Presseschau vom 14.08.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends / nachts:

Armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
Heute um 11:35 und 13:55 Uhr haben Einheiten der ukrainischen Streitkräfte aus Richtung Nowotroizkoje mit Schützenpanzern zweimal Dokutschajewsk beschossen. Es wurden folgende Wohnhäuser beschädigt: Watutin-Straße 11, Wohnung 36 und 53, Watutin-Straße 13, Wohnung 47. Außerdem wurden vier Behälter für Erdölprodukte beschädigt, die der Fabrik „Neftepererabotka“ gehören.

 

Gefunden auf der Facebook-Seite der Russischen Botschaft in Deutschland: Unerklärter Krieg: Wie Georgien den russischen Friedenssoldaten ossetisches Stalingrad vorbereitete (Teil II),
veröffentlicht in der Zeitung „Moskowski Komsomolez“ Nr.27642 vom 7. August 2017
„Wir dachten, der Dritte Weltkrieg hat begonnen“
Die Friedenssoldaten verteidigten sich weiter. Im Laufe eines Tages haben sie sechs georgische Panzer, vier Panzerwagen, rund 50 Infanteristen vernichtet.
Am 9. August verschärfte sich der Beschuss des Stützpunktes.
– Über Zchinwal verliefen bereits Luftkämpfe. Wir hatten keine Verbindung. Wir dachten, der Dritte Weltkrieg beginnt… In dieser Zeit sahen wir, wie auf uns Panzer zurollen, wir bereiteten uns darauf, auf die aus Granatwerfern zu schießen. Doch da ahnte ich, dass es unsere Panzer sein können. Zu schnell bewegten sie sich zum Stützpunkt, sagte Timerman.
Bald kam aus dem Panzer Juri Jakowlew und sagte: „Kommandeur der Panzerkompanie des 141. einzelnen Panzerbataillons der 19. motorisierten Schützendivision der 58. Armee“. Er berichtete über zwei Tage der Kampfhandlungen.
Am 7. August standen sie am Mamisson-Pass, an der Grenze Georgiens, Südossetiens und Russlands.
– Wir hatten da seit 2006 taktische Bataillonsübungen. Wir absolvierten bereits alle Aufgaben und mussten zurückkehren, bestellten Eisenbahnplattformen. Da begann der Krieg. In der Nacht auf 8. August stiegen in die Luft drei rote Raketen. Das war ein Alarmsignal. Als alle ihre Plätze in den Kampffahrzeugen einnahmen, kam ein Bote und sagte, dass der Regimentskommandeur die Kommandeure der Einheiten versammelt. Da erfuhren wir, dass der russische Friedensstützpunkt von einem massiven Artilleriebeschuss betroffen wurde, uns wurden Pakete ausgegeben, wo gesagt wurde, was man alarmmäßig machen soll.
Um 1 Uhr bekamen die taktischen Bataillonsgruppierungen der 693. und 135. motorisierten Schützenregimente der 19. motorisierten Schützendivision, die sich auf dem Gelände nahe der Grenze zu Südossetien befanden, den Befehl, in Richtung des Roki-Tunnels zu gehen. Sie mussten die Straße vor der Gufta-Brücke und die Sarskaja Straße blockieren.
– Wir fuhren durch den Autobahntunnel via den Kaukasus-Rücken, der im 93. Kilometer der Transkaukasischen Autobahn liegt. Wir überquerten die Grenze zu Südossetien. Meine Panzerkompanie aus sieben Fahrzeugen ging zusammen mit dem motorisierten Schützenbataillon des 135. Regiments vor.
– Später wurde bekannt, dass die Georgier den Roki-Tunnel sprengen wollten…
– Er wurde gut bewacht – die Georgier würden ihn bestimmt nicht erreichen. Der etwa vier Kilometer lange Tunnel wurde schnell überwunden. Wir erreichten das Dorf Dschawa, gingen dann weiter und konzentrierten uns in der Nähe des Dorfes Chetagurowo, das schon von den georgischen Truppen besetzt war. Auf uns fuhren drei weitere Panzer der südossetischen Armee zu. Gemeinsam mit ihnen gingen wir auf Patrouille und entdeckten dabei die Feuerstellungen des Gegners: Nahe dem Dorf standen mehrere georgische Panzer und Schützenpanzerwagen.
Die Georgier wurden von dem Nachtangriff überrumpelt. Die Russen auf den Panzern fuhren auf sie aus allen Seiten los. Es begann ein Schusswechsel, quasi ein Duell. Nachdem sie die georgische Panzertechnik außer Gefecht gesetzt und ihr Munitionslager in Chetagurowo vernichtet hatte, stieß die russische kleinere taktische Gruppe des 135. motorisierten Schützenregiments in Richtung Zchinwal vor. Plötzlich wurde sie aber von den georgischen Truppen angegriffen. Damit die russische Kolonne dem Beschuss entgehen, eine günstige Stellung erreichen und einen Gegenangriff beginnen könnte, führte Hauptmann Jakowlew seine vier Panzer an die Spitze. Nicht umsonst war seine 1. Kompanie des 141. Panzerbataillons vier Jahre in Folge als beste in der ganzen 58. Armee nach der Gefechtsausbildung anerkannt worden. Im Kampf konnten seine Männer, die ganz geschickt manövrierten und sehr präzise schossen, sieben georgische Panzer und Schützenpanzerwagen vernichten.
Und dann gab es Straßengefechte. Die Panzer mussten die gefestigten Stellungen der georgischen Seite überwinden. Sie hatten kaum noch Munition und mussten ihr Leben riskieren, indem sie den Feind angriffen. Dennoch erreichten sie einen Stützpunkt der Friedensstifter.
„Vier direkte Treffer auf den Frontpanzer“
– Die Georgier hatten uns dort gar nicht erwartet, – erzählt Juri. – Der Einsatz war so geplant worden, dass der Gegner irritiert wurde. Unsere größten Kräfte gingen einen Weg, und wir gingen zu „Schanghai“ im Hinterland der Georgier.
In der Nähe des Stützpunktes der Friedenskräfte verstanden die russischen Panzersoldaten, dass sie von ihren Kameraden angegriffen wurden. Die Friedensstifter dachten nämlich, das wäre eine georgische Abteilung.
– Wir hatten Glück, dass sie keine ernsthaften Anti-Panzer-Waffen hatten. Als ich sah, dass man aus Minenwerfern beschoss, teilte ich per Funk sofort mit, dass wir keine Gegner sind. Und bald waren wir schon auf dem Gelände des Stützpunktes, – erzählte Juri weiter. – Die Friedenssoldaten freuten sich sehr und fühlten sich aufgemuntert: Lange konnte sie niemand erreichen, und plötzlich waren wir da. Mit Konstantin Timerman führten wir eine kurze Beratung durch und beschlossen, unsere fünf Panzer so aufzustellen, dass die Georgier den Stützpunkt nicht erobern könnten.
Und bald mussten die russischen Panzersoldaten ein Gefecht antreten. Einem georgischen Panzer „pusteten“ sie sofort den Turm weg, ein anderer wurde nahe dem Gelände ihres Stützpunktes angeschossen, und zwei Schützenpanzerwagen gingen in Flammen auf. Und einen anderen Schützenpanzerwagen stürzte ein russischer Panzer einfach in einen Straßengraben.
Auf dem Weg zum Stützpunkt der Friedenskräfte verwendeten die russischen Panzer fast die ganze Munition. Das verstanden offenbar auch die Georgier. Gegen 17.00 Uhr strukturierten sie ihre Kräfte um und begannen einen neuen Angriff.
– Als wir keine Munition mehr hatten und die Georgier zu unserer Garnison vorrückten, sragte ich Juri: „Spring einmal hinaus, mache ihnen Angst – und sofort zurück.“ Zu dieser Zeit wollten wir unsere Stellungen vor dem Tor aus Granatwerfern verteidigen. Wir wollten einen georgischen Panzer anschießen, damit er stehenbleibt und den anderen den Weg sperrt, – erzählte Konstantin Timerman.
Vor dem Tor des Stützpunktes vermischte sich das Raupengerassel mit den Geschützdonnern. Der Kommandeur der Friedensstifter hatte Juri Jakowlew gebeten, nur kurz „hinauszuspringen“ und den georgischen Panzern Angst zu machen, doch seine Besatzung jagte die Gegner gut eine Viertelstunde, wobei sie keine Munition mehr hatte und selbst ständig beschossen wurde.
– Ich dachte schon, die Jungs würden ums Leben kommen, – gab Konstantin Timerman zu. – Ich beruhigte mich wieder, erst als sie wieder unser Gelände erreichten und mit ihrem Panzer das Tor blockierten.
Später entdeckten die Friedensstifter auf dem Panzerturm gleich vier Spuren von direkten Geschosstreffern.
– Wir mussten aus dem Tor fahren und so tun, als würden wir die Georgier angreifen, – erzählte seinerseits Juri. – Wir hatten nur Munition für Maschinengewehre. Wir ließen die Gegner auf uns zufahren und aus einer Entfernung von 50 Metern auf unseren Frontpanzer schießen, der kaum durchschlagen werden kann. Wir durften uns aber keine Fehler erlauben, denn sonst wären wir verbrannt worden. Ich hatte den Obersergeant Sergej Mylnikow aus Jekaterinburg in meiner Besatzung, den ich für meinen verlängerten Arm hielt. Ich lernte ihn noch als Pflichtsoldaten kennen. Sergej wollte die ganze Zeit kämpfen und kämpfen, und kämpfen. Er frage mich immer wieder: „Genosse Hauptmann, was sollte man tun, um Held Russlands zu werden?“ Aber wenn man in einem wahren Gefecht ist, denkt man an so etwas natürlich nicht: Da hat man einfach seine Soldatenpflicht zu erfüllen. Ich hatte von Anfang an sieben Panzer – und wir haben insgesamt 19 gegnerische Panzer und Schützenpanzerwagen vernichtet.
Die georgische Infanterie versuchte mehrmals, den russischen Stützpunkt zu stürmen, scheiterte aber jedes Mal. Am Abend wurde klar, dass die taktische Gruppe des 135. Regiments das Lager der Friedensstifter nicht erreichen kann. Dabei hatten die letzteren kaum noch Munition. Sie waren aber bereit, in den Nahkampf zu gehen.
– Niemand dachte daran, aufzugeben. Unsere Kameraden waren nicht dafür ums Leben gekommen, dass wir aufgeben, – so Konstantin Timerman.
Eine russische Patrouille konnte mittlerweile einen georgischen Soldaten fangen, der die Schläge der georgischen Kräfte angewiesen hatte. Er verriet, die genauen Koordinaten mitgeteilt zu haben, so dass die Garnison einem Artillerie- und Luftschlag ausgesetzt werden sollte. „Wir haben den Befehl, euch total zu vernichten“, gab der Gefangene zu.
– Unsere Kasernen und alle anderen Objekte waren schon vernichtet worden. Wir hatten auch keine Schützenpanzerwagen mehr: Einige von ihnen wurden angeschossen und die anderen verbrannt. In unseren Kellern versteckten sich die Einwohner der naheliegenden Häuser: Greise, Frauen, Kinder. Und ich musste die schwere Entscheidung treffen, uns zurückzuziehen, – so Konstantin Timerman weiter. – Wir verbrannten alle vertraulichen Dokumente, zündeten mehrere Rauchkörper an und gingen weg – den Fluss entlang. Wir hatten Glück, denn etwa einen Monat zuvor hatte es in der Gegend stark geregnet, und dadurch entstand eine Vertiefung, durch die wir eben gingen. Unsere verletzten Kameraden trugen wir mit uns. Wir wollten das Untere Städtchen erreichen, aber man informierte uns, dass es dort Scharfschützen gibt.
– Als wir uns zurückzogen und den Friedenssoldaten folgten, wurden wir beschossen, – erinnerte sich seinerseits Juri Jakowlew. – In unserer Gruppe hatten wir unter anderem friedliche Einwohner und einen verletzten Offizier, der aber selbst gehen konnte. Wir gingen die ganze Nacht. In der Frühe erreichten wir eine Autostraße, und dort wurden die Verletzten teilweise von dortigen Einwohnern abgeholt.

de.sputniknews.com: Kein Geld mehr für Sozialzuschüsse: Ukraine vor Finanzkollaps?
Die Ukraine hat kein Geld, um ihren Bürgern die Sozialzuschüsse künftig in vollem Umfang weiter auszuzahlen, berichten Experten der ukrainischen öffentlichen Organisation „Publicnyj Audit“ laut einer Meldung von RT.
Nach Angaben des ukrainischen Statistikamtes werden für Sozialzuschüsse demnach etwa 17 Prozent des BIP ausgegeben – mehr als für das Militär oder die Medizin. Zugleich wachse die Anzahl der Betroffenen, die Sozialförderungen beziehen. Das liege vor allem daran, dass viele Ukrainer gleich an mehreren diesbezüglichen Programmen teilnehmen.
Daraus sei eine paradoxe Situation entstanden: Die Anzahl an ausgegebenen Förderungen habe die Bevölkerungszahl des Landes überschritten. So wurden nach Angaben des „Zentrums für wirtschaftliche Strategien“ 48 Millionen Zuschüsse gewährt – bei einer Gesamtbevölkerung von 40 Millionen Einwohnern. Eine Kürzung dieser Zuschüsse oder schärfere Regeln zu deren Beantragung komme aber laut Experten nicht in Frage, denn das werde „eine Armee an Unzufriedenen erschaffen“, berichtet RT.
Die Auszahlungen weiter zu betreiben könne jedoch auf Dauer auch nicht gut gehen. Da das Geld für die Sozialförderungen des diesjährigen Budgets bereits aufgebraucht sei, müsse man – wenn es keine radikalen Einschnitte geben wird – die restlichen Monate aus der Staatskasse des kommenden Jahres zahlen. Auf lange Sicht könne dies rein wirtschaftsmathematisch nicht funktionieren.
Die Zuschüsse seien dabei nicht nur reine Geldzahlungen, sondern würden verschiedene Leistungen umfassen wie die kostenlose Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel etwa oder kostenloser Urlaub in Wellness-Sanatorien.
Eine stetig wachsende Gruppe an Personen, die für Zuschüsse in Frage kommen, seien die Teilnehmer des Krieges im Donbass. Nach Einschätzung ukrainischer Behörden haben etwa 300.000 Personen den Status eines „Teilnehmers der Kampfhandlungen“ bekommen – dabei gibt es Zweifel, ob überhaupt so viele ukrainische Soldaten an den Gefechten im Osten des Landes teilgenommen haben.
Die Zweifel seien nicht ganz unberechtigt. Wie RT berichtet, sei es ohne größeren Aufwand möglich, sich einen „Teilnehmerpass der Kampfhandlungen“ fälschen zu lassen, um dann die Zuschüsse einzusacken – eine Option, die vermutlich einige junge Männer nutzen. Eine zentrale Datenbank zur Registrierung gebe es schließlich nicht.
Die Anfrageflut für Sozialzuschüsse komme aber nicht aus dem Nirgendwo – sondern resultiere in erster Linie aus der Verarmung der Bevölkerung. In den letzten drei Jahren (also genau seit dem Maidan-Aufstand und dem blutigen Machtwechsel) sind die Lebenserhaltungskosten in der Ukraine um zwei bis drei Mal gestiegen – die Löhne dagegen um höchstens 20 bis 30 Prozent.
Im Moment werde geschätzt, dass etwa 60 Prozent der ukrainischen Familien nicht in der Lage sind, die Wohnkosten vollständig zu zahlen. Und daher seien es vor allem die sozial schlechter gestellten Bevölkerungsschichten, die mit allen Mitteln versuchen würden, an die Zuschüsse zu kommen, um sich „über Wasser“ halten zu können.
Ein anderer Grund für die Verarmung der Bevölkerung und die damit zusammenhängende Anfrageflut für zusätzliche Sozialleistungen seien die horrenden Lebensmittelkosten. Die Ukrainer müssten ungefähr 50 Prozent ihres Lohnes für Lebensmittel ausgeben – zum Vergleich: in Deutschland sind es 14 Prozent.
Doch statt das Problem anzugehen hat der zuständige Minister des Poroschenko-Kabinettes schnell eine Ausrede gefunden: die Ukrainer würden nun einmal einfach zu viel essen – viel mehr als die Deutschen, weil die „Esskultur anders“ sei.
Und so scheint es nicht, dass die gegenwärtige Regierung in der Lage sein werde, eine Lösung auszuarbeiten. Die Sozialzuschüsse zu streichen ginge nicht, weil es zu einem Aufstand der verarmten Bevölkerung führen könnte. Die Zuschüsse weiter zu zahlen könne aber auf lange Sicht nicht gut gehen.
Es sei denn – finanzielle Hilfen von außen könnte Jahr für Jahr das verzerrte System weiter nähren. Woher diese finanziellen Hilfen kommen könnten, ist leicht abzusehen. Es dürften vor allem Finanzhilfen der EU und USA sein – oder genauer gesagt, deren Steuerzahler.

Armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des Kommandos der Streitkräfte der DVR
Um 17:3
0 Uhr wurde von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte aus ein Mörserbeschuss von Besymennoje durchgeführt, 200 Meter vom Beobachtungspunkt des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination erfolgte eine Detonation eines 82mm Mörsergeschosses. Außerdem erfolgte im Gebiet von Besymennoje ein Brand eines Feldes.Verletzte in der Folge des Beschusses gibt es keine.

 

de.sputniknews.com: Russlands Außenamtssprecherin über mögliche Schließung von russischem Konsulat in USA
Laut der Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, gibt es keinen Anlass für die Schließung eines russischen Konsulats in den USA. Das sagte sie am Sonntag in einem Interview für den russischen TV-Sender Rossija 1.
Ihr zufolge ist nach dem Zerfall der Sowjetunion das amerikanische Konsulat, das eine Parität zwischen den USA und Russland gewährleistete, auf dem Territorium der Ukraine geblieben. „Moskau hatte Washington vorgeschlagen, ein zusätzliches viertes Konsulat auf Russlands Territorium zu eröffnen um diese Parität zu gewährleisten. Washington hielt es für unnötig, dies zu tun“, so Sacharowa.
„Für Fragen wende man sich bitte an sie (die USA – Anm. d. Red). Aus Spekulationen zu diesem Thema wird nichts“, betonte sie.
Gegenwärtig sind drei US-Generalkonsulate in Russland tätig – in St. Petersburg, Jekaterinburg und Wladiwostok. Russland hat dagegen gleich vier Generalkonsulate auf US-Territorium – in New York, San Francisco, Seattle und Huston.
Am Freitag hatte die russische Zeitung „Kommersant“ unter Berufung auf diplomatische Quellen berichtet, die US-Regierung könne von Russland fordern, eines von insgesamt vier Generalkonsulaten in den USA zu schließen. Die Entscheidung könne bis 1. September bekanntgegeben werden. Welchem russischen Konsulat nun die Schließung drohe, erwähnte „Kommersant“ allerdings nicht.

 

Vormittags:

de.sputniknews.com: Washington will Regeln für russische Diplomaten in USA verschärfen – Medien
Die Behörden der USA können als Reaktion auf die Reduzierung der Mitarbeiterzahl der amerikanischen diplomatischen Vertretungen in Russland die Regeln für die Bewegungsfreiheit der russischen Diplomaten im Lande verschärfen. Dies schreibt die Zeitung „Iswestija“ unter Verweis auf diplomatische Quellen.
Laut der Zeitung wolle man für die Diplomaten aus Russland den Radius der Bewegungsfreiheit ohne Benachrichtigung der Behörden einschränken. Von den jetzt 25 Meilen (40 Kilometern) soll er bis auf 10-15 Meilen (16-24 Kilometer) verringert werden. Zudem sollen alle Mitarbeiter russischer diplomatischer Vertretungen verpflichtet werden, vor Antritt einer Fahrt über diesen Radius hinaus die US-Behörden drei Tage zuvor in Kenntnis zu setzen. Diese Regel habe früher nur für Diplomaten des unteren und mittleren Ranges gegolten, nun aber könne sie auch auf Diplomaten höheren Ranges ausgedehnt werden…

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden neunmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen und dabei eine Stromleitung beschädigt.
Beschossen wurden die Gebiete von Perwomajsk, Donezkij, Frunse, Sokoloniki, Krasnyj Liman und Logwinowo.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.
Während eines Beschusses am Abend des 13. August aus Richtung Nowotoschkowskoje wurde eine Stromleitung in der Nähe von Golubowskoje beschädigt, die Ortschaft hat keinen Strom.

 

de.sputniknews.com: Sacharowa: Nordkorea wird im Kampf ums Weiße Haus genutzt
Die nordkoreanische Atomfrage wird in den USA aus Sicht der russischen Außenamtssprecherin Maria Sacharowa als „innenpolitische Karte“ genutzt. Sie warnte zudem vor den Folgen eines militärischen Konflikts mit Pjöngjang.
„Sie sehen, was in den USA vor sich geht, was für ein großer Kampf ausgetragen wird, und zwar ein sehr langwieriger, nicht vom Gesichtspunkt der Vergangenheit, sondern der Zukunft – um das Weiße Haus“, sagte Sacharowa am Sonntag in einer Sendung des Fernsehsenders „Rossiya 1“.
Es sei daher notwendig, irgendwelche Gruselgeschichte innerhalb des Landes zu verbreiten und von potenziellen Schritten zu reden.
„Offenbar wird die nordkoreanische Frage und das Atomproblem der Halbinsel allgemein als amerikanische innenpolitische Karte ausgespielt“, so die Sprecherin weiter.
Die Folgen möglicher militärischer Schritte gegen Nordkorea bezeichnete sie als „katastrophal“ — und nicht nur für die Region.
„Wenn das Gewaltszenario umgesetzt werden sollte, und wenn es wirklich so kommt, wie es das Establishment in Washington androht, dann wird die Situation einfach nur katastrophal sein.“

Armiyadrn.su: In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 55 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 21 Ortschaften der Republik mit Artillerie, Mörsern, Panzern, Schützenpanzern, Schützenpanzerwagen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte gibt es folgende Schäden (Stand 14. August):
in Dokutschajewsk wurde ein Haus in der Watutin-Str. 11 beschädigt,
in Kominternowo geriet ein Haus in der Achmatowa-Straße in Brand.

 

de.sputniknews.com: Saakaschwili will Ukraine von Oligarchen befreien
Michail Saakaschwili, der Ex-Gouverneur des Gebiets Odessa, will nicht nach Georgien zurückkehren, da seine Pläne mit der Befreiung der Ukraine von den Oligarchen verbunden seien.
Auf seinem Facebook-Account schrieb er, zu seinen nächsten Plänen gehöre die Befreiung der Ukraine von den „moldauischen und Donezker Oligarchen“.
Am Samstag hatte der russische Pranker Lexus (Alexej Stoljarow) dem Portal kp.ru erzählt, dass er den Innenminister Georgiens, Georgi Mgebrischwili, angerufen und sich dabei als Innenminister der Ukraine, Arsen Awakow, vorgestellt habe. „Wir sagten, dass Saakaschwili in der Ukraine eintreffen werde und wir bereit seien, ihn an Tiflis auszuliefern“, so Stoljarow. Mgebrischwili habe ihm daraufhin geantwortet, dass man Saakaschwili nicht nach Georgien ausweisen solle.
Das georgische Innenministerium habe danach die Möglichkeit eines solchen Gesprächs dementiert. „Überhaupt sind Behauptungen unseriös, dass die Innenminister der beiden Länder über das ungeschützte Telefonnetz staatlich bedeutsame Fragen erörtern würden“, hieß es aus der Behörde.
Im Kommentar zu dieser Meldung merkte Saakaschwili an, dass Georgiens Präsident Bidsina Iwanischwili sein Eintreffen im Lande „fürchtet“, da „das georgische Volk, das bereits hinreichend Material für einen Vergleich meiner Regierungszeit mit dem Oligarchen-Joch hat, auf die Straße gehen und jene hinwegfegen wird, sobald ich in Tiflis auftauchen werde“.
„Doch meine nächsten Pläne sind mit der Ukraine und ihrer Befreiung von den moldauischen und Donezker Oligarchen verbunden“ schrieb Saakaschwili.
Ende Juli 2017 hatte der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, Saakaschwili die Staatsbürgerschaft entzogen, wonach dieser wiederholt erklärte, in die Ukraine zurückkehren zu wollen. Vorerst halte er sich in Ungarn auf.

 

Nachmittags:

 

ukrinform.ua: Einzelproteste auf der Krim: Polizei nimmt zwei Senioren fest.
Die Polizei auf der von Russland besetzten Krim hat zwei krimtatarische Senioren festgenommen. Mit Einzeldemos wollten sie den inhaftierten 76-jährigen Aktivisten Serwer Karametow unterstützen.
Wie der Rechtsanwalt Emil Kurbedynow auf Facebook mitteilte, protestierten heute in der Hauptstadt der Krim Simferopol mindestens vier Senioren mit Plakaten mit der Anschrift „Putin, unsere Kinder sind keine Terroristen“. Ein solches Plakat trug auch Karametow, der zuvor zu 10 Tagen Haft und zu einer Geldstrafe verurteilt wurde.
Nach Angaben des Rechtsanwalts fanden die Einzeldemos in der Nähe vor dem Parlamentsgebäude, vor dem Regierungssitz, dem Innenministerium und dem Obersten Gericht statt.

 

de.sputniknews.com: Anschläge in Moskau vorbereitet: Chef von IS-Bombenbauer-Schule in Syrien verwickelt
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat die Mitglieder einer Terror-Gruppierung festgenommen, die Bombenanschläge in Moskau geplant haben, wie die Pressestelle der Behörde am Montag mitteilte.
Bei den Festgenommenen handelt es sich um einen Bürger Russlands und drei Personen aus Zentralasien: um einen geheimen IS-Abgesandten, den Chef einer IS-Bombenbauer-Schule in Syrien und zwei potenziellen Selbstmordattentäter.
Die Terroristen planten Selbstmordanschläge auf Einkaufszentren und Objekte der Verkehrsinfrastruktur in Moskau.

 

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
In den letzten 24 Stunden wurden
55 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
In Richtung Donezk hat der Gegner Artillerie, Panzer, Schützenpanzerwagen und Schützenpanzer sowie Mörser verwendet. Auf 13 Ortschaften und die umliegenden Gebiete wurden 19 Artilleriegranaten des Kalibers 122mm, 11 Panzergeschosse, 61 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 83 des Kalibers 82mm abgefeuert.
In Richtung Mariupol hat der Gegner Mörser verwendet und 12 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 37 des Kalibers 82mm auf acht Ortschaften und die umliegenden Gebiete abgefeuert sowie Granatwerfer und Schusswaffen eingesetzt.
Bei der Erfüllung von Aufgaben zur Verteidigung der Republik
starb ein Soldat.
Beim Beschuss von Dokutschajewsk mit Schützenpanzern von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden drei Wohnungen und zwei mehrstöckige Wohnhäuser in der Watutin-Straße beschädigt.
Ein weiteres Mal befand sich der Beobachtungsposten des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination in Beymennoje in der Beschusszone der ukrainischen Streitkräfte, 200 Meter von ihm entfernt detonierte ein 82mm-Mörsergeschoss. Außerdem geriet durch Beshuss ein Feld in der Nähe von Besymennoje in Brand.
Ukrainische Soldaten verwenden weiterhin in Verletzung der Minsker Vereinbarungen Drohnen, sowohl zur Aufklärung als auch zur Feuerleitung beim Beschuss von Wohnhäusern, um bessere Ergebnisse beim Angriff zu erhalten.

So haben gestern Einheiten der 59. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte von den Positionen im Gebiet von Gnutowo Kominternowo mit Mörsern der Kaliber 120 und 82mm beschossen. Dabei wurde unter Verwendung von Daten einer Drohne vom Typ „Leleka-100“ zielgerichtet auf Wohnhäuser geschossen.
In Folge des genannte
n Beschusses, bei dem ukrainische Spezialisten der Luftaufklärung der Feuerleitung durchführten, erlitt ein fünfzig Jahre alter Einwohner von Kominternowo Splitterverletzungen. Außerdem gerieten zwei Häuser in der Kirow-Straße 39 und der Achmatowa-Straße 83 in Brand, in der Kirow-Straße wurden zwei weitere Häuser beschädigt.
Die Zahl der Opfer und Zerstörungen hätte wesentlich höher sein können. Aber dank der sachkundigen Handlungen unserer Verteidiger wurde die Drohne in der Luft vernichtet. Erst als die ukrainische
n Artilleristen die Möglichkeit der Feuerleitung verloren, endete der Beschuss.

 

de.sputniknews.com: Libyens Armeechef ersucht Russland um Militärbeistand
Bei dem Treffen mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow am Montag hat der Befehlshaber der libyschen Nationalarmee, Marschall Chalifa Haftar, nach eigenen Angaben Russlands mögliche Militärhilfe für Libyen angesprochen.
„Ja, wir haben es besprochen (eine mögliche Militärhilfe – Anm. d. Red.). Wir sind uns dessen sicher, dass Russland weiterhin unser guter Freund bleibt und uns die Hilfe nicht verweigert“, sagte Haftar gegenüber Journalisten.
Der Treffen zwischen Haftar und Lawrow fand am Montag in Moskau statt. Der libysche Armeechef bekräftigte dabei den Wunsch seines Landes auf weitere Zusammenarbeit mit Russland.
Zurzeit ist die Macht in dem nordafrikanischen Staat geteilt: Im Osten regiert das libysche Parlament in der Stadt Tobruk, unterstützt von Haftar. In der Hauptstadt Tripolis im Westen regiert die mit Unterstützung der Uno und Europas gebildete Regierung der Nationalen Einheit mit Premier Fayez al-Sarradsch an der Spitze.
Am 25. Juli hatten sich Haftar und al-Sarradsch unter Vermittlung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Paris auf eine Waffenruhe und baldige Wahlen geeinigt.

 

Lug-info.com: Die ukrainische Seite hat die Wasserlieferung vom Petrowskij-Wasser in die Republik wieder aufgenommen, teilte das Ministerium für Bauwesen und Kommunalwirtschaft der LVR mit.
„Nach Informationen des staatlichen Unternehmens der LVR „Luganskwoda“ läuft seit Mittag des 12. August die Wasserlieferung von der Petrowskij-Pumpstation nach Lugansk wieder. Zum Stand
vom 14. August werden 8900 Kubikmeter in 24 Stunden geliefert“, heißt es in der Mitteilung.
„Außer der Hauptstadt erhalten Wesjolaja Gora, Obosnoje, Priwetnoje, Stukalowa Balka und Metallist, die von diesem Wasserwerk aus versorgt werden, Wasser“, erläuterte das Ministerium.
„Die ukrainische Seite hat seit dem 6. März dieses Jahres die Wasserlieferung von der von ihr kontrollierten Petrowskij-P
umpstation eingestellt und erst jetzt wurde eine Vereinbarung über die Wiederaufnahme der Wasserlieferung vom Petrowskij-Wasserwerk erreicht“, teilte das Ministerium weiter mit.

 

de.sputniknews.com: Lawrow erläutert Russlands grundsätzliche Position in Bezug auf Libyen
Russland begrüßt die Bereitschaft des Befehlshabers der libyschen Nationalarmee, Marschall Chalifa Haftar, zu einer Verständigung mit dem Chef der Regierung der Nationalen Einheit in Tripolis, Fayez al-Sarradsch. Dies sagte Außenminister Sergej Lawrow bei seinem Treffen mit Haftar am Montag.
„Wir wissen über Ihre Bemühungen und die Bemühungen von al-Sarradsch Bescheid, die darauf ausgerichtet sind, allgemein akzeptable Vereinbarungen zur Umsetzung des Abkommens von Skhirat zu treffen“, so Lawrow. „Wir unterstützen Ihre Bereitschaft zu solchen Vereinbarungen.“
Alle Vermittlungsversuche zur Regelung der Krise in Libyen müssen laut dem russischen Chefdiplomat auf UN-Grundlage erfolgen. Dabei vertrete Russland die Position, dass sich die wichtigsten Figuren in Libyen selbstständig auf die Zukunft ihres Landes einigen sollten.
„Wir sind der Meinung, dass es jetzt sehr wichtig ist, alle Vermittlungsideen und Bemühungen auf die Schritte zu konzentrieren, die sich auf die UN-Tätigkeit stützen“, so Lawrow weiter.
Dies sollte laut ihm gute Bedingungen für einen Dialog schaffen. „Das ist unsere grundsätzliche Position.“…

 

ukrinform.ua: Bei Kämpfen in der Ostukraine sind in den vergangenen 24 Stunden drei Soldaten der ukrainischen Streitkräfte verwundet worden. Tote gab es nicht.
Das teilte der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für die Antiterror-Operation, Oberst Olexandr Motusjanyk, am Montag mit.
„Bei Kämpfen gab es während der letzten 24 Stunden keine Toten in der ukrainischen Armee. Drei Soldaten der Streitkräfte wurden verwundet“, sagte Motusjanyk.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen):
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR
bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner
neunmal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten im Gebiet von Frunse, Perwomajsk, Logwinowo, Sokolniki, Krasnyj Liman und Donezkij. Zum Beschuss haben die ukrainischen Streitkräfte 120- und 82mm-Mörser, Schützenpanzer, verschiedene Arten von Granatwerfern und Schusswaffen verwendet. Durch den Beschuss von Seiten der 58. Brigade wurde eine Stromleitung beschädigt und die Stromversorgung von Golubowskoje unterbrochen.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 170 Geschosse abge
feuert.
Vom 11. bis zum 13. August hat der Gegner neun
Beschießungen pro Tag durchgeführt und damit den sogenannten „Minimumplan“ durchgeführt, der vom stellvertretenden Leiter des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte Generalleutnant Kolesnik bestätigt wurde.
Wir stellen weiterhin ein Anwachsen
der Rechtsverletzungen und Verbrechen durch Soldaten der ukrainischen Streitkräfte in der „ATO“-Zone im Zusammenhang mit dem niedrigen moralisch-psychischen Niveau fest. Die Zahl der Fälle von Alkohol- und Drogenmissbrauch ist gewachsen, ebenfalls die Zahl von Selbstmorden und Desertion unter dem Personal der 14. Brigade.
Zur Aufklärung der Situation ist eine Gruppe von Mitarbeitern der Gegenaufklärung des Sicherheitsdienstes der Ukraine zu einer komplexen Überprüfung in der Brigade eingetroffen.
Außerdem hat nach vom Kommando der „ATO“ vorgenommenen Maßnahmen zur Umsiedlung von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte aus eigenmächtig besetzten Häusern innerhalb von Ortschaften in Feldlager die Zahl der Fälle von Plünderung und Raub gegenüber zivilen Einwohnern zugenommen.
Über das Kommando erboste Soldaten, die nicht die nötige Lebensmittelversorgung und stabile Finanzierung haben, begeben sich auf der Suche nach Lebensmitteln in die nächsten Ortschaften, wo sie sie sich auf dem Weg von Diebstahl und Banditentum beschaffen.
Die Kiewer Truppen behindern mit ihren ständigen Verletzungen des „Regimes der Ruhe“ an der Kontaktlinie den Wiederaufbauprozess von
durch Beschuss beschädigten Strom- und Gasleitungen.
Solche Arbeiten werden regelmäßig durchgeführt. Aber im Zusammenhang damit, dass sie normalerweise an der Kontaktlinie durchgeführt werden und die ukrainischen Streitkräfte das „Regime der Ruhe“ selten einhalten, kommt der Wiederaufbauprozess nur schwer voran.
Die Volksmiliz unterstützt die Spezialisten bei der Durchführung der Wiederaufbauarbeiten und eine solche Arbeit findet regelmäßig statt.

 

de.sputniknews.com: Flugzeugbauer Antonov: Einstiger Gigant will nochmal hoch hinaus – mit fremden Händen
Ganze 70 Flugzeuge will der ukrainische Luftfahrtkonzern Antonov in den nächsten fünf Jahren bauen. Ein ambitioniertes Ziel, findet der Experte Roman Gussarow vom Verkehrsausschuss der russischen Staatsduma (Unterhaus). Dieses Ziel zu erreichen, gelingt demnach nur durch den Ausverkauf geistigen Eigentums des Flugzeugbauers.
„Solche großangelegten Pläne sind für das heutige Antonov-Werk einfach zu viel. Dies ist jenseits der Möglichkeiten des Konzerns“, sagte der Fachmann im Gespräch mit dem Portal „rueconomics“. „Antonov ist heute mehr ein Entwickler als ein Flugzeugbauer. Insofern glaube ich nicht, dass es gelingt, die erklärten Ziele zu erreichen. Es sei denn, man verlagert die Produktion ins Ausland und verkauft Lizenzen an andere Länder.“
Die Produktionskapazitäten des einstigen Giganten reichen laut dem Experten für 70 Flugzeuge innerhalb von fünf Jahren also nicht mehr aus. Und in den letzten zehn Jahren sind die meisten Antonov-Maschinen nicht in der Ukraine, sondern in Russland gebaut worden, wie Gussarow betont.
Der ukrainische Luftfahrtkonzern hatte zuvor seine Produktionspläne veröffentlicht. Demnach sollen in den nächsten fünf Jahren mindestens 70 Flugzeuge gebaut werden, darunter 20 Transportmaschinen An-178. Diese sollen in die Länder der GUS, Afrikas, Asiens sowie in die Türkei geliefert werden. Zudem wolle Antonov den Markt für Regionalverkehrsmaschinen wieder erschließen, heißt es in einer Mitteilung des Konzerns.
Inzwischen ist Antonov eine Sparte des ukrainischen Rüstungskonzerns Ukroboronprom. Deshalb könne der Flugzeugbauer auf den Import russischer Komponenten nun verzichten, heißt es in einer Mitteilung des Konzerns: „Betrug der Anteil russischer Komponenten an der Produktion der An-178 im Jahr 2015 noch 41 Prozent, so konnte das Unternehmen im Jahr 2016 schon gänzlich auf die Bauteile aus diesem Land verzichten“. Das Werk werde nun von anderen Zulieferern beliefert.
Gussarow bezweifelt auch dies: „Es ist sehr schwierig, den Import von Komponenten für jene Projekte zu ersetzen, an denen Russland tiefgreifend beteiligt war.“ Bei einer Militärmaschine wie der An-178 könne man sicherlich Bauteile aus dem Ausland verwenden und das Flugzeug dann auch ohne Zertifizierung auf den Markt bringen. Aber „die Vermarktung von Passagierflugzeugen ohne Zertifizierung ist unmöglich“.
Sicherlich könnte das erklärte Ziel von 70 Flugzeugen für Antonov ein Durchbruch werden – wenn es denn umgesetzt wird. Doch: „Wenn Antonov früher schon, als der russische Markt für den Konzern noch offen war, solche Vorhaben nicht in die Tat umsetzen konnte, wie will das Unternehmen dies heute schaffen – ohne russische Partner und Zulieferer? Da gibt es nur einen Ausweg. Und zwar den Ausverkauf geistigen Kapitals. Darauf ist die heutige Ukraine aber ohnehin orientiert.“

 

Dan-news.info: Die Zahl des Personals des Migrationsdienstes des Innenministeriums der DVR wurde um 80 Personen aufgestockt. Dies teilte der Leiter des Dienstes Wladimir Krasnoschtscheka mit.
„Zur Verringerung d
es Andrangs wurde das Personal des Dienstes um 80 Personen erhöht. Davor betrug das Gesamtpersonal 280“, sagte Krasnoschtscheka und merkte an, dass sich jetzt von 360 Mitarbeitern 297 mit den Pässen beschäftigen.
Zur Lösung des Schlangenproblems in Donezk, Makejewka und Gorlowka wurden zusätzlich drei Zentren zur Ausgabe von Pässen auf der Basis der städtischen Abteilungen des Migrationsdienstes eröffnet. Insgesamt gibt es derzeit in der Republik 33 solcher Einrichtungen.

