Presseschau vom 25.08.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends / nachts:

av-zakharchenko.su: Während seines Besuchs in Makejewka am 24. August überprüfte Alexandr Sachartschenko den Stand der Fertigstellung der neuen Hochschule der Republik – der Donbasser Agrarakademie.
Das Staatsoberhaupt besuchte zwei Gebäude der Akademie, die schon am 1. September die ersten Studenten aufnimmt. Der Rektor der Hochschule Witalij Weretennikow führte eine Exkursion du
rch die Hörsäle und Laboratorien der Bildungseinrichtung durch.
Der Leiter der Hochschule berichtete, dass in der Akademie eine Reihe von Lehrstühlen eingerichtet werden: Gartenbau, Agronomie, Agrochemie, Veterinärmedizin und Tierzucht. Insgesamt kann man in der Hochschule in mehr als 40 landwirtschaftlichen Fachgebieten Abschlüsse erwerben. Bereits seit Beginn der Ausschreibung von Studienplätzen haben sich Abiturienten beworben, sowohl aus der DVR als auch den zeitweise von der Ukraine kontrollierten Territorien.
Das Republikoberhaupt sprach über das hohe Niveau der Organisation, umso mehr als das die Akademie in einer Rekordzeit gegründet wurde.
„Lange Jahre hat sich der Staat unter der Ukraine mit der Landwirtschaft nach dem Restprinzip befasst. Die Lebensmittelsicherheit befand sich in den Händen von Privatunternehmern, die nur ihr Profit interessiert hat. In der Republik ist alles anders. Unsere Aufgabe ist es, diesen wichtigen strategischen Bereich zu entwickeln. Die Absolventen dieser Hochschule werden sicher nicht ohne Arbeit dastehen“, sagte das Republikoberhaupt.

de.sputniknews.com: Löwenanteil für Kiew: Linke gegen „selektive Vergabe“ deutscher Gelder in Osteuropa
Die Bundestagsabgeordneten Andrej Hunko und Dr. André Hahn haben für DIE LINKE eine Anfrage an die Bundesregierung gestellt zu deren Unterstützung der Zivilgesellschaft in Osteuropa. Heraus kam, dass Deutschland in Osteuropa vor allem in der Ukraine aktiv ist und dort die meisten Mittel bereitstellt.
Das Programm „Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft und Russland“ der Bundesregierung hat ein Budget von ca. 14 Millionen Euro jährlich. In den letzten drei Jahren wurden jeweils ca. sieben Millionen Euro, also die Hälfte des Budgets, auf Projekte in der Ukraine verwendet. Andrej Hunko, der europapolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, kritisiert dies:
„Die selektive Vergabe von Mitteln aus Programmen der deutschen Ostpolitik muss ein Ende haben. Etwa die Hälfte der Mittel des Programms geht an Projekte mit der Ukraine, obwohl sieben Länder Teil des Programms sind.“
Die Östliche Partnerschaft ist ein EU-Projekt und besteht seit 2009. Zu diesem Programm gehören Armenien, Aserbaidschan, Weißrussland, Georgien, Moldawien und die Ukraine. In der gemeinsamen Erklärung zur Gründung heißt es: „Das Hauptziel der Östlichen Partnerschaft besteht darin, die notwendigen Voraussetzungen für die Beschleunigung der politischen Assoziierung und der weiteren wirtschaftlichen Integration zwischen der Europäischen Union und interessierten Partnerländern zu schaffen.“
Hunko sieht einen politischen Hintergrund der gezielten Unterstützung der Ukraine innerhalb dieses Programms:
„Es geht hier, meiner Meinung nach, um die gezielte Förderung der Ukraine mit Blick auf deren Frontstellung gegenüber Russland.“
Hunko findet das Programm der Östlichen Partnerschaft aber grundsätzlich richtig:
„Es gibt hier durchaus sinnvolle Projekte in Bereichen wie Naturschutz, Katastrophenschutz, soziale Infrastruktur, kommunale Partnerschaft oder Stadtentwicklung. Mich stört dabei halt nur die Ungleichgewichtung im Vergleich mit den anderen Ländern.“
Die Förderprogramme in der Ukraine schließen allerdings nicht die selbsternannten Volksrepubliken in der Ostukraine und die Krim ein. Hunko sieht hier einen Widerspruch:
„Zugleich ist die Bevölkerung in den nicht unter Kontrolle der ukrainischen Regierung stehenden Gebieten von den Förderprogrammen ausgeschlossen, obwohl die Bundesregierung diese Gebiete weiterhin als Bestandteil der Ukraine betrachtet.“
Hunko hält dies für falsch und ergänzt im Sputnik-Interview:
„Man müsste unabhängig von der völkerrechtlichen Auseinandersetzung, die uns wohl noch länger begleiten wird, auf der zivilgesellschaftlichen, sozialen oder interkulturellen Ebene Projekte im Sinne der Völkerverständigung fördern. Aber es findet ja das Gegenteil statt, wie man zum Beispiel an der Kriminalisierung von Musikgruppen wie Scooter sieht, die auf der Krim gespielt haben. Man kann doch diese Gebiete nicht als Schwarze Löcher behandeln, zu denen man keinen Kontakt mehr haben darf.“
Es gibt auch Partnerschaften zwischen Deutschland und Städten in den abtrünnigen Gebieten in der Ostukraine und auf der Krim. Es gibt Städtepartnerschaften zwischen den Städten Baden-Baden, Heidelberg und Ludwigsburg mit Jalta, Simferopol und Jewpatorija auf der Krim. Bochum ist die Partnerstadt von Donezk. Der Generalkonsul der Ukraine in München fordert deshalb: „Die ukrainische Regierung hat die deutschen Kommunen gebeten, die Partnerschaften mit den betroffenen Städten einzustellen.“
Die Bundesregierung möchte sich hierzu nicht äußern, da keine formelle Anfrage der ukrainischen Regierung vorläge. Die betroffenen deutschen Kommunen haben bisher ihre Zusammenarbeit mit den Städten in der Ostukraine und auf der Krim nicht eingestellt, wenngleich der Kontakt inzwischen stark eingeschränkt und behindert ist.
Andrej Hunko meint hierzu:
„Gerade wenn ein Konflikt so groß ist, ist der persönliche Austausch wichtig. Deswegen halte ich das für völlig falsch. Die Bundesregierung hat keine klare Meinung dazu, fördert aber zumindest diese Städtepartnerschaften nicht mehr.“
Unzählige von der Bundesregierung finanzierte deutsche NGOs und Stiftungen sind in der Ukraine aktiv. Auch hier fließen Millionenbeträge der Bundesregierung. Hunko vermutet einen politischen Hintergrund:
„Es ist nicht nachvollziehbar, aus welchen Gründen bestimmte Organisationen bei der Förderung finanziell bevorzugt werden. Dies legt nahe, dass die Verteilung der Mittel auch aus politischem Kalkül erfolgt. Die Finanzierung sollte ausgewogener und nicht politisiert gestaltet werden.“
Besonders üppig ausgestattet werden die Europäische Akademie Berlin, die unter anderem in den Bereichen Regierungsführung und öffentliches Finanzmanagement berät und die Deutsche Welle, der staatliche Auslandsrundfunk der Bundesrepublik. Allein die Deutsche Welle hat in den letzten drei Jahren ein Budget von knapp fünf Millionen Euro für Projekte in der Ukraine erhalten. Hunko verglich die Deutsche Welle im Interview mit Sputnik:
„Die Deutsche Welle wird im Rahmen der Östlichen Partnerschaft ausgebaut. Die Deutsche Welle ist ja ein staatlicher Sender, der deutsche Sichtweisen auf die Entwicklung dort transportiert. Also ähnlich vielleicht wie Sputnik oder RT hier. Ich finde an der Existenz solcher Sender auch nichts Schlimmes. Es sollte nur dann auch nicht einseitig hier kritisiert werden und dort nicht.“
Außerdem hat die Bundesregierung mehrere Berater für viele Bereiche von Finanzen bis Verteidigung in die Ukraine geschickt. Auffällig ist, dass besonders viele Berater auf dem Gebiet der Bodenverwaltung tätig sind. Hunko vermutet, dass es hier um mehr als Zivilgesellschaft geht:
„Der ukrainische Boden ist natürlich international heiß begehrt. Große US-Konzerne haben hier Interesse und sicher auch deutsche Konzerne. So fürchte ich, dass das Engagement hier nicht nur zivilgesellschaftlich ist, sondern handfeste deutsche Wirtschaftsinteressen dahinter stehen.“
Es gibt eine Deutsche Beratergruppe für die ukrainische Regierung mit einem Budget von ca. fünf Millionen Euro für die Jahre 2014 – 2016. Eine Personalie stößt Hunko hier besonders auf:
„Skandalös finde ich, dass ausgerechnet der ehemalige sächsische Ministerpräsident Milbradt, der 2008 zurücktreten musste wegen des Korruptionsskandals um die Sachsen LB, jetzt als Berater für gute Regierungsführung nach Kiew geschickt wurde.“
Bei der Anfrage der Linken ging es nur um deutsche Projekte innerhalb der Östlichen Partnerschaft. Auf EU-Ebene sind ganz andere Summen im Gespräch, wie Hunko im Sputnik-Interview erklärte:
„Hinzu kommt, dass bei der Europäischen Volkspartei, also der CDU auf Europaebene ein Marshall-Plan für die Ukraine über fünf Milliarden Euro pro Jahr oder eine Einmalzahlung über 30 Milliarden Euro aus EU-Geldern diskutiert wird. Angesichts der Korruption in der Ukraine und der geopolitischen Situation würde ich so eine einseitige Förderung für falsch halten.“

armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
Am Vortag des Waffenstillstands im Zusammenhang mit dem Beginn des Schuljahrs haben die ukrainischen Streitkräfte systematisch das Feuer auf die Gebiete von Ortschaften der Donezker Volksrepublik eröffnet. Der Gegner hat Jasinowataja und Mineralnoje mit 122mm-Geschützen, Panzer und 120mm-Mörsern, Jelenowka und Jansnoje mit Granatwerfer und großkalibrigen Maschinengewehren sowie das Gebiet des Donezker Flughafens mit 120mm-Mörsern, Granatwerfern und großkalibrigen Maschinengewehren beschossen. Der Gegner hat im Gebiet von Jasinowataja auch eine Lautsprecheranlage zur Übertragung der Hymne der Ukraine und nationalistischer Lieder verwendet. Ich will anmerken: diese Aktivitäten beweisen ein weiteres Mal, dass die ukrainische Seite ,während sie in Worten die Friedensinitiativen unterstützt, in der Praxis Handlungen begeht, die auf einen Bruch des Waffenstillstands im Vorfeld seines Inkrafttretens gerichtet sind. Die Übertragung der Hymne gleichzeitig mit Beschüssen von Ortschaften kann deren Einwohner nur in ihrer negativen Einstellung zum derzeitigen ukrainischen Regime und seinen Staatssymbolen bestätigen.

de.sputniknews.com:Pentagon-Chef nennt Zahlen: So viel kostete die Ukraine den USA
Der US-Verteidigungsminister James Mattis hat die gesamte Finanzhilfe seines Landes an die Ukraine in den letzten Jahren beziffert. Dies berichtet die ukrainische Nachrichtenseite „Strana.ua“.
Diese Summe belaufe sich auf über 750 Millionen US-Dollar, so Mattis.
„Ich musste hierher reisen, um die Bedingungen besser zu verstehen, in denen Ihre Soldaten an der Frontlinie bleiben. Das wird mir erlauben, die (Aministration des US-Präsidenten Donald Trump – Anm. d. Red.) besser zu informieren“, zitiert die Webseite den Pentagon-Chef.
Er betonte zudem, dass eine Entscheidung zu weiteren Lieferungen von Kriegstechnik im Wert von 175 Millionen US-Dollar an Kiew schon getroffen worden sei.
Mattis hält sich zurzeit zu einem Besuch in der Ukraine auf. Er traf sich mit Präsident Petro Poroschenko und wohnte auch der Militärparade in Kiew anlässlich des Unabhängigkeitstages des Landes bei, bei der ukrainische Soldaten neben Nato-Militärs marschierten.

Dan-news.info: Das Kommando der DVR erklärte, dass die Spannung an der Kontaktlinie nach Eintreten des „Schulwaffenstillstands“ zurückgegangen ist.
„Die Situation an der Front hat sich etwas stabilisiert“, teilte das operative Kommando mit.
Derzeit (0:30, Anm. d. Übers.) werden unwesentliche Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt. „Es werden Schusswaffen und großkalibrige Maschinengewehre auf Trudowskije (westlicher Rand von
Donezk) verwendet. Wir erwidern die Provokationen nicht, um so mehr als dass das Feuer hauptsächlich von den Positionen der Nationalisten ausgeht. Ihnen etwas zu befehlen ist nutzlos, zumal dort jetzt wenige nüchtern sind“, unterstrich der Vertreter des Kommandos.

de.sputniknews.com: Krim-Regierung zu Poroschenkos Erklärung: „Keinerlei Wege zur Rückkehr der Halbinsel“
Die Ukraine hat laut dem Chef des Krim-Ausschusses für auswärtige Beziehungen, Saur Smirnow, keine Möglichkeit, um die Halbinsel in ihren Zuständigkeitsbereich zurückzubringen, da deren Bewohner die endgültige Wahl zugunsten ihrer historischen Heimat – Russlands – getroffen haben. So kommentierte er Poroschenkos Erklärung, die Krim zurückzuholen.
„Es gibt keinerlei Wege, um die Krim in den Bestand der Ukraine zurückzubringen. Der Weg der Krim wurde bereits endgültig bei einem Referendum im Jahr 2014 bestimmt. Das ist ein Weg zurück nach Russland“, sagte Smirnow am Donnerstag gegenüber RIA Novosti.
Ihm zufolge sollten die ukrainischen Behörden jetzt nicht daran denken, wie man fremde Territorien zurückholen könnte, sondern daran, wie die territoriale Integrität ihres Landes innerhalb der jetzigen Grenzen beizubehalten ist.
„Sie müssen daran denken, wie der Zerfall des eigenen Landes von innen heraus zu verhindern ist, wozu Poroschenkos Politik an und für sich führt“, betonte Smirnow.
Zuvor hatte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko erklärt, Kiew sei bereit, eine mögliche Militäroffensive auf seine Stellungen im Osten des Landes abzuwehren, halte sich aber nach wie vor an einen politisch-rechtlichen Weg zur Rückkehr des Donbass und der Krim…

 

Lug-info.com: „Bis 00:50 wurden keine Fälle von Verletzung des Regimes der Feuereinstellung festgestellt“, teilte der offizielle Vertreter der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko mit.

vormittags:

Dan-news.info: „Insgesamt wurden seit Eintritt des Waffenstillstands fünf Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt, von denen ein Teil bereits vor Mitternacht begann. Insbesondere wurde das Feuer auf die Ortschaften Trudowskije und Jelenowka am Rand von Donezk, die Dörfer Shabitschewo und Spartak im Norden der Hauptstadt und Kominternowo im Süden der DVR eröffnet“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Geschossen wurde mit Mörsern des Kalibers 82mm, verschiedenen Arten von Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen.
Der Vertreter des Kommandos fügte hinzu, dass alle Daten von Vertretern des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung registriert wurden.

de.sputniknews.com:Krim zweifelt an ukrainischer Unabhängigkeit
Remsi Iljassow, Vizeleiter des Krim-Parlaments, zweifelt daran, dass die ukrainische Bevölkerung tatsächlich unabhängig ist, da die Ukraine derzeit seiner Meinung nach faktisch von außen verwaltet wird.
Wie Iljassow am Donnerstag in einem RIA-Novosti-Gespräch sagte, zeigt die Teilnahme von Nato-Soldaten an der Militärparade anlässlich des heutigen Unabhängigkeitstages in Kiew, dass die Ukraine in eine neue Etappe getreten ist, die noch mehr ihre Souveränität gefährdet, ohne dies aber zu bemerken.
„Wir sehen, dass das Land von außen regiert wird. Es gibt alle Gründe zu bezweifeln, dass die Unabhängigkeit in der Ukraine echt ist. In dieser Hinsicht möchte ich der ukrainischen Bevölkerung keine deklarative, sondern eine reale, echte, eine sowohl politische als auch wirtschaftliche und ideologische Unabhängigkeit wünschen“, fügte Iljassow hinzu.
Fremde Staaten dürfen sich seiner Ansicht nach nicht in die inneren Angelegenheiten der Ukraine einmischen, damit das Volk selbst über sein Schicksal entscheiden und seinen eigenen am 24. August 1991 gewählten Weg zur Freiheit und Unabhängigkeit entwickeln könne.
Wie Iljassow ausführte, verstecken sich die ukrainischen Behörden nur hinter den Worten über den Schutz der Unabhängigkeit des Landes, streben aber zugleich danach, ihren Plan zum Nato-Beitritt zu realisieren.
„Dieser Kurs verletzt noch mehr die Einheit des Landes und führt zum Scheitern des Verhandlungsprozesses zur Erzielung einer friedlichen Regelung des Ukraine-Konfliktes.“
Die Ukraine hat am Donnerstag den 26. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit begangen. An einer Militärparade auf dem Kreschtschatik in Kiew nahmen erstmals Soldaten der Nato-Länder teil. Unter anderem wohnte Pentagon-Chef James Mattis der Parade bei.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben am 24. August, den 24 Stunden, die dem um 00:00 am 25. August beginnenden „Schulwaffenstillstand“ vorausgingen, zehnmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Perwomajsk, Kalinowo, Donezkij, Frunse, Wesjologorowka, Molodjoshnoje und Kalinowo-Borschtschewatoje.
Geschossen wurde mit 152mm- Artilleriegeschützen, 120mm- und 82mm-Mörsern, Antipanzerraketenkomplexen, Granatwerfern und Schusswaffen.

