Presseschau vom 27.09.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


vormittags:

lug-info.com: In den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen viermal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Michajlowka, Sokolniki, Perwomajsk, Losowoje.
Geschossen wurde mit 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Sacharowa kommentiert Publikation über „wahren Namen“ von einem „Skripal-Vergifter“:
Die Pressesprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat die jüngste Veröffentlichung der britischen Internetplattform Bellingcat kommentiert, wonach Ruslan Boschirow, der nach Darstellung der britischen Behörden die Skripals vergiftet haben soll, ein Oberst des russischen Militärnachrichtendienstes GRU sein soll.
Die Webseite des britischen Projektes Bellingcat hat zusammen mit der Internetzeitung Insider am Mittwoch einen Beitrag veröffentlicht, laut dem Ruslan Boschirow „tatsächlich“ angeblich ein GRU-Oberst sein soll, dessen Name Anatoli Tschepiga sei. Demnach ist er am 5. Mai 1979 im Dorf Nikolajewka in der Region Amur geboren. In Chabarowsk soll der Mann Dienst in der 14. Brigade der Sondereinsatztruppen unter dem GRU-Befehl geleistet haben. Zuvor hatte Bellingcat Materialien veröffentlicht, die aber keine Bestätigung fanden.
„Der neue Informationseinwurf ist gleich nach dem Auftritt von (der britischen Premierministerin) Theresa May im UN-Sicherheitsrat zum Thema Massenvernichtungswaffen erfolgt, in dessen Rahmen sie erneut Vorwürfe gegen Russland erhoben hat. Es gibt keine Beweise, demgemäß setzt man eine Informationskampagne fort, deren Aufgabe es ist, die Aufmerksamkeit von der wichtigsten Frage abzulenken: ,Was ist in Salisbury passiertʻ“, schrieb Sacharowa in ihrem Facebook-Account….

Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 26. September 3:00 Uhr bis 27. September 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 23.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der
Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Sajzewo), Jasinowataja, Mineralnoje, Krutaja Balka, Spartak, Shabitschewo, Donezk (Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks), Alexandrowka, Dsershinskoje, Leninskoje, Kominternowo.
Wie zuvor mitgeteilt wurde, wurde idurch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte in Kominternowo das Dach eines Wohnhauses in der Achmatowa-Straße 15 beschädigt.
Außerdem wurden durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte in Kominternowo zwei Zivilisten verletzt:
– eine Frau, geb. 1958 – Splitterverletzungen am Unterschenkel und am Hals;
– ein Mann, geb. 1957 – Splitterverletzung am Bauch.
Die Verletzten wurden in das Zentralkrankenhaus von Nowoasowsk gebracht.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 180.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgeschossenen Geschosse 217.
Ab 00:01 Uhr am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regime der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.

Lug-info.com: „In Folge von Beschuss des Territoriums der Republik wurden in Perwomajsk die Verglasung eines Hauses und eine Hochspannungsleitung beschädigt, sechs Häuser haben keinen Strom“, teilte das Zivilschutzministerium der LVR mit.
Tote und Verletzte gibt es nicht.

de.sputniknews.com: Ukrainischer Außenminister schläft während Poroschenkos UN-Rede ein.
Der ukrainische Außenminister Pawel Klimkin ist während der Rede des Präsidenten der Ukraine, Petro Poroschenko, im Rahmen der 73. UN-Vollversammlung eingeschlafen. Im Netz tauchte bereits ein entsprechendes Video auf.
Im Video sind der eingeschlummerte Pawel Klimkin, die ukrainische First Lady Marina Poroschenko und die Gesundheitsministerin Uljana Suprun zu sehen. Dabei wird gezeigt, dass es im Saal viele freie Sitzplätze gibt.
Der ukrainische Präsident widmete Dreiviertel seiner Redezeit (mehr als 25 Minuten) den Vorwürfen gegen Russland und nur 3,5 Minuten dem Ukraine-Thema.
Die Beziehungen zwischen Moskau und Kiew hatten sich nach dem nationalistischen Staatsstreich in der Ukraine von 2014, dem Beitritt der Krim zur Russischen Föderation und dem bewaffneten Konflikt im Donbass verschlechtert. Kiew warf Moskau mehrmals eine Einmischung in die ukrainischen Angelegenheiten vor. Russland stuft diese Anschuldigungen als haltlos und unannehmbar ein. Moskau betonte mehrmals, keine Partei in dem Konflikt in der Ukraine zu sein. Es sei vielmehr daran interessiert, dass Kiew seine politische und wirtschaftliche Krise überwindet.

