Presseschau vom 24.09.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


vormittags:

de.sputniknews.com: „Stärkste Armee auf Kontinent“? – Rada-Abgeordneter lacht Poroschenko aus.
Der Abgeordnete der Werchowna Rada (ukrainisches Parlament) Wadim Rabinowitsch hat sich über die Aussage des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko lustig gemacht, wonach seine Armee die stärkste auf dem Kontinent sein soll.
„Unsere Armee ist wirklich die stärkste auf dem Kontinent – ich habe es von unserem Präsidenten und mehreren unserer Befehlshaber gehört. Ich habe eine Frage. Sagen Sie mir bitte, falls wir die stärkste Armee auf dem Kontinent haben, warum sollen wir in die Nato gehen? Soll doch die Nato zu uns kommen! Wir sind doch die stärksten“, verlautbarte Rabinowitsch gegenüber dem Sender „112 Ukraina“.
Vergangenen Donnerstag hatte Poroschenko in seiner Rede im ukrainischen Parlament unter anderem über die Wiederherstellung der Kampffähigkeiten der Armee gesprochen. Es ist nicht seine erste „laute“ Aussage über die hohen Kampfqualitäten der ukrainischen Militärs. Im August hatte er verkündet, die ukrainischen Streitkräfte würden die stärksten in Europa sein. Im April behauptete Poroschenko noch, dass die Armee des Landes bereits „eine der kampffähigsten in Europa“ sei. Später präzisierte er, sie sei eine der effektivsten auf dem Kontinent.

de.sputniknews.com: Washington plant großangelegte Kampagne gegen Peking – Medien
Washington beabsichtigt, innerhalb der nächsten Wochen eine großangelegte Kampagne gegen China einzuleiten. Dies meldet die Nachrichtenwebseite Axios unter Verweis auf gut informierte Quellen. Dadurch sollen Vorwürfe über „feindliche Aktivitäten“ mit massiven Beweisen bekräftigt werden.
Demnach hat das Weiße Haus vor, neue Informationen über „feindliche Aktivitäten“ Chinas gegen den öffentlichen und privaten Sektor Amerikas zu enthüllen. US-Regierungsbeamte würden China „bösartige Aktivitäten“ wie Cyberangriffe, Wahleinmischung und Diebstahl geistigen Eigentums vorwerfen.
„Wir werden nicht zulassen, dass nur Russland zum Feindbild wird“, soll ein Beamter des Weißen Hauses gegenüber dem Nachrichtenportal geäußert haben. „Das sind China und Russland“.
Nach Angaben der Webseite verfügt die US-Administration über „Tonnen von Daten“, die die Anschuldigungen gegen China bekräftigen sollen.
Initiiert wurde die anti-chinesische Kampagne laut Axios vom nationalen Sicherheitsapparat. Cyber-Diebstahl (seitens Chinas – Anm. d. Red.) tauche immer häufiger in den täglichen Berichten auf, in denen dem US-Präsidenten die Erkenntnisse der Geheimdienste dargelegt werden. Die gesamte US-Administration soll in die Kampagne involviert sein, darunter auch das Weiße Haus, der Nationale Sicherheitsrat sowie das Finanz-, Handels- und Verteidigungsministerium.
Keine der Axios-Quellen verrät, warum die US-Regierung ausgerechnet jetzt derartige Schritte unternehmen will. Trump soll die Kampagne genehmigt haben. Unklar sei jedoch, inwieweit er selbst dabei mitmischen werde. Es bestehe eine „gute Chance“, dass sich der US-Staatschef weiterhin positiv über den chinesischen Staatschef Xi Jinping äußern und die heißeste Rhetorik dem Chef des Nationalen Handelsrats Peter Navarro überlassen werde.

lug-info.com: In den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen fünfmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Molodjoshnoje, Donezkij, Kalinowka und Frunse
Geschossen wurde mit 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Russland in Ukraine und Syrien nutzlos? – Politologe kommentiert Pompeos Äußerung.
US-Außenminister Mike Pompeo hat Russland vorgeworfen, bei der Lösung der Probleme in der Ukraine und Syrien nicht hilfreich zu sein. Nun kommentieren der Politologe Sergej Koslow vom Sibirischen Institut für Management und der russische Abgeordnete Anton Morosow diese Behauptung in ihren Interviews mit Sputnik.
In einem am Sonntag veröffentlichten Interview mit dem TV-Sender NBC News bezeichnete Pompeo die Äußerung des Moderators, wonach die Russen sowohl in Nordkorea als auch in Syrien „in keiner Weise hilfreich“ seien, als „sehr gerecht“.
„Das ist eine sehr gerechte Beurteilung“, sagte er. „Und das ist sehr bedauerlich, denn es gibt Bereiche, in denen wir gemeinsame Interessen haben, und ich habe mit ihnen (mit Russland — Anm. d. Red.) in Fragen der Terrorismusbekämpfung eng zusammengewirkt. Es gibt verschiedene Orte in der Welt, wo sich unsere Interessen (aber natürlich nicht die Werte) überschneiden — dieses Land unterscheidet sich sehr stark in dieser Hinsicht. Und sie haben sich als nicht hilfreich erwiesen, sowohl in der Ukraine als auch in Syrien“, so Pompeo.
Die USA hätten wegen Lieferungen russischer Waffe Sanktionen gegen China verhängt, um den „bösartigen Aktivitäten Russlands weltweit“ entgegenzuwirken, fügte der US-Außenminister hinzu.
Die Äußerung des „frisch ernannten“ US-Außenministers zeuge davon, dass die eigenen nationalen Interessen für die Vereinigten Staaten von größter Bedeutung seien, sagte Koslow gegenüber Sputnik. Die USA seien nur dann bereit, der Haltung Russlands ihr Ohr zu schenken, wenn sich ihre nationalen Interessen mit jenen von Russland überschneiden würden.
„Dort aber, wo Russland versucht, seine eigenen Interessen durchzusetzen, wird das US-Establishment, unter anderem auch Mike Pompeo als einer seiner krassesten Vertreter, nur die Nutzlosigkeit Russlands sehen und die Rolle, die Russland bei der Lösung von Problemen, darunter in der Ukraine und in Syrien, spielt, klein reden“, so der Politologe.
Die komplizierte Lage in der Ukraine und in Syrien sei eigentlich den USA selbst zu verdanken, betonte Anton Morosow, Mitglied des Außenausschusses des russischen Unterhauses:
„Wie bekannt, waren es die USA, die es zu dem Schlamassel in der Ukraine und im Nahen Osten gebracht haben – dem sogenannten „Arabischen Frühling“, der zu dem Konflikt in Syrien führte. Sie (die USA – Anm. d. Red.) teilen Terroristen in gute und böse, die man unterstützen darf oder nicht“, sagte er.
Russland vertrete im Gegenteil in Fragen der Terrorbekämpfung eine prinzipielle Haltung und trete gegen Terrorismus in allen Erscheinungsformen „sowie gegen menschenfeindliche Ideologien wie jene in der Ukraine“ auf, so der Abgeordnete.
„Wahrscheinlich ist diese offensichtliche Logik für Pompeo unannehmbar. Er lässt sich von seinen militaristischen Vorstellungen leiten und zieht deshalb derart merkwürdige Schlussfolgerungen“, resümierte Morosow.


