Presseschau vom 28.01.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden dreimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Aus Richtung Trjochisbjonka wurde das Dorf Prischib mit 120mm- und 82mm-Mörsern sowie mit Granatwerfern beschossen.
Das Gebiet am Denkmal des Fürsten Igor wurde mit Granatwerfern aus Richtung Staniza Luganskaja beschossen.
Aus Richtung Krymskoje wurde das Gebiet von Frunse mit Schützenpanzerwaffen beschossen.

Dan-news.info: Ukrainische Truppen haben in der Nacht die Dörfer des Nowoasowskij-Bezirks im Süden der DVR beschossen. Dies teilte der Leiter der Bezirksverwaltung Anatolij Janowskij mit.
„Die ukrainischen Truppen haben bis 12 Uhr nachts unsere Dörfer beschossen. Dadurch hat Saitschenko keine Gasversorgung“, sagte er.
Gleichzeitig damit wurden nach den Worten Janowskijs in Kominternowo durch das Feuer der ukrainischen Armee zwei Wohnhäuser beschädigt. Informationen über Verletzte sind nicht eingegangen.

De.sputniknews.com: Trumps neue Strategie für US-Streitkräfte – Modernisierung und Diskretion
Der frischgebackene US-Präsident Donald Trump will die Streitkräfte des Landes modernisieren. Ein entsprechendes Gesetz hat er bereits unterzeichnet, meldet die Nachrichtenagentur Reuters.
„Hier geht es um einen Umbau der US-Streitkräfte. Eine große Sache!“ sagte Trump nach der Vereidigungszeremonie des neuen Pentagon-Chefs, James Mattis.
Trump hat das Verteidigungsamt bereits damit beauftragt, das nukleare Potenzial und das Raketenabwehrsystem der USA darauf zu prüfen, ob sie „den aktuellen Gefahren“ entgegenwirken können.
Trump werde sich an eine Strategie halten, die das Pentagon nicht mehr im Voraus öffentlich bekanntgeben wird. „Wenn es um die Streitkräfte geht, will ich nichts besprechen. Ich will, dass Worten Handlungen vorausgehen“, sagte er.
Trump hatte die Obama-Administration schon lange für die Veröffentlichung ihrer Pläne vor dem Beginn von Einsätzen scharf kritisiert. So hatte Washington im vergangenen Jahr im Voraus seine Pläne zur Befreiung der irakischen Stadt Mossul von den Terroristen offengelegt.

Dnr-online.ru: Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges und Vertreter der Öffentlichkeit haben eine Initiative zur Schaffung einer Galerie mit Porträts der Helden des Vaterlands eingebracht. Nach den Überlegungen wird sie die Heldentaten der Helden der früheren Jahre und unsere heutigen Helden der DVR vereinen.
„Wir, Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges, haben den Vorschlag eingebracht, eine Galerie von Porträts von Helden der Sowjetunion, die bei der Befreiung des Donbass gefallen sind, und Helden der Donezker Volksrepublik zu schaffen, auf ihr Heldentum hinzuweisen. Dies ist vor allem für junge Leute wichtig. Kinder haben ein großes Interesse an den Helden der heutigen Generation“, sagte der Veteran des Großen Vaterländischen Kriegs Iwan Kulaga.
Die Initiative der Veteranen fand Unterstützung, sowohl im Kulturministerium der DVR als auch in der Koordination der Volksmiliz der DVR, wie der stellvertretende Leiter der Koordination der Volksmiliz Oberst Eduard Basurin mitteilte. „Wir unterstützen die Idee unserer Veteranen voll und ganz und meinen, dass dies eine nützliche und zeitgemäße Maßnahme ist“, sagte er.

De.sputniknews.com: Vize-Parteichef vom „Block Petro Poroschenko“ vergiftet – Medien
Der erste stellvertretende Vorsitzende der Partei „Block Petro Poroschenko“, Igor Kononenko, wird derzeit wegen einer Quecksilbervergiftung im Krankenhaus behandelt, berichtet das Portal LB.ua unter Berufung auf eigene Quellen.
Die Diagnose sei noch vor Silvester gestellt geworden. „Dem ärztlichen Gutachten zufolge überstieg der Gehalt von Quecksilber im Blut die Norm um das 50-Fache“, so die Quellen des Portals. Ihnen zufolge soll die Vergiftung nicht auf einmal erfolgt sein – das Quecksilber habe sich über längere Zeit im Blut angesammelt.
Die Tatsache, dass Kononeko wegen Vergiftung im Krankenhaus behandelt wird, bestätigte auch sein Parteikollege Alexei Gontscharenko.

