass solche Aktionen des Westens ein hervorragender Beweis für ihre Isolation von der ganzen Welt seien, weil „hochrangige Vertreter der Vereinigten Staaten völlig realitätsfern sind“, während Sergej Lawrow erfolgreiche Auslandsreisen unternehme und dabei die Schlangen der Fotografen umgehe.


7:13 de.rt.com: Trump bezweifelt, dass US-Militärhilfe die Lage in der Ukraine zugunsten des Westens ändern könnte
Die USA haben nach Auffassung von Ex-US-Präsident Donald Trump zu viele eigene Probleme, um der Ukraine Geld und Waffen für ihren Konflikt mit Russland zu geben. Stattdessen solle Europa Kiew mehr Hilfe leisten, da es von der Situation viel stärker betroffen sei.
Die USA haben zu viele eigene Probleme, um der Ukraine Geld und Waffen für ihren Konflikt mit Russland zu geben, kritisierte der ehemalige US-Präsident Donald Trump. Vielmehr sei es an Europa, Kiew mehr Hilfe zu leisten, da es von der Situation viel stärker betroffen sei.
In seiner Rede auf dem Student Action Summit in Tampa, Florida, erinnerte Trump am Samstag daran, wie er während seiner Präsidentschaft darauf gedrängt habe, dass die NATO-Mitglieder unter den EU-Staaten ihre Verteidigungsausgaben auf zwei Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts erhöhen sollten. Damals seien die USA „von Europa ausgenutzt worden“, und nun geschehe das Gleiche in der Ukraine erneut, sagte er.
„Wir haben der Ukraine bislang mehr als 60 Milliarden Dollar zur Verfügung gestellt. Die europäischen Länder, die offensichtlich viel stärker (vom Konflikt) betroffen sind als wir, haben dagegen nur einen winzigen Bruchteil dieser Summe zur Verfügung gestellt“, beschwerte sich der Ex-Präsident.
„Wir geben einfach Geld aus. Und wir haben zugleich 35 Billionen Dollar an Schulden“, fügte Trump hinzu und verwies in seiner Rede auf die Rekordinflation in den USA, die Energiekrise und andere Probleme.
Trump bezweifelte auch, dass selbst die massive militärische Unterstützung durch die USA die Lage in der Ukraine ändern würde. „Heute ist es viel schwieriger, die Krise zu überwinden“, sagte er. In Sachen Feuerkraft bleiben Trump zufolge die Russen überlegen: „Russland verfügt über die 35-fache Feuerkraft. Und die Russen werden versuchen, die Waffen zu zerstören, wenn wir sie dorthin schicken“, fügte er hinzu.
Während seiner Amtszeit hätten die USA „kein Problem“ mit Russland, China oder Nordkorea gehabt. „Niemand sprach überhaupt über“ die Ukraine, behauptete der Ex-Präsident. Aber in nur zwei Jahren unter Joe Biden seien die USA „vom stärksten Land, das sie je waren, … zum vielleicht schwächsten geworden; vor allem, wenn man die Anerkennung und den Respekt in der ganzen Welt (als weitere Faktoren) mit einbezieht. Wir werden von niemandem mehr respektiert“, beklagte Trump.
Der Ex-Präsident hat am Freitag bei einer Wahlkampfveranstaltung im US-Bundesstaat Arizona erneut Spekulationen über eine mögliche Kandidatur bei der Präsidentschaftswahl 2024 befeuert. „Vielleicht müssen wir es noch einmal tun“, sagte Trump vor Anhängern, nachdem er über seinen Wahlsieg 2016 gesprochen und erneut behauptet hatte, er habe auch die Wahl 2020 gewonnen.

8:16 (7:16) novorosinform.org: Kiewer Parlament schlug vor, die Altersgrenze für Reservisten auf 70 Jahre anzuheben – Medien
In der Ukrainewurde vorgeschlagen, siebzigjährige Kämpfer für die Verteidigung zu rekrutieren, berichtet die ukrainische Ausgabe von Wsgljad.
Derzeit liegt die Altersgrenze der Rekrutierung für der Verteidigung bei 60 Jahren. In der Rada wurde nun vorgeschlagen, diese Schwelle auf 70 anzuheben. Dies deute auf einen akuten Personalmangel an der Front hin, sagte Andrej Rudenko, Sonderkorrespondent der Allrussischen Staatsfernsehens und -rundfunks in der DVR.
Der Korrespondent stellte fest, dass die Kiewer Behörden b
ald beginnen könnten, Menschen direkt aus Pflegeheimen an die Front zu bringen, weil junge Soldaten in der Ukraine entweder völlig „ausgehen“ oder „eine Erleuchtung hatten und nicht für den Clown und seine Bande sterben wollen.“