Presseschau vom 31.08.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends/nachts:

de.sputniknews.com: Neuer russischer US-Botschafter: „Sanktionen von EU und Kanada machen mir nichts aus“
Der neue Botschafter Russlands in den USA, Anatoli Antonow, hat die Entscheidung der EU und Kanadas kommentiert, ihn auf ihre Sanktionslisten zu setzen.
„Mir macht dieser Umstand nichts aus“, sagte der Diplomat in einem Interview mit der Zeitung „Kommersant“. „Ich gehe davon aus, dass ich in meiner neuen Position nicht die Notwendigkeit haben werde, nach Ottawa oder beispielsweise nach Brüssel auf Dienstreisen zu gehen.“
Antonow verwies darauf, dass er zu seiner Amtszeit als Vize-Verteidigungsminister Russlands Schritte hinsichtlich ukrainischer Ereignisse erläutern musste, unter anderem hinsichtlich der Tragödie mit dem Abschuss der malaysischen Boeing.
„Offenbar haben meine Auftritte den Nerv, die empfindlichen Stellen in den Positionen der EU und Kanadas getroffen, da sie so unangemessen und schmerzlich auf meine Interviews reagiert und Sanktionen gegen mich verhängt haben“, so Antonow weiter.
Den Schritt Brüssels und Ottawas bezeichnete er als kurzsichtig. „Denkt man in Brüssel und Ottawa etwa, dass ich jetzt den Schwanz einziehen werde und die außenpolitische Linie Russlands nicht mehr verteidige? Das ist zumindest ein kurzsichtiger Schritt, der erneut bestätigt, wie schlecht man im Westen russische Diplomaten kennt.“

de.sputniknews.com: Russische Reporterin nennt wahren Grund für ihre Ausweisung aus Ukraine
Die Journalistin des russischen Staatssenders Perwij Kanal Anna Kurbatowa hat in einer Sendung den wahren Grund genannt, aus dem der ukrainische Geheimdienst SBU sie am Mittwoch des Landes verwiesen hat.
Dies hänge damit zusammen, dass sie den Konflikt in der Ukraine „falsch bezeichnet“ habe, erklärte Kurbatowa.
„In einem offiziellen Dokument hat man angegeben, dass von mir eine Gefahr für die nationale Sicherheit der Ukraine und ihre Souveränität ausgeht“, so die Journalistin.
Doch dann habe man ihr den wahren Grund genannt: „Das (die Ausweisung – Anm. d. Red.) sei damit verbunden, dass wir in unserer Reportage zum Unabhängigkeitstag der Ukraine die Geschehnisse im Donbass als Bürgerkrieg und nicht als russische Aggression bezeichnet hätten.“
„Man hat mir erklärt, dass ich alles Beliebige sagen darf: die russische Aggression und alle Synonyme, die mit Russland zu tun haben, seien erlaubt. Aber das Wort ‚Bürgerkrieg‘ sei verboten.“
Die SBU-Mitarbeiter hätten gar erklärt, dass einige von ihr angesprochene Themen wie die Rechtsordnung in Kiew eine innere Angelegenheit der Ukraine seien und sie darüber im russischen Fernsehen nicht sprechen dürfe.
Am Mittwoch meldeten mehrere russische Medien, eine Journalistin des Staatssenders Perwij Kanal sei in Kiew entführt worden. Später stellte sich jedoch heraus, dass sie von SBU-Agenten festgenommen wurde.Später erklärte der SBU, dass Kurbatowa des Landes verwiesen soll und dass gegen sie ein Einreiseverbot auf drei Jahre verhängt werde.
Die russische Reporterin soll zudem in letzter Zeit Drohungen bekommen haben. Dies hängt Medienberichten zufolge mit ihrer Reportage zum ukrainischen Unabhängigkeitstag zusammen, in der sie zu erklären versucht habe, warum dieser für viele Ukrainer ein trauriger Feiertag sei.

Vormittags:

de.sputniknews.com: „Trotz Differenzen“: Macron will Dialog mit Moskau zur Ukraine fortsetzen
Für Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ist der Dialog mit Russland zur Ukraine-Situation weiter wichtig, obwohl Moskau und Paris verschiedene Ansichten zu dem Thema haben. Das hat er in einem Interview mit der Zeitschrift „Le Point“ betont.
Gegenüber der Zeitschrift erklärte der französische Präsident: „Was die Ukraine anbelangt, so haben wir dort ganz verschiedene Herangehensweisen. Dennoch haben wir vereinbart, einen Dialog zwischen den bürgerlichen Gesellschaften (Frankreichs und Russlands – Anm. d. R.) zu führen. Das Projekt des ‚Trianon-Dialogs‘ setzten wir in die Tat um.“
Laut Macron stimmen die Meinungen beider Länder aber im Bereich Klimapolitik überein. In dieser Frage zeige sich Moskau bereit, Paris zu unterstützen.
„Ich rede mit allen sehr direkt und offen. Ich bemühe mich, Differenzen, Berührungspunkte und Wege anzugeben, auf denen wir gemeinsam voranschreiten können“, betonte er.
In der vorigen Woche hatten die Spitzenpolitiker des Normandie-Formats (Frankeichs, Deutschlands, Russlands und der Ukraine) die von der Kontaktgruppe angekündigte „Schul-Waffenruhe“ im Donbass bei einem Telefonat unterstützt. Nur eine halbe Stunde nach dem Inkrafttreten der Waffenruhe soll die ukrainische Armee laut dem Kommando der selbsterklärten Volksrepublik Donezk bereits gegen diese verstoßen haben.
Frankreichs Präsident Macron hatte sich am 29. Mai im Schloss Versailles mit Russlands Präsident Wladimir Putin darüber verständigt, ein bilaterales Forum für die Bürgergesellschaft mit der Bezeichnung „Trianon-Dialog“ zu schaffen.

Ukrinform.ua: Konflikt in der Ukraine: Macron spricht über große Differenzen mit Putin
räsident Frankreichs Emmanuel Macron erklärte, dass er große Differenzen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin wegen der Ukraine hat.
ie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, sagte Macron in einem Interview mit der Wochenzeitschrift „Le Point“: „Ich spreche mit allen. Sehr direkt und sehr ehrlich… Wegen der Ukraine haben wir große Differenzen mit Wladimir Putin. Ich nehme das zur Kenntnis. Frankreich lässt ihn aber mit nichts davonkommen“.
rankreich nimmt an den Verhandlungen zur Lösung des Konflikts in der Ukraine im so genannten „Normadie-Format“ teil.

Dan-news.info: „Bis 18:00 bis Mitternacht wurden Beschüsse der Umgebung von Jasinowataja, Spartak und des Gebiets des Volvo-Zentrums festgestellt. Von den Positionen des Gegner wurden 28 Mörsergeschosse der Kaliber 82 und 120mm abgeschossen“ teilte der Vertreter der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung mit.
Die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte haben mit verschiedenen Arten von Granatwerfern und großkalibrigen Schusswaffen geschossen.
Informationen über Verletzte werden ermittelt.

de.sputniknews.com: Russlands neuer US-Botschafter: Sanktionen schaden US-Firmen – nicht den Russen
Um fast ein Drittel ist der Handel zwischen Russland und den USA wegen der US-Sanktionen eingebrochen – ein Minus von rund zehn Milliarden Dollar in zwei Jahren. Betroffen sind davon hauptsächlich US-Exporteure, nicht die russische Wirtschaft, wie Russlands neuer US-Botschafter Anatolij Antonow der Zeitung „Kommersant“ mitgeteilt hat.
Russland habe von den Sanktionen sogar profitiert, „durch die Ankurbelung der Inlandsproduktion und die Förderung der Handelsbeziehungen zu anderen Ländern“, sagte Antonow in seinem ersten Interview nach der Ernennung zum russischen Botschafter in Washington.
„Besonders viel haben jene US-Firmen verloren, die die eigene Führung gezwungen hatte, zukunftsträchtige Projekte in Russland aufzugeben.“ Dazu zähle beispielsweise das Vorhaben von ExxonMobil, Öl auf dem Arktisschelf zu fördern: Zehn Milliarden US-Dollar seien bereits in dieses Projekt geflossen.
Antonow äußerte, dass die US-Unternehmen den russischen Markt jedoch nicht verlassen wollen würden — trotz des Drucks der vorherigen Administration. „Es ist schon bezeichnend“, sagte er, „dass ausgerechnet die US-Delegation auf dem diesjährigen Petersburger Wirtschaftsforum die größte war.“ 140 Firmen aus den USA seien darin vertreten gewesen.
Er betonte zudem dass Russland nie darum gebeten habe, die Sanktionen aufzuheben und es auch nicht vorhabe das zu tun. Obwohl es sich offenkundig um einen nicht gerade freundschaftlichen Umgang mit Russland handele.
Doch wie dem auch sei: „Eine effektive Zusammenarbeit werden Russland und die USA nur auf die Beine stellen können, wenn im Dialog keine Druckmittel mehr eingesetzt werden, wenn es keinen Platz mehr gibt für Erpressung und den Versuch, dem Anderen den eigenen Willen aufzuzwingen. Der Ball liegt jedenfalls bei Washington“, so der neue russische Botschafter in den USA.
Antonow blickt auf über 30 Jahre Erfahrung im diplomatischen Dienst des russischen Außenministeriums zurück. Er war sowohl in der Ministeriumszentrale als auch im Ausland tätig. 2004 hatte er die Leitung des Departements für Sicherheits- und Abrüstungsangelegenheiten übernommen. Er hatte zahlreiche Regierungsdelegationen geleitet und Russland unter anderem bei den G8 bei den Verhandlungen zum Atomwaffensperrvertrag und anderen Abkommen zur Rüstungskontrolle vertreten. Er war zudem der Leiter der russischen Delegation in den USA bei den Verhandlungen zum neuen START-Abkommen. Von Februar 2011 bis Dezember 2016 war er stellvertretender Verteidigungsminister gewesen und hatte in dieser Position die internationalen Beziehungen des russischen Verteidigungsministeriums verantwortet. Danach hatte er zurück in das Außenministerium gewechselt.
Der Kreml hatte im Herbst 2016 beschlossen, Antonow zum neuen Botschafter in den Vereinigten Staaten zu ernennen. Er gilt als Hardliner der russischen Westpolitik. Damals war in Moskau mit einem Sieg Hillary Clintons bei den Präsidentschaftswahlen in den USA gerechnet worden. Es war erwartet worden, dass das Verhältnis zu den Vereinigten Staaten im Falle ihres Sieges angespannt bleiben würde. Trotz des Wahlsiegs von Donald Trump hatte der Kreml seine Entscheidung nicht revidiert. In der Tat war eine Normalisierung in den Beziehungen zwischen Russland und den USA auch nach Trumps Wahlsieg nicht eingetreten. Mehr noch: Washington hatte weitere Sanktionen gegen Russland verhängt.
Antonows Vorgänger, Sergej Kisljak, hatte seine diplomatische Mission in Washington offiziell am 22. Juli abgeschlossen. Es wird angenommen, dass er seine Karriere im Föderationsrat, dem Oberhaus des russischen Parlaments, fortsetzt.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden sechsmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der DVR mit.
Beschossen wurden die Gebiet von Frunse, Donezkij,Krasnyj Liman und Kalinowka.
Geschossen wurde mit Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: „Jetzt kommen wir im Sommer“: Mit Neonazi-Slogans zu Fußball-WM – Fifa reagiert
Rechte Online-Vertriebe haben einen neuen Weg gefunden, um die „Hetzpresse“, wie sie sie nennen, zu reizen. Diesmal sind es T-Shirts mit Aufdrucken wie „Russland 2018 – Diesmal kommen wir im Sommer“, dazu ein Fußball und Soldaten in Wehrmachtshelmen.
„Das T-Shirt-Motiv ist klar geschichtsrevisionistisch und spielt mutmaßlich auf die Schlacht von Stalingrad an“, erklärte die Linken-Politikerin Juliane Nagel, gegenüber Sputnik. „In diesem Sinne wäre es sogar ahistorisch, denn die Wehrmacht kam ja auch 1942 im Sommer“, so die Sprecherin für Kinder-, Jugend- und Migrationspolitik der Linksfraktion im Sächsischen Landtag.
​In den letzten Jahren sei es üblich geworden, sagte Nagel, dass auf den ersten Blick unpolitische, „lustige“ Online-Shops T-Shirts und andere Sachen mit Neonazi-Slogans und Motiven bedrucken. Eine Facebook-Gruppe, welche die Shirts vertreibt, nennt sich Deutsche Fun Shirts. Aber im Prinzip handelt es sich für Nagel um nichts weiter als die Fortführung der schon bestehenden Neonazi-Label, die meist als Mailorder nur angestammte Kundschaft erreichen. Sie führt aus:
„Mittels Verbreitung sozialer Medien können solche Shops nun auch noch weitere Käuferschaften finden. Ähnliches gilt für den Online-Shop ‚Shirtzshop‘. Der Betreiber, Sven Liebich, der sich selber einmal als Aussteiger, also ehemaligen Neonazi bezeichnet hat, druckt seit Jahren sogenannte ‚lustige‘ und eben neonazistische T-Shirts. In Ostdeutschland gibt es zahlreiche solcher Neonazi-Labels.“
Dass eben nun via Facebook & Co. geworben werde, sei einfach Kalkül: Dort sei eine viel größere Menge an potenziellen Kunden zu erreichen, also auch die, denen ein Klick auf eine, auch vom Namen her zu erkennende Neonaziwebsite, noch zu viel wäre.
Auch die Fifa verurteilt das Motiv
„Die Fifa hält an Null-Toleranz gegenüber jeder Diskriminierungsform fest und hat einen Mechanismus, um feierliche und respektvolle Atmosphäre in den Stadien zu gewährleisten“, teilte das Presseamt der Fifa am Montag in einem Gespräch mit RT mit.
Der Weltfußballverband habe ein dreistufiges System zur Bekämpfung von Diskriminierung in den Stadien. Dieses System sei beim Konföderationen-Pokal 2017 in Russland mit Erfolg erprobt worden. Die T-Shirts mit Nazi-Symbolik stufe die Fifa als eine „Erscheinungsform von Rassenintoleranz“ ein und werde damit nicht ins Stadion lassen, so das Presseamt weiter.
Der Verfassungsschutz wurde durch Sputnik um einen Kommentar gebeten, dieser steht bisher noch aus.

nachmittags:

de.sputniknews.com: Lettland hat Angst vor… sowjetischen Partisanen
Die Sicherheitsdienste Lettlands haben die Pläne der Menschenrechtler, ein Denkmal für die Kämpfer gegen Faschisten aufzustellen, als Sicherheitsbedrohung eingestuft, schreibt die Zeitung „Iswestija“ am Donnerstag.
Yanis Kuzins, der die Interessen der russischsprachigen Minderheit in Lettland vertritt, wurde von der lettischen Sicherheitspolizei einbestellt. Der Grund war die Veröffentlichung eines Artikels in der Zeitung „Iswestija“ über die Pläne der Initiative „Bewegung gegen Nazismus“, ein Denkmal für den sowjetischen Partisan Wassili Kononow aufzustellen. Im Artikel hieß es, dass die Gedenkstätte allen sowjetischen Partisanen gewidmet sein werde, die gegen Nazi-Deutschland gekämpft hatten. Die Sicherheitspolizei bezeichnete diese Informationen als eine mögliche Bedrohung der nationalen Sicherheit des Landes.
„Ich war etwa zwei Stunden im Sicherheitsdienst. Ich erklärte, dass das Denkmal allen Partisanen gewidmet sein wird, die auf der Seite der Anti-Hitler-Koalition kämpften. Die Vertreter der Sicherheitspolizei hoben hervor, dass Wassili Kononow in Lettland als Verbrecher gilt und die Aufstellung eines Denkmals für diesen Partisan unmöglich ist. Ich wurde nach Kontaktinformationen eines potentiellen Architekten und weiteren Details unserer Initiative gefragt“, sagte Yanis Kuzins. „Die Hysterie um das Denkmal wurde von einheimischen Medien erzeugt, die über das ‘Denkmal für den Henker Kononow‘ und unsere angeblich ‚kremltreue Initiativen‘ schrieben“.
Die lettische Sicherheitspolizei erklärte gleich nach der Veröffentlichung des „Iswestija“-Artikels die Bereitschaft, die Initiative der Aktivisten zu prüfen. Laut der Sicherheitspolizei kann die Verbreitung von Informationen über die Pläne zur Aufstellung eines Denkmals als Beispiel der „Informationshandlungen Russlands gegen Lettland“ betrachtet werden. Zudem hieß es in der Behörde, dass in den russischen Medien immer öfter Tendenzen zu einem manipulativen Umgang mit historischen Fragen zu erkennen sind.
„Das Ziel dieser Informationen ist die Verbreitung von Berichten über Ereignisse in Lettland, die die geopolitischen Interessen Russlands fördern“, hieß es seitens der Sicherheitspolizei.
Die lettische Sicherheitspolizei ist für das Sammeln von Informationen, die Analyse von Risiken und Bedrohungen der nationalen Sicherheit zuständig. Laut einigen Menschenrechtlern ist die Hauptaufgabe dieses Gremiums, Aktivisten und Organisationen Widerstand zu leisten, die um die Rechte der russischsprachigen nationalen Minderheit im Lande kämpfen.
Laut dem Kovorsitzenden des vereinigten Kongresses der russischen Gemeinden, Alexander Gaponenko, übernahm der Leiter der Sicherheitspolizei, Normunds Mežviets, nach den Krim-Ereignissen de facto die Rolle des Chefideologen Lettlands. Er leitet Verfahren gegen nicht loyale Aktivisten wegen jeglicher Aussagen ein – ob in Sozialen Netzwerken oder in der Presse.
„Ich war etwa zwölfmal in der Sicherheitspolizei. Es gab Durchsuchungen in meinem Büro, im Landhaus und zu Hause. Nach mehreren Versuchen, ausgeklügelte Beweise meiner ‘antistaatlichen Tätigkeit‘ zu entdecken, wurde gegen mich ein Strafverfahren wegen angeblicher Entfachung zwischennationaler Konflikte eingeleitet. Im Oktober findet die Anhörung vor Gericht statt. Der Anlass war mein kritischer Kommentar zur Präsenz der Nato-Truppen in Lettland und jährlich stattfindender Umzüge der Radikalen am 16. März“, sagte der Menschenrechtler.

Dnr-online.ru: Am 31. August genau um 12 Uhr mittags läuteten in der Schulen der DVR die Glocken zur Erinnerung an die getöteten Kinder des Donbass im Rahmen der Aktion Läuten für die Engel des Donbass“, die vom Informationsministerium der DVR initiiert und vom Bildungs- und Wissenschaftsministerium, der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“ und dem Museum des militärischen Ruhms des Donbass unterstützt wurde. An der Aktion nahmen auch Autofahrer, Unternehmen in Donezk und anderen Städten der DVR teil.
Die Leiterin der Donezker Filiale des Museums des militärischen Ruhms des Donbass Marija Pirogowa sagte, dass dies nicht die erste Aktion zur Erinnerung an die getöteten Kinder ist. „Im letzten Jahr gab es eine Kundgebung und in diesem Jahr haben wir beschlossen, den Menschen auch in den anderen Städten unserer Republik die Möglichkeit zu geben, das Andenken der von den ukrainischen Faschisten getöteten Kinder – unserer Engel – zu ehren. Am 1. September beginnt das Schuljahr, aber wir haben beschlossen, dass die Schulglocke auch für die Kinder läuten muss, die sie nicht mehr hören können. Die Aktion haben auch große Unternehmen unterstützt – Fabriken – und auch viele Autofahrer haben zum Gedenken an die getöteten Kinder gehupt. Die Aktion war für alle!“, sagte sie. Marija Pirogowa äußerte die Hoffnung, dass einfache Menschen auf der ganzen Welt von den getöteten Kindern erfahren und verstehen, dass die ukrainische Regierung im Donbass friedliche Bürger tötet.
Nach offiziellen Angaben wurden während des Krieg
es im Donbass in der DVR 76 Kinder getötet, in der LVR 33. Aber nach einigen Angaben ist die Zahl noch höher – 145 Kinder.

de.sputniknews.com: Welche Nato-Waffen kann Polen der Ukraine schenken?
Im Vorfeld der russisch-weißrussischen Übungen „West-2017“, die am 14. September beginnen, erfinden westliche Medien unter dem Vorwand der Militärmanöver immer neue Szenarios einer Invasion durch Russland, schreibt die Zeitung „Moskowski Komsomolez“ am Donnerstag.
Das russische Verteidigungsministerium sowie viele westliche Analysten betonen, es gäbe keine Anzeichen dafür, dass Russland irgendjemanden angreifen wolle – die Übungen würden im Voraus angekündigt und hätten reinen Verteidigungscharakter. Weißrussland hat demnach sogar vorgeschlagen, Beobachter aus der Ukraine, Polen, Schweden, Norwegen, den Baltikum-Ländern sowie von verschiedenen Organisationen, darunter die UNO und die Nato, nach Weißrussland zu entsenden.
Doch die Baltikum-Länder und die Ukraine beruhigen sich nicht und spitzen die Situation weiter zu. Die Europäer verstehen allerdings, dass es sich bei den Aussagen „Die Russen kommen!“ nur um Erpressung handelt – „Geben sie uns Geld zum Kampf gegen den Aggressor!“ — Deswegen beeilen sich die Freunde Kiews nicht, der Ukraine Geld bereitzustellen.
Der ukrainische Generalstabschef Viktor Muscheko traf sich am Mittwoch mit seinem polnischen Kollegen, Generalleutnant Leszek Surawski und besprach eine „mögliche Bedrohung, die von den russisch-weißrussischen Übungen West-2017 ausgeht“. Der ukrainische General stellte beim Treffen die Frage nach einer möglichen Lieferung von Nato-Waffen durch Warschau an Kiew.
„Unsere Verbündeten können immer mit der Hilfe Polens rechnen. Die Ukraine gehört zu diesen Verbündeten“, sagte Surawski. Zugleich hob er hervor, dass Warschau trotz der guten Beziehungen zur Ukraine nicht einfach so neue Nato-Waffen bereitstellen könne, weil dazu die Zustimmung anderer Mitgliedsstaaten der Allianz erforderlich sei.
Laut dem Militärexperten Viktor Murachowski kündigte Polen die Lieferung von US-Flugabwehrsystemen Patriot an die Ukraine an. Doch das würde erst in eineinhalb bis zwei Jahren möglich sein. Polen bekomme ebenfalls die Leopard-2-Panzer aus Deutschland. Doch es sei klar, dass Deutschland auf keinen Fall die Übergabe selbst eines Teils dieser Panzer an ein Drittland billigen werde. Polen habe auch die F-16-Kampfjets aus den USA. Doch auch sie können nicht an Drittländer geliefert werden.
Alles andere seien kleinere Waffen wie Schusswaffen, Munition für Artillerie und Mehrfach-Raketenwerfer. Das alles bekomme die Ukraine ohnehin aus anderen Ländern wie Bulgarien und Kroatien, so der Experte. Es sei kaum wahrscheinlich, dass diese Waffen das Kräfteverhältnis an der Trennungslinie im Osten der Ukraine beeinflussen können. Der ukrainischen Armee würde dort nichts helfen. Dieser Konflikt könne auf militärischem Weg durch Kiew nicht gelöst werden. Zudem sei keine Rede von irgendwelchen neuen Nato-Waffen für die Ukraine, sagte der Experte. Die Nato liefere an Kiew ausschließlich alte Waffen. Dabei spiele Polen nicht die Hauptrolle. Großbritannien lieferte an Kiew abgemusterte Wagen und Panzerwagen Saxon, die USA – alte Hummer-Fahrzeuge. Im Rahmen der Militärhilfe wurden der ukrainischen Armee vier bis fünf Radaranlagen für die Artilleriebekämpfung bereitgestellt. Zugleich behaupten „westliche Freunde“, wie anständig sie seien und den „Kämpfern für deren Freiheit“ helfen würden.

Ukrinform.ua: Verteidigungsminister Großbritanniens besucht Ukraine
Der Verteidigungsminister Großbritanniens Mark Lancaster beginnt am Donnerstag, 31. August, seinen Besuch in die Ukraine.
Das meldete die britische Botschaft in Kiew auf Twitter.
„Heute beginnt der Besuch des Verteidigungsminister Großbritanniens Mark Lancaster in die Ukraine, wo er sich mit britischen und ukrainischen Militärangehörigen treffen wird“, heißt es.

Dan-news.info: Kommentar Denis Puschilins zu den Ergebnissen der Videokonferenz der Kontaktgruppe
Im Rahmen der heute stattgefundenen Videokonferenz hat die DVR ihre Unterstützung der Realisierung des „Schulwaffenstillstands“ bestätigt und die Vorschläge der Teilnehmer über Maßnahmen zur Verhinderung einer Verschärfung der Situation an der Kontaktlinie, die Notwendigkeit der Durchführung von Ermittlungen und Bestrafung der an den Verletzungen des „Regime des Ruhe“ Schuldigen begrüßt.
Wenn man berücksichtigt, dass etwa 80 Prozent aller festgestellten Beschüsse durch die ukrainischen Streitkräfte in Richtung Awdejewka-Jasinowataja und Awdejewka-Flughafen erfolgt sind, sind
wir an Untersuchungen dieser Vorfälle und der Anwendung der härtesten disziplinarischen Mittel in Bezug auf die Schuldigen äußerst interessiert. Mehr noch, zur Stabilisierung der Situation in dieser Richtung haben wir vorgeschlagen, die ukrainischen Freiwilligenbataillone von diesem Abschnitt abzuziehen.
Der „Schulwaffenstillstand“ kann, wenn auch nicht unbefristet, so doch sehr ausgedehnt sein, aber dafür müssen beide Konfliktseiten Anstrengungen einbringen.
Der Leiter der Delegation der DVR bei den Verhandlungen in Minsk, der Vorsitzende des Volkssowjets Denis Puschilin

ukrinform.ua: Verletzungen von Waffenruhe zum Schuljahresbeginn: Videokonferenz der Ukraine-Kontaktgruppe begonnen
Die trilaterale Kontaktgruppe zur Lösung der Situation in der Ostukraine führt eine Videokonferenz wegen Verletzungen der Waffenruhe zum Schuljahresbeginn durch die so genannte „Volksrepubliken Donezk und Luhansk“.
Das teilte die Sprecherin des ukrainischen Vertreters in der Gruppe Leonid Kutschma, Darka Olifer, auf Facebook mit. Die Videokonferenz imitierte die Ukraine am 29. August.
Die trilaterale Kontaktgruppe hatte am 23. August die Waffenruhe zum Beginn des Schuljahres vereinbart. Die Terroristen halten die Waffenruhe aber nicht ein.

Lug-info.com: „Die Videokonferenz der Kontaktgruppe endete absolut ohne Ergebnis“, teilte der bevollmächtigte Vertreter der LVR bei den Minsker Verhandlungen Wladislaw Dejnego auf seiner Facebook-Seite mit.
„Wie anzunehmen war, hat die ukrainische Seite diese nur initiiert, um eifrige Aktivitäten vorzuspielen bei gleichzeitigem völligen Fehlen realer Handlungen zur Gewährleistung der Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung“, bemerkte Dejnego.

Lug-info.com: Kiew konnte bei der Videokonferenz der Kontaktgruppe keinerlei Vorschläge zum Maßnahmen zur Gewährleistung der Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung im Rahmen des „Schulwaffenstillstands“ vorlegen, teilte der bevollmächtigte Vertreter der LVR bei den Minsker Verhandlungen Wladislaw Dejnego mit.
„Leider gibt es ein völlig Unverständnis über das Ziel dieser Videokonferenz. In den OSZE-Berichten sind Verstöße von Seiten der Ukraine festgehalten. Der allererste, der in den Berichten auftaucht, ist am 25. August um
09:39. Natürlich steht im Bericht nicht, dass dies das Territorium der Ukraine war, aber nach den Angaben befanden sie sich in Muratowo und hörten in einem Abstand von etwa 5 km Schüsse. Objektiv ist das jenes Territorium, das von der ukrainischen Seite kontrolliert wird.
Selbst zu diesem ersten Fall der Verletzung des Regimes der Feuereinstellung, den die ukrainische Seite durchgeführt hat, konnten die Vertreter der Ukraine auf der Videokonferenz nichts sagen. Me
hr noch, sie haben sich im Prinzip in jeglicher Weise vor Antworten auf Fragen gedrückt, welche Maßnahmen von der ukrainischen Seite unternommen werden, um eine absolute Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung im Zusammenhang mit dem Beginn des Schuljahrs ergriffen werden.
Von unserer Seite aus hat die OSZE-Mission keinen einzigen Verstoß festgestellt, obwohl
sie auf einer Sache herumhacken, als bei uns Schüsse auf einem Übungsplatz waren. Sie haben dies als Information über einen wahrscheinlichen Verstoß angegeben, obwohl es keiner war.
Unsere Soldaten haben Übungen zur militärischen Ausbildung durchgeführt und werden das auch weiter tun, aber dort, wo dies im Rahmen der Minsker Vereinbarungen möglich ist. Natürlich können wir es uns nicht erlauben, die militärischen Kenntnisse unserer Soldaten nicht zu vervollkommnen, weil sie sehr wichtige Aufgaben haben, die Unabhängigkeit der Republik zu verteidigen, aber dennoch, an der Kontaktlinie ist die Situation absolut unter Kontrolle. Wir lassen keinerlei Verstöße von unserer Seite aus zu.

Leider habe ich nicht verstanden, warum die Ukraine diese Videokonferenz initiiert hat, sie konnten nichts Wesentliches sagen, außer allgemeinen Phrasen „ja, wir wollen“. Entschuldigen Sie, ihr „wir wollen“ war schon oft in Minsk zu hören.
Auf meine direkte Frage, was es jetzt konkret zu sagen gibt, wo morgen der 1. September ist, im Rahmen der Gewährleistung einer Kontrolle des Regimes der Feuereinstellung, war auf dieser Videokonferenz absolut nichts zu hören. Alle Antworten werden wir möglicherweise am 6. September auf der der Sitzung der Arbeitsgruppe zu Sicherheitsfragen unmittelbar in Minsk hören, aber dennoch, der 1. September ist morgen und bis zum 6. September ist noch einige Zeit.
Wahrscheinlich hat die ukrainische Seite diese Videokonferenz initiiert, um eifrige Aktivitäten vorzuspielen, bei völligem Fehlen realer Handlungen.“

de.sputniknews.com: Geheime Waffendeals: Syrische Opposition unterstützt IS
Syrische Rebellen, die auf dem Militärstützpunkt At-Tanf an der syrisch-irakischen Grenze von US-Soldaten ausgebildet werden, verkaufen amerikanische Waffen an die Terrormiliz Islamischer Staat (auch Daesh, IS). Das behauptet der ehemalige Chef des Sicherheitsdienstes des syrischen Sektors der Militärbasis, Muhammad Assalam.
Assalam sprach von einer „versteckten Unterstützung“ für die IS-Terroristen.
„Diese versteckte Unterstützung fand ihren Ausdruck im Waffenverkauf an den IS“, so der Ex-Sicherheitschef. „Als wir davon erfahren haben, haben wir die Amerikaner darüber informiert. Doch sie haben ihre Unterstützung für den Kommandeur (Anführer der Gruppierung „Mahavir as-Saura“ Mugannat Attalia), den sie uns vorgesetzt haben, nur weiter intensiviert.“
Die Kämpfer-Gruppierung Mahavir as-Saura gehört zur sogenannten Freien syrischen Armee, einer der wichtigsten bewaffneten Oppositionsgruppen Syriens. Die Gruppierung war im Dezember 2016 mit der finanziellen Unterstützung der USA gegründet worden.
Die Rebellen sollen US-Waffen, darunter Panzerbüchsen, Kampffahrzeuge und M-16-Gewehre, in großem Umfang verkauft haben. Nach der jüngsten Revision der Amerikaner sei ein Fehlbestand von 4700 Gewehren festgestellt worden, so Assalam.
Er betonte zudem, es gebe es auf der At-Tanf-Basis Syrer, die gegen den IS kämpfen wollen. Andere wollten hingegen gegen die syrische Regierungsarmee kämpfen, wie beispielsweise die Anhänger von Mugannat Attalja.
„Sie (US-Soldaten – Anm. d. Red.) haben Syrer aufgefordert, gegen die syrische Armee zu kämpfen. Aber die würdigen Menschen haben das abgelehnt mit der Begründung, dass unsere Gruppierung für den Kampf gegen den IS und nicht gegen die Armee gegründet worden sei“, so Assalam weiter.
Der ehemalige Chef des Sicherheitsdienstes sprach zudem von dem Umgang der US-Soldaten mit der Zivilbevölkerung. Laut ihm sollen die Militärs die Zivilisten kaum beachtet haben. Und das, obwohl sich Flüchtlingslager weniger als 20 Kilometer von der US-Basis entfernt befinden. „Es fehlt jegliche humanitäre oder medizinische Hilfe, es gibt keinen Schutz der Zivilisten.“
Zuvor hatten 101 Menschen die US-Militärbasis At Tanf freiwillig verlassen und waren auf das von syrischen Regierungskräften kontrollierte Territorium umgesiedelt.

