Warum brauchen wir eine alternative Presseschau?

Diese alternative Presseschau entstand im Verlauf der Ukrainekrise in dem Bedürfnis, sich anderer Informationen als den Einheitsbrei der westlichen Mainstream-Medien bedienen zu können. Aus einem privaten Übersetzungsprojekt wurde schnell ein Newsletter, der jetzt zum öffentlichen Blog erweitert wird.

Hier werden Artikel von regionalen und überregionalen Nachrichtenagenturen sowie Online-Medien aus der Ukraine und aus Russland zusammengestellt.

Es handelt sich dabei um eine Auswahl, die vor allem die Meldungen berücksichtigt, die (so) nicht in den deutschen Medien erscheinen. Dabei liegt der Fokus im Moment auf Regionalmeldungen aus dem Bürgerkriegsgebiet in der Südostukraine.

12 Gedanken zu “Warum brauchen wir eine alternative Presseschau?

  1. Lothar Salzmann schreibt:

    Als ich jetzt auf Ihre Seite gestoßen bin, dachte ich: „Genau so etwas hat bisher gefehlt“. Schön, dass ich ab jetzt auch die Veröffentlichungen der „anderen Seite“ , insbes. auch aus den Volksrepubliken bekomme. Es spricht gegen unsere angemaßte überlegene Wertegesellschaft, dass wir in diesem großen Konflikt durch unsere Medien fast nur die westliche Sichtweise erwarten und erfahren.

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  2. Pingback: Warum brauchen wir eine alternative Presseschau? | Steven25's Blog

  3. Wunderbar schreibt:

    Tolles Projekt. Um vollständig zu sein, sollten aber auch Interviews mit führenden Vertretern der Volksrepubliken veröffentlicht werden, nicht nur übersetzte Presseerklärungen. Originaltöne sind doch immer sehr aufschlussreich, wie etwa das Interview von Gazeta.ru mit dem Volksbürgermeister von Slowjansk:

    „–Тогда следующий вопрос не про трупы. А про выборы президента Украины, которые запланированы на 25 мая.
    — Не будет.
    — На Донбассе не будет? В Славянске?
    — Нигде не будет. Поверь мне. Нигде.
    — Вы не допустите? Кто-то другой не допустит? Объясните, пожалуйста.
    — Мы примем все необходимые меры, чтобы выборы на юго-востоке не состоялись.
    — Вплоть до чего?
    — Возьмем кого-нибудь в плен и подвесим за яйца. Реально, понимаешь?“

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    • Hallo Wunderbar,

      das haben wir in älteren Ausgaben teilweise getan, jedoch ist das enorm viel Arbeit, die eigentlich eine Vollzeitbeschäftigung wäre. Allerdings bekommen wir, anders als gerne mal behauptet, kein Geld für unsere Arbeit hier und gehen daher in der meisten Zeit einem anderen Broterwerb nach. D.h. dass für umfangreiche Übersetzungen meist kaum Zeit ist. Wir versuchen aber unser Bestes auch die entsprechenden Gespräche zu übersetzen.

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  4. hhaien schreibt:

    Auch ich ich finde das außerordentlich wichtig, was Ihr hier macht. Der Krieg wird ja nicht nur dort vor Ort geführt, sondern auch in den Medien. Selbst wenn man den Meldungen der bisher üblichen Standard-/Mainstream-Medien nicht mehr glaubt, so sind doch auch Berichte direkt vom Geschehen notwendig. Da die andern Medien das nicht wollen oder dürfen, ist so ein deutschsprachiges Angebot sehr wichtig. Ich hatte zwar vor über 35 Jahren auch Russisch in der Schule, aber viel ist leider nicht hängen geblieben, abgesehen davon das es damals auch nicht sehr beliebt war. Das es mal wieder so kommt, das Russisch Kenntnisse wieder sehr wichtig sein werden, konnte ja damals keiner ahnen.

    Also macht weiter so !

    ,

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  5. Ja, hier wird eine gute, aufklärerische Arbeit geleistet ! Danke ! Es ist doch wichtig, sich viele Alternative Medien anzusehen für ein ausgewogenes Urteil, und um der Wahrheit näher zu kommen. Z. B. steht im ‚Spiegel‘ dieser Woche ein Gespräch mit Sachartschenko, der Journalist Christian Neef, Russlandkorrespondent, hat geschrieben, dass die DVR-Milizen nicht ihre schweren Waffen zur Erfüllung von Minsk II zurückgezogen hätten. Sachartschenko beschwert sich in einem russischen Medium, dass er das nicht gesagt hätte (hier ist die Aussage vom 25.4. zu lesen), und dass die westlichen Medien Lügen schreiben. Ich habe diese Aussage von Sachartschenko ausgeschnitten und an den Spiegel geschickt, und angefragt, ob Interviews nicht immer autorisiert werden von dem Interviewten.

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  6. also „Novorossia“ will ich bestimmt nicht unterstützen, zudem tun das schon ausreichend die Russen. Also ist die Seite von Novorossia!? Dann wäre die Seite auch nicht mal annähernd neutral. *schade*

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  7. Anonymous schreibt:

    In den 80zigern war ich ein viertel Jahr im Severodonezk aus betrieblichen Gründen (Ausbildung). Die Ereignisse der letzten Jahre zu verfolgen bereitet deshalb Probleme, weil die Berichterstattung einseitig, also pro amerikanisch (westlich) erfolgt. Die Interessen der Ukrainer/Russen

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