Presseschau vom 25.03.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Abends / nachts:

 

De.sputniknews.com: Russisches Geld für Le Pens Wahlkampf? Kreml hegt Zweifel
Marine Le Pen hat bei ihrem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nicht über die Finanzierung ihres Wahlkampfes gesprochen. Auch glaubt der Kreml nicht, dass russische Banken der französischen Präsidentenkandidatin Geld geben würden.
„Ich denke nicht, dass das möglich ist“, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Freitag laut dem Nachrichtenportal Lenta.ru. Damit antwortete er auf die Frage, ob russische Banken Le Pens Wahlkampf finanzieren könnten. Peskow betonte, Präsident Wladimir Putin und die Front-National-Chefin hätten über dieses Thema nicht gesprochen.
Westliche Medien hatten spekuliert, Le Pen sei nach Russland gereist, um womöglich finanzielle Unterstützung zu suchen. Die französische Politikerin bestritt das. Sie selbst glaube nicht, dass die Moskau-Reise ihre Wahlchancen erhöhe.
Die erste Runde der französischen Präsidentschaftswahl findet am 23. April statt. Im Rennen um die Nachfolge des Sozialisten François Hollande sehen Umfragen derzeit den parteilosen Mitte-Kandidaten Emmanuel Macron und Le Pen vorn.

 

Wpered.su: http://wpered.su/2017/03/24/komsomolcy-dnr-prinyali-uchastie-v-istoricheskom-master-klasse/
Komsomolzen der DVR nahmen an einem Spezialseminar für Geschichte teil
In der Donezker Nationaluniversität fand in dieser Woche ein Spezialseminar statt, dass sich mit dem Ostkrieg (Krimkrieg) in Dokumenten und in der Literatur befasste, berichtete ein Korrespondent der Webseite „Wperjod“.
Die Veranstaltung wurde von  Schülern der Donezker Internatsschule Nr. 10 und der Donezker Nationaluniversität organisiert. Es nahmen Lehrer und Dozenten, Komsomolzen aus Donezk und Makejewka und Studenten teil.
Im Verlauf des Spezialseminars wurden einige Videos gezeigt, die Historiker aus Petropawlowsk-Kamtschatka und Solowki speziell für die Veranstaltungsteilnehmer gedreht hatten. Man sprach über den Verlauf des Krim-Krieges, über seine Helden sowie seine Bedeutung auf internationaler und Landesebene, berichtete viele interessante Fakten und rezitierte Gedichte, die diesem Ereignis gewidmet waren.
Alle Gäste der Veranstaltung lobten die Vorbereitung der Kinder, das Niveau der Veranstaltung und lernten selbst viel Neues und Interessantes.

 

Vormittags:

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 11 Mal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Perwomajsk, Logwinowo, Kalinowo, Kalinowo-Borschtschewatoje, Kalinowka, Sokolniki, Nishneje Losowoje, Rajewka.
Es wurde mit 122mm-Artilleriegeschützen, 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„In der Nacht wurde geschossen. Dabei geriet in Trudowskije in der Schestakow-Straße 35 ein Haus in Brand, in der Lukjanenko-Straße 17 wurden zwei Fensterschreiben zerstört und das Dach beschädigt“, teilte der Leiter der Verwaltung des Petrowskij-Bezirks von Donezk Maxim Shukowskij mit.
Der Norden von Donezk wurde in der letzten Nacht von Seiten der ukrainischen Truppen beschossen, teilte der Leiter der Bezirksverwaltung des Kiewskij-Bezirks Walentin Lewtschenko mit. Es gibt Informationen über zwei beschädigte Häuser in der Deputatskaja-Straße 2 und 4.