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 23. September 3:00 Uhr bis 24. September 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 26.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der
Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Gorlowka (Sajzewo, Golmowskij, Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Jasinowataja, Spartak, Donezk (Flughafen), Alexandrowka, Dokutschajewsk, Leninskoje, Sachanka, Kominternowo.
Wie zuvor mitgeteilt wurde, wurden gestern durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte zwei zivile Einwohner von Sachanka verletzt:
ein Mann, geb. 1962 – Splitterverletzung am Brustkorb und zahlreiche Splitterverletzungen an der Hand;
eine Frau, geb. 1972 – leichte Splitterverletzungen am Knie und an der Schulter.
Durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden zwei Wohnhäuser in Golmowskij beschädigt:
– Komsomolskaja-Straße 1/33 – Dach und Verglasung beschädigt;
– Gardin-Straße 6/9 – Verglasung beschädigt.

Die Gesamtzahl der von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Geschosse betrug 235.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 135
Ab 00:01 Uhr am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regime der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.


de.sputniknews.com: Russland liefert S-300 in nächsten zwei Wochen nach Syrien – Schoigu
Russland wird in den nächsten zwei Wochen ein modernes S-300-Flugabwehrraketensystem an Syrien liefern. Dies erklärte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Montag.
„Die syrischen Streitkräfte werden innerhalb der nächsten zwei Wochen ein modernes S-300-Flugabwehrraketensystem erhalten. Es ist in der Lage, Luftangriffskräfte aus einer Entfernung von mehr als 250 Kilometern abzufangen und gleichzeitig mehrere Luftziele zu treffen“, so Schoigu.
Das S-300-System werde dank seines Störschutzes und seiner Feuergeschwindigkeit die Kampfmöglichkeiten der syrischen Luftabwehr wesentlich erhöhen, so der russische Verteidigungsminister.
Schoigu erklärte außerdem, Russland werde auch moderne automatisierte Steuerungssysteme für die Kommandostellen der syrischen Luftabwehr an Syrien liefern. Diese seien bislang nur im Dienst der russischen Armee gewesen.
Russland müsse wegen Israels Vorgehen diese Maßnahmen treffen, betonte der russische Verteidigungsminister.
„Die israelischen Besatzungen, die die Situation in der Luft perfekt kannten, nutzten das russische Flugzeug als Deckung, was zu seinem Abschuss und zum Tod von 15 unserer Militärs führte. Dies hat uns zur Ergreifung angemessener Maßnahmen gezwungen, um die Sicherheit der russischen Militärs zu erhöhen sowie die Aufgaben im Kampf gegen den internationalen Terrorismus in Syrien zu erfüllen“, erklärte Schoigu….

de.sputniknews.com: Deutsche Industrie findet Argumente für Nord Stream 2.
Trotz Drucks aus den USA will die deutsche Industrie an dem Pipeline-Projekt Nord Stream 2 festhalten, wie der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie Dieter Kempf gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ offenbarte.
Die deutsche Industrie will sich Kempf zufolge nicht dem Druck aus den USA beugen, auf die Gaspipeline Nord Stream 2 zu verzichten und stattdessen amerikanisches Flüssiggas zu kaufen.
„Gas können wir auch durch Pipelines bekommen. Wir haben eine. Und wegen der Versorgungssicherheit plädiert die Wirtschaft für eine zweite Leitung“, sagte Kempf gegenüber dem Blatt.
Darüber hinaus kritisierte er: „Ich habe ein großes Problem, wenn sich ein dritter Staat in unsere Energieversorgung einmischt.“
Laut ihm ist amerikanisches Gas in Deutschland überhaupt nicht wettbewerbsfähig. „Dass der Preis der Erzeugung niedrig ist, heißt gar nichts. Das Gas muss ja auch über den Atlantik kommen“, betonte er. Von selber fliege das nicht. Für den Transport müsse es flüssig und dann wieder gasförmig werden.
„Dann sind wir bei den Themen Preis und Versorgungssicherheit“, so Kempf ferner.
Das Projekt Nord Stream 2 sieht die Verlegung von zwei Strängen mit einer Jahresgesamtkapazität von 55 Milliarden Kubikmetern Gas vor. Die Stränge sollen parallel zur bereits bestehenden Pipeline Nord Stream von der russischen Ostseeküste bis nach Deutschland verlaufen. 2019 soll sie in Betrieb genommen werden. Gegen das Projekt machen mehrere Länder Front. Dazu gehört unter anderem die Ukraine, die um ihre Einnahmen aus dem Transit russischen Gases bangt. Die russische Seite hatte wiederholt erklärt, dass es sich um ein rein wirtschaftliches Projekt handle und keinen Stopp des Gastransits durch die Ukraine bedeute.

nachmittags:

ukrinform.ua: Handlungen Russlands laufen US-Interessen in Ukraine und Syrien zuwider – Pompeo
Russland handle gegen US-amerikanische Interessen in der Ukraine, Syrien und anderen „Konfliktherden“ weltweit.
Dies erklärte der US-Außenminister Mike Pompeo in einem Interview für NBC, meldet Voice of America.
Pompeo gab zu, dass die Administration des US-Präsidenten zahlreiche destabilisierende Handlungen seitens der Russische Föderation weltweit einstweilen nicht hätte verhindern können.
Russland unterstütze weiter die Truppen diktatorischen Regimes von Baschar Assad in Syrien, es hätte die Ukrainische Krim annektiert und viele Schritte gemacht, die den außenpolitischen Interessen der USA direkt zuwiderlaufen, heißt es.

Dnr-online.ru: Die ukrainischen Streitkräfte beschießen weiter das Territorium der DVR und zerstören die energetische Infrastruktur. Am Samstag, dem 22. September, wurde die Stromversorgung von 7 Dörfern des Nowoasowskij-Bezirks unterbrochen, die Unterstation „Sachanka“ wurde wesentlich beschädigt.
Wie der operative Diensthabende des Kohle- und Energeiministeriums der DVR mitteilte, wurde am 22.09.2018 in Folge von Kriegshandlungen die Unterstation „Sachanka-35 kW“ beschädigt, es wurden 16 Transformatorunterstationen beschädigt sowie vier Hochspannungsleitungen, sieben Dörfer des Nowoasowskij-Bezirks hatten keinen Strom: Kominternowo, Saitschenko, Dsershinskoje, Leninskoje, Sachanka, Sergejewka und Nowotawrija.
Leider konnten die Energietechniker nicht sofort am selben Tag mit den Reparaturarbeiten beginnen, die Kiewer Truppen haben das Gebiet weiter beschossen.
Am frühen Morgen des nächsten Tages konnten die Reparaturbrigaden des republikanischen Unternehmens „Regionale Energieversorgungsgesellschaft“ die Ausrüstung der Unterstation „Sachanka“ begutachten. Es wurden ernsthafte Schäden am Transformator 1 festgestellt, insbesondere waren drei Radiatoren von sechs, ein Überlaufbehälter und weitere Ausrüstung durch Splitter beschädigt, 2,6 Tonnen Transformatoröl waren ausgelaufen.
Die Reparatur wurden in kürzester Zeit durchgeführt. Bereits um 10:11 Uhr am 23. September haben die Energietechniker die Unterstationen „Sachanka“ und „RP BES“ wieder unter Spannung gesetzt, um 10:50 Uhr waren alle Ortschaften außer Sergejewka wieder angeschlossen. Die Einwohner von Sergejewka hatten um 11:15 Uhr wieder Strom, nachdem eine von Splittern ukrainischer Geschosse beschädigte Leitung wieder repariert war.
Die Stromversorgung im Nowoasowskij-Bezirk läuft wieder normal.

