Presseschau vom 05.04.2020

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


abends/nachts:

telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Wie bereits mitgeteilt wurde, schießen die BFU heute seit 17:40 Uhr mit von den Minsker Vereinbarungen verbotener 122mm-Artillerie in Richtung Golmowskij. Insgesamt wurden in Richtung der Ortschaft 15 Geschosse abgefeuert.
In
folge des Beschusses wurde eine Stromleitung auf dem Gebiet der Steinfabrik in der Gardin-Straße 2 beschädigt, dadurch ist die Stromversorgung in Golmowskij ausgefallen.
Nach vorläufigen Informationen gibt es keine Opfer unter der Zivilbevölkerung, genauere Informationen werden ermittelt.


Armiyadnr.su:
Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR am 5. April 2020
Die ukrainischen Straftruppen destabilisieren weiter die Situation an der Kontaktlinie und ignorieren die Erfüllung der Minsker Vereinbarungen sogar trotz der nächsten Etappe der Verhandlungen der Kontaktgruppe zur friedlichen Regelung des Konflikts im Donbass am 6. April.
Dabei versuchen die unkontrollierten Kämpfer zielgerichtet, Objekten der zivilen Infrastruktur und der Lebenserhaltung unserer Republik maximalen Schaden zuzufügen.
So haben heute Kämpfer aus der 54. Brigade auf Befehl des Kriegsverbrechers Majstrenko das
Gelände des Jushnodonbasskij-Wasserwerks im Gebiet von Wasiljewka mit Mörsern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
Im Zusammenhang mit dem Beschuss war das Personal gezwungen, den Schutzraum aufzusuchen.
Solche Handlungen demonstrieren auf deutlichste Weise, dass die radikalen Kämpfer aus der 54. Brigade die Politik des Genozids am Volk des Donbass unterstützen.
Außerdem haben heute um 17:40 Kämpfer der 59. Panzergrenadierbrigade unter Kommando des Verbrechers Schapowalow Golmowskij mit 122mm-Artillerie beschossen. Insgesamt wurden 15 Geschosse abgefeuert.
In der Folge des Beschusses wurde ein Stromleitung auf dem Territorium des
Dolomitwerks in der Gardin-Straße 2 beschädigt, in der Folge war die Stromversorgung von Golmowskij unterbrochen. Notfalldienste arbeiten an der Wiederinbetriebnahme der Stromversorgung der Stadt durch eine Ersatzstromleitung.
Alle Materialien zu den Ergebnissen der verbrecherischen Handlungen werden an die Generalstaatsanwaltschaft der DVR übergeben, um sie dem Strafverfahren gegen die Kriegsverbrecher Majstrenko und Schapowalow hinzuzufügen.
Wir rufen die internationalen Beobachter auf, den Fall des weiteren Kriegsverbrechens durch die bewaffneten Formationen der Ukraine zu erfassen und eine Untersuchung und Bestrafung der daran Schuldigen zu erreichen.


vormittags:

telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK: Am 4. April 2020 wurden zwei Beschießungen von Seiten der BFU festgestellt.
Golubowskoje wurde mit 82mm-Mörsern beschossen (9 Geschosse).
Kalinowo wurde mit Antipanzerlenkraketen beschossen (1 Rakete). Infolge des Beschusses starben zwei Soldaten der Volksmiliz der LVR an zahlreichen Splitterverletzungen.
Informationen über Verletzte unter der Zivilbevölkerung und Zerstörungen werden noch ermittelt.


de.sputniknews.com:
Trump mobilisiert „Tausende Militärs“ gegen Coronavirus
Angesichts steigender Corona-Opferzahlen mobilisieren die Vereinigten Staaten das Militär für den Kampf gegen die Epidemie in New York. Laut Präsident Donald Trump sollen Militärspezialisten auch in anderen Bundesstaaten helfen.
„Wir werden eine unglaubliche Zahl von Militärs zur Hilfe in Bundesstaaten schicken: Tausende Soldaten, Tausende Mediziner, Profis, Krankenschwestern und Ärzte – eine große Menge“, sagte Trump am Samstag vor Journalisten.
Allein nach New York, das die höchste Zahl an Corona-Toten aufweist, sollen 1000 Militärmediziner kommen. Im Bundestaat New York gibt es nach den jüngsten Angaben bereits mehr als 100.000 Infektions- und 2935 Todesfälle.
Nach Informationen der Weltgesundheitsorganisation WHO verzeichnen die Vereinigten Staaten mit 241.703 die höchste Zahl an Infizierten weltweit. Mehr als 5850 Infizierte sind gestorben. …


dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 4. April 3:00 Uhr bis 5. April 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 22.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Golmowskij, Gorlowka (Siedklung des Gagarin-Bergwerks), Wasiljewka, Shabitschewo, Spartak, Wesjoloje, Donezk (Volvo-Zentrum, Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks, Siedklung des Abakumow-Bergwerks), Signalnoje, Alexandrowka, Jasnoje, Petrowskoje, Leninskoje.
Wie schon mitgeteilt wurde, haben die BFU gestern das Feuer auf Alexandrowka eröffnet, dabei wurde ein Haus in der Tscheljuskinzew-Straße 10a beschädigt.
Außerdem wurden
beim Beschuss der BFU auf Signalnoje ein Wirtschaftsgebäude und die Verglasung des Hauses in der Gagarin-Straße 16 beschädigt.
Gestern wurde i
m Ergebnis von Artilleriebeschuss die Stromversorgung von Golmowskij unterbrochen.
Außerdem geriet gestern das Gebiet der Wasiljewker Pumpstation erster Ebene der Jushnodonbasskij-Wasserwerke unter Beschuss. Aufgrund der Gefahr für Leben und Gesundheit war das Personal gezwungen, den Schutzraum aufzusuchen.
Außerdem wurde i
nfolge von Beschuss der BFU ein Schaden an der Fensterverglasung eines Gebäudes der Ortsverwaltung von Golmowskij in der Woroschilowgradskaja-Straße 4 festgestellt.
Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden im Berichtszeitraum nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 189.
Wir erinnern daran, dass die Zahl derGeschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 138.
Ab 01:01Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


de.sputniknews.com:
Corona-Bekämpfung: Moskau nimmt umfassende Desinfektion öffentlicher Räume vor
Zur Vorbeugung einer Covid-19-Ausbreitung werden Mitarbeiter der öffentlichen Versorgungswirtschaft in Moskau laut Vizebürgermeister Pjotr Birjukow am Sonntag umfassende Desinfektionsmaßnahmen im öffentlichen Raum der russischen Hauptstadt durchführen.
Straßen, Gehwege, Höfe und Parkplätze sowie Fußgängerübergänge und -überführungen sollen laut Birjukow mit Desinfektionsmitteln bearbeitet werden. Bereits zum zweiten Mal werde eine umfassende Desinfektion in der russischen Hauptstadt vorgenommen, hieß es.
Die eingesetzten Desinfektionsmittel seien von der Verbraucherschutzbehörde Rospotrebnadsor empfohlen worden. Sie seien für den Menschen unschädlich und würden zur Desinfektion in Schulen, Kindergärten und Gaststättenbetrieben verwendet.
Insgesamt sollen rund 3500 Sprengwagen und Sprühgeräte zum Einsatz kommen.
Darüber hinaus würden in Moskau beispiellose Maßnahmen zur Vorbeugung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus ergriffen, sagte Birjukow: Die Treppenflure in Häusern, wo Corona-Infizierte leben oder von Menschen, die sich wegen eines möglichen Kontakts mit Infizierten in Quarantäne befinden würden, würden ebenfalls desinfiziert. Auch werde derzeit in allen anderen Hausfluren die Feuchtreinigung öfter vorgenommen, so der Vizebürgermeister.

Lug-info.com: Bis zum Morgen des 5. April waren in der LVR fünf Fälle von Coronavirusinfektion bestätigt, teilte das Gesundheitsministerium der LVR mit.
Der Zustand aller Patienten ist leicht bis mittelschwer.
Der erste Fall war aus dem Slawjanoserbskij-Bezirk, drei Patienten sind aus Antrazit und Krasnyj Lutsch.
Die Gesundheitsministerin Natalija Paschtschenko erklärte, dass sich die drei letzten Fällen im Gegensatz zum ersten nicht an die Selbstisolation gehalten haben. Sie hatten nach ihrer Einreise in die LVR mit Verwandten Kontakt, haben öffentliche Verkehrsmittel genutzt und waren in ihren Kollektiven. Sie wies noch einmal auf die Wichtigkeit der zweiwöchigen Selbstisolation nach der Einreise in die LVR hin.
Die Kontakte in Antrazit und Krasnyj Lutsch werden weiter verfolgt, die Ärzte in diesen Ortschaften erhalten weitere Vorräte an Schutzmitteln.