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz hat sic
h nicht wesentlich verändert.
In den letzten 24 Stunden hat die ukrainischen Truppen das Regime der Feuereinstellung sechsmal verletzt. Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten in den Gebieten von
Frunse, Donezkij, Krasnyj Liman und Kalinowka. Die ukrainischen Streitkräfte haben bei den Beschüssen Granatwerfer und Schusswaffen verwendet. Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 49 Granaten abgeschossen.
Es gibt eindeutig eine
positive Tendenz. Von uns wird ein Absinken der Verwendung schwerer Waffen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
Aber die
Zahl des Einsatzes von Scharfschützen- und Erkundungsgruppen hat zugenommen. Ich möchte darauf hoffen, dass auch die Verstöße bald von Seiten der ukrainischen Streitkräfte beendet werden und es möglich sein wird, über eine Normalisierung der Lage und einen Abzug von Kräften und Mitteln im Gebiet von Staniza Luganskaja zu sprechen. Wir sind dazu wie immer bereit.
Nach uns vorliegenden Informationen arbeitet im Verantwortungsbereich der 10. Brigade der ukrainischen Streitkräfte eine Kommission des übergeordneten Stabs, die den moralisch-psychischen Zustand des Personals der Brigade überprüft, die Versorgung mit Waffen und allen Arten von Lebensmitteln sowie Fälle von grober Verletzung der militärischen Disziplin.

Von der Kommission wurde bereits ein Fehlbestand an Waffen und Militärtechnik entdeckt, es wurden sechs Strafverfahren wegen Diebstahls von Treibstoff eingeleitet, zehn Verfahren zu eigenmächtigen Verlassen des Dienstortes und ein Verfahren wegen Nötigung eines Soldaten zum Selbstmord.
Eine neue Runde der Blockade der LVR und der DVR durch Vertreter nationalistischer Formationen der Ukraine, deren Beginn der Abgeordnete der Ukraine Semjon Sementschenko ausgerufen hat, wird negative Folgen nur für die Ukraine selbst haben.
Diese Person hält man selbst in der Ukraine schon für einen politischen Clown. Ich denke, dass es sich nicht lohnt, seine lauten Erklärungen ernst zu nehmen, weil sie zu einem großen Teil der PR wegen gemacht werden. Mögliche Folgen seiner Blockade haben schon Einwohner der Ukraine deutlich gemacht, die ihre Einschätzung verbreitet haben, dass den Lugansker Oblast in diesem Winter eine Energiekatastrophe erwartet, schlimmer als selbst in Altschewsk im Jahr 2006.

Und in militärischer Beziehung berührt dies eher die ukrainischen Streitkräfte als die Volksmiliz der LVR, weil zwischen den ukrainischen Streitkräften, der Nationalgarde der Ukraine und Freiwilligenbataillonen eine ständige Konfrontation läuft.

de.sputniknews.com: „Akustische Angriffe“ auf US-Diplomaten – Moskau bestreitet jede Verwicklung
Nach Medienberichten über mutmaßliche akustische Attacken auf amerikanische Diplomaten auf Kuba weist die russische Regierung jegliche Verwicklung zurück. Russische Diplomaten sind nach Angaben des Moskauer Außenministeriums wohlauf und haben selber über keinerlei „Attacken“ geklagt.
Der US-Sender CNN hatte unter Berufung auf Quellen aus Regierungskreisen in Washington berichtet, dass mindestens zehn amerikanische Diplomaten sowie Vertreter Kanadas und deren Familienmitglieder in Havanna mit „gesundheitsschädlichen Wellen“ attackiert worden seien, die außerhalb des hörbaren Bereichs erzeugt worden sein und bei den Betroffenen zu Schwindelgefühlen, Kopfschmerzen und anderen Gesundheitsschäden geführt haben sollen.
Die russische Seite sei „in keine Ton-, Lärm- oder Musik-Attacken auf amerikanische Diplomaten in Havanna verwickelt“, sagte die russische Außenamtssprecherin Marija Sacharowa am Donnerstag. Es sei „absurd und grotesk“, überhaupt darüber zu reden.
Sie betonte, dass es außer unbestätigten Medienberichten bisher „keine offiziellen Kommentare zu den Ursachen und zum Charakter des Unwohlseins amerikanischer Diplomaten“ gegeben habe.
Laut Medien sollen die akustischen Angriffe auf US-Botschaftsmitarbeiter in Havanna mehrere Monate gedauert haben. Als Reaktion habe das US-Außenministerium im Mai zwei kubanische Diplomaten aus den USA ausgewiesen. Die kubanische Regierung bestreitet jegliche Beteiligung und zeigt sich nach Angaben Washingtons bereit, bei der Aufklärung mitzuarbeiten.
Im Sommer waren FBI-Agenten und kanadische Polizisten zwecks entsprechender Ermittlungen nach Kuba gereist. Die Häuser betroffener Diplomaten seien durchsucht, es seien jedoch keine Geräte gefunden worden, die gesundheitsschädliche Wellen erzeugten könnten.

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
Die ukrainische Seite verletzt weiter das Regime der Feuereinstellung unter Verwendung von verbotenen Waffen.
Insgesamt wurden
24 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
In Richtung Donezk hat der Gegner Artillerie, Panzer, Mörser, Schützenpanzer, Schützenpanzerwagen und Schusswaffen verwendet. Auf sieben Ortschaften und die umliegenden Gebiete wurden 14 Geschosse des Kalibers 122mm, ein Panzergeschoss, 13 Mörsergeschosse des Kalibers 12mm und 43 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen.
In Richtung Mariupol hat der Gegner eine Ortschaft mit Schusswaffen beschossen.
Die ukrainischen Soldaten aus der 72. mechanisierten Brigade unter dem Kommando des Kriegsverbrechers Sokolow weigern sich wie zuvor, die erreichten Vereinbarungen über ein weiteres Regime der Feuereinstellung einzuhalten, das seit dem 25. August in Kraft ist. Gestern
starb in der Folge von Beschüssen von den Positionen dieser Brigade aus ein 29 Jahre alter Verteidiger der Republik, ein weiteres Opfer der „Einhaltung des Regimes der Ruhe“ durch die ukrainische Seite. Die Vertreter der OSZE-Mission wurden über das Geschehen informiert und haben den Fall registriert.
Die Streitkräfte der Donezker Volksrepublik halten unbeirrt weiter einseitig das Regime der Feuereinstellung ein. Unter diesen Bedingungen hat das Kommando der „ATO“ die Aufgabe gestellt, inszenierte Aktivitäten vorzubereiten, deren Ziel es ist, unsere Soldaten der Beschüsse von Territorien, die zeitweise von den ukrainischen Streitkräften besetzt sind, zu beschuldigen.
Am 29. August wurde von uns im Gebiet von Sachanka eine Drohne vom Typ Quadrokopter abgeschossen, mit deren Hilfe die ukrainischen Verbrecher die Aufklärung von Zielen und Vorbereitung von Daten für Beschüsse durchgeführt haben. Wir haben die Foto- und Videodateien von der Speicherkarte des abgeschossenen Quadrokopters studiert und interessante Fakten entdeckt. Wir stellen Ihnen Fotos vor, auf denen deutlich zwei Raketen eines Abwehrraketenkomplexes sichtbar sind, vermutlich eines BUK, die von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte in unmittelbarer Nähe von ihren Positionen unweit von Wodjanoje hingelegt wurden.

Es ist am wahrscheinlichsten, dass diese Raketen nach den Plänen der Regisseure aus dem Stab der „ATO“ demonstrativ zur Detonation gebracht werden sollen, damit Beobachter der OSZE-Mission und Vertreter des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination die Ergebnisse der Beschüsse, angeblich von Seiten der Streitkräfte der DVR, feststellen und dies dann über ukrainische Massenmedien verbreitet wird.
Außerdem wurde heute um 11 Uhr von den Positionen der 59. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte ein Beschuss mit Mörsern des Kalibers 120mm auf das Zentrum von Somoshnoje vom nordwestlichen Rand dieser Ortschaft, die sich unter zeitweiliger Kontrolle der ukrainischen Truppen befindet, aus durchgeführt. So werden die Informationen über sich in Vorbereitung befindliche Inszenierungen, die das Ziel haben, die Streitkräfte der DVR der Eröffnung des Feuers mit verbotenen Waffen zu beschuldigen, bestätigt. Ich erkläre offiziell, dass unsere Soldaten das Regime der Feuereinstellung streng einhalten, was die Vertreter des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination bestätigen. Die Beschuldigungen der ukrainischen Seite sind eine Lüge und eine Erfindung.

So bringt die ukrainische militärisch-politische Führung alle Anstrengungen ein, informationsmäßig entsprechende Vorwände zu schaffen, um die erreichen Vereinbarungen endgültig zum Scheitern zu bringen und den militärischen Konflikt wieder aufzunehmen.

Ukrinform.ua: Kurz: Situation im Donbass ist eine tickende Zeitbombe
Im Donbass sind laut dem amtierenden OSZE-Vorsitzenden und Österreichs Außenminister Sebastian Kurz dringende Maßnahmen erforderlich, um eine humanitäre und ökologische Katastrophe in der Region zu verhindern.
Der Konflikt im Donbass „verunreinigt“ das politische Klima zwischen Kiew und Moskau und beeinträchtigt die Beziehungen zwischen Russland und vielen europäischen und anderen Staaten, schreibt Kurz in Politico. Dem Donbass drohe eine humanitäre Krise und die Umweltkatastrophe. Wegen der Kampfhandlungen könnten Chlorspeicher, Chemiefabriken, Hüttenwerke, Schadstoffdeponien und Kohleminen beschädigt werden. Dieses Jahr sei ein Gebäude der Donezker Filtrierstation mit sieben Tonnen Chlorgas von Granatfeuer getroffen worden. „Diese Situation ist eine tickende Bombe“, warnt Kurz.
Der Minister betonte, dass alle Konfliktparteien die Infrastruktureinrichtungen als Sicherheitszonen respektieren müssen. Die Konfliktparteien müssten um das Wohl der Bevölkerung in der betroffenen Region kümmern und die politischen Konflikte in den Hintergrund stellen.

Dan-news.info: „In diesem Jahr werden in den Einrichtungen allgemeiner mittlerer Bildung mehr als 142.000 Schüler das neue Schuljahr beginnen“, teilte das Bildungs- und Wissenschaftsministerium der DVR mit.
Morgen werden insgesamt 485 Schulen die Tore für die Schüler öffnen.
Unter den Schülern sind mehr als 15.000 Erstklässler.

Dan-news.info. „Im Vorfeld des Tags des Wissens haben wir an die Kinder von Mitarbeitern von 19 Unternehmen, die unter äußerer Leitung der DVR stehen und Kinder von Mitarbeitern des staatlichen Unternehmens „Donezker Eisenbahn“ Schulsachen übergeben. 250 Kinder, die dieses Jahr in die erste Klasse kommen, haben solche Sets erhalten“, teilte die Leiterin des besonderen Stabs zur Überführung von Unternehmen ukrainischer Jurisdiktion unter äußere Leitung der DVR Olga Posdnjakowa mit.
Nach ihren Worten haben die Kinder von Mitarbeitern von Stirol in Gorlowka, des Dokutschajewsker Gesteinkombinats, der Charzysker Rohrfabrik und der Jenakiewer Metallfabrik sowie anderer Unternehmern diese Geschenke erhalten. Zu den Sets gehören
Zeichenkarton, Buntpapier, Malkästen, Pinsel und Füller, Bleistifte, Mappen usw..
Die Aktion wurde vom besonderen Stab mit Unterstützung des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko durchgeführt.

Dnr-online.ru: Zur Vermeidung von Unfällen wurde in der DVR mit der Inspektion nicht fertiggestellter Bauten begonnen. Darüber berichtete während einer solchen Inspektion der Leiter der staatlichen Architektur- und Bauinspektion der DVR Walerij Sidortschuk.
„Die Republik braucht einen gesetzlichen Mechanismus, der dabei hilft, das Problem der aufgegebenen nicht fertiggestellten Bauten zu lösen. Zu diesem Zweck hat die staatliche Architektur- und Bauinspektion für das 4. Quartal dieses Jahres Kontrollen von nicht abgeschlossenen Bauobjekten geplant, in der Folge soll die Situation in diesem Bereich analysiert werden und Vorschläge zur gesetzgeberischen Regelung des Problems erfolgen“, sagte er Leiter der Inspektion.

Im Ergebnis der Sicherheitskontrollen werden Vorschläge zur Durchführung der minimal notwendigen Arbeiten zur Konservierung solcher Objekte gemacht werden.
„Unter den nicht zu Ende gebauten Objekten gibt es solche, die noch in Ordnung gebracht werden können – dann ist es nötig, sie abzusperren, zu konservieren. Es gibt auch solche, an denen etwa 20 Jahre lang nicht gebaut wurde und die schon beginnen zu zerfallen. Wir werden eine Datenbasis zu solchen Objekten zusammenstellen und Vorschläge vorbringen“, erklärte Walerij Sidortschuk.
Nach ungefähren Einschätzungen gibt es in der Republik mehr als 150 nicht fertig gebaute Objekte, die ursprünglich als Wohnhäuser geplant waren. Allein in Donezk gibt es davon mehr als 80, in Makejewka mindestens 28, in Gorlowka mehr als 15, dazu kommen die nicht zu Ende gebauten Geschäftszentren, Bürogebäude und andere Infrastrukturobjekte. In praktisch allen großen Ortschaften der DVR sind aufgegebene Bauten anzutreffen. Oft sind solche Baustellen seit Jahrzehnten verlassen und häufig geschehen dort Unfälle.

Abends:

rusvesna.su: Insel Krim: Poroschenko wurde vorgeschlagen, einen Kanal vom Asowschen Meer zum Schwarzen Meer zu graben
Dem Präsidenten der Ukraine Petr Poroschenko wurde vorgeschlagen, einen Kanal vom Asowschen zum Schwarzen Meer auszuheben, um die Halbinsel Krim zu einer Insel zu machen.
Eine entsprechende Petition wurde im offiziellen Portal des Staatsoberhauptes registriert.
Insgesamt müssen nur etwa 5 km gegraben werden, um Handelsschiffe aus dem Hafen von Mariupol ohne Verzögerungen durch die Bauarbeiten an der Kertsch-Brücke fahren zu lassen“, merkt der Autor der Petition an.
Für die Verbindung zur Krim schlägt der Initiator der Petition vor, eine Brücke im Gebiet von Tschongar zu bauen.
„Dies wird ein Durchbruch für die Asow – Schwarzmeerhäfen der Ukraine sein, der Zehntausende von Arbeitsplätzen schaffen wird“, heißt es in dem Aufruf.

Dnr-online.ru: Im Rahmen des Humanitären Programms zur Wiedervereinigung des Volkes des Donbass führt die gesellschaftliche Organisation „Fonds Einiger Donbass“ ihre Arbeit weiter.
Während seiner Arbeit hat der „Fonds Einiger Donbass“ 441 Anträge in einer Gesamtsumme von 13.133.240 Rubel bewilligt, darunter 221 aus dem Donezker Oblast, 200 aus der DVR.
„Bis heute wurden
279 Zahlungen durchgeführt. Die Gesamtsumme der Auszahlungen beträgt 8.565.540 Rubel, davon wurden 4.476.245 Rubel in den Donezker Oblast gezahlt und 4.089.295 Rubel an Bürger der DVR“, teilte der Vorsitzende des Fonds Oleg Balykin mit.
Der Leiter des Fonds berichtete, dass die Kommission des Fonds etwa 2600 Anträge bearbeitet hat und auf der nächsten Sitzung ist geplant, weitere 500 zu behandeln. „Ich möchte ein weiteres, nicht weniger wichtiges Moment anmerken. An die E-Mail-Adresse des Humanitären Fonds zur Wiedervereinigung des Volkes des Donbass gehen weiter Dankesmails von gegenüber unserer Arbeit nicht gleichgültigen Mitbürgern ein. Wir wissen es zu schätzen, dass Sie unsere Arbeit anerkennen“, fasste Oleg Balykiin zusammen.
Derzeit geben die Mitarbeiter des Fonds Mitteilungen über die Entscheidungen der Kommission aus, klären Adressen von Postfilialen, wo die Antragsteller am bequemsten die materielle Unterstützung abholen können. Die Zahlungen aus dem 9. Protokoll werden bereits in der nächsten Woche beginnen.

de.sputniknews.com: Moskau: Militante planen neuen C-Waffen-Angriff in Südwest-Syrien
In Syrien hat eine bewaffnete Gruppe nach russischen Angaben chemische Waffen in ihren Besitz gebracht und will diese in Siedlungen im Südwesten des Landes einsetzen.
„Nach unseren Angaben hat sich die bewaffnete Gruppe Schabab as-Sunna Zugriff auf C-Waffen verschafft“, sagte die russische Außenministeriumssprecherin Maria Sacharowa am Donnerstag in Moskau.
In den Lagern dieser Gruppe in der Provinz Darʿa „befinden sich mehrere mit Kampfstoffen gespickte Raketen“, sagte Sacharowa. „Nach unseren Angaben haben die Militanten vor, diese Munition in Wohnorten in Darʿa einzusetzen, um dann der Regierungsarmee die Schuld zuzuschieben.“

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben ihre Taktik geändert und versuchen weiterhin die strategisch wichtigen Häuser im Gebiet der Straße Lugansk-Lisitschansk, die im Volk als Bachmutka bekannt ist, einzunehmen, indem sie unmerklich auf die Positionen der LVR vorrücken. Dies berichtete der Kommandeur eines Zugs der Volksmiliz der LVR Leutnant Roman Sudarikow.
Er merkte an, dass die Kiewer Truppen sich bemühen,
ein auf einer Anhöhe liegendes und von den LVR kontrolliertes wichtiges Teilstück der Straße einzunehmen. Der Kommandeur erinnerte daran, dass die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte mit dieser Absicht zuvor mehrfach erfolglos Durchbruchsversuche im Gebiet von Smeloje, Frunse und Shelobok unternommen haben.
„Die ukrainischen Truppen brauchen diese Straße als Brückenkopf. Denn von ihr aus eröffnen sich gleichzeitig mehrere Richtungen für mögliche und überraschende Angriffe – von Branka und Stachanow bis hin zu Donezk“, erklärte Sudarikow.

„Früher haben die ukrainischen Streitkräfte dreister gehandelt und offen versucht, die Straße einzunehmen. Aber all diese Versuch haben erfolglos für die Angreifer geendet. Es reicht, sich an die kürzlichen Kämpfe in Shelobok zu erinnern“, sagte der Offiziere.
„Jetzt haben die ukrainischen Streitkräfte ihre Taktik geändert. Sie versuchen regelmäßig unmerklich auf unsere Positionen vorzurücken, wir sehen ständig ihre Aktivitäten, dass die überall hingehen, etwas suchen, versuchen zu provozieren, neue Positionen einzunehmen“, stellte er fest.
Der Vertreter der Volksmiliz erklärte, dass die Kiewer Truppen jetzt begonnen haben, eine Taktik der sogenannten „kriechenden Angriffs“ durchzuführen, und versuchen, in der Nacht unmerklich so nahe wie möglich an die Positionen der LVR heranzukommen.
„Wir haben den Befehl nicht zu schießen und keine erwidernden Maßnahmen zu ergreifen und wir erfüllen diesen Befehl. Dennoch gelingt es dem Gegner nicht, etwas zu erreichen“, unterstrich der Soldat.
„Dabei helfen uns regelmäßige Übungen sehr, die mit den Einheiten und den Offizieren auf den Übungsplätzen durchgeführt werden. Auch wird der hohe moralische Geist unserer Soldaten deutlich“, erklärte er.
„Was nun den „Schulwaffenstillstand“ betrifft, so ist er hier praktisch nicht eingetreten. Beschüsse erfolgen täglich, das einzige ist, dass die ukrainischen Streitkräfte weniger Artillerie verwenden“, stellte Sudarikow fest.

de.sputniknews.com: USA fordern von Russland Schließung von Konsulat in San Francisco – binnen zwei Tagen
Die US-Regierung hat von Russland gefordert, bis zum 2. September sein Konsulat in San Francisco und zwei weitere diplomatische Einrichtungen in New York City und in Washington DC zu schließen. Dies teilte am Donnerstag das US-Außenministerium mit.
“Im Geist der von den Russen beschworenen Parität fordern wir die russische Regierung dazu auf, ihr Generalkonsulat in San Francisco, eine Kanzlei in Washington DC und eine konsularische Abteilung in New York City zu schließen. Die Schließungen müssen bis zum 2. September erfolgen“, hieß es in der Pressemitteilung des Ministeriums.

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Presseschau vom 30.08.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends/nachts:

de.sputniknews.com: EU-Parlament befasst sich nun mit Neofaschisten in der Ukraine
Eine Gruppe von EU-Abgeordneten hat die Bildung einer Arbeitsgruppe initiiert, die sich mit dem Problem der Verbreitung von neofaschistischen Stimmungen in der Ukraine befassen wird. Die erste Anhörung zu diesem Thema findet am 27. September statt, schreibt die Zeitung „Iswestija“ am Dienstag.
Die Initiative gehörte Vertretern der Fraktion der Vereinten Europäischen Linken/Nordischen Grünen Linken und der Fraktion „Die Grünen – Freie Europäische Allianz“. Der Vizevorsitzende des Ausschusses für Beziehungen mit Russland, Jiří Maštálka, sagte gegenüber der Zeitung, das wichtigste Ziel der geplanten Sitzung sei, das Problem der faktischen Förderung der ukrainischen Radikalen durch die Behörden in Kiew sowie die ausbleibenden negativen Reaktionen der europäischen Gemeinschaft dieses Trends offen zu besprechen. Unter anderem werden die Teilnehmer der Sitzung „die Heroisierung Stepan Banderas und die Tragödie in Odessa“ im Mai 2014 erörtern.
„Zur Debatte werden alle EU-Parlamentarier eingeladen“, sagte Maštálka. „Wer sich daran nicht beteiligen will, wird wohl davon ausgehen, dass in der Ukraine alles normal ist.“ Von der ukrainischen Seite werden sich daran voraussichtlich etwa zehn Personen beteiligen, unter anderem der Vorsitzende der inzwischen in der Ukraine verbotenen Kommunistischen Partei, Pjotr Simonenko. „Sie werden ihre Ansichten zum Problem der Heroisierung des Nazismus präsentieren“, sagte der EU-Parlamentarier.
In Europa, das an eigenem Leib alle Folgen des Faschismus spüren musste, dürfe es keine Erscheinungen des Neonazismus geben, unterstrich Maštálka. Die Hauptsache sei, „objektiv und argumentiert über die Ereignisse im Land zu erzählen, ohne Propaganda und lügnerische Informationen zu verbreiten“.
Der Direktor des Zentrums für Eurasien-Studien, Wladimir Kornilow, erläuterte, dass einige, insbesondere osteuropäische, Länder schon seit langem Alarm schlagen wegen des Ausbruchs radikaler Stimmungen in der Ukraine. So äußert Polen, das einst den „Euro-Maidan“ in Kiew unterstützte, inzwischen heftige Bedenken in Richtung des Nachbarlandes.
„Je mehr diverse Fackelzüge und Sprengungen von sowjetischen Soldatendenkmälern es in der Ukraine geben wird, je öfter Straßen zu Ehren der Mitkämpfer Banderas umbenannt werden, desto schmerzhafter werden die Reaktionen in Europa sein“, zeigte sich der Politologe überzeugt. Hinzu kommt nach seinen Worten, dass mehrere Bataillone, die sich am so genannten Anti-Terror-Einsatz im Donezbecken beteiligen, nazistische Symbolik tragen. Das alles rufe große Besorgnisse unter europäischen Politikern hervor, so Kornilow.

wpered.su: Am 29. August haben die Kommunisten des Moskauer Oblast, Moskaus und Tulas aus der bei Moskau gelegenen Lenin-Sowchose den 65. humanitären Konvoi in den Donbass geschickt. Dies teilt der Pressedienst der KPRF mit.
In der Lieferung des humanitären Konvois sind Nudeln, Grieß, Mehl, Zucker, Fett, Büchsenfleisch, Milchpulver, Gemüse, Süßigkeiten, Gebäck, Säfte, Kleidung, Schulbücher, Medikamente und Baumaterialien enthalten.
Vor den Versammelten sprachen der Vorsitzende des ZK der KPRF Gennadij Sjuganow, der stellvertretende Vorsitzende des ZK der KPRF Wladimir Kaschin, die Vorsitzenden der Oblast- und Stadtorganisationen der KPRF sowie die Ersten Sekretäre der kommunistischen Parteien der DVR und der LVR.

de.sputniknews.com: Juncker verweist Ukraine auf ihren Platz
EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat am Dienstag bei der Konferenz der EU-Botschafter in Brüssel die Worte des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko über die Aussichten der ukrainischen Mitgliedschaft in der EU kommentiert.
„Mein Freund Poroschenko hat vor kurzem gesagt, die Ukraine ist die Europäische Union und die Nato. Gegenwärtig ist weder das eine noch das andere der Fall. Dies sollte allen bekannt sein“, so Juncker.
Bei dieser Konferenz hatte der EU-Kommissionschef auch gesagt, dass die EU über eine Verbesserung der Beziehungen zu Russland nachdenken sollte.
Im März 2016 hatte Juncker erklärt, die Ukraine werde mit Sicherheit in den nächsten 20 bis 25 Jahren kein Mitglied der EU werden können. Das gelte auch für einen perspektivischen Nato-Beitritt.
Am 23. August hatte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko bei den Feierlichkeiten anlässlich des ukrainischen Tages der Staatsflagge erklärt, die Ukraine werde alles Mögliche unternehmen, um ein Mitglied der EU und der Nato zu werden.

Vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden siebenmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Frunse, Kalinowo, Krasnyj Jar und Sholtoje.
Geschossen wurden mit 82mm-Mörsern, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Ukrainische Radikale kündigen „zweite Etappe“ von Donbass-Blockade an
Laut dem Ex-Kommandeur des Nationalisten-Bataillons „Donbass“ und Abgeordneten Semjon Sementschenko wollen ukrainische Nationalisten eine zweite Etappe der Verkehrsblockade der selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk einleiten.
„Jetzt gehen wir zur zweiten Etappe über“, sagte der Abgeordnete gegenüber dem TV-Sender Zik am Dienstag. „Im Laufe des Sommers haben wir uns ernsthaft gestärkt, haben eine Reihe von Lagern entlang der Grenze zu Russland eröffnet und, wenn der Staat bei der Stärkung unserer Verteidigungsfähigkeit auch weiter untätig sein wird, sind wir bereit, als Vertreter der Zivilgesellschaft zu handeln“.
Sementschenko nannte keine weiteren Details der Vorbereitung der Blockade und sagte nicht, wann genau sie verhängt werden könnte.
Am 25. Januar 2017 hatten ukrainische Radikale alle Güterlieferungen, darunter auch Kohlelieferungen aus dem Donbass, gesperrt, was einen gewaltigen Brennstoffmangel in der Ukraine verursachte. Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko verurteilte die Aktivitäten der sogenannten Freiwilligenbataillone und verwies auf den deutlichen Schaden, den die Blockade von Donbass angerichtet hat. Trotzdem beschloss der Nationale Sicherheits- und Verteidigungsrat der Ukraine am 15. März, den Verkehr mit der Region zu sperren und somit die Forderungen der Radikalen faktisch umzusetzen.
Laut dem stellvertretenden Minister für die Angelegenheiten der von Kiew nicht kontrollierten Gebiete, Juri Grymtschak, musste die Ukraine wegen dieser Verkehrsblockade 2017 etwa 1,5 Prozent des BIP einbüßen.
Der bevollmächtigte Vertreter Russlands bei den Gesprächen der Kontaktgruppe in Minsk, Boris Gryslow, hatte darauf hingewiesen, dass die Verstärkung der wirtschaftlichen und Verkehrsblockade der Ostukraine durch Kiew dem Minsker Abkommen völlig widerspreche.

Dan-news.info: „Ab 18:00 Uhr wurde der Beschuss des Territoriums der Republik von Seiten der ukrainischen Streitkräfte verstärkt. Insgesamt wurden 84 Artillerie- und Mörsergeschosse abgefeuert“, teilte der Vertreter der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung mit.
Nach seinen Angaben wurden in dieser Zeit von der ukrainischen Armee die Territorien von fünf frontnahen Ortschaften in der Umgebung von Donezk und Jasinowataja beschossen. Unter anderem sind dies Spartak und das Gebiet des Volvo-Zentrums im Norden von Donezk, Krutaja Balka und Wasiljewka im Jasinowataja-Bezirk.
Informationen über Verletzte werden ermittelt.

de.sputniknews.com: Einmischung in Bundestagswahl? Lawrow antwortet Verfassungsschutz-Chef Maaßen:
Sergej Lawrow hat die Sorgen des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) bezüglich einer russischen Einflussnahme auf die Bundestagswahl als unbegründet ausgeräumt. Mit solchen haltlosen Vorwürfen will das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) möglicherweise die eigene Effizienz unter Beweis stellen, mutmaßte der russische Außenminister.
BfV-Präsident Hans-Georg Maaßen hatte der „Welt am Sonntag“ in einem Interview gesagt: „Wir gehen davon aus, dass Russland in der Lage ist, Desinformationskampagnen im Zusammenhang mit der Bundestagswahl zu starten.“
Am Mittwoch wurde Lawrow auf einer Pressekonferenz in Doha um eine Stellungnahme gebeten.
„Ich weiß nicht, warum der deutsche Inlandsgeheimdienst über eine russische Einmischung in den deutschen Wahlkampf spricht“, sagte Lawrow. „Kann sein, dass sie (BfV – Anm. d. Red.) auf diese Weise ihre eigene Effektivität beweisen wollen. Doch sie haben es nicht vermocht, einen einzigen Fakt vorzulegen.“
Der russische Außenminister hielt dem BfV entgegen, zu der US-Abhöraffäre gegen Merkel geschwiegen zu haben. „Was die Fakten anbelangt, so wurde vor einiger Zeit bekannt, dass die deutsche Kanzlerin durch amerikanische Geheimdienste abgehorcht wurde. Ich kann mich nicht erinnern, dass sich die deutsche Spionageabwehr zu diesem Fakt geäußert hat.“

Nachmittags:

de.sputniknews.com: Worüber sich Kiew in Sofia beklagt: DNR-Flagge im TV
Die Ukraine hat Bulgarien eine Protestnote übergeben, weil die Flagge der selbsterklärten Volksrepublik Donezk bei den Feierlichkeiten anlässlich des 140. Jahrestags der Schlacht am Schipkapass live gezeigt worden ist. Dies hat die Beraterin der ukrainischen Botschaft in Bulgarien, Anna Tertytschnaja, mitgeteilt.
Der TV-Sender „112 Ukraina“, der Tertytschnaja zitierte, verwies darauf, dass die ukrainische Botschaft den Vorfall vom 26. August als „grobe Provokation“ durch „prorussische Anhänger in Bulgarien“ bezeichnet habe. Das bulgarische Außenministerium teilte ihren Aussagen zufolge mit, dass die Flagge der selbsterklärten Volksrepublik Donezk im Rahmen der Feierlichkeiten nicht genutzt worden sei. Trotzdem fordere die ukrainische Seite eine entsprechende Ermittlung dazu.
Als Schlacht am Schipkapass, auch Schlacht von Schipka genannt, werden mehrere Gefechte im Zuge des Russisch-Osmanischen Krieges von 1877 bis 1878 bezeichnet. Die Schlachten fanden am gleichnamigen Schipkapass statt, im zentralen Teil des Balkangebirges unweit der Stadt Schipka im heutigen Bulgarien.

