Presseschau vom 31.08.2015

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen ostukrainischen Volksrepubliken in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und andere ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

Abends/ nachts:

Rusvesna.su: Kiew kündigte für den kommenden 1. September einen Beschuss von Schulen der DVR an und beschuldigte vorsorglich die Volksmiliz dessen. Solche Schlussfolgerung konnten aus den Worten des Sprechers der sogenannten „ATO“ Andrey Lyssenks gezogen werden.
„Das ist ein Fall von zynischer Kriminalität – der Beschuss von Schulen und anderen Bildungseinrichtungen in der Region, dessen fälschlicherweise die ukrainischen Streitkräfte beschuldigt werden“, sagte er und bemerkte, dass auf diese Weise die DVRI angeblich eine Gelegenheit schafft, Russland um den Einmarsch von russischen Friedenstruppen in den Donbass zu bitten.
Zuvor hatte die ukrainische Seite wiederholt die Volksmiliz den Beschuss ihre eigenen Positionen und Städte vorgeworfen.
Es sei daran erinnert, dass am 1. Oktober 2014, dem ersten Tag des Schuljahres in Donezk durch einen Raketenwerfer „Uragan“ die Schule Nummer 57 beschossen wurde, so dass 4 Menschen starben und 6 verletzt wurden.. Der Beschuss wurde von Marinka aus geführt, wo die ukrainische Armee ihre Positionen hatte.

Dan-news.info: Das Konzert aus Anlass de Feiern des Tages der Bergleute im Zentralen Kultur- und Erholungspark A. S. Schtscherbakow besuchten mehr als 15.000 Einwohner und Gäste der Hauptstadt.
Auf der Bühne traten Dshango, das Ensemble „Dobryj Molodzy“, Julija Andrejewa und die Gruppe „Archipelag“ auf sowie örtliche Kollektive. Alle Auftritte waren mit Glückwünschen, Worten der Unterstützung und Aufrufen zum Frieden und zur Eintrag verbunden.
„Unsere Region ist einmalig darin, dass keine Feinde sie schlagen und auf die Knie zwingen konnten. Ich bin glücklich und stolz, dass ich im Donbass geboren und aufgewachsen bin“, erklärte das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko, der das Konzert besuchte.
Es gab auf dem Platz vor der Bühne praktisch keine freien Plätze. Der Park begann sich schon tagsüber zu füllen. Zu dem Konzert kamen Vertreter der verschiedenen Generationen – von Kindern bis zu alten Leuten.
Im Ergebnis war der Platz vor der Brücke, die Brücke, die zum Parkt führt und deren Allee gefüllt. Die Atmosphäre war fest und äußerst freundschaftlich.
„Ich möchte sehr gern tanzen, aber hier ist es zu voll zu Tanzen“, sagte einer der Gäste.
„Es ist alles wunderbar! Ich habe viele Bekannte getroffen, die ich lange nicht gesehen habe“, sagte ein anderer Einwohner von Donezk.
Das Konzert endete mit einem grandiosen Feuerwerk. Für einige Minuten wurde der Schtscherbakow-Park durch dutzende heller, festlicher Feuer erleuchtet.

Rusvesna.su: Zu Ehren des 236. Jahrestages der Gründung der Stadt Gorlowka fanden öffentlichen Veranstaltungen statt, die von einer großen Zahl von Bürgern besucht wurden.
„Es gab in der Stadt eine festliche Kundgebung am Morgen…Die Parade, ebenso wie die meisten der Demonstrationen in diesem Jahr, war ziemlich riesig.
Schüler, Studenten des Lyzeums, Studenten, Mitarbeiter von Unternehmen sowie Chemiker…“

Vormittags:

Dan-news.info: Kommentar Leschtschenkos zum Absenden einer Einladung zur Wahlbeobachtung in der DVR an das Büro für Demokratische Institutionen und Menschenrechte der OSZE
„Auf Anordnung des Oberhaupts der DVR A. W. Sachartschenko wurde heute Morgen an das Büro für Demokratische Institutionen und Menschenrechte der OSZE eine offizielle Einladung an Vertreter der Organisation zur Wahlbeobachtung bei den Wahlen zur örtlichen Selbstverwaltung in der DVR geschickt. Diese Einladung wurde bereits am Freitag, den 29. August, unterschrieben.
Wir drücken unsere aufrichtige Überzeugung aus, dass wir in kurzer Zeit eine positive Antwort auf den Vorschlag erhalten. Wir haben nicht die Absicht uns zu verstecken und verborgene Wahlen in der Region durchzuführen. Trotz der schwierigen Situation unterstützen wir die Minsker Vereinbarungen und sind bereit sie einzuhalten, selbst in einseitiger Weise. Auch werden wir alles tun, damit die Wahlen zu den Organen der örtlichen Selbstverwaltung ehrlich und offen ablaufen. Und um zu beweisen, dass alles transparent und entsprechend den Buchstaben des Gesetzes abläuft, unterstützt uns das Büro für Demokratische Institutionen und Menschenrechte der OSZE.
Die örtlichen Wahlen finden am 18. Oktober 2015 in Erfüllung des Protokolls der Minsker Vereinbarungen vom 5.9.2014 und des Maßnahmekomplexes vom 12.2.15 statt. Die Wahlen erfolgen auf Grundlage der Verfassung der DVR und ihrer Gesetze sowie unter Berücksichtigung der Regelungen des Gesetzes der Ukraine über den besonderen Status des Donbass.
Die Sicherheit und die notwendigen Bedingungen für eine produktive Arbeit der Mission werden wir garantieren. Provokationen sind möglich, aber sie werden mehr sein, wenn die Vertreter des OSZE-Büro für Demokratische Institutionen und Menschenrechte sich unserer Einladung verweigern. Mehrfach wurden Fälle von Feuereinstellung nur deshalb durchgeführt, weil Vertreter der OSZE-Mission in den Ort gefahren sind, der am Tag zuvor intensiv beschossen wurde.“
Der Leiter der Administration des Oberhaupts der DVR Maxim Leschtschenko

De.sputniknews.com: Wenige Tage nach der Einigung auf eine neue Feuerpause im Donezbecken kommen aus Kiew wieder Drohungen. Der Leiter des ukrainischen Sicherheits- und Verteidigungsrates, Alexander Turtschinow, will den Chef der selbsterklärten Volksrepublik Donezk, Alexander Sachartschenko, in einer Plastiktüte geliefert bekommen.
Während einer Inspektion in einer Elite-Einheit fragte Turtschinow: „Bringt ihr Sachartschenko wenn nötig in einer Plastiktüte hierher?“ „Kein Problem, Sie brauchen nur zu befehlen“, antwortete der Kommandeur. Das Video des Gesprächs tauchte im Internet auf…

Dan-news.info: Die Nacht in der DVR verlief ruhig, Informationen über Zerstörungen und Opfer liegen nicht vor, teilten heute die Verwaltung der frontnahen Städte und Bezirke mit.
„Die Nacht war ruhig, Informationen über Zerstörungen liegen nicht vor“, sagte der Leiter des Petrowskij-Bezirks von Donezk Maxim Shukowskij.
In anderen Bezirken der Hauptstadt herrsche auch eine ruhige Situation.
„Zum Glück verlief der Festtag bei uns ruhig, ohne Beschüsse“, erklärte die Gorlowker Stadtverwaltung.
In Makejewka, Jasinowataja, den Bezirken Telmanowo und Nowoasowk ist eine ähnliche Situation.

De.sputniknews.com: Kiews Deal mir den Geldgebern über die 20-prozentige Abschreibung der Schulden kommt aus der Sicht der Rating-Agenturen Fitch und Standard & Poor’s (S&P) einem Staatsbankrott für das Land gleich, wie AFP schreibt.
Laut Angaben der Agentur hat Fitch beschlossen, das Bonitäts-Rating des Landes in Fremdwährung von „CC“ auf „С“ herabzusetzten. Das geschieht im Zusammenhang mit den großen Verlusten, die die Träger von Staatsanleihen wegen des Deals mit den Geldgebern erlitten haben.
Zwar konnte Kiew laut AFP durch ein Abkommen mit der Firma Franklin Templeton und drei weiteren US-amerikanischen Finanzorganisationen vorerst den Staatsbankrot im Land vermeiden und den Zugang zu den internationalen Kreditmärkten behalten, allerdings würde die Herabsetzung des ukrainischen Ratings durch Fitch die Unkosten für die Ukraine im Falle zusätzlicher Anleihen erhöhen.
Bei Standard & Poor’s erklärte man, dass jeder weitere Deal über die Umstrukturierung der ukrainischen Staatschulden in Fremdwährung als Staatsbankrot gewertet würde, was in diesem Fall praktisch unvermeidlich sei. Als einen der Gründe dafür nannte man bei S&P die „schwierige makroökonomische Lage“, in der sich das Land derzeit befinde.
Die „schmerzhaften“ Verhandlungen der Ukraine mit den Geldgebern liefen sechs Monate, erinnert AFP und weist darauf hin, dass der Internationale Währungsfonds und Washington während dieser Zeit versucht hätten, Druck auf die Halter der Anleihen auszuüben und sie zu zwingen, „kurzfristige Verluste“ in Kauf zu nehmen, um keine erneute Abhängigkeit Kiews von Russland zuzulassen.
Viele Experten sind sich darüber einig, dass der Deal mit den Geldgebern zwar als für beide Seiten vorteilhaft erscheine, der Ukraine jedoch kaum helfen könne. Diese Meinung vertritt unter anderem der „Bloomberg View“-Kolumnist Leonid Berschindski. Laut ihm beschert die erreichte Vereinbarung zwar ein kurzfristiges Aufatmen, doch das IWF-Programm, von dem die Finanzstabilität des Landes abhängt, kann dabei nicht realisiert werden.

Dan-news.info: Zwei Schulen in Gorlowka, die am 25. August durch Beschüsse der ukrainischen Truppen zerstört wurden, werden im Laufe des September wieder aufgebaut, teilte der Bürgermeister der Stadt Roman Chramenkow mit.
„Ich habe die Verpflichtung übernommen, dass die Schulen Nr. 14 und Nr. 16 im Laufe des Monats wieder aufgebaut werden, damit sie die Arbeit aufnehmen können“, sagte Chramenkow.
Die Schüler dieser Schulen werden vorübergehend andere Bildungseinrichtungen besuchen.
Im Ganzen werden zum 1. September 157 Schulen geöffnet, 12.000 Kinder, darunter 1084 Erstklässler, gehen in diesem Herbst in Gorlowka in die Schule, berichtete der Bürgermeister.

Lug-info.com: Die ukrainischen Truppen haben in den letzten 24 Stunden viermal das Regime der Feuereinstellung im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR verletzt, teilte das Verteidigungsministerium der LVR mit.
Um 15 Uhr wurde eine Position der Volksmiliz im Bereich von Sokolniki aus Richtung Krjakowka von den ukrainischen Streitkräften mit Maschinengewehren beschossen.
Um 16:20 wurde Losowoje mit 82mm-Granatwerfern und Panzertechnik bescossen.
Um 19:00 wurde eine Position der Volksmiliz im Bereich von Kalinowo aus Richtung Popasnkaja mit Schusswaffen beschossen.
Um 22:57 wurde Kalinowka mit zwei Geschossen eines 120mm-Granatwerfers aus Richtung Luganskoje beschossen.
Verluste unter der Zivilbevölkerung und den Soldaten gibt es nicht.

De.sputniknews.com: Bei der UN-Vollversammlung, die Wladimir Putin besuchen will, wird es ihm kaum gelingen, die USA von irgendetwas zu überzeugen. Russland muss aber Flagge zeigen und seine Position klar darlegen. Vielleicht lässt sich der „Autopilot-Modus“ bei der gegenseitigen Konfrontation doch abschalten, meinen russische Experten.
Die russische Tageszeitung „Moskowski Komsomolez“ schreibt am Montag in einem Kommentar: „Die UN-Vollversammlung ist vor allem ein globaler Jahrmarkt der Eitelkeiten. Doch selbst diese politische Rede-Fabrik hat eine Bestimmung. In der Diplomatie gibt es den Begriff ‚Flagge zeigen‘. (…) Das bevorstehende UN-Hauptforum ist ein Ort, wo wir unsere Präsenz auf allerhöchster Ebene demonstrieren müssen.“
„Im Jahr 1945 hatte unser Land in seiner damaligen Form die Vereinten Nationen mitbegründet. Die fünf ‚UN-Gründerväter‘ waren die Wegbereiter einer neuen Weltordnung. 70 Jahre danach versucht man nun, Russland als einen Paria hinzustellen, als einen kleinen Raufbold, der gegen diese Weltordnung angeblich verstößt. Zwar kann man Wladimir Putins Außenpolitik unterschiedlich bewerten – die einen finden sie sehr gut, die anderen sehr schlecht. Doch dem erwähnten Versuch muss sich Russland entgegensetzen – mit allen Ressourcen, die ihm zur Verfügung stehen. Unsere wichtigste Ressource in New York soll eben Putin sein. Oder, genauer gesagt, seine rhetorischen Möglichkeiten und seine Überzeugungskraft“, so der Kommentar weiter.
„Man sollte keine allzu hohen Erwartungen haben. Was immer Putin bei der Uno auch sagen mag, Obama und Poroschenko werden ihn jedenfalls nicht umarmen. Sie werden auch nicht schluchzend sagen: ‚Wir hatten nicht Recht! Nimm die Krim zurück!‘ Putin hat in New York keine Chance, die USA, die EU und die Ukraine von der Richtigkeit seiner Position zu überzeugen. Das muss er eigentlich auch nicht. Er sollte aber eine aufschlussreiche und logische Erklärung für Russlands Vorgehen seit Frühjahr 2014 liefern“, schreibt das Blatt.
Geworg Mirsajan, Experte des russischen USA- und Kanada-Institutes, sagte unterdessen im Radiosender Kommersant FM: „Der russische Präsident darf in die USA nicht bloß als Tourist reisen. Er sollte dort ein Ergebnis erzielen – etwa ein Abkommen. Ein solches Abkommen ist aber sehr schwer zu erreichen. Denn der vor einigen Jahren gestartete ‚Reset‘-Vorgang zwischen Washington und Moskau hat keine Normalisierung des russisch-amerikanischen Verhältnisses ermöglicht und keine neue konstruktive Agenda geschaffen.“
Der Experte erläuterte: „Bei diesem ‚Reset‘ haben Russland und Amerika, grob gesagt, all ihre bisherigen gegenseitigen Sünden zurückgesetzt – und plötzlich entdeckt, dass sie nichts zu besprechen haben. Es ist ja sehr schwer, einen Dialog zu führen, wenn die Atmosphäre des Vertrauens fehlt. Solange das ‚Reset‘-Verfahren stockte, häuften sich neue Sünden an. Nun wäre ein weiterer Neustart nötig. Die Situation ist jetzt aber grundsätzlich anders. So konfliktbeladen ist das bilaterale Verhältnis nicht einmal unter George W. Bush gewesen. Das muss irgendwie korrigiert werden.“
Mirsajan wurde gefragt, ob Putin in New York direkt mit Obama verhandeln könnte. Er antwortete: „Theoretisch könnten sie am Rande der Vereinten Nationen zusammentreffen – quasi zufällig, wie es in der internationalen Praxis manchmal gepflegt wird. Dann könnten sie über aktuelle Fragen sprechen, manche Probleme lösen oder zumindest die Konfrontations-Spirale in ihrer Autopilot-Bewegung unterbrechen, um die Spannungen irgendwie abzubauen.“

Dan-news.info: Die vollständige Wiederherstellung der Eisenbahnverbindung zwischen der DVR und der Ukraine, von der die OSZE zuvor berichtet hatte, ist bisher nicht erfolgt, teilte der Transportminister der DVR Semen Kusmenko mit.
„Um laute Erklärungen über eine vollständige Wiederherstellung des Eisenbahnverkehrs zwischen den Territorien der DVR und der Ukraine abzugeben ist es noch zu früh. Am Tag nach dem Auftritt der Vertreter der OSZE, am 27. August, wurde die Station Majorsk von den ukrainischen Truppen beschossen“, sagte der Minister.
Er unterstrich, dass der genannte Beschuss eine weitere Bestätigung des Auseinanderklaffens der angeblich guten Absichten Kiews mit der realen Lage an den Fronten ist. Und dass dabei die Ukraine regelmäßig erklärt, dass sie sehr dringend die Kohlelieferungen aus der DVR benötigt.
„Dies Problem bleibt ungelöst. Die Donezker Eisenbahn ist bereit den Transport von Ladungen zu sichern, aber die regelmäßigen Beschüsse erlauben es nicht, alle vier Eisenbahnstrecken für den Verkehr zu öffnen“, fügte Kusmenko hinzu.
Nach seinen Worten hat die ukrainische Regierung zugestimmt, Reparaturen an den beschädigten Abschnitten durchzuführen, aber „sogar als ein „Regime der Ruhe“ garantiert wurde, wurden die Strecken, wo Reparaturbrigaden arbeiteten, oft angegriffen“. Außerdem beteiligt sich die Ukraine nicht an der Finanzierung dieser Arbeiten.
Der Minister erinnerte daran, dass die ukrainische Seite wie zuvor die Blockade des Territoriums der DVR nicht aufgehoben hat, dies betrifft die Einfuhr von Ersatzteilen für Waggons, Lokomotiven und Gleisen sowie Brennstoff für die Dieselzüge.
Auf den letzten Verhandlungen in Minsk am 26.August wurde die Wiederherstellung der Eisenbahnverbindung Nikitowka – Majorsk ein wichtiger Schritte im Prozess der friedlichen Regelung genannt.

