Presseschau vom 29.09.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends/nachts:

de.sputniknews.com: Rede und Pressekonferenz des russischen Außenministers Sergej Lawrow zur 73. Uno-Vollversammlung – Zusammenfassung mehrerer Meldungen:
Moskau wird jegliche Risiken für Zivilisten in Idlib minieren
Russland wird laut Außenminister Sergej Lawrow eine Wiederholung der humanitären Katastrophe, nach der Art jener, zu denen es in Rakka oder Mossul gekommen war, im syrischen Idlib nicht zulassen.
„Wir werden maximal abgewogen und maximal vorsichtig agieren und dabei daran denken, wie jegliche Risiken für die Zivilisten zu minieren sind. Ich garantiere Ihnen, dass wir das, was zum Beispiel in Rakka oder im irakischen Mossul passiert war, als die US-geführte Anti-Terror-Koalition diese Städte befreite, verhindern werden“, sagte der Chefdiplomat am Freitag.
Ihm zufolge hat Russland das (die humanitäre Katastrophe – Anm. d. Red.) weder in Aleppo noch in Ost-Ghuta zugelassen. Mittlerweile kehrten dorthin jene zurück, die diese Provinzen während der Kampfhandlungen verlassen hätten. …
Lawrow bittet Westen, Kiew zur Vernunft zu bringen
Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat bei der UN-Generalversammlung in New York die westlichen Staaten aufgerufen, Kiew zur Vernunft zu bringen. Konkret ging es um eine mögliche Blauhelm-Mission im Donbass.
Anstatt die Minsker Abkommen umzusetzen und einen Dialog mit den selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk herzustellen, gebe sich Kiew Illusionen über den Einmarsch von „Okkupationskräften mit Unterstützung des Westens“ hin. Er verwies zudem darauf, dass die ukrainische Seite immer öfter mit Gewaltszenarien der Konfliktlösung drohe.
Lawrow betonte zudem, dass Russland die Tätigkeit der OSZE-Mission im Osten der Ukraine unterstütze…
Lawrow warnt Israel vor Angriff auf Libanon
Russland warnt Israel vor einem möglichen Angriff auf den Libanon.
„Das (ein solcher Angriff) würde einen ernsthaften Verstoß gegen das Völkerrecht bedeuten… Wir warnen davor, dass entsprechende Resolutionen des UN-Sicherheitsrates verletzt werden“, sagte der russische Chefdiplomat auf die Frage, ob Israel einen Flughafen unweit von Beirut angreifen würde. Einigen Angaben zufolge sollen Extremisten dort ihre Raketen eingelagert haben.

 

Vormittags:

lug-info.com: In den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen viermal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Shelobok, Sokolniki und Michajlowka (Solotoje-5).
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Abwehrgeschützen 3U-23-2, Granatwerfern und Schusswaffen, darunter großkalibrigen.


de.sputniknews.com: Russland beginnt mit S-300-Lieferungen nach Syrien.
Elf Tage nach dem Abschuss seines Militärflugzeugs Il-20 über Syrien hat Russland erste Flugabwehr-Raketensysteme S-300 in die Arabische Republik geschickt. Dies teilte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Freitag (Ortszeit) in New York mit.
„Die S-300 kommen bereits in Syrien an“, sagte Lawrow auf einer Pressekonferenz am Rande der 73. UN-Vollversammlung.
Die Übergabe von S-300-Systemen an die syrische Regierung hatte bereits vor einigen Jahren im Raum gestanden, wurde jedoch vor dem Hintergrund des Bürgerkrieges ausgesetzt.
Am Montag hatte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu wissen lassen, dass die Abwehrsysteme in zwei Wochen geliefert würden. Die Lieferungen seien eine Antwort auf das Vorgehen Israels und sollen die Kampffähigkeiten Syriens „wesentlich stärken“.
Russland macht Israel für den Absturz der Il-20 verantwortlich, die am 18. September durch eine syrische Abwehrrakete versehentlich getroffen worden war. Alle 15 Insassen kamen dabei ums Leben.
Nach Darstellung des russischen Verteidigungsministeriums hatten sich israelische Kampfjets, die zu jenem Zeitpunkt unangekündigt Syrien bombardiert hatten, hinter der russischen Maschine „versteckt“. Die Il-20, die im Landeanflug an ihren Stützpunkt Hmeimim war, sei deshalb ins Feuer der syrischen S-200-Luftabwehrsysteme geraten….


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 28. September 3:00 Uhr bis 29. September 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 26.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der
Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Sajzewo, Siedlung des Gagarin-Bergwerks, Dolomitnoje, Golmowskij), Jasinowataja, Krutaja Balka, Alexandrowka, Staromichajlowka, Dokutschajewsk, Nowaja Tawrija, Leninskoje, Sachanka, Kominternowo.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an Wohnraum und Infrastruktur wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 350.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 349.
Ab 00:01 Uhr am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regime der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.


nachmittags:

Dan-news.info: Der Kongress der gesellschaftlichen Bewegung „Swobodnyj Donbass“ hat heute im Zentrum der Hauptstadt der DVR stattgefunden, teilt ein Korrespondent von DAN vom Ort der Ereignisse mit.
Insgesamt versammelten sich 323 Delegierte. Während der Veranstaltung stimmten sie für eine Liste von Kandidaten für die Wahlen zum Volkssowjet. Auf der Liste sind 31 Personen. Sie wird von Jurij Siwokonenko, Alexandr Malkow und Roman Chramenkow angeführt.
Der Kongress verlief ordnungsgemäß. Die Delegierten bestätigten die Liste einstimmig. Verstöße gab es keine. Heute schon werden Vertreter von SD die vom Kongress bestätigte Liste bei der zentralen Wahlkommission einreichen.