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Lug-info.com: Die Fahrzeuge des 81. Konvois des Zivilschutzministeriums Russlands mit humanitärer Hilfe für die Einwohner des Donbass sind in Lugansk eingetroffen.
Das Zivilschutzministerium der LVR teilte mit, dass 134 Tonnen humanitäre Hilfe geliefert wurden. Darunter sind 5682 Lebensmittelpakete für Kinder unter einem Jahr (39,2 Tonnen) und 12.742 Lebensmittelpakete für Kinder von einem bis drei Jahre (94,8 Tonnen).

Dan-news.info: „Heute hat der 81. humanitäre Konvoi des Zivilschutzministeriums der RF 266 Tonnen Lebensmittelpakete für Kinder bis zu drei Jahren in die DVR geliefert“, teilte das Zivilschutzministerium der DVR mit.

de.sputniknews.com: USA geben zu: Härtere Sanktionen gegen Russland unmöglich.
Die USA sehen keine Möglichkeit, ähnliche Sanktionen gegen Russland wie zuvor gegen Nordkorea und den Iran zu verhängen. Sie begründen das mit einer besseren Integration der russischen Wirtschaft in das internationale Finanzsystem und den Welthandel. Das geht aus dem jüngsten Bericht des US-Vizefinanzministers, Marshall Billingslea, hervor.
„Nordkorea und der Iran waren seit Jahrzehnten im großen Maße oder fast komplett vom globalen Finanzsystem isoliert“, schreibt Billingslea. „Wir nehmen diesen Unterschied in Kauf und setzen unsere Instrumente so ein, um Russland maximal unter Druck zu setzen, aber auch die Nebenauswirkungen für die USA, unsere europäischen Partner und die globale Wirtschaft zu minimieren.“
Als Beispiel führt Billingslea die Strafmaßnahmen gegen die russischen Unternehmer Oleg Deripaska und Viktor Wechselberg an, deren Unternehmen Rusal, EN+ und Renova tief integriert in den internationalen Markt seien. Doch ihr Privatvermögen sei trotzdem um einige Milliarden US-Dollar geschrumpft, hieß es. Seit Januar vergangenen Jahres hat die US-Administration Sanktionen gegen 232 Personen und Firmen aus Russland verhängt.
Die US-Sanktionen gegen Nordkorea und den Iran waren härter und sollten den ganzen Staat treffen. Demnach sahen sie Einschränkungen für die Lieferungen von Rohöl und deren Folgeprodukten sowie von Industrieanlagen und Transportmitteln nach Nordkorea vor. Für den Iran gelten neben den Handelseinschränkungen ein Verbot für die Emission von Staatsanleihen sowie für den Kauf und Verkauf in der Nationalwährung Rial unter Nutzung von Auslandskonten.

Dan-news.info: Abgeordnete des Volkssowjets der DVR haben dem allgemeinbildenden Spezialinternat Nr. 20 humanitäre Hilfe übergeben. Die Schule erhielt drei Hörgeräte, ein akustisches Multimediasystem und Brettspiele.
An der Aktion nahmen die Abgeordneten der Fraktion „Donezkaja Respublika“ Alexandr Kostenko, Sergej Antonjuk, Eduard Salichow und Jarowslaw Konnikow teil.
„Es ist erfreulich, dass es in der Republik solche Menschen gibt, den
en die Kinder und damit unsere Zukunft nicht gleichgültig sind“, sagte Antonjuk im Gespräch mit Journalisten.
Das Internat Nr. 20 befindet sich im Budennowskij-Bezirk von Donezk. Es wurde im Jahr 1979 gegründet. Derzeit werden dort 140 Kinder mit Hörbehinderungen, mit schweren Sprachstörungen sowie Kinder mit komplexen Behinderungen (gleichzeitig hör- und lernbehindert) im Alter von 6 bis 17 Jahren unterrichtet. Insgesamt arbeiten dort mehr als 50 Lehrer.

