Presseschau vom 27.08.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Fundstück in den deutschen Medien:

zeit.de: „… Bei vielen unserer Verbündeten wird mittlerweile offensiv mit Außen- und Europapolitik Wahlkampf gemacht. Das bedeutet, dass die parteipolitischen Sensibilitäten unserer Partner noch deutlich mehr in unsere außenpolitischen Strategien einbezogen werden sollten. Das bewusste Stärken politischer Kräfte, die eine Außen- und Europapolitik betreiben, die im deutschen Interesse liegt, wird mehr und mehr in seiner strategischen Bedeutung wachsen…“

Selten hat der deutsche Imperialismus so deutlich zu erkennen gegeben, dass es ihm keinesfalls um Demokratie und Menschenrechte geht. Über Vorteile großer Koalitionen, notwendige Schritte im Wahlkampf und in der deutschen Außenpolitik aus Sicht des führenden deutschen Kapitals: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-08/bundestagswahlkampf-deutsche-aussenpolitik-europapolitik-bundesregierung

vormittags:

de.sputniknews.com: Libanon stoppt Offensive gegen IS an syrischer Grenze – Medien
Die libanesische Armee hat die Beendung einer Militäroperation gegen die Kräfte der Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“ / IS) an der nordöstlichen Grenze zu Syrien angekündigt. Dies meldete die Nachrichtenagentur Reuters am Sonntag unter Verweis auf eine Erklärung der Armee.
Demnach ist die Waffenruhe eine Vorbereitung auf die Verhandlungen über das Schicksal libanesischer Soldaten, die sich in IS-Gefangenschaft befinden. Der Waffenstillstand trat um 7.00 Uhr (Ortszeit) in Kraft.
Am 19. August hatte die libanesische Armee einen Einsatz gegen die IS-Kräfte in den Grenzregionen des Landes gemeldet. Innerhalb von fünf Tagen hatte sie mehr als 90 von 155 Quadratkilometern von den Terroristen befreien können.
Die libanesische Armee führt zudem seit dem 19. August einen Einsatz gegen den IS in der Nähe der Stadt Ras Baalbek im Nordwesten des Landes durch. Am Dienstag hatte das Kommando der Streitkräfte mitgeteilt, dass bereits 100 von 120 besetzen Quadratkilometern befreit worden seien. Die libanesische Armee soll ihre Offensive ohne Koordination mit der Hisbollah und der syrischen Armee durchführen.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden sechsmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Frunse, Nishneje Losowoje und Kalinowka.
Geschossen wurde mit Granatwerfern und Schusswaffen.

Armiyadnr.su: In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte das Regime der Feuereinstellung 24 Mal verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 9 Ortschaften der Republik mit Artillerie jedes Kalibers, Panzern, Mörsern, Schützenpanzerwagen und Schützenpanzern, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Zerstörungen in der Folge von Beschüssen der ukrainischen Streitkräfte gibt es keine.
Zusätzliche Informationen werden ermittelt.

de.sputniknews.com: USA mahnen Kiew vor Atomarer Wiederbewaffnung
Kiew soll davon Abstand nehmen, ein eigens Atomprogramm zu starten. Die Absage an Massenvernichtungswaffen im Einklang mit dem Budapester Memorandum war die richtige Entscheidung. Das sagte der US-Sonderbeauftragte für die Ukraine, Kurt Volker, in einem Interview für den ukrainischen Sender „Prjamij“.
1994 hatte die Ukraine eingewilligt, die von der UdSSR geerbten Atomwaffen an Russland zu überreichen. Trotz der heutigen Streitigkeiten mit Moskau hält Volker eine ukrainische atomare Aufrüstung jedoch für eine schlechte Idee.
„Wenn sich die Ukraine nicht zu den Ländern gesellt, die Atomwaffen entsagen, so wäre dies eine falsche Entscheidung. Ich glaube nicht, dass Atomwaffen etwas Positives für die Ukraine haben. Und ich möchte auch nicht, dass dieser Prozess wiederbelebt wird“, so der Diplomat.
Die Ukraine gab vor über 23 Jahren ihre noch zu Sowjetzeiten angefertigten Atomwaffen auf und übergab diese an Moskau für Sicherheitszusagen aus Russland, USA und Großbritannien. Laut Volker habe sich damals aber niemand das Szenario der Krim-Krise vorstellen können…