de.sputniknews.com:
Zweites Flüchtlingslager in Griechenland unter Quarantäne gestellt
In Griechenland ist ein zweites Flüchtlingscamp nach einem Infektionsfall unter Quarantäne gestellt worden, wie die Agentur Reuters am Sonntag unter Verweis auf das griechische Ministerium für Migration und Asyl mitteilte.
Laut der Meldung wurde ein 53-jähriger Afghane, der mit seiner Familie in dem Lager Malakasa, rund 40 Kilometer nordöstlich von Athen, untergebracht war, positiv auf das neuartige Coronavirus getestet.
Der Afghane hat sich nach seinen eigenen Worten am Samstag schlecht gefühlt. Nach einer medizinischen Untersuchung musste er in ein Krankenhaus in die Hauptstadt verlegt werden, wo er auf das SARS-CoV-2 überprüft wurde. Der Test fiel positiv aus. Seine Familie stünde unter häuslicher Quarantäne.
Der Minister für Migration und Asyl, Notis Mitarakis, ordnete für das Flüchtlingscamp Malakasa ab Sonntagmorgen eine vierzehntägige Quarantäne an. Der Ein- und der Ausgang ins bzw. aus dem Gebäude sind verboten. Die Einhaltung dieser Regeln überwachen Polizisten.
Erst am Donnerstag hatten die Behörden das Flüchtlingslager Ritsona in Zentralgriechenland unter Quarantäne gestellt, nachdem dort 20 Asylsuchende positiv getestet worden waren.
Indes befürchtet die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ eine schnelle Ausbreitung der Infektion in Flüchtlingscamps, da dort ihren Angaben zufolge die Bedingungen für die Einhaltung der Hygienevorschriften nicht geben sind.
Flüchtlingscamp Malakasa
In Malakasa war vor wenigen Jahren ein Aufnahmezentrum für Flüchtlinge, das von den Behörden „Zentrum für Gastfreundschaft“ genannt wird, gebaut worden. Dort wurde auch ein geschlossenes Migrationszentrum errichtet, wo ein Ausgangsverbot gilt. Das Zentrum ist seit dem 15. März in Betrieb. Seit wenigen Tagen werden Flüchtlinge nach Malakasa gebracht, die nach dem 1. März illegal auf die Insel Lesbos gekommen sind. An diesem Tag hatte die Türkei die Grenze zur EU für Migranten geöffnet.
Coronavirus-Fälle in Griechenland
Wie ein Vertreter des griechischen Gesundheitsministeriums am Freitag mitteilte, hätten sich bislang im Land 1613 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. 59 Menschen seien an dem Erreger gestorben.

Mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR
… D
er Beschuss von Wohngebieten von Ortschaften der Republik hat trotz der am 6. April bevorstehenden Verhandlungen der Kontaktgruppe zur Regelung des Konflikts im Donbass zugenommen, was demonstriert, dass die ukrainische Seite die Normen nicht nur der Minsker Vereinbarungen, sondern auch des internationalen humanitären Rechts und der allgemeinmenschlichen Begriffe des Humanismus und der Menschlichkeit ignoriert.
Im letzten Monat haben die ukrainischen Straftruppen 49 zielgerichtete Besch
ießungen auf Ortschaften der Republik vorgenommen, sie haben 42 Häuser beschädigt und fünf Bürger der LVR verletzt.
In den ersten Tagen des April haben die ukrainischen Straftruppen neunmal Ortschaften der LVR beschossen und dabei Artillerie des Kalibers 122mm, Mörser des Kalibers 120 und 82mm, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfer und Schusswaffen eingesetzt.
Es wurden 14 Wohnhäuser und Objekte der zivilen Infrastruktur beschädigt.
In
folge des Beschusses der Verbrecher aus der 93. Brigade der ukrainischen Streitkräfte unter Kommando von Bryshsinkij starb durch einen direkten Treffer auf ein Wohnhaus in der Kotschewenko-Straße 4 in Golubowskij eine Frau, geb. 1940.
Am Vortag des Verbrechers hatten wir mitgeteilt, dass sieben Stück Panzertechnik in Wohngebieten von Orechowo und Nowotoschkowskoje entdeckt wurden, von wo aus der Beschuss erfolge, der das Leben der alten Frau in Golubowskij nahm.
Obwohl im Ergebnis der verbrecherischen Handlungen der BFU am meisten die
Zivilbevölkerung des Donbass leidet, haben wir in diesem Monat zwei Verteidiger der Republik verloren, die mit einem plötzlichen und hinterhältigen Beschuss mit Antipanzerlenkraketen von Seiten der ukrainischen Kämpfer angegriffen wurden.
Wir rufen die internationalen Beobachter der OSZE-Mission auf, auf die militärisch-politische Führung der Ukraine und das Kommando der OOS einzuwirken, um die Lage zu stabilisieren und den Tod unserer Bürger zu verhindern.


nachmittags:

de.sputniknews.com: Großes Metallwerk in Hama baut seine Produktion aus
In Syrien wird Tag und Nacht gebaut: Die Erzeugnisse eines Metallwerks in Hama, das nach der Befreiung dieser syrischen Provinz seinen Betrieb wieder aufnehmen konnte, sind schnell vergriffen. Dennoch produziert das Werk nur mit rund einem Sechstel seiner Kapazität. Das Problem: der Strommangel.
„Wir haben unsere geplante Leistung von 288.000 Tonnen Metall im Jahr leider noch nicht erreicht – uns mangelt es an Strom“, sagt Werkschef Abdulnassir el-Maschan in einem Journalistengespräch.
Wegen des Strommangels werde nur sechs Stunden am Tag gearbeitet, die Jahresproduktion liege bei rund 50.000 Tonnen. „Aber wir hoffen, mit der Zeit die Produktion doch noch aufzustocken“, so der Werksleiter.
„Wir hoffen, dass unser Präsident mithilfe der Armee und unserer russischen Brüder syrische Gebiete befreien wird, damit es bei uns besser läuft.“
Das 1978 erbaute Werk sollte 2010 umfassend modernisiert werden. Doch der Krieg, der 2011 ausbrach, durchkreuzte diese Pläne, die Produktion kam zum Erliegen. Nachdem syrische und russische Soldaten Hama von den Terroristen befreit hatten, wurde das Werk mit indischen Maschinen und Anlagen ausgestattet und begann damit, Altmetall zu verarbeiten.
„Wir liefern nur innerhalb des Landes und können selbst da den Bedarf nicht decken, denn in Syrien wird in großem Maßstab gebaut.“
„Hier ist es sicher“
Das Werk beschäftigt fast 1000 Mitarbeiter, die aus ganz Syrien angereist sind. Auch Flüchtlinge aus Regionen, die noch immer unter Kontrolle der Terroristen stehen, haben hier eine Arbeit gefunden: Etwa 30 Mitarbeiter stammen aus Idlib, der letzten Provinz Syriens, die noch immer nicht ganz von der Regierung kontrolliert wird.
„Vor drei Jahren musste ich mit meiner Familie aus Idlib fliehen, weil die Gruppe Dschebhat al-Nusra in unsere Provinz einmarschiert war und begonnen hatte, uns das Geld und die Frauen wegzunehmen und zu plündern“, erzählt der Arbeiter Ahmed Schadi, der drei Töchter und einen Sohn hat.
In Hama fühle er sich in Sicherheit und habe einen gut bezahlten Job. Seine Familie sei mit allem Notwendigen versorgt. „Der Staat gibt uns Schutz, versorgt uns mit Lebensmitteln und Medikamenten, wir können ruhig leben und arbeiten.“
Aber auch hier hat der Krieg seine Spuren hinterlassen: In Dächern von Werkhallen klaffen Einschusslöcher. „Man beschoss uns aus Mörsern und Maschinengewehren, drei Arbeiter wurden getötet, vier weitere verletzt“, erklärt Direktor el-Maschan.
Er selbst denkt schon an eine weitere Modernisierung seines Werks. Vor kurzem hätten russische Wirtschaftsvertreter die Produktionsstätte besucht, um über Investitionen und eine Erweiterung der Produktionspalette zu sprechen.
In Hama öffnen unterdessen immer weitere Fabriken ihre Pforten: Bäckereien, eine Fabrik für medizinische Geräte, Ziegelstein- und Baustoffproduktionen haben wieder aufgemacht.
Wiederaufbau in Syrien
Nach Angaben des russischen Zentrums für die Versöhnung der Konfliktparteien sind in Syrien in der letzten Zeit mehr als 950 Bildungs- und etwa 240 medizinische Anstalten wiederaufgebaut, sechs Autobrücken und mehr als 1250 Straßenkilometer instandgesetzt, rund 1150 Kilometer Stromleitungen verlegt, 200 Wasserversorgungsanlagen, 315 Brotbäckereien, 775 Stromwerke und rund 14.450 Industriebetriebe in Betrieb genommen worden.
In 345 Orten werden derzeit insgesamt 2710 Wohnhäuser, 224 Schulen, 176 vorschulische Bildungsanstalten, 241 medizinische Anstalten, 203 Brotbäckereien, 204 Stromwerke, 280 Wasserpumpen und 90 Kulteinrichtungen repariert.

