Presseschau vom 10.09.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


abends/nachts:

armiyadnr.su: Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR
Die ukrainischen Besatzer unterlassen die Versuche nicht, die Lage an der Kontaktlinie zu destabilisieren, darunter leiden die friedlichen Einwohner des Donbass.
So haben heute um 20:30 Uhr Kämpfer aus der 36. Brigade das Feuer mit Artillerie des Kalibers 122mm auf Kominternowo eröffnet, dabei geriet ein Haus in der Achmatowa-Straße 32 in Brand.
Die Feuerwehrmannschaft des Zivilschutzministeriums der DVR kann aufgrund des anhaltenden Beschusses nicht mit der Löschung des Brandes beginnen.
Informationen über Opfer und Zerstörungen werden ermittelt.
Wir rufen die internationalen Beobachter der OSZE-Mission auf, sich unverzüglich in das Geschehen einzumischen und auf die ukrainischen bewaffneten Formationen Einfluss auszuüben, um den Waffenstillstand zu erhalten.


Wpered.su: Donezker Kommunisten ehrten das Andenken der Toten der Jahres des Großen Vaterländischen Krieges
Am 8. September, dem Tag der Befreiung des Donbass, haben Vertreter des Leninschen Komsomol der DVR und anderer linker Organisationen das Andenken der von der Hand der faschistischen Besatzer Getöteten geehrt, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
Der Schacht des Bergwerks 4/4-bis im Kalininskij-Bezirk von Donezk war ein Ort von Massenhinrichtungen von Zivilisten durch die deutschen Besatzungsbehörden während des Großen Vaterländischen Kriegs. Dies ist der zweitgrößte Begräbnisort von Opfern des Faschismus nach Babij Jar. Hier wurden 1941 bis 1943 die Leichen von 75.000 bis 100.000 Menschen hineingeworfen – friedlichen Einwohnern, Mitgliedern der Donezker Untergrundbewegung, kriegsgefangenen Soldaten und Offizieren.
Die Kommunisten legten Blumen am Denkmalkomplex, der im Jahr 1983 errichtet worden war, nieder.


vormittags:

de.sputniknews.com: Ungarns Außenminister wirft Berlin Doppelmoral vor und will Neustart
Angesichts des angespannten Verhältnisses zwischen seinem Land und Deutschland befürwortet der ungarische Außenminister Peter Szijjarto einen Neustart in den Beziehungen. Zugleich wirft er der Bundesregierung „Doppelmoral“ im Umgang mit Russland und China vor.
„Was ich mit Außenminister (Heiko) Maas erreichen möchte, ist, dass sich Deutschland und Ungarn in den politischen Beziehungen wieder mit gegenseitigem Respekt begegnen“, sagte er der Zeitung „Welt“ am Dienstag unmittelbar vor seinem Treffen mit Maas in Berlin. Dieser gegenseitige Respekt habe in der Vergangenheit gefehlt.
„Da gab es Anklagen, Stigmatisierungen, und es wurden Fake News über mein Land und dessen politische Führung verbreitet. Das hat sicherlich nicht geholfen, die Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern zu verbessern“, sagte Szijjarto. Er betonte allerdings auch, dass sich die Ansichten beider Länder „bei den meisten Themen“ deckten.
Mit Blick auf den Umgang mit Russland und China warf Ungarns Außenminister der Bundesregierung „Doppelmoral“ vor:
„Ich halte es auch für falsch, dass uns große EU-Mitgliedstaaten wie Deutschland und Frankreich dafür kritisieren, Handelsbeziehungen mit Russland und China zu unterhalten, aber diese Länder gleichzeitig die größten Geschäfte dort machen. Das ist eine Doppelmoral, die es unter Partnern in der Europäischen Union nicht geben sollte.“
Optimistisch zeigte sich Szijjarto über die künftigen Beziehungen zwischen Brüssel und Budapest nach dem Wechsel an der Spitze der EU-Kommission am 1. November. Die neue EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen habe Ungarn in ihrem früheren Amt als deutsche Verteidigungsministerin immer mit Respekt behandelt und die Zusammenarbeit mit Zentraleuropa unterstützt.
„Ich hoffe, dass dieser Ansatz, also eine Politik des gegenseitigen Respekts, als Präsidentin der EU-Kommission auf ihrer Agenda bleibt. Und wenn das wie erwartet der Fall sein sollte, kann es viele Fortschritte zwischen Budapest und Brüssel geben.“


lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden dreimal das „Regime der Ruhe“ im Verantwortungsbereich der LVR verletzt. Dies teilte die Vertretung der LVR im GZKK mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Logwinowo und Kalinowo.
Geschossen wurde mit einem 82mm-Mörser, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.


