Presseschau vom 29.07.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


vormittags:

mil-lnr.info: In den letzten 24 Stunden wurde kein Beschuss von Seiten der ukrainischen Truppen auf das Territorium der LVR festgestellt.


de.sputniknews.com:
Vorschlag abgelehnt: Pompeo beschwert sich über Teheran
Der Iran hat laut dem jüngsten Twitter-Beitrag des amerikanischen Außenministers Mike Pompeo seinen Vorschlag, den Iran zu besuchen und mit der iranischen Bevölkerung zu sprechen, abgelehnt.
„Ich habe vor kurzem vorgeschlagen, nach Teheran zu fahren und direkt mit dem iranischen Volk zu sprechen. Das Regime hat meinen Vorschlag nicht angenommen“, twitterte Pompeo.
Ferner schrieb er, dass der iranische Außenminister Javad Zarif ständig die USA besuche, wo er das Recht habe, „frei zu sprechen“.
„Steht es um das Regime von Khamenei so schlecht, dass er mich nicht dasselbe in Teheran tun lassen kann? Was wäre, wenn sein Volk die ungefilterte, ungekürzte Wahrheit hören würde?“
Zuvor hatte der amerikanische Außenminister gegenüber dem TV-Sender „Bloomberg“ seine Bereitschaft zu einem Iran-Besuch signalisiert.
„Ich würde die Möglichkeit begrüßen, direkt mit dem iranischen Volk sprechen zu können“, so Pompeo.
Sollte es dazu kommen, wolle er keine Propaganda betreiben, „sondern dem iranischen Volk die Wahrheit darüber zu sagen, was seine Führung getan hat“.
Der iranische Präsident Hassan Ruhani hat sich Mitte Juli zu Verhandlungen mit den USA bereit erklärt, allerdings unter der Bedingung, dass die Amerikaner vorher zur Vernunft kommen und den Druck beenden sowie die Sanktionen gegen die islamische Republik aufheben. …


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 28. Juli 3:00 Uhr bis 29. Juli 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 1.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Sachanka.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an Wohnraum und Infrastrukturobjekten wurden bisher nicht festgestellt.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 8.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


de.sputniknews.com: Machtkampf in Venezuela: Moskau gesteht Kontakte zu Guaido-Lager
Die russische Regierung hat Kontakte zur Umgebung des venezolanischen Oppositionschefs Juan Guaidó bestätigt. Der 36-Jährige hatte sich zuvor zum Interimspräsidenten erklärt, wurde von Moskau als solcher jedoch nicht anerkannt. In dem andauernden Machtkampf in Venezuela steht Russland hinter dem gewählten Staatschef Nicolás Maduro.
Moskau habe Vertreter von Guaidó mehrere Male zwecks Informationsaustausches kontaktiert, teilte der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow am Montag mit.
„Wir hatten mehrmals die Gelegenheit, von ihnen Informationen und Beurteilungen zu bekommen und sie über unsere Sicht der Dinge und unser Herangehen zu informieren“, sagte er in einem Sputnik-Gespräch.
Diese Kontakte seien „sporadisch“ und erfolgten „in einer für die legitime Regierung Maduro überschaubaren Weise“, betonte Rjabkow. Das Ziel sei es, sich „aus erster Hand“ über Dinge zu informieren, was wohl „für alle von Nutzen“ sei. Einen ständigen Verbindungskanal zwischen Moskau und der venezolanischen Opposition gebe es nicht.
Rjabkow betonte, dass Moskau die Regierung Maduro weiterhin für legitim halte und von seiner Position auch nicht nach der jüngsten Sanktionsandrohung aus den USA abweichen werde. …


ukrinform.ua:
Ukraine könnte noch 2019 in den USA Waffen kaufen
Die Ukraine verhandelt mit den USA über den Kauf einer großen Partie Waffen.
„Wir erwarten, dass das große Projekt zum Kauf von letalen Verteidigungswaffen noch in diesem Jahr realisiert wird“, sagte der scheidende Botschafter der Ukraine in den USA, Valeri Tschalyi, in einem Interview für die Nachrichtenagentur Ukrinform. Einzelheiten zu Waffentypen wollte er nicht bekanntgeben, betonte jedoch, dass der Waffenkauf dank dem „Vertrauen in die Ukraine, das es 2015 noch nicht gab“ und den Änderungen in den ukrainischen Gesetzen möglich ist. So habe das Verteidigungsministerium der Ukraine die Möglichkeit bekommen, Waffen direkt im Ausland, in erster Linie in den USA, zu kaufen. „Ich sage ‚in erster Linie‘, weil 92 Prozent der ganzen militärisch-technischen Hilfe, die die Ukraine in den letzten vier Jahren erhalten hat, aus den USA kam“, sagte Tschalyi.


