Presseschau vom 18.08.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

vormittags:

Dnr-online.ru: Das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko kommentierte die propagandistischen Ausfälle Kiews über angeblich in Vorbereitung befindliche Beschüsse von Mariupol, während dort ein Fußballspiel stattfinden soll.
„Wir wissen, dass das Kiewer Regime und die ihm dienenden Massenmedien versuchen, die Milizen des Donbass fast als Menschenfresser darzustellen. Ich würde sagen, dass die alles an sich selbst messen. Ich will daran erinnern, dass nicht wir ukrainische Städte beschießen, sondern die ukrainischen Streitkräfte und Strafbataillone unsere beschießen.
Unsere Position ist unverändert. Wir kämpfen nicht gegen das Volk der Ukraine, sondern gegen das Kiewer Bandera-Regime und die Streitkräfte, die auf Befehl des Regimes eine Aggression gegen das Volk des Donbass durchführen. Und darüber hinaus kämpfen wir nicht gegen die, die an friedlichen Veranstaltungen teilnehmen – Sport-, Kultur-, Bildungsveranstaltungen oder andere. So kann ich mitteilen, dass, unter Berücksichtigung der weiteren schmutzigen Informationskampagne gegen uns, ich bereits den Befehl gegeben habe, das Feuer an der südlichen Front ganz einzustellen, das h
eißt dort, wo sich Mariupol befindet. Und nicht auf Provokation einzugehen“, erklärte Alexandr Sachartschenko.
Wir erinnern daran, dass am 19.-20. August in Mariupol Spiele der ukrainischen Fußballmeisterschaft stattfinden, einschließlich der Juniorenspiele. Eine Reihe ukrainischen Massenmedien haben bereits „Informationen“ darüber veröffentlicht, dass die Streitkräfte der DVR das Fußballstadion während der Spiele beschießen könnten.

de.sputniknews.com: Syriens Regierungsarmee blockiert Waffenroute der Terroristen bei Akerbat
Sturmabteilungen syrischer Regierungsarmee haben, unterstützt von der russischen Luftwaffe, in den vergangenen Tagen einige Höhen rund um die Stadt Akerbat völlig unter ihre Kontrolle gebracht.
Somit liege „die letzte Route der IS-Kämpfer, über die sie Waffen und Munition im Gebiet Akerbat bekommen, unter der Feuerkontrolle der syrischen Truppen“. Das teilte das russische Verteidigungsministerium am Freitag mit.
Die Terroristen versuchen in kleinen Gruppen Richtung der Stadt Deir ez-Zor zu fliehen, die nach der Befreiung der irakischen Stadt Mossul die letzte große Basis der Terroristen geblieben ist.
Russlands Luftstreitkräfte klärt das Gebiet mit Drohnen rund um die Uhr auf, um die Fahrzeuge der fliehenden Terroristen mit Munition zu sichten und zu vernichten.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden neunmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit
Beschossen wurden die Gebiete von Donezkij, Frunse, Snamenka, Shelobok und Sokolniki.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.

armiyadnr.su: In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 51 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete 21 Ortschaften der Republik mit Panzer, Mörser, Schützenpanzerwagen und Schützenpanzern, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Heute erlitt in der Folge eines Beschusses von Sajzewo von Seiten der ukrainischen Streitkräfte Semjon Iwanowitsch Wasilet, geb. 1958, Splitterverletzungen. Informationen zu Zerstörungen werden noch ermittelt.

de.sputniknews.com: Trauerspiel statt Thriller: Deutsche Medien erneut als antirussische Propagandisten
Tilo Gräser
Ein absurdes und bedauerliches, aber ernstgemeintes Schauspiel in wiederholter Aufführung: Deutsche Qualitätsmedien haben gleich mehrere Redakteure losgeschickt, um erneut vermeintlich unheimliche Aktivitäten Russlands in der Bundesrepublik aufzudecken. Das dunkle Treiben deutscher Politik scheint für sie uninteressant.
War es als Horror-Stück oder doch eher als Thriller gedacht, was dieser Tage auf der deutschen Medienbühne gezeigt wurde? Da sollen AfD-Funktionäre Verbindungen zu einem russischen Spion in Polen haben, meint die „Süddeutsche Zeitung“ (SZ). Und „Die Zeit“ glaubt anscheinend, Moskaus „Fünfte Kolonne“ bloßzustellen und titelt: „Putins AfD-Truppe“. Die Blätter wollen zeigen, dass AfD-Politiker immer die falschen Wahlen und Referenden beobachten, sich dabei von Moskau bezahlen lassen und auch noch prorussische Vorträge halten. Dazu werden deutsche Geheimdienste zitiert: Moskau fördere gezielt „Parteien aus dem rechten Lager, die für populistische Ziele werben und für gute Beziehungen zu Russland einstehen“ („Die Zeit“). In der SZ lautet der Vorwurf:
„Die russische Politik misst prorussischen Aktivisten im Ausland einige Bedeutung bei.“
Das Schauspiel lässt den aufmerksamen Zuschauer nicht nur den Kopf schütteln. Es ist eher genau das, was Russland vorgeworfen wird: Propaganda, garniert mit dünnen Fakten. Übel stößt auf, wie einseitig die Darsteller ihre Rolle als vermeintlich unabhängig investigative Journalisten spielen. Nicht nur, weil sie sich auf Regierungs- und Geheimdiensturteile stützen. Dabei bietet ihnen die deutsche Politik genug Stoff für Recherche: In anderen Ländern oppositionelle politische Gruppierungen und Parteien zu unterstützen, um die dortige Regierung auf anderen Kurs zu bringen – das ist seit Jahrzehnten traditionelles Mittel der deutschen Außenpolitik. Beispiele dafür sind das einstige Jugoslawien oder die Ukraine. Auch in Russland geschieht das aktiv.
Und selbst bei den Medien wird nach bewährtem Räuberprinzip „Haltet den Dieb!“ gerufen. Auslandssender, die das eigene Land in gutes Licht rücken sollen, unterhalten zahlreiche Länder wie die USA, Frankreich und eben auch die Bundesrepublik. Wer von den angeblich investigativen Journalisten in den vermeintlichen Qualitätsmedien hierzulande hat da mal hinter die Kulissen geschaut und gar nach den Interessen und Motiven dabei gefragt?
Am Ende bleibt: Was soll das ganze Theater? Es ist ein bedauerliches Schauspiel, auch wenn sich manche Zuschauer sicher dabei gruseln. Es hat nichts mit Qualitätsjournalismus zu tun und wirkt wie freiwillige Propaganda. Ist die wirklich ganz ohne Regie? Alles nur Zufall, dass gleich zweimal in einer Woche das gleiche Stück gezeigt wurde? Ein Beitrag zum besseren Verständnis und zu weniger Konfrontation sind diese medialen Vorstellungen nicht. Leider sind weitere Aufführungen dieser Art zu befürchten. Es bleibt auch die Frage, ob solche Attacken gegen die AfD wegen vermeintlicher Russland-Kontakte dieser nicht ungewollt mehr Publikum im Wahltheater sichern.

Dan-news.info: „Heute Morgen haben ukrainische Soldaten Sajzewo beschossen. Einige der wenigen Menschen, die noch dort leben, unser Onkel Senja, wurde am Bein verletzt“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit.
Er fügte hinzu, dass die Verletzung nicht schwer ist, der Verletzte erhielt die notwendige Behandlung. Nach vorläufigen Informationen wurde mit Granatwerfern geschossen.

de.sputniknews.com: Poroschenko ernennt „ständigen Vertreter auf der Krim“
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat einen neuen „ständigen Vertreter“ auf der Krim ernannt, teilte der Pressedienst des ukrainischen Staatschefs mit.
Die ukrainischen Behörden müssten daran arbeiten, die Krim wieder unter die Kontrolle von Kiew zu bringen, und Verfassungsänderungen in Bezug auf den Status der Halbinsel vorbereiten, sagte Poroschenko.
„Wir aktivieren die Tätigkeit der Arbeitsgruppe. Und ich möchte, dass ein Entwurf der Verfassungsänderungen in dieser Hinsicht so schnell wie möglich der Obersten Rada (dem ukrainischen Parlament — Anm. d. Red.) vorgelegt wird“, zitiert ihn das Nachrichtenportal „Vesti Ukraine“.
Boris Babin, den der ukrainische Staatschef zu seinem Vertreter in der Krim ernannte, habe bislang im Justizministerium gearbeitet, so Poroschenko.
Die Vertretung des ukrainischen Präsidenten auf der Krim befindet sich zurzeit im ukrainischen Gebiet Cherson.
Im Juli hatte Poroschenko die EU aufgefordert, eine aktive Politik zu betreiben, die darauf abzielen würde, die Schwarzmeerhalbinsel wieder unter die Kontrolle der Ukraine zu bringen.
Zuvor hatte er die Verfassungskommission des ukrainischen Parlaments damit beauftragt, den Abschnitt der Verfassung der Ukraine zu überarbeiten, in dem der Status der Krim erörtert wird…

Lug-info.com: Mitteilung des Zentrums zur Zusammenarbeit mit der Öffentlichkeit des Innenministeriums der LVR
„Bei der Hotline des Innenministeriums der LVR rief ein Mitarbeiter eines der Gerichte an, die sich auf den zeitweise von den ukrainischen Truppen besetzten Territorien des Lugansker Lan
ds befinden. Der Anrufer teilte mit, dass vor einigen Tagen beim Empfang des Gerichts ein Anruf einer Vertreterin des Nationalen Korpus der Ukraine (NKU) eingegangen ist, die eine offizielle Nachricht durchgab, in der der NKU erkläre, dass ein harter Kampf für die Rechte der Soldaten der sogenannten „ATO“ begonnen habe“, teilte die Polizei der LVR mit.
„Nach den Worten des Anrufers wurde in der Erklärung mitgeteilt, dass falls Richter Entscheidungen über Festnahmen von Teilnehmern der sogenannten „ATO“ oder andere Einschränkungen ihrer Rechte treffen, solche Richter und die Vorsitzenden der Gerichtshöfe von Kämpfern der NKU physisch liquidiert werden“, erläuterte das Ministerium.
Nach Informationen des Anrufers sind solche Mitteilungen und Anrufe in allen Gerichten des von Kiew besetzten Teils des Lugansker Lands eingegangen.
„Die Rechtsschutzorgane der Ukraine haben die Kontrolle über die nationalistischen Formationen vollständig verloren. Das Innenministerium der LVR ist unsere letzte Hoffnung. Möglicherweise können
Sie irgendwie die Sicherheit des Gerichtskorpus der Ukraine unterstützen“, sagte der Anrufer.
Der „Nationale Korpus“ ist eine ukrainische nationalistische Partei, die am 14. Oktober 2016 auf dem Gründungskongress auf Grundlage der „Asowsker Bewegung“ gegründet wurde und zu der die gesellschaftliche Vereinigung „Bürgerkorpus“, „Asow““, Veteranen des Regiments „Asow“, der Nationalgarde, Freiwillige des Kiewer Maidan gehören. Als Vorsitzender
der politischen Partei wurde der ehemalige Kommandeur des Regiments der Nationalgarde „Asow“, der Abgeordnete der Ukraine Andrej Belezkij gewählt.

nachmittags:

de.sputniknews.com: Acht Spionageflieger vor russischer Grenze abgefangen
Russische Kampfjets haben in der vergangenen Woche nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau achtmal ausländische Aufklärungsflugzeuge in der Nähe der russischen Grenze abgefangen.
Nach Angaben der Behörde haben insgesamt 16 ausländische Militärflugzeuge im besagten Zeitraum vor russischen Grenzen spioniert, ohne jedoch den Luftraum Russland verletzt zu haben.
In der vergangenen Woche hatten russische Kampfjets nach Angaben des Verteidigungsministeriums viermal Spionageflugzeuge abgefangen. Insgesamt seien zwölf Aufklärungsflüge in der Grenznähe geortet worden.

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin (Wochenrückblick)
In der letzten Woche haben in den Verbänden und Truppenteilen der Streitkräfte der Donezker Volksrepublik komplexe taktische Truppenübungen und taktische Schießübungen stattgefunden. Ebenfalls wurde die erste Etappe des Wettbewerbs von Panzermannschaften durchgeführt, in dessen Ergebnis die besten Panzersoldaten ermittelt wurden.
Die Streitkräfte der DVR führen weiter gemeinsam mit den militärischen Strukturen der Republik Maßnahmen zur Bekämpfung des Terrorismus und zum Kampf gegen Diversions- und Erkundungsgruppen des Gegners durch.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 51
Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Der Gegner hat zwei Artilleriegeschosse des Kalibers 152mm, acht Panzergeschosse, 224 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm auf das Territorium der Republik abgeschossen.
In der Folge des Beschusses von Sajzewo durch die ukrainischen Streitkräfte erlitt Sem
jonn Iwanowitsch Wasilet, geb. 1958, wohnhaft Brusilow-Straße 14 eine Splitterverletzung.
Insgesamt hat der Gegner in der letzten Woche 362 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt und 2085 Artillerie-, Panzer- und Mörsergeschosse auf das Territorium der Republik abgeschossen.
32 Ortschaften der Republik wurden von Seiten der ukrainischen Streitkräfte beschossen, in sieben von ihnen wurden 24 Häuser beschädigt.
Am meisten waren der Petrowskij- und der Kiewskij-Bezirk von Donezk, Spartak, Kominternowo und Sachanka von den Beschüsse betroffen.
In der Folge der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden
vier zivile Einwohner verletzt.
Bei der Verteidigung der Republik
starben 12 Soldaten und zwei wurden verletzt.
Während die ukrainische Seite in Worten ihre vollständige Einhaltung der Minsker Vereinbarungen verkündet, unternimmt sie tatsächlich alle Anstrengungen zur Wiederaufnahme des militärischen Konflikts. Schwere Waffen, die auf eine entsprechende Entfernung von der Kontaktlinie abgezogen sein müssten, werden systematisch in den grenznahen Gebieten festgestellt. Die Verwendung von Panzern, Artillerie des Kalibers 152 und 122mm und Mörsern gegen die Positionen der Streitkräfte der DVR und Ortschaften der Republik sind für die ukrainischen Truppen eine gewöhnliche Angelegenheit.
Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte haben die Fälle von
Verwendung von Drohnen, sowohl aus industrieller Produktion als auch selbst hergestellte, zugenommen. Die Tatsache, dass der Gegner mit ihrer Hilfe Ziele zur Durchführung von Schlägen erkundet und die Feuerleitung für Artillerieangriffe auf Wohnhäuser und Objekte der zivilen Infrastruktur durchführt, ruft Besorgnis hervor. So wurden in der Folge von Luftaufklärung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte Häuser in Leninskoje, Saitschenko, Sachanka, Oktjabrj, Staromichajlowka, Alexandrowka und Kominternowo zielgerichtet beschossen. Dank der Wachsamkeit und den sachkundigen Handlungen unserer Verteidiger wurden vier Drohnen, mit deren Hilfe die ukrainischen Soldaten die Einwohner der Republik beschossen, abgeschossen. Drei von ihnen werden Ihnen hier vorgestellt. Die vierte, ein Multikopter „Komandor“ wurde in der „grauen Zone“ abgeschossen, die Trümmer sind dort zurückgeblieben.
Auf diese Drohne gehe ich gesondert ein. Auf ihrem tragenden Teil war eine kumulative Ladung vom Typ „K3-6“ installiert, deren Abwurf auf Wohngebiete des Petrowskij-Bezirks von Donezk bereits zuvor festgestellt wurde. Den Herstellern des „Komandor“, ukrainischen Freiwilligen, die freiwillig zu Unterstützern von Kriegsverbrechern geworden sind, will ich mitteilen, dass ihre plumpen, riesengroßen, teuren und lauten Drohnen ein ausgezeichnetes Ziel für unsere Luftabwehreinheiten sind.
Und das Kommando der „ATO“ erinnere ich daran, dass entsprechend dem Minsker Memorandum ein Verbot für Flüge von militärischen Flugzeugen und Drohnen entlang der gesamten Kontaktlinie bis in eine Tiefe von 30 km gilt. Eine Ausnahme sind die Drohnen der OSZE.
Neben den zunehmen Beschüssen mit schwerer Artillerie und Mörsern auf Wohnhäuser, nehmen die Brandherde, die zielgerichtet von ukrainischen Terroristen geschaffen werden, bedrohliche Ausmaße an. Indem sie
Felder in Brand setzen, verfolgen sie das Ziel, dass sich das Feuer auf Wohngebiete der Republik ausbreitet, um maximalen materiellen Schaden anzurichten. Aber dabei berücksichtigen die Brandstifter nicht immer die Windrichtung. So haben am 15. August Soldaten der ukrainischen Streitkräfte einer der Felder in der „grauen Zone“ in Brand gesetzt. Wegen einer Windböe haben die Flammen Werchnetorezkoje erfasst, das zeitweilig von den ukrainischen Truppen besetzt ist. In der Folge des Brandes wurden zehn private Häuser vernichtet.
Ein weiterer Zwischenfall hat sich auf dem Territorium der Donezker Filterstation ereignet. Soldaten der ukrainischen Streitkräfte haben Waffen gegen Mitarbeiter des kommunalen Unternehmens „Woda Donbassa“ eingesetzt. Dies zeigt den Hass gegen die friedlichen Einwohner des Donbass von Seiten der ukrainischen Strafsoldaten. Ich erinnere daran, dass die Unterbrechung der Funktion der DFS zu einer humanitären Katastrophe führen wird, unter der nicht nur die Einwohner der Donezker Volksrepublik, sondern auch die auf dem von den ukrainischen Streitkräften besetzten Teil lebende Bevölkerung leidet. Dies bestätigt seinerseits die Verlogenheit der Erklärung der Führung der Ukraine über ihr Bestreben, die friedlichen Bürger zu schützen. Der einzige Schutz, den das ukrainische Volk braucht, ist der Schutz vor den verbrecherischen Handlungen der Regierung und der militärischen Strukturen des Landes.
Es ist eine
Aktivierung von Diversions- und Erkundungsgruppen des Gegners in Richtung Mariupol zu bemerken. So haben am 15. August zwei Gruppen von Diversanten des Gegners einen Versuch unternommen, im Gebiet von Kominternowo in die „graue Zone“ einzudringen. Die aggressiven Absichten der ukrainischen Soldaten wurden durch die sachkundigen und entschiedenen Handlungen der Verteidiger der Republik unterbunden. Der Gegner hatte Verluste von sechs Toten und drei Verletzten und war gezwungen sich zurückzuziehen.
Die Analyse der Ergebnisse der Tätigkeit des Kommandos der „ATO“ zeugt vom Bestreben der ukrainischen militärisch-politischen Führung, das Blutvergießen im Donbass wieder aufzunehmen, um das Volk von der Verelendung und dem bevorstehenden Bankrott des Landes abzulenken. Die Streitkräfte der DVR halten die erreichten Vereinbarungen streng ein. Gleichzeitig sind wir bereit, auf beliebige Provokationen und Aggressionsakte von Seiten der ukrainischen Streitkräfte vergleichbar und adäquat zu antworten.

de.sputniknews.com: Fällt Julia Timoschenko dem „Raketenskandal“ zum Opfer?
Der Vorsitzenden der ukrainischen Oppositionspartei „Batkiwschtschina“ („Vaterland“) und früheren Regierungschefin Julia Timoschenko wird vorgeworfen, das Aufsehen um die mögliche Lieferung von Raketenantrieben an Nordkorea für eigene politische Zwecke zu instrumentalisieren, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Freitag.
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko soll zum Wochenende einen Bericht über die interne Untersuchung des „Raketenskandals“ bekommen. Warum in einem Artikel der „New York Times“ über Lieferungen von sowjetischen Triebwerken an Nordkorea die „ukrainische Spur“ auftauchte – darüber wird Poroschenko Sicherheitsratssekretär Alexander Turtschinow berichten. Allerdings wird in diesem Zusammenhang bereits die größte Opponentin Poroschenkos bei der nächsten Wahl, Julia Timoschenko, kritisiert. Ihr wird fehlender Patriotismus vorgeworfen.
Anlass dafür war ein Eintrag auf der Seite von Timoschenkos Partei „Batjkiwschtschina“ in einem sozialen Netzwerk, der am selben Tag wie der „New York Times”-Artikel veröffentlicht wurde. Der Titel des Posts lautet „Unprofessionalität bzw. Verbrechen der Behörden?“. Gepostet wurden auch der Artikel der „New York Times” und Fragen, die vermuten lassen, dass die Schlussfolgerung über die Beteiligung der Ukraine an der Entwicklung der Raketenprogramme richtig war. Zudem wurden Vermutungen geäußert, dass der Ukraine Sanktionen drohen könnten.
Der ukrainische Politologe Alexej Garan machte darauf aufmerksam, dass die „New York Times” in ihrem Artikel mehrere Versionen über die Lieferquellen darlegte, und Timoschenko nur eine Version hervorhob, die Vorwürfe gegen die ukrainischen Behörden beinhaltet.‘
„Ihre Behauptung (über die Unprofessionalität von Präsident Poroschenko und Premier Groisman bzw. ihre Verbrechen – Anm. d. R.) wirkt wie der Versuch, einen internationalen Skandal (eine Provokation?) für eigene innenpolitische Ziele zu nutzen“, wandte sich Garan an Timoschenko.
Garan zufolge ist kaum vorstellbar, dass die ukrainische Führung auf eine illegale Kooperation mit Nordkorea eingehen würde, ohne die möglichen Folgen und die Notwendigkeit der guten Beziehungen zu den USA, Japan und der ganzen zivilisierten Welt zu bedenken. Timoschenkos Beitrag in dem sozialen Netzwerk sei für die Stärkung ihrer Positionen genutzt worden, so der Experte.
Die Partei Batjkiwschtschina widersprach offiziell dem Bericht, der in ihrem Namen gemacht wurde und erklärte, dass ihre Facebook-Seite gehackt wurde; dies warf sie den Opponenten vor. Doch nicht alle glaubten an diese Version. Der Politologe Taras Beresowez sagte, dass in der Partei Chaos herrsche. „Zu sagen, dass die Seite gehackt wurde, um einen Beitrag in Timoschenkos Namen online zu stellen, der die Behörden anschwärzt, ist äußerst kurzsichtig.“
In der Ukraine wird an die früheren Freundschaftsbeziehungen zwischen Timoschenko und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und ihre Gasverträge erinnert. Die Frage, wie das alles die Popularitätswerte der Partei beeinflussen wird, bleibt offen.
Laut Umfragen belegen Timoschenko und ihre Partei seit rund einem Jahr die Spitzenpositionen in den Rankings. Nach Angaben des Meinungsforschungsinstituts Rasumkow-Zentrum wird Timoschenkos Partei von 11,2 Prozent und der Poroschenko-Block von 9,3 Prozent der Ukrainer unterstützt. Auf dem dritten Platz rangieren die Partei des ehemaligen Verteidigungsministers Anatoli Grizenko „Bürgerliche Position“ (8,3 Prozent) und der Oppositionsblock (8,4 Prozent). Ungefähr gleichauf seien auch die Umfragewerte der potentiellen Präsidentschaftskandidaten.
Der Politologe Alexej Jakubin sagte der Zeitung GolosUA, dass sich die Situation ständig ändert. „Die aktuellen Umfragen und der Start des Wahlkampfes sind zwei unterschiedliche Dinge. Jetzt erwägt die Präsidialadministration nicht mehr einen optimalen Konkurrenten Poroschenkos für die Stichwahl, sondern macht sich darüber Gedanken, wie Poroschenko im Frühjahr Werte von zehn bis 15 Prozent bekommt“, so der Experte.

de.sputniknews.com: Spanien will mit Russland Terrorismus bekämpfen – Botschafter
Spanien hofft, zusammen mit Russland weiter gegen den Terrorismus zu kämpfen, hat der spanische Botschafter in Russland, Ignacio Ybáñez, am Freitag geäußert.
„Das ist leider nicht der erste Terrorakt in der Geschichte unseres Landes. Wie aber die Erfahrung zeigt, lässt sich der Terrorismus erfolgreich bekämpfen. In diesem Sinn hoffen wir auf die Zusammenarbeit mit der ganzen internationalen Gemeinschaft, darunter auch mit Russland“, sagte Ybáñez.
Nach den Attacken in Barcelona und Cambrils kommen Russen zu der spanischen Botschaft in Moskau, um ihre Solidarität zu geigen. Sie bringen Blumen mit und zünden Kerzen an.
Der Diplomat sprach vor Journalisten vor der spanischen Botschaft in Moskau, nachdem er mit einer Schweigeminute den Opfern der Terrorattacken in Katalonien gedacht hatte und dankte denen, die ihre Solidarität mit Spanien geäußert hatten.
„Der Terrorismus ist eine globale Bedrohung, und nur mit vereinten Kräften kann man ihn besiegen“, so der Botschafter.
Am 17. August raste auf der bekannten Touristenpromenade Las Ramblas im Zentrum von Barcelona ein Kleintransporter in eine Menschenmenge. Nach offiziellen Angaben wurden 14 Menschen getötet und über 100 weitere verletzt. Die katalanische Polizei stufte die Tat noch am gleichen Tag als Terroranschlag ein.
Nur wenige Stunden später ereignete sich in dem weiter südlich gelegenen Badeort Cambrils eine ähnliche Attacke. Dort fuhren mutmaßliche Terroristen auf der Strandpromenade gegen Mitternacht mehrere Menschen mit einem Pkw um, bevor sie von Sicherheitskräften gestoppt wurden. Sieben Menschen wurden verletzt, darunter auch ein Polizist. Die Polizei erschoss nach eigenen Angaben fünf Täter. Die Ermittler gehen von einem Zusammenhang mit dem Anschlag in Barcelona aus.

Ukrinform.ua: Projekt „IDENTIGRAF“: Myrotworez startet Gesichtserkennung
Das Projekt „Myrotworez“ (auf Deutsch – Friedensstifter) nimmt am 24. August, am Tag der Unabhängigkeit der Ukraine, um 00:01 Uhr das System zur Gesichtserkennung von Verbrechern „IDENTIGRAF“ in Betrieb. Das System wird für alle zugänglich sein, teilte der Parlamentsabgeordnete Anton Heraschtschenko.
Laut dem Politiker wurde das Gesichtserkennungssystem im Laufe von neun Monaten in der Zusammenarbeit mit einem der bekanntesten sozialen Netzwerke entwickelt. Das sei das erste System in der Welt, die im Internet zugänglich wird, zur Identifizierung von Separatisten, Terroristen und Verbrechern. „IDENTIGRAF“ könne innerhalb von 20 bis 30 Sekunden Millionen Fotos von Separatisten und Terroristen auswerten, die freiwillige Helfer des Zentrums „Myrotworez“ drei Jahre sammelten.
Nach Worten von Heraschtschenko können das System sowohl die Nationale Polizei, der Geheimdienst SBU als auch Privatdetektive, Rechtsanwälte, Unternehmen und alle, die prüfen wollen, ob dieser oder jener Mensch an den antiukrainischen Aktionen im Frühling 2014 teilnahm, oder gegen die Ukraine kämpfte. So könnten auch die russischen Militärangehörigen auf der Krim und in der Ostukraine identifiziert werden.
Die Entwicklung von „IDENTIGRAF“ wurde durch Spenden finanziert. Etwa 2000 Bürger hätten etwa eine Million Hrywnja gespendet, so Heraschtschenko.

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen, Wochenrückblick)
Das Fehlen von ukrainischer Technik und Waffen an den Lagerorten findet täglich in den offiziellen Berichten der OSZE-Mission ihren Ausdruck. So wurde in dieser Woche das
Fehlen folgender Technik festgestellt: 2 122mm-Mehrfachraketenwerfer Bm-21 „Grad“, 8 152mm-Haubitzen „Giazint-B“, 13 152mm-Haubitzen „Msta-B“, 18 152mm-Haubitzen „Akazija“, 6 122mm-Haubitzen D-30, 19 120mm-Mörser M120 und 2B11 „sani“, 13 Panzer T-64 und T-72, 6 100mm-Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira“.
Die Aufklärung der Volksmiliz entdeckt weiter von den Minsker Vereinbarungen verbotene Waffen und Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte entlang der Kontaktlinie.
So wurden im Gebiet von Nowotoschkowskoje Feuerpositionen von zwei Mörserbatterien des Kalibers 120mm und 82mm, ein Unterstand mit einem Schützenpanzer und eine Mannschaft eines Abwehrgeschützes 3U-23-2 des 13. Bataillons der 58. Brigade entdeck
t. In Krjakowka wurden Feuerpositionen einer Mörserbatterie und zwei Schützenpanzer entdeckt. In Krymskoje Positionen von zwei Mörserbatterien des Kalibers 120mm, zwei Unterstände mit Schützenpanzern des 108. Bataillons der 10. Brigade.
Das Fehlen dieser Technik und Waffen wird schon seit lange
r Zeit festgestellt. Aber eine Reaktion von Seiten der ukrainischen Regierung auf diese Verstöße gibt es nicht. Die Mehrheit dieser Waffen wird von den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte bei Beschüssen des Territoriums der Republik verwendet.
Diese Fakten bestätigen den Unwillen der ukrainischen Seite, einen friedlichen Dialog zu führen und die Vereinbarungen zur Regelung der Situation im Donbass zu erfüllen.
Die Verteidigungsbehörde der Republik stellt weiter eine
Zunahme der Rechtsverletzungen und Verbrechen, die von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte in der „ATO“-Zone begangen werden fest.
Am 14. August hat ein Soldat des 108. Bataillons der 10. Gebirgssturmbrigade einen
bewaffneten Überfall auf ein Lebensmittelgeschäft unternommen. Der betrunkene Soldat stahl das vorhandene Bargeld in Höhe von 4000 Griwna und einige Flaschen teuren Alkohols.
Die vor Ort eingetroffenen Rechtsschutzorgane weigerten sich gegenüber den Geschädigten, eine Anzeige aufzunehmen, und bezogen sich auf die „nicht guten Folgen für das Geschäft und die Inhaber selbst“ durch Rache von Seiten der Kiewer Soldaten.
In Lisitschansk haben drei betrunkene Soldaten der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte einen Versuch unternommen, eine 22jährige Einwohnerin zu entführen. Ein vorbeigehender junger Mann, der das Geschehen sah, nahm sie in Schutz. Während der Auseinandersetzung erlitt der junge Mann vier Messerstiche durch die Soldaten.
Der Verletzte befindet sich in ernstem Zustand im Krankenhaus.

In die Brigade wurde eine spezielle Kommission geschickt. Es laufen interne Ermittlungen.
In der letzten Woche haben ukrainische Soldaten 53 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Der Gegner hat bei den Beschüssen 120mm- und 82mm-Mörser, Schützenpanzer, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen verwendet.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 775 Geschosse abgeschossen.
Im Vergleich zu vorangegangenen Woche hat sich die Zahl der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte um vier erhöht. In der letzten Woche erlitt
ein friedlicher Einwohner der Republik Splitterverletzungen, ein Soldat der Volksmiliz der LVR wurde verletzt.
Von Seiten der Kiewer Truppen wurden die Gebiete von
Losowoje, Nishneje Losowoje, Kalinowka, Logwinowo, Doenzkij, Perwomajsk, Almasnaja, Golobowskij, Kalinowo-Borschtschwatoje, Kalinowo, Slawjanoserbsk, Snamenka, Sokolniki, Shelobok, Frunse, Wesjolaja Gora und Krasnyj Liman beschossen.
Die Befehle zur Eröffnung des Feuers erteilten der Kommandeur der 53. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Grusewitsch, der Kommandeur der 10. Gebirgssturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte Subanitsch, der Kommandeur der 58. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte Drapatyj.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte das Regime der Feuereinstellung neunmal verletzt und 128 Geschosse auf das Territorium der Republik abgeschossen.
Während der Festnahme von zwei Soldaten der 58. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, die eigenmächtig mit der Waffe den Stationierungsort verlassen hatten, begann im Gebiet von Popasnaja ein Schusswechsel.
Im Verlauf des Beschusses wurden ein Offizier und ein Soldat, die versuchten die Deserteure zu stoppen, tödlich verletzt.

Die Militärstaatsanwaltschaft der Ukraine hat eine Kommission in diesen Truppenteil geschickt, es laufen Ermittlungen, nach den Flüchtigen wird gefahndet.
Ich möchte die Bürger der Ukraine, die in der „ATO“-Zone leben, warnen, dass die Regierung der Ukraine weiter Andersdenkende verfolgt und die Rechte und Freiheiten der Einwohner des Donbass einschränkt.
So wurde von Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes der Ukraine einem Einwohner von Lisitschansk ein Paket mit Munition in seinem Hof untergeschoben. Im weiteren Verlauf wurde auf Veranlassung der Spezialdienste eine Durchsuchung durch ein Patrouille-Regiment der Polizei der Spezialeinheit „Ternopol“ durchgeführt und „gefährliche Gegenstände“ entdeckt. Die Rechtsschützer haben sofort eine operative Ermittlungsgruppe der Lisitschansker Polizei gerufen und den Inhaber des Grundstücks festgenommen.
So sehen wir, dass der Sicherheitsdienst der Ukraine keinen gesetzlichen Vorwand braucht, um einen Bürger der Ukraine festzunehmen, dafür reicht es aus, ihm etwas unterzuschieben.

Ukrinform.ua: Schon 120.000 Vertragssoldaten dienen in der Armee
Die Zahl der Vertragssoldaten in der ukrainischen Armee beträgt 120.000.
Das gab Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine, Oberst Maxym Prauta, bekannt. In der letzten Zeit verpflichteten sich mehr als 17.000 Personen, darunter 1200 Offiziere, zum Dienst bei der ukrainischen Armee, sagte er vor der Presse. Die Zahl der Reservisten betrage fast 130.000 Personen.

de.sputniknews.com: Lettlands Angst vor russischem „Schoko-Bär“
Ein lettisches Gericht hat in dem Land den Verkauf der traditionellen russischen Schokoladenpralinen „Mischka Kosolapyj“ des russischen Produzenten „Krasnyj Oktjabr‘“ verboten, berichtet das Online-Nachrichtenmagazin Mixnews.lv am Freitag.
„Nach langen juristischen Verhandlungen wurde in Lettland der Verkauf der Pralinen ‚Mischka Kosolapyj‘ (Tollpatschiger Bär) des russischen Produzenten ‚Krasnyj Oktjabr‘ (Roter Oktober) verboten“, so die Meldung des Nachrichtenportals.
Das endgültige Urteil wurde am 17. August veröffentlicht. Eine Berufung ist nicht möglich.
Die juristische Auseinandersetzung zwischen dem russischen „Roten Oktober“ und der lettischen Schokoladenfabrik Laima, die die Praline Lācītis Ķepainītis (ebenfalls: Tollpatschiger Bär) produziert, hat bereits vor fünf Jahren angefangen.
Beide Hersteller hatten auf der Schokoladenverpackung das gleiche Bild – die Zeichnung des russischen Malers Konstantin Savizkij „Morgen im Kiefernwald“. Die lettische Seite beklagte sich, die Pralinen wären so leicht zu verwechseln. „Roter Oktober“ akzeptierte die Anschuldigungen nicht und startete eine Gegenklage, die jedoch vom Gericht abgewiesen wurde.
Zur Interpretation offen bleibt die Frage, ob es sich bei der gerichtlichen Auseinandersetzung tatsächlich in erster Linie um Streitigkeiten um die Namensgebung und die Verpackung handelt oder ob dies ein weiterer Schritt lettischer Paranoia gegen alles Russische im Land ist.

de.sputniknews.com: Europa verteidigt russisches Gas: EU weicht US-Energiesanktionen aus
Viele ausländische Energieprojekte mit Beteiligung Russlands konnten dank den Anstrengungen der EU vor den neuen US-Sanktionen geschützt werden, berichtete der russische EU-Botschafter Wladimir Tschischow.
Bislang handelt es sich dabei um die Obergrenze der Beteiligung Russlands an Energieprojekten, schreibt die Zeitung „Moskowski Komsomolez“ am Freitag.
Experten zufolge wird Brüssel bis zu einem bestimmten Zeitpunkt weiter die USA herausfordern und die russische Energie-Expansion in Europa schützen, darunter in Bezug auf die Nord-Stream-2-Pipeline, die von den Amerikanern kritisiert wird. Allerdings kann die EU im Gegenzug Präferenzen fordern.
Laut Tschischow gibt es in der ursprünglichen Version des Gesetzentwurfs zu den neuen Sanktionen gegen Russland, die Washington der EU bereitgestellt hat, Nichtübereinstimmungen, die unterschiedliche Deutungen ermöglichen.
Erstens heißt es in dem Dokument, dass die Staats- und Regierungschefs der europäischen Länder entsprechende Schritte zur Eindämmung Moskaus vor der weiteren Eroberung des europäischen Energieraums unternehmen „können“, nicht „sollen“.
Zudem wurde die Obergrenze der russischen Teilnahme an internationalen Energieprojekten in der Schlussvariante des Dokumentes von zehn auf 33 Prozent erhöht.
„Damit stehen mehrere Abkommen außerhalb des Gesetzes. Natürlich betrifft das nicht Nord Stream 2 und andere potentielle Großprojekte“, sagte Tschischow.
Zu diesen Kriterien passen sehr viele Projekte, die unsere staatlichen bzw. privaten Unternehmen im Ausland umsetzen. Das ist die Wiederbelebung der russischen Aquakultur in Norwegen, das Sponsern von Berggruben in Südafrika, der Umbau von Raffinerien in Osteuropa u.a. Es gibt sehr viele Projekte, an denen Russland als bedeutender, jedoch nicht als Hauptpartner beteiligt ist.
Doch Russland interessiert aus der Sicht der geopolitischen Konfrontation mit den USA vor allem ein Projekt – Nord Stream 2. Falls die Europäer trotz Washingtons Ansagen nicht den Abschluss des Baus dieser Pipeline behindern, könnten bereits 2019-2020 bis zu 55 Milliarden Kubikmeter Gas zusätzlich auf den europäischen Markt fließen. US-amerikanisches Flüssiggas, mit dem Washington Europa beliefern will, wird teurer sein. Zudem würden die Lieferungen wegen der sehr langen Transportdauer instabil werden.
Laut dem Analysten der Brokerfirma Alpari, Roman Tkatschuk, hat Russland dennoch Gründe zur Besorgnis. Einerseits werde der Bruch der Verbindungen zwischen Russland und Europa bei aktuellen Energieprojekten zu großen Finanzverlusten für westeuropäische Unternehmen führen. „Russland ist ein großer und zuverlässiger Handelspartner für Europa, weshalb der Bruch der Geschäftsverbindungen wirtschaftlich nicht zweckmäßig ist. Hauptrisiko für Russland ist der Umstieg Europas auf US-Gas in einigen Jahren. Doch heute sind die Selbstkosten deutlich höher als bei Gazprom, weshalb Russland Vorteile hat“, so der Experte.
Allerdings könnten die Europäer Russland unter Druck setzen. Das Spiel um die Energie wird fortgesetzt. Nicht ausgeschlossen sei, dass Brüssel auf Präferenzen beharren werde –Ermäßigungen für Gaspreise und Investitionsbedingungen für den Einstieg in das Nord-Stream-2-Projekt, so der Experte.

Dnr-online.ru/Dan-news.info: Mitteilungen des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko gegenüber der Presse
Provokationen der ukrainischen Streitkräfte
Soldaten der ukrainischen Streitkräfte haben ein weiteres Mal eine Provokation mit einem Durchbruchsversuch im Gebiet von Kominternowo durchgeführt. Alexandr Sachartschenko kommentiere die Handlungen der ukrainischen Truppen.
„Kiew hat die Kontrolle über die Einheiten des „Rechten Sektors“ und die Freiwilligenbataillone verloren – das ist das erste. Das zweite Moment – die Einheiten, die sich in den ukrainischen Streitkräften befinden, begehen diese Provokationen heute selbst. Nach meiner Meinung läuft eine vollwertige Vorbereitung zu einer weiteren Provokation, um unsere Streitkräfte des Bruchs der Minsker Vereinbarungen zu beschuldigen. Solche Vorfälle ereignen sich fast täglich an der gesamten Frontlinie. Wir werden den Waffenstillstand nicht verletzen, aber wir sind bereit, im Fall eines Angriffs Widerstand zu leisten. In jedem Fall wird der Krieg mit unserem Sieg enden“, erklärte das Oberhaupt der DVR.
Wiederaufbau von Wohnraum
„Zur Zeit läuft ein Programm zum Wiederaufbau und zum Bau von 1500 Häusern für Menschen, die ihre Wohnung durch die Kämpfe verloren haben“, sagte das Staatsoberhaupt der DVR. „Das ist bei weitem nicht alles, was wir planen zu tun. Aber der Mangel an Ressourcen zwingt uns, dies langsamer zu tun, als wir es gern tun würden“.

de.sputniknews.com: Litauens Marshallplan für Ukraine kostet EU fünf Milliarden Euro pro Jahr
Litauen erarbeitet einen Hilfsplan für die Ukraine, laut dem Kiew von der Europäischen Union jährlich nicht weniger als fünf Milliarden Euro für Reformen bekommen würde. Das teilte der ukrainische Vize-Regierungschef Stepan Kubiw am Freitag via Facebook mit.
Eine entsprechende Initiative des litauischen Parlaments werde bereits auf internationaler Ebene diskutiert. Es werde ein „Klub der Freunde der Ukraine“ gebildet, die den Plan unterstützen.
Der ukrainische Ministerpräsident Wladimir Groisman hatte im Juli für den Marshallplan plädiert, der die Wirtschaftsentwicklung des Landes beschleunigen soll. „Das ist eine sehr gute Idee. Wir haben mit unseren europäischen Partnern noch in der ersten Regierung von Arsseni Jazenjuk daran gearbeitet. Das klappte aber irgendwie nicht“, sagte Groisman.
Präsident Petro Poroschenko hatte im März erklärt, er erwarte von den europäischen Partnern einen „Marshallplan zur Ukraine“.
Der Marshallplan, offiziell European Recovery Program (kurz ERP) genannt, war ein großes Hilfsprogramm nach dem Zweiten Weltkrieg, das 1947 von US-Außenminister George C. Marshall vorgeschlagen worden war. Sein Ziel war die Wiederherstellung der zerstörten Wirtschaften in den westeuropäischen Staaten, die Abschaffung der Handelseinschränkungen sowie die Modernisierung der Industrie.

de.sputniknews.com: Russland stärkt seine Positionen in Zentralasien – Verteidigungsministerium
Russland stärkt seine Positionen in Zentralasien, wo angesichts der bewaffneten Konfrontation in Afghanistan eine instabile Lage herrscht. Dies teilte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu bei einer Kollegiumssitzung der Behörde mit, die am Freitag stattfand.
„Die Lage in Zentralasien bleibt instabil. Der bewaffnete Konflikt zwischen Regierungssicherheitskräften und den Taliban- und IS-Kämpfern in Afghanistan dauert weiter an“, sagte er.
Die strategische Richtung Zentralasien, für die das russische Wehrbereichskommando Mitte verantwortlich ist, sei heutzutage eine der wichtigsten, betonte Schoigu.
„Das Wehrbereichskommando schenkt der Umsetzung der gemeinsamen praktischen Maßnahmen mit den Streitkräften der zentralasiatischen Länder besondere Aufmerksamkeit, wodurch die Positionen Russlands in dieser Region gestärkt werden“, so Schojgu.
Zudem wies der russische Verteidigungsminister darauf hin, dass die russischen Truppen bei der Einsatzbereitschaftsprüfung im Juli zum ersten Mal gemeinsame Übungen mit der Armee Tadschikistans abgehalten hätten, darunter mit dem Einsatz von Mehrfachraketenwerfersystemen vom Typ Uragan und Marschflugkörpern des Typs Iskander-M.
Die taktische Luftwaffe habe außerdem Schläge gegen Ziele des angenommenen Übungsgegners trainiert, so Schoigu weiter. Im Zuge der Einsatzbereitschaftsprüfung hätten die Truppen ihre Fähigkeit unter Beweis gestellt, Übungsaufgaben nach einer einheitlichen Konzeption und in einer einheitlichen operativen Lage zu erfüllen.
Für das zweite Halbjahr 2017 seien zudem gemeinsame Gefechtsausbildungsmaßnahmen der russischen Truppen mit Einheiten der Streitkräfte von Kirgisien, Tadschikistan und Usbekistan geplant, äußerte der russische Verteidigungsminister.

