Presseschau vom 22.10.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Vomittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 12-mal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Almasnaja, Kalinowo, Frunse, KrasnyjLIman, Snamenka, Wesjolaja Gora und Kalinowka sowie die Umgebung des Denkmals des Fürsten Igor bei Staniza Luganskaja.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.

 

armiyadnr.su: Operative Information über die Lage:
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 28-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 13 Ortschaften der Republik mit Mörsern, Schützenpanzerwagen- und Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.

 

de.sputniknews.com: Moskau: US-geführte Koalition hat Rakka wie Dresden 1945 zerstört.
Der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, hat Aussagen der US-Regierung über den „hervorragenden Sieg“ in Rakka als verwunderlich bezeichnet.
„Rakka hat das Schicksal von Dresden 1945 übernommen, das bei englischen und US-amerikanischen Luftangriffen vom Antlitz der Erde ausgelöscht worden war“, sagte er.
Konaschenkow machte auf die Dringlichkeit aufmerksam, mit der die USA, Frankreich und Deutschland Millionen US-Dollar für den Wiederaufbau von Rakka bereitstellen wollen, obwohl sie die Aufforderungen Russlands seit mehreren Jahren zurückgewiesen hatten, alle Arten von humanitärer Hilfe nach Syrien zu schicken.
„Dabei hatten wir eine Liste von Ortschaften vorbereitet, wo diese Hilfe in erster Linie nötig ist, ohne die Syrer in ‚gute‘ und ‚schlechte‘ zu teilen“. Jedes Mal war die Antwort aus Washington, Berlin, Paris und London dieselbe: Wir können nicht und wir werden nicht“, so Konaschenkow.
„Wodurch ist also diese Eile der westlichen Länder mit der gezielten Finanzierung von Hilfe ausschließlich für Rakka bedingt?“, fragte er. Möglich sei nur eine Variante: Der Westen wolle tatsächlich „die Spuren der barbarischen Bombenangriffe der Luftwaffe der USA und der Koalition verwischen, die in Rakka Tausende vom IS ‚befreite‘ Zivilisten begraben haben“.
Als „befremdlich“ bezeichnete Konaschenkow die „bravourösen Aussagen der Sprecher der US-Administration zu dem ‚hervorragenden Sieg‘ über den IS in Rakka“. US-Außenminister Rex Tillerson habe am Vortag die Befreiung von Rakka als „eine kritisch wichtige Etappe“ bei der Bekämpfung des „Islamischen Staates“ bezeichnet.
„In Washingtons Augen kontrollierte der ‚Islamische Staat‘ nur Rakka in Syrien – eine provinzielle Stadt, wo vor dem Krieg etwa 200.000 Menschen gelebt hatten, und unmittelbar vor dem Start der fünfmonatigen Operation der Koalition zu deren Befreiung weniger als 45.000 Menschen“, sagte er.
„Zum Vergleich: In Deir ez-Zor mit seinen großen Vororten am Euphrat lebten vor dem Krieg mehr als 500.000 Einwohner. Dabei befreiten die syrischen Truppen dieses Gebiet unter Beistand der russischen Luftwaffe innerhalb von zehn Tagen“, fügte er hinzu.
Zudem nehme Deir ez-Zor täglich, im Gegensatz zu dem durch die Luftangriffe zerstörten Rakka, Tausende Rückkehrer auf und kehre zum friedlichen Leben zurück.
Am 20. Oktober hatte das Militärbündnis „Demokratische Kräfte Syriens“ (SDF) die Rückeroberung der Stadt Rakka von den Kämpfern der Terrormiliz „Islamischer Staat“ bekanntgegeben. Der entsprechende Militäreinsatz war am 6. Juni unter Beistand der US-geführten Koalition eingeleitet worden.

 

Dan-news.info: Der Leiter der Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung Ruslan Jakubow teilte mit, dass gestern Abend beim Beschuss von Spartak ein Mann verletzt wurde. Insgesamt sind von den Positionen der ukrainischen Armee aus 524 Geschosse abgefeuert worden.