de.sputniknews.com: Ukraine: Offenbar Anschlag auf KP-Parteitag in Donezk.
Eine Explosion hat sich am Samstag in Donezk, Hauptstadt der abtrünnigen ostukrainischen Region Donbass, ereignet. Dabei wurden mindestens drei Personen verletzt, wie Wladislaw Berditschewski, Parlamentsmitglied der nicht anerkannten Volksrepublik Donezk, mitteilte.
Nach seinen Angaben explodierte ein Sprengsatz in einem Gebäude, in dem gerade die Kommunistische Partei ihren Parteitag abhielt.
„Im Kujbyschew-Bezirk ist vor einer halben Stunde eine nicht identifizierte Sprengladung auf dem KP-Parteitag explodiert“, sagte der Politiker. Nach vorläufigen Angaben erlitten drei Menschen Verletzungen.
Unter den Verletzten ist Augenzeugenberichten zufolge Igor Chakimsjanow, der sich um das Amt des Republikchefs bewirbt. „Zu dem Zeitpunkt der Explosion haben sich rund 50 Menschen in dem Gebäude befunden“, teilte KP-Mitglied Gennadi Fomenko mit. „Zwei Frauen erlitten schwere Brandverletzungen. Auch Igor Chakimsjanow wurde verletzt.“
Die Polizei hat das dreistöckige Gebäude im Westen der Millionenstadt abgeriegelt. Wie ein Sputnik-Korrespondent berichtet, sind Sprengstoffexperten und Mitarbeiter des Katastrophenschutzes vor Ort im Einsatz.
Der bisherige Leiter der Volksrepublik Donezk, Alexander Sachartschenko (42), war am 31. August bei einem Sprengstoffanschlag in einem Café im Zentrum von Donezk getötet worden. Weitere elf Menschen wurden verletzt.
Die Behörden der selbsterklärten Volksrepublik machten den ukrainischen Geheimdienst SBU für den Anschlag verantwortlich. Dieser bestreitet seine Verwicklung.
Sachartschenkos Amtsnachfolger soll bei den Wahlen am 11. November bestimmt werden.


Armiyadnr.su: Bericht des offiziellen Vertreters des operativen Kommandos der DVR
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner die Gebiete von 13 Ortschaften beschossen.
In Richtung Gorlowka haben Einheiten der 72. mechanisierten Brigade unter Kommando des Verbrechers Tatus Sajzewo, Dolomitnoje, Golmowskij und die Siedlung des Gagarin-Bergwerks mit Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Donezk haben Kämpfer der 92. und 28. mechanisierten Brigade unter Kommando von Kokorjew und Martschenko sowie der 56. Panzergrenadierbrigade unter Leitung des Verbrechers Iwanow mit Mörsern des Kalibers 82 bzw. 120mm, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen die Gebiete von Jasinowataja, Alexandrowka, Staromichajlowka, Dokutschajewsk und Krutaja Balka beschossen.
In Richtung Mariupol haben Einheiten der 36. Marineinfanteriebrigade auf Befehl des Henkers Gnatow mit Mörsern der Kaliber 82 und 120mm, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen die Gebiete von Nowaja Tawrija, Sachanka, Kominternowo und Leninskoje beschossen.
Während der Beschießungen in Richtung Donezk und Mariupol hat der Gegner mehr als 70 Mörsergeschosse, davon 50 des Kalibers 120mm, abgefeuert.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden 26 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung festgestellt.
Als Antwort auf die verlogenen provokativen Erklärungen der ukrainischen Seite erkläre ich offiziell, dass die Soldaten der Volksmiliz der DVR keinerlei Feuer auf den KPP „Gnutowo“ eröffnet haben. Die Volksmiliz der DVR hält die Minsker Vereinbarungen streng ein.
Diese Provokation hat das Ziel, unsere Republik fälschlich des Beschusses friedlicher Bürger auf den zeitweilig von der Ukraine kontrollierten Territorien zu beschuldigen und die Lage im Vorfeld des nächsten Treffens der dreiseitigen Kontaktgruppe in Minsk am 2. Oktober 2018 zu destabilisieren.
Unsere Soldaten verteidigen den Frieden und die Ruhe der Zivilbevölkerung und legen Rechenschaft über ihre Handlungen ab.
Nach der disziplinarischen Rüge durch den Kommandeur der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“ Krasnook im Ergebnis einer komplexen Kontrolle und der Warnung davor, nicht vollständig den dienstlichen Anforderungen zu entsprechen, hat der Kommandeur der 56. Brigade Oberst Iwanow ernsthaft über die Schaffung von Ordnung bei sich im Truppenteil nachgedacht. Um die Kampffähigkeit und militärische Disziplin der Einheiten der 56. Brigade zu erhöhen, hat Iwanow die Anweisung gegeben, die Strafzahlungen zu verdoppeln und einen Raum als Gefängnis für den Kampf gegen Alkoholiker ohne Heranziehung des militärischen Rechtsordnungsdienstes einzurichten.
Trotz der Kontrollen, die unter persönlicher Beteiligung der obersten Führung der ukrainischen Streitkräfte zum Zweck der Objektivität der Ermittlungen zum Tod von Soldaten in der OOS-Zone erfolgt sind, stellen wir weiter Fälle der Verheimlichung nicht kampfbedingter Verluste durch Kommandeure von Einheiten fest.
Auf einem Beobachtungspunkt der 28. mechanisierten Brigade im Gebiet von Marjinka erfolgte bei dem Soldaten Kusmenko während eines provokativen Beschusses der Positionen der Volksmiliz eine Explosion im Lauf einer AK-74, die am Vorabend von einem Kameraden als Rache für eine Beleidigung beschädigt worden war. Im Ergebnis des Vorfalls erlitt Kusmenko Splitterverletzungen am Bindegewebe und verlor teilweise die Sehfähigkeit.
Im Verantwortungsbereich der 92. mechanisierten Brigade im Gebiet von Awdejewka ereignete sich während der Anpassung eines Geschosses für einen Granatwerfer BOG-25 zum Abwurf mit einer Drohne eine Explosion, dabei wurde der Soldat des 74. Aufklärungsbataillons Tschabanenko verletzt.


