Presseschau vom 08.02.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Vormittags:

 

armiyadnr.su: Am 8. Februar 2017 wurde in Folge eines Terrorakts im 36. Lebensjahr der Held der Donezker Volksrepublik, der Kommandeur des Bataillons „Somali“, Oberst Michail Sergejewitsch Tolstych, besser bekannt unter dem Codenamen „Giwi“, getötet.
Michail Sergejewitsch durchlief einen Lebensweg vom einfachen Soldaten bis zum Oberst, war Held der DVR. Den Rang eines Helden bewies er durch seine Taten, heldenhaften Siegen und die aufrichtige Liebe zu dem Volk, für das er kämpfte. Michail Tolstych stand als einer der ersten für die Verteidigung der Heimat auf, als die Verteidigung von Slawjansk gerade begann, im Sommer 2014 nahm er an den Kämpfen für die Befreiung seiner Heimatstadt Ilowajsk von den ukrainischen Nazisten teil, war an der Befreiung des Donezker Flughafens und vielen an deren erfolgreichen Operationen beteiligt.
Wir trauen aufgrund des Todes von M. S. Tolstych, wir sprechen den Verwandten, Freunden und Kameraden uns aufrichtiges Mitgefühl aus. Seine Treue zu seiner Sache erwarb ihm den Respekt und die Liebe aller, die ihn kannten und aller, die unter seiner Leitung Dienst taten.
Helles Angedenken dem Helden, dem echten Kämpfer der Donezker Volksrepubik und dem Verteidiger seines Vaterlands.

 

De.sputniknews.com: Die Außenminister Russlands und Deutschlands, Sergej Lawrow und Siegmar Gabriel, haben am Telefon nötige Schritte zu einem aktiveren Einsatz der Normandie-Vier – Russland, Frankreich, Deutschland und die Ukraine – zur Umsetzung der Minsker Vereinbarungen erörtert.
Das Gespräch erfolgte auf Initiative der deutschen Seite.
„Im Anschluss an das (…) Telefonat zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel haben die Minister Schritte zu einem aktiveren Einsatz des Normandie-Formats zur Realisierung der Minsker Vereinbarungen bei der Regelung der Ukraine-Krise, einschließlich der Gewährleistung der Sicherheit in der Konfliktzone und der Fortsetzung des politischen Prozesses, erörtert“, hieß es aus dem russischen Außenministerium.
Lawrow und Gabriel besprachen zudem den Plan für künftige Kontakte, darunter auch das bevorstehende G-20-Treffen in Bonn und die Münchener Sicherheitskonferenz. Der russische Minister lud seinen deutschen Amtskollegen nach Russland „zu jedem für ihn günstigen Zeitpunkt“ ein.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden fünfmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Das Gebiet von Shelobok wurde mit Panzergeschützen, 120mm-Mörsern und Schusswaffen aus Richtung Pritschepilowka beschossen.
Aus Richtung Krymskoje wurde das Gebiet von Frunse zweimal mit Schützenpanzerwaffen und 82mm-Mörsern beschossen.
Das Gebiet von Sokolniki haben die Kiewer Truppen mit 120mm-Mörsern aus Richtung Krjakowka beschossen.
Ebenfalls wurde mit Mörsern des Kalibers 120mm aus Richtung Mironowskij das Gebiet von Kalinowka beschossen.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„Die ukrainische Seite hat von 18:00 bis 2:00 Uhr das Territorium des Donezker Flughafens, die Siedlung Oserjanowka bei Gorlowka, die Dörfer Nowolaspa, Nowaja Marjewka im Telmanowo-Bezirk, Leninskoje, Oktjabrj im Nowoasowskij-Bezirk und die Umgebung von Jasinowataja beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit. „Das Feuer erfolgte mit Artillerie des Kalibers 152mm und Mörsern der Kalibers 82 und 120mm“.
Neben schweren Waffen wurden bei den Beschüssen von Ortschaften der DVR von der ukrainischen Armee auch Schützpanzerwaffen, Granatwerfer, großkalibrige Maschinengewehre und Schusswaffen verwendet.
„In der Nacht vom 7. auf den 8. Februar wurde ein Haus auf der Oktjabrskaja-Straße 22 in Krutaja Balka durch einen direkten Treffer zerstört“, teilte der Bürgermeister von Jasinowataja Oleg Morgun mit.
Nach Angaben der Stadtverwaltung gibt es keine Toten und Verletzten unter der friedlichen Bevölkerung. „Zum Zeitpunkt des Beschusses war keine Menschen in dem Haus“, erklärte Morgun.

 

De.sputniiknews.com: Syrien-Beauftragter de Mistura wegen Erfolglosigkeit vor Entlassung?
Der Syrien-Beauftragte der Uno, Staffan de Mistura, könnte demnächst seinen Posten verlieren, wie die Zeitung „Iswestija“ am Mittwoch schreibt. Die endgültige Entscheidung wird wohl nach der nächsten Runde der Syrien-Verhandlungen in Genf am 20. Februar getroffen.
Der frühere stellvertretende UN-Generalsekretär, Sergej Ordschonikidse, der mit de Mistura persönlich bekannt ist, findet, dass der Zeitpunkt für seine Entlassung tatsächlich gekommen sei.
„Staffan de Mistura hat auf diesem Posten kaum Erfolge vorzuweisen. Zudem ist der Syrien-Konflikt meines Erachtens dermaßen wichtig, dass der UN-Generalsekretär sich mit diesem Problem persönlich befassen müsste. Früher war das übrigens immer so. Kofi Annan beispielsweise hatte sich als Generalsekretär mit dem Irak-Problem selbst beschäftigt und hatte keine Sonderbeauftragten. Der neue UN-Chef António Guterres muss entscheiden, wie die Uno in der Syrien-Frage weiter vorgeht“, so der ehemalige Diplomat.
Darüber hinaus habe de Mistura nicht immer auf neutraler Position gestanden, was die UN-Prinzipien verlangen, und seine Reaktionen hingen oft von äußeren Kräften ab, ergänzte Ordschonikidse. „Er war bzw. ist UN-Beamter, erfüllte aber die Hinweise der Administration Barack Obamas. Jetzt aber haben sich die Zeiten geändert, und diese Administration gibt es nicht mehr.“
Ähnlich schätzte de Misturas Arbeit auch das Mitglied der syrischen Regierungsdelegation bei den Genfer Gesprächen, Muhammed Heir al-Akkam, ein: „De Mistura verletzt ziemlich oft das Prinzip der Neutralität und unterstützt diese oder jene Seite. Das ist der bedeutendste Vorwurf gegen ihn. Leider bemüht er sich vielmehr darum, dass er seinen Posten weiter bekleidet, als um die Suche nach Kompromissen zwischen den Konfliktseiten.“
Auch die Oppositionskräfte sind mit de Mistura eher unzufrieden. „Vor allem lässt er sich von den USA unter Druck setzen“, sagte der Leiter der sogenannten „Hmeimim-Gruppe“, Ilyan Masaad. „Er organisiert nicht die Verhandlungen in Genf, was die Situation verlangt, verzögert unbegründet die Zeit und versucht gar nicht, die sogenannte ‚Riad-Gruppe‘ (die äußere Opposition) zu beeinflussen, damit sie sich an der Bildung einer einheitlichen Oppositionsdelegation beteiligt.“
Syrische Experten glauben, dass Damaskus de Misturas Entlassung nur begrüßen würde. „De Mistura ist so gut wie erfolglos bei der Syrien-Regelung geblieben. Er hat einseitige Ansichten zum Konflikt und kritisierte oft Russlands Politik zur Konfliktregelung, ohne jegliche Gründe dafür zu haben“, sagte der Direktor des Zentrums für strategische Forschungen an der Universität zu Damaskus, Taleb Ibrahim. „Die Syrer würden sich über seine Entlassung nur freuen.“
Staffan de Mistura wurde am 29. November 2014 vom damaligen UN-Generalsekretär Ban Ki-moon zum Syrien-Beauftragten ernannt. Davor war er Vizeaußenminister Italiens gewesen und hatte diverse Posten in den UN-Strukturen bekleidet.
Seine Arbeit als Syrien-Beauftragter rief oft negative Reaktionen in Moskau hervor. So hatte beispielsweise Russlands Außenminister Sergej Lawrow im Dezember 2016 gesagt, er habe de Mistura sehr oft aufgefordert, sich systematisch um die Förderung des Syrien-Dialogs zu bemühen.
„Ich glaube, ich habe mich heiser geredet, als ich Staffan de Mistura aufrief, mit der Sabotage der politischen Verhandlungen aufzuhören. Das ist sein Auftrag, und andere Aufgaben hat er eigentlich nicht“, sagte Lawrow damals. „Ich sage das offen, weil ich auch ihm persönlich dasselbe sage. Zuletzt sagte ich ihm das bei unserem Treffen in Rom.“

