Presseschau vom 25.05.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen in den letzten 24 Stunden zweimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete Kalinowka und Logwinowo.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: „Überrascht“ – Nordkorea reagiert auf Trumps Absage:
Der nordkoreanische Vize-Außenminister Kim Kye Gwan hat die Absage des Gipfels zwischen dem US-Präsidenten Donald Trump und dem Staatschef Nordkoreas Kim Jong Un kommentiert, meldet die Agentur Yonhap am Freitag.
Demnach zeigte sich Pjöngjang von der Absage des bilateralen Gipfels überrascht.
„Wir sagen den USA nochmals, dass wir offen sind zur Lösung von Problemen zu jeder Zeit und in jeder Form“, so Kim Kye Gwan.
Man habe gehofft, dass „eine Trump-typische Lösung“ ein weiser Weg sein würde, um die Sorgen beider Seiten abzumildern“.
Ein Gipfeltreffen sei notwendig, um die gegenwärtig feindselige Beziehung zueinander aufzulösen. Kim Jong Un habe sich größte Mühe gegeben, den Gipfel mit Trump zu ermöglichen, so Reuters unter Berufung auf die Zentrale Koreanische Nachrichtenagentur (KCNA). Trumps Absage spiegele nicht die „Wünsche der Welt“ wider.
Zuvor war berichtet worden, dass US-Präsident Donald Trump das für den 12. Juni anberaumte Treffen mit Nordkoreas Staatschef Kim Jong-un abgesagt hatte.

Dnr-online.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 24. Mai 3:00 Uhr bis 25. Mai 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 16.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Golmowskij, Dolomitnoje, Oserjanowka, Sajzewo), Dokutschajewsk, Besymennoje, Sachanka, Kominternowo.
Die ukrainischen Streitkräfte haben wieder Sajzewo beschossen. Es wurde ein direkter Treffer auf ein Wohnhaus in der Karbyschew-Straße 104 festgestellt, durch glücklichen Zufall wurde niemand verletzt. Eine operative Gruppe der Vertretung der DVR im GZKK ist vor Ort gefahren, um die Folgen des Beschusses aufzunehmen.
Außerdem wurde um 5:40 Uhr durch Mörserbeschuss aus Richtung Nowotroizkoje auf Dokutschajewsk eine Gasleitung beschädigt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 297.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 269.

de.sputniknews.com: USA sind nicht an Deeskalation auf Korea-Halbinsel interessiert – russischer Experte
Die USA haben kein strategisches Interesse am Abbau der Spannungen auf der koreanischen Halbinsel. Dies hat der Vize-Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Föderationsrates (russisches Parlamentsoberhaus) Andrei Klimow gegenüber Reportern in Tokio bekanntgegeben.
„Wenn Seoul und Tokio alles auf Washington setzen, werden sie wahrscheinlich keine großen Fortschritte machen, da Washington nicht an dem globalen und strategischen Plan (der Verbesserung der Beziehungen mit Nordkorea – Anm. d. Red.) interessiert war – weder unter Obama, noch vor ihm, noch jetzt“, erörterte Klimow.
Die Lockerung der Spannungen würde die Motivation für den Einsatz von US-Militärbasen auf dem Territorium Japans und Südkoreas mindern und man hätte dann nicht mehr die Möglichkeit, von diesen Basen aus ein großes Gebiet zu kontrollieren, nämlich Russland und China.
„Und in dieser Hinsicht geht es weit über die koreanische Halbinsel hinaus“, so Klimow weiter.
Zudem hat der Experte einen Kommentar zu Trumps „eigenartiger Logik“ abgegeben.
„Trump hat seine Logik, sie ist aber eigenartig. Hätte ein Gipfel stattgefunden, wäre er keine Sensation gewesen. Anfangs waren die Positionen der Seiten unterschiedlich. Pjöngjang sagt: ‚Wir zerstören das Testgelände, weil wir Sprengköpfe und Raketen entwickelt haben. Wir werden aber nicht aufrüsten, und von dieser Ebene lassen Sie uns darüber diskutieren, wohin wir uns bewegen sollen‘. Trump sagt: ‚Vernichten Sie alles, wir werden alles überprüfen und dann werden wir darüber nachdenken‘. Und jetzt sagt er, er könne sich nicht treffen, obwohl Pjöngjangs Position den amerikanischen Diplomaten von vornherein bekannt gewesen ist“, fügte Klimow hinzu.
Am Donnerstag hat Donald Trump das für den 12. Juni anberaumte Treffen mit Kim Jong-un wegen „feindlicher“ Erklärungen Nordkoreas abgesagt. Zugleich betonte der US-Präsident aber, er freue sich darauf, das Treffen zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen.

Dan-news.info: „Von 6:05 bis 7:30 Uhr wurde Petrowskoje (bei Donezk) beschossen. Es wurden fünf Granaten des Kalibers 122mm und drei Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgefeuert“, teilte die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination fest.
Wir erinnern daran, dass am 7. Oktober 2016 in Petrowskoje eine Trennung von Kräften und Mitteln stattfand. Diese Zone wurde praktisch demilitarisiert. Aber seit Mai 2018 haben nach Angaben des GZKK die ukrainischen Streitkräfte aufgehört, die Verpflichtungen nach der Rahmenvereinbarung zur Trennung von Kräften und Mitteln einzuhalten. Es wurde mitgeteilt, dass die ukrainischen Truppen in die „Graue Zone“ im Gebiet von Petrowskoje eingedrungen sind, was sich auf die Lage an der Abgrenzungslinie ausgewirkt hat.

Ukrinform.ua: Volker: Russland ist verantwortlich für den Konflikt im Donbass.
Der US-Sonderbeauftragte für die Ukraine, Kurt Volker, betonte während einer Telefon-Pressekonferenz am Donnerstag, dass die Verantwortung für den Konflikt im Donbass voll und ganz auf Russland liege, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent aus den USA.
„Die Kräfte, die (in den besetzten Gebieten – Red.) im Osten der Ukraine kämpfen, handeln unter dem direkten Kommando und Kontrolle Russlands“, erklärte Volker und fügte hinzu, sie bekämen auch „volle Unterstützung“ seitens der Russischen Föderation.
„Russland trägt direkte Verantwortung für diesen Konflikt“, unterstrich der Sonderbeauftragte des Außenministeriums der Vereinigten Staaten für die Verhandlungen über die Ukraine-Frage.
Gleichzeitig stellte er fest, dass angesichts der Erklärungen der Russischen Föderation, dass sie sich um die russischsprechende Bevölkerung kümmert, Moskau Anstrengungen für die Herstellung des Frieden in der Region machen sollte, wo solche Menschen konzentriert leben.
„Wenn es so sein wird, werden wir auch bereit sein, unseren Dialog fortzusetzen, wir wären bereit, mit der Stationierung der Friedensmission unter dem UN-Mandat zu helfen, um die Sicherheit in der Region herzustellen und mit der Umsetzung der Abkommen von Minsk zu helfen“, sagte Volker.
Kurt Volker hatte die Ukraine letzte Woche zum siebten Mal in den letzten acht Monaten besucht, unter anderem auch den Donbass. Er traf mit dem Präsidenten Petro Poroschenko, dem Vorsitzenden der Werchowna Rada Andrij Parubij, Parlamentsabgeordneten und Familien der Geiseln, der politischen Gefangenen und vermissten Personen zusammen.

