Presseschau vom 29.03.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

 

Vormittags:

 

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 12 Granatgeschosse auf Positionen der Volksmiliz der LVR abgeschossen.
Das Feuer erfolgte mit Granatwerfern des Kalibers 82mm aus Richtung Luganskoje auf das Gebiet von Kalinowka. Verluste gibt es keine.

 

De.sputniknews.com: Die größte internationale Bedrohung für Russland bleibt die Politik der USA, die auf eine Schwächung Russlands gerichtet ist, stellen Experten des Diskussionszentrums Valdai in ihrem Bericht „Internationale Bedrohungen 2016“ fest.
Weitere Gefahren für das Land seien internationaler Terrorismus und möglicher Konflikt mit der Türkei. Zugleich fehlt die Ukraine in der Liste der unmittelbaren Bedrohungen, schreibt die „Iswestija“ am Dienstag unter Berufung auf das Dokument.
Der Bericht wird am 29. Mai vom Diskussionsklub Valdai und der Agentur Wneshnjaja Politika (Außenpolitik) offiziell vorgestellt.
Wie Andrej Suschenzow, einer der Verfasser und Programmdirektor des Klubs Valdai, in der Zeitung feststellte, dominieren momentan zwei Standpunkte zur Einschätzung der US-Politik. Laut der einen wirken die USA bewusst auf eine Schwächung Russlands hin, laut der anderen schaden die Amerikaner indirekt den Interessen Russlands, indem sie eigene Ziele verfolgen.
Nach dem erfolgreichen Einsatz seiner Streitkräfte in Syrien komme Russland schrittweise zu einem neuen Vektor in den Beziehungen mit dem Westen. „Russland wird als eine führende Kraft im Nahen Osten Fuß fassen, die Fähig ist, Militärexpeditionen effektiv durchzuführen“, stellen die Verfasser des Berichts fest.
Zugleich wird darauf verwiesen, dass Russlands Teilnahme an der Operation in Syrien zu einem Konflikt mit der Türkei führen könnte. „Russlands Pläne im Verteidigungsbereich bis 2020 werden revidiert. Abgehalten werden Übungen, an denen Szenarien eines Konflikts mit der Türkei im Mittelpunkt stehen. Auch die Türken führen ihre Übungen durch“, so Suschenzow.
Verwiesen wird auch auf die terroristische Bedrohung für Russland durch die islamischen Radikalen. Diese werde selbst bei einem völligen Sieg über den Terroristen in Syrien weiter bestehen, weil „besonders effektive Kämpfer und Warlords höchstwahrscheinlich aus Syrien in andere Länder mit einer schwachen Staatsmacht weiterziehen werden (der Irak, Libyen, Mali, Afghanistan, Somalia u. a.), wo sie ihre zerstörerischen Aktivitäten weiter betreiben werden“.
Unter anderen internationalen Bedrohungen werden etwaige zunehmende Spannungen im Fernen Osten und in Südostasien genannt, wo eine Konfrontation Chinas mit den USA und ihren Verbündeten zu beobachten ist.
Was die Ukraine anbelangt, so gleite Situation dort „langsam, aber sicher zur Kategorie eingefrorener Konflikte hinab“, heißt es im Bericht der Valdai-Experten.

 

Dan-news.info:  Die ukrainischen Truppen haben in der Nacht das Feuer auf den Kiewskij-Bezirk von Donezk eröffnet. Dies teilte heute der Leiter der Bezirksverwaltung Walentin Lewtschenko mit.
„In der Kotschubeja-Straße Nr. 84 wurde ein zufälliger Treffer eines Antipanzergeschosses festgestellt“, sagte er. „Eine Explosion und einen Brand gab es nicht. Das Dach eines Trakts des Wohnhauses wurde beschädigt. Während des Beschusses befand sich ein 16jähriges Mädchen in dem Haus. Die Schäden an dem Haus sind unwesentlich, Haushaltsgegenstände wurden beschädigt“.
Nach Angaben der Bezirksverwaltung sind keine Informationen über Verletzte eingegangen. Die Einzelheiten des Beschusses werden ermittelt.

 

De.sputniknews.com: Deutsche und lettische Inspekteure werden im Rahmen des Vertrages über den Offenen Himmel (OH-Vertrag) einen Überwachungsflug über dem Staatsgebiet Russlands unternehmen, sagte der Leiter des russischen Zentrums für Verminderung der Nuklear-Gefahr, Sergej Ryschkow.
Der Flug werde mit einem schwedischen Beobachtungsflugzeug SAAB-340B  im Zeitraum vom 29. März bis 2. April 2016 ausgeführt. Auf einer im Voraus vereinbarten Route sollen russische Fachleute an Bord des Flugzeuges die Einhaltung der abgestimmten Flugparameter und die Anwendung der im Vertrag vorgesehenen Beobachtungsgeräte kontrollieren.
„Die Flugzeuge vom Typ SAAB-340B tragen keine Waffen. Die Maschine selbst und die an Bord installierten Geräte sind bereits unter Teilnahme russischer Experten begutachtet worden“, betonte Ryschkow.
Der Vertrag über den Offenen Himmel war im Jahr 1992 in Helsinki von 27 Mitgliedstaaten der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) unterzeichnet worden. Sein Ziel ist es, gegenseitige Verständigung und Vertrauen zu festigen. Russland ratifizierte den Vertrag am 26. Mai 2001.

 

Ukrinform.ua: Der ehemalige slowakische Vize-Premierminister und Finanzminister, Ivan Miklos, bestätigte seine Bereitschaft, einen Posten in der Regierung der Ukraine zu bekleiden, aber nur unter der Bedingung, dass er die slowakische Staatsbürgerschaft behält.
Das erklärte er in einem Interview mit der slowakischen Ausgabe Dennik N, meldet radiosvoboda.org.
„Er hat solche Möglichkeit persönlich mit dem Präsidenten der Ukraine, Petro Poroschenko, und seinem Kandidaten für das Premierministeramt, dem Parlamentspräsidenten, Wolodymyr Hroisman, erörtert, und vorherige Zustimmung gegeben, aber er besteht auf seiner Forderungen bezüglich der Beibehaltung der Staatsbürgerschaft sowie des Aktionsprogramms“, wird in der Meldung angegeben.

