Presseschau vom 30.08.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Nachts:

 

Dan-news.info: Die ukrainische Armee hat mit dem Beschuss der Umgebung von Donezk aus schweren Waffen begonnen. Dies teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit:
„Gegen Mitternacht haben die ukrainischen Streitkräfte mit schweren Waffen begonnen den Kiewski- und den Kujbyschewskij-Bezirk zu beschießen. Auf die Wohngebiete der Hauptstadt der Republik wurden mindestens sechs Artilleriegranaten des Kalibers 152mm und fünf des Kalibers 122mm abgeschossen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Nach Angaben der Quelle wurde auch die Umgebung des Gewerbegebiets bei Jasinowataja mit Artillerie beschossen. „Das Feuer erfolgte aus Geschützen des Kalibers 122mm“, sagte der Gesprächspartner.
Informationen über Opfer und Zerstörungen werden noch geprüft.

 

Vormittags:

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 14-mal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Das Gebiet von Kalinowo wurde sechsmal aus Richtung Popasnaja, Nowoswanowka und Troizkoje aus mit Artillerie der Kaliber 152mm und 122mm sowie 82mm-Mörsern beschossen.
Aus Richtung Luganskoje haben die Kiewer Truppen mit Mörsern der Kaliber 120mm und 82mm Kalinowka und Losowoje beschossen.
Zweimal wurde mit Mörsern des Kalibers 82mm Sholtoje beschossen.
Das Gebiet von Perwomajsk wurde zweimal aus Richtung Popasnaja mit Mörsern des Kalibers 120mm und Granatwerfern beschossen.
Aus Richtung Staniza Luganskaja wurde mit 120mm-Mörsern das Gebiet am Denkmal des Fürsten Igor beschossen.
Das Gebiet von Nishneje Losowoje wurde aus Richtung Mironowskij mit 120mm-Mörsern beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„Von 19:35 bis 1:10 Uhr hat die ukrainische Seite Jasinowataja und die vor der Stadt liegenden Dörfer Mineralnoje und Krasnyj Partisan, Dokutschajewsk, den nördlichen Rand von Donezk, Jelenowka, die Dörfer Kominternowo und Sosnowskoje im Nowoasowskij-Bezirk und den Telmanowo-Bezirk im Süden des Landes beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit. „Auf diese Ortschaften wurden 153 Artilleriegranaten der Kaliber 122 und 152mm, 56 Mörsergranaten der Kaliber 82 und 120mm und sechs Panzergeschosse abgefeuert“.
Die Quelle fügte hinzu, dass die ukrainische neben schweren Waffen und Mörsern Seite beim Beschuss des Territoriums der DVR auch Panzertechnik, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet hat.
„In Dokutschajewsk wurde auf der Leninstraße ein zweistöckiges Mehrparteienhaus beschädigt. Im Kiewskij-Bezirk von Donezk entstand ein Brand in einem vierstöckigen Mehrparteienwohnaus auf der Dworshakstraße. Zwei Häuser wurden in Molodjoshnoje im Süden von Donezk beschädigt. In Kominternowo wurden zwei Hauptgasleitungen beschädigt“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Während des Beschusses des Petrowskij-Bezirks wurde eine Frau, 1975 geb., verletzt“, teilte der Leiter des Bezirks Maxim Shukowskij mit.
„In der Nacht wurde eine Frau, geb. 1957, verletzt. Sie ist Arbeiterin an einem Heizwerk an der Sasjadko-Straße. Dort gab es einen direkten Treffer, die Frau ist im Krankenhaus“, teilte der Leiter des Kiewskij-Bezirks von Donezk Walentin Lewtschenko mit.
Nach den Angaben der Stadtverwaltung wurden in Donezk und seinen Vororten sieben Gebäude beschädigt. Teilweise gibt es in den Bezirken Kujbyschewskij und Kirowskij der Hauptstadt keinen Strom. Es wurden Beschädigungen an der Gasversorgung festgestellt. Weitere Informationen über die nächtlichen Beschüsse der ukrainischen Armee werden noch zusammengetragen.
„Zwischen 1:00 und 3:00 Uhr am 30. August wurden in Folge von Artilleriebeschuss drei Abschnitte von Gasleitungen im Kiewskij- und im Petrowskij-Bezirk von Donezk beschädigt. 50 Verbraucher sind von der Gasversorgung abgeschnitten“, teilte der Pressedienst des staatlichen Konzerns „Donbassgas“ mit.
Derzeit führen Mitarbeiter des Störungsdienstes bereits Reparaturarbeiten durch.
„Insgesamt wurden während der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 35 Häuser sowie Strom- und Gasleitungen in den Bezirken Kiewskij, Kujbyschewskij und Petrowskij von Donezk, Dokutschajewsk, im Nikitowskij-Bezirk von Gorlowka und in Jelenowka beschädigt“, teilte das operative Kommando der DVR mit.