de.sputniknews.com: Geschenk für ukrainische Armee? Pentagon-Chef kommt nicht mit leeren Händen nach Kiew
US-Verteidigungsminister James Mattis hat laut dem Sondergesandten der USA für die Ukraine, Kurt Volker, Verteidigungsausrüstung für die ukrainischen Streitkräfte nach Kiew mitgebracht. Dies berichtet der TV-Sender „Prjamij“.
„Ich stimme dem zu, dass Verteidigungsminister nie mit leeren Händen anreisen. Der Verteidigungsminister (der USA James Mattis – Anm. d. Red.) hat Verteidigungsausrüstung für die ukrainische Armee mitgebracht“, sagte Volker in einem Interview mit dem Sender.
Dem Sondergesandten zufolge fühlen sich die westlichen Länder wegen des russisch-weißrussischen Manövers „Westen 2017“ zu einer flexiblen Abfolge der Ereignisse bereit. „Ich glaube, diese Militärübungen Russlands zwingen uns zu einer gewissen militärischen Aggression bereit zu sein“, betonte Volker ferner. „Die westliche Gemeinschaft muss zu einem flexiblen Geschehensablauf bereit sein, wir müssen ein eigenes Sicherheitssystem ausbauen und daran zusammen arbeiten.“
Zuvor hatte Mattis bekannt gegeben, dass Washington die Frage der Versorgung von Kiew mit letalen Waffen in Betracht ziehe. Seine Empfehlungen diesbezüglich wolle er nach dem Besuch in der Ukraine geben.
Die Ukraine versucht schon seit drei Jahren die USA davon zu überzeugen, letale Waffen an das Land zu liefern – jedoch erfolglos. Washington erweist Kiew militärische Hilfe, aber nur in Form von Uniformen, Ausrüstungen und Ausbildung von Soldaten.
Russland hatte wiederholt vor den Waffenlieferungsplänen in die Ukraine gewarnt, da dieser Schritt aus seiner Sicht lediglich zu einer Eskalation des Konflikts im Donbass führen werde. Auch der Großteil europäischer Politiker hat sich gegen Waffenlieferungen an die Ukraine ausgesprochen.

Lug-info.com: Die Abgeordnete des EU-Parlamente Eleonora Forenza hat der Gewerkschaftsföderation der LVR und den Einwohnern der Republik zum Tag des Bergmanns gratuliert, teilte die Gewerkschaftsföderation der LVR mit.
„Es ist mir eine Ehre, der Gewerkschaftsföderation der LVR und allen Bürger der Lugansker Volksrepublik zum Tag
des Bergmanns zu gratulieren. Ich werde niemals den warmen Empfang vergessen, der mir beim Besuch Ihrer Republik im Mai während der antifaschistischen Karawane entgegengebracht wurde. Besonders mein Aufenthalt in der schönen Stadt Stachanow, wo ich tatsächlich erfahren habe, wie wichtig die Bergleute für Ihr Volk, Kultur und Geschichte sind. Ich war tief von der Kraft und der Würde Ihres Volkes beeindruckt und weiß, dass Freiheit und Erblühen durch schwere Arbeit und Mut der Bergleute unter so schwierigen Bedingungen erreicht werden können. Ich möchte an diesem besonderen Tag und in dieser schweren Zeit ein weiteres Mal meine Solidarität und die Nähe zu Ihrem Volk deutlich machen. Ich verspreche, dass ich auch weiter meine Verpflichtungen bezüglich Frieden und Recht für Ihr Volk in den europäischen Institutionen erfüllen werde“, heißt es in dem Grußwort von Forenza.
In ihrem Grußwort merkt die EU-Abgeordnete auch an, dass sie es bedauert, dass sie die Glückwünsche an die Einwohner unserer Republik nicht persönlich überbringen kann, weil sie sich in Brasilien bei einer Konferenz befindet, die den politischen Gedanken Antonio Gramscis gewidmet ist, eines der bekanntesten Denker in der Geschichte der Arbeiterbewegung. Unsere große Freundin Eleonora Forenza wünscht zum hellen Tag des Bergmanns das Beste und hofft, unsere Republik in der nächsten Zeit ein weiteres Mal besuchen zu können“, teilte der Vorsitzende der Gewerkschaftsföderation Oleg Akimow mit.

de.sputniknews.com: USA: Ukraine nicht bereit für Nato-Beitritt
Die Ukraine ist momentan nicht dazu bereit, ein Mitglied der Nato zu werden. Das teilte der US-Sonderbeauftragte in der Ukraine, Kurt Volker, in einem Interview für den ukrainischen Sender „Prjamij“ mit.
„Ich habe großen Respekt für die Ukraine, aber zum heutigen Zeitpunkt glaube ich nicht, dass die Ukraine dazu bereit ist, sich der Nato anzuschließen und die Nato ihrerseits dazu bereit ist, die Ukraine in der bestehenden Situation aufzunehmen“, sagte er. Auch sei die Ukraine aus Sicherheitsgründen nicht bereit für diesen Schritt.
Falls das Land die dafür nötigen Reformen in Gang setzte, sei ein Beitritt zur Nordatlantischen Allianz denkbar, jedoch nicht in absehbarer Zeit.
„Keiner kann wirklich sagen, wann die Ukraine zu einem Nato-Mitglied wird – sie ist ein unabhängiges Land, das selber darüber entscheidet. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Einladung der Ukraine in die Nato zum Greifen nahe ist. In Wahrheit wird dieser Prozess sehr viel Zeit in Anspruch nehmen“, betonte der Diplomat.
In der vergangenen Woche hatte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko erklärt, dass die Ukraine alles Mögliche unternehmen werde, um ein Mitglied der EU und der Nato zu werden.
Am 11. Juli hatte der EU-Rat das Assoziierungsabkommen der EU mit der Ukraine gebilligt.
Im September 2016 hatte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko die Nato um eine engere Kooperation und die Aufnahme der Ukraine in das Programm der sogenannten erweiterten Möglichkeiten gebeten.