Lug-info.com: „Im Zusammenhang mit der Ausweitung der Absatzmärkte hat sich der Export der weiterverarbeitenden Industrie  im Jahr 2016 im Vergleich zu 2015 um 67% erhöht. Wegen der ökonomischen Blockade von Seiten der Ukraine wurden von den Industrieunternehmen neue Rohstoff- und Komponentenlieferanten im näheren Ausland gefunden“, teilte das Ministerium für Industrie und Handel der LVR mit.
Der Anteil der weiterverarbeitenden Industrie machte im Jahr 2016 33,4% der gesamten Industrieproduktion aus. Beim Export hatten mit 43,4% die Metallindustrie, mit 23,3% der Maschinenbau und mit 14,5% die Textilindustrie die größten Anteile
Zuvor hatte der Vorsitzende des Ministerrats der LVR Sergej Koslow mitgeteilt, dass in den ersten 11 Monaten des Jahres 2016 von der weiterverarbeitenden Industrie Produkte in einem Gesamtwert von 883 Mio. Rubel exportiert wurden.
„Am 1. Januar 2017 waren von 507 dem Ministerium für Industrie und Handel zugeordneten Betrieben 290 in Betrieb“, teilte das Ministerium weiter mit.
Bei der weiterverarbeitenden Industrie macht die Lebensmittelindustrie 52,7%, der Maschinenbau 19,6%, der Metallindustrie 13,8% und die Textilindustrie 4,3% aus.
Im Jahr 2016 haben 78 Betriebe ihre Arbeit wieder aufgenommen.

Ukrinform: Litauen hat 2016 146 großkalibrige Maschinengewehre sowjetischer Produktion an die Ukraine geliefert.
Das geht aus The Global Reported Arms Trade – the UN Register of Conventional Arms der UNO hervor, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform. Dem Bericht zufolge lieferte Litauen 60 14,5-mm-Maschinengewehre KPWT und 86 Maschinengewehre vom Typ DSchK mit einem Kaliber von 12,7 mm.
Die Maschinengewehre von diesem Typ sind im Dienst der ukrainischen Armee und werden bei der Abwehr der russischen Aggression eingesetzt.
Wie früher mitgeteilt wurde, lieferte Litauen an die Ukraine auch 150 Tonnen Munition sowjetischer Herkunft.

Lug-info.com: Mitarbeiter des Innenministeriums der LVR haben an der Abgrenzungslinie im Slawjanoserbskij-Bezirk ein Versteck der ukrainischen Streitkräfte entdeckt, aus dem sie etwa 4000 Stück Waffen und Munition konfisziert haben. Dies teilte der Leiter des Zentrums für Verbindungen zur Öffentlichkeit des Ministeriums Polizeileutnant Sergej Kolesnikow auf einer Pressekonferenz mit.
„Mitarbeiter der Abteilung für strafrechtliche Ermittlungen und des Spezialzentrums des Innenministeriums der LVR haben operative Informationen über die Existenz eines den ukrainischen Streitkräften gehörenden Verstecks mit Waffen erhalten. Eine Überprüfung der Information hat positive Ergebnisse ergeben und vor einigen Tagen haben Mitarbeiter der Abteilung zum Kampf gegen Gruppenkriminalität den genauen Ort des Verstecks festgestellt. Das geheime Lager wurde einen Kilometer vom Dorf Choroscheje entfernt an einem Waldstück, praktisch an der Abgrenzungslinie, eingerichtet“, sagte er.
Die Polizisten fanden in dem Versteck: „Granatwerfer RPG-7, Visiere und sechs Geschosse dazu, zwei reaktive Antipanzergranaten RPG-22, eine Splittermine OSM, 20 Handgranaten F-1, vier Granaten RGD-5, fünf weitere Granaten, 21 Pulverladungen, drei Packungen vermutlich mit Hexogen, etwa 1200 g Sprengstoff, etwa 2000 Patronen des Kalibers 5,45mm, 1725 Maschinengewehrpatronen und 157 Gewehrpatronen des Kalibers 7,62mm sowie 21 Signalraketen“.
„Nach der Nomenklatur des Verstecks zu urteilen, war es als Vorrat für Erkundungs- und Diversionsgruppen der ukrainischen Streitkräfte und der nationalistischen Bataillone vorgesehen sowie zur Organisation von Diversionen auf dem Territorium der Republik. Der Inhalt des Verstecks reicht zur Versorgung einer Gruppe von 4-5 Personen“, erklärte Kolesnikow.
Die Waffen und die Munition werden derzeit genauer untersucht.
Zu dem genannten Fall werden Überprüfungen durchgeführt und Maßnahmen, zur Feststellung der Personen, die an der Organisation des Verstecks beteiligt waren.

Nachmittags:

De.sputniknews.com: Russin Medwedewa ist erneut Eiskunstlauf-Europameisterin.
Die russische Läuferin Jewgenija Medwedewa hat bei der Eiskunstlauf-Europameisterschaft, die in der tschechischen Stadt Ostrava stattfindet, Gold gewonnen.
Am Freitag gewann die Siegerin des Grand-Prix-Finals 2016 und Europameisterin mit 229,71 Punkten. Medwedewa ging als erste ins Kürfinale und leistete sich in dem Vier-Minuten-Vortrag keine Schwäche. Die Jury gab ihr 150,79 Punkte.
Den zweiten Platz belegte die Russin Anna Pogorilaja, die insgesamt 211,39 Punkte bekam. Eiskunstlauf-Bronze holte mit 210,52 Punkten die Italienerin Carolina Kostner.

Ukrinform: Bei Kämpfen in der Ostukraine sind in den vergangenen 24 Stunden drei ukrainische Soldaten verwundet worden.
Das gab am Samstag der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für die Antiterror-Operation, Olexandr Motusjanyk, bekannt. Tote habe es nicht gegeben.

