Presseschau vom 23.09.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


vormittags:

de.sputniknews.com: Deutsche Medien offenbaren massiven Steuerbetrug in der Ukraine.
Wegen massiven Steuerbetrugs verliert die Ukraine jährlich hunderte Millionen Euro. Das berichtet „Der Spiegel“ unter Berufung auf eine von der Fraktion der Linken und nordischen Grünen im Europaparlament in Auftrag gegebenen Studie.
Demnach greifen einige ukrainische Unternehmen und Konzerne zur Umgehung von Steuern auf betrügerische Systeme zurück.
Wie das Blatt hervorhebt, seien diese Ergebnisse aufgrund der Finanzhilfe der EU an die Ukraine besonders bemerkenswert. Mit rund elf Milliarden Euro unterstützte Brüssel Kiew seit 2014.
Jetzt würden sich aber im EU-Parlament die Zweifel mehren, ob das Geld sinnvoll investiert werde. Die meisten Abgeordneten würden jedoch beide Augen zudrücken, weil sie die Behörden in Kiew nicht kritisieren wollten, so „Der Spiegel“.
„Es werden noch immer Blankoschecks in Geld und Vergünstigungen an Oligarchengruppen verteilt“, sagte der Europaabgeordnete der Linken Helmut Scholz gegenüber der Zeitung. Laut dem SPD-Außenpolitikexperten im EU-Parlament Knut Fleckenstein wird die Ukraine milder als andere Länder in der EU behandelt.


wpered.su: Auf einem gemeinsamen Plenum des ZK und der Zentralen Kontrollkommission wurde die Entscheidung getroffen, für den 29. September einen außerordentlichen Parteitag der KP der DVR einzuberufen.
Am 22. September fand in Donezk ein gemeinsames Plenum des ZK und der Zentralen Kontrollkommission der Kommunistischen Partei der DVR statt. Die Teilnehmer des Plenums behandelten die Situation in der Republik im Zusammenhang mit den schnell einberufenen Wahlen zum Republikoberhaupt und zum Volkssowjet am 11. November 2018. Nach einer detaillierten allseitigen Erörterung der beschloss das Plenum:
1. einen außerordentlichen 4.Parteitag der Kommunistischen Partei der DVR für den 29. September 2018 einzuberufen und
2. dem Parteitag zu empfehlen, die folgenden Fragen zu behandeln:
– die Beteiligung der Kommunistischen Partei der Donezker Volksrepublik an der Wahl zum Volkssowjet der DVR am 11. November 2018;
– die Aufstellung von Kandidaten für den Volkssowjet der DVR bei den Wahlen zum Volkssowjet am 11. November 2018 und einen Beschluss über eine republikanische Liste von Kandidaten für den Volkssowjet der Donezker Volksrepublik;
– die Benennung bevollmächtigter Vertreter und Vertrauenspersonen von Seiten der Kommunistischen Partei der DVR bei den Wahlen zum Volkssowjet der DVR am 11. November 2018.
Das Plenum hat aktuelle, nicht aufschiebbare Aufgaben für das Sekretariat, das Präsidium, das Zentralkomitee und die örtlichen Parteiorganisationen der Kommunistischen Partei der DVR festgelegt.


de.sputniknews.com: Umfrage enthüllt Beliebtheitsgrad Poroschenkos in der Bevölkerung.
Nur fünf Prozent der ukrainischen Bürger haben sich für eine Wiederwahl ihres derzeitigen Präsidenten Petro Poroschenko für eine zweite Amtszeit ausgesprochen. Davon zeugen Daten einer vom TV-Sender NewsOne durchgeführten Telefonumfrage.
Den Zuschauern wurde die Frage gestellt: „Wollen Sie, dass Poroschenko für eine zweite Amtszeit wiedergewählt wird?“
Insgesamt gaben im Laufe der Sendung 35.844 Personen darüber Auskunft. 95 Prozent antworteten mit „nein“ und lediglich fünf mit „ja“.


lug-info.com: In den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen dreimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Michajlowka, Christowoje und Donezkij.
Geschossen wurde mit 82mm-Mörsern, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und anderen Schusswaffen.


