Presseschau vom 28.11.2020

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer
und anderer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Außer der Reihe – Lesetipp:

Liudmila Kotlyarova: MDR rätselt über „russischen Osten“ – Ostdeutscher kommentiert: „Das Sagen haben leider die …“
In zwei längeren Sendungen hat sich der MDR neulich mit dem Russland-Bild der Ostdeutschen befasst, indem er die DDR-Geschichte mit den Geschehnissen um die Ukraine und die Krim ins Spiel bringt.
Der stellvertretene Chef des Vereins für lebensgeschichtliches Erzählen und Erinnern in Berlin, Uwe Trostel, geht für Sputnik der MDR-Erzählung kritisch nach. …
https://sptnkne.ws/E4kk

abends/nachts:

deutsch.rt.com: Venezuela nimmt trotz US-Sanktionen wieder Öllieferungen nach China auf
Die Einführung von US-Sanktionen gegen Venezuela war eine Strategie der Trump-Administration, um den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro zu stürzen. Nun soll Venezuela die direkten Öllieferungen nach China wieder aufgenommen haben.
Venezuela soll die direkten Öllieferungen nach China wieder aufgenommen haben, nachdem US-Sanktionen den Handel für mehr als ein Jahr nahezu unmöglich gemacht hatten, berichtete Reuters. Die chinesischen Ölkonzerne China National Petroleum Corporation (CNPC) und PetroChina – lange unter den Top-Kunden der größten Erdölgesellschaft Lateinamerikas und Venezuelas Petróleos de Venezuela S.A. (PDVSA) – stellten im August 2019 die Verladung von Rohöl und Treibstoff in venezolanischen Häfen ein, nachdem Washington seine Sanktionen gegen PDVSA auf alle Unternehmen ausgeweitet hatte, die mit der venezolanischen Erdölgesellschaft Handel aufnahmen.
Die Einführung von US-Sanktionen war unter anderem eine Strategie der Trump-Administration, um den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro zu stürzen. Es gelang den USA weder, die Ölexporte des südamerikanischen Landes vollständig einzustellen, noch Maduro aus dem Amt zu jagen.
Die Kunden von PDVSA erhöhten in der letzten Zeit die Verschiffungen nach Malaysia, wo der Transfer von Ladungen zwischen einzelnen Schiffen auf See es dem venezolanischen Staat ermöglicht, durch einen Besitzerwechsel und den Einsatz von Handelsvermittlern sein Rohöl reibungslos nach China zu verschiffen. Ein Sprecher des US-Finanzministeriums sagte kürzlich, dass „diejenigen, die im venezolanischen Ölsektor aktiv sind, Gefahr laufen, mit Sanktionen belegt zu werden“.
Der erste Öltanker, der den Transport von venezolanischem Rohöl direkt nach China wieder aufnahm, war der Kyoto, der von dem Trackerdienst TankerTrackers.com identifiziert wurde, während er Ende August 1,8 Millionen Barrel Rohöl im venezolanischen Hafen José verlud. Mindestens ein weiterer Tanker entlud venezolanische Rohöllieferungen im chinesischen Hafen Bayuquan, während zwei Schiffe von PetroChina in diesem Monat Lieferungen in Venezuela verladen haben sollen. Die Kyoto, die von einem Unternehmen unter dem Namen Wanneng Munay gemietet worden sei, entlud die Öllieferung Anfang November am chinesischen Ölterminal Dalian. Wanneng Munay soll zu einer Gruppe von mehr als einem Dutzend in Russland registrierten Unternehmen gehören.
Die Lieferungen erfolgen einige Wochen vor der Amtseinführung Joe Bidens in den Vereinigten Staaten. Die Berater des frisch gewählten demokratischen Präsidenten erklärten bereits, die USA würden die Sanktionen gegen Venezuela beibehalten, den Fokus der US-Strategie jedoch verschieben.

