Sonderthema 31.08./01.09.2018: Mord an A. W. Sachartschenko (Teil 2)

Quellen: sputniknews, kprf.ru, rusvesna.su, dan-news.info, dnr-online.ru, Armiyadnr.su, lug-info.com.

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

31.08.2018

Dnr-online.ru/lug-info.com: Das Oberhaupt der LVR Leonid Pasetschnik hat sein Beileid im Zusammenhang mit dem Tod des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko zu Ausdruck gebracht.
„An den Tod von Alexandr Sachartschenko kann man nicht glauben. Dieser Terrorakt ist eine tödliche Bestätigung, dass die Terroristen in ihrem unmenschlichen, blutrünstigen Kampf gegen Freiheit und Unabhängigkeit vor nichts halt machen. Alexandr Sachartschenko ist ein Beispiel eines Menschen, dessen Willenskraft, Mut und Liebe zur seiner Heimat so groß waren, dass er in jedem Augenblick bereit war sich für den Frieden und die Unabhängigkeit seines Volkes, seines Landes zu opfern.
Die Fahne dieses Kampfes, die er so hoch gehalten hat, wird niemals herabsinken.
Diesen Mord wird der Donbass niemals verzeihen und sich ewig an ihn erinnern.
Mein tiefstes Beileid den Verwanden und Freunden Alexandr Wladimirowitschs, dem ganzen Donbass.
Das Oberhaupt der LVR, Leonid Pasetschnik

Dan-news.info: Mitteilungen des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin:
Der stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats der DVR Alexandr Timofejew wurde bei der Explosion heute, bei der das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko getötet wurde, verletzt.
„Soweit mir bekannt ist, befindet er sich in ernstem Zustand im Krankenhaus“.
Der Plan „Perechwat“ („Abfangen“) wurde in der gesamten DVR ausgerufen.
„Soweit mir bekannt, in Donezk, ja, aber ich denke, auch an der Abgrenzungslinie zwischen der DVR und der Ukraine und an der Staatsgrenze zu Russland werden solche Maßnahmen durchgeführt“, sagte Basurin auf Fragen von Journalisten.
„Die Sprengeinrichtung befand sich im Inneren des Restaurants. Die Ermittlungsdienste arbeiten und dann werden offizielle Erklärungen vorgebracht, aus denen deutlich wird, wie das geschah. Die Ermittlungsorgane werden eine Möglichkeit finden, die Menschen, die dieses blutige Verbrechen begangen haben, zu finden“, sagte Basurin.

Dan-news.info: Der Ministerrat der DVR hat vom 1. bis 3. September eine dreitägige Staatstrauer aufgrund des Todes des Republikoberhaupts Alexandr Sachartschenko ausgerufen.
Der Beginn des neuen Schuljahrs wurde vom 1. auf den 4. September verlegt und wird mit einer Trauerunterrichtsstunde beginnen.

Dan-news.info: „Die Explosion, in deren Folge Alexandr Sachartschenko starb, ist zweifellos ein Terrorakt. Die Ukraine wie auch Georgien haben Terror und Terrorakte in den Rang von staatlicher Politik erhoben, die von allen verurteilt werden muss, die sich nicht für einen Terroristen und Mörder halten und wenigstens in Worten ihre Unterstützung des Friedens äußern“, heißt es in einer Mitteilung des Präsidenten der Republik Südossetien Anatolij Bibilow.
Bibilow fügte hinzu, dass die ukrainischen Spezialdienste Alexandr Sachartschenko, der den Befreiungskrieg des Volkes des Donbass geleitet und die verbrecherischen Pläne Kiews gestört hat, lange gejagt haben.
„Versuche ihn zu ermorden gab es viele, und heute ist ihnen das gelungen. Es ist ihnen gelungen, wie auch in vorhergehenden Terrorakten gegen Verteidiger der DVR, auf hinterhältige Weise, nicht in einem bewaffneten Konflikt, nicht auf dem Kampffeld“, unterstrich der Präsident Südossetiens. „Sachartschenko war ein echter Führer der Donezker Volksrepublik, verantwortungsvoll und so geliebt, dass er im Volk „Batja“ (Vater) genannt wurde. Sein Traum war ein ruhiges und gutes Leben für die Einwohner der DVR“.
Bibilow äußerste die Überzeugung, dass die DVR trotz allem die Anerkennung erreichen wird und die Terroristen, die Sachartschenko ermordet haben, bestraft werden.