 

Wpered.su: Am 29. August haben die russischen Kommunisten aus der Lenin-Sowchose bei Moskau den 55. humanitären Konvoi, der zum 1. September, dem Beginn des Schuljahrs, vorbereitet wurde, verabschiedet. Auf einer Kundgebung vor der Abfahrt des humanitären Konvois sprach der Vorsitzende der KPRF Gennadij Sjuganow, teilte ein Korrespondent von „Krasnaja Linija“ mit.
„Ich danke den Einwohnern des Donbass, die gegen die Nazisten und Banderaleute aufgestanden sind und es nicht zugelassen haben, dass ihr Gewissen, ihre Ehre, ihre Sieg geschändet wurde, die den Gräueln Widerstand geleistet haben, die aus der Bandera-Nazi-Regierung in Kiew sickern“, erklärte Gennadij Suganow.
„Ich bin überzeugt, dass die Regierung in Kiew verdammt ist, dass die Wahrheit siegen wird“, unterstrich der Vorsitzende der KPRF. „Wir sind überzeugt, dass das Brudervolk der Ukraine dieser Invasion entkommen kann“.
Insgesamt hat die KPRF in die DVR und die LVR etwa 7000 Tonnen humanitäre Hilfe geschickt.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des Direktors des staatlichen Unternehmens der LVR „Luganskwoda“ Alexandr Awerschin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die LVR versorgt sich zu 84% selbst mit Wasser, die Lieferungen aus der Ukraine sind auf 15% zurückgegangen. Er erklärte, dass in die Ortschaften, die sich auf dem Territorium der LVR befinden, vor dem 12. Mai 2014 vom Territorium der Ukraine 258.000 Kubikmeter Wasser geliefert wurden und auf dem Territorium der LVR 132.000 Kubikmeter gefördert wurden. Das hießt es waren 66% aus der Ukraine und 34% vom Territorium der LVR, erklärte Awerschin.
„Derzeit sieht es so aus: vom Territorium der Ukraine erhalten wir im Mittel 45.000 bis 50.000 Kubikmeter pro Tag und auf dem Territorium der LVR fördern wird 215.000 Kubikmeter. Das heißt die Verteilung hat sich geändert. Derzeit fördern wir 84% des Wassers aus eigenen Quellen auf dem Territorium der Republik und erhalten nur 15% vom Territorium der Ukraine“, sagte er.
„Früher erhielten wir 390.000 Kubikmeter Wasser pro Tag, jetzt fördern wir 250.000 Kubikmeter. Der Unterscheid beträgt 35%. Dieses Wasser erhalten wir zu wenig, wir haben ein Defizit“, fügte Awerschin hinzu.
Die Spezialisten von „Luganskwoda“ haben das Leck an der Petrowskij-Wasserleitung repariert, aber die ukrainische Seite hat die Wasserlieferung aus dem Petrowskij-Wasserwerk nicht wieder aufgenommen.
„Im östlichen Teil von Lugansk ist die Situation der Wasserzufuhr mit den Beschädigungen an der Petrowskij-Wasserleitung verbunden gewesen“, sagte er.
„Das Petrowskij-Wasserwerk lieferte etwa 20.000 Kubikmeter Wasser pro Tag nach Lugansk. Das Leck war an der Hauptwasserleitung im Gebiet von Obosnoje, an der Kontaktlinie. Das Leck war an unserem Teilstück der Wasserleitung, für das wir verantwortlich sind. Das Leck haben wir repariert, aber die Wasserzufuhr von der ukrainischen Seite ist nicht erfolgt“, erklärte Awerschin.
„Derzeit laufen Verhandlungen über eine Wiederaufnahme. Sobald die Wasserlieferung wieder beginnt, können wir die Situation in östlichen Stadtteilen verbessern“, sagte er.
Insgesamt beträgt die Versorgung der Republik mit Wasser 72% des Bedarfs.
„Die Versorgung mit Wasser in den Städten der Republik: Lugansk 79% des Bedarfs im Vergleich mit der Vorkriegsperiode, Lutugino 100%, Rowenki 98%, Swerdlowsk 78%, Perewals 95%, Krasnyj Lutsch 69%, Antrazit 58%, Stachanow 55%, Brjanka 57%, Perwomajsk 34%, Kirwosk 51%, Altschewsk 53%“, sagte Awerschin.
Er unterstrich dass „Luganskwoda“ die eigenen Quellen der maximal nutzt.

 

Ukrinform.ua: Das Ministerium für besetze Gebiete und vertriebene Personen wird in der Regierungssitzung am Mittwoch eine Strategie zur „Deokkupation“ der ukrainischen Gebiete vorstellen.
Die Sitzung findet hinter verschlossenen Türen statt, sagte der stellvertretende Minister Georgi Tuka im Fernsehsender ICTV. Nach der Sitzung werde lediglich eine „Roadmap“ veröffentlicht werden. 