Dan-news.info: „Vom 1. Januar bis zum 17. August 2017 sind auf dem Territorium der DVR 212 Menschen durch die ukrainische Aggression getötet worden, darunter 187 Soldaten und 25 zivile Einwohner, unter ihnen ein Kind im Alter unter 18“, teilte der Pressedienst des Apparats der Bevollmächtigten für Menschenrechte in der DVR Darja Morosowa mit.
Im gleichen Zeitraum wurden 477 Menschen unterschiedlich schwer verletzt, darunter 289 Soldaten und 188 friedliche Einwohner.
Insgesamt wurden seit Beginn des Konflikts auf dem Territorium der DVR 4501 Menschen getötet, darunter 605 Frauen.

Ukrinform.ua: Staatseigentumsfonds verkauft 25-prozentiges Aktienpaket von Zachidenergo
Der Staatseigentumsfonds der Ukraine hat den 25-Prozent-Anteil des Stromunternehmen Zachidenergo zum Preis von 417 163 723 Hrywnja versteigert.
Der Startpreis betrug 347 583 141 Millionen Hrywnja, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform. Es habe zwei Bieter gegeben.
Zuvor verkaufte der Staatseigentumsfonds den 25-Prozent-Anteil von Donezkoblenergo an SKM-Gruppe von Rinat Achmetow.

de.sputniknews.com: Ukraine baut Gaspipeline in Umgehung der Volksrepublik Donezk
Die Ukraine hat den Bau einer Hochdruckpipeline begonnen, die das Territorium der selbsterklärten Volksrepublik Donezk umgeht. Das hat Pawlo Schebriwski, der Chef des vom Kiew kontrollierten Gebietes Donezk, via Facebook geschrieben.
„Wir haben begonnen, an der Hochdruck-Pipeline von Otscheretjanoje nach Awdijiwka zu bauen: Die Streckenführung ist markiert worden, Handwerker beginnen mit den Montagearbeiten und bald werden die ersten Rohre geliefert“, so Schebriwski.
Nach dem Ende der Bauarbeiten werde das Gas nach Awdijiwka und in weitere sieben nahe gelegene Dörfer „vom Territorium, das die Ukraine kontrolliert“, geliefert. Demzufolge wurde entschieden, die Pipeline zu errichten, nachdem die Leitung Anfang Juli während der Gefechte beschädigt worden war.
„Lass sie sich amüsieren, wenn sie das wollen“, so hat das Energieministerium der selbsternannten Volksrepublik Donezk den Pipeline-Bau gegenüber dem russischen Nachrichtenportal RBK kommentiert.
Diese Entscheidung der Ukraine habe keinen Einfluss auf die „Volksrepublik“, sagte RBK der Vertreter des lokalen Unternehmens Donbassgas, Sergej Smoljak.
„Wir haben unseren eigenen Gaslieferanten. Was die Ukraine da baut, geht uns nicht an“, so Smoljak…

ukrinform.ua: Regierung verabschiedet heute Energiestrategie bis 2035
In der heutigen Sitzung wird die ukrainische Regierung die Energiestrategie der Ukraine bis zum Jahr 2035 behandeln und bestätigen, steht auf der Tagesordnung der Regierung.
Insbesondere sieht der Punkt 5.19 der Tagesordnung die Verabschiedung der Energiestrategie der Ukraine „Sicherheit, Energieeffizienz und Wettbewerbsfähigkeit“ für einen Zeitraum bis zum Jahr 2035 vor.

de.sputniknews.com: Deshalb ernennt Kiew „ständigen Vertreter auf der Krim“ – Politologe
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat seinen „neuen ständigen Vertreter auf der Krim“, Boris Babin, mit der Entwicklung von Verfassungsänderungen in Bezug auf den Status der Halbinsel beauftragt. Der Politologe Oleg Onopko spricht davon, was für Novellen Poroschenkos Administration in dieser Hinsicht vorlegen kann.
Laut Poroschenko soll Babin an „der Wiederherstellung der ukrainischen Souveränität auf der temporär okkupierten ukrainischen Krim“ arbeiten. Vor allem solle er den „juristischen Schutz der staatlichen Interessen“ und die Rückholung des beschlagnahmten Eigentums beachten. Außerdem solle der ständige Vertreter des ukrainischen Staatschefs ein Paket entsprechender Verfassungsänderungen entwickeln.
„Es sei zu erwarten, dass die Krimtataren ihre nationale Kulturautonomie bekommen sollen, von der Poroschenko bereits vor einigen Jahren sprach“, sagte der Politologe Oleg Onopko in einem Interview mit Sputnik. Zudem könnte die krimtatarische Sprache einen Sonderstatus bekommen — vielleicht könnte sie als Regionalsprache eingestuft werden.
„Außerdem kann man erwarten, dass die Krim laut der ukrainischen Logik den Status eines „okkupierten Gebietes“ erhält.“
Diese Verfassungsänderungen könnten jedoch keine tatsächlichen politischen Auswirkungen mit sich bringen, denn das sei eine ausschließlich politische Handlung, so Onopko.
Poroschenko bemühe sich darum, Kiews Rechte auf die Krim in Dokumenten und im offiziellen Diskurs zu verankern, sagte er.
„Europa- und weltweit gewöhnt man sich allmählich an den Gedanken, dass die Krim zum russischen Gebiet gehört. Deshalb muss Kiew immer wieder betonen, die Krim sei ukrainisch. Die Verankerung dieses Status in internen Dokumenten wird es Kiew ermöglichen, diese Behauptung auf internationaler Ebene zu positionieren“, meint der Politologe…

dnr-news.com: Kiew protestierte wegen des Besuchs Putins in Sewastopol
Die Ukraine übergab dem Außenministerium Russlands eine Protestnote im Zusammenhang mit dem Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin in Sewastopol. Dies berichtete der Pressedienst der ukrainischen außenpolitischen Behörde.
Es sei darauf hingewiesen, dass die ukrainische Seite den Besuch des russischen Präsidenten, wie auch andere Reisen russischer Beamter auf die Krim und nach Sewastopol als „grobe Verletzung der staatlichen Souveränität und territorialen Einheit der Ukraine durch Russland“ bewertet.
Dem Außenministerium Russlands sei eine entsprechende Protestnote übergeben worden, betonte die Behörde.

de.sputniknews.com: Syrien: Moskau will Regierung und Opposition aussöhnen
Das russische Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien will in den Deeskalationszonen lokale Friedenskomitees einrichten, denen Vertreter der Regierung und der bewaffneten Opposition angehören werden.
Das hat der stellvertretende Kommandeur der russischen Streitkräfte in Syrien, General Sergej Kuralenko, bei einer Ansprache am Donnerstag im syrischen Fernsehen verkündet.
„Wir schlagen vor, in diesen Regionen (den Deeskalationszonen – Anm. d. Red.) Komitees zur lokalen Aussöhnung zu gründen, denen neben Vertretern der Ortschaften und der syrischen Regierung auch angesehene Oppositionsführer angehören werden“, so Kuralenko…

Lug-info.com: „Am 17. August 2017 traf bei der Slawjanoserbsker Polizeiabteilung die Information ein, dass ein Bürger, geb. 1980, mit zahlreichen Detonations- und Splitterverletzungen in eine medizinischen Einrichtung von Slawjanoserbsk eingeliefert wurde. Er hat die Verletzungen im Verlauf von Beschüssen von Sokolniki durch die ukrainischen Streitkräfte erlitten“, teilt das Innenministerium der LVR mit.

de.sputniknews.com: Syrien: Russland und USA erörtern neue Deeskalationszonen
Russlands Generalstabschef Valeri Gerassimow und US-Verteidigungsminister James Mattis werden in den kommenden Tagen nach Angaben des TV-Senders Haberturk nach Ankara kommen, um zusammen mit türkischen Vertretern über neue Deeskalationszonen in Syrien zu beraten.
Hauptthema des bevorstehenden Dreier-Treffens sei die Einrichtung von fünf Deeskalationszonen in Syrien, berichtet Haberturk unter Berufung auf diplomatische und militärische Quellen. Es sei geplant, türkische Militärs in Idlib, russische in der Nähe von Damaskus, iranische um Hama und amerikanische und jordanische in den südlichen Provinzen Syriens einzusetzen.
Weitere Themen seien die Bedrohung durch die Terrororganisation an-Nusra-Front in der Provinz Idlib und der Umgang mit der syrischen Kurdenpartei (PYD).
Laut der Quelle will die Türkei bei dem Treffen deutlich machen, dass sie keine Operation in Idlib ohne türkische Zustimmung dulden werde.
In dieser Woche hatte iranische Generalstabschef Mohammad Bagheri die Türkei besucht. Das war überhaupt das erste Militärtreffen dieser Ebene in der Geschichte der Beziehungen beider Staaten.
Russland, der Iran und die Türkei hatten sich am 4. Mai auf die Etablierung so genannter Deeskalationszonen geeinigt, um die Zivilbevölkerung zu schützen, Syrien vor einem Zerfall zu bewahren sowie ein Ende der Gewalt und eine friedliche Beilegung des seit 2011 andauernden Krieges zu ermöglichen.
Diese Schutzzonen umfassen Gebiete im Norden der Provinz Homs, Ost-Ghuta und Gebiete an der syrisch-jordanischen Grenze. Russland setzte seine Militärpolizei in den Deeskalationszonen ein. Darüber hinaus ist geplant, eine weitere Schutzzone in der Provinz Idlib einzurichten.

Abends:

de.sputniknews.com: Kiewer Marine: „Sollen sie Englisch lernen, wenn sie keine Schiffe haben“
Das Oberkommando der ukrainischen Marine will ein Zentrum für „Nato-Taktik und -Doktrin“ gründen, berichtet die Onlinezeitung „Wsgljad“. Dort sollen Matrosen Führungskultur nach Nato-Standards und Englisch lernen. Was aber soll das bringen, wenn es der Marine an Wichtigstem fehlt? Nämlich an Schiffen.
Die Ukraine träumt weiter davon, endlich Nato-Mitglied zu werden. Und eine Seemacht. Stolz klingen die Namen ihrer Schiffe – ganze 50 zählt die ukrainische Marine insgesamt, der Großteil davon sind Schlepper, Tanker, Versorger und Verbindungsboote.
Stark und unbesiegbar ist diese Flotte, wie die Kiewer Politiker immer wieder in alle Welt hinausposaunen. Doch teilen selbst Kiewer Experten diesen Optimismus nicht. „Der Zustand unserer nationalen Flotte bleibt nach wie vor kritisch“, sagte erst vor wenigen Tagen Vize-Admiral Sergej Gajduk, Ex-Oberkommandeur der ukrainischen Marine. Die Flotte stehe kurz vor dem Ende ihrer Existenz, denn Kiew habe weder eine Doktrin noch eine Strategie für seine Marine – und auch kein staatliches Schiffsbauprogramm.
Der ehemalige Vize-Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Igor Kabanenko, brachte es auf den Punkt: „Die Ukraine hat 70 Prozent ihrer Marine-Aktiva auf der Krim verloren. Heute haben wir nur ein paar Kampfschiffe und Schnellboote. Das ist bei weitem nicht genug, um die Ukraine auf See zu verteidigen.“
In dieser Lage sieht es das Oberkommando der ukrainischen Marine als geboten an, schnellstens etwas an der Ausbildung der Marineoffiziere zu verbessern. Bis Ende dieses Jahres schon soll das „Zentrum für Nato-Taktik und —Doktrin“ stehen, erklärte Vize-Stabschef und Kapitän Andrej Ryschenko vor wenigen Tagen.
Dies sei im Grunde jene Modernisierung der ukrainischen Streitkräfte und deren Umbau nach Nato-Standards, den die Kiewer Politiker regelmäßig verkünden, sagt Militärexperte Andrej Frolow, Mitarbeiter des Zentrums für Strategie- und Technologieanalyse. „Die Ukraine hat Kurs genommen auf größtmögliche Zusammenarbeit mit der Nato. Solche Ausbildungszentren sollen in der Tat die Standards angleichen“, erklärt der Experte.
Vielleicht ist das Zentrum aber auch nur ein Deckmantel für andere Zwecke: „Womöglich bekommt die Ukraine mit dem neuen Zentrum zusätzliche Kapazitäten für Informationsauswertung“, gibt der Analytiker zu bedenken.
Auch für Admiral Igor Kassatonow, Ex-Oberkommandeur der russischen Schwarzmeerflotte, ist das neue Zentrum offensichtlich ein Rätsel: „Dass sie dieses Zentrum gründen wollen, ist sicherlich richtig. Man muss die Marine ja auf einen Standard bringen. Nur braucht man dafür zuerst eine Flotte, die die Ukraine gerade nicht hat.“
Zum Zustand der ukrainischen Flotte haben sich die Marineoffiziere des Landes bereits geäußert. Auch russische Experten sehen:
„Die Kiewer Marine ist kein einheitlicher Verband, sondern eine Mischung aus Technikeinheiten mit unterschiedlichem Maß an Funktionstüchtigkeit“, stellt Technologieexperte Frolow fest.
Die Schiffe – größtenteils noch aus Sowjetzeiten – seien verschlissen und veraltet. Das Flaggschiff der Flotte, die Fregatte „Getman Sagaidatschni“, müsse im kommenden Jahr ausgemustert werden. „Das Schiff ist jüngst erst repariert worden und war danach gleich wieder kaputt“, so der Fachmann.
An neuen Schiffen entstünden gerade nur Schnellboote und eine Korvette. Und der Raketenkreuzer mit dem symbolträchtigen Namen „Ukraina“ soll auf Anweisung von Präsident Poroschenko noch vor Fertigstellung ausgeschlachtet und weiterverkauft werden.
Welche Aufgaben könnte die ukrainische Marine in so einem Zustand erfüllen? „Im besten Fall können sie in der Wirtschaftszone patrouillieren, aber auch das nur unter großen Schwierigkeiten. Auf ernsthafte Missionen braucht man sie gar nicht erst zu schicken, die erfüllen sie ganz bestimmt nicht“, sagt Experte Frolow.
Also drängt sich noch einmal die Frage auf: Was soll das neue Ausbildungszentrum bringen, wenn es an Schiffen fehlt, mit denen die Offiziere in See stechen können? Im besten Fall wird dort doch nur Lehrbuchwissen vermittelt. Und das auch noch in einer Fremdsprache, nach Nato-Standards eben. Eines wissen die ukrainischen Soldaten nach so einer Ausbildung aber ganz bestimmt: Wie man mit den US-Partnern im Gleichschritt marschiert – auf Paraden etwa.

dnr-news.com: Das Bildungsministerium der Ukraine wandte sich an den SBU wegen einer Reise von Schülern nach Russland
Das Ministerium für Bildung und Wissenschaft der Ukraine bat den Sicherheitsdienst der Ukraine SBU um eine Bewertung eines Skandal auslösenden Vorfalls, bei dem eine Lehrerin Schüler nach Russland schickte. Dies erklärte der Stellvertreter des Bildungsministers Pawel Chobsej.
Die Kiewer Filiale des Russischen Zentrums für Wissenschaft und Kultur erklärte, dass etwa 70 Schüler ukrainischer Schulen nach Moskau und Sankt Petersburg zur Teilnahme am Bildungsprogramm von Rossotrudnitschestwo „Hallo Russland“ gefahren seien.
Dies verursachte Empörung bei einer Reihe von ukrainischen Politikern. So schrieb beispielsweise die Parlamentsabgeordnete Natalja Weselowa eine Anfrage an eine Reihe von ukrainischer Behörden mit der Forderung einer Erklärung der Situation. Der Leiter des SBU Wassilij Grizak erklärte gestern, dass ihm nichts von diesem Vorfall bekannt sei.
„Jetzt sind Ferien, die Lehrer sind im Urlaub. Wenn solche Reisen stattfinden – wir wissen von einer und hoffen, dass es keine weiteren gibt – aber wir können nicht sagen, dass den Bürgern der Ukraine Reisen nach Russland verboten seien, die Grenze ist nicht geschlossen, und wir haben nicht das Recht, solche Reisen zu verbieten, da sie außerhalb des Bildungssystems stattfinden, dies findet mit Einverständnis der Eltern statt, und Eltern können diese oder andere Entscheidungen treffen“, sagte der stellvertretende Minister vor Journalisten.
Nach Chobsejs Worten hat die Behörde den Namen der ukrainischen Lehrerin ermittelt, sie arbeitet in einer der Kiewer Schulen als Lehrerin für russische Sprache. Die Direktion der Schule schätzt sie als gute Pädagogin ein, die „gewissenhaft ihre Pflicht tut“
Chobsej berichtete, dass man versucht hatte, sich mit der Lehrerin in Verbindung zu setzen, dies sei jedoch nicht gelungen.
„Wahrscheinlich ist sie jetzt bei den Kindern (in Russland – Anm. d. Red.). Wenn sie zurück kommt, werden wir versuchen alles aufzuklären“, fügte er hinzu.

Standard

Presseschau vom 17.08.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends / nachts:

armiyadnr.su: Eilmitteilung des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR E. Basurin
Heute haben von der Kiewer Regierung kontrollierte Massenmedien eine weitere
Falschmeldung herausgegeben, die sich auf den Pressedienst der 128. Gebirgsjägerbrigade der ukrainischen Streitkräfte bezieht. Sie haben die Streitkräfte der DVR beschuldigt, angeblich Sajzewo während der Übergabe von humanitärer Hilfe durch Vertreter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz an die Einwohner beschossen zu haben.
Ich erkläre verantwortlich, dass dies eine weitere Lüge ist, die auf die Diskreditierung der Streitkräfte der DVR gerichtet ist. Von den Beobachtern des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination wurden in dem genannten Bezirk keine Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von unserer Seite aus festgestellt.
Ich teile auch mit, dass die Vertreter des IKRK in Anwesenheit von Offizieren der russischen Seite im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination die Übergabe der humanitären Hilfe an die Einwohner von Sajzewo vollständig, ohne Störungen durchgeführt haben. Das Regime der „Ruhe“ wurde nach den Worten der Mitarbeiter des Roten Kreuzes selbst von beiden Seiten eingehalten.
Meinerseits will ich anmerken, dass gegen 14 Uhr von den Positionen der 128. Brigade in der Nähe von Nowoluganskoje ein Beschuss der Umgebung von Golmowskij mit Mörsern und Granatwerfern durchgeführt wurde.
Unter zielgerichtetem Beschuss ukrainischer Soldaten gerieten Journalisten des Fernsehsender „TW Zentr“. Zum Glück wurde niemand verletzt.

de.sputniknews.com: USA rufen China zu erhöhtem Druck auf Nordkorea auf
Joseph Dunford, Chef des US-Generalsstabs, hat die Regierung Chinas aufgerufen, den Druck auf Nordkorea zu erhöhen. Dies teilt am Mittwoch die Zeitung „The Washington Post“ unter Berufung auf eine Erklärung des Pentagons mit.
„General Dunford hat eindeutig klar gemacht, dass das Raketen- und Atomprogramm Nordkoreas die ganze Weltgemeinschaft bedroht, einschließlich China, Russland, die USA und unsere Verbündeten“, heißt es in der Erklärung.
Am Mittwoch habe Dunford, so „The Washington Post“, Verhandlungen mit dem Generalstabschef der chinesischen Armee, Fang Fenghui, geführt. Die Seiten hätten ein Abkommen über die Erweiterung der Kontakte Pekings und Washingtons im Militärbereich unterzeichnet.
Laut Dunford ist solch eine Kooperation aufgrund der „steigenden Provokationen seitens Nordkoreas“ zurzeit sehr notwendig.

Vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden dreimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte heute die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Perwomajsk, Kalinowo und Kalinowka.
Geschossen wurde mit 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.

Ukrinform.ua: Ukraine war Thema bei Treffen von Tillerson und Freeland
US-Außenminister Rex Tillerson hat sich am Mittwoch mit der kanadischen Außenministerin Chrystia Freeland getroffen.
Themen des Gesprächs waren unter anderem die Ukraine und Nordkorea, sagte die Sprecherin des US-Außenministeriums Heather Nauert. Die Politiker hätten auch über das Nordamerikanische Freihandelsabkommen NAFTA, weitere wirtschaftliche Fragen und Venezuela gesprochen.

de.sputniknews.com: Moskau fordert Untersuchung zu C-Waffen-Lieferungen an Terroristen in Syrien
Der russische UN-Boschafter Wassili Nebensja hat dazu aufgerufen, die Daten über mögliche Lieferungen von Giftstoffen an syrische Extremisten durch Großbritannien und die USA zu prüfen.
Sollten sich die Angaben bestätigten, so wird dies ihm zufolge einen Verstoß gegen das Chemiewaffenübereinkommen bedeuten.
Wie Nebensja ausführte, kann die Überprüfung dieser Daten im Rahmen des gemeinsamen Untersuchungsteams der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) und der Uno erfolgen.
Am Mittwoch trat der UN-Sicherheitsrat zu einer Sitzung zusammen, in deren Rahmen das sogenannte syrische Chemiedossier zur Sprache kam, wobei es aber nicht um mögliche Lieferungen von Giftstoffen durch Großbritannien und die USA nach Syrien ging.
Zuvor hatte der syrische Vize-Außenminister Faisal Mekdad die USA und Großbritannien beschuldigt, Terroristen in Syrien mit giftigen Reizstoffen zu beliefern. Nach seinen Angaben hat die Regierungsarmee in mehreren ehemaligen Terroristenlagern entsprechende Munition entdeckt.

Dan-news.info: „In der letzten Nacht haben die ukrainischen Truppen Spartak beschossen. In der Folge eines Treffers eines explosiven Objektes wurden ein Wohnhaus und eine Garage in der Tschapajew-Straße 28 beschädigt. Ebenfalls wurde in der Tschapajew-Straße 30 eine Garage beschädigt“, teilte die Stadtverwaltung von Jasinowataja mit.
Informationen über Tote und Verletzte sind nicht eingegangen. Weitere Informationen über Zerstörungen werde noch ermittelt.

Ukrinform.ua: Russische Dichterin persona non grata in der Ukraine
Die Liste der russischen Persönlichkeiten, denen die Einreise in die Ukraine verboten ist, wurde durch eine weitere russische Bürgerin, Dichterin Irina Astachowa, ergänzt, ließ der Assistent des Leiters des Staatlichen Grenzschutzdienstes der Ukraine, Oleg Slobodjan, per Facebook mitteilen.
Die russische Dichterin Irina Astachowa war am 13. August in Odessa trotz der Proteste der lokalen Aktivisten wegen ihres Aufenthalts auf der besetzten Krim in 2015 aufgetreten.
Die ukrainischen Behörden haben mehr als 50 russischen Schauspielern und Sängern die Einreise in die Ukraine für ihren Besuch auf der illegal besetzten Krim verboten.

de.sputniknews.com: Südkoreas Präsident sicher – auf der Halbinsel wird es keinen Krieg geben
Auf der koreanischen Halbinsel wird es keinen Krieg mehr geben, trotz der Drohungen von Gewaltanwendung seitens der USA, die für die Druckausübung auf Nordkorea nötig waren. Dies erklärte der südkoreanische Präsident Moon Jae-in am Donnerstag.
„Ich behaupte es mit Gewissheit, dass es auf der koreanischen Halbinsel keinen Krieg mehr geben wird. Die USA und der Präsident Donald Trump sind bereit, mit Südkorea die Aktionsvarianten abzustimmen, die sie zu unternehmen beabsichtigen, unabhängig davon, wie diese sein werden“, zitiert die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap Moon Jae-in.
Ihm zufolge waren die Drohäußerungen von Trump vs Nordkorea darauf gerichtet, den Druck auf Nordkorea zu verstärken.
„Ich denke, dass Präsident Trump Druck auf Nordkorea auszuüben versuchte, um Entschlossenheit zu zeigen. Ich bin mir aber nicht sicher, dass dies seine Entschlossenheit zur Anwendung militärischer Varianten bedeutet“, unterstrich der südkoreanische Staatschef.
Zuvor war berichtet worden, dass die wichtigste Oppositionspartei in Südkorea – „Das freie Korea“ – beabsichtige, die Stationierung von taktischen US-Kernwaffen im Land zu erzielen.
Der Leiter der Abteilung für Korea und Mongolei des Instituts für Orientstudien (IOS) der Russischen Akademie der Wissenschaften, Alexander Woronzow, hat im Gespräch mit Journalisten auf die Abnahme der feindseligen Rhetorik seitens der USA und Nordkoreas hingewiesen.

Armiyadnr.su: In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 60 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 25 Ortschaften der Republik mit Artillerie, Panzern, Mörsern, Schützenpanzerwagen und Schützenpanzern, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In der Folge der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte gab es folgende Schäden (Stand 17. August):
Dokutschajewsk, Melnikow-Straße 6, Wohnung 21 – Verglasung und Wände beschädigt
Dokutschajewsk, Krepkij-Straße 1 und 2 – Fassade und Verglasung beschädigt
Dokutschajewsk, Lenin-Straße 38/10 Wohnung 9 – Verglasung und Fassade beschädigt
Spartak, Tschapajew-Straße 28 – ein Haus geriet in Brand.
Zusätzliche Informationen werden ermittelt.

de.sputniknews.com: Assange: Russland an Hackerangriff auf Server der US-Demokraten nicht beteiligt
Der Chefredakteur von WikiLeaks, Julian Assange, hat sich mit dem republikanischen US-Kongress-Abgeordneten Dana Rohrabacher in der ecuadorianischen Botschaft in London getroffen. Darüber schreibt die US-Zeitung „The Hill“ am Donnerstag.
„Während unseres dreistündigen Treffens haben wir ein breites Spektrum von Fragen besprochen, einschließlich der Übergabe elektronischer Briefe der Demokratischen Partei seitens WikiLeaks im Laufe der Präsidentschaftswahlen im vorigen Jahr“, erklärte Rohrabacher.
Ihm zufolge habe Assange entschlossen betont, dass „Russen am Server- oder Email-Aufbruch nicht beteiligt waren“.
Das Kongressmitglied unterstrich, dass er dem US-Präsidenten Donald Trump eine detailliertere Information über das Treffen persönlich aushändigen werde.
„Julian gab auch zu verstehen, dass er für die weitere Erörterung konkreter Informationen bezüglich der Situation um die Emails der Demokratischen Partei, die heutzutage der Öffentlichkeit unbekannt seien, offen stünde“, schloss Rohrabacher.
Zuvor war berichtet worden, dass Assange persönlich das US-Außenamt vor dem Hackerangriff gewarnt haben soll.
Im Mai hatten die Medien die Dechiffrierung der Worte des Republikaner-Chefs über angebliche „Verbindungen“ Trumps zu Russland veröffentlicht.

Ukrinform.ua: Statistikdienst: Arbeitslosenzahl in der Ukraine innerhalb eines Jahres um 14 % gesunken
Zum Stand vom 1. August 2017 sei die Arbeitslosenzahl in der Ukraine im Vergleich zum gleichen Datum des Vorjahres um 14 % zurückgegangen, geht aus dem analytischen Bericht auf der Website des staatlichen Statistikdienstes der Ukraine hervor.
„Dank der Verbesserung der Effizienz der Arbeit bei der operativen Arbeitsvermittlung für die Bürger ist die Zahl der Arbeitslosen zum Stand vom 1. August 2017 verglichen mit dem gleichen Datum des Jahres 2016 um 14 % gesunken (um 50 000)“, besagt der Bericht.
Es wird auch angemerkt, dass die Zahl der von den Arbeitgebern für die staatliche Arbeitsvermittlung gegebenen Vakanzen zum Stand vom 1. August 2017 im Vergleich mit dem entsprechenden Datum letztes Jahr um 54 % gestiegen ist.
Der Statistikdient berichtet weiter, dass es zum Stand vom 1. August 2017 für einen Arbeitsplatz 5 Kandidaten gab, und zum gleichen Stand vom 1. August 2016 – 9 Kandidaten.

Lug-info.com: „In Swerdlowsk sind in der Folge der Detonation eines Geschosses zwei Jungen, geb. 2008, verletzt worden. Die Verletzten sind mit Splitterverletzungen im Gesicht und am Körper in nicht lebensgefährlich verletztem Zustand in das zentrale Stadtkrankenhaus von Swerdlowsk gebracht worden. Die Umstände des Geschehens werden noch ermittelt“, teilte der Vertreter des Koordinationszentrums für Krisensituation des Zivilschutzministeriums der LVR Konstantin Dachnenko mit.

Nachmittags:

Dan-news.nfo: Das erste Forum „Die Rolle der Frau in der Herausbildung eines einheitlichen kulturellen Raums“ hat heute in Donezk begonnen. Die Eröffnung fand im Foyer des Donezker staatlichen akademischen musikalisch-dramatischen Theaters statt.
Mit einem Grußwort wandte sich der Kulturminister der DVR Michail Sheltjakow an die Teilnehmer
des Forums.
„Das heutige Forum findet mit Unterstützung des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko statt. Wir haben Frauen des Donbass eingeladen und die Veranstaltung mit dem 25. Jahrestag der Frauenorganisation „Frauen des Donbass“ verbunden. Es ist schwer, sich eine Entwicklung der Kultur ohne Beteiligung von Frauen vorstellen, ihre Rolle beim Schöpfertum ist sehr groß. Deshalb ruft das Forum auf zur Vereinigung der Frauen und der Schaffung eines einheitlichen kulturellen Raum sowohl auf dem Territorium der DVR als auch auf dem zeitweise von Kiew kontrollierten Territorium“, sagte der Minister.
Sheltjakow gratulierte der Vorsitzenden der gesellschaftlichen Organisation „Frauen des Donbass“ Wera Pamasan zum Jahrestag der Organisation und überreichte ihr Blumen.
Früher waren wir eine der größten gesellschaftlichen Organisationen, jetzt ist leider nicht so. Aber trotz der Kämpfe setzen wir unsere Arbeit fort, tun alles, damit diese Welt besser wird. Heute haben sich hier etwa 100 Aktivistinnen aus dem ganzen Donbass versammelt, davon 40 von von der Ukraine kontrollierten Territorium der Region“, sagte Pamasan.
Das Forum dauert zwei Tage. Die Aktivistinnen werden Fragen der patriotischen, geistigen und ästhetischen Erinnerung der heranwachsenden Generation, die Rolle der Frauenorganisationen beim Erhalt von Traditionen des Volkes sowie ihre Verbindung zu Kultureinrichtungen erörtern.

de.sputniknews.com: Sanktionen gegen Russland auf Deutschlands Wahlen aus?
Der russische EU-Botschafter Wladimir Tschischow hat sich am Donnerstag in einem Sputnik-Gespräch dazu geäußert, ob die neuen US-Sanktionen gegen Russland einen Einfluss auf die Bundestagswahlen in Deutschland ausüben werden.
„Deutschland ist unser wichtigster Partner im Nord-Stream-2-Projekt. Berlin hat durch verschiedene Vertreter mehrmals und konsequent seine Unterstützung für dieses Projekt bekundet, selbst dann, als dies jemandem nicht gefallen hat. Ich möchte dem Ausgang der Wahlen in Deutschland nicht vorgreifen. Dort wurden verschiedene Erklärungen abgegeben“, so Tschischow
Einige Politiker hätten vorgeschlagen, die Position in Bezug auf die Krim zu revidieren, andererseits habe die EU auf Deutschlands Initiative hin nach der Situation um die Siemens-Turbinen kürzlich einige weitere Sanktionen gegen Russland verhängt, fügte Tschischow hinzu. Jedes Land lebe ja nicht im Vakuum, zumal in Europa, wo alles eng sei.
Dabei kommentierte Tschischow nicht die Chancen von Angela Merkel, wieder gewählt zu werden. Er sagte nur, dass die Wirtschaftssysteme der USA und Europas hart miteinander konkurrierten.
„Der US-Präsident hat Deutschland unlängst vorgeworfen, den US-amerikanischen Markt mit seinen Autos überschwemmt zu haben, obwohl sich das größte Montagewerk von BMW gerade in den USA befindet, d.h., dass dort Arbeitsplätze geschaffen sind“, so Tschischow weiter.
„Ich spreche nicht einmal von dem langjährigen Zweikampf zwischen den bekanntesten Flugzeugbauern Boeing und Airbus im Rahmen der Welthandelsorganisation (WTO). Dort erfolgt bereits seit mehr als zehn Jahren ein Austausch von Schlägen und gegenseitigen milliardenschweren Klagen.“
Trump hatte am 2. August ein Sanktionspaket gegen Russland unterzeichnet. Das zuvor von beiden Parlamentskammern abgesegnete Gesetz erweitert die Strafmaßnahmen gegen russische Banken und richtet sich zudem gegen alle Unternehmen, die sich an der Instandsetzung, der Modernisierung oder dem Ausbau russischer Exportpipelines beteiligen. Damit soll vor allem das Pipeline-Projekt Nord Stream 2 von Russland nach Europa verhindert werden.
Als Gegenmaßnahme hatte Moskau beschlossen, dass insgesamt 755 Mitarbeiter der diplomatischen Missionen der USA Russland verlassen müssen. Damit sinkt deren Zahl auf 455 – das entspricht der Zahl der russischen Diplomaten in den Vereinigten Staaten.
Die Bundestagswahlen finden am 24. September statt.

Dnr-online.ru: In Donezk fand eine erweiterte Sitzung des Kollegiums des Bildungs- und Wissenschaftsministeriums der DVR zu Aufgaben und Perspektiven der Bildung in diesem Jahr statt.
„Für das Schuljahr sind wir bereit. Vor uns steht eine Reihe von Aufgaben zur Reformierung und Optimierung des Bildungssystems. Die Einschreibungskampagne in die Hochschulen der Republik verlief erfolgreich, zu uns kamen Studenten vom Territorium des Donbass, das zeitweise von der Ukraine kontrolliert ist. Ab dem 1. September werden sie
an unseren Hochschulen studieren“, unterstrich der stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats der DVR Dmitrij Trapesnikow.
Außerdem wurde angemerkt, dass in diesem Jahr in einer
Reihe von Hochschulen die Zahl der Stipendienplätze für Abiturienten aus der DVR und vom Territorium des Donezker Oblast, das zeitweilig von der Ukraine kontrolliert wird, im Rahmen der Realisierung des humanitären Programms zur Wiedervereinigung des Volks des Donbass erhöht wurde.
Außerdem wurde in der Republik eine neue Hochschule eröffnet – die Donbasser Agrarakademie, die Spezialisten in einer der Schlüsselrichtungen der Entwicklung, der Landwirtschaft, ausbilden wird.
Außerdem werden in diesem Jahr in der Donezker medizinischen Nationaluniversität ausländische Studenten ihr Studium beginnen.

„Bei uns beginnt eine Serie von Maßnahmen unter der allgemeinen Bezeichnung pädagogische Augustkonferenz, die auf die Vorbereitung auf das neue Schuljahr ausgerichtet sind. Die Reform des Bildungssystems läuft schon im zweiten Jahr, es sind viele Neuerungen geplant“, fügte die Bildungs- und Wissenschaftsministerin der DVR Larissa Poljakowa hinzu.

de.sputniknews.com: Russischer Gastransport in EU von USA nicht ersetzbar – Botschafter nennt drei Gründe
Die USA sind laut dem russischen Botschafter bei der EU, Wladimir Tschischow, nicht in der Lage, die russischen Gaslieferungen nach Europa zu ersetzen, selbst wenn sie gratis Flüssiggas schicken würden. Dafür nennt der Diplomat drei Gründe.
„Die USA haben derzeit nur einen Export-Terminal für Flüssiggas in Louisiana. Sie planen, sechs weitere Terminale in verschiedenen Teilen des Landes zu bauen, aber dafür braucht man erst mal Zeit“, sagte Tschischow gegenüber Sputnik Radio.
„Zweitens könnte das Gas einfach nicht ausreichen. Drittens gibt es in Europa nicht so viele Terminale, die bereit sind, Flüssiggas aufzunehmen. Es gibt zudem nicht so viele Transportschiffe für LNG“, betonte der Diplomat ferner…

Ukrinform.ua: Hrojsman: 600 Tage sind wir schon ohne russisches Gas
Die Ukraine beziehe bereits mehr als 600 Tage kein russisches Gas mehr und es gebe bereits eine positive Dynamik in der inländischen Gasgewinnung, erklärte der Premierminister der Ukraine, Wolodymyr Hrojsman, während einer Telefonkonferenz über die Vorbereitungen auf die kommende Heizsaison während der heutigen Arbeitsreise im Gebiet Mykolajiw, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Wir leben bereits mehr als 600 Tage ohne einen Tropfen des russischen Gases, wir führen eine umfassende Modernisierung des Energiesystems durch, wir erhöhen die eigene Gasgewinnung, und es gibt bereits eine positive Dynamik“, sagte der Premier.
Gleichzeitig betonte er, man müsse nicht nur das importierte Erdgas ersetzen, sondern auch energieeffiziente Maßnahmen durchführen, um den Verbrauch von Energie-Ressourcen zu reduzieren und die Qualität der Bereitstellung der Dienstleistungen im Brennstoff- und Energiebereich zu erhöhen.
Die Ukraine hatte am 25. November 2015 aufgehört, das Gas aus Russland zu importieren.

Ukrinform.ua: Regierungschef Hrojsman: Keine Gaspreiserhöhung für Bevölkerung
Die Regierung unterstützt nach Worten des Ministerpräsidenten der Ukraine, Wolodymyr Hrojsman, keine Erhöhung des Erdgaspreises für die Bevölkerung.
Hrojsman sagte bei einer Beratung zum Thema Vorbereitung zur Heizsaison im Oblast Mykolaiw: „Die Regierung unterstützt keine Gaspreiserhöhungen im Land für die neue Heizsaison“. Zur Preiserhöhung für die Bevölkerung gebe es keine objektiven Gründe. Die Regierung werde keine Entscheidung über die Erhöhung des Gaspreises treffen.
Hrojsman besucht heute die Oblast Mykolaiw. Am Dienstag war er im Oblast Dnipropetrowsk, am Mittwoch in der Oblast Cherson.

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
Der Gegner verwendet weiter von den Minsker Vereinbarungen verbotene Waffen beim Beschuss des Territoriums der Republik.
In Richtung Donezk haben die ukrainischen Streitkräfte Artillerie, Panzer und Mörser verwendet. Auf 16 Ortschaften und die umliegenden Gebiete wurden 32 Geschosse des Kalibers 152mm, 17 Panzergeschosse, zehn Geschosse des Kalibers 100mm, 35 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 189 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen.
Bei der Verteidigung der Republik
starben drei Soldaten der Streitkräfte der DVR.
In der Folge der Beschüsse von Dokutschajewsk mit Mörsern und Schützenpanzerwaffen wurden vier Wohnhäuser in der Melnikow-, der Krepkij- und der Lenin-Straße beschädigt.
Intensiv wurde auch Spartak von Seiten der ukrainischen Streitkräfte mit Mörsern, Schützenpanzerwaffen und Schusswaffen beschossen. In der Folge geriert ein Wohnhaus in Brand. Dabei wurde von den Luftabwehrkräften der Streitkräfte der DVR eine
Drohne abgeschossen, mit deren Hilfe die ukrainischen Soldaten die Feuerleitung für den Beschuss von Wohngebieten von Spartak durchführten.
In Richtung Gorlowka und Mariupol hat der Gegner Mörser verwendet und auf neun Ortschaften und die umliegenden Gebiete 113 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 62 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen sowie Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden 60 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
Die ukrainische Seite führt weiter Maßnahmen durch, die auf die
Destabilisierung der Lage in der DVR, die Einschüchterung der Bürger nd auf Panik gerichtet sind und die planmäßigen Charakter haben. Unter anderem wurden am 16. August Gerüchte über eine Explosion auf dem Territorium der Donezker Chemiefabrik verbreitet, angeblich in der Folge davon, dass trockenes Gras in Brand geraten war. Auch ist in letzter Zeit eine Zunahme von falschen Anrufen vom Territorium der Ukraine über eine Verminung ziviler Verwaltungsobjekte der Republik zu verzeichnen. Dies demonstriert die Unterstützung terroristischer Methoden durch die ukrainische Seite.
Außerdem plant das Kommando der „ATO“ nach uns vorliegenden Informationen eine weitere Provokation im Gebiet von Granitnoje, die das Ziel hat, die Lage zu verschärfen. Dazu werden in dem genannten Gebiet Artillerieeinheiten zusammengezogen und das Personal der 28. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte befindet sich in Bereitschaft. Es besteht eine große Wahrscheinlichkeit der
Aktivierung von Untergrundtätigkeit von Diversions- und Erkundungsgruppen.
Der vor kurzem ernannte Kommandeur der 128. Gebirgssturmbrigade, der Kriegsverbrecher Sobko, bemüht sich im Vorfeld des Unabhängigkeitstags der Ukraine, sich bei seinem Kommando einzuschmeicheln und hat eine
weitere Provokation mit einem Mörser- und Granatwerferbeschuss auf unsere Positionen im Gebiet von Golmowskij organisiert. Unter Beschuss geriet ein Filmteam des Fernsehsenders „TW Zentr“. Zu Glück gab es keine Opfer.
Im Bemühen, die Spuren der erfolglosen Provokation zu verwischen und die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit umzulenken, hat Sobko eine Falschmeldung lanciert, mit der die Streitkräfte der DVR des Beschusses von Sajzewo beschuldigt werden. Nun haben in diesem Zeitraum in diesem Gebiet Vertreter der Internationalen Komitees vom Roten Kreuz eine Ausgabe von humanitärer Hilfe an örtliche Einwohner durchgeführt. Die von der Kiewer Regierung kontrollierten ukrainischen Massenmedien haben diesen Fake mit großem Vergnügen verbreitet.
Aber Sobko hat nicht berücksichtigt, dass die Vertreter des Roten Kreuzes und die anwesenden Offiziere der russischen Seite im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination eine vollständige Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung in dem genannten Gebiet zur angegebenen Zeit bestätigt haben. Deshalb muss der junge
Kommandeur noch viel bei einigen seiner Kollegen lernen, die in der Organisation von Provokationen und gestellten Reportagen etwas erfahrener sind.

