Presseschau vom 24.08.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends / nachts:

de.sputniknews.com: 85 Tage Wartezeit: USA empfehlen Russen Visabeantragung in Drittländern
Angesichts der beschränkten Visavergabe und riesiger Warteschlangen in Russland empfiehlt die US-Botschaft den Russen, amerikanische Einreisevisa in dritten Ländern zu beantragen.
„Ein Konsulatsbeamter entscheidet über jeden Visumsantrag individuell nach amerikanischem Recht. Das US-Gesetz verbietet den russischen Bürgern nicht, das Visum in einem anderen Land zu beantragen“, teilte die amerikanische Botschaft in Moskau am Mittwoch mit.
Die USA setzen ab dem 23. August die Ausstellung von Nicht-Immigrationsvisa in Russland aus. Die amerikanische Botschaft in Moskau führte die Entscheidung auf den von Russland geforderten Personalabbau zurück. Ab dem 1. September soll die Ausstellung wiederaufgenommen werden, allerdings nur in Moskau.
Infolge dessen verlängerte sich die Wartezeit für ein Touristen- und Geschäftsvisum in Russland auf 85 Tage.
Als „bequemere“ Alternativen empfiehlt nun die Moskauer US-Botschaft, amerikanische Einreisevisa in Kiew, Peking (jeweils vier Tage), Tiflis (acht Tage) oder Astana (23 Tage) zu beantragen.
Ende Juli hatte Russland von den USA gefordert, die zahlenmäßige Stärke des diplomatischen und technischen Personals der US-Botschaft in Moskau und der Generalkonsulate in Sankt Petersburg, Jekaterinburg und Wladiwostok bis zum 1. September auf 455 Menschen zu reduzieren und so in Übereinstimmung mit der Personalstärke der russischen Vertretungen in den USA zu bringen.
Damit reagierte Moskau auf die Ausweisung von Dutzenden russischen Diplomaten aus den USA im Dezember 2016. Laut dem russischen Präsidenten Wladimir Putin müssen insgesamt 755 Mitarbeiter diplomatischer Missionen der USA Russland verlassen.

Dnr-news.com: Die Okkupationsmacht in Kramatorsk feierte den Tag der ukrainischen Flagge
Die Okkupanten des Kiewer Regimes organisierten heute, am 23. August, eine Kundgebung zum Tag der Staatsflagge. An der Veranstaltung am Schewtschenko-Denkmal nahmen der Bürgermeister der Stadt, Kämpfer der „ATO“ und auch Schulkinder in ukrainischer Tracht teil.
Die Kundgebung dauerte etwa eine halbe Stunde und schloss mit dem Singen der Hymne der Ukraine.
Anlässlich des ukrainischen Feiertages veranstaltete die Okkupationsregierung in der Zentralen Kinderbibliothek „A. S. Puschkin“ eine Unterrichtsstunde für Kinder der Kindergärten von Kramatorsk zum Thema der Staatssymbolik der Ukraine.
„Die jungen Leser sahen eine Mutimedia-Präsentation, hörten Gedichte und Lieder über die Ukraine und, als Zeichen der Hingabe an die Heimat, malten aus kleinen Herzen ein großes Herz auf der Karte um die Ukraine, um ihre grenzenlose Liebe zu ihr auszudrücken“, berichteten die Organisatoren.
Außerdem hängten örtliche „ATO“-Veteranen im zweiten Versuch an einem 14-etagigen Haus eine große gelb-blaue Flagge auf.
Die Bewohner des besagten Hauses, in der Park-Straße 81, wo die „ATO“-Leute versuchten die ukrainische Flagge aufzuhängen, sind sich sicher, dass die Flagge gestohlen worden war und schrieben einen Brief an die Rechtsschutzorgane mit der Forderung, das Anbringen der Flagge auf dem Dach des Hauses zu verbieten.

de.sputniknews.com: Ukrainisches Verteidigungsamt bestätigt Erhalt tödlicher Waffen „nur aus Litauen“
Obwohl die Ukraine laut ihrem Verteidigungsminister Stepan Poltorak damit rechnet, dass ihre Partnerländer es mit letalen Waffen versorgen werden, hat dies bisher nur Litauen getan.
„Wir haben alle Länder der Welt darum gebeten, uns letale Waffen zur Verfügung zu stellen. Derweil hat nur Litauen uns Hilfe in Form letaler Waffen geleistet“, zitiert die Agentur UNIAN Poltorak bei einem Pressegespräch.
Kiew erwarte nach wie vor Lieferungen von letalen Waffen und sei dazu bereit, diese zu erhalten. Dafür sei aber eine Entscheidung der Partnerländer erforderlich, wobei die Ukraine auf eine derartige Unterstützung hoffe, so der Minister.
Bisher gab die litauische Seite keine Kommentare dazu ab.
Zuvor hatte die Agentur Ukrinform unter Verweis auf die UN-Datenbank „Information über globalen Terrorismus“ mitgeteilt, dass Vilnius im Jahr 2016 Kiew mit 146 Einheiten letaler Waffen aus Sowjetproduktion beliefert habe.
Es soll sich hierbei um 60 großkalibrige Maschinengewehre von Wladimirow (die als Bordwaffe von Kampf- und Schützenpanzern eingesetzt werden) sowie 86 schwere Maschinengewehre Degtjarjow-Schpagin handeln.
Russland hatte mehrmals vor der Lieferung von Waffen an die Ukraine gewarnt und diese als Schritt zur weiteren Eskalation der Krise im Donbass beurteilt.
Diese Meinung teilt auch die Mehrheit der europäischen Politiker. So hatte der Ex-Außenminister und jetzige Präsident Deutschlands, Frank Walter Steinmeier, Waffenlieferungen an Kiew für eine riskante und kontraproduktive Lösung des Konflikts gehalten.

Lug-info.com: Mitteilungen des bevollmächtigten Vertreters der LVR bei den Minsker Verhandlungen Wladislaw Dejnego
Im Zusammenhang mit dem Näherkommen des Schuljahr
esbeginns hat die Kontaktgruppe auf der Sitzung am 23. August in Minsk einen Text einer gemeinsamen Erklärung über eine vollständige, bedingungslose und unbefristete Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung ab 0:00 am 25. August vereinbart.
Die LVR ist ohne Zweifel ein Anhänger einer vollständigen Stabilisierung der Lage an der Abgrenzungslinie. Die Kinder des Donbass müssen die Möglichkeit haben, in einer ruhigen Lage mit dem Unterricht zu beginnen, unabhängig davon, auf welcher Seite der Abgrenzungslinie sie leben.

Gestern haben die Regierungschefs der Länder der „normannischen Vier“ während telefonischer Konsultationen die Initiative der OSZE unterstützt, was der in Minsk getroffenen Entscheidung besonderes Gewichtig gibt und die Hoffnung, dass der Waffenstillstand einen nachhaltigen Charakter haben wird und es erlauben wird, Bedingungen für die Entwicklung einer politischen Lösung des Konflikts auf dem Weg einer vollständigen Realisierung der Minsker Vereinbarungen zu schaffen.

