Presseschau vom 17.06.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

vormittags:

de.sputniknews.com: „Russland lässt sich nicht abschlachten“: Putin über seine Münchner Rede
Der russische Präsident Wladimir Putin hat seine berühmte Rede auf der Münchener Sicherheitskonferenz 2007 kommentiert.
Im Interview mit dem US-Filmregisseur Oliver Stone erklärte Putin, dass er in der Münchener Rede 2007 beabsichtigte, nicht über die neue russische Außenpolitik zu informieren, sondern nur auf die Unzulässigkeit des US-Verhaltens hinzuweisen, berichtet die russische Onlinezeitung Vzgljad.
Laut Putin gab er damals zu verstehen, dass Russland bereit sei, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um sich „nicht zur Abschlachtung schleppen zu lassen“.
Russlands Präsident betonte, dass „die Demokratie keine Exportware“ sei und es notwendig sei, dass eine Gesellschaft die Demokratie selber entwickle, obwohl es sich um eine schwere Arbeit handele, die viel Geduld und Zeit erfordere.
Putin gab zu, dass es einfacher sei, Bomber einzusetzen, doch diese Vorgehensweise führe zur Verbreitung des Terrorismus.
Vor genau zehn Jahren hielt Putin auf der Sicherheitskonferenz in München seine Rede „Die Rolle Russlands in der Weltpolitik“, in der er die Wichtigkeit einer polypolaren Welt und die Notwendigkeit der Überwindung von Doppelstandards hervorhob.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 13 Mal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Slawjanowserbsk, Frunse, Kalinowo, Kalinowka, Shelobok, Logwinowo, Sheltoje, Sokolniki, Golubowskije.
Geschossen wurde mit 122mm-Artilleriegeschützen, 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Abwehrgeschützen, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Ukraine: Bewaffnetes Volk im Hinterhalt
Im Südosten der Ukraine sind im Juni laut offiziellen Angaben die Verluste bei Kiews Militärs massiv angestiegen. Allerdings kommen Ukrainer auch im Hinterland ums Leben, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Freitag.
So kam ein Einwohner von Wyschgorod in seiner Wohnung ums Leben. „Der Mann soll in der Küche mit einer Handgranate gespielt haben, die anschließend explodierte und der Mann starb“, sagte ein Polizeivertreter.
Da stellt sich die Frage – woher kommt die Granate? Gefunden! Eine Frau von der Straßenreinigung fand in Kiew eine Handgranate des Typs RGD-5 in einem Gebüsch nahe einem Wohnhaus. In Kramatorsk hat ein Kind auf einem Schulgelände einen Korb mit 14 Handgranaten entdeckt – jeweils sieben RGD-5- und F-1-Granaten. In Mariupol wurde neben einer Schule eine F-1-Granate im Gras entdeckt.
Die Waffen werden von Urlaubern gebracht, via Bekannte übergeben, per Post geschickt. Ein 19-jähriger Kämpfer des Rechten Sektors aus dem Dorf Nowogrodowka versuchte, per Express-Post ein Paket mit Patronen und Granaten nach Hause zu schicken.
In Charkow wurden Grenzsoldaten festgenommen, die aus dem Gebiet der Antiterroroperation Handgranaten RGD-5 und F-1 sowie andere Waffen mitnahmen. Ein Mitarbeiter des Dienstes für Notstandsituationen, der an der Räumung von Gebieten nach Explosionen von Waffenlagern teilnahm, hat aus dem Dorf Werbowka im Gebiet Charjkow zwölf Säcke mit Munition mitgenommen. Anfang Mai wurde in Odessa, Chmelnizk und Tschernowzy ein Untergrund-Handelsnetz aufgedeckt, zu dessen Arsenalen Gewehre, Granatwerfer, Pistolen, Granaten, rund 5000 Patronen und andere Munition gehörten.
Das Highlight der Frühling-Sommer-Saison 2017 waren die Verteidigungshandgranate F-1 und die Distanz-Handgranate RGD-5. Oft werden auch leichte Panzerbüchsen eingesetzt. Im Gebiet Charkow hat ein Unbekannter den Hof eines Privathauses mit Granaten beworfen. Ein ähnlicher Fall ereignete sich bei Mariupol.
Der private Waffenhandel in der Ukraine ist sehr verbreitet. Sie werden auf dem Markt wie Kartoffeln gekauft. Ein 46-jähriger Einwohner des Dorfes Schorawka im Gebiet Kiew kaufte eine RGD-5-Granate auf dem Markt für 200 Griwna. Er kam am 6. Juni mit der Granate zu seiner Schwester, um Beziehungen zu klären. Die Frau wurde mit Splitterverletzungen an den Beinen in ein Krankenhaus gebracht.

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„Um 3:30 wurde ein Geschosstreffer in Jasinowataja auf ein Haus in der Majakowskij-Straße 23 festgestellt, dort wurde das Dach und das Fensterglas beschädigt, in der Majakowskij-Straße 21 das Fensterglas, das Dach und eine Wand eines Hauses“, teilte die Stadtverwaltung von Jasinowataja mit.
Außerdem gab es einen Treffer auf das Gebäude des staatlichen Unternehmens „Awtodor“ in der Ordshonikidse-Straße 215. Außerdem wurde die Siedlung Kaschtanowoje in Folge der Beschüsse ganz von der Stromversorgung abgeschnitten, Krasnyj Partisan teilweise.
„In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 71 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Es wurden 20 Ortschaften der Republik mit Artillerie, Panzern, Mörsern, Schützenpanzern, Schützenpanzerwagen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.

de.sputniknews.com: USA wollen Militäreinsatz in Syrien ausweiten
Zwei hochrangige Mitglieder des Nationalen Sicherheitsrates der USA bestehen darauf, den US-Militäreinsatz in Syrien auszuweiten, schreibt die Zeitschrift „Foreign Policy“ unter Verweis auf Regierungsbeamte, die mit der Lage vertraut sind. Dagegen sträubt sich aber US-Verteidigungsminister James Mattis.
Ezra Cohen-Watnick, der im Nationalen Sicherheitsrat der Vereinigten Staaten für Aufklärung zuständig ist, und der Nahost-Spitzenberater Derek Harvey treten laut den Quellen der Zeitschrift dafür ein, dass die USA eine Offensive im Süden Syriens einleiten. Dort hatten die US-Truppen in den zurückliegenden Wochen einige „defensive Handlungen“ gegen regierungstreue syrische Kräfte unternommen, die vom Iran unterstützt wurden.
Allerdings habe US-Verteidigungsminister James Mattis, der zwar als Befürworter einer harten Linie gegenüber dem Iran gilt, solche Pläne mehrmals abgelehnt. Darin sei er von US-Spitzendiplomaten unterstützt worden, die eine gefährliche Konfrontation zwischen den USA und dem Iran und Vergeltungsschläge gegen die in Syrien und dem Iran stationierten US-Truppen befürchten.
Mattis, aber auch der Vorsitzende des Vereinigten Generalstabs der US-Streitkräfte, Joseph Dunford, und der US-Sonderbeauftragte für die internationale Anti-IS-Koalition, Brett McGurk, würden es vorziehen, die Bemühungen der US-Streitkräfte auf die Vertreibung der IS-Kämpfer aus ihren Stützpunkten zu konzentrieren, zu denen auch die Stadt Rakka gehört.
Zuvor hatte das US-Militär Raketenwerfer HIMARS aus Jordanien in den Stützpunkt At-Tanf im Süden Syriens verlegt. Außerdem hatte die US-geführte Koalition den dritten Luftschlag gegen syrische regierungstreue Milizen bei At-Tanf in einem Monat versetzt. Laut einem Sprecher der US-Koalition wurden beim letzten Luftschlag ein Panzer und Selbstfahrlafetten vernichtet, die „zu nah gekommen waren und die Verbündeten der Koalition gefährdeten“.

Dan-news.info: Die Hochschulen der DVR, die am humanitären Programm zur Wiedervereinigung des Volks des Donbass beteiligt sind, werden zum neuen Studienjahr technische Umrüstungen für das System des Fernstudiums vornehmen. Dies teilte das Bildungs- und Wissenschaftsministerium der DVR mit….
Es ist geplant, die Hauptaufmerksamkeit auf eine Erneuerung der Serverbasis zu richten, „die eine unterbrechungsfreie Arbeit der elektronischen Unterrichtsressourcen gewährleisten wird“. In jeder Hochschulen wird ein besonderes Informationssystem entweder erneuert oder eingerichtet, das die Programme und Skripte der Kurse, Aufgaben sowie zusätzliche methodische Materialien enthalten wird.
„Diese Maßnahmen werden es im vollen Umfang erlauben, den Bedürfnissen für Fernstudien für alle Studenten, die aus objektiven Gründen Probleme haben die Hochschule selbst zu besuchen, nachzukommen“, stellte das Ministerium fest.

de.sputniknews.com: Amerikanische U-Boote in Norwegen – Wie wird Russland antworten?
Der Kampf um die Arktis spielt sich bislang hauptsächlich auf der diplomatischen Ebene ab. Aber aus dem heftigen Streit um Aktivitäten Russlands und anderer Länder in der Region erhebt sich eine ganz simple Frage: Wie ist die Sicherheit des Staates und seiner Wirtschaft in dieser strategischen Richtung zu gewährleisten?
In die arktische Gruppierung Russlands wurden in erster Linie Mehrzweck-Küstenwachschiffe des Projekts 23550 aufgenommen, heißt es in einem Beitrag, den der TV-Sender „Zvezda“ am Samstag in seiner Onlineausgabe abdruckt. Das Projekt wurde vom „Stern“-Magazin als „stählerne Faust der russischen Eis-Armada“ bezeichnet. Die ersten eisbrechenden Kriegsschiffe dürften von 2019 an in Dienst gestellt werden.
Jedes Schiff des Projekts 23550 weist Eigenschaften einer Fregatte und eines Eisbrechers auf und kann von bis zu eineinhalb Meter dickem Eis bedeckte Gewässer selbstständig befahren. Zur Bewaffnung gehören ein Artilleriekomplex vom Typ AK-175MA sowie zwei „Uran“-Werfer mit jeweils vier Abschussrohren für Raketen des Typs Ch-35UE oder (auch atomar bestückbare – Anm. d. Redaktion) Kalibr-NK-Marschflugkörper.
Zum Jahr 2018 sollen in der Arktis neun Flugplätze modernisiert werden. Zum Schutz russischer Militär- und wichtiger Zivilobjekte in der Region wurden diverse Abfangkomplexe entwickelt, die auf geländegängigen Fahrgestellen montiert sind. Dazu gehören Flugabwehrkomplexe TOR-M2DT und Kurzstreckenraketen Panzyr-SA.
Für die Zerstörung gefährlicherer Ziele sind landesweit stationierte Flugabwehrkomplexe wie S-400 zuständig. Ihre Dislozierungsorte werden von den Militärs geheim gehalten.
Auf die großer Bedeutung des Schutzes in der Arktis hatte vor kurzem auch Präsident und Oberbefehlshaber Wladimir Putin hingewiesen: „US-amerikanische U-Boote patrouillieren im Norden Norwegens. Ihre Raketen brauchen 15 Flugminuten bis nach Moskau. Wir müssen sehen, was dort vorgeht. Wir müssen uns angemessen schützen.“
Über diese Region verliefen zudem die Flugbahnen auf dem Territorium der USA stationierter bodengestützter Raketen. Deshalb brauche Russland auch in der Arktis ein Frühwarnsystem, um Raketenstarts zu verfolgen, sagte Putin. Militärexperten haben bereits seit langem von der Notwendigkeit eines starken Radars gesprochen, das den Norden des Landes vor Raketenstarts schützen soll.
Im Bestreben, mehr über russische Militärobjekte in der Region zu erfahren, hatte das Pentagon mit dem Bau einer Radaranlage auf der norwegischen Insel Vardö begonnen. Das Vorhaben wird wie immer mit harmlosen Zwecken wie Beobachtung von Satelliten oder anderen Weltraumobjekten rechtfertigt. In Wirklichkeit sollen Objekte der arktischen Gruppierung der russischen Truppen sowie russische U-Boote in der Region ausspioniert werden, für die das US-Militär ein wachsendes Interesse hat.

Lug-info.com: Die ukrainische Seite hat in den am 15. und 16. Juni stattgefundenen Videokonferenzen zur Verifikation von Kiew festgehaltener Personen seine in Minsk am 7. Juni übernommenen Verpflichtungen nicht erfüllt. Dies erklärte die Vertreterin der Republik in der Unterarbeitsgruppe, die Leiterin der Arbeitsgruppe zum Austausch von Kriegsgefangenen der LVR Olga Kobzewa.
„Die Ukraine erfüllt die Vereinbarungen nicht, die sie bei der letzten Sitzung der humanitären Untergruppe in Minsk übernommen hat. Während der zweitägigen Videokonferenz hat die ukrainische Seite nur dreißig Prozent der erklärten Liste vorgestellt“, sagte sie.
„Die
s ist eine weitere Demonstration des Unwillens Kiews, sich konstruktiv und vorwärtsweisend in der Frage des Austauschs festgehaltener Personen zu bewegen“, unterstrich die Vertreterin der LVR.
„Der Prozess der Verifikation muss fortgesetzt werden. Und dies ist eine Schlüsselfrage bei der nächsten Sitzung der humanitären Untergruppe in der nächsten Woche“, sagte Kobzewa.
(Bei der Verifikation handelt es sich darum, festzustellen, ob bei Menschen, von denen Kiew behauptet, sie wollten nicht ausgetauscht werden, dies auch tatsächlich der Fall ist.)

nachmittags:

de.sputniknews.com: USA wegen Türkei-Annäherung an Russland besorgt – Moskau staunt
Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat eine Äußerung seines US-Amtskollegen Rex Tillerson kommentiert, der sich besorgt über die Annäherung zwischen Russland und der Türkei gezeigt hatte.
Tillersons Äußerung habe ihn zum Staunen gebracht, sagte Lawrow. „Es ist unklar, worum es sich handelt, denn Russland und die Türkei sind Nachbarstaaten, und sie entwickeln ihre bilaterale Zusammenarbeit, nachdem sie eine gewisse Zeitperiode der Abkühlung in ihren Beziehungen überwunden haben“, so der russische Außenminister.
Moskau, Ankara und Teheran würden aktiv bei der Regelung der syrischen Krise kooperieren, betonte Lawrow.
„Von welchem Aspekt unserer Zusammenarbeit Rex Tillerson beunruhigt ist, weiß ich nicht“, fügte er hinzu. Wer aufrichtig an einem gleichberechtigten Zusammenwirken aller Länder auf Grundlage der allgemein anerkannten völkerrechtlichen Normen interessiert sei, der habe keinen Grund zur Beunruhigung.
Am Mittwoch hatte US-Außenminister Rex Tillerson gesagt, die USA seien wegen der Kooperation der Türkei mit Russland besorgt.

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich
verschärft, bleibt aber kontrollierbar, in den letzten 24 Stunden hat der Gegner das Regime der Feuereinstellung 13 Mal verletzt.
Die Positionen unserer Einheiten in den Gebieten von
Kalinowka, Frunse, Logwinowo, Slawjanoserbsk, Shelobok, Sheltoje, Sokolniki, Golubowskoje und Kalinowo wurden beschossen. Die ukrainischen Streitkräfte haben bei den Beschüssen 122mm-Artillerie, 120- und 82mm-Mörser, Schützenpanzer, Abwehrgeschütze, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen verwendet.
Insgesamt wurden mehr als 250 Geschosse auf das Territorium der Republik abgeschossen.
Die Volksmiliz der LVR ihrerseits ist bereit zur Lösung des Konflikts im Donbass auf friedlichem Weg und hält die Minsker Vereinbarungen genau ein. Mit diesem Ziel setzen wir die planmäßige Vervollkommnung unserer militärischen Fähigkeiten fort. In den Einheiten der Volksmiliz werden täglich Übungen zur militärischen Ausbildung durchgeführt.
Die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte führen weiter Beschüsse von Ortschaften durch, um dann die Volksrepubliken dessen zu beschuldigen.
Am 15. Juni wurden in Solotoje sieben Wohnhäuser in der Matrosow-Straße durch Artilleriebeschüsse der ukrainischen Streitkräfte beschädigt.
Am Ort der Zerstörungen trafen als erste Soldaten der 24. Brigade mit Gesichtsmasken ein, die versuchen den Beschussort zu säubern, indem sie Splitter und Anzeichen, die vom Beschuss von der ukrainischen Seite aus zeugten, beseitigen. Später gerieten Vertreter der Staatsanwaltschaft in einen Konflikt mit den Soldaten und beschuldigten diese des Versuchs, ein Verbrechen zu decken.
Im 1. Bataillon der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, das im Gebiet von Makarow stationiert ist, eröffnete ein Soldat nach dem Genuss von Alkohol ungeordnet das Feuer mit einem Maschinengewehr aus seine Kameraden.
In der Folge dieses Vorfalls starben vier Soldaten, sechs wurden unterschiedlich schwer verletzt.
Im Zusammenhang mit dem langen Aufenthalt in der „ATO“-Zone und dem Unwillen, gegen das eigene Volk zu kämpfen, ist der moralisch-psychische Zustand des Personal der Einheiten der ukrainischen Streitkräfte äußerst niedrig.
Damit ist verbunden, dass viele Soldaten eigenmächtig den Dienstort verlassen. So wurde uns bekannt, dass allein in der letzten Woche in der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte 12 Personen den Dienstort verlassen haben.
Zu diesen Fällen laufen dienstliche Ermittlungen.

de.sputniknews.com: Spähflüge von Großbritannien, Schweden und Nato vor Kaliningrad
Britische und schwedische Aufklärungsflugzeuge haben am Freitag nahe den Grenzen zum russischen Gebiet Kaliningrad Aufklärungsflüge absolviert. Dies melden russische Agenturen unter Berufung auf westliche Websites, die Flüge von Militärmaschinen verfolgen.
Ein britisches Flugzeug Boeing RC-135W mit der Bordnummer ZZ664 und mit dem Rufzeichen RRR7217 war demnach vom Stützpunkt Waddington gestartet und hatte sich der Region Kaliningrad vom Meer her genähert. Der Flug habe circa eine Stunde über den Baltikum-Gewässern gedauert.
Gleichzeitig hatte sich ein schwedisches Flugzeug Gulfstream 4 mit der Bordnummer 102002 und dem Rufzeichen SVF622 der Region Kaliningrad genähert. Aus einer Höhe von etwa 12.000 Metern überwachte es die Küste.
Zudem soll ein weiteres Nato-Flugzeug mit dem Rufzeichen NATO06 aus dem polnischen Luftraum südwestlich von Kaliningrad das russische Territorium überwacht haben.
Am 6. Juni hatte ein russisches Flugzeug Su-27 einen amerikanischen Bomber B-52 über dem Baltikum abgefangen und diesen bis zu dessen Entfernung von den Grenzen Russlands verfolgt.

dnr-news.com: Der SBU verhaftet einen Ukrainer, der seinen Landsleuten gezeigt hatte, wie man die Blockierung von Vkontakte umgeht
Der Sicherheitsdienst der Ukraine nahm einen Einwohner aus Pawlograd fest, der seinen Landsleuten gezeigt hatte, wie man VPN nutzt und die Blockierung der russischen Sozialen Netzwerke umgeht. Dem Mann wird anti-ukrainische Propaganda und Aufruf zum Sturz der Verfassungsordnung vorgeworfen.
Laut Version der Ermittler hatten sich angeblich im Jahr 2016 russische Geheimdienste an den Pawlograder gewandt und ihm vorgeschlagen, den Inhalt der anti-ukrainischen Community im Internet zu verwalten.
„Auf Anweisung der Kuratoren platzierte der Administrator Posts, Fotografien und Videomaterial mit Aufrufen zu gewaltsamer Veränderung oder dem Sturz der Verfassungsordnung. In den Materialien wird insbesondere darauf hingewiesen, dass die Ukraine ein Teil Russlands und die ukrainische Armee unfähig sei“, sagte der Pressedienst des SBU.

de.sputniknews.com: Confed-Cup startbereit: Fans fiebern Anstoß in St. Petersburg entgegen
Der FIFA Confederations Cup wird heute angepfiffen. Die Eröffnungszeremonie findet um 16.00 Uhr (Ortszeit) in der Zenit-Arena in St. Petersburg statt. Aber die ersten Fußball-Fans treffen bereits jetzt ein.
Die Eröffnungszeremonie wird laut dem FIFA-Pressedient den Zuschauern „von Traditionen, Geschichte, Kultur und Natur Russlands sowie den Spielorten St. Petersburg, Kasan, Sotschi und Moskau erzählen“.
​Die offizielle Feier besuchen Russlands Präsident Wladimir Putin und der Präsident des Weltfußballverbandes FIFA, Gianni Infantino.
Nach den Feierlichkeiten startet um 18.00 Uhr (Ortszeit) das erste Spiel zwischen den Mannschaften aus Russland und Neuseeland.
Der Konföderationen-Pokal findet vom 17. Juni bis zum 2. Juli in den russischen Städten Kasan, Sotschi, St. Petersburg und Moskau statt.

ukrinform.ua: Die Befreiung der Ukraine von der russischen Besatzung sei eine der wichtigsten Prioritäten für die Vereinigten Staaten, sagte in einem Interview mit „Neue Zeit“ (nv.ua) der Berater des US-Präsidenten, Donald Trump, der ehemalige Bürgermeister von New York, Rudolph Giuliani.
„Die von russischer Besatzung freie Ukraine ist eines der wichtigsten Interessen der USA, und Trump wird auf diesem Interesse bestehen und es erzielen“, sagte Giuliani.
Er wendete gegen die Behauptung ein, dass die Trump-Administration sich sehr weich in Bezug auf Russland zeigt.

de.sputniknews.com: Putin äußert sich zu jüngsten US-Sanktionen
Laut dem russischen Präsidenten Wladimir Putin wird die Erweiterung der Sanktionen seitens der USA Russland nicht erschüttern.
„Ich muss nur bemerken, unabhängig davon, was passieren wird und welche Entscheidungen jenseits des Ozeans getroffen werden, das wird uns nicht durcheinanderbringen“, sagte Putin in einem Interview für die russische Nachrichtensendung „Westi w subbotu“ (Nachrichten am Samstag).
Der Präsident merkte an, Russland werde einige zusätzliche Schritte unternehmen, aber die neuen Sanktionen würden nicht zu einem Kollaps Russlands führen und das Land auch nicht in eine ausweglose Situation bringen.
„Es wird aber die Beziehungen zwischen Russland und den USA erschweren“, betonte Putin.
Der russische Präsident wollte keine möglichen Gegenschritte seitens Russlands nennen. „Man muss sehen, womit das enden wird“, so Putin.
Am 14. Juni hat der US-Senat einen Gesetzentwurf zur Erweiterung der Russland-Sanktionen gebilligt. Demnach kann die Finanzierungsfrist für die mit Strafmaßnahmen belegten russischen Banken von 90 auf 14 Tage reduziert werden. Außerdem wird vorgeschlagen, die Finanzierungsfristen für die mit Sanktionen belegten russischen Energieunternehmen auf 30 Tage zu beschränken.

Ukrinform.ua: Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, treffe sich mit dem Präsidenten des Europäischen Rates, Donald Tusk, am Donnerstag, am 22. Juni, wurde dem Ukrinform-Korrespondenten in Brüssel vom Europäischen Rat mitgeteilt.
Das Auftreten vor Journalisten nach Gesprächen der Politiker ist um 12:00 Uhr nach Kiewer Zeit geplant.
Außerdem nimmt der ukrainische Präsident Petro Poroshenko, wie geplant, am 22. Juni am Gipfeltreffen der Europäischen Volkspartei teil.

de.sputniknews.com: Putin nennt Gründe für Obamas Ablehnung von Syrien-Vereinbarung mit Russland
Russland und die Administration des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama haben fast eine Abmachung zu Syrien getroffen, doch die Amerikaner haben im letzten Moment darauf verzichtet. Der russische Präsident Wladimir Putin vermutet politische Gründe hinter dieser Entscheidung.
„Wir haben mit Obamas Administration fast eine Vereinbarung über eine Zusammenarbeit in Bezug auf Syrien getroffen“, so Putin in einem Interview mit dem US-Filmregisseur Oliver Stone.
Moskau und Washington haben die Koordinierung von Fragen besprochen, die mit dem sicheren Überflug von russischen Flugzeugen verbunden seien. Russland habe eine Vereinbarung zu gemeinsamen Handlungen erreichen wollen, die die Feststellung von Bewegungen der Terroristengruppen anhand der amerikanischen und der russischen Aufklärungsdaten betroffen haben. Auch über gemeinsame Kampfziele und gemeinsame Luftschläge habe Russland sich einigen wollen.
„Wir haben sehr nah an der Erreichung dieser Vereinbarung gestanden. Aber im letzten Augenblick haben unsere amerikanischen Partner, ich glaube, wegen einiger politischer Gründe, diesen Projekt abgelehnt“, so Putin.
Stones vierteiliger Dokumentarfilm „The Putin Interviews“ war vom 12. bis 15. Juni 2017 vom US-TV-Sender „Showtime“ ausgestrahlt worden. Eine Niederschrift des Interviews wurde in den USA am Freitag veröffentlicht.

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte das Regime der Feuereinstellung
71 Mal verletzt.
In
Richtung Donezk hat der Gegner auf die Gebiete von 12 Ortschaften 62 Artilleriegeschosse des Kalibers 152 und 122mm, 63 Panzergeschosse und 271 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm abgeschossen.
In
Richtung Mariupol wurden die Gebiete von fünf Ortschaften beschossen, auf die der Gegner 20 Geschosse mit Mehrfachraketenwerfern „Grad“, 70 Mörsergeschosse des Kalibers 82 und sieben Panzergeschosse abschoss. In der Folge eines Beschusses von Nogrigorowka-Starolaspa (Telmanowo-Bezirk) wurden 15 Häuser beschädigt:
– Lenin-Straße, Nr. 1, 3, 6, 7, 8, 12;
– Friedensstraße Nr. 2, 6, 12;
– Sadowaja-Straße, Nr. 1, 2, 3, 4;
– Stepnaja-Straße, Nr. 6.

Wir lenken die Aufmerksamkeit darauf, dass die Ortschaft sich mehr als 3 km von der Kontaktlinie entfernt befindet, wo es keine unserer militärischen Objekte gibt. Die ukrainischen Verbrecher haben das Feuer zielgerichtet auf Wohngebiete der Ortschaft eröffnet.
In Richtung Gorlowka wurden die Gebiete von vier Ortschaften beschossen. Der Gegner hat hier acht Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgeschossen.
In der Folge von Beschüssen von Seiten des Gegners wurden sechs Häuser in den Ortschaften Jasinowataja, Kominternowo, Alexandrowka und Losowskij beschädigt. In Kaschtanowoje und Krasnyj Partisan wurde die Stromversorgung unterbrochen, mehr als 800 Familien haben keinen Strom.

Durch das feindliche Feuer starb ein Soldat der Streitkräfte der DVR.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin eine Konzentration ukrainischer Kräfte und Mittel entlang der Kontaktlinie fest. So in den Gebieten folgender Ortschaften:
– Werchnetorezkoje, 4 km von der Kontaktlinie, und Opytnoje, 2,5 km von der Kontaktlinie, wurde die Stationierung von vier 122mm-Artilleriegeschützen 2S1 „Gwosdika“, je zwei im Gebiet jeder Ortschaft, festgestellt;
– Awdejewka, 5 km von der Kontaktlinie, es wurden Positionen einer Batterie 120mm-Mörser entdeckt;
– Marjinka-Awdejewka, 2 km von der Kontaktlinie, es ist die Vorbereitung von provokativen Beschüssen von Ortschaften im Verantwortungsbereich des 3. Bataillons der 72. mechanisierten Brigade, darunter auch auf solche, die von der ukrainischen Regierung kontrolliert werden, durch Kämpfer der 1. Sturmkompanie des „Rechten Sektors“ zu bemerken.

Nach Angaben unserer Quellen im Generalstab der ukrainischen Streitkräfte ist eine große Besorgnis der militärischen Führung über das Ansteigen der Zahl der Erkrankungen und der Vergiftungen des Personal der ukrainischen Streitkräfte im 2. Quartal 2017 zu bemerken, was von der niedrigen Qualität der zubereiteten Nahrungsmittel und Missachtung der sanitären Normen zeugt.
So wurden zwischen April und Juni 2017 mehr als 250 Soldaten in Infektionsabteilungen von Militärkrankenhäusern von Kiew, Poltawa und Odessa eingeliefert:
– vom 18. bis 27. April trafen 137 Soldaten ein;
– in der Nacht vom 11. auf den 12.Mai waren es 14;
– 27 Soldaten trafen am 26. Mai ein;
– am 31. Mai trafen 57 ein.
Als Hauptursache der Probleme bei der Organisation der Ernährung der ukrainischen Soldaten wird vom Kommando die Korruption, die Nutzung abgelaufener Lebensmittel und die Gleichgültigkeit einzelner Kommandeure gegenüber ihrem Personal angesehen.
Dabei werden als Maßnahmen vor Ort vorgeschlagen: nicht die vorhandenen Probleme zu lösen, sondern erklärende Gespräche mit dem Personal der Einheiten bezüglich Einhaltung der persönlichen Hygiene zu führen und dazu, dass sie zivile Gas
tstätten auf eigene Kosten nutzen sollen.

de.sputniknews.com: Donezk: Ukrainische Soldaten verkaufen ihre Stellungen an Volkswehr
Die Gründe, aus denen ukrainische Soldaten ihre Stellungen im Donbass verlassen, haben nicht unbedingt mit dem Krieg an sich zu tun. Laut dem Vize-Befehlshaber der Donezker Volkswehr, Eduard Bassurin, liegt es an der Überzeugungskraft der Argumente seiner Kollegen und an finanziellen Gründen.
Laut Bassurin übergeben einige ukrainische Kommandeure ihre Stellungen der Volkswehr gegen Geldentschädigung.
„Dabei überschreiten die Entgeltsummen nicht zehn bis zwanzig Dienstbezüge eines Zugführers der ukrainischen Armee, was für uns annehmbar ist“, betonte er.
Außerdem hätten die Soldaten der Volkswehr in einigen Fällen ukrainische Kommandeure überzeugen können, deren Stellungen zu verlassen, weil sich die Aufrechterhaltung dieser Positionen angesichts der Opfer nicht gerechtfertigt habe.
„In einer Reihe von Fällen ziehen sich die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte gemäß einer gegenseitigen Vereinbarung mit unseren Kommandeuren zurück“, so Bassurin.
Am 13. Juni hatte Bassurin bekannt gegeben, dass die Donezker Volkswehr die von den Einheiten der ukrainischen Marine-Infanterie verlassenen Stellungen nicht weit von Mariupol eingenommen hat.

Ukrinform.ua: Mariupol (eine Stadt im Donezker Gebiet) feiere heute den dritten Jahrestag der Befreiung der Stadt von den Terroristen, ließ an diesem Samstag die Polizei in der Region Donezk mitteilen.
Aus diesem Anlass findet in der Stadt eine Militärparade statt.
Der Hauptteil der Veranstaltung begann um 10:00 Uhr. Den Verteidigern der Stadt zu gratulieren und auszuzeichnen, die vor drei Jahren Kontrolle über Mariupol wiederherstellten, sind Ehrengäste gekommen. Unter ihnen sind der stellvertretende Minister für innere Angelegenheiten der Ukraine, Wadym Trojan, und der stellvertretende Vorsitzende der Nationalpolizei der Ukraine, Wjatscheslaw Abroskin.