Ukrinform.ua: Der Sendemast Tschongar im Oblast Cherson hat seinen Testbetrieb aufgenommen.
Wie Serhij Kostynskyi von dem Nationalen Rat der Ukraine für Rundfunk mitteilte, werden Programme der TV-Sender UA:Krim, 5. Kanal, ICTV, Tonis und Tschornomorska-Sender auf die Krim ausgestrahlt. Der reguläre Betrieb solle ab 1. September beginnen.

de.sputniknews.com: Vor Treffen Surkow-Volker: Lage in Ostukraine spitzt sich zu
Die Situation im Donbass hat sich kurz vor dem geplanten Treffen der Vertreter Russlands und der USA, Wladislaw Surkow, enger Berater von Russlands Präsident Wladimir Putin, und Kurt Volker, US-Sonderbeauftragter für die Ukraine, erneut zugespitzt, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Donnerstag.
Laut einer Quelle in Kiew kann von diesen Gesprächen die Entwicklung der Situation im Herbst abhängen. Die ukrainische Seite ist über die für September geplanten russisch-weißrussischen Übungen „Westen-2017“ (russ. „Zapad 2017“) sowie den vor wenigen Tagen in die Staatsduma (Parlamentsunterhaus) eingebrachten Gesetzentwurf über die Stationierung von russischen Flugabwehrkräften an der Grenze zur Ukraine besorgt.
Zuvor hatten ukrainische Politiker und Leiter der Sicherheitsdienste Befürchtungen geäußert, dass nach dem Manöver „Westen-2017“ von Weißrussland aus eine Offensive nicht nur in die Ukraine, sondern auch in einige benachbarte EU-Staaten gestartet werden könnte. Der ukrainische Verteidigungsminister Stepan Poltorak besuchte Anfang dieser Woche Polen, wo er potentielle Bedrohungen erörterte. „Wir verfolgen die Situation und kennen alle Bewegungen der russischen Truppen entlang unserer Grenze. Wir verstehen, welche Bedrohungen entstehen können, und werden auf die Bedrohungen adäquat reagieren, die diese Übungen mit sich bringen. Der Generalstab sieht mehrere Maßnahmen vor…“, sagte Poltorak nach seiner Rückkehr nach Kiew.
Die meisten ukrainischen Experten sind allerdings der Meinung, dass es keine Offensive geben werde. In der im Rahmen der Vorbereitung auf die Übungen zu erkennenden Verlegung der Militärs und Technik sehen sie eine Art Vorspiel zu den russisch-amerikanischen Ukraine-Gesprächen.
Eine neue Etappe des Dialogs begann vor dem Hintergrund neuer Sanktionen, die von US-Präsident Trump gebilligt wurden. Als erste Verhandlungsrunde auf dieser Etappe gilt das jüngste Treffen des US-Außenministers Rex Tillerson mit dem russischen Außenamtschef Sergej Lawrow am Rande des ASEAN-Gipfels in Manila. Beide schätzten das Gespräch positiv ein und berichteten über die erreichte Vereinbarung, ein weiteres Treffen auf der Ebene des Beraters des russischen Präsidenten Wladislaw Surkow und des US-Sondergesandten für die Ukraine, Kurt Volker, zu organisieren. Das Treffen soll in der kommenden Woche stattfinden, doch bislang wurden keine Details bekannt gegeben. Nach inoffiziellen Angaben lud die russische Seite Volker nach Kaliningrad ein, die US-Seite schlug Österreich und die Schweiz als Treffpunkt vor. Wie der Politologe Alexej Tschesnakow berichtete, findet das Treffen wohl in Minsk statt. Für die russische Delegation sei es ein guter Kompromiss – das Gebiet des Unionsstaates Russland und Weißrussland und nicht weit von Kaliningrad.
Seit der Ernennung Volkers zum Sondergesandten für die Ukraine war er bereits zweimal in der Ukraine – nicht nur in Kiew, sondern auch im Donbass, an der Trennungslinie. Ihm zufolge geht es im Donbass nicht um einen eingefrorenen Konflikt, sondern um einen heißen Konflikt. Volker machte Russland für die Situation in der Ostukraine verantwortlich.
In dieser Woche wurde in den Berichten der OSZE-Mission die Bewegung der Militärtechnik auf den Gebieten festgestellt, die nicht von der Ukraine kontrolliert werden. In offiziellen Dokumenten heißt es, dass die OSZE-Drohnen außerhalb der vereinbarten Stationierungsorte Panzer, Mehrfachraketenwerfer, Selbstfahrlafetten fixiert hätten. Zugleich berichtete die ukrainische Seite, dass in dieser Woche die Grad-Komplexe gegen sie eingesetzt worden seien. Die OSZE wolle die Zahl der Beobachtungsstellen im Donbass erhöhen, hieß es.
Die Ukraine stellt seit langem die Effizienz der Tätigkeit der OSZE-Mission infrage. Kiew beharrt auf der Bildung einer internationalen Friedensmission. Doch im UN-Sicherheitsrat wird diese Initiative von Russland blockiert, weil der Einzug von Friedenssoldaten nicht von den Minsker Abkommen vorgesehen ist. Auch die Führung der selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk tritt dagegen ein.
Laut dem ukrainischen Militärexperten Oleg Schdanow wird keine Bewegung in diese Angelegenheit kommen, solange juristisch nicht definiert ist, wer gegen wen im Donbass kämpft. Die ukrainische Seite soll ihm zufolge in Dokumenten fixieren, was sie in politischen Erklärungen sagt, — dass im Osten des Landes nicht ein innerer Konflikt, sondern ein Krieg im Gange sei, der durch äußere Aggression verursacht worden sei. Nur in diesem Fall könnte die UNO Friedenssoldaten entsenden.
Gegenwärtig bleibe die Situation jedoch unverändert: Russland verneint seine Beteiligung am Konflikt im Donbass und empfiehlt der Ukraine, sich mit den beiden Volksrepubliken Donezk und Lugansk an den Verhandlungstisch zu setzen. Die Ukraine bezeichnet Russland indes als ihren wahren Gegner.

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat eine
Tendenz zur Stabilisierung.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner das Regime der Feuereinstellung dreimal verletzt. Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten in den Gebieten von
Kalinowo, Perwomajsk und Kalinowka. Die ukrainischen Streitkräfte haben 82mm-Mörser, Schützenpanzer, Granatwerfer und verschiedene Arten von Schusswaffen verwendet.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 38 Geschosse abgeschossen. Verluste unter der Zivilbevölkerung und den Soldaten gibt es keine.
Die Volksmiliz der LVR setzt die intensiven planmäßigen Übungen zur militärischen Ausbildung und zur Geschlossenheit der Einheiten fort. Regelmäßig werden Trainings mit dem Personal zur Erhöhung der Kampffähigkeit durchgeführt.
Heute Morgen wurde eine außerordentliche Überprüfung der Gefechtsbereitschaft der Kommunikations- und der Aufklärungseinheiten der Volksmiliz durchgeführt. Im Verlauf der Überprüfung haben die Kommunikationssoldaten Aufgaben zur speziellen taktischen Ausbildung mit Installation von Apparaturen zur Organisation der Kommunikation bearbeitet und die Aufklärer Aufgaben zur Installation von Aufklärungsmitteln.
Die Soldaten der überprüften Einheiten haben ihre Aufgaben mit „ausgezeichnet“ gelöst.
Im Verantwortungsbereich der 10. Gebirgssturmbrigade, nordwestlich von Solotoje wurden von uns die Stationierung von Raketenartilleriewaffenlagern entdeckt.

Die Lager befinden sich auf einem offenen eingezäunten Platz in gefährlicher Nähe zu Wohngebieten und es werden alle existierenden Lagerungsregeln missachtet.
Das Kommando der „ATO“ konzentriert Munitionsvorräte, um provokative Aktivitäten gegenüber der Volksmiliz und Beschüsse des Territoriums der Republik durchzuführen.
Dabei missachten die ukrainischen Streitkräfte die Sicherheit der friedlichen Bürger.
Die
OSZE-Mission hat in ihrem Bericht auf eine Verschiebung von Technik der Volksmiliz der LVR in Mirnoje im Krasnodonskij-Bezirk hingewiesen“, wo „vier Panzer auf Schlepper verladen wurden“, in Krasnodon, wo „vier Panzer auf Schleppern in Richtung Krasnyj Lutsch fuhren“, außerdem wurde ein T-64-Panzer in Semeloje im Slawjanoserbskij-Bezirk festgestellt, der „dort in Verletzung der Abzugslinie stationiert ist“.
Ja, diese Informationen entsprechen der Wirklichkeit, aber sie wurden ein weiteres Mal voreingenommen dargestellt – in Form von Beschuldigungen der Volksmiliz der LVR. Die Technik wurde tatsächlich
auf einen Übungsplatz verschoben, um dort Panzerwettbewerbe durchzuführen. Gemäß den in Minsk unterzeichneten Vereinbarungen verstoßen wir gegen nichts, wir haben die OSZE rechtzeitig über die durchzuführenden Panzerwettbewerbe informiert.
Und der T-64 befindet sich seit 2015 in Smeloje, dies ist ein zerstörter und ausgebrannter ukrainischer Panzer. Im Bericht steht sogar, dass am Turm des Panzer und am Geschützlauf Brandspuren sind, am Turm fehlen auch die Luken und es gab kein Maschinengewehr. Warum sie auf diesen Panzer im Bericht hingewiesen haben, ist uns unverständlich.
Ich erinnere daran, dass es zuvor im Slawjanoserbskij-Bezirk eine ähnliche Situation gab: Die OSZE-Mission registrierte einen Panzer als Verstoß, der als Denkmal auf einen Sockel gestellt werden soll.

Ukrinform.ua: Fußballspiel Mariupol – Dynamo besucht Führung der OSZE-Beobachtungsmission
Am 27. August findet in Mariupol das Spiel der 7. Runde der Fußballmeisterschaft des Landes zwischen den FC „Mariupol“ und „Dynamo Kiew“ statt.
Bei diesem Spiel werden die Vertreter der Sonderbeobachtermission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in der Ukraine unter der Leitung des ersten stellvertretenden Leiters der OSZE-Beobachtungsmission, Alexander Hug, anwesend sein, ließ die Pressestelle des ukrainischen Fußballverbandes mitteilen.
Die Anwesenheit der Beobachter einer angesehenen internationalen Organisation bei diesem Spiel werde eine gewichtige Garantie für die sichere Austragung des Spieles sein, sagte der Präsident der Fußballföderation, Andrij Pawelko.
„Unsere internationalen Partner begrüßten die Tatsache, dass das Spiel ausgerechnet in Mariupol stattfindet. Das ist eine Bestätigung der Aussichten auf das friedliche Leben und ein Beispiel für die Wirksamkeit der Politik zur Reintegration der vorübergehend besetzten Gebiete im Donbass und angrenzender Gebiete. Gerade deshalb ist Mariupol zum Zentrum der besonderen internationalen Aufmerksamkeit geworden, das in letzter Zeit unsere Partner und Mitglieder des Kongresses der Vereinigten Staaten, Mitglieder des Europäischen Parlaments sowie hohe Beamte und Politiker aus den EU-Mitgliedstaaten und den Vereinigten Staaten regelmäßig besuchen“, hob er hervor.
Andrij Pawelko ist sicher, dass das von den pro-russischen Terroristen befreite Mariupol am 27. August dank dem Spiel der Mannschaften aus Kiew und Mariupol und der Anwesenheit der Vertreter der Sonderbeobachtermission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa beim Spiel auch zum Zentrum eines echten Festes für Tausende von Fußballfans wird.

de.sputniknews.com: Dalai Lama sieht „großes Potenzial“: Russland kann zur weltführenden Nation werden
Russland hat großes Potenzial, zur führenden Nation des Planeten zu werden und die Welt verändern zu können. Diese Meinung äußerte das geistige Oberhaupt der tibetischen Buddhisten, der Dalai Lama, in seiner Ansprache an die Teilnehmer des Forums „Synergy Global Forum“ am Donnerstag in Moskau.
„Russland ist eine große Nation. Und geographisch gesehen ist Russland eine Brücke zwischen dem Osten und dem Westen“, so das geistige Oberhaupt der Tibeter. Das Land könne in großem Maße zur Veränderung der Welt beitragen, besonders in Europa.
„Russland hat geographisch großes Potenzial (…) Ich glaube, dass Russland es schafft, seine Möglichkeiten richtig zu verteilen. Es hat das Potenzial, zur führenden Nation der Welt zu werden“.

de.sputniknews.com: Amerikas Fehlschuss gegen Russland: Öl-Abhängigkeit des Rubels auf Rekordtief
Vor dem Hintergrund der US-Sanktionen gegen die russische Ölindustrie ist die Abhängigkeit des Rubels vom Ölpreis nach Angaben der Zentralbank in Moskau auf ein historisches Tief gesunken.
Im Juli habe der Rubel um 1,5 Prozent an Wert gegenüber dem US-Dollar verloren — trotz der Abschwächung der amerikanischen Währung und trotz des angestiegenen Ölpreises, teilte die russische Zentralbank in einer am Donnerstag veröffentlichen Finanzmarktübersicht mit.
Die Hauptursachen für den schwächeren Rubel sieht die Zentralbank demnach darin, dass die russischen Exporteure im Juli weniger Devisen verkauften und die Devisenausländer dabei ihre Dividenden in Devisen konvertierten. „Darüber hinaus haben die neuen US-Sanktionen gegen Russland, die die Tätigkeit der Ölförderer beschränken, zur Abschwächung des Rubels beigetragen.“
Doch vor diesem Hintergrund sei der Rubelkurs sowohl vom Ölpreis als auch von der US-Währung unabhängiger geworden. Die Rubel-Abhängigkeit liege auf einem „historischem Tief“, so die Zentralbank. „Die gesunkene Abhängigkeit von den Ölnotierungen hat eine niedrigere Volatilität des Rubelkurses vom US-Dollar zur Folge.“

Mptdnr.ru: Heute, am 17. August, wurden im Festsaal der Verwaltung des staatlichen Unternehmens „Dokutschajewsker Gesteinkombinat“ Schulsachen und finanzielle Unterstützung an die Arbeiter des Kombinats, deren Kinder in die erste Klasse kommen, übergeben.
Unter Berücksichtigung der jetzigen nicht leichten Zeit hat die Verwaltung des Gesteinskombina
ts gemeinsam mit der Betriebsorganisation der Gewerkschaft den Mitarbeiten im Vorfeld des neuen Schuljahrs die notwendigen Schulsachen überreicht sowie eine finanzielle Unterstützung zum Kauf von Schulsachen für die Erstklässler.
„In diesem Jahr kommen 24 Kinder unserer Mitarbeiter in die erste Klasse. Wir legen alle Anstrengungen darein, dass der Festtag des ersten Läutens und der Tages des Wissens für unsere Kinder ein Tag wird, an den sie sich erinnern werden, denn sie erwarten ihn mit sehr großer Ungeduld“, berichtete der Direktor des Unternehmens Iwan Fomitschew. „Mir gefallen die Geschenke sehr gut, so schöne Hefte, Filzstifte und ein Hausaufgabenheft. Und die Schultasche, genauso eine wollte ich haben! Ich will alles möglichst schnell im Unterricht benutzen“, sagte die zukünftige Erstklässlerin Anna Olejnik.
Zum Abschluss der Veranstaltung gratulierte der Direktor des staatlichen Unternehmens Dokutschajewsker Gesteinskombina
ts den Eltern und zukünftigen Erstklässlern zum bevorstehenden Tag des Wissens und wünschte den Kindern gute Noten, Erfolge, Gesundheit und Wohlergehen.

de.sputniknews.com: Überraschende Ergebnisse: Diese Länder sehen Russland als „größte Gefahr“ an
Wie eine aktuelle Umfrage des US-amerikanischen Meinungsforschungsinstituts „Pew Research Center“ ergeben hat, stuft der Großteil der Bevölkerung von nur zwei aus insgesamt 37 an der Studie teilgenommenen Staaten Russland als größte Gefahr für das jeweilige Land ein.
Demnach betrachtet nur die Mehrheit in Polen und der Türkei mit 65 Prozent bzw. 54 Prozent Russland als größte Bedrohung.
In den restlichen Ländern vertreten bedeutend weniger Menschen dieselbe Auffassung. In einigen Staaten ist aber der Glaube an die „russische Gefahr“ noch ziemlich präsent: in Jordanien 49 Prozent, den USA und Spanien je 47 Prozent, Frankreich 45 Prozent, den Niederlanden 44 Prozent, Großbritannien 43 Prozent.
Die niedrigsten Kennziffern wiesen Vietnam mit elf Prozent, Senegal mit 16 Prozent, Indien mit 17 Prozent, Venezuela, Kolumbien und Peru mit je 19 Prozent auf.
Die Studien erfolgten in 37 Staaten von Februar bis April 2017. Befragt wurden 987.000 bis 1.505 Menschen pro Land. Der statistische Fehler liegt bei unter 4,44 Prozent.

Ukrinform.ua: Landwirtschaftsministerium: Ukrainischer Zucker wird europäische Anforderungen haben
Das Landwirtschaftsministerium der Ukraine hat den Entwurf der Verordnung „Über die Genehmigung der Anforderungen für die Zuckerarten für den menschlichen Verzehr“ veröffentlicht, deren Zweck die Anpassung der Anforderungen für die ukrainische Zuckerproduktion an die europäischen Standards ist.
„Das Dokument (Entwurf der Verordnung – Red.) enthält die Anforderungen für Terminologie, Markierung der Zuckerarten für menschlichen Verzehr, deren Erfüllung den Binnenmarkt mit hochwertigen Produkten versorgen und die Möglichkeiten der Ukraine für die Erschließung der Weltmärkte erheblich erweitern wird“, heißt es im Bericht.
Der Entwurf der Verordnung „Über die Genehmigung der Anforderungen für die Zuckerarten für den menschlichen Verzehr“ wurde zwecks der Harmonisierung der ukrainischen Gesetzgebung mit der EU-Gesetzgebung im Teil der Anforderungen für den Zucker und seine Arten, die für den menschlichen Verzehr bestimmt sind, ausgearbeitet.
Das Landwirtschaftsministerium stellt fest, dass die Verabschiedung der Verordnung die Produzenten des inländischen Zuckers verpflichtet, die darin angegebenen Anforderungen zu erfüllen.
Der Entwurf der durch das Ministerium ausgearbeiteten Verordnung ist Teil der Umsetzung der Normen und Richtlinien der EU in der nationalen Gesetzgebung im Rahmen der Umsetzung des Assoziierungsabkommens zwischen der Ukraine und der Europäischen Union.

de.sputniknews.com: „Zeugen Jehovas“ sind nun offiziell in Russland verboten
Das Justizministerium Russlands hat die „Zeugen Jehovas“ in die Liste der im Land verbotenen Organisationen eingetragen, wie die Behörde auf ihrer Homepage am Donnerstag mitteilt.
Es handele sich dabei um das „Verwaltungszentrum der Zeugen Jehovas in Russland“ und um 395 lokale Filialen. Die Entscheidung wurde demnach gemäß dem Gesetz „Über den Widerstand gegen Extremismus“ aufgrund eines Beschlusses des Obersten Gerichts vom 20. April 2017 sowie einer Berufungsentscheidung des Berufungskollegiums des Obersten Gerichts vom 17. Juli getroffen.
Das Oberste Gericht Russlands hatte Ende April auf einen Klageantrag des russischen Justizministeriums hin die Tätigkeit der „Zeugen Jehovas“ im Land verboten und diese Organisation als extremistisch eingestuft.
Die „Zeugen Jehovas“ sind eine christliche, chiliastisch ausgerichtete und nichttrinitarische Religionsgemeinschaft. Sie bezeichnen ihre innere Verfassung als „theokratische Organisation“, die derzeit aus über sieben Millionen Mitgliedern bestehe. Der Sitz befindet sich in New York. Die „Zeugen Jehovas“ sind durch ihre ausgeprägte Missionstätigkeit, ihre Ablehnung von Bluttransfusionen, das Nichtbegehen aller christlichen Feier- und Festtage außer dem Abendmahl und das Nichtfeiern von Geburtstagen bekannt.

de.sputniknews.com: US-Neonazi-Seite „The Daily Stormer“ in Russland gesperrt
Die neonazistische Webseite „The Daily Stormer“ ist auf Forderung der russischen Aufsichtsbehörde für Kommunikation Roskomnadsor in Russland gesperrt worden. Dies teilt die Webseite der Behörde am Donnerstag mit.
„Die Webseite ‚The Daily Stormer‘ macht Propaganda für die neonazistische Ideologie, schürt Rassen- und Völkerhass“, hieß es. Daher habe Roskomnadsor die zuständigen Organe gebeten, die Webseite in Russland zu sperren.
Am 13. August war bei „The Daily Stormer“ ein Artikel erschienen, in dem die bei den Anti-Nazi-Protesten in Charlottesville getötete Heather Heyer beleidigt wurde. Der Chefredakteur und Gründer des Portals, Neonazist Andrew Anglin, bezeichnete die Frau in dem Artikel als „dicke kinderlose Hure“ und eine „Last für die Gesellschaft“.
Als Reaktion auf die Beleidigungen verweigerte der Domain-Provider GoDaddy der Webseite seine Dienstleistungen. Später wurde bekannt, dass die Webseite auf eine russische Domain umgezogen sei.
„The Daily Stormer“ war 2013 gegründet worden. Auf dem Portal werden neonazistische Inhalte sowie Beiträge, die die Theorie der Überlegenheit der Weißen unterstützen, verbreitet.

Dnr-online.ru: Im Verlauf des 3. Quartal 2017 ist es dem Gesundheitsministerium der DVR aufgrund rationeller Planung gelungen, den Umfang der aus Haushaltsmitteln gekauften Medikamente zu vergrößern. Dies teilte der Pressedienst des Ministeriums mit.
„Durch den Ersatz teurer Importmedikamente durch analoge russische, die preisgünstiger sind, ist es dem Gesundheitsministerium der DVR gelungen, den Umfang der gekauften Medikamente und medizinischen Materialien um 27% zu erhöhen“, sagte der Gesundheitsminister der DVR Alexandr Oprischtschenko.
Nach den Worten des Gesundheitsministers der DVR hat das Ministerium beim ausgeschriebenen Kauf von Medikamenten und medizinischem Material den medizinischen Einrichtungen aller Eigentumsformen zentral empfohlen, ausschließlich Produkte russischer Produzenten zu kaufen, die Medikamente hoher Qualität zu günstigen Preisen anbieten.
„Im 4. Quartal 2017 plant das Gesundheitsministerium, weiter eine solche effektive ökonomische Politik im Bereich der ausgeschriebenen Käufe zu betreiben, um eine größere Zahl von Patienten aller medizinischer Einrichtungen mit kostenlosen Medikamenten versorgen zu können sowie um die Qualität der medizinischen Behandlung zu verbessern“, fasst Alexandr Oprischtschenko zusammen.

de.sputniknews.com: Experte: Kiew schleimt bei Washington ohne Wenn und Aber
Trump hat mit Kiew eine alte Rechnung offen und kürzt Finanzhilfen an die Ukraine um mehr als zwei Drittel. Sogleich spurtet Kiew los, um die Gunst seines US-Partners mit einem Gerichtsverfahren gegen eigene Leute wieder zu erhaschen, wie der Politologe Alexander Dudtschak im Sputnik-Interview erklärt.
„Die Ukraine ist in den Augen Washingtons zu einem unzuverlässigen Partner geworden. Bilaterale Kontakte auf höchster Ebene sind zeitweise völlig eingestellt und die Finanzhilfen erheblich reduziert worden“, erklärte der Rada-Abgeordnete Andrej Derkatsch bei Facebook.
Der Parlamentarier hatte ein Verfahren gegen die ukrainische Antikorruptionsbehörde NABU initiiert, weil diese angeblich Washingtons Vertrauen zu Kiew untergraben habe. Die ukrainische Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Abgeordnete Derkatsch erklärte weiter:
„Die US-Unterstützung ist für die Ukraine lebenswichtig. Nur gründliche und transparente Ermittlungen zur illegalen Einmischung ukrainischer Amtsträger in die US-Wahlkampagne kann das Vertrauen des strategischen Partners in die Ukraine wiederherstellen“
Der Politologe Alexander Dudtschak sagte im Sputnik-Interview, mit dem gerichtlichen Verfahren wolle sich Kiew bei Washington um jeden Preis einschmeicheln: „Natürlich hat die Ukraine keinen nennenswerten Einfluss auf die Wahlen in den USA ausüben können. Die heutigen Machthaber sind nach dem Maidan mit Unterstützung der Obama-Administration an die Macht gelangt, sind von ihr hochgepäppelt worden. Kiew konnte nicht anders als auf die Obama-Administration zu setzen, und trat deshalb gegen Trump auf.“
Trump hat das nicht vergessen, wie der Politologe erklärt: „Nachtragend ist er zwar nicht, aber ein gutes Gedächtnis hat er. Also hat er gesagt, dass Ermittlungen vorgenommen werden müssen.“ Die USA würden sich diese ganze Maidan-Clique gerne vom Leib halten und „sie nur bei Bedarf an der Anti-Russland-Front heranziehen.“ Kiew müsse jetzt um jeden Preis auf sich aufmerksam machen und „sich bei den Vereinigten Staaten einschmeicheln. Zumal der US-Präsident persönlich Kiew verdächtigt“, resümiert der Analyst.
Der US-Präsident Trump hatte am 25. Juli gefordert, die Rolle der Ukraine bei der Unterstützung Hillary Clintons im US-Wahlkampf aufzuklären. Trump twitterte: „Die Bemühungen der Ukraine, Trumps Kampagne zu sabotieren, stärkten allmählich Clintons Position. Und wo bleibt die Untersuchung, Generalbundesanwalt?“ – gemeint war Jeff Sessions.
Die Sprecherin des Weißen Hauses Sarah Sanders hatte früher erklärt, der Nationalausschuss der US-Demokraten habe mit der ukrainischen Botschaft „de facto zusammengearbeitet“ bei der Suche nach belastendem Material gegen die Republikaner. Dies sei „gut dokumentiert“.
Die Vereinigten Staaten planten, der Ukraine 570 Millionen US-Dollar im Jahr 2018 bereitzustellen. Im neuen Haushaltsentwurf ist der Umfang der Finanzhilfe um 69 Prozent auf 177 Millionen Dollar reduziert worden.

abends:

dnr-news.com: Wjatrowitsch: Die Dekommunisierung in der Ukraine ist durchgeführt
Die Dekommunisierung in der Ukraine wurde durchgeführt. Dies erklärte der Direktor des “Ukrainischen Instituts des nationalen Gedenkens“ Wladimir Wjatrowitsch.
Nach seinen Worten wurden in der Ukraine 987 Ortschaften und 52000 Straßen dekommunisiert, aber damit sei die Dekommunisierung noch nicht abgeschlossen.
„Das ist fast alles. Warum sage ich fast? Weil es Ortschaften gibt, die selbst mit einer Initiative kamen. Zum Beispiel sagen sie, dass das Dorf Petrowo tatsächlich zu Ehren irgendeines Petrowo benannt wurde, der ein Aktivist der Kollektivierung war“, erklärte der Direktor des Instituts.
Außerdem berichtete Wjatrowitsch, dass die Oblaste Dnjepropetrowsk und Kirowgrad deshalb nicht umbenannt wurden, weil diese Umbenennungen durch Verfassungsänderungen der Ukraine durchgeführt werden sollen.
„Selbst in Kiew müssen, so scheint es, noch Dutzende Namen dekommunisiert werden. Jedoch kann man insgesamt sagen, dass die Dekommunisierung im Kontext der Umbenennungen durchgeführt wurde“, fügte Wjatrowitsch hinzu.

de.sputniknews.com: Polen: Angst vor „Gefahr seitens Russlands“ verliert enorm an Boden – Umfrage
Die Zahl der Polen, die in der russischen Politik eine Bedrohung für ihr Land sehen, ist um über die Hälfte gesunken. Dies zeigt eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes IBRiS für die polnische Zeitung „Rzeczpospolita“.
Demnach halten 40 Prozent der befragten polnischen Bürger Russlands Politik für die „größte Bedrohung“ für ihr Land.
Die Umfrage hat am 11. und 12. August stattgefunden. Eine ähnliche Studie war schon vor drei Jahren durchgeführt worden. Damals waren noch rund 83 Prozent der Befragten dieser Ansicht.
Eine Bedrohung seitens Russlands sehen laut der aktuellen Studie insbesondere Anhänger der polnischen Opposition: 53 Prozent der Befragten, die eigenen Angaben nach die oppositionelle „Bürgerplattform“ unterstützen, respektive 40 Prozent der Anhänger der Regierungspartei „Recht und Gerechtigkeit“.
Ferner zeigen die Umfrageergebnisse, dass überwiegend gebildete Studienteilnehmer eine Gefahr in der russischen Politik sehen: 47 Prozent der Befragten mit Hochschulausbildung respektive 23 Prozent der Befragten ohne dergleichen.
Als weitere Bedrohungen für Polen nannten die Befragten den islamischen Terrorismus (20 Prozent) und die deutsche wirtschaftliche Dominanz in Europa (elf Prozent). Im Vergleich zu den Umfrageergebnissen von vor drei Jahren wird deutlich, dass die Terrorangst der polnischen Bürger rapide gewachsen ist: damals waren es noch vier Prozent.

Standard

Presseschau vom 16.08.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

abends / nachts:

Armiyadnr.su: Eilmitteilung von Eduard Basurin
Seit 21 Uhr haben Einheiten der 59. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte mit einem systematischen und zielgerichteten Beschuss der Ortschaften Leninskoje, Kominternowo, Saitschenko, Sachanka und Oktjabrj unter Verwendung von 120mm-Mörsern und Schützenpanzerwaffen begonnen. Derzeit gibt es keine Informationen über Verletzte und Zerstörungen. Der Beschuss geht weiter.

 

Dan-news.info: „Um 21:00 und um 21:10 Uhr haben zwei Diversions- und Erkundungsgruppen des Gegners in einer Stärke von je 10 Mann einen Versuch unternommen, in die „graue Zone“ einzudringen. Eine der Gruppen stieß auf ein Minenfeld und enttarnte sich, danach haben Soldaten der Streitkräfte der DVR den Gegner gezwungen abzuziehen, indem sie das Feuer auf ihn mit Schusswaffen eröffnet haben. Da sie Verluste von sechs Mann erlitten, waren die ukrainischen Diversanten unter Deckung von Feuer mit automatischen Granatwerfern und Mörsern, das von den Positionen der 59. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte aus erfolgte, gezwungen abzuziehen“, erklärte das Kommando der DVR.
Der Vertreter des Kommandos fügte hinzu, dass die Angriffshandlungen der ukrainischen Armee gleichzeitig aus zwei Richtungen in der Umgebung von Kominternowo erfolgten.

 

de.sputniknews.com: Angebliche Waffenlieferungen an Nordkorea: Kiew will „russische Spur“ erkannt haben.
Juri Radtschenko, stellvertretender Chef der staatlichen Weltraumagentur der Ukraine, ist der Meinung, dass der Bericht der „New York Times“ über Waffenlieferungen eines ukrainischen Konzerns an Nordkorea, von Russland inspiriert ist.
„Ich glaube, dass dieser Bericht in der Presse mit großer Wahrscheinlichkeit von unseren ‚Freunden‘ aus Russland inspiriert sein könnte“, so Radtschenko. „Weil sie daran interessiert sind, das Rating unseres Landes zu stürzen, das seine Ambitionen in den Projekten (im Bereich Weltraum – Anm. d. Red.) zeigt, an denen wir teilnehmen.“
Zuvor hatte der Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, Alexander Turtschinow, den NYT-Bericht als „reine Provokation“.
Am Montag hatte die Zeitung „The New York Times“ (NYT) unter Berufung auf Experten und Geheimdienste berichtet, dass ein ukrainischer Konzern passende Triebwerke für die nordkoreanischen Raketen geliefert habe.

 

Vormittags:

av-zakharchenko.su:n Die Teilnehmer der internationalen Motorradfahrt „Wege des Sieges – nach Sewastopol 2017“ haben als einen Hauptpunkt der Fahrt Donezk gewählt. Am 15. August besuchten mehr als 200 Mitglieder des Klubs „Nachtwölfe“ aus Russland, Slowenien, der Slowakei, Deutschland, Tschechien und Polen die DVR. Der erste Haltepunkt der Biker war Saur-Mogila, wo die Gäste das Andenken der Helden des Großen Vaterländischen Krieges und der gefallenen Verteidiger der Republik ehrten.
Am Abend fand am Denkmal „Deinen Befreiern, Donbass“ in Donezk eine feierliche Kundgebung statt. Gemeinsam mit den „Nachtwölfen“ ehrte das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko das Andenken der Helden des Krieg
es.
„Das, was der Motorradclub „Nachtwölfe“ heute tut – das Wichtigste für jedes Volk – ist die Bewahrung der Geschichte und des Andenkens an die Heldentaten der Großväter und Urgroßväter. Denn eine Nation, die ihre Vergangenheit vergisst, hört auf zu existieren. Es ist das Andenken an unsere großen Vorfahren, die mit ihren Wegen für uns eine helle Zukunft und, das Wichtigste, die Freiheit, begründeten. Als Eltern sind wir verpflichtet, diese Traditionen unseren Kindern weiterzugeben und darauf zu achten, dass sie diese Wahrheit ihren Nachkommen weitergeben. Wenn wir das vergessen, was in den Jahren 1941-1945 geschah, werden wir uns selbst vergessen.
Dem Donbass ist ein schweres Schicksal zugefallen. Aber in den Jahre
n des Krieges sind bei uns unsere Wege des Sieges entstanden. Liebe Landsleute, ich bin überzeugt, dass wir auf diesen Wegen auch weiter gehen werden! Und irgendwann einmal werden unsere Kinder mit Stolz davon erzählen, wie unsere Generation kämpfte. Sowohl Polen als auch Tschechen, wir sind eine große Nation. Wir sind zusammen und werden immer zusammen sein.
Dank an die „Nachtwölfe“ für diese große Sache und besonders an Alexandr „Chirurg“!. Eine tiefe Verbeugung vor den Veteranen des Großen Vaterländischen Krieg
es!! Dank für eure Wege des Sieges, die es uns heute erlauben, auf unseren eigenen Siegeswegen zu gehen“, sagte Alexandr Sachartschenko.
Der Vorsitzende des Motorradklubs „Nachtwölfe des Donbass“ Witalij Kischkinow und die Gäste aus europäischen Ländern sprachen über den Mut und die Standhaftigkeit des Volks des Donbass und wünschten einen großen und baldigen Sieg. Biker aus Polen, Deutschland und Tschechien erzählten, dass viele ihrer Freunde von den Behörden wegen der Reise in die DVR verfolgt werden, aber die „Nachtwölfe“ wurden von Politikern nicht gestoppt. Die europäischen Mitglieder
des Klubs versicherten, dass sie in die Republik zurückkehren werden. „Wir haben mit eigenen Augen alles gesehen, was im Donbass geschieht: welches Leid die Kiewer Regierung der Region zufügt. Diese Wahrheit werden wir bei uns zu Hause berichten“, sagten die Gäste aus Europa.
Der Leiter der Hauptabteilung für Jugendangelegenheiten des Smolensker Oblast Oleg Iwanow überbrachte Worte der Unterstütz
ung von allen Smolenskern, einer Region, die ein westlicher Vorposten Russlands ist. Eine Delegation aus den Reihen des Motorradklubs wird Erde aus Smolensk in die Heldenstadt Sewastopol bringen. „Im Wappen von Smolensk steht die Devise: „Ein unbeugsamer Geist ermöglicht alles“. Brüder, das sind auch Worte über euch, über den Donbass“. Haltet stand, wir sind mit Euch!“, unterstrichen die Gäste aus Smolensk.
Witalij Uschakow, der Vorsitzende des Stabs von Junarmija (patriotische Jugendorganisation aus der RF – Anm. d. Übers.) überreichte Alexandr Sachartschenko das Symbol der Organisation und den Vertretern von „Molodaja Respublika“ die Fahnen der Organisation.
Dann legten die Gäste gemeinsam mit dem Republikoberhaupt und den Veteranen Blumen am Denkmal nieder.
Im Gespräch mit den Bikern berichtete das Republikoberhaupt über die Situation an der Frontlinie und das Leben in der Republik. Einem Vertreter Deutschlands schenkte Alexandr Sachartschenko eine Rose, die aus Splittern ukrainischer Geschosse geschmiedet wurde. Dank der „Nachtwölfe“ wird das Symbol des kämpfenden Donezk nach Dresden gelangen.
Schon morgen werden die Biker den Weg fortsetzen – aus dem kämpfenden Donbass auf den Wegen des Sieges.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden sechsmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte heute die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von
Sokolniki, Kalinowo, Kalinowka und Nishneje Losowoje.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern
und Schusswaffen.

 

Armiyadnr.su: In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 56 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 23 Ortschaften der Republik mit Panzern, Mörsern, Schützenpanzern, Schützenpanzerwagen, Antipanzerraketen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte gab es folgende Schäden:
Dokutschajewsk – ein Haus in der Gribnaja-Straße 3 wurde beschädigt;
Trudowskije – ein Haus in der Krasnaja-Swesda-Straße 14 wurde beschädigt.

 

de.sputniknews.com: US-Marinesoldaten simulieren Dritten Weltkrieg gegen Russland.
Auf dem Militärübungsgelände Camp Lejeune im US-Bundesstaat North Carolina haben amerikanische Soldaten den Dritten Weltkrieg gegen Russland simuliert. Dies berichtet die Webseite „The Daily Beast“.
Im Rahmen des Manövers haben die Militärs demnach ein osteuropäisches Dorf nachgebildet. Sie stellten dafür mehrere Lehmhäuser mit Strohdächern, Palmen und Figuren von Eseln auf. Zudem soll es der Seite zufolge in der Luft nach Dung und Schießpulver gerochen haben.
Zu den Übungen waren auch russischsprachige Menschen herangezogen, die vor den Schüssen flohen und ab und zu auf Russisch „Hilfe!“ oder „Arzt!“ riefen.
Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie die amerikanischen Marinesoldaten die Gegend auskundschaften, auf den „Gebäuden“ hängen Schilder auf Russisch. In einem der Videos ist im Hintergrund sogar ein Lied der russischen Sängerin Zemfira zu hören.
Im vergangenen März war berichtet worden, dass die mit der Nato und dem US-Militär kooperierende Personalagentur Optronic HR GmbH nach Statisten mit Russischkenntnissen suche, die an einer Nato-Übung auf dem Trainingsgelände Hohenfels bei Nürnberg teilnehmen sollten.
Im Mai hatte das Pentagon die Einberufung von Instrukteuren angekündigt, die den Sondereinheiten der US-Nationalgarde russische Militärbegriffe beibringen sowie Sitten und Bräuche des russischen Volkes erläutern sollen.

Dan-news.info: „Heute Nacht wurde durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte ein Wohnhaus in Trudowskije in der Krasnaja-Swesda-Straße 14 beschädigt. Außerdem wurden eine Sommerküche und eine Garage beschädigt“, teilte ein Vertreter der Verwaltung des Petrowskij-Bezirks von Donezk mit.
Der Bürgermeister von Sachanka im Nowoasowskij-Bezirk der DVR Igor Podgornyj berichtete auch von nächtlichem Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte. „Nach dem nächtlichen Beschuss durch ukrainische Soldaten haben fünf Dörfer im Süden der Republik keinen Strom. Das sind Kominternowo, Saitschenko, Nowaja Tawrija, Leninskoje und Dsershinskoje. In der nächsten Zeit werden Spezialisten mit den Reparaturarbeiten an der Stromversorgung der Dörfer beginnen“, sagte er.
Tote und Verletzte unter der Zivilbevölkerung gibt es nach Angaben der örtlichen Behörden nicht.

 

de.sputniknews.com: Russland löst sich vom Dollar – Minister freut sich über „starken Trend“.
Die russische Wirtschaft bootet den US-Dollar aus – Wirtschaftsminister Maxim Oreschkin erkennt eine zunehmende Bedeutung des Rubels und will den Trend sichern.
„Es gibt einen starken Trend zur Ent-Dollarisierung der Wirtschaft“, sagte Oreschkin am Mittwoch während einer Regierungsberatung in der Ostsee-Exklave Kaliningrad. An der Besprechung nahm auch Präsident Wladimir Putin teil.
Die Zentralbank habe schon Maßnahmen ergriffen, damit Banken weniger Devisenkredite vergeben, Oreschkin. Das sei wichtig, um sich gegen Wechselkursrisiken abzusichern. Der Rubel spiele eine immer größere Rolle, so der Minister weiter. „Das ist ein Trend, der unterstützt werden muss.“

 

Nachmittags:

de.sputniknews.com: Lawrow: Russland lässt Nordkorea nicht „wirtschaftlich erwürgen“.
Russland wird laut Außenminister Sergej Lawrow keine neuen Entscheidungen unterstützen, die Nordkorea wirtschaftlich ruinieren könnten.
„Wir können die Ideen einiger unserer Partner, die buchstäblich auf eine wirtschaftliche Erwürgung Nordkoreas abzielen und tragische humanitäre Folgen für die Bevölkerung haben könnten, nicht unterstützen“, äußerte Lawrow am Mittwoch.
Mit den bereits verabschiedeten Resolutionen seien bereits bedeutende wirtschaftliche Restriktionen verhängt worden, so der russische Chefdiplomat. Russland gehe davon aus, dass sich der UN-Sicherheitsrat im Nordkorea-Konflikt nun um eine Wiederaufnahme der politischen Verhandlungen bemühen müsse.
Der UN-Sicherheitsrat hatte am 5. August schärfere Sanktionen gegen Nordkorea verhängt. Die Sanktionen, mit denen das höchste UN-Gremium auf die neuen Raketentests in dem kommunistisch regierten Land reagierte, richten sich gegen nordkoreanische Exporte: Es wurde ein Ausfuhrverbot für Kohle, Eisen, Eisenerz, Blei, Bleierz sowie Fisch und Meeresfrüchte verhängt.
Nach US-Angaben sollen die nordkoreanischen Exporteinnahmen dadurch um ein Drittel auf zwei Milliarden US-Dollar im Jahr schrumpfen.

 

Dnr-online.ru: Am Mittwoch, dem 16. August, um 9:28 Uhr wurden von einem ukrainischen Scharfschützen Arbeiter beschossen, die Bauarbeiten zum Ausbau des Territoriums des Kontroll- und Passierpunkts „Gorlowka“ durchführten. Dies erklärte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko. Zum Glück gab es keine Opfer.
„Auf Anweisung des Oberhaupts der DVR wird eine Modernisierung des Kontroll- und Passierpunkts in Gorlowka durchgeführt. Heute, am 16. August, um 9:28 Uhr wurden Arbeiter, die sich beim Ausbau eines Daches oben befanden, von einem Scharfschützen von der ukrainischen Seite aus beschossen. Insgesamt waren sechs Menschen an der Arbeit beteiligt, zwei befanden sich oben. Es wurden vier Kugeln abgeschossen, es gibt Spuren am Gebäude. Opfer gab es Gott sei Dank nicht. Aber es ist offensichtlich, dass die ukrainische Seite mit allen Mitteln versucht, den Waffenstillstand zu sabotieren, und regelmäßig Provokationen durchführt“, berichtete Iwan Prichodko.

 

de.sputniknews.com: Moskau warnt USA vor Militär-Intervention in Venezuela.
Nach der jüngsten Erklärung von US-Präsident Donald Trump über ein mögliches militärisches Eingreifen in die Krise in Venezuela hat der russische Außenminister Sergej Lawrow die USA vor einem solchen Schritt gewarnt.
Die Krise müsse ausschließlich friedlich geregelt werden, betonte Lawrow.
„Wir haben unsere Position in Bezug auf die Situation in Venezuela bekräftigt“, sagte Lawror im Anschluss an die Gespräche mit seinem bolivianischen Amtskollegen Fernando Huanacuni Mamani. „Wir sind uns über die Notwendigkeit der baldigen Regelung der Streitigkeiten in diesem Land auf friedlichem Weg einig, – durch innenpolitischen Dialog, ohne Druck von außen.“
Jegliche Drohungen, sich militärisch einzumischen, seien völlig unzulässig, betonte der russische Chefdiplomat weiter.
Am vergangenen Samstag hatte Trump erklärt, die USA seien zu einer militärischen Intervention zur Regelung der Krise in Venezuela bereit.
Zuvor hatten in dem lateinamerikanischen Land Wahlen zur Verfassungsgebenden Versammlung stattgefunden. Die Opposition erkannte die Wahlergebnisse nicht an. Dies mündete in blutige Massenproteste, bei denen bereits mehr als 120 Menschen ums Leben gekommen sind.

