Presseschau vom 23.12.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Vormittags:

 

De.sputniknews.com: Die polnische Stadt Łańcut (dt. „Landshut“) hat ihr Denkmal der Roten Armee abgerissen, wie das örtliche Online-Portal „Nowiny24“ berichtet. An dessen Stelle steht nun – ein Weihnachtsbaum.
Das Monument war 1969 errichtet und trug seit 2010 den Namen „zu Ehren des Kampfes für die Freiheit und Unabhängigkeit des Heimatlandes“. Jahrelang war um das Schicksal des Denkmals gestritten worden. Im April des laufenden Jahres wurde dann der Beschluss getroffen, das Monument abzureißen. An dessen Stelle wird nun ein 11 Meter hoher Weihnachtsbaum mit Lichtern und Deko aufgestellt.

https://youtu.be/G2RLg5zWjPE

 

De.sputniknews.com: Die Terrormiliz Daesh und andere Gruppierungen bereiten sogenannte „Abschusslisten“ mit Daten russischer Diplomaten im Ausland vor, wie der Vizechef des Föderationsrates, Iljas Umahanow, mitteilte. Dafür lägen eindeutige Belege vor, nun müssten die Sicherheitsmaßnahmen für die Botschaften verstärkt werden.
„Wir waren einst bereits mit einer solchen Situation im Kaukasus konfrontiert“, sagte Umahanow in der Sitzung des Föderationsrates. „Es kann sein, dass diese Information auch nicht der Wahrheit entspricht. Aber ich schlage vor, einen Protokoll-Auftrag an das Internationale und das Verteidigungskomitee zu erteilen, damit sie unsere Vorschläge zur Verstärkung der Sicherheitsmaßnahmen an unseren diplomatischen Vertretungen, für deren Mitarbeiter und Familienmitglieder vorbereiten.“
In Bezug auf den Mord an Karlow tauchte inzwischen ein neues Detail auf. Die Verantwortung für das Attentat übernahm die Terrororganisation Dscheisch al-Fath
Russlands Botschafter in der Türkei, Andrej Karlow, war am Montagabend bei der Eröffnung einer Fotoausstellung in Ankara vor laufenden Kameras und Publikum erschossen worden. Russlands Außenministerium stufte das Geschehen als Terroranschlag ein. Präsident Wladimir Putin bezeichnete es als eine Provokation zur Untergrabung der Normalisierung der russisch-türkischen Beziehungen und des Friedensprozesses in Syrien.
Putin war mit dem Toten persönlich bekannt. Der Staatschef drückte den Angehörigen und Nächsten des russischen Botschafters in der Türkei sein Beileid aus und erteilte den Auftrag, den Diplomaten für eine Staatsauszeichnung vorzuschlagen.

 

Lug-info.com: Ein Korrespondent von LuganskInformZentr ist zusammen mit anderen Journalisten heute Morgen unter Artilleriebeschuss von Seiten der Kiewer Truppen geraten, als sie sich an den vordersten Positionen der Volksmiliz bei Nishneje Losowoje in der Umgebung von Debalzewo befanden. …
Die Journalisten kehrten von den Positionen der Volksmiliz der LVR zurück, wo sie während der Nacht Versuche der Kiewer Truppen beobachtet hatten, mit Unterstützung von Artillerie und Mörsern die Abteilungen der Volksmiliz der Republik anzugreifen.
Gegen 9:30, während der Aufzeichnung eines Interviews mit Einwohnern des vor kurzem von der ukrainischen Artillerie beschossenen Nishneje Losowoje begannen die ukrainischen Streitkräfte wieder das Dorf mit 152mm-Artilleriegeschützen zu beschießen. Eines der Geschosse explodierte etwa 50 Meter von der Journalistengruppe entfernt.
Insgesamt wurden im Verlauf des etwa 10 Minuten dauernden Beschusses von den Kiewer Truppen mindestens 15 großkalibrige Geschosse auf das Dorf abgeschossen, eines davon traf ein Wohnhaus. Informationen über mögliche Tote und Verletzte werden geprüft.
Soldaten der Volksmiliz haben die Journalisten, die im Verlauf des Vorfalls nicht verletzt wurden, operativ aus der Beschusszone evakuiert.

 

