Presseschau vom 06.09.2021

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, snanews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein. Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet. Die Wiedergabe russischer und anderer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Außer der Reihe – Lesetipps:

Tilo Gräser: „Lobbyland“ Deutschland – Buch von MdB Marco Bülow mit Systemkritik und Alternativen
Kurz vor Wahlen auf Bundes- oder Landesebene veröffentlichen Politiker gern Bücher. Darin lassen sie beschreiben, warum sich nichts ändern darf oder alles ganz anders werden muss. Der Bundestagsabgeordnete Marco Bülow hat nun ein Buch vorgelegt, das mutig darüber hinausgeht – und dennoch manchmal beschränkt bleibt. …
https://kurz.rt.com/2n5n

Wladislaw Sankin: Prompt nach Übernahme durch Springer: Magazin Politico entdeckt Feindbild RT DE
Kaum eine Woche ist vergangen, seit der Springer-Verlag die Übernahme von „Politico“ bekannt gab, da äußert das englischsprachige Medium bereits tiefste Besorgnis über das exorbitante Wachstum von „Putins Sprachrohr“ bei YouTube und Twitter. Verständlich: Ausgerechnet der Springer-Presse läuft RT den Rang ab. …
https://kurz.rt.com/2nab

Tom Fowdy: Chinas große soziale Revolution – ein faszinierendes Experiment
Chinas hartes Vorgehen gegen das Gaming als „spirituelles Opium“ ist Teil einer großen sozialen Revolution, die Kollektivismus gegen Individualismus ausspielt. Eine sozialistische Reform, die darauf abzielt, den technologischen Wettlauf gegen die USA zu gewinnen. …
https://kurz.rt.com/2nad

Scott Ritter: „Over-the-horizon“ – das neueste Schlagwort für amerikanische Inkompetenz
Nach dem Bombenanschlag am Flughafen Kabul führte das US-Militär zwei Luftangriffe „Over-the-horizon“ (Über den Horizont) gegen mutmaßliche ISIS-K-Ziele durch. Die Ergebnisse wecken kein Vertrauen in die Wirksamkeit dieses Ansatzes zur Terrorismusbekämpfung. …
https://kurz.rt.com/2nac

Maria Sacharowa: Lassen Sie uns mal über die Deutsche Welle reden
Tag für Tag erzählen die deutschen Mainstream-Medien, dass RT DE ein Sprachrohr bösartiger Propaganda aus Russland und ein Instrument zur Einmischung in demokratische Prozesse sei. Der Sender sei alles andere als ein Medium. Doch wie steht es mit dem deutschen Staatssender DW und seiner journalistischen Arbeit? …
https://kurz.rt.com/2ndh


abends/nachts:

snanews.de: Afghanischer Widerstandsführer bereit zu Verhandlungen – vorausgesetzt Taliban verlassen Pandschir
Der Anführer der Widerstandskräfte in der afghanischen Provinz Pandschir, Ahmad Massoud, hat sich bereit erklärt, die Kampfhandlungen einzustellen und Verhandlungen aufzunehmen, wenn die Taliban-Kämpfer die Provinz verlassen sollten.
„Die nationalen Widerstandskräfte sind bereit, unverzüglich den Krieg zu beenden, um dauerhaften Frieden zu erreichen, wenn die Taliban mit ihren Attacken und Militäroperationen in Pandschir und Andarab aufhören sollten, und sie hoffen darauf, ein umfassendes Treffen mit Wissenschaftlern und Reformern abzuhalten und Beratungen und Verhandlungen fortzusetzen“, heißt es in der auf Facebook geposteten Erklärung des Widerstandsführers.
Die Taliban-Bewegung hatte Anfang August eine großangelegte Offensive gegen die Regierungskräfte in Afghanistan eingeleitet. Am 15. August marschierten die Taliban in Kabul ein und nahmen den Präsidentenpalast unter ihre Kontrolle. Am nächsten Tag erklärte ein Taliban-Sprecher, dass der Krieg vorbei sei und die Regierungsform im Land in nächster Zeit bestimmt werden solle.
In der Nacht zum 31. August haben die US-Soldaten den Flughafen von Kabul verlassen und damit die fast 20-jährige Präsenz der USA in Afghanistan beendet.

Derzeit werden alle Grenzübergänge Afghanistans von den Taliban kontrolliert. Nur die nordöstlich von Kabul gelegene Provinz Pandschir steht nicht unter der Kontrolle der Taliban. Derzeit liefern sich die Widerstandskräfte unter Anführung von Ahmad Massoud, Sohn des Anführers der „Nördlichen Allianz“, Ahmad Shah Massoud, und die Taliban-Kämpfer Gefechte in Pandschir.


wpered.su:
Im Petrowskij-Bezirk von Donezk fand ein Treffen mit einer Vertrauensperson der KPRF statt
Am 5. September führten Vertreter der KP der DVR, der Union sowjetischer Offiziere und Verteidiger des Donbass, der gesellschaftlichen Bewegung „Frauenverband – Nadeshda Donbassa“ und Einwohner der Stadt eine Festveranstaltung aus Anlass des Tags der Befreiung des Donbass im Petrowskij-Bezirk von Donezk durch. Die Aktion fand am Denkmal der in den Jahren des Großen Vaterländischen Kriegs getöteten Menschen nicht weit vom Tscheljukinzew-Bergwerk statt, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
Im Rahmen der Veranstaltung fand ein Treffen mit dem Ersten Sekretär des ZK der KP der DVR, der Vertrauensperson der KPRF Boris Litwinow statt. Er berichtete über den Verlauf der Wahlkampagne in der Donezker Volksrepublik, über die Beteiligung der Kommunistischen Partei der DVR daran, über die Aktionen zur Unterstützung der KPRF. Er lenkte die Aufmerksamkeit auf die Verschärfung der Situation an der Frontlinie durch die ukrainischen Streitkräfte nach dem kürzlichen Besuch des ukrainischen Präsidenten in den USA. Im Zusammenhang damit gibt es die Befürchtung,
dass die Lage vor den Wahlen angeheizt werden wird.
Zum Abschluss der Aktion ehrten die Versammelten das Andenken der im Kampf gegen den Faschismus Gefallenen mit einer Schweigeminute und legten Blumen am Denkmal nieder.