Lug-info.com: Die Gewerkschaftsföderation der LVR hat eine Gratulation zum Tag des Bergmanns von den Kollegen der italienischen Gewerkschaft Unione Sindacale di Base (USB) erhalten.
„Liebe Freunde, wir bringen den Bergleuten, die immer ein Pfeiler der Geschichte waren, unsere gewerkschaftliche Unterstützung zum Ausdruck. Ein Beispiel war Alexej Grigorjewitsch Stachanow und heute seid auch Ihr und Eure Genossen, die unter Beschüssen und Bombardierungen unter Bedingungen eines absurden Kriegs weiterarbeiten, von unersetzlichem Wert. Wir danken Euch für den Widerstand, den ihr gegen die ukrainische Junta leistet und sind stolz, dass wir euch von unserer Organisation aus gratulieren können. Die Freiheit siegt“, heißt in den Glückwünschen der USB.
„Unsere Kollegen im Ausland interessieren sich lebhaft für das Geschehen in unserer Republik, verfolgen die Situation, freuen sich über unsere Erfolge. Wir danken unseren italienischen Kollegen, mit denen sich enge freundschaftliche Beziehungen entwickelt haben, für die Glückwünsche und die von ihnen ein weiteres Mal ausgedrückte Unterstützung“, sagte der Vorsitzende der Gewerkschaftsföderation der LVR Oleg Akimow.
Glückwünsche zum Tag des Bergmanns erhielt die Gewerkschaftsföderation der LVR auch von den Gewerkschaften der Oblaste Woron
esh, Astrachan und anderer Oblaste der RF.

de.sputniknews.com: Darum entschied sich Netanjahu für „spontanes“ Treffen mit Putin
Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu trifft sich nach seinen eigenen Worten mit Russlands Präsident Wladimir Putin, um über die Gewährleistung der Sicherheit und die Wahrung der Interessen der beiden Länder zu sprechen. Das sagte er in einem Interview für den israelischen TV-Sender „Channel 20“.
Das jüngste Treffen der beiden Spitzenpolitiker hatte am 23. August in Sotschi stattgefunden.
„In den letzten Jahren treffe ich mich gewöhnlich mit Russlands Präsident Waldimir Putin in erster Linie mit dem Ziel, unsere Interessen und die Sicherheit an unserer nördlichen Grenze zu gewährleisten“, so Netanjahu.
Die Entscheidung, sich mit dem russischen Staatschef „spontan“ zu treffen, traf Netanjahu nach seinen eignen Angaben wegen der Veränderung der Lage in der Region: „Es gibt eine große Wahrscheinlichkeit des internationalen Sieges über den IS in Syrien“, betonte Netanjahu. „Das ist gut. Das Schlimme daran ist aber, dass der Iran aktiv und eindeutig systematisch dort eindringt, wo der IS weggeht.“
Der israelische Premier warf Teheran erneut den Versuch vor, den Krieg mit Jerusalem zu entfesseln. Dies gefährde die Sicherheit nicht nur in der Region, sondern in der ganzen Welt.
„Der Iran macht kein Hehl aus der Tatsache, dass er dort (wo sich der IS nicht mehr aufhält – Anm. d. Red) seine Militärs, Luftwaffe, Landtruppen und Seestärke entfalten will. Und er verfolgt dabei unter anderem das Ziel, den Krieg mit Israel zu entfesseln“, so Netanjahu. Dies stelle eine Bedrohung nicht nur für Jerusalem, sondern auch für die ganze Welt dar.

dnr-news.com:n Poroschenko gratulierte den Einwohnern von Donezk zum Tag der Stadt
Der Präsident der Ukraine Petr Poroschenko gratulierte den Donezkern zum Tag der Stadt und versprach, dass die ukrainische Nationalhymne wieder in der Stadt erklingen werde.
„Das ukrainische Donezk freiert heute Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch zum Tag der Stadt, liebe Donbasseinwohner! Wir lieben euch, wir denken an euch und wir kämpfen hart für eure Rückkehr in die Ukraine. Ich bin davon überzeugt, dass die ukrainische Nationalhymne wieder in unserem Donezk erklingen wird“, schrieb Poroschenko auf seiner Facebook-Seite und fügte ein (altes – Anm. d. Übers.) Video an mit dem Absingen der Hymne der Ukraine durch Fußballfans bei einem Spiel im Stadion „Donbass-Arena“.
https://www.facebook.com/petroporoshenko/videos/1086918508109207/