Dnr-news.com: Die Sturmtruppen von „Asow“ feierten den 3. Jahrestag der Eroberung Mariupols mit einer Parade
Die ukrainische Okkupationsmacht von Mariupol feierte weiterhin den 3. Jahrestag der Eroberung der Stadt. Und diesmal haben sich die Kämpfer von „Asow“ mit Biletzky an der Spitze angeschlossen, die direkt die Eroberung von Mariupol und anschließend die Säuberungen der Anhänger der DVR durchführten, so wie der stellvertretende Leiter der ukrainischen Nationalpolizei Wjatscheslaw Abroskin.
„Heute, am 17. Juni, feiern wir in Mariupol den 3. Jahrestag der Befreiung der Stadt von den Banditen der DVR. 2 Monate lebte die Stadt im Zustand der Gesetzlosigkeit und des Chaos. Am 13. April hatte eine Gruppe bewaffneter Separatisten das Gebäude der Stadtverwaltung besetzt“, berichtet die Regionalausgabe von 0629.
„Danke den Kämpfern der Nationalgarde, dem Sonderregiment „Asow“, den Grenzern dafür, dass sie unsere Stadt retteten und reinigten von all dem Bösen“, sagte der heute auf dem „Fest“ anwesende Wjatscheslaw Abroskin.
„Das Fest zur Befreiung Mariupols ist ein wirkliches Familienfest. Nach dem feierlichen Teil findet vor dem Dramatischen Theater für Erwachsene und Kinder ein Festival-Programm mit Workshops für Handarbeit und Künstlerkollektiven statt. Ein wenig störte das schlechte Wetter, doch es konnte die Atmosphäre des Festes nicht stören. Abends erwartet die Mariupoler noch eine Feuer-Show und ein Konzert die größten ukrainischen Pop-Stars. Es hat alles gerade erst angefangen“, berichtete der Korrespondent der ukrainischen Webseite.

de.sputniknews.com: Putin: Ukrainer werden wieder betrogen
Nach Meinung des Präsidenten Russlands Wladimir Putin hat die Situation in der Ukraine wenig mit Progress zu tun. Die ukrainischen Bürger seien mit falschen Versprechungen in die Irre geführt worden.
Der russische Staatschef sprach darüber in einem Interview mit dem Starregisseur Oliver Stone. Der Kurs Kiews auf eine EU-Assoziierung hat laut Putin bislang keine sichtbaren Erfolge gebracht: Die Tarife für ukrainische Erzeugnisse seien mit der Grenzöffnung zwar „genullt“ worden, zugleich aber seien die Lieferungen in die EU um 23 Prozent und nach Russland um 50 Prozent zurückgegangen.
Schließlich sei der Zugang zum russischen Markt komplett verloren gegangen. Bei den landwirtschaftlichen Erzeugnissen, die die Ukraine davor erfolgreich nach Europa lieferte, seien zudem auch noch Quoten eingeführt worden.
„Die Menschen werden schon wieder betrogen“, betont der russische Präsident hinsichtlich der Visafreiheit. „Sie werden dort nicht arbeiten können.“
Das Gespräch von Oliver Stone und Wladimir Putin hatte im Mai 2016 stattgefunden und wurde nun in der neuen vierteiligen Doku des Regisseurs in einem US-Fernsehsender ausgestrahlt.

Abends:

de.sputniknews.com: US-Senator will „russische Bedrohung“ mit speziellem Zentrum überwachen lassen
Der US-Kongressabgeordnete vom Bundesstaat Massachusetts, Joseph Kennedy, will ein Nationales Zentrum für Reaktion auf die angeblich von Russland ausgehende Bedrohung (The National Russian Threat Response Center) gründen und hat den entsprechenden Gesetzentwurf auf seiner Webseite veröffentlicht.
„Das Zentrum wird für die Synchronisierung und die Analyse der Informationen über Russland verantwortlich sein, die von Aufklärungsbehörden sowie über diplomatische Kanäle und von Strafverfolgungsbehörden kommen“, so Kennedy.
Die neue Institution werde die USA vor „der russischen Einmischung“ schützen und die Handlungen der amerikanischen Regierung in diesem Bereich koordinieren.
Die Leitung des Zentrums soll aus Vertretern des Geheimdienstes CIA, des Außenamtes, des Verteidigungsministeriums, der Bundespolizei FBI, des Finanzministeriums und anderer Behörden bestehen. Das Zentrum soll acht Jahre tätig sein und im Rahmen von Programmen der US-Nachrichtendienstgemeinschaft finanziert werden.
Kennedy hat Medienberichten zufolge für die Stiftung des Zentrums 20 Millionen Dollar gefordert.

Lug-info.com: „In ukrainischen Massenmedien ist ein weiteres Mal die Information erschienen, dass Einheiten der Volksmiliz der LVR Stschastje beschossen haben. Ich will versichern, dass dies eine Lüge ist. Ursache der Beschüsse der von ihnen kontrollierten Orte durch die ukrainischen Streitkräfte sind innere Auseinandersetzungen und Umverteilungen der Einflusssphären, die oft tragisch enden, vor allem für die Einwohner der Ortschaften, wo einander feindlich gesinnte Einheiten stationiert sind“, teilte der offizielle Vertreter der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko mit.
Die ukrainischen Truppen beschießen auch zielgerichtete von Kiew kontrollierte Ortschaften, um dann die Volksrepubliken dessen zu beschuldigen.
Als Beispiel nannte er den Beschuss von Solotoje am 15. Juni, in dessen Folge Häuser und Wirtschaftsgebäude zerstört wurden.
„Diese Fakten bestätigen ein weiteres
Mal, dass die oligarchische Kiew-Regierung nicht die Absicht hat, einen friedlichen Dialog zur Regelung der Situation im Donbass zu führen, sondern im Gegenteil alle Möglichkeiten nutzt, um sie zu destabilisieren und so versucht, die Aufmerksamkeit der Bürger der Ukraine von den zahlreichen inneren Problemen abzulenken“, meint Marotschko.

de.sputniknews.com: Droht Eskalation? Vier armenische Soldaten in Berg-Karabach getötet
In Bergkarabach, der zwischen Armenien und Aserbaidschan umstrittenen Kaukasus-Region, sind in den letzten zwei Tagen vier Soldaten gestorben, meldete das Verteidigungsministerium der international nicht anerkannten Republik Berg-Karabach.
„Am 17. Juni um 09:40 Uhr (Ortszeit – Anm. d. Red.) hat die aserbaidschanische Seite eine neue Provokation in der nördlichen Richtung der Berührungslinie durchgeführt, im Ergebnis hat der Militärangehörige Narek Gasparjan, geboren 1997, eine tödliche Schusswunde bekommen“, hieß es.
Am Freitag meldete die Republik den Tod von drei Soldaten (alle 20 Jahre alt), nachdem Aserbaidschans Militär den Waffenstillstand verletzt und eine Verteidigungsstellung der Armee der Republik Bergkarabach aus Panzerabwehr-Granatwerfern beschossen hatte.
Der Bergkarabach-Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan war erstmals mit der Unabhängigkeit der beiden Staaten nach 1918 aufgetaucht und während des Zerfalls der Sowjetunion seit 1988 neu ausgebrochen. Infolgedessen erklärte sich die Republik Bergkarabach für unabhängig, wird seitdem international jedoch von keinem Staat offiziell anerkannt.
Armenien und Aserbaidschan hatten am 2. April 2017 die Zuspitzung der Situation um Bergkarabach bekanntgegeben: Das Verteidigungsministerium in Baku meldete den Beschuss aserbaidschanischen Territoriums durch armenische Streitkräfte. Die armenische Seite sprach von einer „Offensive“ der aserbaidschanischen Armee. Bei der Eskalation des Konflikts sollen etwa 120 Menschen auf beiden Seiten getötet worden sein.

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Kommunisten in den Volksrepubliken des Donbass – Neuigkeiten vom 18.06.2017

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Wpered.su: Pionier zu sein – das ist ein besonderer Stolz, aber gleichzeitig auch eine besondere Verantwortung. Die Heimat zu lieben, die Natur zu schützen, ältere Menschen zu ehren, ein Beispiel für die Jüngeren zu sein – das sind nur einige Punkte aus dem Eid des Pioniers. In dieser Woche haben dreißig weitere Kinder die Reihen der Pionierorganisation von Makejewka gestärkt.
Die Herausbildung der Liebe zur Heimat, eines Gefühls des Patriotismus, der Freundschaft und der gegenseitigen Hilfe, die Herausbildung des Wunsches, selbst für die Gesellschaft nützlich zu sein, und die Fähigkeit zum Leben in Kollektiven bildet sich in der Kindheit heraus. Dies geschieht in der Familie, in der Schule, in der Kommunikation mit anderen Menschen, durch die Einwirkung von Massenmedien auf das Bewusstsein und durch viele andere Faktoren. Einen besonderen Platz bei der Erziehung von Kindern und Jugendlichen nehmen formelle und informelle Kollektive ein. Die sowjetische Praxis zur Erziehung der Jugend, einer der besten weltweit, hat uns die Erfahrung der Pionierbewegung hinterlassen. Für unsere junge Donezker Volksrepublik gibt die Verwirklichung einer solchen Erfahrung Hoffnung auf die Herausbildung einer Generation, die die Sache der heutigen Helden und tausender einfacher Gründer und Verteidiger der Donezker Volksrepublik fortsetzt.
Bereits vor zwei Jahren wurde in der Republik begonnen, Pioniereinheiten zu gründen. In Donezk und in Gorlowka, Tores und Komsomolskoje, Dokutschajewsk und Amwrosiewka, Schachtjorsk und Jasinowataja kann man die jungen Menschen mit roten Halstüchern treffen. Aber besonders bemerkbar ist die Pionierbewegung in der Arbeiterstadt Makejewka. Innerhalb von zwei Jahren sind mehr als 100 Kinder in die Pioniergruppen eingetreten. Manche treten als einzelne bei den Pionieren ein, weil sie von Kameraden davon hören, dass es in der Gruppe interessant ist. Andere werden von den Eltern, Großmüttern und Großvätern zu angeregt, in der Hoffnung darauf, dass die Kinder dort, in der Pioniergruppe, lernen, nach dem Prinzip „einer für alle und alle für einen“ zu leben, dass ihre Kinder und Enkel eine wirkliche Schule zur Vorbereitung auf das Leben durchlaufen. Wieder andere kommen über Lehrer in die Pionierorganisation, die empfehlen, nehmt dieses Kind in die Gruppe, es ist würdig, es wird nicht enttäuschen, es wird ein Beispiel für andere beim Lernen, bei der Arbeit, im Leben sein. Und es gibt einen weiteren Grund, weswegen man in die Pioniergruppen kommt – für Arbeitskreise, Sektionen, Wettbewerbe, Ausflüge muss man nichts bezahlen. Die Arbeit mit den Kindern leiten erfahrene Pädagogen gemeinsam mit jungen Kommunisten und Komsomolzen an, für die die Arbeit mit der heranwachsenden Generation eine Berufung und eine der wichtigsten Aufgaben im heutigen Leben ist.
Am Tag des Pioniers, am 19. Mai, trat ein Dutzend Kinder, die im Kirowskij-Bezirk von Makejewka wohnen, in die Pionierorganisation ein. Und bereits Anfang Juni machten sich mehr als 30 Schüler mit großen Interesse mit den Pioniertraditionen bekannt, übten einige passende Lieder ein und füllten mit Einverständnis ihrer Eltern die Eintrittserklärung in die Pionierorganisation ein. Und dann kam der Tag, als am Denkmal von W. I. Lenin, dessen Namen die Pionierbewegung trägt, auf den Aufruf „Pioniere für die Entwicklung unserer Heimat – der Donezker Volksrepbulik, für Völkerfreundschaft, für die gerechte Sache, die von der älteren Generation begonnen wurde, seid bereit“ laut die Antwort zu hören waren „Immer bereit!“. Und nachdem die roten Halstücher feierlich umgelegt wurden, sangen die Kinder die Hymne der Pioniere.
Um den Pionieren zu ihrer grundlegenden Wahl zu gratulieren und ihnen in feierlicher Atmosphäre die roten Halstücher umzulegen, kamen der erste Sekretär des ZK der KP der DVR, einer der Organisatoren der Republik, Boris Litwinow, der Sekretär des ZK der KP der DVR Nikolaj Shurawlew und der zweite Sekretär des MakejewkerStadtkomitees der KP der DVR Wiktor Bojew zu den jungen Leuten.
Boris Litwinow erzählte den jungen Leuten von der Geschichte der Pioniere, davon, welchen Beitrag vorhergehende Generationen zur Entwicklung der Kinderbewegung in der UdSSR geleistet haben und wie ehrenvoll es ist, heute ein Pionier zu sein. Glückwünsche und Grußworte überbrachten den jungen Pionieren von Makejewka auch Pionierorganisationen der Heldenstadt Moskau, der Stadt Fokino und die Kommunisten Koloumbiens. Nach einem Ausflug in die Geschichten und den Gratulationen legten Nikolaj Shurawlew und Boris Litwinow den jungen Leuten in feierlicher Atmosphäre die roten Halstücher um, solche wie sie seinerzeit ihre Eltern als Pioniere der Sowjetunion getragen haben. Danach legten die in die Organisation aufgenommenen Pioniere den Eid ab und versprachen ehrlich, der Heimat ergeben zu sein, den Helden beim Kampf und bei der Arbeit nachzueifern, die besten beim Lernen, bei der Arbeit und beim Sport zu sein.

Die Aufnahme in die Reihen der patriotischen Jugendorganisation ist im Jahr 2017 etwas Besonderes, weil gerade dieses Jahr ein Jubiläumsjahr für viele Ereignisse unserer Geschichte ist – der 95. Jahrestag der Gründung der Pionierorganisation, der 100. Jahrestag der Februarrevolution und der Großen sozialistischen Oktoberrevolution und auch der 95. Jahrestag der Gründung der Sowjetunion.
Die Organisatoren der Pionierbewegung in Makejewka, der Student der historischen Fakultät der Donezker Universität, der erste Sekretär des Makejewker Stadtkomitees des Komsomol Anton Sajenko und die Lehrerin und Organisatorin des Kinder- und Jugendclubs „Gajdarowez“ Emma Michajlowna, besprachen mit den Kindern und den Gästen aus dem ZK der KP der DVR einen Plan für verschiedene Veranstaltungen im Pioniersommer.
Der erste Sekretär des Makejewker Stadtkomitees des Leninschen Komsomol der DVR Anton Sajenko erzählte dem Korrespondenten von Wperjod über die Bedeutung der Pioniere im 21. Jahrhundert und ihrer Entwicklung in verschiedenen Ländern der Welt.

„Heute durchlebt die Pionierbewegung eine neue Periode in ihrer Geschichte und dafür ist die Veranstaltung, die wir schon zum zweiten Mal im letzten Monat am Lenindenkmal durchführen und 40 junge Pioniere in die Organisation aufgenommen haben, eine Bestätigung. Komsomolzen und Pioniere bringen die Überzeugung zum Ausdruck, dass in der Donezker Volksrepublik, wie auch in Weißrussland, Russland, China, Kuba und anderen Ländern der Welt die Pionierbewegung die Sache fortsetzt, die von unseren Vorfahren vor 95 Jahren begonnen wurde und dass sie eine starke und mächtige Organisation werden wird, die den jungen Leuten der gesamten Republik helfen wird, sich zu vereinen, gute Dinge zu tun, zu würdigen Bürgern der Donezker Volksrepublik heranzuwachsen“.

Standard

Zahlen und Fakten aus der Wirtschaft der Volksrepubliken des Donbass vom 17. Juni 2017

Quellen: offizielle Seiten der Regierungen der Volksrepubliken, dan-news, lug-info, dnr-online.ru, mptdnr.ru sowie ria.ru
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Mptdnr.ru: Besonderheiten der Entwicklung der pharmazeutischen Branche der Republik
Der Leiter der Abteilung für chemische und pharmazeutische Industrie des Ministeriums für Industrie und Handel der DVR Andrej Tkatschew berichtete über die Besonderheiten der Entwicklung der pharmazeutischen Branche in der Republik:

– Welche Besonderheiten des republikanischen Arzneimittelmarkts heben Sie hervor?
Der Bedarf der Bevölkerung an Arzneimitteln existiert praktisch unabhängig vom Einkommensniveau der Käufer. Und vor allem ist das Sortiment der heimischen Produzenten auf die Befriedigung der lebenswichtigsten Bedarfe der Bevölkerung orientiert.
Vom Republikoberhaupt wurde die Aufgabe gestellt, die Bevölkerung der Republik mit qualitativ hochwertigen und erschwinglichen Produkten zu versorgen, darunter auch mit Arzneimitteln.

In den Jahren 2014 bis 2015 gelang es, die Gefahr eines Defizits durch eine schnelle Umorientierung der Produzenten und der Großhandelsunternehmen von pharmazeutischen Produkten auf die Länder der Zollunion zu vermeiden. Derzeit stehen vor den einheimischen Produzenten die Aufgaben, die Auslastung der Ausrüstung zu erhöhen, das Sortiment auszuweiten, um die Importabhängigkeit des pharmazeutischen Marktes der Republik zu verringern.
– Welche pharmazeutischen Unternehmen arbeiten in der Republik? Auf welche Gruppen von Arzneimitteln legen unsere Unternehmen heute den Schwerpunkt?
Derzeit gibt es in der Republik acht Unternehmen. Der allgemeine Trend ist, dass einheimische Unternehmen die notwendigen Arzneimittel zur Behandlung häufig anzutreffender „Schäden am menschlichen Organismus“ produzieren. Beispielsweise sind es bei der GmbH „AUP Sarepta-Mediplast“ Senfpflaster und Leukoplast der verschiedensten Art – antibakterielle, Pflasterrollen, Spezialpflaster. Die GmbH „Stirolbiofarm“ versorgt die Bevölkerung der Republik mit Arzneimitteln, vor allem gegen Erkältungen, Schmerzmittel, Antihistaminika sowie Mitteln zur Behandlung von Herz- und Gefäßkrankheiten, Magen-Darm-Erkrankungen und anderer Systeme des Organismus. Heute besteht das Sortiment von „Stirolbiofarm“ aus 50 verschiedenen Marken. Vor kurzem begann die Produktion des Präparats „Weiße Kohle“, ein Sorbidmittel gegen Magenbeschwerden und Vergiftungen.
Am 12. September 2016 öffnete das Unternehmen „Donbiofarm“ GmbH. Dieses Unternehmen ist auf die Produktion von antiseptischen Präparaten spezialisiert, die große Bedeutung für die Menschen haben, besonders in unserer Zeit.

Außerdem werden auf dem Territorium der Republik pflanzliche Arzneimittel von den Unternehmen „Sarepta-Mediplast“ und „Lekfarma Adonis“ GmbH hergestellt. Das breite Sortiment beinhaltet pflanzliche Mittel allgemeiner, arzneilicher und prophylaktischer Art. Ich möchte auch erwähnen, dass am 12. Mai 2017 das Unternehmen „Olfarm Wostok“ GmbH eröffnet hat, das auf die Produktion von Verbandsmaterialien spezialisiert ist, auf nichtsterile medizinische Binden. Bisher gab es eine solche Produktion in der Republik nicht. Die Produktion von Olfarm Wostok ist deshalb interessant, weil sie eine hohe Qualität hat, im Niedrigpreissegment des Marktes angesiedelt ist und deshalb für die gesamte Bevölkerung erschwinglich ist. In der Perspektive ist eine Ausweitung der Produktion geplant.
– Welche grundlegenden Pläne und strategischen Ziele werden in der Republik für die Unternehmen dieser Branche gesetzt? Worin besteht das Potential der pharmazeutischen Industrie in der DVR?
Die pharmazeutische Industrie ist ein vielfältiger Bereich und die Unternehmen, die Arzneimittel und medizinisches Material produzieren gehören normalerweise zur hochtechnologischen Produktion.
Damit die pharmazeutische Industrie die Möglichkeit hat, eine langfristige Strategie ausgehend von den konkreten Anforderungen des Gesundheitswesens zu entwickeln, ist es notwendig, mit den Produzenten und den medizinischen Einrichtungen die Anforderungen der Medizin und die Entwicklungsrichtung der Branche zu erörtern.
Auf dem Hintergrund der Kämpfe der letzten Jahre ist ein katastrophaler Rückgang der einheimischen pharmazeutischen Industrie erfolgt. Das Ministerium für Industrie und Handel der DVR führt eine regelmäßige Analyse des pharmazeutischen Markts der Republik durch. Und ich möchte anmerken, dass trotz der zahlreichen Schwierigkeiten die Umfänge der Produktion im Verlauf der letzten anderthalb Jahre beständig wachsen.

Mptdnr.ru: Am 14. Juni informierte sich der Minister für Industrie und Handel der DVR Alexej Granowskij im Verlauf seines Arbeitsbesuchs in den staatlichen Unternehmen „Charzysker Stahlseilfabrik Silur“ über den Stand der Durchführung der Maßnahmen zur Entwicklung des Unternehmens.
Gemeinsam mit der Leitung der Fabrik besichtigte Alexej Granowskij die grundlegenden Werkstätten der Fabrik sowie die Werkhallen, die derzeit für die Inbetriebnahme vorbereitet werden.
Der Direktor von „S
ilur“Iwan Iwanzow erläuterte, dass das Unternehmen derzeit normal arbeitet, bei der Ausweitung der Produktion werden weitere Mitarbeiter eingestellt. „In der nächsten Zeit plant das Unternehmen, eine Werkhalle für Metallnetze in Betrieb zu nehmen sowie eine Werkhalle zur Produktion von Stahldraht, was der Fabrik die Möglichkeit geben wird, mit voller Kapazität zu arbeiten.“, teilte er mit.
Nach der Besichtigung der Werkhallen führte Alexej Granowskij eine Produktionsversammlung mit den Mitarbeitern der Stahlseilfabrik durch, auf der die Ergebnissen der Arbeit des Unternehmens nach der Inbetriebnahme sowie die mittelfristigen Pläne be
sprochen wurden.
Im Ergebnis des Besuchs unterstrich der Minister die Bedeutung der weiteren effektiven Entwicklung von „S
ilur“ als strategisch wichtiges Objekt der Metallverarbeitung. „Dank der Führung der Republik und des Arbeitskollektivs arbeitet die Fabrik heute. Wir haben Walzdraht, Rohstoff, es gibt Bestellungen zur Lieferung unserer Produkte sowohl in der DVR, LVR als auch in der RF. Im Weiteren planen wir die Produktion auszuweiten, denn die Produkte des staatlichen Unternehmens „Charzysker Stahlselfabrik Silur“ benötigen viele Unternehmen unserer Republik“,sagte Alexej Granowskij.


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Presseschau vom 16.06.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden achtmal das Territorium der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Frunse, Kalinowo, Obosnoje, Logwinowo, Molodjoshnoje, Kalinowka und Shelobok, wo zwei Soldaten der Volksmiliz verletzt wurden.
Geschossen wurde mit 122mm-Artilleriegeschützen, 120mm und 82mm-Mörsern, Granatwerfern und Schusswaffen.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainischen Beschuss und dessen Folgen:
„In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 55-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Es wurden Artillerie, Panzer, Mörser, Schützenpanzer, Schützenpanzerwagen, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Von den ukrainischen Truppen wurden 17 Ortschaften der Republik beschossen.
„Heute Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte Alexandrowka beschossen. Dabei wurde ein Haus in der Schewtschenko-Straße 14 beschädigt. Durch glücklichen Zufall befand sich niemand in dem Haus“, teilte der Leiter der Ortsverwaltung Konstantin Tschalyj mit.
Der Pressedienst der Verwaltung von Jasinowataja berichtete auch über Beschuss von Seiten der ukrainischen Truppen: gestern Abend wurde in der Kurortnaja-Straße 119 eine Gasleitung durchschlagen, etwa 25 Verbraucher haben kein Gas. „Beim Beschuss von Kominternowo durch die ukrainischen Streitkräfte geriet in der Korolew-Straße 7 eine Sommerküche in Brand“, teilte der Leiter des Nowoasowskij-Bezirks Alexej Janowskij mit.
Weiter liegen Informationen vom Kommando der Republik vor, dass durch nächtlichen Beschuss Häuser im Kiewskij-Bezirk von Donezk in der Buslajew-Straße 32 und in der Ortschaft Kaschtanowowje bei Jasinowataja in der Worowskij-Straße 50 beschädigt wurden.

 

de.sputniknews.com: Inhalte der Gespräche zwischen Generalstabschefs der USA und Russland nicht öffentlich.
Der Vorsitzende des Vereinigten Generalstabs der US-Streitkräfte, Joseph Dunford, und der Chef des russischen Generalstabs, Waleri Gerassimow, haben sich darüber verständigt, die Details ihrer Gespräche nicht preiszugeben. Dies teilte ein Sprecher des Vereinigten Generalstabs der US-Streitkräfte mit.
Zuvor hatte US-Verteidigungsminister James Mattis bekanntgegeben, Dunford bespreche mit seinem russischen Kollegen, wie Konfliktsituationen im Baltikum bei den Militärübungen im August und September 2017 vermieden werden können.
Ein Sprecher des Vereinigten US-Generalstabs sagte gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Novosti zu den mutmaßlichen Baltikum-Gesprächen: „General Dunford und General Gerassimow unterhalten regelmäßige Kontakte über eine Reihe von Fragen, für die ein gegenseitiges Interesse besteht. Die Beiden haben sich darüber verständigt, die Details dieser Gespräche nicht öffentlich zu besprechen.“

 

Nachmittags:

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin:
In der letzten Woche wurden in den Verbänden und Truppenteilen der Streitkräfte der Donezker Volksrepublik komplexe Trainings und Übungen mit Leitungsorganen durchgeführt, die auf die Vervollkommnung der Fähigkeiten zur Koordination von Einheiten bei der Führung von Verteidigungshandlungen unter Bedingungen unmittelbaren Kontakts mit dem Gegner zielen.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 55mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Auf das Territorium der Republik hat der Gegner 95 Artilleriegranaten der Kalibers 152 und 122mm, 267 Mörsergranaten der Kaliber 120 und 82mm und elf Panzergeschosse abgefeuert.
Insgesamt hat der Gegner in der letzten Woche 447mal das Regime der Feuereinstellung verletzt und 3850 Raketen-, Artillerie-, Panzer- und Mörsergeschosse auf das Territorium der Republik abgefeuert.
Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden vierzig Ortschaften der Republik beschossen, in dreizehn von ihnen wurden insgesamt 62 Häuser beschädigt oder zerstört.
Am meisten waren die Bezirke Petrowskij, Kujbyschewskij und Kiewskij von Donezk sowie die Ortschaften Krutaja Balka, Sachanka, Alexandrowka und Kominternowo vom Beschuss betroffen.
Leider gab es in der letzten Woche weitere Opfer unter der Zivilbevölkerung der Republik und den Soldaten der Streitkräfte der DVR.
Durch Beschuss auf Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte aus starben zwei zivile Einwohner und zwei weitere wurden verletzt, in Sachanka starb eine Frau durch Scharfschützfeuer ausländischer Söldner von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte aus. Am nordöstlichen Rand von Gorlowka wurden zwei Zivilisten verletzt, als sie mit dem Auto auf eine Mine gerieten, auch im Kiewskij-Bezirk von Donezk wurde ein ziviler Einwohner verletzt. In den Streitkräften der DVR starb ein Soldat.
In der letzten Woche ist eine Vergrößerung der Zahl der Toten unter der Zivilbevölkerung und der Zahl der Zerstörungen an Objekten der zivilen Infrastruktur in Folge von Strafbeschuss der ukrainischen Truppen festzustellen. Vom Gegner wurden zielgerichtet Wohngebiete und lebenswichtige Objekte der zivilen Infrastruktur zum Angriff ausgewählt. Unter anderem wurden durch systematischen Beschuss von den Positionen des 12. Bataillons der 72. Brigade aus technische Einrichtungen der Pumpstation erster Ebene im Gebiet von Wasiljewka und die diese versorgende Elektrounterstation beschädigt. Inzwischen haben Reparaturbrigaden der DVR die Schäden beseitigt und die Station funktioniert normal.
Hier zeigt sich der Zynismus der ukrainischen Soldaten, die auf Objekte schießen, unter deren Beschädigung auch Menschen, die auf den von Kiew kontrollierten Territorien leben, leiden.
Nach Angaben unserer Aufklärung beschießen vor allem nationalistische Bataillone und Einheiten des „Rechten Sektors“, die zu den ukrainischen Streitkräften gehören, Ortschaften und Lebenserhaltungsobjekte. Der Beschuss hat das Ziel, unsere Einheiten zu erwidernden Handlungen zu provozieren und die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte, die nicht kämpfen wollen, unter das Feuer der Armee der DVR zu bringen.
So entsteht der Eindruck, dass ein Teil der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte Geiseln der Nazisten sind, wodurch die Zahl der Fälle eigenmächtigen Verlassens der Frontpositionen durch ukrainische Soldaten vergrößert wird.
In einer Reihe von Fällen erfolgt ein Abzug von Einheiten der ukrainischen Streitkräfte in wechselseitiger Vereinbarung mit unseren Kommandeuren. Unter anderem ist es uns im Verantwortungsbereich der 36. Marineinfanteriebrigade und der 72. Brigade gelungen, eine Reihe ukrainischer Kommandeure davon zu überzeugen, ihre Positionen zu verlassen, deren Halten durch die Opfer und die Launen hoher Leiter in den ukrainischen Streitkräften nicht zu rechtfertigen war.
In einigen Fällen übergeben Kommandeure von Einheiten der ukrainischen Streitkräfte uns ihre Positionen gegen Geldzahlungen. Dabei sind die Summen nicht höher als 10 bis 20 Gehälter eines Zugführers der ukrainischen Streitkräfte, was für uns annehmbar ist.
Unsere Aufklärung stellt ein Anwachsen der Korruption nicht nur in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte, sondern auch unter dem kommandierenden Personal der Nationalgarde der Ukraine fest. Unter anderem haben wir Dokumente von einer Quelle in der Hauptabteilung der Nationalgarde der Ukraine erhalten, die das Ausmaß der Korruption in der „Elite“ der militärischen Strukturen der Ukraine offenlegen.
Nach Angaben, die unsere Aufklärung von einer Quelle in der Hauptabteilung der Nationalgarde der Ukraine erhalten hat, wurde am 6. Juni in den Büros des Kommandeurs der 3. operativen Brigade der Nationalgarde der Ukraine (in Charkow) Oberst Burawkow und des ihm unterstellten Leiters der Personalabteilung Major Bowkun von Mitarbeitern der Militärstaatsanwaltschaft der Ukraine eine Durchsuchung durchgeführt, in deren Ergebnis mehr als 300.000 Griwna entdeckt wurden. Die Funktionsträger weigerten sich die Geschichte der Herkunft dieser Geldmittel zu erläutern.
Aber im Verlauf der vorläufigen Ermittlungen wurde festgestellt, dass Burawkow dem ihm unterstellten Personal der 3. Brigade der Nationalgarde der Ukraine mündlich befohlen hat, je 100-200 Griwna für eine im Truppenverband zur Kontrolle eingetroffene Kommission abzugeben. Dabei wurde entdeckt, dass dieser Fall kein Einzelfall ist. „Abgaben“ von den Nationalgardisten erfolgen regelmäßig und die Summe geht bis zu 2000 Griwna von jedem Soldaten.
Dabei erklärten die festgenommenen Offiziere ihre Handlungen dadurch, dass sie Anweisungen der Leitung der Hauptabteilung der Nationalgarde der Ukraine ausführten, angeblich um Spenden für die Kämpfer des Regiments „Asow“, die in der „ATO“-Zone kämpfen, zu sammeln.
Dies ist in diesem Truppenverband kein Einzelfall von Korruption und Überschreitung der dienstlichen Vollmachten.
Wir erinnern daran, dass derselbe Brigadekommandeur bereits an einem Korruptionsskandal im Jahr 2016 beteiligt war, wo er Verträge über mehr als 11 Millionen Griwna für die Reparatur von Kasernen des Truppenverbandes mit Firmen, die sich unter Leitung seiner Verwandten befanden, abschloss und dafür eine „Provision“ in Höhe von 4,5 Mio. Griwna erhielt.