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 5.04.2020
Nach Angaben, die von den Beobachtern der Vertretung der DVR im GZKK erfasst wurden, haben die bewaffneten Formationen der Ukraine in den letzten 24 Stunden 22-mal das Feuer auf Ortschaften der Republik eröffnet.
In Richtung Gorlowka haben Kriegsverbrecher der 58. und 59. Brigade unter Kommando von Kaschtschenko und Schapowalow Golmowskij und die Siedlung des Gagarin-Bergwerks mit 122mm-Artillerie, 82mm-Mörsern, Granatwerfern verschiedener Art, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen. Infolge des Beschusses wurde eine Stromleitung auf dem Gebiet des Dolomitwerks in der Gardin-Straße 2 beschädigt, dadurch wurde die Stromversorgung von Golmowskij unterbrochen.
Außerdem wurde nach genaueren Informationen
während des gestrigen Beschusses auf Golmowskij eine Gebäude der Ortsverwaltung beschädigt.
In Richtung Donezk haben Kämpfer der 28., 54. und 57. Brigade auf Befehl der Kriegsverbrecher Martschenko, Majstrenko und Mischantschuk Spartak, Alexandrowka, Signalnoje, Wesjoloje, Wassiljewka, Jasnoje, Shabitschewo, die Siedlungen des Trudowskaja- und des Abakumow-Bergwerks sowie das Gelände des Flughafens von Donezk mit 122mm-Artillerie, 120mm- und 82mm-Mörsern, Granatwerfern verschiedener Art, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
Infolge des Beschusses von Alexandrowka und Signalnoje wurden das Dach und eine Wand des Hauses in der Tscheljuskinzew-Straße 10a, ein Wirtschaftsgebäude und die Verglasung des Hauses in der Gagarin-Straße 16 beschädigt.
Außerdem haben Kämpfer aus der 54. Brigade auf Befehl des Kriegsverbrechers Majstrenko das
Gelände der Pumpstation des Jushnodonbasskij-Wasserwerks im Gebiet von Wassiljewka mit Mörsern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen. Das Personal war gezwungen, sich in den Schutzraum zu begeben.
In Richtung Mariupol haben Kämpfer der 128. und der 10. Brigade auf Befehl der Kriegsverbrecher Gontscharuk und Subanitsch Petrowskoje und Leninskoje mit 120mm- und 82mm-Mörsern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
Zusätzliche Informationen über Schäden an ziviler Infrastruktur und Verletzte unter der Zivilbevölkerung werden noch ermittelt.
Die Maßnahmen, die vom Kommando der ukrainischen Streitkräfte gegen die Verbreitung der todbringenden Virus ergriffen wurden, bringen keine fühlbaren Resultate. Angesichts des Fehlens elementarer Desinfektionsmittel, medizinischer Masken und Desinfektionsmittel betreiben die Kämpfer der BFU Prophylaxe gegen eine Infektion mit nicht traditionellen Methoden. Freiwilligenorganisationen liefern starke alkoholische Getränke zur sogenannten Desinfektion als humanitäre Hilfe in die 10. Brigade. Das Brigadekommando verschließt die Augen gegenüber dem massenhaften Genuss von Surrogatprodukten durch das Personal, der in keiner Weise gegen Infektionen schützt, sondern nur die ohnehin schwierige Situation bezüglich der militärischen Disziplin verschlechtert.
Außerdem wurden drei Kämpfer aus dem 109. Bataillon in das 61. militär
medizinische Hospital in Mariupol mit Vergiftungen mit minderwertigem Alkohol eingeliefert. Nach Informationen unserer Quellen starb ein Kämpfer der 10. Brigade auf dem Weg ins das Hospital.
Im Zusammenhang mit den
zunehmenden Fällen, dass ukrainische Soldaten auf eigene Minen geraten, hat der kürzlich ernannte Kommandeur der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“ Sokolow Anweisungen gegeben, in den ihm unterstellten Truppenteilen und Verbänden den Zustand der Minensperren zu überprüfen.
Nach bereits bestehender Tradition werden die Anweisungen in den Brigaden nicht umgesetzt. Das Bestreben nach Bereicherung und das gleichgültige Verhalten des kommandierenden Personals der ukrainischen Streitkräfte gegenüber Befehlen der übergeordneten Führung führt regelmäßig zu Verlusten unter dem unterstellten Personal. Ein solches Beispiel ist das Fehlen von Karten von Minenfeldern, die gierige Kommandeure versuchen jede
s Mal bei einer planmäßigen Ablösung der Einheiten einander zu verkaufen.
Weitere Opfer der kriminellen Nachlässigkeit ihres Kommandeurs Majstrenko wurden zwei Kämpfer des 1. Bataillons der 54. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, die Soldaten Nikitkin und Sneshnow, die zahlreiche Splitterverletzungen erlitten, als sie auf eigene Minenfelder gerieten, ein weiterer ihrer Kameraden starb.
Nach bestehender Tradition stellt das Kommando der OOS diese nicht kampfbedingten Verluste gegenüber dem übergeordneten Stab als Folgen von Beschuss dar.
Wir wir
schon erklärt haben, befanden sich gestern auf den Positionen der ukrainischen Besatzer Filmteams der ukrainischen Fernsehsender „1+1“, „ICTV“ und „5. Kanal“, um inszenierte Videoreportagen zu erstellen, die die Volksmiliz der DVR beschuldigen soll. Da kein erwiderndes Feuer von unserer Seite erreicht wurde, erteilte das Kommando der OOS dem Kommandeur der 54. Brigade Majstrenko die Anweisung, das Gebiet von Werchnetorezkoje zu beschießen, dabei wurde eine örtliche Einwohnerin verletzt.
Der Pressedienst des Stabs der OOS veröffentlichte sofort eine Falschinformation und beschuldigte die Volksmiliz der DVR des Beschusses.
Der
Diebstahl von Waffen und Munition durch ukrainische Kämpfer in der Zone der Operation der Besatzungskräfte, ihr Verkauf an Freiwillige und örtliche Einwohner hat bedrohliche Ausmaße angenommen. Die illegalen Geschäfte mit Waffen und Munition betreffen Dutzende, manchmal hunderte Stück.
So haben Mitarbeiter des SBU am 3. April ein weiteres Absatzschema für Waffen und Munition über das 65. militärmedizinische Hospital in Tschasow Jar aufgedeckt. Eine Gruppe von Personen hat sich über zwei Monate hinweg mit dem Verkauf von Waffen, Munition und Drogen an die örtliche Bevölkerung und an Soldaten befasst. Organisatoren des illegalen Verkauf
s sind der Soldat der 58. Panzergrenadierbrigade, der Kommandeur einer Kompanie Hauptmann S.O. Teslenko gemeinsam mit dem Brigadekommandeur Kaschtschenko, mit dessen Genehmigung das militärische Material abgeschrieben wurde. Die kriminelle Tätigkeit erfolgte unter Deckung des militärischen Rechtsordnungsdienstes. Der Leiter des Militärhospitals Oberstleutnant W.A. Pilipenko wusste ebenfalls von dem Geschehen. Der Transport erfolgte unter Nutzung von Verpackungskästen für Medikamente.
Während einer vorläufigen Ermittlung wurde bekannt, dass drei Maschinenpistolen Kalaschnikow mit den Seriennummern 89 8356891, 1977 788591, 1979 101565, mehr als 500 Patronen, etwa 6 kg Sprengstoff und mehr als ein kg Drogen verkauft wurden.