 

Nachmittags:

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Heute, am 30. August, begeht die ganze Welt den internationalen Tag des Vermissten. An diesem Tag gedenken wir der Menschen, deren Schicksal während der Verteidigung unserer Republik gegen die Aggression der ukrainischen Straftruppen in Folge verschiedener Umständen unbekannt ist“, sagte Marotschko
„Wir unsererseits tun alles uns Mögliche, damit das Schicksal jedes Vermissten in kürzester Zeit geklärt wird. Dafür arbeitet die Volksmiliz sowohl mit internationalen Rechtsschutzorganisationen als auch mit gesellschaftlichen Organisationen zusammen, deren Tätigkeit direkt mit der Suche von Vermissten verbunden ist“, sagte er.
„Wir tun alles uns Mögliche, um das Leid der Verwandten und Freunde der Vermissten zu mildern. Der Krieg ist nicht zu Ende, bevor nicht jeder Soldat gefunden wurde“, unterstrich Marotschko.
„In den ukrainischen Streitkräften werden wie zuvor Fälle von Munitionsschmuggel aus der Zone der sogenannten „ATO“ hinaus festgestellt“, sagte er.
„So wurde ein Fall der Unterschlagung von Munition in besonders großen Ausmaßen aus den Lagern für Raketenartilleriewaffen der 54. Brigade bekannt. Als Folge davon sind die Abteilungen der 1. Haubitzenartilleriedivision der 54. Brigade, die in Podgorodnoje („Donezker Oblast“ – Anm. Lug) stationiert sind, nicht in kampffähigem Zustand“, teilte Marotschko mit.

 

De.sputniknews.com: Russland und die USA sind noch immer weit von einer echten Zusammenarbeit bei der Regelung der Syrien-Krise entfernt, wie am Dienstag der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, auf einer Pressekonferenz sagte.
„Zu unserem Bedauern sind wir immer noch weit von einer realen Zusammenarbeit entfernt“, so Peskow über die Lage in Syrien.
„Wir möchten eine höhere Bereitschaft zur realen Zusammenarbeit sehen.“ Das Zusammenwirken beider Länder müsse ein neues Niveau erreichen, in dessen Rahmen nicht nur Informationen ausgetauscht werden, sondern beide Länder eine gründliche Zusammenarbeit entwickeln, „ohne die die Regelung des schweren Syrien-Problems nicht möglich ist“.
Zuvor hatte Russlands Außenminister Sergej Lawrow auf der Pressekonferenz mit seinem Amtskollegen John Kerry in Genf mitgeteilt, dass Moskau und Washington vereinbart hätten, die bilateralen Kontakte zu intensivieren. „Ich meine dabei die alltäglichen Kontakte zwischen unseren Unterhändlern in Genf sowie zwischen der Leitung der russischen Basis in Hmeimim und dem US-Kommando in Amman in Jordanien.“ Außerdem waren bei dem Treffen bedeutende Schritte zu einer erneuten Feuerpause besprochen worden.

 

Lug-info.com: „In Folge eines Beschusses von Perwomajsk erlitt ein Mitarbeiter der mechanischen Fabrik eine Streifverletzung am Kopf durch einen Splitter eines 122mm-Artilleriegeschosses“,  teilte die Volksmiliz der LVR mit.
„Nachdem er medizinische Hilfe erhalten hatte, wollte der Mitarbeiter der Fabrik nicht ins Krankenhaus und derzeit ist seine Gesundheit durch nichts bedroht“, teilte die Volksmiliz mit.

 

De.sputniknews.com: China stoppt Ernte-Import aus Ukraine.
China hat die Einfuhr bestimmter Ernteerträge von Soja, Mais und Gerste aus der Ukraine wegen darin entdeckter Schädlinge und Nematoden verboten, wie ukrainische Medien berichten.
„Alle Landwirtschaftsbetriebe, auf deren Feldern man Schadorganismen bei Mais, Soja und Gerste entdeckt hat, wurden über die Ergebnisse der Kontrollen und Gutachten informiert. Ihnen wurde der Getreideexport von den befallenen Flächen in Zukunft untersagt“, zitiert das Nachrichtenmagazin „Korrespondent“ eine Mitteilung der ukrainischen Lebensmittelaufsichtsbehörde.