De.sputniknews.com: Große Jahrespressekonferenz Wladimir Putins (Auszüge)
Okkupanten im eigenen Land
Ein Journalist aus der Ukraine sagte, dass, auch nachdem Putin in den Ruhestand treten werde, die Russen für die Ukrainer womöglich „Okkupanten“ bleiben würden. Putin: Es müsste erreicht werden, dass die ukrainische Armee im Donbass nicht als Okkupanten im eigenen Land angesehen würde. Putin stimmt dem Vorschlag des ukrainischen Staatschefs Poroschenko zu, der einen Alle-gegen-alle-Austausch vorgeschlagen hatte. „Damit bin ich persönlich völlig einverstanden“, so Putin.
Putin für Visafreiheit für Ukrainer in EU
Die Europäische Union wird den Ukrainern mit einer Abschaffung der Visumspflicht auch das Recht auf berufliche Tätigkeit in ihren Mitgliedsstaaten gewährleisten müssen, wie der russische Präsident Wladimir Putin am Freitag auf seiner diesjährigen Großen Pressekonferenz sagte und ausführlich erklärte.
„Ich unterstütze völlig die visumfreie Einreise für die ukrainischen Bürger in die EU. Zumal ich denke, dass die Visumspflicht ein Anachronismus des Kalten Krieges ist, der schnellstmöglich abgeschafft werden sollte“, so Putin.
Die Abschaffung der Visumspflicht für die Ukrainer wäre „ein richtiger Schritt in eine richtige Richtung“. Aber: Es gehe bislang immer nur um eine visumfreie Einreise für Ukrainer ohne das Recht auf Arbeit. „Da stellt sich die Frage, ob der Strom von Arbeitskräften aus der Ukraine nach Europa zunehmen wird? Natürlich wird er zunehmen“, sagte Putin.
Wenn es diesen Menschen nicht erlaubt würde, im jeweiligen Zielland zu arbeiten, würden sie in äußerst kritische Situationen geraten und letztlich gar „illegal arbeiten“ müssen. Die ukrainischen Migranten würden so „völlig ausgenutzt“, warnte der russische Staatschef.
 Ankara und Moskau in Syrien gegen Terror: Putin erläutert Rollenverteilung
Nächste Etappe müsse eine Feuerpause auf dem gesamten Territorium Syriens sein.
Putin über Su-24-Abschuss: „Ich ändere jetzt meine Meinung“
Nach dem Mordanschlag auf den russischen Botschafter in Ankara ist Putin nach eigener Aussage nicht mehr davon überzeugt, dass der Abschlussbefehl gegen den russischen Su-24-Kampfjets in Syrien von der obersten Landesführung der Türkei erteilt worden sei. „Ich bin jetzt dabei, meine Meinung zu ändern“.
Weil der Botschafter von einem Mitarbeiter der türkischen Spezialeinheit ermordet worden sei, „scheint mir nun alles möglich zu sein: dass destruktive Elemente in Staatsstrukturen eindringen, darunter in Polizei und in Armee.
Das Attentat auf den Botschafter bezeichnete Putin als ein Attentat auf die russisch-türkischen Beziehungen.
Keine Regelung in Syrien ohne USA
Putin: Der syrische Präsident Baschar al-Assad habe neben Russland, der Türkei und dem Iran eine große Rolle bei der Befreiung von Aleppo gespielt. „Doch ohne einen solchen Akteur wie die USA ist eine Regelung in Syrien nicht möglich.“
Nicht Russland an Beziehungskrise schuld
„Nicht wir haben die Verschlechterung ausgelöst“, sagt Putin, auf die Beziehungen zu der EU und konkret zu Deutschland angesprochen. Es sei der Staatsstreich in der Ukraine gewesen, der zu dieser Verschlechterung geführt habe.
Putin erinnerte auch daran, dass westliche Staaten kurz vor dem Staatsstreich als Garanten des Abkommens zwischen dem damaligen ukrainischen Staatschef Janukowitsch und der Opposition aufgetreten seien. Das Abkommen, das eine friedliche Beilegung der Krise vorsah, wurde einen Tag nach der Unterzeichnung von der Opposition gebrochen.
Putin über Termin mit Trump: „Unvorbereitete Treffen unzweckmäßig“
Putin weiß noch nicht, wann er sich mit dem designierten US-Präsidenten Donald Trump treffen werde. Trump müsse zuerst sein Team bilden, so der Kremlchef. „Unvorbereitete Treffen sind nicht zweckmäßig“.
Ausführlicher im LIVE-Ticker unter:
https://de.sputniknews.com/politik/20161223313881108-putin-grosse-presse-konferenz-ticker/

 

Ukrinform: Die Internationale Eislaufunion (ISU) hat Russland das Recht auf die Durchführung der WM in Tscheljabinsk (10.-12. März) entzogen.
Darüber berichtet Ukrinform unter Bezugnahme auf das Internetportal sportarena.com.
Dem Bericht zufolge nehmen die internationalen Wintersportföderationen Russland weiter große Wettbewerbe weg. Nach dem Internationalen Bob- & Skeleton-Verband folgt nun die Internationale Eislaufunion.
ISU entsprach Empfehlungen des Internationalen Olympischen Komitees und entzog Russland die WM, die am 10./12. März in Tscheljabinsk stattfinden sollte. Ein neuer Veranstaltungsort wird später bekannt gegeben.
So hat Russland nach der Veröffentlichung des zweiten Teils des Untersuchungsberichts der unabhängigen Kommission der WADA (Welt-Anti-Doping-Agentur) unter der Leitung des Chefermittlers Richard McLaren bereits Bob- & Skeleton, Eisschnelllauf und Biathlon-Weltmeisterschaften sowie die Biathlon-Weltmeisterschaft der Junioren verloren.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden sechsmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Das Gebiet von Kalinowka wurde viermal aus Richtung Swetlodarsk und Luganskoje mit Artilleriegeschützen des Kalibers 152mm und 120mm und 82mm-Mörsern beschossen.
Ebenfalls aus Richtung Swetlodarsk wurde mit 152mm-Geschützen das Gebiet von Logwinowo beschossen.
Das Gebiet von Sheltoje wurde aus Richtung Lobatschewo mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„Die ukrainischen Truppen haben gestern tagsüber und am Abend Krutaja Balka beschossen, in der Folge von direkten Treffern gerieten zwei Häuser auf der Oktjabrskaja-Straße in Brand. Außerdem wurde ein Haus auf der Pobeda-Straße beschädigt“, teilte der Bürgermeister von Jasinowataja Oleg Morgun mit.
Morgun fügte auch hinzu, dass die ukrainischen Streitkräfte heute Morgen das Feuer auf das Dorf Krasnyj Partisan eröffnet haben, es wurde ein Haus auf der Pobeda-Straße 50 beschädigt. „Informationen über Verletzte sind nicht eingegangen“, fügte er hinzu.
Außerdem haben nach den Worten des Leiters der Ortsverwaltung von Jelenowka (südwestlich von Donezk) Igor Sjakerin ukrainische Truppen heute Morgen etwa zehn Mörsergeschosse auf Wohngebiete abgeschossen. Der Leiter der Verwaltung des Nowoasowskij-Bezirks Anatolij Janowskij berichtete von Beschüssen von Sergejewka im Süden der DVR. „Sergejewka wurde gestern Abend heftig beschossen“, sagte er.
„Von 18:00 bis 1:00 Uhr hat die ukrainische Armee Trudowskije, Alexandrowka im Westen von Donezk, das Dorf Krutaja Balka im Jasinowataja-Bezirk, Sachanka, Oktjabrj im Nowoasowskij-Bezirk im Süden des Landes beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.  „Von den Positionen des Gegners wurden 109 Artilleriegeschosse der Kalibers 122 und 152mm und Mörsergeschosse der Kaliber 82 und 120mm abgeschossen“.
Nach Angaben der Quelle wurden von den ukrainischen Abteilungen auch einige Dutzend Geschosse mit Panzertechnik abgeschossen; außerdem wurden Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
„In der Nacht haben die ukrainischen Truppen wieder das Feuer auf die Umgebung von Debalzewo eröffnet. Die Beschüsse gehen weiter, die Lage in den Vororten von Debalzewo bleibt angespannt“, teilte der Bürgermeister von Debalzewo Alexandr Rejngold mit.

