Presseschau vom 27.01.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Abends:

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben heute Abend mit Mörsern das Gebiet des Dorfes Shelobok beschossen. Dies teilte die Volksmiliz der LVR mit.
„Um 21:05 Uhr haben die Kiewer Truppen aus Richtung Pritschepilowka in Richtung Shelobok im Slawjanoserbskij-Bezirk einen Beschuss mit Mörsern des Kalibers 82mm durchgeführt“, heißt es in der Mitteilung.

 

Vormittags:

 

Rusvesna.su: Radikale Nationalisten des Bataillons „Donbass“ besetzen das Gewerkschaftshaus in Kiew
Das Gebäude des Gewerkschaftshauses in Kiew wurde von Mitgliedern des nationalistischen Strafbataillons „Donbass“ besetzt. Dies erklärte der Leiter des Exekutivkomitees der Gewerkschaften Walentin Melnik. Seinen Worten nach konnte eine Gruppe von Personen, die Tarnuniformen mit dem Abzeichen des „Donbass“-Bataillons tragen, schon seit geraumer Zeit nicht aus dem Gebäude vertrieben werden.
„Sie sind dort schon seit einem Monat. Uns lässt man nicht durch. Wir haben Arlarm geläutet, aber alles ohne Erfolg.Am Dienstag haben wir eine Aktion vor dem Gebäude durchgefühert, es kamen 1000 Menschen, aber niemand reagiert“, sagte Melnik.
Die radikalen Besetzer des Gebäudes versichern, dass sie es so schützen und sich dort auf der Grundlage einer Vereinbarung mit dem Kiewer Bürgermeister aufhalten. Den Gewerkschaften ist davon nichts bekannt, und eine Erklärung dazu von Klitschko ist nicht zu bekommen.
Beim Pressedienst der Polizei Kiews erklärte man, dass am 31.Dezember ein Protokoll bezüglich des Konfliktes im Haus der Gewerkschaften angefertigt wurde, auf Grundlage dieses Protokolls sei niemand verhaftet worden. Jetzt erfolge eine Untersuchung, auf welcher Grundlage sich die bewaffneten Radikalen-Nationalisten im Gebäude aufhalten.

 

De.sputniknews.com: Lawrow: Verfassungsentwurf für Syrien ist nicht gleich dem US-Besatzergesetz für Irak.
Der von Russland in Astana vorgelegte Verfassungsentwurf für Syrien ist nicht mit der dem Irak von den USA aufgezwungenen Verfassung zu vergleichen, wie der russische Außenminister Sergej Lawrow bei einem Treffen mit Vertretern der syrischen Opposition sagte.
„Jemand von der Opposition hat neulich gesagt, dass das syrische Volk selbst eine Verfassung schreiben soll. Unser Entwurf hat er mit der Verfassung verglichen, die dem Irak Paul Bremer, der US-Vertreter, der faktisch der Generalgouverneur in diesem besetzten Land war, aufgezwungen hatte“, sagte Lawrow.
Das sei jedoch eine falsche Position, „da es sich im Irak genau um diejenigen Besatzer handelte, die eine Verfassung erarbeiteten und diese dann als kompromisslosen Text dem irakischen Volk aufzwangen“.
Bremer hatte 2003 als Zivilverwalter für den Irak unter George W. Bush eine Reihe von Reformen in dem Land durchführen sollen. Dazu teilte er damals in einer Sonntagmorgen-Nachrichtenshow mit, dass die USA „in diese Verfassung (Interimsverfassung – Anm. d. Red.) all diejenigen amerikanischen Werte hinein schreiben werden, die es in der Verfassung von Saddam (Hussein, Ex-Irak-Staatschef) nicht gab“.
Mit dem Verfassungsentwurf für Syrien sei dagegen ein Versuch unternommen worden, „gemeinsame Momente in den Zugängen zu finden und zusammenzubringen, die uns die Regierung und die Vertreter der Opposition in den letzten Jahren darstellten“, betonte der russische Minister weiter.
Zuvor war berichtet worden, dass die syrische Opposition einen von Russland vorgelegten Verfassungsentwurf abgelehnt und den Kreml vor einer Wiederholung der Fehler der einstigen Administration George W. Bushs im Irak gewarnt habe.
Am 27. Januar hatte Lawrow den Vertretern der syrischen Opposition beim Treffen in Moskau den Verfassungsentwurf für Syrien überreicht. Der Minister betonte dabei, dass man sich bei der kommenden Verhandlungsrunde in Genf auf die Erörterung konkreter Fragen, einschließlich der Arbeit an der neuen Verfassung des Landes konzentrieren müsse, anstatt „drum herumzureden“.
„Die Erfahrung der letzten fünf Jahre hat gezeigt, dass, wenn man keine konkreten Vorschläge auf den Tisch legt, wir die konkrete Arbeit auch nicht aufnehmen können werden“, sagte Lawrow. Moskau rechne damit, dass sich alle Syrer im Rahmen der Vorbereitung zum Genf-Treffen mit dem Text des Verfassungsentwurfs vertraut machten, und „er eine praktische, auf die Suche nach einer Einigung gerichtete Diskussion vorantreiben wird“, so Lawrow.
Der Minister betonte noch einmal, dass es sich bei dem Entwurf ausschließlich um einen Vorschlag für alle Seiten des Konflikts, ohne jedes Versuchs, etwas jemandem aufzuzwingen, handle…

 

Lug-info.com: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen (LVR)
Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden fünfmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Aus Richtung Popasnaja und Nowoswanowka wurde zweimal das Gebiet von Kalinowo mit 122mm-Artilleriegeschützen und 120mm-Mörsern beschossen.
Das Gebiet von Shelobok wurde zweimal aus Richtung Pritschepilowka mit 120mm- und 82m- Mörsern beschossen.
Mit Mörsern des Kalibers 82mm haben die Kiewer Truppen aus Richtung Orechowo das Gebiet von Golubowka beschossen.
Heute Nacht haben die Kiewer Truppen Brjanka beschossen, teilte die Volksmiliz der LVR mit.
„In Folge des Beschusses wurden ein Mann, Geburtsjahr 1959, und eine Frau, Geburtsjahr 1970, mittelschwer verletzt“, erläuterte die Verteidigungsbehörde.
Im Verlauf des Beschusses wurden ein Wohnhaus und eine Sommerküche in der Saxaganskaja-Straße zerstört, in der Litowskaja-, der Bogdan-Chmelzizkij-Straße und dem Stadtteil Molodjoshnyj sind in Häusern Fensterglas und Dächer beschädigt.
Im Kindergarten „Goldener Bienenkorb“ ist das Fenstergas herausgeschlagen.
An mehreren Stellen in der Stadt sind durch den Beschuss Gasleitungen beschädigt. Um 8:30 Uhr haben die Spezialisten der Gaswirtschaft mit den Reparaturarbeiten begonnen. In der Chmelnizkij-Straße sind 4 Häuser mit etwa 80 Wohnungen ohne Gas, in der Saxaganskaja-Straße gibt es gar kein Gas (etwa 90 Häuser)“, teilte das Bürgermeisteramt von Brjanka mit. „Vor Ort sind der Bürgermeister Nikolaj Morginow, Spezialisten der Verwaltung, eine Erste-Hilfe-Brigade, die Gaswirtschaft, das Zivilschutzministerium“.
„In Folge eines Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden in Perwomajsk und der Siedlung Kalinowo private Häuser, Gas- und Stromleitungen beschädigt. Opfer unter der Zivilbevölkerung gibt es nicht“, teilten die Stadtverwaltung und die leitende Redakteurin der örtlichen Zeitung Jelena Krom mit.
So wurden in Perwomajsk, auf der Krasnaja-Straße ein Wirtschaftsgebäude, eine Mitteldruckgasleitung und eine Stromleitung beschädigt.
In Kalinowo ist auf der Kosmitscheskaja-Straße eine Stromleitung beschädigt sowie die Eingangstür, Fenster und Schieferdach des Hauses Nr. 2. In den Häusern Nr. 12 und 14 in der Gagarin-Straße sind die Fenster herausgeschlagen. Zwei Fenster sind am Wohnhaus Nr. 18 in der Furmanow-Straße beschädigt, die Verglasung des Hauses Nr. 29 in der Selenaja-Straße ist vollständig zerstört.
Um 7:00 Uhr sind Brigaden der Elektrizitätswerke, der Gaswirtschaft und der Kommunalwirtschaft zum Ort des Geschehens gefahren, um die Folgen des Beschusses zu erfassen und zu beseitigen. Es ist geplant die Reparaturarbeiten bis zum Ende des heutigen Arbeitstages abzuschließen. Ebenfalls sind Spezialisten zum Wiederaufbau von Infrastruktur der Stadtverwaltung von Perwomajsk vor Ort, um die Folgen des Beschusses festzuhalten“, heißt es in der Mitteilung der Stadtverwaltung.
„Heute um 8:20 Uhr ist die Mitteilung eingegangen, dass am 26. Januar ein Beschuss des Territoriums von Donezkij erfolgt ist. Um 8:40 Uhr ist eine operative Ermittlungsgruppe der Kirowsker Abteilung des Innenministeriums an den Ort des Geschehens gefahren“, teilte das Pressedienst des Zivilschutzministeriums mit.
Vor Ort entdeckten die Mitarbeiter des Innenministeriums Einschlagkrater von Geschossen, vermutlich von Antipanzergranatwerfern, sowie von Mörsergeschossen des Kalibers 82mm.
„In Folge des Beschusses wurden sechs Fenster eines Hauses auf der Pugatschew-Straße beschädigt, durch zahlreiche Geschosssplitter wurden Metalltore beschädigt. Ebenfalls wurde auf der Pugatschew-Straße durch Splitter die Wand einer Scheune beschädigt. Zu den Vorfällen laufen Ermittlungen“, teilte das Zivilschutzministerium mit.