 

Dan-news.info: Zwanzig Häuser wurden auf dem von der DVR kontrollierten Teil von Sajzewo in der Folge von Beschüssen von Seiten der ukrainischen Truppen in dieser Nacht beschädigt. Dies teilte heute eine Vertreterin der Ortsverwaltung mit.
„In der letzten Nacht wurden aufgrund von Beschüssen von Seiten der ukrainischen Armee 20 private Häuser in den Straßen Poltajewa, Rybalko und Kondratenko beschädigt“, sagte die Gesprächspartnerin der Agentur.
Sie fügte hinzu, dass das Feuer aus dem benachbarten Dorf Showanka kam. Der Beschuss der Ortschaft geht zurzeit weiter. Informationen über Verletzte werden noch ermittelt.
„Vertreter des Verteidigungsministeriums haben die Informationen über den Beschuss von Sajzewo bereits an die OSZE übermittelt“, erklärte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR.

 

De.sputniknews.com: Eine erste Gruppe russischer Pioniere hat sich zur Entminung der Stadt Palmyra nach Syrien aufgemacht. Ein Militärflugzeug vom Typ An-124 wird zudem die notwendige Ausrüstung und Diensthunde dorthin bringen, berichtet der russische TV-Sender Erster Kanal….

 

Dan-news.info:  Mehr als 60.000 Einwohner der DVR haben am ersten gesamtrepublikanischen Subbotnik in diesem Jahr mehr als tausend Bäume und Sträucher gepflanzt. Zusammengefasste Informationen dazu wurden heute vom Pressedienst des Ministeriums für Bauwesen und Kommunalwirtschaft veröffentlicht.
„Mehr als 60.000 Menschen haben am gesamtrepublikanischen Subbotnik am 26. März teilgenommen“, heißt es beim Ministerium. „Die Einwohner haben fast das gesamte Gebiet in der Nähe von Wohngebieten gereinigt, mehr als 60 Parks und Plätze und 153 Spiel- und Sportplätze in Ordnung gebracht, 1300 Bäume und Sträucher gepflanzt und Hunderte von Blumenbeeten“.
In manchen Städten der Republik wurde wegen des schlechten Wetters der Subbotnik auf andere Tage verschoben. Für die Reinigung der Flächen haben die kommunalen Dienste der DVR mehr als 200 Geräte verschiedenster Art herangezogen.
Wir erinnern daran, dass die Behörden der DVR in diesem Jahr zwei gesamtrepublikanische Subbotniks am 26. März und am 16. April vorgesehen haben, um das Gebiet der Städte und Bezirke der Republik in Ordnung zu bringen.

 

De.sputniknews.com: Die USA wollen die ukrainische Pilotin Nadeschda Sawtschenko, die in Russland wegen Mitwirkung bei zwei Morden verurteilt worden ist, nicht gegen die Russen Viktor Bout und Konstantin Jaroschenko austauschen, die in umstrittenen Prozessen in den USA zu Gefängnisstrafen verurteilt worden waren.
Laut Medien hat die russische Seite den USA vorgeschlagen, Sawtschenko gegen Bout und Konstantin auszutauschen. Die amerikanische Seite schloss einen Austausch jedoch aus. „Nein, wir prüfen diese Option nicht“, sagte William Stevens, Sprecher der US-Botschaft in Moskau, am Dienstag.
Der russische Pilot Konstantin Jaroschenko war 2010 in Liberia von US-Geheimagenten völkerrechtswidrig gefasst und heimlich in die USA verschleppt worden. In einem fragwürdigen Verfahren wurde der Mann 2011 wegen „verbrecherischer Absichten“ zu 20 Jahren Haft verurteilt. Ein US-Geschworenengericht sprach ihn schuldig, Drogen im Millionenwert nach Südamerika liefern „gewollt zu haben“.
Der russische Transportunternehmer Viktor Bout war 2008 auf US-Begehren in Bangkok verhaftet und 2012 zu 25 Jahren Freiheitsentzug verurteilt worden. Die amerikanische Justiz beschuldigte ihn, illegalen Waffenhandel betrieben sowie Mordanschläge auf US-Bürger geplant und Terroristen unterstützt zu haben. Laut Experten wurde Bout schlichtweg als Konkurrent für die US-Rüstungsindustrie ausgeschaltet.
Die ukrainische Kampfpilotin Nadeschda Sawtschenko wurde in der vergangenen Woche wegen Mitwirkung am Mord von zwei russischen Journalisten zu 22 Jahren Haft verurteilt. Ein Gericht der südrussischen Kleinstadt Donezk nahe der ukrainischen Grenze sprach die Ukrainerin schuldig, im Juli 2014 in der Ostukraine die Koordinaten des Aufenthaltsortes der Journalisten Anton Woloschin und Igor Korneljuk für einen Granatangriff geliefert zu haben, bei dem die beiden Reporter getötet wurden.
Sowohl die beiden Russen als auch die Ukrainerin beteuern ihre Unschuld.

 

Ukrinform.ua: Der US-Botschafter in der Ukraine, Geoffrey Pyatt, bezeichnete die durch Medien gegangene Idee mit dem Austausch der in Russland gefangenen Nadija Sawtschenko gegen Russen, die in den Vereinigten Staaten ihre Strafe verbüßen, als lächerlich.
Das sagte er während der Debatten über das Audit der Außenpolitik Ukraine-USA, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Der Vorschlag zum Austausch ist einfach lächerlich. Sawtschenko wird in Russland widerrechtlich gefangen gehalten, sie wurde in Verletzung des Gesetzes festgenommen. Sie muss gemäß den Abkommen von Minsk freigelassen werden. Punkt“, sagte Pyatt.
Früher nahm der Anwalt von Sawtschenko, Mark Feigin, an, Russland interessiere der Austausch von Sawtschenko nicht gegen die in der Ukraine festgenommenen Soldaten Jewgen Jerofejew und Alexander Alexandrow, sondern gegen die in den Vereinigten Staaten wegen Spionage verurteilten Wiktor Buta und Konstantin Jaroschenko.