de.sputniknews.com: Wegen Vorfalls im Kosovo: Serbiens Armee in voller Gefechtsbereitschaft – Agentur
Der serbische Präsident Aleksandar Vucic hat nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Tanjug befohlen, die serbischen Streitkräfte in volle Gefechtsbereitschaft zu versetzen. Der Hintergrund war die Besetzung der Zugänge zum Wasserkraftwerk „Gazivoda“ am gleichnamigen Stausee im Norden des Kosovo durch kosovarische Spezialeinheiten.
„Der Befehl wurde dem Chef des Generalstabs der serbischen Armee erteilt“, meldet die Agentur.
Zuvor hatten etwa 60 Mitglieder einer Spezialeinheit der Polizei der selbsterklärten Republik Kosovo in der Nähe des Stausees Stellung bezogen und sind in das Ökologie- und Sportzentrum in der Nähe des Staudamms im Norden der Region eingedrungen.
Das Wasserkraftwerk „Gazivoda“ wird von Belgrad kontrolliert. Laut Vucic hat Serbien in den letzten Jahren etwa zwei Millionen Euro für die Infrastruktur, Objekte und den Damm des Stausees ausgegeben.
1999 hatte die bewaffnete Konfrontation der albanischen Separatisten von der paramilitärischen „Befreiungsarmee des Kosovo“ einerseits und der jugoslawischen Armee und Polizei andererseits die Nato-Bombenangriffe auf Jugoslawien zur Folge gehabt, das damals aus Serbien und Montenegro bestand. Die Nato-Luftschläge dauerten vom 24. März bis zum 10. Juni 1999 an. Die genaue Opferzahl dieser Operation ist bis heute nicht bekannt. Nach Angaben der serbischen Behörden kamen dabei etwa 2.500 Menschen ums Leben, darunter 89 Kinder. Weitere 12.500 Menschen wurden verletzt.
Der materielle Schaden des Nato-Einsatzes wird auf 30 bis 100 Milliarden US-Dollar geschätzt. Jener Militäreinsatz wurde ohne Genehmigung des UN-Sicherheitsrates durchgeführt. Als Anlass dafür galt die Behauptung der westlichen Länder, die jugoslawischen Behörden hätten ethnische Säuberungen in der autonomen Provinz Kosovo unternommen und dort eine humanitäre Katastrophe provoziert.


Mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko:
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich verändert und bleibt angespannt. In den letzten 24 Stunden hat der Gegner viermal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Geschossen wurde auf Shelobok, Michajlowka und Sokolniki. Dabei verwendeten die ukrainischen Kämpfer 120mm- und 82mm-Mörser, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfer, großkalibrige Maschinengewehren und Schusswaffen. Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 30 verschiedene Geschosse abgefeuert. …
Die technischen Einheiten der Volksmiliz der LVR führen weiter Maßnahmen zur Entminung von Objekten der zivilen Infrastruktur, von Wohngebieten und anliegenden Straßen von nicht detonierten Geschossen der ukrainischen Streitkräfte durch….

de.sputniknews.com: Lawrow über Volker: „Seine Ideen bringen Minsk II zum Scheitern“
Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat die Ideen des US-Sonderbeauftragten für die Ukraine, Kurt Volker, zur möglichen Verlegung einer UN-Mission in den Donbass kritisiert.
Laut Lawrow fördert Volker Ideen, die die von den Spitzenpolitikern Russlands, Deutschlands, Frankreichs und der Ukraine in Minsk erzielten Vereinbarungen einfach zum Scheitern bringen können.
Wie Lawrow am Rande der 73. UN-Vollversammlung in New York erinnerte, beinhalten die Minsker Abkommen die Forderung, direkte Verhandlungen zwischen Kiew und den selbsterklärten Republiken über einen Sonderstatus des Donbass zu führen und Wahlen in dieser Region zu organisieren.
Dabei schlug Volker laut Lawrow vor, 20. 000 bis 30.000 bewaffnete Militärs mit schwerer Technik im Rahmen der UN-Kräfte sowie 500 bis 600 Zivilisten zu entsenden, mit dem Ziel, eine Verwaltung zu bilden, die „alle geltenden Verwaltungsorgane auflösen und selbst entscheiden wird, wann und wie die Wahlen durchzuführen sind“.
„So sehen die USA die Erfüllung der Vereinbarungen“, sagte Lawrow mit Ironie.
Zuvor hatte Sergej Lawrow die westlichen Staaten aufgerufen, Kiew zur Vernunft zu bringen. Konkret ging es um eine mögliche Blauhelm-Mission im Donbass.