de.sputniknews.com:
Iran will Privatautoverkehr und Wirtschaftsaktivitäten mit „geringem Risiko“ bald wiederaufnehmen
Trotz des Ausbruchs der Covid-19-Epidemie hat Irans Präsident Hassan Rohani die Wiederaufnahme von Arbeit in Wirtschaftsbereichen mit geringem Gefährdungsrisiko ab dem 11. April angekündigt.
Dies werde am nächsten Samstag unter Aufsicht des Gesundheitsministeriums geschehen, sagte Rohani am Sonntag, ohne konkrete Bereiche zu nennen. Die Entscheidung widerspreche nicht den Empfehlungen der Behörden an die Bürger, zu Hause zu bleiben. Das Verbot von „risikoreicheren Aktivitäten“ wie sozialen, kulturellen, sportlichen und religiösen Veranstaltungen werde bis zum 18. April verlängert, ebenso die Schließung von Schulen und Universitäten.
Der Privatautoverkehr zwischen iranischen Provinzen solle ab dem 18. April erlaubt werden.
Zuvor hatten die iranischen Behörden Corona-Infizierte, die keine schwere Symptomatik aufweisen, in die Selbstisolation verwiesen.
Der Iran ist das von der Coronavirus-Pandemie am schwersten betroffene Land im Nahen Osten.
Am 19. Februar war erstmals eine Covid-19-Infizierung im Lande bestätigt worden. Seitdem wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums mehr als 58.000 Infizierungen festgestellt, 3600 Infizierte sind dem Erreger erlegen (Stand 11:00 Uhr MEZ am 5. April), mehr als 19.700 Menschen sind genesen.


Mil-lnr.info:
Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Ja. A. Osadtschij
Die BFU verletzen weiter die Minsker Vereinbarungen. Nach Informationen von Beobachtern der Vertretung der LVR im GZKK hat der Gegner
in den letzten 24 Stunden zweimal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Von den Positionen der 93. Brigade im Gebiet von
Orechowo aus wurde Golubowskoje mit Mörsern des Kalibers 82mm beschossen.
Außerdem haben Untergebene des Kriegsverbrechers Bryshinskij aus der 93. mechanisierten Brigade das Feuer mit Antipanzerlenkraketen auf
Kalinowo eröffnet. Infolge der ukrainischen Aggression wurden in den letzten 24 Stunden zwei Soldaten der Volksmiliz tödlich verletzt. Wir bringen den Familien der Toten unser Mitgefühl zum Ausdruck.
Die Fälle von Besch
uss auf Ortschaften sind dokumentiert, die Materialien werden der Generalstaatsanwaltschaft der LVR übergeben, um sie den Strafverfahren gegen den Kriegsverbrecher Bryshinskij hinzuzufügen.
Wir wenden uns an die Weltgemeinschaft und die Vertreter der internationalen Rechtsschutzorganisationen, dass sie die Handlungen der ukrainischen Seite bewerten und Einfluss ausüben, damit das Blutvergießen im Donbass beendet wird.
Die BFU gefährden weiter friedliche Einwohner, indem sie Militärtechnik in Wohngebieten von Ortschaften stationieren.
Im Verantwortungsbereich der 30. Brigade hat unsere Aufklärung im privaten Sektor von Popasnaja zwei militärische technische Fahrzeuge und zwei Schützenpanzerwagen entdeckt, außerdem zwei Schützenpanzer in Nowoswanowka.
Im Verantwortungsbereich der 93. Brigade wurde die Stationierung von zwei Schützenpanzern in der Nähe von Orechowo festgestellt.

Ein weiteres Mal rufen wir die Einwohner der von der Ukraine besetzten Territorien des Donbass auf, keine Stationierung von Waffen und Militärtechnik der BFU in der Nähe ihrer Häuser und von Objekten der zivilen Infrastruktur zuzulassen und über alle Fälle die Beobachter der OSZE-Mission zu informieren….