 

De.sputniknews.com: Al-Nusra-Front sieht Befreiung Aleppos als „gewaltigen Verlust“
Die Rückkehr von Aleppo unter die volle Kontrolle der Syrischen Armee ist ein „großer Verlust“ für die Kämpfer, wie ein Vertreter der zur Al-Nusra-Front gehörenden Terrorgruppierung Haraket Nur-ad-Din Az-Zinki gegenüber der Agentur France Press einräumte.
„Auf politischer Ebene ist das ein großer Verlust. Für die Revolution (so nennen Terroristen oft den Krieg gegen die rechtmäßige Regierung Syriens – Anm. d. Red.) ist es eine Zeit des Rückzugs und ein schwerer Wendepunkt“, so der Sprecher der Gruppierung, Yasser al-Youssef.
Das Kommando der syrischen Armee hatte zuvor am Donnerstag mitgeteilt, die Stadt Aleppo sei mittlerweile vollständig von den Terroristen befreit worden und befinde sich nun unter Kontrolle der Regierungstruppen.
Mit einer aus vier Bussen bestehenden Kolonne hatte die letzte, aus 150 Kämpfern bestehende Gruppe am Donnerstagabend die Stadt verlassen.
Der Abzug der Kämpfer begann am 15. Dezember, musste aber am darauffolgenden Tag unterbrochen werden, da die Kämpfer gegen die Vereinbarungen verstoßen und versucht hatten, Gefangene und Waffen bei ihrem Abzug mitzunehmen. Die Evakuierung wurde wiederaufgenommen, nachdem die verbliebenen Radikalen sich bereiterklärten, sich zu ergeben und die Stadt zu verlassen. Verschiedenen Angaben zufolge sind aus Ost-Aleppo insgesamt etwa 40.000 Menschen, einschließlich der Kämpfer, evakuiert worden.

 

Dan-news.info: „Die Kontaktgruppe hat vereinbart, das Feuer für die Neujahrs- und Weihnachtsfeiertag einzustellen: wir werden sehen, was daraus wird“, sagte der Leiter der Delegation der DVR bei den Minsker Verhandlungen, der Vorsitzende des Volkssowjets Denis Puschilin.
„Ab Mitternacht am 24. Dezember ist ein unbefristetes Regime der Feuereinstellung ausgerufen“, teilte er mit. Er erinnerte daran, dass zu den letzten Neujahrsfeiertagen das „Regime der Ruhe“ auch unbefristet in Kraft gesetzt wurden und einige Zeit hielt, aber mit Beginn von Provokationen von der ukrainischen Seite zum Scheitern gebracht wurde.

 

Ukrinform: Sawtschenko ist nicht mehr Mitglied des Ausschusses für Nationale Sicherheit und Verteidigung.
Nadija Sawtschenko ist aus dem parlamentarischen Ausschusses für Nationale Sicherheit und Verteidigung ausgeschlossen worden.
Nach Angaben des Mitglieds des Ausschusses Andrij Teteruk habe der Ausschuss einstimmig den Ausschluss von Sawtschenko beschlossen. Der Beschluss solle jetzt vom Parlament bestätigt werden. Grund für den Ausschluss seien Treffen von Sawtschenko mit Terroristen und ihre Erklärungen gewesen.
Zuvor wurde Nadija Sawtschenko aus der Fraktion der Partei Batkiwschtschyna und aus der ukrainischen Delegation in der Parlamentarischen Versammlung des Europarats ausgeschlossen.

 

De.sputniknews.com: Die marokkanischen Behörden haben am Donnerstag ein Strafverfahren gegen Autoren beleidigender Kommentare im Netz zu dem Attentat auf den russischen Botschafter in der Türkei, Andrej Karlow, eingeleitet, wie einer gemeinsamen Erklärung des Außenministeriums und des Justizministeriums des Landes zu entnehmen ist.
„Unter Führung des Generalstaatsanwalts haben die Behörden Ermittlungen zu den damit in Verbindung stehenden Personen begonnen, um rechtliche Maßnahmen gegen sie anzuwenden“, heißt es in der Erklärung.
Die Rechtfertigung von Terrorakten werde als Verbrechen angesehen, welches per Gesetz geahndet werden müsse, hieß es dazu. Derartige Handlungen wie solche beleidigende Beiträge würden als „extremistisch und inakzeptabel“ eingestuft.
Marokkos Außenministerium hatte zuvor die Ermordung des russischen Botschafters in der Türkei, Andrej Karlow, entschieden verurteilt und betont, dass es „den Terrorismus in all seinen Formen und Erscheinungen“ ablehne….

 

Nachmittags:

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Aus zuverlässigen Quellen aus dem Stab der „ATO“ wurde uns von Plänen der verbrecherischen militärischen Führung der Ukraine bekannt, in Richtung Debalzewo modernisierte Panzer T-72B zu verwenden, die im dritten Panzerbataillons der 54. Brigade eingetroffen sind“, teilte Marotschko mit.
„Möglicherweise haben die Kiewer Straftruppen so schon begonnen, das Regime der Ruhe zur Vorbereitung eines Brückenkopfs zur Durchführung eines großflächigen Angriffs zu nutzen“, fügte der Vertreter der Volksmiliz hinzu.
„Die Kiewer Junta rechnet wie zuvor mit einer militärischen Variante der Lösung des Konflikts und tut dafür alles ihr Mögliche und verletzt die Minsker Vereinbarungen und ignoriert grob alle Normen des internationalen Rechts und allgemeine weltweit Konventionen. Dies geschieht auf dem Hintergrund der erzielten Vereinbarung im Ergebnis der Arbeit der Kontaktgruppe in Minsk über eine Wiederaufnahme des Regimes des Feuereinstellung um 00:00 am 24. Dezember 2016“, sagte er.
Marotschko berichtete, dass die Abteilungen der Volksmiliz „ununterbrochen Dienst tun, um die Sicherheit unserer Bürger zu garantieren und Maßnahmen zur militärischen Ausbildung zur Aufrechterhaltung einer hohen Bereitschaft zur Abwehr aller Provokationen und Aggressionen von Seiten der ukrainischen Straftruppen durchführen“.
„Wir sind wie zuvor bereit zu einer friedlichen Regelung des Konflikts im Donbass auf dem Weg eines politischen Dialogs, dafür halten wir die Minsker Vereinbarungen vollständig ein“, unterstrich der offizielle Vertreter der Verteidigungsbehörde der Republik.

