Presseschau vom 27.02.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

 

Vormittags:

 

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden zweimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
So wurde aus Richtung Luganskoje Kalinowka beschossen. Das Feuer erfolgte mit Panzertechnik.
Auch wurde aus Richtung Luganskoje mit Panzertechnik Logwinowo von den Kiewer Truppen beschossen.
Verluste gab es keine.

 

Dan-news.info: Die ukrainischen Truppen haben diese Nacht mit Granatwerfern das Gebiet des Flughafens und des Volvo-Zentrums am nördlichen Rand von Donezk beschossen. Darüber informierte heute ein Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR.
„Gegen 22:30 haben ukrainische Truppen das Feuer mit Granatwerfern der Kalibers 82 und 120mm auf das Territorium des Flughafens eröffnet. Parallel wurde von den ukrainischen Truppen ein Beschuss des Gebiets des Volvo-Zentrums begonnen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Er fügte hinzu, dass der Gegner das Feuer von den Positionen im okkupierten Peski und Opytnoje aus eröffnete. Außer Granatwerfern verwendeten die ukrainischen Abteilungen auch Schusswaffen.

 

De.sputniknews.com: Nach dem Inkrafttreten eines russisch-amerikanischen Friedensplans für Syrien hat Russland seine Raketen- und Bombenangriffe in dem arabischen Land am Samstag eingestellt. Darauf wies General Sergej Rudskoi, Chef der Operativen Hauptabteilung im russischen Generalstab, in Moskau hin.
Von 00.00 Uhr des 27. Februar sollten keine Angriffe auf Regionen und gegen Formationen geflogen werden, die sich der vereinbarten Feuerpause angeschlossen haben. „Verteidigungsminister (Sergej Schoigu) erteilte einen dahin gehenden Befehl gleich nach einer Erklärung von Oberbefehlshaber (Wladimir Putin) erteilt, die er nach seinen Verhandlungen mit US-Präsident (Barack Obama) abgegeben hatte… Am 23. Februar stimmte auch die syrische Seite dem russisch-amerikanischen Dokument zu. „Um aber Fehler zu vermeiden, sieht Russland am Samstag von allen Angriffen ab“, betonte Rudskoi.
Dem General zufolge hatten Vertreter von 17 bewaffneten Formationen das Kommando des Luftstützpunktes in Hmeimim bei Latakia von ihrer Bereitschaft in Kenntnis gesetzt, die Feuereinstellung einzuhalten. Es handele sich vor allem um Einheiten der Syrischen Demokratischen Armee sowie um mehrere andere Formationen, die weiterhin gegen die Terrormiliz Daesh (Islamischer Staat) kämpften. Einige von ihnen handelten in Kooperation mit der regulären syrischen Armee, andere selbstständig, sagte Rudskoi.

 