 

de.sputniknews.com: Putin: Niemand im Westen bemerkt Offenheit Russlands
Russland hat mehrmals gegenüber dem Westen große Offenheit gezeigt, doch es ist unbemerkt geblieben. Darauf hat Russlands Präsident Wladimir Putin im Interview mit US-Regisseur Oliver Stone hingewiesen.
Die Nachrichtenagentur RIA Novosti gab die Worte des russischen Präsidenten Putin aus dem Interview wieder, das der US-Sender Showtime in mehreren Teilen in dieser Woche zeigte.
Gegenüber dem US-amerikanischen Regisseur Stone präzisierte Putin: „In unseren Produktionsstätten für Atomwaffen, direkt auf dem Gelände, hielten sich die US-amerikanischen Beobachter auf. Der Vertrauens- und Offenheitsgrad Russlands war einfach unglaublich hoch. Doch leider wollte das niemand bemerken und niemand wusste es zu schätzen.“

ukrinform.ua: 2696 Soldaten starben seit Beginn der Kämpfe in der Ostukraine
Seit Beginn der russischen Aggression gegen die Ukraine sind 2696 ukrainische Soldaten ums Leben gekommen. 9903 Militärangehörige wurden verwundet.
Das gab am Freitag der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für die Antiterror-Operation (ATO), Oberst Andrij Lysenko, in einem Briefing bekannt, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform. In den letzten 24 Stunden sei ein weiterer Soldat im ATO-Gebiet getötet worden.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
In der letzten Woche haben ukrainische Truppen 69mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Es wurde mit allen Arten von Waffen geschossen. Unter anderem wurden 122mm-Artillerie, Mörser der Kaliber 120 und 82mm, Schützenpanzer, Abwehrgeschütze, Antipanzerraketen, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen verwendet. Insgesamt wurden 1086 Geschosse auf das Territorium der Republik abgefeuert.
Im Vergleich zur vorhergehenden Woche hat sich die Zahl der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte unwesentlich verringert, nämlich um 13.
Von Seiten der ukrainischen Truppen wurden die Gebiete von Kalinowka, Logwinowo, Wesjlogorowka, Losowoje, Nishneje Losowoje, Sansharowka, Kalinowo-Bortschtschewatoje, Perwomajsk, Molodjoshnoje, Kalinowo, Kirowsk, Almasnaja, Frunse, Slawjanoserbsk, Donezkij, Shelobok, KrasnyjLiman, Obosnoje, Krasnyj Jar beschossen.
In Folge des Beschusses von Kirowsk und Donezkij wurden neun Wohnhäuser beschädigt.
Die Befehle zur Eröffnung des Feuers gaben der Kommandeur der 54. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Grusewitsch, der Kommandeur der 24. mechanisierten Brigade Schewtschenko, der Kommandeur der 93. mechanisierten Brigade Klotschkow, der Kommandeur der 14. mechanisierten Brigade Shakun.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte das Regime der Feuereinstellung achtmal verletzt und auf das Territorium der Republik 72 Geschosse abgefeuert. In Folge des Beschusses der Positionen der Volksmiliz durch die Kiewer Truppen wurden zwei Soldaten verletzt.
Aufgrund der niedrigen Disziplin erleiden die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte weiter nicht kampfbedingte Verluste.
Die hauptsächlichen Ursachen sind Selbstmord, Alkoholgenuss und Verletzung der Sicherheitsregeln.
Insgesamt wurden in der letzten Woche acht Todesfälle und sieben Fälle von Verletzung verschiedenen Schweregrades von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte durch solche Vorfälle bekannt.
In der letzten Zeit ist in den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte, die Aufgaben in der „ATO“-Zone erfüllen, ein Absinken des moralisch-psychischen Zustands zu beobachten. Zeugnis dafür sind der verbreitete Alkoholismus in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte, die Weigerung der kommandieren Stabs, sich um seine Untergebenen zu kümmern, sowie Massendesertionen.
In einigen Abschnitten in der Nähe der Kontaktlinie werden die Positionen vollständig von den Soldaten der ukrainischen Streitkräfte verlassen. Dadurch haben Soldaten der Volksmiliz der LVR Erfolge erzielt und einige hundert Meter neues Territorium ohne einen einzigen Schuss eingenommen.
Allein seit Anfang des Jahres sind die Einheiten der Volksmiliz der LVR in folgende Abschnitten vorgedrungen:
– im Gebiet von Popasnaja haben sich unsere Soldaten 300 Meter vorwärts bewegt;
– im Gebiet von Katerinowka haben sie sich in ukrainischen Positionen festgesetzt und sind dabei 250 Meter vorgedrungen;
– im Gebiet von Solotoje haben wir uns um 200 Meter nach vorn bewegt.
Alle Versuche der Kiewer Truppen, unser Territorium militärisch einzunehmen, endeten für sie erfolglos. Dies haben auch die Gefechte im Gebiet von Shelobok und am Swetlodarsker Bogen gezeigt, wo der Feind abzog und erhebliche Verluste erlitt.
In der letzten Woche wurde in den Berichten der OSZE-Mission das Fehlen folgender Waffen der ukrainischen Streitkräfte in den Lagerorten für Technik festgestellt:
– 10 Mehrfachraketenwerfer „Grad“,
– 8 152mm-Haubitzen „Giazint-B“,
– 20 152mm-Artilleriegeschütze „Akazija“,
– 18 122mm-Haubitzen „Gwosdika“,
– 12 122mm-Haubitzen D-30,
– 26 120mm-Mörser,
– 12 100mm-Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira,
– 32 Panzer T-64 und T-72.
Das Fehlen dieser Technik und Waffen wird schon über einen langen Zeitraum hinweg festgestellt, aber Reaktionen von Seiten der ukrainischen Truppen darauf gibt es nicht. Wir sind überzeugt, dass ein Teil dieser Waffen in den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte für den Beschuss des Territoriums der Republik verwendet wird.
Die ukrainischen Truppen verletzten systematisch die Bedingungen für die Stationierung von schweren Waffen, die von den Minsker Vereinbarungen verboten sind, entlang der Kontaktlinie. Das Regime der Feuereinstellung wird für die Konzentration von militärischem Potential benutzt, um provokativen Beschuss des Territoriums der Republik durchzuführen.
So ist im Gebiet von Artjomowsk an der Eisenbahnstation ein Militärzug mit einem 152mm-Artilleriegeschütz „Akazija“ und zehn Panzern eingetroffen; im Gebiet vonNowoswanowka wurden auf den Positionen drei 122mm-Artilleriehaubitzen D-30 stationiert; im Gebiet von Orechowo wurde die Stationierung von drei Mehrfachraketenwerfern „Grad“ festgestellt; in Mironowskoje wurde die Ankunft von sechs Mehrfachraketenwerfern „Grad“ beobachtet.
Diese Fakten bestätigen ein weiteres Mal den Unwillen der oligarchischen Kiewer Regierung, mit einem friedlichen Dialog zur Regelung der Situation im Donbass zu beginnen. Im Gegenteil, sie nutzt alle Möglichkeiten um die Situation zu destabilisieren und versucht so, die Aufmerksamkeit der Bürger der Ukraine von zahlreichen inneren Problemen im Staat und den Streitkräften abzulenken.

 

de.sputniknews.com: Syrien-Regelung: Russland und USA uneins über Iran.
Die Syrien-Regelung droht wegen der unversöhnlichen Position Washingtons gegenüber Teheran zu scheitern. Das schreibt die Zeitung Iswestija am Freitag.
Die Positionen Russlands und der USA gehen in Bezug auf die Rolle Irans bei der Syrien-Regelung weit auseinander. Das betrifft unter anderem die Deeskalationszonen, die auf Vorschlag Moskaus, Teherans und Ankaras geschaffen werden sollen. Das berichteten die Quellen im russischen Außenministerium. Ihnen zufolge bremst der fehlende Wunsch Washingtons, mit dem Iran zu kooperieren und in Kontakt zu treten, ernsthaft den syrischen Friedensprozess. Experten zufolge werden sich die USA unter der jetzigen Administration an antiiranische Positionen halten. Es sei schwierig, mit einem realen Durchbruch bei der Konfliktregelung zu rechnen.
Russland und die USA können sich bei Fragen der syrischen Regelung wegen verschiedener Herangehensweisen zur Rolle Irans bei diesem Prozess nicht einigen, so Quellen im russischen Außenministerium.
„In Bezug auf die Rolle Irans bei der Syrien-Regelung lassen die USA keine Kooperation mit Teheran zu“, so eine Quelle. „Ihnen folgt automatisch Saudi-Arabien.“ Es handele sich unter anderem um eine konkrete Besprechung der Deeskalationszonen.
Die Schaffung von vier solchen Zonen wurde beim Treffen in Astana Anfang Mai von Russland, dem Iran und der Türkei abgestimmt. Dabei haben die USA das Erreichen dieser Vereinbarungen begrüßt. Doch einige Tage später betrachteten die US-Amerikaner die Deeskalationszonen mit Skepsis.
Trotz einer prinzipiellen Zustimmung Russlands, Irans und der Türkei erfordern die erwähnten Zonen, viele Details zu erörtern (darunter konkrete Grenzen). Dazu wurden alle interessierten Seiten eingeladen. Wie der russische Außenminister Sergej Lawrow zuvor zu verstehen gegeben hatte, bleiben die USA abseits dieser Prozesse. „Alles hätte effektiver verlaufen können, wenn sich die USA der Arbeit zur Abstimmung der Parameter der Deeskalationszonen anschließen würden“, sagte Lawrow am 30. Mai.
Laut Lawrow war das Ergebnis der verschiedenen Positionen der USA und Russlands zu Deeskalationszonen, dass Washington das Abkommen zwischen Moskau, Teheran und Ankara frei auslegte. Das zeigte sich unter anderem durch die Angriffe der US-geführten Koalition gegen syrische Truppen im Süden Syriens am 18. Mai und 6. Juni.
Laut dem russischen Orient-Wissenschaftler Boris Dolgow wollen die USA im Prinzip keine Kontakte zum Iran: „Das ist damit verbunden, dass der Iran sowohl unter Obama als auch unter Trump zumindest als Opponent der US-Interessen sowohl global als auch im Syrien-Konflikt wahrgenommen wird. Man darf zudem nicht den Hauptverbündeten der USA in der Region, Israel, das den Iran als Hauptbedrohung ansieht, vergessen. Natürlich kommt dabei nichts Produktives heraus, weil die Regelung des Syrien-Konfliktes ohne die Teilnahme Irans unmöglich ist.“

 

Dan-news.info: Die Abgeordneten der DVR billigten heute den Resolutionsentwurf „Über die Bildung einer zeitweiligen Kommission des Volkssowjets der Donezker Volksrepublik zu Fragen der Überführung der Handelsmärkte auf dem Gebiet der DVR in Staatseigentum sowie zur Tätigkeit von Unternehmen und Institutionen, die unter zeitweilige staatliche Leitung gestellt wurden“. Das Dokument wurde von den Parlamentariern einstimmig angenommen.
Die Bildung einer zeitweiligen Kommission des Volkssowjets der DVR zu Fragen der Übernahme der Märkte auf dem Territorium in Staatseigentum und zu Fragen der Tätigkeit der Unternehmen und Einrichtungen, die unter zeitweilige staatliche Leitung gestellt wurden, erscheint zweckmäßig“, erklärte der Vorsitzende der Fraktion „Donezkaja Respublika“ im Volkssowjet Alexandr Kostenko.
Alle anwesenden 77 Abgeordneten stimmten dem Antrag zu.
Zuvor gab es zur Frage der
Überführung der Märkte in Staatseigentum eine eigene parlamentarische Kommission, die nun in der neu gebildeten aufgeht.


Dan-news.info: „Um die staatliche Kontrolle der städtebaulichen Maßnahmen zu verstärken und Verstöße gegen Bau-, Brandschutz- und Sanitärvorschriften, gegen die Regeln des Städtebaus und damit Gefährdung von Leben, Gesundheit und Eigentum der Bürger im Verlauf der Errichtung und des Betriebs von Objekten auf dem Territorium der DVR zu verhindern, weise ich an, eine behördenübergreifende Kommission zu Fragen des Städtebaus einzurichten“, heißt es in einem Erlass des Oberhaupts der DVR.
Zum Vorsitzenden der Kommission wurde der stellvertretende Leiter des Ministerrats der DVR Dmitrij Trapesnikow ernannt.
Entsprechend dem Erlass befasst sich das Ministerium für Bauwesen und Kommunalwirtschaft mit der Organisation der Aktivität der Kommission. Die Kontrolle über die Ausführung der Entscheidung hat das Oberhaupt der DVR selbst übernommen.

 

de.sputniknews.com: Putin zu Stone: „Machen Sie sich auf Schläge nach dem Interview gefasst“
Der russische Präsident Wladimir Putin hat den US-amerikanischen Regisseur Oliver Stone gewarnt, dass er für sein Interview mit ihm „eins abbekommen“ kann. Das berichtet die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti.
Am Ende der Interviews bedankte sich Putin beim Regisseur: „Danke für Ihre Zeit, Ihre Fragen und Ihre Aufdringlichkeit“. Der Präsident fragte sein Gegenüber dann: „Wurden Sie schon mal in Ihrem Leben geschlagen?“ Stone gab zu, dass es schon mal passierte. „Dann sind sie bereit“, sagte Putin darauf. „Denn Sie bekommen eins ab“, machte er den Regisseur auf die Folgen des Interviews mit ihm aufmerksam.
„Falls das zu mehr Frieden und Selbstbesinnung auf der Welt führt, dann lohnt es sich“, antwortete Stone.
Der vierteilige Dokumentarfilm „The Putin Interviews“ von Stone wurde in dieser Woche vom US-TV-Sender „Showtime“ gezeigt.

 

Dan-news.info: Kommentar des Bildungs- und Wissenschaftsministeriums zu Mitteilungen über die Blockade von ukrainischsprachigen Bildungsseiten in der Republik
Vor einigen Tagen hat der hochgestellte ukrainische Beamte Georgij Tuka über eine angeblich in der DVR begonnene Kampagne zur Blockade von Seiten zum Studium der ukrainischen Sprache, Literatur und Kultur gesprochen.
Diese Erklärung hat nichts mit der Realität gemein und ist eine primitive Falschmeldung, die allem Anschein nach nur dazu gedacht ist, die öffentliche Aufmerksamkeit sowohl auf die genannte Person als auch auf die Organisation, die er vertritt, zu lenken. Es ist äußerst bemerkenswert, dass Tuka bei seinem Auftritt kein einziges konkretes Beispiel für eine Blockade angab.
Die DVR ist ein Staat, der das unveräußerliche Recht jedes Bürgers auf seine Muttersprache und Kultur achtet.
In den Bildungseinrichtungen der Republik geht der systematische Unterricht in ukrainischer Sprache und Literatur weiter. Außerdem finden auf dauerhafter Grundlage Veranstaltungen zur Erhöhung der Qualifikation der Lehrer für ukrainische Philologie statt, zu denen auch regelmäßig Pädagogen aus den zeitweilig von der Ukraine kontrollierten Territorien des Donbass eingeladen werden.

 

de.sputniknews.com: Lawrow: USA haben Anti-Terror-Kampf durch geopolitische Manöver ersetzt.
Mit Bedauern stellt Russland laut Außenminister Sergej Lawrow fest, dass der gemeinsame Kampf gegen den Terror von den USA durch den Versuch ersetzt wird, eigene geopolitische Ziele zu verfolgen. Lawrow sprach darüber am Freitag bei einer Pressekonferenz in Moskau.
Das gemeinsame Ziel und die Hauptaufgabe sollten dagegen im Grunde, so Lawrow, „die Schaffung einer Einheitsfront für den kompromisslosen Kampf gegen den Terrorismus ohne Doppelstandards“ sein.
Dies werde jedoch durch den Versuch ersetzt, erneut eigene geopolitische Manöver durchzuführen, die auf konfessionellen Spekulationen und den Differenzen im Islam beruhen, wobei diese ja im Gegenteil dringend überwunden werden sollten – die „islamische Welt sollte einheitlich und zusammen mit allen anderen Ländern gegen die Terrorgefahr, die absolut alle bedroht, kämpfen.“
Zuvor hatte der Kommandeur der russischen Gruppierung in Syrien, Generaloberst Sergej Surowikin, in einer Erklärung berichtet, die Anführer der Terrormiliz Daesh würden die von ihnen eroberten Städte an die US-geführte Koalition kampflos abgeben und sich in andere Provinzen zurückziehen, in denen sie gegen die syrische Regierungsarmee kämpfen.
Es entstehe der Eindruck, so Surowikin, dass die USA die IS-Kämpfer zum Widerstand gegen das Vorrücken der Regierungsarmee einsetzen und dies als Bekämpfung des internationalen Terrorismus tarnen würden, so Surowikin.
Davor hieß es aus dem russischen Generalstab, das Vorgehen der von den USA angeführten Koalition in Syrien behindere nur die Regierungstruppen bei der Zerschlagung der Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS). Mehrmals nämlich hatte die internationale Militärkoalition regierungsnahe Kräfte in Syrien angegriffen…

de.sputniknews.com: Moskau gibt Zwischenfälle mit US-Koalition über russischer Syrien-Basis bekannt.
Flugzeuge der US-geführten Militärkoalition in Syrien dringen nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums regelmäßig in den geschützten Luftraum rund um die russische Basis Hmeimim in Latakia ein und werden von Abwehrraketen aufs Korn genommen.
„Es kam bereits mehrmals vor, dass Kampfjets der Koalition sich dem geschützten Luftstützpunkt Hmeimim annäherten“, teilte Viktor Gumjonny, Vizechef der russischen Luft- und Weltraumtruppen, am Donnerstag dem russischen TV-Sender Swesda mit.
Nach seinen Worten drehen die Eindringlinge sofort ab, sobald die Piloten merken, dass ihre Flugzeuge vom Langstrecken-Luftabwehr-Raketensystem S-400, das seit 2015 in Hmeimim im Dienst ist, anvisiert sind.
Der Wirkungsradius des S-400-System in Hmeimim sei auf Vereinbarung mit der Koalition auf 60 Kilometer begrenzt, obwohl es Luftziele in einer Distanz von 400 Kilometern orten und bekämpfen kann.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben den Checkpoint der Volksmiliz der LVR im Gebiet von Stschastje beschossen und ein leichtes Fahrzeug eines der Soldaten vernichtet. Dies teilte am Ort des Geschehens der offizielle Vertreter der Verteidigungsbehörde Oberstleutnant Andrej Marotschko mit.
„Seit drei Tagen ist es hier unruhig, unsere Positionen werden regelmäßig mit verbotenen Waffen beschossen – dies sind 82mm-und 120mm-Mörser“, sagte er.
„In Folge eines weiteren Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurde ein Fahrzeug eines Soldaten der Volksmiliz der LVR vernichtet. Verletzte unter den Soldaten gibt es nicht“, berichtete Marotschko.
„Wir hoffen, dass all diese Beschüsse von der OSZE-Mission und anderen internationalen Beobachtern festgehalten werden und dass den Aktivitäten der ukrainischen Streitkräfte eine angemessene Bewertung zuteil wird“, fügte er hinzu.
Der Vertreter der Volksmiliz merkte an, dass in dieser Richtung lange Zeit relative Ruhe herrschte.
„Hier sind die Zivilisten an Ruhe gewöhnt, hier gibt es Sommerhaussiedlungen, hier ist die Infrastruktur in Ordnung, hier fahren zivile Fahrzeuge, darunter auch Krankenwagen“, sagte Marotschko.

 

de.sputniknews.com: Aleppo: Russland bringt Medikamente für krebskranke Kinder – zum dritten Mal im Jahr.
Die russische Wohlfahrtsstiftung „Gerechte Hilfe“ hat am Donnerstag bereits zum dritten Mal in diesem Jahr Arzneimittel für krebskranke Kinder nach Aleppo gebracht.
Die Stiftung „Gerechte Hilfe“ war von der weltweit engagierten Ärztin Jelisaweta Glinka gegründet worden, auch bekannt als „Doktor Lisa“, die beim Absturz einer Passagiermaschine Tu-154 im Dezember 2016 umgekommen war. Das Flugzeug war auf seinem Weg von Moskau nach Latakia (Syrien), als es nach dem Zwischenstopp in Sotschi sieben Minuten nach dem Start ins Schwarze Meer stürzte.
Doktor Lisa habe sich die Probleme der Syrer sehr zu Herzen genommen, sagte Natalia Awilowa von der Leitung der Stiftung. „Es ist eine Ehre für uns, diese Arbeit fortzusetzen und ihnen zu helfen. Wir werden in diesem Bereich arbeiten, solange wir noch dazu imstande sind“, sagte sie gegenüber Sputnik.
Die Stiftung „Gerechte Hilfe“ habe das Aufheben der Einschränkungen für Kinder-Medikamente „auf der höchsten Ebene“ angesprochen, so Awilowa. Es sei unzulässig, Kindern Arzneimittel zu verweigern, ohne die sie sterben könnten.
Die Medikamente wurden der Gesellschaft für Behandlung krebskranker Kinder in Syrien (CCS) übergeben. Die CCS-Chefin Muzanna Ilba rief die Weltgemeinschaft auf, den krebskranken Kindern in Syrien zu helfen, die angesichts der gegen Syrien verhängten Sanktionen wegen der ausbleibenden Arzneimittel sterben würden.

Dnr-online.ru: Einige Ergebnisse der Aktivität der gesellschaftlichen Organisation „Fonds Einiger Donbass“, der im Rahmen der Realisierung des Humanitären Programms zur Wiedervereinigung des Volkes des Donbass gebildet wurde, stellte heute auf einer Pressekonferenz in Donezk der Vorsitzende des Fonds Oleg Balykin vor.
„Im Rahmen der Durchführung des Humanitären Programms zur Wiedervereinigung des Volkes des Donbass führt die gesellschaftliche Organisation „Fonds Einiger Donbass“ seine Aktivität fort und informiert die Einwohner der DVR sowie die Einwohner des Donezker Oblast, der zeitweilig von der Ukraine kontrolliert wird, über die Ergebnisse seiner Arbeit. Bis zum 13. Juni hat der Fonds über die Filialen der Post des Donbass 32.593 Anträge erhalten. Während der Zeit der Tätigkeit des Fonds haben sich 4.135 Personen bei der Hotline gemeldet, darunter 4.026 Einwohner der DVR, 101 Einwohner des Donezker Oblast, der zeitweilig von der Ukraine kontrolliert wird, zwei Einwohner der Ukraine und sechs Einwohner anderer Länder. Auf der Seite des humanitären Programms sind 1.174 elektronische Anträge und Dokumente an den Fonds eingegangen, davon wurden bis jetzt 288 Anträge bearbeitet“, teilte Oleg Balykin mit.
Während der Pressekonferenz stellte er einige konkrete Beispiele für Unterstützung von Menschen mit Behinderung und Menschen, die sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden, vor.

 

de.sputniknews.com: General: Plan zu Entmachtung Assads ist tot.
Der syrische Brigadegeneral Muhammed Issa sieht die Hoffnungen der Militanten auf eine Entmachtung von Staatschef Baschar al-Assad als endgültig begraben an.
„Der Plan zur Entmachtung Assads ist tot. Denn die syrische Armee ist stark wie noch nie zuvor“, sagte Issa in einem Sputnik-Gespräch. Nach seiner Einschätzung freut das die einfachen Syrer und verunsichert zugleich die Militanten, die die Initiative auf dem Gefechtsfeld bereits verloren hätten.
Mit der Verlegung von HIMARS-Mehrfachraketenwerfern aus Jordanien ins südsyrische At Tanf wollen die USA, so Issa weiter, der Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) den Rücken stärken.
Nach der Einschätzung des Generals besteht der Plan der Amerikaner darin, den Quasi-Staat IS an der syrisch-iranischen Grenze entstehen zu lassen, um Syrien vom Irak und vom Iran „abzuschneiden“. „Über diesen Quasi-Staat sollen dann Gaspipelines aus Katar und Saudi-Arabien in die Türkei und nach Europa gebaut werden“, sagte Issa.
Um die Umsetzung dieses Plans zu verhindern, habe die syrische Armee zusätzliche Truppen an die irakische Grenze verlegt und die Kämpfe um die Befreiung von At Tanf intensiviert.

Abends:

Lug-info.com: Die Teilnehmer eines Runden Tisches „Ökozid in der Ukrainie – tödliche Bedrohung für die Weltgemeinschaft“ haben im Ergebnis der heutigen Sitzung in Lugansk eine Resolution angenommen, in der die Weltgemeinschaft aufgerufen wird, sich zur Verhinderung einer ökologischen Katastrophe auf dem zeitweilig von der Ukraine kontrollierten Territorium der LVR zusammenzuschließen.
An der Arbeit des Runden Tischs nahmen Vertreter der Behörden Republik, der Gewerkschaften, gesellschaftlicher Bewegungen und Organisationen, der wissenschaftlichen Gemeinschaft der Republik und Russlands sowie die Mitglieder des Föderationsrates der Föderationsversammlung der RF Andrej Sobolekz und Wladimir Kruglyj teil.
Im Text der Resolution heißt es, dass die Einwohner der Republik „durch die Handlungen der Kiewer Behörden auf den zeitweilig von der Ukraine kontrollierten Territorien der LVR beunruhigt sind, die zielgerichtet in eine ökologische Katastrophe und die Ausplünderung der Naturressourcen des Lugansker Landes gerichtet sind.
„Eintreffende Informationen von Arbeitskollektiven von Unternehmen, die sich auf den zeitweilig von der Ukraine kontrollierten Territorien der LVR befinden, berichten von nicht endender Ausplünderung von Bodenschätzen, Abholzung von Wäldern, Verschmutzung von Erde und Gewässern. Die Ukraine führt sich in Bezug auf das Erbe, dass sie von den Großvätern und Urgroßvätern erhalten hat, wie ein echter Barbar auf“, heißt es in dem Dokument.
„Wir erklären offen – alle Handlungen der ukrainischen Regierung sind auf die Vernichtung der Naturressourcen und des Industriepotentials gerichtet und sind ein echtes ökologisches Genozid! Im Zusammenhang damit, dass die Regierung der Ukraine die Probleme der Umweltzerstörung auf den zeitweilig von der Ukraine kontrollierten Territorien der LVR nicht lösen will, halten wir es für notwendig, die Weltgemeinschaft über die heranziehende ökologische Katastrophe, deren Grenzen nur hypothetisch sind, zu informieren“, heißt es in der Resolution.
In dem Dokument wird auch unterstrichen, dass „die Suche nach Wegen zur Erhaltung des Industriepotentials und der Naturressourcen sowie Verhinderung des Ausraubens dieser Territorien eine gemeinsame Aufgabe der Weltgemeinschaft sein müssen“.
„Wir rufen alle vernünftig denkenden Kräfte, alle uns zustimmenden Menschen auf, sich zu vereinen, um auf den zeitweise von der Ukraine kontrollierten Territorien der LVR keine ökologische Katastrophe zuzulassen, deren Folgen sich nicht nur auf eine Generation von Einwohnern der Republik und nahe liegender Territorien auswirken können“, heißt es in der Resolution. „In gemeinsamen Anstrengungen ausländischer Missionen und gesellschaftlicher Organisationen der LVR muss ein Monitoring der Situation auf den von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Territorien durchgeführt und das ökologische Genozid gestoppt werden!“

 

de.sputniknews.com: Angst vor Trumps Schicksal? Steinmeier warnt Moskau vor Einmischung.
Der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat in einem Interview mit der FAZ die wachsende Entfremdung zwischen Europa und Russland hervorgehoben und Moskau vor einer Einmischung bei der Bundestagswahl gewarnt.
„Wir haben nun anderthalb Jahrzehnte wachsender Entfremdung zwischen Europa und Russland hinter uns“, betonte er.
„Käme es zu einer Einflussnahme Moskaus auf die Bundestagswahl, dann wird sich der Vorrat an Gemeinsamkeiten notwendigerweise weiter verringern. Das wäre für beide Seiten schädlich“, sagte er weiter.
Im US-Kongress sind gegenwärtig unabhängige Untersuchungen in Bezug auf eine angebliche Einmischung Russlands in die Präsidentschaftswahl in den USA im Gange, bei denen Donald Trump den Sieg errungen hatte. Eine ähnliche Ermittlung hat auch die Bundespolizei FBI eingeleitet. Russland hat die Beschuldigungen wiederholt zurückgewiesen.
Der Pressesprecher des russischen Staatschefs, Dmitri Peskow, nannte sie „absolut unbegründet“. Russlands Außenminister Sergej Lawrow betonte in Bezug auf die angebliche russische Einmischung in die Wahlen in den USA, in Frankreich und Deutschland, dass es keinerlei Fakten gebe, die dies bestätigen würden.

Standard

Presseschau vom 15.06.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends / nachts:

de.sputniknews.com: Annäherung von Moskau und Ankara beunruhigt Washington – Tillerson
Die Annäherung zwischen Russland und der Türkei beunruhigt die Vereinigten Staaten. Diese Ansicht äußerte US-Außenminister Rex Tillerson am Mittwoch in einer Anhörung im Auswärtigen Ausschuss des US-Repräsentantenhauses.
Die Beziehungen zur Türkei sind laut Tillerson äußerst wichtig für die USA, die Nato und Europa. Dabei sei aber Washington über die Situation in diesem Land, insbesondere nach dem Militärputschversuch im vorigen Jahr, beunruhigt.
„Wir sind besorgt wegen ihrer Kooperation mit Russland“, so Tillerson.
Ihm zufolge setzt Washington weiterhin einen aktiven Dialog mit Ankara fort und bespricht mit ihm aktuelle Probleme. Tillerson räumte ein, dass die Türkei Einwände gegenüber den USA wegen deren Kampfmethoden gegen den IS („Islamischer Staat“, auch Daesh) und wegen deren Unterstützung der Kurden habe.

Ukrinform.ua: Der US-Senat hat am Mittwoch mit klarer Mehrheit eine Ausweitung der Sanktionen gegen Russland wegen seiner Einflussnahme auf die Präsidentschaftswahl in den USA beschlossen.
97 der 100 Senatoren stimmten für die Strafmaßnahmen, zwei waren dagegen, berichtet der eigene Korrespondent von Ukrinform. Die Maßnahmen gegen Russland sind ein Teil eines Gesetzentwurfes zu den Iran-Sanktionen.
Von den neuen Sanktionen sind wichtige Wirtschaftszweige Russlands wie Bergbau, Eisenbahn, Schwerindustrie und Schifffahrt betroffen. Die Sanktionen werden auch gegen einzelne Personen, die für Menschenrechtsverletzungen und Waffenlieferungen an Syrien verantwortlich sind, sowie in die Sektoren Geheimdienste, Militär sowie in den Bau von Pipelines im Energiesektor investieren, eingeführt.
Gemäß dem Papier sollen alle von der Obama-Regierung verhängten Sanktionen erhalten bleiben. Die Bemühungen zur Aufrechterhaltung von Russland-Sanktionen als eine Antwort auf „die Krise in der Ostukraine, Cyberangriffe und Einmischung sowie Menschenrechtsverletzungen in der Russischen Föderation“ sollten auch intensiviert werden.
Dem Gesetzentwurf muss noch das Repräsentantenhaus zustimmen. Anschließend muss ihn Präsident Donald Trump unterzeichnen.

de.sputniknews.com: Russland verspricht Antwort auf Sanktions-Erweiterung der USA
Moskau wird die Erweiterung der antirussischen Sanktionen durch die USA nicht ohne Antwort lassen. Dies sagte am Mittwoch Wladimir Dschabarow, erster Vizechef des Auswärtigen Ausschusses des Föderationsrates (Oberhaus).
„Wir müssen die endgültige Entscheidung des Kongresses sowie die Reaktion des US-Präsidenten Donald Trump abwarten. Aber falls das Gesetz verabschiedet wird, würden wir dies auf keinen Fall ohne Antwort lassen“, so Dschabarow.
Zuvor am Mittwoch hatte der US-Senat mit Stimmenmehrheit (97 zu 2) den Gesetzentwurf zur Erweiterung der Sanktionen gegen Russland gebilligt.