snanews.de:Sprecher der Widerstandskräfte in Pandschir getötet – Medien
Die afghanische Nachrichtenagentur Khaama Press (KP) hat via Twitter am Sonntag (Ortszeit) den Tod von Fahim Daschti, dem Sprecher der Widerstandskräfte, bei den Kampfhandlungen in der Provinz Pandschir bekannt gegeben.
Die Agentur beruft sich dabei auf Berichte aus Pandschir und gibt an, dass Fahim Daschti ein wichtiges Mitglied der Partei Jamiat (Jamiat-e Islami-ye Afghanistan – Islamische Gemeinschaft Afghanistans – Anm. d. Red.) und Sprecher der Anti-Taliban-Widerstandskräfte gewesen sei.
Es werden keine näheren Angaben darüber gemacht, wie und wann Daschti getötet worden ist.
Zuvor hatte sich der Anführer der Widerstandskräfte in Pandschir, Ahmad Massoud, bereit erklärt, die Kampfhandlungen einzustellen und Verhandlungen aufzunehmen, wenn die Taliban-Kämpfer die Provinz verlassen sollten. …


vormittags:

wpered.su: Die Anerkennung unserer Staatlichkeit durch die Russische Föderation wird die Erfolgschancen der Sportler der DVR erheblich erhöhen – Boris Litwinow
Am 4. September fand in Donezk im Republikanischen Sportkomplexx „Olimpijskij“ ein Wettkampf der Donezker Volksrepublik in Leichtathletik unter den Teams den Kinder- und Jugendsportschule und der Kinder- und Jugendspezialschule der Olympischen Reserve statt, an der 231 Sportler der Jahrgänge 2004-2006 aus verschiedenen Städten und Bezirken der Republik teilnahmen. Bei der festlichen Eröffnung der Wettkämpfe war der Erste Sekretär des ZK der Kommunistischen Partei der DVR, die Vertrauensperson der KPRF Boris Litwinow, anwesend, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
In seiner Rede vor den Sportlern und den Trainern der Kollektive unterstrich er, dass das Ministerium für Jugend, Sport und Tourismus für die heranwachsende Generation die notwendigen Bedingungen schafft, um Sport zu treiben.
„Bei den vor kurzem stattgefundenen Olympischen Spielen haben Sportler aus der Oblast Donezk nicht wenige Medaillen für die Mannschaften sowohl der Ukraine als auch Russlands erreicht. Aber in der DVR wächst eine neue Generation von Sportlern heran, die gute Ergebnisse im Sport erzielen. Und die Aufgabe der Führung der Republik, aller politischen und gesellschaftlichen Organisationen ist es, alles zu tun, damit unsere Republik in der nächsten Zeit die internationale Anerkennung erreicht und unsere Sportler unser Land würdig bei allen internationalen Wettkämpfen vertreten. Und der hauptsächliche Betreiber der Idee der Anerkennung der DVR und der LVR seit den ersten Tagen ihrer Gründung ist die Fraktion der KPRF in der Staatsduma der Russischen Föderation“, unterstrich Boris Litwinow.
Auf Initiative des Mitglieds des ZK der Kommunistischen Partei der DVR, des Leichtathleten Alexandr Kostenko und mit Unterstützung des Sportklubs der KPRF überreichte Boris Litwinow einem Vertreter des Trainerstabs Sportschuhe für die jungen Sportler, die Hoffnung auf gute sportliche Ergebnisse geben. Der Vorsitzende der Kommunisten der DVR wünschte den Trainern und den Sportlern Hartnäckigkeit bei der Erarbeitung guter Ergebnisse, Durchhaltevermögen, Ausdauer, ehrliche Kämpfe und Glück im Sport.
Bei den Wettkämpfen, die die ersten nach den Sommerferien waren, zeigten die jungen Sportler ihre Meisterschaft im Lauf, Sprung, Gehen und anderem. Die Preisträger wurden mit Urkunden, Medaillen und Standarten des Ministeriums für Jugend, Sport und Tourismus der DVR ausgezeichnet.

de.rt.com: Neue Migrantenkarawane bricht von Mexiko in Richtung USA auf
In Mexiko hat sich eine neue Migrantenkarawane gebildet, die nun in Richtung USA unterwegs ist. Die Gruppe besteht bislang aus ungefähr 300 Menschen, die überwiegend aus Mittelamerika, Venezuela, Haiti und Kuba stammen. Das ist die vierte Karawane binnen einer Woche.
Trotz der Maßnahmen der mexikanischen Regierung ist am Samstag im südlichen Bundesstaat Chiapas eine weitere – binnen einer Woche bereits die vierte – Karawane von Migranten in Richtung US-Grenze aufgebrochen. Die Gruppe übernachtete in der Stadt Tapachula und machte sich dann weiter zu Fuß auf den Weg. Ursprünglich zählte die Gruppe ungefähr 300 Menschen. Zuvor hatten die mexikanische Nationalgarde und die Migrationsbehörde INM ein Großaufgebot gestartet, um die vorigen drei Migrationskarawane auf ihrem Weg nach Norden aufzulösen.
Die Gruppe besteht überwiegend aus Mittelamerikanern, aber auch Venezolanern, Kubanern und Haitianern. Es sind auch Kleinkinder dabei. Die Asylsuchenden werfen den örtlichen Behörden vor, ihnen keine Dokumente auszustellen, die ihnen einen legalen Aufenthalt in Mexiko erlauben würden. Aktivisten und UN-Experten, die den Zug mitverfolgen, werfen den Sicherheitsbehörden Gewalt gegen die Migranten vor. Einige Asylsuchende sollen verprügelt worden sein.
Nach Angaben der mexikanischen Regierung sind an der südlichen und an der nördlichen Grenze des Landes mehr als 27.000 Armeeangehörige disloziert, um Migranten aufzuhalten. Die Migrationsbehörde hat nach eigenen Angaben in der Zeitspanne vom 1. Januar bis zum 31. August 2021 über 147.000 illegale Migranten im Land gezählt. Das ist dreimal so viel wie im Vorjahreszeitraum.
Seit Monaten registrieren die US-Grenzer eine ansteigende Zahl von illegalen Einwanderungsversuchen. Die gemeinnützige Denkfabrik Washington Office on Latin America (WOLA) hat Anfang August sogar von mehr als 210.000 Vorfällen berichtet.
Einige Experten gehen von neuen Rekordzahlen im Verlaufe dieses Jahres aus und verbinden diese Entwicklung unter anderem mit der COVID-19-Pandemie, da viele Menschen in der Region, darunter auch Einwanderer, ihre Arbeit verloren haben.


Telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK: Am 5 . September 2021 wurde eine Verletzung des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine festgestellt.
Solotoje-5 wurde mit Granatwerfern beschossen (3 Geschosse).
Informationen über Verletzte unter der Zivilbevölkerung und Zerstörungen werden noch ermittelt.

