Neuigkeiten aus der Wirtschaft der Volksrepubliken des Donbass vom 30. September 2018

Quellen: offizielle Seiten der Regierungen der Volksrepubliken, dan-news, lug-info, dnr-online.ru, mptdnr.ru sowie ukrinform, ria.ru und sputnik
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

lug-info.com: Die Kumpel der Bergwerksverwaltung ”Swerdlowskoje” haben seit Anfang des Jahres 1,5 Millionen Tonnen Kohle gefördert!
Die Bergleute von ”Swerdlowskoje” der unter äußerer Verwaltung durch die nicht-öffentliche Aktiengesellschaft ”Wnjeschtorgservis” (WTS) stehenden strukturellen Gliederung ”Swerdlowantrazit” haben seit Beginn des Jahres 1,5 Millionen Tonnen Kohle gefördert. Das berichtete heute der Pressedienst von ”Swerdlowantrazit”.
”Das ist 85 Arbeitstage früher als 2017”, heißt es in der Mitteilung weiter.
Der Direktor von ”Swerdlowantrazit” Konstantin Skrypnik und der Direktor der Verwaltung ”Swerdlowskoje” Wadim Lopuschanskij gratulierten den Bergleuten zu dieser außerordentlichen Errungenschaft und wünschten ihnen ”gute Gesundheit, Sicherheit bei der Arbeit und Glauben an die Zukunft”.
Zur Verwaltung ”Swerdlowskoje” gehören die drei Schächte ”Dolshanskaja-Kapitalnaja”, ”Zentrosojus” und ”Charkowskaja”.
Zuvor hatte das Unternehmen berichtet, dass es die Einführung der äußeren Verwaltung der Gliederung ”Swerdlowskoje” ermöglichte, die Förderrate und die Löhne sicherzustellen. Dabei hat der Schacht ”Dolshanskaja-Kapitalnaja” die mittlere tägliche Förderung trotz der Wirtschaftsblockade durch die Ukraine auf 1500 t erhöhen können.
Die erste Million Tonnen erzielten die Bergleute von ”Swerdlowskoje” am 22. Juni, 110 Arbeitstage früher als im
bisherigen Rekordjahr 2017.
Am 25. August erreichten die Bergleute ”Swerdlowantrazit” zwei Millionen Tonnen seit Jahresbeginn, was 500.000 t mehr als im Verg
leichszeitraum des Vorjahres bedeutete.
Der Leiter der Filiale Nr. 2 von ”WTS” Sergej Gorochow meinte, die großen Kohleunternehmen der LVR ”stünden vor einer neuen Blüte”.
Vorher hatte der Vorsitzende de
r Gewerkschaftsföderation der LVR Oleg Akimow erklärt, dass die Republik eine stabile Arbeit der von Kiew fallengelassenen Kohlebetriebe gewährleistet habe.
Es sei daran erinnert, dass ein Gesetz über nicht-ansässige Steuerpflichtige die Stellung unter äußere Leitung von in der LVR tätigen Unternehmen, die bis zum 1. März 2017 keine Übereinkunft mit den Steuerbehörden der LVR, die die Zahlung von Steuern, Abgabe und anderer Leistungen an die Republik beinhaltet, durch Benennung einer temporären Verwaltung vorsieht.
Zu den unter äußere Leitung gestellten Unternehmen gehören „Krasnodonugol“, „Rowenkiantrazit“ und „Swerdlowantrazit“.

Lug-info.com: Die Supermarktkette „Narodnyj“ konnte mit Pasetschniks Hilfe aus der Krise geführt werden
Die soziale Supermarktkette (SSS) „Narodnyj“ wurde unter Mitwirkung durch das Staatsoberhaupt der LVR Leonid Pasetschnik verlustfrei gemacht. Das erfuhr das Lugansker Informationszentrum (LIZ) in der Verwaltung de staatlichen Unternehmens SSS „Narodnyj“.
„Im November 2017 überstiegen die Verluste von „Narodnyj“ bereits zehn Millionen Rubel. Mit der Erteilung eines staatlichen Kredits gelang es, das Unternehmen nach einem durch das Staatsoberhaupt
festgelegten Plan aus den roten Zahlen zu bringen“, betonte man in der Verwaltung.
Die neu gewonnene Stabilität des staatlichen Unternehmens SSS „Narodnyj“ erlaubt es, Projekte zu Gunsten sozial schwächerer Teile der Bevölkerung anzugehen, so Leonid Pasetschnik zu einem Korrespondenten von LIZ.
Dabei unterstrich das Staatsoberhaupt der Republik, dass die Supermarktketten „eine hohe Qualität der verkauften Waren sicherzustellen haben“.
Die ersten Läden der Kette „Narodnyj“ in der LVR waren im November 2014 eröffnet worden, der vorerst letzte im Sommer 2018 in Lugansk an der Haltestelle Kwartal Gajewowo.