de.sputniknews.com: Nach Verletzung russischer Staatsgrenze durch US-Zerstörer – Moskau bekundet Protest
Das Außenministerium in Moskau hat laut einer Mitteilung von Freitag einen nachdrücklichen Protest bekundet, weil der US-Zerstörer „John McCain“ am Dienstag in der Peter-der-Große-Bucht (Pazifik) ins territoriale Gewässer Russlands eingedrungen war und die Staatsgrenze um zwei Kilometer überquert hatte.
„Wir qualifizieren das, was passiert ist, als eine unverhohlene Provokation, die darauf abzielt, Frieden und gute Ordnung zu verletzen“, heißt es in der Mitteilung.
Washington sei sich der Position Moskaus bezüglich dieses Seegebiets bewusst, so die Behörde. Es handle sich um das Binnengewässer Russlands, das der staatlichen Souveränität unterliegen würde. Die Versuche, etwas anderes zu behaupten, seien nicht akzeptabel, betonte das Außenministerium.
Zuvor hatte das russische Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass der russische U-Boot-Jäger „Admiral Winogradow“ der Pazifikflotte die Verletzung der Staatsgrenze Russlands durch einen US-amerikanischen Zerstörer gestoppt habe. Danach habe er sich sofort ins neutrale Gewässer begeben.
Später hatte die 7. Flotte der US-Navy in einer Pressemitteilung bekanntgegeben, dass die „USS John S. McCain (DDG 56) die Navigationsrechte und -freiheiten nahe der Peter-der-Große-Bucht im Japanischen Meer geltend machte“. Das Gewässer, in das der Zerstörer eingedrungen war, sei „kein russisches territoriales Meer“, und die „USA stimmen der Behauptung Russlands nicht zu, dass die Peter-der-Große-Bucht nach internationalem Recht eine ‚historische Bucht‘ ist“.

de.sputniknews.com: Anschlag auf Kernphysiker Fakhrizadeh-Mahabadi: Details offenbart
Iranische Medien haben die Öffentlichkeit über Details des tödlichen Anschlags auf den ranghohen Kernphysiker Mohsen Fakhrizadeh-Mahabadi informiert. Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim zufolge detonierte am Wagen des Physikers in Absard unweit der Hauptstadt Teheran eine Autobombe.
Daraufhin sei der Wagen von Unbekannten unter massiven Beschuss genommen worden.
Der schwer verletzte Fakhrizadeh-Mahabadi sei mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen worden, wo er später gestorben sei. Den Angaben zufolge kam beim Anschlag auch ein Leibwächter des Physikers ums Leben.
Außenminister Dschawad Sarif und Generalstabschef Mohammad Bagheri vermuten israelische Geheimdienste hinter dem Anschlag.
Fakhrizadeh-Mahabadi galt als einer der renommiertesten Verteidigungs- und Raketenexperten im Land. Ihm wird auch eine zentrale Rolle in dem 2003 eingestellten Atomwaffenprogramm der Islamischen Republik nachgesagt.


vormittags:

telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK: Am 27. November 2020 wurde eine Verletzung des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine festgestellt.
Um 20:25 Uhr aus Richtung Popasnaja in Richtung Kalinowo-Borschtschewatoje: Antipanzergranatwerfer (2 Schüsse).
Informationen über Verletzte unter der Zivilbevölkerung und Zerstörungen werden noch ermittelt.