 

de.sputniknews.com: Berichte über Waffentransporte aus Iran sind reine Provokation – russischer Experte:
Die Berichte über angebliche geheime Waffentransporte aus dem Iran nach Russland entsprechen laut dem russischen Waffenexperten Igor Korotschenko nicht der Wirklichkeit und verfolgen das Ziel, die Bemühungen Moskaus in der Syrien-Krise zu diskreditieren.
„Das ist eine Falschmeldung, deren Ziel es ist, Russland und den Iran als Verletzer der bekannten UN-Resolutionen darzustellen. Im Rahmen der militär-technischen Kontakte mit Teheran hält sich Moskau streng an die UN-Resolutionen und verstößt nicht gegen sie“, betonte Korotschenko vom russischen Analysezentrum für weltweiten Waffenhandel (CAWAT) am Montag.
Er ist der Meinung, dass das Ziel dieser Informationsprovokationen darin bestehe, „einen Schatten auf Russland zu werfen und die Anstrengungen Moskaus bei der politisch-diplomatischen Beilegung der Syrien-Krise zu diskreditieren.“
Die „Welt am Sonntag“ hatte unter Berufung auf „westliche Geheimdienste“ berichtet, dass Teile für schwere, offensive Waffensysteme aus dem Iran via Syrien zur Wartung nach Russland gebracht worden seien. Damit sollen Russland und der Iran gegen die Resolution 2231 des UN-Sicherheitsrates verstoßen haben.

 

Dan-news.info: „In den Bildungseinrichtungen der mittleren Berufsbildung wurden 7591 Bewerbungen eingereicht, davon 132 im Rahmen des humanitären Programms zur Wiedervereinigung des Volkes des Donbass“, teilte das Bildungs- und Wissenschaftsministerium der DVR mit. „Bei den Sonderkategorien gibt es 236 Bewerbungen von Waisen, 88 von Menschen mit Behinderung, 171 von Kindern von Bergleuten, 79 von Soldaten und Mitgliedern ihrer Familien“.

 

Lug-info.com: Der mittlere Ertrag der Getreidekulturen ist im Vergleich zum letzten Jahr um fast 8% gestiegen. Das teilte heute der Landwirtschaftsminister der LVR Ruslan Sorokowenko mit.
„Bis jetzt wurden mehr als 216.000 Tonnen Getreide gemahlen. Insgesamt wurden 82% der Frühkulturen geerntet. Wenn man den Weizen gesondert betrachtet, so wurden 173.000 Tonnen gemahlen und 84% geerntet“, sagte der Minister.
„Im Vergleich zum letzten Jahr ist der Ertrag größer als im Vorjahreszeitraum. Der mittlere Ertrag beträgt jetzt 30,6 Zentner pro Hektar, im letzten Jahr waren es 28,4“, teilte Sorokowenko mit.

 

de.sputniknews.com: Über die US-Biolabors auf dem Territorium der Ukraine kann Washington die Situation innerhalb des Landes kontrollieren und sie notfalls auch zuspitzen. Diese Ansicht äußerte der russische unabhängige Sicherheitsexperte Igor Nikolajtschuk gegenüber dem Portal „rueconomics“.
Der Ausbau von militärischen Biolaboratorien in Ex-Sowjetrepubliken soll Besorgnis bei den Nachbarländern auslösen, wie westliche Medien schreiben. Solche Labore existieren bereits in Georgien, Kasachstan, Armenien. Aber die meisten – mehr als 15 Stück – gibt es in der Ukraine. Interessant ist, dass der Ausbau des Labornetzes erst nach den Ereignissen 2014 begann, obwohl ein entsprechendes Abkommen schon im August 2005 unterzeichnet worden war.
Wie das Portal „rueconomics“ berichtet, werden die Labore komplett vom Pentagon finanziert. Die US-amerikanischen Mitarbeiter genießen diplomatische Immunität und die lokalen Behörden dürfen sich demnach in ihre Tätigkeit nicht einmischen. Formell sollen sich die Labore, die in den Städten Odessa, Winnyzja, Uschhorod, Lwiw, Kiew, Cherson und Ternopil liegen, mit der Erforschung von Viren und Bakterien beschäftigen. Es gebe aber auch Forschungszentren an der Grenze zu der russischen Halbinsel Krim und zur selbsternannten Volksrepublik Lugansk.
Sämtliche Labore kontrolliere das US-Unternehmen Black and Veatch Special Projects Corp. Westlichen Medien zufolge sind die regelmäßigen Epidemie-Ausbrüche in der Ukraine mit der Tätigkeit dieser Laboratorien verbunden – von der Botulismus-Epidemie in Kiew und Cherson bis hin zu einer unbekannten Darminfektion, an der im vergangenen Jahr im Gebiet Odessa etwa 400 Kinder erkrankt seien.
Offiziell sei die Aufgabe dieser Forschungszentren das Monitoring der epidemiologischen Lage und die Entwicklung von Gegenmaßnahmen für Infektionen, die sich in der Region verbreiten könnten, sagt Nikolajtschuk gegenüber dem Portal. Somit sollen diese Labors die westliche Welt vor Viren und Epidemien schützen, die von den Territorien kommen können, auf denen sie sich unkontrollierbar verbreiteten.
Die Amerikaner sichern dem Experten zufolge mit diesem Labor-Projekt einige Arbeitsplätze für die örtlichen Bewohner. Die seien damit gut aufgehoben und würden zu Einflussagenten in ihren Regionen.
„Was die Ukraine betrifft, würde ich diese Labors als einen Teil eines allgemeinen Programms wahrnehmen. Alles kommt jedoch an seinen Platz, wenn wir uns die Zahl dieser Zentren anschauen“, so Nikolajtschuk. Die Ukraine sei nicht das Land, wo „der Ebola-Virus tobt“, und nicht das Land, wo ein ernsthaftes Monitoring der epidemiologischen Lage notwendig sei. „Trotzdem befinden sich in der Ukraine die meisten dieser Labore.“
Über diese Labore können die USA Nikolajtschuk zufolge die Lage im Land beeinflussen. Die Gefahr dieser Forschungszentren aus der Sicht der Entwicklung biologischer Waffen solle nicht hochgespielt werden. Es sei nur wenig wahrscheinlich, dass irgendein Krieg auf der Nutzung biologischer Waffen basieren werde, weil „sie nicht effektiv sind“. „Diese Forschungen haben aber zweifelsohne Destabilisierungspotenzial – von der Situation ‚es kam zu einer Ausströmung, wir schließen das Territorium‘ bis zu einer direkten Erpressung“, sagt der Experte.
Die Arbeit der Biolabors sei hauptsächlich darauf gezielt, die innere Lage im Land zu kontrollieren, die nach Bedarf auch zugespitzt werden könnte, fügte Nikolajtschuk abschließend hinzu.

 

Dan-news.info: „Heute gegen 16:00 Uhr sind Mitarbeiter von „Woda Donbassa“ vom Territorium der Donezker Filterstation in Richtung Jasinowataja gefahren. Von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte wurde auf sie das Feuer mit Schusswaffen eröffnet“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach derzeit vorliegenden Informationen gab es keine Verletzten in Folge des Beschusses.

 

Ukrinform.ua: Nach den Ermittlungsergebnissen der Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine sind bei der Schlacht um Ilowajsk im August 2014 366 Soldaten der ukrainischen Armee ums Leben gekommen. 429 Soldaten wurden verwundet und 300 Soldaten gefangen genommen.
„Es war eine heimtückische Tötung von 366 ukrainischen Soldaten, 429 Soldaten erlitten verschiedene Verletzungen und 300 wurden gefangen genommen. Die ukrainischen Streitkräfte haben Waffen und Militärtechnik im Wert von fast 300 Millionen Hrywnja verloren“, teilte die Generalstaatsanwaltschaft mit.
Laut den Ermittlungen hätten die russischen Militärangehörigen am 29. August 2014 auf dem Befehl des Generalstabs der russischen Streitkräfte die Kolonnen der ukrainischen Soldaten gemeinsam mit drei gefangenen russischen Fallschirmjägern mit schweren Waffen aus nächster Nähe erschossen. Nach Angaben des Sicherheitsdienstes der Ukraine sei das Verhältnis der ukrainischen Soldaten zu den russischen Einheiten sowie den Kräften der terroristischen Organisationen „Volksrepubliken Donezk und Luhansk“ 1:18 gewesen, bei den Panzern habe das Verhältnis 1:11, bei den Panzerfahrzeugen 1:16, bei der Artillerie 1:15 und bei den Raketenwerfern 1:24 betragen.
An der östlichen Grenze der Ukraine wurden 35 taktische Bataillone und Kompanien mit einer Gesamtstärke von mindestens 45100 Mann, bis zu 160 Panzer, 350 Stück Artillerie, 130 Mehrfachraketenwerfer, 192 Kampfflugzeuge und 137 Hubschrauber stationiert.

 

de.sputniknews.com: Ukrainische Militärtechnologien für Nordkorea: Kiew reagiert auf NYT-Bericht:
Die Berichte der „New York Times“ (NYT), wonach die Ukraine möglicherweise Waffen und Militärtechnologien nach Nordkorea geliefert hat, sind laut dem Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, Alexander Turtschinow, eine reine Provokation.
„Die Unternehmen des ukrainischen Verteidigungs- bzw. Luft- und Raumfahrtkomplexes haben keine Waffen und Militärtechnologien nach Nordkorea geliefert“, betonte Turtschinow.
Diese Information ist ihm zufolge eine Provokation der russischen Geheimdienste: „Diese Information entbehrt jeder Grundlage, verfügt über provokativen Inhalt und ist höchstwahrscheinlich von russischen Geheimdiensten provoziert worden, deren Ziel es ist, von eigenen Verbrechen abzulenken.“
Turtschinow fügte hinzu, dass die Ukraine das nordkoreanische Regime für totalitär, gefährlich und nicht vorhersagbar halte.
Zuvor hatte die Zeitung „The New York Times“ (NYT) unter Berufung auf Experten und Geheimdienste berichtet, dass die Ukraine passende Triebwerke für die nordkoreanischen Raketen geliefert habe.

 

Wpered.su: Am 12. August beging die Stadt Amwrosiewka in der DVR den Tag der Stadt sowie einen der wichtigen Berufsfeiertage des Bezirks – den Tag des Bauarbeiters.
Um den Einwohnern von Amwrosiewka zu gratulieren, kamen Ehrengäste aus der RF – der Sekretär des Rostower Oblastkomitees, der Vorsitzende der Fraktion der KPRF in der Gesetzgebenden Versammlung des Rostower Oblast Jewgenij Iwanowitsch Bessonow und das Mitglied des ZK der KPRF, der erste Sekretär des Jakutischen Republikkomitees der KPRF, der stellvertretende Vorsitzende der Staatsversammlung (Il Tumen) der Republik Sacha (Jakutien) Wiktor Nikolajewitsch Gubarjow.
Ein Geschenk für die Stadt von den Gästen war das Buch „Der fünfte Donsker“ über die Heldentaten der Kavalleristen in den Jahren des Großen Vaterländischen Krieges. Die Ausgabe ist aktuell wie nie, weil das Buch der Befreiung des Kaukasus, des Kuban, des Don, der Sowjetunition und anderer Länder von den faschistischen deutschen Tyrannen gewidmet ist, denen, die für die Freiheit und Ehre des Vaterlands gekämpft, das Heimatland in schrecklichen Kämpfen an der Front und im Hinterland verteidigt haben, die den faschistischen Besatzern das Rückgrat gebrochen und über dem zu Fall gebrachten Reichstag die Fahne des großen Sieges gehisst haben.
Jewgenij Bessonow überreichte dem Leiter des Amwrosiewskij-Bezirks der DVR Nikolaj Tarasenko eine Gedenkmedaille des ZK der KPRF zu Ehren des 100. Jahrestags der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution.
Mit Glückwünschen und Reden an die Amwrosiewer trat Wiktor Gubarjow auf, seine Gratulation richtete auch der Vorsitzende des ZK der KPRF, der Vorsitzende der Fraktion der KPRF in der Staatsduma der RF G. A. Sjuganow aus, in der er anmerkte dass die Kommunisten das Streben der DVR und der LVR nach Unabhängigkeit unterstützen und dass sie auch ihre Solidarität mit den Kommunisten des gesamten Donbass zum Ausdruck bringen, die gegen den Imperialismus, soziale Ungerechtigkeit, Lüge und Gewalt kämpfen.
Pressedienst der Fraktion der KPRF in der Gesetzgebenden Versammlung des Rostower Oblast

Standard

Presseschau vom 13.08.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends / nachts:

de.sputniknews.com: Russland wird Eliteteile der Luftlandetruppen an westlicher Grenze konzentrieren
Eine taktische Übung der russischen Luftlandetruppen ist am Freitag auf dem Gelände Kislowo bei Pskow zu Ende gegangen, schreibt die Moskauer Tageszeitung „Nesawissimaja Gaseta“. Daran nahmen Angehörige des 104. Regiments und der 76. Division sowie einige andere Verbände der Luftlandetruppen, darunter Sondereinheiten teil.
In einem Monat werden diese Verbände neben anderen Formationen der russischen Luftlandetruppen am strategischen russisch-weißrussischen Manöver „Sapad-2017“ teilnehmen. „Geübt wird ein weiter Kreis von Aufgaben, die die Luftlandetruppen zu Friedens- und zu Kriegszeiten zu erfüllen haben“, hatte der Befehlshaber der Luftlandetruppen, Generaloberst Andrej Serdjukow, angekündigt.
„Unter den Bedingungen eines realen Krieges sollen Angehörige der Luftlandetruppen Verbände des Gegners von der Luft aus blockieren. Dabei müssen sie in autonomem Regime, weit entfernt von den Hauptkräften handeln“, sagte der General.
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau wurde bei Pskow die Landung von Personal und Eliteverbänden der Luftlandetruppen organisiert. „Geübt wurden Handlungen einer schnellen Eingreiftruppe zur Beilegung der Krise (…) unter den Bedingungen aktiver Handlungen illegaler bewaffneter Formationen“, hieß es.
Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu hatte im vergangenen Juli mitgeteilt, dass in nächster Zeit zwei weitere Bataillone aufgestellt und rund 2.000 Einheiten neuer bzw. modernisierter Kampftechnik an die Luftlandetruppen ausgeliefert werden sollen.
Bei der jüngsten Übung wurden auch Muster neuer Waffen und Kampftechnik sowie von Drohnen und Fallschirmen getestet. So wurden Luftlande-Schützenpanzer BMD-4M und Schützenpanzerwagen BTR-MDM „Rakuschka“ (Muschel) erprobt, mit denen im November das 104. Regiment ausgestattet wird.
Oberst Eduard Rodjukow, korrespondierendes Mitglied der Russischen Akademie der Militärwissenschaften, führte die Entscheidung darauf zurück, dass das 104. Regiment der Luftlandetruppen unweit der estnischen Grenze stationiert ist. „Die NATO verstärkt ihre Truppengruppierung in diesem Land, Russland muss adäquat reagieren. Das Personal des Regiments sind Profisoldaten, die ihren Dienst auf Vertrag ableisten.“ Sie würden in erster Linie mit modernsten Waffen und Kampftechnik ausgestattet, sagte der Militärexperte.

Ukrinform.ua: Die Terroristen haben am Samstag ein Wohnviertel der Ortschaft Nowoluhanske beschossen.
Wie die Polizei der Region Donezk mitteilte, ereignete sich der Beschuss um 5 Uhr. Beim Beschuss seien zwei Privathäuser, ein Pkw, die Stütze einer Gasleitung beschädigt worden. Nach vorläufigen Angaben habe es keine Verletzte und Tote gegeben.
Die Polizei nahm Ermittlungen wegen Terroranschlags auf.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben heute Nowoluganskoje beschossen und die LVR dessen beschuldigt. Dies teilte der offizielle Vertreter der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko mit.
„Die ukrainische Seite im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung hat Fakten des Beschusses von Nowoluganskoje von den Positionen des 43. Panzergrenadierbataillons der 53. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte vorgestellt. Nach Fotos, die in ukrainischen Informationsagenturen veröffentlicht wurden, verweist der Kompass darauf, dass das Feuer auf Nowoluganskoje aus nordöstlicher Richtung kam, aus Swetlodarsk, wo sich die Postionen der 53. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte befinden“, berichtete er.
In der Folge des Beschusses wurden in der Puschkin-Straße drei private Häuser, ein leichtes Fahrzeug vom Typ BAS beschädigt, der Pfeiler einer Gasleitung wurde zerstört.
„Dies ist nicht der erste Fall einer Verzerrung von Informationen in den Berichten der Vertreter der ukrainischen Seite und wir bitten die Vertreter des Gemeinsamen Zentrums und der OSZE, eine Untersuchung dazu durchzuführen“, sagte Marotschko.

de.sputniknews.com: Saakaschwili stellt Ukraine Ultimatum in Fake-Anruf mit russischen Prankern
Die russischen Pranker Wowan und Lexus (Wladimir Kusnezow und Alexej Stoljarow) haben sich einen Streich mit Georgiens Ex-Präsident, Michail Saakaschwili, erlaubt. In einem Fake-Anruf haben sie sich für den Vizechef der Administration des ukrainischen Staatschefs ausgegeben und Saakaschwili ging ihnen voll auf den Leim.
Laut dem TV-Sender „Rossija 24“ ließ Saakaschwili sich in dem Telefonat dazu verleiten, den — angeblichen — ukrainischen Behörden ein Ultimatum zu stellen — wenn sie ihm nicht die ukrainische Staatsbürgerschaft zurückgeben, werde ihm das „sauer aufstoßen“.
„Wenn sie (die ukrainischen Behörden — Anm. d. Red.) mich nicht in die Ukraine lassen, ist das eine Sache. Wenn sie mir Hindernisse in den Weg stellen, ist das nicht ihr verdammtes Problem, denn dann werde ich Vollgas geben. Das wird ihnen sauer aufstoßen!“, wetterte Saakaschwili während des Fake-Anrufes.
„Er (der ukrainische Präsident — Anm. d. Red.) weiß doch nicht, mit wem er sich einlässt. Ich habe ihm übrigens geschrieben: hast du vergessen, wer ich bin? Ich habe enormen Mut, viele Verbindungen, einen großen Namen. Ich werde all dies für konkrete Ziele und gegen diese Oligarchen-Gestalten verwenden“, so Saakaschwili, der während des Telefonats in Ungarn weilte.
Der ukrainische Migrationsdienst hatte Ende Juli mitgeteilt, dass Saakaschwili die ukrainische Staatsbürgerschaft entzogen worden sei. Der Grund dafür sollen von ihm gemachte falsche Angaben bei der Einbürgerung gewesen sein. Der Ex-Präsident befand sich zur Zeit der Ausbürgerung in den USA, später reiste er nach Polen, um es weiterhin zu verlassen. Die ukrainische Staatsbürgerschaft wurde Saakaschwili im Mai 2015 verliehen, im selben Monat wurde er zum Gouverneur des Gebietes Odessa ernannt. Im November 2016 hat der ukrainische Präsident Petro Poroschenko Saakaschwili aus dem Gouverneursamt und vom Posten seines Beraters entlassen.

vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden neunmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Perwomajsk, Almasnaja, Slawjanoserbsk, Donezkij, Frunse, Losowoje, Nishneje Losowoje, Shelobok und Kalinowo-Borschtschewatoje.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzern, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Uno fordert von Kiew: Diskriminierung von Donbass-Bewohnern stoppen
Vertreter des UN-Hochkommissars für Flüchtlinge (UNHCR) haben die Ukraine aufgerufen, den Schutz der zivilen Bevölkerung zu gewährleisten. Dies berichtet die ukrainische Nachrichtenagentur UNN.
Die internationalen Beobachter forderten unter anderem, die Sozialleistungen an alle ukrainischen Bürger, unabhängig von deren Wohnort auszuzahlen.
Im UNHCR arbeite man zudem am Schutz der Rechte von deportierten Personen zum Zugang zu allen Regierungsdienstleistungen und staatlichen Auszahlungen. In erster Linie sollten Renten und Sozialleistungen nicht mehr an den Wohnort gebunden sein.
Derzeit weigert sich die Regierung in Kiew, Renten und Sozialleistungen an die ukrainischen Bürger auszuzahlen, die in den Regionen von Donezk und Lugansk leben.

Armiyadnr.su: Operative Informationen der Streitkräfte der DVR zur Lage
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 23 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräften wurden die Gebiete von 13 Ortschaften der Republik mit Artillerie, Mörsern, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In der Folge der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte gab es folgende Schäden (Stand 13. August):
Stromleitungen in Sachanka sind beschädigt. Die Wiederaufbauarbeiten laufen.
Zusätzliche Informationen werden ermittelt.

de.sputniknews.com: Russische Spezialflugzeuge kreisen über Krim-Küste – aus unklarem Grund
Mindestens zwei Flugzeuge der russischen Sonderstaffel „Rossija“ sind Medienberichten zufolge am Sonntag aus ungeklärten Gründen über der südlichen Küste der Krim zwischen Jalta und Sudak gekreist. Nach inoffiziellen Angaben erfüllten die Maschinen einen Auftrag des Militärs.
Die „Rossija“-Staffel ist eigentlich für die Beförderung hoher Regierungsmitglieder, darunter auch von Präsident Wladimir Putin zuständig.
Ein informierter Sprecher teilte der Nachrichtenagentur RIA Novosti mit, dass die Maschinen im Auftrag des Verteidigungsministeriums im Einsatz gewesen seien. „Sie haben für den Funkverkehr gesorgt.“ Näheres wurde zunächst nicht bekannt.

Dan-news.info: „Gegen 23:00 begann ein Beschuss, sie haben praktisch die ganze Nacht geschossen. In der Folge des Beschusses geriet ein Wohnhaus in Kominternowo in der Kirow-Straße in Brand. Leider konnte es nicht gelöscht werden, deshalb wurde das Gebäude durch das Feuer vollständig vernichtet. Außerdem wurde eine Stromleitung beschädigt. Kominternowo, Saitschenko, Leninskoje, Dsershinskoje haben keinen Strom“, teilte die Verwaltung des Nowoasowskij-Bezirk der DVR mit.
Informationen über Verletzte sind bisher nicht eingegangen. Der Leiter der Ortsverwaltung von Sachanka Igor Podgornyj berichtete auch über Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte.
„In der Nacht wurde das Dorf beschossen. Es waren sowohl Detonationen zu hören als auch Schüsse mit Schusswaffen. Durch eine Kugel wurde ein Gasleitung durchschlagen. Der Schaden wurde ohne Abschaltung der Gasversorgung operativ beseitigt. Außerdem wurden Stromleitungen beschädigt, ein Teil von Sachanka hat keinen Strom“, sagte er.

de.sputniknews.com: Schoigu nennt Ort der Entscheidungsschlacht um Syrien

Russlands Verteidigungsministerium
Die ostsyrische Stadt Deir ez-Zor, die seit Jahren vom „Islamischen Staat“ (IS) belagert wird, ist nach Einschätzung des russischen Verteidigungsministers Sergej Schoigu der Ort, wo über die endgültige Befreiung Syriens von der berüchtigten Terrormiliz entschieden wird.
In Syrien gebe es mehrere Schlüssel-Orte, die für einen Sieg über den IS wichtig seien, sagte der Minister im russischen Fernsehen. „Deir ez-Zor ist der wichtigste Ort am Euphrat, der für die Beendigung des Kampfes gegen den IS sehr wichtig, wenn nicht entscheidend ist.“
In Deir ez-Zor, der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im Nordosten Syriens, sind sowohl Zivilisten als auch Militärs seit 2014 einer IS-Blockade ausgesetzt. Sie werden durch Regierungshubschrauber aus der Luft mit Lebensmitteln und Munition versorgt. Die Regierungstruppen kontrollieren rund die Hälfte der Stadt, die vor Kriegsbeginn fast 300.000 Einwohner zählte…

nachmittags:

de.sputniknews.com: Syrische Armee erobert Al-Suchna – Weg nach Deir ez-Zor frei
Einheiten der syrischen Armee haben mit Unterstützung der russischen Luftwaffe am Sonntag die Stadt Al-Suchna in der Provinz Homs von den Kämpfern der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS, auch Daesh) komplett befreit, verlautete aus dem Russlands Verteidigungsministerium.
„Die Befreiung von Al-Suchna von den IS-Terroristen eröffnet für die syrischen Regierungstruppen die Möglichkeit zum Vormarsch und dem Entsatz der Stadt Deir ez-Zor“, so die russische Militärbehörde.
Der zentrale und südliche Teil der Stadt seien um sieben Uhr morgens infolge von harten Kämpfen zwischen den syrischen Soldaten, den Einheiten der Volkswehr und den Terroristen befreit worden. Damit konnte die Regierungsarmee die volle Kontrolle über die Stadt herstellen, so Russlands Verteidigungsministerium.

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR
bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner neunmal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Auf das Territorium der Republik wurden 120 Geschosse abgeschossen. Opfer und den Soldaten der Volksmiliz und der Zivilbevölkerung gibt es keine.
Wir bemerken eine Aktivierung der Luftaufklärung des Gegners entlang der Kontaktlinie. So wurde im Gebiet von Krymskoje und Frunse der Flug einer Drohne einer Aufklärungskompanie des 16. Bataillons „Poltawa“ der 58. Brigade der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
Diese Maßnahmen zeugen von der
Vorbereitung einer weiteren Provokation unter Anwendung von großkalibriger Artillerie durch die ukrainischen Streitkräfte.
Die Volksmiliz stellt weiter das Vorhandensein von verbotenen Waffen und Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie fest.
So wurde im Gebiet von Troizoje die Ankunft von zwei Schützenpanzern festgestellt sowie Feuerpositionen von zwei Mörserbatterien entdeckt. Mit diesen Waffen werden auf Befehl des Kriegsverbrechers und Kommandeurs der 53. Brigade der ukrainischen Streitkräfte Grusewitsch nachts provokatives Beschüsse unserer Positionen durchgeführt.
Im Gebiet von Nowoalexandrowka gab es am 8. August 2017 bei der Installation von Minensperren eine Detonation, in deren Folge ein Soldat aus einem technischen Zug der 10. Gebirgssturmbrigade starb, ein weiterer wurde verletzt.
Als der Kommandeur Subanitsch von dem Vorfall erfuhr, traf er die Entscheidung, den Überlebenden als während eines Beschusses Verletzten darzustellen, den Tod des zweiten Soldaten aber zu verheimlichen, weil er ein Rekrut war und noch nicht in den Listen des Truppenteils stand.

de.sputniknews.com: Russischer Verteidigungschef appelliert an Rebellen in Syrien
Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu hat die bewaffnete Opposition in Syrien aufgerufen, mit den Terroristen in den vier „Zonen der Deeskalation“ selbständig fertig zu werden.
Die Eskalationszonen seien eingerichtet worden, um die Terroristen von den Rebellen zu trennen, sagte Schoigu am Sonntag im russischen Fernsehen.
„Wir haben gesagt: Das sind Zonen der Eskalation. Dort werden sämtliche Kampfhandlungen eingestellt, denn dort ist die Opposition und gibt es keine Banditen“, äußerte der russische Verteidigungsminister und forderte: „Wenn es dort doch Banditen gibt, dann muss die Opposition in der jeweiligen Eskalationszone selbständig gegen diese kämpfen.“
Russland, der Iran und die Türkei hatten sich am 4. Mai auf die Etablierung so genannter Deeskalationszonen geeinigt, um die Zivilbevölkerung zu schützen, Syrien vor einem Zerfall zu bewahren sowie ein Ende der Gewalt und eine friedliche Beilegung des seit 2011 andauernden Krieges zu ermöglichen.
Diese Schutzonen, in denen jegliche Kämpfe eingestellt wurden, umfassen die Provinz Idlib, Teile der benachbarten Provinzen Latakia, Hama und Aleppo, Gebiete im Norden der Provinz Homs, Ost-Ghuta sowie die südlichen Provinzen Derya und Kuneitra.
Russland, der Iran und die Türkei sind Garantiemächte der seit Dezember geltenden Waffenruhe in Syrien. Der Krieg, der Anfang 2011 ausgebrochen war, hat laut Uno-Angaben mehr als 280.000 Todesopfer gefordert.

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
Die ukrainische Seite verstößt weiter in Verletzung aller Vereinbarungen
gegen Waffenstillstand, auch unter Anwendung schwerer Artilleriewaffen.
In Richtung Donezk hat der Gegner Mörser verwendet. Auf sieben Ortschaften und die umliegenden Gebiete wurden 25 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 17 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen.
In Richtung Mariupol hat der Gegner schwere Artillerie und Mörser verwendet und sieben Artilleriegeschosse des Kalibers 152mm, 36 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 8 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm auf sechs Ortschaften und die umliegenden Gebiete abgeschossen sowie Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
Gestern um 19:40 wurde von den Positionen der 40. Artilleriebrigade der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Talakowka aus auf Anweisung des Kriegsverbrechers Pantschenko ein weiteres Mal mit Artillerie des Kalibers 152mm geschossen. In der Folge des Beschusses von Gebieten um Leninskoje wurde eine vor kurzem reparierte Stromleitung wieder beschädigt. Hunderte von Wohnhäusern in Sachanka, Kominternowo, Saitschenko, Leninskoje und Dsershinskoje haben keinen Strom, die Reparaturarbeiten laufen.
Die Artilleriebeschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte in diesem Gebiet, in deren Folge die Stromversorgung unterbrochen wird, tragen systematischen Charakter, was von ihrer Zielgerichtetheit zeugt. Außerdem hat die 59. Panzergrenadierbrigade wieder Wohnhäuser in Kominternowo mit Leuchtmörsergeschossen nach dem Prinzip von Brandmunition beschossen. In der Folge brannte ein privates Haus in der Kirow-Straße 6 ab.
Ich will die Aufmerksamkeit der Vertreter der OSZE-Mission und der internationalen Rechtsschutzorganisationen, die auf dem Territorium der Republik aktiv sind, darauf lenken, dass die zunehmenden Fälle von vorsätzlicher Inbrandsetzung von Feldern und Wohnhäusern, die Unterbrechung der Funktion von Stromnetzen und Wasserleitungen in der Folge von Beschüssen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte bedrohlichen Charakter haben. Sie sind ein Element des Genozids, den die ukrainische Regierung gegen die Bevölkerung des Donbass betreibt.
Insgesamt gab es in den letzten 24 Stunden 23 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte.
Neben der
Verwendung von Drohnen zur Luftaufklärung und zur Feuerleitung der Artillerie sind Fälle zu bemerken, wo auf deren Trägerteilen verschiedene Munition installiert wird. So haben am 11. August ukrainische Kriegsverbrecher versucht, gegen Wohnhäuser in Staromichajlowka eine neue „blutige Errungenschaft“ einzusetzen, eine Arbeit ihrer Unterstützer, von Freiwilligen, eine Drohne „Komandor“ vom Typ „Multiconter“, auf dem eine kumulative Ladung „KS-6“ angebracht war.
Nur durch die Wachsamkeit unserer Verteidiger des Luftraums, die die Drohne des Gegners abgeschossen haben, ist es gelungen, Opfer unter der Zivilbevölkerung zu zu vermeiden.

de.sputniknews.com: Wie wächst Russlands Wirtschaft unter Sanktionen? Deutsche Experten erstaunt
Die russische Wirtschaft wächst trotz Sanktionen und Einbruchs des Ölpreises so stark wie seit Jahren nicht, schreibt die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ).
Nach Angaben des Nationalen Statistikamtes, das am Freitag die vorläufigen Konjunkturzahlen veröffentlichte, ist Russlands Wirtschaft im zweiten Quartal um 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gewachsen. Auf das Jahr gerechnet wäre das der größte Anstieg der Wirtschaftsleistung seit dem dritten Quartal 2012, betont FAZ.
Die Monatszahlen der Wirtschaftsaktivität lassen Analysten zufolge auf eine breite Erholung schließen. „Sowohl im Bau als auch in der Industrie hat das Wachstum stark zugelegt“, hieß es aus dem Analysehaus Capital Economics. Auch im Handelsbereich seien positive Zahlen zu verzeichnen. Nur die Landwirtschaft hatte im zweiten Quartal einen Rückgang der Wirtschaftsleistung zu beklagen.
„Die russische Wirtschaft hat den Einbruch beim Ölpreis und die Sanktionen des Westens offenbar gut verkraftet. Das Bruttoinlandsprodukt ist seit Ende 2016 wieder im Aufwärtstrend, nachdem es sieben Quartale lang geschrumpft war“, betonen die Autoren des Artikels.
Zuvor war berichtet worden, dass 71 Prozent der Unternehmen laut einer Studie des britischen Wirtschaftsprüfers Ernst & Young (EY) eine Verbesserung der Wirtschaftslage in Russland erwarten.
Am 2. August hatte US-Präsident Donald Trump das neue Sanktionspaket gegen Russland unterzeichnet. Das zuvor von beiden Parlamentskammern abgesegnete Gesetz erweitert die Strafmaßnahmen gegen russische Banken und richtet sich zudem gegen alle Unternehmen, die sich an der Instandsetzung, der Modernisierung oder dem Ausbau russischer Exportpipelines beteiligen.
Damit soll vor allem das Pipeline-Projekt Nord Stream 2 von Russland nach Europa verhindert werden. Weil dadurch auch europäische Unternehmen und die Energieversorgung in Europa gefährdet sind, waren die amerikanischen Sanktionspläne in der EU auf Widerstand gestoßen.

de.sputniknews.com: Schoigu: Von Assad kontrolliertes Gebiet mehr als verdoppelt
Die syrischen Regierungstruppen haben in der letzten Zeit weite Teile des Landes von den Dschihadisten befreien können. Als Folge kontrolliert die Regierung in Damaskus laut dem russischen Verteidigungsministers Sergej Schoigu jetzt doppelt so viele Gebiete wie vor zwei Monaten.
„In den beiden letzten Monaten sind die Gebiete, die von der Regierung in Damaskus kontrolliert werden, flächenmäßig auf das 2,5-Fache gewachsen“, sagte der russische Verteidigungsministers Sergej Schoigu am Sonntag im russischen Fernsehen. Dies sei nach der Trennung zwischen den Terroristen und der syrischen Opposition möglich geworden.
Vor dieser Trennung haben in Syrien nämlich gleichzeitig zwei Kriege stattgefunden: der eine zwischen Regierung und Terroristen, der andere zwischen Regierung und Rebellen, so Schoigu.
Nach der Entstehung der Deeskalations-Zonen, in denen die Regierung und die Rebellen sich nicht mehr bekriegen, habe man sich auf den Kampf gegen die Dschihadisten konzentrieren können.

Standard

Presseschau vom 12.08.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends / nachts:

de.sputniknews.com: Worauf Poroschenko bei Präsidentschaftswahl Fokus setzen wird – Medien
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko plant, für eine neue Amtsdauer wiedergewählt zu werden. In seiner Wahlkampagne wird er den Fokus auf den EU-Beitritt seines Landes legen. Das berichtet die ukrainische Online-Zeitung „Ukrajinska Prawda“ am Freitag unter Hinweis auf Quellen aus dem unmittelbaren Umkreis des ukrainischen Staatschefs.
Nach Informationen der Online-Zeitung ist Poroschenko überzeugt davon, dass Kiew eine Möglichkeit erhalten wird, die Mitgliedschaft zur EU mit gutem Grund zu beantragen. Darüber habe der ukrainische Präsident mit seinem Umfeld gesprochen. „Als wir uns diese Aufgaben angehört haben, schienen sie uns völlig real. Erinnern Sie sich, schon im vergangenen Jahr glaubte niemand daran, dass wir ein visafreies Regime mit der EU haben werden. Aber es existiert. Poroschenko glaubt, dass der EU-Beitritt der Ukraine real ist“, zitiert „Ukrajinska Prawda“ die Quelle.
Die Präsidentschaftswahl in der Ukraine soll am 31. März 2019 stattfinden.

de.sputniknews.com: USA erwägen Antwort auf Moskaus Maßnahmen gegen US-Diplomaten – Weißes Haus
Washington prüft Moskaus Handlungen bezüglich der amerikanischen Diplomaten und deren Eigentum, hält sie für unangemessen und zieht alle Antwortmöglichkeiten in Betracht. Das hat ein Vertreter des US-Sicherheitsrats am Freitag in einem Interview für RIA Novosti gesagt.
„Wir nehmen alle unbegründeten Maßnahmen seitens Moskau gegen unsere Diplomaten und das diplomatische Eigentum ernst und erwägen Varianten unserer Antwort“, so der Vertreter des US-Sicherheitsrats.
Am Freitag hatte die russische Zeitung „Kommersant“ unter Berufung auf diplomatische Quellen berichtet, die US-Regierung könne von Russland fordern, eines von insgesamt vier Generalkonsulaten in den USA zu schließen. Die Entscheidung könne bis zum 1. September bekanntgegeben werden. Welcher russischen Botschaft nun die Schließung drohe, erwähnte „Kommersant“ allerdings nicht.
Zuvor hatte der russische Präsident Wladimir Putin erklärt, dass insgesamt 755 Mitarbeiter der diplomatischen Missionen der USA Russland verlassen müssen. Damit sinkt deren Zahl auf 455 – das entspricht der Zahl der russischen Diplomaten in den Vereinigten Staaten. Zudem untersagte Russland den USA die Nutzung von Lagerräumen in Moskau und eines Ferienhauses in Serebrjany Bor in Moskau. Wie Putin weiter betonte, haben die USA einen durch nichts provozierten Schritt zur Verschlechterung der Beziehungen zu Moskau unternommen. Zugleich sagte der Präsident, er unterstütze keine Einschränkungen der Zusammenarbeit, die für die USA „spürbar“ wären.

Vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden neunmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen, in der Folge eines der Beschüsse wurde ein Soldat der LVR verletzt. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Nishneje Losowoje, Frunse, Wesjolaja Gora, Kalinowo, Donezkij, Shelobok. Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern und Schusswaffen.
Durch Mörserbeschuss wurde bei Nishneje Losowoje ein Soldat der LVR verletzt.
Zerstörungen von Gebäuden und Verletzte unter der Zivilbevölkerung gibt es nicht.

de.sputniknews.com: Reaktion auf Ausweisung der US-Diplomaten: Trump setzt Deadline
US-Präsident Donald Trump hat bestätigt, dass Washington noch bis zum 1. September Gegenmaßnahmen zur Ausweisung der US-Diplomaten aus Russland beschließen wird.
„Ich habe gerade mit dem Außenminister (Rex Tillerson — Anm. d. Red.) gesprochen. Und wir reden davon, dass wir unsere Antwort bis zum 1. September formulieren werden“, sagte Trump nach einem Treffen mit Tillerson, der US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, und dem Nationalen Sicherheitsberater Herbert McMaster in New Jersey.
Am vergangenen Wochenende hatte Tillerson nach einem Treffen mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow in Manila bereits angekündigt, dass die USA Gegenmaßnahmen bis zum 1. September bestimmen würden….

de.sputniknews.com: Amerika von russischem Unkraut überschwemmt: Botaniker aus Russland mobilisiert
Amerika ist plötzlich von Unkrautpflanzen „überschwemmt“ worden, die eigentlich für Russland typisch sind. Die Amerikaner müssen sogar russische Botaniker anstellen, die gegen Kamillen, Flockenblumen und andere Arten von „Biowaffen“ kämpfen.
Wie die Expertin der Pflanzenabteilung des Moskauer Botanischen Gartens „Nikolai Zizin“, Julia Winogradowa, mitteilte, hat eine Delegation russischer Wissenschaftler in diesem Sommer drei Nationalparks in den USA besucht, wo sie sich mit der Ausrottung von Unkraut befassten.
Diese Expeditionen finden bereits seit fünf Jahren statt. „Wir kommen, besuchen den jeweiligen Nationalpark, erforschen die dortige Flora und finden diese oder jene Besonderheiten heraus, warum diese Pflanzen dort wachsen“, so Winogradowa. „Wenn uns etwas gefällt, bitten wir, dass man uns Keime oder Samen dieser oder jener Pflanzen für unseren botanischen Garten bereitstellt.“
In diesem Jahr besuchten die russischen Botaniker drei Nationalparks im nördlichen Teil der Rocky Mountains: Grand Teton, Yellowstone und Glacier. Winogradowa zufolge wurde diese Reise zu einer richtigen Mission zur Rettung der amerikanischen Natur vor Flockenblumen und Kamillen. „Da wir gerade zum Zeitpunkt des Jätens gekommen waren, wurden wir eingeladen, daran teilzunehmen“, betonte sie.
Das Problem ist, dass das aus Russland stammende Unkraut die traditionellen amerikanischen Pflanzen „eindämmt“, was unter den Biologen in Übersee eine richtige Panik auslöste. Viele Pflanzen gehören zu so genannten invasiven Arten, die sich nicht ohne menschliche Hilfe verbreiten und die Vielfalt der amerikanischen Pflanzenwelt gefährden.
Erste europäische Pflanzen wurden noch zu Zeiten der Erschließung des Wilden Westens in die Rocky Mountains gebracht: Umsiedler hatten diverse Gemüsesamen bei sich, mit denen aber auch verschiedene Unkrautarten nach Amerika kamen. Jetzt gibt es Experten zufolge deutlich mehr Möglichkeiten für die Verbreitung von invasiven Pflanzen, nicht zuletzt wegen der Entwicklung des Tourismus und auch wegen der Migration. Dabei ergreift die Leitung der US-amerikanischen Nationalparks keine Vorsichtsmaßnahmen, wobei bei den Besuchern die Anwesenheit von „unerwünschten“ Samen gecheckt werden könnte.
Manche Pflanzen wurden mit Absicht nach Amerika eingeführt: beispielsweise die Trespen, die inzwischen auf 80 Prozent des Territoriums der Great Plains wachsen und einst als Viehfutter dienen sollten. Jetzt aber lässt sich die Pflanzenart nicht mehr ausrotten: Sie wächst sogar auf Geysiren, wo Erdtemperaturen von bis zu 80 Grad herrschen.
Dank russischen Botanikern wurde die amerikanische Natur aber bereits vor Pflanzen wie beispielsweise Blutweiderichen gerettet. Wie sie in die Neue Welt gebracht wurden, ist unbekannt. Aber ihre Ausrottung hat insgesamt fast 15 Jahre in Anspruch genommen: Es musste nämlich eine gewisse schädliche Insektenart ermittelt werden, die alle Sprösslinge und Wurzeln dieser Pflanzen auffrisst. Aber einzelne Exemplare der Blutweideriche kommen immer noch vor, also kann man nicht hundertprozentig sicher sein, dass es diese Pflanzen in Amerika nicht mehr gibt.
Auch Rhaponticum repens gilt in 18 US-Bundesstaaten nahezu als „Naturkatastrophe“. Die Überlebenskraft dieses Unkrauts beläuft sich auf Jahrzehnte, es verdrängt wertvolle Futterpflanzen und ist zudem sehr giftig für Pferde. Es ist äußerst schwer, diesen „Einwanderer“ zu bezwingen.
„Nach Angaben des US-Landwirtschaftsministeriums und der Universität von Montana unterscheidet sich jede einzelne Population von Rhaponticum repens genetisch von den anderen, und deshalb ist es unklar, wie es auszurotten wäre“, so Expertin Winogradowa weiter.
US-amerikanische Botaniker schlagen vor, bestimmte Fliegen- und Wurmarten gegen diese Pflanzen einzusetzen, aber ihre russischen Kollegen sind gegen solche Methoden, denn später könnten die Insekten auch Nutzpflanzen vernichten.
Botaniker sagen, dass es auch in Russland ein ähnliches Problem mit aus Amerika gebrachten Pflanzen gebe. Allerdings sei der Anteil der russischen Pflanzenarten in den USA größer als der der amerikanischen in Russland – etwa 80 gegen 60 Prozent, präzisierte Winogradowa.
Die Spezialisten bedauern, dass in Russland – im Unterschied zu den USA – das Jäten von invasiven Pflanzen in Naturparks verboten ist. Zwar werden Schadpflanzen wie Bärenklau trotzdem vernichtet, aber rein formell ist das immer ein Verstoß gegen das Gesetz.

Lug-info.com: Beim Beschuss von Wesjolaja Gora heute Morgen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurde ein Einwohner leicht verletzt. Dies teilte der Pressedienst der Volksmiliz der LVR mit.
„Zwei Gebäude in der Schewtschenko-Straße wurden beschädigt. Nach vorläufigen Informationen wurde ein Mann leicht verletzt“, teilte die Behörde mit.
Es wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte in Stschastje aus geschossen.

de.sputniknews.com: Moskau zu angeblichem Druck auf ausländische Journalisten
Russlands Außenministerium hat einen Bericht der Zeitung „The Washington Post“ über den Druck, den die russische Regierung angeblich auf ausländische Journalisten ausübt, als unglaubwürdig verurteilt.
„Derartige ausgedachte Vorwürfe überlassen wir dem Gewissen dieser Zeitung“, so die Mitteilung der russischen Außenbehörde, die online veröffentlicht wurde.
Damit reagiert die Behörde auf den Artikel „Wie arbeiten und leben Journalisten in Russland zu den Zeiten von D. Trump in Russland?“ vom 6. August. Da wird der WP-Reporter Andrew Roth aus dem Moskauer Büro zitiert. Dieser soll erklärt haben, dass er mehrmals durch Vertreter der russischen Behörden im Zusammenhang mit seiner professionellen Tätigkeit unter Druck gesetzt worden wäre. So soll er 2014 an der russisch-ukrainischen Grenze gestoppt und kontrolliert worden sein, da die Grenzsoldaten die Überquerung der Grenze durch den Journalisten als „verdächtig“ wahrgenommen und ihn gewarnt haben sollen, ihm womöglich die Akkreditierung zu entziehen.
2016 soll ein offizieller Vertreter des russischen Verteidigungsministeriums Roth angeblich gewarnt haben, dass seine Teilnahme an Pressereisen auch vom Ton seiner Artikel in der Zeitung abhängen würde. Gleichzeitig habe der Journalist allerdings erklärt, im Großen und Ganzen keine Probleme mit der russischen Regierung gehabt zu haben. Die beschriebenen Ereignisse betrachte er zudem nicht als „die Politik der russischen Regierung“.
Im entsprechenden Artikel gebe es eine „fragliche Passage“, hieß es nun aus dem russischen Außenamt. „Die Künstlichkeit derartiger Belege“ für einen angeblichen administrativen Druck sei offensichtlich. Der Autor des Berichts nennt der Behörde zufolge weder Namen, noch Amtsbezeichnungen der Mitarbeiter der russischen Behörden, die ihn angeblich unter Druck gesetzt haben sollen.

de.sputniknews.com: Trump erwägt militärische US-Einmischung in Venezuela – Caracas antwortet
Die USA sind bereit zu einer militärischen Intervention zur Regelung der Situation in Venezuela, wie US-Präsident Donald Trump äußerte.
„Venezuela ist nicht weit weg und die Menschen dort leiden und sterben, wir haben viele Varianten für Venezuela, darunter auch eine mögliche militärische Alternative, wenn das nötig ist“, so Trump.
Das Pentagon bekam eigenen Angaben zufolge keine Befehle angesichts Venezuelas, ist aber bereit, US-Interessen und Amerikaner zu schützen.
Der venezolanische Verteidigungsminister Vladimir Padrino Lopez bezeichnete Trumps Äußerung als „ein Aberwitz“.
„Das ist der höchste Ausdruck von Extremismus. In den USA regiert eine extremistische Elite“, so Lopez gegenüber dem TV-Sender VTV.
Trumps Worte sind laut dem venezolanischen Minister für Kommunikation und Information, Ernesto Villegas, „eine präzedenzlose Bedrohung für die nationale Souveränität“. Später soll noch ein offizielles Statement von Venezuelas Außenministerium folgen.
Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro hatte am Freitag erklärt, die Beziehungen seines Landes zu den USA auf Grundlage von Respekt und Gleichheit wiederherstellen zu wollen. Er beauftragte dazu Außenminister Jorge Arreaza, ein Telefonat mit US-Präsident Donald Trump oder ein persönliches Treffen am Rande der Generaldebatte der UN-Vollversammlung im September in New York zu organisieren.
Ende Juli hatten die USA wegen der umstrittenen Wahl in Venezuela Sanktionen gegen den Präsidenten Nicolás Maduro verhängt. Wegen der jüngsten Entwicklungen sollen sämtliche Vermögen Maduros in den USA eingefroren und US-Bürgern Geschäfte mit ihm verboten werden.
Am 30. Juli hatten die Bürger Venezuelas über eine verfassungsgebende Versammlung abgestimmt. Präsident Maduro feierte nach Angaben von Reuters den Ausgang der Wahl als Erfolg. Die Opposition und Vertreter anderer Staaten – darunter der USA, Argentiniens und Brasiliens – hatten die Abstimmung boykottiert.

de.sputniknews.com: Ukraine will Grenzschutz à la Europa
Der staatliche Grenzschutzdienst der Ukraine will seine Grenzen nun „nach europäischem Vorbild“ schützen, wie der Chef der Behörde, Pjotr Tsigikal, mitteilte.
„Wir haben vor, unsere Einheiten in den Abteilungen des Grenzschutzdienstes zu stärken, die sich direkt an der Grenzlinie befinden“, sagte er in einem Interview dem ukrainischen Fünften Sender.
Die neuen Grenzposten sollen demzufolge „nach europäischem Vorbild“ geschaffen werden: mit einem Abstand von 15 bis 20 Kilometer voneinander entfernt, statt bisher zwischen 30 und 100 Kilometer.
Besondere Aufmerksamkeit wird laut Tsigikal fast der ganzen Grenze zu Russland und der zu Transnistrien geschenkt, die er als „ein transnistrisches Segment der moldawischen Grenze“ bezeichnet. „Der Abschnitt mit Weißrussland“ werde „auch gestärkt“.
Zuvor war mitgeteilt worden, dass die Ukraine die Umsetzung ihres Mauerprojekts, auch als „europäische Mauer“ bezeichnet, wegen mangelnder Finanzierung gestoppt habe. Das Projekt sieht den Bau von Gräben und Sonderobjekten an der russisch-ukrainischen Grenze vor. Die Länge der Grenze beträgt mehr als 2.000 Kilometer. Laut Wünschen der ukrainischen Regierung sollte die Mauer die östliche Grenze der Europäischen Union werden.

Armiyadnr.su: In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 53 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 19 Ortschaften der Republik mit Artillerie, Mörsern, Panzer, Schützenpanzern, Schützenpanzerwagen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In der Folge von Beschüssen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte gab es folgende Schäden (Stand am 12. August)
in Sachanka, Babenko-Straße 5 geriet ein Haus in Brand.
Zusätzliche Informationen werden ermittelt.

de.sputniknews.com: Syrische Armee erobert letzte IS-Hochburg in Homs
Die syrischen Regierungstruppen haben zusammen mit verbündeten Einheiten die Stadt Al-Suchna in der Provinz Homs vollständig von den Kämpfern der Terrormiliz Islamischer Staat (auch IS, Daesh) befreit. Dies meldet die Agentur RIA Novosti unter Berufung auf eine Quelle vor Ort.
„Die syrische Armee hat die ganze Stadt Al-Suchna, eine der letzten Hochburgen des IS in der Provinz Homs, befreit“, so die Quelle. „Derzeit suchen die Minenräumer in der Stadt nach Sprengstoff und Minen, die die Kämpfer womöglich deponiert haben.“
Der Quelle zufolge hatten die syrischen Truppen die Stadt wenige Tage vor dem endgültigen Sturm komplett eingekesselt.
Die Stadt Al-Suchna war die letzte wichtige Hochburg des IS auf dem Weg der syrischen Armee zu der noch immer belagerten Stadt Deir ez-Zor. Seit mehr als drei Jahren befinden sich die Stadt Deir ez-Zor und der Militärflughafen zwei Kilometer vor der Stadt in einem Kessel der Terroristen. Vor einigen Monaten hatten die IS-Terroristen die Verbindungen zwischen den Soldaten in der Stadt und dem Militärflughafen abgeschnitten. Trotz der regelmäßigen Angriffe des IS verteidigt sich die Garnison von Deir ez-Zor und führt regelmäßig Gegenangriffe gegen die Terroristen. Die Soldaten und Zivilisten erhalten Lebensmittel und Munition aus der Luft.

Nachmittags:

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
Die ukrainische Seite v
erstößt in Verletzung aller Vereinbarungen weiterhin gegen den Waffenstillstand, auch unter Verwendung schwerer Waffen.
In Richtung Donezk hat der Gegner Artillerie, Panzer und Mörser verwendet. Auf elf Ortschaften und die umliegenden Gebieten wurden zwei Artilleriegeschosse des Kalibers 122mm, drei Panzergeschosse sowie 55 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 91 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen.
In Richtung Mariupol und Gorlowka hat der Gegner neun Panzergeschossen, 42 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm auf acht Ortschaften und die umliegenden Gebiete abgeschossen sowie Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
Auf Sachanka wurden von den Positionen des 11. Panzergrenadierbataillons der 59. Panzergrenadierbrigade aus wieder
Leuchtmörsergeschosse nach dem Prinzip von Brandmunition verwendet. Gestern entstand in der Folge eines solchen Beschusses in der Babenko-Straße ein Brand und ein Wohnhaus wurde teilweise zerstört.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden 53 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
Bei der Verteidigung der Republik
starb ein Soldat und einer wurde verletzt.
Nach uns vorliegenden Informationen bereiten Kämpfer der terroristischen Organisation „Rechter Sektor“ eine
weitere Provokation gegenüber ukrainischen Soldaten vor, die vermutlich als Beschuss von Seiten der Streitkräfte der DVR dargestellt werden soll, um die Lage in Richtung Gorlowka zu verschärfen.
So bereiten Nationalisten des „Rechten Sektors“, die im Gebiet von Dsershinsk stationiert sind, einen Mörserbeschuss am 24. August,
am Tag der Unabhängigkeit der Ukraine, auf die Positionen der 128. Gebirgsjägerbrigade der ukrainischen Streitkräfte vor. Im Rahmen der Vorbereitung dieser Provokation verbreiten die Kämpfer Gerüchte über einen in Vorbereitung befindlichen Angriff von Einheiten der Streitkräfte der DVR in Richtung Gorlowka.
Es wurde die Zunahme von nicht kampfbedingten Verlusten in der 72. mechanisierten Brigade im Gebiet von Awdejewka bemerkt. Am 9. August hat ein Soldat dieser Brigade, der sich auf den Positionen befand, zufällig auf den Auslösemechanismus einen Granatwerfers gedrückt. In der Folge wurden drei ukrainische Soldaten verletzt. Wobei solche Fälle von unvorsichtigem Umgang mit der Waffe in dieser Abteilung der 72. Brigade bei weitem keine Einzelfälle sind, vom Bataillonskommando wurde die Entscheidung getroffen, den Untergebenen alle Granaten wegzunehmen, sowohl Handgranaten als auch solche für Granatwerfer.

de.sputniknews.com: Experte zu drei Länder-Lösung für Syrien-Konflikt: Ideal aber höchst unwahrscheinlich
Nach der Einrichtung von Deeskalationszonen in Syrien sollen Einheiten der bewaffneten Opposition in politische Kräfte umgewandelt werden, so der Orientalist Boris Dolgow. Eine Zusammenarbeit zwischen den USA, Russland und der Türkei in Syrien hält der Experte jedoch kaum für möglich.
„Die Anwesenheit von Zehntausenden von bewaffneten Kämpfern in Syrien ist nicht der beste Hintergrund für eine politische Regelung. Die Einrichtung von Deeskalationszonen ist daher wirklich eine wichtige Aufgabe aber das ist eine Aufgabe für die erste Phase“, sagte der Experte des Zentrums für arabische und islamistische Studien bei einem Runden Tisch von Rossiya Segodnya in Moskau.
In der zweiten Phase soll dem Experten zufolge die bewaffnete Opposition in politische Kräfte umgewandelt werden. Erstmals in der Geschichte habe man derartige Verhältnisse in Kolumbien gesehen. Dort habe es eine bewaffnete Gruppierung gegeben, die Jahrzehnte lang gegen die Regierung kämpfte, aber sie sei letztendlich in eine politische Kraft umgewandelt worden. Dabei betonte Dolgow, dass eine solche Variante „ideal“ wäre, aber für Syrien sei sie „noch nicht in Sicht.“
Der Experte sieht die Einrichtung von Deeskalationszonen als positiv, warnt aber vor den Folgen eines solchen Schrittes, sollte der Prozess in die Länge gezogen werden.
„In diesen Zonen bildet sich die Struktur einer lokalen Regierung. Es gibt bereits Gebiete, die von lokalen Gruppen bewacht werden. Das ist eine Enklave, die abgesondert nach eigenen Gesetzen lebt. Sollten diese Zonen lange bestehen, kommt es in Folge zu einer Tendenz der Absonderung dieser Zonen, wenn nicht zu deren Spaltung. Russland ist aber für die Stabilisierung in Syrien und für die Aufrechterhaltung der syrischen Staatlichkeit.“
Eine mögliche Zusammenarbeit zwischen den USA, Russland und der Türkei in Syrien sei laut Dolgow aus zwei Gründen höchst unwahrscheinlich. Erstens hätten alle drei Länder unterschiedliche Interessen im Nahen Osten. Zweitens sind die neuen US-Sanktionen auf eine Konfrontation mit Russland ausgerichtet. Daher könne von einer gemeinsamen Operation zwischen Russland, der Türkei und den USA keine Rede sein, betonte der Experte.
Ende August solle eine weitere Verhandlungsrunde zum Syrien-Friedensprozess in Astana stattfinden.
Am 8. und 9. August haben in Teheran Beratungen von Experten aus Russland, dem Iran und der Türkei stattgefunden – der Garantiestaaten für den Verhandlungsprozess in Astana.
Die Vertreter des russischen Verteidigungsministeriums und der gemäßigten syrischen Opposition hatten am 31. Juli bei ihrem Treffen in Kairo das Funktionieren der dritten Deeskalationszone nördlich der Stadt Homs vereinbart. Die neue Zone besteht aus 84 Ortschaften mit über 147.000 Einwohnern.
Der bewaffnete Konflikt in Syrien dauert seit März 2011. Nach UN-Angaben sind darin bis dato mehr als 220.000 Menschen ums Leben gekommen.

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR
bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner neunmal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten in den Gebieten von
Frunse, Nishneje Losowoje, Wesjolaja Gora, Kalinowo, Donezkij und Shelobok.
Bei den Beschüssen haben die ukrainischen Streitkräfte Mörser des Kalibers 120 und 82mm und Schusswaffen verwendet. Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 64 Mörsergeschosse abgeschossen.
In der Folge des Beschusses wurden ein friedliche
Einwohner und ein Soldat der Volksmiliz der LVR verletzt.
Die OSZE-Mission erwähnt täglich in ihren Berichten Verletzungen der Minsker
Vereinbarungen durch die Kiewer Truppen.
Seit dem 7. August haben die Beobachter das Fehlen folgender Waffen der ukrainischen Streitkräfte in den Lagerorten festgestellt: 9 T-80-Panzer, 21 T-72-Panzer, 18 Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira“ und 3 Antipanzergeschütze D-48.
Am Abend des 8. und in der Nacht auf den 9. August wurden im von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Sewerodonezk in Verletzung der Abzugsgrenzen von der OSZE-Mission 12 Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira“ bemerkt.
Die Volksmiliz stellt auch weiterhin Verletzungen der Bedingungen zur Stationierung von Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie fest.
Am südlichen Rand von Katerinowka, auf der Postionen eines Zugstützpunkte der 10. Brigade der ukrainischen Streitkräfte ist eine Kolonne Militärtechnik mit einem Schützenpanzer und zwei Fahrzeugen mit Personal eingetroffen.
Die Aufklärung der Volksmiliz beobachtet den Prozess der
Ausrüstung neuer Befestigungen durch die Kiewer Truppen.
Die zuvor erhaltene Information, dass im Gebiet von Nowotoschkoswkoje ein neuer Zugstützpunkt mit Feuerpostionen einer Mörserbatterie ausgerüstet wird, hat sich bestätigt.
Besonders möchte ich anmerken, dass die ukrainische Seite keine Maßnahmen zur unbehinderten Bewegung der OSZE-Patrouillen unternimmt, wie es die Minsker Vereinbarungen fordern.
Wegen Minengefahr oder Vorhandenseins von nicht detonierten Geschossen bleibt die Bewegung der Patrouillen im Norden des Trennungsabschnitt im Gebiet von Solotoje, im Trennungsabschnitt im Gebiet von Staniza Luganskaja sowie im Süden der Brücke bei Stschastje beschränkt.
Wir rufen die ukrainische Seite ein weiteres Mal zur Erfüllung der im Rahmen der Minsker Vereinbarungen übernommenen Verpflichtungen auf.
Die Aufklärung der Volksmiliz beobachtet
Aktivitäten von ukrainischen Diversions- und Erkundungsgruppen entlang der gesamten Kontaktlinie.
Die Intensität ihrer Arbeit schwankt in verschiedenen Abschnitten, aber man kann keine Richtung hervorheben.
Diese Gruppen befassen sich mit der Aufklärung von Positionen der Kräfte der Republik, führen Provokationen durch, leiten Artillerieschläge und führen den Minenkrieg. Dabei haben wir mehrfach festgestellt, dass Soldaten der ukrainischen Streitkräfte auf eigene Minensperren gerieten. Buchstäblich gestern starb ein Soldat, der versuchte Minen zu verlegen, im Verantwortungsbereich der 53. Brigade.

de.sputniknews.com: Mit Hinblick auf Syrien-Operation: Russische Piloten bekommen andere Ausbildung
Die Kampfausbildung von Piloten der russischen Luft- und Weltraumstreitkräfte ist laut Luftwaffenchef Viktor Bondarew mit Rücksicht auf die Erfahrungen in Syrien verändert worden.
„Wir haben gewisse Veränderungen in den Plänen der Kampfausbildung vorgenommen sowie den Plan der Wehrausbildung von Kursanten geändert“, sagte Bondarew im TV-Sender Rossija 24. „Die Einsatzausbildung in unseren Zentren erfuhr natürlich ebenfalls eine Wandlung – wir üben neue Arten des Erdzielbeschusses.“
Die Operation der russischen Streitkräfte in Syrien habe sowohl positive als auch negative Seiten der Luftwaffentechnik ans Licht gebracht, wobei Russlands Luftwaffe in Syrien „ausgezeichnete Ergebnisse“ erzielt habe. „Unter den Schlägen der russischen Luftstreitkräfte litt kein einziger Zivilist, wir vernichten ausschließlich IS-Banditen“, betonte Bondarew….

ukrinform.ua: Inhaftierter Journalist in Russland: Suschtschenko schreibt Brief an Ukrinform-Kollegen
Der in Russland inhaftierte Mitarbeiter der Nachrichtenagentur Ukrinform, Roman Suschtschenko, hat einen Brief an seine Kollegen geschrieben.
Suschtschenko bedankte sich im Brief bei den Kollegen für ihre menschliche Wärme, Anteilnahme und Hilfe für seine Familie. „Es stehen Monate der Ungewissheit und Erwartung bevor“, schrieb er. Suschtschenko habe im Gefängnis begonnen zu malen und lese Bücher. Jetzt warte er auf das Buch von Yuval Noah Hararis „Homo Deus“.
Der Korrespondent der Nachrichtenagentur Ukrinform in Frankreich, Roman Suschtschenko, war zu einem Privatbesuch nach Moskau gereist und dort am 30. September 2016 festgenommen worden. Am 7. Oktober wurde er wegen Spionage angeklagt. Der russische Geheimdienst FSB erklärte, dass Suschtschenko Mitarbeiter der ukrainischen Militäraufklärung ist. Die Hauptverwaltung für Aufklärung im Verteidigungsministerium der Ukraine dementierte das.
Roman Suschtschenko ist seit 2002 in der Nachrichtenagentur Ukrinform tätig. Seit 2010 ist er der Ukrinform-Korrespondent in Frankreich.

de.sputniknews.com: Syrien: „Russische Piloten brechen dem internationalen Banditentum das Rückgrat“
Russische Piloten stellen in Syrien Ordnung her, äußerte der Chef der russischen Luft- und Weltraumstreitkräfte, Viktor Bondarew.
Demnach unterstützen russische Flieger in Syrien die konstitutionelle Ordnung.
„Dank den russischen Luft- und Weltraumstreitkräften wird dort (in Syrien – Anm. d. Red.) Ordnung hergestellt. Das Rückgrat des internationalen Banditentums wird gebrochen“, sagte Bondarew während der Feier des Tages der Luftstreitkräfte.
Mit viel Mühe und Arbeit machten die russischen Piloten Geschichte und seien der Achtung wert, meinte der Luftwaffenchef und gratulierte den Fliegern zu ihrem Berufsfeiertag….

Lug-info.com: Die Arbeiter von drei Bergwerksvereinigungen, die sich unter äußerer Leitung von „Wneschtorgservis“ befinden, haben einen Tarifvertrag mit der Führung des Unternehmens abgeschlossen. Dies teilte die Gewerkschaftsföderation der LVR mit.
Der Abschluss des Vertrags fand auf einer Konferenz unter Beteiligung von Vertretern der Kollektive der Bergwerksvereinigungen „Krasnodonugol“, „Swerdlowantrazit“ und „Rowenkiantrazit“, der Führung und Vertretern der Filiale Nr. zwei von „Wneschtorgservic“, von Vertretern der territorialen Organisation der Gewerkschaft des Bergleute der LVR
statt.
„Die Delegierten der Konferenz behandelten den von einer Arbeitsgruppe vorbereiteten Entwurf des Tarifvertrag für 2017 und stimmten einstimmig für die Annahme“, teilte die Gewerkschaftsföderation mit und fügte hinzu, dass das Dokument sozialökonomische Garantien für die Arbeiter der genannten Unternehmen festlegt
„Der heute unterzeichnete Tarifvertrag zwischen der Verwaltung und dem Arbeitskollektiv der Filiale Nr. 2 von „Wneschtorgservis“ bestätigt alle zuvor festgelegten Garantien für die Arbeiter, unter anderem im Bereich des Arbeitsschutzes, der Erholung, der Versorgung mit Haushaltskohle, kultureller Massenarbeit“, sagte der Vorsitzende der Gewerkschaftsföderation Oleg Akimow.

„Es muss gesagt werden, dass die territorialen Gewerkschaftsorganisationen der Bergleute eine sehr große Arbeit geleistet haben, um die Garantien für die Arbeiter beim Übergang der Bergwerke unter äußere Leitung zu verteidigen. Und wir sind der Führung von „Wneschtorgservis“ dankbar, die ihr Versprechen, die Garantien für das Arbeitskollektiv zu erhalten, gehalten hat“ fügte er hinzu.
Der Leiter der Filiale Nr. 2 von „Wneschtorgservis“ Sergej Gorochow unterstrich, dass das genannte Dokument dazu dient, den Arbeitern der Bergwerke von Krasnodon, Serdlowsk und Rowenki würdige Bedingungen für Arbeit und Erholung zu garantieren. Er berichtete, dass die Arbeitsgruppe sich mehrere Monate lang mit der Ausarbeitung des Tarifvertrags befasst hat.
„Unser schlussendliches Ziel ist erreicht – die Frage des komplexen Schutzes der sozialen Garantien für die Werktätigen juristisch abzuschließen“, sage Gorochow.
Der Vorsitzende der territorialen Gewerkschaftsorganisation der Bergarbeiter er LVR von Rowenki Igor Rjabusckin fügte hinzu, dass die Arbeit an dem Tarifvertrag sofort nach Einführung der äußeren Leitung begonnen hat.
„Die heutige Unterzeichnung ist die logische Fortsetzung dieser Arbeit. Die Fortsetzung, nicht der Abschluss. Die heute angenommenen Regelungen des Tarifvertrags sind ein Fundament, auf dem wir die weitere Arbeit zum Schutz der sozialökonomischen Garantien der Arbeiter in den Unternehmen der Filiale Nr. 2 von „Wneschtorgservis“ aufbauen werden“, erklärte Rjabuschkin.
Im Verlauf der Konferenz wurde auch die Entscheidung getroffen, die Arbeit an dem Tarifvertrag für die Jahre 2018-2019 fortzusetzen.

de.sputniknews.com: „Schlechtmachen“: Russlands Vizepremier über US-Hauptbestimmung
Ihre wichtigste Bestimmung sehen die USA Russlands Vizepremier Dmitri Rogosin zufolge darin, Moskau möglichst zu schaden.
Damit reagierte der russische Vizepremier auf einen Artikel des Ex-CIA-Chefs John McLaughlin in der „New York Times“ (NYT).
„Wenn man nach diesem Material in der NYT urteilt, sehen die Amerikaner ihre Bestimmung darin, uns überall und in allem schlecht zu machen“, schrieb Rogosin auf seinem Twitter-Account.
McLaughlin hatte zuvor einen Artikel unter dem Titel „Wie verhält man sich richtig gegenüber Russland?“ publiziert. Hier erzählt er von seiner Reise nach Russland im Oktober 2016, um „die amerikanisch-russischen Beziehungen unter die Lupe zu nehmen“. Zwar kann Washington dem Ex-CIA-Chef zufolge Russland nicht zwingen, „die Nato vor den eigenen Grenzen zu begrüßen“, dafür könnten die USA aber an der „Festigung der Einheit der Allianz und der Eindämmungsstrategie arbeiten“. Die USA sollen aus seiner Sicht hinter Russland „keinesfalls zurückstehen und ihm erlauben, auf seine Art und Weise zu handeln“.
McLaughlin betonte, dass derzeit keine Rede davon sei, Russland, wie einst die UdSSR zu zerstören. Seine „stärksten Neigungen“, mit Ausnahme der Bereiche von gegenseitigem Interesse, müssten allerdings unbedingt gebändigt werden. Washington müsse Kiew mit modernsten Abwehrwaffen versorgen, damit es sich „vor den russischen Eroberern“ schützen könnte. Der Druck auf Russland, unter anderem mittels Sanktionen, müsste gleichzeitig erhöht werden.

Dan-news.info: 25 Mitarbeiter des Zivilschutzministeriums der DVR haben Ehrenurkunden für ihren Mut bei der Beseitigung eines Brandes unter Beschuss von ukrainischen Soldaten im Petrowskij-Bezirk von Donezk erhalten. Die Auszeichnung fand heute in der Hauptstadt der Republik statt.
Die festliche Versammlung aus diesem Anlass besuchte der Abgeordnete des Volkssowjets der DVR, Kommandeur einer Einheit der Streitkräfte der Republik Roman Maljutin sowie andere Soldaten.
„Die
selbstlose Arbeit der Soldaten des Zivilschutzministeriums gleicht oft einer echten Heldentat. Sie müssen unter Beschuss und unter Einsatz ihres eigenen Lebens Menschen und ihren Besitz retten, Brände löschen und andere Notfallsituation zu beseitigen“, sagte Maljutin zu den Versammelten. „Sie können zu Recht Rettungskräfte genannt werden. In den schwierigsten Situationen, unter Beschüssen kommen sie als erste den Menschen zur Hilfe“.
Er überreichte 25 Rettungskräften Ehrenurkunden „Für Mut, selbstlose Arbeit, oft unter Lebensgefahr, einen persönlichen Beitrag zur Schutz der Bevölkerung und zur Beseitigung von Notfallsituationen“. Nach den Worten Maljutins
hatte er mehrfach Soldaten des Zivilschutzministeriums im Einsatz gesehen: in frontnahen Bezirken, unter Einsatz ihres Lebens haben sie keinen einzigen Hilferuf außer acht gelassen….

de.sputniknews.com: Lawrow und saudischer Außenminister wollen gemeinsam Nahost-Krisen beilegen
Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat bei einem Telefonat mit seinem saudischen Amtskollegen Adel al-Dschubeir nach möglichen Wegen der Regelung der Krisen im Nahen Osten gesucht.
„Die Außenminister Russlands und Saudi-Arabiens haben die aktuellen Fragen der Weiterentwicklung von gegenseitig vorteilhaften russisch-saudischen Beziehungen einschließlich des Plans für entsprechende Kontakte auf verschiedenen Ebenen besprochen“, heißt es in der Mitteilung der russischen Außenbehörde.
Die beiden Minister sollen dabei betont haben, dass die Förderung allseitiger Kontakte im langfristigen Interesse beider Länder sei und der Sicherung des Friedens und der Stabilität auf der regionalen und internationalen Ebene diene.
Lawrow und al-Dschubeir vereinbarten dem russischen Außenministerium zufolge zudem die Fortsetzung des Dialogs über Wege zur Regelung der Krisensituationen im Nahen Osten.

de.sputniknews.com: Polen will die Geschichte umschreiben – russische Staatsduma
Laut dem Leiter des Auswärtigen Ausschusses der russischen Staatsduma (Parlamentsunterhaus), Leonid Sluzki, sind die Beschuldigungen seitens des polnischen Außenministers Witold Waszczykowski, dass die Sowjetunion mit Deutschland für die Entfesselung des Zweiten Weltkrieges verantwortlich ist, ein neuer Versuch, die Geschichte umzuschreiben.
Zuvor hatte Waszczykowski in einem Interview für das polnische Onlineportal Wpolityce erklärt, die Sowjetunion trage ebenso wie Deutschland die Verantwortung für die Entfesselung des Zweiten Weltkrieges. So kommentierte er die Erklärung des russischen Botschafters in Polen, Sergej Andrejew, dass Polen die Denkmäler für sowjetische Soldaten behalten soll.
„Der polnische Außenminister Witold Waszczykowski hat in seinem Bestreben, das staatliche Sakrileg und die Schändung des Gedenkens an die Kämpfer gegen den Faschismus zu rechtfertigen, einen extremen Grad des politischen Zynismus und der historischen Unkenntnis erreicht. Die Beschuldigungen, dass die Sowjetunion ebenso wie Deutschland den Zweiten Weltkrieg entfesselt hatte, sind ein neuer ruchloser Versuch, die Gesichte umzuschreiben, was die polnischen Politiker heute sehr oft tun“, sagte Sluzki am Samstag gegenüber Journalisten.
Er betonte, der Beitrag des sowjetischen Volkes zum Sieg über den Faschismus und zur Befreiung Europas, unter anderem Polens, könnte und sollte nicht angezweifelt werden. „Solche Handlungen und Erklärungen sind empörend und gefährlich, denn sie ermutigen offenbar Revanchisten, die geistige Nachfolger der Nazis sind“, so der Abgeordnete.
Sluzki merkte an, die Staatsduma hätte bereits das polnische Gesetz verurteilt, laut dem in Polen Denkmäler für sowjetische Soldaten abgerissen werden sollen.
„Die israelische Knesset war mit uns solidarisch. Hoffentlich werden sich auch die Parlamente der europäischen Länder unserer Position anschließen und die Verhöhnung unseres gemeinsamen historischen Gedächtnisses nicht zulassen“, so Sluzki.
Zuvor hatte der polnische Präsident Andrzej Duda Änderungen am Gesetz zum Verbot der „Kommunismus-Propaganda“ unterzeichnet. Demnach sollen in Polen etwa 500 Denkmäler, die den „Kommunismus rühmen“, abgerissen werden.
Die Parlamente Russlands und Israels vereinbarten beim Moskau-Besuch des Knesset-Vorsitzenden, Juli-Joel Edelstein, gemeinsam gegen die Änderungen am polnischen Gesetz aufzutreten. Die israelischen Abgeordneten erklärten daraufhin, dass die Schändung von Denkmälern für Holocaust-Opfer und die Soldaten der Roten Armee, die Europa vom Faschismus befreit hätten, von jedem Land der Welt verurteilt werden sollte

abends:

ukrinform.ua: Poroschenko: Armee erhielt fast 16000 Stück Waffen und Technik
Der staatliche Rüstungskonzern „Ukroboronprom“ hat fast 16000 Stück Waffen und Technik an die ukrainische Armee geliefert.
Das gab Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, auf Facebook bekannt.
„Die ukrainische Armee wurde stärker, um fast 16000 Stück Waffen und Technik dank dem Staatlichen Konzern „Ukroboronprom“, schrieb Poroschnenko.
Auf der Webseite des Konzerns wird mitgeteilt, dass die Unternehmen des Konzerns 15903 Stück Waffen und Technik an die ukrainische Armee geliefert hatten. Das geht aus dem Jahresbericht der Geschäftsführung, die im Juli 2014 vom Staatspräsidenten ernannt wurde, hervor. Im Zeitraum von Juli 2014 bis Juli 2017 habe die ukrainische Armee 5281 Stück der neuen und modernisierten Technik, 7164 Stück der reparierten Technik und 3458 Stück Ersatzteile und Aggregate erhalten. Bei der neuen und modernisierten Technik handele es sich vor allem um Raketen und Artilleriewaffen, entsprechend 1061 und 2613 Stück. Das Militär habe auch 1277 Stück der neuen und modernisierten Radare, Anlagen zur elektronischen Kampfführung und Telekommunikationsgeräte, sowie 35 Stück der Luftfahrttechnik und Geräte bekommen

Standard

Presseschau vom 11.08.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends / nachts:

de.sputniknews.com: Ukrainer essen zu viel: Kiewer Minister findet Erklärung für Armut
Die Ukrainer geben mehr als die Hälfte ihres verfügbaren Einkommens für Lebensmittel aus, weil sie beim Essen nicht sparen wollen, behauptet der Kiewer Sozialminister Andrij Rewa.
Auf die Frage, warum die Lebensmittel-Ausgaben der Ukrainer prozentual deutlich höher als die der Deutschen seien, mutmaßte der Minister kurzerhand, dass es wohl nicht an der Höhe des Einkommens, sondern an der Nahrungstradition seiner Landleute liegt.
„Wenn wir von 14 Prozent in Deutschland und 50 Prozent in der Ukraine sprechen, so geht es um die Prioritätenskala. Für meinen Vater zum Beispiel war es immer sehr wichtig, ordentlich zu essen“, so Rewa im Gespräch mit dem TV-Sender 112 Ukraina.
„Unsere Menschen haben historisch diese Tradition: Wegen der einstigen Hungersnot und Kriegen bildete sich ein Ernährungsverhalten heraus, das sich von dem in anderen Ländern unterscheidet.“
Laut einer Studie des Finanzportals Vexcash geben die Ukrainer nicht die Hälfte, sondern 38,1 Prozent ihres Einkommens für Lebensmittel aus. In Deutschland liegt der Anteil bei rund zehn Prozent.
Das durchschnittliche Bruttogehalt in der Ukraine betrug in den ersten vier Monaten dieses Jahres nach Angaben der Regierung in Kiew 6.500 Hrywna (215 Euro) im Monat.

Dan-news.info: Die Rechtsschutzorgane der DVR haben Mitarbeiter des Registrationsbehörde unter dem Verdacht von Korruptionsaktivitäten festgenommen. Dies berichtete das Innenministerium der DVR.
„Mitarbeiter der Abteilung zum Kampf gegen die organisierte Kriminalität des Innenministeriums der DVR haben die Aktivität einer kriminellen Gruppe unterbunden, zu der Mitarbeiter der staatlichen Registrationsbehörde des Justizministeriums gehörten. Die Missetäter haben mit dem Zweck der Bereicherung künstlich den Registrationsprozess für Sachrechte an Eigentum erschwert und verzögert und dadurch Einwohner der Republik gezwungen, ihnen Geld für eine rechtzeitige Erfüllung ihrer Verpflichtungen zu zahlen“, heißt es in der Mitteilung.
Das Innenministerium erläuterte, dass die Mitglieder der Gruppe vorsätzlich die Durchführung der technischen Inventarisierung von Immobilienobjekten, die Unterzeichnung und Ausgabe neuer technischer Zertifikate verzögert haben und die Fakten durch eine eigenmächtige Umplanung der Einrichtung gedeckt haben. Nach den Materialien der Angelegenheit haben die Verdächtigten sogar eine Art Preisliste festgelegt.
„Für eine schnelle Erstellung eines technischen Zertifikats für eine Nichtwohnraumeinrichtung von 2500 Quadratmetern haben die Verdächtigten 6000 bis 15.000 Rubel erhalten, für eine Wohnung oder ein Haus bis zu 6000 Rubel. Die Ordnungsbehörden haben im Verlauf eines Monats 147 Fälle festgestellt, wo der Leiter der Registrationsbehörde für geleistete Dienste insgesamt 700.000 Rubel erhalten hat“, unterstrich die Polizei.
Nach Angaben des Ministeriums wurden während einer Durchsuchung etwa 3,5 Mio. Rubel in verschiedenen Währungen beschlagnahmt. Alle Beteilig
ten an der kriminellen Gruppe wurden festgenommen, sechs sind in Haft, weitere 16 haben ein Ausreiseverbot. Derzeit werden Ermittlungsmaßnahmen durchgeführt, um alle Fälle festzustellen.

de.sputniknews.com: Russlands Sicherheitsratschef bespricht Terrorbekämpfung mit BfV-Chef
Der Sekretär des Sicherheitsrates Russlands, Nikolai Patruschew, hat mit dem Präsidenten des Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV), Hans-Georg Maaßen, am Donnerstag in Moskau die Zusammenarbeit bei der Terrorbekämpfung besprochen.
„Nikolai Patruschew und Hans-Georg Maaßen haben die Zusammenarbeit zwischen Russland und Deutschland bei der Terrorismusbekämpfung besprochen“, heißt es in einer Pressemitteilung des russischen Sicherheitsrates.