Dan-news.info: „Gegen 21:00 wurde im Kiewskij-Bezirk ein Mann, geb. 1957, verletzt“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach Angaben der Quelle hat der Verletzte Splitterverletzungen am Rücken, er hat die notwendige medizinische
Hilfe erhalten.

de.sputniknews.com: „Kiew diskreditiert sich selbst“: Russischem Boxer grundlos Einreise zur EM verwehrt
Die Ukraine diskreditiert sich selbst, indem sie den russischen Profiboxer Georgi Kuschitaschwili zur Europameisterschaft in Charkiw nicht einreisen lässt. Dies sagte am Mittwoch der Generalsekretär der russischen Boxföderation (FBR), Umar Kremlew.
Nach Angaben des Portals R-Sport wurden dem Boxer Kuschitaschwili, der FBR-Sprecherin Wlada Romanowa, zwei Journalisten des russischen Senders Life sowie einigen russischen Fans an einem ukrainischen Grenzkontrollpunkt ohne jegliche Erklärung die Einreise verweigert. Alle anderen Sportler hätten einreisen dürfen, hieß es. Man habe Romanowa Fragen bezüglich ihrer Krim-Reise vom Jahr 2015 gestellt. Ihr zufolge hatte sie dort damals mit ihrer Mutter Urlaub gemacht.
„Die ukrainische Seite diskreditiert sich selbst auf diese Weise. Wir lösen jetzt die Frage mit einem Sportler in der Gewichtsklasse 81 Kilogramm. Wir sehen keinen einzigen objektiven Grund für solch eine Behandlung gegenüber unserer Nationalmannschaft“, so Kremlew. Eine offizielle Antwort habe er nicht bekommen.
Die Box-Europameisterschaft findet vom 16. bis zum 24. Juni in der ukrainischen Stadt Charkiw statt. Sie ist eine Qualifikationsetappe für die Weltmeisterschaft, die vom 25. August bis zum 3. September in Hamburg ausgetragen wird.

Vormittags:

de.sputniknews.com: Putin: Europa und USA haben Putsch in Kiew unterstützt
Europa und die USA haben 2014 den Staatsstreich in der Ukraine unterstützt, wie Russlands Präsident Wladimir Putin im Interview mit dem Starregisseur Oliver Stone feststellte. Der Film mit dem Interview wurde vom TV-Sender Showtime ausgestrahlt.
Wie Putin betonte, wollten Europa und die USA dabei nicht das Wesen der Krise in der Ukraine untersuchen.
„Unsere Partner in Europa und den Vereinigten Staaten haben auf die Unzufriedenheit der Menschen gesetzt, statt herauszufinden, was real geschieht, und sie haben den Staatsstreich unterstützt.“
Dabei teilte der russische Präsident die Meinung Stones mit, die USA hätten der Entwicklung in der Ukraine nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt. „Die CIA hat dies überaus aufmerksam verfolgt“, betonte er.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden das Territorium der LVR elfmal beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Almasnaja, Perwomajsk, Frunse, Obosnoje, Losowoje, Nishneje Losowoje, Krasnyj Liman.
Es wurde mit 122mm-Artilleriegeschützen, 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.

de.sputniknews.com: Russlands Präsident Wladimir Putin hat in einem Interview mit US-Regisseur Oliver Stone den Abbau der russischen Militärausgaben in den nächsten Jahren angekündigt.
„Es gibt eine Einsicht darin, dass eine effektiv funktionierende Wirtschaft die allergrößte Bedeutung in einem Staat haben soll“, sagte Präsident Putin in dem Interview mit Stone, das vom US-Sender Showtime in dieser Woche in vier Teilen ausgestrahlt wird. „Deshalb soll die Armee kompakt sein, dabei aber modern und effektiv. Wir geben sowieso ziemlich viel aus. Diese Ausgaben haben im vergangenen Jahr gut drei Prozent betragen.“
Dieser Wert sei für Russland „zu viel“, so Putin. In diesem Jahr sei es die Aufrechterhaltung von Militärausgaben, die vor allem zur Einsparung beitrage. „Allmählich wird es in den drei nächsten Jahren auf die Werte von 2,7 bis 2,8 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) zurückgehen“, so der russische Staatschef.
Die Interviews, die der Dokumentation von Stone zugrunde liegen, wurden im Laufe von zwei Jahren, von 2015 bis zu 2017, gedreht.


Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„Die ukrainischen Streitkräfte haben in der Nacht
Trudowskije beschossen, in der Folge wurde das Gebäude des Kinderheims Nr. 3 in der Krasnogorowka-Straße beschädigt, dort leben 40 Kinder. Außerdem wurde Fensterschreiben in Häusern in der Sokolowskij-Straße 2, 3, 4 beschädigt. Wegen eines direkten Treffers brannte ein Haus in der Amudarjinskaja-Straße 39 vollständig ab. Außerdem haben in der Siedlung sechs Straßen kein Gas: ein Geschoss durchschlug eine Gasleitung“, teilte der stellvertretende Leiter der Verwaltung des Petrowskij-Bezirks von Donezk Sergej Tschub mit.
Der Leiter der Verwaltung des Kiewskij-Bezirks von Donezk Walentin Lewtschenko teilte mit, dass das Territorium der Fabrik „Totschmasch“beschossen wurden. Außerdem wurden nach Angaben des Bürgermeisters von Gorlowka Iwan Prichodko in Golmowskij im Norden der Stadt Fensterscheiben in sieben Wohnungen in der Sogorodnaja-Straße 21 beschädigt.
Nach Angaben des Kommandos der DVR wurden in der Siedlung
Sastanzionnyj im Kujbyschewskij-Bezirk von Donezk Wohnhäuser in der Zoologitscheskaja-Straße 35, 37 und 44. beschädigt.
„In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 66 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Beschossen wurden die Gebiete von 23 Ortschaften der Republik“, teilte das operative Kommando der Republik mit.
Es wurde mit Artillerie- und Panzergeschützen, Mörsern, Schützenpanzer- und Schützenpanzerwagenwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
„In der Folge von nächtlichen Beschüssen des Dorfes
Wesjoloje bei Jasinowataja von Seiten der ukrainischen Streitkräfte haben 80 Verbrauchen keinen Strom. Spezialisten sind schor vor Ort, um die Stromleitungen zu reparieren“, teilte die Stadtverwaltung von Jasinowataja mit.
Informationen über Tote und Verletzte sind nicht eingegangen.

de.sputniknews.com: Hilfsgüter für Donbass: Russland schickt 66. Konvoi nach Donezk und Lugansk
Das russische Zivilschutzministerium hat laut seines Pressedienstes am Donnerstag bereits den 66. Hilfskonvoi mit humanitären Hilfsgütern in den ostukrainischen Donbass entsandt. Er soll mehr als 500 Tonnen Hilfsgüter in die Region bringen.
Der LKW-Konvoi sei am Donnerstagmorgen vom Don-Rettungszentrum des Zivilschutzministeriums in der Ortschaft Kowaljowka (Gebiet Rostow) mit mehr als 500 Tonnen Hilfsgüter in Richtung russisch-ukrainischer Grenze gestartet, hieß es in der Mitteilung. Die Ladung bestehe vor allem aus Kindernahrung und Medikamenten.
Unterwegs werde sich der Konvoi aufteilen: Ein Teil wird den Grenzkontrollpunkt „Donezk“, der andere den Kontrollpunkt „Matwejew Kurgan“ passieren. Dort werden die LKW vom russischen und ukrainischen Zoll kontrolliert. Erst dann setzen sie ihre Fahrt nach Donezk und Lugansk fort.
Seit August 2014 schickt Russland regelmäßig Hilfskonvois zur Unterstützung der Donbass-Bewohner – bislang insgesamt schon mehr als 68.000 Tonnen Hilfsgüter….

Dan-news.info: Der 66. humanitäre Konvoi des Zivilschutzministeriums Russlands ist heute in der Hauptstadt der DVR eingetroffen, teilte der Pressedienst des Zivilschutzministeriums der DVR mit.
Der Konvoi besteht aus 28 Lastwagen, die unter anderem 103 Tonnen medizinische Güter und 261 Tonnen Kindernahrung geliefert haben.
Das Gesundheitsministerium teilte mit, dass die Lieferung Insulin, Krebsmedikamente für Erwachsene und Kinder, Medikamente für Neugeborenenstationen, Röntgenkontrastmittel, Verbrauchsmaterialien für die Dialyse und Impfstoffe beinhaltet.

Lug-info.com: Der 66. humanitäre Konvoi des Zivilschutzministeriums Russlands mit humanitärer Hilfe für die Einwohner des Donbass ist in Lugansk eingetroffen.
Der Leiter der Kolonne Alexej Strelnikow erklärte, dass 17 Lastwagen mehr als 200 Tonnen humanitäre Ladung geliefert haben, darunter Kindernahrung und Medikamente.

de.sputniknews.com: Putin: Russland braucht Unterstützung bei Regelung der Syrien-Krise
Russland benötigt die Unterstützung der USA, Saudi-Arabiens, Jordaniens sowie Ägyptens, um die Syrien-Krise zu regeln. Das sagte der russische Präsident Wladimir Putin in einem Interview mit US-Regisseur Oliver Stone.
Der Präsident sagte dem Regisseur zum Thema Syrien:
„Wir haben kein Interesse an der Aufblähung des Konflikts, umgekehrt sind wir an weiterer Pflege eines Dialogs interessiert, um die territoriale Integrität des Landes zu sichern. Das ist aber sehr kompliziert. Es ist für uns schwer, einen Konsens zu erreichen. Aber ein direkter Kontakt mit den einen und anderen Partnern gibt uns solch eine Chance. Und im Allgemeinen erzielen wir Erfolg.“
Russlands Präsident verwies darauf, dass „wir die Unterstützung der USA, Saudi-Arabiens, Jordaniens, Ägyptens“ benötigten.
„Aber wir werden sehr akkurat agieren, damit jeder weitere Schritt die erzielten Ergebnisse verankert und sie nicht zerstört“, fügte der russische Staatschef hinzu…

Dnr-online.ru: Der Pressedienst des Verteidigungsministeriums der DVR teilt mit, dass Informationen vorliegen, dass der Leiter der Donezker militärisch-zivilen Verwaltung Sherbinskij (ukrainische Besatzungsbehörde – Anm. d. Übers.) Erlasse an die Bezirksverwaltungen des von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Territoriums ausgegeben hat, dass in dieser Woche Versammlungen mit örtlichen Einwohnern der frontnahen Ortschaften stattfinden sollen, bei denen die Einwohner informiert werden, dass Beschüsse zu erwarten sind – angeblich vom Territorium der DVR aus.
„Unsere Aufklärung hat bereits die Durchführung solcher Versammlungen in den Bezirken Wolnowacha und Tores festgestellt. Insbesondere gab es am Montag eine Versammlung mit örtlichen Einwohnern in Blishneje, Wolnowacha-Bezirk. Es ist wichtig anzumerken, dass der Vertreter der örtlichen ukrainischen Behörde von den Einwohnern verlangte, vor den Kameras ukrainischer Massenmedien die Armee der DVR der Beschüsse zu beschuldigen, obwohl dies nicht so war.

Wir bringen diesen Fall mit dem Beschuss von Suchaja Balka von den Positionen der ukrainischen Truppen aus in Verbindung, wo ein friedlicher Einwohner starb. Die Einheiten der Armee derDVR haben nicht geschossen und halten die Minsker Vereinbarungen streng ein“, heißt es in der Mitteilung.

Ukrinform.ua: Die illegalen Militärformationen haben in der Nacht zum Donnerstag die Ortschaft Sucha Balka in der Ostukraine angegriffen. Ein Einwohner der Ortschaft ist dabei ums Leben gekommen.
Das teilt die Pressestelle des Stabs der Antiterror-Operation (ATO) unter Berufung auf die ukrainische Seite des gemeinsamen Zentrums für Kontrolle und Koordination mit.
„In der Nacht von 14. auf 15. Juni griffen die Kämpfer aus Richtung Horliwka mit schwerer Artillerie, wahrscheinlich mit einem Kaliber von 152 mm, Wohnviertel der Ortschaft Sucha Balka an. Durch einen Volltreffer im Haus auf der Molodischna-Straße ist ein 52-jähriger Mann ums Leben gekommen“, heißt es in der Meldung. Auf dieser Straße seien auch weitere drei Häuser beschädigt worden. In der Ortschaft seien auch Stromleitungen, eine Gasleitung und ein Wasserturm beschädigt worden.
Am Angriffsort befindet sich die ukrainische Seite des gemeinsamen Zentrums für Kontrolle und Koordination. Die Polizisten und Mitarbeiter des Katastrophenschutzdienstes sind auch im Einsatz.

de.sputniknews.com: „Heißer Draht“ mit Putin – Kremlchef stellt sich Fragen seiner Mitbürger (Bürgersprechstunde – Anm. d. Übers.)
Am Donnerstag findet bereits zum 15. Mal die TV-Fragestunde der russischen Bevölkerung mit ihrem Präsidenten Wladimir Putin statt.
Aktuell sind bereits 1,87 Millionen Fragen von russischen Bürgern für das TV-Gespräch mit Putin eingegangen.
„Die Fragestunde ist eine Art schöpferischer Prozess. Er hängt davon ab, wovon die Rede ist und welche Fragen aufkommen. Es gibt dabei keine im Voraus geplanten Auftritte oder Fragen“, sagte der Pressesprecher des Präsidenten, Dmitri Peskow.

Dnr-online.ru: Die erste Etappe des ersten Tags der Verfikation von festgehaltenen Personen, die nach Information der ukrainischen Seite einen Austausch verweigern, ist abgeschlossen. Dies teilte heute der Pressedienst der Bevollmächtigten für Menschenrechte in der DVR mit.
Die Prozedur findet im Büro der OSZE-Mission im Rahmen einer Skype-Konferenz unter Beteiligung der Bevollmächtigten für Menschenrechte in der DVR Darja Morosowa, der Leiterin der Arbeitsgruppe zum Gefangenenaustausch der LVR Olga Kobzewa, der ukrainischen Vertreterin Walerija Lutkowskaja und von Müttern festgehaltener Personen, die zuvor an der Verfikation auf dem Territorium der Ukraine teilgenommen haben, statt.
„Die festgehaltenen Personen erhaltenen Fragebögen, die sie selbst ausfüllen und damit ihre Verweigerung des Austausches bestätigen oder dementieren. Diese Fragebögen werden dann den Teilnehmern der humanitären Untergruppe beim nächsten Treffen in Minsk übergeben“, heißt es in der Mitteilung.

de.sputniknews.com: Putin besorgt über erhöhte Armutsquote in Russland
Russlands Präsident Wladimir Putin hat festgestellt, dass die Armenquote in Russland in den vergangenen fünf Jahren angestiegen ist. Doch die Wirtschaftsrezession sei beendet, die Wirtschaft wachse wieder, sagte Putin am Donnerstag beim „Direkten Draht“, seiner jährlichen TV-Sprechstunde mit den Bürgern.
In den 1990er Jahren hatten fast 40 Prozent der Russen unter der Armutsgrenze gelebt, konstatierte Putin. Im Jahr 2012 waren es nur noch zehn Prozent. Derzeit sei die Armutsrate leider wieder auf 13 Prozent geklettert.
„Das Realeinkommen der Bürger ist gesunken. Das erregt Besorgnis“, so Putin. „Es gibt ungelöste Probleme in der Wirtschaft“, gestand er ein und verwies auf die niedrige Arbeitsproduktivität und Strukturprobleme. „Doch seit drei Quartalen wächst die russische Wirtschaft.“
Auf die Frage der Moderatorin, wann die einfachen Bürger dieses Wachstum zu spüren bekämen, sagte Putin, dass der Absturz der Wirtschaft sehr stark gewesen sei, so dass die Bürger somit das Wachstum vorerst nicht mitbekommen könnten.
Putin bezeichnete es als eine der wichtigsten Errungenschaften, dass die Säuglings- und Müttersterblichkeit nach unten gedrückt werden konnte. Auch die Löhne würden seit dem vergangenen Sommer, wenn auch langsam, wieder wachsen.

Dan-news.info: „Heute um 8:50 wurden die Pumpaggregate der Pumpstation erster Ebene des Jushnodonbasskij-Wasserwerks wieder in Betrieb genommen“, teilte das kommunale Unternehmen Woda Donbassa mit.
In kurzer Frist wird wieder Wasser zur Krasnoarmejsker und zur Welikoanadolkaja-Filterstation gelangen, die auf von Kiew kontrolliertem Territorium liegen.

de.sputniknews.com: Putin zu Sanktionen: „Gäbe es keine Krim, würde man sich etwas ausdenken“
Als andere Länder in Russland einen ernsten Konkurrenten gesehen haben, haben sie sofort unter unterschiedlichen Vorwänden Einschränkungen gegen Moskau eingeführt. Dies sagte der russische Präsident Wladimir Putin am Donnerstag beim „Direkten Draht“, der alljährlichen TV-Sprechstunde mit seinen Mitbürgern.
Dies war Putin zufolge schon in der ganzen Geschichte Russlands so. Wenn beispielsweise die Wiedervereinigung der Krim mit Russland nicht geschehen wäre, dann hätte sich der Westen einfach etwas anderes ausgedacht, um Russland einzudämmen.
Russlands Präsident betonte jedoch, dass die antirussischen Sanktionen die Wirtschaft des Landes nicht stark beeinflusst hätten. „Die Sanktionen haben sich natürlich auf die russische Wirtschaft ausgewirkt, aber am meisten haben sie die außenwirtschaftliche Konjunktur, darunter auch den Preisabbau für Energieträger, beeinflusst“, so Putin.
„Die Uno glaubt, dass wir wegen der Sanktionen zwischen 50 und 52 Milliarden US-Dollar verloren haben. Diejenigen, die die Sanktionen verhängt haben, haben 100 Milliarden verloren“, so der Staatschef weiter. „Das ist ein zweischneidiges Schwert und schadet allen.“
Der russische Präsident verwies zudem auf die Eindämmungspolitik der USA gegen Russland. Er betonte, dass die Sanktionen, darunter auch die jüngst vom US-Senat gebilligten, „aus dem Boden gestampft“ würden.
Am Mittwoch hatte der US-Senat mit Stimmenmehrheit (97 zu 2) den Gesetzentwurf zur Erweiterung der Sanktionen gegen Russland gebilligt.

Ukrinform.ua: Der US-Außenminister Rex Tillerson hat bei gestriger Anhörung im Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten des Repräsentantenhauses der Vereinigten Staaten die Vermutung aufgestellt, dass der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine gelöst werden könnte, wenn Kiew und Moskau aus Minsker Vereinbarungen aussteigen und andere Vereinbarungen treffen würden.
Darüber berichtet der Ukrinform-Korrespondent aus den USA.
„Das ist höchst wahrscheinlich, dass die Regierung der Ukraine und die russische Regierung zu einer Lösung kommen könnten, die alle durch ein anderes Schema als Vereinbarungen von Minsk zufriedenstellen würde, das die Erreichung der Ziele von „Minsk“ ermöglichen würde, die wir verfolgen“, sagte Tillerson.

Dnr-online.ru: Der ständige bevollmächtigte Vertreter der DVR bei den Friedensverhandlungen in Minsk, der Vorsitzende des Volkssowjets der DVR Denis Puschilin kommentierte die Erklärung des US-Außenministers Rex Tillerson, dass Russland und die Ukraine zu einer Vereinbarung zur Regelung der Krise außerhalb der Minsker Vereinbarungen kommen können.
„Teilnehmern unterschiedlicher Ebenen (Ukraine – Konfliktseite und Unterzeichner der Vereinbarungen, Russland – einer der Garanten) wird vorgeschlagen, den Konflikt ohne die LVR und die DVR zu lösen, dazu noch in „irgendeiner Struktur neben den Minsker Vereinbarungen“… In einer Übersetzung in normale Sprache heißt das, dass die Amerikaner einen Vorschlag vorbringen, mit der Erörterung neuer Vereinbarungen in einem anderen Format zu beginnen. Solche Erklärungen sind ein wortreiches Beispiel politischer Manipulationen und offener Parteilichkeit, wo das Regime Poroschenko versucht, sich Unterstützung zu verschaffen und aus der Pattsituation der Minsker Vereinbarungen herauszukommen: sie dürfen nicht erfüllt werden, sie nicht zu erfüllen, ist aber unmöglich“, sagte Denis Puschilin.
Zuvor hatte am 14. Juni Tillerson bei einer Anhörung des Komitees für auswärtige Angelegenheiten des US-Kongresses erklärt, dass die USA einen alternativen Weg zur Lösung des militärischen Konflikts im Donbass nicht ausschließen, der sich von den Minsker Vereinbarungen unterscheiden kann. „Es ist gut möglich, dass die Regierung der Ukraine und Russlands zu einer annehmbaren Lösung in irgendeiner Struktur neben den Minsker Vereinbarungen kommen können, aber mit Berücksichtigung der dort genannten Ziele“, sagte der amerikanische Minister.

de.sputniknews.com: Putin stellt dem Westen Ende der Sanktionen in Aussicht
Präsident Wladimir Putin hat versprochen, dass Russland seine Sanktionen gegen die EU und USA aufheben werde, wenn auch diese ihre Sanktionen beenden.
„Wenn unsere Partner die Sanktionen aufheben, wird auch Russland das tun. Sonst stößt es in der Welthandelsorganisation (WTO) auf Probleme“, sagte Putin am Donnerstag beim „Direkten Draht“, seiner jährlichen TV-Sprechstunde mit den Bürgern.
Die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Russland und den westlichen Staaten hatten sich nach dem Umsturz in der Ukraine 2014 verschlechtert. Nach dem Beitritt der Krim zu Russland verhängten Die USA und – auf ihr Drängen hin – die EU in vier Etappen politische und wirtschaftliche Sanktionen gegen Russland. Moskau konterte mit einem Einfuhrverbot für eine ganze Reihe von Lebensmitteln aus den Ländern, die zuvor Sanktionen gegen Russland verhängt hatten.

Nachmittags:

de.sputniknews.com: Was Russland stärker als Sanktionen traf – Putin packt aus
Präsident Wladimir Putin hat bestätigt, dass die Sanktionen des Westens der russischen Wirtschaft geschadet haben. Doch der Einfluss dieser Einschränkungsmaßnahmen war nach der Einschätzung des Staatschefs gar nicht so stark.
„Haben die Sanktionen Einfluss ausgeübt? Ja, das haben sie. War dieser Einfluss kardinal? Das denke ich nicht“, sagte Putin am Donnerstag beim „Direkten Draht“, seiner jährlichen TV-Sprechstunde mit den Bürgern. „Es waren die Weltkonjunktur und der Rückgang der Preise für unsere traditionellen Waren – Öl, Gas, Metall- und Chemieerzeugnisse –, die uns stärker getroffen haben.“
Die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Russland und den westlichen Staaten hatten sich nach dem Umstutz in der Ukraine 2014 verschlechtert. Nach dem Beitritt der Krim zu Russland verhängten Die USA und – auf ihr Drängen hin – die EU in vier Etappen politische und wirtschaftliche Sanktionen gegen Russland. Im selben Jahr kam es zu einem Ölpreisverfall und der Rubel verlor an Wert.

de.sputniknews.com: Das ärgert Präsident Putin bei „Direktem Draht“ mit Bürgern
Systemlösungen für Bürgeranliegen müssen in Russland vielerorts erst ausgearbeitet werden. Bis dahin muss der Präsident – zu seinem Ärgernis – vieles per Hand steuern, wie Wladimir Putins Sprecher, Dmitri Peskow, erklärte.
Ein Wesenszug des Präsidenten sei es, an die Lösung von Problemen systematisch heranzugehen. Die Notwendigkeit, manche Bürgerfragen persönlich, quasi in Handarbeit lösen zu müssen, sei für Putin deshalb „äußerst negativ, ein Ärgernis“, sagte sein Sprecher Peskow dem russischen TV-Sender „Perwyj kanal“.
„Er versteht natürlich, dass manuelles Management in diesem konkreten Fall die schnellste, effektivste Methode ist, ein Problem zu lösen. Das Wichtigste aber ist: die Koordinaten für eine Systemlösung festzulegen“, so Peskow.
Das heißt konkret: Der Präsident „nutzt konkrete Fälle, um eine Modellösung mit den zuständigen Ministerien, Behörden und regionalen Machthabern auszuarbeiten, die dann auf das ganze Land ausgeweitet wird“, erklärte der Kreml-Sprecher. Die beispielhaften Fälle wähle der Präsident persönlich aus.
Peskow betonte ferner: Es gebe zwar eine gewisse Balance, aber soziale Themen würden in den Bürgerfragen vorherrschen. „Soziale Fragen wiederholen sich von Jahr zu Jahr. In diesem Jahr aber beschwert man sich mehr über jene Vorgänge, die mit Lohnkürzung und der Kürzung von Sozialleistungen verbunden sind. Obwohl es auch Menschen gibt, die positive Verschiebungen feststellen.“
Und dann gebe es eine ganze Menge Fragen, weil Putin schlicht einfacher zu erreichen sei als die regionalen Verantwortlichen. „Das ist das Verblüffendste“, sagte Peskow.
Wladimir Putins allererster „Direkte Draht“ fand noch in seiner ersten Amtszeit statt, am 24. Dezember 2001. Im Vorjahr stand der russische Präsident den Bürgern zum 14. Mal live im Fernsehen Rede und Antwort. Über 2,3 Millionen Fragen wurden damals eingereicht.

de.sputniknews.com: „Krim ist unser Land“ – Putin: Werden es mit allen Mitteln verteidigen
Im Falle einer Bedrohung für die Halbinsel Krim wird Russland laut Präsident Wladimir Putin dieses Territorium mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigen.
„Seit die Krim ein vollwertiger Teil der Russischen Föderation geworden ist, hat sich unsere Einstellung zu diesem Territorium grundlegend verändert“, stellte er in seinem Interview für den Starregisseur Oliver Stone fest. „Sollten wir eine Bedrohung für unser Territorium sehen – und die Krim ist unser Territorium – so werden wir wie auch jeder andere Staat unser Territorium mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigen.“..

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR
hat sich verschärft, bleibt aber kontrollierbar, in den letzten 24 Stunden hat der Gegner das Regime der Feuereinstellung elfmal verletzt.
Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten in den Gebieten von
Losowoje, Nishneje Losowoje, Perwomajsk, Frunse, Obosnoje, Krasnyj Liman, Almasnoje. Die ukrainischen Streitkräfte haben bei den Beschüssen von den Minsker Vereinbarungen verbotene 122mm-Artillerie, 120mm- und 82mm-Mörser sowie Schützenpanzer, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen verwendet.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 118 Geschosse abgeschossen.
Ich merke an, dass die Einheiten der Volksmiliz nicht auf die Provokationen reagieren und das „Regime der Ruhe“ und die Minsker Vereinbarungen einhalten. Wir sind auf eine Lösung des Konflikts im Donbass auf friedlichem Weg ausgerichtet. Aber im Fall einer Verschärfung der Lage behalten wir uns das Recht vor, entschieden im Interesse der Verteidigung unserer Bürger zu handeln.

Mit diesem Ziel werden in den Einheiten der Volksmiliz Übungen zur Erhöhung der Kenntnisse und der Kampfbereitschaft durchgeführt. Gestern wurde auf einem der Truppenübungsplätze Übungen zur Koordinierung von Zügen durchgeführt, in deren Verlauf taktische Aufgaben der Positionsverteidigung, die Abwehr des Gegners und der Übergang zum Gegenangriff bearbeitet wurden.
Uns wurden Fälle weiterer nicht kampfbedingter Verluste in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte bekannt. So versuche in der Nacht des 12. Juni ein Soldat der 93. Brigade der ukrainischen Streitkräfte nach Erniedrigungen und Beleidigungen durch Kameraden sich eigenmächtig vom Stationierungsort seines Truppenteils im Gebiet von Toschkowka zu entfernt. Aber in der Nähe des Truppenteils geriet der Soldat auf eine Mine, die von seinen Kameraden installiert worden waren, in der Folge verlor er beide Beine.

In der 24. Brigade der ukrainischen Streitkräfte entstand beim Genuss von Alkohol ein Streit zwischen Soldaten, in dessen Folge einer der Soldaten eine Schussverletzung am Bein erlitt.
Beide Fälle werden von den Brigadeleitungen vor dem übergeordneten Kommando geheim gehalten.
Die ukrainischen Streitkräfte verwenden weiter Drohnen zur Aufklärung und zur Feuerleitung in der Nähe der Kontaktlinie und ignorieren damit die Minsker Vereinbarungen und die übernommenen internationalen Verpflichtungen.
Mitglieder einer OSZE-Patrouille haben den
Flug einer Drohne der ukrainischen Streitkräfte in einer Höhe von etwa 500 m über dem von der Kiewer Regierung kontrolliertem Orechowo bemerkt, die Drohne kehrte in einen ständigen Stationierungspunkt der 93. Brigade der ukrainischen Streitkräfte zurück.
Im Gebiet von
Staniza Luganskaja haben OSZE-Beobachter im Abstand von fünf Minuten zwei Drohnen der ukrainischen Streitkräfte bemerkt, die sich entlang dem Sewerskij Donezk bewegten.

de.sputniknews.com: Putin: Russen sehen Amerika nicht als Feind an
Russland betrachtet die Vereinigten Staaten nicht als seinen Feind. Moskau ist laut Präsident Wladimir Putin zu einem konstruktiven Dialog mit Washington zu einer ganzen Reihe von internationalen Problemen bereit. Dabei verwies er auf positive Erfahrungen dieser Kooperation.
Russland hat laut Umfragen viele Freunde in den USA, aber die Medienhysterie beeinflusse die Stimmung der Amerikaner, so Russlands Präsident Wladimir Putin am Donnerstag.
Auch in Russland gebe es sehr viele, die die Errungenschaften des amerikanischen Volkes mit Respekt aufnehmen und darauf hoffen, dass die bilateralen Beziehungen im Endeffekt normalisiert würden.
„Sowohl wir als auch die Vereinigten Staaten sind daran äußerst interessiert“, betonte Putin.
Nach seiner Ansicht könnten beide Länder im Bereich der Nichtweiterverbreitung von Kernwaffen zusammenarbeiten. Außerdem könnte ein Dialog über ökologische Probleme aufgenommen werden.
„Wir müssen gegen die Armut in der Welt ankämpfen“, sagte er. Diese sei „eine Quelle von Radikalismus und Terrorismus“.
Außerdem äußerte Putin seine Hoffnung darauf, dass Russland und die USA gemeinsam die Probleme in Syrien und in der Ukraine meistern würden. Ein Beispiel der erfolgreichen Zusammenarbeit seien die gemeinsamen Bemühungen um die Regelung des Problems des iranischen Atomprogramms.
„Wir sind zu einem konstruktiven Dialog bereit“, betonte der russische Präsident.

Dnr-online.ru: Im Zeitraum von Januar bis Mai dieses Jahres betrug der Prozentsatz der Zahlungen für kommunalen Dienstleistungen durch die Bevölkerung und Unternehmen 80,8%. Dies teilte der Minister für Bauwesen und Kommunalwirtschaft Sergej Naumez mit.
Im genannten Zeitraum betrug der Prozentsatz der Zahlungen für die Wasserversorgung 69,9%, für die Heizung 83,6%, für Wohnungsmieten 81,8%, für die Müllabfuhr 85,3%.
Gleichzeitig hat eine von der soziologischen Arbeitsgruppe „Rating“ durchgeführte Befragung von Bürgern der Ukraine ergeben, dass mehr als 60% der Befragten die kommunalen Dienste nicht bezahlen können. Die Befragung erfasste verschiedene Bereiche des Lebens einfacher Ukrainer. Außerdem ist die absolute Mehrheit der Befragen – 97% – in diesem Jahr von einer Erhöhung der Preise für Verbraucherwaren und Dienstleistungen betroffen.

de.sputniknews.com: Poroschenko sollte als „Europäer“ seine Offshore-Konten schließen – Putin
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko soll alle Offshore-Konten schließen, wenn er tatsächlich Europäer werden will. Dies sagte Russlands Präsident Wladimir Putin am Donnerstag beim „Direkten Draht“, der alljährlichen TV-Sprechstunde mit seinen Mitbürgern.
„Falls jemand ein Europäer sein will, sollte er zunächst seine Konten in Offshore-Zonen schließen und erst dann über das Wohl der Bevölkerung sprechen“, sagte Putin.
Am Samstag hatte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko seinen Bürgern zur Abschaffung der EU-Visumpflicht für die Ukraine gratuliert, wobei er den großen russischen Dichter Michail Lermontow zitierte. Er begann seine Rede mit der Zeile aus einem Gedicht: „Leb wohl, du ungewaschenes Russland“. Der russische Präsident Wladimir Putin sagte heute dazu: „Natürlich wissen Sie, dass sowohl in unserer als auch in der ukrainischen Literatur viele solche bunten und brutalen Beispiele zu finden sind, womit man Petro Poroschenko antworten könnte. Aber ich werde dies aus Respekt vor der ukrainischen Bevölkerung, unserer gemeinsamen Geschichte und unserem gemeinsamen Glauben nicht tun.“
Ende Mai wurde die vom EU-Rat und dem EU-Parlament gebilligte Entscheidung im Amtsblatt der EU im Online-Rechtsinformationssystem EUR-Lex veröffentlicht. Demnach dürfen ab dem 11. Juni Ukrainer mit einem biometrischen Reisepass in die EU-Staaten (außer Großbritannien und Irland) sowie in die Schweiz, nach Lichtenstein, Island und Norwegen bis zu 90 Tagen innerhalb eines Halbjahres einreisen.
Am 17. Mai hatten die EU-Politiker das Abkommen zur Aufhebung der Visumspflicht für die Ukraine gebilligt.

