Presseschau vom 28.08.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends:

de.sputniknews.com: 26 Jahre Unabhängigkeit: Der Weg der Ukraine in den Abgrund
Vor 26 Jahren war die Ukraine die wohl reichste unter allen ehemaligen Sowjetrepubliken. Unter anderem waren auf ihrem Territorium etwa 40 Prozent der ganzen schweren Industrie und 60 Prozent aller sowjetischen Rüstungsbetriebe konzentriert. Wie wurde es dann möglich, dass das Land seitdem den Weg zur totalen Verarmung gegangen ist?
Die Landwirtschaft florierte. Die Gesellschaft war durchaus stabil. Die Arbeitsressourcen waren hochqualifiziert, und die Infrastruktur im Bildungswesen war hervorragend. Nach der Wirtschaftsgröße war die Ukraine mit Deutschland, Großbritannien und Frankreich vergleichbar.
Für die Verteidigung der Ukraine war damals die größte Truppengruppierung in der ganzen Sowjetunion (etwa eine Million Soldaten) zuständig, die damals über neueste Waffen verfügte. Darüber hinaus hatte Kiew das weltweit drittgrößte (nach den USA und Russland) Atomwaffen-Arsenal und durfte sich über viele zivile und Kriegsschiffe freuen.
Hinzu kamen die damals ideale Verkehrsinfrastruktur und die äußerst günstige geografische Lage auf den wichtigen Handelswegen zwischen Russland und Europa sowie auch zwischen dem Norden und dem Süden.
Wie wurde es dann möglich, dass dieses Land mit einer wohlhabenden Bevölkerung, wo es so gut wie keine inneren Kontroversen gab, im Laufe von nur 26 Jahren den Weg von Wohlstand und Stabilität zur totalen Verarmung, zum Zerfall und dem blutigen Chaos des Bürgerkriegs gegangen ist?
Die Eliten in Kiew begründen die entstandene Situation wie folgt: „Der Westen hat uns verraten, und Russland wird uns nie verzeihen.“ Aus dieser Formel darf man schließen, dass sich die Ukraine selbst für eine passive Rolle entschieden hat: Es passiert etwas, aber ohne ihre unmittelbare Beteiligung und unabhängig davon, ob sie das will oder nicht. Das Land wird als Opfer der Unfairness („Der Westen hat uns verraten“) und Grausamkeit („Russland verzeiht uns nie“) anderer Seiten dargestellt.
In Wahrheit aber wurden alle wichtigsten Entscheidungen, die sowohl die außenpolitische Lage der Ukraine als auch ihre innenpolitische und wirtschaftliche Entwicklung bestimmten, ausgerechnet in Kiew getroffen.
In den 1990er Jahren war der Westen, der noch keine „Systemkrise“ erlebt hatte, viel stärker als Russland. Aber für die Ukraine wurde die allgemeine Überlegenheit des Westens durch die Nähe zu Russland und den besonderen Charakter der bilateralen Beziehungen ausgeglichen. Immerhin hatten Russland und die Ukraine jahrhundertelang koexistiert. In dieser Zeit war quasi eine einheitliche Wirtschaft entstanden, deren einzelne Teile getrennt voneinander nicht weiterbestehen konnten, obwohl verschiedene Betriebe sich Ende 1991 über Nacht im Ausland wiederfanden. Auch mehrere Millionen Einwohner der Ukraine und Russland waren miteinander verwandt und nahmen sich als ein einheitliches Volk wahr.
In dieser Situation war Kiew objektiv an aktiver Beteiligung an russischen Integrationsprojekten interessiert, und der kumulative Effekt von der Vereinigung der zwei größten „Splittern“ der sowjetischen Wirtschaft erlaubte beiden Ländern, die Krise der 1990er Jahre mit minimalen Verlusten zu überleben.
Jahre später erklärte Kiew offiziell, dass sein strategisches Ziel die Integration in die EU sei und dieses um jeden Preis erreichen würde.
Und da die Ukrainer bereit waren, dafür auch jeden Preis zu zahlen, hemmte sich der Westen gar nicht: Er tat so, dass die ukrainischen Hightech-Branchen so gut wie begraben wurden und dass sich die ukrainische Industrie seit dieser Zeit vor allem auf die Rohstoff- und Nahrungsmittelversorgung spezialisierte. Die ukrainische Wissenschaft bzw. das ukrainische Bildungswesen wurden konsequent vernichtet. Das alles erfolgte im Rahmen der Forderungen des Westens im Allgemeinen und einzelner Länder und Strukturen.
Die Ukraine musste zwar kleine, aber strategisch wesentliche territoriale Zugeständnisse akzeptieren: So bekam Rumänien 70 Prozent des Schelfs in der Nähe der Schlangeninsel im Schwarzen Meer, den Bukarest zu Sowjetzeiten nie zu beanspruchen gewagt hatte. Moldawien bekam von der Ukraine den Zugang zur Donau in der Nähe der Hafenstadt Giurgiulesti geschenkt. Das hatte zur Folge, dass ukrainische Häfen an der Donau wegen der Konkurrenz seitens Moldawiens und Rumäniens ihre Bedeutung verloren und der ukrainische Handel an der Donau schon in den späten 1990er Jahren so gut wie zusammenbrach.
Auf „Bitte“ der USA verzichtete die Ukraine auf den Bau des AKW Bushehr im Iran – hingegen schloss diesen Vertrag Russland ab. Auf „Bitte“ der EU setzte Kiew das AKW Tschernobyl außer Betrieb, dessen von der Ka
Dafür versprach der Westen der Ukraine eine Entschädigung, hat aber letztendlich sein Wort nicht gehalten. Auch die Pläne zur gemeinsamen Produktion von An-70-Flugzeugen mit der EU wurden nie in Erfüllung gebracht, aber zu diesem Zweck hatte Kiew die Kooperation mit Russland eingestellt und dadurch ein im Grunde schon entwickeltes Flugzeug begraben.
Dieser Trend ging die ganzen Jahre immer weiter und ließ sich wie folgt formulieren: Die Ukraine war bereit, jegliche Produktion auf ihrem Territorium zu vernichten – außer der, die die EU für nützlich (für sich selbst, versteht sich) hielt.
Die Politiker in Kiew dachten, dass ihr demonstrativer Russland-Hass, ihr Verzicht auf die Kooperation mit Moskau und die Erfüllung aller anderen „Wünsche“ des Westens ihnen die Integration in die EU und die Nato schenken würden.
Dabei wurde die ukrainische Wirtschaft immer schwächer, die ukrainische Bevölkerung wurde immer ärmer, der Staat verlor immer mehr Einnahmen, und der Wohlstand sowohl einfacher Menschen als auch der Eliten wurde immer geringer. Das machte einen Bürgerkrieg in der Ukraine nahezu unvermeidlich.
Aber war der Bürgerkrieg, die wirtschaftliche und demografische Katastrophe in der Ukraine ein Problem des Westens? Nein: Wenn ein Spülschwamm alt wird, wirft der Hausherr ihn einfach weg, ohne darüber böse zu werden und ohne Dankbarkeit für diesen Spülschwamm zu fühlen. Er wird auf einmal nicht mehr nötig. Und ausgerechnet so verhält sich der Westen gegenüber der Ukraine. Im Grunde hat der Westen niemanden verraten – die Ukraine hat ihre Wahl immerhin selbst getroffen. Auch Russland hat nichts, was es der Ukraine verzeihen müsste bzw. könnte. Die Ukraine hat ihre Wahl getroffen, und Russland hat einfach daraus seine Schlüsse gezogen.
Dieser Text ist eine gekürzte Übersetzung des Kommentars von Rostislaw Ischtschenko „Der Unabhängigkeitstag der Ukraine: 26 Jahre auf dem Weg in den Abgrund“.