Dnr-online.ru: Das Oberhaupt der DVR kommentierte am 31. August gegenüber Journalisten die Situation der Schulen der Republik zum Beginn des Schuljahrs.
„Ich fühle ein wenig Enttäuschung, dass nicht alle Schulen unserer DVR am 1. September öffnen können. Wir werden nicht alle Schulen öffnen, die sich in der Schusslinie an der Kontaktlinie befinden. Viele solcher Schule wurden bis auf die Grundmauern zerstört. Wir konnten in so einem kurzen Zeitraum sie einfach nicht wiederaufbauen. Vor drei Tragen wurde in Gorlowka eine schon wieder aufgebaut Schule acht Mal beschossen – zielgerichtet wurde sie zerstört, sie brannte einfach ab. Dies ist bitter. Aber, wie schwer es auch für uns ist, im letzten Jahre begann das Schuljahr am 1. Oktober, in diesem Jahr am 1. September, im nächsten Jahr werden alle Schulen beginnen zu arbeiten. Dieser Prozess ist unumkehrbar und von diesem Weg wird uns niemand abbringen“, erklärte Alexandr Sachartschenko.

Nachmittags:

De.sputniknews.com: Trotz der Erwartungen kommt es in der Ukraine nicht zu einem Staatsbankrott, wie der ukrainische Ministerpräsident Arseni Jazenjuk am Sonntag erklärte.
„Unsere Feinde und politischen Opponenten erwarteten einen Staatsbankrott und den Zusammenbruch der Ukraine. Es ist nicht dazu gekommen und wird auch nicht geschehen. Wir wissen, was zu tun ist, und handeln“, sagte Jazenjuk am Sonntag bei der Fernsehsendung „10 Minuten mit dem Premierminister“.
Die Ukraine hatte sich am Donnerstag mit dem Gläubigerausschuss auf einen Schuldenschnitt in Höhe von 20 Prozent, also 3,8 Milliarden Dollar von insgesamt 18 Milliarden Dollar Staatsschulden, verständigt. Die Fristen der Tilgung des übrigen Schuldenteils seien zudem vom Zeitraum 2015-2023 auf 2019-2027 verlegt worden. Dem russischen Finanzministerium zufolge werde Russland sich an der Umschuldung der Ukraine nicht beteiligen.
Dabei befindet sich die Ukraine derzeit am Rande des Staatsbankrotts. Die Arbeitslosigkeit im Land wächst, die nationale Währung ist in einem Jahr auf ein Drittel ihres Wertes gesunken. Infolge dessen betrug, den Angaben des Finanzministeriums der Ukraine zufolge, das durchschnittliche Gehalt im Land im Januar dieses Jahres 3.455 Griwna (etwa 160 US-Dollar). Das ist einer der niedrigsten Werte in Europa. Etwa 70 Prozent der ukrainischen Bürger erklärten bei der Umfrage, mit ihrem Leben unzufrieden zu sein, und äußerten dabei, dass sich das Land „in eine falsche Richtung“ entwickelt.

Dnr-online.ru: Mitteilungen des stellvertretenden Kommandeurs der Milizen der DVR Eduard Basurin
Dank der diplomatischen Anstrengungen der Teilnehmer des Minsker Verhandlungsprozesses sowie aufgrund des Einflusses auf die Führung der Ukraine von Seiten Russlands und der EU hat die Lage in der DVR eine Tendenz zu Stabilisierung. Die Anzahl der Beschüsse und die Intensität der Anwendung von durch die Minsker Vereinbarungen verbotenen schweren Waffen hat abgenommen, ist aber nicht eingestellt worden.
„In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen 16 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Auf das Territorium der Republik wurden 11 Granatgeschosse des Kalibers 82 und 120mm und ein Panzergeschoss abgefeuert, außerdem wurden Schusswaffen verwendet. Der Beschuss erfolgte von den Positionen der ukrainischen Truppen in Richtung Shabitschewo, Spartak und auf das Gebiet des Donezker Flughafens. Das Feuer kam aus den Gebieten von Marjinka, Peski, Awdejewka, Opytnoje.
Nach Angaben unserer Aufklärung haben die Vertreter der ukrainischen nationalistischen Formationen, die gegen die Entscheidung der Führung der Ukraine zur Senkung der Spannung in der Konfliktzone zu senken, auftreten, von ihren Führung den Auftrag erhalten, die Provokationen und Beschüsse von Positionen der Streitkräfte der Republik fortzusetzen. Während der letzten 24 Stunden hat die Aufklärung der Armee der DVR die Verlagerung von Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Abgrenzungslinie festgestellt: Die Ankunft eines Bataillons der ukrainischen Streitkräfte auf der Territorium einer Glasfabrik in Konstantinowka, die Stationierung von neun Artilleriegeschützen in Mirnoje auf dem Gelände einer Ziegelfrabrik,11 km von der Abgrenzungslinie sowie die Ankunft von einer Kompanie Soldaten aus einer Abteilung des „Rechten Sektors“ in diesem Ort, die Beschüsse unserer Positionen durchführen.
Von Seiten der Armee der DVR werden wie zuvor die Vereinbarungen über die Feuereinstellung unterstützt und es gibt die Bereitschaft sie einzuhalten.

Gefunden auf der Facebook-Seite von Olga Katsaros: „Swoboda“ und der Rechte Sektor demonstrierten vor der Obersten Rada gegen die Änderungen in der Verfassung (Dezentralisierung) und für ein neues Waffengesetz. Nach einer Schlägerei mit der Polizei hat einer der „Aktivisten“ eine Granate in die Reihen der Polizei geworfen.
Mindestens 15 Schwerverletzte bei der Polizei…

Dan-news.info: Einwohner der DVR haben heute ihre Unzufriedenheit mit den internationalen humanitären Missionen zum Ausdruck gebracht, die der friedlichen Bevölkerung nicht die notwendige Hilfe leisten und ihre Arbeit nicht mit den Behörden des Landes abstimmen. Protestaktionen fanden in der Hauptstadt der DVR statt.
Insbesondere blockierten die Kundgebungsteilnehmer den zentralen Eingang der Organisationen „Ärzte ohne Grenzen“ auf der Marija-Uljanowa-Straße. Die Teilnehmer der Aktion brachten selbstgemachte Plakate mit den Forderungen, nicht die Augen vor dem Leiden friedlicher Menschen durch die ukrainischen Beschüsse zu verschließen und auch die DVR als einen gegründeten Staat anzuerkennen und ihre Tätigkeit in gesetzlicher Weise auf dem Territorium der Republik registrieren zu lassen.
Unter analogen Losungen fand eine Aktion statt, die sich an eine andere internationale Organisation wandte – Save the Children. Die Teilnehmer beider Kundgebungen äußerten die Absicht, der Öffentlichkeit deutlich zu machen, dass die Tätigkeit der genannten Organisationen auf dem Territorium der DVR nicht im vollen Umfang erfüllen.

De.sputnuknews.com: Mindestens 100 Menschen sind am Montag bei schweren Zusammenstößen zwischen Polizei und rechten Demonstranten in Kiew verletzt worden. Das teilte das ukrainische Innenministerium mit.
Die Nationalgarde hatte zuvor von 50 verletzten Soldaten berichtet. Mehrere Hundert Anhänger nationalistischer Parteien protestieren gegen die Annahme des Gesetzes über eine Dezentralisierung, das den Provinzen mehr Selbständigkeiten beschweren soll.
Nachdem die Rada die Novelle in erster Lesung verabschiedet hatte, versuchten die Demonstranten, das Parlamentsgebäude zu stürmen, konnten jedoch von den Sicherheitskräften zurückgedrängt werden. Auf dem Platz vor dem Parlament kommt es zu Zusammenstößen. Die Polizei geht mit Tränengas, Blendgranaten und Knüppeln gegen die Demonstranten vor. Laut Polizeiangaben warfen Extremisten eine scharfe Granate auf die Sicherheitskräfte.
Das ukrainische Verfassungsgericht hatte Ende Juli den Entwurf für Verfassungsänderungen zu einer Dezentralisierung der Macht im Land als verfassungsgerecht anerkannt. Auch die Norm für die Übergangsbestimmungen des Entwurfes, laut denen der Donbass-Status von einem zusätzlichen Gesetz geregelt werden soll, wurde für verfassungskonform erklärt. Die Beschlüsse des ukrainischen Verfassungsgerichtes wurden dem Parlament übergeben. Damit das Gesetz in zweiter Lesung verabschiedet werden kann, ist eine Verfassungsmehrheit von 300 Stimmen notwendig.
Die Vertreter der selbsterklärten Republiken Donezk und Lugansk, Denis Puschilin und Wladislaw Dejnego, forderten von Kiew, das Gesetz über Kommunalwahlen in der Rada behandeln und erneut abstimmen zu lassen, denn die Verfassungsänderungen seien mit den Regierungen in Donezk und Lugansk nicht abgestimmt und „nicht zur Erörterung im Rahmen des Minsker Prozesses gestellt worden“.

Lug-info.com: Pressekonferenz des Oberhaupt der LVR Igor Plotnizkij (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Das Datum der Ankunft von europäischen Experten in der LVR zur Begutachtung der wiederaufzubauenden Objekte der Wasserversorgung steht noch nicht fest.
„In Worten wurde erklärt, dass ein solches Interesse besteht“, sagte er. „Keinerlei konkrete Daten existieren. Es gibt nur eine Zusage.“
„Von unserer Seite aus ist dies eine Tat, von ihrer Seite nur Reden“, erklärte Plotnizkij die Situation.
Konkrete Ergebnisse der Treffen der Teilnehmer der Kontaktgruppe zur Regelung der Situation in der Ukraine gibt es bisher nicht.
„Alles bleibt im System: ja wir werden etwa verabreden, ja wir wollen, aber tatsächlich existiert nichts außer Versprechungen. Keinerlei unterschriebene Dokumente“, sage Plotnizkij. „Es gibt ein Verständnis, eine Abstimmung, aber etwas Konkretes gibt es nicht.“
Die Kiewer Seite bei den Minsker Verhandlungen argumentiert in keiner Weise zu ihrer Weigerung, eine Übereinkunft über den Abzug von Waffen eines Kalibers unter 100 mm zu unterzeichnen. „Dort gibt es keinerlei Logik. Es gibt keinerlei Verständnis. Sie weigern sich und das ist alles.“ „Bis dahin, dass eine Verhandlung läuft – nun noch fünf Minuten und wir unterschreiben. Und die Ukraine steht auf und läuft durch einen dunklen Gang weg“. Auf die Frage zu einer möglichen Ratifizierung eines Dokuments auf einer der bevorstehenden Treffen der Kontaktgruppe, erklärte Plotnizkij, dass „zu ratifizieren wäre möglich, wenn es etwas gäbe“. „Bisher gibt es nichts, einfach nichts. Nur Worte und Ausreden. Was soll ratifiziert werden? Es gibt kein Dokument.“
Die Schüler der Schulen der LVR werden im neuen Schuljahr mit kostenlosen Mahlzeiten versorgt werden.
„Wir haben unser Programm ausgeweitet, jetzt geht das Essen bis zur 9. Klasse einschließlich. Zurzeit löst der Ministerrat die Fragen der Mahlzeiten für die Klassen 9-11.“
Der kostenlose Transport von Schülern wird auch wieder aufgenommen und bis 16 Uhr verlängert. Auch wenn nicht alle Schulen Schulbusse erhalten, aber die Frage des Transports wird gelöst werden.
Zum 1. September wird die Mehrzahl der Schulen der Republik in Ordnung gebracht sein, aber in einigen gehen die Wiederaufbauarbeiten weiter. Auch gibt es Schulen, wo es mehr Lehrer als Schüler gibt. „Solche Schulen werden zusammengelegt und wir organisieren die Fahrt der Kinder zu solchen Schulen.“
„Auf dem Gebiet der Republik gibt es genug Schulen, um alle unsere Kinder zu unterrichten“, unterstrich Plotnizkij.

De.sputniknews.com: Die Kiewer Polizei will drastische Maßnahmen gegen aggressive Nationalisten ergreifen, die sich vor dem ukrainischen Parlament versammelt haben, um gegen die Verfassungsänderungen zu einer Dezentralisierung der Macht in der Ukraine zu protestieren, berichtet der Fernsehkanal „112 Ukraina“ am Montag.
Zuvor wurde gemeldet, dass mindestens 100 Menschen bei schweren Zusammenstößen zwischen Polizei und Anhängern nationalistischer Parteien in Kiew verletzt worden seien. Die Demonstranten haben eine scharfe Granate vor das Parlamentsgebäude geworfen.
„Nach Angaben unserer Journalisten werden jeden Augenblick härtere Maßnahmen ergriffen. Die Polizei wird nach Angaben meiner Kollegen alle Provokateure, die sich unter den Protestierenden befinden, neutralisieren“, berichtete ein Journalist des Kanals…

timer.ua: Den Fall der kommunistischen Terroristen plant man dem Gericht innerhalb eines Monats zu übergeben.
Das Primosky- Gericht verlängerte die Haft für drei Kommunisten, denen die Durchführung von Bombenanschlägen auf Freiwilligenzentren in Odessa im letzten Winter und Frühjahr vorgeworfen wird.
Innerhalb eines Monats, wollen die Polizeibeamten die Voruntersuchungen abschließen und den Fall an das Gericht geben, deshalb wurde die Dauer der Untersuchungshaft für 30 Tage und nicht wie üblich 60 Tage verlängert. Wenn dies geschehen ist, werden die Richter, die den Fall anhören, für die Angeklagten weitere vorbeugende Maßnahmen verhängen.
Wir erinnern daran, dass drei Mitglieder der Kommunistischen Partei im April 2015 durch den SBU unter dem Verdacht der Organisierung einer Serie von Bombenanschlägen in Freiwilligenzentren und andere Einrichtungen in Odessa verhaftet worden waren.
Außerdem verlängerte das gleiche Gericht die Inhaftierung von sieben Bewohnern der Regionen von Odessa und Nikolaev um zwei Monate wegen des Verdachts auf Vorbereitung terroristischer Handlungen. Der SBU nahm sie am 5. Juli fest, zuerst waren es etwa 14 Gefangene, aber das Gefängnis „erreichten“ nur sieben.
Aus dem Protokoll der Durchsuchung in Häusern und Wohnungen geht hervor, dass Platzpatronen beschlagnahmt wurden, Zünder von Granaten, Rauchbomben, Leuchtkugeln, Sprengstoffe usw., sowie einige Karten mit gekennzeichneten Orten, an denen zuvor Bombenanschläge stattfanden (obwohl man sie nicht der Durchführung, sondern nur der Vorbereitung terroristischer Akte beschuldigt).
Angehörige einiger Häftlinge behaupten, dass sie angeblich beschlagnahmten Gegenstände vom SBU bei der Durchsuchung platziert wurden und dass die Durchsuchung mit Rechtsverstößen durchgeführt wurde.
Einer der Inhaftierten, Ruslan D., Leiter eines militärischen Sportvereins, sagte, dass bei der Durchsuchung der SBU freien und unkontrollierten Zugang zu allen Orten zu seiner Wohnung hatte, während er und seine Frau zusammen mit Zeugen und Mitarbeitern des SBU in einem der Zimmer waren. Interessant ist auch die Tatsache, dass den Raum, in dem angeblich diese Karten gefunden wurden, der SBU zuerst einmal ohne Zeugen betrat. Ein anderer Häftling in diesem Fall, Bewohner von Nikolajew, Nikolai S., sagte aus, dass er bei seiner Festnahme vom SBU hart geschlagen wurde.

de.sputniknews.com: Nach den Krawallen vor dem ukrainischen Parlament starb ein Soldat im Grundwehrdienst der ukrainischen Nationalgarde im Krankenhaus an einer schweren Herzverletzung, wie Anton Geraschtschenko vom ukrainischen Innenministerium am Montag mitteilte.
„Soeben ist bekannt geworden, dass ein Soldat im Grundwehrdienst der Nationalgarde im 17. Krankenhaus wegen einem Herzschuss gestorben ist“, schrieb Geraschtschenko in seinem Facebook-Account.
Innenminister Arsen Awakow bestätigte dies. „Wir dachten, es sei ein Splitter, doch jemand hat bei dem ganzen Lärm unbemerkt herumgeschossen“, schrieb er im Twitter.
Etwas später dementierte er jedoch seien eigene Aussage: „Das war doch ein Splitter, keine Kugel…“. Darüber hinaus erwähnte Awakow, dass der mutmaßliche Mörder des Soldaten ein Mitglied der nationalistischen Partei „Swoboda“ von Oleg Tjagnibok sei.
Zuvor hatte der Innenminister mitgeteilt, dass mehr als 30 Protestierende festgenommen worden seien, darunter auch der Handgranatenwerfer. Bei ihm wurden Granaten, darunter eine Granate mit maximalem Splitterradius F-1 sichergestellt.
Davor noch war gemeldet worden, dass mindestens 100 Menschen bei schweren Zusammenstößen zwischen Polizei und Anhängern nationalistischer Parteien in Kiew verletzt worden seien. Die Polizei ging mit Tränengas, Blendgranaten und Gummiknüppeln gegen die Demonstranten vor. Laut Polizeiangaben warfen Extremisten eine scharfe Granate auf die Sicherheitskräfte…

De.sputniknews.com: Die ukrainische Regierung hat das Regierungsabkommen mit Russland über die Kooperation im Verteidigungsbereich aufgelöst, wie aus einer Anordnung vom 26. August hervorgeht.
Das ukrainische Kabinett hat das Außenministerium beauftragt, die russische Regierung über die Kündigung des Vertrages zu benachrichtigen.
Das Abkommen war am 18. November 1993 in Moskau geschlossen worden.