 

Ukrinform.ua: Bei Kämpfen im Gebiet der Antiterror-Operation in der Ostukraine sind am 29. August sechs Terroristen getötet worden.
Das teilte die Hauptverwaltung für Aufklärung im ukrainischen Verteidigungsministerium mit. Weitere 13 Terroristen seien verletzt worden. Vier Terroristen seien bei einem Beschuss der eigenen Stellungen mit provokativem Ziel schwer verwundet worden.
Die Opfer gehörten dem 11. Schützenregiment (Makeiewka) und dem 9. Marineinfanterie-Regiment (Nowoasowsk) des 1. Armeekorps der russischen Besatzungstruppen und der 7. Selbständigen motorisierten Schützenbrigade (Debalzewo) des 2. Armeekorps an, meldet die Aufklärung.

 

Dnr-online.ru/Dan-news.info/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen):
Die Lage in der DVR bleibt angespannt. In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Straftruppen 332-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Wir merken an, dass die Zahl der auf das Territorium der Republik abgefeuerten Artilleriegranaten die Zahl der Schüsse mit Mörsern übersteigt.
Der Gegner verwendet weiterhin Artillerie beim Beschuss des Territoriums der Republik. Insgesamt wurden 159 Artilleriegranaten der Kaliber 152 und 122mm sowie 141 Mörsergranaten der Kalibers 82 und 120mm abgeschossen und außerdem 15 Schüsse aus Panzergeschützen abgegeben. Außerdem wurde mit Granatwerfern und Schusswaffen geschossen. Die blutrünstigen Straftruppen störte nicht einmal die Anwesenheit des leitenden Beobachters der OSZE-Mission in der Ukraine Apakan in der „ATO“-Zone.
Die Kriegsverbrecher Gorbatjuk, Wodolaskij, Sabolotnyj, Subanitsch setzten den Beschuss von Ortschaften der Republik mit dem Ziel der Vernichtung der Zivilbevölkerung fort. In den letzten 24 Stunden wurden folgende Ortschaften beschossen: Sajzewo, Jasinowataja, Spartak, Minieralnoje, Jelenowka, Dokutschajewsk, Kominternowo, Sosnowskoje, Sachanka und die Bezirke Kiewskij und Petrowskij von Donezk.
35 Häuser wurden beschädigt. In Kominternowo und im Petrowskij-Bezirk von Donezk wurde jeweils eine Gasleitung beschädigt. Durch einen Treffer auf eine Stromleitung wurden Staromichajlowka und der Kujbyschewskij-Bezirk von Donezk teilweise vom Strom abgeschnitten.
Die Einwohnerin des Kiewskij-Bezirks von Donezk Ljudmila Grgorjewna Orlowa, geb. 1957, wurde verletzt.
Von uns wurde die Verschiebung von durch die Minsker Vereinbarungen verbotener Technik der ukrainischen Streitkräfte entlang der Kontaktlinie festgestellt. So in den Gebieten folgender Ortschaften:
Klinowoje, 15 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von sechs 122m-Haubitzen „Gwosdika“ registriert;
Swetlodarskoje, 7 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von vier 152mm-Artilleriegeschützen „Akazija“ beobachtet.
Im Gebiet von Awdejewka wurde die Verschiebung einer Kompanie der ukrainischen Streitkräfte festgestellt,  deren Personal in Uniformen der Streitkräfte der DVR gekleidet war. Wir schließen eine Provokation in dieser Richtung nicht aus, in deren Folge die ukrainischen Medien das Kommando der Republik der Verletzung der Minsker Vereinbarungen und anderer rechtswidriger Handlungen beschuldigen werden.
Alle Angaben über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden an die Vertreter der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Vor dem Hintergrund der Unordnung und des Chaos, die in der „fünftbesten Armee Europas bezüglich der Kampffähigkeit“ herrschen und ihrer Unfähigkeit großflächige Kämpfe zu führen, wurde im letzten Monat eine Aktivierung der Spezialoperationskräfte der Ukraine, sowohl in der Republik als auch auf dem von Kiew kontrollierten Territorium, festgestellt.
Ihre Aktivierung ist auch damit verbunden, dass die ukrainische militärisch-politische Führung, die den Zorn ihrer amerikanischen und europäischen Kuratoren fürchtet, sich scheut, die Minsker Vereinbarungen offen zu verletzen und zu einer Taktik der Durchführung von Terrorakten und Diversionen auf dem Territorium der Republik übergeht.
In den zwei Jahren der Existenz der sogenannten ATO waren alle von den ukrainischen Streitkräften durchgeführten Operationen von dilettantischer Planung begleitet, mit der Folge von großen Verlusten von Personal und Technik. In diesem Zusammenhang ist bei der Kiewer Führung die Frage nach der Schaffung von Spezialoperationskräften aufgekommen. So wurde zum 1. Juni 2016 in Abstimmung mit den NATO-Strukturen von der Obersten Rada der Ukraine ein Gesetzesentwurf „Über die Spezialoperationskräfte der Streitkräfte der Ukraine“ vorbereitet, gemäß dem die Spezialoperationskräfte den Status eines eigenen Teils der ukrainischen Streitkräfte erhalten.
Hauptaufgaben der Spezialoperationskräfte der Ukraine im Donbass sind die Durchführung von Diversionen an Infrastrukturobjekten, die Durchführung von Terrorakten gegen die Zivilbevölkerung; Sabotage und Werbung; Gefangennahme oder Liquidierung bekannter politischer, staatlicher oder militärischer Persönlichkeiten; Durchführung von informationspsychologischen und propagandistischen Operationen.
Ausgehend von diesen Aufgaben führen die Spezialoperationskräfte der Ukraine die Planung eines Komplexes von Diversionen und Provokationen auf dem Territorium der DVR durch.
