Presseschau vom 28.03.2015

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news und novorosinform sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen ostukrainischen Volksrepubliken in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform) und andere ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenTund Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

abends/nachts:

Dan-news.info:Die Erklärung des ukrainischen Innenministers Arsen Awakow, dass es im Frühling 2014 nötig gewesen wäre die Gebäude der Donezker Oblastverwaltung und der Leitung des Sicherheitsdienstes der Ukraine in Lugansk zu sprengen, unterstreicht die Gleichgültigkeit der Kiewer Regierung gegenüber dem Leben von Menschen. Dies erklärte heute der offizielle Vertreter der DVR in der Kontaktgruppe, der stellvertretende Sprecher des Volkssowjets Denis Puschilin.
„Nach solchen Erklärung von einem der Führer des Kiewer Regimes können keine Zweifel bleiben, wer tatsächlich schuldig an der Anzettelung des blutigen Krieges im Donbass ist. Der ukrainische Minister denkt nicht einmal daran, dass im Fall einer Sprengung des Gebäudes der Donezker Oblastverwaltung damals nicht nur unsere Aktivisten, sondern auch eine Menge einfacher friedlicher Bürger umgekommen wären.“
„Ich räume ein, dass die Information zu ihm verzerrt und „rein formal“ gelangt sind, aber ich kann ihm als Teilnehmer jener Geschehnisse die Augen öffnen: in den brisanten Momenten, als sie nahe an solchen Befehlen waren, befanden sich im Gebäude der Oblastverwaltung und um es herum bis zu 8000 Gleichgesinnte. Und jetzt fügen Sie noch Lugansk hinzu“, erklärte Puschilin.
Er unterstrich, dass die unmenschlichen Schritte, die von Awakow beschrieben wurden, für Kiew nicht ungestraft geblieben wären: während der Proteste im Frühjahr im Donbass gab es für den Konflikt keine gewaltsame Lösung, wie es auch jetzt keine gibt. „Nur ein Dialog erlaubt es, weitere Opfer zu vermeiden, aber warum bereiten diese einfachen Wahrheit dem Kiewer Regime solche Schwierigkeiten“, fragte sich der stellvertretende Sprecher des Volkssowjets.

Dan-news.info: Die Erklärung der ukrainischen Seite über die Beschüsse von Schirokino durch die Milizen der DVR sind eine Desinformation, erklärte das Verteidigungsministerium der DVR.
„Die Mitteilungen über den Beschuss der Positionen der ukrainischen Streitkräfte entspricht nicht der Wirklichkeit, Vertreter des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung widersprechen auch dieser Information.“
Der stellvertretende Kommandeur der Milizen der DVR Eduard Basurin erklärte, dass auch die Erklärungen über Opfer unter der Zivilbevölkerung als Folge der Beschüsse von Seiten der DVR nicht der Wirklichkeit entsprechen.
„Zuvor hat die ukrainische Seite mitgeteilt, dass es in Folge der Beschüsse durch die Milizen Opfer und Verletzte unter Zivilisten gibt, dies ist eine Desinformation“, sagte der stellvertretende Kommandeur. „Beschuss wurde von Seiten der Positionen der DVR nicht durchgeführt“.
Basurin sagte auch, dass das Verteidigungsministerium, im Gegenteil Granatbeschüsse der Positionen der DVR durch die ukrainischen Streitkräfte feststellt.
Die Erklärung über den Beschuss von Schirokino wurde heute veröffentlicht, insbesondere durch das extremistische Bataillon „Asow“. Seinerseits erklärte die Leitung des ukrainischen Innenministeriums auf dem besetzten Territorium der DVR, dass in der Folge des Beschluss von Schirokino ein Zivilist starb.

