Presseschau vom 28.08.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

 

Abends / nachts:

 

 

Dan-news.info: „In Sajzewo erlitt auf der Kondratenko-Straße ein 71-jähriger Mann eine Splitterverletzung am Kopf, sein Zustand wird als ernst eingeschätzt“, erklärte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko. „Auf der Poletewa-Straße, Haus 35, erlitt eine Frau, geb. 1950, eine schwere Splitterverletzung an der Brust“.

 

Dan-news.info: Ukrainische Truppen haben heute einen Beschuss des frontnahen Ortes Oktjabrskij im Kujbyschewskij-Bezirk von Donezk begonnen, berichtet ein Korrespondent von Dan vom Ort des Geschehens.
Die ukrainischen Streitkräfte eröffneten das Feuer auf den nördlichen Teil der Hauptstadt der DVR vor etwa 20 Minuten. Nach vorläufigen Informationen waren etwa sechs Detonationen zu hören. In die Beschusszone fuhren eine Brigade des Zivilschutzministeriums der Republik, ein Krankenwagen und der Gasdienst. Informationen über Tote und Verletzte werden noch eingeholt.

 

Gefunden auf der VKontakte-Seite der Volksmiliz von Novorossia: In der Nacht wurden in Folge  des schrecklichen Beschusses im Norden von Gorlowka seitens der Stellungen er ukrainischen Terroristen drei Einwohner des Dorfes Saizewo verletzt. Im Zusammenhang mit dem nicht enden wollenden Beschuss konnte die Schnelle Hilfe nicht kommen und die Verletzten evakuieren.
Zum Glück kam eine Einheit von Freiwilligen („Bataillon  Engel“ – Anm. d. Übers.) zu Hilfe und brachte die verletzten Menschen in ein Krankenhaus.

 

Dan-news.info: Zu einem Festkonzert zu Ehren des Tags der Stadt Makejewka kamen heute auf den Platz des Jugendtheaters mehr als 15.000 Bürger der Stadt, viele mit Kindern. Von der Bühne waren Festansprachen der städtischen und republikanischen Behörden zu hören. Unter anderem kamen, um ihren Landsleuten zu gratulieren, der Vorsitzende des Parlaments der DVR Denis Puschilin und der Bürgermeister von Makejewka Walerij Ljachowez.
„Ich gratuliere Ihnen aufrichtig zum Feiertag. Ich möchte sagen, Sie haben schon viel durchlebt, jetzt ist es auch sehr, sehr schwierig, aber wir haben uns sehr hohe Ziele gesetzt“, sagte der Sprecher des Volkssowjets.
„Wir haben ein sehr hohen Preis für unsere Freiheit gezahlt“, fuhr er fort, „für das Recht zu denken, wie wir es für richtig halten, für das Recht unsere Vorfahren zu ehren und uns wirklich um unsere Zukunft zu kümmern. Ich weiß, dass uns das gelingen wird, und wie schwer es jetzt auch ist, unsere Zukunft wird auf jeden Fall hell sein“.
Der Bürgermeister und die Leiter von fünf Stadtbezirken erhielten Auszeichnungen des Volkssowjets. Ljachowez dankte den aktivsten Bürgern: Ärzten, Lehrern, Installateuren, Rettungskräften und anderen.
Nach Einschätzung des Bürgermeisteramts waren mehr als 15.000 Einwohner und Gäste der Stadt auf dem Fest. Der Theaterplatz war voll, auf der Bühne traten Künstlerkollektive mit Tanzvorführungen und Musik auf. Der Abend endete mit einer großer Lasershow.
„Heute fanden in allen Stadtbezirken von Makejewka verschiedene Massenveranstaltungen statt, Märkte, Sportwettkämpfe, Ausstellungen von Schiffsmodellbauern, Ausstellungen, Paraden von Brautleuten und vieles andere. Nach unseren Berechnungen nahmen an den Feiern zum Geburtstag der Stadt etwa 50.000 Menschen teil“, teilte die Stadtverwaltung mit.
Makejewka ist die zweitgrößte Stadt auf dem Territorium der DVR, das von den gesetzlichen Behörden der Republik kontrolliert wird. Seine Bevölkerung beträgt mehr als 300.000 Einwohner. Die Stadt ist bekannt als Stadt des Bergbaus, der Metallindustrie, der Pharmaindustrie, der Leicht- und Lebensmittelindustrie. Heute wurde Makejewka 326 Jahre alt.

 

De.sputniknews.com: Lettland: Russophobie bestimmt Medien und Behörden – russischer Botschafter
In Lettlands Medien herrscht ein „russophober Hintergrund“ vor, die Behörden sind voreingenommen gegenüber russischen Nichtregierungsorganisationen. Dies sagte Russlands Botschafter in Lettland, Alexander Weschnjakow, gegenüber lettischen Medien.
„Heutzutage ist in den lettischen Medien ein ‚russophober Hintergrund‘ zu spüren. Die Rechtschutzorgane des Landes sind gegenüber russischen Nichtregierungsorganisationen und Vertretern der öffentlichen Meinung voreingenommen“, sagte Weschnjakow auf der Konferenz der russischen Landsleute, die am Samstag im Moskau-Haus in Riga eröffnet wurde. Laut dem Botschafter wird immer wieder versucht, Russland vom Rest der Welt abzuschneiden. „Einige Länder versuchen, Russland zu isolieren, aber das ist unmöglich“, so der russische Diplomat.