De.sputniknews.com: Kalifornien will weg von Trump: Unterschriftssammlung für „Calexit“ in vollem Gange.
In Kalifornien hat am heutigen Samstag eine Unterschriftssammlung für den Austritt des bevölkerungsreichsten Bundesstaates aus den USA begonnen. Die Anhänger der Initiative „Calexit“ müssen nun innerhalb von 180 Tagen rund 600.000 Unterschriften sammeln. Erst danach wird ein Referendum möglich.
Die Organisation „Yes California“ hatte im November 2016, gleich nach der Wahl von Donald Trump zum 45. Präsidenten der USA, dem Generalstaatsanwalt von Kalifornien ihre Referendumsinitiative vorgelegt. Denn 61,5 Prozent der Kalifornier hatten bei der Präsidentenwahl der Trump-Rivalin Hillary Clinton ihre Stimme gegeben.
Sollten acht Prozent der Kalifornier diesmal der Initiative zustimmen, sind zwei Etappen einer Volksabstimmung möglich. Beim ersten Referendum im November 2018 würden die Einwohner des Bundesstaates für die Abschaffung des Paragrafen der lokalen Verfassung abstimmen, laut dem Kalifornien „ein Bestandteil der USA“ und die US-Verfassung „das Grundgesetz des Landes“ ist.
Beim Erfolg der ersten Etappe würde im Frühjahr 2019 eine weitere Volksabstimmung über den Austritt Kaliforniens aus den USA abgehalten. Dabei müssten nicht weniger als 55 Prozent der Kalifornier für den „Calexit“ stimmen.
Kalifornien ist mit 39 Millionen Einwohnern der bevölkerungsreichste und dabei flächenmäßig der drittgrößte US-Bundestaat. Außerdem ist Kalifornien nach dem Bruttoinlandsprodukt (BIP) die Nummer Eins in den USA.

Lug-info.com: Kondolenz des Oberhaupts der LVR Igor Plotnizkij zum Tod des ersten Staatsoberhaupts der Republik Bolotow
Der vorzeitige Tod des ersten Staatsoberhaupts der LVR Walerij Dmitrijewitsch Bolotows ist ein schwerer Verlust für seine Verwandten. Walerij Dmitrijewitsch stand am Beginn der Schaffung der Volksrepublik. Mit seinem Namen sind die ersten Schritte auf dem Weg zu Freiheit und Unabhängigkeit verbunden. Wir werden uns immer an ihn erinnern.
Im Namen der Einwohner der LVR drücke ich den Verwandten und Freunden Walerij Dmitrijewitschs mein aufrichtiges Beileid aus. Ewiges Gedenken.
Das Oberhaupt der LVR, Igor Plotnizkij

Ukrinform: Senator McCain will Russland-Sanktionen im Fall ihrer Aufhebung gesetzlich verankern.
Der US-Senator John McCain will die Sanktionen gegen Russland in einem Gesetz festschreiben, wenn diese von Donald Trump aufgehoben werden.
Das teilte er auf seiner Facebook-Seite mit, berichtet „Fünfter Kanal.“ McCain erinnerte daran, dass das Putinsche Russland in den letzten Jahren die Krim annektiert, die Ostukraine besetzt und Syrien bombardiert habe. Die russische Aggression habe in der Ukraine 10.000 Militärs und Zivilisten getötet. Russland habe sich in den US-Wahlkampf eingemischt. Mit einer russischen Waffe sei das Passagierflugzeug über der Ostukraine abgeschossen worden.
Vor dem Gespräch mit Putin solle Donald Trump daran denken, dass am anderen Ende der Leitung ein Mörder und Bandit sei, schrieb der Senator.

De.sputniknews.com: Mord an Russland-Botschafter in Ankara: Unbekannte löschen alle Mails des Täters.
Alle Meldungen im E-Mail-Postfach von Mevlüt Mert Altıntaş, der im Dezember 2016 den russischen Botschafter in der Türkei, Andrej Karlow, erschossen hatte, sind 2,5 Stunden nach seinem Verbrechen gelöscht worden. Das berichtet die Zeitung „Daily Sabah“ am Samstag.
Bei der Durchsuchung der Wohnung des Mörders hatte die Polizei einen PC und ein Handy beschlagnahmt. Den Ermittlern zufolge nutzte der Verbrecher ein Postfach bei Google. Alle Briefe wurden am 19. Dezember um 21.30 Uhr Ortszeit, also zweieinhalb Stunden nach dem Mordanschlag, gelöscht. Es wurde auch festgestellt, dass das Passwort zum Handy des Mörders gehackt wurde.
Die türkische Generalstaatsanwaltschaft richtete einen Antrag an das Google-Hauptbüro, um Details zu den gelöschten Mails zu bekommen.
Andrej Karlow, der russische Botschafter in der Türkei, wurde am 19. Dezember bei einem Attentat in Ankara während der Eröffnung einer russischen Fotoausstellung tödlich verletzt. Der Täter, der als der 22-jährige Mevlüt Mert Altıntaş identifiziert wurde und früher bei der Bereitschaftspolizei von Ankara gearbeitet hatte, schoss dem Botschafter mehrmals in den Rücken und rief radikal-islamistische Parolen. Der Angreifer wurde am Tatort getötet.
Das russische Außenministerium und der UN-Sicherheitsrat bezeichneten das Geschehen als Terroranschlag.