Mptdnr.ru: Schüler besuchten die Karton- und Papierfabrik „Don-Wtorma“ GmbH
Für Dienstag, den 25. September, haben Spezialisten der Abteilung für chemische und pharmazeutische Industrie des Ministeriums für Industrie und Handel der Donezker Volksrepublik eine Exkursion von Schülern der allgemeinbildenden Schule Nr. 20 in Donezk zur Karton- und Papierfabrik „Don-Wtorma“ am selben Ort organisiert und durchgeführt.
Dieses Unternehmen ist auf die Produktion von sanitär-hygienischen sowie anderen Karton- und Papierprodukten aus Sekundärrohstoffen spezialisiert.
Während der Exkursion wurden die jungen Leute mit der Papierproduktion bekannt gemacht, hörten einen interessanten Vortrag über die Geschichte des Phänomens ‚Papier‘ und sahen einen von der Firma gedrehten Film über die Vervollkommnung der Technologie der Papierherstellung.
„Papierabfälle machen
ein Drittel allen Hausmülls aus und die Wiederaufbereitung dieses Sekundärrohstoffes bringt einen großen Nutzen für die Umwelt. Täglich werden aus Wohnungen, Büros und anderen Einrichtungen große Mengen Altpapier eingesammelt. Bei richtigem Umgang und richtiger Organisation kann man solches Papier nicht nur einmal benutzen. Moderne Technologien erlauben es, 75% des gebrauchten Papiers wiederzuverwerten“, sagte Chef des Unternehmens, der die Führung leitete.
Seit dem Jahr 2017 wird vom Ministerium für Industrie und Handel unter den allgemeinbildenden Einrichtungen der Republik der jährliche Wettbewerb „Makulaturnier“ zum Sammeln von Altpapier und ähnlichem organisiert – mit der Firma „Don-Wtorma“ als verlässlichem Partner.
„Das Sammeln von Altpapier und
Ähnlichem in Schulen eröffnet die Möglichkeit, die Umwelt zu schützen, die Schüler zu gesellschaftlicher Tätigkeit heranzuziehen, Interesse an Fragen der Rohstoffeinsparung zu wecken und sie zum Sammeln von Altstoffen zur Wiederverwerteung generell zu motivieren. Der Gebrauch von Altpapier leistet einen bedeutenden Beitrag zur Einsparung von Holz in der Papierproduktion und des Kahlschlags der Wälder. Eine Tonne Altpapier ersetzt in der Produktion ungefähr 4 m³ Papierholz“, sagte die Abteilungsleiterin für chemische und pharmazeutische Industrie des Ministeriums Viktoria Shelobjenko.