de.sputniknews.com: Nach Mord an iranischem Atomphysiker: UN-Chef ruft zur Zurückhaltung auf
Nach der Ermordung eines hochrangigen iranischen Atomphysikers und Schuldzuweisungen Teherans an die Adresse Israels hat UN-Generalsekretär António Guterres Zurückhaltung angemahnt.
Man habe Berichte über den Vorfall zur Kenntnis genommen, teilte UN-Sprecher Farhan Haq der Deutschen Presse-Agentur am Freitag (Ortszeit) in New York mit.
„Wir fordern Zurückhaltung und sehen es als notwendig an, dass Maßnahmen vermieden werden, die zu einer Eskalation der Spannungen in der Region führen könnten.”
Mohsen Fachrisadeh war am Freitag nach Angaben der Regierung in seinem Auto angeschossen und schwer verletzt worden. Kurz darauf sei er in einem Krankenhaus gestorben. Das iranische Verteidigungsministerium sprach bei Bekanntgabe der Nachricht von einem „Märtyrertod”. Außenminister Dschawad Sarif berichtete von „ernstzunehmenden Hinweisen” auf eine Beteiligung Israels. Zunächst gab es jedoch keine Klarheit, wer hinter dem Anschlag steckt.
Irans UN-Botschafter Madschid Tacht verwies in einem Schreiben an Guterres, dass in den vergangenen zehn Jahren mehrere hochrangige iranische Wissenschaftler „bei terroristischen Anschlägen” getötet worden seien. Verantwortlich dafür zeichneten „bestimmte ausländische Kreise”. Die „feige” Hinrichtung Fachrisadehs sei ein weiterer Versuch, die Region ins Chaos zu stürzen und die wissenschaftliche Entwicklung Irans zu stören.
Der Kernphysiker war Mitglied der iranischen Revolutionsgarden und ein Experte für die Herstellung von Raketen. Nach Informationen der iranischen Nachrichtenagentur Fars sollen israelische Geheimdienste seit Jahren bemüht gewesen sein, ihn auszuschalten. Zuletzt leitete Fachrisadeh die Abteilung für Forschung und technologische Erneuerung im Verteidigungsministerium.


dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 27. November 3:00 Uhr bis 28. November 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des unbefristeten Regimes der Feuereinstellung von Seiten der BFU 2.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen:
Richtung Donezk: Mörser 120mm – einmal (12 Mörsergeschosse).
Richtung Mariupol: Mörser 82mm – einmal (12 Mörsergeschosse).
In der Beschusszone von Seiten der der BFU befanden sich folgende Bezirke/Ortschaften: Wesjoloje, Leninskoje.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an ziviler Infrastruktur wurden im Berichtszeitraum nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 24.
In den vorangegangenen 24 Stunden wurde eine Verletzung des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der BFU festgestellt.

de.sputniknews.com: WHO will russischen „Sputnik V“ auf Liste der empfohlenen Impfstoffe setzen
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist laut ihrer eigenen Expertin Mariangela Simao weiterhin daran interessiert, den russischen Impfstoff „Sputnik V“ zu bewerten, um ihn in die Liste der empfohlenen Impfstoffe für Notfälle aufzunehmen.
„In Bezug auf den russischen Impfstoff hat die WHO natürlich Interesse bekundet, die Aufnahme in die Liste für Notfälle zu prüfen (…). Dieses Interesse bleibt bestehen“, beantwortete Simao bei einem Briefing am Freitag eine Frage zur Wirksamkeit des russischen Impfstoffs.
Sie betonte jedoch, dass WHO-Experten nicht nur die Ergebnisse klinischer Studien untersuchen müssen, sondern beispielsweise auch die Praxis der Herstellung des Impfstoffs. „Wir brauchen alle Informationen“, sagte die Sprecherin. …


Lug-info.com: In der LVR sind am 28. November um 9:00 Uhr 1774 Fälle von Coronavirusinfektionen registriert und bestätigt.
Davon wurden bis 1543 Personen nach zwei negativen Tests als vollständig genesen entlassen.
Seit Beginn der Pandemie gibt es 141 Todesfälle.