vormittags:

novorosinform.org: Chronik des Krieges: 300 Schritte durch den Donezker Flughafen.
Frühling, Wärme, die Natur erwacht aus dem Schlaf. Doch das ist noch bei weitem kein Fest, wenn bei dir zu Hause Krieg herrscht.
Die Journalisten des Internetportals „Prawda DVR“ besuchten heute die „Zone des Donezker Flughafens“. Jetzt ist es kein Name eines Wohnviertels mehr, sondern eine echte Sperrzone. Menschen, die dort immer noch leben, reagieren nicht mehr auf Waffen-Salven. Das ist so außergewöhnlich, dass selbst erfahrene Soldaten der Volksmiliz über diese Menschen mit unverhohlener Verwunderung sprechen. Derzeit wohnen dort 7 bis 15 Personen, mit einigen von ihnen gelang es uns zu sprechen.
Wir haben vieles gesehen, aber hier herrscht eine besondere Atmosphäre. Sie wirkt bedrückend mit ihrer Leere und Wildheit. Ich wüsste nicht, womit man es vergleichen könnte. Wenn du die Haufen von Ziegeln und Armaturen um dich herum siehst, dann gewöhnst du dich allmählich daran. Doch wenn man sich vorstellt, dass deine Schuhe auf das treten, was für andere noch vor kurzem ein Teil ihres Hauses gewesen ist, wofür sie vielleicht ihr Leben lang arbeiten mussten, dann wird für dich der Schrecken und die Katastrophe deutlich.
Fast ein Jahr lang dauert der Krieg, fast ein Jahr lang werden unsere Häuser bombardiert. Es ist so lange, dass wir den Schmerz anderer Menschen aufgehört haben zu fühlen. Wir haben uns vor all dem, was außerhalb unserer Komfort-Zone liegt, distanziert. Das ist verständlich, aber so nicht richtig.
Der Flughafen wird für immer ein Symbol eines ungebrochenen Donezk sein und das naheliegende Gebiet wird uns daran erinnern, welchen Preis wir dafür zahlen mussten.
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Dan-news.info: Die ukrainischen Streitkräfte haben in den letzten 24 Stunden 27 mal das Regime der Feuereinstellung verletzt, in der Folge wurde im Bezirk von Gorlowka ein Milizangehöriger verwundet. Dies teilte das Verteidigungsministerium der Republik mit.
„Am Donezker Flughafen wurden 10 Beschüsse festgestellt, bei der Ortschaft Spartak 13, bei Schirokino zwei und bei Nowomarywka einer. In Gorlowka wurde ein Milizangehöriger verletzt. Der Gegner griff 16 mal mit Granatwerfern an. Auch mit Panzerwaffen wurde geschossen. Das Feuer war zielgerichtet.“
Der Vertreter des Verteidigungsministeriums fügte hinzu, dass während der Beschüsse Schusswaffen verschiedenen Kalibers, Granatwerfer, Artillerie und Antipanzerraketen verwendet wurde. Ziel waren die Positionen der Milizen und Wohngebiete. Informationen über Zerstörungen und Tote und Verletzte unter der Zivilbevölkerung gibt es nicht.
„Die Armee der DVR hat auf die provokativen Ausfälle der ukrainischen Seite in keiner Weise geantwortet, sie ist in der Rolle der Opfer und Beobachter aufgetreten“, unterstrich der Gesprächspartner der Agentur.

De.sputniknews.com: In Umfragen äußern sich immer mehr Ukrainer negativ über die Tätigkeit des ukrainischen Kabinetts unter Premier Arseni Jazenjuk. Ukrainische Politologen schließen ein baldiges Ende seiner politischen Karriere nicht aus.
Die Regierung büße rasant an Autorität ein, so der ukrainische Politiker Juri Sagorodni. Nach den jüngsten Umfragen des Kiewer sozialwissenschaftlichen Rasumkow-Zentrums befürworten nur noch 12,6 Prozent der Ukrainer voll und ganz die Tätigkeit von Landespräsident Pjotr Poroschenko.
Einer der wichtigsten Gründe der Unzufriedenheit ist Sagorodni zufolge fehlender Fortschritt bei der Entwicklung des Landes – nicht aber „unpopuläre Reformen“, wie dies der ukrainische Möchtegern-Reformer Arseni Jazenjuk gerne darstelle. Der Grund dafür sei, dass es überhaupt keine Reformen gebe.
Laut Umfragen des Rasumkow-Zentrums bewerten die Ukrainer den Verlauf der Reformen auf einer Skala von 0 bis 10 Punkten mit zwei bis drei Punkten. Aus ihrer Sicht kämpfen die Behörden weder gegen die Korruption noch gegen die Inflation und fördern nicht das wirtschaftliche Wachstum des Landes.
Premier Jazenjuk, „deren Worte und Taten weit auseinanderklaffen“, wolle aber keine Verantwortung, so Sagorodni weiter. Er werde bald mit den Folgen konfrontiert, wenn er in allernächster Zeit „nicht von Worten zu Taten schreiten und nicht die Reformen starten sollte, von denen er dem Volk mehr als ein Jahr erzählt“. Sonst könnte er bald „auf die Müllhalde der Geschichte verfrachtet werden“.
Der Direktor des ukrainischen Instituts für politische Analyse und Management, Ruslan Bortnik, spricht auch von möglichen baldigen Veränderungen in der Regierung, die die politische Laufbahn des ukrainischen Premiers alles andere als positiv beeinflussen würden.
Umfragen zeigen, so Bortnik, dass die Beliebtheit von Jazenjuks Volksfront bereits unter der Fünf-Prozent-Hürde und die von Jazenjuk selbst unter zehn Prozent liege. Sein Nutzen für Präsident Poroschenko nehme ab. Mehr noch: Er störe immer mehr den Prozess der Zentralisierung der Macht. „Ich würde seine Rücktrittswahrscheinlichkeit auf 50 zu 50 schätzen.“
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Dan-news.info: Heute ist der erste Passagierzug vom Bahnhof Jasinowata in der DVR nach Lugansk gefahren, teilte das Transportministerium der DVR mit.
Die Züge fahren dreimal wöchentlich.