 

de.sputniknews.com: Botschafter-Attentat „keine Kunst“: Britische Zeitung tadelt US-Kunstkritiker
Nachdem der US-Kunstkritikers Jerry Saltz die Bilder von dem Mord am russischen Botschafter Andrej Karlow in Ankara als „Kunstwerk“ bezeichnet hat, empört sich nun die Journalistin von „The Guardian“, Emma Brockes.
Salz hatte in einem Beitrag im New York Magazine die Fotos vom Mord an Karlow in einer Galerie in Ankara als „auf eine schmerzhafte Weise schön“ beschrieben und sie mit Gemälden von Caravaggio verglichen. Dann ging der Kunstexperte auf Komposition und Farben der Bilder ein und wies sogar darauf hin, dass der Anblick des Mörders mit der vorgehaltenen Waffe „surrealen visuellen inneren Tanz“ erwecke.
Die Ermordung des russischen Botschafters ist „keine Kunst“, schreibt daraufhin Brockes vom „Guardian“. Da sei etwas Infantiles in einem solchen Kommentar, besonders so kurz nach dem Ereignis selbst. Das Wort „schön“ hält sie in diesem Zusammenhang für unangebracht – die Bilder selbst finde sie vielmehr banal, wenn nicht gar kitschig.
Kommentare dieser Art sind aus Sicht der Guardian-Journalistin überflüssig: Das seien nur Worte, mit denen Künstler ihrem eigenen Provokateur-Image zu schmeicheln versuchten und eine Art Pseudo-Intellektualismus zeigten, indem sie Geschmacklosigkeit mit Tiefsinn verwechselten. So sei das Eingangstor zum KZ Auschwitz auch voller symbolischem Wert, aber bei weitem keine Kunst. Ebenso die Ermordung des russischen Diplomaten…

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko
Marotschko merkte an, dass „die Reaktion der internationalen Beobachter auf die Ereignisse am Swetlodarsker Bogen verwundert“.
„So hat der stellvertretende Leiter der OSZE-Mission in der Ukraine Alexandr Hug erklärt, dass die Patrouillen der Mission ihre Arbeit in diesem Gebiet eingestellt haben und derzeit nicht über vollständige Informationen über das Geschehen verfügen“, berichtete Marotschko.
„Solche Gleichgültigkeit ist nicht hinnehmbar für eine internationale Beobachtermission, die für die Kontrolle über die Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung vorgesehen ist, deren Aktivitäten auf Unparteilichkeit und Menschlichkeit gründen“, unterstrich der Vertreter der Volksmiliz.

 