Dan-news.info: Insgesamt wurden bei der Detonation heute im Zentrum von Donezk elf Menschen verletzt, teilte eine Quelle aus den Staatsorganen der DVR mit.
Darunter ist auch Natalja Wolkowa, die Vorsitzende der Jugendplattform von „Oplot Donbassa“, die sich zur Zeitpunkt der Detonation im Restaurant befand. Sie befindet sich in stabilem Zustand in einem Krankenhaus.

Dan-news.info: Mitteilungen des kommissarischen Oberhaupts der DVR Dmitrij Trapesnikow:
Einige Personen wurden festgenommen, im Ergebnis von Verhören bestätigten sie die Beteiligung der ukrainischen Seite an dem Verbrechen.
Die Sperrstunde wird auf dem Territorium der Republik jetzt wieder um 23:00 beginnen.
Die Sicherheitsmaßnahmen wurden verstärkt, es besteht kein Grund zur Besorgnis. Patrouillen sind für alle Straßen der Städte der Republik vorgesehen. Eine maximale Sicherheit ist gewährleistet.
Es gibt Bewegungen von Militärtechnik, es gab eine Reihe von Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung. Wir halten die Hand am Puls, die Situation ist unter Kontrolle, aber Provokationen sind zu erwarten.
Alle Organe der ausführenden und der gesetzgebenden Staatsmacht arbeiten normal. Alle sozialen Garantien werden erfüllt. Die Republik funktioniert normal.
Die Beerdigung und Trauerfeier für Alexandr Sachartschenko wird am 2. September stattfinden.

Dnr-online.ru: Der Zustand des Vizepremiers der DVR, des Ministers für Einnahmen und Abgaben Alexandr Timofejew wird von den Ärzten als stabil ernst eingeschätzt. Dies teilte heute das kommissarische Oberhaupt der DVR Dmitrij Trapesnikow mit.
„Alexandr Timofejew ist im Krankenhaus, seit Zustand ist stabil ernst“, teilte Dmitrij Trapesnikow mit.
Insgesamt wurden bei dem Terrorakt nach vorläufigen Angaben elf Menschen verletzt.

Facebook-Seite des Mitglieds des Präsidiums des ZK der KPRF und Abgeordneten der Staatsduma der RF Jurif Afonin:
Ewiges Andenken Alexandr Sachartschenko – einem mutigen Menschen, der vier Jahre den Kampf des Volkes des Donbass gegen den neu entstandenen Faschismus geleitet hat.
Die Junta denkt vergebens, dass sie mit Terror den Donbass zerschlagen könnte. Sie sind an den Falschen geraten. An diesem Land, an diesen Menschen haben sich auch die deutschen Faschisten, die stärker als die heutigen waren, die Zähne ausgebissen.
Die Antwort der russischen Kommunisten werden neue humanitäre Konvois sein, die wir nach Donezk und Lugansk schicken werden. Und wir werden das erreichen, was wir seit 2014 fordern – eine Anerkennung der Volksrepubliken durch Russland. Wenn das damals getan worden wäre, hätten Tausende von Toten verhindert werden können. Darunter auch dieser Tod.
Sie werden sagen: Und die Minsker Vereinbarungen? Aber hält die Kiewer Junta sie ein? Heute hat sie noch einmal gezeigt, wie.