 

Lug-info.com: Zusammenfassung mehrerer Meldungen
Die Abschiedszeremonie für den tragischen gestorbenen Leiter der Koordination der Volksmiliz der LVR Oberst Oleg Anaschtschenko hat im Lugansker akademischen ukrainischen musikalisch-dramatischen Theater an der Oboronnaja begonnen.
Einer der ersten, die kamen um sich zu verabschieden, war das Oberhaupt der LVR Igor Plotnizkij.
Die Abschiedszeremonie, an der Verwandte, Kampfgenossen Anaschtschenkos sowie Vertreter der Regierung der Republik teilnehmen, dauert bis 12 Uhr.
Nach Angaben der Volksmiliz nahmen mehr als 2000 Menschen teil.
Oberst Anaschtschenko starb am Morgen des 4. Februar in Lugansk in der Folge einer Explosion in seinem Fahrzeug. Die Ermittlungen in der Sache, die nach dem Paragraphen über die Verantwortung für die Durchführung eines Terrorakts eröffnet wurden, wurden dem Staatssicherheitsministerium der LVR übergeben.
Die Beerdigung Anaschtschenkos fand in Lugansk auf dem städtischen Friedhof im Stadtteil Kosiora statt.
„Sein Leben haben Halunken und Feiglinge genommen, die hinterrücks und nicht im Kampf zugeschlagen haben und sich einfach angeschlichen haben“, erklärte der Kommandeur des Kommandeursregiments Oberst Sergej Gratschew.
„Anaschtschenko hat immer am Leben jeder Abteilung teilgehabt, er an der Bildung der Volksmiliz insgesamt beteiligt“, sagte der Regimentskommandeur.
„Er hatte immer ein offenes Herz und eine reine Seele. Er erinnerte sich immer, dachte und sorgte sich um die, die an seiner Seite waren, die in den Schützengräben waren, die an der Kontaktlinie stehen. Ich will nur eines sagen – die Erde sei ihm leicht“, sagte Gratschew.
Zum Abschluss der Zeremonie fand ein Trauerzug durch die Straßen der Hauptstadt der Republik statt.
Die Beerdigung Anaschtschenkos fand auf dem Friedhof neben dem dort stehenden Denkmal für die gefallenen Verteidiger der Republik statt, wo schon traditionsgemäß alle im Kampf für die Republik gefallenen Soldaten beerdigt werden.

 

De.sputniiknews.com: Kiew: Radikale überfallen Maidan-Ausstellung
Eine Gruppe maskierter Unbekannter hat am Dienstag das Zentrum für visuelle Kultur in Kiew gestürmt und sämtliche Exponate einer kritischen Ausstellung über den Euromaidan im Februar 2014 zertrümmert, wie eine Sprecherin des Zentrums am Mittwoch gegenüber dem ukrainischen Radiosender „Hromadske Radio“ sagte.
Demnach soll auch ein Wächter geschlagen worden sein. Die Angreifer sollen ihm Pfefferspray ins Gesicht gesprüht haben.
„Danach wurden alle Exponate, sogar unser Heizgerät, zerstört“, sagte die Sprecherin.
Erst nach einer halben Stunde sei die Polizei vor Ort eingetroffen. Die Randalierer hätten da bereits fliehen können. Sie hätten wie „Mitglieder ultrarechter Gruppierungen“ ausgesehen, hieß es.
Wie aus einer auf der offiziellen Website des Zentrums für visuelle Kultur veröffentlichten Mitteilung hervorgeht, war die Exposition von dem Aktivisten der Organisation „Schwarzer Regenbogen“, David Chichkan, veranstaltet und der „Situation in der Ukraine nach dem Maidan“ gewidmet worden. Der Maidan ist für Chichkan für die ukrainische Gesellschaft eine verpasste Möglichkeit einer Sozialrevolution, die ermöglichen würde, „würdige Lebensbedingungen zu erreichen“.
Anhänger der Eurointegration hatten am 21. November 2013 den „Maidan Nesaleschnosti“ besetzt, nachdem die Aussetzung des Assoziierungsabkommens der Ukraine mit der EU bekanntgegeben worden war. Der Platz wurde später Zentrum von Konfrontationen zwischen Radikalen und Sicherheitskräften. Die blutigen Auseinandersetzungen forderten mehr als 100 Todesopfer. Die neuen Behörden in Kiew gaben Ex-Präsident Viktor Janukowitsch und der Spezialeinheit „Berkut“ die Schuld am Geschehen. Janukowitsch aber versicherte, er habe nicht befohlen, auf friedliche Protestteilnehmer zu schießen. Auch die Angehörigen von „Berkut“ wiesen den Vorwurf zurück.