de.sputniknews.com: Flugzeug-Entführer fordern: Gaddafi-Sohn Saif al-Islam freilassen.
Die Entführer des Airbus A320 der libyschen Fluggesellschaft Afriqiyah Airways fordern, dass der Sohn des gestürzten und ermordeten ehemaligen libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi, Saif al-Islam, freigelassen wird, berichtet „El Bilad“ unter Berufung auf libysche Quellen.
Der islamistische Allgemeine Nationalkongress in Tripoli wirft Saif al-Islam vor, im Rahmen der Aufstände gegen seinen Vater im Jahr 2011 zur Tötung friedlicher Demonstranten aufgerufen zu haben.
Saif al-Gaddafi wurde zum Tod durch Erschießen verurteilt. Unter den Verurteilten sind auch solche hochrangige Beamte Libyens wie der Ex-Regierungschef al-Baghdadi Ali al-Mahmudi und der ehemalige Chef des libyschen Geheimdienstes, Abdullah as-Sanusi. Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag hatte 2014 die Auslieferung Al-Islams gefordert. Er sollte sich dort wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantworten. Die Behörden in Zintan lehnten eine Überstellung jedoch stets ab.
Saif al-Islam Gaddafi, der als möglicher Nachfolger seines Vaters gegolten hatte, war im November 2011 von Rebellen bei dem Versuch gefasst worden, die Grenze zu Niger zu überschreiten. Er wird seitdem in einem Gefängnis in Sintan, 160 Kilometer südwestlich von Tripolis, festgehalten. Er wurde von den neuen libyschen Behörden wegen Beeinträchtigung der nationalen Sicherheit des Landes angeklagt.
Seit der Entmachtung und Ermordung von Muammar al-Gaddafi im Jahr 2011 steckt Libyen in einer schweren Krise. Die inneren Widersprüche im Land haben zu einer Doppelherrschaft geführt: Das in allgemeiner Wahl gewählte Parlament tagt unter Leitung von Premier Abdallah at-Thani in Tobruk, während in Tripolis der islamistisch geprägte Allgemeine Nationalkongress mit dem von ihm gewählten Premier Omar al-Hasi an der Spitze regiert. Mehrere Teile Libyens werden von den Zentralbehörden nicht kontrolliert und zunehmend von der Terrormiliz Islamischer Staat eingenommen.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums des DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Wochenrückblick, Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
In der letzten Woche, vom 17. bis 23. Dezember, gingen in den Einheiten und Truppenteilen die Maßnahmen zur individuellen Ausbildung von Soldaten der Volksmiliz der DVR weiter. Bei der Durchführung von Übungen mit Artilleristen, Panzersoldaten, Ingenieuren und medizinischen Spezialisten wurde ein hohes Niveau an militärischer Ausbildung erreicht, das es erlaubt, den Schutz der Republik gegen die ukrainischen Aggressoren zu garantieren.
Die Situation an der Kontaktlinie in der DVR bleibt angespannt. Im Verlauf der Woche haben ukrainischen Soldaten bei Beschüssen wie zuvor aktiv von den Minsker Vereinbarungen verbotene schwere Waffen verwendet.
Die Intensität der Beschüsse hat sich im Vergleich zur letzten Woche um 1000 verringert und betrug 8043. Das Territorium der Republik wurde 2679 Mal unter Verwendung von Artillerie, Panzern und Mörsern beschossen.
Von den Positionen der ukrainischen Verbrecher Schaptala, Mazejko, Nikoljuk, Sokolow und Deljatizkij wurden 18 Ortschaften der Republik beschossen, von den Positionen der Artilleriebrigaden Pantschenkos und Brusows wurde aktiv Artillerie des Kaliber 152mm verwendet.
Es wurden 25 Häuser in den Orten Staromichajlowka, Leninskoje, Dokutschajewsk, Sajzewo, Gorlowka, Krutaja Balka, Kominternowo, Sachanka, Jasinowataja und Trudowskije beschädigt.
Ein weiteres Mal wurden zielgerichtete Artillerie- und Mörserbeschüsse von den Positionen der ukrainischen Verbrecher auf soziale Infrastrukturobjekte der Republik festgestellt. Am 21. Dezember wurde in der folge von Artilleriebeschüssen von Dokutschajewsk das Gebäude einer Schule beschädigt.
Die Zielbestimmung und Korrektur des Feuers der Artillerie erfolgt unter Verwendung von Drohnen. Insgesamt wurden in der letzten Woche die Flüge von acht Drohnen des Gegners in Richtung Donezk und Mariupol registriert.
Es wurden neue Objekte der ukrainischen Streitkräfte festgestellt, die von unseren Abteilungen vernichtet werden, falls der Gegner zum Angriff übergeht:
– in Richtung Gorlowka – eine Abteilung Mehrfachraketenwerfer „Grad“, zwei Züge Mörser des Kalibers 120mm, zwei mechanisierte Kompanien und zwei Panzerkompanien;
– in Richtung Donezk – ein Zug Mehrfachraketenwerfer „Smertsch“, ein Zug Mehrfachraketenwerfer „Grad“, eine Batterie 152mm-Artilleriegeschütze „Akazija“, ein Zug 122mm-Artilleriegeschütze „Gwosdika“, eine Batterie Mörser des Kalibers 120mm und zwei Panzerzüge;
– in Richtung Mariupol – ein Zug 122mm-Artilleriegeschütze „Gwosdika“, ein Zug 122mm-Haubitzen D-30, eine Batterie Mörser des Kalibers 82mm und zwei Panzerkompanien.
Im Verlauf der Woche haben Vertreter der OSZE-Mission das Fehlen von 69 Stück schweren Waffen der ukrainischen Streitkräfte festgestellt, darunter:
– 4 152mm- und 122mm-Artilleriegeschütze;
– 5 Haubitzen „MSTA-B“;
– 12 Geschütze „Giazint B“;
– 4 Mörser „Sani“ des Kalibers 120mm;
– 20 Einheiten Panzertechnik;
15 Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira“;
– 2 Panzer;
– 6 Antipanzergeschütze D-48 85mm;
– 1 Abwehrgeschütz „Osa“.
Die militärisch-politische Führung der Ukraine gibt die Versuche, die Lage im Donbass zu destabilisieren, trotz der übernommenen Verpflichtungen zur Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung gemäß den Vereinbarungen im „Minsker Format“ nicht auf.
In den letzten drei Tagen haben ukrainische Soldaten mehr als zehn Durchbruchversuche durch die Verteidigung der Abteilungen der Volksmiliz der LVR in Richtung Kalinowka im Debalzewo-Bezirk unternommen, die mit massiven Artillerie- und Mörserbeschüssen verbunden waren.
In der Folge dieser sinnlosen Handlungen haben die ukrainischen Truppen Verluste von 15 Toten und mehr als 30 Verletzten. Und dies sind die offiziellen Zahlen des Verteidigungsministeriums der Ukraine. Wenn man die Neigung des offiziellen Kiews, seine Verluste zu verheimlichen oder zu vermindern, kennt, kann man reale Zahlen nur vermuten. Nach unseren Informationen betrugen die Verluste der ukrainischen Streitkräfte hunderte Tote und Verletzte und einige Einheiten Panzertechnik. Außerdem hat das ukrainische Kommando, um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit von den für die ukrainischen Streitkräfte tragischen Ereignisse im Gebiet des Swetlodarsker Bogens abzulenken, unter Nutzung kontrollierter Massenmedien am 22. Dezember 2016 die Volksmiliz der DVR des Beschusses von Awdejewka unter Anwendung von schwerer Artillerie beschuldigt. Dies ist nichts anderes als eine weitere Provokation der ukrainischen Verbrecher.
Auf diesem Hintergrund ist der Besuch des Sekretärs der Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats der Ukraine Turtschinow in der 54. Brigade im Gebiet von Debalzewo bemerkenswert. Wo er eine Erklärung abgab, dass die ukrainischen Soldaten dank ihres sogenannten Heldentums mutig und professionell ihre Pflicht erfüllt, den Feind zum Stehen gebracht und ihm erhebliche Verluste zugefügt haben.
Ich möchte Herrn Turtschinow fragen, welchen Feind die tapferen Streitkräfte der Ukraine zum Stehen gebracht haben und von wessen Verlusten die Rede ist. Leichen ukrainischer Soldaten wurden von Massenmedien am Ort des Gefechts festgehalten und es kommt die Frage auf, wie sie zu uns geraten sind. Und wer dann angegriffen hat. So dass seine Behauptung, dass die ukrainischen Streitkräfte unseren Angriff zum Stehen gebracht haben, eine weitere Lüge eines hochgestellten ukrainischen Amtsträgers ist.
Die Fehlkalkulation des Kommandos bei der Planung der Durchführung der Operation und als Folge großflächige und sinnlose Verluste unter den ukrainischen Soldaten haben Unzufriedenheit unter dem Personal der ukrainischen Streitkräfte hervorgerufen.
Es wurden Fälle von Nichtunterordnung unter Befehle und von Desertion aus den Truppenteilen bemerkt. So verließ der Soldat der ukrainischen Streitkräfte Michail Wladimirowitsch Alexejenko, geb. 1981, eigenmächtig unter Mitnahme von Gewehr und Munition den Truppenteil, als bekannt wurde, dass das 90. Bataillon der 82. Luftlandebrigade vom provisorischen Stationierungsort in Konstantinowka in das Gebiet von Swetlodarsk verlegt werden wird. Diese mutige Tat zeugt davon, dass in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte immer weniger Menschen sind, die gegen das eigene Volk kämpfen und für die Ideale Banderas sterben wollen.
Wir merken an, dass die genannten Provokationen von Seiten der Ukraine vor und während des Treffens der Unterarbeitsgruppe zu politischen Fragen in Minsk stattfanden. Der Unwille der ukrainischen Führung die Minsker Vereinbarungen zu erfüllen führt dazu, dass die ukrainischen Streitkräfte zum Nutzen von politischen Ambitionen weiterhin sinnlose Verluste erleiden, sowohl unter dem Personal als auch bei Waffen und Militärtechnik.
Wir haben schon mehrfach darauf hingewiesen, dass wir die übernommenen Verpflichtungen einhalten, aber die ukrainischen Terroristen, die solche provokativen Angriffe gegen unsere Republik durchführen, ein solches Schicksal treffen wird.
Die Volksmiliz leistet weiterhin der Bevölkerung der Republik größtmögliche Hilfe. Unter anderem wurde in der letzten Woche einer Gorlowker Vorschuleinrichtung und dem Gorlowker Zentrum für soziale Rehabilitation für Kinder mit Behinderungen humanitäre Hilfe geleistet. Den Kindern wurden Lebensmittel, Bücher und Spielsachen übergeben. Ebenfalls wurde in Makejewka dem Republikanischen spezialisierten Kinderhaus für an AIDS erkrankte Kinder Lebensmittelhilfe geleistet.