nachmittags:

de.sputniknews.com: „Stalingrad bleibt sowjetisch“: Geheimarchiv über Kampf um Wolga-Stadt veröffentlicht
Zum 75. Jahrestag des Sieges der Roten Armee in Stalingrad, der im kommenden Februar feierlich begangen wird, hat das russische Verteidigungsministerium nun geheime Dokumente über die wohl blutigste Schlacht des Zweiten Weltkrieges veröffentlicht.
Die diversen Papiere aus der Geheimakte beschreiben den Verlauf des Kampfes an der Wolga. Unter anderem ist erstmals ein interner Bericht des Befehlshabers der Donfront Konstantin Rokossowski über die Gefangennahme des deutschen Oberbefehlshabers in Stalingrad, Friedrich Paulus, veröffentlicht worden.
„Die Kampfhandlungen der südlichen Heeresgruppe haben aufgehört. Paulus weigerte sich, der nördlichen Heeresgruppe einen Befehl zu erteilen, damit auch diese die Kämpfe stoppt und argumentierte dies damit, dass er diese nicht befehlige“, heißt es im Dokument.
Außerdem wird auch erstmals eine Meldung des Generalstabs der Wehrmacht über die Position der Truppen der Sowjetunion an der Ostfront am 23. September 1942 veröffentlicht. Im Dokument wird geschildert, was die Wehrmacht über die Stellungen und die Aufrüstung der russischen Sowjetarmee wusste.
„Im Raum Stalingrad unverändertes Feindverhalten. Zwischen Wolga und Don griff der Gegner mit starken Infanterie- und Panzerkräften gegen 14. Panzerkorps und 8. Armeekorps an.“
Ein anderes Geheimdokument berichtet über die Lage direkt im belagerten Stalingrad. So sei die Rote Armee gezwungen gewesen spezielle Sturmtruppen zu bilden, die zu Stadt- oder, sprich, Nahkämpfen trainiert und angepasst worden seien. Diese Erfahrung habe in vieler Hinsicht die weitere Entwicklung der Kunst des Nahkampfes in den Gang gesetzt.
„Der Schlag der Sturmtruppe ist kurz, die Handlungen schnell und unverfroren. Die Beschaffenheit des Stadtkampfes bestimmt den Charakter der Sturmtruppe. Ein Stadtkampf ist ein Nahkampf: Die Attacke in einer Stadt ist der Sturm von befestigten Häusern, Gebäuden und Objekten, die vom Gegner zu Schartenständen und Stützpunkten umgewandelt werden“, schreibt ein unbekannter Stratege.
In solchen Fällen sei die Offensive durch größere Truppen unmöglich, weshalb nun „kleinere Gruppen der Infanterie die Kriegsarena betreten“.
Des Weiteren wird im Dokument die Arbeit von Scharfschützen beschrieben, die sich beispielweise auf Kränen und in Schornsteinen versteckten und öfters systematisch ganze Gefechtsstände der Wehrmacht zerstörten. Insgesamt hätten Scharfschützen der 62. Armee rund 10 000 Offiziere und Wehrmachtsoldaten in Stalingrad getötet.
Einer der berühmtesten Scharfschützen war Wassili Grigorjewitsch Saizew, der sich besonders während der Schlacht von Stalingrad auszeichnete und in den ersten drei Monaten 240 deutsche Soldaten getötet haben soll.
Ein weiteres veröffentlichtes Dokument ist ein auf Deutsch geschriebenes Flugblatt mit dem Titel „An die deutschen Soldaten, die der blutige Hitler in den Mordkessel geworfen hat“, das über deutschen Stellungen abgeworfen wurde.
„Schon einen Monat lang steht ihr vor Stalingrad. Was habt ihr erreicht? Zehntausende Deutsche sind vor Stalingrad gefallen, die Stadt aber bleibt und wird eine Sowjetstadt bleiben. Stalingrad bedeutet die Wolga. Und Wolga ist Sowjetrussland. Niemals wird das freiheitsliebende russische Volk Stalingrad hergeben, die Wolga hergeben. Niemals wird es in die Knie vor dem Eindringling – dem faschistischen Deutschland — sinken.“