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko
„Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte verheimlicht weiterhin die nicht kampfbedingten Verluste unter dem Personal. So schoss sich im Gebiet von Kamuschewacha ein Soldat des 3. Bataillons der 24. Brigade der ukrainischen Streitkräfte im betrunkenen Zustand aufgrund unvorsichtigen Umgangs mit der Waffe in den Bauch. Er starb an der Verletzung“, sagte Marotschko.
„Vom Kommandeur der Brigade Oberst Schewtschenko wurde die Entscheidung getroffen, diesen Fall vor dem übergeordneten Stab zu verheimlichen“, fügte der Major hinzu.
Es werden auch Informationen über den ungesetzlichen Handel mit Treibstoff und Lebensmitteln durch Soldaten des Versorgungsbataillons der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte bestätigt, deren Kommandeur Shakun ist.
„Derzeit werden von der Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine Ermittlungen dazu durchgeführt“, sagte der Vertreter der Volksmiliz.
Die ukrainischen Truppen bringen weiter Waffen und  Technik an die Kontaktlinie und rüsten neue Feuerpositionen aus.
„So wurde von den Abteilungen der Volksmiliz ein provisorischer Stationierungspunkt einer Mörserbatterie aus dem Bestand des 1. Bataillons der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte in Dmitrowka entdeckt. Soldaten dieser Abteilung führen regelmäßig Beschüsse des Territoriums unserer Republik durch“, sagte Marotschko.
Er unterstrich, dass die Volksmiliz der LVR in ihrer Wachsamkeit nicht nachlässt und den Fragen der Sicherheit der Republik erhöhte Aufmerksamkeit widmet.
„Mit dem Personal der Abteilungen werden ständig Übungen zur militärischen Ausbildung durchgeführt, bei denen die Kenntnisse und Fähigkeiten der Soldaten bei der Bearbeitung von Fragen der Reihenfolge und Richtigkeit der Aktivitäten auf dem Kampffeld bearbeitet werden“, sagte Marotschko.
„Ein weiteres Mal will ich versichern, dass die Volksmiliz der LVR die Minsker Vereinbarungen genau einhält, aber im Fall ihres Bruchs durch die ukrainische Seite bereit ist entschieden zu handeln“, fügte Marotschko hinzu.

De.sputniknews.com: Norwegische Märchen: Wie Moskau Poroschenko an Nobel-Preis-Erhalt „hinderte“.
Norwegens Geheimdienst hat Russland des Versuches verdächtigt, Einfluss auf die Entscheidungen des Nobelpreis-Komitees genommen zu haben, berichtet die Agentur RIA Nowosti am Samstag unter Verweis auf die norwegische Fernseh- und Rundfunkgesellschaft NRK.
Laut NRK soll dies nach einem Treffen mit russischen Diplomaten geschehen sein, bei dem das Auftauchen eines gefälschten Briefes erörtert wurde, in dem der ukrainische Präsident Petro Poroschenko angeblich zum Friedensnobelpreisträger des Jahres 2015 vorgeschlagen worden sein soll.
Die russische Auslandsvertretung in Norwegen habe der Agentur zufolge die Tatsache eines solchen Treffens bestätigt, doch den norwegischen Geheimdienstlern vorgeworfen, paranoid zu sein, da es sich lediglich um einen „Routinebesuch“ gehandelt habe.
Russland soll laut NRK angeblich versucht haben, die Ernennung des Präsidenten der Ukraine, Petro Poroschenko, zum Friedensnobelpreisträger des Jahres 2015 zu verhindern. Zu diesem Zweck soll die Veröffentlichung eines Briefes organisiert worden sein, in dem die Kiewer Behörden von amerikanischen Diplomaten angeblich feste Garantien in dieser Frage erbitten, woraus geschlossen werden könnte, dass die USA die Idee der Auszeichnung des ukrainischen Staatschefs durchzudrücken versucht hätten.
Später sollen dann zwei russische Diplomaten zum neuen Direktor des Nobel-Instituts, Olav Njølstad, gekommen sein. Dann habe sich laut NRK zudem herausgestellt, dass einer dieser beiden ein Mitarbeiter des russischen Auslandsgeheimdienstes SWR gewesen sein soll.
Das alles sei in Norwegen als Versuch gewertet worden, die Entscheidungen bei der Verleihung des Friedensnobelpreises zu beeinflussen. Dies sei im Zusammenhang mit der – wie im Westen behauptet wird – angeblich von Russland ausgehenden Bedrohung dargestellt worden, die sich angeblich „destabilisierend“ auf die Ukraine, die osteuropäische Region und die europäischen Institutionen auswirke.
Die russische Botschaft in Norwegen bezeichnete diese Beschuldigungen als „paranoid“. Den Diplomaten zufolge gehöre das Sammeln und Analysieren von Informationen über die Innen- und Außenpolitik des Gastlandes sowie der Meinungsaustausch mit den Partnern zu ihrer alltäglichen Arbeit.
Der Friedensnobelpreis des Jahres 2015 war dem Tunesischen Dialogquartett für den entscheidenden Beitrag zum Aufbau einer pluralistischen Demokratie nach der sogenannten Jasmin-Revolution von 2011 in Tunesien verliehen worden.

