Presseschau vom 31.03.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Vormittags:

 

De.sputniknews.com: Nato steht Regelungsprozess in Ukraine im Wege – russischer Botschafter
Die Positionen und das Vorgehen der Nato in der Ukraine widersprechen einer echten Regelung des Konflikts im Osten des Landes, wie der russische Botschafter bei der Militärallianz, Alexander Gruschko, am Freitag sagte.
Bei der Sitzung des Russland-Nato-Rates auf Botschafterebene am Donnerstag wurde auf Initiative der Nato-Mitgliedsländer einmal mehr die Umsetzung der Minsker Vereinbarungen erörtert. Moskau wies dabei auf Grundlage der Daten der OSZE-Beobachtungsmission auf die wiederholten Verletzungen der Waffenruhe durch die ukrainischen Streitkräfte hin.
„Die Nato aber schweigt, übt keinen Druck auf die ukrainische Seite aus und verzichtet auf jegliche Kommentare der Wirtschafts- und Transportblockade des Donbass durch die ukrainischen Nationalisten“, betonte Gruschko.
Vielmehr unterstütze die Allianz weiterhin politisch und praktisch Kiew. „Am Übungsplatz Jaworiw, und nicht nur dort, trainieren Instrukteure aus gleich mehreren Nato-Ländern die Kämpfer, die dann in das sogenannten ‚Anti-Terror‘-Gebiet verlegt werden“, so der Botschafter weiter.
Dies alles widerspreche den wahren Interessen einer Beilegung des Konflikts, eines Übergangs zu einem politischen Regelungsprozess und der Umsetzung der auferlegten Verpflichtungen durch Kiew, so Gruschko abschließend.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 13-mal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Donezkij, Kalinowo, Kalinowka, Losowoje.
Es wurde mit Artilleriegeschützen des Kalibers 152mm und 122mm, 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Abwehrgeschützen 3U-23-2, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 57-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Der Vertreter des Kommandos sagte, dass insgesamt von den ukrainischen Einheiten 23 Ortschaften der Republik mit schwerer Artillerie, Panzergeschützen Mörsern, Schützenpanzer- und Schützenpanzerwagenwaffen, Abwehrgeschützen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen wurden.
„Die Nacht war bei uns schrecklich. Wegen des Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden 12 Häuser in acht Straßen beschädigt“, teilte der Bürgermeister von Jasinowataja Oleg Morgun mit. „In der Sowjetskaja-Straße ist auch eine Gasleitung beschädigt. Dort werden die Schäden schon beseitigt“.
„Es ist die Information eingegangen, dass ein Haus in der Rybalko-Straße 163 in Sajzewo durch einen direkten Treffer beschädigt wurde. Verletzt wurde niemand“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit.

 

De.sputniknews.com: Ex-Nato-Generalsekretär: „Sanktionen haben Putin stärker gemacht“
Die vom Westen beschlossenen Sanktionen haben die Positionen von Russlands Präsident Wladimir Putin „noch weiter verstärkt“, räumt Nato-Ex-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen ein.
„Ich habe keinen Zweifel, dass die gegen Russland beschlossenen Wirtschaftssanktionen Putin stärker gemacht haben“, stellte er in seinem Diskussionsbeitrag bei der Konferenz „US-Sanktionen gegen die Russische Föderation: Einfluss und Aufwand“ im Hudson Institute fest. Da die Möglichkeiten für die äußere Finanzierung nun äußerst begrenzt seien, „ist die Abhängigkeit der russischen Eliten vom Kreml noch stärker geworden“.
„Dennoch bleibe ich bei der Ansicht, dass die Sanktionen notwendig sind“, fügte Rasmussen hinzu.
„Wenn wir keinen Krieg mit Russland wollen – was bleibt uns noch übrig außer Sanktionen? Das haben wir auch getan. Ich denke, dass etwaige negative Folgen noch größer wären, hätte man nichts unternommen.“

 

Lug-info.com: Das Projekt „Kein Vergessen, kein Vergeben!“ der gesellschaftlichen Bewegung „Mir Luganschtschine“ lädt die Einwohner des von Kiew kontrollierten Territoriums des Lugansker Landes ein, an dem Zug des „Unsterblichen Regiments“ in Lugansk teilzunehmen.
„Wir laden Vertreter des zeitweise von der Ukraine besetzten Territoriums ein, am Zug des „Unsterblichen Regiments“ teilzunehmen, weil das auch unsere Menschen sind, ihre Großväter, Urgroßväter haben für die Freiheit des Lugansker Landes gekämpft. Wir laden sie ein, im „Unsterblichen Regiment“ zusammen mit den Vertretern der LVR mitzugehen“, heißt es in einer Mitteilung.
„Wenn sie nicht die Möglichkeit dazu haben, werden wir helfen die Schilder vorzubereiten. Angesichts dessen, dass es auf dem von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Territorium unter der profaschistischen Ukraine ganz sicher kein „Unsterbliches Regiment“ geben wird, rufen wir sie zu uns“, fügte der Pressedienst des Projekts hinzu.

 

Dan-news.info: „Seit den heftigen Angriffen Ende Januar/Anfang Februar sind in der DVR 38 Objekte, die in der zweiten Wiederaufbauetappe wieder aufgebaut worden waren, zerstört worden“, teilte der Pressedienst des Ministeriums für Bauwesen und Kommunalwirtschaft mit. „Darunter sind 24 Mehrparteienwohnhäuser und 14 Objekte des sozialen Bereichs“.
Nach Angaben des Ministeriums wurden die Beschädigungen vor allem im Kujbyschewskij- und im Kiewskij-Bezirk von Donezk festgestellt. Zu den betroffenen Objekten gehören das klinische Krankenhaus Nr. 21, zwei Erste-Hilfe-Punkte, die Schule Nr. 116, die Kindergärten Nr. 251, 204, 94, der Kindergarten Nr. 6 in Debalzewo, das technisch-berufsbildende College Nr. 45 in Jasinowataja.