Dnr-online.ru: Das kommissarische Staatsoberhaupt der DVR Denis Puschilin besuchte das Jenakiewer Metallwerk
Am 26. September hat sich das kommissarische Staatsoberhaupt der DVR Denis Puschilin mit der Arbeit des Jenakiewer Metallwerks, mit seinem Produktionszyklus, bekanntgemacht, berichtet ein Korrespondent der offiziellen Website der DVR.
Denis Puschilin besuchte die Hochofenanlagen und traf sich danach mit dem Kollektiv des Werkes.
„Ihr Unternehmen ist nicht nur wichtig für Jenakiewo, sondern für die ganze Republik. Deshalb ist es uns wichtig, wie das Werk arbeite
t und sich entwickelt. Ich möchte gern von den Problemen hören, die Sie bewegen. Denn nur in solchen offenen Gesprächen kann man alle Probleme verstehen und Wege zu ihrer Lösung finden“, wandte sich Denis Puschilin an die Belegschaft.
Die Mitarbeiter des Unternehmens stellten Fragen zur Wirtschaft, über die Zukunft der Studenten der Republik, Freifahrt für Schüler auf Kleinbuslinien, die Angleichung der Löhne, die Einführung eines Einheitspreises für Schuluniformen, die Ausstellung von Reisepässen und dergleichen.
Die Fragen, die detaillierte Bearbeitung erforderten , notierte Puschilin und versprach, sie auf der nächsten Sitzung des Ministerrates zu behandeln. Die Probleme mit den Reisepässen werden durch den Migrationsdienst beantwortet.
„Im Jenakiewer Metallwerk zeigen sich Tendenzen zur Verbesserung der Situation. Vor anderthalb Jahren, als das Unternehmen unter
äußere Leitung gestellt wurde, stießen wir auf viele Hindernisse. Aber das Werk arbeitet und wir konnten die Arbeitsplätze erhalten. Jetzt steigt schon die Zahl der Arbeitsplätze, steigen die durchschnittlichen Löhne und wir können sogar über Perspektiven zur Entwicklung des Werkes sprechen.
Heute haben die Mitarbeiter Fragen gestellt, die nicht nur das Werk betreffen, sondern das Leben (in) der Republik als Ganzes. Ich halte solche Treffen für äußerst konstruktiv, besonders, wenn es nicht nur Fragen sind, sondern auch gleich Vorschläge zur Lösung des einen oder anderen Problems“, sagte Denis Puschilin.

Lug-info.com: Spezialisten begannen mit dem Wiederaufbau der Oberleitungsanlagen auf dem Streckenabschnitt Manuilowka – Depreradowka
Der Vorsitzende des Ministerrates der LVR Sergej Koslow besuchte einen Streckenabschnitt der Eisenbahn bei Sorinsk (Region Perewalsk), der bei den seinerzeitigen Kämpfen gelitten hatte und wo jetzt Reparaturbrigaden mit dem Wiederaufbau der Oberleitung begonnen haben. Vom Ort des Geschehens berichtet der Korrespondent des Lugansker Informationszentrums.
Vorher hatte der Vorsitzende auf einer Sitzung des Stabes mitgeteilt, dass die LVR im September mit den Wiederaufbauarbeiten der Oberleitung und der damit zuasmmenhängenden Infrastruktur beginnen würde.
Auftraggeber der Arbeiten ist die staatliche Lugansker Eisenbahn, Ausführender die ”Wneshtorgservis” AG (WTS).
Der stellvertretende Minister für Infrastruktur und Verkehr der LVR Wladimir Jewdochin sagte, die Vorbereitungsarbeiten im Rahmen des für die nächsten vier Monate beschlossenen Programms zum Wiederaufbau der in Mitleidenschaft gezogenen Eisenbahn hätten begonnen.
Er fügte hinzu, Spezialisten seien gegenwärtig mit einer Schadensaufnahme der durch den Beschuss beschädigten am Bahndamm verlegten Kabel beschäftigt.
”Der Wiederaufbau der Oberleitung zwischen Manuilowka und Debalzewo spielt eine wichtige Rolle in der Wirtschaft der Republik, weil das Umspannen der Züge von Diesel- auf elektrische Traktion entfallen wird, die Züge ohne Halt durchfahren werden und somit die Streckenkapazität erhöht werden wird”, sagte er.
”Wir machen diese Anstrengungen, um den Güterverkehr zu intensivieren, und auch der Reisezugverkehr zwischen DVR und LVR wird davon profitieren”, sagte der stellvertretende Minister. Koslow fügte hinzu, dass diese Arbeiten den Verkehr mit der DVR erleichtern werden.
Die Leiterin des statistischen Controllings und stellvertretende Gewerkschaftsvorsitzende der Lugansker Eisenbahn Marina Potopalskaja hatte diese Arbeiten ebenfalls angekündigt.