de.sputniknews.com: „Undemokratisch“: Internationale Journalisten-Organisationen verurteilen Kiew.
Die Internationale Journalisten-Föderation (INF) sowie das Komitee zum Schutz von Journalisten (CPJ) haben das Verbot russischer Medien in der Ukraine verurteilt. Sie riefen Kiew zu einer Aufhebung der Sperre auf.
„Im Namen der Internationalen Journalisten-Föderation verurteile ich wieder die Angriffe auf die Meinungs- und Pressefreiheit in der Ukraine im Allgemeinen und unter anderem gegen russische Journalisten“, äußerte der Generalsekretär der IFJ, Anthony Bellanger, gegenüber Sputnik.
Demzufolge ist die Sperre „unannehmbar“, Kiew solle die Entscheidung aufheben.
„Ich rufe den ukrainischen Präsidenten (Petro Poroschenko – Anm. d. Red.) ausdrücklich auf, den Zugang zu den russischen Webseiten in der Ukraine wieder zu erlauben. Die Verteidigung der Informationsvielfalt muss eines der wichtigsten demokratischen Prinzipien sowohl in der Ukraine als auch in anderen Ländern bleiben“, so Bellanger.
Das in der Ukraine verhängte Verbot einiger russischer Medien verurteilte auch das Komitee zum Schutz von Journalisten.
„Wir rufen die ukrainischen Behörden auf, auf das Verbot von Informationsquellen mit sowohl günstiger als auch ungünstiger Berichterstattung zu verzichten. Propaganda mit Zensur zu bekämpfen ist nicht nur undemokratisch, sondern auch ineffektiv. Wir rufen die Ukraine auf, das Verbot russischer Medien aufzuheben“, zitiert die CPJ-Webseite die Leiterin der Abteilung für Europa und Zentralasien, Nina Ognianova.
Die Regierung in Kiew hatte am Donnerstag „Rossiya Segodnya“ auf die Sanktionsliste gesetzt und den Zugang zu allen Webseiten der Mediengruppe blockiert, darunter zu Sputniknews.com, Ria.ru, Rsport.ria.ru und 1prime.ru.

 

nachmittags:

Dan-news.info: Heute haben in den Schulen der DVR die Feiern zum letzten Schultag vor den Sommerferien stattgefunden. An den Veranstaltungen nahmen traditionsgemäß Abgeordnete des Volkssowjets, Mitglieder des Ministerrats, Leiter von Stadt- und Bezirksverwaltungen teil.
Das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko gratulierte den Schülern und Absolventen des Lyzeums „Intellekt“ im Kalininskij-Bezirk von Donezk.
Der Sprecher des Parlaments der DVR Denis Puschilin gratulierte den Schülern von zwei Schulen in Makejewka zum Abschluss des Schuljahrs – in seiner eigenen Schule „Lider“ im Kirowskij-Bezirk der Stadt und in der Schule Nr. 53 im zentralen Stadtbezirk, die seine Tochter Kira besucht.
Insgesamt besuchten 68 Abgeordnete, 14 Minister sowie 17 Bürgermeister und Leiter von Bezirksverwaltungen die Feiern zum Abschluss des Schuljahres.


de.sputniknews.com: Russland und EU wollen negative Folgen der US-Entscheidung zu Iran mindern – Peskow
Die russische Regierung wird mit ihren europäischen Partnern zusammenarbeiten, um die negativen Folgen des US-Ausstiegs aus dem Atomabkommen zu minimieren. Dies erklärte am Freitag der Pressesprecher des russischen Präsidenten Dmitri Peskow.
„Der Präsident will gemeinsam mit Russlands europäischen Partnern daran arbeiten, die negativen Folgen der US-Entscheidungen zu minimieren, um die Dauerhaftigkeit und weitere Umsetzung des Atomabkommens (des gemeinsamen umfassenden Aktionsplans) zu gewährleisten”, sagte Peskow vor der Presse.
Am 8. Mai hatte US-Präsident Donald Trump angekündigt, dass sich die USA aus dem Atom-Abkommen mit dem Iran zurückziehen würden. Darüber hinaus hatte der amerikanische Staatschef erklärt, die USA würden alle Sanktionen gegen den Iran reaktivieren, die nach der Unterzeichnung des Abkommens aufgehoben worden waren.
Die 5+1 Staaten (UN-Vetostaaten und Deutschland) und der Iran hatten 2015 ein historisches Abkommen über die Beilegung der jahrelangen Frage des iranischen Atomprogramms erzielt. Die Parteien hatte den Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplan – Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA) – beschlossen, dessen Erfüllung die wirtschaftlichen und finanziellen Sanktionen des UN-Sicherheitsrates, der USA und der EU gegen den Iran aufhob.

