Presseschau vom 23.08.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends / nachts:

de.sputniknews.com: Kiewer Strafverfahren gegen Scooter wird „wie Seifenblase platzen“ – Krimdeutsche
Das durch Kiew gegen die deutsche Electro-Band Scooter wegen ihres Krim-Besuchs eingeleitete Strafverfahren ist laut dem Vorsitzenden der Krimdeutschen-Gemeinde, Juri Gempel, zum Scheitern verurteilt und wird wie eine Seifenblase platzen.
„All dies endet mit dem Platzen einer Seifenblase. Ich denke nicht, dass es Gründe gibt, um die Musiker zur Verantwortung zu ziehen. Das einzige, was die Ukraine tun kann, ist, sie zur Persona non grata zu erklären und deutsche Bürger weiter einzuschüchtern“, sagte Gempel am Dienstag in einem RIA-Novosti-Gespräch.
Zudem zeigte er sich zuversichtlich, dass die Europäer auch weiterhin auf die Krim kommen, darunter mit Gastspielen und zu Geschäftsbesuchen, und auf „kleine Einschüchterungen“ der ukrainischen Seite nicht reagieren würden.
„Von Tag zu Tag kommen immer mehr Künstler, Politiker und Geschäftsleute aus Europa auf die Krim. Dieser Prozess ist nicht mehr zu stoppen. Das offizielle Kiew hat bereits keine Waffenmittel mehr, um gegen diesen Prozess anzukämpfen“, so Gempel.
Die deutsche Band Scooter war am 4. August im Rahmen des Festivals ZBFest in Balaklawa aufgetreten. Die Ukraine leitete nach dem Auftritt der Gruppe ein Strafverfahren gegen die Musiker wegen des Krim-Besuchs ein. Den Deutschen drohen nun acht Jahre Haft wegen der Verletzung der Einreiseregeln für Ausländer.
Bei dem Volksentscheid am 16. März 2014 über den künftigen Status der Halbinsel Krim und der Stadt Sewastopol hatten 96,77 Prozent bzw. 95,6 Prozent der Bewohner für die Wiedervereinigung mit Russland gestimmt. Am 18. März 2014 wurde der Vertrag über die Wiedervereinigung unterzeichnet. Trotz des Volksentscheids betrachtet die Ukraine die Krim weiterhin als Teil ihres Territoriums. Die Resultate des Krim-Referendums haben auch die meisten EU- und Nato-Staaten nicht anerkannt und Sanktionen gegen Russland verhängt.

de.sputniknews.com: „Schwer, darüber zu reden“: Deutsche „Nachtwölfe“ im Donbass erstaunt und schockiert
Auf ihrer Fahrt nach Sewastopol (Krim) haben die Biker des russischen Clubs „Nachtwölfe“ in den ostukrainischen Städten Donezk und Lugansk Halt gemacht. Die dem internationalen Team angehörenden Motorradfahrer aus zahlreichen europäischen Ländern, darunter Deutschland, waren über das Gesehene schockiert. Gegenüber Spuntik erklärten sie, warum.
„Wir haben Beweise für die Ereignisse von 2014-2015 gesehen. Die Männer aus den EU-Ländern, die mit uns reisen, konnten die Schrecken des damaligen Krieges mit eigenen Augen sehen“, sagte der Leiter der Motorrad-Gedenkfahrt Andrej Bobrowski im Sputnik-Gespräch. „Einige Dörfer sind einfach vom Antlitz der Erde getilgt. Obwohl schon drei Jahre vergangen sind, kommt es einem vor, als wäre es erst gestern gewesen. Der Umfang der Zerstörung ist riesig. Ich studiere Geschichte, und all dies ist vergleichbar mit dem Massaker in Wolhynien während des Zweiten Weltkrieges.“
Ihm zufolge waren die Biker aus der EU, die zum ersten Mal im Donezbecken gewesen sind, erstaunt und schockiert, da nichts von dem, was sie gesehen hätten, mit den Berichten der westlichen Massenmedien übereinstimme.
„Darüber ist schwer zu reden“
„Man muss das eigentlich mit eigenen Augen gesehen haben, dann hat man ein eigenes Bild“, betonte der deutsche Biker Alexander Schulz gegenüber Sputnik. Das würde er auch seinen Bekannten und den europäischen Politikern empfehlen.
Schulz hat eigenen Angaben nach Orte gesehen, die zu 90 Prozent ausgelöscht wurden, so wie die Ortschaft Nikischino. Zusammen mit den Nachtwölfen habe er Städte und Dörfer besucht, wo es schwere Gefechte gegeben habe, wo auch russische Journalisten getötet worden seien.
„Alles war sehr beeindruckend. Auf einigen Straßen gibt es bis jetzt Bäume mit keinem grünen Blatt. Man hat uns eine Kirche gezeigt, wo schreckliche Dinge passiert waren. Darüber ist schwer zu reden. Sie ist wiederaufgebaut und funktioniert jetzt. In Donezk sieht jetzt alles gut aus, es ist schon alles aufgeräumt und es geht vorwärts.“
In den Grenzgebieten werde noch geschossen. Aber das einzige Mal, als diesmal geschossen wurde, sei bei der Blumenniederlegung während des Saluts gewesen, so Schulz. Er habe den örtlichen Journalisten viele Interviews gegeben, ausländische Korrespondenten seien aber keine vor Ort gewesen.
Positiver Eindruck von Bewohnern
„Die Menschen waren froh, uns zu sehen. Sie kamen mit den Kindern und hatten uns sehr herzlich empfangen. Sie sind sehr positiv eingestellt und sind stolz darauf, dass sie ihr Land zurückgewonnen haben. Sie sehen nun mit Hoffnung in die Zukunft hin“, so Schulz.
„Wir befanden uns nicht weit von der Frontlilie, es kommt ständig zu Gefechten. Die Leute, denen wir begegneten, sagten, dass sie die Gräueltaten der Strafeinheiten aus Kiew nie vergessen würden. Die Leute sind an den Schusswechsel an der Grenze gewöhnt, aber sie wollen, dass all dies so schnell wie möglich ein Ende nimmt“, fügte Bobrowski hinzu.
Die Biker des russischen Motorradclubs „Nachtwölfe“ fahren jedes Jahr auf den „Wegen des Sieges“ durch europäische Länder, um Kränze an Monumenten für die während des Zweiten Weltkrieges gefallenen Sowjetsoldaten niederzulegen. Dem internationalen Team gehören Motorradfahrer aus Russland, Deutschland, Polen, Tschechien, Italien und Österreich an.

de.sputniknews.com: Russland bewertet Risiken für seine Exporte durch US-Kohlelieferungen an Ukraine
Die US-Kohlelieferungen an die Ukraine werden sich auf die russischen Brennstoff-Exporte an Kiew, die sich jährlich auf zehn Millionen Tonnen belaufen, nicht auswirken. Dies sagte am Dienstag der russische Vize-Energieminister Anatoli Janowksi.
Russland sehe seine Kohleexporte an die Ukraine durch die amerikanischen Lieferungen nicht gefährdet, betonte er.
„Ich glaube nicht, dass das ein wichtiger Faktor für uns sein wird. Aus einem einfachen Grund: Wir liefern an die Ukraine hauptsächlich Kokskohle für Metallurgie-Unternehmen“, so Janowski gegenüber Journalisten.
Was Kraftwerkskohle angehe, so habe die Ukraine diese früher aus den selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk erhalten: „Nun erleben sie eine Art Energie-Hunger, weil sie Lieferungen dieser Kohlenart blockiert haben. Das heißt, sie kompensieren diese ausgefallenen Lieferungen durch Importe aus anderen Ländern. Deshalb handelt es sich bei den US-Lieferungen um Kraftwerkskohle, die wir aus Russland sowieso praktisch nie geliefert hatten.“
Zuvor hatte die ukrainische Botschaft in den USA mitgeteilt, dass Washington im Rahmen des Abkommens zwischen dem US-Unternehmen Xcoal Energy & Resources und der ukrainischen Firma Zentrenergo die erste Partie Kohle in die Ukraine geliefert habe. Laut dem Liefervertrag soll die Ukraine bis zum Jahresende 700.000 Tonnen Kohle aus den USA bekommen. Der Preis für die erste Lieferung beträgt 113 US-Dollar je Tonne, doch der Preis soll variabel sein.
Wie der ukrainische Präsident Petro Poroschenko zuvor gegenüber Journalisten mitteilte, will die Ukraine im US-Bundesstaat Pennsylvania zwei Millionen Tonnen Kohle kaufen. Dabei bekräftigte er seinen Verzicht, Kohle im nahe liegenden Donbass zu erwerben.
Zu Beginn dieses Jahres hatten ukrainische Extremisten die Steinkohlelieferungen aus dem Donbass blockiert. Im Februar wurde in der Ukraine der Energienotstand ausgerufen.

armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
Die Führung der ukrainischen Seite im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination wird wieder zum Beteiligten an
gestellten Aktivitäten, die vom Kommando der „ATO“ geplant sind. Nach Informationen, die von den Vertretern der DVR im Gemeinsamen Zentrum erhalten haben, haben heute ukrainische Beobachter die Streitkräfte der DVR beschuldigt, um 20:15 Talakowka mit Mehrfachraketenwerfern „Grad“ von Positionen im Gebiet von Kominternowo aus beschossen zu haben.
Ich erkläre offiziell, dass dies eine weitere Lüge ist! Die russischen Vertreter im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination der Feuereinstellung bestätigen den genannten Beschuss nicht. Solche falschen Beschuldigungen sind in letzter Zeit immer öfter zu hören. Es ist bemerkenswert, dass die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte nach solchen Erklärungen das Feuer auf den erdachten Beschuss von unserer Seite aus erwidern, im
Weiteren erfolgt oft eine Aktivierung von Diversions- und Erkundungsgruppen des Gegners.
Die sogenannte „Erwiderung“ haben die ukrainischen Streitkräfte um 21:15 aus Richtung Schirokino mit Hilfe von Mehrfachraketenwerfern „Grad“ durchgeführt. Auf
Besymennoje wurden zehn Raketen abgeschossen. In der Beschusszone befand sich wieder der Beobachtungsposten des Gemeinsamen Zentrums. Die Vertreter des Gemeinsamen Zentrums sowohl von der russischen als auch von der ukrainischen Seite waren gezwungen, aus Gründen ihrer eigenen Sicherheit in einem Keller Schutz zu suchen.
Eines der anschaulichen Beispiele ist der am 15. August erfolgte Versuch von zwei ukrainischen Diversions- und Erkundungsgruppen, unter Deckung von Artilleriefeuer in die „graue Zone“ im Gebiet von Kominternowo einzudringen. Ich erinnere daran, dass der Gegner damals Verluste von sechs toten und drei verletzten Soldaten hatte. In dem Versuch, die Information über diesen Fall von Aggression zu verheimlichen, verschweigt das Kommando der „ATO“ die Nachrichten über die toten Diversanten.
Wir schließen nicht aus, dass die falschen Beschuldigungen gegenüber den Streitkräften der DVR, die von der Führung der ukrainischen Seite im Gemeinsamen Zentrum zu hören sind, auch dieses
Mal Teil eines neuen blutigen Plans sind, dessen Ziel die Durchführung von Provokationen im Vorfeld des „Unabhängigkeits“tags der Ukraine und des Treffens der dreiseitigen Kontaktgruppe in Minsk sind und im Folgenden dann die aktive Phase der Kämpe wieder aufgenommen wird.

de.sputniknews.com: Telefonat der „Normandie-Vier“: Waffenstillstand im Donbass erörtert
Am heutigen Dienstag haben sich die Staats- und Regierungschefs des „Normandie-Formats“ bei einem gemeinsamen Telefonat erneut für eine Waffenruhe in der Ukraine ausgesprochen.
An dem Telefongespräch nahmen der russische Präsident Wladimir Putin, der französische Präsident Emmanuel Macron, Bundeskanzlerin Angela Merkel und der ukrainische Präsident Petro Poroschenko teil.
„Dabei brachten sie ihre ausdrückliche Unterstützung für die am 23. August anstehende Entscheidung der Trilateralen Kontaktgruppe zum Ausdruck, anlässlich des Schuljahresbeginns eine Waffenruhe anzukündigen“, heißt es auf der Webseite der Bundesregierung.
Die Staats- und Regierungschefs äußerten laut Seibert die Erwartung, dass dieser Waffenstillstand zu einer nachhaltigen Verbesserung der Sicherheitslage zum Wohle der Schulkinder und für die gesamte Zivilbevölkerung im Donbass führen werde.
Die Staats- und Regierungschefs hätten zudem zugesagt, sich auf Grundlage eines nachhaltigen Waffenstillstands persönlich für die weitere Umsetzung der Minsker Abkommen einzusetzen.

Vormittags:

ukrinform.ua: Normandie-Vier unterstützt Waffenruhe zu Beginn des Schuljahres
Der Präsident der Ukraine. Petro Poroschenko, hat am Dienstag ein Telefonat mit den Staats- und Regierungschefs der Normandie-Länder geführt.
Das meldete das ukrainische Präsidialamt. „Petro Poroschenko berichtete über einen Besuch in die Stadt Schtschastja, unweit von dem besetzten Luhansk, und einem Treffen mit Vertretern der Basis der OSZE-Beobachtermission in der Ukraine in Stanjazja Luhanskaja. Der Präsident der Ukraine sprach seine volle Unterstützung für ihre ganztägige Tätigkeit in dieser Stadt aus“, heißt es in der Meldung.
Die Staats- und Regierungschefs des „Normandie-Formats“ – der Ukraine, Frankreichs, Deutschlands und Russlands – einigten sich nach dem Telefonat auf eine gemeinsame Erklärung. Sie brachten ihre ausdrückliche Unterstützung für die am 23. anstehende Entscheidung der Trilateralen Kontaktgruppe zur Ukraine zum Ausdruck, zum Beginn des Schuljahres eine Waffenruhe anzukündigen. Die Staats- und Regierungschefs äußerten die Erwartung, dass diese Waffenruhe zu einer nachhaltigen Verbesserung der Sicherheitslage im Interesse der Schulkinder und der gesamten Zivilbevölkerung im Donbas führen wird. Die Staats- und Regierungschefs haben zugesagt, sich auf Grundlage eines nachhaltigen Waffenstillstands für die weitere Umsetzung der Minsker Vereinbarungen einzusetzen.

de.sputniknews.com: „Fakten sind verbohrt“: Moskau nennt Grund für Probleme mit Ausstellung von US-Visa
Die Probleme mit der Ausstellung von US-Visa sind mit der mangelnden Effektivität der Visa-Abteilungen der US-Vertretungen in Russland verbunden. Dies geht am Dienstag aus einer Mitteilung des russischen Außenministeriums hervor.
„Bemäntelt durch die erdachte These darüber, dass die Erfüllung unserer Forderung nach der Wiederherstellung der Parität in Bezug auf die Personalstärke der Auslandsbehörden der USA und Russlands die Ausführung von konsularischen Funktionen hindert, verfolgt Washington in der Tat völlig andere Ziele. Die Absicht ist offensichtlich: die Unzufriedenheit der russischen Bürger mit den Schwierigkeiten, die angeblich wegen des Personalabbaus der diplomatischen Missionen entstanden sind, hervorzurufen“, heißt es in der Mitteilung.
Dem Außenministerium zufolge steckt das Problem in Wirklichkeit in der mangelnden Effektivität der Arbeit der US-Visaabteilungen.
„Während beispielsweise 16 Mitarbeiter des italienischen Konsulats im vorigen Jahr 478.000 Visaanträge bearbeitet haben, und fünf ihrer spanischen Kollegen 877.000 Visa für Russen erteilt haben, konnte das um ein Vielfaches stärkere Personal der US-Konsulate nur etwa 186.000 Visa ‚bezwingen‘. Fakten sind eine verbohrte Sache“, teilt das Ministerium ferner mit.
„Also sollten die amerikanischen Kollegen lieber keine falschen Anschuldigungen vorbringen und den Personalabbau in Russland nicht als einen Vorwand zur Anhäufung von Reizfaktoren in den auch ohnedies komplizierten russisch-amerikanischen Beziehungen gebrauchen“, heißt es abschließend.
Wie berichtet wurde, stellen die USA ab dem 23. August die Ausstellung von Nicht-Immigrationsvisa in ganz Russland ein. Ab dem ersten September sollen die Visa wieder erteilt werden, allerdings nur in Moskau.
Washington erläuterte die Maßnahme mit dem Abbau des Personals seiner diplomatischen Mission in Russland. Zuvor hatte Moskau von den USA gefordert, die zahlenmäßige Stärke des diplomatischen und technischen Personals der US-Botschaft in Moskau und der Generalkonsulate in St. Petersburg, Jekaterinburg und Wladiwostok bis zum 1. September auf 455 Mitarbeiter zu reduzieren und so in Übereinstimmung mit der Personalstärke der russischen Vertretungen in den USA zu bringen.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden siebenmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Almasnaja, Donezkij, Frunse, Kalinowo, Kalinowka.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Moskau beginnt mit Entwicklung „unvermeidbarer Gegenmaßnamen“ gegen Washington
Moskau erarbeitet aktuell laut dem russischen Vize-Außenminister Sergej Rjabkow „unvermeidbare Gegenmaßnahmen“ als Reaktion auf die jüngste Erweiterung der US-Sanktionen. Die entsprechende Erklärung des Diplomaten wurde am Dienstag auf der Webseite des russischen Außenministeriums veröffentlicht.
„Washington hat denselben Fehler zweimal gemacht: Das US-Finanzministerium hat am 22. August beschlossen, die Sanktionsliste zu erweitern – diesmal nach dem nordkoreanischen Muster“, heißt es in der Erklärung.
Die Einschränkungsmaßnahmen betreffen vier russische Bürger und eine Firma. „Der noch von der Administration von Barack Obama genommene Kurs auf konsequente Zerstörung der bilateralen Beziehungen wird fortgesetzt“, hieß es weiter. Seit dem Einzug des neuen Teams ins Weiße Haus sei das schon der vierte solche Schritt gegen Russland.
„Im Laufe der letzten Jahre hätte Washington eigentlich schon begreifen sollen, dass für uns die Sanktionssprache inakzeptabel ist und dass dieses Vorgehen die Problemlösung nur behindert. Bislang scheint man dort derart auf der Hand liegende Wahrheiten nicht eingesehen zu haben“, betonte Rjabkow.
Vor einem solch deprimierenden Hintergrund würden die Ausführungen der amerikanischen Seite über einen Wunsch nach einer Stabilisierung der Beziehungen nicht sehr überzeugend klingen.
In Russland gebe man jedoch die Hoffnung nicht auf, dass „die Stimme der Vernunft“ früher oder später die Oberhand gewinnen werde und die US-Kollegen die Aussichtslosigkeit und den Schaden „der Sanktionsspirale“ einsehen würden.
„Indessen beginnen wir mit der Entwicklung der in dieser Situation unvermeidbaren Gegensanktionen“, hieß es.

Dan-news.info: „Heute Nacht haben ukrainische Truppen unseren Bezirk beschossen, es gibt Schäden. In Sachanka wurden in der Friedens- und der Gawrilenko-Straße zwei Häuser beschädigt. In Kominternowo wurden sieben Häuser in der Kirow-, Achmatowa- und Pobeda-Straße beschädigt“, teilte der Pressedienst der Verwaltung des Nowoasowskij-Bezirks der DVR mit.
Die Bezirksverwaltung fügte hinzu, dass in der Folge von Beschüsse Saitschenko, Kominternowo, Dsershinskoje und Leninskoje keinen Strom haben. „Informationen über Tote und Verletzte sind nicht eingegangen“, erläuterte der Pressedienst.

de.sputniknews.com: US-Senat will Trumps Kooperation in Cybersicherheit mit Moskau einschränken
Das spezielle Aufklärungskomitee des US-Senats hat eine Initiative gebilligt, die die Möglichkeiten von US-Präsident Donald Trump für die Kooperation in Cybersicherheit mit Russland einschränken soll. Dies berichtet Reuters.
Aus dem Dokument geht hervor, dass der Chef der nationalen Nachrichtendienste der USA einen Monat vor einem geplanten Deal mit Russland den Kongressausschüssen einen Bericht vorstellen soll, in dem überzeugende Gründe für das Abkommen aufgelistet sein müssen. Außerdem sollen Aufklärungsdaten vorgelegt werden, die der russischen Seite übergeben werden, sowie Beweise dafür, dass die gemeinsame Arbeit mit Moskau zur nationalen Sicherheit Washingtons beitragen wird.
Zuvor billigten das Repräsentantenhaus und der Senat der USA ein Gesetz über neue antirussische Sanktionen. Trump unterzeichnete das Dokument, sagte jedoch, er werde es umsetzen, solange dieses der US-Verfassung nicht widerspreche. Das neue Gesetz erlaubt unter anderem persönliche Sanktionen für Handlungen, die die Cybersicherheit im Interesse Russlands untergraben.

Armiyadnr.su: In den letzten 24 Stunde haben die ukrainischen Streitkräfte 45 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 21 Ortschaften der Republik mit Artillerie, Mehrfachraketenwerfern, Mörsern, Schützenpanzerwagen und Schützenpanzern, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In der Folge der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte gab es folgende Schäden (Stand 23. August):
Sachanka, Friedensstraße 30 – Fenster, Türen, Wände beschädigt;
– Sachanka, Gawrilenko-Straße 28 – eine Gasleitung beschädigt.
Zusätzliche Informationen werden ermittelt.

Ukrinform.ua: Neun ausländische Verteidigungsminister kommen heute nach Kiew
Neun ausländische Verteidigungsminister werden die Militärparade in Kiew anlässlich des Tages der Unabhängigkeit am 24. August besuchen.
Das teilte Verteidigungsminister der Ukraine Stepan Poltorak bei der Eröffnung einer Waffenausstellung in Kiew mit, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform. „Heute kommen acht Verteidigungsminister an, morgen triff der polnische Verteidigungsminister ein“, sagte er. Insgesamt würden die Ukraine neun Verteidigungsminister, darunter der Verteidigungsminister der USA, besuchen.
An der Militärparade werden 10 Einheiten aus verschiedenen Ländern teilnehmen. Das sind die Einheiten aus Kanada, Georgien, Großbritannien, Litauen, Moldawien, Polen, Rumänien, der USA sowie die Fahnengruppen aus Estland und Lettland.

de.sputniknews.com: Für EU- und Nato-Beitritt: Poroschenko verspricht „ausdauerndes Arbeiten“
Die Ukraine wird alles Mögliche unternehmen, um ein Mitglied der EU und der Nato zu werden, wie der ukrainische Präsident Petro Poroschenko bei den Feierlichkeiten anlässlich des Tages der staatlichen Flagge erklärte.
„Durch ausdauerndes Arbeiten werden wir jene Tage immer näher bringen, wo die Ukraine ein Mitglied der EU und der Nato werden kann“, zitiert die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti Poroschenko.
„Achten Sie darauf, wie unserer Flagge in die Nachbarschaft mit der EU-Flagge passt. Vor 2,5 Monaten haben wir die Möglichkeit erkämpft, in Europa frei zu reisen, wobei wir alle nötigen Reformen dafür durchgesetzt haben“, erläuterte er.
Im September 2016 hatte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko die Nato um eine engere Kooperation und die Aufnahme der Ukraine in das Programm der sogenannten erweiterten Möglichkeiten gebeten.

Ukrinform.ua: Russisch-weißrussisches Manöver: Weißrussland lädt Ukraine als Beobachter ein
Das Verteidigungsministerium der Ukraine hat Vertreter der Ukraine und der weiteren sechs Länder als Beobachter zum russisch-weißrussischen Militärmanöver „Zapad 2017“ (auf Deutsch: „Der Westen 2017“) eingeladen.
Das gab das Ministerium auf seiner Webseite bekannt. Die Behörde wartet auf die Beobachter aus der Ukraine, Polen, Lettland, Litauen, Estland, Schweden und Norwegen.
Die Einladung erfolgte im Rahmen des Wiener Dokuments von 2011. Nach dem Dokument müsse die andere Seite über das Manöver informiert werden, wenn an ihm mindestens 9000 Soldaten beteiligt sind. Die Inspektion der anderen Seite ist beim Manöver mit mehr als 13.000 Mann obligatorisch.
Nach Angaben von Russland und Weißrussland werden an „Zapad 2017“ 12.700 Soldaten teilnehmen.
Einige Nato-Länder gehen von rund 100.000 Soldaten aus.

Nachmittags:

Dnr-online.ru: Die Arbeiten der kommunalen Dienste zur Vorbereitung auf die Herbst- und Winterzeit erfolgen plangemäß. Dies teilte heute der stellvertretende Minister für Bauwesen und Kommunalwirtschaft der DVR Roman Misewitsch mit.
Wie der stellvertretende Minister mitteilte, ist weiter eine positive Dynamik in der Vorbereitung von Wohnobjekten und sozialen Objekten zu beobachten – die entsprechenden Maßnahmen sind zu 83% durchgeführt. Insgesamt haben von 23.192 Wohnung 19.150 das
entsprechende Zertifikat über die komplexe Vorbereitung für die Wintersaison erhalten. Für den Winter sind auch 412 Schulen 436 Kindergärten, 164 medizinische Einrichtungen 233 Kultureinrichtungen bereit.
„In der Republik werden regelmäßig Sitzung
en des Fachstabs vor Orts durchgeführt, um die Fragen, die mit dem Verlauf der Vorbereitung für die Herbst- und Winterzeit verbunden sind, zu klären“. Unterstrich Roman Misewitsch.

de.sputniknews.com: Moskau zweifelt nicht an US-Einmischung in russische Präsidentenwahl
Die russische Regierung zweifelt laut Vize-Außenminister Sergej Rjabkow nicht im Geringsten daran, dass die Vereinigten Staaten von Amerika versuchen würden, auf die 2018 anstehende Präsidentschaftswahl in Russland Einfluss zu nehmen.
„Wir sind schon an die amerikanische Einmischung gewöhnt, und wir leben damit“, sagte Rjabkow in einem Interview für japanische und chinesische Medien. Der Diplomat verwies auf die Abhör-Affäre des US-Spionagedienstes NSA.
Auf die Frage, ob sich Amerika in die russische Präsidentschaftswahl einmischen würde, sagte er: „Daran gibt es keine Zweifel.“ Und weiter: Nur ein ganz naiver Mensch könnte das Gegenteil glauben.
Laut Rjabkow will Washington Moskau zu einem politischen Kurswechsel zwingen und greift dabei zu „unerlaubten Methoden, um seinen Willen durchzusetzen“.

de.sputniknews.com: Kurilen-Inseln werden Territorium beschleunigter Entwicklung – Medwedew
Russlands Premierminister Dmitri Medwedew hat den Gesetzentwurf über die Schaffung eines Territoriums mit beschleunigter sozialer und wirtschaftlicher Entwicklung auf den Südkurilen-Inseln befürwortet. Dies teilte der Regierungschef bei einem Treffen mit Aktivisten der politischen Partei „Geeintes Russland“ in der Stadt Juschno-Sachalinsk mit.
„Ich möchte alle informieren: Ich habe heute die Entscheidung über die Einrichtung eines neuen Territoriums mit beschleunigter sozialer und wirtschaftlicher Entwicklung auf den Kurilen unterzeichnet. Also ist eine solche Entscheidung direkt jetzt getroffen worden“, wird Medwedew von der Agentur RIA Novosti zitiert.
Im Rahmen dieses Status sollen auf den Kurilen-Inseln die Fischerei, deren Infrastruktur sowie die Baubranche entwickelt werden.
„Das heißt, es handelt sich um einen zusätzlichen Impuls zur Entwicklung dieses sehr wichtigen Teils des Gebietes Sachalin“, erklärte der Regierungschef beim Treffen mit dem Gouverneur der Region, Oleg Koschemjako.
Außerdem sei ein Dokument unterzeichnet worden, das Veränderungen in das föderale Zielprogramm zur Entwicklung der Kurilen-Inseln einbringt.
Den Status eines Territoriums mit beschleunigter sozialer und wirtschaftlicher Entwicklung hatten zuvor Abasa in der russischen Teilrepublik Chakassien (Südsibirien) und Nowotroizk im Gebiet Orenburg erhalten.
Wie die russischen Medien mitteilten, hatte die Regierung Anfang Mai die Kriterien für die Einrichtung von Territorien mit beschleunigter sozialer und wirtschaftlicher Entwicklung bestätigt.
Der Entwicklung der umstrittenen Südkurilen-Inseln widmet Russland besondere Aufmerksamkeit. Insbesondere geht es auch um eine wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Japan in dieser Region, so bei der Entwicklung der Infrastruktur, des Fischfangs und des Tourismus.

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
Die letzten 24 Stunden haben das wahre Gesicht von Präsident Poroschenko gezeigt. Nach seiner weiteren Erklärung über die Unterstützung der Minsker Vereinbarungen und einer vollständigen Feuereinstellung an der gesamten Kontaktlinie haben die ukrainischen Truppen
Mehrfachraketenwerfer verwendet.
Ein weiteres Mal befanden sich im Beschussgebiet, diesmal in Besymennoje, Vertreter des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination. Die Beobachtergruppe, zu der russischen und ukrainische Offiziere gehören, waren gezwungen, zum Zeitpunkt des Beschusses mit Mehrfachraketenwerfern „Grad“ von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte aus im Keller des Gebäudes Schutz zu suchen. Ich merke an, dass dieser Beschuss während des gültigen „Brotwaffenstillstands“ stattfand.
Dem genannten Beschuss, der vom Kommando der „ATO als Erwiderung des Feuers dargestellt wurde, ging eine Erklärung des Führung der ukrainischen Seite im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination voraus, dass die Streitkräfte der DVR angeblich Talakowka von ihren Positionen im Gebiet von Kominternowo aus mit Mehrfachraketenwerfern „Grad“ beschossen haben. Die Falschheit dieser Beschuldigungen bestätigen auch die Vertreter der russischen Seite im Gemeinsamen Zentrum für Kontrolle und Koordination, die diesen Beschuss verneinen.

In Richtung Mariupol hat der Gegner mit Panzern, Mörsern und Schusswaffen die Gebiete von acht Ortschaften beschossen. Es wurden 20 Raketen, drei Panzergeschosse, 67 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 54 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen.
In der Folge des Mörserbeschusses wurden Sachanka ein Haus in der Friedensstraße 30 und eine Gasleitung in der Gawrilenko-Straße 28 beschädigt.
In Richtung Donezk hat der Gegner Artillerie und Mörser verwendet. Auf die Gebiete von 12 Ortschaften wurden sechs Artilleriegeschosse des Kalibers 1152mm, 118 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 102 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen.
In Richtung Gorlowka hat der Gegner mit Mörsern Krasnyj Partisan beschossen und auf die Ortschaft vier Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgeschossen. Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden 45 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
Verletzte unter den Verteidigern der Republik und den friedlichen Bürger gibt es keine.
Die Zahl der Verbrechen der ukrainischen Soldaten gegenüber der friedlichen Bevölkerung auf dem zeitweise von den ukrainischen Streitkräften besetzten Territorien ist erheblich gewachsen. Soldaten der 128. Gebirgsjägerbrigade terrorisieren regelmäßig die Bevölkerung von Dsershinsk und Kurdjumowka. Die Einwohner dieser Ortschaften sind Raub und Erpressung ausgesetzt. Unter dem Vorwand „freiwilliger“ Hilfe für die ukrainischen „Verteidiger“ werden der Bevölkerung Lebensmittel und Besitz weggenommen. Selbst das Kommando der „ATO“ ist wegen des starken Anwachsens der Unzufriedenheit der Bevölkerung mit den rechtswidrigen Aktivitäten ukrainischer Soldaten beunruhigt.
Allein in den letzten paar Tagen wurden von der Militärpolizei 19 Soldaten aus dem 2. und dem 15. Bataillon der 128. Brigade festgenommen, die verschiedener Verbreche
n verdächtigt werden. Aber die Rechtsordnungsorgane weigern sich, Strafverfahren gegen sogenannte „Kämpfer für das Gute“ aufzunehmen, weil sie die Realisierung von Drohungen fürchten, die von deren Kameraden eingegangen sind.
Im Zusammenhang mit der Durchführung von technischen Arbeiten und dem Fällen von Bäumen haben ukrainische Soldaten das Gebiet „Guljajewskij“ nicht weit von Sajzewo abgeriegelt. Vor drei Tagen haben Soldaten der 128. Brigade in diesem Gebiet zwei Männer heftig geschlagen, die versuchten in die abgesperrte Zone zu kommen.
Nach uns vorliegenden Informationen haben Diversionsgruppen des Gegners, die unter Leitung ausländischer Instrukteure in Sprengstofftechnik ausgebildet wurden, ihre terroristische Aktivität in Richtung Mariupol aktiviert.
So haben zwei Diversanten aus der 28. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte bei der Installierung einer selbstgebauten Sprengeinrichtung nicht weit von Granitnoje an einer Straße, die auch von Zivilisten genutzt wird, gegen die Reihenfolge beim Scharfmachen der Einrichtung verstoßen. In der Folge gerieten sie selbst in die Explosion. Nach der Explosion geriete eines der naheliegenden Felder in Brand. Der Kommandeur der 28. Brigade versucht, diesen Fall sorgfältig vor dem übergeordneten Kommando zu verheimlichen.

de.sputniknews.com: „Spiel, das den Aufwand nicht lohnt“ – US-Kohle für Ukraine
Aus dem amerikanischen Baltimore ist jüngst das erste Frachtschiff mit Anthrazitkohle für die Ukraine auf den Weg gebracht worden. Der feierlichen Zeremonie wohnte unter anderem der ukrainische Botschafter in den USA, Valeri Tschaly, bei, schreibt die Zeitung „Moskowski Komsomolez“ am Mittwoch.
Der Deal zwischen einem amerikanischen Kohleproduzenten und Kiew über die Lieferung von 700.000 Tonnen Kohle in diesem Jahr ruft bei Experten jedoch etliche Fragen hervor.
Der Kohlepreis liegt aktuell bei 113 Dollar pro Tonne, ist aber nicht fixiert und könnte deswegen künftig steigen. Der ukrainische Diplomat brachte zwar die Hoffnung zum Ausdruck, dass der Preis sinken werde, doch das ist eher unwahrscheinlich.
Mit diesem Geschäft will Kiew nicht nur Washington seine Loyalität zeigen, sondern auch Moskau seine Unabhängigkeit von dessen Energieressourcen beweisen. Dabei übersehen die ukrainischen Behörden, dass unter dem Deal mit den Amerikanern ihre Mitbürger leiden werden. Denn die russische Kohle kostet nur halb so viel wie die aus Übersee, und die Kohle aus der Donbass-Region ist sogar um 70 Prozent billiger. Dennoch haben die Ukrainer auf die Lieferungen aus Russland und den beiden abtrünnigen „Volksrepubliken“ Donezk und Lugansk freiwillig verzichtet.
Noch mehr als das: Die USA werden in die Ukraine die Kohle derselben Klasse liefern, die im Donezbecken zu finden ist. Darauf verwies der Vorsitzende der Radikalen-Partei, Oleg Ljaschko. Er verlangte von der Werchowna Rada (Parlament) die Auflösung des äußerst ungünstigen Vertrags mit den Amerikanern, damit die dadurch gesparten Mittel für die Erschließung der ukrainischen Vorkommen ausgeben werden. Aber seine Kollegen hörten ihm nicht zu.
Der Vizeleiter des russischen Instituts für GUS-Länder, Wladimir Scharichin, zeigte sich überzeugt, dass der ukrainisch-amerikanische Deal Kiew seine Unabhängigkeit wegnehmen werde, für die auf dem „Maidan“ gekämpft worden sei.
„In der Ukraine gibt es immer noch vernünftige Menschen, die verstehen, dass dieses Spiel den Aufwand nicht lohnt. Aber am Ende werden einfache Ukrainer diese Entscheidung der Behörden finanzieren. Die Ukraine wird zur ‚Wechselmünze‘ bei den geopolitischen Spielen der USA. Dadurch werden unsere Nachbarn ihre Souveränität verlieren, für die sie so heftig kämpften, um Teil der westlichen Welt zu werden. Aber wie wir sehen, ist das nicht passiert“, stellte der Politologe fest.

Ukrinform.ua: US-Energieminister Perry besucht die Ukraine am 29. August
US-Energieminister Rick Perry kommt am 29. August in die Ukraine.
Das teilte der Direktor von Bleyzer Foundation Oleh Ustenko auf einer Pressekonferenz zum Thema „Energiesicherheit der Ukraine: Probleme und Lösungswege. Die Erhöhung der Gewinnung von Energieressourcen in der Ukraine mit Hilfe von Privatunternehmen“ mit, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform.
Zuvor teilte Präsident der Ukraine Poroschenko mit, dass Perry die Ukraine im August besucht.

de.sputniknews.com: Schojgu: Westen muss endlich syrische Opposition von Terroristen trennen
Die westlichen Partner müssen verstehen, dass die Bewegung von Terroristen von einem Land in ein anderes nicht unbegrenzt andauern kann. Der Westen müsse die gemäßigte Opposition von Terroristen trennen und die wahllose Hilfe für alle stoppen, teilte der russische Verteidigungsminister Sergej Schojgu am Dienstag mit.
„Wir und Sie verstehen, dass die Bewegung von Terroristen von einem Land in ein anderes nicht unendlich weitergehen kann. Ich möchte, dass dies auch unsere westlichen Partner begreifen und schließlich die gemäßigte Opposition von Terroristen trennen und aufhören, wahllos Hilfe an alle zu leisten“, sagte der russische Minister bei einem Treffen mit dem Chef der libanesischen Militärbehörde, Yaqub As-Sarraf, während des Internationalen Militärtechnischen Forums „Armija 2017“.
Schojgu führte Syrien als Beispiel an, wo die Trennung der gemäßigten Opposition von Terroristen und die Einrichtung von Deeskalationszonen geholfen hätten, den Bürgerkrieg zu beenden und sich auf die Bekämpfung des Terrorismus zu konzentrieren.
Ihm zufolge haben Russland und Libanon viele gemeinsame Themen zu besprechen.
„Vor allem, weil eine der Deeskalationszonen in unmittelbarer Nähe der Grenze liegt und ein Teil der Einheiten, die in Ihrem Land gegen die Terroristen kämpfen, auch gegen den Terrorismus in Syrien kämpft“, sagte der Chef des russischen Verteidigungsministeriums.

de.sputniknews.com: „Ausgewogen und dosiert“: Russlands Außenamt über Antworten auf US-Feindesakte
Russland reagiert maximal ausgewogen und dosiert auf feindseliges Handeln der USA bzw. deren Sanktionen, sagte der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow gegenüber chinesischen und japanischen Medienvertretern.
„Wir können mit gutem Recht, in Anlehnung an die Logik der internationalen Beziehungen und die Völkerrechtsdoktrin, die es erlaubt, feindselige Handlungen analog zu beantworten, beliebige Maßnahmen gegen die USA anwenden. Aber wir sind uns dessen bewusst, dass wir mit solchen Handlungen in manchen Fällen uns selbst schaden würden“, so Rjabkow.
„Wir begreifen auch, dass solche Schritte, insbesondere asymmetrische, nicht spiegelbildliche, unter anderem die regionale und die globale Sicherheit beeinträchtigen könnten“, ergänzte der Vize-Außenminister.
„Wir unternehmen Antwortschritte in der politisch-diplomatischen Sphäre ausschließlich dosiert“, so der Diplomat.
Ihm zufolge ist der zahlenmäßige Ausgleich des Personals der entsprechenden russischen und US-amerikanischen diplomatischen Vertretungen eine „maximal ausgewogene, dosierte und bescheidene Reaktion auf das Vergreifen der USA an den ureigenen wirtschaftlichen, politischen und sonstigen Interessen Russlands“.

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Nicht alle Soldaten der Ukraine sind bereit, die verbrecherischen Befehle ihrer Kommandeure auszuführen.
Auf einem der Zugstützpunkte der 10. Gebirgssturmbrigade im Gebiet von Troizkoje haben sich Soldaten geweigert, das Feuer auf die Positionen der Volksmiliz zu eröffnen.
Später ist in dem genannten Gebiet ein Lastwagen mit einer unbekannten Einheit eingetroffen, de dann unsere Positionen beschossen hat.

Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt angespannt, in den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen siebenmal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten im Gebiet von
Kalinowo, Almasnaja, Frunse, Kalinowka und Donezkij. Bei den Beschüssen hat der Gegner 120mm- und 82mm-Mörser, Schützenpanzer, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen angewendet.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 100 Geschosse abgeschossen.
Wir bemerken wie zuvor die Anwesenheit von verbotenen Waffen und Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie. So wurde im Gebiet von Nowoswanowka die Ankunft eines Schützenpanzers an der Kontaktlinie bemerkt. Diese Technik wird jetzt von der Einheiten der 10. Brigade der ukrainischen Streitkräfte für provokative Beschüsse unserer Positionen während der Nacht verwendet.
Wir reagieren wie zuvor nicht auf die Provokationen des Gegner. Wir halten die Minsker Vereinbarungen streng ein und sind zu einer Lösung des Konflikts im Donbass auf friedlichem Weg bereit, aber im Fall ihres Bruchs durch die ukrainische Seite sind wir bereit alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen.
Wie die Praxis gezeigt hat, findet bei uns im Vorfeld von bedeutsamen Ereignissen wie Kontaktgruppentreffen in Minsk und Feiertagen immer eine Verschärfung der Lage statt. Aber das ist für uns nichts Neues und wir unternehmen die notwendigen Maßnahmen zur Erfüllung der gestellten Aufgaben – das ist die Bewahrung der territorialen Integrität der LVR und natürlich das Leben unserer Bürger.
Mitarbeiter des Militärkommissariats von Staniza Luganskaja haben im Verlauf des 22. August örtliche Einwohner bei der Arbeit, auf der Straße und in Geschäften festgenommen und zu einer erweiterten medizinischen Untersuchung im Kondraschweskaja-Krankenhaus gezwungen.
Wir haben häufig einen Mangel an Personal bei den ukrainischen Streitkräften festgestellt. Was gestern in Staniza Luganskaja geschehen ist, ist ein klares Zeugnis dafür, dass die ukrainische Regierung zu äußersten Maßnahmen greift und alle rechtlichen Normen verletzt.
Natürlich kann ein Mensch, den man mit Gewalt zwingt völlig unschuldige Menschen zu töten, nicht Soldat genannt werden. Solche „Rekruten“ dienen als lebendes Schild an den Frontpositionen, ohne die nötige Ausrüstung und Versorgung. Um es mit einfachen Worten zu sagen – sie sind „Kanonenfutter“. Deshalb sabotieren ukrainische Soldaten die verbrecherischen Befehle der ukrainischen Streitkräfte.

de.sputniknews.com: Im Westen nichts Neues: USA werfen Russland erneut Waffenlieferung an Taliban vor
US-Außenminister Rex Tillerson hat laut Medienberichten Russland erneut beweislos vorgeworfen, Waffen an die Taliban zu liefern und damit gegen internationale Normen zu verstoßen.
„Russland liefert tatsächlich Waffen an die Taliban, was offensichtlich ein Verstoß gegen die internationalen Normen des Uno-Sicherheitsrates ist. Wir sind selbstverständlich dagegen und rufen Russland auf, sich das vor Augen zu führen“, sagte Tillerson während eines Briefings, ohne jegliche Beweise für seine Worte anzuführen.
„Wenn jemand Waffen liefern will, dann muss dies über die afghanische Regierung gemacht werden“, erwiderte der Chefdiplomat die Bitte eines Journalisten, die US-Stellung zu dieser Frage zu klären. Jener verwies zudem darauf, dass am Vorabend, als US-Präsident Donald Trump seine neue Afghanistan-Strategie verkündet hatte, diese Frage nicht erhoben wurde.
Zuvor hatte das russische Außenministerium die Vorwürfe, Waffen an die Taliban-Bewegung geliefert zu haben, als grundlos zurückgewiesen. Es wurde betont, dass weder die afghanischen Behörden noch die Kommandos der US- und Nato-Streitkräfte jegliche Beweise vorgelegt hätten, die diese Lügen bestätigen würden. Moskau teilte ferner mit, es unterhalte Kontakte zur Taliban ausschließlich aus dem Grund, um die Sicherheit der russischen Bürger in Afghanistan zu gewährleisten und diese Gruppierung dazu zu bewegen, sich dem Prozess der nationalen Versöhnung anzuschließen…

ukrinform.ua: Präsident Poroschenko eröffnet Waffenausstellung auf Chreschtschatyk
Der Präsident der Ukraine Poroschenko hat eine Waffenausstellung zum 26. Tag der Unabhängigkeit auf der Kiewer Hauptstraße Chreschtschatyk eröffnet.
Das Staatsoberhaupt wurde von dem Verteidigungsminister Stepan Poltorak, dem Sekretär des Rates für Nationale Sicherheit und Verteidigung Olexandr Turtschynow und dem Vorsitzenden des parlamentarischen Ausschusses für nationale Sicherheit und Verteidigung Serhij Paschynskyi begleitet, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform.
Im Zentrum Kiews werden etwa 70 Stück des Kriegsgeräts präsentiert. Darunter sind Kampfpanzer, Panzerwagen, Raketensysteme, Artilleriewaffen, Kampf- und Sanitätsfahrzeuge sowie andere Fahrzeuge für die Armee, den Grenzschutz und die Nationalgarde. Unter dem Kriegsgerät sind der modernisierte Kampfpanzer T-72AMT und der modernste Panzer „Oplot“ sowie die neue Entwicklung aus Charkiw, der Mehrfachraketenwerfer „Werba“ (auf Deutsch: die Weide), der „Grad“- Raketenwerfer ersetzen kann.
Die Ausstellung „Stärke der Unbesiegten“ kann man bis 27. August besuchen.

de.sputniknews.com: Femen „bezwingt“ Lenin: Nacktivistin lässt Brüste in Kiew frei – VIDEO
In der ukrainischen Hauptstadt ist eine Femen-Aktivistin auf den Sockel eines gestürzten Lenin-Denkmals geklettert und hat mit nackten Brüsten gegen die „Bereicherung“ Poroschenkos protestiert. Dabei warf die Frau mit Roshen-Bonbons um sich, wie der TV-Sender TCH berichtet.
Die Aktion fand in Kiew am 23. August, dem Tag der Nationalflagge der Ukraine, statt. Dabei versuchte die Femen-Aktivistin, die Aufmerksamkeit der ukrainischen Regierung auf die Probleme der Frauen zu lenken.
Auf ihrer Brust stand „Roshen“, der Name der Schokoladenfabrik des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko, und auf dem Postament des gestürzten Lenin-Denkmals hängte sie ein Plakat mit der Aufschrift „Chocolate independence“ (dt. „Schoko-Unabhängigkeit“) auf.
„Sein Imperium wächst, während das Volk verarmt“, kommentierte die Aktion die Aktivistin Angelina Diasch.

de.sputniknews.com: Umbau von KZ-Gedenkstätte: Polen brüskiert Russland mit Ausladung
Russland darf sich an der Rekonstruktion der Gedenkstätte im polnischen Sobibor, wo sich während des Zweiten Weltkriegs ein NS-Vernichtungslager befand, nicht beteiligen, schreibt die Zeitung „Nesawissimaja Gaseta“ am Mittwoch.
Die Initiative zur Modernisierung der Gedenkstätte geht auf Polen, Israel, die Niederlande und die Slowakei im Jahr 2013 zurück. Russland wurde eingeladen, sich an dem Vorhaben zu beteiligen und nahm die Einladung auch an.
Das Nazi-Lager Sobibor lag rund 200 Kilometer südöstlich von Warschau und funktionierte zwischen Mai 1942 und Oktober 1943. Im Unterschied zu anderen NS-Konzentrationslagern wurde es absolut geheim gehalten, nicht zuletzt weil es ein „reines“ Vernichtungslager war. Die meisten Häftlinge wurden per Eisenbahn dorthin gebracht und direkt in Gaskammern geschickt. Laut jüngsten Angaben von Historikern wurden dort rund 170.000 Juden aus Polen und anderen von den Faschisten besetzten Ländern, darunter aus den Niederlanden, Frankreich, der damaligen Tschechoslowakei und Sowjetunion.
Eine Flucht aus Sobibor war so gut wie unvorstellbar. Das Lager war von vier Reihen mit einem drei Meter hohen Stacheldrahtzaun und Minenfeldern umgeben. Allerdings konnte der sowjetische Offizier Alexander Petscherski, der in Gefangenschaft geraten und in dieses Lager gebracht worden war, im Laufe von drei Wochen einen Aufstand samt Flucht organisieren. Dabei wurde er von 400 der insgesamt 550 Häftlinge unterstützt. 80 von ihnen wurden bei der Flucht getötet und weitere 270 später gefangen. Nach dem Krieg wurde das Lager abgerissen und in ein riesiges Ackerfeld verwandelt.
Nach dem Krieg war das Lager Sobibor in der Sowjetunion kaum bekannt, obwohl 1945 darüber in sowjetischen Medien geschrieben wurde. Auch Alexander Petscherski selbst, der nach seiner Flucht aus der Gefangenschaft in ein sowjetisches Strafbataillon geriet, erzählte seine Geschichte. Unter den möglichen Gründen dafür werden solche erwähnt wie der Umstand, dass viele geflüchtete Häftlinge polnischen Antisemiten zum Opfer gefallen waren, und es in den sozialistischen Zeiten quasi unangebracht war, dieses Thema aufzuwerfen, um die Beziehungen zwischen Moskau und Warschau nicht zu belasten.
Im vorigen Jahr besuchte der russische Kulturminister Wladimir Medinski Sobibor und versicherte, dass Moskau bereit sei, „an der Arbeit des Organisationskomitees teilzunehmen und die Errichtung des Memorials mitzufinanzieren“.
Jetzt wurde Russland aber eine Absage erteilt. Die Reaktion des Außenministeriums ließ nicht lange auf sich warten:
„Wir halten diese Entscheidung für unmoralisch aus der Sicht der historischen Wahrheit. (…) Die Ignoranz von historischen Fakten lässt sich nicht rational erklären und sollte von der Weltgemeinschaft nicht übersehen werden.“ Außerdem bezeichnete man das als „Teil des von Warschau in letzter Zeit demonstrierten Russlandhasses“ und „die Absicht der Polen, ihre Ansichten zur Geschichte anderen aufzuzwingen, indem sie versuchen, die Rolle der Sowjetunion und der Roten Armee im Zweiten Weltkrieg kleinzureden“.
Warschaus Position ist im Grunde kaum überraschend, aber frappierend war bzw. ist „die Leichtigkeit, mit der unsere ausgefallenen Partner im Rahmen dieses Projekts aus den Niederlanden, der Slowakei und Israel ihre Position bezüglich der russischen Beteiligung daran verändert haben“, so die russische Diplomatie.

Standard

Stellungnahmen zum Prozess der Minsker Vereinbarungen vom 23.08.2017

Quellen: die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken, dan-news, lug-info sowie ria.ru
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

de.sputniknews.com: Krieg oder Frieden: Aufgabe von Normandie-Format käme allen Seiten teuer zu stehen
Dass eine Waffenruhe die Lage im Donbass stabil verbessern wird, ist wohl wieder nur ein frommer Wunsch und eine diplomatische Floskel, schreibt das Portal „rueconomics“. Verhandlungen im Normandie-Format haben bislang jedenfalls keinen stabilen Frieden gebracht. Welche Alternativen aber gibt es zum Minsker Format?
Die Verhandlungen im Minsker Format dauern, mit Unterbrechungen, seit nunmehr drei Jahren an. Der Friede in der Ukraine ist bislang dennoch nicht gesichert, wie das Portal schreibt.
„In dieser Hinsicht wird der Minsker Prozess stark kritisiert. Alle wollen schließlich, dass die Beschlüsse von Minsk schnellstens dazu führen, die Kämpfe und das Blutvergießen im Donbass vollends zu beenden. Doch werden jedes Mal Entscheidungen getroffen, nach denen die Intensität der Zusammenstöße für eine gewisse Zeit zurückgeht und dann wieder zunimmt“, sagt der russische Historiker Jewgeni Koschokin, Professor für Außenpolitik am Moskauer Staatlichen Institut für Internationale Beziehungen MGIMO.
Das weitere Schicksal von Minsk-2 sei es, ein Gesprächs- und Verhandlungsprozess ohne konkrete Ergebnisse zu bleiben – jedenfalls solange es keine Veränderungen in der „großen Politik“ gebe, sagte der Professor.
Eine Alternative zum Minsker Prozess? Die gebe es nicht – nicht mal im Ansatz, betont er. „Möge dieser Prozess andauern, denn er ermöglicht es zumindest, das Ausmaß der Kämpfe im Donbass zu verringern.“ Für die Menschen, die dort leben, sei das ein großer Pluspunkt – ganz gleich auf welcher Seite des Konflikts sie stünden.
Der Professor betont: Dass es beim Donbass-Konflikt um konkrete Menschen gehe – um deren Leben oder Tod –, werde allzu oft vernachlässigt. Allzu oft erteile man radikale Vorschläge zum Donbass-Konflikt und dessen Lösung im Minsker Format, mahnt er.
„Jede Empfehlung zu einem solchen Konflikt wie im Donbass muss sehr vorsichtig sein. Insofern ist es schon ein Gewinn, dass es Minsk überhaupt gibt und die Zahl der Toten und Verletzten im Donbass dadurch sinkt.“
Allein könnten die Verhandlungen zur Lösung der Krise in der Ostukraine nicht ewig dauern, „gerade weil im Donbass – anders als in Transnistrien oder Bergkarabach – ständig gekämpft wird und die Konfliktparteien keine nennenswerte Bereitschaft zeigen, die Spannungen abzubauen und den Status quo zu akzeptieren.“
Und diese fehlende Bereitschaft zur Akzeptanz erschwere die Verhandlungen – „wie im Normandie-Format so auch im Minsker Prozess auf allen Ebenen.“ Eine effektive Lösung dafür existiere derzeit nicht, resümiert Professor Koschokin.
Auch der Politologe Kirill Koktysch hält den Minsker Prozess für die einzig mögliche Lösung in der Ukraine-Krise – bei all der berechtigten Kritik. Auf dieser Tatsache müsse auch das Normandie-Format aufbauen, betont er.
„In dieser ganzen Kritik liegt ein ernstes Problem: Welche Konfliktpartei als erste erklärt, dass diese ganzen Formate nicht funktionieren – diese Partei muss die ganze Verantwortung auf sich nehmen für die Zerstörung jenes dünnen Friedens und jener brüchigen Stabilität, die heute im Donbass existieren“, sagte der Analyst.
In die Zukunft des Minsker Prozesses blickt der Experte optimistisch: „Früher oder später wird es Fortschritte geben“, ist er überzeugt. „Nur hat der Westen heute weniger Zeitreserven als Russland. Auch das bestimmt die weitere Entwicklung der Lage. Doch wird niemand die Verantwortung für die Zerstörung des Minsker Formats auf sich nehmen“, sagt er.
Und: Man solle nicht vergessen, dass Minimalziele mit dem Minsker Prozess und dem Normandie-Format trotz allem erreicht worden seien. Schon deshalb habe dieses Format eine Existenzberechtigung. „Wie es dann weitergeht, ist eine ganz andere Frage“, sagt der Politologe.

Lug-info.com: Erklärung des Vertreters der LVR bei den Minsker Verhandlungen Wladislaw Dejnego zur Frage der Trennung der Kräfte
Nach einer ganzen Reihe von Treffen sowohl im normannischen Format als auch in anderen internationalen Konsultationen, die auf eine Beschleunigung der Realisierung der Minsker Vereinbarungen abzielten, kam die Hoffnung auf, heute auf der Sitzung der Kontaktgruppe Festlegungen zu den Fristen für den Abschluss der Trennung von Kräften und Mitteln im Gebiet von Staniza Luganskaja zu erreichen. Ihre Unterstützung dafür äußerten alle Teilnehmer der Konsultationen auf allen Ebenen (darunter auch der Präsident der Ukraine Pjotr Poroschnko). Seit dem 19. August hat die OSZE-Mission einen zusätzlichen Beobachtungspunkt eröffnet. Die Vertreter der Ukraine in der Kontaktgruppe müssen die gesamte Verantwortung begreifen, die im Zusammenhang mit der Sabotage dieses Prozesses auf ihnen ruht.
Seit der Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung (21.09.2016) hat die LVR mehr als 70
Mal der OSZE-Mission ihre Bereitschaft gemeldet, mit der Trennung von Kräften und Mitteln im Bereich der Brücke in Staniza Luganskaja zu beginnen. Die Ukraine hat dies kein einziges Mal getan.
14
Mal haben wir unmittelbar mit der Durchführung der Trennung begonnen, haben eine weiße Rakete (Signal der Bereitschaft zehn Minuten vor dem Beginn) abgeschossen und haben erwidernde symmetrische Schritte der ukrainischen Seite erwartet.
Aber die ukrainische Seite hat mit irgendwelchen erdachten Verletzungen des Regimes des Ruhe manipuliert und dabei Punkt 2 der Rahmenvereinbarung ignoriert, wo die Bewertung der siebentägigen Ruheperiode ausschließlich in die Kompetenz der OSZE-Mission fällt und alle unsere Versuche eine
s synchronen symmetrischen Abzug der Einheiten von der Brücke auf zuvor vorbereitete Positionen hinter dem Abzugsgebiet ignoriert.
Mehr als 40
Mal wurden während der Gültigkeit der Rahmenvereinbarung in den Berichten der OSZE-Mission sieben Tage einer vollständigen Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung am Trennungsabschnitt Nr. 1 – Staniza Luganskaja – bestätigt. Aber die ukrainische Seite hat kein einziges Mal erlaubt, diese offensichtliche, von der OSZE-Mission bestätigte Möglichkeit zur Trennung zu nutzen, indem sie mythische Verletzungen erdacht oder das Geschehen einfach ignoriert hat.
Wir sind auch heute zu jedem beliebigen Zeitpunkt zur Trennung von Kräften und Mitteln im Gebiet von Staniza Luganskaja bereit, trotz der realen Verletzung des Regimes der Feuereinstellung durch die ukrainische Seite. Nur so können wir die Spannung in diesem Abschnitt der Abgrenzungslinie senken, wo der einzige Passierpunkt
zum angrenzenden, von Kiew kontrollierten Territorium liegt. Dies wird Hoffnung auf eine Trennung in den folgenden Abschnitten geben, bis hin zur ganzen Abgrenzungslinie.

Lug-info.com: Erklärung des Vertreters der LVR bei den Minsker Verhandlungen Wladislaw Dejnego zur Frage des Waffenstillstands
Die LVR unterstützt die Initiative der Kontaktgruppe über die Einrichtung eines Waffenstillstands im Zusammenhang mit dem Beginn des Schuljahrs, die von den Regierungschefs der Länder des
normannischen Formats unterstützt wird, und bestätigt ihre Bereitschaft, eine vollständige Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung zu garantieren.
Obwohl einer Reihe solcher Entscheidungen der Kontaktgruppe, praktisch seit September 2015, nicht die notwendige Realisierung zuteil wurde, und die letzte von der ukrainischen Seite schon eine halbe Stunde nach dem Beginn verletzt wurde, haben wir dennoch die Hoffnung, dass der von dem besonderen Vertreter der OSZE in der Kontaktgruppe vorgeschlagene und von den Regierungschefs der Länder der normannischen Vier unterstützte Waffenstillstand einen nachhaltigen Charakter haben wird und es erlauben wird, Grundlagen für ein gegenseitiges Vertrauen der Konfliktseiten zu bilden und Bedingungen für die Entwicklung einer politischen Lösung des Konflikts im Donbass auf dem Weg der Realisierung der in Minsk unterzeichneten Lösungen zu schaffen.