 

De.sputniknews.com: Russlands Hilfstransporte nach Syrien: Tonnenweise Hilfe in 24 Stunden
Das russische Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien hat innerhalb von 24 Stunden insgesamt acht humanitäre Hilfsaktionen durchgeführt, wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt.
„3,8 Tonnen Brot und 1500 Portionen warmes Essen sind an Einwohner der Bezirke Al-Sharqi, Salah ed-Din, Al-Khalidiyah und Scheich Maksud der Stadt Aleppo verteilt worden“, heißt es in der Mitteilung. Über 150 Lebensmittelkisten soll eine Ortschaft in der Provinz Latakia erhalten haben.
Zudem setzen die russischen Minenräumkräfte ihre Arbeit fort, von den Terroristen hinterlassene Sprengkörper zu entschärfen.
„55 Wohngebäude und vier Moscheen sowie eine Schule wurden von Sprengkörpern befreit“, so das syrische Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien.
Insgesamt wurden eine Fläche von mehr als 72 Hektar und 15,5 Kilometer Autobahnen geräumt. Die russischen Minenräumkräfte entschärften 117 Sprengkörper, darunter 76 von den Terrorgruppierungen selbstangefertigte.

 

Lug-info.com: „Vom Staatssicherheitsministerium der LVR werden Maßnahmen zur Aufdeckung und Verhinderung von Erkundungsbestrebungen von Spezialdiensten der Ukraine durchgeführt. Im Verlauf der Ermittlungen zu einer Strafsache bezüglich der Organisation von Spionagetätigkeiten durch Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine auf dem Territorium der Republik, d.h. nach den Sachverhalten, die in § 336 – „Spionage“ des Strafrechtsbuchs der LVR vorgesehen sind, wurde festgestellt, dass auf dem Territorium des Lugansker Oblast mobile Gruppen des Sicherheitsdienstes der Ukraine aus Mitarbeitern regionaler Abteilungen aus der gesamten Ukraine tätig sind. Die Gruppen sind direkt dem zentralen Apparat unterstellt. Ziele und Aufgaben der genannten Personen sind die Anwerbung von Bürgern der LVR zur Sammlung von Informationen, die ein Staatsgeheimnis darstellen“, teilte die Leiter des Zentrums zur Verbindung mit der Öffentlichkeit des Staatssicherheitsministeriums der LVR Jewgenija Ljubenko mit.
„Unter anderem ist im Bezirkszentrum Nowoajdar des „Lugansker Oblast“ eine Abteilung des Sicherheitsdienstes der Ukraine mit der Code-Beziechung „MAP-148“ stationiert. Diese Gruppe wurde aus Mitarbeitern der Abteilung des Sicherheitsdienstes der Ukraine im Oblast Lwow gebildet. Die Identitäten dieser Mitarbeiter wurden festgestellt“, teilte die Vertreterin des MfS mit.
(Es werden nun Rang, Name, Codename von 22 Mitarbeitern der genannten Gruppe aufgelistet, Anm. d. Übers.).
„Die im Verlauf der Ermittlungen gesammelten Materialien machen es den aufgezählten Personen unmöglich, einer strafrechtlichen Verantwortung für ihre rechtswidrige Aktivität zu entgehen“, erklärte die offizielle Vertreter des MfS der Republik.

 

De.sputniknews.com: Syrien-Gespräche in Genf verschoben
Die ursprünglich für den 8. Februar in Genf geplanten Syrien-Gespräche sind vertagt worden, wie Russlands Außenminister Sergej Lawrow bei einem Treffen mit Vertretern der syrischen Opposition am Freitag in Moskau erklärte.
„Erneut ist dieser Termin vom 8. Februar auf Ende des nächsten Monats verschoben worden“, wird Lawrow von russischen Medien zitiert. Die Teilnehmer der Syrien-Gespräche in Genf sollten allerdings zur Arbeit an einer Verfassung für Syrien übergehen.
Vertreter der Riad-Gruppe der syrischen Opposition seien dem Treffen mit dem russischen Chefdiplomaten in Moskau ferngeblieben. „Eigentlich hatten sie kommen wollen, dann aber wieder Argumente angeführt, laut denen sie uns eigenständig kontaktieren wollen, nicht aber im Rahmen aller progressiven patriotischen Gruppen der syrischen Opposition“, erläuterte Lawrow.
Bei den Syrien-Gesprächen in der kasachischen Hauptstadt Astana am 23. und 24. Januar mit den Delegationen der syrischen Opposition war ihnen ein von Russland konzipierter Verfassungsentwurf für das Land übergeben worden. Die Vertreter der Opposition hatten dessen Erörterung jedoch abgelehnt, was sie damit begründeten, dass es ihnen in erster Linie um die Unterstützung der Waffenruhe gehe, nicht aber um die Ausarbeitung einer neuen Verfassung für Syrien.
In Syrien gilt seit Ende Dezember 2016 eine Waffenruhe zwischen der Regierungsarmee und der bewaffneten Opposition in Syrien, als deren Initiatoren und Garanten Russland, die Türkei und der Iran auftreten. Der Mechanismus soll den Waffenstillstand festigen und Provokationen verhindern. Man wolle durch konkrete Maßnahmen und Einfluss auf die Konfliktparteien versuchen, die Feuerpause zu stärken, die Gewalt zu vermindern und einen ungehinderten Zugang für humanitäre Hilfe zu schaffen. Damals hatte man sich auf eine nächste Verhandlungsrunde am 8. Februar in Genf geeinigt.
Schon bei den Syrien-Verhandlungen im November 2015 in Wien war beschlossen worden, dass in Syrien innerhalb von 18 Monaten eine neue Verfassung angenommen und Wahlen durchgeführt werden sollten.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folge (DVR)
„Gestern gegen 23:15 Uhr hat die ukrainische Seite das Feuer auf das Volvo-Zentrum (am nördlichen Rand von Donezk) mit Mehrfachraketenwerfern „Grad“ eröffnet“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
„Uns wurde bekannt, dass der Beschuss der Umgebung des Volvo-Zentrums unter Verwendung von „Grad“ von den Positionen des 3. Bataillons der 79. Fallschirmjägerbrigade der ukrainischen Streitkräfte aus Richtung Newelskoje im Bezirk Awdejewka ausging“, teilte das operative Kommando später mit.
Nach Angaben des Kommandos wurden keine Zerstörungen der Infrastruktur und von Wohnraum festgestellt. Es wurde auf Positionen der Kräfte der Republik geschossen.
„Von 18:00 bis 2:30 Uhr hat die ukrainische Seite die Umgebung des Volvo-Zentrums in Norden von Donezk, die Siedlung Werchnetorezkoje bei Gorlowka, die südlichen Dörfer Sachanka, Leninskoje und Nowaja Tawrija beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit. „Auf diese Gebiete wurden 173 Artilleriegranaten der Kaliber 122 und 152mm bzw. Mörsergranaten der Kaliber 82 und 120mm abgeschossen“.
Außerdem wurden gemäß der Information der Quelle von den ukrainischen Abteilungen auch Dutzende von Geschossen mit Schützenpanzerwaffen und Granatwerfern auf das Territorium der Republik abgefeuert.
„Am Abend haben die ukrainischen Truppen die Siedlung des Bergwerks 6/7 beschossen, die Semnuchow-Straße, es gab einen direkten Treffer auf ein Haus, dabei wurden Dach und Wände beschädigt“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit.
Er fügte hinzu, dass es keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gibt: zum Zeitpunkt des Angriffs schützte sich der Besitzer des Hauses im Keller vor dem Beschuss.
„Seit sieben Uhr wird Sachanka von Seiten der ukrainischen Truppen beschossen. Auch jetzt (nach 10 Uhr Anm. d. Übers.) wurde das Feuer nicht eingestellt. Bisher gibt es keine Informationen über Verletzte und Beschädigungen“, sagte der Leiter der Dorfverwaltung Igor Podgornyj.
Er fügte hinzu, dass, sobald es die Lage erlaubt, die örtlichen Behörden planen das Dorf zu besuchen und die Schäden zu ermitteln.