de.sputniknews.com:
Zwei Millionen Schutzmasken aus China in Berlin angekommen
In Berlin sind zwei Millionen Atemschutzmasken und 300.000 Schutzkittel aus China angekommen. Die medizinische Schutzkleidung soll ab Montag in Berlin unter anderem an Kliniken, Pflegeheime und an die Polizei verteilt werden.
Die Großlieferung traf am Samstag am Flughafen Leipzig/Halle ein. Die Bundeswehr habe sie von dort abgeholt und nach Berlin gebracht, sagte die Berliner Senatssprecherin Melanie Reinsch am Sonntagmorgen.
In den vergangenen Tagen hatten sich Meldungen über fehlendes Material in Berliner Krankenhäusern und Arztpraxen gehäuft. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) twitterte zu der Lieferung der in Berlin dringend benötigten Schutzausrüstung, das seien „gute Nachrichten“.
Die Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) sagte gegenüber der „Berliner Morgenpost“ (Sonntagsausgabe): „Die Ärzte und Pflegekräfte haben derzeit gerade das Nötigste. Alle Bereiche im Krankenhaus, aber auch Pflegeheime, niedergelassene Ärzte oder Dialysezentren sind ausgestattet – für wenige Wochen.“
Kalayci hatte für die Lieferung aus China die Bundeswehr um Amtshilfe für den Transport der Schutzausrüstung nach Berlin gebeten.
Verschwundene Schutzmasken
Nach Angaben des Berliner Senats war zuvor eine Lieferung von 200.000 Schutzmasken auf dem Flughafen der thailändischen Hauptstadt Bangkok verschwunden. Der Grund war am Samstag noch unbekannt.
Die Masken waren für die Berliner Polizei bestimmt. Innensenator Andreas Geisel (SPD) hatte am Freitag mitgeteilt, die Masken seien auf Betreiben der USA „konfisziert“ worden. Das Weiße Haus hatte laut „T-Online“ dementiert, sich in die Beschaffung der Masken eingeschaltet zu haben. Ein hoher US-Regierungsbeamter bezeichnete die Vorwürfe aus Berlin als „komplett falsch“.
Wie ein Sprecher der Berliner Polizei dem „Tagesspiegel“ sagte, kann von „Konfiszieren“ keine Rede sein. Die Polizei habe die Masken bei einem deutschen Zwischenhändler verbindlich bestellt, dieser habe die Ware dann offenbar in die USA umgeleitet. Dem „Tagesspiegel“ zufolge könnte Thailand selbst die Lieferung gestoppt haben. Oder der Händler habe die Ware zu einem höheren Preis verkauft, womöglich in die USA.
Polizei und Senatsverwaltung versuchten nun selbst herauszufinden, was vorgefallen sei, hieß es in der Zeitung. Falls die Masken wirklich in die USA gingen, ist auch noch unklar, wer sie dort geordert hat.
Vorwurf gegen Berliner Senat
Die Berliner CDU warf dem Senat „bewusste Irreführung“ und „Desinformation“ vor. „Der Senat sucht einen Schuldigen, um seine eigene Unfähigkeit bei der Beschaffung von Schutzausrüstungen zu verschleiern. Er hat für die Krise nicht vorgesorgt“, erklärte Burkard Dregger, CDU-Fraktionschef im Abgeordnetenhaus von Berlin.
Mehrere Politiker der rot-rot-grünen Koalition, darunter Senatskanzleichef Christian Gaebler aus den Reihen der SPD, warfen Dregger daraufhin „billige Polemik“ und Stimmungsmache vor.

Lug-info.com: Die Behörden von Antrazit haben sechs Checkpoints an den Ein- und Ausfahrten der Stadt aufgestellt, um die Verbreitung der Coronavirusinfektion zu verhindern.
In Antrazit und Krasnyj Lutsch sind bisher drei der vier insgesamt registrierten Infektionsfälle aufgetreten.
Beide Orte sind derzeit unter Quarantäne.
„Die Lebensmittelgeschäfte sind offen, es gibt dort alles, die Lieferung von Waren läuft weiter, Lebensmittel gibt es alle in vollem Umfang. Haushaltschemie, persönliche Hygienemittel, Apotheken, all das ist vollständig in Betrieb. Die Einwohner der Stadt verhalten sich verständnisvoll gegenüber der Situation, sie sind hauptsächlich zu Hause in Selbstisolation, der Zugang zu Parks, Spiel- und Sportplätzen ist beschränkt“,
berichtete der Bürgermeister von Artrazit und des Bezirks Antrazit Sergej Sajenko.
„In der Stadt werden die Bürger durch das Zivilschutzministerium über die Notwendigkeit der Selbstisolation, die Einhaltung der Schutzmaßnahmen informiert. In der Stadt gibt es ausreichend Lebensmittel, Medikamente, außerdem sind Lieferungen nicht verboten. Die Polizei patrouilliert um Bürger zu finden, die die Regeln nicht einhalten“, sagte der Bürgermeister von Krasnyj Lutsch Sergej Rybaltschenko.
Er erläuterte, dass an den Ein- und Ausfahren der Stadt Polizeiposten stehen.