Allein im August wurden von uns schon eine Reihe von Fällen des Einsatzes dieser Spezialoperationskräfte durch das militärische Kommando der Ukraine aufgedeckt, die das Ziel der Schaffung von Spannungen und der Zerstörung der innenpolitischen Stabilität in der Republik verfolgen.
Bei der Wahl der Ziele lag das Hauptaugenmerk der Straftruppen auf zielgerichteten Schlägen gegen die Zivilbevölkerung und Durchführung von Diversionen an Infraukturobjekten. So haben sie im Verlauf des letzten Monats zweimal Diversionen an grundlegenden Magistralen der Mobilfunkverbindungen der Republik durchgeführt, in deren Folge die Verbindungen der Operatoren „MTS“, „Live“ und „Phönix“ in den Bezirken Petrowskij, Kujbyschewskij, Woroschilowskij von Donezk und in Uglegorsk, Jelenowka und Dokutaschajewsk gestört wurden. Die zivilen Einwohner hatten nicht die Möglichkeit Notdienste anzurufen, darunter auch den Krankenwagen.
Es wurden 50 Mörserbeschüsse der Donezker Filterstation festgestellt, in deren Folge die Ortschaften Jasinowataja, Makejewka und ein Teil der Bezirke von Donezk sowie Awdejewka, das sich unter Kontrolle der ukrainischen Streitkräfte befindet, ohne Wasserversorgung waren.
In Gorlowka wurden in Folge eines Artillerieschlags 40 Transformatorunterstationen vom Strom getrennt, was zur Unterbrechung der Stromversorgung von Gorlowka, Sajzewo sowie der sich unter Kontrolle der ukrainischen Streitkräfte befindlichen Orte Kirowo und Artjomowo führte.
Die Durchführung von Provokationen von Seiten der Spezialoperationskräfte der ukrainischen Streitkräfte erfolgt auch an den Kontroll- und Passierpunkten. An den KPP wird auf der ukrainischen Seite durch die Schaffung von Bedingungen, die die Passierkapazität vermindern, künstlich die Lage zugespitzt und Unruhe unter der Bevölkerung provoziert. Dann wird zur Verstärkung der allgemeinen Panik ungeordnet das Scharfschützenfeuer eröffnet, um anschließend die Volksmiliz der DVR einer angeblichen geplanten Provokation zu beschuldigen.
Außerdem werden Personen, die die KPP passieren, auf Fotos und Videos festgehalten, um sie dann in die Datenbanken des Sicherheitsdienstes der Ukraine einzuspeichern, um sie als Werbungs- und Erpressungsobjekte zu nutzen.
Es sind Fälle der Anwerbung solcher Personen durch Erpressung und Drohung mit physischen Repressionen bekannt. Sie wurden dann zurück in die Republik geschickt um spezielle Aufgaben zu erfüllen.
Von Provokationen und Diversionen geht die „Elite“ der ukrainischen Streitkräfte direkt zum Mord an Einwohnern über.
Am 23. August starb ein Zivilist auf einer Mine, die im Gebiet von Wohnhäusern am Rand von Sajzewo installiert worden war.
Am 25. August starb ein Einwohner von Donezk in Folge der Explosion einer selbstgebauten Sprengeinrichtung. Die Sprengeinrichtung sollte im Moment einer Massenveranstaltung am „Tag der Stadt“ am 28. August losgehen, aber durch einen Fehler wurde der Explosionszeitpunkt geändert.
Am 28. August, am Tag der Stadt, starb in Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk eine Frau durch Scharfschützenfeuer ukrainischer Mörder aus Richtung Marjinka.
Das ist die Liste der „Heldentaten“ der sogenannten Spezialoperationskräfte, für die die ukrainische militärisch-politische Führung sie mit Orden, Medaillen und Beförderungen auszeichnet.
Zur Verheimlichung dieser Verbrechen vor der Öffentlichkeit und um den Mördern den Status von Helden zu geben, haben die Spezialoperationskräfte auch Strukturen für informationspsychologische Operationen in Form der 16., 72., 74. und 83. Zentren für informationspsychologische Operationen, die in Zusammenarbeit mit ukrainischen Massenmedien und verlogenen Erklärungen der Kiewer Junta das Bewusstsein der Ukrainer und des ausländischen Auditoriums manipulieren.
Abteilungen von Spezialoperationskräften zur Abwehr einer äußeren Aggression existieren weltweit, aber die Ukraine ist ein einzigartiger Staat, der die Strukturen gegen das eigene Volk anwendet hat, indem sie Infrastruktur vernichtet und friedliche Einwohner tötet.
Im August 2016 ist vom Territorium der Ukraine eine Gruppe von drei Frauen eingetroffen, die eine Ausbildung unter Kontrolle von Instruktoren der Spezialoperationskräfte und der Hauptabteilung Aufklärung durchlaufen haben. Ihre Hauptaufgabe ist die Durchführung von Terrorakten auf dem Territorium der Republik, die Anwerbung von Mitarbeitern der militärischen Strukturen, die Schaffung eines Agentennetzes, den Erhalt und die Weitergabe von Aufklärungsdaten. Die genannten Personen können sowohl als Gruppe als auch einzeln aktiv sein. Sie treten leicht in Kontakt, interessieren sich für Vertreter der militärischen Behörden.
Wir warnen davor, dass die an den o.g. Verbrechen schuldigen Personen sowie ihre Unterstützer mit der Höchststrafe nach den Gesetzen der Kriegszeit bestraft werden.
Alle Bürger, die über irgendwelche Informationen verfügen, werden gebeten, die nächsten Organe der Militärkommandanturen oder des Innenministeriums zu benachrichtigen.
Wir rufen die gesamte Bevölkerung der Republik auf, eine aktive Position als Bürger zu zeigen und im Fall der Entdeckung verdächtiger Personen oder Gegenstände sofort die Militärkommandanturen der Volksmiliz oder das Staatssicherheitsministerium zu informieren.