Kprf.ru: K. K. Tajsajew äußerte sein Beileid zum Tod des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko:
„Heute starb mein Freund, Alexandr Wladimirowitsch Sachartschenko. Er stand an den Quellen der Verteidigung der russischen Welt im Donbass der Rechte der Menschen auf freie Willensäußerung, Gebrauch der eigenen, der russischen Sprache. Als gewähltes Oberhaupt der Donezker Volksrepublik verteidigte er weiter die Interessen des Volks, sowohl an der Front mit der Waffe in der Hand als auch Verhandlungstisch.
Alexandr Wladimirowitsch war ein direkter, offener Mensch, der dem Volk des Donbass aufrichtig Frieden und Erblühen wünschte. Er stand an den Quellen der Gründung der DVR, der Schaffung ihrer Streitkräfte, der Vereinigung der Selbstverteidigungseinheiten und der Schaffung der staatlichen Institutionen. In kurzer Zeit konnte er die Wirtschaft, die Industrie wieder aufbauen, Lohnrückstände wurden begonnen auszuzahlen, Sozial- und Rentenzahlungen. In der Republik wurde die Lebensmittelsicherheit organisiert. All dies geschah vor dem Hintergrund einer totalen Blockade von Seiten der ukrainischen Regierung, die das Volk des Donbass dazu bringen wollte, seine Werte aufzugeben und einen Schwerpunkt auf die Destabilisierung in der Region, auf einen Genozid am Volk legte.
Ich wurde mit ihm bekannt und befreundet, als im Donbass sehr schwere Zeiten herrschten, als die Kiewer Junta einen Vernichtungskrieg gegen die friedlichen Einwohner entfachte. Und Sascha wurde der allgemein anerkannte Führer, um den sich all die vereinten, die mit der Waffen in der Hand ihr Heimatland verteidigten. Heute ist von ihnen niemand mehr geblieben: weder Motorola, noch Giwi, noch Mosgowoj. Jetzt Sachartschenko. Diese Menschen starben für die Verteidigung der russischen Welt. Von Seiten der Kiewer Regierung ist das Staatsterrorismus. Sie verheimlichen nicht einmal, dass dies das Werk ihrer Hände ist. Dieses unmenschliche Verbrechen wurde während der Trauer über den vor kurzem verstorbenen aus dem Donbass stammenden Josif Kobson begangen. Die faschistische Regierung in der Ukraine hat dies missachtet und einen Terrorakt durchgeführt und damit ein weiteres Mal ihren Unwillen unterstrichen, die Meinung der Einwohner der Republiken zur Kenntnis zu nehmen. Diese Unmenschen sind nicht offen zum Kampf gekommen, wie das Sascha an der Front getan hat, als er seine Heimat verteidigt hat, sondern haben hinterlistig einen Schlag versetzt, einen Schlag in den Rücken, als dies niemand erwartet hat. Aber ich bin überzeugt, dass die Schuldigen bestraft werden. Im ewigen Andenken…“
K. K. Tajsajew, Sekretär des ZK der KPRF, stellvertretender Vorsitzender des Zentralrats des SKP-KPSS, Mitglied der Komitees für Angelegenheiten der GUS, europäische Integration und Verbindungen mit Landsleuten der Staatsduma der RF.

01.09.2018

Dan-news.info: Erklärung des kommissarischen Oberhaupts der Donezker Volksrepublik Dmitrij Trapesnikow:
Landsleute, die Donezker Volksrepublik hat einen unersetzlichen Verlust erlitten – durch einen Terrorakt von Seiten ukrainischer Spezialdienste starb das Oberhaupt unseres Staates Alexandr Wladimirowitsch. Dies ist ein schwerer Schlag für das ganze Land. In den Jahren der Unabhängigkeit der Donezker Volksrepublik, in den Jahren unseres Kampfes für Freiheit und Selbstbestimmung unter Führung unseres Oberhaupts konnten wir ein zuverlässiges staatliches System schaffen, einen Mechanismus, der dafür vorgesehen ist und unter den schwierigsten Umständen funktionieren kann.
Mit dem Eintritt in die Funktion des kommissarischen Oberhaupts der Donezker Volksrepublik garantiere ich persönlich – es wird keine Ausfälle geben. Alle staatlichen Dienste werden normal funktionieren. Alle sozialen Garantien – Renten, Sozialzahlungen, Ermäßigungen usw. – werden im vorherigen Umfang weiterbestehen. Dabei werden alle geplanten Erhöhungen von sozialen und anderen Zahlungen auf jeden Fall realisiert werden.
Ich garantiere persönlich, dass jedes Versprechen Alexandr Sachartschenkos an das Volk der Donezker Volksrepublik erfüllt werden wird. Alle geltenden Programme zur Erhöhung der Lebensqualität der Bevölkerung werden fortgesetzt.
Außerdem werden die groß angelegten Programme zur Wiederinbetriebnahme der Industrie des Donbass, zum Wiederaufbau des ökonomischen Potentials unseres Landes fortgesetzt werden. Wir werden keinen Schritt von unserem gewählten Kurs abweichen, wie sehr der Feind uns auch einschüchtern und vom Weg abbringen will.
Außerdem bleibt auch unser außenpolitischer Kurs unverändert – die Integration mit der Russischen Föderation mit einer perspektivischen Vereinigung mit einem großen Russland. Dieser Kurs wurde bereits von Freunden der Republik aus verschiedenen Staaten bestätigt, die mit Botschaften in Erwiderung auf den Terrorakt der ukrainischen Spezialdienste aufgetreten sind.
Freunde, wir stehen nicht jeder für sich allein dem Feind gegenüber. Wir sind vereint und das heißt, wir werden Siegen!
Dmitrij Trapesnikow, kommissarisches Oberhaupt der Donezker Volksrepublik