de.sputniknews.com: Il-20-Abschuss: Volle Verantwortung liegt bei Israel – Moskau
Die israelische Luftwaffe hat Russland nicht im Voraus über ihren geplanten Luftschlag gegen syrische Objekte am Montag informiert und somit bestehende Vereinbarungen verletzt. Diese Auffassung äußerte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums Igor Konaschenkow bei einem Briefing am Sonntag.
„Trotz Abkommens informierte die israelische Seite die russische (Militär-)Gruppierung nicht im Voraus über ihren Einsatz, sondern gleichzeitig mit Beginn der Schläge“, sagte er. „Diese Handlungen verstoßen direkt gegen die russisch-israelischen Vereinbarungen vom Jahr 2015 zur Verhinderung von Zwischenfällen zwischen unseren Streitkräften im Bereich Syrien, die im Rahmen einer gemeinsamen Arbeitsgruppe erzielt wurden“, fügte er hinzu.
Dabei habe Russland die bestehenden Vereinbarungen mit Israel nicht verletzt und niemals seine Luftabwehr gegen die isaelische Luftwaffe in Syrien eingesetzt. Dies gelte auch für Situationen, in denen Israel das Leben russischer Soldaten in Syrien mit Luftschlägen gefährdet habe.
Seit 2015 habe Russland 310 Mal das israelische Kommando über Aktivitäten seiner Luftwaffe in der Nähe israelischer Gebiete benachrichtigt. Israel habe seinerseits Russland lediglich 25 Mal und „nur unmittelbar vor Luftschlägen“ über ähnliche Aktivitäten informiert, betonte Konaschenkow.
Das Verhalten der israelischen Luftwaffe unterscheide sich somit radikal von jenem der US-Luftwaffe. Zwischen Russland und den Vereinigten Staaten gebe es einen Kommunikationskanal, über den die Parteien einander im Voraus über Einsatzpläne in verschiedenen syrischen Regionen in Kenntnis setzen würden. Dadurch würden rechtzeitig Maßnahmen ergriffen, um Gefahren – sowohl in der Luft als auch auf dem Boden – für russische und US-amerikanische Soldaten zu bannen, so Konaschenkow.
„Die vorgelegten objektiven Daten zeugen davon, dass die Handlungen der israelischen Jägerpiloten, die den Tod von 15 russischen Soldaten zur Folge hatten, entweder auf mangelnde Professionalität oder zumindest grobe Fahrlässigkeit zurückzuführen sind. Deshalb glauben wir, dass die Verantwortung für die Tragödie mit dem russischen Flugzeug vom Typ Il-20 völlig bei der israelischen Luftwaffe sowie bei jenen liegt, die derartige Aktivitäten entschieden haben“, sagte Konaschenkow….

Dan-news.info: „Die ukrainischen Streitkräfte haben am Morgen das Feuer auf Gorlowka eröffnet. Infolge des Beschusses wurden in der Siedlung des Gagarin-Bergwerks folgende Häuser beschädigt: Nansen-Straße13/2, 13, 11, 6 und Artilleristen-Straße 42. Der Beschuss wurde wieder aufgenommen“, teilte der Bürgermeister der Stadt Iwan Prichodko mit.
Tote und Verletzte gibt es nicht.

de.sputniknews.com: Israelische F-16 benutzten russische Il-20 in Syrien als Deckung – Verteidigungsamt
Israelische Piloten der Kampfjets F-16 haben die russische Il-20 als Deckung vor syrischen Raketen benutzt. Das erklärte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums Igor Konaschenkow bei einem Briefing am Sonntag.
„Ich möchte betonen, dass die israelischen Kampfflugzeuge bei der Beobachtung der russischen Il-20 diese als Deckung vor Flugabwehrraketen benutzt und weiterhin in diesem Gebiet manövriert haben“, sagte Konaschenkow.
Die Rakete der syrischen Luftabwehr habe das Flugzeug um 22:03 Moskauer Zeit getroffen, so der Sprecher weiter.
„Der israelische Pilot musste wissen, dass die Rückstrahlfläche der Il-20 viel größer ist als die analoge Fläche des F-16-Kampfflugzeugs und, dass das russische Flugzeug das bevorzugte Ziel für die Flugabwehrrakete sein wird“, fügte Konaschenkow hinzu.
Er betonte, Israel habe Russland am Tag des Abschusses nicht über die Ortslage seiner Kampfjets informiert und den russischen Militärs erst 50 Minuten nach dem Abschuss Hilfe bei der Suche nach der Il-20 angeboten.
Laut Konaschenkow hat Israel zudem Russland bei der Wahl des Gebiets in die Irre geführt, welches die israelische Luftwaffe am 17. September angreifen sollte. Laut einem Vertreter der Luftstreitkräfte sollten die Angriffsziele im Norden Syriens liegen. Israel habe jedoch Bereiche um die Stadt Latakia im Westen Syriens attackiert. Darum sei es nicht möglich gewesen, die sich in diesem Terrain befindliche Il-20 in eine sichere Zone zu bringen.
Der Sprecher unterstrich, das Vorgehen der israelischen Luftwaffe am 17. September hätte für Passagier- und Transportflugzeuge eine Bedrohung darstellen können.
Am 17. September war ein russisches Aufklärungsflugzeug des Typs Il-20 bei einem Flug nahe dem russischen Luftstützpunkt Hmeimim in Syrien vom Radar verschwunden. Später gab das russische Verteidigungsministerium bekannt, dass die Maschine versehentlich von einer Rakete des Luftabwehrsystems S-200 getroffen wurde, als die syrischen Streitkräfte einen israelischen Luftangriff abzuwehren versuchten. 15 russische Soldaten kamen ums Leben. Moskau machte daraufhin Tel Aviv für die Tragödie verantwortlich: Das israelische Militär habe mit seinem verantwortungslosen Vorgehen das russische Flugzeug einem Angriff seitens der syrischen Luftabwehr ausgesetzt.
Israel sieht jedoch die ganze Schuld bei Damaskus, bestätigte allerdings auch, am späten Montagabend syrische Objekte bombardiert zu haben. Der russische Präsident, Wladimir Putin, sprach seinerseits von einer „Verkettung tragischer Ereignisse“ und sicherte zugleich eine für alle merkbare Verschärfung der Sicherheitsmaßnahmen für die russischen Militärs in Syrien zu.