Dnr-online.ru: Über das Tempo des Wiederaufbaus von Debalzewo und die Lösung von Problemen der zerstörten Kommunalwirtschaft berichtete in einem Interview mit der offiziellen Seite der DVR der Bürgermeister von Debalzewo, das Mitglied der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“ Alexandr Rejngold.
„Von meinem Vorgänger habe ich eine gute Tendenz für die Entwicklung und den Wiederaufbau der Stadt Debalzewo übernommen. Das Tempo werden wir in keinem Fall absenken, nur erhöhen. Das erste ist ,den Wiederaufbau der beschädigten Häuser abzuschließen, und davon gibt es in Debalzewo viele. Von 287 mehrstöckigen Häusern sind 201 beschädigt. Im privaten Sektor gibt es 6500 Häuser, davon sind 1200 beschädigt und 220 vollständig zerstört. Deshalb werden wir in diesem Jahr 47 neue Häuser gemäß dem Programm bauen und im Juni 2016 planen wir, den Bau von 81 Mehrparteienhäusern abzuschließen. In der nächsten, der dritten Etappe werden wir festlegen, welche Zahl an Häusern wir noch wiederaufbauen werden“, sagte er.
„Nach dem Abschluss des Wiederaufbaus von Häusern haben wir den Austausch der Infrastruktur innerhalb der Häuser in den Plänen. Das ist Wasser, Heizung und Kanalisation. Als wir die Arbeiten zum Austausch des Heizungssystems begonnen haben, das in 150 Häusern vollständig eingefroren war, haben wir die Heizkörper ausgetauscht. Dort sind zwar jetzt neue Heizkörper, aber keine neuen Rohre. Sie müssen völlig ersetzt werden und dann werden die Menschen eine normale Heizungszufuhr erhalten“, sagte Alexandr Rejngold.
„Es gibt sehr viele Arbeit. Sowohl in der Kommunalwirtschaft als auch bei den Straßen. Die Menschen sind für unsere Anstrengungen zum Wiederaufbau der Stadt dankbar. Der Zahlungsgrad für die Heizung ist um mehr als 30% gewachsen. Davor hatten aber die Leute im Allgemeinen nicht gezahlt. Und der Zahlungsgrad für die Mieten ist von 13% im Oktober auf 47% gestiegen“, unterstrich der Bürgermeister von Debalzewo.
„Ich war vor dem Krieg in Debalzewo. Der Krieg brachte Zerstörung von Gebäuden, Häusern, Dächern. Aber die Infrastruktur der Stadt wurde über Jahrzehnte durch die früheren ukrainischen Behörden vernichtet, die sich um nichts gekümmert haben. In der Stadt fehlt eine Außenbeleuchtung, es gibt hier keine normalen Straßen. Das Heizungssystem, de Wasserversorgung, die Kanalisation usw. wurden mit der Zeit völlig zerstört. Die Stadt hat keine Gasversorgung, mit dieser Frage hat sich niemand befasst. Gas gibt es nur in Uglegorsk. Wenn sich bei den früheren Möglichkeiten ein Bürgermeister sich prinzipiell und sachlich mit diesen Fragen befasst hätte, hätte Debalzewo eine Gasversorgung. Und die Menschen wären eine große Belastung bezüglich der Heizung los, weil die Heizwerke mit Flüssigbrennstoff funktionieren, dessen Kosten sehr hoch sind“, sagte er.
„Debalzewo ist ein großer Eisenbahnknotenpunkt, der sowohl in die RF als auch auf das Territorium der Ukraine führt. Er wird einfach nicht rationell genutzt. Es wurden keine Bedingungen für ein angenehmes Leben der Einwohner geschaffen. Zur Zeit der UdSSR lebten etwa 45.000 Menschen dort, vor Beginn des Krieges 25.000, jetzt etwa 17.000. Wenn Bedingungen für Arbeit und Wohnraum geschaffen worden wären, wäre diese Stadt größer“, sagte Alexandr Rejngold.

 

De.sputniknews.com: Russland und USA tauschen Karten „kampffreier Gebiete“ in Syrien aus – Militär
Russland und die USA haben operative Karten syrischer Gebiete mit Positionen bewaffneter Gruppierungen ausgetauscht, die unter die vereinbarte Feuerpause fallen. Das teilte General Sergej Rudskoi, Chef der Operativen Hauptabteilung im russischen Generalstab, am Samstag in Moskau hin.
Zu diesem Zweck hätten sich russische und US-Militärs am Freitag im Amman getroffen. Einige Daten seien auch über militärische diplomatische Kanäle ausgetauscht worden. „Auf der russischen Karte sind Territorien aufgezeichnet, die das Regime der Feuereinstellung akzeptieren, sowie Positionen der syrischen Regierungstruppen, kurdische Gebiete sowie die vom Daesh (Islamischer Staat), Dschebhat an-Nusra und anderen Terrormilizen kontrollierten Territorien“, sagte der General.
„Der US-Seite wurden auch eine Liste bewaffneter Gruppierungen, die die Waffenruhe akzeptieren – insgesamt 6.111 Mann – sowie eine Liste von 74 Ortschaften mit genauen Koordinaten übergeben, gegen die keine Angriffe geflogen werden dürfen.“
Rudskoi zufolge erhielt Russland von den Amerikanern eine ähnliche Karte. Derzeit würden amerikanische Daten ausgewertet und mit russischen Daten verglichen, sagte er.