 

Tass.ru: Statt eines trilateralen Treffens zwischen den Staats- und Regierungschefs Russlands, der BRD und Frankreichs am Rande des G20-Gipfels zum Thema Ukraine werden zwei bilaterale Treffen stattfinden, sagte der russische Präsidentenberater Juri Uschakow gegenüber Journalisten.
Nach seinen Worten werde – nach vorläufiger Planung – das Treffen mit dem französischen Präsidenten Francois Hollande am 4. September und das mit der deutschen Bundeskanzlerin am 5. September stattfinden.
„Ursprünglich war vereinbart worden, ein trilaterales treffen abzuhalten, um die aktuelle Situation in der Ukraine und Möglichkeiten der weiteren Zusammenarbeit im Rahmen des „Normannischen Formats“ und des Prozesses von Minsk zu erörtern. Dann aber haben unsere Kollegen vorgeschlagen, mit Rücksicht auf den Zeitplan zwei bilaterale Treffen durchzuführen. Das bedeutet, es wird getrennte Treffen mit Hollande am 4. September und einen Tag später mit der Kanzlerin Deutschlands Merkel geben. Hauptthema der Treffen wird die Ukraine sein“, sagte Uschakow.

 

De.sputniknews.com: In der Ukraine unterstützt die Hälfte der Bürger vorfristige Wahlen des Präsidenten und des Parlaments. Das bezeugt eine im August durchgeführte Meinungsumfrage des ukrainischen Instituts für Analyse und Prognose. Am heutigen Dienstag sind ihre Ergebnisse präsentiert worden, wie die Medien berichten.
„Die Idee vorfristiger Wahlen in die Oberste Rada (das Parlament der Ukraine – Anm. d. Red.) unterstützten im vergangenen Monat 47,6 Prozent der Bevölkerung, in diesem Monat ist diese Zahl auf 52,7 Prozent gestiegen“, teilte der Geschäftsführer des Kiewer Presseklubs, Michail Peressunko, mit. Ferner sagte er, die meisten Anhänger habe diese Initiative in Kiew, die wenigsten hingegen im Westen der Ukraine.
Würden die Parlamentswahlen im laufenden Monat stattfinden, so würde ein bedeutender Teil der Ukrainer nicht wissen, für wen er stimmen sollte, oder stattdessen die Wahlen einfach ignorieren: „16,5 Prozent gaben an, schwer sagen zu können, für wen sie stimmen würden, 20 Prozent wären nicht zu den Wahlen gegangen – demnach hätten 36 Prozent der Bürger keine Wahl getroffen“, sagte der Direktor des Instituts für Analyse und Prognose, Juri Lesnitschi, bei der Präsentation der Studie.
Unter jenen, die zu den Wahlen gekommen wären, hätten laut der Umfrage 16,7 Prozent für die Vaterlandspartei von Julia Timoschenko gestimmt. Die Partei „Selbsthilfe“, geführt vom Lwower Bürgermeister Andrej Sadowoj, hätte 11,7 Prozent der Wählerstimmen bekommen, der Oppositionsblock – 11,3 Prozent, der einst führende Block Petro Poroschenko – 11,1 Prozent, die Radikale Partei von Oleg Ljaschko — 10,5 Prozent, die Partei „Für das Leben“ von Wadim Rabinowitsch – 7,1 Prozent, die nationalistische Partei „Freiheit“ – 5,9 Prozent, die Partei „Bürgerliche Position“ von Anatoli Hryzenko (Ex-Verteidigungsminister) – 5,9 Prozent.
Die übrigen politischen Parteien hätten den Einstieg ins Parlament nicht geschafft, darunter auch die Partei von Michail Saakaschwili  „Wolna“ (dt. Welle) mit 3,9 Prozent, die Partei von Dmitri Jarosch „Dejstwije“ (dt. Handlung) – 1,9 Prozent und die Volksfront des Ex-Premiers Arseni Jazenjuk – 1,6 Prozent.
Laut Lesnitschi hatten alle politischen Parteien im vergangenen Monat in ihrem Rating Einbußen zu verzeichnen, mit Ausnahme der Partei von Rabinowitsch, die eine aktive PR-Kampagne im ukrainischen Fernsehen betreibt.