 

de.sputniknews.com: Donbass erneut massiv unter Beschuss – Kiews Armee beklagt Tote
Das ukrainische Militär hat innerhalb nur einer Woche etwa 2.700 Minen und Geschosse auf das Territorium der selbstausgerufenen Volksrepublik Donezk abgefeuert, wie der Vize-Stabschefs der Donezker Volkswehr, Eduard Basurin, am Freitag erklärte.
„Die Intensität des Beschusses hat im Vergleich zur vergangenen Woche um 1000 Schuss abgenommen und betrug 8.043 Mal. Die Republik wurde aus Artilleriegeschützen, Panzern und Minenwerfern beschossen – 2.779 Mal“, so Bassurin. Der Beschuss richtete sich gegen 18 Ortschaften der Republik, wobei 25 Bauten, darunter eine Schule im Ort Dokutschajewsk, beschädigt worden seien.
Aus Kiew hieß es derweil, dass seit dem 18. Dezember acht ukrainische Militärangehörige bei Gefechten im Raum Debalzewo ums Leben gekommen seien. Dies  erklärte am Freitag der Sprecher der ukrainischen Verteidigungsbehörde für Militäroperationen, Andrej Lyssenko.
Zuvor verlautete aus Lugansk und Donezk, das ukrainische Militär habe seit dem 18. Dezember mehrmals versucht, die Volkswehr-Stellung in Richtung Debalzewo zu durchbrechen.
Die Stadt Debalzewo war erstmals seit 2015 erneut unter Beschuss geraten. Kiew macht die Volkswehr für die Eskalation verantwortlich. „In der ganzen Zeit der Kämpfe am Swetlodar-Bogen sind seit dem 18. Dezember bis heute acht Militärangehörige ums Leben gekommen“, so Lyssenko…

 

Dan-news.info: Der Minister für Wohnungsbau und Kommunalwirtschaft der DVR Sergej Naumez hat angewiesen. den durch die Kämpfe im Jahr 2014 zerstörten Kindergarten Nr. 10 „Wischenki“ in Kirowskoje vollständig zu renovieren. Diese Entscheidung wurde vom Minister im Ergebnis der Kontrolle der Wiederaufbauarbeiten in der Stadt bekannt gegeben.
„Im September 2014 gab es einen direkten Treffer auf diesen Kindergarten. Dabei wurde ein Flügel des Gebäudes zerstört, das Dach brannte völlig ab. Die Wände und das Dach sind wieder aufgebaut“, berichtete Naumez gegenüber Journalisten. „Aber weil das Gebäude zu lange ohne Dach war, gibt es die Notwendigkeit für zusätzliche Arbeiten. Im Ergebnis der durchgeführten Inspektion wurde die Entscheidung getroffen das Gebäude vollständig zu renovieren“.
Während der Inspektion wurde der Minister von der Leiterin des Kindergartens Ljudmila Tipenko begleitet. Sie zeigte dem Minister sowohl die bereits wieder aufgebauten Teile als auch die, die Reparaturen benötigen.
„In Folge dessen, dass dieses Gebäude sehr lange kein Dach hatte, sind die Wände feucht geworden, Schimmel hat begonnen sich auszubreiten. Kinder können sich hier nicht aufhalten. Eine grundlegende Renovierung ist für uns äußerst notwendig“, sagte Tipenko.
Der Kindergarten Nr. 19 „Wischenki“ wurden vor 30 Jahren gebaut. Es ist die einzige Vorschuleinrichtung in der Stadt, die ein Schwimmbad hat. Der Kindergarten war die Basiseinrichtung für Physiotherapie. Er ist für 200 Kinder ausgelegt. Wegen eines direkten Treffers eines Geschosses im Jahr 2014 wurde das Gebäude des Kindergartens praktisch völlig zerstört, er wurde geschlossen. Die Wiederaufbauarbeiten begannen im Januar 2016. Derzeit ist das Gebäude zu 90% wieder aufgebaut.

 

De.sputniknews.com: Trump will Erweiterung von US-Kernwaffen-Arsenal
Der designierte US-Präsident Donald Trump hat zur Erweiterung der Möglichkeiten der USA im Bereich Atomwaffen aufgerufen.
Dabei nannte Trump keine weiteren Details. Im September hatte Trump in einer Fernsehdebatte mit seiner demokratischen Rivalin Hillary Clinton die Möglichkeit eines präventiven Kernwaffenschlages nicht ausgeschlossen.
Das russische Atomwaffen-Arsenal sei moderner als das US-amerikanische, sagte er. Russland erweitere seine Möglichkeiten im Bereich Kernwaffen und die USA blieben hinter anderen Ländern zurück, so Trump.
Die Amtseinführung von Donald Trump findet am 20. Januar statt.