de.sputniknews.com: Erstmals seit 2014: Russlands Verschuldung geringer als liquide Aktiva – Medien
Die russische Nettoverschuldung ist erstmals seit der Einführung der ersten Sanktionen gegen Moskau im Jahr 2014 und dem Ölpreisabrutsch negativ geworden. Dies berichtete die Wirtschaftsnachrichtenwebseite RBC unter Verweis auf das Finanzministerium und die Zentralbank Russlands.
Demnach betrage die Staatsschuld Russlands einschließlich die Verschuldung der Regierung, der Regionen und Kommunen sowie staatliche Garantien für Kredite für russische Unternehmen 16,2 Billionen Rubel (umgerechnet etwa 224 Milliarden Euro, Stand 1. August 2019).
Die liquiden Aktiva der föderalen Behörden, Regionen sowie der außerbudgetären Fonds machten 17,6 Billionen Rubel (umgerechnet 243,6 Milliarden Euro, Stand 1. August 2019) aus.
Somit sei die Staatsverschuldung in einem breiten Sinne des Wortes geringer als die liquiden Mittel der „erweiterten Regierung“, so die Webseite.
Der Fortschritt sei auf die rekordhaften Reserven zurückzuführen, die die Staatsschuld völlig decken könnten. Sollte Russland die derzeit vorhandenen Schulden tilgen müssen, könnte es das auf Kosten der Depositen seiner staatlichen Behörden in der Zentralbank sowie in den Geschäftsbanken tun.
Anfang September hatte der russische Wirtschaftsminister Maxim Oreschkin Moskaus wirtschaftliche Politik gelobt, indem er sagte: „Was in der russischen Makroökonomie in den Jahren zwischen 2014 und 2019 getan wurde, wird bestimmt in die Lehrbücher eingehen“.
Angesichts der gegen Russland verhängten Sanktionen und des starken Rückgangs der Ölpreise hatte die Regierung in Moskau umfangreiche Reserven ansammeln und eine strenge Finanzdisziplin einhalten müssen. Allerdings warnen Experten vor Gefahren dieser Verhaltensweise: Diese Sparpolitik habe einen Mangel an finanzpolitischen Stimulationsmaßnahmen zur wirtschaftlichen Entwicklung zur Folge.


dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 09. September 3:00 Uhr bis 10. September 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 12.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Sajzewo, Spartak, Donezk (Flughafen), Alexandrowka, Krutaja Balka, Dokutschajewsk, Styla, Petrowskoje, Nowaja Marjewka, Kominternowo.
Wie zuvor mitgeteilt wurde, entstand in der Folge eines direkten Treffers eines Geschosses ein Brand an einem Wohnhaus in der Achmatowa-Straße 32 in Kominternowo.
Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden bislang nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 184.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 74.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


Ukrinform.ua: Deutschland erkennt „Wahlen“ auf der besetzen Krim nicht an
Deutschland hat die russischen Kommunalwahlen am Sonntag auf der besetzten Halbinsel Krim für ungültig erklärt.
„Die von Russland organisierten Kommunalwahlen auf der Krim und in Sewastopol haben keine Gültigkeit“, wie das deutsche Außenministerium am Montag auf Twitter mitteilte. „Die Gebiete wurden durch Russland völkerrechtswidrig annektiert. Wahlen auf Territorium müssen durch Ukraine organisiert werden“, heißt es weiter.
Am 8. September fanden in Russland und auf der von Russland besetzten Krim und der Stadt Sewastopol die Kommunal- und Regionalwahlen statt.


de.sputniknews.com: China protestiert gegen Besuch von Joshua Wong in Deutschland
China hat den Besuch des bekannten Hongkonger Aktivisten Joshua Wong in Deutschland scharf verurteilt. Wong hatte in Berlin größere Unterstützung für die Demokratiebewegung in der chinesischen Sonderverwaltungszone gefordert.
Die chinesische Seite äußere „starke Unzufriedenheit“ über die Entscheidung Deutschlands, „Separatisten aus Hongkong die Einreise zu gestatten und sich an Aktivitäten gegen China zu beteiligen“, sagte Hua Chunying, eine Sprecherin des Pekinger Außenministeriums, am Dienstag. China habe formell gegen den Besuch und ein Treffen Wongs mit Außenminister Heiko Maas (SPD) protestiert.
Wong hatte kurz nach seiner Ankunft am Montag in Berlin größere Unterstützung für die Demokratiebewegung in der chinesischen Sonderverwaltungszone gefordert. „Ich hoffe, dass Menschen weltweit die Leute in Hongkong unterstützen, die für Freiheit und freie Wahlen kämpfen“, sagte der 22-Jährige der „Bild“-Zeitung.
Wong war am Abend auf dem Berliner Flughafen Tegel angekommen. Auf einem von der „Bild“-Zeitung organisierten Fest im Dachgarten-Restaurant des Bundestags in Berlin sprach der 22-Jährige im Anschluss unter anderem mit Außenminister Heiko Maas (SPD). Wong war am Sonntagmorgen vor seiner geplanten Abreise zunächst am Hongkonger Flughafen festgenommen worden. Ihm wurde vorgeworfen, seine Kautionsbedingungen verletzt zu haben.
Seit dem 9. Juni kommt es in der Finanzmetropole immer wieder zu Protesten, die oft mit Zusammenstößen zwischen einem kleinen Teil der Demonstranten und der Polizei endeten. Die Protestbewegung befürchtet steigenden Einfluss der chinesischen Regierung auf Hongkong. Auch fordern die Demonstranten eine unabhängige Untersuchung der Polizeigewalt bei den Protesten.


nachmittags:

de.sputniknews.com: Angeblicher US-Spion: Smolenkow war laut Putin-Sprecher im Kreml tätig
Oleg Smolenkow, den amerikanische Medien als mutmaßlichen US-Spion bezeichnen, hat in der Administration des russischen Präsidenten Wladimir Putin gearbeitet. Das bestätigte Putins Sprecher Dmitri Peskow.
„Smolenkow hat tatsächlich in der Präsidialverwaltung gearbeitet und wurde vor ein paar Jahren entlassen“, teilte Peskow am Dienstag mit. Damit kommentierte der Pressesprecher des russischen Präsidenten amerikanische Medienberichte, dass die USA ihren Top-Spion aus Russland abgezogen hätten.
Laut Peskow war Smolenkows Stelle nicht sehr hochrangig und beinhaltete keinen persönlichen Kontakt mit dem Staatschef. Auf die Frage, ob der mutmaßliche Agent an Besprechungen mit Putin teilgenommen habe, antwortete Peskow mit „Nein“. Trotz des Spionageskandals habe der Kreml, so Peskow weiter, gegen die Arbeit des russischen Geheimdienstes nichts einzuwenden.
CNN hatte berichtet, dass ein US-Geheimdienst 2017 einen Topagenten aus russischen Regierungskreisen abgezogen und außer Landes gebracht habe. Er soll einer der ranghöchsten Spione im russischen Regierungsapparat gewesen sein.
Die Gründe für den Abzug könnten Donald Trumps laxer Umgang mit heiklen Informationen und die drohende Enttarnung des Spions gewesen sein. Der US-Präsident sagte, er wisse nichts von dieser mutmaßlichen Operation.
Nach Erkenntnissen des Senders NBC wohnt der Informant jetzt unweit von Washington und steht unter den Schutz der US-Regierung. Laut weiteren Medienberichten solle der Mann Oleg Smolenkow heißen und in der russischen Botschaft in den USA und im Regierungsapparat in Moskau gearbeitet haben.