 

De.sputniknews.com: Ukraine: AIDAR-Bataillon-Freiwillige nehmen Geiseln
Kämpfer des Freiwilligen-Bataillons AIDAR haben in der Ortschaft Kolodenka im Nordwesten der Ukraine rund 30 Anhänger der Partei „Uspischna Kraina“ (deutsch: „Erfolgreiches Land“) gefangengenommen, wie das ukrainische Nachrichtenportal „Westi“ schreibt.
Die Kämpfer seien am Freitagabend plötzlich in eine Versammlung der Partei hineingeplatzt. Nachdem die Nationalisten einen Menschen zusammengeschlagen und alle Ausgänge blockiert hatten, sei die Polizei alarmiert worden. Diese sei jedoch erst nach einer Stunde eingetroffen, heißt es weiter. Derweil seien bis zu 30 Menschen in dem Gebäude gefangen gehalten worden. Nach Angaben der Pressestelle der Partei sind die Menschen erst nach sechs Stunden befreit worden.
Die ganze „Aktion“ sei von Aktivisten aus der rechten Szene initiiert worden.

 

Dnr-online.ru: In der Makejewker Schule Nr. 39 wurde eine Gedenktafel für drei Verteidiger der DVR eingeweiht: Wasim Sentschur, Wiktor Grigorenko und Sergej Musijenko, teilte der Pressedienst der Stadtverwaltung von Makejewka mit.
Zu der Veranstaltung kamen Einwohner der Siedlung Osipenko, Schüler, Verwandte der gefallenen Verteidiger der DVR. Jeder von ihnen kam, um das Andenken der Helden zu ehren und an der feierlichen Einweihung der Gedenktafel an der Wand der Schule teilzunehmen.
Der Leiter der Verwaltung des Gornjazkij-Bezirks, der Sekretär der Gornjazkij-Bezirksorganisation der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“ Sergej Goloschtschapow versicherte, dass die Furchtlosigkeit der gefallenen Verteidiger und ihre Heldentaten nicht vergessen werden.
„Diese jungen Leute haben die Möglichkeit in unserem Land zu leben verteidigt. Jeder von ihnen hat einen unschätzbaren Beitrag zur Geschichte geleistet. Ihre Heldentat ist unsterblich! Ich will sagen, dass sie Helden sind – sie sterben nicht. Solange wir uns erinnern!“, sagte Sergej Goloschtschapow.
„Ich kannte die jungen Leute persönlich. Das Schrecklichste ist es, seine Freunde zu begraben. Leider ist dies in den letzten drei Jahren oft geschehen und der Schmerz des Verlustes lässt nicht nach. Diese jungen Leute sind Helden unserer Zeit. Es ist schön, dass ihr, die Bewahrer der neuen Geschichte, euch daran erinnert“, sagte der stellvertretende Leiter der Rückwärtigen Dienste der Einheit „Xan“ Nikolaj Piljak.
Die Direktorin der Schule Nr. 39 Alla Selinskaja sprach den Verwandten der Toten ihr Beileid aus. Sie dankte auch den Lehrern für die Erziehung echter Patrioten.
Der bewegendste Moment für alle war die Einweihung der Tafel. Die Anwesenden legten Blumen und die Bilder der gefallenen Makejewker nieder. Die Schüler der Schule Nr. 39 ließen Tauben aufstiegen, in der Hoffnung darauf, dass in unserem Land Frieden sein wird.

 