 

Ukrinform.ua: Die Regierung Estlands hat 150.000 Euro für das Projekt „Schutz der Rechte von Krimtataren mit den Mitteln der öffentlichen Diplomatie“ bereitgestellt.
Das gab der Vizepräsident des Ständigen Forums für indigene Angelegenheiten Oliver Loode im Fernsehsender „Fünfter Kanal“ bekannt. Das Projekt sei von dem estnischen Institut der Menschenrechte, dem Medschlis des krimtatarischen Volkes und der UNO ins Leben gerufen worden. Das Projekt setze sich zum Ziel, die Positionen der Krimtataren in der EU und der westlichen Welt zu verstärken. Das betreffe auch die UNO und diverse internationale Organisationen.

 

 

Nachmittags:

 

 

Dnr-online.ru: Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs der Milizen der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Die Lage an der Kontaktlinie bleibt angespannt. Die ukrainischen Truppen haben 33 Mal das Territorium der Republik in der Folge von acht Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung beschossen.
Während der Beschüsse verwendete der Gegner Granatwerfer des Kalibers 120mm und 82mm viermal. Ebenfalls verwendete der Gegner achtmal Panzertechnik, verschiedene Arten kleinerer Granatwerfer, Abwehrgeschütze und Schusswaffen.
Aus Peski, Marjinka, Showanka, Slawnoje, Opytnoje haben die ukrainischen Truppen das Territorium von Sajzewo, Petrowskoje, das Gebiet des Flughafens, das Volvo-Zentrum, den Petrowskij-Bezirk von Donezk beschossen. Die Befehle für die Beschüsse erteilten Shakun und Klotschkow von den Positionen der 14. und der 93. mechanisierten Brigade.
In den letzten Tagen hat die Aufklärung der Streitkräfte der DVR eine Konzentration von Personal, Waffen und Militärtechnik entlang der Kontaktlinie festgestellt.
So wurde im Gebiet von Granitnoje, 0,,5 km von der Kontaktlinie, die Ankunft von 4 Artilleriegeschützen 2S1 „Gwosdika“, einem 120mm Artilleriegeschütz 2S9 „Nona-S“ und fünf Fahrzeugen mit Personal und Munition festgestellt. In Fedorowka, 10 km von der Kontaktlinie, wurde die Stationierung von vier Artilleriegeschützen und zwei Panzern bemerkt.
Wir haben mehrfach auf das barbarische und marodierende Verhalten der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte hingewiesen. Es wurde ein weiterer Fakt aufgedeckt: In Lebedinskoje, 6 km von der Kontaktlinie, brechen nachts Soldaten der ukrainischen Streitkräfte in leerstehende Häuser ein und entwenden Eigentum.
Es werden Flagge des krimtartarischen Medshlis an den Checkpoints der ukrainischen Streitkräfte festgestellt: südöstlich von Slawjansk, 59 km von der Kontaktlinie, an der Kreuzung;
südöstlich von Artjomowsk, 20 km von der Kontaktlinie, an den Popanskaja-Kreuzung.
Wir haben bereits darauf hingewiesen, dass die Vertreter im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination von der ukrainischen Seite ihre funktionalen Verpflichtungen nicht erfüllen.
So haben wir unwiderlegbare Beweise, dass die Vertreter im Gemeinsamen Zentrum von der ukrainischen Seite sich nur mit der Sammlung von Aufklärungsdaten über die Lage der Streitkräfte der DVR an der Kontaktlinie befassen und all ihre Energie nicht in die Feuereinstellung, sondern in die Suche nach mythischen russischen Truppen auf dem Territorium der DVR stecken. Jedes Mal nötigen sie die Vertreter der OSZE auf ihren Pressekonferenzen in hartnäckiger und unverschämter Art, ihre unbewiesenen Informationen zu glauben. So können nur Dummköpfe auftreten. Mir tut das Volk der Ukraine Leid, wenn es die Verteidigung seiner Grenzen solchen Militärs anvertraut, die nur lügen und sich Rechtfertigungen für ihre Niederlagen ausdenken können.“
Am 27. Februar ist der Jahrestag der Befreiung von Debalzewo, die in einer gemeinsamen Angriffsoperation der Streitkräfte der DVR und der Abteilungen der Volksmiliz der LVR erfolgte. Auf die Frage eines Korrespondenten der offiziellen Seite der DVR kommentiere Eduard Basurin dieses Ereignis.
„Diese Operation vergleiche ich mit einer Operation zur Zeit des Großen Vaterländischen Kriegs. Dies ist die Schlacht von Stalingrad. Sowohl in jenem großen Krieg als auch im jetzigen Krieg ist das der Wendepunkt. Weil die Zahl der Mittel und Kräfte bei uns geringer war als beim Gegner. Nach einer guten Vorbereitung konnten wir sie in einem „Kessel“ einschließen, in dessen Ergebnis sie sehr große Verluste hatten. Und die Technik, die wir jetzt in den Waffenlagern haben, die Munition, die sich in den Lagern war, befindet sich jetzt in unserer Hand.“