de.sputniknews.com: Mord an Donezk-Chef: Verdächtige nennen Drahtzieher.
Nach dem tödlichen Bombenanschlag auf den Chef der selbsternannten Volksrepublik Donezk Alexander Sachartschenko sind Verdächtige festgenommen worden. Laut dem Berater des getöteten Republikchefs Alexander Kasakow sagten diese bei einem Verhör aus, wer hinter dem Mord steht.
„Wir kennen schon den Drahtzieher – das waren Sondereinsatzkräfte (der Ukraine – Anm. d. Red.)“, sagte Kosakow. „Das stimmt tatsächlich. Diejenigen, die festgenommen wurden, haben Geständnisse abgelegt.“
Nach einigen Medienberichten handelt es sich bei den Verhafteten um zwei Männer.
Zuvor hatte der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU jegliche Verwicklung in den Mord am Donezk-Chef abgestritten.
Am Freitagabend wurde bekannt, dass bei einer Explosion im Café „Separ“ im Zentrum von Donezk der Republikchef Alexander Sachartschenko ums Leben kam. Auch sein Leibwächter wurde getötet. Insgesamt wurden elf Menschen verletzt. Die Behörden der selbsterklärten Volksrepublik stufen den Vorfall als Terroranschlag ein. Der russische Präsident, Wladimir Putin, bezeichnete den Anschlag als „hinterhältig“ und einen Versuch, die gesamte Situation im Donbass zu destabilisieren, um „das Volk des Donbass in die Knie zu zwingen“. Das werde aber nicht funktionieren.

Dan-news.info: „Nach genaueren Informationen starben in Folge des Terroraktes zwei Menschen: Das Oberhaupt der Donezker Volksrepublik Alexandr Wladimirowitsch Sachartschenko und sein Leibwächter. Zwölf Menschen wurden unterschiedlich schwer verletzt“, teilte der Gesundheitsminister der DVR Alexandr Oprischtschenko mit.
Er erläuterte, das fünf der Verletzten sich im Gusak-Institut für Notfall- und wiederherstellende Medizin befinden. „Ihr Leben ist derzeit nicht in Gefahr, die Patienten erhalten alle notwendige Hilfe, sieben Patienten wurden im Ambulatorium behandelt“, fügte der Minister hinzu.
Er unterstrich besonders, dass die in den sozialen Netzen verbreitete Information, darunter auch mit Bezug auf das Gesundheitsministerium der DVR über „fünf Tote, darunter ein Kind, nicht der Wirklichkeit entsprechen“.

Lug-info.com: Die Regierung der LVR ruft aus Anlass des Todes des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko eine Staatstrauer aus.

Lug-info.com: Die Regierung der LVR hat umfangreiche Maßnahmen zur Verstärkung der Sicherheit in der Republik nach dem Mord an dem Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko in Donezk unternommen, teilte das Oberhaupt der LVR Leonid Pasetschnik mit.
„Wir haben alle notwendigen Maßnahmen zur Verstärkung der Sicherheit unternommen, ein Regime der erhöhten Gefechtsbereitschaft in den Einheiten der Volksmiliz eingeführt und die Einheiten des Staatssicherheitsministeriums, des Innenministeriums und der Staatsanwaltschaft befinden sich in verstärkter Bereitschaft“, sagte er.
„Wir haben nichts zu fürchten, die Situation ist stabil, sie ist unter Kontrolle. Wir unternehmen alle Anstrengungen, um die Ruhe auf unserem Territorium zu erhalten“, versicherte Pasetschnik.