Dan-news.info: „Einheiten der ukrainischen Streitkräfte haben den Petrowskij-Bezirk von Donezk beschossen. In der Folge geriet ein Haus in der Mamina-Sibirjaka-Straße 35 in Brand. Die eintreffende Feuerwehrmannschaft wurde zielgerichtet von Seiten der ukrainischen Armee beschossen“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Der Vertreter des Kommandos unterstrich, dass Informationen über Verletzte nicht eingegangen sind. Ein Feuerwehrauto wurde beschädigt. Einzelheiten des Geschehens werden noch ermittelt.

gefunden auf der Facebook-Seite der Russischen Botschaft in Deutschland: Heutzutage verbreiten sich viele Gerüchte und Lügen anlässlich des von Georgien entfesselten Krieges in Südossetien am 8. August 2008. Aus diesem Grund posten wir Offenbarungen der russischen Friedensstifter, die damals im Einsatz waren.
Unerklärter Krieg: Wie Georgien den russischen Friedenssoldaten ossetisches Stalingrad vorbereitete (Teil I),veröffentlicht in der Zeitung „Moskowski Komsomolez“ Nr.27642 vom 7. August 2017
Kommandeure des russischen Friedensbataillons und der Panzerkompanie über zwei Tage eines harten Widerstandleistens 08.08.08:
In der Nacht auf
den 8. August 2008 beschoss Georgien Südossetien aus Mehrfachraketenwerfern des Typs Grad. Anschließend begann es die Erstürmung von Zсhinwal unter Einsatz von Panzern. Unter Feuer geriet auch der obere Stützpunkt der russischen Friedenssoldaten, der am südlichen Stadtrand liegt.
Die Georgier organisierten für das Friedensbataillon ein wahres „Stalingrad“.
Ein Aufklärungs-, Granatwerfer- und zwei motorisierte Schützenzüge – rund 200 Menschen – leisteten einem Bataillon der georgischen Truppen Widerstand .
Die vorwiegend mit leichten Schusswaffen bewaffneten russischen Friedenssoldaten verteidigten sich unter dem
Beschuss fast zwei Tage lang und ließen den Gegner nicht an Zсhinwal herankommen.
Bis zum eingekesselten Stützpunkt der Friedenssoldaten focht sich nur eine Panzergruppe des Kapitäns Juri Jakowlew durch.
Über zwei Tage eines erbitterten Widerstandleistens
im damaligen Fünf-Tage-Krieg berichteten nach neun Jahren der Zeitung „Moskowski Komsomolez“ der Kommandeur des russischen Friedensbataillons, Konstantin Timerman, und Juri Jakowlew, dessen Panzerkompanie alarmmäßig gleich von taktischen Übungen nach Südossetien ging.
Für Tapferkeit und M
ut wurden sie mit dem Titel des Helden Russlands ausgezeichnet.
„Bei mir wurde
ein ganzer Zug vernichtet, zwei Besatzungen verbrannten bei lebendigem Leib“
Die Lage im Gebiet des georgisch-ossetischen Konfliktes spitzte sich rasant bereits zu Beginn des Sommers 2008 zu. In nahe der Grenze gelegenen Dörfern kam es ständig zu Schusswechsel
n und Feuerschlägen. Diversionsgruppen blockierten und verminten Straßen.
Für die Sicherheit in der Region sorgten
gemischte Kräfte zur Aufrechterhaltung des Friedens, die gemäß der Dagomys-Vereinbarungen 1992 zwischen Russland und Georgien geschaffen wurden.
Der obere Stützpunkt der russischen Friedenssoldaten befand sich am Rande von Zсhinwal, nur 500 Meter von der georgischen Grenze entfernt. Zur Aufgabe der Friedenssoldaten gehörte die Trennung der Konfliktseiten. In speziell gegrabene
n Flankierungsanlagen wurden einige Schützenpanzer BMP-1 stationiert. Noch ein paar gepanzerte Kampfwagen wurden an Beobachtungsstellen entlang der Grenze nahe des Stützpunktes stationiert.
Vom Mai
an erfüllte Oberstleutnant Konstantin Timerman die Verpflichtungen des Kommandeurs des Bataillons der Friedenskräfte in Südossetien. Die Untergebenen waren stolz auf ihren Kommandeur. Er stammt aus Sibirien, absolvierte die Militärhochschule für Kommandeure in Nowosibirsk. Er bat selbst, in den Dienst im Militärbezirk Nordkaukasus aufgenommen zu werden, wo die 205. motorisierte Schützenbrigade stationiert war. Er war Kommandeur eines Granatwerferzugs. Die Feuerprobe Timermans erfolgte im August 1999 in Botlich. Die Brigade wehrte die Angriffe der Einheiten Bassajews und Hattabs auf Dagestan ab. Danach gab es Karamachi. Auf Dienstreisen in Tschetschenien verbrachte Timerman insgesamt sechs Jahre. Er wurde mit einer Medaille „Für Tapferkeit“ und einem Orden für Mut ausgezeichnet. Später leitete er das motorisierte Schützenbataillon des 71. Regiments der 42. motorisierten Schützendivision. Alle Titel erhielt er vorfristig, ohne Bekanntschaften und Militärs in der Familie.
– Im Dezember 2007 wechselte ich zum 135. Regiment der 58. Armee, das im Dorf Prochladny bei Naltschik stationiert war. Mich rief der Kommandeur des Regiments zu sich. Im Laufe von einem halben Jahr bereitete ich auf dem Gelände Sernowodskoje das so genannte Mandarinen-Friedensbataillon vor. Im Mai kam es zur Rotation. Wir tauschten in Zchinwal das 1. Bataillon unseres Regiments. Wir nahmen diese Sicherheitszone auf.
Der Kommandeur des Bataillons verstand, wie explosiv die Situation in der Region war. Deswegen begann er bei der Ankunft im Stützpunkt mit
der Befestigung der Positionen aus der Ingenieur-Sicht. Entlang des ganzen Stützpunktes wurden Schützengräben gegraben.
An ein großangelegtes militärisches Abenteuer glaubte man bis zum Ende nicht, doch das Bataillon war zu jeder Entwicklung bereit.
Am 7. August verlief alles routinemäßig.
– In Peking begannen gerade die Olympischen Spiele. Ich erinnere mich
an die Rede Saakaschwilis im georgischen Fernsehen, der sagte, dass Georgien einseitig jede Provokation an der Grenze stoppt. Man glaubte kaum daran. Kurz vor dem Schlafen beschloss ich, erneut auf das Dach zu gehen, wo wir eine Beobachtungsstelle hatten, die wir „Auge“ nannten. Es war 00.15 Uhr, als seitens Georgiens auf Zchinwal Raketengeschosse flogen. Ich traute meinen Augen nicht. Auf die Stadt schossen die Grad-Mehrfachraketenwerfer, gezielt auf die Zonen, wo sich Wohnviertel befanden…
Vor meinen Augen wurde
die Mauer einer Kaserne zerstört. Ich lief in den Stab, kontaktierte den militärischen Beobachter, berichtete über die Lage. Ich brachte die Kampfeinheit in Gefechtsbereitschaft. Um 2 Uhr stoppte der Beschuss. Die ganze Nacht wurde mir von Stellen über die Bewegung der georgischen Kampftechnik zu den Dörfern Migrikissi, Nikosi, Semo-Nikosi berichtet. Ich verstand, dass sie bei Tagesanbruch vorrücken werden…
Um 5 Uhr begannen die Schläge der schweren Rohrartillerie. Der Kommandeur des Bataillons und Soldaten versuchten gemäß
dem Mandat der Friedenskräfte die Zusammenstöße möglichst zu vermeiden. Nach einer Stunde rückten zum Stützpunkt der Friedenskräfte, unter Verstoß gegen alle Völkerrechtsnormen, mit Unterstützung der Infanterie georgische Panzer vor. Mit Punktfeuer wurde das „Auge“ – die Beobachtungsstelle – zerstört. Die Friedenssoldaten erlitten erste Verluste. Zudem wurde der Beobachtungsturm des Stützpunktes massiv beschossen.
In den Weg der georgischen Panzer stellten sich die Schützenpanzer der Friedenssoldaten.
– Bei mir wurde ein
ganzer Zug vernichtet, zwei Besatzungen, die auf der Straße standen, verbrannten bei lebendigem Leib. Sie kamen ums Leben, wobei sie jeweils zwei Schüsse machten und georgische Panzer trafen. Als ich über die Verluste in Kenntnis gesetzt wurde, befahl ich den restlichen Zügen zum Stützpunkt zu kommen. Wir nahmen eine Rundumverteidigung auf.
Um die Lage einzuschätzen und die Unter
gebenen aufzumuntern, beschloss Oberstleutnant Konstantin Timerman, entlang der vorderen Linie auszufallen. Er bewegte sich in Schützengräben, die er selbst bei der Ankunft um den Stützpunkt graben ließ. Der Kommandeur des Bataillons wurde vom Kommandeur des Aufklärungszuges, Oberleutnant Sergej Schewelew gedeckt.
– Gerade in dieser Zeit
unternahm ein georgischer Panzer einen Angriff gegen unsere Kaserne. Ich wurde am Bein verletzt, Sergej Schewelew traf ein Splitter in den Hals, er kam sofort ums Leben. Dieser Aufklärer hatte ein schweres Schicksal. Er hatte sich auf einer Dienstreise erkältet, es begann eine Krebserkrankung des Lymphsystems. Er musste einige Zyklen Chemietherapie machen. Unsere Frauen waren befreundet. Ich wusste, dass seine Familie materielle Schwierigkeiten hatte. Ich sagte ihm: „Wenn du gesund wirst, komm zu mir in das Friedensbataillon“. Er kam nach Zchinwal am 1. August und ersetzte einen anderen Kommandeur des Aufklärungsregiments. Und geriet in diesen Sumpf
Als der Kommandeur des Bataillons
am Bein verwundet wurde, dachte er, dass das Bein abgerissen wurde. Er kontaktierte den Stabschef, Kapitän Alexander Bugrij und sagte: „Ich wurde da getroffen, ich werde jetzt dies erledigen, übernimm bis dahin das Kommando“. Ein Sanitäter brachte ihn ins Dampfbad, schnitt seine Hose auf – es wurde klar, dass der Knochen und die Sehnen heil waren, durch einen Splitter war ein Teil des Muskels gerissen. Als Timermans Bein abgebunden wurde, kontaktierte er den Stab und sagte: „Alles in Ordnung“. Da traf ein Geschoss auf das Dach des Heizraums, sie wurden beinahe zugeschüttet…
Georgische Panzer
schossen im direkten Richten. Die Zahl der Verletzten stieg. Alle wurden in den Keller gebracht. Oben bebte alles von Angriffen. Die Georgier organisierten für das Friedensbataillon ein wahres „Stalingrad“. Die Aufklärungs-, Granatwerfer- und zwei motorisierte Schützenzüge – etwas mehr als 100 Menschen – leisteten einem Bataillon der georgischen Truppen Widerstand . Die gegnerischen Panzer, die mit modernster israelischer Elektronik ausgestattet waren, beschossen gezielt den Stützpunkt der Friedenskräfte. Im direkten Richten wurde ein Operationswagen vernichtet. Der sich dort befindende Militär verbrannte.
Georgische Panzer schossen in einem Furioso auf das Gebäude, über dem eine Flagge mit einem roten Kreuz wehte. Es wurden alle Medikamente und Anästhesiemittel vernichtet. Schwerverletzte
hatten keine Betäubungsmittel. Alles, was die Ärzte für sie tun konnten, war die Wunden abzubinden. Jederzeit konnten Verletzte an Blutverlust sterben.
– Zu diesem Zeitpunkt wurden wir bereits eingekesselt. Ich rief den Kommandeur an und fragte: „Werden irgendwelche Maßnahmen zur Evakuierung der Verletzten getroffen?“. Er sagte: „Ich kann nichts tun. Magst du selbst
eine Entscheidung treffen!“. Ich hatte ein gepanzertes Ural-Fahrzeug, das nicht getroffen worden war. Wir belegten das Fahrzeug mit weißen Matratzen, luden 16 Kämpfer ein. Wir malten auf einem weißen Betttuch ein rotes Kreuz, steckten diese Flagge an den Wagen, öffneten das Tor. Ich segnete das Fahrzeug und es raste auf eigene Gefahr… Es wurde sofort aus Granatwerfern beschossen. Zu 90 Prozent hätten sie nicht durchbrechen können. Doch jemand da im Himmel rettete sie. Sie kamen auf die Sarskaja Straße und erreichten das Krankenhaus. Alle blieben am Leben.

Dan-news.info: „Die ukrainische Seite setzt den Genozid an der Bevölkerung des Donbass fort. Heute um 16:30 geriet ein Mann, geb. 1951, in einer Kleingartenkooperative beim Heuernten auf eine Mine, die eine ukrainische Diversionsgruppe gelegt hatte. Er starb an seinen Verletzungen im Krankenhaus“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Am Ort der Tragödie werden derzeit Ermittlungen durchgeführt.

de.sputniknews.com: Russisches Ermittlungskomitee dementiert „Explosionsspuren“ an Kaczynski-Jet
Laut der Pressesprecherin des russischen Ermittlungskomitees, Swetlana Petrenko, gibt es keine Spuren einer Explosion am Flugzeug des polnischen Staatspräsidenten Lech Kaczynski, das 2010 unweit der russischen Stadt Smolensk abgestürzt war.
So kommentierte sie eine Erklärung der neuen polnischen Ermittlungskommission, die am Mittwoch erklärt hatte, dass die Tragflächenteile Spuren einer Explosion tragen sollen. „Die Zerstörung des linken Flügels der Tu-154M wurde nicht durch die Kollision mit einer Birke ausgelöst“, hieß es in der Kommission.
„Es ist absolut unklar, worauf diese neuen Schlussfolgerungen der polnischen Experten basieren. Bei den entsprechenden Untersuchungen kurz nach dem Unglück wurden keine Spuren einer Explosion entdeckt“, so Petrenko.
Sie betonte, sowohl die russischen als auch die polnischen Experten seien schon 2011 zum eindeutigen Schluss gekommen, dass die Kollision mit einer Birke zur Zerstörung des Flugzeuges geführt hätte, es hätte keine Zerstörungen vor der Kollision mit der Birke gegeben.
Petrenko fügte außerdem hinzu, der Flugzeugtrümmer würden in Russland als Beweisstücke aufbewahrt, und hätten die polnischen Experten, darunter die Mitglieder der neuen Kommission, seit 2014 keine zusätzlichen Besichtigungen oder Untersuchungen durchgeführt.
Die Tu-154 mit Präsident Lech Kaczynski und einer offiziellen polnischen Delegation an Bord war am 10. April 2010 unweit der russischen Stadt Smolensk abgestürzt. Beim Landeanflug hatte die Maschine bei dichtem Nebel Baumkronen gestreift. Von den 96 Insassen überlebte niemand.
Gleich nach dem Absturz schlossen sowohl russische als auch polnische Ermittler einen Sprengstoffanschlag als Ursache völlig aus. Später bestätigte auch die polnische Militär-Staatsanwaltschaft, dass an Kaczynskis Jet keine Sprengstoff-Spuren gefunden worden seien.

Dan-news.info: Zwei Feuerwehrautos des Zivilschutzministeriums der DVR wurden heute Abend bei den Beschüssen des Petrowskij-Bezirks von Donezk beschossen. Dies teilte das operative Kommando der DVR mit.
„Ukrainische Soldaten schießen mit Schusswaffen und versuchen die Feuerwehrmannschaften bei der Löschung von brennenden Häusern zu behindern. Mitarbeiter des Zivilschutzministeriums erfüllen unter Beschuss mutig ihre Pflicht. Ein Treffer auf ein zweites Feuerwehrfahrzeug wurde festgestellt“, teilte das Kommando mit.
Bis jetzt wurden Brände in Wohnhäusern in fünf Straßen festgestellt.

Vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden siebenmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Shelobok, Prischib, Slawjanoserbsk, Frunse, Logwinowo, Kalinowo. Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, verschiedenen Arten von Granatwerfern, Schützenpanzerwaffen und Schusswaffen.
Zerstörungen von Gebäuden und Verletzte unter der Zivilbevölkerung und den Soldaten gibt es nicht.

de.sputniknews.com: Trump dankt Putin – für Diplomaten-Ausweisung
US-Präsident Donald Trump hat Russlands Staatschef Wladimir Putin für die angekündigte Ausweisung von Hunderten US-Diplomaten aus Russland gedankt, weil dies die Ausgaben der USA für ihre diplomatische Vertretung senkt.
„Ich möchte ihm (Putin, Anm. d. Red.) danken, denn wir wollen gerade kürzen. Ich bin sehr dankbar, dass er viele Leute entlassen will, denn jetzt haben wir eine kürzere Gehaltsliste“, sagte Trump.
Für die Diplomaten gebe es keinen Grund mehr, nach Russland zurückzukehren. „Wir werden eine Menge Geld sparen“, fügte er hinzu.
Ob Trump seine Äußerungen ernst meinte oder nicht, ist derweil jedoch umstritten.
Zuvor hatte der russische Präsident Wladimir Putin erklärt, dass insgesamt 755 Mitarbeiter der diplomatischen Missionen der USA Russland verlassen müssen. Damit sinkt deren Zahl auf 455 – das entspricht der Zahl der russischen Diplomaten in den Vereinigten Staaten. Wie Putin weiter betonte, haben die USA einen durch nichts provozierten Schritt zur Verschlechterung der Beziehungen zu Moskau unternommen. Zugleich sagte der Präsident, er unterstütze keine Einschränkungen der Zusammenarbeit, die für die USA „spürbar“ wären.
Die Ausweisung der US-Diplomaten war eine Reaktion Russlands auf die jüngst vom US-Senat beschlossenen Sanktionen: Trump hatte am 2. August ein Sanktionspaket gegen Russland unterzeichnet. Das zuvor von beiden Parlamentskammern abgesegnete Gesetz erweitert die Strafmaßnahmen gegen russische Banken und richtet sich zudem gegen alle Unternehmen, die sich an der Instandsetzung, der Modernisierung oder dem Ausbau russischer Exportpipelines beteiligen. Damit soll vor allem das Pipeline-Projekt Nord Stream 2 von Russland nach Europa verhindert werden

Armiyadnr.su: Operativer Bericht der Streitkräfte der DVR
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte
33 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 15 Ortschaften der Republik mit Mörsern, Panzern, Schützenpanzer, Schützenpanzerwagen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In der Folge der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte gab es folgende Schäden (Stand 11. August):
Im
Petrowskij-Bezirk von Donezk wurden 4 Häuser beschädigt:
Mamina-Sibirjaka-Straße 57 Beschädigung des Daches;
Mamina-Sibirjaka-Straße
27 Beschädigung des Daches;
Tschechow-Straße 9 Beschädigung eines Wirtschaftsgebäudes;
Ljujanenko-Straße 44 Beschädigung eines Wirtschaftgebäudes.
Der friedliche Einwohner Alexandr Andrejewitsch Jankowskij, geb. 1951, geriet in Dokutschajews auf eine ukrainische Mine.
Zusätzliche Informationen werden ermittelt.

de.sputniknews.com: Droht einem Russischen Konsulat in den USA das Aus?
Die US-Regierung kann von Russland fordern, eines von insgesamt vier Generalkonsulaten in den USA zu schließen. Dies berichtet am Freitag die russische Zeitung „Kommersant“ unter Berufung auf diplomatische Quellen.
„Das kann Washingtons Antwort auf die durch Moskau verhängten Sanktionen sein, die eine heftige Kürzung des Personals der US-Botschaft in Russland sowie den Arrest mehrerer Immobilienobjekte vorsehen“, heißt es in dem Kommersant-Artikel. „Die Entscheidung kann zum 1. September bekanntgegeben werden.“
Das Blatt erinnert daran, dass gegenwärtig drei US-Generalkonsulate in Russland tätig sind – in St. Petersburg, Jekaterinburg und Wladiwostok. Russland hat dagegen gleich vier Generalkonsulate auf US-Territorium – in New York, San Francisco, Seattle und Huston.
Nach Informationen der Zeitung verhandelten die beiden Länder vor einiger Zeit über die mögliche Öffnung einer vierten US-Botschaft in Russland, letzten Endes soll Washington diese Idee jedoch aufgegeben haben. Welcher russischen Botschaft nun die Schließung drohe, erwähnte „Kommersant“ allerdings nicht. Derzeit ist ebenfalls unklar, wie dieser Schritt die Ausstellung russischer Visa verändern könne…

Dan-news.info: In der Folge von Beschüssen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden wieder in den Dörfern Kominternowo, Saitschenko, Leninskoje, Sergejewka im Nowoasowskij-Bezirk im Süden der DVR die Stromversorgung unterbrochen, aber Reparaturbrigaden haben sie bereits wieder in Betrieb genommen.

de.sputniknews.com: Russland schließt Luftraum über Krim-Brücken-Baustelle
Russlands Verkehrsministerium hat offiziell eine Flugverbotszone über die sich im Bau befindende Brücke über die Straße von Kertsch bestätigt. Dies berichtet die Zeitung „Iswestija“.
Flüge jeglicher Luftfahrzeuge in einer Höhe von bis zu 1000 Metern sind demnach verboten. Die Weite der Zone beträgt drei Kilometer, die Länge ist gleich der Gesamtlänge der Brücke selbst.
Die Einschränkungen wurden dem Ministerium zufolge zum Schutz des Objekts gemäß dem föderalen Verkehrssicherheitsgesetz verhängt.
Die Flugbeschränkung gilt rund um die Uhr. Eine mögliche Abschaffung der Zone werde erst nach der Vollendung der Bauarbeiten möglich sein

nachmittags:

Dnr-online.ru: Mit Unterstützung der Bevollmächtigten für Menschenrechte in der DVR fand am 11. August ein Treffen des Kriminalisten Sergej Iskruk, der den Fall der Tragödie im Odssaer Gewerkschaftshaus bearbeitet und in der Folge die Ukraine verlassen hat, mit dem Leiter des UN-Büros in der Republik statt.
Im Ergebnis des Treffen gelang es, eine Vereinbarung über eine Befragung von Sergej Iskruk durch UN-Vertreter zu schließen, um die Fakten der durchgeführten Expertise festzuhalten.
„Das Treffen hatte informellen Charakter, ich wurde für die nächste Woche in das UN-Büro eingeladen, um detailliertere Aussagen zu machen. Es wurde eine
Reihe von Fragen erörtert, die Sicherheit meines Aufenthalts hier betreffend. Weiter möchte ich anmerken, dass ich gestern in der Generalstaatsanwaltschaft der DVR war, wo ich eine Aussage über die Odessaer Tragödie gemacht habe“, kommentierte der Experte.
Sergej Iskruk fügte hinzu, dass inzwischen die Materialien der Expertise zur Tragödie in Odessa an die Rechtsschutzorgane der Republik übergeben wurden.

de.sputniknews.com: Kiews Mauerprojekt gegen Russland scheitert – an Wildschweinen
Die Mauer, die die Ukraine an der Grenze zu Russland baut und für die sie bereits Millionen Euro ausgegeben hat, ist von Wildschweinen durchlöchert und untergegraben worden, berichtet das ukrainische Nachrichtenportal Westi.
In der Nähe des ukrainischen Dorfes Kasatschja Lopan bei Charkow befindet sich der „Vorzeige“-Teil der Mauer, sagte Dorfoberhaupt Wjatscheslaw Sadorenko dem Portal. Dorthin werden Abgeordnete und Journalisten gebracht, damit sie sich den Bau ansehen. Wenn man aber ein Stück weiter gehe, finde man „weder Graben noch Mauer“.
„Auch bei uns ist der Maschendraht nicht besonders gut: Wildschweine haben ihn stellenweise durchlöchert und untergraben“, so Sadorenko.
Zuvor war mitgeteilt worden, dass die Ukraine die Umsetzung des Projekts wegen mangelnder Finanzierung gestoppt habe.
Das ukrainische Mauerprojekt, auch als „europäische Mauer“ bezeichnet, sieht den Bau von Gräben und Sonderobjekten an der russisch-ukrainischen Grenze vor. Die Länge der Grenze beträgt mehr als 2.000 Kilometer. Laut Plänen der ukrainischen Regierung soll die Mauer die östliche Grenze der Europäischen Union werden. Der Bau sollte in zwei Etappen erfolgen: zuerst in den Gebieten Tschernihiw, Sumy und Charkiw und dann auch in den Gebieten Lugansk und Donezk.
Wie 2014 der damalige Premierminister der Ukraine, Arseni Jazenjuk, erklärt hatte, sollte dieser Schutzwall bis Ende 2018 fertiggestellt werden. Bislang wurde aber nur etwa ein Viertel der geplanten Gesamtlänge aufgestellt.

de.sputniknews.com: „EU-Lebensstandards bleiben unerreichbar“: Kiew gesteht Verarmung der Ukrainer
Bei den seit dreieinhalb Jahren laufenden Reformen sind die Ukrainer wesentlich ärmer und rechtloser geworden und müssen jetzt ums Überleben kämpfen, meint der Vorsitzende der ukrainischen gesellschaftlichen Bewegung „Ukrainische Wahl – das Recht des Volkes“, Viktor Medwedtschuk.
„Eines der populärsten Themen in den Medien ist jetzt, dass die Ukrainer in den letzten drei Jahren weniger essen“, schrieb der Politiker auf Facebook.
Medwedtschuk berief sich auf die Angaben des Statistikkomitees der Ukraine, laut denen seine Landleute 7,2 Prozent weniger Fleisch, 33,3 Prozent weniger Fisch sowie 19,5 Prozent weniger Obst, Beeren und Nüsse konsumieren.
„Die berüchtigten europäischen Lebensstandards, genauso wie eine vollberechtigte EU-Mitgliedschaft, bleiben selbst in der fernsten Perspektive unerreichbar“, so Medwedtschuk.
Zuvor hatte der ukrainische Sozialminister Andrij Rewa geäußert, dass die Ukrainer mehr als die Hälfte ihres verfügbaren Einkommens für Lebensmittel ausgeben, weil sie angeblich beim Essen nicht sparen wollen. Dennoch zeigt eine Studie des Finanzportals Vexcash, dass die Ukrainer nicht die Hälfte, sondern 38,1 Prozent ihres Einkommens für Lebensmittel ausgeben. In Deutschland liegt der Anteil bei rund zehn Prozent.
Nach Angaben der Regierung in Kiew betrug das durchschnittliche Bruttogehalt in der Ukraine in den ersten vier Monaten dieses Jahres 6.500 Hrywna (215 Euro) im Monat.

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin
In der letzten Woche haben in den Verbänden und Truppenteilen der Streitkräfte der DVR Truppenübungen der Einheiten und die erste Etappe des Wettbewerbs von Panzerbesatzungen stattgefunden.

Die Streitkräfte der DVR führen weiter gemeinsam mit anderen militärischen Strukturen der Republik Maßnahmen zur Bekämpfung des Terrorismus und zum Kampf gegen Diversions- und Erkundungsgruppen des Gegners durch.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 33
Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Der Gegner hat drei Panzergeschosse und 110 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm auf das Territorium der Republik abgeschossen.
In der Folge von Beschüssen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte
starb ein Soldat der Streitkräfte der DVR und ein weiterer wurde verletzt, außerdem geriet der Bürger Alexandr Andrejewitsch Jankowskij, geb. 1951, auf eine von deiner ukrainischen Diversionsgruppe gelegte Mine.
Insgesamt h
at der Gegner in der letzten Woche 342 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt und 1692 Artillerie-, Panzer- und Mörsergeschosse auf das Territorium der Republik abgeschossen.
Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 33 Ortschaften der Republik beschossen, in sieben von ihnen wurden 21 Häuser beschädigt oder zerstört.
Am meisten waren die Bezirke Petrowskij und Kirowskij von Donezk sowie Dokutschajewsk von den Beschüssen betroffen.
Am 10. August haben Nationalisten aus dem 46. Bataillon „Donbass-Ukraina“ ein weiteres Kriegsverbrechen begangen. Gegen 18 Uhr haben sie den Petrowskij-Bezirk von Donezk beschossen, Ziel war die Zerstörung von ziviler Infrastruktur. Nach der Eröffnung des Feuers und Bränden in Wohngebieten haben die ukrainischen Soldaten zielgerichtet das Feuer mit Schusswaffen, einschließlich großkalibrigen Maschinengewehren, auf ein am Ort eingetroffenes Feuerwehrfahrzeug eröffnet. Ziel dieser Handlungen war die Vergrößerung des Schadens durch den Beschuss durch eine größere Ausbreitung der Flammen sowie die Einschüchterung der Mitarbeiter des Zivilschutzministeriums und von friedlichen Einwohnern.
Aber den ukrainischen Kriegsverbrechern ist es nicht gelungen, die gesetzten Ziele zu erreichen – die Feuerwehrleute haben die Löscharbeiten, trotz der Lebensgefahr und obwohl ihr Fahrzeug erheblichen Schaden erlitten hat, fortgesetzt.

Zuvor habe ich erklärt, dass ukrainische Diversanten unter Leitung ausländischer Instrukteure auf dem Territorium eines Kinderlagers in Kurachowo in Sprengstoffkunde ausgebildet werden. Nach uns vorliegenden Informationen bestätigt sich die Aktivität der ausgebildeten Diversionsgruppen im Gebiet von Dokutschajewsk. Gestern gegen 16:30 geriet der Einwohner von Dokutschajewsk Alexandr Andrejewitsch Jankowskij, geb. 1951, beim Grasmähen auf dem Gebiet der Kleingartenkooperative „Tschdnowskoje“ auf eine von Diversanten gelegt Mine. Der Mann starb im Krankenhaus an seinen Verletzungen.
In der Folge von Beschüssen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte
starb ein friedlicher Einwohner, einer wurde verletzt, außerdem starben fünf Soldaten, zwei wurden verletzt.
Zu unserem Bedauern wird das Regime der Feuereinstellung nur einseitig eingehalten. Unter Nutzung der Tatsache, dass die Streitkräfte der DVR die erreichten Vereinbarungen einhalten, hat der Gegner die Mörserbeschüsse verstärkt, die Zahl der Fälle von Anwendung von schwerer Artillerie und Panzern ist gewachsen.

In der letzten Woche haben Beobachter der OSZE-Mission gemäß den offiziellen Berichten das Fehlen von schweren Waffen in den Lagerorten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt:
4 Mehrfachraketenwerfer BM-21 „Grad“;
5 Haubitzen „MSTA-B“;
20 Haubitzen „Giazint-B“;
12 Antipanzergeschütze „Rapira“;

Und aus vier Lagerorten von insgesamt 12 Abzugsorten, die teilweise mit schweren Waffen belegt sind, sind überhaupt alle Waffen und Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte abgezogen worden.
Ein weiterer Beweis für die Anwesenheit von schweren Waffen der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie in Verletzung der Minsker Vereinbarungen und für deren Anwendung auf das Territorium der DVR ist der Fall der Selbstentzündung eines Geschosses in einem 122mm-Geschütz im Gebiet von Marjinka, in deren Folge ukrainische Soldaten verletzt wurden.
Dabei imitiert Kiew auf internationaler Ebene den Wunsch, die Vereinbarungen zu erfüllen, und die Absicht zu einer friedlichen Regelung des Konflikts. Tatsächlich wird weder ein Abzug schwerer Waffen durchgeführt noch das Regime der Feuereinstellung eingehalten, und zwar
offen, vor den Augen der OSZE-Mission.
In der letzten Zeit ist eine Zunahme von Treibstoff- und Munitionslieferungen an Einheiten der ukrainischen Streitkräfte in Richtung Gorlowka zu bemerken, die Aktivität der Luftaufklärung des Gegners mit Hilfe von Drohnen vergrößert sich, was von der Vorbereitung von aktiven Handlungen in dieser Richtung durch das Kommando der „ATO“ Zeugt, vermutlich zwischen dem 11. und dem 14. August.
Gleichzeitig wurden vom Stab der „ATO“ Anweisungen ausgegeben, die
OSZE-Beobachter bei der Durchführung des Monitorings der Lage in der Nähe der Abgrenzungslinie in jeder Weise zu behindern, um die Feuerpositionen und die Konzentrationsgebiete von verbotenen Waffen zu verheimlichen. Unter anderem wurde am 9. August von den Positionen der 72. mechanisierten Brigade aus eine Drohne der Mission beschossen. Außerdem haben Soldaten derselben Brigade die Tageslichtkamera, die von OSZE-Beobachtern im Gebiet der Donezker Filterstation installiert worden war, beschossen und außer Betrieb gesetzt.
Auf diese Weise versucht das ukrainische Militärkommando, vor den Beobachtern nicht nur verbotene Waffen, sondern auch die Positionen, von denen aus regelmäßig Beschüsse des Territoriums der Republik erfolgen, zu verstecken. Und sie haben etwas zu verstecken. Beispielsweise werden Artillerie und Mörser der Gegners
auf Feuerpositionen in Awdejewka und Krasnogorowka in der Nähe von Wohnhäusern gezogen. „Furchtlose“ ukrainische Artilleristen beschießen „mutig“ den Jasinowataja-Bezirk, die Donezker Filterstation, den Kirowskij- und Petrowskij-Bezirk von Donezk, im direkten Sinne, von Orten hinter dem Rücken von friedlichen Bürgern aus.
Das Kommando der „ATO“ plant die
Schaffung von gefälschten Informationen, die auf die Beschuldigung der Führung der DVR der Verletzung der erreichten Vereinbarungen abzielen und sie bereitet günstige Bedingungen für die Entfachung einer Aggression vor.
So fabriziert die ukrainische Seite falsche Beschuldigungen, was an einem kürzlichen Beispiel deutlich sichtbar ist. Am 6. August wurde von den Positionen der 59. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Samoshnoje aus mit Mehrfachraketenwerfern „Grad“ das zeitweise von Kiew besetzte Territorium in der Nähe von Pischtschewik beschossen, wo Kämpfer des „Rechten Sektors“ die Verteidigungslinien hielten. Direkt nach hat die Artillerie der 40. Artilleriebrigade der ukrainischen Streitkräfte das Feuer mit Geschützen des Kalibers 152mm auf Saporoshez in der DVR angeblich „erwidert“. In der Folge wurden sieben private Häuser beschädigt, vier friedliche Einwohner erlitten psychische Traumata.
Eine solche Handlungstaktik verwendet das ukrainische Militärkommando regelmäßig, dabei werden aktiv kontrollierte Massenmedien eingesetzt, die ihrem Auditorium zum großen Teil verdrehte Fakten und fabrizierte Materialien vorlegen.
Ich habe bereits mehrfach mitgeteilt, dass Mitarbeiter ukrainischer Spezialdienste ihre Tätigkeit zur
Schaffung eines Geheimdienstnetzes aus friedlichen Einwohnern, die auf dem zeitweise von Kiew besetzten Territorium leben, aktiviert haben. Gewöhnlich werden die Menschen gewaltsam zur Zusammenarbeit unter Androhung physischer Vergeltung auch an Verwandten gezwungen, sie werden mit strafrechtlicher Verfolgung aufgrund fabrizierter Strafangelegenheiten eingeschüchtert.
Wie der Sicherheitsdienst der Ukraine genau handelt, werden Ihnen Soldaten der Streitkräfte der DVR berichten. Ihre Familien, die auf von Kiew kontrolliertem Territorium leben, und sie selbst haben mehrfach Drohungen und Forderungen, für den Sicherheitsdienst der Ukraine zu arbeiten, erhalten.

de.sputniknews.com: US-Marine errichtet Operationszentrum in der Ukraine
Die US-Kriegsmarine errichtet in der Ukraine ein maritimes Operationszentrum. Die Bauarbeiten in Otschakow an der Schwarzmeerküste haben bereits am 25. Juli begonnen, informiert das Presseamt des US. Navy.
Das „Maritime Operations Center“ sei für künftige gemeinsame Militärübungen nötig und solle die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine erhöhen, sagte Leutnant Jason McGee. Neben dem Operationszentrum sollen eine Wartungsstätte für Schiffe und ein Sicherheitsraum mit mehreren Kontrollposten gebaut werden.
Vor der Unabhängigkeit der Ukraine 1991 befanden sich in Otschakow ein Marine- und ein Hubschrauberstützpunkt der sowjetischen Armee.

de.sputniknews.com: „Endkampf um die Ukraine“: Poroschenkos Strategie der „permanenten Angst“
Die Äußerungen des ukrainischen stellvertretenden Ministers für Migration und Flüchtlinge, Juri Grymtschak, über den im November anstehenden „Endkampf um die Ukraine“ gegen Russland lassen sich voll in die Propagandastrategie von Poroschenkos Regime einordnen, so der russische Politologe und Sicherheitsexperte Andrej Manoilo.
Am Donnerstag erklärte Grymtschak, dass „der Endkampf um die Ukraine“ im November 2017 stattfinden werde. Er habe den ernsten Verdacht, dass „Russland versuchen wird, alles aufzufahren, was es hat, um die Situation zu destabilisieren“.
Der Professor der Moskauer Lomonossov-Universität und Mitglied des wissenschaftlichen Rates beim Sicherheitsrat der Russischen Föderation, Andrej Manoilo, erläutert: „Das herrschende Regime versucht in der Ukraine die sogenannte Strategie der ‚permanenten Angst‘ durchzuführen. Die Bevölkerung muss in ständiger Angst und in ständiger Erwartung eines angeblich bevorstehenden Angriffes leben.“
Nur so könne man die ukrainische Gesellschaft noch konsolidieren und sie um den regierenden Präsidenten scharen. „Die Behauptungen über einen bevorstehenden russischen Angriff werden regelmäßig ausgesprochen – in der Regel wird die „unabwendbare Gefahr“ für die kommenden paar Monate angesetzt“, so Manoilo weiter.
Meistens würden vor allem hoch dotierte Beamte sowie Parlamentarier erklären, Moskau würde jetzt „die Kräfte bündeln“ und „Pläne schmieden“ – diesmal aber wirklich. Zu der konsolidierenden Wirkung dieser Statements komme noch ein „prophylaktisches“ Ziel hinzu: Der baldige Angriff eines mächtigen Feindes lasse die Bevölkerung sofort alle Sorgen um die kollabierende Wirtschaft, den Verfall des Lebensstandards und die horrenden Lebenserhaltungskosten vergessen.
„Regime wie das ukrainische haben keine langfristige Entwicklungsstrategie für das Land und dürfen daher ‚heiße‘ Fragen erst gar nicht aufkommen lassen“, so der Politologe.
Für ein vernünftiges Existieren bräuchte die ukrainische Führung drei Faktoren. Erstens benötige man immer einen Feind, auf den man das eigene Versagen abwälzen kann und der die Bevölkerung in ständiger Angst hält. Zweitens seien ständige finanzielle Infusionen von außen notwendig, um die kollabierende Wirtschaft „über Wasser“ zu halten. Drittens müsse es rechtsradikale Bewegungen geben, auf die sich das Regime im Notfall stützen kann und die die traditionellen Werte ersetzen können. Dies alles wären Eigenschaften eines „faschistischen Regimes“, meint der Experte.
Einige Wochen bevor die Ukraine ihren Unabhängigkeitstag am 24. August begeht, beginnen die regimenahen ukrainischen Medien traditionell damit, massiv über die „wachsenden Provokationen“ seitens Russlands zu berichten. Die Kernnachricht dabei sei immer die gleiche: Am ukrainischen Unabhängigkeitstag will Moskau heftige Angriffe im Donbass starten, um der ukrainischen Armee Verluste zuzufügen und die Lage im Land zu destabilisieren. Solch eine Propagandakampagne sei in diesem Jahr bereits gestartet worden.
In der Tat lässt sich eine ganze Liste mit Bedrohungsszenarien aufstellen, die ukrainische Politiker wieder und wieder gebetsmühlenartig aufzählen. Vor kurzem erst hatte die ukrainische Abgeordnete Irina Fries behauptet, Russland hege den Plan, Transnistrien in das Staatsgebiet aufzunehmen, um dann vom Westen aus die Ukraine in der Region um die Stadt Odessa anzugreifen.
Im Juni sagte ein anderer Abgeordneter der Obersten Rada (ukrainisches Parlament – Anm. d. Red.), Dmitri Tymtschuk, Moskau plane einen Angriff über den Donbass und parallel aus dem Norden in Richtung Charkow und Kiew.
Im Mai erklärte Valentin Petrov, Mitarbeiter im ukrainischen Nationalen Sicherheitsrat, dass das Land auf die russischen Navigationssysteme Yandex verzichten sollte, weil diese beim bevorstehenden russischen Angriff von Moskaus Armee genutzt werden würden.
Insgesamt erklingt bereits seit vier Jahren durchgehend einmal im Monat eine neue Warnung eines ukrainischen Abgeordneten oder Beamten über einen „unmittelbar bevorstehenden und unvermeidbaren Angriff“ von russischer Seite.
„Es ist paradox, aber für Poroschenko ist ein rebellierender Donbass viel besser als ein zurückeroberter Donbass,“ bekräftigt der Politologe.
Dieser Brennpunkt auf der ukrainischen Karte erlaube ihm, das wirtschaftliche Versagen, die Verarmung der Bevölkerung, die leeren Staatskonten und alle anderen Probleme auf andere abzuwälzen. Der Hauptschuldige, den man der Bevölkerung vor die Nase setzen könne, sei schließlich schnell und leicht gefunden – Russland und dessen angebliche Aggression, so Manoilo.