Dan-news.info/facebook-Seite von Wiktorija Talakina: Mitteilungen von Wiktorija Talakina, Pressesekretärin des Leiters der Delegation der DVR bei den Friedensverhandlungen in Minsk Denis Puschilin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Vertreter der DVR in der humanitären Untergruppe bei den Verhandlungen in Minsk halten den Versuch Kiews, den sechsten Punkt des Maßnahmekomplexes in ihrem Ermessen liegend zu behandeln, für unannehmbar.
„Wir halten den Versuch einer verzerrten Behandlung von Punkt 6 des Maßnahmekomplexes, der einen Austausch aller Geiseln und ungesetzliche festgehaltenen Personen auf Grundlage des Prinzips „alle gegen alle“ vorsieht, für unannehmbar“, sagte Talakina.

Nach ihren Worten teilt die ukrainische Seite die Liste der Gefangenen weiter in Untergruppen und Kategorien ein und verzögert so weiter den Austauschprozess. „Die Diskussion in der Untergruppe zu humanitären Fragen dreht sich weiter um die Frage, was „alle gegen alle“ bedeutet“, unterstrich Talakina.
Die Vertreterin des bevollmächtigten Vertreters der DVR erinnerte daran, dass der Maßnahmekomplex zur Erfüllung der Minsker Vereinbarungen von allen Konfliktseiten im Donbass vereinbart und unterzeichnet wurde, darunter von den Oberhäuptern der Volksrepubliken und dem Präsidenten der Ukraine sowie im normannischen Format unterstützt wurde.
Denis Puschilin rief die OSZE-Mission zu einer angemessenen Reaktion im Zusammenhang mit dem Beschuss des Petrowskij-Bezirks von Donezk am 20. August auf, als während der Lösung eines Brands der Leiter der 3. Feuerwache des Zivilschutzministeriums der DVR Walerij Wdowitscheko getötet wurde und zwei weitere Rettungskräfte verletzt“, sagte Talakina.
Nach den Worten der Pressesekretärin nannte Puschilin eine solche vorsätzliche Eröffnung des Feuers durch die ukrainischen Streitkräfte unannehmbar. „Rettungskräfte sind keine Militärs und dürfen von der gegnerischen Seite nicht bedroht werden“, unterstrich Talakina.

Die Mitglieder der Kontaktgruppe haben einigen Fortschritt in der ökonomischen Untergruppe festgestellt. Unter anderem betrifft dies die Wasserversorgung der LVR, wo trotz der Schwierigkeiten mit der Bezahlung die Rückstände für geliefertes Wasser getilgt werden konnten und Wasserlieferungen wieder aufgenommen wurden.
Daneben ist es den Verhandlungsteilnehmern gelungen, Fragen zu erörtern, die mit der Arbeit des Unternehmens „Woda Donbassa“ verbunden sind, die Notwendigkeit der Tilgung von Lohnrückständen gegenüber den Arbeitern der Eisenbahn durch die ukrainische Seite, die Organisation einer Versammlung von Experten zum Thema der ökologischen Situation im Donbass.

Ria.ru: „Der Minsker Prozess muss aufgegeben werden, er muss gründlich verändert werden, ausgeweitet, die Vollmachten und die Zusammensetzung der Teilnehmer verändert. Dort dürfen weder DVR noch LVR vertreten sein. Weil sie dort sind, weil Russland sagt, dass dort ein Bürgerkrieg ist. Wir müssen Russland den rechtlichen Ort Minsk wegnehmen, damit sie den Minsker Prozess nicht gegen die Ukraine verwendet“, sagte der erste Präsident der Ukraine Leonid Krawtschuk am Mittwoch.
„Die Minsker Vereinbarungen waren vor anderthalb oder zwei Jahren notwendig…. Erfüllen sie jetzt ihre Hauptrolle? Nein. Das Hauptziel der Ukraine ist es, die territoriale Integrität wiederherzustellen, die Grenzen und die ukrainische Staatsmacht auf dem gesamten Territorium der Ukraine, einschließlich des Donbass und mit der Zeit auch der Krim wiederherzustellen.

Dan-news.info: Kommentar der Außenministerin der DVR Natalja Nikonorowa zu den Ergebnissen der Sitzung der politischen Untergruppe in Minsk
Die weitere Verhandlungsrunde der politischen Gruppe in Minsk hat keine positiven Ergebnisse erbracht. Trotz der direkten Anweisungen der normannischen Vier, dass das Minsker Format entsprechend Punkt 13 des Maßnahmekomplexes und mit dem Ziel der Realisierung dieses Dokuments der grundlegende Arbeitsort bleibt, warten die Vertreter der Ukraine weiterhin auf irgendwelche deutlicheren Anweisungen und Signale für den Beginn der Arbeit.

Die Kontaktgruppe und die Arbeitsgruppen in Minsk wurden gebildet und arbeiten zur Realisierung des grundlegenden Prinzips der Regelung: die Abstimmung der Mechanismen, Modalität und Einzelheiten der Implementierung der Friedensvereinbarungen zwischen Kiew und den Republiken, die die Konfliktseiten sind. Dabei versuchen die Vertreter der Ukraine, diese Arbeit in theoretische Diskussion abgleiten zu lassen, und schlagen dazu beispielsweise vor, Experten auf jede Sitzung einzuladen, ohne an diese konkrete Fragen zu haben und sie rufen mit solchen Vorschlägen sogar beim Koordinator von der OSZE Verwunderung hervor.
Unsere Position bleibt unverändert – die Existenz dieses Ortes im Rahmen des Minsker Formats gibt alle notwendigen Bedingungen für die politischen Lösung des Konflikts, deren Grundlage der besondere Status des Donbass ist. Wir bestehen darauf, dass es zur Erörterung und Realisierung des besonderen Status des Donbass keine Vorbedingungen und zusätzlichen Forderungen geben darf.
Da die Gültigkeitsdauer des Gesetzes „Über eine besondere Ordnung der örtlichen Selbstverwaltung in den einzelnen Gebieten des Donezker und Lugansker Oblast“ am 18. Oktober 2017 ausläuft, bleibt die Frage der Inkraftsetzung aller Regelungen des besonderen Status unserer Territorien offen. Die Vertreter der Ukraine
sind nicht in der Lage, ihre Positionen bezüglich der Schritte zur Vermeidung des Auslaufens der Gültigkeit des Gesetzes zum Ausdruck zu bringen, weder im Normannischen noch im Minsker Format, und sie vermeiden auch die Erörterung möglicher Folgen. Im Ergebnis kann das Resultat der Tatenlosigkeit der Kiewer Regierung in Bezug auf die Verlängerung der Gültigkeit des Gesetzes über einen besonderen Status des Donbass die Unmöglichkeit sein, die politischen Punkte des Maßnahmekomplexes zu realisieren, was dem gesamten Prozess der friedlichen Regelung erheblichen Schaden zufügen wird.

Ria.ru: „Der Vorschlag Krawtschuks, die DVR und die LVR aus dem Minsker Prozess auszuschließen, ist jenseits des gesunden Menschenverstands. Das kommt bei der ukrainischen Seite übrigens oft vor“, sagte das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko gegen über ria.
Nach seinen Worten gibt es im Donbass zwei Konfliktseiten – Kiew und die Republiken.
„Es gibt auch internationale Vermittler, zu deren Aufgabe es gehört, den Konfliktseiten bei der Regelung Unterstützung zu leisten – Russland, Deutschland, Frankreich, die OSZE“, erklärte Sachartschenko.
Nach Auffassung des Oberhaupts der DVR sind Änderungen im Minsker Format nur annehmbar, um die Effektivität des Verhandlungsprozesses zu erhöhen. Als Beispiel nannte Sachartschenko die Regelungen in Transnistrien.
„Die Zahl der Vermittler kann vergrößert werden, wenn dies als zielführend angesehen wird. Beispielsweise zwei plus fünf, wie es die ganze Zeit zur Lösung des Konflikts in Transnistrien geschah. Aber dies muss eine gemeinsame Entscheidung aller jetzigen Beteiligten des Regulierungsprozesses sein“, sagte er.

Lug-info.com: „Das weitere Treffen der Arbeitsgruppe zu humanitären Fragen hat praktisch ergebnislos geendet. Das heutige Treffen hat nicht Konstruktives erbracht“, sagte die Vertretern der LVR in der Arbeitsgruppe Olga Kobzewa.
„Bei der heutigen Sitzung fehlte einer der Vertreter der Ukraine – Wiktor Medwedtschuk“.
„Leider haben wir in Gestalt einer weiteren Vertretern Kiews – Irina Geraschtschenko – wieder gesehen, dass Geist und Buchstaben der Minsker Vereinbarungen ignoriert werden. Zuverlässige Informationen zu einer Reihe von Fragen der Tagesordnung haben die Teilnehmer der Gruppen von Geraschtschenko leider auch nicht gehört“, stellte Kobzewa fest.


Dan-news.info: Erklärung Denis Puschilins über die Vereinbarungen eines neuen Waffenstillstands im Donbass durch die Mitglieder der Kontaktgruppe
Im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Beginn des Schuljahrs wurde von der Kontaktgruppe ein Regime einer nachhaltigen und allumfassenden Feuereinstellung an der Kontaktlinie im Donbass ab 00:00 am 25. August vereinbart und unterstützt.
Wir hoffen, dass der Schulwaffenstillstand eine Verstärkung der Stabilität in der Region unterstützen wird und es erlauben wird, zur Regelung der politischen Fragen überzugehen. Die DVR ihrerseits ist bereit, alles Notwendige zur Einhaltung der angenommenen Vereinbarungen zu tun. Die Kinder des Donbass, auf welcher Seite der Kontaktlinie sie auch leben, müssen die Möglichkeit haben in Ruhe und Frieden in die Schule zu gehen.

Standard

Presseschau vom 22.08.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends / nachts:

ukrinform.ua: Mattis: Diplomatischer Druck auf Russland muss fortgesetzt werden
Die internationale Gemeinschaft müsse den diplomatischen Druck auf Russland fortsetzen, damit es die Abkommen von Minsk umsetzt, erklärte der Verteidigungsminister der Vereinigten Staaten, James Mattis, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Wie in vielen anderen Regionen der Welt unterstütze ich die diplomatischen Bemühungen, die darauf ausgerichtet sind, mit unseren Nato-Partnern und der Ukraine zusammenzuarbeiten und weiter den Druck auf Russland bezüglich der Verpflichtungen von Minsk auszuüben“, sagte Mattis.
Er fügte hinzu, es handele sich dabei um die sofortige Feuereinstellung, den Abzug der schweren Waffen und den ungehinderten Zugang der Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) zu der Konfliktzone.

Armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
Seit 22 Uhr beschießen Einheiten der 72. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Spartak. Dabei werden Mörser des Kalibers 120 und 82mm, automatische und Antipanzergranatwerfer, Abwehrgeschütze und Schützenpanzerwaffen verwendet. Der Gegner verfolgte das Ziel, einen Brand hervorzurufen und an den Häusern in der Ortschaft maximalen Schaden zu erzeugen. Dazu hat er Leuchtmörsergeschosse verwendet, die als improvisierte Brandgeschosse benutzt wurden, sowie Leuchtspurmunition. In der Folge des Beschusses haben die Flammen sechs Häuser in der Tschapajew-Straße erfasst.
Derzeit haben Feuerwehrmannschaften des Zivilschutzministeriums der DVR trotz des anhaltenden Beschusses von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte mit der Löschung des Brandes begonnen.

Ukrinform.ua: Etwa 1500 ukrainische Soldaten nehmen an Übungen außerhalb der Ukraine teil
Etwa 1500 ukrainische Soldaten werden an 16 Kommandostab-Übungen außerhalb der Ukraine teilnehmen, die auf die Vorbereitung der Einheiten der Streitkräfte der Ukraine auf die Abwehr der bewaffneten Aggression abzielen.
Das gab heute auf einem Briefing der Sprecher des ukrainischen Verteidigungsministeriums, Oberst Maksym Prauta, bekannt, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.

de.sputniknews.com: „Frische Ideen“ zu Lage in Ukraine: Putin-Berater Surkow trifft US-Sonderbeauftragten
In Minsk hat am Montag das erste Treffen zwischen dem Putin-Berater, Wladislaw Surkow, und dem US-Sonderbeauftragten für die Ukraine, Kurt Volker, stattgefunden. Bei dem Treffen, von dem Medienvertreter ausgeschlossen waren, sollten die Minsker Vereinbarungen sowie die angeblichen Raketentriebwerkslieferungen an Nordkorea besprochen werden.
Laut Angaben russischer Medien sei dieses Treffen das erste zwischen dem Putin-Vertrauten Surkow und dem amerikanischen Sonderbeauftragten für die Ukraine Volker. Die Gespräche seien bereits als „hilfreich und konstruktiv“ bezeichnet worden.
Russische Nachrichtenagenturen zitieren den Putin-Vertrauten folgendermaßen: „Wir haben uns darauf geeinigt, dass der Friedensprozess sowohl auf der politischen als auch auf der Ebene der Sicherheit schneller verlaufen kann und muss.“
Laut Surkow wurden zudem bereits Themen für weitere Verhandlungsrunden festgelegt. Man habe „frische Ideen und Herangehensweisen“ zur Umsetzung der Minsker Abkommen ausgetauscht. Ebenfalls sei deutlich zu sehen gewesen, dass auch US-Vertreter Volker eingesehen hätte, dass die aktuelle Lage in der Ostukraine für keine der involvierten Konfliktparteien annehmbar wäre.
Bereits am 17. August war bekannt geworden, dass es ein Treffen zwischen Vertretern Russlands und der USA geben werde. Dieses sollte genutzt werden, um die Minsker Vereinbarungen sowie „die von der Ukraine nicht erfüllten Punkte“ zu besprechen.
Auf eine breite öffentliche Aufmerksamkeit der Medien wurde dabei gezielt verzichtet.

Vormittags:

ukrinform.ua: Klimkin findet Ergebnisse des Treffens von Volker mit Surkow positiv
Der Minister für auswärtige Angelegenheiten der Ukraine, Pawlo Klimkin, erklärte auf dem heutigen Briefing, er finde positiv die Ergebnisse des gestrigen Treffens in Minsk zwischen dem US-Sonderbeauftragten für die Ukraine, Kurt Volker, und dem Assistenten des russischen Präsidenten Putin, Wladislaw Surkow, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Morgen habe ich ein Treffen mit Kurt Volker, wir haben vereinbart, dass wir beginnen, alle Momente detailliert nach diesem Treffen zu kommentieren. Ich finde, dass sie, erstens, positiv sind, und zweitens gefällt mir sehr der Ansatz von Kurt zu diesem Prozess und seine umfassende Vision zusammen mit uns, wie man weiter vorankommt, und seine sehr klare Position in allen Fragen“, sagte Klimkin.
Er fügte hinzu, er werde morgen nach dem Treffen mit dem US-Sonderbeauftragten „ein bisschen mehr dazu sagen“.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden sechsmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Donezkij, Kalinowo, Shelobok und Kalinowo-Borschtschewatoje.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: „Äußerst wichtig“: Litauens Außenminister zu ersten Flüssigerdgas-Lieferungen aus USA
Der litauische Außenminister Linas Linkevicius hat gegenüber Reuters die ersten Flüssigerdgas-Lieferungen aus den USA als „äußerst wichtig für die ganze Region“ bezeichnet.
Die Lieferungen sollen dem Außenminister Litauens zufolge die Energieunabhängigkeit des Landes stärken.
„Wir wollen unsere Beziehungen zu den USA in vielen Aspekten festigen, zusätzlich zu der Verteidigung und Sicherheit. Der Energiehandel ist ein strategischer Bereiche unserer Kooperation“, sagte Linkevicius.
Das Tankschiff „Clean Ocean“ hatte zuvor 140.000 Kubikmeter Flüssigerdgas aus den USA in die litauische Hafenstadt Klaipeda geliefert. Der Vertrag über die Lieferungen war im Juni zwischen Lietuvos duju tiekimas und Cheniere Marketing unterzeichnet worden.

armiyadnr.su: In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 46 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 15 Ortschaften der Republik mit Artillerie, Panzern, Mörsern, Schützenpanzerwagen und Schützenpanzern, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In der Folge der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte gibt es folgende Sch
äden (Stand 22. August):
Spartak, Tschapajew-Straße 69, 50, 102, 104 – Häuser sind in Brand geraten;
– Spartak, Kiewskaja-Straße 33, 35 – Häuser sind in Brand geraten;
Mineralnoje, Lenin-Straße 1b – ein Haus ist in Brand geraten;
Sajzewo, Politajew-Straße 70 – ein Haus ist in Brand geraten;
– Sajzewo, Geroitscheskaja-Straße 112 – ein Haus ist in Brand geraten;
– Sajzewo, Lazis-Straße 34 – Wirtschaftsgebäude sind in Brand geraten;
– Sajzewo, Rudnew-Straße 7 – die Front des Hauses und die Verglasung wurden beschädigt;
– Sajzewo, Rudnew-Straße 2 – Wirtschaftsgebäude sind in Brand geraten.
Zusätzliche Informationen werden ermittelt.

de.sputniknews.com: Kooperation Assads mit Nordkorea? Uno meldet Abfangen zweier Lieferungen nach Syrien
Zwei Güterlieferungen aus Nordkorea für das Forschungs- und Entwicklungszentrum Syriens (SSRC) sind innerhalb der vergangenen sechs Monate abgefangen worden, meldet Reuters unter Berufung auf einen Geheimbericht der Weltorganisation über Verletzung der UN-Sanktionen gegen Nordkorea.
Das von unabhängigen UN-Experten verfasste und dem UN-Sicherheitsrat vorgelegte Dokument verdeutlicht laut der Agentur nicht, wann und wo das Abfangen erfolgte, es enthält auch keine Angaben zum Inhalt der Lieferungen.
„Die Kommission prüft Meldungen über die Zusammenarbeit zwischen Nordkorea und Syrien in der Sphäre der verbotenen Chemiewaffen, der ballistischen Raketen und konventionellen Waffenarten“, zitiert Reuters aus dem Geheimbericht, der insgesamt 37 Seiten umfasst.
„Zwei UN-Mitgliedsstaaten haben die für Syrien bestimmten Lieferungen abgefangen. Ein weiterer UN-Mitgliedsstaat informierte die Kommission darüber, dass es allen Grund zu der Annahme gebe, dass die besagten Güter Teil eines Vertrags zwischen der Handelskorporation Koreas für die Entwicklung der Bergbauindustrie (Korea Mining Development Trading Corporation, KOMID) und Syrien sind“, so der Bericht.
Die Güter seien für Organisationen bestimmt gewesen, die die EU und die USA als „Schattenfirmen“ für die SSRC eingestuft hätten, heißt es.
Nach einer massiven Gasattacke im August 2013 in Ost-Ghuta, einem Vorort von Damaskus, die bis zu 1.500 Todesopfer gefordert hatte, war Syrien der Chemiewaffenkonvention (CWK) beigetreten. Dieser Schritt, der im Ergebnis der Vereinbarung zwischen Russland und den USA über die Vernichtung der C-Waffen im Land unter Kontrolle der Organisation für das Verbot chemischer Waffen erfolgte, hat eine militärische Intervention der USA in Syrien abgewendet.
Wie Syriens Präsident Baschar Assad erklärte, habe die syrische Regierung keine Massenvernichtungswaffen, darunter auch keine C-Waffen, gegen das eigene Volk eingesetzt.
Im Januar 2016 waren die in Syrien vorhandenen C-Waffen-Vorräte aus dem Land abtransportiert worden.

Dan-news.info: „Die ukrainischen Truppen haben in der Nacht Gorkij beschossen, zwei Häuser wurden beschädigt. Weitere Informationen werden ermittelt“, teilte der Leiter der Verwaltung des Kiewskij-Bezirks von Donezk Walentin Lewtschenko mit.
Der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko teilte mit, dass ukrainische Truppen in der Nacht wieder das frontnahe
Sajzewo beschossen haben. Nach seinen Worten wurden dort acht Häuser in der Gladkow-, Rudnew-, Lazis-, Geroitschakaja- und Poletajew-Straße beschossen.
Außerdem teilte die Stadtverwaltung von Jasinowataja mit, dass in
Mineralnoje im Jasinowataja-Bezirk in der Nacht durch Beschuss ein Haus in der Lenin-Straße 1 beschädigt wurde.

de.sputniknews.com: Scooter auf der Krim: Ukraine will Deutschland um Rechtshilfe bitten
Die Ukraine will sich an die zuständigen Behörden Deutschlands wenden, um von dort intentionale Rechtshilfe bei der Ermittlung gegen die deutsche Electro-Band Scooter wegen eines Krim-Besuchs zu bekommen. Dies teilte der Chef der ukrainischen Staatsanwaltschaft der autonomen Republik Krim, Gjundus Mamedow, mit.
„Derzeit unternehmen wir alle nötigen Ermittlungshandlungen“, so Mamedow. Er fügte hinzu: „Wir haben vor, eine Anfrage an unsere Kollegen in Deutschland zu richten“, damit sie bestätigen, dass die Band tatsächlich diese Grenze überquert hatte. „Dies wissen wir bis jetzt nur aus den Medien“, erläuterte er.
Mamedow schloss nicht aus, dass die ukrainische Seite das Verfahren im Weiteren an lokale deutsche Sicherheitskräfte übergeben könnte.
Die deutsche Band Scooter war am 4. August im Rahmen des Festivals ZBFest in Balaklawa aufgetreten. Die ukrainische Staatsanwaltschaft der autonomen Republik Krim leitete ein Strafverfahren gegen die deutsche Band wegen ihres Krim-Besuchs ein. Den Deutschen drohen nun acht Jahre Haft wegen der Verletzung der Einreiseregeln für Ausländer.

Dan-news.info: „Die gesellschaftliche Kommission zur Erfassung von Kriegsverbrechen der ukrainischen Regierung im Donbass arbeitet bereits seit mehr als zwei Jahren“, sagte heute gegenüber Journalisten die Rechtsanwältin und Mitglied der Kommission Jelena Schischkina. „Bis heute wurden Anträge von 1513 Einwohnern der DVR, die von den kriminellen Handlungen der ukrainischen Regierung betroffen sind, an den europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gegeben“.
Sie fügte hinzu, dass es unter anderem 171 Anzeigen wegen Todesfällen, Körperverletzung und Zerstörung von Eigentum sind, die in diesem Jahr stattgefunden haben.

nachmittags:

de.sputniknews.com: Syrien-Krieg: Assad erobert das Öl zurück
Die syrischen Regierungstruppen haben einen wichtigen Sieg errungen, der die Lösung einer der wichtigsten Aufgaben voranbringen könnte, die vor Damaskus und Moskau stehen, nämlich den Durchbruch der Blockade der vom IS kontrollierten Stadt Deir ez-Zor, schreibt die Zeitung „Kommersant“ am Dienstag.
Präsident Assads Kräfte haben nämlich die Stadt Chamima unter ihre Kontrolle genommen, die in der Wüste an der Grenze der Provinzen Homs und Deir ez-Zor liegt. Von dort aus ist der Weg nach Deir ez-Zor, das 420 Kilometer von Damaskus liegt, so gut wie frei.
Gleichzeitig leisteten auch die russischen Luft- und Weltraumtruppen ihren Beitrag zum Kampf gegen den so genannten „Islamischen Staat“: Laut einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums wurden jüngst eine große Kolonne der Islamisten, insgesamt mehr als 20 Geländefahrzeuge mit Minenwerfern und Munition, Panzerfahrzeuge, insbesondere Panzer, sowie mehr als 200 Kämpfer vernichtet, die einen Gegenschlag gegen die syrischen Regierungskräfte geplant hatten.
Dadurch hat sich die Situation für den IS in der Umgebung von Deir ez-Zor wesentlich verschärft. Die Aufhebung der Blockade dieser Stadt durch Assads Truppen ist offenbar eine Frage der Zeit. Für Damaskus wäre das ein wichtiger psychologischer Sieg.
Der Kampf um Deir ez-Zor ist eine der dramatischsten Episoden des ganzen Syrien-Kriegs. Erst im Januar war die Situation in der gleichnamigen Provinz für die syrischen Regierungstruppen kritisch, als der IS eine große Offensive begann. Die Kämpfer konnten die bei Deir ez-Zor gelegene Gruppierung der Assad-Kräfte spalten, die die Situation später nur dank der Unterstützung der russischen Luftwaffe wieder stabilisieren konnten.
Ein anderer wichtiger Faktor besteht darin, dass in der Provinz Deir ez-Zor große Ölfelder liegen. Wenn Damaskus sie zurückerobert, bekommt es eine wichtige finanzielle Einnahmequelle zurück.
„Es geht der syrischen Regierung nicht nur um die Erweiterung ihres Einflussbereichs, wenn man bedenkt, dass Deir ez-Zor und Rakka, die Hauptstadt des selbsternannten ‚Islamischen Staates‘, zwei strategisch wichtige Zentren in derselben Region sind“, sagte Professor Grigori Kossatsch von der Russischen Staatlichen Humanitären Universität. „Von Deir ez-Zor aus erfolgen Öllieferungen sowohl ins Inland als auch ins Ausland, wobei diese Wege immer noch der IS kontrolliert.“
Daher sei es für die syrische Regierungsarmee prinzipiell wichtig, ihre Kontrolle über diese Schlüsselpositionen in dieser Provinz zu festigen, und zwar schneller als ihre nominalen Verbündeten, nämlich die proiranischen Kräfte, die ebenfalls an der Kontrolle über die syrischen Ölfelder interessiert seien, ergänzte der Experte.
„Wenn wir Teherans eigene Interessen bedenken, die mit den Interessen Damaskus‘ nicht gerade übereinstimmen, sehen wir eine Konkurrenz zwischen den Kräften, die aktuell gemeinsam gegen den IS kämpfen und am Einsatz bei Rakka beteiligt sind“, so Professor Kossatsch. „Die syrische Armee, die unter Mitwirkung der russischen Luftwaffe handelt, ist dabei nicht die einzige Seite.“

Dan-news.info: Die Abschiedszeremonie für den Leiter der 3. Feuerwache des Zivilschutzministeriums der DVR Walerij Wdowitschenko, der vor zwei Tagen bei der Erfüllung seiner dienstlichen Pflicht im Petrowskij-Bezirk von Donezk getötet wurde, fand heute in der Hauptstadt der Republik statt. Um den Kollegen auf dem letzten Weg zu begleiten, kamen etwa 200 Kollegen und Verwandte des Feuerwehrmanns.
An der Trauerveranstaltung nahmen der Zivilschutzminister der Republik Alexej Kostrukbizkij, der stellvertretende Bürgermeister von Makejewka Igor Domarowskij sowie der stellvertretende Zivilschutzminister der LVR Wiktor Klimenok teil.
„Heute verabschieden wir uns von unserem Bruder, einem Zivilschützer, einem Menschen mit großer Seele, der bei der Ausübung seiner dienstlichen Pflichten starb, als Held, unter dem Feuer der ukrainischen Armee, wobei er mit seinem Körper zwei Kameraden schützte, die dank ihm am Leben blieben. Er wird für immer als talentierter Leiter, als ehrlich, offen und wahrhaft
in Erinnerung bleiben“, sagte Kostrubizkij.
Im Gespräch mit Journalisten unterstrich der Minister, dass dies seit Anfang des Konflikts im Donbass der erste Fall ist, dass ein Mitarbeiter des Zivilschutzministeriums am Arbeitsplatz getötet wurde. Der Minister äußerte sein Entsetzen, dass die ukrainischen Streitkräfte während der Löschung von Bränden in der frontnahen Zone zielgerichtet das Feuer auf Rettungskräfte eröffnen.

Die Zeremonie fand in Donezk in der Basis der ersten Feuerwache statt. Abschiedsworte sprachen Kameraden des Toten und seine Lugansker Kollegen. Nach dem Trauergottesdienst verabschiedeten sich die Versammelten von Walerij Wdowitschenko und legten Blumen nieder.
„Ich
war mit Witja Blisnjuk im Augenblick des Beschusses in der Nähe. Ich möchte Walerij Anatoljewitsch großen Dank dafür sagen, dass ich am Leben bin. Wenn er uns nicht geschützt hätte, so gäbe es uns nicht“, sagte der Feuerwehrmann Semjon Bujenka, der auch an der Tragödie beteiligt war und unter dem Feuer der ukrainischen Soldaten hätte sterben können.
Nach dem Abschied fand im Zentrum der Hauptstadt ein Trauerzug satt. Die Kolonne bewegte sich unter den Klängen von Sirenen von Feuerwehrautos durch die Schtschorse-Straße vo
m Friedensprospekt bis zum Watutin-Prospekt. Die Beerdigung fand auf dem Friedhof „Muschketowo“ im Kalininskij-Bezirk statt.
Wir fügen hinzu, dass Wdowitschenko durch einen Erlass des Oberhaupt
s der DVR Alexandr Sachartschenko postum mit dem Auszeichnung „Für Verdienste gegenüber der Republik“ ausgezeichnet wurde.

de.sputniknews.com: Erste US-Kohlelieferung in die Ukraine auf den Weg gebracht
Die USA haben im Rahmen des Abkommens zwischen dem US-Unternehmen Xcoal Energy & Resources und der ukrainischen Firma Zentrenergo die erste Partie Kohle in die Ukraine geliefert. Dies teilte die ukrainische Botschaft in den USA in ihrem offiziellen Facebook-Account mit.
„Der ukrainische Botschafter in den USA, Valeri Tschalij, hat im Hafen Baltimore an der Zeremonie der Entsendung von US-Kohle für das Unternehmen Zentrenergo teilgenommen“, heißt es in der Mitteilung. Von der amerikanischen Seite waren daran demnach der stellvertretende Handelsminister Israel Hernandez, der Berater des Energieministers für internationale Fragen, Wells Griffith, und die Leitung des Unternehmens Xcoul beteiligt.
Laut dem Liefervertrag soll die Ukraine bis zum Jahresende 700.000 Tonnen Kohle aus den USA bekommen. Der Preis für die erste Lieferung beträgt 113 US-Dollar je Tonne, doch der Preis soll variabel sein.
Im ersten Quartal dieses Jahres musste Kiew 206 Dollar je Tonne US-Kohle zahlen, was dreimal teurer ist als im selben Zeitraum des Vorjahres. Damals lag der Preis bei nur 71 Dollar.

Wie der ukrainische Präsident Petro Poroschenko zuvor gegenüber Journalisten mitgeteilte hatt, will die Ukraine im US-Bundesstaat Pennsylvania zwei Millionen Tonnen Kohle kaufen. Dabei bekräftigte er seinen Verzicht, Kohle im naheliegenden Donbass zu erwerben.
Zu Beginn dieses Jahres hatten ukrainische Extremisten die Steinkohlelieferungen aus dem Donbass blockiert. Im Februar wurde in der Ukraine der Energienotstand ausgerufen.

Dan-news.info: „Seit Beginn des Konflikts wurden bei uns etwa 2000 private Häuser beschädigt. Leider können wir die beschädigten Häuser in Spartak wegen der anhaltenden Kämpfe nicht zählen“, sagte heute gegenüber Journalisten der Bürgermeister von Jasinowataja Oleg Morgun.
Er fügte hinzu, dass in der gesamten Zeit etwa 150 Mehrparteienwohnhäuser und etwa 30 Infrastrukturobjekte beschädigt wurden. „Der Wiederaufbauprozess läuft überall, aber nicht so schnell, wie man es sich wünschen würde“, fügte der Bürgermeister hinzu.

de.sputniknews.com: Dank verregnetem Sommer: Russland bricht offenbar sowjetischen Getreide-Ernterekord
Günstige Wetterbedingungen helfen Russland, eine „beispiellose Ernte“ von Getreide einzufahren, berichtet Bloomberg. Nach Einschätzung der Experten könnte die gesamte Ernte 130 Millionen Tonnen übersteigen, was 2,6 Prozent mehr ist als das in den sowjetischen Zeiten erreichte Rekordniveau.
Nach einem Vierteljahrhundert seit dem Zerfall der Sowjetunion werden die russischen Landwirte den Getreideernte-Rekord brechen, der noch in sowjetischen Zeiten aufgestellt wurde.
Nach Angaben des analytischen Unternehmens ProZerno wird die gesamte Getreideernte mindestens 130,7 Millionen Tonnen betragen; das sind 2,6 Prozent mehr als das Rekordniveau von 1978.
„Die Wetterbedingungen waren ideal in diesem Jahr, was mit den wichtigsten Perioden der Entwicklung der Pflanzen zusammenfiel“, sagte der CEO des Unternehmens ProZerno, Wladimir Petritschenko.
Nach seinen Prognosen werden die russischen Bauern so viel Weizen und Mais einfahren wie noch nie, während die Gerstenernte die höchste seit 2008 werden wird.
Die hohen Erwartungen werden durch den Regen erklärt, der das Wachstum von Getreide im europäischen Teil Russlands stimuliert habe. In den USA und Kanada dagegen gab es Trockenperioden, die sich auf die Ernte in diesen Ländern negativ ausgeübt haben.
„Als Ergebnis hat Russland dieses Jahr seine Position als führender Hersteller von Getreide verstärkt“, schreibt Bloomberg.
Nach Angaben des US-Landwirtschaftsministeriums wird es in den Jahren 2017 und 2018 der größte Exporteur von Weizen sein.
Die „beispiellose Ernte“ hat demnach zu einem Preisrückgang bei den russischen Exporten geführt, der die Wettbewerbsfähigkeit des Landes erhöht. Bloomberg verwies darauf, dass Russland auf dem ägyptischen Markt – dem größten Importeur von Getreide in der Welt – und in anderen Ländern Nordafrikas dominiert.

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich geändert und bleibt angespannt, in den letzten 24 Stunden hat der Gegner das Regime der Feuereinstellung sechsmal verletzt.
Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten im Gebiet von Kalinowo, Kalinowo-Borschtschewatoje, Sehlobik und Donezkij. Bei den Beschüssen verwendeten die ukrainischen Streitkräfte 120mm- und 82mm-Mörser, Schützenpanzer, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 80 Geschosse abgeschossen. Verluste und der Zivilbevölkerung und den Soldaten gibt es keine.

Die OSZE-Mission hat am 19. August die Arbeit am Frontposten im Gebiet von Staniza Luganskaja, wo Kiew mehr als 70 Versuche der von den Minsker Vereinbarungen vorgesehene Trennung von Kräften und Mitteln zum Scheitern gebracht hat, rund und die Uhr wiederaufgenommen.
Noch ist es zu früh, über irgendwelche Tendenzen zu sprechen, aber am nächsten Morgen haben die ukrainischen Streitkräfte aus dem Gebiet von Kondraschewka mit Mörsern des Kalibers 120mm auf Krasnyj Jar geschossen, in ihren täglichen
Bericht hat die OSZE diese Informationen nicht aufgenommen. Es gibt nur eine Feststellung, dass es Verstöße gab.
Dennoch gibt es Informationen, dass tatsächlich am Trennungsabschnitt Nr. 1 geschossen wird. Im Bericht wird deutlich angegeben, dass das Feuer von den ukrainischen Positionen aus erfolgt.
Am 21. August sind im Gebiet von Toschkowka in der Folge einer unkontrollierten Bewegung eines Schützenpanzers zwei Soldaten der ukrainischen Streitkräfte getötet worden, die im Schatten des Fahrzeugs standen. Das Kommando der Brigade hat die Verluste als durch Beschüsse von Seiten der Volksmiliz der LVR dargestellt.
Das kommandiere Personal der ukrainischen Streitkräfte sieht seinen Untergebenen gegen Geldzahlung Nachlässigkeit und Unprofessionalität nach. Aus diesem Grund haben Fälle von nicht kampfbedingten Verlusten systematischen Charakter.
Um das wahre Ausmaß der Verheimlichung nicht kampfbedingter Verluste in der 10. Gebirgssturmbrigade
aufzudecken, ist der Kommandeur der taktischen Gruppen „Lugansk“ Oberst Romygajlo zu einer Kontrolle eingetroffen.
Ich möchte anmerken, dass der offiziellen Version nach Romygajlo eingetroffen ist, um die Lebensmittelversorgung der Brigade zu überprüfen, da sich Beschwerden von Soldaten häufen, die wie zuvor von den Kommandeuren im Stich gelassen werden, die Wasser fast aus Pfützen trinken und das essen, was sie selbst finden können. Während der Überprüfung wurden die Einheiten der Brigade in erhöhte Gefechtsbereitschaft versetzt.

de.sputniknews.com: Russlands Verteidigungschef: Das heutige Gesicht des Terrors ist ganz anders
Das heutige Gesicht des Terrors ist laut dem russischen Verteidigungsminister, Sergej Schoigu, ganz anders geprägt als früher. Er hat deshalb die Militärgemeinschaft der Welt aufgerufen, Kräfte im Kampf gegen dieses Übel zu bündeln.
„Ich halte es für extrem wichtig, die Erfahrungen im Kampf gegen den Terror auszutauschen“, sagte Schoigu bei einem Treffen mit dem Verteidigungsminister Nigers, Kalla Moutari. „Das heutige Gesicht des Terrors ist ganz anders – das sind gut vorbereitete und ausgebildete bewaffnete Formationen. Das sind keine vereinzelten Banditen, keine gesonderten Gruppen, sondern eine ernsthafte internationale Bedrohung.“
Terroristen aus aller Welt begeben sich laut Schoigu in Regionen, wo ein Machtwechsel möglich wäre, und verfolgen dort ihre eigennützigen Interessen.
„Wir haben es schon mehrfach gesagt und wiederholen es immer wieder, dass diejenigen Terroristen, die jetzt in Syrien, Afghanistan und Libyen kämpfen, irgendwann heimkehren werden“, so der Verteidigungschef weiter. „Und nun sehen wir leider die Folgen dieser Heimkehr.
Aus diesem Grund rufe Russland die militärische Gemeinschaft immer wieder zu einem Zusammenschluss der Kräfte auf.
Der nigrische Verteidigungsminister unterstützte Schoigus Appell und betonte, dass auch sein Land mit dem Problem des Terrorismus konfrontiert sei: „Libyen, Mali, Tschad und Nigeria sind unsere Nachbarstaaten“. All diese Länder kämpften um ihre Sicherheit, betonte er weiter. So kämpfe Libyen um seine Rechtsstaatlichkeit, die nicht mehr da sei, Nigeria kämpfe gegen die Terrorgruppierung Boko Haram und Mali gegen Al Qaida.

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
Die ukrainische Seite verletzt weiterhin in Verletzung aller Vereinbarungen den Waffenstillstand und verwendet dabei schwere Waffen, die an der Kontaktlinie zusammengezogen sind.

In Richtung Donezk hat der Gegner Artillerie, Panzer und Mörser verwendet. Auf neun Ortschaften und die umliegenden Gebiete wurden 31 Geschosse des Kalibers 122mm, vier Panzergeschosse, 133 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 52 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen.
Bei den Beschüssen von Spartak unter Verwendung von Leuchtmörsergeschossen von den Positionen der 72. mechanisierten Brigade aus gerieten sechs Häuser in der Tschapajew- und der Kiewskij-Straße in Brand. Auch in Mineralnoje entstand in der Folge von Beschüssen ein Brand und ein Haus brannte ab.
In Richtung Mariupol und Gorlowka hat der Gegner Panzer und Mörser verschiedenen Kalibers verwendet und neun Panzergeschosse, 53 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm auf sechs Ortschaften und die umliegenden Gebiete abgeschossen sowie Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
In der Folge eines Beschuss
es von Sajzewo unter Verwendung von Mörsern und Leuchtspurmunition von den Positionen der 128. Gebirgsjägerbrigade aus gab es einen Brand von Häusern und Wirtschaftsgebäuden in der Poletajew-, Geroitscheskaja-, Lazis- und Rudnew-Straße. In der Folge brannten zwei Häuser und zwei Wirtschaftsgebäude vollständig ab und ein Haus wurde beschädigt.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden 46 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
Verluste unter den Verteidigern der Republik gibt es keine.
Die ukrainische Seite im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination unterstützt weiterhin in jeglicher Weise bei der Realisierung der verbrecherischen Pläne ihrer Kuratoren
aus dem Stab der „ATO“. Neben falschen Beschuldigungen bezüglich Beschüssen von unserer Seite, die regelmäßig von der Führung der ukrainischen Seite im Gemeinsamen Zentrum verbreitet werden, behindern ihre Vertreter in jeglicher Weise die Durchführung von Arbeiten zum Wiederaufbau von Lebenserhaltungsobjekten des Donbass.
So waren für heute um 8:30 an der Abgrenzungslinie im Gebiet von Leninskoje die Durchführung von Reparaturarbeiten an einer Wasserleitung geplant, die in der Folge von Beschüssen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte beschädigt wurde. Die Sicherheit bei der Durchführung dieser Arbeiten sollte nach einer Vereinbarungen durch die Anwesenheit von Vertretern beider Seiten im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination, der OSZE-Mission und des Roten Kreuzes garantiert werden. Aber die Vertreter der ukrainischen Seite haben den Wiederaufbau des lebenswichtigen Objekts sabotiert und sind in dem genannten Gebiet zur angesetzten Zeit nicht erschienen. In diesem Zusammenhang haben die Arbeiten einer Reparaturbrigade vom zeitweise von den ukrainischen Streitkräften besetzten Territorium nicht begonnen und die Hälfte der Einwohner von Gorlowka ha
t wie zuvor kein Wasser.
Nach uns vorliegenden Informationen nehmen die Verluste, die nicht mit der Erfüllung von Kampfaufgaben verbunden sind, in den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte zu. Die Kommandeure der Einheiten versuchen, die getöteten und verletzten Soldaten der ukrainischen Streitkräfte in jeglicher Weise vor dem übergeordneten Kommando zu verheimlichen. Am schlimmsten steht die Sache in der 28. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte in Richtung Mariupol. Nach uns vorliegenden Informationen übersteigt allein im Juli dieses Jahres die Zahl der getöteten und verletzten Soldaten der 28. Brigade zwanzig. Hauptursache der nicht kampfbedingten Verluste bleibt der Genuss von Alkohol und Drogen, deren Lieferung von sogenannten Freiwilligen im Austausch gegen Waffen und Munition durchgeführt wird.
Auch die
Zahl der Selbstmorde wächst, unter anderem auch unter den Offizieren. So hat sich in der 72. mechanisierten Brigade vor zwei Tagen ein Offizier im Rang eines Hauptmanns aus der Leitung der Brigade erhängt. Vor dem Tod hatte er sich mehrfach bei Kameraden beklagt, dass er an diesem Krieg nicht länger beteiligt sein will, dass er nicht um Entlassung nachsuchen kann, weil er im „Zivilleben“ ohne Mittel dastehen wird. Nach allem zu urteilen befand sich der ukrainische Offizier vor einer schweren Wahl und wählte den einzigen für sich möglichen Weg – aus dem Leben zu scheiden.

de.sputniknews.com: Estland durch „Selbstokkupation“ bedroht – Staatspräsidentin Kaljulaid
Für Estland ist die Gefahr einer „Selbstokkupation“ im Anzug, sagte die estnische Präsidentin Kersti Kaljulaid bei einer feierlichen Zeremonie zum Tag der Wiederherstellung der Unabhängigkeit, berichtet das Portal BaltNews.ee.
„Die Einschränkung der Freiheit für eine beliebige heilige Idee, sei es die Reinheit der estnischen Nation oder eine bessere Lebensmittelauswahl, bedeutet den Beginn einer Okkupation von sich selbst“, sagte Kaljulaid.
Früher sei nur eine fremde Macht als Gefährdung der Demokratie betrachtet worden, ergänzte sie.
Eine „Selbstokkupation“ beginne dann, wenn man aufhört, andere Ideen zu hören, und sich unter dem Banner nur einer Idee zusammenschließt. „Darauf folgt das Verbot einer anderen Meinung, die nun als quengelndes Gejaule vernommen wird, denn andere Gedanken, denen man nicht zuhört, werden zum Geräusch“, so Kaljulaid.
Der estnische Justizminister Urmas Reinsalu hatte im März erklärt, die Regierung des Landes habe vor, eine Entschädigung für die „sowjetische Okkupation“ einzufordern, und wolle in diesem Bereich mit Lettland und Litauen eng zusammenarbeiten. „Zu diesem Zweck ist eine Expertenkommission gebildet worden, die Informationen und Materialien zur Schadenbewertung systematisieren und veröffentlichen soll“, sagte Reinsalu.
Estland, Lettland und Litauen waren im Sommer 1940 der Sowjetunion beigetreten. Dieses Ereignis wird jetzt in allen Baltischen Staaten als Beginn der „sowjetischen Okkupation“ angesehen.

Dan-news.info: „Es ist gelungen, eine Regime der Feuereinstellung zur Wiederaufnahme der Reparatur- und Wiederaufbauarbeiten an der Wasserleitung des Kanals Sewerskij Donez – Donbass zwischen Dsershinskoje und Gorlowka zu vereinbaren. Gemäß der Vereinbarung sollte eine Gruppe von Ingenieuren gleichzeitig von zwei Seiten unter Anwesenheit des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination, der OSZE und des Roten Kreuzes mit den Arbeiten beginnen. Die ukrainische Seite im Gemeinsamen Zentrum und ihre Ingenieure sind nicht vor Ort erschienen“, teilte der Vertreter der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung mit.
Die Vertreter der kommunalen Strukturen von Seiten der DVR begann
en mit der Ausführung der Arbeiten. Der Wiederaufbau findet unter Anwesenheit von Beobachtern der OSZE, des IKRK und von russischen Offizieren im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination statt. Die einseitige Reparatur wird jedoch nicht das gewünschte Ergebnis erzielen.
„Die einseitige Reparatur hat keinen besonderen Sinn, weil der Abschnitt vollständig repariert werden muss, sowohl auf unserem Territorium als auch auf dem ukrainischen. Nur in diesem Fall kann die genannte Wasserleitung in Betrieb genommen werden“, sagte der Vertreter der Republik im Gemeinsamen Zentrum.

de.sputniknews.com: Raketen und Panzer: Demokratische Kräfte Syriens bekommen 60 Lkws voll US-Kriegsgerät
Die Demokratischen Kräfte Syriens sollen am Montag erneut schwere Waffen und Panzertechnik aus den USA bekommen haben. Dies teilte ein namentlich nicht genannter Sprecher des Militärbündnisses gegenüber Sputnik mit.
„Die USA liefern uns regelmäßig schwere Waffen und Panzertechnik. Am Vortag sind bei uns 60 Lkws mit schweren Waffen, darunter Raketen, Gewehren, Haubitzen und Hummer-Geländewagen, eingetroffen“, so der Sprecher.
Zudem sollen auch Pick-ups der Marke Toyota für die Transportierung der Kämpfer bei Einsätzen geliefert worden sein. Er verwies darauf, dass die Waffen und Panzertechnik über die Autobahn durch das nordirakische Territorium transportiert und danach nach Rojava gebracht worden seien. Von dort aus seien sie mit den Lkws in die Umgebung von Rakka geliefert worden.
Medienberichten zufolge sollen die USA im Rahmen des Einsatzes zur Befreiung Rakkas von der Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) bereits insgesamt 1300 Lkws mit schweren Waffen und Panzertechnik gebracht haben.

Dnr-online.ru: Heute wurde in Jasinowataja auf dem Ruhmesplatz ein Denkmal in Erinnerung an die getöteten Verteidiger der Stadt und friedlichen Einwohner eingeweiht. An einer Trauerkundgebung zum 3. Jahrestag der Befreiung von Jasinowataja von den ukrainischen Truppen nahmen der Bürgermeister Oleg Morgun, der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko und mehr als 200 Einwohner und Gäste der Stadt teil.
Das Denkmal stellt ein geöffnetes Buch aus schwarzem Granit dar, das Erinnerungsinschriften enthält.
Wie Oleg Morgun anmerkte, wurde das Denkmal auf Bitten nicht gleichgültiger Bürger als Zeichen für die Heldentat der Verteidiger der Republik und für die getöteten friedlichen Einwohner ein
geweiht.
„Sie erfüllten ihr Pflicht als Bürger in einer schweren Zeit und zögerten nicht, ihre Heimat, ihre Sprache und ihre Recht auf Selbstbestimmung zu verteidigen.
Ewiges Andenken den Jasinowatajern, die durch die Kugeln und Geschosse der ukrainischen Soldaten starben. Es gingen Menschen auf der Höhe ihrer Kräfte. Mit keinen Worten kann man die Verwandten und Freunde trösten. Aber wir müssen uns an die Toten erinnern. Denn Erinnerung ist fester als Stein und sie ist unsterblich“, sagte Oleg Morgun.
Um das Andenken der Toten zu ehren, kamen auch Veteranen des Großen Vaterländischen Kriegs. Vor den Versammelten sprach der Veteran des Großen Vaterländischen Kriegs, der Teilnehmer der Siegesparade auf dem Roten Platz Alexej Kushilnyj:
„Vor 72 Jahren hat unser Volk einen sehr blutigen Krieg durchlebt. Heute ist der Donbass wieder unter Feuer und eine neue Generation kämpft gegen die braune Pest. Die Ukrofaschisten zerstören und setzen Städte in Brand, sie töten friedliche Einwohner – alte Leute und Kinder.
Dies ist eine neue Seite in der Geschichte unseres Volk
es, die nicht vergessen und vergeben werden darf.
Ich bin stolz, dass die heutige Generation einen Heldentat vollbringt, die in nichts hinter den Siegen der vergangenen Jahre zurücksteht“.
Der Priester Witalij Bakun führte einen Trauergottesdienst für die Toten durch,
erläuterte das Denkmal und betete für ein Ende des Krieges.
Mit einem dreifachen Salut und einer Schweigeminute ehren alle Anwesenden das Andenken der Toten.
„Jasinowataja, Donezk, Gorlowka – das sind Städte, die in einer Reihe stehen. Bis heute gibt es in Jasinowataja etwa 60 getötete friedliche Einwohner, in Gorlowka sind es 235. Wir müssen uns an
sie erinnern. Es ist unsere Verpflichtung, uns an diejenigen, die für die Freiheit des Donbass starben, zu erinnern“, sagte Iwan Prichodko.
Die Trauerkundgebung endete mit der Niederlegung von Blumen am Denkmal für die Toten.

ukrinform.ua: Poroschenko: Ich bin sicher, dass wir den Donbass zurückgewinnen werden
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat bei der heutigen Eröffnung der 200 m langen renovierten strategischen Brücke über den Fluss Siwerskyj Donez in der Stadt Isujm des Gebiets Charkiw erklärt, die Ukraine werde die besetzten Gebiete des Donbass zurückgewinnen, berichtete ein Ukrinform-Korrespondent.
„Ich bin mir sicher, dass wir Dolschansk, den Donbass zurückgewinnen und die Straße Kiew-Charkiw-Dolschansk wiederherstellen werden, weil sich die Wirtschaft erholt. Gestern habe ich im Gebiet Kirowohrad, in Kropywnyzkyj, gesagt, und heute sage ich das hier, dass das schwierigste bereits vorüber ist. Die schwierigste Prüfung haben wir bestanden. Gegenwärtig verwandeln wir zusammen mit euch die Ukraine in einen erfolgreichen Staat und die Ukrainer in erfolgreiche Menschen, die stolz auf ihr Land sind“, sagte der Präsident.
Er sagte weiter, dass die Ukraine auch die Vollendung des Baus der Straße nach Dolschansk feiern wird.

de.sputniknews.com: Verdacht auf Betrug: Star-Regisseur Serebrennikow in Russland festgenommen
68 Millionen Rubel, fast eine Million Euro, soll der russische Regisseur Kirill Serebrennikow veruntreut haben. Russische Strafverfolger haben den Filme- und Theatermacher wegen Verdachts auf Betrug in besonders schwerem Fall vorläufig festgenommen. Das Ermittlungskomitee, die Strafverfolgungsbehörde des Landes, hat dies am Dienstag bekanntgegeben.
Kirill Serebrennikow werde verdächtigt, eine Veruntreuung von mindestens 68 Millionen Rubel organsiert zu haben. Diese Summe sei dem Regisseur in den Jahren 2011 bis 2014 für die Umsetzung des Projekts „Plattform“ bereitgestellt worden. Mitarbeiter der Hauptabteilung für besonders schwere Fälle hätten den Verdächtigen vorläufig festgenommen, teilte eine Sprecherin des Ermittlungskomitees mit.
Am Dienstag wurde Serebrennikow die Anklage überreicht, sie lautet „Betrug in besonders schwerem Fall“. „Im Zuge der Befragung als Angeklagter hat er seine Schuld nicht zugegeben“, hieß es ferner aus dem Ermittlungskomitees. Nun werde man über weitere Präventionsmaßnahmen entscheiden.
Die Ermittler stufen die Tat gemäß § 159 Abs. 4 des StGB Russlands als „Betrug in besonders schwerem Fall“ ein.
Kirill Serebrennikow bestreitet die Vorwürfe – wie auch bei seiner ersten Befragung durch die Strafverfolger vor drei Monaten. Die Ermittler sehen die Vorwürfe jedoch durch Zeugenaussagen bestätigt. So soll die ehemalige Buchhalterin der Theatertruppe „Studio 7“, Nina Masljajewa, angegeben haben: Kirill Serebrennikow und zwei weitere dieser Tat mitverdächtigte Theaterschaffende hätten einen Tatplan ausgearbeitet und die besagte Summe mit ihrer Hilfe als Bargeld abgehoben.
Zur Person: Kirill Serebrennikow, Jahrgang 1969, war schon während seines Studiums in der Heimatstadt Rostow-am-Don als Regisseur der Theatergruppe seiner Hochschule tätig. In den Neunziger Jahren arbeitete er beim Fernsehen und inszenierte Theaterstücke in seiner Heimatstadt.
Sein Moskauer Debüt als Regisseur feierte er im Jahr 2000. Danach inszenierte er Stücke an den renommiertesten Bühnen der Hauptstadt. Im Jahr 2011 gründete er das Projekt „Plattform“, dessen Artdirector er wurde. Ein Jahr danach gründete er die Theatertruppe „Studio 7“. Im selben Jahr wurde er zum Artdirector des Moskauer Gogol-Theaters ernannt, welches er wenig später reformierte und in Gogol-Zentrum umbenannte.
Kirill Serebrennikow ist auch als Filmemacher bekannt. Er drehte unter anderem die Filme „Playing the Victim“, „Der Verrat“ und „Jurjew den“.
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Dnr-online.ru: Darüber, wie die Entwicklung einer Oligarchie in der DVR verhindert werden kann, zu was dies in der Ukraine geführt hat und welche Folgen dies für den Donbass hatte, sprach heute in einem Interview mit der offiziellen Seite der DVR die stellvertretende Leiterin des Exekutivkomitees der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“ Olga Posdnjakowa.
„Der Kurs unserer Staates ist auf Entwicklung und Gedeihen gerichtet, wo
die Interessen des Volkes zum Dreh- und Angelpunkt gemacht werden. Wenn man den Begriff der Oligarchie betrachtet, so kann man zu dem Schluss kommen, dass dies ein beschränkter Kreis von Personen ist, der seine zutiefst persönlichen Interessen verfolgt, vom Volk ist nicht die Rede. Wenn man über einen oligarchischen Staat spricht, was die Ukraine zurzeit ist, kann man sagen, dass eine Wende zum Besseren nicht vorgesehen ist. In der Geschichte haben solche Staaten meistens im Ergebnis eines Staatsstreichs, einer Revolution oder eines Bürgerkriegs geendet, wie es mit der Ukraine geschehen ist.
Für uns als junge Republik ist es sehr wichtig, das der Staat von einem Patrioten geführt wird, und die strategischen Industriebereiche müssen auch in den Händen des Staates konzentriert sein. Außerdem ist zur Bildung eines starken Landes auch eine ideologische Komponente notwendig und unsere Aufgabe ist es, alte Traditionen und Prinzipien zurückzuholen, die seit langer Zeit unsere sind, die in den letzten 20 Jahren versucht wurden aus dem Bewusstsein unserer Menschen zu löschen.
Eine Oligarchie ist für den Staat immer schädlich und verfolgt nie die Interessen des Volkes. Ein deutliches Beispiel ist die Privatisierung, wo eine große Menge staatlichen Eigentums in die Hände eines engen Kreises von Personen geraten ist. In der Folge hat eine geringe Zahl von Menschen Verfügung über das Vermögen, das durch die Arbeit vieler Generationen angehäuft wurde. Der ukrainische Oligarch Rinat Achmetow, der sich für einen echten Patrioten des Donbass hält, hat in seinen Händen strategische Industriebereiche konzentriert, um mit ihrer Hilfe auf die Vertreter der Staatsmacht einzuwirken.
Um eine Wiederholung des ukrainischen oligarchischen Szenario zu vermeiden, ist es in erster Linie notwendig, eine leistungsfähige gesetzgeberische Basis zu schaffen, in der die Gesetze maximal zum Nutzen des Volkes sind“, unterstrich Olga Posdnjakowa.

de.sputniknews.com: Polnische Reparationsforderungen nun auch an Russland? Moskauer Politiker kommentiert
Als wahnsinnig hat der russische Sicherheitspolitiker Alexej Puschkow den Vorstoß polnischer Abgeordneter bezeichnet, auch von Russland Kriegsreparationen einzufordern.
„Wieder Wahnsinn in Polen: Man will von Russland Reparationen in Billionenhöhe für historischen Schaden“, kommentierte Puschkow vom Sicherheitsausschuss des Föderationsrat (russisches Parlaments-Oberhaus) via Twitter. „Es ist Zeit, den Preis für ihre Befreiung von Hitler zu berechnen.“
Nach Angaben der Zeitung Dziennik.pl wollen polnische Sejm-Abgeordnete von der Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS) Russland zur Kasse bitten. So habe Stanislaw Pieta gefordert, Russland solle „Billionen von Zloty für Verbrechen der Sowjetunion“ blechen. Seine Parteikollegin Malgorzata Gosiewska warf Russland vor, polnische „Industrie und Kunstgüter geplündert“ zu haben.