nachmittags:

de.sputniknews.com: Tote und Verletzte bei Angriff der US-geführten Koalition auf syrisches Dorf
Die von den USA geführte internationale Koalition hat Luftangriffe auf ein Dorf in der syrischen Provinz Deir-ez-Zor geflogen. Unter den Zivilisten gibt es Tote und Verletzte, meldet die syrische Nachrichtenagentur SANA unter Berufung auf eine örtliche Quelle.
„Bei den Luftangriffen der Fliegerkräfte der illegitimen internationalen Koalition auf das Dorf Al-Zer im Osten von Deir-ez-Zor sind mehrere Zivilisten getötet und weitere verletzt worden“, so die Quelle.
Die USA und ihre Verbündeten führen seit dem Jahr 2014 in Syrien und im Irak eine Operation gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS). Der Einsatz in Syrien erfolgt ohne Genehmigung der Behörden des Landes.
Die USA haben im Dezember 2018 ein Ende des „Kalifats“ bekanntgegeben und den Truppenabzug aus Syrien angekündigt. Dabei bleiben US-Einheiten noch immer in Syrien. Es werden keine intensiven Kämpfe mehr geführt, gegen die Terroristen werden nur lokale Operationen vorgenommen.


de.sputniknews.com:
Sicherheit am Golf geht anders – Moskaus Alternative zu westlichen „Schutzmissionen“
Karin Leukefeld
Politiker von CDU und Grünen fordern einen militärischen Einsatz der Bundeswehr im Persischen Golf. Der Vorschlag für ein umfassendes Sicherheitskonzept für die Region, das vor wenigen Tagen in Moskau vorgestellt wurde, ist dabei kein Thema. Auch die deutschen Medien haben bisher weitgehend darüber geschwiegen. Dabei bietet Moskau allen etwas an.
Am 23. Juli gab es im russischen Außenministerium in Moskau ein zukunftsweisendes Treffen: Mikhail Bogdanov, stellvertretender Außenminister und Sonderbeauftragter des russischen Präsidenten für den Mittleren Osten und Afrika, präsentierte vor internationalen Gästen das „Russische Konzept für die kollektive Sicherheit der Persischen Golfregion“. Eingeladen waren nach Angaben des russischen Außenamts die in Moskau ansässigen Vertreter der fünf Vetomächte im UN-Sicherheitsrat, der Europäischen Union (EU), der Arabischen Liga und der BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika). Ebenfalls eingeladen waren die Vertreter der arabischen Staaten, Irans und der Türkei.
Die aktuelle Entwicklung macht das Treffen in Moskau bedeutsam: Angesichts zunehmender Spannungen in der Persischen Golfregion sendet Washington weitere Truppen- und Flottenverbände in die Region und ermuntert Israel, Saudi Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) beim Aufbau einer „Arabischen NATO“ zu kooperieren. Auch die EU-Staaten, allen voran Großbritannien, planen eine Militärmission zum Schutz der Öltanker, die von den Öl- und Gasverladestationen im Persischen Golf durch die Meerenge bei Hormuz in alle Welt fahren. Mehr als 20 Millionen Barrel Öl werden von dort täglich in die USA, nach Westeuropa und Asien geschifft.
Deutsche Politiker: Dabei sein ist alles
Auch die neue bundesdeutsche Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer schließt eine militärische Beteiligung Deutschlands an einer „europäischen Schutzmission“ nicht aus. Der Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, fordert von der Bundesregierung, Truppen an den Golf zu schicken. „Kaum ein Land hängt von der Freiheit der internationalen Schifffahrt so stark ab wie der Exportweltmeister Deutschland“, sagte Ischinger der „Welt am Sonntag“.
Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages, der CDU-Politiker Norbert Röttgen sagte im „Deutschlandfunk“, die Sicherheit des freien Seeweges in der Straße von Hormuz sei in europäischem Interesse. Deutschland, Großbritannien und Frankreich, sollten mit einer gemeinsamen Militärmission in der Region dafür sorgen. Der Grünen-Politiker Omid Nouripour erklärte im Gespräch mit der Zeitung „Neue Presse“ in Passau, dass ein Bundeswehreinsatz in der Straße von Hormus zur Deeskalation der angespannten Lage im Golf beitragen könne. Der Iran hat einen solchen Einsatz bereits scharf zurückgewiesen.
Friedensplan aus Moskau statt westlichem Säbelrasseln
Inmitten des Säbelrasselns hat Moskau nun einen langfristigen Friedensplan vorlegt, um alle Staaten, die an der Sicherheit der Persischen Golfregion interessiert sind, miteinander ins Gespräch zu bringen. Angesichts der vielen, oft miteinander verknüpften regionalen Probleme könne ein Sicherheitskonzept für die Golfregion die Sicherheit für den gesamten Raum des Mittleren Ostens gewährleisten, heißt es in dem vorgelegten Konzept. Zentral dafür seien Prinzipien wie der Respekt der Souveränität und territorialen Integrität der Staaten und die Lösung von innenpolitischen Konflikten durch nationalen Dialog im Rahmen der jeweiligen Verfassung. Ausländische Einmischung müsse unterbleiben.