 

De.sputniknews.com: Konfrontationskurs gegen Moskau: Nato eröffnet achtes Kommandozentrum in Osteuropa.
In Bratislava ist gestern ein weiteres Nato-Kommandozentrum in Osteuropa eröffnet worden, schreibt die Zeitung „Iswestija“ am Freitag.
Dabei agiert die Allianz im Sinne des beim Gipfel 2014 in Wales vereinbarten Aktionsplans zur Beantwortung der so genannten „russischen Gefahr“ für die europäische Sicherheit.
Ein Sprecher des slowakischen Verteidigungsministeriums informierte, dass in dem neuen Stab insgesamt 41 Militärs arbeiten werden, darunter 20 slowakische und 21 Vertreter anderer Länder, unter anderem aus den USA, Tschechien, Polen, Rumänien, Ungarn und Deutschland.
Der Assistent des Nato-Generalsekretärs, Tacan Ildem, unterstrich in einer offiziellen Erklärung, das Netzwerk aus insgesamt acht Kommandozentren werde einen wichtigen Beitrag zum System der kollektiven Sicherheit der Allianz leisten. Die anderen Nato-Zentren liegen in Ungarn, Polen, Bulgarien, Rumänien, Lettland, Litauen und Estland.
Die Kommandostellen haben die Aufgabe, die Unterbringung der Schnellen Eingreifkräfte der Nato zu beschleunigen, deren zahlenmäßige Stärke sich in den letzten Jahren von 13.000 auf 40.000 Soldaten verdreifacht hat. Dazu gehören die Boden-, Marine- und Luftstreitkräfte sowie Spezialeinheiten. Unentbehrlicher Teil davon ist die Vereinigte Operative Gruppierung zur Förderung der Kampfbereitschaft, bestehend aus circa 20.000 Soldaten.
Der Osteuropa-Experte der Slowakischen Akademie der Wissenschaften, Martin Braxatoris, warnte allerdings im Interview mit „Iswestija“, man sollte den Beitrag solcher Kommandozentren zur allgemeinen Schlagkraft der Nato nicht überschätzen. „Sie können zwar teilweise die Verteidigungsfähigkeit des Bündnisses stärken, aber ihr Beitrag spielt keine Schlüsselrolle. Im Sinne der Interessen der Nato-Länder wäre es richtiger, einen Prozess zur Deeskalation der Beziehungen mit Russland zu beginnen anstatt ihre Präsenz an den östlichen Grenzen der Allianz auszubauen“, betonte er.
„Die Entscheidung der Nato ist vor allem militärischen Charakters. Aber im Allgemeinen ist die Einrichtung der Kommandozentren auch im politischen Kontext zu sehen: Die Allianz will Moskau angesichts der so genannten ‚russischen Gefahr‘ ihre Geschlossenheit demonstrieren“, sagte seinerseits der Analytiker der Gesellschaft für Mittel- und Osteuropa-Studien, Michail Ondrejtschik.
„Aus der Sicht Bratislavas ist die Bildung des Stabs eine wichtige politische Geste“, fuhr Experte Braxatoris fort. „Die Slowakei zeigt sich bereit, an der Festigung der Verteidigungsfähigkeit des Bündnisses intensiver teilzunehmen, um das Image eines ‚Schwarzfahrers‘ loszuwerden und ein Mitglied der Nato zu werden, das nicht nur von den Garantien seiner stärkeren Verbündeten profitiert, sondern auch einen wesentlichen Beitrag zur Verteidigung des nordatlantischen Raums leistet.“
Die Nato-Kommandozentren gibt es erst seit kürzerer Zeit, und deshalb wird man ihre reale Rolle erst später bewerten können. Es ist allerdings offensichtlich, dass sich die Allianz auf die weitere Konfrontation mit Russland einstellt und ihre militärische Präsenz in Osteuropa weiter ausbauen wird.

 

Dan-news.info: „Vom Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko wurde der Erlass Nr. 407 vom 29. November 2016 über die Erhöhung der Rentenzahlungen auf dem Gebiet der Republik unterzeichnet, in dem eine Mindestrente von 2600 Rubel vorgesehen ist“, teilte die Vorsitzende des Rentenfonds der DVR Galina Sagajdakowa auf einer Pressekonferenz mit.
Sie fügte hinzu, dass im Erlass die Neuberechnung für diejenigen vorgesehen ist, deren Rentenzahlungen nicht die genannte Summe erreichen, diese Neuberechnung wurde am 24. Januar 2017 vorgenommen. „Diese Summe, 2600 Rubel, entspricht dem Warenkorb für nicht arbeitsfähige Bürger“, erklärte die Vorsitzende des Rentenfonds.
„Ich will hinzufügen, dass Ende des Jahres mehrfach die Aufgabe der Anhebung der Renten durch das Oberhaupt der DVR angesprochen wurde und wir diese Frage ständig behandelt haben. Ich denke, wir haben eine gerechte Lösung gefunden. Wir haben dadurch die Rente für 43% der Rentner angehoben“, sagte der stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats der Republik Dmitrij Trapesnikow, der auch an der Pressekonferenz teilnahm.
„Im Jahr 2017 werden wir auf jeden Fall die Angleichung der Renten behandeln. Wir planen eine Angleichung um etwa 5 Prozent. Dies betrifft alle Rentner“, sagte er.
(Anm. d. Übers.: im August 2016 wurde die Mindestrente das letzte Mal erhöht, damals auf 2087 Rubel.)

 

Dan-news.info: Die Behörden von Donezk haben im Zusammenhang mit den starken Frösten 40 zusätzliche Wärmepunkte eingerichtet, jetzt gibt es davon in der Hauptstadt 50. Dies teilte der Pressedienst der Stadtverwaltung mit.
„Wärmepunkte haben wir schon im Dezember eingerichtet, aber im Zusammenhang mit den starken Frösten haben wir ihre Zahl jetzt auf 50 erhöht, um die Unterkühlung von Menschen zu verhindern. Wärmepunkte befinden sich in jedem Bezirk der Stadt, dort gibt es Tee, Zucker, Nudelgerichte, Gebäck und andere Lebensmittel“, sagte die Gesprächspartnerin der Agentur.
Die Wärmepunkte sind bei den Bezirksverwaltungen, in territorialen Sozialzentren und Krankenhäusern eingerichtet. Mehr als die Hälfte arbeitet rund um die Uhr und leistet medizinische Hilfe, die übrigen von 8:00 bis 17:00 Uhr. Unterstützung beim Transport von bedürftigen Bürgern leistet die Polizei.
„Von der Gesundheitsabteilung der Stadtverwaltung von Donezk ist rund um die Uhr medizinische Hilfe für die Bevölkerung organisiert und die Möglichkeit, sich während der Nacht in den Warteräumen von 26. städtischen Krankenhäusern aufzuwärmen“, unterstrich der Pressedienst.