 

De.sputniknews.com: Moskau: Russland-NATO-Rat dürfte bis Anfang Sommer zusammentreten
Eine Sitzung des Russland-NATO-Rates dürfte bis Anfang Sommer dieses Jahres einberufen werden. „Derzeit wird über die Organisation des Treffens verhandelt“, sagte ein Vertreter des russischen Außenministeriums, der anonym bleiben wollte, am Samstag in Moskau.
„Der Rat wird bis Anfang Sommer zusammentreten, falls die nötige Arbeit geleistet wird. Konkrete Termine können jetzt noch nicht genannt werden“, hieß es.
Als erster hatte Allianzchef Jens Stoltenberg im Dezember von einer Möglichkeit gesprochen, den Russland-NATO-Rat zu reanimieren. Aus Moskau verlautet, dass es derzeit Kontakte zur Leitung des NATO-Sekretariats zu erörternswerten Problemen gebe. „Nachdem die Tagesordnung abgestimmt worden ist, werden wir ein Treffen organisieren“, hatte Russlands Vizeaußenminister Alexej Meschkow gesagt.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des stellvertretenden Leiters des Stabs der Volksmiliz Oberst Igor Jaschtschenko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Kiewer Truppen haben in der letzten Woche 16 Mal die Positionen der Volksmiliz beschossen.
Jaschtschenko unterstrich, dass die Lage im Verantwortungsbereich der Volksmiliz in den letzten 24 Stunden sich nicht wesentlich verändert hat und wie zuvor als stabil angespannt charakterisiert werden kann.
Die Kiewer Führung verwendet die Hilfe der NATO-Staaten aktiv für die Ausbildung der ukrainischen Streitkräfte, sagte Jaschtschenko.
Er erwähnte, dass die militärisch-politische Führung der Ukraine weiterhin die Zusammenarbeit mit der NATO ausbaut.
„So wurde vom Präsidenten Poroschenko das Gesetz „Über die Ratifizierung einer Vereinbarung zwischen der Regierung der Ukraine und der NATO“ unterzeichnet“, teilte Jaschtschenko mit.
Nach seinen Worten verwendet die Ukraine aktiv weiterhin die Hilfe von ausländischen Spezialisten zur Ausbildung des Personals seiner nationalen Streitkräfte.
„Gestern, am 26. Januar, endeten im Zentrum für Entminung der Hauptabteilung für operative Absicherung der ukrainischen Streitkräfte Zusammenkünfte, die von deutschen Soldaten aus dem Entminungszentrum durchgeführt wurden – dies waren Vertreter der Bundeswehr“, sagte der stellvertretende Leiter des Stabs.
„Die deutschen Soldaten machten die ukrainischen Techniker mit der materiell-technischen Basis und dem System zur Auffindung und Entschärfung von explosiven Objekten bekannt, die bei der Bundeswehr verwendet werden“, berichtete Jaschtschenko.
„Auf diese Weise konzentriert die Führung des Landes trotz der instabilen innenpolitischen Lage im Land weiterhin das militärische Potential und sucht nach Verbündeten in der militärpolitischen Sphäre mit dem Ziel, die Frage im Südosten der Ukraine auf militärischen Weg zu lösen“, unterstrich der Oberst.