de.sputniknews.com: Kreml: Russlands Antwort auf Il-20-Abschuss auf Sicherheit seiner Militärs gerichtet.
Die als Antwort auf den Il-20-Abschuss in Syrien von Russland getroffenen Maßnahmen sind laut Kremlsprecher Dmitri Peskow auf die Gewährleistung der Sicherheit der russischen Militärs in Syrien gerichtet.
„Nach Informationen unserer Militärexperten waren natürlich die vorsätzlichen Handlungen der israelischen Piloten die Ursache dieser Tragödie. Zweifellos schadet das unseren Beziehungen und zwingt die russische Seite zu zusätzlichen Maßnahmen, um die Sicherheit unserer Militärs in Syrien zu gewährleisten. Im Einklang mit dieser Linie wurde die heute von Verteidigungsminister Schoigu verkündete Entscheidung getroffen“, wie Peskow gegenüber Journalisten am Montag erklärte.
Gleichzeitig präzisierte er, dass die Beziehungen zwischen Russland und Israel weit fortgeschritten seien. „Zu Israel hat die Russische Föderation weit fortgeschrittene Beziehungen und Israel ist das erste Land in der Region, mit dem die russischen Militärs auf Beschluss des russischen Präsidenten, Wladimir Putin, und des israelischen Ministerpräsidenten, Benjamin Netanyahu, die operative Koordinierung begonnen hatten. All dies war vor der Tragödie möglich, die sich Tage zuvor ereignete“, sagte Peskow und bezog sich auf die Il-20-Katastrophe.
Zuvor hatte der russische Verteidigungsminister, Sergej Schoigu, erklärt, Russland werde als Antwort auf den Il-20-Abschuss in den nächsten zwei Wochen ein modernes S-300-Flugabwehrraketensystem an Syrien liefern…

Cikdnr.su: Im 21. September begann die Annahme der Dokumente bei der Zentralen Wahlkommission der DVR für Kandidaten für das Amt des Republikoberhaupts.
Am 21. September hat ein Kandidat, Denis Wladimirowitsch Puschilin, seine Unterlagen eingereicht. Die Unterlagen wurden ordnungsgemäß eingereicht und angenommen.

de.sputniknews.com: USA: Auch diese Gefahr geht von Russland aus
Russlands gigantische Weizenernte und rekordhohe Exporte gefährden laut der Zeitung „The Wall Street Journal“ (WSJ) den Wohlstand der US-amerikanischen Landwirte, die dieser Konkurrenz nicht gewachsen sind.
Im vergangenen Landwirtschaftsjahr (bis zum 30. Juni) hat Russland bereits mehr als 40 Millionen Tonnen Weizen exportiert und damit den Weltrekord der vergangenen 25 Jahre gebrochen. In den USA erleben die Farmer laut der Zeitung dagegen keine guten Zeiten: Immer mehr Bauern geben auf – so viele wie seit den 1980er Jahren nicht mehr.
Auch die Handelskriege, die die USA mit China und anderen Ländern führen, machen den russischen Weizen laut der Zeitung noch attraktiver auf dem internationalen Markt. Einen Vorteil bringt auch der Preis, der vor dem Hintergrund der Rubelabwertung gegenüber dem US-Dollar noch niedriger geworden ist.
Im vergangenen Jahr erntete Russland 134,1 Millionen Tonnen Getreide und brach damit eigenen den Ernterekord von 1978.

Cikdnr.su: Am 22. September hat die zentrale Wahlkommission der DVR wieder Dokumente von Kandidaten für das Amt des Oberhaupts der DVR angenommen.
Bis 16:00 Uhr hat die ZWK die Dokumente von drei Kandidaten angenommen. Es handelte sich um folgende:
1) Pawel Jurjewitsch Gubarew;
2) Roman Alexandrowitsch Chramenkow;
3) Jelena Nikolajewna Schischkina.
Die Unterlagen wurden ordnungsgemäß eingereicht und angenommen.
Außerdem reichte Igor Jewgenjewitsch Chakimsjanow Unterlagen für die Kandidatur zum Republikoberhaupt ein. Da sie nicht der Liste der benötigten Dokumente entsprechen, die durch die Gesetzgebung festgelegt wurde, konnte er bisher nicht offiziell aufgestellt werden.
(Chramenkow ist Abgeordneter des Volkssowjets für die Fraktion „Swobodnyj Donbass“; Schischkina ist die Vorsitzende des ukrainischen Volksgerichtshofs, der Urteile zu den Verbrechen des Regimes Poroschenko gefällt hat; Anm. d. Übers.)

de.sputniknews.com: Telefonat: Putin informiert Assad über Russlands Gegenmaßnahmen nach Il-20-Tragödie.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat mit seinem syrischen Amtskollegen Baschar al-Assad telefoniert und ihn über die russischen Gegenmaßnahmen nach der jüngsten Il-20-Tragödie in Kenntnis gesetzt. Dies teilte der Kreml-Pressedienst mit.
„Auf Initiative der syrischen Seite hat ein Telefongespräch zwischen dem russischen Präsidenten, Wladimir Putin, und dem syrischen Staatschef, Baschar al-Assad, stattgefunden (…) Russlands Präsident informierte über die Entscheidung, eine Reihe zusätzlicher Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit russischer Militärs in Syrien sowie Verstärkung des Flugabwehrsystems dieses Landes, darunter die Lieferung eines modernen S-300-Flugabwehrsystems an Syrien, umzusetzen“, lautet es in der offiziellen Mitteilung.
Die beiden Seiten äußerten demnach ihre Bereitschaft, weitere Bemühungen zur Erzielung einer langfristigen Normalisierung der Situation in Syrien sowie des Wiederaufbaus seiner Souveränität, Einheit und territorialen Integrität zu unternehmen. Dabei sollen die Ergebnisse des trilateralen Treffens der Garant-Länder des Astana-Prozesses in Teheran und des jüngsten russisch-türkischen Gipfels in Sotschi berücksichtigt werden.
Darüber hinaus wurden Fragen zur Förderung eines politischen Prozesses für Bildung und Beginn der Arbeit des Verfassungskomitees in Genf behandelt. Die beiden Seiten einigten sich auf weitere Kontakte auf unterschiedlichen Ebenen.
Syriens Präsident, Baschar al-Assad, hat erneut sein tiefes Beileid wegen des Todes von 15 russischen Militärs bekundet, die sich an Bord der am 17. September abgeschossenen Il-20 befunden hatten.