 

De.sputniknews.com: USA akzeptieren Assads Stärke – russischer Sicherheitspolitiker
Die Aussage der UN-Botschafterin der USA, Nikki Haley, wonach ein Sturz des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad keine Priorität der US-Politik mehr darstelle, zeigt, dass Washington Assads Stärke anerkennt, wie Alexej Puschkow vom Verteidigungs- und Sicherheitsausschuss im russischen Föderationsrat (Oberhaus) am Freitag sagte.
Damit hätten sich die USA, so Puschkow, von der Politik des früheren Präsidenten Barack Obama losgesagt. Obama habe damals nie Russland als einen Faktor in Betracht gezogen, als er im Jahr 2012 erklärte, dass „die Tage Assads gezählt“ seien.
„Nun hat er genug Zeit, um die Tage Assads zu zählen. Das Wichtigste ist, dass er sich im Rechnen nicht vertut“, schrieb Puschkow darauf Twitter – offenbar an Obama gewandt.
Zuvor hatte US-Außenminister Rex Tillerson gesagt, dass die Bevölkerung Syriens selbst über das Schicksal ihres Präsidenten entscheiden müsse. Danach erklärte die UN-Botschafterin der USA, Nikki Haley, dass ein Machtwechsel in Syrien nicht mehr das hauptsächliche Ziel der aktuellen US-Regierung in Syrien sei.

 

Nachmittags:

 

De.sputniknews.com: Vault-7: WikiLeaks enthüllt neue Dokumente zu Hacking-Taktiken der CIA
Die Enthüllungsplattform WikiLeaks hat am Freitag eine neue Ladung an Dokumenten unter dem Titel „Marble“ veröffentlicht. Dies teilt die Plattform auf Twitter mit.
Die Dokumente enthalten WikiLeaks zufolge 676 Quellcode-Dateien, die Aufschluss über die Hacking-Taktiken des US-Geheimdienstes CIA geben sollen.
Das sogenannte „Marble Framework“ sei Teil der Malware-Kernbibliothek der CIA und werde genutzt, um forensische Ermittler daran zu hindern, Viren, Trojaner und Hackerangriffe der CIA zuzuschreiben.
Marble soll Textfragmente verbergen, deren Autoren identifiziert werden könnten. WikiLeaks zufolge ist diese Taktik das digitale Äquivalent eines speziellen CIA-Instruments, das englischsprachige Texte über in den USA produzierte Waffensysteme tarnt, bevor diese Aufständischen zur Verfügung gestellt werden.
Die enthüllten Quellcode-Dateien zeigen offenbar, dass Marble Testbeispiele nicht nur auf Englisch, sondern auch in anderen Sprachen, darunter Chinesisch, Russisch, Koreanisch, Arabisch und Farsi, beinhalte.
So könne vorgetäuscht werden, dass ein Malware-Autor nicht aus Nordamerika, sondern beispielsweise aus China komme. Dabei werde jedoch so agiert, als ob der Autor diese Tatsache zu vertuschen versuche. Dies führe dazu, dass die forensischen Ermittler noch mehr zu falschen Schlussfolgerungen gedrängt würden, geht aus einem Statement der Enthüllungsplattform hervor.

 