 

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin:
In den letzten 24 Stunden wurden
56 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
In Richtung Donezk hat der Gegner Panzer, Schützenpanzerwagen und Schützenpanzer, Mörser sowie lenkbare Antipanzerraketen verwendet. Auf 13 Ortschaften und die umliegenden Gebiete wurden 12 Panzergeschosse, 62 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 52 des Kalibers 82mm abgefeuert. In Folge von Beschuss wurden Gebäude in Dokutschajewsk in der Gribnaja-Straße Haus 3 und in Trudowskije in der Krasnaja-Swesda-Straße 14 beschädigt.
In Richtung Gorlowka und Mariupol hat der Gegner Mörser eingesetzt und auf zehn Ortschaften und die umliegenden Gebiete 58 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 97 des Kalibers 82mm abgefeuert sowie Granatwerfer und Schusswaffen verwendet. In Folge des Beschusses der Gebiete bei Leninskoje wurde eine gestern tagsüber reparierte Stromleitung beschädigt. Hunderte von Wohnhäusern in Kominternowo, Saitschenko, Leninskoje und Dsershinskoje haben keinen Strom. Die Wiederaufbauarbeiten, die für den Morgen geplant waren, mussten die Reparaturarbeiter im Zusammenhang mit dem wiederaufgenommenen Beschuss verschieben.
Bei der Verteidigung der Republik
starben zwei Soldaten, einer wurde schwer verletzt.
Gestern hat der Gegner in Richtung Mariupol wieder Aktivitäten unternommen, die von der Verlogenheit der Erklärung
en der ukrainischen Führung über die Einhaltung der Minsker Vereinbarungen und die Absicht, den Konflikt im Donbass auf friedlichen Weg zu lösen, zeugen.
Nach 21 Uhr haben
zwei Diversions- und Erkundungsgruppen des Gegners mit je 10 Mann unter Deckung von intensivem Mörserfeuer einen Versuch unternommen, durch die sogenannte „graue Zone“ in das Gebiet von Kominternowo zu gelangen. Beide Gruppen wurden rechtzeitig von unseren Beobachtern entdeckt. Nach einer Bewertung der Lage und einem Bericht an das Kommando der Volksmiliz zwangen Einheiten der Streitkräfte der DVR den Gegner abzuziehen, indem sie das Feuer mit Schusswaffen auf ihn eröffneten. Nachdem sie Verluste von 6 Toten und 3 Verletzten erlitten hatten, zogen sich die ukrainischen Diversanten zurück. Die Aktivitäten der Diversions- und Erkundungsgruppen waren von Mörserbeschuss von den Positionen der 59. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte aus, sowohl auf unsere Positionen als auch auf Wohnhäuser von Leninskoje, Kominternowo, Saitschenko, Sachanka und Oktjabrj, begleitet. Die Feuerleitung wurde mit Hilfe einer Drohne durchgeführt, die abgeschossen wurde.
Zuvor habe ich mehrfach über vom Stab der „ATO“ vorbereitete Provokationsaktivitäten berichtet. Deren Ziel ist es, die Erwiderung
des Feuers von unseren Positionen aus hervorzurufen, erwidernde aktive Handlungen zu initiieren und diese Fakten von kontrollierten ukrainischen Massenmedien festhalten zu lassen. Die Provokationen sind darauf gerichtet, die Streitkräfte der DVR des Unwillens, die Minsker Vereinbarungen zu erfüllen, zu beschuldigen.
Das Kommando der Streitkräfte der DVR hält eine Wiederholung dieser Art von Provokation von Seiten der ukrainischen Streitkräfte für wahrscheinlich und wir sind bereit, darauf im Rahmen der erreichten Vereinbarungen angemessen zu reagieren.

 

de.sputniknews.com: Budget für Raketenprogramm des Irans ist Teherans Sache – Lawrow
Die UN-Resolutionen verbieten nicht die Erhöhung des Haushalts für das iranische Raketenprogramm, wie Russlands Außenminister Sergej Lawrow am Mittwoch erklärte. Das sei eine Angelegenheit von Teheran.
„Der Haushalt für das Raketenprogramm ist im Grunde genommen eine Angelegenheit des Irans. Ihm ist nicht verboten, ein Raketenprogramm zu haben. Dafür gibt es keine juristischen Verbote in den Resolutionen des UN-Sicherheitsrates“, so Lawrow.
Russland hofft Lawrow zufolge darauf, dass die USA ihre Verpflichtungen im Rahmen des Atomabkommens mit dem Iran nicht verletzen werden:
„Was die Erklärungen des Präsidenten Rohani angeht, wonach der Iran den zur Regelung der Situation um das iranische Atomprogramm verabschiedeten umfassenden Aktionsplan aufkündigen kann, hoffe ich darauf, dass dies nicht passiert. Ich hoffe auch darauf, dass die USA ihre Verpflichtungen im Rahmen des Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplans (JCPOA) nicht verletzen werden.“
Zuvor hatten die USA 18 iranische Unternehmen und Personen auf eine Sanktionsliste gesetzt. Dabei hatte Washington früher bestätigt, dass der Iran die Bedingungen des Atomabkommens erfülle.
Teheran kritisierte die neuen Sanktionen Washingtons scharf. Am vergangenen Montag verabschiedete das iranische Parlament als Antwort auf die amerikanischen Sanktionen einen Gesetzentwurf, der den Etat des iranischen Raketenprogramms erhöht. 520 Millionen US-Dollar sollen für seine Entwicklung bereitgestellt werden.
Der Gemeinsame Umfassende Aktionsplan (JCPOA), verabschiedet von dem Iran sowie China, Frankreich, Deutschland, Russland, Großbritannien und den Vereinigten Staaten von Amerika unter Mitwirkung der Hohen Vertreterin der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik, am 14. Juli 2015, konzipiert einen gemeinsamen, umfassenden Handlungsplan, dessen Erfüllung zur Aufhebung der Wirtschaftssanktionen führen sollte, die der UN-Sicherheitsrat, die USA und die EU früher gegen den Iran verhängt hatten.
Laut dem Abkommen garantiert der Iran unter anderem einen friedlichen Charakter seines Atomprogramms und verpflichtet sich, in den kommenden 15 Jahren nicht mehr als 300 Kilogramm auf 3,67 Prozent angereichertes Uran zu besitzen. Teheran darf weder hochangereichertes Uran noch atomwaffenfähiges Plutonium herstellen. Der abgebrannte Kernbrennstoff soll unter Kontrolle der internationalen Vermittler entsorgt werden.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen):
Wir erhalten weiter Informationen über das niedrige moralisch-psychische Niveau und die sich häufenden Fälle von Verletzung der militärischen Disziplin durch Soldaten der ukrainischen Streitkräfte aufgrund von Alkoholmissbrauch an den vordersten Positionen.
Das Personal einer Abwehrmannschaft des 109. Bataillons der 10. Gebirgssturmbrigade hat im Gebiet von Solotoje nach dem Genuss von Alkohol zum Zeitvertreib erbarmungslos das Feuer mit Abwehrwaffen auf in Sichtweite fliegende Vögel eröffnet.
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner
sechsmal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten in den Gebieten von Sokolniki, Nishneje Losowoje, Kalinowo und Kalinowka. Die ukrainischen Streitkräfte haben 120mm- und 82mm-Mörser, Schützenpanzer, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen verwendet.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 130 Geschosse abge
feuert. Verluste unter der Zivilbevölkerung und den Soldaten der Volksmiliz gibt es keine.
Die Volksmiliz erhöht weiter das Niveau der militärischen Ausbildung der Einheiten, um eine effektive Garantie der Sicherheit unserer Bürger und der Grenzen der Republik zu erreichen.
Heute werden auf einem Übungsplatz der Volksmiliz der LVR Kontrollübungen zur militärischen Ausbildung mit Panzereinheiten durchgeführt, in deren Verlauf die Mannschaften ihre Kenntnisse bei der Führung von militärischen Geräten, des Feuers am Ort und in der Bewegung verfeinerten, Manöver durchführten und Hindernisse überwanden.
Die Panzersoldaten haben ein hohes Niveau an professioneller Ausbildung gezeigt und erhielten gute Bewertungen.
Gestern hat der stellvertretende Leiter der OSZE-Mission
Alexander Hug mitgeteilt, dass in Staniza Luganskaja in der nächsten Zeit geplant ist, eine Patrouillenbasis der Beobachter zu eröffnen.
Die Volksmiliz der LVR hat mehrfach ihre Bereitschaft gezeigt, ihre Kräfte und Mittel am Trennungsabschnitt Nr. 1 durchzuführen, aber die ukrainische Seite versteckt sich hinter erdachte
m Beschuss von unserer Seite aus und weigert sich, dies spiegelbildlich zu tun.
Ich möchte anmerken, dass die OSZE-Mission das
Ausbleiben von Beschießungen von unserer Seite aus in diesem Abschnitt bestätigt. Wir nehmen an, dass die von der OSZE-Mission getroffene Entscheidung, ein weiteres Mal eine Patrouillenbasis an der Front in Staniza zu eröffnen, damit verbunden ist, den ukrainischen Streitkräften keine Möglichkeit zu geben, Informationen über Beschießuntgen zu fälschen.

 

de.sputniknews.com: Außenamt: USA und Briten beliefern Terroristen in Syrien mit Giftstoffen.
Der syrische Vize-Außenminister Faisal Mekdad hat die USA und Großbritannien beschuldigt, Terroristen in Syrien mit giftigen Reizstoffen zu beliefern. Nach seinen Angaben hat die Regierungsarmee in mehreren ehemaligen Terroristenlagern entsprechende Munition entdeckt.
In den Lagern der Terroristen in befreiten Teilen von Aleppo sowie östlich von Damaskus seien Hand- und Wurfgranaten gefunden worden, die mit Reizstoffen CS und CN gefüllt seien, sagte Mekdad am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Damaskus.
Die Munition sei „von den US-Firmen Federal Laboratories und NonLethal Technologies und von der britischen Firma Cherming Defence UK“ hergestellt worden. Laut dem syrischen Vize-Außenminister ist der Einsatz von Reizstoffen in Kriegen durch Artikel 5 der Chemiewaffenkonvention untersagt.
„Die USA und Großbritannien sowie deren Verbündete in der Region verletzen die Chemiewaffenkonvention, indem sie Terrororganisationen in Syrien unterstützen“, führte Mekdad aus. „Sie beliefern die Militanten nicht nur mit konventionellen Waffen, sondern auch mit verbotenen Giftstoffen.“

 

ukrinform.ua: Neun Nato-Länder nehmen an Militärparade zum Unabhängigkeitstag in Kiew teil.
Zehn Einheiten ausländischer Streitkräfte werden sich an einer Militärparade zum Tag der Unabhängigkeit der Ukraine am 24. August beteiligen.
Das erklärte der Verteidigungsminister der Ukraine Stepan Poltorak von der Presse.
„An der Militärparade werden sich 10 Einheiten aus verschiedenen Ländern, darunter neun Nato-Ländern, und einem Land, das der Nato beitreten will, beteiligen“, sagte der Minister. Auf Einladung von Poltorak würden auch elf Verteidigungsminister in die Ukraine kommen.

 

Lug-info.com: Der Ministerrat der LVR hat einen Erlass herausgegeben, in dem festgelegt ist, dass Schüler ab dem 1. September kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen können, Studenten erhalten verbilligte Fahrkarten. Dies teilte heute die Ministerin Natalja Chorschewa mit.
Der Erlass gilt für Schüler der Klassen 1-11, Schüler und Studenten der allgemeinbildenden Einrichtung der mittleren Berufsbildung und der höheren Bildung. Die kostenlosen bzw. ermäßigten Fahrten gelten für die Schulwege im Zeitraum vom 1.9.2017 bis 31.05.2018 an Schultagen bis 18 Uhr.

 

de.sputniknews.com: Ukrainischer Raketenbauer erzählt Prankern von Lieferungen nach Korea.
Die russischen Pranker Wowan und Lexus haben den Chef des derzeit heiß diskutierten ukrainischen Konzerns Yuzhmash, Sergej Wojt, angerufen und sich dabei als Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, Alexander Turtschinow, ausgegeben. Dies berichtet die Webseite „Westi.ru“.
Wie Wowan (Wladimir Kusnetsow) gegenüber der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti erläuterte, gibt es in der Ukraine zwei Betriebe, die sich mit Triebwerken beschäftigen: der Konzern Yuzhmash, der für die Verbreitung und den Verkauf der Motoren verantwortlich ist, und das Konstruktionsbüro Juschnoje, das diese entwickelt und produziert. Gemeinsam mit seinem Kollegen Lexus soll Wowan am Dienstag Wojt angerufen haben, um sich danach zu erkundigen, ob die Ukraine aktuell Probleme in den Bereichen Herstellung und Lieferung der Triebwerke habe.
„Wir (Yuzhmash – Anm. d. Red.) haben erst mit Korea begonnen, im Kleinen zu arbeiten. Mit Korea arbeitet unser Konstruktionsbüro Juschnoje seit mehr als 14 Jahren. Mit China seit über 20 Jahren. Was sie dort machen? Ich weiß es nicht. Diese Information erreicht uns nicht“, soll Wojt gesagt haben.
Über diese Angaben verfügt ihm zufolge der ukrainische Sicherheitsdienst (SBU).
Daraufhin schlug „Turtschinow“ vor, eine gemeinsame Position zu der aktuellen Situation zu entwickeln und die Schuldigen zu finden. Wojt sagte dazu:
„Die Schwachstelle ist natürlich das Konstruktionsbüro Juschnoje. Bei uns (Yuzhmash) soll niemand verdächtigt werden. Sie reisen, haben Kontakte. Man muss mit ihnen arbeiten, damit sie weniger quatschen.“
Der ukrainische Konzern Yuzhmash kommentierte bereits den Fake-Anruf. Der Direktor sagte laut der offiziellen Mitteilung des Unternehmens nichts Sensationelles oder Skandalöses. Die Pranker hätten hingegen versucht, die Worte von Wojt zu verdrehen, um zu zeigen, dass „es sich bei der Diskussion über eine Zusammenarbeit zwischen dem Konstruktionsbüro Juschnoje und Korea um eine Kooperation mit Nordkorea gehandelt hat“.
„Dies entspricht nicht der Wirklichkeit“, heißt es auf der Webseite des Konzerns.
Das Konstruktionsbüro Juschnoje arbeitet demnach seit Langem mit Südkorea zusammen. An dieser Kooperation sei seit Kurzem auch Yuzhmash beteiligt. In der Mitteilung wird darauf verwiesen, dass Yuzhmash Partnerbeziehungen zu der Luft- und Raumfahrtagentur Südkoreas (Korea Aerospace Research Institute, KARI) habe. „Dabei hat es sich nie um eine Zusammenarbeit von Yuzhmash und dem Konstruktionsbüro Juschnoje mit Betrieben und Organisationen Nordkoreas gehandelt.“
Zuvor hatte die Zeitung „The New York Times“ (NYT) unter Berufung auf Experten und Geheimdienste berichtet, dass ein ukrainischer Konzern passende Triebwerke an Nordkorea geliefert habe. Pjöngjang habe diese für seine Raketen auf dem Schwarzmarkt erwerben können, hieß es. Hergestellt wurden die Triebwerke demnach angeblich beim Raketenbauer Yuzhmash.

 

Dan-news.info: Mitarbeiter der Rechtsschutzorgane der DVR haben eine Gruppe ukrainischer Diversanten zusammen mit ihrem Leiter, einem Soldaten der Spezialoperationskräfte, festgenommen. Die teilt das Staatssicherheitsministerium der DVR mit.
„Im Verlauf der Durchführung einer gemeinsamen Operation der Rechtsschutzorgane der DVR wurde der Versuch der Durchführung eines Diversions- und Terrorakts unterbunden, der von ukrainischen Spezialdiensten vorbereitet
wurde und dessen Ziel eines der wichtigsten Infrastrukturobjekte der Republik war“, teilte das MfS mit. „Im Verlauf der Maßnahmen wurde festgestellt, dass von Mitarbeitern der Gegenaufklärung des Sicherheitsdienstes der Ukraine eine Gruppe von Personen ausgewählt und zur Durchführung von Diverions- und Terrorakten in die DVR geschickt wurde, deren Leiter eine Soldat des 8. Regiments der Spezialoperationskräfte der Hauptabteilung Aufklärung des Verteidigungsministeriums der Ukraine aus Chmelnizkij war – Oleg Wiktorowitsch Sugerej, geb. 1976. Vor der Durchführung des Diversions- und Terrorakts haben Rechtsschutzorgane der Republik die Diversanten und ihren Leiter festgenommen“.
Nach Angaben des Pressedienstes des MfS war eine der Hauptaufgaben des Sicherheitsdienstes der Ukraine die Vernichtung des Fernsehsendeanlage im Petrowskij-Bezirk von Donezk.
Im MfS wurde unterstrich
en, dass bereits zuvor ukrainische Spezialdienste einen Versuch unternommen haben, die Sendeanlage durch in die DVR eingeschleuste Diversanten zu vernichten, diese befinden sich auch in Haft.

 

de.sputniknews.com: Jenseits des Verstehens: Moskau über angebliche Giftstoff-Lieferungen der USA an IS
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat Syriens Erklärung über die angebliche Belieferung der Terroristen im Land mit Giftstoffen durch die USA und Großbritannien scharf kommentiert.
„Hier haben Sie die ganze Einhaltung des internationalen Rechts und den Triumph der Demokratie“, schrieb Sacharowa auf Facebook. „Mit Fotos getöteter Kinder bedeckt den Terroristen Giftstoffe zu liefern – das liegt jenseits des Verstehens“.
Der syrische Vize-Außenminister Faisal Mekdad hat am heutigen Mittwoch die USA und Großbritannien beschuldigt, Terroristen in Syrien mit giftigen Reizstoffen zu beliefern. Nach seinen Angaben hat die Regierungsarmee in mehreren ehemaligen Terroristenlagern entsprechende Munition entdeckt. Diese sei „von den US-Firmen Federal Laboratories und NonLethal Technologies und von der britischen Firma Chemring Defence UK“ hergestellt worden.

 

Dnr-online.ru: Die Führung der DVR plant, weitere fünf Mehrparteienwohnhäuser wieder aufzubauen, wo Übersiedler leben werden, die ihre Wohnung durch Beschuss durch ukrainische Streitkräfte verloren haben. Dies erklärte heute im Petrowskij-Bezirk von Donezk der stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats der DVR Dmitrij Trapesnikow.
„Bei uns findet zur Zeit der Wiederaufbau des Wohnheims in der Rosa-Luxemburg-Straße in Donezk mit 137 Wohnungen statt. Die Wohnungen werden Anfang Dezember dieses Jahres übergeben werden.
Anschließend planen wir den Wiederaufbau von fünf ähnlichen Häusern in Donezk, Gorlowka, Schachtjorsk, Makejewka“, erklärte er.

 

de.sputniknews.com: US-Armee schult ukrainische Artillerie-Aufklärer für Donbass-Einsatz.
Das US-Militär hat einen Lehrgang für ukrainische Aufklärungsinstrukteure durchgeführt. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Kiew sollen die Instrukteure zukünftig selbst Artillerieaufklärer ausbilden, die im Donbass kämpfen.
Der Lehrgang sei von erfahrenen amerikanischen Armeeangehörigen durchgeführt worden, teilte die Hauptverwaltung Aufklärung des ukrainischen Verteidigungsministeriums am Mittwoch mit. „Die ausgebildeten ukrainischen Armeeangehörigen werden im Bestand mobiler Gruppen ukrainische Artilleristen schulen, die im Raum der Anti-Terror-Operation ihre Kampfaufgaben erfüllen“, hieß es.
Als Anti-Terror-Operation bezeichnet die ukrainische Regierung ihren seit 2014 andauernden Feldzug gegen die abtrünnigen Volksrepubliken Donezk und Lugansk im Donezbecken.

 

Dan-news.info: Ein Runder Tisch unter Teilnahme von Landwirten aus den frontnahen Bezirken der DVR fand im Zentrum von Donezk statt. Während der Sitzung wurden aktuelle Probleme der Entwicklung der Landwirtschaft der Republik vor dem Hintergrund des nicht endenden Beschusses von Seiten der ukrainischen Truppen behandelt.
An der Arbeit des Runden Tisches nahmen Spezialisten des Landwirtschaftsministeriums der DVR, der Ministeriums für Einnahmen und Abgaben der DVR, Abgeordnete des Volkssowjets der Republik sowie Landwirte, Vertreter von landwirtschaftlichen Betrieben und Dorfverwaltungen aus den frontnahen Bezirken der Republik teil.
„Heute gibt es einen Bedarf sich zu beraten und gemeinsame Lösungen für eine Reihe von Problemen zu erarbeiten, von denen es nicht wenige gibt. Sie betreffen zu einem großen Teil die Entminung des landwirtschaftlichen Bodens und den Kampf gegen Brände, die wegen des Beschusses von ukrainischer Seite entstehen. Es gibt die Notwendigkeit, auch Probleme des Absatzes der Ernte und der Steuerpolitik zu erörtern“, sagte der stellvertretende Vorsitzende des Komitees für Landwirtschaft und Bodenressourcen des Volkssowjets der DVR Sergej Rura.
Im Verlauf der Sitzung des Runden Tisches ging der Leiter der Dorfverwaltung von Andrejewka Sergej Kulakow auf Fragen der gegenseitigen Beziehungen mit Anteilseignern ein, der Bauer Witalij Golwazkij schlug vor, einen gemeinsamen Punkt zur Lagerung des Getreides zu eröffnen, Gemüsebauern gingen auf Probleme mit dem Absatz ihrer Produkte ein. Von den Teilnehmern wurden auch die bevorstehende Herbstaussaat, die Beziehungen zu Vermittlern und andere Themen angesprochen.
„Es war wichtig die Meinung der Menschen vor Ort zu hören – der Bauern aus den Dörfern der frontnahen Bezirke der Republik selbst. Ihre Erfahrung, die Praxis der Lösung dieser oder jener aktueller Aufgaben ist für uns wichtig. Dies hilft die aktuellen Probleme zu lösen“, unterstrich Rura.
Die Teilnehmer beschlossen, solche Runden Tische regelmäßig zu veranstalten.

 

de.sputniknews.com: Ankara fordert von Berlin Auslieferung von mutmaßlichem Putsch-Anführer Öksüz.
Ankara hat eine diplomatische Note an die Bundesregierung in Berlin geschickt, in der die Auslieferung von Adil Öksüz, einem der mutmaßlichen Drahtzieher des gescheiterten Putschversuchs, gefordert wird. Dies berichtet die türkische Zeitung „Sabah“.
Adil Öksüz soll sich Medienberichten zufolge in Deutschland aufhalten. In diesem Zusammenhang habe Ankara um die Auskunft über jegliche Informationen über den Verbleib des Gesuchten gebeten und die deutschen Behörden aufgefordert, diese Behauptungen zu untersuchen.
Die türkischen Medien hatten zuvor berichtet, dass Öksüz in Frankfurt und Ulm gesehen worden sei. Es gab auch Mitteilungen, dass er eine befristete Aufenthaltsgenehmigung in Baden-Württemberg bekommen habe. Ankara hat auf Öksüz ein Kopfgeld in Höhe von umgerechnet einer Million Euro für Hinweise zur Ergreifung gesetzt.
Türkische Polizisten hatten Öksüz kurz nach dem Putschversuch im Juli 2016 unweit eines Luftwaffenstützpunkts nahe Ankara festgenommen. Er soll von dort aus den geplanten Umsturz koordiniert haben. Er soll aber ins Ausland geflüchtet sein, nachdem Richter ihn zwei Tage nach seiner Festnahme wieder entlassen hätten.
In der Nacht auf den 16. Juli hatte eine Gruppe von Verschwörern den Versuch eines Staatsstreichs in der Türkei unternommen. Die Konfrontationen fand hauptsächlich in Ankara und Istanbul statt. Laut jüngsten Angaben kamen dabei 246 Staatsbürger (exklusive der Putschisten) ums Leben. Mehr als 2000 Menschen wurden verletzt. Der Putschversuch wurde unterdrückt.

 

Dan-news.info: Eine Versammlung zur Frage der Vorbereitung von sozialen Objekten für die Heizperiode fand heute im frontnahen Alexandrowka im Petrowskij-Bezirk im Westen von Donezk statt. In der Ortschaft funktioniert bereits seit etwa 20 Jahren das einzige Heizwerk nicht mehr.
An der Erörterung nahmen der Minister für Bauwesen und Kommunalwirtschaft der DVR Sergej Naumez, der Leiter der Ortsverwaltung von Alexandrowka Konstantin Tschalyj, der Generaldirektor des staatlichen Unternehmens „Donbassteploenergo“ Ruslan Kaplenko, Vertreter der Verwaltung von Donezk, des staatlichen Konzerns Donbassgas, des Bauunternehmens „Trest Donbasstroj“ sowie der republikanische Direktor für grundlegende Bauarbeiten teil.
„An uns hat sich die Verwaltung von Donezk gewandt, damit das Ministerium das Heizungsversorgungsschema der Ortschaft untersucht. Das Bauministerium hat die Entscheidung getroffen, das alte aufgegebene Kohleheizwerk zu rekonstruieren, um das Wärmeversorgungssystem für soziale Objekte zu optimieren“, berichtete Naumez. „Bei der Rekonstruktion des Heizwerks wird Heizwärme an vier soziale Objekte angelegt – den Kindergarten, die Schule, die Bibliothek und den Dorfklub“.
Nach den Worten des Leiters der Ortsverwaltung hat dieses Heizwerk seine Funktion bereits vor 20 Jahren eingestellt. Die Frage der Rekonstruktion wurde sehr dringend, nachdem im Oktober 2016 das Kohleheizwerk der örtlichen Schule kaputt ging. Die Rekonstruktion des aufgegebenen Gebäudes begann schon Anfang August dieses Jahres, derzeit werden Arbeiten zum Anschluss des Heizwerks an die Heizleitungen und den Strom durchgeführt.
Die Anwesenden sahen sich den Stand der Dinge an: das Heizwerk ist zu mehr als 50% fertiggestellt. Außerdem wird es auch mit Gas funktionieren. Damit werden auch Gasanschlüsse für die örtlichen Einwohner und die Inhaber von Wirtschaftsbetrieben möglich.
„Das Bauministerium ist mit den Arbeiten zufrieden, hier sind alle kommunalen Dienste beteiligt – Energietechniker, Gastechniker, Heiztechniker. Bis zum Beginn der Heizperiode, am 15. Oktober, werden wir es schaffen und Heizwärme liefern“, fasste Naumez zusammen.

 

ukrinform.ua: Protestnote an Russland wegen Festnahme von Limeschko:
Das ukrainische Außenministerium hat von Russland in einer Protestnote alle Informationen über die Festnahme des ukrainischen Staatsangehörigen Gennadi Limenschko auf der Krim gefordert.
Laut der Sprecherin der Außenbehörde Marianna Betsa protestierte das Ministerium ständig gegen die russischen Handlungen in den besetzten Gebieten. Die Möglichkeiten der ukrainischen Diplomaten seien aber begrenzt, weil es auf der Krim keine ukrainischen Konsulate gibt, sagte Betsa dem Radio Free Europe/Radio Liberty.
Der russische Inlandgeheimdienst FSB berichtete am 15. August über die Festnahme eines „Agenten des ukrainischen Sicherheitsdienstes“ auf der Krim. Der Agent Gennadi Limeschko sollte Sabotageakte auf der Halbinsel durchführen. In einem Video gesteht der Mann die Vorbereitung der Sabotageakte. Limeschko wurde für zwei Monate festgenommen. Die Mutter von Limeschko erklärte, dass sein Geständnis unter der Folter erpresst wurde.
Der Sicherheitsdienst der Ukraine nannte die Festnahme von Limeschko eine Provokation.

 

Dnr-online.ru: Auf einer Pressekonferenz stellte heute der Minister für Bauwesen und Kommunalwirtschaft der DVR Sergej Naumez den Stand der Realisierung des Programms zum Wiederaufbau zerstörter Objekte in der Republik dar.
„Der Prozess des Wiederaufbaus begann im Jahr 2015. Seit Beginn der Kämpfe in der DVR wurden mehr als 26.000 Objekte beschädigt, darunter 1500 soziale Objekte, 21.500 private und 4.700 Mehrparteienwohnhäuser. Insgesamt wurden mehr als 7000 Objekte wieder aufgebaut, darunter 4900 private und 1800 Mehrparteienwohnhäuser, 160 Schulen 122 Objekte des Gesundheitswesens, 182 Objekte der Heizungsversorgung und 47 Wasserversorgungsobjekte.
In der ersten Etappe (März bis Mai 2015) wurden 293 Lebenserhaltungsobjekte wiederaufgebaut, in der zweite Etappe (seit September 2015) wurden auch Wohnobjekte in das Programm aufgenommen (1189 Mehrparteienwohnhäuser). Es wurden drei Mehrparteienhäuser in Gorlowka, Junokommunarskoje und Debalzewo wiederaufgebaut und die Wohnungen vergeben, es wurden 129 private Wohnhäuser gebaut: 41 in Debalzewo, 24 in Uglegorsk, 34 in Iliwajsk, 11 in Schachtjorsk, 1 in Surgres und 18 in Donezk. Es wurden Baumaterialien zum Wiederaufbau von 3700 Häusern ausgegeben.
Im Rahmen der dritten Wiederaufbauetappe ist geplant 278 Objekte wiederaufzubauen, darunter 15 Mehrparteienwohnhäuser rund 124 soziale Objekte. Es wurde bereits ein Haus in Donezk wiederaufgebaut und zwei soziale Objekte in Jenakiewo und Makejewka“, berichtete Sergej Naumez.

 

Dnr-online.ru: Eine Initiativgruppe von Einwohnern von Marjinka, die auf dem zeitweilig von der Ukraine kontrollierten Territorium lebt, hat sich an den Leiter der Ortsverwaltung von Alexandrowka Konstantin Tschalyj mit der Bitte gewandt, die Frage eines möglichen Anschlusses ihrer Häuser an die Wasser- und Gasversorgung auf dem Territorium der DVR zu behandeln, berichtete der Minister für Bauwesen und Kommunalwirtschaft der DVR Sergej Naumez.
„Die Ukraine hat bereits lange die Einwohner der frontnahen Bezirke von Wasserversorgungsquellen abgeschnitten, deshalb sind sie gezwungen Brunnen oder angeliefertes Wasser zu verwenden. Wir sind bereit ihre Bitte um Hilfe zu behandeln, nachdem alle technischen Besonderheiten, die für den Anschluss notwendig sind, untersucht wurden“, sagte Sergej Naumez.

 

Abends:

de.sputniknews.com: US-Drohgebärde: Russisches Außenamt warnt vor „Apokalypse“.
Die russische Außenministeriumssprecherin Maria Sacharowa hat vor einer „Apokalypse“ gewarnt, sollten die USA ihre Drohungen gegen Nordkorea wahrmachen.
„Wenn das, was aus Washington verlautet, in die Tat umgesetzt wird, dann wird das ein Szenario der Apokalypse sein“, sagte Sacharowa am Mittwoch in einem Gespräch mit dem Radiosender Vesti.fm. Sie warnte vor „zerstörerischen Folgen“, die weit über die Region hinaus reichen würden.

 

Lug-info.com: Der Bürgermeister von Stachanow Sergej Shewlakow und der Leiter des regionalen Stabs der gesellschaftlichen Jugendorganisation „Jugend für den Frieden“ der gesellschaftlichen Bewegung „Mir Luganschtschine“ Iwan Bojko haben heute ein Abkommen über Zusammenarbeit unterschrieben.
Die Unterzeichnung fand im Ergebnis eines zweistündigen Treffens des Bürgermeisters mit Abgeordneten des Jugendparlaments der Republik aus Stachanow statt.
„Zum Jugendparlament gehören vier Vertreter aus Stachanow: Oleg Burlatschenko, Dmitrij Baschkatow, Karina Ljuschun und die Vertreterin der Kinder- und Jugendorganisation „Junge Garde“ Anna Swidowskaja. Heute fand im Zentrum für Jugendinitiativen ein Treffen der jungen Parlamentarier mit dem Bürgermeister von Stachanow statt, in dessen Verlauf sie ausführlich über ihre Programme sprachen“, berichtete das Bürgermeisteramt von Stachanow.
„Die jungen Leute sprachen über verschiedene Aspekte, die den Jugendbereich betreffen – Neuerungen im Lehrplan der Schulen, Ausbildung, Arbeitsvermittlung und Wohnungen für junge Spezialisten. Sie berührten auch Fragen der gesamtrepublikanischen Ebene – Verteidigung der Rechte und Freiheiten der Bürger, die Organisation qualitativ hochwertiger Arbeit der Richter in der LVR, Perspektiven der Schaffung einer Assoziation nicht anerkannter Staaten, die Wiederaufnahme der Arbeit der Sportgesellschaft „Dynamo“ in der Republik“, teilte die Stadtverwaltung mit.
„Es ist erfreulich festzustellen, dass die jungen Leute beschlagen sind, mit Wissen an die Problematik herangehen, die es heute gibt. Gut und verständig haben sie über die Probleme gesprochen, die aufgekommen sind, haben Punkte genau erläutert. Ich sehe ein sehr starkes Entwicklungspotential und weiß, dass nach ihnen auch andere Vertreter der Jugend der Stadt kommen“, sagte Shewlakow zum Abschluss des Treffens.
Er äußerte auch die Hoffnung, dass das Abkommen über Zusammenarbeit eine neue Etappe in der Entwicklung der Zusammenarbeit der Behörden und der Jugend Stachanows sein wird.

 

de.sputniknews.com: Warum ukrainische Saboteure von Krim nicht zurückkehren
Alexander Chrolenko
Auch diesmal versucht der ukrainische Geheimdienst, die Urlaubssaison auf der russischen Krim erheblich zu stören – doch etwas ging schief. Bei dem Versuch, Stromleitungen zwischen Sudak und Nowij Swet zu beschädigen, ist ein Agent des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU namens Gennadi Limeschko festgenommen worden.
Gennadi Limeschko stammt aus Charkiw. Er ist Experte für militärische Fernaufklärung und Teilnehmer der sogenannten „Strafexpedition” der ukrainischen Streitkräfte im Donezbecken. Vor seiner Festnahme sägte er am Mast einer Stromleitung.
Angehörige des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB beschlagnahmten bei dem Diversanten zwei TNT-Sprengkörper, den Zündmechanismus eines Sprengsatzes, eine Granate RGD-5 mit eingeschraubtem Zünder, Behälter mit Brennflüssigkeit, eine Handsäge und eine Digitalkamera (für das Dokumentieren der Diversionstätigkeit).
Limeschko wollte zudem einen Steinschlag verursachen, um die Autobahn zwischen Sudak und Nowij Swet zu verschütten. Außerdem wollte er Stromleitungen beschädigen, einen Waldbrand im Gebiet Aluschta legen und ein Objekt der Versorgungswirtschaft unweit der Ortschaft Rybatschje in Brand setzen. Dabei handelt es sich um die beliebtesten Urlaubsorte an der Südküste der Krim. Die Diversionen waren darauf gerichtet, nicht nur die Wirtschaftsinfrastruktur zu zerstören, sondern auch eine negative Resonanz in der Öffentlichkeit auszulösen.
Der verhaftete SBU-Agent räumte ein, in einer Gruppe geschult worden zu sein, die Diversionen auf der Halbinsel und anderen russischen Regionen geplant hatte.
Das Ermittlungskomitee für die Krim und Sewastopol leitete bereits ein Strafverfahren gegen den SBU-Agenten ein. Im Laufe der Ermittlungen wird nach möglichen Mittätern und Mithelfern des Saboteurs gefahndet. Den Rest des Sommers wird Limeschko wohl in Untersuchungshaft verbringen.
Der Saboteur wurde wohl seit seinem Grenzübertritt zur Krim vom SBU gesteuert. Es ist nicht einfach, ohne Dokumente auf die Halbinsel zu gelangen. Die Listen der Teilnehmer der Strafexpedition der ukrainischen Streitkräfte im Donezbecken können bei ihnen gekauft werden. Solche Personen fallen dem russischen Sicherheitsdienst besonders auf.
Das „fruchtbarste“ Jahr für ukrainische Diversionen auf der Krim war das Jahr 2016.
Am 7. und 8. August 2016 vereitelten FSB-Grenzsoldaten und Sondertruppen des Verteidigungsministeriums zwei Versuche des Vorrückens von Sabotage- und Terrorgruppen auf der Krim, die mittels Beschuss seitens der Ukraine und der Panzer der ukrainischen Streitkräfte Deckung bekamen.
Am 14. November meldete die Pressestelle des FSB die Festnahme von drei Mitgliedern einer Sabotage- und Terrorgruppe des ukrainischen Verteidigungsministeriums in der Stadt Sewastopol, die die Vorbereitung von Terroranschlägen gestanden.
Am 21. November wurden in Simferopol weitere zwei an der Vorbereitung der Sabotageaktionen beteiligte Personen verhaftet.
Die Spione der ukrainischen Streitkräfte und des ukrainischen Sicherheitsdienstes agieren auf der russischen Krim als „Touristen“ oder getarnt als Geschäftsmänner. Sie beobachten Objekte der Schwarzmeerflotte, planen Diversionsaktionen gegen Infrastrukturobjekte. Die Vermutung liegt nahe, dass eines der Hauptziele der ukrainischen Diversanten die Brücke über die Straße von Kertsch war und auch lange Zeit bleiben wird. Auf Spitzel, Späher und Saboteure wartet man in Russland Tag und Nacht, zu Land und zu Wasser.
Natürlich streitet Kiew die Existenz der Diversanten der ukrainischen Streitkräfte und des ukrainischen Sicherheitsdienstes ab. Die ukrainischen Militäraufklärer dementieren stets ihre Täterschaft und werfen den russischen Sicherheitsdiensten Provokationen vor. Jedoch sehen die Waffen, Sprengsätze und Kommunikationsmittel, über die einige ukrainische „Touristen“ und „Reserveoffiziere“ verfügen, überzeugender aus. Die verhafteten Teilnehmer von Sabotage- und Terrorgruppen gestehen in der Regel ihre Schuld.
Die Schicksale der gescheiterten Agenten der ukrainischen Sicherheitskräfte und der Hauptverwaltung des Geheimdienstes des ukrainischen Verteidigungsministeriums sollten ihre potentiellen Mithelfer – Vertreter der radikalen nationalistischen Organisationen Rechter Sektor, Trisub (Dreizack), Bely Molot (Weißer Hammer) und die ehemaligen ukrainischen Militärangehörigen, die auf der Krim geblieben sind -belehren.
Es ist klar, dass Kiew in absehbarer Zeit nicht auf die antirussischen Aktivitäten und den Wunsch, eine sogenannte Anti-Terror-Operation auf der Krim durchzuführen, verzichten wird. Die aggressiven Sabotage- und Aufklärungsmethoden in allen Richtungen, darunter Waffenschmuggel nach Westeuropa, sind ein politischer Trend der Ukraine nach dem Maidan.
Jedoch muss betont werden: Die die Sabotagetätigkeiten begleitenden Versuche der ukrainischen Führung, eine touristische Blockade der russischen Krim zu organisieren, scheitern systematisch. Viele Tausende ukrainische Bürger wollen immer noch auf die Krim reisen, trotz Propaganda und Autoschlangen. Die russische „Soft Power“ ist auch diesmal stabiler und konstruktiver als die geopolitische Abenteuerlust, die an internationalen Terrorismus grenzt.

Standard

Presseschau vom 15.08.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends / nachts:

Armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
Heute um 11:35 und 13:55 Uhr haben Einheiten der ukrainischen Streitkräfte aus Richtung Nowotroizkoje mit Schützenpanzern zweimal Dokutschajewsk beschossen. Es wurden folgende Wohnhäuser beschädigt: Watutin-Straße 11, Wohnung 36 und 53, Watutin-Straße 13, Wohnung 47. Außerdem wurden vier Behälter für Erdölprodukte beschädigt, die der Fabrik „Neftepererabotka“ gehören.

de.sputniknews.com: Viele Wenig machen ein Viel: Ukraine hilft Nordkorea beim Bau ballistischer Raketen
Die Erfolge Nordkoreas bei Tests interkontinentaler ballistischer Raketen resultieren nach Ansicht der „New York Times“ womöglich aus dem Kauf leistungsstarker Triebwerke ukrainischer Produktion auf dem Schwarzmarkt. Dem Militärexperten Alexej Leonkow zufolge liegt das US-Blatt dabei ziemlich richtig, berichtete die Agentur riafan.ru am Montag.
Der US-Zeitung zufolge hatte Nordkorea in den vergangenen zwei Jahren einige Lieferanten von Raketentriebwerken gewechselt. Analysten, die Bilder einer Begutachtung neuer Raketentriebwerke durch Nordkoreas Staatschef Kim Jong-un unter die Lupe genommen hatten, teilten unisono mit, dass ihre Konstruktion Triebwerken äußerst ähnlich ist, die seinerzeit in der Sowjetunion genutzt worden waren.
„Diese Version wurde bereits im vergangenen Jahr verbreitet. Dabei wiesen US-Geheimdienste darauf hin, dass die Ukraine am Raketenprogramm Nordkoreas legal und auch illegal beteiligt gewesen sein soll. Damals ging es um das Triebwerk RD-8, das an der zweiten Raketenstufe eingesetzt wurde. Zum ersten Mal wurden derartige Triebwerke beim Start der Rakete ‚Unha-2‘ gesichtet. Diese Rakete hatte 2012 einen nordkoreanischen Kommunikationssatelliten in den Orbit befördert“, fuhr der Experte fort.
„Dabei setzten sich die Triebwerke der ersten Raketenstufe aus Komponenten zusammen, die sowjetischen Entwicklungen der 1960er und 1970er Jahre ähnlich waren. Aus diesen Komponenten wurde die ‚Unha‘-Rakete zusammengebaut. RD-8-Triebwerke wurden damals im ukrainischen Betrieb Juschmasch produziert“, sagte Leonkow.
Raketentriebwerke werden derzeit nur in einigen ehemaligen sowjetischen Objekten hergestellt. US-Militärexperten lenken ihr Augenmerk auf den Raketenbauer Juschmasch in Dnipro (vormals Dnepropetrowsk). Gerade in diesem Betrieb wurden in der Zeit des Kalten Krieges die weltberühmten Raketen R-36M (NATO-Code: SS-18 Satan) mit einer Reichweite von bis zu 16.000 Kilometern montiert.
„US-Geheimdienstexperten gelangten zum Schluss, dass es zwischen der Ukraine und dem Raketenprogramm Nordkoreas einen Zusammenhang gibt. An der Entwicklung nordkoreanischer Raketen waren auch Länder wie Pakistan, Ägypten oder der Iran beteiligt“, sagte Leonkow.
Nach dem blutigen Staatsstreich in der Ukraine machte der Juschmasch-Betrieb schwere Zeiten durch. Eben deshalb wird das Unternehmen zu den wahrscheinlichsten Lieferanten von Raketentriebwerken an Pjöngjang gezählt.
„Das Raketen- und Atomprogramm der KDVR wird von den Amerikanern derzeit peinlich analysiert. Deshalb denke ich, dass deren Angaben glaubwürdig sind“, schlussfolgerte der Experte.