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin:
Die letzten 24 Stunden haben keinen Frieden auf die Erde des Donbass gebracht. Der Gegner beschießt entgegen den offiziellen Erklärungen, die aus dem Mund ukrainischer Politiker und Militärs erklingen, weiter das Territorium der Republik.
Insgesamt wurden 35 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
In Richtung Donezk hat der Gegner Artillerie, Panzer, Mörser, Schützenpanzer, Schützenpanzerwagen und Schusswaffen verwendet. Auf elf Ortschaften und die umliegenden Gebiete wurden eine Granate des Kalibers 152mm, drei Granaten des Kalibers 122mm, elf Panzergeschosse, 56 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 78 des Kalibers 82mm abgefeuert.
In Richtung Mariupol hat der Gegner eine Ortschaft mit Schusswaffen beschossen.
Am intensivsten wurden die Umgebung von Jasinowataja und die Ortschaften Spartak, Jakowlewka, Wasiljewka und Krutaja Balka im Jasinowataja-Bezirk beschossen. Neben den Beschießungen, die die nicht lenkbaren und inadäquaten Kämpfer der 72. mechanisierten Brigade mit Mörsern verschiedenen Kalibers, Schusswaffen, Granatwerfern und großkalibrigen Maschinengewehren durchführen, ist auch die Verwendung von Artillerie des Kalibers 152 bzw. 122mm und Panzern auf Befehl von Zug- und Kompaniekommandeuren der ukrainischen Streitkräfte festzustellen, die das Regime der Feuereinstellung und die Anweisungen ihrer übergeordneten Leiter ignorieren und bereit sind, den Mord an friedlichen Einwohnern unserer Republik fortzusetzen.
Auch die Kämpfer der 57. Panzergrenadierbrigade unter Anführerschaft von Krasilnikow weigern sich kategorisch, das Regime der „Ruhe“ einzuhalten. Einheiten der Brigade haben mit Mörsern Shabitschewo und das Territorium des Donezker Flughafens beschossen.
Es ist auch systematischer Beschuss mit Granatwerfern und Schusswaffen von Seiten der terroristischen Bande „Donbass“ festzustellen, die sich am ersten Tag des „Schulwaffenstillstands“ auszeichnete, als ein Scharfschütze der ukrainischen radikalen Terroristen einen Einwohner des Petrowskij-Bezirks von Donezk schwer verletzte. Ich merke an, dass der Anführer der Banditen – Wlasenko – nach uns vorliegenden Informationen offen seine Nichtübereinstimmung mit der Unterzeichnung weiterer Vereinbarungen über eine Feuereinstellung geäußert und erklärt hat, dass er sich weigert sie einzuhalten. Außerdem hat Wlasenko den Kommandeuren des übergeordneten Stabs verboten, Positionen seiner Bande zu besuchen, bis nicht das Verbot zur Anwendung von Waffen gegenüber Einwohnern der Republik für ihn persönlich aufgehoben wird.

 

de.sputniknews.com: EU bekommt an ihrer Grenze eine „weitere Ukraine“.
In Moldawien scheint die Zeit der friedlichen Koexistenz von Eliten mit gegensätzlichen außenpolitischen Zielen ein Ende zu finden, schreibt die Zeitung „Nesawissimaja Gaseta“ am Mittwoch.
Ministerpräsident Pavel Filip und Parlamentschef Andrian Candu erklärten demnach gestern, sie würden nicht zur nächsten Sitzung des Sicherheitsrats kommen, die Präsident Igor Dodon angekündigt hatte. Dieser warnte seinerseits, er würde dieses Gremium auflösen und ein neues bilden, falls sie der Sitzung fernbleiben sollten.
„Der Boykott könnte dazu führen, dass der Premier und der Parlamentsvorsitzende am Sicherheitsrat nicht teilnehmen. Aber wer würde sich denn dann daran beteiligen – Präsidentenberater? Doch sie sind ohnehin Mitglieder des Sicherheitsrats“, sagte dazu der Leiter des Chisinauer Zentrums für strategische Forschungen und politische Beratungen Politicon, Anatol Taranu.
Nach seiner Auffassung kommt ein Krieg zwischen den politischen Eliten durchaus infrage, in diesen könnten aber auch moldawische Wähler verwickelt werden. Zumal für den 17. September in Chisinau Protestaktionen der rechten Kräfte anberaumt seien. Und am 24. September bereite der sozialistische Präsident Dodon eine landesweite Aktion der linken Kräfte vor. An diesem Tag hätte ein Referendum stattfinden sollen, auf dem die Einwohner des Landes gleich mehrere Fragen beantworten hätten sollen, und zwar über die Rückgabe einer Milliarde Dollar, die aus moldawischen Banken gestohlen worden war. Zudem hätte über eine vorzeitige Parlamentswahl und über eine Erweiterung der Vollmachten des Staatsoberhauptes abgestimmt werden sollen. Das Verfassungsgericht sagte den Volksentscheid jedoch ab.
Auffallend ist, dass die Teilnehmer sowohl der rechten als auch der linken Aktionen dieselben Forderungen haben: Die Rückgabe der gestohlenen Milliarde Dollar an die Bevölkerung, vorzeitige Parlamentswahlen durchzuführen und die Oligarchen zu entmachten. Die Rechten werden allerdings noch die Abschaffung des aktuellen gemischten Wahlsystems verlangen, das von der regierenden Demokratischen Partei mit Vladimir Plahotniuc an der Spitze initiiert worden war, dem Oligarchen, der nach Auffassung der Einwohner die wahre Macht im Land besitzt.
Es gibt aber noch eine Nuance: Das gemischte Wahlsystem befürwortete auch Präsident Dodon. Deshalb glaubt der Politologe Taranu nicht, dass die Proteste der Rechten und Linken vereinigt werden könnten, wie das schon 2015 geschehen war. Damals waren die Machthaber einer der Forderungen der Protestierenden nachgekommen, und zwar der Wiedereinführung direkter Präsidentschaftswahlen. Die Abstimmung hatte 2016 stattgefunden, und gewonnen hatte sie Igor Dodon, der versprach, die Kontakte mit Russland und der Eurasischen Wirtschaftsunion wiederherzustellen, Moldawien mit Transnistrien wiederzuvereinigen und die moldawische Staatlichkeit aufrechtzuerhalten, ohne Moldawien zu „rumänisieren“. Dodon hielt sein Wort, aber die Parlamentsmehrheit, die an der EU-Integration des Landes ohne Berücksichtigung Russlands interessiert ist, ist mit der Politik des Präsidenten unzufrieden.
Vor kurzem rief die moldawische Regierung beispielsweise die UNO auf, den Abzug der in Moldawien stationierten russischen Truppenteile samt den Friedenskräften in Transnistrien voranzubringen. Dodon nannte das „eine Provokation“ und sagte: „Die operative Gruppe der russischen Truppen wird die Region verlassen, wenn der Transnistrien-Konflikt geregelt worden ist. Und die russischen Friedenskräfte werden ihren Dienst weiter leisten, weil sie in den Konfliktraum im Sinne eines Abkommens eingeführt wurden, das 1992 von den Präsidenten Russlands und Moldawiens unterzeichnet worden war. (…) Moldawien wird aus diesem Abkommen nicht austreten.“
Aber die Kontroversen zwischen dem Präsidenten auf der einen Seite und der Regierung und der Parlamentsmehrheit auf der anderen Seite haben damit kein Ende gefunden. Davon zeugt auch der Boykott des Sicherheitsrats durch den Premier und den Parlamentschef.
„Ich hoffe, dass es in Moldawien kein ‚ukrainisches Szenario‘ geben wird“, sagte dazu der wissenschaftliche Direktor des Deutsch-Russischen Forums, Alexander Rahr. „Aber es könnte zu Provokationen kommen, unter anderem in Transnistrien: Dort verhält sich die Ukraine aggressiv. Und in Moldawien will Präsident Dodon, dass sein Land gute Beziehungen mit der Europäischen Union, aber auch mit der Eurasischen Wirtschaftsunion hat. Aber ein Teil des Establishments will das nicht und versucht, auf Distanz zu Russland zu gehen.“
Und die EU habe jetzt keine Zeit für Moldawien und müsse ihre eigenen Probleme lösen, stellte der Experte fest. In Deutschland stehe beispielsweise die Bundestagswahl bevor. Die Situation könnten die USA beeinflussen, und davon hänge ab, ob sich in Moldawien das „ukrainische Szenario“ wiederhole oder nicht. „Jedenfalls wird Moldawien ein ‚Risikoraum‘ bleiben, wenn man bedenkt, dass es an den EU-Grenzen liegt“, warnte Rahr.

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen):
Die ukrainischen Streitkräfte verletzen weiter die Bedingungen zur Stationierung von Militärtechnik in der Nähe der Kontaktlinie, die von den Minsker Vereinbarungen vorgesehen sind.
Nach Angaben unserer Aufklärung wurden auf dem Territorium eines Transportunternehmens in Popasnaja Panzer und Abwehrraketenkomplexe der ukrainischen Streitkräfte stationiert. Die genaue Menge der Kampftechnik wurde nicht festgestellt.
Um das Vorhandensein dieser Waffen zu verheimlichen, lassen die ukrainischen Streitkräfte keine OSZE-Beobachter auf das Gelände.
Die ukrainischen Streitkräfte betreiben weiter Aufklärung entlang der gesamten Kontaktlinie, darunter auch unter Verwendung von Drohnen, was von den Minsker Vereinbarungen verboten ist.
Die größte Aktivität von Drohnen des Gegners ist im Gebiet von Frunse zu bemerken, wo der Gegner damit die Feuerleitung durchführt.
Die Volksmiliz erhält weiter Informationen über die Verletzung der militärischen Disziplin und Verbrechen, die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte unter Alkohol- und Drogeneinfluss begehen.
So fand im Gebiet von Krymskoje während eines betrunkenen Streits neben einem Geschäft ein Konflikt zwischen drei Soldaten und zwei örtlichen Einwohnern statt, der in eine Prügelei überging.
Dank rechtzeitigern Eingreifens wurden die Soldaten entwaffnet und dem militärischen Rechtsordnungsdienst übergeben. Nach diesem Vorfall wurde ein Soldat eines Drohnenzuges des 15. Bataillons der 58. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, Leutnant Naschkodelow mit einem Armbruch in das 59. Militärhospital im Bezirk von Sewerodonezk eingeliefert.
In dem gestern verbreiteten Bericht der OSZE-Mission wurde behauptet, dass Beobachter am 28. August 4 bis 5 m südlich des zerstörten Abschnitts der Brücke über den Sewerskij Donez in Staniza Luganskaja eine Handgranate gesehen haben, die als Mine genutzt werden sollte.
Zu diesem Vorfall wurde eine dienstliche Untersuchung vorgenommen. Bei der Fahrt an den Ort wurde festgestellt, dass das Objekt, dass die Beobachter als Granate aufgefasst hatten, selbst äußerlich keine Ähnlichkeit mit einer Handgranate hatte.
Dort lagen ein Ring von genutzten Signalraketen und daneben ein Teil eines detonierten Geschosses einer Antipanzerhandgranate, die dort wegen eines Beschusses unserer Positionen durch die ukrainischen Streitkräfte lag.
Diese Objekte befanden sich dort schon lange und Sie konnten sie selbst sehen, als Alexandr Hug die Frontbasis eröffnete.
Das Pressezentrum der „ATO“ hat erklärt, dass die ukrainische Seite im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung die OSZE-Mission und die russische Seite im Gemeinsamen Zentrum über die Bereitschaft der ukrainischen Truppen zum Abzug der Kräfte informiert hat, aber sie wurden nicht abgezogen, weil angeblich von Seiten der LVR das Feuer mit Schusswaffen von den Positionen am Denkmal des Fürsten Igor in Richtung Staniza Luganskaja eröffnet wurde.
Sie wissen, es ist bereits allen bekannt, dass die Ukraine den Wunsch als Wirklichkeit ausgibt. Ich erinnere daran, dass die Bedingung für den Beginn des Abzugs eine Verifikation des OSZE-Mission ist, dass das Regime der Feuereinstellung in diesem Abschnitt eingehalten wurde.
In ihren Berichten stellt die OSZE-Mission in dem für die Trennung von Kräften und Mitteln vorgesehenen Abschnitt von unserer Seite aus keinen Beschuss fest.
Beschießungen werden gerade von der ukrainischen Seite aus festgestellt, worüber ich zuvor gesprochen habe. Diese Verletzungen bestätigt auch das Gemeinsame Zentrum zur Kontrolle und Koordination.

 

de.sputniknews.com: Kiews Plan: „Aggressive Reintegration“ des Donbass.
Im ukrainischen Parlament wird ein Gesetzentwurf vorbereitet, der die Politik zur „Rückkehr und Reintegration des Donezbeckens“ regeln soll, schreibt die Zeitung „Kommersant“ am Mittwoch.
Im Gesetzentwurf über die Reintegration der unkontrollierten Gebiete des Donezbeckens, der von der Obersten Rada aller Voraussicht nach im September verabschiedet wird, wird Russland als „Aggressor-Land“ bezeichnet. Das hat die Vertreterin des ukrainischen Staatschefs in der Obersten Rada, Irina Luzenko, angekündigt. Das Gesetz sei zu 99,9 Prozent fertig, so Luzenko. „Es wird ein Gesetz über die Staatspolitik der Ukraine zur Rückkehr und Wiederherstellung des Donbass sein“, äußerte sie. Das Dokument sei unter Teilnahme von Experten, einer Arbeitsgruppe aus Vertretern der Abgeordneten der Parlamentskoalition, der Präsidialverwaltung und des ukrainischen Außenministeriums erstellt worden. Zudem habe sich Kiew auch von Teilnehmerländern des „Normandie-Formats“ beraten lassen.
Luzenko zufolge enthält das Gesetz bedeutende Neuerungen.
„Erstmals wird auf gesetzlicher Ebene ein Begriff eingeführt, dass Russland ein Aggressor-Land ist. Doch das bedeutet nicht, dass wir Russland den Krieg erklären“, betonte Luzenko.
Laut der Vertreterin von Präsident Petro Poroschenko beruft sich das Reintegrationsgesetz auf den 51. Artikel der UN-Charta über die Selbstverteidigung im Falle eines bewaffneten Angriffs auf ein Mitgliedsland der Vereinten Nationen. „Das ist notwendig, damit der Internationale Währungsfonds uns Geld geben kann, das ist auch für die Investoren wichtig“. Zudem sagte Luzenko, dass Kiew keine Verantwortung für die Situation in den unkontrollierten Gebieten des Donezbeckens tragen und keine Rückgabe der Krim fordern werde. Der Gesetzentwurf ziele eindeutig auf die Rückkehr der zeitweilig besetzten Territorien der Gebiete Donezk und Lugansk ab, aber nicht der Krim, so Luzenko.
Zugleich sieht der Sekretär des ukrainischen Sicherheitsrats, Alexander Turtschinow, andere Aufgaben des Reintegrationsgesetzes. Ihm zufolge ermöglicht das Gesetz den Abschluss der Antiterroroperation und den Übergang zu einem neuen Format des Schutzes vor einem Hybridkrieg mit Russland. Laut Turtschinow könnten einzelne Territorien der Gebiete Lugansk und Donezk mithilfe des neuen Gesetzes als durch Russland besetzt bezeichnet werden. Dann können die Prinzipien der Staatspolitik zu deren Befreiung festgelegt und eine neue effektive Technologie zum Schutz der Ukraine vor dem Aggressor geschaffen werden. Diese Technologie siehe unter anderem das Recht des Präsidenten vor, die Streitkräfte einzusetzen.
Laut einer Quelle in der ukrainischen Präsidialadministration wurde der Gesetzentwurf mit US-Partnern abgestimmt und sieht große Vorteile auch für den Donbass vor. So gehe es um die Erweiterung der Liste von Waren für einen erweiterten Handel zwischen den kontrollierten und unkontrollierten Gebieten des Donezbeckens. Es handelt sich vor allem um Kohle.
„Auch für Amerikaner gibt es interessante Aspekte. Wir sind bereit, ihnen 90 Prozent der Verträge zur Wiederherstellung der Infrastruktur anzubieten, falls sie die Einhaltung der Minsker Abkommen durch alle Seiten erreichen“, so die Quelle.
Der stellvertretende Leiter des Auswärtigen Ausschusses des russischen Föderationsrats, Wladimir Dschabarow, sagte, dass die Bezeichnung Russlands als „Aggressor-Land“ durch die Ukraine nichts ändern werde, weil Russland kein Gegner im Konflikt um das Donezbecken sei.

 

Lug-info.com: Die LVR wird an der für den 31. August geplanten außerordentlichen Videokonferenz der Kontaktgruppe teilnehmen. Dies teilte der bevollmächtigte Vertreter der LVR bei den Minsker Verhandlungen Wladislaw Dejnego mit.
Gestern hatten Vertreter Kiews erklärt, dass die Durchführung einer Videokonferenz der Kontaktgruppe am 31. August notwendig sei, um die Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung im Rahmen des „Schulwaffenstillstands“ zu erörtern.
„Die Frage ist sehr wichtig, deshalb werden wir unbedingt an der Videokonferenz teilnehmen. Wir werden versuchen die Positionen der Ukraine herauszubekommen: warum sie, wo sie selbst auf der Ergreifung adäquater Maßnahmen zur Gewährleistung eines vollständigen Regimes der Feuereinstellung bestehen, nichts dafür unternehmen, dass es in der Praxis realisiert wird.“, sagte er.
Der Vertreter der Republik äußerte Verwunderung darüber, dass gerade die ukrainische Seite mit der Notwendigkeit einer außerordentlichen Videokonferenz argumentiert.
„Die Initiative der ukrainischen Seite sieht recht seltsam aus, weil in den Berichten der OSZE-Mission gerade deren Verstöße auftauchen. Der erste derartige Verstoß wurde um 9:35 Uhr am 25. August festgestellt“, sagte Dejnego.
„Derzeit gibt es bei uns in den OSZE-Berichten nur Verletzungen von der ukrainischen Seite“, erklärte der bevollmächtigte Vertreter der LVR.

 

de.sputniknews.com: Russische Journalistin wird aus Ukraine ausgewiesen – Geheimdienst SBU
Die Journalistin Anna Kurbatowa vom russischen Staatssender Perwij Kanal soll aus der Ukraine ausgewiesen werden, wie der Pressedienst des ukrainischen Geheimdienstes SBU am Mittwoch auf Facebook mitteilte. Zuvor war berichtet worden, die Reporterin sei im Zentrum von Kiew entführt worden.
Zurzeit würden die entsprechenden Dokumente für ihre Ausweisung vorbereitet, hieß es weiter.
„Die russische Propagandistin Anna Kurbatowa wird zwangsweise nach Russland abgeschoben“, hieß es in der Facebook-Meldung. „Zurzeit läuft die Vorbereitung der notwendigen Dokumente für ihre Ausweisung.“
Dies werde jedem passieren, der sich erlaube, „die Ukraine zu schänden“, ging aus dem Beitrag ferner hervor.
Am Mittwoch meldeten mehrere russische Medien, eine Journalisten des Staatssenders Perwij Kanal sei in Kiew entführt worden. Später wurde jedoch berichtet, dass sie möglicherweise von SBU-Agenten festgenommen worden sei.
Die russische Reporterin soll in letzter Zeit Drohungen bekommen haben. Dies hängt Medienberichten zufolge mit ihrer Reportage zum ukrainischen Unabhängigkeitstag zusammen, in der sie zu erklären versucht habe, warum dieser für viele Ukrainer ein trauriger Feiertag sei.
Am Vorabend war zudem bekannt geworden, dass Kurbatowa in die Datenbank der umstrittenen ukrainischen Webseite „Mirotworets“ eingetragen worden sei. Die Mitarbeiter der Seite warfen der Reporterin „Manipulierung von Informationen“ und „Vorbereitung von tendenziösen Inhalten“ über die Militärparade in Kiew anlässlich des Unabhängigkeitstages der Ukraine vor.

Dnr-online.ru: In der DVR ist die Erntekampagne von frühen Getreide- und Hülsenfrüchtekulturen praktisch abgeschossen, teilte der Pressedienst des Landwirtschaftsministeriums mit. Trotz der schlechten Wetterbedingungen im Frühjahr (verzögerter Frühling mit viel Regen und niedrigen Temperaturen) kann aufgrund der Ergebnisse der Ernte eine positive Dynamik des Bereichs bestätigt werden.
In der Republik wurden Getreide- und Hülsenfrüchtekulturen auf 136.900 ha geerntet, was 17.000 ha mehr sind als im letzten Jahr. Der mittlere Ertrag bei Winterweizen betrug 33,1 Zentner/ha.
Insgesamt wurden in der DVR 19.800 Tonnen Getreide mehr gemahlen als im letzten Jahr: das Bruttogewicht an Getreide beträgt 399.100 Tonnen. In den Kornkammern sind 304.800 Tonnen Winterweizen, 77.000 Tonnen Gerste, 12.700 Tonnen Erbsen, 4.600 Tonnen andere frühe Hülsenfrüchtekulturen.
Der höchste Ertrag wurde im Nowoasowskij-Bezirk beim Winterweizen erzielt – 43,4 Zentner/ha. Dabei wurde der höchste Betrag unter den Unternehmen bei „Weles“ erzielt – 65,9 Zentner/ha.
„Die prognostizierte Menge an Lebensmittelweizen überschreitet die Kennziffer von 120.000 Tonnen. Wir können sicher bestätigen, dass wir bis zur nächsten Ernte die notwendige Menge an Mehl für die Herstellung von Bäckereiwaren für die Einwohner unserer Republik haben“, erklärte der Landwirtschaftsminister der DVR Wladimir Antonow.
Unsere Landwirte bauen auch für unsere Region weniger gebräuchliche Kulturen an. So wurden im Jahr 2017 zum ersten Mal auf 18,5 Hektar Kichererbsen und auf 466 Hektar Soja angebaut.

 

de.sputniknews.com: Gefährliche Krankheit macht Ukraine zu „tickender Zeitbombe für Europa“
Die Ukraine droht wegen ihrer hohen Erkrankungsraten an Tuberkulose zu einer „tickenden Zeitbombe für Europa“ zu werden, besonders nach der jüngst beschlossenen Visafreiheit mit der EU, schreibt die US-Zeitung „Politico“. Die russische Aufsichtsbehörde „Rospotrebnadsor“ hat bereits eine Reisewarnung ausgesprochen.
Bedenklich sei dabei, dass es sich um eine besondere Form der Krankheit handle – nämlich um multiresistente Tuberkulose, kurz MDR-Tb, die sich schwieriger behandeln lasse, so das Blatt.
„Seit 2014 ist die Ukraine unter den Top Fünf der Länder, in denen Fälle multiresistenter Tuberkulose am häufigsten vorkommen“, heißt es in der Erklärung der russischen Behörde.
Laut „Politico“ hat die Stadt Odessa landesweit mit 110 Fällen unter 100.000 Menschen die höchsten Erkrankungsraten. Hinsichtlich der Visafreiheit mit der EU sei dieses Problem umso dringender.
Der Weltgesundheitsorganisation WHO zufolge handelte es sich bei einem Viertel aller Fälle in der Ukraine im Jahr 2016 um multiresistente Tuberkulose. Die Heilungsraten seien indes in der Ukraine geringer als in anderen von MDR-Tb betroffenen Ländern: lediglich 38 Prozent.
In der Ukraine war 1995 eine Tuberkulose-Epidemie registriert worden. Seitdem habe das Land internationale Hilfe in großem Umfang bekommen. Zwar konnte die Verbreitung der Epidemie gezügelt werden, doch der „schwache politische Wille“ und das „chronische Misstrauen der Bevölkerung in das korrupte Gesundheitssystem“ habe diesen Fortschritt stark behindert, heißt es.
Das ukrainische Gesundheitsministerium führt die hohen Erkrankungsraten auf Schwierigkeiten bei den Lieferungen von Medikamenten zurück. Ein weiterer Grund seien soziale Fragen wie die niedrige Qualität der medizinischen Hilfe landesweit sowie bei konkreten Risikogruppen: bei Obdachlosen, Drogenabhängigen und Ex-Häftlingen.

Lug-info.com: Mitteilungen des stellvertretenden Landwirtschaftsministers der LVR Jewgenij Kornienko:
„In den Silos der Republik befand sich am 23. August Getreide aus der neuen Ernte in einem Umfang von 65.300 Tonnen, davon 60.500 Tonnen Weizen, davon 46% oder 27.900 Tonnen Lebensmittelweizen 1. bis 4. Sorte. 54% sind also Futterweizen“, sagte er.
Die Landwirte der LVR haben 99,3% des Ackerlandes für Weizen- und Hülsenfrüchtekulturen und 52% der Graupenkulturen abgeerntet.
„Die Gesamtfläche für frühe Getreidekulturen beträgt in diesem Jahr 94.100 ha, was über 546 ha mehr sind als im letzten Jahr.
Von dieser Fläche wurden 256.800 Tonnen Getreide geerntet, darunter 202.000 Tonnen Weizen. Der Ertrag beträgt 30,8 Zentner pro Hektar, was dem Niveau des letzten Jahres entspricht.
Am 28. August hat die Herbstaussaatkampagne begonnen.
Außerdem müssen die späten Getreidekulturen – Mais und technische Kulturen – sowie Sonnenblumen noch geerntet werden. Dies sind insgesamt 43.000 Hektar. Damit wird voraussichtlich in der ersten Dekade des Septembers begonnen.

 

de.sputniknews.com: So „trickreich“ ist Putins Ukraine-Plan wirklich:
Wieder hagelt es Analysen, nachdem Putin-Berater Wladislaw Surkow und der US-Sondergesandte für die Ukraine-Verhandlungen, Kurt Volker, die Lage im Donbass bei einem Treffen diskutiert haben.
Bei näherer Betrachtung der Aussagen beider Politiker stößt man auf ein markantes Detail: Den „listigen“ Putin-Plan für die Ukraine, wie die Politologin Irina Аlksnis schreibt.
Volker verwies nach dem jüngsten Treffen mit Surkow in einem Interview mit der „Financial Times“ auf die Präsenz des russischen Militärs im Donbass.
Diese Erklärung trat eine Lawine von Interpretationen unter Analysten aus, so Alksnis.
„Doch hat diplomatische Rhetorik eines an sich: Sie ist traditionsgemäß in Worthülsen eingerahmt. Statt sich auf die Suche nach dem tieferen Sinn zwischen den Zeilen zu begeben, sollte man einfach nur das lesen, was Surkow und Volker wirklich gesagt haben – ganz ohne Fantasterei“, rät die Analytikerin.
Anders gesagt: Es gehe darum, Worthülsen vom Kerninhalt zu trennen – auch wenn „Hülsen emotional aufgeladener und fürs Publikum verlockender sind“. Der Sinn liege schließlich offen da, in den Aussagen der Politiker, so die Beobachterin.
Mit der angeblichen Präsenz russischer Soldaten im Donbass verhalte es sich folgendermaßen, erklärt sie weiter: „Seit über drei Jahren gehört es zu Standardpositionen des Westens in der Ukraine-Sache, Russland die Beteiligung am Militärkonflikt im Donbass vorzuwerfen.“ Fast alle westlichen Führungspolitiker hätten diesen Vorwurf in den letzten Jahren offen und offiziell ausgesprochen.
Auch Russland hat bestimmte Standardpositionen in der Ukraine-Frage, heißt es weiter. Nämlich: Moskau weise die Vorwürfe der angeblichen Beteiligung am Militärkonflikt im Donbass seit drei Jahren beharrlich zurück.
„War dieses Thema für die bilateralen Beziehungen Moskaus und Washingtons vor drei Jahren noch irgendwie von Bedeutung, ist es seit einiger Zeit ein rein formales – ein Thema fürs Protokoll“, erklärt Alksnis. Das heißt: Der Westen spreche gewohnheitsmäßig über Russlands Präsenz im Donbass. Für die Verhandlungen – und die dadurch erzielten Lösungen – bleibe dies jedoch ohne Folgen. „Es ist schon bezeichnend: Moskau hat einfach aufgehört, auf den Großteil dieser Vorwürfe einzugehen, und zeigt damit unverhohlen, dass es sich dabei nur um eine rhetorische Formel ohne jedweden Inhalt handelt.“
So sagte der Putin-Berater Surkow nach dem Treffen mit Volker, es sei ein „gutes, nützliches und konstruktives“ Treffen gewesen. Die Diskussion sei in einem Ton von „beidseitigem Respekt und Interesse“ geführt worden, „ehrlich, ernsthaft, ohne Illusionen und Voreingenommenheit“, so Surkow. „Dass an den Minsker Vereinbarungen festzuhalten ist, wurde nicht angezweifelt“, sagte Putins engster Berater zudem. Beide Seiten hätten frische Ideen und innovative Ansätze zu deren Umsetzung vorgelegt.
„Was ist nun die Kernaussage dieser diplomatischen Rhetorik?“ fragt die Analytikerin. „Ganz klar“, sagt sie: „Die Minsker Abkommen sind alternativlos.“
Kurt Volkers Aussage über Russlands angebliche Präsenz in der Ostukraine war übrigens nicht seine einzige. Der US-Sondergesandte hat Russland nämlich eine „wirtschaftliche und politische Isolation“ verheißen, weil Moskau es darauf abziele, die Lage im Donbass „einzufrieren“.
Dies sei, schreibt die Politologin, eine weitere Floskel des Westens – „eine seit vier Jahren unveränderte“. 2014 habe diese „Prophezeiung“ in der Tat eindringlich geklungen und die russische Gesellschaft zur Konsolidierung stimuliert. „2017 aber verursacht diese Erklärung nichts als Gelächter“, stellt die Beobachterin fest.
Weitaus interessanter sei da Volkers Vorwurf, Moskau ziele darauf ab, die Lage in der Ostukraine einzufrieren. Für die Kommentatorin ergibt sich daraus dieses Bild: „Washington versucht, die Lage im Donbass vom toten Punkt zu wegzurücken – im Sinne eigener Interessen natürlich. Doch stehen die Minsker Abkommen dem im Wege. Moskau beharrt unerschütterlich auf deren Umsetzung. Dazu ist Kiew schlicht nicht in der Lage, doch sind die Kiewer Machthaber derzeit an der Reihe zu handeln. Also nehmen die Vereinigten Staaten eine zwiespältige Position ein: Sie verwerfen die Minsker Abkommen nicht – schließlich stehen wichtige Unterschriften darunter, auch jener Leute aus Kiew. Doch äußern die US-Amerikaner stets allerhand Zweifel an den Abkommen.“
Die einzige Möglichkeit der US-Amerikaner in dieser Lage wäre „ein Beschluss aller am Minsker Prozess Beteiligten, dass dieses Abkommen den Sachzwängen nicht mehr entspräche und dadurch seine Gültigkeit verliere. So könnten alle das Abkommen einfach vergessen“, erklärt Alksnis. „Doch ist genau das unmöglich, wegen Russlands unverrückbarer Position in dieser Frage.“
Dass Moskaus Beharrlichkeit in Washington für Unmut sorge, sei naheliegend:
„Die US-Pläne fallen ja in sich zusammen, wegen dieses einen Blatts Papier, das 2015 in Minsk unterzeichnet wurde“, erklärt die Expertin. Und dies – „da hat Volker schon recht“ – führe zwangsläufig zu einem Einfrieren der Lage im Donbass. „Jetzt kann Moskau auf jede Forderung des Westens sagen: Seht erstmal zu, dass Kiew seinen Teil der Minsker Abkommen umsetzt.“
Dies sei des Rätsels Lösung: „So sieht das aus, was man seit einigen Jahren als den trickreichen Putin-Plan für die Ukraine bezeichnet“, resümiert die Kommentatorin.

Armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin:
Die Streitkräfte der DVR halten das Regime der Feuereinstellung streng ein.
Im Zusammenhang mit der Annahme einer zusätzlichen Vereinbarung über eine vollständige Feuereinstellung ab 0:00 Uhr am 25. August im Vorfeld des neuen Schuljahrs arbeiten in den Verbänden und Truppenteilen Arbeitsgruppen aus Offizieren des Verteidigungsministeriums und der Koordination der Volksmiliz der DVR, die mit entsprechenden Vollmachten zur Verschärfung der Kontrolle über eine sorgfältige Einhaltung des Regimes der „Ruhe“ ausgestattet sind.
Im Fall einer Anwendung von Waffen von Seiten der Streitkräfte der DVR sind die Leiter der Arbeitsgruppen verpflichtet, unverzügliche Maßnahmen zur Einstellung des Feuers zu ergreifen und eine genauere Untersuchung und Bestrafung aller schuldigen Funktionsträger vorzunehmen.
Gleichzeitig merke ich an, dass die ukrainische Seite ihren Teil der Vereinbarungen nicht erfüllt. Die Beschießungen erfolgen systematisch, dabei werden Artillerie der Kaliber 152mm und 122mm, Panzer, Mörser, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet. Am intensivsten wird der Jasinowataja-Bezirk und das Territorium des Donezker Flughafens beschossen.
Heute um 14:25 Uhr starb im Gebiet von Jasinowataja während eines weiteren Beschusses mit 82mm-Mörsern, einem Granatwerfer SPG-9 und Schusswaffen von Seiten der Kämpfer der 72. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte ein 29 Jahre alter Soldat der Streitkräfte der DVR. Außerdem geriet ein Filmteam des russischen föderationsweiten Fernsehsenders „Rossija 1“ unter Beschuss.

 

Dan-news.info: „Die DVR hat ihre Teilnahme an der außerordentlichen Videokonferenz, die am Donnerstag, dem 31. August, stattfindet, bestätigt“, teilte der Leiter der Delegation der DVR bei den Minsker Verhandlungen, der Vorsitzende des Volkssowjets der DVR Denis Puschilin mit. „Gegenstand der Videokonferenz wird die Bestätigung der Handlungen der Seiten zur Gewährleistung des Regimes der unbefristeten Feuereinstellung gemäß der Erklärung der Kontaktgruppe vom 23. August sein“.
Puschilin unterstrich, dass die Vertreter der Republik auch planen, die Fragen der systematischen Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte gemäß den Berichten der OSZE-Mission aufzuwerfen.

 

de.sputniknews.com: Trotz „Schul-Waffenruhe“ im Donbass: Russisches Kamerateam unter Beschuss.
Trotz der vereinbarten sogenannten „Schul-Waffenruhe“ ist ein Drehteam des russischen Nachrichtensenders „Rossija 24“ nach eigenen Angaben am Mittwoch bei Donezk unter Beschuss der ukrainischen Sicherheitskräfte geraten.
„Ein Drehteam ist in den Raum von Jasinowataja eingetroffen, um aufzunehmen, wie die Waffenruhe eingehalten wird. Gleich nach seiner Ankunft hat ein Beschuss begonnen – zuerst mit Schützen- und dann mit schweren Waffen. Es hat drei bis vier Explosionen gegeben“, sagte der Reporter des Senders Andrej Rudenko unter Verweis auf seinen Kollegen Alexander Sladkow, der diesem Drehteam angehört hatte.
Das Feuer soll seitens der ukrainischen Stellungen eröffnet worden sein.
Laut Rudenko kam bei dem Beschuss niemand zu Schaden. Nach der Feuereinstellung musste die Drehgruppe jedoch den Vorfallort verlassen. Indes soll ein Sprecher des operativen Kommandos der selbsterklärten Volksrepublik Donezk die Meldung über das Geschehen bestätigt haben.
Zuvor hatte die Minsker Kontaktgruppe zur Regelung des Donbass-Konflikts in der Region ab dem 25. August die sogenannte „Schul-Waffenruhe“ vereinbart.
Im Osten der Ukraine schwelt seit fast drei Jahren ein militärischer Konflikt. Die ukrainische Regierung hatte im April 2014 Truppen in die östlichen Kohlefördergebiete Donezk und Lugansk geschickt, nachdem diese den nationalistischen Staatsstreich vom Februar in Kiew nicht anerkannt und unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten.
Formell gilt seit September 2015 in der Region eine Waffenruhe, dennoch kommt es immer wieder zu Zusammenstößen.

Dan-news.info: „Wir haben die Hoffnung, dass bis zum Ende des Jahres trotz allem ein Gefangenenaustausch stattfinden wird. Ich setze große Hoffnung darauf, dass internationale Organisationen und das „Normannische Format“ trotz allem Druck auf die ukrainische Seite ausüben. Möglicherweise wird die ukrainische Seite so gezwungen, Punkt 6 des Maßnahmekomplexes bis zum Ende des Jahres zu erfüllen“, teilte die Bevollmächtigte für Menschenrechte in der DVR Darja Morosowa mit.
Sie merkte an, dass die Verzögerung der Lösung dieser Frage am „Fehlen des politischen Willens“ des ukrainischen Präsidenten Pjotr Poroschenko liegt.
„Sobald die Verhandler, die nach Minsk fahren, eine Direktive vom Präsidenten erhalten, wird der Austausch durchgeführt werden. Es gibt keine juristischen oder rechtlichen Steine des Anstoßes mehr. Es ist der Unwille Poroschenkos, politischer Wille ist notwendig“, fasste Morosowa zusammen.

 

Ukrinform.ua: Gesetzentwurf über Deokkupierung des Donbass fertig – Turtschynow:
Der Entwurf des Gesetzes „Über die Deokkupierung des Donbass“ kann bald dem Parlament vorgelegt werden.
Das erklärte der Sekretär des Rates für Nationale Sicherheit und Verteidigung, Olexandr Turtschynow, am Mittwoch vor der Presse.
„Das Gesetz über die Deokkupierung ist fertiggestellt. Das Außenministerium wird beauftragt, Konsultationen mit unseren Partnern durchzuführen. Ich hoffe, dass diese Konsultationen noch vor Beginn der Plenarsitzungen abgeschlossen werden und der Präsident den Gesetzentwurf in der Werchowna Rada (Parlament – Red.) einreichen wird.“
Wie früher berichtet wurde, wird im Gesetz der Begriff „vorläufig okkupierte Gebiete“ definiert und werden Militärformationen, die diese Gebiete kontrollieren, genannt. Die Grenzen der „okkupierten Gebiete“ solle das Verteidigungsministerium der Ukraine bestimmen. Für diese Gebiete würden besondere Rechtsnormen gelten. Ein einheitlicher Operativstab solle für alle Militäreinheiten und örtliche militärisch-zivile Administrationen zuständig sein.

 

Abends:

Dan-news.info: Etwa 500 Einwohner von Starobeschewo haben sich heute zur einer Kundgebung aus Anlass des 3. Jahrestags der Befreiung der Ortschaften von den ukrainischen Truppen versammelt. Darüber berichtete der Leiter der Bezirksverwaltung Nikolaj Michajlow.
„Im unteren Teil der Ortschaft fand 2014 ein sehr schwerer Kampf statt, wo unsere Soldaten eine ganze Kolonne ukrainischer Soldaten gefangen nahmen. An diesem Ort starben zwei unserer Soldaten, jetzt steht dort ein Gedenkstein. Heute hat an diesem Stein eine Kundgebung stattgefunden, und alle die dies wollten haben Blumen niedergelegt“, sagte Michajlow.
Nach seinen Worten haben an der Kundgebung Abgeordnete des Volkssowjets der DVR, Soldaten und gesellschaftliche Aktivisten teilgenommen – insgesamt etwa 500 Menschen. Nach Abschluss der Kundgebung ging die Veranstaltung im Kultur- und Freizeitzentrum weiter, auf der Bühne traten örtliche Künstlerkollektive auf.
Außerdem brachten Soldaten der Republik gemeinsam mit dem Fonds „Ruspomoschtsch“ den Schülern der Schule von Novyj Swet, das in der Nähe von Starobeschewo liegt, Schreibwaren, Sportinventar und Schulbücher.

 

De,sputniknews.com: Krim: Brücke nach Russland fast fertig – ukrainischer Nationalist dreht durch.
Ukrainische Nationalisten werden wahnsinnig: Die russische Krim-Brücke ist so gut wie fertig. Ein Eisenbahnbogen ist gestern auf die Brücke über die Straße von Kertsch montiert worden – ein ukrainischer Rechtsextremist reagiert darauf mit einer Schimpftirade. Das Portal „rueconomics“ berichtet.
„Wo sind alle sogenannten Experten und Analysten hin, die herumgeschrien haben, die Brücke werde nicht fertig? Was ist denn mit ‚Der Meeresgrund hält’s nicht aus‘, ‚Die Strömung reißt alles mit‘, „Unsere Spezialkräfte jagen sie in die Luft‘, ‚Ist das alles Photoshop‘?“, wettert Stanislaw Krasnow, Ex-Chef der ukrainischen Nationalisten-Organisation „Zivil-Korps ‚Asow-Krim‘“ und ehemaliger Kämpfer in der Ostukraine, auf Facebook.
In dem Ton schreibt er weiter: „Das war’s: Da baut man eine Brücke und dann ist sie fertig. Seit heute steht sie praktisch. Bis zur Eröffnung sind es nur wenige Monate.“
Dass die Brücke über die Straße von Kertsch nun so gut wie fertig ist, bestätige die gestrige Montage des Eisenbahnbogens.
Heute ist ein russisches Schiff durch die Brückenöffnung gefahren.
Die Krim-Brücke bedeute das Aus für die ukrainischen Häfen Berdjansk und Mariupol. Diese würden ohne große Frachtschiffe Pleite gehen, schreibt der Asow-Kämpfer. Wegen der Baustelle sei die Straße von Kertsch für den Schiffsverkehr immer wieder gesperrt worden, Kiew habe darauf nur mit „schwachen und weinerlichen Erklärungen“ reagiert, so Krasnow.
Schuld an der Misere seien jedenfalls ukrainische Oligarchen, die mit Russland unter einer Decke stecken würden, so Krasnow. Aus demselben Grund treibe Kiew weiterhin regen Handel mit der Schwarzmeerhalbinsel.
Krasnow poltert weiter: Alle Maßnahmen Kiews gegen die Krim seien verpufft, weil die Halbinsel sich gut darauf habe vorbereiten können. Die Krim sei heute derart „isoliert“, dass dort internationale Foren stattfinden, Top-Stars auftreten und Dutzende europäische Abgeordnete arbeiten würden.

de.sputniknews.com: EU investiert über zwei Mio. Euro in europäische Integration Serbiens und des Kosovo.
Die Europäische Union will mehr als zwei Millionen Euro für die Förderung von Ideen der europäischen Integration im Kosovo und in Serbien aufwenden, berichtet der TV-Sender RT unter Berufung auf die entsprechenden Ausschreibungen der EU-Kommission.
Demnach ist die EU bereit, bis zu 900.000 Euro in eine Informationskampagne im Kosovo und 1,37 Millionen Euro in Serbien zu investieren.
„Das Ziel des Projektes ist, das Wissen zu erweitern und das Verständnis von örtlichen Einwohnern über die EU-Politik, ihre Ziele, Prioritäten, Institutionen, Programme und Perspektiven zu erreichen sowie Mythen und Missverständnisse über den Prozess des EU-Beitritts aus dem Weg zu räumen“, heißt es in der Projektausschreibung für den Kosovo.
Ferner wird darauf hingewiesen, dass die Projekte von den aktuellen Informations- und Kulturzentren der EU in Pristina und Belgrad sowie in anderen Großstädten der beiden Länder umgesetzt würden.

Standard

Presseschau vom 29.08.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

abends:

Lug-info.com: Mitarbeiter des Staatssicherheitsministeriums der LVR haben die Aktivität der nicht in der Republik zugelassenen religiösen Sekte „Zeugen Jehovas“ unterbunden, deren Mitglieder den Sicherheitsdienst der Ukraine und neonazistische Gruppierungen unterstützt haben. Dies teilte der stellvertretende Staatssicherheitsminister der LVR Alexandr Bassow mit.
„Vom MfS der LVR wurde die Aktivität der nicht registrierten religiösen Organisation „Zeugen Jehovas“ unterbunden, die für den Sicherheitsdienst der Ukraine und neonazistische Gruppierungen arbeitete“, sagte er.
Im Ergebnis von operativen Ermittlungsmaßnahmen wurde festgestellt, dass diese Organisation nicht nur gegen die Gesetzgebung der LVR verstoßen hat, sondern auch ein aktiver Agent des Sicherheitsdienstes der Ukraine in der LVR ist. Bei der Durchsuchung der Räumlichkeiten der religiösen Organisation „Zeugen Jehovas“ in Lugansk und in Altschewsk wurden Agitationsmaterialien beschlagnahmt, die nazistische Symbolik enthalten, sowie Flugblätter mit Aufrufen zur Zusammenarbeit mit Spezialdiensten der Ukraine“, berichtete der stellvertretende Staatssicherheitsminister der LVR.
„Zuvor waren solche Agitationsflugblätter des Sicherheitsdienstes der Ukraine und „Nationalen Korpus Asow“ in Altschwesk geklebt worden“, sagte Bassow.
„Nach uns vorliegenden Informationen unterstützt die Organisation „Zeugen Jehovas“ auf dem Territorium des Lugansker Land
es, das zeitweise von den ukrainischen Truppen besetzt ist, radikale neonazistische Gruppierungen und andere als terroristisch eingestufte bewaffnete Formationen, deren Tätigkeit in der LVR verboten ist. Insbesondere hat diese religiöse Organisation eine ihrer Räumlichkeiten unentgeltlich der extremistischen Organisation „Rechter Sektor“ zur Nutzung überlassen“, teilte er mit.
„Während der Durchsuchungen haben Mitarbeiter des MfS der LVR auch Datenträger mit Materialien gefunden, die aufgrund der Zugehörigkeit zu einer religiösen Gruppe Hass und Feindschaft säen, die Ehre und Würde des Menschen erniedrigen. Inzwischen wurden alle gedruckten und elektronischen Materialien, die in den Büros der „Zeugens Jehovas“ konfisziert wurden, zur Durchführung einer komplexen Expertise und zur weiteren Ermittlung weitergegeben“, fügte der stellvertretende Minister hinzu.

 

de.sputniknews.com: Hilfe für Donbass-Einwohner: Deutschland wird Unicef zusätzliches Geld bereitstellen
Deutschland wird ein Nothilfeprojekt des UN-Kinderhilfswerks Unicef, laut dem die Einwohner des Donbass Hilfe bekommen, mit zusätzlichen 1,5 Millionen Euro unterstützen.
Der Pressedienst der deutschen Botschaft in der Ukraine teilte am Montag mit, diese Hilfe komme unmittelbar besonders schutzbedürftigen Teilen der Bevölkerung zugute, die unter dem Konflikt im Donbass leiden, und zwar Neugeborenen, Kindern und ihren Müttern, Jugendlichen und älteren Menschen. Die Botschaft merkte an, es gehe dabei insbesondere um eine verbesserte gesundheitliche und psychosoziale Betreuung, um eine gesicherte Versorgung mit Trinkwasser guter Qualität und um Maßnahmen zur Verbesserung sanitärer Verhältnisse.
„Deutschland steht auch weiterhin solidarisch an der Seite der Menschen in der Ukraine. Wir werden auch zukünftig Menschen helfen, die durch die Ereignisse in der Ostukraine in Not geraten sind. Unicef ist dabei einer unserer bewährten Partner“, zitiert der Pressedienst den deutschen Botschafter in der Ukraine, Ernst Reichel….

 

gefunden auf der Facebook-Seite der Russischen Botschaft in Deutschland: Kinder aus Deutschland zu Besuch im Ferienzentrum Artek auf der Krim
Im Juli/August 2017 besuchten 15 Kinder aus Deutschland das bekannteste Kinder-Ferien-Zentrum Russlands, Artek. Es liegt an der Südküste der Krim. RT Deutsch-Reporter Ulrich Heyden hat mit Kindern und Erziehern in dem Zentrum gesprochen und war erstaunt.
Obwohl die Kinder in Artek ein voll gefülltes Programm haben und mehr Lernen als Urlaub machen, gefällt es allen. Man lerne viele neue Freunde aus anderen Ländern kennen und es gäbe starke emotionale Eindrücke, erzählten Kinder.
In Artek gibt es das ganze Jahr über dreiwöchige Ferien-Blocks mit jeweils 3.500 Kindern. Im Juli 2017 kamen die Kinder nicht nur aus Russland sondern auch aus der Ukraine, USA, Mexiko, China, der Schweiz, Frankreich und Deutschland. Angeboten wurden Kurse zum Rudern, Angeln, Reiten, Bergrettung, Fußball, Elektronik, Töpfern und vieles mehr.

de.sputniknews.com: „Russland ist nicht unser Feind“: USA könnten Militärbasen in Tschechien verlieren.
Die tschechische Regierung zieht in Betracht, die US-amerikanischen Militärbasen vom eigenen Staatsgebiet zu bannen, erklärte der tschechische Botschafter in Russland, Vladimir Remek, in einem Interview für die russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti.
Der Diplomat unterstreicht, dass sich in Prag die Meinung immer weiter verbreitet, man brauche keine ausländischen Militärbasen im Land.
Sollten die amerikanischen Militärs das Land wirklich verlassen müssen, wäre auch das US-Projekt des geplanten amerikanischen Raketenabwehrsystems in Osteuropa in Gefahr.
Misstrauen gegenüber dem „Sternenbanner“
Das fehlende tschechische Interesse an einer militärischen Kooperation mit Washington wird auch in der öffentlichen Meinung sichtbar. Die Tschechen befürchten, dass ihr Land wegen der US-Basen auf ihrem Territorium zwar zu einem Spielball der Großmächte im geopolitischen Poker in Europa werden könnte, aber keine entsprechenden Gegenleistungen bekommen würde.
Die Nato-Stationierung in dem Land wäre also keinesfalls ein Plus für die Sicherheit Tschechiens – eher sogar ein Minus.
Tschechien ist in dieser Frage auch deshalb so empfindlich, weil das Land bereits spürbare Verluste wegen der antirussischen Sanktionen erleiden musste. So hat sich der tschechisch-russische Handel wegen der US-Sanktionen von 14 Milliarden Dollar im Jahr 2012 auf nun etwa sechs Milliarden mehr als halbiert. Dies nährt die tschechische Ablehnung gegenüber den antirussischen Sanktionen bereits seit Jahren.
Auch die offiziellen Regierungsvertreter Tschechiens zeigen sich zunehmend solidarisch mit Russland. So hat der tschechische Präsident Miloš Zeman als einziges westliches Staatsoberhaupt die Siegesparade am 09. Mai 2015 in Moskau anlässlich des 70. Jahrestages des Sieges über Nazi-Deutschland besucht – ein symbolischer Schritt, der vermutlich sowohl in Brüssel und Washington als auch in Moskau gut verstanden wurde.
Als der amerikanische Botschafter in Tschechien Andrew J. Shapiro diesen Schritt im tschechischen Fernsehen zu kritisieren versuchte, hat Zeman ihn abblitzen lassen – und hat ihn eine Zeit lang demonstrativ nicht mehr in der Präsidentenresidenz empfangen.
Tschechiens versuchte Neutralitätspolitik
Wie der stellvertretende Leider des russischen Zentrums für politische Technologien, Alexej Makarkin, erklärt, ist das Hauptziel der tschechischen Politik, einen Konflikt zu vermeiden, der dem Land schaden könnte oder der das Land zum Spielfeld für ein geopolitisches Ringen der Großmächte machen würde.
Eine wichtige Rolle spielt hierbei auch das positive Bild Russlands in der tschechischen Gesellschaft, welches auch auf dem historischen Gedächtnis beruht.
„Die Gesellschaft erinnert sich an die Zeit des 20. Jahrhunderts, als Russland der tschechischen nationalen Bewegung zur Seite stand. Die Tschechen bewerten sehr positiv die Tatsache, dass die Rote Armee einst Prag befreit hatte“, erläutert Makarkin.
Dennoch, es sei trotzdem unwahrscheinlich, dass Tschechien die US-Militärs in absehbarer Zeit aus dem Land dränge. Schließlich sehe sich das Land als einen festen Teil der EU und versuche nicht, EU-Werte oder Gesetze anzufechten, wie dies beispielsweise Ungarn oder Polen vermehrt täten.
Daher werden vermutlich die „diplomatischen Manöver fortgesetzt, um einen Kompromiss zwischen der öffentlichen Meinung und der transatlantischen Solidarität zu finden“, unterstreicht der Experte.
Die Rolle der tschechischen Kommunisten
Eine Rolle bei diesem politischen Spiel werden auch sicherlich die für Oktober angesetzten Wahlen spielen. Die aktuelle regierende Koalition, in der sich unter anderem die tschechischen Christdemokraten und Sozialdemokraten zusammengefunden haben, droht nach den Wahlen zu zerfallen. Der einzige neue Koalitionspartner wäre für die Sozialdemokraten dann die Kommunistische Partei – und da könnte eine gewisse pro-russische Rhetorik eine wichtige Rolle spielen.
Ein reales Zusammenfinden der Sozialdemokraten und der Kommunisten in Tschechien wäre eine innenpolitische Sensation, da sie den Grundlagen der Deklaration von 1995 widerspricht, die genau dies verbietet. Ministerpräsident Sobotka bezeichnete dieses Dokument jedoch als längst veraltet und lässt sich somit politischen Spielraum frei.
Eine Meinung, die wohl all dies zusammenfasst, äußerte Zeman im März 2017 auf Russisch: „Ich will, dass die Sanktionen enden. Ich will, dass sich beidseitig vorteilhafte Beziehungen entwickeln.“

 

de.sputniknews.com: Ist Russland für USA eine Bedrohung? – Trump vermeidet Antwort
Bei der Presse-Konferenz nach dem Treffen mit seinem finnischen Amtskollegen hat der US-Präsident es vermieden, einer Journalistin eine direkte Antwort auf die Frage zu geben, ob er Russland als Bedrohung betrachte.
Trump sagte, er glaube an eine Verbesserung der Beziehungen zu Russland. Das werde gut für die ganze Welt sein. Eine Journalistin hat ihn direkt danach gefragt, ob er Russland als Bedrohung betrachte.
„Ich betrachte viele Länder als Bedrohung für die Sicherheit“, zitiert der Sender FoxNews den amerikanischen Staatschef.

 

Vormittags:

de.sputniknews.com: Trump für gute Beziehungen: „Russland ist ein großes Land und Atommacht“
US-Präsident Donald Trump hofft, dass die Beziehungen der USA und Russlands sich eines Tages normalisieren werden. Das hat er bei einer Pressekonferenz mit dem Präsidenten Finnlands Sauli Niinisto am Freitag in Washington gesagt.
Trump betonte gegenüber den anwesenden Journalisten: “Ich sage es laut und deutlich, ich sagte es auch jahrelang: Ich denke, dass es eine prima Sache wäre, wenn wir wunderbare oder zumindest gute Beziehungen mit Russland hätten. Das ist sehr wichtig und ich glaube, dass es eines Tages geschehen wird.“ Russland sei ein sehr großes Land und eine Atommacht, mit der man zurechtkommen sollte.
Der US-Präsident nannte Finnland als Beispiel: Es sei ein Land, das gute Beziehungen zu Russland pflege, wobei die beiden Nachbarländer Respekt zueinander empfinden.
„Ich hoffe, dass die Vereinigten Staaten eines Tages auch eine sehr gute Beziehung zu Russland haben können. Ich denke, das ist sehr gut für den Weltfrieden und für andere Dinge.“

 

de.sputniknews.com: Moskau sieht Eskalationsgefahr in Korea: Seoul und Washington verantwortlich
Russland sieht laut dem Vize-Außenminister Sergej Rjabkow eine eindeutige Tendenz zu Eskalation auf der koreanischen Halbinsel. Die jüngsten gemeinsamen Manöver Südkoreas und der USA haben die Lage erschwert, so der Minister.
„Wir sind der Ansicht, dass diese Militärübungen, die in etwas leichteren Variante im Vergleich zu dem Ursprungsszenarium abgehalten wurden, trotzdem ihre Rolle beim Provozieren von Pjöngjang zu neuen Raketenstarts gespielt haben“, betonte Rjabkow. „Wir sind derzeit über die generelle Entwicklung der Ereignisse und darüber äußerst besorgt, welche Folgen die aktuelle Situation für die Sicherheit im nordöstlichen Asien haben kann.“
Laut übereinstimmenden Angaben aus Japan, Südkorea und den USA hatte Nordkorea am frühen Dienstagmorgen unangekündigt eine ballistische Rakete über japanisches Territorium hinweg abgeschossen. Die Rakete ist den Berichten nach etwa 2700 Kilometer weit geflogen und rund 1180 Kilometer östlich der nördlichsten Hauptinsel Hokkaido in den Pazifik gestürzt.
Japans Regierungschef Shinzo Abe bezeichnete den Raketentest als eine „beispiellose und ernsthafte Bedrohung“. Nach dem jüngsten Raketenstart in Nordkorea forderte Japan eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats.

 

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden dreimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Krasnyj Jar, Losowoje und Kalinowka.
Geschossen wurde mit Granatwerfern und Schusswaffen.

 

de.sputniknews.com: Ukraine erklärt Russland per Gesetz zum „Aggressor-Land“
Im neuen ukrainischen Gesetz über die Reintegration des Donbass wird Russland als „Aggressor-Land“ bezeichnet. Das hat die Vertreterin des ukrainischen Staatschefs in der Werchowna Rada, dem Parlament, Irina Luzenko, am Dienstag im Kiewer Präsidentensender „5. Kanal“ angekündigt.
Das Gesetz sei zu 99,9 Prozent fertig und könne dem Parlament vorgelegt werden, erklärte Luzenko. Die Ukraine habe sich diesbezüglich auch von Teilnehmerländern des „Normandie-Formats“ beraten lassen (Russland, Deutschland, Frankreich)
„Erstmals wird auf gesetzlicher Ebene ein Begriff eingeführt, dass Russland ein Aggressor-Land ist“, sagte die Vertreterin von Präsident Petro Poroschenko. Das Reintegrationsgesetz berufe sich auf den 51. Artikel der UN-Charta über die Selbstverteidigung im Falle eines bewaffneten Angriffes auf ein Mitgliedsland der Vereinten Nationen.
„Das bedeutet, dass die Ukraine das Recht auf Selbstverteidigung hat“, fügte sie hinzu. „Das ist, ich wiederhole, kein Krieg, sondern Selbstverteidigung. Das ist auch für den Internationalen Währungsfonds, damit uns Geld gegeben wird, das ist für die Investoren“,.
Das von Poroschenko vorgeschlagene Reintegrationsgesetz sieht vor, die von Kiew nicht kontrollierten Gebiete als „okkupiert“ einzustufen und die sogenannte Anti-Terror-Operation im Osten des Landes als „Militäroperation“ zu bezeichnen.
Das ukrainische Parlament hatte bereits im Januar 2015 eine Erklärung abgegeben, in der Russland als ein „Aggressor-Staat“ bezeichnet wurde. Kiew geht davon aus, dass Russland sich in die Angelegenheiten der Ukraine einmischt und eine Konfliktpartei im Donbass ist…

 

Lug-info.com: Trennung von Kräften und Mitteln bei Staniza Luganskaja – Versuch 70+n
„Es ist jetzt schon klar, dass die Trennung von Kräften und Mitteln im Gebiet von Staniza Luganskaja nicht stattfinden wird. In jedem Fall gibt es von der ukrainischen Seite keinerlei Mitteilungen bezüglich dessen, dass sie bereit sind, ihre Verpflichtungen, die ich aus dem Mund des Vertreters Kiews in der Untergruppe zur Sicherheit Marutschko am 23. August gehört habe, zu erfüllen“, erklärte der bevollmächtigte Vertreter der LVR bei den Minsker Verhandlungen Wladislaw Dejnego.
„Ich habe aus seinem Mund zu
m ersten Mal gehört, dass sieben Tage Einhaltung des „Regimes der Ruhe“ aufgrund der Informationen in den OSZE-Berichten gezählt werden. Nach den Berichten der OSZE-Mission wurde am 22. August die letzte Verletzung im Trennungsgebiet in Staniza Luganskaja festgestellt, sie ist bisher die letzte und diese Verletzung erfolgte von der ukrainischen Seite aus“, erinnerte der Vertreter der LVR.
„Dort arbeitet jetzt rund um die Uhr eine Frontbasis der OSZE-Mission, die sich in Staniza Luganskaja befinde
t, rund um die Uhr befinden sich dort Beobachter, in den Berichten gibt es nichts Neues, die Videokameraaufnahmen aus diesem Gebiet haben nichts Neues ergeben“, sagte er.

 

de.sputniknews.com: Moskau: Estnische Akkreditierungsabsage für russische Medien schadet EU-Image
Russlands Außenministerium hat die Entscheidung der estnischen Regierung, Korrespondenten der russischen Nachrichtenagentur „Rossiya Segodnya“ für das informelle Treffen der EU-Außenminister nicht zu akkreditieren, als „klare Diskriminierung“ verurteilt.
Drei Korrespondenten der russischen Nachrichtenagentur hatten nach allen Regeln die Akkreditierung zu dem Gipfeltreffen beantragt und bekamen aufeinanderfolgend drei Absagen – ohne Erklärung der Gründe. Die Agentur war zum ersten Mal mit derartigen Einschränkungen beim Zugang zur Berichterstattung über die Ereignisse auf der Ministerebene unter der Schirmherrschaft von der EU konfrontiert.
„Eine offene Diskriminierung einer der größten Nachrichtenagenturen zeigt erneut, was die scheinheiligen Erklärungen der estnischen Regierung über die Anhänglichkeit der Redefreiheit und dem Zugang zu Informationen wert sind“, erklärte das russische Außenministerium. „Die restriktiven Maßnahmen Tallins schädigen das Ansehen der EU.“
Moskau rief vor diesem Hintergrund alle zuständigen internationalen Strukturen auf, diesem eklatanten Fall eine besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Die Rechte russischer Journalisten dürften nicht beeinträchtigt und müssten gesichert werden.
Zuvor hatte die Europäische Journalisten-Föderation (EJF) die Entscheidung des estnischen EU-Vorsitzes als eine „ernsthafte Attacke“ auf Medienfreiheit bezeichnet.

 

Nachmittags:

ukrinform.ua: Generalstab: Ukrainische Streitkräfte halten Waffenruhe ein.
Die ukrainischen Streitkräfte halten die seit dem 25. August angekündigte Waffenruhe in der Ostukraine ein. Das teilte der Generalstab der ukrainischen Armee auf Facebook mit.
Der Generalstab betonte, dass auch „die russischen Besatzungstruppen die Vereinbarungen über die Waffentruhe im Zusammenhang mit dem Schuljahresbeginn einhalten müssen“.
Nach Angaben des Generalstabs unterstützen die ukrainischen Soldaten im Donbass voll die Tätigkeit der OSZE-Beobachtermission.

 

de.sputniknews.com: Merkel über Aufhebung der Russland-Sanktionen: „… dann stehen die Chancen gut“
Die Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich bei der großen Sommer-Pressekonferenz in Berlin zu den Sanktionen gegen Russland und deren mögliche Aufhebung geäußert. Das berichtet der „Stern“.
Die Sanktionen würden dann aufgehoben, wenn sie nicht mehr nötig sind, betonte die Kanzlerin. Ihr zufolge werden die Lösungen im Rahmen des Normandie-Formats gefunden. Ein positives Beispiel sei der Waffenstillstand im Donbass, der zum Anfang des Schuljahres erwirkt wurde.
„Wenn wir diese Agenda von Minsk umsetzen können, dann stehen die Chancen gut, dass die Sanktionen aufgehoben werden können“, so Merkel.
Zugleich äußerte die Kanzlerin die Meinung, dass die Wiedervereinigung der Krim mit Russland aus ihrer Sicht völkerrechtswidrig gewesen sei.