m
il-lnr.info: Erklärung des Offiziers des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR I. M. Filiponenko
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner dreimal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
In
Richtung Popasnaja haben Kämpfer der 72. Brigade der BFU auf Befehl des Kriegsverbrechers Bogomolow das Gebiet von Kalinowo mit 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen und Granatwerfern beschossen.
In Richtung Debalzewo haben Kämpfer von den Positionen der 30. Brigade der BFU auf Befehl des Kriegsverbrechers Garas das Gebiet von Logwinowo mit einem Antipanzergranatwerfer, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
Nach Informationen unserer Beobachter hing der Beschuss damit zusammen, dass die Kämpfer des 1. Bataillons der 30. mechanisierten Brigade ihren bevorstehenden Abzug aus der OOS-Zone feierten. Vor der groben Verletzung des Waffenstillstands waren von den Positionen der BFU nationalistische Losungen sowie Schüsse zu hören.
Die Soldaten der Volksmiliz sind auf die hinterhältigen Provokationen des Gegners nicht eingegangen und hielten den Waffenstillstand weiter ein.
Verluste unter der Zivilbevölkerung und Zerstörungen von ziviler Infrastruktur konnten vermieden werden.
Wir rufen die internationalen Beobachter der OSZE-Mission ein weiteres Mal auf, sich unverzüglich in das Geschehen einzumischen und auf die ukrainischen bewaffneten Formationen Druck auszuüben, um den erreichten Waffenstillstand zu erhalten.
Der Gegner nutzt weiter den Waffenstillstand zur Stationierung von Militärtechnik in der Nähe von Ortschaften und gefährdet so zivile Einwohner.
Unsere Aufklärung hat die Stationierung einer Haubitze im Gebiet von Krinitschnoje, eines gepanzerten Aufklärungs- und Spähfahrzeugs aus dem Bestand der 30. mechanisierten Brigade in Swetlodarsk, von fünf Schützenpanzerwagen in der Nähe von Nowoalexandrowka, von drei Schützenpanzern in unmittelbarer Nähe von Wohngebieten im
Gebiet von Nowoswanowka sowie ein gepanzertes Reparatur und Evakuierungsfahrzeug aus dem Bestand der 72. mechanisierten Brigade in Alexandropolje festgestellt.
Das Komm
ando der 72. Brigade der BFU rüstet weiter seine Positionen im Gebiet von Nowoalexandrowka aus, was auch von Vertretern der OSZE-Mission bestätigt wird.
Wir haben Informationen über die Arbeit einer Kommission zur materiellen und technischen Versorgung in den Einheiten der 72. Brigade erhalten.
Um die unmenschlichen Bedingungen der Unterbringung von Soldaten gegenüber dem übergeordneten Kommando zu verheimlichen, hat das Brigadekommandeur Bogomolow die Anweisung gegeben, beispielhafte demonstrative Positionen im Gebiet von Nowoalexandrowka auszurüsten. Nach einer Vereinbarung mit einem Redakteur des Fernsehsenders „TCH“ hat der Brigadekommandeur die Aufnahme einer Reportage über Positionen des Verbandes organisiert, so versucht er, sich vor dem übergeordneten Kommando zu rechtfertigen und die Defizite, die die Kommission der Hauptabteilung für materiell-technische Versorgung der ukrainischen Streitkräfte entdeckt hat, zu verbergen.


de.sputniknews.com: Idlib:
Russlands Verteidigungsministerium dementiert Meldungen über Verletzung der Waffenruhe
Russlands Verteidigungsministerium hat die Informationen der Nachrichtenagentur Reuters dementiert, wonach die russischen Kampfflugzeuge einen Luftangriff in der Deeskalationszone verübt und somit die Waffenruhe verletzt haben sollen.
„Seit der Verhängung der Waffenruhe am 31. August in der Deeskalationszone Idlib führen die Flugzeuge der russischen Luft- und Weltraumkräfte sowie der syrischen Luftstreitkräfte keine Kampfeinsätze zur Vernichtung von Bodenzielen aus“, heißt es in einer offiziellen Mitteilung.
Die Meldungen von Reuters, wonach russische Maschinen Luftangriffe auf den Berg Jabal al-Akrad verübt haben sollen, seien „erneute Fake-Berichte“.
Die Nachrichtenagentur Reuters hatte in ihrer Meldung auf einen Sprecher einer Rebellengruppe verwiesen.