de.sputniknews.com: Putin: Russland schätzt „vertrauensvollen Dialog“ mit Vatikan sehr
Russland schätzt laut Präsident Wladimir Putin den vertrauensvollen und konstruktiven Dialog mit dem Vatikan sehr und ist froh, die zwischenkirchlichen Kontakte weiter fortzusetzen.
„Wir würdigen den vertrauensvollen und konstruktiven Dialog, der zwischen dem Heiligen Stuhl und Russland entstanden ist. Konsequent umgesetzt werden auch die Vereinbarungen, die bei meinen Kontakten mit Papst Franziskus erzielt wurden, und wir sind sehr froh, den zwischenkirchlichen Dialog weiter fortzusetzen“, sagte Putin am Mittwoch in Sotschi bei seinem Treffen mit dem Staatssekretär des Vatikans, Pietro Kardinal Parolin.
Parolin dankte Putin für die Möglichkeit, ihn zu treffen, und übermittelte Grüße von Papst Franziskus, der „Ihre Treffen im Gedächtnis behält“.
Laut dem Kardinal verläuft das jetzige Treffen zu einem sehr wichtigen Moment. Er meint damit seinen eigenen Worten zufolge sowohl die bilateralen Beziehungen auf staatlicher Ebene als auch die zwischen dem Heiligen Stuhl und der russisch-orthodoxen Kirche.
Was den zwischenkirchlichen Dialog anbelangt, äußerte Kardinal Parolin seine Zufriedenheit über den Verlauf seiner Entwicklung sowie die Umsetzung verschiedener Initiativen, die auf einen Ausbau des Zusammenwirkens abzielten.
Als positives Beispiel dafür führte er das am Dienstag unterzeichnete Abkommen über den visafreien Verkehr für Diplomaten an.
Zudem verwies Kardinal Parolin auf das im Jahr 2016 in Havanna stattgefundene Treffen zwischen dem Patriarchen Kyrill von Moskau und ganz Russland und dem Papst Franziskus, sowie auf die Übertragung von Reliquien des Heiligen Nikolaus von Myra nach Russland.
„Dafür möchte ich sowohl Ihnen als auch Papst Franziskus im Namen aller Christen in Russland danken“, betonte Putin.

de.sputniknews.com: Kiews neue Einreise-Regeln für russische Bürger bekannt – Zeitung
Kiew wird keine Visumspflicht für russische Bürger einführen, dafür aber die Einreiseregeln verschärfen. Dies berichtet die Zeitung „Kommersant“ unter Berufung auf eigene Quellen in der ukrainischen Regierung und im Parlament.
So würden russische Bürger in Zukunft nur mit biometrischen Pässen die Grenze zur Ukraine passieren können. Vorher werde man zudem ein Formular auf der Webseite des ukrainischen Außenministeriums ausfüllen müssen.
In dem Formular sollen entweder auf Ukrainisch oder Englisch persönliche Informationen angegeben werden, wie etwa Beruf bzw. derzeitige Beschäftigung sowie Ziel der Reise und die Städte, die man zu besuchen plane.
„In Zukunft wird man die Behörden einen Monat im Voraus über die Reise in Kenntnis setzen müssen – außer in Fällen wie Krankheit oder Tod eines Verwandten“, zitiert die Zeitung ihre Quelle.
Der wichtigste Grund, warum Kiew die Idee der Visumspflicht mit Russland verworfen habe, seien die Bedenken über die ukrainischen Bürger auf der Krim gewesen.
„Wenn wir die Visafreiheit mit Russland aufheben würden, wäre es für diese Menschen nicht mehr möglich, ohne Hindernisse in unser Land zu kommen“, sagte der ukrainische Vize-Minister für okkupierte Regionen, Juri Grymtschak.
Die ukrainische Regierung soll laut den Quellen diese Neuregelungen noch bis zum 1. September beschließen.
Eine Aufhebung der Visafreiheit mit Russland ist in der Ukraine schon seit Längerem im Gespräch. Der ukrainische Parlamentssprecher Andrej Parubij hatte sie noch im Oktober 2016 vorgeschlagen. Anfang 2017 brachte er dann einen entsprechenden Gesetzesentwurf im Parlament ein.
Im vergangenen Mai hatte auch der Kiewer Abgeordnete Maxim Burbak von der nationalistischen „Volksfront“ vorgeschlagen, sich mit einer Visum-Pflicht völlig und endgültig von Russland abzuschotten. Kiew müsse nämlich, so Burbak, „alle denkbaren Maßnahmen ergreifen, um den ‚Aggressor‘ einen hohen Preis zahlen zu lassen“.
Jährlich reisen etwa vier Millionen Ukrainer nach Russland ein. Laut einigen inoffiziellen Studien befinden sich derzeit bis zu fünf Millionen ukrainischer Gelegenheitsarbeiter in Russland. Der Kreml schätzte diesen möglichen Schritt als Eigentor der Ukraine ein.

Vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden achtmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Perwomajsk, Slawjanoserbsk, Kalinowo, Shelobok, Kalinowka und Logwinowo.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.

rusvesna.su: Zum „Tag der Unabhängigkeit!“ über Kramatorsk wehte die Flagge der DVR
In der Agentur von rusvesna gingen Beweise der Arbeit der Patrioten des Donbass ein – heute wehte über Kramatorsk die Flagge der Donezker Volksrepublik.
Sie war auf dem Schulgebäude der 17. Schule auf der Kim-Straße im Zentrum der Stadt angebracht(nach der ungesetzlichen Umbenennung Aeroklubnaja-Straße – Anm. d. Red.). Dies ist eine der zentralen Straßen der Stadt, hier führen viele Linien der öffentlichen Verkehrsbetriebe, an dieser Straße liegt das zentrale städtische Krankenhaus von Kramatorsk, das bedeutet, dass heute auf dem Weg zur Arbeit tausende Kramatorsker die Flagge der DVR sehen werden.
Wir erinnern daran, dass heute in der Ukraine der so genannte Unabhängigkeitstag gefeiert wird.
Unter den Bedingungen der totalen Überwachung von Andersdenkenden durch den SBU erfordert gerade in Slawjansk und Kramatorsk ein solcher Schritt jede Menge Mut. Und es ist auch eine weitere Erinnerung daran, dass Kramatorsk, so wie viele andere Städte im Norden des ehemaligen Donezker Oblast, aktiven Widerstand gegen die ukrainische Armee und die Neofaschisten im Jahr 2014 leistete, beim Referendum abstimmte und integraler Bestandteil der DVR sind und des großen Donbass, der nicht durch den Putsch der Banderaleute bezwungen werden konnte.

ukrinform.ua: Familie Poroschenko und Regierungsmitglieder beten für Ukraine
Der Präsident der Ukraine Petro Poroschenko hat gemeinsam mit Ehefrau Maryna und den Kindern am Tag der Unabhängigkeit für die Ukraine gebetet. Das „Gebet für die Ukraine“ fand in der Kyiwer Sophienkathedrale statt, meldet die Pressestelle des Staatsoberhaupts.
Am Gottesdienst beteiligten sich auch Parlamentschef Andrij Parubij, Ministerpräsident Wolodymyr Hrojsman, Regierungsmitglieder, der Sekretär des Rates für Nationale Sicherheit und Verteidigung Olexandr Turtschynow und der Bürgermeister von Kiew Wladimir Klitschko.
Für die Ukraine beteten das Oberhaupt der Ukrainischen orthodoxen Kirche (Kiewer Patriarchat) Patriarch Filaret, das Oberhaupt der Ukrainischen orthodoxen Kirche (Moskauer Patriarchat) Metropolit Onufri, Großerzbischof der Ukrainischen griechisch-katholischen Kirche Swjatoslaw Schewtschuk, der Ordinarius der Diözese Kiew-Schytomyr der römisch-katholischen Kirche Vitali Krywyzkyi, das Oberhaupt der jüdischen Gemeinde in Kiew und der Ukraine Rabbiner Jakob Dov Bleich, der Mufti der Verwaltung der Muslime der Ukraine Tamim Achmed und Bischof des Vereins der evangelischen Kirchen Wasyl Raitschynez.