Mit Blick auf die Golfregion müssten bestimmte Prinzipien eingehalten werden. Dazu gehöre der Respekt des Völkerrechts. Das wiederum bedeute, dass im Falle eines Streits Gewalt nicht eingesetzt und auch nicht angedroht werden dürfe. Territoriale und Grenzstreitigkeiten dürften nur und ausschließlich durch Verhandlungen und in jedem Fall friedlich ausgetragen werden. Alle Seiten sollten sich gegenseitig auf militärische Transparenz verpflichten, einschließlich dem Austausch über die Militärkonzepte, Treffen der regionalen und überregionalen Verteidigungsminister, die Einrichtung von Hotlines, Austausch über bevorstehende Manöver und militärische Überflüge und der Verzicht auf ständige Truppenstationierung von Staaten, die außerhalb der Golfregion liegen. Ein „gleichmäßiger Abbau der Streitkräfte auf allen Seiten“ wird angestrebt.
Ferner schlägt Moskau vor, Waffenkontrollvereinbarungen zu unterzeichnen und entmilitarisierte Gebiete zu schaffen. Entsprechend der Ziele des nuklearen Nichtverbreitungspaktes im Mittleren Osten (NPT-Abkommen) soll die Region in eine „Zone frei von Massenvernichtungswaffen“ (WMDFZ, „Weapons of Mass Destruction Free-Zone“) umgewandelt werden. Auch Abkommen über den Kampf gegen grenzüberschreitenden Terrorismus sowie den illegalen Waffenhandel und Menschenschmuggel sind vorgesehen, organisiertes Verbrechen und Drogenhandel sollen gestoppt werden.
Pläne für atomwaffenfreien Nahen Osten
Die Bildung einer nuklearwaffenfreien Zone im Mittleren Osten (NWFZ) wurde in der UN-Vollversammlung erstmals 1974 befürwortet. Der Vorschlag war vom Iran und von Ägypten eingebracht worden. Seit 1980 wurde diese Resolution jährlich – ohne Abstimmung – von der UN-Vollversammlung bestätigt und verschiedentlich für Resolutionen des UN-Sicherheitsrates übernommen. 2018 stimmte die UN-Vollversammlung über die Resolution ab, die USA und Israel stimmten dagegen.
Eine wichtige Voraussetzung für die Einrichtung einer NWFZ ist die Kontrolle aller Nuklearanlagen im Mittleren Osten durch die Internationale Atomenergiebehörde, IAEA. Das verweigert Israel, das als einziger Staat in der Region unterschiedlichen Quellen zufolge über 75 bis zu 400 nukleare Sprengköpfe verfügt. Den NPT-Vertrag will Israel aus „Gründen der nationalen Sicherheit“ nicht unterzeichnen.
Nur wenige Staaten in der Region verfügen überhaupt über Nuklearanlagen. Die einzige Atomanlage im Irak – Temmuz I und Temmuz II –, die mit französischer Hilfe gebaut worden war, wurde im Juni 1981 von israelischen Kampfjets zerbombt. Es folgten 1991 Angriffe von insgesamt 121 US-Kampfjets, die aus der Anlage vollends einen Trümmerhaufen machten. Die iranischen Atomanlagen werden von der IAEA kontrolliert. Die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi Arabien werden voraussichtlich im kommenden Jahr ihr jeweils erstes Atomkraftwerk – gebaut mit südkoreanischer bzw. argentinischer Hilfe – in Betrieb nehmen. Bisher weigert sich Saudi Arabien, die Kontrolleure der IAEA zuzulassen.
Russischer Lösungsvorschlag versus US-Politik
Obwohl alle Staaten der Region im Prinzip der Einrichtung einer WMDFZ – einer Massenvernichtungswaffenfreien Zone – zustimmen, stagniert der Prozess. Israel besteht darauf, dass erst ein dauerhafter Frieden in der Region eine solche Zone möglich machen kann. Für die arabischen Staaten wird dagegen die Einrichtung einer solchen Zone friedliche Beziehungen unter den Ländern der Region, auch mit Israel, möglich machen.
Die Vorschläge in dem vorgestellten russischen Sicherheitskonzept sind also nicht neu. Ihre Präsentation zum jetzigen Zeitpunkt zeigt, dass Russland die eigenen geostrategischen Interessen in der Region behauptet und gleichzeitig als vermittelnde Ordnungsmacht allen Akteuren Lösungsansätze für die vielfältigen Probleme anbietet. Die eingenommene Position Russlands ist das komplette Gegenteil zu dem Auftreten der US-amerikanischen Anti-Iran-Hardliner wie Sicherheitsberater John Bolton und Außenminister Mike Pompeo. Tatsächlich ist diese konfrontative Iran-Politik in den USA höchst umstritten.
Diejenigen, die sagen, dass sie keinen Krieg gegen den Iran wollen, sollten sich für den Plan aus Moskau interessieren. Das trifft auch für europäische Staaten zu, die – wie Großbritannien – mit weiterer Militärpräsenz in der Region drohen. Ihnen bietet Russland mit seinem Konzept einen völkerrechtlich basierten Ausweg an, über den sie von ihrem hohen Ross wieder herunter klettern können, ohne dabei das Gesicht zu verlieren.