de.sputniknews.com: Nach Flugzeug-Abschuss: Darum glaubt Russland den Erklärungen Israels nicht
Wsgljad
Das russische Verteidigungsministerium hat dieser Tage ausführliche Informationen zum Absturz eines Flugzeugs Il-20 in der vorigen Woche in Syrien veröffentlicht. Diese Informationen widersprechen völlig der Version, die Israel in Umlauf gesetzt hat.
Die neue Mitteilung ergänzt und korrigiert die früheren Informationen des russischen Militärs. Der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, berichtete, dass die israelischen Luftstreitkräfte ihre russischen Kollegen über den geplanten Angriff benachrichtigt hätten. Mehr noch: Nach seinen Worten hatten die Israelis nicht nur die Lagekoordinaten ihrer Kampfjets F-16 verschwiegen, sondern die russische Seite darüber hinaus bezüglich des anzugreifenden Gebiets irritiert: Statt der im Westen Syriens befindlichen Küstenprovinz Latakia sei der Norden des Landes genannt worden.
Deswegen konnte die Il-20 keinen sicheren Raum erreichen – nach der Warnung habe der Kommandeur den Hinweis bekommen, aus seinem Einsatzraum nach Süden zu fliegen und zum Stützpunkt zurückzukehren.
Zudem betonte Militärsprecher Konaschenkow abermals: „Der israelische Pilot musste verstehen, dass die effiziente Rückstrahlfläche der Il-20 wesentlich größer als die des F-16-Kampfjets ist und dass gerade das russische Flugzeug das ‚Primärziel‘ für eine Luftabwehrrakete wäre.“ Auch das widerspricht der früher veröffentlichten Version der israelischen Streitkräfte.
Als Bestätigung für seine Worte führte der russische Militärsprecher die Chronologie der Ereignisse an.

Der Sprecher der Militärbehörde bekräftigte erneut, dass für den Abschuss des russischen Flugzeugs voll und ganz die israelische Seite verantwortlich sei, die entweder unprofessionell oder nachlässig gehandelt habe. Das Vorgehen der israelischen Piloten widersprach nach seinen Worten den zivilisierten Normen und waren potenziell auch für andere Passagier- oder Frachtflugzeuge gefährlich.
„Das russische Verteidigungsministerium verfügt über die nötigen technischen Angaben, und für sie ist die Situation eindeutig. Den Kommentaren der Militärs kann man eigentlich glauben – sie sind keine Politiker und haben häufiger (besonders wenn sie technische Angaben anführen) unter Beweis gestellt, dass ihre Informationen zuverlässig sind“, so der Professor der Akademie der Militärwissenschaften, Wadim Kosjulin.
„Unser Verteidigungsministerium hat absolut objektive Informationen veröffentlicht“, sagte der frühere stellvertretende Befehlshaber der russischen Luftstreitkräfte, Generalleutnant Aitetsch Bischew. „Die russische Seite verfügt über alle Angaben der Systeme für eine objektive Kontrolle. Das sind Informationen von Radaren und Flugabwehranlagen, die Gespräche der Flugleiter mit der Besatzung, die Koordinaten der Flugapparate der dritten Seite und unserer Il-20. Sie sind an den Ort und den Zeitpunkt gebunden. Und das alles wurde auch auf der Landkarte gezeigt. Das ist der erste Punkt“, so der Experte.
„Der zweite Punkt ist: Wenn die Israelis uns im Voraus, wenigstens eine Stunde früher, gewarnt hätten, dann wäre die Il-20 in dem Moment gar nicht dort gewesen. (…) Diese Situation wäre einfach nicht entstanden“, ergänzte Bischew.
Die israelische Seite besteht jedoch nach wie vor auf ihrer Version und behauptet, sie wäre unschuldig. Außerdem hieß es aus Tel Aviv, dass der tragische Zwischenfall um die russische Il-20 kein Grund für den Verzicht auf Einsätze in Syrien gegen die militärische Präsenz des Irans sei.
Diese Sturheit habe verschiedene Gründe, sagte der ehemalige Chef des israelischen Geheimdienstes Nativ, Yakov Kedmi. Erstens sei es für die Israelis generell untypisch, eigene Fehler einzuräumen und die Verantwortung dafür zu übernehmen. Und zweitens habe man in Tel Aviv Angst, dass Russlands Gegenmaßnahmen nach der Il-20-Tragödie zur Einschränkung des syrischen Luftraums für die israelische Luftwaffe führen könnten. Das würde wiederum dem Iran gestatten, seine Positionen in der Region zu festigen.
Es gebe aber noch einen Grund, so der ehemalige Geheimdienstler weiter: „Es wird schon seit gut 30 Jahren über die Lieferung von ernstzunehmenden Luftabwehrsystemen an Syrien geredet. Israel tat die ganze Zeit sein Bestes, damit das nicht passiert. Aber aktuell zeichnet sich eine solche Perspektive wieder ab. Natürlich wird Israel versuchen, das zu verhindern.“
Aber auch die russische Seite will offenbar nicht nachgeben. „Ich muss diejenigen, die die von uns bereitgestellten Informationen falsch deuten oder anfechten, darauf aufmerksam machen, dass das russische Verteidigungsministerium über weitere unwiderlegbare Angaben zur Tragödie am 17. September verfügt.“
Der ehemalige Generalleutnant Aitetsch Bischew schlägt vor, dass Moskau und Tel Aviv eine gemeinsame Ermittlungskommission bilden, die sich mit den Umständen der Il-20-Katastrophe befasst. Sie müsste unter anderem die Informationen beider Seiten vergleichen. Zu diesem Zweck sollten aber die Israelis die Angaben ihrer Mittel zur objektiven Flugkontrolle publik machen.


armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters des operativen Kommandos der DVR zur Lage am 24.09.2018:
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner die Gebiete von zehn Ortschaften beschossen.
In Richtung Gorlowka haben die Kriegsverbrecher der 72. mechanisierten und der 58. Panzergrenadierbrigade unter Anführerschaft von Tatus und Drapatyj mit 120mm-Mörsern, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen Sajzewo und die Siedlung des Gagarin-Bergwerks beschossen. Dabei wurden zwei Wohnhäuser in der Komsomolskaja- und der Gardin-Straße im Nikitowskij-Bezirk von Gorlowka beschossen.
In Richtung Donezk haben ukrainische Kämpfer auf Befehl der Kommandeure der 92. und der 28. mechanisierten Brigaden Kokorjew und Martschenko sowie des Kommandeurs der 56. Panzergrenadierbrigade Iwanow mit verschiedenen Arten von Granatwerfern, Schützenpanzerwaffen, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen die Gebiete von Alexandrowka, Spartak, Jasinowataja und das Gelände des Flughafens von Donezk beschossen.
In Richtung Mariupol wurden von den Positionen der 128. Gebirgssturmbrigade und der 36. Marineinfanteriebrigade auf Befehl der Terroristen Sobko und Gnatow die Gebiete von Sachanka, Leninskoje und Kominternowo mit 120mm-Mörsern, Panzern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden 26 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung festgestellt.
Es ist eine Aktivierung von Diversions- und Erkundungsgruppen des Gegners festzustellen, mit dem Ziel Provokationen und eine Destabilisierung der Lage an der Kontaktlinie durchzuführen, aber angesichts der schwachen Ausbildung und der fehlenden Abstimmungen der Handlungen der Einheiten erleiden die ukrainischen „Krieger des Lichts“ nicht wiedergutzumachende Verluste.
So haben gestern unsere Beobachtungsposten ein Vorrücken einer bewaffneten Gruppe des Gegners mit acht Mann in Richtung der Positionen der Volksmiliz der DVR im Gebiet von Dolomitnoje bemerkt, die keine 200 Meter vorangekommen waren, als sie auf eigene Minensperren gerieten. Nach Aufklärungsdaten betrugen die Verluste des Gegners zwei Tote und drei schwer Verletzte.
Nach uns vorliegenden Informationen hat die militärmedizinische Hauptabteilung der ukrainischen Streitkräfte die Kommandeure aller Waffengattungen und Dienste darüber informiert, dass in der Zone der Operation der Vereinigten Kräfte im Donbass die Erkrankungen der ukrainischen Soldaten an Yersinia-Infektionen – einer schweren Infektion des Darmbereichs – zugenommen haben. Im Jahr 2018 wurden bereits 78 solcher Fälle festgestellt. Eine neue Form der Yersinia-Infektion, die bei Soldaten der ukrainischen Streitkräfte entdeckt wurde, ist nicht heilbar und führt häufig zum Tod.
Ursache der Erkrankung des Personals ist die Lieferung von genveränderten Lebensmitteln (Gemüse und Mehl), die in den südlichen Gebieten der Ukraine angebaut (produziert) wurden, in die OOS-Zone.
Das Kommando der OOS unternimmt dringend Maßnahmen zur Verringerung der Ausbreitung der Krankheit, aber bisher ist es nicht gelungen, die Verbreitung der ernsten Darminfektionen unter den Soldaten zu stoppen.
Die ukrainische Führung verheimlicht die Informationen über den Ausbruch der Yersinia-Infektion auf dem von ihr kontrollierten Territroium des Donbass und seine Ausbreitung über das Land gegenüber der Weltöffentlichkeit.
Außerdem gibt es die Gefahr einer Yersinia-Epidemie in Europa, in erster Linie in den Nachbarländern der Ukraine, aufgrund des unkontrollierten visafreien Verkehrs.
Während einer außerordentlichen Überprüfung der Einheiten er 58. Panzergrenadierbrigade durch eine Kommission des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte wurden zahlreiche Fälle von Alkoholmissbrauch sowohl unter Offizieren als auch unter einfachen Soldaten festgestellt sowie Fälle von eigenmächtigem Verlassen von Beobachtungspunkten und Kampfpositionen.
Dem Kommandeur der Brigade gelang es, sich mit den Mitgliedern der Kommission über die Verheimlichung der erschreckendsten Rechtsverletzungen zu „vereinbaren“. Im Bericht über die Ergebnisse der Arbeit der Kommission blieben nur unwesentliche Bemerkungen zum moralisch-psychischen Zustand des Personals des Verbands.


de.sputniknews.com: „Verrostete Pötte“: Krim-Chef zu Fahrten ukrainischer Kriegsschiffe.
Der Chef der Republik Krim, Sergej Aksjonow, hat die Fahrt von Schiffen der ukrainischen Marine durch die Straße von Kertsch kommentiert.
Laut dem Grenzschutzamt der Halbinsel Krim waren das Führungsschiff „Donbass“ und der Schlepper „Korez“ der ukrainischen Marine am Samstag an der Krim-Küste vorbeigefahren. Da sie dabei in die ausschließliche Wirtschaftszone Russlands eindrangen, wurden sie in Übereinstimmung mit dem internationalen Seerecht und im Interesse der Sicherheit Russlands von Schiffen der russischen Küstenwache begleitet. Unter deren Kontrolle passierten sie am Sonntag die Krim-Brücke.
Dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko zufolge gehören die Schiffe zu dem neu zu schaffenden Militärstützpunkt der Ukraine an der Küste des Asowschen Meeres.
Die ukrainische Marine warf den russischen Schiffen später vor, angeblich „gefährliche Zwischenfälle“ in der Straße von Kertsch provoziert zu haben.
„Ich bin überzeugt, dass die Besatzungen der ukrainischen Schiffe nicht besonders fröhlich gelaunt waren“, sagte Aksjonow. „Das ist ein trauriges Bild, wenn vor dem Hintergrund eines großartigen Bauwerkes, nämlich der Krim-Brücke, zwei verrostete Pötte der ukrainischen Marine fahren, begleitet von modernen Schiffen der russischen Küstenwache“, schrieb Aksjonow auf seiner Facebook-Seite.
Dabei sollen die ukrainischen Schiffe die russische Staatsreederei Rosmorport um die Erlaubnis gebeten, den schiffbaren Kertsch-Jenikale-Kanal zu passieren.
„Um Lotsen-Unterstützung zu bekommen, richteten sie sich auch an unsere Behörden und standen demütig hinter zivilen Schiffen Schlange. Das ist der schmachvolle Anfang vom Ende des Projekts „Nesaleschna Ukraina“ (dt. „Unabhängige Ukraine“), so Aksjonow.
Die Krim war im März 2014 — nach gut 22 Jahren in der unabhängigen Ukraine — wieder Russland beigetreten, nachdem die Bevölkerung der Halbinsel bei einem Referendum mehrheitlich dafür gestimmt hatte. Anlass für die Volksabstimmung war ein nationalistisch geprägter Staatsstreich in Kiew. Die neue ukrainische Regierung erkennt die Abspaltung der Krim nicht an.


ukrinform.ua: Geraschtschenko für Verlegung Donbass-Verhandlungen aus Minsk.
Die Vizeparlamentschefin, die Vertreterin der Ukraine in der Arbeitsgruppe für Humanitäres im Rahmen der trilateralen Kontaktgruppe zur Regelung der Situation in den Regionen Donezk und Luhansk, Irina Geraschtschenko, erklärte, dass sie die Verlegung der Verhandlungen bezüglich Donbass aus Minsk zu einem anderen Ort seit langem unterstütze, da der sogenannte neutrale Status Weißrusslands „keiner Kritik standhalte“.
Dies hat sie am Montag in Facebook geschrieben, die ähnliche Erklärung des ständigen Vertreters der Ukraine bei der UNO, Wladimir Jeltschenko, über die Zweckmäßigkeit des Wechsels des Minsker Formats der Verhandlungen erläuternd.
„Ich unterstütze die Haltung des ständigen Vertreters der Ukraine in der UNO Jeltschenko und plädiere dafür seit langem. Ich habe bereits mehrmals meine Uneinigkeit und Empörung wegen der Abstimmungen Weißrusslands in der UNO zu allen Fragen, die die Ukraine betreffen, die okkupierte Krim und Donbass, öffentlich geäußert, so Geraschtschenko.