Dan-news.info: Soldaten und zivile Einwohner der Republik bringen seit dem Morgen Blumen zu dem Ort, an dem gestern aufgrund einer Detonation das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko starb. Die Menschen verbergen ihre Gefühle nicht, viele haben Tränen in den Augen.

de.sputniknews.com: „Feiger Akt“: Damaskus zu Mord an Donezk-Chef
Das syrische Außenministerium hat den Mord an dem Chef der selbsterklärten Volksrepublik Donezk Alexander Sachartschenko scharf verurteilt. Dies meldet die Nachrichtenagentur SANA.
Damaskus betrachte die Bombenexplosion an dem Café im Stadtzentrum von Donezk als Terroranschlag, der die Sicherheit und Stabilität in der Region und was macht der nun mit Sicherheit und Stabilität gefährde, heißt es in einer Mitteilung des syrischen Außenministeriums.
„Syrien verurteilt entschieden den tödlichen Terroranschlag gegen den Chef der Volksrepublik Donezk Alexander Sachartschenko“, heißt es weiter.
Der „feige Akt“, der auf die Unterminierung der Minsker Abkommen abziele, sei ein offensichtlicher Versuch, die politische Friedensregelung im Donbass zu verhindern, betonte das syrische Außenministerium.

Dan-news.info: „Wir werden uns immer an Alexandr Wladimirowitsch erinnern, aber damit auch unsere Enkel und Urenkel seiner gedenken, schlage ich vor, die zentrale Verkehrsstraße von Donezk, die Universitätsstraße in Sachartschenko-Prospekt umzubenennen. Soll der turbulente Strom von Fahrzeugen unsere Nachkommen immer an das heiße Blut erinnern, dass in den Adern dieses großen Menschen floss“, schreibt der Minister für Industrie und Handel der DVR Alexej Granowskij auf seiner Facebook-Seite.

Dnr-online.ru: Die junge Frau, die bei der Detonation im Zentrum der Hauptstadt der DVR gestern verletzt wurde, ist in einem ernsten Zustand, teilte der stellvertretende Kommandeur des operativen Kommandos der DVR, Oberst Eduard Basurin mit.
„Derzeit sind 12 Betroffene bekannt, darunter zwei Tote. Dies sind derzeit bereits bestätigte Informationen. Eine von ihnen, eine junge Frau, ist in einem sehr ernsten Zustand, die übrigen haben Verbrennungen und Splitterverletzungen“, unterstrich Eduard Basurin.
Bezüglich des Vizepremiers der DVR, des Ministers für Einkünfte und Abgaben Alexandr Timofejew teilte Basurin folgendes mit:
„Sein Zustand ist stabil gut und soweit mir bekannt ist, ist es wahrscheinlich, dass er die morgige Veranstaltung besuchen wird“, sagte Eduard Basurin.