 

Armiyadnr.su: Heute um 15:45 Uhr heute sind Mitarbeiter des Unternehmens „Woda Donbassa“ nach ihrer Arbeitsschicht in der Donezker Filterstation in einem Passagierbus zu ihren Wohnorten gefahren. Ein Soldat der ukrainischen Streitkräfte, der stark betrunken war, versperrte ihnen den Weg. Der ukrainische Soldat gab einige Schüsse mit einem Maschinengewehr unter die Räder des Busses ab mit der Forderung anzuhalten. Nachdem er die Passagiere des Busses, ein großer Teil davon Frauen, 20 Minuten in Angst gehalten hatte, erlaubte er dem Busfahrer die Fahrt fortzusetzen. In Folge dieses Vorfalls erlitten die Mitarbeiter des kommunalen Unternehmens „Woda Donbassa“ starke psychische Erschütterungen.
Dies ist nicht der erste Fall von Willkür durch ukrainische Soldaten an der Donezker Filterstation. Das Kommando der Streitkräfte der DVR ruft die OSZE-Mission und die internationalen Rechtsschutzorganisationen auf, diesem Fall besondere Aufmerksamkeit zu widmen, weil die Unterbrechung der Funktion der DFS eine humanitäre Katastrophe nach sich ziehen kann.
Der stellvertretende Kommandeur der Streitkräfte der DVR E. Basurin

 

de.sputniknews.com: Angeblicher Waffentransport Kiews an Nordkorea: Timoschenko nennt bereits Schuldige.
Die Vorsitzende der ukrainischen Oppositionspartei „Batkiwschtschina“ („Vaterland“) und frühere Regierungschefin Julia Timoschenko hat den Bericht der Zeitung „The New York Times“ (NYT) über ukrainische Waffenlieferungen an Nordkorea kommentiert.
„Sollte diese Information bestätigt werden, kann die Ukraine unter Sanktionen kommen. Und das heißt, sie wird ohne jegliche Hilfe aus der zivilisierten Welt zurückbleiben. Das ist eine Katastrophe für unser Land“, schrieb Timoschenko in ihrem Facebook-Profil.
Der Politikerin zufolge ist die entstandene Lage „eine direkte Folge der Unprofessionalität und des Verbrechertums von Präsident Petro Poroschenko und Premierminister Wladimir Groisman“.
„Diese Regierung vernichtet die Ukraine!“, betonte sie.
Zuvor bezeichnete der Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, Alexander Turtschinow, den NYT-Bericht als „reine Provokation“…

 

Dan-news.info: „Gegen 20:30 Uhr hat die ukrainische Seite einen Beschuss von Spartak begonnen. In einer Straße brennen vier Wohnhäuser“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit. „Das Feuer breitet sich weiter auf benachbarte Höfe aus“.
Nach Angaben der Quelle geht der Beschuss der Ortschaft derzeit weiter. Informationen über Verletzte und Zerstörungen werden ermittelt.

 

Gefunden auf der Facebook-Seite der Russischen Botschaft in Deutschland: Heutzutage verbreiten sich viele Gerüchte und Lügen anlässlich des von Georgien entfesselten Krieges in Südossetien am 8. August 2008. Aus diesem Grund posten wir Offenbarungen der russischen Friedensstifter, die damals im Einsatz waren.
Unerklärter Krieg: Wie Georgien den russischen Friedenssoldaten ossetisches Stalingrad vorbereitete (Teil III),
veröffentlicht in der Zeitung „Moskowski Komsomolez“ Nr.27642 vom 7. August 2017
Am 10. August erreichten die Friedensstifter und Panzersoldaten, aufgeteilt in kleinere Gruppen, auf verschiedenen Wegen Dschawa.
Chirurgen, die das Bein des Oberstleutnants Timerman untersuchten, stellten eine Nekrose fest. Im Städtchen der Friedensstifter wurde in einem Keller operiert, und sein Bein wurde zusammengenäht. Aber später stellte sich heraus, dass sie das Bein hätten nicht zusammennähen dürfen. Denn bei einer Splitterverletzung entsteht eine Brandwunde, und das Gewebe stirbt allmählich ab. Er musste also
umgehend wieder operiert werden.
– Ich hatte Fieber, aber man
gab mir eine Spritze und operierte mich. Am Ende wurde meine Wunde noch viel größer. Die ganze Nach lag ich auf einer Trage in irgendeiner Schule, und am nächsten Morgen transportierte man mich mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus in Wladikawkas, – erzählte Konstantin Timerman. – Dann wurde ich noch in das Spital des Militärbezirks Süd in Rostow am Don befördert, wo ich noch mehrmals operiert wurde. Unter anderem musste auf den beschädigten Teil meines Beines neues Gewebe transplantiert werden.
Von seiner Auszeichnung mit dem Orden „Held Russlands“ erfuhr Konstantin im Krankenhaus.
Ich lag in einem mit Patienten überfüllten Zimmer, schlief nach einem Verband
swechsel, und als ich aufwachte, sah ich plötzlich viele Fernsehkameras. Ich fragte: „Was geht hier vor?“ Man antwortete: „Wir gratulieren Ihnen, Sie sind jetzt Held der Russischen Föderation“, – erinnerte sich Konstantin.
– Man rief mich aus der Personal-Hauptverwaltung an und fragte: „Hauptmann Juri Jakowlew?“ – „Ja, das bin ich“, antwortete ich und hörte: „Wir gratulieren Ihnen zur Auszeichnung mit dem Orden ‚Held Russlands‘“, – erzählte seinerseits Juri Jakowlew. – Auch der 22-jährige Kommandeur einer Panzerbesatzung, Sergej Mylnikow, wurde ausgezeichnet.
Weiterhin wurden die Männer aus Jakowlews Kompanie mit zwei Tapferkeitsorden, zwei Tapferkeitsmedaillen und drei Alexander-Suworow-Medaillen ausgezeichnet. Die Hauptsache sei aber, dass sie alle am Leben geblieben seien, so der Kommandeur. Nur Leutnant Popow sei damals verletzt worden, sei aber später wieder in den Dienst zurückgekehrt.
Juri Jakowlew war damals 27 Jahre alt. 2002 hatte er sein Studium an einer Militärhochschule in Tscheljabinsk absolviert. Danach bat er selbst, dass man ihn in das 503. motorisierte Schützenregiment des Militärbezirks Nordkaukasus schickt. Drei Jahre später war er bereits Kommandeur einer Panzerkompanie des 141. selbstständigen Panzerbataillons der 19. motorisierten Schützendivision aus der 58. Armee.
Der Kommandeur des Bataillons, Konstantin Timerman, war 2008 30 Jahre alt. Als Kommandeur eines Friedensbataillons führte er seine Abteilung aus dem „Kessel“ mit minimalen Verlusten.
Es sind inzwischen neun Jahre vergangen, aber der Schmerz lässt nicht nach. Der Kommandeur hat immer noch seine gefallenen Kameraden vor den Augen. Unter anderem den Kommandeur einer Aufklärungsabteilung, Sergej Schewelew, der mit dem Orden „Held Russlands“ ausgezeichnet wurde.
Den Sergeanten Stas Chorosch, den der Oberstleutnant noch seit dem Einsatz in Tschetschenien kannte.
Den 20-jährigen Mechaniker Anton Martschenko aus Busuluk, der einen brennenden Schützenpanzerwagen von den Stellungen der russischen Friedensstifter weg
lenkte. Er rettete dadurch mehrere Kameraden, kam aber selbst ums Leben, als der Brennstoffbehälter explodierte. Anton Martschenko wurde postum der Orden „Held Russlands“ verliehen.
Den Soldaten Sergej Kononow aus Udmurtien, der drei Stunden lang die Angriffe des Gegners abwehrte. Er wurde postum mit dem Tapferkeitsorden ausgezeichnet.
Den 23-jährigen Untersergeant Alexander Korenew aus der Stadt Schachty (Gebiet Rostow am Don), der seine Kameraden mit seinem eigenen Körper bedeckte. Die Friedensstifter wurden damals fünf Stunden lang angegriffen. Alexander starb an zahlreichen Splitterverletzungen, nur 20 Minuten vor dem Ende des Beschusses. Er wurde postum mit dem Tapferkeitsorden ausgezeichnet.
In einem „Feuersack“ starben die Mechaniker Kubln Gimatow aus dem Gebiet Wolgograd und Wadim Jasko aus dem Gebiet Twer, die
Richtschützen Alexander Schmyganowski aus dem Gebiet Kurgan und Artjom Poluschkin aus Baschkirien. Auch der Obersergeant Wladimir Sinelnikow aus der Region Krasnodar kam dabei ums Leben. Der Untersergeant Sergej Semjoneko aus Asow starb schon während des Rückzugs des Bataillons. In diesem ganz kurzen, aber grausamen fünftägigen Krieg verlor das friedensstiftende Bataillon Konstantin Timermans 15 Soldaten. Weitere 49 Militärs wurden verletzt.
Im Jahr 2015 wurde in Zchinwal ein Obelisk zum Gedenken an die in Südossetien gefallenen Friedensstifter aufgestellt.

Vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden achtmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen und dabei eine Gasleitung beschädigt, es gerieten Häuser und Wirtschaftsobjekte in Brand. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von
Donezkij, Golubowskoje, Shelobok, Kalinowo, Kalinowka und Logwinowo.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schsswaffen.
In Folge eines Beschusses am Abend des 14. August geriet in
Donezkij ein Wirtschaftsgebäude in Brand, zwei Garagen und ein Wirtschaftsgebäude. In Goluboskoje wurde eine Mitteldruckgasleitung durchschlagen, gegen 20:00 Uhr war die Gasversorgung wieder in Betrieb.

 

de.sputniknews.com: Blackout, Steinschlag und Waldbrand auf Krim geplant: FSB fasst ukrainischen Agenten
Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat einen Agenten des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU festgenommen, der eine Serie von Sabotageaktionen auf der Halbinsel Krim plante.
„Der FSB hat mehrere Sabotageaktionen auf der Krim gegen Objekte der Infrastruktur und Versorgung der Halbinsel vereitelt“, hieß es in der Erklärung der Behörde.
Bei dem festgenommenen Agenten handle es sich um den ukrainischen Bürger Gennadi Limeschko. Früher soll er in der sogenannten Anti-Terror-Operations-Zone als Aufklärer bei der ukrainischen Armee tätig gewesen sein.
Limeschko hatte dem FSB zufolge mehrere Sabotageaktionen geplant. Unter anderem sollte er Stromleitungen zwischen den Städten Sudak und Nowij Swet beschädigen, einen Waldbrand legen sowie einen Steinschlag verursachen, um die Autobahn zwischen diesen Städten zu verschütten.
Bei dem Agenten seien Trotylkörper, eine Granate, Gefäße mit Brenngemisch und eine Handsäge sichergestellt worden.

 

Armiyadnr.su: In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 64 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 17 Ortschaften der Republik mit Mörsern, Panzern, Schützenpanzern, Schützenpanzerwagen und Schusswaffen beschossen.
Im Ergebnis von Besch
uss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte gab es folgende Schäden (Stand 15. August):
Krutaja Balka, Schirokaja-Straße 18, ein Geschoss durchschlug ein Fenster und fiel unter das Bett eines Kranken;
Jasinowataja, Kommunalnaja-Straße 74 und Poltawskaja-Straße 22, in der Folge eines Beschusses wurden Fensterscheiben beschädigt;
Spartak, vier Häuser in der Tschapajew-Straße 53, 55, 56 und 57 gerieten in Brand;
Kiewskij-Bezirk von Donezk, Deputatskaja-Straße 4, ein direkter Treffer eines Geschosses auf ein Haus, ein Teil des Hauses geriet in Brand;
Sachanka, Konstituzija-Straße 24, eine Gasleitung wurde beschädigt. Außerdem wurde ein Stromleitung beschädigt und sechs Ortschaften (Sachanka, Kominternowo, Saitschenko, Nowaja Tawrija, Leninskoje und Dsershinskoje) haben keinen Strom.
Petrowskij-Bezirk von Donezk, Lettschikow-Straße 52 (das Dach ist beschädigt), Karnavalnaja-Straße 37, direkter Treffer auf ein Haus.
Zusätzliche Informationen werden ermittelt.

 

Ukrinform.ua: Deutschland investiert $ 10 Mio. in ukrainischen Mittelstand
Deutschland beteiligt sich mit dem Beitrag von 10 Millionen Dollar an Investmentfonds für den ukrainischen Mittelstand.
Das wurde durch die Botschaft von Deutschland in der Ukraine bekannt.
„Die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG), eine Tochtergesellschaft der KfW-Bankengruppe, die im Auftrag der Bundesregierung Investitionen privater Unternehmen in Partnerländern finanziert, beteiligt sich mit 10 Mio. USD am Emerging Europe Growth Fund III (EEGF III)“, entnimmt man dem Bericht.
Dieser Fonds soll also den Mittelunternehmen in der Ukraine den Zugang zu langfristigen Finanzierungen erleichtern. Deutschland stärke somit seine Position als eines der wichtigsten Herkunftsländer für ausländische Investitionen in die ukrainische Wirtschaft.
„Mit unserem Engagement unterstützen wir den ukrainischen Mittelstand. Schon der Vorgängerfonds hat erfolgreiche Investitionen getätigt, die antizyklisch Wachstum und Beschäftigung schaffen und gute Unternehmensführung stärken“, sagte Dr. Tilman Kruse, Abteilungsleiter für Unternehmen/Fonds Europa/Mittlerer Osten/Zentralasien bei der DEG.

 

de.sputniknews.com: Irans Drohung real: Russland will Atomvertrag-Aufkündigung verhindern
Russland wird alles Mögliche unternehmen, um den Iran zu überzeugen, das Atomabkommen nicht aufzukündigen, wie am Dienstag Oleg Morosow vom Auswärtigen Ausschusses des russischen Föderationsrates (Parlamentsoberhaus) gegenüber RIA Novosti erklärte.
„Das ist eine absolut reale Bedrohung. Falls der Iran dieses Abkommen aufkündigt, entsteht sofort ein Spannungsherd im Nahen Osten“, sagte der erste Vizevorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des russischen Föderationsrates, Wladimir Dschabarow.
Damit reagierte er auf die jüngsten Erklärungen des iranischen Präsidenten Hassan Ruhani, wonach Teheran das Atomabkommen „innerhalb von Stunden“ aufkündigen könne.
Dschabarow zufolge sollen sich derzeit Diplomaten in diese Situation einschalten, „sonst werden Kanonen sprechen“. Er fügte hinzu: „Jetzt ist die Zeit für große Verhandlungen gekommen. Vielleicht sollten die USA über die Einführung eines Verbots für neue Sanktionen nachdenken.“
Russland wird seinerseits laut Morosow alles Mögliche tun, „um den Iran zu überzeugen, den Status quo zu bewahren… Die unkontrollierte Ausweitung von Atomtechnologien ist kein Wohl. Für alle, darunter auch für Russland.“
Er betonte dabei, dass „diese Situation eine direkte Konsequenz der Unfähigkeit der USA ist, gleichzeitig die Rolle des Weltpolizisten, Richters und Henkers zu spielen“. „Die US-Politik der Totalsanktionen und eines Drucks auf Drittländer wird zu nichts Gutem führen und die Schaffung neuer Eskalationszonen fördern“, so der Senator.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainischen Beschuss und dessen Folgen:
„Gestern Abend haben die ukrainischen Streitkräfte den Nowoasowskij-Bezirk beschossen,
dabei erlitt eine Frau, geb. 1946, in Sachanka in der Konstituzija-Straße 20, Splitterverletzungen an den oberen und unteren Gliedmaßen und am Kopf. Ihr Zustand ist jetzt stabil, sie wurde operiert. Außerdem wurde eine Gasleitung beschädigt, aber sie funktioniert jetzt wieder normal“, teilte der Leiter der Verwaltung des Nowoasowskij-Bezirks Anatolij Janowskij mit.
Er fügte hinzu, dass die Einwohner von Kominternowo und Saitschenko derzeit wegen de
s Beschusses keinen Strom haben. Weitere Informationen über die Folgen werden noch ermittelt.
Der Pressedienst der Verwaltung der Hauptstadt teilte mit, dass in Staromichajlowka, Kirowskij-Bezirk im Westen von Donezk zwei Häuser in der Komsomolskaja-Straße 10 und 12 beschädigt wurden.

 

nachmittags:

de.sputniknews.com: Kriegsgeheul zwischen USA und Nordkorea – Russland aktiviert Flugabwehr
Russland hat seine Flugabwehrmittel im Fernen Osten in erhöhte Einsatzbereitschaft versetzt, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Dienstag.
US-Präsident Donald Trump sagte bei seinem Treffen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron in der vergangenen Woche in Paris, dass die USA zusammen mit ihren Verbündeten bereit seien, wirtschaftliche, diplomatische und militärische Maßnahmen gegen Nordkorea zu ergreifen. Dabei legte er den Schwerpunkt auf Militärmaßnahmen. Angesichts der Wahrscheinlichkeit des Einsatzes von Atomwaffen im Konflikt zwischen den USA und Nordkorea wurden die russischen Flugabwehr- und Raketenabwehrkräfte in erhöhte Einsatzbereitschaft versetzt.
In Washington scheint man sich uneinig darüber zu sein, wie das nordkoreanische Problem geregelt werden soll. US-Präsident Trump sagte, dass er auf die Drohungen seitens Pjöngjangs mit „Feuer und Wut“ antworten könne. Vor diesem Hintergrund wirkt selbst der als Falke bekannte Verteidigungsminister James Mattis eher als „Friedenstaube“ – er spricht sehr zurückhaltend: „Die Tragödie eines Kriegs ist allen zu gut bekannt, man sollte ihr keine Charakteristika geben, außer der Tatsache, dass es eine globale Katastrophe sein wird“. Der Kommandeur der US-Pazifikflotte, Admiral Scott Swift, hatte zu einem möglichen Atomschlag gegen Nordkorea gesagt, dass er ihn im Falle eines entsprechenden Befehls des US-Präsidenten ausführen würde.
Während US-Außenminister Rex Tillerson für Verhandlungen wirbt, sagt die US-Botschafterin bei der UNO, Nikki Haley, dass die Zeit für Urteile bereits vorbei sei.
Der US-Militärexperte Harry J. Kazianis äußerte die Meinung, dass selbst ein nichtnuklearer Konflikt zwischen den USA und Nordkorea zu einer regionalen Katastrophe führen wird. „Würde Nordkorea Seoul unter Artilleriefeuer nehmen, die Hauptstadt Südkoreas befindet sich nur 35 Meilen von der demilitarisierten Zone, könnten die Zerstörungen katastrophal sein“. US-Vizepräsident Mike Pence schließt eine militärische Variante der Konfliktlösung nicht aus. Er sagte, dass B-1-Bomber für den Flug vom US-Stützpunkt auf Guam zur koreanischen Halbinsel und zurück nicht mehr als zehn Stunden brauchen.
Natürlich berücksichtigen die USA das Vorhandensein von ballistischen Raketen, die enorme Anzahl an Soldaten, Panzern und Artillerie-Anlagen in Nordkorea. Die Streitkräfte Nordkoreas zählen 1,1 Millionen Soldaten plus vier bis sieben Millionen Reservisten, 6500 Panzer, 14.100 Einheiten Rohr- und Raketen-Artillerie. Nordkorea verfügt über rund 800 Kampfflugzeuge verschiedener Typen, die jedoch veraltet sind. Die Flugabwehrkräfte sind hingegen ziemlich gut ausgerüstet. Eine Intervention der USA könnte zu einer schlimmeren Krise als in Vietnam führen.
Die Überwasserflotte Pjöngjangs ist schwach. Die U-Flotte verfügt über 70 bis 76 dieselelektrische U-Boote, vielleicht etwas mehr. Nordkoreanische U-Boote sind mit ballistischen Raketen ausgerüstet, was für Washington tatsächlich Gefahr bedeutet, weil von einem Raketenangriff das ganze Territorium der USA bedroht wird. Was die ballistischen Raketen angeht, können keine genauen Zahlen genannt werden, doch man muss die Tatsache berücksichtigen, dass Nordkorea diese Waffen exportiert. Auch die Zahl der nuklearen Sprengköpfe bleibt ein Geheimnis. Laut westlichen Experten handelt es sich um rund 100 Sprengköpfe, jedenfalls soll es so viele bis 2020 geben.
Gegen Pjöngjang können die USA schweres Geschütz auffahren. Dabei handelt es sich vor allem um die Pazifikflotte mit insgesamt drei nuklearen Flugzeugträgern, 12 Raketenkreuzern, 24 Atom-U-Booten und einigen Dutzend Zerstörern, die mit Marschflugkörpern ausgerüstet sind, sowie Versorgungsschiffen. Hinzu kommen die Armee Südkoreas und die Verteidigungskräfte Japans.
Die Situation wird dadurch erschwert, dass Sanktionen gegen Nordkorea bereits vom UN-Sicherheitsrat beschlossen wurden. Washington hat freie Hand für ein militärisches Abenteuer. Jetzt stellt sich die Frage, ob sich die USA zu Militärmaßnahmen entschließen werden oder nicht? Falls Washington einen Krieg beginnt und mit Luft- und Raketenangriffen das Offensivpotential Nordkoreas nicht zerstören wird, wird es fast zur völligen Zerstörung des Südens der Halbinsel und Japans führen. Vielleicht werden auch Teile des US-Festlandes betroffen. Falls Pjöngjang aber in die Knie gezwungen wird, ist eine Fortsetzung in Bezug auf Russland und China im nächsten Jahrzehnt zu erwarten.

 

de.sputniknews.com: Unbekannte machen Jagd auf hochrangige ukrainische Geheimdienstler – Medien
In Kiew ist vor kurzem ein Anschlag auf einen hochrangigen Mitarbeiter des ukrainischen Geheimdienstes SBU vereitelt worden. Seit 2016 machen Unbekannte eine regelrechte Jagd auf SBU-Agenten. Dies berichtet die ukrainische Agentur „Westi“ unter Berufung auf entsprechende Gerichtsunterlagen.
Aus diesen gehe hervor, dass Unbekannte Waffen zu beschaffen versuchten, um SBU-Mitarbeiter zu töten.
Sie sollen sich für Privatdetektive ausgegeben haben, um im vergangenen Juli von Justizbehörden Anrufdetails der SBU-Leiter zu erhalten.
Im Rahmen dieses Strafverfahrens werde unter anderem ein Fall geprüft, der sich im Oktober 2016 ereignet habe. Damals seien in Kiew drei Bewaffnete festgenommen worden. Die Männer sollen Ausweise der Kiewer Polizei dabei gehabt haben.
Zudem sollen 2016 Unbekannte eine Gruppe gebildet haben, deren Aufgabe es war, SBU-Mitarbeiter einzuschüchtern.
Ende Juni war berichtet worden, dass bei der Explosion eines Autos, in dem SBU-Agenten saßen, Oberst Juri Wosnij ums Leben gekommen sei. Kurz davor im selben Monat wurde in Kiew ein Auto in die Luft gesprengt, in dem Maksim Schapowal, Oberst der Hauptverwaltung für Aufklärung des ukrainischen Verteidigungsministeriums, gesessen hatte. Er kam ums Leben, zudem wurden zwei Passanten verletzt. Der Vorfall wurde später als Terrorakt eingestuft.
Im vergangenen März war SBU-Oberst Alexander Charaberjusch ebenfalls bei einer Sprengung seines Autos in Mariupol getötet worden.

 

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin:
Die ukrainischen Soldaten haben eine Generalprobe für die Feiern des Unabängigkeitstags der Ukraine am 24. August begonnen.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner die Häufigkeit des Beschusses vergrößert, auch unter Verwendung von durch die Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen, insgesamt wurden 64 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
In Richtung Donezk hat der Gegner Panzer, Schützenpanzerwagen und Schützenpanzerwagen sowie Mörser verwendet. Auf neun Ortschaften und die umliegenden Gebiete wurden zehn Panzergeschosse, 111 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 170 des Kalibers 82mm abgefeuert.
In Richtung Gorlowka und Mariupol hat der Gegner Panzer verwendet, zwei Geschosse, Mörser, 25 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 160 des Kalibers 82mm, sowie Granatwerfer und Schusswaffen verwendet und acht Ortschaften und die umliegenden Gebiete beschossen.
Bei der Verteidigung der Republik starben zwei Soldaten.
Durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden zwei Häuser in Jasinowataja in der Kommunalnaja-Straße 74 und der Poltawskaja-Straße 22 beschädigt.
Unter dem Feuer der ukrainischen Soldaten gerieten vier Häuser in Spartak in der Tschapajew-Straße 53, 55, 56 und 57 in Brand, außerdem trafen Geschosse der Ukrostraftruppen auf ein Haus in der Deputatskaja-Straße 4 im Kiewskij-Bezirk von Donezk. In Folge eines Beschusses brannte ein Teil eines Hauses ab. Im Petrowskij-Bezirk von Donezk in der Lettschikow-Straße 52 und der Karnavalnaja-Straße 37 wurden zwei Wohnhäuser beschädigt.
Außerdem haben ukrainische Soldaten Krutaja Balka mit Mörsern des Kalibers 82mm beschossen. Eines der Mörsergeschosse traf auf ein Haus in der Schirokaja-Straße 18, wo sich ein ziviler Einwohner befand, der ein starkes psychisches Trauma erlitt.
Beim Beschuss von Sachanka erlitt in der Konstituzija-Straße 20 eine Frau, geb. 1946, eine Splitterverletzung, in der Konstituzija-Straße 24 wurde eine Gasleitung beschädigt. Außerdem wurde eine Stromleitung beschädigt, sechs Ortschaften haben keinen Strom: Sachanka, Kominternowo, Saitschenko, Nowaja Tawrija, Leninskoje und Dsershinskoje.
Gestern hat sich ein weiterer Vorfall an der Donezker Filterstation ereignet, wo ein ukrainischer Soldat in stark betrunkenem Zustand mit Maschinengewehrschüssen einen Bus mit Mitarbeitern des kommunalen Unternehmens „Woda Donbassa“ zu Anhalten brachte. Ein großer Teil von ihnen waren Frauen, die von der Arbeit zum Wohnort heimkehrten.
Alle aufgezählten Fakten sowie die Ereignisse der letzten Tage zeugen davon, dass die Kommandeure der Brigaden der ukrainischen Streitkräfte vom verbrecherischen Kommando der „ATO“ Anweisungen erhalten haben, die Aggression gegen die Zivilbevölkerung und Objekte der zivilen Infrastruktur des Donbass zu verstärken. Das Kommando der Streitkräfte der DVR lenkt ein weiteres Mal die besondere Aufmerksamkeit der Führung der OSZE-Mission und der UN-Vertretung für Menschenrechte auf diese Fakten und ruft dazu auf, tatsächliche und sofortige Maßnahmen zur Beendigung des Terrors gegen die Einwohner des Donbass von Seiten der ukrainischen Streitkräfte zu ergreifen.

 

de.sputniknews.com: Russland alarmiert Erste Panzerarmee vor Westgrenze
Das russische Militär hat im Westen des Landes einen Übungsalarm ausgelöst: Die Einheiten der 1. Panzerarmee wurden alarmiert, um großräumige Verteidigung zu trainieren.
Der Großverband ist gleichzeitig in mehreren russischen Regionen stationiert. Der Übungsalarm sei bei den Einheiten in den Gebieten Moskau, Nischni Nowgorod, Smolensk und Iwanowo ausgelöst worden, teilte das Presseamt des Wehrkreises West am Dienstag mit.
Nach einem mehrere Kilometer langen Gewaltmarsch werden die Soldaten sich in unbekannter Gegend orientieren und mehrere „Angriffe“ abwehren müssen. Bei der Übung stehe die Kampffähigkeit der Truppen auf dem Prüfstein, hieß es.
Die erstmals im Januar 1943 gebildete 1. Panzerarmee war nach Ende des Zweiten Weltkriegs zuerst in Ostdeutschland (mit Stab in Dresden), danach im westrussischen Smolensk stationiert, bevor sie 1998 aufgelöst wurde. Im November 2014 wurde die 1. Panzerarmee wiederhergestellt.

 

de.sputniknews.com: Putin kündigt Kürzung russischer Militärausgaben an
Im kommenden Jahr will Russland laut Präsident Wladimir Putin weniger für die Verteidigung ausgeben. Die Modernisierungspläne für die Streitkräfte sollen jedoch unberührt bleiben.
„Im Staatshaushalt für das nächste Jahr wird wesentlich gespart – durch die Kürzung der Verteidigungsausgaben“, sagte Putin am Dienstag bei einem Treffen mit Wladimir Wassiljew, dem Fraktionschef der Regierungspartei „Geeintes Russland“ in der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus).
„Unsere Pläne für die Neuausrüstung der Armee und Flotte werden jedoch nicht gekürzt“, sagte der Präsident. Das bisherige Rüstungsprogramm werde umgesetzt und ein neues Programm werde konzipiert.

 

ukrinform.ua: Russischer Geheimdienst FSB nimmt auf der Krim Ukrainer wegen „Sabotage“ fest
Der russische Inlandgeheimdienst FSB hat nach seinen eigenen Angaben einen „Agenten des ukrainischen Sicherheitsdienstes“ auf der Krim festgenommen….
Lemeschko, geboren in der Oblast Charkiw, habe zuvor als ein Aufklärer in einer Einheit der ukrainischen Streitkräfte im ATO-Gebiet gedient. Er sei am 9. August auf die Krim angekommen.
Laut dem FSB sollte „der ukrainische Agent“ auch Wälder und ein Gebäude im Dorf Rybatsche in Brand setzen, einen Felssturz auf die Straße Sudak-Nowyi Swit verursachen.
Im August 2016 erklärte der FSB, dass er eine „Gruppe von ukrainischen Saboteuren“ auf der Krim festnahm. Die Ukraine nannte die Vorwürfe gegen ihre Bürger Provokationen der russischen Geheimdienste.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen):
Das Kommando der sogenannten „ATO“ beendet nicht die Versuche, Provokationen unter Heranziehung von Filmteams ukrainischer und ausländischer Massenmedien durchzuführen. Nach einer Serie von Misserfolgen beim Versuch die Einheiten der Volksmiliz zur Erwiderung des Feuers zu provozieren, wurde vom Kommando der ukrainischen Streitkräfte ein Plan zur Durchführung einer inszenierten Videoaufnahme vom Beschuss der Positionen der ukrainischen Streitkräfte erarbeitet.
Das ukrainische Kommando hat die Absicht, die Einheiten der Volksmiliz des inszenierten Beschusses zu beschuldigen.
Gemäß dem Dokument plant das Kommando der ukrainischen Streitkräfte einen Beschuss der eigenen Positionen mit Kräften und Mitteln, die sich an der vordersten Linie in der Nähe der Abgrenzungslinie befinden, durchzuführen. Es verwundert, dass bei der Jagd nach unumstößlichen Beweisen der „Aggression“ von Seiten der Volksmiliz die Durchführung einer Provokation und Opfer unter Journalisten und Soldaten der ukrainischen Streitkräfte vorgesehen sind.
Der Geheimhaltungslevel der Durchführung dieser Provokation ist auf einen engen Kreis zugelassener Personen beschränkt. Die Kontrolle über die Ausführung der Aktion liegt beim Leiter des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte, was von der Verzweiflung der politischen Führung der Ukraine zeugt. Sie ist bereit zu den hinterlistigsten Aktivitäten überzugehen, um den Konflikt im Donbass anzufachen.
Die Republik tut alles ihr Mögliche, um den Konflikt auf friedlichem Weg zu lösen und erfüllt die Minsker Vereinbarungen genau.
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner das Regime der Feuereinstellung achtmal verletzt. Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten im Gebiet von Logwinowo, Kalinowo, Shelobok, Golobowskoje, Donezkij und Kalinowka. Zum Beschuss haben die ukrainischen Streitkräfte 120- und 82mm-Mörser, Schützenpanzer, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen eingesetzt.
In Donezkij ist in der Stepnaja-Straße ein Wirtschaftsgebäude in Brand geraten, in der Kalinin-Straße sind ein Nichtwohngebäude und zwei Garagen in Brand geraten. In Golubowskoje ist in der Plechanow-Straße eine Gasleitung durchschlagen worden.
Unter den Soldaten der Volksmiliz gibt es keine Opfer, ein Zivilist wurde verletzt.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 100 Geschosse abgefeuert.
Indem sie Wohngebiete von Ortschaften der Republik beschießt, ignoriert die ukrainische Führung den Aufruf der Weltgemeinschaft und verletzt weiter die Minsker Vereinbarungen bezüglich der Stationierung von verbotenen Waffen in der Nähe der Kontaktlinie.
So wurden in Luganskoje Positionen von zwei Mörserbatterien sowie ein Unterstand mit einem Schützenpanzer im Stationierungsgebiet der 53. Brigade der ukrainischen Streitkräfte entdeckt. Diese Waffen werden für den Beschuss der Positionen von Abteilungen der Volksmiliz während der Nacht verwendet.
Die Kiewer Truppen beschießen unter Bedingungen außerordentlicher Feuergefahr zielgerichtet friedliche Ortschaften der Republik mit Brandmunition. Dies betrifft den Beschuss von Donezkij, dass zu Kirowsk gehört.
Die ukrainischen Streitkräfte erfüllen weiter die verbrecherischen Befehle ihrer Führung und beschießen zielgerichtet friedliche Ortschaften, in denen sich keine von unseren Soldaten befinden, und wenden dabei von den Minsker Vereinbarungen verbotene Waffen und Brandmunition an, obwohl sie wissen, dass es zurzeit heiß ist, rundum alles trocken, und sie setzen zielgerichtet Häuser friedlicher Bürger in Brand.
Allein in den letzten zwei Tagen wurden in Donezkij durch Beschuss der ukrainischen Streitkräfte verschiedene Gebäude an 6 Stellen vernichtet.
Vor kurzem haben die ukrainischen Streitkräfte erklärt, dass Soldaten der Volksmiliz am 13. August ihre Positionen bei Krymskoje beschossen und dabei 120mm-Mörser und Granatwerfer verwendet hätten. Dabei wurde keine Richtung genannt, aus der angeblich geschossen wurde.
Eine Bestätigung dieses Beschusses durch das Gemeinsame Zentrum zur Kontrolle und Koordination gibt es, aber in umgekehrter Richtung.
Die ukrainischen Streitkräfte haben aus Richtung Krymskoje mit den genannten Waffen in Richtung Sokolniki geschossen.
Die Ukraine hat die Praxis von falschen Beschuldigungen wieder aufgenommen und beim Beschuss auf unserer Territorium geben sie in Zusammenarbeit mit den Vertretern der Ukraine im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination Falschmeldungen heraus.
Wir werden weiterhin mit den Vertretern der internationalen Organisationen zusammenarbeiten, um schnellstmöglich Frieden im Donbass zu erreichen, darunter auch mit Vertretern der OSZE-Mission.
Besondere Bedingungen brauchen wir nicht, die Hauptsache ist, dass die Mission die Prinzipien der Unparteilichkeit und der Transparenz einhält und sich an ihr Mandat hält.

 

de.sputniknews.com: VIDEO von Festnahme des ukrainischen SBU-Agent auf Krim veröffentlicht
Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat ein Video von der Festnahme eines Agenten des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU veröffentlicht.
Der Behörde zufolge handelt es sich bei dem festgenommenen Agenten um den ukrainischen Bürger Gennadi Limeschko.
Früher soll er in der sogenannten Anti-Terror-Operations-Zone als Aufklärer bei der ukrainischen Armee tätig gewesen sein.
Laut dem FSB waren die auf der Halbinsel geplanten Sabotageaktionen Limeschkos der Grund zu seiner Festnahme…
Die Aufnahmen zeigen, wie die Einsatzkräfte verschiedene Gegenstände sicherstellen: darunter eine Granate, eine Handsäge, ein Handy und eine Kamera.
Zudem entdeckten die FSB-Mitarbeiter in Limeschkos Tasche seinen ukrainischen Pass sowie seine Migrationskarte, mit der er nach Russland eingereist war.
Der Ukrainer räumte ein, dass man ihm den Auftrag gegeben hatte, die Stromleitungen zu beschädigen.
„Ich habe für diese Aufgabe 5.000 Griwna (umgerechnet etwa 165 Euro) bekommen. Am 12. August wurde ich bei dem Versuch, den Sprengsatz zu legen, von FSB-Mitarbeitern festgenommen“, sagte Limeschko später bei der Vernehmung.
Das Ermittlungskomitee für die Krim und Sewastopol hat bereits ein Strafverfahren gegen den SBU-Agenten eingeleitet. Der Saboteur muss vorerst für zwei Monate in Untersuchungshaft.

de.sputniknews.com: Triebwerke für Nordkorea: Ukrainischer Raketenbauer stellt eigene Version dar
Der Chefkonstrukteur des ukrainischen Konstruktionsbüros Juschnoje, Alexander Degtjarjow, hat nicht ausgeschlossen, dass die in der Ukraine hergestellten Triebwerke für die nordkoreanischen Raketen kopiert hätten werden können. Dies sagte er am Dienstag gegenüber dem Portal „Strana.ua“.
„Ich bin mir sicher, dass keiner unserer Mitarbeiter bei der Schaffung eines Triebwerkes in Nordkorea geholfen hat. Aber unsere Triebwerke werden hoch geschätzt und in der ganzen Welt eingesetzt. Deswegen weiß ich nicht; vielleicht konnte irgendwer irgendwelche Kopien machen“, sagte Degtjarjow.
Die Version über die direkten Lieferungen der ukrainischen Triebwerke nach Nordkorea bezeichnete er als „Erfindung von jemandem, der an sich selbst erinnern, das Resultat seiner Arbeit zeigen und seinen Namen in den Vordergrund rücken will“…

 

dnr-news.com: In Kiew wurde das Denkmal für die Teilnehmer der ATO eingeweiht, das ein Schwert darstellt, welches in die Karte Russlands hineingerammt ist
Am 15. August fand in Kiew an der Kreuzung des Prospektes Lecm Kurbas und der Straße Akademik Koroljow die Enthüllung des Denkmals für die „ATO“-Kämpfer statt. Dies berichtet die ukrainische Webseite ASN …(weiter erfolgt eine Aufzählung der teilnehmenden Organisationen und Personen – Anm. d. Übers.)
Der Vertreter der gesellschaftlichen Organisation „Veteranen der ATO“ Jewgenij Jaranzew sagte den Journalisten, dass das aufgestellte Denkmal den „künftigen Sieg der Ukraine über die russischen Okkupanten“ symbolisiere.
„Stilistisch ist des das Bild des Schutzengels unserer Kämpfer mit dem Schwert, das unsere Helden schützt die unser Land vor Feinden beschützen“, erklärte er.


 

de.sputniknews.com: Gegen US-Tarnkappe: Russland schützt Krim mit Hochpräzisions-Radar
Russland will seinen Raketenschild auf der Krim mit einem Hochpräzisions-Radar vom Typ Woronesch-SM verstärken. Die Anlage, die den bereits seit Sowjetzeiten bestehenden Radar Dnjepr in Sewastopol ersetzen soll, ortet Ziele bis in den Zentimeterbereich und entdeckt deshalb auch Tarnkappenflugzeuge.
Die Ukraine, die bis 2014 die Krim kontrollierte, habe den Radar in Sewastopol völlig vernachlässigt, so dass eine Modernisierung sinnlos wäre, sagte der Generalkonstrukteur des Russischen Raketenangriff-Frühwarnsystems, Sergej Bojew, am Dienstag zur Nachrichtenagentur RIA Novosti. „Der Radar ist in einem sehr schlechten Zustand und muss durch Woronesch-SM ersetzt werden“, so Bojew.
Außer in Sewastopol seien Dnjepr-Radare dieses Typs nur noch in Balqasch (Kasachstan) und Murmansk im Dienst. Radare der Baureihe Woronesch gehören laut dem Chefkonstrukteur zu den stärksten weltweit. Die Modifikation SM entdecke Ziele mit Zentimetergenauigkeit, habe jedoch eine geringere Reichweite als Meter- und Dezimeterwellen-Radare.
Die Radaranlage Podljot K1 kann auch tieffliegende Ziele orten und ist resistent gegen elektronische Kampfführung.
Laut dem Militärexperten Michail Chodarjonok soll der neue Radar in Sewastopol die Funkmessstation Woronesch-DM in Armawir (knapp 600 km östlich der Krim) verstärken, die im Dezimeterbereich funktioniert.
Alexej Leonkow von der Militärzeitschrift „Arsenal Otetschestwa“ sagte in einem Gespräch mit Sputnik, dass Radare, die ihre Ziele bis in den Zentimeterbereich bestimmen, Tarnkappenflugzeuge und Schiffe ihrer Tarnung berauben. Vor allem amerikanische, „Dutzende Milliarden Dollar“ teure Tarnkappentechnik-Programme würden dadurch laut dem Experten ihren Sinn verlieren.

 

de.sputniknews.com: Syrischer Oppositioneller: „Die westlichen Kräfte wollen Syrien zergliedern“
Ein Führer der syrischen Opposition, Bessam Melik, ist auf die Seite der syrischen Regierung übergetreten, wie eine Quelle in der Nationalen Koalition der Revolutions- und Oppositionskräfte Syriens am Dienstag mitteilte.
Es ist bekannt geworden, dass er seine Vollmachten als Mitglied dieser Koalition gekündigt, die Türkei verlassen hat und nach Syrien zurückgegangen ist. In seiner schriftlichen Erklärung hat Melik seinen Schritt so erläutert, dass er „nach sieben Jahren begriffen hat, dass die USA, die westlichen Länder und die Länder des Persischen Golfs in einem Komplott gegen Syrien zusammenstehen, dessen Ziel die Zergliederung des syrischen Territoriums ist“.
Ende 2011, als die Konfrontation in Syrien erst begonnen hatte, war Melik aus Damaskus in die Türkei geflohen, wo er in die Reihen der Nationalen Koalition der Revolutions- und Oppositionskräfte Syriens eingetreten war. Vor seiner Flucht hatte Melik die Handelskammer in Damaskus geleitet.

 

de.sputniknews.com: Moskau zu Einmischungsvorwürfen in Mazedonien: „Falschmeldungen von Russophoben“
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat am Dienstag den von der Agentur Bloomberg veröffentlichen Artikel kommentiert, wonach sich Russland in innere Angelegenheiten Mazedoniens eingemischt haben soll.
„Die Vorwürfe gegen Russland, wonach es sich in innere Angelegenheiten Mazedoniens eingemischt haben soll, sind vollkommen ausgedacht und stützen sich auf ausschließlich unbegründete Anschuldigungen von Russophoben und auf von ihnen arrangierte Falschmeldungen“, so Sacharowa.
Moskau sehe in diesen Zwecklügen nur die Versuche der Feinde Russlands und Mazedoniens, die traditionell freundschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern zuzuspitzen sowie die Aufmerksamkeit der mazedonischen Bürger von den realen Bedrohungen für die Souveränität und territoriale Integrität ihres Landes abzulenken, darunter von denjenigen, die mit dem Einzug von Skopje in die Nato um jeden Preis, ohne Rücksicht auf die grundlegenden Nationalinteressen, zusammenhingen.
Laut Sacharowa gibt es gewisse Zweifel daran, dass die von Bloomberg veröffentlichten Daten vertrauenswürdig seien.
Zuvor hatte die Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg über einen angeblichen Einfluss Russlands auf innere Angelegenheiten Mazedoniens berichtet und sich dabei auf ein Interview der mazedonischen Verteidigungsministerin Radmila Šekerinska berufen, dessen Wortlaut die Agentur jedoch nicht publik gemacht hatte.