 

Nachmittags:

 

De.sputniknews.com: Molot-Mörser ergibt sich: Druckwelle reißt ukrainischen Granatwerfer mit
Der neueste Granatwerfer „Molot“ (dt. „Hammer“) ist bei dem jüngsten Test eindeutig durchgefallen. Das zeigt dieses Beweis-Video.
Die Aufnahmen zeigen, wie die Waffe beim Feuern selbst vom Boden abhebt, einen Überschlag in der Luft macht und dann zurück auf die Ausgangsstellung kracht. Das berichtet das russische Online-Portal „Defence.ru“.
Wie man sieht, haben die ukrainischen Militärs die Sicherheitsvorschriften grob missachtet, indem sie die Grundplatte des Granatwerfers nicht am Boden befestigten.
Es bleibt nur zu raten, ob die Waffe, die übrigens 500.000 ukrainische Griwna (oder rund 17.000 Euro) kostet, noch brauchbar ist.

https://youtu.be/6Gqfy1lpCts

 

Lug-info.com: „Heute sind wir Zeugen eines weiteren Falls von Genozid am Volk des Donbass geworden. Heute Nacht wurde ein Wohngebiet von Brjanka beschossen, wo es kein einziges militärisches Objekt gibt. Hier ist ein Wohngebiet, Gärten und soziale Objekte“, sagte der offizielle Vertreter der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko.
„Nach den gefundenen Splittern zu urteilen, wurde weitreichende Artillerie verwendet. Das ist in keinem Rahmen mehr, das ist nicht hinnehmbar“, fügte er hinzu.
Dabei lenkte Marotschko die Aufmerksamkeit darauf, dass in der letzten Zeit Ziele der ukrainischen Soldaten ausschließlich zivile Objekte und friedliche Einwohner des Donbass sind.
Das Fehlen von Militärteilen oder des Transports von Militärtechnik in dem beschossenen Bezirk bestätigte auch der Bürgermeister von Brjanka Nikolaj Morgunow.
„In der Nacht, als die ganze Stadt schlief, schossen ukrainische Soldaten mit Artillerie auf eines der größten Wohngebiete, wobei ihnen zu 100% klar war, dass es dort keinerlei bewaffnete Formationen gibt, sondern friedliche Werktätige von Brjanka wohnen“, sagte er.
Die Einwohner des Stadtteils „Molodjoshnyj“ stellten selbst fest, dass dies der erste Beschuss ihres Bezirks während der ganzen Zeit der „ATO“ war.
„Es war um zwei Uhr nachts. Die fünfte Etage brach zu uns durch und die Wohnungen fielen direkt zusammen. Hier gibt es keinerlei Militär, niemand wurde dort bisher gesehen, sie haben auf Zivilisten geschossen“, bestätigte der Einwohner eines Hauses in „Molodjoshnyj“ Oleg.
„Dieser Krieg soll bald enden, wir haben keine Kraft mehr. Wohin soll man fliehen, niemand weiß das, und niemand will fliehen, das ist unsere Stadt und unser Land“, fügte er hinzu.
„Sie haben so geschossen, dass das ganze Haus erzitterte, bei uns sind die Fenster rausgesprungen, bei anderen ist es noch schlimmer. Warum das alles? Wann hat Poroschenko endlich genug von seinen blutigen Spielen?“ fragte eine andere Einwohnerin eines beschädigten Hauses Oxana.
„Wir tun niemandem etwas, sie wollen uns so einschüchtern. Aber wir sind schon verschreckt und werden nicht von hier weggehen, das wird ihnen nicht gelingen“, unterstrich sie.

 

De.sputniknews.com: Offenbar unpassender TV-Anruf in Kiew: Moskau kein „Aggressor“, kümmert sich um Krim.
Ein Bewohner der ukrainischen Stadt Charkow hat per Anruf den Moderator einer Live-Sendung im ukrainischen Fernsehen gebeten zu erläutern, warum er Russland als „Aggressor“ bezeichne. Ihm zufolge kümmert sich Moskau besser um die Ukrainer auf der Krim, als Kiew.
„Sie sagen oft ‚Aggressor‘. Ich wundere mich, warum der ‚Aggressor‘ sich vielmehr um unsere Ukrainer auf der Krim kümmert?“, sagte der Mann.
Die Rente der Krim-Bewohner sei viermal größer als jene, die man in der Ukraine erhalte, erläutert der Anrufer. Außerdem könne man auf der Schwarzmeer-Halbinsel eine kostenlose Krankenversicherung und billiges Gas bekommen.
„Wer ist dann also der ‚Aggressor‘? Wir selbst haben hier, innendrin, den ‚Aggressor‘ geschaffen“, betonte der Mann.
Daraufhin erzählte er über den Versuch, seine Wohnung in Charkow gegen eine auf der Krim zu tauschen. Ihm zufolge hat Kiew mehrmals behauptet, auf der Halbinsel gebe es „ukrainische Patrioten“, die zurück in die Ukraine wollten. „Man zeigte mir mit dem Finger auf die Stirn“, sagte der Mann und erläuterte, dass niemand von der Krim in die Ukraine ziehen wolle.
Am Donnerstag wurde berichtet, dass Kiew einen Plan zur Wiedereingliederung der Krim entwickle. Die ukrainische Regierung hatte demnach bereits Mitte Januar eine Strategie zu Wiedereingliederung des Donbass angenommen.

 

De.sputniknews.com: Moskau nimmt Stellung zu Autonomie für syrische Kurden.
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa hat Medienberichte zurückgewiesen, denen zufolge Russland Syrien vorgeschlagen hätte, eine kurdische Autonomie zu bilden.
„Wir schlagen dies (die Bildung einer Kurden-Autonomie — Anm. d. Red.) nicht vor. Wir haben die Themen und den Kreis der Fragen skizziert,  mit denen die Teilnehmer der Debatte über die syrische Zukunft so oder so konfrontiert sind“, sagte sie in einer Pressekonferenz. Wie der syrische Staat aufgebaut werden solle, wie er weiter leben und sich entwickeln werde — all das sei eine Aufgabe, die nicht Russland, sondern die Syrer selbst, darunter  Vertreter verschiedener Oppositionsgruppen, die Behörden u.s.w. lösen würden, so Sacharowa.
Jedenfalls würde Moskau die Teilnahme der Kurden an den Verhandlungen in Genf begrüßen, fügte Sacharowa hinzu: „Unsere prinzipielle Position in Bezug auf die Einladung von Vertretern der Kurden ist  Ihnen bekannt. Wir gehen davon aus, dass ihre Einbeziehung in den Prozess notwendig ist“. Hinsichtlich des Treffens des russischen Außenministers Sergej Lawrow mit der syrischen Opposition, die am Freitag stattgefunden hat, äußerte sie, dass das wichtigste Thema des Treffens die politische Regelung der syrischen Krise sei.
Allerdings habe Moskau Syrien seine Vision der künftigen Verfassung des  Landes  keinesfalls aufgezwungen, sagte die Sprecherin. Zwar sei die Verfassung als ein Teil des  politischen Prozesses beim Treffen mit der syrischen Opposition erwähnt worden, jedoch wolle „niemand etwas anbieten, und nun erst recht das in so einer aufdringlichen Weise tun, weil es einfach sinnlos ist“, sagte sie.
Die russische Seite verstehe  ganz gut, dass die Gestaltung und Vorbereitung einer neuen Verfassung ein äußerst freiwilliges Verfahren sei,  denn solch ein Dokument fordere einen breiten Konsens der syrischen Bevölkerung. „Wir schlagen  keine Form des syrischen Staates vor, wir stellen den Syrern nur Fragen, zu denen eine Diskussion eingeleitet werden soll“, betonte Sacharowa.