Ukrinform.ua: Der Oberste Militärstaatsanwalt und stellvertretende Generalstaatsanwalt der Ukraine, Anatolij Matios, hat über zwei Attentatsversuche auf ihn berichtet.
Bei der Anhörung im parlamentarischen Ausschuss zur Korruptionsprävention sagte Matios, dass der Generalstaatsanwalt Personenschutz für ihn angeordnet habe. Es gehe um zwei Attentatsversuche auf ihn, Bedrohungen für seine Kinder, von denen er schon seit 10 Jahren getrennt wohne, ständige Verleumdungen in den kommerziellen Medien. Die sei die Folgen der Festnahme von 16 Steuerbeamten von 23. Matios kündigte auch weitere Festnahmen an.
Laut dem Obersten Militärstaatsanwalt gebe es wegen des freien Zugangs zu den elektronischen Vermögensdeklarationen schon Fälle der Entführungen von Verwandten der Militäranwälte, die im Gebiet der Antiterror-Operation in der Ostukraine tätig sind. 74 von 670 Militärstaatsanwälten wurden unter Schutz gestellt.

de.sputniknews.com: Putin vergleicht Ex-FBI-Chef Comey mit Snowden und bietet ihm Asyl an
Russlands Präsident Wladimir Putin hat den ehemaligen Chef der US-Bundespolizei FBI, James Comey, mit dem Whistleblower Edward Snowden verglichen und ihm Asyl angeboten, sollte er in seiner Heimat rechtlich verfolgt werden.
„Er (Comey – Anm. d. Red.) sagte, er habe ein Gespräch mit dem Präsidenten (Donald Trump) aufgezeichnet und dieses Material dann über einen Freund den Medien zugespielt“, sagte Putin am Donnerstag beim „Direkten Draht“, seiner jährlichen TV-Sprechstunde mit den Bürgern.
„Das klingt sehr seltsam, wenn ein Geheimdienstchef ein Gespräch mit dem Staatschef aufzeichnet und dies dann auch den Medien zuspielt. Wodurch unterscheidet sich dann der FBI-Direktor von Herrn Snowden?“, fragte Putin.
Nach seiner Einschätzung gleicht das Vorgehen des ehemaligen FBI-Direktors dem eines „Bürgerrechtlers, der eine bestimmte Position verteidigt“.
„Apropos: Wenn er (Comey) in diesem Zusammenhang auf irgendeine Weise verfolgt werden sollte, dann wären wir bereit, auch ihm politisches Asyl in Russland zu gewähren. Er muss das wissen“, so Putin.
Comey, der Russland Einmischung in die US-Präsidentschaftswahl vorgeworfen, jedoch keine Beweise vorgelegt hatte, wurde im Mai von US-Präsident Donald Trump entlassen.
Der ehemalige Mitarbeiter der US-Geheimdienste CIA und NSA Edward Snowden hatte im Juni 2013 den Zeitungen „Washington Post“ und „Guardian“ eine Reihe von Geheimdokumenten über Ausspähaktivitäten der USA und Großbritanniens übergeben. Er brachte unter anderem ans Licht, dass US-Geheimdienste das private Handy von Bundeskanzlerin Angela Merkel abgehört hatten. Danach flüchtete Snowden zuerst nach Hongkong, dann nach Moskau. Russland gewährte dem Whistleblower Asyl.

Lug-info.com: Mehr als 460 Kinder mit besonderen Bedürfnissen haben im Schuljahr 2016-2017 in 29 Inklusionsklassen in Lugankser Schulen gelernt, teilte die Leiterin der Bildungsabteilung des Stadtverwaltung Walentina Kijaschko mit.
In Lugansk wurden alle Bedingungen für Kinder geschaffen, die individuellen Unterricht benötigen.
„Bei uns werden 306 Kinder zu Hause unterrichtet, davon 164 Kinder mit Behinderungen“, erläuterte Kijaschko.
Außerdem wird in den Schulen der Hauptstadt das Netz der Inklusionsklassen erweitert.
„In acht städtischen Bildungseinrichtungen sind 29Inklusionsklassen eingerichtet, in denen im letzten Schuljahr 463 Kinder unterrichtet wurden, darunter 141 mit besonderen Bedürfnissen bezüglich des Bildungswesens“, berichtete sie.
„Dort befinden sich die Kinder mit besonderen Bedürfnissen unter anderen Gleichaltrigen, das ist sehr wertvoll. Sie passen sich dort besser an, sozialisieren sich und zeigen bessere Ergebnisse“, sagte Kijaschko.

de.sputniknews.com: Putin: Viele ausländische IS-Söldner – Mehr russische Angriffe als von US-Koalition
Von den 80.000 Kämpfern der Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“ – IS) sind allein 30.000 ausländische Söldner. Das hat Russlands Präsident Wladimir Putin im Interview mit US-Regisseur Oliver Stone gesagt. Dabei hat Putin auch Russlands Beitrag im Kampf gegen die Terrororganisation mit dem der US-geführten Koalition verglichen.
Putin zufolge gibt es in den Reihen des IS etwa 80.000 Kämpfer, darunter auch 30.000 Söldner aus 80 Ländern. Unter ihnen seien auch russische Bürger, bedauerte der Präsident in dem Interview mit Stone, das vom US-Sender Showtime in dieser Woche in vier Teilen ausgestrahlt wird.
Außerdem verwies der russische Staatschef auf die Fortschritte in der Bekämpfung des IS und betonte die besondere Rolle Moskaus dabei: „Während unsere Flieger durchschnittlich 70 bis 120 Luftschläge versetzen, fliegt die ganze internationale US-geführte Koalition täglich zwei, drei bis fünf Luftschläge.“
Zwar kontrolliere der IS ein ganz großes Gebiet, jedoch seien wesentliche befreit worden, so Putin weiter: „Und dies sind nicht irgendwelches beliebiges Gebiet oder ein Teil der Wüste, dies sind Territorien, die für Syrien lebenswichtig sind.“

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte
66 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
In
Richtung Donezk hat der Gegner 42 Artilleriegeschosse des Kalibers 152 und 122mm, 84 Panzergeschosse, 220 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm auf die Gebiete von dreizehn Ortschaften abgeschossen.
In Richtung Gorlowka haben die ukrainischen Streitkräfte die Gebiete von fünf Ortschaften beschossen. Der Gegner hat 15 Artilleriegeschosse des Kalibers 122mm und 56 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm abgeschossen.
In
Richtung Mariupol wurden die Gebiete von fünf Ortschaften beschossen. Vom Gegner wurden 49 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm und fünf Panzergeschosse abgeschossen.
In der Folge eines Beschusses des Kiewskij-Bezirk von Donezk wurde der zivile Einwohner W. I. Pyschkow, geb. 1957, verletzt. Es wurden neun Häuser in den Ortschaften Golmowskij, Krutaja Balka sowie im Petrowskij- und im Kujbyschewskij-Bezirk von Donezk beschossen.
Uns liegen Informationen vor, dass
es Runderlasse des Leiters der Donezker militärisch-zivilen Verwaltung Shebriwskij an die Leiter der Bezirksverwaltungen der von den ukrainischen Streitkräften besetzten Territorien gibt, dass in dieser Woche Versammlungen mit den örtlichen Einwohnern der frontnahen Ortschaften stattfinden sollen. Im Verlauf dieser Versammlungen sollen die Behörden über bevorstehende Beschüsse, angeblich vom Territorium der DVR aus, berichten. Dabei wird von der Bevölkerung verlangt, wenn sie auf Fragen ukrainischer Journalisten antworten, an allem der Armee der DVR die Schuld zu geben.
Unsere Aufklärung hat bereits die Durchführung solcher Versammlungen in den Bezirken Wolnowacha und Dsershinsk (Torezk) festgestellt. Unter anderem fand am 12. Juni eine Versammlung mit Einwohnern von Blishneje im Wolnowacha-Bezirk statt, in der ein Vertreter der ukrainischen Behörde von den örtlichen Einwohnern verlangte, nach dem Beschuss vor den Kameras ukrainischer Massenmedien zu bestätigen, dass das Feuer vom Territorium der DVR ausging, selbst wenn die Einwohner dies nicht gesehen haben.
Wir verbinden diese Fälle von Instruktionen örtlicher Einwohner mit in Vorbereitung befindlichen und durchzuführenden Beschüssen von Ortschaften durch die ukrainischen Truppen, wie dies in der letzten Nacht in
Suchaja Balka der Fall war, wo ein friedlicher Einwohner starb. Dabei haben die Einheiten der Armee der DVR nicht geschossen und streng und genau die Minsker Vereinbarungen eingehalten.
Nach Angaben unserer Aufklärung sind
an den Beschüssen von Wohngebieten von Ortschaften auf von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Territorien nationalistische Bataillone beteiligt. Insbesondere wurde die Aktivität von mobilen Gruppen des Bataillons „Donbass“, das zeitweise im Gebiet von Konstantinowka auf dem Territorium von Produktionshallen des Unternehmens „Megatex“ (Kalinin-Straße 1a) stationiert ist, im Bezirk Dsershinsk festgestellt. Die Unternehmungen von Feuergruppen werden in der Nacht durchgeführt. Die Beschüsse von Ortschaften erfolgen aus Bezirken in der Nähe der Kontaktlinie. Im Bezirk Wolnowacha hat eine Einheit des „Rechten Sektors“ die eigenen Territorien beschossen.
Im Verantwortungsbereich des 3. mechanisierten Bataillons der 72. mechanisierten Brigade im Gebiet von Awdejewka wurde eine Einheit aus der 95. Luftsturmbrigade entdeckt, die eingetroffen ist, um Artillerieaufklärung zu betreiben.
Diese Aufklärungseinheit ist mit automatisierten Schallmessungskomplexen „Tembr“ ausgestattet, die zur Kontrolle der Schüsse der eigenen Artillerie vorgesehen sind und auch die Möglichkeit bieten, Koordinaten von Artillerie festzustellen und zu bestimmen, die Feueraufgaben in einem bestimmten Bereich erfüllt.
Also hat der Stab der „ATO“ entschieden, gegen provokative Beschüsse der eigenen Positionen und von Ortschaften auf ukrainischen Territorium durch nicht kontrollierten Einheiten von Nationalisten, die in der Konfliktzone aktiv sind, zu kämpfen. Auf Grundlage der festgestellten Fälle nicht genehmigter Beschüsse von den Positionen der ukrainischen Truppen aus werden Ermittlungen durchgeführt, auf die eine Bestrafung der Schuldigen folgen wird.

de.sputniknews.com: Putin dankt Russland-Unterstützern aus Ukraine
Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Donnerstag bestätigt, dass sein Land viele Freunde in der Ukraine hat und die dort lebenden und Russland unterstützenden Menschen hoch schätzt.
„Warum haben Sie uns im Stich gelassen? In der Ukraine sind nicht alle Bandera-Anhänger. Wir gehen hier zum,Unsterblichen Regimentʻ und gedenken unserer Väter. Warum beschmieren Sie uns alle in allen TV-Sendern mit einer Farbe?“, fragte ein Anrufer aus Kiew.
Putin bedankte sich bei dem Anrufer dafür, dass er die gemeinsame russisch-ukrainische Geschichte wertschätze. „Wir sehen dies und schätzen es sehr hoch. Ich kann dem nicht zustimmen, dass wir alle schwarz malen. Wir bemühen uns, überhaupt niemanden schwarz zu malen… Wir haben Angst, Sie irgendwie zu gefährden, und versuchen, uns in die innerpolitischen Prozesse in der Ukraine nicht einzumischen“.
Der Präsident verwies dabei auf den Vorsitzenden der gesellschaftlichen Bewegung „Ukrainische Wahl – das Recht des Volkes“, Viktor Medwedtschuk. Putin bezeichnete ihn als starken Verfechter der ukrainischen Unabhängigkeit, der gleichzeitig für gute Beziehungen zu Russland plädiert. „Darin ist er nicht allein“, sagte der Staatschef.

Lug-info.com: „Bei der Hotline des Innenministeriums der LVR hat der Bürger S. angerufen, der Mitarbeiter der Sewerodonezker Abteilung der „Nationalpolizei“ ist. Nach den Worten des Mannes sind in Sewerodonezk einige hohe Beamte aus dem Hauptquartier des Sicherheitsdienstes der Ukraine in Kiew eingetroffen. Die Aufgabe der Kommission ist die Aufdeckung von Mitarbeitern der Rechtsschutzstrukturen, die die Hotline des Innenministeriums der LVR anrufen“, berichtete das Innenminister der LVR.
„Die „Nationalpolizisten“ haben auch den mündlichen Befehl erhalten, dass sie Ortschaften in unmittelbarer Nähe der Abgrenzungslinie nicht besuchen dürfen. „Man hat Angst, dass wir nicht das sehen, was nötig ist“, unterstrich der Anrufer“, teilte die Polizei der LVR mit.

de.sputniknews.com: Weißrussland: Nato verlegt Kampfdrohnen an Grenze – Lukaschenko antwortet
Zu der zunehmenden Verlegung von Nato-Truppen und Militärtechnik der Allianz an die Grenze zu Weißrussland hat sich der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko am Donnerstag bei dem Treffen der Sicherheitsratssekretäre der OVKS-Länder in Minsk geäußert und dabei von einem „unverhohlenen Eifer“ gesprochen.
„Wenn es nur Truppen wären, aber dort wurden auch die modernsten Drohnen stationiert… sie sind riesig, wie richtige Flugzeuge. Das sind Kampfdrohnen. Gegen wen?“, fragte Lukaschenko.
Auch für die Kritik der Nato an gemeinsamen Militärmanövern von Russland und Weißrussland zeigte Lukaschenko kein Verständnis: „Und die sagen uns: ‚Ihr sollt keine Übungen abhalten.‘ Nein, wir werden Übungen durchführen, weil weder Russland noch Weißrussland noch die gesamte OVKS ihre Sicherheit aufs Spiel setzen wollen“, so der weißrussische Präsident.
Russland und Weißrussland wollen im kommenden September eine gemeinsame Militärübung abhalten: „Zapad-2017“. Dabei solle ein defensives und kein offensives Vorgehen geübt werden, betonte Lukaschenko.
Derweil hat das litauische Verteidigungsministerium die kommende „Zapad“-Übung als ein besonderes Sicherheitsrisiko eingestuft. Dies hat das Ministerium in einem eigens veröffentlichten Bericht bekanntgegeben.
Weißrusslands Verteidigungsministerium bezeichnete den Bericht als „Nonsens“. Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, bewertete den litauischen Bericht als Ausdruck einer totalen, von außen aufgezwungenen Russophobie.

de.sputniknews.com: Keine neue „Kuba-Krise“ – Putin über US-Kriegsschiffe in Krim-Nähe 2014
Die Situation mit US-Kriegsschiffen nahe der Krim im Jahr 2014 kann nicht mit der „Kuba-Krise“ 1962 verglichen werden, als die Welt an der Schwelle zur atomaren Katastrophe stand. So schätzt es der russische Präsident Wladimir Putin ein. Er hat darüber im Interview mit dem US-Regisseur Oliver Stone gesprochen.
2014, gleich nach dem Beginn der Krim-Krise, wurde der US-Kreuzer „USS Donald Cook“ ins Schwarze Meer nahe Krim verlegt. Sie verfügt über Systeme „Aegis“, die bis zu 56 Marschflugkörper „Tomahawk“ mit den nuklearen Sprengköpfen tragen kann. Die Verteidigungsmaßnamen der russischen Seite zwangen das Schiff, das Krimgewässer Richtung Bosporus zu verlassen. Anschließend flog ein russisches Kampfflugzeug vom Typ Suchoj Su-24 einige Male sehr tief über dem Schiff, was von den USA verurteilt wurde.
„Ich würde dies mit der Kuba-Krise nicht vergleichen“, sagte Russlands Präsident Putin dazu gegenüber US-Regisseur Stone in dem Interview, das der US-Sender Showtime in dieser Woche zeigt.
„Damals stand die Welt an der Schwelle der atomaren Katastrophe. In diesem Fall waren wir, Gott sei Dank, nicht so weit. Obwohl wir unsere neusten Raketensysteme der Küstenwache ‚Bastion‘ auf der Krim trotzdem aufgebaut haben. Geht es um die nationale Sicherheit, so sind wir jedenfalls berechtigt, die verfügbaren Verteidigungsmittel einzusetzen. Was macht aber die ‚USS Donald Cook‘ nahe unserer Grenze? Wer provoziert wen? Wir verteidigen unser Territorium.“
Der russische Präsident betonte, dass der „Kommandeur sicherlich die vom Raketensystem ausgehende Strahlung erkannt hat“.
„Ich kenne diesen Mann persönlich nicht, aber er ist ein disziplinierter, verantwortungsbewusster und ziemlich tapferer Offizier. Er hat die richtige Entscheidung getroffen. Er verschärfte die Spannung nicht, provozierte nicht, vermied die offene Konfrontation. Das bedeutet nicht, dass er den Befehl zum Beschuss erhalten würde, aber man sollte auf der ‚USS Donald Cook‘ sehen, dass die Küste verteidigt ist.“
Russland wurde „bis an eine gewissen Grenze getrieben“, hob der Präsident hervor. „Außerdem, ich sage doch: wir waren für einen konstruktiven Dialoge bereit. Aber nein, man musste unbedingt eine verfassungswidrige Machtergreifung unterstützen. Wozu? Ich verstehe immer noch nicht, wozu das gemacht wurde.“

ukrinform.ua: Die Ukraine hat im Wirtschaftsjahr 2016/2017 42,3 Millionen Tonnen Getreide exportiert. (Stand: 14. Juni 2017). Das ist um 4,8 Millionen Tonnen mehr als im gleichen Zeitraum des vorigen Wirtschaftsjahres.
Das meldet die Pressestelle des Landwirtschaftsministeriums der Ukraine.
„Seit dem Beginn des Wirtschaftsjahres 2016/2017 exportierte die Ukraine bis zum 14. Juni 19,7 Mio. Tonnen Mais, ein Plus von 2,8 Mio. Tonnen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der gesamte Getreideexport betrug 42,3 Mio. Tonnen, ein Plus von 4,8 Mio. Tonnen gegenüber dem 14. Juni 2016“. Insgesamt führte die Ukraine 17 Millionen Tonnen Weizen (0,96 Mio. Tonnen mehr als im vergleichbaren Zeitraum des vorigen Wirtschaftsjahres), 5,2 Millionen Tonnen Gerste (ein Plus von 0,95 Mio. Tonnen), 6.600 Tonnen Roggen (11.000 Tonnen weniger) aus. Außerdem wurden im Wirtschaftsjahr 2016/2017 366,9 tausend Tonnen Mehl exportiert.
Im Wirtschaftsjahr 2015/2016 wurden 39 Millionen Tonnen Getreide exportiert.

de.sputniknews.com: Sotschi empfängt Weltmeister Deutschland
Weltmeister Deutschland, der in Russland zum dritten Mal beim FIFA Konföderationen-Pokal dabei sein wird, ist heute in Sotschi eingetroffen.
Erster Gegner der Mannschaft von Joachim Löw ist am 19. Juni im Fischt-Stadion in Sotschi Australien. Danach folgen am 22. Juni in Kasan Chile und am 25. Juni in Sotschi Kamerun.
Rang drei vor eigenem Publikum 2005 ist die bislang beste Platzierung Deutschlands beim FIFA Konföderationen-Pokal.

de.sputniknews.com: Präsident stellt sich den Fragen seiner Bürger – Im Westen nicht vorstellbar
Willy Wimmer
Ein kenntnisreicher, umsichtiger, humorvoller russischer Präsident hat mit seiner heutigen Fragerunde, die das ganze Land einbezieht, eine globale Aufgabe.
Dieser Aufgabe stellt er sich vor dem Hintergrund von fast zwei Millionen Fragen aus dem ganzen Land. Man darf sich bei den westlichen Staatsführungen ruhig umsehen und sich fragen, ob man sich die eigenen Repräsentanten überhaupt in dieser Rolle vorstellen kann? Die Frage zu stellen heißt, sich selbst die Antwort geben zu müssen. Natürlich kann man sich so etwas nicht vorstellen.
Es kommt noch etwas zu dieser Feststellung hinzu. Die Bürger Russlands beteiligen sich in einer unglaublichen Weise an dieser jährlich stattfindenden Fragerunde. Bei uns würde so etwas als Vertrauensbeweis sowohl für die Persönlichkeit als auch das staatliche System gewertet. Man kann sicher sein, dass die westlichen Medien, engstirnig wie sie sind, das dem russischen Präsidenten nicht gönnen.
Die weltweit übertragene Fragerunde hat in diesen turbulenten Zeiten eine globale Konsequenz. Während in den Vereinigten Staaten gerade heute über die üblichen Presse-Zünder das militärisch-industrielle Kriegsestablishment gegenüber dem gewählten Präsidenten unter fadenscheinigen Gründen versucht „blank“ zu ziehen und die Welt in den Untergang zu ziehen, vermittelt Präsident Putin jenes Maß an Berechenbarkeit und Beruhigung, auf die die ganze Welt dringend angewiesen ist. „Wenn man den Frieden will, muss man auf Moskau und nicht auf Washington blicken.“

Dan-news.info: „Derzeit erhalten in der DVR etwa eine Million Bürger soziale Unterstützung aus dem republikanischen Haushalt“, teilte die Arbeits- und Sozialministerin der DVR Larissa Tolstykina mit. „Von diesen sind fast 680.000 Menschen Rentner, 137.000 sind Empfänger von Sozialzahlungen“.
Über das Ministerium erfolgen auch andere Arten der sozialen Unterstützung der Bevölkerung. „Die monatliche Summe von Ausgaben zur Absicherung der Renten- und Sozialzahlungen beträgt mehr als 3 Mrd. Rubel“, sagte Tolstykina.
Einen wesentlichen Teil der Ausgaben des Ministeriums nimmt auch die gezielte Unterstützung ein – Zahlungen an bestimmte Kategorien von Bürger, einmalige Zahlungen zum Tag des Sieges, Gelder zum Kauf von Haushaltskohle, einmalige Zahlungen an Menschen, die unter den Folgen der militärischen Aggression der Ukraine leiden.

de.sputniknews.com: US-Raketen in 15 Minuten vor Moskau – Putin: Russland muss sich schützen
Russland muss laut Präsident Wladimir Putin seine Gebiete in der Arktis schützen – insbesondere angesichts der amerikanischen Atom-U-Boote in Nord-Norwegen.
In seiner TV-Bürgersprechstunde am Donnerstag wurde Putin nach der Strategie Russlands in seinen arktischen Hoheitsgebieten gefragt.
„Wir müssen unsere Souveränität über diese Gebiete sicherstellen“, antwortete Putin. „Wir dürfen den militärischen Aspekt nicht vergessen. Diese Region ist aus der Sicht der Verteidigungsfähigkeit unseres Landes sehr wichtig.“
Dabei verwies Putin auf die US-amerikanischen Atom-U-Boote, die im Norden Norwegens eingesetzt würden. „Ihre Raketen brauchen 15 Flugminuten bis nach Moskau. Wir müssen sehen, was dort vorgeht. Wir müssen uns angemessen schützen.“
Über diese Region verlaufe zudem die Flugbahn von bodengestützten Raketen, die auf dem Territorium der USA stationiert seien, sagte Putin. Deshalb brauche Russland auch dort ein Frühwarnsystem, um Raketenstarts zu verfolgen.

de.sputniknews.com: Putin über Pläne für und in Syrien
Russland will die Kampffähigkeit der syrischen Armee erhöhen und die Anbahnung eines friedlichen politischen Regelungsprozesses zwischen allen Konfliktseiten in Syrien erreichen, wie der russische Präsident Wladimir Putin am Donnerstag beim „Direkten Draht“, der alljährlichen TV-Sprechstunde mit seinen Mitbürgern sagte.
Das Ziel Russlands sei es, „das Niveau und die Kampffähigkeit der syrischen Armee zu erhöhen und uns damit langsam auf unsere Stützpunkte in Syrien, den Militärflugplatz Hmeimim und den Flottenstützpunkt Tartus, zurückzuziehen und gleichzeitig den syrischen Truppen zu ermöglichen, effektiv zu agieren und alle nötigen Ergebnisse zu erzielen“.
Was die russischen Pläne in Syrien angehe, „beabsichtigen wir, einen friedlichen politischen Prozess bei der Regelung des Konflikts zwischen allen Konfliktseiten anzubahnen“.
Zudem betonte der russische Präsident, dass die russische Armee unschätzbare Erfahrungen beim Syrien-Einsatz, darunter auch bei der Nutzung der modernsten Waffen unter Kampfbedingungen, gesammelt habe.
„Der Einsatz der modernsten Waffen ermöglichte uns zu verstehen, wie sie unter Kampfbedingungen funktionieren, und alle nötigen Korrekturen … vorzunehmen. Wir haben gewusst, dass es gute und funktionierende Waffen sind, aber als wir gesehen haben, wie diese unter Kampfbedingungen funktionieren, — das ist absolut eine andere Geschichte.“
Die russischen Streitkräfte hätten „eine andere Qualität bekommen“. „Einige Einheiten sind überhaupt erst vor kurzem gebildet worden und werden sehr effektiv eingesetzt“, so Putin.

Ukrinform.ua: Zwei russische Staatsangehörige haben am Donnerstagmorgen an einem Grenzübergang zu Russland um politisches Asyl in der Ukraine gebeten.
Das teilt die Pressestelle des ukrainischen Grenzschutzes mit. Die Männer hätten angekündigt, sie wollen Asyl in der Ukraine wegen politischer Verfolgung in Russland beantragen.
Während der Sicherheitsmaßnahmen, die gemeinsam mit Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes SBU durchgeführt wurden, wurde festgestellt, dass die Russen Mitglieder der Oppositionsbewegung von Alexej Nawalny sind und politisch verfolgt werden. Über ihre Asylanträge wird der Migrationsdienst der Ukraine entscheiden.

de.sputniknews.com: Ukraine will im Donbass „hybriden Kriegszustand“ einführen
Ein Gesetzentwurf über die Wiedereingliederung des Donbass in die Ukraine soll in der nächsten Woche in die Werchowna Rada (ukrainisches Parlament) eingebracht werden. Laut dem Abgeordneten der Rada Mustafa Najem wird in diesem Gesetzentwurf ein sogenannter „hybrider Kriegszustand“ für die Region festgeschrieben.
„Wir umgehen diese Frage (die Einführung des Kriegszustandes – Anm. d. Red.) und führen einen sogenannten ‚hybriden Kriegszustand‘ durch das Gesetz ein, das eingebracht werden soll. In dem Gesetz wird in erster Linie die Vereinigung der administrativen Behörden und die Möglichkeit des Einsatzes der Streitkräfte vorgesehen“, zitiert die Nachrichtenagentur RIA Novosti Najem am Donnerstag.
Laut Najem sollten auch andere Behörden die Leitung der Militäroperation in der Ostukraine übernehmen. Jetzt ist dafür der Sicherheitsdienst der Ukraine zuständig.
Am Mittwoch berichtete der ukrainische Präsident Petro Poroschenko über Pläne, in die Rada einen Gesetzentwurf über die Wiedereingliederung des Donbass in die Ukraine einzubringen, in dem eine Rechtsordnung der Aktivitäten der ukrainischen Streitkräfte verankert werden soll. Dabei sprach sich Poroschenko gegen die Abschaffung der „Antiterroroperation“ (so bezeichnet die Regierung in Kiew die Kriegshandlungen in Donbass) bis zur Verabschiedung des Gesetzes aus.
Zuvor hatte der Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, Alexander Turtschinow, aufgerufen, die „Antiterroroperation“ zu beenden und zum Schutz des Landes vor dem „hybriden Krieg mit Russland“ überzugehen….

dnr-news.com: Putin erklärte, dass Russland alles zur Unterstützung der Menschen im Donbass tut
Der Präsident Russlands Wladimir Putin sagte der TV-Bürgersprechstunde gegenüber Journalisten, dass die Probleme im Donbass nicht weniger werden, sondern wachsen, und versprach, dass die RF alles zur Unterstützung der Menschen dort tun werde.
„Es ist eine sehr große Tragödie. Wir tun alles dafür, um den Schaden zu minimieren, den es dort gibt“, sagte Putin den Journalisten.
„Sie kennen unsere Positionen im Allgemeinen, doch wir werden alles dafür tun, um die Menschen dort zu unterstützen, und zwar unabhängig von allen äußeren Faktoren“, ergänzte er.

de.sputniknews.com: Lösung des Nordkorea-Problems: USA rechnen mit Unterstützung Russlands
Die USA rechnen laut dem amerikanischen Außenminister Rex Tillerson mit einer zusätzlichen Unterstützung Russlands bei der Lösung der Nordkorea-Frage.
„Nordkorea ist eine der Hauptfragen, die ich ziemlich oft mit (dem russischen Außenminister – Anm. d. Red.) Sergej Lawrow bespreche. Ich habe dies auch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin erörtert, als ich mich mit ihm im Kreml getroffen habe“, zitiert die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti Tillerson.
Er betonte dabei, dass sich die Einstellung Russlands zu Nordkorea ändere. „Und wir rechnen mit zusätzlicher Unterstützung von ihnen“, so Tillerson weiter. Ihm zufolge sieht Moskau, dass das Vorgehen Nordkoreas auch eine Bedrohung für Russland darstelle.
In den vergangenen Monaten hat Nordkorea eine Reihe von Raketentests durchgeführt, die Pjöngjang als erfolgreich bezeichnet hat. Bei einem der Tests soll die Rakete die japanische Wirtschaftszone erreicht haben und ins Meer abgestürzt sein.

Ukrinform.ua: Die Staats- und Regierungschefs der EU werden die politische Entscheidung über eine Verlängerung der Sanktionen gegen Russland beim EU-Gipfel am 22./23. Juni in Brüssel treffen.
Das sagte ein hochrangiger EU-Diplomat dem Ukrinfom-Korrespondenten in Brüssel. Die Sanktionen würden wahrscheinlich um weitere sechs Monate verlängert.

Abends:

de.sputniknews.com: Moskau schließt Einsatz nach Syrien verlegter US-Raketen gegen Assads Armee nicht aus
Russland schließt nicht aus, dass die von Jordanien nach Syrien verlegten US-Mehrfachraketenwerfer gegen die Regierungsarmee von Präsident Baschar al-Assad eingesetzt werden könnten. Das geht aus einer am Donnerstag in Moskau veröffentlichten Erklärung des russischen Verteidigungsministeriums hervor.
Moskau zufolge hatten die USA am Vortag zwei Anlagen vom Typ HIMARS (High Mobility Artillery Rocket System) im Stützpunkt At Tanf im Süden Syriens stationiert.
„Die Kräfte der US-geführten internationalen Koalition haben bereits die syrischen Truppen mehrmals angegriffen, die im syrisch-jordanischen Grenzraum gegen das Terrornetzwerk Daesh (Islamischer Staat) kämpfen. Daher ist nicht auszuschließen, dass diese Attacken fortgesetzt werden, jetzt aber unter Einsatz von HIMARS-Komplexen. Welche reale Ziele verfolgen denn die USA in Syrien? Gegen wen wollen die US-Soldaten dort kämpfen?“, fragt das russische Verteidigungsministerium.
Die mobile operativ-taktische HIMARS-Anlage ist auf einem Radfahrgestell montiert. Jeder Komplex ist mit sechs Raketengeschossen beziehungsweise mit einer operativ-taktischen ballistischen Rakete bestückt.