armiyadnr.su: Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin
In der letzten Woche, vom 25. bis zum 31. März, waren in den Verbänden und Truppenteilen der Volksmiliz der Donezker Volksrepublik die grundlegenden Anstrengungen auf die Durchführung gemeinsamer Kommandostabsübungen konzentriert, sowie auf die Organisation und Durchführung von zehntägigen Übungen mit dem dafür vorgesehenen Personal aus der vorhandenen Reserve der Republik, um es künftig für Funktionen in zu bildenden Artillerieeinheiten einzusetzen, um seine Kenntnisse zu vervollkommnen und die Kampffähigkeit aufrechtzuerhalten.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte das Regime der Feuereinstellung 57-mal verletzt. Das Territorium der Republik wurde mit schwerer Artillerie, Panzern, Mörsern verschiedenen Kalibers, Schützenpanzerwaffen, Abwehrgeschützen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Insgesamt hat der Gegner in der letzten Woche das Regime der Feuereinstellung 471-mal verletzt und 5417 Artillerie- und Mörsergranaten mit von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen auf das Territorium der Republik abgeschossen.
Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurde 26 Ortschaften der Republik beschossen. Am meisten betroffen waren: Gorlowka, Jasinowataja, Mineralnoje, Spartak, Alexandrowka, Dokutschajewsk, Jasnoje, Sachanka, das Gebiet des Flughafens, der Petrowskij, Kiewskij-, Kujbyschewskij- und Kiewskij-Bezirk von Donezk, auf deren Territorien 74 Häuser beschädigt oder zerstört wurden.
Der Beschuss erfolgte auf Befehl der Kriegsverbrecher Gorbatjuk, Grusewitsch, Schandar, Wlasenko, Brusow, Nikoljuk, Sokolow, Garas und Deljatizkij.
In Folge des verbrecherischen Beschusses auf Donezk von den Artilleriepositionen der 72. terroristischen Brigade der ukrainischen Streitkräfte aus, deren Kommandeur der Pseudo-Oberst Sokolow ist, starben drei zivile Einwohner und ein weiterer erlitt Splitterverletzungen.
Die Verluste unter den Soldaten der Volksmiliz der DVR bei der Verteidigung der Republik betrugen in der letzten Woche zwei Tote und drei Verletzte.
Außerdem wurde am 28. März in Folge des Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte eine Elektrounterstation in Mineralnoje, Jasinowataja-Bezirk, beschädigt, weswegen die Stromversorgung der halben Ortschaft unterbrochen wurde. Und am 29. März wurde im Verlauf eines Mörserbeschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte die Elektrounterstation, die die Donezker Filterstation versorgt, beschädigt. Dadurch hat die Station keinen Strom. Wir merken an, dass der Beschuss von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte aus erfolgte, nachdem durch die Kontaktgruppe ein Regime der Feuereinstellung, das am 1. April in Kraft treten soll, vereinbart worden war.
All diese Fakten beweisen die verbrecherischen Handlungen des ukrainischen Kommandos in Bezug auf die friedliche Bevölkerung des Donbass, die mit Billigung der militärisch-politischen Führung der Ukraine stattfinden.
Die letzte Woche ist durch eine Eskalation der Spannung an der Kontaktlinie gekennzeichnet. Dies ist vor allem damit verbunden, dass in der „ATO“-Zone die Einheit „Wedjmi“ des „Rechten Sektors“ eingetroffen ist, die aus Scharfschützinnen besteht, die Bürgerinnen europäischer Staaten sind. Die Kriegsverbrecherinnen schießen vornehmlich auf Wohngebiete von Ortschaften in der Nähe der Kontaktlinie. Zweck ihres zielgerichteten Beschusses ist das Schüren von Angst unter den Einwohnern des Donbass.
Am 25. März wurde im Gebiet von Majorsk ein Angriffsversuch einer Diversions- und Erkundungsgruppe des Gegners mit zehn Mann aus dem Bestand des 3. Spezialregiments unterbunden. Ihr Ziel war es, zu versuchen auf das Territorium der DVR vorzudringen, um Diversionen im Hinterland durchzuführen. Dank der Kenntnisse und der organisierten Handlungen unserer Soldaten wurde das Eindringen der feindlichen Gruppe erfolgreich unterbunden, dabei erlitt der Gegner Verluste von zwei Toten.
Offensichtlich gibt die ukrainische Seite die Versuche, Provokationen entlang der Kontaktlinie zu begehen, nicht auf, aber dank solcher „Anstrengungen“ erlangen unsere Einheiten neue Erfahrungen und Kenntnisse bei der Bekämpfung gerade von terroristischen Formationen, deren Taktik die ukrainischen Nationalisten immer öfter auf dem gesamten Territorium der bis nach Kiew ausgeweiteten „ATO“-Zone anwenden.
Ein weiterer Faktor, der sich auf die Entwicklung der militärischen Lage in der „ATO“-Zone auswirkt, ist der Brand des Lagers für Raketenartilleriebewaffnung der Ukraine in Balakleja im Oblast Charkow und die Detonation der Munition. Nach diesem Notfall wurde vom Generalstab der ukrainischen Streitkräfte eine Überprüfung aller Lagerorte für Munition der militärischen Strukturen initiiert. Besondere Aufmerksamkeit wurde den Lagern für Raketenartilleriebewaffnung in der „ATO“-Zone gewidmet. Von ihrer Kommission ist eine Menge grober Unzulänglichkeiten bezüglich der Lagerung der Munition sowie Fälle von Fehlbeständen festgestellt worden. Zur Verheimlichung dieser Information haben einzelne ukrainische Kommandeure zu harten Verbrechen gegriffen, indem sie einen terroristischen Akt gegen Mitglieder der Kommission verübt haben. Namentlich wurde ein Militärhubschrauber Mi-2, der Mitglieder der Inspektion für Waffenlager unter Leitung des Leiters der Abteilung für Raketenartillerie der ukrainischen Streitkräfte beförderte, gesprengt.
Das Problem besteht nicht einmal im Tod der Kommissionsmitglieder, sondern darin, dass die humanitäre Katastrophe, die in der Folge der Detonation des Raketenartilleriewaffenlagers entstand, sich jeden Augenblick irgendwo wiederholen kann. Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte ist dazu bereit, nicht nur einen Terrorakt gegen ihre Kollegen, sondern auch eine Brandstiftung eines beliebigen Lagers, selbst im Zentrum einer Ortschaft, durchzuführen, um die Ausmaße der Unterschlagung von Munition in ihrem Verantwortungsbereich zu verheimlichen und einer Bestrafung zu entgehen.
Das ukrainische Militärkommando verheimlicht weiterhin auch die Verluste unter dem Personal. Nach offiziellen Informationen des Verteidigungsministeriums der Ukraine für den März 2017 starben 28 Soldaten und 175 wurden verletzt. Aber nach Angaben ukrainischer Freiwilligenorganisationen und Informationen, die aus Krankenhäusern eingegangen sind, beträgt die Zahl der Toten etwa 70 und die der Verletzten mehr als 350. Die Lüge des ukrainischen Kommandos demoralisiert die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte zutiefst, was massenhafte Desertion aus den Truppenteilen sowie ein Umgehen des Militärdienstes zur Folge hat.
Im Zusammenhang mit dem Fehlen von Freiwilligen für die ukrainische Armee und dem katastrophalen Personalmangel in den ukrainischen Streitkräften sind die geplanten Rotationen von Einheiten, die in der „ATO“-Zone stationiert sind, auf unbestimmte Zeit verschoben. Für das Kommando ist es einfacher, das Personal auf den Positionen zu lassen, als zu versuchen Personen zu finden, die in die „ATO“-Zone gehen wollen. In diesem Zusammenhang hat unter den Soldaten der Brigaden, die eine möglichst schnelle Heimkehr erwarten, eine Beunruhigung begonnen, die in Ungehorsam gegenüber den Befehlen der Kommandeure übergegangen ist. Alle Fälle von Protesten in den ukrainischen Streitkräften werden von der Einheit „Alpha“ des Sicherheitsdienstes der Ukraine, die in der „ATO“-Zone eingetroffen ist, hart unterdrückt.
Dennoch greift das Kommando außer zu physischen Repressionen gegenüber demoralisierten Soldaten, die versuchen die Erfüllung widersprüchlicher Befehle der Kommandeure zu vermeiden, auch zu raffinierteren Methoden, die Soldaten zur Begehung von Verbrechen zu zwingen. Unter anderem mit Hilfe von Priestern der in der orthodoxen Welt nicht anerkannten sogenannten ukrainischen Kirche des Kiewer Patriarchats, die Reisen entlang der Kontaktlinie unternehmen, die ukrainischen Soldaten für Mord an friedlichen Bürgern segnen und dies als Seelenrettung darstellen.
Außerdem wurde vom Kommando der „ATO“ in den Ortschaften Kramatorsk, Dsershinsk, Dmitrow und Konstantinowka eine Einschränkung der Bewegungsfreiheit der Soldaten von 22:00 bis 5:00 eingeführt. Diese Entscheidung wird es nach Meinung der militärischen Führung erlauben, die Ströme derjenigen, die aus den Truppenteilen nach Hause flüchten, zu verkleinern.
Auch die verbreiteten Gerüchte über einen baldigen Angriff der Streitkräfte der DVR heben den Kampfgeist der ukrainischen Soldaten nicht an. Einwohner frontnaher Ortschaften teilen mit, dass Soldaten der ukrainischen Streitkräfte massenhaft zivile Kleidung kaufen, um im Fall einer Eskalation der Lage ihre Zugehörigkeit zu den ukrainischen Streitkräften nicht preiszugeben und unter den friedlichen Bürgern unterzutauchen.
So stellt sich derzeit die Lage in der ukrainischen Armee so dar, dass sie weder in kurzfristiger noch in langfristiger Perspektive in der Lage sein wird, großflächige Kämpfe zu führen. Alles, was die ukrainischen Straftruppen tun können, ist, gemeinen Beschuss von friedlichen Städten und Dörfern der Republik mit von den Minsker Vereinbarungen verbotenen schweren Waffen durchzuführen und darauf zu hoffen, dass sie dafür keine Vergeltung trifft.
Von unserer Seite werden die Anforderungen der Minsker Vereinbarungen in vollem Umfang erfüllt. Aber im Fall des Entfachens einer Aggression gegen unsere Republik oder einer Provokation gegen die Zivilbevölkerung durch das Kommando der ukrainischen Streitkräfte sind wir bereit, den Gegner angemessen abzuwehren, wie dies schon zuvor geschehen ist.