 

Dnr-online.ru: Gratulation des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko zum Tag der Bergleute
Sehr geehrte Arbeiter und Veteranen des Kohlesektors! Von ganzem Herzen gratuliere ich Ihnen zum Berufsfeiertag, dem Tag der Bergleute!
Für das ganze Volk des Donbass ist dies ein besonderer Feiertag. Es ist ein Tag des Stolzes für die Menschen mit dem schwersten und heldenhaftesten Beruf.
Heute setzt trotz der Schwierigkeiten der Kriegszeit und der ökonomischen Blockade von Seiten der Ukraine der Basisbereich der Industrie der DVR sein Wachstum fort. Hohe Produktionskennziffern der Kohleindustrie sichern die energetische Sicherheit und eine stabile ökonomische Entwicklung unseres Staates.
Nach guter Tradition feiern die Bergleute ihren Festtag mit Siegen und Rekorden bei der Arbeit. Seit Beginn des Jahres wurden von den Bergleuten aus 19 Bergwerken der DVR mehr als 7,5 Mio. Tonnen Kohle gefördert, dies sind 2,5 Mio. Tonnen mehr als in der gleichen Periode des Jahres 2015. Ausschachtungsbrigaden bereiten erfolgreich neue Stollen vor. Seit unser Land die Unabhängigkeit erlangt hat, wurden von den Bergleuten 15 neue Stollen in Betrieb genommen.
In der staatlichen Konzeption der Entwicklung der Kohleindustrie stehen unter den vorrangigen Aufgaben neben der Erhöhung des Umfangs der Kohleförderung die Fragen einer stabilen Auszahlung und Erhöhung der Arbeitsentgelte der Arbeiter des Bereichs, die Schaffung sicherer Arbeitsbedingungen, die Einführung neuer Technik, die Entwicklung der Fachwissenschaft und die wirtschaftliche Rentabilität der Bergwerke. Es gibt keinen Zweifel, dass nur ein komplexes Herangehen an die Lösung der Probleme der Kohleindustrie, hohe Professionalität der Leiter und der Einsatz der Arbeitskollektive es erlauben werden, den Bereich an neue Grenzen heranzuführen.
Die Bergbauarbeit wird zu Recht als die gefährlichste angesehen. Leider verliert die Garde der Arbeit jährlich Genossen… Gedenken an die, die nicht aus dem Schacht zurückkamen, sie bleiben für immer in unseren Herzen.
Ich wünsche euch, liebe Freunde, Erfolge in eurer schwierigen und edlen Arbeit. Dass euch im schwierigen Bergbaualltag Gott und die Liebe Eurer Verwandten beschützen mögen, dass das Dachgebirge fest und die Kohle weich sein möge! Starke Gesundheit, Glück, Wohlergehen, Frieden euch und euren Familien!
Das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko

 

 

Vormittags:

 

 

Dan-news.info: Festveranstaltungen aus Anlass des Tages der Stadt Donezk und des Tages des Bergmanns sind heute in allen Bezirken der Hauptstadt der DVR geplant, die Hauptveranstaltung findet im zentralen Schtscherbakow-Kultur- und Erholungspark statt.
Die Einwohner und Gäste der Stadt erwarten Aufführungen, Sportwettkämpfe, Festprogramme für Kinder, Musik- und Tanzfestivals. Zentrales Ereignis des Feiertags wird ein Konzert russischer Künstler sein, darunter des Folklore-Ensembles „Buranowskije Babuschki“.
Im Rahmen des Festtags es wieder von 16 bis 18 Uhr auf dem Puschkin-Boulevard ein Kinderprogramm „Märchenstadt, Traumstadt“ geben und um 17 Uhr wird im Gebiet des Amphitheaters ein Konzert mit dem Titel „Für dich unsere Talente, heimatliches Donezk“. In der Philharmonie findet ein Kunstfestival statt, im Donezker Staatlichen Musikalisch-Dramatischen Theater ist ein Konzert unter Teilnahme der Moskauer Künstler „Fortuna Brass“ und „Septett Jazz“ unter Leitung von Alexandr Kuslin (DVR) geplant.
Im Schtscherbakow-Park beginnt das Vergnügungsprogramm am frühen Morgen, um 9 Uhr. Dort werden Blumen ausgestellt und verkauft, es gibt einen Markt mit nationalen Gerichten, ein interaktives Programm für Kinder, Kunstaktionen, ein Karaoke-Turnier und Unterricht im Kunstschmieden.
Auf der Hauptbühne beginnt um 14:30 Uhr das Konzert „Donezk – Stadt der Millionen Rosen“ mit Künstlerkollektiven aus der Stadt. Ab 19:00 Uhr treten Gäste aus Russland auf.
Am Ende des Festtags wird ein schönes Feuerwerk erwartet, das für 22 Uhr geplant ist.

 

De.sputniknews.com: Kiew: Russischer Journalist tot gefunden
Der russische Journalist Alexandr Tschetinin ist in seiner Wohnung mit einer Schussverletzung am Kopf tot aufgefunden worden. Die Kiewer Polizei bestätigte den Tod des russischen Journalisten.
Der Journalist wurde Medienberichten zufolge von seinen Freunden auf dem Balkon gefunden, die zu ihm kamen, um ihm zum Geburtstag zu gratulieren. Tschetinin saß auf dem Stuhl mit einer Schussverletzung am Kopf (unter dem Stuhl lag eine Pistole). Der Russe ist am späten Samstag gestorben.
Laut ukrainischen Medien handelt es sich angeblich um einen Selbstmord. Der Grund für diese Annahme sei eine E-Mail, die Tschetinin an einen Verwandten geschickt haben soll.
„Die Polizei untersucht Umstände des Todes“, so eine Polizeivertreterin in ihrem Facebook-Account. Zudem verweist sie in der Mitteilung darauf, dass eine Pistole, Kugeln und ein Abschiedsbrief gefunden worden seien. Laut ihr wurde ein Verfahren eingeleitet. Der russische Journalist Alexandr Tschetinin, 1962 geboren, ist der Gründer der Agentur „Die neue Region“. Seit mehreren Jahren lebte und arbeitete er in der Ukraine.