 

Nachmittags:

de.sputniknews.com: USA wollen Rakka zu Hauptstadt eines „anderen“ Syrien machen – Sicherheitspolitiker.
Die Millionen-Finanzierung, die die US-geführte Koalition für den Wiederaufbau von Rakka schnellstmöglich bereitstellen will, verfolgt ein separatistisches Ziel, sagte der Vizechef des russischen Verteidigungsausschusses des Föderationsrats, Franz Klinzewitsch. Die Normalisierung des friedlichen Lebens ist ihm zufolge nur ein passender Vorwand.
„Die unverzügliche Bereitstellung von Millionen Dollar und Euro für Rakka ist ein weiteres Beispiel für die Doppelstandards der US-geführten Koalition in Syrien, ein Beispiel für die Unterscheidung in ‚Unsere und Fremde‘“, sagte Klinzewitsch gegenüber Journalisten.
Die Koalition wolle damit „nicht nur die Spuren der barbarischen Bombardements verwischen. (…) Auf der Hand liegen die separatistischen Versuche, Rakka zum Zentrum eines anderen Syriens zu machen, das nicht unter der Kontrolle von Baschar Assad stehen wird. (…) Die Wiederherstellung des friedlichen Lebens ist lediglich ein passender Vorwand.“
Die US-geführte Koalition und die von ihr unterstützten Demokratischen Kräfte Syriens (SDF) hatten am Freitag gemeldet, Rakka von den IS-Terroristen völlig befreit zu haben. …

 

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin:
In den letzten 24 Stunden wurden 28 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte aus festgestellt.
In Richtung Donezk hat der Gegner Mörser, Schützenpanzerwaffen, verschiedene Arten von Granatwerfern und Schusswaffen verwendet. Auf die Gebiete von elf Ortschaften wurden 27 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgefeuert.
In Richtung Mariupol hat der Gegner acht Mörsergeschosse des Kalibers 82mm auf das Gebiet von Kominternowo abgefeuert. Außerdem wurden Schützenpanzerwaffen, verschiedene Arten von Granatwerfern und Schusswaffen eingesetzt.
In Richtung Gorlowka hat der Gegner mit Granatwerfern und Schusswaffen Oserjanowka beschossen.
Durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden ein Zivilist und ein Soldat der Streitkräfte der DVR verletzt.
Die 72. mechanisierte Brigade, die sich auf die Rotation von der Front weg vorbereitet hat, hat ein weiteres Mal ihr gemeines, brutales Inneres gezeigt, indem sie den Kiewskij-Bezirk von Donezk beschossen hat.
Nach Angaben unserer Aufklärung gab der Kommandeur der 72. mechanisierten Brigade Oberst Sokolow persönlich die Anweisung zum Beschuss an die Einheiten an der Front. Er hat sich entschieden, auf diese Weise die Unterzeichnung eines Erlasses von Poroschenko über seine Auszeichnung mit dem Orden „Bogdan Chmelnizkij“ ersten Grades zu „begehen“. Aus Informationen, die aus der engsten Umgebung Sokolows stammen, wurde der Befehl zum Feuern mit dem Satz gegeben: „Los schlagen wir auf unsere Landsleute zu (wir haben das Wort wegen des nicht normgerechten Wortgebrauchs in ‚zuschlagen‘ geändert) und lasst uns losgehen und auf den Orden essen und trinken“.
So erweist sich, dass die Kommandeure der ukrainischen Streitkräfte mit Orden für Terror und Genozid an friedlichen Einwohnern unserer Republik ausgezeichnet werden und dann weiter Kriegsverbrechen begehen, selbst beim Feiern der Ordensverleihung.
Dabei werden Einheiten an die Front in der ATO-Zone geschickt, die einen Ausbildungskurs unter Heranziehung von ausländischen Instrukteuren aus NATO-Ländern durchlaufen haben.
Da wir auf Grundlage der letzten Konflikte im Nahen Osten, also Syrien, Irak, Afghanistan, wissen, wie die NATO-Truppen kämpfen und wie sie die Taktik der „verbrannten Erde“ nutzen, können wir den Schluss ziehen, dass die militärisch-politische Führung der Ukraine einen friedlichen Weg zur Lösung des Konflikts grundsätzlich nicht in Betracht zieht. Und nach der Rotation der Brigade könnten sich die Opfer unter der Zivilbevölkerung unserer Republik noch vergrößern.