de.sputniknews.com: USA schicken Flugzeugträger in Persischen Golf – Sender
Die Vereinigten Staaten haben vor dem Hintergrund der Reduzierung ihrer Truppen im Irak und in Afghanistan den Flugzeugträger „USS Nimitz“ in den Persischen Golf geschickt, berichtet CNN unter Berufung auf eine militärische Quelle.
Laut der Quelle wurde die Entscheidung, den Flugzeugträger in den Persischen Golf zurückzuschicken, bereits vor der Ermordung des iranischen Atomphysikers Mohsen Fakhrizadeh getroffen, aber dieser Schritt „sei eine erhöhte Abschreckungsbotschaft an den Iran“, so der Sender. Zusammen mit der „USS Nimitz“ würden mehrere weitere Schiffe in die Region fahren.
Dieser Schritt bringe bis zum Ende der Trump-Administration mehr amerikanische Militärfeuerkraft und Tausende von Mitarbeitern in die Region. Dann könnte es vom neu gewählten US-Präsidenten Joe Biden abhängen, wann sie zurückgezogen werden.
Die „USS Nimitz“ (Heimathafen: Kitsap-Bremerton, Washington) ist der erste Träger der Nimitz-Klasse und zugleich der Älteste im Dienste der US Navy. An Bord ist eine Besatzung von 5000 Personen.
US-Präsident Donald Trump hatte im November den Abzug weiterer US-Truppen aus Afghanistan und dem Irak angeordnet. Die Zahl der Soldatinnen und Soldaten soll laut dem geschäftsführenden Verteidigungsminister Christopher Miller bis zum 15. Januar auf jeweils rund 2500 reduziert werden.
Dem US-Sender CNN zufolge sind derzeit noch 4500 US-Soldaten in Afghanistan und 3000 im Irak.


мзднр.рус: Am 27. November wurden in der DVR 345 Tests auf Coronavirusinfektion durchgeführt, davon waren 123 positiv, bei neun Patienten wurde die Diagnose COVID-19 aufgrund klinischer Symptome gestellt.
Am 28. November um 10:00 Uhr sind in der DVR insgesamt 10.610 Fälle von Coronavirusinfektionen registriert.
4537 Patienten sind derzeit in Behandlung (stationär und ambulant), 5080 als gesund entlassen, es gibt 993 Todesfälle.
In den letzten 24 Stunden wurden 38 Patienten als gesund entlassen.
Außerdem gab es 18 Todesfälle – Männer im Alter von 50 bis 83 Jahren und Frauen im Alter von 45 bis 86 Jahren.
In den letzten 24 Stunden wurden 98 Fälle von Lungenentzündung festgestellt, 20 mehr als am vorangegangenen Tag. Davon wurden 76 ins Krankenhaus eingewiesen. Insgesamt befinden sich 1619 Patienten mit Lungenentzündung in Behandlung, davon 470 mit Sauerstoffunterstützung (+17 in den letzten 24 Stunden).

nachmittags:

de.sputniknews.com: Mord an iranischem Atomphysiker: US-Geheimdienst hält Israel für schuldig – NYT
Laut den US-Geheimdienstbeamten steckt Israel hinter der Ermordung des iranischen Atomphysikers Mohsen Fakhrizadeh, so die „New York Times“ unter Verweis auf Quellen im US-Geheimdienst.
„Ein US-Beamter behauptet wie zwei andere Geheimdienstbeamte, Israel stünde hinter dem Angriff auf den Wissenschaftler“, schreibt die Zeitung.
„Es war unklar, wie viel die Vereinigten Staaten im Voraus über die Operation gewusst haben mögen, aber die beiden Nationen (Israel und die Vereinigten Staaten – Anm. d. Red.) sind engste Verbündete und haben seit langem Informationen über den Iran miteinander ausgetauscht“, so die Zeitung.
Das Weiße Haus und die CIA lehnten es ab, sich zu diesem Thema zu äußern. …

de.sputniknews.com: Mord an Irans Kernphysiker: Deutschland befürchtet Eskalation in Golfregion
Berlin befürchtet eine neue Eskalation in der Golfregion nach der Ermordung des Atomphysikers Fakhrizadeh-Mahabadi im Iran, teilte der Pressedienst des Auswärtiges Amts mit.
Deutschland habe noch keine eigenen Informationen über den Vorfall. Es sei jedoch bereits klar, dass der Angriff auf Fakhrizadeh-Mahabadi die Situation in der Region erneut verschlechtern werde, so der Pressedienst.
Es sei jetzt wichtig, die Verhandlungsmöglichkeiten mit dem Iran vor dem Amtsantritt des neuen US-Präsidenten zu erhalten, damit der Streit um das iranische Atomprogramm durch Verhandlungen beigelegt werden könne, so das Ministerium. Somit fordert Berlin alle Teilnehmer auf, keine Schritte zu unternehmen, die zu einer weiteren Eskalation der Situation führen könnten. …