Abends:

dnr-news.com: Poroschenko beabsichtigt, die Idee des Einsatzes von Friedenstruppen im Donbass im September in der UN-Vollversammlung vorzustellen
Petr Poroschenko hat vor, im September auf der UNO-Vollversammlung die Idee des Einsatzes von Friedenstruppen im Donbass zu präsentieren. Dies erklärte er heute im Rahmen seines Besuchs im Oblast Lugansk, den ukrainische Fernsehsender übertrugen.
„Die Frage einer Blauheln-Mission der UNO und einer bewaffneten OSZE-Mission, da will ich offen zu Ihnen sein, bewegt sich nur schwer. Dies geschieht nur wegen des kategorischen Unwillens Russlands, Frieden im Donbass zu schaffen. Und schlimmer noch, wegen des kategorischen Unwillen Russlands, die Ukraine in Ruhe zu lassen. Doch ich bin zuversichtlich, dass steter Tropfen den Stein höhlt, deshalb werde ich im nächsten Monat die Idee eines Blauhelmeinsatzes in der UN-Vollversammlung vorstellen“, sagte Poroschenko im Verlauf seiner Rede.
Er beklagte auch, dass Russland als UN-Sicherheitsratsmitglied Veto-Recht besitze:
„Ja, das Aggressorland in ständiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat und hat damit leider das Veto-Recht, doch das heißt nicht, dass wir einen solchen Beschluss anstreben sollten, um so mehr, weil es nur gerecht wäre, denn die Ukraine ist eine der größten Mitwirkenden bei den Blauhelmeinsätzen der UNO. Ein solcher Beschluss zeigt noch einmal, wer wer ist, besonders, wenn Russland sein Veto-recht nutzen will, wie es das getan hat mit unserer Initiative gemeinsam mit vielen Ländern, die uns unterstützt haben, für ein internationales Tribunal im Zusammenhang mit dem Angriff gegen das malaysische Flugzeug MH-17“, fügte der ukrainische Präsident hinzu.

de.sputniknews.com: Wettkampf auf Krim: Kiew winkt Wasserspringern mit Haftstrafen
In dieser Woche findet auf der Krim ein internationaler Wettkampf im Wasserspringen statt. Daran sollten eigentlich Sportler aus den USA, Großbritannien, Kolumbien, Mexiko und zahlreichen anderen Ländern teilnehmen. Wie das Portal „Public Super“ jedoch berichtet, versuchte Kiew auf ungalante Weise, sie daran zu hindern.
Es heißt, es hätten sich nicht alle Teilnehmer des Turniers getraut, auf die russische Halbinsel zu reisen. Der Grund: Die Sportler hätten am Vorabend Briefe von der ukrainischen Botschafterin in Großbritannien, Natalia Galibarenko, erhalten, in welchen sie darauf verwiesen habe, dass die Krim ukrainisches Territorium sei und dass den Sportlern wegen Auftritten auf der Halbinsel Strafverfahren seitens Kiews drohen würden.
Wie das Portal schreibt, wurde dieser Brief jedoch nicht an die Organisatoren des Freerate Cliff Diving World Cup geschickt, sondern an die Vertreter der ähnlichen Wettkämpfe Red Bull Cliff Diving. Galibarenko soll einfach die zwei Veranstalter verwechselt und ihren Droh-Brief an den falschen gerichtet haben. Das Durcheinander sei passiert, weil fast alle Teilnehmer des Turniers auf der Krim in der Vergangenheit ebenso bei Red Bull Cliff Diving aufgetreten seien. Es heißt, die Vertreter von Red Bull hätten den aus Versehen an sie geschickten Brief an den richtigen Empfänger weitergeleitet.
Quellen im Organisationskomitee zufolge haben zum heutigen Zeitpunkt bereits drei Sportler aus Angst vor Sanktionen ihre Teilnahme am Wettkampf zurückgezogen: der Kolumbianer Orlando Duke, der Mexikaner Jonathan Paredes und ein amerikanischer Sportler, der seine Absage mit einer vor dem Abflug zugezogenen Verletzung begründet haben soll.
Laut dem Portal haben die Organisatoren des Wettkampfes allerdings bereits einen Ersatz für die fehlenden Teilnehmer gefunden. So soll das Turnier plangemäß am Freitag auf dem Felsen Diva in der Stadt Simeis stattfinden.

Standard

Presseschau vom 21.08.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends / nachts:

Dan-news.info: „Es hat ein Treffen des Koordinators der humanitären Untergruppe Toni Frisch mit Verwandten von von der ukrainischen Seite festgehaltenen Personen stattgefunden. Bei dem Treffen waren auch Menschen anwesend, die in ukrainischer Gefangenschaft waren und bereits durch einen Austausch befreit wurden“, teilte der Apparat der Bevollmächtigten für Menschenrechte in der DVR mit.
Es wurden Fragen der Haftbedingungen in den Strafanstalten der Ukraine, die qualitativ schlechte medizinische Behandlung, die Anwendung ungesetzlicher Methoden der Befragung gegenüber den festgehaltenen Personen und der Unwille der Vertreter der Ukraine, die Gefangenschaft von Menschen offiziell zu bestätigen, erörtert. Außerdem befragten Menschen, die aus der Gefangenschaft befreit wurden, Frisch zur Nichteinhaltung der Prozeduren und der Haftfristen ohne offizielle Anklage durch die Ukraine.
„Schlüsselfrage war die Frage der Durchführung eines Austausches. Leider haben die Angehörigen der festgehaltenen Personen auf diese Frage keine eindeutige Antwort erhalten“, fasste der Apparat der Bevollmächtigten zusammen.

Armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
Heute ab 18:30 wurde die Umgebung von Donezk, namentlich Staromichajlowka, das Gebiet des Flughafen und der Jasinowataja-Bezirk der Republik intensiv von Seiten der ukrainischen Streitkräfte beschossen. Dabei hat der Gegner Mörser des Kalibers 120mm, Schützenpanzerwagen, Granatwerfer und großkalibrige Maschinengewehre verwendet. Derzeit geht der Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte weiter. Informationen über Verletzte werden ermittelt.

Dan-news.info: „Derzeit wird von den Positionen der ukrainischen Truppen aus auf das Territorium des Donezker Flughafens, das Gebiet des Volvo-Zentrums und die Umgebung geschossen sowie auf die Umgebung von Jasinowataja und des Gewerbegebiets und auf Staromichajlowka im Westen von Donezk. Bis 19:00 wurden mehr als 150 Mörser- und Artilleriegeschosse festgestellt“, teilte der Vertreter der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung mit.
Nach seinen Angaben verwenden die ukrainischen Streitkräfte Mörsergeschosse des Kalibers 82mm, Schützenpanzer- und Schützenpanzerwagenwaffen verschiedener Art, Granatwerfer und Schusswaffen. Derzeit gehen die Beschüsse weiter. Informationen über Verletzte und Zerstörungen werden ermittelt.

de.sputniknews.com: Iran verlangt von Washington 245 Millionen Dollar Entschädigung
Der Iran fordert von den USA eine Entschädigung in Höhe von 245 Millionen Dollar für die Opfer der C-Waffen-Angriffe während des Irak-Iran-Kriegs. Bei diesem Krieg hat Washington den damaligen irakischen Präsidenten Saddam Hussein unterstützt. Das berichtet die Agentur Fars am Sonntag.
Laut dem offiziellen Sprecher des zuständigen Gerichtes, Gholam Hossein Mohseni Eje’i, strengten 18 Menschen, die an den Giftgasattacken gelitten oder ihre Nächsten verloren hatten, eine Klage an. Das Gericht lehnte ihre Forderungen ab.
Der Irak hatte demnach während des Ersten Golfkriegs 1980/1988 Chemiewaffen gegen den Iran eingesetzt. Unterlagen des US-Geheimdienstes CIA sollen zeigen, dass Washington davon gewusst habe. Die US-Regierung habe Hussein über die Bewegungen der iranischen Streitkräfte informiert, obwohl sie sich dessen bewusst gewesen sei, dass er aufgrund dieser Informationen Giftgasangriffe anordnen würde.
So sei im März 1988 ein kurdisches Dorf, das unter der Kontrolle der iranischen Truppen stand, mit chemischen Substanzen attackiert worden. 5000 Menschen seien dabei ums Leben gekommen, über 10 000 weitere seien verletzt worden – darunter großteils Zivilisten. In den folgenden Jahren seien noch Tausende aufgrund der Giftstoffe an Krankheiten oder Geburtsfehlern gestorben.

Armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der
Im Vorfeld des Unabhängigkeitstags der Ukraine haben Einheiten der 57. Panzergrandierbrigade unter dem Kommando des Kriegsverbrechers Krasilnikow versucht, ihre Meisterschaft darin zu zeigen, sich vor dem Kommando einzuschmeicheln und haben einen Versuch unternommen, unsere Positionen im Gebiet von
Shabunki einzunehmen. Aber der Gegner hat eine gleichartige und angemessene Antwort erhalten und ist schmachvoll geflohen.
Die aktiven Handlungen des Gegners waren mit Beschüssen von Wohngebieten des Petrowskij-, des Kiewskij- und des Kujbyschewskij-Bezirks von Donezk sowie des Jasinowataja-Bezirks der Republik verbunden, wobei Artillerie des Kalibers 122mm, 120- und 82mm-Mörser, Schützenpanzerwagen, Granatwerfer und großkalibrige Maschinengewehre verwendet wurden.
Ich empfehle dem Kommando der ukrainischen Streitkräfte ein weiteres Mal nachdrücklich, von der Verwirklichung der verbrecherischen Pläne Abstand zu nehmen und nicht nur den Worten nach, sondern auch in der Tat die erreichten Vereinbarungen zu erfüllen. Ich hoffe, dass die erfolgten Ereignisse für Sie eine Lehre für die Zukunft sein werden. Ich unterstreiche
meinerseits, dass die Streitkräfte der Donezker Volksrepublik unerschütterlich ihre Bürger verteidigen und immer bereit sind, den Feind zu schlagen!

Lug-info.com: „Heute haben die ukrainischen Streitkräfte wieder die Ortschaften der LVR beschossen. Die ukrainischen Streitkräfte verwenden Brandgeschosse beim Beschuss von Ortschaften und setzen somit Häuser friedlicher Bürger in Brand“, teilte der offizielle Vertreter der Volksmiliz Oberstleutnant Andrej Marotschko mit.
„Hier sind keine unserer Soldaten, es ist eine Sommerhauskooperative, die sich bei
Kalinowo befindet und alle Bürger, die hier wohnen, sind Zivilisten. Beim Löschen des Brands wurden 120mm-Brandgeschosse entdeckt, die auf unsere Seite geschossen wurden und die speziell zum Inbrandsetzen unseres Territoriums verwendet werden.
Nachdem der Brand einige Häuser vernichtet hatte, verbreitete er sich auf einer Fläche von etwa 20 Hektar und konnte nur durch Spezialtechnik des Zivilschutzministeriums der LVR gelöscht werden.

Mil-lnr.info: Erklärung der Volksmiliz der LVR
Heute um 1:30 haben die ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von
Kalinowo-Borschtschewatoje einen weiteren Versuch unternommen, uns zur Erwiderung des Feuers zu provozieren. Als sie begriffen, dass die Provokationen nicht gelungen sind, haben die Verbrecher aus den ukrainischen Streitkräfte eine massive Vorbereitung mit Artillerie unter Verwendung von 122mm-Artillerie, 120mm- und 82mm-Mörsern begonnen. Aber auch dies wurde von den Einheiten der Volksmiliz der LVR nicht erwidert.
Ein solches Verhalten des Gegners bringen wir mit dem sich nähernden Unabhängigkeitstag der Ukraine in Verbindung, an dem das Kommando der „ATO“ danach lechzt, über „Siege an der Front“ zu berichten.
Wir erklären offiziell, dass die niederträchtigen Provokationen der Ukraine, die auf die Entfachung des Konflikts und die Verletzung der Minsker Vereinbarungen abzielen, von uns nicht aufgenommen werden.
Wenn aber jemand einen Versuch des Durchbruchs auf das Territorium unserer Republik unternimmt, wird er angemessen abgewehrt werden. Wir sind immer bereit zur Verteidigung unseres Landes!

Vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 11 Mal das Territorium der LVR beschossen, ein Soldat der Volksmiliz starb, zwei wurden verletzt. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
„Am 20. August um 13:25 wurde in der Folge eines Beschusses von
Kalinowo aus Richtung Nowoswanowka en Soldat verletzt. Um 17:25 wurde bei einem Beschuss des Gebiets von Kalinowo-Botschtschewatoje aus Richtung Nowoalexandrowka ein Soldat getötet, einer wurde verletzt“, berichtete die Volksmiliz.
Ebenfalls beschossen wurde das Gebiet von
Perwomajsk, Krasnyj Jar und Shelobok.
Geschossen wurde
mit Artilleriegeschützen des Kalibers 122mm, 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Antipanzerraketenkomplexen, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Donezker Volksrepublik: Ukrainische Armee versucht Durchbruch
Die ukrainischen Kämpfer haben versucht, die Verteidigungslinie der selbsterklärten Volksrepublik Donezk im Vorort der Stadt Donezk zu durchbrechen. Dies teilte der Vizechef der Volkswehr der Volksrepublik, Eduard Bassurin, mit.
Die Abteilungen der 57. Panzergrenadierbrigade unter Führung von Krassilnikow haben Bassurin zufolge versucht, die Stellungen der Volksrepublik Donezk zu erobern.
„Der Gegner hat eine angemessene und adäquate Antwort bekommen und ist mit Schimpf und Schande geflohen“, so Bassurin.
Er fügte hinzu, dass bei der Attacke die Randgebiete von Donezk beschossen wurden. In diesem Zusammenhang empfahl Bassurin dem Kommando der ukrainischen Streitkräfte, die Minsker Abkommen einzuhalten.
Außerdem teilte der Volkswehr-Sprecher der selbsternannten Lugansker Volksrepublik (LVR), Andrej Marotschko, mit, dass ukrainische Kämpfer erneut die Ortschaften der Republik beschossen hätten, wobei sie beim Beschuss des Dorfes Kalinowo Brandmunition eingesetzt hätten.
„Die ukrainischen Streitkräfte setzen bewusst Brandmunition ein, um bei dem Beschuss der Ortschaften die Häuser von Zivilisten zu zerstören“, erläuterte Marotschko. „Hier gibt es keine Militärs, das ist eine Genossenschaft von Datschen, die sich nahe der Ortschaft Kalinowo befindet, und alle Bürger, die hier wohnen, sind Zivilisten“, sagte er weiter.
Zuvor hatte Bassurin mitgeteilt, dass sich die ukrainischen Kämpfer derzeit darauf vorbereiteten, den bewaffneten Konflikt wieder aufzunehmen, und eine Offensive in Richtung Gorlowka einleiten könnten.

Dnr-online.ru: Die Kommunalwirtschaft von Donezk und namentlich die kommunalen Unternehmen verschiedenster Bereiche, darunter im Transportwesen, durchleben zur Zeit nicht die besten Zeiten – als Erbe der vorhergehenden Regierung verfügt die Stadt über Unternehmen mit einem Verschleiß der Ausrüstung von etwa 80%. Aber trotz der offensichtlichen Probleme löst die Stadtverwaltung weiter nicht nur die aktuellen Probleme, sondern erstellt auch Pläne für die Zukunft, indem sie die Arbeit der Unternehmen und die Bedingungen für ein gutes Leben der Bürger verbessert. Darüber berichtete in einem Interview mit der offiziellen Seite der DVR der Bürgermeister von Donezk Alexej Kulesmin.
Während des Gesprächs merkte er an, dass trotz der geringeren Finanzierung im Vergleich zu den Vorkriegszahlen die Arbeit bezüglich der Reparatur von Straßen, der Reinigung des Territoriums dank einer engen Zusammenarbeit zwischen den Ministerien und Behörden, die das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko gewährleistet, rechtzeitig und qualitativ hochwertig erfolgt.
„Eine nicht unwichtige Rolle bei der Lösung vieler Aufgaben spielt die Optimierung der verschiedenen Richtungen der Aktivitäten der Verwaltung von Donezk – Arbeit auf ein Ergebnis hin, dabei müssen die Menschen sich
wohlfühlen. Zweifellos spielen unter heutigen Bedingungen die sparsame Verwendung des Budgets und die vernünftige Verwendung staatlicher Gelder eine nicht unwichtige Rolle, aber keine Einsparungen auf Kosten der Menschen und der Arbeiter. Wie das Republikoberhaupt Alexandr Sachartschenko sagte – wir arbeiten ehrlich, schnell und sauber“, unterstrich Alexej Kulesmin.
Alexej Kulesmin unterstrich, dass Donezk immer nicht nur ein Industrie- sondern auch ein Kulturzentrum war.
„Donezk
wurde immer durch eine große Zahl von Gästen besucht. Deshalb waren die Anforderungen vor allem an den Zustand des Transportsystem aus offensichtlichen Gründen sehr hoch.
Man kann über den vernachlässigten Zustand vieler abgelegener Straßen der Stadt sprechen, vor allem im privaten Sektor. So gibt es allein im Kirowskij-Bezirk mehr als 250 Straßen, die niemals asphaltiert waren, und etwa 220 Straßen hatten nie eine Beleuchtung. Und das ist nur der Kirowskij-Bezirk.
Wir haben einiges, an dem wir arbeiten müssen. Zweifellos wird es nicht gelingen alles sofort anzugehen, aber alle notwendige Arbeit wird erfolgen“, unterstrich Alexej Kulesmin.

de.sputniknews.com: Poroschenko stolz auf „verbesserten“ Sowjet-Panzer T-72A – VIDEO
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat vor kurzem auf Facebook von der Modernisierung des Kampfpanzers T-72A berichtet. Es gibt auch ein Video mit der Militärmaschine.
„Der Kampfpanzer T-72A ist noch sicherer und effektiverer geworden“, hieß es.
Bei der Modernisierung durch die „Kiewer Panzerfabrik“ wurden laut Poroschenko die Erfahrungen der ukrainischen Soldaten im Osten des Landes berücksichtigt.
Die ukrainische Armee wird jeden Tag stärker“, sagte er.
Zuvor hatte das staatliche Rüstungsunternehmen Ukroboronprom berichtet, dass die Kiewer Panzerfabrik den Panzer vom Typ T72AS modernisiert.
Die neue Version unter der Bezeichnung T-72AMT ist mit Reaktivpanzerung vom Typ Nosch ausgestattet, die bereits in den Panzern Bulat und Oplot installiert ist.
https://www.facebook.com/petroporoshenko/videos/1083147085153016/

armiyadnr.su: In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 43 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 12 Ortschaften der Republik mit Artillerie, Panzern, Mörsern, Schützenpanzerwagen und Schützenpanzern, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In der Folge der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte gab es folgende Schäden (Stand 21. August):
– Nabereshnoje, Molodjoshnaja-Straße 1 – Wirtschaftsgebäude wurden zerstört;
– Donezk, Petrowskij-Bezirk, Seljonyj-Gaj-Straße 115 – Brand eines Hauses;
– Donezk, Petrowskij-Bezirk, Karnawalnaja-Straße 7 – durch Splitter wurde das Dach und Fensterscheiben beschädigt;
– Donezk, Kiewskij-Bezirk, Swoboda-Straße 15 – Dach und ein Wirtschaftsgebäude beschädigt;
– Donezk, Kiewskij-Bezirk, Noworossijskaja-Straße 9 – Wände eines Gebäudes beschädigt, es ist eine Grasfläche von 400 m² abgebrannt;
– Donezk, Kujbyschewskij-Bezirk, Gradostroitelej-Straße 92 – Verglasung und Teil der Fassade beschädigt;
– Donezk Kujbyschewskij-Bezirk, Morosow-Straße 10 – das Dach ist zerstört, die Fassade beschädigt;
– Donezk, Kujbyschewskij-Bezirk, Gradostroitelej-Straße 90 – ein Geschoss ist nicht detoniert;
– Jasinowataja, Temersjew-Straße 5 – in der Folge eines Beschusses wurde Walentina Grigorjewna Woroneshskaja, geb. 21.11.48 verletzt;
– Station Donezk-Sewernyj, ein Reparaturausrüstungsdepot wurde beschossen, Verglasung und Fassade des Gebäudes sind beschädigt.
Weitere Informationen werden ermittelt.

de.sputniknews.com: Abenteuerspielplatz Ukraine: US-Stützpunkt und Raketen für Nordkorea
Uli Gellermann
Die komplette westliche Medienwelt weiß über die neuesten Fälle von islamisch angestrichenem Terror detailliert zu berichten.
Wer da Terror übt, wer da Autos in Menschenmengen fährt oder wahllos um sich sticht, das sind die Amateure der zweiten, dritten Generation muslimischer Einwanderer aus den westeuropäischen Ländern, in denen sie jetzt glauben Rache üben zu müssen. Rache für ihre sozialen Niederlagen, für die Verachtung, die sie ständig erfahren, für die Kriege des Westens in den islamischen Ländern. Dass sie missbraucht werden, von ihren anonymen Hintermännern in der dunklen Hierarchie des IS ebenso, wie sie ausgeschlachtet werden von der Medienfront, die an den Kriegen in Afghanistan, Libyen oder Syrien Quote gemacht hat und ideologische Feldgewinne: Das haben die kleinen Lichter in den Gefängnissen, in denen man sie rekrutiert hat, nicht gelernt.
Für den großen Terror sind die Profis zuständig: Die Absolventen der Militärakademien, geschult in den Stäben der postkolonialen Armeen auf dem Weg zu den neuen Kolonien. Eine dieser Kolonien ist die Ukraine. Ein Land, das lange Zeit dem imperialen Einfluss entzogen schien, das aber spätestens seit dem EU-Assoziierungsabkommen als fette Beute aufschimmert. Es sind weniger die ukrainischen Rohstoffe, nach denen die westeuropäischen Regenten an der Seite der USA so heftig interessiert waren und sind. Es ist zum einen der Absperrhahn für russisches Gas, den die Ukraine in der Hand hält, zum anderen ist es die geostrategische Bedeutung des Landes, die den Profis in den NATO-Stäben das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Die Hoffnung, in der Ukraine die weiche Flanke Russlands zu finden, lässt den Kriegs-Profis keine Ruhe. Da will man nicht einmal die Umsetzung der militärischen Komponente des Abkommens mit der EU abwarten. Wohl deshalb haben Ende Juli die sogenannten SEABEES, die Bautruppen der US-Marine, den Auftrag bekommen, einen US-Marinestützpunkt an der Schwarzmeerküste zu errichten. Der neue Kommandoposten soll im ukrainischen Hafen Otschakow seinen Platz finden, nur rund 300 Kilometer von Sewastopol, dem Heimathafen der russischen Schwarzmeerflotte entfernt. In solchen Plänen lauert der Kriegsterror der Profis, dessen Ausmaß jeden Amateur-Anschlag übersteigt.
Das ist ein abenteuerlicher Versuch einen militärtaktischen Vorteil zu erlangen, der natürlich auf Dauer in einen strategischen Gewinn umgemünzt werden soll. Dass dieser Gewinn nur Krieg mit Russland bedeuten würde, dass dieser scheinbare Gewinn zu schwersten Verlusten führen würde, das müsste selbst den größten Idioten im Pentagon klar sein. Aber für ein Abenteuer sind sowohl die Navy-Planer, die sich weit weg vom Schuss wähnen als auch die Kiewer Gambler – deren Nähe zum Schluss den Verstand offenkundig nicht schärft – stets zu haben.
Wie es um die Hirne in der deutschen Außen- und Militärpolitik bestellt ist, muss man nicht rätseln, wenn man auf die Website des Auswärtigen Amtes sieht:
„Deutschland unterstützt die Ukraine seit 2002.“
Bei welchen Vorhaben unterstützten die Hasardeure im Außenministerium, die sich frech „Deutschland“ nennen, die Ukraine noch? Nur beim Versuch Russland so lange zu provozieren, bis jemand im Kreml die Nerven verliert? Oder auch beim Export von Raketen-Triebwerken an Nordkorea? Eine brisante Lieferung, von der das „International Institute for Strategic Studies“ (IISS) jüngst der New York Times erzählte. Das Institute steht dem britischen Geheimdienst nah, näher, am nächsten. Und der hat keinen Grund die Ukraine zu verleumden. – Es war der heutige Bundespräsident und damalige Außenminister Steinmeier, der Anfang 2014 auf dem Kiewer Maidan das Abenteuer einer Westbindung der Ukraine prominent unterstützt hat.
Die Regierung, die diesem Abenteuer entsprungen ist, hat aus dem Land längst einen Spielplatz für irre Projekte aller Art geformt. Und der ehemalige Obergefreite der Luftwaffe Steinmeier ist als Betreuer des gefährlichen militärischen Abenteuerspielplatzes offenkundig nicht tauglich.

Dan-news.info: „In der Nacht auf den 21. August wurden die Bezirke Kujbyschewskij, Kirowskij und Kiewskij von Donezk beschossen“, teilte das Bürgermeisteramt mit.
Im Kiewskij-Bezirk in der Swoboda-Straße 15 wurde das Dach einer Sauna und ein Anbau getroffen, im Kujbyschewskij-Bezirk in der Gradostroitelej-Straße 92 traf ein Geschoss auf einen Hof, in der Folge wurde die Verglasung des Hauses beschädigt. In Staromichajlowka am westlichen Rand der Hauptstadt gab es einen Treffer auf ein Haus und zwei Garagen.
Später wurde bekannt, dass im Petrowskij-Bezirk der Stadt in der letzten Nacht durch das Feuer der ukrainischen Kräfte ein privates Haus in der Karnavalnaja-Straße 79 beschädigt wurde.

de.sputniknews.com: USA setzen Visa-Ausstellung in Russland aus
Die USA setzen ab dem 23. August die Ausstellung von Nicht-Immigrationsvisa in Russland aus. Die amerikanische Botschaft in Moskau führte die Entscheidung auf den von Russland geforderten Personalabbau zurück.
Die Ausstellung der Nicht-Immigrationsvisa werde landesweit bis auf weiteres ausgesetzt, bestätigte die US-Botschaft am Montag. Ab dem 1. September würde die Ausstellung wieder aufgenommen, allerdings nur in Moskau.
Ende Juli hatte Russland von den USA gefordert, die zahlenmäßige Stärke des diplomatischen und technischen Personals der US-Botschaft in Moskau und der Generalkonsulate in Sankt Petersburg, Jekaterinburg und Wladiwostok bis zum 1. September auf 455 Menschen zu reduzieren und so in Übereinstimmung mit der Personalstärke der russischen Vertretungen in den USA zu bringen.
Damit reagierte Moskau auf die Ausweisung von Dutzenden russischen Diplomaten aus den USA im Dezember 2016. Laut dem russischen Präsidenten Wladimir Putin müssen insgesamt 755 Mitarbeiter diplomatischer Missionen der USA Russland verlassen.

Dan-news.info: „Heute Morgen hatte die OSZE vor, an den Ort der Tragödie im Petrowskij-Bezirk von Donezk (wo gestern ein Feuerwehrmann durch ukrainisches Feuer starb – Anm. d. Übers.) zu einer Inspektion zu fahren. Um 9:10 Uhr begann ein Beschuss von den Positionen des 46. Spezialbataillons „Donbass-Ukraina“ aus dem Gebiet von Marjinka auf Trudowskije. Wegen des anhaltenden Feuers war die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination gezwungen, die Fahrt der OSZE zu verschieben“, teilte der Vertreter der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung mit.

de.sputniknews.com: Einreisebeschränkung: Russland verspricht USA „spiegelbildliche“ Antwort
Nach der Ankündigung der USA, die Visa-Ausstellung in Russland drastisch zu begrenzen, verspricht Andrej Klimow, Vizechef des Auswärtigen Ausschusses des Föderationsrats (russisches Parlaments-Oberhaus), Gegenmaßnahmen.
Die US-Botschaft in Moskau kündigte am Montag an, die Ausstellung amerikanischer Nicht-Immigrationsvisa ab dem 23. August in ganz Russland bis auf weiteres auszusetzen. Ab dem 1. September würde die Ausstellung wiederaufgenommen, allerdings nur in Moskau. Die Botschaft führte die Entscheidung auf den von Russland geforderten Personalabbau zurück.
„Das ist eine Demarche“, kommentierte Andrej Klimow. „Russland wird auf seine Antwort nicht warten lassen. Diese Antwort wird spiegelbildlich sein.“

Lug-info.com: „In Folge des Beschusses des Territoriums der LVR wurden acht Wohnhäuser in Krasnyj Jar beschädigt“, teilte der zuständige Diensthabende des Zivilschutzministeriums der LVR, der Major des Zivilschutzes Konstantin Dachnenko mit.

nachmittags:

de.sputniknews.com: „Logik der bunten Revolution“: Lawrow verurteilt neue US-Einreisebeschränkungen
Hinter den angekündigten Einreisebeschränkungen der USA gegen die Russen sieht der russische Außenminister Sergej Lawrow eine „Logik der Organisation bunter Revolutionen“.
„Mein erster Eindruck ist, dass die Amerikaner mit diesen Entscheidungen versuchen, bei den russischen Bürgern eine Unzufriedenheit mit der russischen Regierung auszulösen“, sagte Lawrow am Montag.
„Das ist eine bekannte Logik, die Logik derjenigen, die bunte Revolutionen organisieren“, äußerte Lawrow. Nach seiner Einschätzung zeigt die Administration Trump mit dieser Entscheidung eine „Trägheit“ aus der Zeit von US-Präsident Obama.
Laut Lawrow wird Russland nicht automatisch reagieren und den einfachen Amerikanern nicht die Einreise erschweren.
„Was unsere Antwort angeht, so müssen wir zuerst die Entscheidungen der Amerikaner studieren“, sagte Lawrow. „Ich kann jetzt nur eins sagen: Wir werden unseren Zorn nicht an den amerikanischen Bürgern auslassen.“ Wer das Gegenteil erwartet habe, habe sich geirrt.
Die US-Botschaft in Moskau kündigte am Montag an, die Ausstellung amerikanischer Nicht-Immigrationsvisa ab dem 23. August in ganz Russland bis auf weiteres auszusetzen. Ab dem 1. September würde die Ausstellung wiederaufgenommen, allerdings nur in Moskau. Die Botschaft führte die Entscheidung auf den von Russland geforderten Personalabbau zurück.

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
Während sie in Worten die vollständige Einhaltung der Minsker Vereinbarungen erklärt, unternimmt die ukrainische Seite tatsächlich alle Anstrengungen für eine Wiederaufnahme des militärischen Konflikts.
In Richtung Donezk hat der Gegner Artillerie und Mörser verwendet. Auf elf Ortschaften und die umliegenden Gebiete wurden 74 Geschosse des Kalibers 152 und 122mm, 120 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 51 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen.
In der Folge eines Beschusses von Jasinowataja wurde
Walentina Grigorjewna Woroneshskaja, geb. 21.11.1948, wohnhaft Revoluzionnaja-Straße 2, verletzt. Ebenfalls wurde ein Repaturdepot beschossen, wo die Fassade und die Verglasung des Gebäudes beschädigt wurden.
In Erfüllung seiner Pflicht zur Lösung eines Brandes, der in der Folge eines Beschusses des Petrowskij-Bezirks von Donezk von Seiten der ukrainischen Streitkräfte
entstanden war, starb ein Mitarbeiter des Zivilschutzministeriums der DVR durch gezieltes Feuer von den Positionen des nationalistischen Bataillons „Donbass“, zwei weitere wurden verletzt.
Bei den Beschüssen des Kujbyschewskij-, Kiewskij- und Petrowskij-Bezirks wurden sieben Häuser zerstört.
In Richtung Mariupol hat der Gegner Mörser verschiedenen Kalibers verwendet und 38 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm auf acht Ortschaften und die umliegenden Gebiete abgeschossen sowie Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden 43 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
Gestern haben die Streitkräfte der Donezker Volksrepublik einen
Versuch zur Schaffung eines Brückenkopfes durch die Kräfte eines Panzergrenadierzugs der 57. Panzergrenadierbrigade, der im folgenden dem Angriff auf Donezk im Bereich des Flughafens dienen sollte, unterbunden. Wir waren gezwungen, auf den angreifenden Gegner gleichwertig und adäquat zu reagieren und haben die Erfüllung der Aufgaben, die von der ukrainischen Führung im Vorfeld des „Unabhängigkeits“tags der Ukraine gestellt worden waren, erfolgreich zum Scheitern gebracht. Dabei betrugen die Verluste der ukrainischen Seite zwei Tote und fünf Verletzte, außerdem wurde ein Schützenpanzerwagen zerstört. Ein solches Geschenk zum bevorstehenden Feiertag in Form von Gratulationsbegräbnissen haben der Kommandeur der „ATO“ Lokota und der Kommandeur der 57. Brigade Krasilnikow den Familien der toten ukrainischen Soldaten gemacht. Bei der Verteidigung der Grenzen der Republik starb ein Soldat der Streitkräfte der DVR.
Es ist wichtig anzumerken, dass große Verluste unter den ukrainischen Soldaten nicht nur durch fehlerhafte Handlungen der Kommandeure hervorgerufen werden, sondern auch durch das Fehlen von gegenseitiger Unterstützung unter den Einheiten. Dies ist bereits das zweite deutliche Beispiel für das Fehlen gegenseitiger Hilfe. Das erste war in der letzten Woche, als Kämpfer des „Rechten Sektors“ mit zwei Gruppen einen Versuch unternahmen, vordere Positionen der Volksmiliz einzunehmen, dabei verweigerten die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte ihnen die Feuerunterstützung. Das zweite war gestern. Dieses Mal haben die Nationalisten die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte nicht mit Feuer unterstützt, im Zusammenhang damit gibt es in der ukrainischen Armee so bedeutsame Verluste.
Ich merke an, dass diese Ereignisse sich vor den Augen amerikanischer Journalisten entfalteten, die persönlich von der „Kraft“ und „Unbesiegbarkeit“ der ukrainischen Armee überzeugten.
Außerdem verfügen wir über Informationen, die Beunruhigung hervorrufen müssen. Es handelt sich um den geplanten Besuch von Kontrollpunkten für die Ein- und Ausreise an der Abgrenzungslinie durch Mitglieder verschiedener europäischer gesellschaftlicher Organisationen ohne Anwesenheit von OSZE und IKRK im Zeitraum vom 22. bis 23.August.
Das Kommando der „ATO“ ist bereits mehrfach der Vorbereitung gestellter Aufnahmen und der Erzeugung falscher Beweise überführt worden, die die DVR der Verletzung des Regimes der Feuereinstellung beschuldigen sollen. Im Zusammenhang damit gibt es eine große Wahrscheinlichkeit, dass dieser Besuch vom ukrainischen Militärkommando für seine hinterlistigen Zwecke genutzt werden wird.

de.sputniknews.com: Putin ernennt neuen Botschafter in den USA
Russlands Präsident Wladimir Putin hat den bisherigen Vize-Außenminister Anatoli Antonow zum neuen Botschafter in den Vereinigten Staaten von Amerika ernannt. Der 62-jährige Antonow löst Sergej Kisljak (66) ab, der im Juli nach neun Jahren in Washington seine Amtszeit beendet hat.
Ein entsprechender Erlass des Präsidenten wurde am Montag auf der Webseite des Kreml veröffentlicht. Demnach wird Antonow zudem zum russischen Beobachter bei der Organisation Amerikanischer Staaten ernannt.
Der Karrierediplomat Anatoli Antonow war von 2011 bis 2016 stellvertretender Verteidigungsminister Russlands. Davor hatte er mehr als 30 Jahre beim Außenministerium in Moskau gearbeitet.

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich
verschärft, in den letzten 24 Stunden hat der Gegner elf Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten im Gebiet von
Beresowskoje, Kalinowo, Kalinowo-Borschtschwatoje, Perwomajsk, Shelobok und Krasnyj Jar. Die ukrainischen Streitkräfte haben 122mm-Artillerie, 120mm- und 82mm-Mörser, Schützenpanzer, lenkbare Antipanzerraketen, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen verwendet.
Insgesamt wurden 358 Geschosse auf das Territorium der Republik abgeschossen. In der Folge der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte
starb ein Soldat der Volksmiliz der LVR, zwei wurden verletzt.
Nachdem es ihm nicht gelang, die Erwiderung des Feuers von Seiten der Volksmiliz zu erreichen, beschoss der Gegner eine Reihe von Wohngebieten von Krasnyj Jar und Kalinowo-Bortschtschewatoje.
Um möglichst hohen Schaden für friedliche Einwohner zu erzielen, haben die ukrainischen Streitkräfte Brandartilleriegeschosse verwendet. Nach Angaben des Zivilschutzministeriums der LVR wurden in der Folge der Beschüsse acht Wohnhäuser beschädigt oder zerstört.
Meinerseits will ich erklärten, dass die Volksmiliz der LVR wie zuvor die Minsker Vereinbarungen streng einhält und nicht auf Provokationen des Gegners eingeht. Wir setzen auf eine friedliche Regelung der Konflikts im Donbass, aber falls diese durch die ukrainische Seite gebrochen wird, sind wir bereit, unsere territoriale Integrität zu verteidigen und dem Gegner an der gesamten Kontaktlinie eine Niederlage zuzufügen.

Wir stellen weiter Vorkommnisse und Verbrechen in der „ATO“-Zone unter Beteiligung von betrunkenen Soldaten der ukrainischen Streitkräfte fest.
Im Gebiet von Troizkoje starb ein Soldat der 10. Gebirgssturmbrigade aufgrund von unvorsichtigem Umgang mit einer Granate, zwei – die Soldaten Shabko und Kowalenko – wurden verletzt.
Der Kommandeur der Brigade Subanitsch versucht ein weiteres Mal die wahren Ursachen des Todes und der Verletzungen der Soldaten vor dem übergeordneten Kommando zu verheimlichen, indem er die Verluste auf Beschüsse von Seiten der Volksmiliz schiebt.

de.sputniknews.com: „Türkische Soldaten und andere Okkupanten vertreiben“: Neue Miliz entsteht in Syrien
Nach Erkenntnissen von Sputnik ist im bewaffneten Konflikt in Syrien eine neue Gruppierung entstanden. Der Chef des neugegründeten „Bataillons der Revolutionskräfte“, Hussem Çapo, hat in einem Interview die Aufgaben des neuen Kampfgebildes erklärt.
Am vergangenen Wochenende entstand auf der Karte der syrischen Konfliktparteien anscheinend eine neue Kraft: Nördlich von Aleppo wurde die Bildung einer neuen Kampfstruktur unter dem Namen „Bataillon der Revolutionskräfte“ angekündigt, die unter Kontrolle der „Demokratischen Kräfte Syriens“ stehen soll.
Das Kommando der Gruppierung ließ bereits verkünden, das Ziel der Gruppe sei „die Vertreibung von türkischen Soldaten und aller Okkupanten aus den syrischen Gebieten“.
„Innerhalb von sieben Jahren Syrienkrieg haben wir viele radikale Gruppierungen gesehen. Das entscheidende Sagen haben jedoch immer das syrische Volk und die Revolutionäre gehabt“, sagte der Anführer des neuen Kampfgebildes, Hussem Çapo, gegenüber Sputnik.
Die angekündigte „neue Revolutionskraft“, die aus jungen Kurden, Arabern, Turkmenen und Armeniern bestehe, solle sich dem Terrorismus und der Okkupation widersetzen, erläuterte er. Der Stamm der neugebildeten Gruppe, die den „Demokratischen Kräften Syriens“ untergeordnet sei, bestehe aus Freiwilligen aus der Rgion Shehba.
„Unser Bataillon bekommt keine Waffen und keine Hilfe von den USA“, betonte Çapo. Auch beim Training der Soldaten sei die Gruppe nicht auf die US-Amerikaner angewiesen: Die Kämpfer des Bataillons würden „aus eigener Kraft“ ausgebildet.
„Unser Hauptziel ist es, die Okkupanten aus unseren Gebieten zu vertreiben“, hob Çapo hervor.
„Die Anzahl unserer Kämpfer nimmt täglich zu, und wir stellen bereits eine ernsthafte Kraft dar“, behauptete er. Das Bataillon wolle in der nächsten Zukunft auch Frauen in seine Reihen aufnehmen.

de.sputniknews.com: Russischer Generalstab: Aleppo vollständig von Terroristen befreit
Den syrischen Regierungstruppen ist es nach russischen Angaben gelungen, die nordwestliche Provinz Aleppo an der Grenze zur Türkei vollständig von den Terroristen zu befreien.
„In den vergangenen vier Wochen haben sich in Syrien wichtige Wandlungen vollzogen: Die Regierungstruppen, unterstützt durch die russische Luftwaffe, brachten der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) in Zentralsyrien eine schwere Niederlage bei“, teilte General Sergej Rudskoj, Chef der Hauptverwaltung Operatives im russischen Generalstab, am Montag mit.
„Die Provinz Aleppo wurde vollständig von Terroristen befreit“, so der General. Die Dschihadisten seien von mehr 2700 Quadratkilometern verdrängt worden, darunter aus mehr als 50 Ortschaften….

Ukrinform.ua: Erwartungen des Verteidigungsministers vom Treffen mit Mattis:
Der Verteidigungsminister der Ukraine, Stepan Poltorak, erwartet einen konstruktiven Dialog und die Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten nach dem Besuch des Pentagon-Chefs James Mattis in Kiew.
„Ich hebe hervor und schätze die Unterstützung der Vereinigten Staaten und den Besuch des US-Verteidigungsministers, General Mattis, in der Ukraine. Ich hoffe auf einen konstruktiven Dialog und gute Zusammenarbeit“, twitterte Poltorak.

de.sputniknews.com: Österreich: Infrastrukturminister plädiert für Transsib-Verlängerung bis Wien
Die Transsib-Breitspurbahn soll verlängert werden: Der Bau einer Strecke zwischen Kosice und Wien beginnt laut dem Infrastrukturminister Österreichs, Jörg Leichtfried, offenbar ab 2023. Dies berichten österreichische Medien.
Österreichs Infrastrukturminister Jörg Leichtfried sowie der Deloitte-Partner Alexander Kainer haben am Freitag eine Studie präsentiert. „Grundtenor: Die Breitspurverlängerung samt Bau eines Terminals auf österreichischem Boden würde der heimischen Wirtschaft einen großen Schub verleihen“, berichtet der TV-Sender ORF.
Dem Minister zufolge können die Bauarbeiten ab 2023 eingeleitet werden. Die gesamten Baukosten sollten etwa 6,5 Milliarden Euro betragen. Jährlich rechnet man mit rund 20.000 Zügen zu je 67 Waggons.
„Österreich ist das logische Land, wo die Transsib enden soll. Hier kann die Transsib an das hochrangige europäische Eisenbahnnetz, die Schifffahrt und auch den Flughafen Wien angebunden werden“, so der Minister. Er fügte hinzu: „Ich will Österreich zur Logistikdrehscheibe in Europa machen.“
Leichtfried zufolge soll die Entscheidung über den Bau einer rund 400 Kilometer langen Verlängerung der Breitspurbahn ab dem ostslowakischen Kosice bis in den Wiener Raum „jetzt“ getroffen werden.
Die EU-Sanktionen gegen Russland würden das Projekt weder gefährden noch bremsen. Von der EU soll es dem TV-Sender zufolge wohlwollende Signale für das Projekt geben.
Die Transsibirische Eisenbahn, kurz Transsib genannt, ist mit 9288 Kilometern die längste Eisenbahnstrecke der Welt, mit mehr als 400 Bahnhöfen zwischen Moskau und Wladiwostok am Pazifik. Sie ist die Hauptverkehrsachse Russlands.

de.sputniknews.com: Jagd auf IS: Russland intensiviert Angriffe vor Deir ez-Zor
Die russische Luftwaffe hat die Angriffe auf den Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) im Raum des syrischen Deir ez-Zor deutlich intensiviert. Nach Angaben des Generalstabs in Moskau ist diese Region entscheidend für den Sieg über die berüchtigte Terrormiliz.
Die Intensität der Angriffe sei auf 60 bis 70 pro Tag gestiegen, um die Terroristen zu vernichten, die im Raum Deir ez-Zor eingekesselt seien und einen Durchbruch versuchten, teilte General Sergej Rudskoj, Chef der Hauptverwaltung Operatives im russischen Generalstab, am Montag mit.
Mit der Befreiung der Stadt Deir ez-Zor, die seit Jahren von den Dschihadisten belagert wird, werde die Zerschlagung des IS weitgehend beendet sein. Bereits zuvor hatte Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu erklärt, dass in Deir ez-Zor über die endgültige Befreiung Syriens von der berüchtigten Terrormiliz entschieden werde.
In diesem August habe die russische Luftwaffe, so Rudskoj weiter, insgesamt 2518 Angriffe in Syrien geflogen. Es seien Panzerfahrzeuge des IS und 106 auf Jeeps angebrachte schwere Maschinengewehre zerschlagen sowie bis zu 800 Terroristen getötet worden.

Armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des Kommandos der Streitkräfte der DVR
Um 14:30
Uhr wurde die Umgebung von Jasinowataja von den Positionen der 72. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte aus mit Mörsern des Kalibers 82mm beschossen. In der Beschusszone befand sich ein Beobachtungsposten des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination. Zum Glück wurde niemand verletzt.
Außerdem wurde von den Positionen der 128. Gebirgsjägerbrigade aus Sajzewo mit
Schusswaffen mit Leuchtspurmunition beschossen. Ein Feld geriet in Brand, das Feuer griff auf ein Haus in Showanka über. Einheiten der ukrainischen Streitkräfte setzen den systematischen Beschuss dieses Gebiets fort.

de.sputniknews.com: Ukraine modernisiert Sowjet-Panzer „illegal und ineffektiv“ – Experte
Die Modernisierung des Panzers T-72A, über die der ukrainische Präsident Petro Poroschenko vor kurzem berichtet hat, ist laut dem Chefredakteur des russischen Magazins „Nationale Verteidigung“, Igor Korotschenko, „illegal und ineffektiv“.
Der Waffenexperte hat im Gespräch mit RT darauf hingewiesen, dass die Ukraine Panzer erhalten habe, die zum Moment des Sowjetunion-Zerfalls in den Lagern der Militärbereiche von Kiew, Odessa und des Karpatenvorlandes gestanden seien. Seitdem habe die Ukraine diese Panzer sukzessiv verkauft.
Die Modernisierung des Panzers T-72A sei illegal und im Großen und Ganzen ineffektiv, denn sein Entwickler, die russische Maschinenbau- und Rüstungsfirma „Uralwagonsawod“, habe sich nicht daran beteiligt.
Den Angaben von Korotschenko nach verbucht Kiew die Modernisierung der sowjetischen Technik als einen Erfolg. Die Realität sei aber, dass die ukrainische Rüstungsindustrie aufgrund der Verschlechterung der Beziehungen zu Russland zum Erliegen gekommen sei und nur eine begrenzte Auswahl an Waffen produzieren könne.
„Heute ist dort ein großer Verfall mit massiven Entlassungen zu beobachten – das ist die Realität der ukrainischen Rüstungsindustrie“, so Korotschenko.
Zuvor hatte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko via Facebook von der Modernisierung des Kampfpanzers T-72A berichtet. Dieser sei noch sicherer und effektiverer geworden. Dabei habe die „Kiewer Panzerfabrik“ die Erfahrungen der ukrainischen Soldaten im Osten des Landes berücksichtigt.

Ukrinform.ua: In den letzten 24 Stunden seien durch Kämpfe im Gebiet der Antiterror-Operation (ATO) keine ukrainischen Soldaten getötet worden, gab heute auf einem Briefing in Kiew der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für ATO, Oberst Oleksandr Motusjanyk, bekannt.
„In den letzten 24 Stunden ist zum Glück kein ukrainischer Soldat getötet worden, fünf Soldaten wurden jedoch verletzt“, sagte Motusjanyk.
Nach Angaben der ukrainischen Aufklärung sollen in der vergangenen Woche 20 Terroristen getötet und 51 verletzt worden sein. Größte Verluste hatten die Rebellen in Richtung Mariupol.

de.sputniknews.com: „Täglich Zivilisten getötet“: Neue Opferzahlen bei US-Luftschlägen in Raqqa:
Dutzende Zivilisten sind am Sonntag bei den Luftschlägen der US-geführten Anti-IS-Koalition in der syrischen Stadt Raqqa getötet worden, berichtete die Nachrichtenagentur AFP mit Berufung auf Angaben von Menschenrechtlern.
Laut Rami Abdel Rahman, einem Mitarbeiter der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, sind am Sonntag in Raqqa bei Luftschlägen der internationalen Koalition 27 Zivilisten umgekommen, darunter sieben Kinder.
Täglich werden Zivilisten getötet“, sagte der Beobachter. Je näher die Kämpfe dem dichtbevölkerten Stadtzentrum rücken, desto mehr Opfer gibt es unter den Zivilisten.“
Am 17. August hatte die Nachrichtenagentur SANA berichtet, dass bei einem Luftschlag der US-Koalition in der syrischen Provinz Deir ez-Zor sechs Menschen, darunter drei Kinder, ums Leben kamen.
Später forderte der syrische UN-Botschafter Baschar al-Dschafari den UN-Sicherheitsrat auf, die US-geführte Koalition aufzulösen.

abends:

de.sputniknews.com: Friedhof der unvollendeten Schiffe – wie die ukrainische Flotte sank:
Die ruhige und friedliche Stadt Nikolajew war einst eine der strategisch wichtigsten Städte der Sowjetunion, die bei allen westlichen Geheimdiensten großes Interesse hervorrief.
In Nikolajew gab es gleich drei große Werften, wo Zehntausende Menschen arbeiteten und die sowjetische Flotte bauten. Genau hier wurden Flugzeugträger, Kreuzer, Fregatten, Korvetten usw. entwickelt und hergestellt. Genau hier fand auch der Stapellauf des sowjetischen und inzwischen russischen Flugzeugträgers „Admiral Kusnezow“ statt.
Dabei liegt Nikolajew nicht am Schwarzen Meer, sondern in der Mündung der Flüsse Juschny Bug und Ingul. Aber genau im Ingul lief die gesamte flugzeugtragende Flotte der Sowjetunion vom Stapel, die Russland später als „Erbschaft“ bekam.
„Nach dem Zerfall der Sowjetunion war der Bau von Flugzeugträgern nicht mehr wichtig. Das große Imperium verschwand – und zugleich auch die Notwendigkeit, solch große Kriegsschiffe zu bauen“, meint der Chefredakteur der städtischen Online-Zeitung „Gorod N“ („Stadt N“), Anatoli Onofrejtschuk.
Aber auf den drei Nikolajewer Werften, in die die Sowjetunion viele Milliarden Rubel investiert hatte, wurden nicht nur Flugzeugträger, sondern auch andere Kriegs- und auch zivile Schiffe gebaut, unter anderem große Fischfangtrawler.
„Wir bauten sie nach dem Fließbandprinzip, wie Ford Autos baute. Aber für den Schiffbau war diese Technologie einmalig“, erinnerte sich der Cheftechnologe der „Schwarzmeer-Werft“, Jaroslaw Kowalenko. „Vor dem Zerfall der UdSSR gab es Zeiten, wo alle drei Wochen ein großer Frosttrawler vom Stapel lief. Wir haben insgesamt 110 solche Schiffe gebaut.“
Und jetzt werden im Jahr drei bis fünf Schiffe dieser Art hergestellt.
Schiffe, die nie fertig wurden
Die Schiffe, die zu Sowjetzeiten nicht fertig gebaut wurden, sind in den Werften für immer und ewig stehen geblieben. Unter anderem sind das zwei große Frosttrawler und ein einmaliges Schiff, das für die Sammlung von nuklearen Abfällen im Hohen Norden bestimmt war.
Manchmal ereigneten sich auch auf den ersten Blick fast lustige, in Wahrheit aber traurige Geschichten.
Das Leben nach dem Tod des Schiffbaus in Nikolajew
Der Tod des Schiffbaus in Nikolajew kam schnell, aber nicht blitzartig. Wie die von uns befragten Menschen erzählten, hatten sie den Behörden noch einige Zeit geglaubt, die beteuerten, die Branche würde weiter bestehen. Aber allmählich verwandelte sich das weltweit bekannte Zentrum des sowjetischen Kriegsschiffbaus in eine ruhige und friedliche ukrainische Provinzstadt.
Nur noch zahlreiche Pfandleihen erinnern jetzt daran, dass hier einst die Ingenieurs- und Arbeitselite eines Riesenreichs arbeitete, die sich teure Schmuckstücke leisten konnte. Jetzt müssen viele von diesen Rentnern sowie ihre Kinder und Enkel ihre Edelsteine verkaufen – um zu überleben.
„Wir könnten in unserem Betrieb Militärtechnik jeder Art bauen, unter anderem für das Heer“, sagte der Vorsitzende der Gewerkschaft der Werft „61 Kommunarden“, Nikolai Golowtschenko. „Wir könnten auch Haushaltstechnik herstellen. Doch niemand braucht sie – der Staat, dem wir quasi gehören, hat uns im Stich gelassen.“
Golowtschenko zufolge orientiert sich die aktuelle Führung in Kiew an der Nato und der EU und hat kein Interesse am Wiederaufbau der eigenen Industrie, weil die Europäer der Ukraine ihre alte Militärtechnik bereitstellen. Gerade deshalb werde der Kreuzer „Ukraina“ nicht mehr gebraucht. Und die Mitarbeiter des Betriebs müssen nach anderen Einnahmequellen suchen.
Bei ihren Nachbarn von der „Schwarzmeer-Werft“ ereignete sich eine noch merkwürdigere Geschichte: Das Management sucht – und findet – neue Aufträge, unter anderem im Ausland, und zwar in Westeuropa und Russland. Aber wegen der Kontakte mit russischen Kontrahenten ist der Betrieb auf große Probleme gestoßen. Auf den ersten Blick geht es um den „mangelhaften Patriotismus“. Die Wahrheit ist jedoch eine ganz andere.
Zunächst weigerte sich der ukrainische Staat, der die Werft mit dem Bau von mehreren Kriegsschiffen beauftragt hatte, die bereits erledigten Arbeiten zu bezahlen, später aber beauftragte sie die Staatsanwaltschaft mit der Ermittlung der Umstände, warum die Werft keine Steuern zahlte.
Bei diesen Vorwürfen geht es aber nicht um Finanzen, sondern um Politik. Der Besitzer der Werft, Wadim Nowinski, ist Abgeordnete des „Oppositionsblocks“ und damit ein politischer Gegner des Präsidenten Petro Poroschenko.

Standard

Presseschau vom 20.08.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends / nachts:

armiyadnr.su: Dringende Mitteilung von Eduard Basurin
Heute haben Einheiten der 128. Gebirgssturmbrigade
im Verlauf des Tages Sajzewo beschossen, in der Folge entstand ein Brand in verlassenen Wirtschaftsgebäuden. Beschossen wurde auch die Umgebung von Dolomitnoje. Das Kommando der „ATO“ versuchte traditionsgemäß ,die „Spuren zu verwischen“, und beeilte sich, die Streitkräfte der DVR zu beschuldigen. Ich merke an, dass in der Folge der Beschüsse von Seiten des Gegners, die die ukrainischen Soldaten so bemüht zu verheimlichen suchen, in den letzten 24 Stunden zwei Einwohner von Sajzewo verletzt wurden.
In den letzten Tagen spitzen die ukrainischen Streitkräfte vorsätzlich die Lage in Gorlowka zu. Außerdem verfügen wir über Informationen über zunehmende Munitions- und Treibstofflieferungen an die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte in diesem Gebiet.
Das Kommando der Streitkräfte der DVR bringt seine Beunruhigung über die genannten Fakten zum Ausdruck, die von einer informationsmäßigen und materiellen Vorbereitung der ukrainischen Armee zur Wiederaufnahme des bewaffneten Konflikts zeugen.

vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden achtmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Almasnaja, Frunse, Donezkij, Kalinowo und Shelobok.
Es wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.

Ukrinform.ua: Volker und Surkow treffen sich am 21. August in Minsk
Der Sonderbeauftragte des US-Außenministeriums für die Ukraine, Kurt Volker, treffe sich am 21. August mit dem Vertreter der russischen Regierung in Minsk, um die russisch-ukrainischen Beziehungen zu erörtern, ließ der Pressedienst des US-Außenministeriums berichten.
Das Außenministerium nennt den Namen des russischen Vertreters nicht, aber früher hat den Dialog mit den USA über die Ukraine von der russischen Seite der Assistent des russischen Präsidenten Wladislaw Surkow geführt.
Danach wird Volker Vilnius besuchen, wo er auch mit der litauischen Regierung über die Ukraine sprechen wird.
Am 23. August kommt der US-Sonderbeauftragte nach Kiew, um sich den Veranstaltungen mit der Beteiligung des US-Verteidigungsministers James Mattis anzuschließen und weitere Schritte zur Wiederherstellung der Souveränität und territorialen Integrität der Ukraine zu erörtern.
Nach Angaben des Rechtsanwalts des in Moskau inhaftierten ukrainischen Journalisten Roman Suschtschenko, Mark Fejgin, wird beim Treffen zwischen Volker und Surkow die Freilassung von ukrainischen politischen Gefangenen diskutiert werden.
Kurt Volker wurde am 7. Juli zum US-Sonderbeauftragten ernannt.
Am 10. Juli hatte er Kiew besucht und sich mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko getroffen. Auch führte Volker Gespräche mit dem ehemaligen ukrainischen Präsidenten Leonid Kutschma, der Kiew in der Trilateralen Kontaktgruppe für die Ukraine vertritt.
Am 21. Juli besuchte der US-Sondergesandte den Donbass.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben heute Morgen mit Mörsern Krasnyj Jar in der Umgebung von Lugansk beschossen, eine Frau wurde verletzt. Dies teilte der offizielle Vertreter der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko mit.
„Gegen 6:00 wurde in der Folge eines Beschusses von Krasnyj Jar durch die ukrainischen Streitkräfte mit 120mm-Mörsern eine Frau verletzt“, sagte er.
„In der Folge des Beschusses wurde eine Gasleitung durchschlagen, es wurden Häuser und Stromleitungen beschädigt“, berichtete der Vertreter der Volksmiliz.

de.sputniknews.com: So wollen die USA Usbekistan und Tadschikistan gefügig machen
Alexander Chrolenko
Das US-Außenministerium will Zentralasien darin unterrichten, wie man den Waffenhandel in dieser Region beaufsichtigt. Washington sucht nach Subunternehmen, die für 200.000 US-Dollar den Regierungen Usbekistans und Tadschikistans beibringen können, den Waffenumsatz zu verfolgen.
Die Informationen dazu sind eher spärlich und vieldeutig. Das Zielpublikum soll über Fertigkeiten verfügen, die für ein vollständiges Verständnis der Gesetzgebung notwendig sind, um sie mit internationalen Standards, fortgeschrittener Praxis und Lizenzverfahren in Bezug auf Kontrolle des Handels mit strategischen Waren in Übereinstimmung zu bringen.
Es ist klar, dass es in Zentralasien keine Waffenexporteure gibt und der Waffenumsatz in den erwähnten Ländern auf Grundlage der Gesetze und Regeln unter strenger staatlicher Kontrolle erfolgt. Die Regierungen und Sicherheitsstrukturen Usbekistans und Tadschikistans sind ziemlich selbstständig.
Zudem gehört Tadschikistan zur OVKS. Damit hat man also mit einem verschleierten Versuch der USA zu tun, den militärpolitischen Einfluss in Zentralasien (Tadschikistan, Usbekistan, Turkmenien, Kirgisien und Kasachstan) zu erweitern und regionale Partner vielleicht umzuorientieren. Warum gerade hier und jetzt? Die Region ist an sich wertvoll, darüber hinaus ist die Antwort naheliegend.
Ziele sind Afghanistan und der Iran
Die USA steckten lange Zeit im Sand und im Gebirge Afghanistans fest. 2001 war geplant, mit Kräften der USA und der Nato, in kurzer Zeit afghanische Extremisten zu vernichten und für Ordnung im Lande zu sorgen. Die Taliban verloren de jure die Macht, konnten jedoch ihr Kampfpotential aufrechterhalten und zum Partisanenkrieg übergehen. Im Lande tauchten IS-Extremisten auf.
Die Amerikaner können heute noch ständig neue Operationen planen, das Format der Militärpräsenz ändern, doch es liegt auf der Hand, dass diese wichtige geopolitische Kreuzung im Laufe von vielen Jahrzehnten im Fokus der US-Interessen und Anstrengungen bleiben wird. In Afghanistan wurden innerhalb von 15 Jahren 700 Milliarden US-Dollar investiert. Die USA werden nicht einfach so weggehen.
Auch in Bezug auf den Iran muss das Pentagon enorme Anstrengungen unternehmen. Zwischen dem Iran und den USA herrschen gegenseitige militärische Drohungen, darunter atomare Muskelspiele. Der iranische Präsident Hassan Rohani sagte unter anderem, dass die USA kein guter Partner seien. Falls sie mit den Drohungen und Sanktionen weitermachen würden, könnte der Iran sein Atomprogramm schnell reaktivieren, sogar auf einem höheren Niveau.
Die US-Botschafterin bei der Uno, Nikki Haley, sagte: „Man muss den Iran daran hindern, den Atomdeal zu nutzen, um die Weltgemeinschaft als Geisel zu halten. Unter keinen Bedingungen wird dem Iran erlaubt, über Atomwaffen zu verfügen“.
Interessant ist, wer den USA erlaubt hat, Hiroshima und Nagasaki zu bombardieren?
Die jahrelangen Aktivitäten Nordkoreas könnten die Wahrscheinlichkeit der Erweiterung des Kreises der Atomstaaten bedeuten (de facto). Wir sehen, wie die „nuklearen Zangen“ des Iran und Nordkoreas das Feld des US-amerikanischen Expansionismus zusammenpressen. Die Starts der nordkoreanischen Interkontinentalraketen am 4. und 28. Juli zeigten, dass das Damoklesschwert über Alaska und die Festlandgebiete der USA hängt und die Stärke des Iran den USA noch weniger Handlungsspielraum für ein gewaltsames Manöver lässt.
Usbekistan und Tadschikistan als Hilfsstützpunkte
Angesichts der geopolitischen Demütigung im Fernen Osten und den aussichtslosen Kriegen im Nahen Osten gegen das Weltübel kehren die USA zu den zentralasiatischen Ländern zurück. Dort können zumindest Waffen- und Munitionslager für die Fortsetzung der Nahost-Einsätze stationiert werden.
In Usbekistan nutzen die Amerikaner den Stützpunkt Karschi-Hanabad (gemäß einem Abkommen vom 5. Oktober 2001), wo bis zu 1500 Militärs der 10. Gebirgsdivision, Kampfjets F-15, F-16 und Frachtflugzeuge stationiert waren. Es handelte sich um ein wichtiges Logistikzentrum für die Lieferung von Lebensmitteln und materiell-technischen Gütern an die Verbündeten in Afghanistan. Die Reichweite der Flugzeuge C-17 (1000 bis 3500 km) und C-130 (4000 bis 5000 km) ermöglichen Flüge ohne Nachtanken aus Zentralasien zu jedem Ort in Afghanistan.
Nach den Ereignissen in Andischan im Herbst 2005 verbot der usbekische Senat den US-Truppen die Stationierung in Xonobod. Die deutschen Militärflugzeuge der ISAF-Truppen nutzten allerdings seit 2002 ungehindert den usbekischen Stützpunkt Termez, was die Präsenz der US-Flugzeuge nicht ausschloss. Allerdings fühlten sich die USA deutlich eingeschränkt, besonders nach dem Verlust des Luftstützpunktes Manas in Kirgistan. Deswegen versuchen sie mit allen militärdiplomatischen Mitteln, nach Usbekistan zurückzukehren. 2014 wurde in Taschkent die regionale Vertretung der Nato eröffnet, was ein Anzeichen dafür ist, dass sich die USA an der usbekischen Militärreform beteiligen.
In Tadschikistan nutzten die US-Luftstreitkräfte von September 2001 bis Juni 2002 den Flugplatz Aini. Damals erlaubte Duschanbe den Amerikanern, die Luftstützpunkte Kulob und Qurghonteppa zu besichtigen, um sie später beim Afghanistan-Einsatz zu nutzen, doch dieses Vorhaben scheiterte. In Tadschikistan durften die USA keinen ständigen Militärverband stationieren, was jedoch Russland mit seinem dortigen Stützpunkt gelang.
Allerdings versucht Duschanbe das Gleichgewicht in den Beziehungen zu Moskau und Washington beizubehalten. Mit finanzieller Unterstützung der USA (rund sieben Millionen US-Dollar) wurde ein tadschikisches Friedensbataillon gebildet, das seit 2012 zu internationalen Übungen im Ausland unter der Schirmherrschaft der USA reist. Darüber hinaus gibt es in Tadschikistan Uran-Gruben, eine Großfabrik zur Verarbeitung von Uranerz. Die USA initiierten mehrere langfristige und kostspielige Programme, um besser kontrollieren zu können, wohin die Spaltstoffe geliefert werden.
Laut ihrer Zentralasien-Strategie wollen die Amerikaner ins Sicherheitssystem Tadschikistans eindringen, dort US-Einheiten und 250 Agenten bzw. sogenannte Berater in der US-Botschaft in Duschanbe stationieren sowie proamerikanische Gesellschaftsorganisationen ins Leben rufen.
Zwar sind in Zentralasien große Stützpunkte der USA geschlossen worden, die schleichende US-Expansion wird in der Region aber fortgesetzt.