 

De.sputniknews.com: Was der Kreml von Nato-Kriegsspielen denkt
Im Kreml verfolgt man die geplanten Militärübungen der US-Armee unter Einsatz von russischsprachigen Statisten in Deutschland nicht besonders, wie der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, mitteilte. Dafür gebe es zuständige Stellen.
„Der Kreml verfolgt das nicht, wir haben dafür spezielle Dienste, die Aufklärung und Militärgeheimdienste“, sagte Peskow. „Ich bin überzeugt, dass dort alle möglichen Informationen vorliegen.“
Zuvor war bekanntgeworden, dass die US-Armee für Kriegsübungen in Deutschland Statisten sucht. Das geschieht unter anderem über Stellenausschreibungen auf Websites wie berlin.de. Arbeitgeber ist die Firma Optronic HR GmbH. Die Statisten sollen „die Zivilbevölkerung in Krisengebieten“ darstellen. Ein interessantes Detail dabei: Neben erforderlichen guten Englisch- und Deutschkenntnissen sind für die Interessenten „zusätzlich gute Sprachkenntnisse in Russisch, Polnisch oder Tschechisch … von großem Vorteil“.

 

De.sputniknews.com: Moskauer Sicht auf Militärübungen mit „russischen“ Statisten in Deutschland
Die von Nato und US Army in Deutschland geplante Kampfübung mit russischsprachigen Statisten bestätigt die feindlichen Absichten der Allianz, sich auf Kampfhandlungen gegen Russland vorzubereiten. Moskau muss auf allen Ebenen seine Position dazu äußern, sagte der Sicherheitspolitiker Alexej Puschkow.
„Ich vermute, dass wir über den Russland-Nato-Rat, das Verteidigungsministerium und das Außenministerium natürlich vorstellig werden müssen, da derartige Informationen eindeutig feindliche Absichten zur Vorbereitung von Kampfhandlungen in Bezug auf Russland bedeuten, obwohl in der Öffentlichkeit das Gegenteil behauptet wird“, erklärte Puschkow vom Verteidigungs- und Sicherheitsausschusses im russischen Föderationsrat.
Wie der Sicherheitspolitiker betonte, geht es im gegebenen Fall nicht nur um die USA, sondern um die gesamte Nordatlantikallianz, da die USA in Europa keine eigenen Stützpunkte besitzen. Sie seien alle in die Nato-Struktur integriert.
„Die Suche von russischsprachigen Rollenspielern für die Übung bestätigt die Pläne zur Ausbildung von Soldaten und Offizieren für Einsätze auf jenen Territorien, wo vorrangig Russisch gesprochen wird, und solche Territorien sind nicht gerade zahlreich – das sind die Ostukraine und Russland“, so Puschkow. Die Nato halte sich seines Erachtens weiterhin an den Mythos von der angeblichen russischen Bedrohung und setze auf dessen Grundlage ihre Expansion fort.
Wie er feststellte, „bestätigen die Nato und die USA unsere Befürchtungen hinsichtlich der Stützpunkte für ein Reagieren in Polen sowie hinsichtlich der Verlegung von Militärtechnik in die Länder des Baltikums“.
Der Sprecher des Gemeinsamen multinationalen Militär-Ausbildungszentrums in Deutschland und Hauptmann der US Army, Chris Bradley, hatte zuvor gegenüber RIA Novosti erklärt, dass die in Deutschland geplanten Militärübungen der US-Truppen, für die aktuell russischsprachige Statisten gesucht würden, „keine Vorbereitung auf irgendetwas“ seien, sondern „die amerikanischen Soldaten und ihre Bündnispartner“ darauf vorbereiten sollen, „ein ganzes Spektrum von Problemen zu meistern, mit denen sie sich in der Welt konfrontiert sehen können“. Bradley zufolge solle „die Präsenz von Leuten, die verschiedene Sprachen sprechen, aber ebenso von verschiedenen Bündnispartnern, die an der Übung teilnehmen, die Komplexität der Szenarios gewährleisten“.
Die deutsche Casting-Firma Optronic HR GmbH, die im Projekt „Civilian on the Battlefield“ („Zivilisten auf dem Schlachtfeld“) speziell Statisten für Militärübungen sucht, soll bereits bestätigt haben, dass sie nun russischsprachige „Statisten für Rollenspiele bei amerikanischen Trainingseinsätzen in Deutschland“ suche. Die Tagesvergütung soll laut dem auf dem offiziellen Berliner Stadtportal berlin.de aufgetauchten Stellenangebot für russischsprachige „Rollenspieler/innen für die Teilnahme an den Nato-Übungen“ 88 bis 120 Euro betragen. Die Übung soll zwei Wochen dauern.

 

Dan-news.info: „In Minsk war die Rede vom Abzug schwerer Waffen zum 1. April. Für uns, als Seite, die auf einem spiegelbildlichen Abzug besteht, ist die Logik der Ukraine unverständlich. Sie bestehen darauf, dass sie schon abgezogen haben. Das ist absurd und schamlos. Weil wir, die wir uns in Donezk befinden, merken würden, dass, wenn sie abziehen würden, keine Geschosse mehr kämen“, erklärte der Vertreter der Delegation der DVR bei den Friedensverhandlungen der Vorsitzende des Volkssowjets Denis Puschilin. „Wir haben zuerst eine Vereinbarung getroffen und dann hat die Ukraine sie verweigert. Dies entspricht nicht dem Verhandlungsgeist, der Moral, das ist nicht im Format der Verhandlungen“.