nachmittags:

de.sputniknews.com: Geduldsfaden gerissen: IWF stellt Ukraine vier Vorbedingungen – Medien
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat von der Ukraine gefordert, ihre Verpflichtungen zu erfüllen, um eine neue Geld-Tranche zu bekommen. Darüber schreibt die ukrainische Online-Zeitung epravda.com.ua.
Um das neue Hilfspaket zu bekommen, soll Kiew laut dem Artikel erneut die Gaspreise anheben – um ganze 23 Prozent – sowie Reformen zur Korruptionsbekämpfung durchführen, einen ausgewogenen Staatshaushalt annehmen und die staatliche Fiskalbehörde reorganisieren.
Da die Ukraine nicht im Stande sei, diese IWF-Forderungen zu erfüllen, solle sich das fast bankrotte Land mit dem IWF auf einen Stand-by-Kredit in Höhe von fünf bis sechs Milliarden US-Dollar mit einer Laufzeit von bis zu 15 Monaten einigen.
Laut dem Beitrag glauben die IWF-Unterhändler der Ukraine nicht mehr, deswegen werden sie vom Land zuerst fordern, die übernommenen Verpflichtungen zu erfüllen.
Das Stand-by-Programm gilt seit 1952 und wurde zur Überwindung kurzfristiger Zahlungsprobleme ins Leben gerufen. Das Programm darf maximal auf 36 Monate berechnet sein.


ukrinform.ua: Friedensmission in der Ostukraine: Ukraine und ihre Partnerländern wollen UN-Sicherheitsrat Resolution vorlegen.
Die Ukraine und ihre Partnerländern, die USA, Deutschland und Frankreich, wollen im UN-Sicherheitsrat einen Resolutionsentwurf über eine Friedensmission im Donbass einbringen.
Das erklärte am Mittwoch Außenminister der Ukraine Pawlo Klimkin am Rande der UN-Generalversammlung in New York, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform. „Wir haben eine Vereinbarung mit unseren Freunden, den USA, Deutschland und Frankreich. Gestern habe ich wieder mit Heiko Maas und mit Außenminister Mike Pompeo gesprochen, wir werden eine gemeinsame Resolution einbringen“, sagte der Minister. Dafür müsse man weiter Druck auf Russland ausüben, weil es sich mit „Händen und Füßen gegen jede echte Friedensmission wehrt“.
Klimkin betonte weiter, es sei wichtig, die Friedensmission müsse nicht nur eine militärische Komponente, sondern auch die polizeilichen und zivilen Komponenten umfassen. „Denn Russland wird weiter versuchen, die besetzten Gebiete zu kontrollieren und der Sinn der so genannten ‚Friedensoperation‘ Russlands besteht darin, einen Prozess der Regionalisierung und Föderalisierung der Ukraine einzuleiten“. Er sage ständig den internationalen Partnern, dass das russische Ziel nicht der Donbass sondern die Ukraine sei. Es gebe keine anderen Schritte als die, „die unsere Einheit und unsere Sicht der Ukraine als eines freien und demokratischen Staates und der demokratischen Gesellschaft zu bedrohen.“ Positive Veränderungen für ukrainische Menschen im Donbass seien nur nach einer praktischen Deokkupierung unter internationaler Kontrolle möglich.
Nach den Worten von Klimkin habe er mit seinen Amtskollegen nicht nur die russische Aggression, sondern auch alle hybriden Bedrohungen besprochen. Es ginge um Cybergefahren, Gefahren für die Energiewirtschaft, um die Pipeline Nord Stream.

Dan-news.info: Spezialisten des republikanischen Zentrums für sanitäre und epidemologische Aufsicht haben in Makejewka Wasserproben für eine bakteriologische und chemische Analyse entnommen, die Situation ist unter Kontrolle. Dies teilte heute der Pressedienst des Gesundheitsministeriums der DVR mit.
„Während antiepidemischer Maßnahmen wurden Wasserproben für bakteriologische und chemische Analysen entnommen. Die Untersuchungen werden im Republikanischen Zentrum für sanitäre und epidemologische Aufsicht des staatlichen sanitär-epidemologischen Dienstes durchgeführt“, teilte das Ministerium mit. …
„Im Zusammenhang mit der Krankenhauseinweisung einiger Dutzend Einwohner von Makewjewka mit ernsten Darminfektionen empfiehlt das Gesundheitsministerium allen Einwohnern und Gästen der Republik nachdrücklich, kein Leitungswasser zu trinken“, heißt es in der Mitteilung des Gesundheitsministeriums.
Nach den letzten Angaben des Ministeriums, haben sich in Makejewka 75 Personen an medizinische Einrichtungen gewandt.