Lug-info.com: Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine haben die minderjährige Tochter einer Soldatin der Volksmiliz der LVR als Geisel genommen, die bei der Großmutter auf dem von Kiew kontrollierten Gebiet des Lugansker Landes zu Besuch war, und verlangen von der Mutter die Zustimmung zur Zusammenarbeit. Dies teilte das Staatssicherheitsministerium der LVR mit.
„An das MfS der LVR wandte sich die Soldatin der Volksmiliz der LVR Marina Gojko, die Opfer der terroristischen Methoden der Arbeit ukrainischer Spezialdienste wurde. Ihre minderjäh
rige Tochter war Geisel des Sicherheitsdienstes der Ukraine, sie befand sich in den Ferien bei der Großmutter, die auf dem zeitweilig von den ukrainischen Streitkräften besetzten Territorium lebt. Die Mitarbeiter des Spezialdienstes versprachen, das Kind zurückzugeben und das Leben der Eltern von Marina Gojko zu schonen, wenn sie mit ihnen zusammenarbeitet und ihnen Informationen übergibt, die ein Staatsgeheimnis der LVR darstellen“, teilte das Ministerium mit.
„Zu meinen Eltern kamen unbekannte Menschen in Uniform, sprachen mit meiner Mutter und forderten, dass sie sich mit mir in Verbindung setzt, damit ich mit
denen zusammenarbeite. Am Checkpoint haben sie meine Mutter mit dem Kinder aufgehalten, sie haben ihr die Geburtsurkunde des Kindes weggenommen, damit sie so lange dort bleibt, bis ich meine Zustimmung zur Zusammenarbeit gegeben habe“, berichtete Gojko. Die Soldaten fügte hinzu, dass die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine ihr anderthalb Stunden zum Nachdenken gegeben haben.

de.sputniknews.com: Krim-Reise mit Folgen: Durchsuchung bei ehemaligem SPD-Bundestagsabgeordneten
Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe hat aufgrund einer Anzeige des Wirtschaftsministeriums unter Leitung von Brigitte Zypries (SPD) die Privatwohnung des ehemaligen SPD-Bundestagsabgeordneten Jörg Tauss durchsuchen lassen. Ihm wird vorgeworfen, eine Gruppenreise auf die Krim organisiert zu haben.
Seit der Wiederangliederung der Krim an Russland haben neben vielen Privatpersonen auch deutsche Politiker, wie der Abgeordnete der Linken Andreas Maurer trotz Sanktionen die Krim besucht. Jüngst sorgte auch der Fall des Auftritts der deutschen Musikgruppe Scooter auf der Krim für Aufsehen, für den die Ukraine den Bandmitgliedern nun mit bis zu acht Jahren Haft droht. Abgesehen von Einreiseverboten in die Ukraine führten solche Reise bisher jedoch nicht zu Konflikten mit dem deutschen oder europäischen Recht. Entsprechend überrascht zeigte sich der Vorsitzende des Vereins West-Ost-Gesellschaft in Baden-Württemberg, Jörg Tauss, im Sputnik-Interview über die plötzliche Hausdurchsuchung in seiner Privatwohnung am 21. Juli:
„Das ist in der Tat eine neue Qualität und für uns war das auch überraschend. Wir haben eine Krim-Reise organisiert und uns wird genau das vorgeworfen, die Organisation so einer Reise, nicht einmal die Reise selbst. Die Organisation verstieße gegen die EU-Sanktionen. Schon das ist befremdlich, da man ja eine Reise logischerweise organisiert. Entsprechend waren wir erstaunt, als morgens um halb Neun plötzlich vier Polizisten in kugelsicherer Weste mit einem Hausdurchsuchungsbefehl vor meiner Haustür standen.“
Tauss und seinem Verein wird ein Verstoß gegen das Außenwirtschaftsgesetz vorgeworfen. Laut Gerichtsbeschluss, der Tauss vor der Hausdurchsuchung ausgehändigt wurde, suchte man nach „…Informationen über die Organisation von Reisen in die Krim…“
Als Grund für die Hausdurchsuchung wird der Verdacht angeführt:
„…dass der Verein im Jahr 2016 eine touristische Gruppenreise auf die Krim organisiert hat und für die Zukunft weitere Gruppenreisen dorthin anbieten will.“
Rechtlich beruft man sich in dem Schreiben auf die EU-Verordnung zu den Krim-Sanktionen:
„Unter anderem verbietet Artikel 2d der VO (EU) 692/2014 die Erbringung von Dienstleistungen in unmittelbarem Zusammenhang mit tourismusbezogenen Aktivitäten auf der Krim um in Sewastopol.“
Dem Vereinsvorsitzenden war vor der Reise das Außenwirtschaftsgesetz bekannt und er hat sich zusätzlich bei einem anderen ehemaligen SPD-Genossen abgesichert:
„Das Außenwirtschaftsgesetz sagt, dass kommerzielle Reisen und touristische Dienstleistungen im gewerblichen Bereich nicht akzeptabel sind. Deswegen haben wir uns auch, bevor wir die Reise im Verein ausgeschrieben haben, beim Auswärtigen Amt und beim Russlandbeauftragten der Bundesregierung Gernot Erler rückversichert. Und von dort erhielten wir die Bestätigung, dass bei Reisen von Vereinen wie unserem keine Bedenken bestünden. Umso betrüblicher ist es dann, wenn das Bundesministerium für Wirtschaft ohne jede Rückkopplung zu einer Strafanzeige greift. Wir fordern die Bundesregierung auf, erst einmal in ihren eigenen Reihen, bei ihren Ministerien für Klarheit zu sorgen.“, so Tauss im Interview.
Im Antwortschreiben vom Bundestagsabgeordneten Gernot Erler an den Verein hieß es wörtlich:
„Laut Auswärtigem Amt betreffen die Sanktionen nur Reiseunternehmen aus der EU. Ihnen ist es nicht mehr erlaubt, Tourismusdienstleistungen auf der Krim anzubieten. Bei Vereinen, die das nicht gewerbsmäßig machen, hat man keine Bedenken. Es erfolgt allerdings der Hinweis, dass von Reisen auf die Halbinsel Krim abgeraten wird, weil deutschen Staatsangehörigen dort kein konsularischer Schutz gewährt werden kann.“
Bei der Hausdurchsuchung wurden Computer und Korrespondenz konfisziert. Den Vorwurf der kommerziellen Organisation der Reise schließt Tauss aufgrund des Profils seines Vereins aus:
„Es ist leicht zu erkennen, dass wir ein gemeinnütziger Verein ohne Gewinnerzielungsabsicht sind. Wir sind nicht die Firma Neckermann und chartern kein Kreuzfahrtschiff, um in Jalta anzulegen. Wir haben in unserer Satzung einen völkerverständigenden Auftrag, leisten viel im Bereich der medizinisch-humanitären Zusammenarbeit, aber wir führen als Verein auch Reisen durch. Und es war der Wunsch unserer Mitglieder, eine Reise auf die Krim zu organisieren und das haben wir dann im September 2016 auch getan.“
Der Verein West-Ost-Gesellschaft in Baden-Württemberg engagiert sich seit dreißig Jahren in Osteuropa. Ursprünglich zur Hilfe für Opfer der Atomkatastrophe im ukrainischen Tschernobyl entstanden, unterstützt der Verein bis heute vor allem im Bereich der medizinisch- humanitären Zusammenarbeit Klinken in ehemaligen Sowjetrepubliken, in Russland und Belarus. Im vergangenen Jahr beschlossen Vereinsmitglieder, eine Reise auf die Krim zu organisieren, um sich ein Bild von der Lage vor Ort zu machen. Von der Reise berichteten sie ausführlich auf ihrer Vereinswebsite.
Jörg Tauss war von 1994 bis 2009 Abgeordneter des Bundestages für die SPD. Anschließend war er bei der Piratenpartei. Unmittelbar nach der Hausdurchsuchung schrieb er deshalb Briefe an seine ehemaligen Parteigenossen Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries und Außenminister Sigmar Gabriel. Allerdings hat er bis heute keine Antwort erhalten:
„Ich war ja selbst einmal Abgeordneter des Deutschen Bundestages und normalerweise ist es üblich, Bürgeranfragen innerhalb von 14 Tagen zu beantworten. Wir verlangen von der Wirtschaftsministerin die unverzügliche Rücknahme dieser Anzeige und wir fordern die Bundesregierung auf, die Rechtslage in Bezug auf Reisen auf die Krim ganz klar zu stellen, damit nicht noch mehr Teilen der Zivilgesellschaft Vorgänge wie bei uns zugemutet werden. Wo kommen wir denn hin, wenn jetzt plötzlich bei allen Vereinen mit langjährigen Partnerschaften zur Krim die Polizei vor der Haustür steht?“
Allein in Baden-Württemberg haben die Städte Baden-Baden, Heidelberg und Ludwigsburg Partnerschaften mit Jalta, Simferopol und Jewpatorija auf der Krim.
Tauss glaubt zwar eher nicht, dass der Strafbefehl von SPD-Ministerin Zypries auch mit seiner eigenen Parteivergangenheit zusammenhängt, aber er kritisiert die Haltung der SPD in der Krimfrage:
„Es mag natürlich sein, dass ich mit meinem Austritt aus der SPD und Übertritt zu den Piraten ein Dorn im Auge bin. Aber darum geht es nicht. Ich halte es politisch für problematisch, dass ausgerechnet Sozialdemokraten sich an dieser Krim-Hysterie beteiligen. Ich verstehe auch die Kritik der SPD an den Äußerungen von Herrn Lindner zur Krim in den letzten Tagen überhaupt nicht. Lindner hat doch recht. Es bedarf umgehender Schritte, das Verhältnis zu Russland zu normalisieren und die SPD taucht hier weg und überlässt Fragen der Entspannungspolitik plötzlich der FDP. Das ist für mich als ehemaligen Sozialdemokraten sehr enttäuschend. Aber, wie gesagt, hier geht es in erster Linie um ganz klare rechtliche Sicherheit für die Zukunft für alle, die sich auf der Krim zivilgesellschaftlich und städtepartnerschaftlich beteiligen.
Anscheinend ist die Rechtslage bezüglich Reisen auf die Krim doch nicht so klar, wie es der martialische Auftritt des Staates im Falle dieses Vereins glauben macht. Bisher ist unklar, wie es im Falle der Reise dieses Vereins weitergeht. Der Strafantrag liegt nun bei der Staatsanwaltschaft Karlsruhe.
Jörg Tauss erwartet von Hausdurchsuchung und Strafbefehl keine Konsequenzen für sich und seinen Verein und gibt sich kämpferisch:
„Abgesehen von einem möglichen Ermittlungsverfahren gegen unseren Verein und mich persönlich geht es hier offensichtlich darum, die Zivilgesellschaft einzuschüchtern. Das können wir so nicht hinnehmen und deshalb werden wir uns nach Kräften wehren.“

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Hauptzahl der ukrainischen Technik und Waffen, die sich an der Kontaktlinie befindet, kommt regelmäßig in den täglichen offiziellen Berichten der OSZE-Mission als an den Lagerorten fehlende zum Ausdruck.
In der letzten Woche wurde in den OSZE-Berichten das Fehlen folgender Waffen festgestellt: zwei 122mm-Mehrfachraketenwerfern BM-21 „Grad“, 8 152m-Haubitzen „Giazint-B“, 13 152mm-Haubitzen „Msta-B“, 18 152mm-Haubitzen „Akazija“, 6 122mm-Haubitzen D-30, 19 120mm-Mörser M-120 und 2B11, 13 Panzer T-64 und T-72, 6 100mm-Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira“.
Das Fehlen dieser Technik und Waffen wird schon lange festgestellt, aber eine Reaktion von Seiten der ukrainischen Regierung auf dieser Verstöße gibt es nicht. Wir sind überzeugt, dass die Mehrheit dieser Waffen von den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte bei den Beschüssen des Territoriums der Republik verwendet wird.
Er merkte auch an, dass die Aufklärung der Volksmiliz weiterhin das Vorhandensein von
Waffen und Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte, die von den Minsker Vereinbarungen verboten sind, entlang der Kontaktlinie feststellt.
So wurden im Gebiet von Nowotoschkowskoje Feuerpositionen von zwei Mörsermannschaften und einer Abwehrgeschützmannschaft festgestellt. In Trjochisbjonka wurden Positionen von Mörserbatterien entdeckt. In Krymskoje wurden Schützenpanzer entdeckt sowie Positionen einer Mörserbatterie. In Nowoswanowka die Positionen einer Mörserbatterie des Kalibers 120mm, zwei Unterstützung mit Schützenpanzern der 53. Brigade.
Diese Fakten bestätigen den Unwillen der ukrainischen Seite einen friedlichen Dialog zu führen und die Vereinbarungen zur Regelung der Situation im Donbass zu erfüllen.
Ich möchte die Bürger der Ukraine, die in der „ATO“-Zone leben, davor warnen, dass die Behörden der Ukraine weiter die Verfolgung Andersdenkender betreiben und die Rechte und Freiheiten der Einwohner des Donbass einschränken.
Seit dem 8. August führt der Sicherheitsdienst der Ukraine in
Lisitschansk, Sewerodonezk, Rubeshnoje unter dem Anschein von Übungen zur Bekämpfung von Terror- und Diversionsgefahren eine Säuberung der dem Kiewer Regime „nicht genehmen“ Bevölkerung durch. Außerdem sind uns aus eingegangenen Informationen Fälle von Verschwinden örtlicher Einwohner und Geschäftsleute bekannt.
Die Soldaten fordern von den Menschen während der Durchführung dieser Maßnahmen befehlsmäßig, ihre Häuser nicht ohne Notwendigkeit zu verlassen.
In der letzten Woche haben die ukrainischen Truppen das Regime der Feuereinstellung 49 Mal verletzt. Es wurde mit allen Arten von Waffen geschossen: 120- und 82mm-Mörser, Schützenpanzer, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 725 Geschosse abgeschossen.
Im Vergleich zur letzten Woche hat sich die Zahl der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte um 12 verringert. In dieser Woche
starb in der Folge der ukrainischen Aggression ein Soldat der Volksmiliz der LVR.
Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von
Losowoje, Logwinowo, Donezkij, Molodjoshnoje, Perwomajsk, Almasnoje, Kalinowo, Slawjanoserbsk, Prischib, Sokolniki, Sholobik, Frunse und Krasnyj Jar beschossen.
Die Befehle zur Eröffnung des Feuers erteilten der Kommandeur der 53. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Grusewitsch, der Kommandeur der 10. Gebirgssturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte Subanitsch, der Kommandeur der 58. Panzergrendierbrigade Drapatyj, der Kommandeur der 14. mechanisierten Brigade Shakun.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner das Regime der Feuereinstellung siebenmal verletzt und 127 Geschosse auf das Territorium der Republik abgeschossen.
Es ist eine Zunahme der
Fälle von Selbstmord unter den ukrainischen Soldaten festzustellen. In der letzten Woche begingen in der 58., 10., 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte neun Soldaten Selbstmord.
Der Stab der „ATO“ verheimlicht weiter das wirkliche Ausmaß der Verluste der ukrainischen Streitkräfte in der Zone der militärischen Operation im Donbass.
Außerdem wurde uns bekannt, dass mehr als 600 Soldaten aus der 58. Brigade sich geweigert haben, ihren Vertrag mit den ukrainischen Streitkräften zu verlängern, im Zusammenhang damit ist im Januar 2018 der Abzug der Brigade aus der „ATO“-Zone geplant und ihre folgende Umbildung.
Nicht viel besser sieht die Sache in der 14. mechanisierten Brigade aus, die nur zu 60% personell ausgestattet ist. In dieser Brigade gibt es systematische Unterbrechungen bei Treibstoff- und Trinkwasserlieferungen. Derzeit haben die Einheiten einen kritisch niedrigen Treibstoffvorrat.

de.sputniknews.com: Lawrow: US-Botschaften lenken Opposition in Ost- und Mitteleuropa
Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat den USA vorgeworfen, durch ihre Botschaften in verschiedenen Ländern dortige Oppositionspolitiker zu „lenken“.
„In Ost- und Zentraleuropa gibt es jede Menge von Fakten, dass die jeweilige amerikanische Botschaft die Prozesse, darunter auch die Handlungen der Opposition, buchstäblich lenkt“, sagte Lawrow am Freitag auf einem Jugendforum bei Wladimir. Konkrete Beispiele nannte der Minister nicht.
Auch die amerikanische Botschaft in Moskau habe ihre vor Ort eingestellten Mitarbeiter mehrmals auf die Reise durch das Land geschickt, um die Wähler in den Provinzen nach ihrer Einstellung zum Gouverneur und zur Regierung in Moskau zu „befragen“.
„In solchen Fällen baten wir unsere amerikanischen Kollegen sehr höflich, das Arbeitsverhältnis mit diesen Mitarbeitern zu beenden“, so Lawrow. Ich denke, dass sie (die USA – Anm. d. Red.) selbst so etwas nicht als eine Einmischung betrachten, denn sie glauben, alles zu dürfen. Das liegt ihnen im Blut.“

mptdnr.ru/av-zakharchenko.su: Am 11. August das das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko an der Präsentation der ersten republikanischen Busse der Marke „Donbass“ im staatlichen Unternehmen „Donezkgormasch“ teilgenommen.
Das Oberhaupt der DVR wurde vom
stellvertretenden Vorsitzenden des Ministerrats der DVR, dem Minister für Einnahme und Abgaben Alexandr Timofejew, dem Minister für Industrie und Handel Alexej Granowskij und dem Direktor des Unternehmens Alexandr Orlow begleitet.
Schon vor 2015 wurde in der größten Werkhalle von „Donezkgormasch“ Militärtechnik repariert, heute befindet sich dort die erste republikanische Produktion von Transportmitteln
Das Republikoberhaupt besuchte die Produktionshallen der Fabrik, machte sich
mit den technologischen Charakteristika des Busses und den Etappen seiner Montage bekannt. Danach unternahm er persönlich eine Testfahrt mit dem neuen Fahrzeug.
„Das Fahrzeug lässt sich gut lenken, die Bremsen sind gut. Bisher erhalten wir
Komponenten aus der RF. Aber dies sind die ersten Busse, die von Grund auf montiert wurden. Die Montage des Fahrzeugs erfolgte in drei Etappen: erste Etappe – das ist die grundlegende Montage, in der zweiten Etappe können wir einige Teile selbst produzieren und die dritte Etappe ist die Montage des Busses selbst. Die ersten Busse werden nach Gorlowka geschickt – bis Ende des Jahres planen wir, etwa 100 Stück zu montieren. Die nächste Partie von Bussen wird für das Ministerium für Bildung und Wissenschaft montiert werden,“, berichtete Alexandr Sachartschenko.
Wie die Spezialisten berichten, ist die Produktion erheblich günstiger als der Kauf bereits fertiger Transportmittel.
Der Buspark für Passagiertransporte der DVR wurde seit Beginn der Kämpfe nicht erneuert. Im Zusammenhang damit beträgt der Bedarf der Republik an Bussen für städtische und zwischenstädtische Verbindungen für 2017 etwa 400 Stück. Zur Absicherung dieses Bedarfs sowie zur Auslastung der Industrieunternehmen hat die Führung der Republik entschieden, eine grundlegende Montage von Bussen zu organisieren. Alle diese Busse werden Passagiere der staatlichen Transportunternehmen befördern. Erst nach der Deckung dieses Bedarfs werden die „Donbassy“ auch privaten Transportunternehmen angeboten.
„Heute haben wir die ersten Fahrzeuge vorgestellt, die auf dem Territorium der DVR erzeugt wurden.
Dieses Projekt ist sehr wichtig nicht nur für das staatliche Unternehmen „Donezkgormasch“, sondern auch für den Maschinenbaubereich der Republik im Ganzen. Außer der Organisation der Produktion von Bussen müssen diese Transportmittel auch mit technischer Unterstützung, Wartung und Ersatzteilen versorgt werden. Für eine qualitativ hochwertige garantierte Wartung des erneuerten Busparks ist geplant, in nächster Zeit Servicezentren zu schaffen, was die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze bedeutet“, sagte der Minister für Industrie und Handel Alexej Granowskij.
Im Weiteren ist außer der grundlegenden Montage die Vergrößerung der lokalen Produktion von Komponenten und Ersatzteilen für die Busse in verschiedenen republikanischen Unternehmen geplant.

abends:

Lug-info.com: Die kommunalen Dienste haben 68% der Häuser, 65% der Heizwerke, 83% der Wärmeleitung und 45% der sozialen Objekte der Republik für die Heizperiode vorbereitet. Dies berichtet heute der Minister für Bauwesen und Kommunalwirtschaft der LVR Maxim Protasow….

de.sputniknews.com: Ukraine: Militärdrill im Kindercamp
Das ukrainische Nationalisten-Bataillon „Asow“ hat bei Kiew ein Lager eingerichtet, in dem Kinder und Teenager militärisch ausgebildet werden.
Die Schüler schwören einen Eid, bei dem sie sich während der Aufstellung mit der Faust gegen die Brust schlagen. Wegen des andauernden Konflikts im Osten des Landes wollen viele ukrainische Eltern, dass ihre Kinder eine Militärausbildung dem Sport vorziehen, um die Heimat in Zukunft schützen zu können.
Unter den Ausbildern gibt es militante Rechtsradikale, die in der Ostukraine gekämpft haben. Die Kinder werden dort nicht nur militärisch gedrillt, sondern auch ideologisch geschult. Sie sollen zum Stolz auf ihr Land und zum Hass gegen Russland erzogen werden.

armiyadnr.su: Eilmeldung des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
Heute während der Durchführung einer Online-Pressekonferenz des stellvertretenden Leiter
s der OSZE-Mission in der Ukraine A. Hug in Awdejewka, die das ukrainische Krisenmedienzentrum übertrug, haben Einheiten der 72. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte das Feuer in Richtung unserer Positionen in den Gebieten bei Jasinowataja eröffnet, um die Streitkräfte der DVR der Verletzung des Regimes der Feuereinstellung zu beschuldigen.
Ich erkläre offiziell, dass in diesem Gebiet in diesem Zeitraum alle Einheiten der Streitkräfte der DVR das Regime der Feuereinstellung streng eingehalten haben. Das bestätigen auch die Vertreter des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination.
Dieser Vorfall ist eine weitere Inszenierung, die vom Kommando der „ATO“ auf Anweisung der ukrainischen militärisch-politischen Führung organisiert wurde, die alle Anstrengungen in eine Wiederaufnahme des bewaffneten Konflikts im Donbass legt.

de.sputniknews.com: Lawrow warnt USA vor Eingreifen in russische Präsidentenwahl
Nach Spekulationen über eine russische Einflussnahme auf die US-Präsidentenwahl hofft der russische Außenminister Sergej Lawrow darauf, dass sich die Vereinigten Staaten selbst aus den Präsidentschaftswahlen im nächsten Jahr in Russland heraushalten werden.
Auf einem Jugendforum in Wladimir verwies Lawrow am Freitag darauf, dass die US-Vorwürfe einer Wahleinmischung gegen Russland, die bereits im vergangenen Jahr erhoben wurden, bisher mit keinerlei Belegen untermauert worden seien. „Kein einziger Fall wurde in den vergangenen neun bzw. zehn Monaten nachgewiesen.“
Auf die Frage, ob Russland nun ein Eingreifen seitens der USA in seine Präsidentenwahl 2018 zu befürchten habe, äußerte Lawrow die Hoffnung, dass die USA von einer Einmischung absehen würden. „Ich hoffe, dass das US-Establishment wegen der Brisanz dieses Themas sich das zweimal überlegen wird.“

Standard

Presseschau vom 10.08.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends / nachts:

de.sputniknews.com: Bundespräsidialamt lehnt Anfrage von Janukowitsch-Anwälten ab
Das Bundespräsidialamt hat die Anfrage der Anwälte des ehemaligen ukrainischen Staatschefs Viktor Janukowitsch auf ein Gespräch in Bezug auf die andauernden Ermittlungen der Vorfälle in Kiew im Jahr 2014 abgelehnt. Ein derartiger Dialog sei bei laufenden Verfahren keine Gepflogenheit, hieß es seitens der Behörde am Mittwoch.
„In einem an Herrn Frank-Walter Steinmeier gerichteten Schreiben des Anwaltsbüros Aver Lex wurde dieser um ein Gespräch gebeten. Es ist nicht üblich, dass ein Bundespräsident derartige Gespräche zu laufenden Verfahren führt. Eine Anfrage einer ukrainischen Staatsanwaltschaft liegt dem Bundespräsidenten bzw. dem Bundespräsidialamt nicht vor“, teilte das Bundespräsidialamt der Agentur RIA Novosti mit.
Zuvor hatte die Anwaltskanzlei Aver Lex, die die Interessen von Janukowitsch vertritt, mitgeteilt, dass sie sich an die ukrainische Staatsanwaltschaft mit der Bitte gewandt habe, den deutschen Präsidenten Frank-Walter Steinmeier und jene anderen europäischen Politiker, die als Zeugen bei der Unterzeichnung der Friedensvereinbarung über die Beilegung der Krise in der Ukraine im Jahr 2014 aufgetreten waren, zu verhören.
Zu den Zeugen der Unterzeichnung zählten neben Steinmeier (damals noch Bundesaußenminister) zudem der Ressortleiter für Kontinentaleuropa des französischen Außenministeriums, Eric Fournier, und der damalige polnische Außenminister Radoslaw Sikorski.
Am 21. Februar 2014 unterzeichneten der damalige ukrainische Präsident Janukowitsch und die Oppositionsführer Vitali Klitschko (jetziger Bürgermeister von Kiew), Arseni Jazenjuk (jetziger Premier) und Oleg Tjagnibok von der Partei „Swoboda“ (zu Dt.: „Freiheit“) im Beisein europäischer Politiker die Vereinbarung zur Lösung der Krise in der Ukraine.
Doch am Tag darauf war es in der Ukraine zu einem Umsturz gekommen, bei dem Janukowitsch entmachtet wurde und die Opposition die Macht übernahm. Aus Angst um sein Leben war Janukowitsch gezwungen, die Ukraine zu verlassen. Die Werchowna Rada (Parlament) novellierte die Verfassung und setzte neue Präsidentschaftswahlen an, die Petro Poroschenko gewann.

Dan-news.info: Pressekonferenz des stellvertretenden Leiters der OSZE-Mission Alexander Hug in Donezk (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Wir behandeln und bewerten jetzt die Möglichkeit der Installation einer Kamera im Gebiet der Pumpstation der Jushnodonbasskij-Wasserwerke bei Jasinowataja, aber eine
abechließende Entscheidung zu dieser Frage wurde noch nicht gefasst“, sagte Hug.
Zuvor gab es nach Angaben der OSZE auf dem Territorium der Donezker Filterstation zwei
Beobachtungskameras. Aber gestern Morgen wurde an einer von ihnen ein Beschuss mit Schusswaffen festgestellt. Danach funktionierte die Webkamera nicht mehr.
Gemäß einer Analyse von Spezialisten der Beobachtermission wurde aus südöstlicher und südwestlicher Richtung geschossen. Das operative Kommando der DVR seinerseits merkte an, dass in den genannten Richtungen Positionen der ukrainischen Kräfte stationiert sind.
„Ich kann bestätigen, dass heute
Nachmittag die Kamera an der Donezker Filterstation wieder aufgebaut wurde. Sie funktioniert“, sagte Hug weiter.
Er erklärte, dass in dieser Woche von Spezialisten der OSZE-Mission zwei Beobachtungskameras installiert wurden, eine von ihnen wurde direkt nach Aufnahme der Funktion beschädigt.

de.sputniknews.com: Kiew wirft Moskau Isolation vor
Mit dem Bau der Brücke über die Straße von Kertsch hat Russland laut dem ukrainischen Vizeminister für Migration, Georgi Tuka, Kiew zur Isolation verurteilt.
„Mit diesem Vorgehen hat Russland gegen alle völkerrechtlichen Normen verstoßen. Es verurteilt die Ukraine faktisch zu einer Art von Isolation auf dem Seeweg“, sagte Tuka am Mittwoch gegenüber dem ukrainischen Nachrichtenportal „Obosrewatel“.
Zuvor war mitgeteilt worden, dass Kiew eine Klage gegen Russland wegen der Verluste vorbereite, die die ukrainischen Häfen wegen des Baus der Krim-Brücke und der Einschränkung der Schifffahrt erleiden sollen.
Die Krim-Brücke soll bereits ab Herbst die Küsten der Straße von Kertsch verbinden.

Dan-news.info: „Gegen 22:30 hat die ukrainische Seite einen Beschuss von Besymennoje begonnen. Es wurden Treffer in der unmittelbaren Nähe zum Beobachtungspunkt des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination festgestellt“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit. „Die Offiziere haben im Keller Schutz gesucht“.
Die Quelle fügte hinzu, dass mit Panzergeschützen und Mörsern des Kalibers 120mm geschossen wird. Der Beschuss hält noch an.

vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden sechsmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Shelobok, Kalinowo und Molodjoshnoje. Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, verschiedenen Arten von Granatwerfern und Schusswaffen.
Ein Soldat der Volksmiliz der LVR starb. Zerstörungen von Gebäuden und Verletzte unter der Zivilbevölkerung gibt es nicht.

de.sputniknews.com: Serbien fühlt sich wegen Russland unter Druck
Serbien steht wegen seiner engen Beziehungen zu Russland unter großem Druck seitens der „Großmächte, wie der serbische Präsident Aleksandar Vučić in einem Interview mit dem serbischen TV-Sender Pink zum Ausdruck brachte.
„Zum ersten Mal sage ich das so: Es ist nicht mehr möglich irgendwo im Westen zu erscheinen, ohne dass man zu Russland gefragt wird. Und ohne dass die Russen einem vorwerfen, etwas nicht getan zu haben, was sie für ihr Interesse halten und wogegen der Westen auftritt“, sagte er.
Serbien sei ein unabhängiger Staat und treffe seine Entscheidungen selbständig, betonte Vučić. Ausländische Botschafter würden nicht mehr danach gefragt, was in den Erklärungen, Resolutionen und anderen Dokumenten stehen solle.
„Früher ging man zu einer Regierungssitzung, erst wenn einzelne Botschaften über die Tagesordnung der Regierungssitzung informiert worden waren. Ich würde mich schämen, sollte ich daran teilnehmen. Heute bin ich stolz darauf, dass Serbien in seinen Entscheidungen unabhängig ist“, so Vučić.

av-zakharchenko.su: Umgründung der Ukraine. Die Diskussion geht weiter…
Kommentar des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko zur Frage der Diskussion zum Thema Umgründung der Ukraine.
Die Idee einer Umgründung des Staates, der in eine tiefe ökonomische und politische Krise geraten ist und keine Versuche der Durchführung grundlegender Reformen zur Föderalisierung des Landes unternimmt, und die Suche nach Wegen aus dem Kollaps hat an sich breite Unterstützung erfahren.
Man kann schon jetzt sagen, dass es die Bezeichnung Malorossija nicht geben wird, weil viele sie ablehnen.
Es sind viele interessante, verschiedenartige Vorschläge und Kommentare eingegangen, was davon zeugt, dass diese Diskussion nicht vergeblich begonnen wurde.
Kiew sollte darüber nachdenken, dass die Weiterführung einer solch mörderischen Politik und die Verhandlungsunfähigkeit zum Zerfall des Landes führen wird.

de.sputniknews.com: Donezk-Chef verabschiedet sich von „Malorossija“ (Ergänzung)
Der Chef der selbsterklärten Volksrepublik Donezk, Alexander Sachartschenko, hält die Idee der Bildung von Malorossija nach eigenen Worten zwar weiterhin für produktiv, allerdings unzeitgemäß.,,,
Mitte Juli hatte der Sachartschenko vorgeschlagen, einen neuen Staat – Malorossija – zu gründen. Das sei die einzige Möglichkeit, aus der Sackgasse im Verhandlungsprozess um den Donbass herauszukommen. Lugansk weist jede Beteiligung an der Initiative zurück und hält sich weiter strikt an die Minsker Vereinbarungen, wie der Vertreter der selbsternannten Volksrepublik, Wladislaw Dajnego, damals sagte. Auch der Kreml hatte sich von dieser Idee distanziert. Die Äußerung des Chefs der selbsterklärten Volksrepublik Donezk, Alexander Sachartschenko, über die Gründung eines neuen Staates Malorossija, sei Eigeninitiative, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow damals.

Armiyadnr.su: Operativer Bericht der Streitkräfte der DVR
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte
54 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 22 Ortschaften der Republik mit Artillerie, Mörsern, Panzern, Schützenpanzern, Schützenpanzerwagen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In der Folge von Beschüssen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte gab es folgende Schäden:
Stromleitungen wurden in
Kominternowo, Saitschenko, Leninskoje, Besymennoje, Sachanka, Nowaja Tawrija beschädigt. Die Reparaturarbeiten laufen.
Zusätzliche Informationen werde ermittelt.

Ukrinform.ua: ATO-Stab: Schwere Waffen können an vorderste Linie zurückgeholt werden
Das Kommando der Antiterror-Operation (ATO) könne beschließen, schwere Waffen an die Frontlinie zu Kampfpositionen zurückzuholen, sollten die offensiven Handlungen oder massive Beschießungen seitens der Terroristen auftreten, erklärte auf dem gestrigen Briefing in Kiew der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für ATO, Oberst Andrij Lysenko, bekannt, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Im Falle der aggressiven Handlungen der Besatzer behält sich das ukrainische Kommando immer das Recht auf die Eröffnung des Gegenfeuers vor. Auch im Falle der besonders frechen Handlungen des Feindes, die durch das dichte Feuer mit schweren Waffen, die Offensivversuche begleitet werden, die zu Verlusten in den Reihen der Streitkräfte der Ukraine führen, kann die ATO-Führung über die Zuführung an die Frontlinie zu Kampfpositionen und den Einsatz von Panzern, Mörsern, Artillerie und anderen Waffen für die Bewahrung der Trennlinie entscheiden“, sagte Lysenko.
Wie schon berichtet wurde, sind im Laufe eines Tages im ATO-Gebiet drei Soldaten getötet und neun verletzt worden.

de.sputniknews.com: 300.000 Dollar: Kiew bezahlt US-Lobby für Unterstützung im Kongress
Kiew hat seit Jahresbeginn 300.000 Dollar für die Förderung seiner Interessen im US-Kongress ausgegeben. Das berichtet der TV-Sender RT unter Berufung auf Dokumente des Nationalrats für Reformen beim ukrainischen Präsidenten.
Das US-amerikanische Lobby-Unternehmen „BGR Group“, „eine unabhängige Firma mit dem Sitz nur drei Stadtviertel vom Weißen Haus entfernt“, soll dem Sender zufolge die ukrainischen Interessen in den USA unterstützt haben. Für welche konkreten Gesetzentwürfe sie sich eingesetzt habe, sei jedoch unklar.
Aus Sicht des Politologen Andrej Manojlo gibt es mehrere Initiativen, an denen Kiew äußerst interessiert sei. Dazu gehörten die Lieferung von tödlichen US-Waffen an die Ukraine sowie die Verbesserung des Images des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko.
RT zufolge erschien die Information darüber, dass die Poroschenko-Administration die „BGR Group“ angeheuert habe, auf der Webpage der Abteilung des US-Justizministeriums für die Registrierung von ausländischen Rechtspersonen (Foreign Agents Registration Act, FARA) noch Anfang des Jahres. Die Pressestelle des ukrainischen Staatschefs dementierte diese Information zunächst, wobei der Vizechef der ukrainischen Präsidialverwaltung, Dmitri Schimkiw, diese später jedoch bestätigte.
„BGR Group“ hatte 2015 auf der Bloomberg-Liste der 25 einflussreichsten Lobby-Unternehmen der USA gestanden. Der Gründer der Firma, Haley Barbour, war früher Vorsitzender des Nationalkomitees der republikanischen Partei und Gouverneur des Bundesstaates Mississippi gewesen.

Dnr-online.ru: In der Folge von nächtlichen Beschüssen der Kiewer Truppen haben Kominternowo, Saitschenko, Leninskoje, Dsershinskoje, Sachanka und Sergejewka keinen Strom, teilt das Kohle- und Energieministerium der DVR mit.
Erst gestern hatten Energietechniker die Stromversorgung von acht Ortschaften im Nowoasowskij-Bezirk der DVR, deren Stromversorgung in der Folge von vorangehenden Artillerie- und Mörserbeschüssen der ukrainischen Streitkräfte unterbrochen worden war, wieder in Betrieb genommen und heute mussten sie wieder mit Reparaturarbeiten beginnen.
Reparaturbrigaden haben die Schäden im Energiesystem bereits gefunden. Eine Hochspannungsleitung w
ar durchschlagen worden, die Reparaturarbeiten werden in kürzester Zeit erfolgen.

de.sputniknews.com: Tschetschenen-Chef Kadyrow postet Video über russische Dschihad-Waisen im Irak
Das Oberhaupt der Tschetschenischen Teilrepublik, Ramsan Kadyrow, hat nach der Bitte der Sputnik- und RT-Chefin Margarita Simonjan ein Video über russische Kinder veröffentlicht. Ihre Eltern hatten auf der Seite der Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat/IS) gekämpft, die Kinder in den Irak gebracht und nach Mossuls Befreiung dort gelassen.
Die Kinder befinden sich derzeit in einem Waisenhaus in Bagdad. Kadyrow äußerte die Hoffnung, dass Verwandte sie erkennen und nach Russland bringen würden.
„Die Kinder sprechen Russisch. Sie haben keine Eltern. Sie wissen nicht, wie sie heißen, sie haben aber den Schmerz, die Angst und den Tod in Erinnerung“, postete Kadyrow anschließend an das Instagram-Video.
Wer die Waisen erkenne, solle den RT-Sender über eine spezielle Adresse kontaktieren.
Seitdem Mitte Juli das nordirakische Mossul aus den Händen des „Islamischen Staates“ befreit worden ist, bemühen sich Russlands Behörden darum, russische Kinder heimzuholen, deren Eltern der Terrororganisation beitraten.
Früher hatte Kadyrow mitgeteilt, dass sich rund 300 Kinder aus Russland und der GUS in irakischen Kinderheimen befinden würden. Die genaue Zahl dieser „Dschihad-Waisen“, die sich in Mossul und in vielen anderen irakischen Städten; aber auch in Syrien aufhalten würden, sei ungewiss: Auch die UNICEF hat die entsprechende RT-Anfrage nicht beantworten können.
Die Suche nach den Minderjährigen und ihre Evakuierung nach Russland wird dadurch erschwert, dass die Kinder keine Dokumente haben, die ihre russische Staatsbürgerschaft bestätigen würden.