Ukrinform.ua: Poroschenko über Ukraine-Rating: Land wird den Weg der radikalen Transformationen nicht verlassen
Die Erhöhung des Ukraine-Ratings durch die Ratingagentur Moody’s Investors Service hat gezeigt, dass sich das Land auf den Weg der radikalen Transformationen begeben hat und ihn nicht verlassen wird.
Das schrieb der Präsident der Ukraine Petro Poroschenko auf Facebook. Moody’s habe die Ratingerhöhung mit Strukturreformen, insbesondere im Gassektor, mit der Reform der staatlichen Beschaffung, der Steuerpolitik, des Banksektors in ihrer Beurteilung erkannt, mit Steueränderungen und das wichtigste, mit der starken Transformation des Banksektors begründet. Die Ratingagentur habe auch die Erfolge der Nationalbank der Ukraine bei der Erhöhung der Reserven um das Dreifache in den letzten drei Jahres und die Stabilisierung des Wechselkurses betont.
Die Ratingagentur Moody’s Investors Service (Moody’s) hatte zuvor die Kreditwürdigkeit der Ukraine um eine Stufe auf Caa2 von zuvor Caa3 erhöht und den Ausblick von „stabil“ auf „positiv“ angehoben.

Wpered.su: Die Nationalhymne der Ukraine wird nicht auf Donezker Erde erklingen – Boris Litwinow
Der Präsident des Nachbarlands Ukraine hat „von seinem Ufer aus“ den Einwohnern von Donezk zum Tag der Stadt gratuliert und versprochen, dass die Hymne seines Staates auf den Donezker Straßen erklingen wird.
Schon seit mehr als drei Jahren schicken die ukrainischen politischen Abenteurer und Verbrecher, zu denen das Volk des Donbass auch Poroschenko rechnet, Bürger ihres Landes zum Morden für die Interessen eines Häufleins ukrainischer Oligarchen und ihrer ausländischen Herren aus. Wenn das Volk der Ukraine auch weiter sein Leben für fremde Interessen gibt, so ist es an der Zeit, dass anstelle der Worte „noch nicht gestorben“ die Worte „schon tot“ gesungen werden. (Die ukrainische Nationalhymne beginnt mit den Worten „Noch ist die Ukraine nicht gestorben“ – Anm. d. Übers.)
Wir aber, die Donezker, haben seit 2014 unsere Worte, Lieder, Hymnen und unseren Weg – Freiheit, Gewissen, Gerechtigkeit und Gleichheit. Unser Weg führt in die UdSSR. (Die Anfangsbuchstaben der vier Worte ergeben auf russisch SSSR = UdSSR – Anm. d. Übers.) Und unsere Hymne ist optimistisch: „Großer Donbass – Ehre und Stolz des Volkes … Rühme Dich Republik, unsere Volksrepublik!“ Das sind Worte eines stolzen multinationalen einträchtigen Volkes. Unsere Gedanken und Taten sind in die Zukunft gerichtet. Diejenigen, die an ihrem Leben zweifeln, für die gibt es auch einen Weg dorthin, aber individuell, auf Wunsch. Aber der große Donbass und das stolze Donezk werden leben. Und andere Hymnen werden in unserem Land nicht erklingen.
Gratulation zum Feiertag, liebe Einwohner von Donezk!
Boris Litwinow, Erster Sekretär des ZK der KP der DVR.