De.sputniknews.com: Kampf ums Süßwasser: Syrische Armee nimmt Quelle bei Damaskus unter Kontrolle.
Die syrischen Regierungstruppen haben die Staatsflagge Syriens über der Süßwasserquelle Ain al-Fijah bei Damaskus nach deren Befreiung von den Terroristen gehisst, berichtet am Samstag der panarabische TV-Sender Al Mayadeen.
Laut dem TV-Sender sei dies der syrischen Armee nach mit den Kämpfern erzielten Vereinbarungen gelungen, gemäß denen sie den Raum dieser Süßwasserquelle räumen mussten.
Ende der vergangenen Woche hatten daraufhin etwa 2.000 Zivilisten und 600 Kämpfer das Tal Wadi-Barada, in dem sich diese Quelle befindet, in Richtung der noch von den Kämpfern kontrollierten syrischen Provinz Idlib verlassen.
Die Kämpfer der Terrormiliz Dschabhat al-Nusra hatten im Dezember die Wasserleitung im Wadi-Barada-Gebiet gesprengt und die dort gelegene Süßwasserquelle Ain al-Fijah besetzt, aus der die Hauptstadt Damaskus all ihr Trinkwasser bezieht. Seitdem war laut Medienberichten die Wasserversorgung der Sechs-Millionen-Stadt unterbrochen.

De.sputniknews.com: Streit mit Weißrussland dauert an: So viel schuldet Minsk für russisches Gas
Weißrussland schuldet Russland bereits 550 Millionen US-Dollar für geliefertes Erdgas, sagte der russische Vizepremier Arkadi Dworkowitsch am Samstag. Moskau bestehe immer noch auf die volle Bezahlung der gelieferten Gasmengen, hieß es.
„Wir verhandeln. Noch gibt es keinen Fortschritt“, sagte Dworkowitsch. Die Seiten konnten ihm zufolge bislang keine gegenseitig akzeptable Lösung finden. „Jedenfalls bestehen wir auf Bezahlung für das vergangene Jahr in vollem Umfang, nach der Formel, die zuvor gültig war.“
Weißrusslands Schulden häufen sich seit Januar 2016 an, als Minsk von Moskau einen niedrigeren Gaspreis gefordert hatte und auf eigene Entscheidung hin weniger für die bereits erfolgten Gaslieferungen zahlte. Um Minsk zur Tilgung der Schulden zu bewegen, drosselte Russland die Öllieferungen nach Weißrussland von den versprochenen 5,3 Millionen Tonnen im ersten Quartal auf 3,5 Millionen Tonnen und später auf drei Millionen Tonnen.
Moskau ging davon aus, dass die Seiten bis zum Jahresende 2016 einen Kompromiss erzielen, doch das war nicht der Fall, weil Minsk weitere zusätzliche Zugeständnisse forderte.