„Für Neuwahlen des Staatschefs haben sich im vergangenen Monat 55 Prozent der Bevölkerung ausgesprochen, im Rahmen der vorliegenden Studie – 52,7 Prozent, also die Hälfte der Bürger der Ukraine“, sagte Michail Peressunko. Mehr als 38 Prozent seien sich indes noch nicht im Klaren, wen sie an der Spitze des Staates sehen möchten, ergänzte er.
Wie Juri Lesnitschi konkretisierte, liegen in der Präsidenten-Rangliste der amtierende Staatschef Petro Poroschenko und die Ex-Ministerpräsidentin Julia Timoschenko an der Spitze. Für sie würden jeweils 12,5 Prozent bzw. 9,9 Prozent der Bevölkerung stimmen. Um den dritten Platz in dieser Rangliste konkurrieren der Studie zufolge Andrej Sadowoj, Oleg Ljaschko, Wadim Rabinowitsch und Juri Bojko, der Führer des Oppositionsblocks. Eine gewisse Unterstützung unter den Bürgern würden auch die Ex-Soldatin Nadeschda Sawtschenko (2,3 Prozent), Michail Saakaschwili (1,9 Prozent) und Dmitri Jarosch (1,1 Prozent) genießen.
Die gesamtnationale Studie unter der Bevölkerung der Ukraine wurde vom 11. bis 16. August durchgeführt. Es wurden 2016 Personen aus allen Regionen der Ukraine befragt, ausgenommen das von der ukrainischen Regierung nicht kontrollierte Gebiet des Donbass.

 

Lug-info.com: Die Volksmiliz der LVR ruft die Einwohner auf, die Wachsamkeit im Zusammenhang mit der gestiegenen Zahl von Beschüssen, Provokationen und Diversionsakten von Seiten der Kiewer Truppen zu verstärken. Eine entsprechende Erklärung gab der Leiter der Koordination der Volksmiliz der LVR Oberst Oleg Anaschtschenko ab.
Er sagte, dass sich derzeit in der Republik eine schwierige Situation ergeben hat, weil Kiew „terroristische Methoden der Kriegsführung gewählt hat“.
„Indem sie versuchen lebenswichtige Infrastrukturobjekte zu zerstören, versuchen die Straftruppen eine Schlinge um den Hals der Zivilbevölkerung zu legen und ihre zynischen Pläne zum Genozid am Volk des Donbass umzusetzen“, sagte der Oberst.
„Im letzten Monat sind wir Zeugen einer Verstärkung des Einsickerns von Diversanten und der Durchführung einer Reihe von Terrorakten geworden, sowohl in Bezug auf unsere Führer als auch auf lebenswichtige Objekte unserer Republik“, stellte der Vertreter der Volksmiliz fest.
Er nannte unter anderem den heutigen Beschuss der mechanischen Fabrik in Perwomajsk, der zielgerichtet erfolgte, der „Gegner versuchte vorsätzlich noch bestehende Produktionskapazitäten zu schädigen um die ökonomische Situation in der Region zu verschlechtern“.
„Wir rufen unsere Bürger auf, Ruhe und Kaltblütigkeit zu bewahren, die Wachsamkeit auch im Vorfeld des neuen Schuljahrs zu verstärken und auf alle verdächtigen Aktivitäten zu achten, die von der Vorbereitung und Durchführung von Diversions- und Terrorakten zeugen könnten“, rief Anaschtschenko auf.
„Wenn verdächtigte Personen, verlassene Fahrzeuge, Provokateure oder Aggressoren auf unseren Straßen und besonders an Orten mit vielen Menschen entdeckt werden, können Sie sich immer um Hilfe an die Notrufnummern der militärischen Ministerien und Behörden wenden“, sagte er und fügte hinzu, dass sich die Einwohner auch an die nächste Polizeistation oder Militärkommandantur wenden können.
„Gegenüber Personen, die an Diversions- und Terroraktivitäten auf unserem Territorium beteiligt sind, werden die entschiedendsten und härtesten Maßnahmen in Entsprechung mit den Normen der Gesetzgebung über den Kriegszustand, der in der Republik gilt, angewandt werden“, versicherte der Oberst.