 

De.sputniknews.com: Syrien: Russisch-syrische Luftbrücke nach Deir ez-Zor einzige Chance für Bevölkerung
Russische Militärtransportflugzeuge Il-76 und der syrischen Armee früher übergebene Transportjets sind derzeit zur Versorgung der Bevölkerung der von den Terroristen blockierten ostsyrischen Stadt Deir ez-Zor im Einsatz. Diese Luftbrücke wurde von den Luftwaffen Russlands und Syriens eingerichtet, berichtet am Freitag die Zeitung „Iswestija“.
Laut syrischen Medien sollen gegenwärtig praktisch alle Transportflugzeuge und Hubschrauber, über die die Verteidigungsbehörde des Landes verfüge, zur Gewährleistung dieser Luftbrücke eingesetzt sein.
In den sozialen Netzwerken würden indes nur Fotos von russischen „Il“-Jets verbreitet, die auf dem russischen Stützpunkt in Latakia mit von der Uno für Syrien gelieferten Hilfsgütern beladen werden.
Wie das russische Zentrum für die Versöhnung der Konfliktseiten in Syrien mitteilt, bringen diese Flugzeuge fast täglich etwa 20 Tonnen Hilfsgüter nach Deir ez-Zor, die sie dort an russischen Fallschirm-Güterplattformen P-7 abwerfen. Diese Plattformen sollen aus Ägypten nach Syrien gebracht worden sein, wo russische Fallschirmjäger sie bei Übungen mit dem ägyptischen Militär genutzt hätten.
Wie der Direktor des Syrischen Zentrums für die Abwehr der Terrorideologie, Wael al Malas, mitteilte, könnten viele Lastkraftwagen mit Lebensmitteln und Medikamenten wegen der zunehmenden Luftangriffe des Raums um Deir ez-Zor diese Enklave jetzt nicht mehr erreichen. Indes würden die Anzahl der Verletzten und dementsprechend auch der Bedarf an Medikamenten stetig zunehmen.
Die humanitäre Situation in Deir ez-Zor werde Malas zufolge auch noch dadurch erschwert, dass die zwar von den Terroristen belagerte, aber von den syrischen Streitkräften behauptete Stadt ein Anziehungspunkt für Tausende Flüchtlinge aus anderen Regionen Syriens und ebenso aus dem Irak geworden sei.

 

De.sputniknews.com: „Russische Aggression“: Kreml-Sprecher schweigt zu Tillersons Ausfall
Dmitri Peskow hat sich geweigert, die Worte des neuen US-Außenministers Rex Tillerson über eine „russische Aggression“ zu kommentieren. „Wenden Sie sich an das Außenministerium“, empfahl der Kreml-Sprecher den Journalisten mit entsprechenden Fragen.
Tillerson hatte vor dem Nato-Treffen in Brüssel angekündigt, die Allianz müsse erst noch über die Antwort auf „Russlands Aggression in der Ukraine und andernorts“ diskutieren.
Im Osten der Ukraine dauern Kämpfe zwischen Regierungsarmee und bewaffneten Regimegegnern an. Auslöser war der nationalistische Staatsstreich von 2014 in Kiew, den die östlichen russischsprachigen Bergbaugebiete Donezk und Lugansk nicht anerkannt und zuerst mehr Selbständigkeit gefordert und dann unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten. Kiew schickte Truppen los…
Seit Beginn ihrer Militäroperation hat die neue Regierung in Kiew – aber auch westliche Politiker – Russland mehrmals vorgeworfen, die bewaffneten Regierungsgegner im größtenteils von ethnischen Russen besiedelten Donezbecken (Donbass) zu unterstützen, und wiederholt einen angeblichen russischen „Einmarsch“ in die Ukraine gemeldet. Beweise dafür wurden nie vorgelegt. Russland weist jede Verwicklung in den Konflikt im Osten der Ukraine zurück.

 