 

De.sputniknews.com: Bereitet Kiew Krieg im Donbass vor? Bundeswehr trainiert ukrainische Pioniere
Deutsche Instrukteure trainieren ukrainische Pioniere. Die Übungen seien erst am 26. Februar abgeschlossen worden, sagte der Stabschef der Volksmiliz der selbsternannten Republik Lugansk, Igor Jaschenko, gegenüber Journalisten.
„Deutsche Militärs haben ukrainischen Pionieren das Erkennen und die Entschärfung von explodierenden Gegenständen, die in der Bundeswehr genutzt werden, beigebracht“, sagte Jaschenko.
Kiew nutze immer wieder die Hilfe von ausländischen Militärs bei der Ausbildung des Personals. Das zeuge davon, dass die Ukraine die Situation im Donbass militärisch lösen wolle, so Jaschenko…

 

Ukrinform.ua: Nach Angaben des Verteidigungsministers der Ukraine, Armeegeneral Stepan Poltorak, werden derzeit das Verteidigungsministerium und der Generalstab der Streitkräfte reformiert.
Gemeinsam mit Beratern aus der Nato und der europäischen Ländern wurden Prinzipien und Ansätze zum Aufbau der neuen Armee erarbeitet, sagte Poltorak am Samstag in Charkiw. Zu diesem Zweck habe das Ministerium auch eine Road-map erstellt.
Laut dem Minister sei der Wehretat der Ukraine 2016 viermal größer als 2014.

 

Dan-news.info: Die Ukraine hat in den letzten drei Monaten etwa 30 Mio. Griwna für die Einrichtung von Sendern für die Verstärkung der Kapazität der Fernseh- und Radiosignale seiner propagandistischen Massenmedien im Donbass ausgegeben. Dies erklärte heute der Kommunikationsminister der DVR Wiktor Jazenko gegenüber Journalisten.
„Nach unseren Berechnungen haben sie allein in der letzten Zeit, in drei Monaten, etwa 30 Mio. Griwna ausgegeben“, sagte der Minister.
Er unterstrich, dass trotz der Verwendung vieler Mittel durch Kiew für die Informations“bearbeitung“ der Bevölkerung des Donbass die DVR ihre Position bei Fernseh- und Radiosendungen hält und ausbaut. „Wir halten Stand und verteidigen unsere Informationssouveränität“, erklärte Jazenko.
Nach den Worten des Kommunikationsministers ergeben die Ausgaben Kiews für neue Sendekapazitäten nicht den von den Okkupanten erwünschten Effekt und dienen faktisch als Mittel zur Geldwäsche.

 

De.sputniknews.com: Moskaus Antwort auf Appell des US-State Departments, „die Fresse zu halten“
Dank Handlungen Russlands ist das US-State Department in der Lage zu erfahren, was sich in Syrien in Wirklichkeit tut. So kommentierte die amtliche Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, den jüngsten Appell ihres US-Amtskollegen Mark Toner an Russland, „die Fresse zu halten“.
„‘Fresse halten‘ – mögen Sie, Mark, das ihren Kollegen befehlen, falls ein solcher Stil in Kontakten zwischen US-Diplomaten üblich ist“, schrieb Sacharowa bei Facebook. „Solange Russland die Fresse nicht hält, haben Sie eine Chance, sich über die wirkliche Lage in Syrien zu informieren.“
Am Samstag wurde im russischen Verteidigungsministerium eine Pressekonferenz zum Ablauf der Aussöhnung in Syrien gegeben. „Alles klipp und klar, selbst Sie würden alles kapieren“, wandte sich Sacharowa an Toner. Zuvor konnte der US-Sprecher die Frage nicht beantworten, ob die USA eine russische Syrien-Karte mit kampffreien Zonen erhalten hatten.
Am Vortag hatte Toner in Washington erklärt, dass es für Russland an der Zeit wäre, konkrete Taten zu unternehmen oder die Fresse zu halten. Er rief Moskau ferner auf, den Ernst der beabsichtigten Waffenruhe in Syrien „nicht mit Worten, sondern mit Taten“ zu untermauern.
„Wovon zeugen derart grobe Erklärungen der US-Seite?“, fragte Sacharowa. „Allen voran vom fehlenden Verstand und von mangelnder Erziehung. Und der ausschlaggebende Punkt: Grobheit zeugt davon, dass man keine Argumente mehr hat“, schrieb Sacharowa.