Nachmittags:

Dnr-online.ru: Die Finanzministerin Jekaterina Matjuschtschenko berichtete über den Beginn der regulären Rentenzahlungen ab April 2015.
„Das Oberhaupt der DVR hat einen Erlass über die Renten- und Sozialzahlungen aus dem Rentenfonds der DVR unterschrieben. Danach werden die Auszahlungen in Rubel erfolgen, mit einem Griwna – Rubel – Kurs von 1:2. Es muss gesagt werden, dass unter den Bedingungen der Einführung einer Multiwährungszone auf dem Territorium der Republik die Auszahlung der Renten auch in Dollar und Euro erfolgen wird, in Abhängigkeit davon, welche Währungen sich im Haushalt der DVR befinden. Zur Zeit sind die Steuereingänge sowohl in Euro als auch in Dollar, was es erlaubt, die Renten auch in diesen Währungen nach dem offiziellen Kurs zu zahlen.“
Wie eine Überprüfung des Umlaufs von Bargeld in der Republik zeigt, ist der russische Rubel die geeignetste Währung für den Zahlungsverkehr zwischen Unternehmen und Bürgern unter den Bedingungen des zügigen Verfalls der Griwna und der deutlichen Verringerung ihrer Menge.
„Ausgehend von der heutigen Realität hat das Oberhaupt der DVR die Entscheidung getroffen mit der Auszahlung der Renten in Rubel zu beginnen“, sagte die Ministerin. „Rubel gelangen aufgrund der wirtschaftlichen Tätigkeit der landwirtschaftlichen Betriebe, Bergwerke und anderer Unternehmen in den Haushalt der DVR, die ihre Produkte gegen Rubel verkaufen. Die Einkünfte in Dollar kommen grundsätzlich durch den Verfall der Griwna zustande, als dessen Folge Euro und Dollar aus der Ukraine auf das Territorium der DVR gelangen, wo Bürger Griwna gegen stabilere Währungen eintauschen“.
Jekaterina Matjuschtschenko fügte hinzu, dass das Territorium der DVR gleichermaßen für verschiedene Währungen offen ist, und mit der Zeit können die Bürger selbst entscheiden, in welcher Währungszone sie leben möchten.