De.sputniknews.com: Wie Berlin und Washington Provokationen in Weißrussland finanzierten – Lukaschenko
US-amerikanische und deutsche Fonds sollen laut dem weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko vor allem über Litauen und Polen diejenigen Personen bezahlt haben, die provokative Aktionen in Belarus vorbereiteten.
„Der Präsident sagte, dass die Finanzierung der entsprechenden rechtswidrigen Tätigkeiten in erster Linie über Litauen und Polen erfolgte“, heißt es aus Lukaschenkos Pressedienst.
„Sie nehmen mir das übel„– Lukaschenko sprach in Mogiljow über die Ukraine, über Litauen und Polen. „Aber es stimmt doch! Amerikanische und deutsche Fonds haben über Polen und Litauer Geld gegeben“, betonte der weißrussische Präsident.
Eine gebürtige Weißrussin, die in einem westlichen Land lebt, soll zudem vor einer geplanten Provokation gewarnt haben. „Dies veranlasste uns zu aktiven Handlungen. Ich habe die Geheimdienste beauftragt, die Fahndung nach diesen Personen einzuleiten, und dabei haben wir ein ganzes Waffendepot entdeckt“, so Lukaschenko weiter.
Dem Präsidenten zufolge versuchte man die Personen, die im Februar und März aus Protest gegen das ‚Schmarotzer-Gesetz’ auf die Straßen gingen, auszunutzen. „Die Regierung muss ihre Aufgaben auch erfüllen. Sollte ich mich erschrecken, wird es mir schlecht gehen, und ihnen ganz unmöglich“, so der Staatschef.
Am Vortag hatte der weißrussische Geheimdienst von der Vereitelung einer bewaffneten Aktion von Neonazi-Kämpfern berichtet. Zudem hatte Lukaschenko am Dienstag erklärt, dass mehrere Dutzend Kämpfer festgenommen worden seien, die „in einem Lager mit Waffen trainierten“ und eine bewaffnete Provokation vorbereiteten.

 

Nachmittags:

 

De.sputniknews.com: McCain jammert in Brüssel – und stellt Bedingung für Putin-Trump-Treffen
Der US-Präsident Donald Trump soll sich erst dann mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin treffen, wenn die Militärstärke der USA zunimmt. Dies äußerte der republikanische US-Senator John McCain in Brüssel.
„Hinsichtlich des Zeitpunkts, wann sich der Präsident und Wladimir Putin treffen sollen, kann ich dem Staatschef keinen derartigen Ratschlag geben“, sagte McCain bei seinem Auftritt bei einem Brüsseler Forum und ergänzte, er sehe nichts Schlimmes an so einem Treffen.
Dem US-Senator zufolge darf man jedoch nur „gestärkt“ zu dem russischen Präsidenten gehen. „Derzeit sind unsere Militärs nicht in bester Form. Zwei Drittel unserer F-18 fliegen nicht, nur zwei der insgesamt 20 Brigaden sind bestens vorbereitet, unseren Luftstreitkräften fehlen 1000 Piloten“, kritisiert McCain.
„Ich würde mir wünschen, dass sich der US-Präsident mit Wladimir Putin unter den Bedingungen einer sehr starken und wachsenden Militärstärke trifft“, so der Senator abschließend.

 

Ukrinform: Die Lage in der Stadt Balaklija ist unter Kontrolle der Polizei. Etwa 300 Polizisten, 300 Armeesoldaten und rund 200 Soldaten der Nationalgarde sorgen für Sicherheit und Ordnung, teilte die Pressestelle der Polizei in der Oblast Charkiw mit.
In der Region seien auch 400 Mitarbeiter des Katastrophenschutzdienstes und 25 Mediziner-Teams im Einsatz.
Ein Brand in einem Munitionslager in Balaklija löste in der Nacht zum Donnerstag Explosionen aus. Aus der Stadt und den umliegenden Dörfern waren etwa 36.000 Menschen evakuiert worden.

 