Dnr-news.com: Im ukrainischen Innenministerium versprach man, den Donbass zu „säubern“
Der Berater des Innenminister der Ukraine Sojan Schkirjak sagte, dass Kiew auf alle Fälle die nicht durch es kontrollierten Territorien den Donbass „befreien“ wird, und danach werden die Rechtsschutzorgane diese Territorien auch noch „säubern“ müssen.
„Ich kann auch diejenigen überzeugen, die es heute noch nicht hören, hört also zu: wir werden auf jeden Fall dieses Territorium befreien, und auch die Säuberungen müssen durchgeführt werden. Daran gibt es keinen Zweifel“, sagte Schkirjak gestern Abend im TV des ukrainischen „Channel 5“

de.sputniknews.com: Ukraine-Konflikt: Donezk erwartet „saisonbedingte“ Eskalation
Die selbsterklärte Volksrepublik Donezk im Osten der Ukraine, die seit drei Jahren gegen die Regierungstruppen kämpft, befürchtet, dass der schleichende Konflikt im August wieder eskalieren wird. Der Donezker Parlamentschef Denis Puschilin ruft deshalb die Weltgemeinschaft zu mehr Druck auf die Ukraine auf.
„Im letzten und im vorletzten Jahr hat es im August eine Eskalation gegeben“, sagte Puschilin am Donnerstag zur Nachrichtenagentur DAN. „Wir erwarten von der Weltgemeinschaft, dass sie uns hilft und Kiew unter Druck setzt.“
Ohne die Hilfe würde der Krieg wieder aufflammen, es würde neue Opfer und Zerstörungen geben, warnte der Politiker.
Formell gilt seit September 2015 im Osten der Ukraine eine Waffenruhe, dennoch kommt es immer wieder zu Beschuss. Nach Angaben aus Donezk hat das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 66 Mal den Waffenstillstand gebrochen und 23 Ortschaften der „Volksrepublik“ unter Einsatz von Artillerie, Panzern und Handfeuerwaffen angegriffen. Die ukrainische Armee ihrerseits meldete 55 Angriffe durch die Donezker Milizen.
Auch die OSZE spricht von einer zunehmenden Gewalt im Donbass. Alexander Hug, Vizechef der OSZE-Beobachtungsmission in der Ukraine, teilte am Donnerstag mit, dass die die Zahl der Verstöße gegen die Waffenruhe seit einer Woche um 75 Prozent angewachsen sei.
Vor zwei Wochen hatte der Kiewer Sicherheitsratschef Alexander Turtschinow beim Besuch seiner Soldaten geäußert, dass der Krieg erst dann enden würde, wenn ukrainische Truppen in Moskau stünden.
Die ukrainische Regierung hatte im April 2014 Truppen in die östlichen Kohlefördergebiete Donezk und Lugansk (Donbass) geschickt, nachdem diese den nationalistischen Staatsstreich vom Februar in Kiew nicht anerkannt und zuerst mehr Selbständigkeit gefordert und dann unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten. Nach den jüngsten UN-Angaben sind bei den Gefechten zwischen dem Kiew-treuen Militär und örtlichen Bürgermilizen bislang insgesamt fast 10.000 Menschen ums Leben gekommen.

Standard

Presseschau vom 14.06.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Vormittags:

de.sputniknews.com: „Grob, dafür effektiv“ – Putin: Nato-Vorgehen vor Russlands Grenzen wird erwidert
Als einen „großen strategischen Fehler“ hat Russlands Präsident Wladimir Putin das Vorgehen der Nato in der Nähe der russischen Grenzen bewertet.
„Denn Russland wird all diese Handlungen adäquat erwidern, was nichts anderes bedeuten würde, als eine weitere Runde des Wettrüstens“, sagte er im Interview dem amerikanischen Starregisseur Oliver Stone. Der Film mit dem Interview wurde vom TV-Sender Showtime ausgestrahlt.
„Dabei wird unsere Antwort will weniger kosten“, so Putin. Diese Technik „wird wohl etwas grober sein, dafür effektiv. Und wir werden das sogenannte strategische Gleichgewicht beibehalten.“

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden neunmal das Territorium der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Kalinowo, Frunse, Logwinowo, Shelobok, Obosnoje, Krasnyj Jar.
Geschossen wurde mit 122mm-Artilleriegeschützen, 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainischen Beschuss und dessen Folgen
„Gestern Abend und in der Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte den Nowoasowoskij-Bezirk beschossen. Dabei wurden zwei Wohnhäuser in der Achmatow-Straße 15 und 18 beschädigt. Außerdem wurden Stromleitungen zerstört, weswegen die Einwohner von Nabereshnoje und Sosnowskoje keinen Strom haben – dies sind etwa 80 Verbraucher“, teilte der Leiter der Bezirksverwaltung Anatolij Janowskij mit.
Auch das Bürgermeisteramt von Jasinowataja teilte mit, dass es in der Nacht Beschuss gab: durch Treffer ukrainischer Geschosse gerieten in Krutaja Balka drei Wohnhäuser in der Oktjabrskaja-Straße 20, 26 und oder Molodjoshnaja-Straße 6/1 in Brand.
„Gegen 10:00 Uhr hat die ukrainische Seite einen Beschuss der Dokutschajewsker Kläranlage begonnen. Die Leitung bringt evakuiert notfallmäßig das Personal“, teilte das kommunale Unternehmen „Woda Donbassa“ mit.
„Durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden sechs Häuser in Alexandrowka, fünf Häuser im Kujbyschewskij-Bezirk von Donezk und zwei im Kiewskij-Bezirk von Donezk beschädigt. In Kominternowo wurden zwei Häuser beschädigt, in Krutaja Balka bei Jasinowataja gerieten zwei Häuser in Brand, ein weiteres wurde durch einen direkten Treffer eines Geschosses beschädigt“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
„In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 65-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Verwendet wurden: Artillerie, Panzer, Mörser, Schützenpanzer, Schützenpanzerwagen, Granatwerfer und Schusswaffen“, teilte das operative Kommando mit.
Insgesamt hat der Gegner 19 Ortschaften der Republik beschossen.

 

de.sputniknews.com: Putin benennt das Problem der Opposition in Russland
Präsident Wladimir Putin sieht das Problem der russischen Opposition darin, dass sie den Wählern kein attraktives Programm bietet.
„Das Problem der oppositionellen Kräfte besteht nicht darin, einfach gegen die Regierung zu kämpfen, sondern darin, den Wählern zu zeigen, dass ihre eigenen Wahlprogramme besser für die Wähler sind“, äußerte Putin in einem Interview mit US-Regisseur Oliver Stone, das vom Sender Showtime in den USA ausgestrahlt wurde.
Auf den Zugang der Opposition zu Massenmedien angesprochen, betonte Putin, dass es in Russland keine staatliche Kontrolle der Medien gäbe. „Wir haben hunderte Fernseh- und Rundfunkanstalten. Der Staat kontrolliert sie überhaupt nicht. Das wäre nämlich unmöglich.“
Der Kremlchef erinnerte daran, dass die Registrierung einer politischen Partei in Russland wesentlich vereinfacht worden sei. „Die Registrierung einer politischen Organisation oder Partei ist jetzt so einfach, dass der Wähler möglicherweise sogar Problem damit haben wird, sich in dieser Vielfalt politischer Angebote zurechtzufinden.“

 

de.sputniknews.com: Putin erläutert: Worauf US-Politik in der Ukraine abzielt
Die Philosophie der US-Politik in der Ukraine verfolgt laut Russlands Präsident Wladimir Putin das Ziel, eine Annäherung dieses Landes an Moskau zu verhindern.
„Die Philosophie der US-Politik in dieser Region besteht darin, jegliche Annäherung der Ukraine an Moskau zu verhindern, da manche eine Bedrohung darin sehen“, sagte Putin in einer Doku des US-Regisseurs Oliver Stone.
Wenn jemand denke, dass dies zu einer Stärkung Russlands führen könne, müsse man um jeden Preis jegliche Annäherung Russlands an die Ukraine stören, so Putin.
Zudem sagte Putin, dass es sowohl in den USA als auch in Europa jene gebe, die bei ihren Handlungen von anderen Gründen als der freien Wahl für die ukrainischen Bürger ausgegangen seien.
„Mir scheint aber, dass viele unsere Partner in den USA und Europa gerade ausgehend von diesen Gründen und nicht aus Gründen der freien Wahl für das ukrainische Volk agiert haben. Die Unterstützung der radikalen Elemente in der Ukraine, der nationalistischen Elemente, ist vom Standpunkt dieser Herangehensweise aus gewinnsicher, sodass diejenigen, die dies getan haben, ihr Ziel erreicht haben und zwar makellos“, betonte Putin.
Die ersten beiden Teile der neuen Doku von US-Filmemacher Stone hatte am Montag und Dienstag der Sender Showtime in den USA ausgestrahlt. Zwei weitere Teile sollen folgen.

 

Dan-news.info: Die Wiederinbetriebnahme des durch Beschuss der ukrainischen Streitkräfte beschädigte Jushnodonbasskij-Wasserwerks bei Jasinowataja ist für den 15. Juni geplant. Dies teilte das kommunale Unternehmen Woda Donbassa mit.
„Wenn alles in planmäßig verläuft, Tag und Nacht alles klar geht und das Unternehmen nicht beschossen wird, werden wir es morgen in Betrieb nehmen“, sagte ein Vertreter des Unternehmens.
Er unterstrich, dass derzeit auf dem Territorium der Pumpstation die Entminungs- und Reparaturarbeiten weitergehen, die bis zum Ende des heutigen Tages abgeschlossen sein sollen.

 

Nachmittags:

de.sputniknews.com: In der syrischen Stadt Hama, etwa 200 Kilometer von Damaskus entfernt, hat das Hüttenwerk nach dem langjährigen Bürgerkrieg und der von außerhalb unterstützten Aggression seine Arbeit wieder aufgenommen. Das Hüttenwerk in Hama ist der älteste metallurgische Betrieb in Syrien. Wegen der Kampfhandlungen musste das Werk seine Arbeit unterbrechen.
Trotz der fast dreijährigen Unterbrechung konnte die Produktion ziemlich schnell wieder angekurbelt werden. Jetzt kann Syrien beträchtliche Mittel für den Import von Stahlerzeugnissen einsparen, die das Land für den Wiederaufbau braucht.

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 65mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
In Richtung Donezk hat der Gegner auf die Gebiete von zwölf Ortschaften 34 Artilleriegranaten der Kaliber 152 und 122mm, 72 Panzergeschosse, 192 Mörsergranaten des Kalibers 120 mm und 185 des Kalibers 82mm abgfeuert.
In Richtung Mariupol wurden die Gebiete von vier Ortschaften beschossen. Der Gegner hat 58 Mörsergranaten des Kalibers 120mm und 81 des Kalibers 82mm sowie 24 Panzergeschosse abgefeuert.
In Richtung Gorlowka wurden die Gebiete von Michajlowka, Sajzewo und des Bergwerks 6-7 beschossen. Der Gegner schoss zehn Artilleriegranaten des Kalibers 122mm ab.
Durch den Beschuss der ukrainischen Verbrecher wurden 18 Häuser in Kominternowo, Krutaja Balka, Alexandrowka sowie im Kiewskij- und im Kujbyschewskij-Bezirk von Donezk beschädigt.
Unsere Aufklärung stellt weiter verbotene Waffen entlang der Abgrenzungslinie fest.
So wurden im Gebiet von Kodema (6 km von der Kontaktlinie) sechs Panzer entdeckt.
Die ukrainische Militärführung verwirklicht weiter ihre Pläne zur Vernichtung der Zivilbevölkerung des Donbass auf dem nicht von der Ukraine kontrollierten Territorium. Zur Durchführung seiner Pläne nutzt das Kommando der ukrainischen Streitkräfte nationalistische Einheiten und Söldner aus anderen Staaten.
So wurde in Folge eines Beschusses von Sachanka Wera Alexejewna Prigoda, geb. 1939, durch eine Scharfschützenkugel in den Kopf getötet, als sie sich in ihrem Garten befand. Nach Angaben unserer Aufklärung wurde der tödliche Schuss durch einen Scharfschützen aus einem islamistischen Bataillon, das sich im Verantwortungsbereich der 36. Marineinfanteriebrigade befindet, durchgeführt. Am wahrscheinlichsten wurden zur Erschießung friedlicher Einwohner Scharfschützinnen herangezogen, die sich, wie bekannt ist, durch ihre Härte und Prinzipienlosigkeit auszeichnen.
Außerdem stellt unsere Aufklärung Fälle fest, wo die ukrainische Seite von den Minsker Vereinbarungen verbotene Waffen aus Wohngebieten von Ortschaften heraus, von den Territorien von Schule, Kindergärten oder von Industriebetrieben aus verwendet und so das Leben einfacher friedlicher Bürger gefährdet.
Wir haben mehrfach Beschüsse der ukrainischen Seite auf ihr eigenes Territorium festgestellt. So haben nach Informationen örtlicher Einwohner Nationalisten des „Rechten Sektors“ von den Positionen der 30 mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte aus am 12. und 13. Juni mit großkalibriger Artillerie Olginka beschossen.
Indem das Kommando der ukrainischen Streitkräfte internationale Gesetze der Kriegsführung verletzt, verletzt es auch Gesetz der Ukraine, weil die genannte „Operation“ nirgends in der Ukraine gesetzlich begründet ist. Wir stehen gewöhnlichen Kriminellen gegenüber, deren Platz nicht in der Führung eines Landes sondern auf der Anklagebank eines Nürnberger Prozesses ist! Und die Soldaten in der „ATO“-Zone, die die verbrecherischen Befehle ausführen, sind ihre Komplizen.

 

de.sputniknews.com: Trump verlängert Sanktionen gegen Minsk – wegen „außerordentlicher Bedrohung“.
US-Präsident Donald Trump hat die gegen Weißrussland geltenden Sanktionen, die am 16. Juni auslaufen sollten, um ein Jahr verlängert. Dies wird auf der Webseite des Weißen Hauses mitgeteilt.
Trump begründet diesen Schritt damit, dass „die Handlungen einzelner Mitglieder der Regierung Weißrusslands und anderer Personen sowie die von ihnen betriebene Politik immer noch eine ungewöhnliche und außerordentliche Bedrohung für die nationale Sicherheit und die Außenpolitik der USA darstellen“.
Die Einschränkungsmaßnahmen waren erstmals von George Bush Jr. im Jahr 2006, nach den Präsidentenwahlen in Weißrussland, eingeführt worden, aus denen Alexander Lukaschenko als Sieger hervorgegangen war. Nach Auffassung der EU und der USA hätten die Wahlen in Weißrussland den demokratischen Normen nicht entsprochen.
Das diesbezügliche Dokument verbot US-amerikanischen Privatbürgern und Unternehmen, an die auf der schwarzen Liste stehenden Personen Finanzdienste zu gewähren, Waren zu liefern und Dienstleistungen zu erbringen.
Auf der ursprünglichen Sanktionsliste standen Alexander Lukaschenko, sein Sohn und Berater Viktor Lukaschenko, die Vize-Leiterin der Administration des Präsidenten, Natalja Petkewitsch, Justizminister Viktor Golowanow und andere – insgesamt zehn Personen.

ukrinform.ua: Bei Kämpfen im Gebiet der Antiterror-Operation (ATO) in der Ostukraine ist in den letzten 24 Stunden ein ukrainischer Soldat gestorben.
Das teilte der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für die Antiterror-Operation, Oberst Andrij Lysenko, in einem Briefing mit.
„Während der letzten 24 Stunden ist ein Soldat ums Leben gekommen, sieben weitere wurden verwundet“, sagte Lysenko.
Nach Angaben des Sprechers sei der Soldat in Luganskoje ums Leben gekommen.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich geändert und bleibt angespannt, in den letzten 24 Stunden habe der Gegner das Regime der Feuereinstellung neunmal verletzt.
Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten in den Gebieten von Kalinowo, Frunse, Logwinowo, Krasnyj Jar, Shelobok, und Obosnoje. Ein weiteres Mal wurde Donezkij beschossen, drei Häuser wurden beschädigt.
Die ukrainischen Streitkräfte haben für den Beschuss Artillerie des Kalibers 122mm, 120- und 82mm-Mörser, Schützenpanzer, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen verwendet. Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 300 Geschosse abgefeuert.
Nach Informationen unserer Aufklärung führen die Kiewer Truppen Vorbereitungen zu Angriffshandlungen durch und bereiten sich auf eine neue „aktive Phase“ des Konflikts vor. Mit diesem Ziel konzentrieren die Kiewer Truppen Waffen und Militärtechnik an der Kontaktlinie.
Von uns wurde am 12. Juni im Gebiet von Krymskoje die Ankunft einer Kolonne Panzertechnik mit drei Artilleriegeschützen 2S1 „Gwosdika“, fünf Panzern T-64, acht Schützenpanzern und zwei Tankwagen bemerkt.
Die Durchführung von Maßnahmen zur Funkaufklärung und die Aktivität von Diversions- und Aufklärungsgruppen des Gegners an der Kontaktlinie in der grauen Zone haben sich merklich verstärkt, auch wurde die Lieferung von Munition an Einheiten der ukrainischen Streitkräfte an den vorderen Linien verstärkt.
Alle Versuche der Kiewer Truppen, unsere Territorien militärisch einzunehmen, endeten für sie betrüblich. Ich erinnere daran, dass der Feind im Verlauf des Angriffs am 7. Juni im Gebiet von Shelobok 11 Tote hatte, 18 Soldaten wurden verletzt.
Die Volksmiliz führt die planmäßige Vervollkommnung der militärischen Fertigkeiten weiter. In den Einheiten werden täglich Übungen zur militärischen Ausbildung durchgeführt.
Heute wurde ein Probealarm zur Überprüfung der Gefechtsbereitschaft und der Bereitschaft zur Durchführung von Aufgaben für die Einheiten der Luftabwehr durchgeführt, einschließlich des Ausrückens in das Konzentrationsgebiet und der Organisation der militärischen Dienste.
Die Soldaten haben ein hohes Ausbildungsniveau gezeigt und haben die hypothetischen Ziele des Gegners überzeugend vernichtet.
Es wurde festgestellt, dass im Verantwortungsbereich der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte eine Kommission mit der hypothetischen Bezeichnung „Alpha“ tätig ist, die aus Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes der Ukraine und für das Personal zuständigen Offizieren besteht. Die Kommission kontrolliert den moralisch-psychischen Zustand des Personals der Brigade, die Versorgung mit allen Arten von Lebensmitteln und das Auftreten von Fällen grober Verletzung der militärischen Disziplin.
Außerdem untersuchen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine zahlreiche Fakten von Diebstahl von Militäreigentum, Waffen und Militärtechnik. Während der Arbeit der Kommission wurden schon elf Strafverfahren aufgrund von Diebstahl von Treibstoffen und 35 wegen eigenmächtigen Entfernens vom Dienstort gegen Soldaten der Brigade eröffnet.

 

Ukrinform.ua: Energie-Notstand um einen Monat verlängert.
Die Regierung hat Notmaßnahmen auf dem Strommarkt des Landes um einen weiteren Monat verlängert. Die Regierung beschloss das heute, berichtet Expreso.TV.
Der Grund für den Energie-Notstand ist die Blockade der Kohlelieferungen aus den besetzten Gebieten der Ostukraine. Der Notstand trat am 17. Februar in Kraft.

 

de.sputniknews.com: Russland und Iran stärken syrische Armee.
Die Beendigung des Bürgerkriegs in Syrien wird durch das Pentagon und die Terroristen verhindert, schreibt die russische Zeitung „Nesawissimaja Gaseta“ am Mittwoch.
Wie der Sprecher des Generalstabs der russischen Streitkräfte, Sergej Rudskoi, sagte, ist in Syrien mit russischer Unterstützung der Anlauf zum Friedensprozess gelungen. Demnächst sollen endgültige Schritte zur politischen Regelung des Syrien-Konfliktes unternommen werden. „Der Bürgerkrieg in Syrien ist gestoppt“, verkündete Rudskoi.
Allerdings kann diese Schlussfolgerung als zu optimistisch bezeichnet werden. Bis zur Normalisierung der Lage in Syrien ist es noch ein langer Weg. Fast in allen Provinzen des Landes dauern die Kämpfe an. Auf die auf Initiative Moskaus geschaffenen Deeskalationszonen entfallen maximal zehn Prozent des gesamten Territoriums Syriens.
Laut dem russischen Verteidigungsministerium wird ein effektiver Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS, auch Daesh) und andere Extremisteneinheiten in bestimmten Phasen durch die US-geführte internationale Koalition verhindert. „Trotz des erklärten Kampfes gegen den internationalen Terrorismus fliegt die Koalition Angriffe gegen syrische Truppen und lässt IS-Extremisten ungehindert aus Kesseln und stärkt die Terroristengruppierungen bei Palmyra und Deir ez-Zor“, so Rudskoi.
Ihm pflichtete auch der russische Außenminister Sergej Lawrow bei, der beim jüngsten Telefongespräch mit seinem US-Amtskollegen Rex Tillerson massive Kritik an den US-Angriffen gegen syrische Truppen äußerte. Lawrow rief dazu auf, konkrete Maßnahmen zur Verhinderung solcher Vorfälle in der Zukunft zu ergreifen.
Das Pentagon nahm den Kampf gegen syrische Proregierungskräfte auf, nachdem Damaskus eine erfolgreiche Offensive in den Nordosten entlang der syrisch-jordanischen Grenze und der Grenze zum Irak organisiert hatte.
Die USA richteten in dieser Region ihre Stützpunkte und Objekte ein, darunter zur Ausbildung der Einheiten der sogenannten Neuen Syrischen Armee. Die Angriffe gegen Assads Truppen erklären die USA mit einer Bedrohung für die US-Stützpunkte und Camps zur Ausbildung der Oppositionellen im Süden Syriens.
Weder Moskau noch Damaskus zählen die Neue Syrische Armee zur gemäßigten Opposition. Die dort von den USA ausgerufene Sicherheitszone wurde von ihnen für illegitim erklärt. Die syrischen Regierungstruppen setzen ihre Handlungen zur Übernahme der Kontrolle über die syrisch-jordanische Grenze und die Grenze zum Irak fort. Mit dem Vorrücken der Regierungstruppen zur südöstlichen Grenze Syriens werden die proamerikanischen Kräfte daran gehindert, von ihren Aufmarschgebieten in Jordanien und im Irak in Richtung Deir ez-Zor vorzurücken, wo es viele Öl- und Gasvorkommen gibt.
Die Amerikaner sind darüber verärgert, weshalb es voraussichtlich zu ständig neuen Zusammenstößen zwischen den Regierungstruppen und den Extremisten der Neuen Syrischen Armee sowie zu Angriffen der Koalition gegen syrische Truppen kommen wird. Laut Medienangaben gehen die syrischen Truppen auf Anweisung des russischen Militärs vor.
Eine aktivere Teilnahme am Syrien-Konflikt ist auch seitens des Iran zu erkennen. Laut arabischsprachigen sozialen Netzwerken kämpfen in Syrien neben den Aufständischen aus der Revolutionsgarde ebenfalls Kämpfer der 65. Elite-Luftlandebrigade. Sie sollen im Süden der Provinz Aleppo eingetroffen sein, um Kampfhandlungen gegen den IS auf der Seite der Regierungstruppen aufzunehmen, die entlang des Euphrat-Ufers in Richtung Rakka vorrücken.

Av-zakharchenko.su: Am 14. Juli führte das Oberhaupt der DVR eine Apparatbesprechung mit den Oberhäuptern der Städte und Bezirke der DVR durch. Im Verlauf des Treffens wurden Fragen der Reparatur von Straßen in der Republik, der Stand der Zahlungen für die kommunalen Dienste im Jahr 2017 sowie die Ergebnisse der vergangenen Heizperiode und die Vorbereitung der kommenden behandelt.
Vor Beginn der Besprechung gab Alexandr Sachartschenko eine Erklärung bezüglich der Festnahme des stellvertretenden Ministers für Einkünfte und Steuern Alexandr Michajlow ab. Nach den Worten des Republikoberhaupts gab er persönlich die Anweisung zur Festnahme des Beamten.
„Wie Sie wissen, wurde der erste stellvertretende Minister für Einnahmen und Steuern Alexandr Michajlow festgenommen. Die Festnahme habe ich persönlich angeordnet. Michajlow wird der Korruption beschuldigt, des Versuchs staatliche Unternehmen zu zerstören. Viele der hier Anwesenden, zehntausende von Menschen, die sich an der Front befinden, unsere Landsleute, haben sich nicht deshalb zu Kampf erhoben, weil jemand bei uns vor hat König zu werden oder ein reicher Mensch und sich am Blut bereichert. Nicht dafür haben wir gekämpft, sind verletzt worden und haben in Krankenhausbetten gestöhnt, damit jemand am menschlichen Blut Profit macht.
Deshalb habe ich zuvor gesagt und sage es auch jetzt – bei uns im Land gibt es keine Unantastbaren! Neben dem Innenministerium und dem Staatssicherheitsministerium wurde von mir einer spezieller Dienst geschaffen, der mir untergeordnet ist. Und deshalb wiederhole ich noch einmal, Unantastbare gibt es bei uns nicht“, sagte Alexandr Sachartschenko.
Die Apparatbesprechung fuhr dann mit der Tagesordnung fort.
Den Hauptbericht hielt der Minister für Bauwesen und Kommunalwirtschaft Sergej Naumez.
„Die vergangene Heizsaison verlief in der Republik stabil. Bei der Vorbereitung der nächsten Heizsaison wird das Kohle- und Energieministerium gebeten, die Aufmerksamkeit auf die Elektroausrüstung und die Stromleitungen in den Städten und Bezirken zu richten und das staatliche Unternehmen „Donbassteploenergo“ wird gebeten, auf eine umfangreichere Reparatur der Heiznetze während der Vorbereitung auf die bevorstehende Heizperiode zu achten“, sagte Sergej Naumez.
Naumez fügte hinzu, dass gemäß dem Fahrplan zum Stand vom 12. Juni die Arbeiten zur Vorbereitung zu 28% erfüllt sein sollten und nach den operativen Informationen am 12. Juni die kommunalen Objekte im Ganzen zu etwa 27,8% für die Heizsaison vorbereitet sind.
„Bei der Heizungsversorgung sind die Heizwerke zu 29,95% bereit, nach Angaben der Städte beträgt die Bereitschaft der kommunalen Heizwerke 33,7% und die des staatlichen Unternehmens „Donbassteploenergo“ 27%“ unterstrich der Minister.
Außerdem wurde die Situation der Reparatur der Straßen in der Republik erörtert, Berichterstatter war der Transportminister Igor Andrienko.
Dann berichteten die Oberhäupter der Städte und Bezirke. Insbesondere wurde berichtet, dass ein allgemeines Problem für alle Städte der Verschleiß der Heiznetze, ein Mangel an Müllwagen und Schneeräumtechnik und Probleme mit der Arbeitsplatzbeschaffung sind.
Der Bürgermeister von Makejewka Walerij Ljachowez berichtete von einem großen Spektrum an Problemen im Bereich der Energiesysteme der Stadt.
Zu allen Fragen wurden protokollarische Anweisungen gegeben, Fristen für ihre Lösung festgesetzt.

 

Ukrinform.ua: Quelle im Präsidialamt: Poroschenko und Trump treffen sich nächste Woche in Washington.
Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, wird von 19. bis 21. Juni die USA besuchen. Auf dem Programm steht sein Treffen mit dem US-Präsidenten Donald Trump.
Das teilte der Nachrichtenagentur Ukrinform eine Quelle im Präsidialamt des ukrainischen Staatschefs mit.
„Der Arbeitsbesuch des Präsidenten nach Washington findet von 19. bis 21. Juni statt“, sagte der Gesprächspartner.

 

Dan-news.info: „Aufgrund von Beschuss ist die Dokutschajewsker Kläranlage stillgelegt, das Personal wurde evakuiert. Der Beschuss in diesem Gebiet geht weiter“, teilte ein Vertreter des kommunalen Unternehmens Woda Donbassa mit. „Wenn es uns in der nächsten Zeit nicht gelingt, das Unternehmen wieder in Betrieb zu nehmen, ist eine ökologische Katastrophe unausweichlich“.
Der Vertreter von Woda Donbass erklärte, dass wegen der Stilllegung des Objekts Abwässer in die Umwelt gelangen, die nicht die notwendige Reinigung durchlaufen haben.

 

de.sputniknews.com: Uno will mit Ukraine-Bericht Kiewer Behörden reinwaschen – Moskau
Der aktuelle Bericht der UN-Beobachtermission in der Ukraine hat einen teilweise parteiischen Charakter: In dem Dokument lässt sich der Versuch erahnen, Kiews Politik zu rechtfertigen, heißt es aus dem Pressedienst des russischen Außenministeriums.
„Mehrere Abschnitte des Dokumentes deuten auf den Versuch hin, die Kiewer Behörden reinzuwaschen und die Verbrechen, die sie gegen das eigene Volk begehen, herunterzuspielen“, heißt es in der Mitteilung.
Die Bemühungen der Beobachter, die Situation mit den Menschenrechten auf der Krim und in Sewastopol einzuschätzen, wurden in dem Ministerium als unrechtmäßig bezeichnet, denn es handle sich dabei um „ein Territorium der Russischen Föderation“.
Das Außenamt betonte zugleich, es teile „die Besorgnis der Beobachtermission über inhumane, diskriminierende Handlungen von Kiew in Bezug auf die soziale und wirtschaftliche Blockade des Donbass“.
In dem UN-Bericht wird ferner auf die schwere Lage von 400.000 Ukrainern verwiesen, die keine Rente ausgezahlt bekämen.
Nach Angaben des Amtes des UN-Hochkommissars für Menschenrechte sind seit 2014 im Donbass mehr als 10.000 Menschen getötet und 24.000 weitere verletzt worden.

 

Dan-news.info: „Die Führung des Zivilschutzministeriums der DVR hat beschlossen, während der Schulferien für die 19 Kindereinrichtungen der Republik, über die das Ministerium eine Patenschaft übernommen hat, eine ganze Reihe von Kultur- und Freizeitveranstaltungen durchzuführen. Zurzeit werden die Zeitpunkte abgestimmt“, teilte der Pressedienst des Ministeriums mit.
Der erste Schritt zur Realisierung der Pläne wurde heute getan. Die Kinder aus dem Sozialzentrum für Kinder in Donezk haben kostenlos den ausländischen Zeichentrickfilm „Ballerina“ angesehen. Die Veranstaltung fand im Kino „KinoKult“ in der Hauptstadt statt.
Im Rahmen des Programms sind Besuche von Museen, Kinos und Bibliotheken geplant. Das Ministerium hat über Kindergärten, Kinderheime, Sozialzentren in Donezk, Makejewka, Gorlowka, Jenakiewo, Schachtjorsk, Tores, Jasinowataja, Sneshnoje, Dokutschajewsk, Starobeschewo und Amwrosiewka eine Patenschaft übernommen.

 

de.sputniknews.com: Die überwältigende Mehrheit der ukrainischen Bevölkerung ist der Meinung, dass sich ihr Land derzeit in einem Chaos befindet. Dies ergab eine Umfrage, die von der Soziologen-Gruppe „Rating“ durchgeführt wurde.
Der Behauptung, in der Ukraine herrsche zurzeit Chaos, stimmten demnach 85 Prozent der Befragten zu. 75 Prozent vertraten die Meinung, dass sich ihr Land gar in einem „Zustand des Zerfalls“ befinde.
44 Prozent meinten außerdem, ihr Land erlebe gerade Änderungen. 71 Prozent sagten hingegen, die Ukraine würde sich zurzeit gar nicht entwickeln.
Als Hauptgrund dieser kläglichen Lage nannten 65 Prozent der Umfrage-Teilnehmer die Inkompetenz der Führung des Landes und die Korruption.
60 Prozent der Befragten beklagten zudem eine Verschlechterung ihres finanziellen Zustands: Sie seien nicht mehr in der Lage ihre Lebenshaltungskosten zu tragen. Die absolute Mehrheit – 97 Prozent – spürte den Anstieg der Preise für Konsumwaren und Dienstleistungen im Jahr 2017.
Die Hälfte der Befragten unterstützt außerdem eine Auflösung des ukrainischen Parlaments und vorgezogene Präsidentschaftswahlen. 70 Prozent fürchten auch, dass die heutige Lage in der Ukraine zu Massenprotesten wie in den Jahren 2004 bzw. 2013 führen könnte.
Zuvor hatte Alexander Chramtschichin, Leiter der analytischen Abteilung des russischen Instituts für politische und militärische Analyse, in einem Interview betont, das Lebensniveau in der Ukraine sei dramatisch gesunken, doch die Ukrainer „hielten durch“.