Dan-news.de: Die zentrale Wahlkommission der DVR hat die Kandidatenliste für den Volkssowjet der gesellschaftlichen Bewegung „Swobodnyj Donbass“ registriert.
Die Kommission informierte offiziell, dass die Anforderungen an den Kongress, die in der Ordnung für die Registrierung gesellschaftlicher Organisationen als Teilnehmer am Wahlprozess vorgesehen sind, eingehalten wurden. Mehr noch, Vertreter der Wahlkommission waren persönlich auf dem Kongress anwesend und konnten sich davon überzeugen, dass es keine Verstöße gegen die Gesetzgebung gab.
Die zentrale Wahlkommission hat die Registrierung von SD einstimmig beschlossen.

de.sputniknews.com: „Sogar mit Kleinwaffen verwundbar“: Lugansk über Kiews neuen Schützenpanzerwagen
Der vom Charkiwer Konstruktionsbüro in der Ostukraine entwickelte Schützenpanzerwagen BTR-4 „Bukephalos“ gefährdet laut dem Sprecher der Volksmiliz der selbsterklärten Volksrepublik Lugansk, Andrej Marotschko, nicht die Sicherheit der Republik.
„Die Aufnahme des BTR-4 in die Bewaffnung (der ukrainischen Armee – Anm. d. Red.) stellt für unsere Republik absolut keine Gefahr dar, weil er sogar mit Kleinwaffen zu bekämpfen ist“, zitierte das Lugansker Informationszentrum Marotschko.
Wie er weiter betonte, hatte die Ukraine noch vor Beginn des Konflikts im Donbass versucht, ihre sogenannte Neuentwicklung – den BTR-4 „Bukephalos“ – an andere Staaten zu verkaufen. Dennoch seien alle Maschinen wegen Konstruktionsdefekten zurückgegeben worden.
„Nun wird diese Technik an die Berührungslinie für die ukrainische Armee verlegt“, präzisierte Marotschko.
Zuvor hatte die Pressestelle des Stabs der Operation der Vereinigten Kräfte (OOS) via Facebook mitgeteilt, dass der BTR-4 „Bukephalos“ in die Bewaffnung der ukrainischen Armee aufgenommen worden sei.


vk-Seite der KP der DVR: In Donezk hat sich auf dem Parteitag der Kommunistischen Partei der DVR eine Explosion ereignet.
Auf dem 4. außerordentlichen Parteitag wurde folgendes erörtert:
Die Beteiligung der KP der Donezker Volksrepublik an den Wahlen zum Volkssowjet der DVR am 11. November 2018.
Die Aufstellung von Kandidaten zum Volkssowjet der DVR für die Wahlen am 11. November 2018 und die Bestätigung der republikanischen Liste der Kandidaten für die Wahl zum Volkssowjet der Donezker Volksrepublik.
Auf dem Parteitag war der Kandidat für das Amt des Republikoberhaupts der DVR I.E. Chakimsjanow anwesend.
Nach den Worten von Boris Litwinow gingen die Teilnehmer zum Ende des Parteitags aus dem Gebäude in der Chlebodarnaja-Straße, als ein Sprengsatz losging. 3 Personen wurden verletzt. Nach Abschluss des Parteitags der KP der DVR ging der Rat der Sekretäre aus dem Büro der KP. Der Sprengsatz ging in der Halle los (er war unter einer Bank versteckt). Es wurden drei Menschen verletzt, am schwersten die verantwortliche Sekretärin Irina Jakina. Der Kandidat für das Amt des Repubilkoberhaupts hat Quetschungen. Vor Ort sind bereits Ermittler“, heißt es in der Mitteilung.

Wpered.su: Im Gebäude der Kommunistischen Partei der DVR gab es eine Explosion.
Heute, am 29. September, gab es in Donezk, im Gebäude, in dem der außerordentliche 4. Parteitag der Kommunistischen Partei der DVR stattfand, eine Explosion. Ein Mensch erlitt Quetschungen, drei unterschiedlich schwere Brandverletzungen, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
„Es gab eine Explosion. Feuer, Rauch. Wir haben begonnen, die Menschen herauszubringen. Drei hat ein Krankenwagen mitgenommen. Unter den Verletzten ist die erste Sekretärin des Donezker Stadtkomitees der KP der DVR Irina Alexandrowna Jakina. Sie erlitt Splitterverletzungen an Armen, Beinen und am Rücken. Nach Versicherung der Ärzte ist ihr Leben nicht in Gefahr“, berichtete der erste Sekretär des ZK der KP der DVR Boris Litwinow.
Er nahm an, dass der Terrorakt im Gebäude der KP der DVR begangen wurde, um die Beteiligung der Kommunisten an der Wahl zu verhindern.
Auf dem Parteitag wurde die Frage der Beteiligung der Kommunistischen Partei der DVR an den bevorstehenden Wahlen zum Volkssowjet behandelt. Die Frage der Aufstellung eines Kandidaten für das Amt des Republikoberhaupts wurde nicht behandelt. Igor Chakimsjanow, einer der möglichen Kandidaten für dieses Amt, ist nicht Mitglied der KP der DVR und war nur als eingeladener Gast auf dem Parteitag.