De.sputniknews.com: Bei den Krawallen vor dem ukrainischen Parlament im Stadtkern von Kiew hat die Nationalgarde laut dem Oberbürgermeister der Hauptstadt, Vitali Klitschko, Verluste zu beklagen.
Zugleich weise die Nationalgarde Informationen über getötete Soldaten zurück, teilte deren Pressedienst RIA Novosti mit.
Jüngsten Angaben zufolge wurden rund 100 Sicherheitskräfte verletzt, von denen sich mehr als zehn in einem schweren Zustand befinden.
Vorerst liegen keine Angaben über mögliche Verletzte unter Zivilisten vor.
Polizisten und die Nationalgarde sorgen momentan weiter für die Sicherheit im Regierungsviertel. Am Vorfallort werde ermittelt.

Dan-news.info: Fast alle Schulen entlang der Kontaktlinie im Süden von Donezk, speziell in Nowoasowsk, Telmanowo und Starobeschewo sowie ein Dokutschajewsk werden ihre Arbeit ab dem 1. September beginnen, teilten Vertreter der örtlichen Behörden ist.
Nach Auskunft des Oberhaupts des Telmanowo-Bezirks Sergej Iwanow sind alle Schulen zum 1. September bereit. „Wir haben insgesamt neun Schulen. Am 1. September kommen etwa 900 Schüler zum Unterricht, darunter 71 Erstklässler.“ Nach seinen Worten waren einige Schulen stark durch Beschüsse der ukrainischen Armee beschädigt worden, aber sie wurden wieder aufgebaut und beginnen morgen mit der Arbeit.
Das Oberhaupt der Nowasowskij-Bezirk Oleg Morgun teilte mit, dass 13 Schulen des Bezirks fast 2300 Schüler erwarten. „Alle Schulen außer einer sind zum Beginn des neuen Schuljahrs bereit.“ Nach seinen Worten wird nur die Schule in Sachanka, die stark unter den Beschüssen der ukrainischen Streitkräfte leidet, nicht geöffnet.
Im Starobeschewo-Bezirk öffnen alle 20 Schule zum 1. September. „Bei uns sind alle 20 Schulen bereit zur Aufnahme von Schülern. In diesem Jahr sind es fast 4000 Kinder, darunter etwa 400 Erstklässler“, sagte der Leiter der Bezirksverwaltung Iwan Michajlow. Er fügte hinzu, dass aus Sicherheitserwägung möglicherweise die Schule in Styla nicht öffnen wird, „obwohl sie völlig bereit ist zum Beginn des neuen Schuljahr“.
Der Bürgermeister von Dokutschajewsk Jewgenij Bunjo informierte, dass alle Schulen der Stadt morgen mit der Arbeit beginnen. „Alle sechs Schulen sind bereit Kinder aufzunehmen, es sind 1350 Schüler“, sagte er.

Dan-news.info: Sieben von 84 Schulen in den frontnahen Bereichen von Donezk (Kirowskij, Kujbyschewsk, Kiewskij und Petrowskij) können am 1. September ihre Türen nicht öffnen, teilte die Leiter der Bezirksverwaltung mit.
„Drei (von 21) Schulen in unserem Bezirk hätten wiederaufgebaut werden können, aber darin gab es keinen Sinn – sie befinden sich alle in Oktjabrskij und das befindet sich, wie allen bekannt ist, unter ständigem Beschuss“, sagte der Leiter des Kujbyschweskij-Bezirk Iwan Prichodko.
Nach Angaben der Behörden können im Petrowskij-Bezirkk der Stadt von 21 Schulen zwei nicht den Unterricht aufnehmen. Sie befinden sich in der Nähe der Kontaktlinie.
„Insgesamt gibt es bei uns 25 Schulen und sie sind alle bereit Schüler zum neuen Schuljahr aufzunehmen“, unterstrich der Leiter des Kirowskij-Bezirks Jurij Budrin.
Im an Donezk angrenzenden Jasinowataja-Bezirk öffnen alle Schulen am 1. September. Sie nehmen mehr als 2000 Kinder auf, darunter fast 250 Erstklässler“, teilte die stellvertretende Leiterin des Bezirks Natalja Tschernik mit.

de.sputniknews.com: Nach den Krawallen vor dem ukrainischen Parlament im Stadtkern von Kiew sind mehr als 30 Protestierende festgenommen worden, wie Innenminister Arsen Awakow mitteilte.
„Die Ermittlung und die Bestrafung sind unvermeidlich. Der Handgranatenwerfer wurde erwischt. Bei ihm wurden Granaten, darunter eine Granate mit maximalem Splitterradius F-1 sichergestellt“, schrieb er auf seiner Facebook-Seite…

Dan-news.info: An den Festveranstaltungen zum Tag der Bergleute und zu den Gründungstagen von acht Städten der Republik nahmen etwa eine Viertel Million Einwohner der DVR teil, erklärte heute das Innenministerium der DVR.
„In acht Städten der Republik fanden 46 Massenveranstaltungen statt, an denen etwa 250.000 Bürger teilnahmen.“
Ihre Gründungstage begingen die Einwohner von Donezk, Makejewka, Gorlowka, Jenakiewo, Charzysk, Sneshnoje, Tores und Schachtjorsk.
„Für die Sicherung der öffentlichen Ordnung in diesen Städten wurden 850 Mitarbeiter der Polizei eingesetzt“, teilte das Innenministerium mit.

de.sputniknews.com: Der Chef der selbsterklärten Volksrepublik Lugansk, Igor Plotnizki, hat die Krawalle vor dem Parlamentsgebäude in Kiew, bei denen mindestens 90 Menschen verletzt wurden, als Ergebnis eines „Oligarchenkrieges“ bezeichnet.
Das ukrainische Parlament verabschiedete am Montag auf einen Vorschlag von Präsident Petro Poroschenko einen Entwurf der Verfassungsänderungen zur Dezentralisierung der Macht im Land. Nach der Behandlung des Entwurfs, die vor einem geschlossenen Rada-Präsidium stattfand, kam es vor dem Rada-Gebäude zu Krawallen.
„Alles, was in Kiew geschieht und geschehen wird, ist von Oligarchen bezahlt worden, die ihre Taschen vollkriegen wollen. Es gibt nur einen Futterkorb, aber viele wollen da ran“, sagte Plotnizki am Montag in einem Briefing.
Früher hatten die Behördenvertreter der selbsterklärten Republiken Donezk und Lugansk erklärt, dass die Verfassungsänderungen mit den Regierungen in Donezk und Lugansk nicht abgestimmt, wie dies von den Minsker Vereinbarungen vom 12. Februar vorgesehen wird, und „nicht zur Erörterung im Rahmen des Minsker Prozesses gestellt“ worden seien. Laut dem russischen Außenministerium sind die von Poroschenko vorgeschlagenen Verfassungsänderungen nur eine Imitation der Erfüllung der Vereinbarungen durch Kiew.
Wie der Chef der selbsternannten Republik unterstrich, hätte man die Krawalle in Kiew schon zum Zeitpunkt der Geschehnisse in Transkarpatien prognostiziert können. „Wenn es bewaffnete Gruppierungen gibt und wenn man ihnen Geld gibt, werden sie früher oder später eine Gegenleistung erbringen müssen“, sagte Plotnizki.
In der Ortschaft Mukatschjowo im ukrainischen Gebiet Transkarpatien hatten die Kämpfer des in Russland verbotenen rechtsextremistischen Rechten Sektors sich unter Einsatz von Granatenwerfern und Maschinengewehren eine Schießerei mit der Polizei und den Vertretern der lokalen Wirtschaft geliefert. Es wurde von 14 Verletzten berichtet. Laut Medien hat der Konflikt mit der Umverteilung der Kontrolle über die Schmuggelwaren zwischen zwei Rada-Abgeordneten zusammenhängen können.

Abends:

De.sputniknews.com: Nach den schweren Zusammenstößen zwischen Polizei und rechten Demonstranten in Kiew, wird der ukrainische Präsident Petro Poroschenko eine Ansprache an die Bürger des Landes im Fernsehen halten, wie sein Pressesekretär Swjatoslaw Zegolko am Montag mitteilte.
„Wegen den Ereignissen in und neben der Werchowna Rada (Parlament) wird der Präsident sich in einer Fernsehansprache an das Volk wenden“, schrieb Zegolko in seinem Twitter-Account.
Bei den Krawallen vor dem ukrainischen Parlament im Stadtkern von Kiew hatte die Nationalgarde laut dem Oberbürgermeister der Hauptstadt, Vitali Klitschko, Verluste zu beklagen.
Jüngsten Angaben zufolge wurden rund 100 Sicherheitskräfte verletzt, von denen sich mehr als zehn in einem schweren Zustand befinden. Ein Soldat starb im Krankenhaus. Vorerst liegen keine Angaben über mögliche Verletzte unter Zivilisten vor.
Polizistenund die Nationalgarde sorgen momentan weiter für die Sicherheit im Regierungsviertel. Am Vorfallort werde ermittelt.
Mehrere Hundert Anhänger nationalistischer Parteien protestieren gegen die Annahme des Gesetzes über die Dezentralisierung, das den Provinzen mehr Selbständigkeiten geben soll.
Nachdem die Rada die Novelle in erster Lesung verabschiedet hatte, versuchten Demonstranten, das Parlamentsgebäude zu stürmen, konnten jedoch von den Sicherheitskräften zurückgedrängt werden.

Dan-news.info: Die Beschäftigten der „Donezker Eisenbahn“ gehen ab September auf die Viertagearbeitswoche über, teilte das Transportministerium der DVR mit.
„Nach Erörterung der technisch-ökonomischen Kennziffern der Donezker Eisenbahn, darunter die in den letzten Monaten vorhandene Tendenz zum Anwachsen der täglichen Beförderungen, hat die Leitung des Transportministeriums die Entscheidung getroffen, für die Beschäftigten der Donezker Eisenbahn ab September die 4-Tage-Arbeitswoche einzuführen, was sich auf die Einkünfte der Arbeiter auswirkt.“
Wir erinnern daran, dass Anfang 2015 in Zusammenhang mit der Blockade von Seiten der Ukraine und mit dem Sinken des Transportumfang, die Donezker Eisenbahn gezwungen war Beschäftigte in großer Zahl in unbezahlten Urlaub zu schicken und ab April eine 3-Tage-Arbeitswoche einzuführen.

de.sputniknews.com: Zwei französische Reporter eines TV-Senders sind bei Ausschreitungen in Kiew verletzt worden, wie der ukrainische Innenminister Arsen Awakow am Montag mitteilte. Die beiden seien in ein Krankenhaus gebracht worden.
Verletzt worden seien auch Angehörige der Nationalgarde, des Innenministeriums und der Polizei. Ein Gardist sei im Krankenhaus gestorben. Awakow zufolge wurden nach Ausschreitungen vor dem Parlamentsgebäude insgesamt 122 Menschen in Krankenhäuser gebracht, elf von ihnen schwebten in Lebensgefahr…

timer.ua: Jeder weiß, dass die Situation in der Ukraine von Putin und seiner „fünfte Kolonne“ destabilisiert wird. Dies sagte dem Fernsehsender „112“, der Abgeordnete aus dem „Block Poroschenko“ Alexej Goncharenko.
„Jemand tut alles, um die Situation zu provozieren. Wir wissen, wer das ist: Putin und seine „fünfte Kolonne“. Sie wollen das Land instabil machen, sie wollen Unruhen in dem Land haben. Sie verstehen, dass sie den Krieg heute mit direkter Aggression nicht gewinnen – ihre Aufgabe ist, von innen das Land zu sprengen. Das ist für Putin das Wichtigste. Vor der Werchowna Rada ist alles mit Blut bedeckt. Dies ist, was Putin will „, sagte Goncharenko.
Ihm zufolge warfen die Menschen die Granate auf die Nationalgarde unter auf Befehl Geheimdienstes der Russischen Föderation…

de.sputniknews.com: Wie Bundeskanzlerin Angela Merkel am Montag bei der Bundespressekonferenz äußerte, hat sie keine Versuche seitens des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko gesehen, die Minsker Vereinbarungen nicht einzuhalten.
Frankreichs Präsident François Hollande, Bundeskanzlerin Angela Merkel und der ukrainische Staatschef Petro Poroschenko in Berlin
Sie habe nicht gehört, dass Poroschenko gesagt habe, dass er sich diesem Prozess (Minsker Vereinbarungen – Red.) nicht weiter anschließen werde. Die Gespräche seien im Gegenteil sehr konstruktiv gewesen, sagte Merkel und erinnerte an die jüngsten Verhandlungen, die unter der Teilnahme von ihr, Petro Poroschenko und dem französischen Präsidenten Francois Hollande in Berlin stattfanden.
Merkel zufolge werden alle Regelungsmaßnahmen derzeit und in Zukunft auf der Grundlage der Minsker Abkommen durchgeführt.
„Wir haben uns verabredet, dass wir demnächst auch im Normandie-Telefonat wieder sprechen werden, dass die Arbeit in den trilateralen Kontaktgruppen zusammen mit den Vertretern der Republiken, wie sie sich nennen, Donezk und Lugansk, ich würde sagen mit den Separatisten stattfinden müssen und dass wir insbesondere jetzt das Thema der Lokalwahlen vor uns haben“, äußerte die Bundeskanzlerin. Laut Merkel ist in den Minsker Vereinbarungen festgehalten, dass die Wahlen nach den Prinzipien von ODIHR (Office for Democratic Institutions and Human Rights) der OSZE stattfinden müssen…

Lug-info.com: Der Ministerrat der LVR hat heute die Entscheidung getroffen, dass ab dem 1. September 2015 auf dem Territorium der Republik bei der Durchführung von Währungsoperationen in Umtauschpunkten ein variabler Kurs von Griwna und Rubel eingeführt wird, erklärte heute der Finanzminister der LVR Jewgenij Manujlow.
Bei der Bezahlung von Waren und Dienstleistungen durch die Verbraucher gilt weiterhin eine Kurs von Rubel zu Griwna von 2 zu 1.
„Mit anderen Worten, der variable Kurs von Rubel zu Griwna wird nur in den Umtauschstellen gelten“.
Wenn jemand Waren oder Dienstleistungen mit einem anderen als dem festen Kurs bezahlen will, muss er zuvor einen Umtausch an einer Umtauschstelle vornehmen, erklärte Manujlow.

de.sputniknews.com: Abgeordnete von der ukrainischen Radikalen Partei haben dem Parlament ein Moratorium für Verfassungsänderungen vorgeschlagen. „Über den Entwurf der Änderungen soll bei einem landesweiten Referendum entschieden werden“, hieß es in dem am Montag in der Werchowna Rada registrierten Papier der Radikalen Partei.
„Die Radikale Partei brachte den Entwurf eines Beschlusses ein, wonach die Verfassung der Ukraine für die Zeit der Aggression der Russischen Föderation gegen die Ukraine nicht geändert werden darf. Der Entwurf der Verfassungsänderungen in Bezug auf die Dezentralisierung der Macht soll künftig bei einem Volksreferendum gebilligt werden“, teilte die Rada auf ihrer Website mit…

Standard

Offizielle Stellungnahmen zum Prozess der Minsker Vereinbarungen vom 31.08.2015

Quellen: die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info sowie ria.ru

Dan-news.info: Die Erörterung der Frage der Dezentralisierung der staatlichen Leitung der Ukraine in der obersten Rada hat wenig mit den Reformen, die durch den Minsker Maßnahmekomplex vom 12. Februar vorgesehen sind, zu tun, erklärte heute der Leiter der Delegation der DVR bei den Friedensverhandlungen Denis Puschilin.
„Alles, was in der Obersten Rada stattfindet, erinnert nur entfernt an den Maßnahmekomplex zur Erfüllung der Minsker Vereinbarungen. Das ist keine Erfüllung des Maßnahmekomplexes, sondern irgendeine freie Interpretation.“
„Uns stellt das nicht zufrieden, wir haben ein klares Verständnis, wie genau die Verfassungsreformen ablaufen müssen, wie genau das Gesetz aussehen muss, nach dem wir die Wahlen auf unserem Territorium durchführen sollen“, fügte Puschilin hinzu.
Heute hat das ukrainische Parlament in erster Lesung einen Gesetzesenturf über Verfassungsänderungen im Teil der staatlichen Leitung angenommen, der vom Präsidenten Petr Poroschenko vorgelegt wurde.