de.sputniknews.com: „Globaler Hype“: Forscher verraten Details zu neuer russischer Raumstation
Die neue russische Raumstation soll in einer solchen Umlaufbahn eingesetzt werden, die die Beobachtung der gesamten Erdoberfläche, vor allem der Arktis, ermöglichen wird. Die entsprechenden Unterlagen legte der Raumfahrtkonzern „RKK Energija“ dem Rat für den Weltraum der Russischen Akademie der Wissenschaften (RAN) vor.
Demnach sind zwei Arten von Bahnneigungen möglich – 72 und 98 Grad, wobei die zweite Option zum ersten Mal vorgeschlagen wird, heißt es in den der Agentur RIA Novosti zur Verfügung stehenden Materialien. Eine Neigung von 72 Grad ermögliche es, die Erdoberfläche bis zu einem Breitengrad von etwa 80 Grad zu beobachten, was auch für die Route des Nördlichen Seeweges gelten werde. Bei 98 Grad werde ein umfassender Anblick der Erde möglich sein, so die Forscher.
Wie der russische Raumfahrt-Experte Andrej Ionin von der Ziolkowski-Akademie für Kosmonautik gegenüber RIA Novosti erläuterte, würden bei der Neigung von 98 Grad die Polarregionen vollständig sichtbar sein. Dabei würden für die Überwachung der arktischen Gebiete Satelliten mit einem Gewicht von 15 Kilogramm ausreichen, hieß es.
„Dies wird ein globaler Hype sein. Niemand hat jemals Stationen unter Berücksichtigung solcher Neigungen gestartet. Solche Umlaufbahnen sind erforderlich, um die Erde zu beobachten. Sie sind praktisch, da sich die Sonne ständig in einem bestimmten Winkel befindet – dies wird als sonnensynchrone Umlaufbahn bezeichnet – und die Ausrüstung für die Aufnahmen nur einmal angepasst werden muss“, sagte der Wissenschaftler.
Im Oktober berichtete der erste stellvertretende Chefkonstrukteur von „RKK Energija“, Wladimir Solowjow, dass das Design der neuen Raumstation dem der Orbitalstation „Mir“ ähneln werde. Sie werde aus mindestens fünf Modulen bestehen, einschließlich eines kommerziellen Moduls für vier Weltraumtouristen. Zudem werde es dort zwei große Bullaugen und WLAN geben.
Es ist geplant, die Module mit den Trägerraketen Angara-A5 vom Kosmodrom Plesetsk oder Wostotschny in den Orbit zu bringen. Die Module selbst werden auf der Grundlage des geplanten wissenschaftlich-energetischen Moduls der Internationalen Raumstation (ISS) erstellt. Darüber hinaus ist vorgesehen, regelmäßig ein frei fliegendes, als Produktionslabor ausgelegtes Modul an die Station anzudocken, das mit einer Rakete Sojus-2.1b von Plesetsk oder Wostotschny aus gestartet werden soll.
Im Mai hatte der Chef der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, Dmitri Rogosin, verkündet, Russland werde nach 2030 eine neue erdnahe Orbitalstation errichten.
Die „Mir“ war eine von der Sowjetunion erbaute bemannte Raumstation, die von 1986 bis zu ihrem kontrollierten Absturz 2001 die Erde umkreiste. Nachdem die „Mir“ in den ersten Jahren nur von der Sowjetunion und den mit ihr verbundenen Ostblockstaaten genutzt wurde, gab es, wie schon bei der Raumstation „Saljut 7“ zuvor, auch Kooperationen mit anderen Staaten.