 

De.sputniknews.com: Mord oder Selbstmord? Kiew untersucht Tod von russischem Journalisten
Ukrainische Polizeibeamte untersuchen mehrere Versionen des Todes des russischen Journalisten Alexandr Tschetinin, wie der Chef der Hauptverwaltung der Kiewer Polizei, Alexandr Krischenko, dem TV-Sender „112 Ukraina“ sagte.
Es gebe mehrere Versionen, an denen die Polizei arbeite: Selbstmord und die professionelle Tätigkeit von Tschetinin, so Krischenko. Laut dem Polizeichef weist alles auf Selbstmord hin, aber die Tat wird als bewusste Tötung qualifiziert, damit keine Details unberücksichtigt bleiben.
Zuvor war mitgeteilt worden, dass der russische Journalist Alexandr Tschetinin in seiner Wohnung mit einer Schussverletzung am Kopf tot aufgefunden worden war.

 

Lug-info.com: Sehr geehrte Arbeiter der kohlefördernden Unternehmen!
Ihr Berufsfeiertag war immer ein großes Fest für den ganzen Donbass. Denn König Kohle gab unserer Region sowohl Entwicklung als auch Auskommen und Ruhm und selbst den Namen. So war es und so wird es bleiben!
Jetzt übersteht ihr gemeinsam mit der ganzen Republik standhaft schwere Zeiten. Unsere Schwierigkeiten kommen von außen. Kiew kann nicht anders als unsere Kohle kaufen, aber es kann sie auch nicht kaufen.
Aber wir wissen, dass es am dunkelsten vor der Morgendämmerung ist. Und die ist aufgrund der Natur der Sache unausweichlich. Das Kiewer Regime ist genauso feindlich für den Donbass wie für die Ukraine, es wird bald verschwinden wie Tau in der Sonne. Und in unsere Häuser wie in unsere Bergwerke kommt die Morgendämmerung, und dann das Erblühen und dann das Gedeihen.
Dank denen, die während der Beschüsse und ohne Bezahlung ihre Bergwerke vor der Überflutung geschützt haben, sie im funktionsfähigen Zustand erhalten haben. Denn die Bergwerke sind nicht nur unerschöpfliche Lager unschätzbarer Kostbarkeiten, sondern auch das Fundament unseres zukünftigen industriellen Wunders, des Wohlstands unserer Kinder, Enkel und Urenkel. Und wenn wir eine wirkliche Einheit beim Aufbau bewahren, werden innerhalb einiger friedlicher Jahre ausländische Experten mit Bewunderung den Donbass das „russische China“ nennen.
Ich gratuliere Ihnen zum Tag der Bergleute! Ich wünsche Frieden, Auskommen und Eintracht in Ihren Familien und in der ganzen großen Familie der Bergleute! Und natürlich viele neue starke Dachgebirge und weiche Kohle.
Das Oberhaupt der LVR, I. W. Plotnizkij

 

De.sputniknews.com: Der französische Schauspieler Gérard Depardieu, der vor mehr als zwei Jahren die russische Staatsbürgerschaft angenommen hatte, hat versprochen, durch die Teilnahme am Wahltag am 18. September seine Bürgerposition zu äußern, wie das offizielle Portal der Regierung der russischen Teilrepublik Mordowien berichtet.
Bei der offiziellen Eröffnung des renovierten Kinogebäudes „Rossija“ („Russland“) sagte der bekannte Schauspieler, er sei stolz, in Saransk zu wohnen, und versprach dabei, am 18. September zur Wahl zu gehen.
Vor knapp drei Jahren hatte Depardieu auf Angebot von Präsident Wladimir Putin die russische Staatsbürgerschaft angenommen. Später erhielt der ständig außerhalb Russlands lebende Schauspieler eine Wohnsitzanmeldung in Saransk.
In Russland findet am 18. September 2016 der einheitliche Wahltag statt. Neben Duma-Abgeordneten werden in Saransk die Abgeordneten der Staatlichen Versammlung der Republik Mordowien und des Rates der Stadt gewählt.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden zehnmal die Positionen der Volksmiliz beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Aus Richtung Swetlodarsk wurde auf das Gebiet von Losowoje mit Artillerie des Kalibers 152mm geschossen.
Losowoje wurde auch aus Richtung Luganskoje mit Mörsern des Kalibers 82mm beschossen.
Das Gebiet am Denkmal des Fürsten Igor wurde fünfmal aus Richtung Staniza Luganskaja mit Mörsern der Kaliber 120mm und 82mm beschossen.
Aus Richtung Nowoswanowka wurde das Gebiet von Kalinowo zweimal mit 120mm-Mörsern und Panzertechnik beschossen.
Das Gebiet von Perwomajsk haben die Kiewer Truppen mit Panzertechnik aus Richtung Popasnaja beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„In der Nacht wurden in Sajzewo zwei Männer und eine Frau verletzt, einer der Verletzten befindet sich in einem äußerst ernsten Zustand. Zwei weitere zivile Einwohner wurden im Petrowskij-Bezirk von Donezk verletzt“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Außerdem erlitt eine Einwohnerin des Kujbyschewskij-Bezirks von Donezk Splitterverletzungen. „In Folge der Detonation eines Geschosses wurde auf der Prawowaja-Straße 80 eine Frau, Geburtsjahr 1963, verletzt“, fügte die Quelle hinzu.
Mindestens 23 Häuser, einschließlich eines Kindergartens und einer Schule, wurden in der Folge der nächtlichen Beschüsse der frontnahen Bezirke von Donezk und von Sajzewo im Norden von Gorlowka durch die ukrainische Armee beschädigt. Dies teilten heute Stadtverwaltungen und Vertreter der militärischen Einrichtungen der Republik mit.
„In der Nacht wurden vier Häuser im Petrowskij-Bezirk in Folge von Beschüssen der ukrainischen Streitkräfte beschädigt, zwei Häuser davon wurden vollständig zerstört und zwei stark beschädigt. In Alexandrowka wurden zwei weitere Häuser beschädigt und in Mandrykino wurden im Kindergarten Nr. 71 die Fenster durch Splitter zerschlagen“, berichtete der stellvertretende Leiter des Petrowskij-Bezirks von Donezk Sergej Tschub.
Nach den Worten des Leiters der Kujbyschewskij-Bezirks Iwan Adamez wurden durch die nächtlichen Beschüsse elf Häuser und ein Schulgebäude beschädigt. „Auf der Lusin-Straße drei Häuser und eines auf der Mirgorodskaja-Straße – Fenster herausgeschlagen, Häuser und Wohnungen mit Splittern durchschlagen, Fassaden von Häusern beschädigt. Fünf Häuser auf der Prawowaja-Straße und eine auf der Grekow-Straße – eine Gasleitung ist beschädigt, Fenster, Fundamente, in der Wachruschew-Straße 84 Fenster zerschlagen und in der Schule Nr. 50 etwa 20 Fenster herausgeschlagen“, fügte Adamez hinzu.
Im operativen Kommando der Republik wurde hinzugefügt, dass im Kirowskij-Bezirk von Donezk Beschädigungen auf der Kobsar-Straße 92 festgestellt wurden und in Sajzewo im Norden Gorlowka drei Häuser beschädigt wurden, Fassaden und Fenster.