de.sputniknews.com: Ukraine-Krise schädigt USA-Russland-Beziehungen – US-Beauftragter Volker
Über die Auswirkung der Fortsetzung der Krise in der Ukraine auf die Beziehungen zwischen Russland und den USA sprach der US-Sonderbeauftragte in der Ukraine, Kurt Volker, in einem Interview für die Zeitung „Financial Times“.
Die Fortsetzung der Krise in der Ukraine schade den Beziehungen zwischen den USA und Russland, wenn keine Lösung des Problems gefunden werde. „Die Beziehungen zwischen Russland und den USA sind wichtig, aber dieses Problem in der Ukraine wird sie schädigen“, sagte Volker der „Financial Times“.
Er bestätigte auch, Washington „erörtert ernsthaft“ die Frage der Waffenlieferungen an die Ukraine, aber eine endgültige Entscheidung sei noch nicht getroffen.
Russland hatte wiederholt vor Waffenlieferungsplänen in die Ukraine gewarnt, da dieser Schritt lediglich zu einer Eskalation des Konfliktes im Donbass führen kann. Wie der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, mehrmals erklärte, werden Waffenlieferungen in die Ukraine aus dem Ausland nicht zur Regelung der Krise im Donbass und zur Umsetzung der Minsker Abkommen beitragen können.
Auch die meisten europäischen Politiker haben sich gegen Waffenlieferungen an die Ukraine ausgesprochen. So hatte der deutsche Ex-Außenminister und Ex-Vorsitzende der OSZE und jetzige Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erklärt, Waffenlieferungen an die Ukraine wären ein sehr riskanter und kontraproduktiver Weg zur Überwindung der Krise. Der Vorsitzende des Nato-Militärausschusses, General Petr Pavel, sieht eigenen Worten zufolge keine Notwendigkeit in Waffenlieferungen an Kiew, weil dies „das Leiden der Menschen nur vergrößern wird“…

Vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden neunmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Frunse, Kalinowo, Losowoje, Shelobok, Prischib und Kalinowka.
Geschossen wurde mit 82mm-Mörsern, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Erstes Manöver von russischen und ägyptischen Fallschirmjägern in Russland
Russland und Ägypten führen demnächst erstmalig ein gemeinsames Manöver in Russland durch. Das hat das russische Verteidigungsministerium mitgeteilt.
Die Übung „Saschtschitniki druschby“ (deutsch: „Verteidiger der Freundschaft“) wird laut Ministerium im September in der südrussischen Region Krasnodar abgehalten. Es handelt sich um eine Gebirgsgegend mit einem trockenen subtropischen Klima.

Ukrinform.ua: Militärmanöver „Zapad 2017“: Außenminister Lettlands schließt Provokationen nicht aus
Der lettische Außenminister, Edgars Rinkevich, schließt Provokationen während des russisch-weißrussischen Militärmanövers „Zapad 2017“ (auf Deutsch: „Der Westen 2017“) nicht aus.
Lettland muss auf mögliche Provokationen vorbereitet sein, sagte Rinkevich im Fernsehsender LNT, berichtet Delfi. Diese Provokationen könnten zuerst „wie ein zufälliges Ereignis aussehen“. Diese Ereignisse könnten sich dann zu einer vollständigen Krisensituation entwickeln.
Der Außenminister betonte dabei, dass es nicht um eine direkte Invasion ins Land handelt, weil in Lettland NATO-Truppen stationiert seien. Versuche, das Verteidigungssystem zu testen seien aber möglich. Die russischen Kampfjets könnten „versehentlich“ den lettischen Luftraum verletzen.
Weißrussland hatte zuvor lettische Beobachter zum Militärmanöver eingeladen.

Dan-news.info: „Um 23:36 gab es einen Treffer auf ein Brennholzlager auf dem Territorium eines Pionierlagers in der Kurortnaja-Straß 27, in der Folge geriet ein Wirtschaftsgebäude in Brand“, teilte die Stadtverwaltung von Jasinowataja mit.
Das Lager ist schon lange nicht mehr in Betrieb. Informationen über Verletzte in der Folge des Beschusses sind nicht eingegangen.