Dan-news.info: „Nach Mitteilung des Störungsdienstes der Nowoasowsker Abteilung des staatlichen Konzerns „Donbassgas“ wurden zahlreiche Splitterschäden an einer Verteilungsgasleitung in Sachanka auf der Friedensstraße festgestellt. Eine Störungsbrigade hat den Schaden lokalisiert. 10 Verbraucher des privaten Bereichs haben zeitweise keine Gasversorgung“, teilte Donbassgas mit.
Sobald es hell wird, werden Reparaturbrigaden mit der Beseitigung der Schäden der Beschüsse beginnen. An den Arbeiten sind sieben Personen mit zwei Einheiten Spezialtechnik beteiligt. Es ist zu erwarten, dass die Gasversorgung bis Ende des Tages wieder in Betrieb ist.

Nachmittags:

de.sputniknews.com: Russischer Militärflug über Trumps Geheim-Bunker – General nennt Gründe
Die russische Militärmaschine Tu-154, die am Mittwoch über dem Weißen Haus und anderen Hochsicherheits-Einrichtungen in den USA gekreist hat, hat keine internationalen Regeln verletzt, bestätigt der ehemalige russische Luftwaffenchef Pjotr Dejnejkin. Laut dem General war der Überwachungsflug durch den Open-Skies-Vertrag von 1992 legitimiert.
Nach Angaben des US-Senders CNN war eine Tu-154 des russischen Verteidigungsministeriums im Tiefflug auch über das Capitol, dem Pentagon und den Geheimdienst CIA geflogen. Zudem soll sie über dem geheimen Regierungsbunker Mount Weather und über Donald Trumps Golf-Club im US-Bundesstaat Virginia gekreist haben.
„Ich garantiere, dass unsere Tu-154 keine Gesetze oder Regeln verletzt hat“, sagte General Dejnejkin. Während seiner Amtszeit als russischer Luftwaffenchef war Russland dem Open-Skies-Vertrag beigetreten. „In den vergangenen Jahren hat es keine Einwände gegen unsere Flüge gegeben. Unsere Flugzeuge verletzten keine der geltenden Normen“, so der General in einem Interview mit Sputnik.
General Leonid Iwaschow, ehemaliger Ressortleiter für Internationale Zusammenarbeit im russischen Verteidigungsministerium, teilte seinerseits mit, dass Beobachter aus den USA und anderen westlichen Staaten bei ihren regelmäßigen Überwachungsflügen in Russland auch über wichtige Einrichtungen fliegen würden. „Das ist eine gegenseitige Praxis und durchaus legitim“, zitieren ihn russische Medien.
Nach Angaben des Senders CNN war die Flugroute der Tu-154 im Voraus mit der amerikanischen Seite vereinbart worden. An Bord seien auch Vertreter des US-Militärs gewesen. Ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums bestätigte gegenüber der Zeitschrift „Politico“, dass der Open-Skies-Vertrag den Militärbeobachtern erlaube „praktisch über dem gesamten Territorium“ des jeweiligen Landes zu fliegen.

Dan-news.info: „Reparaturbrigaden der Energietechnik der Republik haben operativ die Stromversorgung von sechs Dörfern des Nowoasowskij-Bezirks wieder in Betrieb genommen: Kominternowo, Saitschenko, Leninskoje, Dsershinkoje, Sachanka und Sergejewka, die in der Folge nächtlicher Artilleriebeschüsse unterbrochen war“, teilte das Kohle- und Energieministerium der DVR mit…..

ukrinform.ua: Volker trifft sich mit Surkow in der zweiten Augusthälfte
Das Treffen des Sonderbeauftragten der Vereinigten Staaten für die Ukraine, Kurt Volker, mit dem Assistenten des russischen Präsidenten, Wladislaw Surkow, soll in der zweiten Augusthälfte in Moskau stattfinden.
Darüber schreibt die russische Internetzeitung „Iswestija“ (iz.ru) unter Berufung auf diplomatische Quellen.
Der der russischen Präsidialverwaltung nahestehende Gesprächspartner der Zeitung sagte, dass das Thema des Treffens in Moskau die Abkommen von Minsk für die Beilegung des Konflikts im Osten der Ukraine sein soll.
Früher hatte der russische Außenminister Lawrow nach dem Treffen mit dem US-Außenminister Rex Tillerson in Manila erklärt, dass sich Volker und Surkow voraussichtlich im August treffen sollen. Tillerson hatte auch bestätigt, solche Gespräche seien für die nahe Zukunft geplant.
Kurt Volker wurde zum Sonderbeauftragten der Vereinigten Staaten für die Ukraine Anfang Juli ernannt. Am 23. Juli besuchte er das Gebiet Donezk, insbesondere Awdijiwka, das von den ukrainischen Behörden kontrolliert wird. Er nannte auch unbestritten die Tatsache, dass Russland in der Konfliktzone präsent ist. Volker vertritt die Auffassung, dass die Vereinigten Staaten sich stärker am Prozess der friedlichen Beilegung im Donbass beteiligen sollen.

de.sputniknews.com: Kiewer Minister kündigt „letzten Kampf“ um Ukraine und „Russen-Rückzug“ an
Der ukrainische Regierungspolitiker Juri Grymtschak prognostiziert für 2018 einen „Rückzug Russlands“ aus dem abtrünnigen ostukrainischen Kriegsgebiet Donbass. Für den kommenden November erwartet Grymtschak, der im Kiewer Kabinett als Vize-Minister für okkupierte Regionen tätig ist, zudem einen „letzten Kampf um die Ukraine“.
„Ich kann heute bestätigen, dass (…) Russland 2018 abziehen wird“, zitieren den Minister ukrainische Medien. In seiner Prognose habe er „etwas wie Sanktionen berücksichtigt, die bereits unterschrieben worden und in Kraft getreten sind“, äußerte Grymtschak. Was er damit konkret meint, verriet der Politiker nicht.
Darüber hinaus habe er ausgerechnet, dass es im November dieses Jahres einen „letzten Kampf um die Ukraine“ geben werde.
In Donezk, der Hauptstadt der nicht anerkannten „Volksrepublik Donezk“, stießen die Ausführungen Grymtschaks auf Staunen. „Wie können sie (die Russen – Anm. d. Red.) aus dem Donbass abziehen, wenn sie gar nicht dort sind?“, fragte Eduard Bassurin, Vizekommandeur der Donezker Volksmilizen, die den ukrainischen Regierungstruppen Widerstand leisten.
Im Osten der Ukraine schwelt seit mehr als drei Jahren ein militärischer Konflikt, der bereits mehr als 10.000 Menschenleben gefordert hat. Die ukrainische Regierung hatte im April 2014 Truppen in die östlichen Kohlefördergebiete Donezk und Lugansk geschickt, nachdem diese den nationalistischen Putsch in Kiew nicht anerkannt und unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten.
Seit Beginn ihres Feldzugs berichten Kiewer Politiker wiederholt über einen russischen „Einmarsch“, ohne jedoch Beweise vorzulegen. 2015 informierte der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko westliche Politiker persönlich über die Zerschlagung einer „russischen Militärkolonne“. Doch weder die OSZE-Beobachter vor Ort noch der ukrainische Geheimdienst bestätigten das.
Schließlich gestand der ukrainische Generalstab offiziell ein, dass keine regulären Truppen Russlands am militärischen Konflikt im Osten der Ukraine beteiligt seien. Russland erkennt den abtrünnigen Donbass weiter als Bestandteil der Ukraine an und bestreitet jede Verwicklung in den dortigen Konflikt.

Lug-info.com: Der Wiederaufbau einer Pumpstation in Samkowka wird es erlauben, die Wasserversorgung eines Wohngebiets zu verbessern, in dem 2000 Einwohner leben, teilte die Verwaltung von Brjanka, zu dem das Wohngebiet gehört, mit.
„Unter Berücksichtigung der derzeitigen Defizite an Wasser und die Unterbrechung der Lieferungen von der ukrainischen Seite wurde die Entscheidung getroffen, Arbeiten zum Wiederaufbau dieser Pumpstation zu beginnen. Parallel haben Mitarbeiter der republikanischen Sanitärstation die notwendigen Wasseranalysen durchgeführt“, teilte die Verwaltung mit.
„Trotz aller möglichen Schwierigkeiten und Hindernisse ist es uns gelungen, die technischen Arbeiten zur Ausrüstung des Bohrlochs durchzuführen. Zweite Etappe war das „OK“ von der Sanitätstation nach einer wiederholten Wasseranalyse“, berichtete der Bürgermeister von Brjanka Nikolaj Morgunow.
„Am 8. August wurden die Bohrlöcher im Testbetrieb in Betrieb genommen. Das Ergebnis ist
positiv: innerhalb von elf Stunden konnten 250 Kubikmeter Wasser gewonnen werden. Das ist die Menge pro Tag, die bisher vom zentralen Wasserwerk nach Samkowka kommt“, sagte der Bürgermeister.
„Die nächste Etappe ist ein Dialog mit dem staatlichen Unternehmen „Luganskwoda“ über eine Verbesserung des Wasserlieferungszeitplans für das Wohngebiet. Heute erhalten sie jeden Abend für einige Stunden Wasser, wir möchten die Zahl der Stunden erhöhen, etwa au
f das Doppelte, und morgens und abends Wasser liefern“, fügte Morgunow hinzu.
Die Reparaturarbeiten an der Pumpstation laufen seit Januar 2017.

de.sputniknews.com: US-Sanktionen sind Risiko für russische Pipelines – Moody’s
Der Bau der Pipelines Nord Stream 2 und Turkish Stream verzögert sich möglicherweise aufgrund der US-Sanktionen. Über dieses Risiko berichtet die internationale Rating-Agentur Moody’s.
„Das Sanktionsgesetz gefährdet Partner, Investoren, Kreditoren und Auftragnehmer von Gazprom und birgt das Risiko, dass der Bau beider Pipelines verzögert wird“, heißt es in einem Bericht der internationalen Rating-Agentur Moody’s.
Die neuen US-Sanktionen gegen Russland können demnach eine Beeinträchtigung für den russischen Gaskonzern darstellen, das Projekt Nord Stream 2 weiterhin zu finanzieren. Das habe das Unternehmen ursprünglich jedoch geplant, um seine Schulden, darunter auch die Anleihen von Partnern, teilweise mit langfristigen und günstigeren Krediten auszugleichen…

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
Die ukrainische Seite verletzt in Verletzung aller Vereinbarungen weiterhin den Waffenstillstand und nutzt dabei schwere Waffen, die an der Kontaktlinie zusammengezogen sind.

In Richtung Donezk hat der Gegner großkalibrige Artillerie, Panzer und Mörser verwendet. Auf 14 Ortschaften und die umliegenden Gebiete wurden fünf Artilleriegeschosse des Kalibers 152 und 122mm, vier Panzergeschosse und 90 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm abgeschossen.
In Richtung Mariupol und Gorlowka hat der Gegner Artillerie, Mörser des Kalibers 120 und 82mm verwendet und 25 Artilleriegeschosse des Kalibers 122mm, 13 Panzergeschosse, 84 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 77 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm auf acht Ortschaften und die umliegenden Gebiete abgeschossen sowie Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden 54 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
Verluste unter den Soldaten der Streitkräfte und der Zivilbevölkerung der DVR gibt es keine.
Die intensivsten Beschüsse wurden auf die Ortschaften im Süden der Republik festgestellt. So wurde ab 22 Uhr Besymennoje intensiv mit Mörsern und Panzern beschossen. Im Gebiet des Beschusses befand sich ein Beobachtungsposten des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination. Die Beobachter der russischen und der ukrainischen Seite des Gemeinsamen Zentrums gerieten unter Beschuss und waren gezwungen, die Beobachtung zeitweise einzustellen und sich an einen sicheren Ort in Sicherheit zu bringen. Nur durch glücklichen Zufall gab es keine Opfer.
Ich merke an, dass dies nicht der erste derartige Fall ist, am 25. Juli wurde der Beobachtungsposten des Gemeinsamen Zentrums in Besymennoje auch von der ukrainischen Seite beschossen. Der systematische Charakter der Beschüsse von Beobachtern muss Besorgnis hervorrufen.
In der Folge dieses Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden Stromleitungen beschädigt und die Stromversorgung von Kominternowo, Saitschenko, Leninskoje, Besymennoje, Sachanka, Nowaja Tawrija unterbrochen. Die Reparaturarbeiten laufen.
Ich wende mich an die Führung der OSZE-Mission mit der nachdrücklichen Bitte, das ukrainische Militärkommando zur Durchführung einer detaillierten Ermittlung zu diesen Fällen und zum Ergreifen von Maßnahmen zur Verhinderung solcher Vorfälle in der Zukunft zu zwingen.
Ich möchte auch hoffen, dass die Vertreter der OSZE-Mission alles ihnen
Mögliche tun, um die ukrainische Seite von der Notwendigkeit eines Abzugs ihrer Panzer, die die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Talakowka verstecken und auf Feuerpositionen in Wodjanoje und Schirokino ziehen, auf die festgelegte Entfernung von der Kontaktlinie zu überzeugen. Dabei erinnere ich daran, dass Schirokino nach den erreichten Vereinbarungen eine demilitarisierte Zone ist, in der keinerlei Soldaten sein dürfen, von Militärtechnik gar nicht zu reden.

Ukrinform.ua: Donbass: 16 Angriffe, Schyrokine und Wodjane unter Raketenwerfer-Beschuss
Zum Ende des letzten Tages habe sich die Situation im Gebiet der Antiterror-Operation (ATO) wieder zugespitzt. Im Vergleich zu früheren Tagen haben die russischen Besatzungstruppen die Anzahl der Angriffe etwas verringert. Jedoch setze der Feind immer öfter die Waffen des Kalibers größer als 100-mm ein, die durch Minsker Abkommen verboten seien, teilte das Pressezentrum des ATO-Stabs mit.
„So haben die Banditen gestern in der Mittagszeit aus einer Richtung, vom Dorf Kalinowo, 6 Mal unsere Stellungen in Luhansker Richtung mit verschiedenen Arten von Waffen befeuert. Und nach 18:00 Uhr verschob sich die feindliche Aktivität in den Küstenraum. Hier haben die Terroristen mit 82-mm Mörsern die Positionen der ukrainischen Verteidiger in der Nähe von Starohnatiwka und Talakowka angegriffen. Und 120-mm Mörser wurde im Raum von Wodjane, Pawlopil und Hnutowe verwendet“, ist in der Meldung angegeben.
Außerdem haben die russischen Söldner weiter dem Bericht zufolge die durch Minsker Abkommen verbotenen Mehrfachraketenwerfer „Grad eingesetzt. Gegen 21:00 Uhr wurden auf Positionen unserer Soldaten in der Nähe von Schyrokine mindestens 27 Raketen und nicht weit von Wodjane 15 Raketen abgefeuert.
Auch in Donezker Richtung schossen gestern Abend die Verbrecher mit verschiedenen Arten von Waffen fast 2 Stunden lang auf ukrainische Stellungen am südlichen Stadtrand von Awdijiwka.
Es ist auch hinzufügen, dass die ATO-Kräfte auf ständige Feuerprovokation des Feindes hart reagieren und das weiter tun werden.
Insgesamt haben die illegalen bewaffneten Gruppen in den letzten 24 Stunden 16 Mal den Waffenstillstand gebrochen.

Dnr-online.ru: Mitteilungen des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko gegenüber der Presse (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Zur Arbeit der OSZE
„Ich denke nicht, dass die Beschüsse der Republik mit der Ankunft der OSZE verbunden sind. Das ist in erster Linie die Absicht der Ukraine. Und für uns ist es wichtig, Bedingungen für eine erfolgreiche Arbeit der OSZE-Mission zu schaffen. Wir möchten, dass die OSZE-Beobachter objektiv die Situation bewerten und der ganzen Welt berichten, was tatsächlich in der DVR vor sich geht“, sagte Sachartschenko.
Zum Waffenstillstand
„Die Bezeichnung „Brot
waffenstillstand“ hat sich die ukrainische Seite ausgedacht. Wie die Praxis gezeigt hat, dauert jeder Waffenstillstand, wie er auch genannt wird, höchsten vier Stunden. Danach beginnt wieder der Krieg, der schon seit einigen Jahren anhält“, sagte Alexandr Sachartschenko.
Er merkte auch an, dass trotz der Beschüsse der ukrainischen Streitkräfte derzeit in der Republik bereits mehr als 40% der Ernte eingebracht sind. Und trotz des trockenen Wetter
s wird die Ernte nach Prognosen des Landwirtschaftsministeriums in vollem Umfang eingebracht werden.

de.sputniknews.com: „Provoziert Nordkorea nicht!“: Russland ruft USA zur Räson
Russland hofft, dass die USA von jeglichen Provokationen gegen Nordkorea Abstand nehmen werden, äußerte der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja.
Der Diplomat kommentierte damit die Androhung von „Feuer und Zorn“ seitens US-Präsident Donald Trump gegen Nordkorea.
„Wir wollen, dass die USA ruhig bleiben und sich weiter jeglicher Handlungen enthalten, die die andere Seite (Nordkorea – Anm. d. Red.) zu gefährlichen Maßnahmen provozieren könnten“, so Nebensja.
Am 5. August hatte der UN-Sicherheitsrat eine neue Resolution zu Nordkorea verabschiedet, die die Sanktionen gegen dieses Land verschärft. Darauf erklärte Nordkorea, es sei bereit, als Reaktion darauf entsprechende „physische Maßnahmen“ zu treffen. Am 8. August versprach US-Präsident Donald Trump, dass Nordkorea bei weiteren Drohungen von „Feuer und Zorn“ getroffen würde.
Auf diese Erklärung erwiderte Pjöngjang, dass es einen möglichen Raketenschlag gegen die Insel Guam in Betracht ziehe. Auf der Insel Guam befindet sich ein wichtiger US-Militärstützpunkt im Pazifik. Von dort starten regelmäßig Bomber zu Flügen über die koreanische Halbinsel.

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Der moralisch-psychische Zustand der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte in der „ATO“-Zone ist äußerst niedrig. Die Lieferung von
Lebensmitteln an die ukrainischen Streitkräftenist nicht nur verspätet, sondern erfolgt auch unter Verletzung aller sanitären Normen.
So wurden Fleischkonserven, die für die Versorgung von Einheiten der ukrainischen Streitkräfte in der „ATO“-Zone eintrafen, in der Fabrik „Green Ray“ produziert, die auf die Herstellung von Tiernahrung spezialisiert ist.

Trotz der zahlreichen Fälle, wo in den Konserven Inhaltsstoffe sowohl tierischer als auch nichttierischer Herkunft gefunden wurden, hat das Kommando der ukrainischen Streitkräfte solange keinerlei Maßnahmen unternommen, bis in einer der Partien von Konserven Bakterien gefunden wurden. In der Folge des Genusses dieser Konserven erlitten 18 Soldaten der 10. Gebirgssturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte eine Vergiftung und mussten im Krankenhaus in die Infektionsabteilung.
Nicht besser sieht es mit der Versorgung der Einheiten der ukrainischen Streitkräfte in der „ATO“-Zone mit
Trinkwasser aus. Wie uns bekannt wurde, erhalten Soldaten derselben 10. Brigade schmutziges Wasser, das nicht für den Genuss geeignet ist. Selbst nach dem Abkochen sind die Folgen Magen-Darm-Probleme.
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz
bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte sechsmal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten in den Gebieten von Shelobok, Molodjoshnoje und Kalinowo. Der Gegner hat mit Mörsern des Kalibers 120 und 82mm, Granatwerfern verschiedener Art, Schützenpanzerwaffen, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen geschossen.
In der Folge eines Beschusses der Positionen unserer Einheiten von Seiten der ukrainischen Streitkräfte starb ein Soldat der Volksmiliz an Splitterverletzungen.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 60 Geschosse abgeschossen.
Die Kiewer Truppen verletzten weiterhin die Bedingungen der Minsker Vereinbarungen und stationieren verbotene Waffen und Militärtechnik in der Nähe der Kontaktlinie.
Im Gebiet von Katerinowka wurden Positionen von zwei weiteren Mörserbatterien entdeckt, in der Nacht ist auf den Positionen ein Schützenpanzer eingetroffen. In der Nähe von Troizkoje wurden ausgerüstete Positionen entdeckt, auf denen eine Mörserbatterie und ein Unterstand mit einem Schützenpanzer stationiert ist.

Zum äußersten getriebene Soldaten der ukrainischen Streitkräfte lassen ihren Hass an örtlichen Einwohnern des „Lugansker Oblast“ aus, die sie als Separatisten ansehen.
So hat nach von der Staatsanwaltschaft Ukraine veröffentlichten Informationen ein Soldat der 10. Brigade eine
Frau erschossen und einen Mann schwer verletzt. Es sind örtliche Einwohner des Popasnaja-Bezirks.
Über die Willkür entsetzte Bürger drohen der 10. Brigade, die sie als SS-Männer bezeichnen, mit Selbstjustiz. Die Strafsoldaten der faschistischen SS-Einheiten sind ein Vorbild für die ukrainischen Besatzer.

de.sputniknews.com: Wie viel Kohl kostet ein ukrainischer Soldat? Ukrainer über Gefangenenaustausch
Die Volksmilizen im Donbass tauschen gefangene Soldaten der ukrainischen Streitkräfte manchmal gegen materielle Werte aus. Vom bisher ungewöhnlichsten Tausch spricht der Koordinator der ukrainischen Volontärsgruppe „Patriot“, Oleg Kotenko, dem ukrainischen Nachrichtenportal „Apostroph“.
„Sie glauben das nicht, aber man hat um eine GAZelle (einen Kleintransporter – Anm. d. Red.) mit Kohl gebeten“, sagte Kotenko.
Manchmal geben die Volksmilizen demnach Gefangene für nichts heraus.
Die ukrainischen Streitkräfte und Volksmilizen führen den Austausch von Gefangenen durch, die während des Donbass-Konfliktes festgehalten wurden. Die beiderseitige Befreiung von Gefangenen wird von dem Maßnahmenkomplex reguliert, der im Februar 2015 in Minsk von den Staatchefs Russlands, Frankreichs, Deutschlands und der Ukraine gebilligt wurde. Beide Seiten werfen einander die Nichterfüllung dieses Teils der Abkommen vor.

Ukrinform.ua: An der Militärparade in Kiew nehmen Einheiten der 10 Nato-Partnerländer teil
Die Ukrainer erwartet bei der Militärparade zum Unabhängigkeitstag der Ukraine am 24. August in Kiew eine Menge von Überraschungen, die mit der Geschichte und Traditionen des ukrainischen Heeres der Zeit der Armee der Ukrainischen Volksrepublik verbunden sind.
Wie einem Ukrinform-Korrespondenten in der Pressestelle des Verteidigungsministeriums der Ukraine mitgeteilt wurde, wird auf der Hauptstraße Chreschtschtyk eine Gruppe von Fahnenträgern in der neuen zeremoniellen Uniform mit den Kampfflaggen der Ukrainischen Volksrepublik marschieren.
„Sie werden zum ersten Mal mit der Fahne des Ersten Ukrainischen Kosakenregiments von Bogdan Chmelnyzkyj marschieren, das im Jahr 1917 an der Parade auf der Straße Chreschtschatyk teilgenommen hatte. Auf der Parade wird auch die Kampfflagge der Dritten Eisenschützendivision der Armee der Ukrainischen Volksrepublik getragen werden“, erzählte man in der Pressestelle.
Es wird erwartet, dass den militärischen Einheiten offiziell die Namen von historischen Persönlichkeiten verliehen werden, wie des Obersten der Armee der Ukrainischen Volksrepublik und des Gründers der Organisation Ukrainischer Nationalisten, Jewhen Konowalez, des Hetmans Iwan Wyhowskyj, des Königs Daniel von Galizien.
An der feierlichen Militärparade zum Unabhängigkeitstag der Ukraine auf dem Unabhängigkeitsplatz (Majdan) nehmen in diesem Jahr mehr als 4 500 ukrainische Militärangehörige teil.
Darüber hinaus werden auf der Parade gemäß dem Plan Reservisten aus dem ATO-Gebiet, sowie die Mitglieder der Partnerländer marschieren, und ca. 70 Militärmaschinen rollen. Von ihnen sind 25 Maschinen, die in den ukrainischen Werken entworfen wurden, nach absolut neuem Muster gebaut. Der Rest der Technik ist modernisiert.
An den Feierlichkeiten beteiligen sich auch die Militäreinheiten aus über 10 Ländern der Nato und Georgien.
(Ukrainische Volksrepublik: 1917 – 1920; gegründet nach der Oktoberrevolution als erster ukrainischer Nationalstaat; unterstützte den Kampf gegen die Bolschewiki; nach Entstehung der Ukrainischen Sozialistischen Sowjetrepublik und deren Eintritt in die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken 1922 Bildung einer Exilregierung in München, die bis 1992 existierte – Anm. d. Übers.)

Abends:

Dan-news.info: „Gegen 14:00 hat die ukrainische Seite das Feuer auf Staromichajlowka eröffnet“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Es wurde mit Mörsern des Kalibers 82mm geschossen. Informationen über Verletzte und Zerstörungen werden noch ermittelt.

de.sputniknews.com: Kiew beziffert Verluste wegen Donbass-Sperre
Die Ukraine hat wegen der Blockade des Donbass ungefähr 1,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts verloren, teilte der ukrainische Vize-Minister für okkupierte Regionen, Juri Grymtschak, mit.
„Wir hatten im ersten Vierteljahr ungefähr 2,3 Prozent Zuwachs beim Bruttoinlandsprodukt, dabei hatten wir mit bis zu vier Prozent gerechnet. Diese circa 1,5 Prozent haben wir wegen der Sperre verloren“, so Grymtschak in einem Interview im ukrainischen Fünften Sender.
Das Land hatte wegen der Donbass-Blockade im Winter ein Prozent des Bruttoinlandsprodukts sowie eine Reihe von Industrieunternehmen verloren, die zuvor ihre Steuern in das ukrainische Budget und jetzt „an Russland“ zahlen, hatte der ukrainische Regierungschef Wladimir Groisman zuvor geäußert.
Eine Gruppe ehemaliger Teilnehmer an der Militäroperation im Donbass, darunter Abgeordnete der Obersten Rada (ukrainisches Parlament), hatten Ende Januar aus Protest gegen die Handelsbeziehungen mit den „Volksrepubliken“ Donezk und Lugansk die Güterbahnstrecke auf dem von Kiew kontrollierten Territorium des Gebietes Lugansk blockiert.
Am 1. März hatten die selbsterklärten Volksrepubliken Donezk (DVR) und Lugansk (LVR) mehrere ukrainische Unternehmen auf ihren Gebieten als Gegenmaßnahme zur Handels- und Verkehrsblockade Kiews gegen die Region unter Zwangsverwaltung gestellt. Kiew beschloss, die Sperre erst dann aufzuheben, wenn die Betriebe in den Volksrepubliken wieder der ukrainischen Jurisdiktion unterstehen.

Av-zakharchenko.su: Heute, am 10. August, fand in Donezk eine festliche Versammlung aus Anlass des Tags des Bauarbeiters der DVR statt. Das Staatsoberhaupt Alexandr Sachartschenko nahm daran teil, um den Vertretern des friedlichsten Berufs zu gratulieren.
„Ich will Ihnen von ganzem Herzen für Ihre Arbeit danken. Sie sind Vertreter des friedlichsten Berufs, aber heute müssen die Bauleute Aufgaben erfüllen, die uns der Krieg stellt: Sie bauen zerstörte Schulen, Krankenhäuser, Kindergärten und Häuser wieder auf und bauen Befestigungen an der Frontlinie. In einem Land, in dem seit einigen Jahren Krieg ist, ist Ihre Arbeit äußerte nützlich und notwendig. Trotz Tausender von Zerstörungen wird das Land dank Ihrer Anstrengungen wiedergeboren. Die Zahlen sprechen für sich: es wurden mehr als 7000 Häuser wiederaufgebaut, 134 Häuser wurden neu gebaut. Das alles ist Ihr Verdienst! Ich will Ihnen im Namen aller Einwohner der Donezker Volksrepublik danken und Ihnen zum Feiertag gratulieren.
Meine Lieben, ich wünsche Ihnen Glück, Erfolg, Liebe und einen friedlichen Himmel. Dass Ihr Beruf vollständig seiner Bestimmung entspricht – der friedlichste Beruf! Zum Feiertag!“, sagte Alexandr Sachartschenko.
Die besten Vertreter des Bereichs wurden mit Urkunden des Oberhaupt der DVR ausgezeichnet, drei erzielten die Auszeichnung eines Verdienten Bauarbeiters.

Standard

Presseschau vom 09.08.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden neunmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Almasnoje, Shelobok, Kalinowo, Logwinowo, Molodjoshnoje. Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, verschiedenen Arten von Granatwerfern und Schusswaffen.
Zerstörungen von Gebäuden und Verletzte unter der Zivilbevölkerung oder den Soldaten gibt es nicht.

 

Armiyadnr.su: In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 48-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 21 Ortschaften der Republik mit Artillerie, Mörsern, Schützenpanzern, Schützenpanzerwagen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte gab es folgenden Schäden:
Spartak, Molodjoshnaja-Straße 2, ein Haus wurde zerstört;
Petrowskij-Bezirk von Donezk, Ortschaft Alexandrowka, ein Haus wurde beschädigt;
Dsershinskoje, in der Schkolnaja-Straße 3 geriet ein Haus in Brand.
Weitere Informationen werden noch eingeholt.

 

de.sputniknews.com: Medien erfahren von Geheimtreffen Russlands, Israels und USA zu Syrien
Israel, die USA und Russland haben Anfang Juli eine Serie von Geheimverhandlungen geführt, bei denen es um die Waffenruhe im Süden Syriens und die Schaffung der Deeskalationszonen an der syrisch-israelischen und syrisch jordanischen Grenze ging. Dies berichtet die Zeitung „Haaretz“ unter Verweis auf israelische Beamte und westliche Diplomaten.
Diese Treffen sollen demnach in der jordanischen Hauptstadt Amman sowie in einer europäischen Hauptstadt stattgefunden haben, noch bevor die Syrien-Vereinbarung Russlands und der USA bekannt geworden war. Bei diesen Verhandlungen sei die israelische Seite gegen die Vereinbarung über die Deeskalationszonen eingetreten, indem sie erklärte, Moskau und Washington würden der Notwendigkeit, die iranischen Kräfte aus Syrien abzuziehen, nicht die gebührende Aufmerksamkeit schenken.
Die Quellen der Zeitung, die anonym bleiben wollten, erklärten, dass führende Diplomaten und Vertreter der Sicherheitskräfte Israels, Russlands und der USA an den Verhandlungen teilgenommen hätten. Von israelischer Seite sollen Vertreter des Außen- und des Verteidigungsministeriums, des Auslandsgeheimdienstes Mossad und der Streitkräfte des Landes zugegen gewesen sein. Die amerikanische Seite hätten der Stellvertreter des Beraters des Außenministers Michael Ratney sowie der Sonderbeauftragte des US-Präsidenten für die Internationale Anti-IS-Koalition, Brett McGurk, vertreten. Die russische Delegation habe der Syrien-Sonderbeauftragte des russischen Präsidenten, Alexander Lawrentjew geleitet.
Wie die Zeitung ferner schreibt, sollen an ein und demselben Tag in Amman zwei Syrien-Gespräche stattgefunden haben. Am ersten hätten die Vertreter Israels, Russlands und der USA teilgenommen, wobei Tel Aviv Washington und Moskau ihre Positionen erläutert haben. Beim zweiten Treffen waren Israel, die USA und Jordanien vertreten. Mehrere Tage später sollen sich dann Vertreter Israels, der USA und Russlands in einer europäischen Hauptstadt zu Verhandlungen getroffen haben. Wie die Quelle der Zeitung mitteilte, haben daran im Vergleich zu den Gesprächen in Jordanien ranghöhere Vertreter dieser Länder teilgenommen.
Laut den israelischen Beamten soll sich die Diskussion darum gedreht haben, dass die Amerikaner und die Russen die Waffenruhe und die Schaffung von Deeskalationszonen als taktische und praktische Maßnahmen zur Stabilisierung der Lage sowie als Möglichkeit zur Konzentration der Kräfte im Kampf gegen die Terrormiliz IS und zur Beilegung des Bürgerkrieges in Syrien betrachten. Israel sei indes der Meinung, dass die Vereinbarung auch die langfristige und strategische Perspektive betreffen müsse und sich auf das Maß des iranischen Einflusses in Syrien nach Kriegsende konzentrieren sollte.
Israel soll seinen Gesprächspartnern klar gemacht haben, dass durch die Vereinbarung die Lösung des Problems der iranischen Präsenz auf dem gesamten Territorium Syriens gewährleisten werden müsse. Der russischen und amerikanischen Seite sei mitgeteilt worden, dass jene den Abzug der iranischen Truppen des Korps der Wächter der Iranischen Revolution (IRGC) aus Syrien, der libanesischen Hisbollah und der schiitischen Volkswehrkräfte fordern sollten. Ansonsten könnten Israel und Jordanien einer Gefahr ausgesetzt sein.
Laut einer Quelle der Zeitung soll Israel mit der zwischen den USA und Russland abgeschlossenen Vereinbarung unzufrieden gewesen sein, da darin kein einziges Mal der Iran oder die Hisbollah erwähnt werden. Auch von der Präsenz iranischer Truppen in den übrigen Gebieten Syriens soll darin keine Rede gewesen sein.
Am 7. Juli war bekannt geworden, dass Experten Russlands, der USA und Jordaniens ein Memorandum über die Einrichtung einer Deeskalationszone im Südwesten Syriens im Raum der Ortschaften Deraa, Kuneitra und Suwaida unterzeichnet haben. Laut der russischen Seite hatten sich die USA und Russland verpflichtet die Einhaltung der Waffenruhe zu gewährleisten, die in dieser Zone am 9. Juli um 12:00 Ortszeit in Kraft getreten war.

Dan-news.info: „In der letzten Nacht war es heftig. In Kominternowo wurden in der Achmatowa-Straße vier Häuser und zwei Scheunen beschädigt, in Dsershinskoje ein Haus in der Schkolnaja-Straße“, teilte der Leiter Bezirksverwaltung des Nowoasowskij-Bezirks Anatolij Janowskij mit.
Er fügte hinzu, dass durch den Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte Stromleitungen beschädigt wurden, Kominternowo, Saitschenko, Leninskoje, Oktjabrj und Dsershinskoje haben keinen Strom. Energietechniker der DVR haben mit den Reparaturarbeiten begonnen.
Nach Angaben der Verwaltung des Petrowskij-Bezirks von Donezk wurde in Alexandrowka am westlichen Rand der Hauptstand in der Nacht vom 7. auf den 8. August ein Haus in der Lenin-Straße 19 beschädigt.

de.sputniknews.com: Syrien: Generalstabschefs Russlands und der USA erörtern Lage in Deeskalationszone
Russlands Generalstabschef Valeri Gerassimow hat mit seinem amerikanischen Amtskollegen Joseph F. Dunford das Funktionieren der Deeskalationszone im Südwesten Syriens erörtert, teilt das russische Verteidigungsministerium mit.
„In dem Telefonat hat ein Meinungsaustausch über die Situation in Syrien und im Irak stattgefunden. Es wurden die weiteren Handlungen im Kampf gegen die internationalen Terrororganisationen sowie das Funktionieren der Deeskalationszone im Südwesten der Arabischen Republik Syrien erörtert“, heißt es in der Mitteilung.
Experten aus Russland, den USA und Jordanien hatten sich bei ihrem Treffen in der jordanischen Hauptstadt Amman auf ein Memorandum über die Einrichtung einer Deeskalationszone im Südwesten Syriens – im Raum der syrischen Ortschaften Deraa, Kuneitra und Suwaida – verständigt. Die Waffenruhe war dort am 9. Juli um 12 Uhr mittags (Ortszeit) in Kraft getreten.

Dan-news.info: „Heute Morgen, als sich OSZE-Beobachter auf dem Territorium des Jushnodonbasskij-Wasserwerks befanden, haben sie eine Drohne gestartet. Es wurde praktisch sofort von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte aus darauf das Feuer mit Schusswaffen eröffnet“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Das Gerät wurde nicht beschädigt.

Ukrinform.ua: Das georgische Militär nimmt an Parade zum Unabhängigkeitstag der Ukraine teil.
Am 24. August nehmen georgische Militärangehörige unter der Leitung des Verteidigungsministers Georgiens an der Militärparade zum Unabhängigkeitstag der Ukraine teil.
Das wurde nach dem Telefongespräch des Präsidenten der Ukraine, Petro Poroschenko, mit seinem georgischen Amtskollegen Giorgi Margwelaschwili bekannt, teilt die Pressestelle des ukrainischen Staatschefs mit.
Poroschenko hat die Solidarität mit dem georgischen Volk am neunten Jahrestag des Beginns der russischen Aggression gegen Georgien bekundet.
Er betonte auch, die Ukraine unterstütze die territoriale Integrität Georgiens.
Giorgi Margwelaschwili sagte seinerseits, Georgien spüre die Unterstützung der Ukraine und sei auch dankbar dafür. Ihm zufolge nehmen die georgischen Militärangehörigen unter der Leitung von Verteidigungsminister Georgiens an der Parade zum Unabhängigkeitstag der Ukraine teil.
Die beiden Staatschefs verurteilten auch den Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin im besetzten Abchasien am Dienstag, dem 8. August.

de.sputniknews.com: Nato kritisiert Putins Abchasien-Besuch
Die Nato hat den jüngsten Abchasien-Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin heftig kritisiert, wie Reuters meldet.
Der jüngste Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin in der georgischen Region Abchasien am 9. Jahrestag des Beginns des bewaffneten Konflikts untergräbt laut einem Nato-Sprecher „alle Versuche der internationalen Gemeinschaft, eine friedliche und abgestimmte Lösung des Konflikts zu finden“.
Das georgische Außenministerium kritisierte ebenfalls den Putin-Besuch, der laut einer offiziellen Mitteilung der Behörde eine Fortsetzung der gegen Tiflis gerichteten Politik Moskaus sei und gegen die Normen des internationalen Rechtes verstoße.
Russlands Präsident Wladimir Putin war am Dienstag nach Abchasien gekommen. Beim Treffen mit dem abchasischen Amtskollegen Raul Chadschimba versprach der russische Präsident, dass sein Land auch weiterhin die Sicherheit dieser ehemaligen georgischen Provinz garantieren werde.