Armiyadnr.su: In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 37 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 15 Ortschaften der Republik mit Artillerie, Panzern, Mörsern, Schützenpanzerwagen und Schützenpanzern, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In der Folge von Beschüssen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte gab es folgende Schäden (Stand 25. August):
Lukowo, Perwomajskaja-Straße 59 – ein direkter Treffen, eine friedliche Einwohnerin, geb. 1944, erlitt Splitterverletzungen;
Spartak, Tschapajew-Straße 102- ein Haus geriet in Brand;
Donezk, Logowskij-Straße 29 – ein friedlicher Einwohner, geb. 1955 wurde verletzt.
Zusätzliche Informationen werden ermittelt.

Ukrinform.ua: Gesichtserkennungssystem „IDENTIGRAF“ schon in Betrieb
Das Zentrum „Myrotworez“ (auf Deutsch – Friedensstifter) hat zum Tag der Unabhängigkeit der Ukraine das System zur automatisierten Gesichtserkennung „IDENTIGRAF“ in Betrieb genommen.
Das System der Identifizierung von Personen, die verdächtigt werden, Verbrechen gegen die nationale Sicherheit der Ukraine begangen zu haben, sei mit Hilfe der Patrioten im Laufe von neun Monaten entwickelt worden, heißt es auf der Webseite von „Myrotworez“.
Der Parlamentsabgeordnete Anton Heraschtschenko, der die Tätigkeit des Zentrums unterstützt, nannte das System ein „Geschenk dem ukrainischen Volk von den Freiwilligen des Zentrums „Myrotworez“ zum Tag der Unabhängigkeit“. Zuvor erklärte Heraschtschenko, „IDENTIGRAF“ könne innerhalb von 20 bis 30 Sekunden Millionen Fotos von „Separatisten, Terroristen und Kämpfer“, die die Freiwilligen des Zentrums „Myrotworez“ drei Jahre sammelten, bearbeiten. Das sei das erste System in der Welt, das im Internet zugänglich werde.

de.sputniknews.com:Skandalöses Denkmal mit durch Russland gestoßenem Schwert: Explosionsversuch in Kiew
Unbekannte haben in der ukrainischen Hauptstadt Kiew Medienberichten zufolge einen selbstgemachten explosiven Gegenstand vor dem skandalösen Denkmal für die Teilnehmer der sogenannten Anti-Terror-Operation im Donbass platziert. Das Monument soll dabei nicht schwer beschädigt worden sein.
Die Explosion soll sich in der Nacht ereignet haben. Das 2,5 große Monument wurde laut Angaben der Stadtverwaltung nicht schwer beschädigt. Durch die Explosion soll ein Trichter mit einem Durchmesser von einem Meter entstanden sein. Derzeit gebe es keine weiteren Details.
Zuvor war berichtet worden, dass am Donnerstag das Denkmal mit weißer Farbe geschändet worden sei. Beide Vorfälle ereigneten sich am Unabhängigkeitstag der Ukraine.‘
​Am 15. August war in Kiew ein Denkmal für die Teilnehmer der sogenannten Anti-Terror-Operation im Donbass eröffnet worden. Das Monument stellt ein großes Schwert mit dem Wappen der Ukraine dar, das in eine Platte gestoßen ist, auf der die Landkarte Russlands zu sehen ist.

Dan-news.info: „Gegen 7 Uhr morgens wurde von den Positionen des nationalistischen Bataillons „Donbass-Ukraina“ im Gebiet von Marjinka ein Beschuss des Petrowskij-Bezirks von Donezk mit Granatwerfern und Schusswaffen durchgeführt. In der Folge des Beschusses erlitt ein 61-jähriger Mann eine Schussverletzung im oberen Drittel des Brustkorbs, er wurde in das Kalinin-Krankenhaus eingeliefert“, teilte das operative Kommando der DVR mit.

Lug-info.com: „Um 10:10 haben Kiewer Truppen die Positionen der Volksmiliz in Gebiet von Nowoswanowka und Kalinowo mit großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen“, teilte der offizielle Vertreter der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko mit.

Dan-news.info: „Wir befinden uns im Vorfeld der Feiern zum Tag der Stadt und zum Tag des Bergmanns, bei uns sind eine Reihe Veranstaltungen geplant. Es wird einen feierlichen Empfang von Gästen aus der Krim geben. Im Rahmen der Feiern wird eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit zwischen der Hauptstadt der DVR Donezk und der Hauptstadt der Krim Simferopol unterzeichnet werden“, teilte der stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats der DVR Dmitrij Trapesnikow mit.

nachmittags:

Dnr-online.ru: Am 25. August fand in Donezk die feierliche Unterzeichnung des Memorandums über Einvernehmen und Zusammenarbeit im Bereichs des Auto- und Eisenbahntransports zwischen dem Transportministerium der DVR und der staatlichen Leitung für Transport der Republik Abchasien statt. An der Veranstaltung nahmen der Transportminister der DVR Igor Andrienko, sein Stellvertreter, der Generaldirektor des staatlichen Unternehmens „Donezker Eisenbahn“ Oleg Kalewatych, von der abchasischen Seite der Leiter der staatlichen Leitung für Transport der Republik Abchasien Robestan Gablija sowie der Generaldirektor des republikanischen Unternehmens „Achasische Eisenbahn“ Apchas Wartagawa teil.
Hauptsächliches Ziel der Unterzeichnung dieses Dokuments ist die Entwicklung von gegenseitig nützlichen Beziehungen zwischen der DVR und der Republik Abchasien im Bereich des Transports.
„Im Juli dieses Jahres war unsere Delegation in Abchasien zu Gast und dort wurde ein Memorandum über beabsichtigte Zusammenarbeit unterzeichnet. Und nun
ist heute der historische Moment. Das unterzeichnete Dokument wird die Stärkung unserer Beziehungen befördern. Wir organisierten zwischenstaatliche Verkehrsbeziehungen. Bisher geht es um Autotransporte, aber es wird auch am Eisenbahnverkehr gearbeitet. Gebe Gott, dass unsere Einwohner Abchasien besuchen und abchasische Freunde uns. Ich bin überzeugt, dass diese ersten gemeinsamen Schritte eine starke Brücke zwischen unseren Staaten spannen“, sagte der Transportminister der DVR Igor Andrienko.
Nach den Worten von Robestan Gablija ist
die Unterzeichnung des Memorandums in Donezk nur der erste Schritt. „Die Unterzeichnung des Memorandums hat eine sehr große Bedeutung für Abchasien. Unsere Republik ist ein touristisches Land und daran interessiert, dass Einwohner der DVR zu uns kommen. Sie wissen, dass die Republik Abchasien einen nicht einfachen Weg zu ihrer Herausbildung durchlief. Sie durchlaufen dies heute und wir sind immer an Ihrer Seite. Ich möchte, dass unsere Zusammenarbeit nur stärker wird. Ich möchte dem Volk der DVR viele Grüße vom Premierminister der Republik Abchasien überbringen“, sagte er.