de.sputniknews.com: Ungarn erstaunt über „ungewöhnliche“ Verlegung ukrainischer Truppen.
Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó hat sich über die Verlegung der ukrainischen Truppen zur Grenze mit Ungarn erstaunt gezeigt.
„Es ist ziemlich ungewöhnlich, dass sie ihre Truppen zur Grenze eines Nato-Mitgliedstaates verlegen. Man muss sie fragen, worin der Sinn besteht, ich kenne die Antwort nicht“, sagte Szijjártó am Rande der UN-Vollversammlung.
Zuvor war auf YouTube ein Video von rollenden ukrainischen Schützenpanzern und weiteren Militärfahrzeugen veröffentlicht worden, die sich laut Augenzeugen in Richtung Transkarpatien bewegten…
Das Wehrkommando Transkarpatien bestätigte noch am selben Tag auf Anfrage der ukrainischen Nachrichtenagentur Unian die Verlegung der Kriegstechnik in die Region. Dort soll sie am strategischen Training „Kasazkaja wolja 2018“ (dt. „Der Wille der Kosaken“) teilnehmen, das am Dienstag begonnen hat und am Samstag zu Ende gehen soll, hieß es.
Die Spannungen in den Beziehungen zwischen der Ukraine und Ungarn sind vor dem Hintergrund der Diskussionen um das ukrainische Bildungsgesetz entstanden, das für nationale Minderheiten die Bildungsmöglichkeiten in ihrer Muttersprache einschränkt. Wie die Regierungen mehrerer Länder, so von Ungarn und Rumänien, verlauten ließen, verletzt das Gesetz die Rechte der nationalen Minderheiten in der Ukraine.
Ein weiterer Anlass für die Verschlechterung der Beziehungen war die angebliche Aushändigung ungarischer Pässe an ukrainische Bürger in Transkarpatien. Die Gesetzgebung der Ukraine untersagt eine doppelte Staatsbürgerschaft. Der ukrainische Außenminister Pavlo Klimkin hatte in der vergangenen Woche mit der Ausweisung des ungarischen Konsuls gedroht.

Mvddnr.ru: (Seite des Innenministeriums der DVR): Im der Polizeiwache des Kujbyschewskij-Bezirk ging eine Mitteilung ein, dass sich in der Chlebodarnaja-Straße 103 in einem Bürogebäude eine Explosion ereignet hat.
In dem genannten Gebäude fand der Partei der KP der DVR statt. Nach vorläufigen Informationen detonierte eine hüllenlose Sprengeinrichtung (100-150 Gramm TNT-Äquivalent). Vor Ort arbeiten Experten. Die Umstände des Geschehens werden festgestellt. Es ist bereits von vier Verletzten bekannt.

de.sputniknews.com: CNN: Dieser Satz Lawrows kann europäische Politiker nervös machen.
Der US-Sender CNN hat seine Zuschauer auf bestimmte Worte des russischen Außenministers Sergej Lawrow bei der UN-Generalversammlung aufmerksam gemacht, welche die europäischen Politiker nervös machen könnten.
Laut dem CNN-Korrespondenten Nic Robertson hatte Lawrow bei seiner Rede in New York größtenteils das wiederholt, was man auch früher aus Moskau gehört hatte. So habe der russische Chefdiplomat die US-Politik im Nahen Osten sowie die Luftangriffe der internationalen Koalition in Syrien nach vermeintlichen C-Waffen-Einsätzen durch die syrische Regierung verurteilt.
Zugleich habe Lawrow aber etwas Neues gesagt, und zwar mit ziemlich harten Worten: „Wir haben von ihm jedoch etwas gehört, was er noch nie auf so eine entschiedene Weise gesagt hatte: Er hat im Grunde erklärt, dass die Nato Probleme in Europa schaffen werde.“ Damit habe er die Einmischung der transatlantischen Allianz in die Angelegenheiten der Balkan-Länder gemeint.
Diese Einmischung werde eine „neue Linie der Konfrontation in Europa“ kreieren. Lawrow habe damit offenbar die Aufnahme Montenegros in die Nato als 29. Mitgliedsland gemeint.
„Das waren sehr harte Worte seitens des russischen Außenministers. Das sollte für europäische Politiker besorgniserregend sein, eine derart scharfe Wortwahl zu hören, dass die Nato eine neue Linie der Konfrontation ins Leben ruft“.
Der Korrespondent verwies zudem darauf, wie Lawrow seine Rede abschloss: Der russische Chefdiplomat zitierte den ehemaligen US-Präsidenten Harry Truman, der sagte, dass große Nationen durch ihr Beispiel und nicht durch ihre Dominanz führen würden.
Zuvor hatte auch US-Präsident Donald Trump mit einer Äußerung zu Montenegro für Aufsehen gesorgt: In einem Interview für den Sender „Fox News“ sagte Trump, der Dritte Weltkrieg könne durchaus wegen Montenegro ausbrechen. Die Bewohner des Balkanstaates bezeichnete er als „sehr aggressiv“.
Montenegro hatte zuvor schwere Vorwürfe gegen Russland erhoben: Das Land beschuldigte Moskau, hinter dem Umsturz-Versuch im Oktober 2016 zu stehen. Das Ziel soll es laut der Regierung des Landes gewesen sein, den damaligen Premierminister Milo Djukanovic abzusetzen und somit den Nato-Beitritt des Balkanlandes zu verhindern.
Moskau weist diese Anschuldigung scharf zurück: Lawrow hatte früher gesagt, Montenegro versuche seinen gewünschten Nato-Beitritt mit irgendwelchen Sabotage-Aktionen aus Moskau zu rechtfertigen, was absolut widerwärtig sei.