 

de.sputniknews.com: Kiew schiebt Reporterin russischer Fernsehanstalt ab – Moskau reagiert empört
Die Ukraine hat die Korrespondentin der russischen Medienholding-Gesellschaft WGTRK Tamara Nersesjan aus dem Land ausgewiesen. Das teilte das Portal „Westi.ru“ am Dienstag unter Verweis auf den Nachrichtensender „Rossija 24“ mit. Russlands Außenministerium hat sich bereits eingeschaltet.
„Jetzt ist sie bereits auf dem Weg in die Redaktion. Sobald sie die Möglichkeit bekommt, wird die Journalistin über alles, was mit ihr passiert ist, sowie über die Vorwürfe, die die ukrainischen Behörden gegen sie erheben, ausführlich erzählen“, hieß es zunächst.
Indes soll Nersesjan gesagt haben, sie dürfe nun drei Jahre lang nicht in die Ukraine einreisen, denn sie gefährde mit ihren Beiträgen die „Sicherheit und territoriale Integrität des Landes“.
Als Vorwand für ihre Ausweisung dürfte eine Reportage über das Musikfestival „Banderstadt“ im nordwestukrainischen Gebiet Wolhynien gedient haben.
„In dieser Reportage haben wir darüber berichtet, wie ukrainische Politiker unaufdringlich Helfershelfer des Faschismus heroisieren, indem sie Festivals ihren Namen geben oder indem Sänger mit T-Shirts mit dem Abbild dieser Helfershelfer auftreten. Ich meine Stepan Bandera und Roman Schuchewytsch“, so Nersesjan.
In seinem Kommentar zur Ausweisung der russischen Journalistin forderte das russische Außenministerium von Kiew, den internationalen Verpflichtungen im Bereich der Pressefreiheit strikt nachzukommen.
„Wir sind empört über die groben Verstöße gegen die Rechte russischer Reporter und rufen das offizielle Kiew auf, die internationalen Verpflichtungen im Bereich der Freiheit von Medien und der Gewährleistung ihrer Sicherheit voll und ganz zu erfüllen“, heißt es.
Kiew verhindert bei Weitem nicht das erste Mal die Aktivitäten russischer Journalisten. So war Maria Knjasewa, Journalistin der russischen TV-Sender Rossija-1 und Rossija-24, im Juli wegen „destruktiver Tätigkeit“ abgeschoben worden.
Im Mai hatte Kiew dem zum Eurovision Song Contest (ESC) akkreditierten Bildreporter der russischen Media-Holding Rossiya Segodnya, Ramil Sitdikow, sowie zwei Journalistinnen der Zeitung „Komsomolskaja Prawda“ die Einreise verweigert.
Zudem waren im März 2015 mehr als 115 Fernsehsender, Rundfunkanstalten und Nachrichtenagenturen Russlands auf einer schwarzen Liste des ukrainischen Geheimdienstes SBU gelandet. Auch wichtige russische Fernsehsender sind in der Ukraine verboten.
Russlands Außenministerium stufte ein derartiges Vorgehen als Verstoß gegen Redefreiheit ein und rief die Weltöffentlichkeit auf, hart darauf zu reagieren.
Indes berichtete der ukrainische Journalistenverband von einer Verschlechterung der Sicherheit von Journalisten, während gegen sie begangene Straftaten unbestraft blieben.
Das elfte alljährliche Festival mit dem Namen „Banderstadt“ (denselben Namen trägt auch ein ultranationalistischer ukrainischer Hooligan-Club) fand vom 4. bis zum 6. August in Luzk in der Nordwestukraine statt.
Die Veranstaltung, bei der Dutzende ukrainische Bands und Sänger auftreten, wird zum Andenken an den Nazi-Kollaborateur und Kriegsverbrecher Stepan Bandera abgehalten.

 

Ukrinform.ua: Alexander Hug: OSZE-Beobachtermission hat russische Militärangehörige in der Ostukraine gesehen
Die Beobachter der OSZE-Mission in der Ukraine haben in den besetzten Gebieten der Ostukraine Militärabzeichen der russischen Truppen gesehen.
Das teilte Vize-Chef der Beobachtermission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in der Ukraine, Alexander Hug, in einem Briefing mit, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform. „Wir berichten nur darüber, was wir sehen. Wir haben Militärabzeichen der Russischen Föderation und anderer Länder gesehen. Wir haben auch mit den Menschen gesprochen, die sagten, dass sie Soldaten von einigen Einheiten der Russischen Föderation sind“, sagte Hug. Die OSZE-Mitarbeiter hätten auch Waffen, Anlagen zur elektronischen Kampfführung, die angeblich aus Russland stammen, beobachtet.
Die Schlussfolgerungen gehören laut Hug aber nicht zu den Aufgaben der Beobachtermission.

 

Abends:

de.sputniknews.com: Lawrow warnt vor Manöver USA-Südkorea: „Militärische Lösung für Nordkorea unhaltbar“
Die Lage auf der koreanischen Halbinsel kann sich weiter zuspitzen, falls die USA und Südkorea ihre gemeinsamen Militärübungen durchführen werden, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow. Militärische Maßnahmen zur Lösung des Atomproblems Nordkoreas sind ihm zufolge inakzeptabel.
„Sergej Lawrow hat erklärt, dass sich die Situation auf der koreanischen Halbinsel erneut zuspitzen kann, falls die USA und Südkorea das gemeinsame Militärmanöver durchführen werden“, heißt es in einer offiziellen Mitteilung des chinesischen Außenministeriums nach einem Telefongespräch zwischen Lawrow und seinem Amtskollegen Wang Yi.
Er fügte hinzu: „Militärische Methoden sind bei der Lösung des Atomproblems Nordkoreas inakzeptabel. Es ist notwendig, sich strikt an politisch-diplomatische Maßnahmen und ein friedliches Herangehen bei der Beilegung des Problems der Halbinsel zu halten.“
Ihm zufolge sollte die Koordinierung zwischen Russland und China zu den Fragen der Regelung der Situation auf der koreanischen Halbinsel intensiviert werden.
Am Dienstag hatte ein Telefonat zwischen dem russischen Außenminister Sergej Lawrow und seinem chinesischen Amtskollegen Wang Yi stattgefunden.

Ukrinform.ua: Bewaffnung für ATO wird zuerst auf Chreschtschatyk gezeigt
Vom 22. bis zum 27. August findet zum Unabhängigkeitstag der Ukraine auf der Hauptstraße der Hauptstadt Creschtschatyk eine Ausstellung von Militärmaschinen und Waffen „Kraft der Unüberwundenen“ statt.
„Neue und modernisierte Muster der Bewaffnung und der Militärtechnik, die vom 22. bis zum 27. August auf Creschtschatyk präsentiert werden, sind zur Ausstellung bereit. Sie wurden unter Berücksichtigung der Erfahrung der Antiterror-Operation (ATO) entwickelt, die Konstrukteure haben die Kommentare und Wünsche von Soldaten, die sie unmittelbar während der Kämpfe eingesetzt haben, berücksichtigt“, betonte der Chef der Bewaffnung der Streitkräfte der Ukraine, Generalmajor Mykola Schewzow während einer Besichtigung der Technik.
Im Generalstab teilte man mit, dass die Kiewer und die Gäste der Hauptstadt im Allgemeinen 67 Elemente der verschiedenen Militärtechnik besichtigen können werden: Panzerselbstfahrlafetten, Kampfpanzer verschiedener Modifikationen, gepanzerte Kampffahrzeuge, LKWs und Krankenwagen u.a.

 

de.sputniknews.com: Moskau zeichnet Feldmarschall Weg zum friedlichen Libyen
Der Chef der Libyschen Nationalen Armee, General Chalifa Haftar, hat sich am Montag in Moskau mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow getroffen, schreibt die Zeitung „Kommersant“ am Dienstag.
Bei den Gesprächen ging es unter anderem um Militärhilfe für die Libysche Armee. Der Besuch Haftars fand vor dem Hintergrund der eskalierenden Lage in Libyen statt, die durch den Beschluss der italienischen Behörden ausgelöst wurde, Kriegsschiffe vor die libysche Küste zu entsenden. Laut „Kommersant“ wollen die Behörden in Moskau, die für die Fortsetzung des Dialogs zwischen Haftar und seinem Hauptopponenten, dem Vorsitzenden der libyschen Einheitsregierung, Fajes al-Sarradsch, eintreten, im Herbst die beiden Konfliktparteien zu direkten Gesprächen nach Russland einladen.
Die neue Krise in Libyen begann, kurz nachdem sich die einander bekämpfenden Seiten auf Annäherungskurs befanden. Am 25. Juli hatte in Paris unter Vermittlung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron und des UN-Sondergesandten für Libyen, Hassan Salame, ein Treffen zwischen Haftar und al-Sarradsch stattgefunden. Dabei einigten sich die beiden Kontrahenten auf einen Waffenstillstand sowie landesweite Wahlen in Libyen im Frühjahr 2018.
Doch fast unmittelbar nach dem Pariser Treffen teilte der italienische Premier Paolo Gentilloni mit, dass Tripolis Rom offiziell um technische Unterstützung im gemeinsamen Kampf gegen die Flüchtlingsschleuser im Mittelmeer gebeten habe. Es handelt sich um Widerstand gegen illegale Einwanderer, die aus Libyen nach Europa gelangen wollen. Nach UN-Angaben geht es um mehr als 114.000 Flüchtlinge, die seit Jahresanfang bis 30. Juli das Mittelmeer passiert haben — 85 Prozent davon strandeten zuerst in Italien.
Die italienische Regierung, die an der Lösung der Flüchtlingsfrage interessiert ist, schickte Schiffe seiner Marine vor die libysche Küste.
Doch nach der Ankunft von zwei Schiffen in libyschen Hoheitsgewässern wurde das Land von Protesten erfasst – auf Plätzen in Tripolis, Tobruk und Bengasi versammelten sich Menschen, die die Einheitsregierung zum Rücktritt aufforderten, weil sie nicht imstande sei, die nationale Souveränität zu verteidigen. In Bengasi verbrannten Protestierende die italienische Staatsflagge. Das in Tobruk ansässige Repräsentantenhaus verurteilte das Vorgehen Italiens. Haftar warf im Interview mit der italienischen Zeitung „Corriere della Sera“ al-Sarradsch verantwortungsloses Verhalten vor und befahl seinen Kräften, sich gegen die ausländische Invasion zu wappnen. Auch die Anhänger von al-Sarradsch erinnerten ihn an die Kolonialzeit, die Massenbesiedlung Libyens durch Italiener unter der faschistischen Regierung von Benito Mussolini in den 1940er-Jahren.
Haftar bietet sich als wichtigster Garant des Rückgangs des Flüchtlingsstroms nach Europa an. Ihm zufolge sind seine Truppen bereit, die libysche Grenze auf einer Länge von 4000 Kilometern zu sperren, wobei der Bau von Militärlagern mit Garnisonen vorgesehen ist. Für diese Ziele bittet Haftar die EU um 20 Milliarden US-Dollar. Die Wahl seiner Kandidatur erklärt er damit, dass er jetzt den größten Teil Libyens kontrolliere, über eine vollständige Armee und viel billige Arbeitskraft verfüge.
Die Flüchtlingsfrage wurde während des Moskau-Besuchs von Haftar ebenfalls angeschnitten, obwohl vor allem andere Fragen besprochen wurden. Es ging um die Aussichten der politischen Regelung in Libyen, um die Rolle Russlands in diesem Prozess und um mögliche russische Hilfen für die Libysche Nationale Armee. Lawrow zufolge ist die Situation in Libyen weiterhin schwierig und die Bedrohungen durch Extremisten nicht gebannt. Der russische Chefdiplomat hob hervor, dass die russischen Behörden die Tendenz zur Intensivierung der politischen Regelung und einer vollständigen Wiederherstellung der Staatlichkeit in Libyen aktiv unterstützen würden.
Haftar sagte bei dem Treffen, dass er die Vermittlung Moskaus bei der Versöhnung der einander bekämpfenden Seiten in Libyen begrüßen würde.
Wie der Leiter der russischen Kontaktgruppe zur Libyen-Regelung, Lew Denjgow, betonte, wolle auch al-Sarradsch in der nächsten Zeit nach Russland kommen, vielleicht schon im September. Die russischen Behörden pflegen den Dialog mit allen Konfliktteilnehmern in Libyen. Die russischen Behörden rechnen damit, im Herbst in Russland direkte Verhandlungen zwischen Haftar und al-Sarradsch zu organisieren. Bislang gebe es keine konkreten Informationen, doch diese Frage werde unter anderem beim Treffen mit al-Sarradsch besprochen, so Denjgow.
Laut dem Politologen Grigori Kossatsch würden die Vermittlungsbemühungen Moskaus kaum zu einem ernsthaften Durchbruch bei den innerlibyschen Prozessen führen. „Libyen liegt im europäischen Verantwortungsbereich, wo Frankreich, Italien und andere EU-Staaten die erste Geige spielen.“ Es werde Russland unglaublich schwer fallen, seine Positionen in Libyen zu stärken, so der Experte.

 

de.sputniknews.com: Nach Grabschändung in Berlin: Russlands Botschaft fordert rechtliche Schritte.
Denkmäler und Grabstätten von Sowjetsoldaten in Deutschland werden meist mit Sorgfalt und Respekt behandelt. Hin und wieder aber vergreifen sich Einzeltäter daran, wie jüngst am Soldatendenkmal im Berliner Tiergarten. Die russische Botschaft in Berlin fordert die deutschen Behörden nun auf, den Vorfall schnellstmöglich aufzuklären.
Sehr bedauerlich seien solche Vorfälle, zumal die deutsche Zivilgesellschaft mit den Grabstätten von Sowjetsoldaten mit der nötigen Sorgfalt und Pietät umgehe, sagte der Sprecher der russischen Botschaft in Berlin, Denis Mikerin. Er betonte:
„Immer wieder findet sich aber einer, der es wagt, auf solch lästerliche und zynische Weise übergriffig zu werden gegenüber der Erinnerung an jene, die für die Befreiung ganz Europas von der menschenfeindlichen Ideologie des Nationalsozialismus gefallen sind.“ In Deutschland handele es sich meist um Einzeltäter, „deren moralische Versehrtheit und Unangemessenheit meist durch entsprechende psychiatrische Gutachten bestätigt wird.“
Am Montag ist am Sowjetischen Ehrenmal im Berliner Ortsteil Tiergarten ein 41-jähriger Mann festgenommen worden, der nazistische und russlandfeindliche Parolen ausrief und das Denkmal zu schänden versuchte.
Die russische Botschaft fordert laut ihrem Sprecher die deutschen Behörden nun auf, den Vorfall schnellstmöglich rechtlich einzuordnen. Man wolle auf diplomatischem Wege durchsetzen, dass russische Denkmäler und Grabstätten im Bundesgebiet unbedingt unangetastet bleiben. Man rechne mit baldiger Aufklärung des Vorfalls von deutscher Seite. „Derzeit gibt es aber keinen Anlass zum Zweifel, dass der Festgenommene strengstens zur Verantwortung gezogen wird“, sagte Mikerin.

Standard

Presseschau vom 14.08.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends / nachts:

Armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
Heute um 11:35 und 13:55 Uhr haben Einheiten der ukrainischen Streitkräfte aus Richtung Nowotroizkoje mit Schützenpanzern zweimal Dokutschajewsk beschossen. Es wurden folgende Wohnhäuser beschädigt: Watutin-Straße 11, Wohnung 36 und 53, Watutin-Straße 13, Wohnung 47. Außerdem wurden vier Behälter für Erdölprodukte beschädigt, die der Fabrik „Neftepererabotka“ gehören.

 

Gefunden auf der Facebook-Seite der Russischen Botschaft in Deutschland: Unerklärter Krieg: Wie Georgien den russischen Friedenssoldaten ossetisches Stalingrad vorbereitete (Teil II),
veröffentlicht in der Zeitung „Moskowski Komsomolez“ Nr.27642 vom 7. August 2017
„Wir dachten, der Dritte Weltkrieg hat begonnen“
Die Friedenssoldaten verteidigten sich weiter. Im Laufe eines Tages haben sie sechs georgische Panzer, vier Panzerwagen, rund 50 Infanteristen vernichtet.
Am 9. August verschärfte sich der Beschuss des Stützpunktes.
– Über Zchinwal verliefen bereits Luftkämpfe. Wir hatten keine Verbindung. Wir dachten, der Dritte Weltkrieg beginnt… In dieser Zeit sahen wir, wie auf uns Panzer zurollen, wir bereiteten uns darauf, auf die aus Granatwerfern zu schießen. Doch da ahnte ich, dass es unsere Panzer sein können. Zu schnell bewegten sie sich zum Stützpunkt, sagte Timerman.
Bald kam aus dem Panzer Juri Jakowlew und sagte: „Kommandeur der Panzerkompanie des 141. einzelnen Panzerbataillons der 19. motorisierten Schützendivision der 58. Armee“. Er berichtete über zwei Tage der Kampfhandlungen.
Am 7. August standen sie am Mamisson-Pass, an der Grenze Georgiens, Südossetiens und Russlands.
– Wir hatten da seit 2006 taktische Bataillonsübungen. Wir absolvierten bereits alle Aufgaben und mussten zurückkehren, bestellten Eisenbahnplattformen. Da begann der Krieg. In der Nacht auf 8. August stiegen in die Luft drei rote Raketen. Das war ein Alarmsignal. Als alle ihre Plätze in den Kampffahrzeugen einnahmen, kam ein Bote und sagte, dass der Regimentskommandeur die Kommandeure der Einheiten versammelt. Da erfuhren wir, dass der russische Friedensstützpunkt von einem massiven Artilleriebeschuss betroffen wurde, uns wurden Pakete ausgegeben, wo gesagt wurde, was man alarmmäßig machen soll.
Um 1 Uhr bekamen die taktischen Bataillonsgruppierungen der 693. und 135. motorisierten Schützenregimente der 19. motorisierten Schützendivision, die sich auf dem Gelände nahe der Grenze zu Südossetien befanden, den Befehl, in Richtung des Roki-Tunnels zu gehen. Sie mussten die Straße vor der Gufta-Brücke und die Sarskaja Straße blockieren.
– Wir fuhren durch den Autobahntunnel via den Kaukasus-Rücken, der im 93. Kilometer der Transkaukasischen Autobahn liegt. Wir überquerten die Grenze zu Südossetien. Meine Panzerkompanie aus sieben Fahrzeugen ging zusammen mit dem motorisierten Schützenbataillon des 135. Regiments vor.
– Später wurde bekannt, dass die Georgier den Roki-Tunnel sprengen wollten…
– Er wurde gut bewacht – die Georgier würden ihn bestimmt nicht erreichen. Der etwa vier Kilometer lange Tunnel wurde schnell überwunden. Wir erreichten das Dorf Dschawa, gingen dann weiter und konzentrierten uns in der Nähe des Dorfes Chetagurowo, das schon von den georgischen Truppen besetzt war. Auf uns fuhren drei weitere Panzer der südossetischen Armee zu. Gemeinsam mit ihnen gingen wir auf Patrouille und entdeckten dabei die Feuerstellungen des Gegners: Nahe dem Dorf standen mehrere georgische Panzer und Schützenpanzerwagen.
Die Georgier wurden von dem Nachtangriff überrumpelt. Die Russen auf den Panzern fuhren auf sie aus allen Seiten los. Es begann ein Schusswechsel, quasi ein Duell. Nachdem sie die georgische Panzertechnik außer Gefecht gesetzt und ihr Munitionslager in Chetagurowo vernichtet hatte, stieß die russische kleinere taktische Gruppe des 135. motorisierten Schützenregiments in Richtung Zchinwal vor. Plötzlich wurde sie aber von den georgischen Truppen angegriffen. Damit die russische Kolonne dem Beschuss entgehen, eine günstige Stellung erreichen und einen Gegenangriff beginnen könnte, führte Hauptmann Jakowlew seine vier Panzer an die Spitze. Nicht umsonst war seine 1. Kompanie des 141. Panzerbataillons vier Jahre in Folge als beste in der ganzen 58. Armee nach der Gefechtsausbildung anerkannt worden. Im Kampf konnten seine Männer, die ganz geschickt manövrierten und sehr präzise schossen, sieben georgische Panzer und Schützenpanzerwagen vernichten.
Und dann gab es Straßengefechte. Die Panzer mussten die gefestigten Stellungen der georgischen Seite überwinden. Sie hatten kaum noch Munition und mussten ihr Leben riskieren, indem sie den Feind angriffen. Dennoch erreichten sie einen Stützpunkt der Friedensstifter.
„Vier direkte Treffer auf den Frontpanzer“
– Die Georgier hatten uns dort gar nicht erwartet, – erzählt Juri. – Der Einsatz war so geplant worden, dass der Gegner irritiert wurde. Unsere größten Kräfte gingen einen Weg, und wir gingen zu „Schanghai“ im Hinterland der Georgier.
In der Nähe des Stützpunktes der Friedenskräfte verstanden die russischen Panzersoldaten, dass sie von ihren Kameraden angegriffen wurden. Die Friedensstifter dachten nämlich, das wäre eine georgische Abteilung.
– Wir hatten Glück, dass sie keine ernsthaften Anti-Panzer-Waffen hatten. Als ich sah, dass man aus Minenwerfern beschoss, teilte ich per Funk sofort mit, dass wir keine Gegner sind. Und bald waren wir schon auf dem Gelände des Stützpunktes, – erzählte Juri weiter. – Die Friedenssoldaten freuten sich sehr und fühlten sich aufgemuntert: Lange konnte sie niemand erreichen, und plötzlich waren wir da. Mit Konstantin Timerman führten wir eine kurze Beratung durch und beschlossen, unsere fünf Panzer so aufzustellen, dass die Georgier den Stützpunkt nicht erobern könnten.
Und bald mussten die russischen Panzersoldaten ein Gefecht antreten. Einem georgischen Panzer „pusteten“ sie sofort den Turm weg, ein anderer wurde nahe dem Gelände ihres Stützpunktes angeschossen, und zwei Schützenpanzerwagen gingen in Flammen auf. Und einen anderen Schützenpanzerwagen stürzte ein russischer Panzer einfach in einen Straßengraben.
Auf dem Weg zum Stützpunkt der Friedenskräfte verwendeten die russischen Panzer fast die ganze Munition. Das verstanden offenbar auch die Georgier. Gegen 17.00 Uhr strukturierten sie ihre Kräfte um und begannen einen neuen Angriff.
– Als wir keine Munition mehr hatten und die Georgier zu unserer Garnison vorrückten, sragte ich Juri: „Spring einmal hinaus, mache ihnen Angst – und sofort zurück.“ Zu dieser Zeit wollten wir unsere Stellungen vor dem Tor aus Granatwerfern verteidigen. Wir wollten einen georgischen Panzer anschießen, damit er stehenbleibt und den anderen den Weg sperrt, – erzählte Konstantin Timerman.
Vor dem Tor des Stützpunktes vermischte sich das Raupengerassel mit den Geschützdonnern. Der Kommandeur der Friedensstifter hatte Juri Jakowlew gebeten, nur kurz „hinauszuspringen“ und den georgischen Panzern Angst zu machen, doch seine Besatzung jagte die Gegner gut eine Viertelstunde, wobei sie keine Munition mehr hatte und selbst ständig beschossen wurde.
– Ich dachte schon, die Jungs würden ums Leben kommen, – gab Konstantin Timerman zu. – Ich beruhigte mich wieder, erst als sie wieder unser Gelände erreichten und mit ihrem Panzer das Tor blockierten.
Später entdeckten die Friedensstifter auf dem Panzerturm gleich vier Spuren von direkten Geschosstreffern.
– Wir mussten aus dem Tor fahren und so tun, als würden wir die Georgier angreifen, – erzählte seinerseits Juri. – Wir hatten nur Munition für Maschinengewehre. Wir ließen die Gegner auf uns zufahren und aus einer Entfernung von 50 Metern auf unseren Frontpanzer schießen, der kaum durchschlagen werden kann. Wir durften uns aber keine Fehler erlauben, denn sonst wären wir verbrannt worden. Ich hatte den Obersergeant Sergej Mylnikow aus Jekaterinburg in meiner Besatzung, den ich für meinen verlängerten Arm hielt. Ich lernte ihn noch als Pflichtsoldaten kennen. Sergej wollte die ganze Zeit kämpfen und kämpfen, und kämpfen. Er frage mich immer wieder: „Genosse Hauptmann, was sollte man tun, um Held Russlands zu werden?“ Aber wenn man in einem wahren Gefecht ist, denkt man an so etwas natürlich nicht: Da hat man einfach seine Soldatenpflicht zu erfüllen. Ich hatte von Anfang an sieben Panzer – und wir haben insgesamt 19 gegnerische Panzer und Schützenpanzerwagen vernichtet.
Die georgische Infanterie versuchte mehrmals, den russischen Stützpunkt zu stürmen, scheiterte aber jedes Mal. Am Abend wurde klar, dass die taktische Gruppe des 135. Regiments das Lager der Friedensstifter nicht erreichen kann. Dabei hatten die letzteren kaum noch Munition. Sie waren aber bereit, in den Nahkampf zu gehen.
– Niemand dachte daran, aufzugeben. Unsere Kameraden waren nicht dafür ums Leben gekommen, dass wir aufgeben, – so Konstantin Timerman.
Eine russische Patrouille konnte mittlerweile einen georgischen Soldaten fangen, der die Schläge der georgischen Kräfte angewiesen hatte. Er verriet, die genauen Koordinaten mitgeteilt zu haben, so dass die Garnison einem Artillerie- und Luftschlag ausgesetzt werden sollte. „Wir haben den Befehl, euch total zu vernichten“, gab der Gefangene zu.
– Unsere Kasernen und alle anderen Objekte waren schon vernichtet worden. Wir hatten auch keine Schützenpanzerwagen mehr: Einige von ihnen wurden angeschossen und die anderen verbrannt. In unseren Kellern versteckten sich die Einwohner der naheliegenden Häuser: Greise, Frauen, Kinder. Und ich musste die schwere Entscheidung treffen, uns zurückzuziehen, – so Konstantin Timerman weiter. – Wir verbrannten alle vertraulichen Dokumente, zündeten mehrere Rauchkörper an und gingen weg – den Fluss entlang. Wir hatten Glück, denn etwa einen Monat zuvor hatte es in der Gegend stark geregnet, und dadurch entstand eine Vertiefung, durch die wir eben gingen. Unsere verletzten Kameraden trugen wir mit uns. Wir wollten das Untere Städtchen erreichen, aber man informierte uns, dass es dort Scharfschützen gibt.
– Als wir uns zurückzogen und den Friedenssoldaten folgten, wurden wir beschossen, – erinnerte sich seinerseits Juri Jakowlew. – In unserer Gruppe hatten wir unter anderem friedliche Einwohner und einen verletzten Offizier, der aber selbst gehen konnte. Wir gingen die ganze Nacht. In der Frühe erreichten wir eine Autostraße, und dort wurden die Verletzten teilweise von dortigen Einwohnern abgeholt.

de.sputniknews.com: Kein Geld mehr für Sozialzuschüsse: Ukraine vor Finanzkollaps?
Die Ukraine hat kein Geld, um ihren Bürgern die Sozialzuschüsse künftig in vollem Umfang weiter auszuzahlen, berichten Experten der ukrainischen öffentlichen Organisation „Publicnyj Audit“ laut einer Meldung von RT.
Nach Angaben des ukrainischen Statistikamtes werden für Sozialzuschüsse demnach etwa 17 Prozent des BIP ausgegeben – mehr als für das Militär oder die Medizin. Zugleich wachse die Anzahl der Betroffenen, die Sozialförderungen beziehen. Das liege vor allem daran, dass viele Ukrainer gleich an mehreren diesbezüglichen Programmen teilnehmen.
Daraus sei eine paradoxe Situation entstanden: Die Anzahl an ausgegebenen Förderungen habe die Bevölkerungszahl des Landes überschritten. So wurden nach Angaben des „Zentrums für wirtschaftliche Strategien“ 48 Millionen Zuschüsse gewährt – bei einer Gesamtbevölkerung von 40 Millionen Einwohnern. Eine Kürzung dieser Zuschüsse oder schärfere Regeln zu deren Beantragung komme aber laut Experten nicht in Frage, denn das werde „eine Armee an Unzufriedenen erschaffen“, berichtet RT.
Die Auszahlungen weiter zu betreiben könne jedoch auf Dauer auch nicht gut gehen. Da das Geld für die Sozialförderungen des diesjährigen Budgets bereits aufgebraucht sei, müsse man – wenn es keine radikalen Einschnitte geben wird – die restlichen Monate aus der Staatskasse des kommenden Jahres zahlen. Auf lange Sicht könne dies rein wirtschaftsmathematisch nicht funktionieren.
Die Zuschüsse seien dabei nicht nur reine Geldzahlungen, sondern würden verschiedene Leistungen umfassen wie die kostenlose Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel etwa oder kostenloser Urlaub in Wellness-Sanatorien.
Eine stetig wachsende Gruppe an Personen, die für Zuschüsse in Frage kommen, seien die Teilnehmer des Krieges im Donbass. Nach Einschätzung ukrainischer Behörden haben etwa 300.000 Personen den Status eines „Teilnehmers der Kampfhandlungen“ bekommen – dabei gibt es Zweifel, ob überhaupt so viele ukrainische Soldaten an den Gefechten im Osten des Landes teilgenommen haben.
Die Zweifel seien nicht ganz unberechtigt. Wie RT berichtet, sei es ohne größeren Aufwand möglich, sich einen „Teilnehmerpass der Kampfhandlungen“ fälschen zu lassen, um dann die Zuschüsse einzusacken – eine Option, die vermutlich einige junge Männer nutzen. Eine zentrale Datenbank zur Registrierung gebe es schließlich nicht.
Die Anfrageflut für Sozialzuschüsse komme aber nicht aus dem Nirgendwo – sondern resultiere in erster Linie aus der Verarmung der Bevölkerung. In den letzten drei Jahren (also genau seit dem Maidan-Aufstand und dem blutigen Machtwechsel) sind die Lebenserhaltungskosten in der Ukraine um zwei bis drei Mal gestiegen – die Löhne dagegen um höchstens 20 bis 30 Prozent.
Im Moment werde geschätzt, dass etwa 60 Prozent der ukrainischen Familien nicht in der Lage sind, die Wohnkosten vollständig zu zahlen. Und daher seien es vor allem die sozial schlechter gestellten Bevölkerungsschichten, die mit allen Mitteln versuchen würden, an die Zuschüsse zu kommen, um sich „über Wasser“ halten zu können.
Ein anderer Grund für die Verarmung der Bevölkerung und die damit zusammenhängende Anfrageflut für zusätzliche Sozialleistungen seien die horrenden Lebensmittelkosten. Die Ukrainer müssten ungefähr 50 Prozent ihres Lohnes für Lebensmittel ausgeben – zum Vergleich: in Deutschland sind es 14 Prozent.
Doch statt das Problem anzugehen hat der zuständige Minister des Poroschenko-Kabinettes schnell eine Ausrede gefunden: die Ukrainer würden nun einmal einfach zu viel essen – viel mehr als die Deutschen, weil die „Esskultur anders“ sei.
Und so scheint es nicht, dass die gegenwärtige Regierung in der Lage sein werde, eine Lösung auszuarbeiten. Die Sozialzuschüsse zu streichen ginge nicht, weil es zu einem Aufstand der verarmten Bevölkerung führen könnte. Die Zuschüsse weiter zu zahlen könne aber auf lange Sicht nicht gut gehen.
Es sei denn – finanzielle Hilfen von außen könnte Jahr für Jahr das verzerrte System weiter nähren. Woher diese finanziellen Hilfen kommen könnten, ist leicht abzusehen. Es dürften vor allem Finanzhilfen der EU und USA sein – oder genauer gesagt, deren Steuerzahler.

Armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des Kommandos der Streitkräfte der DVR
Um 17:3
0 Uhr wurde von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte aus ein Mörserbeschuss von Besymennoje durchgeführt, 200 Meter vom Beobachtungspunkt des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination erfolgte eine Detonation eines 82mm Mörsergeschosses. Außerdem erfolgte im Gebiet von Besymennoje ein Brand eines Feldes.Verletzte in der Folge des Beschusses gibt es keine.

 

de.sputniknews.com: Russlands Außenamtssprecherin über mögliche Schließung von russischem Konsulat in USA
Laut der Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, gibt es keinen Anlass für die Schließung eines russischen Konsulats in den USA. Das sagte sie am Sonntag in einem Interview für den russischen TV-Sender Rossija 1.
Ihr zufolge ist nach dem Zerfall der Sowjetunion das amerikanische Konsulat, das eine Parität zwischen den USA und Russland gewährleistete, auf dem Territorium der Ukraine geblieben. „Moskau hatte Washington vorgeschlagen, ein zusätzliches viertes Konsulat auf Russlands Territorium zu eröffnen um diese Parität zu gewährleisten. Washington hielt es für unnötig, dies zu tun“, so Sacharowa.
„Für Fragen wende man sich bitte an sie (die USA – Anm. d. Red). Aus Spekulationen zu diesem Thema wird nichts“, betonte sie.
Gegenwärtig sind drei US-Generalkonsulate in Russland tätig – in St. Petersburg, Jekaterinburg und Wladiwostok. Russland hat dagegen gleich vier Generalkonsulate auf US-Territorium – in New York, San Francisco, Seattle und Huston.
Am Freitag hatte die russische Zeitung „Kommersant“ unter Berufung auf diplomatische Quellen berichtet, die US-Regierung könne von Russland fordern, eines von insgesamt vier Generalkonsulaten in den USA zu schließen. Die Entscheidung könne bis 1. September bekanntgegeben werden. Welchem russischen Konsulat nun die Schließung drohe, erwähnte „Kommersant“ allerdings nicht.

 

Vormittags:

de.sputniknews.com: Washington will Regeln für russische Diplomaten in USA verschärfen – Medien
Die Behörden der USA können als Reaktion auf die Reduzierung der Mitarbeiterzahl der amerikanischen diplomatischen Vertretungen in Russland die Regeln für die Bewegungsfreiheit der russischen Diplomaten im Lande verschärfen. Dies schreibt die Zeitung „Iswestija“ unter Verweis auf diplomatische Quellen.
Laut der Zeitung wolle man für die Diplomaten aus Russland den Radius der Bewegungsfreiheit ohne Benachrichtigung der Behörden einschränken. Von den jetzt 25 Meilen (40 Kilometern) soll er bis auf 10-15 Meilen (16-24 Kilometer) verringert werden. Zudem sollen alle Mitarbeiter russischer diplomatischer Vertretungen verpflichtet werden, vor Antritt einer Fahrt über diesen Radius hinaus die US-Behörden drei Tage zuvor in Kenntnis zu setzen. Diese Regel habe früher nur für Diplomaten des unteren und mittleren Ranges gegolten, nun aber könne sie auch auf Diplomaten höheren Ranges ausgedehnt werden…

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden neunmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen und dabei eine Stromleitung beschädigt.
Beschossen wurden die Gebiete von Perwomajsk, Donezkij, Frunse, Sokoloniki, Krasnyj Liman und Logwinowo.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.
Während eines Beschusses am Abend des 13. August aus Richtung Nowotoschkowskoje wurde eine Stromleitung in der Nähe von Golubowskoje beschädigt, die Ortschaft hat keinen Strom.

 

de.sputniknews.com: Sacharowa: Nordkorea wird im Kampf ums Weiße Haus genutzt
Die nordkoreanische Atomfrage wird in den USA aus Sicht der russischen Außenamtssprecherin Maria Sacharowa als „innenpolitische Karte“ genutzt. Sie warnte zudem vor den Folgen eines militärischen Konflikts mit Pjöngjang.
„Sie sehen, was in den USA vor sich geht, was für ein großer Kampf ausgetragen wird, und zwar ein sehr langwieriger, nicht vom Gesichtspunkt der Vergangenheit, sondern der Zukunft – um das Weiße Haus“, sagte Sacharowa am Sonntag in einer Sendung des Fernsehsenders „Rossiya 1“.
Es sei daher notwendig, irgendwelche Gruselgeschichte innerhalb des Landes zu verbreiten und von potenziellen Schritten zu reden.
„Offenbar wird die nordkoreanische Frage und das Atomproblem der Halbinsel allgemein als amerikanische innenpolitische Karte ausgespielt“, so die Sprecherin weiter.
Die Folgen möglicher militärischer Schritte gegen Nordkorea bezeichnete sie als „katastrophal“ — und nicht nur für die Region.
„Wenn das Gewaltszenario umgesetzt werden sollte, und wenn es wirklich so kommt, wie es das Establishment in Washington androht, dann wird die Situation einfach nur katastrophal sein.“

Armiyadrn.su: In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 55 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 21 Ortschaften der Republik mit Artillerie, Mörsern, Panzern, Schützenpanzern, Schützenpanzerwagen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte gibt es folgende Schäden (Stand 14. August):
in Dokutschajewsk wurde ein Haus in der Watutin-Str. 11 beschädigt,
in Kominternowo geriet ein Haus in der Achmatowa-Straße in Brand.

 

de.sputniknews.com: Saakaschwili will Ukraine von Oligarchen befreien
Michail Saakaschwili, der Ex-Gouverneur des Gebiets Odessa, will nicht nach Georgien zurückkehren, da seine Pläne mit der Befreiung der Ukraine von den Oligarchen verbunden seien.
Auf seinem Facebook-Account schrieb er, zu seinen nächsten Plänen gehöre die Befreiung der Ukraine von den „moldauischen und Donezker Oligarchen“.
Am Samstag hatte der russische Pranker Lexus (Alexej Stoljarow) dem Portal kp.ru erzählt, dass er den Innenminister Georgiens, Georgi Mgebrischwili, angerufen und sich dabei als Innenminister der Ukraine, Arsen Awakow, vorgestellt habe. „Wir sagten, dass Saakaschwili in der Ukraine eintreffen werde und wir bereit seien, ihn an Tiflis auszuliefern“, so Stoljarow. Mgebrischwili habe ihm daraufhin geantwortet, dass man Saakaschwili nicht nach Georgien ausweisen solle.
Das georgische Innenministerium habe danach die Möglichkeit eines solchen Gesprächs dementiert. „Überhaupt sind Behauptungen unseriös, dass die Innenminister der beiden Länder über das ungeschützte Telefonnetz staatlich bedeutsame Fragen erörtern würden“, hieß es aus der Behörde.
Im Kommentar zu dieser Meldung merkte Saakaschwili an, dass Georgiens Präsident Bidsina Iwanischwili sein Eintreffen im Lande „fürchtet“, da „das georgische Volk, das bereits hinreichend Material für einen Vergleich meiner Regierungszeit mit dem Oligarchen-Joch hat, auf die Straße gehen und jene hinwegfegen wird, sobald ich in Tiflis auftauchen werde“.
„Doch meine nächsten Pläne sind mit der Ukraine und ihrer Befreiung von den moldauischen und Donezker Oligarchen verbunden“ schrieb Saakaschwili.
Ende Juli 2017 hatte der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, Saakaschwili die Staatsbürgerschaft entzogen, wonach dieser wiederholt erklärte, in die Ukraine zurückkehren zu wollen. Vorerst halte er sich in Ungarn auf.

 

Nachmittags:

 

ukrinform.ua: Einzelproteste auf der Krim: Polizei nimmt zwei Senioren fest.
Die Polizei auf der von Russland besetzten Krim hat zwei krimtatarische Senioren festgenommen. Mit Einzeldemos wollten sie den inhaftierten 76-jährigen Aktivisten Serwer Karametow unterstützen.
Wie der Rechtsanwalt Emil Kurbedynow auf Facebook mitteilte, protestierten heute in der Hauptstadt der Krim Simferopol mindestens vier Senioren mit Plakaten mit der Anschrift „Putin, unsere Kinder sind keine Terroristen“. Ein solches Plakat trug auch Karametow, der zuvor zu 10 Tagen Haft und zu einer Geldstrafe verurteilt wurde.
Nach Angaben des Rechtsanwalts fanden die Einzeldemos in der Nähe vor dem Parlamentsgebäude, vor dem Regierungssitz, dem Innenministerium und dem Obersten Gericht statt.

 

de.sputniknews.com: Anschläge in Moskau vorbereitet: Chef von IS-Bombenbauer-Schule in Syrien verwickelt
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat die Mitglieder einer Terror-Gruppierung festgenommen, die Bombenanschläge in Moskau geplant haben, wie die Pressestelle der Behörde am Montag mitteilte.
Bei den Festgenommenen handelt es sich um einen Bürger Russlands und drei Personen aus Zentralasien: um einen geheimen IS-Abgesandten, den Chef einer IS-Bombenbauer-Schule in Syrien und zwei potenziellen Selbstmordattentäter.
Die Terroristen planten Selbstmordanschläge auf Einkaufszentren und Objekte der Verkehrsinfrastruktur in Moskau.

 

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
In den letzten 24 Stunden wurden
55 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
In Richtung Donezk hat der Gegner Artillerie, Panzer, Schützenpanzerwagen und Schützenpanzer sowie Mörser verwendet. Auf 13 Ortschaften und die umliegenden Gebiete wurden 19 Artilleriegranaten des Kalibers 122mm, 11 Panzergeschosse, 61 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 83 des Kalibers 82mm abgefeuert.
In Richtung Mariupol hat der Gegner Mörser verwendet und 12 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 37 des Kalibers 82mm auf acht Ortschaften und die umliegenden Gebiete abgefeuert sowie Granatwerfer und Schusswaffen eingesetzt.
Bei der Erfüllung von Aufgaben zur Verteidigung der Republik
starb ein Soldat.
Beim Beschuss von Dokutschajewsk mit Schützenpanzern von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden drei Wohnungen und zwei mehrstöckige Wohnhäuser in der Watutin-Straße beschädigt.
Ein weiteres Mal befand sich der Beobachtungsposten des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination in Beymennoje in der Beschusszone der ukrainischen Streitkräfte, 200 Meter von ihm entfernt detonierte ein 82mm-Mörsergeschoss. Außerdem geriet durch Beshuss ein Feld in der Nähe von Besymennoje in Brand.
Ukrainische Soldaten verwenden weiterhin in Verletzung der Minsker Vereinbarungen Drohnen, sowohl zur Aufklärung als auch zur Feuerleitung beim Beschuss von Wohnhäusern, um bessere Ergebnisse beim Angriff zu erhalten.

So haben gestern Einheiten der 59. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte von den Positionen im Gebiet von Gnutowo Kominternowo mit Mörsern der Kaliber 120 und 82mm beschossen. Dabei wurde unter Verwendung von Daten einer Drohne vom Typ „Leleka-100“ zielgerichtet auf Wohnhäuser geschossen.
In Folge des genannte
n Beschusses, bei dem ukrainische Spezialisten der Luftaufklärung der Feuerleitung durchführten, erlitt ein fünfzig Jahre alter Einwohner von Kominternowo Splitterverletzungen. Außerdem gerieten zwei Häuser in der Kirow-Straße 39 und der Achmatowa-Straße 83 in Brand, in der Kirow-Straße wurden zwei weitere Häuser beschädigt.
Die Zahl der Opfer und Zerstörungen hätte wesentlich höher sein können. Aber dank der sachkundigen Handlungen unserer Verteidiger wurde die Drohne in der Luft vernichtet. Erst als die ukrainische
n Artilleristen die Möglichkeit der Feuerleitung verloren, endete der Beschuss.

 

de.sputniknews.com: Libyens Armeechef ersucht Russland um Militärbeistand
Bei dem Treffen mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow am Montag hat der Befehlshaber der libyschen Nationalarmee, Marschall Chalifa Haftar, nach eigenen Angaben Russlands mögliche Militärhilfe für Libyen angesprochen.
„Ja, wir haben es besprochen (eine mögliche Militärhilfe – Anm. d. Red.). Wir sind uns dessen sicher, dass Russland weiterhin unser guter Freund bleibt und uns die Hilfe nicht verweigert“, sagte Haftar gegenüber Journalisten.
Der Treffen zwischen Haftar und Lawrow fand am Montag in Moskau statt. Der libysche Armeechef bekräftigte dabei den Wunsch seines Landes auf weitere Zusammenarbeit mit Russland.
Zurzeit ist die Macht in dem nordafrikanischen Staat geteilt: Im Osten regiert das libysche Parlament in der Stadt Tobruk, unterstützt von Haftar. In der Hauptstadt Tripolis im Westen regiert die mit Unterstützung der Uno und Europas gebildete Regierung der Nationalen Einheit mit Premier Fayez al-Sarradsch an der Spitze.
Am 25. Juli hatten sich Haftar und al-Sarradsch unter Vermittlung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Paris auf eine Waffenruhe und baldige Wahlen geeinigt.