de.sputniknews.com: Streit um russische Opal-Gasleitung: Polen gewinnt vor EU-Gericht
Das Europäische Gericht hat am Dienstag einer Klage Polens im Streit mit dem russischen Gazprom-Konzern wegen dessen Gaslieferungen über die Pipeline Opal stattgegeben. Das teilte das polnische Energieministerium auf Twitter mit.
Somit wurde ein früherer EU-Beschluss zur Erweiterung der Kapazitäten für Gaslieferungen des Unternehmens gekippt.
„Das Gericht hat die Entscheidung der EU-Kommission aufgehoben, die dem russischen Konzern die Nutzung der Erdgasleitung zu 100 Prozent erlaubte”, heißt es.
Der polnische Energieminister Krzysztof Tchórzewski betonte diesbezüglich, die neue Entscheidung setze „das Monopol von Gazprom in Europa außer Kraft” und sei „von großer Bedeutung angesichts des bevorstehenden Endes des Vertrages über den Transit von russischem Gas durch die Ukraine“.
„Zieht man in Betracht, dass die Möglichkeiten zur Nutzung der Opal-Pipeline eingeschränkt sind, wird Gazprom gezwungen sein, die Nutzung von Nord Stream zu reduzieren, und das wird es ihm wahrscheinlich nicht erlauben, den Gastransit durch die Ukraine komplett einzustellen”, sagte er.
Der staatliche polnische Gaskonzern PGNiG erklärte wiederum, die neuen Bedingungen würden dazu beitragen, den Gastransit durch die Ukraine um mindestens 12,5 Milliarden Kubikmeter jährlich zu erhöhen.
Die Pipeline Opal leitet russisches Gas aus der Ostseepipeline Nord Stream 1 weiter durch Deutschland nach Tschechien.
Polen hatte zuvor schon Nord Stream kritisiert und wehrt sich aktiv auch gegen das Projekt Nord Stream 2, das den Bau von zwei Gaspipelinesträngen von der russischen Küste über die Ostsee bis nach Deutschland vorsieht.


armiyadnr.su:
Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 10.09.2019
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Kämpfer 12mal das Feuer auf das Territorium der Republik eröffnet.
In Richtung Donezk haben Kämpfer Kokorjews und Martschenkos aus der 92. und 28. Brigade die Gebiete von Spartak, Alexandrowka, Krutaja Balka, Dokutschajewsk und Styla mit Schützenpanzerwaffen, Antipanzer- und automatischen Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben die Banditen Gnatows und Palas‘ aus der 36. und 35. Marineinfanteriebrigade das Feuer mit 122mm-Artillerie, Antipanzergranatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen auf die Gebiete von Kominternowo und Nowaja Marjewka eröffnet.
Infolge eines direkten Treffers eines Geschosses entstand ein Brand an einem Wohnhaus in Kominternowo in der Achmatowa-Straße 32.
Die Gesamtzahl der von Seiten der BFU abgefeuerten Geschosse betrug in den letzten 24 Stunden 187.

Die OSZE-Mission hat die Folgen des hinterhältigen Angriffs durch die Faschisten der 92. Brigade auf den privaten Sektor von Jasinowataja am 8. Juni bemerkt. Am Tag der Feier der Befreiung des Donbass von den faschistischen deutschen Besatzern haben deren ukrainische Nachfolger eine Antipanzerlenkrakete gegen die Zivilbevölkerung der Republik eingesetzt. Infolge eines direkten Treffers entstand ein Brand eines Wohnhauses in der Dnjepropetrowskaja-Straße 18. Durch glücklichen Zufall konnten Opfer vermieden werden, während des Zeitpunkts des Beschusses befand sich die Inhaberin des Hauses in der Sommerküche.
Nach Informationen unserer Aufklärung i
st im Verantwortungsbereich der 53. mechanisierten Brigade die Arbeit einer Kommission des Hauptabteilung für materiell-technische Versorgung der ukrainischen Streitkräfte festzustellen.
Bei der Arbeit der Kommission wurde ein Fall entdeckt,
in dem Poljakow vier Lastwagen mit Material gesetzwidrig abgeschrieben hat, sie sind angeblich aufgrund von Problemen mit der Leitung auf dem Parkplatz abgebrannt, außerdem wurde ein Fehlbestand von Dieseltreibstoff im Wert von 1.300.000 Griwna entdeckt. Zurzeit unternimmt der Brigadekommandeur alle Maßnahmen zur Regelung der Frage mit den Vertretern der Kommission aus dem übergeordneten Stab. Dazu hat er eine Sammlung von Geldmitteln von den Bataillons- und Kompaniekommandeuren organisiert.
Die nächste in der Reihe im Kontrollplan der Kommission für materiell-technische Versorgung des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte ist die 56. Panzergrenadierbrigade. Nach Informationen aus der Brigade hat Iwanow Funktionsträger benannt, die für die Fehlbestände an Technik verantwortlich sind. So hat der Kommandeur des 21. Panzergrenadierbataillons auf Befehl von Iwanow versucht, den Kommandeur eines Feuerunterstützungszugs Leutnant Nemez zu zwingen, gestohlene Technik, sechs GAS-66-Fahrzeuge, in den Bestand aufzunehmen. Aber der Untergebene weigerte sich und floh, das Brigadekommando unternimmt Maßnahmen zur Suche des Offiziers, der eigenmächtig den Truppenteil verlassen hat.
Das Kommando der BFU führt weiter einen Komplex von
Informationsmaßnahmen zur Diskreditierung der Volksrepubliken in den Augen der Öffentlichkeit durch. Praktisch entlang der gesamten Kontaktlinie wurde die Aktivierung der Arbeit ukrainischer Massenmedien festgestellt, die unter Kontrolle des SBU und des Kommandos des Stabs der OOS arbeiten.
In Richtung Donezk, im Verantwortungsbereich der 92. Brigade war am letzten Tag die Arbeit eines Filmteams der ukrainischen Informationsagentur „ICTV“ festzustellen. Es ist bemerkenswert, dass in dieser Richtung die meisten Besch
ießungen des Territoriums der Republik von Seiten der ukrainischen Banden festzustellen waren.
So übermittelt das Kommando der OOS mit Hilfe kontrollierter Massenmedien und inszenierter Materialien der Öffentlichkeit für beide Seiten vorteilhafte Informationen.