Dan-news.info: Erklärung Puschilins über die Erörterung eines Entwurfs für Änderungen an der Verfassung der Ukraine in der Obersten Rada
„Der Entwurf von Änderungen an der Verfassung der Ukraine, der heute in der Obersten Rada in erster Lesung angenommen wurde, hat nichts mit den Minsker Vereinbarungen gemein und hilft genau deshalb nicht die Krise im Donbass zu regeln. Die Änderungen an der Verfassung der Ukraine müssen eine gesetzliche Festlegung eines besonderen Status des Donbass enthalten. Und das, was jetzt in der Rada geschieht, erkennen wir nicht an, weil wir ganz sicher sind, dass die von Poroschenko vorgeschlagenen Änderungen nur eine Imitation der Erfüllung der Minsker Vereinbarungen sind.
Wir haben mehr als einmal erklärt, dass örtliche Wahlen nicht einseitig sein können und notwendigerweise mit den Vertretern des Donbass abgestimmt werden müssen. Und der Willensausdruck des Volkes muss ehrlich und transparent sein, unbedingt unter Kontrolle des Büros für Demokratische Institutionen und Menschenrechte der OSZE.
Wir haben mehrfach Änderungen für die Verfassung der Ukraine übergeben und werden sie morgen auf dem Treffen der Untergruppe zu politischen Fragen ein weiteres Mal übergeben. Wir hoffen, dass dieses Mal die Position des Donbass gehört wird, obwohl die Chancen gering sind, weil Kiew von Anfang an dem Donbass keinen besonderen Status zugestehen wollte.“
Der Leiter der Delegation der DVR in der Kontaktgruppe, der stellvertretende Sprecher des Volkssowjets der DVR Denis Puschilin

Lug-info.com: Die Ereignisse in Kiew, wo sich die politische Konfrontation unter den sich an der Regierung befindlichen Gruppierungen heftig verschärft hat, können sich auf die Durchführung des Treffens der Kontaktgruppe zur Regelung der Situation im Donbass am 8. September auswirken, erklärte heute der Bevollmächtigte der LVR bei den Minsker Verhandlungen Wladislaw Dejnego.
Heute, nachdem die Oberste Rada der Ukraine in erste Lesung einen Entwurf über Verfassungsänderungen angenommen hatte, begann vor dem Parlamentsgebäude eine Protestaktion, die in bewaffnete Auseinandersetzungen von Radikalen mit der Polizei überging. In der Folge wurde ein Soldat der Nationalgarde getötet, mehr als 110 Soldaten wurden verletzt. Die Gesamtzahl der Verletzten überstieg 120 Personen, darunter auch ukrainische und französische Journalisten.
Nach Angaben des Gesundheitsministeriums der Ukraine kamen 21 Menschen mit Schusswunden ins Krankenhaus.
Der Innenminister der Ukraine Arsen Awakow beschuldigte die Vereinigung „Swoboda“ und deren Führer Oleg Tjaginbok der Organisierung der Unruhen. Dieser seinerseits erklärte, dass solch schnelle Schlüsse davon zeugen, dass eine „Provokation“ vom ukrainischen Innenminister geplant wurde. Gleichzeitig rief der „Rechte Sektor“ Kiews eine allgemeine Versammlung seiner Mitglieder im Marinskij-Park aus.
„Bezüglich des 8. Septembers kann schlecht etwas vorhergesagt werden“, sagte Dejnego.
„Sehen Sie, welche Ereignisse heute in Kiew sich entwickeln. Die Frage besteht im Prinzip, ob dieses Treffen in Minsk überhaupt stattfindet, weil in Kiew die Situation nun sehr instabil ist – es gibt schon Tote“, erklärte er.

Lug-info.com: Kiew ist nicht mit einem gleichzeitigen Abzug von Waffen eines Kalibers unter 100mm von der Kontaktlinie einverstanden, darunter auch aus den „heißen Punkten“, erklärte heute der Bevollmächtigte der LVR bei den Minsker Verhandlungen Wladislaw Dejnego.
„Für einen gleichzeitigen Abzug gibt es keine Zustimmung Kiew. Zurzeit läuft ein Handel“, sagte er.
„Theoretisch gehen die Verhandlungen weiter, aber faktisch laufen sie erfolglos“, sagte Dejnego.
Lug-info.com: Die internationalen Experten zum Wiederaufbau der Wasserversorgung haben bisher nicht erläutert, warum sie nicht in der LVR in Übereinstimmung mit den Vereinbarungen, die im Verlauf der Minsker Verhandlungen erzielt wurden, eingetroffen sind, erklärte heute der Bevollmächtigte der LVR bei den Minsker Verhandlungen Wladislaw Dejnego.
„Das Datum ist nicht nur nicht vereinbart. Es gab nicht einmal Anfragen. Es müsste einen Arbeitsplan geben, dieser Plan ist nicht eingetroffen. In dieser Woche hätten die Experten nach den Plänen der Kontaktgruppe schon mit der Arbeit beginnen müssen. Es gab keinerlei Erklärungen von niemandem“, sagte Dejnego.

Lug-info.com: Der heute in der Obersten Rada in erster Lesung angenommene Entwurf für Änderungen der Verfassung der Ukraine sieht keinerlei besonderen Status für den Donbass vor, und kann daher nicht die wirklich Ursache der Gefechte in Kiew sein, erklärte heute der Bevollmächtigte der LVR bei den Minsker Verhandlungen Wladislaw Dejnego.
„Poroschenko versucht die Regelungen des Maßnahmekomplexes zu imitieren. Er versucht diesen Entwurf, der in irgendeinem Teil administrative Reformen vorsieht, in irgendeinem Teil die Regierung zentralisiert, als den Entwurf auszugeben, um die politischen Probleme, die im Südosten der Ukraine aufgekommen sind, zu lösen“, sagte Dejnego.
Bezüglich der Ursachen der Auseinandersetzungen in Kiew erinnerte Dejnego an die Worte des Dichters Wladimir Majakowskij, dass „wenn Sterne angezündet werden, so heißt das, dass irgendwer das braucht“.
„Es heißt, dass irgendwer für diese Unruhen zahlt. Die Aufgabe des „Rechten Sektors“ ist es nicht, die Interessen des Volkes zu verteidigen, sondern die Situation zu destabilisieren. Und damit befassen sie sich recht effektiv“, sagte er.
„Sie werden absolut jedes beliebige Thema benutzen, sogar absolut aus den Fingern gesogene, um die Situation zu destabilisieren“, sagte Dejnego.

Standard

Presseschau vom 30.08.2015

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen ostukrainischen Volksrepubliken in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und andere ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

Vormittags:
Dan-news.info: Die letzte Nacht verlief auf dem Territorium der Republik ruhig, Kampfhandlungen fanden nicht statt, teilten die Leiter der Bezirks- und Stadtverwaltungen mit.
„Alles ist ruhig, die Nacht verlief ruhig“, sagte der Leiter des Kujbyschewskij-Bezirks des Stadt Donezk Iwan Prichodko.
Auch in Gorlowka gab es keine besonderen Vorkommnisse. „Die Nacht war ruhig, Gott sei Dank, alles ist normal“, teilte die Stadtverwaltung mit.
Im Telmanowo-Bezirk und im Nowoasowskij-Bezirk fanden nach Auskunft der Verwaltung auch keine Kämpfe statt.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden sechs Mal das Regime der Feuereinstellung im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR verletzt, teilte das Verteidigungsministerium der Republik mit.
So wurde von 12:25 bis 12:35 aus Richtung Popasnaja der südwestliche Rand von Perwomajsk mit 120mm-Granatwerfern beschossen.
Um 18:05 wurde Losowoje aus Richtung Swetlodarsk mit Granatwerfern beschossen.
Um 19:10 haben die Kiewer Truppen den nördlichen Rand von Kalinowo mit Richtung Popasnaja mit 120mm-Granatwerfern beschossen.
Um 21:45 wurde das Feuer mit Schusswaffen auf Sokolniki aus Richtung Trjochisbenka eröffnet.
Von 22:00 bis 22:10 wurde Kalinowka aus Richtung Swetlodarsk mit großkalibrigen Maschinengewehren beschossen.
Von Mitternacht bis 00:20 wurde der nördliche Rand von Frunse aus Richtung Krymskoje mit Granatwerfern und Abwehrgeschützen beschossen.
„Verluste unter der friedlichen Bevölkerung den Soldaten gibt es nicht.“

Dan-news.info: Erklärungen des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko gegenüber der Presse (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Wahlen in der DVR finden am 18. Oktober entsprechend den Minsker Vereinbarungen statt.
„Wie zuvor unterstützen wir die Minsker Vereinbarungen. In Übereinstimmung mit den Minsker Vereinbarungen werden am 18. Oktober Wahlen stattfinden, aber die finden nach unseren Gesetzen und nach unserer Verfassung, gemäß den Regelungen der Minsker Vereinbarungen statt“, erklärte er.
Sachartschenko unterstrich, dass Kiew alle Vorschläge der Republik ignoriert, die im Rahmen der Minsker Vereinbarungen erarbeitet wurden und mehrfach in die Sitzungen der Kontaktgruppe in Minsk eingebracht wurden. „Alle unsere Vorschläge wurde zurückgewiesen“, fasste er zusammen.
Alexandr Sachartschenko glaubt nicht, dass Spezialdienste der ukrainischen Streitkräfte mit ihm fertig werden, auch dann nicht, wenn er auf Krücken geht.
Zuvor hatten ukrainische Massenmedien Informationen verbreitet, wonach der Leiter des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats der Ukraine Alexandr Turtschinow den Spezialdiensten der ukrainischen Streitkräfte die Anweisung gegeben hat, das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko festzunehmen.
„Ich lade Turtschinow ein, das zu versuchen. Ich verspreche sogar, dass ich auf Krücken stehe, damit es ihm leichter fällt, obwohl es ihm auch dann nicht gelingen wird. Ich habe die Spezialkräfte der ukrainischen Streitkräfte mehrfach in Debalzewo gesehen – acht Gefangenen. Irgendwie ist es geschehen, dass wir sie gepackt haben“, fügte er hinzu.
„Die Kohleindustrie ist die Hauptlokomotive der Wirtschaft der Republik, wie es zuvor bei der Ukraine war. Sie ernährt die Republik und wird sie ernähren. Ich möchte Jazenjuk und Turtschinow sagen, Subventionen bekommen wir nicht, danke schön“.
Das Republikoberhaupt fügte hinzu, dass in der DVR trotz der Kämpfe wie zuvor neue Schächte eröffnet werden. „Wir haben in diesem Jahr mehr Schächte eröffnet als von 2011 bis 2014 in der Ukraine“, sagte er.
Allerdings ist die Entwicklung der Kohleindustrie nicht so aktiv, wie es zu wünschen wäre. „So wie man es wollte, entwickelt sich die Kohleindustrie nicht. Wir bauen das Potential wieder auf, das bis zu den Zerstörungen und Kämpfen existierte“, sagte er.
Kiew hat von Anfang an nicht vorgehabt, dem Donbass einen besonderen Status zu gewähren.
„Das war von Anfang an klar, Kiew hat das speziell verzögert. Jetzt hat Poroschenko offen erklärt, dass kein einziges Territorium irgendeinen besonderen Status erhalten wird“.

De.sputniknews.com: Vom strategischen Standpunkt aus ist die EU gezwungen, den Beitritt der Kandidatenländer zu beschleunigen, wie die britische Wochenzeitschrift „The Economist“ schreibt.
Als eine der Ursachen dafür bezeichnete der Minister für Europäische Integration des Kosovo, Bekim Çollaku, in einem Interview für die Zeitung die wachsenden prorussischen Stimmungen auf dem Balkan.
Obwohl die Erweiterung der EU bei den Mitgliedsstaaten der Union Unzufriedenheit hervorrufe, würde eine Verzögerung „zu teuer sein“.
Seit dem Ende des Balkan-Krieges im Jahr 1999 sei gerade der Beitritt der Länder der Region zur EU eine akute Frage.
Albanien, Bosnien und Herzegowina, das Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien seien auf dem Wege zur europäischen Familie stecken geblieben.
Wie die Zeitung schreibt, werden die Balkan-Länder in letzter Zeit nicht aus Brüssel, sondern aus Berlin angewiesen.
Ein Diplomat sagte der Zeitung, dass „die EU-Kommission nichts auf dem Balkan tut, bis sie aus Berlin Hinweise bekommen hat“.
Ihm zufolge hat sich ein solcher Fortschritt abgezeichnet, nachdem Bundeskanzlerin Angela Merkel im Juli Albanien und Bosnien- Herzegowina besucht hatte. Bereits einen Monat später wurde laut dem Diplomaten eine Reihe von Vereinbarungen erzielt, die Probleme der Region betreffen.
Insbesondere hätten das Kosovo und Serbien eine Reihe von Verträgen, die mehrere Jahre diskutiert worden seien, nicht ohne EU-Hilfe unterzeichnet…

Dnr-online.ru: Mitteilungen des stellvertretenden Kommandeurs der Milizen der DVR Eduard Basurin
Die Angespanntheit der Situation in der DVR hat etwas abgenommen.
„In Zusammenhang mit der Erfüllung der Verpflichtungen der Seiten zur Feuereinstellung ab dem 1. September stellen wir eine merkliche Abnahme der Gesamtzahl der Beschüsse fest. Die genannte Tendenz zeugt davon, dass die Ruhe im Donbass in vielem von der Zurückhaltung der ukrainischen Seite abhängig. Die Streitkräfte der Republik unterstützen die Punkte der Minsker Vereinbarungen und reagieren nicht auf Provokationen der ukrainischen Armee.
Aber in den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen 15 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt und den Befehl des Oberkommandierenden der ukrainischen Streitkräfte Petr Poroschenko nicht erfüllt. Mit Artillerie und Granatwerfern wurden folgende Ortschaften beschossen: Spartak, Oktjabrskij, die Donezker Chemiefabrik, Alexandrowka, Sachanka, Sajzewo und das Gebiet des Donezker Flughafens. Das Feuer auf friedliche Ortschaften der Republik kam aus Richtung Opytnoje, Peski, Awdejewka, Marjinka, Schirokino, Nowgorodskoje“, teilte Eduard Basurin mit.
Der stellvertretende Kommandeur erklärte auch, dass die Aufklärung der Streitkräfte der DVR weiterhin die Konzentration von ukrainischen Truppen und Militärtechnik an der Kontaktlinie feststellt. In der Ortschaft Nowoluganskoje, 5 km von der Kontaktlinie, wurde die Stationierung von Bataillonen der ukrainischen Streitkräfte (800 Personen) und eines Bataillons aus den Abteilungen von „Ajdar“ der Nationalgarde (500 Personen) festgestellt, in einem Schulgebäude in Nowobachmutowka wurde die Stationierung von zwei Zügen aus der Abteilung „Dnjepr-1“ (70 Personen) festgestellt.
„Wir wenden uns an das Kommando der ukrainischen Streitkräfte und die ukrainischen Soldaten aus Anlass des Beginns des neuen Schuljahres für die Kinder, wir rufen auf, die Vereinbarung zur Feuereinstellung zu beachten. Damit unsere und eure Kinder endlich in Frieden und Ruhe leben. Die Armee der DVR ihrerseits garantiert eine strenge Einhaltung des Regimes der Ruhe und der Minsker Vereinbarungen“, fügte Basurin hinzu.

Dnr-online.ru: Eine der Hauptaufgaben, die die Gewerkschaftsförderation der DVR erfüllt, ist die Verteidigung der sozialökonomischen Rechte der Werktätigen. Über die Rolle der Gewerkschaftsorganisationen in den Arbeitskollektiven berichtete in einem Interview der Vorsitzende der Makejewker Gewerkschaft der Arbeiters der Kohleindustrie Georgij Jankow.
„In einem Arbeitskollektiv muss unbedingt ein normales moralisch-psychologischer Klima geschaffen werden. Während der Zeit der Sowjetunion war dies die Aufgabe der Parteileitung, heute muss dies der Vorsitzende der gewerkschaftlichen Grundorganisation erfüllen. Jeder Arbeiter kann immer seine Unzufriedenheit äußern, in erster Linie gegenüber dem Vorsitzenden, aber auch gegenüber der Leitung. In diesem Fall gibt es im Kollektiv eine stabile Situation und es gibt ein Einvernehmen zwischen dem Leiter und dem Vorsitzenden der Gewerkschaftsorganisation“, sagte Georgij Jankow.
Im Verlauf des Gesprächs mit dem Journalisten sagte er auch. „Der Staat muss verstehen, dass die Gewerkschaften die arbeitenden Menschen vertreten – sie sind eine Schule des Kollektivismus. Unsere Republik ist vor allem eine Volksrepublik und wir unterstützen dies entschieden. Die Gewerkschaft steht auf einer Ebene mit dem Leiter des Unternehmens und entscheidet soziale ökonomische und alle übrigen Fragen im Arbeitskollektiv“.
Nachmittags:

De.sputniknews.com: Die Lage im Donbass wird besser, die Zahl der Angriffe auf die ukrainischen Stellungen ist deutlich zurückgegangen, wie der ukrainische Armeesprecher Andrej Lyssenko am Sonntag äußerte.
„Gestern hat sich die Lage im Osten der Ukraine deutlich verbessert. Seit dem 19. April dieses Jahres ist die niedrigste Zahl von Angriffen auf die ukrainischen Stellungen verzeichnet worden. Der Gegner hat kein einziges Mal schwere Waffen eingesetzt, die von der Kontaktlinie abzuziehen sind“, sagte Lyssenko bei einem Briefing.
„Womit die abnehmende Intensivität zusammenhängt, ist uns vorerst nicht bekannt, doch wir sind auf beliebige Entwicklungen vorbereitet“, fügte Lyssenko hinzu.
Gleichzeitig verwies der ukrainische Armeesprecher auf gewisse Provokationen, die die Donezker Volksmilizen angeblich für den 1. September (den ersten Schultag) geplant haben. Nach seinen Worten planen die Donezker Volksmilizen „den Beschuss von Schulen und anderen Lehranstalten der Region, der später den Kräften der Anti-Terror-Operation vorgeworfen werden soll“.
Außerdem könnten die Volksmilizen laut Lyssenko diesen Beschuss als Grundlage dafür nutzen, Russland um die Einführung von Truppen in die Region zu bitten.
Eduard Bassurin, Vize-Generalstabchef der Donezker Volkswehr, hat die Äußerungen von Lyssenko als falsch zurückgewiesen.
„Von unserer Seite bereitet niemand Provokationen vor. Wir bitten unsererseits die ukrainischen Streitkräfte und ihre Führung, von jeglichen Provokationen Abstand zu nehmen“, sagte Bassurin…

Dan-news.info: Ein Trauergottesdienst im Gedenken an die getöteten zivilen Einwohner des Donbass fand heute im Park des Leninschen Komsomol der Hauptstadt statt. An der Veranstaltung nahm das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko teil.
„Heute ist ein Festtag, aber wir haben uns hier aus einem traurigen Anlass versammelt. Wir sind ein einiges Volk, das nicht die Freunde, die getötet wurden, vergisst. Wenn ein Freund stirbt, so muss man sowohl sein eigenes Leben als auch das des Freundes weiterleben“, sagte er.
Sachartschenko sagte, dass die Einwohner der Republik die Toten nicht vergessen. „Wir müssen uns gemeinsam an die erinnern, die nicht mehr hier sind, und uns bemühen, dass ihr Leben nicht vergebens gegeben wurde. Damit alle wissen, dass wir unsere Freunde nicht vergessen, unserer Brüder immer gedenken werden, und auch an einem Festtag sind sie an unserer Seite“, erklärte das Oberhaupt der DVR.
Der Gottesdienst wurde vom Nowoasowsker Bischof Warsonofij geleitet. „An diesem Feiertag sind unsere Herzen voller Trauer über die unschuldig getöteten Menschen. Wir glauben, dass wir niemanden verlieren. Die Kirche betet vom ersten Tag an für sie. Der Herr nimmt sie auf“, sagte er.
Die Anwesenden ehrten das Andenken der Toten mit einer Schweigeminute, danach wurden am Denkmal Blumen niedergelegt und Kerzen angezündet.