 

Lug-info.com: Die ukrainische Seite hat die Wasserlieferung vom Petrowskij-Wasser in die Republik wieder aufgenommen, teilte das Ministerium für Bauwesen und Kommunalwirtschaft der LVR mit.
„Nach Informationen des staatlichen Unternehmens der LVR „Luganskwoda“ läuft seit Mittag des 12. August die Wasserlieferung von der Petrowskij-Pumpstation nach Lugansk wieder. Zum Stand
vom 14. August werden 8900 Kubikmeter in 24 Stunden geliefert“, heißt es in der Mitteilung.
„Außer der Hauptstadt erhalten Wesjolaja Gora, Obosnoje, Priwetnoje, Stukalowa Balka und Metallist, die von diesem Wasserwerk aus versorgt werden, Wasser“, erläuterte das Ministerium.
„Die ukrainische Seite hat seit dem 6. März dieses Jahres die Wasserlieferung von der von ihr kontrollierten Petrowskij-P
umpstation eingestellt und erst jetzt wurde eine Vereinbarung über die Wiederaufnahme der Wasserlieferung vom Petrowskij-Wasserwerk erreicht“, teilte das Ministerium weiter mit.

 

de.sputniknews.com: Lawrow erläutert Russlands grundsätzliche Position in Bezug auf Libyen
Russland begrüßt die Bereitschaft des Befehlshabers der libyschen Nationalarmee, Marschall Chalifa Haftar, zu einer Verständigung mit dem Chef der Regierung der Nationalen Einheit in Tripolis, Fayez al-Sarradsch. Dies sagte Außenminister Sergej Lawrow bei seinem Treffen mit Haftar am Montag.
„Wir wissen über Ihre Bemühungen und die Bemühungen von al-Sarradsch Bescheid, die darauf ausgerichtet sind, allgemein akzeptable Vereinbarungen zur Umsetzung des Abkommens von Skhirat zu treffen“, so Lawrow. „Wir unterstützen Ihre Bereitschaft zu solchen Vereinbarungen.“
Alle Vermittlungsversuche zur Regelung der Krise in Libyen müssen laut dem russischen Chefdiplomat auf UN-Grundlage erfolgen. Dabei vertrete Russland die Position, dass sich die wichtigsten Figuren in Libyen selbstständig auf die Zukunft ihres Landes einigen sollten.
„Wir sind der Meinung, dass es jetzt sehr wichtig ist, alle Vermittlungsideen und Bemühungen auf die Schritte zu konzentrieren, die sich auf die UN-Tätigkeit stützen“, so Lawrow weiter.
Dies sollte laut ihm gute Bedingungen für einen Dialog schaffen. „Das ist unsere grundsätzliche Position.“…

 

ukrinform.ua: Bei Kämpfen in der Ostukraine sind in den vergangenen 24 Stunden drei Soldaten der ukrainischen Streitkräfte verwundet worden. Tote gab es nicht.
Das teilte der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für die Antiterror-Operation, Oberst Olexandr Motusjanyk, am Montag mit.
„Bei Kämpfen gab es während der letzten 24 Stunden keine Toten in der ukrainischen Armee. Drei Soldaten der Streitkräfte wurden verwundet“, sagte Motusjanyk.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen):
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR
bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner
neunmal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten im Gebiet von Frunse, Perwomajsk, Logwinowo, Sokolniki, Krasnyj Liman und Donezkij. Zum Beschuss haben die ukrainischen Streitkräfte 120- und 82mm-Mörser, Schützenpanzer, verschiedene Arten von Granatwerfern und Schusswaffen verwendet. Durch den Beschuss von Seiten der 58. Brigade wurde eine Stromleitung beschädigt und die Stromversorgung von Golubowskoje unterbrochen.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 170 Geschosse abge
feuert.
Vom 11. bis zum 13. August hat der Gegner neun
Beschießungen pro Tag durchgeführt und damit den sogenannten „Minimumplan“ durchgeführt, der vom stellvertretenden Leiter des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte Generalleutnant Kolesnik bestätigt wurde.
Wir stellen weiterhin ein Anwachsen
der Rechtsverletzungen und Verbrechen durch Soldaten der ukrainischen Streitkräfte in der „ATO“-Zone im Zusammenhang mit dem niedrigen moralisch-psychischen Niveau fest. Die Zahl der Fälle von Alkohol- und Drogenmissbrauch ist gewachsen, ebenfalls die Zahl von Selbstmorden und Desertion unter dem Personal der 14. Brigade.
Zur Aufklärung der Situation ist eine Gruppe von Mitarbeitern der Gegenaufklärung des Sicherheitsdienstes der Ukraine zu einer komplexen Überprüfung in der Brigade eingetroffen.
Außerdem hat nach vom Kommando der „ATO“ vorgenommenen Maßnahmen zur Umsiedlung von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte aus eigenmächtig besetzten Häusern innerhalb von Ortschaften in Feldlager die Zahl der Fälle von Plünderung und Raub gegenüber zivilen Einwohnern zugenommen.
Über das Kommando erboste Soldaten, die nicht die nötige Lebensmittelversorgung und stabile Finanzierung haben, begeben sich auf der Suche nach Lebensmitteln in die nächsten Ortschaften, wo sie sie sich auf dem Weg von Diebstahl und Banditentum beschaffen.
Die Kiewer Truppen behindern mit ihren ständigen Verletzungen des „Regimes der Ruhe“ an der Kontaktlinie den Wiederaufbauprozess von
durch Beschuss beschädigten Strom- und Gasleitungen.
Solche Arbeiten werden regelmäßig durchgeführt. Aber im Zusammenhang damit, dass sie normalerweise an der Kontaktlinie durchgeführt werden und die ukrainischen Streitkräfte das „Regime der Ruhe“ selten einhalten, kommt der Wiederaufbauprozess nur schwer voran.
Die Volksmiliz unterstützt die Spezialisten bei der Durchführung der Wiederaufbauarbeiten und eine solche Arbeit findet regelmäßig statt.

 

de.sputniknews.com: Flugzeugbauer Antonov: Einstiger Gigant will nochmal hoch hinaus – mit fremden Händen
Ganze 70 Flugzeuge will der ukrainische Luftfahrtkonzern Antonov in den nächsten fünf Jahren bauen. Ein ambitioniertes Ziel, findet der Experte Roman Gussarow vom Verkehrsausschuss der russischen Staatsduma (Unterhaus). Dieses Ziel zu erreichen, gelingt demnach nur durch den Ausverkauf geistigen Eigentums des Flugzeugbauers.
„Solche großangelegten Pläne sind für das heutige Antonov-Werk einfach zu viel. Dies ist jenseits der Möglichkeiten des Konzerns“, sagte der Fachmann im Gespräch mit dem Portal „rueconomics“. „Antonov ist heute mehr ein Entwickler als ein Flugzeugbauer. Insofern glaube ich nicht, dass es gelingt, die erklärten Ziele zu erreichen. Es sei denn, man verlagert die Produktion ins Ausland und verkauft Lizenzen an andere Länder.“
Die Produktionskapazitäten des einstigen Giganten reichen laut dem Experten für 70 Flugzeuge innerhalb von fünf Jahren also nicht mehr aus. Und in den letzten zehn Jahren sind die meisten Antonov-Maschinen nicht in der Ukraine, sondern in Russland gebaut worden, wie Gussarow betont.
Der ukrainische Luftfahrtkonzern hatte zuvor seine Produktionspläne veröffentlicht. Demnach sollen in den nächsten fünf Jahren mindestens 70 Flugzeuge gebaut werden, darunter 20 Transportmaschinen An-178. Diese sollen in die Länder der GUS, Afrikas, Asiens sowie in die Türkei geliefert werden. Zudem wolle Antonov den Markt für Regionalverkehrsmaschinen wieder erschließen, heißt es in einer Mitteilung des Konzerns.
Inzwischen ist Antonov eine Sparte des ukrainischen Rüstungskonzerns Ukroboronprom. Deshalb könne der Flugzeugbauer auf den Import russischer Komponenten nun verzichten, heißt es in einer Mitteilung des Konzerns: „Betrug der Anteil russischer Komponenten an der Produktion der An-178 im Jahr 2015 noch 41 Prozent, so konnte das Unternehmen im Jahr 2016 schon gänzlich auf die Bauteile aus diesem Land verzichten“. Das Werk werde nun von anderen Zulieferern beliefert.
Gussarow bezweifelt auch dies: „Es ist sehr schwierig, den Import von Komponenten für jene Projekte zu ersetzen, an denen Russland tiefgreifend beteiligt war.“ Bei einer Militärmaschine wie der An-178 könne man sicherlich Bauteile aus dem Ausland verwenden und das Flugzeug dann auch ohne Zertifizierung auf den Markt bringen. Aber „die Vermarktung von Passagierflugzeugen ohne Zertifizierung ist unmöglich“.
Sicherlich könnte das erklärte Ziel von 70 Flugzeugen für Antonov ein Durchbruch werden – wenn es denn umgesetzt wird. Doch: „Wenn Antonov früher schon, als der russische Markt für den Konzern noch offen war, solche Vorhaben nicht in die Tat umsetzen konnte, wie will das Unternehmen dies heute schaffen – ohne russische Partner und Zulieferer? Da gibt es nur einen Ausweg. Und zwar den Ausverkauf geistigen Kapitals. Darauf ist die heutige Ukraine aber ohnehin orientiert.“

 

Dan-news.info: Die Zahl des Personals des Migrationsdienstes des Innenministeriums der DVR wurde um 80 Personen aufgestockt. Dies teilte der Leiter des Dienstes Wladimir Krasnoschtscheka mit.
„Zur Verringerung d
es Andrangs wurde das Personal des Dienstes um 80 Personen erhöht. Davor betrug das Gesamtpersonal 280“, sagte Krasnoschtscheka und merkte an, dass sich jetzt von 360 Mitarbeitern 297 mit den Pässen beschäftigen.
Zur Lösung des Schlangenproblems in Donezk, Makejewka und Gorlowka wurden zusätzlich drei Zentren zur Ausgabe von Pässen auf der Basis der städtischen Abteilungen des Migrationsdienstes eröffnet. Insgesamt gibt es derzeit in der Republik 33 solcher Einrichtungen.

 

de.sputniknews.com: Berichte über Waffentransporte aus Iran sind reine Provokation – russischer Experte:
Die Berichte über angebliche geheime Waffentransporte aus dem Iran nach Russland entsprechen laut dem russischen Waffenexperten Igor Korotschenko nicht der Wirklichkeit und verfolgen das Ziel, die Bemühungen Moskaus in der Syrien-Krise zu diskreditieren.
„Das ist eine Falschmeldung, deren Ziel es ist, Russland und den Iran als Verletzer der bekannten UN-Resolutionen darzustellen. Im Rahmen der militär-technischen Kontakte mit Teheran hält sich Moskau streng an die UN-Resolutionen und verstößt nicht gegen sie“, betonte Korotschenko vom russischen Analysezentrum für weltweiten Waffenhandel (CAWAT) am Montag.
Er ist der Meinung, dass das Ziel dieser Informationsprovokationen darin bestehe, „einen Schatten auf Russland zu werfen und die Anstrengungen Moskaus bei der politisch-diplomatischen Beilegung der Syrien-Krise zu diskreditieren.“
Die „Welt am Sonntag“ hatte unter Berufung auf „westliche Geheimdienste“ berichtet, dass Teile für schwere, offensive Waffensysteme aus dem Iran via Syrien zur Wartung nach Russland gebracht worden seien. Damit sollen Russland und der Iran gegen die Resolution 2231 des UN-Sicherheitsrates verstoßen haben.

 

Dan-news.info: „In den Bildungseinrichtungen der mittleren Berufsbildung wurden 7591 Bewerbungen eingereicht, davon 132 im Rahmen des humanitären Programms zur Wiedervereinigung des Volkes des Donbass“, teilte das Bildungs- und Wissenschaftsministerium der DVR mit. „Bei den Sonderkategorien gibt es 236 Bewerbungen von Waisen, 88 von Menschen mit Behinderung, 171 von Kindern von Bergleuten, 79 von Soldaten und Mitgliedern ihrer Familien“.

 

Lug-info.com: Der mittlere Ertrag der Getreidekulturen ist im Vergleich zum letzten Jahr um fast 8% gestiegen. Das teilte heute der Landwirtschaftsminister der LVR Ruslan Sorokowenko mit.
„Bis jetzt wurden mehr als 216.000 Tonnen Getreide gemahlen. Insgesamt wurden 82% der Frühkulturen geerntet. Wenn man den Weizen gesondert betrachtet, so wurden 173.000 Tonnen gemahlen und 84% geerntet“, sagte der Minister.
„Im Vergleich zum letzten Jahr ist der Ertrag größer als im Vorjahreszeitraum. Der mittlere Ertrag beträgt jetzt 30,6 Zentner pro Hektar, im letzten Jahr waren es 28,4“, teilte Sorokowenko mit.

 

de.sputniknews.com: Über die US-Biolabors auf dem Territorium der Ukraine kann Washington die Situation innerhalb des Landes kontrollieren und sie notfalls auch zuspitzen. Diese Ansicht äußerte der russische unabhängige Sicherheitsexperte Igor Nikolajtschuk gegenüber dem Portal „rueconomics“.
Der Ausbau von militärischen Biolaboratorien in Ex-Sowjetrepubliken soll Besorgnis bei den Nachbarländern auslösen, wie westliche Medien schreiben. Solche Labore existieren bereits in Georgien, Kasachstan, Armenien. Aber die meisten – mehr als 15 Stück – gibt es in der Ukraine. Interessant ist, dass der Ausbau des Labornetzes erst nach den Ereignissen 2014 begann, obwohl ein entsprechendes Abkommen schon im August 2005 unterzeichnet worden war.
Wie das Portal „rueconomics“ berichtet, werden die Labore komplett vom Pentagon finanziert. Die US-amerikanischen Mitarbeiter genießen diplomatische Immunität und die lokalen Behörden dürfen sich demnach in ihre Tätigkeit nicht einmischen. Formell sollen sich die Labore, die in den Städten Odessa, Winnyzja, Uschhorod, Lwiw, Kiew, Cherson und Ternopil liegen, mit der Erforschung von Viren und Bakterien beschäftigen. Es gebe aber auch Forschungszentren an der Grenze zu der russischen Halbinsel Krim und zur selbsternannten Volksrepublik Lugansk.
Sämtliche Labore kontrolliere das US-Unternehmen Black and Veatch Special Projects Corp. Westlichen Medien zufolge sind die regelmäßigen Epidemie-Ausbrüche in der Ukraine mit der Tätigkeit dieser Laboratorien verbunden – von der Botulismus-Epidemie in Kiew und Cherson bis hin zu einer unbekannten Darminfektion, an der im vergangenen Jahr im Gebiet Odessa etwa 400 Kinder erkrankt seien.
Offiziell sei die Aufgabe dieser Forschungszentren das Monitoring der epidemiologischen Lage und die Entwicklung von Gegenmaßnahmen für Infektionen, die sich in der Region verbreiten könnten, sagt Nikolajtschuk gegenüber dem Portal. Somit sollen diese Labors die westliche Welt vor Viren und Epidemien schützen, die von den Territorien kommen können, auf denen sie sich unkontrollierbar verbreiteten.
Die Amerikaner sichern dem Experten zufolge mit diesem Labor-Projekt einige Arbeitsplätze für die örtlichen Bewohner. Die seien damit gut aufgehoben und würden zu Einflussagenten in ihren Regionen.
„Was die Ukraine betrifft, würde ich diese Labors als einen Teil eines allgemeinen Programms wahrnehmen. Alles kommt jedoch an seinen Platz, wenn wir uns die Zahl dieser Zentren anschauen“, so Nikolajtschuk. Die Ukraine sei nicht das Land, wo „der Ebola-Virus tobt“, und nicht das Land, wo ein ernsthaftes Monitoring der epidemiologischen Lage notwendig sei. „Trotzdem befinden sich in der Ukraine die meisten dieser Labore.“
Über diese Labore können die USA Nikolajtschuk zufolge die Lage im Land beeinflussen. Die Gefahr dieser Forschungszentren aus der Sicht der Entwicklung biologischer Waffen solle nicht hochgespielt werden. Es sei nur wenig wahrscheinlich, dass irgendein Krieg auf der Nutzung biologischer Waffen basieren werde, weil „sie nicht effektiv sind“. „Diese Forschungen haben aber zweifelsohne Destabilisierungspotenzial – von der Situation ‚es kam zu einer Ausströmung, wir schließen das Territorium‘ bis zu einer direkten Erpressung“, sagt der Experte.
Die Arbeit der Biolabors sei hauptsächlich darauf gezielt, die innere Lage im Land zu kontrollieren, die nach Bedarf auch zugespitzt werden könnte, fügte Nikolajtschuk abschließend hinzu.

 

Dan-news.info: „Heute gegen 16:00 Uhr sind Mitarbeiter von „Woda Donbassa“ vom Territorium der Donezker Filterstation in Richtung Jasinowataja gefahren. Von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte wurde auf sie das Feuer mit Schusswaffen eröffnet“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach derzeit vorliegenden Informationen gab es keine Verletzten in Folge des Beschusses.

 

Ukrinform.ua: Nach den Ermittlungsergebnissen der Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine sind bei der Schlacht um Ilowajsk im August 2014 366 Soldaten der ukrainischen Armee ums Leben gekommen. 429 Soldaten wurden verwundet und 300 Soldaten gefangen genommen.
„Es war eine heimtückische Tötung von 366 ukrainischen Soldaten, 429 Soldaten erlitten verschiedene Verletzungen und 300 wurden gefangen genommen. Die ukrainischen Streitkräfte haben Waffen und Militärtechnik im Wert von fast 300 Millionen Hrywnja verloren“, teilte die Generalstaatsanwaltschaft mit.
Laut den Ermittlungen hätten die russischen Militärangehörigen am 29. August 2014 auf dem Befehl des Generalstabs der russischen Streitkräfte die Kolonnen der ukrainischen Soldaten gemeinsam mit drei gefangenen russischen Fallschirmjägern mit schweren Waffen aus nächster Nähe erschossen. Nach Angaben des Sicherheitsdienstes der Ukraine sei das Verhältnis der ukrainischen Soldaten zu den russischen Einheiten sowie den Kräften der terroristischen Organisationen „Volksrepubliken Donezk und Luhansk“ 1:18 gewesen, bei den Panzern habe das Verhältnis 1:11, bei den Panzerfahrzeugen 1:16, bei der Artillerie 1:15 und bei den Raketenwerfern 1:24 betragen.
An der östlichen Grenze der Ukraine wurden 35 taktische Bataillone und Kompanien mit einer Gesamtstärke von mindestens 45100 Mann, bis zu 160 Panzer, 350 Stück Artillerie, 130 Mehrfachraketenwerfer, 192 Kampfflugzeuge und 137 Hubschrauber stationiert.

 

de.sputniknews.com: Ukrainische Militärtechnologien für Nordkorea: Kiew reagiert auf NYT-Bericht:
Die Berichte der „New York Times“ (NYT), wonach die Ukraine möglicherweise Waffen und Militärtechnologien nach Nordkorea geliefert hat, sind laut dem Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, Alexander Turtschinow, eine reine Provokation.
„Die Unternehmen des ukrainischen Verteidigungs- bzw. Luft- und Raumfahrtkomplexes haben keine Waffen und Militärtechnologien nach Nordkorea geliefert“, betonte Turtschinow.
Diese Information ist ihm zufolge eine Provokation der russischen Geheimdienste: „Diese Information entbehrt jeder Grundlage, verfügt über provokativen Inhalt und ist höchstwahrscheinlich von russischen Geheimdiensten provoziert worden, deren Ziel es ist, von eigenen Verbrechen abzulenken.“
Turtschinow fügte hinzu, dass die Ukraine das nordkoreanische Regime für totalitär, gefährlich und nicht vorhersagbar halte.
Zuvor hatte die Zeitung „The New York Times“ (NYT) unter Berufung auf Experten und Geheimdienste berichtet, dass die Ukraine passende Triebwerke für die nordkoreanischen Raketen geliefert habe.

 

Wpered.su: Am 12. August beging die Stadt Amwrosiewka in der DVR den Tag der Stadt sowie einen der wichtigen Berufsfeiertage des Bezirks – den Tag des Bauarbeiters.
Um den Einwohnern von Amwrosiewka zu gratulieren, kamen Ehrengäste aus der RF – der Sekretär des Rostower Oblastkomitees, der Vorsitzende der Fraktion der KPRF in der Gesetzgebenden Versammlung des Rostower Oblast Jewgenij Iwanowitsch Bessonow und das Mitglied des ZK der KPRF, der erste Sekretär des Jakutischen Republikkomitees der KPRF, der stellvertretende Vorsitzende der Staatsversammlung (Il Tumen) der Republik Sacha (Jakutien) Wiktor Nikolajewitsch Gubarjow.
Ein Geschenk für die Stadt von den Gästen war das Buch „Der fünfte Donsker“ über die Heldentaten der Kavalleristen in den Jahren des Großen Vaterländischen Krieges. Die Ausgabe ist aktuell wie nie, weil das Buch der Befreiung des Kaukasus, des Kuban, des Don, der Sowjetunition und anderer Länder von den faschistischen deutschen Tyrannen gewidmet ist, denen, die für die Freiheit und Ehre des Vaterlands gekämpft, das Heimatland in schrecklichen Kämpfen an der Front und im Hinterland verteidigt haben, die den faschistischen Besatzern das Rückgrat gebrochen und über dem zu Fall gebrachten Reichstag die Fahne des großen Sieges gehisst haben.
Jewgenij Bessonow überreichte dem Leiter des Amwrosiewskij-Bezirks der DVR Nikolaj Tarasenko eine Gedenkmedaille des ZK der KPRF zu Ehren des 100. Jahrestags der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution.
Mit Glückwünschen und Reden an die Amwrosiewer trat Wiktor Gubarjow auf, seine Gratulation richtete auch der Vorsitzende des ZK der KPRF, der Vorsitzende der Fraktion der KPRF in der Staatsduma der RF G. A. Sjuganow aus, in der er anmerkte dass die Kommunisten das Streben der DVR und der LVR nach Unabhängigkeit unterstützen und dass sie auch ihre Solidarität mit den Kommunisten des gesamten Donbass zum Ausdruck bringen, die gegen den Imperialismus, soziale Ungerechtigkeit, Lüge und Gewalt kämpfen.
Pressedienst der Fraktion der KPRF in der Gesetzgebenden Versammlung des Rostower Oblast

Standard

Presseschau vom 13.08.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends / nachts:

de.sputniknews.com: Russland wird Eliteteile der Luftlandetruppen an westlicher Grenze konzentrieren
Eine taktische Übung der russischen Luftlandetruppen ist am Freitag auf dem Gelände Kislowo bei Pskow zu Ende gegangen, schreibt die Moskauer Tageszeitung „Nesawissimaja Gaseta“. Daran nahmen Angehörige des 104. Regiments und der 76. Division sowie einige andere Verbände der Luftlandetruppen, darunter Sondereinheiten teil.
In einem Monat werden diese Verbände neben anderen Formationen der russischen Luftlandetruppen am strategischen russisch-weißrussischen Manöver „Sapad-2017“ teilnehmen. „Geübt wird ein weiter Kreis von Aufgaben, die die Luftlandetruppen zu Friedens- und zu Kriegszeiten zu erfüllen haben“, hatte der Befehlshaber der Luftlandetruppen, Generaloberst Andrej Serdjukow, angekündigt.
„Unter den Bedingungen eines realen Krieges sollen Angehörige der Luftlandetruppen Verbände des Gegners von der Luft aus blockieren. Dabei müssen sie in autonomem Regime, weit entfernt von den Hauptkräften handeln“, sagte der General.
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau wurde bei Pskow die Landung von Personal und Eliteverbänden der Luftlandetruppen organisiert. „Geübt wurden Handlungen einer schnellen Eingreiftruppe zur Beilegung der Krise (…) unter den Bedingungen aktiver Handlungen illegaler bewaffneter Formationen“, hieß es.
Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu hatte im vergangenen Juli mitgeteilt, dass in nächster Zeit zwei weitere Bataillone aufgestellt und rund 2.000 Einheiten neuer bzw. modernisierter Kampftechnik an die Luftlandetruppen ausgeliefert werden sollen.
Bei der jüngsten Übung wurden auch Muster neuer Waffen und Kampftechnik sowie von Drohnen und Fallschirmen getestet. So wurden Luftlande-Schützenpanzer BMD-4M und Schützenpanzerwagen BTR-MDM „Rakuschka“ (Muschel) erprobt, mit denen im November das 104. Regiment ausgestattet wird.
Oberst Eduard Rodjukow, korrespondierendes Mitglied der Russischen Akademie der Militärwissenschaften, führte die Entscheidung darauf zurück, dass das 104. Regiment der Luftlandetruppen unweit der estnischen Grenze stationiert ist. „Die NATO verstärkt ihre Truppengruppierung in diesem Land, Russland muss adäquat reagieren. Das Personal des Regiments sind Profisoldaten, die ihren Dienst auf Vertrag ableisten.“ Sie würden in erster Linie mit modernsten Waffen und Kampftechnik ausgestattet, sagte der Militärexperte.

Ukrinform.ua: Die Terroristen haben am Samstag ein Wohnviertel der Ortschaft Nowoluhanske beschossen.
Wie die Polizei der Region Donezk mitteilte, ereignete sich der Beschuss um 5 Uhr. Beim Beschuss seien zwei Privathäuser, ein Pkw, die Stütze einer Gasleitung beschädigt worden. Nach vorläufigen Angaben habe es keine Verletzte und Tote gegeben.
Die Polizei nahm Ermittlungen wegen Terroranschlags auf.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben heute Nowoluganskoje beschossen und die LVR dessen beschuldigt. Dies teilte der offizielle Vertreter der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko mit.
„Die ukrainische Seite im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung hat Fakten des Beschusses von Nowoluganskoje von den Positionen des 43. Panzergrenadierbataillons der 53. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte vorgestellt. Nach Fotos, die in ukrainischen Informationsagenturen veröffentlicht wurden, verweist der Kompass darauf, dass das Feuer auf Nowoluganskoje aus nordöstlicher Richtung kam, aus Swetlodarsk, wo sich die Postionen der 53. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte befinden“, berichtete er.
In der Folge des Beschusses wurden in der Puschkin-Straße drei private Häuser, ein leichtes Fahrzeug vom Typ BAS beschädigt, der Pfeiler einer Gasleitung wurde zerstört.
„Dies ist nicht der erste Fall einer Verzerrung von Informationen in den Berichten der Vertreter der ukrainischen Seite und wir bitten die Vertreter des Gemeinsamen Zentrums und der OSZE, eine Untersuchung dazu durchzuführen“, sagte Marotschko.

de.sputniknews.com: Saakaschwili stellt Ukraine Ultimatum in Fake-Anruf mit russischen Prankern
Die russischen Pranker Wowan und Lexus (Wladimir Kusnezow und Alexej Stoljarow) haben sich einen Streich mit Georgiens Ex-Präsident, Michail Saakaschwili, erlaubt. In einem Fake-Anruf haben sie sich für den Vizechef der Administration des ukrainischen Staatschefs ausgegeben und Saakaschwili ging ihnen voll auf den Leim.
Laut dem TV-Sender „Rossija 24“ ließ Saakaschwili sich in dem Telefonat dazu verleiten, den — angeblichen — ukrainischen Behörden ein Ultimatum zu stellen — wenn sie ihm nicht die ukrainische Staatsbürgerschaft zurückgeben, werde ihm das „sauer aufstoßen“.
„Wenn sie (die ukrainischen Behörden — Anm. d. Red.) mich nicht in die Ukraine lassen, ist das eine Sache. Wenn sie mir Hindernisse in den Weg stellen, ist das nicht ihr verdammtes Problem, denn dann werde ich Vollgas geben. Das wird ihnen sauer aufstoßen!“, wetterte Saakaschwili während des Fake-Anrufes.
„Er (der ukrainische Präsident — Anm. d. Red.) weiß doch nicht, mit wem er sich einlässt. Ich habe ihm übrigens geschrieben: hast du vergessen, wer ich bin? Ich habe enormen Mut, viele Verbindungen, einen großen Namen. Ich werde all dies für konkrete Ziele und gegen diese Oligarchen-Gestalten verwenden“, so Saakaschwili, der während des Telefonats in Ungarn weilte.
Der ukrainische Migrationsdienst hatte Ende Juli mitgeteilt, dass Saakaschwili die ukrainische Staatsbürgerschaft entzogen worden sei. Der Grund dafür sollen von ihm gemachte falsche Angaben bei der Einbürgerung gewesen sein. Der Ex-Präsident befand sich zur Zeit der Ausbürgerung in den USA, später reiste er nach Polen, um es weiterhin zu verlassen. Die ukrainische Staatsbürgerschaft wurde Saakaschwili im Mai 2015 verliehen, im selben Monat wurde er zum Gouverneur des Gebietes Odessa ernannt. Im November 2016 hat der ukrainische Präsident Petro Poroschenko Saakaschwili aus dem Gouverneursamt und vom Posten seines Beraters entlassen.

vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden neunmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Perwomajsk, Almasnaja, Slawjanoserbsk, Donezkij, Frunse, Losowoje, Nishneje Losowoje, Shelobok und Kalinowo-Borschtschewatoje.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzern, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Uno fordert von Kiew: Diskriminierung von Donbass-Bewohnern stoppen
Vertreter des UN-Hochkommissars für Flüchtlinge (UNHCR) haben die Ukraine aufgerufen, den Schutz der zivilen Bevölkerung zu gewährleisten. Dies berichtet die ukrainische Nachrichtenagentur UNN.
Die internationalen Beobachter forderten unter anderem, die Sozialleistungen an alle ukrainischen Bürger, unabhängig von deren Wohnort auszuzahlen.
Im UNHCR arbeite man zudem am Schutz der Rechte von deportierten Personen zum Zugang zu allen Regierungsdienstleistungen und staatlichen Auszahlungen. In erster Linie sollten Renten und Sozialleistungen nicht mehr an den Wohnort gebunden sein.
Derzeit weigert sich die Regierung in Kiew, Renten und Sozialleistungen an die ukrainischen Bürger auszuzahlen, die in den Regionen von Donezk und Lugansk leben.

Armiyadnr.su: Operative Informationen der Streitkräfte der DVR zur Lage
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 23 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräften wurden die Gebiete von 13 Ortschaften der Republik mit Artillerie, Mörsern, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In der Folge der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte gab es folgende Schäden (Stand 13. August):
Stromleitungen in Sachanka sind beschädigt. Die Wiederaufbauarbeiten laufen.
Zusätzliche Informationen werden ermittelt.

de.sputniknews.com: Russische Spezialflugzeuge kreisen über Krim-Küste – aus unklarem Grund
Mindestens zwei Flugzeuge der russischen Sonderstaffel „Rossija“ sind Medienberichten zufolge am Sonntag aus ungeklärten Gründen über der südlichen Küste der Krim zwischen Jalta und Sudak gekreist. Nach inoffiziellen Angaben erfüllten die Maschinen einen Auftrag des Militärs.
Die „Rossija“-Staffel ist eigentlich für die Beförderung hoher Regierungsmitglieder, darunter auch von Präsident Wladimir Putin zuständig.
Ein informierter Sprecher teilte der Nachrichtenagentur RIA Novosti mit, dass die Maschinen im Auftrag des Verteidigungsministeriums im Einsatz gewesen seien. „Sie haben für den Funkverkehr gesorgt.“ Näheres wurde zunächst nicht bekannt.

Dan-news.info: „Gegen 23:00 begann ein Beschuss, sie haben praktisch die ganze Nacht geschossen. In der Folge des Beschusses geriet ein Wohnhaus in Kominternowo in der Kirow-Straße in Brand. Leider konnte es nicht gelöscht werden, deshalb wurde das Gebäude durch das Feuer vollständig vernichtet. Außerdem wurde eine Stromleitung beschädigt. Kominternowo, Saitschenko, Leninskoje, Dsershinskoje haben keinen Strom“, teilte die Verwaltung des Nowoasowskij-Bezirk der DVR mit.
Informationen über Verletzte sind bisher nicht eingegangen. Der Leiter der Ortsverwaltung von Sachanka Igor Podgornyj berichtete auch über Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte.
„In der Nacht wurde das Dorf beschossen. Es waren sowohl Detonationen zu hören als auch Schüsse mit Schusswaffen. Durch eine Kugel wurde ein Gasleitung durchschlagen. Der Schaden wurde ohne Abschaltung der Gasversorgung operativ beseitigt. Außerdem wurden Stromleitungen beschädigt, ein Teil von Sachanka hat keinen Strom“, sagte er.

de.sputniknews.com: Schoigu nennt Ort der Entscheidungsschlacht um Syrien

Russlands Verteidigungsministerium
Die ostsyrische Stadt Deir ez-Zor, die seit Jahren vom „Islamischen Staat“ (IS) belagert wird, ist nach Einschätzung des russischen Verteidigungsministers Sergej Schoigu der Ort, wo über die endgültige Befreiung Syriens von der berüchtigten Terrormiliz entschieden wird.
In Syrien gebe es mehrere Schlüssel-Orte, die für einen Sieg über den IS wichtig seien, sagte der Minister im russischen Fernsehen. „Deir ez-Zor ist der wichtigste Ort am Euphrat, der für die Beendigung des Kampfes gegen den IS sehr wichtig, wenn nicht entscheidend ist.“
In Deir ez-Zor, der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im Nordosten Syriens, sind sowohl Zivilisten als auch Militärs seit 2014 einer IS-Blockade ausgesetzt. Sie werden durch Regierungshubschrauber aus der Luft mit Lebensmitteln und Munition versorgt. Die Regierungstruppen kontrollieren rund die Hälfte der Stadt, die vor Kriegsbeginn fast 300.000 Einwohner zählte…

nachmittags:

de.sputniknews.com: Syrische Armee erobert Al-Suchna – Weg nach Deir ez-Zor frei
Einheiten der syrischen Armee haben mit Unterstützung der russischen Luftwaffe am Sonntag die Stadt Al-Suchna in der Provinz Homs von den Kämpfern der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS, auch Daesh) komplett befreit, verlautete aus dem Russlands Verteidigungsministerium.
„Die Befreiung von Al-Suchna von den IS-Terroristen eröffnet für die syrischen Regierungstruppen die Möglichkeit zum Vormarsch und dem Entsatz der Stadt Deir ez-Zor“, so die russische Militärbehörde.
Der zentrale und südliche Teil der Stadt seien um sieben Uhr morgens infolge von harten Kämpfen zwischen den syrischen Soldaten, den Einheiten der Volkswehr und den Terroristen befreit worden. Damit konnte die Regierungsarmee die volle Kontrolle über die Stadt herstellen, so Russlands Verteidigungsministerium.

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR
bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner neunmal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Auf das Territorium der Republik wurden 120 Geschosse abgeschossen. Opfer und den Soldaten der Volksmiliz und der Zivilbevölkerung gibt es keine.
Wir bemerken eine Aktivierung der Luftaufklärung des Gegners entlang der Kontaktlinie. So wurde im Gebiet von Krymskoje und Frunse der Flug einer Drohne einer Aufklärungskompanie des 16. Bataillons „Poltawa“ der 58. Brigade der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
Diese Maßnahmen zeugen von der
Vorbereitung einer weiteren Provokation unter Anwendung von großkalibriger Artillerie durch die ukrainischen Streitkräfte.
Die Volksmiliz stellt weiter das Vorhandensein von verbotenen Waffen und Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie fest.
So wurde im Gebiet von Troizoje die Ankunft von zwei Schützenpanzern festgestellt sowie Feuerpositionen von zwei Mörserbatterien entdeckt. Mit diesen Waffen werden auf Befehl des Kriegsverbrechers und Kommandeurs der 53. Brigade der ukrainischen Streitkräfte Grusewitsch nachts provokatives Beschüsse unserer Positionen durchgeführt.
Im Gebiet von Nowoalexandrowka gab es am 8. August 2017 bei der Installation von Minensperren eine Detonation, in deren Folge ein Soldat aus einem technischen Zug der 10. Gebirgssturmbrigade starb, ein weiterer wurde verletzt.
Als der Kommandeur Subanitsch von dem Vorfall erfuhr, traf er die Entscheidung, den Überlebenden als während eines Beschusses Verletzten darzustellen, den Tod des zweiten Soldaten aber zu verheimlichen, weil er ein Rekrut war und noch nicht in den Listen des Truppenteils stand.

de.sputniknews.com: Russischer Verteidigungschef appelliert an Rebellen in Syrien
Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu hat die bewaffnete Opposition in Syrien aufgerufen, mit den Terroristen in den vier „Zonen der Deeskalation“ selbständig fertig zu werden.
Die Eskalationszonen seien eingerichtet worden, um die Terroristen von den Rebellen zu trennen, sagte Schoigu am Sonntag im russischen Fernsehen.
„Wir haben gesagt: Das sind Zonen der Eskalation. Dort werden sämtliche Kampfhandlungen eingestellt, denn dort ist die Opposition und gibt es keine Banditen“, äußerte der russische Verteidigungsminister und forderte: „Wenn es dort doch Banditen gibt, dann muss die Opposition in der jeweiligen Eskalationszone selbständig gegen diese kämpfen.“
Russland, der Iran und die Türkei hatten sich am 4. Mai auf die Etablierung so genannter Deeskalationszonen geeinigt, um die Zivilbevölkerung zu schützen, Syrien vor einem Zerfall zu bewahren sowie ein Ende der Gewalt und eine friedliche Beilegung des seit 2011 andauernden Krieges zu ermöglichen.
Diese Schutzonen, in denen jegliche Kämpfe eingestellt wurden, umfassen die Provinz Idlib, Teile der benachbarten Provinzen Latakia, Hama und Aleppo, Gebiete im Norden der Provinz Homs, Ost-Ghuta sowie die südlichen Provinzen Derya und Kuneitra.
Russland, der Iran und die Türkei sind Garantiemächte der seit Dezember geltenden Waffenruhe in Syrien. Der Krieg, der Anfang 2011 ausgebrochen war, hat laut Uno-Angaben mehr als 280.000 Todesopfer gefordert.

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
Die ukrainische Seite verstößt weiter in Verletzung aller Vereinbarungen
gegen Waffenstillstand, auch unter Anwendung schwerer Artilleriewaffen.
In Richtung Donezk hat der Gegner Mörser verwendet. Auf sieben Ortschaften und die umliegenden Gebiete wurden 25 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 17 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen.
In Richtung Mariupol hat der Gegner schwere Artillerie und Mörser verwendet und sieben Artilleriegeschosse des Kalibers 152mm, 36 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 8 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm auf sechs Ortschaften und die umliegenden Gebiete abgeschossen sowie Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
Gestern um 19:40 wurde von den Positionen der 40. Artilleriebrigade der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Talakowka aus auf Anweisung des Kriegsverbrechers Pantschenko ein weiteres Mal mit Artillerie des Kalibers 152mm geschossen. In der Folge des Beschusses von Gebieten um Leninskoje wurde eine vor kurzem reparierte Stromleitung wieder beschädigt. Hunderte von Wohnhäusern in Sachanka, Kominternowo, Saitschenko, Leninskoje und Dsershinskoje haben keinen Strom, die Reparaturarbeiten laufen.
Die Artilleriebeschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte in diesem Gebiet, in deren Folge die Stromversorgung unterbrochen wird, tragen systematischen Charakter, was von ihrer Zielgerichtetheit zeugt. Außerdem hat die 59. Panzergrenadierbrigade wieder Wohnhäuser in Kominternowo mit Leuchtmörsergeschossen nach dem Prinzip von Brandmunition beschossen. In der Folge brannte ein privates Haus in der Kirow-Straße 6 ab.
Ich will die Aufmerksamkeit der Vertreter der OSZE-Mission und der internationalen Rechtsschutzorganisationen, die auf dem Territorium der Republik aktiv sind, darauf lenken, dass die zunehmenden Fälle von vorsätzlicher Inbrandsetzung von Feldern und Wohnhäusern, die Unterbrechung der Funktion von Stromnetzen und Wasserleitungen in der Folge von Beschüssen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte bedrohlichen Charakter haben. Sie sind ein Element des Genozids, den die ukrainische Regierung gegen die Bevölkerung des Donbass betreibt.
Insgesamt gab es in den letzten 24 Stunden 23 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte.
Neben der
Verwendung von Drohnen zur Luftaufklärung und zur Feuerleitung der Artillerie sind Fälle zu bemerken, wo auf deren Trägerteilen verschiedene Munition installiert wird. So haben am 11. August ukrainische Kriegsverbrecher versucht, gegen Wohnhäuser in Staromichajlowka eine neue „blutige Errungenschaft“ einzusetzen, eine Arbeit ihrer Unterstützer, von Freiwilligen, eine Drohne „Komandor“ vom Typ „Multiconter“, auf dem eine kumulative Ladung „KS-6“ angebracht war.
Nur durch die Wachsamkeit unserer Verteidiger des Luftraums, die die Drohne des Gegners abgeschossen haben, ist es gelungen, Opfer unter der Zivilbevölkerung zu zu vermeiden.

de.sputniknews.com: Wie wächst Russlands Wirtschaft unter Sanktionen? Deutsche Experten erstaunt
Die russische Wirtschaft wächst trotz Sanktionen und Einbruchs des Ölpreises so stark wie seit Jahren nicht, schreibt die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ).
Nach Angaben des Nationalen Statistikamtes, das am Freitag die vorläufigen Konjunkturzahlen veröffentlichte, ist Russlands Wirtschaft im zweiten Quartal um 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gewachsen. Auf das Jahr gerechnet wäre das der größte Anstieg der Wirtschaftsleistung seit dem dritten Quartal 2012, betont FAZ.
Die Monatszahlen der Wirtschaftsaktivität lassen Analysten zufolge auf eine breite Erholung schließen. „Sowohl im Bau als auch in der Industrie hat das Wachstum stark zugelegt“, hieß es aus dem Analysehaus Capital Economics. Auch im Handelsbereich seien positive Zahlen zu verzeichnen. Nur die Landwirtschaft hatte im zweiten Quartal einen Rückgang der Wirtschaftsleistung zu beklagen.
„Die russische Wirtschaft hat den Einbruch beim Ölpreis und die Sanktionen des Westens offenbar gut verkraftet. Das Bruttoinlandsprodukt ist seit Ende 2016 wieder im Aufwärtstrend, nachdem es sieben Quartale lang geschrumpft war“, betonen die Autoren des Artikels.
Zuvor war berichtet worden, dass 71 Prozent der Unternehmen laut einer Studie des britischen Wirtschaftsprüfers Ernst & Young (EY) eine Verbesserung der Wirtschaftslage in Russland erwarten.
Am 2. August hatte US-Präsident Donald Trump das neue Sanktionspaket gegen Russland unterzeichnet. Das zuvor von beiden Parlamentskammern abgesegnete Gesetz erweitert die Strafmaßnahmen gegen russische Banken und richtet sich zudem gegen alle Unternehmen, die sich an der Instandsetzung, der Modernisierung oder dem Ausbau russischer Exportpipelines beteiligen.
Damit soll vor allem das Pipeline-Projekt Nord Stream 2 von Russland nach Europa verhindert werden. Weil dadurch auch europäische Unternehmen und die Energieversorgung in Europa gefährdet sind, waren die amerikanischen Sanktionspläne in der EU auf Widerstand gestoßen.

de.sputniknews.com: Schoigu: Von Assad kontrolliertes Gebiet mehr als verdoppelt
Die syrischen Regierungstruppen haben in der letzten Zeit weite Teile des Landes von den Dschihadisten befreien können. Als Folge kontrolliert die Regierung in Damaskus laut dem russischen Verteidigungsministers Sergej Schoigu jetzt doppelt so viele Gebiete wie vor zwei Monaten.
„In den beiden letzten Monaten sind die Gebiete, die von der Regierung in Damaskus kontrolliert werden, flächenmäßig auf das 2,5-Fache gewachsen“, sagte der russische Verteidigungsministers Sergej Schoigu am Sonntag im russischen Fernsehen. Dies sei nach der Trennung zwischen den Terroristen und der syrischen Opposition möglich geworden.
Vor dieser Trennung haben in Syrien nämlich gleichzeitig zwei Kriege stattgefunden: der eine zwischen Regierung und Terroristen, der andere zwischen Regierung und Rebellen, so Schoigu.
Nach der Entstehung der Deeskalations-Zonen, in denen die Regierung und die Rebellen sich nicht mehr bekriegen, habe man sich auf den Kampf gegen die Dschihadisten konzentrieren können.