Armiyadnr.su: In der letzten Woche fanden in den Streitkräften der Donezker Volksrepublik operativ-taktische Übungen statt, bei denen die Einheiten Kontrollübungen zur Feuer-, taktischen und technischen Ausbildung durchführten sowie Fragen der Zusammenarbeit mit den militärischen Strukturen des Innenministeriums, des Zivilschutzministeriums und des Staatssicherheitsministeriums bei der Verteidigung bearbeiteten.
In Richtung Gorlowka haben die Kriegsverbrecher und Kommandeure der 24. und 54. mechanisierten Brigaden Guds und Majstrenko zielgerichtet Wohngebiete von vier Ortschaften der Republik beschossen und 55 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgefeuert. Aktiv wurden alle Arten von Granatwerfern und Schusswaffen eingesetzt. In Folge von barbarischem Beschuss auf Sajzewo wurde in der Karbyschew-Straße 104 ein privates Haus zerstört und in Gorlowka in der Trubezkij-Straße wurde ein Haus beschädigt.
In Richtung Donezk haben die Kämpfer der ukrainischen Besatzungskräfte Dokutschajewsk beschossen und 20 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgefeuert und außerdem Schützenpanzerwaffen, Granatwerfer und Schusswaffen eingesetzt.
In Richtung Mariupol hat der Gegner die Gebiete von zwei Ortschaften beschossen und ein Mörsergeschoss des Kalibers 82mm abgefeuert sowie verschiedene Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden 16 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Besatzer festgestellt.
Insgesamt hat der Gegner in der letzten Woche 139-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt und 49 Artilleriegranaten des Kalibers 122mm, vier Panzergeschosse und 615 Mörsergeschosse der Kaliber 120 und 82mm abgefeuert sowie mit Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden mehr als 20 Ortschaften der Republik beschossen. In Folge von Beschuss wurden mehr als 30 Wohnhäuser beschädigt.
Leider gibt es in dieser Woche Opfer unter Bevölkerung der Republik. Von den ukrainischen Terroristen und Mörsern wurden sechs Zivilisten verletzt und zwei getötet.
Bei der Erfüllung von Kampfaufgaben durch die Einheiten der Streitkräfte der DVR starben in der letzten Woche zwei Soldaten, fünf wurden verletzt.
Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte konzentriert weiter schwere Waffen in der Nähe der Kontaktlinie. Im Einzelnen wurden von unserer Aufklärung festgestellt:
7 152mm-Haubitzen „Akazija“;
2 152mm-Haubitzen „MSTA-B“;
3 122mm-Haubitzen „Gwosdika“;
4 100mm-Antipanzergeschütze „Rapira“;
4 Abwehrraketenkomplexe „Strela-10“;
19 Panzer T-64;
14 Schützenpanzer und Schützenpanzerwagen.
Nach Angaben unserer Aufklärung hat das Kommando der Besatzungskräfte (Vertreter des SBU) in Kramatorsk Geschäftsleute und einflussreiche Kriminelle, die über große Finanzmittel verfügen und sich mit der Legalisierung kriminell erworbener Gelder befassen, zusammengerufen. Während des Treffens haben die Vertreter der Staatsmacht von diesen Personen Investitionen für den Wiederaufbau der Infrastruktur, die das Kommando der OOS während des für den Anfang des Sommers geplanten Angriffs auf Donezk zu vernichten beabsichtigt, verlangt.
Diese Veranstaltung hatte einerseits das Ziel, Panik unter der Bevölkerung der Republiken hervorzurufen und eine unkontrollierte Evakuierung der Einwohner der frontnahen Bezirke zu provozieren. Und andererseits, Kämpfe im Vorfeld oder während der Fußballweltmeisterschaft zu beginnen, um eine Massenmigration der Einwohner der DVR und der LVR und eine humanitäre Katastrophe im Donbass zu provozieren.
Es ist wichtig anzumerken, dass die ukrainischen Truppen während des Treffens mit den Geschäftsleuten nicht zu einem Einvernehmen gekommen sind. Niemand möchte noch nicht einmal unehrlich gewonnene Geldmittel investieren, zumal die Rede von Millionen Dollar ist. In diesem Zusammenhang stellt unsere Aufklärung bereits ein Abfließen von Geldern aus der Ukraine fest, mit denen das verbrecherische Kommando der OOS gerechnet hat.
In unsere Hände fiel ein Rechenschaftsbericht der gesellschaftlichen Organisation „Spurt“. Dies ist ein finanzielles Dokument über den realen Schaden, der durch die ukrainische Armee während der militärischen Operation im Donbass sowie in Folge von Bränden in den militärischen Lagern in Swatowo und Balakleja entstanden ist.
Ausgehend von den Daten in diesem Dokument hat die ukrainische Regierung ihre offiziellen Verlustangaben auf ein Hundertstel der realen Verluste heruntergesetzt.
Und das bedeutet, dass das Kommando der ukrainischen Streitkräfte die Zahl der vernichteten Artilleriesysteme, Panzer, Schützenpanzer, Fahrzeug- und Spezialtechnik zu niedrig angegeben hat. Beispielsweise betragen die Restwerte bei Technik:
Flugzeug/Hubschrauber – von 11 bis 45 Millionen Griwna;
T-64-Panzer – 7 Millionen Griwna;
Schützenpanzer – 5 Millionen Griwna;
Fahrzeuge URAL oder KAMAS – etwa 350.000 Griwna.
Teilen wir nun beispielsweise die Summe der Verluste zu gleichen Teilen und teilen sie dann durch die Kosten für Militärtechnik. Nach dieser groben Rechnung haben die Straftruppen der ukrainischen Streitkräfte und der Nationalgarde der Ukraine folgendes verloren:
mindestens 50 Panzer;
mindesten 80 Schützenpanzer;
mindestens 1000 Fahrzeuge und Spezialtechnik.
Die Zahl der Flugtechnik ist bekannt – 11 Stück.
Diese Zahlen zeugen davon, dass dieser Krieg die Ukrainer sehr teuer zu stehen kommt und zur ihrer Verelendung führt. Alle Härten zum Ausgleich des materiellen Schadens liegen ausschließlich auf den Schultern des einfachen ukrainischen Volkes, das sich aufopfert, während Poroschenko und seine nächste Umgebung Kreditgelder des IWF „einsammeln“ und am Kriegsgewinn fett werden.
Übrigens will man diese Ausgaben jetzt gerade auf ukrainische Geschäftsleute umlegen…
Die verbrecherische Unbekümmertheit, die Korruption und der Diebstahl in der ukrainischen Armee führen zu weiteren nicht zufälligen außerordentlichen Vorkommnissen in der Zone der Operation der Besatzungskräfte, darunter leidet vor allem die friedliche Bevölkerung. Ein Beispiel dafür ist der heutige Brand oder die vorsätzliche Brandstiftung in dem Lager für Raketenartilleriewaffen am Rand von Prawdowka, den die ukrainische Seite versucht als Beschuss von unserer Seite auszugeben. Es ist bekannt, dass die Bevölkerung aufgrund des Vorfalls in dem Lager notfallmäßig die Ortschaft verlässt, dabei kümmern sich die ukrainischen Behörden und das Kommando nicht um die Evakuierung ihrer Bürger.
Dieser Fall ist nichts anderes als ein weiterer Versuch der Schlampen aus dem Kommando der ukrainischen Streitkräfte, ihre kriminelle Nachlässigkeit auf uns abzuwälzen oder den Diebstahl von Munition zu verheimlichen, die dann auf dem Territorium der Ukraine verkauft wird. Massenhafte Kontrollen und Inspektionen der Lager in der OOS-Zone haben nicht zu Ordnung geführt. Auf dem Territorium der Ukraine sind Lager abgebrannt und brennen weiter ab, und dafür übernimmt niemand die Verantwortung.
Es ist wichtig anzumerken, dass die Einwohner der Ortschaften, auf deren Gebieten militärische Lager der ukrainischen Streitkräfte liegen, schon mehrfach Protestaktionen durchgeführt haben und von den Besatzern gefordert haben, ihre Lager aus den Ortschaften und Städten heraus zu verlegen. Aber ihre Forderungen hört niemand und die Aktionen selbst werden immer öfter gewaltsam unterdrückt. Darin liegt das Wesen der derzeitigen ukrainischen Regierung.
Nach uns vorliegenden Informationen sind in Folge des Brandes in dem Lager der Gruppierung „Ost“ einige Waggons Artilleriegeschosse, Raketen für Mehrfachraketenwerfer und Abwehrkomplexe vernichtet worden. Der Flugradius der Raketengeschosse betrug bis zu drei Kilometer. Friedliche Einwohner sind wieder zu Geiseln der verbrecherischen Nachlässigkeit und der Korruption der ukrainischen Kämpfer geworden.
Brandschutzregeln wurden nicht nur in Lugansk bei der Vorbereitung der Parade verletzt, sondern auch in Prawdowka im Donezker Oblast der Ukraine.