Deutsch.rt.com: Weißhelme, Maas, Wong, Grenell: Bild lädt zur Party der „Freiheitskämpfer“
Ja, man verliert bei all den Freiheitshelden der Wertegemeinschaft leicht die Übersicht. Doch zum Glück gibt es Axel Springer. Dessen Flaggschiff lud zur Sommerparty der moralischen Selbstvergewisserung – unter dem Dach des Bundestages.
Was wäre die transatlantische Gemeinschaft ohne ihre Helden der Freiheit und Demokratie, ohne ihre öffentlichkeitswirksamen Aushängeschilder? Doch bei den selektiven Appellen an die Einhaltung der Menschenrechte, den zahlreichen und selbstlosen Bemühungen, Regierungen im Namen derselben zu stürzen, ist es schier unmöglich, nicht den Überblick über all die damit verbundenen illustren Namen und Persönlichkeiten zu verlieren.
Dies mag sich auch die BILD gedacht haben und lud daher alle Freiheitshelden von Berlin, Brüssel und Washingtons Gnaden samt deren politische Fürsprecher zur BILD100-Fete im Dachgarten des Bundestages in Berlin. Wo sich sonst die Größen aus Politik, Wirtschaft und Sport einfanden, waren nun offensichtlich die Stars und Sternchen der Umsturzversuche und „Demokratieförderung“ geladen.
Ehrengast, wie könnte es aktuell anders sein, war „der Hongkong-Held“ Joshua Wong. Klar, das Bundesaußenminister Heiko Maas sich ebenfalls die Ehre gab und es sich nicht nehmen ließ, dem 22-jähringen Aktivisten wahrscheinlich Mut zuzusprechen und seine Solidarität zuzusichern. Mehr dürfte auch nicht drin gewesen sein, nachdem seine Dienstherrin von ihrer Reise nach China zurückgekehrt war.
Die resolute Werte-Kanzlerin hat Angela Merkel dort beim Erörtern wirtschaftlicher Realitäten nach aktuellem Wissensstand nicht gegeben. Vielmehr dürfte „Wandel durch Handel“ bei der Supermacht China die bundesdeutsche Devise sein. Das lautstarke Schwingen des moralischen Zeigefingers und mehr hebt man sich für andere, schwächere und ressourcenreiche Staaten auf. Und wenn die Menschen in einem dieser „Schurkenstaaten“ auf die Straße gehen, ist die BILD nicht weit.
Neben China gehört zur neuen „Achse des Bösen“ auch Russland. Dieses ist wiederum – im Einklang mit dem Völkerrecht – in Syrien aktiv. Dort zog die Wertegemeinschaft im Namen der Freiheit dann auch ganz andere Register als gegenüber dem Reich der Mitte. Logisch, dass der Chef der Weißhelme nicht auf der Gala der Freiheit fehlen durfte.
Schließlich hat auch Hollywood die vermeintlichen „Ersthelfer“ gewürdigt und ihnen einen Oskar verliehen. Wie beim Schaulaufen der Hollywood-Größen liefen auch sämtliche Stars des transatlantischen Universums im Blitzlicht vor der BILD100-Tafel auf, um die eine oder andere Frage von BILD-Schlachtross Julian Reichelt über sich ergehen zu lassen. So schließt sich der Kreis. Reichelt brachte den Geist unter dem der schillernde Abend stand, dann auch prägnant auf den Punkt:
„Axel Springer steht hinter allen Menschen auf der Welt, die für Freiheit kämpfen.“
Und wo um die Menschenrechte gerungen und die Freiheit verteidigt wird, ist selbstverständlich auch Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer nicht weit. Kurios eingerahmt wurde sie vom Fels in der ukrainischen Brandung und Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko und dem womöglich selbsternannten „Europa-Experten“ Elmar Brok.
Die gediegene Party der Regime-Change-Apologeten wurde aber erst richtig abgerundet durch die Anwesenheit von US-Botschafter und Lebemann Richard Grenell. Der in der Öffentlichkeit und vermeintlich auch bei den Polit-Granden Verfemte, konnte sich sicher sein, bei Häppchen und Sekt unter seinesgleichen zu sein. Lästige Fragen und Kritik musste er sich an diesem denkwürdigen Abend sicher nicht gefallen lassen.

ukrinform.ua: Klitschko-Brüder sprechen mit deutschen Politikern in Berlin
Der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko und sein Bruder Wladimir besuchten in Berlin die Veranstaltung Bild100, wo sie mit deutschen Politikern sprachen.
Das meldet die Pressestelle der Kiewer Stadtverwaltung.
„Wir sprachen über die Herausforderungen für die Ukraine und Europa, über die politische Situation in der Ukraine und die Unterstützung unserer europäischen Partner und Freunde. Ich bin überzeugt, dass die Ukraine-Frage nicht in den Hintergrund gegenüber Prioritäten der Europapolitik rücken darf. Die Ukraine muss aber auch große Anstrengungen unternehmen, sowohl bei der Reform ihres Landes als auch in der internationalen Tätigkeit. Wladimir und ich tun alles und nutzen jede Gelegenheit, damit unsere europäischen und amerikanischen Partner die Ukraine unterstützen und ihr helfen“, sagte Vitali Klitschko.
Die Klitschko-Brüder hatten insbesondere Gespräche mit der CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer, dem deutschen Außenministerin Haiko Maas und dem Sonderberater des Präsidenten der Europäischen Kommission für die Ukraine, Elmar Brok.