 

Lug-info.com: Die Lebensmittelpakete, die vom Ministerrat der LVR für die Arbeitskollektive der Kohleindustrie zum Tag der Bergleute zugeteilt wurden, werden in der nächsten Zeit in den Unternehmen eintreffen und unter den Bergleuten verteilt werden. Dies teilte der Vorsitzende der Gewerkschaftsföderation der LVR Oleg Akimow mit.
Lebensmittelpakete erhalten die Arbeiter der staatlichen Unternehmen der LVR „Zentrugol“, „Uglerestrukturisazija“, „Antrazit“, „Donbassantrazit“ und des Lomowatskaja-Bergwerks.
„Heute arbeiten unsere Bergleute trotz der Wunden, die den Kohleunternehmen durch die Kämpfe hinzugefügt wurden, weiter am Wiederaufbau und der Aufrechterhaltung des Lebens ihrer Bergwerke. Unsere Republik und gemeinsam mit ihr auch die Kohleunternehmen stehen gerade erst auf eigenen Füßen, bauen die Produktionskapazitäten wieder auf, organisieren neue ökonomische Verbindungen“, sagte Akimow.
„Es braucht noch ein wenig Zeit, um die Bergleute mit Arbeit und sozialen Garantien zu versorgen. Es ist nicht einfach, dies unter den schwierigen Bedingungen des nicht endenden Kriegs und der ökonomischen Blockade zu tun. Die Führung der Republik legt alle Anstrengungen in die Wiedergeburt des Kohlesektors. Ich bin überzeugt, dass der Kohlebereich auf jeden Fall besteht, unsere Bergleute an die Arbeitsplätze zurückkehren und weiter zum allgemeinen Wohl arbeiten“, fügte der Gewerkschaftsvorsitzende hinzu.
Im Namen der Arbeiter der Kohlebetriebe dankte Akimow der Führung der Republik für die Aufmerksamkeit für die Probleme des Bereichs, für die Unterstützung der Bergleute und ihrer Familien in einer schwierigen Zeit.
„Und trotz allem, wir haben Grund für ein Fest, das unlöslich mit unserem Kohleland, mit unserem Donbass verbunden ist. Der Tag der Bergleute wird in der Republik feierlich begangen als Zeichen der Wertschätzung der Bergbauarbeit und als Anerkennung der Verdienste der Bergleute“, unterstrich er.

 

De.sputniknews.com: Die gegenwärtige Dämonisierungspolitik des Westens gegenüber Russland überbietet sogar den Kalten Krieg, wie der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses der Staatsduma (russisches Unterhaus), Alexej Puschkow, bei dem Weltforum „In Einheit mit Russland“ in Moskau sagte.
„Es handelt sich selbstverständlich nicht um einen Kalten Krieg schlechthin, obwohl manche Formen der Außenpolitik der westlichen Staaten tatsächlich dem Kalten Krieg ähnlich sind. Dieser Prozess hat einen anderen Charakter — allein schon deshalb, weil der Kalte Krieg eine Kollision zwischen zwei ideologisch-politischen und wirtschaftlichen Systemen darstellte, was wir heute nicht mehr beobachten. Doch das Maß von Erbitterung bei dieser Kollision – besonders von Seiten unserer westlichen Kontrahenten – ist wohl sogar höher, als während des Kalten Krieges“, so Puschkow.
„Noch niemals hat es eine so umfassende Kampagne der Dämonisierung Russlands gegeben. Noch niemals wurden so intensive Anstrengungen zur Dämonisierung der russischen Führung unternommen. Noch nie ist es zu persönlichen Sanktionen und zu der Erscheinung gekommen, die ich als ‚Kampagne des internationalen Maccartismus‘ bezeichnen würde, welche jetzt extrem russlandfeindliche Kreise im Westen betreiben“, so der Politologe.