Armiyadnr.su: In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 42 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 16 Ortschaften der Republik mit Artillerie, Panzern, Schützenpanzerwagen und Schützenpanzern, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Zusätzliche Informationen werden ermittelt.

de.sputniknews.com: Damaskus und Hisbollah erobern IS-Gebiete an der Grenze zum Libanon
Die syrische Regierungsarme und die Schiiten-Miliz Hisbollah haben 87 Quadratkilometer Land in der grenznahen Region von den Kräften der Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“ – IS) befreit, berichtete die Nachrichtenagentur RIA Novosti unter Verweis auf eine Quelle bei der libanesischen Miliz.
„Die syrische Armee und die Kämpfer von Hisbollah haben am ersten Tag der Operation unter dem Namen „Wenn ihr zurückkehrt, dann kehren wir auch zurück“ 87 Quadratkilometer von insgesamt 155 in West-Qalamoun befreit, die vom „Islamischen Staat“ erobert worden waren“, so die Quelle.
Die Offensive sei gleichzeitig von drei Seiten geführt worden, geschützt von Artilleriefeuer. Im Ergebnis des Einsatzes seien Dutzende IS-Kämpfer getötet worden, zwei Gruppen der Extremisten hätten vor den Hisbollah-Einheiten kampflos kapituliert.
Drei Grenzkontrollpunkte seien von den syrischen Regierungstruppen und ihren Verbündeten unter Kontrolle gebracht worden.
Am Samstag hatte die libanesische Armee eine Militäroperation gegen die IS-Kräfte in den Grenzregionen des Landes angekündigt. Dort will das Militär 120 Quadratkilometer von der Terrormiliz Daesh befreien. In den zurückliegenden 24 Stunden konnten libanesische Truppen 30 Quadratkilometer zurückerobern.

Dnr-online.ru: Der Apparat der Bevollmächtigten für Menschenrechte in der DVR hat folgende aktuelle Informationen über von der ukrainischen Seite festgehaltene Personen herausgeben.
Von der ukrainischen Seite werden 502 Menschen festgehalten, darunter:
– 231 Menschen, deren Aufenthalt auf ukrainischen Territorium bestätigt ist;
– 268 Menschen, über die Informationen fehlen oder von der ukrainischen Seite geklärt werden;
– 3 Menschen, wegen derer das erste Mal eine Anfrage an die ukrainische Seite gestellt wurde.
Zum Stand am 18. August 2017 befinden sich 509 Menschen auf der Liste der Vermissten, sie befinden sich möglicherweise auch in ukrainischer Gefangenschaft.

de.sputniknews.com: Ukrainer will Saakaschwili seine Staatsbürgerschaft schenken
Ein Mann aus der ukrainischen Stadt Nikolajew hat beschlossen, dem ehemaligen Staatschef von Georgien und Ex-Gouverneur des ukrainischen Gebietes Odessa, Michail Saakaschwili, seine Staatsbürgerschaft zu schenken. Die entsprechende Mitteilung tauchte bei Facebook auf.
Saakaschwili veröffentlichte in seinem Facebook-Account ein Foto, auf dem ein älterer Mann mit einem Plakat mit der Aufschrift „Ich schenke Saakaschwili meine Staatsbürgerschaft“ zu sehen ist.
Ferner steht dort geschrieben: „Ich kann mit Poroschenkos Mafia nicht fertigwerden, aber Michail kann das.“

ukrinform.ua: Moskauer Börse stoppt den Handel mit ukrainischer Hrywnja
Die Moskauer Börse stoppe ab Montag, ab dem 21. August, den Handel mit dem Währungspaar Hrywnja-Rubel, berichtete das Pressezentrum der Moskauer Börse.
Der Grund dafür sei das mangelnde Interesse der Teilnehmer der Börse „an diesem Instrument“.

nachmittags:

de.sputniknews.com: 14 Länder bitten IPC um Aufhebung von Sperre für paralympische Sportler Russlands
Die Chefs und Vertreter von 14 Nationalen Paralympischen Komitees haben das Internationale Paralympische Komitee (IPC) aufgerufen, die Sperre für das Russische Paralympische Komitee aufzuheben. Dies geht aus einer Mitteilung auf der Webseite des RPC hervor.
Der entsprechende Brief wurde von den Nationalen Komitees von Armenien, Weißrussland, Bulgarien, Vietnam, Kirgisien, China, der Mongolei, Serbien, Montenegro, Tadschikistan, Moldawien, Kasachstan, Laos und Südkorea unterzeichnet. Diese zeigten sich von den Aktivitäten ihrer russischen Kollegen begeistert und baten darum, ihre Meinung bei der Entscheidung über die mögliche Aufhebung der Sperre zu berücksichtigen.
Die Verfasser des Schreibens lobten die Bemühungen Russlands bei der Schaffung einer Null-Toleranz in Bezug auf die Einnahme von verbotenen Substanzen und den Schutz des sauberen Sports. Zudem schätzten sie die Ausbildung von Athleten und allen Fachkräften, die für deren Vorbereitung verantwortlich sind, im Bereich der Anti-Doping-Aktivitäten hoch ein.
In dieser Hinsicht wurden die systematisierten Technologien sowie die Datenbank zur Verhinderung der Einnahme von verbotenen Substanzen erwähnt.
„Die Tätigkeit des Paralympischen Komitees Russlands ist für viele andere nationale Paralympische Komitees vorbildlich und soll gewürdigt werden“, heißt es in dem Schreiben.
Am Samstag hatte das Paralympische Komitee Russlands sein eigenes Anti-Doping-Ausbildungsprogramm präsentiert und eine Hotline zur Informierung über Dopingfälle eingerichtet.
Am 22. Mai hatte das Exekutivkomitee des IPC die Sperre für das Paralympische Komitee Russlands (RPC) verlängert. Der Beschluss wurde einstimmig gefasst.

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
Der Gegner verwendet weiterhin von den Minsker Vereinbarungen verbotene Waffen beim
Beschuss des Territoriums der Republik.
In Richtung Donezk hat der Gegner Artillerie, Panzer und Mörser verwendet. Auf zehn Ortschaften und die umliegenden Gebiete wurden zwei Geschosse des Kalibers 152mm, 22 Panzergeschosse, neun Geschosse des Kalibers 122mm, 70 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 102 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen.
In Richtung Gorlowka und Mariupol hat der Gegner Panzer und Mörser verwendet und auf sieben Ortschaften und die umliegenden Gebiete 15 Panzergeschosse, 13 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 34 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen sowie Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden 42 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
Bei der Verteidigung der Republik wurde
ein Soldat verletzt.
Das Kommando der „ATO“ führt die Realisierung des Plans zur
Erzeugung gefälschter Beweise fort, um die Streitkräfte der DVR der Verletzung der Minsker Vereinbarungen zu beschuldigen. Gestern haben Einheiten der 128. Gebirgssturmbrigade ein weiteres Mal einen Beschuss von Sajzewo vorgenommen, in dessen Folge Wirtschaftsgebäude in Brand gerieten. Außerdem wurde die Umgebung von Dolomitnoje beschossen.
Die Folgen des Beschusses von Sajzewo durch die ukrainischen Streitkräfte wurden von Vertretern der ukrainischen Seite im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination registriert. In der Folge
haben die Vertreter im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination gefälschte Materialien dieser Untersuchung an den Stab der „ATO“ als Beweisstücke gegeben. Das Pressezentrum des Stabs der „ATO“ hat traditionsgemäß die „Spuren verwischt“ und sich beeilt, die Streitkräfte der DVR der Verletzung des Waffenstillstands zu beschuldigen.
Nach uns vorliegenden Informationen ist in der nächsten Zeit geplant, derartige gestellte Aktivitäten im Gebiet von Marjinka und Schirokino im Vorfeld des Treffens der Kontaktgruppe in Minsk und des Unabhängigkeitstags der Ukraine durchzuführen. Außerdem existiert eine große Wahrscheinlichkeit, dass in diesen Gebieten Provokationen durchgeführt werden, um eine günstige Lage zu schaffen, um die Streitkräfte der DVR der Destabilisierung der Situation zu beschuldigen.
Es werden weiterhin Fälle von Gefechten zwischen Soldaten der ukrainischen Streitkräfte und der Nationalgarde der Ukraine festgestellt. So versuchten in einem Vorort von Mariupol zwei Soldaten einer Abteilung der Marineinfanterie nicht registrierte Waffen und Munition über einen Checkpoint im Gebiet von Troizkij zu bringen. Von der Nationalgarde wurde ein Versuch unternommen, die Schmuggler zu stoppen, in der Folge gab es einen Schusswechsel, bei dem die Marineinfanteristen verletzt und festgenommen wurden.

Ukrinform.ua: Poroschenko und Mattis treffen sich am Unabhängigkeitstag der Ukraine
Am Tag der Unabhängigkeit der Ukraine, am 24. August, werde der ukrainische Staatspräsident Petro Poroschenko Gespräche mit dem US-Verteidigungsminister James Mattis führen, der für die Feierlichkeiten an diesem Tag nach Kiew kommen werde, teilte der Pressedienst des ukrainischen Staatsoberhauptes mit.
Wie die Präsidentenverwaltung weiter berichtete, findet der seit den letzten zehn Jahren erste Besuch des US-Verteidigungsministers nach vorläufigen Vereinbarungen mit der amerikanischen Seite statt, die während des Besuchs des Staatsoberhauptes der Ukraine in den USA im Juni dieses Jahres erreicht wurden.

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen):
Trotz der Wiederaufnahme der Arbeit der Frontbasis der OSZE-Mission im Gebiet von Staniza Luganskaja haben ukrainische Soldaten heute um 6:00 Uhr einen weiteren hinterlistigen Terrorakt gegen die friedliche Bevölkerung des Donbass begangen und mit 120mm-Mörsern Krasnyj Jar beschossen.
In der Kertschenskaja-Straße 56 wurde ein Wohnhaus ernsthaft beschädigt sowie Wirtschaftsgebäude zerstört, ein großer Teil des Dachs eines Wohnhauses und eine Sommerküche wurden vernichtet, zwei Einwohnerinnen, geb. 1975 und 1949, erlitten leichte Prellungen und Splitterverletzungen.
Außerdem gab es in der Patorshinskij-Straße einen direkten Treffer auf ein Haus, wo eine Mutter mit drei Kindern lebt.
Es wurde die Entscheidung getroffen, die Familie zu evakuieren und zeitweilig in einer sicheren und geeigneten Unterkunft unterzubringen.
In der Samojlowaja-Straße 67 wurde ein direkter Treffer eines Mörsergeschosses auf das Dach eines Hauses festgestellt, Strom- und Gasleitungen wurden beschädigt.
Zwei Straßen haben immer noch keinen Strom. Die Wiederaufbauarbeiten laufen.
Die Lage im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich verschärft.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner das Regime der Feuereinstellung achtmal verletzt.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 235 Geschosse abgefeuert.
Kiew verletzt weiter die Minsker Vereinbarungen und stationiert schwere Waffen in der Nähe der Kontaktlinie.
Im Gebiet von Nowotoschkowskoje hat der Gegner Positionen von zwei Mörserbatterien und einen Unterstand mit einem Schützenpanzer der 58. Brigade eingerichtet.
Außerdem stellt die OSZE-Mission die Stationierung von verbotenen Waffen durch die ukrainische Seite in ihren Berichten fest. Am 17. August hat eine Drohne der OSZE drei 122mm-Haubitzen 2S1 „Gwosdika“ entdeckt, die am nordwestlichen Rand von Staniza Luganskaja in Verletzung der entsprechenden Abzugslinie stehen.
Wir haben die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit mehrfach auf den Unwillen der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte gelenkt, an dem brudermörderischen Krieg im Donbass teilzunehmen. Dennoch haben geschäftstüchtige ukrainische Kommandeure ein Mittel gefunden, dies zu nutzen und sich nicht schlecht zu bereichern.
So haben Einsatzbeamte der Nationalpolizei der Ukraine einen Kompaniekommandeur eines der Truppenteile im „Lugansker Oblast“ festgenommen, der von den Soldaten Geld verlangte, indem er ihnen drohte, sie an die Front zu schicken. Außerdem forderte er von den Untergebenen Geld dafür, dass er keine Disziplinarmaßnahmen verhängte und Urlaub gewährte. Im Fall der Weigerung zu zahlen schickte er sie an die Front. Die Rechtsschützer dokumentierten die Fälle von Erpressung und Schmiergeldnahme in einer Gesamtsumme von 60.000 Griwna.

de.sputniknews.com: Schießerei mit Toten bei internationaler Ausstellung in Damaskus
Eine Schießerei bei einer internationalen Ausstellung in Damaskus hat mindestens vier Menschen das Leben gekostet. Vier weitere Personen wurden verletzt, meldet RIA Novosti am Sonntag unter Verweis auf eine Quelle aus Kreisen der Sicherheitskräfte.
Die internationale Industrie-Ausstellung in Damaskus findet in diesem Jahr zum ersten Mal nach einer sechsjährigen Pause statt. Nach Angaben der Quelle haben bewaffnete Gruppierungen aus Ostghuta, einem Vorort von Damaskus, eine Schießerei mit Raketenflugkörpern bei der Veranstaltung ausgelöst.

ukrinform.ua: Fast 250 ukrainische Minenräumer wurden nach NATO-Standards geschult
Seit 2015 haben kanadische Militärinstrukteure 243 ukrainische Minenräumer nach NATO-Standards ausgebildet. Dies sagte während einer Pressekonferenz der Vertreter des Verteidigungsministeriums für Angelegenheiten der ATO Alexandr Motusjanik, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent…
Seinen Worten zufolge endete kürzlich im Zentrum für Minenräumung der Hauptabteilung für operative Unterstützung der ukrainischen Streitkräfte in Kamenez-Podolsky die Ausbildung für eine weitere Gruppe von Minenräumern, die nach NATO-Standards ausgebildet worden waren.
„Die Zertifikate über den Abschluss des Kurses erhielten 9 Militärangehörige“, sagte der Vertreter des Verteidigungsministeriums.

armiyadnr.su: Dringende Mitteilung von Eduard Basurin:
Die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte wenden weiter die Taktik der „verbrannten Erde“ und des Genozids an der Bevölkerung des Donbass an. Heute wurde ab 15 Uhr von den Positionen des nationalistischen Freiwilligenbataillons „Donbass-Ukraina“ im Gebiet von Marjinka der Petrowskij-Bezirk von Donezk beschossen. Durch den Beschuss gerieten trockenes Gras und das Haus in der Seljonyj-Gaj-Straße 115 in Brand.
Zum Brandort fuhren Vertreter des Zivilschutzministeriums der DVR. Während des Löschens des Brandes setzten Soldaten der ukrainischen Streitkräfte den Beschuss mit Granatwerfern und Schusswaffen fort. Dabei wurde der Leiter der Feuerwache 3 getötet, zwei Feuerwehrleute der Feuerwache 3 wurden verletzt.
Die Verletzten wurden in das 14. Krankenhaus des Petrowskij-Bezirks gebracht, wo sie medizinisch behandelt wurden. Über diesen Vorfall wurden Vertreter der OSZE-Mission, des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination und des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz informiert. Ich wende mich an die Führung der internationalen Organisationen, diesen Vorfall nicht ohne Aufmerksamkeit zu lassen und eine objektive Untersuchung dieses unmenschlichen Beschusses durchzuführen.

de.sputniknews.com: Pjöngjang: Manöver USA-Südkorea wird Öl ins Feuer gießen
Das gemeinsame Manöver der USA und Südkoreas Ulchi Freedom Guardian, das von 21. bis zum 31. August 2017 läuft, wird laut der nordkoreanischen staatlichen Zeitung „Rodong Sinmun“ die Situation in der Region verschlechtern.
„Die Situation auf der koreanischen Halbinsel und in der Region ist sehr gespannt… Das gemeinsame Manöver Ulchi Freedom Guardian wird Öl ins Feuer gießen und die Situation verschlechtern“, so die Zeitung.
Das Manöver sei eine Demonstration der Feindlichkeit gegenüber Nordkorea. Niemand könne garantieren, dass sich die Militärübung nicht in eine reale Schlacht verwandeln wird, betont „Rodong Sinmun“.
Die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap hat am Sonntag gemeldet, der Oberbefehlshaber des U.S. Pacific Command, Admiral Harry B. Harris, sei in Südkorea eingetroffen um den Anfang des Manövers zu beobachten.
Die neue Spirale der Verschärfung der Situation bezüglich des nordkoreanischen Atomprogramms ist auf eine Reihe von drastischen Äußerungen von Pjöngjang und US-Präsident Donald Trump zurückzuführen. Am 9. August hatte Pjöngjang erklärt, es erwäge die Möglichkeit, einen Raketenangriff auf einen Luftstützpunkt der USA auf der pazifischen Insel Guam zu durchzuführen. Trump hatte seinerseits Nordkorea mit „Feuer und Wut, wie die Welt es noch nicht gesehen hat“ gedroht und das Land zugleich aufgefordert, die Drohungen seinerseits zu stoppen.

Lug-info.com: In Kalinowo sind durch Beschuss von Seiten der Kiewer Truppen einige Wohnhäuser in Brand geraten. Dies teilten Einwohner mit.
Das Mörserfeuer erfolgt aus Richtung Nowoswanowka.
Wegen des andauernden Beschusses können die Feuerwehrleute des Zivilschutzministeriums der LVR den Brand nicht löschen.

de.sputniknews.com: Assad: Syrien und Russland sträuben sich gegen westliche Hegemonie im Nahen Osten.
Der bewaffnete Konflikt in Syrien ist auf die ausdrückliche Stellung des Landes in Bezug auf die Verteidigung der eigenen Souveränität zurückzuführen. Diese Auffassung brachte der syrische Präsident Bashr al-Assad am Sonntag in seiner Eröffnungsrede bei der Konferenz der Mitarbeiter des syrischen Außenministeriums zum Ausdruck.
Auszüge aus seiner Ansprache sind auf der Webseite des TV-Senders „Syria“ (http://en.ortas.gov.sy/index.php?d=100187&id=47003) veröffentlicht worden.
Syrien sei im Lauf der Geschichte immer eine „Zielscheibe“ gewesen, sagte Assad. Wer dieses Gebiet kontrolliere, werde auch den Entscheidungsprozess im Nahen Osten unter seiner Kontrolle halten und in der Weltarena ein gewichtiges und einflussreiches Sagen haben.
Der Westen wolle seine Hegemonie im Nahen Osten etablieren, allerdings würden Syrien und Russland diesen Versuchen entgegenwirken, betonte er.
Der gegen Syrien entfesselte Krieg sei auf die grundsätzliche Stellung des Landes zur Sicherung seiner Souveränität zurückzuführen. Zwar hätten die Syrer einen hohen Preis für die Vereitelung der Verschwörung des Westens und der Muslimbrüderschaft zahlen müssen, jedoch sei „der Preis des Widerstandes niedriger, als der der Kapitulation“.
Allerdings sei ein Sieg in diesem Kampf bei weitem nicht errungen, betonte Assad.
„Die Schlacht ist noch im Gange und die zurzeit vorgebrachten humanitären Initiativen sollen das erreichen, was die Terroristen nicht erreichen konnten“, äußerte er.
Assad verwies unter anderem auf den Beitrag, den Russland und der Iran zu den „erfolgreichen Kampfhandlungen geleistet haben, die die syrische Armee gegen die Terroristen führt“.
„Wir sind auf die spürbare Unterstützung stolz, die wir von unseren Freunden und Brüdern in der Terrorbekämpfung bekommen“, sagte er.
Der Iran habe Syrien ganz von Anfang der Krise an wirtschaftliche und militärische Hilfe geleistet, betonte Assad. Russland, wie auch China, habe Syrien im UN-Sicherheitsrat mit seinem Veto-Recht verteidigt und später seine Streitkräfte geschickt — russische Soldaten seien auf syrischem Boden den Heldentod gestorben.
„Die Heldentaten der Syrischen Arabischen Armee und der Kräfte, die sie unterstützen, werden einen Vorbildcharakter in der Kriegsgeschichte haben“, äußerte die syrische Staatschef.
Die direkte politische, wirtschaftliche und militärische Unterstützung der Freunde Syriens habe die „Möglichkeit des Vorrückens“ der syrischen Streitkräfte auf dem Boden größer und deren Verluste geringer gemacht. „Diese Freunde sind unsere richtigen Partner“, hob Assad hervor.
Im Unterschied zu Russland und dem Iran sei die Türkei kein glaubwürdiger Partner für Syrien, so der syrische Präsident: Erdogan spiele die Rolle eines „politischen Bettlers“, nachdem seine Unterstützung der Terroristen enthüllt worden sei. „Wir halten die türkische Seite weder für einen Partner noch für einen Garanten und wir vertrauen ihr nicht“, sagte er. Jede türkische Präsenz in Syrien komme einer Okkupation gleich, so Assad.

de.sputniknews.com: Moskau: Gericht verweigert Beschlagnahme von Siemens-Turbinen.
Das Moskauer Schiedsgericht hat den Antrag des Konzerns Siemens, Turbinen zu beschlagnahmen und die Inbetriebnahme zu verbieten, am Sonntag abgelehnt.
Der Konzern hatte im Streit mit einer russischen Firma des Staatskonzerns Rostec eine einstweilige Verfügung beantragt. Eine gerichtliche Anhörung ist für den 18. September geplant.
Im Juli hatte Siemens offiziell erklärt, dass alle vier Gasturbinen, die für ein Projekt auf der Taman-Halbinsel bestimmt gewesen seien, „rechtswidrig“ auf die Krim gebracht worden seien. Der Konzern schlug die Aufkündigung des entsprechenden Vertrages vor. Siemens wolle außerdem die Lizenzabkommen mit russischen Unternehmen kündigen, die Lieferungen von Energieausrüstungen an russische Staatsunternehmen aussetzen und neue Kontrollmaßnahmen beschließen, hieß es.

Abends:

de.sputniknews.com: Vatikan: Russland und der Westen müssen sich zur Terrorbekämpfung vereinen
Die Weltmächte müssen die Notwendigkeit der Zusammenarbeit begreifen und gemeinsam gegen den internationalen Terrorismus kämpfen. Das sagte der vatikanische Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin im Vorfeld seines Russlandbesuchs.
„Nur wenn die führenden Weltmächte die Zusammenarbeit für das gemeinsame Gut als die wichtigste Wertigkeit anerkennen, die man anstreben soll, erst dann können weitere Bündnisse in Kraft treten, darunter auch gegen das Böse des radikalen Terrorismus“, so der Kardinalstaatssekretär.
Er kommentierte den Vorschlag Moskaus, eine gemeinsame Anti-Terror-Front mit dem Westen zu bilden. Man brauche Verständigung und „ein freimütiges Streben zum Guten“.
Parolin wies auf eine allgemeine „Verschlechterung des Klimas in den internationalen Beziehungen“ hin, weswegen Russland im Westen als ein Gegner betrachtet und dargestellt werde.
„Der Heilige Stuhl wiederholt unermüdlich: Eine gegenseitige Beachtung und ein aufrichtiger Dialog zwischen den Staaten müssen über den Interessen eines einzelnen Landes stehen“.
Wie der vatikanische Pressesaal vorab informiert hatte, wird Kardinal Parolin vom 21. bis 24. August in Russland erwartet. Er wird dort vor allem die Vertreter des Moskauer Patriarchats treffen, aber auch die Vertreter der katholischen Kirche. Ebenfalls auf dem Programm steht ein Treffen mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow. Vor seiner Rückreise nach Rom wird Parolin außerdem in Sotschi den russischen Präsidenten Wladimir Putin treffen.

Standard

Presseschau vom 19.08.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends / nachts:

de.sputniknews.com: Trotz westlicher Sanktionen – Russland baut „Turkish Stream“ weiter
Trotz der westlichen Sanktionen hält Russland an engen Energiebeziehungen mit seinen Partnern fest. Bei der 86. „Izmir International Fair“ – einer türkischen Handels- und Industriemesse – hat der russische Energieminister Alexander Nowak die Öffentlichkeit über die Entwicklungen des „Turkish Stream“ aufgeklärt.
So werde das „Turkish Stream“-Projekt intensiv vorangetrieben.
Im Moment seien bereits 170 Kilometer der neuen Gaspipeline verlegt worden, so Nowak.
„Im Mai dieses Jahres hat auf der russischen Schwarzmeerküste der Bau des Seeabschnittes der Gaspipeline begonnen. Im Moment sind bereits 170 Kilometer der Pipeline verlegt worden“, betonte er.
Dabei erinnerte er daran, dass dieses Projekt im Interesse aller Beteiligten sei. Nicht nur die Gasversorgung der Türkei werde verbessert, sondern auch die Exportwege des russischen Gases nach Europa diversifiziert.
Der russische Energiegigant „Gazprom“ hat am 7. Mai mit dem Bau des Seeabschnittes der Gaspipeline „Turkish Stream“ angefangen. Das Projekt umfasst den Bau von zwei Pipeline-Strängen, die jeweils 15,75 Milliarden Kubikmeter Gas transportieren können. Der erste Pipeline-Strang soll das Gas an türkische Kunden liefern; dieser soll im März 2018 in Betrieb genommen werden. Der zweite Strang soll der Versorgung von Süd- und Süd-Ost-Europa dienen und im Jahr 2019 in Betrieb genommen werden.

armiyadnr.su: Dringende Erklärung Eduard Basurins
Das Verteidigungsministerium der Ukraine hat die Streitkräfte der DVR beschuldigt, angeblich am 17. August um 22:30 Wohnhäuser in Sajzewo beschossen zu haben sowie am 18. August morgen
s das Scharfschützenfeuer auf ein Fahrzeug der Vertreter der ukrainischen Seite im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination der Feuereinstellung eröffnet zu haben, die in Sajzewo eingetroffen sind, um die Ergebnisse des angeblichen Beschusses festzuhalten.
Zu dieser Sache erkläre ich, dass die Beschüsse, über die die ukrainische Seite berichtet, eine weitere Falschmeldung sind. Die Vertreter des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination weder von der russischen noch von der ukrainischen Seite bestätigen offiziell diesen Beschuss. Entsprechend kommt die Frage auf: die Ergebnisse welcher abendlichen Beschüsse von Sajzewo wollten die ukrainischen Vertreter im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination ermitteln?
Ich erinnere daran, dass Sajzewo heute
Morgen tatsächlich beschossen wurde, in der Folge wurde ein ziviler Einwohner verletzt. Aber das Feuer kam von den Positionen der ukrainischen Truppen.
Die Streitkräfte der DVR halten die Vereinbarungen zur Feuereinstellung vollständig ein. Auf diesem Hintergrund sind die systematischen Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte, die Feuerleitung des Artilleriebeschusses auf Ortschaften der Republik mit Hilfe von Drohnen, die vorsätzliche Brandstiftung
bei Dutzenden von Häusern und die Unterbrechung der Stromversorgung von hunderten Ortschaften, die Morde an friedlichen Einwohnern und Soldaten der Streitkräfte DVR im Vorfeld des Treffens der Kontaktgruppe in Minsk klar nicht zum Nutzen der ukrainischen Streitkräfte.
Unter diesen Bedingungen erzeugt die ukrainische militärisch-politische Führung künstlich Wind, indem sie uns erdachter Beschüsse beschuldigt. Dabei werden als Beweis Fotos und Videos von von den ukrainischen Truppen selbst zerstörter Häuser vorgelegt, die häufig schon aus den Jahren 2014-2015 stammen.

de.sputniknews.com: Moskau: Zustimmung Israels für Ausschluss Russlands aus Sobibor-Gedenken ist Verrat
Die Position Israels, das den Ausschluss Russlands vom Neubau einer Gedenkstätte für die Opfer des deutschen Vernichtungslagers Sobibor in Polen akzeptiert hatte, grenzt an den Verrat an der Geschichte. Das sagte die amtliche Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, am Freitag in Moskau.
„Ich weigere mich kategorisch, die Einstellung Israels zu verstehen. Für mich ist die Position dieses Staates zu diesem Problem absolut unannehmbar“, erklärte die Sprecherin in einem Interview des TV-Senders Rossija 1.
Am 14. Oktober 1943 hatte der russische Offizier Alexander Petscherski einen Aufstand im Lager organisiert und angeführt. Viele Gefangene kamen dabei um, aber doch einigen gelang die Flucht. Das war der einzige gelungene Aufstand in Nazi-Konzentrationslagern.
Nach jüngsten Erkenntnissen wurden in Sobibor rund 170.000 Juden aus Polen, der Sowjetunion, der Tschechoslowakei, den Niederlanden und mehreren anderen Ländern Europas. Zuvor nannten Historiker eine Zahl von sogar 250.000 Toten.
Israel, die Niederlande und die Slowakei arbeiten seit Jahren mit Polen an dem Museumsprojekt. Im vergangenen Juni wurde beschlossen, Russland nicht als Mitglied aufzunehmen. Gründe wurden nicht genannt.
Sacharowa bezeichnete den Ausschluss Moskaus als „einen himmelschreienden Fall von historischem Gedächtnisschwund“. Sie erinnerte auch daran, dass die Botschafter der beteiligten Länder ins russische Außenministerium einbestellt worden waren. „Einige von ihnen sagten, sie hätten nichts gegen eine Beteiligung Russlands (…) Meine Herren, wenn Sie nichts dagegen haben, sollten Sie entsprechende Erklärungen abgeben.“ „Warum verraten Sie denn nach über 70 Jahren das Andenken an jene, die Ihre Väter, Großväter und Mütter, die Sie gerettet haben?“, fragte die Sprecherin.

de.sputniknews.com: Wahleinmischung? Kiew gratulierte Clinton zum Sieg bei US-Wahlen
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko ist so überzeugt davon gewesen, dass Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton bei den letzten US-Wahlen das Rennen machen würde, dass er ihr bereits gratuliert hat, noch bevor die Stimmen ausgezählt worden waren.
„Wissen Sie, was das lustigste ist? Dass Präsident Poroschenko Hillary Clinton ein Glückwunschtelegramm mit seiner Unterschrift geschickt hat, ihr zum Sieg bei den US-Wahlen gratuliert hat. Denken Sie darüber nach! Herr Außenminister (Pawel – Anm. d. Red.) Klimkin hat es gebracht. Das war in der Nacht, als die Stimmen gezählt wurden“, teilte der ehemalige Chef des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU, Walentin Naliwajtschenko, dem TV-Sender NewsOne mit.
US-Präsident Donald Trump hatte am 25. Juli gefordert, die Rolle der Ukraine bei der Unterstützung Hillary Clintons im US-Wahlkampf aufzuklären. Trump twitterte: „Die Bemühungen der Ukraine, Trumps Kampagne zu sabotieren, stärkten allmählich Clintons Position. Und wo bleibt die Untersuchung, Generalbundesanwalt?“ – gemeint war Jeff Sessions.
Die Sprecherin des Weißen Hauses Sarah Sanders hatte früher erklärt, der Nationalausschuss der US-Demokraten habe mit der ukrainischen Botschaft „de facto zusammengearbeitet“ bei der Suche nach belastendem Material gegen die Republikaner. Dies sei „gut dokumentiert“.
Am 15. August hatte die Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine eine Ermittlung gegen Beamte des ukrainischen Nationalen Antikorruptionsbüros wegen der Einmischung in die US-Wahlen 2016 eingeleitet.

vormittags:

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden dreimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der LVR mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Frunse, Kalinowo und Kalinowo-Borschtschewatoje.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Abwehrgeschützen, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Libanon startet Offensive gegen IS an Grenze zu Syrien – Medien
Die libanesische Armee hat eine Offensive gegen die Kräfte der Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“ – IS) an der nordöstlichen Grenze zu Syrien angekündigt. Dies meldete die Nachrichtenagentur Reuters am Samstag unter Verweis auf eigene Quellen in den Sicherheitsbehörden des Landes.
Demnach werden die libanesischen Truppen IS-Stellungen in der Nähe der Stadt Ras Baalbek angreifen. In diesem Gebiet befindet sich das letzte Stück der libanesisch-syrischen Grenze, der noch von IS-Kämpfern kontrolliert wird.
Die Offensive habe um 5.00 Uhr Ortszeit begonnen, hieß es. Bei dem Ansturm sollen Artilleriegeschütze, Raketen und Hubschrauber eingesetzt werden.
Laut dem TV-Sender Al Mayadeen stehen den libanesischen Soldaten etwa 1000 Extremisten gegenüber, die die schwer zugänglichen Gebiete zur Verlegung von Söldnern und Waffen nach Syrien nutzen.
Dem TV-Sender al-Manar zufolge starteten die syrische Armee und die libanesische Schiiten-Miliz Hisbollah gleichzeitig ebenfalls eine Offensive jenseits der Grenze, in der Bergregion Qalamoun.
In den zwei zurückliegenden Wochen hatte die libanesische Armee die Stellungen der Terroristen intensiver beschossen. Laut Militärexperten gehören diese Aktivitäten zur Vorbereitung einer Bodenoffensive zur Befreiung des libanesischen Gebietes von den IS-Kämpfern.

Dan-news.info: „Gestern ab 20:00 hat die ukrainische Seite einige Stunden lang Sajzewo beschossen.Eine Frau, geb. 1986, wurde verletzt“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit. „Sie hat schwere Verletzungen am Brustkorb und an der Schulter“.
Außerdem wurden nach den Worten Prichodkos wegen der Beschüsse in der Umgebung der Ortschaft Stromleitungen beschädigt, die Ortschaft hat keinen Strom. „Die Reparaturarbeiten laufen schon“, fügte er hinzu.

de.sputniknews.com: Landung im IS-Rücken: Syrischer General von russischem Minister ausgezeichnet
Russlands Generalstabschef Valeri Gerassimow hat dem syrischen Brigadegeneral Suheil al-Hassan eine Auszeichnung des Verteidigungsministers überreicht, teilte der Armee-Pressedienst am Samstag mit. Damit wurde al-Hassan für die Landung syrischer Fallschirmjäger im IS-Hinterland nahe Deir ez-Zor geehrt.
Demnach besuchte Gerassimow den russischen Luftwaffenstützpunkt in Hmeimim und dankte im Auftrag von Verteidigungsminister Sergej Schoigu den syrischen Soldaten für ihre Tapferkeit und den Heldenmut, die sie bei dem erfolgreichen Zusammenwirken mit der russischen Luftwaffe im Kampf gegen die IS-Kämpfer an den Tag gelegt hatten.
Dabei überreichte er dem General Suheil al-Hassan ein Dankschreiben des Verteidigungsministers und eine blanke Auszeichnungswaffe.
„Angesichts der erfolgreichen Offensive entlang dem Fluss Euphrat und Ihrer Beteiligung an der Befreiung der strategisch wichtigen Siedlung as-Suchna sowie der Leitung der Luftlandung bei der Rückeroberung der Siedlung al-Kadir werden Sie vom russischen Verteidigungsminister Sergej Schoigu für Ihre Tapferkeit ausgezeichnet“, sagte Gerassimow.
In der Nacht zum 12. August war eine syrische Fallschirmeinheit im IS-Hinterland an der Grenze zwischen den Provinzen Homs und Rakka gelandet und hatte mehrere Siedlungen, unter anderem Hurbet Mekman und Al-Kadir, von den Kämpfern der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (auch IS, Daesh) befreit. Der Einsatz wurde von General Suheil al-Hassan, einem der bekanntesten syrischen Feldherren, geleitet. Es sollen auch russische Militärberater an der Vorbereitung und Führung der Operation beteiligt gewesen sein.

Armiyadnr.su: In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 39 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 18 Ortschaften der Republik mit Artillerie, Panzern, Mörsern, Schützenpanzerwagen und Schützenpanzern, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In der Folge der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte gibt es folgende Schäden (Stand 19. August):
In der Folge eines Beschusses von
Sajzewo von Seiten der ukrainischen Streitkräfte erlitt Jelena Sergejewna Wasilenskaja, geb. 1986, wohnhaft Revolutionsstraße 2, Splitterverletzungen.

de.sputniknews.com: „Nord Stream-2“ – vom gemeinsamen Interesse für EU und Russland?
Das russische Gaspipelineprojekt „Nord Stream-2“ ist im Moment im Fokus der europäischen politischen Öffentlichkeit und wird von der EU äußerst kritisch begutachtet. Die US-amerikanischen Sanktionen konnten den Ausbau des „Nord Stream-2“ nicht verhindern. Nun meldet der russische Energieminister Alexander Nowak wichtige Fortschritte.
Das russische Energieprojekt „Nord Stream-2“ ist im Moment eines der umstrittensten Projekte in der EU und wird von verschiedenen westlichen Sanktionen ins Visier genommen. Trotz der westlichen Strafmaßnahmen und insbesondere des US-amerikanischen Widerstandes soll es laut Nowak rechtzeitig mit den deutschen Partnern in Betrieb genommen werden.
Dies hänge auch damit zusammen, dass der europäische Gaskonsum weiter zunehme bei gleichzeitig fallender eigener Produktion. Die rechtzeitige Inbetriebnahme der „Nord Stream-2“ sei somit auch in höchstem europäischem Interesse.
Zuvor hatte die Rating-Agentur Moody’s bekanntgegeben, sie sehe die Gefahr der Verzögerung des Projektes aufgrund der von der US-Administration verhängten Sanktionen.
„Nord Stream-2“ umfasst zwei Gaspipeline-Stränge, die insgesamt 55 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr von der russischen Ostseeküste bis nach Deutschland transportieren sollen. „Nord Stream-2“ soll die bereits bestehenden Stränge der „Nord Stream“ ergänzen und somit die Transitkapazität des russischen Gases direkt bis nach Deutschland deutlich erhöhen.
Von dem direkten „Gas-Anschluss“ an Deutschland erhofft sich Moskau vor allem höhere Sicherheit beim Gas-Transport, das nun nicht mehr durch Transitstaaten wie etwa die Ukraine geführt werden muss.

Wpered.su: Am 19. August sind es genau drei Jahre seit der größten Tragödie der letzten Zeit im Kirowskij-Bezirk von Makejewka. Die Einwohner von Makjewka erinnern sich bis heute an den blutigen August 2014. Die ukrainischen Streitkräfte haben am 19. August zum ersten Mal einen massiven Beschuss der Stadt durchgeführt – am Tag des hohen orthodoxen Feiertags, als die Menschen an nichts Schlimmes dachten. Die ersten Opfer der ukrainischen Artillerie waren friedliche, völlig unschuldige Einwohner. In der Folge der Beschüsse starben an diesem Tag fünf Menschen. Es wurden Objekte der sozialen Infrastruktur und Wohnhäuser beschädigt.
Am 18. August versammelten sich im Kirowskij-Bezirk der Stadt Zeugen jener Ereignisse, um das Andenken der unschuldigen Toten zu ehren. Zu der Trauerkundgebung kamen Augenzeugen und Betroffene
dieser schrecklichen Ereignisse – die Familie Skripko und besonders Jelena Alexandrowna, die ein Bein in der Folge des Beschusses verlor, und ihre Tochter Walerija, die schwer verletzt wurde. Sergej Degtjarjow, der durch eine Kopfverletzung durch einen Splitter eines „Grad“-Geschosses auf einem Ohr taub wurde und auch ein wahrer Held unserer Zeit, der leider oft vergessen wird, nicht zu Veranstaltungen eingeladen wird, der nicht auf feierlichen und großen Veranstaltungen geehrt wird – Artjom Witer. Er schützte Walerija an diesem Tag mit seinem Körper und rettete ihr so das Leben. Obwohl er ein Teil seines Beins verloren hatte, leistete Artjom Jelena Erste Hilfe und ließ nicht zu, dass sie das Bewusstsein verlor und starb.
An der Trauerkundgebung nahmen auch die Pioniere des Klubs Gajdarowjez teil. Die jungen Timurpioniere besuchen die Familie Skripko regelmäßig und unterstützen sie in ihrer Haltung, dem Wunsch und dem Bestreben zu leben.
Auf Antrag des ersten Sekretärs des Makejewker Stadtkomitees des Leninschen Komsomol der DVR Anton Sajenko wurde Artjom Witer 2017 mit einer Erinnerungsmedaille des ZK der KPRF und einer Medaille des Zivilschutzministeriums Russlands für sein Heldentum und seine Kühnheit bei der Rettung des Lebens friedlicher Bürger ausgezeichnet. Leider ist über solche Menschen sehr wenig bekannt, obwohl gerade anhand solcher lebender Vorbilder Kinder und Jugendliche erzogen werden müssen und Erwachsene darüber wissen sollten.
Ewiges Andenken den unschuldigen getöteten Makejewkern!
Ruhm den wirklichen Volkshelden, deren Heldentat in unseren Herzen ewig leben wird!
Trotz allem wir
d der Sieg unser sein!

nachmittags:

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich hat sich
stabilisiert.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner dreimal das Regime der Feuereinstellung verletzt.. Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten in den Gebieten von
Kalinowo, Kalinowo-Borschtschewatoje und Frunse. Die ukrainischen Streitkräfte haben Mörser des Kalibers 120mm und 82mm, Schützenpanzer, Abwehrgeschütze, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen verwendet.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 39 Geschosse abgeschossen. Verluste unter der Zivilbevölkerung und den Soldaten gibt es nicht.

Auf dem Hintergrund der Verringerung der Zahl der Beschüsse durch die ukrainischen Streitkräfte hat sich die Luftaufklärung unter Verwendung von Drohnen und von Erkundungsgruppen in den Verantwortungsbereichen der 10. Gebirgssturmbrigade und der 53. mechanisierten Brigade verstärkt.
Außerdem wurde von uns die Aktivität einer beweglichen Gruppe der elektronischen Kriegsführung im Verantwortungsbereich der 58. Brigade der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
So kann der Schluss gezogen werden, dass der Gegner trotz der sichtbaren Verringerung der Spannung weiterhin vorbereite
nde Maßnahmen durchführt und versucht, Breschen in unsere Verteidigung zu schlagen, um unsere Territorien gewaltsam einzunehmen.
Die Volksmiliz ist auf ein friedliches Szenario der Lösung des Konflikts im Donbass ausgerichtet und hält die Minsker Vereinbarungen genau ein und unterstützt allseitig die OSZE-Mission.
Wir stellen weiter Fälle fest, wo nicht kampfbedingte Verluste von Brigadekommandeuren der ukrainischen Streitkräfte in der „ATO“-Zone verheimlicht werden.
So wurde im Gebiet von Popasnaja von einer Patrouille des militärischen Rechtsordnungsdienstes die Leiche eines Soldaten gefunden, die keine Spuren eines gewaltsamen Todes trug. Bei sich hatte er eine Tasche mit dienstlichen Dokumenten des Truppenteils A3892 und Geldmittel in Höhe von 10.000 Dollar.

Die Leiche wurde in eine Leichenhalle gebracht, eine Untersuchung, warum der Soldat in den Listen des Truppenteils nicht erfasst ist, wurde nicht durchgeführt.
Die Soldaten der Volksmiliz der LVR haben bereits vor zwei Jahren eine Instruktion erhalten, in der die Regeln des Umgangs mit OSZE-Vertretern festgelegt sind. Eine Kopie dieser Instruktion wurde auch an die OSZE übergeben. Dort ist deutlich vorgeschrieben, wer das Recht hat, mit den Beobachtern Kontakt aufzunehmen und bis vor kurzem sind keine Probleme aufgetreten.
Aber jetzt haben aus irgendwelchen Gründen OSZE-Vertreter begonnen, Soldaten Fragen zu stellen, die nicht in deren Kompetenz liegen. Worauf sie natürlich die Antwort erhalten, sich an Offiziere zu wenden, die für diese Frage zuständig sind.
Wir arbeiten wie zuvor mit der OSZE-Mission zusammen, aber um die sie interessierende Information zu erhalten, ist es nötig, sich an die zu wenden, die für diese Frage kompetent sind.
Heute planen Vertreter der OSZE-Mission, eine Frontpatrouillebasis in Staniza Luganskaja zu eröffnen, um rund um die Uhr ein Monitoring durchführen zu können, was die Realisierung des Rahmenabkommens über die Trennung von Kräften und Mitteln im Donbass unterstützen könnte.
Vor kurzem wurde eine
analoge Frontbasis der OSZE-Mission in Popasnaja eröffnet. Wie die Praxis gezeigt hat, haben sich die Beschüsse in diese Richtung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte nicht verringert, aber sie werden jetzt in den täglichen Berichten der Mission erwähnt.
Reaktionen von Seiten der Weltgemeinschaft auf die genannte Information
sind nicht gefolgt, obwohl es neben Beschüssen dort auch Informationen über eine Konzentration von Technik bei einem Kindergarten und die Stationierung von Artillerie und Raketenwerfern innerhalb der Stadt und vieles weitere gab.
Und bezüglich des Abzugs von Kräften und Mitteln hat die OSZE-Mission stellt die OSZE-Mission schon seit zwei Monaten in dem vorgeschlagenen Trennungsabschnitt keine Beschüsse von unserer Seite aus fest, aber eine Reaktion von Seiten der ukrainischen Seite gibt es nicht.

de.sputniknews.com: Nordkorea: Unsere Nuklearwaffen bedrohen niemanden, wenn…
Die Nuklearwaffen Nordkoreas stellen keine Gefahr für andere Länder dar, wenn sie nicht an der Seite der USA gegen Pjöngjang kämpfen. Diese Auffassung brachte die nordkoreanische Zeitung „Rodong Sinmun“, die als Sprachrohr der regierenden Partei der Arbeit Koreas gilt, am Samstag zum Ausdruck.
Der Zeitung zufolge zielen die Bemühungen von Nordkorea zur Stärkung der atomaren Bewaffnung auf die Abschreckung von „unbesonnenen Schritten“ der USA in Richtung Atomkrieg ab. Washingtons Äußerungen in Bezug auf die nordkoreanische Gefahr seien übertrieben, heißt es in dem Kommentar. Pjöngjang werde keinen Erstschlag gegen andere Länder führen, wenn diese nicht an Kampfhandlungen gegen Nordkorea an der Seite der USA teilnehmen.
Alle nordkoreanischen Projekte im Raketen-und Nuklearbereich seien offen und transparent, wodurch unter anderem ein Krieg auf der koreanischen Halbinsel verhindert werden solle, hieß es weiter.
Eine neue Verschärfungsspirale in der Situation um das nordkoreanische Atomprogramm ist auf eine Reihe von drastischen Äußerungen von Pjöngjang und US-Präsident Donald Trump zurückzuführen. Vor anderthalb Wochen hatte Trump Nordkorea mit „Feuer und Wut, wie die Welt es noch nicht gesehen hat“ gedroht und es aufgefordert, die Drohungen zu stoppen. Später verkündete Pjöngjang, es erwäge die Möglichkeit, einen Präventivschlag gegen die US-Militärbasis auf der Pazifikinsel Guam zu versetzen.
Im Juli hatte Nordkorea zweimal Marschflugkörper getestet. Die USA, Japan und Südkorea verurteilten diese Tests aufs Schärfste. Washington betonte mehrmals, keine Option bei der Lösung des nordkoreanischen Problems auszuschließen, darunter auch auf militärischem Weg.

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
Der Gegner verwendet weiterhin von den Minsker Vereinbarungen verbotene Waffen beim Beschuss des Territoriums der Republik.
In Richtung Donezk haben die ukrainischen Streitkräfte Artillerie, Panzer und Mörser verwendet. Auf zehn Ortschaften und die umliegenden Gebiete wurden elf Panzergeschosse, 14 Geschosse des Kalibers 122mm, 66 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 75 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen.
In Richtung Gorlowka und Mariupol hat der Gegner Artillerie, Panzer und Mörser verwendet und auf acht Ortschaften und die umliegenden Gebiete 14 Panzergeschosse, 15 Geschosse des Kalibers 122mm, 42 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 7 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen sowie Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
In der Folge eines Mörserbeschusses der Außenbezirke von Gorlowka von den Positionen der 128. Gebirgssturmbrigade unter dem Kommando des Kriegsverbrechers Sobko aus wurde die Einwohnerin Jelena Sergejewna Wilenskaja, wohnhaft Revolutionsstraße 2, verletzt.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden 39 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
Der Gegner realisiert weiter geplante Provokationen, die das Ziel haben die Streitkräfte der DVR im Vorfeld des bevorstehenden Treffen der Kontaktgruppe in Minsk zu diskreditieren. Nach uns vorliegenden Informationen sind in Awdejewka im Verantwortungsbereich eines der Bataillone der 72. mechanisierten Brigade
Korrespondenten aus den USA eingetroffen, denen der Pressedienst der Brigade die Verschärfung der Lage in diesem Gebiet demonstrieren will.
Im Zusammenhang damit mussten sich die Einheiten der 72. Brigade sehr anstrengen. Praktisch die Hälfte aller Beschüsse auf die DVR, die in den letzten 24 Stunden festgestellt wurden, wurden gerade von den Positionen dieser Brigade mit Panzern, Artillerie des Kalibers 122mm und Mörsern des Kalibers 120 und 82mm durchgeführt. Auf Befehl des
Kriegsverbrechers Sokolow wurde die Mehrzahl der Ortschaften in der Nähe von Awdejewka beschossen: Spartak, Mineralnoje, Jakowlewka, Jasinowataja, Krutaja Balka und Wasiljewka.
Die Aktivität der Führung der ukrainischen Seite im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination ruft Besorgnis hervor. Bei der Zahl von falschen Beschuldigungen und Erklärungen bezüglich erdachter Beschüsse von unseren Positionen aus wird die ukrainische Vertretung im Gemeinsamen Zentrum bald die Sprecher des Stabs der „ATO“ überholen. Das ukrainische Militärkommando zieht immer häufiger
Beobachter im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination zur Durchführung von Provokationen und inszenierten Aktivitäten heran.
Ich erinnere daran, dass das Gemeinsame Zentrum zur Kontrolle und Koordination der Feuereinstellung und zur Stabilisierung der Lage in der Konfliktzone vorgesehen ist, und seine Vertreter müssen einen neutralen und unparteiischen Status einnehmen und nicht zulassen, dass sie in direkte militärische Auseinandersetzungen im Interesse irgendeiner der Konfliktseite hereingezogen werden.
Deshalb empfehle ich der Führung der ukrainischen Seite im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination nachdrücklich sich nicht zu beeilen, die aus dem Stab der „ATO“ eintreffenden Anweisungen auszuführen, weil alle Pläne des Kommandos der ukrainischen Streitkräfte auf eine Destabilisierung der Lage und eine Wiederaufnahme der aktiven Kämpfe im Donbass abzielen.

de.sputniknews.com: US-Außenministerium offenbart Pläne für Syriens Zukunft nach IS-Niederlage
Die USA wollen ihre Präsenz in Syrien nach der Vernichtung der Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“ – IS) nicht verlängern. Dies teilte die Sprecherin des US-Außenministeriums, Heather Nauert, bei einer Pressekonferenz am Freitag mit.
Die Aufgabe der internationalen US-Koalition in Syrien sei der Sieg über den IS, sagte Nauert.
„Sei es im Irak oder in Syrien, unser Ziel ist es, den IS zu besiegen und nichts Weiteres zu tun“, äußerte sie. Washingtons Wunsch sei, dass „Syrien von den Syrern regiert wird, nicht von den Vereinigten Staaten und nicht von irgendwelchen anderen Kräften“.
„Das (sich in Syrien nach dem Sieg über den IS aufzuhalten — Anm. d. Red) ist nicht unser Plan“, fügte sie hinzu und hob nochmals hervor, die USA hätten die Bekämpfung des „Islamischen Staates“ zum Ziel und würden sich darauf konzentrieren.

Lug-info.com: Mitteilungen des stellvertretenden Leiters der OSZE-Mission gegenüber der Presse in Staniza Luganskaja (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Ab heute wird die OSZE-Mission die Arbeit an einem Frontposten in Staniza Luganskaja rund um die Uhr wieder aufnehmen“, sagte Hug.
„Zu Beginn werden sich hier ständig fünf Beobachter und zwei zusätzliche Mitarbeiter befinden. Sie werden diese Zone patrouillieren, wo wir uns jetzt befinden, in der Nacht werden sie von der Basis aus beobachten“, sagte er.
„Die Eröffnung einer Frontbasis ist unser Beitrag zur Normalisierung der Situation entsprechend unserem Mandat, das von den 57 Mitgliedsstaaten der OSZE gebilligt wurde. Als zusätzlichen Beitrag zur Normalisierung der Situation in dieser Trennungszone, am einzigen Passierpunkt im Lugansker Oblast, hat die OSZE-Mission ihre Anwesenheit in diesem Gebiet vergrößert“, erklärte Hug.
Weiter äußerte sich Hug zum Wiederaufbau der Brücke bei Staniza Luganskaja.
„Wie Sie sehen, versuchen die Menschen hier über diese Holzkonstruktion (provisorischer Holzübergang über einen der Pfeiler der Brücke, die 2015 von ukrainischen Soldaten
gesprengt wurde – Anm. LIZ) von einer Seite auf die andere zu kommen. Sie sind Geiseln politischer Fragen und der Sackgassensituation bei den Militärs, für diese Menschen muss die Brücke wiederaufgebaut werden und die Kräfte müssen abgezogen werden“, sagte Hug.
„Die Zone muss auf beiden Seiten entmint werden, wie es vereinbart war, es darf keine weiteren Rechtfertigungen geben. Die Geduld der Zivilisten muss durch den Wiederaufbau der Brücke belohnt werden, unabhängig von den politischen Absichten beider Seiten“, fügte Hug hinzu.

de.sputniknews.com: Rumänien will sich Ex-Sowjetrepublik Moldawien für 20 Milliarden Euro zurückhohlen
Der rumänische Ex-Präsident Traian Basescu hat die Vereinigung der „zwei Rumäniens“ als die höchste Priorität der Landespolitik erklärt. Dem ehemaligen Präsidenten stimmen zahlreiche Politiker des Landes zu.
Die Vorbereitung zur Vereinigung Rumäniens und Moldawiens soll im Frühjahr 2018 abgeschlossen sein, äußerte sich der Abgeordnete des rumänischen Parlaments Konstantin Kodrjanu. Der Parlamentarier rät zudem zur Eile: Die diesjährigen Parlamentswahlen könnten die Sozialisten gewinnen, in diesem Fall würde „Moldawien an Russland übergehen“.
Zurzeit zeigen Meinungsumfragen, dass etwa Zwei Drittel der Rumänen für die Aufnahme Moldawiens ins Staatsgebiet sind. Dafür sind aber Zwei Drittel der Moldawier absolut gegen diesen Schritt.
„Über die Vereinigung sprach der rumänische Präsident Traian Basescu immer wieder“, sagte der Parteichef der sozialistischen Volkspartei Rumäniens Viktor Stepanjuk.
Der Rumäne Basescu habe erst vor einem Jahr die moldawische Staatsbürgerschaft angenommen und gleich daraufhin die Partei der nationalen Einheit gegründet. Als Igor Dodon, moldawischer Politiker und Vorsitzender der Partei der Sozialisten der Republik Moldau (PSRM), zum Präsidenten des Landes gewählt wurde, habe er Basescu die Staatsbürgerschaft jedoch entzogen und dies mit Verstößen beim Beantragungsverfahren gerechtfertigt, so Stepanjuk.
Weiter erklärt Stepanjuk, dass genau diese Aufrufe zur Vereinigung Rumäniens und Moldawiens im Jahr 1992 den bewaffneten Konflikt in der Region provoziert hätten, der bis heute nicht endgültig beigelegt sei.
Entschiedene Gegner der Eingliederung ins rumänische Staatsgebiet seien zudem nicht nur die Bewohner der selbst ausgerufenen Republik Transnistrien, sondern auch des autonomen Gebietes Gaugasien im Süden Moldawiens sowie die über 500.000 Ukrainer im Land, betonte Stepanjuk.
Der Prozess der „Rumänisierung“ könne allerdings schon beobachtet werden. Viele moldawische Beamte hätten rumänische Pässe, darunter auch Beamte in den höchsten Kreisen. So seien fünf der sechs moldawischen Verfassungsrichter formal auch Bürger Rumäniens. Vor kurzem stimmte das moldawische Parlament auch einem Gesetzesentwurf zu, das das Recht zur doppelten Staatsbürgerschaft auch Beamten des Informations- und Sicherheitsdienstes gewährt. Es sei somit vorauszusehen, dass der moldawische Geheimdienst praktisch zu einem rumänischen werde – zumindest wenn man die Situation nach den Pässen bewerte.
Es sollte in diesem Kontext auch angemerkt werden, dass viele Moldawier den rumänischen Pass weniger aus einer Liebe zum Nachbarland annehmen würden, sondern um die Vorteile der Grenzfreiheit mit der EU zu genießen.
Pro-rumänische Aktivisten in Moldawien gehen unterdessen davon aus, dass Moldawien bereits 2018 eingegliedert werden könnte und argumentieren, dies sei der einzige Weg, das Land noch vor dem Finanzkollaps zu retten und schließlich der EU beitreten zu können. Das Jahr 2018 sei zudem nicht zufällig gewählt: Am 27. März 2018 werde das 100-jährige Jubiläum der Vereinigung Bessarabiens (Moldawien) und Rumäniens nach dem Ersten Weltkrieg begangen.
Unterdessen geben die politischen Vertreter der Vereinigungsinitiative an, dass die Wiedervereinigung Rumänien etwa 20 Milliarden Euro kosten werde. Ein Blick auf die veranschlagten Kosten in der „Road Map“ zum Vereinigungsprozess zeigt allerdings ein ganz anderes Bild: Die Rumänen müssten jährlich etwa 8,5 Milliarden an Moldawien zahlen – und das 20 Jahre lang. Zudem müsste das Land etwa ein Sechstel der internationalen Hilfen an das aufgenommene Moldawien abgeben.
Gegen dieses Szenario hat sich aber ganz eindeutig die Mehrheit der Moldawier ausgesprochen. Die Proteste der Bevölkerung haben die Regierung Moldaus im vergangenen Jahr dazu gedrungen, eine Deklaration zu veröffentlichen, in der die Neutralität und die Unveränderbarkeit der Grenzen erklärt wird.
Die Vertreter der rumänischen Minderheit in Moldawien haben dagegen ihre eigene Argumentation für eine Vereinigung mit Rumänien. Sollte Rumänien Moldawien nicht eingliedern, werde Russland diesen Platz einnehmen und die moldawischen Ländereien beanspruchen.
Der Chef der politischen Bewegung Actiunea’2012, Dordge Simion, erklärte jüngst: „2018 werden in Moldawien die Parlamentswahlen stattfinden und alle rumänischen und pro-rumänischen Gruppen müssen ihre Kräfte vereinen, um den Sieg von Igor Dodon und seiner Sozialistenpartei zu verhindern, denn das wäre eine Katastrophe für Moldawien“.