 

Dan-news.info: „Etwa 70 Prozent des beschädigten Wohnraums ist wieder aufgebaut. Die sozialen Objekte sind fast zu 100 Prozent wieder aufgebaut“, teilte der stellvertretende Bürgermeister von Ilowajsk Konstantin Ustimenko mit. „Für diejenigen, deren Wohnraum vollständig zerstört wurde, wurden 34 Häuser gebaut“.
Ustimenko erläuterte, dass unter den wiederaufgebauten Objekten 27 Mehrparteienwohnhäuser sind, auch 286 private Häuser wurden in das staatliche Wiederaufbauprogramm aufgenommen, etwa 150 in das humanitäre Programm des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz. Unter den sozialen Objekten in der Stadt wurden drei Schulen und genauso viele Kindergärten wiederaufgebaut, die Arbeiten zum Wiederaufbau des städtischen Krankenhauses sind abgeschossen, eine Erste-Hilfe-Station wird gerade fertiggestellt. Außerdem haben die Mitarbeiter der Eisenbahn den Sportkomplex „Lokomotiw“ und den Kulturpalast der Eisenbahner grundlegend saniert.
„Jeden Tag treffen wieder Menschen in der Stadt ein. Alle drei Kindergärten sind bei uns in diesem Jahr voll belegt. Wir haben auch freie Stellen bei der Eisenbahn, die anfing zu arbeiten, nachdem sie unter äußere Leitung gestellt wurde“, unterstrich der stellvertretende Bürgermeister.
Wir erinnern daran, dass Ilowajsk eine der am meisten von Konflikt betroffenen Städte der DVR ist. Es wurde im Sommer 2014 von ukrainischen Truppen angegriffen. Damals gelang es den Milizen, den Gegner einzukreisen. Der „Ilowajsker Kessel“ wurde zum Symbol für die Zerschlagung der Armee der Ukraine. Beim Abzug aus dem „Kessel“ verloren die ukrainischen Streitkräfte mehr als 1000 Soldaten. Die Stadt wurde am 29. August 2014 befreit. Jetzt befindet sie sich im Hinterland. Die Wiederaufbauarbeiten gehen weiter.

 

Ukrinform.ua: Vertreter der Freiwilligenbataillone „Donbass“, „Krywbass“, „Cherson“, Angehörige der ukrainischen Streitkräfte und der Nationalgarde der Ukraine gedenken der Opfer der Schlacht von Ilowajsk.
Die Gedenkzeremonie zum dritten Jahrestag der Tragödie begann am Mychajliwska-Platz in Kiew mit Nationalhymne und einer Schweigeminute, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform. Viele Einwohner kamen mit Blumen, um die Opfer zu ehren. Im Hof der Die St. Michaelskathedrale wurde der symbolische „Korridor des Todes“ aus verwelkten Sonnenblumen errichtet. Neben jeder Blume sind Fotos von gefallenen Soldaten. Es fand auch ein Gottesdienst statt.
Nach Angaben der Veranstalter wurden bei Ilowajsk 26 Einheiten, praktisch alle Freiwilligenbataillone eingekesselt.
Die Gedenkfeier besuchten keine Regierungsbeamten und keine Vertreter der Militärführung.
Ein Gottesdienst die Ilowajsk-Opfer fand auch auf Friedhof Krasnopilske in der Stadt Dnipro statt.
Ende August 2014 wurden Einheiten der ukrainischen Armee unweit von Ilowajsk, Region Donezk, eingekesselt. Die russischen Truppen, die in die Ukraine einmarschiert waren, nahmen einen vereinbarten Korridor für den Rückzug der ukrainischen Soldaten unter Beschuss. Nach offiziellen Angaben sind 366 ukrainische Soldaten getötet und 429 verwundet worden.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen):
Die ukrainische Regierung spart weiter an der Versorgung der eigenen Armee. So wurde uns bekannt, dass in Folge der Lieferung qualitativ minderwertiger und abgelaufener Lebensmittel allein am 27. und 28. August 12 Soldaten der 58. Brigade mit Anzeichen einer schweren Magen-Darm-Infektion in das 59. Militärhospital eingeliefert wurden.
Die Soldaten, die von den Kommandeuren im Stich gelassen wurden, sind gezwungen Lebensmittel in jeder möglichen Weise zu beschaffen. In diesem Zusammenhang haben die Fälle von Plünderung, Diebstahl, Verkauf von Waffen und Munition an die örtliche Bevölkerung zugenommen.
Bis heute hat die ukrainische Seite keinerlei Aktivitäten unternommen, um ihre Kräfte und Mittel am Abschnitt Nr. 1 abzuziehen und hat auch nicht ihre Bereitschaft zu solchen Aktivitäten bestätigt.
Wir hoffen, dass die ukrainische Führung dennoch den Mut findet, die übernommenen Verpflichtungen zu erfüllen und nicht beginnt, ein weiteres Mal Gründe für die Sabotage der Trennung von Kräften und Mitteln zu finden.
Wie wir zuvor erklärt haben, ist die Volksmiliz der LVR immer bereit, die übernommen Verpflichtungen zu erfüllen.
Ungeachtet des vollständigen Verbotes der Nutzung des Luftraums in der Konfliktzone betreiben die ukrainischen Streitkräfte Luftaufklärung im Gebiet von Shelobok und Frunse.
Diese Tatsache zeugt von der Möglichkeit der Vorbereitung provokativen Beschusses.
Unter Nutzung des „Schulwaffenstillstands“ errichten die ukrainischen Streitkräfte weiter Befestigungen in einer Reihe von Gebiete der „ATO“-Zone.
Nördlich der Brücke von Staniza Luganskaja, im für die Trennung von Kräften und Mitteln vorgesehenen Bereich, wurden die Ankunft von Personal in Stärke eines Zuges sowie eines Krans und Lastwagen mit Betonblöcken bemerkt.

 

de.sputniknews.com: Russland als Sündenbock – Kiew hat keine Lust mehr auf Donbass-Probleme
Die Ukraine will Russland offiziell zu einem „Aggressor-Land“ erklären. Das hat die Oberste Rada (Parlament) am Dienstag verlautbart. Kiew versucht dadurch seine Verpflichtungen in den außer Kontrolle stehenden gebieten Donezk und Lugansk abzugeben.
Das sagte der politische Analyst vom Beobachtungszentrum CIS-EMO, Stanislaw Byschok in einem Interview mit Radio Sputnik.
„Dieses Dokument soll man nicht als einen Plan ‚zur Reintegration vom Donbass‘ verstehen, sondern als einen Plan ‚zur formellen Loslösung vom Donbass‘“, betonte er. „In Kiew und Washington überlegt man folgendes: Unter dem Vorwand, dass ‘Russland an allem schuld‘ ist, lasst uns halboffiziell erklären, dass dieses Territorium nicht mehr zu uns gehört. Lasst Moskau sich darum kümmern und beim Wiederaufbau helfen.“
Die Logik dahinter sei ganz einfach: Wenn Kiew sagt, dass Russland ein „Aggressor-Land“ sei und es sich bei dem Donbass-Konflikt um keinen Bürgerkrieg handele, dann müsse es die selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk und ihre Vertreter auch nicht mehr ernst nehmen, so der Experte. „Wenn man den Konflikt also nicht beenden will, spricht man von einem Außenfaktor, der diesen beeinflusst. Dann kann man diese Situation einfrieren und auf die sozialen Leistungen auf diesem Territorium sowie auf den Wiederaufbau verzichten“, so der Analyst abschließend.
Zuvor hatte die Vertreterin des ukrainischen Staatschefs in der Obersten Rada, Irina Luzenko, im Kiewer Präsidentensender „5. Kanal“ angekündigt, dass im neuen ukrainischen Gesetz über die Reintegration des Donbass Russland als „Aggressor-Land“ bezeichnet werde.
Das Gesetz sei zu 99,9 Prozent fertig und könne dem Parlament vorgelegt werden, erklärte Luzenko. Die Ukraine habe sich diesbezüglich auch von Teilnehmerländern des „Normandie-Formats“ beraten lassen (Russland, Deutschland, Frankreich).

 

armiyadrn.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
Die ukrainische Seite hat weiterhin offen ihren Unwillen gezeigt, die erreichten Vereinbarungen zu einer Feuereinstellung im Zusammenhang mit dem neuen Schuljahr einzuhalten.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden 33 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
In Richtung Donezk hat der Gegner wieder Panzer, Mörser, Schützenpanzer, Schützenpanzerwagen und Schusswaffen verwendet. Auf acht Ortschaften und die umliegenden Gebiete wurde zwei Panzergeschosse, 46 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 110 des Kalibers 82mm abgefeuert.
In Richtung Mariupol hat der Gegner Mörser des Kalibers 82mm verwendet und 15 Mörsergeschosse auf zwei Ortschaften und die umliegenden Gebiete abgefeuert sowie Granatwerfer und Schusswaffen eingesetzt.
Am intensivsten wurden Jasinowataja, Spartak und das Gebiet des Donezker Flughafens vom Gegner unter Verwendung von 120- und 82mm-Mörsern beschossen, der Gegner verwendete auch einen Panzer, mit dem von den Positionen im Gebiet von Awdejewka aus geschossen wurde.
Der Beschuss wird auf Befehl der Kommandeure auf der taktischen Ebene von Einheiten der 57. Panzergrenadierbrigade und der 72. mechanisierten Brigade durchgeführt. Dies zeugt von der Unfähigkeit der Kommandeure dieser Brigaden, Krasilnikow und Sokolow, eine Einhaltung des „Regimes der Ruhe“ von ihren Untergebenen zu erreichen. In den genannten Brigaden blühen der Alkoholismus und die Drogensucht. Die ukrainischen Soldaten konnten in keiner Weise nach den vergangenen Feiertag, dem Tag der Flagge und dem Tag der „Abhängigkeit“ der Ukraine wieder nüchtern werden. Und die Auszeichnungen, die von ihrem Schutzherrn Poroschenko am 28. August gebracht worden sind, haben die ohnehin übergeschnappten ukrainischen Soldaten noch mehr zu Beschießungen von Ortschaften der Republik ermuntert.
Es sind auch Aktivitäten von Scharfschützengruppen zu bemerken, die unter Leitung ausländischer Instrukteure ausgebildet wurden. Erheblich aktiver sind die Scharfschützen aus der 53. und der 72. mechanisierten Brigade sowie der 128. Gebirgsjägerbrigade im Gebiet von Awdejewka und Sajzewo geworden.
Leider muss festgestellt werden, dass der kürzlich eingeführte „Schulwaffenstillstand“ ausschließlich einseitig von den Einheiten der Streitkräfte DVR eingehalten wird. Dabei führen die ukrainischen Soldaten, die das Regime der Feuereinstellung nicht einhalten wollen, weiter provokativen Beschuss durch, der auf einen Bruch des ohnehin zerbrechlichen Waffenstillstands gerichtet ist, und beschuldigen dabei die Republik dessen.

 

de.sputniknews.com: Darum braucht EU bessere Beziehungen zu Russland – Juncker
EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat am Dienstag bei der Konferenz der EU-Botschafter in Brüssel aufgeklärt, warum die EU über eine Verbesserung der Beziehungen zu Russland nachdenken sollte.
„Ich glaube, dass wir über bessere Beziehungen zu Russland nachdenken sollten. Das hängt sowohl von Russland als auch von uns ab. Aber man kann die europäische Sicherheit für die nächsten Jahrhunderte nicht ohne Russland aufbauen“, so Juncker.
Er fügte hinzu, es müsse eine passendere Rhetorik in den Beziehungen zu Russland gefunden werden ohne auf die Prinzipien zu verzichten.
Juncker betonte, die Beziehungen zwischen Russland und der EU sollten der Zukunft besser entsprechen…

 

de.sputniknews.com: Eisenbahnbogen der Krim-Brücke fertig montiert.
Der 6000 Tonnen schwere Eisenbahnbogen für die Brücke über die Straße von Kertsch ist auf Pfeilern 35 Meter hoch über dem Wasser montiert worden. Die Montagearbeiten dauerten rund 12 Stunden.
Die Brücke, die eine Auto- und Eisenbahnverbindung zwischen Russland und der Halbinsel Krim ermöglichen wird, soll auch den reibungslosen Schiffsverkehr zwischen dem Schwarzen und dem Asowschen Meer gewährleisten.
Mit einer geplanten Länge von 19 Kilometern gilt sie als eines der schwierigsten Bauprojekte Russlands.
Geplant ist, die Brücke Ende Dezember 2018 für den Autoverkehr und 2019 für den Eisenbahnverkehr freizugeben.

Lug-info.com: „Die ukrainischen Streitkräfte führen einen massiven Beschuss der Positionen der Volksmiliz der LVR in dem Gebiet durch, wo zuvor eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte bemerkt wurde. So wurde um 10:25, 12:35, 14:30 und 15:20 das Territorium der LVR aus Richtung Kriymskoje in Richtung Frunse beschossen“, teilte der offizielle Vertreter der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko mit.
„Der Gegner hat 82mm-Mörser, Granatwerfer und Schusswaffen, auch großkalibrige, verwendet“, sagte der Vertreter der Volksmiliz.

 

de.sputniknews.com: Worauf zielt Nato-Hysterie um russisch-weißrussisches Großmanöver? – Experte:
Die Nato-Hysterie um das russisch-weißrussische Manöver „Zapad 2017“ („Westen 2017“) ist darauf ausgerichtet, dass die Mitglieder der Allianz zusätzliche Geldmittel für die Verteidigung ausgeben. Das hat der polnische Publizist Konrad Rękas in einem Interview mit Sputnik gesagt.
NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hatte vor kurzem Polen und unter anderem den Stützpunkt Orzysz im Nordosten des Landes besucht. Laut dem Chef des polnischen Amtes für Nationale Sicherheit, Paweł Soloch, diente diese Reise als ein „klares, politisches Signal“ an Moskau. Vor allem handele es sich um die bevorstehenden russisch-weißrussischen Übungen „Zapad 2017“ („Westen 2017“), die von 14. bis 20. September in Weißrussland stattfinden sollen.
Der polnische Publizist Konrad Rękas kommentierte gegenüber Sputnik den jüngsten Polen-Besuch von Stoltenberg und die Nato-Hysterie um die Militärübungen Russlands und Weißrusslands.
Die Einstellung Polens, vor allem im Ministerium für nationale Sicherheit des Landes, sowie Litauens, das die Hysterie um die Militärübungen „Zapad 2017“ in Weißrussland publik macht, ist dem Experten zufolge verständlich. Stoltenberg, der zuvor den Anweisungen von Hillary Clinton gefolgt sei, die die internationale Finanzwelt vertreten habe und an einer Zuspitzung der militärischen Drohungen und sogar an einem Krieg interessiert gewesen sei, habe sich schnell an die neue US-Administration gewöhnt. US-Präsident Donald Trump benötige keinen realen Krieg, zumindest in Europa. Trump habe Interesse, die Nato-Länder unter Druck zu setzen, damit sie mehr für die Verteidigung zahlen. In diesem Zusammenhang besuche Stoltenberg, so der Experte, Polen, um die Polen für deren Ausgaben im Wert von zwei Prozent vom BIP und für den Kauf der unnötigen Technik zu loben.
Der Westen führt Rękas zufolge ein zynisches Spiel, dessen Ziel es ist, die unnötige US-Militärtechnik zu verkaufen. Es gebe immer Personen in Warschau, Vilnius und Bukarest, die gerne diese Technik kaufen und Haushaltsgeld (obwohl die Haushalte tatsächlich leer sind) ausgeben und damit die Wirtschaftsreformen bremsen würden. Einerseits gehe es um Verrückte, andererseits um zynische Spieler.
In Bezug auf die Übungen „Zapad 2017“ in Weißrussland verwies der Experte darauf, dass sie gemäß allen OSZE-Normen und auch unter Teilnahme von Beobachtern stattfinden würden. „Man sollte die Vertreter Polens und der Nato, die plötzlich begonnen haben, von Sorgen über eine große Präsenz der Militärs an den Nato-Grenzen zu sprechen, fragen: Hat vielleicht jemand die Grenzen der Nato verschoben?“ In diesem Zusammenhang verwies er darauf, dass man trotz internationaler Vereinbarungen, die von der Allianz in den 90er Jahren geschlossen worden sind, die Nato-Grenzen außerhalb aller Sicherheitsgrenzen erweitert habe. „Das ist ein aggressiver Verbund, der auf einer Militärdoktrin beruht“, der sich mit Bombardements der Länder beschäftige, über deren Schuld nur Gott Bescheid wisse. Die einzige Quelle der Bedrohung ist laut Rękas die Nato selbst.
Die russisch-weißrussischen Übungen „Zapad 2017“ („Westen 2017“) finden von 14. bis 20. September in Weißrussland statt. Daran sollen bis zu 12700 Soldaten – 7200 weißrussische und 5500 russische – teilnehmen.

 

Abends:

armiyadnr.su: Am Montag, dem 28. August, wurde im Siegespark in Donezk das Andenken der durch die ukrainischen Strafsoldaten getöteten Kinder geehrt. Um Blumen niederzulegen kamen der stellvertretende Kommandeur der Streitkräfte der DVR Oberst Eduard Basurin, der Informationsminister der DVR Igor Antipow, Vertreter der Bezirksverwaltungen, von gesellschaftlichen Organisationen und örtliche Einwohner.
Das Andenken der Toten wurde mit einer Schweigeminute und dem Niederlegen von Blumen und Kuscheltieren am Denkmal mit den Namen der durch Besch
uss getöteten Kinder des Donbass geehrt.

Standard

Presseschau vom 28.08.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends:

de.sputniknews.com: 26 Jahre Unabhängigkeit: Der Weg der Ukraine in den Abgrund
Vor 26 Jahren war die Ukraine die wohl reichste unter allen ehemaligen Sowjetrepubliken. Unter anderem waren auf ihrem Territorium etwa 40 Prozent der ganzen schweren Industrie und 60 Prozent aller sowjetischen Rüstungsbetriebe konzentriert. Wie wurde es dann möglich, dass das Land seitdem den Weg zur totalen Verarmung gegangen ist?
Die Landwirtschaft florierte. Die Gesellschaft war durchaus stabil. Die Arbeitsressourcen waren hochqualifiziert, und die Infrastruktur im Bildungswesen war hervorragend. Nach der Wirtschaftsgröße war die Ukraine mit Deutschland, Großbritannien und Frankreich vergleichbar.
Für die Verteidigung der Ukraine war damals die größte Truppengruppierung in der ganzen Sowjetunion (etwa eine Million Soldaten) zuständig, die damals über neueste Waffen verfügte. Darüber hinaus hatte Kiew das weltweit drittgrößte (nach den USA und Russland) Atomwaffen-Arsenal und durfte sich über viele zivile und Kriegsschiffe freuen.
Hinzu kamen die damals ideale Verkehrsinfrastruktur und die äußerst günstige geografische Lage auf den wichtigen Handelswegen zwischen Russland und Europa sowie auch zwischen dem Norden und dem Süden.
Wie wurde es dann möglich, dass dieses Land mit einer wohlhabenden Bevölkerung, wo es so gut wie keine inneren Kontroversen gab, im Laufe von nur 26 Jahren den Weg von Wohlstand und Stabilität zur totalen Verarmung, zum Zerfall und dem blutigen Chaos des Bürgerkriegs gegangen ist?
Die Eliten in Kiew begründen die entstandene Situation wie folgt: „Der Westen hat uns verraten, und Russland wird uns nie verzeihen.“ Aus dieser Formel darf man schließen, dass sich die Ukraine selbst für eine passive Rolle entschieden hat: Es passiert etwas, aber ohne ihre unmittelbare Beteiligung und unabhängig davon, ob sie das will oder nicht. Das Land wird als Opfer der Unfairness („Der Westen hat uns verraten“) und Grausamkeit („Russland verzeiht uns nie“) anderer Seiten dargestellt.
In Wahrheit aber wurden alle wichtigsten Entscheidungen, die sowohl die außenpolitische Lage der Ukraine als auch ihre innenpolitische und wirtschaftliche Entwicklung bestimmten, ausgerechnet in Kiew getroffen.
In den 1990er Jahren war der Westen, der noch keine „Systemkrise“ erlebt hatte, viel stärker als Russland. Aber für die Ukraine wurde die allgemeine Überlegenheit des Westens durch die Nähe zu Russland und den besonderen Charakter der bilateralen Beziehungen ausgeglichen. Immerhin hatten Russland und die Ukraine jahrhundertelang koexistiert. In dieser Zeit war quasi eine einheitliche Wirtschaft entstanden, deren einzelne Teile getrennt voneinander nicht weiterbestehen konnten, obwohl verschiedene Betriebe sich Ende 1991 über Nacht im Ausland wiederfanden. Auch mehrere Millionen Einwohner der Ukraine und Russland waren miteinander verwandt und nahmen sich als ein einheitliches Volk wahr.
In dieser Situation war Kiew objektiv an aktiver Beteiligung an russischen Integrationsprojekten interessiert, und der kumulative Effekt von der Vereinigung der zwei größten „Splittern“ der sowjetischen Wirtschaft erlaubte beiden Ländern, die Krise der 1990er Jahre mit minimalen Verlusten zu überleben.
Jahre später erklärte Kiew offiziell, dass sein strategisches Ziel die Integration in die EU sei und dieses um jeden Preis erreichen würde.
Und da die Ukrainer bereit waren, dafür auch jeden Preis zu zahlen, hemmte sich der Westen gar nicht: Er tat so, dass die ukrainischen Hightech-Branchen so gut wie begraben wurden und dass sich die ukrainische Industrie seit dieser Zeit vor allem auf die Rohstoff- und Nahrungsmittelversorgung spezialisierte. Die ukrainische Wissenschaft bzw. das ukrainische Bildungswesen wurden konsequent vernichtet. Das alles erfolgte im Rahmen der Forderungen des Westens im Allgemeinen und einzelner Länder und Strukturen.
Die Ukraine musste zwar kleine, aber strategisch wesentliche territoriale Zugeständnisse akzeptieren: So bekam Rumänien 70 Prozent des Schelfs in der Nähe der Schlangeninsel im Schwarzen Meer, den Bukarest zu Sowjetzeiten nie zu beanspruchen gewagt hatte. Moldawien bekam von der Ukraine den Zugang zur Donau in der Nähe der Hafenstadt Giurgiulesti geschenkt. Das hatte zur Folge, dass ukrainische Häfen an der Donau wegen der Konkurrenz seitens Moldawiens und Rumäniens ihre Bedeutung verloren und der ukrainische Handel an der Donau schon in den späten 1990er Jahren so gut wie zusammenbrach.
Auf „Bitte“ der USA verzichtete die Ukraine auf den Bau des AKW Bushehr im Iran – hingegen schloss diesen Vertrag Russland ab. Auf „Bitte“ der EU setzte Kiew das AKW Tschernobyl außer Betrieb, dessen von der Ka
Dafür versprach der Westen der Ukraine eine Entschädigung, hat aber letztendlich sein Wort nicht gehalten. Auch die Pläne zur gemeinsamen Produktion von An-70-Flugzeugen mit der EU wurden nie in Erfüllung gebracht, aber zu diesem Zweck hatte Kiew die Kooperation mit Russland eingestellt und dadurch ein im Grunde schon entwickeltes Flugzeug begraben.
Dieser Trend ging die ganzen Jahre immer weiter und ließ sich wie folgt formulieren: Die Ukraine war bereit, jegliche Produktion auf ihrem Territorium zu vernichten – außer der, die die EU für nützlich (für sich selbst, versteht sich) hielt.
Die Politiker in Kiew dachten, dass ihr demonstrativer Russland-Hass, ihr Verzicht auf die Kooperation mit Moskau und die Erfüllung aller anderen „Wünsche“ des Westens ihnen die Integration in die EU und die Nato schenken würden.
Dabei wurde die ukrainische Wirtschaft immer schwächer, die ukrainische Bevölkerung wurde immer ärmer, der Staat verlor immer mehr Einnahmen, und der Wohlstand sowohl einfacher Menschen als auch der Eliten wurde immer geringer. Das machte einen Bürgerkrieg in der Ukraine nahezu unvermeidlich.
Aber war der Bürgerkrieg, die wirtschaftliche und demografische Katastrophe in der Ukraine ein Problem des Westens? Nein: Wenn ein Spülschwamm alt wird, wirft der Hausherr ihn einfach weg, ohne darüber böse zu werden und ohne Dankbarkeit für diesen Spülschwamm zu fühlen. Er wird auf einmal nicht mehr nötig. Und ausgerechnet so verhält sich der Westen gegenüber der Ukraine. Im Grunde hat der Westen niemanden verraten – die Ukraine hat ihre Wahl immerhin selbst getroffen. Auch Russland hat nichts, was es der Ukraine verzeihen müsste bzw. könnte. Die Ukraine hat ihre Wahl getroffen, und Russland hat einfach daraus seine Schlüsse gezogen.
Dieser Text ist eine gekürzte Übersetzung des Kommentars von Rostislaw Ischtschenko „Der Unabhängigkeitstag der Ukraine: 26 Jahre auf dem Weg in den Abgrund“.

Ukrinform.ua: Poroschenko über Ukraine-Rating: Land wird den Weg der radikalen Transformationen nicht verlassen
Die Erhöhung des Ukraine-Ratings durch die Ratingagentur Moody’s Investors Service hat gezeigt, dass sich das Land auf den Weg der radikalen Transformationen begeben hat und ihn nicht verlassen wird.
Das schrieb der Präsident der Ukraine Petro Poroschenko auf Facebook. Moody’s habe die Ratingerhöhung mit Strukturreformen, insbesondere im Gassektor, mit der Reform der staatlichen Beschaffung, der Steuerpolitik, des Banksektors in ihrer Beurteilung erkannt, mit Steueränderungen und das wichtigste, mit der starken Transformation des Banksektors begründet. Die Ratingagentur habe auch die Erfolge der Nationalbank der Ukraine bei der Erhöhung der Reserven um das Dreifache in den letzten drei Jahres und die Stabilisierung des Wechselkurses betont.
Die Ratingagentur Moody’s Investors Service (Moody’s) hatte zuvor die Kreditwürdigkeit der Ukraine um eine Stufe auf Caa2 von zuvor Caa3 erhöht und den Ausblick von „stabil“ auf „positiv“ angehoben.

Wpered.su: Die Nationalhymne der Ukraine wird nicht auf Donezker Erde erklingen – Boris Litwinow
Der Präsident des Nachbarlands Ukraine hat „von seinem Ufer aus“ den Einwohnern von Donezk zum Tag der Stadt gratuliert und versprochen, dass die Hymne seines Staates auf den Donezker Straßen erklingen wird.
Schon seit mehr als drei Jahren schicken die ukrainischen politischen Abenteurer und Verbrecher, zu denen das Volk des Donbass auch Poroschenko rechnet, Bürger ihres Landes zum Morden für die Interessen eines Häufleins ukrainischer Oligarchen und ihrer ausländischen Herren aus. Wenn das Volk der Ukraine auch weiter sein Leben für fremde Interessen gibt, so ist es an der Zeit, dass anstelle der Worte „noch nicht gestorben“ die Worte „schon tot“ gesungen werden. (Die ukrainische Nationalhymne beginnt mit den Worten „Noch ist die Ukraine nicht gestorben“ – Anm. d. Übers.)
Wir aber, die Donezker, haben seit 2014 unsere Worte, Lieder, Hymnen und unseren Weg – Freiheit, Gewissen, Gerechtigkeit und Gleichheit. Unser Weg führt in die UdSSR. (Die Anfangsbuchstaben der vier Worte ergeben auf russisch SSSR = UdSSR – Anm. d. Übers.) Und unsere Hymne ist optimistisch: „Großer Donbass – Ehre und Stolz des Volkes … Rühme Dich Republik, unsere Volksrepublik!“ Das sind Worte eines stolzen multinationalen einträchtigen Volkes. Unsere Gedanken und Taten sind in die Zukunft gerichtet. Diejenigen, die an ihrem Leben zweifeln, für die gibt es auch einen Weg dorthin, aber individuell, auf Wunsch. Aber der große Donbass und das stolze Donezk werden leben. Und andere Hymnen werden in unserem Land nicht erklingen.
Gratulation zum Feiertag, liebe Einwohner von Donezk!
Boris Litwinow, Erster Sekretär des ZK der KP der DVR.

de.sputniknews.com: Ukraine-Krise schädigt USA-Russland-Beziehungen – US-Beauftragter Volker
Über die Auswirkung der Fortsetzung der Krise in der Ukraine auf die Beziehungen zwischen Russland und den USA sprach der US-Sonderbeauftragte in der Ukraine, Kurt Volker, in einem Interview für die Zeitung „Financial Times“.
Die Fortsetzung der Krise in der Ukraine schade den Beziehungen zwischen den USA und Russland, wenn keine Lösung des Problems gefunden werde. „Die Beziehungen zwischen Russland und den USA sind wichtig, aber dieses Problem in der Ukraine wird sie schädigen“, sagte Volker der „Financial Times“.
Er bestätigte auch, Washington „erörtert ernsthaft“ die Frage der Waffenlieferungen an die Ukraine, aber eine endgültige Entscheidung sei noch nicht getroffen.
Russland hatte wiederholt vor Waffenlieferungsplänen in die Ukraine gewarnt, da dieser Schritt lediglich zu einer Eskalation des Konfliktes im Donbass führen kann. Wie der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, mehrmals erklärte, werden Waffenlieferungen in die Ukraine aus dem Ausland nicht zur Regelung der Krise im Donbass und zur Umsetzung der Minsker Abkommen beitragen können.
Auch die meisten europäischen Politiker haben sich gegen Waffenlieferungen an die Ukraine ausgesprochen. So hatte der deutsche Ex-Außenminister und Ex-Vorsitzende der OSZE und jetzige Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erklärt, Waffenlieferungen an die Ukraine wären ein sehr riskanter und kontraproduktiver Weg zur Überwindung der Krise. Der Vorsitzende des Nato-Militärausschusses, General Petr Pavel, sieht eigenen Worten zufolge keine Notwendigkeit in Waffenlieferungen an Kiew, weil dies „das Leiden der Menschen nur vergrößern wird“…

Vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden neunmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Frunse, Kalinowo, Losowoje, Shelobok, Prischib und Kalinowka.
Geschossen wurde mit 82mm-Mörsern, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Erstes Manöver von russischen und ägyptischen Fallschirmjägern in Russland
Russland und Ägypten führen demnächst erstmalig ein gemeinsames Manöver in Russland durch. Das hat das russische Verteidigungsministerium mitgeteilt.
Die Übung „Saschtschitniki druschby“ (deutsch: „Verteidiger der Freundschaft“) wird laut Ministerium im September in der südrussischen Region Krasnodar abgehalten. Es handelt sich um eine Gebirgsgegend mit einem trockenen subtropischen Klima.

Ukrinform.ua: Militärmanöver „Zapad 2017“: Außenminister Lettlands schließt Provokationen nicht aus
Der lettische Außenminister, Edgars Rinkevich, schließt Provokationen während des russisch-weißrussischen Militärmanövers „Zapad 2017“ (auf Deutsch: „Der Westen 2017“) nicht aus.
Lettland muss auf mögliche Provokationen vorbereitet sein, sagte Rinkevich im Fernsehsender LNT, berichtet Delfi. Diese Provokationen könnten zuerst „wie ein zufälliges Ereignis aussehen“. Diese Ereignisse könnten sich dann zu einer vollständigen Krisensituation entwickeln.
Der Außenminister betonte dabei, dass es nicht um eine direkte Invasion ins Land handelt, weil in Lettland NATO-Truppen stationiert seien. Versuche, das Verteidigungssystem zu testen seien aber möglich. Die russischen Kampfjets könnten „versehentlich“ den lettischen Luftraum verletzen.
Weißrussland hatte zuvor lettische Beobachter zum Militärmanöver eingeladen.

