Neuigkeiten aus der Wirtschaft der Volksrepubliken des Donbass vom 27.01. bis 02.02.2020

Quellen: offizielle Seiten der Regierungen der Volksrepubliken, dan-news, lug-info, dnr-online.ru, mptdnr.ru, Dnrailway sowie ukrinform, ria.ru und sputnik
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


Montag:

Hohe Ministerialbeamtin besucht Unternehmen der Metallurgie
Mpt-dnr.ru: Die Leiterin Schwarz- und Buntmetallurgie des Ministeriums für Industrie und Handel der DVR, Tatjana Bulgakowa, stattete dem Unternehmen «Pròmlitsawòd» («Industriegusswerk») GmbH einen Arbeitsbesuch ab und machte sich zum Anfang des Jahres mit der Arbeit des Werkes bekannt. „Unser Unternehmen beschäftigt sich gegenwärtig mit der Fertigung von gegossenen Rohlingen und Kleinteilen für verschiedene Branchen in der Republik, sowohl Eisen- als auch Stahlguss. «Pròmlitsawòd» produziert für Unternehmen der Kokschemie, die metallurgische Industrie, die Energie-, die Land-, die kommunale Wirtschaft und andere“, sagte Artjom Njekrasow, Generaldirektor des Unternehmens. „Außerdem stellen wir solche Teile wie Deckel für Telefonleitungs- und Besichtigungsschächte, aber auch gusseiserne Regenabläufe für kommunale Dienste und die Bauwirtschaft sowie eine große Auswahl von Zahnrädern für Getreidemühlen her“, fügte die leitende Ingenieurin Walentina Mazko hinzu. Die Kapazität der Gussabteilung beträgt 200 Tonnen Stahl- und 150 Tonnen Eisenguss pro Jahr auf dem Induktionsofen. Man bedient sich der Formgebungsmethode in kalthärtenden Mischungen, was die Qualität der Produkte erhöht. Zu den Kunden gehören das Staatliche Unternehmen «Donjèzkgòrmasch», die «Remtechsèrwis» GmbH, die «Makéjewskij Maschínostroítjelnyj Zawòd» GmbH («Maschinenbau Makejewka»), die Privatfirma «Donbàss-Ágromasch», die «Áviatech» GmbH und viele andere.


Ministerium gibt Strategie für staatliche Gewächshäuser vor

Dnronline.su: Entsprechend der vom Ministerium für Landwirtschaft und Ernährung der DVR veröffentlichten Entwicklungsstrategie für das Staatliche Unternehmen «Tjeplízy Donbàssa» («Gewächshäuser des Donbass») für die Jahre 2020 – 2022 gehört zu den Hauptaufgaben die Wiederherstellung der Produktionskapazität für landwirtschaftliche Erzeugnisse. […] In Verbindung hiermit ist für 2020 geplant, mit dem Wiederaufbau der Orangerie im TK (Gewächshauskomplex) «Proletàrskoje» zur Fertigstellung Anfang 2022 zu beginnen. Für den Wiederaufbau werden fünf Hektar Freifläche herangezogen, drei Hektar bleiben für ein Jahr unbestellt.
In der strukturellen Untereinheit TK «Surges» sind im Gewächshaus
1 zwei volle Erntezyklen für Gurken auf 2,5 Hektar geplant, in 2 ein voller Zyklus für Tomaten auf ebenfalls 2,5 Hektar. Den Vorausberechnungen zu Folge wird der Umsatz bei etwa 2000 Tonnen Fertigprodukten liegen, die dem Unternehmen Einnahmen von 100 Mio. Rubel
(ca. 1,45 Mio. Euro) bringen sollen. Damit sollen das Unternehmen dieses Jahr stabil gemacht werden, die Verluste der vergangenen Jahre teilweise wettgemacht werden und Folgemaßnahmen der Strategie vorfinanziert werden.