de.rt.com: Umstände unklar: Deutschlands neuer Botschafter in China und Merkels enger Vertrauter tot
Vor nicht einmal zwei Wochen trat Jan Hecker formell als Botschafter in Peking an. Nun ist er tot. Vor seiner Entsendung nach China war er im Bundeskanzleramt Leiter der Abteilung Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik und damit ein enger Vertrauter Merkels.
Kurz nach dem Antritt seines Postens in Peking ist Jan Hecker, der neue deutsche Botschafter in China, überraschend verstorben. Dies teilte das Auswärtige Amt in Berlin am Montagmorgen mit.
Vor der Übernahme des wichtigen diplomatischen Postens in der chinesischen Hauptstadt war der 54-Jährige als außenpolitischer Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) tätig gewesen. Die Umstände seines Todes blieben zunächst unklar. In einer Mitteilung des Auswärtigen Amts hieß es:
„Mit tiefer Trauer und Bestürzung haben wir von dem plötzlichen Tod des deutschen Botschafters in China, Prof. Dr. Jan Hecker, erfahren. Unsere Gedanken sind in diesem Moment bei seiner Familie und den Menschen, die ihm nahestanden.“
Der gebürtige Kieler war verheiratet und hinterlässt drei Kinder. Er hatte den Posten erst im August übernommen.
Nach der Ankunft in Peking hatte der Spitzendiplomat mit seiner Familie zunächst die in China übliche pandemiebedingte Quarantäne durchlaufen. Danach übergab Hecker Ende August in Peking sein Beglaubigungsschreiben und nahm die reguläre Arbeit auf.
„Was für traurige und schockierende Nachrichten“, erklärte ein hoher Beamter des chinesischen Außenministeriums auf den Tod des neuen Botschafters. Ein führender deutscher Unternehmensvertreter, der erst kürzlich mit Hecker zusammengetroffen war, sagte: „Tragisch. Er war ein solch schlauer und zurückhaltender Mann. Ein guter Zuhörer.“
Auch Bundeskanzlerin Merkel zeigte sich erschüttert über den Tod von Hecker. In einer am Montagmorgen veröffentlichen Erklärung äußerte Merkel:
„Ich trauere um einen hochgeschätzten langjährigen Berater von tiefer Menschlichkeit und herausragender Fachkenntnis. Ich denke voller Dankbarkeit an unsere Zusammenarbeit und bin froh, mit ihm über Jahre so eng verbunden gewesen zu sein.“
Ab dem Jahr 2017 war Hecker im Bundeskanzleramt Leiter der Abteilung Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik und damit ein enger Vertrauter der Kanzlerin. Er begleitete Merkel auf ihren Reisen. In den Jahren von 2011 bis 2015 war der Rechts- und Politikwissenschaftler als Richter am Bundesverwaltungsgericht tätig, nachdem er in den Jahren von 1999 bis 2011 im Bundesinnenministerium gearbeitet hatte.
Im Jahr 2015 wurde Hecker Leiter des damals neu geschaffenen Koordinierungsstabes Flüchtlingspolitik. In der Flüchtlingskrise war er maßgeblich für die Umsetzung von Merkels ausgegebenem Versprechen „Wir schaffen das“ verantwortlich. Damit rückte er an der Seite der Kanzlerin ins Zentrum der Regierungspolitik auf.
Hecker war der erste außenpolitische Berater der Kanzlerin, der nicht die klassische Diplomatenkarriere durchlaufen hatte, und galt als herausragender außenpolitischer Aufsteiger. Nach der anstehenden Bundestagswahl und dem Ende von Merkels Kanzlerschaft sollte er nach Einschätzung von Beobachtern für Kontinuität im schwierigen Verhältnis zu China sorgen.
Vertreter des chinesischen Außenministeriums hatten Heckers Ernennung ausdrücklich begrüßt und auf seine Nähe zur Kanzlerin verwiesen, die in den zunehmenden Spannungen zwischen Europa und China einen eher zurückhaltenden Kurs vertritt. Deutsche Diplomaten in Peking wollten sich nicht zu den Umständen seines Todes äußern und verwiesen auf das Auswärtige Amt. Heckers Vertreter, der Gesandte Frank Rückert, übernimmt vorläufig die Botschafteraufgaben.


dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 5. September 3:00 Uhr bis 6. September 3:00 Uhr
In den letzten 24 Stunden hat die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination zwei Verletzungen des unbefristeten Regimes der Feuereinstellung von Seiten der BFU mitgeteilt.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen:
Es folgt eine genaue Auflistung der eingesetzten Waffensysteme (Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befand sich die Ortschaft Leninskoje.
Die Versuche der DVR, im GZKK den Koordinationsmechanismus zur operativen Herstellung von Ruhe zu den Verletzungn des Regimes der Feuereinstellung einzusetzen, wurden von der ukrainischen Seite im GZKK ignoriert. Auf unsere Anfragen kam unverändert die Antwort: Wir bestätigen den Beschuss nicht, wir halten das Regime der Feuereinstellung ein.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an ziviler Infrastruktur wurden im Berichtszeitraum nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 12.

de.rt.com: Taliban verkünden „vollständige“ Kontrolle über die Provinz Pandschir – Widerstandsfront dementiert
Die Taliban wollen nach eigenen Angaben die letzte noch nicht unter ihrer Kontrolle stehende afghanische Provinz Pandschir erobert haben. Das teilte der Sprecher der Islamisten mit. Doch die Widerstandsfront NRF weist die Behauptung der Taliban zurück.
Am Montag behauptete Taliban-Sprecher Zabihullah Mudschahid in einer Erklärung auf dem Kurznachrichtendienst Twitter, die Gruppe habe die letzte Hochburg der Widerstandskräfte in Afghanistan in der Provinz Pandschir vollständig unter ihre Kontrolle gebracht.
Die letzten verbliebenen Widerstandsnester seien demnach erobert, die meisten ihrer Rivalen besiegt und andere zur Flucht gezwungen worden, hieß es am Montag.
Doch diese Behauptung wurde inzwischen von den Gegnern, der Nationalen Widerstandsfront in Afghanistan (NRF) unter der Führung von Ahmad Massoud, als „falsch“ zurückgewiesen. Die Widerstandskräfte seien in „allen strategischen Positionen im gesamten Tal präsent, um den Kampf fortzusetzen“, erklärte die NRF auf Twitter.
In den sozialen Medien waren aber Videos aufgetaucht, die zeigen sollen, wie die Taliban-Kämpfer die weiße Flagge der Gruppe über dem angeblichen Amtssitz des Gouverneurs von Pandschir, in der Provinzhauptstadt Basarak, hissen.
Pandschir ist eine Gebirgsregion etwa 144 Kilometer nördlich der afghanischen Hauptstadt Kabul und reich an Bodenschätzen. Es ist die einzige Region Afghanistans, die nicht von den Taliban kontrolliert wird, seit diese Mitte August die Macht im Land übernommen haben.
Eine Eroberung Pandschirs wäre ein immenser Erfolg für die Islamisten. Diese konnten die Provinz während ihrer ersten Herrschaft nicht einnehmen, was am erbitterten Widerstand der Nordallianz lag und der geografischen Lage: Der Eingang zum Tal ist eng und gut zu verteidigen.
Die Taliban ignorierten offenbar den jüngsten Aufruf zur Waffenruhe, der von Geistlichen in Kabul kam und vom Anführer der Widerstandsfront, Ahmad Massoud, unterstützt wurde. Am Sonntag verkündete Massoud auf Facebook, die NRF sei bereit, „die Voraussetzungen für den nationalen Frieden und die Sicherheit im Lande zu schaffen“. Die NRF sei bestrebt, Konflikte mit den Taliban friedlich beizulegen. Massoud erklärte, seine Streitkräfte würden nach zwei Wochen schwerer Kämpfe die Waffen niederlegen, wenn die „Taliban ihre Angriffe und militärischen Operationen in Pandschir und Andarab beenden“.
Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur dpa soll inzwischen von mehreren Quellen in der Widerstandsfront die Nachricht bestätigt worden sein, dass in der Nacht zu Montag der Sprecher der NRF, Fahim Daschti, bei den Gefechten ums Leben gekommen ist.