 

Lug-info.com: Aktivisten der Kinder- und Jugendorganisation „Junge Grade“ der gesellschaftlichen Bewegung „Mir Luganschtschine“ haben auf den Straßen Lugansk eine Aktion durchgeführt, bei der sie Passanten etwa 500 Papierkraniche im Gedenken an die im Großen Vaterländischen Krieg gefallenen Soldaten überreicht haben.
Der Vorsitzende des zentralen Stabs der Organisation Wladislaw Ljaschenko berichtete, dass diese Aktion dem Tag der weißen Kraniche gewidmet ist und auf dem gesamten Territorium der RF stattfindet.
„Die LVR ist keine Ausnahme und heute sind in allen Städten unserer Republik Aktivisten der Kinder- und Jugendorganisation „Junge Garde“ auf die Straße gegangen und haben gefaltete weiße Kraniche verteilt, die den Frieden symbolisieren und die allen unseren Einwohnern zeigen, dass die Jugend gegenüber den Ereignissen des Großen Vaterländischen Krieges nicht gleichgültig ist“, sagte Ljaschenko. „Wir ehren die Heldentaten der Menschen, die ihr Leben auf dem Kampffeld gegeben haben“.
„Heute haben wir etwa 500 Papierkraniche verteilt“, fügte er hinzu und erklärte, dass geplant ist, in der gesamten Republik etwa 6000 Papierkraniche zu verteilen.

 

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Maroschtko:
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt angespannt, in den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen 12mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten im Gebiet von Almasnaja, Frunse, Kalinowo, Krasnyj Lliman, Snamenka, Wesjolaja Gora und im Gebiet des Denkmals des Fürsten Igor. Beim Beschuss haben die ukrainischen Streitkräfte wieder begonnen, durch die Minsker Vereinbarungen verbotene 120mm- und 82mm-Mörser, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen zu verwenden.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 78 Geschosse abgefeuert.

 