de.sputniknews.com:
Deeskalationszone Idlib: Generalstab Russlands warnt vor Terror-Offensive
Einheiten aus bis zu 300 Kämpfern haben am Sonntag die Stellungen der syrischen Armee bei zwei Ortschaften attackiert. Die Attacken wurden laut dem Chef der Hauptverwaltung Operatives im russischen Generalstab, General Sergej Rudskoj, abgewehrt. Darüber hinaus warnte er vor einer Offensive durch die Kämpfer in der Deeskalationszone Idlib.
„Gestern um 05:40 Uhr und 06:10 Uhr wurden von Terroristen zwei Massenattacken auf die Stellungen der syrischen Armee bei den Ortschaften Kafr Yahud und Jalama verübt“, sagte Rudskoj. In jeder Richtung wurden Einheiten aus bis zu 300 Kämpfern mit Unterstützung von fünf Panzern, zehn Panzerfahrzeugen und 20 Geländewagen eingesetzt.
„Diese Attacken wurden von den syrischen Regierungstruppen unter Mitwirkung der russischen Luftstreitkräfte abgewehrt.“
Terror-Offensive im Südwesten der Deeskalationszone Idlib?
Rudskoj teilte unter anderem mit, dass die Aufklärungsmittel derzeit eine heimliche Verlegung von Terroristen im südwestlichen Teil der Idliber Deeskalationszone in Syrien beobachten würden. „Mindestens 500 Terroristen von ,Haiʾat Tahrir asch-Schamʻ wurden aus nördlichen Bezirken der Provinz Idlib umquartiert“. Diese befinden sich demnach im südwestlichen Teil der Deeskalationszone.
„Nun erfolgt die Vorbereitung auf eine Offensive.“
Opferzahl der letzten vier Monate
In den letzten vier Monaten fielen 110 syrische Militärs und 65 Zivilisten den Terror-Angriffen, Mörser- und Artilleriebeschuss, ausgehend vom Territorium der Deeskalationszone Idlib, zum Opfer. Mehr als 240 syrische Militärs und 100 Zivilisten wurden dabei verletzt.
Im September 2018 hatte der russische Präsident Wladimir Putin mit seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan die Schaffung einer Demilitarisierungszone im syrischen Idlib vereinbart. Die Waffenruhe in Idlib wird immer wieder von Terroristen verletzt.


dnr-online.ru: Im Rahmen des humanitären Programms zur Wiedervereinigung des Volkes des Dobass haben in der letzten Woche 82 kinderreiche Familien, die auf dem zeitweilig von der Ukraine kontrollierten Territorium des Donbass leben, Unterstützung erhalten.


de.sputniknews.com:
Libyen: Haftar beginnt zweite Angriffsphase gegen Tripolis
Die Libysche Nationalarmee (LNA) unter Führung von Marschall Khalifa Haftar hat die zweite Etappe ihrer Offensive gegen die libysche Hauptstadt Tripolis gestartet. Dies sagte der Parlamentsabgeordnete im libyschen Tobruk, Ali al-Kaidi, gegenüber Sputnik.
Laut einem früheren Bericht der LNA sei die erste Etappe des Angriffs auf Tripolis erfolgreich beendet worden.
„Die Kräfte (der Libyschen Nationalarmee – Anm. d. Red.) greifen Tripolis im Rahmen eines neuen Tages der ‚Operation Flood of Dignity‘, das heißt der zweiten Etappe der Militäroperation, an. Denn die Armee hat die meisten ihrer Ziele erreicht und unter anderem die Kräfte der bewaffneten Formationen in Bezug auf Personalstärke, Ausrüstung und Kämpfer erschöpft“, so Al-Kaidi.
Der Abgeordnete schätzte den jüngsten Besuch einer Delegation des libyschen Parlaments in den USA positiv ein. Das Hauptziel des Besuchs sei es gewesen, darüber zu informieren, „was in Libyen wirklich vor sich geht“. Laut Al-Kaidi ging es dabei um die Wahrheit über „die Unterstützung des Terrorismus durch die Nationale Einheitsregierung (in Tripolis – Anm. d. Red.)“.
Haftar hatte am 4. April eine Offensive gegen Tripolis gestartet, „um es von den Terroristen zu befreien“. Daraufhin begannen die der Regierung in Tripolis treuen Kampfkräfte eine Gegenoperation. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind bei den Kämpfen in Tripolis rund 1.050 Menschen getötet und mehr als 5.500 weitere verletzt worden.
In Libyen herrscht seit dem Sturz von Staatschef Muammar Gaddafi im Jahr 2011 Chaos. Libyen kann nicht mehr als ein einheitlicher Staat funktionieren. In der ostlibyschen Stadt Tobruk sitzt ein vom Volk gewähltes Parlament, während die Nationale Einheitsregierung unter Ministerpräsident Fajez Sarradsch in der Hauptstadt Tripolis im Westen Libyens ihren Sitz hat. Letztere wurde mit Unterstützung der Uno und der EU gebildet. Die Behörden im östlichen Teil des Landes handeln unabhängig von Tripolis und kooperieren mit der Libyschen Nationalarmee.