Dnr-online.ru: Am Samstag, den 28. März, besuchte die erste stellvertretende Leiterin der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“ Jekaterina Martjanowa die Stadt Shdanow, wo sich die junge Politikerin mit Einwohnern traf.
An dem Treffen nahmen Vertreter der Stadtverwaltung sowie der Sekretär der Shadower Stadtorganisation von „Donezkaja Respublika“ Dmitrij Krajnew teil.
„Einwohner von Shdanow! Wir sind gemeinsam Einwohner unseres geliebten und standhaften Donbass. Wir lieben ihn mit ganzem Herzen und Seele. Ich weiß, dass unsere Mitkämpfer sehr viele sind, wir sind Millionen! Wir versammeln uns, um unseren Widerstand gegen den Neofaschismus zu zeigen! Das Aufkommen des Neofaschismus führte zum Maidan, zur Zerstörung der russischen Welt, die in unseren Herzen lebt! Eines der grundlegenden Prinzipien unserer gesellschaftlichen Bewegung ist der Kampf gegen die braune Pest. Ich bin überzeugt, dass wir siegen müssen, wir werden einen starken Staat aufbauen, wir werden eine stabile Wirtschaft aufbauen“, sagte Jekaterina Martjanowa.
„Wie geschah es, dass ein Land, das wir für unsere Heimat hielten, Waffen nahm und besessen von irgendwelchen grausamen Losungen und Sprechchören begann, unsere blühende Region zu zerstören? Wir brauchen eine Ordnung der Dinge, die uns mit dem nötigen Brot versorgt. Nur hartnäckige Arbeit hilft uns dies zu tun“, sagte Dmitrij Krajnew.

Rusvesna.su: Die OSZE-Mission berichtete über den Beschuss einer ihrer Drohne von den Positionen der ukrainischen Armee aus. Auch die Beobachter selbst gerieten unter Beschuss.
Dies geschah an der Küste des Asowschen Meeres, nahe der Stadt Berdyansk, die jetzt von Kiew kontrolliert wird.

Lug-info.com: Die Streitkräfte der Ukraine verstärken die Intensität der Verlegung ihrer Kräfte in das Gebiet der Kontaktlinie der Seiten. Dies erklärte heute ein offizieller Vertreter der Volksmiliz der LVR.
„In Richtung Lugansk haben die ukrainischen Streitkräfte die Intensität der Verlegung ihrer Truppen an die Kontaktlinie der Seiten verstärkt. Auch führen die ukrainischen Truppen Maßnahmen zur Verheimlichung der Informationen und zur Desinformation über die wirkliche Zahl und Lage der Gruppierungen der ukrainischen Streitkräfte durch“, sagte er.
Der Vertreter der Volksmiliz unterstrich, dass die ukrainischen Streitkräfte zur Zeit „grundlegende Kräfte zur Verteidigung zuvor eingenommener Gebiete konzentrieren und weiterhin ihre Positionen mit Baumaßnahmen verstärken“.

Dan-news.info: Freiwilligeneinheiten von Studenten der Donezker Medizinischen Universität verstärken die Ärztebrigaden, die bereits Milizangehörigen und friedlichen Bürgern in den Orten der DVR Hilfe leisten, wo die schwerste Situation entstanden ist. Dies berichtete heute der Vorsitzende des studentischen Komitees der Hochschule Ruslan Shiljajew.
„Im Rahmen der Ärztebrigaden fahren die Studenten der Hochschule in Brennpunkte der DVR. Sie nehmen Veteranen unter ihre Obhut, viele spenden Blut. Als Betreuer gehen die Freiwilligen in Einrichtungen für Kinder – Krippen, Schulen, Kindergärten“.
Die Freiwilligeneinheiten werden in verschiedene Richtungen arbeiten. „Studenten höherer Semester gehen beispielsweise in Krankenhäuser und Militärhospitäler“, erklärte der Vorsitzende des Komitees. Nach seinen Worten helfen die Studenten auch bei der Sammlung von Dingen für durch Beschuss geschädigte Menschen und beim Ausladen der humanitären Ladungen.
Insgesamt sind an der Hochschule mehr als 500 Freiwillige. „Dies ist jeder fünfte Studierende.“

Lug-info.com: Die Kiewer Streitkräfte verschieben weiterhin Militärtechnik in das Gebiet von Staniza Luganskaja, erklärte heute ein offizieller Vertreter der Volksmiliz der DVR.
„Gestern wurde von uns die Bewegung einer weiteren Kolonne von Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte, in deren Bestand zwei Panzerbatterien, fünf Lastwagen und fünf Geländefahrzeuge waren, festgestellt“, sagte er.