Dan-news.info: „Gegen 8:30 haben die ukrainischen Streitkräfte Lukowo im Telmanowo-Bezirk beschossen. Eine Frau wurde verletzt“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Es wurde mit Artillerie des Kalibers 122mm geschossen.
Die Verwaltung des Telmanowo-Bezirks informierte, dass die Frau eine Splitterverletzung erlitt, sie wurde in ein Krankenhaus eingewiesen.

de.sputniknews.com: Keine Gehaltsspritze? Kiewer Generalstaatsanwalt fordert Rücktritt von Finanzminister
Der ukrainische Generalstaatsanwalt Juri Luzenko hat eigenen Angaben nach in einem Schreiben an den Premierminister Wladimir Groisman den Rücktritt des Finanzministers Alexander Daniljuk gefordert.
„Obwohl die Gehälter der Staatsanwälte ab September erhöht werden müssen, wird dies nicht passieren, weil der Finanzminister verordnet hat, den Haushalt einer Revision zu unterziehen. Dies ist meiner Meinung nach gesetzwidrig. Ich werde mich um jeden Preis darum bemühen, dass der Finanzminister zurücktritt“, zitierte der TV-Sender „112. Ukraina“ Luzenko bei seinem Arbeitsbesuch im Gebiet Dnipropetrowsk.
Am 18. Juli hatte ein Kiewer Bezirksgericht auf Vorschlag der Generalstaatsanwaltschaft den Staatlichen Fiskaldienst beauftragt, das Finanzministerium auf Einhaltung der Steuer- und Devisengesetzgebung in den Jahren 1998 bis 2016 zu prüfen. Zudem hatte die Generalstaatsanwaltschaft ein Strafverfahren gegen den Finanzminister wegen Steuerhinterziehung eingeleitet.
Der Generalstaatsanwaltschaft zufolge hat Daniljuk als Leiter des Koordinationszentrums für Wirtschaftsreformen bei der Verwaltung des damaligen Präsidenten Viktor Janukowitsch in den Jahren 2010-2014 ein Privathaus von 290 Quadratmetern im Gesamtwert von zwei Millionen Griwna (zirka 66.000 Euro) sowie einen BMW Х5 erworben.
Zuvor hatte auch der Rada-Ausschuss für Steuer- und Zollpolitik auf dem Rücktritt Daniljuks beharrt.
Daniljuk bekleidet seit April 2016 den Posten des Finanzministers der Ukraine. Bis zu diesem Zeitpunkt erfüllte er die Funktionen des Vizeleiters der Präsidialverwaltung.

Lug-info.com: Der 68. humanitäre Konvoi des Zivilschutzministeriums Russlands ist heute in Lugansk eingetroffen, teilte der Leiter des Zentrums zur Koordination in Krisensituation des Zivilschutzministeriums der LVR Jewgenij Kazawalow mit.
23 Last wagen haben 444,5 Tonnen Güter in die Republik gebracht, darunter 134,5 Tonnen Kindernahrung, ein Tonne Medikamente, 12 Tonnen medizinisches Material und 297 Tonnen Schulbücher.

de.sputniknews.com: Donbass: Kontaktgruppe vereinbart „Schul-Waffenruhe“
Die Minsker Kontaktgruppe zur Regelung des Donbass-Konflikts hat laut dem russischen Sonderbeauftragten in der Gruppe Boris Gryslow eine Feuerpause in der Region ab dem 25. August – die sogenannte „Schul-Waffenruhe“ – vereinbart.
„Das Hauptergebnis ist, dass es der Kontaktgruppe gelungen ist, über eine Feuereinstellung angesichts des Beginns des neuen Schuljahrs abzustimmen. Wir hoffen darauf, dass die ‚Schul-Waffenruhe‘ verantwortungsbewusst und unbefristet eingehalten wird“, sagte Gryslow am Mittwoch am Rande des Treffens in Minsk gegenüber Journalisten.
Zuvor hatte sich die Kontaktgruppe über den Waffenstillstand entlang der ganzen Berührungslinie vom 24. Juni bis zum 31. August – während der Ernteeinbringung – verständigt.
Am Dienstag hatten die Spitzenpolitiker des Normandie-Formats (Frankeichs, Deutschlands, Russlands und der Ukraine) die von der Kontaktgruppe angekündigte „Schul-Waffenruhe“ bei einem Telefonat unterstützt….

Dan-news.info: Der 68. humanitäre Konvoi des Zivilschutzministeriums der RF ist heute in der Hauptstadt der DVR eingetroffen, teilte das Zivilschutzministerium der DVR mit.
29 Lastwagen haben mehr als 300 Tonnen Kindernahrung sowie Medikamente gebracht.

de.sputniknews.com: Gefängnis wegen Ukraine-Karte ohne Krim?
Die ukrainische Polizei hat ein Strafverfahren eingeleitet, weil im Vorfeld des morgigen Unabhängigkeitstages auf einer Bühne in Boryspil (Gebiet Kiew) eine Landkarte der Ukraine montiert wurde, auf der die Krim nicht eingezeichnet ist. Das teilte die Agentur „Ukrainische Nationale Nachrichten“ am Mittwoch unter Verweis auf Polizeiangaben mit.
Demnach fehlen auf dem Banner zudem die von Kiew abtrünnigen Gebiete im Donbass.
​Das Strafverfahren soll nach dem Artikel „Eingriff in die territoriale Integrität und Unverletzlichkeit der Ukraine“ erfolgen. Die skandalöse Landkarte sei bereits von der Bühne abmontiert worden und diene nun als dinglicher Beweis.
Auf dem Banner soll „Wir sind die Ukraine“ geschrieben gewesen sein. Dies soll bei Internetusern in der ganzen Ukraine eine große Resonanz ausgelöst haben.
Ihren Unabhängigkeitstag begeht die Ukraine am 24. August.

Armiyadnr.su: In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 33 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden 16 Ortschaften der Republik mit Mörsern, Schützenpanzerwagen und Schützenpanzern, Granatwerfern und Schusswaffem beschossen.
In der Folge der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte gab es folgende Schäden (Stand 24. August):
Lukowo, Perwomajskaja-Straße 59 – ein direkter Treffer,
eine Frau erlitt eine Splitterverletzung.
Zusätzliche Informationen werden ermittelt.

de.sputniknews.com: Russische Botschaft in Sudan nennt mögliche Todesursache ihres Botschafters
Der russische Botschafter in Sudan, Mirgajas Schirinski, der am Mittwoch in seiner Residenz in der Hauptstadt Khartum tot aufgefunden worden war, soll Herzprobleme gehabt haben, wie der Sprecher der russischen Botschaft, Sergej Konjaschkin, mitteilte.
„Derzeit gibt es keine offizielle Todesursache, weil es kein offizielles Gutachten gibt, aber bei der Bewertung der äußeren Faktoren, die der Arzt gesehen hat, kann man von Herzproblemen sprechen. Es soll entweder ein Infarkt oder Schlaganfall gewesen sein“, so Konjaschkin.
Zuvor war mitgeteilt worden, dass der russische Botschafter in Sudan, Mirgajas Schirinski, in seiner Residenz in der Hauptstadt Khartum tot aufgefunden worden sei. Laut einem Sprecher der lokalen Polizei soll der russische Botschafter beim Schwimmen im Pool gestorben sein. Man gehe von einem natürlichen Tod aus.

de.sputniknews.com: Washington erläutert Pläne für Beziehungen zu Moskau
Trotz der aktuellen Meinungsverschiedenheiten mit Russland will Washington die Beziehungen zu Moskau verbessern, teilte die Sprecherin des US State Departments, Heather Nauert, in einem Briefing mit.
Nauert will laut eigenen Angaben keine Schilder aufhängen und die Lage in den Beziehungen zwischen den beiden Ländern als „neuen Kalten Krieg“ bezeichnen. Zugleich gab sie zu, zwischen Moskau und Washington gebe es ein „niedriges Vertrauensniveau“.
„Wir wollen das nicht. Wir hätten gern engere Beziehungen mit der Regierung Russlands, zweifellos“, so die Sprecherin.
Als einen der Annäherungspunkte nannte Nauert Syrien.
„Wir haben die Waffenruhe im Südosten Syriens besprochen, die dort unterstützt wird, und wo wir mit Russland zusammenarbeiten. Wir arbeiten weiterhin dafür, dass wir gemeinsame Interessenbereiche haben, an denen wir arbeiten können“, sagte sie.
Dabei äußerte die Sprecherin ihr Bedauern im Zusammenhang damit, dass die Anzahl amerikanischer Diplomaten in Russland reduziert wurde. Ihr zufolge ist das Aufheben der US-Visaausstellung im Land eine notwendige Folge dieser Entscheidung seitens Moskaus.
Am Dienstag erläuterte das russische Außenministerium, die Probleme mit der Ausstellung von US-Visa seien mit der mangelnden Effektivität der Visa-Abteilungen der US-Vertretungen in Russland verbunden…

Dan-news.info: „Am Sonntag, den 27 August, wird aus Anlass der Feiern des Tages der Stadt und des Tages des Bergmanns die Fahrt im kommunalen öffentlichen Verkehr – Trolleybusse, Straßenbahnen und Großraumbussen, die in städtischem Eigentum sind, den ganzen Tag kostenlos sein“, teilte das Bürgermeisteramt von Donezk mit.