Ukrinform.ua: Russland muss Truppen aus dem Donbass abziehen – Volker
Der amerikanische Sonderbeauftragte für die Ukraine, Kurt Volker, fordert den Abzug russischer Truppen aus der Ostukraine.
Volker sagte dem russischen Sender RainTV: „Man muss klar verstehen, dass es im Donbass russische Truppen gibt, in den Regionen Donezk und Luhansk. Dort gibt es auch Militärtechnik“, sagte er. Nach Angaben der OSZE sei die russische Seite für die meisten Waffenstillstandsverletzungen verantwortlich. Das Interesse Russland destabilisiere die Lage, so Volker. „Wir müssen Voraussetzungen für eine reale Waffenruhe schaffen“, betonte der Sonderbeauftragte.
Die Staats- und Regierungschefs des „Normandie-Formats“ schlagen laut Volker wieder eine Waffenruhe vor. Das würde ein guter Schritt für die Lösung des Konflikts sein. Die Wahlen im Donbass seien nur nach dem Truppenabzug möglich.
Kurt Volker hatte sich zuvor mit dem Berater des russischen Staatspräsidenten Wladislaw Surkow in Minsk getroffen.

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin(Wochenrückblick)
In der letzten Woche wurde in den Verbänden und Truppenteilen der Streitkräfte der Donezker Volksrepublik die zweite Etappe des Wettbewerbs der Panzermannschaften durchgeführt. Ebenfalls fanden komplexe taktische Truppenübungen und taktische Feuerübungen statt, die auf die Geschlossenheit der Einheiten abzielen.
Die Streitkräfte der DVR führen weiter gemeinsam mit anderen militärischen Strukturen der Republik Maßnahmen zur Bekämpfung des Terrorismus und zum Kampf gegen Diversions- und Erkundungsgruppen des Gegners durch.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte das Regime der Feuereinstellung 37 Mal verletzt. Gestern Abend wurde die Umgebung von Jasinowataja und Mineralnoje von Seiten der ukrainischen Soldaten intensiv beschossen. Dabei hat der Gegner 122mm-Artilleriegeschütze, Panzer und 120mm-Mörser verwendet. Der ganze Zynismus kommt darin zum Ausdruck, dass diese Beschüsse unter den Klängen der Hymne der Ukraine erfolgten, die mit Hilfe von Lautsprechern verbreitet wurde. Auf diese Weise haben die Soldaten der 72. mechanisierten Brigade den friedlichen Einwohnern zum Tag der „Abhängigkeit“ der Ukraine gratuliert. Außerdem wurden Jelenowka, Jasonje und das Gebiet des Donezker Flughafens beschossen.
Nach dem Inkrafttreten des „Schulwaffenstillstands“ am 25. August um 00:00 Uhr wurden die systematischen Beschüsse des Territoriums der Republik fortgesetzt. Beschossen wurden der Petrowskij- und der Kiewskij-Bezirk von Donezk, Kominternowo, Jelenowka und Spartak. Beim Beschuss des Petrowskij-Bezirks von Donezk durch die Nationalisten der Bande „Donbass-Ukraina“ unter Leitung ihres Anführers Wlasenko wurde in der Lugowskij-Straße 29 der 61 Jahre alte Alexandr Wasiljewitsch Gudilin verletzt.
Ein weiteres Opfer des „Schulwaffenstillstands“ ist ein
Soldat der Streitkräfte der DVR, der durch die Kugel eines ukrainischen Scharfschützen starb.
Auf das Territorium der Republik hat der Gegner 35 Artilleriegeschosse des Kalibers 122mm, 30Panzergeschosse, 191 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm abgeschossen.
Insgesamt hat der Gegner
in der letzten Woche 285 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt und 20 Raketen sowie 1724 Artillerie-, Panzer- sowie Mörsergeschosse des Kalibers 120- und 82mm auf das Territorium der Republik abgeschossen.
Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von
27 Ortschaften der Republik beschossen, in acht von ihnen wurden 32 Häuser beschädigt oder zerstört.
Die Vertreter der Kiewer Regierung erklären in der internationalen Arena praktisch täglich, einander ins Wort fallend, ihre angebliche Unterstützung der Minsker Vereinbarungen. Selbst ukrainische Militärs erlauben sich derartige Aussagen, um die Öffentlichkeit von der Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte zu überzeugen. Die letzte Woche war eine weitere Bestätigung der gesamten Verlogenheit dieser Erklärungen. Ein Beweis dafür ist die trockene Statistik.
Mehr als 20 Wohnhäuser wurden zielgerichtet von den ukrainischen Streitkräften beschossen. Die Hälfte von ihnen wurde unter Verwendung von Leuchtmörsergeschossen, die als Brandmunition verwendet wurden, beschossen und in Brand gesetzt.
Besonders haben sich die Kämpfer der 72. mechanisierten Brigade unter dem Kommando des Kriegsverbrechers Sokolow hervorgetan. Allein in einer Nacht, vom 21. auf den 22. August, wurden wurden von ihnen sechs Häuser in Spartak in Brand gesetzt. Die Feuerleitung erfolgte in diesem Fall mit Hilfe einer Drohne, deshalb wissen die Verbrecher genau, wohin ihre Mörsergeschosse fliegen. Ich merke an, dass die Luftabwehreinheiten der Streitkräfte der DVR diese Drohne abgeschossen haben und dem Gegner nicht erlaubt haben, den Schaden zu vergrößern. Ihre Überrest stelle ich ihnen hier vor.
Eine weitere Drohne von denen, die von freiwilligen Komplizen geliefert werden, wurde am 24. August abgeschossen. Gerade mit dieser haben die Strafsoldaten der 59. Panzergrenadierbrigade die Feuerleitung ihrer Artillerie auf Lukowo durchgeführt Im Verlauf des Beschusses ist es den Kämpfern gelungen sieben Wohnhäuser zu vernichten. Auf eines von ihnen trafen gleich zwei Geschosse, in der Folge erlitt der Besitzer dieses Hauses zahlreiche Splitterverletzungen.
In solchen Fällen kommt mir der Ausspruch eines der ehemaligen Leiter der ukrainischen Seite im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung in Erinnerung. Er sagte, dass „die ukrainischen Soldaten keine zufälligen Treffer zulassen, die Geschosse treffen immer genau das Ziel!“.
Es ist schwierig, dem nicht zuzustimmen.
Man muss die Tatsache feststellen, dass die ukrainischen Kämpfer nicht nur Häuser und Objekte der zivilen Infrastruktur in Brand setzten, sondern auch in jeglicher Weise die Löschung der Brandherde durch Mitarbeiter des Zivilschutzministeriums der DVR behindern. Solche Fälle wurden auch früher festgestellt, als die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte die Beschüsse von Gebieten, wo Feuerwehrbrigaden ihre Pflicht erfüllten, nicht einstellten. Die Kämpfer der nationalistischen Bande „Donbass-Ukraina“, sind auf Befehl ihres Anführers Wlasenko, der seit dem Jahr 2014 das Blut friedlicher Bürger des Donezker Land
es vergießt, noch weitergegangen. Am 20. August haben sie ein Wohnhaus im Petrowskij-Bezirk von Donezk in Brand gesetzt, warteten das Eintreffen einer Feuerwehrmannschaft ab und eröffneten dann das Feuer zielgerichtet mit Granatwerfern auf die Rettungskräfte. In der Folge dieser verbrecherischen Handlungen starb ein Mitarbeiter des Zivilschutzministeriums, der den friedlichen Menschen zur Hilfe gekommen war, zwei weitere wurden verletzt.
Leider muss angemerkt werden, dass die Vertreter der Ukraine im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination ein Instrument der Realisierung der verbrecherischen Pläne des Kommandos der „ATO“ sind. So sollten am 22. August Reparaturbrigaden auf beiden Seiten der Kontaktlinie mit dem Wiederaufbau einer Wasserleitung im Gebiet von Leninskoje beginnen, die in der Folge von Beschüssen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte beschädigt worden war. Die Sicherheit der Reparaturarbeiter sollte nach gegenseitiger Vereinbarungen durch die Anwesenheit von Vertretern der OSZE-Mission, des Roten Kreuzes sowie der ukrainischen und der russischen Seite im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination gewährleistet werden.
Aber die Führung des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination von der Ukraine hat unter verschiedenen Vorwänden in jeder Weise die Durchführung der Wiederaufbauarbeiten sabotiert und die Reparatur des Abschnitts der Wasserleitung wurde nur von Seiten der DVR plangemäß abgeschlossen. Deswegen haben die Einwohner von Gorlowka einige Tage lang kein Wasser.
Die Streitkräfte der DVR halten das Regime der Feuereinstellung streng ein, was dem Kommando der „ATO“ erheblich die Verwirklichung der Pläne zur Eskalation des militärischen Konflikts erschwert. Unter diesen Bedingungen wenden die ukrainischen Streitkräfte eine
neue Taktik an. Die ukrainischen Vertreter im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination berichten auf Anweisung des Stabs der „ATO“ zu einer festgelegten Zeit darüber, dass die Streitkräfte der DVR angeblich einen Beschuss des zeitweise von Kiew besetzten Territoriums durchgeführt haben. Nach einigen Minuten führen die ukrainischen Kämpfer einen Artilleriebeschuss auf die Positionen unserer Einheiten durch und geben diesen Akt der Aggression als Erwiderung des Feuers aus. Neben den bereits banal gewordenen Beschüssen von der ukrainischen Seite aus werden solche Provokationen immer öfter zur Deckung der Aktivitäten von Diversions- und Erkundungsgruppen und von Panzergrenadiereinheiten genutzt.
Im Vorfeld des Tags der „Abhängigkeit“ der Ukraine haben der Kommandeur der „ATO“ Lokota und der Kommandeur der 57. Panzergrenadierbrigade Krasilnikow beschlossen, ihrem Anführer Poroschenko ein Geschenk in Form eines Stücks Donezker Erde zu machen. Am Abend des 20. August hat der Gegner mit den Kräften eines Panzergrenadierzugs einen
Versuch unternommen, einen Brückenkopf für einen folgenden Angriff auf Donezk im Gebiet des Flughafens zu schaffen. Unsere Verteidiger waren gezwungen, dem angreifenden Gegner eine adäquate und gleichwertige Antwort entgegenzusetzen. Unter Verlusten von zwei Toten und fünf Verletzten nahm der Aggressor von seinen Plänen Abstand. Außerdem wurde ein Schützenpanzerwagen der ukrainischen Streitkräfte zerstört.
Solche Verschärfungen tauchen in den Gehirnen der Generäle der ukrainischen Streitkräfte traditionsgemäß im Vorfeld von für ihr Land bedeutsamen Daten auf. Für uns ist das keine Neuigkeit und wir sind immer bereit, die Hitze des Militärkommandos des Gegners abzukühlen. Besonders bedrückend ist die Tatsache, dass die Provokationen normalerweise im Vorfeld von Treffen im Normannischen Format und der Kontaktgruppe in Minsk, deren Aktivität auf die Herstellung von Frieden im Donbass gerichtet sind, verstärkt werden. Aber gerade in diesem Zeitraum bringt die militärisch-politische Führung der Ukraine ein Maximum an Anstrengungen ein, um den zerbrechlichen Waffenstillstand zu beenden und das Blutvergießen wieder aufzunehmen.