de.sputniknews.com: Peschmerga entdecken neue US-Militärbasis an irakisch-syrischer Grenze.
Die USA haben laut Sputnik unter Verweis auf Quellen in kurdischen Peschmerga-Kräften einen neuen Militärstützpunkt im Bezirk El Kaim im Irak an der Grenze zu Syrien errichtet.
Der Kommandeur eines Peschmerga-Trupps, Xelil Şirvan, hat diese Information in seinem Kommentar gegenüber Sputnik bestätigt: „Nach vorhandenen Angaben haben die USA einen neuen Stützpunkt in der strategisch wichtigen Region El Kaim in der Provinz Anbar an der Grenze des Iraks zu Syrien geschaffen. Die Amerikaner stärken ihre Militärpräsenz in der Region, in diesem Zusammenhang haben die irakischen Regierungstruppen eine zusätzliche militärische Unterstützung zur Stärkung des Schutzes der Grenze in den Bezirk El Kaim geschickt“, sagte er.
Dabei werde nach Angaben des Sprechers der Demokratischen Kräfte Syriens (DKS) in der Region der neu geschaffene US-Stützpunkt im Rahmen der Operation ausgenutzt, die von den Abteilungen der DKS im Bezirk Hejin von der syrischen Seite der Grenze her durchgeführt wird.
Der strategisch wichtige Bezirk El Kaim, der an der irakisch-syrischen Grenze liegt, wurde im November 2017 von „Daesh“ befreit.


Dan-news.info: „Seit Beginn des Sommers bis zum September haben mehr als 60.000 Urlauber aus der DVR und der LVR sowie der RF Sedowo besucht“, teilte der Leiter der Verwaltung des Nowoasowskij-Bezirks Anatolij Janowskij mit.
Er fügte hinzu, dass für die Touristen 18 Erholungsheime und Urlaubsbasen in Betrieb waren, außerdem haben Eigentümer privater Häuser Urlauber aufgenommen.

de.sputniknews.com: Moskau kritisiert „versehentliche Schläge“ der Nato in Afghanistan.
Das russische Außenministerium hat Kritik an den „versehentlichen Schlägen“ der Nato in Afghanistan geäußert, die zahlreiche Menschenleben gefordert haben sollen.
„Wir reagieren mit Besorgtheit auf die häufigen Todesfälle unter der Zivilbevölkerung infolge von Luftangriffen der Koalitionskräfte in Afghanistan. Allein in der letzten Woche wurden drei solche Fälle registriert“, heißt es in einer Erklärung auf der Webseite der russischen Behörde.
So seien am 20. September im Distrikt Tsamkani der afghanischen Provinz Paktia bei einem Angriff der Luftstreitkräfte drei Menschen getötet und zehn weitere verletzt worden, darunter auch Frauen und Kinder.
Am 22. September habe ein Luftangriff auf ein Wohnhaus im Distrikt Tagab in der Provinz Kapisa neun Menschenleben gefordert, darunter das von vier Frauen und drei Kindern. Am darauffolgenden Tag seien neun Zivilisten einem Angriff der US-Luftwaffe zum Opfer gefallen, vier weitere seien verletzt worden.
„Wir halten die aktuelle Lage für eine Folge grober Fehlkalkulationen der US-Führung in Afghanistan und des irrtümlichen Beharrens des Weißen Hauses auf einer militärischen Lösung der Probleme in diesem Land“, hieß es weiter. Moskau rufe Washington zum Umdenken auf, um den innerafghanischen Dialog voranzutreiben. „Wir fordern, dass die Verantwortlichen für die Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung zur Rechenschaft gezogen werden.“

Armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters des operativen Kommandos der DVR zu Lage am 27.09.2018:
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner die Gebiete von elf Ortschaften beschossen.
In Richtung Gorlowka haben Einheiten der 72. mechanisierten Brigade unter Kommando des Verbrechers Tatus Sajzewo mit Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Donezk haben die Kämpfer der 92. und der 28. mechanisierten Brigade unter Kommando von Kokorjew und Martschenko sowie der 56. Panzergrenadierbrigade unter Leitung des Verbrechers Iwanow mit Mörsern des Kalibers 82 und 120mm, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen die Gebiete von Krutaja Balka, Jasinowataja, Spartak Shabitschewo, Mineralnoje, Alexandrowka und den Petrowskij-Bezirk von Donezk beschossen.
In Richtung Mariupol haben Einheiten der 36. Marineinfanteriebrigade auf Befehl des Henkers Gnatow die Gebiete von Dsershinskoje, Kominternowo und Leninskoje mit Mörsern des Kalibers 120mm (16 Geschosse), Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen. Dabei erlitten zwei zivile Einwohner, geb. 1957 und 1958 Splitterverletzungen.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden 23 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung festgestellt.
Heute haben die ukrainischen Strafsoldaten ihren provokativen Beschuss unserer Positionen seit dem frühen Morgen wieder aufgenommen, dabeiwurde ein Soldat der Volksmiliz im Gebiet von Kominternowo verletzt. Nach dem Beschuss fuhr ein Sanitärfahrzeug in das genannte Gebiet, um Hilfe zu leisten und den Verletzten zu evakuieren. Trotz der gut wahrnehmbaren Erkennungszeichen und dem nicht militärischen Aussehen des Sanitätsfahrzeugs haben die ukrainischen Kämpfer zielgerichtet das Feuer darauf eröffnet. Infolge des kaltblütig geplanten Mords starben zwei Soldaten der Volksmiliz der DVR und einer wurde verletzt.
Wir bringen den Verwandten der gefallenen Helden unser aufrichtiges Mitgefühl zum Ausdruck. Ich wende mich an die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte: Das blutige Kiewer Regime ist nicht ewig und jeder Kriegsverbrecher wird seine verdiente Strafe erhalten. Denkt nach, noch gestern haben wir in den selben Bildungseinrichtungen gelernt und heute zwingt euch die Junta einen brudermörderischen Krieg zu führen.
Von unserer Aufklärung wurde die Ankunft des Kommandeurs der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ Krawtschenko im Verantwortungsbereich der 58. Panzergrenadierbrigade bemerkt, den Najew geschickt hat, um persönlich die Lage der Dinge in der Brigade zu untersuchen. Sein Besuch ist mit einem Bericht über die zur Regel gewordenen Fälle von Festnahmen von Soldaten der Brigade, die an Waffenschmuggel, Verkauf von Treibstoff sowie am Genuss und der Verbreitung von Drogen beteiligt sind, durch Vertreter des SBU und des militärischen Rechtsordnungsdienstes verbunden.
Allein in dieser Woche hat der militärische Rechtsordnungsdienst wegen Genuss und Verkauf von Drogen fünf Soldaten des 13. Bataillons festgenommen.
Außerdem haben Mitarbeiter des SBU zwei Soldaten festgenommen, die ein Versteck im Gebiet von Dsershinsk eingerichtet haben, in dem sich Munition für großkalibrige Maschinengewehre und Granatwerfer befand.
So sehen wir, dass das Niveau der militärischen Disziplin in der 58. Brigade trotz vom Kommandeur der Brigade Drapatyj eingeführten Strafzahlungen und Haftmaßnahmen gegen Trinker und Deserteure weiter abfällt.

de.sputniknews.com: So viel Zivilisten starben durch US-Einsätze in Syrien und Irak – Bericht
Die US-geführte internationale Koalition hat die Zahl der Zivilisten genannt, die durch ihre Schläge in Syrien und dem Irak getötet worden sind.
Seit August 2014 sind laut dem jüngsten Bericht der Koalition in beiden umkämpften Ländern 1.114 Zivilisten ums Leben gekommen. In dieser Zeitperiode habe die Koalition insgesamt rund 30.000 Schläge geführt.
„Aufgrund von zugänglichen Angaben wurden in dieser Periode nach der Einschätzung von Combined Joint Task Force (CJTF-OIR) nicht weniger als 1.114 Zivilisten unbeabsichtigt getötet“, hieß es.