de.sputniknews.com: Pentagon soll verbotene Dual-Use-Raketensysteme nutzen – US-Experten nennen „Gründe“:
Experten vom amerikanischen Militär-Think-Tank „Center for Strategic and Budgetary Assessments“ (CSBA) haben dem Pentagon vorgeschlagen, sogenannte Dual-Use-Raketensysteme, die auch Atomsprengköpfe transportieren können, in Europa zur „Eindämmung“ Russlands einzusetzen. Moskau betrachtet dies jedoch als einen groben Verstoß gegen die INF-Verträge.
Als Dual-Use-Raketensysteme werden in der Regel Startvorrichtungen bezeichnet, von denen sowohl Abfangraketen als auch nuklear bestückbare Angriffsraketen gestartet werden können.
Im ersten Fall wird das System zur Raketen- und Luftverteidigung eingesetzt, im zweiten potentiell für einen Offensivschlag.
Die Umstellung solch eines Dual-Use-Systems vom Defensiv- zum Offensiv-„Modus“ kann teilweise innerhalb kürzester Zeit erfolgen, weshalb die Stationierung dieser Waffen auch zu angeblichen Defensivzwecken immer äußerst misstrauisch beobachtet wird.
Gerade diese nuklear bestückbaren Raketensysteme wollen die USA nun in Polen aufstellen, um die russischen Raketen in Kaliningrad zu „neutralisieren“.
Nach Angaben der CSBA-Experten wird dieser Schritt dabei helfen, den russischen taktischen Raketensystemen „Iskander“ im Gebiet Kaliningrad zu begegnen. Diese wurden dort von Moskau als Reaktion auf die amerikanischen Raketenvorrichtungen in Europa stationiert. Washington sieht in den Iskander-Systemen dagegen eine potentielle Offensivstreitmacht.
„Dies könnte erheblich die Probleme erschweren, die Russland wird lösen müssen, um die baltischen Staaten zu erobern“, so die Experten.
Auf welcher Grundlage die Experten zu ihrem Schluss kommen, Russland plane „die baltischen Staaten zu erobern“, wird allerdings in dem CSBA-Bericht nicht verraten.
„Die Dual-Use-Systeme könnten (…) die Eindämmung (Russlands – Anm.d.Red.) in den kritischen Regionen verstärken und die Abhängigkeit von den nicht-strategischen Atomwaffen verringern, die von Flugzeugen getragen werden – die Flugzeuge könnten nicht in der Lage sein, (die russische Luftabwehr – Anm.d.Red.) in den Regionen der größten Gefahr zu überwinden“, erklären die Berichtautoren.
Russland hat bereits mehrfach die US-Initiative zum Einsatz möglicher Dual-Use-Raketensysteme in Europa scharf kritisiert.
So erklärte im Oktober der Chef der nordamerikanischen Abteilung des russischen Außenministeriums, Georgi Borisenko, der Einsatz von amerikanischen Dual-Use-Raketensystemen in Rumänien und Polen verletze offensichtlich die INF-Verträge und sei eine direkte Gefahr für Russlands Sicherheit.
Die Verletzung der Verträge liegt nach russischer Argumentation unter anderem in der Tatsache, dass diese landbasierten Raketensysteme auch atomsprengkopffähige Marschflugkörper mit sehr hoher Anfangsgeschwindigkeit starten können.
Gerade landgestützte Marschflugkörper sind aber von den INF-Verträgen ausdrücklich untersagt, da sie das atomare Gleichgewicht bei den Offensiv- und Defensivsystemen der beiden Nuklearmächte gefährden.
Das amerikanische Think-Tank Center for Strategic and Budgetary Assessments (CSBA) hat seinen Sitz in Washington und ist auf das Verfassen von Berichten und Empfehlungsschreiben an staatliche US-Einrichtungen spezialisiert, wie etwa das Pentagon oder die Präsidentenadministration, zu Themen der US-Verteidigungspolitik, Streitkräfteplanung und deren Finanzierung.
Die INF-Verträge sind bilaterale Verträge zwischen der damaligen Sowjetunion und den USA vom 8. Dezember 1987, die die Vernichtung aller landgestützten Raketen und Marschflugkörper mit mittlerer und kürzerer Reichweite (500 bis 5500 Kilometer) und deren Produktionsverbot beinhalten.

 

Dan-news.info: Eine Kundgebung zum Gedenken an die gefallenen Soldaten fand heute in der Hauptstadt der DVR am Fuß des Monuments „Deinen Befreiern Donbass“ statt. Die Veranstaltung fand zu Ehren des „Tages des Weißen Kranichs“ statt.
Trotz des Regens versammelten sich bei der Kundgebung etwa 2000 Einwohner des Donbass. Uns ihnen waren Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges und des Konflikts in Afghanistan, Soldaten der DVR und Vertreter der Behörden. Unter ihnen waren auch der Bürgermeister von Donezk Alexej Kulesmin und der Verteidigungsminister der DVR Wladimir Kononow.
„Trotz des schlechten Wetters sind die Menschen heute zum Denkmal gekommen, um das Andenken der gefallenen Soldaten zu ehren. Und auch wenn die ukrainische Regierung versucht unsere Geschichte umzuschreiben und die Heldentaten unserer Väter und Großväter dem Vergessen zu überlassen, ehren wir alle unsere Helden und erinnern uns an sie. Denn nur dies gibt uns das Recht zu leben, das Recht mit stolz erhobenem Kopf durch das Leben zu gehen“, sagte Kononow.
Die Versammelten ehrten das Andenken der gefallenen Soldaten mit einer Schweigeminute und dem Niederlegen von Blumen. Höhepunkt der Kundgebung war das Aufsteigenlassen eines Keils aus acht weißen Kranichen. Außerdem konnten alle Anwesenden Papierkraniche mit einer speziellen Aufschrift falten: „Internationaler Tag ‚Weiße Kraniche‘, gewidmet dem Andenken der gefallenen Soldaten“. Bei der Kundgebung waren auch patriotische Lieder von Künstlerkollektiven der Republik zu hören.
„Heute ist besonderer Tag. Heute erinnern wir uns an alle Soldaten und Offiziere, die in den Jahren verschiedener Kriege und Konflikte gefallen sind. Unsere Landsleute tragen auch Waffen, gehen an die Front um ihre militärische Pflicht zu erfüllen. Das Schrecklichste ist, dass in diesem Krieg unsere besten Söhne und Töchter sterben. Wir erinnern uns an unsere Helden, niemand ist vergessen, nichts ist vergessen und so wird es immer sein“, sagte Kulesmin.