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Pressedienstes der Volksmiliz der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR hat eine Tendenz zur Verschärfung. In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Terroristen die Zahl der Beschüsse auf das Territorium der DVR auf 1270 erhöht.
Dabei hat der Gegner auf die frontnahen Bezirken 70 Artilleriegeschosse des Kalibers 152 und 122mm, 5 Panzergeschosse, 555 Mörsergeschosse, davon 250 des Kalibers 120mm, sowie 551 Geschosse mit verschiedenen Arten von Granatwerfern abgeschossen. Außerdem wurden Schützenpanzer und Schusswaffen verwendet.
Von Seiten der ukrainischen Truppen unter Führung der Kriegsverbrecher der Kommandeure der 53., 72., 92. 30. mechanisierten Brigaden der ukrainischen Streitkräfte Grusewitsch, Sokolow, Nikoljuk, Garas, des Kommandeurs der 55. Artilleriebrigade Brusow und des Kommandeurs der 36. Marineinfanteriebrigade Deljatizkij wurden folgenden Ortschaften der Republik beschossen: Sajzewo, Wasiljewka, Schirokaja Balka, Michajlowka, Jakowlewka, Jasinowataja, Spartak, Krutaja Balka, Wesjoloje, Dokutschajewsk, Dsershinskoje, Leninskoje, Sachanka, Jasnoje, Kominternowo, Oktjbarj, Besymennoje, das Gebiet des Flughafens und die Siedlung Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk.
In der Folge des Mörserbeschusses von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte starb ein Soldate der Volksmiliz.
Das ukrainische Kommando unternimmt Maßnahmen zur Destabilisierung der Lage entlang der Kontaktlinie, indem es neue Abteilungen vom Territorium der Ukraine heranzieht.
So wurde von uns die Ankunft von Abteilungen der 80. Luftsturmbrigade in Michajlowka festgestellt, die zuvor in der „ATO“-Zone nicht bemerkt wurde. Ich will den Fakt anmerken, dass das Militärkommando der Ukraine gerade Sturm- und nationalistische Abteilungen an der Kontaktlinie konzentriert, was eine Grundlage dafür ist anzunehmen, dass eine Aktivierung der Kriegshandlungen der ukrainischen Streitkräfte möglich ist.
Dies bestätigt auch die gestrige Erklärung des Verteidigungsministers der Ukraine Poltorak über die Anwesenheit von 40.000 Soldaten der Freiwilligenbataillone in der „ATO“-Zone, von denen ein Teil wesentliche Widersprüche zur Kiewer Regierung hat und ständig seine Selbständigkeit und seine Nichtunterordnung demonstriert.
Es wird auch die Ankunft einer weiteren Partie ausländischer Söldner in der „ATO“-Zone bemerkt.
Unter anderem sind im Verantwortungsbereich der 25. Fallschirmjägerbrigade im Gebiet von Galizinowka US-Bürger eingetroffen, angeblich Instrukteure für die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, aber tatsächlich Koordinatoren der nationalistischen bewaffneten Formationen der Ukraine zur Durchführung von Diversionen. Außerdem ist in dieser Brigade die Anwesenheit von Beratern aus NATO-Staaten festzustellen.
Trotz der Erklärungen der ukrainischen Regierung, dass sie bereit sind, die Verantwortung für die Sicherheit von Infrastrukturobjekten auf nicht von ihnen kontrollierten Territorien zu übernehmen, und der Versuche, die militärische Eskalation in den Gebieten der „Pufferzonen“ zu rechtfertigen, wurden Pläne von ukrainischen Nationalisten aufgedeckt, große Diversionen in der Nähe der Kontaktlinie durchzuführen.
Unter anderem hat unsere Aufklärung zuverlässige Informationen über die Vorbereitung auf die Durchführung von ernsthaften Provokationen in der nächsten Zeit im Verantwortungsbereich der 72. mechanisierten Brigade  durch Kämpfer des „Rechten Sektors“, die im Gebiet von Awdejewka stationiert sind, mit Unterstützung von ausländischen Söldnern erhalten, um dann wieder die Volksmiliz der DVR des Tods von friedlichen Einwohnern und Soldaten der ukrainischen Streitkräfte zu beschuldigen und in der Folge des Bruchs der Minsker Vereinbarungen.
So wird von ukrainischen Terroristen und ihren ausländischen Kuratoren der Beschuss von Chlorlagern in der Nähe der Donezker Filterstation und an der Werchnekalmiusskaja-Filterstation mit verbotenen Waffen vorbereitet, der erfolgen soll, sobald der Wind in Richtung des von ukrainischen Streitkräften kontrollierten Territoriums dreht, um eine ökologische Katastrophe zu verursachen, die vor allem gegen die ukrainischen Streitkräfte gerichtet ist.
Diese unmenschliche Provokation hat das Ziel, eine Verschärfung des Konflikts in der „ATO“-Zone zu provozieren im Zusammenhang mit der Weigerung der neuen US-Administration, den Bürgerkrieg in der Ukraine zu unterstützen und eine Realisierung eines Maßnahmekomplexes zur „Deokkupierung der nicht kontrollierten Territorien“ durch die Kiewer Regierung, die in einer Resolution des Kabinetts der Ukraine angekündigt ist, zuzulassen, was von den ukrainischen Nationalisten als ein Verrat an den Idealen des „Euromaidans“ und als ein Verlust der Souveränität der Ukraine betrachtet wird.
Im Zusammenhang damit rufen wir die internationalen Organisationen, die in der Zone des militärischen Konflikts tätig sind, dazu auf, die Aufmerksamkeit auf die Handlungen radikaler nationalistischer Organisationen der Ukraine und ausländischer privater Militärkompanien in der Nähe von Infrastrukturobjekten zu richten.
Alle aufgezählten Fakten geben eine Grundlage dazu anzunehmen, dass eine Verschärfung der Kampfhandlungen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte in Folge von Handlungen der Nationalisten, die nicht von der ukrainischen Regierung kontrolliert werden, möglich ist.
Dennoch sind wir bereit zu jeder Variante der Entwicklung der Ereignisse. Und alle Angriffe von der ukrainischen Seite werden wir mit aktiven und entschiedenen Handlungen unterbinden.
Im Zusammenhang damit möchte ich die Kommandeure der ukrainischen nationalistischen Bataillone aufrufen, nachzudenken und keine sinnlosen Handlungen zu unternehmen, unter denen friedliche Einwohner und Soldaten der ukrainischen Streitkräfte leiden.

De.sputniknews.com: Ukraine: Seit Unabhängigkeit wegen Armut um die Hälfte weniger Kinder.
Der Anteil der Kinder an der Bevölkerung der Ukraine ist seit 1991 bedeutend zurückgegangen, wie auf einer Konferenz in der Stadt Cherson der Kinderrechtsbeauftragte des ukrainischen Präsidenten Nikolai Kuleba sagte. Dies berichtet am Samstag die ukrainische Agentur Ukrinform.
„Die Statistik ist heute unerfreulich. In den Jahren der Unabhängigkeit hat die Kinderbevölkerung fast um die Hälfte abgenommen und beträgt gegenwärtig 7,6 Millionen“, wird Kuleba von der Agentur zitiert.
Ihm zufolge soll die Ukraine nach ihrer Geburtenrate nur den 186. Platz und nach dem Aussterben der Nation den 13. Platz in der Welt belegen.
Laut seinen Aussagen leben fast 106.000 Kinder (1,5 Prozent) in Kinderheimen, wobei aber nur acht Prozent von ihnen Vollwaisen sind, alle anderen haben Eltern.
Alle drei Tage würden 250 Kinder in die Kinderheime und Schul-Internate gegeben, hauptsächlich wegen der Armut und Unfähigkeit ihrer Familie, ihnen das Notwendigste zu bieten, so Kuleba. Mindestens 600.000 Kinder würden in nicht wohlgestellten Familien leben und laut dem Kinderrechtsbeauftragten Kandidaten für die Aufnahme in die Kinderheime und Internate sein. Zudem habe jedes achte Kind unter den Kampfhandlungen im Donbass gelitten, ergänzte Kuleba.