Telegram-Kanal des Außenministeriums der DVR: Die ukrainische Seite blockiert die Vereinbarung eines Zeitplans zur Beseitigung der Verstöße an den zwei Pilotabschnitten und verknüpfen dies mit der Trennung in Staniza Luganskaja.
Heute fand ein außerordentliches Treffen der Arbeitsgruppe zur Fragen der Sicherheit im Rahmen einer Videokonferenz statt, es war der Behandlung und Abstimmung des Textes eines Zeitplans zur Beseitigung von Verstößen an den Pilotabschnitten zur Trennung von Kräften und Mitteln „Petrowskoje – Bogdanowka“ und „Solotoje“ gewidmet.
Zuvor hatten die Republiken der OSZE ihre Varianten des Dokumente übergeben und außerdem Vorschläge von der OSZE-Mission erhalten. Auf dem Treffen waren die Vertreter der Republiken bereit zur Erörterung aller Versionen des Zeitplans, der es stellte sich heraus, das die ukrainische Seite keine vorlegte.
Vor diesem Hintergrund brachte die ukrainische Seite praktisch am Ende der Sitzung, als die Teilnehmer bereits ein Einvernehmen bezüglich der Bearbeitung und Bestätigung des Zeitplans gefunden hatten, einen absolut destruktiven Vorschlag ein – in das zu erörternde Dokument über die Beseitigung der Verstöße an den beiden, zuvor realisierten, Abschnitten die laufende Trennung am Abschnitt Staniza Luganskaja einzuschließen.
Es ist vollkommen offensichtlich, dass diese Kopplung absolut verschiedener Prozesses die operative Abstimmung und Realisierung des Zeitplans zur Beseitigung der existierenden Verstöße an den zuvor realisierten Abschnitten blockiert. Wir sind überzeugt, dass die ukrainische Seite vorsätzlich diesen Prozess verzögert, weil sie tatsächlich nicht vorhat, diese Verstöße zu beseitigen.
Die Republiken ihrerseits haben eine Reihe konkreter Schritte vorschlagen, die die Seiten durchführen müssen, um bis zum nächsten Treffen der Kontaktgruppe in Minsk einen bereits vereinbarten Text eines Zeitplans zur Beseitigung der Verstöße an den zwei Pilotabschnitten sowie einen Zusatz zur Rahmenvereinbarung zur Bestätigung vorzulegen. Insbesondere wurde vorgeschlagen, bis zur nächsten Sitzung der Kontaktgruppe eine weitere Videokonferenz der Arbeitsgruppe zur Fragen der Sicherheit am 13. September durchzuführen.


de.sputniknews.com: Wegen venezolanischem Öl: Washington erwägt Sanktionen gegen Rosneft
Der US-Sondergesandte für Venezuela, Elliott Abrams, hat bei einem Briefing Sanktionen gegen den russischen Ölriesen Rosneft wegen dessen Geschäften mit dem venezolanischen Ölunternehmen PDVSA nicht ausgeschlossen.
Rosneft verdiene viel Geld beim Handel mit der Bolivarischen Republik, behauptete Abrams.
„Sie kaufen immer mehr Öl von Venezuela mit einem großen Rabatt und verkaufen im Gegenzug Produkte der Ölverarbeitung. Das heißt, sie helfen Venezuela und bekommen dadurch Gewinne. Irgendwann werden wir doch über eine mögliche Reaktion auf die Aktivitäten von Rosneft entscheiden müssen“.
Im laufenden Jahr habe Washington die wachsende Abhängigkeit der Behörden in Caracas sowie des staatlichen venezolanischen Ölunternehmens PDVSA von der russischen Regierung und dem Ölkonzern Rosneft beobachtet, so Abrams. Auch die Tatsache, dass der Sitz der europäischen Filiale von PDVSA von Lissabon nach Moskau übergesiedelt sei, sei ein Symbol der wachsenden Beziehungen von Moskau und Caracas.
Rosneft habe in die Öl- und Gasbranche Venezuelas lange vor der Einführung der US-Sanktionen gegen das lateinamerikanische Land investiert, heißt es in einer Mitteilung, die auf der Webseite des russischen Ölunternehmens veröffentlicht wurde.
Daher werde Rosneft jegliche Versuche, die Rückerstattung seiner Investitionen einzuschränken, als rechtswidrige Enteignung dieser Investitionen einstufen und sich das Recht vorbehalten, seine Investitionen in internationalen Institutionen zu verteidigen.
Im August hatte US-Präsident Donald Trump die Aktiva der venezolanischen Behörden in den USA per Dekret gesperrt. Von der Sperre wurden unter anderem die venezolanische Zentralbank und das staatliche Ölunternehmen PDVSA betroffen. Das Dekret sieht Sanktionen gegen Ausländer vor, die den sanktionierten Personen oder den Behörden Venezuelas Waren, Dienstleistungen oder Unterstützung geben.
Das russische Außenministerium hat die US-Ultimaten gegenüber Venezuela als inakzeptabel bezeichnet. Washingtons Vorgehen sei offenbar auf geschäftliche Interessen der US-Energiewirtschaft zurückzuführen, hieß es.