Abends:

dnr-news.com: Die ukrainischen Behörden fordern die Einwohner Mariupols dazu auf, blaugelbe Fahnen an den Balkons und Autos anzubringen
Die ukrainische Regierung fordert von den Einwohnern der Stadt, zum Tag der Unabhängigkeit der Ukraine blaugelbe Flaggen am Balkon, an den Fenstern, an den Autos anzubringen, aber auch die Häuser im ukrainischen Nationalstil zu verzieren. Dies berichtet die Webseite des ukrainischen Stadtkomitees von Mariupol.
„Lasst uns gemeinsam der ganzen Welt zeigen, dass Mariupol eine Stadt der Patrioten ist, die ihr Land lieben! Auf dass jedes Haus in blaugelber Farbe und hellen Farben erstrahle. Lasst uns diesen Feiertag umwerfend schön gestalten“, heißt es in der Erklärung.
Die Fotos der ukrainischen Flaggen sollten in den Sozialen Netzwerken veröffentlicht werden.
Außerdem versprachen die Okkupanten Mariupols die Ausrichtung eines „grandiosen Festes“ am 24. August mit Beteiligung von besonderen Gästen, darunter auch der ukrainischen Sängerin Natalja Mogilewskaja.

de.sputniknews.com: Kiew hofft auf Pentagon-Chef, um Konflikt im Donbass zu lösen
Das Treffen von James Mattis, dem Verteidigungsminister der Vereinigten Staaten, mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenkonach in Kiew könnte helfen, die Situation auf dem Donbass zu lösen, sagte der Vize-Minister für besetzte Territorien und versetzte Personen, Georgij Tuka, in einem Interview für den Sender „112 Ukraina“.
Zuvor hat die ukrainische Botschaft in den USA mitgeteilt, der Besuch des Pentagon-Chefs James Mattis in Kiew werde am 24. August stattfinden. Der Pressedienst des ukrainischen Präsidenten meldete in diesem Zusammenhang, Poroschenko werde mit Mattis Verhandlungen in Kiew führen.
Auf die Frage, ob dieser Besuch Einfluss auf die Situation im Donbass nehmen könnte, äußerte Tuka: „Ich denke, ja.“ Schließlich handele es sich bei dem Besuch „nicht um den Agrarminister, sondern um den Verteidigungsminister der USA persönlich“, der zudem auch ein sehr erfahrener Kampfoffizier sei.
Weiterhin fügte Tuka hinzu: „Ich hoffe, es wird auf der einen Seite die Kampfstärke unserer Streitkräfte erhöhen und auf der anderen Seite auch innenpolitischen Einfluss in den USA auf die Leute nehmen, die sich nur für Geschäfte interessieren und die von Sanktionen gegen Russland negativ betroffen werden könnten.“
Tuka präzisierte auch, dass der Besuch von Mattis zweifelsohne einen politischen Charakter trage. Schnelle Entscheidungen solle man aber nicht erwarten, auch nicht in der Frage über die Lieferung sogenannter letaler Waffen an die Ukraine.
„Ich denke nicht, dass dieser Besuch morgen gleich zu konkreten Handlungen führen wird. Es werden bestimmte Vereinbarungen getroffen werden, die möglicherweise nach einer Zeit umgesetzt werden. Ich denke, es werden Fragen der generellen künftigen politischen Ausrichtung besprochen werden“, resümierte Tuka.

Standard

Presseschau vom 18.08.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

vormittags:

Dnr-online.ru: Das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko kommentierte die propagandistischen Ausfälle Kiews über angeblich in Vorbereitung befindliche Beschüsse von Mariupol, während dort ein Fußballspiel stattfinden soll.
„Wir wissen, dass das Kiewer Regime und die ihm dienenden Massenmedien versuchen, die Milizen des Donbass fast als Menschenfresser darzustellen. Ich würde sagen, dass die alles an sich selbst messen. Ich will daran erinnern, dass nicht wir ukrainische Städte beschießen, sondern die ukrainischen Streitkräfte und Strafbataillone unsere beschießen.
Unsere Position ist unverändert. Wir kämpfen nicht gegen das Volk der Ukraine, sondern gegen das Kiewer Bandera-Regime und die Streitkräfte, die auf Befehl des Regimes eine Aggression gegen das Volk des Donbass durchführen. Und darüber hinaus kämpfen wir nicht gegen die, die an friedlichen Veranstaltungen teilnehmen – Sport-, Kultur-, Bildungsveranstaltungen oder andere. So kann ich mitteilen, dass, unter Berücksichtigung der weiteren schmutzigen Informationskampagne gegen uns, ich bereits den Befehl gegeben habe, das Feuer an der südlichen Front ganz einzustellen, das h
eißt dort, wo sich Mariupol befindet. Und nicht auf Provokation einzugehen“, erklärte Alexandr Sachartschenko.
Wir erinnern daran, dass am 19.-20. August in Mariupol Spiele der ukrainischen Fußballmeisterschaft stattfinden, einschließlich der Juniorenspiele. Eine Reihe ukrainischen Massenmedien haben bereits „Informationen“ darüber veröffentlicht, dass die Streitkräfte der DVR das Fußballstadion während der Spiele beschießen könnten.

de.sputniknews.com: Syriens Regierungsarmee blockiert Waffenroute der Terroristen bei Akerbat
Sturmabteilungen syrischer Regierungsarmee haben, unterstützt von der russischen Luftwaffe, in den vergangenen Tagen einige Höhen rund um die Stadt Akerbat völlig unter ihre Kontrolle gebracht.
Somit liege „die letzte Route der IS-Kämpfer, über die sie Waffen und Munition im Gebiet Akerbat bekommen, unter der Feuerkontrolle der syrischen Truppen“. Das teilte das russische Verteidigungsministerium am Freitag mit.
Die Terroristen versuchen in kleinen Gruppen Richtung der Stadt Deir ez-Zor zu fliehen, die nach der Befreiung der irakischen Stadt Mossul die letzte große Basis der Terroristen geblieben ist.
Russlands Luftstreitkräfte klärt das Gebiet mit Drohnen rund um die Uhr auf, um die Fahrzeuge der fliehenden Terroristen mit Munition zu sichten und zu vernichten.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden neunmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit
Beschossen wurden die Gebiete von Donezkij, Frunse, Snamenka, Shelobok und Sokolniki.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.

armiyadnr.su: In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 51 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete 21 Ortschaften der Republik mit Panzer, Mörser, Schützenpanzerwagen und Schützenpanzern, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Heute erlitt in der Folge eines Beschusses von Sajzewo von Seiten der ukrainischen Streitkräfte Semjon Iwanowitsch Wasilet, geb. 1958, Splitterverletzungen. Informationen zu Zerstörungen werden noch ermittelt.

de.sputniknews.com: Trauerspiel statt Thriller: Deutsche Medien erneut als antirussische Propagandisten
Tilo Gräser
Ein absurdes und bedauerliches, aber ernstgemeintes Schauspiel in wiederholter Aufführung: Deutsche Qualitätsmedien haben gleich mehrere Redakteure losgeschickt, um erneut vermeintlich unheimliche Aktivitäten Russlands in der Bundesrepublik aufzudecken. Das dunkle Treiben deutscher Politik scheint für sie uninteressant.
War es als Horror-Stück oder doch eher als Thriller gedacht, was dieser Tage auf der deutschen Medienbühne gezeigt wurde? Da sollen AfD-Funktionäre Verbindungen zu einem russischen Spion in Polen haben, meint die „Süddeutsche Zeitung“ (SZ). Und „Die Zeit“ glaubt anscheinend, Moskaus „Fünfte Kolonne“ bloßzustellen und titelt: „Putins AfD-Truppe“. Die Blätter wollen zeigen, dass AfD-Politiker immer die falschen Wahlen und Referenden beobachten, sich dabei von Moskau bezahlen lassen und auch noch prorussische Vorträge halten. Dazu werden deutsche Geheimdienste zitiert: Moskau fördere gezielt „Parteien aus dem rechten Lager, die für populistische Ziele werben und für gute Beziehungen zu Russland einstehen“ („Die Zeit“). In der SZ lautet der Vorwurf:
„Die russische Politik misst prorussischen Aktivisten im Ausland einige Bedeutung bei.“
Das Schauspiel lässt den aufmerksamen Zuschauer nicht nur den Kopf schütteln. Es ist eher genau das, was Russland vorgeworfen wird: Propaganda, garniert mit dünnen Fakten. Übel stößt auf, wie einseitig die Darsteller ihre Rolle als vermeintlich unabhängig investigative Journalisten spielen. Nicht nur, weil sie sich auf Regierungs- und Geheimdiensturteile stützen. Dabei bietet ihnen die deutsche Politik genug Stoff für Recherche: In anderen Ländern oppositionelle politische Gruppierungen und Parteien zu unterstützen, um die dortige Regierung auf anderen Kurs zu bringen – das ist seit Jahrzehnten traditionelles Mittel der deutschen Außenpolitik. Beispiele dafür sind das einstige Jugoslawien oder die Ukraine. Auch in Russland geschieht das aktiv.
Und selbst bei den Medien wird nach bewährtem Räuberprinzip „Haltet den Dieb!“ gerufen. Auslandssender, die das eigene Land in gutes Licht rücken sollen, unterhalten zahlreiche Länder wie die USA, Frankreich und eben auch die Bundesrepublik. Wer von den angeblich investigativen Journalisten in den vermeintlichen Qualitätsmedien hierzulande hat da mal hinter die Kulissen geschaut und gar nach den Interessen und Motiven dabei gefragt?
Am Ende bleibt: Was soll das ganze Theater? Es ist ein bedauerliches Schauspiel, auch wenn sich manche Zuschauer sicher dabei gruseln. Es hat nichts mit Qualitätsjournalismus zu tun und wirkt wie freiwillige Propaganda. Ist die wirklich ganz ohne Regie? Alles nur Zufall, dass gleich zweimal in einer Woche das gleiche Stück gezeigt wurde? Ein Beitrag zum besseren Verständnis und zu weniger Konfrontation sind diese medialen Vorstellungen nicht. Leider sind weitere Aufführungen dieser Art zu befürchten. Es bleibt auch die Frage, ob solche Attacken gegen die AfD wegen vermeintlicher Russland-Kontakte dieser nicht ungewollt mehr Publikum im Wahltheater sichern.

Dan-news.info: „Heute Morgen haben ukrainische Soldaten Sajzewo beschossen. Einige der wenigen Menschen, die noch dort leben, unser Onkel Senja, wurde am Bein verletzt“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit.
Er fügte hinzu, dass die Verletzung nicht schwer ist, der Verletzte erhielt die notwendige Behandlung. Nach vorläufigen Informationen wurde mit Granatwerfern geschossen.

de.sputniknews.com: Poroschenko ernennt „ständigen Vertreter auf der Krim“
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat einen neuen „ständigen Vertreter“ auf der Krim ernannt, teilte der Pressedienst des ukrainischen Staatschefs mit.
Die ukrainischen Behörden müssten daran arbeiten, die Krim wieder unter die Kontrolle von Kiew zu bringen, und Verfassungsänderungen in Bezug auf den Status der Halbinsel vorbereiten, sagte Poroschenko.
„Wir aktivieren die Tätigkeit der Arbeitsgruppe. Und ich möchte, dass ein Entwurf der Verfassungsänderungen in dieser Hinsicht so schnell wie möglich der Obersten Rada (dem ukrainischen Parlament — Anm. d. Red.) vorgelegt wird“, zitiert ihn das Nachrichtenportal „Vesti Ukraine“.
Boris Babin, den der ukrainische Staatschef zu seinem Vertreter in der Krim ernannte, habe bislang im Justizministerium gearbeitet, so Poroschenko.
Die Vertretung des ukrainischen Präsidenten auf der Krim befindet sich zurzeit im ukrainischen Gebiet Cherson.
Im Juli hatte Poroschenko die EU aufgefordert, eine aktive Politik zu betreiben, die darauf abzielen würde, die Schwarzmeerhalbinsel wieder unter die Kontrolle der Ukraine zu bringen.
Zuvor hatte er die Verfassungskommission des ukrainischen Parlaments damit beauftragt, den Abschnitt der Verfassung der Ukraine zu überarbeiten, in dem der Status der Krim erörtert wird…

Lug-info.com: Mitteilung des Zentrums zur Zusammenarbeit mit der Öffentlichkeit des Innenministeriums der LVR
„Bei der Hotline des Innenministeriums der LVR rief ein Mitarbeiter eines der Gerichte an, die sich auf den zeitweise von den ukrainischen Truppen besetzten Territorien des Lugansker Lan
ds befinden. Der Anrufer teilte mit, dass vor einigen Tagen beim Empfang des Gerichts ein Anruf einer Vertreterin des Nationalen Korpus der Ukraine (NKU) eingegangen ist, die eine offizielle Nachricht durchgab, in der der NKU erkläre, dass ein harter Kampf für die Rechte der Soldaten der sogenannten „ATO“ begonnen habe“, teilte die Polizei der LVR mit.
„Nach den Worten des Anrufers wurde in der Erklärung mitgeteilt, dass falls Richter Entscheidungen über Festnahmen von Teilnehmern der sogenannten „ATO“ oder andere Einschränkungen ihrer Rechte treffen, solche Richter und die Vorsitzenden der Gerichtshöfe von Kämpfern der NKU physisch liquidiert werden“, erläuterte das Ministerium.
Nach Informationen des Anrufers sind solche Mitteilungen und Anrufe in allen Gerichten des von Kiew besetzten Teils des Lugansker Lands eingegangen.
„Die Rechtsschutzorgane der Ukraine haben die Kontrolle über die nationalistischen Formationen vollständig verloren. Das Innenministerium der LVR ist unsere letzte Hoffnung. Möglicherweise können
Sie irgendwie die Sicherheit des Gerichtskorpus der Ukraine unterstützen“, sagte der Anrufer.
Der „Nationale Korpus“ ist eine ukrainische nationalistische Partei, die am 14. Oktober 2016 auf dem Gründungskongress auf Grundlage der „Asowsker Bewegung“ gegründet wurde und zu der die gesellschaftliche Vereinigung „Bürgerkorpus“, „Asow““, Veteranen des Regiments „Asow“, der Nationalgarde, Freiwillige des Kiewer Maidan gehören. Als Vorsitzender
der politischen Partei wurde der ehemalige Kommandeur des Regiments der Nationalgarde „Asow“, der Abgeordnete der Ukraine Andrej Belezkij gewählt.

nachmittags:

de.sputniknews.com: Acht Spionageflieger vor russischer Grenze abgefangen
Russische Kampfjets haben in der vergangenen Woche nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau achtmal ausländische Aufklärungsflugzeuge in der Nähe der russischen Grenze abgefangen.
Nach Angaben der Behörde haben insgesamt 16 ausländische Militärflugzeuge im besagten Zeitraum vor russischen Grenzen spioniert, ohne jedoch den Luftraum Russland verletzt zu haben.
In der vergangenen Woche hatten russische Kampfjets nach Angaben des Verteidigungsministeriums viermal Spionageflugzeuge abgefangen. Insgesamt seien zwölf Aufklärungsflüge in der Grenznähe geortet worden.

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin (Wochenrückblick)
In der letzten Woche haben in den Verbänden und Truppenteilen der Streitkräfte der Donezker Volksrepublik komplexe taktische Truppenübungen und taktische Schießübungen stattgefunden. Ebenfalls wurde die erste Etappe des Wettbewerbs von Panzermannschaften durchgeführt, in dessen Ergebnis die besten Panzersoldaten ermittelt wurden.
Die Streitkräfte der DVR führen weiter gemeinsam mit den militärischen Strukturen der Republik Maßnahmen zur Bekämpfung des Terrorismus und zum Kampf gegen Diversions- und Erkundungsgruppen des Gegners durch.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 51
Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Der Gegner hat zwei Artilleriegeschosse des Kalibers 152mm, acht Panzergeschosse, 224 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm auf das Territorium der Republik abgeschossen.
In der Folge des Beschusses von Sajzewo durch die ukrainischen Streitkräfte erlitt Sem
jonn Iwanowitsch Wasilet, geb. 1958, wohnhaft Brusilow-Straße 14 eine Splitterverletzung.
Insgesamt hat der Gegner in der letzten Woche 362 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt und 2085 Artillerie-, Panzer- und Mörsergeschosse auf das Territorium der Republik abgeschossen.
32 Ortschaften der Republik wurden von Seiten der ukrainischen Streitkräfte beschossen, in sieben von ihnen wurden 24 Häuser beschädigt.
Am meisten waren der Petrowskij- und der Kiewskij-Bezirk von Donezk, Spartak, Kominternowo und Sachanka von den Beschüsse betroffen.
In der Folge der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden
vier zivile Einwohner verletzt.
Bei der Verteidigung der Republik
starben 12 Soldaten und zwei wurden verletzt.
Während die ukrainische Seite in Worten ihre vollständige Einhaltung der Minsker Vereinbarungen verkündet, unternimmt sie tatsächlich alle Anstrengungen zur Wiederaufnahme des militärischen Konflikts. Schwere Waffen, die auf eine entsprechende Entfernung von der Kontaktlinie abgezogen sein müssten, werden systematisch in den grenznahen Gebieten festgestellt. Die Verwendung von Panzern, Artillerie des Kalibers 152 und 122mm und Mörsern gegen die Positionen der Streitkräfte der DVR und Ortschaften der Republik sind für die ukrainischen Truppen eine gewöhnliche Angelegenheit.
Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte haben die Fälle von
Verwendung von Drohnen, sowohl aus industrieller Produktion als auch selbst hergestellte, zugenommen. Die Tatsache, dass der Gegner mit ihrer Hilfe Ziele zur Durchführung von Schlägen erkundet und die Feuerleitung für Artillerieangriffe auf Wohnhäuser und Objekte der zivilen Infrastruktur durchführt, ruft Besorgnis hervor. So wurden in der Folge von Luftaufklärung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte Häuser in Leninskoje, Saitschenko, Sachanka, Oktjabrj, Staromichajlowka, Alexandrowka und Kominternowo zielgerichtet beschossen. Dank der Wachsamkeit und den sachkundigen Handlungen unserer Verteidiger wurden vier Drohnen, mit deren Hilfe die ukrainischen Soldaten die Einwohner der Republik beschossen, abgeschossen. Drei von ihnen werden Ihnen hier vorgestellt. Die vierte, ein Multikopter „Komandor“ wurde in der „grauen Zone“ abgeschossen, die Trümmer sind dort zurückgeblieben.
Auf diese Drohne gehe ich gesondert ein. Auf ihrem tragenden Teil war eine kumulative Ladung vom Typ „K3-6“ installiert, deren Abwurf auf Wohngebiete des Petrowskij-Bezirks von Donezk bereits zuvor festgestellt wurde. Den Herstellern des „Komandor“, ukrainischen Freiwilligen, die freiwillig zu Unterstützern von Kriegsverbrechern geworden sind, will ich mitteilen, dass ihre plumpen, riesengroßen, teuren und lauten Drohnen ein ausgezeichnetes Ziel für unsere Luftabwehreinheiten sind.
Und das Kommando der „ATO“ erinnere ich daran, dass entsprechend dem Minsker Memorandum ein Verbot für Flüge von militärischen Flugzeugen und Drohnen entlang der gesamten Kontaktlinie bis in eine Tiefe von 30 km gilt. Eine Ausnahme sind die Drohnen der OSZE.
Neben den zunehmen Beschüssen mit schwerer Artillerie und Mörsern auf Wohnhäuser, nehmen die Brandherde, die zielgerichtet von ukrainischen Terroristen geschaffen werden, bedrohliche Ausmaße an. Indem sie
Felder in Brand setzen, verfolgen sie das Ziel, dass sich das Feuer auf Wohngebiete der Republik ausbreitet, um maximalen materiellen Schaden anzurichten. Aber dabei berücksichtigen die Brandstifter nicht immer die Windrichtung. So haben am 15. August Soldaten der ukrainischen Streitkräfte einer der Felder in der „grauen Zone“ in Brand gesetzt. Wegen einer Windböe haben die Flammen Werchnetorezkoje erfasst, das zeitweilig von den ukrainischen Truppen besetzt ist. In der Folge des Brandes wurden zehn private Häuser vernichtet.
Ein weiterer Zwischenfall hat sich auf dem Territorium der Donezker Filterstation ereignet. Soldaten der ukrainischen Streitkräfte haben Waffen gegen Mitarbeiter des kommunalen Unternehmens „Woda Donbassa“ eingesetzt. Dies zeigt den Hass gegen die friedlichen Einwohner des Donbass von Seiten der ukrainischen Strafsoldaten. Ich erinnere daran, dass die Unterbrechung der Funktion der DFS zu einer humanitären Katastrophe führen wird, unter der nicht nur die Einwohner der Donezker Volksrepublik, sondern auch die auf dem von den ukrainischen Streitkräften besetzten Teil lebende Bevölkerung leidet. Dies bestätigt seinerseits die Verlogenheit der Erklärung der Führung der Ukraine über ihr Bestreben, die friedlichen Bürger zu schützen. Der einzige Schutz, den das ukrainische Volk braucht, ist der Schutz vor den verbrecherischen Handlungen der Regierung und der militärischen Strukturen des Landes.
Es ist eine
Aktivierung von Diversions- und Erkundungsgruppen des Gegners in Richtung Mariupol zu bemerken. So haben am 15. August zwei Gruppen von Diversanten des Gegners einen Versuch unternommen, im Gebiet von Kominternowo in die „graue Zone“ einzudringen. Die aggressiven Absichten der ukrainischen Soldaten wurden durch die sachkundigen und entschiedenen Handlungen der Verteidiger der Republik unterbunden. Der Gegner hatte Verluste von sechs Toten und drei Verletzten und war gezwungen sich zurückzuziehen.
Die Analyse der Ergebnisse der Tätigkeit des Kommandos der „ATO“ zeugt vom Bestreben der ukrainischen militärisch-politischen Führung, das Blutvergießen im Donbass wieder aufzunehmen, um das Volk von der Verelendung und dem bevorstehenden Bankrott des Landes abzulenken. Die Streitkräfte der DVR halten die erreichten Vereinbarungen streng ein. Gleichzeitig sind wir bereit, auf beliebige Provokationen und Aggressionsakte von Seiten der ukrainischen Streitkräfte vergleichbar und adäquat zu antworten.

de.sputniknews.com: Fällt Julia Timoschenko dem „Raketenskandal“ zum Opfer?
Der Vorsitzenden der ukrainischen Oppositionspartei „Batkiwschtschina“ („Vaterland“) und früheren Regierungschefin Julia Timoschenko wird vorgeworfen, das Aufsehen um die mögliche Lieferung von Raketenantrieben an Nordkorea für eigene politische Zwecke zu instrumentalisieren, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Freitag.
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko soll zum Wochenende einen Bericht über die interne Untersuchung des „Raketenskandals“ bekommen. Warum in einem Artikel der „New York Times“ über Lieferungen von sowjetischen Triebwerken an Nordkorea die „ukrainische Spur“ auftauchte – darüber wird Poroschenko Sicherheitsratssekretär Alexander Turtschinow berichten. Allerdings wird in diesem Zusammenhang bereits die größte Opponentin Poroschenkos bei der nächsten Wahl, Julia Timoschenko, kritisiert. Ihr wird fehlender Patriotismus vorgeworfen.
Anlass dafür war ein Eintrag auf der Seite von Timoschenkos Partei „Batjkiwschtschina“ in einem sozialen Netzwerk, der am selben Tag wie der „New York Times”-Artikel veröffentlicht wurde. Der Titel des Posts lautet „Unprofessionalität bzw. Verbrechen der Behörden?“. Gepostet wurden auch der Artikel der „New York Times” und Fragen, die vermuten lassen, dass die Schlussfolgerung über die Beteiligung der Ukraine an der Entwicklung der Raketenprogramme richtig war. Zudem wurden Vermutungen geäußert, dass der Ukraine Sanktionen drohen könnten.
Der ukrainische Politologe Alexej Garan machte darauf aufmerksam, dass die „New York Times” in ihrem Artikel mehrere Versionen über die Lieferquellen darlegte, und Timoschenko nur eine Version hervorhob, die Vorwürfe gegen die ukrainischen Behörden beinhaltet.‘
„Ihre Behauptung (über die Unprofessionalität von Präsident Poroschenko und Premier Groisman bzw. ihre Verbrechen – Anm. d. R.) wirkt wie der Versuch, einen internationalen Skandal (eine Provokation?) für eigene innenpolitische Ziele zu nutzen“, wandte sich Garan an Timoschenko.
Garan zufolge ist kaum vorstellbar, dass die ukrainische Führung auf eine illegale Kooperation mit Nordkorea eingehen würde, ohne die möglichen Folgen und die Notwendigkeit der guten Beziehungen zu den USA, Japan und der ganzen zivilisierten Welt zu bedenken. Timoschenkos Beitrag in dem sozialen Netzwerk sei für die Stärkung ihrer Positionen genutzt worden, so der Experte.
Die Partei Batjkiwschtschina widersprach offiziell dem Bericht, der in ihrem Namen gemacht wurde und erklärte, dass ihre Facebook-Seite gehackt wurde; dies warf sie den Opponenten vor. Doch nicht alle glaubten an diese Version. Der Politologe Taras Beresowez sagte, dass in der Partei Chaos herrsche. „Zu sagen, dass die Seite gehackt wurde, um einen Beitrag in Timoschenkos Namen online zu stellen, der die Behörden anschwärzt, ist äußerst kurzsichtig.“
In der Ukraine wird an die früheren Freundschaftsbeziehungen zwischen Timoschenko und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und ihre Gasverträge erinnert. Die Frage, wie das alles die Popularitätswerte der Partei beeinflussen wird, bleibt offen.
Laut Umfragen belegen Timoschenko und ihre Partei seit rund einem Jahr die Spitzenpositionen in den Rankings. Nach Angaben des Meinungsforschungsinstituts Rasumkow-Zentrum wird Timoschenkos Partei von 11,2 Prozent und der Poroschenko-Block von 9,3 Prozent der Ukrainer unterstützt. Auf dem dritten Platz rangieren die Partei des ehemaligen Verteidigungsministers Anatoli Grizenko „Bürgerliche Position“ (8,3 Prozent) und der Oppositionsblock (8,4 Prozent). Ungefähr gleichauf seien auch die Umfragewerte der potentiellen Präsidentschaftskandidaten.
Der Politologe Alexej Jakubin sagte der Zeitung GolosUA, dass sich die Situation ständig ändert. „Die aktuellen Umfragen und der Start des Wahlkampfes sind zwei unterschiedliche Dinge. Jetzt erwägt die Präsidialadministration nicht mehr einen optimalen Konkurrenten Poroschenkos für die Stichwahl, sondern macht sich darüber Gedanken, wie Poroschenko im Frühjahr Werte von zehn bis 15 Prozent bekommt“, so der Experte.

de.sputniknews.com: Spanien will mit Russland Terrorismus bekämpfen – Botschafter
Spanien hofft, zusammen mit Russland weiter gegen den Terrorismus zu kämpfen, hat der spanische Botschafter in Russland, Ignacio Ybáñez, am Freitag geäußert.
„Das ist leider nicht der erste Terrorakt in der Geschichte unseres Landes. Wie aber die Erfahrung zeigt, lässt sich der Terrorismus erfolgreich bekämpfen. In diesem Sinn hoffen wir auf die Zusammenarbeit mit der ganzen internationalen Gemeinschaft, darunter auch mit Russland“, sagte Ybáñez.
Nach den Attacken in Barcelona und Cambrils kommen Russen zu der spanischen Botschaft in Moskau, um ihre Solidarität zu geigen. Sie bringen Blumen mit und zünden Kerzen an.
Der Diplomat sprach vor Journalisten vor der spanischen Botschaft in Moskau, nachdem er mit einer Schweigeminute den Opfern der Terrorattacken in Katalonien gedacht hatte und dankte denen, die ihre Solidarität mit Spanien geäußert hatten.
„Der Terrorismus ist eine globale Bedrohung, und nur mit vereinten Kräften kann man ihn besiegen“, so der Botschafter.
Am 17. August raste auf der bekannten Touristenpromenade Las Ramblas im Zentrum von Barcelona ein Kleintransporter in eine Menschenmenge. Nach offiziellen Angaben wurden 14 Menschen getötet und über 100 weitere verletzt. Die katalanische Polizei stufte die Tat noch am gleichen Tag als Terroranschlag ein.
Nur wenige Stunden später ereignete sich in dem weiter südlich gelegenen Badeort Cambrils eine ähnliche Attacke. Dort fuhren mutmaßliche Terroristen auf der Strandpromenade gegen Mitternacht mehrere Menschen mit einem Pkw um, bevor sie von Sicherheitskräften gestoppt wurden. Sieben Menschen wurden verletzt, darunter auch ein Polizist. Die Polizei erschoss nach eigenen Angaben fünf Täter. Die Ermittler gehen von einem Zusammenhang mit dem Anschlag in Barcelona aus.

Ukrinform.ua: Projekt „IDENTIGRAF“: Myrotworez startet Gesichtserkennung
Das Projekt „Myrotworez“ (auf Deutsch – Friedensstifter) nimmt am 24. August, am Tag der Unabhängigkeit der Ukraine, um 00:01 Uhr das System zur Gesichtserkennung von Verbrechern „IDENTIGRAF“ in Betrieb. Das System wird für alle zugänglich sein, teilte der Parlamentsabgeordnete Anton Heraschtschenko.
Laut dem Politiker wurde das Gesichtserkennungssystem im Laufe von neun Monaten in der Zusammenarbeit mit einem der bekanntesten sozialen Netzwerke entwickelt. Das sei das erste System in der Welt, die im Internet zugänglich wird, zur Identifizierung von Separatisten, Terroristen und Verbrechern. „IDENTIGRAF“ könne innerhalb von 20 bis 30 Sekunden Millionen Fotos von Separatisten und Terroristen auswerten, die freiwillige Helfer des Zentrums „Myrotworez“ drei Jahre sammelten.
Nach Worten von Heraschtschenko können das System sowohl die Nationale Polizei, der Geheimdienst SBU als auch Privatdetektive, Rechtsanwälte, Unternehmen und alle, die prüfen wollen, ob dieser oder jener Mensch an den antiukrainischen Aktionen im Frühling 2014 teilnahm, oder gegen die Ukraine kämpfte. So könnten auch die russischen Militärangehörigen auf der Krim und in der Ostukraine identifiziert werden.
Die Entwicklung von „IDENTIGRAF“ wurde durch Spenden finanziert. Etwa 2000 Bürger hätten etwa eine Million Hrywnja gespendet, so Heraschtschenko.

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen, Wochenrückblick)
Das Fehlen von ukrainischer Technik und Waffen an den Lagerorten findet täglich in den offiziellen Berichten der OSZE-Mission ihren Ausdruck. So wurde in dieser Woche das
Fehlen folgender Technik festgestellt: 2 122mm-Mehrfachraketenwerfer Bm-21 „Grad“, 8 152mm-Haubitzen „Giazint-B“, 13 152mm-Haubitzen „Msta-B“, 18 152mm-Haubitzen „Akazija“, 6 122mm-Haubitzen D-30, 19 120mm-Mörser M120 und 2B11 „sani“, 13 Panzer T-64 und T-72, 6 100mm-Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira“.
Die Aufklärung der Volksmiliz entdeckt weiter von den Minsker Vereinbarungen verbotene Waffen und Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte entlang der Kontaktlinie.
So wurden im Gebiet von Nowotoschkowskoje Feuerpositionen von zwei Mörserbatterien des Kalibers 120mm und 82mm, ein Unterstand mit einem Schützenpanzer und eine Mannschaft eines Abwehrgeschützes 3U-23-2 des 13. Bataillons der 58. Brigade entdeck
t. In Krjakowka wurden Feuerpositionen einer Mörserbatterie und zwei Schützenpanzer entdeckt. In Krymskoje Positionen von zwei Mörserbatterien des Kalibers 120mm, zwei Unterstände mit Schützenpanzern des 108. Bataillons der 10. Brigade.
Das Fehlen dieser Technik und Waffen wird schon seit lange
r Zeit festgestellt. Aber eine Reaktion von Seiten der ukrainischen Regierung auf diese Verstöße gibt es nicht. Die Mehrheit dieser Waffen wird von den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte bei Beschüssen des Territoriums der Republik verwendet.
Diese Fakten bestätigen den Unwillen der ukrainischen Seite, einen friedlichen Dialog zu führen und die Vereinbarungen zur Regelung der Situation im Donbass zu erfüllen.
Die Verteidigungsbehörde der Republik stellt weiter eine
Zunahme der Rechtsverletzungen und Verbrechen, die von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte in der „ATO“-Zone begangen werden fest.
Am 14. August hat ein Soldat des 108. Bataillons der 10. Gebirgssturmbrigade einen
bewaffneten Überfall auf ein Lebensmittelgeschäft unternommen. Der betrunkene Soldat stahl das vorhandene Bargeld in Höhe von 4000 Griwna und einige Flaschen teuren Alkohols.
Die vor Ort eingetroffenen Rechtsschutzorgane weigerten sich gegenüber den Geschädigten, eine Anzeige aufzunehmen, und bezogen sich auf die „nicht guten Folgen für das Geschäft und die Inhaber selbst“ durch Rache von Seiten der Kiewer Soldaten.
In Lisitschansk haben drei betrunkene Soldaten der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte einen Versuch unternommen, eine 22jährige Einwohnerin zu entführen. Ein vorbeigehender junger Mann, der das Geschehen sah, nahm sie in Schutz. Während der Auseinandersetzung erlitt der junge Mann vier Messerstiche durch die Soldaten.
Der Verletzte befindet sich in ernstem Zustand im Krankenhaus.

In die Brigade wurde eine spezielle Kommission geschickt. Es laufen interne Ermittlungen.
In der letzten Woche haben ukrainische Soldaten 53 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Der Gegner hat bei den Beschüssen 120mm- und 82mm-Mörser, Schützenpanzer, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen verwendet.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 775 Geschosse abgeschossen.
Im Vergleich zu vorangegangenen Woche hat sich die Zahl der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte um vier erhöht. In der letzten Woche erlitt
ein friedlicher Einwohner der Republik Splitterverletzungen, ein Soldat der Volksmiliz der LVR wurde verletzt.
Von Seiten der Kiewer Truppen wurden die Gebiete von
Losowoje, Nishneje Losowoje, Kalinowka, Logwinowo, Doenzkij, Perwomajsk, Almasnaja, Golobowskij, Kalinowo-Borschtschwatoje, Kalinowo, Slawjanoserbsk, Snamenka, Sokolniki, Shelobok, Frunse, Wesjolaja Gora und Krasnyj Liman beschossen.
Die Befehle zur Eröffnung des Feuers erteilten der Kommandeur der 53. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Grusewitsch, der Kommandeur der 10. Gebirgssturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte Subanitsch, der Kommandeur der 58. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte Drapatyj.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte das Regime der Feuereinstellung neunmal verletzt und 128 Geschosse auf das Territorium der Republik abgeschossen.
Während der Festnahme von zwei Soldaten der 58. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, die eigenmächtig mit der Waffe den Stationierungsort verlassen hatten, begann im Gebiet von Popasnaja ein Schusswechsel.
Im Verlauf des Beschusses wurden ein Offizier und ein Soldat, die versuchten die Deserteure zu stoppen, tödlich verletzt.

Die Militärstaatsanwaltschaft der Ukraine hat eine Kommission in diesen Truppenteil geschickt, es laufen Ermittlungen, nach den Flüchtigen wird gefahndet.
Ich möchte die Bürger der Ukraine, die in der „ATO“-Zone leben, warnen, dass die Regierung der Ukraine weiter Andersdenkende verfolgt und die Rechte und Freiheiten der Einwohner des Donbass einschränkt.
So wurde von Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes der Ukraine einem Einwohner von Lisitschansk ein Paket mit Munition in seinem Hof untergeschoben. Im weiteren Verlauf wurde auf Veranlassung der Spezialdienste eine Durchsuchung durch ein Patrouille-Regiment der Polizei der Spezialeinheit „Ternopol“ durchgeführt und „gefährliche Gegenstände“ entdeckt. Die Rechtsschützer haben sofort eine operative Ermittlungsgruppe der Lisitschansker Polizei gerufen und den Inhaber des Grundstücks festgenommen.
So sehen wir, dass der Sicherheitsdienst der Ukraine keinen gesetzlichen Vorwand braucht, um einen Bürger der Ukraine festzunehmen, dafür reicht es aus, ihm etwas unterzuschieben.

Ukrinform.ua: Schon 120.000 Vertragssoldaten dienen in der Armee
Die Zahl der Vertragssoldaten in der ukrainischen Armee beträgt 120.000.
Das gab Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine, Oberst Maxym Prauta, bekannt. In der letzten Zeit verpflichteten sich mehr als 17.000 Personen, darunter 1200 Offiziere, zum Dienst bei der ukrainischen Armee, sagte er vor der Presse. Die Zahl der Reservisten betrage fast 130.000 Personen.

de.sputniknews.com: Lettlands Angst vor russischem „Schoko-Bär“
Ein lettisches Gericht hat in dem Land den Verkauf der traditionellen russischen Schokoladenpralinen „Mischka Kosolapyj“ des russischen Produzenten „Krasnyj Oktjabr‘“ verboten, berichtet das Online-Nachrichtenmagazin Mixnews.lv am Freitag.
„Nach langen juristischen Verhandlungen wurde in Lettland der Verkauf der Pralinen ‚Mischka Kosolapyj‘ (Tollpatschiger Bär) des russischen Produzenten ‚Krasnyj Oktjabr‘ (Roter Oktober) verboten“, so die Meldung des Nachrichtenportals.
Das endgültige Urteil wurde am 17. August veröffentlicht. Eine Berufung ist nicht möglich.
Die juristische Auseinandersetzung zwischen dem russischen „Roten Oktober“ und der lettischen Schokoladenfabrik Laima, die die Praline Lācītis Ķepainītis (ebenfalls: Tollpatschiger Bär) produziert, hat bereits vor fünf Jahren angefangen.
Beide Hersteller hatten auf der Schokoladenverpackung das gleiche Bild – die Zeichnung des russischen Malers Konstantin Savizkij „Morgen im Kiefernwald“. Die lettische Seite beklagte sich, die Pralinen wären so leicht zu verwechseln. „Roter Oktober“ akzeptierte die Anschuldigungen nicht und startete eine Gegenklage, die jedoch vom Gericht abgewiesen wurde.
Zur Interpretation offen bleibt die Frage, ob es sich bei der gerichtlichen Auseinandersetzung tatsächlich in erster Linie um Streitigkeiten um die Namensgebung und die Verpackung handelt oder ob dies ein weiterer Schritt lettischer Paranoia gegen alles Russische im Land ist.

de.sputniknews.com: Europa verteidigt russisches Gas: EU weicht US-Energiesanktionen aus
Viele ausländische Energieprojekte mit Beteiligung Russlands konnten dank den Anstrengungen der EU vor den neuen US-Sanktionen geschützt werden, berichtete der russische EU-Botschafter Wladimir Tschischow.
Bislang handelt es sich dabei um die Obergrenze der Beteiligung Russlands an Energieprojekten, schreibt die Zeitung „Moskowski Komsomolez“ am Freitag.
Experten zufolge wird Brüssel bis zu einem bestimmten Zeitpunkt weiter die USA herausfordern und die russische Energie-Expansion in Europa schützen, darunter in Bezug auf die Nord-Stream-2-Pipeline, die von den Amerikanern kritisiert wird. Allerdings kann die EU im Gegenzug Präferenzen fordern.
Laut Tschischow gibt es in der ursprünglichen Version des Gesetzentwurfs zu den neuen Sanktionen gegen Russland, die Washington der EU bereitgestellt hat, Nichtübereinstimmungen, die unterschiedliche Deutungen ermöglichen.
Erstens heißt es in dem Dokument, dass die Staats- und Regierungschefs der europäischen Länder entsprechende Schritte zur Eindämmung Moskaus vor der weiteren Eroberung des europäischen Energieraums unternehmen „können“, nicht „sollen“.
Zudem wurde die Obergrenze der russischen Teilnahme an internationalen Energieprojekten in der Schlussvariante des Dokumentes von zehn auf 33 Prozent erhöht.
„Damit stehen mehrere Abkommen außerhalb des Gesetzes. Natürlich betrifft das nicht Nord Stream 2 und andere potentielle Großprojekte“, sagte Tschischow.
Zu diesen Kriterien passen sehr viele Projekte, die unsere staatlichen bzw. privaten Unternehmen im Ausland umsetzen. Das ist die Wiederbelebung der russischen Aquakultur in Norwegen, das Sponsern von Berggruben in Südafrika, der Umbau von Raffinerien in Osteuropa u.a. Es gibt sehr viele Projekte, an denen Russland als bedeutender, jedoch nicht als Hauptpartner beteiligt ist.
Doch Russland interessiert aus der Sicht der geopolitischen Konfrontation mit den USA vor allem ein Projekt – Nord Stream 2. Falls die Europäer trotz Washingtons Ansagen nicht den Abschluss des Baus dieser Pipeline behindern, könnten bereits 2019-2020 bis zu 55 Milliarden Kubikmeter Gas zusätzlich auf den europäischen Markt fließen. US-amerikanisches Flüssiggas, mit dem Washington Europa beliefern will, wird teurer sein. Zudem würden die Lieferungen wegen der sehr langen Transportdauer instabil werden.
Laut dem Analysten der Brokerfirma Alpari, Roman Tkatschuk, hat Russland dennoch Gründe zur Besorgnis. Einerseits werde der Bruch der Verbindungen zwischen Russland und Europa bei aktuellen Energieprojekten zu großen Finanzverlusten für westeuropäische Unternehmen führen. „Russland ist ein großer und zuverlässiger Handelspartner für Europa, weshalb der Bruch der Geschäftsverbindungen wirtschaftlich nicht zweckmäßig ist. Hauptrisiko für Russland ist der Umstieg Europas auf US-Gas in einigen Jahren. Doch heute sind die Selbstkosten deutlich höher als bei Gazprom, weshalb Russland Vorteile hat“, so der Experte.
Allerdings könnten die Europäer Russland unter Druck setzen. Das Spiel um die Energie wird fortgesetzt. Nicht ausgeschlossen sei, dass Brüssel auf Präferenzen beharren werde –Ermäßigungen für Gaspreise und Investitionsbedingungen für den Einstieg in das Nord-Stream-2-Projekt, so der Experte.

Dnr-online.ru/Dan-news.info: Mitteilungen des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko gegenüber der Presse
Provokationen der ukrainischen Streitkräfte
Soldaten der ukrainischen Streitkräfte haben ein weiteres Mal eine Provokation mit einem Durchbruchsversuch im Gebiet von Kominternowo durchgeführt. Alexandr Sachartschenko kommentiere die Handlungen der ukrainischen Truppen.
„Kiew hat die Kontrolle über die Einheiten des „Rechten Sektors“ und die Freiwilligenbataillone verloren – das ist das erste. Das zweite Moment – die Einheiten, die sich in den ukrainischen Streitkräften befinden, begehen diese Provokationen heute selbst. Nach meiner Meinung läuft eine vollwertige Vorbereitung zu einer weiteren Provokation, um unsere Streitkräfte des Bruchs der Minsker Vereinbarungen zu beschuldigen. Solche Vorfälle ereignen sich fast täglich an der gesamten Frontlinie. Wir werden den Waffenstillstand nicht verletzen, aber wir sind bereit, im Fall eines Angriffs Widerstand zu leisten. In jedem Fall wird der Krieg mit unserem Sieg enden“, erklärte das Oberhaupt der DVR.
Wiederaufbau von Wohnraum
„Zur Zeit läuft ein Programm zum Wiederaufbau und zum Bau von 1500 Häusern für Menschen, die ihre Wohnung durch die Kämpfe verloren haben“, sagte das Staatsoberhaupt der DVR. „Das ist bei weitem nicht alles, was wir planen zu tun. Aber der Mangel an Ressourcen zwingt uns, dies langsamer zu tun, als wir es gern tun würden“.

de.sputniknews.com: Litauens Marshallplan für Ukraine kostet EU fünf Milliarden Euro pro Jahr
Litauen erarbeitet einen Hilfsplan für die Ukraine, laut dem Kiew von der Europäischen Union jährlich nicht weniger als fünf Milliarden Euro für Reformen bekommen würde. Das teilte der ukrainische Vize-Regierungschef Stepan Kubiw am Freitag via Facebook mit.
Eine entsprechende Initiative des litauischen Parlaments werde bereits auf internationaler Ebene diskutiert. Es werde ein „Klub der Freunde der Ukraine“ gebildet, die den Plan unterstützen.
Der ukrainische Ministerpräsident Wladimir Groisman hatte im Juli für den Marshallplan plädiert, der die Wirtschaftsentwicklung des Landes beschleunigen soll. „Das ist eine sehr gute Idee. Wir haben mit unseren europäischen Partnern noch in der ersten Regierung von Arsseni Jazenjuk daran gearbeitet. Das klappte aber irgendwie nicht“, sagte Groisman.
Präsident Petro Poroschenko hatte im März erklärt, er erwarte von den europäischen Partnern einen „Marshallplan zur Ukraine“.
Der Marshallplan, offiziell European Recovery Program (kurz ERP) genannt, war ein großes Hilfsprogramm nach dem Zweiten Weltkrieg, das 1947 von US-Außenminister George C. Marshall vorgeschlagen worden war. Sein Ziel war die Wiederherstellung der zerstörten Wirtschaften in den westeuropäischen Staaten, die Abschaffung der Handelseinschränkungen sowie die Modernisierung der Industrie.

de.sputniknews.com: Russland stärkt seine Positionen in Zentralasien – Verteidigungsministerium
Russland stärkt seine Positionen in Zentralasien, wo angesichts der bewaffneten Konfrontation in Afghanistan eine instabile Lage herrscht. Dies teilte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu bei einer Kollegiumssitzung der Behörde mit, die am Freitag stattfand.
„Die Lage in Zentralasien bleibt instabil. Der bewaffnete Konflikt zwischen Regierungssicherheitskräften und den Taliban- und IS-Kämpfern in Afghanistan dauert weiter an“, sagte er.
Die strategische Richtung Zentralasien, für die das russische Wehrbereichskommando Mitte verantwortlich ist, sei heutzutage eine der wichtigsten, betonte Schoigu.
„Das Wehrbereichskommando schenkt der Umsetzung der gemeinsamen praktischen Maßnahmen mit den Streitkräften der zentralasiatischen Länder besondere Aufmerksamkeit, wodurch die Positionen Russlands in dieser Region gestärkt werden“, so Schojgu.
Zudem wies der russische Verteidigungsminister darauf hin, dass die russischen Truppen bei der Einsatzbereitschaftsprüfung im Juli zum ersten Mal gemeinsame Übungen mit der Armee Tadschikistans abgehalten hätten, darunter mit dem Einsatz von Mehrfachraketenwerfersystemen vom Typ Uragan und Marschflugkörpern des Typs Iskander-M.
Die taktische Luftwaffe habe außerdem Schläge gegen Ziele des angenommenen Übungsgegners trainiert, so Schoigu weiter. Im Zuge der Einsatzbereitschaftsprüfung hätten die Truppen ihre Fähigkeit unter Beweis gestellt, Übungsaufgaben nach einer einheitlichen Konzeption und in einer einheitlichen operativen Lage zu erfüllen.
Für das zweite Halbjahr 2017 seien zudem gemeinsame Gefechtsausbildungsmaßnahmen der russischen Truppen mit Einheiten der Streitkräfte von Kirgisien, Tadschikistan und Usbekistan geplant, äußerte der russische Verteidigungsminister.

Dan-news.info: „Vom 1. Januar bis zum 17. August 2017 sind auf dem Territorium der DVR 212 Menschen durch die ukrainische Aggression getötet worden, darunter 187 Soldaten und 25 zivile Einwohner, unter ihnen ein Kind im Alter unter 18“, teilte der Pressedienst des Apparats der Bevollmächtigten für Menschenrechte in der DVR Darja Morosowa mit.
Im gleichen Zeitraum wurden 477 Menschen unterschiedlich schwer verletzt, darunter 289 Soldaten und 188 friedliche Einwohner.
Insgesamt wurden seit Beginn des Konflikts auf dem Territorium der DVR 4501 Menschen getötet, darunter 605 Frauen.

Ukrinform.ua: Staatseigentumsfonds verkauft 25-prozentiges Aktienpaket von Zachidenergo
Der Staatseigentumsfonds der Ukraine hat den 25-Prozent-Anteil des Stromunternehmen Zachidenergo zum Preis von 417 163 723 Hrywnja versteigert.
Der Startpreis betrug 347 583 141 Millionen Hrywnja, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform. Es habe zwei Bieter gegeben.
Zuvor verkaufte der Staatseigentumsfonds den 25-Prozent-Anteil von Donezkoblenergo an SKM-Gruppe von Rinat Achmetow.

de.sputniknews.com: Ukraine baut Gaspipeline in Umgehung der Volksrepublik Donezk
Die Ukraine hat den Bau einer Hochdruckpipeline begonnen, die das Territorium der selbsterklärten Volksrepublik Donezk umgeht. Das hat Pawlo Schebriwski, der Chef des vom Kiew kontrollierten Gebietes Donezk, via Facebook geschrieben.
„Wir haben begonnen, an der Hochdruck-Pipeline von Otscheretjanoje nach Awdijiwka zu bauen: Die Streckenführung ist markiert worden, Handwerker beginnen mit den Montagearbeiten und bald werden die ersten Rohre geliefert“, so Schebriwski.
Nach dem Ende der Bauarbeiten werde das Gas nach Awdijiwka und in weitere sieben nahe gelegene Dörfer „vom Territorium, das die Ukraine kontrolliert“, geliefert. Demzufolge wurde entschieden, die Pipeline zu errichten, nachdem die Leitung Anfang Juli während der Gefechte beschädigt worden war.
„Lass sie sich amüsieren, wenn sie das wollen“, so hat das Energieministerium der selbsternannten Volksrepublik Donezk den Pipeline-Bau gegenüber dem russischen Nachrichtenportal RBK kommentiert.
Diese Entscheidung der Ukraine habe keinen Einfluss auf die „Volksrepublik“, sagte RBK der Vertreter des lokalen Unternehmens Donbassgas, Sergej Smoljak.
„Wir haben unseren eigenen Gaslieferanten. Was die Ukraine da baut, geht uns nicht an“, so Smoljak…

ukrinform.ua: Regierung verabschiedet heute Energiestrategie bis 2035
In der heutigen Sitzung wird die ukrainische Regierung die Energiestrategie der Ukraine bis zum Jahr 2035 behandeln und bestätigen, steht auf der Tagesordnung der Regierung.
Insbesondere sieht der Punkt 5.19 der Tagesordnung die Verabschiedung der Energiestrategie der Ukraine „Sicherheit, Energieeffizienz und Wettbewerbsfähigkeit“ für einen Zeitraum bis zum Jahr 2035 vor.

de.sputniknews.com: Deshalb ernennt Kiew „ständigen Vertreter auf der Krim“ – Politologe
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat seinen „neuen ständigen Vertreter auf der Krim“, Boris Babin, mit der Entwicklung von Verfassungsänderungen in Bezug auf den Status der Halbinsel beauftragt. Der Politologe Oleg Onopko spricht davon, was für Novellen Poroschenkos Administration in dieser Hinsicht vorlegen kann.
Laut Poroschenko soll Babin an „der Wiederherstellung der ukrainischen Souveränität auf der temporär okkupierten ukrainischen Krim“ arbeiten. Vor allem solle er den „juristischen Schutz der staatlichen Interessen“ und die Rückholung des beschlagnahmten Eigentums beachten. Außerdem solle der ständige Vertreter des ukrainischen Staatschefs ein Paket entsprechender Verfassungsänderungen entwickeln.
„Es sei zu erwarten, dass die Krimtataren ihre nationale Kulturautonomie bekommen sollen, von der Poroschenko bereits vor einigen Jahren sprach“, sagte der Politologe Oleg Onopko in einem Interview mit Sputnik. Zudem könnte die krimtatarische Sprache einen Sonderstatus bekommen — vielleicht könnte sie als Regionalsprache eingestuft werden.
„Außerdem kann man erwarten, dass die Krim laut der ukrainischen Logik den Status eines „okkupierten Gebietes“ erhält.“
Diese Verfassungsänderungen könnten jedoch keine tatsächlichen politischen Auswirkungen mit sich bringen, denn das sei eine ausschließlich politische Handlung, so Onopko.
Poroschenko bemühe sich darum, Kiews Rechte auf die Krim in Dokumenten und im offiziellen Diskurs zu verankern, sagte er.
„Europa- und weltweit gewöhnt man sich allmählich an den Gedanken, dass die Krim zum russischen Gebiet gehört. Deshalb muss Kiew immer wieder betonen, die Krim sei ukrainisch. Die Verankerung dieses Status in internen Dokumenten wird es Kiew ermöglichen, diese Behauptung auf internationaler Ebene zu positionieren“, meint der Politologe…

dnr-news.com: Kiew protestierte wegen des Besuchs Putins in Sewastopol
Die Ukraine übergab dem Außenministerium Russlands eine Protestnote im Zusammenhang mit dem Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin in Sewastopol. Dies berichtete der Pressedienst der ukrainischen außenpolitischen Behörde.
Es sei darauf hingewiesen, dass die ukrainische Seite den Besuch des russischen Präsidenten, wie auch andere Reisen russischer Beamter auf die Krim und nach Sewastopol als „grobe Verletzung der staatlichen Souveränität und territorialen Einheit der Ukraine durch Russland“ bewertet.
Dem Außenministerium Russlands sei eine entsprechende Protestnote übergeben worden, betonte die Behörde.

de.sputniknews.com: Syrien: Moskau will Regierung und Opposition aussöhnen
Das russische Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien will in den Deeskalationszonen lokale Friedenskomitees einrichten, denen Vertreter der Regierung und der bewaffneten Opposition angehören werden.
Das hat der stellvertretende Kommandeur der russischen Streitkräfte in Syrien, General Sergej Kuralenko, bei einer Ansprache am Donnerstag im syrischen Fernsehen verkündet.
„Wir schlagen vor, in diesen Regionen (den Deeskalationszonen – Anm. d. Red.) Komitees zur lokalen Aussöhnung zu gründen, denen neben Vertretern der Ortschaften und der syrischen Regierung auch angesehene Oppositionsführer angehören werden“, so Kuralenko…

Lug-info.com: „Am 17. August 2017 traf bei der Slawjanoserbsker Polizeiabteilung die Information ein, dass ein Bürger, geb. 1980, mit zahlreichen Detonations- und Splitterverletzungen in eine medizinischen Einrichtung von Slawjanoserbsk eingeliefert wurde. Er hat die Verletzungen im Verlauf von Beschüssen von Sokolniki durch die ukrainischen Streitkräfte erlitten“, teilt das Innenministerium der LVR mit.

de.sputniknews.com: Syrien: Russland und USA erörtern neue Deeskalationszonen
Russlands Generalstabschef Valeri Gerassimow und US-Verteidigungsminister James Mattis werden in den kommenden Tagen nach Angaben des TV-Senders Haberturk nach Ankara kommen, um zusammen mit türkischen Vertretern über neue Deeskalationszonen in Syrien zu beraten.
Hauptthema des bevorstehenden Dreier-Treffens sei die Einrichtung von fünf Deeskalationszonen in Syrien, berichtet Haberturk unter Berufung auf diplomatische und militärische Quellen. Es sei geplant, türkische Militärs in Idlib, russische in der Nähe von Damaskus, iranische um Hama und amerikanische und jordanische in den südlichen Provinzen Syriens einzusetzen.
Weitere Themen seien die Bedrohung durch die Terrororganisation an-Nusra-Front in der Provinz Idlib und der Umgang mit der syrischen Kurdenpartei (PYD).
Laut der Quelle will die Türkei bei dem Treffen deutlich machen, dass sie keine Operation in Idlib ohne türkische Zustimmung dulden werde.
In dieser Woche hatte iranische Generalstabschef Mohammad Bagheri die Türkei besucht. Das war überhaupt das erste Militärtreffen dieser Ebene in der Geschichte der Beziehungen beider Staaten.
Russland, der Iran und die Türkei hatten sich am 4. Mai auf die Etablierung so genannter Deeskalationszonen geeinigt, um die Zivilbevölkerung zu schützen, Syrien vor einem Zerfall zu bewahren sowie ein Ende der Gewalt und eine friedliche Beilegung des seit 2011 andauernden Krieges zu ermöglichen.
Diese Schutzzonen umfassen Gebiete im Norden der Provinz Homs, Ost-Ghuta und Gebiete an der syrisch-jordanischen Grenze. Russland setzte seine Militärpolizei in den Deeskalationszonen ein. Darüber hinaus ist geplant, eine weitere Schutzzone in der Provinz Idlib einzurichten.