De.sputniknews.com: Wegen Hunderter Zivilopfer: Irakische Truppen stoppen Mossul-Offensive
Die irakischen Streitkräfte haben den Vormarsch auf den westlichen Teil von Mossul wegen der steigenden Zahl der Todesopfer unter Zivilisten eingestellt, wie Reuters unter Berufung auf einen Sprecher der föderalen Polizei meldet.
„Die große Zahl der Opfer unter den Zivilisten in der Altstadt, zu der es jüngst kam, hat uns dazu gezwungen, die Operation für die Revidierung unserer Pläne zu stoppen“, hieß es demnach von dem Polizeisprecher.
Die Militärführung wolle „sich nun neue Angriffspläne und -taktiken überlegen“, um die Terroristen punktgenau zu attackieren und dabei keine Zivilisten zu treffen.
Die US-geführte Koalition hatte zuvor mitgeteilt, sie habe Ermittlungen zu den Berichten über große Verluste unter den Zivilisten infolge der Luftangriffe im irakischen Mossul eingeleitet. Am Donnerstag hatte das kurdische Nachrichtenportal Rudaw berichtet, dass mindestens 200 Menschen bei Luftangriffen in Mossul ums Leben gekommen seien. Unter den Toten sollen auch Mitglieder der Terrormiliz Daesh (IS, Islamischer Staat) sein.
Bei den Luftangriffen soll ein vom IS mit Sprengstoff beladener Lastwagen getroffen worden sein, woraufhin es eine große Explosion gegeben habe, wie eine Quelle gegenüber Sputnik mitteilte. Demzufolge halten IS-Terroristen in der Umgebung Zivilisten als Geiseln, darunter Frauen und Kinder.
Mossul wird seit drei Jahren von der Terrormiliz Daesh (IS, auch „Islamischer Staat“) kontrolliert. Die Bodenoperation zur Befreiung der Stadt hatte am 17. Oktober 2016 begonnen. Daran nehmen die irakischen Streitkräfte, kurdische Milizen und Freiwilligen-Formationen teil. Die US-geführte internationale Koalition unterstützt den Vormarsch aus der Luft.

 

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin
Die Lage in der Donezker Volksrepublik bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 85 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Am intensivsten hat der Gegner unter Anwendung von durch die Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen folgende Ortschaften beschossen: Gorlowka, Jasinowataja, Krutaja Balka, Dokutschajewsk, Kominternowo, Sachanka, Spartak, das Gebiet des Flughafens und den Petrowskij-Bezirk von Donezk. Insgesamt wurden von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 20 Ortschaften der Republik mit schwerer Artillerie (Kaliber 152mm und 122mm), Panzern, Mörsern (Kaliber 120mm und 82mm) sowie Schützenpanzer-, Schützenpanzerwagenwaffen, Abwehrgeschützen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In Folge des Feuers von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden zwei Wohnhäuser beschädigt: in Trudowskije in der Schestakow-Straße 35 und in Dokutschajewsk in der Lenin-Straße 102. Opfer unter der Zivilbevölkerung konnten vermieden werden.
Die Verluste unter den Soldaten der Volksmiliz betrugen einen Toten und einen Verletzten.
Wir haben bereits über die Ankunft der Einheit „Wedjmy“ des „Rechten Sektors“ berichtet, die aus Scharfschützinnen aus verschiedenen Ländern besteht, die für ihre Verbrechen gegen die Bevölkerung des Donbass bekannt sind. Der Tod des Soldaten der Streitkräfte der DVR ist ein weiterer Fall von Verbrechen dieser Einheit. In diesem Zusammenhang wende ich mich an unsere Soldaten, die Dienst an den vorderen Positionen tun, äußerst wachsam zu sein, der Gegner, der in seiner Heimtücke und mit seinen gemeinen Schlägen nicht hinter den Hitlerfaschisten zurücksteht, darf nicht unterschätzt werden.
Es wurde einer weiterer Fall von Verbrechen der ukrainischen Streitkräfte gegen friedliche Einwohner, die auf dem von ihnen kontrollierten Territorien leben, entdeckt. So wurde der Einwohner von Mariupol Walerij Kaschniza von Soldaten aus dem 501. Bataillon der 36. Marineinfanteriebrigade verprügelt, nachdem er sich geweigert hatte, finanzielle Hilfe zum Kauf von, nach ihren Worten „Gegenständen des ersten Bedarfs für Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, die sich auf den Kampfpositionen befinden“, zu leisten. Er kam mit Verletzungen unterschiedlichen Schweregrads ins Krankenhaus.
Ich will anmerken, dass die Volksmiliz der Bevölkerung der Republik weiter nach Kräften Hilfe leistet. Unter anderem hat heute die Volksmiliz der DVR gemeinsam mit dem humanitären Hilfsfonds für den Donbass „Keinen Schritt zurück“ dem republikanischen Zentrum zum Schutz von Mutter und Kind in Donezk mehr als 50.000 Sets zur Bluttransfusion übergeben.