Die Streitkräfte der DVR halten das Regime der Feuereinstellung streng ein. Wir hoffen, dass die ukrainische Seite trotz allem ihren Teil der Vereinbarung im Zeitraum des „Schulwaffenstillstands“ erfüllt. Leider wurden alle vorhergehenden Vereinbarungen zur Einhaltung des Regimes der „Ruhe“ vom ukrainischen Militärkommando zum Scheitern gebracht.
Allein
im Zeitraum des „Brotwaffenstillstands“ seit dem 24. Juni haben die ukrainischen Streitkräfte 20 Raketen, 900 Artilleriegeschosse des Kalibers 152 und 122mm, mehr als 8000 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm auf das Territorium der Republik abgeschossen. Im Ergebnis dieser Beschüsse wurden 161 Häuser zerstört oder beschädigt. Es starben 5 friedliche Bürger und 26 Verteidiger der DVR, 21 friedliche Einwohner und 20 Soldaten wurden verletzt.
Die vorgebrachte trockene Statistik ist eine klare Bestätigung dafür, wie die militärisch-politische Führung ihre Versprechungen erfüllt!

de.sputniknews.com: Kiew fährt auf Chaise mit Mähren in die EU – Radikalen-Chef
Der Vorsitzende der Radikalen Partei im ukrainischen Parlament, Oleg Ljaschko, ist der Meinung, die Politik von Präsident Petro Poroschenko entferne das Land nur von den europäischen Standards.
So reagierte Ljaschko auf Poroschenkos jüngste Äußerung, dass die Ukraine auf einer „breiten Euro-Atlantischen Autobahn“ in die EU reise. Laut dem Chef der Radikalen Partei fährt Kiew eindeutig nicht in einem Auto.
„Wir reisen wirklich auf einer Autobahn, aber auf einer Chaise, der Mähren vorgespannt sind. Die Politik von Präsident Poroschenko entfernt uns von den Eurostandards“, so der Politiker.
Dabei betonte er, dass der Lebensstandard der Ukrainer immer noch nicht gestiegen sei. Außerdem riet Ljaschko Poroschenko, weniger Zeit in seinem Büro zu verbringen und mehr zu den Menschen zu gehen.

Lug-info.com: Die Arbeits- und Sozialministerin der LVR Swetlana Malachowa und der Vorsitzende des gesamtrepublikanischen Komitees der Gewerkschaft der Arbeiter der staatlichen Einrichtungen und der sozialen Dienstleistungen für die Bevölkerung der LVR Konstantin Streltschenko haben einen Bereichstarifvertrag für die Jahres 2017-2020 abgeschlossen.
„Diese Bereichstarifvertrag hält vereinbarte Positionen der Seiten bezüglich der Schaffung der notwendigen Arbeits- und sozialökonomischen Bedingungen für die Arbeiter des sozialen Bereichs, die Gewährleistung von stabiler und effektiver Aktivität der staatlichen Einrichtungen der sozialen Dienstleistungen und des sozialen Schutzes der Bevölkerung der LVR fest“, heißt es in einer Mitteilung des Pressedienstes des Ministerrats der LVR.
„Der Vertrag hält zusätzliche Garantien und Zahlungen für die Arbeiter im Bereich der Lohnzahlungen für Nachtarbeit, zusätzlichen Urlaub fest, er sieht Kompensationszahlungen für Arbeiten unter schwierigen Bedingungen vor und garantiert das Recht von Vertretern der Gewerkschaften, in den sozialen Einrichtungen der LVR tätig zu sein“, heißt es weiter.
Zuvor hatten der Bildungs- und Wissenschaftsminister der Republik Sergej Zemkalo und der Vorsitzende des republikanischen Komitees der Gewerkschaft der Arbeiter in Bildung und Wissenschaft Oleg Kowal einen Bereichstarifvertrag unterzeichnet.

de.sputniknews.com: Korea-Gambit: Putin bereit zu persönlichen Verhandlungen mit Pjöngjang
Der russische Präsident Wladimir Putin soll sich am Rande des 3. Östlichen Wirtschaftsforums, das in zehn Tagen in Wladiwostok im russischen Fernen Osten stattfindet, mit seinem südkoreanischen Amtskollegen Moon Jae-in treffen.
Wie Alexej Maslow, Leiter des russischen Zentrums für strategische China-Forschungen, gegenüber dem Portal FBA „Ekonomika segodnya“ sagte, gibt Präsident Putin damit den Partnern Russlands zu verstehen, dass Moskau über die Situation auf der Korea-Halbinsel sehr beruhigt und er selbst als Präsident bereit sei, persönlich Verhandlungen darüber zu führen.
Nach Meinung des Experten hat Russland hier einen großen und effektiven Hebel, denn Nordkorea wolle nicht, dass sich jegliche Zugeständnisse Pjöngjangs bei den Verhandlungen in irgendeiner Weise mit der Druckausübung vonseiten Chinas assoziieren würden.
Hier sei an eine Bemerkung des Koreaforschers Andrej Lankow erinnert, laut der Russland heute in Nordkorea als „Freund Nummer Eins“ positioniert werde, so Maslow. „Dies bedeutet nicht, dass Moskau sehr enge politisch-wirtschaftliche Verbindungen mit Pjöngjang unterhält (…), spricht aber für eine geopolitische Einstellung der nordkoreanischen Führung auf eine Zusammenarbeit mit Russland und Putin.“
In diesem Kontext könnten Russland und Präsident Putin tatsächlich die Vermittlerrolle in einer äußerst schwierigen Situation übernehmen, die sich auf der Korea-Halbinsel herausgebildet habe.
„Russand hält in dieser Frage selbstverständlich an den UN-Beschlüssen über die Verringerung der Lieferungen etlicher Erzeugnisarten nach Nordkorea fest, aber unser beiderseitiger Handels- und Wirtschaftsumsatz fällt keineswegs unter die vom UN-Sicherheitsrat verhängten Einschränkungen. Dies ist ein weiterer Beweis dafür, dass Russland eine sehr starke Position bei den Verhandlungen mit Nordkorea einnimmt“, resümierte Maslow.
Er betonte ferner, beim bevorstehenden Treffen handle es sich um erste Verhandlungen zwischen Putin und Moon. Letzterer habe dank der Losung über die Notwendigkeit von Verhandlungen mit Nordkorea die Präsidentenwahl gewonnen. „Russland vertritt die gleiche Position, daher ist dieses Treffen auf höchster Ebene logisch.“ Nach Meinung des Experten werden sich Putin und Moon bei diesem Treffen darum bemühen, ihre Positionen und Handlungen bei der Lösung der jetzigen Situation auf der Korea-Halbinsel abzustimmen.