Kprf.ru: Erklärung des Vorsitzenden des ZK der KPRF Gennadij Sjuganow
Eine weitere Tragödie ereignete sich im viel geprüften Donbass. Gemeiner Mord, der mit besonderen Zynismus begangen wurde. Er wurde in den Tagen des Schulwaffenstillstands organisiert, nachdem Alexandr Sachartschenko Blumen zum Andenken an der großen Landsmann Josif Kobson niedergelegt hatte.
Warum ist das geschehen. Und wie können diese blutigen Wahnsinnigen gestoppt werden?
Beginnend mit Gorbatschow haben Russophoben und Antisowjetiker folgerichtig ihre niederträchtigen Angelegenheiten betrieben. Zur Zerstörung der internationalen kommunistischen Ideologie förderte Gorbatschow in jeder Weise die Formierung nationalistischer Strukturen in den Republiken der UdSSR.
Die Stafette übernahm Jelzin, der von der „Unabhängigkeit“ Russlands sprach, und dabei Dutzende Millionen russischer Menschen den Wölfen zu Fraß vorwarf. Zur Selbstfindung war es für die Nazisten notwendig, ihre „Helden“ aus denen zu schaffen, die gegen Russland auftraten. Daher kommen die Verherrlichung von SSlern im Baltikum und der Abriss von Denkmälern für die Helden des Großen Vaterländischen Krieges in der Ukraine und weitere niederträchtige Aktionen.
Man muss das gut verstehen: im ukrainischen Pantheon gab es keine würdigen Männer, die sich Russland entgegenstellten. Es ist völlig logisch, dass die ideelle Grundlage des nazistischen Regimes Bandera wurde. Daher kommen auch der Kult Banderas in der ukrainischen Regierung und die Bandera-Methoden ihrer Handlungen, einschließlich Mord aus dem Hinterhalt. Genau so wurde damals Jaroslaw Galan ermordet – ein Journalist, der brutale Wesen der Bandera-Leute entlarvte. In unserer Zeit wurden von den Bandera-Leuten Oles Busina und viele andere Journalisten vernichtet, die das Recht und die Freiheit verteidigten. Genauso gemein wurden Giwi, Motorola und jetzt Alexandr Sachartschenko ermordet.
Das multinationale arbeitende Volk des Donbass hat einen besonderen Charakter herausgebildet. Mit der Muttermilch hat es die russische Kultur und die sowjetischen Werte eingesogen… Genau hier sind die Bemühungen der nazistischen Minderheit, ihre Regeln und Ideologie aufzuzwingen, die russische Sprache zu verbieten auf besonderen Widerstand gestoßen.
Auslöser wurden die Ereignisse auf dem Maidan, Sprünge und Schreie „Moskowiter in die Messer“. Als die Stunde der Wahl kam, führten gerade er – Alexandr Sachartschenko und seine Kampfgenossen – den Kampf der Donezker für ihr Recht auf ein würdiges Leben an. Sie wurden zum Banner des Kampfes gegen die Bandera-Leute, gingen daran, mutig und mühsam ihre unabhängige Republik aufzubauen. Jetzt gibt es ihn nicht mehr. Aber seine Sache wird fortgeführt werden. Von ihm sind eine wunderbare Familie, seine Verwandten und Freunde, der heldenhafte Donbass geblieben, denen wir unser tiefstes Beileid ausdrücken. Wir trauen gemeinsam mit euch.
Die KPRF hat ganz von Anfang der Ereignisse im Donbass dessen Einwohner mit Wort und Tat dabei unterstützt, ihre Rechte und Freiheiten zu verteidigen.
Die Partei hat 75 humanitäre Konvois hierher geschickt. Tausende von Tonnen zählt diese Ladung. Die groß angelegte Aktion „Die Kinder Russlands – den Kindern des Donbass“ haben wir gemeinsam mit dem Donbasser Josif Kobson begonnen, sie läuft und wird fortgesetzt werden. In der internationalen Arena werden wir auch weiter das Recht und die Bevölkerung des Donbass und das Volk der Ukraine verteidigen.
Dabei ist es äußerst wichtig zentrale Schlussfolgerungen zu ziehen… Wir haben eine sehr wichtige Erfahrung. Die Anerkennung Abchasiens und Südossetiens war ein entscheidender Schritt bei der Verteidigung der Interessen und der Sicherheit ihrer Bevölkerung. Die Anerkennung der LVR und der DVR durch Russland ist eine reale Möglichkeit, den Bandera-Terror zu stoppen, die Reihe von Morden zu durchbrechen, den Teufelskreis von Verbrechen zu zerstören, die in den Jahren der Regierung von Gorbatschow und Jelzin begonnen haben.
Wir werden den Donbass mit allen Kräften verteidigen. Im Namen der Toten und für die Lebenden. Wir werden alles tun, um das Andenken an Alexandr Sachartschenko auf immer zu bewahren.

Dnr-online.ru: „Mitarbeiter des Staatssicherheitsministeriums der DVR führen Ermittlungen durch, es werden alle möglichen Versionen der Organisation und der Durchführung des Terrorakts untersucht. Die vorrangigste von ihnen ist die Beteiligung ukrainischen Spezialdienste, die auf die Destabilisierung der innenpolitischen Lage in der Republik abzielen sowie auf die Aktivierung des militärischen Konflikts an der Abgrenzungslinie“, berichtete der Presseoffizier des MfS Michail Popow.
Die Ermittlungen bezüglich des Verbrechens hat das kommissarische Oberhaupt der DVR Dmitrij Trapesnikow unter persönliche Kontrolle genommen.
„Die Informationen, die im Ergebnis von operativen Ermittlungsmaßnahmen erlangt wurden, werden derzeit im Interesse der Ermittlungen nicht veröffentlicht“, fügte der Presseoffizier hinzu.