 

De.sputniiknews.com: Putins Luftwaffen-Übungen warnen Poroschenko
Russlands Präsident Wladimir Putin hat als Oberbefehlshaber am Dienstag eine unangekündigte Übung der Luft- und Weltraumtruppen angeordnet. Laut Verteidigungsminister Sergej Schoigu gilt das für das gesamte Arsenal dieser Waffengattung, von Satelliten bis zu Kampfjets, wie die russische Zeitung „Nesawissimaja Gaseta“ am Mittwoch schreibt.
Die Militärbehörde macht derweil kein Hehl daraus, dass die nationale Raketenabwehrstruktur, die bis vor kurzem als mangelhaft gegolten hatte, inzwischen grundsätzlich modernisiert und verbessert worden ist. Erst vor einigen Tagen war berichtet worden, dass die drei neuen Radarsysteme „Woronesch“ in Orsk (Gebiet Orenburg), Barnaul (Region Altai) und Jenissejsk (Region Krasnojarsk) in Betrieb genommen worden seien, sodass zum ersten Mal seit Sowjetzeiten der gesamte Luftraum über Russland vollständig abgedeckt sei.
Die Radarstationen „Woronesch“ sind das Schlüsselelement des russischen Raketenabwehrsystems. Dieses Modell ist Experten zufolge einmalig, kann den Luftraum auf bis zu 6000 Kilometer kontrollieren und gleichzeitig bis zu 500 Objekte verfolgen. Die Präzision der Ortung beträgt einen Zentimeter im Raum zwischen der Ostküste der USA und Indien.
Aber die Tests der neuen Radarsysteme sind nicht der einzige Grund für die spontane Übung. Laut militärdiplomatischen Quellen in Moskau arbeiten die ukrainischen Streitkräfte an einer Offensive im Donezbecken. Die endgültige Entscheidung ist dem Nationalen Sicherheitsrat vorbehalten. Da sich aber die Situation in der Ostukraine weiter anspannt, ist ein Militäreinsatz nicht auszuschließen.
Das Oberhaupt der abtrünnigen Volksrepublik Donezk, Alexander Sachartschenko, sagte allerdings, es sei im Grunde egal, was der ukrainische Sicherheitsrat entscheiden werde, denn de facto befänden sich die Seiten ohnehin im Krieg. Nach seinen Worten glaubt er nicht, dass Kiew auf seinen sogenannten „Anti-Terror-Einsatz“ verzichten werde, denn „sonst würde es Kredite aus dem Westen verlieren“. Zudem sei ausgerechnet der „Anti-Terror-Einsatz“ im Osten das Unterpfand für das Überleben der ukrainischen Wirtschaft, und die Einstellung der Gefechte deshalb eher unwahrscheinlich.
Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Kiewer „Kriegspartei“ von Präsident Petro Poroschenko entschlossenere Schritte gegen die „Volksrepubliken“ Donezk und Lugansk erwartet. Angesichts dessen ist nicht auszuschließen, dass die Übung der russischen Luft- und Weltraumtruppen eine Warnung an Poroschenko vor möglichen Folgen einer potenziellen Offensive gegen Donezk und Lugansk sein könnte.
Allerdings bleiben die genauen Gründe, warum der Kreml die Übung der Luft- und Weltraumtruppen angeordnet hat, unbekannt. Putins Sprecher Dmitri Peskow sagte auf die entsprechende Frage, sie sollte eher dem Verteidigungsministerium gestellt werden. Und die Militärbehörde war, wie die Zeitung schreibt, bekanntlich noch nie wirklich redefreudig.

 

Nachmittags:

 

Dnr-online.ru: Im Rahmen des Projektes „Heutige Helden der Republik“ trafen sich ein Korrespondent der offiziellen Seite der DVR mit Mitarbeitern der Nikitowsker Gruppe von Transformatorunterstationen Gorlowkas.
„Die Unterstationen unserer Gruppe waren dreimal von Beschüssen betroffenen. Nach Möglichkeit haben wir alles wiederaufgebaut, was in unseren Kräften war. Von zwei vorhandenen Eingängen funktioniert einer mit voller Kapazität, über ihn erfolgt die Stromversorgung unserer Verbraucher“, erzählte die Leiterin der Nikitowsker Gruppe von Unterstationen Natalja Tibekina.
„Wir reparieren und warten Hochspannungseinrichtungen. Auf die Unterstation gab es zweimal Treffer, die viele Zerstörungen mit sich brachten. Praktisch die Hälfte der Unterstationen des offenen Teils sind vernichtet. Dank der organisierten Arbeit unseres Kollektivs ist es uns gelungen die Infrastruktur teilweise wiederaufzubauen, um vor allem die Bergwerke mit Strom zu versorgen“, fügte der Elektroschweißer der Nikitowsker Gruppe von Unterstationen Andrej Potejtschuk hinzu.
Während der ernsten Beschüsse von Gorlowka hat niemand seinen Arbeitsplatz verlassen. Damit die Stadt nicht lange ohne Strom bleibt, arbeitete die Gruppe geschlossen und organisiert.

 

De.sputniiknews.com: Moldawiens Präsident Igor Dodon hat die Pläne zur Eröffnung eines Nato-Büros in der Hauptstadt Chișinău als Provokation der Koalitionsregierung bezeichnet und sich Medienberichten zufolge in Brüssel für die Unterzeichnung eines Dokuments über die Anerkennung der konstitutionellen Neutralität Moldawiens durch die Nato ausgesprochen.
„Ich denke, dass die Eröffnung eines Nato-Büros in Chișinău für die meisten Bürger meines Landes nicht positiv wäre. Was andere außerhalb unseres Landes dazu sagen, ist unwichtig. Mir geht es um die Neutralität und die Sicherheit der Bürger meines Landes. Aus meiner Sicht wird die Eröffnung eines Nato-Büros die Sicherheit unserer Bürger nicht erhöhen. Das ist meine persönliche Meinung“, erklärte Dodon am Dienstag nach einem Gespräch mit der Vize-Generalsekretärin der Militärallianz, Rose Gettemüller, in Brüssel auf einer Pressekonferenz.
Dodon bezeichnete diese Initiative als Provokation der Koalitionsregierung, die sich noch vor seinem Amtsantritt zu diesem Schritt entschlossen hätte.
In Brüssel habe sich Dodon ferner dafür ausgesprochen, mit der Nato ein offizielles Dokument über die Anerkennung der konstitutionellen Neutralität Moldawiens zu unterzeichnen. Auf eine derartige Sachlage werde in verschiedenen Dokumenten hingewiesen, darunter im individuellen Nato-Plan für Moldawien. Laut den Medien einigten sich die Seiten auf diesbezügliche Experten-Konsultationen. Danach solle entschieden werden, ob ein zusätzliches Dokument mit der Nato notwendig sei.
Die Tatsache, dass sich Präsident Dodon bei seinem Besuch in Belgien mit Gettemüller, nicht aber mit Generalsekretär Jens Stoltenberg treffen wollte, sei erst am 7. Februar bekannt geworden. Wie moldauische Medien berichteten, soll Stoltenberg ein Treffen abgelehnt haben.
Dodon hat laut Medienberichten indes seine Absicht bekundet, im Notfall die Tätigkeit eines Nato-Büros zu blockieren und „die strikte Beachtung der Neutralität Moldawiens durchzusetzen, die eines der grundlegenden, in der Verfassung verankerten Prinzipien ist“.
Das Dokument über die Einrichtung eines Nato-Büros in der moldauischen Hauptstadt wurde Ende November 2016 vom moldauischen Premierminister Pavel Filip und Stoltenberg im Nato-Hauptquartier in Brüssel unterzeichnet und dann im Dezember noch vor der Inauguration des neuen Präsidenten Dodon vom Parlament ratifiziert. Die Eröffnung dieses Büros war für März 2017 vorgesehen.
Igor Dodon ist seit 23. Dezember 2016 als Präsident Moldawiens im Amt.