de.sputniknews.com: Ukraine-Besuch von Mattis öffnet Möglichkeit für Waffenlieferungen – McCain
Der Besuch des US-Verteidigungsministers James Mattis in der Ukraine öffnet für Washington die Möglichkeit, mit der Lieferung tödlicher Waffen an Kiew zu beginnen. Dies erklärte am Mittwoch der amerikanische Senator John McCain, wie das Portal „The Hill“ berichtet.
„Mattis‘ Besuch bietet den USA eine weitere Möglichkeit, die Ukraine-Politik zu korrigieren und Hilfe zu erweisen in Bezug auf tödliche Verteidigungswaffen“, sagte demnach der Senator. Er bekundete seine Überzeugung, dass Kiew „das braucht, um seine Souveränität und territoriale Integrität zu verteidigen“.
Wie er ferner sagte, dienen die Waffenlieferungen der Gewährleistung der Stabilität und „sind für den Frieden erforderlich“.
Laut McCain hat US-Präsident Donald Trump einen ersten „wesentlichen Schritt“ zur Eindämmung Russlands unternommen, indem er neue Sanktionen gegen das Land verhängte…

Lug-info.com: „In der Nacht auf den 24. August haben die ukrainischen Streitkräfte das Zentrum von Perwomajsk mit Artillerie des Kalibers 122mm beschossen“, teilte die Volksmiliz der LVR mt.
„Das Gemeinsame Zentrum zur Kontrolle und Koordination hat drei nicht detonierte 122mm-Geschosse im Gebiet des zentralen Marktes auf der Straße des 19. Parteitags gefunden. Eines der Geschosse auf der Fahrbahn, zwei auf dem Rand“, teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
„Opfer gibt es nicht. Derzeit laufen technische Arbeiten zur Bergung der Geschosse“, teilte die Volksmiliz mit.

de.sputniknews.com: Ausstellung von US-Visa: Moskau nennt wahren Grund für deren Stopp
Die Entscheidung der USA, die Ausgabe von Visa an russische Bürger einzustellen, ist nicht durch technische, sondern politische Ursachen bedingt. Dies sagte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, am Donnerstag.
„Wie wir verstehen, liegt die Hauptursache dafür nicht in den technischen Schwierigkeiten… Die Basis sind Betrachtungen politischen Charakters“, so Sacharowa während eines Briefings.
Ein anderer Grund könnte mit dem professionellen Niveau der amerikanischen Botschaft verbunden sein, setzte sie fort.
„Wir haben Beispiele genannt, wie Botschaften und Konsulate anderer westlicher Länder, Europas (…) um ein Vielfaches mehr Visa ausstellen und dabei viel weniger Mitarbeiter für die Bearbeitung haben. Deswegen war es anscheinend eine der Aufgaben unserer amerikanischen Kollegen, Unzufriedenheit unter den russischen Bürgern mit Moskaus Handlungen, mit der russischen Außenpolitik hervorzurufen“, betonte die Außenamtssprecherin…

nachmittags:

de.sputniknews.com: Poroschenko: „Euro-Atlantische Autobahn“ führt Ukraine zu EU- und Nato-Beitritt
Das Inkrafttreten des Assoziierungsabkommens der EU mit der Ukraine wird laut dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko zu einer „breiten Euro-Atlantischen Autobahn“, die das Land zur EU- und Nato-Mitgliedschaft führen wird, wie der TV-Sender „112 Ukraina“ berichtet.
„Wir haben nur einen Weg, eine breite Euro-Atlantische Autobahn, die zur Mitgliedschaft in der EU und Nato führt“, zitiert der TV-Sender Poroschenko.
Am Mittwoch hatte Poroschenko erklärt, dass die Ukraine alles Mögliche unternehmen werde, um ein Mitglied der EU und der Nato zu werden.
Am 11. Juli hatte der EU-Rat das Assoziierungsabkommen der EU mit der Ukraine gebilligt.
Im September 2016 hatte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko die Nato um eine engere Kooperation und die Aufnahme der Ukraine in das Programm der sogenannten erweiterten Möglichkeiten gebeten.

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
Wie wir bereits vermutet haben, haben die ukrainischen Soldaten den Einwohnern der Republik in der ihnen eigenen Weise zum „Unabhängigkeits“tag der Ukraine gratuliert.
In Richtung Donezk hat der Gegner Mörser, Schützenpanzer, Schützenpanzerwagen und Schusswaffen verwendet. Auf zehn Ortschaften und die umliegenden Gebiete wurden 31 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 51 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen.
In Richtung Mariupol und Gorlowka hat der Gegner wieder Mörser verschiedenen Kalibers verwendet und 21 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm sowie Granatwerfer und Schusswaffen auf sechs Ortschaften und die umliegenden Gebiete abgeschossen.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden 33 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
Das Kommando der Streitkräfte der DVR begrüßt die erreichten Vereinbarungen über eine vollständige Feuereinstellung ab 0
0:00 Uhr am 25. August aufrichtig. Gleichzeitig merke ich an, dass unsere Einheiten das Regime der „Ruhe“ ohne irgendwelche zusätzlichen Vereinbarungen einhalten. Aber der sogenannte „Brotwaffenstillstand“ hat den Unwillen der ukrainischen Seite gezeigt, auf einem Weg der friedlichen Regelung des Konflikts zu gehen. Leider muss man zugeben, dass ein Regime der vollständigen Feuereinstellung vielfach in Kraft gesetzt wurde, aber immer vom ukrainischen Militärkommando gebrochen wurde.
Selbst jetzt sehen wir, wie Präsident Poroschenko auf dem Hintergrund der von der Führung der Ukraine demonstrierten Pläne über eine „Reintegration“ des Donbass über die Entsendung von 67 Stück Militärtechnik, die auf einer Ausstellung in Kiew gezeigt werden, in die „ATO“-Zone spricht. Darunter sind: Panzer, selbstfahrende Artilleriegeschütze und Panzerfahrzeuge. Dieser Schritt widerspricht deutlich dem Friedensplan.
Die Bereitschaft zur Einhaltung des gestern unterzeichneten „Schulwaffenstillstands“ haben die ukrainischen Faschisten heute Morgen „bestätigt“ und auf diese Weise den „Unabhängigkeits“tag der Ukraine begangen. Um 08:30 wurde von den Positionen der 59. Panzergrenadierbrigade im Gebiet von Samoshnoje ein Beschuss mit Artillerie des Kalibers 122mm auf Lukowo im Telmanowo-Bezirk der Republik durchgeführt. Auf die Ortschaft wurden acht Geschosse abgeschossen. In der Folge von zwei direkten Treffern wurde ein Wohnhaus in der Perwomajskaja-Straße 59 vollständig zerstört, die alte Frau Walentina Iljinitschna Rese, geb. 1944, wurde verletzt. Außerdem wurden sechs weitere Häuser in der Perwomajskaja-Straße 52, 53, 57, 60, 61, 63 beschädigt.
Direkt danach haben die ukrainischen Soldaten von denselben Positionen aus das Feuer mit Mörsern auf Nikolawka eröffnet. Insgesamt wurden auf die Ortschaft sechs Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgeschossen.
Auf diese Weise bedeutsame Daten zu feiern ist für die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte und der Nationalgarde eine normale Praxis. Eines der letzten Beispiele ist der Artilleriebeschuss auf das Zentrum von Besymennoje durch Kämpfer einer terroristischen Organisation aus dem Regiment „Asow“ am 9. Mai dieses Jahres.
Während sich die einen ukrainischen Soldaten zerstreuen, indem sie friedliche Bürger ermorden und ihre Häuser zerstören, pressen andere aus der Armee alles heraus, was möglich ist, um dann ihre Entlassung zu beantragen und im Überfluss zu leben. So haben nach uns vorliegenden Informationen die Kommandeure von zwei Gebirgsjägerbataillonen und eines Panzerbataillons der 128. Gebirgsjägerbrigade, die Positionen in Richtung Gorlowka einnehmen, beschlossen die Situation zu nutzen und haben die Hälfte des Treibstoffs, der von den rückwärtigen des Stabs der „ATO“ im Rahmen der Vorbereitung zur Aktivierung in diesem Abschnitt geliefert wurde, weiterverkauft. Im Zusammenhang damit wird eine komplexe Überprüfung aller Einheiten der 128. Brigade durchgeführt. Die drei Bataillonskommandeure wurden für die Zeit der Überprüfung von ihren Funktionen abgelöst, die Frage der Aufnahme von Strafverfahren gegen sie wird behandelt.