De.sputniknews.com: Der Besuch des Kiewer Bürgermeisters Vitali Klitschko in Osnabrück, wohin der ehemalige Boxchampion zur Teilnahme an den traditionellen Osnabrücker Friedensgesprächen eingeladen wurde, ist von Protesten begleitet worden.
Wie das Internetportal Telepolis am Samstag berichtet, erinnerten die Protestteilnehmer ihn an die ermordeten Maidan-Gegner von Odessa. Andrej Jusow, ein Politiker aus Klitschkos UDAR, habe am 2. Mai zu Gewalt gegen den örtlichen Anti-Maidan aufgerufen, kritisierten sie.
Die Protestler hielten Plakate wie „Nein zum Krieg“ und „Du solltest lieber weiter boxen, denn Politik ist nichts für dich“ hoch. Außerdem warfen sie ihm vor, Nazis zu unterstützen.
Rund 1.100 Interessierte waren in die Osnabrück-Halle zu der abendlichen Debatte gekommen, heißt es ferner in dem Beitrag.
„Der Euro-Maidan war nur zum Teil ein pro-europäischer Aufstand der Zivilgesellschaft. Er sei auch sehr schnell nationalistisch und anti-russisch aufgeladen worden“, erklärte der frühere ARD-Osteuropakorrespondent Reinhard Lauterbach.
Er berichtete von Plakaten auf dem Maidan, die das Russische als „Sprache der Okkupanten“ bezeichneten. „Solche Plakate habe ich nicht gesehen“, wandte Klitschko ein. „Ich schicke Ihnen gern meine Fotos davon“, bot Lauterbach im Gegenzug an.
Der ukrainisch-nationalistische Rechte Sektor („Prawy Sektor“) hat sich nur wenige Tage nach dem Beginn des Euro-Maidan gegründet, erläuterte der Journalist. In der Folge gab es zahlreiche Angriffe der Rechtsradikalen auf Anhänger Janukowitschs.
Die örtliche SPD kritisierte, dass Klitschko sich in das Goldene Buch der Stadt eintragen dürfe, obwohl er mit ukrainischen Rechtsradikalen politisch zusammenarbeite.
Gegen die Einladung von Klitschko hatten sich seit Wochen kritische Stimmen aus dem linken Spektrum erhoben, die in ihm den Vertreter eines faschistischen Systems sehen, hatte zuvor die „Neue Osnabrücker Zeitung“ berichtet. „Der ehemalige Boxweltmeister habe auf dem Maidan mit der rechtsextremen Swoboda-Partei paktiert, seine Teilnahme drohe das Renommee der Friedensgespräche zu beschädigen.“
Für die Grünen sei die Kritik an der Politik Klitschkos nachvollziehbar, so das Blatt weiter. Wer mit der rechtsextremen Swoboda-Partei und deren menschenverachtenden Ansichten zusammengearbeitet habe, müsse sich darüber nicht wundern.
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Lug-info.com: Ab dem 1. April gilt in der LVR ein fester Wechselkurs zwischen Griwna und Rubel von 1:2, erklärte der Finanzminister der Republik Jewgenij Manujlow.
Dies war zuvor nur bei Operationen der Fall, die mit der Auszahlung von Löhnen, Renten und anderen staatlichen Zahlungen verbunden waren.
„Aber ab dem 1. April wird der Kurs der Griwna zum Rubel in allen Bereichen der Republik festgelegt. Sowohl für den Staatshaushalt als auch für unternehmerische Tätigkeiten. Unsere Staatsbank wird auf ihrer Seite nur den offiziellen Kurs der Griwna zum Dollar und zum Euro bekannt geben“, gab Manujlow bekannt.
„Wenn in den Umtauschpunkten weiterhin Umtauschoperation mit Griwna und Rubel erfolgen, so werden sie ohne die üblichen Margen durchgeführt. D.h. zu einer festen Verhältnis 1:2“, erklärte der Minister.
„Ein offizieller Kurs (der einen Unterschied zwischen Kaufpreis und Verkaufpreis von Valuta voraussetzt) wird es nur noch im Verhältnis zum Dollar und zum Euro geben“, führte der Finanzminister aus.
Der Vorsitzende des Ministerrats der LVR Gennadij Zypkalow unterstrich, dass die Regierung der LVR ungesetzliche Tätigkeit im Valutabereich unterbinden wird.