 

De.sputniiknews.com: USA entziehen ukrainischem Parlamentsmitglied Ljaschko Dauervisum
Laut dem Rada-Abgeordneten und Chef der Radikalen Partei der Ukraine, Oleh Ljaschko, haben die USA sein auf zehn Jahre befristetes Visum, das ihm vor einem Monat gewährt worden war, annulliert.
„Mein zehnjähriges US-Visum, das ich vor dem Jahreswechsel bekommen habe, ist soeben annulliert worden“, schrieb Ljaschko auf Facebook.
Der Abgeordnete führt diesen Schritt auf seine Position in Bezug auf die Regelung der Situation im Donbass und auf seine Kritik am neuen Memorandum mit dem Internationalen Währungsfonds (über Ukraine-Hilfe – Anm. d. Red.) zurück.
„Goodbye Amerika! Ich werde dort hinfahren, wenn die Ukrainer mich zum Präsidenten wählen“, so der Politiker.
Zuvor hatte Ljaschko die Mitglieder des ukrainischen Kabinetts „Down-Kranke in der Regierung“ genannt.

 

Lug-info.com: „In der Nacht des 8. Februar 2017 wurde aus Richtung Krymskoje, das von den Kiewer Truppen kontrolliert wird, das Feuer auf friedliche Einwohner von Donezkij (Kirowsk) eröffnet“, teilte die Generalstaatsanwaltschaft der LVR mit.
Vor Ort sind Mitarbeiter der örtlichen Staatsanwaltschaft von Kirowsk und des Innenministeriums der LVR.
„Von den Ermittlern wurde festgestellt, dass das Feuer auf die friedliche Bevölkerung mit Artilleriegeschützen des Kalibers 122mm erfolgte in der Folge des Artilleriebeschusses wurden drei Wohnhäuser, eine Garage und ein Fahrzeug beschädigt. Außerdem wurden in einem der genannten privaten Häuser zwei Wände zerstört“, teilte die Behörde mit.
Opfer unter der Zivilbevölkerung gibt es keine.

 

De.sputniiknews.com: Die USA sehen keine starken Bewegungen der russischen Truppen entlang der Grenze zur Ukraine. Das erklärte der amtliche Pentagon-Sprecher Jeff Davis am Dienstag in Washington.
„Wir haben keine wesentlichen Umdislozierungen der russischen Kräfte geortet, die von etwas Größerem zeugen könnten. Zwar gibt es mehr Gewalt (im Donbass – Anm. der Redaktion). Aber im Moment sehen wir keinen Grund zur Behauptung, dass es um einen Teil eines großen Problems oder um eine Vorbereitung auf irgendwelche groß angelegte Handlungen geht“, sagte der Sprecher.

 

Ukrinform: Am Mittwoch, 8. Februar, findet eine außerordentliche Sitzung der Nato-Ukraine-Kommission auf der Ebene der Botschafter statt, die die letzten Ereignisse im Osten der Ukraine besprechen werden, ist auf der Twitter-Seite der Allianz gemeldet.
Wie Ukrinform berichtete, hatten die russischen Truppen und die von Russland kontrollierten Milizen im Donbass am 29. Januar 2017 massive Beschießungen der Stadt Awdijiwka mit der schweren Artillerie, Mehrfachraketenwerfern „Grad“ und Panzern begonnen.

 

De.sputniiknews.com: Die Ereignisse in Syrien bewegen sich laut dem Präsidenten des Landes, Baschar al-Assad, in die gewünschte Richtung. Bei seinem Treffen mit russischen Parlamentariern am Mittwoch betonte er zudem, wie wichtig die Unterstützung seitens Moskaus bei der Regelung der Syrien-Krise sei.
Assad sei demnach „wie jedes Mal“ sehr froh, die russischen Parlamentarier zu treffen. „Die Ereignisse bewegen sich schnell in die Richtung, die wir uns wünschen“, betonte er. Die militärische Unterstützung seitens Russlands sei dabei „sehr wichtig“ für ihn, dennoch zähle das vergossene Blut eines jeden einzelnen russischen Soldaten „viel mehr als jegliche Unterstützung“. Ihm zufolge kann das russische Blut, das „auf unserem Boden vergossen wurde“, nicht mit Geld bemessen werden.
Wie Dmitrij Sablin, Abgeordneter und Mitglied des Verteidigungsausschusses des russischen Föderationsrates (Parlamentsoberhaus), ferner mitteilte, ist Assad außerdem zu Verhandlungen mit kurdischen Minderheiten bereit. Trotz des „amerikanischen Einflusses“, unter dem diese stünden, pflege der syrische Präsident gute Kontakte zu ihnen, fügte Sablin hinzu.
Alexander Juschenko, Abgeordneter der russischen Staatsduma (Parlamentsunterhaus) und Mitglied der Freundschaftsgruppe mit dem syrischen Parlament, betonte, dass der Dialog mit den Kurden auf Konsens und Einverständnis der gesamten syrischen Bevölkerung aufbauen solle. Falls dies erreicht werde, soll es auch in der zukünftigen Verfassung Syriens festgehalten werden, so der Parlamentarier.

 

Dan-news.info: Das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko hat eine dreitägige Trauer in der Republik im Zusammenhang mit dem Tod des Kommandeurs des Bataillons „Somali“, des Helden der DVR Oberst Michail Tolstych „Giwi“ ausgerufen. Dies teilte heute der Pressedienst der Administration des Republikoberhaupts mit.

 

De.sputniiknews.com: Eskalation im Donbass: Russlands UN-Botschafter nennt Verantwortlichen
Für die jüngste Zuspitzung des Konflikts im Donbass ist laut dem russischen UN-Botschafter Vitali Tschurkin Kiew verantwortlich. In einem Interview mit dem TV-Sender RT nannte der Diplomat mögliche Gründe für die Provokationen.
„Die ukrainischen Truppen beschießen während des gesamten Konflikts täglich Wohngebiete von Donezk und Lugansk, doch das wird kaum beachtet. Das ist eines der Probleme, mit denen wir konfrontiert sind, in Bezug auf Propaganda und fehlende Objektivität der meisten ausländischen Medien bei der Beleuchtung der Ereignisse in der Ukraine“, so Tschurkin.
Die Berichte der Beobachtermission der OSZE bestätigten ebenfalls, dass gerade die ukrainische Seite an der Eskalation der Gewalt in der Region schuld sei. Der UN-Botschafter wollte zugleich aber nicht abstreiten, dass es auch seitens der Vertreter der selbsternannten Republiken Donezk und Luganks Verstöße gegeben habe.
„Es ist trotzdem offensichtlich, dass die jüngste Intensivierung der Kampfhandlungen das Werk ukrainischer Streitkräfte und der sogenannten Freiwilligen-Bataillone ist, die im Osten des Landes kämpfen“, so der Diplomat weiter.
Hinter den Provokationen zur Gewalt im Osten der Ukraine sieht der Diplomat den Versuch, die Normalisierung der Beziehungen zwischen Russland und den USA zu untergraben. „Das heißt, die jüngsten Kampfhandlungen in dieser Region könnten unter anderem zum Ziel haben, die Herstellung von Kontakten zwischen Moskau und Washington zu erschweren“, so Tshurkin…