 

de.sputniknews.com: USA zeigen Kim „schwarzen Punkt“ – Russischer Sicherheitspolitiker
Die Äußerung des CIA-Chefs Mike Pompeo über einen „plötzlichen Tod“ des nordkoreanischen Staatschefs Kim Jong-un hat das Mitglied des Verteidigungs- und Sicherheitsausschusses im russischen Föderationsrat (Parlamentsoberhaus) Alexej Puschkow am Sonntag auf Twitter kommentiert.
„Kim Jong-un bekommt den schwarzen Punkt. Einfach so verschwinden Staatschefs nicht. Eine andere Frage ist, ob diese Drohung realisierbar ist“, schrieb Puschkow.
Zuvor hatte Mike Pompeo auf eine Frage zur Reaktion der CIA auf eine mögliche Beseitigung des nordkoreanischen Präsidenten erklärt, dass, falls Kim Jong-un „eines plötzlichen Todes stirbt“, der US-Geheimdienst das in keiner Weise kommentieren werde.
Der Konflikt zwischen Pjöngjang und Washington hat sich in der jüngsten Zeit infolge gemeinsamer Militärmanöver der USA und Südkoreas zur Einübung eines Schlages gegen Nordkorea im Kriegsfall verschärft. Pjöngjang befürchtet eine amerikanische Bedrohung und stärkt sein Atomwaffen- und Raketenpotential.

 

de.sputniknews.com: Reform-Maidan in Kiew: Demo zu Unterstützung von Saakaschwilis Ukraine-Rettungsplan
Hunderte Aktivisten haben sich am Sonntag zu einer Kundgebung vor dem Parlamentsgebäude in Kiew versammelt, um den 70-tägigen Rettungsplan Michail Saakaschwilis für die Ukraine, den er am Vortag präsentiert hatte, zu unterstützen. Dies berichtete die Nachrichtenagentur Ria Novosti unter Verweis auf einen Korrespondenten vor Ort.
Zu der Aktion „Reform-Maidan“ hatte Saakaschwili, georgischer Ex-Präsident und Ex-Gouverneur des ukrainischen Gebietes Odessa, aufgerufen. Die Kundgebung sei der Erörterung des „Plans des Sieges über die Oligarchen in der Ukraine“ gewidmet.
Die Teilnehmer trugen keine Flaggen von politischen Parteien mit sich, nur ukrainische und EU-Flaggen waren dabei.
Am Anfang der Veranstaltung betrat ein Verkleideter die Bühne, der den ukrainischen Präsidenten Poroschenko mit einem goldenen Bagette und einem Geldsack in der Hand darstellte. Der „Staatschef“ ritt einen älteren „Kosaken“. Das Publikum reagierte darauf mit Gelächter und Beifall.
Saakaschwili rief die Demonstrierenden dazu auf, ihre Protestaktion bis zur nächsten Parlamentssitzung fortzusetzen.
In den nächsten Wochen, bis zur Parlamentssitzung (am 7. November -Anm. d. Red.), wenn sie (die Abgeordneten) zurückkehren werden, müssen wir hier stehen und diesen Platz zu einem sehr ruhigen, machtvollen und sicheren Ort machen“, sagte er.
In den nächsten Wochen würden im Zeltlager vor dem Parlamentsgebäude „Seminare, Debatten und Gespräche stattfinden, zum Thema, wie wir unsere Zukunft organisieren sollen“.
Außerdem wolle er durch das Land reisen, die Bevölkerung über die Ziele der Protestaktion vor der Werchowna Rada aufklären, um sie „ebenfalls für die Zukunft, die Hoffnung und den Glauben zu erheben“, so Saakaschwili.
Vor dem Publikum traten auch andere Politiker auf wie Sergej Leschtschenko, Abgeordneter der Parlamentsfraktion der Partei von Petro Poroschenko, und Mischel Tereschtschenko, Bürgermeister der Stadt Gluchow. An der Aktion nahmen Mitglieder der von Saakaschwili neugegründeten Partei, der „Bewegung der neuen Kräfte“, teil.
Einmal kam es zu einem Zusammenstoß mit der Polizei, als Saakaschwili das Publikum ansprach und sagte, die Polizei „schneide“ die Räder des Lieferwagens mit der Tontechnik „ab“, und die Teilnehmer der Aktion dazu aufrief, das Fahrzeug „wegzunehmen“. Da die Polizei den Aktivisten den Weg versperrte, versuchten diese die Abriegelung zu durchbrechen und schlugen los.