 

Dan-news.info/Dnr-online.ru/lug-info.com:
Zusammenfassung mehrerer Meldungen zum Beschuss von Debalzewo
„Heute tagsüber haben die ukrainischen Truppen das Feuer mit schweren Geschützen auf Debalzewo eröffnet. In einem der wieder aufgebauten Kindergärten wurden zahlreiche Beschädigungen durch Geschosssplitter an Wänden festgestellt, es fehlen die Fensterscheiben. Außerdem wurden mindestens fünf Wohnhäuser beschädigt“, teilte der Pressedienst der Verwaltung von Debalzewo mit.
Der Pressedienst fügte hinzu, dass Informationen über Verletzte nicht eingegangen sind. „Der Bürgermeister von Debalzewo Alexandr Rejngold hat eine Notfallbesprechung einberufen“, wurde hinzugefügt.
Eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR teilte mit, dass nach vorläufigen Informationen mit 152mm-Artillerie auf die Stadt geschossen wurde.
„Der Gegner hat seine Artillerieabteilungen in den Außenbezirken von Swetlodarsk und Mironowskij stationiert, versteckt sich hinter dem Rücken der friedlichen Bevölkerung und führt gemeine Strafbeschüsse auf die Zivilbevölkerung von Debalzewo“, sagte der stellvertretende Kommandeur des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin. „Es wurden Treffer von zwei Artilleriegeschossen des Kalibers 152mm auf dem Gebiet einer Kirche im Zentrum der Stadt festgestellt, es wurden Beschädigungen von Gebäuden registriert“.
Außerdem gab Basurin die Orte der Zerstörungen an:
„Zerstörungen in Debalzewo: Parchmenko-Straße 3, Treffer von Geschossen im Gebiet einer Mittelschule. Die Kinder leben, sind aber verschreckt. Treffer eines Artilleriegeschosses im Hof eines Kindergartens. Die Wände sind beschädigt“.
Nach Informationen des Kommandos gibt es keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Derzeit geht der Beschuss weiter.
„Ein Geschoss der ukrainischen Streitkräfte hat eine Unterstation getroffen, die Debalzewo mit Strom versorgt. Die Stadt hat derzeit überhaupt keinen Strom“, teilte die Stadtverwaltung von Debalzewo mit.
Die Störungsdienste planen, die Folgen des Beschusses in kürzester Zeit zu beseitigen und die Stromversorgung von Debalzewo wiederherzustellen.
„Heute wurden in Debalzewo etwa neun Häuser und Straßen beschossen, und das gerade, wo sich heute die Kinder an der Tanne versammelt haben. Um fünf vor Drei wurde das Feuer auf die Stadt eröffnet. Dies war eine klare Provokation, weil die ganze Stadt das wusste und die Kinder zur Tanne wollten und dann geschah einer solcher „Zufall“. Das ist nichts anderes als die Vernichtung des eigenen Volks“, sagte der Leiter der Koordination der Volksmiliz der LVR Oberst Anaschtschenko.
„Die Zeit des Beschusses fiel mit dem Beginn der Festveranstaltung zusammen, der Einweihung der Stadttanne für die Kinder. Aber wegen des Beschusses waren die Menschen erschreckt und natürlich haben alle in ihren Wohnungen Schutz gesucht, um Opfer zu vermeiden. Wenn diese Leute Kirchen beschießen, so gibt es für sie nichts Heiliges“, sagte Anaschtschenko.
„Die Stromversorgung wurde von unseren Energietechnikern operativ wieder in Ordnung gebracht“, teilte der Bürgermeister von Debalzewo Alexandr Rejngold mit.


Die Lichter der Neujahrstanne wurden dann doch noch entzündet.
Bild von der Facebookseite Alexandr Rejngolds, des Bürgermeisters von Debalzewo:

 

Dnr-online.ru: Trotz der unmittelbaren Nähe zur Kontaktlinie findet in der allgemeinbildenden Schule des Dorfes Alexandrowka der Unterricht normal statt. Dies berichtete die Direktorin der Schule Walentina Tscherkas.
„Derzeit besuchen 198 Kinder unsere Schule. Vor dem Krieg waren es 356 Schüler. Die Schule funktioniert normal. Täglich führen wir Unterrichtseinheiten durch, es findet bei uns gerade eine Woche der russischen Sprache statt. Dennoch widmen wir auch den Sicherheitsfragen Aufmerksamkeit, es steht ein Schutzraum bereit. Bei uns in der Schule ist es warm, die Kinder erhalten Mahlzeiten. Ich bin unserem pädagogischen Kollektiv dankbar, dass während der Kämpfe niemand von den Lehrern uns verlassen hat und weggegangen ist“, sagte Walentina Tscherkas.
Es muss angemerkt werden, dass die Schule in der Ortschaft Alexandrowka eine Schule mit ukrainischer Unterrichtssprache ist. In der Zeit der aktiven Kämpfe 2014-2015 wurde sie mehrfach von Seiten der ukrainischen Streitkräfte beschossen.

 

De.sputniknews.com: Syrien: IS-Kämpfer stoßen nach Homs vor.
Die ohnehin komplizierte Situation an der Front östlich der syrischen Stadt Homs hat sich durch eine erneute Offensive der Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) zugespitzt, wie das russische Nachrichtenportal „Woenny Obosrewatel“ berichtet.
Am Donnerstag sollen die Terroristen die Stellungen der Bürgermiliz „Nationale Verteidigungskräfte“ bei der Ortschaft Khattab im Nordosten von Homs angegriffen und die Ortschaft eingenommen haben.
Dann sollen die Extremisten zwei Blockposten unter ihre Kontrolle bringen und sich den Ortschaften Dshub al-Dsharra und Masudia nähern können.
Intensive Kämpfe wurden fast den ganzen Tag geführt. Am Abend sollen IS-Kämpfer die Stellungen der Volkswehr durchbrochen haben. Regierungstreue Quellen meldeten jedoch, dass die Attacke auf Dshub al-Dsharra abgewehrt werden konnte.
Später hatten die Terroristen die Einnahme des ganzen Gebietes, darunter auch von Dshub al-Dsharra und Masudia, verkündet, von wo aus der Weg über die Ortschaft Muharram al-Fokani nach Homs eröffnet werde. Nach Dshub al-Dsharra würden zusätzliche Volkswehr-Kräfte verlegt.
Vorerst liegen keine genauen Angaben über die jetzige Situation in diesem Gebiet vor. Regierungstreue Quellen teilen aber mit, dass die Volkmiliz wenigstens die IS-Attacke bei Masudia abwehren konnte. …

 