de.sputniknews.com: Russischer Militär: Amerikaner plündern Ölobjekte in Syrien
Die sich in Syrien aufhaltenden Amerikaner plündern im Euphrat-Einzugsgebiet Ölobjekte und Ölvorkommen, die der legitimen syrischen Regierung gehören. Dies sagte der Chef der Hauptverwaltung des Generalstabs der russischen Streitkräfte, Generaloberst Sergej Rudskoi.
„Neben der Ausbildung von Terrorkämpfern sind die US-Strukturen in Syrien auch mit der Plünderung von Ölobjekten und Ölvorkommen im Euphrat-Einzugsgebiet beschäftigt, die der legitimen syrischen Regierung gehören“, so Rudskoi.
Nach Angaben des Generalobersts sei die Gewinnung und der Verkauf syrischen Erdöls von den Vorkommen Conaco, Al-Omar und Tanak am östlichen Euphrat-Ufer organisiert worden. Es funktioniere ein kriminelles Schema der grenzüberschreitenden Lieferungen von syrischem Öl. „Es handelt sich einfach um die Plünderung von Nationaleigentum Syriens“, betonte Rudskoi.


armiyadnr.su:
Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 29.07.2019
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Kämpfer
aus der 36. Brigade unter Kommando von Gnatow Sachanka mit Schusswaffen beschossen.
In Richtung Donezk und Gorlowka wurden keine Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der BFU festgestellt.

Die Gesamtzahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der BFU betrug 1.
So hat sich die Zahl der Verletzungen des geltenden Waffenstillstands durch die ukrainischen Kämpfer, zu denen die ukrainische Seite Ermittlungen mit Angabe der Strafe, die die Schuldigen erhalten, vorlegen muss, auf 33 erhöht.
Wir fordern von der ukrainischen Seite, für ihre Wort
e Verantwortung zu übernehmen und aufzuhören, die geltenden Vereinbarungen über eine Feuereinstellung zu verletzen!
Am 26. Juli haben die Beobachter der OSZE-Mission im Gebiet von Wesjolaja Dolina (4 km südöstlich von Artjomowsk) in
folge des Einwirkens einer Störanlage des 20. Bataillons für elektronische Kriegführung der BFU die Kontrolle über eine ihrer Drohnen, die die Einhaltung der Minsker Vereinbarungen kontrollierte, verloren.
Es ist sichtbar, dass der Kommandeur des 20. Bataillons, der am 26. Juli einen strengen Verweis wegen der Ent
deckung von Technik in Awdejewka durch eine OSZE-Drohne erhielt, sich sofort gebessert, alle Anstrengungen eingesetzt und die Leitungskanäle der Drohnen der Mission bei Artjomowsk unterdrückt.
Nach unseren Informati
onen ist im Gebiet von Wesjolaja Dolina eine der Panzereinheiten der 30. mechanisierten Brigade konzentriert.
Es ist wichtig anzumerken, dass die Kämpfer der 30. Brigade die Beobachter bei der Suche nach der Drohne aktiv behindern und sie mit Bezug auf eine angebliche Minengefahr nicht in den möglichen Absturzbezirk lassen.
Wir haben genauere Informationen über den Schusswechsel zwischen ukrainischen Besatzer am KPP „Marjinka“ erhalten, über den wir gestern berichtet haben.
So sind in der Nacht am KPP Mitarbeiter des SBU mit einem Kleinbus eingetroffen, mit der Aufgabe Grenzschützer festzunehmen, die
der Korruption überführt sind. Es handelte sich um Major S.Ju. Jemeljanenko und Oberleutnant S.A. Lewtschenko.
Während der Festnahme versuchten die verdächtigten Grenzschützer zu flie
hen, aber wurden erschossen. Jemeljanenko starb sofort, Lewtschenko starb nach etwa 4 Stunden an seinen Verletzungen.
Informationen der Aufklärung der Volksmiliz der DVR.
In den taktischen Richtungen Donezk und Gorlowka:
Seit dem 25. Juli arbeitet in der 92. und der 30. Brigade eine Kommission des medizinischen Dienstes der ukrainischen Streitkräfte unter Leitung des Leiters des militärmedizinischen Hauptabteilung Generalmajor I. Chomenko, um die medizinische Versorgung nach dem Fall von Massenvergiftungen von Kämpfern des Verbandes zu überprüfen.
Am 26. Juli wurden auf einem Übungsplatz in einem Gebiet 3 km westlich von Kalinowo mit dem Personal des 2. Bataillons der 92. Brigade praktische Übungen mit Schusswaffen, Granatwerfern und Mörsern durchgeführt.
In der taktischen Richtung Mariupol:
Im Verantwortungsbereich der 35. Marineinfanteriebrigade ist
ein mechanisiertes Bataillon aus dem Bestand der 17. Panzerbrigade eingetroffen. Der Stab des Bataillons ist in Wolnowacha stationiert. Am 27. Juli wurde in der Panzereinheit von Fall von Gruppendesertion von fünf Kämpfern festgestellt. Außerdem hat der militärische Rechtsordnungsdienst im Laufe der letzten Woche zwölf Panzersoldaten, die unter Alkohol- und Drogeneinfluss standen, festgenommen. Derzeit arbeiten der Vertreter des militärischen Rechtsordnungsdienstes im Stab des Bataillons.
Entlang der gesamten Kontaktlinie:
Mitarbeiter der militärischen Gegenaufklärung des SBU haben Mobilfunkgeräte beim kommandierenden Personal der Kämpfer bis hin zum Bataillonskommandeur einschließlich konfisziert, um die Nutzung von Internetmess
angern zu kontrollieren und um ein spezielles Programm zu installieren, dass es erlaubt die Gespräche und Schriftwechsel im Realzeitregime vollständig zu kontrollieren. Nach vorliegenden Informationen wird als nächste Etappe eine analoge Kontrolle der Mobilfunkgeräte der Kommandeure der Einheiten in der Kette „Kompanie – Zug“ durchgeführt werden.