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen, Wochenrückblick)
Das Fehlen von ukrainischer Technik und Waffen, die abgezogen sein müssten, an den Lagerorten findet täglich seinen Ausdruck in den offiziellen Berichten der OSZE-Mission. So wurde in dieser Woche das Fehlen folgender Technik festgestellt: 2 122mm-Mehrfachraketenwerfer „Grad“, 8 152mm-Haubitzen „Giazint-B“, 13 152mm-Haubitzen „Msta-B“, 18 152mm-Haubitzen „Akazija“, 6 122mm-Haubitzen d_30, 19 120mm-Mörser M120 und 2B11, 13 Panzer T-64 und T-72, 6 100mm-Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira“.
Die Aufklärung der Volksmiliz entdeckt weiter das Vorhandensein von von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen und Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte entlang der Kontaktlinie.
Der Oberstleutnant teilte mit, dass folgende Waffen entdeckt wurden: im Gebiet von Staniza Luganskaja drei 122mm-Haubitzen „Gwosdika“; im Gebiet von Kalinowo ein getarnter T-72-Panzer; im Gebiet von Nowotoschkowskoje Feuerpositionen von zwei Mörserbatterien des Kalibers 120 und 82mm, ein Unterstand mit einem Schützenpanzer und die Mannschaft eines Abwehrgeschützes des 13.Bataillons der 58. Brigade der ukrainischen Streitkräfte; im Gebiet von Nowoswanka Feuerpositionen einer Mörserbatterie, ein Schützenpanzer; im Gebiet von Krymskoje Feuerpositionen von zwei Mörserbatterien des Kalibers 120 und 82mm, ein Schützenpanzer; im Gebiet von Troizkoje Feuerpositionen einer Mörserbatterie des Kalibers 120mm; im Gebiet von Popasnaja die Position einer Mörserbatterie des Kalibers 120mm,
zwei Unterstände mit Schützenpanzern des 108. Bataillons der 10. Brigade der ukrainischen Streitkräfte.
Das Fehlen dieser Technik und Waffen ist schon lange festgestellt. Aber Reaktionen von Seiten der ukrainischen Regierung darauf gibt es nicht. Die Mehrzahl dieser Waffen wird von den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte zum Beschuss des Territoriums der Republik verwendet.
In der letzten Woche haben die ukrainischen Truppen 53 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Es wurde mit allen Arten von Waffen geschossen, Artillerie des Kalibers 122 und 152mm, Mörser des Kalibers 120 und 82mm, Schützenpanzer, Antipanzerraketen, Abwehrgeschütze, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 1099 Geschosse abgeschossen.
In dieser Woche erlitten z
wei friedliche Einwohner und zwei Soldaten der Republik Splitterverletzungen in der Folge der ukrainischen Aggression, ein Soldat der Volksmiliz wurde getötet.
Von Seiten der Kiewer Truppen wurden die Gebiete von
Kalinowka, Logwinowo, Wesjologorowka, Donekij, Perwomajsk, Almasnaja, Beresowskoje, Molodjoshnoje, Kalinowo-Borschtschewatoje, Kalinowo, Slawjanoserbsk, Shelobok, Frunse, Krasnyj Jar beschossen.
Der Befehle zur Eröffnung des Feuers erteilten der Kommandeur der 53. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Grusewitsch, der Kommandeur der 10. Gebirgssturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte Subanitsch, der Kommandeur der 58. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte Drapatyj, der Kommanduer der 14. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Shakun.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte zehnmal das Regime der Feuereinstellung verletzt und 130 Geschosse auf das Territorium der Republik abgeschossen.

Die ukrainischen Streitkräfte erleiden weiter nicht kampfbedingte Verluste auf Grund von Alkoholmissbrauch und Verstöße gegen die Sicherheitsregeln.
Insgesamt wurden in der letzten Woche 9 Todesfälle und 14 Fälle von Verletzungen von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte in der Folge von solchen Vorfällen bekannt.
Dies zeugt von dem gleichgültigen Verhalten der Kommandeure ihren Untergebenen gegenüber, die unter den Bedingungen des sinnlosen Bürgerkriegs der Willkür des Schicksal ausgeliefert sind.

Die Volksmiliz stellt weiter ein Anwachsen der Zahl der Fälle von Desertion von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte in der „ATO“-Zone fest.
So haben im Gebiet von Solotoje drei Soldaten der 58. Brigade der ukrainischen Streitkräfte eigenmächtig ihre Postionen verlassen und sich in die Richtung der Ortschaft begeben. Auf ihrem Weg trafen die Soldaten auf eine Patrouille der Nationalgarde. Nach einem Wortgefecht und einem erfolglosen Versuch der Festnahme der Soldaten eröffneten die Kämpfer der Nationalgarde der Ukraine das Feuer. Während des Gefechts wurde ein Soldat der ukrainischen Streitkräfte getötet und einer verletzt.
Solche Fälle sind keine Einzelfälle. Wir stellen regelmäßig „freundschaftliche“ Schusswechsel zwischen ukrainischen „Nationalgardisten“ und Soldaten der ukrainischen Streitkräfte fest.

Am 21. August haben Soldaten der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe von Malinowoje, Staniza-Luganskaja-Bezirk, im betrunkenen Zustand einen Wettbewerb im Granatenwerfen in der Nähe von Wohnhäusern durchgeführt.
Nach Mitteilung örtlicher Einwohner erfolgte nach dem Wurf einer Granate eine Detonation und in der Folge gingen trockene Gehölze und Gras in Flammen auf. Im Zusammenhang mit starken Wind und heißem Wetter verbreitete sich das Feuer schnell und vernichtete etwa 30 Wohnhäuser. Das Feuer konnten sogar Einwohner von Lugansk sehen.

Am 17. August fand in Sewerodonezk auf dem Chimikow-Prospekt ein Konflikt zwischen Soldaten der ukrainischen Streitkräfte und Verkäufern des zentralen Marktes statt, die sich weigern den betrunkenen „Verteidigern“ eine Belohnung für den friedlichen Himmel über dem Kopf zu zahlen.
In der gleichen Nacht gab es ein Feuer, das sieben Metallstände auf einer Gesamtfläche von mehr als 70 Quadratmetern vernichtete. In den Aufzeichnungen der Überwachungskamera ist zu sehen, wie zwei Personen in Tarnuniform die Pavillons mit Flüssigkeit übergießen und dann anzünden.
Am 9. August haben Soldaten der ukrainischen Streitkräfte in Toschkowka eine alte Einwohnerin beraubt. Unter dem Vorwand, ihr bei der Wirtschaft zu helfen, tauchten sie in ihrem Garten auf, dann durchsuchten sie das Haus, stahlen Eigentum und das letzte Geld im
Umfang von 5000 Griwna.
Bei der örtlichen Polizeiwache weigerte man sich an eine Anzeige aufzunehmen, weil der Tatbestand des Verbrechens nicht vorhanden sei.
Außerdem hat sich das Kommando der „ATO“ an alle Bürgermeister von Ortschaften an der Kontaktlinie gewandt und gefordert, Wohnungen als Unterkunft für 300 Soldaten zur Verfügung zu stellen. Es wurde erlaubt, für diesen Zweck Schulen, Krankenhäuser, Büros privater Unternehmer sowie andere geeignete Einrichtungen zu verwenden.