 

De.sputniknews.com: FSB bereit zu Abwehr von Cyber-Attacken.
Der russische Inlandsgeheimdienst FSB ist bereit, Cyber-Angriffe auf kritische Infrastruktureinrichtungen in Russland abzuwehren, wie Dmitri Schalkow, stellvertretender FSB-Direktor, am Freitag mitteilte.
„Wir sind zur Abwehr von Hacker-Attacken bereit“, sagte Schalkow bei seiner Rede in der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus), wo er am Freitag das neue FSB-Gesetzentwurfs-Paket mit dem Titel „Über die Sicherheit kritischer Informationsinfrastrukturen der Russischen Föderation“ vorstellte. Er betonte dabei, dass in den Systemen, die die Informationssicherheit dieser Objekte gewährleisten, ausschließlich russische Komponenten verwendet würden.
Schalkow erwähnte, dass Informationsressourcen angesichts der breiten Nutzung von Internet-Technologien im Bereich der staatlichen Verwaltung und wichtigen Wirtschaftssektoren zunehmend öfter Ziele krimineller Angriffe werden. 2016 seien rund 70 Millionen Attacken auf Russlands Informationsressourcen registriert worden – die Mehrheit davon aus dem Ausland.
Wie zuvor berichtet worden war, wurden im November 2016 massive Cyber-Angriffe auf die größten Banken und Finanzunternehmen in Russland verübt. Betroffen waren unter anderem Sberbank, Rosbank, Alfa-Bank und die Bank Moskaus.

 

Dan-news.info: Die DVR hat eine Kolonne Lastwagen mit humanitärer Hilfe, die aus Richtung Ukraine kam, wegen technischer Probleme mit der Dokumentation nicht passieren lassen. Dies teilte heute der Leiter des interministeriellen Komitees zu Fragen der Akkreditierung humanitärer Missionen, der Vorsitzende des Volkssowjets Denis Puschilin mit.
„In der DVR gibt es bestimmte Prozeduren, um Güter über das Territorium der Republik zu befördern. In diesem Fall gab es ein technisches Problem mit der Dokumentation. Bereits in kürzester Zeit werden die Güter am Bestimmungsort in der LVR eintreffen“, sagte Puschilin.
Er erinnerte daran, dass alle humanitären Lieferungen von internationalen Organisationen in die LVR im Transit über die DVR gehen. Nach den Worten Puschilins liegt dies in erster Linie daran, dass Kiew keine Eile hat Brücken wieder aufzubauen und vollwertige Passierpunkte an der Kontaktlinie mit der LVR einzurichten. Außerdem hat die ukrainische Seite mehrfach die Trennung von Kräften und Mitteln im Gebiet von Staniza Luganskaja sabotiert, welche für einen Wiederaufbau der Straßen notwendig ist.
Zuvor hatte heute der staatliche Grenzdienst der Ukraine erklärt, dass die DVR 25 Lastwagen mit humanitärer Hilfe von einer internationalen Organisation, die mehr als 50 Tonnen Baumaterial und Medikamente transportierten, nicht passieren ließ.

 

De.sputniknews.com: „Minsk“-Gespräche: Merkel lädt Poroschenko nach Berlin ein.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko nach Berlin eingeladen, um gemeinsam die Umsetzung der Minsker Vereinbarungen zu besprechen. Dies geht aus einem offiziellen Statement des Presseamtes der Bundesregierung hervor.
„Neben bilateralen Themen wird es in der Unterredung um den Fortgang des Friedensprozesses und den aktuellen Stand der Umsetzung der Minsker Vereinbarungen gehen. Darüber hinaus werden voraussichtlich die innen- und wirtschaftspolitische Lage in der Ukraine, die Beziehungen der Ukraine zur Europäischen Union sowie Energiefragen zur Sprache kommen“, heißt es.
Das bilaterale Treffen soll am 30. Januar in Berlin stattfinden.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
In der letzten Woche, vom 21. bis 28. Januar, sind in den Einheiten und Truppenteilen der Volksmiliz der DVR entsprechend dem Plan zur militärischen Ausbildung die Übungen zur Koordination von Zügen verschiedener Truppenarten fortgesetzt worden. Alle Übungen wurden mit Verteidigungsthematik durchgeführt.
Insgesamt hat der Gegner 5956-mal das Territorium der Republik beschossen. Dies sind 1500 Beschüsse mehr als in der letzten Woche. Das Feuer erfolgte 1976-mal unter Anwendung von Artillerie, Panzern und Mörsern und Mehrfachraketenwerfern „Grad“. Von Seiten der Straftruppen wurden 26 Ortschaften der Republik von den Positionen der ukrainischen Verbrecher Gorbatjuk, Grusewitsch, Wlasenko, Schaptala, Nikoljuk, Sokolow, Garas und Deljatizkij aus beschossen: Sajzewo, Shelesnaja Balka, Michajlowka, Werchnetorezkoje, Jasinowataja, Shabitschewo, Spartak, Wasiljewka, Alexandrowka, Signalnoje, Staromichajlowka, Leninskoje, Sachanka, Kominternowo, Dolomitnoje, Krutaja Balka, Wesjoloje, Dokutschajewsk, Besymennoje, Schirokaja Balka, Michajlowka, Wesjoloje, Oktjabrj, Jelenowka, Nikolajewka, Starolaspa, das Gebiet des Flughafens und die Siedlung Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk
Aktiv wurde Artillerie des Kalibers 152mm von den Positionen der 55. Artilleriebrigade des Kommandeur Brusow angewandt. Und mit Mehrfachraketenwerfern „Grad“ wurden von den Positionen des 3. Bataillons der 79. Fallschirmjägerbrigade, die der Kriegsverbrecher Oberst Schandar kommandiert, auf die Positionen der Abteilungen der Volksmiliz der DVR im Gebiet des Volvo-Zentrums in Donezk geschossen, ein Paket mit 40 Geschossen wurde abgefeuert.
Die größte Konzentration von Artilleriefeuer des Gegners war auf das Gebiet von Dokutschajewsk und im Süden der Republik auf Sachanka und Kominternowo konzentriert.
In Folge des Beschusses von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte wurden 26 Häuser in Sajzewo, Jelenowka, Nikolajewka, Krutaja Balka, Jasinowataja, Gorlowka und im Petrowskij-Bezirk von Donezk beschädigt.
Durch das Feuer der ukrainischen Verbrecher wurde die Funktion der Stromversorgungssysteme der Ortschaften Kominternowo, Sachanka, Sergejewka, Leninskoje, Saitschenko, Signalnoje, Luganskoje und Jelenowka, wo friedliche Einwohner mehr als einen Tag keinen Strom hatten, unterbrochen.
In Folge des zynischen Beschusses eines Linienbusses „Dokutschajewsk-Donezk“ im Gebiet von Jelenowka wurde eine Frau verletzt.
Außerdem geht gemäß dem Befehl des Kommandos der ATO der Beschuss der Donezker Filterstation weiter. So wurden am 26. Januar mit Mörsern des Kalibers 82mm die Arbeiter der Schichtablösung der Filterstation beschossen, auf die fünf Mörsergranaten abgefeuert wurden. Außerdem wurden Kläranlagen im Gebiet von Dokutschajewsk mit Artilleriesystemen des Kalibers 122mm beschossen. All dies zeugt von einem Übergang des Gegners zu härteren ‚Strafmaßnahmen’ gegen die Zivilbevölkerung des Donbass.
Nach Informationen unserer Aufklärung führt das kriminelle ukrainische Kommando in Richtung Mariupol eine Konzentration von Angriffsgruppierungen durch, was die Vergrößerung der Zahl der Beschüsse der Positionen der Volksmiliz der DVR und des Territoriums der Republik, sogar trotz der Anwesenheit des stellvertretenden Leiters der OSZE A. Hug in der DVR, zeigt.
Insgesamt hat unsere Aufklärung in der letzten Woche zusätzliche Objekte entdeckt, die im Fall eines Übergangs des Gegners zum Angriff vernichtet werden. Insbesondere:
– in Richtung Gorlowka – eine Abteilung Mehrfachraketenwerfer „Grad“, eine Kompanie  Schützenpanzerwagen und ein Zug Schützenpanzer;
– in Richtung Donezk – eine Batterie 120mm-Mörser, ein Bataillon,
– in Richtung Mariupol – ein Panzerzug, zwei Bataillone.
Ich will, anmerken, dass der Gegner weiter neue Positionen in unmittelbarer Nähe der Donezker Filterstation schafft und verstärkt, was eine sehr grobe Verletzung aller zuvor erreichten Vereinbarungen sowie der Genfer Konvention ist. Die Tatsche der Anwesenheit von Befestigungen in der „Grauen Zone“ wurde im Verlauf der Pressekonferenz des stellvertretenden Leiters der OSZE-Mission in der Ukraine bestätigt und findet auch in dem Bericht der Beobachtermission Ausdruck.
Mehr noch, beim Besuch der DFS durch Hug mussten Vertreter der Massenmedien zum Schutz ihres Lebens aufgrund der Gefahr, dass von ukrainischen Soldaten Waffen verwendet werden, in sicherem Abstand bleiben und konnten nicht über die Arbeit des stellvertretenden Leiters der OSZE-Mission berichten, die unter Beschuss von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte aus erfolgte.
Außerdem haben die ukrainischen Straftruppen während des Besuchs hoch gestellter Beamter der OSZE in der DVR keine Hemmungen gehabt, ihre Aggression gegenüber der friedlichen Bevölkerung des Donbass zu zeigen. Diese Tatsache bestätigt auch der Beschuss eines Linienbusses im Gebiet von Jelenowka. In Folge des zielgerichteten Feuers mit einer großkalibrigen Waffe wurde eine Passagierin verletzt. Dabei hat das ukrainische Kommando die Verantwortung für dieses Verbrechen nicht übernommen, sondern alle Schuld auf ukrainische Nationalisten abgewälzt, die nach ihrer Meinung nach ihrem gefallenen Gewissen handeln.
Wir haben mehrfach über die fortschreitende Degradierung des Personals in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte berichtet. Allein in der letzten Woche betrugen aufgrund von Trunkenheit und dem Fehlen von Kontrolle von Seiten der Kommandeure die nicht kampfbedingten Verluste in den Abteilungen der 36. Marineinfanteriebrigade und der 72. Brigade der ukrainischen Streitkräfte fünf Tote und sechs Verletzte. Und zwei Marineinfanteristen aus dem 137. Bataillon der 36. Brigade haben beschlossen, den Truppenteil eigenmächtig mit der Waffe zu verlassen.
All dies zeugt davon, dass in den Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte, die sich in der Zone der sogenannten ATO befinden, jeder Wille der Kommandeure fehlt, besonders in der Kette Kompanie – Bataillon. Die Offiziere wollen sich nicht mit dem Personal befassen. Die Einstellung der durch den sinnlosen Krieg geplagten ukrainischen Soldaten kann als defätistisch charakterisiert werden. Im Zusammenhang damit setzt die ukrainische Führung auf nationalistische Bataillone und ausländische Söldner, die nach Informationen unserer Aufklärung immer öfter an den vordersten Positionen auftauchen, um Provokationen gegen die Republik durchzuführen.
Wir unsererseits sind bereit zu jeder Variante der Entwicklung der Lage, wir haben eine vollständige Vorstellung von den Überlegungen des Gegners und sind in der Lage ihre Vorhaben beim ersten ernsthaften Versuch, zum Angriff überzugehen, zu durchkreuzen.
Der Kampfgeist unserer Abteilungen ist auf einem hohen Niveau! Wir sind bereit, nicht nur einen Angriff des Gegners abzuwehren, sondern auch im Fall eines solchen Befehls das besetzte Territorium von den ukrainischen Nazisten zu befreien, unter anderem mit Unterstützung von Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte, die von den Ausschreitungen der Marionettenregierung der Ukraine genug haben“.