 

 

Nachmittags:

 

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Aufklärung der Volksmiliz stellt weiter Verschiebungen von Militärtechnik und Personal fest, sagte Marotschko.
„In Sisoje (Staniza-Luganskaja-Bezirk) sind zusätzliche Kräfte zu den dort schon stationierten Truppen der ukrainischen Streitkräfte eingetroffen: zwei Einheiten Panzertechnik, vier Lastwagen „Ural“, zwei Jeeps. Die gesamte Technik kam mit zusätzlichem Personal“, erklärte Marotschko.
Er unterstrich, dass die Soldaten gut ausgerüstet waren, sie trugen Gesichtsmasken.
„Diese Gruppe von etwa 20 Personen hat sich abends aus Sisoje zum Fluss Sewerskij Donezk bewegt und auch am Abend wieder zurück“, sagte der Vertreter der Volksmiliz.
Die Frauen, die gestern bei Staniza Luganskaja verletzt wurden, wurden deshalb beschossen, weil sie keine Bestechungsgelder an die ukrainischen Soldaten für das Überqueren der Kontaktlinie zahlen wollten, sagte Marotschko.
„Die verletzten Frauen erzählen, dass die ukrainischen Grenzschützer ein System von „freiwilligen“  Geldzahlungen für den Transport von Gütern und einfach für das Überschreiten betreiben. Da sie aber kein Geld hatten, haben die Frauen entschieden, einen etwas anderen Weg zu gehen und gerieten unter Beschuss, weil sie sich nicht über die Beobachtungsposten der ukrainischen Soldaten im Klaren waren“, berichtete Marotschko.
„Das heißt, wir sehen, dass es bei den ukrainischen Streitkräften nichts Menschliches mehr gibt, sie kommen nur zu uns um sich zu bereichern. Dieses weitere Beispiel zeigt, wie zynisch sich die Straftruppen zum menschlichen Leben und zum Geschehen im Ganzen verhalten. Für ein Bestechungsgeld von 200 Griwna sind sie bereit jeden zu töten, selbst völlig unschuldige friedliche Einwohner“, fügte der Major hinzu.

 

De.sputniknews.com: Mit der Zwille: Rogosin schlägt Kiew „Waffen“ zu Bekämpfung russischer Satelliten vor
Russlands Vizepremier Dmitri Rogosin hat die Idee zur Erhebung einer Gebühr für den Durchflug russischer Satelliten über der Ukraine als Ironie bezeichnet und vermutet, dass die Soldaten dieses Landes diese gemeinsam mit Steinschleudern abschießen werden.
„Die Bandera-Anhänger haben beschlossen, Satelliten der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos abzuschießen. Es ist anzunehmen, dass die ganze Nationalgarde am Ziehen der Schleuder teilnehmen wird“, schrieb Rogosin in seinem Twitter-Account.
​Zuvor tauchte auf der Webseite des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko eine Petition mit dem Aufruf auf, „Gebühren für den Durchflug russischer Raumfahrzeuge über dem ukrainischen Staatsgebiet zu erheben“.
Sollte Russland den Durchflug nicht bezahlen, ist Kiew laut dem Autor der Petition berechtigt, Satelliten zu konfiszieren oder „als Schmuggelwaren zu vernichten“.
Für die Prüfung der Petition durch den Präsidenten müssen Bürger innerhalb von 90 Tagen 25.000 Unterschriften sammeln. Vorläufig haben nur drei ukrainische Bürger ihre Unterschriften unter das Dokument gesetzt.
Auf dem Portal des ukrainischen Staatschefs tauchen oft merkwürdige Petitionen auf, die aber manchmal von der Bevölkerung unterstützt werden. So wurde Poroschenko im Dezember 2015 vorgeschlagen, das orthodoxe Weihnachtsfest mit den „europäischen Weihnachten“ zusammenzulegen.
Sehr populär war unter den Ukrainern die Petition, die Vorsitzende der Partei Batkiwschtschina, Julia Timoschenko, als Botschafterin nach Honduras zu entsenden. Diese im September 2015 auf der Webseite des Präsidenten veröffentlichte Initiative bekam in nur einem Monat mehr als 27.000 Unterschriften.
Poroschenko hatte diese Initiative laut geltender Gesetzgebung geprüft, aber später abgelehnt. Laut dem Staatschef vertreten zurzeit die Botschaften in Mexiko und auf Kuba die Interessen der Ukraine in Zentralamerika und in der Karibik, sodass Kiew keine Absicht hat, eine zusätzliche diplomatische Vertretung in Honduras zu eröffnen.
Unterdessen kann jeder Interessierte seine Petition auf der Webseite von Poroschenko veröffentlichen. So haben die Ukrainer in letzter Zeit „die Gründung einer einheitlichen Ukrainisch-orthodoxen Landeskirche und die Durchführung eines Resets der ukrainischen Staatsmacht“ vorgeschlagen.

 