 

De.sputniknews.com: Kiew spürt Folgen der Donbass-Blockade – ukrainischer Politiker
Die Ukraine hat infolge der Handels- und Verkehrsblockade gegen den Donbass bereits ihre Stellung am Weltmarkt für Stahl verloren, sagte der Vorsitzende der gesellschaftlichen Bewegung „Ukrainische Wahl – das Recht des Volkes“, Viktor Medwedtschuk, am Samstag.
„Die Vereinigung World Steel teilt mit, dass die Ukraine im Februar 2017 erstmals seit 25 Jahren Unabhängigkeit von der Top-Ten-Liste der führenden Stahlproduzenten verschwunden ist. Die Stahlerzeugung durch die ukrainischen Hersteller ist im Februar dieses Jahres um 3,6 Prozent auf 1,9 Millionen Tonnen zurückgegangen“, so Medwedtschuk.
Der Politiker verwies außerdem auf den rapiden Preisanstieg bei Kohle als eine weitere Folge der Donbass-Blockade. So habe sich die wertvolle Anthrazitkohle von 1757 Griwna je Tonne auf 2222 Griwna (81,9 US-Dollar) verteuert, so Medwedtschuk. Nach seiner Berechnung sind die Kohlepreise in der Ukraine durchschnittlich um 26,5 Prozent gestiegen. „Das ist erst der Anfang! Die wirtschaftlichen Hauptfolgen der Handels- und Verkehrsblockade des Donbass stehen noch bevor“, ergänzte er.
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko verurteilte die Handlungen der Radikalen, die der ukrainischen Wirtschaft empfindlichen Schaden zugefügt haben. Trotz alledem hat der ukrainische Sicherheits- und Verteidigungsrat am 15. März beschlossen, die Verkehrsverbindung mit der Region Donbass zu unterbrechen, und damit faktisch den Forderungen der Radikalen entsprochen.
Das Ministerkabinett in Kiew hatte am 15. Februar Notmaßnahmen im Energiebereich angekündigt, die am 16. März um einen weiteren Monat verlängert wurden. Die Nationalbank der Ukraine hat die BIP-Prognose für 2017 von 2,8 Prozent auf 1,9 Prozent herunterkorrigiert.
Eine Gruppe ehemaliger Teilnehmer an der Militäroperation im Donbass, darunter Abgeordnete der Werchowna Rada (ukrainisches Parlament), hatten Ende Januar aus Protest gegen die Handelsbeziehungen mit den „Volksrepubliken“ Donezk und Lugansk die Güterbahnstrecke auf dem von Kiew kontrollierten Territorium des Gebietes Lugansk blockiert. Später wurden auch zwei Bahnstrecken im Gebiet Donezk gesperrt.

 