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 22 September 3:00 Uhr bis 23. September 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 17.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der
Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Sajzewo, Dolomitnoje, Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Werchnetorezikoje (Nishneje), Schirokaja Balka, Wasiljewka, Oserjanowka, Spartak, Dsershinskoje, Leninskoje, Sachanka.
Idurch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurde eine Transformatorunterstation beschädigt. Keinen Strom haben fünf Ortschaften: Sachanka, Kominternowo, Dsershinkoje, Saittschenko, Sergejewka.
Heute um 4:20
Uhr haben die ukrainischen Streitkräfte das Feuer aus Richtung Dsershinsk (Jushnaja-Bergwerk) auf Gorlowka (Gagarin-Bergwerk) eröffnet, dabei wurden 12 Häuser beschädigt:
Nansen-Straße 13/2 – direkter Treffer auf eine Wand des Hauses;
Nansen-Straße 13/3; 11/2, 11;4, 11/6; 11/7; 11;8; 6/7; 6/11; 6/13 – Verglasung beschädigt;
Artilleristen-Straße 42 – direkter Treffer auf das Dach des Hauses;
Artilleristen-Straße 42/1 – Verglasung beschädigt.

Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 135.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 344.
Ab 00:01 Uhr am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regime der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.

nachmittags:

de.sputniknews.com: Israel fürchtet, dass Russland in Syrien seine „Flügel beschneiden“ wird – Medien
Russlands Reaktion auf den Vorfall mit der Il-20 in Syrien könnte zur Einschränkung des Flugbereichs der israelischen Luftwaffe auf dem syrischen Territorium führen, schreibt die israelische Zeitung „Haaretz“.
Laut der Zeitung hofft Israel, dass Moskauden Himmel über Syrien nur für eine Woche schließen und nicht zu weiteren Sanktionen greifen wird – wie beispielsweise Flüge in der Nähe der russischen Basen in Nordsyrien zu verbieten. Denn das würde eine Sperre des Zugangs der israelischen Luftwaffe zu den Gebieten nördlich von Damaskus bedeuten.
Nach Angaben von „Haaretz“ könnten solche Maßnahmen zur Schaffung von Sicherheitszonen für syrische Regierungstruppen und die „Hisbollah“ führen sowie dem Iran die Möglichkeit geben, seine Positionen in der Region zu stärken.
Die Zeitung zitiert den israelischen Verteidigungsminister Avigdor Lieberman. Ihm zufolge hätten die Verhandlungen mit hochrangigen russischen Beamten, die er und der israelische Ministerpräsident geführt hatten, sowie die Entsendung einer Delegation unter der Leitung des Luftwaffenkommandanten Amikam Norkin nach Moskau gezeigt, dass zwischen den beiden Ländern gute Beziehungen herrschten. Dies bestätige auch die Tatsache, dass sich Israel wegen der Tragödie schlecht fühle, so Lieberman.
Laut „Haaretz“ hat sich Israel in den letzten Jahren daran gewöhnt, fast ohne Unterbrechung „an der Nordfront“ zu agieren. Nach dem Abschuss einer israelischen F-16 durch die syrische Luftabwehr im Februar habe Tel-Aviv Lehren gezogen. Trotzdem habe es weiterhin Syrien attackiert – obwohl seine Operationen immer gefährlicher geworden seien.…