Lug-info.com: In der LVR sind am 6. September um 9:00 Uhr 9605 Fälle von Coronavirusinfektionen registriert und bestätigt.
Davon wurden bis 7548 Personen nach zwei negativen Tests als vollständig genesen entlassen.
Seit Beginn der Pandemie gibt es 955 Todesfälle.

Mzdnr.ru: Am 5. September wurden in der DVR keine Tests auf Coronavirusinfektion durchgeführt, da das Labor gewartet wurde.
Am 6. September um 10:00 Uhr sind in der DVR insgesamt 58225 Fälle von Coronavirusinfektionen registriert.
7570 Patienten sind derzeit in Behandlung (stationär und ambulant), 46.485 als gesund entlassen, es gibt 4197 Todesfälle.
In den letzten 24 Stunden wurden 136 Fälle von Lungenentzündung entdeckt, 22 weniger als am vorangegangenen Tag. Davon wurden 62 ins Krankenhaus eingewiesen. Insgesamt sind 2778 Personen mit Lungenentzündung in Behandlung, davon 929 mit Sauerstoffunterstützung (+46 in den letzten 24 Stunden).
Insgesamt wurden seit dem 18. März 2021 2250 Patienten entdeckt, die bereits eine Covid-19-Erkrankung durchgemacht hatten.

snanews.de:Medien: Gaddafis Sohn flieht nach Freilassung sofort in die Türkei
Saadi Gaddafi, der jüngere Sohn des ehemaligen libyschen Staatschefs Muammar al-Gaddafi, der bei einem Aufstand im Jahr 2011 gestürzt und brutal ermordet wurde, ist aus dem Gefängnis entlassen worden und aus Sicherheitsgründen umgehend in die Türkei geflohen. Darüber berichtet der libysche TV-Sender „Al-Hadath“ am Montag.
Abdelhamid Dbeibah, der Ministerpräsident der libyschen Übergangsregierung, teilte in einem Tweet am frühen Montag mit, dass der 48-jährige Saadi Gaddafi in Übereinstimmung mit einem früheren Gerichtsbeschluss freigelassen worden sei. Er flog sofort nach Istanbul.
Saadi Gaddafi, der während der Führung seines Vaters als Profifußballer bekannt war, floh während des von der Nato unterstützten Aufstands ins benachbarte Niger, wurde aber 2014 an die neuen Machthaber in Libyen ausgeliefert. Er wurde wegen Verbrechen gegen Demonstranten 2011 und des Mordes am Trainer der libyschen Fußballmannschaft Al-Ittihad 2005 angeklagt und verbrachte mehrere Jahre im Gefängnis in Tripolis. 2018 wurde er im Mordfall freigesprochen. Welcher Fall mit dem Freispruch vom Juni dieses Jahres verbunden ist, wurde nicht angegeben.
Saadi war in der Saison 2001/02 der beste Torschützer der libyschen Meisterschaft, 2003-2007 spielte er in italienischen Vereinen, betrat in dieser Zeit jedoch nur zweimal das Feld.
Laut dem TV-Sender „Al-Hadath“ sei Saadi zusammen mit anderen ehemaligen Vertretern des gestürzten Regimes freigelassen worden. Gleichzeitig steht sein Bruder Seif al-Islam weiterhin unter Hausarrest, obwohl alle Anklagen gegen ihn offiziell fallengelassen wurden. Medienberichten zufolge könnte Seif al-Islam bei den für Dezember angesetzten Präsidentenwahlen in Libyen antreten.
Während des Aufstands wurden drei der sieben Söhne von Muammar al-Gaddafi getötet und das Land ist seitdem im Chaos versunken, wobei rivalisierende Fraktionen um die Macht wetteifern.


Dan-news.info: Einwohner der DVR haben Blumen an den Denkmälern der Offiziere der Roten Armee Kusma Gurow und Franz Grinkewitsch, die das Donezker Land von den deutschen Truppen befreit haben, niedergelegt. Dies teilte der Bürgermeister der Hauptstadt Alexej Kulemsin mit.
Die Veranstaltung fand im Zentrums von Donezk statt (die Denkmäler befinden nur einige Dutzend Meter voneinander entfernt). Dort versammelten sich Veteranen, Vertreter der Stadtverwaltung und gesellschaftliche Aktivisten.
„Ich freue mich, dass unter uns noch lebende Befreier des Donbass sind, die persönlich an der Veranstaltung teilnahmen und in den ersten Reihen gingen“, sagte Kulemsin.
Kusma Gurow (1091-1943) war Mitglied des Militärrats der Südfront, einer der Leiter der Verteidigung Stalingrads und der Befreiung des Donbass.
Franz Grinkewitsch (1905-1943) war Kommandeur der 32. Gardepanzerbrigade. Die Einheit war an den Kämpfer um Stalingrad, an der Überquerung des Don, an den Kämpfen an der Mius-Front und der Befreiung von Stalino (heute Donezk) beteiligt.
Das Leben Gurows endete im September 1943: sein Herz versagte. Grinkewitsch wurde nach einigen Wochen im Kampf beim Dorf Charkowo in der Oblast Saporoshe tödlich verletzt. Die Offiziere wurden in Donezk begraben, an dessen Befreiung sie aktiv beteiligt warten.
Der Tag der Befreiung des Donbass von den faschistischen deutschen Besatzern wird am 8. September begangen. Im Jahr 1943 befreiten sowjetische Truppen während der Donbass-Angriffsoperation das Oblast-Zentrum, die Stadt Stalino (heute Donezk).



nachmittags:

snanews.de: Versuchte Machtergreifung: Oppositionelle Kolesnikowa in Belarus zu elf Jahren Haft verurteilt
Die belarussische Oppositionelle Maria Kolesnikowa ist fast ein Jahr nach ihrer Festnahme im Zuge der Proteste gegen Machthaber Alexander Lukaschenko zu elf Jahren Haft verurteilt worden. Die Bundesregierung hatte wiederholt die Freilassung der früheren Stuttgarter Kulturmanagerin gefordert.
Der mit Kolesnikowa angeklagte Anwalt Maxim Snak erhielt zehn Jahre Haft. Das teilte das Gericht am Montag in Minsk nach Angaben belarussischer Staatsmedien mit.
Das Urteil erging wegen angeblicher versuchter illegaler Machtergreifung. Der international kritisierte Prozess gegen die 39-Jährige und Snak hatte Anfang August begonnen. Kolesnikowa hatte sich im vergangenen Jahr im Wahlkampf gegen Lukaschenko engagiert – als Managerin für den ebenfalls inhaftierten früheren Bankier Viktor Babariko, der Präsident werden wollte.
Die Oppositionelle sprach in einem schriftlich geführten Interview gegenüber russischen Medien von einer „absurden Anschuldigung“. Das sei ein weiteres Beispiel für die „Gesetzlosigkeit des Polizeistaates“. Kolesnikowa formte mit ihren Händen in Handschellen ein Herz in einem Gitterkäfig vor Gericht. Vor dem Gerichtsgebäude bildete sich eine lange Menschenschlange.
Zum Prozessauftakt hatten Kolesnikowa und Snak in einem vergitterten Glaskasten in einem Gericht in der Hauptstadt Minsk gesessen. Zu der Verhandlung hinter verschlossenen Türen waren nur Staatsmedien zugelassen – nicht aber Familienangehörige. Die Urteilsverkündung am Montag war dagegen öffentlich.
Symbolfigur der Massenproteste
Kolesnikowa hatte mit Snak und anderen Lukaschenko-Gegnern den Koordinierungsrat für eine friedliche Machtübergabe in Belarus gegründet. Die Behörden des autoritären Landes hatten ihr eine Verschwörung mit dem Ziel einer illegalen Machtergreifung sowie die Gründung und Führung einer extremistischen Vereinigung vorgeworfen.
Kolesnikowa war im Zuge der Präsidentenwahl vom 9. August vergangenen Jahres zusammen mit Swetlana Tichanowskaja und Veronika Zepkalo international bekannt geworden. Die beiden anderen Frauen sind im Ausland im Exil. Nach den Fälschungsvorwürfen gegen die Präsidentenwahl hatte sich Kolesnikowa den Massenprotesten gegen Lukaschenko angeschlossen.
Anfang September vorigen Jahres soll die Politikerin nach Darstellung oppositioneller Medien vom Geheimdienst KGB in Minsk entführt worden sein. Als sie in die Ukraine abgeschoben werden sollte, zerriss sie demnach kurz vor dem Grenzübergang ihren Pass und vereitelte so Pläne, sie aus dem Land zu vertreiben. Kolesnikowa hatte immer wieder deutlich gemacht, den Kampf gegen Lukaschenko im Land zu führen.
Wegen des Vorgehens gegen Andersdenkende hatten die EU und die USA wiederholt Sanktionen gegen Belarus erlassen. Der Machtapparat in Minsk zeigte sich davon stets unbeeindruckt. Lukaschenko wird vor allem vom russischen Präsidenten Wladimir Putin unterstützt.


snanews.de:Taliban: Arbeiten an Wiedereröffnung des Flughafens Kabul
In Kabul arbeiten die Taliban an der Wiedereröffnung des Hauptstadt-Flughafens. Inlandflüge sollen bereits wieder verkehren. Der Radar und andere zerstörte Teile des Flughafens werden erst wieder hergestellt.
Die militant-islamistischen Taliban arbeiten an der Wiedereröffnung des Flughafens in der afghanischen Hauptstadt Kabul. Es seien „ernsthafte Schritte“ für den Wiederaufbau unternommen worden, sagte der Taliban-Sprecher Sabiullah Mudschahid während einer Pressekonferenz am Montag. Technische Teams aus Katar, der Türkei und einem in den Vereinigten Arabischen Emiraten ansässigen Unternehmen arbeiteten vor Ort. Auch Pakistan stelle Hilfe bereit.
Inlandsflüge sind demnach bereits wieder aufgenommen worden. Derzeit arbeite man auch am Radar. Dieses sowie andere Teile des Flughafens sind nach Darstellung von Mudschahid von US-Kräften mutwillig zerstört worden. Die Reparatur brauche Zeit.
Zur Regierungsbildung sagte Mudschahid weiter, dass alle Entscheidungen getroffen worden seien. Nun gehe es noch um technische Fragen. „Wir hoffen, dass wir die Ankündigung der Regierung in den nächsten Nächten hören, auch wenn das genaue Datum noch nicht klar ist“, sagte Mudschahid weiter.
Er deutete auch an, dass es sich möglicherweise um eine Übergangsregierung handeln könnte. Diese habe die Möglichkeit für Veränderungen und Reformen. Man habe zudem mehrere Länder eingeladen, an der Zeremonie zur Verkündung der Regierung teilzunehmen.

Armiyadnr.su: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz am 06.09.2021
In den letzten 24 Stunden hat die ukrainische Seite zweimal den zweiten Punkt des Komplexes von Zusatzmaßnahmen zur Kontrolle der Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung verletzt.
In Richtung Mariupol haben Kämpfer der 128. Brigade Leninskoje mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Seit Beginn des heutigen Tages haben die ukrainischen Kämpfer dreimal den zweiten Punkt des Komplexes von Zusatzmaßnahmen zur Kontrolle der Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung verletzt.
In
Richtung Gorlowka haben Besatzer aus der 10. Brigade das Feuer mit automatischen Granatwerfern und Schusswaffen auf Golmowskij eröffnet.
In
Richtung Mariupol haben Kämpfer der 128. Brigade zweimal Leninskoje mit Antipanzerhandgranatwerfern beschossen.
Die Verstöße wurden operativ den Vertretern der ukrainischen Seite im GZKK zur Kenntnis gegeben, um rechtzeitig Maßnahmen gegen die an der Verletzung des Waffenstillstands Schuldigen zu ergreifen und die Fälschung von Daten über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Kämpfer zu verhindern.
Außerdem hat die 10. Brigade in Verletzung des dritten Punkts der Zusatzmaßnahmen einen Schützenpanzer in der Nähe von Wohnhäusern in Nowoluganskoje stationiert.
Außerdem hat eine mobile Gruppe des 305. Bataillons für elektronische Kriegsführung, um die Erfassung von Verstößen von Seiten der 93. Brigade zu verhindern, weiter die
Leitungs- und Navigationskanäle von Drohnen der OSZE-Mission bei Flügen im Gebiet von Kremenewka blockiert.
Die unzureichende Finanzierung der ukrainischen Streitkräfte, das hohe Niveau der Korruption beim kauf von Waffen und Material sowie der Diebstahl unter dem Personal zwingt das ukrainische Kommando, sich immer öfter um Hilfe an Vertreter von Freiwilligenorganisationen zu wenden.
So haben nach unseren Informationen am 4. September ukrainischen Freiwillige 500 Patronen für 12,7mm-Scharfschützengewehre Barrett, die aus den USA in die Ukraine geliefert wurden, in das 15. Bataillons der 58. Brigade geliefert.
Wir schließen nicht aus, dass die ukrainischen Straftruppen mit Erhaltung dieser Munition den Scharfschützenbeschuss des Kujbyschewskij-Bezirks von Donezk verstärken wird, was zu Opfern unter der Zivilbevölkerung führen kann.
Außerdem haben ukrainische Freiwillige Tarnnetze in die 93. mechanisierte Brigade in Richtung Mariupol geliefert, die zur Tarnung von von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen verwendet werden, die ständig von Mitarbeitern der OSZE in der Nähe von Ortschaften und der Front entdeckt werden.
Das geringe Ausbildungsniveau der ukrainischen Kämpfer hat ein weiteres Mal zum Verlust von Militärtechnik geführt.
So haben nach uns vorliegenden Informationen gestern Kämpfer der 128. Brigade bei einem Aufklärungsflug in Richtung Mariupol den Absturz einer Drohne „Leleka-100“ verursacht, die auf ein Minenfeld vor den Positionen der BFU fiel.
Es ist wichtig anzumerken, dass der Kommandeur der Aufklärungskompanie zur Verheimlichung des Falls von Vernichtung einer teuren Drohne durch die Schuld seiner Untergebenen mitteilte, dass das Gerät von Einheiten der Luftabwehr der Volksmiliz abgeschossen wurde und auf das Territorium unserer Republik fiel.
In den letzten 24 Stunden wurde ein nicht kampfbedingter Verlust unter den ukrainischen Besatzern festgestellt.
In der 25. Brigade, in der Nähe von Awdejewka, hat ein ukrainischer Luftlandesoldat eine Detonationsverletzung erlitten und ein Bein verloren, als eine Mine detonierte, die neben der Route zwischen den Positionen eines Zugstützpunkts installiert war.
Am Ort des Geschehens arbeitet eine Kommission des Stabs der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“ und des militärischen Rechtsordnungsdienstes. Nach vorläufigen Informationen wurde die Minensperre von der im Rahmen der Rotation abgezogenen 72. Brigade, die zuvor diese Positionen eingenommen hatte, nicht in die Karten der Minenfelder eingetragen.