 

Dnr-online.ru: Das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko besuchte eine feierliche Veranstaltung zum Tag der Stadt und zum Tag der Bergleute. Ehrengäste waren auch der Vorsitzende des Volkssowjets der DVR Denis Puschilin, der stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats der DVR Dmitrij Trapesnikow und die Leiter von Ministerien und Behörden der Republik, der Bürgermeister von Donezk Igor Martynow, die Bürgermeister von Städten und Regionen.
An der Feier nahmen auch Gäste aus der RF teil, darunter eine Delegation der „Gemeinschaft der Donbasser in Moskau“, der „Gemeinschaft der Donbasser in Sankt-Petersburg“, der „Gemeinschaft der Donbasser auf der Krim“, eine Delegation aus Lipezk und Städten aus der LVR.
„Wir haben uns nie auf den Krieg vorbereitet und wollten nicht kämpfen. Aber als wir die Waffen in die Hand nehmen mussten, haben wir der ganzen Welt gezeigt, dass wir kämpfen können. Dank an alle, die heute zu uns gekommen sind. Dank den Vertretern unserer Landsmannschaft in Russland und der Stadt Lipezk. Unseren Brüdern und Mitstreitern der DVR will ich aus reinem Herzen zum Tag der Stadt und zum Tag der Bergleute gratulieren. Für uns dies ein großer Feiertag, weil die Bergmannsarbeit jedem Einwohner unserer Republik bekannt ist. Ich gratuliere euch zum Feiertag und wünsche euch Frieden, Gesundheit, euch und euren Freunden, Siege“, sagte Alexandr Sachartschenko.
Der Bürgermeister von Donezk Igor Martynow zeichnete das Republikoberhaupt Alexandr Sachartschenko wegen herausragender Verdienste für Donezk mit dem Ehrenbürgertitel aus.
Der Verteidigungsminister der DVR Wladimir Kononow zeichnete die Einwohner von Donezk für ihre Standhaftigkeit und ihren Mut mit dem Orden „Für die Verteidigung von Donezk“ aus, den er dem Bürgermeister von Donezk übergab. Für Standhaftigkeit und Mut, für Treue zur Pflicht und zum Vaterland zeichnete Wladimir Kononow das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko sowie Kommandeure von Brigaden, Bataillonen und Regimentern mit dem Orden „Für die Verteidigung von Donezk“ aus.
„Ich denke, dass diese Auszeichnung nicht für mich ist, sondern für die ganze Abteilung, die ich im Jahr 2014 leitete. Mit ihnen bin ich den Kampf gegangen. Das sind die Menschen, mit denen ich die Waffe in die Hand nahm, deshalb ist dies eine Auszeichnung für die Abteilung „Oplot““, sagte Alexandr Sachartschnko.
Außerdem wurde auf Erlass des Verteidigungsministeriums der DVR gemeinsam mit dem Innenministerium und dem Staatssicherheitsministerium der DVR Alexandr Sachartschenko der Rang eines Generalmajors zuerkannt.

 

Dan-news.info: „In der Nacht vom 26. auf den 27. August wurden im Tschwonogwardesjkij-Bezirk von Makejewka im Stadtteil Krupskaja durch Beschüsse der ukrainischen Streitkräfte der Kindergarten „Malysch“ und benachbarte Wohnhäuser beschädigt. Bezüglich des Kindergartens wurde die Aufgabe gestellt, bis zum Montag alles in Ordnung zu bringen, bezüglich der Wohnhäuser, innerhalb von 24 Stunden die Verglasung zu reparieren. Heute werden die Wiederaufbauarbeiten vollständig abgeschlossen werden und die Kinder werden am Montag normal in den Kindergarten gehen“, teilte die Stadtverwaltung von Makejewka mit.
Beim Haus Nr. 13 auf der Uborewitsch-Straße wurde in 10 von 16 betroffenen Wohnungen bereits die Verglasung erneuert, im Haus Nr. 11 ist dies in allen fünf betroffenen Wohnungen der Fall. „Heute werden diese Arbeiten vollständig abgeschlossen“, erklärte das Bürgermeisteramt.

 

 

Nachmittags:

 

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in der Nacht auf den 28. August den Passierpunkt bei Staniza Luganskaja beschossen. Dies teilte die Volksmiliz der Republik mit.
„Heute Nacht haben die ukrainischen Straftruppen ein weiteres Mal einen barbarischen Beschuss des Gebiets am Passierpunkt „Staniza Luganskaja“ durchgeführt und 52 Mörsergranaten der Kaliber 120 und 82mm abgeschossen. Wie wir schon mehrfach gesagt haben, tragen solche Beschüsse des Passierpunkts von Seiten der nationalistischen Straftruppen des „Rechten Sektors“ systematischen und provokativen Charakter, vor dem Hintergrund, ihre Bedeutsamkeit mit Hinblick auf den bevorstehenden Abzug aus der Zone der sogenannten „ATO“ zu zeigen“, heißt es bei der Volksmiliz.
„Außerdem verletzt die ukrainische Führung weiterhin die Minsker Vereinbarungen bezüglich der Stationierung von Waffen und Militärtechnik und verheimlicht weiterhin die nicht kampfbedingten Verluste in der Zone der sogenannten „ATO“, heißt es in der Mitteilung
„So erfolgte durch Vernachlässigung von Sicherheitsbestimmungen und Verwendung von Waffen und Militärtechnik in nicht zufriedenstellendem Zustand auf den Feuerpositionen einer Artilleriebatterie aus dem 10. Panzergrenadierbataillon der 59. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Popasnaja eine Detonation von Munition. Dabei starben drei Soldaten der ukrainischen Streitkräfte“, fügte die Volksmiliz hinzu.
„So führen entgegen den Minsker Vereinbarungen und entgegen einfachen Sicherheitsregeln Soldaten der ukrainischen Streitkräfte im betrunkenen Zustand regelmäßig Schießübungen im Hinterhof eines der von ihnen eingenommenen privaten Häuser in einem Wohngebiet von Lopaskino durch. Nach einem Besuch von OSZE-Vertretern haben die erbosten Strafsoldaten die Wände des Gebäudes durchlöchert, dem Besitzer physische Repressionen angedroht und ihn der Unterstützung der Volksrepubliken beschuldigt“, fügte die Volksmiliz hinzu.
„Außerdem besetzen Soldaten der ukrainischen Streitkräfte weiterhin soziale Objekte und verstecken sich hinter zivilen Einwohnern für den Fall der Wiederaufnahme von Kämpfen. So ist in Kamyschewacha im Popasnaja-Bezirk eine Abteilung der ukrainischen Streitkräfte 100m von einer Schule stationiert, in die schon am 1. September Kinder gehen“, teilte die Verteidigungsbehörde mit.