 

Dan-news.info: Vier private Wohnhäuser im Dorf Saitschenko im frontnahen Nowoasowskij-Bezirk der DVR wurden gestern beim Beschuss von Seiten der ukrainischen Truppen beschädigt. Dies teilte heute der Leiter der Dorfverwaltung von Sachanka Igor Podgornyj mit.
„Gestern wurde bei uns das Dorf Saitschenko beschossen. Es sind mindestens vier Häuser beschädigt, wo Fenster, Dächer, tragende Wände zerstört sind. Noch untersuchen wir das Dorf“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR teilte mit, dass ukrainische Soldaten am Mittag das Feuer mit Artilleriegeschützen des Kalibers 152mm auf Sachanka eröffnet haben. Es wurde aus dem besetzten Schirokino geschossen.

 

De.sputniknews.com: Sacharowa zu Syrien-Waffenruhe: „Wer sich nicht fügt, ist zu vernichten“
Die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa hat jenen bewaffneten Kräften in Syrien, die sich nicht an die seit Dezember geltende Waffenruhe halten, mit einer „Vernichtung“ gedroht.
Die Waffenruhe in Syrien sei weiter in Kraft, sagte Sacharowa am Freitag. „Wer sich dieser (Waffenruhe) nicht fügt und weiter Kampfhandlugen führt, der ist als kämpfende Einheit zu vernichten.“ …
Seit Ende Dezember gilt zwischen der Regierungsarmee und den Oppositionsgruppen eine Waffenruhe.
Bereits nach dem Inkrafttreten der Waffenruhe warnte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu, dass gegen die diejenigen Extremisten, die ihre Waffen nicht ruhen lassen, wie gegen die Terrormilizen Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS)  und al-Nusra-Front vorgegangen werde.

 

Dan-news.info: Die zweite Ausgabe des Heftes „Goldene Sterne der Helden“ enthält Informationen über 21 Helden der DVR, einschließlich des Republikoberhaupts Alexandr Sachartschenko. Die Vorstellung einer erweiterten Ausgabe fand heute in Donezk statt.
Das Heft wurde vom stellvertretenden Kommandeur des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin, der Koordinatorin des Projekts Swetlana Kumanowa und dem Journalisten und Initiator des Projekts Alexej Akutin vorgestellt.
„Wir präsentieren heute die zweite Ausgabe des Heftes „Goldene Sterne der Helden“. Ich möchte von mir aus sagen, dass sich die neu gestaltete Ausgabe nicht nur äußerlich unterscheidet. Sie ist emotionaler geworden, und ich würde sagen herzlicher“, sagte Basurin.
Wir merken an, dass im Unterschied zur ersten Ausgabe das Heft mit 53 Seiten einen doppelt so großen Umfang hat und auch die Gestaltung geändert wurde. Es enthält Informationen über 21 Träger der Auszeichnung ‚Held der DVR’, sieben von ihnen leben bereits nicht mehr. In den folgenden Ausgaben werden Informationen ergänzt, es werden auch Informationen über Neue Helden der Republik hinzugefügt werden.
„Dies ist eine erweiterte und ergänzte Version der Ausgabe, die von uns 2015 vorgestellt wurde. Die Hauptaufgabe, die wir verfolgt haben, als wir dieses Heft erstellt haben, war, die Namen unserer Helden für die Geschichte zu bewahren. Weil wir wollen, dass die Geschichte wahrhaft ist, nicht so, wie sie in den ukrainischen Medien dargestellt wird“, sagte die Koordinatorin des Projekts.
In der ergänzten Version sind Artikel über das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko, Oberst Arsen Pawlow (Motorola), den Volkskünstler der UdSSR Josif Kobson, den stellvertretenden Verteidigungsminister der DVR Sergej Welikorodnyj, den Helden Oleg Grischin („Medwed“), der in den Kämpfen um „Saur-Mogila“ fiel, und andere zu finden. Die erste Auflage wurde mit 100 Exemplaren herausgegeben. Es ist aber eine höhere Auflage geplant, die im Zeitungsverkauf vertrieben werden wird.