Ukrinform: In den letzten 24 Stunden wurden im Gebiet der Antiterror-Operation (ATO) zwei ukrainische Soldaten getötet, gab heute auf dem Briefing in Kiew der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für ATO, Oberst Andrij Lysenko, bekannt.
„Während des letzten Tages sind bei Kämpfen zwei ukrainische Soldaten getötet worden, dreizehn weitere Soldaten wurden verletzt“, sagte Lysenko.
Der Sprecher des Verteidigungsministeriums sprach im Namen des Ministeriums den Familienangehörigen der getöteten Soldaten sein Beileid aus.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
In der letzten Woche haben die Kiewer Truppen 86-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Es wurde mit allen Arten von Waffen geschossen, dabei wurden auch von den Minsker Vereinbarungen verbotene 152mm- und 122mm-Haubitzen und 120mm-Mörser verwendet.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 2400 Artillerie-, Mörser- und andere Granaten abgeschossen.
Von den ukrainischen Truppen beschossen wurden die Gebiete von Kalinowka, Logwinowo, Losowoje, Nishneje Losowoje, Sansharowka, Weselogorowka, Kalinowo, Kalinowo-Borschtschewatoje, Perwomajsk, Molodjeshnoje, Almasnoje, Irmino, Stachnow, Sokolniki, Frunse, Shelobok, Donezkij, Smeloje, Rajowka, Krutaja Balka, Weselaja Gora sowie das Gebiet am Denkmal des Fürsten Igor.
Die Befehle zur Eröffnung des Feuers gaben der Kommandeur der 54. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Gobatjuk, der Kommandeur der 24. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Schewtschenko, der Kommandeur der 93. mechanisierten Brigade Klotschkow, der Kommandeur der 14. mechanisierten Brigade Shakun.
In Folge des Beschusses wurden drei Infrastrukturobjekte und 15 Wohnhäuser beschädigt, ein Zivilist wurde verletzt, ein Soldat der Volksmiliz starb.
Diese Fakten sprechen nur für eines – die verbrecherische Führung der Ukraine plant nicht, die Minsker Vereinbarungen zu erfüllen und tut alles für deren Scheitern und die Fortsetzung des brudermörderischen Krieges im Donbass.
Die ukrainischen Streitkräfte erleiden weiter nicht kampfbedingte Verluste aufgrund übermäßigen Alkoholkonsums.
Insgesamt wurde in der letzten Woche der Tod von acht Soldaten der ukrainischen Streitkräfte in Folge von Vorfällen, deren Ursache Alkohol war, bekannt.
Unsere Aufklärung stellt weiter Fälle von Verlagerungen von durch die Minsker Vereinbarungen verbotener Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie fest, die das Ziel einer Rotation und Verstärkung der Gruppierungen ihrer Kräfte haben.
So wurden folgende Stationierungen entdeckt:
– im Gebiet von Stschastje und Nowoajdar: 15 getarnte Panzer der ukrainischen Streitkräfte;
– in Krymskoje: zwei Batterien 122mm-Artilleriegeschütze „Gwosdika“ aus dem Bestand der 24. Brigade der ukrainischen Streitkräfte;
– in Petrenkowo: ein taktischer Raktenkomplex „Totschka-U“;
– in Nowotoschkowskoje: zwei Fahrzeuge vom Typ „KamAS“ mit Munition.
Außerdem wurde im Gebiet des Waldstücks Scharow Kut die Bewegung von zwei Kolonnen Panzertechnik des Gegners beobachtet. In der ersten Kolonne wurden drei Lastwagen mit Munition festgestellt. In der zweiten Kolonne waren zwei Lastwagen mit Munition und sie fuhr in Richtung Stschastje.
Mitarbeiter der OSZE-Mission stellen weiter das Fehlen von Waffen und Technik der ukrainischen Streitkräfte an den Abzugsorten fest, darunter sind 64 Panzer, 25 Haubitzen und 17 Mörser.
Das Fehlen dieser Technik und Waffen wird schon seit langer Zeit festgestellt, aber eine Reaktion von Seiten der ukrainischen Regierung auf diese Tatsache gibt es nicht.
Mit diesen Waffen beschießen die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte regelmäßig unsere Positionen.
Die Einheiten der Volksmiliz halten die Minsker Vereinbarungen streng ein und reagieren nicht auf Provokationen von Seiten der Ukraine.
Wir sind weiterhin bereit und völlig offen für einen friedlichen Dialog und Zusammenarbeit. Wir sind dafür, dass in unserem Land Frieden ist und kein menschliches Blut vergossen wird.
Die Volksmiliz unternimmt alles ihr Mögliche für die Sicherheit der internationalen Beobachter.
Dazu gehört vor allem die Entminung von Örtlichkeiten, wo eine Patrouille der Mission fahren könnte – Staniza Luganskaja, Perwomajsk, Solotoje und viele andere Abschnitte, wo die Mitarbeiter der Mission aufgrund nicht detonierter Minen und möglicherweise Geschosse nicht hinfahren können.
Wir garantieren die Sicherheit vollständig, wir haben eine direkte Verbindung mit dem Sicherheitsoffizier der OSZE-Mission. Und im Fall einer Notfallsituation reagieren wir sofort und sichern die Sicherheit der Mitarbeiter der Beobachtermission ab.
Die Beobachter stimmen dabei ihre Patrouillerouten auf dem Territorium der LVR nicht mit der Verteidigungsbehörde der Republik ab.
Sie fahren wie sie wollen. Früher gab es eine solche Praxis. Warum das jetzt nicht mehr so ist, wissen wir nicht. Zumal unsere grundlegende Aufgabe die Garantie der Sicherheit der OSZE-Beobachter ist.
Sie fahren in gefährliche Bereiche, wo es nicht ruhig ist, wo Beschuss von der ukrainischen Seite erfolgt, wo es nicht detonierte Minen und Geschosse gibt. Aber sie halten es irgendwie nicht für notwendig, uns darüber zu informieren, wohin sie fahren. Sie legen uns Fakten vor, dass sie nicht in eine bestimmte Richtung fahren können, weil es dort nicht detonierte Minen und Geschosse gibt.
Wir schränken die Bewegung der OSZE-Beobachter in keiner Weise ein, sie können fahren, wo es für sie nötig ist. Aber für ihre Sicherheit wäre es besser, wenn sie uns die Routen nennen würden.
Die von der Volksmiliz der LVR durchgeführten Übungen auf dem Truppenübungsplatz im Gebiet von Uspenka im Lutuginskij-Bezirk verletzten nicht die Minsker Vereinbarungen, wie dies zuvor von der OSZE in einem Bericht behauptet wurde.
Erstens, dass sie festgestellt haben, dass dies eine „Verletzung der Minsker Vereinbarungen“ sei. Dies ist keine zuverlässige Information, weil sich der Übungsplatz außerhalb der 20km-Zone von der Kontaktlinie befindet und die Minsker Vereinbarungen nicht verletzt.
Zweitens hat die OSZE-Mission geschrieben, dass dort „Technik eines nicht identifizierten Typs ist“. Unter solcher Technik kann man verschiedene Technik verstehen, das heißt, sie beschreiben nicht die Technik, die sich auf diesem Übungsplatz befindet. Aber dies ist nicht richtig, weil sie ruhig kommen könnten und die ganze Technik registrieren, wir haben ihnen alle Informationen zur Verfügung gestellt.
Deshalb behandeln sie die Stationierung dieser Technik auf dem Übungsplatz nicht korrekt.
Die Volksmiliz hat dank der Vertreter des gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung eine Zusammenarbeit mit Vertretern der OSZE-Mission organisiert, alle problematischen Fragen werden in einer dreiseitigen Gruppe erörtert, man kann das so sagen.
Wir übergeben alle unsere Forderungen zu nicht korrekten Berichten der OSZE, wo es irgendwelche Beschwerden gegen uns gibt. Die OSZE-Mission ihrerseits gibt alle Beschwerden genauso über das Gemeinsame Zentrum weiter. Dies geschieht täglich. Deshalb läuft bei uns eine planmäßige Arbeit und Zusammenarbeit, wie es im OSZE-Mandat festgelegt ist.

 

Ukrinform: Präsident bekommt als Geschenk Schild aus Geschoßsplittern aus dem ATO-Gebiet.
Der Absolvent der Nationalen Universität für Verteidigung „Iwan Tschernjachowski“, Oberst Oleksandr Chymtschenko, hat im Namen der Streitkräfte der Ukraine dem Präsidenten Petro Poroschenko einen Schild geschenkt, der aus den Geschoßsplittern im Gebiet der Antiterror-Operation (ATO) in der Ostukraine gemacht wurde.
Die Übergabe fand während der feierlichen Entlassungszeremonie der Hörer der Universität statt, berichtet ein Reporter von Ukrinform.
„Wir schenken Ihnen einen Schild mit einem Kreuz. Diese Splitter, aus denen der Schild gemacht ist, haben unsere Waffenbrüder im ATO-Gebiet gesammelt“, sagte Chymtschenko.
Der Präsident bedankte sich für dieses besondere Geschenk und versicherte, dass es in die Administration des Präsidenten kommt, wo es die ausländischen Gäste sehen werden.