de.sputniknews.com: MH 17: Angebliche Abschuss-Raketen bereits vor Katastrophe entsorgt – Moskau
Alle Raketen, deren Antrieb die holländische Ermittlungskommission zum Absturz der Boeing 777 der Malaysia Airlines mit der Flugnummer MH17 im Donbass demonstriert hat, sind nach 2011 entsorgt worden. Dies erklärte das russische Verteidigungsministerium.
Laut dem Verteidigungsamt Russlands sei die Rakete, mit der die Boeing MH17 abgeschossen wurde, 1986 in der Sowjetunion hergestellt worden. Das Verteidigungsministerium verwies darauf, dass der Herstellerbetrieb die Benutzungsdauer um weitere fünf Jahre verlängern könne, jedoch nicht öfter als zwei Mal.
„Nach 25 Jahren im Einsatz sind alle Raketen des Buk-Raketensystems ohne Ausnahme zu verschrotten und zu entsorgen. Eine weitere Benutzung dieser Erzeugnisse bedroht das Leben von Soldaten, in erster Linie wegen der unsicheren Pulversätze von den Antrieben. Die maximale Benutzungsfrist der Rakete, die von der holländischen Kommission am Donnerstag demonstriert worden ist, endete 2011 (1986 + 25 Jahre), danach wurden alle Raketen aus dem Jahr 1986 entsorgt und verschrottet“, hieß es in der Meldung des Verteidigungsministeriums.
„Das betrifft zweifellos die russischen Verbände der Luftabwehr, die die notwendigen und einsatzfähigen Raketenwaffen von dem einzigen Herstellerbetrieb, der sich auch in Russland befindet, erhalten haben und jetzt erhalten“, ging aus der Meldung hervor.
Das internationale Ermittlerteam JIT hatte am Donnerstag in der niederländischen Stadt Bunnik die Zwischenergebnisse seiner Untersuchung vorgestellt. Die Ermittler behaupten, die Boeing sei durch einen Buk-Raketenkomplex, der angeblich der 53. Brigade der russischen Streitkräfte gehörte, abgeschossen worden.
Russlands Außenministerium stufte die JIT-Ermittlungen zum MH17-Absturz der Boeing 777 der Malaysia Airlines im Osten der Ukraine als voreingenommen und einseitig ein. Laut dem russischen Präsidenten Wladimir Putin kann Russland die Ergebnisse der offiziellen Ermittlungen zum Abschuss der malaysischen Boeing über der Ostukraine nur dann anerkennen, wenn Russland ohne Einschränkungen an der Ermittlung beteiligen wird.
Die Boeing 777 der Malaysia Airlines mit der Flugnummer MH17 war am 17. Juli 2014 im umkämpften ostukrainischen Gebiet Donezk abgestürzt. Alle 298 Insassen der Verkehrsmaschine, die von Amsterdam nach Malaysia unterwegs war, kamen ums Leben. In der Region lieferten sich die ukrainische Armee und bewaffnete Regierungsgegner heftige Gefechte. Die Regierung in Kiew und die Milizen warfen sich gegenseitig vor, den Jet abgeschossen zu haben.

 

ukrinform.ua: Nato: Russland muss Verantwortung für Abschuss von MH17 übernehmen.
Die Nato hat von Russland verlangt, die Verantwortung für den Abschuss der Boeing von Malaysia Airlines mit Flugnummer MH17 über der Ostukraine übernehmen.
Die Niederlande und Australien haben Russland für den Abschuss des Fluges MH17 verantwortlich gemacht, heißt es in einer Erklärung des Nato-Generalsekretärs Jens Stoltenberg. Er habe Moskau aufgerufen, die Verantwortung dafür zu übernehmen und vollständig zusammenzuarbeiten, um die Beteiligten gemäß der Resolution des UN-Sicherheitsrates 2166 zu identifizieren.
Die Niederlande und Australien machten am Freitag Russland offiziell haftbar für den Abschuss des Passagierflugzeuges. Die Maschine, die auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur war, wurde am 17. Juni 2014 über den besetzten Gebieten der Ostukraine abgeschossen. Alle 298 Menschen an Bord, darunter 196 Niederländer und 39 Australier, kamen ums Leben.
Das internationale Ermittlerteam (Joint Investigation Team JIT) stellte am 24. Mai seinen Zwischenbericht zum Abschuss des Flugzeuges vor. Nach Ergebnissen der Ermittler wurde die Maschine mit einem Buk-Raketensystem aus Beständen der 53. Luftabwehr-Brigade, die in Kursk stationiert ist, abgeschossen.

Lug-info.com: Der besondere Vertreter des US-Außenministeriums für die Ukraine Kurt Volker hat bestätigt, dass die ukrainischen Streitkräfte versucht haben, in der Pufferzone im Gebiet der Kontaktlinie bei Popasnaja vorzudringen.
„Es ist wahr, dass die Ukraine versucht hat, die Kontrolle über einige Territorien wiederherzustellen“, zitiert TASS Volker.
Er erläuterte, dass die ukrainischen Streitkräfte solche Versuche im Gebiet von Popasnaja und Gorlowka unternommen haben.
Dabei behauptet der besondere Vertreter der USA, dass die Ukraine angeblich im Rahmen der Minsker Vereinbarungen handelt, weil die Territorien, auf denen das Vordringen der ukrainischen Streitkräfte festzustellen ist, angeblich zu den von Kiew kontrollierten Gebieten gehören.

Dan-news.info: Der gesellschaftliche Stab für die frontnahen Gebiete der DVR führt eine Sammlung von Hilfsgütern für die Einwohner, die in den am meisten beschossenen Gebieten der Republik leben, durch. Die Liste der für sie nötigsten Waren und Lebensmittel umfasst:
1. Lebensmittel
– Grieß; Nudeln; Sonnenblumenöl; Mehl; Zucker; Salz; Tee; Kaffee;
Konserven: Mais; grüne Erbsen; Büchsenfleisch; Milchpulver;
Konditoreiwaren: Gebäck; Süßigkeiten; Zwieback.
2. Haushaltschemie
– Seife; Waschpulver; Spülmittel; Shampoo, Duschgel; Zahnpasta.
3. Schreibwaren für Bildungseinrichtungen:
– Hefte; Füller; Bleistifte; Buntstifte; Farben (Gouache, Aquarell); Zeichenblöcke; Lineale; Paier; Bücher. Sportgegenstände: Bälle; Netze; Reifen; Springseile; Plastikkegel.
Außerdem Medikamente, Bauwerkzeug, Baumaterial.
(Es folgt die Kontakttelefonnummer des Stabs.)

de.sputniknews.com: MH17-Abschuss: Ermittler ignorieren wichtige Fakten – Russlands Außenministerium:
Das MH17-Ermittler-Team hat die von Russland vorgelegten Fakten nicht beachtet. Dies erklärte am Freitag der russische Außenminister Sergej Lawrow in einem Telefongespräch mit seinem niederländischen Amtskollegen Stef Blok.
Das Gespräch fand am Freitag auf Initiative der Niederlande statt. Der niederländische Außenminister Blok soll Lawrow über die vorläufigen Ergebnisse der strafrechtlichen Untersuchung des Flugzeugabsturzes informiert haben.
Nach Angaben des Ermittlerteams JIT stammte die Buk-Rakete, mit der die Boeing MH17 abgeschossen worden war, aus der 53. russischen Luftabwehr­brigade, die in Kursk stationiert war.
Moskau weist jede Verantwortung zurück.
„Der russische Außenminister hat die Vorwürfe der Beteiligung am MH17-Abschuss als unbegründet abgelehnt. Er betonte zudem, dass das internationale Ermittlerteam (Joint Investigation Team JIT), auf das Russland zuvor Ansprüche erhoben hatte, die wichtigen von Russland vorgelegten Informationen völlig ignoriert hatte”, hieß es.
Unter den Informationen, die vom JIT außer Acht gelassen wurden, sind laut Lawrow primäre Radar-Daten über die Luftsituation, sowie Ergebnisse des Feldexperiments vom Buk- Hersteller „Almaz – Antey” und andere Informationen technischer Experten.
Moskau wies auch darauf hin, dass die Anschuldigung gegen Russland bereits vor Beendigung der Arbeit auf Antrag der niederländischen Staatsanwaltschaft über den Rechtsbeistand im MH17-Fall formuliert worden waren.