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters des operativen Kommandos der DVR zur Lage am 23.09.2018:
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner die Gebiet von elf Ortschaften beschossen.
In Richtung Gorlowka wurden von den Positionen der 72. mechanisierten Brigade und der 58. Panzergrenadierbrigade der Kriegsverbrecher Tatus und Drapatij aus Werchnetorezkoje, Dolomitnoje, Sajzewo, Schirokaja Balka, Wasiljewka, Oserjanowka und die Siedlung des Gagarin-Bergwerks mit Mörsern des Kalibers 120mm, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Donezk haben Einheiten der 56. Panzergrenadierbrigade unter Kommando des Kriegsverbrechers Iwanow das Gebiet von Spartak mit großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben die Einheiten der 36. Marineinfanteriebrigade auf Befehl des Kriegsverbrechers Gnatow mit Mörsern des Kalibers 120mm, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen die Gebiete von Sachanka, Leninskoje und Dsershinkoje beschossen.
Außerdem wurde in allen Richtung die Aktivität von Scharfschützen des Gegners bemerkt.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden 17 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung festgestellt.
Infolge der Beschädigung einer Transformatorunterstation während des zielgerichteten Beschusses von Leninskoje durch Kämpfer der 36. Brigade ist die Stromversorgung für die Einwohner von gleich sechs Ortschaften, Sachanka, Sergejewka, Dsershinskoje, Leninskoje, Saitschenko und Kominternowo, ausgefallen.
Heute gegen 5 Uhr morgens haben Kämpfer der 58. Panzergrenadierbrigade einen hinterhältigen Beschuss von Wohngebieten der Siedlung des Gagarin-Bergwerks mit Mörsern des Kalibers 120mm durchgeführt, es wurden 19 Mörsergeschosse abgefeuert.
Infolge des Feuers der Straftruppen wurden 12 Häuser in der Nansen- und der Artilleristen-Straße beschädigt. Informationen über Opfer werden noch ermittelt.
Mit ihren verbrecherischen Handlungen haben die ukrainischen Kriegsverbrecher uns gezwungen, zum Schutz friedlicher Bürger eine Mörsermannschaft der 58. mechanisierten Brigade zu vernichten, die friedliche Stadtteile beschossen hat.
Außerdem haben heute am hellen Tag um 10:50 Uhr an ihre Straflosigkeit gewöhnte Kämpfer der 36. Marineinfanteriebrigade einen Beschuss mit Schützenpanzern auf Wohngebiete von Sachanka durchgeführt. Dabei wurden zwei zivile Einwohner verletzt: ein Mann, geb. 1962 und eine Frau, geb. 1972. Es gibt keine Zweifel, dass die Kämpfer während dieses Beschusses nur ein Ziel verfolgt haben – der friedlichen Bevölkerung der Republik maximalen Schaden zuzufügen.
Im Zusammenhang mit den ständigen Todesfällen von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte in der OOS-Zone unter ungeklärten Umständen sowie mit der Entdeckung von Fällen der Verheimlichung von Verlusten durch Kommandeur der 36. Marineinfanteriebrigade, der 28. mechanisierten Brigade und der 128. Gebirgssturmbrigade, sind in der OOS-Zone der Leiter des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte W. Mushenko und der Kommandeur der Bodentruppen der Ukraine S. Popko eingetroffen.