Armiyadnr.su:
Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR am 28.11.2020
In den letzten 24 Stunden hat die ukrainische Seite viermal den Komplex von Zusatzmaßnahmen zur Kontrolle der Einhaltung des Waffenstillstands verletzt.
In Richtung Donezk haben Straftruppen des 37. Panzergrenadierbataillons der 56. Brigade der BFU in Verletzung des zweiten Punkts der Zusatzmaßnahmen von den Positionen im Gebiet von Opytnoje aus 12 120mm-Mörsergeschosse in Richtung Wesjoloje abgefeuert.
In Richtung Mariupol haben Kämpfer eines Marineinfanteriebataillons der 36. Marineinfanteriebrigade der BFU zweimal das Feuer eröffnet und 12 82mm-Mörsergeschosse auf Leninskoje abgefeuert und Kominternowo mit Schusswaffen beschossen.
Seit Beginn des heutigen Tages haben Kämpfer der 36. Brigade den Beschuss von Kominternowo mit Schusswaffen fortgesetzt.
I
n Verletzung des ersten Punkts der Zusatzmaßnahmen zum Waffenstillstand haben Kämpfer der 36. Brigade eine Drohne des Typs „Mavic Pro“ eingesetzt. Im Gebiet von Kominternowo wurde die Drohne des Gegners unter Einsatz einer Station der elektronischen Kriegsführung „Terikon-M2N“ zum Landen gezwungen, an der Drohne wurde eine Vorrichtung zum Abwurf einer BOG-Granate entdeckt. Dank der koordinierten Handlungen der Verteidiger der Republik gelang es, Opfer unter der Bevölkerung und Zerstörungen von ziviler Infrastruktur zu verhindern.
Außerdem wurde im Verantwortungsbereich des 501. Marineinfanteriebataillons der 36. Marineinfanteriebrigade im Gebiet von Schirokino die Ankunft von Kämpfern aus einer Aufklärungskompanie der Brigade bemerkt. Nach Angaben unserer Quellen ist die Gruppe eingetroffen, um provokative Handlungen durchzuführen, um dann das erwidernde Feuer festzuhalten, um die Einheiten der Volksmiliz der Verletzung der Bedingungen des Waffenstillstands und des Bruchs der erreichten Vereinbarungen zu beschuldigen.
Außerdem installieren nach uns vorliegenden Informationen Kämpfer der 79. Brigade der BFU weiter
Minensperren an einem Abschnitt der Straße, die zum KPP „Marjinka“ führt.
Die Fälle von groben Verstößen wurden operativ den Vertretern der ukrainischen Seite im GZKK zur Kenntnis geben, um Maßnahmen gegen die Verletzter des Waffenstillstands zu ergreifen.
In den letzten 24 Stunden wurde die Stationierung von 27 Stück Waffen und Militärtechnik in Verletzung des dritten Punkts der Zusatzmaßnahmen entdeckt, darunter 13 an der Eisenbahnstation Drushkowka und acht an der Eisenbahnstation in Krasnoarmejsk, sechs in der Nähe von Wohnhäusern auf von der Ukraine kontrolliertem Territorium.
Unsere Beobachter haben bemerkt, dass von den Positionen des 2. Bataillons der 53. Brigade der BFU im Gebiet von Bogdanowka das Feuer auf eine Drohne eröffnet wurde. Ich merke an, dass die OSZE zuvor bereits sieben Schützenpanzerwagen und drei Abwehrgeschütze „Osa“ im Verantwortungsbereich der 53. Brigade registriert hatte Man kann mit Überzeugung annehmen, dass die Kämpfer der 53. Brigade versuchten eine Drohne der OSZE zu vernichten und so zu verhindern, dass wiederholt Verstöße durch die ukrainische Seite in Bezug auf die Stationierung von Militärtechnik registriert werden.
Unsere Quellen aus der militärisch-zivilen Donezker Oblastverwaltung haben mehrfach mitgeteilt, dass die ukrainischen Kämpfer Häuser örtlicher Einwohner und Objekte der zivilen Infrastruktur besetzen sowie Positionen in Wohngebieten ausrüsten. Wir verfügen über neue Informationen über solche Verbrechen.
So haben am 25. November Kämpfer der 44. Artilleriebrigade das Gebäude eines Kindergartens in Malinowka im Nikolskij-Bezirk besetzt, der zeitweilig wegen der Coronavirus-Pandemie nicht in Betrieb war. Im zeitweilig besetzen Slawjansk haben sogenannte Luftlandesoldaten aus der 81. Luftlandebrigade zur Einquartierung
das Gebäude des „Slawjansker Agrarberufslyzeums“ besetzt. Nach den Worten von Augenzeugen ist auf dem Gebäude neben der Bildungseinrichtung die Stationierung von zwei Schützenpanzerwagen und einem Abwehrgeschütz SU-23 festzustellen.
Außerdem wurde die Unterbringung von Kämpfern der 81. Luftlandebrigade, die mit COVID-19 infiziert sind, im Gebäude des klinischen psychiatrischen Oblastkrankenhauses in Slawjansk festzustellen, wo das Kommando der 81. Luftlandebrigade eine Isolierstation zur Behandlung von mit dem Coronavirus infizierten Soldaten eingerichtet hat, was seinerseits die Gefahr darstellt, dass Patienten der Klinik mit dem Coronavirus infiziert werden.
In Konstantinowka hat das Kommando der Besatzungskräfte im Gebäude des „Museums einheimischer Natur“ das Personal der Militärkommandantur einquartiert. Mitarbeiter des Museums stellen fest, dass historische Wertsachen gestohlen werden. Auf die Führung des Museums wird Druck von Seiten der Kämpfer ausgeübt, um die Veröffentlichung der Information über die Plünderung zu verhindern.
Die genannten Ausschreitungen der Kämpfer sind eine Verletzung von Artikel 13 des Zusatzprotokoll II zur Genfer Konvention von 1949, die den Schutz von Opfern nicht internationaler militärischer Konflikte betrifft, sowie des Artikels 185 der Strafrechtskodex der Ukraine.
Bürger der Ukraine! Informieren Sie die Vertreter internationaler Organisationen sowie die Hotline des Verteidigungsministeriums der Ukraine über alle rechtswidrigen Handlungen der ukrainischen Soldaten. Fordern Sie von den Vertretern der militärisch-zivilen Verwaltung und dem Kommando der OOS den Abzug der Kämpfer aus den besetzten Objekten!