 

Novorosinform.org: Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte erweiterte die Verlegung von Verstärkungen in Richtung Mariupol und an den gesamten südlichen Bereich der Donezker Front. Dies berichtet die Korrespondentin Marina Charkowa auf ihrer Seite.
Die Kriegskorrespondentin stellt mit Bezug auf mehrere Quellen fest, dass die Ukraine im Donbass etwa 78% der Streitkräfte des Landes zusammengezogen hat.
„In den letzten Tagen kamen nach Mariupol und an den südlichen Frontabschnitt nicht weniger ukrainische Soldaten und militärische Ausrüstung, als bei Donezk, Gorlowka und Debalzewo stationiert sind.
Gleichzeitig mit der Verstärkung ihrer Gruppierungen bei Mariupol verbreiten die Kiewer Machthaber und das militärische Kommando ihre wahnhafte Version künftigen Geschehens, wonach die ‚russischen Aggressoren’  angeblich bereit seien, auf einem Landkorridor zur Krim durchzubrechen“, schrieb sie.

Abends:

 

Ukrinform.ua: Der Minister für auswärtige Angelegenheiten der Ukraine, Pawlo Klimkin, bezeichnete im Interview mit dem Hörfunksender „Echo Moskaus“ die Verhandlungen im Normandie-Format als die Möglichkeit, einen Fahrplan für die Umsetzung des Abkommens von Minsk zu erstellen.
„Was haben wir, um die Umsetzung von Minsk zu fördern? Das Normandie-Format existierte die ganze letzte Zeit. Allein Ministertreffen, wenn ich mich nicht irre, gab es 11 oder 12. Daher ist das Normandie-Format die Gelegenheit, wie ich sehr hoffe, einen Fahrplan für die Umsetzung von Minsk zu erstellen. Und die Möglichkeit, Russland nicht zu erlauben, von der Umsetzung abzuweichen… Das ist für mich wirklich der Weg, der zum Erfolg mit Minsk führen kann und muss“, sagte Klimkin.

 

De.sputniknews.com: Wegen Krim-Sabotage: Poroschenko kommt nicht zur G20 – Putins Berater
Moskau hat den Vorschlag des ukrainischen Präsidenten, beim G-20-Gipfel in Guangzhou ein Treffen im Normandie-Format durchzuführen, abgelehnt. Die Ukraine gehört nicht zur G-20, und somit wird Poroschenko dort nicht erscheinen.
„Nach den vereitelten Terroranschlägen auf der Krim hat  Russland auf ein Treffen  im „Normandie-Format“ unter der Teilnahme des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko vollständig verzichtet“, sagte der Berater des russischen Präsidenten, Jurij Uschakow,  in einer Pressekonferenz am Dienstag.
„Die Ukraine ist kein G-20-Staat. Allerdings hatte Poroschenko bei einem Telefonat vorgeschlagen, den G-20-Gipfel  in Guangzhou Gebrauch zu nutzen und ein Gipfeltreffen im Normandie-Format abzuhalten. Das Treffen wurde nach den bekannten Ereignissen  auf der Krim nicht vereinbart. Unser Präsident gab seine Einstellung zu einem eventuellen Kontakt deutlich zu verstehen, das heißt, wir haben es abgelehnt, eine solche Perspektive zu behandeln, obwohl diese Möglichkeit noch nicht vereinbart worden war. Das war bloß eine Idee, die die ukrainische Seite ‚zugeschoben‘ hatte“, betonte er.
Anfang August hatte der russische Inlandsgeheimdienst FSB bekanntgegeben, eine Reihe  von Terroranschlägen gegen die wichtigsten Elemente der Krim-Infrastruktur vereitelt zu haben, die von der Hauptverwaltung für Aufklärung des  ukrainischen Verteidigungsministeriums vorbereitet worden waren. Die Anschläge sollten die soziale und politische Lage auf der Halbinsel vor dem Hintergrund der Parlaments- und Kommunalwahlen destabilisieren, die auf den 18. September 2016 angesetzt sind.

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