Dan-news.info: „Die landwirtschaftlichen Maschinisten der Republik haben die späten Frühkulturen auf einer Fläche von mehr als 20.000 Hektar ausgesät. Dabei werden 18.000 Hektar von Futter- und Körnermais eingenommen. Die Landwirte haben auch die notwendige Menge an Buchweizen und Sorghum ausgesät“, sagte der stellvertretende Landwirtschaftsminister der DVR Dmitrij Konakow. „Die technischen Kulturen nehmen in der DVR mehr als 55.000 Hektar ein. Ein großer Teil der Fläche wird mit Sonnenblumen bepflanzt. In der Republik wurde die Aussaat von Senf, Öllein und Soja vermehrt. Derzeit sind die Aussaatarbeiten abgeschlossen“.
Der stellvertretende Minister merkte an, dass wegen des schlechten Wetters die Arbeiten auf den Feldern einige Male unterbrochen wurden, aber die Aussaat wurde fristgerecht abgeschlossen. Außerdem wurde der Plan für die technischen Kulturen um 15 Prozent übererfüllt.
Derzeit wird in den landwirtschaftlichen Betrieben der Republik die Technik für die bevorstehende Ernte vorbereitet. Parallel finden Arbeiten zur Pflege der Pflanzungen und zum Kampf gegen Krankheiten, Schädlinge und Unkraut statt.

 

abends:

de.sputniknews.com: Syrien: HRW beschuldigt US-Koalition des Einsatzes von Phosphorbomben.
Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) hat in ihrem neuen Bericht die US-geführte Koalition angeklagt, in Syrien Phosphorbomben einzusetzen, die das Leben und die Gesundheit der eingesessenen Bevölkerung gefährden würden. Dies berichtet das Portal rbc.ru.
„Unabhängig davon, wie Weißphosphor verwendet wird, birgt dessen Einsatz ein hohes Risiko, dass dichtbesiedelte Städte wie Rakka und Mossul sowie jedes andere Gebiet mit einer hohen Konzentration von Zivilisten schreckliche und lang andauernde Schaden erleiden“, so Steve Goose, Sprecher der Menschenrechtsorganisation.
Goose hat die Koalition aufgerufen, „vorsichtshalber alle nur möglichen Maßnahmen zu treffen, um den Schaden durch den Einsatz von Weißphosphor für die Zivilisten im Irak und Syrien auf ein Minimum zu reduzieren“. Weißphosphor dürfe nur im Schlachtfeld verwendet werden, um Nebelschleier zu schaffen oder Signale abzugeben, werde aber auch als Brandwaffe eingesetzt.
Die US-Koalition unterstützt die kurdischen Milizen, die an den Kämpfen um Rakka teilnehmen, aus der Luft. Ihren bisher letzten Schlag gegen die regierungstreuen Kräfte hat die Koalition am 8. Juni geführt.

de.sputniknews.com: USA verlegen Mehrfachraketenwerfer von Jordanien nach Syrien – Agentur
Die USA haben Mehrfachraketenwerfer von Jordanien nach Syrien verlegt. Das meldete die Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch unter Berufung auf nicht genannte nachrichtendienstliche Quellen in der Region.
„Die Anlagen vom Typ HIMARS (High Mobility Artillery Rocket System) wurden im Stützpunkt At Tanf im Süden Syriens stationiert – zur Stärkung der US-Truppen in der Region“, sagte ein Gesprächspartner, der anonym bleiben wollte.
Die mobile operativ-taktische HIMARS-Anlage ist auf einem Radfahrgestell montiert. Jeder Komplex kann mit sechs Raketengeschossen beziehungsweise mit einer operativ-taktischen ballistischen Rakete bestückt werden.

Standard

Presseschau vom 13.06.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends / nachts:

de.sputniknews.com: Vilnius bietet Kiew „Anwaltshilfe“ auf Weg zu Nato- und EU-Beitritt
Vilnius will seine Hilfsmission für Kiew auf dessen Weg der Integration in die Nordatlantische Allianz und die Europäische Union fortsetzen. Dies sagte der litauische Premier Saulius Skvernelis bei einem Treffen mit dem ukrainischen Vize-Premier Stepan Kubiw in Vilnius.
„Litauen wird der beste Anwalt für Ihr Land bei dessen Verhandlungen über den Beitritt zur EU und zur Nato sein“, so Skvernelis.
Nach Einschätzung des litauischen Regierungschefs hat die Ukraine in den letzten Jahren beeindruckende Erfolge bei der Durchführung ihrer Reformen erzielt.
„Die Umsetzung dieser Maßnahmen muss fortgesetzt werden, damit Ihr Volk und die westlichen Partner die Richtigkeit des gewählten Weges nicht anzweifeln“, so Skvernelis.
2017 sei „ein historisches Jahr in den Beziehungen zwischen der Ukraine und der EU“, sagte der litauische Premier ferner. „Die Ratifizierung des Assoziierungsvertrages mit der Europäischen Union, der die vollständige Liberalisierung des Handelsraumes vorsieht, ist abgeschlossen worden.“
Kubiw hält sich zu einem symbolischen Dankbarkeitsbesuch in Litauen auf, das die Liberalisierung des EU-Visaverkehrs für ukrainische Bürger unterstützt hatte.

Lug-info.com: Der erste republikanische Frauenkongress der LVR „Im Namen der Zukunft“ fand heute in Altschewsk statt. Dies teilte die Stadtverwaltung mit.
„Heute am 12. Juni fand in der Altschewsk der 1. republikanische Kongress der Frauen der LVR „Im Namen der Zukunft“ statt. Dies ist das erste Forum für alle Frauen der Republik“, heißt es in der Mitteilung.

Die Veranstaltung fand im städtischen Kulturhaus der Chemiker auf Initiative der Bürgermeisterin von Altschewsk Natalja Pjatkowa statt.
Auf der Sitzung sprachen die stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats der LVR Natalja Tichonskaja, die stellvertretende Leiterin der Stadtverwaltung von Lugansk Oxana Tereschtschenko, die Abgeordneten des Volkssowjets der LVR Wladislaw Dejnego, Wladislaw Dubina und Olga Kobzewa.
„Ich bin überzeugt, dass es solche Foren, wo
wir unsere Meinungen, Erfahrungen, Arbeitsergebnisse austauschen, mehr geben muss. Ich hoffe, dass unsere Stafette auch andere Städte der Republik aufnehmen“, sagte Pjatkowa.
„Die Ukraine hat mehrfach nicht geringe Mittel für die Gleichheit der Geschlechter ausgegeben, die letzte Tranche im Umfang von 5 Mio. Euro hat Kiew „buchstäblich vor wenigen Tagen“ aus Schweden erhalten. Aber das Schicksal dieser Mittel ist vollständig vorhersagbar – sie werden einfach gestohlen“, meint Kobzewa.

„In unserer Republik lösen wir das Geschlechterproblem im Ganzen erfolgreich und effektiv ohne irgendwelche Tranchen. Und heute werden in der LVR alle Bedingungen geschaffen, dass die Frau ihr Potential, ihre Professionalität, all ihre Wissen und ihre Fähigkeiten realisieren kann“, fügte sie hinzu.
Die Delegierten der Konferenz stimmen für die Annahme einer Resolution des 1. republikanischen Kongresses der Frauen der LVR „Im Namen der Zukunft“ an alle Frauen der Republik.
„Sie
riefen zur Vereinigung und zur Konsolidierung der Anstrengungen im Namen der Herstellung von Frieden, der Unterstützung von Mutterschaft und Kindheit, Familientraditionen, der Entwicklung der Jugend und des Erblühens unseres jungen Staates auf“, teilte die Stadtverwaltung mit.
„Wir haben die einmalige Möglichkeit eine Gesellschaft ohne Genderprobleme zu bauen und die wichtigen sozialen Funktionen der Frauen als Mutter, Hüterin des häuslichen Herds,
Bewahrerin der Familientraditionen zu bewahren und zu stärken“, heißt es in dem Dokument
„Wir sind überzeugt, dass unsere Anstrengungen, Energie, Wissen und Weisheit ein Unterpfand für eine glückliche Zukunft unseres gemeinsamen Hauses, der LVR, werden“, heißt es in dem Dokument.
Für die Teilnehmerinnen wurde ein Exkursion an die Gedenkstätten der Metallarbeiterstadt organisiert.

de.sputniknews.com: Visafreiheit für Ukraine heißt: Billige Arbeitskräfte und illegale Waffen für die EU
Endlich das Land verlassen: Unzählige ukrainische Bürger können nun ihren Traum realisieren und visumsfrei in die EU einreisen. Das russische Portal Svobodnaja Pressa (zu Deutsch: Freie Presse) warnt jedoch vor Konsequenzen der Visumerleichterung – sowohl für die EU als auch die Ukraine selbst.
Es ist Mitternacht am 11. Juni. Mit einem Schlag erhalten die Ukrainer das Recht auf visumsfreie Reisen in den Schengen-Raum. Um 15 Uhr des folgenden Tages berichten die lokalen Medien mit Freude: Zum jetzigen Zeitpunkt sind bereit 1100 Ukrainer ohne Visum aus dem Land ausgereist! Die Grenze wurde gar noch öfter passiert! Schon vier Millionen Anträge auf biometrische Reisepässe wurden gestellt!
Natürlich, wenn man das Gesetz genau befolgt, dann kann sich nur ein kleiner Teil der Bevölkerung über die Visumerleichterung erfreuen – jener, der nach Europa in den Urlaub oder auf Geschäftsreise fährt. Denn gemäß der geltenden Gesetzgebung gilt die visumsfreie Einreise nur für 90 Tage innerhalb eines halben Jahres — und eben für touristische bzw. geschäftliche Zwecke. Und eine Erlaubnis auf Arbeit und Ausbildung in der EU gibt es ohne Visum ja dennoch nicht. Warum also feiern alle diesen Tag?
Weil in der Realität alles anders ist. Im Ausland ist es immer leichter, einen Job zu finden. Aber zum Teil auch illegal. Nicht ohne Grund zittern schon lange in Europa arbeitende Moldauer vor Angst. Jetzt erwartet sie ja eine noch größere Konkurrenz!
Derzeit sind nach offiziellen Angaben schon etwa sechs bis acht Millionen Ukrainer im Ausland beschäftigt. Zudem planen rund 20 Prozent der restlichen arbeitsfähigen Bevölkerung – also jeder Fünfte –, seinen Gehalt im Ausland zu verdienen. Und am besten unter Umgehung des Gesetzes, ohne irgendwelche Papiere auszustellen oder Steuern zu zahlen. In Deutschland zählen gerade die Ukrainer zu einer der größten Gruppen der „Schatten“-Arbeiter.
Knapp ein Drittel der ausreisenden Arbeitssuchenden hat eine höhere Ausbildung. Erstmal in Europa angekommen, müssen sie allerdings mit Erstaunen feststellen, dass dort niemand auf ukrainische Ökonomen, Manager, Ärzte, Ingenieure oder andere Spezialisten wartet, und sich dann einen minderqualifizierten Job suchen.
Die EU braucht ja billige und gutmütige Arbeitskräfte. Und in der europäischen „Nahrungskette“ befinden sich die Ukrainer derzeit auf dem untersten Platz. Der Großteil der ukrainischen Bürger (36 Prozent) zieht beispielsweise nach Polen. Warum? Es ist ja bei Weitem nicht das wohlhabendste Land in Europa.
Aber genau hierin liegt der Grund. Als Polen der EU beitrat, verließ eine riesige Zahl an arbeitssuchenden Bürgern das Land. Sie kamen nach Deutschland, Italien, Österreich, Frankreich…
…Niemand wollte für wenige hundert Euro arbeiten. Und jetzt lädt Polen die ukrainischen Bürger, die dafür bereit sind und diese Lücken füllen sollen, ins Land ein. Ihnen scheinen diese Bedingungen, unter denen die Polen unter keinen Umständen arbeiten würden, durchaus akzeptabel zu sein.
Die zweite unerfreuliche Tendenz: Die Zahl der sich von der Ukraine abwendenden jungen Bevölkerung steigt.
Nach Angaben einer internationalen Personalvermittlungsagentur in der Ukraine wollen 47 Prozent der jungen Menschen bis 30 Jahre im Ausland einen Job suchen. 42 Prozent denken darüber nach und nur vier Prozent wollen definitiv in ihrer Heimat bleiben.
Dazu kommt: Gemeinsam mit der Visumsfreiheit für die ukrainischen Bürger entspringt ein neuer Strom – von Waffen und Kriminalität.
Die Ukraine war schon lange ein Kanal für Waffenschmuggel über Rumänien nach Westeuropa. Die Waffen kamen aus Kampfzonen zu ukrainischen kriminellen Gruppierungen, die die Mafia mit Munition ausrüsteten. Vor nicht allzu langer Zeit filmten Reporter des britischen TV-Senders Sky News undercover ein Gespräch mit rumänischen Waffenhändlern. Jene zeigten ihnen Dutzende Gewehre und Pistolen in dem Kofferraum eines Autos und erzählten, dass sie diese aus der Ukraine bekämen. Sie versicherten, so viele Waffen, wie man braucht, beschaffen zu können. Egal ob Minen, Granaten oder Flugabwehr-Raketensysteme.
Mit der Abschaffung der Visumspflicht ist es leichter, Waffen in die EU einzuschmuggeln: Sämtliche Fahrzeuge, die Recht auf ein ungebremstes Einreisen haben, werden bei der Grenzkontrolle ja nicht überprüft.
Deshalb wird die Visumsfreiheit ein Test sein – sowohl für Europa als auch für die Ukraine, deren Bevölkerung fieberhaft und hastig ihre Koffer packt.

Dan-news.info: „Gegen 21:00 hat die ukrainische Seite das Feuer auf das Gebiet des Volvo-Zentrums, das Gebiet des Donezker Flughafens, die Siedlung Oktjabrskij, die Dörfer Wesjoloje und Spartak im Norden der Hauptstadt eröffnet“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Es wird mit Artilleriegeschützen des Kalibers 152 und 122mm und Mörsern verschiedenen Kalibers geschossen. Informationen über Verletzte und Zerstörungen werden noch ermittelt.

de.sputniknews.com: Türkei nennt Organisatoren des Mordes an russischem Botschafter
Die türkische Staatsanwaltschaft hat am Montag die Organisatoren des Mordes an Andrej Karlow, dem russischen Botschafter in Ankara, genannt. Dies berichtet die Zeitung „Izwestija“ unter Verweis auf den lokalen Nachrichtensender NTV.
Demnach soll der Mord des russischen Botschafters in der türkischen Hauptstadt, Andrej Karlow, von Anhängern des in den USA lebenden Predigers Fethullah Gülen organisiert worden sein. Sie seien Mitglieder der in der Türkei als Terrororganisation eingestuften Bewegung „Fetö“.
Der Attentäter Mevlut Mert Altintas soll mit fünf Menschen in Verbindung gestanden haben, die dieser Bewegung angehörten, hieß es. Von einem von ihnen soll der Mann Anweisungen für den Mord an Karlow erhalten haben. Zuvor habe sich Altintas außerdem mit Fetö-Anhängern in einem Fünf-Sterne-Hotel in Zypern getroffen.
Der russische Botschafter in der Türkei, Andrej Karlow, war am 19. Dezember bei einer Fotoausstellung in Ankara vor laufenden Kameras und Publikum erschossen worden. Der Täter war der türkischer Polizist Mevlut Mert Altintas, der die Veranstaltung bewachen sollte. Er wurde auf der Stelle von anderen Sicherheitskräften getötet.

Dan-news.info: „Gegen 20:00 wurde bekannt, dass am nordöstlichen Rand von Gorlowka ein Fahrzeug mit einem Mann und einer Frau auf eine Mine geriet“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit.
Nach Angaben des Bürgermeisters ist ein Krankenwagen vor Ort. Informationen über den Zustand der Verletzten sind noch nicht bekannt.

de.sputniknews.com: Dutzende Festnahmen bei nicht genehmigten Protesten in Moskau
Im Zentrum Moskaus hat es am Montag eine behördlich nicht genehmigte Protestaktion gegeben. Die Polizei nahm Dutzende Menschen fest, darunter auch den Kremlkritiker Alexej Nawalny, der zu den Protesten aufgerufen hatte. Ihnen wird Verstoß gegen die öffentliche Ordnung vorgeworfen.
Wie ein Vertreter des russischen Innenministeriums mitteilte, wurden in Moskau 150 und in Sankt Petersburg 500 Menschen festgenommen. Insgesamt hätten etwa 4500 Menschen an der Demo in Moskau teilgenommen, in Sankt-Petersburg seien es 3500 gewesen.
Die Moskauer Stadtverwaltung hatte zuvor die Demonstration erlaubt und den Sacharow-Prospekt als Veranstaltungsort vorgeschlagen. Kurzfristig erklärte Nawalny am späten Sonntagabend jedoch die Verlegung der Demonstration auf die Twerskaja-Straße, wo anlässlich des Tages Russlands Festveranstaltungen stattfinden sollten. Auf dem Sacharow-Prospekt fand die genehmigte Demonstration trotzdem statt. Etwa 1800 nahmen nach Angaben der Moskauer Behörden dort daran teil.

de.sputniknews.com: Barrikaden gegen Protestler? So blamierten sich Reporter von FT und NYT in Moskau
Die Chefredakteurin von Sputnik und RT, Margarita Simonjan, hat Journalisten von „The New York Times“ und „The Financial Times“ der Verbreitung von sogenannten Fake-News überführt. Diese hatten Bilder der in Moskau installierten Tschechenigel geteilt und dabei behauptet, diese würden gegen Protestler eingesetzt.
Die Reporter Neil Buckley von „Financial Times“ (FT) und Neil MacFarquhar, Chefredakteur des Moskauer Büros von „The New York Times“ (NYT), sollten am Montag über die Protestaktionen in Moskau berichten.
Die beiden Korrespondenten teilten auf Twitter ein Foto des russischen Journalisten Alexej Wenediktow, das Tschechenigel im Zentrum von Moskau zeigt. Die Posts der beiden Reporter waren mit ganz besonderen Interpretation versehen.
​„Die Barrikade wurde auf einer wichtigen Moskauer Prachtstraße aufgestellt, um kremlkritische Protestler vom Kreml und Roten Platz fernzuhalten“, kommentierte MacFarquhar das Bild.
„Die meisten Länder setzen Panzersperren gegen Invasoren ein. Moskau setzt sie gegen das eigene Volk ein“, hieß es im Tweet von Buckley.
Simonjan veröffentlichte kurz darauf die Screenshots der beiden Tweets, die später jedoch entfernt wurden. „Fake-News von den Chefs der Büros von FT.com und NYT. Sie schreiben, dass das Barrikaden gegen Nawalny seien“, schrieb Simonjan in dem Kurznachrichtendienst.
Später räumte der FT-Reporter jedoch ein, dass er seinen Tweet löschte, weil er eingesehen habe, dass die Tschechenigel einfach Teil einer Installation waren.
Die „Barrikaden“ im Moskauer Zentrum haben jedoch eine sehr einfache Erklärung: Sie waren Teil von Festveranstaltungen anlässlich des Tages Russlands am 12. Juni. Bei dem Fest wurden Kampfszenen aus der russischen Geschichte nachgestellt und alte Waffen präsentiert. Teilnehmer traten in historischen Militäruniformen auf.
Im Zentrum Moskaus hat es am Montag eine behördlich nicht genehmigte Protestaktion gegeben. Die Polizei nahm Dutzende Menschen fest, darunter auch den Kremlkritiker Alexej Nawalny, der zu den Protesten aufgerufen hatte. Ihnen wird Verstoß gegen die öffentliche Ordnung vorgeworfen.

vormittags:

ukrinform.ua: Die Vereinigten Staaten verurteilen die Verhaftung der Teilnehmer der Protestaktionen gegen die Korruption in Russland und rufen zu ihrer Freilassung auf.
Darüber berichtet Reuters.
„Die Vereinigten Staaten verurteilen entschieden die Festnahme von Hunderten von friedlichen Demonstranten in ganz Russland“, sagte auf einem Briefing der Pressesprecher des Weißen Hauses, Sean Spicer.
„Die Verhaftung von friedlichen Demonstranten, Menschenrechtsbeobachtern und Journalisten ist eine Verletzung der demokratischen Grundwerte“, heißt es in der Erklärung.
Auf der Twerskaja-Straße in Moskau sind gestern mehr als 700 Menschen festgenommen worden. Auch wurde der russische Oppositionelle Alexei Nawalny zu 30 Tagen Freiheitsstrafe verurteilt.

de.sputniknews.com: Putin: US-Geheimdienste unterstützten Terroristen in Tschetschenien
Die USA haben laut dem russischen Präsidenten Wladimir Putin die Terroristen in der nordkaukasischen Teilrepublik Tschetschenien sowohl politisch als auch finanziell unterstützt, als die föderalen Truppen dort eingesetzt wurden.
„Wenn wir von der politischen Unterstützung sprechen, sind hier keine Beweise erforderlich. Dies wurde ja öffentlich getan. Was die finanzielle Hilfe anbelangt, so verfügen wir über solche Beweise, zumal wir einige davon unseren US-amerikanischen Kollegen bereits vorgelegt haben“, sagte Putin in einem Interview mit dem amerikanischen Regisseur Oliver Stone, das vom US-Fernsehsender Showtime ausgestrahlt wurde.
Es hatte laut Putin einen Moment gegeben, als er George W. Bush darüber informiert und die Familiennamen derjenigen US-Geheimdienstler genannt hatte, die im Kaukasus tätig waren und dort nicht nur eine „gesamtpolitische, sondern auch eine technische Unterstützung erwiesen sowie Freischärler von einem Ort an einen anderen verlegt hatten“.
„Die Reaktion des US-Präsidenten war sehr richtig und sehr negativ. Er sagte: ‚Ich werde all dies klären‘“, betonte Putin.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden achtmal das Territorium der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Perwomajsk, Slawjanoserbsk, Kalinowo, Frunse, Kalinowo-Bortschtschewatoje, Logwinowo und Shelobok.
Geschossen wird mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Putin: Al-Qaida – eine Schöpfung der USA
Die USA haben die (Terrororganisation) Al-Qaida selbst großgezogen und müssen sich daher über ihre Verantwortung dafür im Klaren sein, erklärte Wladimir Putin.
„Die Al-Qaida ist eigentlich kein Ergebnis unserer Tätigkeit. Das ist das Ergebnis der Tätigkeit unserer amerikanischen Freunde. Dies begann noch in der Zeit des sowjetischen Krieges in Afghanistan, als die amerikanischen Geheimdienste diverse Richtungen des islamischen Fundamentalismus im Kampf gegen die sowjetischen Truppen in Afghanistan unterstützt hatten. Die Amerikaner haben sowohl die Al-Qaida als auch Bin Laden selbst aufgezogen“, erklärte Putin in einem Interview mit Oliver Stone im Dokumentarfilm, der vom TV-Sender „Showtime“ gezeigt wurde.
Dem Präsidenten zufolge „ist das alles außer Kontrolle geraten“. „Und das ist immer so. Und unsere Partner in den USA sollten das wissen. Es ist ihre Schuld“, schloss der Staatschef.

Rusvesna.su: Verrat: In Kiew hat ein Gericht die Umbenennung des Watutin-Prospektes im Schuchewitsch-Prospekt verboten
Das Bezirksverwaltungsgericht hat dem Kiewer Bürgermeister Wilali Klitschko untersagt, den Beschluss vom 1. Juni zur Umbenennung des Watutin-Prospektes in Schuchewitsch-Prospekt zu unterschreiben und zu veröffentlicxhen.
Über diesen Verrrat berichtet auf seiner Seite in sozialen Netzwerken die Leiterin des Instituts für Rechtspolitik und Sozialschutz Jelena Berezhnaja.
Sie wies darauf hin, dass die Richter des Bezirksverwaltungsgerichtes die Unterzeichnung und Veröffentlichung des Beschlusses vom 1. Juni bis zur Hauptverhandlung dieser Sache vor Gericht verboten hatten.
Wir erinnern uns, dass der Kiewer Stadtrat am 1. Juni 2017 den Watutin-Prospekt in Schuchewitsch beschlossen hatte. Am 2. Juni erschien auf der Webseite des Stadtrates eine Petition zur Aufhebung des Beschlusses. Die Entscheidung des Kiewer Stadtrates hatte die Empörung der jüdischen Gemeinde hervorgerufen.

de.sputniknews.com: Putin: CIA unterstützte in Russland als Opposition getarnte Terroristen
Russland hat laut Präsident Wladimir Putin ein Schreiben des US-Geheimdienstes CIA erhalten, in dem jener mitteilt, seine Mitarbeiter fühlten sich berechtigt, Kontakte zu allen Vertretern der Oppositionskräfte zu pflegen, und wollten dies auch weiterhin tun, obwohl klar gewesen sei, dass sich unter diesem Deckmantel Terrorstrukturen verstecken.
„Wir haben über partnerschaftliche Kanäle tatsächlich ein Schreiben aus der CIA erhalten, in dem darauf verwiesen wurde, dass sich unsere Kollegen berechtigt fühlen, Kontakte zu allen Oppositionsvertretern zu unterhalten, und dass sie dies auch in Zukunft tun wollen“, sagte Putin in einem Interview mit dem amerikanischen Regisseur Oliver Stone, das vom US-Fernsehsender Showtime ausgestrahlt wurde.
Es war ja laut Putin offensichtlich, dass es sich dabei nicht um Oppositionskräfte handelt, sondern um Terrorstrukturen und —organisationen. Dennoch seien diese als reguläre Opposition getarnt worden, so Putin.

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
Heute Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte den Petrowskij-Bezirk von Donezk sehr stark beschossen, in der Folge starben in der Lugowskij-Straße 25 Mutter und Sohn“, teilte der stellvertretende Leiter der Bezirksverwaltung Sergej Tschub mit.
In der Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte den Kiewskij-Bezirk von Donezk beschossen, ein Haus in der Chmura-Straße 18 wurde beschädigt. Außerdem gab es einige Geschosstreffer im Gebiet der Fabrik „Totschmasch““, teilte der Leiter der Bezirksverwaltung Walentin Lewtschenko mit.
Nach Angaben des Pressedienstes der Stadtverwaltung Donezk, wurde auch im
Kujbyschewskij-Bezirk im Verlauf der der nächtlichen Beschüsse ein Haus in der Minin-Straße 40 beschädigt.
In den letzten 24 Stunden haben die Streitkräfte der Ukraine 70 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Insgesamt wurden 22 Ortschaften der Republik beschossen“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Es wurde mit Artillerie- und Panzergeschützen, Mörsern, Schützenpanzer- und Schützenpanzerwagenwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen
geschossen.

de.sputniknews.com: Wollen USA Russlands Wirtschaft ruinieren? – Putin schließt es nicht aus
Wladimir Putin hat die Möglichkeit nicht ausgeschlossen, dass die USA Russlands Wirtschaft ruinieren und die Führung des Landes wechseln wollen, um letztendlich an das Nukleararsenal Russlands zu gelangen. Allerdings sei dies eine fehlerhafte Politik, da sie nicht zukunftsorientiert sei. Dies berichten am Dienstag die Medien.
Während des Gesprächs mit dem russischen Staatschef über die US-Strategie hat Oliver Stone vermutet, dass sie (die US-Strategie) darin bestünde, die Wirtschaft Russlands zu ruinieren, die Führung zu wechseln, Russland in einen eigenen Verbündeten zu verwandeln und im Endergebnis sein (Russlands) Nukleararsenal einzuverleiben.
„Eine solche Gedankenrichtung, eine derartige politische Version ist möglich. Wenn dem so ist, dann ist diese Politik gerade deshalb falsch, weil ein derartiger Blick auf die Beziehungen zu Russland nicht zukunftsorientiert ist. Menschen, die so denken, schauen nicht in die absehbare Zukunft von mindestens 25-50 Jahren voraus. Wenn sie dies aber tun würden, so würden sie ihre Beziehungen zu Russland in einem anderen Ton gestalten und nicht versuchen, Russland in ihren Vasallen zu verwandeln“, antwortete Putin auf die Frage über die US-Strategie des Regisseurs Oliver Stone im Dokumentarfilm, der im TV-Sender Showtime gezeigt wurde.

Ukrinform.ua: Die Antiterror-Operation in der Ostukraine muss beendet werden und die Ukraine muss zu einem neuen Format der Verteidigung des Landes übergehen.
Das erklärte der Sekretär des Rates für Nationale Sicherheit und Verteidigung der Ukraine, Olexandr Turtschynow, in einem Interview für die Nachrichtenagentur Interfax-Ukraine, berichtet die Pressestelle des Rates.
„Die Kriegshandlungen im Osten des Landes dauern schon drei Jahre an und sind hinsichtlich der Dauer und des Maßstabs über das Format der Antiterror-Operation herausgewachsen. Gleichzeitig muss man feststellen, dass die Antiterror-Operation sehr viele Aufgaben erfüllte. Genau im Rahmen der Antiterror-Operation stoppten wir den Aggressor und konnten die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen sowie die Lokalwahlen durchführen und ein wesentlicher Teilt des besetzten Territoriums der Ukraine befreien. Gleichzeitig ist die Stunde gekommen, zu einem neuen Format der Verteidigung des Landes überzugehen“, sagte Turtschynow.
Nach seinen Worten sieht das ukrainische Recht zwei Hauptfälle zum Militäreinsatz der Streitkräfte, und zwar Erklärung des Krieges und der Antiterror-Operation, vor. „Trotz der verbreiteten Meinung, gemäß dem ukrainischen Recht, sieht die Erklärung des Kriegszustandes nur eine besondere rechtliche Regelung im Land oder in einigen Regionen vor und bedeutet kein automatisches Recht zum Einsatz der Streitkräfte und anderer Militärformationen“, betonte der Sekretär des Rates.
Turtschynow hob hervor, dass die Rechtsnormen auf der Basis der Vorstellungen des 20. Jahrhunderts über den klassischen Krieg geschaffen wurden und die Notwendigkeit der Verteidigung gegen die russische hybride Aggression nicht vorsehen. Deswegen sei jetzt die höchste Zeit, das neue Format zur Verteidigung des Landes gegen den hybriden Krieg zu finden.
„Es ist die Zeit gekommen, nicht nur einige Gebiete in den Oblasten Donezk und Luhansk als besetzt anzuerkennen, sondern auch Grundlagen der staatlichen Politik für ihre Befreiung zu bestimmen. Für die Verteidigung des Landes ist eine effektive Technologie notwendig, dafür muss der Präsident das Recht bekommen, die Streitkräfte und andere Militärformationen gegen die hybride Aggression der Russischen Föderation einzusetzen“, so Turtschynow.
Im Konfliktgebiet solle auch ein ständiger Operativstab mit breiten Befugnissen zur Verwaltung der Streitkräfte, der Sicherheitsbehörden und der militärisch-zivilen Administrationen gebildet werden. Solcher Ansatz kann „die Grundlagen der Vereinbarungen von Minsk nur stärken, weil ihre Umsetzung ohne Lösung der Fragen der Sicherheit und ohne Befreiung des besetzten ukrainischen Territoriums unmöglich ist.“
„Das ist eine sehr ernste Frage, die eine Diskussion unter den professionellen Experten braucht. Der überarbeitete Gesetzentwurf „Über die Wiederherstellung der staatlichen Souveränität der Ukraine über die besetzten Gebiete der Oblaste Donezk und Luhansk“ wird dem Staatspräsidenten vorgestellt und danach, ich hoffe darauf, schnell beim Parlament eingereicht werden“, sagte er.
Die Antiterror-Operation in der Ostukraine dauert seit dem April 2014.