Lug-info.com: Erklärung des Oberhaupts der LVR Igor Plotnizkij im Zusammenhang mit den Beschüssen der Republik
In der letzten Zeit haben sich die nicht provozierten Beschüsse des Territorium der LVR von Seiten von durch Kiew kontrollierte militärische Einheiten verstärkt und vermehrt. Dabei werden sie in der Mehrheit der Fälle unter Anwendung von Waffen, die aufgrund der Minsker Vereinbarungen von der Abgrenzungslinie abgezogen sein und sich unter Kontrolle der OSZE-Mission befinden müssten, durchgeführt.
Mehr noch, die Beschüsse werden mit Kampfgeschossen zielgerichtet durchgeführt. In der Folge sterben fast täglich friedliche Einwohner oder werden verletzt, werden Wohnhäuser und Infrastruktur zerstört. Die Ärzte berichten von einem heftigen Anwachsen von nervösen und Herz- und Gefäßkrankheiten in den frontnahen Städten und Orten.
Im Zusammenhang damit erkläre ich mit voller Verantwortung das Folgende. Wir werden nicht auf Provokationen eingehen, die einen Vorwand geben, uns des Bruchs der Minsker Friedensvereinbarungen zu beschuldigen, aber wir werden die Beschüsse auch nicht ohne Folgen lassen.
Ich habe den entsprechenden militärischen Strukturen die Anweisung gegeben, eine Ermittlung zu den vorsätzlichen Beschüssen des Territoriums der Republik vom 24. – 27. Januar durchzuführen, um festzustellen, ob in diesen Handlungen Genozid, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit beinhaltet sind und Maßnahmen zur Aufdeckung der unmittelbar Ausführenden der verbrecherischen Befehle, der Kommandeure, die die Befehle gegeben haben, sowie ihrer kriminellen Verbindungen zu ergreifen.
Unsere Antwort wird sorgfältig vorbereitet, rechtzeitig, nicht symmetrisch und unwiderstehlich sein. Aber in erster Linie wird sich die Republik um Hilfe für die durch die Beschüsse von Seiten der Kiewer Straftruppen Betroffenen kümmern.
Ich bringe die Überzeugung zum Ausdruck, dass die Verantwortung für das Blutvergießen im Donbass neben Poroschenko auch die OSZE und die Staatsoberhäupter Deutschlands und Frankreichs tragen, die ihre Möglichkeiten nicht nutzen, die Ukraine zum Frieden zu zwingen. Die Politik der Duldsamkeit gegenüber dem Aggressor und die Illusion, dass der Brand des Kriegs in eine einzige Richtung gelenkt werden kann, hat Europa schon einmal in die Katastrophe geführt. Ich empfehle ihnen, sich an die Lehren des zweiten Weltkriegs zu erinnern.
Das Oberhaupt der LVR, I. W. Plotnizkij

Abends:

Dan-news.info: Die durch das Feuer der ukrainischen Truppen unterbrochene Gasversorgung von Saitschenko ist wieder vollständig in Betrieb, teilte der Leiter der Bezirksverwaltung des Nowoasowskij-Bezirks Anatolij Janowskij mit.