Da sie die Unausweichlichkeit einer strafrechtlichen Verfolgung kennen, führen die Kommandeure dieser Bataillone Verhandlungen mit ihren Komplizen, Freiwilligen, um Unterstützung von Seiten gesellschaftlicher Organisationen von Veteranen der „ATO“ zu erhalten, um so Druck auf die Rechtsschutzorgane auszuüben.

de.sputniknews.com: 68. Hilfskonvoi aus Russland in Ukraine eingetroffen
Ein weiterer, bereits der 68. Hilfskonvoi aus Russland ist am Donnerstag im Donezbecken (Donbass) eingetroffen. Insgesamt 750 Tonnen Lebensmittel, Babynahrung und Medikamente haben russische Laster des Katastrophenschutzministeriums in die ostukrainische Kriegsregion gebracht.
Die Hilfsgüter sollen nach Donezk und Lugansk gebracht werden, teilte der Katastrophenschutz in Moskau mit. Der Konvoi war in die Ukraine aufgebrochen, nachdem die Staats- und Regierungschefs des so genannten Normandie-Quartetts (Wladimir Putin, Emmanuel Macron, Angela Merkel und Petro Poroschenko) eine neue Waffenruhe für das Kriegsgebiet vereinbart hatten.
Nach Angaben der russischen Behörde wurden der Hilfstransport und die entsprechenden Frachtpapiere von ukrainischen Zollbeamten kontrolliert. Der ukrainische Grenzschutz teilte seinerseits mit, den Konvoi „visuell kontrolliert“ zu haben…

Dnr-online.ru: Heute fand im Kujbyschew-Kulturpalast eine feierliche Versammlung aus Anlass des Jahrestags der Gründung der Einheit für besondere Rettungsarbeiten mit besonderem Risiko „Legion“ des Zivilschutzministeriums der DVR statt. An der Veranstaltung nahmen das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko, der Zivilschutzminister der DVR Aelxej Kostrubizkij, der Kommandeur des Bataillons Legion“ Sergej Sawdowejew und Ehrengäste aus der RF teil.
„Heute erinnere ich mich an das Jahr 2014. Die Kämpfe in Schachtjorsk, Shehnoje, Ilowajsk, Uglegorsk, Debalzewo. Ich erinnere mich, wie wir eine Dose Büchsenfleisch für alle aufteilten.
Ich bin stolz darauf, dass ich euch in meinem Leben begegnet bin. Ihr seid echte Helden. Im Frieden und im Kampf ist es große Freude und Stolz, mit euch zusammen zu gehen.
Ich bin überzeugt, dass wir bereit sind, unser Leben für den Donbass zu geben. Wie es im Film „Offiziere“ heißt, ist es unser Beruf die Heimat und das Volk zu verteidigen. Ihr erfüllt mit Ehre eure Pflicht als Bürger. Wir werden alles für unseren Sieg tun, dass über uns ein friedlicher Himmel sein wird. Ich gratuliere euch zum Tag der Gründung eures Bataillons“, sagte Alexandr Sachartschenko zu den Anwesenden.

Dann ehrten alle Anwesenden das Andenken der gefallenen Soldaten der Einheit „Legion“ mit einer Schweigeminute.
„In den letzten zwei Jahren ist die Einheit „Legion“ wesentlich gewachsen. In dieser Zeit haben wir vieles getan, aber es steht noch sehr viel zu tun bevor. Unser Land zu befreien.
Ich wünsche, dass wir unsere Genossen lebendig und gesund sehen und uns nur zu guten Anlässen treffen.
Und dass jeder von euch lebend nach Hause zurückkehrt. Zum Feiertag!, sagte Alexej Kostrubizkij.
Für Mut bei der Erfüllung der militärischen Pflicht wurde Soldaten der Einheit, die sich ausgezeichnet haben, die Medaille „Für Mut im Kampf“ überreicht. Ein Soldat erhielt eine außerordentliche Beförderung.
Außerdem zeichnete Alexej Kostrubizkij elf Mitarbeiter von „Legion“ mit Ehrenurkunden des Zivilschutzministeriums der DVR wegen Kühnheit und Selbstlosigkeit aus.
Wegen einwandfreien Dienstes und beispielhafter Erfüllung der dienstlichen Pflicht wurden durch einen Erlass des Innenministeriums der DVR Sergej Sawdowejew und fünf Soldaten der Einheit mit Schusswaffen ausgezeichnet.
Allen Anwesenden gratulierte Sergej Sawdowejew:
„Im Saal sitzen unsere Freunde, mit denen wir gemeinsam gekämpft haben. Weil wir eine Familie sind, kommen wir mit allem zurecht. Erfolg euch, Geduld und Geschlossenheit“.
Die feierliche Veranstaltung endete mit einem Festkonzert unter Beteiligung von Künstlern der Republik und der RF.

de.sputniknews.com: Moskau wird weitere Front aufgedrängt – Transnistrien
Die Regierung Moldawiens hat die UNO aufgefordert, den Abzug der russischen Friedenskräfte aus der Region Transnistrien voranzubringen, schreibt die Zeitung „Nesawissimaja Gaseta“ am Donnerstag.
Von einem neuen Konflikt, der in Transnistrien ausbrechen könnte, spricht man sowohl in Chişinău als auch in Tiraspol. Der Präsident Moldawiens, Igor Dodon, lässt sich die Position des Ministerkabinetts nicht gefallen und versuchte jüngst, die Einwohner an beiden Ufern des Dnisters zu beruhigen, indem er versicherte, er würde den Streitkräften nie den Befehl zu Kriegshandlungen in Transnistrien erteilen. Allerdings räumte der Staatschef ein, dass es „ein Szenario gibt, von dem in letzter Zeit immer öfter gesprochen wird, und das die Stationierung von ausländischen Truppen am Dnister vorsieht, höchstwahrscheinlich von Nato-Kräften“.
Er schloss „Versuche“ nicht aus, „den Transnistrien-Konflikt künstlich zu ‚enteisen‘, um Russland zu provozieren und dadurch eine neue instabile Zone entstehen zu lassen“. Die einzige Möglichkeit „für unser Überleben als souveräner und unabhängiger Staat wäre die Nichtbeteiligung an dieser neuen geopolitischen Konfrontation“, betonte Dodon.
Moldawien hatte gestern die UNO gebeten, die Frage des vollständigen Abzugs der russischen Militärs aus Transnistrien auf die Tagesordnung der am 12. September beginnenden UN-Vollversammlung zu setzen, und zwar mit der Begründung, dass ihr Aufenthalt in Transnistrien „gefährlich für die Aufrechterhaltung des Friedens und der Sicherheit in der Welt ist“.
Der Parlamentsvorsitzende Andrian Kandu erläuterte seinerseits:
„Seit 25 Jahren macht uns Russland unter dem Vorwand der Friedensmission Angst, indem es auf unserem Territorium seine Truppen und Militärtechnik illegal stationiert.“ Präsident Dodon ist mit dieser Haltung nicht einverstanden. „Eine Abschaffung der Friedensmission kommt nicht infrage – sie hat Frieden in die Region gebracht. Die Friedenskräfte waren gemäß einem entsprechenden Abkommen nach Transnistrien gekommen, das 1992 die Präsidenten Moldawiens und Russlands unterzeichnet hatten. Und die Operative Gruppe der russischen Truppen wird das Territorium Moldawiens nach der endgültigen Regelung des Transnistrien-Konflikts verlassen.“
Zuvor hatte das Verfassungsgericht Moldawiens den Aufenthalt der russischen Truppen in Transnistrien als verfassungswidrig eingestuft. Die Regierung Moldawiens warf den russischen Friedensstiftern Sympathien für das separatistische Regime in Tiraspol vor.
Präsident Igor Dodon erklärte in einem Interview für die Nachrichtenagentur IPN, dass die Regierungskoalition (de facto die Demokratische Partei) „zwar keinen umfassenden Krieg braucht, aber eine Provokation gegenüber Transnistrien im Vorfeld der für 2018 anberaumten Präsidentschaftswahl in Russland sowie der Parlamentswahl in Moldawien wäre ein gewinnsicherer Schritt. Denn dadurch würden die Beziehungen zwischen Moskau und Brüssel zusätzlich belastet, was einige Politiker in den USA auch anstreben.“
Dabei gibt es in Chişinău große Kontroversen zwischen dem Staatschef einerseits und der Regierung und der Parlamentsmehrheit andererseits. Dodon plädiert für die Entwicklung der Beziehungen sowohl mit zum Osten als auch zum Westen, während die Regierungsallianz auf der Annäherung mit der EU, den USA und der Nato besteht. Die Regierung lehnt Dodons entsprechende Initiativen ab, und der Präsident besitzt nicht genug Vollmachten, um sie selbst voranzubringen, weil Moldawien eine Parlamentsrepublik ist.
Zwischen Moskau und Chişinău gibt es noch ein weiteres Abkommen von 1994, dem zufolge der Abzug der russischen Truppen aus der Region mit der Regelung des Transnistrien-Konflikts synchronisiert werden sollte. Das moldawische Parlament hatte diese Vereinbarung ratifiziert, später aber bestand Chişinău auf dem Abzug der russischen Kräfte unabhängig von der Transnistrien-Regelung.