Standard

Presseschau vom 12.08.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends / nachts:

de.sputniknews.com: Worauf Poroschenko bei Präsidentschaftswahl Fokus setzen wird – Medien
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko plant, für eine neue Amtsdauer wiedergewählt zu werden. In seiner Wahlkampagne wird er den Fokus auf den EU-Beitritt seines Landes legen. Das berichtet die ukrainische Online-Zeitung „Ukrajinska Prawda“ am Freitag unter Hinweis auf Quellen aus dem unmittelbaren Umkreis des ukrainischen Staatschefs.
Nach Informationen der Online-Zeitung ist Poroschenko überzeugt davon, dass Kiew eine Möglichkeit erhalten wird, die Mitgliedschaft zur EU mit gutem Grund zu beantragen. Darüber habe der ukrainische Präsident mit seinem Umfeld gesprochen. „Als wir uns diese Aufgaben angehört haben, schienen sie uns völlig real. Erinnern Sie sich, schon im vergangenen Jahr glaubte niemand daran, dass wir ein visafreies Regime mit der EU haben werden. Aber es existiert. Poroschenko glaubt, dass der EU-Beitritt der Ukraine real ist“, zitiert „Ukrajinska Prawda“ die Quelle.
Die Präsidentschaftswahl in der Ukraine soll am 31. März 2019 stattfinden.

de.sputniknews.com: USA erwägen Antwort auf Moskaus Maßnahmen gegen US-Diplomaten – Weißes Haus
Washington prüft Moskaus Handlungen bezüglich der amerikanischen Diplomaten und deren Eigentum, hält sie für unangemessen und zieht alle Antwortmöglichkeiten in Betracht. Das hat ein Vertreter des US-Sicherheitsrats am Freitag in einem Interview für RIA Novosti gesagt.
„Wir nehmen alle unbegründeten Maßnahmen seitens Moskau gegen unsere Diplomaten und das diplomatische Eigentum ernst und erwägen Varianten unserer Antwort“, so der Vertreter des US-Sicherheitsrats.
Am Freitag hatte die russische Zeitung „Kommersant“ unter Berufung auf diplomatische Quellen berichtet, die US-Regierung könne von Russland fordern, eines von insgesamt vier Generalkonsulaten in den USA zu schließen. Die Entscheidung könne bis zum 1. September bekanntgegeben werden. Welcher russischen Botschaft nun die Schließung drohe, erwähnte „Kommersant“ allerdings nicht.
Zuvor hatte der russische Präsident Wladimir Putin erklärt, dass insgesamt 755 Mitarbeiter der diplomatischen Missionen der USA Russland verlassen müssen. Damit sinkt deren Zahl auf 455 – das entspricht der Zahl der russischen Diplomaten in den Vereinigten Staaten. Zudem untersagte Russland den USA die Nutzung von Lagerräumen in Moskau und eines Ferienhauses in Serebrjany Bor in Moskau. Wie Putin weiter betonte, haben die USA einen durch nichts provozierten Schritt zur Verschlechterung der Beziehungen zu Moskau unternommen. Zugleich sagte der Präsident, er unterstütze keine Einschränkungen der Zusammenarbeit, die für die USA „spürbar“ wären.

Vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden neunmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen, in der Folge eines der Beschüsse wurde ein Soldat der LVR verletzt. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Nishneje Losowoje, Frunse, Wesjolaja Gora, Kalinowo, Donezkij, Shelobok. Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern und Schusswaffen.
Durch Mörserbeschuss wurde bei Nishneje Losowoje ein Soldat der LVR verletzt.
Zerstörungen von Gebäuden und Verletzte unter der Zivilbevölkerung gibt es nicht.

de.sputniknews.com: Reaktion auf Ausweisung der US-Diplomaten: Trump setzt Deadline
US-Präsident Donald Trump hat bestätigt, dass Washington noch bis zum 1. September Gegenmaßnahmen zur Ausweisung der US-Diplomaten aus Russland beschließen wird.
„Ich habe gerade mit dem Außenminister (Rex Tillerson — Anm. d. Red.) gesprochen. Und wir reden davon, dass wir unsere Antwort bis zum 1. September formulieren werden“, sagte Trump nach einem Treffen mit Tillerson, der US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, und dem Nationalen Sicherheitsberater Herbert McMaster in New Jersey.
Am vergangenen Wochenende hatte Tillerson nach einem Treffen mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow in Manila bereits angekündigt, dass die USA Gegenmaßnahmen bis zum 1. September bestimmen würden….

de.sputniknews.com: Amerika von russischem Unkraut überschwemmt: Botaniker aus Russland mobilisiert
Amerika ist plötzlich von Unkrautpflanzen „überschwemmt“ worden, die eigentlich für Russland typisch sind. Die Amerikaner müssen sogar russische Botaniker anstellen, die gegen Kamillen, Flockenblumen und andere Arten von „Biowaffen“ kämpfen.
Wie die Expertin der Pflanzenabteilung des Moskauer Botanischen Gartens „Nikolai Zizin“, Julia Winogradowa, mitteilte, hat eine Delegation russischer Wissenschaftler in diesem Sommer drei Nationalparks in den USA besucht, wo sie sich mit der Ausrottung von Unkraut befassten.
Diese Expeditionen finden bereits seit fünf Jahren statt. „Wir kommen, besuchen den jeweiligen Nationalpark, erforschen die dortige Flora und finden diese oder jene Besonderheiten heraus, warum diese Pflanzen dort wachsen“, so Winogradowa. „Wenn uns etwas gefällt, bitten wir, dass man uns Keime oder Samen dieser oder jener Pflanzen für unseren botanischen Garten bereitstellt.“
In diesem Jahr besuchten die russischen Botaniker drei Nationalparks im nördlichen Teil der Rocky Mountains: Grand Teton, Yellowstone und Glacier. Winogradowa zufolge wurde diese Reise zu einer richtigen Mission zur Rettung der amerikanischen Natur vor Flockenblumen und Kamillen. „Da wir gerade zum Zeitpunkt des Jätens gekommen waren, wurden wir eingeladen, daran teilzunehmen“, betonte sie.
Das Problem ist, dass das aus Russland stammende Unkraut die traditionellen amerikanischen Pflanzen „eindämmt“, was unter den Biologen in Übersee eine richtige Panik auslöste. Viele Pflanzen gehören zu so genannten invasiven Arten, die sich nicht ohne menschliche Hilfe verbreiten und die Vielfalt der amerikanischen Pflanzenwelt gefährden.
Erste europäische Pflanzen wurden noch zu Zeiten der Erschließung des Wilden Westens in die Rocky Mountains gebracht: Umsiedler hatten diverse Gemüsesamen bei sich, mit denen aber auch verschiedene Unkrautarten nach Amerika kamen. Jetzt gibt es Experten zufolge deutlich mehr Möglichkeiten für die Verbreitung von invasiven Pflanzen, nicht zuletzt wegen der Entwicklung des Tourismus und auch wegen der Migration. Dabei ergreift die Leitung der US-amerikanischen Nationalparks keine Vorsichtsmaßnahmen, wobei bei den Besuchern die Anwesenheit von „unerwünschten“ Samen gecheckt werden könnte.
Manche Pflanzen wurden mit Absicht nach Amerika eingeführt: beispielsweise die Trespen, die inzwischen auf 80 Prozent des Territoriums der Great Plains wachsen und einst als Viehfutter dienen sollten. Jetzt aber lässt sich die Pflanzenart nicht mehr ausrotten: Sie wächst sogar auf Geysiren, wo Erdtemperaturen von bis zu 80 Grad herrschen.
Dank russischen Botanikern wurde die amerikanische Natur aber bereits vor Pflanzen wie beispielsweise Blutweiderichen gerettet. Wie sie in die Neue Welt gebracht wurden, ist unbekannt. Aber ihre Ausrottung hat insgesamt fast 15 Jahre in Anspruch genommen: Es musste nämlich eine gewisse schädliche Insektenart ermittelt werden, die alle Sprösslinge und Wurzeln dieser Pflanzen auffrisst. Aber einzelne Exemplare der Blutweideriche kommen immer noch vor, also kann man nicht hundertprozentig sicher sein, dass es diese Pflanzen in Amerika nicht mehr gibt.
Auch Rhaponticum repens gilt in 18 US-Bundesstaaten nahezu als „Naturkatastrophe“. Die Überlebenskraft dieses Unkrauts beläuft sich auf Jahrzehnte, es verdrängt wertvolle Futterpflanzen und ist zudem sehr giftig für Pferde. Es ist äußerst schwer, diesen „Einwanderer“ zu bezwingen.
„Nach Angaben des US-Landwirtschaftsministeriums und der Universität von Montana unterscheidet sich jede einzelne Population von Rhaponticum repens genetisch von den anderen, und deshalb ist es unklar, wie es auszurotten wäre“, so Expertin Winogradowa weiter.
US-amerikanische Botaniker schlagen vor, bestimmte Fliegen- und Wurmarten gegen diese Pflanzen einzusetzen, aber ihre russischen Kollegen sind gegen solche Methoden, denn später könnten die Insekten auch Nutzpflanzen vernichten.
Botaniker sagen, dass es auch in Russland ein ähnliches Problem mit aus Amerika gebrachten Pflanzen gebe. Allerdings sei der Anteil der russischen Pflanzenarten in den USA größer als der der amerikanischen in Russland – etwa 80 gegen 60 Prozent, präzisierte Winogradowa.
Die Spezialisten bedauern, dass in Russland – im Unterschied zu den USA – das Jäten von invasiven Pflanzen in Naturparks verboten ist. Zwar werden Schadpflanzen wie Bärenklau trotzdem vernichtet, aber rein formell ist das immer ein Verstoß gegen das Gesetz.

Lug-info.com: Beim Beschuss von Wesjolaja Gora heute Morgen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurde ein Einwohner leicht verletzt. Dies teilte der Pressedienst der Volksmiliz der LVR mit.
„Zwei Gebäude in der Schewtschenko-Straße wurden beschädigt. Nach vorläufigen Informationen wurde ein Mann leicht verletzt“, teilte die Behörde mit.
Es wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte in Stschastje aus geschossen.

de.sputniknews.com: Moskau zu angeblichem Druck auf ausländische Journalisten
Russlands Außenministerium hat einen Bericht der Zeitung „The Washington Post“ über den Druck, den die russische Regierung angeblich auf ausländische Journalisten ausübt, als unglaubwürdig verurteilt.
„Derartige ausgedachte Vorwürfe überlassen wir dem Gewissen dieser Zeitung“, so die Mitteilung der russischen Außenbehörde, die online veröffentlicht wurde.
Damit reagiert die Behörde auf den Artikel „Wie arbeiten und leben Journalisten in Russland zu den Zeiten von D. Trump in Russland?“ vom 6. August. Da wird der WP-Reporter Andrew Roth aus dem Moskauer Büro zitiert. Dieser soll erklärt haben, dass er mehrmals durch Vertreter der russischen Behörden im Zusammenhang mit seiner professionellen Tätigkeit unter Druck gesetzt worden wäre. So soll er 2014 an der russisch-ukrainischen Grenze gestoppt und kontrolliert worden sein, da die Grenzsoldaten die Überquerung der Grenze durch den Journalisten als „verdächtig“ wahrgenommen und ihn gewarnt haben sollen, ihm womöglich die Akkreditierung zu entziehen.
2016 soll ein offizieller Vertreter des russischen Verteidigungsministeriums Roth angeblich gewarnt haben, dass seine Teilnahme an Pressereisen auch vom Ton seiner Artikel in der Zeitung abhängen würde. Gleichzeitig habe der Journalist allerdings erklärt, im Großen und Ganzen keine Probleme mit der russischen Regierung gehabt zu haben. Die beschriebenen Ereignisse betrachte er zudem nicht als „die Politik der russischen Regierung“.
Im entsprechenden Artikel gebe es eine „fragliche Passage“, hieß es nun aus dem russischen Außenamt. „Die Künstlichkeit derartiger Belege“ für einen angeblichen administrativen Druck sei offensichtlich. Der Autor des Berichts nennt der Behörde zufolge weder Namen, noch Amtsbezeichnungen der Mitarbeiter der russischen Behörden, die ihn angeblich unter Druck gesetzt haben sollen.

de.sputniknews.com: Trump erwägt militärische US-Einmischung in Venezuela – Caracas antwortet
Die USA sind bereit zu einer militärischen Intervention zur Regelung der Situation in Venezuela, wie US-Präsident Donald Trump äußerte.
„Venezuela ist nicht weit weg und die Menschen dort leiden und sterben, wir haben viele Varianten für Venezuela, darunter auch eine mögliche militärische Alternative, wenn das nötig ist“, so Trump.
Das Pentagon bekam eigenen Angaben zufolge keine Befehle angesichts Venezuelas, ist aber bereit, US-Interessen und Amerikaner zu schützen.
Der venezolanische Verteidigungsminister Vladimir Padrino Lopez bezeichnete Trumps Äußerung als „ein Aberwitz“.
„Das ist der höchste Ausdruck von Extremismus. In den USA regiert eine extremistische Elite“, so Lopez gegenüber dem TV-Sender VTV.
Trumps Worte sind laut dem venezolanischen Minister für Kommunikation und Information, Ernesto Villegas, „eine präzedenzlose Bedrohung für die nationale Souveränität“. Später soll noch ein offizielles Statement von Venezuelas Außenministerium folgen.
Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro hatte am Freitag erklärt, die Beziehungen seines Landes zu den USA auf Grundlage von Respekt und Gleichheit wiederherstellen zu wollen. Er beauftragte dazu Außenminister Jorge Arreaza, ein Telefonat mit US-Präsident Donald Trump oder ein persönliches Treffen am Rande der Generaldebatte der UN-Vollversammlung im September in New York zu organisieren.
Ende Juli hatten die USA wegen der umstrittenen Wahl in Venezuela Sanktionen gegen den Präsidenten Nicolás Maduro verhängt. Wegen der jüngsten Entwicklungen sollen sämtliche Vermögen Maduros in den USA eingefroren und US-Bürgern Geschäfte mit ihm verboten werden.
Am 30. Juli hatten die Bürger Venezuelas über eine verfassungsgebende Versammlung abgestimmt. Präsident Maduro feierte nach Angaben von Reuters den Ausgang der Wahl als Erfolg. Die Opposition und Vertreter anderer Staaten – darunter der USA, Argentiniens und Brasiliens – hatten die Abstimmung boykottiert.

de.sputniknews.com: Ukraine will Grenzschutz à la Europa
Der staatliche Grenzschutzdienst der Ukraine will seine Grenzen nun „nach europäischem Vorbild“ schützen, wie der Chef der Behörde, Pjotr Tsigikal, mitteilte.
„Wir haben vor, unsere Einheiten in den Abteilungen des Grenzschutzdienstes zu stärken, die sich direkt an der Grenzlinie befinden“, sagte er in einem Interview dem ukrainischen Fünften Sender.
Die neuen Grenzposten sollen demzufolge „nach europäischem Vorbild“ geschaffen werden: mit einem Abstand von 15 bis 20 Kilometer voneinander entfernt, statt bisher zwischen 30 und 100 Kilometer.
Besondere Aufmerksamkeit wird laut Tsigikal fast der ganzen Grenze zu Russland und der zu Transnistrien geschenkt, die er als „ein transnistrisches Segment der moldawischen Grenze“ bezeichnet. „Der Abschnitt mit Weißrussland“ werde „auch gestärkt“.
Zuvor war mitgeteilt worden, dass die Ukraine die Umsetzung ihres Mauerprojekts, auch als „europäische Mauer“ bezeichnet, wegen mangelnder Finanzierung gestoppt habe. Das Projekt sieht den Bau von Gräben und Sonderobjekten an der russisch-ukrainischen Grenze vor. Die Länge der Grenze beträgt mehr als 2.000 Kilometer. Laut Wünschen der ukrainischen Regierung sollte die Mauer die östliche Grenze der Europäischen Union werden.

Armiyadnr.su: In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 53 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 19 Ortschaften der Republik mit Artillerie, Mörsern, Panzer, Schützenpanzern, Schützenpanzerwagen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In der Folge von Beschüssen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte gab es folgende Schäden (Stand am 12. August)
in Sachanka, Babenko-Straße 5 geriet ein Haus in Brand.
Zusätzliche Informationen werden ermittelt.

de.sputniknews.com: Syrische Armee erobert letzte IS-Hochburg in Homs
Die syrischen Regierungstruppen haben zusammen mit verbündeten Einheiten die Stadt Al-Suchna in der Provinz Homs vollständig von den Kämpfern der Terrormiliz Islamischer Staat (auch IS, Daesh) befreit. Dies meldet die Agentur RIA Novosti unter Berufung auf eine Quelle vor Ort.
„Die syrische Armee hat die ganze Stadt Al-Suchna, eine der letzten Hochburgen des IS in der Provinz Homs, befreit“, so die Quelle. „Derzeit suchen die Minenräumer in der Stadt nach Sprengstoff und Minen, die die Kämpfer womöglich deponiert haben.“
Der Quelle zufolge hatten die syrischen Truppen die Stadt wenige Tage vor dem endgültigen Sturm komplett eingekesselt.
Die Stadt Al-Suchna war die letzte wichtige Hochburg des IS auf dem Weg der syrischen Armee zu der noch immer belagerten Stadt Deir ez-Zor. Seit mehr als drei Jahren befinden sich die Stadt Deir ez-Zor und der Militärflughafen zwei Kilometer vor der Stadt in einem Kessel der Terroristen. Vor einigen Monaten hatten die IS-Terroristen die Verbindungen zwischen den Soldaten in der Stadt und dem Militärflughafen abgeschnitten. Trotz der regelmäßigen Angriffe des IS verteidigt sich die Garnison von Deir ez-Zor und führt regelmäßig Gegenangriffe gegen die Terroristen. Die Soldaten und Zivilisten erhalten Lebensmittel und Munition aus der Luft.

Nachmittags:

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
Die ukrainische Seite v
erstößt in Verletzung aller Vereinbarungen weiterhin gegen den Waffenstillstand, auch unter Verwendung schwerer Waffen.
In Richtung Donezk hat der Gegner Artillerie, Panzer und Mörser verwendet. Auf elf Ortschaften und die umliegenden Gebieten wurden zwei Artilleriegeschosse des Kalibers 122mm, drei Panzergeschosse sowie 55 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 91 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen.
In Richtung Mariupol und Gorlowka hat der Gegner neun Panzergeschossen, 42 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm auf acht Ortschaften und die umliegenden Gebiete abgeschossen sowie Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
Auf Sachanka wurden von den Positionen des 11. Panzergrenadierbataillons der 59. Panzergrenadierbrigade aus wieder
Leuchtmörsergeschosse nach dem Prinzip von Brandmunition verwendet. Gestern entstand in der Folge eines solchen Beschusses in der Babenko-Straße ein Brand und ein Wohnhaus wurde teilweise zerstört.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden 53 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
Bei der Verteidigung der Republik
starb ein Soldat und einer wurde verletzt.
Nach uns vorliegenden Informationen bereiten Kämpfer der terroristischen Organisation „Rechter Sektor“ eine
weitere Provokation gegenüber ukrainischen Soldaten vor, die vermutlich als Beschuss von Seiten der Streitkräfte der DVR dargestellt werden soll, um die Lage in Richtung Gorlowka zu verschärfen.
So bereiten Nationalisten des „Rechten Sektors“, die im Gebiet von Dsershinsk stationiert sind, einen Mörserbeschuss am 24. August,
am Tag der Unabhängigkeit der Ukraine, auf die Positionen der 128. Gebirgsjägerbrigade der ukrainischen Streitkräfte vor. Im Rahmen der Vorbereitung dieser Provokation verbreiten die Kämpfer Gerüchte über einen in Vorbereitung befindlichen Angriff von Einheiten der Streitkräfte der DVR in Richtung Gorlowka.
Es wurde die Zunahme von nicht kampfbedingten Verlusten in der 72. mechanisierten Brigade im Gebiet von Awdejewka bemerkt. Am 9. August hat ein Soldat dieser Brigade, der sich auf den Positionen befand, zufällig auf den Auslösemechanismus einen Granatwerfers gedrückt. In der Folge wurden drei ukrainische Soldaten verletzt. Wobei solche Fälle von unvorsichtigem Umgang mit der Waffe in dieser Abteilung der 72. Brigade bei weitem keine Einzelfälle sind, vom Bataillonskommando wurde die Entscheidung getroffen, den Untergebenen alle Granaten wegzunehmen, sowohl Handgranaten als auch solche für Granatwerfer.

de.sputniknews.com: Experte zu drei Länder-Lösung für Syrien-Konflikt: Ideal aber höchst unwahrscheinlich
Nach der Einrichtung von Deeskalationszonen in Syrien sollen Einheiten der bewaffneten Opposition in politische Kräfte umgewandelt werden, so der Orientalist Boris Dolgow. Eine Zusammenarbeit zwischen den USA, Russland und der Türkei in Syrien hält der Experte jedoch kaum für möglich.
„Die Anwesenheit von Zehntausenden von bewaffneten Kämpfern in Syrien ist nicht der beste Hintergrund für eine politische Regelung. Die Einrichtung von Deeskalationszonen ist daher wirklich eine wichtige Aufgabe aber das ist eine Aufgabe für die erste Phase“, sagte der Experte des Zentrums für arabische und islamistische Studien bei einem Runden Tisch von Rossiya Segodnya in Moskau.
In der zweiten Phase soll dem Experten zufolge die bewaffnete Opposition in politische Kräfte umgewandelt werden. Erstmals in der Geschichte habe man derartige Verhältnisse in Kolumbien gesehen. Dort habe es eine bewaffnete Gruppierung gegeben, die Jahrzehnte lang gegen die Regierung kämpfte, aber sie sei letztendlich in eine politische Kraft umgewandelt worden. Dabei betonte Dolgow, dass eine solche Variante „ideal“ wäre, aber für Syrien sei sie „noch nicht in Sicht.“
Der Experte sieht die Einrichtung von Deeskalationszonen als positiv, warnt aber vor den Folgen eines solchen Schrittes, sollte der Prozess in die Länge gezogen werden.
„In diesen Zonen bildet sich die Struktur einer lokalen Regierung. Es gibt bereits Gebiete, die von lokalen Gruppen bewacht werden. Das ist eine Enklave, die abgesondert nach eigenen Gesetzen lebt. Sollten diese Zonen lange bestehen, kommt es in Folge zu einer Tendenz der Absonderung dieser Zonen, wenn nicht zu deren Spaltung. Russland ist aber für die Stabilisierung in Syrien und für die Aufrechterhaltung der syrischen Staatlichkeit.“
Eine mögliche Zusammenarbeit zwischen den USA, Russland und der Türkei in Syrien sei laut Dolgow aus zwei Gründen höchst unwahrscheinlich. Erstens hätten alle drei Länder unterschiedliche Interessen im Nahen Osten. Zweitens sind die neuen US-Sanktionen auf eine Konfrontation mit Russland ausgerichtet. Daher könne von einer gemeinsamen Operation zwischen Russland, der Türkei und den USA keine Rede sein, betonte der Experte.
Ende August solle eine weitere Verhandlungsrunde zum Syrien-Friedensprozess in Astana stattfinden.
Am 8. und 9. August haben in Teheran Beratungen von Experten aus Russland, dem Iran und der Türkei stattgefunden – der Garantiestaaten für den Verhandlungsprozess in Astana.
Die Vertreter des russischen Verteidigungsministeriums und der gemäßigten syrischen Opposition hatten am 31. Juli bei ihrem Treffen in Kairo das Funktionieren der dritten Deeskalationszone nördlich der Stadt Homs vereinbart. Die neue Zone besteht aus 84 Ortschaften mit über 147.000 Einwohnern.
Der bewaffnete Konflikt in Syrien dauert seit März 2011. Nach UN-Angaben sind darin bis dato mehr als 220.000 Menschen ums Leben gekommen.

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR
bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner neunmal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten in den Gebieten von
Frunse, Nishneje Losowoje, Wesjolaja Gora, Kalinowo, Donezkij und Shelobok.
Bei den Beschüssen haben die ukrainischen Streitkräfte Mörser des Kalibers 120 und 82mm und Schusswaffen verwendet. Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 64 Mörsergeschosse abgeschossen.
In der Folge des Beschusses wurden ein friedliche
Einwohner und ein Soldat der Volksmiliz der LVR verletzt.
Die OSZE-Mission erwähnt täglich in ihren Berichten Verletzungen der Minsker
Vereinbarungen durch die Kiewer Truppen.
Seit dem 7. August haben die Beobachter das Fehlen folgender Waffen der ukrainischen Streitkräfte in den Lagerorten festgestellt: 9 T-80-Panzer, 21 T-72-Panzer, 18 Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira“ und 3 Antipanzergeschütze D-48.
Am Abend des 8. und in der Nacht auf den 9. August wurden im von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Sewerodonezk in Verletzung der Abzugsgrenzen von der OSZE-Mission 12 Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira“ bemerkt.
Die Volksmiliz stellt auch weiterhin Verletzungen der Bedingungen zur Stationierung von Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie fest.
Am südlichen Rand von Katerinowka, auf der Postionen eines Zugstützpunkte der 10. Brigade der ukrainischen Streitkräfte ist eine Kolonne Militärtechnik mit einem Schützenpanzer und zwei Fahrzeugen mit Personal eingetroffen.
Die Aufklärung der Volksmiliz beobachtet den Prozess der
Ausrüstung neuer Befestigungen durch die Kiewer Truppen.
Die zuvor erhaltene Information, dass im Gebiet von Nowotoschkoswkoje ein neuer Zugstützpunkt mit Feuerpostionen einer Mörserbatterie ausgerüstet wird, hat sich bestätigt.
Besonders möchte ich anmerken, dass die ukrainische Seite keine Maßnahmen zur unbehinderten Bewegung der OSZE-Patrouillen unternimmt, wie es die Minsker Vereinbarungen fordern.
Wegen Minengefahr oder Vorhandenseins von nicht detonierten Geschossen bleibt die Bewegung der Patrouillen im Norden des Trennungsabschnitt im Gebiet von Solotoje, im Trennungsabschnitt im Gebiet von Staniza Luganskaja sowie im Süden der Brücke bei Stschastje beschränkt.
Wir rufen die ukrainische Seite ein weiteres Mal zur Erfüllung der im Rahmen der Minsker Vereinbarungen übernommenen Verpflichtungen auf.
Die Aufklärung der Volksmiliz beobachtet
Aktivitäten von ukrainischen Diversions- und Erkundungsgruppen entlang der gesamten Kontaktlinie.
Die Intensität ihrer Arbeit schwankt in verschiedenen Abschnitten, aber man kann keine Richtung hervorheben.
Diese Gruppen befassen sich mit der Aufklärung von Positionen der Kräfte der Republik, führen Provokationen durch, leiten Artillerieschläge und führen den Minenkrieg. Dabei haben wir mehrfach festgestellt, dass Soldaten der ukrainischen Streitkräfte auf eigene Minensperren gerieten. Buchstäblich gestern starb ein Soldat, der versuchte Minen zu verlegen, im Verantwortungsbereich der 53. Brigade.

de.sputniknews.com: Mit Hinblick auf Syrien-Operation: Russische Piloten bekommen andere Ausbildung
Die Kampfausbildung von Piloten der russischen Luft- und Weltraumstreitkräfte ist laut Luftwaffenchef Viktor Bondarew mit Rücksicht auf die Erfahrungen in Syrien verändert worden.
„Wir haben gewisse Veränderungen in den Plänen der Kampfausbildung vorgenommen sowie den Plan der Wehrausbildung von Kursanten geändert“, sagte Bondarew im TV-Sender Rossija 24. „Die Einsatzausbildung in unseren Zentren erfuhr natürlich ebenfalls eine Wandlung – wir üben neue Arten des Erdzielbeschusses.“
Die Operation der russischen Streitkräfte in Syrien habe sowohl positive als auch negative Seiten der Luftwaffentechnik ans Licht gebracht, wobei Russlands Luftwaffe in Syrien „ausgezeichnete Ergebnisse“ erzielt habe. „Unter den Schlägen der russischen Luftstreitkräfte litt kein einziger Zivilist, wir vernichten ausschließlich IS-Banditen“, betonte Bondarew….

ukrinform.ua: Inhaftierter Journalist in Russland: Suschtschenko schreibt Brief an Ukrinform-Kollegen
Der in Russland inhaftierte Mitarbeiter der Nachrichtenagentur Ukrinform, Roman Suschtschenko, hat einen Brief an seine Kollegen geschrieben.
Suschtschenko bedankte sich im Brief bei den Kollegen für ihre menschliche Wärme, Anteilnahme und Hilfe für seine Familie. „Es stehen Monate der Ungewissheit und Erwartung bevor“, schrieb er. Suschtschenko habe im Gefängnis begonnen zu malen und lese Bücher. Jetzt warte er auf das Buch von Yuval Noah Hararis „Homo Deus“.
Der Korrespondent der Nachrichtenagentur Ukrinform in Frankreich, Roman Suschtschenko, war zu einem Privatbesuch nach Moskau gereist und dort am 30. September 2016 festgenommen worden. Am 7. Oktober wurde er wegen Spionage angeklagt. Der russische Geheimdienst FSB erklärte, dass Suschtschenko Mitarbeiter der ukrainischen Militäraufklärung ist. Die Hauptverwaltung für Aufklärung im Verteidigungsministerium der Ukraine dementierte das.
Roman Suschtschenko ist seit 2002 in der Nachrichtenagentur Ukrinform tätig. Seit 2010 ist er der Ukrinform-Korrespondent in Frankreich.

de.sputniknews.com: Syrien: „Russische Piloten brechen dem internationalen Banditentum das Rückgrat“
Russische Piloten stellen in Syrien Ordnung her, äußerte der Chef der russischen Luft- und Weltraumstreitkräfte, Viktor Bondarew.
Demnach unterstützen russische Flieger in Syrien die konstitutionelle Ordnung.
„Dank den russischen Luft- und Weltraumstreitkräften wird dort (in Syrien – Anm. d. Red.) Ordnung hergestellt. Das Rückgrat des internationalen Banditentums wird gebrochen“, sagte Bondarew während der Feier des Tages der Luftstreitkräfte.
Mit viel Mühe und Arbeit machten die russischen Piloten Geschichte und seien der Achtung wert, meinte der Luftwaffenchef und gratulierte den Fliegern zu ihrem Berufsfeiertag….

Lug-info.com: Die Arbeiter von drei Bergwerksvereinigungen, die sich unter äußerer Leitung von „Wneschtorgservis“ befinden, haben einen Tarifvertrag mit der Führung des Unternehmens abgeschlossen. Dies teilte die Gewerkschaftsföderation der LVR mit.
Der Abschluss des Vertrags fand auf einer Konferenz unter Beteiligung von Vertretern der Kollektive der Bergwerksvereinigungen „Krasnodonugol“, „Swerdlowantrazit“ und „Rowenkiantrazit“, der Führung und Vertretern der Filiale Nr. zwei von „Wneschtorgservic“, von Vertretern der territorialen Organisation der Gewerkschaft des Bergleute der LVR
statt.
„Die Delegierten der Konferenz behandelten den von einer Arbeitsgruppe vorbereiteten Entwurf des Tarifvertrag für 2017 und stimmten einstimmig für die Annahme“, teilte die Gewerkschaftsföderation mit und fügte hinzu, dass das Dokument sozialökonomische Garantien für die Arbeiter der genannten Unternehmen festlegt
„Der heute unterzeichnete Tarifvertrag zwischen der Verwaltung und dem Arbeitskollektiv der Filiale Nr. 2 von „Wneschtorgservis“ bestätigt alle zuvor festgelegten Garantien für die Arbeiter, unter anderem im Bereich des Arbeitsschutzes, der Erholung, der Versorgung mit Haushaltskohle, kultureller Massenarbeit“, sagte der Vorsitzende der Gewerkschaftsföderation Oleg Akimow.

„Es muss gesagt werden, dass die territorialen Gewerkschaftsorganisationen der Bergleute eine sehr große Arbeit geleistet haben, um die Garantien für die Arbeiter beim Übergang der Bergwerke unter äußere Leitung zu verteidigen. Und wir sind der Führung von „Wneschtorgservis“ dankbar, die ihr Versprechen, die Garantien für das Arbeitskollektiv zu erhalten, gehalten hat“ fügte er hinzu.
Der Leiter der Filiale Nr. 2 von „Wneschtorgservis“ Sergej Gorochow unterstrich, dass das genannte Dokument dazu dient, den Arbeitern der Bergwerke von Krasnodon, Serdlowsk und Rowenki würdige Bedingungen für Arbeit und Erholung zu garantieren. Er berichtete, dass die Arbeitsgruppe sich mehrere Monate lang mit der Ausarbeitung des Tarifvertrags befasst hat.
„Unser schlussendliches Ziel ist erreicht – die Frage des komplexen Schutzes der sozialen Garantien für die Werktätigen juristisch abzuschließen“, sage Gorochow.
Der Vorsitzende der territorialen Gewerkschaftsorganisation der Bergarbeiter er LVR von Rowenki Igor Rjabusckin fügte hinzu, dass die Arbeit an dem Tarifvertrag sofort nach Einführung der äußeren Leitung begonnen hat.
„Die heutige Unterzeichnung ist die logische Fortsetzung dieser Arbeit. Die Fortsetzung, nicht der Abschluss. Die heute angenommenen Regelungen des Tarifvertrags sind ein Fundament, auf dem wir die weitere Arbeit zum Schutz der sozialökonomischen Garantien der Arbeiter in den Unternehmen der Filiale Nr. 2 von „Wneschtorgservis“ aufbauen werden“, erklärte Rjabuschkin.
Im Verlauf der Konferenz wurde auch die Entscheidung getroffen, die Arbeit an dem Tarifvertrag für die Jahre 2018-2019 fortzusetzen.

de.sputniknews.com: „Schlechtmachen“: Russlands Vizepremier über US-Hauptbestimmung
Ihre wichtigste Bestimmung sehen die USA Russlands Vizepremier Dmitri Rogosin zufolge darin, Moskau möglichst zu schaden.
Damit reagierte der russische Vizepremier auf einen Artikel des Ex-CIA-Chefs John McLaughlin in der „New York Times“ (NYT).
„Wenn man nach diesem Material in der NYT urteilt, sehen die Amerikaner ihre Bestimmung darin, uns überall und in allem schlecht zu machen“, schrieb Rogosin auf seinem Twitter-Account.
McLaughlin hatte zuvor einen Artikel unter dem Titel „Wie verhält man sich richtig gegenüber Russland?“ publiziert. Hier erzählt er von seiner Reise nach Russland im Oktober 2016, um „die amerikanisch-russischen Beziehungen unter die Lupe zu nehmen“. Zwar kann Washington dem Ex-CIA-Chef zufolge Russland nicht zwingen, „die Nato vor den eigenen Grenzen zu begrüßen“, dafür könnten die USA aber an der „Festigung der Einheit der Allianz und der Eindämmungsstrategie arbeiten“. Die USA sollen aus seiner Sicht hinter Russland „keinesfalls zurückstehen und ihm erlauben, auf seine Art und Weise zu handeln“.
McLaughlin betonte, dass derzeit keine Rede davon sei, Russland, wie einst die UdSSR zu zerstören. Seine „stärksten Neigungen“, mit Ausnahme der Bereiche von gegenseitigem Interesse, müssten allerdings unbedingt gebändigt werden. Washington müsse Kiew mit modernsten Abwehrwaffen versorgen, damit es sich „vor den russischen Eroberern“ schützen könnte. Der Druck auf Russland, unter anderem mittels Sanktionen, müsste gleichzeitig erhöht werden.

Dan-news.info: 25 Mitarbeiter des Zivilschutzministeriums der DVR haben Ehrenurkunden für ihren Mut bei der Beseitigung eines Brandes unter Beschuss von ukrainischen Soldaten im Petrowskij-Bezirk von Donezk erhalten. Die Auszeichnung fand heute in der Hauptstadt der Republik statt.
Die festliche Versammlung aus diesem Anlass besuchte der Abgeordnete des Volkssowjets der DVR, Kommandeur einer Einheit der Streitkräfte der Republik Roman Maljutin sowie andere Soldaten.
„Die
selbstlose Arbeit der Soldaten des Zivilschutzministeriums gleicht oft einer echten Heldentat. Sie müssen unter Beschuss und unter Einsatz ihres eigenen Lebens Menschen und ihren Besitz retten, Brände löschen und andere Notfallsituation zu beseitigen“, sagte Maljutin zu den Versammelten. „Sie können zu Recht Rettungskräfte genannt werden. In den schwierigsten Situationen, unter Beschüssen kommen sie als erste den Menschen zur Hilfe“.
Er überreichte 25 Rettungskräften Ehrenurkunden „Für Mut, selbstlose Arbeit, oft unter Lebensgefahr, einen persönlichen Beitrag zur Schutz der Bevölkerung und zur Beseitigung von Notfallsituationen“. Nach den Worten Maljutins
hatte er mehrfach Soldaten des Zivilschutzministeriums im Einsatz gesehen: in frontnahen Bezirken, unter Einsatz ihres Lebens haben sie keinen einzigen Hilferuf außer acht gelassen….

de.sputniknews.com: Lawrow und saudischer Außenminister wollen gemeinsam Nahost-Krisen beilegen
Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat bei einem Telefonat mit seinem saudischen Amtskollegen Adel al-Dschubeir nach möglichen Wegen der Regelung der Krisen im Nahen Osten gesucht.
„Die Außenminister Russlands und Saudi-Arabiens haben die aktuellen Fragen der Weiterentwicklung von gegenseitig vorteilhaften russisch-saudischen Beziehungen einschließlich des Plans für entsprechende Kontakte auf verschiedenen Ebenen besprochen“, heißt es in der Mitteilung der russischen Außenbehörde.
Die beiden Minister sollen dabei betont haben, dass die Förderung allseitiger Kontakte im langfristigen Interesse beider Länder sei und der Sicherung des Friedens und der Stabilität auf der regionalen und internationalen Ebene diene.
Lawrow und al-Dschubeir vereinbarten dem russischen Außenministerium zufolge zudem die Fortsetzung des Dialogs über Wege zur Regelung der Krisensituationen im Nahen Osten.

de.sputniknews.com: Polen will die Geschichte umschreiben – russische Staatsduma
Laut dem Leiter des Auswärtigen Ausschusses der russischen Staatsduma (Parlamentsunterhaus), Leonid Sluzki, sind die Beschuldigungen seitens des polnischen Außenministers Witold Waszczykowski, dass die Sowjetunion mit Deutschland für die Entfesselung des Zweiten Weltkrieges verantwortlich ist, ein neuer Versuch, die Geschichte umzuschreiben.
Zuvor hatte Waszczykowski in einem Interview für das polnische Onlineportal Wpolityce erklärt, die Sowjetunion trage ebenso wie Deutschland die Verantwortung für die Entfesselung des Zweiten Weltkrieges. So kommentierte er die Erklärung des russischen Botschafters in Polen, Sergej Andrejew, dass Polen die Denkmäler für sowjetische Soldaten behalten soll.
„Der polnische Außenminister Witold Waszczykowski hat in seinem Bestreben, das staatliche Sakrileg und die Schändung des Gedenkens an die Kämpfer gegen den Faschismus zu rechtfertigen, einen extremen Grad des politischen Zynismus und der historischen Unkenntnis erreicht. Die Beschuldigungen, dass die Sowjetunion ebenso wie Deutschland den Zweiten Weltkrieg entfesselt hatte, sind ein neuer ruchloser Versuch, die Gesichte umzuschreiben, was die polnischen Politiker heute sehr oft tun“, sagte Sluzki am Samstag gegenüber Journalisten.
Er betonte, der Beitrag des sowjetischen Volkes zum Sieg über den Faschismus und zur Befreiung Europas, unter anderem Polens, könnte und sollte nicht angezweifelt werden. „Solche Handlungen und Erklärungen sind empörend und gefährlich, denn sie ermutigen offenbar Revanchisten, die geistige Nachfolger der Nazis sind“, so der Abgeordnete.
Sluzki merkte an, die Staatsduma hätte bereits das polnische Gesetz verurteilt, laut dem in Polen Denkmäler für sowjetische Soldaten abgerissen werden sollen.
„Die israelische Knesset war mit uns solidarisch. Hoffentlich werden sich auch die Parlamente der europäischen Länder unserer Position anschließen und die Verhöhnung unseres gemeinsamen historischen Gedächtnisses nicht zulassen“, so Sluzki.
Zuvor hatte der polnische Präsident Andrzej Duda Änderungen am Gesetz zum Verbot der „Kommunismus-Propaganda“ unterzeichnet. Demnach sollen in Polen etwa 500 Denkmäler, die den „Kommunismus rühmen“, abgerissen werden.
Die Parlamente Russlands und Israels vereinbarten beim Moskau-Besuch des Knesset-Vorsitzenden, Juli-Joel Edelstein, gemeinsam gegen die Änderungen am polnischen Gesetz aufzutreten. Die israelischen Abgeordneten erklärten daraufhin, dass die Schändung von Denkmälern für Holocaust-Opfer und die Soldaten der Roten Armee, die Europa vom Faschismus befreit hätten, von jedem Land der Welt verurteilt werden sollte

abends:

ukrinform.ua: Poroschenko: Armee erhielt fast 16000 Stück Waffen und Technik
Der staatliche Rüstungskonzern „Ukroboronprom“ hat fast 16000 Stück Waffen und Technik an die ukrainische Armee geliefert.
Das gab Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, auf Facebook bekannt.
„Die ukrainische Armee wurde stärker, um fast 16000 Stück Waffen und Technik dank dem Staatlichen Konzern „Ukroboronprom“, schrieb Poroschnenko.
Auf der Webseite des Konzerns wird mitgeteilt, dass die Unternehmen des Konzerns 15903 Stück Waffen und Technik an die ukrainische Armee geliefert hatten. Das geht aus dem Jahresbericht der Geschäftsführung, die im Juli 2014 vom Staatspräsidenten ernannt wurde, hervor. Im Zeitraum von Juli 2014 bis Juli 2017 habe die ukrainische Armee 5281 Stück der neuen und modernisierten Technik, 7164 Stück der reparierten Technik und 3458 Stück Ersatzteile und Aggregate erhalten. Bei der neuen und modernisierten Technik handele es sich vor allem um Raketen und Artilleriewaffen, entsprechend 1061 und 2613 Stück. Das Militär habe auch 1277 Stück der neuen und modernisierten Radare, Anlagen zur elektronischen Kampfführung und Telekommunikationsgeräte, sowie 35 Stück der Luftfahrttechnik und Geräte bekommen

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