Dan-news.info: „Um 23:36 gab es einen Treffer auf ein Brennholzlager auf dem Territorium eines Pionierlagers in der Kurortnaja-Straß 27, in der Folge geriet ein Wirtschaftsgebäude in Brand“, teilte die Stadtverwaltung von Jasinowataja mit.
Das Lager ist schon lange nicht mehr in Betrieb. Informationen über Verletzte in der Folge des Beschusses sind nicht eingegangen.

de.sputniknews.com: USA können Russland nicht isolieren – Moskauer Sicherheitspolitiker
Einer Isolation Russlands „gibt es nicht und wird es auch nicht geben“. Das meint der russische Sicherheitspolitiker Alexej Puschkow. Er hat damit die Aussagen des US-Sonderbeauftragten in der Ukraine, Kurt Volker, über die Auswirkung der Situation in der Ukraine auf Russland, kommentiert.
Puschkow, Mitglied des Föderationsrates Russlands (Oberhaus des russischen Parlamentes), reagierte auf Aussagen von Volker in einem Interview für die Zeitung „Financial Times“. Darin sagte der US-Politiker, die Situation in der Ukraine könne zu einer wirtschaftlichen und diplomatischen Isolation Russlands führen. Ohne eine Lösung der Ukraine-Krise könnten die Beziehungen zwischen Washington und Moskau Schaden nehmen, warnte der Diplomat gegenüber der Zeitung. Dafür machte er Moskau verantwortlich.
„Der US-Sonderbeauftragte agiert an der Seite Kiews, was nicht verwunderlich ist“, schrieb Puschkow via Twitter am Montag. „Seltsam aber, dass er es immer noch nicht begriffen hat: Eine Isolation Russlands gibt es nicht und wird es auch nicht geben.“
Russland werde nicht „aus dem System diplomatischer und wirtschaftlicher Beziehungen herausgeschmissen“ werden. Dazu seien die USA nicht in der Lage.

Dan-news.info: „In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte das Regime der Feuereinstellung 24 Mal verletzt. Es wurden Artillerie, Mörser, Schützenpanzerwagen und Schützenpanzer, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Von den ukrainischen Streitkräften von 14 frontnahe Ortschaften der Republik und deren Umgebung beschossen. Informationen über Verletzte werden noch ermittelt.

Nachmittags:

de.sputniknews.com: Südrussland alarmiert: Luftwaffe und Flugabwehr in Kampfbereitschaft
Der Verband der Luftstreitkräfte und der Flugabwehr des Wehrbezirks Süd ist am Montag im Rahmen einer umfassenden Überprüfung in höchste Kampfbereitschaft versetzt worden. Das teilte der Chef des Pressedienstes des Wehrkreises, Wadim Astafjew, mit.
„Heute ist das Personal der Luft- und Militärstreitkräfte sowie der Flugabwehrkräfte in höchste Kampfbereitschaft versetzt worden. Diese sind auf den Territorien der Regionen Rostow, Wolgograd, Krasnodar, Stawropol sowie in Nordossetien-Alanien und auf der Krim stationiert“, sagte Astafjew.
Die Überprüfung habe auf Befehl des russischen Generalstabschefs Waleri Gerassimow begonnen. In deren Rahmen sollte die Kampffähigkeit der Lufttechnik und Flieger sowie der Fachleute bewertet werden.

Ukrinform.ua: Poroschenko berät mit Militär über Lage im ATO-Gebiet
Der Präsident der Ukraine Petro Poroschenko hat in der Stadt Kramatorsk, Region Donezk, eine Beratung über die operative Lage im Gebiet der Antiterror-Operation (ATO) mit dem Militär durchgeführt.
Das schrieb der Pressesprecher des Staatschefs, Svyatoslav Tsegolko, auf Twitter. Die Teilnehmer hörten einen Bericht über die Lage ATO-Gebiet, so Tsegolko.

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
Mit seinen Handlungen beweist der Gegner ein weiteres Mal die Hohlheit seiner Versprechungen und seinen Unwillen die erreichten Vereinbarungen zu erfüllen.
In den letzten 24 Stunden wurden 24
Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
In Richtung Donezk hat der Gegner wieder Artillerie, Mörser, Schützenpanzer, Schützenpanzerwagen und Schusswaffen verwendet. Auf elf Ortschaften und die umliegenden Gebiete wurde ein Geschoss des Kalibers 152mm, acht Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 37 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen.
In Richtung Mariupol und Gorlowka hat der Gegner Mörser des Kalibers 82mm verwendet und drei Mörsergeschosse auf drei Ortschaften und die umliegenden Gebiete abgeschossen, außerdem wurden Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
Am meisten wurde Jasinowataja und die umliegenden Gebiete von Seiten der ukrainischen Streitkräfte beschossen, in der Folge wurde ein Gebäude in der Kurortnaja-Straße 27 zerstört.
Heute
inspiziert Poroschenko persönlich das Kommando der „ATO“ in Kramatorsk und überprüft, wie die von ihm erteilten Befehle zur Destabilisierung der Lage und zur Vorbereitung von Provokationen unter den Bedingungen des „Schulwaffenstillstands“ durchgeführt werden. Das ukrainische Militärkommando plant auch, sich ihrem Anführer gegenüber mit neuen Arten von Drohnen zu brüsten, mit deren Hilfe die Feuerleitung auf Ortschaften der Republik erfolgt, obwohl deren Anwendung entlang der Kontaktlinie in einer Breite von mindestens 30 km durch das Minsker Memorandum verboten ist.
In den letzten Tagen sind immer öfter
falsche Erklärungen von Vertretern der ukrainischen Seite über die Verwendung von Leuchtraketen und Leuchtspurmunition zur Schaffung von Brandherden durch die Streitkräfte der DVR zu hören. Gestern hat einer der Vertreter der Ukraine in der Kontaktgruppe in diese Rhetorik eingestimmt.
Ich will anmerken, dass diese Erklärungen der ukrainischen militärisch-politischen Führung nicht anderes sind als ein Versuch, das Problem einem Unschuldigen „in die Schuhe zu schieben“. Im Juli und August dieses Jahres gibt es eine Menge von Fällen, die bestätigen, dass die ukrainischen Streitkräfte den Bürgern der Republik durch zielgerichtete Inbrandsetzung ihrer Häuser und von Infrastrukturobjekten Schaden zufügten, indem Leuchtmörsergeschosse nach dem Prinzip von Brandmunition und Leuchtspurpatronen verwendet wurden. Es genügt, sich an einige empörende Fälle zu erinnern, die vor kurzem geschehen sind. Dies ist der Beschuss einer Feuerwehrzisterne sowie der Mord an einem und die Verletzung von zwei Mitarbeitern des Zivilschutzministeriums, die einen Brand löschen wollten, der in der Folge von Beschüssen von Seiten der ukrainischen Soldaten am Rand von Donezk entstanden war. Um genauer zu schießen und maximalen materiellen Schaden
anzurichten, verwendet die ukrainische Armee Drohnen. Allein in den letzten zwei Wochen haben unsere Verteidiger 6 solcher Drohnen, mit deren Hilfe die Feuerleitung für Mörser und Artillerie erfolgt, vernichtet.
Insgesamt haben die ukrainischen Streitkräfte in der Zeit des nicht eingetretenen „Brotwaffenstillstands“ im Verlauf von Beschüssen 161 Gebäude vernichtet, mehr als die Hälfte davon verbrannte in der Folge von vorsätzlicher Inbrandsetzung.

de.sputniknews.com: Gabriel in Washington: US-Sanktionen gegen Russland im Mittelpunkt – Medien
Bundesaußenminister Sigmar Gabriel wird sich am Montag in Washington mit seinem US-Amtskollegen Rex Tillerson treffen und die amerikanischen Sanktionen gegen Moskau besprechen. Dies berichtet die Agentur RIA Novosti unter Berufung auf das Bundesaußenministerium.
Die Initiative, ein persönliches Treffen zu vereinbaren, stammt demnach von Tillerson. Neben den Sanktionen gegen Russland stehen auch Nordkorea, Afghanistan und der Atom-Deal mit dem Iran auf der Agenda…

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR
bleibt angespannt, in den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen neunmal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten im Gebiet von
Frunse, Shelobok, Losowoje, Prischib, Kalinowo und Kalinowka. Während der Beschüsse hat der Gegner 82mm-Mörser, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen verwendet.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 27 Geschosse abgeschossen.
So sehen wir, dass die militärisch-politische Führung der Ukraine nicht in der Lage ist, eine Erfüllung der erreichten Vereinbarungen über eine Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung im Verlauf eines „Schulwaffenstillstands“ zu gewährleisten.
Die Volksmiliz der LVR hält das „Regime der Ruhe“ streng ein. Unsere Handlungen sind auf eine friedliche Lösung des Konflikts im Donbass ge
richtet, wir sind offen für einen Dialog und bereit, die internationalen Organisationen, darunter die OSZE-Mission, allseitig zu unterstützen.
Wir erhalten weiter Informationen über nicht kampfbedingte Verluste in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte, die vor dem übergeordneten Kommando verheimlicht werden.
So hat am 26. August im Gebiet von Mironowskij ein Soldat der 53. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, Codename „Felix“, alkoholische Getränke in die Unterkunft einer Einheit gebracht, in der Folge des Genusses starb ein Soldat und zwei wurden blind.
Die Einwohner von Balujskoje haben die
Plünderung des örtlichen Geschäfts durch Soldaten der ukrainischen Streitkräfte verhindert.
Am 27. August
wurde im Gebiet von Walujskoje, Staniza-Luganskaja-Bezirk, ein Soldat der ukrainischen Streitkräfte beim Versuch, ein Geschäft auszurauben, von örtlichen Einwohnern verprügelt. Danach wurde er gefesselt und einer Patrouille der Nationalpolizei der Ukraine übergeben.
Die Erkennungszeichen auf der Uniform zeugten von der Verbindung des Soldaten zur 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte. Dokumente und Waffen hatte er nicht bei sich. Wir können annehmen, dass dieser Soldat zuvor eigenmächtig den Stationierungsort verlassen hatte und sich auf der Flucht befand.
Der Vertreter der Ukraine in der Untergruppe der Kontaktgruppe zur Sicherheit Jewgenij Martshcuk hat behauptet, dass Soldaten der LVR und der DVR angeblich vorsätzlich mit Leuchtraketen Felder in den von Kiew kontrollierten Gebieten des Donbass in Brand setzten, um Druck auf die ukrainischen Truppen auszuüben.
Die Behauptung, dass wir Leuchtraketen verwenden zur Inbrandsetzung von Territorien, die von den ukrainischen Streitkräften kontrolliert werden, soll als Rechtfertigung für die Nachlässigkeit der örtlichen ukrainischen Behörden dienen. Vor mehr als einer Woche haben Brände das Territorium des Malinowskij-Waldstücks und der Peredelskij-Sommerhäuser erfasst. In der Folge sind in diesen Gebiet nach einigen Angaben insgesamt 20 bis 40 Häuser abgebrannt.
Natürlich haben sich die ukrainischen Truppen beeilt, die Volksmiliz für die Brände verantwortlich zu machen. Aber wenn man auf die Karte sieht und die Entfernung einschätzt, so wird klar, dass es einfach physisch unmöglich ist, diese Territorien mit Hilfe von Leuchtraketen in Brand zu setzen. Beispielsweise beträgt die Entfernung von der Kontaktlinie bis zu den Peredelskij-Sommerhäusern mehr als 10km.

de.sputniknews.com: Verhandlungen in Syrien: Damaskus spricht mit Opposition
Die Behörden der syrischen Provinz Damaskus haben eine Telekonferenz mit Vertretern der militanten Opposition auf Initiative des russischen Zentrums für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien durchgeführt und die Sicherung des friedlichen Lebens in der Schutzzone in Ost-Guta (bei Damaskus), wo sich die Opposition befindet, besprochen.
Die Verhandlungsseiten erörterten außerdem eine mögliche weitere Aussöhnung auf dem Territorium des ganzen Landes, die Gewährleistung humanitärer Hilfe und die Wiedereröffnung von Schulen, die sich in der Deeskalationszone befinden.
Laut dem Bildungsminister der Provinz Damaskus, Maher Faraj, fing das Amt nach den Ergebnissen der Konferenz an, Schulen auf den Beginn des Lehrjahres vorzubereiten.
„In Ost-Guta können nur 53 Einrichtungen Schüler aufnehmen. Weitere 213 befinden sich auf dem von den Terroristen kontrollierten Territorium“, so der Minister.
Die Provinz hat demzufolge 425 Lehrer und 21 000 Schüler, von denen faktisch jedoch nicht alle zum Unterricht kommen.
„Wegen des Krieges arbeiten manche, andere haben sogar zu den Waffen gegriffen“, sagte Faraj.
Experten aus Russland, den USA und Jordanien hatten sich bei ihrem Treffen in der jordanischen Hauptstadt Amman auf ein Memorandum über die Einrichtung einer Deeskalationszone im Südwesten Syriens – im Raum der syrischen Ortschaften Deraa, Kuneitra und Suwaida — verständigt. Die Waffenruhe war dort am 9. Juli um 12 Uhr mittags (Ortszeit) in Kraft getreten…

de.sputniknews.com: Syrien: Lawrow nennt Details der vierten Deeskalationszone in Idlib
Russlands Außenminister Sergej Lawrow rechnet damit, dass die Vereinbarungen über die Bildung der vierten Deeskalationszone in der syrischen Provinz Idlib in unmittelbarer Zukunft rechtlich verankert werden.
„Es wurden bereits drei Deeskalationszonen eingerichtet, derzeit wird die vierte gebildet – in Idlib“, sagte Lawrow im Anschluss an seinen Besuch in Kuwait. „In der allernächsten Zukunft findet ein erneutes Trafen im Astana-Format statt, bei dem — so hoffe ich — diese Vereinbarungen in rechtlichen Dokumenten auch endgültig verankert werden.“
Der russische Außenminister betonte, dass Kuwait die Rolle, die Russland bei der Syrien-Regelung spiele, sehr hoch einschätze.
Im Juli hatte in der kasachischen Hauptstadt Astana die fünfte Runde der Syrien-Gespräche stattgefunden, in deren Rahmen die Parameter der künftigen sogenannten Schutzzonen zur Sprache gekommen waren.
Bei den vier früheren Runden hatten sich die Seiten über die Bildung einer gemeinsamen Beobachtergruppe verständigt, die die Feuereinstellung in Syrien überwachen wird, sowie ein Memorandum über die Einrichtung von vier Sicherheitszonen in Syrien unterzeichnet.
Derweil gibt es in Syrien drei Sicherheitszonen: Nördlich der Stadt Homs, im Raum von Ost-Ghuta und an der Grenze Syriens zu Jordanien.

Ukrinform.ua: US-Energieminister kommt morgen nach Kiew
Eine US-Delegation mit dem Energieminister Rick Perry an der Spitze besucht am 29. August die Ukraine.
Das meldet die Pressestelle der amerikanischen Energieministeriums. Die Delegation werde sich mit Präsident Poroschenko und anderen Regierungsbeamten treffen, um zu beraten, wie beide Länder ihre Wirtschaft durch eine starke Energiepartnerschaft ankurbeln würden. „Ich freue mich auf die Stärkung unserer Beziehungen mit einem so wichtigen Verbündeten und die weitere Arbeit für die Gewährleistung der Energiestabilität und Sicherheit in der Region“, wird Perry von der Pressestelle zitiert.
Der Delegation gehören auch der Abgeordnete des Repräsentantenhauses, Kevin Cramer, und Ray W. Washburne, Präsident und CEO von Overseas Private Investment Corporation an.

de.sputniknews.com: Russland wird Krim-Flottenstützpunkt in Sewastopol modernisieren
Das russische Verteidigungsministerium will 2019 mit der Modernisierung des Flottenstützpunktes in Sewastopol beginnen, wie der Vize-Verteidigungsminister Ruslan Zalikow mitteilte.
Zalikow verwies darauf, dass derzeit zahlreiche Militärobjekte im Militärbezirk Süd modernisiert würden.
„In Anapa wird neben der Modernisierung der Start- und Landebahn des Flughafens Witjasewo auch ein Militärkrankenhaus gebaut“, sagte er.
In Noworossijsk, wo bereits vier neue Diesel-U-Boote stationiert sind und zwei weitere noch erwartet werden, wird demnach der modernste Stützpunkt aufgebaut. Nach dem Ende der Bauarbeiten in Noworossijsk im Jahr 2019 „planen die Militärs, sich mit der Sewastopoler Militärbasis zu beschäftigen“.
Der Flottenstützpunkt in Sewastopol ist der Hauptstützpunkt der russischen Marine und insbesondere der Schwarzmeerflotte.

Lug-info.com: „Bis heute dauert die Erntekampagne an, die Ernte ist auf 93.300 Hektar Land eingebracht. Wenig mehr als 1000 Hektar sind noch nicht abgeerntet. Praktisch kann man sagen, dass wir die Ernte beendet haben“, sagte der stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats der LVR Alexandr Drobot.
„Der Ertrag bei Weizen beträgt 31,3 Zentner pro Hektar, bei den übrigen, Roggen, Gerste usw. 27,8 Zentner pro Hektar“, sagte er weiter.
Er erinnerte daran, dass im Jahr 2016 der mittlere Ertrag bei Weizen 27 Zentner pro Hektar betrug.

de.sputniknews.com: Moskau zu Reduzierung von US-Auslandsvertretung: Das war Washingtons Entscheidung
Moskau hat laut der Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa von den USA nicht gefordert, die Mitarbeiterzahl in den amerikanischen diplomatischen Vertretungen in Russland zu kürzen. Das sei Washingtons Entscheidung gewesen.
„Das war keine Entscheidung, das war ein Vorschlag an die amerikanische Seite“, sagte Sacharowa in einem Interview mit dem TV-Sender „Doschd“. „Es waren gerade die USA, die die Entscheidung getroffen haben, ihr Personal zu kürzen. Das war absolut nicht Russlands Forderung.“
Ende Juli hatte Russland angeordnet, die zahlenmäßige Stärke des diplomatischen und technischen Personals der US-Botschaft in Moskau und der Generalkonsulate in Sankt Petersburg, Jekaterinburg und Wladiwostok bis zum 1. September auf 455 Menschen zu reduzieren und so in Übereinstimmung mit der Personalstärke der russischen Vertretungen in den USA zu bringen.
Damit reagierte Moskau auf die Ausweisung von Dutzenden russischen Diplomaten aus den USA im Dezember 2016. Laut dem russischen Präsidenten Wladimir Putin müssen insgesamt 755 Mitarbeiter der diplomatischen Missionen der USA Russland verlassen.

Lug-info.com: Die Generalstaatsanwaltschaft der LVR hat eine Strafverfahren wegen des Mordes an zwei Abgeordneten des Volkssowjets der LVR, der in einem Privathaus in Lugansk in der Nacht vom 26. auf den 27. August stattgefunden hat, aufgenommen.
„Im Kamennobrodskij-Bezirk von Lugansk fand in der Nacht vom 26. auf den 27. August dieses Jahres in einem Privathaus ein aufsehenerregender Mord an Personen statt, die Abgeordnete des Volkssowjets der LVR sind“, sagte der stellvertretende Generalstaatsanwalt der LVR Grigorij Zewenko….

„Derzeit finden dringende Ermittlungsmaßnahmen statt, um alle Umstände des Verbrechens und die Täter festzustellen“, füge Zewenko hinzu.
Die Sache befindet sich unter persönlicher Kontrolle des Generalstaatsanwalts der Republik.
„Die Daten über die Betroffenen und andere Umstände des Verbrechens werden im Interesse
der Ermittlung nicht veröffentlicht“, erklärte der Vertreter der Generalstaatsanwaltschaft.

de.sputniknews.com: Trotz US-Sanktionen gegen Venezuela: Moskau weiterhin zu Kooperation bereit
Washingtons Sanktionen gegen Caracas werden laut der Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa Russlands Bereitschaft, die Zusammenarbeit mit Venezuela auszubauen und zu festigen, keinesfalls beeinflussen.
„Unter diesen Umständen zielen die verhängten Sanktionen gegen die Finanz- und Ölbereiche Venezuelas ganz eindeutig auf die Zuspitzung der Schieflage im Land, auf die Verschärfung von wirtschaftlichen Problemen“, heißt es in der Erklärung der Außenamtssprecherin, die auf der Seite des russischen Außenministeriums veröffentlicht wurde.
Moskau werde die Folgen der gegen Caracas verhängten US-Sanktionen und deren möglichen Einfluss auf Russlands Interessen und Wirtschaftswelt zunächst sorgfältig prüfen. „Man kann aber schon jetzt sagen: sie werden unsere Bereitschaft, die Kooperation mit unserem Verbündeten Venezuela und seinem Volk zu entwickeln und zu festigen, nicht beeinflussen können“, betonte Sacharowa.
Am Freitag hatte US-Präsident Donald Trump einen Erlass unterschrieben, der neue Finanzsanktionen gegen Venezuela einführt. Diese sehen unter anderem das Verbot von Geschäften mit den von der venezolanischen Regierung und der staatlichen venezolanischen Erdölgesellschaft PDVSA neu emittierten Schuldtiteln und Wertpapieren mit einer Laufzeit von mehr als 30 beziehungsweise 90 Tagen vor. Außerdem werden Geschäfte verboten, die eine Reihe von Schuldtiteln, die die venezolanische Regierung besitzt, sowie die Dividendenausschüttung der Regierung von Venezuela betreffen.

Lug-info.com: Das Oberhaupt der LVR Igor Plotnizkij hat den Verwandten der ermordeten Abgeordneten des Volkssowjets – Anatolij Kriwonosow und Inna Kusnezowa – sein Beileid ausgesprochen….
„Seit den ersten Tagen des Krieg
es im Donbass haben Anatolij Nikolajewisch und Inna Wladimirowna mit Glauben und Wahrheit der Republik und unserer gemeinsamen Sache gedient, sie haben einen erheblichen Beitrag für die Entwicklung des Staates geleistet und bis zum Schluss die Interessen und der Heimat und der Bürger verteidigt“, sagte Plotnizkij.
„Die gesamte Republik teilt diese
Tragödie mit den Verwandten und Freunde der Toten, sie wird ihre Helden nie vergessen. Ihre Namen werden auf immer in der Chronik unserer Staates stehen. Ich bin überzeugt, dass die Schuldigen gefunden werden und die verdiente Strafe erhalten, wie von der Gesetzgebung der LVR vorgesehen ist“, versicherte das Oberhaupt der LVR.

de.sputniknews.com: Trotz Wahlversprechen: Poroschenko stolzer Besitzer von 76 Unternehmen
Laut dem Onlineservice OpenDataBot, der als eine Art Unternehmensregister auftritt, besitzt der ukrainische Präsident Petro Poroschenko mehr als 70 Firmen allein in der Ukraine und ist somit der zweitgrößte Unternehmer im Land.
Den ersten Platz belegte wieder einmal der Oligarch Rinat Achmetow. Auf dem dritten Platz landete der Unternehmer Dmitrij Firtasch.
In der Ukraine sind 1,5 Millionen Unternehmen registriert, die insgesamt rund 2,7 Millionen Besitzer haben.
Im Rahmen seiner Wahlversprechen hatte Poroschenko versichert, er werde sich von seinem Business trennen, hatte dies jedoch nicht getan und wird dafür oft kritisiert. Kritisch gesinnte Medien berichten über die Verwicklung des ukrainischen Präsidenten in Geldwäscherei durch Offshoring.

abends:

de.sputniknews.com: Moskau setzt Cybersicherheit auf Agenda der UN-Vollversammlung
Russland wird demnächst in der OVKS, der BRICS und der SOZ neue Verhaltensregeln im Cyberraum präsentieren, schreibt die Zeitung „Iswestija“ am Montag.
Darüber hinaus werde Russland dieses Thema auf die Tagesordnung der UN-Vollversammlung setzen, die Mitte September beginne, kündigte der russische Präsidentenbeauftragte für Informationssicherheit, Andrej Krutskich, an.
Dieses Thema wird in der UN-Vollversammlung unbedingt besprochen. Aber sehr wichtige Entscheidungen werden auch in der ersten September-Woche getroffen, wenn sich die BRICS (in China) versammelt. Dabei werden sehr interessante Vorschläge veröffentlicht“, betonte Krutskich.
Nach seinen Worten bemüht sich Moskau weiterhin um dieses Thema und „forciert diesen Prozess trotz des Misserfolgs einer Gruppe von Regierungsexperten der Uno“. Die Verhaltensregeln im Internet sollen „konkrete Umrisse“ dank der Bemühungen der Mitgliedsländer der BRICS, der OVKS und der OSZE – und dann der Uno – bekommen.
Zuvor hatte Krutskich erklärt, Russlands Initiative zu internationalen Verhaltensregeln im Informationsraum würde von den meisten UN-Mitgliedern befürwortet werden. Aber wegen der Position der USA und einiger anderen Länder werde ihre Verabschiedung behindert.
Manche Experten finden, dass es für Washington ungünstig wäre, solchen internationalen Regeln zuzustimmen, denn dann würden sie ihre Einflusskraft im Cyberraum verlieren.
In Moskau ist man seinerseits überzeugt, dass die Festlegung von Verhaltensregeln im Internet keineswegs verzögert werden sollte, denn falls sie früher vereinbart worden wären, hätten die beiden jüngsten globalen Hackerangriffe verhindert werden können
Der Berater des russischen Präsidenten für Internetfragen, German Klimenko, findet die negative Haltung der Amerikaner zu den internationalen Verhaltensregeln im Cyberraum nachvollziehbar.
„Was bei Russland, Europa und Asien Sorgen hervorruft, ist für Amerika unwichtig. Die USA haben keine solchen Probleme, denn sie haben ohnehin alle Trümpfe im Ärmel auf diesem Gebiet“, so Klimenko.
Falls die Kooperation in diesem Bereich tatsächlich in absehbarer Zeit beginne, werde sie sich zunächst nur auf das gegenseitige Vertrauen stützen. Beispielsweise sollten die Länder den Punkt über die ausschließlich friedliche Nutzung des Cyberraums unterzeichnen, auf Angriffe gegen kritisch wichtige Infrastrukturobjekte voneinander verzichten und die gemeinsame Bekämpfung von Hackerangriffen vereinbaren, vermutete der Internet-Experte.

Standard

Presseschau vom 27.08.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Fundstück in den deutschen Medien:

zeit.de: „… Bei vielen unserer Verbündeten wird mittlerweile offensiv mit Außen- und Europapolitik Wahlkampf gemacht. Das bedeutet, dass die parteipolitischen Sensibilitäten unserer Partner noch deutlich mehr in unsere außenpolitischen Strategien einbezogen werden sollten. Das bewusste Stärken politischer Kräfte, die eine Außen- und Europapolitik betreiben, die im deutschen Interesse liegt, wird mehr und mehr in seiner strategischen Bedeutung wachsen…“

Selten hat der deutsche Imperialismus so deutlich zu erkennen gegeben, dass es ihm keinesfalls um Demokratie und Menschenrechte geht. Über Vorteile großer Koalitionen, notwendige Schritte im Wahlkampf und in der deutschen Außenpolitik aus Sicht des führenden deutschen Kapitals: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-08/bundestagswahlkampf-deutsche-aussenpolitik-europapolitik-bundesregierung

vormittags:

de.sputniknews.com: Libanon stoppt Offensive gegen IS an syrischer Grenze – Medien
Die libanesische Armee hat die Beendung einer Militäroperation gegen die Kräfte der Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“ / IS) an der nordöstlichen Grenze zu Syrien angekündigt. Dies meldete die Nachrichtenagentur Reuters am Sonntag unter Verweis auf eine Erklärung der Armee.
Demnach ist die Waffenruhe eine Vorbereitung auf die Verhandlungen über das Schicksal libanesischer Soldaten, die sich in IS-Gefangenschaft befinden. Der Waffenstillstand trat um 7.00 Uhr (Ortszeit) in Kraft.
Am 19. August hatte die libanesische Armee einen Einsatz gegen die IS-Kräfte in den Grenzregionen des Landes gemeldet. Innerhalb von fünf Tagen hatte sie mehr als 90 von 155 Quadratkilometern von den Terroristen befreien können.
Die libanesische Armee führt zudem seit dem 19. August einen Einsatz gegen den IS in der Nähe der Stadt Ras Baalbek im Nordwesten des Landes durch. Am Dienstag hatte das Kommando der Streitkräfte mitgeteilt, dass bereits 100 von 120 besetzen Quadratkilometern befreit worden seien. Die libanesische Armee soll ihre Offensive ohne Koordination mit der Hisbollah und der syrischen Armee durchführen.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden sechsmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Frunse, Nishneje Losowoje und Kalinowka.
Geschossen wurde mit Granatwerfern und Schusswaffen.

Armiyadnr.su: In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte das Regime der Feuereinstellung 24 Mal verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 9 Ortschaften der Republik mit Artillerie jedes Kalibers, Panzern, Mörsern, Schützenpanzerwagen und Schützenpanzern, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Zerstörungen in der Folge von Beschüssen der ukrainischen Streitkräfte gibt es keine.
Zusätzliche Informationen werden ermittelt.

de.sputniknews.com: USA mahnen Kiew vor Atomarer Wiederbewaffnung
Kiew soll davon Abstand nehmen, ein eigens Atomprogramm zu starten. Die Absage an Massenvernichtungswaffen im Einklang mit dem Budapester Memorandum war die richtige Entscheidung. Das sagte der US-Sonderbeauftragte für die Ukraine, Kurt Volker, in einem Interview für den ukrainischen Sender „Prjamij“.
1994 hatte die Ukraine eingewilligt, die von der UdSSR geerbten Atomwaffen an Russland zu überreichen. Trotz der heutigen Streitigkeiten mit Moskau hält Volker eine ukrainische atomare Aufrüstung jedoch für eine schlechte Idee.
„Wenn sich die Ukraine nicht zu den Ländern gesellt, die Atomwaffen entsagen, so wäre dies eine falsche Entscheidung. Ich glaube nicht, dass Atomwaffen etwas Positives für die Ukraine haben. Und ich möchte auch nicht, dass dieser Prozess wiederbelebt wird“, so der Diplomat.
Die Ukraine gab vor über 23 Jahren ihre noch zu Sowjetzeiten angefertigten Atomwaffen auf und übergab diese an Moskau für Sicherheitszusagen aus Russland, USA und Großbritannien. Laut Volker habe sich damals aber niemand das Szenario der Krim-Krise vorstellen können…

de.sputniknews.com: Geschenk für ukrainische Armee? Pentagon-Chef kommt nicht mit leeren Händen nach Kiew
US-Verteidigungsminister James Mattis hat laut dem Sondergesandten der USA für die Ukraine, Kurt Volker, Verteidigungsausrüstung für die ukrainischen Streitkräfte nach Kiew mitgebracht. Dies berichtet der TV-Sender „Prjamij“.
„Ich stimme dem zu, dass Verteidigungsminister nie mit leeren Händen anreisen. Der Verteidigungsminister (der USA James Mattis – Anm. d. Red.) hat Verteidigungsausrüstung für die ukrainische Armee mitgebracht“, sagte Volker in einem Interview mit dem Sender.
Dem Sondergesandten zufolge fühlen sich die westlichen Länder wegen des russisch-weißrussischen Manövers „Westen 2017“ zu einer flexiblen Abfolge der Ereignisse bereit. „Ich glaube, diese Militärübungen Russlands zwingen uns zu einer gewissen militärischen Aggression bereit zu sein“, betonte Volker ferner. „Die westliche Gemeinschaft muss zu einem flexiblen Geschehensablauf bereit sein, wir müssen ein eigenes Sicherheitssystem ausbauen und daran zusammen arbeiten.“
Zuvor hatte Mattis bekannt gegeben, dass Washington die Frage der Versorgung von Kiew mit letalen Waffen in Betracht ziehe. Seine Empfehlungen diesbezüglich wolle er nach dem Besuch in der Ukraine geben.
Die Ukraine versucht schon seit drei Jahren die USA davon zu überzeugen, letale Waffen an das Land zu liefern – jedoch erfolglos. Washington erweist Kiew militärische Hilfe, aber nur in Form von Uniformen, Ausrüstungen und Ausbildung von Soldaten.
Russland hatte wiederholt vor den Waffenlieferungsplänen in die Ukraine gewarnt, da dieser Schritt aus seiner Sicht lediglich zu einer Eskalation des Konflikts im Donbass führen werde. Auch der Großteil europäischer Politiker hat sich gegen Waffenlieferungen an die Ukraine ausgesprochen.