Abends:

de.sputniknews.com: Kiewer Marine: „Sollen sie Englisch lernen, wenn sie keine Schiffe haben“
Das Oberkommando der ukrainischen Marine will ein Zentrum für „Nato-Taktik und -Doktrin“ gründen, berichtet die Onlinezeitung „Wsgljad“. Dort sollen Matrosen Führungskultur nach Nato-Standards und Englisch lernen. Was aber soll das bringen, wenn es der Marine an Wichtigstem fehlt? Nämlich an Schiffen.
Die Ukraine träumt weiter davon, endlich Nato-Mitglied zu werden. Und eine Seemacht. Stolz klingen die Namen ihrer Schiffe – ganze 50 zählt die ukrainische Marine insgesamt, der Großteil davon sind Schlepper, Tanker, Versorger und Verbindungsboote.
Stark und unbesiegbar ist diese Flotte, wie die Kiewer Politiker immer wieder in alle Welt hinausposaunen. Doch teilen selbst Kiewer Experten diesen Optimismus nicht. „Der Zustand unserer nationalen Flotte bleibt nach wie vor kritisch“, sagte erst vor wenigen Tagen Vize-Admiral Sergej Gajduk, Ex-Oberkommandeur der ukrainischen Marine. Die Flotte stehe kurz vor dem Ende ihrer Existenz, denn Kiew habe weder eine Doktrin noch eine Strategie für seine Marine – und auch kein staatliches Schiffsbauprogramm.
Der ehemalige Vize-Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Igor Kabanenko, brachte es auf den Punkt: „Die Ukraine hat 70 Prozent ihrer Marine-Aktiva auf der Krim verloren. Heute haben wir nur ein paar Kampfschiffe und Schnellboote. Das ist bei weitem nicht genug, um die Ukraine auf See zu verteidigen.“
In dieser Lage sieht es das Oberkommando der ukrainischen Marine als geboten an, schnellstens etwas an der Ausbildung der Marineoffiziere zu verbessern. Bis Ende dieses Jahres schon soll das „Zentrum für Nato-Taktik und —Doktrin“ stehen, erklärte Vize-Stabschef und Kapitän Andrej Ryschenko vor wenigen Tagen.
Dies sei im Grunde jene Modernisierung der ukrainischen Streitkräfte und deren Umbau nach Nato-Standards, den die Kiewer Politiker regelmäßig verkünden, sagt Militärexperte Andrej Frolow, Mitarbeiter des Zentrums für Strategie- und Technologieanalyse. „Die Ukraine hat Kurs genommen auf größtmögliche Zusammenarbeit mit der Nato. Solche Ausbildungszentren sollen in der Tat die Standards angleichen“, erklärt der Experte.
Vielleicht ist das Zentrum aber auch nur ein Deckmantel für andere Zwecke: „Womöglich bekommt die Ukraine mit dem neuen Zentrum zusätzliche Kapazitäten für Informationsauswertung“, gibt der Analytiker zu bedenken.
Auch für Admiral Igor Kassatonow, Ex-Oberkommandeur der russischen Schwarzmeerflotte, ist das neue Zentrum offensichtlich ein Rätsel: „Dass sie dieses Zentrum gründen wollen, ist sicherlich richtig. Man muss die Marine ja auf einen Standard bringen. Nur braucht man dafür zuerst eine Flotte, die die Ukraine gerade nicht hat.“
Zum Zustand der ukrainischen Flotte haben sich die Marineoffiziere des Landes bereits geäußert. Auch russische Experten sehen:
„Die Kiewer Marine ist kein einheitlicher Verband, sondern eine Mischung aus Technikeinheiten mit unterschiedlichem Maß an Funktionstüchtigkeit“, stellt Technologieexperte Frolow fest.
Die Schiffe – größtenteils noch aus Sowjetzeiten – seien verschlissen und veraltet. Das Flaggschiff der Flotte, die Fregatte „Getman Sagaidatschni“, müsse im kommenden Jahr ausgemustert werden. „Das Schiff ist jüngst erst repariert worden und war danach gleich wieder kaputt“, so der Fachmann.
An neuen Schiffen entstünden gerade nur Schnellboote und eine Korvette. Und der Raketenkreuzer mit dem symbolträchtigen Namen „Ukraina“ soll auf Anweisung von Präsident Poroschenko noch vor Fertigstellung ausgeschlachtet und weiterverkauft werden.
Welche Aufgaben könnte die ukrainische Marine in so einem Zustand erfüllen? „Im besten Fall können sie in der Wirtschaftszone patrouillieren, aber auch das nur unter großen Schwierigkeiten. Auf ernsthafte Missionen braucht man sie gar nicht erst zu schicken, die erfüllen sie ganz bestimmt nicht“, sagt Experte Frolow.
Also drängt sich noch einmal die Frage auf: Was soll das neue Ausbildungszentrum bringen, wenn es an Schiffen fehlt, mit denen die Offiziere in See stechen können? Im besten Fall wird dort doch nur Lehrbuchwissen vermittelt. Und das auch noch in einer Fremdsprache, nach Nato-Standards eben. Eines wissen die ukrainischen Soldaten nach so einer Ausbildung aber ganz bestimmt: Wie man mit den US-Partnern im Gleichschritt marschiert – auf Paraden etwa.

dnr-news.com: Das Bildungsministerium der Ukraine wandte sich an den SBU wegen einer Reise von Schülern nach Russland
Das Ministerium für Bildung und Wissenschaft der Ukraine bat den Sicherheitsdienst der Ukraine SBU um eine Bewertung eines Skandal auslösenden Vorfalls, bei dem eine Lehrerin Schüler nach Russland schickte. Dies erklärte der Stellvertreter des Bildungsministers Pawel Chobsej.
Die Kiewer Filiale des Russischen Zentrums für Wissenschaft und Kultur erklärte, dass etwa 70 Schüler ukrainischer Schulen nach Moskau und Sankt Petersburg zur Teilnahme am Bildungsprogramm von Rossotrudnitschestwo „Hallo Russland“ gefahren seien.
Dies verursachte Empörung bei einer Reihe von ukrainischen Politikern. So schrieb beispielsweise die Parlamentsabgeordnete Natalja Weselowa eine Anfrage an eine Reihe von ukrainischer Behörden mit der Forderung einer Erklärung der Situation. Der Leiter des SBU Wassilij Grizak erklärte gestern, dass ihm nichts von diesem Vorfall bekannt sei.
„Jetzt sind Ferien, die Lehrer sind im Urlaub. Wenn solche Reisen stattfinden – wir wissen von einer und hoffen, dass es keine weiteren gibt – aber wir können nicht sagen, dass den Bürgern der Ukraine Reisen nach Russland verboten seien, die Grenze ist nicht geschlossen, und wir haben nicht das Recht, solche Reisen zu verbieten, da sie außerhalb des Bildungssystems stattfinden, dies findet mit Einverständnis der Eltern statt, und Eltern können diese oder andere Entscheidungen treffen“, sagte der stellvertretende Minister vor Journalisten.
Nach Chobsejs Worten hat die Behörde den Namen der ukrainischen Lehrerin ermittelt, sie arbeitet in einer der Kiewer Schulen als Lehrerin für russische Sprache. Die Direktion der Schule schätzt sie als gute Pädagogin ein, die „gewissenhaft ihre Pflicht tut“
Chobsej berichtete, dass man versucht hatte, sich mit der Lehrerin in Verbindung zu setzen, dies sei jedoch nicht gelungen.
„Wahrscheinlich ist sie jetzt bei den Kindern (in Russland – Anm. d. Red.). Wenn sie zurück kommt, werden wir versuchen alles aufzuklären“, fügte er hinzu.

Standard

Presseschau vom 17.08.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends / nachts:

armiyadnr.su: Eilmitteilung des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR E. Basurin
Heute haben von der Kiewer Regierung kontrollierte Massenmedien eine weitere
Falschmeldung herausgegeben, die sich auf den Pressedienst der 128. Gebirgsjägerbrigade der ukrainischen Streitkräfte bezieht. Sie haben die Streitkräfte der DVR beschuldigt, angeblich Sajzewo während der Übergabe von humanitärer Hilfe durch Vertreter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz an die Einwohner beschossen zu haben.
Ich erkläre verantwortlich, dass dies eine weitere Lüge ist, die auf die Diskreditierung der Streitkräfte der DVR gerichtet ist. Von den Beobachtern des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination wurden in dem genannten Bezirk keine Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von unserer Seite aus festgestellt.
Ich teile auch mit, dass die Vertreter des IKRK in Anwesenheit von Offizieren der russischen Seite im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination die Übergabe der humanitären Hilfe an die Einwohner von Sajzewo vollständig, ohne Störungen durchgeführt haben. Das Regime der „Ruhe“ wurde nach den Worten der Mitarbeiter des Roten Kreuzes selbst von beiden Seiten eingehalten.
Meinerseits will ich anmerken, dass gegen 14 Uhr von den Positionen der 128. Brigade in der Nähe von Nowoluganskoje ein Beschuss der Umgebung von Golmowskij mit Mörsern und Granatwerfern durchgeführt wurde.
Unter zielgerichtetem Beschuss ukrainischer Soldaten gerieten Journalisten des Fernsehsender „TW Zentr“. Zum Glück wurde niemand verletzt.

de.sputniknews.com: USA rufen China zu erhöhtem Druck auf Nordkorea auf
Joseph Dunford, Chef des US-Generalsstabs, hat die Regierung Chinas aufgerufen, den Druck auf Nordkorea zu erhöhen. Dies teilt am Mittwoch die Zeitung „The Washington Post“ unter Berufung auf eine Erklärung des Pentagons mit.
„General Dunford hat eindeutig klar gemacht, dass das Raketen- und Atomprogramm Nordkoreas die ganze Weltgemeinschaft bedroht, einschließlich China, Russland, die USA und unsere Verbündeten“, heißt es in der Erklärung.
Am Mittwoch habe Dunford, so „The Washington Post“, Verhandlungen mit dem Generalstabschef der chinesischen Armee, Fang Fenghui, geführt. Die Seiten hätten ein Abkommen über die Erweiterung der Kontakte Pekings und Washingtons im Militärbereich unterzeichnet.
Laut Dunford ist solch eine Kooperation aufgrund der „steigenden Provokationen seitens Nordkoreas“ zurzeit sehr notwendig.

Vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden dreimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte heute die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Perwomajsk, Kalinowo und Kalinowka.
Geschossen wurde mit 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.

Ukrinform.ua: Ukraine war Thema bei Treffen von Tillerson und Freeland
US-Außenminister Rex Tillerson hat sich am Mittwoch mit der kanadischen Außenministerin Chrystia Freeland getroffen.
Themen des Gesprächs waren unter anderem die Ukraine und Nordkorea, sagte die Sprecherin des US-Außenministeriums Heather Nauert. Die Politiker hätten auch über das Nordamerikanische Freihandelsabkommen NAFTA, weitere wirtschaftliche Fragen und Venezuela gesprochen.

de.sputniknews.com: Moskau fordert Untersuchung zu C-Waffen-Lieferungen an Terroristen in Syrien
Der russische UN-Boschafter Wassili Nebensja hat dazu aufgerufen, die Daten über mögliche Lieferungen von Giftstoffen an syrische Extremisten durch Großbritannien und die USA zu prüfen.
Sollten sich die Angaben bestätigten, so wird dies ihm zufolge einen Verstoß gegen das Chemiewaffenübereinkommen bedeuten.
Wie Nebensja ausführte, kann die Überprüfung dieser Daten im Rahmen des gemeinsamen Untersuchungsteams der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) und der Uno erfolgen.
Am Mittwoch trat der UN-Sicherheitsrat zu einer Sitzung zusammen, in deren Rahmen das sogenannte syrische Chemiedossier zur Sprache kam, wobei es aber nicht um mögliche Lieferungen von Giftstoffen durch Großbritannien und die USA nach Syrien ging.
Zuvor hatte der syrische Vize-Außenminister Faisal Mekdad die USA und Großbritannien beschuldigt, Terroristen in Syrien mit giftigen Reizstoffen zu beliefern. Nach seinen Angaben hat die Regierungsarmee in mehreren ehemaligen Terroristenlagern entsprechende Munition entdeckt.

Dan-news.info: „In der letzten Nacht haben die ukrainischen Truppen Spartak beschossen. In der Folge eines Treffers eines explosiven Objektes wurden ein Wohnhaus und eine Garage in der Tschapajew-Straße 28 beschädigt. Ebenfalls wurde in der Tschapajew-Straße 30 eine Garage beschädigt“, teilte die Stadtverwaltung von Jasinowataja mit.
Informationen über Tote und Verletzte sind nicht eingegangen. Weitere Informationen über Zerstörungen werde noch ermittelt.

Ukrinform.ua: Russische Dichterin persona non grata in der Ukraine
Die Liste der russischen Persönlichkeiten, denen die Einreise in die Ukraine verboten ist, wurde durch eine weitere russische Bürgerin, Dichterin Irina Astachowa, ergänzt, ließ der Assistent des Leiters des Staatlichen Grenzschutzdienstes der Ukraine, Oleg Slobodjan, per Facebook mitteilen.
Die russische Dichterin Irina Astachowa war am 13. August in Odessa trotz der Proteste der lokalen Aktivisten wegen ihres Aufenthalts auf der besetzten Krim in 2015 aufgetreten.
Die ukrainischen Behörden haben mehr als 50 russischen Schauspielern und Sängern die Einreise in die Ukraine für ihren Besuch auf der illegal besetzten Krim verboten.

de.sputniknews.com: Südkoreas Präsident sicher – auf der Halbinsel wird es keinen Krieg geben
Auf der koreanischen Halbinsel wird es keinen Krieg mehr geben, trotz der Drohungen von Gewaltanwendung seitens der USA, die für die Druckausübung auf Nordkorea nötig waren. Dies erklärte der südkoreanische Präsident Moon Jae-in am Donnerstag.
„Ich behaupte es mit Gewissheit, dass es auf der koreanischen Halbinsel keinen Krieg mehr geben wird. Die USA und der Präsident Donald Trump sind bereit, mit Südkorea die Aktionsvarianten abzustimmen, die sie zu unternehmen beabsichtigen, unabhängig davon, wie diese sein werden“, zitiert die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap Moon Jae-in.
Ihm zufolge waren die Drohäußerungen von Trump vs Nordkorea darauf gerichtet, den Druck auf Nordkorea zu verstärken.
„Ich denke, dass Präsident Trump Druck auf Nordkorea auszuüben versuchte, um Entschlossenheit zu zeigen. Ich bin mir aber nicht sicher, dass dies seine Entschlossenheit zur Anwendung militärischer Varianten bedeutet“, unterstrich der südkoreanische Staatschef.
Zuvor war berichtet worden, dass die wichtigste Oppositionspartei in Südkorea – „Das freie Korea“ – beabsichtige, die Stationierung von taktischen US-Kernwaffen im Land zu erzielen.
Der Leiter der Abteilung für Korea und Mongolei des Instituts für Orientstudien (IOS) der Russischen Akademie der Wissenschaften, Alexander Woronzow, hat im Gespräch mit Journalisten auf die Abnahme der feindseligen Rhetorik seitens der USA und Nordkoreas hingewiesen.

Armiyadnr.su: In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 60 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 25 Ortschaften der Republik mit Artillerie, Panzern, Mörsern, Schützenpanzerwagen und Schützenpanzern, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In der Folge der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte gab es folgende Schäden (Stand 17. August):
Dokutschajewsk, Melnikow-Straße 6, Wohnung 21 – Verglasung und Wände beschädigt
Dokutschajewsk, Krepkij-Straße 1 und 2 – Fassade und Verglasung beschädigt
Dokutschajewsk, Lenin-Straße 38/10 Wohnung 9 – Verglasung und Fassade beschädigt
Spartak, Tschapajew-Straße 28 – ein Haus geriet in Brand.
Zusätzliche Informationen werden ermittelt.

de.sputniknews.com: Assange: Russland an Hackerangriff auf Server der US-Demokraten nicht beteiligt
Der Chefredakteur von WikiLeaks, Julian Assange, hat sich mit dem republikanischen US-Kongress-Abgeordneten Dana Rohrabacher in der ecuadorianischen Botschaft in London getroffen. Darüber schreibt die US-Zeitung „The Hill“ am Donnerstag.
„Während unseres dreistündigen Treffens haben wir ein breites Spektrum von Fragen besprochen, einschließlich der Übergabe elektronischer Briefe der Demokratischen Partei seitens WikiLeaks im Laufe der Präsidentschaftswahlen im vorigen Jahr“, erklärte Rohrabacher.
Ihm zufolge habe Assange entschlossen betont, dass „Russen am Server- oder Email-Aufbruch nicht beteiligt waren“.
Das Kongressmitglied unterstrich, dass er dem US-Präsidenten Donald Trump eine detailliertere Information über das Treffen persönlich aushändigen werde.
„Julian gab auch zu verstehen, dass er für die weitere Erörterung konkreter Informationen bezüglich der Situation um die Emails der Demokratischen Partei, die heutzutage der Öffentlichkeit unbekannt seien, offen stünde“, schloss Rohrabacher.
Zuvor war berichtet worden, dass Assange persönlich das US-Außenamt vor dem Hackerangriff gewarnt haben soll.
Im Mai hatten die Medien die Dechiffrierung der Worte des Republikaner-Chefs über angebliche „Verbindungen“ Trumps zu Russland veröffentlicht.

Ukrinform.ua: Statistikdienst: Arbeitslosenzahl in der Ukraine innerhalb eines Jahres um 14 % gesunken
Zum Stand vom 1. August 2017 sei die Arbeitslosenzahl in der Ukraine im Vergleich zum gleichen Datum des Vorjahres um 14 % zurückgegangen, geht aus dem analytischen Bericht auf der Website des staatlichen Statistikdienstes der Ukraine hervor.
„Dank der Verbesserung der Effizienz der Arbeit bei der operativen Arbeitsvermittlung für die Bürger ist die Zahl der Arbeitslosen zum Stand vom 1. August 2017 verglichen mit dem gleichen Datum des Jahres 2016 um 14 % gesunken (um 50 000)“, besagt der Bericht.
Es wird auch angemerkt, dass die Zahl der von den Arbeitgebern für die staatliche Arbeitsvermittlung gegebenen Vakanzen zum Stand vom 1. August 2017 im Vergleich mit dem entsprechenden Datum letztes Jahr um 54 % gestiegen ist.
Der Statistikdient berichtet weiter, dass es zum Stand vom 1. August 2017 für einen Arbeitsplatz 5 Kandidaten gab, und zum gleichen Stand vom 1. August 2016 – 9 Kandidaten.

Lug-info.com: „In Swerdlowsk sind in der Folge der Detonation eines Geschosses zwei Jungen, geb. 2008, verletzt worden. Die Verletzten sind mit Splitterverletzungen im Gesicht und am Körper in nicht lebensgefährlich verletztem Zustand in das zentrale Stadtkrankenhaus von Swerdlowsk gebracht worden. Die Umstände des Geschehens werden noch ermittelt“, teilte der Vertreter des Koordinationszentrums für Krisensituation des Zivilschutzministeriums der LVR Konstantin Dachnenko mit.

Nachmittags:

Dan-news.nfo: Das erste Forum „Die Rolle der Frau in der Herausbildung eines einheitlichen kulturellen Raums“ hat heute in Donezk begonnen. Die Eröffnung fand im Foyer des Donezker staatlichen akademischen musikalisch-dramatischen Theaters statt.
Mit einem Grußwort wandte sich der Kulturminister der DVR Michail Sheltjakow an die Teilnehmer
des Forums.
„Das heutige Forum findet mit Unterstützung des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko statt. Wir haben Frauen des Donbass eingeladen und die Veranstaltung mit dem 25. Jahrestag der Frauenorganisation „Frauen des Donbass“ verbunden. Es ist schwer, sich eine Entwicklung der Kultur ohne Beteiligung von Frauen vorstellen, ihre Rolle beim Schöpfertum ist sehr groß. Deshalb ruft das Forum auf zur Vereinigung der Frauen und der Schaffung eines einheitlichen kulturellen Raum sowohl auf dem Territorium der DVR als auch auf dem zeitweise von Kiew kontrollierten Territorium“, sagte der Minister.
Sheltjakow gratulierte der Vorsitzenden der gesellschaftlichen Organisation „Frauen des Donbass“ Wera Pamasan zum Jahrestag der Organisation und überreichte ihr Blumen.
Früher waren wir eine der größten gesellschaftlichen Organisationen, jetzt ist leider nicht so. Aber trotz der Kämpfe setzen wir unsere Arbeit fort, tun alles, damit diese Welt besser wird. Heute haben sich hier etwa 100 Aktivistinnen aus dem ganzen Donbass versammelt, davon 40 von von der Ukraine kontrollierten Territorium der Region“, sagte Pamasan.
Das Forum dauert zwei Tage. Die Aktivistinnen werden Fragen der patriotischen, geistigen und ästhetischen Erinnerung der heranwachsenden Generation, die Rolle der Frauenorganisationen beim Erhalt von Traditionen des Volkes sowie ihre Verbindung zu Kultureinrichtungen erörtern.

de.sputniknews.com: Sanktionen gegen Russland auf Deutschlands Wahlen aus?
Der russische EU-Botschafter Wladimir Tschischow hat sich am Donnerstag in einem Sputnik-Gespräch dazu geäußert, ob die neuen US-Sanktionen gegen Russland einen Einfluss auf die Bundestagswahlen in Deutschland ausüben werden.
„Deutschland ist unser wichtigster Partner im Nord-Stream-2-Projekt. Berlin hat durch verschiedene Vertreter mehrmals und konsequent seine Unterstützung für dieses Projekt bekundet, selbst dann, als dies jemandem nicht gefallen hat. Ich möchte dem Ausgang der Wahlen in Deutschland nicht vorgreifen. Dort wurden verschiedene Erklärungen abgegeben“, so Tschischow
Einige Politiker hätten vorgeschlagen, die Position in Bezug auf die Krim zu revidieren, andererseits habe die EU auf Deutschlands Initiative hin nach der Situation um die Siemens-Turbinen kürzlich einige weitere Sanktionen gegen Russland verhängt, fügte Tschischow hinzu. Jedes Land lebe ja nicht im Vakuum, zumal in Europa, wo alles eng sei.
Dabei kommentierte Tschischow nicht die Chancen von Angela Merkel, wieder gewählt zu werden. Er sagte nur, dass die Wirtschaftssysteme der USA und Europas hart miteinander konkurrierten.
„Der US-Präsident hat Deutschland unlängst vorgeworfen, den US-amerikanischen Markt mit seinen Autos überschwemmt zu haben, obwohl sich das größte Montagewerk von BMW gerade in den USA befindet, d.h., dass dort Arbeitsplätze geschaffen sind“, so Tschischow weiter.
„Ich spreche nicht einmal von dem langjährigen Zweikampf zwischen den bekanntesten Flugzeugbauern Boeing und Airbus im Rahmen der Welthandelsorganisation (WTO). Dort erfolgt bereits seit mehr als zehn Jahren ein Austausch von Schlägen und gegenseitigen milliardenschweren Klagen.“
Trump hatte am 2. August ein Sanktionspaket gegen Russland unterzeichnet. Das zuvor von beiden Parlamentskammern abgesegnete Gesetz erweitert die Strafmaßnahmen gegen russische Banken und richtet sich zudem gegen alle Unternehmen, die sich an der Instandsetzung, der Modernisierung oder dem Ausbau russischer Exportpipelines beteiligen. Damit soll vor allem das Pipeline-Projekt Nord Stream 2 von Russland nach Europa verhindert werden.
Als Gegenmaßnahme hatte Moskau beschlossen, dass insgesamt 755 Mitarbeiter der diplomatischen Missionen der USA Russland verlassen müssen. Damit sinkt deren Zahl auf 455 – das entspricht der Zahl der russischen Diplomaten in den Vereinigten Staaten.
Die Bundestagswahlen finden am 24. September statt.

Dnr-online.ru: In Donezk fand eine erweiterte Sitzung des Kollegiums des Bildungs- und Wissenschaftsministeriums der DVR zu Aufgaben und Perspektiven der Bildung in diesem Jahr statt.
„Für das Schuljahr sind wir bereit. Vor uns steht eine Reihe von Aufgaben zur Reformierung und Optimierung des Bildungssystems. Die Einschreibungskampagne in die Hochschulen der Republik verlief erfolgreich, zu uns kamen Studenten vom Territorium des Donbass, das zeitweise von der Ukraine kontrolliert ist. Ab dem 1. September werden sie
an unseren Hochschulen studieren“, unterstrich der stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats der DVR Dmitrij Trapesnikow.
Außerdem wurde angemerkt, dass in diesem Jahr in einer
Reihe von Hochschulen die Zahl der Stipendienplätze für Abiturienten aus der DVR und vom Territorium des Donezker Oblast, das zeitweilig von der Ukraine kontrolliert wird, im Rahmen der Realisierung des humanitären Programms zur Wiedervereinigung des Volks des Donbass erhöht wurde.
Außerdem wurde in der Republik eine neue Hochschule eröffnet – die Donbasser Agrarakademie, die Spezialisten in einer der Schlüsselrichtungen der Entwicklung, der Landwirtschaft, ausbilden wird.
Außerdem werden in diesem Jahr in der Donezker medizinischen Nationaluniversität ausländische Studenten ihr Studium beginnen.

„Bei uns beginnt eine Serie von Maßnahmen unter der allgemeinen Bezeichnung pädagogische Augustkonferenz, die auf die Vorbereitung auf das neue Schuljahr ausgerichtet sind. Die Reform des Bildungssystems läuft schon im zweiten Jahr, es sind viele Neuerungen geplant“, fügte die Bildungs- und Wissenschaftsministerin der DVR Larissa Poljakowa hinzu.

de.sputniknews.com: Russischer Gastransport in EU von USA nicht ersetzbar – Botschafter nennt drei Gründe
Die USA sind laut dem russischen Botschafter bei der EU, Wladimir Tschischow, nicht in der Lage, die russischen Gaslieferungen nach Europa zu ersetzen, selbst wenn sie gratis Flüssiggas schicken würden. Dafür nennt der Diplomat drei Gründe.
„Die USA haben derzeit nur einen Export-Terminal für Flüssiggas in Louisiana. Sie planen, sechs weitere Terminale in verschiedenen Teilen des Landes zu bauen, aber dafür braucht man erst mal Zeit“, sagte Tschischow gegenüber Sputnik Radio.
„Zweitens könnte das Gas einfach nicht ausreichen. Drittens gibt es in Europa nicht so viele Terminale, die bereit sind, Flüssiggas aufzunehmen. Es gibt zudem nicht so viele Transportschiffe für LNG“, betonte der Diplomat ferner…

Ukrinform.ua: Hrojsman: 600 Tage sind wir schon ohne russisches Gas
Die Ukraine beziehe bereits mehr als 600 Tage kein russisches Gas mehr und es gebe bereits eine positive Dynamik in der inländischen Gasgewinnung, erklärte der Premierminister der Ukraine, Wolodymyr Hrojsman, während einer Telefonkonferenz über die Vorbereitungen auf die kommende Heizsaison während der heutigen Arbeitsreise im Gebiet Mykolajiw, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Wir leben bereits mehr als 600 Tage ohne einen Tropfen des russischen Gases, wir führen eine umfassende Modernisierung des Energiesystems durch, wir erhöhen die eigene Gasgewinnung, und es gibt bereits eine positive Dynamik“, sagte der Premier.
Gleichzeitig betonte er, man müsse nicht nur das importierte Erdgas ersetzen, sondern auch energieeffiziente Maßnahmen durchführen, um den Verbrauch von Energie-Ressourcen zu reduzieren und die Qualität der Bereitstellung der Dienstleistungen im Brennstoff- und Energiebereich zu erhöhen.
Die Ukraine hatte am 25. November 2015 aufgehört, das Gas aus Russland zu importieren.

Ukrinform.ua: Regierungschef Hrojsman: Keine Gaspreiserhöhung für Bevölkerung
Die Regierung unterstützt nach Worten des Ministerpräsidenten der Ukraine, Wolodymyr Hrojsman, keine Erhöhung des Erdgaspreises für die Bevölkerung.
Hrojsman sagte bei einer Beratung zum Thema Vorbereitung zur Heizsaison im Oblast Mykolaiw: „Die Regierung unterstützt keine Gaspreiserhöhungen im Land für die neue Heizsaison“. Zur Preiserhöhung für die Bevölkerung gebe es keine objektiven Gründe. Die Regierung werde keine Entscheidung über die Erhöhung des Gaspreises treffen.
Hrojsman besucht heute die Oblast Mykolaiw. Am Dienstag war er im Oblast Dnipropetrowsk, am Mittwoch in der Oblast Cherson.

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
Der Gegner verwendet weiter von den Minsker Vereinbarungen verbotene Waffen beim Beschuss des Territoriums der Republik.
In Richtung Donezk haben die ukrainischen Streitkräfte Artillerie, Panzer und Mörser verwendet. Auf 16 Ortschaften und die umliegenden Gebiete wurden 32 Geschosse des Kalibers 152mm, 17 Panzergeschosse, zehn Geschosse des Kalibers 100mm, 35 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 189 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen.
Bei der Verteidigung der Republik
starben drei Soldaten der Streitkräfte der DVR.
In der Folge der Beschüsse von Dokutschajewsk mit Mörsern und Schützenpanzerwaffen wurden vier Wohnhäuser in der Melnikow-, der Krepkij- und der Lenin-Straße beschädigt.
Intensiv wurde auch Spartak von Seiten der ukrainischen Streitkräfte mit Mörsern, Schützenpanzerwaffen und Schusswaffen beschossen. In der Folge geriert ein Wohnhaus in Brand. Dabei wurde von den Luftabwehrkräften der Streitkräfte der DVR eine
Drohne abgeschossen, mit deren Hilfe die ukrainischen Soldaten die Feuerleitung für den Beschuss von Wohngebieten von Spartak durchführten.
In Richtung Gorlowka und Mariupol hat der Gegner Mörser verwendet und auf neun Ortschaften und die umliegenden Gebiete 113 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 62 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen sowie Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden 60 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
Die ukrainische Seite führt weiter Maßnahmen durch, die auf die
Destabilisierung der Lage in der DVR, die Einschüchterung der Bürger nd auf Panik gerichtet sind und die planmäßigen Charakter haben. Unter anderem wurden am 16. August Gerüchte über eine Explosion auf dem Territorium der Donezker Chemiefabrik verbreitet, angeblich in der Folge davon, dass trockenes Gras in Brand geraten war. Auch ist in letzter Zeit eine Zunahme von falschen Anrufen vom Territorium der Ukraine über eine Verminung ziviler Verwaltungsobjekte der Republik zu verzeichnen. Dies demonstriert die Unterstützung terroristischer Methoden durch die ukrainische Seite.
Außerdem plant das Kommando der „ATO“ nach uns vorliegenden Informationen eine weitere Provokation im Gebiet von Granitnoje, die das Ziel hat, die Lage zu verschärfen. Dazu werden in dem genannten Gebiet Artillerieeinheiten zusammengezogen und das Personal der 28. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte befindet sich in Bereitschaft. Es besteht eine große Wahrscheinlichkeit der
Aktivierung von Untergrundtätigkeit von Diversions- und Erkundungsgruppen.
Der vor kurzem ernannte Kommandeur der 128. Gebirgssturmbrigade, der Kriegsverbrecher Sobko, bemüht sich im Vorfeld des Unabhängigkeitstags der Ukraine, sich bei seinem Kommando einzuschmeicheln und hat eine
weitere Provokation mit einem Mörser- und Granatwerferbeschuss auf unsere Positionen im Gebiet von Golmowskij organisiert. Unter Beschuss geriet ein Filmteam des Fernsehsenders „TW Zentr“. Zu Glück gab es keine Opfer.
Im Bemühen, die Spuren der erfolglosen Provokation zu verwischen und die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit umzulenken, hat Sobko eine Falschmeldung lanciert, mit der die Streitkräfte der DVR des Beschusses von Sajzewo beschuldigt werden. Nun haben in diesem Zeitraum in diesem Gebiet Vertreter der Internationalen Komitees vom Roten Kreuz eine Ausgabe von humanitärer Hilfe an örtliche Einwohner durchgeführt. Die von der Kiewer Regierung kontrollierten ukrainischen Massenmedien haben diesen Fake mit großem Vergnügen verbreitet.
Aber Sobko hat nicht berücksichtigt, dass die Vertreter des Roten Kreuzes und die anwesenden Offiziere der russischen Seite im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination eine vollständige Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung in dem genannten Gebiet zur angegebenen Zeit bestätigt haben. Deshalb muss der junge
Kommandeur noch viel bei einigen seiner Kollegen lernen, die in der Organisation von Provokationen und gestellten Reportagen etwas erfahrener sind.

Ukrinform.ua: Der Sendemast Tschongar im Oblast Cherson hat seinen Testbetrieb aufgenommen.
Wie Serhij Kostynskyi von dem Nationalen Rat der Ukraine für Rundfunk mitteilte, werden Programme der TV-Sender UA:Krim, 5. Kanal, ICTV, Tonis und Tschornomorska-Sender auf die Krim ausgestrahlt. Der reguläre Betrieb solle ab 1. September beginnen.

de.sputniknews.com: Vor Treffen Surkow-Volker: Lage in Ostukraine spitzt sich zu
Die Situation im Donbass hat sich kurz vor dem geplanten Treffen der Vertreter Russlands und der USA, Wladislaw Surkow, enger Berater von Russlands Präsident Wladimir Putin, und Kurt Volker, US-Sonderbeauftragter für die Ukraine, erneut zugespitzt, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Donnerstag.
Laut einer Quelle in Kiew kann von diesen Gesprächen die Entwicklung der Situation im Herbst abhängen. Die ukrainische Seite ist über die für September geplanten russisch-weißrussischen Übungen „Westen-2017“ (russ. „Zapad 2017“) sowie den vor wenigen Tagen in die Staatsduma (Parlamentsunterhaus) eingebrachten Gesetzentwurf über die Stationierung von russischen Flugabwehrkräften an der Grenze zur Ukraine besorgt.
Zuvor hatten ukrainische Politiker und Leiter der Sicherheitsdienste Befürchtungen geäußert, dass nach dem Manöver „Westen-2017“ von Weißrussland aus eine Offensive nicht nur in die Ukraine, sondern auch in einige benachbarte EU-Staaten gestartet werden könnte. Der ukrainische Verteidigungsminister Stepan Poltorak besuchte Anfang dieser Woche Polen, wo er potentielle Bedrohungen erörterte. „Wir verfolgen die Situation und kennen alle Bewegungen der russischen Truppen entlang unserer Grenze. Wir verstehen, welche Bedrohungen entstehen können, und werden auf die Bedrohungen adäquat reagieren, die diese Übungen mit sich bringen. Der Generalstab sieht mehrere Maßnahmen vor…“, sagte Poltorak nach seiner Rückkehr nach Kiew.
Die meisten ukrainischen Experten sind allerdings der Meinung, dass es keine Offensive geben werde. In der im Rahmen der Vorbereitung auf die Übungen zu erkennenden Verlegung der Militärs und Technik sehen sie eine Art Vorspiel zu den russisch-amerikanischen Ukraine-Gesprächen.
Eine neue Etappe des Dialogs begann vor dem Hintergrund neuer Sanktionen, die von US-Präsident Trump gebilligt wurden. Als erste Verhandlungsrunde auf dieser Etappe gilt das jüngste Treffen des US-Außenministers Rex Tillerson mit dem russischen Außenamtschef Sergej Lawrow am Rande des ASEAN-Gipfels in Manila. Beide schätzten das Gespräch positiv ein und berichteten über die erreichte Vereinbarung, ein weiteres Treffen auf der Ebene des Beraters des russischen Präsidenten Wladislaw Surkow und des US-Sondergesandten für die Ukraine, Kurt Volker, zu organisieren. Das Treffen soll in der kommenden Woche stattfinden, doch bislang wurden keine Details bekannt gegeben. Nach inoffiziellen Angaben lud die russische Seite Volker nach Kaliningrad ein, die US-Seite schlug Österreich und die Schweiz als Treffpunkt vor. Wie der Politologe Alexej Tschesnakow berichtete, findet das Treffen wohl in Minsk statt. Für die russische Delegation sei es ein guter Kompromiss – das Gebiet des Unionsstaates Russland und Weißrussland und nicht weit von Kaliningrad.
Seit der Ernennung Volkers zum Sondergesandten für die Ukraine war er bereits zweimal in der Ukraine – nicht nur in Kiew, sondern auch im Donbass, an der Trennungslinie. Ihm zufolge geht es im Donbass nicht um einen eingefrorenen Konflikt, sondern um einen heißen Konflikt. Volker machte Russland für die Situation in der Ostukraine verantwortlich.
In dieser Woche wurde in den Berichten der OSZE-Mission die Bewegung der Militärtechnik auf den Gebieten festgestellt, die nicht von der Ukraine kontrolliert werden. In offiziellen Dokumenten heißt es, dass die OSZE-Drohnen außerhalb der vereinbarten Stationierungsorte Panzer, Mehrfachraketenwerfer, Selbstfahrlafetten fixiert hätten. Zugleich berichtete die ukrainische Seite, dass in dieser Woche die Grad-Komplexe gegen sie eingesetzt worden seien. Die OSZE wolle die Zahl der Beobachtungsstellen im Donbass erhöhen, hieß es.
Die Ukraine stellt seit langem die Effizienz der Tätigkeit der OSZE-Mission infrage. Kiew beharrt auf der Bildung einer internationalen Friedensmission. Doch im UN-Sicherheitsrat wird diese Initiative von Russland blockiert, weil der Einzug von Friedenssoldaten nicht von den Minsker Abkommen vorgesehen ist. Auch die Führung der selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk tritt dagegen ein.
Laut dem ukrainischen Militärexperten Oleg Schdanow wird keine Bewegung in diese Angelegenheit kommen, solange juristisch nicht definiert ist, wer gegen wen im Donbass kämpft. Die ukrainische Seite soll ihm zufolge in Dokumenten fixieren, was sie in politischen Erklärungen sagt, — dass im Osten des Landes nicht ein innerer Konflikt, sondern ein Krieg im Gange sei, der durch äußere Aggression verursacht worden sei. Nur in diesem Fall könnte die UNO Friedenssoldaten entsenden.
Gegenwärtig bleibe die Situation jedoch unverändert: Russland verneint seine Beteiligung am Konflikt im Donbass und empfiehlt der Ukraine, sich mit den beiden Volksrepubliken Donezk und Lugansk an den Verhandlungstisch zu setzen. Die Ukraine bezeichnet Russland indes als ihren wahren Gegner.

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat eine
Tendenz zur Stabilisierung.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner das Regime der Feuereinstellung dreimal verletzt. Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten in den Gebieten von
Kalinowo, Perwomajsk und Kalinowka. Die ukrainischen Streitkräfte haben 82mm-Mörser, Schützenpanzer, Granatwerfer und verschiedene Arten von Schusswaffen verwendet.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 38 Geschosse abgeschossen. Verluste unter der Zivilbevölkerung und den Soldaten gibt es keine.
Die Volksmiliz der LVR setzt die intensiven planmäßigen Übungen zur militärischen Ausbildung und zur Geschlossenheit der Einheiten fort. Regelmäßig werden Trainings mit dem Personal zur Erhöhung der Kampffähigkeit durchgeführt.
Heute Morgen wurde eine außerordentliche Überprüfung der Gefechtsbereitschaft der Kommunikations- und der Aufklärungseinheiten der Volksmiliz durchgeführt. Im Verlauf der Überprüfung haben die Kommunikationssoldaten Aufgaben zur speziellen taktischen Ausbildung mit Installation von Apparaturen zur Organisation der Kommunikation bearbeitet und die Aufklärer Aufgaben zur Installation von Aufklärungsmitteln.
Die Soldaten der überprüften Einheiten haben ihre Aufgaben mit „ausgezeichnet“ gelöst.
Im Verantwortungsbereich der 10. Gebirgssturmbrigade, nordwestlich von Solotoje wurden von uns die Stationierung von Raketenartilleriewaffenlagern entdeckt.

Die Lager befinden sich auf einem offenen eingezäunten Platz in gefährlicher Nähe zu Wohngebieten und es werden alle existierenden Lagerungsregeln missachtet.
Das Kommando der „ATO“ konzentriert Munitionsvorräte, um provokative Aktivitäten gegenüber der Volksmiliz und Beschüsse des Territoriums der Republik durchzuführen.
Dabei missachten die ukrainischen Streitkräfte die Sicherheit der friedlichen Bürger.
Die
OSZE-Mission hat in ihrem Bericht auf eine Verschiebung von Technik der Volksmiliz der LVR in Mirnoje im Krasnodonskij-Bezirk hingewiesen“, wo „vier Panzer auf Schlepper verladen wurden“, in Krasnodon, wo „vier Panzer auf Schleppern in Richtung Krasnyj Lutsch fuhren“, außerdem wurde ein T-64-Panzer in Semeloje im Slawjanoserbskij-Bezirk festgestellt, der „dort in Verletzung der Abzugslinie stationiert ist“.
Ja, diese Informationen entsprechen der Wirklichkeit, aber sie wurden ein weiteres Mal voreingenommen dargestellt – in Form von Beschuldigungen der Volksmiliz der LVR. Die Technik wurde tatsächlich
auf einen Übungsplatz verschoben, um dort Panzerwettbewerbe durchzuführen. Gemäß den in Minsk unterzeichneten Vereinbarungen verstoßen wir gegen nichts, wir haben die OSZE rechtzeitig über die durchzuführenden Panzerwettbewerbe informiert.
Und der T-64 befindet sich seit 2015 in Smeloje, dies ist ein zerstörter und ausgebrannter ukrainischer Panzer. Im Bericht steht sogar, dass am Turm des Panzer und am Geschützlauf Brandspuren sind, am Turm fehlen auch die Luken und es gab kein Maschinengewehr. Warum sie auf diesen Panzer im Bericht hingewiesen haben, ist uns unverständlich.
Ich erinnere daran, dass es zuvor im Slawjanoserbskij-Bezirk eine ähnliche Situation gab: Die OSZE-Mission registrierte einen Panzer als Verstoß, der als Denkmal auf einen Sockel gestellt werden soll.

Ukrinform.ua: Fußballspiel Mariupol – Dynamo besucht Führung der OSZE-Beobachtungsmission
Am 27. August findet in Mariupol das Spiel der 7. Runde der Fußballmeisterschaft des Landes zwischen den FC „Mariupol“ und „Dynamo Kiew“ statt.
Bei diesem Spiel werden die Vertreter der Sonderbeobachtermission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in der Ukraine unter der Leitung des ersten stellvertretenden Leiters der OSZE-Beobachtungsmission, Alexander Hug, anwesend sein, ließ die Pressestelle des ukrainischen Fußballverbandes mitteilen.
Die Anwesenheit der Beobachter einer angesehenen internationalen Organisation bei diesem Spiel werde eine gewichtige Garantie für die sichere Austragung des Spieles sein, sagte der Präsident der Fußballföderation, Andrij Pawelko.
„Unsere internationalen Partner begrüßten die Tatsache, dass das Spiel ausgerechnet in Mariupol stattfindet. Das ist eine Bestätigung der Aussichten auf das friedliche Leben und ein Beispiel für die Wirksamkeit der Politik zur Reintegration der vorübergehend besetzten Gebiete im Donbass und angrenzender Gebiete. Gerade deshalb ist Mariupol zum Zentrum der besonderen internationalen Aufmerksamkeit geworden, das in letzter Zeit unsere Partner und Mitglieder des Kongresses der Vereinigten Staaten, Mitglieder des Europäischen Parlaments sowie hohe Beamte und Politiker aus den EU-Mitgliedstaaten und den Vereinigten Staaten regelmäßig besuchen“, hob er hervor.
Andrij Pawelko ist sicher, dass das von den pro-russischen Terroristen befreite Mariupol am 27. August dank dem Spiel der Mannschaften aus Kiew und Mariupol und der Anwesenheit der Vertreter der Sonderbeobachtermission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa beim Spiel auch zum Zentrum eines echten Festes für Tausende von Fußballfans wird.

de.sputniknews.com: Dalai Lama sieht „großes Potenzial“: Russland kann zur weltführenden Nation werden
Russland hat großes Potenzial, zur führenden Nation des Planeten zu werden und die Welt verändern zu können. Diese Meinung äußerte das geistige Oberhaupt der tibetischen Buddhisten, der Dalai Lama, in seiner Ansprache an die Teilnehmer des Forums „Synergy Global Forum“ am Donnerstag in Moskau.
„Russland ist eine große Nation. Und geographisch gesehen ist Russland eine Brücke zwischen dem Osten und dem Westen“, so das geistige Oberhaupt der Tibeter. Das Land könne in großem Maße zur Veränderung der Welt beitragen, besonders in Europa.
„Russland hat geographisch großes Potenzial (…) Ich glaube, dass Russland es schafft, seine Möglichkeiten richtig zu verteilen. Es hat das Potenzial, zur führenden Nation der Welt zu werden“.

de.sputniknews.com: Amerikas Fehlschuss gegen Russland: Öl-Abhängigkeit des Rubels auf Rekordtief
Vor dem Hintergrund der US-Sanktionen gegen die russische Ölindustrie ist die Abhängigkeit des Rubels vom Ölpreis nach Angaben der Zentralbank in Moskau auf ein historisches Tief gesunken.
Im Juli habe der Rubel um 1,5 Prozent an Wert gegenüber dem US-Dollar verloren — trotz der Abschwächung der amerikanischen Währung und trotz des angestiegenen Ölpreises, teilte die russische Zentralbank in einer am Donnerstag veröffentlichen Finanzmarktübersicht mit.
Die Hauptursachen für den schwächeren Rubel sieht die Zentralbank demnach darin, dass die russischen Exporteure im Juli weniger Devisen verkauften und die Devisenausländer dabei ihre Dividenden in Devisen konvertierten. „Darüber hinaus haben die neuen US-Sanktionen gegen Russland, die die Tätigkeit der Ölförderer beschränken, zur Abschwächung des Rubels beigetragen.“
Doch vor diesem Hintergrund sei der Rubelkurs sowohl vom Ölpreis als auch von der US-Währung unabhängiger geworden. Die Rubel-Abhängigkeit liege auf einem „historischem Tief“, so die Zentralbank. „Die gesunkene Abhängigkeit von den Ölnotierungen hat eine niedrigere Volatilität des Rubelkurses vom US-Dollar zur Folge.“

Mptdnr.ru: Heute, am 17. August, wurden im Festsaal der Verwaltung des staatlichen Unternehmens „Dokutschajewsker Gesteinkombinat“ Schulsachen und finanzielle Unterstützung an die Arbeiter des Kombinats, deren Kinder in die erste Klasse kommen, übergeben.
Unter Berücksichtigung der jetzigen nicht leichten Zeit hat die Verwaltung des Gesteinskombina
ts gemeinsam mit der Betriebsorganisation der Gewerkschaft den Mitarbeiten im Vorfeld des neuen Schuljahrs die notwendigen Schulsachen überreicht sowie eine finanzielle Unterstützung zum Kauf von Schulsachen für die Erstklässler.
„In diesem Jahr kommen 24 Kinder unserer Mitarbeiter in die erste Klasse. Wir legen alle Anstrengungen darein, dass der Festtag des ersten Läutens und der Tages des Wissens für unsere Kinder ein Tag wird, an den sie sich erinnern werden, denn sie erwarten ihn mit sehr großer Ungeduld“, berichtete der Direktor des Unternehmens Iwan Fomitschew. „Mir gefallen die Geschenke sehr gut, so schöne Hefte, Filzstifte und ein Hausaufgabenheft. Und die Schultasche, genauso eine wollte ich haben! Ich will alles möglichst schnell im Unterricht benutzen“, sagte die zukünftige Erstklässlerin Anna Olejnik.
Zum Abschluss der Veranstaltung gratulierte der Direktor des staatlichen Unternehmens Dokutschajewsker Gesteinskombina
ts den Eltern und zukünftigen Erstklässlern zum bevorstehenden Tag des Wissens und wünschte den Kindern gute Noten, Erfolge, Gesundheit und Wohlergehen.

de.sputniknews.com: Überraschende Ergebnisse: Diese Länder sehen Russland als „größte Gefahr“ an
Wie eine aktuelle Umfrage des US-amerikanischen Meinungsforschungsinstituts „Pew Research Center“ ergeben hat, stuft der Großteil der Bevölkerung von nur zwei aus insgesamt 37 an der Studie teilgenommenen Staaten Russland als größte Gefahr für das jeweilige Land ein.
Demnach betrachtet nur die Mehrheit in Polen und der Türkei mit 65 Prozent bzw. 54 Prozent Russland als größte Bedrohung.
In den restlichen Ländern vertreten bedeutend weniger Menschen dieselbe Auffassung. In einigen Staaten ist aber der Glaube an die „russische Gefahr“ noch ziemlich präsent: in Jordanien 49 Prozent, den USA und Spanien je 47 Prozent, Frankreich 45 Prozent, den Niederlanden 44 Prozent, Großbritannien 43 Prozent.
Die niedrigsten Kennziffern wiesen Vietnam mit elf Prozent, Senegal mit 16 Prozent, Indien mit 17 Prozent, Venezuela, Kolumbien und Peru mit je 19 Prozent auf.
Die Studien erfolgten in 37 Staaten von Februar bis April 2017. Befragt wurden 987.000 bis 1.505 Menschen pro Land. Der statistische Fehler liegt bei unter 4,44 Prozent.

Ukrinform.ua: Landwirtschaftsministerium: Ukrainischer Zucker wird europäische Anforderungen haben
Das Landwirtschaftsministerium der Ukraine hat den Entwurf der Verordnung „Über die Genehmigung der Anforderungen für die Zuckerarten für den menschlichen Verzehr“ veröffentlicht, deren Zweck die Anpassung der Anforderungen für die ukrainische Zuckerproduktion an die europäischen Standards ist.
„Das Dokument (Entwurf der Verordnung – Red.) enthält die Anforderungen für Terminologie, Markierung der Zuckerarten für menschlichen Verzehr, deren Erfüllung den Binnenmarkt mit hochwertigen Produkten versorgen und die Möglichkeiten der Ukraine für die Erschließung der Weltmärkte erheblich erweitern wird“, heißt es im Bericht.
Der Entwurf der Verordnung „Über die Genehmigung der Anforderungen für die Zuckerarten für den menschlichen Verzehr“ wurde zwecks der Harmonisierung der ukrainischen Gesetzgebung mit der EU-Gesetzgebung im Teil der Anforderungen für den Zucker und seine Arten, die für den menschlichen Verzehr bestimmt sind, ausgearbeitet.
Das Landwirtschaftsministerium stellt fest, dass die Verabschiedung der Verordnung die Produzenten des inländischen Zuckers verpflichtet, die darin angegebenen Anforderungen zu erfüllen.
Der Entwurf der durch das Ministerium ausgearbeiteten Verordnung ist Teil der Umsetzung der Normen und Richtlinien der EU in der nationalen Gesetzgebung im Rahmen der Umsetzung des Assoziierungsabkommens zwischen der Ukraine und der Europäischen Union.

de.sputniknews.com: „Zeugen Jehovas“ sind nun offiziell in Russland verboten
Das Justizministerium Russlands hat die „Zeugen Jehovas“ in die Liste der im Land verbotenen Organisationen eingetragen, wie die Behörde auf ihrer Homepage am Donnerstag mitteilt.
Es handele sich dabei um das „Verwaltungszentrum der Zeugen Jehovas in Russland“ und um 395 lokale Filialen. Die Entscheidung wurde demnach gemäß dem Gesetz „Über den Widerstand gegen Extremismus“ aufgrund eines Beschlusses des Obersten Gerichts vom 20. April 2017 sowie einer Berufungsentscheidung des Berufungskollegiums des Obersten Gerichts vom 17. Juli getroffen.
Das Oberste Gericht Russlands hatte Ende April auf einen Klageantrag des russischen Justizministeriums hin die Tätigkeit der „Zeugen Jehovas“ im Land verboten und diese Organisation als extremistisch eingestuft.
Die „Zeugen Jehovas“ sind eine christliche, chiliastisch ausgerichtete und nichttrinitarische Religionsgemeinschaft. Sie bezeichnen ihre innere Verfassung als „theokratische Organisation“, die derzeit aus über sieben Millionen Mitgliedern bestehe. Der Sitz befindet sich in New York. Die „Zeugen Jehovas“ sind durch ihre ausgeprägte Missionstätigkeit, ihre Ablehnung von Bluttransfusionen, das Nichtbegehen aller christlichen Feier- und Festtage außer dem Abendmahl und das Nichtfeiern von Geburtstagen bekannt.

de.sputniknews.com: US-Neonazi-Seite „The Daily Stormer“ in Russland gesperrt
Die neonazistische Webseite „The Daily Stormer“ ist auf Forderung der russischen Aufsichtsbehörde für Kommunikation Roskomnadsor in Russland gesperrt worden. Dies teilt die Webseite der Behörde am Donnerstag mit.
„Die Webseite ‚The Daily Stormer‘ macht Propaganda für die neonazistische Ideologie, schürt Rassen- und Völkerhass“, hieß es. Daher habe Roskomnadsor die zuständigen Organe gebeten, die Webseite in Russland zu sperren.
Am 13. August war bei „The Daily Stormer“ ein Artikel erschienen, in dem die bei den Anti-Nazi-Protesten in Charlottesville getötete Heather Heyer beleidigt wurde. Der Chefredakteur und Gründer des Portals, Neonazist Andrew Anglin, bezeichnete die Frau in dem Artikel als „dicke kinderlose Hure“ und eine „Last für die Gesellschaft“.
Als Reaktion auf die Beleidigungen verweigerte der Domain-Provider GoDaddy der Webseite seine Dienstleistungen. Später wurde bekannt, dass die Webseite auf eine russische Domain umgezogen sei.
„The Daily Stormer“ war 2013 gegründet worden. Auf dem Portal werden neonazistische Inhalte sowie Beiträge, die die Theorie der Überlegenheit der Weißen unterstützen, verbreitet.

Dnr-online.ru: Im Verlauf des 3. Quartal 2017 ist es dem Gesundheitsministerium der DVR aufgrund rationeller Planung gelungen, den Umfang der aus Haushaltsmitteln gekauften Medikamente zu vergrößern. Dies teilte der Pressedienst des Ministeriums mit.
„Durch den Ersatz teurer Importmedikamente durch analoge russische, die preisgünstiger sind, ist es dem Gesundheitsministerium der DVR gelungen, den Umfang der gekauften Medikamente und medizinischen Materialien um 27% zu erhöhen“, sagte der Gesundheitsminister der DVR Alexandr Oprischtschenko.
Nach den Worten des Gesundheitsministers der DVR hat das Ministerium beim ausgeschriebenen Kauf von Medikamenten und medizinischem Material den medizinischen Einrichtungen aller Eigentumsformen zentral empfohlen, ausschließlich Produkte russischer Produzenten zu kaufen, die Medikamente hoher Qualität zu günstigen Preisen anbieten.
„Im 4. Quartal 2017 plant das Gesundheitsministerium, weiter eine solche effektive ökonomische Politik im Bereich der ausgeschriebenen Käufe zu betreiben, um eine größere Zahl von Patienten aller medizinischer Einrichtungen mit kostenlosen Medikamenten versorgen zu können sowie um die Qualität der medizinischen Behandlung zu verbessern“, fasst Alexandr Oprischtschenko zusammen.

de.sputniknews.com: Experte: Kiew schleimt bei Washington ohne Wenn und Aber
Trump hat mit Kiew eine alte Rechnung offen und kürzt Finanzhilfen an die Ukraine um mehr als zwei Drittel. Sogleich spurtet Kiew los, um die Gunst seines US-Partners mit einem Gerichtsverfahren gegen eigene Leute wieder zu erhaschen, wie der Politologe Alexander Dudtschak im Sputnik-Interview erklärt.
„Die Ukraine ist in den Augen Washingtons zu einem unzuverlässigen Partner geworden. Bilaterale Kontakte auf höchster Ebene sind zeitweise völlig eingestellt und die Finanzhilfen erheblich reduziert worden“, erklärte der Rada-Abgeordnete Andrej Derkatsch bei Facebook.
Der Parlamentarier hatte ein Verfahren gegen die ukrainische Antikorruptionsbehörde NABU initiiert, weil diese angeblich Washingtons Vertrauen zu Kiew untergraben habe. Die ukrainische Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Abgeordnete Derkatsch erklärte weiter:
„Die US-Unterstützung ist für die Ukraine lebenswichtig. Nur gründliche und transparente Ermittlungen zur illegalen Einmischung ukrainischer Amtsträger in die US-Wahlkampagne kann das Vertrauen des strategischen Partners in die Ukraine wiederherstellen“
Der Politologe Alexander Dudtschak sagte im Sputnik-Interview, mit dem gerichtlichen Verfahren wolle sich Kiew bei Washington um jeden Preis einschmeicheln: „Natürlich hat die Ukraine keinen nennenswerten Einfluss auf die Wahlen in den USA ausüben können. Die heutigen Machthaber sind nach dem Maidan mit Unterstützung der Obama-Administration an die Macht gelangt, sind von ihr hochgepäppelt worden. Kiew konnte nicht anders als auf die Obama-Administration zu setzen, und trat deshalb gegen Trump auf.“
Trump hat das nicht vergessen, wie der Politologe erklärt: „Nachtragend ist er zwar nicht, aber ein gutes Gedächtnis hat er. Also hat er gesagt, dass Ermittlungen vorgenommen werden müssen.“ Die USA würden sich diese ganze Maidan-Clique gerne vom Leib halten und „sie nur bei Bedarf an der Anti-Russland-Front heranziehen.“ Kiew müsse jetzt um jeden Preis auf sich aufmerksam machen und „sich bei den Vereinigten Staaten einschmeicheln. Zumal der US-Präsident persönlich Kiew verdächtigt“, resümiert der Analyst.
Der US-Präsident Trump hatte am 25. Juli gefordert, die Rolle der Ukraine bei der Unterstützung Hillary Clintons im US-Wahlkampf aufzuklären. Trump twitterte: „Die Bemühungen der Ukraine, Trumps Kampagne zu sabotieren, stärkten allmählich Clintons Position. Und wo bleibt die Untersuchung, Generalbundesanwalt?“ – gemeint war Jeff Sessions.
Die Sprecherin des Weißen Hauses Sarah Sanders hatte früher erklärt, der Nationalausschuss der US-Demokraten habe mit der ukrainischen Botschaft „de facto zusammengearbeitet“ bei der Suche nach belastendem Material gegen die Republikaner. Dies sei „gut dokumentiert“.
Die Vereinigten Staaten planten, der Ukraine 570 Millionen US-Dollar im Jahr 2018 bereitzustellen. Im neuen Haushaltsentwurf ist der Umfang der Finanzhilfe um 69 Prozent auf 177 Millionen Dollar reduziert worden.

abends:

dnr-news.com: Wjatrowitsch: Die Dekommunisierung in der Ukraine ist durchgeführt
Die Dekommunisierung in der Ukraine wurde durchgeführt. Dies erklärte der Direktor des “Ukrainischen Instituts des nationalen Gedenkens“ Wladimir Wjatrowitsch.
Nach seinen Worten wurden in der Ukraine 987 Ortschaften und 52000 Straßen dekommunisiert, aber damit sei die Dekommunisierung noch nicht abgeschlossen.
„Das ist fast alles. Warum sage ich fast? Weil es Ortschaften gibt, die selbst mit einer Initiative kamen. Zum Beispiel sagen sie, dass das Dorf Petrowo tatsächlich zu Ehren irgendeines Petrowo benannt wurde, der ein Aktivist der Kollektivierung war“, erklärte der Direktor des Instituts.
Außerdem berichtete Wjatrowitsch, dass die Oblaste Dnjepropetrowsk und Kirowgrad deshalb nicht umbenannt wurden, weil diese Umbenennungen durch Verfassungsänderungen der Ukraine durchgeführt werden sollen.
„Selbst in Kiew müssen, so scheint es, noch Dutzende Namen dekommunisiert werden. Jedoch kann man insgesamt sagen, dass die Dekommunisierung im Kontext der Umbenennungen durchgeführt wurde“, fügte Wjatrowitsch hinzu.

de.sputniknews.com: Polen: Angst vor „Gefahr seitens Russlands“ verliert enorm an Boden – Umfrage
Die Zahl der Polen, die in der russischen Politik eine Bedrohung für ihr Land sehen, ist um über die Hälfte gesunken. Dies zeigt eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes IBRiS für die polnische Zeitung „Rzeczpospolita“.
Demnach halten 40 Prozent der befragten polnischen Bürger Russlands Politik für die „größte Bedrohung“ für ihr Land.
Die Umfrage hat am 11. und 12. August stattgefunden. Eine ähnliche Studie war schon vor drei Jahren durchgeführt worden. Damals waren noch rund 83 Prozent der Befragten dieser Ansicht.
Eine Bedrohung seitens Russlands sehen laut der aktuellen Studie insbesondere Anhänger der polnischen Opposition: 53 Prozent der Befragten, die eigenen Angaben nach die oppositionelle „Bürgerplattform“ unterstützen, respektive 40 Prozent der Anhänger der Regierungspartei „Recht und Gerechtigkeit“.
Ferner zeigen die Umfrageergebnisse, dass überwiegend gebildete Studienteilnehmer eine Gefahr in der russischen Politik sehen: 47 Prozent der Befragten mit Hochschulausbildung respektive 23 Prozent der Befragten ohne dergleichen.
Als weitere Bedrohungen für Polen nannten die Befragten den islamischen Terrorismus (20 Prozent) und die deutsche wirtschaftliche Dominanz in Europa (elf Prozent). Im Vergleich zu den Umfrageergebnissen von vor drei Jahren wird deutlich, dass die Terrorangst der polnischen Bürger rapide gewachsen ist: damals waren es noch vier Prozent.