 

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos Eduard Basurin
Die Lage in der DVR verschärft sich weiter.
Heute um 6:12 Uhr starb in Folge eines Terrorakts der Held der DVR und Kommandeur des Bataillons „Somali“ Oberst Michail Tolstych, bekannt als „Giwi“. Dies ist eine Fortsetzung des terroristischen Krieges, der von der Kiewer Junta gegen die Einwohner des Donbass begonnen wurde. Am Ort des Terrorakts arbeitet eine Ermittlungsgruppe. Vorläufig wurde festgestellt, dass die Explosion am wahrscheinlichsten in Folge der Anwendung eines reaktiven Flammenwerfers vom Typ „Schmel“ erfolgt ist. In der Republik wurden die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt und der Plan „Abfangen“ in Kraft gesetzt. Wir bitten die Einwohner, Ruhe zu bewahren und nicht in Panik zu verfallen. Im Fall der Entdeckung verdächtiger Personen informieren Sie sofort die Notfalldienste des Staatssicherheitsministeriums, des Innenministeriums oder der Militärkommandantur.
Aufgrund mittelbarer Beweise kann sicher bestätigt werden, dass diese Tragödie von ukrainischen Spezialdiensten organisiert wurde. Wir schließen eine Beteiligung des Beraters des Innenministers der Ukraine Schkirjak an diesem Terrorakt nicht aus.
Alle in letzter Zeit erfolgten Tragödien sind ein hinterhältiger Schuss in den Rücken des Volkes des Donbass! Wir werden das nicht vergessen! Und niemals vergeben! Alle Verbrecher und jeder von ihnen wird die verdiente Strafe erhalten!
Es ist sehr bedauerlich, dass die ukrainische Regierung gerade einen solchen Weg des Kampfes gegen das Volk des Donbass gewählt hat. Diese Handlungen der Kiewer Junta verkürzen nur die Zeit, die sie an der Regierung bleibt!
Die Tragödie schließt uns zusammen! Wir werden noch stärker! Und sie schließt auch die Bevölkerung der Ukraine gegen die Terroristen Kiews zusammen, zu einem entschiedenen Widerstand gegen deren verbrecherische Aktivität.
Wir lenken die Aufmerksamkeit der gesamten Weltgemeinschaft darauf, dass der Terrorismus der ukrainischen Junta nichts anderes ist als das Bestreben, mit allen Mitteln den Minsker Prozess zu untergraben. Die verbrecherische Regierung der Ukraine zielt auf eine Verschärfung der Situation im Donbass, durch die Konzentration von militärischen Gruppierungen und zynischen Beschuss friedlicher Einwohner in Ortschaften, unter anderem auch in solchen auf den von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Territorien.
Der Beschuss von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte aus endet nicht. Der Gegner beschießt weiter Ortschaften der Republik, vor allem Wohngebiete.
In den letzten 24 Stunden haben die verbrecherischen Kräfte der Ukraine 775 Mal das Territorium der DVR beschossen. Dabei wurden 6-mal schwere Artillerie, 195-mal Mörser verschiedenen Kalibers, 82-mal Schützenpanzer, 492-mal 23mm-Abwehrgeschütze, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
Das Feuer des Gegners erfolgte auf folgende Ortschaften: Dolomitnoje, Gorlowka, Schirokaja Balka, Sajzewo, Michajlowka, Oserjanowka, Jasinowataja, Jasnoje, Dokutschajewsk, Nowaja Marjewka, Nowolaspa, Kominternowo, Oktjabrj, Leninskoje, Spartak und das Gebiet des Flughafens von Donezk.
Verluste unter der örtlichen Bevölkerung und den Abteilungen der Streitkräfte der DVR wurden in den letzten 24 Stunden nicht festgestellt.
Das verbrecherische Kommando der ukrainischen Streitkräfte konzentriert weiter Truppengruppierungen entlang der Kontaktlinie und verletzt so alle zuvor erreichten Vereinbarungen. Nach Informationen unserer Aufklärung haben Freiwillige aus Schweden und Litauen optische Instrumente für Schusswaffen, Infrarotsichtgeräte sowie Tarnkleidung in einem Gesamtwert von 130.000 Euro in die 81. Luftlandebrigade gebracht, die in Slawjansk stationiert ist.
Die ukrainischen Verbrecher bereiten eine weitere Aktion des Genozids am eigenen Volk vor. So wurde uns bekannt, dass ukrainische Fanatiker vorbereitende Maßnahmen zur Verminung der „Awdejewker Kokerei“ durchführen. Im Fall der Sprengung dieses Werkes würde im Donbass eine ökologische und humanitäre Katastrophe eintreten, mit anderen Worten, dies würde eine Anwendung von Chemiewaffen gegen die Bevölkerung sein. Dies ist ein sehr realer geplanter terroristischer Akt!
Und dies ist nicht der erste Fall, dass die Kiewer Junta derartige terroristische Akte vorbereitet. Ich erinnere daran, dass wir bereits über die Vorbereitung eines Beschusses mit in Mariupol stationierten Mehrfachraketenwerfern „Grad“ durch die ukrainischen Streitkräfte berichtet haben.
Solche Handlungen der ukrainischen Terroristen wiederholen vollständig die faschistischen Mittel der Kriegsführung während des Zweiten Weltkriegs, wo die Faschisten beim Abzug Städte, Fabriken und Werke vermint haben.
Auf diese Weise bereitet die verbrecherische militärisch-politische ukrainische Führung eine weitere Runde der Entwicklung des Konflikts im Donbass vor und zeigt so der gesamten Welt, dass die Ukraine den Krieg im Osten Europas beginnen wird.
Ich will die Aufmerksamkeit der Weltgemeinschaft auf einen weiteren erschreckenden Fall des Unwillens der OSZE, ihre Funktionen auszufüllen, richten, sowie auf die Untätigkeit beim Ergreifen von Maßnahmen, die auf die Erfüllung der Minsker Vereinbarungen durch die ukrainische Seite bezogen sind.
Von uns wurde am 4. Februar ein Plan zur Normalisierung der Lage im Donbass vorbereitet, der sowohl den Abzug von Waffen als auch die Schaffung einer Zone ohne militärische Abteilungen an einem der „heißesten“ Abschnitte beinhaltet.
Der Plan beinhaltet 5 Punkte:
1. Sofortige und umfassende Feuereinstellung und deren strenge Einhaltung an der gesamten Kontaktlinie.
2. Abzug aller gemäß den Dokumenten verbotenen Waffen in die von diesen Dokumenten festgelegten Lagerorte.
3. Die Herstellung eines unbehinderten Zugangs der OSZE-Mission, unter anderem zu den Abzugs- und Lagerorten der Waffen, die unter die Erfordernisse der entsprechenden Vereinbarungen fallen.
4. Zum Wiederaufbau von Infrastrukturobjekten sowie zur Normalisierung des Lebens der friedlichen Einwohner im Gebiet von Jasinowataja und Awdejewka wird in einem Umkreis vom 1 km um die Donezker Filterstation eine Zone ohne Waffen irgendwelcher militärischer Abteilungen geschaffen.
5. Verbot aller Angriffshandlungen und Verbot einer Annäherung der Seiten.
Dieser Plan hat alle Abstimmungen durchlaufen, wurde dokumentiert und dem ukrainischen Kommando zur weiteren Ratifizierung übermittelt. Aber die ukrainische Seite hat dieses Dokument einfach abgelehnt und diese Initiative der Republik ignoriert. Außerdem hat die Haltung des ersten stellvertretenden Leiters der Beobachtermission der OSZE A. Hug bei uns, gelinde gesagt, Unverständnis hervorgerufen, weil er sich geweigert hat, als Vermittler im Verhandlungsprozess aufzutreten und unsere Initiative einfach ignoriert hat.