de.sputniknews.com:
Angeblich von Russland „zerstörter“ Markt in Idlib völlig intakt – Generalstab
Der Markt in der syrischen Provinz Idlib, den nach Behauptungen der „Weißhelme“ Russland bei einem Luftangriff vernichtet haben soll, ist vollkommen unbeschädigt und funktioniert einwandfrei. Das teilte der Chef der Hauptverwaltung Operatives des Generalstabs der russischen Streitkräfte, Generaloberst Sergej Rudskoi, am Montag mit.
Dabei berief sich Rudskoi auf Lichtbildaufnahmen.
„Um die Meldungen über einen angeblich zerstörten Markt in der Ortschaft Maaret al-Numan zu prüfen, haben russische Drohnen am 24. und 26. Juli Aufnahmen von diesen Ort und den nahegelegenen Territorien gemacht, d. h. bereits nach dem angeblichen Luftangriff auf diese Objekte“, sagte er.
Wie Rudskoi weiter betonte, seien auf den von Mitteln für objektive Kontrolle aufgenommenen Bildern „keinerlei Merkmale für irgendwelche Zerstörungen zu sehen, die unbedingt aufgetreten sein müssten, wenn dieser Ort tatsächlich von einem Luftangriff mit Einsatz von sechs Fliegerbomben getroffen worden wäre“.
Auch Aufnahmen eines russischen Raumfahrzeuges vom Freitag und unmittelbar ein Video von diesem Markt vom Samstag bewiesen dies, so Rudskoi.
Wie der Vertreter des russischen Generalstabs sagte, hätten Terroristen in letzter Zeit eine Täuschungskampagne mit dem Ziel entfesselt, das Vorgehen Russlands in der Deeskalationszone Idlib zu diskreditieren. Der russischen Luftwaffe werde vorgeworfen, „Angriffe auf Zivilisten geflogen zu haben“.
Die Falschinformationen aus Idlib würden von den „Weißhelmen“ verbreitet, die inszenierte Videos über „Luftangriffe der russischen Luftstreitkräfte auf zivile Einrichtungen“ gedreht hätten.
Zuvor hatte das Verteidigungsministerium Russlands die Erklärungen von anonymen Vertretern der von Großbritannien und den USA finanzierten Organisation „Weißhelme“ über einen angeblichen Angriff auf einen Markt in der Ortschaft Maaret al-Numan (Provinz Idlib) durch Flugzeuge der russischen Luft- und Weltraumkräfte als ein Fake bezeichnet.
Am 22. Juli hatten westliche Medien unter Berufung auf Weißhelm-Aktivisten berichtet, dass Russland einen Luftangriff auf einen Markt in der syrischen Provinz Idlib verübt habe.