de.sputniknews.com: Darum braucht Kiew Verlegung von Minsker Donbass-Verhandlungen – Experte
Der ukrainische UN-Botschafter Wladimir Jeltschenko hat am Montag vorgeschlagen, die in Minsk laufenden Donbass-Verhandlungen in eine andere Hauptstadt zu verlegen. Der politische Analytiker aus Weißrussland Aleksandr Schpakowski hat diese Idee gegenüber Sputnik kommentiert: Laut dem Experten versucht Kiew, die Verhandlungen zu verzögern.
„Die Haltung der Ukraine ist nicht konstruktiv. Man muss nach Wegen und Mitteln für eine friedliche Beilegung des Donbass-Konfliktes suchen. Die ukrainische Seite benutzt im Gegenteil verschiedene Gründe, um Verhandlungen fernzubleiben und die Entwicklung militärischer Aktionen in der Problemregion zu fördern“, so Schpakowski.
Der Experte erinnerte, dass die Verhandlungsplattform in Minsk international anerkannt sei. „Leider versuchen die ukrainischen politischen Kreise heute, den Konflikt im Donbass für die Durchsetzung ihrer politischen Ziele und zur Erhöhung ihres politischen Images auszunutzen, insbesondere unter Berücksichtigung der Wahlen im Jahr 2019“, glaubt Schpakowski.
Am Montag hatte der ukrainische UN-Botschafter, Wladimir Jeltschenko, vorgeschlagen, die Donbass-Verhandlungen aus Minsk in eine andere Hauptstadt zu verlegen. Dabei warf er Weißrussland vor, bei der Uno gegen jegliche ukrainische Initiativen abgestimmt zu haben.
Zuvor sind 13 Länder, darunter Weißrussland, dagegen aufgetreten, auf die Tagesordnung der UN-Vollversammlung den von Kiew vorgeschlagenen Punkt unter dem Titel „Die Lage auf den zeitweilig besetzten ukrainischen Territorien“ zu setzen.
Die Regelung der Situation im Donbass wurde bei den Treffen der Kontaktgruppe in Minsk erörtert, wo seit September 2014 drei Dokumente verabschiedet wurden, in denen Schritte zur Deeskalation des Konflikts festgelegt sind. Hierzu gehört auch der Waffenstillstand. Doch selbst nach Vereinbarung der Waffenruhe kommt es weiter zu Schusswechseln zwischen den Konfliktparteien.


de.sputniknews.com: Handelskonflikt zwischen USA und China: Neue Sonderzölle treten in Kraft.
Die USA haben am Montag weitere Zölle auf chinesische Waren verhängt. Ab sofort betreffen die US-Sonderzölle die Hälfte aller Importe aus China.
Die Entscheidung, weitere Abgaben auf chinesische Waren im Volumen von 200 Milliarden Dollar (170,2 Milliarden Euro) zu verhängen, traf die Regierung von US-Präsident Donald Trump vergangene Woche. Zunächst werden sie zehn Prozent betragen, ab Beginn des Jahres 2019 sollen sie dann auf 25 Prozent ansteigen.
Zusammen mit den früher eingeführten Sonderzöllen in Höhe von 25 Prozent auf chinesische Importe im Wert von 50 Milliarden Dollar betreffen die US-Maßnahmen die Hälfte aller Wareneinfuhren aus China.
Die chinesische Seite kündigte eine Antwort auf die US-Handlungen an. Tausende US-Produkte im Umfang von 60 Milliarden Dollar sollen mit zusätzlichen Abgaben in Höhe von fünf bis zehn Prozent belegt werden.
Trump drohte mit weiteren Maßnahmen, sollte die Regierung in Peking mit eigenen Zöllen reagieren. In diesem Fall werde er die dritte Phase einleiten und weitere chinesische Waren im Wert von 267 Milliarden Dollar mit Sonderzöllen belegen.
Der Handelskrieg zwischen den USA und China, bei dem es um eine gegenseitige Zollerhöhung geht, war Anfang 2018 ausgebrochen. Den ersten Schlag hatte Donald Trump versetzt, indem er Peking ein unfaires Spiel vorwarf und über ein zu großes bilaterales Handelsbilanzdefizit klagte.

Mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko:
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich verändert, bleibt angespannt und hat eine Tendenz zur Verschärfung.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegen fünfmal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Beschossen wurden die Gebiete von Molodjoshnoje, Kalinowka, Frunse und Donezkij. Dabei haben die ukrainischen Kämpfer Mörser des Kalibers 82mm, Granatwerfer, großkalibrige Maschinengewehre und Schusswaffen eingesetzt. Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 50 Geschosse abgefeuert.
In den Verbänden und Truppenteilen der ukrainischen Streitkräfte in der OOS-Zone wird eine Zunahme der Fälle von Diebstahl von Waffen, Munition, Treibstoff und Material festgestellt.
Im Zusammenhang mit dem Anfang des Monats entdeckten großen Defizit an Munition in der 59. Panzergrenadierbrigade ist eine Kommission des Stabs der OOS zur Überprüfung der Raketenartilleriewaffenlager eingetroffen. Außerdem ist die Militärstaatsanwaltschaft in der Kommission vertreten.
Das Problem des Diebstahls und der Unterschlagung in den ukrainischen Streitkräften ist nicht das einzige und tritt vor dem Hintergrund nicht weniger wichtiger Probleme, ich würde sogar sagen Pathologien, auf – das ist der äußerst schlechte moralisch-psychische Zustand der Soldaten.
Wir haben weitere Fälle von Desertion von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt. Am 21. September verließ im Gebiet von Mironowskij nach dem Genuss von Alkohol ein Soldat der 72. mechanisierten Brigade eigenmächtig die Positionen und nahm sein AK-47-Maschinengewehr und einen vollen Munitionssatz mit. Derzeit wird nach ihm gefahndet. Ein Bericht über den Vorfall an den übergeordneten Stab ist nicht erfolgt.
In den Reihen der ukrainischen Streitkräfte nimmt auch die Zahl der nicht kampfbedingten Verluste weiter zu. Bei diesem Rating nimmt die berühmte 72. Brigade unter Kommando von Oberst Tatus erste Plätze ein.
Wir haben festgestellt, dass am 22. September im Gebiet von Troizkoje ein Soldat der 72. mechanisierten Brigade Selbstmord beging. Auf den Positionen der Einheit sind Mitarbeiter der Militärstaatsanwaltschaft eingetroffen, um die Umstände aufzuklären.
Die Volksmiliz hält die Minsker Vereinbarungen streng ein. Wir sind weiterhin offen für einen Dialog und bereit zu einer friedlichen Lösung des Konflikts, aber im Fall von Provokationen von Seiten des Gegners, sind wir zu sehr entschiedenen Handlungen bereit.