 

De.sputniknews.com: Syrischer Abgeordneter: Saudis boten uns Geld für Abkehr von Assad an.
Saudi-Arabien soll versucht haben, syrische Abgeordnete zu bestechen, damit sie in die Opposition zur Regierung Baschar al-Assad wechseln. Der Abgeordnete Heir Dschassim an-Nadir hat Sputnik einige Details mitgeteilt.
An-Nadir weilte am Freitag als Mitglied einer Delegation syrischer Oppositioneller in Moskau. Nach seinen Worten wurde der Bestechungsversuch im Haus des syrischen Botschafters in Riad unternommen. „Sie boten uns Häuser und Geld an. Sie boten uns einen offenen Scheck an, und wir dürften jede beliebige Summe darauf schreiben, wenn wir eine Kehrtwende machen.“
Er selbst habe das Angebot abgelehnt. „Wir stehen zu Syrien, zu unserem Land, zur ruhmesreichen syrischen Armee.“ Einige Syrer seien wegen Geldes nach Saudi-Arabien gefahren, sagte der Abgeordnete, ohne jedoch konkrete Namen zu nennen. „Ich hatte sogar einen saudischen Pass, doch ich habe alles hingeworfen und bin nach Syrien gefahren.“
In Syrien herrscht seit 2011 Krieg, der laut Uno-Angaben bereits mehr als 280.000 Todesopfer gefordert hat. Den Regierungstruppen von Präsident Baschar al-Assad stehen von den USA unterstützte Rebellen, aber auch die islamistischen Terrormilizen Daesh (auch Islamischer Staat, IS), al-Nusra-Front und andere gegenüber.
Kritiker werfen Saudi-Arabien vor, bewaffnete Assad-Gegner in Syrien zu unterstützen. Seit Ende Dezember gilt zwischen der Regierungsarmee und den Oppositionsgruppen eine Waffenruhe.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die OSZE-Mission bestätigt in ihren täglichen Berichten Verletzungen der Minsker Vereinbarungen im Bereich des Abzugs schwerer Technik und Waffen durch die ukrainische Seite.
„So wurde in dieser Woche das Fehlen folgender Waffen der ukrainischen Streitkräfte in den vorgesehenen Lagerorten festgestellt:
– 11 Mehrfachraketenwerfer „Uragan“,
– 8 152mm-Haubitzen „Giazint-B“,
– 21 152mm-Haubtizen 2S3 „Akazija“,
– 18 122mm-Haubitzen 2S1 „Gwosdika“,
– 6 122mm-Haubitzen D-30,
– 30 120mm-Mörser 2B11 „Sani“, 16 100mm-Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira“,
– 30 Panzer T-64 und T-72“, teilte Marotschko mit….
Die Aufklärung der Volksmiliz hat m Gebiet von Walujskoje den Transport von zwei 152mm-Artilleriegeschützen „Akazija“ und eines Ural-Lastwagens bemerkt.
Außerdem wurden im Gebiet von Nowoswanowka Feuerpositionen von einer Mörserbatterie, sechs 82mm-Mörser aus der 17. Panzerbrigade, festgestellt. Im Gebiet von Mironowskij wurden zwei Feuerpositionen von 122mm-Artilleriehaubitzen D-30 aus dem Bestand der 54. Brigade entdeckt. Im Gebiet von Olchowoje wurde eine Konzentration von Waffen und Militärtechnik des Gegners mit insgesamt zehn Einheiten festgestellt. Im Gebiet von Nishneje wurde die Ankunft von fünf Lastwagen mit Munition und zwei Tankwagen in Begleitung eines Schützenpanzers beobachtet.
Die Volksmiliz „stellt weiter Fälle von kollektiver Verweigerung der Ausführung von verbrecherischen Befehlen, Desertion, Selbstverletzung und die Zunahme nicht kampfbedingter Verluste in den ukrainischen Streitkräften und der Nationalgrade wegen des niedrigen moralisch-psychischen Zustand des Personals fest“.
Insgesamt betrugen die nicht kampfbedingten Verluste der ukrainischen Streitkräfte in der letzten Woche 8 Tote und 16 Verletzte…..
Außerdem haben n der letzten Woche in der Zone der sogenannten ATO 14 Soldaten der 14., 24., 54. und 93. Brigade der ukrainischen Streitkräfte eigenmächtig den Dienstort verlassen.
„Die Situation an der Kontaktlinie hat sich nicht wesentlich geändert und bleibt angespannt. Im Zeitraum vom 21. bis 27. Januar haben die ukrainischen Truppen 20-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Es wurde mit von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Artilleriewaffen des Kalibers 122mm, Mörsern des Kalibers 120mm und 82mm geschossen. Außerdem wurden beim Beschuss verschiedene Arten von Granatwerfern und Schusswaffen verwendet“, berichtete Marotschko.
„Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 377 Geschosse abgefeuert“, erläuterte der Major.
Die Korrektur des Feuers erfolgt mit Hilfe von Drohnen, „die von den westlichen Unterstützern der Terroristen geliefert werden“….
„Im Verlauf der Woche haben die ukrainischen Straftruppen mehrfach Versuche unternommen, blutige Terrorakte gegen friedliche Bürger zu verüben. Die Verbrecher haben zielgerichtet die Zahl der blutigen Provokationen während der Anwesenheit des stellvertretenden Leiters der OSZE-Mission Alexander Hug in der LVR erhöht“, sagte er.
„Am 22. Januar haben ukrainische Soldaten zweimal Dolgoje beschossen. Beim zweiten Mal gerieten Vertreter der russischen Seite des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination und eine Gruppe Journalisten unter Beschuss, die die Folgen des ersten Beschusses – zerstörte private Häuser – festhalten wollten“, erinnerte Marotschko.
„Am 24. Januar haben ukrainische Soldaten einen Artilleriebeschuss mit Systemen des Kalibers 122mm auf Kirowsk verübt. In Folge des Beschusses wurden Wohnhäuser beschädigt, der Bürger Pokotschalow, geb. 1968, getötet“, fügte der Major hinzu.
„Am 24. Januar wurde während eines Treffens von Hug im Gebiet von Debalzewo aus Richtung des von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Luganskoje ein Mörserbeschuss verübt. Auf das Gebiet, wo sich Vertreter der OSZE, des Gemeinsamen Zentrums und eine Gruppe Journalisten trafen zwei Mörsergeschosse des Kalibers 122mm“, sagte Marotschko.
Am 25. Januar haben die ukrainischen Truppen zielgerichtet das Feuer auf ein ziviles Fahrzeug eröffnet, das in Dolgoje fuhr. In Folge dieses blutigen Verbrechens starb der Bürger Olenik, geb. 1950, weitere drei wurden verletzt. In Dolgoje verwendeten die ukrainischen Truppen lenkbare Antipanzerraketen.
„Heute, am 27. Januar, haben ukrainische Soldaten mit Artillerie Brjanka beschossen. Es wurden zwei Zivilisten verletzt, ein Mann, geb. 1959, und eine Frau, geb. 1970“, sagte Marotschko….
„Diese Fakten zeugen alle gemeinsam nur von einem – die verbrecherische Regierung der Ukraine beabsichtigt nicht, die Minsker Vereinbarungen zu erfüllen, und tut alles ihr Mögliche, um sie zu sabotieren und den brudermörderischen Krieg fortzusetzen“, unterstrich Marotschko.
„Dies bestätigen auch die von ukrainischen Medien veröffentlichen Falschmeldungen über einen Beschuss von Nowoswanowka von Seiten der LVR sowie von Krasnogorowka von Seiten der DVR. Das ukrainische Kommando versucht, die Aufmerksamkeit der Weltgemeinschaft vom Genozid, das sie gegen die Einwohner der Republiken durchführen, abzulenken. Praktisch täglich verletzten ukrainische Soldaten die Friedensvereinbarungen und beschießen das Territorium der LVR und der DVR, darunter auch Wohngebiete“, sagte er.
„Den Befehlen zur Eröffnung des Feuers auf das Territorium der LVR gaben ihren Abteilungen folgende Kriegsverbrecher und glühenden Nationalisten, Mörder der friedlichen Einwohner des Donbass: der Kommandeur der 54. mechanisierten Brigade Gorbatjuk, der Kommandeur der 44. Artilleriebrigade Baranow, der Kommandeur der 24. mechanisierten Brigade Schewtschenko, der Kommandeur der 14. mechanisierten Brigade Shakun, der Kommandeur der 93. mechanisierten Brigade Klotschkow“, teilte Marotschko mit.
„Wir rufen die internationalen Organisationen auf, das ukrainische Kommando zu zwingen die Minsker Vereinbarungen zur erfüllen und den Mord an friedlichen Bürgern der Republiken zu beenden“, fügte der Major hinzu.