Dnr-online.ru: Die staatliche Donezker Eisenbahngesellschaft trifft aktiv Vorbereitungen für die Arbeit in der Herbst- und Winterperiode
Die Leitung der Bahn überprüft den Verlauf der Arbeiten wöchentlich und trifft operative Entscheidungen zur rechtzeitigen Erledigung der Aufgaben.
Wie der Pressedienst des MfV der DVR am 27. September mitteilte, hat die Donezker Eisenbahn
insgesamt 109 Kesselanlagen (darunter vier, die Sozialgebäude versorgen), 22,3 km Fernwärmeleitungen, 1,75 km Wasser- und Abwasserleitungen, 182 Gebäude von Produktionsstätten und 16200 m² Dachfläche repariert.
Die Einsatzbereitschaft der Schneeräumtechnik beträgt bis zu 67%, die Verfügbarkeit der Schneeblaseinrichtungen an Weichen in Bahnhöfen 92%. 97% der Kompressoranlagen, die eine normale Arbeit dieser Einrichtungen gewährleisten, sind für die Herbst- und Winterperiode vorbereitet. Repariert oder ertüchtigt sind 4000 Einheiten von zur Schneeräumung bestimmten Geräten und Inventar. Die Arbeiten zur Unkrautbekämpfung an Weichen sind zu 96% erledigt, an Gleisen zu 85%. Das Unternehmen hat große Mengen Schutzkleidung für den Winter und besonderes Schuhwerk beschafft.
Außerdem führt die Donezker Eisenbahn Bildungsveranstaltungen für Eisenbahner, die zum ersten mal unter winterlichen Bedingungen arbeiten sollen, durch. Gegenwärtig haben schon 626 Mitarbeiter dieses Programm durchlaufen.
Mit dem Ziel einer hochwertigen Erledigung der vorwinterlichen Arbeiten in den einzelnen strukturellen Gliederungen führen Leitung und Spezialisten der Bahnverwaltung wöchentlich
Besuche zur Kontrolle der planmäßigen Durchführung der Aufgaben und Maßnahmen durch. Ebenso werden auf wöchentlichen Sitzungen des operativen Stabes Berichte der Leiter der einzelnen Dienste und strukturellen Gliederungen der Bahn über die Umsetzung der Maßnahmen für den Winter 2018 – 2019 gehört und notwendige Maßnahmen zur Beseitigung von Unzulänglichkeiten operativ beschlossen.

Dnr-online.ru: In nächster Zeit gehen wir zu ausgewogeneren Strafzahlungen für Unternehmer über.
Der Minister für Einnahmen und Abgaben der DVR Jewgenij Lawrenow kommentierte einem Korrespondenten der offiziellen Website der DVR gegenüber die Einführung eines Moratoriums von über Unternehmer verhängten Strafzahlungen in einem Exklusivinterview und sprach über Pläne zur Regulierung der sich verschärfenden Situation.
”Auf der vorangegangenen Sitzung des Ministerrats wurde mir der Auftrag erteilt, ein Moratorium für früher verhängte Strafen zu prüfen. Es ist kein Geheimnis, dass einige davon in keinem Verhältnis zum Umsatzvermögen der Unternehmen stehen. So wurden z.B. bei einem monatlichen Umsatz von 200.000 Rubeln 800.000 bis zu einer Million geltend gemacht. Sie werden verstehen, dass das für den Unternehmer eine unverhältnismäßige Bürde darstellt.
Wir werden solche Vorgänge in Zukunft nicht gutheißen. Sicherlich war dies im Einklang mit der geltenden Gesetzgebung. Es muss jeder Einzelfall geprüft werden, aber das Moratorium und eine Überarbeitung der Kriterien der ganzen Prozedur war ein Auftrag des Staatsoberhauptes.
Wir werden dem Ministerrat einen Plan zu den schwierigen Verhältnissen unterbreiten und eine möglichst ausgewogene Entscheidung treffen, um den Leuten Erleichterung bei diesen Fragen zu verschaffen”, sagte Lawrenow.