Ist es nicht Zeit für die Führung der Beobachtermission der OSZE, ihr Verhältnis zu einzelnen Beobachtern der Mission, die in der Ukraine arbeiten, zu revidieren, unter anderem das zur Arbeit von A. Hug? Und besondere Aufmerksamkeit der prinzipiell mangelnden Objektivität der Aktivitäten Hugs und seinem vollständigen Unwillen, die Regelung des Konflikts im Donbass zu unterstützen, zu widmen.

 

De.sputniiknews.com: Donezk legt eigenen Plan zu Konfliktlösung vor – OSZE stimmt zu und geht
Die Leitung der selbsterklärten Volksrepublik Donezk hat einen eigenen Plan zur Regelung des Konflikts im Donbass vorgelegt. Kiew will nichts davon hören, obwohl das Dokument auch mit der OSZE abgestimmt wurde. Dies meldet die Donezker Nachrichtenagentur unter Berufung auf den Kommandostab der Republik.
„Wir haben unsere Vorschläge zu einem völligen Waffenstillstand und der Trennung der Seiten entlang der Frontlinie vorbereitet. Das Dokument hatten wir schon am 4. Februar parat, es musste nur noch abgestimmt werden, darunter auch mit der OSZE“, hieß es.
Der Plan besteht aus fünf Punkten: Die Leitung in Donezk schlägt vor, das Feuer unverzüglich und komplett einzustellen, alle verbotenen Waffen in bestimmte Lagerungsorte abzutransportieren. Die OSZE-Mission soll ungehinderten Zugang bekommen, darunter auch in die Waffenlager. Im Umkreis von einem Kilometer rund um die Donezker Filteranlage soll eine waffenfreie Zone geschaffen werden. Außerdem sollen sämtliche Angriffshandlungen verboten werden.
Der Plan wurde auch der Regierung in Kiew vorgelegt, die ihn jedoch außer Acht ließ, so die Nachrichtenagentur. Der erste Vizechef der OSZE-Mission, Alexander Hug, hat derweil darauf verzichtet, bei Verhandlungen zu vermitteln, und verließ die Region.

 

Gefunden auf der VKontakte-Seite von Novoriossianews: Das Oberhaupt der LVR Igor Plotnitzky zeichnete heute per Erlass posthum den tragisch um’s Leben gebrachten Chef der Volksmiliz der LVR, Oberst Oleg Anaschtschenko, mit dem Orden „Für treue Dienste und Tapferkeit“ der Stufe II aus. Dies berichtet der Pressedienst der Administration des Republikoberhauptes….

 

De.sputniiknews.com: Das syrische Justizministerium hat die Behauptungen von Amnesty International über angebliche Massenexekutionen im Gefängnis Saidnaya in Damaskus zurückgewiesen, wie der TV-Sender Al Mayadeen berichtet.
„Todesurteile werden in Syrien ausschließlich nach einer Gerichtsverhandlung verhängt, die in mehreren Stufen erfolgt“, heißt es in der Erklärung des Ministeriums. Die in dem AI-Bericht enthaltenen Daten „treffen nicht zu“.
Die internationale Organisation hatte zuvor von massenweisen Erhängungen im Gefängnis Saidnaya in Damaskus berichtet und die Uno zu Ermittlungen diesbezüglich aufgerufen. In seinem Bericht behauptet AI, dass im Zeitraum von 2011 bis 2015 in einem von der syrischen Regierung kontrollierten Gefängnis wöchentlich 20 bis 50 Menschen erhängt worden seien. Die Gesamtzahl der Erhängten betrage angeblich zwischen 5.000 und 13.000 Personen, deren Leichen in Massengräben außerhalb des Gefängnisses vergraben worden seien. Außerdem seien die Saidnaya-Gefangenen gefoltert, hungern gelassen und medizinisch nicht behandelt worden.
Mehrere Experten hatten jedoch ihre Zweifel an diesem beweislosen Bericht ausgesprochen.
Der Abgeordnete der russischen Staatsduma und zugleich Mitglied der Freundschaftsgruppe mit dem syrischen Parlament, Alexander Juschenko, hatte den Vertretern der Organisation gar vorgeschlagen, einmal persönlich nach Syrien zu reisen und sich dort ein eigenes Bild von der Lage in den Gefängnissen zu verschaffen. „Man wird ihnen alles zeigen. Ich glaube, sie werden dann ihre Einstellung ändern. In diesem Fall werden sie allerdings für ihre eigenen Auftraggeber nicht mehr interessant sein“, betonte der russische Abgeordnete.

 

Wpered.su: http://wpered.su/2017/02/08/v-donecke-pochtili-pamyat-kommunista-vsevoloda-petrovskogo-pogibshego-pri-osvobozhdenii-debalcevo/
Am 8. Februar fand in Donezk eine Reihe von Veranstaltungen zu Ehren des Journalisten, Soldaten und Kommunisten Wsewolod Petrowskij statt. Sie waren dem zweiten Jahrestag seines Todes bei Debalzewo gewidmet.
In der Donezker Nationaluniversität fand die Einweihung einer Gedenktafel zur Ehren ihres herausragenden Absolventen statt. Sewa schloss damals ein Studium an der historischen Fakultät der Donezker Nationaluniversität ab. Außerdem führen die Schüler der Donezker Schule Nr. 30, die der Journalist besuchte, zu seinen Ehren eine Gedenkstunde.
Bei den Veranstaltungen waren die Eltern Wsewolods Tatjana und Wjatschewslaw Petrowskij, Freunde und Kollegen des Journalisten anwesend.

 

De.sputniiknews.com: Kein Russisch sprechen! Neue Regel im ukrainischen Parlament
Der Vorsitzende des ukrainischen Parlaments, Andrej Parubij, hat die Abgeordneten aufgerufen, bei ihren Reden kein Russisch, sondern nur noch Ukrainisch zu sprechen, berichtet die Zeitung „Ukrainskaja Prawda“.
Parubij unterbrach demnach einen Auftritt der Abgeordneten Natalia Korolewskaja vom „Oppositionellen Block“ über einen Gesetzesentwurf zur Rente. Der Rada-Vorsitzende habe die Politikerin aufgefordert, bei ihren Reden in Zukunft ausschließlich die ukrainische Sprache zu benutzen.
Die neue Regel wurde auf der offiziellen Twitter-Seite des ukrainischen Parlaments veröffentlicht: „Andrej Parubij hat die Abgeordneten aufgerufen, die Staatssprache zu achten und am Rednerpult der Obersten Rada nur Ukrainisch zu sprechen“, hieß es.