Nachmittags:

Lug-info.com: „Heute am 13. Juni, um 5 Uhr morgens wurde aus Richtung Nowotoschkowka Donezkij mit 122mm-Geschützen beschossen. In der Folge des Beschusses wurden drei Gebäude auf der Tschkalow- und der Dimitrow-Straße beschädigt. Die Dächer, Decken, Fensterglas und Zäume der Häuser wurden beschädigt“, teilte eine Vertreter der Generalstaatsanwaltschaft der Republik mit.
Informationen über verletzte Einwohner gibt es bisher nicht.

de.sputniknews.com: Darum hält Pentagon-Chef Militärkooperation mit Russland jetzt für unmöglich
Eine Militärkooperation zwischen den USA und Russland ist laut Pentagon-Chef James Mattis momentan unmöglich.
„Momentan kann von einer Militärkooperation zwischen uns gar keine Rede sein“, sagte Mattis bei den Anhörungen im Verteidigungsausschuss des Repräsentantenhauses des US-Kongresses.
Zugleich betonte er, US-amerikanische und russische Militärs arbeiteten zurzeit an der Milderung von Konfliktsituationen in Syrien.
Washington könne laut dem Pentagon-Chef Vorteile aus dem Rückgang des Niveaus der Konfliktsituationen in Syrien und möglicherweise sogar von Verhandlungen selbst bekommen.
Als Bedingung für derartige Gespräche nannte er entsprechende gesetzgeberische Beschlüsse (in den USA), die ihm zufolge der Exekutive „mehr Flexibilität“ geben könnten.

Ukrinform.ua: Die Ukraine werde die Erfahrung von Kroatien beim Beitritt in die Nato und die EU studieren, da die Bedingungen für Zagreb viel strenger als für andere Länder in Osteuropa waren, sagte der Premierminister der Ukraine, Wolodymyr Hrojsman, in einem Interview mit der kroatischen Ausgabe Jutarnji list, schreibt die ukrainische Regierungswebseite.
„Beim Betritt in die EU musste Kroatien viel strengere Kriterien und Anforderungen von Brüssel als seine Vorgänger erfüllen. Ich glaube nicht, dass die Europäische Union der Ukraine gegenüber nachsichtiger sein wird, eher umgekehrt. Daher kann Kroatien in dieser Hinsicht uns mehr helfen, als irgendwer sonst“, sagte der ukrainische Premier.
Er fügte ferner hinzu, die Ukraine arbeite selbst hartnäckig an der Umsetzung der europäischen Hausaufgaben. Sie führe die Reformen in allen Lebensbereichen durch, passe die Gesetzgebung an EU-Standards an, bekämpfe die Korruption.
„Im Mai wurde das Verfahren der Ratifizierung des Assoziierungsabkommens EU-Ukraine erfolgreich abgeschlossen und am 11. Juni hat die Visafreiheit mit der EU für unsere Bürgerinnen und Bürger begonnen. Kroatien half uns konsequent auf diesem Wege. Und ich möchte mich beim Volk Ihres Landes und persönlich beim Ministerpräsidenten Andrej Plenković dafür bedanken“, sagte Hrojsman.

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte
70 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
In
Richtung Donezk hat der Gegner auf die Gebiete von 14 Ortschaften 78 Artilleriegeschosse des Kalibers 152 und 122mm, 49 Panzergeschosse, 525 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm abgeschossen. In der Folge des Beschusses des Petrowskij-Bezirks von Donezk von Seiten der ukrainischen Verbrecher starben zwei zivile Einwohner: Lidija Wladimirowna Artjomowa, geb. 1937, und Wiktor Wladimirowitsch Artjomow, geb. 1963.
In
Richtung Mariupol wurden die Gebiete von fünf Ortschaften beschossen. Vom Gegner wurden acht Artilleriegeschosse des Kalibers 152mm und 24 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm abgeschossen.
In
Richtung Gorlowka hat der Gegner auf die Gebiete von drei Ortschaften zehn Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen. In der Folge der Detonation einer Mine wurden zwei friedliche Einwohner verletzt.
In den letzten 24 Stunden wurden in der Folge von Beschüssen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte fünf Häuser in Dokutschajewsk und in den Bezirken Petrowskij, Kujbyschewskij und Kiewskij von Donezk beschädigt. Außerdem wurden die Strom- und Gasversorgung von Dokutschajewsk unterbrochen.

Die Zunahme der Zahl der Beschüsse mit verbotenen Arten von Waffen von den Positionen der ukrainischen Armee aus auf das Territorium der Republik sowie auch auf Ortschaften, die von den ukrainischen Streitkräften kontrolliert werden, ist durch die Absicht des Kommandos des Stabs der „ATO“ zu erklären, ihr Scheitern an der Front, insbesondere die erfolglosen Versuche unsere Positionen einzunehmen, vor der militärisch-politischen Führung der Ukraine zu rechtfertigen. Das Feuer wird zielgerichtet nicht auf die Positionen der Streitkräfte der Republik eröffnet, sondern auf die Gebiete von Ortschaften. So wurden das erste Mal seit drei Monaten Beschüsse von Bezirken von Donezk, die von der Kontaktlinie entfernt liegen, unter Anwendung von von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen festgestellt. Im Zusammenhang damit ist eine solche große Zahl von Zerstörungen und Verletzten unter der friedlichen Bevölkerung zu bemerken.
Die Funktion von Straftruppen erfüllen die nationalistischen Bataillone, die nach eigenem Ermessen handeln und manchmal gegen die Willen des Kommandos der „ATO“. Aus diesem Grund stellt unsere Aufklärung Fälle von Gefechten zwischen nationalistischen Bataillonen und Einheiten der ukrainischen Streitkräfte fest. Wie dies im Verantwortungsbereich der 92. Brigade der ukrainischen Streitkräfte gestern bei einem Versuch, Einheiten der ukrainischen Armee zu zwingen, unsere Positionen bei Donezk anzugreifen, der Fall war. Dabei wurden
gleichzeitig die Außenbezirke von Wohngebieten in der Nähe der Kontaktlinie sowohl auf ihrem Territorium als auch auf unserem beschossen. In der Folge eines Gefechts zwischen Soldaten des 1. Bataillons der 92. Brigade der ukrainischen Streitkräfte und Nationalisten des „Rechten Sektors“ starb ein Soldat der ukrainischen Streitkräfte und zwei wurden verletzt.
Die ukrainische militärische und staatliche Propaganda hat ihr Scheitern demonstriert, indem sie das vollständige Fehlen der Beherrschung der Lage in der Zone des militärisches Konflikts und ihr Bestreben, mit allen Mitteln das eigene Volk mit „gefakten“ Erfolgen zu betrügen, gezeigt hat.
Vor einigen Tagen wurden in allen ukrainischen Massenmedien mit Bezug auf das Pressezentrum des Stabs der „ATO“ Artikel über Erfolge der ukrainischen Streitkräfte in Richtung Lugansk und Mariupol veröffentlicht, in denen mitgeteilt wurde, dass die ukrainischen Truppen vorgedrungen seien und Positionen in der Nähe von Kominternowo und Shelobok eingenommen hätten.
Faktisch hat das Pressezentrum des Stabs der „ATO“ ungeprüfte Informationen verbreitet und das ganze ukrainische Volk gezwungen, dies zu glauben.
Um ihre fehlerhaften Aktivitäten zu rechtfertigen, hat der Stab der „ATO“ beschlossen, den Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat der Ukraine heranzuziehen, der angeblich im Namen des Pressezentrums der „ATO“ den ukrainischen Massenmedien diese Mitteilungen aufgedrängt hat. In diesem Fall kommt die Frage auf, wie professionell die Redaktionen der staatlichen Massenmedien der Ukraine sind, die von einer Quelle aus dem Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat eine Mitteilung mit Bezug auf irgendein Pressezentrum des Stabs der „ATO“ veröffentlichen.

In der Realität wurde das von ukrainischen Massenmedien veröffentlichte Video von unseren Soldaten auf den verlassenen Positionen der 36. Marineinfanteriebrigade im Süden der Republik gedreht und in den sozialen Netzen veröffentlicht.
Das Verlassen der Positionen durch die ukrainische Armee ist mit dem äußerst niedrigen moralisch-psychischen Niveau ihrer Soldaten und der großen Zahl von Desertionen verbunden.

Außerdem bemerkt unsere Aufklärung Fälle von Unterbrechungen bei der Lieferung von Lebensmitteln an die Frontpositionen der ukrainischen Streitkräfte. Insbesondere wegen der beginnenden Rotationsmaßnahmen im Verantwortungsbereich der 30. mechanisierten Brigade wurde die Lieferung von Lebensmitteln an die Positionen der 2. Bataillons der Brigade im Gebiet von Granitnoje eingestellt. Nach unseren Informationen ist die Unterbrechung auch mit dem Diebstahl von staatlichem Eigentum verbunden.

de.sputniknews.com: Kiew reagiert scharf auf „Anerkennung“ der Krim durch „Daily Mail“
Die ukrainische Botschaft in Großbritannien hat auf Twitter den Artikel der britischen Zeitung „The Daily Mail“, die die Schwarzmeer-Halbinsel Krim als russisches Territorium „anerkannte“, scharf kritisiert.
„Die Krim – das ist die Ukraine. Der provokative Artikel von ‚The Daily Mail‘ bedeutet nichts und wird Putin nicht helfen, die Anzahl seiner Fans zu vergrößern“, behauptet die ukrainische Botschaft am Dienstag in ihrem Twitter-Account.
​Zudem erinnerte die diplomatische Vertretung daran, dass die „ganze zivilisierte Welt“ Sanktionen gegen Moskau verhängt habe, und dass Großbritannien als erstes Land die Wiedervereinigung der Krim mit Russland verurteilt habe.
„The Daily Mail“ hatte am Montag über die Sprengung einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg vor der Küste der Krim-Halbinsel berichtet und in der Überschrift des Artikels sowie in dem Text selbst die Krim als russisches Territorium bezeichnet…

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich geändert und bleibt angespannt, in den letzten 24 Stunden hat der Gegner achtmal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 110 Geschosse abgeschossen.
Die ukrainischen Streitkräfte beschießen mit schweren Waffen auch die Abschnitte, wo eine Trennung der Seiten vorgesehen ist. Diese Fälle wurden auch von Vertretern der OSZE-Mission festgestellt.
So haben Vertreter der Mission einen frischen Krater, der durch die Detonation eines 122mm-Artilleriegeschosses, das von der ukrainischen Seite aus abgeschossen wurde, entstanden ist, im südlichen Gebiet des Trennungsabschnitts im Bereich von Solotoje festgestellt. Auch wurden Beschüsse mit Granatwerfern und Schusswaffen durch die ukrainischen Streitkräfte im Trennungsabschnitt im Gebiet von Staniza Luganskaja festgestellt.
Bei den Beschüssen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte stellt die Volksmiliz ständig die Verwendung von Drohnen durch den Gegner an diesen Abschnitten fest.

Ich erinnere ein weiteres Mal daran, dass alle Fälle grobe Verletzungen der Vereinbarungen sind und zu einer Eskalation des Konflikts im Donbass führen.
Auf dem Hintergrund des sinkenden moralisch-psychischen Zustands in der 24. Brigade der ukrainischen Streitkräfte aufgrund des langen Aufenthalts in der „ATO“-Zone sind weitere nicht kampfbedingte Verluste zu beobachten.
So haben Soldaten des 2. Bataillons dieser Brigade, das im Gebiet von Popasnaja stationiert ist, nach dem Genuss von Alkohol einen Streit mit Nationalisten des „Rechten Sektors“ begonnen. In der Folge erlitten zwei Soldaten Knochenbrüche.
Außerdem wurde festgestellt, dass zwei Soldaten der 24. Brigade festgenommen wurden, die im Gebiet von Popasnaja Drogen verbreiteten. Die Soldaten sind derzeit in Arrest. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

de.sputniknews.com: Donbass: Uno nennt Totenzahl unter Zivilisten binnen drei Monaten
Bei dem bewaffneten Konflikt im Donbass sind laut der Leiterin der UN-Monitoring-Mission für Menschenrechte in der Ukraine, Fiona Frazer, von Mitte Februar bis Mitte Mai 2017 insgesamt 36 Zivilisten getötet und weitere 157 verletzt worden.
„Allein im Zeitraum vom 16. Februar bis zum 15. Mai 2017 sind rund 193 Zivilisten von dem Konflikt betroffen worden, 36 von ihnen kamen gar ums Leben. Weitere 157 erlitten diverse Verletzungen, was um 48 Prozent über der vorigen Berichtsperiode und um 70 Prozent über dem gleichen Vorjahreszeitraum liegt“, sagte Frazer am Dienstag bei einem Pressegespräch in Kiew.
Ihr zufolge wurden 41 Prozent der Todesfälle durch nicht entschärfte Minen und Munition verursacht…

Av-zakharchenko.su: Am 13. Juni besuchte das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko die Donezker Fabrik zur Produktion von Spezialschweißmaterialien, die GmbH „Arksel“.
Die Fabrik ist auf die Produktion von Elektroden für Schweißarbeiten verschiedenen Schwierigkeitsgrads spezialisiert. Bis zum Beginn der Kämpfe im Donbass erhielt die Fabrik Rohstoff
e aus Russland, China, Indien, Korea. Im August 2014 musste die Produktion gestoppt werden, weil die grundlegenden Abnehmer der Produkte auf dem Territorium der Ukraine waren.
Nachdem die Republik eine Reihe
von Unternehmen ukrainischer Jurisdiktion unter äußere Leitung gestellt hat, gab es für Arksel einen breiten inneren Absatzmarkt.
Bei der Besichtigung der Produktionseinrichtungen der Fabrik merkte Alexandr Sachartschenko an, dass die Inbetriebnahme der Fabrik ein sehr wichtiger Schritt zur Stabilisierung der Ökonomie der DVR ist.

„Dies ist ein sehr wichtiges Unternehmen. Seine Inbetriebnahme wird es erlauben, eine ganze Reihe unserer Fabriken, die unter äußere Leitung gestellt wurden, mit eigenen Elektroden zu versorgen. Die Fabrik steht seit 2014 still. Das Ministerium für Industrie und Handel hat gemeinsam mit dem Arbeitskollektiv eine riesige Arbeit zur Inbetriebnahme der Produktionseinrichtungen geleistet. Ich bin sehr froh, dass die Industrie in der Republik arbeitet und sich entwickelt, die Ökonomie sich schrittweise stabilisiert. Ja, die Probleme bleiben, aber sie sind lösbar“, sagte das Oberhaupt der DVR.
Der Minister für Industrie und Handel der DVR Alexej Granowskij merkte an, dass das Unternehmen die Produktionskapazitäten schrittweise ausbaut.
„In diesem Monat ist geplant, 29 Tonnen Elektroden zu produzieren, im nächsten 40 Tonnen. Verträge sind vor allem mit der Metallindustrie unterschrieben – Jenakiewer Metallfabrik, Donezker Metallfabrik, Jusowskij-Metallfabrik. In Arbeit ist die Unterzeichnung von Verträgen mit Unternehmen der LVR“, sagte Alexej Granowskij.
Zum Abschluss des Arbeitsbesuchs dankte Alexandr Sachartschenko dem Arbeitskollektiv des Unternehmens und den Vertretern des Ministeriums für Industrie und Handel für die gute Arbeit.

de.sputniknews.com: US-Senatoren einigen sich auf neue Russland-Sanktionen – Kreml kommentiert
Der Vorsitzende des Senatsausschusses für auswärtige Angelegenheiten, der Republikaner Bob Corker, hat am Dienstag laut „Kommersant.ru“ mitgeteilt, dass die US-Senatsmitglieder neue Druckmaßnahmen gegen Moskau vereinbart hätten. Die Senatoren wollen d
Corker zufolge werde der Wortlaut des Dokuments gerade nachgearbeitet. Die neue Initiative werde als eine Änderung zum Gesetzentwurf bezüglich des Irans, der bereits eine Abstimmung passiert hat, vorgestellt, um den Senatoren den Zeitaufwand für das Einbringen eines Extra-Gesetzentwurfs zu ersparen.
In Kreml werde die Situation um die mögliche Verstärkung der US-Sanktionen gegen Russland aufmerksam verfolgt, sagte der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow.
Ihm zufolge verhält sich Moskau negativ zur Erörterung derartiger Maßnahmen im US-Senat.
Ende des vorigen Jahres habe der US-Ex-Präsident Barack Obama kurz vor dem Ablaufen seiner Amtszeit eine Reihe von neuen Sanktionen gegen Russland verhängen lassen. Aus den USA seien 35 russische Diplomaten und ihre Familienangehörigen ausgewiesen worden. Darüber hinaus sei der Zugang zu den sogenannten Sommerhäusern der ständigen Vertretung Russlands in New York und der Botschaft in Washington gesperrt worden.
Den jüngsten Erklärungen des russischen Auswärtigen Amtes zufolge werde Moskau im dem Fall, sollten die US-Behörden die russischen diplomatischen Immobilien in den Bundestaaten New York und Maryland nicht entsperren, Spiegelmaßnahmen gegen das US-Eigentum in Russland ergreifen müssen.

Lug-info.com: Die ukrainischen Grenztruppen lassen Einwohner der Republik, die in ihrem ukrainischen Pass Eintragungen von Staatsorganen der Republik haben, nicht aus der Ukraine in die LVR, teilte das Staatssicherheitsministerium der LVR mit.
Das MfS unterstrich, dass dies eine weitere Provokation von Seiten der Ukraine ist.
„Einwohner der Republik, die die Abgrenzungslinie passieren, sind Geiseln der ukrainischen Truppen. Am Kontroll- und Passierpunkt Staniza Luganskaja lassen Mitarbeiter des Grenzdienstes der Ukraine einreisen, aber erlauben es Einwohnern der Republik, die Eintragungen der LVR in ihrem Pass haben, nicht, das von Kiew kontrollierte Territorium zu verlassen“, heißt es in der Mitteilung.
Dies bestätigt auch die OSZE-Mission.

„Im Bericht der OSZE vom 11. Juni 2017 sind Mitteilungen von Bürgern der LVR an Vertreter der Mission festgehalten, dass am KPP Staniza Luganskaja Mitarbeiter des Grenzdienstes der Ukraine ihnen nicht erlaubt haben, das Territorium der Ukraine zu verlassen, weil sie Eintragungen der LVR im Pass haben“, teilte das MfS mit.
Der Grenzschutzdienst des MfS ruft die Einwohner der Republik auf, vorsichtig zu sein, um nicht Geisel einer solchen Situation zu werden und alle derartigen Fälle dem MfS mitzuteilen.

de.sputniknews.com: Zum Einreiseverbot, das Kiew gegen mich verhängt hat
Willy Wimmer
Bei uns gibt es ein schönes Lied zu Karneval: „Nur einmal im Jahr ist Karneval, Karneval am Rhein“. Scheinbar ist der jetzt auch in Kiew und zwar immer. Fünf Jahre Einreiseverbot für Kiew ist schlimmer als fünf Jahre Knast.
Allerdings ist das auch eine lebensverlängernde Maßnahme. Wenn es fünf Jahre für jeden Besuch der Krim gibt, dann muss ich schnell wieder auf die Krim fahren, um die nächsten fünf Jahre zu kassieren. Die kann ich dann ableben. Eigentlich eine gute Idee, abgesehen davon, dass Kiew damit am Tage der Visa-Vereinbarung mit der Europäischen Union genau diese Visa-Vereinbarung gebrochen hat. So ist das Poroschenko-Kiew eben. Rechtsbruch, dass es nur so kracht. Macht nichts, denn von McCain über Soros bis Merkel gibt es Schützenhilfe.
Mit einem hat man aber nicht gerechnet: wer Russland besuchen will, der beantragt auch in Zukunft seine Einreise in Moskau. Werde ich auch machen, denn die Krim ist Spitze, weil Russland.

Dan-news.info: Der russischen Seite im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination ist es gelungen, mit der ukrainischen Seite ein „Regime der Ruhe“ zur Durchführung der Reparaturarbeiten am Jushnodonbasskij-Wasserwerk zu vereinbaren, teilte der Vertreter der DVR im Gemeinsamen Zentrum mit.
Bei den Reparaturarbeiten sind Vertreter der RF im Gemeinsamen Zentrum und OSZE-Beobachter anwesend.

de.sputniknews.com: Neues Geschäftsfeld: „Geheime“ Besuche russischer Konzerte für Ukrainer
Nach Verhängung des Einreiseverbots für viele russische Künstler durch Kiew erschließen nun ukrainische Reisebüros ein neues Geschäftsfeld – Veranstaltung von „geheimen“ Touren für Ukrainer zu Konzerten russischer Popstars in Nachbarländer. Das teilt das Portal „Ukrainskiy Westi“ am Dienstag mit.
Demnach sind dabei DJ-Festivals und Rock-Konzerte besonders populär. Die Mindestreisekosten lägen bei 1.000 Rubel (etwa 15 Euro).
Auf diese Weise sollen Bewohner der ukrainischen Schwarzmeer-Stadt Odessa unlängst ein Konzert der russischen Rockgruppen „ Leningrad“ und „Bi-2“ in der moldauischen Hauptstadt Chisinau besucht haben. Im Oktober könnten Ukrainer so zu einem Konzert des russischen Sängers Filipp Kirkorow in die weißrussische Hauptstadt Minsk fahren.
Zuvor war mitgeteilt worden, dass der ukrainische Inlandsgeheimdienst der russischen Sängerin Lolita Miljawskaja unter anderem die Einreise verboten und sie in der ukrainischen Stadt Konotop aus einem Zug hinausgeschmissen habe.
Dabei habe die 54-Jährige lediglich ihre in Kiew lebende Tochter besuchen wollen, die derzeit krank sei, berichteten russische Medien. Grund für das Einreiseverbot — ein 2015 absolvierter Auftritt auf der Schwarzmeerhalbinsel Krim.
Nun darf die gebürtige Ukrainerin, die seit 1985 in Moskau lebt und die russische Staatsangehörigkeit besitzt, sich drei ganze Jahre nicht in der Ukraine blicken lassen.

Dan-news.info: „In letzter Zeit gehen immer öfter erschreckende Nachrichten von Studenten und Lehrern des Kramatorsker wirtschafts- und geisteswissenschaftlichen Instituts ein, die beunruhigt sind über Informationen, dass die Hochschule bald geschlossen werden soll“, teilte die Bildungs- und Wissenschaftsministerin der DVR Larisa Poljakowa mit. „Wir sind ernsthaft beunruhigt über die Situation und bestätigen unsere volle Bereitschaft, die Kramatorsker Abiturienten in die höheren und mittleren Berufsbildungseinrichtungen der DVR im Rahmen des humanitären Programms aufzunehmen“.
Sie unterstrich, dass im Falle der Schließung hundert Mitarbeiter der Hochschule arbeitslos werden und mehr als 600 Studenten ihre Ausbildung nicht abschließen können.
„Wir werden jedem Lehrer und jedem Studenten, der sich an uns wendet, alle notwendig Unterstützung leisten“, fügte sie hinzu.

de.sputniknews.com: EU-Sanktionen tödlich für syrische Kinder
Wegen der gegen Syrien verhängten Sanktionen mangelt es in den Krankenhäusern des Landes gewaltig an Medikamenten. Am stärksten betroffen sind junge Krebspatienten.
Muhammed Ali Zaarur, der seinen fünfjährigen Enkel in ein Krankenhaus brachte, sagte gegenüber Sputnik Arabic, dass das Kind vor vier Jahren gegen Krebs behandelt worden sei. Die Mutter des Jungen sei gestorben und er selbst bringe den Jungen alle drei Monate zu einer ärztlichen Untersuchung in die Klinik, so Muhammed. Er hofft sehr, dass die Sanktionen in Bezug auf die Medikamente bald aufgehoben werden, damit die Kinder mit onkologischen Erkrankungen jeder Art behandelt werden können.
Laut dem Chefarzt des Kinderkrankenhauses Al-Jami, Mazen al-Haddad, fehlen 30 Arten von Arzneimitteln gegen Kinderkrebs in Syrien, weshalb diese Krankheit sich sehr schnell entwickle. Auch sei es nicht mehr möglich, einige Operationen, so z.B. die Verpflanzung von Knochenmark, vorzunehmen, so der Mediziner. „Ein solcher chirurgischer Eingriff hat die Regierung 20 Millionen Syrische Lira gekostet. Jetzt aber werden solche Operationen wegen Mangels an notwendigen Präparaten nicht mehr durchgeführt“, so Mazen al-Haddad.
Ihm zufolge hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Medikamente nach Syrien geschickt und damit nur 1,2 Prozent des Bedarfs gedeckt. Die meisten Medikamenten-Lieferungen werden von der Vereinigung Basma (Association Support Children with Cancer) geleistet.
Wie die Exekutiv-Direktorin von Basma, Rima Salem, gegenüber Sputnik Arabic sagte, bleiben 80 Prozent des Bedarfs der onkologischen Kinderkliniken an Medikamenten ungedeckt. Zu Beginn der Krise in Syrien seien es nur zehn Prozent gewesen, so Rima Salem. Nach ihren Angaben liefert Basma Medikamente für 25 Millionen Syrische Lira pro Monat. Im Zeitraum zwischen 2006 und 2016 habe die Vereinigung 5.700 Kindern helfen können. Basma werde zu 70 Prozent aus Spenden finanziert. Ihre monatlichen Ausgaben beliefen sich auf 33 Millionen Lira, so die Managerin.

Dan-news.info: „Der erste stellvertretende Minister für Einnahmen und Steuern der DVR Alexandr Michajlow ist von seinem Amt entbunden worden und es wird gegen ihn ermittelt. Ihm wird die Annahme von Bestechungsgeldern in besonders großem Ausmaß und Überschreitung der dienstlichen Befugnisse vorgeworfen“, heißt es in einer Mitteilung auf der offiziellen Seite des Ministeriums. „Gestern Abend wurde er von den Rechtsschutzorganen festgenommen“.
Im Ministerium für angemerkt, dass zu diesem Fall Untersuchungen laufen, Einzelheiten wurden nicht bekannt gegeben. Nach Informationen des Pressedienstes schloss der Minister für Einnahme und Steuern Alexandr Timofejew nicht aus, dass in dieser Sache auch weitere Personen betroffen sein könnten, die an Korruptionsschemata beteiligt sind.

Abends:

Dan-news.info: „Die Gewerkschaften der DVR werden im Sommer 2017 395 Kinder von Gewerkschaftsmitgliedern zur Erholung in die RF schicken“, teilte der Pressedienst der Gewerkschaftsföderation der DVR mit.
Es wird erläutert, dass mit Unterstützung der Föderation 220 Kinder von Mitgliedern der Gewerkschaften der Beschäftigten in Kultur, Kommunalwirtschaft, Transport sowie der Territorialvereinigung von Schachtrjorsk und Tores am 26. Juni in das Ferienlager „Laguna“ in Primorka im Rostower Oblast fahren werden.

Das republikanische Komitee der Arbeiter in Bildung und Wissenschaft wird 100 Kinder in das Lager „Orljonok“ auf der Krim schicken, auf der Krim werden sich auch 20 Kinder von Mitgliedern der Gewerkschaft des Gesundheitswesens erholen. Weitere fünf werden in das Erholungszentrum „Rowesnik“ im Oblast in Saratow fahren.
„Die Gewerkschaft der Mitarbeiter der militärischen und Rechtsschutzstrukturen der DVR plant schon im dritten Jahr, 50 Kinder aus schlecht versorgten Familien aus Jasinowataja, Donezk, Tores und Charzysk in ein Ferienlager in Asow im Oblast Rostow zu schicken“, teilte
die Gewerkschaftsföderation weiter mit.

de.sputniknews.com: Von der Leyen fordert im Verhältnis zu Russland „Position der Stärke“
Deutschland ist an einem vernünftigen Verhältnis zu Russland interessiert, allerdings nur aus einer „Position der Stärke“ heraus. Dies sagte am Dienstag Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen im Europaparlament in Straßburg.
„Wir haben die Haltung, dass wir ein vernünftiges Verhältnis zu Russland wollen, aber wir wissen, dass das aus einer Position der Stärke heraus geschehen muss, damit klar ist, dass wir die Lösung von Konflikten am Verhandlungstisch wollen. Am Verhandlungstisch müssen Konflikte miteinander gelöst werden und nicht anders“, betonte von der Leyen.
Das ist allerdings nicht die erste solche Aussage der deutschen Ministerin dieser Art. Nach der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten im November 2016 hatte sie von ihm Bündnistreue gegenüber der Nato und eine harte Haltung gegenüber Russland gefordert.
Das Verhältnis zwischen der Nato und Russland hat sich 2014 nach dem Staatsstreich in der Ukraine deutlich verschlechtert. Bei dem Gipfel im Juli 2016 beschloss das Militärbündnis die Stationierung von multinationalen Bataillonen in Lettland, Litauen, Estland und Polen.
Moskau hat mehrfach betont, dass es nicht vorhat, irgendein Nato-Land zu überfallen. Die Nato ist sich laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow dessen durchaus bewusst, nutze jedoch eine vermeintliche „russische Bedrohung“ als Vorwand, um mehr Panzer und Bataillonen in der Nähe der russischen Grenzen aufzustellen. Laut Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu ist die Zahl der Nato-Truppen in der Nähe der westlichen Grenzen Russlands in den letzten zehn Jahren um das Achtfache gestiegen.

dnr-news.com: Im Dorf Sachanka im Süden der DVR wurde eine alte Frau durch die Kugel eines Scharfschützen getötet
Durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Soldaten wurde eine
Zivilistin im Dorf Sachanka im Bezirk Nowoasowsk im Süden der DVR getötet, berichtete heute Abend das Oberhaupt der Bezirksverwaltung Anatoli Janowski.
„Bei uns in Sachanka gab es heute Abend eine Tragödie. Gegen 17:00 ging eine Frau, geboren 1939, wohnhaft in der Gawrilenko-Straße 42, in ihren Garten und wurde von einem ukrainischen Scharfschützen durch einen Kopfschuss getötet“, sagte Jankowski.

de.sputniknews.com: Kreml lehnt US-Aussage über „friedliche Besucher“ ungenehmigter Proteste in Moskau ab
Moskau kann der in den USA angewandten Formulierung „friedliche Demonstranten“ in Bezug auf die Teilnehmer der ungenehmigten Protestaktionen vom Montag in Russland nicht beistimmen. Dies sagte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, am Dienstag.
Er kommentierte so die Aufrufe des Weißen Hauses, die festgenommenen Aktionsteilnehmer freizulassen.
Peskow merkte zugleich an, dass es am selben Tag in mehreren russischen Städten Veranstaltungen gegeben habe, die an genehmigten Orten und zu genehmigter Zeit stattgefunden hätten und „gut organisiert, friedlich und problemlos“ verlaufen seien.
Gegen Personen, die in Verletzung der Gesetze provokatorische Handlungen vorgenommen hätten, sei in voller Übereinstimmung mit russischem Recht vorgegangen worden, so Peskow.
„In mehreren Städten, darunter in Moskau, ist es bedauerlicherweise zu Provokationen gekommen. Die Stadtbehörden hatten davor gewarnt“, so der Kreml-Sprecher. „Die Veranstaltungen, die mit behördlicher Zustimmung stattfinden, wie vom Gesetz vorgeschrieben, stellen für niemanden eine Gefahr dar.“
Wie der Pressesprecher des Weißen Hauses, Sean Spicer, am Dienstag erklärt hatte, haben sich die US-Behörden gegen „die Festnahme von Hunderten friedlichen Protestierenden in ganz Russland“ ausgesprochen, die im Widerspruch zu den wichtigsten demokratischen Werten stehe. Washington werde die Situation verfolgen, so Spicer. Er rief die russische Regierung auf, alle Festgenommenen unverzüglich freizulassen.
Die amtliche Sprecherin des russischen Innenministeriums, Irina Wolk, hatte am Montag mitgeteilt, bei der nicht genehmigten Aktion der Opposition an der Twerskaja-Straße im Zentrum Moskaus seien 150 Personen festgenommen worden.
An der Aktion haben nach behördlichen Angaben etwa 4.500 bis 5.000 Menschen teilgenommen.

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