Dan-news.info: Die Einwohner der DVR haben sich heute, im Vorfeld des 4. Jahrestags der ersten Kämpfe um Donezk, auf dem Leninplatz im Zentrum der Hauptstadt versammelt, um das Andenken der getöteten Einwohner zu ehren. Die Aktion „Donbass für den Frieden“ wurde von etwa 10.000 Menschen unterstützt.
Die Veranstaltung begann mit einer Schweigeminute. Dann sprach der Verteidigungsminister der Republik Wladimir Kononow. „Vor genau vier Jahren sind viele leider nicht aufgewacht. Viele, die an eine existierende Demokratie und die Freiheit des Wortes geglaubt haben. Viele haben Verwandte und Freunde, das Dach über dem Kopf verloren. Donezk hat erfahren, was Krieg bedeutet“, sagte er.
Auf der Bühne trat die Kindergruppe „Aqua“ auf. Die jungen Leute sangen ein Lied über Frieden und Krieg, ließen weiße Tauben als Symbol für ein friedliches Leben aufsteigen.
Organisator der Aktion war die gesellschaftliche Bewegung „Donezkaja Respublika“. Nach Informationen der Bewegung werden heute um 20:30
Uhr auf dem Platz Kerzen im Gedenken an die Toten der Kämpfe im Donbass angezündet.

Lug-info.com: Erklärung des Außenministers der LVR Wladislaw Dejnego:
Die Ukraine setzt die Versuche fort, Territorien der Republiken in Verletzung der Minsker Vereinbarungen zu besetzten, wie es sich erwiesen hat, nicht auf eigene Gefahr und Risiko, sondern mit Billigung der USA.
Dies hat der besondere Vertreter des US-Außenministeriums für die Ukraine Kurt Volker bestätigt. In Beantwortung von Fragen von TASS gab er zu, dass das Vordringen von Einheiten der ukrainischen Streitkräfte in den Pufferzonen an der Kontaktlinie im Gebiet von Gorlowka und Popasnaja dadurch motiviert ist, dass diese Territorien angeblich zu dem Bereich gehören, der gemäß den Minsker Vereinbarungen durch die ukrainischen Streitkräfte kontrolliert wird.
Wie immer haben wir mit dreisten Manipulationen zu tun. Keines der in Minsk unterzeichneten Dokumente (zur Überprüfung – alle sind auf der offiziellen Seite der OSZE veröffentlicht) enthält irgendetwas Derartiges.
Das Vordringen der Einheiten der ukrainischen Streitkräfte, der Bau von Betonbefestigungen, die Stationierung von Panzertechnik und die Einrichtung von Minensperren am Trennungsabschnitt in Solotoje (Bezirk Popasnaja, Abschnitt Nr. 2 der Anlage Nr. 1 zur Rahmenvereinbarung der Kontaktgruppe über die Trennung von Kräften und Mitteln vom 21.09.2016) ist eine direkte Verletzung der Verpflichtungen, die von den Vertretern der Ukraine in Minsk unterzeichnet wurden, und im Zusammenhang mit der systematischen Sabotage der Trennung von Kräften und Mitteln in Staniza Luganskaja (Abschnitt Nr. 1 desselben Anhangs, in anderthalb Jahren wurden etwa 80 Versuche der LVR zur Trennung von Kräften und Mitteln von der ukrainischen Seite blockiert) demonstrieren diese Handlungen deutlich die Absage der Ukraine an die Rahmenvereinbarung.
Und solche Erklärungen – von Volker und ihm vergleichbaren Hetzern – vergrößern die Aggressivität des neuen Stabs der „OOS“.

de.sputniknews.com: Großbritannien will Druck auf Russland fortsetzen.
Das Vereinigte Königreich wird Russland mithilfe der EU-Sanktionen weiterhin unter Druck setzen. Dies hat die britische Premierministerin Theresa May in einem Telefongespräch mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko kundgetan.
Die beiden Staatschefs hätten am Donnerstagsabend telefoniert und die Lage in der Ostukraine, die MH17-Ermittlungen sowie die ukrainischen Reformen besprochen, teilte ein offizieller Vertreter der britischen Regierung mit.
„Die Staatschefs haben das Minsker Abkommen und die Situation im Osten der Ukraine erörtert. Sie sind sich über die Notwendigkeit einig, dass die Region stabilisiert werden müsse. Die Premierministerin hat ihre Unterstützung für die Ukraine zum Ausdruck gebracht und bestätigt, den Druck auf Russland durch die von der EU angenommenen Sanktionen fortzusetzen“, heißt es in der Pressemitteilung.
May hat Poroschenko zudem über die „internationale Antwort“ auf die Vergiftung der Skripals in Salisbury erzählt. Ihrer Ansicht nach „waren die koordinierten Aktionen der Verbündeten die effektivste Antwort auf die russische Aggression“.
Die Staats- und Regierungschefs der beiden Länder hätten sich darauf geeinigt, dass eine Reformdurchführung in der Ukraine relevant sei und ihre Bereitschaft zur Teilnahme an der Konferenz über die ukrainischen Reformen erklärt, die in Kopenhagen stattfinden soll.
Die russisch-britischen Beziehungen hatten sich infolge des Vorfalls in Salisbury rasch zugespitzt, nachdem der ehemalige GRU-Mitarbeiter und Doppelagent Sergej Skripal und seine Tochter Julia vergiftet worden waren. London behauptet, in den Giftanschlag mit dem Stoff A-234 sei der russische Staat verwickelt. Moskau wies die Vorwürfe entschieden zurück.