Dnr-online.ru: Eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR teilte mit, dass die Explosion in einem Bürogebäude in der Chlebodarnaja-Straße 103 geplanten Charakter hatte.
„Die Organisatoren hatten die Aufgabe, überhaupt die Aufmerksamkeit auf den Kandidaten zu lenken. Deshalb ist die Explosion auf der einen Seite aufsehenerregend und auf der anderen wurde niemand zu sehr verletzt. Gut berechnet. Beispielsweise gibt es ein Foto, wo Chakimsjanow im Prinzip unverletzt ist. Und dann kommt auf einmal das nächste Foto, wo er schon Verbände an der Hand hat. Eine schöne Dramaturgie, aber gefährlich. Und in der ersten Information über das Geschehen wurde der Name dieses Kandidaten nicht genannt und dann tauchte er plötzlich auf“, sagte der Gesprächspartner.
In diesem Video, dass die offizielle Seite der DVR mit dem ersten Sekretär der KP der DVR Boris Litwinow aufgenommen hat, sagt dieser u.a. etwa folgendes:
Chakimsjanow ist bereit
s vor mehr als einem Monat aus der KP der DVR ausgetreten, er war wohl auf Einladung einer Bezirksorganisation auf dem Parteitag und kam mit zwei oder drei Mitarbeitern, um dort Unterschriften für seine Kandidatur zu sammeln. Er ist kein Mitglied, kann deswegen auch kein Delegierter sein. Einige Delegierte haben unterschrieben, andere nicht, das ist eine persönliche Entscheidung. Der Parteitag endete, alle gingen auseinander, Igor Chakimsjanow und zwei oder drei Assistenten waren in der Halle und im Hof unseres Gebäudes und haben dort diese Unterschriften gesammelt. Er wandte sich an mich, dass ich nochmal darauf hinweise, dass man unterschreiben soll, ich habe das abgelehnt, dazu habe ich nicht das Recht, es ist eine persönliche Angelegenheit. Eigentlich war die Unterschriftensammlung schon abgeschlossen, er und sein Team hatten auch schon vor zu gehen. In diesem Augenblick erfolgte die Explosion. Ich war nicht vor Ort, ich war um die Ecke im Korridor, ich kam dann, die Feuerwehr kam, ich habe ihn dann nicht mehr dort gesehen. Ich war damit beschäftigt, den Krankenwagen zu rufen, alle Stellen, die notwendig sind. Mir wurde dann gesagt, dass er eine Verbrennung erlitt, was er tat weiß ich nicht, er ist wohl ins Krankenhaus gefahren. Der Krankenwagen kam 8 bis 10 Minuten nach der Explosion, ob er selber fuhr oder ob ihn jemand in einem privaten Auto mitnahm, weiß ich nicht, wir haben Irina Jakina in den Krankenwagen gebracht, die in dem Moment der Detonation herausging und am Rücken verletzt wurde. Nur Irina wurde vom Krankenwagen mitgenommen. Ich habe das selbst gesehen und ihr geholfen. Ihn habe ich nicht mehr gesehen. Und etwa eine Stunde nach dem Ereignis erreichte mich ein Telefonanruf. Es rief ein Vertreter des Stabs von Igor Chakimsjanow an und beschuldigte mich direkt des Vorfalls, der ihren Kandidaten aus dem Wahlprozess herausgebracht hat. Das wir das organisiert hätten, und dass ich vollständig für das Geschehen verantwortlich sei. Das heißt wir sind schuldig, und wir machen euch dafür verantwortlich. Während des Parteitags heute und auch danach war mein Telefon auf Aufzeichnung gestellt, die kompetenten Organe haben diese Aufzeichnung des Gesprächs erhalten und mir mitgeteilt, dass sie sie angehört haben.

de.sputniknews.com: Poroschenko will Milliarden-Schuld nicht an Russland zurückzahlen.
Der ukrainische Präsident ist überzeugt, dass die Ukraine Russland die Schulden in Höhe von drei Milliarden Dollar nicht zurückgeben wird. Dies verkündete er in seiner Eröffnungsrede beim Forum „Innovationen. Investitionen. Charkiw-Initiativen“.
Poroschenko zufolge hat sich Kiew für eine bestimmte Zeit vor den Forderungen geschützt, die Schulden an Moskau zu begleichen. „Wir haben uns vor den Forderungen Russlands geschützt, die Mittel zurückzugeben, die im Dezember 2013 Janukowitsch gegeben wurden, der diese Mittel – vor den Kameras – cash in seine LKWs legte und aus der Ukraine ausführte. Wir haben bewiesen, dass es ungerecht sei, von der Ukraine zu verlangen, diese Gelder zurückzuzahlen“, sagte er.
Im Jahr 2013 hatte Moskau ukrainische Eurobonds im Wert von drei Milliarden Dollar zu Nichtmarktbedingungen (zu fünf Prozent Jahreszinsen) gekauft. Bis Ende 2015 hatte Kiew diese Schulden einwandfrei bedient, dann aber eine Zahlungsunfähigkeit in Bezug auf diese Bonds zugelassen.
Das russische Finanzministerium hatte eine Klage beim Hohen Gericht in London gegen Kiew erhoben und im März 2017 im Rechtsstreit gesiegt: Das Gericht verpflichtete die Ukraine, den nominalen Bondswert – drei Milliarden Dollar, die Summe der nicht getätigten Coupon-Zahlung über 75 Millionen Dollar sowie Strafzinsen an Moskau zu zahlen. Jeder Verzugstag kostet Kiew 673.000 Dollar.
Später hatte die Ukraine diese Entscheidung im Berufungsgericht angefochten, und dieses hat zum Teil der Klage stattgegeben, obwohl es drei von vier Argumenten Kiews nicht unterstützt hat. Zum vierten Argument – dass der Kredit von der Ukraine angeblich unter dem Einfluss Russlands genommen worden sei – hatte das Gericht beschlossen, eine tiefe und detaillierte Untersuchung durchzuführen.
Das russische Finanzministerium erklärte seinerseits, es werde eine Beschwerde gegen diese Entscheidung einreichen. Wie in der Behörde mitgeteilt wurde, werde anhand der Prüfung der Klage im britischen Hohen Gericht entweder ein neuer Gerichtsprozess eingeleitet oder aber die Ukraine verpflichtet, endgültig diese Schulden zu begleichen.