Lug-info.com: Die Abgeordnete des EU-Parlamente Eleonora Forenza hat der Gewerkschaftsföderation der LVR und den Einwohnern der Republik zum Tag des Bergmanns gratuliert, teilte die Gewerkschaftsföderation der LVR mit.
„Es ist mir eine Ehre, der Gewerkschaftsföderation der LVR und allen Bürger der Lugansker Volksrepublik zum Tag
des Bergmanns zu gratulieren. Ich werde niemals den warmen Empfang vergessen, der mir beim Besuch Ihrer Republik im Mai während der antifaschistischen Karawane entgegengebracht wurde. Besonders mein Aufenthalt in der schönen Stadt Stachanow, wo ich tatsächlich erfahren habe, wie wichtig die Bergleute für Ihr Volk, Kultur und Geschichte sind. Ich war tief von der Kraft und der Würde Ihres Volkes beeindruckt und weiß, dass Freiheit und Erblühen durch schwere Arbeit und Mut der Bergleute unter so schwierigen Bedingungen erreicht werden können. Ich möchte an diesem besonderen Tag und in dieser schweren Zeit ein weiteres Mal meine Solidarität und die Nähe zu Ihrem Volk deutlich machen. Ich verspreche, dass ich auch weiter meine Verpflichtungen bezüglich Frieden und Recht für Ihr Volk in den europäischen Institutionen erfüllen werde“, heißt es in dem Grußwort von Forenza.
In ihrem Grußwort merkt die EU-Abgeordnete auch an, dass sie es bedauert, dass sie die Glückwünsche an die Einwohner unserer Republik nicht persönlich überbringen kann, weil sie sich in Brasilien bei einer Konferenz befindet, die den politischen Gedanken Antonio Gramscis gewidmet ist, eines der bekanntesten Denker in der Geschichte der Arbeiterbewegung. Unsere große Freundin Eleonora Forenza wünscht zum hellen Tag des Bergmanns das Beste und hofft, unsere Republik in der nächsten Zeit ein weiteres Mal besuchen zu können“, teilte der Vorsitzende der Gewerkschaftsföderation Oleg Akimow mit.

de.sputniknews.com: USA: Ukraine nicht bereit für Nato-Beitritt
Die Ukraine ist momentan nicht dazu bereit, ein Mitglied der Nato zu werden. Das teilte der US-Sonderbeauftragte in der Ukraine, Kurt Volker, in einem Interview für den ukrainischen Sender „Prjamij“ mit.
„Ich habe großen Respekt für die Ukraine, aber zum heutigen Zeitpunkt glaube ich nicht, dass die Ukraine dazu bereit ist, sich der Nato anzuschließen und die Nato ihrerseits dazu bereit ist, die Ukraine in der bestehenden Situation aufzunehmen“, sagte er. Auch sei die Ukraine aus Sicherheitsgründen nicht bereit für diesen Schritt.
Falls das Land die dafür nötigen Reformen in Gang setzte, sei ein Beitritt zur Nordatlantischen Allianz denkbar, jedoch nicht in absehbarer Zeit.
„Keiner kann wirklich sagen, wann die Ukraine zu einem Nato-Mitglied wird – sie ist ein unabhängiges Land, das selber darüber entscheidet. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Einladung der Ukraine in die Nato zum Greifen nahe ist. In Wahrheit wird dieser Prozess sehr viel Zeit in Anspruch nehmen“, betonte der Diplomat.
In der vergangenen Woche hatte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko erklärt, dass die Ukraine alles Mögliche unternehmen werde, um ein Mitglied der EU und der Nato zu werden.
Am 11. Juli hatte der EU-Rat das Assoziierungsabkommen der EU mit der Ukraine gebilligt.
Im September 2016 hatte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko die Nato um eine engere Kooperation und die Aufnahme der Ukraine in das Programm der sogenannten erweiterten Möglichkeiten gebeten.

Lug-info.com: Die Gewerkschaftsföderation der LVR hat eine Gratulation zum Tag des Bergmanns von den Kollegen der italienischen Gewerkschaft Unione Sindacale di Base (USB) erhalten.
„Liebe Freunde, wir bringen den Bergleuten, die immer ein Pfeiler der Geschichte waren, unsere gewerkschaftliche Unterstützung zum Ausdruck. Ein Beispiel war Alexej Grigorjewitsch Stachanow und heute seid auch Ihr und Eure Genossen, die unter Beschüssen und Bombardierungen unter Bedingungen eines absurden Kriegs weiterarbeiten, von unersetzlichem Wert. Wir danken Euch für den Widerstand, den ihr gegen die ukrainische Junta leistet und sind stolz, dass wir euch von unserer Organisation aus gratulieren können. Die Freiheit siegt“, heißt in den Glückwünschen der USB.
„Unsere Kollegen im Ausland interessieren sich lebhaft für das Geschehen in unserer Republik, verfolgen die Situation, freuen sich über unsere Erfolge. Wir danken unseren italienischen Kollegen, mit denen sich enge freundschaftliche Beziehungen entwickelt haben, für die Glückwünsche und die von ihnen ein weiteres Mal ausgedrückte Unterstützung“, sagte der Vorsitzende der Gewerkschaftsföderation der LVR Oleg Akimow.
Glückwünsche zum Tag des Bergmanns erhielt die Gewerkschaftsföderation der LVR auch von den Gewerkschaften der Oblaste Woron
esh, Astrachan und anderer Oblaste der RF.

de.sputniknews.com: Darum entschied sich Netanjahu für „spontanes“ Treffen mit Putin
Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu trifft sich nach seinen eigenen Worten mit Russlands Präsident Wladimir Putin, um über die Gewährleistung der Sicherheit und die Wahrung der Interessen der beiden Länder zu sprechen. Das sagte er in einem Interview für den israelischen TV-Sender „Channel 20“.
Das jüngste Treffen der beiden Spitzenpolitiker hatte am 23. August in Sotschi stattgefunden.
„In den letzten Jahren treffe ich mich gewöhnlich mit Russlands Präsident Waldimir Putin in erster Linie mit dem Ziel, unsere Interessen und die Sicherheit an unserer nördlichen Grenze zu gewährleisten“, so Netanjahu.
Die Entscheidung, sich mit dem russischen Staatschef „spontan“ zu treffen, traf Netanjahu nach seinen eignen Angaben wegen der Veränderung der Lage in der Region: „Es gibt eine große Wahrscheinlichkeit des internationalen Sieges über den IS in Syrien“, betonte Netanjahu. „Das ist gut. Das Schlimme daran ist aber, dass der Iran aktiv und eindeutig systematisch dort eindringt, wo der IS weggeht.“
Der israelische Premier warf Teheran erneut den Versuch vor, den Krieg mit Jerusalem zu entfesseln. Dies gefährde die Sicherheit nicht nur in der Region, sondern in der ganzen Welt.
„Der Iran macht kein Hehl aus der Tatsache, dass er dort (wo sich der IS nicht mehr aufhält – Anm. d. Red) seine Militärs, Luftwaffe, Landtruppen und Seestärke entfalten will. Und er verfolgt dabei unter anderem das Ziel, den Krieg mit Israel zu entfesseln“, so Netanjahu. Dies stelle eine Bedrohung nicht nur für Jerusalem, sondern auch für die ganze Welt dar.

dnr-news.com:n Poroschenko gratulierte den Einwohnern von Donezk zum Tag der Stadt
Der Präsident der Ukraine Petr Poroschenko gratulierte den Donezkern zum Tag der Stadt und versprach, dass die ukrainische Nationalhymne wieder in der Stadt erklingen werde.
„Das ukrainische Donezk freiert heute Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch zum Tag der Stadt, liebe Donbasseinwohner! Wir lieben euch, wir denken an euch und wir kämpfen hart für eure Rückkehr in die Ukraine. Ich bin davon überzeugt, dass die ukrainische Nationalhymne wieder in unserem Donezk erklingen wird“, schrieb Poroschenko auf seiner Facebook-Seite und fügte ein (altes – Anm. d. Übers.) Video an mit dem Absingen der Hymne der Ukraine durch Fußballfans bei einem Spiel im Stadion „Donbass-Arena“.
https://www.facebook.com/petroporoshenko/videos/1086918508109207/

nachmittags:

de.sputniknews.com: „Stalingrad bleibt sowjetisch“: Geheimarchiv über Kampf um Wolga-Stadt veröffentlicht
Zum 75. Jahrestag des Sieges der Roten Armee in Stalingrad, der im kommenden Februar feierlich begangen wird, hat das russische Verteidigungsministerium nun geheime Dokumente über die wohl blutigste Schlacht des Zweiten Weltkrieges veröffentlicht.
Die diversen Papiere aus der Geheimakte beschreiben den Verlauf des Kampfes an der Wolga. Unter anderem ist erstmals ein interner Bericht des Befehlshabers der Donfront Konstantin Rokossowski über die Gefangennahme des deutschen Oberbefehlshabers in Stalingrad, Friedrich Paulus, veröffentlicht worden.
„Die Kampfhandlungen der südlichen Heeresgruppe haben aufgehört. Paulus weigerte sich, der nördlichen Heeresgruppe einen Befehl zu erteilen, damit auch diese die Kämpfe stoppt und argumentierte dies damit, dass er diese nicht befehlige“, heißt es im Dokument.
Außerdem wird auch erstmals eine Meldung des Generalstabs der Wehrmacht über die Position der Truppen der Sowjetunion an der Ostfront am 23. September 1942 veröffentlicht. Im Dokument wird geschildert, was die Wehrmacht über die Stellungen und die Aufrüstung der russischen Sowjetarmee wusste.
„Im Raum Stalingrad unverändertes Feindverhalten. Zwischen Wolga und Don griff der Gegner mit starken Infanterie- und Panzerkräften gegen 14. Panzerkorps und 8. Armeekorps an.“
Ein anderes Geheimdokument berichtet über die Lage direkt im belagerten Stalingrad. So sei die Rote Armee gezwungen gewesen spezielle Sturmtruppen zu bilden, die zu Stadt- oder, sprich, Nahkämpfen trainiert und angepasst worden seien. Diese Erfahrung habe in vieler Hinsicht die weitere Entwicklung der Kunst des Nahkampfes in den Gang gesetzt.
„Der Schlag der Sturmtruppe ist kurz, die Handlungen schnell und unverfroren. Die Beschaffenheit des Stadtkampfes bestimmt den Charakter der Sturmtruppe. Ein Stadtkampf ist ein Nahkampf: Die Attacke in einer Stadt ist der Sturm von befestigten Häusern, Gebäuden und Objekten, die vom Gegner zu Schartenständen und Stützpunkten umgewandelt werden“, schreibt ein unbekannter Stratege.
In solchen Fällen sei die Offensive durch größere Truppen unmöglich, weshalb nun „kleinere Gruppen der Infanterie die Kriegsarena betreten“.
Des Weiteren wird im Dokument die Arbeit von Scharfschützen beschrieben, die sich beispielweise auf Kränen und in Schornsteinen versteckten und öfters systematisch ganze Gefechtsstände der Wehrmacht zerstörten. Insgesamt hätten Scharfschützen der 62. Armee rund 10 000 Offiziere und Wehrmachtsoldaten in Stalingrad getötet.
Einer der berühmtesten Scharfschützen war Wassili Grigorjewitsch Saizew, der sich besonders während der Schlacht von Stalingrad auszeichnete und in den ersten drei Monaten 240 deutsche Soldaten getötet haben soll.
Ein weiteres veröffentlichtes Dokument ist ein auf Deutsch geschriebenes Flugblatt mit dem Titel „An die deutschen Soldaten, die der blutige Hitler in den Mordkessel geworfen hat“, das über deutschen Stellungen abgeworfen wurde.
„Schon einen Monat lang steht ihr vor Stalingrad. Was habt ihr erreicht? Zehntausende Deutsche sind vor Stalingrad gefallen, die Stadt aber bleibt und wird eine Sowjetstadt bleiben. Stalingrad bedeutet die Wolga. Und Wolga ist Sowjetrussland. Niemals wird das freiheitsliebende russische Volk Stalingrad hergeben, die Wolga hergeben. Niemals wird es in die Knie vor dem Eindringling – dem faschistischen Deutschland — sinken.“

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR
bleibt angespannt, dabei gibt es eine Tendenz zum Rückgang der Intensität der Beschüsse.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte das Regime der Feuereinstellung nur sechsmal verletzt. Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten im Gebiet von Frunse, Nishneje Losowoje und Kalinowka.
Bei den Beschüssen haben die ukrainischen Streitkräfte verschiedene Arten von Granatwerfern und Schusswaffen verwendet.
Insgesamt hat der Gegner mehr als 20 Geschosse auf das Territorium der Republik abgeschossen. Verluste unter den Soldaten und der Zivilbevölkerung gibt es keine.
Der Gegner nutzt aus, dass die Einheiten der Volksmiliz der LVR den „Schulwaffenstillstand“ streng einhalten und konzentrieren weiter Kräfte und Mittel entlang der Kontaktlinie.
Es wurde festgestellt, dass im Gebiet von Shelobok ein Zug Soldaten sowie Lastwagen und Schützenpanzer eingetroffen sind, um Befestigungsarbeiten durchzuführen.
Außerdem ist in diesem Gebiet eine
Aktivierung von Scharfschützengruppen des Gegners zu bemerken. Ihre hauptsächliche Aufgabe ist es, unsere Soldaten zur Erwiderung des Feuers zu provozieren.
Es gehen weiter Informationen über Fälle von Desertion und nicht kampfbedingten Verlusten der ukrainischen Streitkräfte in der „ATO“-Zone ein, was ein weiteres Mal die äußerst schlechte moralisch-psychische Lage der Soldaten bestätigt.
Im Gebiet von Popasnaja hat der Soldat des 108. Batailons der 10. Gebirgssturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte mit dem Codenamen „Schmel“ den Stationierungsort des Truppenteils verlassen und eine Kalaschnikow und acht Granaten mitgenommen. Um zu
verhindern, dass diese Information durchsickert, wird die Suche nach dem Soldaten durch die Kräfte dieser Einheit durchgeführt.
Uns wurde auch bekannt, dass im Gebiet von Solotoje der Soldat des 109. Bataillons der 10. Brigade Sawtschuk nach einem Konflikt mit dem Kommandeur einer Kompanie Selbstmord beging. Einen Tag zuvor wurde dieser Soldat zur Fahndung ausgeschrieben, da er eigenmächtig den Stationierungsort seiner Einheit verlassen habe.
Solche Fälle sind keine Einzelfälle und werden von den Kommandeuren der Einheiten sorgfältig geheim gehalten.

de.sputniknews.com: Vormarsch nach Deir ez-Zor: Syrische Truppen zerschlagen IS im Euphrat-Tal
Die syrische Regierungsarmee hat mit der Unterstützung der russischen Luftstreitkräfte die IS-Truppen im Euphrat-Tal, rund um Ghanim al-Ali zerschlagen, berichtet das russische Verteidigungsministerium.
„Am 27. August 2017 haben die Regierungstruppen unter Kommando von General Suhail al-Hassan mit der massiven Unterstützung seitens der russischen Luftwaffe die Zerschlagung der wohl effizientesten sowie gut bewaffneten IS-Gruppe im Euphrat-Tal in der Nähe der Stadt Ghanim al-Ali vollendet“, heißt es in der Mitteilung der Behörde.
Im Laufe der Militäroperation seien über 800 Terroristen getötet sowie 13 Panzer, 39 Pickups mit aufmontierten Waffen, 9 Granatenwerfer und andere Artilleriewaffen zerstört worden.
Suhail al-Hassan gilt als der zur Zeit beste Kommandeur der syrischen Armee. Jetzt rücken die syrische Armee und die Volkswehr unter Unterstützung der russischen Luftwaffe nach Deir ez-Zor in drei Richtungen vor. Nach Angaben des syrischen Stabs bündeln IS-Terroristen nun ihre restlichen Kräfte: Die Extremisten aus dem irakischen Mossul und der größte Teil der besonders kampffähigen IS-Einheiten aus dem syrischen Rakka seien in den Raum Deir ez-Zor verlegt worden.

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
Der Gegner erprobt weiter unsere Geduld, indem er das Territorium der Republik mit von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen beschießt.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden 24 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
In Richtung Donezk und Mariupol hat der Gegner Artillerie aller Kalibers, Panzer, Mörser, Schützenpanzer, Schützenpanzerwagen, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet. Auf neun Ortschaften und die umliegenden Gebiete wurden 3 Artilleriegeschosse des Kalibers 152mm, 28 Artilleriegeschosse des Kalibers 122mm, fünf Geschosse des Kalibers 100mm, zwei Panzergeschosse, 19 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 31 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen.
Am aktivsten war die 72. mechanisierte Brigade der ukrainischen Streitkräfte. Die Hälfte der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung in den letzten 24 Stunden entfallen auf die Einheiten dieser Brigade in Awdejewka, die Jasinowataja und die umliegenden Gebiete beschossen haben. Dabei wurde Artillerie des Kalibers 152 und 122mm verwendet.
Die fortgeführte Konzentration von Militärtechnik an der Kontaktlinie durch Einheiten der ukrainischen Streitkräfte steht im Widerspruch zu den Erklärungen der Kiewer Regierung, den Frieden im Donbass wiederherstellen zu wollen.
Bei uns gehen regelmäßig Mitteilungen über
Verlagerungen von Waffen und Militärtechnik ein. So bewegte sich gestern eine Kolonne mit drei Schützenpanzern, einem Panzertransporter, zwei Schützenpanzerwagen, zwei Ural-Lastwagen mit 120mm-Mörsern und zwei Fahrzeugen mit Munition über die zentralen Straßen von Krasnogorowka in Richtung der Positionen im Gebiet von Marjinka. Allem Anschein nach haben die ukrainischen Soldaten vor, mit Hilfe dieser Waffen den „Schulwaffenstillstand“ einzuhalten.
Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte greift zu neuen Listen, um unter Bedingungen von Personalmangel und dem Fehlen von Menschen, die ihr Leben für die Kiewer Oligarchen opfern wollen, die Schützengräben mit „Kanonenfutter“ zu füllen. Im Gebiet von Artjomowsk wird die Ankunft von 1500 Reservisten erwartet, Bürger der Ukraine, die bereits im Rahmen der ersten drei Mobilisierungswellen in der Zone der sogenannten „ATO“ waren. Der Stab der „ATO“ behandelt die Frage einer möglichen
Unterstützung durch Reservisten, um die Einheiten der Ukraine und der Nationalgarde aufzufüllen und um verschiedene Arten von Aufgaben durchzuführen.

Timer-odessa.net: Die Kiewer Fußballmannschaft „Dynamo“ hat aus Angst das Spiel in Mariupol abgesagt
Das für den 26. August geplante Fußballspiel der Mannschaften Dynamo Kiew und FC Mariupol in deren Heimatstadion fand nicht statt aufgrund Fernbleibens der hauptstädtischen Fußballer. Als Grund des Fernbleibens wurde „die verschärfte Situation im Osten des Landes“ genannt.
„Dynamo“ hatte zuerst die Fußballföderation gebeten, das Spiel an einen anderen, sichereren Ort zu verlegen.Jedoch hatten die Fußballfunktionäre entschieden, dass die Situation in Mariupol keine Bedrohung für die Kiewer Fußballer darstelle. Dies erklärte die Führung des FC Mariupol, jedoch entschieden die „Dynamos“ trotzdem nichts zu riskieren und lieber eine technische Niederlage hinzunehmen….
(es sei daran erinnert, dass die Mitarbeiter der OSZE-Beobachtermission, die eigentlich neutral sein soll, von der ukrainischen Seite zu einem Spiel in Mariupol eingeladen worden waren, was diese auch dankend annahmen – Anm. d. Übers.)

de.sputniknews.com: Ukrainisches Wirtschaftsklima enttäuscht die USA
Den ukrainischen Behörden ist es bislang nicht gelungen, ein gutes Investitionsklima im Land zu schaffen. Das sagte der US-Sonderbeauftragte in der Ukraine, Kurt Volker, in einem Interview für den Sender „Prjamij“.
Früher hatte die US-Administration die Ukraine dazu aufgerufen, den Kampf gegen die Korruption zu verstärken sowie politische und wirtschaftliche Reformen im Land durchzuführen.
„Die Entscheidung über die Überwindung der Korruption soll nicht das US-Außenamt treffen sondern die Ukrainer und die ukrainische Geschäftswelt“, so Volker.
Washington bekommt demnach Informationen von amerikanischen Unternehmern, die in der Ukraine tätig sind.
„Wir hoffen sehr, dass ein gutes Wirtschaftsklima entsteht, das wurde in der Ukraine jedoch bislang nicht geschaffen“, schloss der Sonderbeauftragte.

Ukrinform.ua: EU kann der Ukraine 100 Mio. Euro für Energieeffizienz bereitstellen
Der EU-Kommissar für Europäische Nachbarschaftspolitik und Erweiterungsverhandlungen, Johannes Hahn, EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker, EU-Ratspräsident Donald Tusk und der Chef von Support Group for Ukraine bei der EU-Kommission Peter Wagner sind bereit, den Energieeffizienzfonds der Ukraine zu finanzieren.
Das erklärte der Vizepremier und Minister für regionale Entwicklung, Bauwesen und kommunale Wirtschaft der Ukraine Gennadi Subko, berichtet das „Regierungsportal“. Sie seien bereit, den Fond zu finanzieren, mit dem Ziel, Effizienzmaßnahmen zu fördern. Die EU könne die erste Tranche in Höhe von 50 Millionen Euro Ende des laufenden Jahres billigen. Anfang des kommenden Jahres könne die Ukraine diese Gelder bekommen, sage Subko. Er teilte weiter mit, dass die EU bereit ist, ein Netz aus 25 regionalen Zentren zu einer kostenlosen Energieberatung der Bürger zu bilden.

de.sputniknews.com: Russische Armee von Import im IT-Bereich völlig unabhängig
Die russischen Streitkräfte haben sich inzwischen völlig vom Import im IT-Bereich befreit, wie der Chef der Hauptverwaltung für die Entwicklung von Informationstechnologien, Maxim Bez, während der Internationalen Militärmesse „Armija 2017“ mitteilte.
„Jetzt kann man sicher sagen, dass die russischen Streitkräfte sich in diesem Bereich von der Import-Abhängigkeit völlig befreit haben. Selbst das Forum ‚Armija 2017‘ hat das bewiesen“, so Bez.
Er wies darauf hin, dass an dem Forum mehr als 1200 Firmen und Organisationen teilnähmen, die über 18.000 Entwicklungen und Technologien im Bereich Verteidigung und Sicherheit vertreten würden.
Die militärtechnische Messe „Armija 2017“ findet vom 22 bis 27. August im „Patriot“-Park bei Moskau statt.

Ukrinform.ua: Vatikan erinnert Russland an Verantwortung für Weltfrieden
Russland hat große Verantwortung für den Frieden in einigen Regionen der Welt. Das sagte der vatikanische Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin nach seiner Rückkehr aus Moskau, berichtet die Deutsche Welle unter Berufung auf Radio Vatikan.
Der Vatikan ist auch laut Parolin über die Lage in der Ukraine „sehr besorgt“. „Der Heilige Stuhl bemüht sich um die humanitären Aspekte, beginnend von der wichtigen Initiative des Papst für die Ukraine … Eines der Themen ist die Freilassung von Gefangenen“, so der Kardinal.
Parolin hatte sich in Russland mit dem russischen Präsidenten Putin getroffen.

de.sputniknews.com: Serbien muss mit ernsthaftem Druck der Nato wegen russischen S-300 rechnen
Serbien will russische Raketenabwehranlagen S-300 kaufen, beide Länder verhandeln bereits über die Lieferbedingungen. Doch die Nato wird wohl ihr Bestes tun, um den Deal platzen zu lassen, meint der Militärexperte und Chefredakteur des russischen Magazins „Nationale Verteidigung“, Igor Korotschenko.
„Die Nato wird diesen Deal mit allen Mitteln behindern, Belgrad unter Druck setzen und erpressen mit Blick auf Serbiens Interesse am EU-Beitritt“, sagte Korotschenko in einem Gespräch mit Sputnik.
„Der Kampf wird kein Kinderspiel sein. Belgrad wird massiv unter Druck gesetzt, um diesen Vertrag zu torpedieren“.
Für die nationale Sicherheit Serbiens, das 1999 von der Nato bombardiert worden sei, sei die Stärkung der eigenen Flugabwehr ein grundlegendes Element. „Deswegen ist das Interesse Serbiens an russischen Flugabwehrraketenkomplexen S-300 sehr groß“. Moskau und Belgrad verhandeln aktiv sowohl über die Lieferung von S-300 als auch von Kampfflugzeugen Mig-29. Das Problem bei den Deal ist dem Experten zufolge nur die Frage, wie Serbien für diese Technik zahlen wird. „Sollte dieser Vertrag umgesetzt werden, wird das zu einem sehr ernsthaften geopolitischen Schritt“.

Dan-news.info: Gratulation des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko zum Tag des Bergmanns
Sehr geehrte Arbeiter und Veteranen der Kohlebranche, von ganzem Herzen gratuliere ich Ihnen zum Berufsfeiertag – zum Tag des Bergmann
s!
Die Bedeutung der Bergmannsarbeit im Donbass kann nicht
hoch genug geschätzt werden. Unser ganzes Gebiet lebt und entwickelt sich dank der Arbeit der Kohlearbeiter und unsere Geschichte und die Zukunft des Landes ist mit der Förderung des schwarzen Goldes verbunden. Ihr Beruf ist auf Identifikation mit dem Beruf, Hartnäckigkeit, Kraft und Können gegründet. Sie riskieren Ihr Leben, damit im jedem Haus des Donbass Wärme und Licht ist. Von mir persönlich und von allen Einwohnern der Donezker Volksrepublik will ich Ihnen für Ihre tägliche Heldentat bei der Arbeit danken!
Heute leben wir im Kriegszustand und unter einer sehr scharfen Blockade, die dem Bereich großen Schaden zufügt. Aber selbst unter solchen Bedingungen beweisen die Bergleute – es gibt keine Hindernisse, die
Sie Bergleute nicht überwinden könnten! Von den staatlichen Kohleunternehmen wird die Vorbereitung von etwa 34 km zu öffnenden und vorzubereitenden Abbaustätten durchgeführt, was es schon erlaubt hat, vier neue Abbaustellen in Betrieb zu nehmen. Bis Ende des Jahres werden weitere neun Stollen vorbereitet. Innerhalb von acht Monaten haben die Bergleute praktisch vier Millionen Tonnen Kohle gefördert. Die stabile Arbeit bei der Förderung erlaubt es dem Staat, die sozialen Verpflichtungen gegenüber den Bergwerkskollektiven zu erfüllen.
Meine Lieben, ich wünsche Ihnen sichere Ab- und Aufstiege, Zuversicht und Stabilität, Frieden und Gutes. Weiche Kohle! Zum Feiertag!
Das Oberhaupt der Donezker Volksrepublik Alexandr Sachartschenko

de.sputniknews.com: Syrische Armee stimmt IS-Abzug von syrisch-libanesischer Grenze zu
Der Libanon, die syrischen Truppen sowie die Hisbollah-Miliz haben eine Waffenruhe im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ an der syrisch-libanesischen Grenze verkündet. Außerdem hat die syrische Regierungsarmee dem Abzug der übriggeblieben IS-Milizen aus der Region zugestimmt, meldet die Agentur Sana unter Berufung auf eine Militärquelle.
Am Freitag haben alle Parteien der Militäroperation eine einseitige Waffenruhe verkündet, um mit den IS-Terroristen Verhandlungen (unter anderem über IS-Geiseln) zu führen. Dabei habe die Hisbollah, die derzeit zusammen mit der syrischen Armee agiert, einen Deal mit der IS-Miliz erzielt.
Um das Leben des Militärs, der Verbündeten und der Zivilbevölkerung zu bewahren, sei demnach beschlossen worden, die verbleibenden IS-Kämpfer sich in Richtung der östlichen Region Syriens zurückziehen zu lassen. Das Abkommen sei vom syrischen Kommando gebilligt worden.
Die Terroristen hätten sich dabei nur deshalb darauf eingelassen, da sie derzeit eingekesselt seien und der IS ohnehin seine restlichen Kräfte gen Osten verlege. So seien Extremisten aus dem irakischen Mossul und der größte Teil der besonders kampffähigen IS-Einheiten aus dem syrischen Rakka in den Raum Deir ez-Zor verlegt worden.
Zuvor war berichtet worden, dass die syrische Regierungsarmee mit Unterstützung der russischen Luftstreitkräfte die IS-Truppen im Euphrat-Tal zerschlagen hat. Syrische Truppen und die Volkswehr rücken nach Deir ez-Zor in drei Richtungen vor.

Dan-news.info: Die Einwohner von Gorlowka haben heute den Tag ihrer Stadt gefeiert , indem sie mit Transparenten durch die Stadt gegangen sind und Blumen am Denkmal für den Ingenieur Pjotr Gorlow niedergelegt haben, dessen Namen die Stadt trägt. Dies teilte der Pressedienst der Stadtverwaltung mit.
„Heute am 27. August fand in Gorlowka ein festlicher Zug statt. Etwa 2000 Einwohner verschiedenen Alters, die Transparente mit der Bezeichnung der Bezirke, Organisationen, Einrichtungen und Unternehmen der Stadt sowie Fahnen trugen, zogen festlich vom Platz des Sieges zum Denkmal des Gründers der Stadt – Pjotr Gorlow“, teilte das Bürgermeisteramt mit.
Die Kolonne wurde vom Bürgermeister der Stadt Iwan Prichodko angeführt. Am Denkmal fand eine festliche Veranstaltung mit Auszeichnung von Kollektiven kommunaler Unternehmen, Organisationen und Einrichtungen der Stadt statt und eine Initiativgruppe stellte der Öffentlichkeit den Stadtteil Nikotowka vor.
„Auf ewig von Gott geschütztes Land. Land, das mit dem Blut der Gorlowker getränkt ist. Ein Land von Arbeitern. Was ist dieser Geburtstag der Stadt? Es ist der Geburtstag und der Feiertag jedes Gorlowkers, von Menschen der Arbeit, von Menschen des Muts. Deshalb begreifen wir heute an diesem Feiertag, in einem weiteren von uns durchlebten schweren Jahr, dass wir einen neuen, großen und hellen Staat aufbauen. Leider ist der Weg zur Unabhängigkeit steinig. Ich will den Arbeitern, den Gorlowkern gratulieren, den Gorlowkern, Einwohnern einer Stadt des militärischen Ruhms, Glückwünsche zum Feiertag“, sagte Prichodko.
Nach dem festlichen Teil wurden Blumen am Denkmal für Gorlow niedergelegt. Im Verlauf des Tages finden in der Stadt auch ein Fußballturnier und ein Motocross-Wettbewerb statt.
Wir erinnern daran, dass Gorlowka nach Fläche und Bevölkerungszahl die drittgrößte Stadt der DVR ist. Sie wurde 1779 gegründet, die heutige Bezeichnung erhielt sie im 19. Jahrhundert zu Ehren des russischen Ingenieurs und Geologen Pjotr Gorlow, der sich mit der Kohleförderung im Donbass befasste. Wie bei der Mehrheit der Ortschaften des Donbass wird der Geburtstag von Gorlowka am einem der bedeutsamsten Feiertage für die Einwohner der Region gefeiert – am Tag des Bergmanns.