Lug-info.com: In der LVR ist geplant, bis Ende Mai diesen Jahres 145 kommunale Wohnhäuser, die im Verlauf der Strafoperation 2014-2015 beschädigt wurden, wieder aufzubauen. Dies teilte der stellvertretende Bauminister Igor Schilin während einer Inspektion der Wiederaufbauarbeiten in Perwomajsk mit.
„Zurzeit läuft der Wiederaufbau von 145 Objekten nach dem Programm, das im letzten Jahr festgelegt wurde: es betrifft die Jahre 2015 und 2016. Dies betrifft kommunalen Wohnraum“, teilte er mit.
„Etwa 60% sind schon erfüllt, das Übrige ist in Arbeit. Das Programm soll bis Ende Mai abgeschlossen sein“, fügte der stellvertretende Minister hinzu.
Aber er ergänzte, dass bei einigen Objekten wegen konstruktionsbedingter Besonderheiten der Zeitraum länger sein kann.
„Außer diesem Programm, das derzeit in Kraft ist, ist ein Programm der „dritten Etappe“ geplant“, fügte Schilin hinzu und sagte, dass zu diesem eine Reihe beschädigter sozialer Objekte der Republik gehören.
Insgesamt ist in der zweiten und dritten Wiederaufbauetappe geplant, in Perwomajsk 242 von 245 durch die Beschüsse beschädigte Mehrparteienhäuser wiederaufzubauen:
„Im Verlauf der Kämpfe wurden in Perwomajsk 924 Häuser zerstört, darunter 245 Mehrparteienhäuser“, sagte er.
„Bis heute ist in der zweiten Etappe der Wiederaufbau von 41 Häusern vorgesehen. Derzeit befinden sich 30 Häuser in Arbeit, sieben sind fertiggestellt“, sagte der stellvertretende Minister.
„Im Weiteren wird das Programme der dritten Etappe erfolgen, wozu 201 Mehrparteienhäuser gehören, die in Perwomajsk zerstört wurden“, fügte er hinzu.
Schilin sagte, dass nach Aussagen von Experten ein Teil der Mehrparteienhäuser „faktisch neu gebaut werden müssen“, indem die Betonkonstruktionen auseinandergenommen werden, auf Stabilität untersucht und dann wieder zusammengebaut werden.
„Menschen und Technik reichen, das Material reicht, die Arbeit wird von Vertragsorganisationen durchgeführt, von Vertretern eines Generalauftragsnehmers, der Unterauftragnehmer eingestellt, die Menschen helfen mit“, sagt er.
„Natürlich möchte ich mich an die Einwohner der LVR wenden, dass qualifizierte Baufachleute gebraucht werden. Dies ist unsere Republik und sie muss wiederaufgebaut werden“, sagte der stellvertretende Minister.

 

De.sputniknews.com: Statt die Minsker Abkommen zu erfüllen, betreibt die Führung der Ukraine ein Tauziehen, wie die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, auf ihrer Facebook-Seite schreibt.
Damit kommentierte die Ministeriumssprecherin den Beschluss der Partei Poroschenkos über den Austritt aus der Regierungskoalition in der Werchowna Rada.
„Kann denn von der Erfüllung der Minsker Abkommen durch die Ukraine überhaupt die Rede sein, wenn in Kiew so etwas vor sich geht“, schreibt Sacharowa.
„Wer soll sich denn dort mit der Verfassungsreform beschäftigen, mit dem Gesetz über den Sonderstatus… Das ist rein physisch unmöglich, angesichts dessen, dass sich in dem dortigen politischen Guckkasten eine neue bunte Vorstellung anbahnt“, so die Sprecherin.
„Der wahre Feind der Ukraine ist also doch derjenige, der sich dieses unrealistische Regierungssystem ausgedacht hat, das auf dem ewigen Tauziehen zwischen dem Präsidenten, dem Premier und der Rada basiert“, betont Sacharowa.
In der Ukraine sei ein „unglaublich reichhaltiger Nährboden für externe Spieler“ geschaffen worden.
Zuvor sind die Abgeordneten des Poroschenko-Blocks in der Werchowna Rada bis zu den Neuwahlen des Premiers aus der Regierungskoalition ausgetreten: „Im Poroschenko-Block wurde beschlossen, die Mitgliedschaft in der Koalition auszusetzen, bis eine neue Entscheidung hinsichtlich des Premiers getroffen wird“, sagte der Abgeordnete der Partei Alexei Gontscharenko.
Die Regierungskrise in der Ukraine ist entbrannt, nachdem die Delegierten der Werchowna Rada die Arbeit der Regierung als unbefriedigend bezeichnet hatten, ohne jedoch die notwendigen Stimmen für den Rücktritt von Premier Arsenij Jazenjuk zusammenbekommen zu haben. Das hat de facto den Zerfall der Regierungskoalition provoziert, wodurch dem Land Parlaments-Neuwahlen drohen. Die Lage retten können nach Ansicht zahlreicher Abgeordneter nur die Bildung einer neuen Koalition, die Erneuerung der Regierung und Neuwahlen des Premiers. Jazenjuk lehnt jedoch einen freiwilligen Rücktritt ab.

 

Ukrinform.ua: Der ukrainische Staatspräsident Petro Poroschenko werde im Rahmen seines Besuchs in den USA für die Teilnahme am nuklearen Gipfel eine Reihe von bilateralen Treffen abhalten. Geplant seien insbesondere seine Verhandlungen mit dem US-Vizepräsidenten Joe Biden, dem UN-Generalsekretär Ban Ki-moon und dem niederländischen Premierminister Mark Rutte, teilte dem Ukrinform-Korrespondenten der Pressesprecher des Staatschefs, Swjatoslaw Zeholko, mit.
Außerdem plant Poroschenko, sich mit dem Präsidenten von Polen, Andrzej Duda, und dem Präsidenten von Argentinien, Mauricio Macri, zu treffen.
Petro Poroschenko wird sich von 30. März bis 2. April zu einem Arbeitsbesuch in den Vereinigten Staaten aufhalten.

 

Dan-news.info.  Die Vertreter der OSZE-Mission haben die Patrouille des Territoriums der Donezker Filterstation in Zusammenhang damit verlassen, dass die ukrainischen Streitkräfte in der Nacht deren Umgebung verstärkt beschossen haben. Dies teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Der Beschuss des Gebiets, wo sich der Jasinowatajer Teil der Donezker Filterstation befindet, begann gegen 22:30 und endete gegen ein Uhr nachts. Die Lage hat sich zugespitzt, nachdem die OSZE-Beobachter vor ein paar Tagen aufgehört haben, dieses Territorium zu patrouillieren“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Er fügte hinzu, dass die Ursache für den Stopp des Monitorings der Situation auf dem Territorium der Donezker Filterstation durch die OSZE die regulären Beschüsse von Seiten von Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte war.
Außerdem wurde der nächtliche Beschuss des Gebiets der Donezker Filterstation auch von dem kommunalen Unternehmen „Woda Donbassa“ bestätigt. „In diesem Gebiet ist die Situation immer unruhig. In der Nacht haben wir Schüsse nicht weit von der Station gehört. Auf ihr Territorium selbst ist nichts gekommen, aber die Beschüsse waren wieder recht nah“, heißt es dort.