De.sputniknews.com: Ganz oder gar nicht – Tusk über EU-Zerfall
Die EU besteht entweder als ein Ganzes oder gar nicht. Diese fatale Prognose äußerte EU-Ratschef Donald Tusk am Samstag in Rom bei der Eröffnung des EU-Sondergipfels zum 60. Jubiläum der Römischen Verträge, wie Reuters meldet.
„Das einheitliche Europa ist kein Bürokratie-Modell. Das ist eine Sammlung von gemeinsamen Werten und demokratischen Standards“, so Tusk.  Es sei nicht die Zeit zu protestieren oder ein Europa „verschiedener Geschwindigkeiten“ zu verteidigen, fügte der EU-Ratschef hinzu.
Das Konzept „Europa der verschiedenen Geschwindigkeiten“ sieht die Möglichkeit der Koexistenz von Staaten, die in unterschiedlichem Maße in die Gemeinschaft integriert sind, innerhalb der EU vor. Diese Idee wird von Deutschland, Italien, Frankreich und Spanien befürwortet, ruft jedoch Unzufriedenheit in osteuropäischen Ländern hervor.
Der EU-Gipfel findet ohne Großbritannien statt. Am 23. Juni 2016 hatten die Briten mit knapper Mehrheit von 51,9 Prozent für den Austritt aus der Europäischen Union gestimmt.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 11 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Insgesamt wurden mehr als 170 Artillerie-, Mörser- und andere Granaten auf das Territorium der Republik abgeschossen.
Zum Beschuss wurden 122mm-Artillerie, 120mm-Mörser, Granatwerfer verschiedener Art, Abwehrgeschütze und Schusswaffen verwendet.
Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten in den Gebieten von Sokolniki, Kalinowka, Kalinowo, Kalinowo-Borschtschewatoje, Perwomajsk, Nishneje Losowoje, Logwinowo, Rajewka.
Der Gegner konzentriert weiter Kräfte und Mittel entlang der Kontaktlinie. Nach vorliegenden Informationen ist im Gebiet von Solotoje eine Kompanie aus einem operativen Bataillon der Nationalgarde eingetroffen.
Durch Nowoajdar und Alexejewka sowie Tscherwonyj Showten ist eine Kolonne Panzertechnik aus sieben T-64-Panzern gefahren.
Diese Strecke nutzen die ukrainischen Streitkräfte ständig zur Verlagerung von Technik und Personal in die Konzentrationsgebiete.
Außerdem wurde die Aktivierung von Scharfschützengruppen der ukrainischen Streitkräfte bemerkt, die versuchen unsere Soldaten zu erwidernden Aktivitäten zu provozieren.
Die OSZE-Vertreter manipulieren weiterhin in ihren täglichen Berichten die Fakten.
So haben Mitarbeiter der Mission in ihrem Bericht über den 22. März die Durchführung von geplanten Übungen zur Schießausbildung auf einem Truppenübungsplatz in Uspenka, 23 km südwestlich von Lugansk, als Verletzung des „Regimes der Feuereinstellung“ durch unsere Seite dargestellt.
Das Kommando von Truppenteilen der ukrainischen Streitkräfte unterschlägt weiterhin Waffen, Militärtechnik und Staatseigentum.
Es wurde bekannt, dass das Kommando der 28. mechanisierten Brigade im Truppenteil WW009 in Tschernomorskoje im Oblast Odessa den wieder ernannten Leiter des Geoinformationsdienstes der Brigade Leutnant Igor Tarnowezkij nötigt, das Amt mit einem Fehlbestand an Material in einem Gesamtwert von 67 Mio. Griwna zu übernehmen.

 

Ukrinform: In dem Munitionslager in der Stadt Balaklija gab es am Samstagmorgen noch einzelne Explosionen unterschiedlicher Intensität.
Das teilte der Katastrophenschutzdienst der Ukraine mit. Drei Feuerwehrautos und zwei Feuerpanzer seien im Einsatz, um Brandherde im Lager zu lokalisieren und zu löschen.
Die Stadt ist nach Angaben des Katastrophenschutzdienstes von der Gasversorgung abgetrennt. Der Bahnverkehr durch die Stadt wurde eingestellt und der Luftraum wurde im Umkreis von vierzig Kilometern gesperrt.

 

Dnr-news.com: In Balakleja sind NATO-Vertreter zur Entminung des Munitionslagers der ukrainischen Streitkräfte eingetroffen
In Balakleja trafen Vertreter der NATO zur Entminung der Militärbasis ein. Dies erklärte die Vertreterin des Charkower Oblastverwaltung Julia Swetlitschnaja bei einer Pressekonferenz der Stabsführung für Fragen der Beseitigung der Folgen der Ereignisse in Balakleja.
„In diesen Minuten treffen Vertreter der NATO ein, die Arbeiten zur Entminung der Militärbasis auf Grundlage des Präsidentenerlasses durchführen werden“, sagte Swetlitschnaja.
Den Umfang der notwendigen Arbeiten für die Minenräumung kann man durch das Video einer ukrainischen Drohne abschätzen, der die Folgen der Explosionen nach dem Löschen des Feuers filmte.