Standard

Presseschau vom 16.08.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

abends / nachts:

Armiyadnr.su: Eilmitteilung von Eduard Basurin
Seit 21 Uhr haben Einheiten der 59. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte mit einem systematischen und zielgerichteten Beschuss der Ortschaften Leninskoje, Kominternowo, Saitschenko, Sachanka und Oktjabrj unter Verwendung von 120mm-Mörsern und Schützenpanzerwaffen begonnen. Derzeit gibt es keine Informationen über Verletzte und Zerstörungen. Der Beschuss geht weiter.

 

Dan-news.info: „Um 21:00 und um 21:10 Uhr haben zwei Diversions- und Erkundungsgruppen des Gegners in einer Stärke von je 10 Mann einen Versuch unternommen, in die „graue Zone“ einzudringen. Eine der Gruppen stieß auf ein Minenfeld und enttarnte sich, danach haben Soldaten der Streitkräfte der DVR den Gegner gezwungen abzuziehen, indem sie das Feuer auf ihn mit Schusswaffen eröffnet haben. Da sie Verluste von sechs Mann erlitten, waren die ukrainischen Diversanten unter Deckung von Feuer mit automatischen Granatwerfern und Mörsern, das von den Positionen der 59. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte aus erfolgte, gezwungen abzuziehen“, erklärte das Kommando der DVR.
Der Vertreter des Kommandos fügte hinzu, dass die Angriffshandlungen der ukrainischen Armee gleichzeitig aus zwei Richtungen in der Umgebung von Kominternowo erfolgten.

 

de.sputniknews.com: Angebliche Waffenlieferungen an Nordkorea: Kiew will „russische Spur“ erkannt haben.
Juri Radtschenko, stellvertretender Chef der staatlichen Weltraumagentur der Ukraine, ist der Meinung, dass der Bericht der „New York Times“ über Waffenlieferungen eines ukrainischen Konzerns an Nordkorea, von Russland inspiriert ist.
„Ich glaube, dass dieser Bericht in der Presse mit großer Wahrscheinlichkeit von unseren ‚Freunden‘ aus Russland inspiriert sein könnte“, so Radtschenko. „Weil sie daran interessiert sind, das Rating unseres Landes zu stürzen, das seine Ambitionen in den Projekten (im Bereich Weltraum – Anm. d. Red.) zeigt, an denen wir teilnehmen.“
Zuvor hatte der Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, Alexander Turtschinow, den NYT-Bericht als „reine Provokation“.
Am Montag hatte die Zeitung „The New York Times“ (NYT) unter Berufung auf Experten und Geheimdienste berichtet, dass ein ukrainischer Konzern passende Triebwerke für die nordkoreanischen Raketen geliefert habe.

 

Vormittags:

av-zakharchenko.su:n Die Teilnehmer der internationalen Motorradfahrt „Wege des Sieges – nach Sewastopol 2017“ haben als einen Hauptpunkt der Fahrt Donezk gewählt. Am 15. August besuchten mehr als 200 Mitglieder des Klubs „Nachtwölfe“ aus Russland, Slowenien, der Slowakei, Deutschland, Tschechien und Polen die DVR. Der erste Haltepunkt der Biker war Saur-Mogila, wo die Gäste das Andenken der Helden des Großen Vaterländischen Krieges und der gefallenen Verteidiger der Republik ehrten.
Am Abend fand am Denkmal „Deinen Befreiern, Donbass“ in Donezk eine feierliche Kundgebung statt. Gemeinsam mit den „Nachtwölfen“ ehrte das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko das Andenken der Helden des Krieg
es.
„Das, was der Motorradclub „Nachtwölfe“ heute tut – das Wichtigste für jedes Volk – ist die Bewahrung der Geschichte und des Andenkens an die Heldentaten der Großväter und Urgroßväter. Denn eine Nation, die ihre Vergangenheit vergisst, hört auf zu existieren. Es ist das Andenken an unsere großen Vorfahren, die mit ihren Wegen für uns eine helle Zukunft und, das Wichtigste, die Freiheit, begründeten. Als Eltern sind wir verpflichtet, diese Traditionen unseren Kindern weiterzugeben und darauf zu achten, dass sie diese Wahrheit ihren Nachkommen weitergeben. Wenn wir das vergessen, was in den Jahren 1941-1945 geschah, werden wir uns selbst vergessen.
Dem Donbass ist ein schweres Schicksal zugefallen. Aber in den Jahre
n des Krieges sind bei uns unsere Wege des Sieges entstanden. Liebe Landsleute, ich bin überzeugt, dass wir auf diesen Wegen auch weiter gehen werden! Und irgendwann einmal werden unsere Kinder mit Stolz davon erzählen, wie unsere Generation kämpfte. Sowohl Polen als auch Tschechen, wir sind eine große Nation. Wir sind zusammen und werden immer zusammen sein.
Dank an die „Nachtwölfe“ für diese große Sache und besonders an Alexandr „Chirurg“!. Eine tiefe Verbeugung vor den Veteranen des Großen Vaterländischen Krieg
es!! Dank für eure Wege des Sieges, die es uns heute erlauben, auf unseren eigenen Siegeswegen zu gehen“, sagte Alexandr Sachartschenko.
Der Vorsitzende des Motorradklubs „Nachtwölfe des Donbass“ Witalij Kischkinow und die Gäste aus europäischen Ländern sprachen über den Mut und die Standhaftigkeit des Volks des Donbass und wünschten einen großen und baldigen Sieg. Biker aus Polen, Deutschland und Tschechien erzählten, dass viele ihrer Freunde von den Behörden wegen der Reise in die DVR verfolgt werden, aber die „Nachtwölfe“ wurden von Politikern nicht gestoppt. Die europäischen Mitglieder
des Klubs versicherten, dass sie in die Republik zurückkehren werden. „Wir haben mit eigenen Augen alles gesehen, was im Donbass geschieht: welches Leid die Kiewer Regierung der Region zufügt. Diese Wahrheit werden wir bei uns zu Hause berichten“, sagten die Gäste aus Europa.
Der Leiter der Hauptabteilung für Jugendangelegenheiten des Smolensker Oblast Oleg Iwanow überbrachte Worte der Unterstütz
ung von allen Smolenskern, einer Region, die ein westlicher Vorposten Russlands ist. Eine Delegation aus den Reihen des Motorradklubs wird Erde aus Smolensk in die Heldenstadt Sewastopol bringen. „Im Wappen von Smolensk steht die Devise: „Ein unbeugsamer Geist ermöglicht alles“. Brüder, das sind auch Worte über euch, über den Donbass“. Haltet stand, wir sind mit Euch!“, unterstrichen die Gäste aus Smolensk.
Witalij Uschakow, der Vorsitzende des Stabs von Junarmija (patriotische Jugendorganisation aus der RF – Anm. d. Übers.) überreichte Alexandr Sachartschenko das Symbol der Organisation und den Vertretern von „Molodaja Respublika“ die Fahnen der Organisation.
Dann legten die Gäste gemeinsam mit dem Republikoberhaupt und den Veteranen Blumen am Denkmal nieder.
Im Gespräch mit den Bikern berichtete das Republikoberhaupt über die Situation an der Frontlinie und das Leben in der Republik. Einem Vertreter Deutschlands schenkte Alexandr Sachartschenko eine Rose, die aus Splittern ukrainischer Geschosse geschmiedet wurde. Dank der „Nachtwölfe“ wird das Symbol des kämpfenden Donezk nach Dresden gelangen.
Schon morgen werden die Biker den Weg fortsetzen – aus dem kämpfenden Donbass auf den Wegen des Sieges.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden sechsmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte heute die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von
Sokolniki, Kalinowo, Kalinowka und Nishneje Losowoje.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern
und Schusswaffen.

 

Armiyadnr.su: In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 56 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 23 Ortschaften der Republik mit Panzern, Mörsern, Schützenpanzern, Schützenpanzerwagen, Antipanzerraketen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte gab es folgende Schäden:
Dokutschajewsk – ein Haus in der Gribnaja-Straße 3 wurde beschädigt;
Trudowskije – ein Haus in der Krasnaja-Swesda-Straße 14 wurde beschädigt.

 

de.sputniknews.com: US-Marinesoldaten simulieren Dritten Weltkrieg gegen Russland.
Auf dem Militärübungsgelände Camp Lejeune im US-Bundesstaat North Carolina haben amerikanische Soldaten den Dritten Weltkrieg gegen Russland simuliert. Dies berichtet die Webseite „The Daily Beast“.
Im Rahmen des Manövers haben die Militärs demnach ein osteuropäisches Dorf nachgebildet. Sie stellten dafür mehrere Lehmhäuser mit Strohdächern, Palmen und Figuren von Eseln auf. Zudem soll es der Seite zufolge in der Luft nach Dung und Schießpulver gerochen haben.
Zu den Übungen waren auch russischsprachige Menschen herangezogen, die vor den Schüssen flohen und ab und zu auf Russisch „Hilfe!“ oder „Arzt!“ riefen.
Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie die amerikanischen Marinesoldaten die Gegend auskundschaften, auf den „Gebäuden“ hängen Schilder auf Russisch. In einem der Videos ist im Hintergrund sogar ein Lied der russischen Sängerin Zemfira zu hören.
Im vergangenen März war berichtet worden, dass die mit der Nato und dem US-Militär kooperierende Personalagentur Optronic HR GmbH nach Statisten mit Russischkenntnissen suche, die an einer Nato-Übung auf dem Trainingsgelände Hohenfels bei Nürnberg teilnehmen sollten.
Im Mai hatte das Pentagon die Einberufung von Instrukteuren angekündigt, die den Sondereinheiten der US-Nationalgarde russische Militärbegriffe beibringen sowie Sitten und Bräuche des russischen Volkes erläutern sollen.

Dan-news.info: „Heute Nacht wurde durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte ein Wohnhaus in Trudowskije in der Krasnaja-Swesda-Straße 14 beschädigt. Außerdem wurden eine Sommerküche und eine Garage beschädigt“, teilte ein Vertreter der Verwaltung des Petrowskij-Bezirks von Donezk mit.
Der Bürgermeister von Sachanka im Nowoasowskij-Bezirk der DVR Igor Podgornyj berichtete auch von nächtlichem Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte. „Nach dem nächtlichen Beschuss durch ukrainische Soldaten haben fünf Dörfer im Süden der Republik keinen Strom. Das sind Kominternowo, Saitschenko, Nowaja Tawrija, Leninskoje und Dsershinskoje. In der nächsten Zeit werden Spezialisten mit den Reparaturarbeiten an der Stromversorgung der Dörfer beginnen“, sagte er.
Tote und Verletzte unter der Zivilbevölkerung gibt es nach Angaben der örtlichen Behörden nicht.

 

de.sputniknews.com: Russland löst sich vom Dollar – Minister freut sich über „starken Trend“.
Die russische Wirtschaft bootet den US-Dollar aus – Wirtschaftsminister Maxim Oreschkin erkennt eine zunehmende Bedeutung des Rubels und will den Trend sichern.
„Es gibt einen starken Trend zur Ent-Dollarisierung der Wirtschaft“, sagte Oreschkin am Mittwoch während einer Regierungsberatung in der Ostsee-Exklave Kaliningrad. An der Besprechung nahm auch Präsident Wladimir Putin teil.
Die Zentralbank habe schon Maßnahmen ergriffen, damit Banken weniger Devisenkredite vergeben, Oreschkin. Das sei wichtig, um sich gegen Wechselkursrisiken abzusichern. Der Rubel spiele eine immer größere Rolle, so der Minister weiter. „Das ist ein Trend, der unterstützt werden muss.“

 

Nachmittags:

de.sputniknews.com: Lawrow: Russland lässt Nordkorea nicht „wirtschaftlich erwürgen“.
Russland wird laut Außenminister Sergej Lawrow keine neuen Entscheidungen unterstützen, die Nordkorea wirtschaftlich ruinieren könnten.
„Wir können die Ideen einiger unserer Partner, die buchstäblich auf eine wirtschaftliche Erwürgung Nordkoreas abzielen und tragische humanitäre Folgen für die Bevölkerung haben könnten, nicht unterstützen“, äußerte Lawrow am Mittwoch.
Mit den bereits verabschiedeten Resolutionen seien bereits bedeutende wirtschaftliche Restriktionen verhängt worden, so der russische Chefdiplomat. Russland gehe davon aus, dass sich der UN-Sicherheitsrat im Nordkorea-Konflikt nun um eine Wiederaufnahme der politischen Verhandlungen bemühen müsse.
Der UN-Sicherheitsrat hatte am 5. August schärfere Sanktionen gegen Nordkorea verhängt. Die Sanktionen, mit denen das höchste UN-Gremium auf die neuen Raketentests in dem kommunistisch regierten Land reagierte, richten sich gegen nordkoreanische Exporte: Es wurde ein Ausfuhrverbot für Kohle, Eisen, Eisenerz, Blei, Bleierz sowie Fisch und Meeresfrüchte verhängt.
Nach US-Angaben sollen die nordkoreanischen Exporteinnahmen dadurch um ein Drittel auf zwei Milliarden US-Dollar im Jahr schrumpfen.

 

Dnr-online.ru: Am Mittwoch, dem 16. August, um 9:28 Uhr wurden von einem ukrainischen Scharfschützen Arbeiter beschossen, die Bauarbeiten zum Ausbau des Territoriums des Kontroll- und Passierpunkts „Gorlowka“ durchführten. Dies erklärte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko. Zum Glück gab es keine Opfer.
„Auf Anweisung des Oberhaupts der DVR wird eine Modernisierung des Kontroll- und Passierpunkts in Gorlowka durchgeführt. Heute, am 16. August, um 9:28 Uhr wurden Arbeiter, die sich beim Ausbau eines Daches oben befanden, von einem Scharfschützen von der ukrainischen Seite aus beschossen. Insgesamt waren sechs Menschen an der Arbeit beteiligt, zwei befanden sich oben. Es wurden vier Kugeln abgeschossen, es gibt Spuren am Gebäude. Opfer gab es Gott sei Dank nicht. Aber es ist offensichtlich, dass die ukrainische Seite mit allen Mitteln versucht, den Waffenstillstand zu sabotieren, und regelmäßig Provokationen durchführt“, berichtete Iwan Prichodko.

 

de.sputniknews.com: Moskau warnt USA vor Militär-Intervention in Venezuela.
Nach der jüngsten Erklärung von US-Präsident Donald Trump über ein mögliches militärisches Eingreifen in die Krise in Venezuela hat der russische Außenminister Sergej Lawrow die USA vor einem solchen Schritt gewarnt.
Die Krise müsse ausschließlich friedlich geregelt werden, betonte Lawrow.
„Wir haben unsere Position in Bezug auf die Situation in Venezuela bekräftigt“, sagte Lawror im Anschluss an die Gespräche mit seinem bolivianischen Amtskollegen Fernando Huanacuni Mamani. „Wir sind uns über die Notwendigkeit der baldigen Regelung der Streitigkeiten in diesem Land auf friedlichem Weg einig, – durch innenpolitischen Dialog, ohne Druck von außen.“
Jegliche Drohungen, sich militärisch einzumischen, seien völlig unzulässig, betonte der russische Chefdiplomat weiter.
Am vergangenen Samstag hatte Trump erklärt, die USA seien zu einer militärischen Intervention zur Regelung der Krise in Venezuela bereit.
Zuvor hatten in dem lateinamerikanischen Land Wahlen zur Verfassungsgebenden Versammlung stattgefunden. Die Opposition erkannte die Wahlergebnisse nicht an. Dies mündete in blutige Massenproteste, bei denen bereits mehr als 120 Menschen ums Leben gekommen sind.

 

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin:
In den letzten 24 Stunden wurden
56 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
In Richtung Donezk hat der Gegner Panzer, Schützenpanzerwagen und Schützenpanzer, Mörser sowie lenkbare Antipanzerraketen verwendet. Auf 13 Ortschaften und die umliegenden Gebiete wurden 12 Panzergeschosse, 62 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 52 des Kalibers 82mm abgefeuert. In Folge von Beschuss wurden Gebäude in Dokutschajewsk in der Gribnaja-Straße Haus 3 und in Trudowskije in der Krasnaja-Swesda-Straße 14 beschädigt.
In Richtung Gorlowka und Mariupol hat der Gegner Mörser eingesetzt und auf zehn Ortschaften und die umliegenden Gebiete 58 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 97 des Kalibers 82mm abgefeuert sowie Granatwerfer und Schusswaffen verwendet. In Folge des Beschusses der Gebiete bei Leninskoje wurde eine gestern tagsüber reparierte Stromleitung beschädigt. Hunderte von Wohnhäusern in Kominternowo, Saitschenko, Leninskoje und Dsershinskoje haben keinen Strom. Die Wiederaufbauarbeiten, die für den Morgen geplant waren, mussten die Reparaturarbeiter im Zusammenhang mit dem wiederaufgenommenen Beschuss verschieben.
Bei der Verteidigung der Republik
starben zwei Soldaten, einer wurde schwer verletzt.
Gestern hat der Gegner in Richtung Mariupol wieder Aktivitäten unternommen, die von der Verlogenheit der Erklärung
en der ukrainischen Führung über die Einhaltung der Minsker Vereinbarungen und die Absicht, den Konflikt im Donbass auf friedlichen Weg zu lösen, zeugen.
Nach 21 Uhr haben
zwei Diversions- und Erkundungsgruppen des Gegners mit je 10 Mann unter Deckung von intensivem Mörserfeuer einen Versuch unternommen, durch die sogenannte „graue Zone“ in das Gebiet von Kominternowo zu gelangen. Beide Gruppen wurden rechtzeitig von unseren Beobachtern entdeckt. Nach einer Bewertung der Lage und einem Bericht an das Kommando der Volksmiliz zwangen Einheiten der Streitkräfte der DVR den Gegner abzuziehen, indem sie das Feuer mit Schusswaffen auf ihn eröffneten. Nachdem sie Verluste von 6 Toten und 3 Verletzten erlitten hatten, zogen sich die ukrainischen Diversanten zurück. Die Aktivitäten der Diversions- und Erkundungsgruppen waren von Mörserbeschuss von den Positionen der 59. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte aus, sowohl auf unsere Positionen als auch auf Wohnhäuser von Leninskoje, Kominternowo, Saitschenko, Sachanka und Oktjabrj, begleitet. Die Feuerleitung wurde mit Hilfe einer Drohne durchgeführt, die abgeschossen wurde.
Zuvor habe ich mehrfach über vom Stab der „ATO“ vorbereitete Provokationsaktivitäten berichtet. Deren Ziel ist es, die Erwiderung
des Feuers von unseren Positionen aus hervorzurufen, erwidernde aktive Handlungen zu initiieren und diese Fakten von kontrollierten ukrainischen Massenmedien festhalten zu lassen. Die Provokationen sind darauf gerichtet, die Streitkräfte der DVR des Unwillens, die Minsker Vereinbarungen zu erfüllen, zu beschuldigen.
Das Kommando der Streitkräfte der DVR hält eine Wiederholung dieser Art von Provokation von Seiten der ukrainischen Streitkräfte für wahrscheinlich und wir sind bereit, darauf im Rahmen der erreichten Vereinbarungen angemessen zu reagieren.

 

de.sputniknews.com: Budget für Raketenprogramm des Irans ist Teherans Sache – Lawrow
Die UN-Resolutionen verbieten nicht die Erhöhung des Haushalts für das iranische Raketenprogramm, wie Russlands Außenminister Sergej Lawrow am Mittwoch erklärte. Das sei eine Angelegenheit von Teheran.
„Der Haushalt für das Raketenprogramm ist im Grunde genommen eine Angelegenheit des Irans. Ihm ist nicht verboten, ein Raketenprogramm zu haben. Dafür gibt es keine juristischen Verbote in den Resolutionen des UN-Sicherheitsrates“, so Lawrow.
Russland hofft Lawrow zufolge darauf, dass die USA ihre Verpflichtungen im Rahmen des Atomabkommens mit dem Iran nicht verletzen werden:
„Was die Erklärungen des Präsidenten Rohani angeht, wonach der Iran den zur Regelung der Situation um das iranische Atomprogramm verabschiedeten umfassenden Aktionsplan aufkündigen kann, hoffe ich darauf, dass dies nicht passiert. Ich hoffe auch darauf, dass die USA ihre Verpflichtungen im Rahmen des Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplans (JCPOA) nicht verletzen werden.“
Zuvor hatten die USA 18 iranische Unternehmen und Personen auf eine Sanktionsliste gesetzt. Dabei hatte Washington früher bestätigt, dass der Iran die Bedingungen des Atomabkommens erfülle.
Teheran kritisierte die neuen Sanktionen Washingtons scharf. Am vergangenen Montag verabschiedete das iranische Parlament als Antwort auf die amerikanischen Sanktionen einen Gesetzentwurf, der den Etat des iranischen Raketenprogramms erhöht. 520 Millionen US-Dollar sollen für seine Entwicklung bereitgestellt werden.
Der Gemeinsame Umfassende Aktionsplan (JCPOA), verabschiedet von dem Iran sowie China, Frankreich, Deutschland, Russland, Großbritannien und den Vereinigten Staaten von Amerika unter Mitwirkung der Hohen Vertreterin der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik, am 14. Juli 2015, konzipiert einen gemeinsamen, umfassenden Handlungsplan, dessen Erfüllung zur Aufhebung der Wirtschaftssanktionen führen sollte, die der UN-Sicherheitsrat, die USA und die EU früher gegen den Iran verhängt hatten.
Laut dem Abkommen garantiert der Iran unter anderem einen friedlichen Charakter seines Atomprogramms und verpflichtet sich, in den kommenden 15 Jahren nicht mehr als 300 Kilogramm auf 3,67 Prozent angereichertes Uran zu besitzen. Teheran darf weder hochangereichertes Uran noch atomwaffenfähiges Plutonium herstellen. Der abgebrannte Kernbrennstoff soll unter Kontrolle der internationalen Vermittler entsorgt werden.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen):
Wir erhalten weiter Informationen über das niedrige moralisch-psychische Niveau und die sich häufenden Fälle von Verletzung der militärischen Disziplin durch Soldaten der ukrainischen Streitkräfte aufgrund von Alkoholmissbrauch an den vordersten Positionen.
Das Personal einer Abwehrmannschaft des 109. Bataillons der 10. Gebirgssturmbrigade hat im Gebiet von Solotoje nach dem Genuss von Alkohol zum Zeitvertreib erbarmungslos das Feuer mit Abwehrwaffen auf in Sichtweite fliegende Vögel eröffnet.
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner
sechsmal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten in den Gebieten von Sokolniki, Nishneje Losowoje, Kalinowo und Kalinowka. Die ukrainischen Streitkräfte haben 120mm- und 82mm-Mörser, Schützenpanzer, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen verwendet.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 130 Geschosse abge
feuert. Verluste unter der Zivilbevölkerung und den Soldaten der Volksmiliz gibt es keine.
Die Volksmiliz erhöht weiter das Niveau der militärischen Ausbildung der Einheiten, um eine effektive Garantie der Sicherheit unserer Bürger und der Grenzen der Republik zu erreichen.
Heute werden auf einem Übungsplatz der Volksmiliz der LVR Kontrollübungen zur militärischen Ausbildung mit Panzereinheiten durchgeführt, in deren Verlauf die Mannschaften ihre Kenntnisse bei der Führung von militärischen Geräten, des Feuers am Ort und in der Bewegung verfeinerten, Manöver durchführten und Hindernisse überwanden.
Die Panzersoldaten haben ein hohes Niveau an professioneller Ausbildung gezeigt und erhielten gute Bewertungen.
Gestern hat der stellvertretende Leiter der OSZE-Mission
Alexander Hug mitgeteilt, dass in Staniza Luganskaja in der nächsten Zeit geplant ist, eine Patrouillenbasis der Beobachter zu eröffnen.
Die Volksmiliz der LVR hat mehrfach ihre Bereitschaft gezeigt, ihre Kräfte und Mittel am Trennungsabschnitt Nr. 1 durchzuführen, aber die ukrainische Seite versteckt sich hinter erdachte
m Beschuss von unserer Seite aus und weigert sich, dies spiegelbildlich zu tun.
Ich möchte anmerken, dass die OSZE-Mission das
Ausbleiben von Beschießungen von unserer Seite aus in diesem Abschnitt bestätigt. Wir nehmen an, dass die von der OSZE-Mission getroffene Entscheidung, ein weiteres Mal eine Patrouillenbasis an der Front in Staniza zu eröffnen, damit verbunden ist, den ukrainischen Streitkräften keine Möglichkeit zu geben, Informationen über Beschießuntgen zu fälschen.

 

de.sputniknews.com: Außenamt: USA und Briten beliefern Terroristen in Syrien mit Giftstoffen.
Der syrische Vize-Außenminister Faisal Mekdad hat die USA und Großbritannien beschuldigt, Terroristen in Syrien mit giftigen Reizstoffen zu beliefern. Nach seinen Angaben hat die Regierungsarmee in mehreren ehemaligen Terroristenlagern entsprechende Munition entdeckt.
In den Lagern der Terroristen in befreiten Teilen von Aleppo sowie östlich von Damaskus seien Hand- und Wurfgranaten gefunden worden, die mit Reizstoffen CS und CN gefüllt seien, sagte Mekdad am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Damaskus.
Die Munition sei „von den US-Firmen Federal Laboratories und NonLethal Technologies und von der britischen Firma Cherming Defence UK“ hergestellt worden. Laut dem syrischen Vize-Außenminister ist der Einsatz von Reizstoffen in Kriegen durch Artikel 5 der Chemiewaffenkonvention untersagt.
„Die USA und Großbritannien sowie deren Verbündete in der Region verletzen die Chemiewaffenkonvention, indem sie Terrororganisationen in Syrien unterstützen“, führte Mekdad aus. „Sie beliefern die Militanten nicht nur mit konventionellen Waffen, sondern auch mit verbotenen Giftstoffen.“

 

ukrinform.ua: Neun Nato-Länder nehmen an Militärparade zum Unabhängigkeitstag in Kiew teil.
Zehn Einheiten ausländischer Streitkräfte werden sich an einer Militärparade zum Tag der Unabhängigkeit der Ukraine am 24. August beteiligen.
Das erklärte der Verteidigungsminister der Ukraine Stepan Poltorak von der Presse.
„An der Militärparade werden sich 10 Einheiten aus verschiedenen Ländern, darunter neun Nato-Ländern, und einem Land, das der Nato beitreten will, beteiligen“, sagte der Minister. Auf Einladung von Poltorak würden auch elf Verteidigungsminister in die Ukraine kommen.

 

Lug-info.com: Der Ministerrat der LVR hat einen Erlass herausgegeben, in dem festgelegt ist, dass Schüler ab dem 1. September kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen können, Studenten erhalten verbilligte Fahrkarten. Dies teilte heute die Ministerin Natalja Chorschewa mit.
Der Erlass gilt für Schüler der Klassen 1-11, Schüler und Studenten der allgemeinbildenden Einrichtung der mittleren Berufsbildung und der höheren Bildung. Die kostenlosen bzw. ermäßigten Fahrten gelten für die Schulwege im Zeitraum vom 1.9.2017 bis 31.05.2018 an Schultagen bis 18 Uhr.

 

de.sputniknews.com: Ukrainischer Raketenbauer erzählt Prankern von Lieferungen nach Korea.
Die russischen Pranker Wowan und Lexus haben den Chef des derzeit heiß diskutierten ukrainischen Konzerns Yuzhmash, Sergej Wojt, angerufen und sich dabei als Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, Alexander Turtschinow, ausgegeben. Dies berichtet die Webseite „Westi.ru“.
Wie Wowan (Wladimir Kusnetsow) gegenüber der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti erläuterte, gibt es in der Ukraine zwei Betriebe, die sich mit Triebwerken beschäftigen: der Konzern Yuzhmash, der für die Verbreitung und den Verkauf der Motoren verantwortlich ist, und das Konstruktionsbüro Juschnoje, das diese entwickelt und produziert. Gemeinsam mit seinem Kollegen Lexus soll Wowan am Dienstag Wojt angerufen haben, um sich danach zu erkundigen, ob die Ukraine aktuell Probleme in den Bereichen Herstellung und Lieferung der Triebwerke habe.
„Wir (Yuzhmash – Anm. d. Red.) haben erst mit Korea begonnen, im Kleinen zu arbeiten. Mit Korea arbeitet unser Konstruktionsbüro Juschnoje seit mehr als 14 Jahren. Mit China seit über 20 Jahren. Was sie dort machen? Ich weiß es nicht. Diese Information erreicht uns nicht“, soll Wojt gesagt haben.
Über diese Angaben verfügt ihm zufolge der ukrainische Sicherheitsdienst (SBU).
Daraufhin schlug „Turtschinow“ vor, eine gemeinsame Position zu der aktuellen Situation zu entwickeln und die Schuldigen zu finden. Wojt sagte dazu:
„Die Schwachstelle ist natürlich das Konstruktionsbüro Juschnoje. Bei uns (Yuzhmash) soll niemand verdächtigt werden. Sie reisen, haben Kontakte. Man muss mit ihnen arbeiten, damit sie weniger quatschen.“
Der ukrainische Konzern Yuzhmash kommentierte bereits den Fake-Anruf. Der Direktor sagte laut der offiziellen Mitteilung des Unternehmens nichts Sensationelles oder Skandalöses. Die Pranker hätten hingegen versucht, die Worte von Wojt zu verdrehen, um zu zeigen, dass „es sich bei der Diskussion über eine Zusammenarbeit zwischen dem Konstruktionsbüro Juschnoje und Korea um eine Kooperation mit Nordkorea gehandelt hat“.
„Dies entspricht nicht der Wirklichkeit“, heißt es auf der Webseite des Konzerns.
Das Konstruktionsbüro Juschnoje arbeitet demnach seit Langem mit Südkorea zusammen. An dieser Kooperation sei seit Kurzem auch Yuzhmash beteiligt. In der Mitteilung wird darauf verwiesen, dass Yuzhmash Partnerbeziehungen zu der Luft- und Raumfahrtagentur Südkoreas (Korea Aerospace Research Institute, KARI) habe. „Dabei hat es sich nie um eine Zusammenarbeit von Yuzhmash und dem Konstruktionsbüro Juschnoje mit Betrieben und Organisationen Nordkoreas gehandelt.“
Zuvor hatte die Zeitung „The New York Times“ (NYT) unter Berufung auf Experten und Geheimdienste berichtet, dass ein ukrainischer Konzern passende Triebwerke an Nordkorea geliefert habe. Pjöngjang habe diese für seine Raketen auf dem Schwarzmarkt erwerben können, hieß es. Hergestellt wurden die Triebwerke demnach angeblich beim Raketenbauer Yuzhmash.

 

Dan-news.info: Mitarbeiter der Rechtsschutzorgane der DVR haben eine Gruppe ukrainischer Diversanten zusammen mit ihrem Leiter, einem Soldaten der Spezialoperationskräfte, festgenommen. Die teilt das Staatssicherheitsministerium der DVR mit.
„Im Verlauf der Durchführung einer gemeinsamen Operation der Rechtsschutzorgane der DVR wurde der Versuch der Durchführung eines Diversions- und Terrorakts unterbunden, der von ukrainischen Spezialdiensten vorbereitet
wurde und dessen Ziel eines der wichtigsten Infrastrukturobjekte der Republik war“, teilte das MfS mit. „Im Verlauf der Maßnahmen wurde festgestellt, dass von Mitarbeitern der Gegenaufklärung des Sicherheitsdienstes der Ukraine eine Gruppe von Personen ausgewählt und zur Durchführung von Diverions- und Terrorakten in die DVR geschickt wurde, deren Leiter eine Soldat des 8. Regiments der Spezialoperationskräfte der Hauptabteilung Aufklärung des Verteidigungsministeriums der Ukraine aus Chmelnizkij war – Oleg Wiktorowitsch Sugerej, geb. 1976. Vor der Durchführung des Diversions- und Terrorakts haben Rechtsschutzorgane der Republik die Diversanten und ihren Leiter festgenommen“.
Nach Angaben des Pressedienstes des MfS war eine der Hauptaufgaben des Sicherheitsdienstes der Ukraine die Vernichtung des Fernsehsendeanlage im Petrowskij-Bezirk von Donezk.
Im MfS wurde unterstrich
en, dass bereits zuvor ukrainische Spezialdienste einen Versuch unternommen haben, die Sendeanlage durch in die DVR eingeschleuste Diversanten zu vernichten, diese befinden sich auch in Haft.

 

de.sputniknews.com: Jenseits des Verstehens: Moskau über angebliche Giftstoff-Lieferungen der USA an IS
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat Syriens Erklärung über die angebliche Belieferung der Terroristen im Land mit Giftstoffen durch die USA und Großbritannien scharf kommentiert.
„Hier haben Sie die ganze Einhaltung des internationalen Rechts und den Triumph der Demokratie“, schrieb Sacharowa auf Facebook. „Mit Fotos getöteter Kinder bedeckt den Terroristen Giftstoffe zu liefern – das liegt jenseits des Verstehens“.
Der syrische Vize-Außenminister Faisal Mekdad hat am heutigen Mittwoch die USA und Großbritannien beschuldigt, Terroristen in Syrien mit giftigen Reizstoffen zu beliefern. Nach seinen Angaben hat die Regierungsarmee in mehreren ehemaligen Terroristenlagern entsprechende Munition entdeckt. Diese sei „von den US-Firmen Federal Laboratories und NonLethal Technologies und von der britischen Firma Chemring Defence UK“ hergestellt worden.

 

Dnr-online.ru: Die Führung der DVR plant, weitere fünf Mehrparteienwohnhäuser wieder aufzubauen, wo Übersiedler leben werden, die ihre Wohnung durch Beschuss durch ukrainische Streitkräfte verloren haben. Dies erklärte heute im Petrowskij-Bezirk von Donezk der stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats der DVR Dmitrij Trapesnikow.
„Bei uns findet zur Zeit der Wiederaufbau des Wohnheims in der Rosa-Luxemburg-Straße in Donezk mit 137 Wohnungen statt. Die Wohnungen werden Anfang Dezember dieses Jahres übergeben werden.
Anschließend planen wir den Wiederaufbau von fünf ähnlichen Häusern in Donezk, Gorlowka, Schachtjorsk, Makejewka“, erklärte er.

 

de.sputniknews.com: US-Armee schult ukrainische Artillerie-Aufklärer für Donbass-Einsatz.
Das US-Militär hat einen Lehrgang für ukrainische Aufklärungsinstrukteure durchgeführt. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Kiew sollen die Instrukteure zukünftig selbst Artillerieaufklärer ausbilden, die im Donbass kämpfen.
Der Lehrgang sei von erfahrenen amerikanischen Armeeangehörigen durchgeführt worden, teilte die Hauptverwaltung Aufklärung des ukrainischen Verteidigungsministeriums am Mittwoch mit. „Die ausgebildeten ukrainischen Armeeangehörigen werden im Bestand mobiler Gruppen ukrainische Artilleristen schulen, die im Raum der Anti-Terror-Operation ihre Kampfaufgaben erfüllen“, hieß es.
Als Anti-Terror-Operation bezeichnet die ukrainische Regierung ihren seit 2014 andauernden Feldzug gegen die abtrünnigen Volksrepubliken Donezk und Lugansk im Donezbecken.

 

Dan-news.info: Ein Runder Tisch unter Teilnahme von Landwirten aus den frontnahen Bezirken der DVR fand im Zentrum von Donezk statt. Während der Sitzung wurden aktuelle Probleme der Entwicklung der Landwirtschaft der Republik vor dem Hintergrund des nicht endenden Beschusses von Seiten der ukrainischen Truppen behandelt.
An der Arbeit des Runden Tisches nahmen Spezialisten des Landwirtschaftsministeriums der DVR, der Ministeriums für Einnahmen und Abgaben der DVR, Abgeordnete des Volkssowjets der Republik sowie Landwirte, Vertreter von landwirtschaftlichen Betrieben und Dorfverwaltungen aus den frontnahen Bezirken der Republik teil.
„Heute gibt es einen Bedarf sich zu beraten und gemeinsame Lösungen für eine Reihe von Problemen zu erarbeiten, von denen es nicht wenige gibt. Sie betreffen zu einem großen Teil die Entminung des landwirtschaftlichen Bodens und den Kampf gegen Brände, die wegen des Beschusses von ukrainischer Seite entstehen. Es gibt die Notwendigkeit, auch Probleme des Absatzes der Ernte und der Steuerpolitik zu erörtern“, sagte der stellvertretende Vorsitzende des Komitees für Landwirtschaft und Bodenressourcen des Volkssowjets der DVR Sergej Rura.
Im Verlauf der Sitzung des Runden Tisches ging der Leiter der Dorfverwaltung von Andrejewka Sergej Kulakow auf Fragen der gegenseitigen Beziehungen mit Anteilseignern ein, der Bauer Witalij Golwazkij schlug vor, einen gemeinsamen Punkt zur Lagerung des Getreides zu eröffnen, Gemüsebauern gingen auf Probleme mit dem Absatz ihrer Produkte ein. Von den Teilnehmern wurden auch die bevorstehende Herbstaussaat, die Beziehungen zu Vermittlern und andere Themen angesprochen.
„Es war wichtig die Meinung der Menschen vor Ort zu hören – der Bauern aus den Dörfern der frontnahen Bezirke der Republik selbst. Ihre Erfahrung, die Praxis der Lösung dieser oder jener aktueller Aufgaben ist für uns wichtig. Dies hilft die aktuellen Probleme zu lösen“, unterstrich Rura.
Die Teilnehmer beschlossen, solche Runden Tische regelmäßig zu veranstalten.

 

de.sputniknews.com: Ankara fordert von Berlin Auslieferung von mutmaßlichem Putsch-Anführer Öksüz.
Ankara hat eine diplomatische Note an die Bundesregierung in Berlin geschickt, in der die Auslieferung von Adil Öksüz, einem der mutmaßlichen Drahtzieher des gescheiterten Putschversuchs, gefordert wird. Dies berichtet die türkische Zeitung „Sabah“.
Adil Öksüz soll sich Medienberichten zufolge in Deutschland aufhalten. In diesem Zusammenhang habe Ankara um die Auskunft über jegliche Informationen über den Verbleib des Gesuchten gebeten und die deutschen Behörden aufgefordert, diese Behauptungen zu untersuchen.
Die türkischen Medien hatten zuvor berichtet, dass Öksüz in Frankfurt und Ulm gesehen worden sei. Es gab auch Mitteilungen, dass er eine befristete Aufenthaltsgenehmigung in Baden-Württemberg bekommen habe. Ankara hat auf Öksüz ein Kopfgeld in Höhe von umgerechnet einer Million Euro für Hinweise zur Ergreifung gesetzt.
Türkische Polizisten hatten Öksüz kurz nach dem Putschversuch im Juli 2016 unweit eines Luftwaffenstützpunkts nahe Ankara festgenommen. Er soll von dort aus den geplanten Umsturz koordiniert haben. Er soll aber ins Ausland geflüchtet sein, nachdem Richter ihn zwei Tage nach seiner Festnahme wieder entlassen hätten.
In der Nacht auf den 16. Juli hatte eine Gruppe von Verschwörern den Versuch eines Staatsstreichs in der Türkei unternommen. Die Konfrontationen fand hauptsächlich in Ankara und Istanbul statt. Laut jüngsten Angaben kamen dabei 246 Staatsbürger (exklusive der Putschisten) ums Leben. Mehr als 2000 Menschen wurden verletzt. Der Putschversuch wurde unterdrückt.

 

Dan-news.info: Eine Versammlung zur Frage der Vorbereitung von sozialen Objekten für die Heizperiode fand heute im frontnahen Alexandrowka im Petrowskij-Bezirk im Westen von Donezk statt. In der Ortschaft funktioniert bereits seit etwa 20 Jahren das einzige Heizwerk nicht mehr.
An der Erörterung nahmen der Minister für Bauwesen und Kommunalwirtschaft der DVR Sergej Naumez, der Leiter der Ortsverwaltung von Alexandrowka Konstantin Tschalyj, der Generaldirektor des staatlichen Unternehmens „Donbassteploenergo“ Ruslan Kaplenko, Vertreter der Verwaltung von Donezk, des staatlichen Konzerns Donbassgas, des Bauunternehmens „Trest Donbasstroj“ sowie der republikanische Direktor für grundlegende Bauarbeiten teil.
„An uns hat sich die Verwaltung von Donezk gewandt, damit das Ministerium das Heizungsversorgungsschema der Ortschaft untersucht. Das Bauministerium hat die Entscheidung getroffen, das alte aufgegebene Kohleheizwerk zu rekonstruieren, um das Wärmeversorgungssystem für soziale Objekte zu optimieren“, berichtete Naumez. „Bei der Rekonstruktion des Heizwerks wird Heizwärme an vier soziale Objekte angelegt – den Kindergarten, die Schule, die Bibliothek und den Dorfklub“.
Nach den Worten des Leiters der Ortsverwaltung hat dieses Heizwerk seine Funktion bereits vor 20 Jahren eingestellt. Die Frage der Rekonstruktion wurde sehr dringend, nachdem im Oktober 2016 das Kohleheizwerk der örtlichen Schule kaputt ging. Die Rekonstruktion des aufgegebenen Gebäudes begann schon Anfang August dieses Jahres, derzeit werden Arbeiten zum Anschluss des Heizwerks an die Heizleitungen und den Strom durchgeführt.
Die Anwesenden sahen sich den Stand der Dinge an: das Heizwerk ist zu mehr als 50% fertiggestellt. Außerdem wird es auch mit Gas funktionieren. Damit werden auch Gasanschlüsse für die örtlichen Einwohner und die Inhaber von Wirtschaftsbetrieben möglich.
„Das Bauministerium ist mit den Arbeiten zufrieden, hier sind alle kommunalen Dienste beteiligt – Energietechniker, Gastechniker, Heiztechniker. Bis zum Beginn der Heizperiode, am 15. Oktober, werden wir es schaffen und Heizwärme liefern“, fasste Naumez zusammen.

 

ukrinform.ua: Protestnote an Russland wegen Festnahme von Limeschko:
Das ukrainische Außenministerium hat von Russland in einer Protestnote alle Informationen über die Festnahme des ukrainischen Staatsangehörigen Gennadi Limenschko auf der Krim gefordert.
Laut der Sprecherin der Außenbehörde Marianna Betsa protestierte das Ministerium ständig gegen die russischen Handlungen in den besetzten Gebieten. Die Möglichkeiten der ukrainischen Diplomaten seien aber begrenzt, weil es auf der Krim keine ukrainischen Konsulate gibt, sagte Betsa dem Radio Free Europe/Radio Liberty.
Der russische Inlandgeheimdienst FSB berichtete am 15. August über die Festnahme eines „Agenten des ukrainischen Sicherheitsdienstes“ auf der Krim. Der Agent Gennadi Limeschko sollte Sabotageakte auf der Halbinsel durchführen. In einem Video gesteht der Mann die Vorbereitung der Sabotageakte. Limeschko wurde für zwei Monate festgenommen. Die Mutter von Limeschko erklärte, dass sein Geständnis unter der Folter erpresst wurde.
Der Sicherheitsdienst der Ukraine nannte die Festnahme von Limeschko eine Provokation.

 

Dnr-online.ru: Auf einer Pressekonferenz stellte heute der Minister für Bauwesen und Kommunalwirtschaft der DVR Sergej Naumez den Stand der Realisierung des Programms zum Wiederaufbau zerstörter Objekte in der Republik dar.
„Der Prozess des Wiederaufbaus begann im Jahr 2015. Seit Beginn der Kämpfe in der DVR wurden mehr als 26.000 Objekte beschädigt, darunter 1500 soziale Objekte, 21.500 private und 4.700 Mehrparteienwohnhäuser. Insgesamt wurden mehr als 7000 Objekte wieder aufgebaut, darunter 4900 private und 1800 Mehrparteienwohnhäuser, 160 Schulen 122 Objekte des Gesundheitswesens, 182 Objekte der Heizungsversorgung und 47 Wasserversorgungsobjekte.
In der ersten Etappe (März bis Mai 2015) wurden 293 Lebenserhaltungsobjekte wiederaufgebaut, in der zweite Etappe (seit September 2015) wurden auch Wohnobjekte in das Programm aufgenommen (1189 Mehrparteienwohnhäuser). Es wurden drei Mehrparteienhäuser in Gorlowka, Junokommunarskoje und Debalzewo wiederaufgebaut und die Wohnungen vergeben, es wurden 129 private Wohnhäuser gebaut: 41 in Debalzewo, 24 in Uglegorsk, 34 in Iliwajsk, 11 in Schachtjorsk, 1 in Surgres und 18 in Donezk. Es wurden Baumaterialien zum Wiederaufbau von 3700 Häusern ausgegeben.
Im Rahmen der dritten Wiederaufbauetappe ist geplant 278 Objekte wiederaufzubauen, darunter 15 Mehrparteienwohnhäuser rund 124 soziale Objekte. Es wurde bereits ein Haus in Donezk wiederaufgebaut und zwei soziale Objekte in Jenakiewo und Makejewka“, berichtete Sergej Naumez.

 

Dnr-online.ru: Eine Initiativgruppe von Einwohnern von Marjinka, die auf dem zeitweilig von der Ukraine kontrollierten Territorium lebt, hat sich an den Leiter der Ortsverwaltung von Alexandrowka Konstantin Tschalyj mit der Bitte gewandt, die Frage eines möglichen Anschlusses ihrer Häuser an die Wasser- und Gasversorgung auf dem Territorium der DVR zu behandeln, berichtete der Minister für Bauwesen und Kommunalwirtschaft der DVR Sergej Naumez.
„Die Ukraine hat bereits lange die Einwohner der frontnahen Bezirke von Wasserversorgungsquellen abgeschnitten, deshalb sind sie gezwungen Brunnen oder angeliefertes Wasser zu verwenden. Wir sind bereit ihre Bitte um Hilfe zu behandeln, nachdem alle technischen Besonderheiten, die für den Anschluss notwendig sind, untersucht wurden“, sagte Sergej Naumez.

 

Abends:

de.sputniknews.com: US-Drohgebärde: Russisches Außenamt warnt vor „Apokalypse“.
Die russische Außenministeriumssprecherin Maria Sacharowa hat vor einer „Apokalypse“ gewarnt, sollten die USA ihre Drohungen gegen Nordkorea wahrmachen.
„Wenn das, was aus Washington verlautet, in die Tat umgesetzt wird, dann wird das ein Szenario der Apokalypse sein“, sagte Sacharowa am Mittwoch in einem Gespräch mit dem Radiosender Vesti.fm. Sie warnte vor „zerstörerischen Folgen“, die weit über die Region hinaus reichen würden.

 

Lug-info.com: Der Bürgermeister von Stachanow Sergej Shewlakow und der Leiter des regionalen Stabs der gesellschaftlichen Jugendorganisation „Jugend für den Frieden“ der gesellschaftlichen Bewegung „Mir Luganschtschine“ Iwan Bojko haben heute ein Abkommen über Zusammenarbeit unterschrieben.
Die Unterzeichnung fand im Ergebnis eines zweistündigen Treffens des Bürgermeisters mit Abgeordneten des Jugendparlaments der Republik aus Stachanow statt.
„Zum Jugendparlament gehören vier Vertreter aus Stachanow: Oleg Burlatschenko, Dmitrij Baschkatow, Karina Ljuschun und die Vertreterin der Kinder- und Jugendorganisation „Junge Garde“ Anna Swidowskaja. Heute fand im Zentrum für Jugendinitiativen ein Treffen der jungen Parlamentarier mit dem Bürgermeister von Stachanow statt, in dessen Verlauf sie ausführlich über ihre Programme sprachen“, berichtete das Bürgermeisteramt von Stachanow.
„Die jungen Leute sprachen über verschiedene Aspekte, die den Jugendbereich betreffen – Neuerungen im Lehrplan der Schulen, Ausbildung, Arbeitsvermittlung und Wohnungen für junge Spezialisten. Sie berührten auch Fragen der gesamtrepublikanischen Ebene – Verteidigung der Rechte und Freiheiten der Bürger, die Organisation qualitativ hochwertiger Arbeit der Richter in der LVR, Perspektiven der Schaffung einer Assoziation nicht anerkannter Staaten, die Wiederaufnahme der Arbeit der Sportgesellschaft „Dynamo“ in der Republik“, teilte die Stadtverwaltung mit.
„Es ist erfreulich festzustellen, dass die jungen Leute beschlagen sind, mit Wissen an die Problematik herangehen, die es heute gibt. Gut und verständig haben sie über die Probleme gesprochen, die aufgekommen sind, haben Punkte genau erläutert. Ich sehe ein sehr starkes Entwicklungspotential und weiß, dass nach ihnen auch andere Vertreter der Jugend der Stadt kommen“, sagte Shewlakow zum Abschluss des Treffens.
Er äußerte auch die Hoffnung, dass das Abkommen über Zusammenarbeit eine neue Etappe in der Entwicklung der Zusammenarbeit der Behörden und der Jugend Stachanows sein wird.

 

de.sputniknews.com: Warum ukrainische Saboteure von Krim nicht zurückkehren
Alexander Chrolenko
Auch diesmal versucht der ukrainische Geheimdienst, die Urlaubssaison auf der russischen Krim erheblich zu stören – doch etwas ging schief. Bei dem Versuch, Stromleitungen zwischen Sudak und Nowij Swet zu beschädigen, ist ein Agent des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU namens Gennadi Limeschko festgenommen worden.
Gennadi Limeschko stammt aus Charkiw. Er ist Experte für militärische Fernaufklärung und Teilnehmer der sogenannten „Strafexpedition” der ukrainischen Streitkräfte im Donezbecken. Vor seiner Festnahme sägte er am Mast einer Stromleitung.
Angehörige des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB beschlagnahmten bei dem Diversanten zwei TNT-Sprengkörper, den Zündmechanismus eines Sprengsatzes, eine Granate RGD-5 mit eingeschraubtem Zünder, Behälter mit Brennflüssigkeit, eine Handsäge und eine Digitalkamera (für das Dokumentieren der Diversionstätigkeit).
Limeschko wollte zudem einen Steinschlag verursachen, um die Autobahn zwischen Sudak und Nowij Swet zu verschütten. Außerdem wollte er Stromleitungen beschädigen, einen Waldbrand im Gebiet Aluschta legen und ein Objekt der Versorgungswirtschaft unweit der Ortschaft Rybatschje in Brand setzen. Dabei handelt es sich um die beliebtesten Urlaubsorte an der Südküste der Krim. Die Diversionen waren darauf gerichtet, nicht nur die Wirtschaftsinfrastruktur zu zerstören, sondern auch eine negative Resonanz in der Öffentlichkeit auszulösen.
Der verhaftete SBU-Agent räumte ein, in einer Gruppe geschult worden zu sein, die Diversionen auf der Halbinsel und anderen russischen Regionen geplant hatte.
Das Ermittlungskomitee für die Krim und Sewastopol leitete bereits ein Strafverfahren gegen den SBU-Agenten ein. Im Laufe der Ermittlungen wird nach möglichen Mittätern und Mithelfern des Saboteurs gefahndet. Den Rest des Sommers wird Limeschko wohl in Untersuchungshaft verbringen.
Der Saboteur wurde wohl seit seinem Grenzübertritt zur Krim vom SBU gesteuert. Es ist nicht einfach, ohne Dokumente auf die Halbinsel zu gelangen. Die Listen der Teilnehmer der Strafexpedition der ukrainischen Streitkräfte im Donezbecken können bei ihnen gekauft werden. Solche Personen fallen dem russischen Sicherheitsdienst besonders auf.
Das „fruchtbarste“ Jahr für ukrainische Diversionen auf der Krim war das Jahr 2016.
Am 7. und 8. August 2016 vereitelten FSB-Grenzsoldaten und Sondertruppen des Verteidigungsministeriums zwei Versuche des Vorrückens von Sabotage- und Terrorgruppen auf der Krim, die mittels Beschuss seitens der Ukraine und der Panzer der ukrainischen Streitkräfte Deckung bekamen.
Am 14. November meldete die Pressestelle des FSB die Festnahme von drei Mitgliedern einer Sabotage- und Terrorgruppe des ukrainischen Verteidigungsministeriums in der Stadt Sewastopol, die die Vorbereitung von Terroranschlägen gestanden.
Am 21. November wurden in Simferopol weitere zwei an der Vorbereitung der Sabotageaktionen beteiligte Personen verhaftet.
Die Spione der ukrainischen Streitkräfte und des ukrainischen Sicherheitsdienstes agieren auf der russischen Krim als „Touristen“ oder getarnt als Geschäftsmänner. Sie beobachten Objekte der Schwarzmeerflotte, planen Diversionsaktionen gegen Infrastrukturobjekte. Die Vermutung liegt nahe, dass eines der Hauptziele der ukrainischen Diversanten die Brücke über die Straße von Kertsch war und auch lange Zeit bleiben wird. Auf Spitzel, Späher und Saboteure wartet man in Russland Tag und Nacht, zu Land und zu Wasser.
Natürlich streitet Kiew die Existenz der Diversanten der ukrainischen Streitkräfte und des ukrainischen Sicherheitsdienstes ab. Die ukrainischen Militäraufklärer dementieren stets ihre Täterschaft und werfen den russischen Sicherheitsdiensten Provokationen vor. Jedoch sehen die Waffen, Sprengsätze und Kommunikationsmittel, über die einige ukrainische „Touristen“ und „Reserveoffiziere“ verfügen, überzeugender aus. Die verhafteten Teilnehmer von Sabotage- und Terrorgruppen gestehen in der Regel ihre Schuld.
Die Schicksale der gescheiterten Agenten der ukrainischen Sicherheitskräfte und der Hauptverwaltung des Geheimdienstes des ukrainischen Verteidigungsministeriums sollten ihre potentiellen Mithelfer – Vertreter der radikalen nationalistischen Organisationen Rechter Sektor, Trisub (Dreizack), Bely Molot (Weißer Hammer) und die ehemaligen ukrainischen Militärangehörigen, die auf der Krim geblieben sind -belehren.
Es ist klar, dass Kiew in absehbarer Zeit nicht auf die antirussischen Aktivitäten und den Wunsch, eine sogenannte Anti-Terror-Operation auf der Krim durchzuführen, verzichten wird. Die aggressiven Sabotage- und Aufklärungsmethoden in allen Richtungen, darunter Waffenschmuggel nach Westeuropa, sind ein politischer Trend der Ukraine nach dem Maidan.
Jedoch muss betont werden: Die die Sabotagetätigkeiten begleitenden Versuche der ukrainischen Führung, eine touristische Blockade der russischen Krim zu organisieren, scheitern systematisch. Viele Tausende ukrainische Bürger wollen immer noch auf die Krim reisen, trotz Propaganda und Autoschlangen. Die russische „Soft Power“ ist auch diesmal stabiler und konstruktiver als die geopolitische Abenteuerlust, die an internationalen Terrorismus grenzt.

Standard

Presseschau vom 15.08.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends / nachts:

Armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
Heute um 11:35 und 13:55 Uhr haben Einheiten der ukrainischen Streitkräfte aus Richtung Nowotroizkoje mit Schützenpanzern zweimal Dokutschajewsk beschossen. Es wurden folgende Wohnhäuser beschädigt: Watutin-Straße 11, Wohnung 36 und 53, Watutin-Straße 13, Wohnung 47. Außerdem wurden vier Behälter für Erdölprodukte beschädigt, die der Fabrik „Neftepererabotka“ gehören.

de.sputniknews.com: Viele Wenig machen ein Viel: Ukraine hilft Nordkorea beim Bau ballistischer Raketen
Die Erfolge Nordkoreas bei Tests interkontinentaler ballistischer Raketen resultieren nach Ansicht der „New York Times“ womöglich aus dem Kauf leistungsstarker Triebwerke ukrainischer Produktion auf dem Schwarzmarkt. Dem Militärexperten Alexej Leonkow zufolge liegt das US-Blatt dabei ziemlich richtig, berichtete die Agentur riafan.ru am Montag.
Der US-Zeitung zufolge hatte Nordkorea in den vergangenen zwei Jahren einige Lieferanten von Raketentriebwerken gewechselt. Analysten, die Bilder einer Begutachtung neuer Raketentriebwerke durch Nordkoreas Staatschef Kim Jong-un unter die Lupe genommen hatten, teilten unisono mit, dass ihre Konstruktion Triebwerken äußerst ähnlich ist, die seinerzeit in der Sowjetunion genutzt worden waren.
„Diese Version wurde bereits im vergangenen Jahr verbreitet. Dabei wiesen US-Geheimdienste darauf hin, dass die Ukraine am Raketenprogramm Nordkoreas legal und auch illegal beteiligt gewesen sein soll. Damals ging es um das Triebwerk RD-8, das an der zweiten Raketenstufe eingesetzt wurde. Zum ersten Mal wurden derartige Triebwerke beim Start der Rakete ‚Unha-2‘ gesichtet. Diese Rakete hatte 2012 einen nordkoreanischen Kommunikationssatelliten in den Orbit befördert“, fuhr der Experte fort.
„Dabei setzten sich die Triebwerke der ersten Raketenstufe aus Komponenten zusammen, die sowjetischen Entwicklungen der 1960er und 1970er Jahre ähnlich waren. Aus diesen Komponenten wurde die ‚Unha‘-Rakete zusammengebaut. RD-8-Triebwerke wurden damals im ukrainischen Betrieb Juschmasch produziert“, sagte Leonkow.
Raketentriebwerke werden derzeit nur in einigen ehemaligen sowjetischen Objekten hergestellt. US-Militärexperten lenken ihr Augenmerk auf den Raketenbauer Juschmasch in Dnipro (vormals Dnepropetrowsk). Gerade in diesem Betrieb wurden in der Zeit des Kalten Krieges die weltberühmten Raketen R-36M (NATO-Code: SS-18 Satan) mit einer Reichweite von bis zu 16.000 Kilometern montiert.
„US-Geheimdienstexperten gelangten zum Schluss, dass es zwischen der Ukraine und dem Raketenprogramm Nordkoreas einen Zusammenhang gibt. An der Entwicklung nordkoreanischer Raketen waren auch Länder wie Pakistan, Ägypten oder der Iran beteiligt“, sagte Leonkow.
Nach dem blutigen Staatsstreich in der Ukraine machte der Juschmasch-Betrieb schwere Zeiten durch. Eben deshalb wird das Unternehmen zu den wahrscheinlichsten Lieferanten von Raketentriebwerken an Pjöngjang gezählt.
„Das Raketen- und Atomprogramm der KDVR wird von den Amerikanern derzeit peinlich analysiert. Deshalb denke ich, dass deren Angaben glaubwürdig sind“, schlussfolgerte der Experte.