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR
bleibt angespannt, dabei gibt es eine Tendenz zum Rückgang der Intensität der Beschüsse.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte das Regime der Feuereinstellung nur sechsmal verletzt. Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten im Gebiet von Frunse, Nishneje Losowoje und Kalinowka.
Bei den Beschüssen haben die ukrainischen Streitkräfte verschiedene Arten von Granatwerfern und Schusswaffen verwendet.
Insgesamt hat der Gegner mehr als 20 Geschosse auf das Territorium der Republik abgeschossen. Verluste unter den Soldaten und der Zivilbevölkerung gibt es keine.
Der Gegner nutzt aus, dass die Einheiten der Volksmiliz der LVR den „Schulwaffenstillstand“ streng einhalten und konzentrieren weiter Kräfte und Mittel entlang der Kontaktlinie.
Es wurde festgestellt, dass im Gebiet von Shelobok ein Zug Soldaten sowie Lastwagen und Schützenpanzer eingetroffen sind, um Befestigungsarbeiten durchzuführen.
Außerdem ist in diesem Gebiet eine
Aktivierung von Scharfschützengruppen des Gegners zu bemerken. Ihre hauptsächliche Aufgabe ist es, unsere Soldaten zur Erwiderung des Feuers zu provozieren.
Es gehen weiter Informationen über Fälle von Desertion und nicht kampfbedingten Verlusten der ukrainischen Streitkräfte in der „ATO“-Zone ein, was ein weiteres Mal die äußerst schlechte moralisch-psychische Lage der Soldaten bestätigt.
Im Gebiet von Popasnaja hat der Soldat des 108. Batailons der 10. Gebirgssturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte mit dem Codenamen „Schmel“ den Stationierungsort des Truppenteils verlassen und eine Kalaschnikow und acht Granaten mitgenommen. Um zu
verhindern, dass diese Information durchsickert, wird die Suche nach dem Soldaten durch die Kräfte dieser Einheit durchgeführt.
Uns wurde auch bekannt, dass im Gebiet von Solotoje der Soldat des 109. Bataillons der 10. Brigade Sawtschuk nach einem Konflikt mit dem Kommandeur einer Kompanie Selbstmord beging. Einen Tag zuvor wurde dieser Soldat zur Fahndung ausgeschrieben, da er eigenmächtig den Stationierungsort seiner Einheit verlassen habe.
Solche Fälle sind keine Einzelfälle und werden von den Kommandeuren der Einheiten sorgfältig geheim gehalten.

de.sputniknews.com: Vormarsch nach Deir ez-Zor: Syrische Truppen zerschlagen IS im Euphrat-Tal
Die syrische Regierungsarmee hat mit der Unterstützung der russischen Luftstreitkräfte die IS-Truppen im Euphrat-Tal, rund um Ghanim al-Ali zerschlagen, berichtet das russische Verteidigungsministerium.
„Am 27. August 2017 haben die Regierungstruppen unter Kommando von General Suhail al-Hassan mit der massiven Unterstützung seitens der russischen Luftwaffe die Zerschlagung der wohl effizientesten sowie gut bewaffneten IS-Gruppe im Euphrat-Tal in der Nähe der Stadt Ghanim al-Ali vollendet“, heißt es in der Mitteilung der Behörde.
Im Laufe der Militäroperation seien über 800 Terroristen getötet sowie 13 Panzer, 39 Pickups mit aufmontierten Waffen, 9 Granatenwerfer und andere Artilleriewaffen zerstört worden.
Suhail al-Hassan gilt als der zur Zeit beste Kommandeur der syrischen Armee. Jetzt rücken die syrische Armee und die Volkswehr unter Unterstützung der russischen Luftwaffe nach Deir ez-Zor in drei Richtungen vor. Nach Angaben des syrischen Stabs bündeln IS-Terroristen nun ihre restlichen Kräfte: Die Extremisten aus dem irakischen Mossul und der größte Teil der besonders kampffähigen IS-Einheiten aus dem syrischen Rakka seien in den Raum Deir ez-Zor verlegt worden.

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
Der Gegner erprobt weiter unsere Geduld, indem er das Territorium der Republik mit von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen beschießt.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden 24 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
In Richtung Donezk und Mariupol hat der Gegner Artillerie aller Kalibers, Panzer, Mörser, Schützenpanzer, Schützenpanzerwagen, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet. Auf neun Ortschaften und die umliegenden Gebiete wurden 3 Artilleriegeschosse des Kalibers 152mm, 28 Artilleriegeschosse des Kalibers 122mm, fünf Geschosse des Kalibers 100mm, zwei Panzergeschosse, 19 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 31 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen.
Am aktivsten war die 72. mechanisierte Brigade der ukrainischen Streitkräfte. Die Hälfte der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung in den letzten 24 Stunden entfallen auf die Einheiten dieser Brigade in Awdejewka, die Jasinowataja und die umliegenden Gebiete beschossen haben. Dabei wurde Artillerie des Kalibers 152 und 122mm verwendet.
Die fortgeführte Konzentration von Militärtechnik an der Kontaktlinie durch Einheiten der ukrainischen Streitkräfte steht im Widerspruch zu den Erklärungen der Kiewer Regierung, den Frieden im Donbass wiederherstellen zu wollen.
Bei uns gehen regelmäßig Mitteilungen über
Verlagerungen von Waffen und Militärtechnik ein. So bewegte sich gestern eine Kolonne mit drei Schützenpanzern, einem Panzertransporter, zwei Schützenpanzerwagen, zwei Ural-Lastwagen mit 120mm-Mörsern und zwei Fahrzeugen mit Munition über die zentralen Straßen von Krasnogorowka in Richtung der Positionen im Gebiet von Marjinka. Allem Anschein nach haben die ukrainischen Soldaten vor, mit Hilfe dieser Waffen den „Schulwaffenstillstand“ einzuhalten.
Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte greift zu neuen Listen, um unter Bedingungen von Personalmangel und dem Fehlen von Menschen, die ihr Leben für die Kiewer Oligarchen opfern wollen, die Schützengräben mit „Kanonenfutter“ zu füllen. Im Gebiet von Artjomowsk wird die Ankunft von 1500 Reservisten erwartet, Bürger der Ukraine, die bereits im Rahmen der ersten drei Mobilisierungswellen in der Zone der sogenannten „ATO“ waren. Der Stab der „ATO“ behandelt die Frage einer möglichen
Unterstützung durch Reservisten, um die Einheiten der Ukraine und der Nationalgarde aufzufüllen und um verschiedene Arten von Aufgaben durchzuführen.