de.rt.com: Syrien: BBC räumt Verbreitung von Fake-News über Giftgaseinsatz 2018 in Duma ein
Die BBC räumt ein, dass ihre Journalistin Chloe Hadjimatheou in einem „Dokumentarfilm“ Fake-News über den Giftgaseinsatz in Duma verbreitete. Im Jahr 2018 erfolgte in der syrischen Stadt Duma eine Attacke mit Chemiewaffen. Die USA, Großbritannien und Frankreich beschuldigten sofort die syrische Regierung und griffen Syrien eine Woche später mit völkerrechtswidrigen „Vergeltungsangriffen“ an.
Die BBC räumt nun ein, dass ein Dokumentarfilm von BBC Radio 4 über einen mutmaßlichen Chemiewaffenangriff in Syrien „gravierende Ungenauigkeiten“ enthielt.
Die Beschwerde bei der BBC seitens des britischen Kolumnisten Peter Hitchens von The Mail on Sunday nach der Ausstrahlung der Mayday-Doku-Reihe im letzten November „The Canister On The Bed“ wurde von der Dienstaufsichtsbehörde (Evidence Control Unit: ECU) der BBC anerkannt.
Die Gutachter waren sich einig, dass das Programm der BBC-Investigativjournalistin Chloe Hadjimatheou die redaktionellen Genauigkeitsstandards des öffentlich-rechtlichen Unternehmens nicht erfüllte, indem falsche Behauptungen verbreitet wurden.
Die Dokumentation befasst sich als Teil einer Sendereihe zu Aspekten des Konflikts in Syrien mit einem Angriff auf Duma im Jahr 2018 und enthielt einen Bericht über die spätere Rolle von „Alex“, einem ehemaligen Inspektor der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW). Letzte Woche – etwa zehn Monate nach der Ausstrahlung dieser Dokumentation – gab die ECU ihre Feststellung bekannt, die BBC hätte fälschlicherweise jenem „Alex“ unterstellt, dass er angeblich durch die Aussicht auf eine Belohnung von 100.000 US-Dollar (£72,000) von der Whistleblower-Website WikiLeaks motiviert worden wäre, seine Zweifel an den Umständen des Giftgaseinsatzes an die Öffentlichkeit zu bringen.
Laut WikiLeaks wurde auch eine solche Belohnung nie gezahlt.
In ihrem Urteil nahm nun auch die BBC die Anschuldigung zurück, dass der Journalist Hitchens, der seit mehr als 40 Jahren über das „syrische Regime“ berichtet, „die Ansichten des russischen und syrischen Staates zum Krieg“ teile.
Hitchens begrüßte das Urteil und erklärte, dies sei ein großer Sieg für die Wahrheit. Die Whistleblower innerhalb der OPCW seien immer von einer strikten Achtung der wissenschaftlichen Wahrheit motiviert gewesen: „Ich diene keiner Regierung, am wenigsten denen in Moskau und Damaskus.“
Am 7. April 2018 fand in der syrischen Stadt Duma ein Chemiewaffen-Angriff statt, bei dem Dutzende Zivilisten getötet wurden. Die USA, Großbritannien und Frankreich schoben die Schuld der syrischen Regierung in die Schuhe und griffen den Levante-Staat eine Woche darauf mit völkerrechtswidrigen „Vergeltungsangriffen“ an, ohne die Untersuchung des Chemiewaffen-Vorfalls durch die Organisation für das Verbot Chemischer Waffen (OPCW) überhaupt abgewartet zu haben. Syrien, Iran, Russland und China hatten seinerzeit diesen Angriff kritisiert.
Die OPCW publizierte ihren Abschlussbericht erst ein Jahr später und deklarierte darin den Einsatz von Chlorgas in Duma als mit „großer Wahrscheinlichkeit“ erfolgt, was im Grunde die Militärschläge der beteiligten NATO-Staaten nachträglich rechtfertigen sollte. Frühere OPCW-Inspektoren, die vor Ort an der Duma-Untersuchung teilgenommen hatten, lehnten später die Schlussfolgerungen des Berichts aus der OPCW-Zentrale ab. Darunter war auch Dr. Brendan Whelan, der der OPCW vorwarf, bereits den zuvor veröffentlichten „Zwischenbericht“ aus politischen Gründen manipuliert zu haben. Im Mai 2019 gelangte dann ein technisches Gutachten aus den Reihen der OPCW an die Öffentlichkeit, laut dem die in Duma aufgefundenen und inspizierten Zylinder höchstwahrscheinlich per Hand an Ort und Stelle platziert wurden – was in der Konsequenz bedeutet, dass es sich bei dem Giftgas-Vorfall um eine Inszenierung der vom Westen unterstützten islamistischen Rebellen handelte.
In der Folgezeit wandten sich dann verschiedene Whistleblower aus den Reihen der OPCW an die Öffentlichkeit und warfen der OPCW vor, entscheidende Fakten, die von den Ermittlern vor Ort zusammengetragen wurden, im Abschlussbericht nicht berücksichtigt zu haben. Dieser sei manipuliert worden, um die syrische Regierung verantwortlich machen zu können. Die Whistleblower sprachen daneben auch von Einschüchterungsversuchen.
Wegen angeblicher Verstöße gegen die Chemiewaffenkonvention wurden im April dem Staat Syrien die meisten Rechte bei der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) entzogen. Es war das erste Mal in der 24-jährigen Geschichte der OPCW, dass ein Mitgliedstaat auf diese Weise sanktioniert wird. Syrien trat der OPCW im Jahr 2013 bei und deklarierte massive Chemiewaffenbestände, die es anschließend unter der Kontrolle der Organisation vernichtete. Dieser Schritt folgte damals unmittelbar nach den Drohungen aus Washingtons, D.C. zur Einleitung militärischer Maßnahmen gegen Syrien wegen eines angeblichen Chemiewaffenangriffs. Ein Jahr zuvor informiert dagegen sogar die syrische Regierung in Damaskus selbst sofort den UN-Sicherheitsrat, als im Dezember 2012 Kämpfer der Al-Nusra-Front eine einzige Chlorgasfabrik des Landes östlich von Aleppo eingenommen hatten. Dennoch wird seither von der westlichen Seite hartnäckig der Vorwurf öffentlich aufrechterhalten, die Regierung von Syrien setze Chemiewaffen gegen das eigene Volk ein.