Dnr-news.com: Der Kiewer Bürgermeister Vitaly Klitschko hat während der Feier auf dem Post-Platz im Zentrum der ukrainischen Hauptstadt zusammen mit den Einheimischen im Brunnen gebadet.
Bei der Eröffnung einer neuen Fußgängerzone im Stadtzentrum entschied Klitschko zu testen, wie gut es den Erbauern gelungen ist, die Aufgabe zu bewältigen.
Nass bis auf die Haut bestätigte der Bürgermeister der Stadt, dass der Brunnen auf dem Platz „gut funktioniert“.

De.sputniknews.com: Mehr als 250.000 Menschen haben am gestrigen Stadtfest in der ostukrainischen Stadt Donezk im Donbass teilgenommen, wie der Bürgermeister der Stadt, Igor Martynow, zu Journalisten sagte.
„Alles war gut organisiert und verlief ohne besondere Vorkommnisse. In der Nacht auf Sonntag war die Lage ebenfalls ruhig.“…

Dan-news.info: Der Tag der Bergleute beginnt in Donezk mit der Ehrung von Arbeitern der Kohleunternehmen und einem Konzert des Volkskünstlers der UdSSR und der DVR Josif Kobson. Die Veranstaltung fand im Donezker akademischen Nationaltheater für Oper und Ballett A. B. Solowjanenko statt.
An der Auszeichnung von Bergleuten nahmen unter anderem der Leiter des Administration des Oberhaupts der DVR Maxim Leschtschenko, der Kohle- und Energieminister Ruslan Dubowskij, der Bürgermeister Igor Martynow und der Vorsitzende der Gewerkschaftsföderation der DVR Maxim Parschin teil.
Am Ende der Zeremonie trat Josif Kobson auf, der mit dem Lied „Es schlafen die dunklen Hügel“ begann, das symbolisch für die Stadt ist – in dem Lied geht es um einen Donezker Bergmann.
Danach sang er viele seiner bekannten Lieder wie „Tag des Sieges“ und „Kraniche“, die er heute den getöteten Einwohnern des Donbass widmete. Außerdem war eine Komposition zu hören, die dem Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko gewidmet ist. Der Auftritt des Volkskünstlers dauerte etwa zwei Stunden.
Heute findet in Donezk noch ein weiteres Konzert Kobsons statt. Gemeinsam mit dem staatlichen Lipezkij-Orchester der Volksinstrumente tritt er um 18 Uhr im gleichen Konzertsaal auf.

Dnr-news.com: Die Sanktionen gegen Künstler und Politiker in Russland erschrecken diejenigen nicht, die die Donbass zu unterstützen. Dies erklärte der Volkskünstler der UdSSR und der DVR Iosef Kobson heute nach seinem ersten Auftritt in Donetsk zu Ehren des Feiertags der Stadt und der Bergleute.
„Wir sollten keine Angst vor den Folgen dieser Unterstützung haben, und wir werden den Donbass auch weiter unterstützen“, sagte er.
Kobson meinte, dass die Aufhebung der Sanktionen gegen russische Politiker nicht so schnell zu erwarten ist, aber das sei kein Grund, „seine Position aufzugeben, den Anforderungen der Länder, die Sanktionen verhängt haben, Folge zu leisten.“
„Ich glaube nicht, dass die Sanktionen beendet werden, im Gegenteil werden sie nur verschärft werden, weil wir stur sind, ich fordere Sie deshalb auf, sie nicht zu beachten.“
Der Künstler rief dazu auf, die unfreundlichen Handlungen gegenüber Russland entsprechend zu beantworten….

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Offizielle Stellungnahmen zum Prozess der Minsker Vereinbarungen vom 30.08.2015

Quellen: die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info sowie ria.ru

Dnr-online.ru: Den Vertretern der Volksrepubliken steht die nächste Runde von Verhandlungen in Minsk bevor, aber die Fragen, die in der Kontaktgruppe erörtert werden, bleiben unverändert: Abzug von Waffen, Einstellung der Beschüsse der Ortschaften entlang der Kontaktlinie, ökonomische Sanktionen und Gefangenenaustausch, erklärte der bevollmächtigte Vertreter der DVR bei den Verhandlungen in Minsk Denis Puschilin.
„Die politische Untergruppe trifft sich am 1. September. An diesem Tag findet auch eine Videokonferenz der dreiseitigen Kontaktgruppe statt. Alle übrigen Untergruppen beginnen die Arbeit am 8. September. Aber man kann keine schnellen Lösungen erwarten, wenn man berücksichtigt, dass wir tatsächlich eine Lösung des Konflikts anstreben und unser Land auf dem Weg friedlicher Verhandlungen zurückerhalten wollen. Wir wollen, dass sich auch in der Ukraine die politische Situation ändert und dass wir mit unseren früheren Mitbürgern viel besser zusammenleben als jetzt. Aber wenn Poroschenko dies nicht tut, wenn das nicht auf irgendeinem Weg erfolgt, ist der Zerfall der Ukraine unausweichlich“, sagte Puschilin.
Denis Puschilin sprach in dem Interview auch das Thema der Äußerungen des offiziellen Kiew in Richtung RF an. „Russland kann das Gas abstellen und eine Begleichung der Schulden verlangen, dafür muss man kein Aggressor sein, um die Ukraine ökonomisch unter Druck zu setzen. Aber dies kann dazu führen, dass 40 Millionen hungernder Menschen nach Russland fliehen, weil Europa für die Ukrainer schon seine Grenzen geschlossen hat“, sagte er.

Dan-news.info: Die Dokumente über den Abzug von Waffen eines Kalibers unter 100mm sind bisher wegen der Position Kiews nicht unterschrieben, das vorhat, Waffen nur von 4 Punkten abzuziehen, während die DVR auf dem vollständigen Abzug von der Kontaktlinie besteht, erklärte heute der Leiter der Delegation der DVR in der Kontaktgruppe Denis Puschilin.
„Wir bestehen darauf, dass die Ukraine die Panzertechnik an der ganzen Kontaktlinie zurückzieht, aber die Ukraine besteht darauf, dies nur an vier problematischen Punkten zu tun“, erklärte er.

Dan-news.info: Die Schaffung von logistischen Zentren an der Kontaktlinie kann zum Bruch der Minsker Vereinbarungen führen, erklärte heute der Leiter der Delegation der DVR in der Kontaktgruppe Denis Puschilin.
„Es existiert eine bestimmter Ablaufplan, der erfüllt werden muss, sich irgendetwas Neues auszudenken und eine Revision des Maßnahmekomplexes durchzuführen, ist mindestens nicht richtig. Maximal führt dies zum Bruch der Minsker Vereinbarungen, was nicht zulässig ist“, sagte er gegenüber Journalisten.
Puschilin fügte hinzu, dass diese Auffassung auch die Führer der Normannischen Vier unterstützen. Außerdem führt die Schaffung solcher Zentren nicht zu einer Lösung der Probleme bezüglich der humanitären Situation auf dem Territorium des Donbass.
„Irgendwelche Versuche zu unternehmen von beiden Seiten – das ist gut, wenn dies nicht im Rahmen von irgendwelchen Imitationen stattfinden würde und wenn dies wirklich helfen würde, die Situation mit der humanitären Katastrophe zu lösen, die die Ukraine ständig versucht uns aufzuzwingen“, unterstrich Puschilin.
Kiew plant ein Netz humanitär-logistischer Zentren entlang der Kontaktlinie zu schaffen. In ihnen werden Lebensmittel, Haushaltschemikalien und Medikamente verkauft werden, außerdem ist geplant, in ihnen Terminals von der „Oschtschad-Bank“ zu eröffnen. Nach Mitteilung von ukrainischen Massenmedien ist das erste Zentrum in der Nähe des Kontrollpunktes Sajzewo eröffnet worden.

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Presseschau vom 29.08.2015

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen ostukrainischen Volksrepubliken in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und andere ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.
Abends / nachts:

Lug-info.com: Etwa 500 junge Einwohner von Lugansk haben heute an einer Protestkundgebung am Büro des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) teilgenommen.
Die Teilnehmer der Kundgebung, die auf Initiative der jugendlichen Öffentlichkeit organisiert wurde, forderten, dass das IKRK „nicht untätig ist und die Verbrechen des Kiewer Regimes und insbesondere des Präsidenten der Ukraine Petr Poroschenko nicht verdeckt, sondern die Menschenrechte verteidigt“.
„Zum ersten interessiert sich das Rote Kreuz nicht für das Schicksal der gefangenen Milizangehörigen, die die Ukraine austauscht“, sage einer der Aktivisten der nicht angemeldeten Kundgebung.
„Zum zweiten helfen sie nicht den Menschen, die während der Kampfhandlungen verletzt werden. Drittens geben sie der Öffentlichkeit keinerlei Berichte, keinerlei Information und es ist überhaupt unbekannt, womit sie sich befassen“, fuhr er fort.

Dan-news.info: Zehn Menschen sind vom 22. bis zum 28. August verschollen oder ungesetzlich festgenommen worden, heißt es in dem wöchentlichen Bereich der Bevollmächtigten der DVR für Menschenrechte Darja Morosowa.
„Durch den Apparat der Bevollmächtigten für Menschenrechte wurden in der DVR in der Zeit vom 22. bis zum 28. August 10 Menschen registriert, die verschollen sind oder ungesetzlich festgenommen wurden, darunter acht Zivilisten und zwei Soldaten“, heißt es in dem Dokument.
Es wird unterstrichen, dass die ukrainische Seite bisher die Minsker Vereinbarungen nicht erfüllt und keinen Kontakt bezüglich der Ausarbeitung eines gemeinsamen Gesetzes über Amnestie aufnimmt.
„Am Beispiel des Austauschs „12 gegen 12“, der am 26. – 27. August durchgeführt wurde und gerade so eben nicht wieder durch die ukrainische Seite scheiterte, kann man den Schluss ziehen, dass Kiew bewusst jeden Prozess der Regulierung des Konflikts sabotiert“, heißt es beim Apparat der Menschenrechtsbevollmächtigten.
Dieser Austausch wurde deswegen in mehrere Phasen aufteilt, weil die ukrainischen Streitkräfte den Bezirk beschossen, der für den Austausch der Kriegsgefangenen vorgesehen war.
„Vom 22. bis zum 28. August 2015 wurden durch die Kämpfe in der Region 14 Menschen getötet, darunter drei Frauen und elf Männer. Mit Verletzungen verschiedenen Grades kam 38 Menschen ins Krankenhaus, darunter 27 Männer, 9 Frauen und ein Kind unter 18.“
Es wurde unterstrichen, in der letzten Woche am stärksten Gorlowka, Spartak, die Bezirke Kirowskij und Kujbyschewskij von Donezk beschossen wurden.
„Die letzte Woche brachte wieder nichts Positives in das Leben der Bürger der DVR, die in den frontnahe Städten und Bezirken leben. Die ukrainische Regierung hat eine echte Jagd auf Menschen durchgeführt, ein Genozid am Volk.“
Vormittags:

novorosinform.org: Die Donezker Volksrepublik wurde in der zurückliegenden Nacht nicht beschossen, berichtet „DAN“.
Die Regional- und Stadtverwaltungen teilten mit, dass keine Angriffe auf Städte und Gemeinden aufgezeichnet wurden. Auch am Morgen blieb es ruhig.

rusvesna.su: Ein Filmteam des Russischen Fernsehens besuchte das Dorf Belaja Kamenka im Gebiet Telmanowo der DVR, wo ständig Kämpfe stattfinden. Die Korrespondenten waren von dem, was sie sahen, überrascht.
„Jetzt ist es eine Geisterstadt. Zuvor lebten dort 300 Menschen. Jetzt keiner mehr,“, sagte ein Journalist.
„Alle Häuser sind zerstört. Das Leben hier ist inzwischen unmöglich“, fügte er hinzu.
Ein Begleiter von der Volksmiliz zeigt mit der Hand zu den Ruinen. „Dies ist das Haus unseres Genossen – des Fahrers eines BMP. Es schützt die Heimat.“, sagte der Militär.
Es sei daran erinnert, dass Belaja Kamenka während der letzten drei Wochen jeden Tag unter dem Feuer von schwerer Artillerie der ukrainischen Truppen lag.


Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden sieben Mal das Regime der Feuereinstellung im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR verletzt und dabei Waffenverwendet, deren Verwendung durch die Minsker Vereinbarungen verboten sind, teilte der Stab des Verteidigungsministeriums der DVR mit.
Am 28. August um 14:20 wurde aus Richtung Popasnoje Kalinowo mit 120mm-Granatwerfern beschossen.
Mit der gleichen Waffenart beschossen die Kiewer Truppen von 21:20 bis 22:00 aus Richtung Luganskoje das Dorf Lowinowo.
Um 21:30 wurde ein Beschuss auf das Gebiet von Wesjologorowka aus Richtung Troizkoje mit Granatwerfern festgestellt.
Um 21:40 wurde Nowokiewka aus Richtung Sisoje mit Granatwerfern und großkalibrigen Maschinengewehren beschossen.
Um 22:30 wurden 20 Granatgeschosse aus 120mm-Granatwerfern aus Richtung Mironowskij auf das Gebiet von Wesjologorowka abgeschossen.
15 Minuten später, um 22:45 wurde wieder aus Richtung Luganskoje Logwinowo beschossen, es wurden etwa 20 Granatgeschosse des Kalibers 120mm abgeschossen.
Aus Richtung Popasnoje und Troizkoje haben die Kiewer Truppen um 22:45 Stachanow und Almasnaja mit 122mm-Artillerie beschossen.

de.sputniknews.com: Die Lokalwahlen in der selbsterklärten Volksrepublik Donezk bringen genauso wie die Minsker Vereinbarungen eine Gefahr für die aktuellen ukrainischen Behörden mit sich, wie der Chef der Republik, Alexander Sachartschenko, am Samstag RIA Novosti mitteilte.
Früher hatte der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko die Wahlen im Donbass, die von den beiden selbsterklärten Volksrepubliken Lugansk und Donezk geplant werden, eine als eine Bedrohung für den Minsker Prozess bezeichnet.
Wie Sachartschenko früher mitteilte, sollen die Kommunalwahlen in der Volksrepublik Donezk am 18. Oktober stattfinden. Diese Entscheidung begründete er damit, dass die Ukraine einseitig das Gesetz „Über Lokalwahlen“ verabschiede, ohne es mit den Chefs der beiden Volksrepubliken abzustimmen. Dabei widerspreche das Gesetz „dem Text und Geist der Minsker Vereinbarungen“, unterstrich Sachartschenko.
„Ich würde sagen, dass die Kommunalwahlen in der Volksrepublik Donezk eine Gefahr für die illegitime Macht von Poroschenko und seiner Kumpane darstellt, genauso wie der Minsker Prozess selbst“, sagte der Gesprächspartner der Agentur. Laut ihm habe Kiew nur eine Möglichkeit, die Wahlen zu torpedieren und zwar auf militärischem Weg.
„Was die Versuche betrifft, unsere Wahlen zu torpedieren, ist der einzige Weg auf dem das gemacht werden kann, der militärische (…) Aber ich glaube, dass sie es nicht schaffen werden. Die Taktik der Einschüchterung hat keinen Einfluss auf die Bewohner der Republik Donezk. Nach eineinhalb Jahren des Krieges sind wir mittlerweile ukrainischer Provokationen gewohnt“, sagte der Chef der selbsterklärten Republik.
„Ich würde mich nicht wundern, wenn selbst diejenigen bei der Wahl erscheinen werden, die es nicht geplant haben. Wir sind ein freies Volk und sind bereit, für unsere Freiheit auf dem militärischen genauso wie auf dem politischen Weg einzustehen“, fügte er hinzu.