Timer-odessa.net: Die Kiewer Fußballmannschaft „Dynamo“ hat aus Angst das Spiel in Mariupol abgesagt
Das für den 26. August geplante Fußballspiel der Mannschaften Dynamo Kiew und FC Mariupol in deren Heimatstadion fand nicht statt aufgrund Fernbleibens der hauptstädtischen Fußballer. Als Grund des Fernbleibens wurde „die verschärfte Situation im Osten des Landes“ genannt.
„Dynamo“ hatte zuerst die Fußballföderation gebeten, das Spiel an einen anderen, sichereren Ort zu verlegen.Jedoch hatten die Fußballfunktionäre entschieden, dass die Situation in Mariupol keine Bedrohung für die Kiewer Fußballer darstelle. Dies erklärte die Führung des FC Mariupol, jedoch entschieden die „Dynamos“ trotzdem nichts zu riskieren und lieber eine technische Niederlage hinzunehmen….
(es sei daran erinnert, dass die Mitarbeiter der OSZE-Beobachtermission, die eigentlich neutral sein soll, von der ukrainischen Seite zu einem Spiel in Mariupol eingeladen worden waren, was diese auch dankend annahmen – Anm. d. Übers.)

de.sputniknews.com: Ukrainisches Wirtschaftsklima enttäuscht die USA
Den ukrainischen Behörden ist es bislang nicht gelungen, ein gutes Investitionsklima im Land zu schaffen. Das sagte der US-Sonderbeauftragte in der Ukraine, Kurt Volker, in einem Interview für den Sender „Prjamij“.
Früher hatte die US-Administration die Ukraine dazu aufgerufen, den Kampf gegen die Korruption zu verstärken sowie politische und wirtschaftliche Reformen im Land durchzuführen.
„Die Entscheidung über die Überwindung der Korruption soll nicht das US-Außenamt treffen sondern die Ukrainer und die ukrainische Geschäftswelt“, so Volker.
Washington bekommt demnach Informationen von amerikanischen Unternehmern, die in der Ukraine tätig sind.
„Wir hoffen sehr, dass ein gutes Wirtschaftsklima entsteht, das wurde in der Ukraine jedoch bislang nicht geschaffen“, schloss der Sonderbeauftragte.

Ukrinform.ua: EU kann der Ukraine 100 Mio. Euro für Energieeffizienz bereitstellen
Der EU-Kommissar für Europäische Nachbarschaftspolitik und Erweiterungsverhandlungen, Johannes Hahn, EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker, EU-Ratspräsident Donald Tusk und der Chef von Support Group for Ukraine bei der EU-Kommission Peter Wagner sind bereit, den Energieeffizienzfonds der Ukraine zu finanzieren.
Das erklärte der Vizepremier und Minister für regionale Entwicklung, Bauwesen und kommunale Wirtschaft der Ukraine Gennadi Subko, berichtet das „Regierungsportal“. Sie seien bereit, den Fond zu finanzieren, mit dem Ziel, Effizienzmaßnahmen zu fördern. Die EU könne die erste Tranche in Höhe von 50 Millionen Euro Ende des laufenden Jahres billigen. Anfang des kommenden Jahres könne die Ukraine diese Gelder bekommen, sage Subko. Er teilte weiter mit, dass die EU bereit ist, ein Netz aus 25 regionalen Zentren zu einer kostenlosen Energieberatung der Bürger zu bilden.

de.sputniknews.com: Russische Armee von Import im IT-Bereich völlig unabhängig
Die russischen Streitkräfte haben sich inzwischen völlig vom Import im IT-Bereich befreit, wie der Chef der Hauptverwaltung für die Entwicklung von Informationstechnologien, Maxim Bez, während der Internationalen Militärmesse „Armija 2017“ mitteilte.
„Jetzt kann man sicher sagen, dass die russischen Streitkräfte sich in diesem Bereich von der Import-Abhängigkeit völlig befreit haben. Selbst das Forum ‚Armija 2017‘ hat das bewiesen“, so Bez.
Er wies darauf hin, dass an dem Forum mehr als 1200 Firmen und Organisationen teilnähmen, die über 18.000 Entwicklungen und Technologien im Bereich Verteidigung und Sicherheit vertreten würden.
Die militärtechnische Messe „Armija 2017“ findet vom 22 bis 27. August im „Patriot“-Park bei Moskau statt.