snanews.de: Letztes Rohr der Pipeline Nord Stream 2 ist fertig
Das letzte Rohr der Ostseepipeline Nord Stream 2 ist nach Angaben der Nord Stream 2 AG verschweißt worden. Es wird anschließend auf den Meeresboden abgesenkt und schließlich mit dem anderen Ende verbunden, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.
Erwartet wird, dass der russische Gasmonopolist Gazprom im Oktober mit den Gaslieferungen nach Deutschland durch die neue Pipeline beginnt und dafür zunächst den Strang nutzt, der bereits im Juni fertigt verlegt worden war.
Vor allem der Widerstand der USA, die Sanktionen gegen die Leitung androhten und dann auch verhängten, verzögerte den Bau, der Ende 2019 hatte beendet werden sollen. Die US-Regierung kritisiert, Europa mache sich mit dem Projekt bei der Energieversorgung zu stark von Russland abhängig.
Russland wirft den USA vor, sie hätten mit ihrem Widerstand gegen Nord Stream 2 vor allem eigene wirtschaftliche Interessen verfolgt. Die USA bieten ihr durch Fracking gewonnenes und dann verflüssigtes Gas als Alternative in der EU an.
Nord Stream 2 – keine „politische Waffe“
Wie schon mit den weitgehend parallel verlaufenden Leitungen von Nord Stream 1 macht sich Russland mit Nord Stream 2 unabhängiger von der Ukraine als Transitland für Gaslieferungen nach Europa. Die Ukraine liegt mit Russland im Streit und ist auf Einnahme aus dem Gastransit angewiesen. Russland hatte immer wieder Vorwürfe zurückgewiesen, es könne die Gasleitung als „politische Waffe“ missbrauchen. Eine deutsch-amerikanische Vereinbarung sieht für einen solchen Fall Sanktionen gegen Russland vor.
55 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr
Die Bauarbeiten für Nord Stream 2 hatten 2018 begonnen. Die Leitung soll künftig 55 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr von Russland durch die Ostsee nach Deutschland liefern. Damit können nach Angaben der Betreibergesellschaft 26 Millionen Haushalte versorgt werden. Die Baukosten der 1230 Kilometer langen Pipeline werden mit mehr als zehn Milliarden Euro angegeben. Die Leitung war je zur Hälfte vom russischen Energieriesen Gazprom und den fünf europäischen Unternehmen OMV, Wintershall Dea, Engie, Uniper und Shell finanziert worden.


Mil-lnr.su:
Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberleutnant I.M. Filiponenko
Nach Angaben von Beobachtern der Vertretung der LVR im GZKK wurde
in den letzten 24 Stunden eine Verletzung des zweiten Punkts der Zusatzmaßnahmen zur Verstärkung und Kontrolle des geltenden Regimes der Feuereinstellung festgestellt.
In
Richtung Popasnaja haben Kämpfer des 1. Bataillons der 24. Brigade von den Positionen im Gebiet von Solotoje-4 aus Solotoje-5 mit Antipanzergranatwerfern beschossen.
Der Fall von Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurde operativ den Vertretern der ukrainischen Seite im GZKK zur Kenntnis gegeben, um Maßnahmen zu ergreifen und zu verhindern, dass die Volksmiliz der Provokationen beschuldigt wird.
Der Versuch der Vertretung der LVR im GZKK, den Koordinationsmechanismus zur operativen Herstellung von Ruhe einzusetzen, wurde ein weiteres Mal von der ukrainischen Seite im GZKK ignoriert. …

de.rt.com: Lawrow: Nord Stream 2 wird in wenigen Tagen fertiggestellt sein und die Arbeit aufnehmen
Russlands Außenminister Sergei Lawrow kündigte an, dass Nord Stream 2 in wenigen Tagen fertiggestellt sein wird. Zuvor hatten dies auch der ehemalige Vorstandsvorsitzende des österreichischen Mineralölkonzerns OMV Rainer Seele und Gazprom-Chef Alexei Miller berichtet.
In wenigen Tagen wird die Gaspipeline Nord Stream 2 fertiggestellt sein und ihre Arbeit aufnehmen. Dies hat am Montag der russische Außenminister Sergei Lawrow mitgeteilt. Der Betreiber des Projekts, die Nord Stream 2 AG, teilte mit, dass das letzte Rohr bereits verlegt wurde. Nach Angaben des Unternehmens wird Nord Stream 2 bis Ende 2021 in den regulären Betrieb gehen.
Am Sonntag hat Rainer Seele, der ehemalige Chef des österreichischen Ölkonzerns OMV, mitgeteilt, dass die Pipeline in den kommenden Tagen fertiggestellt werden soll. Ihm zufolge sollen noch in diesem Jahr die ersten Gaslieferungen über Nord Stream 2 beginnen. Nach Abschluss der Zertifizierung der Pipeline wird der Anlauf der Gaslieferungen erwartet.
Anfang September hatte auch Gazprom-Chef Alexei Miller den baldigen Abschluss der Bauarbeiten an Nord Stream 2 verkündet. Ihm zufolge soll bis Ende des Jahres das erste Gas auf den europäischen Markt geliefert werden.
Am 31. August hatte Alexander Karimow, der Generaldirektor einer Gazprom-Tochter, mitgeteilt, dass Gazprom die Inbetriebnahmearbeiten an Nord Stream 2 umgehend abschließen wird. Seinen Angaben zufolge arbeitet das Unternehmen daran, die Gaslieferungen in naher Zukunft aufzunehmen. Die Vorbereitungen hierfür würden planmäßig verlaufen und erwartungsgemäß bis 1. November abgeschlossen, so Karimow.
Nord Stream 2 verläuft von Wyborg in Russland durch die Ostsee bis nach Lubmin bei Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern. Laut Gazprom wurden durch die bereits bestehende Leitung Nord Stream in den ersten sieben Monaten dieses Jahres mehr als 33 Milliarden Kubikmeter Gas gepumpt. Das Jahr 2020 war demnach mit insgesamt 59,3 Milliarden Kubikmetern geliefertem Gas ein Rekordjahr.