de.sputniknews.com: „Keine Angst, unmodisch zu sein“: Simonjan dankt IFJ für Einsatz für Rossiya Segodnya
Die Chefredakteurin der Agentur Rossiya Segodnya und des Senders RT, Margarita Simonjan, hat die Erklärung des Generalsekretärs der Internationalen Journalisten-Föderation (IFJ), Ricardo Gutiérrez, kommentiert, der die Entscheidung des EU-Vorsitzlandes Estland verurteilte, Reporter der Agentur vom künftigen EU-Außenministertreffen auszuschließen.
„Es freut mich sehr, dass es in der EU neben Estland noch ein paar Dutzend Staaten gibt. Viele von ihnen sind durchaus zurechnungsfähig. Besonderer Dank Herrn Gutiérrez dafür, dass er sich erlaubt hat, die Freiheit der europäischen Presse zu schützen, ohne dabei Angst zu haben, sich den Ruf eines Unmodischen zu erwerben“, sagte Simonjan.
Zuvor hatte Gutiérrez die Entscheidung Estlands, der russischen Mediengruppe Rossiya Segodnya, zu der Sputnik gehört, die Akkreditierung zu verweigern, als eine schwere Attacke gegen die Pressefreiheit eingestuft. Ihm zufolge will der Generalsekretär des Europarates von der estnischen Regierung fordern, diese Situation zu klären.
Rossiya Segodnya wollte einen Korrespondenten zum informellen EU-Außenministertreffen am 7. und 8. September in Tallinn schicken.
Die baltischen EU-Staaten gehen mit Journalisten aus Russland nicht gerade fein um. So hatte Estland im April einem Kameramann des russischen Senders Ren, der zu einer Veranstaltung von Open Russia in Tallinn unterwegs war, die Einreise verweigert.
Zwei Jahre davor hatten estnische Behörden ein Kamerateam des Senders WGTRK für mehrere Stunden festgesetzt und nach einer Leibesvisitation an der Grenze abgewiesen. Der estnische Nachbar Lettland setzte 2016 die Sendungen von WGTRK für drei Monate aus und verwies den Korrespondenten des russischen Senders des Landes.

de.sputniknews.com: Russische ABC-Abwehr vernichtet allerletzte C-Waffen-Produktionsstätten in Syrien
Die russische ABC-Abwehr haben in Syrien die beiden letzten Anlagen vernichtet, in denen einst Chemiewaffen hergestellt und gelagert worden waren. Dies teilte der Kommandeur der russischen ABC-Abwehrtruppen, Generalmajor Igor Kirillow, am Freitag mit.
Die beiden Produktionsstätten hätten in Gebieten gelegen, die lange Zeit von Militanten kontrolliert worden seien und erst im August befreit werden konnten, sagte Kirillow am Rande der internationalen Rüstungsmesse „Army 2017“ bei Moskau.
Die Anlagen seien unter Kontrolle der Spezialisten der ABC-Abwehrtruppen vernichtet worden und sollen nun den Experten der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) vorgestellt werden, sagte der General.
Somit seien in Syrien insgesamt 27 Produktions-und Lagerungsstätten von Chemiewaffen vernichtet worden. Sämtliche C-Waffenvorräte der syrischen Regierung waren bereits zwischen 2014 und 2016 unter Kontrolle der OPCW sichergestellt und vernichtet worden. Für die chemische Entwaffnung Syriens wurde die OPCW sogar mit dem Nobelpreis ausgezeichnet.

Lug-info.com: Pressekonferenz des bevollmächtigten Vertreters der LVR bei den Minsker Verhandlungen Wladislaw Dejnego (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Trennung von Kräften und Mitteln bei Staniza Luganskaja
Das nächste perspektivische Datum ist der 29. August. Der Zeitpunkt ist durch die Festlegung eines siebentägigen Intervalls der „Ruhe“ seit der letzten von der OSZE-Mission festgestellten Verletzung des Regimes der Feuereinstellung an diesem Abschnitt am 22. August entstanden.
Die Ukraine besteht systematisch darauf, dass diese sieben Tage der Ruhe vom letzten festgestellten Fall von Verletzung des Regimes der Feuereinstellung abgewartet werden müssen. Und was das Paradoxe ist, die Ukraine selbst hat am 22. August dieses Regime verletzt. Die Ukraine hat einen Beschuss mit Schusswaffen am Trennungsabschnitt in Staniza Luganskaja unternommen, und sie sagt, dass, weil das Regime der Ruhe nicht eingehalten wird, die Trennung nicht möglich ist. Ich fürchte, dass die Manipulationen so weitergehen werden.
Dennoch, wir haben einen rund um die Uhr – Dienst eines Vertreters des Kommandos der Volksmiliz dort abgesichert, gemeinsam mit einem Vertreter des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination und der OSZE-Mission. Es gibt die Hoffnung darauf, dass mit gemeinsamen Anstreng
ungen wir dennoch die Situation zu einem vernünftigen Herangehen führen können und die Ukraine sich nicht weiter vor der Erfüllung ihrer Verpflichtungen im Rahmen der Vereinbarung vom 21.09.16 drücken kann.
Solange die Trennung bei Staniza Luganskaja nicht erfolgt, ist auch eine Vereinbarung weiterer Trennungsabschnitte nicht möglich.
Schulwaffenstillstand“
Nach den ersten Ergebnissen dieses Waffenstillstands kann man das folgende sagen: im allgemeinen wird der Waffenstillstand eingehalten, es gibt keine ernsthaften Verletzungen….
Im Unterschied zu allen vorhergehenden analogen Erklärungen gibt es Grund anzunehmen, dass der Waffenstillstand diesmal nachhaltig sein wird und es erlauben wird, die Grundlage nicht nur für ruhigen Unterricht für die Kinder in der Schule zu sein – die Schüler im Donbass haben das Recht unter friedlichen, ruhigen Bedingungen zu lernen -, sondern auch dafür, eine Grundlage für eine politische Lösung des Konflikts im Donbass zu schaffen.
Wo liegt der Unterschied? Der Unterschied liegt vor allem darin, dass die Entscheidung der Kontaktgruppe von der „normannischen Vier“ unterstützt wurde.
Es gibt einzelne Provokationen von der ukrainischen Seite, die versucht, uns zur Verletzung der Regimes der Feuereinstellung zu bewegen. Wir kontrollieren die Situation vollständig, es
gibt keine Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung – in den ersten Stunden funktioniert der Waffenstillstand und zwar echt stabil.
Zahlungen für Wasserlieferungen
Es ist eine systematische Zahlung für das erhaltene Wasser organisiert, das die ukrainische Seite auf unser Territorium liefert.
Der derzeit verwendete Übergabemechanismus für die Geldmittel an die ukrainische Seite hat sehr ernsthafte Mängel bezüglich der unzureichenden Sicherheit für die Vertreter der Republik.
Dennoch gewährleisten unserer Vertreter die Übergabe der Mittel für das von der ukrainischen Seite erhaltene Wasser über verminte Straßen. Dies wurde in der Arbeitsgruppe zur Ökonomie gesagt und auf der Sitzung der Kontaktgruppe hat dies der Koordinator der Gruppe von der OSZE Martin Sajdik als kategorisch nicht annehmbare Situation bezeichnet, aber dennoch die Ukraine plant dies nicht zu ändern.

Im Winter wird dies noch schwieriger werden, denn es wird eine sehr schwierige Aufgabe sein, die verminten Straßen von Schnee zu befreien und für Transportmittel zugänglich zu machen.
Gesetz über den besonderen Status des Donbass
Alle Artikel des Gesetzes, die das Wesen des besonderen Status festlegen, sind derzeit nicht in Kraft. Von der Ukraine ist dieses Gesetz ohne jegliche Abstimmung blockiert worden. Dennoch gilt der erste Artikel, der festlegt, dass der besondere Status vom Augenblick der Annahme an drei Jahre gilt. Und diese drei Jahre sind in wenig mehr als 50 Tagen vorbei, dann hört dieses Gesetz auf zu gelten.
Damit wird die Einführung eines besonderen Status noch weiter erschwert.
Die Schwierigkeit der Situation besteht darin: heute können wir davon sprechen, dass dieses Gesetz wiederbelebt werden kann. Das heißt entsprechende Änderungen einführen, die die Geltungsfrist dieses Gesetzes aufhebt, weil der Maßnahmekomplex einen unbefristeten Charakter des besonderen Status vorsieht und diese die Blockade des wesentlichen Teils aufheben und die Grundlagen für eine politische, ökonomische Zusammenarbeit des Donbass mit der Ukraine formen können. Die es erlauben werden, einen Teil der ökonomischen, sozialen, humanitären Probleme zu lösen – all dies gibt es in diesem Gesetz. Ob sie das schlecht oder gut dort eingebracht haben – das ist bereits die zweite Frage, aber sie haben eine Perspektive zur Annahme. Leider wird es nach Ablauf der Gültigkeit nicht mehr möglich sein, dort Änderungen einzufügen.