Dan-news.info: Die Erklärung des Präsidenten der Ukraine Wladimir Selenskij über die Perspektiven des Gefangenenaustauschs und der Regelung im Donbass können vor dem Hintergrund des anhaltenden Beschusses kein Vertrauen hervorrufen. Dies erklärte heute der Vorsitzende des Komitees des Volkssowjets der DVR für Außenpolitik, internationale Beziehungen, Informationspolitik und Informationstechnologien Wladislaw Berditschewskij.
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij sprach am 7. September über Pläne für einen Gefangenenaustausch mit den Volksrepubliken, darüber, den Prozess der Trennung der Truppen abzuschließen und die Situation bezüglich der Beschießungen an der Kontaktlinie zu regeln.
„Es ist kein Tag nach den Worten Selenskijs vergangen und wieder sterben im Donbass Menschen, brennen Häuser. Solange im Donbass nicht endgültig Frieden herrscht, keine vollständige Feuereinstellung erfolgt, lohnt es sich nicht den Versprechungen ukrainischer Präsidenten zu glauben“, sagte der Abgeordnete.


de.sputniknews.com: Deutsche Firma Fliegl Agrartechnik baut Fabrik in Russland
Landmaschinenhersteller Fliegl ist europaweit einer der Größen in punkto Agrartechnik. Das deutsche Unternehmen plant nun seine erste Produktionsstätte in der Nähe der russischen Stadt Rjasan.
Die deutsche Fliegl Agrartechnik GmbH plant die Errichtung einer Produktionsstätte für Landmaschinen in der Nähe der russischen Stadt Rjasan. In einer ersten Phase will das zu den größten europäischen Herstellern für Landtechnik zählende Unternehmen mit Sitz im bayerischen Mühldorf am Inn über vier Millionen Euro investieren, berichtet der Außenwirtschaftsverlag OWC.
„Für uns ist es wichtig zu wissen, wie wir bei der Umsetzung unseres Projekts unterstützt werden“, so der Inhaber und Geschäftsführer Josef Fliegl.
Der Gouverneur der Region Rjasan, Nikolai Ljubimow, habe den Mühldorfern bei der kompletten Projektumsetzung Unterstützung in den Bereichen Infrastruktur, Logistik sowie Problemlösung zugesichert, hieß es im Bericht.
Zunächst sollte das Projekt in der Region Orjol in Zentralrussland realisiert werden, wo Fliegl bereits einen Vertriebsstandort hat. Aufgrund von Komplikationen sei die Wahl schließlich auf die Ortschaft Maryino in der Region Rjasan, etwa 200 Kilometer südöstlich von Moskau gelegen, gefallen.


abends:

de.sputniknews.com: Trump feuert seinen Sicherheitsberater John Bolton
US-Präsident Donald Trump hat seinen „Hardliner”-Sicherheitsberater John Bolton entlassen, wie Trump selbst am Dienstag auf Twitter mitteilte.
Er habe mit Bolton bei vielen Themen Meinungsverschiedenheiten gehabt – wie auch andere Mitglieder seiner Administration. Am Dienstagmorgen habe Bolton seinen Rücktritt eingereicht.
Trump dankte zugleich Bolton für seinen Dienst. Er werde in der nächsten Woche einen neuen nationalen Sicherheitsberater ernennen.
Auch Bolton hat sich inzwischen kurz auf Twitter geäußert. Allerdings schilderte er die Geschehnisse etwas anders als sein Vorgesetzter: Er habe seinen Rücktritt gestern Abend angeboten und Trump habe „Lass uns morgen darüber reden“ gesagt.
Damit wollte Bolton möglicherweise das Gesicht wahren und zeigen, dass er nicht von Trump zum Rücktritt gedrängt wurde, sondern diesen selbst initiiert hat.
​Bolton galt als außenpolitischer Hardliner, der unter anderem eine US-Militärintervention in Venezuela und die aggressive Politik gegenüber dem Iran aktiv befürwortet hatte.


armiyadnr.su: Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR
Die ukrainischen Straftruppen unterlassen die Versuche, die Lage an der Kontaktlinie zu destabilisieren nicht und führen dazu provokativen Beschuss auf unsere Verteidiger durch.
So haben heute um 17:15 Uhr Kämpfer der 92. Brigade das Feuer mit 82mm-Mörsern und Antipanzergranatwerfern auf das Gebiet von Krutaja Balka eröffnet.
Während des Beschusses haben unsere Beobachter auf dem Territorium des Gegners eine Detonation und einen anschließenden Brand eines privaten Hauses im Verantwortungsbereich des 2. mechanisierten Bataillons der 92. Brigade der BFU registriert.
Zuvor hatten wir die Arbeit eines Filmteams der ukrainischen Informationsagentur „ICTV“ im Verantwortungsbereich der 92. mechanisierten Brigade festgestellt.
Allem Anschein nach versucht das Kommando der OOS durch provokativen Beschuss und die Vernichtung von ziviler Infrastruktur die Volksmiliz der DVR der Verletzung des Regimes der Feuereinstellung zu beschuldigen.
Wir rufen die internationalen Beobachter der OSZE-Mission auf, eine äußerst harte Bewertung der Handlungen der BFU abzugeben und auf die Kämpfer Einfluss zum Erhalt des Waffenstillstands auszuüben.