ukrinform.ua: Ukraine verhängt Sanktionen gegen russische Transportunternehmen.
Die Ukraine hat Sondersanktionen und Einschränkungsmaßnahmen gegen eine Reihe von russischen Transportunternehmen verhängt. Diese Unternehmen arbeiten mit Firmen, die von den „Volksrepubliken Donezk und Luhansk“ kontrolliert werden, zusammen, meldet der Sicherheitsdienst der Ukraine SBU.
Nach Angaben des SBU schlossen die russischen Unternehmen 2018 „Außenwirtschaftsabkommen“ mit Transportunternehmen in den besetzten Gebieten der Ostukraine ab. Gemäß diesen Abkommen würden Güter durch die ukrainisch-russische Staatsgrenze befördert. Die Russen hätten versucht, auch mit ukrainischen Unternehmen auf dem von der Regierung kontrollierten Territorium ins Geschäft zu kommen.
Laut dem SBU verstoßen die russischen Unternehmen gegen das Völkerrecht und Beteiligen an der Finanzierung der terroristischen Organisationen in der Ostukraine. Das sei für den Dienst ein Anlass für die Verhängung der Sanktionen durch das Wirtschaftsministerium und den Rat für Sicherheit und Verteidigung der Ukraine gewesen. Betroffen seien solche Firmen wie „RZD Logistik“, „Promkomplexplast“, „Gasgolder“ und andere.
Die Sanktionen sehen Einfrieren von Vermögenswerten, Einschränkung der Handelsoperationen, eine teilweise oder volle Blockade des Gütertransits durch die Ukraine und andere Einschränkungen vor.


de.sputniknews.com: Chinas Verteidigungsminister hat die USA daran erinnert, dass Russland und China zwei souveräne Staaten sind, in deren Militärpartnerschaft Washington sich nicht einmischen darf. Damit reagierte Chang Wanquan auf die jüngsten US-Sanktionen gegen chinesisches Militär wegen des Kaufs russischer Jets und Raketen.
„China und Russland pflegen allgemeine strategische Partnerschaftsbeziehungen. Bilaterale Militärkooperation ist eine übliche Kooperation zwischen zwei souveränen Staaten“, sagte Wanquan.
Diese Partnerschaft solle die Interessen beider Staaten schützen sowie den globalen und regionalen Frieden und die Stabilität sichern, was im Einklang mit dem internationalen Recht stehe.
„Die USA haben kein Recht, sich einzumischen.“
Washington hatte vorige Woche wegen Chinas Waffengeschäften mit Russland Strafmaßnahmen gegen einige Vertreter des chinesischen Verteidigungsministeriums verhängt. Konkret geht es um den Erwerb von Su-35 Kampfflugzeugen sowie S-400-Raketenabwehranlagen. Peking hat seinerseits die USA vor den Sanktionen gewarnt.

Mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko:
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich geändert und bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner viermal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Geschossen wurden auf die Gebiet von Michajlowka, Sokolniki, Perwomajsk und Losowoje. Dabei haben die ukrainischen Kämpfer 82mm-Mörser, Schützenpanzerwaffen, automatische Granatwerfer, großkalibrige Maschinengewehre und Schusswaffen eingesetzt. Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 70 Geschosse abgefeuert.
Dank unserer Arbeit zur Bekämpfung der Lügen ukrainischer Massenmedien bei der Veröffentlichung der Folgen der Explosion eines Mörsers 2B-11 „Molot“ in der 72. mechanisierten Brigade hat das übergeordnete der ukrainischen Streitkräfte trotz allem, wenn auch ohne besondere Enthusiasmus, begonnen sich mit diesem Vorfall auseinanderzusetzen. So ist am 26. September zur Aufklärung der Umstände der Detonation des Mörsers in der 72. mechanisierten Brigade eine Kommission des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte mit 25 Mann eingetroffen.
Es ist anzumerken, dass im Zusammenhang mit dem kritisch niedrigen moralisch-psychischen Niveau der Soldaten in der Brigade auch der stellvertretende Leiter der Abteilung für moralisch-psychische Unterstützung der Bodentruppen Oberst Martynow eingetroffen ist.
In der OOS-Zone werden in den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte wieder Fälle nicht kampfbedingter Verluste festgestellt. So wurden am 25. September im Gebiet von Krymskoje drei Soldaten der 53. mechanisierten Brigade verletzt, als sie auf eigene Minenfelder gerieten. Weitere zwei Soldaten der 14. Brigade wurden im Gebiet von Solotoje aus demselben Grund verletzt.
Es ist offensichtlich, dass der Pressedienst der OOS gemeinsam mit ukrainischen Massenmedien all diese Verluste als kampfbedingt abschreibt, die angeblich in der Folge von Beschuss von den Positionen der Volksmiliz der LVR aus eingetreten sind.
Die Volksmiliz der LVR hält die Minsker Vereinbarungen genau ein. Wir sind weiterhin für einen Dialog offen und bereit zu einer friedlichen Lösung des Konflikts, aber im Fall von Provokationen von Seiten des Gegners sind wir wir zu äußerst entschiedenen Handlungen bereit.
Wir erhöhen weiter das Niveau der Professionalität des Personals und der Bereitschaft zur Erfüllung von Aufgaben zur Verteidigung unserer Republik. In den Einheiten und Truppenteilen der Volksmiliz der LVR werden Übungen zur militärischen Ausbildung durchgeführt.

de.sputniknews.com: Kiews Vertreter: Russische Lotsen halfen ukrainischer Flotte.
Russische Losten sind laut dem ukrainischen Vertreter in der Minsker Kontaktgruppe, General Jewgeni Martschuk, an Bord ukrainischer Schiffe gewesen, als sie die Straße von Kertsch passierten.
Die Schiffe hätten nicht selbständig den flachen Kanal bewältigen können und darum beim Lotsendienst von Kertsch um Hilfe gebeten, obwohl jegliches Zusammenwirken mit den offiziellen Behörden der Krim laut dem ukrainischen Gesetz über die besetzten Gebiete verboten sei, erläuterte Martschuk im Interview mit dem ukrainischen TV-Sender „112 Ukraina“.
Dem General zufolge sind die „Donbass“ und „Korez“ keine Kriegsschiffe, sondern Unterstützungsschiffe, deswegen konnten sie russische Lotsen an Bord nehmen. „Die Dienste von Kertsch haben die beiden Schiffe ruhig bis zum Asowschen Meer begleitet, und diese sind weitergefahren – zuerst bis Mariupol, dann bis Berdjansk“, merkte er weiter an.
Am 24. September hatten die Seestreitkräfte der Ukraine erklärt, dass die Schiffe ihr legitimes Recht geltend gemacht hätten, die Straße von Kertsch zu passieren, und dabei nicht um die Erlaubnis Russlands gebeten hätten. Zuvor hatte der Chef der Republik Krim, Sergej Aksjonow, mitgeteilt, die „Donbass“ und „Korez“ hätten um Lotsen-Hilfe gebeten und „demütig hinter zivilen Schiffen Schlange gestanden“.
Am 22. September waren die ukrainischen Kriegsschiffe „Donbass“ und „Korez“ in die ausschließliche Wirtschaftszone Russlands vor der Halbinsel Krim eingedrungen und hatten die Krim-Brücke passiert. Die Schiffe hatten Kurs auf die Stadt Berdjansk genommen. Laut den ukrainischen Medien sollen sie zu dem neu zu schaffenden Militärstützpunkt der Ukraine an der Küste des Asowschen Meeres gehören. Aus sicherer Entfernung wurden sie von der Küstenwache des Grenzdienstes des russischen Geheimdienstes FSB begleitet.
Aus Sicht der Ukraine verletzt Russland ihre Rechte hinsichtlich des Schwarzen sowie des Asowschen Meeres. Deswegen liegt Kiew im Prozess mit Russland. Nachdem die Krim-Brücke über die Straße von Kertsch fertiggestellt worden war, hatte die Spannung im Asowschen Meer an der Stärke zugenommen. Die Ukraine befürchtet, dass Russland ihr den Zugang zu diesem Meer sperren könnte. Die Grenzdienste beider Länder hatten bereits mehrmals gegenseitig Schiffe im Asowschen Meer aufgebracht und arretiert.

 

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