m
il-lnr.info: Erklärung des Leiters des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR Hauptmann Ja. A. Osadtschij
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich verändert und bleibt angespannt.
Der Kommandeur der OOS Syrskij hat dem Kommandeur der 54. mechanisierten Brigade Majstrenko die Aufgabe gestellt, zu jedem Preis eine Trennung von Kräften und Mitteln in Solotoje zu verhindern.
Unter Nutzung der Vereinbarung über einen Waffenstillstand setzt Majstrenko die verdeckte Stationierung von verbotenen Waffen entlang der Kontaktlinie, Maßnahmen zur Ausrüstung neuer, zur zusätzlichen Ausrüstung und Tarnung vorhandener Positionen fort.
So wurde im Gebiet von Solotoje die Bewegung von zwei T-72-Panzer
n bemerkt.
Im Gebiet von Popasnaja wurden auf dem
Grundstück eines Wohnhauses Feuerstellungen von drei Mörsern des Kalibers 120mm entdeckt.
Möglicherweise werden diese Waffen von den Kiewer Straftruppen für provokative
n Beschuss des Territoriums der Republik verwendet werden. Wir rufen die Vertreter der OSZE-Mission auf, die Beobachtung der Örtlichkeit zu verstärken, um verbotene Waffen der ukrainischen Streitkräfte festzustellen und im Fall ihrer Entdeckung deren Abzug auf die vorgeschriebene Entfernung zu erreichen.
Außer
dem verwenden die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte in Verletzung der Minsker Vereinbarungen weiter Drohnen in der Nähe der Kontaktlinie.
Am 28. Juli waren ukrainische Drohnen im Gebiet von Solotoje aktiv. Diese Maßnahmen werden von einer Drohnenmannschaft der 54. mechanisierten Brigade zum Zweck der Beobachtung der Patrouillen der internationalen Beobachter durchgeführt.
Nachdem wir Informationen über mehrfache Fälle von Diebstahl von Waffen und Munition in den Truppenteilen und Verbänden der BFU in der OOS-Zone veröffentlicht hatten, haben die westlichen Kuratoren der ukrainischen Kämpfer vom 30. Juli bis 2. August eine Reihe von Kontrollen in der der 14., 30., 54. mechanisierten Brigade und der 25. Luftlandebrigade geplant, um das Vorhandensein der amerikanischen Waffen, die im Rahmen der militärisch-technischen Unterstützung der Ukraine geliefert wurden, zu überp
rüfen. Im Ergebnis eines Besuchs einer Delegation des Apparats der Verteidigungsattachés der US-Botschaft in der OOS-Zone wird die militärisch-politische Führung der USA eine Entscheidung treffen, ob weitere Waffenlieferungen in die Ukraine zielführend sind. Im Zusammenhang damit hat das Kommando des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte vorläufige Kontrollen der Truppenteile und Verbände der BFU in den Vereinigten Kräften initiiert.
So wurde
n im Ergebnis einer Kontrolle in der 130. Aufklärungsbataillonsgruppe Rowno folgende Fehlbestände entdeckt: vier Infrarotvisiergeräte „Archer TSA 975-640“, drei Infrarotbinokulare „Archer TGX 8/75640“, 27 Nachtsichtgeräte „AN/PVS-14“, die im Rahmen der technischen Hilfe aus den USA kamen.
Zum Diebstahl dieser Geräte füh
rt eine Kommission des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte eine Ermittlung durch.
Zum Abschluss will ich erklären, dass die strenge Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung, ein unabtrennbarer Teil des Maßnahmekomplexes zur Gewährleistung von Schutz und Sicherheit unserer Republik ist. Unsere Bestrebungen zu einer friedlichen Regelung des Konflikts bleiben unverändert. Die Einheiten der Volksmiliz eröffnen das Feuer nicht,
aber sie betreiben eine ständige Beobachtung der Handlungen des Gegners. Uns sind die Feuerpunkte, die Stützpunkte sowie die Verkehrsrouten der ukrainischen Kämpfer bekannt. Im Fall einer Gefahr oder Provokation von Seiten der ukrainischen Truppen sind wir bereit, adäquat das Feuer mit von den Minsker Vereinbarungen erlaubten Waffen zu eröffnen und die Feuerpunkte des Gegners zu unterdrücken.