Nachmittags:
Lug-info.com: Der Soldat der Grenztruppen der Ukraine Sergej Sergejew , der auf die Seite der LVR übergegangen ist, hat sich an internationale Organisationen gewandt mit der Bitte, seinen Verwandten auf dem von Kiew kontrollierten Territorium zu helfen, in Zusammenhang mit Druck, den die Kiewer Truppen auf sie ausüben.
Der Grenzsoldat Sergej Sergejew, der Absolvent Militärakademie Artjom Moltschanow und noch weitere Soldaten der Ukraine waren vor kurzem auf die Seite der LVR übergegangen. Verwandte von Sergejew leben zur Zeit in Staniza Luganskaja.
„Nach meinem Videoerklärung über meinen Übergang auf die Seite der LVR wurde auf meine Eltern und nahe Verwandte von Seiten von Mitarbeitern von Spezialdiensten Druck ausgeübt“, sagte er.
„Die Sache ist die, dass meine Eltern auf dem durch die ukrainischen Nazis zeitweilig okkupierten Territorium leben“, erklärte er. „Ich habe nicht angenommen, dass auf meine Eltern Druck ausgeübt wird, weil dies jedem Menschen heilig ist. Aber nach allem zu urteilen, gibt es für die ukrainischen Faschisten nichts Heiliges. Obwohl sie Offiziersabzeichen tragen, existieren die Begriffe Ehre und Würde nicht für sie“.
„In Zusammenhang damit wende ich mich an die internationalen Organisationen zum Schutz der Menschenrechte und bitte alle, die helfen können oder Einfluss auf die ukrainischen Spezialdienste oder die ukrainischen Streitkräfte ausüben können, helfen Sie meinen Eltern und Verwandten“, sage Sergejew.
Zum Ende der Pressekonferenz übergab er seinen Aufruf der OSZE-Vertreterin, die versprach, das Dokument der Leitung der besonderen Beobachtermission der Organisation in Kiew zu übergeben.

de.sputniknews.com: 78 Prozent der Ukrainer befürworten laut Umfragen eine Dezentralisierung der Macht im Land, wie der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko vor Gemeinden-Vertretern erklärte.
„Laut Umfragen haben sich 78 Prozent der Ukrainer für die Dezentralisierung ausgesprochen“, sagte Poroschenko.
Das ukrainische Verfassungsgericht hatte Ende Juli den Entwurf für Verfassungsänderungen zu einer Dezentralisierung der Macht im Land als verfassungsgerecht anerkannt. Auch die Norm für die Übergangsbestimmungen des Entwurfes, laut denen der Donbass-Status von einem zusätzlichen Gesetz geregelt werden soll, wurde für verfassungskonform erklärt. Die Beschlüsse des ukrainischen Verfassungsgerichtes wurden dem Parlament übergeben.
Nach einem positiven Beschluss des Verfassungsgerichtes werden die Abgeordneten den Entwurf der Verfassungsänderungen in erster Lesung mit mindestens 226 Stimmen behandeln können. Damit das Gesetz in zweiter Lesung verabschiedet werden kann, ist eine Verfassungsmehrheit von 300 Stimmen notwendig.
Die Vertreter der selbsterklärten Republiken Donezk und Lugansk, Denis Puschilin und Wladislaw Dainego, forderten von Kiew, das Gesetz über Kommunalwahlen in der Rada behandeln und erneut abstimmen zu lassen, denn die Verfassungsänderungen mit den Regierungen in Donezk und Lugansk nicht abgestimmt worden seien und „nicht zur Erörterung im Rahmen des Minsker Prozesses gestellt wurden“.

rusvesna.su: Der Entwurf zur Änderung der Verfassung der Ukraine sieht keine Festschreibung eines besonderen Status des Donbass vor.
Dies erklärte Präsident Pjotr Poroschenko. Poroschenko betonte, dass es wird auch keinen Sonderstatus für Kiew oder andere Städte geben werde.
Kürzlich hatte der Regionalrat von Saporoshje den Präsidenten und die Oberste Rada gebeten, die Möglichkeit für einen besonderen Status des gebiets zu prüfen. Dies, so Poroschenko, würde nicht gut enden – es würde die „Parade der Souveränitäten“ fortsetzen.. Früher wurde berichtet, dass laut Meinungsumfragen, 78% der Ukrainer für eine Dezentralisierung des Landes sind…

Dnr-online.ru:: Mitteilungen des stellvertretenden Kommandeurs der Milizen der DVR Eduard Basurin
Die Lage in der DVR bleibt schwierig und angespannt.
Nach den Worten Basurins führen die ukrainischen Streitkräfte weiterhin einen Komplex ergebnisloser Desinformationsmaßnahmen mit dem Ziel der Täuschung des Kommandos der Streitkräfte der DVR durch und führen gleichzeitig eine Umgruppierung der Truppen durch und konzentrieren Schlagkräfte für den Angriff. Die Kiewer Regierung hat eine Vereinbarung über eine zeitweilige Feuereinstellung getroffen und verwendet die relative Kampfpause für die Aufklärung durch Kampf in verschiedenen Richtungen. Die ukrainischen Truppen verüben weiterhin Artillerieschläge auf Ortschaften der Republik. Ihr Ziel ist die Provokation unserer Truppen das Feuer zu erwidern, die Zerstörung sozialer Objekte sowie Opfer und die Erzeugung einer Atmosphäre des Schreckens unter der friedlichen Bevölkerung.
„In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 39 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Mit Artillerie, Granatwerfern und Panzerwaffen wurden die folgenden Ortschaften beschossen: Schewtschenko, Staromarjewka, Staromichajlowka, Styla, Tawritscheskoje, Spartak, Sajzewo, Shabunki, die Siedlung Oktjabrskij, Nowaja Marjewka, Jasinowataja, Belaja Kamenka, der Petrowskij-Bezirk und das Gebiet des Flughafens von Donezk.
Das Feuer auf friedliche Ortschaften der Republik kam aus Richtung Awdejewka, Granitnoje, Starognatowka, Bogdanowka, Krasnogorowka, Tschermalyk, Peski und Bachmutka. Auf das Territorium der Republik wurden 109 Granatgeschosse des Kalibers 82 und 120mm, 32 Artillerie- und 29 Panzergeschosse abgeschossen. In der Folge der Beschüsse starben drei zivile Einwohner von Donezk: im Petrowskij-Bezirk einer, im Kiewskij-Bezirk zwei“, teilte Eduard Basurin mit.
Die Aufklärung der DVR stellt weiterhin die Konzentration von Truppen der ukrainischen Streitkräfte in Aufmarschgebieten für den Angriff fest. Es wurde die Ankunft von einer Panzerkolonne und 30 Artilleriegeschützen in der Region von Werschina, 9 km von der Kontaktlinie festgestellt; westlich von Gnutowo, 8 km von der Kontaktlinie, wurde die Stationierung von Haubitzenartillerie, Artillerie, Granatwerfern und Personal bemerkt; in Perwomajskoje, 6 km von der Kontaktlinie, wurde die Stationierung von Feuerpositionen von Artillerie bestätigt.
„Ich lenke Ihre Aufmerksamkeit darauf, dass gemäß einem Bericht der OSZE-Beobachtermission vom 27. August die ukrainischen Truppen wieder in gröbster Weise die Minsker Vereinbarungen verletzt haben. So stellen Vertreter der Mission am 26. August das Fehlen von abgezogenen Waffen der ukrainischen Streitkräfte an ihren Abzugsorten fest, zwölf Haubitzen „Akazija“ vom Kaliber 152mm und sechs transportable Antipanzerwaffen „Rapira“. An diesen Tag haben die ukrainischen Truppen unbarmherzig die friedliche Bevölkerung von Gorlowka beschossen, in der Folge wurde ein Zivilist getötet und fünf verletzt.
Trotz der genannten unmenschlichen Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte bestätigen wir die Bereitschaft der Streitkräfte der Republik, nicht auf Provokationen zu reagieren. Wir legen alle Kraft in die vollständige Erfüllung unserer Verpflichtungen bezüglich der Minsker Vereinbarungen mit dem Ziel der Stabilisierung der Lage und der Herstellung von Frieden. Im Fall einer Aggression der Kiewer Regierung wird die Armee der DVR entschieden und sehr schnell zur Verteidigung der Bevölkerung der Republik antworten“, fügte Basurin hinzu.

rusvesna.su: Während des letzten Tages wurden zwei ukrainische Soldaten getötet und drei weitere verwundet. Dies erklärte auf einer Pressekonferenz der Sprecher der Administration des Präsidenten für die sogenannten „ATO“, Oberst Alexander Motusjanik.

Lug-info.com: Der Grenzsoldat der Ukraine, Hauptfeldwebel Sergej Sergejew, der auf die Seite der LVR übergegangen ist, widersprach der Erklärung der Kiewer Führung, dass er angeblich nicht beim Grenzschutz der Ukraine gedient hat.
Am 28. August hatte der Vertreten der Präsidialadministration der Ukraine zu Fragen der ATO Alexandr Motsjanik erklärt, dass „die Informationen über die Flucht nicht bestätigt werden“.
„Die ukrainische Seite erklärte, dass ich keinen Dienst beim Grenzschutz der Ukraine geleistet habe, aber Spezialdienste haben gestern meine Eltern aufgesucht und gefordert, ihnen meine Sachen und alle Dokumente zu übergeben, die meine unmittelbare Beziehung zu den bewaffneten Strukturen der Ukraine bestätigen können“, teilte der Einwohner des von den Kiewer Truppen okkupierten Staniza Luganskaja mit.
Als Bestätigung, dass er Soldat der Ukraine ist, zeigte Sergejew seinen Dienstausweis des Staatlichen Grenzdienstes der Ukraine.
Sergejew erklärte, dass er, nachdem er die Entscheidung getroffen hat, auf die Seite der LVR überzugehen, gezwungen war in Eile seine Dokumente zu holen.
„In dem Ausweis ist mein Rang als Soldat angegeben. Die Sache ist die, dass ich Dokumente mitgenommen habe – ich habe das getan, um mindestens zu beweisen, dass ich in dieser Struktur gedient habe“, erklärte er.

De.sputniknews.com: Der französische Präsident François Hollande, Bundeskanzlerin Angela Merkel und Russlands Präsident Wladimir Putin haben bei einem Telefongespräch am Samstag zur vollständigen Feuereinstellung im Osten der Ukraine ab 1. September aufgerufen, wie aus dem Elysee-Palas verlautete.
„Sie (die Staatschef der drei Länder) haben den Aufruf zur vollständigen Feuereinstellung ab 1. September angesichts des Schulanfanges entschlossen unterstützt. Sie betonten, dass die ständige Einhaltung der Feuerpause vor dem Hintergrund der Lage der Zivilbevölkerung im Osten der Ukraine notwendig ist sowie eines der Bedingungen im Rahmen der Minsker Vereinbarungen war“, heißt es Kommuniqué der französischen Präsidialverwaltung…

Dan-news.info: Erklärung Leschtschenkos über die Wahlen im Donbass
„Die Administration des Oberhaupts der DVR A. W. Sachartschenko wird am Montag an das Büro für Demokratische Institutionen und Menschenrechte der OSZE eine heute unterzeichnete offizielle Einladung an Vertreter dieser Organisation in die Republik zur Beobachtung der Wahlen zu den örtlichen Selbstverwaltungsorganen der DVR schicken.
Die Wahlen werden am 18. Oktober dieses Jahres in Erfüllung des Minsker Protokolls vom 5.9.14 und des Maßnahmekomplexes vom 12.2.15 stattfinden.
Die Wahlen werden auf der Grundlage der Verfassung der DVR, ihrer Gesetze sowie unter Berücksichtigung der Bestimmungen des Gesetzes der Ukraine über den besonderen Status des Donbass stattfinden.
Wir hoffen auf eine positive Antwort des Büros für Demokratische Institutionen und Menschenrechte der OSZE. Wir garantieren die Sicherheit und alle Bedingungen für eine offizielle Arbeit der Mission.
Der Leiter der Administration des Oberhaupts der DVR Maxim Leschtschenko

De.sputniknews.com: Russlands Präsident Wladimir Putin hat im Telefongespräch mit Bundeskanzlerin Angela und dem französischen Präsident François Hollande seine Besorgnis über den andauernden Beschuss der Wohngebiete im Donbass durch ukrainische Regierungskräfte zum Ausdruck gebracht, wie der Kreml-Pressedienst am Samstag mitteilt.
„W. Putin hat Besorgnis angesichts des andauernden Beschusses der Wohngebiete im Donbass durch ukrainische Regierungskräfte sowie der Aufrüstung der ukrainischen Streitkräfte entlang der Trennlinie geäußert“, heißt es in der Mitteilung.
Bei dem Telefongespräch der drei Staatschefs sei besonders die Notwendigkeit hervorgehoben worden, den direkten Dialog zwischen Kiew und den Vertretern von Donezk und Lugansk zu fördern, sowie die finanzielle und wirtschaftliche Blockade des Donbass aufzuheben, so die Mitteilung weiter…

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Offizielle Stellungnahmen zum Prozess der Minsker Vereinbarungen vom 29.08.2015

Quellen: die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info sowie ria.ru

Dan-news.info/Dnr-online.ru: Das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko sieht keinen Fortschritt im Minsker Verhandlungsprozess zum Abzug von Waffen eines Kalibers unter 100mm, erklärte er heute gegenüber Journalisten.
„Es gibt keinerlei Fortschritt. Leider zieht der Gegner seine Waffen unter 100mm nicht ab. Natürlich, wir müssen alles selbst tun.“
Die Beteuerungen der ukrainischen Seite, dass zum 1. September die ukrainischen Streitkräfte das Feuer vollständig einstellen entspricht nicht der realen Situation im Donbass, sagte Sachartschenko.
„Eine Erklärung über eine vollständige Feuereinstellung wurde abgegeben, aber der gestrige Beschuss der Stadt Donezk hat gezeigt, dass sie absolut nicht eingehalten wird. Es wurden drei Häuser zerstört, es gab vier Brände.“
„Im Zusammenhang damit werden einige Schulen wie im letzten Jahr zum Beginn des Schuljahrs nicht öffnen können“, sagte Sachartschenko.

Dan-news.info: Frankreich und Deutschland als Garanten der Friedensvereinbarungen müssen aktiver auf Kiew bezüglich des Problems des Abzugs von Waffen einwirken, erklärte heute der Leiter der Delegation der DVR in der Kontaktgruppe Denis Puschilin.
„Die DVR rechnet damit, dass Deutschland und Frankreich ihre Rolle als Garanten der Minsker Vereinbarungen erfüllen. Russland tut bereits alles Mögliche, damit die Situation auf friedlichem Weg gelöst wird“, sagte.
Nach seinen Worten läuft jetzt eine intensive Arbeit im Rahmen der Untergruppe der Kontaktgruppe zur Sicherheit an einem konkreten Text einer Vereinbarung über den Abzug von Waffen eines Kalibers unter 100mm und über eine Demilitarisierung von Schirokino, aber „über abschließende Varianten zu sprechen ist zu früh“.
„Es gibt die Position der Ukraine, die absolut unseren Interessen widerspricht. Darum laufen jetzt alle Debatten“, sagte Puschilin auf die Frage, warum die letzten Verhandlungen der Untergruppe 27 Stunden dauerten.

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Presseschau vom 28.08.2015

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen ostukrainischen Volksrepubliken in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und andere ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

Vormittags:

Dan-news.info: Die Unternehmen der DVR sind in der Lage, fast 60 Prozent des Bedarfs der Republik an Baumaterialien, die für den Wiederaufbau der durch die Kämpfe zerstörten Wohnungen und den Bau neuer notwendig sind, abzudecken, Dies erklärte die Ministerin für ökonomische Entwicklung der DVR Jewgenija Samochina.
„Das Ministerium für ökonomische Entwicklung nimmt an einem Programm zum Wiederaufbau von Wohnungen teil. Es wurde die Entscheidung getroffen, dafür möglichst viel Baumaterial zu verwenden, das wir in der Republik produzieren können“.
Die Ministerin sagte, dass nach den Ergebnissen der vorläufigen Diskussion mit den Produzenten festgestellt wurde, dass „unsere Unternehmen praktisch 58 Prozent des Bedarfs an notwendigen Materialien für den Wiederaufbau und den Neubau von Wohnraum abdecken können“. „Das Ministerium für ökonomische Entwicklung hat eine Datenbank solcher Unternehmen zusammengestellt, insgesamt sind dies in der Republik 59“.
Samochina unterstrich, dass die Preise für Baumaterial sich unter Kontrolle des Ministeriums für ökonomische Entwicklung befinden werden.