Dnr-online.ru: Senkung der Zölle für Geflügelfleisch ist eine der Maßnahmen zur Verhinderung von Preissteigerungen – Jewgenij Lawrenow
„Das Problem mit den Preisen für Geflügel auf dem republikanischen Markt ist ernsthaft. Wenn man die Situation real betrachtet, sind die Einkommen unserer Bevölkerung nicht hoch. Geflügelfleisch ist die zugänglichste soziale Eiweißquelle, die unsere Bevölkerung bekommen kann. Im Zusammenhang damit, ist in diesem Jahr leider eine zu niedrige Ernte bei Getreide zu beobachten, auf dem Weltmarkt sind die Preise für Weizen stark gestiegen, praktisch auf das doppelte. Dadurch sind die Futterpreise gestiegen, darunter bei uns, in Weißrussland und Russland, dadurch wird das Fleisch selbst teurer.
Zum Schutz unserer Produzenten gab es bei uns einen Schutzzoll, der auch von der Jahreszeit abhing: im Sommer 25%, im Winter 15%. Wenn man den Zustand unserer zwei Geflügelerzeuger betrachtet, ist uns klar, dass sie nicht mehr als 20% des gesamten Markts der Republik abdecken. Und die Schutzmaßnahmen für die Erzeuger in Form des oben genannten Zolls hat nur zum Anwachsen der Preise geführt. Einer der Maßnahmen zur Verhinderung eines katastrophalen Preisanstiegs bei der am meisten nachgefragten Eiweißquelle (Geflügelfleisch) war die Entscheidung, den Zoll zu senken, um die Belastung von unserer Bevölkerung zu nehmen und den Preis für Geflügelfleisch teilweise zu senken.
So hat der Ministerrat der DVR die Entscheidung getroffen, den Erlass zu ändern, und bei uns wird jetzt der Zoll, ich unterstreiche nur bei Geflügel und Geflügelprodukten, von 25% auf 10% gesenkt. Der Zoll auf das übrige Fleisch ist davon bisher nicht berührt. Dies hängt mit einem ganzen Komplex von Aufgaben zusammen, die die Regierung in der nächsten Zeit lösen wird“, berichtete der Minister für Einnahmen und Abgaben der DVR Jewgenij Lawrenow.

Dnr-online.ru: Eine Arbeitsgruppe bewertet die Vorgänge um das staatliche Unternehmen ”Teplizy Donbassa” (Gemüseproduktion, d. Übers.)
Minister für Einnahmen und Abgaben Jewgenij Lawrenow erläuterte die Vorgänge um das staatliche Unternehmen ”Teplizy Donbassa” (Treibhäuser des Donbass) in einem Exklusivinterview gegenüber dem Korrespondenten der offiziellen Website der DVR und benannte Wege zur Lösung der bestehenden Probleme.
”Die Situation von ”Teplizy Donbassa” ist heute vergleichbar mit der der Geflügelzuchtbetriebe.
D.h. das Unternehmen ist nicht in der Lage, den Bedarf anderer staatliche Betriebe an Gemüse vollständig zu decken. Deshalb wird eine Arbeitsgruppe gegründet, die die Situation im staatlichen Unternehmen in Ordnung bringen soll. Die Aufgaben, die der Kommission gestellt werden, sind folgende:
* eine Bewertung der Effizienz der Arbeit staatlicher Unternehmen, in diesem Fall
”Teplizy Donbassa”
* die Einführung von Mechanismen zur Erhöhung der Effektivität bzw. das Unternehmen verlustfrei
zu machen
* grundlegende Entscheidungen über die Notwendigkeit des einen oder anderen Staatsbetriebes in
Abhängigkeit von seiner Effektivität
Im Ministerrat wurde die Frage nach der Zweckmäßigkeit der Anordnung, Gemüse nur bei ”Teplizy Donbassa” einzukaufen, gestellt. Die Fachministerien erstellen eine Analyse, die verdeutlichen soll, was überhaupt vor sich geht. In Anbetracht dessen, dass ”Teplizy Donbassa” z. Z. noch dem Ministerium für Einnahmen und Abgaben unterstellt ist, wird eine übergreifende Arbeitsgruppe gebildet, die die notwendigen Kontrollen durchführt, ohne den Produktionsprozess des Unternehmens zu behindern.
Dem Ministerium für Einnahmen und Abgaben sind die Eigentumsverhältnisse unwichtig. Es ist richtig, dass ”Teplizy Donbassa” an das entsprechende Fachministerium gebunden sein soll, weil wir überhaupt keine Experten auf dem Gebiet der Gemüsezucht haben. Uns interessiert lediglich das System der Steuererhebung und seine Effektivität
Wir legen unseren Bedarf fest, analysieren die Situation detailliert und entscheiden: bleibt ”Teplizy Donbassa” alleiniger Lieferant für Staatsbetriebe oder wird eine Ausschreibung durchgeführt, an der jeder interessierte Unternehmer zu den festgelegten Bedingungen teilnehmen kann.
Ich bin gegen Monopole; das ist meine persönliche Einstellung. Eine Einschätzung seitens des Staates wird die eigens hierfür gebildete Arbeitsgruppe erarbeiten”, sagte Jewgenij Lawrenow.

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