de.sputniknews.com: Israel versucht S-300-Lieferung nach Syrien zu vereiteln – Experte
Russland muss Sicherheitsmaßnahmen bei der Lieferung von Flugabwehrraketensystemen des Typs S-300 nach Syrien ergreifen. Diese Auffassung äußerte der russische Militärexperte Igor Korotschenko in einem Interview mit Sputnik.
Zuvor hatte Verteidigungsminister Sergej Schoigu erhöhte Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der russischen Soldaten in Syrien angekündigt. Darunter sei auch die Übergabe eines Flugabwehrraketensystems vom Typ S-300 an Syrien, die innerhalb von zwei Wochen erfolgen soll. 2013 habe Russland die S-300-Lieferungen nach Syrien auf Bitte Israels eingestellt, sagte Schoigu. Nun habe sich die Lage geändert, und die Verantwortung dafür liege nicht bei Russland.
Laut Korotschenko ist die Entscheidung über die S-300-Lieferung nach Syrien eine äußerst richtige und rechtzeitige Reaktion auf die Handlungen Israels, das für den Absturz eines russischen Flugzeuges Il-20 verantwortlich ist. „Nun ist die Hauptsache, Tel Avivs Angriffe auf Flugzeuge oder Schiffe zu verhindern, die das Flugabwehrraketensystem befördern werden – und eine solche Wahrscheinlichkeit besteht.“
Es sei zu vermuten, dass das russische Militärkommando Maßnahmen zur Verhinderung dieses Szenarios ergreifen wird und dass jegliche Versuche der israelischen Seite, die S-300 zu vernichten, „aufs Härteste und Entschiedenste“ unterbunden werden.
Die auf den russischen Militärstützpunkten Hmeimim und Tartus stationierten weittragende Flugabwehrraketensysteme S-400 und S-300W4 würden die Sicherheit dieser Lieferung gewährleisten, so der Experte. Dabei könnte Syrien sogar eine neue Version von S-300 bekommen, einschließlich des S-300W4-Systems.
Es sei äußerst wichtig, dass die syrischen Kräfte, die dieses S-300 steuern würden, eine angemessene Ausbildung erhalten, betonte Korotschenko. Dies sei offenbar auch getan worden. „Auch russische Militärpiloten können den Syrern eine entsprechende Hilfe leisten“, sagte er.
Syrien hatte bereits 2010 einen Vertrag über die Lieferung von S-300-Systemen abgeschlossen. Als es zur Umsetzung kam, wurde der Deal jedoch annulliert. Im Mai 2018 bestätigte der israelische Ex-Verteidigungsminister Mosche Jaalon, dass Israel seine Kanäle eingesetzt hatte, um die Lieferung zu vereiteln.
Israel hatte befürchtet, dass die neuen Flugabwehrraketen nicht nur den Spielraum der israelischen Luftwaffe einschränken, sondern auch die Kontrolle praktisch des gesamten israelischen Luftraums ermöglichen würden. Angesichts der „feindlichen“ Präsenz iranischer Kräfte in Syrien sieht sich Tel Aviv berechtigt, im Nachbarland frei zu handeln.

de.sputniknews.com: Reaktion auf russische S-300-Lieferung an Syrien: USA sprechen von Eskalation.
John R. Bolton, der nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, hat auf einer Pressekonferenz in New York die amerikanische Sicht auf die Lieferung der S-300-Raketenabwehrsysteme an Syrien durch Moskau geäußert und dabei von einer „erheblichen Eskalation” gesprochen.
Laut Bolton werden die Lieferungen der russischen S-300-Raketenabwehrsysteme an Syrien eine „erhebliche Eskalation” bedeuten.
Er sprach dabei von einem „Fehler”, den Moskau dadurch begehe, und äußerte die Hoffnung, dass Russland seine Entscheidung noch ändern werde.
Der Außenminister der Vereinigten Staaten, Mike Pompeo, stimmte dieser Sicht zu und erklärte, dass die Vereinigten Staaten diese Lieferungen mit Russland in der Uno besprechen wollen.
„Wir werden mit den Russen über verschiedene Themen sprechen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ihre letzte Entscheidung über die S-300 unter diesen Themen sein wird”, sagte Pompeo auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bolton in New York.
Hierfür hoffe er auch auf ein Gespräch mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow.
Zuvor hatte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu erhöhte Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der russischen Soldaten in Syrien angekündigt. Darunter sei auch die Übergabe eines Flugabwehrraketensystems vom Typ S-300 an Syrien, die innerhalb von zwei Wochen erfolgen soll. 2013 habe Russland die S-300-Lieferungen nach Syrien auf Bitte Israels eingestellt, sagte Schoigu. Nun habe sich die Lage geändert, und die Verantwortung dafür liege nicht bei Russland.
Am 17. September war ein russisches Aufklärungsflugzeug des Typs Il-20 bei einem Flug in der Nähe des russischen Luftstützpunktes Hmeimim in Syrien abgeschossen worden. Zur gleichen Zeit attackierten vier israelische Jets F-16 syrische Objekte in Latakia. Dabei hatte Israel den Angriff nach Angaben des russischen Verteidigungsamtes erst eine Minute vor dem Beginn des Angriffs angekündigt, führte Moskau irre über die Region des Schlages und teilte die Positionsangaben der Flugzeuge nicht mit.
Laut dem russischen Ministerium benutzten die israelischen Piloten die russische Il-20 als Deckung und setzten sie dem Schlag des syrischen Luftabwehrsystems S-200 aus, welches sie um 22:03 Uhr traf. 15 russische Offiziere kamen dabei ums Leben. Moskau machte daraufhin die israelische Luftwaffe und diejenigen, die die Entscheidung über den Luftschlag getroffen hatten, für die Tragödie völlig verantwortlich.


abends:

de.sputniknews.com: Russisches Verteidigungsministerium präsentiert neue Fakten zum Il-20-Abschuss.
Die Tragödie der russischen Il-20-Aufklärungsmaschine über Syrien hat zu schweren politischen und diplomatischen Verwerfungen geführt. Russland hat bereits konkrete Reaktionsschritte angekündigt. Nun präsentiert das russische Verteidigungsministerium neue Fakten zum Il-20-Abschuss.
Das russische Verteidigungsministerium hat neue Fakten zum Il-20-Abschuss präsentiert und sekundengenau die Positionen der israelischen Kampfjets, des russischen Il-20-Aufklärungsflugzeuges und der Raketen des syrischen S-200-Abwehrsystems zum Zeitpunkt der Tragödie aufgezeigt.
Die neuen Daten konnten dank der russischen S-400-Abwehrsysteme in der Basis Hmeimim ermittelt werden – die S-400-Systeme führen eine pausenlose Überwachung und Kontrolle des syrischen Luftraumes durch.
Folgende Umstände der Tragödie sind laut dem russischen Verteidigungsamt unwiderlegbar ersichtlich:
– In den neuen Daten ist eindeutig festzustellen, dass die Flugbahn der syrischen S-200-Rakete zunächst auf den israelischen Kampfjet ausgerichtet ist,
– Einer der israelischen Kampfjets befindet sich zum Zeitpunkt der Tragödie in neun bis zehn Kilometern Höhe im gleichen Winkel wie die russische Aufklärungsmaschine,
– Um 22:02 Uhr wechselt das autonome Zielerfassungssystem der S-200-Rakete ihr Ziel vom kleineren Flugobjekt, zum größeren, welches die Il-20 ist,
– Die Rakete führt dabei eine scharfe Flugbahnänderung durch und fliegt weiter in Richtung der deutlich größeren und langsameren russischen Maschine,
– Direkt nach dem Einschlag in die Il-20 ändert der israelische Kampfjet umgehend seine Richtung und Höhe, bleibt jedoch in dem Gebiet und patroulliert weiterhin westlich der syrischen Region Latakia.
Laut dem russischen Verteidigungsministerium sind die neuen Daten keine Hinweise oder Indizien für die Schuld Israels mehr, sondern Beweise, die die israelische Verantwortung klar belegen.
Die Bekundungen der israelischen Militärs, dass sie keine Schuld für die Tragödie tragen, seien „falsch“.
Zudem verweist die russische Verteidigungsbehörde darauf, dass die israelische Luftwaffe ähnliche Provokationen bereits früher ausgeführt habe. So hätten Israels Flugzeuge beispielsweise bereits am 17. September ähnliche gefährliche Manöver ausgeführt – und zwar in einem Gebiet, wo sowohl militärische als auch zivile Flugzeuge die russische Basis in Hmeimim ansteuern.
Dadurch hätten sie eine eindeutige Gefahr für zivile Flugzeuge aufgebaut.
All die genannten Fakten seien aus den Daten der S-400-Komplexe aufgezeichnet worden.


de.sputniknews.com: Nach Mitteilung zu S-300-Lieferung: Netanjahu ruft Putin an.
Der russische Präsident Wladimir Putin hat ein Telefonat mit dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu geführt, teilte der Pressedienst des Präsidenten mit. Im Mittelpunkt stand der Abschuss des russischen Aufklärungsflugzeugs Il-20 über Syrien.
Während des Gesprächs betonte Putin, dass in erster Linie die Handlungen der israelischen Luftwaffe die Tragödie vom 17. September verursacht haben. Netanjahu drückte nochmals sein Beileid zum Tod von 15 russischen Militärs aus, die sich an Bord der abgeschossenen Il-20 befunden hatten.
„Die Erörterung der Umstände des Geschehenen wird fortgesetzt. Dabei wird berücksichtigt, dass die von den israelischen Militärs dargestellte Information zur Operation ihrer Luftwaffe über dem syrischen Territorium von den Schlussfolgerungen des russischen Verteidigungsministeriums abweicht. Die russische Seite geht davon aus, dass gerade die Handlungen der israelischen Luftstreitkräfte die Hauptursache der Tragödie waren“, hieß es vom Kreml.
Demzufolge hob Putin hervor, dass die von Russland getroffenen Entscheidungen, die Kampfmöglichkeiten der syrischen Luftabwehr wesentlich zu erhöhen, den aktuellen Umständen angemessen seien. Sie seien vor allem darauf gerichtet, jeglichen potentiellen Bedrohungen für das Leben der russischen Militärs, die gegen den internationalen Terrorismus kämpfen, vorzubeugen.
Am 24. September hatte Russlands Verteidigungsminister, Sergej Schoigu, erhöhte Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der russischen Soldaten in Syrien angekündigt. Darunter sei auch die Übergabe eines Flugabwehrraketensystems vom Typ S-300 an Syrien, die innerhalb von zwei Wochen erfolgen soll. 2013 habe Russland die S-300-Lieferungen nach Syrien auf Bitte Israels eingestellt, sagte Schoigu. Nun habe sich die Lage geändert, und die Verantwortung dafür liege nicht bei Russland.


de.sputniknews.com: Kiew lüftet Details von Plan zur Gründung einer Marinebasis am Asowschen Meer.
Der geplante ukrainische Marinestützpunkt am Asowschen Meer wird unter anderem die Infrastruktur von Handelshäfen nutzen. Das kündigte der Rada-Abgeordnete Iwan Winnik am Montag in einem Interview des TV-Senders 112 Ukraine an.
„Künftig wird sich (die Infrastruktur) immer mehr den Anforderungen der Militärs angepasst. Möglicherweise werden auch zusätzliche Anlegestellen gebaut… Die Gründung der Basis wurde bereits vom Generalstab der ukrainischen Armee bestätigt“, sagte der Parlamentarier.
Am Samstag waren das ukrainische Such- und Rettungsschiff A500 „Donbass“ und der Schlepper A830 „Korez“ in ausschließlicher Wirtschaftszone Russlands vor der Krim-Küste in Richtung Asowsches Meer gefahren. Die Schiffe wurden vom russischen Küstenschutz des Inlandsgeheimdienstes FSB geleitet.
Ukrainischen Medien zufolge war das Minigeschwader, zu dem auch die gepanzerten Kanonenboote R177 „Krementschug“ und R178 „Lubny“ gehörten, auf dem Weg nach Mariupol. Nach Worten von Präsident Petro Poroschenko werden die Schiffe in die künftige Marinebasis eingegliedert.
Die ukrainische Marine warf Russland vor, beim Passieren der Meerenge von Kertsch durch das Geschwader „gefährliche Zwischenfälle“ provoziert zu haben.

de.sputniknews.com: Moskau reagiert auf neue Spionage-Vorwürfe gegen seine Bürger – diesmal seitens Oslos.
Russlands Außenministerium hat gegenüber dem norwegischen Botschafter in Russland, Rune Resaland, seinen Protest geäußert. Der Grund war die Festnahme und Inhaftierung eines russischen Beamten, der beim Föderationsrat (russisches Oberhaus) tätig ist, am Montag im Flughafen von Oslo. Das geht aus einer Mitteilung des Ministeriums hervor.
Demzufolge wurde der Russe M. A. Botschkarjow wegen des „falschen Vorwurfes der Aufklärungstätigkeit“ inhaftiert. Moskau forderte vom norwegischen Botschafter, den Vorfall zu erklären, die „absurden Beschuldigungen“ des russischen Bürgers ohne Aufschub fallen zu lassen und ihn freizulassen.
„Der Mitarbeiter des Verwaltungsapparats des Föderationsrates der russischen Föderationsversammlung M. A. Botschkarjow befand sich in Norwegen auf Einladung des Europäischen Zentrums für Parlamentarische Wissenschaft und Dokumentation, um an dem internationalen Seminar teilzunehmen, das am 20./21. September im norwegischen Parlament stattfand“, so das Ministerium.
Es handle sich um eine öffentliche Veranstaltung, an der Parlamentarier aus Dutzenden Ländern der Welt teilgenommen haben.
Nicht zum ersten Mal erhebt ein europäisches Land umstrittene Spionage-Anschuldigungen gegen russische Bürger. Zuvor hatte der Schweizer „Tages-Anzeiger“ berichtet, dass „zwei Agenten aus Russland“ in den Niederlanden gefasst worden seien, weil sie angeblich das Labor Spiez auskundschaften wollten.

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