de.sputniknews.com: „Leider hat die EU in dieser Sache versagt” – Tschechiens Präsident zur Corona-Krise
Der tschechische Präsident Milos Zeman hat der EU im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie schwere Versäumnisse vorgeworfen.
„Leider hat die Europäische Union in dieser Sache versagt“, sagte der 75-jährige Politiker am Sonntag in einem Live-Interview der Zeitung „Blesk“.
Er hielt der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vor, sich wiederholt gegen Grenzschließungen innerhalb der Gemeinschaft ausgesprochen zu haben, obwohl sie „keine Expertin“ sei.
Die Corona-Pandemie habe die Unfähigkeit der EU zur Schau gestellt, koordinierte Handlungen vorzunehmen, so Zeman. Die EU habe auf die Gefährdungen der Corona-Krise zu spät reagiert, während EU-Länder auf der nationalen Ebene wirkungsvoll gehandelt und harte Einschränkungsmaßnahmen ergriffen hätten.
Eine Wiederöffnung der tschechischen Grenzen würde zum jetzigen Zeitpunkt eine größere „Explosion der Epidemie“ zur Folge haben, warnte Zeman. „Das wäre Öl oder Benzin ins Feuer gießen“, äußerte er.
Den Bürgern seines Landes dankte er für ihre „Opferbereitschaft und Disziplin“.
Tschechin hatte am 12. März angesichts der Ausbreitung des Covid-19 einen Notstand ausgerufen. Am 16. März wurde eine landesweite Quarantäne verhängt. Der weitgehende Ein- und Ausreisestopp wurde zuletzt bis zum Ostersonntag verlängert.
Derzeit gibt es in Tschechien 4475 Covid-19-Infizierungen, 62 Infizierte sind gestorben, mehr als 70 weitere sind genesen. Seit dem Ausbruch der Erkrankung in der Republik, der am 1. März bekanntgegeben worden war, wurden mehr als 80.000 tschechische Bürger auf das Coronavirus getestet.
Kontrollen im eigentlich kontrollfreien Schengen-Raum können unter außergewöhnlichen Umständen für bis zu 30 Tage wiedereingeführt und immer wieder um 30 Tage verlängert werden. Wie lange Tschechien die Beschränkungen aufrechterhalten will, ist derzeit unklar.

abends:

de.sputniknews.com: Angebliche Fake News zu Corona: Russisches Parlament prüft Beiträge der Deutschen Welle
Das russische Parlament will die Deutsche Welle (DW) und weitere Medien wegen ihrer Berichterstattung über den Umgang Moskaus mit der Corona-Pandemie ins Visier nehmen. Der deutsche Auslandsrundfunk soll nach Darstellung einer Untersuchungskommission diesbezüglich Desinformation betrieben haben.
Der Auslandssender der Bundesrepublik habe falsche Nachrichten über das russische Vorgehen im Kampf gegen das Coronavirus verbreitet, sagte Wassilij Piskarjow, Leiter der damit beauftragten Untersuchungskommission in der Staatsduma.
Konkret gehe es um einen Beitrag, in dem ein Aktivist über ein russisches Gesetz gegen die Verbreitung von Falschnachrichten spreche, sagte Piskarjow am Sonntag laut einer Duma-Mitteilung. Der Aktivist bezeichnete das Gesetz nach Darstellung Piskarjows als Eingriff in die Meinungsfreiheit in der Corona-Krise.
Andere Medien wie der US-Sender „Radio Liberty“ oder das kritische Nachrichtenportal „Meduza“ würden etwa Falschnachrichten über fehlende Beatmungsgeräte zur Behandlung von Covid-19-Patienten in Russland verbreiten, hieß es weiter. Diese Berichte sollten nun im Detail untersucht werden. Dazu könnte auch bald eine Sitzung der Kommission angesetzt werden, sagte Piskarjow.
Diese Maßnahme begründete der Abgeordnete mit der Solidarität aller Länder im Kampf gegen das Coronavirus.
„Jetzt müssen wir alle, jedes Land, unsere Kräfte im Kampf gegen das Virus vereinen und dieses weltweite Problem nicht als Vorwand für politische Auseinandersetzungen benutzen. Die Verbreitung von Fake News, die Panik und Angst säen, ist gewissermaßen auch eine gefährliche Infektion und wir müssen dem entgegenwirken“, äußerte Piskarjow abschließend.
Die Deutsche Welle wies die erhobenen Vorwürfe vehement zurück und bezeichnete die Aussagen Piskarjows als „Ausdruck von Unsicherheit“. Man sei bislang von den russischen Behörden noch nicht in Kenntnis gesetzt worden.
„Dass die DW, oder Medien generell, im Zusammenhang mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie in Russland unter Beobachtung gestellt werden könnten, ist besorgniserregend“, sagte DW-Sprecher Christoph Jumpelt der Deutschen Presse-Agentur. Bei den DW-Beiträgen handle es sich um reguläre Berichterstattung.
Gesetz gegen Falschnachrichten
Hintergrund ist ein Gesetz aus dem vergangenem Jahr, welches härtere Strafen für die absichtliche Verbreitung von Falschnachrichten, also Fake News, vorsieht. Verboten ist dem Gesetz zufolge der „Missbrauch“ von Massenmedien, um die Öffentlichkeit mit falschen Informationen gezielt in die Irre zu führen. Kritiker warfen Russland vor, somit ein „Regime der totalen Zensur“ zu schaffen.
Die Duma und der Auslandssender waren bereits im Sommer 2019 in Streit geraten. Russische Politiker warfen der DW damals vor, zur Teilnahme an Massenprotesten in Moskau aufgerufen zu haben, und drohten den Korrespondenten mit dem Entzug ihrer Akkreditierung. Auch der deutsche Außenminister Heiko Maas hatte sich damals eingeschaltet.

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