 

Mil-lnr.info: Wöchentliche Pressekonferenz des Leiters der Koordination der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant M. Ju. Filiponenko
Guten Tag!
Heute trage ich die Ergebnisse der Tätigkeit der Einheiten der Volksmiliz der LVR in der letzten Woche vor sowie Informationen über die Lage an der Kontaktlinie.
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat eine Tendenz zur Verschärfung. In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen zweimal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Dabei haben die von Kiew kontrollierten Kämpfer Mörser der Kaliber 120 und 82mm, Granatwerfer und Schusswaffen eingesetzt.
In der letzten Woche haben die ukrainischen Truppen 33 mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Es wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern verschiedener Art und Schusswaffen geschossen. Insgesamt wurden 552 Geschosse auf das Territorium der Republik abgefeuert. In Folge von Beschuss wurden Objekte der zivilen Infrastruktur in Kalinowo beschädigt.
Von Seiten der ukrainischen Truppen wurden die Gebiete von 14 Ortschaften beschossen.
Die ukrainischen Truppen verheimlichen ihre aggressive Einstellung gegenüber den OSZE-Beobachtern nicht. In er letzten Woche wurde im Verantwortungsbereich der 80. Luftsturmbrifade im Gebiet von Tjoploje eine Drohne der OSZE abgeschossen. Vorher war in einem Bericht der Mission vom Abschuss einer Drohne während ihres Fluges auf der Strecke Wesjolaja Gora – Stschastje die Rede. Die ukrainischen Soldaten versuchen mit allen Mitteln die Arbeit der Mission zu behindern und die an der Kontaktlinie stationierten schweren Waffen zu verheimlichen.
Unsere Aufklärung hat die Stationierung von durch die Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen und Militärtechnik entlang der Kontaktlinie festgestellt:
im Gebiet von Nowotschkowskoje – die Positionen einer Mörserbatterie des Kalibers 120mm, zwei Unterstände mit Schützenpanzern;
im Gebiet von Trjochisbjonka – einen Schützenpanzer, Positionen einer Mörserbatterie;
im Gebiet von Krymskoje – Feuerpositionen einer Mörserbatterie;
im Gebiet von Nowoswanowka – es wurden Feuerpositionen von vier Mörsermannschaften des Kalibers 82mm und eine Mannschaft eines Abwehrgeschütztes 3U 23-2 entdeckt.
Das ukrainische Kommando verheimlicht weiter die Informationen über die wirklichen Verluste der ukrainischen Streitkräfte in der Zone der militärischen Operation. Wir verfügen über den Bericht eines hochrangigen Funktionsträger des Stabes der OOS, gemäß dem vom 30. März bis zum 13. Mai dieses Jahres 24 Soldaten starben, 182 wurden unterschiedlich schwer verletzt, gleichzeitig werden für diesen Zeitraum als offizielle Daten des Stabes der OOS 8 Tote und 123 Verletzte angegeben.
Insgesamt betragen die Verluste seit Beginn der Spezialoperation 16.627 Soldaten, davon 3807 Tote und 12.820 Verletzte.
In dem Dokument werden auch Daten über Deserteure aus der ukrainischen Armee erläutert, insgesamt 7383 Soldaten, davon wird nach 2069 gefahndet.
Die ukrainischen Truppen konzentrieren weiter Waffen und Technik an der Kontaktlinie und rüsten Feuerstellungen aus. Im Gebiet von Staryj im Verteidigungsbereich des 1. Luftsturmbataillons der 80. Luftsturmbrigade wurde auf den Positionen eines Kompaniestützpunkts die Ankunft eines Ural-Lastwagens mit Balken und Brettern bemerkt. Das Personal rüstet weitere Schützengräben und Unterstände aus.
Lieferung von Baumaterial erfolgt auch im Gebiet vom Krymskoje im Verteidigungsbereich des 2. mechanisierten Bataillons der 53. mechanisierten Brigade. Das Personal rüstet die Positionen, Schützengräben für Schützenpanzer und Unterstände mit Hilfe eines Baggers zusätzlich aus.
Nach unseren Informationen bereiten die ukrainischen Truppen einen Ausfall von Gruppen der ukrainischen Streitkräfte in diesen Gebieten vor, die versuchen Positionen in der „grauen Zone“ zu besetzen. Wir rufen die internationalen Organisationen auf, die Aufmerksamkeit auf die von den ukrainischen Truppen vorbereiteten Provokationen zu richten.
Außerdem sabotieren die ukrainischen Truppen wieder den Prozess der Trennung von Kräften und Mitteln am Abschnitt Nr. 1 bei Staniza Luganskaja. Gemäß einem Bericht der OSZE-Mission haben Kameras im Gebiet des KPP Staniza Luganskaja Feuer mit Mehrfachraketenwerfern Grad von von Kiew kontrolliertem Territorium aus festgestellt. Dieser Tatsache bestätigt ein weiteres Mal die Informationen über inszenierte Beschießungen durch die ukrainischen Streitkräfte in diesem Gebiet, um die Einheiten der Volksmiliz der LVR zu beschuldigen und die schweren Waffen nicht abzuziehen. Parallel dazu haben die ukrainischen Truppen am 22. Mai das Gebiet am Denkmal des Fürsten Igor im Gebiet des KPP bei Staniza Luganskaja beschossen.
Wir wollen unterstreichen, dass die Weigerung, die Kräfte von der Kontaktlinie abzuziehen, ein weiteres Mal die aggressiven Absichten der Ukraine bestätigt.
Die Volksmilz spielt weiter eine entscheidende Rolle bei der Gewährleistung von Schutz und Sicherheit der Bürger der Republik. Sie hält die Minsker Vereinbarungen streng ein und hält eine hohe Kampffähigkeit aufrecht.
In der letzten Woche haben sich die Einheiten der Volksmiliz mit der Überführung der Waffen und der Militärtechnik für die Nutzung in der Sommerzeit befasst sowie Maßnahmen zur Organisation und Vorbereitung der Sommerausbildungsperiode durchgeführt.


de.sputniknews.com: Fall Skripal: OPCW will sich zur Herkunft des Giftstoffes nicht äußern.
Die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) kommentiert die Herkunft des im britischen Salisbury angewendeten Giftstoffes nicht. Der Grund: sie hat kein Mandat dafür und ist nicht an der Untersuchung der britischen Polizei beteiligt. Dies erklärte der Generaldirektor der OPCW Ahmet Üzümcü am Freitag.
„Was Salisbury betrifft, können wir die Herkunft der dort eingesetzten Chemikalie nicht kommentieren. Nicht nur, weil wir kein Mandat dafür haben, sondern auch weil wir nicht an den Ermittlungen der britischen Polizei beteiligt sind“, so Üzümcü während seiner Rede im Londoner Chatham House.
Am 4. März sollen im englischen Salisbury der russisch-britische Doppelagent Sergej Skripal und seine Tochter Julia Skripal mit Nervengas vergiftet worden sein. Der Fall löste einen internationalen Skandal aus. Wie London behauptet, sei der russische Staat in die Vergiftung der Skripals mit dem Stoff A234 verwickelt. Moskau hat diese Anschuldigung entschieden zurückgewiesen. Am vergangenen Freitag wurde Sergej Skripal aus dem Krankenhaus in Großbritannien entlassen. Zuvor hatte seine Tochter Julia ebenfalls die Klinik verlassen können.