de.sputniknews.com: USA können Russland nicht isolieren – Moskauer Sicherheitspolitiker
Einer Isolation Russlands „gibt es nicht und wird es auch nicht geben“. Das meint der russische Sicherheitspolitiker Alexej Puschkow. Er hat damit die Aussagen des US-Sonderbeauftragten in der Ukraine, Kurt Volker, über die Auswirkung der Situation in der Ukraine auf Russland, kommentiert.
Puschkow, Mitglied des Föderationsrates Russlands (Oberhaus des russischen Parlamentes), reagierte auf Aussagen von Volker in einem Interview für die Zeitung „Financial Times“. Darin sagte der US-Politiker, die Situation in der Ukraine könne zu einer wirtschaftlichen und diplomatischen Isolation Russlands führen. Ohne eine Lösung der Ukraine-Krise könnten die Beziehungen zwischen Washington und Moskau Schaden nehmen, warnte der Diplomat gegenüber der Zeitung. Dafür machte er Moskau verantwortlich.
„Der US-Sonderbeauftragte agiert an der Seite Kiews, was nicht verwunderlich ist“, schrieb Puschkow via Twitter am Montag. „Seltsam aber, dass er es immer noch nicht begriffen hat: Eine Isolation Russlands gibt es nicht und wird es auch nicht geben.“
Russland werde nicht „aus dem System diplomatischer und wirtschaftlicher Beziehungen herausgeschmissen“ werden. Dazu seien die USA nicht in der Lage.

Dan-news.info: „In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte das Regime der Feuereinstellung 24 Mal verletzt. Es wurden Artillerie, Mörser, Schützenpanzerwagen und Schützenpanzer, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Von den ukrainischen Streitkräften von 14 frontnahe Ortschaften der Republik und deren Umgebung beschossen. Informationen über Verletzte werden noch ermittelt.

Nachmittags:

de.sputniknews.com: Südrussland alarmiert: Luftwaffe und Flugabwehr in Kampfbereitschaft
Der Verband der Luftstreitkräfte und der Flugabwehr des Wehrbezirks Süd ist am Montag im Rahmen einer umfassenden Überprüfung in höchste Kampfbereitschaft versetzt worden. Das teilte der Chef des Pressedienstes des Wehrkreises, Wadim Astafjew, mit.
„Heute ist das Personal der Luft- und Militärstreitkräfte sowie der Flugabwehrkräfte in höchste Kampfbereitschaft versetzt worden. Diese sind auf den Territorien der Regionen Rostow, Wolgograd, Krasnodar, Stawropol sowie in Nordossetien-Alanien und auf der Krim stationiert“, sagte Astafjew.
Die Überprüfung habe auf Befehl des russischen Generalstabschefs Waleri Gerassimow begonnen. In deren Rahmen sollte die Kampffähigkeit der Lufttechnik und Flieger sowie der Fachleute bewertet werden.

Ukrinform.ua: Poroschenko berät mit Militär über Lage im ATO-Gebiet
Der Präsident der Ukraine Petro Poroschenko hat in der Stadt Kramatorsk, Region Donezk, eine Beratung über die operative Lage im Gebiet der Antiterror-Operation (ATO) mit dem Militär durchgeführt.
Das schrieb der Pressesprecher des Staatschefs, Svyatoslav Tsegolko, auf Twitter. Die Teilnehmer hörten einen Bericht über die Lage ATO-Gebiet, so Tsegolko.

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
Mit seinen Handlungen beweist der Gegner ein weiteres Mal die Hohlheit seiner Versprechungen und seinen Unwillen die erreichten Vereinbarungen zu erfüllen.
In den letzten 24 Stunden wurden 24
Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
In Richtung Donezk hat der Gegner wieder Artillerie, Mörser, Schützenpanzer, Schützenpanzerwagen und Schusswaffen verwendet. Auf elf Ortschaften und die umliegenden Gebiete wurde ein Geschoss des Kalibers 152mm, acht Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 37 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen.
In Richtung Mariupol und Gorlowka hat der Gegner Mörser des Kalibers 82mm verwendet und drei Mörsergeschosse auf drei Ortschaften und die umliegenden Gebiete abgeschossen, außerdem wurden Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
Am meisten wurde Jasinowataja und die umliegenden Gebiete von Seiten der ukrainischen Streitkräfte beschossen, in der Folge wurde ein Gebäude in der Kurortnaja-Straße 27 zerstört.
Heute
inspiziert Poroschenko persönlich das Kommando der „ATO“ in Kramatorsk und überprüft, wie die von ihm erteilten Befehle zur Destabilisierung der Lage und zur Vorbereitung von Provokationen unter den Bedingungen des „Schulwaffenstillstands“ durchgeführt werden. Das ukrainische Militärkommando plant auch, sich ihrem Anführer gegenüber mit neuen Arten von Drohnen zu brüsten, mit deren Hilfe die Feuerleitung auf Ortschaften der Republik erfolgt, obwohl deren Anwendung entlang der Kontaktlinie in einer Breite von mindestens 30 km durch das Minsker Memorandum verboten ist.
In den letzten Tagen sind immer öfter
falsche Erklärungen von Vertretern der ukrainischen Seite über die Verwendung von Leuchtraketen und Leuchtspurmunition zur Schaffung von Brandherden durch die Streitkräfte der DVR zu hören. Gestern hat einer der Vertreter der Ukraine in der Kontaktgruppe in diese Rhetorik eingestimmt.
Ich will anmerken, dass diese Erklärungen der ukrainischen militärisch-politischen Führung nicht anderes sind als ein Versuch, das Problem einem Unschuldigen „in die Schuhe zu schieben“. Im Juli und August dieses Jahres gibt es eine Menge von Fällen, die bestätigen, dass die ukrainischen Streitkräfte den Bürgern der Republik durch zielgerichtete Inbrandsetzung ihrer Häuser und von Infrastrukturobjekten Schaden zufügten, indem Leuchtmörsergeschosse nach dem Prinzip von Brandmunition und Leuchtspurpatronen verwendet wurden. Es genügt, sich an einige empörende Fälle zu erinnern, die vor kurzem geschehen sind. Dies ist der Beschuss einer Feuerwehrzisterne sowie der Mord an einem und die Verletzung von zwei Mitarbeitern des Zivilschutzministeriums, die einen Brand löschen wollten, der in der Folge von Beschüssen von Seiten der ukrainischen Soldaten am Rand von Donezk entstanden war. Um genauer zu schießen und maximalen materiellen Schaden
anzurichten, verwendet die ukrainische Armee Drohnen. Allein in den letzten zwei Wochen haben unsere Verteidiger 6 solcher Drohnen, mit deren Hilfe die Feuerleitung für Mörser und Artillerie erfolgt, vernichtet.
Insgesamt haben die ukrainischen Streitkräfte in der Zeit des nicht eingetretenen „Brotwaffenstillstands“ im Verlauf von Beschüssen 161 Gebäude vernichtet, mehr als die Hälfte davon verbrannte in der Folge von vorsätzlicher Inbrandsetzung.