Lug-info.com: Für die LVR ist es sehr wichtig, dass „die normannische Vier“ auf ihrem kürzlich erfolgten Treffen die Notwendigkeit der Schaffung von Arbeitsgruppen zur Realisierung der Minsker Vereinbarungen, die im Maßnahmekomplex vom 12. Februar vorgesehen sind, bestätigt hat, erklärte heute der bevollmächtigte Vertreter der LVR bei den Minsker Verhandlungen Wladislaw Dejnego.
Nach seinen Worten haben die Vertreter der LVR und der DVR mehrfach auf der Intensivierung der Arbeit der dreiseitigen Kontaktgruppe durch die Schaffung von Arbeitsgruppen bestanden, wie dies in Punkt 13 dieses Dokuments vorgesehen ist.
„Wir haben dies praktisch seit der Unterzeichnung der Vereinbarungen getan und am 26. Februar unsere schriftlichen Vorschläge zur Bildung der Gruppen eingereicht. Wir haben dies getan, weil die mehrfach bei den Videokonferenz ausgesprochenen Vorschläge ziemlich lange ohne Beachtung geblieben sind“, erklärte Dejnego.
Er sagte auch, dass erwidernde Vorschläge von der Kontaktgruppe erst nach fast einem Monat kamen und in ihnen eine etwas andere Konfiguration der Gruppen erwähnt ist.
„Es ist nötig, operativ alle Differenzen zu beseitigen, aber für die Formierung der Gruppen, Wahl und Ernennung der Vertreter ist es nötig, dass deutlich verstanden wird, in welche Richtungen, in welchem Regime sie arbeiten werden, und damit sie wirklich anfangen zu arbeiten, ist es nötig sich auf Vertreter festzulegen“, sagte der Bevollmächtigte der LVR.
Dejnego unterstrich, dass man in der LVR „bereit ist alle nötigen Fragen abzustimmen, um unmittelbar zur Sache zu kommen“, und der äußerte auch die Hoffnung, dass „Entscheidungen zur Intensivierung der Arbeit an den Maßnahmen zur Sicherungen der Erfüllung der Minsker Vereinbarungen, die auf dem Treffen im „normannischen Format“ unterstützt wurden, ein realer Hebel zur Vorwärtsbewegung werden“.

De.sputniknews.com: Zwei Flugzeuge der russischen Airline Aeroflot sind am Samstag auf dem Moskauer Flughafen Scheremetjewo zusammengestoßen, erfuhr RIA Novosti bei den Flughafen-Bodendiensten.
„Die beiden Maschinen wurden von Aeroflot-Diensten geschleppt“, so die Quelle. Ein Flugzeug sei leer gewesen. Das zweite soll aus Kaliningrad gekommen sein.
Weitere Details sind noch nicht bekannt.

Abends:

Rusvesna.su: Der Kämpfer und Abgeordnete der Obersten Rada Igor Mosiychuk wird sich an die Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine mit der Aufforderung wenden, den Vorsitzenden der Kommunistischen Partei der Ukraine Peter Simonenko wegen Mittäterschaft bei der Organisation des Referendums im Donbass zu verhaften. Nach den Worten Mosiychuks sollte die Verhaftung gerade jetzt durchgeführt werden, da sich der Tag des Sieges am 9. Mai nähert…

Dan-news.info: „Heute wurden von uns 13 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt“, erklärte der stellvertretende Kommandeur der Milizen der DVR Eduard Basurin. „Am intensivsten wurden die Ortschaften Spartak und Gorlowka beschossen“.
„Die Beschüsse erfolgten aus Granatwerfern vom 120mm-Kaliber, Antipanzerraketen, Panzerwaffen und verschiedenen Arten von Schusswaffen“, fügte Basurin hinzu.
Im Ganzen sind in der DVR keine wesentlichen Änderungen der Lage erfolgt.

Rusvesna.su: Am Dienstag, den 31. März wird in der Ukraine eine oppositionelle Regierung vorgestellt. Dies wurde durch den Abgeordneten der Obersten Rada, den stellvertretenden Vorsitzenden der Parlamentsfraktion des Oppositionsblocks Alexander Vilkul im Fernsehen angekündigt.
„Die Opposition wird am Dienstag eine Gegenregierung präsentieren. Als stellvertretender Ministerpräsident werde ich mich mit der Industrie, der neuen Industrialisierung und der Wiederherstellung des Donbass befassen“, sagte er…

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