de.sputniknews.com: Massiver Hackerangriff legt Webseiten spanischer Ministerien lahm.
Ein Cyberangriff der Hackergruppe Anonymous hat am Samstag die offiziellen Webseiten mehrerer spanischer Ministerien und der Volkspartei lahmgelegt. Dies berichtete das spanische Newsportal La Vanguardia am Sonntag.
Von dem Angriff seien die offiziellen Webseiten der Ministerien für Wirtschaft, Entwicklung und Justiz betroffen gewesen. Auch die Volkspartei und die in Madrid ansässige Nationale Francisco-Franco-Stiftung gerieten ins Visier der Hacker. Seit Sonntagmorgen funktionieren die Seiten wieder.
Zuvor war berichtet worden, dass Anonymous mehrere Stunden lang die Internet-Seite des spanischen Verfassungsgerichts in Madrid lahmgelegt hatte. Dies war ein geplanter Angriff unter dem Stichwort „Free Catalunya“, von dem die Hacker in den Netzwerken geschrieben hatten.
Die spanische Zentralregierung hatte am Samstag die Übernahme der Regierungsgewalt in Katalonien und damit die Entmachtung der jetzigen Regionalregierung eingeleitet.
In einer Sondersitzung hatte das spanische Kabinett Ministerpräsident Mariano Rajoy zufolge beschlossen, Artikel 155 der spanischen Verfassung zur Anwendung zu bringen. Binnen sechs Monaten soll eine Neuwahl in Katalonien stattfinden. Damit kommt erstmals der Verfassungsartikel 155 zum Entzug von Autonomierechten zur Anwendung. Dieser Entscheidung muss noch der Senat, das Oberhaus des spanischen Parlaments, zustimmen. Die Abstimmung wird wahrscheinlich auf den nächsten Freitag angesetzt.

 

Abends:

de.sputniknews.com: „Schwarzer Affe“: Brasilianischer Fußballer klagt über Rassismus in der Ukraine.
Der brasilianische Stürmer des ukrainischen Fußballvereins „Zorya Lugansk“, Paulinho, hat sich in einem Interview gegenüber dem Portal R7 über Rassismus und Alkoholismus in der Ukraine beklagt.
„Die Ukraine ist ein sehr kaltes Land, die Leute trinken hier viel. Es ist ganz üblich, jeden Tag betrunkene Menschen auf den Straßen zu sehen“, sagte der Fußballspieler.
Ein anderes Problem in der Ukraine sei der Rassismus. Der Stürmer habe mehrmals gemerkt, dass er von den Ortsbewohnern komisch angesehen worden sei.
Eines Tages, als er mit seiner Frau spazieren ging, soll ihn eine Ukrainerin mit den Worten „schwarzer Affe“ beschimpft haben.
„Ich kannte die Sprache schon und verstand, was sie sagte. Später stellte sich heraus, dass sie im gleichen Haus mit uns wohnt“, so Paulinho.
Derzeit hat der Stürmer wegen Missverständnissen mit der Vereinsleitung aufgehört, für „Zorya Lugansk“ zu spielen. Sein Vertrag läuft im Januar 2018 aus.

 

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Ein Gedanke zu “Presseschau vom 22.10.2017

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