https://youtu.be/dTLkzdP0038

 

De.sputniknews.com: Moskau nennt Bedingung für erfolgreiche Befreiung Rakkas
Der Erfolg der Operation zur Befreiung der syrischen IS-Hochburg Rakka, wie ihn der französische Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian ankündigte, wird gleich von mehreren Faktoren abhängen, wie der russische Militärsprecher Igor Konaschenkow sagte.
Zuvor hatte Le Drian erklärt, dass das unter Kontrolle von den IS-Terroristen stehende Rakka bereits umzingelt sei und die Befreiung in den nächsten Tagen beginnen könne.
Der Optimismus des französischen Ministers „hat irgendeine besondere nationale Inspirationsquelle, die mit der Wirklichkeit und der Lage ‚auf der Erde‘ nichts zu tun haben“, kommentierte dies Konaschenkow.
„Jedem Militärexperten ist klar, dass die Befreiung von Rakka kein leichter Spaziergang für die internationale Koalition wird“, so der Militärsprecher weiter. „Der reale Erfolg und die Fristen der Vollendung dieser Operation werden direkt von der Bereitschaft abhängen, das Vorgehen mit allen Kräften zu koordinieren, die gegen den internationalen Terror in Syrien kämpfen.“

 

De.sputniknews.com: Moskau schließt eine Frist für Mossul-Befreiung klar aus
Selbst die größten Optimisten glauben nicht mehr daran, dass die irakische Stadt Mossul noch in diesem Jahr von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS, auch Daesh) befreit werden kann, wie der amtliche Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalmajor Igor Konaschenkow, sagte.
„Ich möchte daran erinnern, dass verheißungsvolle Parolen über eine Einkesselung des irakischen Mossul und einen baldigen Sieg der Koalition bereits zu empfindlichen Verlusten der irakischen Kräfte und zu einer zunehmenden humanitären Katastrophe geführt haben“, so Konaschenkow.
Wie in den Ietzten Tagen aus Mossul gemeldet wurde, waren zahlreiche Stadtbewohner bei Luftangriffen im westlichen Stadtteil getötet worden. Der kurdische Fernsehsender Rudaw teilte mit, dass am Donnerstag mindestens 200 Menschen – Zivilisten sowie Kämpfer, die sich in ihren Häusern versteckt hielten — bei der Bombardierung des Stadtbezirkes Al-Dschadida ums Leben kamen.
Die US-geführte Koalition hat eine Untersuchung dieser Zwischenfälle angekündigt.

 