abends:

wpered.su: In Charzysk wurde unter Beteiligung der Kommunisten ein Kinderspielplatz eröffnet.
Am 28. September fand in Charzysk die feierliche Eröffnung eines Kinderspielplatzes statt. Einen gewichtigen Beitrag zu seiner Ausrüstung haben die örtlichen Kommunisten geleistet, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
Von Juli bis September haben
sich die Einwohner des Hauses Nr. 74, das in der Bahnhofsstraße liegt, mit dem Bau des Spielplatzes beschäftigt. Auf ihm gibt es Schaukeln, ein Karussell, eine Rutsche in Form einer Rakete mit einer Gangway, ein Kinderhäuschen und ein Auto. Während der feierlichen Eröffnung wurden für die Kinder Spiele veranstaltet und Preise an sie vergeben.


de.sputniknews.com: „Säen Chaos, Tod und Zerstörung“: Syrien bezichtigt US-Koalition Kriegsverbrechen.
Der syrische Außenminister Walid al-Muallim hat in der 73. UN-Vollversammlung in New York der US-geführten Anti-Terror-Koalition vorgeworfen, Kriegsverbrechen in Syrien begangen zu haben.
„Die Koalition hat die syrische Stadt Rakka völlig zerstört. Sie hat die Infrastruktur und öffentliche Dienste in jenen Gebieten zerstört, gegen die ihr Vorgehen gerichtet war. Sie hat Massenmorde an Zivilisten, darunter auch Kindern und Frauen, begangen. Diese gelten gemäß dem Völkerrecht als Kriegsverbrechen“, sagte Muallem.
Wie der Chefdiplomat weiter betonte, hatten die USA und ihre Verbündeten zudem den Terroristen „direkte Unterstützung“ erwiesen.
Nach seinen Worten verfolgten die Kämpfer und die US-Koalition in Syrien dasselbe Ziel, „Chaos, Tod und Zerstörungen auf ihrem Weg zu säen“.
Am Donnerstag hatte die US-geführte internationale Koalition die Zahl der Zivilisten genannt, die durch ihre Schläge in Syrien und im Irak getötet worden waren. Seit August 2014 sind laut dem jüngsten Bericht der Koalition in beiden umkämpften Ländern 1.114 Zivilisten ums Leben gekommen.
Der bewaffnete Konflikt in Syrien dauert seit 2011 an. Ende 2017 wurde der Sieg über die Terrormiliz „Islamischer Staat“ in Syrien und im Irak verkündet. In einigen Regionen dieser Länder dauern die Kämpfe gegen die Terroristen an. Die größte Aufmerksamkeit wird gegenwärtig der politischen Regelung, dem Wiederaufbau Syriens und der Rückkehr der Flüchtlinge gewidmet.
Die USA und ihre Alliierten bombardieren seit August 2014 Syrien ohne Zustimmung der Regierung in Damaskus. Nach ihrer eigenen Darstellung richtet sich der Einsatz gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS, auch Daesh).

Wpered.su: In Donezk fand der erste Teil des außerordentlichen 4. Parteitags der KP der DVR statt.
Am 29. September fand in Donezk der erste Teil des außerordentlichen 4. Parteitags der KP der DVR statt. Hauptfrage der Tagesordnung war die Frage der Beteiligung der Partei an den Wahlen zum Volkssowjet der DVR, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
Gemäß der Forderung der Zentralen Wahlkommission der DVR müssen an dem Parteitag mindestens 300 Personen teilnehmen. An diesem Tag versammelten sich 315 Delegierte in den Räumen der KP der DVR, einschließlich internationalistischen Kämpfern aus Polen und Kolumbien. Vor Beginn des Parteitags überreichte der erste Sekretär des ZK der KP der DVR Boris Litwinow Parteibücher.
In seinem Beitrag unterstrich Boris Litwinow, dass die theoretische Waffe der KP der DVR der Marxismus-Leninismus ist. Die Kommunisten bestehen auf der Verwirklichung der Punkte der Deklaration über die Souveränität der DVR, sie sind bereit, mit den politischen Kräften zusammen zu arbeiten, die auf diesen Positionen stehen, für die Stärkung der Beziehungen mit Russland eintreten.
Auf dem Parteitag wurde beschlossen, an den Wahlen teilzunehmen, es wurden die Vertreter der Partei festgelegt, eine Liste von Kandidaten für den Volkssowjets der DVR beschlossen. Der Parteitag ist noch nicht beendet. Der Termin für die zweite Etappe wird vom Präsidium des ZK der KPDVR festgelegt werden.