de.sputniknews.com: Moskau warnt EU vor Stationierung amerikanischer Raketen
Moskau warnt laut dem Vize-Außenminister Russlands Alexander Gruschko die europäischen Staaten davor, US-Raketen auf eigenem Boden zu stationieren.
Bei der Problematik der Mittelstreckenraketen stehen die strategische Stabilität und die europäische Sicherheit im Mittelpunkt, betonte er am Dienstag vor der Presse.
„Die Europäer sollten natürlich, wie wir glauben, selbst daran interessiert sein, alles zu tun, um zu verhindern, dass sich ihr Kontinent in irgendeine Plattform (…) für die Stationierung und den Start von amerikanischen Raketen verwandelt”, sagte der Diplomat.
Eine solche Stationierung wäre eine Bedrohung für die Gebiete jener Staaten, die „sich dem Druck der USA beugen könnten, wenn es einen solchen Druck geben sollte“.
Russland habe von der Nato das Signal erhalten, dass die Allianz keine Pläne zur Stationierung atomarer Mittelstreckenraketen verfolge.
„Jede Stationierung von amerikanischen Mittelstreckenraketen in den Regionen in unmittelbarer Nähe Russlands wird eine strategische Bedeutung haben, das strategische Gleichgewicht beeinflussen. Und im Vergleich zu strategischen Systemen wird diese Bedrohung sogar akuter sein, da die Flugzeit verkürzt wird”, so Gruschko.
Mit Wirkung vom 2. August waren die USA offiziell aus dem bilateralen INF-Vertrag zwischen Russland und den USA ausgestiegen.
Washington hatte zuvor die Einhaltung seiner Vertragsverpflichtungen ab dem 2. Februar 2019 mit der Begründung ausgesetzt, dass Russland systematisch gegen die Vertragsbedingungen verstoße.


armiyadnr.su: Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR
Die ukrainischen Besatzer ignorieren den geltenden Waffenstillstand und setzen den Beschuss des Territoriums unserer Republik fort.
Um 18:40 Uhr haben die ukrainischen Straftruppen aus der 28. Brigade auf Befehl des Kriegsverbrechers Martschenko das Feuer mit Antipanzer- und automatischen Granatwerfern sowie mit Schusswaffen auf ein Wohngebiet von Staromichajlowka eröffnet.
Dabei wurden zwei Zivilisten, ein Mann, geb. 1999, und eine Frau, geb. 1964, verletzt. Außerdem wurden drei private Häuser in der Tschkalow-Straße 1a und der Komarow-Straße 4 und 16 beschädigt.
Gleichzeitig damit haben die ukrainischen Straftruppen aus der 92. Brigade um 19:10 Uhr auf Befehl des Kriegsverbrechers Kokorjew das Feuer mit 82mm-Mörsern auf das Gebiet von Wasiljewka eröffnet.
Informationen über Opfer und Zerstörungen werden noch ermittelt.
Wir rufen die internationalen Beobachter in Gestalt der OSZE-Mission auf, sich unverzüglich in das Geschehen einzumischen und die Fälle weiterer Verbrechen von Seiten der ukrainischen Besatzer gegen die Bevölkerung des Donbass festzuhalten.


de.sputniknews.com: „Mit vereinten Kräften“: Russisch-österreichische Eisenbahn-Kooperation
Der weltweit größte Hersteller von Gleisbaumaschinen zur Verlegung und Instandhaltung von Gleisen – Österrreichs „Plasser & Theurer“ – hat mit dem russischen Transportfahrzeughersteller „Sinara TM“ eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit getroffen.
Der russische Transportfahrzeug-Hersteller „Sinara TM“ und der österreichische Gleisbaumaschinenhersteller „Plasser & Theurer“ haben im Rahmen des internationalen Eisenbahnsalons „PRO//Dvizhenie.Expo“ eine engere Kooperation vereinbart. Bereits Ende August wurde das entsprechende Memorandum unterzeichnet.
Gegenstand der Vereinbarung sei eine gemeinsame Geschäftsstrategie, die unter anderem die Zulieferung von Eisenbahnwartungsmaschinen, Teilekomponenten und Eisenbahnersatzteilen umfasse, berichtet der Außenhandelsverlag OWC.
„Unser Ziel ist es, gemeinsam mit Eisenbahnexperten und Partnern wie Sinara TM die Wirtschaftlichkeit der Eisenbahn zu sichern und langfristig zu steigern. Wie in den vergangenen 50 Jahren sind wir absolut zuversichtlich, dass unsere Maschinen zur nachhaltigen Entwicklung, Qualität und Effizienz der russischen Eisenbahnen beitragen werden“, so Johannes Max-Theurer, Geschäftsführer von „Plasser & Theurer“ in der entsprechenden Pressemitteilung des russischen Unternehmens.
„Wir sind überzeugt, mit vereinten Kräften einen grundlegenden Beitrag zur Entwicklung der russischen Eisenbahn-Branche leisten zu können“, unterstrich der Generaldirektor der Sinara TM, Viktor Lesch.
Plasser & Theurer ist weltweit der größte Hersteller von Gleisbaumaschinen zur Verlegung und Instandhaltung von Gleisen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Wien liefert in über 100 Länder weltweit. Bereits seit dem Jahr 1968 werden die Technologie und die Maschinen des österreichischen Unternehmens in Russland eingesetzt.


de.sputniknews.com: Venezuelas Armee startet Militärübung an Grenze zu Kolumbien
Die venezolanischen Streitkräfte haben laut dem Staatschef Nicolas Maduro am Dienstag mit einem großen Manöver an der Grenze zu Kolumbien begonnen.
„Heute beginnt das Manöver ‚Souveränität und Frieden 2019’. Alle Verteidigungssysteme kommen zum Einsatz, um Frieden und Ruhe für das venezolanische Volk zu garantieren”, twitterte Maduro am Dienstag.
Die Übungen sollen bis zum 28. September dauern.
Im anhaltenden Machtkonflikt in Venezuela zählt Bogota zu den wichtigsten Unterstützern des selbst ernannten Übergangspräsidenten Juan Guaido.
Der kolumbianische Präsident Iván Duque beschuldigt die venezolanische Regierung, die linken Rebellen in seinem Land zu unterstützen und ihnen Schutz zu gewähren. Beweise dafür will er bei der UN-Vollversammlung in diesem Monat vorlegen. Maduro weist die Kritik zurück.

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