Dan-news.info: Bericht des Ministeriums für Industrie und Handel der DVR über die durchgeführte Arbeit zur Normalisierung der Situation in den nichtresidenten Unternehmen (die unter äußere staatliche Leitung gestellten ukrainischen Unternehmen – Anm. d. Übers.)
Ab 1. März 2017 wurden in der DVR 43 Unternehmen ukrainischer Jurisdiktion unter äußere Leitung gestellt. Unter den Wirtschaftsobjekten sind solche Industriegiganten wie die Jenakiewer Metallfabrik, die Jasinowskij- und die Makejewker Kokerei, die Charzysker Röhenfabrik, das Dokutschajewsker Steinverarbeitungskombinat, der Konzern Stirol und andere.
Derzeit werden im Rechtsraum der DVR staatliche Unternehmen gegründet und registriert, die die äußere Leitung über die nichtresidenten Unternehmen übernehmen werden (es werden Bilanzen erstellt, die Übernahme der Mitarbeiter vorbereitet). Die Zahl der Arbeiter beträgt insgesamt 23.315.
(Es handelt sich um die Zahl der Arbeiter in 13 dem Ministerium für Industrie und Handel unterstellten Unternehmen, insgesamt sind es mehr. Es folgt eine Liste dieser 13 Unternehmen mit der jeweiligen Zahl von Arbeitern – Anm. d. Übers.).
In den Unternehmen werden Verträge über die Lieferung von Energieträgern (Gas, Strom, Wasser) durch das Republikanische Unternehmen „Regionales Energielieferungsunternehmen“, den staatlichen Konzern „Donbassgas“ und den staatlichen Konzern „Donezker Wasserwerke“ abgeschlossen. Es wird eine Einschätzung des technischen Zustands der grundlegenden Produktionskapazitäten, der Bestände an Rohstoffen, fertigen Produkten, materiellen Werte, der Dokumentationsunterlagen vorgenommen. Es laufen Verhandlungen mit potentiellen Rohstofflieferanten aus der RF, mit Erzanreicherungskombinaten (Lebendinskij, Karelskij okatysch, Michalowskij), Metalllegierungswerken, Bergwerken (Kusbass). Es werden die örtlichen Produzenten von Kohlekonzentraten (die Bergwerke Sasjadko, Skotschinskij, Schtscheglowakaja-Glubokaja, des staatlichen Unternehmens „Makejewugol“ und andere) analysiert.
Außerdem werden mögliche Absatzmärkte für die Produktion auf dem Territorium der DVR und der LVR und außerhalb ausgearbeitet – sowohl in der RF als auch in der Perspektive in den Ländern der Zollunion, der Eurasischen Wirtschaftsunion, der Gemeinschaft unabhängiger Staaten.
Bis jetzt wurden Berechnungen der finanziellen Mittel durchgeführt, die zur Inbetriebnahme bestimmter nichtresidenter Unternehmen notwendig sind. Unter anderem werden allein für die Wiederaufnahme der Tätigkeit von der Jenakiewer Metallfabrik und ihrer Filiale in Makejewka etwa 584 Mio. Rubel pro Tag benötigt.

 

Rusvesna.su: In Minsk hat die Polizei einige Dutzend Teilnehmer einer nicht genehmigten Kundgebung der Opposition anlässlich des sogenannten Tages der Freiheit festgenommen.
Wie mitgeteilt wurde, hatte die Polizei einen Teil des Prospekts der Unabhängigkeit im Zentrum von Minsk abgeriegelt.
Die Teilnehmer der Aktion konnten den geplanten Treffpunkt nicht erreichen und versuchten eine Demonstration durchzuführen.
Im Bereich der Akademie der Wissenschaften, am Jakob Kolas-Platz und am Platz des Sieges wurden Dutzende Menschen festgenommen.
Zuvor hatte die in Belorussland nicht registrierte Menschenrechtsorganisation „Frühling“ mitgeteilt, dass sie von ihrem Büro in Minsk aus das Verhalten der Sicherheitskräfte verfolge.

https://youtu.be/AVnp_IHAu9g

 

De.sputniknews,com: Wieder deutsche Delegation zu Besuch auf der Krim
Eine Delegation deutscher Parlamentarier, Politiker und Geschäftsleute ist auf der Krim eingetroffen, wie das Oberhaupt des Krimdeutschen-Verbands auf der Schwarzmeerhalbinsel, Jurij Gempel, gegenüber Sputnik mitteilte.
Die Delegation  bestehe diesmal aus zehn Personen, aus Immobilienhändlern und Regionalpolitikern der „Linken“-Partei.
Diese werden nun Jalta, Sewastopol und Simferopol besuchen und sich mit dem Parlamentspräsidenten der Krim, Wladimir Konstantinow, treffen.
„Jede Delegation aus Deutschland, die die Krim besucht, macht sehr vorsichtig die ersten Schritte. Sie kommen mit der Überzeugung, dass hier schon fast Kriegshandlungen stattfinden würden, dass man hier aufgrund der ethnischen Zugehörigkeit diskriminiert wird. Aber in der Regel ändert sich ihre Meinung nach dem Besuch radikal“, so Gempel.

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