 

Dan-news.info: Die ukrainischen Truppen haben heute tagsüber Spartak in der Nähe des Donezker Flughafens und Trudowskije im Petrowskij-Bezirk im Westen der Hauptstadt beschossen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Nach Angaben der Quelle wurde das Feuer auf die frontnahen Bezirke aus dem von Gegner besetzten Awdejewka und Marjinka und Verwendung von Granatwerfern des Kaliber 82mm, Antipanzergranatwerfern und Schusswaffen eröffnet.

 

Ukrinform.ua: Der Stadtrat von Saporischschja hat ein Alkoholverkaufsverbot für Soldaten verhängt. Das Verbot gilt für die Dauer der Antiterror-Operation im Osten des Landes, meldet die Pressestelle des Rates.
Dem Beschluss zufolge dürfen Soldaten in Uniform keine starken oder schwachen alkoholischen Getränke mehr verkauft werden.
Das Alkoholverkaufsverbot für Soldaten gilt auch in einigen anderen Städten des Landes.

 

 

Abends

 

 

News-front.info: Ein Oberst der ukrainischen Armee: Wir warten auf den Befeh, um Donbass zu „befreien“
Der Oberst der ukrainischen Nachrichtendienste Peter Nedzelskiy sagte, dass die ukrainische Armee bereit ist, Maßnahmen auf die „Befreiung von Donbass“ zu übernehmen, und dass sie nur auf die entsprechende Entscheidung der militärisch-politischen Führung des Landes wartet.
„Die Armee ist ein Instrument der Politik und der Krieg ist eine Fortsetzung der Politik mit andern Mitteln. Natürlich können wir nicht handeln, solange wir keinen Befehl von der militärisch-politischen Führung erhalten. Wir warten darauf“, sagte der Oberst.

 

Dan-news.info:
Ein Wohnhaus in Weseloje nicht weit vom Donezker Flughafen wurde in der Folge eines Beschusses der Ortschaft durch die ukrainischen Truppen zerstört. Dies teilte heute der Leiter des Kujbyschewskij-Bezirks von Donezk Iwan Prichodko mit.
„Am Abend haben ukrainische Abeilungen Weseloje beschossen. Ein Treffer auf ein Privathaus wurde auf der Kolchosnaja-Straße festgestellt“, sagte der Gesprächspartner der Agentur. Nach seinen Worten erfolgte das Feuer mit Panzerwaffen.

 

Dnr-news.com: Automaidan-Aktivisten blockieren die Einreise in die Ukraine für LKW mit russischer Registrierung in der Nähe des Übergangs „Domanovo-Mokrany“ an der Grenze zu Weißrussland. Dies wurde am Samstag vom staatlichen Grenzschutz Weißrusslands bei Facebook berichtet.
Der Grenzschutz stellte klar, dass die Blockade sich schon seit dem 26. Februar hinzieht, über die Erneuerung der Aktivitäten der ukrainischen Aktivisten informierte der diensthabende Kommandeur der ukrainischen Grenzschutzeinheit in Luzk.
„Wir bitten die Spediteure, diese Informationen bei der Auswahl der Route zu beachten. In anderen Richtungen läuft die Abfertigung der LKW im Normalbetrieb. Sollte sich die Situation ändern, werden wir um gehend in unseren offiziellen Accounts darüber informieren“, sagte der weißrussische Grenzschutz in seiner Erklärung.

 

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