De.sputniknews.com: Die Ukraine verlangt den Abzug des russischen Friedenskontingents aus der von Moldawien abgespalteten Republik Transnistrien. Der interimistische Geschäftsträger der Ukraine in Moldawien, Gennadi Altuchow, forderte, die russischen Truppen durch eine internationale Mission zu ersetzen.
Der Direktor des ukrainischen Forschungszentrums für Probleme der Zivilgesellschaft, Vitali Kulik, findet, dass dies im Grunde die offizielle Position Kiews sei. Dadurch würden die russischen Truppen in Transnistrien de facto auf der einen Seite von der ukrainischen Armee und auf der anderen Seite von den internationalen Polizeikräften umzingelt, was nicht nur für die Ukraine, sondern für die gesamte regionale Sicherheit gut wäre, so der Experte im Gespräch mit der Tageszeitung „Nesawissimaja Gaseta“.
Für die Regelung des Transnistrien-Konflikts müssten die Gespräche im „5+2“-Format (Moldawien, Transnistrien, Russland, Ukraine, OSZE sowie EU und USA als Beobachter) wiederbelebt werden, sagte Altuchow in dieser Woche bei einem Empfang zum Unabhängigkeitstag der Ukraine. Die aktuelle Friedensmission in Transnistrien ist nach seiner Auffassung „wirkungslos. Leider trägt das aktuelle Format der Friedenskräfte kaum zur Regelung der Transnistrien-Krise bei.“
In dem Sicherheitspuffer entlang des Flusses Dnistr befinden sich gemäß eines Abkommens von 1992 ein Friedenskontingent aus je einer Einheit aus Moldawien, Transnistrien und Russland sowie zehn Beobachter aus der Ukraine. Dieses Dokument wurde von den Präsidenten Russlands und Moldawiens im Beisein des transnistrischen Oberhaupts unterzeichnet. Die russischen Friedenssoldaten sind seit Juli 1992 in dem Konfliktraum stationiert. Seitdem hat es dort keine Kämpfe mehr gegeben. Der Konflikt gilt jedoch immer noch als ungeregelt, denn Transnistrien existiert faktisch unabhängig von Moldawien.
Die Verhandlungen verlaufen im „5+2“-Format, wobei Russland und die Ukraine als Garanten der Sicherheit in der Region auftreten. Indem Kiew die Abschaffung der Mission initiiert, provoziert es gleichzeitig ein Ende der Verhandlungen über die politische Lösung des Transnistrien-Konflikts. Experte Kulik sieht die Situation jedoch anders.
Nach seiner Auffassung bemüht sich die Ukraine um einen Abbau der Gefahren in der Region, die von den russischen Kräften in Transnistrien ausgehen. „Das friedensstiftende Bataillon kann jederzeit in Offensivkräfte umgewandelt werden, falls Russland dies will. Um das auszuschließen, wird die Ukraine darauf bestehen (…), dass die GUS-Friedensmission in eine internationale polizeiliche Mission umgewandelt wird“, so der Politologe.
Der transnistrische Kovorsitzende der Vereinigten Kontrollkommission im Konfliktraum, Oleg Beljakow, hält die Initiative der Ukraine jedoch für destruktiv und kaum umsetzbar. Er verwies darauf, dass sich die Friedenskräfte in Transnistrien gemäß des Abkommens von 1992 aufhalten, „das niemand außer Kraft setzte“. Zu diesem Zweck müssten alle Seiten Kiews Vorschlag befürworten, was aber unmöglich sei.
Zugleich erinnerte Beljakow daran, dass moldawische Vertreter des Gemeinsamen Kommandos die Effizienz der GUS-Friedensmission hervorgehoben haben. Auch die wöchentlichen Lageberichte des Kommandos sollen davon zeugen. „Ein Abzug der Friedensstifter, darunter der russischen Soldaten, wäre verfrüht. Sollten die ukrainischen Beobachter der Friedensmission den Rücken kehren, würde das den Friedensprozess auf keine Weise beeinträchtigen“, so Beljakow.

Dan-news.info: Eine Frau starb in der Folge des nächtlichen Beschusses des Petrowskij-Bezirks von Donezk durch die ukrainischen Streitkräfte, teilte heute der Leiter des Bezirks Maxim Shukowskij mit.
„In der Nacht sind wir beschossen worden. Eine Frau wurde am Unterleib verletzt, als sie sich auf der Straße befand. Zerstörungen gibt es im Bezirk nicht“, sagte er. Die Bezirksverwaltung fügte hinzu, dass die Frau an der Verletzung starb.

Dan-news.info: „Heute Nacht wurde die Siedlung Golmowskij beschossen“, teilte die Stadtverwaltung von Gorlowka mit. „Nach vorläufigen Informationen wurde durch einen direkten Treffer ein Haus zerstört. An sieben weiteren Häusern wurde die Verglasung beschädigt“.
Informationen über Tote und Verletzte liegen nicht vor.

Dan-news.info: Ein Wohnhaus im Kiewskij-Bezirk von Donezk wurde in der Folge eines direkten Treffers eines Geschosses der ukrainischen Truppen zerstört, ein weiteres wurde beschädigt, teilte der Leiter des Bezirks Walentin Lewtschenko mit.
„An der Togliatti-Straße wurde ein Haus durch einen direkten Treffer zerstört. Außerdem wurde ein Haus im Gebiet der Schule Nr. 59 beschädigt. Im Bereich der Schule ist alles schon lange zerstört, deshalb kann man die Beschädigung auf dem Hintergrund des allgemeinen Bildes unwesentlich nennen“.
Dan-news.info: Zehn Wohnhäuser m Telmanowo-Bezirk wurden in der Folge eines massiven Beschusses durch die ukrainischen Truppen beschädigt, teilte der Leiter des Bezirks Sergej Iwanow mit.
„Die Nacht verlief sehr schlecht – zehn Häuser wurden beschädigt. Zum Glück gibt es keine Toten und Verletzten.“
Nach den Worten Iwanows wurde etwa 23:30 geschossen, „genauer waren es zwei Beschüsse, jeder etwa zehn Minuten“. „Sie haben mit irgendetwas Schwerem geschossen“, fügte er hnzu.

Dan-news.info: Ein Denkmal für die durch die ukrainischen Straftruppen getöteten zivilen Einwohner des Donbass wurde heute im Zentrum von Donezk eingeweiht. Zur Einweihung versammelten sich etwa 300 Einwohner, viele kamen mit Kindern.
Das Denkmal befindet sich im Park des Leninschen Komsomol, am Ufer des Kalmius. Es hat die Form eines Geschosses auf einem Marmorsockel, aus dem vier Rosen wachsen. Die Höhe beträgt 5,3 Meter. Neben dem Monument befindet sich das Denkmal „Deinen Befreiern, Donbass“.
„Heute haben wir uns versammelt, um ein Denkmal für die getöteten Einwohner unseres Bezirks, die getöteten Kinder, die getöteten Mütter und Väter, die durch die Hand des ukrainischen Faschismus getöteten Menschen einzuweihen“, sagte der Stellvertreter des Leiters der Verwaltung des Oberhaupts der DVR Dmitrij Trapesnikow.
Er unterstrich, dass das Andenken an die Opfer ewig leben wird. „Als unsere Großväter 1945 aus dem Krieg zurückkehrten, dachten sie, dass ihre Nachkommen niemals erfahren würden, was Faschismus ist. Leider sehen wir heute wieder, wie viele Menschen von der Hand der ukrainischen Straftruppen getötet werden“, fügte er hinzu.
Danach ehrten die Anwesenden das Andenken der Toten mit einer Schweigeminute.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 11 Mal das Regime der Feuereinstellung im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR verletzt, sie haben dabei Waffen verwendet, deren Verwendung durch die Minsker Vereinbarungen verboten sind, teilte der Stab des Verteidigungsministeriums der Republik mit.
Insbesondere wurde am 27. August um 8:45 mit Artillerie des Kalibers 152mm aus Richtung Mironowskij Nishneje Losowoje beschossen.
15 Minuten später begannen die Kiewer Truppen einen 40minütigen Beschuss von Kalinowka aus Richtung Swetlodarsk mit 122mm-Waffen.
Von 11:40 bis 12.05 wurde auf das Sommerhausgebiet des Leninwerks aus Richtung Stschatje mit 82mm-Granatwerfern geschossen.
Ebenfalls Granatwerfer des Kalibers 82mm wurden zwischen 13:30 und 13:55 für den Beschuss von Wesjologowka aus Richtung Troizkoje verwendet sowie für den Beschuss von Sokolniki aus Richtung Krymskoje um 14:30.
Ab 18:55 wurde für eine halbe Stunde Rajewka aus Richtung Staryj Ajdar mit Panzerwaffen und Abwehrgeschützen beschossen. In der Folge wurde ein Transformator zerstört. Ein weiterer Artillerieschlag wurde aus der gleichen Richtung um 21:20 auf Rajewka verübt.
Um 20:10 beschossen die Kiewer Truppen aus Richtung Trjochisbenka die T-förmige Kruezug in Prischib mit 122mm-Waffen und 82mm-Granatwerfern.
Ab 21:30 bis Mitternacht wurde das Gebiet am Denkmal des Fürsten Igor regelmäßig mit 122m-Waffen, Abwehrgeschützen, Granatwerfern und Panzertechnik beschossen.
Um 23:20 begannen die Kiewer Truppen einen einstündigen Beschuss von Suchdol aus Richtung Trjochisbenka unter Verwendung von 122mm-Waffen.

De.sputniknews.com: Die Ukraine betrachtet laut ihrem Premierminister Arsenij Jazenjuk eine Wiederholung des trilateralen „Winterplans“ 2014-15 als die einzige Lösung für Gaslieferungen aus Russland für die anstehende Heizperiode.
„Wir sind überzeugt, dass die Verwendung eines ähnlichen Mechanismus, den es im vorigen Jahr zwischen der EU, der Ukraine und Russland gab, die einzige Lösung sowohl für Gastransitlieferungen in die EU als auch für stabile Lieferungen in die Ukraine ist. Es handelt sich dabei um ein trilaterales Protokoll zwischen der Ukraine, der EU und der Russischen Föderation und einen Anhang zum üblichen Gasvertrag, ähnlich denen, die im vorigen Jahr unterzeichnet wurden“, sagte Jazenjuk vor Journalisten.
Nach den ergebnislosen trilateralen Gasverhandlungen am 30. Juni hatte die Ukraine den Kauf von Gas aus Russland eingestellt, solange die Lieferbedingungen nicht eindeutig vereinbart sind. Derzeit erhält die Ukraine Gas nur per Rücklieferungen aus Europa. Dabei sucht die Ukraine nach Geldmitteln, um die für die Herbst- und Winterzeit benötigte Gasmenge kaufen und lagern zu können. Nach unterschiedlichen Einschätzungen müsse die Ukraine hierfür rund 19 Milliarden Kubikmeter Gas aufbringen.
Von Oktober 2014 bis April 2015 hatte Russland die Ukraine zu einem Vorzugspreispreis mit Erdgas versorgt. Der „Winterplan“ wurde nach monatelangen Verhandlungen unter Vermittlung der EU-Kommission ausgehandelt, um einen reibungslosen Transit durch die instabile Ukraine in die EU in der Winterzeit zu garantieren.
Gazprom liefert an die Ukraine seit dem vergangenen Jahr gegen Vorkasse, weil Kiew zuvor monatelang seine Rechnungen nicht mehr zahlen und Schulden in Höhe von mehr als fünf Milliarden US-Dollar angehäuft hatte.

Dnr-online.ru: Glückwünsche des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko zum Tag der Bergleute:
Liebe Landsleute! Sehr geehrte Einwohner der DVR!
Aus ganzem Herzen gratuliere ich Ihnen zum Festtag, der jeder Familie unsere ruhmreichen arbeitsamen Donbass nahe und teuer ist – dem Tag der Bergleute!
Für unsere Region ist der Bergmann nicht einfach ein Beruf, es ist der Kern der Arbeit der DVR. Der weltweit bekannte Donbasser Charakter wurde in Bergwerken von solchen Bergleuten und Helden der Arbeit wie Nikita Isotow, Iwan Bridko, Alexandr Koltschik und natürlich Alexej Stachanow geprägt.
Nachdem sie während des Großen Vaterländischen Kriegs durch die Besatzer zerstört wurde, wurde unsere Region schnell wieder aufgebaut und für kurze Zeit verwandelte sich der Donbass in eine Verkörperung des produktiven Potentials, eindrucksvoller Errungenschaften und Siege der Arbeit. All dies wurde in vielem dank der täglichen heldenhaften Arbeit der Bergleute möglich, die sich durch Mut, unerschütterliche Treue zu ihrem Beruf und unbeugsamen Charakter auszeichnen.
Besondere zeigten sich diese Qualitäten 1943 und 2014 in den Kämpfen bei Saur-Mogila. Damals jagten und Väter und Großväter die faschistische Pest aus dem sowjetischen Donbass und auch in unseren Tagen haben wirkliche Helden, die Kinder und Enkel unserer ruhmreichen Veteranen, den Nazis eine vernichtende Niederlage zu gefügt und mit der Befreiung der Donezker Volksrepublik begonnen. Dies zeugt von dem Erbe der Generationen und der Treue zu den Traditionen unserer Bergbauregion.
Heute bauen wir gemeinsam den Donbass aus Ruinen wieder auf. Ich bin überzeugt, dass dank Ihrer selbstlosen Arbeit, Ihres Patriotismus und Ihrer Treue zur heimatlichen Region wir alle anstehenden Aufgaben erfüllen und unser Land in einen gedeihenden und blühenden Staat verwandeln können, in dem der Mensch der Arbeit einen Ehrenplatz einnimmt.
Liebe Bergleute, ich will Ihnen aus ganzem Herzen starke Gesundheit, unerschöpfliche Lebensenergie und nicht ausgehenden Optimismus wünschen! Glück für Sie und Ihre Lieben, Erfolge jeder Art! Dass leuchtende Errungenschaften der Arbeit und ruhmreiche Siege an den Fronten immer ihre Begleiter sein mögen!
Zum Festtag herzlichen Glückwunsch, liebe Bergleute!
Zum Tag der Bergleute!

De.sputniknews.com: Vitali Klitschko, einst Box-Weltmeister und heute Kiewer Oberbürgermeister, ist zum Vorsitzenden der neuen ukrainischen Regierungspartei „Solidarnost“ um Präsident Petro Poroschenko gewählt worden.
„Solidarnost“ und Klitschkos Partei „Udar“ halten am Freitag in Kiew einen gemeinsamen Kongress ab. Es wird erwartet, dass die beiden Parteien ihre Fusion besiegeln werden.

Nachmittags:

Lug-info.com: Pressekonferenz des stellvertretenden Leiters des Stabs der Volksmiliz der LVR Oberst Igor Jaschtschenko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR ist wie zuvor schwierig und angespannt. Nach Angaben der Aufklärung zeigt der Gegner weiterhin seine Bereitschaft zum Beginn von aktiven Kampfhandlungen, indem er immer mehr Waffen und Militärtechnik zur Kontaktlinie bringt, sich bemüht die Kampffähigkeit seiner Truppen zu zeigen und regelmäßig Übungen durchführt“, sagte er.
Jaschtschenko unterstrich, dass die Durchführung solcher Handlungen eine klare Verletzung der Minsker Vereinbarungen ist. Wie zuvor beschießen die ukrainischen Streitkräfte Ortschaften und Infrastrukturobjekte der Republik, ohne in der Intensität nachzulassen.
Die Volksmiliz der LVR bewacht zuverlässig die Grenzen der Republik und geht nicht auf Provokationen der Kiewer Truppen ein.
„Die Abteilungen der Volksmiliz führen regelmäßig Übungen durch, warten die Waffen und erhöhen die Professionalität. Deshalb stehen an der gesamten Kontaktlinie ausgebildete Abteilungen, die unsere Grenzen zuverlässig schützen“, sagte er.
Trotz der regelmäßigen Provokationen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte planen die Abteilungen der Volksmiliz keinerlei Kampfhandlung, die zu einer Verletzung der Regimes der Feuereinstellung und einer Bruch der Minsker Vereinbarungen führen könnten.
„Aber wenn bei den ukrainischen Streitkräften der Wunsch nach einem Angriff auf unser Territorium aufkommt, sind wir bereit, unsere Republik zu verteidigen und dem Gegner eine ausreichende Abfuhr zu erteilen“, fasste Jaschtschenko zusammen.

De.sputniknews.com: Trotz eines Schuldenschnitts in Höhe von 20 Prozent hat die internationale Ratingagentur Fitch die Ukraine auf die Note C abgewertet. Das bedeutet: „Staatsbankrott unvermeidlich“.
Fitch stufte den langfristigen Ratingstatus der Ukraine von CC auf C, heißt es in der Pressemitteilung der Ratingagentur.
Diese Entscheidung wurde vor dem Hintergrund getroffen, dass Kiew sich mit dem Gläubigerausschuss auf einen Schuldenschnitt in Höhe von 3,8 Milliarden US-Dollar verständigt hatte. Diese Nachricht bewertete Fitch als einen Versuch, dem Staatsbankrott zu entgehen und verwies darauf, dass der Schuldenschnitt materielle Verluste der Besitzer von Wertpapieren nach sich ziehen wird.
Entsprechend der Fitch-Ratingskala steht das Niveau C für „Default unvermeidlich“.
Die Ukraine habe sich Ministerpräsident Arseni Jazenjuk zufolge am Donnerstag mit dem Gläubigerausschuss auf einen Schuldenschnitt in Höhe von 3, 8 Milliarden Dollar und eine Umschuldung verständigt. Die Fristen der Tilgung des übrigen Schuldenteils seien vom Zeitraum 2015-2023 auf 2019-2027 verlegt worden.
Jazenjuk forderte zudem Russland auf, den mit den westlichen Gläubigern vereinbarten Auflagen zu folgen. Moskau hatte Ende 2013 ukrainische Eurobonds für drei Milliarden US-Dollar gekauft und die Ukraine dadurch damals vor der Staatspleite bewahrt. Die Papiere sind Ende 2015 fällig. Moskau weigert sich jedoch, sich an der Umschuldung der Ukraine zu beteiligen, wie Russlands Finanzminister nach Angaben von Bloomberg erklärte.