de.sputniknews.com: Nato-Soldaten marschieren über Maidan in Kiew – VIDEO
Mit einer großen Militärparade in Kiew feiert die Ukraine am Donnerstag, dem 24. August, ihren Unabhängigkeitstag. Mit dabei sind auch Nato-Soldaten.
Bei der Parade marschierten 4500 Militärs durch die ukrainische Hauptstadt, dabei waren mehr als 230 von ihnen ausländische Soldaten und über 1000 ukrainische Armeeangehörige, die am Donbass-Konflikt teilnahmen.
Es wird unter anderem berichtet, dass der Parade auch die Verteidigungsminister der USA, Großbritanniens, Polens, Lettlands, Litauens, Montenegros, Estlands, der Türkei und Moldawiens beiwohnten.

https://youtu.be/4cqgpzZdXFo

de.sputniknews.com: Nach Militärparade mit Nato-Soldaten: Verletzte bei Explosion im Zentrum von Kiew
Eine Explosion hat sich am Donnerstag während der Unabhängigkeitsfeierlichkeiten in Kiew ereignet. Mindestens zwei Menschen wurden verletzt. Die Ursache der Explosion ist vorerst unklar.
​Ein unbekannter Gegenstand sei in der zentralen Gruschewski-Straße explodiert, teilte die Kiewer Polizei mit. Eine Frau und ein Mann seien verletzt worden. Näheres sei vorerst nicht bekannt. Ermittler und Sprengstoffexperten seien vor Ort im Einsatz. ..

Dnr-online.ru: Heute fand im Kujbyschew-Kulturpalast eine feierliche Versammlung aus Anlass des Jahrestags der Gründung der Einheit für besondere Rettungsarbeiten mit besonderem Risiko „Legion“ des Zivilschutzministeriums der DVR statt. An der Veranstaltung nahmen das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko, der Zivilschutzminister der DVR Aelxej Kostrubizkij, der Kommandeur des Bataillons Legion“ Sergej Sawdowejew und Ehrengäste aus der RF teil.
„Heute erinnere ich mich an das Jahr 2014. Die Kämpfe in Schachtjorsk, Shehnoje, Ilowajsk, Uglegorsk, Debalzewo. Ich erinnere mich, wie wir eine Dose Büchsenfleisch für alle aufteilten.
Ich bin stolz darauf, dass ich euch in meinem Leben begegnet bin. Ihr seid echte Helden. Im Frieden und im Kampf ist es große Freude und Stolz, mit euch zusammen zu gehen.
Ich bin überzeugt, dass wir bereit sind, unser Leben für den Donbass zu geben. Wie es im Film „Offiziere“ heißt, ist es unser Beruf die Heimat und das Volk zu verteidigen. Ihr erfüllt mit Ehre eure Pflicht als Bürger. Wir werden alles für unseren Sieg tun, dass über uns ein friedlicher Himmel sein wird. Ich gratuliere euch zum Tag der Gründung eures Bataillons“, sagte Alexandr Sachartschenko zu den Anwesenden.

Dann ehrten alle Anwesenden das Andenken der gefallenen Soldaten der Einheit „Legion“ mit einer Schweigeminute.
„In den letzten zwei Jahren ist die Einheit „Legion“ wesentlich gewachsen. In dieser Zeit haben wir vieles getan, aber es steht noch sehr viel zu tun bevor. Unser Land zu befreien.
Ich wünsche, dass wir unsere Genossen lebendig und gesund sehen und uns nur zu guten Anlässen treffen.
Und dass jeder von euch lebend nach Hause zurückkehrt. Zum Feiertag!, sagte Alexej Kostrubizkij.
Für Mut bei der Erfüllung der militärischen Pflicht wurde Soldaten der Einheit, die sich ausgezeichnet haben, die Medaille „Für Mut im Kampf“ überreicht. Ein Soldat erhielt eine außerordentliche Beförderung.
Außerdem zeichnete Alexej Kostrubizkij elf Mitarbeiter von „Legion“ mit Ehrenurkunden des Zivilschutzministeriums der DVR wegen Kühnheit und Selbstlosigkeit aus.
Wegen einwandfreien Dienstes und beispielhafter Erfüllung der dienstlichen Pflicht wurden durch einen Erlass des Innenministeriums der DVR Sergej Sawdowejew und fünf Soldaten der Einheit mit Schusswaffen ausgezeichnet.
Allen Anwesenden gratulierte Sergej Sawdowejew:
„Im Saal sitzen unsere Freunde, mit denen wir gemeinsam gekämpft haben. Weil wir eine Familie sind, kommen wir mit allem zurecht. Erfolg euch, Geduld und Geschlossenheit“.
Die feierliche Veranstaltung endete mit einem Festkonzert unter Beteiligung von Künstlern der Republik und der RF.

de.sputniknews.com: Donbass: Schul-Waffenruhe löst Getreide-Frieden ab
Die dreiseitige Kontaktgruppe für Konfliktregelung im Donezbecken (Donbass) hat bei einem Treffen in Minsk eine unbefristete Waffenruhe ab 25. August vereinbart, die mit dem Beginn des neuen Schuljahres am 1. September verbunden ist, schreibt die Zeitung „Wedomosti“ am Donnerstag.
Wie Darka Oliver, die Sprecherin des ukrainischen Unterhändlers, des Ex-Präsidenten Leonid Kutschma, mitteilte, hatten auch die Mitglieder des so genannten „Normandie-Quartetts“ dieser Initiative zugestimmt.
Russlands Vertreter in der Kontaktgruppe, Boris Gryslow, brachte seinerseits die Hoffnung zum Ausdruck, dass die Konfliktseiten die Waffenruhe wegen des Schuljahresbeginns „verantwortungsvoll und unbefristet einhalten“ werden.
Der OSZE-Unterhändler Martin Sajdik verwies darauf, dass die Konfliktseiten sich verpflichtet hätten, OSZE-Vertreter bei der Beobachtung der Situation im Konfliktraum nicht zu behindern. Nach eigenen Worten begrüßt Sajdik diese Entscheidung der Staats- und Regierungsoberhäupter Russlands, der Ukraine, Deutschlands und Frankreichs..
In diesem Jahr wurden in Minsk schon drei Waffenruhen in der Donbass-Region vereinbart, zuletzt im Juni im Vorfeld der Erntezeit. Sajdik stellte fest, dass der Sommer deswegen „nicht so heiß war, wie wir gefürchtet hatten“.