Dan-news.info/Dnr-online.ru: Zur Einweihung der Hauptneujahrstanne der DVR sind heute etwa 10.000 Menschen auf den zentralen Platz von Donezk, den Leninplatz, gekommen. Die Veranstaltung wird von einem Markt und einem Konzertprogramm begleitet.
Die Veranstaltung besuchte der stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats der DVR Dmitrij Trapesnikow. Auch der Bürgermeister von Donezk Alexej Kulesmin war anwesend.
Die Höhe der Neujahrstanne der DVR beträgt 23 Meter. Sie ist mit einer Lichtergirlande mit einer Gesamtlänge von mehr als 3 km geschmückt, die im letzten Jahr in Russland beschafft wurde. Das Licht ist farbig, blau und weiß. Zwischen den Girlanden sind Lampen in einem anderen Weiß, die an Schneeflocken erinnern. Bei der Einweihung herrscht eine echte Neujahrsatmosphäre. Jeder wird mit Tee und Süßigkeiten bewirtet.
„Liebe Freunde! Landsleute! Im Namen des Oberhaupts der Donezker Volksrepublik Alexandr Wladimirowitsch Sachartschenko gratuliere ich Ihnen zum Neuen Jahr! Ein weiteres nicht einfaches Jahr haben wir gemeinsam durchlebt, haben Siege gefeiert, haben Kummer erlitten. Im Namen des Republikoberhaupts wünsche ich Ihnen  Frieden und Gutes! Zum Neuen Jahr“, sagte Trapesnikow.
Die Festlichkeiten auf dem Leninplatz begannen schon einige Stunden vor der Einweihung des Hauptsymbols des neuen Jahres. Ein Festmarkt mit Geschenken und ein Konzertprogramm begannen gegen 14:00 Uhr.
„Ich bringe die Hoffnung und die Überzeugung zum Ausdruck, dass im kommenden Jahr in unserem vielgeprüften Land Frieden herrschen wird. Jeder von uns hat einen Anteil am Sieg – sowohl bei der friedlichen Arbeit, als auch im Militärdienst, bei täglichen Dingen und Taten. Von ganzem Herzen gratuliere ich Ihnen zum Neuen Jahr und wünsche Ihnen Frieden, Glück, Gutes! Erblühen unserer Stadt und der Donezker Volksrepublik!“, sagte der Bürgermeister der Hauptstadt.
Nach der festlichen Zeremonie des Lichteranzündens ließen die Einwohner weiße Ballons mit darauf geschriebenen Wünschen in den Himmel steigen.

 

Abends:

 

De.sputniknews.com: USA verhängen Sanktionen gegen Russen und Syrer.
Das US-Finanzministerium hat am Freitag Sanktionen gegen fünf syrische Minister, Bürger Syriens, die Leitung der russischen Tempbank sowie gegen fünf juristische Personen verhängt, wie aus einer auf der Webseite der Behörde veröffentlichten Mitteilung hervorgeht.
Es handelt sich um Industrieminister Ahmad al-Hamo, Kommunikations- und Technologieminister Ali al-Sarif, Finanzminister Mamun Hamdan, Verkehrsminister Ali Hammud, Informationsminister Muhammad Ramiz Tourjman und den syrischen Zentralbankchef Durejd Durham.
Insgesamt stünden auf der Liste 18 Personen aus Russland und Syrien. Die Maßnahmen seien im Rahmen der geltenden US-Gesetzgebung ergriffen worden, heißt es.
Zuvor hatte die EU Sanktionen gegen 17 syrische Minister und gegen den Chef der Zentralbank Syriens eingeführt.

 

Dan-news.info: Bericht des Apparats der Bevollmächtigten der DVR für Menschenrechte
„Vom 3. bis 23. Dezember starben in Folge der Aggression von Seiten der Ukraine auf dem Territorium der DVR 12 Soldaten der Republik, drei Zivilisten und eine Zivilistin, die am 12. Dezember starb, als sie auf eine Mine in Jasnoje bei Dokutschajewsk geriet“, teilte der Pressedienst des Apparats mit.
Außerdem wurden vom 2. bis 22. Dezember 43 Menschen verletzt, darunter 40 Soldaten der Republik und zwei Zivilisten und eine Zivilistin.
„In dieser Woche sind beim Apparat der Bevollmächtigten der DVR für Menschenrechte vier Mitteilungen über Festnahmen eingegangen“, teilte der Pressedienst mit:
Dort wurde erläutert, dass ein Mann in Slawjansk bereits im August 2015 festgenommen wurde. Ein Weiterer Mann wurde in Drushkowka im Februar 2016 festgenommen. Im Dezember 2016 wurde am Kontroll- und Passierpunkt „Nowotroizkoje“ von ukrainischen Soldaten ein Mann, geb. 1996, festgenommen. Ein weiterer Mann wurde an einem Checkpoint in Mariupol im November dieses Jahres festgenommen.
Wir merken an, dass derzeit von der ukrainischen Seite 905 Menschen festgehalten werden. 488 Menschen sind vermisst, die sich auch in ukrainischer Gefangenschaft befinden könnten.

 

De.sputniknews.com: Kreml: Russland will kein Wettrüsten.
Russland hat nie ein Wettrüsten initiiert und wird dies auch in Zukunft nicht tun, wie der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, am Freitag gegenüber RT sagte.
„Es ist wichtig, dass Präsident Putin erklärt hat, Russland war nie Initiator eines Wettrüstens und wird nie ein solcher sein“, so Peskow.
Im Gegenteil strebe Moskau neue konstruktive Beziehungen zu den USA an, was eine Atmosphäre des gegenseitigen Vertrauens schaffen würde. Dies würde laut Peskow einen Mechanismus der globalen Stabilität und Sicherheit in Gang bringen.
Zuvor hatte der designierte US-Präsident Donald Trump zur Erweiterung der Möglichkeiten der USA im Bereich Atomwaffen aufgerufen. Das russische Atomwaffen-Arsenal sei moderner als das US-amerikanische, sagte er. Russland erweitere seine Möglichkeiten im Bereich Kernwaffen und die USA blieben hinter anderen Ländern zurück, so Trump.
Trumps Team erläuterte, dass der Politiker damit die Verhinderung der Verbreitung von Atomwaffen gemeint habe.

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