Dnr-online.ru: Glückwünsche des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko zum Tag der Stadt Donezk:
Liebe Landsleute! Sehr geehrte Einwohner von Donezk, der Heldenstadt und Hauptstadt der Donezker Volksrepublik!
Von ganzem Herzen gratuliere ich zum Festtag – dem Tag der Stadt, den wir das erste Mal als Bürger der Hauptstadt eines unabhängigen Staates begehen.
Für die ganze fortschrittliche Menschheit ist Donezk heute die Verkörperung des Kampfes gegen die faschistische Gefahren, die Kräfte auf der gesamten Welt sammelt.
Gerade Donezk hat die schwersten und schrecklichsten Schläge der ukrainischen Armee ertragen, die die Regierungen des Westens und die Kriegsmaschine der NATO unterstützen. Als Donezk mit einer Stimme „nein“ zum nazistischen Putsch auf dem Maidan sagte, haben die wahnsinnigen Regierenden der Ukraine unsere geliebte Stadt einer schweren Prüfung unterzogen. Auf eine friedliche, blühende Stadt mit großen Traditionen der Arbeit wurden Luftwaffe, schwere Artillerie und Panzertechnik losgelassen.
Tag für Tag, Monat für Monat wurde Donezk unmenschlich beschossen und bombardiert. Aber die junge Hauptstadt widerstand und mit ihr widerstand ein junges Land – die Donezker Volksrepublik.
Die tapferen Verteidiger unserer heldenhaften Stadt schlugen die Attacken der ukrainischen Straftruppen und der ausländischen Söldner zurück, fügten dem Feind schreckliche Verluste zu und zwang ihn am Tor zu Donezk stehen zu bleiben, das zu einer uneinnehmbaren Festung für die Armee der Eroberer wurde. Leider wurde dieser Sieg teuer bezahlt. Tausende unschuldiger Donezker – Frauen, alte Menschen und Kinder – wurden durch die harten Beschüsse der ukrainischen Armee getötet oder verletzt. Die schöne, mit Liebe von den Einwohnern errichtete Stadt wurde mit ungeahnten Zerstörungen überzogen. Es wurden Wohnhäuser, Krankenhäuser, Schulen, Kindergärten und Kirchen vernichtet, es wurde zielgerichtet die Produktionsinfrastruktur vernichtet.
Aber ich bin überzeugt, dass dank der Arbeitsliebe und des Mutes der Donezker, ihres unbeugsamen Charakters und ihrer Liebe zu ihrer Heimatstadt Donezk wieder aufgebaut wird und bald eine neue Entwicklung der Hauptstadt des Donbass stattfindet.
Liebe Donezker, ich will aus ganzem Herzen Ihnen allen starke Gesundheit, Erfolge in allen Dingen, Wohlergehen in der Familie und einen friedlichen Himmel über dem Kopf wünschen! Zum Festtag herzlichen Glückwunsch, große Stadt!
Zum Festtag, Donezk, unbezwungene Hauptstadt der Donezker Volksrepublik!

Dnr-online.ru/Dan-news.info: Mitteilungen des stellvertretenden Kommandeurs der Milizen der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR bleibt angespannt.
„Während der Verhandlungen in Minsk über eine Feuereinstellung wurden nach genaueren Informationen vom 26. auf den 27. August durch massive Beschüsse der ukrainischen Streitkräfte drei friedliche Einwohner getötet, verletzt wurden weitere 10 Menschen. Und nach dem Befehl Poroschenkos über die Feuereinstellung an der gesamten Kontaktlinie, ohne auf den 1. September zu warten, haben die ukrainischen Streitkräfte die Beschüsse des Territoriums der DVR verstärkt, in der Folge gab es in den letzten 24 Stunden 37 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung. Mit Artillerie, Granatwerfern und Panzern haben die ukrainischen Streitkräfte folgende Ortschaften beschossen: die Siedlung Oktjabrskij, Belaja Kamenka, Saitschenko, Telmanowo, Shabitschewo, Losowoje, Jasinowataja, Spartak, die Bezirke Petrowskij und Kujbyschewskij, den Stadtteil Trudowskije und das Gebiet des Flughafens von Donezk.
Das Feuer auf die friedlichen Ortschaften der Republik kam aus Nowoselowka, Kominternowo, Talakowki, Starognatowka, Nowogrgorowka, Peski, Opytnoje, Kurachowo, Wodjanowo, Newelskoje, Awdejewka, Marjinka.
Auf das Territorium der Republik wurden 156 Granatgeschosse des Kalibers 82 und 120 mm, 68 Artilleriegeschosse und 30 Panzergeschosse geschossen. In der Folge der Beschüsse der ukrainischen Streitkräfte auf friedliche Ortschaften der DVR wurden nach Angaben des Zivilschutzministeriums eine Frau und ein Mann getötet, ein weiterer Mann wurde verletzt“, teilte Eduard Basurin mit.
„In den Streitkräften der DVR wurde eine Mensch getötet, zwei verletzt.“
Er erklärte auch, dass die Aufklärung der Armee der DVR weiterhin die Konzentration von Personal und Waffen der ukrainischen Streitkräfte entlang der Kontaktlinie feststellt. So hat der Gegner in der Nacht 30 Artilleriegeschütze und Panzer in das Gebiet von Werschina gebracht, Feuerposition vorbereitet und westlich von Gnutowo im Gebiet eines Milchbetriebs Haubitzenartillerie und Artilleriegeschütze konzentriert sowie auf das Gebiet der Industriezone im Bezirk von Krasnogorowka einen Panzerzug und eine Granatwerferkompanie verlegt.

De.sputniknews.com: Petro Poroschenko hat per Dekret Maßnahmen „zum Schutz der Eigentumsrechte und Interessen des Staates“ im Hinblich auf die Krim-Abspaltung und die Lage im Donezbecken verfügt. Damit bereitet sich der ukrainische Präsident offenbar auf ein Treffen mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin vor Gericht vor, schreibt die “Nesawissimaja Gaseta”.
Bereits im vergangenen Jahr wollten die ukrainischen Behörden wegen der Lage auf der Krim und im Osten des Landes vor internationalen Gerichten gegen Russland klagen, bislang jedoch vergeblich.
Doch ist Russland auf internationaler Ebene offiziell nicht als Aggressor eingestuft, sondern es beteiligt sich in mehreren Formaten an der Beilegung des Ukraine-Konflikts (Normandie-, Genf- und Minsk-Formate) als Vermittler, nicht als eine der Konfliktseiten.
Der ukrainische Außenminister Pawel Klimkin forderte unterdessen, Russlands UN-Vetorecht einzuschränken. Moskau sieht die Forderungen und Vorstöße der Ukraine jedoch gelassen. „Die Absicht der Ukraine, das Vetorecht Russlands in der UNO als ständiges Mitglied des Sicherheitsrats einzuschränken, widerspricht der UN-Charta und zeugt nur davon, dass Kiew in seiner eigenen Art bereits zum wiederholten Male sich im Wunschdenken übt“.
Ukrainische Diplomaten sagen hinter vorgehaltener Hand, dass es sich nicht konkret um Russland handelt, sondern um die Einschränkung des Vetorechts für alle ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats. Kiew hofft auf die Unterstützung durch einflussreiche Akteure aus dem Westen. Der EU-Botschafter der Ukraine Konstantin Jelissejew sagte, dass mit dem Besuch Poroschenkos in Brüssel „eine aktive internationale außenpolitische Tätigkeit des Präsidenten beginnt, die auf die Konsolidierung der proukrainischen Koalition gerichtet ist, um die russische Seite dazu zu zwingen, die Minsker Abkommen einzuhalten“.
Poroschenko hat bereits seine Regierung damit beauftragt, eine Klage gegen Russland vor einem internationalen Gericht vorzubereiten. Das Außenministerium soll bis Dezember „ Beweise vorlegen, die für den Schutz der Rechte und Interessen der Ukraine vor Gericht notwendig sind“.

Lug-info.com: Pressekonferenz der Leiterin des Zentrums für Verbindungen mit der Öffentlichkeit des Staatssicherheitsministeriums der LVR Jewgenija Ljubenko und auf die Seite der DVR übergegangener ukrainischer Soldaten (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Sechs Soldaten der ukrainischen Streitkräfte sind an einem Tag auf die Seite der LVR übergegangen.
„Heute wird in der Ukraine eine massenhafte Desertion festgestellt. Weil sie nicht an den Kampfhandlungen teilnehmen wollen und auf ihre Verwandten und Freunde schießen, verlassen die Soldaten der Ukraine die Reihen der Streitkräfte. Allein an einem Tag sind sechs Soldaten auf die Seite der LVR übergegangen“, sagte sie.
Insbesondere der an der Pressekonferenz teilnehmende Absolvent der Militärakademie in Odessa Artjom Moltschanow hat zusammen mit seinen Kameraden, die aus dem Donbass stammen, nach gemeinsamen Überlegungen mit Soldaten der sechsten Mobilisierungswelle eine organisierte Flucht geplant.
Auch der Hauptfeldwebel der Grenzdienstes der Ukraine Sergej Sergejew ist auf die Seite der LVR übergegangen und beschuldigte sein Kommando zahlreicher Verbrechen und Plünderungen sowie der Gewaltanwendung sowohl gegen die Bevölkerung des Lugansker Gebiets als auch gegen die aus dem Donbass stammenden Soldaten.
Die ukrainischen Medien lügen, um die Einwohner des Landes und die Soldaten mit Berichten über die angeblich kritische Situation in der LVR einzuschüchtern, erklärte Sergejew.
„Habt keine Angst, Leute, kommt nach Hause“, sagte er zu seinem ehemaligen Kameraden.
„Das, was die ukrainischen Medien über die Republik mitteilen und das, was wir mit unseren eigenen Augen gesehen haben, passt absolut nicht zusammen“, sagte er.
„Sie schreiben, dass es in der Republik eine humanitäre Tragödie gibt, dass es hier nichts gibt. Aber das ist eine Lüge! Wir sind hierher gekommen und haben gesehen, dass die Menschen in der LVR absolut normal leben“, sagte Sergejew.
Er erzählte auch, dass die ukrainischen Soldaten in jeder Hinsicht eingeschüchtert werden, um sie von der Rückkehr in die Republik abzuhalten.
„Unsere Leitung hat uns mehrfach gesagt: es gibt keinen Weg nach Lugansk, man wird euch da nicht aufnehmen, man wird euch erschießen, euch misshandeln. Aber das ist nicht so, wenn man uns misshandeln und töten würde, säße ich nicht hier“, sagte der ehemalige Soldat der ukrainischen Streitkräfte.
Es sagte, dass unter seinen Kameraden, besonders bei denen aus dem Lugansker Gebiet, sehr viele auf die Seite der LVR übergehen würden, aber sie fürchten Repressalien, sind von den Kommandeuren und der ukrainischen Propaganda eingeschüchtert.
Der Grenzsoldat Sergejew und der Absolvent der Militarakamdie Artjom Moltschanow, die auf die Seite der LVR übergangen sind, sind bereit, wenn es notwendig ist, die Republik verteidigen.
„Ich bin stolz auf meine Heimat, die ihren Traditionen treu ist. Jetzt bin ich nach Hause, nach Altschewsk zurückgekehrt, führe mein Studium fort, aber wenn es nötig ist, nehme ich die Waffe in die Hand und werde meine Heimat verteidigen“, sagte Moltschanow.
Sergejew erklärte seinen Wunsch in die Reihen der Volksmiliz der LVR einzutreten.
„Ich habe vor, in die Reihen der Volksmiliz einzutreten und unsere Stadt zu verteidigen. Ich werde weiter hier leben und mein Kind aufziehen“, sagte er über seine weiteren Pläne.

Dan-news.info: Die ukrainischen Truppen haben die Eisenbahnstrecke Nikitowka-Majorskaja in Gorlowka beschossen, einer von zwei existierenden Strecken für die Lieferung von Kohle an die Kraftwerke der Ukraine, teilte heute das Transportministerium der DVR mit.
„An der Station Majorskaja entstanden am 27. August um 16 Uhr in der Folge von Kampfhandlungen Schäden an beiden Gleisen. Es wurden Schienen einer Gesamtlänge von 103 Metern, 22 Betonpfeiler, Führungsschienen und 68 Betonschwellen beschädigt.“
Der Verkehr ist auf dem Streckenabschnitt stillgelegt. „Wieder gibt es keine Möglichkeit, irgendetwas auf das Territorium der Ukraine zu bringen, etwa Kohle. Es ist nicht Erstaunliches. Die ukrainischen Streitkräfte lieben solche Überraschungen“, teilte das Ministerium mit.
Die Reparaturarbeiten an den Gleisen werden nach der Untersuchung der Orte durch Mitarbeiter des Zivilschutzministeriums beginnen.

De.sputniknews.com: Bei einer Kundgebung vor dem Kiewer Migrationsamt forderten ausländische Soldaten, die im Donbass-Konflikt auf der Seite der ukrainischen Armee kämpfen, die ukrainische Staatsbürgerschaft. Das berichtet am Freitag der Fernsehkanal „112 Ukraina“.
„Vor dem Migrationsamt befinden sich momentan etwa 10 freiwillige Söldner, doch es werden noch weitere dazukommen“, berichtet der Kanal. „Sie haben sich hier versammelt, damit ihnen entweder die Staatsbürgerschaft oder der Aufenthaltstitel in der Ukraine erteilt werden. Sobald alle Kämpfer zusammenkommen, werden ihre Forderungen an das Migrationsamt übergeben“, berichtet der Kanal.
Nach Angaben des Pressedienstes des extremistischen Rechten Sektors, halten sich auch Mitglieder ihrer eigenen Organisation vor dem Amtsgebäude auf. „In diesen Minuten versuchen wir herauszufinden, wieso unseren ausländischen Blutsbrüdern die ukrainische Staatsbürgerschaft nicht erteilt wird“, heißt es in dem Bericht. Auch der Rechter Sektor sei zu Besuch beim Migrationsamt.
Noch im Dezember 2014 hatte der ukrainische Präsident Poroschenko bei einer Rede in der Werchowna Rada ukrainisches Parlament) allen Freiwilligen, die an den Kampfhandlungen in der Ostukraine auf Seiten Kiews teilnehmen, die Staatsbürgerschaft versprochen…

Dan-news.info: Mitarbeiter des staatlichen Konzerns „Donbassgas“ haben heute feierlich eine Gasleitung in der Donezker Siedlung Awdotino im Leninskij-Bezirk der Hauptstadt eröffnet. Jetzt können dort 150 Familien aus dem privaten Wohnungsbereich an die Gasversorgung angeschlossen werden….
„Hier schließen wir 22 Verbraucher an, heute versorgen wir die ersten sieben Häuser“, sagte der Direktor von „Donbassgas“ Sergej Filippow. „Die Leitung wird es erlauben 150 Verbrauchsstellen an die Gasversorgung anzuschließen“.
Filippow unterstrich, dass der Bau der Gasleitung 2013 unter der Ukraine begann. Die veranschlagten Kosten des Systems, das sich über mehr als 3,5 km zieht, betrugen 2,629 Mio. Griwna. „Ein Teil der Mittel wurde 2014 aus dem städtischen Budget zugeteilt, aber in Zusammenhang mit der Übersiedlung der Stadtkasse nach Mariupol wurde der Zugang zu den Mittel blockiert“.
„Donbassgas“ plant die Inbetriebnahme von zwei weiteren Verbraucherkooperativen in Donezk.

abends:

De.sputniknews.com: Russland soll entweder die vorgeschlagen Bedingungen für die Restrukturierung der ukrainischen Schulden annehmen oder das Geld von der 2014 gestürzten Regierung zurückfordern, sagte der ukrainische Premierminister Arseni Jazenjuk.
Die Vorbedingungen zur Restrukturierung der Staatsschulden waren am Vortag vom ukrainischen Kabinett gebilligt worden. Dazu zählen auch die von Russland rückgekauften Eurobonds von drei Milliarden Euro.
Dies entspreche den mit dem Gläubigerausschuss vereinbarten Auflagen. Der besitzt fast 50 Prozent der umstrukturierten Bonds. 20 Prozent des Nominalwerts der Schulden sollen abgeschrieben und die Fristen der Tilgung des übrigen Schuldenteils auf 2019 aufgeschoben werden.
Obwohl Russland kein Mitglied des Gläubigerausschusses sei, „kriegt es keine besseren Bedingungen“. „Ich rufe Russland erneut auf, unseren Vorschlag zu akzeptieren“, fügte Jazenjuk hinzu.
Russlands Finanzminister Anton Siluanow hatte am Vortag die mehrmals öffentlich gemachte Position bekräftigt. Russland werde sich an der Umschuldung der Ukraine nicht beteiligen und auf einer vollen Tilgung der Schulden von insgesamt drei Milliarden US- Dollar durch die Ukraine – im Dezember 2015 – beharren.
Russland hatte im Dezember 2013 noch bei dem damaligen Präsidenten Viktor Janukowitsch ukrainische Eurobonds gekauft und die Ukraine dadurch damals vor der Staatspleite bewahrt.

Novorosinform.org: Heute um15:30 kehrte im Petrowsky-Bezirk in Donezk eine Frau von der Beerdigung ihrer Nachbarin zurück und erlitt eine Schußverletzung in die Brust. Leider, sie hat nicht überlebt. Es schoss ein Scharfschütze der ukrainischen Armee.
Wir erinnern daran, dass am 26. August in einer ähnlichen Situation eine alte Frau aus demselben Bezirk von einem Scharfschützen getötet worden war…

De.sputniknews.com: Dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko zufolge wird Kiew eine Verfassungsreform durchführen, jedoch keine Föderalisierung vornehmen bzw. einzelnen Territorien keinen Sonderstatus gewähren.
„Keine Föderalisierung, kein Sonderstatus. Gerade dafür werden wir am Montag im Parlament stimmen. Und gerade dadurch werden wir den Status der Ukraine als Unitärstaat schützen“, sagte Poroschenko am Freitag auf dem Kongress der Partei „Block von Petro Poroschenko Solidarität“…

News-front.info: Eine Ente macht eine Reise um die Welt. Ein Artikel in einer randständigen russischen Online-Publikation namens „Business Life“ gab bekannt, Russland hätte eine militärische Beteiligung am Ukraine-Konflikt bestätigt und sogar offizielle Opferzahlen genannt. Die Meldung wurde ungeprüft vom US-amerikanischen Forbes-Magazin übernommen und verbreitete sich von dort auf der ganzen Welt. Das Problem: Für die ursprüngliche Behauptung von „Business Life“ gibt es keine Quellen, die Redaktion ist nicht für Nachfragen erreichbar. RT-Recherchen ergaben: Business Life wurde offenbar gehackt, um den betroffenen Artikel nachträglich um Falschinformationen zu ergänzen.
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