 

Dnr-online.ru: In der Republik wird gleichzeitig mit dem Abschluss der zweiten Wiederaufbauetappe die dritte Wiederaufbauetappe begonnen“, teilte der Pressedienst des Ministeriums für Bauwesen und Kommunalwirtschaft mit.
Im Verlauf der dritten Etappe sind Reparaturarbeiten in mehr als 20 Ortschaften vorgesehen, einschließlich Dörfern und Siedlungen, in denen geplant ist mehr als 200 Objekte zu reparieren.
In die Arbeiten, die durch Vertragsbauunternehmen ausgeführt werden, sind Hochschulen, Schulen, Kindergärten und andere Objekte des Bildungsbereichs, Krankenhausabteilungen und -gebäude, Ersthilfe-Zentren, Sporteinrichtungen und Mehrparteienwohnhäuser eingeschlossen. Den Schwerpunkt der der Arbeiten bildet die am meisten vom Beschuss betroffene Stadt Donezk: mehr als 100 für den Wiederaufbau geplante Objekte, einschließlich Mehrparteienwohnhäusern. In Gorlowka sind es mehr als 50 Objekte, einschließlich Mehrparteienwohnhäusern, in Debalzewo sind 40 Objekte geplant, ebenfalls einschließlich Mehrparteienwohnhäusern.
Derzeit werden in der Republik 65 Objekte des sozialen Bereichs untersucht, um den Umfang der notwendigen Arbeiten festzustellen. Arbeiten haben bereits an 19 Objekten begonnen – in Donezk sind unter den wieder aufzubauenden Objekten eine Schule und ein College, in Gorlowka das Erste-Hilfe-Zentrum Nr. 4, in Makejewka ein Schule, in Ilowajsk das Gebäude der Erste-Hilfe-Stration Nr. 9 und das Zentralkrankenhaus von Ilowajsk, in Schachtjorsk der Sportkomplex „Olimp“, im Dorf Solotarewka im Schachtjorskij-Bezirk eine Schule, in Debalzewo eine technische Berufsschule.
Außerdem werden 75 Mehrparteienwohnhäuser untersucht. Arbeiten laufen bereits an 22 Mehrparteienwohnhäusern. Es werden Arbeiten zum Wiederaufbau von tragenden Konstruktionen, Austausch von Fenstern und Türen, an Infrastrukturnetzen und Dächern durchgeführt.

 

De.sputniiknews.com: Ostukraine: Kiew plant Vorstoß an Russlands Grenze, um Donbass zu isolieren – Zeitung
Die ukrainische Armee will eine Großoffensive starten, um bis an die russische Grenze vorzustoßen, schreibt am Mittwoch die „Nesawissimaja Gaseta“.
Kiew bereitet sich auf aktive Kampfhandlungen in der Ostukraine vor. Zu diesem Schluss kommen Militärexperten, Diplomaten und offizielle Vertreter der selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk anhand zahlreicher Hinweise auf massive Verlegungen von ukrainischen Truppen, Technik und Munition an die Entflechtungslinie, so die Zeitung. Derweil berichten laut dem Blatt die OSZE-Sonderbeobachter in der Ukraine über Verletzungen der Waffenruhe und den Einsatz von Geschütz- und Raketenartillerie durch die Konfliktparteien.
Die vereinzelten Feuerduelle an der Verteidigungslinie der beiden selbsternannten Volksrepubliken seien möglicherweise nur das Vorgeplänkel eines großen Krieges, sagen Militärexperten und die Oberbefehlshaber der Donezker Volksrepublik. Dieser große Krieg könne in allernächster Zeit im Donbass beginnen.
Bislang komme es nur stellenweise zu Artilleriebeschuss. Doch seien weitaus mehr Raketenwerfer und Geschütze an der vordersten Linie stationiert, als derzeit eingesetzt würden. Aus dem Hinterland seien mindestens neun Geschütz- und sechs Raketenartilleriedivisionen an die Kontaktlinie mit den Truppen der Volksrepublik Donezk verlegt worden, berichten Experten und Diplomaten.
Über den Daumen gepeilt – eine ukrainische Division zähle 24 Geschütze – seien das mehr als 200 Haubitzen mit einem Kaliber von über 122 Millimeter und 36 weitere Raketenwerfer vom Typ Grad und Uragan, schreibt die Zeitung. Zu ihrer Versorgung habe Kiew vom 10 bis 23. Januar 16 Güterzüge in die Ostukraine entsandt – mit je 30 bis 40 Waggons. Ein Waggon fasse 800 Geschütze für die 122-mm-Haubitzen und Flugkörper für Raketenwerfer.
Demnach sei also anzunehmen, dass die ukrainischen Streitkräfte allein in den letzten Januarwochen mindestens 400.000 Stück Artilleriemunition im Donbass konzentriert haben. Dieses Arsenal reiche aus, um „eine umfassende Offensive auf einem 15 bis 25 Kilometer langen Abschnitt zu führen – bei einer Eindringtiefe, die es unter bestimmten Umständen erlauben würde, bis an die russische Grenze vorzustoßen“, zitiert die Zeitung Juri Netkatschew, einen General der ehemaligen Sowjetarmee und Experten für regionale Konflikte.
Dabei werde die Offensive nicht gegen Donezk oder andere Städte gerichtet. Vielmehr würden die ukrainischen Streitkräfte die weniger dicht besiedelte Gegend südlich von Donezk angreifen, um die selbsternannte Volksrepublik von Nowoasowsk abzuschneiden, den Militärflugplatz in der Gegend um Tores einzunehmen und weiter in Richtung der russischen Grenze vorzudringen, erklärt Netkatschew.
Diese Annahme werde dadurch bestätigt, dass die ukrainische Armee ihre Verbände vor allem nördlich der Hafenstadt Mariupol zusammenziehe. Das ukrainische Oberkommando habe bereits das Donbass-Bataillon und drei Bataillone des Asow-Regiments dorthin verlegt. Zudem habe Kiew vier Brigaden einschließlich einer Fallschirmjäger-Einheit im Donbass verstärkt. Weitere Reserven konzentrierten sich vom Norden her an der zweiten Verteidigungslinie der ukrainischen Truppen.
Der offizielle Sprecher der Lugansker Volksmiliz, Andrej Marotschko, erklärte gestern laut Zeitung, dass die 92. Infanteriebrigade aus dem Gebiert Charkow an die Grenze zur Volksrepublik Lugansk verlegt worden sei. Zudem würden nachts „unzählige Kolonnen mit Haubitzen, Kampfpanzern, Schützenpanzern und Transportfahrzeugen“ die ukrainischen Truppen verstärken, sagte der Sprecher.
Gestern sei berichtet worden, schreibt die Zeitung, dass 28 Pontons in das Gebiet Lugansk verlegt worden seien. Die ukrainischen Pioniertruppen bereiteten sich darauf vor, daraus eine Schwimmbrücke über den Sewerskyj Donez zu errichten. Dies alles geschehe, „um einen massiven und blutigen Krieg im Osten Europas zu entfachen“, ist Eduard Bassurin, Vize-Kommandeur im Operativstab der selbsternannten Volksrepublik Donezk, überzeugt. Dieser Analyse stimmen weitere Militärexperten und Diplomaten zu, so die Zeitung.
Nur eine Frage bleibt bislang offen: Wo genau werden die ukrainischen Streitkräfte ihre Offensive starten? Der Angriff werde aus zwei Richtungen kommen: Von Mariupol und von Charkow her, sagt General Netkatschew. Ziel der Offensive sei der Vorstoß an die russische Grenze und die Einnahme unbesetzter Kontrollposten.
Der Truppenbasis am Siwerskyj Donez komme dabei eine strategische Bedeutung zu: „Dieses Lager befindet sich in direkter Nähe zur russischen Grenze. Das ukrainische Oberkommando wird also wieder – wie im Sommer 2014 – eine Offensive entlang der Grenze vornehmen, um den Donbass von Russland zu isolieren“, erklärt er. Und das werde sehr bald geschehen. Denn derzeit herrsche in der Region starker Frost, weshalb die Auen am Siwerskyj Donez besser passierbar seien. „Jetzt, wo die Erde gefroren ist, ist der richtige Zeitpunkt zum Angriff“, betont Netkatschew.
Das erkläre auch, warum am Dienstag auf Befehl des russischen Oberbefehlshabers Wladimir Putin ein unangemeldeter Übungsalarm bei den russischen Luft- und Weltraumstreitkräften ausgelöst worden sei. Die russische Führung beabsichtige offenbar, dem aggressiven Vorgehen der Kiewer Machthaber zuvorzukommen. Denn dieses könnte die Sicherheit Russlands gefährden, resümiert der russische General.