 

De.sputniknews.com: Donbass: Munition explodiert während Mathestunde – sieben Kinder verletzt
In einer Schule in der selbsterklärten Volksrepublik (VRD) Donbass ist es zu einer Explosion gekommen, teilte der Pressedienst des Innenministeriums der Republik am Dienstag mit.
„Am 29. März hat sich in einer Schule in der Stadt Dokutschajewsk eine Explosion ereignet. Ein Achtklässler hatte fünf Patronen für ein schweres Maschinengewehr vom Typ Utjos zu einer Mathematikstunde mitgebracht und begonnen, eine Patrone zu zerlegen. In dem Augenblick war die Munition detoniert. Der Schüler hat eine schwere Handverletzung erlitten. Sechs Mitschüler wurden ebenfalls verletzt“, heißt es in der Mitteilung.
Alle Betroffenen mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Chirurgen versuchen nun, die Hand des Schülers zu retten. „Es ist aber bereits bekannt, dass das nicht gelingen wird“, so der Pressedienst.
Laut dem Innenministerium soll ein Freund des Schülers die Munition in der Kampfzone gefunden und ihm später geschenkt haben. Nach dem Vorfall haben Polizisten bei Minderjährigen mehr als 200 ähnliche Stücke Munition sichergestellt…

 

Dan-news.info:  Der staatliche Konzern „Donbassgas“, der heute die Rolle als Monopolist bei den Lieferungen von Erdgas in die DVR spielt, hat im Jahr 2015 Steuern in die Haushalte der verschiedenen Ebenen von mehr als 140 Mio. Rubel gezahlt. Dies teilte heute der Pressedienst des Konzerns mit.
Der Pressedienst fügte hinzu, dass derzeit das Arbeitskollektiv von „Donbassgas“ mehr als 4000 Menschen umfasst. Der staatliche Konzern sichert mehr als 700.000 Verbraucher in 19 Städten und mehr als 200 Ortschaften der Republik ab.
Der staatliche Konzern „Donbassgas“ wurde durch einen Erlass des Oberhaupts der DVR vom 16. Januar 2015 gegründet. Dem Unternehmen obliegt die Lieferung und der Transport von Erdgas durch die Verteiler- und Hauptgasleitungen sowie die Dienste zum Gasanschluss und der technische Support für das Gasversorgungssystem. Gemäß einem Beschluss des Ministerrats vom 16. Oktober des gleichen Jahren wurde der Staatskonzerns zum garantierten Lieferanten von Erdgas in die Republik.
Wir merken an, dass die Ukraine seit Februar 2015 kein Erdgas mehr in die DVR liefert.

 

De.sputniknews.com: Ukraine vor Regierungswechsel – Timoschenko provoziert mit KZ-Vergleich
Die ukrainische Ex-Ministerpräsidentin Julia Timoschenko hat den sich abzeichnenden Regierungswechsel in Kiew mit einem „Wäschetausch im Konzentrationslager“ verglichen. Eine Ersetzung von Premier Jazenjuk durch Parlamentschef Wladimir Groisman wird ihr zufolge kaum etwas bringen.
„Ich erinnere mich an den alten unlustigen Witz: Ein Wäschetausch im Konzentrationslager ist, wenn Baracke eins und Baracke zwei ihre Wäsche austauschen“, sagte Timoschenko am Dienstag während ihrer Ansprache in der Rada (ukrainisches Parlament) nach Angaben der Zeitung „Ukrainskaja prawda“. Sie mutmaßte, dass der Rada-Vorsitzende Wladimir Groisman, der als neuer Premierminister vorgeschlagen wurde, und der Amtsinhaber Jazenjuk infolge des Regierungswechsels einfach ihre Plätze tauschen würden.
Timoschenko, die in der Rada die Fraktion der populistischen Oppositions-Partei „Batkiwschtschyna“ leitet, war auch früher mit menschenverachtenden Äußerungen und wüsten Drohungen aufgefallen.
Die inzwischen 55-Jährige war von 2007 bis 2010 Ministerpräsidentin der Ukraine und verbrachte danach zweieinhalb Jahre wegen Amtsmissbrauchs im Gefängnis. Im Zuge des Februar-Umsturzes von 2014 kam Timoschenko frei und wurde auf Einladung von Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Berliner Charité medizinisch behandelt.
Die Ukraine steckt seit Monaten in einer Regierungskrise. Staatschef Petro Poroschenko drängt auf einen Rücktritt des korruptionsumwitterten Premierministers Arsenij Jazenjuk. Dieser hat im Februar überraschend ein Misstrauensvotum überstanden und kann bis September nicht mehr abgewählt werden.
In der vergangenen Woche erklärte sich der ukrainische Parlamentschef Wladimir Groisman bereit, als Ministerpräsident zu kandidieren. Vorgeschlagen hat ihn die Präsidentenpartei „Block Petro Poroschenkos“. Auch Jazenjuks „Volksfront“ sicherte Groisman Unterstützung zu.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR: Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs der Milizen der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR hat sich verschärft. In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen 371 Mal das Territorium der Republik in der Folge von 39 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung beschossen. Insgesamt schoss der Gegner 17 Artilleriegeschosse des Kalibers 12mm, 99 Geschosse mit Granatwerfern des Kalibers 82 und 120mm ab. Außerdem verwendete der Gegner Panzertechnik, verschiedene Arten von kleineren Granatwerfern und Schusswaffen. Die Beschüsse von Ortschaften und Territorien des Republik erfolgten auf Befehl der Kommandeure der 93. Brigade Klotschkow, der 56. Brigade Melnik, der 72. Brigade Sokolow, der 57 Brigade Krasilnikow und de 58. Brigade Sabolotnyj.
Am intensiven wurden unter Anwendung schwerer, von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen folgende Ortschaften beschossen: Sajzewo, Jasinowataja, Spartak, Sachanka, Kominternowo, das Gebiet des Flughafens, der Petrowskij- und der Kirowskij-Bezirk von Donezk. Unter den Soldaten der Armee der DVR gibt es keine Tote und Verletzten.
Nach Angaben unserer Aufklärung wurde die Ankunft von Militärtechnik und Personal der ukrainischen Streitkräfte an der Abgrenzungslinie festgestellt.
Um Sajzewo und Gorlowka zu beschießen, sind nordwestlich von Werschina, 14 km von der Kontaktlinie, 10 Artilleriegeschütze des Kalibers 152mm konzentriert worden, in Sorjanoje, 12 km von der Kontaktlinie, wurde die Ankunft von drei Mehrfachraketenwerfern „Grad“ und von Lastwagen mit Munition festgestellt. In Mirnoje, 11 km von der Kontaktlinie, wurde auf dem Gebiet eines Wohnheims die Ankunft von drei Kompanien (180 Mann), wahrscheinlich aus nationalistischen Abteilungen, festgestellt.
Alle Angaben über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden wieder den Vertretern des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination und der OSZE-Mission übergeben.
Trotz der Minsker Vereinbarungen gibt die  ukrainische militärisch-politische Elite weiter Befehle zur Konzentration von Truppen an der gesamten Kontaktlinie. Das offizielle Kiew führt weiterhin den Kurs einer aggressiven Politik in Bezug auf den Donbass und weigert sich kategorisch, die Probleme auf friedlichem Weg zu lösen.
Systematische Beschüsse des Gorlowsker Bezirks von Seiten der ukrainischen Streitkräfte und nationalistischen Abteilungen führten heute zur Zerstörung von zwanzig Häusern in Sajzewo, zurzeit arbeiten dort Vertreter der OSZE-Mission und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination. Informationen über Verletzte in der Folge der Beschüsse werden noch geprüft. Den ukrainischen militärischen Führern schlage ich vor, ernsthaft nachzudenken, bevor sie Befehle zum Beschuss friedlicher Ortschaften geben und zur Durchführung von militärischen Provokationen in Bezug auf die Abteilungen der Armee der DVR geben, die in der Folge zu Opfern auf beiden Seiten führen werden.