De.sputniknews.com: Telefonat Putin-Trump beendet (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Kampf gegen IS im Focus.
Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Samstag mit seinem neuen US-Amtskollegen telefoniert. Das Gespräch dauerte 45 Minuten, wie die Agentur Reuters unter Berufung auf einen hochrangigen Beamten aus der US-Präsidialverwaltung meldet.
Das war das erste Telefonat zwischen den beiden Staatschefs nach dem Amtsantritt von Trump am 20. Januar.
Am selben Tag zuvor hatte Trump mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem japanischen Premierminister Shinzo Abe telefoniert.
Trump drängt auf schnellen Sieg über den Islamischen Staat. Laut einer nicht genannten Quelle in der US-Administration wird er möglicherweise in Kürze das Komitee der Stabschefs beauftragen, ihm innerhalb von 30 Tagen einen Plan für einen Sieg über den IS vorzulegen.
Zusammenschluss im Kampf gegen Terror betont
Bei ihrem Telefonat am Samstagabend haben die Präsidenten Russlands und der USA, Wladimir Putin und Donald Trump, die Situation in Syrien erörtert und die Vorrangigkeit eines Zusammenschlusses von Bemühungen im Kampf gegen die größte Bedrohung, den internationalen Terrorismus hervorgehoben, wie der Kreml-Pressedienst mitteilte.
„Betont wurde die Vorrangigkeit eines Zusammenschlusses der Bemühungen im Kampf gegen die größte Bedrohung, den internationalen Terrorismus“, heißt es in der Mitteilung.
„Die Präsidenten sprachen sich für die Herstellung einer realen Koordinierung der Aktionen Russlands und der USA im Interesse der Zerschlagung des Islamischen Staates und der anderen Terrorgruppierungen in Syrien.
Lage im Nahen Osten erörtert
Bei ihrem Telefonat am Samstagabend haben Wladimir Putin und Donald Trump die Lage im Nahen Osten, den arabisch-israelischen Konflikt, Fragen der strategischen Stabilität und der Non-Proliferation-Thematik sowie die Situation um das iranische Atomprogramm und um die Halbinsel Korea ausführlich behandelt, wie der Kreml-Pressedienst mitteilte.
„Es wurde vereinbart, eine partnerschaftliche Zusammenarbeit in allen diesen und anderen Bereichen herzustellen“, hieß es.
Krise in Ukraine erörtert
Russlands Präsident Wladimir Putin und sein amerikanischer Amtskollege Donald Trump haben bei ihrem Telefongespräch am Samstagabend das Ukraine-Problem erörtert, teilte der Kreml-Pressedienst mit.
„Angeschnitten wurden auch die Hauptaspekte der Krise in der Ukraine“, hieß es. „Es wurde vereinbart, eine partnerschaftliche Zusammenarbeit in diesem und in anderen Bereichen in die Wege zu leiten.“
Wirtschaftskontakte wiederherstellen
Bei ihrem Telefonat am Samstagabend haben Wladimir Putin und Donald Trump die Wichtigkeit der Wiederherstellung der Handels- und Wirtschaftsbeziehungen zwischen den Geschäftskreisen beider Länder betont, wie der Kreml-Pressedienst mitteilte.
„Dies könnte eine kontinuierliche und stabile Entwicklung der bilateralen Beziehungen stimulieren, wurde dabei hervorgehoben“, heißt es in der Mitteilung des Kreml-Pressedienstes.
Regelmäßige persönliche Kontakte vereinbart
Bei ihrem Telefonat am Samstagabend haben Wladimir Putin und Donald Trump vereinbart, regelmäßige persönliche Kontakte zu pflegen, wie der Kreml-Pressedienst mitteilte.
„Es wurde ferner vereinbart, die Anweisung zu erteilen, eventuellen Termin und Ort eines persönlichen Treffens festzulegen“, heißt es in der Mitteilung.
Das Gespräch verlief positiv und sachlich, stellte der Kreml-Pressedienst fest.
Einstellung auf aktive gemeinsame Arbeit
Die Präsidenten Russlands und der USA, Wladimir Putin und Donald Trump, haben bei ihrem ersten Telefongespräch nach dem Amtsantritt des US-Präsidenten ihre Einstellung auf aktive gemeinsame Bemühungen um Stabilisierung und Entwicklung des Zusammenwirkens auf konstruktiver, gleichberechtigter und gegenseitig vorteilhafter Grundlage betont.
Dies teilte der Kreml-Pressedienst am Samstag mit.
„Beide Seiten haben ihre Einstellung auf eine aktive gemeinsame Arbeit im Interesse der Stabilisierung und der Entwicklung des russisch-amerikanischen Zusammenwirkens auf konstruktiver, gleichberechtigter und gegenseitig vorteilhafter Grundlage an den Tag gelegt“, heißt es in der Mitteilung.
Wie der US-Präsident erklärte, empfindet das amerikanische Volk Sympathie für Russland und Russlands Bürger. Wladimir Putin versicherte seinerseits, dass  man in Russland gleiche Gefühle gegenüber den Amerikanern hat, so der Kreml-Pressedienst.
„Donald Trump ließ dem russischen Volk Glück und Gedeihen wünschen“, heißt es in der Mitteilung. Putin verwies seinerseits darauf, dass Russland Amerika im Laufe von zwei Jahrhunderten unterstützt und in den beiden Weltkriegen als Verbündeter der USA agiert hatte. Auch heute betrachte Russland  die USA als den wichtigsten Partner im Kampf gegen den internationalen Terrorismus.
„Wladimir Putin beglückwünschte Donald Trump zum offiziellen Amtsantritt und wünschte ihm Erfolg bei der bevorstehenden Tätigkeit“, teilte der Kreml-Pressedienst mit.
Das Gespräch dauerte 45 Minuten.

Dan-news.info: „Ukrainische Truppen haben um 16:00 ein fünfstöckiges Wohnhaus auf der Zentralnaja Straße 83 in Dokutschajewsk eröffnet, nach vorläufigen Informationen ist dort ein Brand entstanden, Einzelheiten liegen noch nicht vor. Ebenfalls gab es einen Treffer auf ein Geschäft, die Verglasung wurde beschädigt“, teilte der Bürgermeister von Dokutschajewsk Alexandr Katschanow mit. Er fügte hinzu, dass keine Informationen über Verletzte eingegangen sind. „Wahrscheinlich wurde mit Antipanzerraketen geschossen“, unterstrich der Bürgermeister.
https://vk.com/video_ext.php?oid=24808812&id=456239051&hash=b3c693d90c41ede7

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Ein Gedanke zu “Presseschau vom 28.01.2017

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