snanews.de:
Pandschir endgültig gefallen? Massud ruft zu nationalem Aufstand gegen Taliban auf
Nachdem die militant-islamistischen Taliban am Freitag die vermeintliche Eroberung der afghanischen Provinz Pandschir verkündet hatten, rief der Anführer der Nationalen Widerstandsfront (NRF) in der Region Achmad Massud am Montag auf seiner Facebook-Seite zu einem nationalen Aufstand gegen die Taliban auf.
„Wir rufen Sie auf, einen allgemeinen Aufstand zu beginnen, um der Ehre, Freiheit und dem Stolz unserer Heimat willen“, hob Massud in einer am Montag veröffentlichten Audiobotschaft hervor.
Der Anführer äußerte sich nicht zur aktuellen Situation in der Provinz. Er fuhr lediglich fort, dass die Menschen in jeder möglichen Form kämpfen könnten, sei es durch bewaffneten Kampf oder durch Proteste. Die Nationale Widerstandsfront stünde bis zum letzten Moment an ihrer Seite.
Wenige Stunden davor hatten die Taliban erklärt, die Provinz Pandschir, die als einzige noch nicht unter ihre Kontrolle gebracht worden war, eingenommen zu haben. Videos und Bilder in sozialen Medien zeigten Taliban-Kämpfer im Gouverneursgebäude der Provinzhauptstadt Basarak.
Verhandlungen abgelehnt
Die Taliban haben ihrerseits nun die gewaltsame Eroberung der afghanischen Provinz Pandschir gerechtfertigt: Nachdem Verhandlungen gescheitert seien, weil zwei Personen die Gespräche verweigerten, seien die Taliban gezwungen gewesen, Streitkräfte zu entsenden und eine Operation zu starten. Das geht aus der Erklärung des Sprechers der Islamisten, Sabiullah Mudschahid, während einer Pressekonferenz am Montag in Kabul hervor.
Es ist davon auszugehen, dass er damit die zwei Anführer des Widerstands, den bisherigen Vizepräsidenten Amrullah Saleh und Achmad Massud, Sohn des legendären Nordallianz-Führers Achmad Schah Massud, meinte. Pandschir sei nun vollständig unter Kontrolle der Taliban, der Krieg sei vorbei und das Land aus der Krise gerettet, sagte Mudschahid weiter.
Über das Schicksal von Pandschir als einziger Provinz im Land, die noch nicht unter Kontrolle der Taliban gestanden hatte, sollte ursprünglich im Zuge der Verhandlungen entschieden werden. Am Dienstag aber begannen Gefechte, als nach Angaben von Widerstandskämpfern die Taliban Kontrollpunkte am Taleingang angriffen. Am Sonntagmorgen (Ortszeit) erklärten die Taliban, sie hätten die Provinz erobert.
Ganz eindeutig dementierte die Nationale Widerstandsfront (NRF) die Einnahme nicht, kündigten aber an, der Kampf werde fortgesetzt, bis die Aggressoren aus dem Land geschafft seien.
Ein Bewohner des Bezirks Schutul am Talanfang sagte, die Taliban seien in seinem Dorf und durchsuchten die Häuser nach Waffen. Die allermeisten Menschen seien weiter in den Bergen. Taliban-Sprecher Mudschahid fügte demnach hinzu, Pandschir sei ein „Teil unseres Körpers“ und die Pandschiris „unsere Brüder“.
Auch Telefon- und Internetverbindungen in der Provinz wolle man wieder herstellen sowie wieder Nahrungsmittellieferungen in das Tal erlauben, sagte Mudschahid weiter. Über die Anführer des Widerstands Saleh und Massud sagte er, diese würden vermisst. Es gebe Gerüchte, dass Saleh aus dem Land geflohen sei.
Widerstandshochburg unter Kontrolle der Taliban?
Anfang August hatten die Taliban vor dem Hintergrund des internationalen Truppenabzugs aus Afghanistan eine großangelegte Offensive gegen die Regierungstruppen gestartet. Am 15. August drangen sie in Kabul ein und übernahmen die Kontrolle über den Präsidentenpalast. Die einzige von der Taliban nicht kontrollierte Provinz war Pandschir.
Zuvor hatte Taliban-Sprecher Bilal Karimi erklärt, die Region sei unter die Kontrolle der Bewegung gebracht worden. Einige Aufständische hätten bei den Kämpfen eine Niederlage erlitten, während andere geflohen seien, hieß es. Die Taliban hatten den Einwohnern von Pandschir versprochen, die Bevölkerung der Provinz nicht zu unterdrücken.
Eine Quelle von SNA in den Polizeikreisen in Kabul hatte mitgeteilt, dass der afghanische Vizepräsident Amrullah Saleh und der Anführer der Widerstandskämpfer, Ahmad Massoud, die Provinz verlassen haben sollen. Später hatte Saleh diese Berichte dementiert.
Massoud zeigte sich am Sonntag zu Verhandlungen bereit, um die Kämpfe mit den militanten Islamisten zu beenden. Die NRF sei bereit für ein sofortiges Ende des Krieges, falls die Taliban ihre Angriffe in Pandschir beenden, schrieb er auf Facebook. Man strebe eine politische Einigung an, bei der alle sozialen Gruppen vertreten seien.


de.rt.com:
Russland und China beginnen Produktion von gemeinsam entwickelten Passagierflugzeugen
China nimmt Berichten zufolge die Produktion des chinesisch-russischen Passagierjets vom Typ CR929 auf. Der Jungfernflug soll voraussichtlich im Jahr 2023 stattfinden. Moskau und Peking wollen mit dem Projekt einen Konkurrenten für Boeing und Airbus schaffen.
Die Produktion des ersten von russischen und chinesischen Ingenieuren entworfenen Passagierflugzeugs ist Berichten zufolge in China gestartet. Das Großraumflugzeug mit der Bezeichnung CR929 soll zum Konkurrenten des 787 Dreamliner von Boeing werden.
Diese Nachricht wurde zuerst von Jiefang Daily gemeldet, der offiziellen Zeitung des Shanghaier Komitees der Kommunistischen Partei Chinas.
Anfang des Jahres hatte Yang Zhigang, Generalingenieur der Commercial Aircraft Corporation of China (COMAC), mitgeteilt, dass die Produktion des Langstrecken-Großraumflugzeugs im Jahr 2021 anlaufen werde.
Die China-Russia Commercial Aircraft International Corporation (CRAIC), ein Joint Venture zwischen den beiden Nationen, wurde im Jahr 2017 mit dem Ziel gegründet, ein Verkehrsflugzeug zu produzieren, das mit dem Duopol von Airbus und Boeing konkurrieren und einen Anteil von mindestens zehn Prozent am Weltmarkt erreichen soll.
Der Prototyp der Maschine CR929 wurde bei der Eröffnung der größten chinesischen Luftfahrtmesse in der chinesischen Küstenstadt Zhuhai im November 2018 vorgestellt. Ein Erstflug des neuen Jets soll voraussichtlich im Jahr 2023 absolviert werden.
Der Rumpf des Flugzeugs ist 22 Meter lang, 6,5 Meter hoch und 5,9 Meter breit und bietet einen geräumigen Innenraum mit einer neunfachen Bestuhlung pro Reihe in der Economy Class. Bei der Messe war der Innenraum mit zwei Sitzreihen in der ersten Klasse, drei Sitzreihen in der Business-Klasse und vier Sitzreihen in der Economy-Klasse ausgestattet.
Die Basisversion vom Typ CR929-600 soll 280 Passagiere über eine Entfernung von bis zu 12.000 Kilometern befördern. Die Flugzeugfamilie wird Berichten zufolge Modifikationen mit einem verlängerten Rumpf (die CR929-700) und einem verkürzten Rumpf (die CR929-500) umfassen. Die Länge des Flugzeugs wird 63,25 Meter betragen, mit Spannweiten von 58 und 61 Metern und einer Höhe von 17,9 Metern.

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