Dan-news.info: „Nachdem die ukrainischen Streitkräfte am Morgen Dokutschajewsk beschossen hatten, war bei 16 Häusern des privaten Sektors die Gasversorgung unterbrochen. Bereits um 12:00 Uhr haben Spezialisten die Gasversorgung wieder in Betrieb genommen. Aber um 13:30 Uhr haben die ukrainischen Truppen den Beschuss der Ortschaft wieder aufgenommen, ein Mörsergeschoss ist an genau dem Abschnitt explodiert, buchstäblich 50 Meter von der Gasleitung. Die Einwohner derselben Häuser haben wieder kein Gas“, teilte der Pressedienst des staatlichen Konzerns Donbassgas mit.
Die Reparaturarbeiten sind für den 26. Mai geplant.

de.sputniknews.com: Putin zum Abschuss der malaysischen Boeing: Rakete gehörte nicht Russland.
Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Freitag die Vorwürfe der Ermittler im Fall des MH17-Abschusses zurückgewiesen: Die Rakete, mit der die malaysische Boeing über der Ostukraine abgeschossen wurde, habe nicht Russland gehört.
„Nein, natürlich nicht“, antwortete Putin auf die Frage beim Internationalen Petersburger Wirtschaftsforum, ob eine russische Rakete das Passagierflugzeug abgeschossen habe.
„Ich wiederhole, es gibt da mehrere Versionen, darunter auch die Version, dass das eine Rakete der ukrainischen Armee war usw. Aber es gibt nichts, was uns bei den Schlussfolgerungen (der Ermittler – Anm. d. Red.) als glaubwürdig erscheint“, fügte er hinzu.
Es werde auch kein Vertrauen seitens Russlands geben, solange das Land nicht in vollem Umfang an der Ermittlung teilnehmen dürfe.
Am vergangenen Donnerstag hatte das internationale Ermittlerteam JIT behauptet, dass das Luftabwehrsystem, das im Juli 2014 die Boeing 777 der Malaysia Airlines mit der Flugnummer MH17 zum Absturz brachte, vom russischen Militär stammen soll.
Diese Behauptung sollen zahlreiche Fotos, Videos und Aussagen von Zeugen belegen. Welche genau, wurde nicht präzisiert.
Moskau wies diese Schlüsse bisher als voreingenommen zurück: Die Ermittler bauten ihre Version allein auf Angaben, die von der ukrainischen Regierung übermittelt worden waren, hieß es.
Die Boeing 777 der Malaysia Airlines mit der Flugnummer MH17 war am 17. Juli 2014 im umkämpften ostukrainischen Gebiet Donezk abgestürzt. Alle 298 Insassen der Verkehrsmaschine, die von Amsterdam nach Malaysia unterwegs war, kamen ums Leben. In der Region lieferten sich die ukrainische Armee und bewaffnete Regierungsgegner heftige Gefechte. Die Regierung in Kiew und die Milizen warfen sich gegenseitig vor, den Jet abgeschossen zu haben.

Lug-info.com: Das staatliche Unternehmen „Post der LVR“ bringt am 28. Mai einen Briefmarkenblock „100 Jahre Grenztruppen“ heraus….
Auf der Marke „Nikita Fjodorowitsch Karazupa“ (Held der Sowjetunion, Oberst des Grenzdienstes)
sind eine Schwarzweißfotografie des Obersts mit einem Hund und das Wappen der LVR abgebildet.
Auf der Marke „Grenzschutzeinheit“
sind ein Foto von Grenzschützern mit zwei Pferden und das Wappen der LVR abgebildet …
Auf der zweite Marke
n „Grenzschutzeinheit“ ein Foto von Grenzschützern vor dem Hintergrund eines Flusses und das Wappen der LVR …
Auf einer weiteren Marke sind Auszeichnungen für Grenzschützer vor dem Hintergrund des Hauses, in dem vom April 2018 bis zum Dezember 1920 Feli
ks Dsershinskij als Vorsitzender der gesamtrussischen außerordentlichen Kommission gearbeitet hat, außerdem das Wappen der LVR.
Auf der Marke „Feli
ks Edmundowitsch Dsershinskij“ sind sein Schwarzweißportrait, das Abzeichen des außerordentlichen Komitees bzw. des KGB vor dem Hintergrund des o.g. Gebäudes abgebildet.
Auf dem Block selbst sind zwei stilisierte Grenzpfosten mit dem Wappen der UdSSR abgebildet….

de.sputniknews.com: Putin: „Wofür sollte man den Iran bestrafen?”
Der Iran hält nach IAEA-Angaben seine Verpflichtungen im Rahmen des Atomabkommens ein. Deshalb ist laut dem russischen Präsidenten Wladimir Putin unklar, warum es erneut zu Sanktionen kommen soll.
Russland unterstütze immer die rechtlichen Initiativen der UN und lehne jegliche einseitige Maßnahmen ab, sagte Putin am Freitag am Rande des Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg.
„Alleingänge führen in eine Sackgasse und sind immer kontraproduktiv. Deshalb müssen wir alle, alle Beteiligten in diesem Prozess, offen diskutieren und Lösungen finden“, betonte er.
Der Iran hat laut Putin bereits viele Zugeständnisse gemacht und erfüllt alle seine Verpflichtungen im Rahmen des Atomabkommens, was von der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) bestätigt wurde. „Wofür sollte man den Iran bestrafen? Ich verstehe das nicht“, so der Präsident.
Am 8. Mai hatte US-Präsident Donald Trump angekündigt, dass sich die USA aus dem Atom-Abkommen mit dem Iran zurückziehen würden. Darüber hinaus hatte der amerikanische Staatschef erklärt, die USA würden alle Sanktionen gegen den Iran reaktivieren, die nach der Unterzeichnung des Abkommens aufgehoben worden waren.

Lug-info.com: „Heute finden gemeinsame Übungen der militärischen Ministerien und Behörden der LVR statt. Im Verlauf einiger Tage haben Einheiten der Volksmiliz gemeinsam mit Einheiten des Innenministeriums und des Staatssicherheitsministeriums Aufgaben zur Lösung von Krisensituation erfüllt“, sagte der oberste Kommandeur, das Oberhaupt der LVR Leonid Pasetschnik.
„Das wichtigste Moment der Übungen waren koordinierte Aktivitäten der Einheiten der Ministerien und Behörden“, unterstrich er. Es waren mehr als 10.000 Personen beteiligt, jeder von ihnen musste seine Aufgabe genau kennen und ausführen.
„Dieses Ziel wurde erreicht. Der gemeinsame Stab hat die gestellten Anforderungen erfüllt. Das kommandierende Personal hat koordiniert gehandelt, optimale Entscheidungen zur Erfüllung der gestellten Aufgaben getroffen“, fasste das Republikoberhaupt zusammen.

de.sputniknews.com: Kiews Willkommenskultur: Vermummte attackieren britische Fußballfans.
Ukrainische Hooligans haben ein Restaurant in Kiew angegriffen, in dem sich britische Fans des Fußballklubs Liverpool befanden. Dies berichtet die Zeitung „The Daily Mirror“.
Demzufolge stürmten 20 Vermummte am Donnerstagabend das Restaurant, das unweit des Stadions „Olimpijski“ liegt. Auf die Gäste wurden Gläser, Stühle und Tische geworfen.
„Wir sind dort vier Stunden gewesen, als wir angegriffen wurden. Sie sind auf uns wie eine Meute von Hunden gestürmt. Das dauerte einfach an. Das war schrecklich“, sagte der fünfzigjährige Fußballfan Jason Frost.
Dem Blatt zufolge wurden nur zwei Angreifer festgenommen. Einer von ihnen soll ein T-Shirt des Kiewer Sportklubs „ZSKA“ getragen haben. „The Daily Mirror“ veröffentlichte ein Video von dem Vorfall.
Am Samstag wird im Stadion „Olimpijski“ das Finale der Uefa Champions League 2017/18 zwischen Real Madrid und dem FC Liverpool stattfinden.