de.sputniknews.com: Deshalb haben sich ukrainische Kriegsschiffe der Krim angenähert – Medien
Ukrainische Medien haben den Grund für die Verlegung von zwei Schiffen der Seestreitkräfte der Ukraine in das Asowsche Meer offenbart.
Laut Medienberichten haben zwei ukrainische Kriegsschiffe Kurs auf die Stadt Berdjansk genommen. Sie sollen zu dem neu zu schaffenden Militärstützpunkt der Ukraine an der Küste des Asowschen Meeres gehören.
Das Führungsschiff „Donbass“ sowie der Schlepper „Korez“ sind am Donnerstag, dem 20. September, aus der Westlichen Marinebasis in Odessa ausgelaufen, heißt es in den Medien.
Die Schiffe sollen durch die Straße von Kertsch aus dem Schwarzen ins Asowsche Meer einfahren.
Der russische Geheimdienst FSB teilte mit, die Schiffe seien in die ausschließliche Wirtschaftszone Russlands vor der Krim eingedrungen, deshalb würden sie in Übereinstimmung mit dem internationalen Seerecht und im Interesse der Sicherheit Russlands von Schiffen der russischen Küstenwache begleitet.
Zuvor hatte die Regierung in Kiew Pläne angekündigt, an der Küste des Asowschen Meeres eine Basis der Marinestreitkräfte zu errichten und zwei Panzerbeiboote dorthin zu verlegen. Der Rat für Nationale Sicherheit und Verteidigung der Ukraine (SNBO) hatte auch angeordnet, die Militärpräsenz im Asowschen Meer zu verstärken und die Einheiten der Küstenabwehr mit Raketenwaffen zu versorgen. Der Oberbefehlshaber des ukrainischen Heeres, Generaloberst Sergej Popko, kündigte seinerseits die Vergrößerung der Armeeabteilung an, die entlang der Küste des Asowschen Meeres stationiert ist.
Der ukrainische Außenminister Pawel Klimkin hatte erklärt, die Ukraine habe einen „Geheimplan“ zur Lösung des Problems des Asowschen Meeres. Dem Minister zufolge hatten die ukrainischen Behörden die vorhandenen Optionen bereits mit Freunden und Partnern der Ukraine besprochen. Darüber hinaus hatte er versprochen, den russisch-ukrainischen Vertrag über Zusammenarbeit bei der Nutzung des Asowschen Meeres und der Straße von Kertsch zu überprüfen. Klimkin hatte auf die Notwendigkeit hingewiesen, die Präsenz der Ukraine im Asowschen Meer auszubauen. Ein Erfolg in der Situation um das Asowsche Meer könne nur dank Handlungen gleichzeitig auf allen Ebenen erzielt werden, so der ukrainische Chefdiplomat.
Dem russischen Politologen Michail Nenaschew zufolge könnte Kiew ebenso gut Pläne für den Bau einer militärischen Weltraumbasis auf dem Mars schmieden. Die Ukraine verfüge nicht über die notwendigen Spezialisten, die im Stande seien, Großschiffe und Kaianlagen zu bauen. Der Experte verwies zudem darauf, das Asowsche Meer sei flach und eher für die Fischerei und den Tourismus, als für den Bau von Marinestützpunkten geeignet.

 

de.sputniknews.com: Russland förderte Abzug pro-iranischer Milizen von dem Golan.
Der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums Igor Konachenkow hat bei einem Briefing Moskaus Aktivitäten genannt, durch die es Tel Aviv entgegengekommen war. Der Abschuss der russischen Maschine vom Typ Il-20 könne diese Initiativen in Frage stellen.
Laut Konaschenkow hatte Israel Russland gebeten, die Situation in den an die Golanhöhen grenzenden Gebieten zu regeln und die Verhinderung von Raketenschlägen durch proiranische Milizen zu unterstützen.
„Russland hielt Konsultationen mit dem Iran ab, bei denen Teheran mitteilte, es halte eine Eskalation der Lage in dieser Region für nicht richtig und habe keine Angriffspläne gegen Israel“, erläuterte Konaschenkow. Alle proiranischen Einheiten mit schweren Waffen seien unter Beistand russischer Soldaten an einen mehr als 140 Kilometer östlich von der israelisch-syrischen Grenze gelegenen Ort verlegt worden. Insgesamt seien 1050 Kämpfer, 24 Raketenwerfer, darunter auch mit operativ-taktischen Raketen, sowie 145 andere schwere Waffen befördert worden.
Zudem habe Russland mehrmals Besorgnisse Israels über eine mögliche Übergabe der aus Russland nach Syrien gelieferten sogenannten „sensitiven“ Militärtechnik an eine Drittseite zerstreut. Die israelische Seite habe den russischen Militärs dafür gedankt und die Bedeutung dieser Arbeit mehrmals betont, hieß es.
Außerdem habe das russische Verteidigungsministerium bei der Erhaltung der jüdischen Heiligtümer in Aleppo sowie Suche nach sterblichen Überresten israelischer Soldaten in Syrien geholfen. Nachdem das russische Militär Sucharbeiten mit syrischen Partnern vereinbart habe, sei es in einer von der Terrormiliz „Islamischer Staat“ kontrollierten Teilregion zu einem Sondereinsatz gekommen.
Dabei hätten IS-Terrorkämpfer überraschend russische Soldaten angegriffen. Ein Soldat einer russischen Spezialeinsatzeinheit sei verletzt worden.
Vor dem Il-20-Absturz am 17. September habe sich Moskau noch bereit gezeigt, die Suchaktivitäten weiterzuführen, betonte Konaschenkow:
„Russland war bereit, diese Arbeit fortzusetzen. Vor diesem Hintergrund gehen die Handlungen der israelischen Luftwaffe hinsichtlich des russischen Flugzeugs Il-20 weit über das Maß eines zivilisierten Aufbaus von Beziehungen hinaus“, resümierte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums…