 

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Der Leiter des Stabs der Volksmiliz der LVR Oberst Michail Filiponenko wurde zum kommissarischen Leiter der Koordination der Volksmiliz der LVR ernannt.
In der ukrainischen Armee scheint nicht alles so gut zu sein, wie es das Kommando behauptet, was auch die Informationen unserer Aufklärung bestätigen.
So wurde festgestellt, dass in der 54. Brigade der ukrainischen Streitkräfte im Zusammenhang mit unzureichender Ausbildung des Piloten eine neue teure Drohne zerstört wurde, mit deren Hilfe der Gegner Aufklärung an der Kontaktlinie betrieb.
Die Verwendung von Drohnen an der Kontaktlinie ist durch die Minsker Vereinbarungen verboten, aber das ukrainische Kommando verwendet sie weiter.
Die Kiewer Truppen verstärken weiter ihre Positionen entlang der gesamten Kontaktlinie.
So wurde die Einnahme von Positionen durch eine Abteilung der Nationalgarde der Ukraine bemerkt, die zur Verstärkung der Stellungen der 54. Brigade der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Troizkoje eingetroffen ist.
Im Gebiet von Bolotennoje, Staniza-Luganskaja-Bezirk wurde die Ankunft von Spezialisten zur Einrichtung von Potonübergängen festgestellt. Einen Tag zuvor waren die technischen Mittel dafür geliefert worden. Möglicherweise plant der Gegner die Organisation von Provokationen in dieser Richtung.
Außerdem wurde von unserer Aufklärung festgestellt, dass in der 54. Brigade der ukrainischen Streitkräfte die Durchführung von Übungen von Mörserabteilungen in unmittelbarer Nähe der Kontaktlinie geplant ist.
All dies bestätigt die Absichten Kiews zur Fortsetzung der Eskalation des Konflikts im Donbass.
Die Plünderungen von Seiten der ukrainischen Soldaten in den an der Kontaktlinie liegenden Ortschaften gehen weiter.
Häuser, die von ihren Besitzern im Verlauf des Konflikts verlassen wurden, rauben die Kiewer Strafsoldaten aus und sammeln Baumaterialien zum Ausbau ihrer Stellungen.
Außerdem wurde festgestellt, dass Soldaten aus dem Bestand des 2. Bataillons der 24. Brigade der ukrainischen Streitkräfte ungesetzlich Wohnhäuser in Popasnaja besetzten und sie als Feuerpositionen im Verantwortungsbereich der Brigade nutzen.

 

De.sputniknews.com: „Mit der Straßenbahn an die Front“ – Tschechen besuchen Donbass.
Eine Delegation der tschechischen Bewegung „Tschechoslowakische Soldaten in Reserve für den Frieden“ hat eine Woche in der ostukrainischen Kriegsregion Donbass verbracht. Nach dem Besuch schilderte der Vorsitzende der Bewegung, Ivan Kratochvíl, seine Eindrücke.
Sie seien über die südrussische Region Rostow in den Donbass gelangt – Ausländer hätten ja keine andere Möglichkeit, in das ostukrainische Kriegsgebiet zu kommen, sagte Kratochvíl in einem Sputnik-Gespräch. „Die Grenze wird zwar strengstens bewacht. Wer aber nichts Böses vorhat, der kommt durch.“
Laut Kratochvíl lebt der Donbass trotz der drei Jahre Krieg weiter. In den Geschäften gäbe es genug gesunde und frische Lebensmittel und das zu erschwinglichen Preisen. Auf den Straßen seien nicht sehr viele Autos, dafür sei der öffentliche Nahverkehr pünktlich. „In Donezk gibt so gut wie keine Kriminalität. Geschossen wird nachts und weit weg von den Hotels im Stadtzentrum, in denen die OSZE-Beobachter leben.“
Explosionen seien aber tagsüber und überall in der Stadt zu hören, so Kratochvíl weiter. Während des Aufenthalts habe er selbst mehrere ukrainische Angriffe auf Donezk erlebt: Wenn eine Granate in ein Wohnhaus einschlage und Zivilisten töte, dann seien dass Frauen und Kinder.
„Denn die Männer sind an der Front. Sie stehen früh am Morgen auf, fahren mit der Straßenbahn oder mit dem Trolleybus bis zur Endstation. Dort bekommen sie ihre Gewehre und laufen dann noch ein bis zwei Kilometer zu Fuß weiter.“
„Nach einer Woche in Donezk habe ich etwas Wichtiges verstanden: Dieser Krieg ist für die Donbass-Bevölkerung ein Kampf ums Überleben und um die Zukunft ihrer Kinder“, äußerte Kratochvíl.

 

Abends:

 

Novorosinform.org: Bewohner der LVR berichten über schwere Kämpfe im Bereich Kalinowo.
Die Bewohner von Kalinowo und Umgebung hören die Kampfgeräusche an der Front. Im Moment kommen Kleinwaffen und Granatwerfer zum Einsatz, berichtet ein Korrespondent.
Auch in Donezk ist es unruhig, die Kräfte der DVR erwidern jetzt das Feuer auf die Stellungen des Gegners…

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