 

de.sputniknews.com: Ukraine: Totes Kind provoziert Ausschreitungen im Gebiet Odessa –
Der Tod eines achtjährigen Mädchens im Gebiet Odessa hat zu heftigen Auseinandersetzungen geführt. Ein Video ist bereits im Internet aufgetaucht.
Am frühen Sonntag gab es Medienberichten zufolge im Dorf Loschinowka Massenausschreitungen. Die Ursache dafür war der Tod eines achtjährigen Mädchens.
Mehr als 300 aggressive Einwohner gingen auf Häuser einer Gemeinde von Roma los, nachdem die Leiche eines kleinen Mädchens mit Spuren von Gewalt in einem unbewohnten Haus gefunden worden war. Einigen Medien zufolge wurde das Kind vergewaltigt. Der mutmaßliche Täter sei ein 21-jähriger Roma.
Im Rahmen einer Kundgebung wurde entschieden, den Roma den Zugang zum Dorf zu versperren.
Obwohl die meisten Roma bereits vor dem Beginn der Krawalle geflohen waren, setzten die Einwohner ihre Suche fort. Als die Menge zwei Roma-Frauen fand, wollten die Menschen sie lynchen.

 

Dnr-online.ru/dan-news.info/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Straftruppen 297 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Der Gegner verwendet weiterhin Artillerie beim Beschuss des Territoriums der Republik. Insgesamt wurden 15 Artilleriegranaten der Kaliber 122 und 152mm sowie 243 Mörsergranaten der Kaliber 82 und 120mm abgeschossen. Außerdem wurde mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Die Kriegsverbrecher Gorbatjuk, Wodolaskij, Sabolotnyj, Subanitsch und Deljatizkij setzten den Beschuss von Ortschaften der Republik fort, mit dem Ziel der Vernichtung der Zivilbevölkerung. In den letzten 24 Stunden wurden folgende Ortschaften beschossen: Sazjewo, Gorlowka, Jasinowataja, Spartak, Mineralnoje, Alexandrowka, Kominiternowo, Sachanka der Kubjyschewskij- und der Petrowskij-Bezirk von Deonzek. Es wurden 25 Häuser beschädigt. Unter den zivilen Einwohnern wurden sieben Menschen verletzt: in Sajzewo – Alexandr Wasiljewitsch Orischko, geb. 1950, Anatolij Iwanowitsch Mutylin, geb. 1944, Michail Iwanowitsch Kryschkowez, geb. 1950, Nadeshda Walerjewna Rewnuwzewa, geb. 1981, im Petrowskij-Bezirk von Donezk – Sergej Sergejewitsch Alexejenko, geb. 1971, Irina Gennadijewna Schewzowa, geb. 1988, und im Kujbyschewskij-Bezirk von Donezk – Marija Alexandrowna Labodina, geb. 1963.
Von uns wurde die Verlagerung von durch die Minsker Vereinbarungen verbotener Technik der ukrainischen Streitkräfte entlang der Kontaktlinie bemerkt. So im Gebiet folgender Ortschaften:
– Dsershinsk, 5 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von vier Abwehrgeschützen „Schilka“ festgestellt;
– Blishneje, 20 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von zehn 152mm Haubitzen „Msta-C registriert;
– Awdejewka, 2 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von vier 120mm-Mörsern beobachtet.
Alle Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden den Vertretern der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Das Sinken der Zahl der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Truppen und gleichzeitig die Erhöhung der Zahl der verletzten zivilen Einwohner in der Republik zeugen davon, dass die ukrainischen Kriegsverbrecher das Feuer gezielt auf Wohnhäuser eröffnen. Dabei ist uns lange bekannt, dass das Feuer von Positionen kommt, die in Schulen, Krankenhäusern oder Kirchen sind, was ein weiterer Beweis dafür ist, dass die ukrainischen Kommandeure die Menschlichkeit und alles ihnen Heilige verloren haben, genauso wie die, die jetzt die Ukraine regieren.
Wenn man die genannten Fakten analysiert, können wir annehmen, dass die militärisch-politische Führung der Ukraine angesichts des innen- und außenpolitischen Scheiterns die Kontrolle über die Kommandeure der Abteilung endgültig verloren hat, die selbständig Entscheidungen über die Eröffnung des Feuers treffen und verschiedene Arten von Provokationen durchführen.
Auch wurde bekannt, dass in der letzten Woche in der ATO-Zone eine zuvor instruierte Journalistengruppe führender ukrainischer Massenmedien eingetroffen ist, um angebliche erwidernde Handlungen von Seiten der Armee der DVR festzuhalten und uns anschließend des Beschusses von sozial wichtigen Objekten zu beschuldigen.
Ich wage zu versichern, dass wir im Unterschied zu den ukrainischen Straftruppen niemals zu einer solchen Niederträchtigkeit und Gemeinheit gelangen werden und dass die Einhaltung der Minsker Vereinbarungen für uns kein leeres Gerede ist.