de.sputniknews.com: Gabriel in Washington: US-Sanktionen gegen Russland im Mittelpunkt – Medien
Bundesaußenminister Sigmar Gabriel wird sich am Montag in Washington mit seinem US-Amtskollegen Rex Tillerson treffen und die amerikanischen Sanktionen gegen Moskau besprechen. Dies berichtet die Agentur RIA Novosti unter Berufung auf das Bundesaußenministerium.
Die Initiative, ein persönliches Treffen zu vereinbaren, stammt demnach von Tillerson. Neben den Sanktionen gegen Russland stehen auch Nordkorea, Afghanistan und der Atom-Deal mit dem Iran auf der Agenda…

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR
bleibt angespannt, in den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen neunmal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten im Gebiet von
Frunse, Shelobok, Losowoje, Prischib, Kalinowo und Kalinowka. Während der Beschüsse hat der Gegner 82mm-Mörser, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen verwendet.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 27 Geschosse abgeschossen.
So sehen wir, dass die militärisch-politische Führung der Ukraine nicht in der Lage ist, eine Erfüllung der erreichten Vereinbarungen über eine Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung im Verlauf eines „Schulwaffenstillstands“ zu gewährleisten.
Die Volksmiliz der LVR hält das „Regime der Ruhe“ streng ein. Unsere Handlungen sind auf eine friedliche Lösung des Konflikts im Donbass ge
richtet, wir sind offen für einen Dialog und bereit, die internationalen Organisationen, darunter die OSZE-Mission, allseitig zu unterstützen.
Wir erhalten weiter Informationen über nicht kampfbedingte Verluste in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte, die vor dem übergeordneten Kommando verheimlicht werden.
So hat am 26. August im Gebiet von Mironowskij ein Soldat der 53. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, Codename „Felix“, alkoholische Getränke in die Unterkunft einer Einheit gebracht, in der Folge des Genusses starb ein Soldat und zwei wurden blind.
Die Einwohner von Balujskoje haben die
Plünderung des örtlichen Geschäfts durch Soldaten der ukrainischen Streitkräfte verhindert.
Am 27. August
wurde im Gebiet von Walujskoje, Staniza-Luganskaja-Bezirk, ein Soldat der ukrainischen Streitkräfte beim Versuch, ein Geschäft auszurauben, von örtlichen Einwohnern verprügelt. Danach wurde er gefesselt und einer Patrouille der Nationalpolizei der Ukraine übergeben.
Die Erkennungszeichen auf der Uniform zeugten von der Verbindung des Soldaten zur 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte. Dokumente und Waffen hatte er nicht bei sich. Wir können annehmen, dass dieser Soldat zuvor eigenmächtig den Stationierungsort verlassen hatte und sich auf der Flucht befand.
Der Vertreter der Ukraine in der Untergruppe der Kontaktgruppe zur Sicherheit Jewgenij Martshcuk hat behauptet, dass Soldaten der LVR und der DVR angeblich vorsätzlich mit Leuchtraketen Felder in den von Kiew kontrollierten Gebieten des Donbass in Brand setzten, um Druck auf die ukrainischen Truppen auszuüben.
Die Behauptung, dass wir Leuchtraketen verwenden zur Inbrandsetzung von Territorien, die von den ukrainischen Streitkräften kontrolliert werden, soll als Rechtfertigung für die Nachlässigkeit der örtlichen ukrainischen Behörden dienen. Vor mehr als einer Woche haben Brände das Territorium des Malinowskij-Waldstücks und der Peredelskij-Sommerhäuser erfasst. In der Folge sind in diesen Gebiet nach einigen Angaben insgesamt 20 bis 40 Häuser abgebrannt.
Natürlich haben sich die ukrainischen Truppen beeilt, die Volksmiliz für die Brände verantwortlich zu machen. Aber wenn man auf die Karte sieht und die Entfernung einschätzt, so wird klar, dass es einfach physisch unmöglich ist, diese Territorien mit Hilfe von Leuchtraketen in Brand zu setzen. Beispielsweise beträgt die Entfernung von der Kontaktlinie bis zu den Peredelskij-Sommerhäusern mehr als 10km.