Dnr-online.ru: Die ukrainische Propaganda verbreitet im Internet ein Fake über einen angeblich vom kommissarischen Oberhaupt der DVR Dmitrij Trapesnikow unterzeichneten Erlass über die verpflichtende Teilnahme von Mitarbeitern des staatlichen Sektors und öffentlicher Einrichtungen an der Trauerfeier für den getöteten Alexandr Sachartschenko.
Die entspricht nicht der Wirklichkeit und ist eine Fortsetzung des Informationskrieges des Kiewer Regimes gegen den Donbass.
Heute trauert die gesamte Bevölkerung der DVR um das von ukrainischen Diversanten ermordete Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko. Wir sind überzeugt, dass sich Tausende von Donezkern von dem Staatsoberhaupt und Kommandeur verabschieden wollen, aber niemand wird irgendjemanden zur Teilnahme an den Trauerveranstaltungen zwingen. Das ist eine Frage des Gewissens und des Respekts gegenüber dem Toten.
Die Administration des Oberhaupts der DVR

rusvesna.su: Der russische Ministerpräsident Dmitri Medwedew hat sein Beileid im Zusammenhang mit dem Tod des Leiters der Volksrepublik Donezk Alexandr Sachartschenko ausgedrückt. Der Chef des Ministerkabinetts der Russischen Föderation betonte, das Oberhaupt der DVR infolge eines zynischen Verbrechens umgekommen sei.
„Der Anführer des Donbas wurde infolge eines zynischen Verbrechens getötet. Alexandr Wladimirowitsch änderte nie seine Prinzipien, immer und in allem ging bis zum Ende, war ein mutiger und prinzipientreuer Politiker „, zitiert der Pressedienst der russischen Regierung Medwedew.
Es wird auch bemerkt, dass der Premierminister ein Beileidstelegramm an die Familie und Freunde von Zakharchenko gesandt hat.
Zuvor hatte schon Wladimir Putin sein Beileid im Zusammenhang mit dem Tod von Sachartschenko zum Ausdruck gebracht.

Dan-news.info: Das Republikoberhaupt der Krim drückte seine Überzeugung aus, dass der Tod Sachartschenkos den Kampf des Volkes im Donbass nicht aufhalten werde.
Simferopol 01. September – Der Vorsitzende des Ministerrates der Republik Krim Sergej Aksjonow nannte den Mord an Sachartschenko ‚einen Schlag in den Rücken‘ und drückte seine Überzeugung aus, dass sein Tod den gerechten Kampf des Volkes im Donbass nicht aufhalten werde.
”Es war ein regelrecht schurkenhafter Überfall, ein Schlag in den Rücken, in einem Moment, in dem die Leute damit nicht rechneten. Ich bin sicher, dass die Terroristen die verdiente Strafe erhalten werden, sicher, dass der Widerstand des Volkes im Donbass damit nicht aufhören wird”, sagte Aksjonow heute.
Er sagte, Sachartschenko sei ein ‚Beispiel für Tapferkeit und Heldentum, ein echter Mann und Kämpfer, der sich sich für sein Volk einsetzt,‘ gewesen. Aksjonow fügte hinzu, dass er ‚den Donbass in seinem gerechten Kampf unterstütze‘.

Dan-news.info: Die Stadtverwaltungen der DVR richteten Gedenkorte für das verstorbene Oberhaupt der Republik Alexandr Sachartschenko ein.
Donezk 01. September – Die Einwohner der Republik können dem verstorbenen Oberhaupt der Republik Alexandr Sachartschenko ihre Ehre erweisen, bei den Verwaltungsgebäuden wurden Gedenkorte eingerichtet. Darüber berichteten heute Korrespondenten von DAN.
”Im Erdgeschoss der Stadtverwaltung von Makejewka wurde ein Gedenkort eingerichtet, wo die Einwohner Blumen für Alexandr Sachartschenko niederlegen können. Zurzeit wird daran gearbeitet, auch an anderen Stellen in der Stadt solche Gedenkorte einzurichten”, sagte der Verwaltungschef von Makejewka dem Korrespondenten von DAN.
In einigen Städten der Republik wurden Fahrdienste für Menschen, die in Donezk von Alexandr Sachartschenko Abschied nehmen wollen, eingerichtet.
Die Abschiedszeremonie und die Totenmesse für das bei einem terroristischen Anschlag ums Leben gekommenene Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko finden morgen, am 2. September, im Donezker staatlichen Theater für Oper und Ballett ”A. B. Solowjanenko” statt.

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