de.sputniknews.com: Moldawien fordert Abzug russischer Friedenstruppen aus Transnistrien.
Der moldawische Premierminister Pavel Filip hat in der 73. Sitzung der Uno-Vollversammlung in New York die Forderung geäußert, aus dem nicht anerkannten Transnistrien die russischen Militärs abzuziehen. Dies meldet der Pressedienst des moldawischen Premiers am Samstag.
„Wir rufen die Russische Föderation dazu auf, diese rechtswidrige und provokatorische Tätigkeit rückhaltlos und unverzüglich einzustellen und den Prozess des Abzuges ihrer Streitkräfte und Militärtechnik wiederaufzunehmen“, heißt es in der Meldung.
Zuvor hatte sich der Präsident Transnistriens, Vadim Krasnoselski, für die Fortsetzung der Friedensoperation Russlands in der Region im bestehenden Format ausgesprochen.
Im Juni war darüber hinaus mitgeteilt worden, dass die Uno-Vollversammlung den von Moldawien eingebrachten Resolutionsentwurf über den Aufruf an Russland angenommen hätte, das Militär aus Transnistrien abzuziehen.
Im russischen Außenministerium wurde dieses Dokument als „provokatorisch“ bezeichnet und auf seinen „werbe-propagandistischen“ Charakter hingewiesen.
In Moskau wird die Ansicht vertreten, dass es noch zu früh sei, das im Land seit 1992 stationierte Kontingent abzuziehen, weil ohne Abschluss der Vereinbarungen zwischen Kischinau und Tiraspol derartige Maßnahmen zur Vertiefung des Konfliktes führen würden.

Wpered.su: Kasbek Tajsajew: „Die Personen, die die Explosion im Gebäude der KP der DVR verursacht haben, werden eine adäquate Antwort erhalten“.
Der Sekretär des ZK der KPRF, der erste stellvertretende Vorsitzende des Zentralrats des SKP-KPSS, das Mitglied des Komitees für Angelegenheiten für Angelegenheiten der GUS, europäische Integration und Verbindungen mit Landsleuten Kasbek Tajsajew meint, dass die Explosion im Gebäude der KP der DVR ein weiterer Terrorakt von Seiten Kiews ist. Dies teilt der Pressedienst der KPRF mit.
„Die erfolgte Explosion ist ein weiterer Akt des Terrorismus, hinter dem die in Kiew an die Macht gekommene faschistische Junta steht. Ich bin überzeugt, dass dieser Terrorakt und der Mord am Oberhaupt der DVR Alexandr Wladimirowitsch Sachartschenko Glieder einer Kette sind, weil die Kommunisten immer aktiv Alexandr Wladimirowitsch, den von ihm eingeschlagenen Kurs unterstützt haben, dort waren und die Interessen des Volkes des Donbass verteidigt haben. Ermittlungen laufen, die Auftraggeber und Ausführenden werden festgestellt werden, wir unsererseits versprechen, dass diese Menschen eine adäquate Antwort erhalten werden“, sagte er.

de.sputniknews.com: „Siegesreise“: Hintergrund des Vorfalls in Kosovo geklärt.
Der Präsident der selbsterklärten Republik Kosovo, Hashim Thaci, hat laut Medienberichten das Wasserkraftwerk „Gazivoda“ am gleichnamigen Stausee im Norden des Kosovo in einem Polizeiboot umfahren. Dabei soll es sich um eine gewisse „Siegesfahrt“ gehandelt haben. Serbien hatte zuvor seine Armee in volle Gefechtsbereitschaft versetzt.
Das Polizeiboot soll an der Staumauer des von Belgrad kontrollierten Wasserkraftwerkes „Gazivoda“ vorbeigefahren und dann wieder zurückgefahren sein. Die Fahrt habe 15 Minuten in Anspruch genommen. Der Polizeichef Reshat Qalajn und der Finanzminister Bedri Hamza sollen Hashim Thaci begleitet haben.
Die Analytiker vertreten die Ansicht, dass die „Siegesfahrt“ wegen der schwierigen innenpolitischen Lage in Kosovo notwendig gewesen sei. Sie sei am Vorabend einer großen, für den Samstag geplanten, regierungskritischen Kundgebung in Pristina unternommen worden, aber auch nach der gescheiterten Reise der Delegation von Kosovo zur UN-Vollversammlung in New York.
Die EU hatte auf die Situation in Kosovo reagiert. „Wir rechnen damit, dass alle Teilnehmer der Ereignisse ruhig und zurückhaltend handeln werden. Wir nehmen die Situation äußerst ernst wahr und unterstützen Kontakte mit allen Seiten“, so der Vertreter des Auswärtigen Dienstes der EU.
Am Samstag hatte der serbische Präsident Aleksandar Vučić nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Tanjug befohlen, die serbischen Streitkräfte in volle Gefechtsbereitschaft zu versetzen. Der Hintergrund war die Besetzung der Zugänge zum Wasserkraftwerk „Gazivoda“ durch kosovarische Spezialeinheiten.
Zuvor hatte der Außenminister Russlands, Sergej Lawrow, erklärt, dass Moskau beim Dialog zwischen Belgrad und Pristina eine Entscheidung unterstützen werde, die für Serbien akzeptabel sei.
Laut russischen Medien hat der Chef der serbischen Gemeinde Zubin Potok, Stevan Vulović, am Samstag mitgeteilt, dass etwa 60 Mitglieder der kosovarischen Spezialeinheiten die Stellungen um das strategisch wichtige Wasserkraftwerk „Gazivoda“ verlassen haben, die sie zuvor bezogen hatten.

 

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