Dienstag:

2500 Tonnen Kohle täglich
D
an-news.info: Wie der Pressedienst des Ministeriums für Kohle und Energiewirtschaft der DVR mitteilt, haben die Bergleute des Bergwerks «A. F. Sasjadko» (1910 – 1963, Minister für Kohleindustrie und zuletzt stellv. Vorsitzender des Ministerrates der UdSSR) heute einen neuer Stollen mit Reserven von über 690.000 Tonnen Kohle in Betrieb genommen. Nach Angaben der Behörde beträgt die Länge der Abbaustätte in 1300 Metern unter der Erdoberfläche 265 Meter. Geplant ist, hier über 30 Monate täglich ungefähr 1200 Tonnen täglich zu fördern. „Der neue Stollen ist zur Zeit die zweite Abbaustätte im Werk, was es dem Unternehmen ermöglicht, die Fördermenge auf über 2500 Tonnen täglich zu steigern“, hieß es in der Behörde weiter. Seit 2015 wurden in diesem Bergwerk 49 neue Stollen und ein Horizontaler Grubenbau eröffnet. Das Bergwerk im Kiew-Bezirk Donezks wurde 1958 eröffnet und ist eins der größten Unternehmen der Region mit über 3000 Mitarbeitern. Die Reserven zu Anfang diesen Jahres werden auf 100 Mio. Tonnen geschätzt.


Prioritäten
2020 zur wirtschaftlichen Entwicklung der LVR
Lug-info.com: Die erste stellv. Ministerin für wirtschaftliche Entwicklung der LVR, Lidija Fomenko, stellte bei einem Briefing im Informationszentrum die Prioritäten 2020 des Regierungsprogramms zur sozial-ökonomischen Entwicklung 2020 – 2023 «Nasch Wýbor» («Unsere Wahl») vor. […] „Die Umsetzung des Programms wird eine Steigerung der geförderten Kohlemenge in der Rohstoffindustrie um 21% und des Umsatzes von flüssigen Brennstoffen durch das staatliche Netz um 15% ermöglichen“, sagte sie. „Es werden durchschnittliche Umsatzsteigerungen um 10% erwartet – nach Branchen: um 4% in der Metallurgie, im Maschinenbau ein Durchbruch um 78% und in der Leichtindustrie um 13%“, sagte Fomenko. Auch der Agrarsektor wird wird das hohe Entwicklungstempo beibehalten. „Die auf die Versorgungssicherheit bei Lebensmitteln gerichteten Maßnahmen werden Steigerungen der Fleischproduktion um 5%, der Milchproduktion um 4,5%, in der Geflügelzucht um 9,5% und in der Schweinezucht um 6% möglich machen. Die Getreide- und die Hülsenfrüchteernte werden zunehmen, die Verluste sinken“, sagte die Ministerin. Der Export soll um 16%, der Import um 18,5% zunehmen. Die Arbeiten zum Wiederaufbau von Objekten des sozialen Bereichs und im Wohnungswesen werden fortgesetzt, ebenso die Anschaffung von Technik für Bildung, Gesundheit und die kommunale Wohnungswirtschaft. […]


Mittwoch:

Drastische Fahrpreiserhöhung
D
an-news.info: Eine Fahrpreiserhöhung bei Tram und Trolleybus in Donezk wird die Qualität des städtischen elektrischen Nahverkehrs verbessern, so der stellv. Bürgermeister Nikolaj Wolkow bei einer von der Gesellschaftlichen Kammer der DVR initiierten öffentlichen Anhörung. „Vor dem Entschluss zur Fahrpreiserhöhung wurden alle möglichen Berechnungen zu Lösungsvarianten des Problems der Einnahmesituation im ÖPNV durchgeführt. Die Analyse hat gezeigt, dass diese unpopuläre Maßnahme der einzige erfolgversprechende Schritt zur Stabilisierung ist“, erklärte Wolkow. Nach seinen Worten würden die Gehälter der Fahrer erhöht, die Berufe attraktiver gemacht und der tägliche Wagenauslauf gesteigert. Der Direktor des kommunalen Unternehmen «Dònelèktrotrans», Jurij Atamanow, merkte seinerseits an, dass die Berechnungen mit einem Vorschlag zur Erhöhung auf 6 Rubel (8,63 Cent) für den Einzelfahrschein der Stadtverwaltung bereits übergeben worden sind. Der Fahrpreis liegt seit 2012 unverändert bei 3 Rubeln. «Dònelèktrotrans» betreibt neun Straßenbahn-, elf Trolleybus- und neun Dieselbuslinien. Der geplante durchschnittliche tägliche Wageneinsatz beträgt 85 Trams, 104 Trolley- und 24 Dieselbusse.

 

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