Deshalb ist die Zeit sehr begrenzt, um eine Implementierung der „Formel Steinmeier“ in diesem Gesetz durchzuführen. Die „Formel Steinmeier“ ist eine etappenweise Einführung des besonderen Status. Der Gesetzgebungsprozess in der Ukraine ist sehr langwierig…. Es darf nicht vergessen werden, dass diese Änderungen nur dann in das Gesetz eingefügt werden können, nachdem sie mit uns abgestimmt wurden. Das nimmt auch Zeit ein.
Das heißt, es gibt jetzt ein Zeitproblem. Wenn die Ukraine nicht in der Lage ist, Änderungen in diesem Gesetz zu gewährleisten, verliert es seine Aktualität, hört auf zu gelten. Von diesem Zeitpunkt an müssen wir praktisch von Null an an der Frage des besonderen Status arbeiten und in der jetzigen Situation ist diese Perspektive, gelinde gesagt, sehr pessimistisch.
Runder Tisch zu Fragen der ökologischen Sicherheit
Vor einigen Sitzungen wurde die Durchführung eines internationalen Runden Tischs vorgeschlagen, wo unter Beteiligung von Wissenschaftlern die Situation sowohl in der LVR als auch in der DVR, insbesondere aber auf dem von der Ukraine kontrollierten Territorium des Donbass behandelt werden.
Während wir auf unseren Territorien sehr gut um die Gefahr der Nutzung gefährlicher Objekte und deren Auswirkung auf die Absicherung der Infrastruktur wissen, stehen die Fragen der Ökologie in der Ukraine auf dem dritten, wenn nicht auf dem zehnten Platz. Dort gibt es in diesem Bereich eine chronische Unterfinanzierung.

Leider haben wir von der Ukraine keinerlei Erklärung bezüglich ihrer Bereitschaft, aber auch keine Absage an eine Beteiligung an einem solchen Runden Tisch gehört. Von unserer Seite gibt es Zustimmung, von der Seite der RF und der DVR auch. Die OSZE hat Initiative gezeigt und ihre Vorschläge vorgelegt, die der Koordinator der Gruppe Per Fischer vor zwei Sitzungen den Seiten schriftlich vorgelegt hat.

Ukrinform.ua: Kanadischer Oppositionschef für Waffenlieferungen an die Ukraine
Der Chef der Konservativen Partei und Opposition Kanadas, Andrew Scheer, hat sich für eine Lieferung von Verteidigungswaffen an die Ukraine ausgesprochen.
In seiner Grußbotschaft anlässlich des Tages der Unabhängigkeit der Ukraine am 24. August erklärte Scheer: „Wir werden immer Seite an Seite mit der Ukraine bei ihrem Kampf für die Freiheit stehen“. Die vorherige Regierung Kanadas habe der Ukraine militärisch geholfen und Sanktionen gegen Russen, die für den Krieg verantwortlich seien, verhängt. „Wir rufen zu weiteren Maßnahmen auf, darunter zur Lieferung von Verteidigungswaffen“, betonte Scheer.

Abends:

de.sputniknews.com: Russland übergibt Niederlanden zusätzliche Materialien zu MH17-Abschuss
Die russische Generalstaatsanwaltschaft hat den Niederlanden zusätzliche Dokumente im Rahmen der Ermittlungen zum Abschuss der malaysischen Boeing über der Ostukraine 2014 übergeben. Dies teilte der offizielle Sprecher der Behörde, Alexander Kurennoj, mit.
Die Generalstaatsanwaltschaft der Russischen Föderation habe den Vertretern der niederländischen Botschaft in Russland Materialien übergeben, die auf Anfrage der niederländischen Kollegen gesammelt worden seien, so Kurennoj.
Das sei bereits die fünfte solche Anfrage der Niederlanden an Russland. Wie der Sprecher erneut betonte, widerlegt die Analyse der Daten russischer Radare die Behauptungen der niederländischen Ermittler über den Abschussort der Rakete, mit der die Boeing getroffen worden war.
Die Boeing 777 der Malaysia Airlines mit 298 Menschen an Bord war am 17. Juli 2014 auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur etwa um 15.20 Uhr MESZ im Luftraum über der Ukraine von den Radaren verschwunden. Nach Angaben russischer Fluglotsen befand sich die Boeing in diesem Augenblick etwa zehn Flugminuten von der russischen Grenze entfernt. Den Absturz überlebte niemand.
Die von einem Vertreter von den Niederlanden geleitete Ermittlergruppe besteht aus Experten von Australien, Belgien, Malaysia und der Ukraine.

av-zahkarchenko.su: Heute, am 25. August, fand in Gorlowka eine feierliche Versammlung zum 238. Jahrestag der Gründung der Stadt statt. Um den Gorlowkern zu gratulieren, kam das Oberhaupt der DVR.
„Mit einem besonderen Gefühl des Stolzes gratuliere ich Ihnen zu Tag der Stadt und zum Tag des Bergmann
s. Gorlowka hat seit 2014 mit Ehre und Würde allen Unglücken, Leiden und Unannehmlichkeiten, die ihm zuteil wurden, widerstanden. Hier leben besondere Menschen, die kämpfen und arbeiten können, den die Worte „Stadt“ und „Land“ nicht gleichgültig sind. Deshalb zeichne ich die Stadt für ihr Heldentum, das von den Verteidigern Gorlowkas im Kampf für Freiheit und Unabhängigkeit der Donezker Volksrepublik gezeigt wurde, mit der Ehrenbezeichnung „Stadt des militärischen Ruhms“ aus. Ich gratuliere Ihnen“, sagte Alexandr Sachartschenko.
Das Republikoberhaupt zeichnete für ihre hohen Verdienste den Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit der Medaille „Für Heldenmut bei der Arbeit“ aus.
Außerdem erhielten der Abgeordnete des Volkssowjets Alexandr Bykadorow und der Oberst Olga Kotschura, bekannter unter dem Codenamen Korsa, die Ehrenbürgerschaft von Gorlowka.
Herausragende Einwohner der Stadt wurden mit der Gorlow-Medaille (russischer Geologe, nach dem die Stadt benannt wurde, – Anm. d. Übers.) 3. Grades ausgezeichnet. Mit der Gorlow-Medaille wurden auch drei herausragende Künstlerkollektive der Stadt ausgezeichnet.
Gorlowker, die sich ausgezeichnet hatten, wurden mit Ehrenurkunden der Verwaltung von Gorlowka ausgezeichnet. Für die Einwohner von Gorlowka trat der russische Schauspieler, Regisseur und Dichter Sergej Machowikow auf.

de.sputniknews.com: Südossetiens Präsident zu Beitritt zu Russland: „Möglichst schnell, sogar morgen“
Südossetien muss seinem Präsidenten Anatoli Bibilow zufolge möglichst schnell in den Bestand Russlands aufgenommen werden.
„Wir müssen alles Mögliche dafür tun, um so schnell wie möglich, sogar morgen, der Russischen Föderation beizutreten. Es ist aber absolut unrichtig, bis morgen zu warten und nichts zu tun. Man muss fortschreiten, arbeiten und die Wirtschaft entwickeln“, zitiert die Zeitung „Kommersant“ Bibilow.
Als weitere Priorität Südossetiens bezeichnete Bibilow die Anerkennung der Republik nicht nur durch Russland, sondern auch durch andere Länder.
Anfang August 2008 waren georgische Truppen in Südossetien einmarschiert, um diese Region, die sich von Georgien losgesagt hatte, zurückzuerobern. Dabei wurden mehrere Soldaten einer russischen Friedensmacht getötet, die in der Region stationiert war.
Zur Befriedung Georgiens beschloss die russische Führung, reguläre Truppen nach Georgien zu verlegen. Bei einem fünftägigen Krieg wurden die georgischen Streitkräfte zurückgedrängt. Ende August erkannte Russland die Unabhängigkeit Südossetiens sowie der einstigen georgischen Autonomie Abchasien an.

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