 

De.sputniknews.com: So profitiert Washington von der Sperre der russischen Paralympiker in Rio
Das Paralympische Komitee der USA hat 22 zusätzliche Starterlaubnisse bei den Paralympics 2016 in Rio de Janeiro erhalten, und das aufgrund der Umverteilung der Quoten, die der russischen Mannschaft gehörten, wie am Sonntag auf der offiziellen Seite des Komitees bekannt wurde.
Zuvor hatte das Paralympische Komitee der USA angekündigt, 267 Sportler nach Rio zu schicken. Somit war die amerikanische Mannschaft schon die größte bei den Paralympics. Nun hat sich die Zahl der US-Sportler bei diesen Wettbewerben auf 289 Athleten vergrößert.

 

de.sputniknews.com: Telegraph: Westen völlig unfähig zur Beilegung des Ukraine-Konfliktes
Die Ukraine-Krise rückt allmählich wieder in den Vordergrund, aber die „ukrainische Tragödie“ hatte sich von Anfang an durch das Verschulden westlicher Länder abgespielt, schreibt der Kommentator der britischen Zeitung „The Telegraph“, Christopher Booker.
„Es hatte nur einen Grund für die Tragödie vom Winter 2013-2014 gegeben, die Ukraine jetzt in Stücke zerreißt. Das ist das von den USA unterstützte unverschämte  Bestreben der Europäischen Union, die Ukraine in ihr sich ständig erweiterndes Reich aufzunehmen“, schreibt Booker.
Der Westen sei „glücklich“ gewesen, als der pro-russische, vom Volk gewählte Präsident der Ukraine, Viktor Janukowitsch, gestützt worden sei und eine nicht gewählte, aber der Europäischen Union und den USA nahe stehende Regierung an die Macht gekommen sei, so der Journalist. Dabei hätten die westlichen Länder nicht alle Folgen dieser Ereignisse überblickt, ergänzt Booker.
Man hätte damit rechnen sollen, dass die russischsprachige Bevölkerung der Krim und der Ostukraine die Macht ihrer ehemaligen Landsleute der ihnen fremden „bizarren Leitungsform“ Brüssels vorziehen werde.
„Es war ein gefährlicher Wahnsinn, so zu reagieren, wie das im Westen getan wurde, als US-Außenminister John Kerry die Volksabstimmung auf der Krim einen ‚unglaublichen Aggressionsakt‘ Russlands nannte, Prinz Charles (den russischen Präsidenten) Putin mit Hitler verglich und die damalige karikaturhafte  EU-Innenministerin, Baronin (Catherine) Ashton, Willkommensgrüße von 200.000 Ukrainern in Kiew entgegennahm. Diese skandierten ‚Europa. Europa‘, was mitunter von Brüssel selbst bezahlt wurde“, so der Kommentator.
Nach knapp drei Jahren Bürgerkrieg seien die Spitzenpolitiker der westlichen Länder weiterhin unfähig zu begreifen, was sie mit dem Chaos tun sollten, an dem sie mehr als jemand anderer schuld seien, resümiert Booker.

 

Ukrinform.ua: Der Präsident Petro Poroschenko betonte in seinem Glückwunsch anlässlich des Tages der Stadt an die Einwohner von Donezk, dass der Donbass schon immer ukrainisch war, es gegenwärtig ist und auch immer bleiben wird.
Dies schrieb das Staatsoberhaupt auf seiner Seite bei Istagram.
„Zum Feiertag unserer Unabhängigkeit wurde in Donezk die gelb-blaue Flagge erhoben und es erklang die ukrainische Nationalhymne. Dieses Ereignis war sehr symbolträchtig und erinnerte erneut die russischen Söldner daran, dass der Donbass ukrainisch war, ist und bleibt. Glückwunsch zum Feiertag, liebe Donezker! Wir sind an eurer Seite“, erklärte der Präsident.

 

Dan-news.info: „Heute tagsüber starb in der Folge eines Beschusses mit Schusswaffen durch die ukrainische Seite eine Frau. Es war ein Scharfschütze. Die Tragödie geschah auf der Mamina-Sibirjaka-Straße“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Außerdem wurde nach Angaben der Quelle ein weiterer Zivilist in Alexandrowka im Westen der Hauptstadt verletzt.
„Es wurde bekannt, dass eine weitere Frau im Petrowskij-Bezirk von Donezk starb, die von auf der Mark-Osernyj-Straße von einem ukrainischen Scharfschützen getötet wurde“, teilte wenig später der stellvertretende Kommandeur des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin mit.
Nach den Informationen Basurins waren beide Vorfälle von ukrainischen Spezialoperationsdiensten für den Tag der Feiern zum Tag der Bergleute in der Republik geplant worden.

 