de.sputniknews.com: Kein Waffenembargo für Türkei – Athen zeigt sich von Berlin enttäuscht
Der griechische Außenminister Nikos Dendias hat Berlin vorgeworfen, seiner Führungsrolle in der EU-Ratspräsidentschaft nicht gerecht geworden zu sein.
„Ich kann wirklich nicht verstehen, dass Deutschland nicht bereit ist, seine enorme wirtschaftliche Macht zu nutzen, um ein klares Signal zu setzen, indem es die Forderung Athens nach einem Waffenembargo gegen die Türkei durchsetzt“, sagte Dendias gegenüber dem Internetportal Politico.
Angesichts der andauernden Provokationen der Türkei im Streit um Erdgasvorkommen im östlichen Mittelmeer hatten Griechenland und auch Zypern wiederholt die EU dazu aufgefordert, der Türkei keine Waffen mehr zu liefern. Erst im Oktober hatte Dendias sich mit diesem Anliegen schriftlich an seinen Amtskollegen Heiko Maas (SPD) gewandt und ihn zum Rüstungsstopp aufgefordert.
Es ist dabei zu bemerken, dass Deutschland in den vergangenen Jahren U-Boot-Technologien der hochmodernen U-Boot-Klasse 214 unter Beteiligung von Thyssenkrupp Marine Systems an Athen geliefert hatte. Aktuell ist Thyssenkrupp nun beim Bau von sechs U-Booten desselben Typs für Ankara im Einsatz.
„Ich verstehe die finanziellen Interessen, aber Deutschland muss auch den gewaltigen Widerspruch verstehen, Waffen an ein Land zu liefern, dass den Frieden und die Stabilität zweier EU-Staaten gefährdet“, sagte Griechenlands Außenminister.
Politische Kreise in Athen sind schon seit Langem von der schwachen Rolle Berlins im Konflikt mit der Türkei enttäuscht. Zwar hätten Außenminister Heiko Maas (SPD) und auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) versucht zu vermitteln, seien aber letztlich angesichts der harten Haltung Ankaras gescheitert.
Erdgasstreit im Mittelmeer
Griechenland und die Türkei streiten sich seit Langem um Gasvorkommen im östlichen Mittelmeer, wo das Forschungsschiff „Oruç Reis“ derzeit begleitet von Kriegsschiffen nach Gas sucht. Die Erkundungen sind aus Athener Sicht illegal, weil die Region zur sogenannten Ausschließlichen Wirtschaftszone des EU-Landes gehört. Auch die EU hatte die türkischen Aktionen verurteilt und Ankara aufgefordert, sie zu stoppen.
Ankara hingegen vertritt den Standpunkt, dass die Gewässer, in denen probeweise nach Erdgas gebohrt wird, zum türkischen Festlandsockel gehören. Einen ähnlichen Konflikt gibt es um die Insel Zypern, vor deren Küste bereits reiche Erdgasvorkommen entdeckt wurden.