 

De.sputniknews.com: EBU: „Mehrere Länder bereit zu Eurovision-Boykott – Ukraine-Ausschluss denkbar“
„Wir sind verärgert!“: In einem publik gewordenen Brief an den ukrainischen Premier Wladimir Groisman hat die European Broadcasting Union (EBU, Veranstalter des Gesangswettbewerbs) Kiew mit harten Sanktionen gedroht, falls die russische ESC-Kandidatin Julia Samoilowa die Einreise und damit die Songcontest-Teilnahme weiterhin verwehrt werden sollte.
Ein Scan des besagten Briefes ist zuvor auf einer ESC-Fanseite aufgetaucht. Unter anderem wird in dem Dokument, das am 23. März abgesendet wurde, der ukrainischen Seite nahegelegt, dass das „inakzeptable Einreiseverbot“ für die russische ESC-Teilnehmerin Julia Samoilowa gegen die Regeln und Traditionen des Song Contests verstoße. Gegenüber Sputnik hat die Pressestelle des Eurovision Song Contests die Echtheit des Briefes bestätigt.
„Sollte dieses Verbot (Einreiseverbot für Samoilowa – Anm. d. Red.) durch Ihr Amt bestätigt werden, wird es sicherlich sehr große negative Auswirkungen auf den internationalen Ruf der Ukraine als eine moderne, demokratische europäische Nation haben“, heißt es im Brief, der von der Direktorin der Rundfunkunion, Ingrid Deltenre, unterschrieben wurde.
Es erübrige sich zu sagen, dass die EBU zudem auch wegen des Schadens für den Eurovision Song Contest und die Union selbst besorgt sei, der durch ein Einreiseverbot verursacht werden würde.
„Die aktuelle Situation löst Ärgernis unter unseren Mitgliedern – den European Broadcasters in ganz Europa – aus, und wir haben auch Benachrichtigungen von einer Reihe von ihnen erhalten, wo diese Entscheidung kritisiert und als ein Grund für eine Nichtteilnahme an der Veranstaltung genannt wird“, wird im Schreiben betont.
Kiew solle demnach sicherstellen, dass das Verbot, das erst gar nicht mit der EBU abgesprochen worden sei, aufgehoben werde.
„Wir betrachten das gegenwärtige Verbot für die russischen Sängerin als inakzeptabel. Als Folge könnte die UAPBC (das ukrainische Staatsfernsehen – Anm. d. Red.) von künftigen Veranstaltungen ausgeschlossen werden.“
Kiew solle bedenken, dass falls das Szenario einer Nichtteilnahme von Samoilowa stattfinden sollte, die „künftige Beteiligung der Ukraine am ESC unter Gefahr ist.“
„Wir sind zunehmend frustriert, und in der Tat verärgert, dass der diesjährige Wettbewerb als ein Instrument in der andauernden Konfrontation zwischen der Russischen Föderation und der Ukraine genutzt wird.“
Zuvor hatte auch „SonntagsBlick“ unter Berufung auf Ingrid Deltenre mitgeteilt, dass die EBU Sanktionen gegen die Ukraine ergreifen würde, falls die Situation um die Sperrung der russischen ESC-Kandidatin Julia Samoilowa demnächst nicht geklärt werden sollte.

 

Dan-news.info: Bericht des Apparats der Bevollmächtigten für Menschenrechte in der DVR Darja Morosowa
„Zwischen dem 24. und dem 30. März 2017 sind auf dem Territorium der DVR sechs Menschen getötet worden. Zwischen dem 24. und dem 30. März 2017 wurden auf dem Territorium der DVR durch den nicht endenden Artilleriebeschuss von Seiten der Ukraine 20 Menschen unterschiedlich schwer verletzt“.
Nach Angaben des Apparats der Bevollmächtigten starben unter dem Beschuss der ukrainischen Streitkräfte seit Anfang des Jahrs 95 Menschen, 174 wurden unterschiedlich schwer verletzt.

 

De.sputniknews.com: Rasmussen schließt Anerkennung der Krim als „freies Gebilde“ nicht aus
Der ehemalige Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen schließt nicht aus, dass die Krim in Zukunft als „freies Gebilde“ anerkannt werden könne. Laut RIA Novosti äußerte er dies in der US-Denkfabrik Hudson Institute in Washington DC im Rahmen der Konferenz „Sanktionen der USA gegen Russland: Einschätzung ihres Einflusses und Kosten“.
„Ich würde nicht die Möglichkeit ausschließen, dass es uns eines Tages die Umstände ermöglichen werden, die Krim in der Eigenschaft eines freien Gebildes anzuerkennen – integriert in den Bestand der Ukraine oder auf irgendeine andere Weise“, so Rasmussen. „Ich werde nicht die Möglichkeit ausschließen, dass eine neue Situation entstehen kann.“
Die Krim war im März 2014 in den Bestand Russlands aufgenommen worden, nachdem die Mehrheit der Bewohner der Halbinsel diese Entscheidung bei einem Referendum unterstützt hatte. Die Ukraine und die überwiegende Mehrheit der Länder der Welt lehnen es ab, die Ergebnisse des Referendums anzuerkennen. In Moskau wird davon ausgegangen, dass die Vorgehensweise bei der Eingliederung der Krim in den Bestand Russlands dem Völkerrecht entsprochen habe.
Wie wiederholt aus Moskau verlautete, sei Russland bereit abzuwarten, bis der Westen das nötige Verständnis für den Beitritt der Krim zu Russland aufbringen werde.

 

De.sputniknews.com: Die Berichte darüber, dass die Bundeswehr Fotos für amerikanische Luftangriffe in Syrien geliefert hat, haben womöglich ein juristisches Nachspiel: Die Staatsanwaltschaft soll wegen des Verdachts auf Geheimnisverrat ermitteln, berichtet Focus Online unter Berufung auf die Zeitungen der „Funke Mediengruppe“.
Demnach hat der Verteidigungsausschuss sich an Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) gewandt und ihn gebeten, entsprechende Ermittlungen auszulösen. Das haben die Obleute aller Fraktionen nach einer kontroversen Diskussion beschlossen. Die endgültige Entscheidung liegt jetzt bei Lammert. Die Staatsanwaltschaft kann nur mit seiner Zustimmung ermitteln.
Der Ausschuss-Vorsitzende Wolfgang Hellmich (SPD) begründete den Schritt damit, dass der Ausschuss in dieser Woche in einer „eingestuften Sitzung“ vom Verteidigungsministerium über die Zulieferung von Bildern deutscher Aufklärungstornados unterrichtet worden sei. Auf Bitten von Generalinspekteur Volker Wieker waren die Informationen als geheim eingestuft worden. Nun soll die Staatsanwaltschaft der Frage nachgehen, wer sie weitergegeben hat. Der Ausschuss wolle mit dem Schritt deutlich machen, „dass wir uns so etwas nicht gefallen lassen dürfen“.