 

De.sputniknews.com: Lettlands Behörden schließen Webseite von Sputnik
Die lettische Filiale der Nachrichtenagentur Sputnik ist über die Schließung ihrer Website mit der Domain .lv offiziell informiert worden.
Unter Berufung auf das Außenministerium des Landes wurde mitgeteilt, dass die Registrierung des Namens sputniknews.lv „eine Verletzung des Beschlusses des EU-Rates bezüglich der Beschränkungsmaßnahmen im Kontext der Gefahr für die territoriale Integrität, Souveränität und Unabhängigkeit der Ukraine“ sei.
In dem Schreiben heißt es, dass die Verletzung des erwähnten Beschlusses ein Grund für eine strafrechtliche Verfolgung gemäß des Strafgesetzbuchs der Republik Lettland werden könnte.
„Sputniknews in der lettischen Sprache hatte keinen einzigen Punkt der geltenden Gesetze Lettlands und der EU verletzt“, erklärte Sputnik-Chefredakteurin Margarita Simonjan.
„Die Schließung unserer Website mit der Domain.lv zeugt von einer unverhohlenen Zensur durch die lettischen Behörden. Damit verletzen sie das Recht der Massenmedien auf Suche nach Informationen und deren Weiterverbreitung.“
Sputnik ist eine Nachrichtenagentur mit Multimedia-Nachrichtenhubs in Dutzenden Ländern. Sputnik hat Websites in mehr als 30 Sprachen, analogen und digitalen Rundfunk, mobile Apps und Webseiten in sozialen Netzwerken. Sputnik-Nachrichtenticker in englischer, arabischer, spanischer und chinesischer Sprache werden rund um die Uhr betrieben.

 

Lug-info.com : Die Einwohnerzahl des frontnahen Perwomajsk, die während der intensiven Beschüsse von Seiten der Kiewer Truppen im Herbst 2104/Winter  2015 etwa 3000 betrug, hat sich im letzten Jahr auf das Fünffache vergrößert, auf 17.000. Dies teilte die Bürgermeisterin von Perwomajski Olga Ischtschenko mit.
Sie sagte, dass nach Beendung der Kämpfe und dem Beginn der Wiederaufbauarbeiten die Einwohner aktiv in ihre Häuser zurückkehrten.
„Die Stadt lebte nicht nur in Worten wieder auf. Wenn es bei uns auf dem Höhepunkt der Beschüsse 3000 Einwohner gab, so waren es, als es sich ein wenig beruhigte, 5000 Menschen“, sagte sie. „Im ruhigeren letzten Jahr waren es 8000 und in diesem Jahr sind es bei uns schon 15.000 bis 17.000“.
„Heute beschießt man uns nicht mehr mit schweren Waffen und, ehrlich gesagt, ich wünsche mir sehr, dass das nicht geschieht. Die Einwohner wollen Frieden und Ruhe“, unterstrich Ischtschenko.

 
De.sputniknews.com: Ukrainischer Oligarch empört: Ukraine von USA regiert
„Ich kann das nicht akzeptieren, dass wir unter einer äußeren Verwaltung stehen. Es gefällt mir nicht, dass die Amerikaner die Ukraine regieren“, sagte Firtasch. Er selbst habe nichts gegen die USA. Man solle jedoch nicht vergessen, dass die Ukraine ein souveräner Staat sei, der von den Ukrainern regiert werden müsse.
Firtasch betonte, dass es Washington innerhalb von zwei Jahren nicht gelungen sei, die Ukraine zu einem erfolgreichen Projekt zu verwandeln. Ganz im Gegenteil, die Amerikaner haben ihm zufolge das Land ebenso wie Syrien zum Bettler gemacht.
Der Geschäftsmann kritisierte die Regierung von Jazenjuk scharf und nannte ihn „einen politischen Bankrott“. Im Laufe von zwei Jahren haben die Beamten in Kiew deutlich gezeigt, dass „sie doof, ratlos sind und außer Selbst-PR nichts mehr können“, hieß es in dem Artikel.
Firtasch äußerte auch seinen Wunsch, in die Ukraine zurück zu kehren. Der Chef des ukrainischen Innenministeriums hat jedoch bereits versprochen, Firtasch auf dem ukrainischen Territorium sofort festzunehmen, falls ein entsprechender Antrag von US-Behörden eingehen sollte.
In den USA wird gegen Firtasch seit 2006 ermittelt. Die US-Justiz legt dem Geschäftsmann unter anderem Bestechung und die Bildung einer kriminellen Vereinigung zur Last. Der Unternehmer weist alle Anschuldigungen zurück.
Per US-Haftbefehl wurde Firtasch 2014 in Wien festgenommen, später wurde er gegen eine Kaution von 125 Millionen Euro – die höchste Kautionssumme in der österreichischen Rechtsgeschichte – freigelassen.