de.sputniknews.com: Nord Stream 2: Pipeline-Bau geht im Dezember weiter
Der Bau der deutsch-russischen Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 soll im Dezember nach dann etwa einjähriger Unterbrechung weitergehen. Das sagte ein Unternehmenssprecher am Samstag.
Zuvor hatte NDR 1 Radio MV darüber berichtet. Nach Informationen des Senders hat das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Ostsee in Stralsund für Schiffsführer ab dem kommenden Sonnabend Bauarbeiten südlich des Gebietes Adlergrund angekündigt und um besondere Vorsicht gebeten. Dort liegen die beiden Rohr-Enden, die von der Anlandestation Lubmin in Richtung Ostsee führen.
Die US-Regierung will Nord Stream 2 kurz vor Fertigstellung verhindern. Im Dezember 2019 waren die Bauarbeiten vor der dänischen Insel Bornholm abrupt gestoppt worden, weil die beiden Schweizer Verlegeschiffe unter dem Sanktionsdruck der USA ihre Arbeit eingestellt hatten.
Durch die zwei jeweils rund 1200 Kilometer langen Leitungen von Nord Stream 2 sollen künftig pro Jahr 55 Milliarden Kubikmeter Erdgas von Russland nach Deutschland gepumpt werden. Die etwa 9,5 Milliarden Euro teure Pipeline ist zu 94 Prozent fertig. Die USA laufen aber seit Jahren Sturm dagegen, weil sie eine zu große Abhängigkeit ihrer europäischen Partner von russischem Gas sehen.


abends:

de.sputniknews.com: Russische Su-27 fängt US-Flugzeug über Schwarzem Meer ab
Russlands Streitkräfte haben nach Angaben des Nationalen Zentrums für Verteidigungsverwaltung ein Luftziel über den neutralen Gewässern des Schwarzen Meeres entdeckt und dieses erfolgreich abgefangen.
„Um das Luftziel zu identifizieren und einen möglichen Verstoß gegen die Staatsgrenze Russlands zu verhindern, stieg eine Su-27 der diensthabenden Luftverteidigungskräfte des Militärbezirks Süd in die Luft auf. Die Besatzung des russischen Kampfjets hat das Luftziel als strategisches Aufklärungsflugzeug RC-135 der US-Luftwaffe identifiziert und begleitet“, heißt es in der Erklärung.
Nach dem Abdrehen des US-Flugzeugs von der Staatsgrenze Russlands kehrte der russische Kampfjet sicher zum Basisflugplatz zurück.
Das Nationale Zentrum für Verteidigungsverwaltung hob auch hervor, dass der Flug des russischen Kampfjets im Einklang mit den internationalen Regeln für die Nutzung des Luftraums erfolgt sei.

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