de.sputniknews.com: Verhandlungen in Syrien: Damaskus spricht mit Opposition
Die Behörden der syrischen Provinz Damaskus haben eine Telekonferenz mit Vertretern der militanten Opposition auf Initiative des russischen Zentrums für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien durchgeführt und die Sicherung des friedlichen Lebens in der Schutzzone in Ost-Guta (bei Damaskus), wo sich die Opposition befindet, besprochen.
Die Verhandlungsseiten erörterten außerdem eine mögliche weitere Aussöhnung auf dem Territorium des ganzen Landes, die Gewährleistung humanitärer Hilfe und die Wiedereröffnung von Schulen, die sich in der Deeskalationszone befinden.
Laut dem Bildungsminister der Provinz Damaskus, Maher Faraj, fing das Amt nach den Ergebnissen der Konferenz an, Schulen auf den Beginn des Lehrjahres vorzubereiten.
„In Ost-Guta können nur 53 Einrichtungen Schüler aufnehmen. Weitere 213 befinden sich auf dem von den Terroristen kontrollierten Territorium“, so der Minister.
Die Provinz hat demzufolge 425 Lehrer und 21 000 Schüler, von denen faktisch jedoch nicht alle zum Unterricht kommen.
„Wegen des Krieges arbeiten manche, andere haben sogar zu den Waffen gegriffen“, sagte Faraj.
Experten aus Russland, den USA und Jordanien hatten sich bei ihrem Treffen in der jordanischen Hauptstadt Amman auf ein Memorandum über die Einrichtung einer Deeskalationszone im Südwesten Syriens – im Raum der syrischen Ortschaften Deraa, Kuneitra und Suwaida — verständigt. Die Waffenruhe war dort am 9. Juli um 12 Uhr mittags (Ortszeit) in Kraft getreten…

de.sputniknews.com: Syrien: Lawrow nennt Details der vierten Deeskalationszone in Idlib
Russlands Außenminister Sergej Lawrow rechnet damit, dass die Vereinbarungen über die Bildung der vierten Deeskalationszone in der syrischen Provinz Idlib in unmittelbarer Zukunft rechtlich verankert werden.
„Es wurden bereits drei Deeskalationszonen eingerichtet, derzeit wird die vierte gebildet – in Idlib“, sagte Lawrow im Anschluss an seinen Besuch in Kuwait. „In der allernächsten Zukunft findet ein erneutes Trafen im Astana-Format statt, bei dem — so hoffe ich — diese Vereinbarungen in rechtlichen Dokumenten auch endgültig verankert werden.“
Der russische Außenminister betonte, dass Kuwait die Rolle, die Russland bei der Syrien-Regelung spiele, sehr hoch einschätze.
Im Juli hatte in der kasachischen Hauptstadt Astana die fünfte Runde der Syrien-Gespräche stattgefunden, in deren Rahmen die Parameter der künftigen sogenannten Schutzzonen zur Sprache gekommen waren.
Bei den vier früheren Runden hatten sich die Seiten über die Bildung einer gemeinsamen Beobachtergruppe verständigt, die die Feuereinstellung in Syrien überwachen wird, sowie ein Memorandum über die Einrichtung von vier Sicherheitszonen in Syrien unterzeichnet.
Derweil gibt es in Syrien drei Sicherheitszonen: Nördlich der Stadt Homs, im Raum von Ost-Ghuta und an der Grenze Syriens zu Jordanien.

Ukrinform.ua: US-Energieminister kommt morgen nach Kiew
Eine US-Delegation mit dem Energieminister Rick Perry an der Spitze besucht am 29. August die Ukraine.
Das meldet die Pressestelle der amerikanischen Energieministeriums. Die Delegation werde sich mit Präsident Poroschenko und anderen Regierungsbeamten treffen, um zu beraten, wie beide Länder ihre Wirtschaft durch eine starke Energiepartnerschaft ankurbeln würden. „Ich freue mich auf die Stärkung unserer Beziehungen mit einem so wichtigen Verbündeten und die weitere Arbeit für die Gewährleistung der Energiestabilität und Sicherheit in der Region“, wird Perry von der Pressestelle zitiert.
Der Delegation gehören auch der Abgeordnete des Repräsentantenhauses, Kevin Cramer, und Ray W. Washburne, Präsident und CEO von Overseas Private Investment Corporation an.

de.sputniknews.com: Russland wird Krim-Flottenstützpunkt in Sewastopol modernisieren
Das russische Verteidigungsministerium will 2019 mit der Modernisierung des Flottenstützpunktes in Sewastopol beginnen, wie der Vize-Verteidigungsminister Ruslan Zalikow mitteilte.
Zalikow verwies darauf, dass derzeit zahlreiche Militärobjekte im Militärbezirk Süd modernisiert würden.
„In Anapa wird neben der Modernisierung der Start- und Landebahn des Flughafens Witjasewo auch ein Militärkrankenhaus gebaut“, sagte er.
In Noworossijsk, wo bereits vier neue Diesel-U-Boote stationiert sind und zwei weitere noch erwartet werden, wird demnach der modernste Stützpunkt aufgebaut. Nach dem Ende der Bauarbeiten in Noworossijsk im Jahr 2019 „planen die Militärs, sich mit der Sewastopoler Militärbasis zu beschäftigen“.
Der Flottenstützpunkt in Sewastopol ist der Hauptstützpunkt der russischen Marine und insbesondere der Schwarzmeerflotte.