 

Dnr-online.ru: Über das Programm zum Bau und Wiederaufbau von sozialen Objekten und Wohnfonds in der DVR berichtete heute in einem Interview mit der offiziellen Seite der DVR der stellvertretende Bauminister der DVR Alexandr Kowalenko.
„Zurzeit gibt es bei uns 6 verschiedene Programme. Das sind der Bau von sozialen Objekten und deren Wiederaufbau, der Wiederaufbau von Mehrparteienwohnhäusern, die Vorbereitung für den Winter, der Bau von Ersatzwohnraum für zeitweise umgesiedelte Einwohner. Und zwei Programme für den privaten Sektor: der Neubau der vollständig zerstörten Häuser und die Reparatur von beschädigten Häusern. Insbesondere in Ilowajsk gibt es fünf Programme, außer dem Ersatzwohnraum. Insgesamt sind in der Republik mehr als 15.000 Objekte zerstört worden, darunter mehr als 2000 soziale Objekte, etwa 3000 Mehrparteienhäuser und etwa 10.000 Privathäuser. Die Programme zum Wiederaufbau sind für drei Jahre angesetzt“, sagte Alexandr Kowalenko.

 

De.sputniknews.com: „Siegestour“ auf Rädern: Russische Biker wollen wieder nach Berlin
Im Vorfeld des 71. Jahrestages des Kriegsendes plant der russische Bikerclub „Nachtwölfe“ wieder eine „Siegestour“ von Moskau nach Berlin, um der Kriegsopfer zu gedenken. Vor einem Jahr waren die Biker mit einer ähnlichen Reise in mehreren europäischen Ländern auf Probleme gestoßen, schafften es jedoch bis zum Treptower Park in Berlin.
„Nach dem Erfolg vom vorigen Jahr wollen wir unsere Tour wiederholen“, teilte der Chef der „Nachtwölfe“, Alexander Saldostanow, laut russischen Medien mit. Er selbst möchte, dass die Siegesfeier auf Rädern zu einer Tradition werde.
In diesem Jahr wollen sich die Motorrad-Rocker am 29. April von Moskau auf den Weg machen. Die Reise soll über Weißrussland, Polen, die Slowakei, Österreich und Tschechien führen und am 9. Mai in Berlin enden.
Trotz der Probleme vom vorigen Mal erwartet Saldostanow in diesem Jahr sogar mehr Teilnehmer. „Je mehr uns unsere Feinde in die Suppe spucken, desto mehr Menschen unterstützen uns“, sagte Saldostanow. Er warf seinen Widersachern im Westen vor, die „Geschichte neuschreiben“ zu wollen.
Anlässlich 70 Jahre Kriegsende wollten die „Nachtwölfe“ im vergangenen Jahr mit einer Motorradtour von Moskau nach Berlin an den Sieg der Sowjetunion über Hitlerdeutschland erinnern und der Kriegsopfer gedenken. Doch schon an der polnischen Grenze wurde klar, dass sich das Vorhaben nicht nach Plan umsetzen lassen würde.
Polen verweigerte den „Nachtwölfen“ die Einreise. Auch Deutschland annullierte mehreren Bikern die Einreisevisa. Dennoch gelang es vereinzelten Biker-Gruppen, die „Siegestour“ fortzusetzen und im Treptower Park sowie im Deutsch-Russischen Museum in Karlshorst Blumen niederzulegen. Zahlreiche örtliche Sympathisanten begleiteten die Biker auf ihrer 6000 Kilometer langen Reise.

 

 

Abends:

 

 

De.sputniknews.com: Putin verweist Kerry auf gesetzwidrige Haft zweier Russen in USA
Moskau hat kein Verständnis für die exterritoriale Ausweitung des US-Rechts und wird die Interessen seiner in US-Haftanstalten gefangenen Bürger auch weiter konsequent verfechten. Dies wurde bei dem Treffen von Präsident Wladimir Putin und US-Außenamtschef John Kerry besprochen, wie Kremlsprecher Dmitri Peskow am Dienstag mitteilte….

 

Dan-news.info:  Ukrainische Soldaten haben tagsüber den von der DVR kontrollierten Teil von Sajzewo bei Gorlowka beschossen. Dies teilte heute eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Heute um 15:5 haben ukrainische Truppen das Feuer auf Sajzewo im Norden von Gorlowka eröffnet“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Er fügte hinzu, dass das Feuer mit Granatwerfern des Kalibers 82mm, kleineren Granatwerfern und Schusswaffen von den Positionen m benachbarten Dorf Showanka aus eröffnet wurde.
Informationen über Zerstörungen und Verletzte werden noch eingeholt.

 

De.sputniknews.com: Böllerattacke auf russische Grenzer: Ukrainer wollten Bresche in Grenzzaun schlagen
Mehrere Unbekannte haben mit Seil und Haken versucht, einen Zaunabschnitt an der Grenze zu Russland zu demontieren, berichtet das Nachrichtenportal Lenta.ru unter Berufung auf eine Pressemitteilung der russischen Sicherheitsdienste.
„Die Täter in schwarzen Masken versuchten, eine Bresche in die Zaunkonstruktion zu schlagen, um diesen Weg später eventuell für den Transport von Schmuggelwaren zu verwenden“, zitiert das Portal eine Mitteilung des Geheimdienstes FSB im Oblast Rostow.
Mit einem Seil und Haken hätten die Straftäter versucht,  einen Zaunabschnitt auf das ukrainische Territorium fallen zu lassen. Als russische Grenzsoldaten auf den versuchten Grenzdurchbruch aufmerksam geworden seien, seien sie von den maskierten Tätern mit Böllern beworfen worden.
Nachdem die Soldaten das Seil durchgeschnitten haben,  haben sich die Angreifer aus das ukrainische Territorium zurückgezogen.