https://youtu.be/eLBJZ_0aMLU

Abends:

de.sputniknews.com: Kinderfußballturnier „Cup der Flaggen der Welt“ im Vorfeld der WM 2018:
Das internationale Kinderfußballturnier „Cup der Flaggen der Welt“ wird im Stadion „Nowyje Chimki“ in der Stadt Chimki bei Moskau im Vorfeld der FIFA-Fußball-WM stattfinden. Zwölf Länder sind daran beteiligt.
Teilnehmer des Fußballturniers sind Jungen und Mädchen im Alter von zehn bis zwölf Jahren, die folgende zwölf Länder vertreten: Argentinien, Australien, Deutschland, Dänemark, Spanien, Kamerun, Mexiko, Polen, Portugal, Russland, Frankreich und Chile.
Die Präsentation des Turniers fand in der Deutschen Botschaft in Moskau statt, die die Meisterschaft ins Leben gerufen hat. 2017 hatten acht Länder an den Wettkämpfen teilgenommen. Das Team aus Neuseeland wurde Cup-Sieger. Die besten Momente sind in diesem Video zu sehen.
„Wir hatten diese Idee schon im vergangenen Jahr und wollten im Vorfeld des Confed Cups ein gemeinsames Projekt von sieben Botschaften und Russland machen. Und das war so erfolgreich, dass wir uns gesagt haben: in diesem Jahr, wo die Weltmeisterschaft stattfindet, wollen wir noch mehr Botschaften zusammenbringen, um gemeinsam mit Chimki ein Turnier in noch größerem Rahmen durchzuführen. Wir sind froh, dass es gelungen ist, zwölf Mannschaften aufzustellen“, sagte Jan Kantorczyk, Leiter des Kulturreferats der Deutschen Botschaft, im Sputnik-Gespräch.
Vor dem Turnier erhielten die Kinder Videogrüße von den populären russischen Teams „Spartak“ und „Zenit Sankt Petersburg“ sowie vom weltberühmten mexikanischen Fußballstürmer Oribe Peralta und Joshua Kimmich von FC Bayern München, einem der bekanntesten und besten Spieler, der mit der deutschen Nationalmannschaft zur Weltmeisterschaft 2018 nach Russland kommen wird.
Das Turnier wird lediglich einen Tag, den 26. Mai 2018, dauern, es soll aber zu einem Fußballfest werden und die Freundschaft zwischen Kindern aus verschiedenen Ländern stärken, so die Organisatoren. Das Siegerteam wird einen Pokal, Medaillen und Souvenirs erhalten. Das Turnier beginnt um 10 Uhr morgens und soll viel Spaß machen. Jeder, der sich zu diesem Zeitpunkt in oder bei Moskau aufhält, ist herzlich willkommen.

https://cdnde1.img.sputniknews.com/images/32086/55/320865590.jpg

de.sputniknews.com: Russische Firmen bauen syrische Öl- und Gasindustrie wieder auf.
Russische Firmen haben laut dem syrischen Wirtschaftsminister Samir al-Khalil mit dem Wiederaufbau der syrischen Erdöl- und Erdgasindustrie bereits angefangen.
„Unsere Zusammenarbeit mit russischen Firmen in diesem Bereich verläuft in zwei Richtungen: Zum Einen ist es die Entwicklung der Öl- und Gasindustrie durch die Erschließung neuer Vorkommen und zum Anderen ist es der Wiederaufbau der beeinträchtigten Vorkommen. Russische Firmen haben bereits begonnen, daran zu arbeiten“,
Syrien versuche, noch mehr Abkommen mit russischen Unternehmen zu schließen und diese auf den syrischen Markt zu locken, so der Minister.
Am Mittwoch hatte der syrische Vizeaußenminister Faisal al-Miqdad der US-geführten internationalen Koalition vorgeworfen, Ölförderstätten in Syrien vorsätzlich bombardiert zu haben, damit die Regierung des Landes sie nicht nutzen könne. Der Wiederaufbau der beeinträchtigten Ölförderstätten werde sehr kostspielig sein, betonte al-Miqdad.

de.sputniknews.com: Ungarn fordert Ende von Nato-Unterstützung für Ukraine.
Ungarn hat in einem Brief an Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg das Militärbündnis aufgefordert, die Hilfsprogramme für die Ukraine zu revidieren. Dies berichtete die ukrainische Online-Zeitung „Ewropejskaja Prawda“ am Freitag.
Das Schreiben unter dem Titel „Memorandum: Initiative einer neuen Nato-Politik gegenüber der Ukraine“ wurde auch an die Regierungen aller Mitgliedstaaten des Nordatlantischen Bündnisses gerichtet.
„Der ukrainische Staat ist so geschwächt, dass er nicht imstande ist, seinen grundlegenden Verpflichtungen nachzukommen, darunter auch die Rechtsstaatlichkeit zu gewährleisten und eine effektive wirtschaftliche, soziale und politische Verwaltung auszuüben“, heißt es in dem Dokument.
Laut der Zeitung bestätigte das Nato-Hauptquartier den Eingang des Dokuments, das in der ersten Sitzung der neuen ungarischen Regierung vom 18. Mai genehmigt worden war.
„Die Hauptidee, die die Regierung Orban fördert, heißt: Die Reformierung der Ukraine ist gescheitert“, so die Zeitung.
Trotz der beispiellosen politischen und finanziellen Unterstützung lege die ukrainische Regierung weder den politischen Willen noch die Fähigkeit an den Tag, die inhaltliche Seite der Reformen umzusetzen, stellt die ungarische Regierung fest und ruft die Nato-Partner abschließend dazu auf, ihre Politik gegenüber der Ukraine diesen neuen Umständen anzupassen, „um die Stabilität in der Region an der östlichen Grenze der Allianz aufrecht zu erhalten“.
Denn ein instabiler Staat werde gegen äußere und interne Einflüsse immer anfälliger. „Es ist dazu gekommen, dass die Ukraine zu einer Herausforderung für die Sicherheit ihrer Nachbarn, einschließlich Ungarn, wird“, warnt die Regierung in Budapest.
Dabei sei Ungarn bereit, seine Forderung zurückzuziehen, sollte Kiew die Vorschriften des im September 2017 verabschiedeten Gesetzes revidieren, das für nationale Minderheiten die Bildung in ihrer Muttersprache einschränke.
Allerdings habe der Nato-Beamte, der den Eingang des Briefes im Büro des Nato-Generalsekretärs bestätigt habe, der Zeitung versichert, dass ein Revidieren der Nato-Politik gegenüber der Ukraine nicht auf der Tagesordnung stehe.

 

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