Lug-info.com: „Bis heute dauert die Erntekampagne an, die Ernte ist auf 93.300 Hektar Land eingebracht. Wenig mehr als 1000 Hektar sind noch nicht abgeerntet. Praktisch kann man sagen, dass wir die Ernte beendet haben“, sagte der stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats der LVR Alexandr Drobot.
„Der Ertrag bei Weizen beträgt 31,3 Zentner pro Hektar, bei den übrigen, Roggen, Gerste usw. 27,8 Zentner pro Hektar“, sagte er weiter.
Er erinnerte daran, dass im Jahr 2016 der mittlere Ertrag bei Weizen 27 Zentner pro Hektar betrug.

de.sputniknews.com: Moskau zu Reduzierung von US-Auslandsvertretung: Das war Washingtons Entscheidung
Moskau hat laut der Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa von den USA nicht gefordert, die Mitarbeiterzahl in den amerikanischen diplomatischen Vertretungen in Russland zu kürzen. Das sei Washingtons Entscheidung gewesen.
„Das war keine Entscheidung, das war ein Vorschlag an die amerikanische Seite“, sagte Sacharowa in einem Interview mit dem TV-Sender „Doschd“. „Es waren gerade die USA, die die Entscheidung getroffen haben, ihr Personal zu kürzen. Das war absolut nicht Russlands Forderung.“
Ende Juli hatte Russland angeordnet, die zahlenmäßige Stärke des diplomatischen und technischen Personals der US-Botschaft in Moskau und der Generalkonsulate in Sankt Petersburg, Jekaterinburg und Wladiwostok bis zum 1. September auf 455 Menschen zu reduzieren und so in Übereinstimmung mit der Personalstärke der russischen Vertretungen in den USA zu bringen.
Damit reagierte Moskau auf die Ausweisung von Dutzenden russischen Diplomaten aus den USA im Dezember 2016. Laut dem russischen Präsidenten Wladimir Putin müssen insgesamt 755 Mitarbeiter der diplomatischen Missionen der USA Russland verlassen.

Lug-info.com: Die Generalstaatsanwaltschaft der LVR hat eine Strafverfahren wegen des Mordes an zwei Abgeordneten des Volkssowjets der LVR, der in einem Privathaus in Lugansk in der Nacht vom 26. auf den 27. August stattgefunden hat, aufgenommen.
„Im Kamennobrodskij-Bezirk von Lugansk fand in der Nacht vom 26. auf den 27. August dieses Jahres in einem Privathaus ein aufsehenerregender Mord an Personen statt, die Abgeordnete des Volkssowjets der LVR sind“, sagte der stellvertretende Generalstaatsanwalt der LVR Grigorij Zewenko….

„Derzeit finden dringende Ermittlungsmaßnahmen statt, um alle Umstände des Verbrechens und die Täter festzustellen“, füge Zewenko hinzu.
Die Sache befindet sich unter persönlicher Kontrolle des Generalstaatsanwalts der Republik.
„Die Daten über die Betroffenen und andere Umstände des Verbrechens werden im Interesse
der Ermittlung nicht veröffentlicht“, erklärte der Vertreter der Generalstaatsanwaltschaft.

de.sputniknews.com: Trotz US-Sanktionen gegen Venezuela: Moskau weiterhin zu Kooperation bereit
Washingtons Sanktionen gegen Caracas werden laut der Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa Russlands Bereitschaft, die Zusammenarbeit mit Venezuela auszubauen und zu festigen, keinesfalls beeinflussen.
„Unter diesen Umständen zielen die verhängten Sanktionen gegen die Finanz- und Ölbereiche Venezuelas ganz eindeutig auf die Zuspitzung der Schieflage im Land, auf die Verschärfung von wirtschaftlichen Problemen“, heißt es in der Erklärung der Außenamtssprecherin, die auf der Seite des russischen Außenministeriums veröffentlicht wurde.
Moskau werde die Folgen der gegen Caracas verhängten US-Sanktionen und deren möglichen Einfluss auf Russlands Interessen und Wirtschaftswelt zunächst sorgfältig prüfen. „Man kann aber schon jetzt sagen: sie werden unsere Bereitschaft, die Kooperation mit unserem Verbündeten Venezuela und seinem Volk zu entwickeln und zu festigen, nicht beeinflussen können“, betonte Sacharowa.
Am Freitag hatte US-Präsident Donald Trump einen Erlass unterschrieben, der neue Finanzsanktionen gegen Venezuela einführt. Diese sehen unter anderem das Verbot von Geschäften mit den von der venezolanischen Regierung und der staatlichen venezolanischen Erdölgesellschaft PDVSA neu emittierten Schuldtiteln und Wertpapieren mit einer Laufzeit von mehr als 30 beziehungsweise 90 Tagen vor. Außerdem werden Geschäfte verboten, die eine Reihe von Schuldtiteln, die die venezolanische Regierung besitzt, sowie die Dividendenausschüttung der Regierung von Venezuela betreffen.