Ukrinform.ua: Vatikan erinnert Russland an Verantwortung für Weltfrieden
Russland hat große Verantwortung für den Frieden in einigen Regionen der Welt. Das sagte der vatikanische Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin nach seiner Rückkehr aus Moskau, berichtet die Deutsche Welle unter Berufung auf Radio Vatikan.
Der Vatikan ist auch laut Parolin über die Lage in der Ukraine „sehr besorgt“. „Der Heilige Stuhl bemüht sich um die humanitären Aspekte, beginnend von der wichtigen Initiative des Papst für die Ukraine … Eines der Themen ist die Freilassung von Gefangenen“, so der Kardinal.
Parolin hatte sich in Russland mit dem russischen Präsidenten Putin getroffen.

de.sputniknews.com: Serbien muss mit ernsthaftem Druck der Nato wegen russischen S-300 rechnen
Serbien will russische Raketenabwehranlagen S-300 kaufen, beide Länder verhandeln bereits über die Lieferbedingungen. Doch die Nato wird wohl ihr Bestes tun, um den Deal platzen zu lassen, meint der Militärexperte und Chefredakteur des russischen Magazins „Nationale Verteidigung“, Igor Korotschenko.
„Die Nato wird diesen Deal mit allen Mitteln behindern, Belgrad unter Druck setzen und erpressen mit Blick auf Serbiens Interesse am EU-Beitritt“, sagte Korotschenko in einem Gespräch mit Sputnik.
„Der Kampf wird kein Kinderspiel sein. Belgrad wird massiv unter Druck gesetzt, um diesen Vertrag zu torpedieren“.
Für die nationale Sicherheit Serbiens, das 1999 von der Nato bombardiert worden sei, sei die Stärkung der eigenen Flugabwehr ein grundlegendes Element. „Deswegen ist das Interesse Serbiens an russischen Flugabwehrraketenkomplexen S-300 sehr groß“. Moskau und Belgrad verhandeln aktiv sowohl über die Lieferung von S-300 als auch von Kampfflugzeugen Mig-29. Das Problem bei den Deal ist dem Experten zufolge nur die Frage, wie Serbien für diese Technik zahlen wird. „Sollte dieser Vertrag umgesetzt werden, wird das zu einem sehr ernsthaften geopolitischen Schritt“.

Dan-news.info: Gratulation des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko zum Tag des Bergmanns
Sehr geehrte Arbeiter und Veteranen der Kohlebranche, von ganzem Herzen gratuliere ich Ihnen zum Berufsfeiertag – zum Tag des Bergmann
s!
Die Bedeutung der Bergmannsarbeit im Donbass kann nicht
hoch genug geschätzt werden. Unser ganzes Gebiet lebt und entwickelt sich dank der Arbeit der Kohlearbeiter und unsere Geschichte und die Zukunft des Landes ist mit der Förderung des schwarzen Goldes verbunden. Ihr Beruf ist auf Identifikation mit dem Beruf, Hartnäckigkeit, Kraft und Können gegründet. Sie riskieren Ihr Leben, damit im jedem Haus des Donbass Wärme und Licht ist. Von mir persönlich und von allen Einwohnern der Donezker Volksrepublik will ich Ihnen für Ihre tägliche Heldentat bei der Arbeit danken!
Heute leben wir im Kriegszustand und unter einer sehr scharfen Blockade, die dem Bereich großen Schaden zufügt. Aber selbst unter solchen Bedingungen beweisen die Bergleute – es gibt keine Hindernisse, die
Sie Bergleute nicht überwinden könnten! Von den staatlichen Kohleunternehmen wird die Vorbereitung von etwa 34 km zu öffnenden und vorzubereitenden Abbaustätten durchgeführt, was es schon erlaubt hat, vier neue Abbaustellen in Betrieb zu nehmen. Bis Ende des Jahres werden weitere neun Stollen vorbereitet. Innerhalb von acht Monaten haben die Bergleute praktisch vier Millionen Tonnen Kohle gefördert. Die stabile Arbeit bei der Förderung erlaubt es dem Staat, die sozialen Verpflichtungen gegenüber den Bergwerkskollektiven zu erfüllen.
Meine Lieben, ich wünsche Ihnen sichere Ab- und Aufstiege, Zuversicht und Stabilität, Frieden und Gutes. Weiche Kohle! Zum Feiertag!
Das Oberhaupt der Donezker Volksrepublik Alexandr Sachartschenko