Standard

Presseschau vom 26.08.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends / nachts:

de.sputniknews.com: Polens Bedenken über russisches Manöver „Zapad 2017“ sind „fantastisch“ – Moskau
Der Vizeleiter des Verteidigungsausschusses bei der Staatsduma (russisches Unterhaus) Juri Schwytkin hat die Befürchtungen Warschaus, wonach die russischen Truppen nach den Übungen „Zapad 2017“ an der östlichen Grenze zu Polen bleiben könnten, als fantastisch bezeichnet.
„Die Phantasie hat ja keine Grenzen. Die Phantasie, die sich in den Köpfen der polnischen Militärchefs verwurzelt hat, zeugt gerade davon. Die von den russischen Streitkräften durchzuführenden Übungen zielen vor allem auf die Kampfschulung, Einsatzbereitschaft und die Erhöhung der Verteidigungsfähigkeit des Landes ab“, so Schwytkin.
Ihm zufolge war Russland nie ein Aggressor-Land und wird dies auch weiterhin nicht sein.
„Zugleich müssen wir immer unsere Streitkräfte auf die Abwehr eines möglichen Angriffes von wem auch immer vorbereiten. Bedauerlicherweise verschweigen die polnischen Militärchefs aus irgendeinem Grund die Nato-Übungen nahe unserer Grenze“, fügte er hinzu.
Zuvor hatte der polnische Verteidigungsminister Antoni Macierewicz nach einem Treffen mit dem Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg gegenüber der Agentur PAP gesagt, Warschau befürchte einen Verbleib der russischen Truppen nahe der östlichen Grenze zu Polen.
Die russisch-weißrussischen Übungen „Zapad 2017“ („Westen 2017“) finden vom 14. bis zum 20. September in Weißrussland statt. Daran sollen bis zu 12.700 Soldaten – 7.200 weißrussische und 5.500 russische – teilnehmen.

Vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden achtmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Perwomajsk, Frunse, Kalinowo, Sheobok, Beresowskoje und Pankowka, die Eisenbahnstation Marjewka.
Es wurde mit 82mm-Mörsern und Schusswaffen geschossen.
Die Scharfschützen des Gegners haben ihre Aktivität verstärkt.

de.sputniknews.com: Gazprom erzielt historischen Gasexportrekord
Der russische Energieriese Gazprom hat mehr als 590 Millionen Kubikmeter Gas exportiert und somit einen neuen Rekord in der gesamten Geschichte des Unternehmens aufgestellt.
Gazprom stellt im August weiterhin historische Rekorde der täglichen Auslastung der Transportkapazitäten für den Gasexport auf. Der neue Höchstwert wurde am 24. August fixiert und betrug 590,3 Millionen Kubikmeter Gas.
Der vorherige Rekord in Höhe von 586,5 Millionen Kubikmetern Gas war am 16. August erzielt. Am 17. August war bekanntgeworden, dass der russische Energieriese die Gaslieferungen in die Türkei seit Beginn des laufenden Jahres um 22,4 Prozent erhöht hat.
Analysten von Credit Suisse zufolge ist für Russland derzeit die Liefermenge wichtiger als die Gaspreise. Ihnen zufolge wird sich der Wettbewerb auf dem globalen Gasmarkt verschärfen, weil die Flüssiggaslieferungen ab 2018 zunehmen werden

Armiyadnr.su: In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 29 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 13 Ortschaften der Republik mit Panzern, Mörsern, Schützenpanzerwagen und Schützenpanzern, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In der Folge der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte gab es folgende Schäden (Stand 26. August)
Spartak, ein Haus in der Tschapajew-Straße 102 geriet in Brand.
Zusätzliche Informationen werden ermittelt.

de.sputniknews.com: Moskau appelliert an Chișinău: Frage des Truppen-Abzugs nicht besprechen
Russland hat laut dem moldawischen Botschafter in Russland, Andrej Neguza, Chișinău gebeten, die Frage des vollständigen Abzugs der russischen Militärs aus Transnistrien nicht in der UN-Vollversammlung zu erörtern.
Neguza hatte am Samstag in einem Interview für RIA Novosti geäußert, er habe der moldawischen Regierung die These des russischen Vize-Außenministers Sergej Rjabkow übergeben, dass „es eine Bitte seitens Russlands gibt, dass Moldawien diese Frage nicht auf die Tagesordnung der UN-Vollversammlung setzt“.
„Man dankte mir dafür, dass ich das ganze Gespräch übermittelt hatte. Und natürlich muss in diesen Tagen eine Entscheidung getroffen werden“, so der Botschafter.
Zuvor hatte Moldawien die Uno gebeten, die Frage des vollständigen Abzugs der russischen Militärs aus Transnistrien auf die Tagesordnung der am 12. September beginnenden UN-Vollversammlung zu setzen, und zwar mit der Begründung, dass ihr Aufenthalt in Transnistrien „gefährlich für die Aufrechterhaltung des Friedens und der Sicherheit in der Welt ist“

nachmittags:

ukrinform.ua: Moody’s erhöht Rating und Ausblick der Ukraine
Die Ratingagentur Moody’s Investors Service (Moody’s) hat das Rating der Ukraine in lokaler und fremder Währung um eine Stufe auf Caa2 von bisher Caa3 erhöht. Moody’s hob auch den Ausblick von „stabil“ auf „positiv“ an.
Das wird auf der Webseite der Ratingagentur mitgeteilt. Moody’s begründete den Schritt mit folgenden Schlüsselfaktoren: die kumulative Wirkung von Strukturreformen, die die Staatsschuldendynamik verbessern kann und die signifikante Stärkung der Außenposition der Ukraine.

de.sputniknews.com: Ukrainer attackieren Poroschenko-Anhänger
Ein Ukrainer, der im Zentrum von Kiew seine Unterstützung für den Präsidenten Petro Poroschenko äußern wollte, ist von Passanten angegriffen worden.
Nach den feierlichen Veranstaltungen zum Tag der Unabhängigkeit ging ein Mann mit einem Plakat mit der Aufschrift „Poroschenko ist unser Hetman (Heerführer – Anm. d. Red.). Es gibt keinen verdienstvolleren“ durch die ukrainische Hauptstadt.
Der Mann wurde von Passanten umringt, die sein Verhalten scharf kritisierten. Dann entrissen sie dem Mann das Plakat und auch seine Jacke und fragten ihn, wie viel Geld er für diese Aktion bekommen hätte. Ihm wurde vorgeworfen, dass er „in die Gräber“ der Menschen, die während des Krieges im Donbass gefallen seien, „gespien hat“.

Ukrinform.ua: Regierungschef Hrojsman stolz auf Erhöhung von Ukraine-Rating
Die Ratingagentur Moody’s Investors Service (Moody’s) hat das Rating der Ukraine in lokaler und fremder Währung auf Caa2 von zuvor Caa3 erhöht und den Ausblick von „stabil“ auf „positiv“ angehoben.
Wir sind stolz darauf, dass die internationale Ratingagentur unsere Leistungen im Bereich Transparenz des Gassektors, der staatlichen Beschaffung, der Steuerpolitik, des Banksektors in ihrer Beurteilung erkannte, erklärte der Premier in seinem Kommentar zur Entscheidung von Moody’s, berichtet das Regierungsportal. „Wir verstehen, dass unsere Partner auf die Umsetzung der bereits angekündigten Reformen, insbesondere Rentenreform, Privatisierung, Bodenreform, erwarten“, so Hrojsman….

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko.
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR
bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner achtmal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten in den Gebieten der Ortschaften
Kalinowo, Frunse, Beresowskoje, Shelobok, Perwomajsk, Pankowka und Marjewka.
Bei den Beschüssen haben die ukrainischen Streitkräfte Mörser des Kalibers 82mm, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
Insgesamt hat der Gegner auf das Gebiet der Republik 17 Geschosse abgeschossen. Verluste unter den Soldaten und der Zivilbevölkerung gibt es nicht.
Trotz der Erklärungen der Ukraine über die Einhaltung des „Schulwaffenstilstands“, der um 00:0 am 25. August 2017 eingeführt wurde, haben die ukrainischen Streitkräfte den Beschuss des Territoriums der Republik nicht eingestellt.
Außerdem wird von uns eine
Aktivierung der Tätigkeit von Scharfschützengruppen der 58. und 10. Brigade der ukrainischen Streitkräfte in den Gebieten von Nowotoschkowskoje und Solotoje festgestellt. In einer Reihe von Ortschaften hat der Gegner auch die Aufklärung unter Nutzung von Drohnen und Aufklärungsgruppen verstärkt.
So wurde eine Drohne der 58. Brigade der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Shelobok während des Flugs über unseren Positionen zum Landen gezwungen.
Die genannten Fakten zeugen davon, dass die ukrainische Führung nicht die Absicht hat, die Minsker Vereinbarungen einzuhalten, und eine Vorbereitung zur Eskalation des Konflikts im Donbass durchführt.
Die Einheiten der Volksmiliz halten im Unterschied zu den ukrainischen Streitkräften die Minsker Vereinbarungen streng ein, was das Gemeinsame Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung bestätigt.
Wir gehen nicht auf Provokationen ein, aber wir verlieren nicht die Wachsamkeit. Im Fall von groben Verstößen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte sind wir bereit, dem Aggressor eine angemessene Antwort zu geben.

In dem gestrigen Tagesbericht der OSZE-Mission ist angegeben, dass die Vertreter der Mission wieder Lagerorte für Waffen der LVR besucht haben und das Fehlen einer Haubitze 2A65 „Msta-B“ des Kalibers 152mm, drei Haubitzen 2S1 „Gwosdika“ des Kalibers 122mm, fünf Haubitzen D-30 des Kalibers 122mm und eines Mehrfachraketenwerfersystems „Grad“ bemerkt haben. Aber ein auf der heutigen Pressekonferenz anwesender Vertreter der Medien berichtet mit Bezug auf zuverlässige Quellen, dass Mitarbeiter der Mission einen Lagerort für Waffen in Stepanowka besucht haben, wohin Mehrfachraketenwerfer niemals abgezogen wurden.
Ich habe an Sie einen Vorschlag als unabhängige Medien – wenden Sie sich an die OSZE-Mission und bitten Sie sie, die Dokumente vorzulegen, nach denen sie die Lagerorte überprüfen. Sie sind nicht geheim und wenn die Mission tatsächlich von den Prinzipien der Transparenz ihrer Arbeit geleitet wird und nicht eine der Konfliktseiten bevorzugt, so denke ich, dass sie sie Ihnen zeigen werden.
Nach den Dokumenten, die der Mission übergeben wurden, sind in dem genannten Abzugsort für schwere Waffen nur Haubitzen 2S1 „Gwosdika“, die bereits seit zwei Jahren an ihrem Platz sind und nirgendwohin abgezogen wurden.
Ebenfalls hat die Mission gestern einen Abzugsort in Dmitrowka besucht. Aber auch dort waren niemals Haubitzen (2A65 Msta-B, 152mm), aber die Mehrfachraketenwerfer und D-30 stehen an ihrem Platz.

de.sputniknews.com: Auf Russlands Initiative: Damaskus und syrische Opposition verhandeln zum ersten Mal
Vertreter der syrischen Behörden einerseits und der militanten Opposition in der Provinz Daraa andererseits haben erstmals seit Kriegsbeginn an Verhandlungen teilgenommen, die das russische Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien in Form einer Telekonferenz organisierte, teilte RIA Novosti mit.
Die Verhandlungen wurden in der syrischen Hauptstadt Damaskus, in der Stadt Daraa und auf dem durch die Opposition kontrollierten Territorium übertragen. An der Konferenz nahmen die Gouverneure der Provinzen Daraa, Quneitra und Suweida teil, deren Territorien zur südlichen Schutzzone gehören.
„An der Konferenz nahmen einflussreiche Menschen teil, die Einfluss auf die Kämpfer haben. Wir wollen alle, dass in Syrien Frieden herrscht, dass alle Menschen so lange wie möglich leben, dank Syriens Verbündetem – Russland“, sagte der Gouverneur von Daraa, Muhammad Khalid al-Hanus, der an der Telekonferenz teilnahm.
Russische Militärs, die früher in der Deeskalationszone Kontroll- und Beobachtungspunkte eingerichtet und damit die Einhaltung der Waffenruhe gewährleistet hatten, initiierten die Telekonferenz.
„Wir würdigen die Ausdauer von beiden Seiten. Diese Ausdauer hat erlaubt, alle Fragen sachlich zu besprechen und sofort eine einheitliche Lösung zu finden, sowohl mit Hilfe der lokalen Administration als auch der Ressourcen, die die Verwaltung Syriens bereitstellt, als auch der Hilfe, die Russland und einige internationale Organisationen geben“, sagte der Vertreter des Zentrums für Versöhnung der Konfliktparteien Wiktor Schuljak.
Nach der Verkündung des Waffenstillstandes in Daraa, den die russische Militärpolizei garantiert hatte, nahmen Einwohner die Tierzucht auf und stellten Häuser wieder her. Geschäfte und verschieden Betriebe funktionieren dort wieder.
„Wir können von einer stabilen Situation in der Schutzzone sprechen, von einem loyalen Verhalten der Bevölkerung zu allen Problemen“, so Schuljak.
Experten aus Russland, den USA und Jordanien hatten sich bei ihrem Treffen in der jordanischen Hauptstadt Amman auf ein Memorandum über die Einrichtung einer Deeskalationszone im Südwesten Syriens – im Raum der syrischen Ortschaften Deraa, Kuneitra und Suwaida — verständigt. Die Waffenruhe war dort am 9. Juli um 12 Uhr mittags (Ortszeit) in Kraft getreten.
Der bewaffnete Konflikt in Syrien dauert seit März 2011 an. Nach UN-Angaben sind dabei bis dato mehr als 220.000 Menschen ums Leben gekommen.

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
Mit Bedauern merke ich an, dass die im normannischen Format erreichten und durch die Vertreter der Kontaktgruppe in Minsk bestätigten Vereinbarungen über eine vollständige unbefristete Feuereinstellung an der gesamten Kontaktlinie von der ukrainischen Seite ein weitere
s Mal nicht eingehalten werden. Das war einigermaßen erwartbar.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden 29 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
In Richtung Donezk und Mariupol hat der Gegner Panzer, Mörser, Schützenpanzer, Schützenpanzerwagen, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet. Auf 13 Ortschaften und die umliegenden Gebiete wurden 38 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 83 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen.
Entgegen den Versprechungen verwendet der Gegner weiter schwere Waffen. So hat gestern um 21:30 der Kommandeur der 72. Brigade, der Kriegsverbrecher Sokolow, beim Beschuss von Spartak wieder Panzer verwendet. In der Folge dieses Aggressionsakts von Seiten der ukrainischen Soldaten brannte ein Haus in der Tschapajew-Straße 102 vollständig ab.
Eine weitere Bestätigung des vom ukrainischen Militärkommando vorbereiteten
vollständigen Bruchs des „Schulwaffenstillstands“ ist die Konzentration von schweren Waffen an der Kontaktlinie. Es wurde die Verlegung von acht Panzern der 28. mechanisierten Brigade in Richtung Starognatowka bemerkt.
In den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte in Richtung Mariupol geht die Ausbildung von Diversions- und Erkundungs- sowie Scharfschützengruppen weiter. Außerdem hat der Gegner in dieser Richtung die Luftaufklärung verstärkt. Mit Hilfe von Drohnen wird die Aufklärung von Zielen und die Vorbereitung von Daten für den Beschuss durchgeführt. Dabei wird ein großer Teil der Flüge im Gebiet der Ortschaften im Süden der Republik bemerkt.
Außerdem führen Soldaten einer Technikeinheit der 59. Panzergrenadierbrigade am Abschnitt zwischen Talakowka und Kominternowo
geheime Arbeiten zur Entfernung von Abschnitten von Minensperren in der „grauen Zone“ und zur Schaffung von Durchgängen in den Minenfeldern durch. Bei der Durchführung dieser Maßnahmen geriet einer der Soldaten der 59. Brigade auf eine Antipersonenmine.
Wir hegen keine nutzlosen Illusionen bezüglich der zugesagten vollständigen Feuereinstellung von Seiten des Aggressors. Die Streitkräfte der DVR halten das Regime der „Ruhe“ streng ein und fordern dasselbe vom Kommando der ukrainischen Streitkräfte, weil solche Vereinbarungen spiegelbildlich erfüllt werden müssen – von beiden Seiten. Nur so kann der lang erwarteten Frieden auf dem
Boden des Donbass hergestellt werden.

Ukrinform.ua: Waffenruhe zum Schuljahresbeginn: 18 Angriffe des Feindes im Donbass
Die Terroristen haben in den letzten 24 Stunden 18 Mal Armeestellungen im Gebiet der Antiterror-Operation (ATO) in der Ostukraine angegriffen.
Das teilt die Pressestelle des Stabs der Antiterror-Operation mit.
„ Insgesamt haben die illegalen Militärformationen binnen 24 Stunden 18 Mal das Feuer eröffnet“, heißt es in der Meldung. Die Zahl der feindlichen Angriffe sei während des Tages minimal gewesen. Am Nachmittag sei die Zahl der Angriffe gestiegen.
Wie die Pressestelle weiter mitteilt, bleibt die Lage in der Industriezone von Awdijiwka weiter angespannt. Dort hätten die Banditen von 17 Uhr mehrere Stunden auf die Stützpunkte der ATO-Kräfte mit Granatwerfern, schweren Maschinengewehren und Schusswaffen geschossen. Sie hätten auch auf die Stützpunkte 10 Minen mit einem Kaliber von 120 mm abgefeuert. Angesichts dieser starken Angriffe hätten die ATO-Kräfte das Feuer erwidert. Zwei ukrainische Soldaten wurden dabei verletzt. Der Feind habe auch Waffen im Raum Bergwerk Butiwka eingesetzt.
Im Raum Mariupol habe es provokative Angriffe der Terroristen nahe Talakiwka, Hnutowe, Pawlopil, Lebedynske, Schyrokyne und Tschermalyk gegeben.
Im Raum Luhansk sei die Waffenruhe fast eingehalten worden. In den vergangenen 24 Stunden habe der Feind Waffen nur einmal unweit der Ortschaft Malynowe eingesetzt.
Nach Angaben des Stabs sind zwei Soldaten verletzt worden.

de.sputniknews.com: Afghanischer Botschafter: Haut ab, USA! – Russland willkommen
Der afghanische Botschafter in Russland, Abdul Qayyum Kochai, hält das afghanische Militär für fähig, die Terrormilizen selbständig ohne Hilfe der USA zu bekämpfen. Die Hilfe Russlands sieht er im Gegenteil als willkommen an.
„Wir wollten, dass die Truppen der USA und der anderen westlichen Länder, die enge Beziehungen zu Afghanistan haben, Afghanistan längst verlassen haben. Wir haben jetzt sehr starke Truppen. Diese kämpfen gegen den Terrorismus: gegen Taliban, gegen Daesh. Wir können das tun“, sagte Kochai zu der neuen US-Strategie, die US-Präsident Donald Trump vor kurzem angekündigt hatte.
In Bezug auf die eventuelle Rolle Russlands beim Wiederaufbau des Friedens im Lande schlug Kochai ganz andere Töne an.
„Wir möchten, dass Russland auch den Afghanen helfen würde, damit Frieden und Sicherheit zu uns nach Afghanistan kommen würden“, so der Botschafter.
„Wir wollen ein sehr gutes Verhältnis mit Russland, obwohl es in der Geschichte einige Probleme gab“, betonte er.
Donald Trump hatte am Montag seine Afghanistan-Strategie verkündet. Es hieß, dass die Befugnisse des US-Militärs in Afghanistan für den Kampf gegen den Terrorismus erweitert werden sollen. Zudem erklärte Trump, die Vereinigten Staaten würden fortan nicht mehr die zahlenmäßige Stärke der an Einsätzen gegen die Terroristen teilnehmenden Truppen und auch nicht mehr ihre militärischen Pläne bekannt geben. Einen schnellen Abzug aus Afghanistan betrachtet Trump als unannehmbar. Was die Regelung der inneren Krise in diesem Land betrifft, so müssten ihm zufolge beim Aufbau des künftigen friedlichen Afghanistans die Behörden des Landes und sein Volk, nicht aber die USA die wichtigste Rolle spielen, welche nun nicht mehr „die Demokratie“ im Ausland „aufbauen“ würden.

Av-zakharchenko.su: Am Tag der Stadt Donezk, am 26. August, unterzeichneten die Hauptstädte der DVR und der Republik Krim eine Vereinbarungen über eine allseitige Zusammenarbeit.
Bei der offiziellen Zeremonie waren das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko, der Abgeordnete der Staatsduma der RF, der Koordinator des Integrationskomitees „Russland – Donbass“ Andrej Kosenko sowie die Leiter von Ministerien und Behörden der Republik anwesend.
Das Dokument unterzeichneten der Bürgermeister von Donezk Alexej Kulesmin und der Bürgermeister von Simferopol Gennadij Bacharjow.
Das Oberhaupt der DVR merkte an, dass die Vereinbarungen über Zusammenarbeit Perspektiven einer gegenseitig nützlichen Partnerschaft zwischen den Republiken eröffnet. Die weitere Zusammenarbeit sieht ein gemeinsames Wirken beider Seiten bei der Entwicklung effektiver Verbindungen in den Bereichen von Kultur, Handel, Wissenschaft und anderen Bereichen vor.

Andrej Kosenko gratulierte den Donezkern zum Feiertag und sagte, dass Donezk für Millionen russischer Bürger nicht einfach eine Stadt ist, sondern ein Vorposten der Verteidigung der russischen Welt. „Die Vereinbarungen über die Partnerschaft ist sowohl für Donezk als auch für die Krim vorteilhaft. Es ist eine freundschaftliche Schulter, die wir immer bereit sind einander anzubieten“, sagte er.
Alexandr Sachartschenko kam auch mit Glückwünschen an die Landsleute zum Tag der Stadt und zum Tag des Bergmanns.
„Heute hat Donezk den Titel einer Heldenstadt erhalten“. Diesen Titel haben die Einwohner von Donezk verdient. Aber ich meine, dass jede Stadt ihre Seele hat. Die von Donezk ist echt, ganz. Und die Menschen bei uns sind auch so. Heute haben unsere Hauptstädte eine Partnerschaft begonnen, aber tatsächlich waren wir immer schon zusammen. Dieser Schritt wird dazu beitragen, dass die ganze Welt erfährt, dass wir unzertrennlich sind. Nur so können wir allen Gefahren entgegentreten und uns entwickeln“, sagte Alexandr Sachartschenko.
Nach der Unterzeichnung der Vereinbarung fand eine Sitzung des Runden Tisches „Perspektiven der Entwicklung der Wirtschaft der DVR“ statt. Die Leiter verschiedener Ministerien und Unternehmen der DVR berichteten über die Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen den Staaten in ihren Bereichen.

de.sputniknews.com: Fauxpas: Gabriel gebraucht Gruß ukrainischer Nazi-Verbündeter im Glückwunsch an Kiew
Bundesaußenminister Siegmar Gabriel hat seine Grußbotschaft zum Tag der Unabhängigkeit der Ukraine mit den Worten „Slawa Ukraini!“ abgeschlossen, die die Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) und die Ukrainische Aufstandsarmee (UPA) im Zweiten Weltkrieg als Begrüßung genutzt haben. Darauf hat der Blogger Blauer Bote aufmerksam gemacht.
Gabriel postete gestern am Freitag bei Twitter folgende Botschaft: „Heute vor 26 Jahren erklärte sich die Ukraine für unabhängig. Gratuliere allen Ukrainerinnen und Ukrainern. Slawa Ukraini!“. Die letzten zwei Wörter (wörtlich: „Gerühmt sei die Ukraine!“) waren – in der Kombination mit dem zum Nazi-Gruß erhobenen Arm – die übliche Begrüßung der ukrainischen Nationalisten, die während des Zweiten Weltkrieges gegen die Sowjetmacht in der Ukraine kämpften. Der Begrüßungstext wurde auch auf der offiziellen Webseite des Bundesaußenministeriums veröffentlicht. Die Empörung etlicher Twitter-Nutzer ließ nicht lange auf sich warten.

abends:

de.sputniknews.com: Ruf nach „Gerechtigkeit“: Diese Staaten wollen von Deutschland Reparationszahlungen
Am 24. August hat die polnische Premierministerin erklärt, Polen habe das Recht auf neue Reparationszahlungen von Deutschland für den Schaden, der im Zuge der deutschen Okkupation während des Zweiten Weltkrieges entstanden sei. Zuvor äußerte sich bereits der polnische Verteidigungsminister ähnlich, berichtet das russische Wirtschaftsmagazin RBK.
Deutschland hat nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges Reparationszahlungen an zahlreiche Länder geleistet, die während des Überfalls durch die Wehrmacht und die Waffen-SS Schaden erlitten hatten. Die meisten Länder haben in den Jahrzehnten nach dem Kriegsende nach und nach erklärt, die Schuld Deutschlands sei getilgt und man werde auch mit dem Ziel eines gemeinsamen und friedlichen Europas keine Ansprüche mehr an den deutschen Staat und die deutsche Bevölkerung stellen. Doch nun setzen manche Länder diese Frage im Zuge der aktuellen politischen Konjunktur wieder auf die Agenda.
Polen
Die neuen Forderungen der Polen haben die deutsche offizielle Seite überrascht. Als Reaktion auf die polnischen Äußerungen hat die Bundesregierung erklärt, Warschau hätte bereits 1953 das Thema der Reparationen geschlossen, als das Land auf weitere Kompensationen von Deutschland im Zuge der Annäherung und der Versöhnung offiziell verzichtete. Damals spielte auch die Position der Sowjetunion eine Rolle: Der „große Bruder“ hat den Polen zum Zweck der Aussöhnung einen Verzicht auf Reparationsforderungen an Deutschland nahelegt.
Nach dem Untergang des Ostblocks und der deutschen Wiedervereinigung hat Warschau die Forderungen allerdings wieder erhoben. Um die Aussöhnung trotzdem weiter fortzuführen wurde im Jahr 1992 die Stiftung Polnisch-Deutsche Aussöhnung gegründet, im Rahmen deren Tätigkeit etwa 1,3 Milliarden Euro aus Deutschland an Polen flossen. Im Jahr 2004 bereits wurde so das Volumen der finanziellen deutschen Kompensationen an Polen auf etwa 525 Milliarden Euro geschätzt.
Dennoch, die gegenwärtige polnische Regierung scheint das Thema der Reparationszahlungen sowie der deutsch-polnischen Aussöhnung für innenpolitische Zwecke auszunutzen und hat in diesem Jahr erneut die Frage nach Kompensationen aufgeworfen
Griechenland
Im Januar 2013 wurde bekannt, dass eine Arbeitsgruppe des griechischen Finanzministeriums damit beauftragt wurde, den Schaden der deutschen Besatzung für das Land zu berechnen. Die Experten der Arbeitsgruppe kamen darin überein, dass trotz der bereits getätigten Kompensationen Berlin Griechenland etwa 108 Milliarden Euro „schuldet“. Die Hälfte dieser „Schulden“ entfalle auf einen Kredit von umgerechnet 54 Milliarden Euro von der griechischen Nationalbank an das Dritte Reich.
Im März 2015 hat der griechische Justizminister, Nikos Paraskevopoulos, im Kabinett Tsipras erklärt, er könne die Entscheidung des Verfassungsgerichtes von 2000 unterschreiben, die Kompensationszahlungen an die Nachkommen von 218 Opfern des NS-Regimes fordere. Dies würde Athen erlauben, den deutschen Besitz an griechischem Boden im selben Wert wegen „Zahlungsversäumnis“ zu beschlagnahmen. Alle Zahlungen, die zuvor von Deutschland geleistet worden seien, wären dann als eine Art „Vorabzahlung“ betrachtet worden. Dies würde implizieren, dass Deutschland nun den Rest „nachzahlen“ müsste.
Die Bundesregierung entgegnete auf diesen Vorstoß, dass alle Fragen um die deutsche Schuld bei den Griechen im Jahr 1990 sowohl politisch als auch rechtlich geschlossen wurden. Damals wurden zwischen den beiden deutschen Staaten sowie Vertretern der USA, Großbritanniens, Frankreichs sowie der Sowjetunion der sogenannte „Zwei plus vier-Vertrag“ unterzeichnet. Dieser regelte unter anderem, dass alle Fragen um die deutsche Schuld beglichen wurden. Griechenland nahm an der Unterzeichnung nicht teil und hebt genau dies nun hervor.
Israel
Im Jahr 1952 hatte die israelische Regierung mit Deutschland eine Vereinbarung bezüglich der Reparationen getroffen. Die Bundesregierung verpflichtete sich, Entschädigungen an Israel für die Zwangsarbeit zu zahlen, die jüdische Gefangene in deutschen Konzentrationslagern unter unmenschlichen Bedingungen leisten mussten.
Dennoch, im Jahr 2009 erklärte der israelische Finanzminister Yuval Steinitz, Deutschland müsse noch eine weitere Summe zwischen 450 Millionen und einer Milliarde an Israel zahlen, um die Zwangsarbeit der jüdischen Gefangenen „abzuzahlen“.
Die Argumentation Israels stützt sich dabei auf die Rechnung, jeder von den 30.000 Überlebenden aus den deutschen Konzentrationslagern verdiene eine einmalige Zahlung von etwa 15.000 Euro. Außerdem müsse Deutschland jährlich eine permanente Zahlung von etwa 100 Millionen an die Überlebenden leisten.
Jugoslawien
Nach den Pariser Verträgen von 1946 hat Jugoslawien Reparationen von etwa 36 Millionen Euro erhalten. Das ist der Wert von den deutschen Betrieben, die nach dem Kriegsende in Ostdeutschland demontiert und nach Jugoslawien gebracht wurden. Westdeutschland hat zudem weitere etwa 20 Millionen Euro Kompensationsgelder an jugoslawische Bürger geleistet, die unter medizinischen Experimenten der SS gelitten hatten.
Allein hier stellt sich wohl die Frage nach neuen Reparationszahlungen nicht, da der Staat Jugoslawien nicht mehr existiert.
Zu hoffen bleibt, dass die einzelnen Kleinstaaten, die nach dem Zerfall Jugoslawiens entstanden sind, nun nicht in Einzelmanier die Frage nach neuen deutschen Zahlungen aufgreifen oder dass Staaten, die nie Reparationszahlungen bekommen haben, wie etwa Dänemark, Österreich und weitere, diese Frage nicht auf die aktuelle politische Agenda setzen werden.

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Neuigkeiten aus der Wirtschaft der Volksrepubliken des Donbass vom 26. August 2017

Quellen: offizielle Seiten der Regierungen der Volksrepubliken, dan-news, lug-info, dnr-online.ru, mptdnr.ru sowie ria.ru und sputnik
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Mptdnr.ru: In der letzten Woche hat die Fabrik „Donbass-Liberti“ in Charzysk ihre Tätigkeit als staatliches Unternehmen wieder aufgenommen.
Der Beginn der Tätigkeit als staatliches Unternehmen beging „Donbass-Liberti“ im Ausstellungssaal mit einem festlichen Verkauf von Möbeln zu um 10% gesenkten Preisen. Dadurch wurden bereits in den ersten drei Tagen die Mittel erwirtschaftet, um die nötigen Materialien für neue Produkte zu kaufen.
„Die Produkte, die von unserem Unternehmen erzeugt werden, habe
n ein verdientes Ansehen beim Käufer, Betten und Matratzen werden viele Jahre lang den Alltag der Einwohner der DVR verbessern. Besonders möchte ich anmerken, dass es schwer ist, Einrichtungen des Gesundheitswesens und Bildungseinrichtungen der DVR zu finden, in der nicht die medizinischen Möbel, Schulbänke, Stühle und Computertische verwendet werden, die in der Fabrik produziert wurden“, berichtete der Direktor von „Donbass-Liberti“ Iwan Iwanzob.
Die Produkte des Unternehmens werden derzeit bereits in die Möbelgeschäfte der DVR geliefert. Neue Produkte sind bereits in den Geschäften „Liberti“ auf dem Zentralmarkt von Makejewka, „Möbel-nowa“ in Jenakiewo, „Magnat“ in Charzysk eingetroffen.
„Das Liefergebiet für unsere Produkte ist recht breit und wird weiter ausgeweitet, neben großen Handelsketten schließen wir auch Verträge mit privaten Unternehmern, denn für die Produkte von „Donbass-Liberti“ gibt es eine große Nachfrage“, fügte der Direktor des staatlichen Unternehmens hinzu.
Wir erinnern daran, dass das staatliche Unternehmen „Donbass-Liberti“ auf die Produktion von Metall- und Basismöbel spezialisiert ist: Betten, Tische, Stühle, Kommoden, Matratzen,
Schweißrohre, Stahlfasern, Draht.

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