Dnr-online.ru/Dan-news.info: Pressekonferenz des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Beschüsse von Ortschaften der Republik mit Brandmunition
„Die ukrainische Seite will uns einschüchtern und am Wohnraum und den sozialen Objekten der Republik maximalen Schaden anrichten. Wir beobachten das seit 2014. Sie können uns mil
itärisch nicht besiegen, deshalb fügen sie uns maximalen Schaden zu. Dasselbe taten die Deutschen – sie haben die Taktik der verbrannten Erde verwendet. Die Ukraine versucht, die gleiche Taktik in unserem Land anzuwenden, indem sie mit Brandmunition unsere Ortschaften beschießt“, sagte Alexandr Sachartschenko.
Unabhängigkeitstag der Ukraine
„Ich will den Einwohnern der Ukraine mein Beileid aussprechen, dass ihnen ihre Unabhängigkeit genommen wurde. Ein Beispiel dafür ist, dass neben dem Präsidenten der Verteidigungsminister der USA steht.
Ihre Parade nimmt faktisch der Verteidigungsminister der USA ab – das ist ein Hohn gegenüber allen Einwohnern der Ukraine. Ihnen wurde tatsächlich gezeigt, wer der Herr im Hause ist“, sagte Alexandr Sachartschenko.
Das Republikoberhaupt unterstrich, dass die USA ihre Anwesenheit in der Ukraine auf militärischem und politischem Weg verstärken wollen.
Kohlelieferungen aus den USA in die Ukraine
„Trump erfüllt seine Wahlkampfversprechen – den Absatz amerikanischer Kohle zu gewährleisten. Einen Absatzmarkt hat er in der Ukraine gefunden. Eine andere Frage ist, inwieweit diese Kohle für die Kraftwerke in der Ukraine passt. Und die Hauptfrage ist der Preis der Kohle und die Logistik.
Alle kennen die Situation sehr gut, als die Ukraine Kohle in Südafrika und Polen kaufte und womit das endete. Ich denke, diese Lieferung erwartet das gleiche Schicksal. Der Preis wird astronomisch sein, die korrumpierte ukrainische Regierung stiehlt alle Gelder und die Einwohner der Ukraine erwartet eine weitere Verteuerung des Strom“, unterstrich Alexandr Sachartschenko.
Waffenlieferungen aus den USA in die Ukraine
„Sobald die Ukraine Waffen erhält, wird sie automatisch, schon morgen Kämpfe entfachen“, sagte Alexandr Sachartschenko als Kommentar zu einer Erklärung des Verteidigungsministers der USA James Mattis, dass in Washington die Frage der Lieferung von tödlichen Waffen an die Ukraine erörtert wird.
Sachartschenko fügte hinzu, dass im Fall der Realisierung dieses Szenarios die Kräfte der DVR bereit sind, die Sicherheit der Republik zu garantieren.
Zuvor hatte heute Mattis nach Verhandlungen mit dem ukrainischen Präsidenten Pjotr Poroschenko erklärt, dass die USA an einer Stärkung der Verteidigungsfähigkeit Kiews interessiert sind. Er merkte an, dass vor kurzem Lieferungen von Technik für 175 Mio. Dollar bestätigt wurden, darunter Spezialausrüstung, die Frage der Möglichkeit der Lieferung tödlicher Waffen wird behandelt.

de.sputniknews.com: Poroschenkos Aussagen über Umrüstung der Armee sind „Legende einer Deckung“ – Experte
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat am Mittwoch laut dem TV-Sender „112 Ukraina“ eine Umrüstung der Armee des Landes angekündigt. Der Militärexperte Alexander Schilin verwies gegenüber Radio Sputnik darauf, dass dies bereits die achte Erklärung des ukrainischen Staatschefs zu diesem Thema sei.
Bei der Eröffnung einer Messe für Waffen und Militärtechnik in Kiew sagte Poroschenko:
„Wir starten das Programm zur waffentechnischen Modernisierung der Armee. Wir müssen unsere Bewaffnung auf den Stand des 21. Jahrhunderts bringen. Den Forschern, Konstrukteuren und Leitern der Verteidigungsbetriebe steht eine wichtige Aufgabe zur Entwicklung und Verbesserung der Herstellung von neuen Raketenwaffen, Marschflugkörperkomplexen, modernen Artilleriesystemen, Angriffsdrohnen, funkelektronischen Kampfkomplexen, Artillerieaufklärungsradaren und Weltraumaufklärungsmitteln bevor. Die Serienherstellung der modernsten Panzer ,Oplotʻ wurde bereits bewältigt.“
Für den Kauf und die Modernisierung „der modernsten Waffen und Militärtechnik“ wolle die Ukraine 1,6 Milliarden Griwna (über 53 Millionen Euro) ausgeben. Poroschenko teilte dabei mit, dass ein Teil der im Rahmen der Messe präsentierten Technik in der nächsten Woche an die Frontlinie im Donbass gebracht werden solle.
Der russische Militärexperte Alexander Schilin verwies gegenüber Radio Sputnik darauf, dass Poroschenko nicht zum ersten Mal Erklärungen solcher Art mache.
„Er spricht davon bereits zum achten Mal und immer mit denselben Worten: Unsere Armee wird wohl zu einer Armee des 21. Jahrhunderts werden. Ich habe aber eine Frage: Was hat es in den sieben vorherigen Fällen verhindert, das Versprochene zu erfüllen? Und ich sage, was: Jedes Mal, als im Haushalt Geld für die Verteidigung vorgesehen wurde, endete alles mit dem ,Zersägenʻ von diesem Geld“, sagte er…
Die bereitgestellten Mittel können dem Experten zufolge außerdem kaum das Potential der ukrainischen Armee erhöhen. 53 Millionen Euro seien „nur drei Flugzeuge“. „Das ist nicht mal ein Schwarm, weil ein Schwarm aus vier Flugzeugen besteht“, erläuterte er. „Wenn drei Flugzeuge das Kampfpotential der ukrainischen Armee drastisch ändern können, heißt das, dass das aktuelle Potential tatsächlich bei null liegt? Im Prinzip hängt alles vom Referenzsystem ab, weil alles wie gewohnt endet. Und ähnliche Aussagen werden wir auch im Weiteren hören, sie bedeuten nichts. Das ist einfach eine Legende der Deckung von Diebstahl“, sagte er ferner.
Der Experte ist der Meinung, dass die Ukraine kaum mit Hilfe aus den USA rechnen könne. In Bezug auf den aktuellen Stand der ukrainischen Militärtechnik sagte er Folgendes:
„Aus dem, was von der sowjetischen Panzertechnik übrig geblieben ist, hätte man etwas Gutes machen können, aber die Ukraine belegt einen der führenden Plätze auf dem ,schwarzenʻ Waffenmarkt, deswegen wird alles verkauft.“
Er verwies zudem darauf, dass es beispielsweise in der Region des Karpatenvorlandes zahlreiche Waffen gegeben hätte, mit denen gleich mehrere Länder hätten ausgerüstet werden können, „aber sie haben alles verkauft“.
„Was die Hilfe seitens der USA betrifft, gibt es in der Ukraine amerikanische Ausbilder, die, wie es im Slang des Pentagons heißt, die ,Schafe den amerikanischen Schäfern anpassen‘. So adoptieren sie diese. Und was die US-Waffen angeht, bekommen die Ukrainer aus meiner Sicht irgendwas Altes. Nicht mehr“, so der Experte abschließend.

de.sputniknews.com: So viele ukrainische Reservisten zur Rückkehr in den Donbass bereit – Poroschenko
Rund 130.000 ukrainische Reservisten sind laut Präsident Petro Poroschenko bereit, schnell wieder einsatzfähig zu werden, sollte sich die Situation im Donbass zuspitzen.
„Rund 200.000 wurden im Laufe von sechs Mobilmachungswellen zum Wehrdienst einberufen. Bereits 100.000 Freiwillige sind zurzeit Vertragssoldaten. 130.000 Soldaten, die über Kampferfahrungen verfügen, gehören nun zur Mobilmachungsreserve und sind bereit, schnell wieder einsatzfähig zu werden, sollte sich die Situation im Donbass zuspitzen“, sagte Poroschenko laut der Agentur UNIAN am Donnerstag vor einer Militärparade anlässlich des Unabhängigkeitstages der Ukraine…