 

De.sputniknews.com: Lawrow zu Syrien-Gesprächen: Keine Ausreden mehr für oppositionelle Gruppe von Riad.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat die sogenannte Gruppe von Riad davor gewarnt, den Verhandlungen zwischen der Regierung Syriens und der syrischen Opposition auszuweichen.
„Wir sind davon überzeugt, dass die Passivität unserer UN-Kollegen, die seit dem April des vergangenen Jahres keine Verhandlungsrunden abgehalten haben, unzulässig ist. Wenn man ständig auf die launenhafte Haltung der sogenannten Gruppe von Riad Rücksicht nimmt,  wird man auch die syrische Regelung überhaupt niemals anpacken können“, sagte Lawrow bei seinem Treffen mit Vertretern der syrischen Opposition, das am Freitag in Moskau stattfand.
Vertreter des sogenannten Hohen Verhandlungskomitees der syrischen Opposition seien auch zum Treffen in Moskau eingeladen worden, sagte er, „sie wollten quasi auch kommen, dann aber begannen sie wieder, Bedingungen zu stellen“.
Dabei sehe die Resolution 2254 des UN-Sicherheitsrates  keine Vorbedingungen vor, betonte Lawrow. „Sie sagten unter anderem, man  könne sich nicht an den Verhandlungstisch setzen,  solange gekämpft werde. Nun,  jetzt sind die Kampfhandlungen eingestellt, es gilt eine Waffenruhe, deshalb sollten sie keine Ausreden mehr haben“. Er hoffe darauf, dass die Uno die nächste Runde der zwischensyrischen Verhandlungen nicht mehr  verschieben werde, sagte der Außenminister.

 

Dan-news.info: „Vom 20. bis 26. Januar 2017 wurden auf dem Territorium der DVR keine Toten in Folge der bewaffneten Aggression von Seiten der Ukraine registriert“, teilte der Pressedienst der Bevollmächtigten für Menschenrechte in der DVR mit. „Vom 20. bis 26. Januar 2017 wurden auf dem Territorium der DVR 11 Menschen im Ergebnis der nicht endenden Artilleriebeschüsse von Seiten der Ukraine verletzt“.

 

Abends:

 

Gefunden auf der VKontakte-Seite der Volksmiliz von Novorossia: Beim Beschuss von Brjanka wurde der Leiter der Poliklinik verletzt.
Einer der durch den nächtlichen Beschuss der ukrainischen Armee Verletzten in Brjanka ist der Leiter der Poliklinik Nr. 2 Juri Serebrjanskij, in dessen Haus eine Granate einschlug.
Der Verletzte wurde in die Trauma-Abteilung des zentralen Stadtkrankenhauses in Brjanka eingeliefert, wo man eine Operation am Fuß durchführte.
Serebrjanskij sagte, dass der Beschuss für ihn und seine Frau, die ebenfalls verletzt wurde, völlig unerwartet kam.

 

Rusvesna.su: Das erste Staatsoberhaupt der LVR ist tot /Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Der soziale, militärische  und politische Führer der LVR, einer der Kommandeure der Volksmiliz des Donbass, Walerij Bolotow, ist gestorben.
Dies berichtete gegenüber Rusvesna der ehemalige Abgeordnete der Obersten Rada der Ukraine Oleg Zarjow.
Bolotow wurde bekann in April 2014 im Zusammenhang mit den Protesten im Donbass durch den Aufruf zu offenem Widerstand gegen die ukrainischen Machthaber, den er am 5. April 2014 verkündete, aber auch durch die nachfolgende bewaffnete Eroberung des Amtsgebäudes des SBU im Lugansker Oblast. Im April 2014 wurde er zum Oberhaupt der LVR gewählt.
Nach den Worten des Leiters des Informationszentrums „Südöstliche Front“ Konstantin Knyriks war die Ursache für den Tod Bolotows ein Herzinfarkt.

 

De.sputniknews.com: Ex-Chef der Volksrepublik Lugansk tot in Moskau aufgefunden.
Der ehemalige Chef der selbsterklärten Republik Lugansk Waleri Bolotow ist in seiner Moskauer Wohnung tot aufgefunden worden, meldet die Nachrichtenagentur „Noworossija“.
Wie eine der Lugansker Regierung nahestehende Quelle RIA Novosti mitteilte, ist der 47-Jährige an Herzversagen gestorben.
Laut dem Regierungschef Alexander Borodai hatte Bolotow schon seit langem Herzbeschwerden.
Waleri Bolotow, der nach dem Februar-Umsturz in Kiew Lugansk zum Widerstand aufgerufen hatte und im Mai 2014 zum Chef der Volksrepublik ernannt wurde, zog sich im August desselben Jahres wegen einer Verletzung aus dem Führungsamt zurück.
Seine Entscheidung begründete der damals 44-Jährige mit den Folgen einer Verletzung, die ihn daran hindere, „in der schwierigen Kriegszeit mit vollem Einsatz für das Wohl der Bevölkerung zu arbeiten“. Seine Amtsnachfolge übernahm der damalige Verteidigungsminister der Volksrepublik Lugansk, Igor Plotnizki.
In den letzten Monaten vor seinem Tod hatte sich Bolotow mit der humanitären  Unterstützung der Bevölkerung im Donbass befasst.

 

Rusvesna.su: Der Tod Walerij Bolotows – neue Details.
Den toten Körper des ehemaligen Oberhauptes der LVR Walerij Bolotow, der am 27. Januar in seinem Haus in einem Moskauer Vorort gestorben war, fand seine Ehefrau Jelena.
Eine halbe Stunde vor dem Tod hatten die Eheleute sich per SMS ausgetauscht. Wie bekannt wurde, fühlte sich der Politiker schon am Vorabend seines Todes schlecht.
„MK“ konnte mit einem Freund Bolotows, dem ukrainischen  Politiker Oleg Zarjow sprechen.
„Mit Walerij und seiner Familie sind wir eng befreundet“, erzählte Oleg Anatoljewitsch.
„Wir haben gemeinsam die militärischen Aktionen durchgeführt und das Referendum. Irgendwann habe ich geholfen, Walerij auf die Krim zu holen und dort wohnten unsere Familien gemeinsam, unsere Kinder sind fast gleichaltrig: mein Sohn ist 8, der Sohn von Walerij ist 7 Jahre alt.
Walerij  war, wie ich mich erinnere, ein sehr emotionaler Mensch, nahm sich alles zu Herzen und voller Sorge, was anscheinend seiner Gesundheit abträglich war. Schon gestern Abend ging es ihm nicht gut. Heute, gegen 14:30 Uhr schickte er seiner Frau eine SMS.
Gegen 15:00 Uhr kam sie nach Hause und fand ihn tot. Jetzt fahren die Freunde zu ihm nach Hause, um der Familie jede mögliche Unterstützung zu erweisen.

 

Rusvesna.su: In Chmelnitzky wurde das Denkmal für Nikolai Ostrowski zerstört
In Chmelnitzky wurde das Denbkmal für den sowjetischen Schriftsteller Nikolai Ostrowski, den Autor des Buches „Wie der Stahl gehärtet wurde“, abgerissen.
Das Foto des Abrisses des Denkmals, das vor dem Lyzeum Nr. 17 stand, veröffentlichte der Leiter der Abteilung für Bildung des Stadtrates von Chmelnitzky Roman Nikolajew.
„Dies ist ein Zeichen der völligen Zerstörung der Menschlichkeit. Zuerst muss man die Symbole ändern“, kommentierte der ukrainische Beamte den Akt des Vandalismus pathetisch.

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