Dan-news.info: „Durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden in Sachanka zwei zivileEinwohner verletzt: ein Mann, geb 1962, erlitt eine Splitterverletzung am Brustkorb und zahlreiche Splitterverletzungen an der Hand und außerdem eine Frau, geb. 1972. Sie hat leichte Splitterverletzungen am Knie und an der Schulter“, teilte der Leiter der Vertretung der DVR im GZKK Ruslan Jakubow mit.

de.sputniknews.com: Erdogan nennt größte Gefahr für Syriens Zukunft:
Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat die östlich des Euphrat gelegenen und von kurdischen Volksverteidigungseinheiten kontrollierten Gebiete als eine Gefahr für die Zukunft Syriens eingestuft.
„Zurzeit ist das größte Problem für die Zukunft Syriens der Terror-Sumpf, der sich unter der Ägide einiger unserer Verbündeten östlich des Euphrat ausbreitet“, sagte er bei einer Pressekonferenz vor dem Abflug nach New York, wo er an einer Sitzung der UN-Vollversammlung teilnehmen soll.
Zuvor hatte Ankara Washington mehrmals vorgeworfen, die syrisch-kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG), die in der Türkei als eine mit der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans verbundene Terrororganisation eingestuft werden, mit Waffen zu versorgen.
Kein anderes Land sei von dem Bürgerkrieg in Syrien mehr beeinträchtigt worden als die Türkei, betonte Erdogan. Bei seinem Auftritt bei der Sitzung der UN-Vollversammlung werde er von den humanitären Krisen in verschiedenen Regionen der Welt sprechen sowie zur Entwicklung von Wegen auffordern, mittels derer diese Schwierigkeiten beseitigt werden könnten, versprach er.
Zudem kommentierte der türkische Staatschef eine mögliche Zusammenkunft mit seinem US-amerikanischen Amtskollegen, Donald Trump: „Falls die US-Seite einen solchen Vorschlag unterbreiten sollte, werden wie ihn behandeln. Bislang wurde jedoch keine derartige Initiative angeboten“.
Die Beziehungen Washingtons und Ankaras haben sich in letzter Zeit zugespitzt, unter anderem auch wegen des bereits 2016 von den türkischen Behörden festgenommen US-amerikanischen Pfarrers Andrew Brunson. Anfang August hatte das US-Finanzministerium Sanktionen gegen den türkischen Justizminister, Abdülhamit Gül, und den Innenminister, Süleyman Soylu, verhängt. Ihnen wurden „ernsthafte Verstöße gegen Menschenrechte“ vorgeworfen.
Daraufhin ordnete US-Präsident Donald Trump eine Verdopplung der Einfuhrzölle auf Aluminium und Stahl aus der Türkei an – bis zu jeweils 20 bzw. 50 Prozent. Dies provozierte den Absturz der türkischen Nationalwährung auf ein historisches Rekordtief. Ankara hatte darauf Zölle auf 22 Warenkategorien, darunter Tabakwaren, Alkohol, Autos, Kosmetika, Reis und Obst – um einen Wert in Höhe von insgesamt 533 Millionen Dollar – deutlich erhöht.

 

Mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A. W. Marotschko:
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich verändert und bleibt angespannt, sie hat eine Tendenz zur Verschärfung.
Trotz des Waffenstillstands hat der Gegner in den letzten 24 Stunden dreimal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Geschossen wurde auf die Gebiete der Ortschaften Michajlowka, Christowoje und Donezkij. Dabei haben die ukrainischen Kämpfer Mörser des Kalibers 82mm, automatische Granatwerfer, großkalibrige Maschinengewehre und Schusswaffen eingesetzt. Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 20 verschiedene Geschosse abgefeuert.
Im Zusammenhang mit den zunehmenden Todesfällen bei Soldaten der ukrainischen Streitkräfte in Folge davon, dass sie auf eigene Minenfelder geraten, sind in einer der Einheiten der 72. mechanisierten Brigade im Gebiet von Nowoluganskoje technische Gruppen eingetroffen, um die Karten der Minenfelder in Ordnung bringen, um Verluste unter den Soldaten zu verhindern. Es ist bemerkenswert, dass zu diesen Gruppen Instrukteure aus Kanada und den USA gehören.
Außerdem ist uns bekannt, dass bei der Rotation der Einheiten an der Front die Kommandeure einander die Minenfelderkarten nicht übergeben, weil es sie einfach nicht gibt, aber besonders unternehmerische Kommandeure denken nicht an die tragischen Folgen, denke sich Schemata aus und schlagen ihrer Ablösung einfach vor, diese zu kaufen. Diese Fakten zeugen davon, dass die ukrainischen militärischen Leiter auf das Leben, nicht nur der Einwohner des Donbass, sondern auch ihrer Kameraden, spucken, Hauptsache sie verdienen an diesem Krieg.
Zur Bestätigung meiner Worte will ich einen weiteren Fall nicht kampfbedingter Verluste der ukrainischen Soldaten in der OOS-Zone anführen. In der Nacht des 20. September wurden drei Soldaten aus einer Einheit der 14. mechanisierten Brigade verletzt, als sie das Personal auf den Positionen ablösten und auf eine eigene Mineneinrichtung gerieten. Alle Verletzten sind in einer medizinischen Einrichtung in Sewerodonezk, der Zustand von zwei von ihnen ist mittelernst, von einem ernst.
Im Zusammenhang damit ist in der Brigade eine Kommission aus dem Stab der OOS eingetroffen, sie führt Ermittlungsmaßnahmen durch. Die Volksmiliz der LVR hält die Minsker Vereinbarungen streng ein. Wir sind weiterhin offen für einen Dialog und bereit zu einer friedlichen Lösung des Konflikts.
Wir erhöhen weiter das Niveau der Professionalität des Personals und der Fähigkeit zur Erfüllung von Aufgaben zur Verteidigung unserer Republik. In den Abteilungen der Volksmiliz der LVR gehen die Wettbewerbe um die beste Einheit weiter.

de.sputniknews.com: Il-20-Abschuss: Israel reagiert auf Russlands Vorwürfe.
Das russische Verteidigungsministerium hat schwere Vorwürfe gegen die israelische Luftwaffe erhoben und sie für den Absturz der russischen Il-20-Aufklärungsmaschine über Syrien verantwortlich gemacht. Nun hat die israelische Armee auf Russlands Anschuldigungen reagiert.
In einer Pressemitteilung behaupten israelische Militärs, die israelischen Luftstreitkräfte hätten sich während der Operation in Syrien nicht hinter der russischen Il-20 versteckt. Die russische Seite sei rechtzeitig über die Operation benachrichtigt worden.
„Der Mechanismus zur Vermeidung von Konflikten ist in der relevanten Zeit angewendet worden (wie er in den letzten zweieinhalb Jahren verwendet wird). Die israelische Luftwaffe hat sich hinter keinem Flugzeug versteckt“, hieß es in dem Statement…
Israel wiederholte: In dem Augenblick, in dem die Il-20 durch die syrische Luftabwehrrakete abgeschossen worden sei, hätten sich die israelischen Maschinen bereits in ihrem Luftraum befunden….

de.sputniknews.com: Russisches Verteidigungsministerium zeigt 3D-VIDEO von Il-20-Abschuss.
Das russische Verteidigungsamt hat ein 3D-Video veröffentlicht, das den Abschuss der russischen Il-20 im Luftraum über Syrien zeigt.
Das Video zeigt die Route des Flugzeuges und seine ungefähre Position, als es von einer Rakete der syrischen Luftabwehr getroffen wurde. Im Video ist auch die Position der israelischen Kampfjets F-16 während des Abschusses dargestellt: Laut dem 3D-Modell haben sie das russische Flugzeug als Deckung benutzt.
Bei einem Briefing am Sonntag hat der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, Details zu den Handlungen der russischen und der israelischen Militärs am Tag des Il-20-Abschusses genannt. …


abends:

de.sputniknews.com: Russisches Ministerium präsentiert Minuten-Chronologie der Il-20-Tragödie.
Der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums Igor Konaschenkow hat bei einem Briefing detaillierte Informationen zu den Umständen des am 17. September im Luftraum über Syrien erfolgten Abschusses der russischen Il-20 mitgeteilt.
Der minutiös zusammengestellte zeitliche Ablauf basiert dem Amt zufolge auf den Radarangaben. Unter anderem wurden die Angaben des Systems „Plotto“ zur Darstellung von Informationen über die Situation im Himmel miteinbezogen.
Laut dem Verteidigungsamt-Sprecher informierte eine Vertreterin des Stabes der israelischen Luftwaffe die russischen Kollegen, die F-16-Jets hätten beabsichtigt, Angriffe im Norden Syriens zu verüben. Latakia, wo die Tragödie sich ereignete, liegt dagegen an der westlichen Küste des Landes.
„Da die israelische Offizierin in Bezug auf die Region der Bombardierung irregeführt hatte, konnte das russische Flugzeug Il-20 nicht in eine sichere Region gebracht werden“.
20:59 Uhr
Nach der Verübung des Schlages nahmen die israelischen Maschinen die 70 Kilometer westlich der syrischen Küste gelegene Beobachtungszone ein. Sie trafen elektronische Gegenmaßnahmen und bereiteten sich wahrscheinlich auf die Verübung eines weiteren Schlages vor, so das russische Ministerium.
„Um 21:59 Uhr (Ortszeit, 20:59 Uhr MESZ – Anm. d. Red.) begann eines der israelischen Flugzeuge ein Manöver in Richtung der syrischen Küste. Es näherte sich der Il-20 an, die sich im Endanflug befand. Die syrischen Flugabwehreinheiten nahmen das als eine neue Attacke der israelischen Luftwaffe wahr“.
21:03 Uhr
Konaschenkow zufolge traf eine Rakete der syrischen Luftabwehr die Il-20 um 22:03 Uhr (21:03 Uhr MESZ). Das sei geschehen, weil die israelischen Jets das große und erkennbare russische Flugzeug als Deckung benutzten.
„Dem israelischen Piloten konnte es nicht unverständlich gewesen sein, dass der Radarquerschnitt des Flugzeuges Il-20 den des F-16-Jets wesentlich übersteigt und dass gerade die russische Maschine zum bevorzugten Ziel der Luftabwehrrakete wird“.
21:07 Uhr
Nach dem Raketeneinschlag berichtete der russische Flugkapitän von einem Feuer am Bord und begann mit dem sofortigen Abstieg. Um 22:07 Uhr (21:07 Uhr MESZ) verschwand die Maschine mit einer 15 Menschen starken Besatzung vom Radar.
21:29 Uhr
Der aufsichtshabende Offizier des Kommandos der russischen Gruppe in Syrien benachrichtigte einen israelischen Offizier im Befehlsstand der Luftwaffe um 22:29 Uhr (21:29 Uhr MESZ) über den Il-20-Vorfall und forderte von den israelischen Militärs, alle Kampfmittel aus dem Katastrophengebiet zu entfernen, weil dort eine Rettungsoperation begonnen habe.
21:40 Uhr
Die F-16-Jets verließen das Gebiet erst um 22:40 Uhr (21:40 Uhr MESZ), sagte Konaschenkow. Eine Antwort der israelischen Seite, die auch ein Hilfeangebot enthielt, kam noch später: 50 Minuten nach dem Einschlag der syrischen Rakete in die russische Maschine.
Laut dem Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums ereignete sich der Vorfall in dem Gebiet, in dem sich die Anflugbahnen für Passagier- und Frachtflugzeuge befinden.
Früher hatten die israelischen Streitkräfte bekanntgegeben, dass sie die ganze Schuld für den Vorfall bei Damaskus sehen. Israel bestätigte allerdings auch, am späten Montagabend syrische Objekte bombardiert zu haben. Der russische Präsident, Wladimir Putin, sprach seinerseits von einer „Verkettung tragischer Ereignisse“ und sicherte zugleich eine für alle spürbare Verschärfung der Sicherheitsmaßnahmen für die russischen Militärs in Syrien zu.

 

de.sputniknews.com: Russland warnt vor Fehlinterpretation und Leugnung von Angaben zu Il-20-Abschuss.
Der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalmajor Igor Konaschenkow, hat vor Versuchen gewarnt, die auf dem offiziellen Briefing des Ministeriums veröffentlichten Angaben über den Il-20-Abschuss fehlzuinterpretieren und zu leugnen.
Russland verfüge auch über andere unwiderlegbare Beweise, die die auf dem Briefing vorgestellten Angaben bestätigen würden, so Konaschenkow.
„Der auf dem Briefing vorgestellte chronologische Ablauf der Tragödie mit der Il-20 und der Handlungen der israelischen Luftwaffe basiert auf den Daten einer objektiven Kontrolle der Situation in der Luft durch verschiedene Radaranlagen in Syrien“, sagte der Generalmajor.
Dabei seien auch die Daten berücksichtigt worden, die die israelische Seite dem russischen Verteidigungsamt übergeben habe.
„Ich möchte auch diejenigen darauf aufmerksam machen, die versuchen sollten, die veröffentlichten Informationen fehlzuinterpretieren oder zu leugnen. Das russische Verteidigungsministerium verfügt auch über andere unwiderlegbare Beweise zu der Tragödie am 17. September, die die auf dem Briefing vorgestellten Angaben bestätigen“, so Konaschenkow. …

 

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