Nachmittags:

Dan-news.info: „Gerade wurde bekannt, dass die Kamera der OSZE an der Donezker Filterstation, deren Installation gerade vor einigen Tagen abgeschlossen wurde, bereits mehrfach unter Beschuss von ukrainischen Soldaten geraten ist. Die Einrichtung wurde beschädigt“, teilte der Vertreter der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung mit.
Er fügte hinzu, dass OSZE-Beobachter unter Leitung des stellvertretenden Leiters der Beobachtermission Alexander Hug derzeit die Schäden inspizieren.
„Bisher gibt es keine genaue Information, ob die Funktion des Geräts unterbrochen ist oder nicht, dies wird später klar werden“, fasste der Vertreter im Gemeinsamen Zentrum zusammen.
Etwas später teilte der Vertreter der DVR mit, dass die Kamera entfernt wurde.
„Die Kamera ist zerschossen, sie funktioniert nicht. Die OSZE-Beobachter haben das Gerät schon demontiert und es mitgenommen“, teilte er mit.

de.sputniknews.com: Visa für Assad-treue Kräfte: „Kritik an geachteter tschechischer Botschaft absurd“
Die tschechische Botschaft in Damaskus steht unter Kritik, weil sie in vier Jahren angeblich Hunderte Visa für hochrangige Personen, die mit Syriens Präsident Baschar al-Assad verbunden sein sollen, ausgestellt hat. Der tschechische EU-Parlamentsabgeordnete Jaromir Kohlicek verteidigt im Sputnik-Gespräch die Arbeit der diplomatischen Vertretung.
Ich bin der Meinung, dass es absurd ist, die tschechische Botschaft dafür zu kritisieren, dass sie ihre Arbeit erfüllt. Es gibt genaue Anforderungen für den Erhalt von Visa. Die Aufgabe eines Konsuls besteht darin, abzuklären, ob eine bestimmte Person diesen Kriterien entspricht“, sagte Kohlicek.
Als die EU-Länder ihre Botschaften in Syrien geschlossen hätten, habe die tschechische als einzige diplomatische Vertretung dort weiter gearbeitet und die Interessen sowohl der EU als auch der USA vertreten. „Ich muss sagen, dass unsere Botschaft in Syrien von der EU und den USA hoch geschätzt wird“, gab der EU-Abgeordnete an.
Ferner denkt Kohlicek nicht, dass die Erteilung von Visa für Anhänger Assads gegen den Vertrag zwischen den USA und der EU über die Reduzierung der Kontakte zu den Vertretern der syrischen Regierung verstoße: „Erstens haben diese Einschränkungen bestimmte Funktionen, auf die sie sich beziehen. Zweitens, wenn wir das heutige Syrien anschauen, ist die einzige Menschengruppe, die dieses Land legitim regiert, jene, die bei den Wahlen gewählt worden ist.“
Ausschließlich Baschar al-Assad und seine Regierung seien vom Volk gewählt worden. Sie kontrollieren demnach die meisten Territorien Syriens. „Die USA müssen akzeptieren – ob sie es wollen oder nicht –, dass es die einzige stabile Einheit unter einzelnen syrischen politischen Kräften ist“, erläuterte Kohlicek.
„Wenn wir also die Situation in Syrien lösen wollen, sollten wir Kontakte zu den Syrern haben, insbesondere zu der bedeutsamen Menschengruppe, die derzeit den größten Teil Syriens regiert.“
Seit 2013 soll die tschechische Botschaft in Damaskus mehr als 300 Visa für Verwandte des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad sowie für Vertreter der Geheimdienste des Landes erteilt haben.

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin:
Die ukrainische Seite verletzt weiter den Waffenstillstand und hat die Verwendung von schweren Waffen verstärkt.
In Richtung Donezk hat der Gegner mit großkalibriger Artillerie, Panzern und Mörsern geschossen. Auf 15 Ortschaften und die umliegenden Gebiete wurden 23 Artilleriegranaten des Kalibers 122mm, 37 Panzergeschosse sowie 132 Mörsergeschosse der Kaliber 120mm und 82mm abgefeuert.
Durch fortgesetzten Beschuss mit Panzern der 72. mechanisierten Brigade unter dem Kommando von Sokolow wurde in Spartak in der Molodjoshnaja-Straße 2 ein privates Haus zerstört.
Während eines Mörserbeschusses des Petrowskij-Bezirks von Donezk wurde in Alexandrowka ein Wohnhaus beschädigt.
In Richtung Mariupol und Gorlowka haben die 59., 128. und 53 Brigade unter dem Kommando von Wolskij, Sobko und Grusewitsch Mörser des Kalibers 120 und 82mm verwendet und auf sechs Ortschaften und die umliegenden Gebiete 69 Mörsergeschosse abgesfeuert sowie Granatwerfer und Schusswaffen verwendet. Dabei wird weiter Munition verwendet, die der Ukraine aus Polen und Bulgarien geliefert wurde.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden 48 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
Bei der Verteidigung der Republik starb ein Soldat, einer wurde verletzt.
Unsere Aufklärung stellt weiter eine Konzentration von durch die Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen entlang der Kontaktlinie fest, mit denen die ukrainischen Streitkräfte friedliche Einwohner beschießen. So wurde im Gebiet von Nikolajewka, 3 km von der Kontaktlinie, die Ankunft von zehn Panzern bemerkt.
Außerdem wurde in Mariupol die Ankunft von 30 ausländischen Spezialisten mit Ausrüstung nach Art der NATO-Länder beobachtet, nach deren Eintreffen begannen Unterbrechungen in den Mobilfunkverbindungen. Diese Spezialisten führen ihre Aktivitäten durch, um das Durchsickern von Informationen von Einwohnern Mariupols zu verhindern, außerdem werden alle Telefongespräche abgehört und missliebige Bürger gesucht.
Wir stellen weiter Fälle von Anwendung von Leuchtgeschossen der Kaliber 120 und 82mm in der Funktion von Brandgeschossen durch Einheiten der ukrainischen Streitkräfte fest. In den letzten 24 Stunden haben ukrainische Soldaten auf diese Weise zielgerichtet zwei Wohnhäuser in Dsershinskoje und Kominternowo in Brand gesetzt und vernichtet. Außerdem wurden mit Hilfe von Leuchtgeschossen von den Positionen der 59. Panzergrenadierbrigade aus vorsätzlich Felder im Gebiet von Tawrija und Kominternowo in Brand gesetzt.
Vertreter der OSZE unter Leitung von A. Hug konnten sich während ihrer gestrigen Arbeit in Krasnyj Partisan gegen 20 Uhr persönlich davon überzeugen, dass die ukrainische Seite immer aktiver gerade Leuchtmunition verwendet. Zur gleichen Zeit wurden von den Positionen der 72. mechanisierten Brigade im Gebiet von Awdejewka aus 15 Leuchtmörsergschosse auf den Rand von Jasinowataja abgeschossen.
Heute gegen 10 Uhr wurde während des Monitorings der Lage im Gebiet von Wasiljewka durch OSZE-Beobachter von den Positionen der 72. mechanisierten Brigade aus mit Schusswaffen auf eine Drohne der Mission geschossen.
Außerdem wurde bei einem Beschuss mit Schusswaffen von den Positionen derselben Brigade der ukrainischen Streitkräfte aus die Tagesbeobachtungskamera, die von OSZE-Beobachtern im Gebiet der Donezker Filterstation installiert worden war, beschädigt.
Auf diese Weise führt die ukrainische Seite weiter eine zielgerichtete Zerstörung von Objekten der zivilen Infrastruktur des Donbass durch und behindert in jeder Weise die Arbeit der OSZE-Mission zur Beobachtung des Regimes der Feuereinstellung und der Verlegungen von verbotenen schweren Waffen an die Kontaktlinie.

 

Ukrinform.ua: In den letzten 24 Stunden seien durch Kämpfe im Gebiet der Antiterror-Operation (ATO) drei ukrainische Soldaten getötet worden, gab heute auf einem Briefing in Kiew der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für ATO, Oberst Andrij Lysenko, bekannt.
„Im ATO-Gebiet sind durch aktive Kämpfe drei ukrainische Soldaten gefallen, neun Soldaten wurden verletzt. Die größten Verluste gab es im Raum Marjinka, wo durch eine Explosion zwei Soldaten umgekommen sind, weitere sechs Soldaten wurden verletzt. Ein anderer Soldat ist beim feindlichen Beschuss in der Nähe von Wodjane gefallen. Wir sprechen unser Beileid den Familienangehörigen der gefallenen Soldaten aus“, sagte Lysenko.
Alle Verletzten seien nun im Krankenhaus.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko:
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner neunmal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten in den Gebieten von Sehlobok, Logwinowo, Molodjshnoje, Almasnaja und Kalinowo.
Die ukrainischen Streitkräfte haben entgegen den Minsker Vereinbarungen von den Positionen der 53. und der 10. Brigade aus 120mm- und 82mm-Mörser, Schützenpanzer und Schusswaffen eingesetzt. Die verbrecherischen Befehle erteilten die Kriegsverbrecher Grusewitsch und Subanitsch. Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 50 Geschosse abgefeuert.
Opfer unter den Soldaten der Volksmiliz und der Zivilbevölkerung gibt es nicht.
Die ukrainischen Soldaten verletzen weiter die Minsker Vereinbarungen bezüglich des Abzugs schwerer Waffen von der Kontaktlinie.
So wurden im Gebiet von Katerinowka neue Positionen von Mörserbatterien der 10. Gebirgssturmbrigade entdeckt. Nach den Berichten der OSZE-Mission befinden sich im Gebiet von Makarowo, in der Nähe des Checkpoints, zwei Schützenpanzerwagen.

 

de.sputniknews.com: Ukraine kippt Vertrag mit Russland über gemeinsame Waffenexporte
Nach 14 Jahren hat die ukrainische Regierung den Vertrag mit Russland über gemeinsame Waffenexporte in Drittländer aufgekündigt. Eine entsprechende Verordnung nahm das Kiewer Kabinett laut Medien am Mittwoch ohne Diskussion an.
„Die Entscheidung ist gefallen“, bestätigte Regierungschef Wladimir Groisman im ukrainischen Fernsehen.
In dem 2003 geschlossenen Regierungsvertrag hatten Russland und die Ukraine, die die damals wirtschaftlich miteinander noch eng verflochten waren, vereinbart, ihre Waffenexporte an Drittländer miteinander zu koordinieren. Unter anderem ging es um gemeinsame Marktstudien, die Abstimmung von Export- und Preislisten sowie um Patentschutz und Wartung der bereits verkauften Technik.
Die heutige Entscheidung hat eher eine symbolische Bedeutung: Der ukrainische Staatschef Petro Poroschenko hatte bereits nach seinem Wahlsieg 2014 jede militärtechnische Zusammenarbeit mit Russland, damals dem wichtigsten Käufer ukrainischer Rüstungserzeugnisse, verboten.
Der Abbruch der langjährigen Wirtschaftskontakte traf beide Seiten. Russland kündigte den Kurs auf verstärkte Importsubstitution an, um ukrainische Zulieferteile zu ersetzen.
Die ukrainische Industrie, vor allem die Rüstungs-Zulieferer, die ihren Haupt-Absatzmarkt verloren, stieß auf schwere Probleme. Selbst der Flugzeugbaukonzern Antonow, weltweit bekannt durch seine gigantischen Frachter An-124 und An-225, musste wegen Mangel an russischen Teilen die Produktion einstellen.
Im vergangenen Jahr gestand Poroschenko ein, dass sein finanziell angeschlagenes Land durch den Bruch mit Russland bereits 15 Milliarden US-Dollar verloren habe.

Lug-info.com: „Am 8. August 2017 um 23:50 Uhr haben ukrainische Soldaten das Feuer auf Donezkij (Kirowsk) eröffnet. In Folge des Artilleriebeschusses wurden zwei Wohnhäuser in der Pugatschew-Straße beschädigt“, teilte der Pressesekretär der Generalstaatsanwalts der LVR Dawid Kaz mit….

 

Dnr-online.ru: Die Opfer der Tragödie im Gewerkschaftshaus von Odessa am 2. Mai 2014 wurden ehe sie verbrannten mit einem giftigen chemischen Stoff vergiftet. Dies berichtete heute während einer Pressekonferenz in Donezk der aus der Ukraine geflohene Kriminalist Sergej Iskruk, der an der Ermittlung in der Sache der Odessaer Tragödie beteiligt war.
„Im Jahr 2015 wurde ich zur Durchführung einer Expertise zu den Ereignissen im Gewerkschaftshaus von Odessa am 2. Mai 2014 herangezogen, bei der eine Reihe von Fragen aufkamen, unter anderem die Ursache für den Tod der Menschen und die Aktivitäten von Mitarbeitern des Innenministeriums und des Zivilschutzministeriums. Im Jahr 2016 wurde die Expertise abgeschlossen, von mir wurden erschöpfende Antworten vorgestellt“, erklärte Sergej Iskruk.
Nach den Worten des Kriminalisten wurde während der Durchführung der Expertise ein Bild des Geschehens erarbeitet, das absolut nicht der offiziellen Version des ukrainischen Innenministeriums entsprach. So befanden sich gemäß den Materialien der Angelegenheit die Körper der Opfer in einer entspannten Lage, was nicht dem typischen Bild des Todes durch Feuer entspricht, es spricht seinerseits von einer Blockade der Reflexfunktionen des Organismus in Folge der Einwirkung eines giftigen chemischen Stoffes.
Für eine solche Version sprechen auch die Spuren einer unbekannten Flüssigkeit, die im Gewerkschaftshaus entdeckt wurden. Vor diesem Hintergrund ist es noch verwunderlicher, dass eine Analyse dieser Spuren nach der Tragödie nicht durchgeführt wurde. Die Hypothese einer Vergiftung durch einen chemischen Stoff wird auch durch die Zeugenaussagen bestätigt, dass der Rauch während des Brandes eine untypische gelbe Farbe hatte.
Ein unwiderlegbarer Beweis für einen vorsätzlichen Massenmord ist der Schluss der Expertise, dass im Blut der Toten Spuren von Chloroform waren. Dabei muss angemerkt werden, dass dieser Stoff sich unter Einwirkung von Feuer oder direktem Sonnenlicht in Phosgen verwandelt – ein militärisches Giftgas.
Aus den Ergebnissen des durchgeführten Maßnahmekomplexes folgt, dass die Tragödie, die das Leben von Dutzenden von Menschen gekostet hat, frühzeitig geplant und vorbereitet war. Solche Schlussfolgerungen stellen natürlich die Kiewer Regierung überhaupt nicht zufrieden, wovon unter anderem die Versuche der Verfälschung der Ergebnisse der Expertise und die Ausübung von Druck auf Funktionsträger zeugen, die mit den Ermittlungen zum „Odessaer Massaker“ befasst waren.
„Mich hat man in die Staatsanwaltschaft bestellt, wo mir vorschlagen wurde, die Schlussfolgerungen der Expertise über die Todesursache der Menschen umzuschreiben. Ich konnte darauf nicht eingehen und nach einiger Zeit schlug mich auf dem Weg nach Hause ein Unbekannter auf den Kopf, wertvolle Sachen wurden dabei nicht gestohlen. Nach zwei bis drei Tagen wurde ich wieder in die Staatsanwaltschaft bestellt, wo man begann zu erzählen, dass meine Schlussfolgerungen unrichtig seien, ich weigerte mich wieder, irgendetwas zu ändern“, berichtete Sergej Iskruk.
Nach den Worten des Kriminalisten war die Sache mit einem Mal nicht beendet, einige Zeit später wurde wieder ein Überfall auf ihn verübt, wobei er eine Stichverletzung erlitt. Der letzte Tropfen war dann der Versuch von Seiten von Aktivisten des „Rechten Sektors“ Druck auf ihn auszuüben.
Da er begriff, dass sein Leben real in Gefahr ist, entschloss sich Sergej Iskruk, das Territorium der Ukraine zu verlassen.

 

de.sputniknews.com: Finnland: 37 ukrainische Beerensammler verschwunden – Medien
In Finnland ist eine aus 40 Personen bestehende Beerensammler-Gruppe verschwunden, die vorwiegend aus ukrainischen Bürgern bestanden hat. Dies berichtet die finnische Rundfunkgesellschaft YLE.
Die verschwundenen Ukrainer sollen zur Saisonarbeit nach Finnland gekommen sein. In der Gruppe befanden sich 40 Personen: 37 Ukrainer und drei estnische Staatsbürger. Nach ihrer Ankunft im Arbeitsort, in der Nähe der Stadt Juuka, haben sie keine Unterkunft bekommen.
Ein Antrag um Hilfe für die obdachlosen Arbeiter war laut dem Sender am 30. Juli an den Sekretär der örtlichen Jagdgesellschaft, Tuupovaara Sulo Suhonen, gerichtet worden. Die Gruppe sei daraufhin in einer Jagdhütte des Clubs untergebracht worden, wohin Matratzen und Mahlzeiten für sie gebracht wurden. Suhonen habe auch die Lokalbehörden und die Polizei um Unterstützung gebeten. Dabei betonte er, es gehe nicht um eine Ausweisung der Arbeitnehmer aus dem Jagdgefilde. Laut dem Sender gibt es keine Informationen über eine Beteiligung der Arbeitgeber am Schicksal der Beerensammler.
Am 7. August habe sich Suhonen an die Einwanderungsbehörde gewandt. Doch als dann am 8. August Vertreter der Polizei eintrafen, war die Jagdhütte ihm zufolge schon leer. Suhonen habe versucht herauszufinden, wer der Arbeitgeber diesen Personen gewesen sei, aber keiner der Unternehmer, die in dieser Branche tätig seien, habe etwas über diese Gruppe gewusst. Die örtliche Polizei weigere sich, die Verschwundenen zu suchen, da es kein Tatmotiv gebe.
Der ukrainische Botschafter in Finnland, Andrej Olefirow, sagte, dass die 37 verschwundenen ukrainischen Bürger wahrscheinlich nicht wirklich verschwunden seien, sondern nur eine andere Arbeit gefunden hätten.
„Sie sind nicht verschwunden. Die Erfahrung sagt: sie haben einen anderen Job gefunden. Im Kontakt mit der Polizei“, schrieb er auf Twitter.

Mptdnr.ru: Heute fand auf dem Gebiet des staatlichen Unternehmens „Donezker elektrotechnische Fabrik“ eine Festveranstaltung zum 102. Gründungstag der Fabrik statt. Um den Arbeitern zu gratulieren, kam der Minister für Industrie und Handel der DVR Alexej Granowskij.
Alexej Granowskij sagte, dass die Donezker elektronische Fabrik eines der ältesten Unternehmen der Stadt ist, in deren Geschichte es sowohl schwierige Perioden als auch ruhmreiche Siege gab. „1917 wurde die Arbeit der Fabrik mehrfach unterbrochen, die Einrichtungen litten während der Revolution erheblich, aber dank des geschlossenen Kollektivs begann die Fabrik wieder zu arbeiten. Während der faschistischen Besatzung vernichteten die Nazisten sie 1941 vollständig, aber nach der Befreiung der Donbass wurde die Donezker elektrotechnische Fabrik wieder aufgebaut. Und jetzt ist die dritte Periode, wo die Fabrik schwierige Zeiten durchlebt. Heute ist die Hauptaufgabe der Fabrik die Umorientierung der Absatzmärkte auf die RF und die Länder der Zollunion. Außerdem organisieren wir hier jetzt die Erzeugung neuer Produkte. Das Unternehmen lebt auf. So wird es der Ukraine nicht gelingen, die Industrie des Donbass zu zerstören“, sagte der Minister.
In seinem Grußwort an die Mitarbeiter der Fabrik gab der Minister ihnen den Dank der Kollegen der Jusowsker Metallfabrik weiter, in der mit Hilfe der in der Donezker elektrotechnischen Fabrik produzierten Ausrüstung der elektrotechnische Bereich wieder aufgebaut wurde.
Der Direktor des staatlichen Unternehmens „Donezker elektrotechnische Fabrik“ Wadim Tazenko teilte mit, dass heute 363 Menschen in der Fabrik arbeiten. Zu den erzeugten Produkten gehören Elektromotoren, Startapparaturen für den Bergbau, Transformatorunterstationen und anderes.
Verdiente Arbeiter des staatlichen Unternehmens wurden mit Dankesbriefen des Ministeriums für Industrie und Handel sowie mit Urkunden der Fabrik ausgezeichnet.
Zum Abschluss des offiziellen Teils der Veranstaltung gab es für die Arbeiter des Unternehmens und ihre Familien ein großes Festessen.
Die Donezker elektrotechnische Fabrik wurde 1915 als mechanische Reparaturwerkstatt der Alexejewker Bergbaugemeinschaft gegründet. Das staatliche Unternehmen „Donezker elektrotechnische Fabrik“ wurde am 1. März 2017 unter äußere Leitung der DVR gestellt.

 

Dan-news.info: „Energietechniker der DVR haben die Reparatur der Stromversorgung von Kominternowo, Saitschenko, Leninskoje, Oktjabrj und Desershinskoje, die in der Nacht aufgrund von Beschüssen von Seiten der ukrainischen Truppen unterbrochen worden war, abgeschlossen“, teilte der Leiter der Verwaltung des Nowoasowskij-Bezirks Anatolij Janowskij mit.

Abends:

de.sputniknews.com: Kiew stößt Krim-Offensive der FDP übel auf.
Der ukrainische Außenminister Pawel Klimkin hat am Mittwoch die Äußerung des FDP-Chefs Christian Lindner über die Notwendigkeit, das „Tabuthema Krim einzukapseln“, einer scharfen Kritik unterworfen. Klimkins Erachtens sollten die antirussischen Sanktionen nicht nur beibehalten, sondern auch verschärft werden.
Die Krim war im März 2014 – nach gut zwei Jahrzehnten in der unabhängigen Ukraine – wieder Russland beigetreten, nachdem die Bevölkerung der Halbinsel in einem Referendum mehrheitlich dafür abgestimmt hatte. Rund einen Monat zuvor war es in der ukrainischen Hauptstadt Kiew zu einem nationalistischen Umsturz gekommen.
Über die Notwendigkeit der Verbesserung der Beziehungen zu Russland hat sich der FDP-Chef am 5. August in einem Interview mit der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ geäußert.
„Um ein Tabu auszusprechen: Ich befürchte, dass man die Krim zunächst als dauerhaftes Provisorium ansehen muss. Diesen Konflikt wird man einkapseln müssen, um an anderen Stellen Fortschritte zu erzielen“, sagte Lindner.
Unterstützung bekam er dabei von seinem Vize Wolfgang Kubicki und später von der Spitzenkandidatin der Linkspartei, Sahra Wagenknecht. Auch sie begrüßt eine Rückkehr zur Entspannungspolitik mit Russland.
Lindners Worte wurden in Kiew scharf kritisiert. Klimkin äußerte gegenüber der „Bild“-Zeitung:
„Wir sind sehr beunruhigt, dass manche Politiker wie jetzt FDP-Chef Christian Lindner immer wieder versuchen, die offensichtlichen Verletzungen des Völkerrechts zu ignorieren oder sogar zu rechtfertigen. Dadurch ermutigen sie den Aggressor zu weiteren Verbrechen und verwandeln sich in Mitbeteiligte an Putins Verbrechen.“
Klimkin forderte, die „Befreiung der Krim“ mit jeglichen politischen und diplomatischen Mitteln zu erkämpfen. Was die Sanktionen betreffe, so dürfe man sie ihm zufolge nicht lockern, sondern müsse sie verschärfen…

Standard

Presseschau vom 08.08.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends / nachts:

de.sputniknews.com: Ukraine: Naftogaz-Chef wirft Energieminister millionenschweren Wirtschaftsschaden vor
Der Chef des ukrainischen Energiekonzerns Naftogaz, Andrej Kobolew, hat am Montag auf Facebook dem Energieminister in Kiew, Igor Nassalik, vorgeworfen, der ukrainischen Wirtschaft einen Schaden in Millionenhöhe zugefügt zu haben.
„Im vorigen Jahr sind die lautstarken Erklärungen des Ministers über das Gasdefizit in den ukrainischen Untertagespeichern zu einem der Hauptgründe für das spekulative Wachstum der Gaspreise in der EU geworden, was die Ukraine einige Dutzend Millionen Dollar gekostet hat. Und jetzt kommen die Äußerungen über die Unfähigkeit des ukrainischen Gastransportsystems, Gas durchzuleiten“, so Kobolew. „Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde.“
Zuvor hatte Nassalik gemeldet, dass der ukrainische Gasnetzbetreiber Ukrtransgas wegen der Unwilligkeit von Naftogaz, in die ukrainischen Untertagelager zu investieren, für den Gastransit nach Europa technisch nicht bereit sein könnte. Dies könnte zu einer „Katastrophe“ führen, warnte er.

Rusvesna.su: Eilmeldung: Die ukrainische Armee ließ eine OSZE-Delegation nicht nach Stschastje durch und wollten die Brücke nicht entminen
Der stellvertretende Leiter der Speziellen Beobachtermission der OSZE Alexander Hug hat erklärt, dass die ukrainische Armee ihm und anderen Vertretern der Mission das Passieren der Brücke bei Stschastje verwehrt haben, wobei sie sich weigerten, die Minen in dem entsprechenden Abschnitt zu räumen.
Bereits heute Morgen hatte Hug die von Kiewer Kämpfern beschädigte Brücke an der Abgrenzungslinie bei Staniza Luganskaja inspiziert.
„Etwas später waren wir an der Übergangsstelle über den Fluss Sewerskij Donez“ an der Abgrenzungslinie in der Nähe von Stschastje“, erklärte der Vertreter der Mission auf einer Pressekonferenz in Lugansk.
„Doch statt uns den Übergang zu ermöglichen, hielten uns die Minen auf, die sich dort befinden, und verhinderten das Überqueren der Brücke.“
„Die ukrainischen Streitkräfte haben in diesem Fall die Minen nicht entfernt und dem Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordination der Waffenruhe ist es nicht gelungen, irgendwie Einfluss auf die ukrainische Seite auszuüben und die notwendigen Aktionen zu koordinieren“, sagte Hug.
Der stellvertretende Leiter der Mission erklärte, dass diese Brücke als ein möglicher Punkt des Übergangs der Abgrenzungslinie in Betracht gezogen wird.
„Sie wissen, dass diese Brücke eine der Möglichkeiten ist, die von Zivilisten zum Übergang unter der Bedingung genutzt werden könnte, dass dies genehmigt werden und dieser Punkt eröffnet werden könnte“, führte er aus.
Zuvor hatte das Oberhaupt der LVR betont, dass die Republik bereit ist zur baldigen Öffnung von Checkpoint in Staniza Luganskaja und Stschastje, erst danach werde die LVR die Öffnung eines Kontroll- und Passierpunktes im Gebiet Solotoje in Betracht ziehen.
Es sei daran erinnert, dass im Verantwortungsbereich der LVR der einzige offiziell arbeitende Kontrollpunkt im Gebiet von Staniza Luganskaja gelegen ist, wo die Abgrenzungslinie entlang des Sewerskij Donez verläuft. Der Fußgängerverkehr über die Brücke, die vor fast zwei Jahren von der ukrainischen Armee teilweise gesprengt worden war, verläuft über provisorische Holztreppen und Plattformen. Ein Fahrzeugverkehr über die Brücke, die auf mehrfachen Vorschlag der LVR schon längst repariert werden sollte, ist gegenwärtig nicht möglich.

de.sputniknews.com: Siemens präzisiert „einfache Lösung“ für Konflikt um Krim-Turbinen
Der deutsche Konzern Siemens betrachtet laut seinem Sprecher Philipp Encz den Rückkauf der angeblich illegal auf die Krim gelieferten Gasturbinen als eine einfache Konfliktlösung.
Encz sagte am Montag gegenüber russischen Medien, dass der Rückkauf technisch gesehen wie eine Einigung des Preises aussehen könnte, den eine Seite zahlen würde, um die Turbinen zurückzubringen. Von diesem Standpunkt aus sei dies eine durchaus einfache Operation, so der Siemens-Sprecher.
Als eine weitere Variante für die Konfliktlösung bezeichnete er die beim Moskauer Schiedsgericht eingereichte Beschwerde. In dem Dokument bestehe Siemens auf der Rückgabe aller vier Turbinen von der Krim in die südrussische Region Krasnodar...

de.sputniknews.com: Darum wird Trump diplomatische Mission der USA in Russland schnell reduzieren
Die Administration von US-Präsident Donald Trump hat es eilig, die Forderung Russlands nach der Reduzierung der diplomatischen Mission zum 1. September zu erfüllen, damit das Image Washingtons in den USA selbst nicht angekratzt wird. Das sagte Maxim Sutschkow, Experte des Valdai-Diskussionsklubs, am Montag in Moskau.
Ein weiterer Grund für diese Eile sei die Angst, dass die Administration ein weiteres Mal „einer Verschwörung mit dem Kreml“ verdächtigt werde, sagte Sutschkow.
Zuvor hatte US-Außenminister Rex Tillerson mitgeteilt, dass Washington die Forderung Moskaus zum 1. September beantworten wird. Nach Angaben der Agentur AP wollte Tillerson seinen russischen Amtskollegen Sergej Lawrow am Sonntag bei ihrem Treffen in Manila davon in Kenntnis setzen.
Sutschkow zufolge sollte beim Treffen Tillerson-Lawrow in Manila klar gestellt werden, ob und in welchem Ausmaß jede Seite zur Fortsetzung der Eskalation bereit wäre. „Russlands Chefdiplomat erkannte an, dass die USA zur Fortsetzung des Dialogs bereit sind, und bezeichnete dies als ‚positives Signal‘“, fuhr der Experte fort.
Allerdings gebe es hierbei ein großes Problem: Die Amerikaner können noch nicht als ein geeinter Akteur wahrgenommen würden. „Selbst wenn Tillerson und Trump weiterhin an einer konkreten Zusammenarbeit zu einem engen Kreis von Problemen interessiert sein würden, bleibt der Kongress nicht nur feindlich gesinnt gegenüber Russland. Er wird jeden Kontakt der Administration zu Moskau peinlichst beobachten und eine beliebige potentielle gemeinsame Initiative kritisch einschätzen“, sagte Sutschkow.
Russlands Außenamt hatte die USA am 28. Juli aufgefordert, die Zahl ihrer Diplomaten und des technischen Personals mit der Zahl der Mitarbeiter der russischen diplomatischen Vertretungen in den USA in Einklang zu bringen. Demnach sollten rund 700 Mitarbeiter der US-Botschaft und der Konsulate in Russland ihre Arbeit einstellen.
Zudem untersagte Russland den USA die Nutzung von Lagerräumen in Moskau und eines Ferienhauses in Serebrjany Bor in Moskau. Das war eine Antwort auf die antirussische Politik der USA und die von Washington konzipierten neuen antirussischen Sanktionen

rusvesna.su: Eilmeldung: Der „Rechte Sektor“ zieht Kräfte zusammen, um sich an der ukrainischen Armee für den Mord an seinen „Brüdern“ zu rächen, das Kommando der „ATO“ beabsichtigt, die Nazisten zu liquidieren
Wie rusvesna bereits berichtete, hat die ukrainische Armee am 06. August gegen 13:00 Uhr einen „Grad“-Beschuss auf die Positionen des „Rechten Sektors“ im Gebiet des Ortes Pischtschewik in Mariupoler Richtung ausgeführt.
Derzeit ziehen die Neofaschisten ihre Kräfte zusammen und wollen sich an den ukrainischen Soldaten wegen der getöteten „Brüder“ rächen.
Dies erklärte gegenüber rusvesna der stellvertretende Kommandeur des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin….

de.sputniknews.com: Moskau warnt Washington vor „klarem Gegensignal“ nach Personalabbau der US-Mission
Moskau wird unvermeidlich reagieren, sollte Washington Gegenmaßnahmen auf den Personalabbau seiner diplomatischen Mission in Russland treffen. Dies teilte der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow am Montag mit.
Seines Erachtens hätten die Amerikaner kaum ein anderes Verständnis für die Motivation und Logik von Handlungen der russischen Seite und die Grundlage für neue Schritte bei der Gewährleistung der Aktivitäten der diplomatischen Missionen.
„Wenn dies passiert, dann bedeutet das, sie senden uns ein deutliches Signal, dass sie zu einer weiteren politischen Zuspitzung bereit sind“, erklärte Rjabkow.
Er betonte, dass Moskau Washington vor derartigen Aktionen gewarnt habe.
„Gottbewahre, dass sie sich so etwas trauen, denn dann wird eine ähnliche Reaktion von unserer Seite folgen. Gemäß den Genreregeln ist das unvermeidlich“, so der Diplomat.
Dabei fügte er hinzu, dass derartige Maßnahmen die Bedingungen für ein normales Funktionieren der diplomatischen Missionen drastisch verschlechtern würden.
Am Montagmorgen berichteten Medien, dass Washington bis zum 1. September die Forderung Moskaus über den Abbau der diplomatischen US-Mission in Russland entsprechend beantworten werde.
Ebenso am Montag erklärte Rjabkow, dass Russland als Reaktion auf die neuen US-Sanktionen seine Arbeit am Abbau der Abhängigkeit von den amerikanischen Zahlungssystemen und dem US-Dollar als Verrechnungswährung aktivieren wolle.

Ukrinform.ua: McCain sieht in Russland größere Bedrohung als in IS
Die Russische Föderation sei eine größere Bedrohung für die Welt als der „Islamische Staat“, weil sie den Zugang zu komplizierteren Arten von Waffen habe, sagte in einem Interview mit The Arizona Republic der einflussreiche amerikanische US-Senator, Vorsitzender des Ausschusses für Streitkräfte, John McCain.
„Solche Terrorgruppen, wie der IS, stellen eine Bedrohung dar und werden in Zukunft weiter Angriffe durchführen. Aber sie haben keine militärischen Möglichkeiten, Technologien und Ehrgeiz zur Stärkung ihrer eigenen Absicht, die Welt zu regieren. Aber Russland nicht. Russland ist kein Freund für die freie Welt“, führt die Ausgabe die Worte des Senators an.

vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden siebenmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Schelobok, Kalinowo, Sokolniki, Slawjanoserbsk. Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, verschiedenen Arten von Granatwerfern und Schusswaffen.
Zerstörungen von Gebäuden und Verletzte unter der Zivilbevölkerung und den Soldaten gibt es nicht.

de.sputniknews.com: Ukrainischer Küstenschutz hält russisches Fischerboot auf
Der ukrainische Grenzschutz hat am Wochenende im Asowschen Meer, mehr als 16 Kilometer von der ukrainischen Hafenstadt Mariupol entfernt, ein russisches Fischerboot aufgehalten. Das teilte der Pressedienst der Behörde am Montag mit.
Da das Boot auf die Signale der Grenzer nicht reagiert habe, sei beschlossen worden, Motorboote zu dem Schiff zu entsenden. Eine nachfolgende Durchsuchung an Bord des Bootes soll aber keine Verstöße aufgewiesen haben.
Demnach soll sich das russische Fischerboot offiziell zu Forschungszwecken in ukrainischen Territorialgewässern aufgehalten haben.

Armiyadnr.su: Operativer Bericht der Streitkräfte der DVR
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 36 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden 17 Ortschaften der Republik mit Artillerie, Mörsern, Schützenpanzern, Schützenpanzerwagen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In der Folge von Beschüssen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte gab es folgende Schäden:
Beschuss des Jasinowatajer Eisenbahndepots. Fensterscheiben herausgeschlagen, ein Teil einer Wand beschädigt.
Zusätzliche Informationen werden ermittelt.

de.sputniknews.com: Donbass: Rechter Sektor unternimmt Rachemission gegen ukrainische Armee
Die Militärführung der selbsterklärten Donezker Volksrepublik (DVR) meldet die Verlegung einer Abteilung des ukrainischen nationalistischen „Rechten Sektors“ in Richtung Süd-Donbass.
Wie ein Militärsprecher der DVR gegenüber Journalisten sagte, wollen sich die Kämpfer des „Rechten Sektors“ an den Armeeeinheiten rächen, die am Sonntag Stellungen dieser nationalistischen Organisation mit Mehrfachraketenwerfern „Grad“ beschossen hatten.
Am Montagnachmittag seien im Raum der von Kiew kontrollierten Stadt Marjinka fünf Busse und fünf gepanzerte Kraz-Lastwagen sowie im Raum der Kiew-treuen Stadt Kramatorsk eine Kolonne von 28 Lastwagen mit Mitgliedern des „Rechten Sektors“ gesehen worden, so der Sprecher. Die Extremisten hätten sich in Richtung Süd, ins Verantwortungsgebiet der 59. Brigade der ukrainischen Armee bewegt, um den Tod ihrer Mitkämpfer zu rächen.
Indessen seien alle im Raum von Mariupol stationierten Einheiten der ukrainischen Streitkräfte in Kampfbereitschaft versetzt worden, sagte der Sprecher. „Die Führung der ‚Anti-Terror-Operation‘ plant, alle ihr zur Verfügung stehenden Kräfte und Mittel einzusetzen, um die herbeigefahrenen Radikalen vollständig zu vernichten und – mittels der im Raum der ‚Anti-Terror-Operation‘ eingesetzten gehorsamen Medien — die Schuld den Streitkräften der DVR zuzuschreiben“, hieß es aus der Militärführung der DVR.

Lug-info.com: Ein Einwohner von Lugansk, der von Spezialdiensten der Ukraine nach der Entlassung aus den Reihen der ukrainischen Streitkräfte angeworben wurde, hat sich mit einer Anzeige dazu beim Staatssicherheitsministerium der LVR gemeldet.
„Der Einwohner von Lugansk Wadim Alexejew, der 2014 in die ukrainische Armee einberufen worden war, hat nach einigen Jahren Dienst in den inneren Truppen die Entscheidung getroffen, die Armee zu verlassen und in die Heimat zurückzukehren“, teilte das MfS mit.
„Vor der Abreise in die LVR wurde Wadim vom Sicherheitsdienst der Ukraine angeworben. Er erhielt das Pseudonym „Jaswa“ und die Aufgabe, Informationen in Bezug auf Soldaten der LVR zu sammeln. Insbesondere waren die Spezialdienste der Ukraine an Informationen über die Ausreise von Soldaten der Volksmiliz oder ihrer Verwandten auf das von den Kiewer Truppen kontrollierte Territorium interessiert“, fügte das MfS hinzu.
Bei der Rückkehr nach Lugansk vernichtete Alexejew alle SIM-Karten, über die er dem Sicherheitsdienst der Ukraine diesen interessierende Informationen weitergeben sollte, beantragte einen Pass der LVR und beim Eintritt in den Militärdienst bei der Volksmiliz der Republik meldete er dem MfS seine Anwerbung.
„Kundgebung am Gebäude der Administration der Präsidenten der Ukraine und der Obersten Rada fanden praktisch täglich statt. An den Gebäuden versammelten sich Kämpfer des „Rechten Sektors“ und Sowoboda-Anähnger, Soldaten der Ukraine und Bergleute. Sie forderten Lohnzahlungen und Rotation. Mütter von wehrpflichtigen Soldaten, die gar nicht zur Ausbildung, sondern in die „ATO“-Zone geschickt wurde, fragen, wo ihre Söhne seien“, berichtete Alexejew während der Befragung über die Situation in Kiew.
Das MfS erinnerte daran, dass gemäß der Gesetzgebung der Republik eine rechtzeitige Mitteilung über eine Heranziehung zur Zusammenarbeit von Seiten ausländischer Spezialdienste zur Freistellung von der strafrechtlichen Verantwortung führt.

de.sputniknews.com: „Unfreundschaftlicher Schritt“: Kiew empört über Vorlage für neuen polnischen Pass
Das Außenministerium der Ukraine hat nach eigenen Angaben entschiedenen Protest gegen die Pläne Warschaus erhoben, in einem neuen Bürgerpass die Abbildung einer Kapelle im westukrainischen Lwiw zu platzieren.
Der polnischen Botschafter Jan Pieklo wurde ins Außenministerium zitiert, wo ihm eine Protestnote im Zusammenhang mit der Absicht des Innenministeriums und der Regierung Polens überreicht wurde, die auf dem Lytschakowski-Friedhof in Lwiw befindliche Kapelle abbilden zu lassen.
Kiew betrachtet diese Pläne als einen „nicht freundschaftlichen Schritt“, der sich auf die Entwicklung der Partnerschaft der beiden Staaten negativ auswirke.
„Die Ukraine tritt gegen die Politisierung einzelner historischer Fakten auf, die die Entwicklung einer gegenseitig vorteilhaften strategischen Partnerschaft der Ukraine und Polens beeinträchtigen könnten“, hieß es aus dem ukrainischen Außenamt.
Es kommt zu immer neuen Auseinandersetzungen zwischen der Ukraine und Polen in Bezug auf geschichtliche Fragen. So hat der polnische Außenminister Witold Waszczykowski Anfang Juli erklärt, dass Polen eine Integration der Ukraine in die Europäische Union wegen der Glorifizierung des Chefs der Organisation der ukrainischen radikalen Nationalisten OUN, Stepan Bandera, nicht zulassen werde.
Darauf erklärte der ukrainische Botschafter Markijan Lubkiwski, früher Berater des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU, die Einsprüche der polnischen Seite seien „unfreundschaftlich“ und „unzeitgemäß“.
In Polen soll 2018 zum 100. Jahrestag der Unabhängigkeit des Staates ein Bürgerpass mit einem neuen Designe herausgegeben werden. Das Dokument soll unter anderem die Abbildungen der „Gedenkstätte der Jungen Adler“, zu der die genannte Kapelle gehört, sowie des „Heiligen Tores“ (Tor der Morgenröte) in Vilnius enthalten.