Lug-info.com: Das Oberhaupt der LVR Igor Plotnizkij hat den Verwandten der ermordeten Abgeordneten des Volkssowjets – Anatolij Kriwonosow und Inna Kusnezowa – sein Beileid ausgesprochen….
„Seit den ersten Tagen des Krieg
es im Donbass haben Anatolij Nikolajewisch und Inna Wladimirowna mit Glauben und Wahrheit der Republik und unserer gemeinsamen Sache gedient, sie haben einen erheblichen Beitrag für die Entwicklung des Staates geleistet und bis zum Schluss die Interessen und der Heimat und der Bürger verteidigt“, sagte Plotnizkij.
„Die gesamte Republik teilt diese
Tragödie mit den Verwandten und Freunde der Toten, sie wird ihre Helden nie vergessen. Ihre Namen werden auf immer in der Chronik unserer Staates stehen. Ich bin überzeugt, dass die Schuldigen gefunden werden und die verdiente Strafe erhalten, wie von der Gesetzgebung der LVR vorgesehen ist“, versicherte das Oberhaupt der LVR.

de.sputniknews.com: Trotz Wahlversprechen: Poroschenko stolzer Besitzer von 76 Unternehmen
Laut dem Onlineservice OpenDataBot, der als eine Art Unternehmensregister auftritt, besitzt der ukrainische Präsident Petro Poroschenko mehr als 70 Firmen allein in der Ukraine und ist somit der zweitgrößte Unternehmer im Land.
Den ersten Platz belegte wieder einmal der Oligarch Rinat Achmetow. Auf dem dritten Platz landete der Unternehmer Dmitrij Firtasch.
In der Ukraine sind 1,5 Millionen Unternehmen registriert, die insgesamt rund 2,7 Millionen Besitzer haben.
Im Rahmen seiner Wahlversprechen hatte Poroschenko versichert, er werde sich von seinem Business trennen, hatte dies jedoch nicht getan und wird dafür oft kritisiert. Kritisch gesinnte Medien berichten über die Verwicklung des ukrainischen Präsidenten in Geldwäscherei durch Offshoring.

abends:

de.sputniknews.com: Moskau setzt Cybersicherheit auf Agenda der UN-Vollversammlung
Russland wird demnächst in der OVKS, der BRICS und der SOZ neue Verhaltensregeln im Cyberraum präsentieren, schreibt die Zeitung „Iswestija“ am Montag.
Darüber hinaus werde Russland dieses Thema auf die Tagesordnung der UN-Vollversammlung setzen, die Mitte September beginne, kündigte der russische Präsidentenbeauftragte für Informationssicherheit, Andrej Krutskich, an.
Dieses Thema wird in der UN-Vollversammlung unbedingt besprochen. Aber sehr wichtige Entscheidungen werden auch in der ersten September-Woche getroffen, wenn sich die BRICS (in China) versammelt. Dabei werden sehr interessante Vorschläge veröffentlicht“, betonte Krutskich.
Nach seinen Worten bemüht sich Moskau weiterhin um dieses Thema und „forciert diesen Prozess trotz des Misserfolgs einer Gruppe von Regierungsexperten der Uno“. Die Verhaltensregeln im Internet sollen „konkrete Umrisse“ dank der Bemühungen der Mitgliedsländer der BRICS, der OVKS und der OSZE – und dann der Uno – bekommen.
Zuvor hatte Krutskich erklärt, Russlands Initiative zu internationalen Verhaltensregeln im Informationsraum würde von den meisten UN-Mitgliedern befürwortet werden. Aber wegen der Position der USA und einiger anderen Länder werde ihre Verabschiedung behindert.
Manche Experten finden, dass es für Washington ungünstig wäre, solchen internationalen Regeln zuzustimmen, denn dann würden sie ihre Einflusskraft im Cyberraum verlieren.
In Moskau ist man seinerseits überzeugt, dass die Festlegung von Verhaltensregeln im Internet keineswegs verzögert werden sollte, denn falls sie früher vereinbart worden wären, hätten die beiden jüngsten globalen Hackerangriffe verhindert werden können
Der Berater des russischen Präsidenten für Internetfragen, German Klimenko, findet die negative Haltung der Amerikaner zu den internationalen Verhaltensregeln im Cyberraum nachvollziehbar.
„Was bei Russland, Europa und Asien Sorgen hervorruft, ist für Amerika unwichtig. Die USA haben keine solchen Probleme, denn sie haben ohnehin alle Trümpfe im Ärmel auf diesem Gebiet“, so Klimenko.
Falls die Kooperation in diesem Bereich tatsächlich in absehbarer Zeit beginne, werde sie sich zunächst nur auf das gegenseitige Vertrauen stützen. Beispielsweise sollten die Länder den Punkt über die ausschließlich friedliche Nutzung des Cyberraums unterzeichnen, auf Angriffe gegen kritisch wichtige Infrastrukturobjekte voneinander verzichten und die gemeinsame Bekämpfung von Hackerangriffen vereinbaren, vermutete der Internet-Experte.

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