de.sputniknews.com: Ukraine will Gasverhandlungen mit Russland bald wieder aufnehmen
Laut Andrej Gerus, dem Vertreter des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenski in der Regierung, werden die Verhandlungen mit Russland über den Transit und den Kauf des Erdgases in naher Zukunft wieder aufgenommen.
„Der russische Gaskonzern Gazprom und Russland waren bereit, die Verhandlungen nach den Wahlen wiederaufzunehmen, wenn die politische Palette der Ukraine und die neue Regierung klar geworden sind“, sagte Gerus in einem Interview mit der ukrainischen Nachrichtenagentur RBK-Ukraine.
Ihm zufolge ist dies jetzt schon offensichtlich, daher werden in naher Zukunft die Verhandlungen mit Russland über den Transit und den Kauf von Gas wieder aufgenommen.
Zuvor hatte Alexander Nowak, der russische Energieminister, erklärt, Moskau trete dafür ein, dass Kiew das russische Gas direkt aus Russland beziehen würde.
Im Januar kündigte Natalja Bojko, stellvertretende Ministerin für Energie und Kohleindustrie der Ukraine, an, dass Moskau ein neues Gastransitabkommen mit Kiew wegen der Nichtverfügbarkeit der Gasleitung Nord Stream 2 abschließen müsse.


abends:

de.sputniknews.com: Russland beginnt mit Lieferung des zweiten S-400-Regiments nach China – ein neuer Game-Changer?
Im Rahmen eines 2014 unterzeichneten Vertrages hat Russland begonnen, ein zweites Regiment des Raketenabwehrsystems vom Typ S-400 an die chinesische Volksbefreiungsarmee zu liefern. Darüber schreibt das US-Fachblatt „Military Watch“.
Demzufolge ist China trotz erfolgreicher Produktion eigener Luftverteidigungssysteme einer der Hauptkunden für russische Raketenabwehrkomplexe mit großer Reichweite. Die Armee Chinas verfüge derzeit über ein S-400-Regiment mit hyperschallschnellen 40H6E-Raketen mit einer maximalen Reichweite von 400 Kilometern, so das Magazin.
Die neue Charge der Fla-Komplexe soll mit drei Schiffen geliefert werden. Dazu gehören der Kommandoposten des Regiments, S-400-Trägerraketen und -Munition, Radarstationen, Strom- und Zusatzgeräte sowie Ersatzteile.
Laut der „Military Watch“ ermöglicht der Einsatz von S-400-Komplexen an der Ostküste des Landes China die vollständige Kontrolle über die Taiwanstraße und die Insel Taiwan. Der Zerstörungsradius der 40H6E-Raketen soll die effektive Landung aller Flugzeuge der taiwanesischen Luftstreitkräfte erfassen können.
China gilt laut der Zeitschrift auch als Hauptkäufer der Fla-Raketenkomplexe S-500.
S-500 ist ein Langstrecken-Raketenabwehrsystem, das Luftobjekte abfangen kann und ein erhöhtes Raketenabwehrpotenzial hat. Nach Informationen aus offenen Quellen kann das Raketenabwehrsystem S-500 Objekte im erdnahen Weltraum abfangen und hat eine Reichweite von 600 Kilometern. Dieses Raketenabwehrsystem kann gleichzeitig bis zu zehn ballistische Hyperschallziele orten und treffen. Im Mai 2018 hatte der russische Präsident Wladimir Putin befohlen, mit der Serienproduktion von S-500 zu beginnen.


de.sputniknews.com: Russland und Iran planen gemeinsame See-Militärübungen – Medien
Russland und der Iran werden laut dem Oberbefehlshaber der iranischen Seestreitkräfte, Hossein Hanzadi, gemeinsame Marinemanöver durchführen. Dies meldet die iranische Nachrichtenagentur IRNA.
Ihm zufolge haben die Seiten die Durchführung von Militärübungen bereits vereinbart. Der Konteradmiral ergänzte, dass sie im nördlichen Teil des Indischen Ozeans stattfinden werden, darunter auch im Gebiet der Straße von Hormus.
Es besteht bislang kein genaues Datum für die Marinemanöver. Hanzadi hatte die Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass sie „in absehbarer Zeit“ und „bis zum Ende des laufenden Jahres“ abgehalten würden. IRNA betont, dass der Oberbefehlshaber der iranischen Seestreitkräfte zurzeit zu einem dreitägigen Besuch in Russland weile.
In der letzten Zeit hatte sich die Situation im Gebiet des Persischen Golfs eskaliert. Der Grund dafür sind einige mit dem Iran verbundene Vorfälle. So hatte am 19. Juli Teheran die Festsetzung des britischen Tankers „Stena Impero“ in der Straße von Hormus mitgeteilt. Den Medienangaben zufolge haben die Militärs das Schiff wegen Missachtung gleichzeitig mehrerer Regeln aufgebracht.
Davor hatten die USA erklärt, dass sie eine iranische Drohne in der Straße von Hormus abgeschossen hätten, als diese sich einem US-Landungsschiff zu sehr angenähert haben soll. Zuvor war mitgeteilt worden, dass die iranische Seite eine US-amerikanische Militärdrohne abgeschossen hätte.
Dies alles passierte, nachdem am 13. Juni in Golf von Oman zwei Öltanker angegriffen worden seien. Der eine soll Naphtha und der andere eine Fracht mit Methanol befördert haben.

 

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