 

Dan-news.info: Ukrainische Abteilungen haben heute Abend 10 Granatgeschosse des Kalibers 82mm auf das Dorf Sachanka im Nowoasowskij-Bezirk im Süden der DVR abgeschossen. Dies teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Gegen 17:00 hat die ukrainische Seite das Feuer auf das Dorf Sachanka eröffnet. Im Verlauf des Beschusses wurden auf das Wohngebiet etwa 10 Granatgeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Nach Angaben der Quelle schoss der Gegner von den Positionen im besetzen Schirokino und verwendete auch Granatwerfer, großkalibrige Maschinengewehre und Schusswaffen.

 

De.sputniknews.com: Die Werchowna Rada (ukrainisches Parlament) hat das Verbot russischer Filme erweitert, wie die Plattform Podrobnosti.ua berichtet. Doch werden sie dem Generaldirektor des Moskauer Filmstudios „Mosfilm“, Karen Shakhnazarov, zufolge in der Ukraine weiterhin ungestört gekauft.
Die ukrainischen Abgeordnete haben der Aufnahme von Änderungen in das Gesetz „Über das Filmwesen“, das das Zeigen von Filmen im Fernsehen verbietet, die von russischen Staatsbürgern gemacht und nach dem Januar 2014 zum ersten Mal gezeigt wurden, mehrheitlich zugestimmt. Für den Gesetzentwurf stimmten 237 Parlamentarier.
Doch werden die verbotenen Filme in der Ukraine „trotzdem weiterhin gekauft“, wie Shakhnazarov dem Portal RNS in einem Interview sagte.
„Der Sender ‘1+1‘ von Igor Kolomoiski (ukrainischer Milliardär – d. Red.) hat die Einkäufe stark reduziert. Im Gegensatz dazu entwickelt sich unser Geschäft mit ‚Inter‘ sehr aktiv, er kürzt die Einkäufe nicht. Alle, außer Militärfilme, werden weiterhin eingekauft“, so Shakhnazarov.
Dabei erwerben ukrainische Internet-Portale dem Generaldirektor zufolge auch russische Militärfilme, und alles Weitere, was auf der Schwarzen Liste steht.

 

Dan-news.info:  Mehr als 90.000 Kinder wurden in der DVR gegen Kinderlähmung geimpft, was  96,6% aller für die Impfung vorgesehenen Kinder ausmacht. Damit wurde offiziell die dritte Etappe der Impfkampagne gegen Kinderlähmung abgeschlossen, teilte der Pressedienst des Gesundheitsministeriums mit. ….
Wir erinnern daran, dass die abschließende Impfetappe gegen Kinderlähmung in der Republik Anfang März 2016 begann. Die erste Etappe fand vom 9. bis 18. November 2015 statt. Damals wurden 95,7 Prozent der geplanten Impfungen durchgeführt. Die zweite Etappe vom 7. bis 16. Dezember erfasste 96,4% der vorgesehenen Kinder.
Das Impfprogramm begann auf Anweisung des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko am 2. Oktober 2015. Der Grund war der Ausbruch der schweren, unheilbaren Krankheit in der Ukraine, wo im Verlauf der letzten Jahre dem Problem der Impfung von Kindern keine Aufmerksamkeit gewidmet wurde. Nach Informationen des Gesundheitsministeriums der Ukraine waren im ersten Halbjahr 2015 nur 14 % der Kinder vollständig gegen Kinderlähmung geimpft.
Mitte März 2016 haben die Botschafter der EU-Länder in Kiew Beunruhigung über den niedrigen Impfstand im Land geäußert. Sie bemerkten, dass dies nicht nur einen Ausbruch der Krankheit provozierte, sondern auch die Gefahr einer Ausbreitung von Kinderlähmung in anderen Ländern hervorruft. „Korruption und die unbegründete Anzweiflung der Qualität der Impfung führt zu sinnlosen Ausgaben und Missbrauch von Mitteln, die für den Kauf von Impfstoffen vorgesehen sind. Diese Situation wirkt sich ernsthaft auf die Auffassung der Geberländer bezüglich der Effektivität der Nutzung der Hilfe durch die Ukraine aus“, gab damals TASS die Erklärung des Leiters der EU-Vertreter in der Ukraine Jan Tombiński wieder.

 

De.sputniknews.com: Ukraine: Nationalist Jarosch wirbt um „Freiwilligenarmee“
Der ukrainische Nationalist Dmitri Jarosch, Ex-Chef des (in Russland verbotenen) Rechten Sektors, hat Pläne zur Aufstellung einer „Freiwilligenarmee“ bekanntgegeben. „Kernstück der Armee sollen Veteranen der Donbass-Operation werden“, betonte Jarosch am Dienstag in Kiew.
Derzeit würden Unterschriften zur Unterstützung eines entsprechenden Gesetzentwurfs gesammelt, sagte Jarosch, der jetzt Abgeordneter der Werchowna Rada ist, in einem Interview des ukrainischen Nachrichtenportals apostrophe.com.ua. Der Chef der Partei Samopomitsch, Andrej Sadowy, habe versprochen, den Gesetzentwurf in der Rada zu unterstützen.
„Jetzt bin ich im Kontakt mit fraktionslosen Abgeordneten und Vertretern verschiedener Fraktionen. Ich denke, dass die Radikale Partei von (Oleg) Ljaschko nichts dagegen haben wird. Nicht ausgeschlossen ist, dass auch die Partei Batkiwschtschina (von Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko) die Idee ebenfalls unterstützt“, sagte Jarosch.
Laut Gesetz werden die Freiwilligen, die vom Donbass heimkehren, ihre Waffen behalten dürfen. „Das wird sie zum Schutz der Heimat anspornen. Zudem soll die Freiwilligenarmee die militärische und patriotische Erziehung (Jugendlicher) übernehmen“, sagte Jarosch.

 

 

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