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz
bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner das Regime der Feuereinstellung achtmal verletzt. Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten in den Gebieten der Ortschaften
Slawjanoserbsk, Perwomajsk, Kalinowo, Logwinowo, Shelobok und Kalinowka. Bei den Beschüssen haben die ukrainischen Streitkräfte 120- und 82mm-Mörser, Schützenpanzer, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen verwendet.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 126 Geschosse abgeschossen.
Das ukrainische Kommando verletzt weiter die Minsker Vereinbarungen bezüglich der Konzentration von verbotenen Waffen entlang der Kontaktlinie.
Im Gebiet von Solotoje wurde die Bewegung von zwei T-72-Pazerbemerkt. Im Gebiet von Nowoalexandrowka wurden Feuerpositionen von zwei 122mm-Haubitzen entdeckt.
Diese Waffen werden für nächtliche Beschüsse des Territoriums der Republik verwendet.
Vom Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination wurden drei nicht detonierte 122mm-Artilleriegeschosse im Gebiet des Zentralmarktes von Perwomajsk in der Straße des 19. Parteitags festgestellt. Ein Geschoss traf auf die Fahrbahn, zwei an d
en Straßenrand.
Opfer gab es keine, weil die ukrainischen Streitkräfte schon lange abgelaufene Geschosse verwendet hat, die hätten vernichtet werden müssen.
Die ukrainischen Streitkräfte haben mit dem Beschuss des Zentrums von Perwomajsk am 24. August ein weiteres Mal in gröbster Weise die Minsker Vereinbarungen verletzt und den Versuche unternommen und einen gemeinen Akt zur Einschüchterung friedlicher Bürger unternommen.
So löst das ukrainische Kommando das Problem der Nutzung nicht mehr verwendbarer Munition. Die Kommandeure der Verbände und Truppenteile der ukrainischen Streitkräfte wissen, dass solche Munition nicht verwendet werden darf, dass sie die eigenen Soldaten gefährden und so die Zahl nicht kampfbedingter Verluste erhöht wird.
Mit jedem Tag suchen immer mehr ukrainische Soldaten ein Mittel, die „ATO“-Zone zu verlassen.
Die Kommandeure haben sich der Situation schnell angepasst und erheben eine Abgabe in Höhe von 2000 Griwna zur Befreiung von Kampfaufgaben an den Frontpositionen.
In der Verteidigungsbehörde der Republik gehen immer öfter Informationen ein, dass Soldaten der ukrainischen Streitkräfte durch Selbstverletzung versuchen, dem Dienst zu entgehen.
Ein Soldat der 53. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, der kein Geld hatte, um sich von den Kampfaufgaben loszukaufen, hat vorsätzlich ein Bein unter einen vorbeifahrenden Lastwagen gehalten, in der Folge erlitt er zahlreiche Brüche und wurde in eine Militärkrankenhaus eingeliefert.
o sehen wir, dass der Unwille der ukrainischen Soldate, für die Interessen der verbrecherischen Regierung, die die Macht in Kiew ergriffen hat, zu kämpfen, die Zahl der nicht kampfbedingten Verluste erhöht und die Korruption in den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte anwachsen lässt.
Die OSZE-Mission hat in ihrem Bericht vom 23. August mitgeteilt, dass am 22. August in einem der ständigen Lagerplätze für Waffen der LVR drei T-64- und ein T-72-Panzer fehlen.
Ich erkläre verantwortlich, dass die gesamte Technik der Volksmiliz der LVR, die von der Kontaktlinie abgezogen wurde, sich an ihrem Platz befindet.
Ich lade die OSZE-Mission ein, zusammen mit mir und Vertreter der Massenmedien jeden beliebigen Abzugsort der LVR zu besichtigen und sich von der Vertrauenswürdigkeit meiner Worte zu überzeugen.

Wir sind über das Prinzip der Arbeit der OSZE-Mission auf dem Territorium der LVR beunruhigt. Dies ist nicht der erste Fall, wo in einem Bericht Informationen erscheinen, die nicht der Wirklichkeit entsprechen. Wir haben uns mehrfach über das Gemeinsame Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung an OSZE-Vertreter gewandt und darum gebeten zu erläutern, welche Technik wo fehlt. Solche Anfragen gab es mehr als zehn, aber die Volksmiliz der DVR hat auf keine einzige Antwort der OSZE erhalten.
Dabei, wissen Sie, gerät die Sache manchmal bis zum Absurden – vor kurzem wurde auf das Fehlen von sieben D-30-Haubitzen an einem Lagerort für Waffen der LVR verw
iesen und nach den Dokumenten, die wir der OSZE übergeben haben, sind an dem genannten Ort nur sechs.

ukrinform.ua: Poroschenko und US-Verteidigungsminister Mattis sprechen über russische Aggression
Der Präsident der Ukraine Petro Poroschenko hat sich am 24. August mit dem amerikanischen Verteidigungsminister James Mattis getroffen. Im Mittelpunkt des Gesprächs war die russische Aggression in der Ukraine.
Poroschenko sagte nach dem Treffen: „Während der heutigen Verhandlungen haben wir die Frage der Gegenwehr gegen die Aggression der Russischen Föderation in der Ukraine erörtert.“ Das sei ein Schlüsselthema und „unsere gemeinsame Herausforderung“.
Mattis nimmt in Kiew an den Feierlichkeiten zum Tag der Unabhängigkeit der Ukraine teil.

de.sputniknews.com: Pentagon-Chef zu möglicher Versorgung Kiews mit letalen Waffen
Die USA behandeln zurzeit laut ihrem Verteidigungsminister James Mattis die Möglichkeit, die Ukraine mit tödlichen Waffen zu beliefern.
„Ich kehre heim und werde abhängig davon, was ich gesehen und erfahren habe, natürlich die Staatsführung über sehr konkrete Sachen informieren, die ich für eine Umsetzung empfehlen werde“, sagte Mattis am Donnerstag bei einem gemeinsamen Pressegespräch mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko in Kiew.
Mattis zufolge erweisen die USA der Ukraine bereits Hilfe.
„Unlängst haben wir die Lieferungen von Technik im Gesamtwert von 175 Millionen US-Dollar (ca. 148 Millionen Euro — Anm. d. Red.) gebilligt, darunter Spezialausrüstungen, die der Ukraine eine größere Verteidigungsfähigkeit bieten werden“, fügte der Pentagon-Chef hinzu.
Wie Poroschenko dazu sagte, braucht die Frage in Bezug auf Waffenlieferungen an die Ukraine „Ruhe“, bis eine endgültige Entscheidung darüber getroffen worden ist. Zudem betonte der Präsident, er sei mit dem Niveau der Kooperation mit Washington durchaus zufrieden.
Mattis hält sich zurzeit zu einem Besuch in der Ukraine auf…

Ukrinform.ua: Mattis: USA wollen weiter Druck auf Russland ausüben
Die USA werden die Ukraine weiter unterstützen und die Wiederherstellung ihrer territorialen Integrität fordern.
Das erklärte US-Verteidigungsminister James Mattis nach seinem Treffen mit dem Staatschef der Ukraine Petro Poroschenko in Kiew, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform. „Wir verpflichten uns auch weiter, Ihnen Hilfe bei ihren Bemühungen zur Verteidigung ihres Landes und des Volkes der Ukraine zu leisten“, sagte der Pentagon-Chef.
Mattis erinnerte daran, dass US-Außenminister Rex Tillerson erklärte, die USA würden auf die Wiederherstellung der territorialen Integrität der Ukraine und die Gewährleistung der Sicherheit für alle Bürger der Ukraine bestehen. „Wir verstehen in den USA, welche strategische Herausforderungen im Zusammenhang mit der russischen Aggression entstehen und fordern die Einhaltung der anerkannten internationalen Normen“, sagte er. Weiter betonte er, die USA hätten sich verpflichtet, sich um eine diplomatische Lösung des Konflikts zu bemühen. „Die Verbündeten der USA werden weiter Druck auf Russland machen“, erklärte Mattis. Das sei für die Einhaltung der Minsker Vereinbarungen und anderer internationalen Abkommen durch Russland notwendig…

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