de.sputniknews.com: Syrische Armee stimmt IS-Abzug von syrisch-libanesischer Grenze zu
Der Libanon, die syrischen Truppen sowie die Hisbollah-Miliz haben eine Waffenruhe im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ an der syrisch-libanesischen Grenze verkündet. Außerdem hat die syrische Regierungsarmee dem Abzug der übriggeblieben IS-Milizen aus der Region zugestimmt, meldet die Agentur Sana unter Berufung auf eine Militärquelle.
Am Freitag haben alle Parteien der Militäroperation eine einseitige Waffenruhe verkündet, um mit den IS-Terroristen Verhandlungen (unter anderem über IS-Geiseln) zu führen. Dabei habe die Hisbollah, die derzeit zusammen mit der syrischen Armee agiert, einen Deal mit der IS-Miliz erzielt.
Um das Leben des Militärs, der Verbündeten und der Zivilbevölkerung zu bewahren, sei demnach beschlossen worden, die verbleibenden IS-Kämpfer sich in Richtung der östlichen Region Syriens zurückziehen zu lassen. Das Abkommen sei vom syrischen Kommando gebilligt worden.
Die Terroristen hätten sich dabei nur deshalb darauf eingelassen, da sie derzeit eingekesselt seien und der IS ohnehin seine restlichen Kräfte gen Osten verlege. So seien Extremisten aus dem irakischen Mossul und der größte Teil der besonders kampffähigen IS-Einheiten aus dem syrischen Rakka in den Raum Deir ez-Zor verlegt worden.
Zuvor war berichtet worden, dass die syrische Regierungsarmee mit Unterstützung der russischen Luftstreitkräfte die IS-Truppen im Euphrat-Tal zerschlagen hat. Syrische Truppen und die Volkswehr rücken nach Deir ez-Zor in drei Richtungen vor.

Dan-news.info: Die Einwohner von Gorlowka haben heute den Tag ihrer Stadt gefeiert , indem sie mit Transparenten durch die Stadt gegangen sind und Blumen am Denkmal für den Ingenieur Pjotr Gorlow niedergelegt haben, dessen Namen die Stadt trägt. Dies teilte der Pressedienst der Stadtverwaltung mit.
„Heute am 27. August fand in Gorlowka ein festlicher Zug statt. Etwa 2000 Einwohner verschiedenen Alters, die Transparente mit der Bezeichnung der Bezirke, Organisationen, Einrichtungen und Unternehmen der Stadt sowie Fahnen trugen, zogen festlich vom Platz des Sieges zum Denkmal des Gründers der Stadt – Pjotr Gorlow“, teilte das Bürgermeisteramt mit.
Die Kolonne wurde vom Bürgermeister der Stadt Iwan Prichodko angeführt. Am Denkmal fand eine festliche Veranstaltung mit Auszeichnung von Kollektiven kommunaler Unternehmen, Organisationen und Einrichtungen der Stadt statt und eine Initiativgruppe stellte der Öffentlichkeit den Stadtteil Nikotowka vor.
„Auf ewig von Gott geschütztes Land. Land, das mit dem Blut der Gorlowker getränkt ist. Ein Land von Arbeitern. Was ist dieser Geburtstag der Stadt? Es ist der Geburtstag und der Feiertag jedes Gorlowkers, von Menschen der Arbeit, von Menschen des Muts. Deshalb begreifen wir heute an diesem Feiertag, in einem weiteren von uns durchlebten schweren Jahr, dass wir einen neuen, großen und hellen Staat aufbauen. Leider ist der Weg zur Unabhängigkeit steinig. Ich will den Arbeitern, den Gorlowkern gratulieren, den Gorlowkern, Einwohnern einer Stadt des militärischen Ruhms, Glückwünsche zum Feiertag“, sagte Prichodko.
Nach dem festlichen Teil wurden Blumen am Denkmal für Gorlow niedergelegt. Im Verlauf des Tages finden in der Stadt auch ein Fußballturnier und ein Motocross-Wettbewerb statt.
Wir erinnern daran, dass Gorlowka nach Fläche und Bevölkerungszahl die drittgrößte Stadt der DVR ist. Sie wurde 1779 gegründet, die heutige Bezeichnung erhielt sie im 19. Jahrhundert zu Ehren des russischen Ingenieurs und Geologen Pjotr Gorlow, der sich mit der Kohleförderung im Donbass befasste. Wie bei der Mehrheit der Ortschaften des Donbass wird der Geburtstag von Gorlowka am einem der bedeutsamsten Feiertage für die Einwohner der Region gefeiert – am Tag des Bergmanns.

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