 

Ukrinform: In Kiew Büro der Staatsanwaltschaft der Krim eröffnet.
In Kiew sei das Büro der Staatsanwaltschaft der Autonomen Republik Krim eröffnet worden, verkündete auf einem Briefing der Generalstaatsanwalt der Ukraine, Jurij Luzenko.
„Das Büro befindet sich in der Dilowa-Straße, 24. Es liegt im Zentrum der Hauptstadt, wo der Empfangsraum für die Bürgerinnen und Bürger ist, wo man Rechtshilfe bekommen und Anzeigen wegen der Menschenrechtsverletzungen in den besetzten Gebieten erstatten kann“, sagte Luzenko.
Der bei der Eröffnung anwesende Anführer des krimtatarischen Volkes und das Mitglied des ukrainischen Parlaments, Mustafa Dschemiljew, hat seinerseits die Hoffnung geäußert, dass die Arbeit der Staatsanwaltschaft der Autonomen Republik Krim ein bedeutender Schritt bei der Freigabe der Krim in der Zukunft sein wird.
Weiter erklärte Luzenko während des Briefings, dass die Ukraine beabsichtige, eine der russischen Fluggesellschaften für Flüge auf die besetzte Krim zu verklagen.
„Wir planen, eine Rechnung für die Nicht-Zahlung der entsprechenden Gebühren für unsere Raumnutzung, die Landung auf dem Territorium der Krim auszustellen. Bei der Klage geht es um etwa 5 Millionen Hrywnja“, sagte Luzenko.
Ihm zufolge werde auch ernsthafte Arbeit betreffend der Schiffe in den Häfen der Krim geleistet. Er weigerte sich jedoch, Details offenzulegen.

 

De.sputniknews.com: Im ostukrainischen Mariupol ist der örtliche Chef des Geheimdienstes SBU bei einem Sprengstoffanschlag getötet worden.
Oberst Alexander Charaberjusch wurde in seinem Geländewagen in die Luft gesprengt. Mariupol gehört formell zu dem von Kiew abtrünnigen Kriegsgebiet Donezk, wird jedoch von den ukrainischen Streitkräften kontrolliert.
„Heute wurde um 08:30 Uhr in einem Wohnviertel von Mariupol ein Auto gesprengt. Dabei wurde der Mitarbeiter des SBU Oberst Alexander Charaberjusch getötet“, teilte der SBU mit. Geheimdienstchef Wassili Grizak versprach, die Attentäter zu finden und zu bestrafen. Die ukrainischen Behörden ermitteln wegen eines Terroranschlags.
Der ukrainische Generalstaatsanwalt Juri Luzenko teilte mit, dass Charaberjusch die regionale Filiale des SBU geleitet habe. Der Oberst habe bei der Explosion beide Beine verloren und sei auf dem Weg ins Krankenhaus wegen hohen Blutverlustes gestorben.
Nach Angaben der ukrainischen Onlinezeitung Strana.ua soll Charaberjusch Metall- und Kohleschmuggel aus der nicht anerkannten „Donezker Volksrepublik“ gegen Schmiergeld gedeckt und gefangengenommene Milizen gegen Lösegeld freigelassen haben.

 

Abends:

 

De.sputniknews.com: Syrische Armee im Vormarsch: 16 Ortschaften an einem Tag von Terroristen befreit
Die Regierungstruppen Syriens und die mit ihnen verbündeten Kräfte haben seit Donnerstag 16 Ortschaften, darunter Hattab und Nadel al-Shir, im Norden der syrischen Provinz Hama von den Terroristen befreit. Darüber berichtete ein Sputnik-Korrespondent vor Ort.
Laut dem syrischen Militär haben die Terroristen empfindliche Verluste erlitten und sich bis an die Grenze der Provinz Idlib zurückgezogen.
Die von Artillerie und Luftwaffe unterstützte Offensive der syrischen Armee geht in den zwischen Hama und Idlib gelegenen Ortschaften Halfaya, Suran und Taybet al-Imam weiter.
„Die syrischen Soldaten haben beim heutigen Angriff zwei Panzer und weitere zwei Einheiten Kampftechnik des Gegners erbeutet“, berichtete ein Offizier der syrischen Armee im Gespräch mit Sputnik.
Die Terroristen hatten vor mehreren Wochen von Idlib aus eine massive Offensive in der Provinz Hama gestartet. Nach einigen Angaben waren mehr als 10.000 Mitglieder der Terrormiliz Dschebhat an-Nusra und der mit ihnen verbündeten Banden an der Angriffsoperation beteiligt. Während der Kampfhandlungen wurden mindestens 2.000 Terror-Kämpfer getötet.

 

De.sputniknews.com: Nach Lizenzentzug-Vorschlag: US-Senat glaubt an Allmächtigkeit von RT – Simonjan
Margarita Simonjan, die Chefredakteurin von RT und Sputnik, hat auf den jüngsten Vorschlag der US-Senatoren, RT die Sendelizenz zu entziehen, mit Staunen reagiert.
„Im Senat geht man schon so weit zu behaupten, dass RT und Sputnik gemeinsam den Glauben der Amerikaner an ihre eigenen Medien untergraben. Ich weiß nicht, was dabei erstaunlicher ist: Der Glaube der Senatoren an unsere unbegrenzten Möglichkeiten oder der fehlende Glaube an die bewusste Wahl ihres Volkes“, zitiert RT Simonjan.
Zuvor war bei einer Anhörung im Aufklärungs-Ausschuss des US-Senats der angebliche russische Einfluss auf die US-Präsidentschaftswahlen erörtert worden. Bei dem Treffen wurde laut dem TV-Sender vorgeschlagen, RT die Lizenz in den USA zu entziehen.
Der Demokratische Senator Mark Warner soll zudem Moskau Einmischung in den demokratischen Prozess des Landes vorgeworfen haben, ohne dabei jegliche Beweise vorgebracht zu haben. Russland habe nach Darstellung von Warner eine Desinformations-Kampagne in den sozialen Netzwerken geführt sowie Fake News in den US-Bundestaaten Pennsylvania, Michigan und Wisconsin verbreitet.

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