Lug-info.com: Kommentare des bevollmächtigten Vertreters der LVR bei den Verhandlungen in Minsk Wladislaw Dejnego (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die ukrainische Seite hat gezeigt, wie sie die Zukunft der Brücke bei Staniza Luganskaja sieht, indem sie sie zweimal im Jahr 2015 gesprengt hat, erklärte Wladislaw Dejnego.
So kommentierte er die Worte des stellvertretenden Leiters der OSZE-Mission Alexander Hug auf einer Pressekonferenz in Lugansk, dass Kiew und die LVR selbst eine Vereinbarung über den Wiederaufbau der Brücke bei Staniza Luganskaja treffen müssen.
„Ihr Herangehen kennen wir sehr gut, im Jahr 2015 war der erste Versuch im Januar, der zweite im März, wo die Brücke gesprengt wurde. Eine der Überspannungen der Brücke wurde in der Folge der Sprengung eines Fahrzeugs beschädigt, das sich von der ukrainischen Seite in unsere Richtung bewegte“, erinnerte der Vertreter der DVR.
„Nun das ist die Position der Ukraine bezüglich dieser Brücke – die Brücke darf es nicht geben. Und wenn wir jetzt darauf eingehen und warten, wann die Ukraine ihre Sicht bezüglich des Wiederaufbaus der Brücke abgibt, dann,
so denke ich, wird diese Sicht eindeutig sein – sie bis auf die Grundmauern zu zerstören“, erklärte Dejnego.
Dejnego erklärte, dass die LVR, wie zuvor, auf einem möglichst schnellen Wiederaufbau der Brücke nach dem Projekt des IKRK besteht. Aber nach seiner Meinung nach „drückt sich Hug einfach vor der Realität“. „Er spricht davon, dass die Seiten eine Vereinbarung schließen müssen. Entschuldigen Sie, soll das Rote Kreuz so von dieser Prozedur ausgeschlossen werden“, frage Dejnego.
„Das Rote Kreuz besteht darauf, dass es notwendig ist, annehmbare Bedingungen für die Menschen zu gewährleisten, die die Abgrenzungslinie an diesem Abschnitt passieren“, erklärte er. Dabei haben wir unsere Zustimmung zu dem vom IKRK vorbereiteten Projekt gegeben und die ukrainische Seite verzögert den Prozess in jeder Weise, weicht aus, schwafelt von irgendwelchen alternativen Herangehensweise an die Fragen der Brücke in Staniza Luganskaja“.
Dejnego empfahl Alexander Hug, die Berichte seiner eigenen Mission zu lesen, bevor er die LVR der Verletzung ihrer Verpflichtungen beschuldigt. Hug hatte auf einer Pressekonferenz am 7. August erklärt, dass die OSZE-Mission mit Hilfe technischer Beobachtungsmittel angeblich feststellt, dass „die Seiten ihre Verpflichtungen zur Stabilisierung der Situation im Gebiet von Staniza Luganskaja nicht erfüllen“.
„Herr Hug, lesen Sie die offiziellen Bericht der OSZE. Der letzte Verstoß wurde am 13. Juli festgestellt, danach gab es keine Verstöße mehr. Davor wurden Verstöße der ukrainischen Seite registriert“, unterstrich Dejnego.
„Wie ist es dann möglich zu sagen, dass die Seiten ihre Verpflichtungen nicht erfüllen, wenn wir mehr als 60
Mal unsere Bereitschaft erklärt haben und 17 Mal unmittelbar mit der Erfüllung unseres Teils der Verpflichtungen zur Trennung von Kräften und Mitteln bei Staniza begonnen haben“, fuhr er fort.
„Offensichtlich lag unsere Nichterfüllung darin, dass wir unsere Einheiten nicht einseitig abgezogen haben“, stellte der Vertreter der Republik fest.
Dejnego merkte an, dass Hug „sehr gut weiß, dass die Erfüllung der Maßnahmen zur Trennung von Kräften und Mitteln bei Staniza Luganskaja von beiden Seiten gleichzeitig und symmetrisch erfolgen muss“.
„Deshalb habe ich die Frage, welchen Teil der Verpflichtungen wir nicht erfüllt haben“, fasste der Vertreter der LVR zusammen.

de.sputniknews.com: Gasstreit Russland-Ukraine: Naftogaz erhöht Forderung an Gazprom um 5 Mrd. Dollar
Der ukrainische Energiekonzern Naftogaz plant, seine Klageforderungen an den russischen Gaskonzern Gazprom um mehr als 5 Milliarden Dollar zu erhöhen. Dies erzählte der Naftogaz-Geschäftsführer Juri Witrenko im Interview mit dem ukrainischen TV-Sender „Pjatyj kanal“ (Fünfter Kanal).
„Wir rechnen damit, dass wir zu unseren Klagen eine gerechte Entschädigung von Gazprom bekommen“, sagte Witrenko.
Die Gesamtsumme der Forderungen wird somit mehr als 18 Milliarden Dollar erreichen.
Gazprom und Naftogaz Ukrainy sind in ihrem Gasstreit vor drei Jahren vor das Stockholmer Schiedsgericht gegangen. Gazprom bestritt damals die Aufhebung der Take-or-pay-Klausel. Der russische Konzern hatte von der Ukraine eine Kompensationszahlung in Höhe von 37 Milliarden US-Dollar gefordert. Diese Forderung umfasst die Schulden für erfolgte Gaslieferungen Ende des Jahres 2013 und des Jahres 2014, die Strafe gemäß Vertragsklausel ‚take or pay‘ für die Jahre 2012 bis 2016 sowie Säumniszuschläge, was insgesamt 47 Milliarden Dollar sind. Naftogaz forderte von Russland in einer Gegenklage eine Revision der Gaspreise ab Mai 2011 sowie eine Entschädigung für die Überbezahlung in Höhe von 18 Milliarden Dollar. Eine Zwischenentscheidung hatte das Stockholmer Schiedsgericht am 31. Mai getroffen.

Ukrinform.ua: OSZE: 7 Kriegsopfer innerhalb eines Monats
Die OSZE-Mission habe innerhalb des letzten Monats durch Kämpfe in der Luhansker Region 7 Opfer unter der Zivilbevölkerung festgestellt, gab am Montag auf einer Pressekonferenz der erste stellvertretende Leiter der Beobachtungsmission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), Alexander Hug, bekannt.
Und seit Anfang des Jahres hat die OSZE-Mission ihm zufolge 341 Kriegsopfer unter der Zivilbevölkerung konstatiert.
Herr Hug fügte auch hinzu, dass in der letzten Woche die Zahl der Verletzungen der Waffenruhe um 55 Prozent gestiegen ist. Insbesondere wurden 540 Fälle von Einsätzen von schweren Waffen festgestellt.

Dnr-news.com: Muzhenko bezifferte die Verluste der ukrainischen Armee in den drei Jahren „ATO“
Mit Stand vom 27. Juli 2017 wurden infolge der „ATO“ im Donbass 2307 ukrainische Soldaten getötet, 8185 wurden verletzt. Dies sagte in einem Interview mit Liga.net der Chef des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte Wiktor Muzhenko.
Muzhenko führte weiter aus, dass die genannten Zahlen lediglich die kampfbedingten Verluste beinhalten. Außerdem seien 871 Soldaten seinen Worten nach an Krankheiten, in Verletzung von Sicherheitsvorschriften, durch Verkehrsunfälle und Selbstmord gestorben.
„Die Aussagen, dass die nicht kampfbedingten Verluste die kampfbedingten übertreffen, sind nicht richtig. Im Gegenteil, im Vergleich zu 2015-2016 haben sie sich um einiges verringert“, erklärte Muzhenko und fügte hinzu, dass Krieg immer Menschen tötet, das sei „seine Natur“.

Nachmittags:

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR
bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner siebenmal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten in den Gebieten von Shelobok, Sokolniki, Slawjanoserbsk und Kalinowo.
Der Gegner hat 120- und 82mm-Mörser, Schützenpanzer, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen verwendet. Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 216 Geschosse abgeschossen.
Die ukrainischen Truppen verletzten auch weiterhin die Minsker Vereinbarungen bezüglich des Abzugs von schweren Waffen von der Kontaktlinie.
So wurden im Gebiet von Nowotoschkowskoje neue Positionen von zwei Mörserbatterien der 58. Brigade entdeckt.
Die Verteidigungsbehörde der Republik erhält weiter Mitteilungen über die Verletzung von Rechten von Bürgern, die sich auf dem von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Territorium befinden.
So wurde in Popasnaja
ein Schulgebäude eingenommen, um dort Soldaten der 10. Brigade der ukrainischen Streitkräfte unterzubringen.
Derzeit finden auf dem anliegenden Territorium Befestigungsarbeiten statt.
Dies und andere Fakten bestätigen, dass das Kommando der „ATO“ die verfassungsmäßigen Rechte und die internationalen Normen des humanitären Rechts der Einwohner des Donbass verletzen.
Die Volksmiliz
unterstützt weiter die OSZE-Mission bei ihrer Arbeit. Gestern ging im Gebiet von Obosnoje während der Beobachtung der Lage durch den stellvertretenden Leiter der OSZE-Mission Alexandr Hug die Verbindung mit einer Drohne der Mission verloren.
Durch die Volksmiliz wurde sie operativ entdeckt und zurückgebracht. Ich erinnere daran, dass dies seit Anfang des Jahres schon die achte Drohne ist, die durch elektronische Kriegsführung der ukrainischen Streitkräfte außer Funktion gesetzt wird.
Die Verwendung von Mitteln der elektronischen Kriegsführung durch die ukrainischen Streitkräfte bestätigt die Verletzung der Anforderungen zum Abzug schwerer Waffen an der Kontaktlinie durch die Ukraine.

de.sputniknews.com: Friedensfahrt Berlin-Moskau über die Krim: „Dazu gehört etwas Mut“
Juri Hempel, Vorsitzender der Deutschen National- und Kulturautonomie der Krim, bewundert die Europäer, die die Krim trotz der Blockade durch die Ukraine besuchen. Dazu gehört etwas Mut, meint er. Sie kommen auf die Halbinsel, um die Mediensperre zu durchbrechen.
„Auf der Krim wird der Volksdiplomatie große Bedeutung beigemessen“, sagte er bei der Begrüßung der Friedensfahrt Berlin-Moskau, die auf Initiative des internationalen Vereins Druschba Global am 23. Juli am Brandenburger Tor startete und die Krim-Hauptstadt Simferopol in der vorigen Woche erreicht hat. Laut Hempel haben schon 180 Gäste allein aus Deutschland die Krim besucht. Im September wird auf der Halbinsel eine weitere deutsche und im Oktober eine norwegische Delegation erwartet.
Es sind nicht nur Touristen, sondern auch Geschäftsleute und Kulturschaffende. Für großes Aufsehen hat auf der Halbinsel in diesen Tagen der Auftritt der deutschen Techno-Band Scooter gesorgt, trotz der ihr von Kiew angedrohten strafrechtlichen Verantwortung bis zu acht Jahren Haftstrafe. Ihr Konzert leitete der Mitveranstalter der Friedensfahrt Berlin-Moskau, Dr. Rainer Rothfuß, mit einer kurzen Ansprache ein. Er sieht in der Informationsblockade gerade ein grundlegendes Problem.
Mut, um Krim zu besuchen
Er bedauert es, dass man Mut brauche, um auf die Halbinsel zu kommen: „Im westlichen Teil Europas und in den USA und damit auf der ganzen Welt, weil sie die Medien bestimmen, wird eine ganz andere Realität von der Krim gemalt.“ Rothfuß erwähnte eine Online-Petition an die deutsche Regierung, die etwa 17 000 Bundesbürger unterschrieben haben und die einen Dialog mit Russland fördert.
„In diesen Antrag haben wir extra einen Punkt gesetzt“, so der geopolitische Analyst, „bitte organisiert eine große Konferenz, wo Wissenschaftler aus Ost und West gemeinsamen analysieren, was in der Realität in der Krim-Frage passiert ist. Denn die Krim ist die Schlüsselfrage an den seit Jahren dauernden Sanktionen, die zu einer Abkühlung der Beziehungen zwischen dem Westen und Russland geführt haben. Der Fakt ist, dass im Westen die Realität, was sich in der Ukraine und auf der Krim abgespielt hat, ignoriert wird, genauso wie in der Vergangenheit in der Kosovo-Frage.“
Dabei bewundert Dr. Rothfuß, wie friedlich Russland die Krim-Frage gelöst hat im Vergleich zu dem seit drei Jahren andauernden Krieg im Osten der Ukraine. Die Krim-Bevölkerung habe ihren Autonomiestatus genutzt und ein Referendum durchgeführt und somit direkte Demokratie in die Hand genommen.
„Es gibt andere Staaten, wo es auch Session gab, Süd-Sudan und Ost-Timor“, fährt der Wissenschaftler fort. „Sie haben viele Jahrzehnte darauf gewartet, bis ein Referendum durchgeführt wurde. Viele Millionen Menschen sind dabei gestorben.“
Menschenleben oder Staatsgrenzen
Das Menschenleben sei heiliger als Staatsgrenzen, urteilt Rothfuß und führt Beispiele an: „Deutschland hat auch Territorien verloren. Königsberg ist heute Kaliningrad, und Elsass ist heute in Frankreich. Aber wenn die Menschen in Frieden und Freiheit leben können, so ist es die Pflicht des Staates, das zu garantieren.“
Der von Rothfuß geleitete Druschba Global e.V. veranstaltete die Friedensfahrt Berlin-Moskau von 300 Bürgern, um Freundschaftsgefühle zu Russland zu manifestieren. „Wir bringen zum Ausdruck, dass Russland und Deutschland Partner, gute Nachbarn und Freunde sein sollen. Dann können wir den Frieden in Europa langfristig sichern. Unsere Teilnehmer sind in sieben verschiedenen Gruppen durch Russland unterwegs. Die Krim und der Kaukasus sind die längsten Routen. Andere sind vom Baikalsee Karelien, vom Goldenen Ring, von Petersburg und der Wolga auf dem Weg nach Moskau.“
Das Ziel der Friedensfahrt sei es, so Rothfuß, Austausch über die politischen Differenzen hinweg zu pflegen. Die Menschen in Russland seien dafür offen. „Das ist unsere Erfahrung. Wenn wir nach Deutschland zurückkehren, ist es unsere Aufgabe, unsere Mitmenschen zu ermutigen, nicht daran zu glauben, dass Frieden durch Waffen und steigende Militärbudgets gesichert werden kann. Statt Nato brauchen wir einfach nur Austausch. Und nächstes Jahr sollen alle Menschen zur Fußball-WM nach Russland kommen.“


Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
Die ukrainische Seite verletzt weiter den Waffenstillstand, unter anderem unter Anwendung schwerer Waffen.
In Richtung Donezk hat der Gegner großkalibrige Artillerie und Mörser verwendet. Auf elf Ortschaften und die umliegenden Gebiete wurden elf Artilleriegeschosse des Kalibers 152 und 122mm, sowie 109 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 82mm abgeschossen.
In Richtung Mariupol hat der Gegner aktiv mit Granatwerfern und Schusswaffen sechs Ortschaften und die umliegenden Gebiete beschossen.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden 36 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
In der Folge von Beschüssen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurde das Jasinowatajer Eisenbahndepot teilweise beschädigt.
Bei der Verteidigung der Republik
starb ein Soldat.
Im Gebiet von Awdejewka wurde ein Feuerzeug von 152mm-Haubitzen 2S3 „Akazija“ aus dem Bestand der 2. Haubitzenabteilung der 72. mechanisierten Brigade auf
Feuerpositionen bemerkt. Ich merke an, dass diese Postionen in Wohngebieten der Stadt liegen.
Die Führung der Nationalpolizei der Ukraine ist vo
m zunehmenden Fluss ungesetzlichen Waffen- und Munitionshandels in der „ATO“-Zone beunruhigt und in der Folge durch die zunehmende Kriminalität im Land.
Wie ich bereits mitgeteilt habe, geht ein großer Teil der Schmuggelware durch die Hände ukrainischer Freiwilliger, die sich in der „ATO“-Zone frei bewegen. Es gibt nicht wenige Fälle, wo Soldaten der ukrainischen Streitkräfte die Geschäfte direkt ohne Vermittler durchführen und die Waffen und Munition an organisierte kriminelle Gruppen verkaufen.
Zu den Spitzenkräften des ungesetzlichen Geschäfts gehören die Soldaten der 72. mechanisierten Brigade. Die geschäftstüchtigsten Soldaten dieser Brigade nutzen für den Transport der Waffen die Dienste des ukrainischen Unternehmens „Neue Post“.

Ukrinform.ua: Generalmajor: Verbindungsmittel ukrainischer Streitkräfte entsprechen den Nato-Standards
Das System der Verbindungsmittel der Streitkräfte der Ukraine nähere sich bereits den Nato-Standards, insbesondere in der Cyber-Sicherheit, sagte auf einem Briefing der Chef der Fernmeldetruppen der ukrainischen Streitkräfte, Generalmajor Wolodymyr Rapko, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Jetzt findet die komplette Umrüstung der Verbindungsmittel durch die modernsten technischen Mittel nach den Nato-Standards statt. Geschaffen ist das Cyber-System der Streitkräfte und unsere Spezialisten haben in Deutschland beim Cyber-Wettbewerb erste Plätze belegt“, sagte Rapko.
In diesem Kontext stellte er fest, dass als ein eindrucksvolles Beispiel für die hohen Leistungsmöglichkeiten der ukrainischen Spezialisten in der Cyber-Sicherheit die Tatsache dienen kann, dass der bekannte Virus „Petya.A“ den Computersystemen der Streitkräfte der Ukraine keine Schaden zugefügt hatte.

de.sputniknews.com: Kiew verzichtet auf Schlüsselrolle in europäischer Energiewirtschaft
Der ukrainische Energieminister Igor Nassalik hat jüngst eingeräumt, dass sein Land den russischen Gastransit nach Europa nicht garantieren könne, und zwar wegen der Abnutzung seines Pipelinesystems, schreibt die Zeitung „Nesawissimaja Gaseta“ am Dienstag.
„Es könnte dazu kommen, dass die Firma Ukrtransgaz rein technisch nicht bereit sein wird, das Gas zu befördern. Sollte das System nicht bereit sein, wäre das eine Katastrophe“, sagte Nassalik in einem TV-Interview. Zugleich warf der dem Top-Management von Naftogaz Ukrainy (Mutterkonzern von Ukrtransgaz) die ständige Kürzung der Investitionen in das nationale Pipelinenetz vor.
Damit unterstützte der Minister die Führung von Ukrtransgaz, die zuvor Naftogaz Ukrainy vorgeworfen hatte, der Mutterkonzern wäre nicht an Investitionen in die Pipelines interessiert, weil Russland weitere Pipelines unter Umgehung der Ukraine bauen könnte….

Dnr-online.ru/dan-news.info: Während seines Besuches in Gorlowka legte das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko heute am Denkmal für die getöteten Einwohner Blumen nieder.
Das Denkmal für die friedlichen Einwohner Gorlowkas, die in der Folge der Aggression der ukrainischen Truppen in den Jahre
n 2014 bis 2017 getötet wurden, wurde am 27. Juli dieses Jahres eingeweiht, am dritten Jahrestag des massiven Beschusses von Gorlowka von Seiten der ukrainischen Streitkräfte. Das Marmordenkmal, das im Zentrum der Stadt liegt, besteht aus einer Platte mit den Namen von 235 gefallenen Gorlowkern und der Figur eines Engels.
Das Republikoberhaupt legt
e Blumen nieder und ehrte das Andenken der von der Ukraine ermordeten unschuldigen Kinder und Erwachsenen.
Danach
sprach Sachartschenko mit Einwohnern von Gorlowka.
„Hier starben
Hunderte von friedlichen Einwohnern, in der gesamten Republik starben Tausende. Dies sind unsere Landsleute, unsere Verwandten und Freunde. Hier auf dem Denkmal ist der Name eines getöteten elf Monate alten Mädchens, heute hätte sie Geburtstag. Es ist schrecklich dies zu sehen. Aber nicht wir sind nach Dnjepropetrowsk, Lwow, Kiew gekommen. Sie sind in unser Land mit der Waffe in der Hand gekommen. Glaubt mir, sie werden für alles zur Verantwortung gezogen, ihnen wird für alles vergolten werden“, sagte Alexandr Sachartschenko.
„Die ukrainische Regierung sagt, dass bei uns die Beschüsse weniger geworden sind. Aber die ukrainischen Truppen unternehmen praktisch an jedem Abend Versuche, unsere Positionen zu d
urchbrechen.
Vorgestern gab es einen Durchbruchsversuch im Süden der Republik, vor einigen Tagen am Swetlodarsker Bogen.
Die Lage ist äußerst schwierig und angespannt. Der Gegner verstärkt seine Positionen, bringt Munition, Treibstoff und Personal heran“, sagte Alexandr Sachartschenko später zu Journalisten.
Außerdem überreichte Alexandr Sachartschenko in Gorlowka einer alleinerziehenden Mutter mit zwei Kindern, eines davon krank, die Schlüssel für eine neue Wohnung.
„Solche Familien, die Wohnraum benötigen, davon gibt es, das wissen Sie, tausende. In der gesamten Republik sind es nach Angaben aus dem Mai mehr als 2800 Menschen, aber mit jedem Tag werden es mehr. Solange der Krieg ist, wird sich die Zahl erhöhen“, sagte Sachartschenko im Gespräch mit Journalisten. „Was die Wohnung von Wiktorija betrifft, so
ist die Wohnung gut, hell, die Einwohnerin ist zufrieden“.

de.sputniknews.com: Russischer Geheimdienst-Absolvent hackt Casinos weltweit – Ultimatum gestellt
Ein Russe hat Medienberichten zufolge das Zufallsprinzip von Spielautomaten mathematisch gelöst und jahrelang bis zu einer Million Dollar im Monat mit Glücksspiel verdient. Nun stellt er Spielautomaten-Herstellern ein Ultimatum: entweder sie zahlen oder er macht sein Know-how publik.
Alex habe Mathematik und Programmieren an einer der besten russischen Universitäten studiert, schreibt die Zeitschrift „Wired“. Anschließend habe sich der junge Mann an der Akademie des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB und dann an der Militär-Universität Sankt Petersburg in Sachen Kryptographie weiterbilden lassen.
Dem Russen sei es gelungen, den Algorithmus eines Zufalls-Zahlengenerators (PRNG) zu entschlüsseln und eigene Algorithmen zu entwickeln, die den Gewinn garantieren, schreibt das Magazin.
In Sankt Petersburg gründete er demnach eine Firma, die sich auf Betrug der „Betrugsmaschinen“ spezialisiert. Alex habe Agenten in Casinos weltweit, darunter auch in die USA, geschickt, um nach passenden Spielautomaten zu suchen und deren Funktionsprinzip zu filmen. Anhand der Aufnahmen werden laut „Wired“ in Sankt Petersburg Algorithmen erstellt, mit dem der Agent vor Ort dann die Casino-Bank sprengt.
Das vierköpfige Team gewinnt laut dem Blatt rund 250.000 US-Dollar pro Woche. Den Löwenanteil von 90 Prozent kassiere Alex selbst, dessen Agenten keine speziellen Kenntnisse besitzen und lediglich seine Aufträge erfüllen.
Der Programmierer nehme vor allem die Spielautomaten des australischen Herstellers Aristocrat Leisure ins Visier. Im November 2016 soll Alex von dem in Sydney ansässigen Unternehmen Lösegeld gefordert und gedroht haben, die Gewinnalgorithmen im Internet publik zu machen.
Laut Alex verletzt seine Tätigkeit nicht das russische Recht. Sich selbst verstehe er als „Gegenstück zum globalem Glücksspielsystem, in dem das Casino immer der Gewinner ist“. „Die Glücksspielentwickler sagen, sie würden den Menschen Attraktion anbieten… Doch in der Tat helfen sie den Casinos, den Menschen ihr Geld zu nehmen“, rechtfertigt Alex sein Geschäft. „Ich helfe mir selbst und weiteren Menschen, den Casinos das Geld zu nehmen.“

Dan-news.info: „Gegen 12:20 hat die ukrainische Seite Kominternowo beschossen, der Beschuss dauerte bis 13:00“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Es wurde mit Mörsern des Kalibers 120mm geschossen, es wurden mindestens zehn Mörsergeschosse abgeschossen. Informationen über Verletzte und Zerstörungen werden ermittelt.

Ukrinform.ua: Etwa 30 000 Flüchtlinge aus dem Donbass wollten in die EU
Seit drei Jahren des Krieges im Osten der Ukraine haben fünf europäische Länder 29 895 Gesuche um Aufnahme von ukrainischen Auswanderern aus dem Donbass angenommen, die meiste Zahl der Anträge von Flüchtlingen haben Deutschland und Italien angenommen, entnimmt man dem veröffentlichten Informationsblatt der UN-Agentur für Flüchtlinge.
Laut den UN-Angaben wollten nach Deutschland 9 616, nach Italien 9 319, nach Polen 4 278, nach Frankreich 3 459 und nach Schweden 3 148 Menschen auswandern.
Nach Russland aus dem Gebiet der Antiterror-Operation (ATO) in der Ostukraine wollten 427 240 unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger auswandern und die Ukraine hat 1 583 759 Binnenvertriebenen Unterkommen gewährt.

de.sputniknews.com: Ukrainer streben nach Europa und „brauchen nicht nach Russland zu fahren“ – Kiew
Der ukrainische Infrastrukturminister Wladimir Omeljan sieht eigenen Worten zufolge keinen Sinn darin, dass die Ukrainer nach Russland oder in den Donbass reisen.
„Wir haben den Eisenbahnpersonen- und —güterverkehr mit der Krim und dem okkupierten Donbass eingestellt. Ich denke, dass wir nicht dorthin fahren müssen. Wir brauchen tatsächlich nicht nach Russland zu fahren, ausnahmsweise nur zum Besuch der Familie, wenn es dort eine solche gibt. Wenn wir nach Europa streben – dann müssen wir nach Europa gehen“, sagte Omeljan am Dienstag gegenüber dem Internetportal „Obosrewatel“.
Im Juli hatte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko erklärt, Kiew wolle die biometrische Kontrolle für Bürger anderer Staaten einführen, die die ukrainische Grenze passieren. Laut dem Chef des ukrainischen Sicherheits- und Verteidigungsrates, Alexander Turtschinow, werden von dieser Neuregelung in erster Linie die Russen betroffen sein.
Zudem hatte die im Parlament vertretene Fraktion der „Volksfront“ dazu aufgerufen, den Gesetzentwurf über die Abschaffung der Visafreiheit mit Russland zur Sprache zu bringen. Das ukrainische Parlament kann dieses Dokument bereits im Herbst erörtern.

Dnr-online.ru: Der Vorsitzende des Volkssowjet der DVR Denis Puschilin hat die Existenz von Zollkontrollen zwischen der DVR und der LVR eine notwendige Maßnahme genannt. Er trat aber dafür ein, die Zollkontrollen für örtliche Einwohner erheblich zu erleichtern.
„Die Frage des Zolls zwischen der DVR und der LVR kommt ständig auf. In Russland versteht man überhaupt nicht, wie das möglich ist. Die Situation besteht in folgendem. Aus einer Reihe von Gründen wurden in Lugansk Schmuggelwege organisiert, unter anderem aus Russland. Und sie sind bis heute damit nicht fertig geworden. Es ist Schmuggel von Treibstoff, Alkohol usw. Ursachen dafür gibt es sehr viele.
Aber Sie haben absolut richtig angemerkt, dass der Zoll eine Reihe von Unbequemlichkeiten für die Menschen darstellt, die hier arbeiten. Wir schlagen vor, Listen aufzustellen und maximal darauf hinzuwirken, dass diese Menschen eine vereinfachte Prozedur durchlaufen. Das ist jetzt die einfachste Lösung“, sagte der Vorsitzende des Volkssowjets.

de.sputniknews.com: Jahrestag des Fünf-Tage-Kriegs: Putin verspricht Abchasien Schutz
Wladimir Putin ist am Dienstag nach Abchasien gekommen. Beim Treffen mit dem abchasischen Amtskollegen Raul Chadschimba versprach der russische Präsident, dass sein Land auch weiterhin die Sicherheit dieser ehemaligen georgischen Provinz garantieren werde.
„Wir haben ganz besondere Beziehungen zu Abchasien“, sagte Putin zu Chadschimba. „Wir garantieren die Sicherheit, die Selbständigkeit und die Unabhängigkeit Abchasiens. Ich bin überzeugt: So wird es auch künftig sein.“
Zentrales Thema des Treffens ist die Entwicklung der Wirtschaft Abchasiens. Insbesondere geht es um die Schaffung neuer Arbeitsplätze und eines funktionierenden Steuersystems.
Putin besucht Abchasien am 9. Jahrestag des Beginns des Kaukasus-Kriegs. Im August 2008 schickte Georgien Truppen nach Südossetien, um diese Region zurückzuerobern. Der Angriff, bei dem die südossetische Hauptstadt Zchinwal weitgehend zerstört (Fotos) und zahlreiche Zivilisten sowie russische Friedenssoldaten getötet wurden, konnte erst nach der Intervention russischer Truppen abgewehrt werden. Auch Abchasien, das mit Südossetien vertraglich verbündet war, hatte in dem Krieg Kriegsfreiwillige gegen Georgien geschickt.
Nach dem Fünf-Tage-Krieg erkannte Russland Südossetien sowie Abchasien, als unabhängig an und richtete dort Militärstützpunkte ein. Südossetien erklärte seinerseits den Kurs auf Einbindung in die Russische Föderation. De facto hatten sich Abchasien und Südossetien bereits nach dem Zerfall der Sowjetunion 1991 in Unabhängigkeitskriegen von Georgien gelöst, nachdem Tilfis die Abtrennung mit militärischer Gewalt verhindern wollte.

Dnr-online.ru: Vom „Fonds einiger Donbass“ wurden bis zum 8. August 4.036.850 Rubel an 137 Antragsteller von 221 gebilligten Anträgen ausgezahlt, davon 2.226850 Rubel an 67 Einwohner aus dem zeitweilig von der Ukraine kontrolliertem Donezker Oblast und 1.810.000 Rubel an 70 Antragsteller aus der DVR….

de.sputniknews.com: Verfahren gegen Scooter: Wolfgang Kubicki gibt ukrainischem Botschafter Rat
Der stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende Wolfgang Kubicki hat auf die Aufforderung des ukrainischen Botschafters in Deutschland reagiert, den Frontmann der Dance-Gruppe Scooter H.P. Baxxter als Juror aus der Sendung „Deutschland sucht den Superstar“(DSDS) auszuschließen.
„Ein ausländischer Botschafter soll die Grenzen der gebotenen Zurückhaltung nicht überschreiten“, postete der Politiker auf Facebook.
Er erinnerte den Ukrainer an die Gefahr, „sehr schnell zur Persona non grata zu werden“.
Er fügte auch hinzu, Deutschland sei ein Rechtsstaat und keine Diktatur.
Am Montag hatte auch der TV-Sender RTL, der DSDS ausstrahlt, auf den Aufruf des ukrainischen Botschafters in Berlin geantwortet. „Die Auswahl und Organisation seiner Auftritte als Musiker ist ausschließliche Angelegenheit von H.P. Baxxter bzw. dessen Management. Wir kommentieren diese daher nicht“, hieß es in dem diesbezüglichen Statement…

Dnr-online.ru: Während des gesamten militärischen Konflikts hat in Donezk der Wiederaufbau von Infrastrukturobjekten und Wohnraum, der zielgerichtet durch die ukrainischen Truppen zerstört wurde, nicht aufgehört. Dies berichtete in einem Interview mit der offiziellen Seite der DVR der Bürgermeister von Donezk Alexej Kulesmin.
„Donezk lebt schon seit drei Jahren unter Kriegsbedingungen und ich vergleiche nie, wer mehr abbekommen hat. Der Krieg ist noch nicht zu Ende und die ukrainischen Soldaten haben Waffen, die in der Lage sind, praktisch jeden Punkt unseres Bezirks zu „erreichen“. Und wir alle kennen ihre Absichten. Dank dem Oberhaupt der DVR bauen wir während des gesamten Kriegs beschädigte Objekte wieder auf, einige von ihnen werden dann zielgerichtet von neuem zerstört“, sagte der Bürgermeister.
Bezüglich der Statistik der Zerstörungen an Wohnraum sagte Alexej Kulesmin, dass bis heute in der Hauptstadt mehr als 8500 Wohnhäuser teilweise oder ganz zerstört wurden.

de.sputniknews.com: Warum Warschau Kiew mit Pass-Design provoziert
Die Pläne Warschaus, eine Kapelle im westukrainischen Lwiw in Polens neuem Bürgerpass abbilden zu lassen, sind ein Zeichen dafür, dass Warschau über die Politik Kiews verärgert ist. Diese Ansicht äußerte der Politologe Igor Rjabow gegenüber dem Portal FAN.
Es handle sich dabei um die Unterstützung der radikalen Nationalisten und Anhänger von Stepan Bandera durch Kiew, so der Experte. Seiner Meinung nach hält es Polen auch für möglich, einen Teil seines früheren Territoriums, das heute zur Ukraine gehört, darunter Lwiw, zurückzugewinnen.
Rjabow schloss nicht aus, dass gerade Polen im Falle einer Aufteilung der Ukraine über das Schicksal deren westlichen Teils entscheiden wird. Warschau sei für Kiew weiterhin ein inoffizieller Garant für dessen EU-Integration, so der Politologe.
Das ukrainische Außenministerium hatte dem polnischen Botschafter Jan Pieklo eine Protestnote im Zusammenhang mit der Absicht des Innenministeriums und der Regierung Polens überreicht, die auf dem Lytschakowski-Friedhof in Lwiw befindliche Kapelle in einem neuen polnischen Pass abbilden zu lassen. Auch Litauen protestierte gegen den Plan Polens, die Abbildung des „Heiligen Tores“ in Vilnius im polnischen Bürgerpass zu platzieren.

Ukrinform.ua: Zusätzliche Einberufung zum Wehrdienst in der Nationalgarde
Etwa 1000 Soldaten sollen zum Grundwehrdienst in die Nationale Garde der Ukraine einberufen werden.
Das teilte die Pressestelle der Nationalgarde der Nachrichtenagentur Ukrinform mit. Die Soldaten sollten die Behörden und Justizeinrichtungen schützen und werden im Gebiet der Antiterror-Operation nicht dienen.
Gemäß dem Dekret des Präsidenten Petro Poroschenko vom 7. Juli werden zum Wehrdienst Staatsbürger der Ukraine im Alter von 18 bis 27 Jahre eingezogen.

Abends:

de.sputniknews.com: Saakaschwili behauptet: Ukrainischer Chefdiplomat ist russischer Bürger
Der georgische Ex-Präsident und ehemalige Gouverneur von Odessa, Michail Saakaschwili, hat am Dienstag auf Facebook behauptet, dass der ukrainische Außenminister Pawel Klimkin die russische Staatsbürgerschaft besitze. Dieser konterte prompt.
„Der ukrainische Außenminister Klimkin stellt tagelang Ansprüche an die Länder, die ich schon besucht habe oder in die ich reisen will, anstatt seiner Arbeit nachzugehen. Nebenbei gesagt ist Pawlo Klimkin kein ethnischer Ukrainer, sondern Russe, wurde in Russland geboren, und soweit ich es verstehe, hat er die russische Staatsbürgerschaft und spricht schlechter Ukrainisch als ich. Petro Poroschenko, hier ist noch ein Ausbürgerungs-Kandidat für Sie, nachdem Sie seine Dienste zur Genüge ausgenutzt haben“, schrieb der Politiker in seinem Beitrag.
Klimkin erwiderte ihm auf Twitter: „Im Gegensatz zu manch anderen sammle ich keine Pässe und Lügen. Mein Heimatland war und bleibt die Ukraine“.
Der ukrainische Migrationsdienst hatte Ende Juli mitgeteilt, dass Saakaschwili die ukrainische Staatsbürgerschaft entzogen worden sei. Der Grund dafür sollen von ihm gemachte falsche Angaben bei der Einbürgerung gewesen sein. Der Ex-Präsident befand sich zur Zeit der Ausbürgerung in den USA, später reiste er nach Polen, um es weiterhin zu verlassen. Momentan findet er Unterkunft in Litauen.
Die ukrainische Staatsbürgerschaft wurde Saakaschwili im Mai 2015 verliehen, im selben Monat wurde er zum Gouverneur des Gebietes Odessa ernannt. Im November 2016 hat der ukrainische Präsident Petro Poroschenko Saakaschwili aus dem Gouverneursamt und vom Posten seines Beraters entlassen.

de.sputniknews.com: Georgiens Aggression in Südossetien schuf unüberwindbares Hindernis – Experte
Die Truppen der Südkaukasusrepublik Georgien haben in der Nacht zum 8. August 2008 die abtrünnige Republik Südossetien überfallen. Russland sah sich zu einer Operation zur Befriedung des Aggressors gezwungen. Zum Fünf-Tage-Krieg zwischen Russland und Georgien äußert sich der Politologe Dmitri Schurawljow im Radio Sputnik.
Am frühen Morgen des 8. August 2008 begann Georgien die Militäroperation „Reines Feld“, das zum Ziel hatte, die unabhängige Republik Südossetien zu vernichten. Danach sollte eine Offensive gegen die frühere georgische Provinz Abchasien gestartet werden.
Die georgischen Truppen nahmen die südossetische Hauptstadt Zchinwal und die Positionen einer in der Region stationierten russischen Friedensmacht unter massiven Artilleriebeschuss. Danach marschierten georgische Spezialtruppen in Südossetien ein, unterstützt durch Panzer.
Am Morgen des 8. August beschloss der damalige russische Präsident Dmitri Medwedew den Beginn einer Operation zur Befriedung Georgiens, die am 12. August abgeschlossen wurde. Der russische Einsatz endete mit der Unterzeichnung eines vierseitigen Friedensabkommens und der Anerkennung der Republiken Südossetien und Abchasien als selbstständige Staaten durch Moskau. Georgien brach die diplomatischen Beziehungen zu Russland ab.
Schurawljow zufolge war sich der damalige georgische Präsident Michail Saakaschwili sicher, dass die USA seine Handlungen nicht nur verbal, sondern auch real unterstützen würden.
„Georgien schwelgte damals in der Illusion von Allmacht, weil die USA der Republik jegliche Hilfe erwiesen hatten. Die Denkweise wie im Kindergarten: Amerika sei das stärkste Land, es unterstütze uns, deshalb seien wir stärker als alle anderen. Aber gleich zu Beginn des Konflikts lief für Georgien alles schief. Der schwere Fehler wurde, denke ich, erst nach dem Machtwechsel in Tiflis (nach den Wahlen von 2013 – Anm. der Redaktion) anerkannt“, fuhr der Experte fort.
Georgien habe mit seiner Aggression die rote Linie überschritten. Eine Rückkehr Südossetiens und Abchasiens in den Staatsverband Georgiens sei nicht mehr möglich.
„Es ist wichtig zu betonen, dass Russland die Unabhängigkeit der beiden früheren georgischen Teilrepubliken erst nach dem Konflikt anerkannt hat. Vor der Invasion gab es immer noch eine Chance, irgendeine Form von Kontakten zu Georgien zu finden. Allerdings war diese Chance äußerst gering. Nach dem Konflikt ist das vergossene Blut zu einem unüberwindbaren Hindernis geworden“, betonte Schurawljow.

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