 

Armiyadnr.su: Heute um 15:45 Uhr heute sind Mitarbeiter des Unternehmens „Woda Donbassa“ nach ihrer Arbeitsschicht in der Donezker Filterstation in einem Passagierbus zu ihren Wohnorten gefahren. Ein Soldat der ukrainischen Streitkräfte, der stark betrunken war, versperrte ihnen den Weg. Der ukrainische Soldat gab einige Schüsse mit einem Maschinengewehr unter die Räder des Busses ab mit der Forderung anzuhalten. Nachdem er die Passagiere des Busses, ein großer Teil davon Frauen, 20 Minuten in Angst gehalten hatte, erlaubte er dem Busfahrer die Fahrt fortzusetzen. In Folge dieses Vorfalls erlitten die Mitarbeiter des kommunalen Unternehmens „Woda Donbassa“ starke psychische Erschütterungen.
Dies ist nicht der erste Fall von Willkür durch ukrainische Soldaten an der Donezker Filterstation. Das Kommando der Streitkräfte der DVR ruft die OSZE-Mission und die internationalen Rechtsschutzorganisationen auf, diesem Fall besondere Aufmerksamkeit zu widmen, weil die Unterbrechung der Funktion der DFS eine humanitäre Katastrophe nach sich ziehen kann.
Der stellvertretende Kommandeur der Streitkräfte der DVR E. Basurin

 

de.sputniknews.com: Angeblicher Waffentransport Kiews an Nordkorea: Timoschenko nennt bereits Schuldige.
Die Vorsitzende der ukrainischen Oppositionspartei „Batkiwschtschina“ („Vaterland“) und frühere Regierungschefin Julia Timoschenko hat den Bericht der Zeitung „The New York Times“ (NYT) über ukrainische Waffenlieferungen an Nordkorea kommentiert.
„Sollte diese Information bestätigt werden, kann die Ukraine unter Sanktionen kommen. Und das heißt, sie wird ohne jegliche Hilfe aus der zivilisierten Welt zurückbleiben. Das ist eine Katastrophe für unser Land“, schrieb Timoschenko in ihrem Facebook-Profil.
Der Politikerin zufolge ist die entstandene Lage „eine direkte Folge der Unprofessionalität und des Verbrechertums von Präsident Petro Poroschenko und Premierminister Wladimir Groisman“.
„Diese Regierung vernichtet die Ukraine!“, betonte sie.
Zuvor bezeichnete der Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, Alexander Turtschinow, den NYT-Bericht als „reine Provokation“…

 

Dan-news.info: „Gegen 20:30 Uhr hat die ukrainische Seite einen Beschuss von Spartak begonnen. In einer Straße brennen vier Wohnhäuser“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit. „Das Feuer breitet sich weiter auf benachbarte Höfe aus“.
Nach Angaben der Quelle geht der Beschuss der Ortschaft derzeit weiter. Informationen über Verletzte und Zerstörungen werden ermittelt.

 

Gefunden auf der Facebook-Seite der Russischen Botschaft in Deutschland: Heutzutage verbreiten sich viele Gerüchte und Lügen anlässlich des von Georgien entfesselten Krieges in Südossetien am 8. August 2008. Aus diesem Grund posten wir Offenbarungen der russischen Friedensstifter, die damals im Einsatz waren.
Unerklärter Krieg: Wie Georgien den russischen Friedenssoldaten ossetisches Stalingrad vorbereitete (Teil III),
veröffentlicht in der Zeitung „Moskowski Komsomolez“ Nr.27642 vom 7. August 2017
Am 10. August erreichten die Friedensstifter und Panzersoldaten, aufgeteilt in kleinere Gruppen, auf verschiedenen Wegen Dschawa.
Chirurgen, die das Bein des Oberstleutnants Timerman untersuchten, stellten eine Nekrose fest. Im Städtchen der Friedensstifter wurde in einem Keller operiert, und sein Bein wurde zusammengenäht. Aber später stellte sich heraus, dass sie das Bein hätten nicht zusammennähen dürfen. Denn bei einer Splitterverletzung entsteht eine Brandwunde, und das Gewebe stirbt allmählich ab. Er musste also
umgehend wieder operiert werden.
– Ich hatte Fieber, aber man
gab mir eine Spritze und operierte mich. Am Ende wurde meine Wunde noch viel größer. Die ganze Nach lag ich auf einer Trage in irgendeiner Schule, und am nächsten Morgen transportierte man mich mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus in Wladikawkas, – erzählte Konstantin Timerman. – Dann wurde ich noch in das Spital des Militärbezirks Süd in Rostow am Don befördert, wo ich noch mehrmals operiert wurde. Unter anderem musste auf den beschädigten Teil meines Beines neues Gewebe transplantiert werden.
Von seiner Auszeichnung mit dem Orden „Held Russlands“ erfuhr Konstantin im Krankenhaus.
Ich lag in einem mit Patienten überfüllten Zimmer, schlief nach einem Verband
swechsel, und als ich aufwachte, sah ich plötzlich viele Fernsehkameras. Ich fragte: „Was geht hier vor?“ Man antwortete: „Wir gratulieren Ihnen, Sie sind jetzt Held der Russischen Föderation“, – erinnerte sich Konstantin.
– Man rief mich aus der Personal-Hauptverwaltung an und fragte: „Hauptmann Juri Jakowlew?“ – „Ja, das bin ich“, antwortete ich und hörte: „Wir gratulieren Ihnen zur Auszeichnung mit dem Orden ‚Held Russlands‘“, – erzählte seinerseits Juri Jakowlew. – Auch der 22-jährige Kommandeur einer Panzerbesatzung, Sergej Mylnikow, wurde ausgezeichnet.
Weiterhin wurden die Männer aus Jakowlews Kompanie mit zwei Tapferkeitsorden, zwei Tapferkeitsmedaillen und drei Alexander-Suworow-Medaillen ausgezeichnet. Die Hauptsache sei aber, dass sie alle am Leben geblieben seien, so der Kommandeur. Nur Leutnant Popow sei damals verletzt worden, sei aber später wieder in den Dienst zurückgekehrt.
Juri Jakowlew war damals 27 Jahre alt. 2002 hatte er sein Studium an einer Militärhochschule in Tscheljabinsk absolviert. Danach bat er selbst, dass man ihn in das 503. motorisierte Schützenregiment des Militärbezirks Nordkaukasus schickt. Drei Jahre später war er bereits Kommandeur einer Panzerkompanie des 141. selbstständigen Panzerbataillons der 19. motorisierten Schützendivision aus der 58. Armee.
Der Kommandeur des Bataillons, Konstantin Timerman, war 2008 30 Jahre alt. Als Kommandeur eines Friedensbataillons führte er seine Abteilung aus dem „Kessel“ mit minimalen Verlusten.
Es sind inzwischen neun Jahre vergangen, aber der Schmerz lässt nicht nach. Der Kommandeur hat immer noch seine gefallenen Kameraden vor den Augen. Unter anderem den Kommandeur einer Aufklärungsabteilung, Sergej Schewelew, der mit dem Orden „Held Russlands“ ausgezeichnet wurde.
Den Sergeanten Stas Chorosch, den der Oberstleutnant noch seit dem Einsatz in Tschetschenien kannte.
Den 20-jährigen Mechaniker Anton Martschenko aus Busuluk, der einen brennenden Schützenpanzerwagen von den Stellungen der russischen Friedensstifter weg
lenkte. Er rettete dadurch mehrere Kameraden, kam aber selbst ums Leben, als der Brennstoffbehälter explodierte. Anton Martschenko wurde postum der Orden „Held Russlands“ verliehen.
Den Soldaten Sergej Kononow aus Udmurtien, der drei Stunden lang die Angriffe des Gegners abwehrte. Er wurde postum mit dem Tapferkeitsorden ausgezeichnet.
Den 23-jährigen Untersergeant Alexander Korenew aus der Stadt Schachty (Gebiet Rostow am Don), der seine Kameraden mit seinem eigenen Körper bedeckte. Die Friedensstifter wurden damals fünf Stunden lang angegriffen. Alexander starb an zahlreichen Splitterverletzungen, nur 20 Minuten vor dem Ende des Beschusses. Er wurde postum mit dem Tapferkeitsorden ausgezeichnet.
In einem „Feuersack“ starben die Mechaniker Kubln Gimatow aus dem Gebiet Wolgograd und Wadim Jasko aus dem Gebiet Twer, die
Richtschützen Alexander Schmyganowski aus dem Gebiet Kurgan und Artjom Poluschkin aus Baschkirien. Auch der Obersergeant Wladimir Sinelnikow aus der Region Krasnodar kam dabei ums Leben. Der Untersergeant Sergej Semjoneko aus Asow starb schon während des Rückzugs des Bataillons. In diesem ganz kurzen, aber grausamen fünftägigen Krieg verlor das friedensstiftende Bataillon Konstantin Timermans 15 Soldaten. Weitere 49 Militärs wurden verletzt.
Im Jahr 2015 wurde in Zchinwal ein Obelisk zum Gedenken an die in Südossetien gefallenen Friedensstifter aufgestellt.

Vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden achtmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen und dabei eine Gasleitung beschädigt, es gerieten Häuser und Wirtschaftsobjekte in Brand. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von
Donezkij, Golubowskoje, Shelobok, Kalinowo, Kalinowka und Logwinowo.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schsswaffen.
In Folge eines Beschusses am Abend des 14. August geriet in
Donezkij ein Wirtschaftsgebäude in Brand, zwei Garagen und ein Wirtschaftsgebäude. In Goluboskoje wurde eine Mitteldruckgasleitung durchschlagen, gegen 20:00 Uhr war die Gasversorgung wieder in Betrieb.

 

de.sputniknews.com: Blackout, Steinschlag und Waldbrand auf Krim geplant: FSB fasst ukrainischen Agenten
Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat einen Agenten des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU festgenommen, der eine Serie von Sabotageaktionen auf der Halbinsel Krim plante.
„Der FSB hat mehrere Sabotageaktionen auf der Krim gegen Objekte der Infrastruktur und Versorgung der Halbinsel vereitelt“, hieß es in der Erklärung der Behörde.
Bei dem festgenommenen Agenten handle es sich um den ukrainischen Bürger Gennadi Limeschko. Früher soll er in der sogenannten Anti-Terror-Operations-Zone als Aufklärer bei der ukrainischen Armee tätig gewesen sein.
Limeschko hatte dem FSB zufolge mehrere Sabotageaktionen geplant. Unter anderem sollte er Stromleitungen zwischen den Städten Sudak und Nowij Swet beschädigen, einen Waldbrand legen sowie einen Steinschlag verursachen, um die Autobahn zwischen diesen Städten zu verschütten.
Bei dem Agenten seien Trotylkörper, eine Granate, Gefäße mit Brenngemisch und eine Handsäge sichergestellt worden.

 

Armiyadnr.su: In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 64 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 17 Ortschaften der Republik mit Mörsern, Panzern, Schützenpanzern, Schützenpanzerwagen und Schusswaffen beschossen.
Im Ergebnis von Besch
uss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte gab es folgende Schäden (Stand 15. August):
Krutaja Balka, Schirokaja-Straße 18, ein Geschoss durchschlug ein Fenster und fiel unter das Bett eines Kranken;
Jasinowataja, Kommunalnaja-Straße 74 und Poltawskaja-Straße 22, in der Folge eines Beschusses wurden Fensterscheiben beschädigt;
Spartak, vier Häuser in der Tschapajew-Straße 53, 55, 56 und 57 gerieten in Brand;
Kiewskij-Bezirk von Donezk, Deputatskaja-Straße 4, ein direkter Treffer eines Geschosses auf ein Haus, ein Teil des Hauses geriet in Brand;
Sachanka, Konstituzija-Straße 24, eine Gasleitung wurde beschädigt. Außerdem wurde ein Stromleitung beschädigt und sechs Ortschaften (Sachanka, Kominternowo, Saitschenko, Nowaja Tawrija, Leninskoje und Dsershinskoje) haben keinen Strom.
Petrowskij-Bezirk von Donezk, Lettschikow-Straße 52 (das Dach ist beschädigt), Karnavalnaja-Straße 37, direkter Treffer auf ein Haus.
Zusätzliche Informationen werden ermittelt.

 

Ukrinform.ua: Deutschland investiert $ 10 Mio. in ukrainischen Mittelstand
Deutschland beteiligt sich mit dem Beitrag von 10 Millionen Dollar an Investmentfonds für den ukrainischen Mittelstand.
Das wurde durch die Botschaft von Deutschland in der Ukraine bekannt.
„Die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG), eine Tochtergesellschaft der KfW-Bankengruppe, die im Auftrag der Bundesregierung Investitionen privater Unternehmen in Partnerländern finanziert, beteiligt sich mit 10 Mio. USD am Emerging Europe Growth Fund III (EEGF III)“, entnimmt man dem Bericht.
Dieser Fonds soll also den Mittelunternehmen in der Ukraine den Zugang zu langfristigen Finanzierungen erleichtern. Deutschland stärke somit seine Position als eines der wichtigsten Herkunftsländer für ausländische Investitionen in die ukrainische Wirtschaft.
„Mit unserem Engagement unterstützen wir den ukrainischen Mittelstand. Schon der Vorgängerfonds hat erfolgreiche Investitionen getätigt, die antizyklisch Wachstum und Beschäftigung schaffen und gute Unternehmensführung stärken“, sagte Dr. Tilman Kruse, Abteilungsleiter für Unternehmen/Fonds Europa/Mittlerer Osten/Zentralasien bei der DEG.

 

de.sputniknews.com: Irans Drohung real: Russland will Atomvertrag-Aufkündigung verhindern
Russland wird alles Mögliche unternehmen, um den Iran zu überzeugen, das Atomabkommen nicht aufzukündigen, wie am Dienstag Oleg Morosow vom Auswärtigen Ausschusses des russischen Föderationsrates (Parlamentsoberhaus) gegenüber RIA Novosti erklärte.
„Das ist eine absolut reale Bedrohung. Falls der Iran dieses Abkommen aufkündigt, entsteht sofort ein Spannungsherd im Nahen Osten“, sagte der erste Vizevorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des russischen Föderationsrates, Wladimir Dschabarow.
Damit reagierte er auf die jüngsten Erklärungen des iranischen Präsidenten Hassan Ruhani, wonach Teheran das Atomabkommen „innerhalb von Stunden“ aufkündigen könne.
Dschabarow zufolge sollen sich derzeit Diplomaten in diese Situation einschalten, „sonst werden Kanonen sprechen“. Er fügte hinzu: „Jetzt ist die Zeit für große Verhandlungen gekommen. Vielleicht sollten die USA über die Einführung eines Verbots für neue Sanktionen nachdenken.“
Russland wird seinerseits laut Morosow alles Mögliche tun, „um den Iran zu überzeugen, den Status quo zu bewahren… Die unkontrollierte Ausweitung von Atomtechnologien ist kein Wohl. Für alle, darunter auch für Russland.“
Er betonte dabei, dass „diese Situation eine direkte Konsequenz der Unfähigkeit der USA ist, gleichzeitig die Rolle des Weltpolizisten, Richters und Henkers zu spielen“. „Die US-Politik der Totalsanktionen und eines Drucks auf Drittländer wird zu nichts Gutem führen und die Schaffung neuer Eskalationszonen fördern“, so der Senator.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainischen Beschuss und dessen Folgen:
„Gestern Abend haben die ukrainischen Streitkräfte den Nowoasowskij-Bezirk beschossen,
dabei erlitt eine Frau, geb. 1946, in Sachanka in der Konstituzija-Straße 20, Splitterverletzungen an den oberen und unteren Gliedmaßen und am Kopf. Ihr Zustand ist jetzt stabil, sie wurde operiert. Außerdem wurde eine Gasleitung beschädigt, aber sie funktioniert jetzt wieder normal“, teilte der Leiter der Verwaltung des Nowoasowskij-Bezirks Anatolij Janowskij mit.
Er fügte hinzu, dass die Einwohner von Kominternowo und Saitschenko derzeit wegen de
s Beschusses keinen Strom haben. Weitere Informationen über die Folgen werden noch ermittelt.
Der Pressedienst der Verwaltung der Hauptstadt teilte mit, dass in Staromichajlowka, Kirowskij-Bezirk im Westen von Donezk zwei Häuser in der Komsomolskaja-Straße 10 und 12 beschädigt wurden.

 

nachmittags:

de.sputniknews.com: Kriegsgeheul zwischen USA und Nordkorea – Russland aktiviert Flugabwehr
Russland hat seine Flugabwehrmittel im Fernen Osten in erhöhte Einsatzbereitschaft versetzt, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Dienstag.
US-Präsident Donald Trump sagte bei seinem Treffen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron in der vergangenen Woche in Paris, dass die USA zusammen mit ihren Verbündeten bereit seien, wirtschaftliche, diplomatische und militärische Maßnahmen gegen Nordkorea zu ergreifen. Dabei legte er den Schwerpunkt auf Militärmaßnahmen. Angesichts der Wahrscheinlichkeit des Einsatzes von Atomwaffen im Konflikt zwischen den USA und Nordkorea wurden die russischen Flugabwehr- und Raketenabwehrkräfte in erhöhte Einsatzbereitschaft versetzt.
In Washington scheint man sich uneinig darüber zu sein, wie das nordkoreanische Problem geregelt werden soll. US-Präsident Trump sagte, dass er auf die Drohungen seitens Pjöngjangs mit „Feuer und Wut“ antworten könne. Vor diesem Hintergrund wirkt selbst der als Falke bekannte Verteidigungsminister James Mattis eher als „Friedenstaube“ – er spricht sehr zurückhaltend: „Die Tragödie eines Kriegs ist allen zu gut bekannt, man sollte ihr keine Charakteristika geben, außer der Tatsache, dass es eine globale Katastrophe sein wird“. Der Kommandeur der US-Pazifikflotte, Admiral Scott Swift, hatte zu einem möglichen Atomschlag gegen Nordkorea gesagt, dass er ihn im Falle eines entsprechenden Befehls des US-Präsidenten ausführen würde.
Während US-Außenminister Rex Tillerson für Verhandlungen wirbt, sagt die US-Botschafterin bei der UNO, Nikki Haley, dass die Zeit für Urteile bereits vorbei sei.
Der US-Militärexperte Harry J. Kazianis äußerte die Meinung, dass selbst ein nichtnuklearer Konflikt zwischen den USA und Nordkorea zu einer regionalen Katastrophe führen wird. „Würde Nordkorea Seoul unter Artilleriefeuer nehmen, die Hauptstadt Südkoreas befindet sich nur 35 Meilen von der demilitarisierten Zone, könnten die Zerstörungen katastrophal sein“. US-Vizepräsident Mike Pence schließt eine militärische Variante der Konfliktlösung nicht aus. Er sagte, dass B-1-Bomber für den Flug vom US-Stützpunkt auf Guam zur koreanischen Halbinsel und zurück nicht mehr als zehn Stunden brauchen.
Natürlich berücksichtigen die USA das Vorhandensein von ballistischen Raketen, die enorme Anzahl an Soldaten, Panzern und Artillerie-Anlagen in Nordkorea. Die Streitkräfte Nordkoreas zählen 1,1 Millionen Soldaten plus vier bis sieben Millionen Reservisten, 6500 Panzer, 14.100 Einheiten Rohr- und Raketen-Artillerie. Nordkorea verfügt über rund 800 Kampfflugzeuge verschiedener Typen, die jedoch veraltet sind. Die Flugabwehrkräfte sind hingegen ziemlich gut ausgerüstet. Eine Intervention der USA könnte zu einer schlimmeren Krise als in Vietnam führen.
Die Überwasserflotte Pjöngjangs ist schwach. Die U-Flotte verfügt über 70 bis 76 dieselelektrische U-Boote, vielleicht etwas mehr. Nordkoreanische U-Boote sind mit ballistischen Raketen ausgerüstet, was für Washington tatsächlich Gefahr bedeutet, weil von einem Raketenangriff das ganze Territorium der USA bedroht wird. Was die ballistischen Raketen angeht, können keine genauen Zahlen genannt werden, doch man muss die Tatsache berücksichtigen, dass Nordkorea diese Waffen exportiert. Auch die Zahl der nuklearen Sprengköpfe bleibt ein Geheimnis. Laut westlichen Experten handelt es sich um rund 100 Sprengköpfe, jedenfalls soll es so viele bis 2020 geben.
Gegen Pjöngjang können die USA schweres Geschütz auffahren. Dabei handelt es sich vor allem um die Pazifikflotte mit insgesamt drei nuklearen Flugzeugträgern, 12 Raketenkreuzern, 24 Atom-U-Booten und einigen Dutzend Zerstörern, die mit Marschflugkörpern ausgerüstet sind, sowie Versorgungsschiffen. Hinzu kommen die Armee Südkoreas und die Verteidigungskräfte Japans.
Die Situation wird dadurch erschwert, dass Sanktionen gegen Nordkorea bereits vom UN-Sicherheitsrat beschlossen wurden. Washington hat freie Hand für ein militärisches Abenteuer. Jetzt stellt sich die Frage, ob sich die USA zu Militärmaßnahmen entschließen werden oder nicht? Falls Washington einen Krieg beginnt und mit Luft- und Raketenangriffen das Offensivpotential Nordkoreas nicht zerstören wird, wird es fast zur völligen Zerstörung des Südens der Halbinsel und Japans führen. Vielleicht werden auch Teile des US-Festlandes betroffen. Falls Pjöngjang aber in die Knie gezwungen wird, ist eine Fortsetzung in Bezug auf Russland und China im nächsten Jahrzehnt zu erwarten.

 

de.sputniknews.com: Unbekannte machen Jagd auf hochrangige ukrainische Geheimdienstler – Medien
In Kiew ist vor kurzem ein Anschlag auf einen hochrangigen Mitarbeiter des ukrainischen Geheimdienstes SBU vereitelt worden. Seit 2016 machen Unbekannte eine regelrechte Jagd auf SBU-Agenten. Dies berichtet die ukrainische Agentur „Westi“ unter Berufung auf entsprechende Gerichtsunterlagen.
Aus diesen gehe hervor, dass Unbekannte Waffen zu beschaffen versuchten, um SBU-Mitarbeiter zu töten.
Sie sollen sich für Privatdetektive ausgegeben haben, um im vergangenen Juli von Justizbehörden Anrufdetails der SBU-Leiter zu erhalten.
Im Rahmen dieses Strafverfahrens werde unter anderem ein Fall geprüft, der sich im Oktober 2016 ereignet habe. Damals seien in Kiew drei Bewaffnete festgenommen worden. Die Männer sollen Ausweise der Kiewer Polizei dabei gehabt haben.
Zudem sollen 2016 Unbekannte eine Gruppe gebildet haben, deren Aufgabe es war, SBU-Mitarbeiter einzuschüchtern.
Ende Juni war berichtet worden, dass bei der Explosion eines Autos, in dem SBU-Agenten saßen, Oberst Juri Wosnij ums Leben gekommen sei. Kurz davor im selben Monat wurde in Kiew ein Auto in die Luft gesprengt, in dem Maksim Schapowal, Oberst der Hauptverwaltung für Aufklärung des ukrainischen Verteidigungsministeriums, gesessen hatte. Er kam ums Leben, zudem wurden zwei Passanten verletzt. Der Vorfall wurde später als Terrorakt eingestuft.
Im vergangenen März war SBU-Oberst Alexander Charaberjusch ebenfalls bei einer Sprengung seines Autos in Mariupol getötet worden.

 

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin:
Die ukrainischen Soldaten haben eine Generalprobe für die Feiern des Unabängigkeitstags der Ukraine am 24. August begonnen.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner die Häufigkeit des Beschusses vergrößert, auch unter Verwendung von durch die Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen, insgesamt wurden 64 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
In Richtung Donezk hat der Gegner Panzer, Schützenpanzerwagen und Schützenpanzerwagen sowie Mörser verwendet. Auf neun Ortschaften und die umliegenden Gebiete wurden zehn Panzergeschosse, 111 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 170 des Kalibers 82mm abgefeuert.
In Richtung Gorlowka und Mariupol hat der Gegner Panzer verwendet, zwei Geschosse, Mörser, 25 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 160 des Kalibers 82mm, sowie Granatwerfer und Schusswaffen verwendet und acht Ortschaften und die umliegenden Gebiete beschossen.
Bei der Verteidigung der Republik starben zwei Soldaten.
Durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden zwei Häuser in Jasinowataja in der Kommunalnaja-Straße 74 und der Poltawskaja-Straße 22 beschädigt.
Unter dem Feuer der ukrainischen Soldaten gerieten vier Häuser in Spartak in der Tschapajew-Straße 53, 55, 56 und 57 in Brand, außerdem trafen Geschosse der Ukrostraftruppen auf ein Haus in der Deputatskaja-Straße 4 im Kiewskij-Bezirk von Donezk. In Folge eines Beschusses brannte ein Teil eines Hauses ab. Im Petrowskij-Bezirk von Donezk in der Lettschikow-Straße 52 und der Karnavalnaja-Straße 37 wurden zwei Wohnhäuser beschädigt.
Außerdem haben ukrainische Soldaten Krutaja Balka mit Mörsern des Kalibers 82mm beschossen. Eines der Mörsergeschosse traf auf ein Haus in der Schirokaja-Straße 18, wo sich ein ziviler Einwohner befand, der ein starkes psychisches Trauma erlitt.
Beim Beschuss von Sachanka erlitt in der Konstituzija-Straße 20 eine Frau, geb. 1946, eine Splitterverletzung, in der Konstituzija-Straße 24 wurde eine Gasleitung beschädigt. Außerdem wurde eine Stromleitung beschädigt, sechs Ortschaften haben keinen Strom: Sachanka, Kominternowo, Saitschenko, Nowaja Tawrija, Leninskoje und Dsershinskoje.
Gestern hat sich ein weiterer Vorfall an der Donezker Filterstation ereignet, wo ein ukrainischer Soldat in stark betrunkenem Zustand mit Maschinengewehrschüssen einen Bus mit Mitarbeitern des kommunalen Unternehmens „Woda Donbassa“ zu Anhalten brachte. Ein großer Teil von ihnen waren Frauen, die von der Arbeit zum Wohnort heimkehrten.
Alle aufgezählten Fakten sowie die Ereignisse der letzten Tage zeugen davon, dass die Kommandeure der Brigaden der ukrainischen Streitkräfte vom verbrecherischen Kommando der „ATO“ Anweisungen erhalten haben, die Aggression gegen die Zivilbevölkerung und Objekte der zivilen Infrastruktur des Donbass zu verstärken. Das Kommando der Streitkräfte der DVR lenkt ein weiteres Mal die besondere Aufmerksamkeit der Führung der OSZE-Mission und der UN-Vertretung für Menschenrechte auf diese Fakten und ruft dazu auf, tatsächliche und sofortige Maßnahmen zur Beendigung des Terrors gegen die Einwohner des Donbass von Seiten der ukrainischen Streitkräfte zu ergreifen.

 

de.sputniknews.com: Russland alarmiert Erste Panzerarmee vor Westgrenze
Das russische Militär hat im Westen des Landes einen Übungsalarm ausgelöst: Die Einheiten der 1. Panzerarmee wurden alarmiert, um großräumige Verteidigung zu trainieren.
Der Großverband ist gleichzeitig in mehreren russischen Regionen stationiert. Der Übungsalarm sei bei den Einheiten in den Gebieten Moskau, Nischni Nowgorod, Smolensk und Iwanowo ausgelöst worden, teilte das Presseamt des Wehrkreises West am Dienstag mit.
Nach einem mehrere Kilometer langen Gewaltmarsch werden die Soldaten sich in unbekannter Gegend orientieren und mehrere „Angriffe“ abwehren müssen. Bei der Übung stehe die Kampffähigkeit der Truppen auf dem Prüfstein, hieß es.
Die erstmals im Januar 1943 gebildete 1. Panzerarmee war nach Ende des Zweiten Weltkriegs zuerst in Ostdeutschland (mit Stab in Dresden), danach im westrussischen Smolensk stationiert, bevor sie 1998 aufgelöst wurde. Im November 2014 wurde die 1. Panzerarmee wiederhergestellt.

 

de.sputniknews.com: Putin kündigt Kürzung russischer Militärausgaben an
Im kommenden Jahr will Russland laut Präsident Wladimir Putin weniger für die Verteidigung ausgeben. Die Modernisierungspläne für die Streitkräfte sollen jedoch unberührt bleiben.
„Im Staatshaushalt für das nächste Jahr wird wesentlich gespart – durch die Kürzung der Verteidigungsausgaben“, sagte Putin am Dienstag bei einem Treffen mit Wladimir Wassiljew, dem Fraktionschef der Regierungspartei „Geeintes Russland“ in der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus).
„Unsere Pläne für die Neuausrüstung der Armee und Flotte werden jedoch nicht gekürzt“, sagte der Präsident. Das bisherige Rüstungsprogramm werde umgesetzt und ein neues Programm werde konzipiert.

 

ukrinform.ua: Russischer Geheimdienst FSB nimmt auf der Krim Ukrainer wegen „Sabotage“ fest
Der russische Inlandgeheimdienst FSB hat nach seinen eigenen Angaben einen „Agenten des ukrainischen Sicherheitsdienstes“ auf der Krim festgenommen….
Lemeschko, geboren in der Oblast Charkiw, habe zuvor als ein Aufklärer in einer Einheit der ukrainischen Streitkräfte im ATO-Gebiet gedient. Er sei am 9. August auf die Krim angekommen.
Laut dem FSB sollte „der ukrainische Agent“ auch Wälder und ein Gebäude im Dorf Rybatsche in Brand setzen, einen Felssturz auf die Straße Sudak-Nowyi Swit verursachen.
Im August 2016 erklärte der FSB, dass er eine „Gruppe von ukrainischen Saboteuren“ auf der Krim festnahm. Die Ukraine nannte die Vorwürfe gegen ihre Bürger Provokationen der russischen Geheimdienste.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen):
Das Kommando der sogenannten „ATO“ beendet nicht die Versuche, Provokationen unter Heranziehung von Filmteams ukrainischer und ausländischer Massenmedien durchzuführen. Nach einer Serie von Misserfolgen beim Versuch die Einheiten der Volksmiliz zur Erwiderung des Feuers zu provozieren, wurde vom Kommando der ukrainischen Streitkräfte ein Plan zur Durchführung einer inszenierten Videoaufnahme vom Beschuss der Positionen der ukrainischen Streitkräfte erarbeitet.
Das ukrainische Kommando hat die Absicht, die Einheiten der Volksmiliz des inszenierten Beschusses zu beschuldigen.
Gemäß dem Dokument plant das Kommando der ukrainischen Streitkräfte einen Beschuss der eigenen Positionen mit Kräften und Mitteln, die sich an der vordersten Linie in der Nähe der Abgrenzungslinie befinden, durchzuführen. Es verwundert, dass bei der Jagd nach unumstößlichen Beweisen der „Aggression“ von Seiten der Volksmiliz die Durchführung einer Provokation und Opfer unter Journalisten und Soldaten der ukrainischen Streitkräfte vorgesehen sind.
Der Geheimhaltungslevel der Durchführung dieser Provokation ist auf einen engen Kreis zugelassener Personen beschränkt. Die Kontrolle über die Ausführung der Aktion liegt beim Leiter des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte, was von der Verzweiflung der politischen Führung der Ukraine zeugt. Sie ist bereit zu den hinterlistigsten Aktivitäten überzugehen, um den Konflikt im Donbass anzufachen.
Die Republik tut alles ihr Mögliche, um den Konflikt auf friedlichem Weg zu lösen und erfüllt die Minsker Vereinbarungen genau.
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner das Regime der Feuereinstellung achtmal verletzt. Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten im Gebiet von Logwinowo, Kalinowo, Shelobok, Golobowskoje, Donezkij und Kalinowka. Zum Beschuss haben die ukrainischen Streitkräfte 120- und 82mm-Mörser, Schützenpanzer, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen eingesetzt.
In Donezkij ist in der Stepnaja-Straße ein Wirtschaftsgebäude in Brand geraten, in der Kalinin-Straße sind ein Nichtwohngebäude und zwei Garagen in Brand geraten. In Golubowskoje ist in der Plechanow-Straße eine Gasleitung durchschlagen worden.
Unter den Soldaten der Volksmiliz gibt es keine Opfer, ein Zivilist wurde verletzt.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 100 Geschosse abgefeuert.
Indem sie Wohngebiete von Ortschaften der Republik beschießt, ignoriert die ukrainische Führung den Aufruf der Weltgemeinschaft und verletzt weiter die Minsker Vereinbarungen bezüglich der Stationierung von verbotenen Waffen in der Nähe der Kontaktlinie.
So wurden in Luganskoje Positionen von zwei Mörserbatterien sowie ein Unterstand mit einem Schützenpanzer im Stationierungsgebiet der 53. Brigade der ukrainischen Streitkräfte entdeckt. Diese Waffen werden für den Beschuss der Positionen von Abteilungen der Volksmiliz während der Nacht verwendet.
Die Kiewer Truppen beschießen unter Bedingungen außerordentlicher Feuergefahr zielgerichtet friedliche Ortschaften der Republik mit Brandmunition. Dies betrifft den Beschuss von Donezkij, dass zu Kirowsk gehört.
Die ukrainischen Streitkräfte erfüllen weiter die verbrecherischen Befehle ihrer Führung und beschießen zielgerichtet friedliche Ortschaften, in denen sich keine von unseren Soldaten befinden, und wenden dabei von den Minsker Vereinbarungen verbotene Waffen und Brandmunition an, obwohl sie wissen, dass es zurzeit heiß ist, rundum alles trocken, und sie setzen zielgerichtet Häuser friedlicher Bürger in Brand.
Allein in den letzten zwei Tagen wurden in Donezkij durch Beschuss der ukrainischen Streitkräfte verschiedene Gebäude an 6 Stellen vernichtet.
Vor kurzem haben die ukrainischen Streitkräfte erklärt, dass Soldaten der Volksmiliz am 13. August ihre Positionen bei Krymskoje beschossen und dabei 120mm-Mörser und Granatwerfer verwendet hätten. Dabei wurde keine Richtung genannt, aus der angeblich geschossen wurde.
Eine Bestätigung dieses Beschusses durch das Gemeinsame Zentrum zur Kontrolle und Koordination gibt es, aber in umgekehrter Richtung.
Die ukrainischen Streitkräfte haben aus Richtung Krymskoje mit den genannten Waffen in Richtung Sokolniki geschossen.
Die Ukraine hat die Praxis von falschen Beschuldigungen wieder aufgenommen und beim Beschuss auf unserer Territorium geben sie in Zusammenarbeit mit den Vertretern der Ukraine im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination Falschmeldungen heraus.
Wir werden weiterhin mit den Vertretern der internationalen Organisationen zusammenarbeiten, um schnellstmöglich Frieden im Donbass zu erreichen, darunter auch mit Vertretern der OSZE-Mission.
Besondere Bedingungen brauchen wir nicht, die Hauptsache ist, dass die Mission die Prinzipien der Unparteilichkeit und der Transparenz einhält und sich an ihr Mandat hält.

 

de.sputniknews.com: VIDEO von Festnahme des ukrainischen SBU-Agent auf Krim veröffentlicht
Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat ein Video von der Festnahme eines Agenten des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU veröffentlicht.
Der Behörde zufolge handelt es sich bei dem festgenommenen Agenten um den ukrainischen Bürger Gennadi Limeschko.
Früher soll er in der sogenannten Anti-Terror-Operations-Zone als Aufklärer bei der ukrainischen Armee tätig gewesen sein.
Laut dem FSB waren die auf der Halbinsel geplanten Sabotageaktionen Limeschkos der Grund zu seiner Festnahme…
Die Aufnahmen zeigen, wie die Einsatzkräfte verschiedene Gegenstände sicherstellen: darunter eine Granate, eine Handsäge, ein Handy und eine Kamera.
Zudem entdeckten die FSB-Mitarbeiter in Limeschkos Tasche seinen ukrainischen Pass sowie seine Migrationskarte, mit der er nach Russland eingereist war.
Der Ukrainer räumte ein, dass man ihm den Auftrag gegeben hatte, die Stromleitungen zu beschädigen.
„Ich habe für diese Aufgabe 5.000 Griwna (umgerechnet etwa 165 Euro) bekommen. Am 12. August wurde ich bei dem Versuch, den Sprengsatz zu legen, von FSB-Mitarbeitern festgenommen“, sagte Limeschko später bei der Vernehmung.
Das Ermittlungskomitee für die Krim und Sewastopol hat bereits ein Strafverfahren gegen den SBU-Agenten eingeleitet. Der Saboteur muss vorerst für zwei Monate in Untersuchungshaft.

de.sputniknews.com: Triebwerke für Nordkorea: Ukrainischer Raketenbauer stellt eigene Version dar
Der Chefkonstrukteur des ukrainischen Konstruktionsbüros Juschnoje, Alexander Degtjarjow, hat nicht ausgeschlossen, dass die in der Ukraine hergestellten Triebwerke für die nordkoreanischen Raketen kopiert hätten werden können. Dies sagte er am Dienstag gegenüber dem Portal „Strana.ua“.
„Ich bin mir sicher, dass keiner unserer Mitarbeiter bei der Schaffung eines Triebwerkes in Nordkorea geholfen hat. Aber unsere Triebwerke werden hoch geschätzt und in der ganzen Welt eingesetzt. Deswegen weiß ich nicht; vielleicht konnte irgendwer irgendwelche Kopien machen“, sagte Degtjarjow.
Die Version über die direkten Lieferungen der ukrainischen Triebwerke nach Nordkorea bezeichnete er als „Erfindung von jemandem, der an sich selbst erinnern, das Resultat seiner Arbeit zeigen und seinen Namen in den Vordergrund rücken will“…

 

dnr-news.com: In Kiew wurde das Denkmal für die Teilnehmer der ATO eingeweiht, das ein Schwert darstellt, welches in die Karte Russlands hineingerammt ist
Am 15. August fand in Kiew an der Kreuzung des Prospektes Lecm Kurbas und der Straße Akademik Koroljow die Enthüllung des Denkmals für die „ATO“-Kämpfer statt. Dies berichtet die ukrainische Webseite ASN …(weiter erfolgt eine Aufzählung der teilnehmenden Organisationen und Personen – Anm. d. Übers.)
Der Vertreter der gesellschaftlichen Organisation „Veteranen der ATO“ Jewgenij Jaranzew sagte den Journalisten, dass das aufgestellte Denkmal den „künftigen Sieg der Ukraine über die russischen Okkupanten“ symbolisiere.
„Stilistisch ist des das Bild des Schutzengels unserer Kämpfer mit dem Schwert, das unsere Helden schützt die unser Land vor Feinden beschützen“, erklärte er.


 

de.sputniknews.com: Gegen US-Tarnkappe: Russland schützt Krim mit Hochpräzisions-Radar
Russland will seinen Raketenschild auf der Krim mit einem Hochpräzisions-Radar vom Typ Woronesch-SM verstärken. Die Anlage, die den bereits seit Sowjetzeiten bestehenden Radar Dnjepr in Sewastopol ersetzen soll, ortet Ziele bis in den Zentimeterbereich und entdeckt deshalb auch Tarnkappenflugzeuge.
Die Ukraine, die bis 2014 die Krim kontrollierte, habe den Radar in Sewastopol völlig vernachlässigt, so dass eine Modernisierung sinnlos wäre, sagte der Generalkonstrukteur des Russischen Raketenangriff-Frühwarnsystems, Sergej Bojew, am Dienstag zur Nachrichtenagentur RIA Novosti. „Der Radar ist in einem sehr schlechten Zustand und muss durch Woronesch-SM ersetzt werden“, so Bojew.
Außer in Sewastopol seien Dnjepr-Radare dieses Typs nur noch in Balqasch (Kasachstan) und Murmansk im Dienst. Radare der Baureihe Woronesch gehören laut dem Chefkonstrukteur zu den stärksten weltweit. Die Modifikation SM entdecke Ziele mit Zentimetergenauigkeit, habe jedoch eine geringere Reichweite als Meter- und Dezimeterwellen-Radare.
Die Radaranlage Podljot K1 kann auch tieffliegende Ziele orten und ist resistent gegen elektronische Kampfführung.
Laut dem Militärexperten Michail Chodarjonok soll der neue Radar in Sewastopol die Funkmessstation Woronesch-DM in Armawir (knapp 600 km östlich der Krim) verstärken, die im Dezimeterbereich funktioniert.
Alexej Leonkow von der Militärzeitschrift „Arsenal Otetschestwa“ sagte in einem Gespräch mit Sputnik, dass Radare, die ihre Ziele bis in den Zentimeterbereich bestimmen, Tarnkappenflugzeuge und Schiffe ihrer Tarnung berauben. Vor allem amerikanische, „Dutzende Milliarden Dollar“ teure Tarnkappentechnik-Programme würden dadurch laut dem Experten ihren Sinn verlieren.

 

de.sputniknews.com: Syrischer Oppositioneller: „Die westlichen Kräfte wollen Syrien zergliedern“
Ein Führer der syrischen Opposition, Bessam Melik, ist auf die Seite der syrischen Regierung übergetreten, wie eine Quelle in der Nationalen Koalition der Revolutions- und Oppositionskräfte Syriens am Dienstag mitteilte.
Es ist bekannt geworden, dass er seine Vollmachten als Mitglied dieser Koalition gekündigt, die Türkei verlassen hat und nach Syrien zurückgegangen ist. In seiner schriftlichen Erklärung hat Melik seinen Schritt so erläutert, dass er „nach sieben Jahren begriffen hat, dass die USA, die westlichen Länder und die Länder des Persischen Golfs in einem Komplott gegen Syrien zusammenstehen, dessen Ziel die Zergliederung des syrischen Territoriums ist“.
Ende 2011, als die Konfrontation in Syrien erst begonnen hatte, war Melik aus Damaskus in die Türkei geflohen, wo er in die Reihen der Nationalen Koalition der Revolutions- und Oppositionskräfte Syriens eingetreten war. Vor seiner Flucht hatte Melik die Handelskammer in Damaskus geleitet.

 

de.sputniknews.com: Moskau zu Einmischungsvorwürfen in Mazedonien: „Falschmeldungen von Russophoben“
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat am Dienstag den von der Agentur Bloomberg veröffentlichen Artikel kommentiert, wonach sich Russland in innere Angelegenheiten Mazedoniens eingemischt haben soll.
„Die Vorwürfe gegen Russland, wonach es sich in innere Angelegenheiten Mazedoniens eingemischt haben soll, sind vollkommen ausgedacht und stützen sich auf ausschließlich unbegründete Anschuldigungen von Russophoben und auf von ihnen arrangierte Falschmeldungen“, so Sacharowa.
Moskau sehe in diesen Zwecklügen nur die Versuche der Feinde Russlands und Mazedoniens, die traditionell freundschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern zuzuspitzen sowie die Aufmerksamkeit der mazedonischen Bürger von den realen Bedrohungen für die Souveränität und territoriale Integrität ihres Landes abzulenken, darunter von denjenigen, die mit dem Einzug von Skopje in die Nato um jeden Preis, ohne Rücksicht auf die grundlegenden Nationalinteressen, zusammenhingen.
Laut Sacharowa gibt es gewisse Zweifel daran, dass die von Bloomberg veröffentlichten Daten vertrauenswürdig seien.
Zuvor hatte die Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg über einen angeblichen Einfluss Russlands auf innere Angelegenheiten Mazedoniens berichtet und sich dabei auf ein Interview der mazedonischen Verteidigungsministerin Radmila Šekerinska berufen, dessen Wortlaut die Agentur jedoch nicht publik gemacht hatte.

 

de.sputniknews.com: Kiew schiebt Reporterin russischer Fernsehanstalt ab – Moskau reagiert empört
Die Ukraine hat die Korrespondentin der russischen Medienholding-Gesellschaft WGTRK Tamara Nersesjan aus dem Land ausgewiesen. Das teilte das Portal „Westi.ru“ am Dienstag unter Verweis auf den Nachrichtensender „Rossija 24“ mit. Russlands Außenministerium hat sich bereits eingeschaltet.
„Jetzt ist sie bereits auf dem Weg in die Redaktion. Sobald sie die Möglichkeit bekommt, wird die Journalistin über alles, was mit ihr passiert ist, sowie über die Vorwürfe, die die ukrainischen Behörden gegen sie erheben, ausführlich erzählen“, hieß es zunächst.
Indes soll Nersesjan gesagt haben, sie dürfe nun drei Jahre lang nicht in die Ukraine einreisen, denn sie gefährde mit ihren Beiträgen die „Sicherheit und territoriale Integrität des Landes“.
Als Vorwand für ihre Ausweisung dürfte eine Reportage über das Musikfestival „Banderstadt“ im nordwestukrainischen Gebiet Wolhynien gedient haben.
„In dieser Reportage haben wir darüber berichtet, wie ukrainische Politiker unaufdringlich Helfershelfer des Faschismus heroisieren, indem sie Festivals ihren Namen geben oder indem Sänger mit T-Shirts mit dem Abbild dieser Helfershelfer auftreten. Ich meine Stepan Bandera und Roman Schuchewytsch“, so Nersesjan.
In seinem Kommentar zur Ausweisung der russischen Journalistin forderte das russische Außenministerium von Kiew, den internationalen Verpflichtungen im Bereich der Pressefreiheit strikt nachzukommen.
„Wir sind empört über die groben Verstöße gegen die Rechte russischer Reporter und rufen das offizielle Kiew auf, die internationalen Verpflichtungen im Bereich der Freiheit von Medien und der Gewährleistung ihrer Sicherheit voll und ganz zu erfüllen“, heißt es.
Kiew verhindert bei Weitem nicht das erste Mal die Aktivitäten russischer Journalisten. So war Maria Knjasewa, Journalistin der russischen TV-Sender Rossija-1 und Rossija-24, im Juli wegen „destruktiver Tätigkeit“ abgeschoben worden.
Im Mai hatte Kiew dem zum Eurovision Song Contest (ESC) akkreditierten Bildreporter der russischen Media-Holding Rossiya Segodnya, Ramil Sitdikow, sowie zwei Journalistinnen der Zeitung „Komsomolskaja Prawda“ die Einreise verweigert.
Zudem waren im März 2015 mehr als 115 Fernsehsender, Rundfunkanstalten und Nachrichtenagenturen Russlands auf einer schwarzen Liste des ukrainischen Geheimdienstes SBU gelandet. Auch wichtige russische Fernsehsender sind in der Ukraine verboten.
Russlands Außenministerium stufte ein derartiges Vorgehen als Verstoß gegen Redefreiheit ein und rief die Weltöffentlichkeit auf, hart darauf zu reagieren.
Indes berichtete der ukrainische Journalistenverband von einer Verschlechterung der Sicherheit von Journalisten, während gegen sie begangene Straftaten unbestraft blieben.
Das elfte alljährliche Festival mit dem Namen „Banderstadt“ (denselben Namen trägt auch ein ultranationalistischer ukrainischer Hooligan-Club) fand vom 4. bis zum 6. August in Luzk in der Nordwestukraine statt.
Die Veranstaltung, bei der Dutzende ukrainische Bands und Sänger auftreten, wird zum Andenken an den Nazi-Kollaborateur und Kriegsverbrecher Stepan Bandera abgehalten.

 

Ukrinform.ua: Alexander Hug: OSZE-Beobachtermission hat russische Militärangehörige in der Ostukraine gesehen
Die Beobachter der OSZE-Mission in der Ukraine haben in den besetzten Gebieten der Ostukraine Militärabzeichen der russischen Truppen gesehen.
Das teilte Vize-Chef der Beobachtermission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in der Ukraine, Alexander Hug, in einem Briefing mit, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform. „Wir berichten nur darüber, was wir sehen. Wir haben Militärabzeichen der Russischen Föderation und anderer Länder gesehen. Wir haben auch mit den Menschen gesprochen, die sagten, dass sie Soldaten von einigen Einheiten der Russischen Föderation sind“, sagte Hug. Die OSZE-Mitarbeiter hätten auch Waffen, Anlagen zur elektronischen Kampfführung, die angeblich aus Russland stammen, beobachtet.
Die Schlussfolgerungen gehören laut Hug aber nicht zu den Aufgaben der Beobachtermission.

 

Abends:

de.sputniknews.com: Lawrow warnt vor Manöver USA-Südkorea: „Militärische Lösung für Nordkorea unhaltbar“
Die Lage auf der koreanischen Halbinsel kann sich weiter zuspitzen, falls die USA und Südkorea ihre gemeinsamen Militärübungen durchführen werden, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow. Militärische Maßnahmen zur Lösung des Atomproblems Nordkoreas sind ihm zufolge inakzeptabel.
„Sergej Lawrow hat erklärt, dass sich die Situation auf der koreanischen Halbinsel erneut zuspitzen kann, falls die USA und Südkorea das gemeinsame Militärmanöver durchführen werden“, heißt es in einer offiziellen Mitteilung des chinesischen Außenministeriums nach einem Telefongespräch zwischen Lawrow und seinem Amtskollegen Wang Yi.
Er fügte hinzu: „Militärische Methoden sind bei der Lösung des Atomproblems Nordkoreas inakzeptabel. Es ist notwendig, sich strikt an politisch-diplomatische Maßnahmen und ein friedliches Herangehen bei der Beilegung des Problems der Halbinsel zu halten.“
Ihm zufolge sollte die Koordinierung zwischen Russland und China zu den Fragen der Regelung der Situation auf der koreanischen Halbinsel intensiviert werden.
Am Dienstag hatte ein Telefonat zwischen dem russischen Außenminister Sergej Lawrow und seinem chinesischen Amtskollegen Wang Yi stattgefunden.

Ukrinform.ua: Bewaffnung für ATO wird zuerst auf Chreschtschatyk gezeigt
Vom 22. bis zum 27. August findet zum Unabhängigkeitstag der Ukraine auf der Hauptstraße der Hauptstadt Creschtschatyk eine Ausstellung von Militärmaschinen und Waffen „Kraft der Unüberwundenen“ statt.
„Neue und modernisierte Muster der Bewaffnung und der Militärtechnik, die vom 22. bis zum 27. August auf Creschtschatyk präsentiert werden, sind zur Ausstellung bereit. Sie wurden unter Berücksichtigung der Erfahrung der Antiterror-Operation (ATO) entwickelt, die Konstrukteure haben die Kommentare und Wünsche von Soldaten, die sie unmittelbar während der Kämpfe eingesetzt haben, berücksichtigt“, betonte der Chef der Bewaffnung der Streitkräfte der Ukraine, Generalmajor Mykola Schewzow während einer Besichtigung der Technik.
Im Generalstab teilte man mit, dass die Kiewer und die Gäste der Hauptstadt im Allgemeinen 67 Elemente der verschiedenen Militärtechnik besichtigen können werden: Panzerselbstfahrlafetten, Kampfpanzer verschiedener Modifikationen, gepanzerte Kampffahrzeuge, LKWs und Krankenwagen u.a.

 

de.sputniknews.com: Moskau zeichnet Feldmarschall Weg zum friedlichen Libyen
Der Chef der Libyschen Nationalen Armee, General Chalifa Haftar, hat sich am Montag in Moskau mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow getroffen, schreibt die Zeitung „Kommersant“ am Dienstag.
Bei den Gesprächen ging es unter anderem um Militärhilfe für die Libysche Armee. Der Besuch Haftars fand vor dem Hintergrund der eskalierenden Lage in Libyen statt, die durch den Beschluss der italienischen Behörden ausgelöst wurde, Kriegsschiffe vor die libysche Küste zu entsenden. Laut „Kommersant“ wollen die Behörden in Moskau, die für die Fortsetzung des Dialogs zwischen Haftar und seinem Hauptopponenten, dem Vorsitzenden der libyschen Einheitsregierung, Fajes al-Sarradsch, eintreten, im Herbst die beiden Konfliktparteien zu direkten Gesprächen nach Russland einladen.
Die neue Krise in Libyen begann, kurz nachdem sich die einander bekämpfenden Seiten auf Annäherungskurs befanden. Am 25. Juli hatte in Paris unter Vermittlung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron und des UN-Sondergesandten für Libyen, Hassan Salame, ein Treffen zwischen Haftar und al-Sarradsch stattgefunden. Dabei einigten sich die beiden Kontrahenten auf einen Waffenstillstand sowie landesweite Wahlen in Libyen im Frühjahr 2018.
Doch fast unmittelbar nach dem Pariser Treffen teilte der italienische Premier Paolo Gentilloni mit, dass Tripolis Rom offiziell um technische Unterstützung im gemeinsamen Kampf gegen die Flüchtlingsschleuser im Mittelmeer gebeten habe. Es handelt sich um Widerstand gegen illegale Einwanderer, die aus Libyen nach Europa gelangen wollen. Nach UN-Angaben geht es um mehr als 114.000 Flüchtlinge, die seit Jahresanfang bis 30. Juli das Mittelmeer passiert haben — 85 Prozent davon strandeten zuerst in Italien.
Die italienische Regierung, die an der Lösung der Flüchtlingsfrage interessiert ist, schickte Schiffe seiner Marine vor die libysche Küste.
Doch nach der Ankunft von zwei Schiffen in libyschen Hoheitsgewässern wurde das Land von Protesten erfasst – auf Plätzen in Tripolis, Tobruk und Bengasi versammelten sich Menschen, die die Einheitsregierung zum Rücktritt aufforderten, weil sie nicht imstande sei, die nationale Souveränität zu verteidigen. In Bengasi verbrannten Protestierende die italienische Staatsflagge. Das in Tobruk ansässige Repräsentantenhaus verurteilte das Vorgehen Italiens. Haftar warf im Interview mit der italienischen Zeitung „Corriere della Sera“ al-Sarradsch verantwortungsloses Verhalten vor und befahl seinen Kräften, sich gegen die ausländische Invasion zu wappnen. Auch die Anhänger von al-Sarradsch erinnerten ihn an die Kolonialzeit, die Massenbesiedlung Libyens durch Italiener unter der faschistischen Regierung von Benito Mussolini in den 1940er-Jahren.
Haftar bietet sich als wichtigster Garant des Rückgangs des Flüchtlingsstroms nach Europa an. Ihm zufolge sind seine Truppen bereit, die libysche Grenze auf einer Länge von 4000 Kilometern zu sperren, wobei der Bau von Militärlagern mit Garnisonen vorgesehen ist. Für diese Ziele bittet Haftar die EU um 20 Milliarden US-Dollar. Die Wahl seiner Kandidatur erklärt er damit, dass er jetzt den größten Teil Libyens kontrolliere, über eine vollständige Armee und viel billige Arbeitskraft verfüge.
Die Flüchtlingsfrage wurde während des Moskau-Besuchs von Haftar ebenfalls angeschnitten, obwohl vor allem andere Fragen besprochen wurden. Es ging um die Aussichten der politischen Regelung in Libyen, um die Rolle Russlands in diesem Prozess und um mögliche russische Hilfen für die Libysche Nationale Armee. Lawrow zufolge ist die Situation in Libyen weiterhin schwierig und die Bedrohungen durch Extremisten nicht gebannt. Der russische Chefdiplomat hob hervor, dass die russischen Behörden die Tendenz zur Intensivierung der politischen Regelung und einer vollständigen Wiederherstellung der Staatlichkeit in Libyen aktiv unterstützen würden.
Haftar sagte bei dem Treffen, dass er die Vermittlung Moskaus bei der Versöhnung der einander bekämpfenden Seiten in Libyen begrüßen würde.
Wie der Leiter der russischen Kontaktgruppe zur Libyen-Regelung, Lew Denjgow, betonte, wolle auch al-Sarradsch in der nächsten Zeit nach Russland kommen, vielleicht schon im September. Die russischen Behörden pflegen den Dialog mit allen Konfliktteilnehmern in Libyen. Die russischen Behörden rechnen damit, im Herbst in Russland direkte Verhandlungen zwischen Haftar und al-Sarradsch zu organisieren. Bislang gebe es keine konkreten Informationen, doch diese Frage werde unter anderem beim Treffen mit al-Sarradsch besprochen, so Denjgow.
Laut dem Politologen Grigori Kossatsch würden die Vermittlungsbemühungen Moskaus kaum zu einem ernsthaften Durchbruch bei den innerlibyschen Prozessen führen. „Libyen liegt im europäischen Verantwortungsbereich, wo Frankreich, Italien und andere EU-Staaten die erste Geige spielen.“ Es werde Russland unglaublich schwer fallen, seine Positionen in Libyen zu stärken, so der Experte.

 

de.sputniknews.com: Nach Grabschändung in Berlin: Russlands Botschaft fordert rechtliche Schritte.
Denkmäler und Grabstätten von Sowjetsoldaten in Deutschland werden meist mit Sorgfalt und Respekt behandelt. Hin und wieder aber vergreifen sich Einzeltäter daran, wie jüngst am Soldatendenkmal im Berliner Tiergarten. Die russische Botschaft in Berlin fordert die deutschen Behörden nun auf, den Vorfall schnellstmöglich aufzuklären.
Sehr bedauerlich seien solche Vorfälle, zumal die deutsche Zivilgesellschaft mit den Grabstätten von Sowjetsoldaten mit der nötigen Sorgfalt und Pietät umgehe, sagte der Sprecher der russischen Botschaft in Berlin, Denis Mikerin. Er betonte:
„Immer wieder findet sich aber einer, der es wagt, auf solch lästerliche und zynische Weise übergriffig zu werden gegenüber der Erinnerung an jene, die für die Befreiung ganz Europas von der menschenfeindlichen Ideologie des Nationalsozialismus gefallen sind.“ In Deutschland handele es sich meist um Einzeltäter, „deren moralische Versehrtheit und Unangemessenheit meist durch entsprechende psychiatrische Gutachten bestätigt wird.“
Am Montag ist am Sowjetischen Ehrenmal im Berliner Ortsteil Tiergarten ein 41-jähriger Mann festgenommen worden, der nazistische und russlandfeindliche Parolen ausrief und das Denkmal zu schänden versuchte.
Die russische Botschaft fordert laut ihrem Sprecher die deutschen Behörden nun auf, den Vorfall schnellstmöglich rechtlich einzuordnen. Man wolle auf diplomatischem Wege durchsetzen, dass russische Denkmäler und Grabstätten im Bundesgebiet unbedingt unangetastet bleiben. Man rechne mit baldiger Aufklärung des Vorfalls von deutscher Seite. „Derzeit gibt es aber keinen Anlass zum Zweifel, dass der Festgenommene strengstens zur Verantwortung gezogen wird“, sagte Mikerin.

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