de.sputniknews.com: Großbritannien: 15-Jährige kämpft gegen Deportierung in ukrainischen „Albtraum“
Eine 15-jährige Ukrainerin, die sich nach dem Tod ihrer Mutter bei einer britischen Familie in Cornwall befindet, bittet Premierministerin Theresa May um ihren weiteren Aufenthalt im Land, berichtet der Sender Sky News. Im Fall einer Deportierung in die Ukraine befürchtet sie das Schlimmste.
Das britische Innenministerium besteht dennoch auf ihre Rückkehr ins Heimatland, obwohl ihre Pflegeeltern in England ausdrücklich klar gemacht hatten, dass es dort niemanden gebe, der sich um das Mädchen kümmern könne.
„Bitte erlaubt mir in England zu bleiben (…) Wenn ich in die Ukraine zurückkehre, wird sich mein Leben in einen Albtraum verwandeln“, sagte die 15-jährige Irina Minitsch gegenüber Sky News.
In einem Brief hat sich die Ukrainerin an Theresa May gewandt und sie angefleht, nicht deportiert zu werden. Bis jetzt war ihr Kampf aber erfolglos. Am Dienstag findet eine Anhörung im Gericht statt, wo ihr Schicksal entschieden werden soll. Währenddessen fürchtet Minitsch um die eigene Sicherheit.
„Während meines Aufenthalts hier habe ich viel darüber gehört, was dort (in der Ukraine – Anm. d. Red.) geschieht: schreckliche Morde, Raubüberfälle und Ähnliches. Das jagt mir Angst ein“, sagte sie.
Das Haus, in dem sie einst gewohnt hatte, sei zurzeit in einem schrecklichen Zustand. Es gebe keine Toilette und kein warmes Wasser. Außerdem seien die Fenster inzwischen mit Brettern vernagelt. Und unter solchen Bedingungen müsste sie dann allein klar kommen.
„Für mich ist es eine Schande, dass ein Land, das sich als das großartige Britannien aufführt, so viele Anstrengungen gegen ein Kind unternimmt, das sich in solch einer verzweifelten Lage befindet“, sagte die Betreuerin des Mädchens.
Laut Brad Blitz, einem Experten für Migrationsfragen, sollte man daran denken, was für das Kind wichtig ist.
„Wenn man die langjährige Verpflichtung zur Verteidigung der Kinderrechte bedenkt, die Großbritannien auf sich genommen hat, müssen wir uns fragen, was wäre das Beste für das Kind. Und wenn man das berücksichtigt, was wir sehen, wäre es am besten, wenn sie zusammen mit ihrer Pflegefamilie in Cornwall bleibt“, betonte er.

 

 

Abends:

 

 

Rusvesna.su: Der Verteidigungsminister der Ukraine entließ seinen Berater wegen gefälschter Fotos über die Kämpfe im Donbass
Der Verteidigungsminister der Ukraine Stepan Poltorak entließ den Fotografen Dmitiri Murawsky aus dem Amt der Beraters des Ministers mit Zusammenhang mit der Resonanz auf dessen Fotos aus der „ATO-Zone“.
Wie der Pressedienst des Verteidigungsministeriums der Ukraine berichtet, verdächtigte man Murawsky der Inszenierung von Fotos aus der „ATO-Zone“. Im Verteidigungsministerium erklärte man, dass alle Fotos, die eine solche Resonanz hervorgerufen hatten, bis zur offiziellen Ernennung Murawskys ins Verteidigungsministerium ausgenommen worden waren.
„Das Vereidigungsministerium hat diese Fotos nicht als Fotos realer Kampfhandlungen veröffentlicht und auch nicht offiziell darüber berichtet – dies tat der Autor (der Bilder – Anm. d. Übers.) selbst. Niemand hat sich wegen eines Kommentars an das Verteidigungsministerium gewandt“, hieß es in der Erklärung.
Eines der Fotos Murawskys aus Schirokino rief eine besondere Resonanz hervor- Kollegen unter den Fotografen bezweifelten seinen dokumentarischen Charakter, während der Autor (Murawsky – Anm. d. Übers.) darauf besteht, dass das Foto unter Kampfbedingungen aufgenommen wurde.

 

Ukrinform.ua: Der Verteidigungsminister Stepan Poltorak betont, dass er das Recht gehabt habe, seinen Berater zu entlassen, wenn dessen persönlichen Erklärungen dem Ansehen der Behörde und der Streitkräfte schaden.
Dies erklärte der auf Facebook, als er die Situation mit der Entlassung des Fotografen Dmitri Murawsky kommentierte.
„Mit meiner Entscheidung habe ich Dmitri Murawsky Mitte Juni zum Berater auf freiwilliger Basis ernannt. Dies sollte dazu dienen, um das Projekt zur Schaffung eines Informatorischen Koordinationszentrums im Verteidigungsministerium zu realisieren, welches eine qualitativ hochwertige Berichterstattung über die Streitkräfte unter Heranziehung von Fotografen, Videofilmern, Künstlern und Regisseuren auf freiwilliger Basis ermöglicht hätte. Seine Ernennung als Berater war meine persönliche Entscheidung mit dem Ziel, diesen Prozess zu beschleunigen“, schreibt er.
„Ich denke, ich habe das Recht, einen von mir ernannten Berater zu entlassen, wenn dessen persönlichen Erklärungen dem Verteidigungsministerium und den Streitkräften schaden“, sagte Poltorak.
Nach Aussagen des Ministers hatte er die Entscheidung zur Entlassung getroffen, nachdem er die Meinung nicht nur von Experten, Fotografen und der Öffentlichkeit eingeholt hatte, sondern auch die der Soldaten selbst, die sich nicht eindeutig über den Realitätsbezug der Fotos äußerte: „Einige von ihnen hatten in Sozialen Netzwerken schon erklärt, wo und unter welchen Umständen diese Fotos aufgenommen worden waren.“
„Der Streit über Echtheit oder Inszenierung der Fotos ging weit über die Grenzen der ukrainischen Gesellschaft hinaus. Dmitri Murawsky stellt als Berater des Ministers für Verteidigung nicht nur seine eigene Sicht dar, sondern auch die der Verteidigungsbehörde. Deshalb meine ich, dass wir kein Recht haben, bei der Weltgemeinschaft Zweifel bezüglich der Echtheit der Kampfhandlungen im Osten der Ukraine aufkommen zu lassen“, sagte Poltorak.
Der Verteidigungsminister fügte hinzu: „Unter den Bedingungen des bewaffneten Kampfes können wir nicht zulassen, dass man an unseren Worten zweifelt. Die Folge der Verbreitung von Beschuldigungen der Weltgemeinschaft gegen die Ukraine, Fakten der russischen Aggression zu fälschen, ist eine Untergrabung der Autorität des Landes.“
Außerdem sagte Poltarak, dass er den Beitrag Murawskys schätze, und betonte, dass diesem seine Entlassung zukünftig nicht verbietet, Dinge zu tun, die er mag.

 

 

 

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